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Liebe
Leser,
eigentlich könnte ich - copy-paste - einfach das Vorwort von
letzter
Woche wiederholen: irgendein Aufsehen kommt immer aus Berlin, selbst
wenn es in Rotterdam stattfindet. Zum Thema Bokito läge mir noch
so
einiges auf der Zunge, das spüle ich aber lieber herunter und
erlaube
mir etwas, das man in einem Editorial nicht tun sollte: Eigenwerbung.
Der Verlag teilte nämlich diese Woche mit, daß unser
Zooführer
"Abenteuer Zoo" nun tatsächlich gedruckt ist und am 8. Juni in den
Läden sein soll. All jene, die ihn bereits seit langem bei Amazon,
Schüling und Co. vorbestellt haben, können aufatmen! (Und
auch alle bis
hinauf in die Zooverbände, die uns unterstützt haben!)
Mehr dazu, samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe, finden Sie
auf
der eigens eingerichteten Sonderseite:
www.abenteuer-zoo.de
Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und
Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
ISBN
978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90
Überall erhältlich, z. B. über Amazon
Wie
Sie gemerkt
haben, ist uns das Material für Luftbild-Rätsel,
merkwürdige
Zooschilder usw. ausgegangen. Ab Juni sollen vorerst Zitate bekannter
Zoopersönlichkeiten folgen - lustig, nachdenklich oder
überraschend.
Wir bitten um Einsendungen (bitte mit belegbarer Quelle) - unter den
Einsendern können wir drei Exemplare des Zooführers verlosen!
Und damit ich Sie bis dahin nicht mit weiterer Werbung belästigen
kann,
verabschiede ich mich für die nächsten drei Ausgaben und
mache mich auf
die Suche nach den zoologischen Highlights in der Bretagne und
Normandie.
Dirk Petzold
"Tierpfleger werden vielfach unterschätzt, dabei könnten sie
den
Elfenbeinturmbewohnern, die einen Zoo zu leiten glauben, manch
wertvolle Lektion erteilen"
Oliver Graham-Jones, ehem. Zootierarzt in London, in "Zoo
Tails"
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| Zoos –
Meldungen |
Spiegel Online -
18. Mai 2007
AMOK-AFFE
Gorilla verletzt
Zoo-Besucher
Der Alptraum jedes Zoobetreibers wurde heute in Rotterdam Wirklichkeit.
Im Tierpark
Blijdorp brach der Gorilla Bokito,11, aus seinem Areal aus und
verletzte mehrere
Menschen. Der Affe kletterte offenbar über eine Steinmauer, die
sein
Gehege umgab. "Er hat sogar den Graben durchquert, was allein schon
bemerkenswert ist, weil
Gorillas nicht schwimmen können", sagte Zoo-Direktor Ton
Dorrestijn.
"Er
ist dann auf dem Besucherpfad Richtung Restaurant gerannt und ist mit
vollem Tempo
in die Tische gerast." Die Zoo-Besucher gerieten in Panik, woraufhin
der Gorilla weitere Menschen attackierte.
Vier Menschen sollen verletzt worden sein, eine Frau trug Bisswunden
davon. Der Tierpark, der wegen des Feiertages in Holland besonders gut
besucht war, wurde
evakuiert. Bokito wurde in dem Restaurant schließlich von
Tierpflegern
in die Enge getrieben
und betäubt.
Süddeutsche
Zeitung online - 18. Mai 2007
Ausgebrochener Gorilla verletzt vier Zoobesucher
Das Männchen "Bokito" sprang am Nachmittag über
einen Wassergraben aus seinem Gehege in dem niederländischen
Blijdorp-Zoo.
Bokito lief einen Fußweg entlang und attackierte eine Frau: Der
Gorilla
drückte die Besucherin auf den Boden und fügte ihr schwere
Bissverletzungen zu. Dann stürmte das Tier in das Restaurant, wo
es mit
Stühlen und Tischen um sich warf. Nun werde untersucht, wie Bokito
den
breiten Graben überwinden
konnte - zumal Gorillas wasserscheu seien.
Rheinische Post online
- 18. Mai 2007
Gorilla greift Zoo-Besucher an
Nach niederländischen Medienberichten erlitten vier Zoobesucher
leichte
Verletzungen, vor allem durch Unfälle während ihrer
panikartigen
Flucht. Eine Frau wurde jedoch laut Augenzeugen verletzt, weil Bokito
sie in der Kantine des Zoos zu fassen kriegte und mit sich herumriss.
Schließlich habe der Gorilla aber von der Frau abgelassen und
sich
damit beschäftigt, etliche Fenster, Stühle und Tische zu
zertrümmern.
morgenpost.de - 18.
Mai 2007
Bokito
randaliert bei seiner Flucht im Zoo-Restaurant
Der im Berliner Zoo geborene Gorilla Bokito galt nach zwei
erfolgreichen Fluchtversuchen aus seinem Gehege bereits in der
deutschen Hauptstadt als Ausbrecherkönig. Am Freitag ist der
mittlerweile elfjährige imposante Silberrücken auch in seiner
neuen
Heimat im Zoo von Rotterdam stiften gegangen. Doch während seine
beiden
Freigänge vor drei Jahren im Berliner Zoo glimpflich abgingen,
verletzte der Gorilla-Mann diesmal vier Menschen.
de.news.yahoo.com -
18. Mai 2007
Gorilla randalierte im Zoo von Rotterdam
Der Gorilla Bokito aus dem Zoo von Rotterdam ist aus seinem Gehege
ausgebrochen und hat drei Stunden lang Angst und Schrecken verbreitet.
Mitteldeutsche Zeitung
online - 18. Mai 2007
Gorilla verletzt im Zoo von Rotterdam vier Menschen
Basler Zeitung - 19.
Mai 2007
Flüchtiger
Gorilla wieder in Rotterdamer Zoo
Nach seinem kurzen Ausflug in die Freiheit hat sich Gorilla
«Bokito» am
Samstag wieder an das Leben in einem Zoo in Rotterdam gewöhnen
müssen:
Der 180 Kilogramm
schwere Affe erhielt am Vorabend Beruhigungsmittel und konnte sich am
Morgen wieder
den Besuchern zeigen. «Butiko» war am Freitag aus seinem
Gehege
ausgebrochen, hatte
eine Frau gebissen und mindestens drei weitere Personen verletzt.
Merkur Online
- 20. Mai 2007
Gorilla-Angriff:
Suche nach Hintergründen
Der spektakuläre Angriff eines Gorillas auf Zoo-Besucher in
Rotterdam
soll in der kommenden Woche genau untersucht werden. Die Leitung des
niederländischen
Blijdorp-Zoos will vor allem klären, wie es dem Menschenaffen
«Bokito»
gestern Nachmittag
gelingen konnte, über einen vier Meter breiten Wassergraben aus
seinem
Gehege zu
springen und vier Menschen zu verletzen. Der 180 Kilogramm schwere
Gorilla lief zunächst einen Fußweg entlang und fügte
einer
Besucherin Bissverletzungen und Brüche zu. Anschließend
stürmte das
Tier in das Restaurant, wo es
mit Stühlen und Tischen um sich warf. Es konnte erst nach
eineinhalb
Stunden durch
mehrere Betäubungsschüsse außer Gefecht gesetzt werden.
Das Tier werde
nicht getötet, doch sei unklar, ob der Silberrücken in
Rotterdam
bleibe, sagte Zoo-Direktor Ton Dorresteijn. Der Gorilla, der seit 2005
in den Niederlanden
lebt, war zuvor im Berliner Zoo und hatte dort 2004 bereits einen hohen
Zaun überwunden. Zwei Menschen - darunter ein Rollstuhlfahrer -
verletzten sich in Rotterdam auf
der Flucht vor dem Gorilla. Ein Tierpfleger erlitt einen Schock, als
das mächtige
Tier plötzlich vor ihm stand. Alle vier Verletzten mussten ins
Krankenhaus gebracht
werden. Möglicherweise wurde der Gorilla von Besuchern des an
diesem
Tag besonders gut besuchten
Zoos schikaniert und wollte seine Weibchen und Babys schützen, wie
Dorresteijn sagte.
affolternonline.ch -
20. Mai 2007
Albtraum
nach Gorilla-Ausbruch in Zoo
Erinnerungen an Szenen aus «King Kong» wurden wach, als der
Menschenaffe «Bokito»
am Freitagnachmittag ausbrach und insgesamt vier Menschen in dem
niederländischen
Tierpark verletzte. In den nächsten Tagen sollen die
Hintergründe
geklärt werden.
Möglicherweise war der Sicherheitsgraben nicht breit genug.
«Neueste
europäische Sicherheitsstandards empfehlen einen mindestens sechs
Meter
breiten Graben, der in Rotterdam war nur vier Meter», sagte Frank
Rietkerk vom Europäischen
Erhaltungszuchtprogramm am Samstag. Allerdings gebe es diese Richtlinie
erst seit
vergangenem Jahr. Der Blijdorp-Zoo habe nicht gegen Gesetze verstossen,
betonte Rietkerk. Eigentlich
hätten die vier Meter breite Barriere auch ausreichen müssen
- zumal
Gorillas wasserscheu
seien. Nach seinem Ausbruch war der Affe am Sonntag «wieder
vollkommen
normal», wie Tierpfleger
berichteten.
PR-Inside.com
- 20. Mai 2007
Gorilla
Bokito Das unverantwortliche Desaster von Handaufzuchten
Tierrechtler Frank Albrecht, der durch seine Kritik an der Handaufzucht
von Knut
für erheblichen Medienwirbel sorgte, nimmt Bokitos blutige Flucht
erneut zum Anlass
die Institution Zoo und seine maßlosen Willkür im Umgang mit
der
Kreatur in Frage zu stellen. Nach Ansicht Albrecht sei Bokitos Flucht
und anschließende Aggressivität u.a. auf
seine zu starke Prägung auf den Menschen (Handaufzucht)
zurückzuführen.
So
bestätigte Ziehvater Reiman Opitz gegenüber der BZ
(20.05.2007), dass
BOKITO schon
drei bis viermal in Berlin ausgebüxt sei. 'Bokitos aggressiver und
blutiger
Ausbruch ist die Folge von menschlicher Ignoranz, die Natur kopieren zu
wollen und
eine bodenloser Willkür gegen die Kreatur.'
welt.de
- 21. Mai 2007
Rotterdam rätselt: Wie konnte Bokito ausbrechen?
Der Angriff des aus Berlin stammenden Gorillas
Bokito auf Zoo-Besucher in Rotterdam soll jetzt genau untersucht
werden. Die Leitung des niederländischen Blijdorp-Zoos will vor
allem
klären, wie es dem Menschenaffen gelingen konnte, über einen
vier Meter
breiten Wassergraben aus seinem Gehege zu springen und vier Menschen zu
verletzen.
Berliner Morgenpost -
21. Mai 2007
Wird
Eisbär Knut gefährlich wie Gorilla Bokito?
Die Ursachenforschung in den Niederlanden nach dem Ausbruch und Angriff
von Gorilla Bokito auf Besucher im Rotterdamer Zoo dauert an. Für
den
Zoo-Direktor ist klar: Schuld haben die Berliner Kollegen, weil sie den
Gorilla falsch groß zogen. Und mit Knut wird das Gleiche
passieren,
sagen sie. Was machte Gorilla Bokito so aggressiv, dass das
wasserscheue Tier im
Rotterdamer Zoo sogar über einen vier Meter breiten Wassergraben
sprang, bis zu den Knien im Wasser landete und danach vier Menschen
angriff? Der Pfleger des Gorillas meint: ,,Bokito war in den
vergangenen Tagen
vor seinem Ausbruch schon auffällig anders. Er verhielt sich wie
ein
Macho, war aggressiv.'' Er habe die Frau, die von Bokito nach dessen
Ausbruch angegriffen worden ist, auch nachdrücklich davor gewarnt,
dass
sie mit dem Tier ,,keinen Augenkontakt'' mehr suchen solle.
pr-inside.com - 21.
Mai 2007
Bokito und Knut sind Opfer von Zoowillkür - Zoo
Rotterdam bestätigt Vermutungen eines deutschen Tierrechtlers
Tierrechtler Frank Albrecht, der Knuts Handaufzucht
kritisierte und dadurch für erheblichen Medienwirbel sorgte,
fordert
heute den Zoo Berlin auf, aus dem blutigen Desaster von BOKITO, endlich
Konsequenzen für die Zukunft zu ziehen. Albrecht fordert die
Zooleitung
auf, die Zucht von den
nichtmenschlichen Tierarten einzustellen und deren Haltung auslaufen zu
lassen, die seit vielen Jahren kaum noch auf natürliche Weise
für
Nachwuchs sorgen und fast ausschließlich durch Handaufzuchten
für
angebliche 'Zuchterfolge' herhalten müssen.
NZZ
Online - 22.
Mai 2007
Zoobesucher sollen Gorilla Bokito provoziert haben
Der 180 Kilogramm schwere Gorilla Bokito, der am vergangenen Freitag
eine Frau in einem Rotterdamer Zoo schwer verletzt hat, muss
möglicherweise umziehen. Die Zoodirektion, die den schweren
Zwischenfall zutiefst bedauert, geht davon aus, dass das
elfjährige
Männchen erneut zuschlagen könnte, nachdem es ihm erstmals
gelungen
ist, einen dreieinhalb Meter breiten Wassergraben und einen
elektrischen Sicherheitszaun zu überspringen. Das Tier soll
deshalb in
Zukunft, ob in Rotterdam oder in einem anderen Zoo, möglichst weit
weg
von Besuchern gehalten werden. Der Vorfall hat in den Niederlanden
einen regelrechten Hype rund um den
Gorilla ausgelöst, und ungeachtet seines inakzeptablen Benehmens
scheint es für den Affen mindestens so viele Sympathien wie
für die
verwundete Frau zu geben. Gemäss ersten Untersuchungen der
Zoodirektion
sollen Besucher den Affen provoziert haben. Kinder hätten eine
halbe
Stunde vor dem Vorfall Steinchen gegen Bokito geworfen. Zudem, so wird
vermutet, habe der Gorilla sein Opfer bewusst ausgewählt. Die
verletzte
Frau war eine grosse Anbeterin, sie kam bis zu viermal die Woche in den
Zoo, um ihren Bokito zu besuchen. Dabei soll es jeweils zu einem
intensiven Augenkontakt gekommen sein, was der Gorilla
möglicherweise
als zusätzliche Provokation empfunden habe.
Nachrichten - AOL.de - Mittwoch, 23. Mai 2007
Wenn Frauen sich in Affen verlieben
Manche Frauen sind von Gorillas so
fasziniert, dass sie
sich in sie verlieben. Dies geschah auch im Rotterdammer Zoo, woraufhin
sich der Gorilla Bokito auf seine Verehrerin stürzte und zubiss.
Der
Affe ist in den Niederlanden inzwischen zum Medienstar geworden - mit
allen Nebenwirkungen.
Der Niederlande sind im Bann von Gorilla Bokito. Wie Eisbär Knut
in
Deutschland so bewegt der elfjährige Menschenaffe nun die Herzen
und
Hirne in Holland. ... Wissenschaftler, Kommentatoren und sogar
Philosophen beschäftigen sich mit dem aggressiven Verhalten des
fast
zwei Meter großen und 180 Kilo schweren Riesen-Affen. ... Es
scheint
die umgekehrte und wahr geschehene aber sehr gewaltsame King
Kong-Geschichte zu sein, die die Menschen so fasziniert, die aber einer
57jährigen Frau, die von Bokito angegriffen wurde fast das Leben
kostete. Denn immer deutlicher wird, dass die von Bokito so schwer
verletzte und über hundert mal gebissene Petronella Yvonne de
Horde,
eine sehr emotionale Beziehung mit dem Menschenaffen aufgebaut hat, die
Bokito aber als Bedrohung empfand. Möglicherweise war die
57jährige
Niederländerin sogar ein wenig in Bokito verliebt. Sie besuchte
ihn im
Rotterdamer Zoo fast täglich.
"Frauen lieben Affen. Dieser Mythos wurde durch den Film King Kong
geschaffen,‘‘ stellt die Philosophin Stine Jensen in der Zeitung
,,Trouw‘‘ fest. Frau Jensen, die über das Verhältnis von
Frauen und
Affen in der Literatur, im Film und in der Wirklichkeit, eine
Doktorarbeit geschrieben hat, meint: ,,Es sind die großen
Muskelpakete
der Menschenaffen, die ihren Harem aus unterdrückten
Weibchen-Gorillas
dominieren, die breiten Schultern, die großen Hände, das
spricht
Urgefühle bei manchen Frauen an.‘ ... Schwere Vorwürfe gegen
den
Berliner Zoo, wo Bokito ähnlich wie Eisbär Knut von seinem
Pfleger
Reimon Opitz mit der Flasche aufgezogen wurden, weil ihm seine Mutter
vorstoßen hatte, erhebt der Affen-Experte Frank Rietkerk. ,,Durch
die
Aufzucht mit der Flasche verändert sich der Charakter eines
Gorillas
fundamental. Das Tier wird gefährlicher, insbesondere für
Zoobesucher.‘‘ Rietkerk ist der Europäische Koordinator für
das
Zuchtprogramm bedrohter Tiersorten und Direktor des bekannten Affenzoos
,,Apenheul‘‘ in den Niederlanden.
PR-Inside.com - Montag, 21. Mai 2007
Zoo Rotterdam bestätigt Vermutungen eines
deutschen
Tierrechtlers
Tierrechtler Frank Albrecht, der Knuts
Handaufzucht
kritisierte und dadurch für erheblichen Medienwirbel sorgte,
fordert
heute den Zoo Berlin auf, aus dem blutigen Desaster von BOKITO, endlich
Konsequenzen für die Zukunft zu ziehen. Albrecht fordert die
Zooleitung
auf, die Zucht von den nichtmenschlichen Tierarten einzustellen und
deren Haltung auslaufen zu lassen, die seit vielen Jahren kaum noch auf
natürliche Weise für Nachwuchs sorgen und fast
ausschließlich durch
Handaufzuchten für angebliche 'Zuchterfolge' herhalten
müssen. 'BOKITOS
blutiger Hilfeschrei hat die Wahrheit über Handaufzuchten endlich
ans
Licht gebracht. Was viele in Deutschland bei KNUT nicht wahr haben
wollen, wurde jetzt bei BOKITO ganz deutlich', so der bekennende
Zoogegner. ... Albrecht spricht sogar von Qualzucht, da Handaufzuchten
später immer ein anderes, artfremdes und unnatürliches
Verhalten zeigen
und unter ihrer Fehlprägung ein Leben lang leiden. Es fällt
ihnen
schwer, ihre eigentlichen Artgenossen zu akzeptieren, ihr
Sexualverhalten ist am Menschen orientiert, sie sehen ihn dann
später
als Rivalen und sind daher tickende Zeitbomben.
telegraaf.nl
- 23. Mai 2007
Directeur Blijdorp: 'Bokito valt niets te verwijten'
Blijdorp-Direktor: "Bokito ist nichts vorzuwerfen"
Bokito ist nichts vorzuwerfen. Das sagt Direktor Ton Dorresteijn vom
Tiergarten Blijdorp am Mittwoch auf einer Zusammenkunft aus Anlaß
der
Flucht des Gorillas vorigen Freitag. "Bokito ist ein prima
Familienvater. Er beschützt seine Weibchen." Blijdorp ist ihm
zufolge
verantwortlich und muß vermeiden, daß das Tier entkommen
kann. "Es ist
uns vorzuwerfen, daß er ausbrechen konnte. Wir dachten, daß
das Gehege
ausbruchsicher ist", so Dorresteijn.
nrc.nl - 23. Mai 2007
Ruiterongeluk of gorillabeet: baas is aansprakelijk
Reiterunglück oder Gorillabiß: der Chef ist verantwortlich
Wer von einem Hund (oder
Gorilla) gebissen wurde, oder von einem Pferd abgeworfen, kann sich
laut Gesetz genau darauf mit Recht berufen mit seiner Schädigung
gegenüber dem Besitzer oder Eigentümer. Ungeachtet der Frage,
ob dem
Besitzer nun etwas vorzuwerfen ist oder nicht.
Das 57jährige Opfer hat Blijdorp inzwischen haftbar gemacht.
Morgen
oder
übermorgen läßt die Generalstaatsanwaltschaft den Zoo
wissen, ob es ein
Strafverfahren geben wird. Wegen der nicht "unschädlichen Haltung"
von
einem unter seiner Obhut stehenden gefährlichen Tieres. Das soll
auf
der Grundlage von Artikel 425 des Strafgesetzbuches einfach so ein
halbes Jahr Gefängnisstrafe oder eine derbe Geldstrafe einbringen.
...
Der Graben, der die Gorillainsel von den Besuchern trennte, war etwa
vier Meter breit. International gelten seit kurzem strengere Normen.
Die
sogenannten Gorilla EEP Husbandry Guideline 2006 schreibt eine Breite
von sechs Metern vor. Neue Tiergärten "kriegen keine Gorillas",
wenn
sie sich nicht daran
halten, sagt Frank Rietkerk im Namen der Niederländischen
Vereinigung
von Tiergärten. Er erinnert sich, daß es im Jahre 2004
innerhalb der
EAZA noch eine "Diskussion" gab über den Viermetergraben von
Blijdorp.
elsevier.nl - 22. Mai 2007
Gezin doet aangifte wegens ontsnapping Bokito
Familie erstattet Anzeige wegen Bokitos Ausbruch
Die Eltern waren am Freitag mit ihren beiden Kindern im Alter von
ein und drei Jahren im Tiergarten, als Bokito entkam. Die Familie
flüchtete in ein Restaurant, um sich in Sicherheit zu bringen. Wie
ihr
Rechtsanwalt sagt, ist das dreijährige Söhnchen immer
noch verstört: das Kind schläft schlecht. "Wir, und mit uns
viele
andere, sind mit knapper Not einer Katastrophe entkommen. Blijdorp
muß
eingeprägt werden, daß das niemals mehr geschehen darf",
finden die
Eltern.
pzc.nl - 23. Mai 2007
'Smerig wat over mijn moeder wordt gezegd'
"Schmutzig, was über meine Mutter gesagt wurde"
Was alles so behauptet wird, seit ihre Mutter schlimm zugerichtet wurde
durch Gorilla Bokito, findet sie zum Verrücktwerden. "Einfach
schmutzig", sagt Vanessa de Horde (31). Mutter Yvonne de Horde (57)
soll ganze Tage am Gorillagehege im Rotterdamer Tiergarten Blijdorp
verbracht haben. "Überhaupt nicht wahr", sagt Vanessa. "Meine
Eltern
gingen viermal in der Woche in den Zoo. Und dann gingen sie wahrlich
nicht nur zu den Gorillas. Auch zu den Pinguinen." Ihrer Mutter geht es
"superschlecht", sagt sie. "Sie
wird zum drittenmal operiert". Wütend wird Vanessa, "weil es jetzt
so gedreht wird, daß meine Mutter an allem schuld ist". "Sie hat
Bokito
nicht anstarren dürfen. Alle im Zoo schauen die Affen an, also
auch
meine Mutter. Muß sie vielleicht an einem Lehrgang teilnehmen, um
den
Zoo zu besuchen? Gleich
nachdem Bokito sie angefallen und schwer verletzt hatte, erklärte
Yvonne noch, daß Bokito ihr Liebling bleibt. "Meine Mutter stand
unter
Schock, als sie das sagte. Meines Erachtens wollte sie damit nur sagen,
daß das Tier auch nichts ändern konnte. Es bleibt ein wildes
Tier".
bndestem.nl - 21. Mai 2007
'Dierentuinbezoekers moeten zich beter gedragen'
"Zoobesucher müssen sich besser benehmen"
Es sind zwei Kategorien von Menschen, die in den Zoo kommen, um nach
den Affen zu sehen. Bei der ersten Gruppe ist nichts verkehrt: Die
sitzen gewöhnlich still auf einer Bank und sehen zu, wie die Affen
sich
untereinander verhalten. Aber die andere
versucht, ein Teil der Affengemeinschaft zu werden. "Die Gruppe
versucht, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, sie glaubt, Kontakte
herstellen zu können. Das ist abwegig, denn dadurch werden die
Tiere
provoziert. Zoobesucher müssen sich in der Tat besser benehmen."
Das
sagt der Verhaltensforscher Frans de Waal, weltweit führender
Fachmann,
was das Verhalten von Primaten angeht. Der Verhaltensexperte
lehnt den Plan ab, Bokito in Zukunft von Menschen zu isolieren. "Das
hat er nicht verdient. Es ist ein trauriger Vorfall, aber
offensichtlich benötigen Menschen alle paar Jahre einen
Denkzettel.
Zoos müssen einfach dafür sorgen, daß es soviel
physischen Abstand
zwischen Besuchern und Tieren gibt, daß es keinen Sinn hat,
Futter,
Steine oder Stöcke zu werfen.
volkskrant.nl - 22. Mai 2007
Dat ze dacht dat Bokito naar haar lachte, is rare
inschatting'
Sie dachte, Bokito würde sie anlachen - eine "sonderbare
Einschätzung"
Darum darf das Opfer vorläufig keinen Zugang
mehr zum Zoo kriegen, so daß die Chance einer Wiederholung
ausgeschlossen ist. "Sie trägt ein Risiko, und davor muß sie
bewahrt
werden", telefoniert De Waal aus Paris. "Es ist wirklich ein Wonder,
daß sie noch lebt. Wenn der Gorilla mal richtig angefangen
hätte, wäre
sie tot gewesen. Die Verletzungen stellen vergleichsweise nichts dar.
Laut
Frans de Waal war der 11jährige
Gorilla sehr frustriert. "Er war böse auf die Frau, weil sie
Kontakt zu ihm suchte, aber sich seinem Harem nicht anschloß." Er
begriff ihr Verhalten
nicht. Das verursachte diese noch nie dagewesen Dynamik." De Waal sieht
in Bokitos Aktion eine Warnung an die Besucher und die Direktionen von
Tiergärten. "Laßt den Tieren ihre Würde. Kreischt
nicht, fordert keine
Aufmerksamkeit, provoziert nicht. Guckt, mehr nicht." "Ein
Tiergarten ist kein interaktives Fan-Event mit Raubtieren und
Menschenaffen."
frontpage.fok.nl - 21. Mai 2007
PvdD
wil verbod op houden mensapen
PvdD will Menschenaffenhaltung verbieten
Die Parlamentsabgeordnete Esther Ouwehand von der Tierschutzpartei
Partij voor de Dieren (PvdD) fordert ein Verbot der Haltung von
Menschenaffen. Die Abgeordnete sagt das heute in Het Parool, wobei sie
den Ausbruch des Gorillas Bokito in Blijdorp zum Anlaß nimmt. Die
Tierpartei ist sowieso Gegner von Zoos in
ihrer gegenwärtigen Konzeption.
frontpage.fok.nl - 21. Mai 2007
Oppasser
waarschuwde slachtoffer Bokito
Wärter warnte Bokitos Opfer
Die 57jährige Frau, die am Freitag im Tiergarten Blijdorp schwer
mißhandelt wurde durch den entkommenen Gorilla Bokito, war von
einem
Wärter gewarnt worden. Er
forderte sie auf, Abstand zu halten und Bokito nicht so in die Augen zu
sehen. Aus Videoaufnahmen vom Tage der Flucht geht hervor, daß
die Frau
diesen Ratschlag nicht befolgte.
Algemeen Dagblad - 19. Mai 2007
'Dieren
opvoeden zorgt voor problemen'
"Tiere großziehen sorgt für Probleme"
Die Handaufzucht von Zootieren ist unerwünscht. "Mit Tieren, die
durch
Menschen aufgezogen wurden, gibt es im Nachhinein fast immer Probleme."
Marc Maes ist fassungslos. Der Menschenaffen-Pfleger im Zoo
Antwerpen, der auch Gorillas betreut:"Mit
der Handaufzucht von Tieren sollte so schnell wie möglich
aufgehört
werden." Dennoch findet der Belgier es immer noch unerklärlich,
daß Bokito am Freitag ausbrach und eine Frau mitschleifte. "Ein
Gorilla
ist ganz sanftmütig." Daß der Silberrücken nach seinem
Ausbruch in
Panik geriet, steht für Maes fest. "Als die Menschen rannten und
schrieen, muß ihm das zu viel geworden sein. Für die
Besucher war es
eine ganz logische Reaktion, aber was man in so einer Situation tun
muß, ist ruhig bleiben und Blickkontakte vermeiden.
Brabants Dagblad - 21. Mai 2007
Bokito krijgt in Blijdorp waarschijnlijk een kooi
Bokito erhält in Blijdorp wahrscheinlich einen Käfig
Der Rotterdamer Tiergarten Blijdorp überlegt, die Affeninsel, von
der
Bokito am Freitag zu entkommen wußte, zu sichern mit einem
Käfig aus
gläsernen Wänden. Verschiedene Besucher haben inzwischen
berichtet, daß
der Gorilla direkt vor seinem kurzzeitigen Ausbruch durch Besucher
provoziert und von Kindern mit kleinen Steinen beworfen wurde.
Normalerweise haben Gorillas Angst vor Wasser. Außerdem
können sie
nicht schwimmen. Laut Dorresteijn kann es möglich sein, daß
durch seine
Erziehung Wasser Bokito nicht abschreckt. "Er ist von Menschen
aufgezogen worden. Womöglich ist ihm die Angst vor dem Wasser
dadurch
nicht anerzogen worden." Bokito war schon immer ein Affe mit Schrullen.
Er aß gerne in Restaurants, tanzte auf Mitarbeiterfeiern. Das
sagt der
Berliner
Tierarzt Dr. Andreas Ochs, der Bokito bis zu dessen Umzug nach
Rotterdam (2005) im Berliner Zoo [mit] aufgezogen hat. "Bokito war
immer schon ein sehr
selbstbewußter, erfinderischer und gewiefter Gorilla, der gern
experimentiert. Er ist bei uns zweimal ausgerissen. Aber dann lief er
an der Hand mit zurück."
taz
Berlin - 17. Mai
2007
Rütteln an
den Gitterstäben
Nach dem
Tod einer Tierpflegerin werden jetzt die Sicherheitsvorkehrungen im
Tierpark Friedrichsfelde untersucht.
Das Landesamt für Arbeitsschutz prüfe, ob nur
unglückliche Umstände
oder strukturelle
Mängel zum Tod der 41-Jährigen führten.
Am Dienstag war eine erfahrene Mitarbeiterin von einem Moschusochsen
totgedrückt
worden. Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz hatte zunächst
vermutet,
dass die
Frau vergessen hatte, einen Sicherungsbalken hinter dem 350 Kilogramm
schweren Tier
zu schließen.
Berliner
Morgenpost - 18. Mai 2007
Behörde prüft Sicherheit im Gehege des
Moschusochsen
Sollten sich relevante Aspekte ergeben,
würden diese auch an Arbeitsschutzbehörden in anderen
Bundesländern
weitergegeben, um ähnliche Zoo-Unfälle zu vermeiden.
Berliner Kurier - 17.
Mai 2007
Vorwürfe
gegen den Tierpark-Chef
Der schreckliche Tod von Simona M. (41). Im Tierpark erdrückt von
einem
Moschusochsen.
Sie soll vergessen haben, das Gehege richtig zu sichern. Doch Kollegen
sagen, sie
wurde ein Opfer des Sparwahns: Immer weniger Leute, immer mehr Hektik.
"Es
war nur eine Frage der Zeit, dass was passiert." Für
Tierpark-Direktor
Dr. Bernhard Blaszkiewitz stand die Unfall-Ursache
noch am gleichen Tag fest: "Der Sicherungsbalken der Gehegetür war
nicht vorgeschoben
worden." Doch für Simona M.s Kollegen liegt die Schuld woanders:
"Es
herrschen katastrophale
Zustände im Tierpark", sagt einer, der aus Angst vor dem Direktor
anonym bleiben
will. "Bei immer höherem Arbeitsaufkommen in den letzten Jahren
sank
die Zahl
der Mitarbeiter ständig. Stress ist an der Tagesordnung. Alles
muss
schnell gehen,
um wenigstens das Nötigste zu schaffen." Was viele empört:
Wie kühl
Blaszkiewitz im Bericht der "Abendschau" über
das Unglück wirkte: kein Wort der Trauer oder des Mitgefühls
für die
Hinterbliebenen.
rbb-online
- 16. Mai 2007
Sicherheit im Tierpark wird kontrolliert
Nach dem Tod einer Berliner Tierpflegerin untersucht das Landesamt
für
Arbeitsschutz die Sicherheitsvorkehrungen im Tierpark. Nach
tödlichen
und schweren Arbeitsunfällen werde routinemäßg
überprüft, ob
unglückliche Umstände oder strukturelle Mängel dazu
geführt hätten,
sagte ein Tierpark-Sprecher am Mittwoch. Die ersten Erkenntnisse sollen
in etwa einer Woche vorliegen.
PR-Inside.com - 18.
Mai 2007
Gorilladame
N´Diki im Leipziger Zoo gestorben
Die 1978
geborene Gorilladame N´Diki aus dem Leipziger Zoo ist in der
Nacht zum
Freitag gestorben.
Das Tier, das seit 2001 in Leipzig lebte, sei an schweren inneren
Verwachsungen
verendet, teilte der Zoo am Freitag mit. Der pathologische Bericht der
Universität Leipzig
stehe allerdings noch aus. Bereits in den vergangenen Wochen sei
N´Diki
schlapp
gewesen und habe Probleme beim Wasserlassen gehabt. Deswegen sei sie
bereits behandelt
worden. N´Diki
stammte aus der freien Wildbahn und war damit bedeutend für die
genetische Vielfalt
der Zoopopulation.
Freie Presse Online -
18. Mai 2007
Gorilladame
N´Diki im Leipziger Zoo gestorben
Die 1978 geborene Gorilladame N´Diki aus dem Leipziger Zoo ist
in der Nacht zum Freitag gestorben.
Leipziger Volkszeitung
- 18. Mai 2007
Gorilladame
gestorben und Tigerin
angekommen
Gorilladame
"N´Diki" (geb. 1978, seit 2001 in Leipzig) ist gestorben. Sie
erlag
nach
ersten Erkenntnissen schwersten inneren Verwachsungen ungeklärter
Ursache. "Wie eng Freud
und Leid im Zooalltag beieinander liegen, wurde gerade dadurch wieder
spürbar, dass
wir erst am Vortag ein zweijähriges Tigerweibchen aus dem Zoo Plzn
in
Empfang nehmen
konnten, auf das wir schon sehr lange gehofft und gewartet hatten."
Amurtigerdame Bella (geb. 30.05.2005) zog am 17.05.2007 am Vormittag in
die Tiger-Taiga
des Zoo Leipzig ein. Bella wird zunächst hinter den
Kulissen an ihr neues Zuhause gewöhnt und kann dort auch ersten
Blickkontakt zu
Tomak aufnehmen.
Freie Presse Online -
18. Mai 2007
Zweijähriges
Tigerweibchen bezieht Quartier im Leipziger Zoo
Der Leipziger Zoo hat ein zwei Jahre altes Tigerweibchen aus
dem tschechischen Zoo Pilsen bekommen. Die am 30. Mai 2005 geborene
Amurtigerdame
Bella sei am Donnerstag in die Tiger-Taiga des Zoos eingezogen, teilte
eine Sprecherin
am Freitag mit. Bella werde sich zunächst hinter den Kulissen an
ihr
neues Zuhause
gewöhnen und könne ersten Blickkontakt zu dem ein Jahr
älteren Kater
Tomak aufnehmen.
RP Online - 16.
Mai 2007
Evi
muss ohne Tristan leben
Tristan
ist tot. Bei einer Operation ist der 22-jährige Flachlandtapir aus
dem
Krefelder
Zoo nicht mehr aus der Narkose erwacht. Nicht nur die Zoomitarbeiter
vermissen das
Tier, das sich auch von Besuchern gern und ausgiebig kraulen
ließ.
Tristans Gefährtin
Evita, genannt Evi, lebt nun allein mit Wasserschweinen, Guanakos und
Darwin-Nandus
im Gehege gegenüber der Trampeltier-Anlage in der Nähe des
Zooeingangs.
Planung
und
Bau
NRZ
Mittwoch, 23. Mai 2007
Größtes Löwengelände öffnet
im Wuppertaler Zoo
Der Zoo Wuppertal eröffnet am Donnerstag das größte
Löwengehege in
einem deutschen Tierpark. Die Anlage für die sieben afrikanischen
Löwen
ist ein Hektar groß und gleicht einer afrikanischen Steppe mit
verwitterten Felsen. Außerdem wurde das Gelände für die
sibirischen
Tiger erweitert, berichtete Zoodirektor Ulrich Schürer am
Mittwoch. Die
drei sibirischen Tiger, Geschenke aus dem Zoo der Partnerstadt Schwerin
und aus Moskau, können auch aus eine Unterwasser-Perspektive
betrachtet
werden. Insgesamt hat die Erweiterung des Zoos etwa 11,5 Millionen Euro
gekostet. Sie wurde als Maßnahme der Regionale 2008 vom Land
Nordrhein-Westfalen gefördert.
Lübecker Nachrichten Mittwoch, 23. Mai 2007
Zwei neue Anlagen werden im Vogelpark Marlow
eröffnet
Im Vogelpark Marlow (Nordvorpommern) werden am Donnerstag zwei neue
Anlagen eröffnet. Wie der Park mitteilte, sind in der
Sumpfvogelvoliere
je rund ein Dutzend Rote Ibisse und Löffler untergebracht. Sie
leben
zusammen mit Kuhreihern sowie Zimt- und Rotschulterenten. In der
Neuseelandanlage wohnen Keas, mit die intelligentesten und
neugierigsten Vögel überhaupt, sowie die Halbgänseart
Paradieskasarka
und Ziegensittiche. Insgesamt können die Besucher des Parks jetzt
auf
insgesamt 22 Hektar rund 1200 Tiere aus 140 verschiedenen Arten sehen.
Von den 33 Gehegen sind etwa 20 begehbar.
Thüringische
Landeszeitung
- 20. Mai 2007
Zoo-Tiere
liegen Erfurtern am Herzen
Erfurt. Es gibt nicht viele Vereinsvorsitzende, die mit Bilanzen
aufwarten können
wie Dietmar Schumacher: Der Chef des Vereins der Zooparkfreunde
präsentierte seinen
Mitgliedern auf der Jahresvollversammlung am Samstag glänzende
Zahlen,
die belegen,
wie sehr den Erfurter Bürgern die Tiere auf dem Roten Berg am
Herzen
liegen. Allein
im Jahr 2006 sammelte der Förderverein 115000 Euro an Spenden. Das
meiste
Geld floss 2006 in den Bau des Kängurulands, das am 22. Juni
eröffnet
wird. Die
Zooparkfreunde stellten dafür mehr als 120000 Euro zur
Verfügung. Hinzu
kamen 2006 rund 22000 Euro für die Adlervoliere, die vor einem
Jahr
eingeweiht
wurde, und diverse Hilfeleistungen mit geringerem Aufwand. Diese
Entwicklung werde
sich im laufenden Jahr fortsetzen. Die Mitglieder beschlossen die
Errichtung einer
neuen Flamingoanlage gegenüber der Löwensavanne und stellten
dafür Mittel in Höhe von 90000 Euro zur Verfügung.
Gegenwärtig wird der
Planungsentwurf
ausgewählt, noch im Sommer könnte mit dem Bau begonnen
werden.
Mitteldeutsche
Zeitung - 21. Mai 2007
Warme
Füße für die «netten Kerlchen»
Sie räkeln sich in der Sonne und finden die derzeitige Wärme
einfach
wunderbar.
Damit es die Erdmännchen im Wittenberger Tierpark auch in der
kalten
Jahreszeit
schön mollig haben, bekommen sie jetzt eine Fußbodenheizung.
Gelegt
wird die in
dem Anbau am Aquarium, an das sich auch das Erdmännchen-Gehege
anschließt.
Tagesspiegel - 21.
Mai 2007
Bernd
Matthies
überprüft das Verkehrskonzept zum Riesenrad
Es riecht
nach Komplikationen, hinten am Zoo. Denn wenn 2009 das Riesenrad fertig
ist, dann
sollen auch Leute kommen und mitfahren, möglichst aus der ganzen
Welt.
Doch wenn
sie kommen, dann selten zu Fuß – und insofern könnte sich
der Übermut
rächen, eine
neue Touristenattraktion an einen Ort ohne Parkplätze zu
zwängen. Liest
man zudem, welche riesigen Nebenkosten die Betreiber auf sich nehmen
müssen,
um das Projekt überhaupt durchsetzen zu können, taucht die
vage
Erinnerung an einige
gescheiterte regionale Großprojekte wie den Cargolifter auf.
Dessen
Halle immerhin
erfüllt einen neuen Zweck.
Ebersberger
Zeitung - 21. Mai 2007
Zu
den
Bären führt nur ein Weg
Seit die Braunbärin Mia mit ihren Töchtern Maja, Mette und
Molly kurz
vor Ostern
in den Wildpark Poing eingezogen ist, herrscht dort ein noch
größerer
Besucherandrang
als bisher. Zum Leidwesen einiger Anwohner des Osterfeldweges, die bei
einer Infoveranstaltung
über die Bebauung in ihrem Gebiet vor kurzem auch das Thema
Anfahrt zum
Wildpark
ansprachen. Josef Festl, Leiter des Wildparks, weiß um dieses
Problem
und hat darüber bereits
mit Bürgermeister Hingerl gesprochen. Der berichtet, dass er
derzeit
eine von Festl
vorgeschlagene Lösung von der Verwaltung prüfen lässt.
Die
Ergebnisse der Prüfung für eine eventuell neue Straße
sollen dem
Gemeinderat vorgelegt
werden.
Aktionen
Kanal8 - Mittwoch, 23. Mai 2007
Neues entdecken im Dresdner Zoo
Eine Abenteuerreise durch die Kontinente der
Welt - an
Pfingsten wird diese für große und kleine Zoobesucher zur
Wirklichkeit.
Dabei ist nicht nur Ausdauer und Mut, sondern auch Geschicklichkeit
gefragt. Es gilt nämlich unter anderem, den für Trampeltiere
typischen
Gang auszuprobieren oder zu hüpfen wie ein Rotes
Riesenkänguru.
Zwischen unserem Elefantenjungen Thabo- Umasai und Kamelmädchen
Madhuri
können insgesamt fünf Entdecker-Stationen erkundet werden.
Unter allen
Teilnehmern verlost der Zoo eine Familienjahreskarte. Wem das nicht
genug Entdeckergeist ist, der kann sich auch wie Löwe, Zebra oder
Papagei schminken lassen und bei den Tierpflegertreffpunkten
Wissenswertes über unsere Zoobewohner erfahren. Die Spiel- und
Spaß-Stationen können sowohl am Pfingstsonntag, als auch am
Pfingstmontag jeweils von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr besucht werden.
Also auf zum Entdeckerwochenende am 27. und 28. Mai im Dresdner Zoo!
Berliner
Morgenpost - 22. Mai 2007
Im
Zoo spielt die Musik - Pfingstkonzerte zwischen wilden Tieren
Die Besucher des Berliner Zoos und des Tierparks können an diesem
Sonntag und
Montag nicht nur Löwengebrüll und Affengeschrei lauschen oder
Knut
besuchen. Bei
den traditionellen Pfingstkonzerten reiche das Angebot von Blas- und
Tanzmusik bis
hin zu modernem Pop, teilte eine Sprecherin des Zoologischen Gartens am
Dienstag
mit. Die Konzerte beginnen an beiden Tagen um 11.00 Uhr.
Freizeit
Ratgeber - 21. Mai 2007
Pfingsten
im
Leipziger Zoo: Zeitreise
in die Gründerjahre
Ganz im
Zeichen der Gründerzeit steht das Pfingstwochenende im Leipziger
Zoo.
Am 27. und
28. Masi wird die Besucher historisches Flair umwehen und sie in der
Gründerjahre
des Tierparks entführen. Von 11 bis 18 Uhr bietet das
Gründerzeitspektakel für die gesamte Familie Unterhaltung
und jede Menge Spaß. Im Konzertgarten, gelegen im historischen
Zooteil,
findet zwischen
14 und 18 Uhr ein kunterbuntes Bühnenprogramm statt:
Zoogründer Ernst
Pinkert wird
die Show höchstpersönlich eröffnen. Um 15 Uhr findet
dann die
Zootierparade statt.
Märkische
Allgemeine - 22. Mai 2007
Ein
Jahr nach
Eröffnung des Sielmann-Schaugeheges: Die Döberitzer ...
Vor einem Jahr war das Sielmanns-Wildtiergehege mit großen
Bahnhof
eröffnet worden. Seitdem wurden 30 000 Frauen, Männer und
natürlich
viele Kinder
gezählt, die die Wisente, die Ur-Wildpferde und das Rotwild sehen
wollten. Mit dieser
Jahres-Besucherzahl zeigte sich
Naturlandschafts-Geschäftsführer Peter
Nitschke ganz
zufrieden.
Acher-Rench-Zeitung
- 18. Mai 2007
Größtes
portables Aquarium in Freistett
Rheinau-Freistett. Die Verantwortlichen haben sich allerhand einfallen
lassen
und haben das größte mobile Aquarium aufstellen lassen. Seit
Mittwochnachmittag
läuft nun das Wasser in den 60 000 Liter Wasser fassenden
Behälter, der
eine Leihgabe
des Verbands für Fischerei und Gewässerschutz Baden
Württemberg ist.
Den Besuchern der Fischtreppe ermöglicht das Aquarium einen
einzigartigen Einblick
in die Artenvielfalt der heimischen Gewässer, von Bächen,
Flüssen und
Seen. Die Organisation hat der grenzüberschreitende Verein
für
Tourismus in Zusammenarbeit
mit dem Landesfischereiverband Stuttgart.
Nachwuchs
Der
Tagesspiegel Mittwoch, 23. Mai 2007
Elefantenbaby ab heute zu sehen
Ab heute könnten die Besucher endlich einen Blick auf das 117
Kilogramm
schwere und 91 Zentimeter große Tier werfen, sagte der Kurator
für
Säugetiere, Claus Pohle. Die Geburt hatte inmitten der Herde und
unter
den Augen der Besucher in der Freianlage stattgefunden. Eltern des
Kindes sind die aus Simbabwe stammenden Pori und Tembo. Für die
26-jährige Elefantenkuh war es die dritte Geburt im Tierpark.
Insgesamt
kamen damit seit 1998 zwölf Elefanten in der Anlage zur Welt.
Berliner
Zeitung - 21. Mai 2007
Blitzgeburt
im Gehege der Elefanten
Im Tierpark
in Friedrichsfelde gibt es erneut Nachwuchs bei den Afrikanischen
Elefanten: Am
frühen Sonntagnachmittag brachte Elefantenkuh Pori einen Bullen
auf die
Welt - direkt
auf der Freianlage und unter den neugierigen Blicken von
Tierparkbesuchern. "Es
war eine Blitzgeburt", sagte gestern der zuständige Kurator und
Vizedirektor
des Tierparks, Claus Pohle. Bereits am Samstagabend hatte sich nach
einer Hormonuntersuchung
angedeutet, dass die Kuh demnächst gebären würde. "Aber
am Morgen gab
es keine Hinweise
auf eine unmittelbar bevorstehende Geburt", so Pohle. Deshalb sei die
Herde
wie üblich aufs Freigehege gelassen worden. Zusätzlich sei
ein Pfleger
abgestellt
worden, um die Kuh zu beobachten. Um Jungtier und Kuh die nötige
Ruhe
zu gönnen, bleibt das Dickhäuterhaus vorläufig
geschlossen. Wie der Tierpark gestern mitteilte, soll das noch
namenlose Jungtier
vor Pfingsten der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Tagesspiegel - 21.
Mai 2007
Gleich
nach
der Geburt: Ein Elefantenbaby geht baden
„Das Dutzend
ist voll“, sagt Tierpark-Vizechef Klaus Pohle zufrieden. Am Sonntag kam
in Friedrichsfelde
das zwölfte Elefantenbaby zur Welt. Allerdings verursachte der
kleine
Bulle gleich
jede Menge Aufregung. Kurz nach der Geburt vor den Augen der Besucher
tapste der
kleine Dickhäuter ins Badebecken des Freigeheges und schien zu
ertrinken. Pfleger
zogen ihn an Land. Die ganze Szene sah offensichtlich gefährlicher
aus
als sie war. Laut Pohle war
das Bad ebenso undramatisch wie der Tritt, den Mutter Pori ihrem Baby
unmittelbar
nach der Geburt verpasste. Für die 26 Jahre alte Pori ist es das
dritte
Junge.
PR-Inside.com
- 21. Mai 2007
Elefantenkalb
im Tierpark geboren
Ein afrikanisches Elefantenbaby ist am Sonntag im Tierpark in
Berlin-Friedrichsfelde
geboren worden. Das Tier sei gesund, 91 Zentimeter groß und wiege
117
Kilogramm,
sagte ein Sprecher der Einrichtung am Montag. Es war die zwölfte
Elefantengeburt
im Tierpark. Eltern des noch namenlosen Bullenkalbs sind die
Elefantenkuh Pori und
der nach Tierparkangaben erfahrene Zuchtbulle Tembo.
Berliner
Kurier - 21. Mai 2007
Berlin
bangt um Minifanten
Es war ein Drama! Aber eines, das mit dem Beifall der Besucher endete.
Denn als
vor ihren Augen Elefantin Pori (26) im Freigehege vom Tierpark nach
ihrem gerade
geborenen Baby trat, retteten beherzte Pfleger das Kleine. Doch viele
Berliner bangen:
Wird Pori, die 2005 schon mal ihr Kleines tötete, es wieder
versuchen?
"Nein!", beruhigt zwar Elefanten-Experte Prof. Dr. Fred Kurt.
Hamburger Abendblatt - Mittwoch, 23. Mai 2007
Dramatische Rettung in Berliner Zoo
Ein beispielloses Elefantendrama hat im
Tierpark
Berlin-Friedrichsfelde für Aufregung gesorgt. Ein Babybulle
wäre wenige
Minuten nach der Geburt fast ertrunken. Die afrikanische Elefantenkuh
Pori (26) versuchte gerade, das Kalb aufzurichten und vom nahen
Badebecken wegzustoßen, als es plötzlich doch in den
Wassergraben
rutschte. Die zwölfte Elefantengeburt in dem Tierpark drohte zur
Tragödie zu werden. ... Reflexartig reckte das kleine Kalb den
Rüssel
empor, hielt ihn instinktiv über Wasser und schwamm tapfer bis zur
Mauer gegenüber. Dort nahte endlich Rettung. Beherzt packten
Pfleger,
ein Tierarzt und ein Besucher den Kleinen an Rüssel, Ohr und
Vorderbein, zogen den schon 117 Kilo schweren Bengel ins Trockene. Das
91 Zentimeter hohe Kalb wurde in eine Elektrokarre gelegt und zum Stall
gefahren. Mutter Pori, die vor zwei Jahren eines ihrer Jungtiere
totgetreten hatte, bekam erst einmal eine Spritze - zur Beruhigung.
Dann wurde das Junge zu ihr gelassen, und alles ging gut.
Ad-Hoc-News - 22. Mai
2007
Tierpark
stellt Elefantenbaby der Öffentlichkeit vor
Der Berliner
Tierpark in Friedrichsfelde stellt am Mittwoch (23. Mai) sein
neugeborenes Elefantenbaby
der Öffentlichkeit vor. Dann könnten die Besucher endlich
einen Blick
auf das 117
Kilogramm schwere und 91 Zentimeter große Tier werfen, sagte der
Kurator für Säugetiere,
Claus Pohle. Der noch namenlose afrikanische Elefant war am Sonntag
unter den Augen
der Besucher in der Freianlage zur Welt gekommen. Die Geburt hatte
inmitten der
Herde stattgefunden.
openPR.de
- 18. Mai 2007
Elefantenkindergarten
in Köln
Zum
dritten mal in der Geschichte des Kölner Zoos hat nun ein
Elefantenbaby
in Köln
das Licht der Welt erblickt. Nachdem am 30.03.06 Marlar im Kölner
Zoo
geboren wurde
und dem Kölner Zoo einen Besucherrekord bescherte, hat am 16.
April
diesen Jahres
ein kleiner Elefantenbulle im Zoo das Licht der Welt erblickt. Nun hat
auch noch die Leitkuh Thi Ha Phyu ein Junges zur Welt
gebracht. Grund genug also für einen Besuch im Kölner Zoo um
mal zu
nachzuschauen,
wie es Marlar und ihren neuen Spielkameraden so geht.
Wer Marlar und Co. mit nachhause nehmen möchte, kann im Zooshop
einen
Rheintaler
mit dem Motiv „Elefantenbaby Marlar“ erwerben. Der Erlös kommt dem
Elefantenhaus
zugute. Der Kaufpreis von 12,90 Euro ist gut angelegt, denn zwischen
Köln und Speyer
gibt es bei derzeit 50 Partnern des Vereins Rheintal e.V.
St.
Galler Tagblatt - 18. Mai 2007
Töchterchen
für Elisha
Gossau. Im Walter-Zoo
ist am Montag erstmals nach sieben Jahren wieder ein Schimpansen-Baby
zur Welt gekommen.
Die Geburt verlief schnell und problemlos. Mutter Elisha hat das
Schimpansenmädchen
gut angenommen. Ob die Aufzucht des Babys, das noch keinen Namen hat,
gelingt, wird sich erst in
den nächsten Tagen zeigen, wie es in einer Mitteilung des Zoos vom
Mittwoch heisst.
Elisha sei mit neun Jahren sehr jung Mutter geworden.
Blick -
21. Mai 2007
Beim
Brillen-Bärchen
im Bad
Dem jüngsten Brillenbär im Zürcher Zoo brennt die Sonne
aufs Fell. Da
gibts
nur eines: Ab ins kühle Nass! Der kleine Wollknäuel ist Ende
Januar zur
Welt gekommen und
zeigt sich dieser Tage erstmals den begeisterten Zuschauern.
Nordbayerische
Nachrichten - 16.
Mai 2007
Elchbabys kamen im Doppelpack
Überraschung im Wildpark Hundshaupten: Statt einem Elchbaby
brachte
Elchkuh Lotta
am späten Mittwochnachmittag gleich zwei auf die Welt. Zum
wiederholten
Mal, schon
2006 gab es im Elch-Gehege Zwillings-Nachwuchs. Die Geburt verlief
problemlos, die beiden Jungen kamen nacheinander auf die Welt. Bis
jetzt sind die noch namenlosen Zwillinge wohlauf, haben bereits die
ersten kräftigen
Schlücke Milch zu sich genommen und auch die ersten noch zaghaften
Schritte getan.
Mutter Lotta weicht nicht von der Seite ihrer Schützlinge und
stubst
sie immer wieder
aus dem Schlamm heraus ins Trockene.
NUN!
Usedom - 21.
Mai 2007
Doppelter
Nachwuchs im Usedomer
Wisentgehege
Gleich doppelten Grund zur Freude hatten am vergangenen Wochenende die
Betreuer
im Prätenower Wisentgehege. Innerhalb von gerade einmal 24 Stunden
bekam die kleine
Herde zweimal Nachwuchs. Am Samstag morgen kurz nach Öffnung des
Schaugeheges um 10 Uhr brachte die jüngste
Wisentkuh ihr Kalb zur Welt, exakt zwei Jahre nach der Geburt des
ersten Nachwuchses,
der auf den Namen Usedomka getauft wurde. Nicht einmal 24 Stunden
später war es
dann bei der Leitkuh soweit, ohne Probleme brachte auch sie ihr Junges
zur Welt. Nach der Tragödie im vergangenen Jahr, als der Bulle den
ebenfalls im
Schaugehege
geborenen Nachwuchs noch bevor er das erste Mal stehen konnte, als
Fremdkörper ansah
und versehentlich tötete, war man diesmal vorbereitet.
Tirol Online - 20. Mai
2007
Wolfswelpen
am Weg
zum Alpenzoo
Knut ist Vergangenheit. Dem kleinen Eisbären aus Berlin macht
jetzt
tierischer Nachwuchs
der anderen Art aus Deutschlands Hauptstadt Konkurrenz. Drei 14 Tage
alte Wolfswelpen
bereiten sich dort seit gestern auf ihre Reise nach Innsbruck vor.
Unterstützt werden
sie dabei von Pascale Jüch. Die 32-jährige Zoologin aus
Luxemburg hat
schon die Wölfe im Alpenzoo großgezogen.
1999 verbrachte sie mehrere Monate mit Tristan, Jaskov und Shiva,
gewöhnte sie an
ihre neue Umgebung und lehrte sie das Heulen. Schon aus diesem Grund
wurde Pascale Jüch auch diesmal von Alpenzoodirektor Michael
Martys beauftragt, den Nachwuchs bei den beiden verbliebenen Rüden
in
Innsbruck
einzuführen. Denn Wölfin Shiva starb vor zwei Jahren an einer
Infektionskrankheit.
Damit war es auch mit der eigenen Zucht vorbei. Die Zoologin fuhr
Freitagabend in den Wildpark Schorfheide nahe Berlin. Jüch wird
die
kommenden vier Monate fast ständig im Alpenzoo verbringen. Sie
muss
ihren drei Welpen die Milchflasche geben und sie dann langsam auf
Fleisch umstellen.
Auch das Heulen wird die Zoologin den Kleinen beibringen müssen,
wie
damals 1999
den inzwischen erwachsenen Wölfen.
ORF.at
- 22. Mai
2007
Katta-Nachwuchs
im
Salzburger Zoo
Seit vergangenem
Sommer bevölkern madegassische Kattas den Salzburger Zoo in
Hellbrunn.
Und bei den
Halbaffen hat sich mittlerweile Nachwuchs eingestellt: Ein sechs Wochen
altes Baby.
Neue OZ Online - Mittwoch, 23. Mai 2007
Eine neue Familie für Billy und Lilly
Ein kleines flauschiges Knäuel
versteckt sich schüchtern
hinter dem Schuh von Kirsten Bischof. Es sind die Pinguinjungen Billy
und Lilly, die sich da eng aneinanderkuscheln. Die beiden sind Waisen
und werden im Zoo von Hand aufgezogen. Unsicher sitzen die zwei im
Gras. Extra fürs Foto haben sie sich gestern aus ihrem Haus
gewagt. Als
die Humboldtpinguine vor zwei Monaten aus ihren Eiern schlüpften,
war
die Freude groß. Zwei Junge in einem Nest – das gab es in
Osnabrück
noch nie, berichtet Zoobiologin Ute Magiera. Doch kurz darauf das erste
Unglück: Die Mutter der Kleinen stirbt an Herzversagen. Fortan
übernimmt der Pinguin-Papa die Pflege seiner Sprösslinge.
Nach kurzer
Zeit stellen die Tierpfleger fest, dass der arme Kerl mit dieser
Aufgabe überfordert ist: Die Jungen sind unterernährt. Also
schlüpft
unter anderem Tierpflegerin Kirsten Bischof in die Mutterrolle. Mit
einer Spritze flößt sie ihren Babys viermal am Tag Fischbrei
ein. Aber
es kommt noch dramatischer für die ohnehin schon geschrumpfte
Pinguinfamilie: Der Papa verschluckt eine Elsternfeder, die in seiner
Speiseröhre stecken bleibt. Alle Rettungsdienste scheitern, und
damit
ist die Tragödie im Osnabrücker Zoo perfekt. Aber wo viel
Schatten ist,
ist auch Licht: Billy und Lilly entwickeln sich prächtig. Sogar
die
schwierige Nahrungsumstellung von Fischbrei auf ganzen Fisch haben sie
ohne Probleme gemeistert.
Knut
Berliner
Kurier - 19. Mai 2007
Guten
Rutsch, Knut!
Kopfüber stürzt sich Knut mutig die steile Rutsche runter und
nimmt
richtig
Fahrt auf dem glatten Stahl der Rutsche auf. Immer der Nase nach.
Konzentriert saust
Knut bäuchlings abwärts. Das Zielfoto ist zwar etwas
unscharf, zeigt
aber
dadurch, wie viel 'Sachen' Knut am Ende drauf hatte. Gut, dass es die
Pfoten-Bremse
gibt.
freizeit-ratgeber.de
- 21. Mai 2007
Falsche
Erziehung: Wird Knut zur Bestie?
Wird aus dem niedlichen Eisbärbaby Knut eine todbringende Bestie?
Das
befürchten einem Bericht der Welt Online zufolge die Betreiber des
Rotterdamer Zoos. Dort war in der vergangenen Woche der Gorilla Bokito
durchgedreht und
hatte eine Besucherin mit Bissen schwer verletzt. Das Pikante dabei:
Der Riesenaffe war in Knuts Heimat, im Berliner Zoo, aufgewachsen. Dort
sei er falsch erzogen worden, behauptete Ton Dorrestejn, der Direktor
des Zoos Rotterdams, gegenüber der niederländischen
Tageszeitung De
Volkskrant.
Berliner
Zeitung - 21. Mai 2007
Wenn
Kinderstars erwachsen werden
Wer richtig
hinschaut, sieht die Veränderungen: Eisbär Knut, seit Monaten
der Star
im Berliner
Zoo, wandelt sich vom Kuschel- zum Raubtier. Mit 21 Kilogramm wiegt er
nun fast
dreimal so viel wie bei seinem ersten öffentlichen Auftritt im
März.
Sein Kopf ist
spitzer geworden, die Reißzähne wachsen. Knut schleckt
längst nicht
mehr nur Brei
aus dem Napf, sondern beißt herzhaft in Fische. Tierpfleger
Thomas
Dörflein, Knuts
Ziehpapa, polstert sich inzwischen die Kleidung. Wenn Knut beim Spielen
zwackt,
tut es richtig weh. In zwei, drei Monaten wird das
Knuddel-Verhältnis
zu Ende sein.
Dann ist das Raubtier zu gefährlich für Menschen, auch
für Dörflein.
Der will bis dahin seinem Schützling noch vieles beibringen, was
Eisbären so können
sollten. Was mit Knut wird, wenn er in einem Jahr rund tausend
Kilogramm schwer und ausgewachsen
ist, steht noch nicht fest. Eisbären sind Einzelgänger.
Businessportal24
- 22. Mai 2007
Eisbär
Knut als «Wasserratte»
Eisbär Knut
aus dem Berliner Zoo hat dank der drückenden Hitze seine
anfängliche
Scheu vor Wasser
überwunden. Am Dienstag plantschte er bei gut 30 Grad so mutig und
vergnügt wie
noch nie mit seinem Ziehvater Thomas Dörflein im Wasserbecken der
Braunbärenanlage.
Die Wassertemperatur lag bei 20 Grad. Als Dörflein Anfang Mai mit
dem
«Schwimmunterricht»
begann, war das Wasser noch 13 Grad kalt und Knut nicht gerade
begeistert.
Rheinische Post - 22.
Mai 2007
Schwimm-Einlage
mit seinem Pfleger
Das süße
Eisbär-Baby Knutsch-Knut, das war einmal. Zwar ist Knut immer noch
süß.
Die Zeiten
von "klein" oder "Baby" sind hingegen endgültig vorbei. Auf
neuen Schwimm-Fotos lässt Knut seine Eisbär-Muskeln spielen
und balgt
ausgelassen
mit seinem Lieblingspfleger Thomas Dörflein. Knut wird erwachsen.
Und
muss auch immer mehr Pflichten übernehmen. Am Dienstag
kommt mal wieder Umweltminister Sigmar Gabriel vorbei, um für eine
Kampagne Fotos
mit ihm machen zu lassen.
AOL.DE - 18. Mai 2007
Knuts neuer Opa
Leipziger
Volkszeitung - 22. Mai 2007
Dreibeiniger
Wolf „Naum“
gestorben - Nachwuchs in Groß Schönebeck
Groß Schönebeck.
Freude und Trauer zugleich im Wildpark Schorfheide: Der dreibeinige
Wolf „Naum“
ist tot. „Er ist in die ewigen Jagdgründe eingegangen“, sagte
Wildparkleiterin Imke
Heyter am Dienstag in Groß Schönebeck (Barnim). Zugleich
berichtete sie
von Nachwuchs:
Die Elchkuh Lilly brachte Zwillinge zur Welt, zwei Wölfinnen
warfen
insgesamt dreizehn
Welpen. Die jungen Wölfe gehen an Tierparks in Perleberg
(Prignitz),
Niedersachsen
und Österreich. Die Elchkälber bleiben in Groß
Schönebeck.
openPR.de - 22. Mai
2007
Aufgedeckt:
Tierpark-Affen an Versuchslabor abgegeben
Nach monatelangen
Recherchen hat sich der schreckliche Verdacht der
Tierrechtsorganisationen animal
public und Bundesverband Menschen für Tierrechte bestätigt.
Die sechs
Schweinsaffen,
die im November 2006 vom städtischen Tierpark Recklinghausen
abgegeben
wurden, befinden
sich tatsächlich in einem Institut, das auch Tierversuche
durchführt.
Dort dienen sie nicht ausschließlich
als Zuchttiere, wie bislang behauptet, sondern werden für die
HIV-Forschung eingesetzt. Von der Stadt fordern die Tierschützer
nun
Konsequenzen zu ziehen. Für animal public
und die Menschen für Tierrechte ist es unverantwortlich, dass
bereits
über die Anschaffung
neuer Tiere nachgedacht wird, wenn das Geld des städtischen
Tierparks
nicht reichte,
um das Affenhaus zu sanieren und die Tiere stattdessen in ein Labor
abgegeben wurden.
PR-Inside.com - 22.
Mai 2007
Prozess
um Raubüberfall im Tierpark Thüle begonnen
Wegen eines Raubüberfalls auf dem Gelände des Tierparks
Thüle müssen
sich vier Männer seit Dienstag vor dem Landgericht im
niedersächsischen
Oldenburg
verantworten. Die Angeklagten im Alter von 22 bis 29 Jahren sollen im
Oktober vergangenen
Jahres in das Wohn- und Geschäftshaus des zu diesem Zeitpunkt
abwesenden Tierparkinhabers
eingedrungen sein. Dabei seien sie von der nach Hause
zurückkehrenden
Lebensgefährtin des Tierparkinhabers
überrascht worden. Laut Staatsanwaltschaft haben die Angeklagten
aus
Oldenburg,
Cloppenburg und Hannover die Frau mit Kabelbindern gefesselt und unter
Androhung
weiterer Gewalt dazu gezwungen, die Zahlenkombination eines
Tresorschlosses preiszugeben.
Aus dem Tresor haben die Männer demnach die Tageseinnahmen in
Höhe von
rund 84 000
Euro erbeutet. Mit weiteren Wertgegenständen aus dem Haus sollen
sie in
einem Kleintransporter
des Tierparks geflüchtet sein. An dem Raub waren dem Landgericht
zufolge insgesamt
sieben Täter beteiligt, von denen drei vor dem Überfall als
Aushilfskräfte im Tierpark
gearbeitet hatten.
Cicweb
- 22. Mai 2007
Aus
dem Abwasserkanal ins Schimpansengehege
Der Linearantrieb
Lockmaster von elero kommt normalerweise an Gullydeckeln oder
Schachtöffnungen zum
Einsatz: Von einer Zentralsteuerung aus verriegelt er bei Bedarf die
Öffnungen –
zum Beispiel aus Sicherheitsgründen bei Staatsbesuchen. Eine
ähnliche
Funktion übernimmt
der Antrieb nun auch im Zoo: in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen
sichern fünf
Linearantriebe die Käfigtüren des Schimpansengeheges. „Wir
haben nach
einer sauberen, präzisen Antriebslösung gesucht, die
zuverlässig
den Kettenantrieb verriegelt, sich über Funk steuern lässt
und den
feuchten Umweltbedingungen
in einer Afrikahalle standhält“, erklärt Rainer Vossenkaul,
Projektleiter bei der
Thomas GmbH und als leitender Ingenieur zuständig für die
Installation
der technischen
Anlagen im Afrikahaus in Gelsenkirchen. Inzwischen kommen die Vorteile
noch in einem weiteren Zoo zum Tragen: Im Allwetterzoo
Münster verschließt der Lockmaster das Nashorngehege.
20minuten - 21.
Mai 2007
Greise
Schimpansin schwanger?
«Das Verhalten unserer 49-jährigen Schimpansin Blacky
lässt vermuten,
dass sie schwanger
ist», sagte Zoodirektor Ernst Federer. Mit 49 Jahren wäre
Blacky damit
die älteste
bekannte schwangere Schimpansin der Welt. Die durchschnittliche
Lebenserwartung
von Schimpansen beträgt 50 Jahre. «Falls Blacky an
Altersschwäche
stürbe, würden
bestimmt die anderen Schimpansen der Gruppe für ihr Baby
sorgen», so
Federer.
nachrichten.at
- 22. Mai 2007
Tier-Attacken immer häufiger
"Gorilla verletzt vier Personen". "Elefant spießt zwei Aufseher
auf".
"Moschusochse trampelt Pflegerin tot". Hiobsbotschaften der vergangenen
Tage, die die Frage aufwerfen: Werden unsere Zootiere immer
aggressiver?
Nachrichten - AOL.de -
21. Mai 2007
Wenn
Zootiere Menschen töten
Acht Jahre
lang kümmerte sich ein 42-jähriger Pfleger um einen Tiger im
Süden
Chinas, dann
griff dieser ihn an und tötete ihn. In Vietnam wiederum lief ein
misshandelter Elefant
Amok und tötete seine beiden Peiniger. Immer öfter kommt es
in Zoos zu
tödlichen
Angriffen auf Menschen.
espace.ch - 21.
Mai 2007
Neue
Partnerin für
Rigo
Das Leoparden-Männchen
Rigo im Dählhölzli dürfte schon bald wieder weibliche
Gesellschaft
erhalten. Rigo
verweilt seit der Attacke auf seine Partnerin Saida alleine im
grössten
und modernsten
Leopardengehege Europas. Das Dählhölzli hat nun ein neues
Leopardenweibchen in Aussicht,
wie Tierparkdirektor Bernd Schildger gegenüber Capital FM
erklärte. Im
November des vergangenen Jahres hätte Rigo mit seiner damaligen
Partnerin Saida
erneut zusammen geführt werden sollen. Dies nach dem Einzug ins
neue
Gehege. Kaum
wurde jedoch der Schieber zwischen den Gehegeteilen geöffnet,
griff
Rigo seine Partnerin
Saida an. Diese überlebte die Attacke nicht.
Express.de
- 20.
Mai 2007
TIER-ANIMATEURIN
Langeweile im Gehege war gestern: Im Zoo Krefeld gibt es keine
dauerdösenden Gorillas,
apathischen Paviane oder unterbeschäftigten Schimpansen – dank
Christine Peter (45).
Ihr Beruf: Tieranimateurin. Dass ein Zoo für den
Freizeitspaß der Tiere
extra jemanden
einstellt, ist einzigartig in Deutschland. Christines Spezialgebiet:
Affen-Beschäftigung.
EXPRESS begleitete die Berlinerin bei der Arbeit mit Pavianen, Sakis
und Co.
Mitteldeutsche
Zeitung - 21. Mai 2007
Abschied
von den Meerkatzen
Seit dem 10. Januar kletterten im Südpark wieder die Affen.
Fünf Grüne
Meerkatzen
aus dem Tierpark Bad Kösen waren als "Pensionsgäste" nach
Merseburg
gekommen,
weil für sie in Bad Kösen ein neues Gehege gebaut wurde. Am
Montag nun
ging es für
die fünf wieder zurück, doch die Reisevorbereitungen waren
nicht ganz
unkompliziert. Zwar ist der Außenbereich noch nicht fertig, aber
der
Innenbereich mit 35
Quadratmetern Grundfläche ist richtig toll geworden. Hier haben
die
Tiere jetzt
sogar beheizbare Sitzflächen.
Ärzte Zeitung - 21.
Mai 2007
Homöopathie für Dickhäuter
Im Zoo von Singapur werden kranke Tiere immer öfter mit
chinesischen
Kräutermischungen
geheilt statt mit herkömmlicher Medizin. Chefveterinär Oh
Soon Hock
habe schon bei
50 Arten erstaunliche Erfolge erzielt, berichtete er der Zeitung
"Straits Times".
"Ich will diesen Tieren helfen, die sonst vielleicht
eingeschläfert
werden",
sagte er. Der Tierarzt
betonte, dass bei kranken Tieren immer noch zuerst die üblichen
westlichen Medikamente
angewendet würden. Nur, wenn nichts mehr helfe, greife er in seine
chinesische Trickkiste.
Nachrichten.ch - 21.
Mai 2007
Brünstiger Tiger
tötet Pfleger
Ein anscheinend
brünstiger Tiger hat in einem Zoo im Süden Chinas seinen
langjährigen
Pfleger getötet.
Der 42-Jährige habe das Gehege des Tigers gereinigt, als das Tier
ihn
angegriffen
habe, berichtete die «Jugendzeitung». Der Tiger habe den
Mann in den
Hals und in die Beine gebissen. Ein Kollege sei dem
Pfleger zu Hilfe geeilt, habe den Mann jedoch nicht retten können.
newsclick.de
Sibirischer
Tiger traf gestern Abend im Zoo Arche Noah ein
Die alleinstehende Tigerdame hat einen "Neuen": Gestern Abend
traf im Stöckheimer Zoo Jelzin ein, ein zweieinhalb Jahre alter
Sibirischer Tigerkater
NGZ-Online
- 21. Mai
2007
60 Jahre: Fifi feiert Geburtstag
Herzlichen Glückwunsch: Fifi feiert im Zoo von Sydney den 60.
Geburtstag. Das Tier
ist damit der älteste Taronga-Schimpanse der Welt.
Täglicher Anzeiger - Mittwoch, 23. Mai 2007
Affe in US-Zoo an Beulenpest verendet
In einem US-Zoo ist ein Affe an der
Beulenpest verendet.
In Gewebeproben eines toten Kapuzineraffens sei eine Infektion mit der
gefährlichen Krankheit nachgewiesen worden, teilte die Leitung des
Zoos
in Denver im US-Bundesstaat Colorado mit. Möglicherweise habe sich
der
achtjährige Affe durch das Fressen eines Eichhörnchenkadavers
infiziert. Eine andere Möglichkeit sei die Übertragung durch
Flöhe. Um
jegliche Gefährdung für andere Tiere und Zoo-Besucher
auszuschließen,
habe der Zoo Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Das Infektionsrisiko
sei
aber "äußerst niedrig".
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
Ausschließlich
"Bokito" und daher oben eingefügt
Russische
Meldungen
utar-tass.ur.ru
- 22. Mai 2007
В
Екатеринбургском
зоопарке
родился оленек
Kantschil im Zoo Jekaterinburg geboren
Im Zoo Jekaterinburg gibt es Nachwuchs in der
Großkantschilfamilie. Wie
heute der Korrespondent von ITAR-TASS im Zoo erfuhr, sind diese Tiere
eine große Seltenheit. In Rußland gibt es Kantschils nur in
den Zoos
von Moskau und Jekaterinburg. Im Zoo Jekaterinburg leben heute zwei
erwachsene Kantschils und drei Jungtiere.
Prawda - 21. Mai 2007
«Роза
Хутор»
поможет
вернуть на
Кавказ леопарда
"Rosa Chutor" hilft dem Leoparden bei der
Rückkehr in den
Kaukasus
Der World Wildlife Fond (WWF) und die Gesellschaft "Rosa Chutor", die
führt den Aufbau des gleichnamigen alpinen Ski-Komplexes im Rayon
Krasnaja Poljana, erklärten den Beginn eines einmaligen Projektes
"Rückführung des vorderasiatischen Leoparden in den
Kaukasus". Das
Projekt wird durchgeführt mit Unterstützung des Ministeriums
für
Naturressourcen Rußlands und der Russischen
Naturaufsichtsbehörde. Die
Wiederherstellung der Population des kaukasischen Leoparden wird zum
ersten großen Naturschutzprojekt des WWF Rußlands, das
vollständig
finanziert wird auf Kosten der russischen Wirtschaft. Im Kaukasus war
der Leopard noch vor kurzem ziemlich weit verbreitet und kam praktisch
in allen Gebirgsgegenden vor, doch aufgrund verstärkter Ausrottung
Ende
des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist seine Anzahl stark
zurück gegangen und in vielen Rayons ist er völlig
verschwunden. In
Rußland erhielt sich der Leopard in der Gegenwart nur in den
unzugänglichsten Gegenden des Ostkaukasus, doch ist die Population
so
zersplittert und zahlenmäßig gering, daß sie praktisch
nicht
lebensfähig ist und sich nur erhält aufgrund seltener
Zugänge von
Leoparden aus den transkaukasischen Republiken und Nordiran. Aufgabe
des WWF und der Partner des Projektes: den kaukasischen Leoparden nach
Rußland zurückzubringen
bdg.by - 21. Mai 2007
В
Минском
зоопарке
появился
новый
обитатель
Neuer Bewohner im Zoo Minsk
Ein Amurleopard, dessen Art am Rande des Aussterbens steht, kam nach
Belorußland auf der Grundlage des Programms der Erhaltung dieser
Tiere.
Leo, so heißt der Leopard, kam vor einigen Monaten aus
Krasnojarsk,
wurde aber erst gestern den Besuchern gezeigt, da er sich erst einleben
mußte.
vostokmedia.com - 17. Mai 2007
Пощадит
ли гострасса
Приморья
самую редкую
дикую кошку
планеты
Verschont die staatliche Trasse in der Region
Primorje die
seltenste wilde Katze der Erde?
Wissenschaftler der Fernostabteilung der Russischen Akademie der
Wissenschaften und Vertreter von nichtstaatlichen Umweltorganisationen
der Region Primorje erörterten die Frage nach einer möglichen
Korrektur
beim Bau der staatlichen Trasse im Rayon Chassan. Gerade hier lebt die
seltenste Wildkatze des Planeten, der Amurleopard. Auf der Beratung
riefen Wissenschaftler und Ökologen Vertreter der Behörden
des Gebiets
auf, mögliche Varianten zu finden für den Erhalt von
Übergängen, auf
denen die Raubkatzen die Trasse überqueren können, ohne
Schaden zu
nehmen. Dmitrij Pikunow, Doktor der biologischen Wissenschaften an der
Russischen Akademie der Wissenschaften: "Wir zerreißen das Areal
in
zwei Hälften, wobei die Trasse eine völlig
unüberwindbare Barriere für
die Raubkatzen bildet."
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teilweise gekürzt |
Zoologischer
Garten Wuppertal, 23.05.2007
Zoologischer Garten Wuppertal eröffnet
die größte
Löwenanlage in einem deutschen Zoo und das
Erweiterungsgelände
Am Donnerstag, dem 24.05.07 eröffnet der Zoologische Garten
Wuppertal
das Erweiterungsgelände mit einer Anlage für Sibirische Tiger
und dem
größten Löwengehege, das jemals in einem deutschen Zoo
gebaut wurde.
Die Zoo- Erweiterung ist mit dem neuen Eingangsgebäude, dem Samba-
Radweg und dem Vorplatz des Stadions eine Maßnahme der Regionale
2006,
die vom Land Nordrhein- Westfalen gefördert worden ist. Die
Baukosten
betragen für alle Teile zusammen, einschließlich einer
Brücke über das
Zoogelände, etwa 11,5 Mio. Euro. Für den Zoologischen Garten
Wuppertal
ist das Projekt Zooerweiterung ein Schritt in die Zukunft. Auf 1 Hektar
Grundfläche bietet die Löwenanlage, die einer afrikanischen
Steppe mit
verwitterten Felsformationen nachempfunden ist, die neue Heimat
für 7
afrikanische Löwen. Das Tal der Sibirischen Tiger mit zwei
Anlagen,
darunter eine mit einer Unterwassereinsicht, ist Heimat für die
Tigerkater „ Mandschu “ und „Wassja “, Geschenke aus dem Zoo der
Partnerstadt Schwerin, und dem Weibchen „Mymosa“, ein Geschenk aus dem
Zoo Moskau. Sie wird erst am 23.05.07, aus Moskau eintreffen und kann
nach der strapaziösen Reise erst später vorgestellt werden.
Die
Zooerweiterung wird von Herrn Oberbürgermeister Peter Jung in
Anwesenheit des Oberbürgermeisters unserer Partnerstadt Schwerin,
Herrn
Norbert Claussen, am Donnerstag, dem 24. Mai um 15.00 Uhr eröffnet.
Tierpark Berlin, 23.05.2007
Neue Anlagen für Hyänen und
Rothunde und Volieren für
Greifvögel und Eulen werden im Tierpark Berlin eingeweiht
Der Tierpark Berlin freut sich sehr, daß noch pünktlich zum
Pfingstfest
neue Freianlagen und Volieren übergeben werden können. Am
Freitag, dem
25. Mai 2007, 12.00 Uhr, findet die Eröffnung statt. Treffpunkt
sind
die neuen Eulenvolieren zwischen Cafeteria und afrikanischen
Büffeln.
Im Anschluß geht es zu den neuen Anlagen für
Tüpfelhyänen und Rothunde.
Die Finanzierung der neuen Anlagen verdanken wir der Stiftung Deutsche
Klassenlotterie Berlin.
Tierpark Hagenbeck, 23.05.2007
Das Tropen Tropen-Aquarium Hagenbeck
eröffnet mit
Hamburgs „Herz Herz-Kinder Kindern“
Nun ist es so weit: Das Erlebnis-Aquarium mit Tropen-Welt öffnet
seine
Pforten jetzt für alle Besucher! Die exotischen Bewohner des
Tropen-Aquariums Hagenbeck nutzten die Zeit und die Ruhe seit dem
100-sten Geburtstag des Tierparks, um sich einzugewöhnen. Nun
fühlen
sich alle Tiere in ihrer neuen Umgebung wohl und sicher und erwarten
die Gäste. Die Ersten, die sich trauen, auf Expedition zu gehen,
sind
kleine Patienten der Kinderkardiologie und der Kinderherzchirurgie des
Universitären Herzzentrums Hamburg im UKE. Gemeinsam mit ihrem
Gastgeber Joachim Weinlig-Hagenbeck werden sie dem Pfad durch den
Dschungel und in die Tiefen der Erde und der Meere folgen. Dort finden
sie: 290 Arten mit 13.000 Tieren aller Kontinente. Große Haie und
Muränen, Gift- und Würgeschlangen, Fledermäuse,
Nil-Krokodile, Lemuren,
Spinnen und vieles mehr leben hier.
Zoo Leipzig, 23.05.2007
Kinder in den Zoo Leipzig - Kindertagsparty
mit
tierischem Flair
Der 1. Juni 2007 steht im Zoo Leipzig ganz im Zeichen der Kinder. Von
10 bis 18 Uhr findet eine riesen Kindertagsparty statt. Alle Kinder
zahlen an diesem Tag nur den halben Eintrittspreis. Mit einem Coupon
des Wochenkuriers, der sich neben dem Tessloff Verlag und der Leipziger
Medien GmbH an der Kindertagsveranstaltung beteiligt, können die
kleinen Gäste sogar kostenlos in den Zoo. Und was ist nun
tatsächlich
los im Zoo der Zukunft? Diesmal sind die Leseratten gefragt. Die
erfolgreichen Wissensbücher „Was ist Was“ werden auf dem
Aquariumsvorplatz vorgstellt. Natürlich läßt es sich
der Autor des „Was
ist Was“- Buches über die Pinguine, Dr. Boris Culik, nicht nehmen
aus
seinem Werk direkt am Pinguingehege um 11 und um 14 Uhr vorzulesen und
sämtliche Fragen der geneigten Hörer zu beantworten. Nach der
anstrengenden Lektüre wartet auf jedes Kind eine Portion Freieis!
Danach geht’s ab zum Bungee-Trampolin, auf dem man sich ausgiebig
austoben kann. Das Duo Amarizias mit dem Kinderzirkus „Schnuddelwap“
sorgen jeweils um 12.30 und um 15.30 Uhr für die akrobatische
Stimmung.
Lieder, Puppen und Geschichten heißt es um 14.30 und um 16 Uhr
mit
Gösta & Willi auf dem Aquariumsvorplatz. Wer schon immer
einmal auf
eine trierische Schnitzeljagd durch den Zoo gehen möchte, sollte
sich
auf dem Robbenvorplatz melden. Mit jeweils fünf Fragen und
Aktionen
werden die Teilnehmer von den Pinguinen über die Elefanten bis zu
den
Giraffen auf die Verfolgung geschickt. Am Ende winken tolle Preise. „Es
ist uns ein großes Anliegen, die Kinder an diesem Tag besonders
zu
bedenken und ihnen jede Menge Spaß und Wissenswertes zu bieten“,
so
Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.
Zoo Dortmund, 23.05.2007
„Gemalte Hunde“ im Zoo Dortmund
Der Afrikanische Wildhund ist eine der farblich schönsten Arten
der
hundeartigen Raubtiere. In den unterschiedlichsten Brauntönen, mit
schwarzen und weißen bis hin zu rötlichen Elementen ist das
Fell dieser
Tiere collagenhaft gescheckt. Die Färbung hat den Wildhunden den
englischen Namen „Painted Dogs“ eingebracht, in manchen Gegenden des
südlichen Afrikas, wo die Wildhunde ursprünglich zuhause
sind, heißen
sie sogar „Picasso Dogs“. Der Ausspruch „schön wie gemalt“ trifft
auf
diese Beutegreifer tatsächlich zu. Wie die meisten anderen
Vertreter
der Hundeartigen leben und jagen Afrikanische Wildhunde im Rudel. Ihr
Lebensraum sind die Busch- und Baumsavannen Afrikas, wo sie selbst vor
großen Huftieren als Beute nicht halt machen, die sie dann
gemeinsam
erlegen. In der Gemeinschaft sind sie stark und so gehören sie zu
den
gefürchtetsten Räubern Afrikas. Mit ihrem kräftigen
Gebiss knacken sie
Knochen und selbst Schädel ihrer Beutetiere. Auch Innereien werden
von
ihnen nicht verschmäht, in denen sie sich auch gerne wälzen.
Daher
steht ihr Geruch in krassem Gegensatz zu ihrer äußeren
Erscheinung. Im
Zoo werden Afrikanische Wildhunde seit langem gehalten. Jedoch sind
zwei alte Rüden inzwischen verstorben und der dritte im Bunde
verbringt
seine letzten Jahre im Zoo Duisburg. Der Zoo Dortmund hat in den
vergangenen Monaten das Gehege grundlegend renoviert und stark
erweitert, so dass er nun über eines der besten Wildhundegehege
verfügt. Nun ist ein neues Rudel von fünf Wildhunden
eingetroffen. Die
aus dem Zoo Tel-Aviv stammenden Tiere haben sich gut eingelebt und
werden am Freitag ihre neue Anlage in Besitz nehmen. Zur
Schaufütterung
laden wir ein zum Fototermin am Freitag, 25. Mai, 10 Uhr, am
Wildhundegehege am östlichen Rand des Zoos. Wortberichterstatter
sind
auch herzlich willkommen.
Wilhelma
Zoologisch-Botanischer Garten, 23.05.2007
Quirlige Akrobaten in der Wilhelma
Vom Pfleger kommentierte Tierfütterungen sind bei Zoobesuchern
ausgesprochen beliebt – man denke nur an die Seelöwen der
Wilhelma. Mit
Beginn der Pfingstferien bietet die Wilhelma ihren Besuchern eine
weitere Attraktion dieser Art: Ab Samstag, dem 26. Mai gibt es zweimal
täglich um 9.30 Uhr und um 13.30 Uhr eine kommentierte
Fütterung der
Nasenbären. Die Pfleger werden dabei alle Hände voll zu tun
haben, denn
zur Zeit toben 14 der kletterfreudigen Kobolde über die Anlage am
Ausgang des Amazonienhauses. Die beiden Weibchen „Jacqueline“ und
„Claudine“ haben Mitte März in der Kinderstube hinter den Kulissen
insgesamt 10 Junge zur Welt gebracht, die nun groß genug sind, um
die
Welt außerhalb des Hauses zu erkunden. Junge Nasenbären sind
fast den
ganzen Tag auf Achse – sie üben sich in allerlei Kapriolen wie
etwa
Klettern und Balancieren, Boden durchwühlen, Fangen, Quieken,
Futter
suchen, Purzelbaum machen und andere Nasenbären necken. Die
geringelten
Schwänze dienen den Kleinen wie den Großen als
Balancierhilfe und
Signalmast, und die langen Schnauzen eignen sich vortrefflich als
unterirdisch einsetzbare Futterdetektoren.Die beiden Mütter haben
mit
dem quirligen Nachwuchs alle Pfötchen voll zu tun, während
sich Vater
„Bernard“ und Onkel „Dag“ vornehm aus der Sache heraushalten. „Dag“ ist
kastriert und kann deshalb die Vorzüge des geselligen
Familienlebens
unverprügelt genießen. Bis zum Herbst werden die kleinen
Nasenbären
noch von ihren Müttern abhängig sein – genug Zeit, alle
wichtigen
Techniken zu lernen, um an Fressbares zu kommen und dieses von
Ungenießbarem zu unterscheiden. Nasenbären sind Allesfresser
– eine
Maus ist ihnen als Bestandteil der Mahlzeit ebenso recht wie Obst, Eier
oder Jungvögel. In ihrer Heimat stehen die geselligen
Kleinbären
übrigens selbst auf dem Speisezettel der Einheimischen. Haben die
Jungen das Klassenziel erreicht, winkt als Belohnung eine große
Reise –
wie die meisten Jungtiere müssen auch kleine Nasenbären den
Zoo
wechseln, wenn sie geschlechtsreif werden, um Inzucht mit den Eltern zu
vermeiden. Bis dahin aber können sich die Wilhelmabesucher an den
Kapriolen der Kletterkünstler erfreuen und bei den
Fütterungen vom
Pfleger allerlei Wissenswertes über die possierlichen Mittel- und
Südamerikaner erfahren.
Zoo Dresden, 23.05.2007
Neues entdecken im Dresdner Zoo
Eine Abenteuerreise durch die Kontinente der Welt - an Pfingsten wird
diese für große und kleine Zoobesucher zur Wirklichkeit.
Dabei ist
nicht nur Ausdauer und Mut, sondern auch Geschicklichkeit gefragt. Es
gilt nämlich unter anderem, den für Trampeltiere typischen
Gang
auszuprobieren oder zu hüpfen wie ein Rotes Riesenkänguru.
Zwischen
unserem Elefantenjungen Thabo- Umasai und Kamelmädchen Madhuri
können
insgesamt fünf Entdecker-Stationen erkundet werden. Unter allen
Teilnehmern verlost der Zoo eine Familienjahreskarte. Wem das nicht
genug Entdeckergeist ist, der kann sich auch wie Löwe, Zebra oder
Papagei schminken lassen und bei den Tierpflegertreffpunkten
Wissenswertes über unsere Zoobewohner erfahren. Die Spiel- und
Spaß-Stationen können sowohl am Pfingstsonntag, als auch am
Pfingstmontag jeweils von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr besucht werden. Also
auf zum Entdeckerwochenende am 27. und 28. Mai im Dresdner Zoo!
Zoo Duisburg, 22.05.2007
Neues Gehege für (Land-)Schildkröten
Obwohl Schildkröten zu den populärsten Kriechtieren
gehören, führten
bislang die unverwechselbaren Panzertiere auch in der 70jährigen
Geschichte des Zoo Duisburg eher ein Schattendasein. Diese beliebten
Reptilien galten lange Zeit vielmehr als Pfleglinge für den
Hausgarten
oder das Kinderzimmer; selbst in den meisten Zoologischen Gärten
richtete man ihnen ein Plätzchen an solchen Orten, die anderweitig
kaum
nutzbar waren. Und kaum ein Großzoo widmete der Zucht dieser
empfindlichen Pfleglinge ein besonders Augenmerk, denn Jahrzehnte
hindurch galt der Nachschub aus ihren südeuropäischen
Heimatländern als
unerschöpflich. Diese Zeiten änderten sich vor drei
Jahrzehnten mit
Einführung verschärfter Artenschutzbestimmungen, die auch
Tiergärtner
zwangen, sich verstärkt mit Lebensweise, dauerhafter Pflege und
Vermehrung der Schildkröten zu beschäftigen. Nach
monatelangem Einsatz
schuf ein Sponsorenkonsortium unter der Leitung des Unternehmens
Biosphären Steffen & Schwarz GbR auf rund 150 Quadratmetern
Grundfläche ein Landschaftsterrarium, in dem künftig
mediterrane
Schildkrötenarten nicht nur ihr Auskommen, sondern auch
Gelegenheit zur
Fortpflanzung bekommen sollen. Durchquert von einem sachte
plätschernden, sehr flachen Bachlauf reihen sich Steinwälle,
Sonnenplätze und Unterschlupfmöglichkeiten aneinander; das
leicht
abschüssige Gelände erinnert an einen routiniert gestalteten
Ausschnitt
einer (Halb-)Trockenlandschaft, wie sie in Spanien oder Griechenland zu
finden ist. Kein Aufwand war zu hoch, sogar einen leibhaftigen
Olivenbaum von der Iberischen Halbinsel an den Kaiserberg zu holen, zu
dessen knorrigen Wurzelfüßen sich dicke Polster aus
Fetthenne und
Leimkraut ausbreiten. Natürlich fehlen weder Wilder Thymian noch
duftender Lavendel – in jedem Falle erfreut eine abwechslungsreiche
Vegetation nicht nur das Auge des Besuchers, sondern vor allem die
feinen Sinnesorgane der sommermunteren Kriechtiere.
Wildpark
Lüneburger Heide, 22.05.2007
Baby-Boom im Wildpark Lüneburger Heide
Der Wildpark Lüneburger Heide freut sich zurzeit über einen
richtigen
“Baby-Boom”. Nachdem die Schafe und Ziegen mit ihren niedlichen
Lämmchen und Zicklein bereits in den vergangenen Wochen
“vorlegten”,
ziehen jetzt auch die anderen Tiere nach. Die Präriehunde haben
zahlreichen, verspielten Nachwuchs bekommen. Drei kleine, flauschige
Wildkatzen und zwei Nasenbärenbabys sind geboren. Aber auch die
Wildschweine, Polarfüchse und viele weiteren Tiere freuen sich
über
Familienzuwachs. Im ganzen Wildpark tummeln sich und spielen die
Tierkinder was das Zeug hält. Ganz besonders Stolz ist der Falkner
Lothar Askani. Ihm ist es gelungen, einen sehr schwierig zu
züchtenden
Kondor aufzuziehen. Jetzt ist “Maja“ schon fast ein Jahr alt und zeigt
im Nachmittagsprogramm der Flugshow, dass auch ein Kondorjungtier schon
ein eleganter Flieger sein kann. Bei den zweimal stattfindenden Shows,
zeigen erfahrene Falkner, die Schnelligkeit und Gewandtheit von Adler,
Falken und Geiern im freien Flug. Die Riesenseeadler und der Kondor
zählen zu den Attraktionen des Tages. Sie verraten Geheimnisse
über die
Welt der Greifen und zeigen in einem Training die Gemeinschaft zwischen
Tier und Mensch.
Tierpark Berlin, 22.05.2007
Das Dutzend ist voll! Erneut Elefantengeburt
im Tierpark
Berlin
Die zwölfte Elefantengeburt im Tierpark Berlin seit 1998, das ist
schon
eine kleine Sensation. Ein Afrikanisches Elefanten“baby“ von 117,2 kg
Geburtsgewicht und 91 cm Rückenhöhe machte am Sonntag, dem
20. Mai,
diese Sensation perfekt. Vor den Augen und Kameras einer großen
Schar
von Tierparkbesuchern brachte Elefantenkuh „Pori“ mit einer Blitzgeburt
auf der Außenanlage inmitten der Herde ein kräftiges,
männliches
Jungtier zur Welt. Es war ihr drittes Kalb, das sie im Tierpark Berlin
zur Welt brachte. Geboren wurde „Pori“ vor 26 Jahren in Simbabwe, und
vor 10 Jahren kam sie aus dem Zoo Magdeburg, wo es im Elefantenhaus
etwas eng geworden war, zu uns. Mutter „Pori“ und ihre erstgeborene
Tochter „Tana“ (6) als große Schwester betreuen mustergültig
den
Neuzugang im Elefantenhaus. Ab morgen 12 Uhr können auch alle
tierbegeisterten Berliner das Familienidyll und den noch namenlosen
kleinen Elefantenbullen in Augenschein nehmen. Es ist übrigens
erst der
6. Afrikanische Elefant, der je in Berlin geboren wurde. Vater aller 6
Kälber ist unser stattlicher Bulle „Tembo“, vor 22 Jahren in
Simbabwe
geboren und seit 20 Jahren im Tierpark Berlin lebend.
Tierpark Hagenbeck, 22.05.2007
100 Jahre Tierpark Hagenbeck! Tropische
Klänge, Shows und
Exotik
Wenn es Nacht wird im Tierpark, herrscht noch lange keine Stille. Im
Dunkeln beginnen die Trommeln zu singen. Samba-Rhythmen begleiten die
fauchenden Tiger, Limbotänzer drehen sich zum Kreischen der Affen
und
fantastische Riesen-Libellen „schwirren“ auf den Wegen. In den
Dschungel-Nächten betreten Künstler und Tiere den Tierpark
Hagenbeck
als exotische Bühne. Zwischen Ginkgo-Bäumen und asiatischen
Bauten
erleben die Gäste 1.850 Tiere und ein Programm voller Fantasie und
Exotik. Festliche Höhepunkte warten im ganzen Park: Heiße
Rhythmen
begleiten die wirbelnden Tänze, feurige Shows entflammen die
Wasserbühne, der Trubel eines afrikanischen Marktes berauscht die
Besucher und sie können exotische Tiere hautnah erleben. Die
Dschungel-Nächte verzaubern Gäste aus dem ganzen Norden.
Zehntausende
zieht dieses Ereignis jedes Jahr in den Tierpark nach Stellingen. Seit
mehr als zwanzig Jahren gehört dieses exotische Fest zu Hamburg,
wie
der Dom und der Hafengeburtstag.
Zoo
Landau, 22.05.2007
„Madame, Madame, ist dieser Vogel ein
Strauß !?“ -
Landauer Zooprojekt: „Umweltbildung für Dschibuti“ macht
große
Fortschritte
Die Landauer Studentin der Grundschulpädagogik, Nadine
Ziellenbach,
erprobt ihr selbsterstelltes Lern- und Mitmachbuch mit dischibutischen
Schulkindern und bringt damit das Gemeinschaftsprojekt von Zoo und Uni
Landau weiter voran. „Es ist beeindruckend, mit wie viel Eifer sich die
dschibutischen Kinder am Unterricht beteiligen!“, berichtet Nadine
Ziellenbach. Gemeinsam mit dem Direktor des Landauer Zoos, Dr. Jens-Ove
Heckel, reiste die Studentin im April in die nordostafrikanische
Republik, um das Projekt „Umweltbildung für Dschibuti“ weiter
voranzubringen. Im Vorfeld erstellte Ziellenbach im Rahmen ihrer
Examensarbeit ein französischsprachiges Lern- und Mitmachbuch zum
Thema
Vogelschutz für Schulkinder dieses kleinen Landes am Horn von
Afrika.
Einen großen Teil ihres Aufenthaltes nutzte sie dazu, in
dschibutischen
Grundschulen zu unterrichten und dabei das eigene Buch zu erproben.
Begleitet und unterstützt wurde sie von einer einheimischen
Kollegin,
die sich dabei gleichzeitig mit modernen Methoden des
Umweltbildungsunterrichtes vertraut machte. „Inhalt und Gestaltung des
Buches entsprechen den Interessen und dem Leistungsstand älterer
Grundschulkinder“, berichtet Ziellenbach, „die enge Zusammenarbeit mit
dschibutischen Naturschützern und Lehrkräften bei der
Konzeption des
Buches hat sich damit ausgezahlt.“ Die Erfahrungen vor Ort zeigen
jedoch auch, dass das Unterrichten in den Schulen Dschibutis nicht mit
dem Unterricht an deutschem Schulen vergleichbar ist. Wegen der
geringen Zahl an Lehrkräften und Schulräumen sowie aufgrund
der hohen
Schülerzahlen können u.a. nicht alle Kinder am Vormittag die
Schule
besuchen. Für einen Teil der Schülerschaft gibt es daher
Nachmittagsunterricht. Immer noch erhalten rund 50% der Kinder
überhaupt keine Schulbildung. Im Durchschnitt befinden sich bis zu
50
Schüler in einer Klasse. Zwar gibt es auf dem Land kleinere
Klassen,
doch dafür z. B. nicht immer Elektrizität und somit auch kein
Licht.
Besonders in den ländlichen Regionen ist der Leistungsstand der
Kinder
wegen der sehr einfachen Bedingungen oft sehr niedrig. „Ich habe mit
Kindern gearbeitet, die keinen sprachlichen Ausdruck für
‚Vogelfedern’
kannten“, sagt Ziellenbach. Die eigenen Erfahrungen in dem
afrikanischen Land zeigten der Studentin, dass Tagestemperaturen von
z.T. über 45°C und die hohe Luftfeuchtigkeit von über 90%
zwar das
Lernen zusätzlich erschweren, die Kinder aber im hohen Maße
wissbegierig sind, gerade auch was die Flora und Fauna des Landes
betrifft. „Umweltbildung für Dschibuti“ ist ein
Kooperationsprojekt von
Zoo Landau in der Pfalz und der Arbeits- und Forschungsstelle für
Zoo-
und Naturpädagogik an der Universität Landau. Ein weiterer
wichtiger
Förderer ist der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der über
seine
Bundesarbeitsgruppe Afrika das Vorhaben seit mehreren Jahren
unterstützt. „Ziel ist es, die Voraussetzungen für schulische
Umweltbildung in der nordostafrikanischen Republik zu schaffen, diese
in Gang zu bringen und dauerhaft zu unterstützen“, stellt die
Leiterin
der Arbeits- und Forschungsstelle, Dr. Gudrun Hollstein, heraus. Sie
ist für die pädagogische Arbeit im Projekt zuständig.
Zoo
Osnabrück, 22.05.2007
Pinguine im Doppelpack
Manchmal liegen Freud und Leid auch in der Tierwelt nahe beieinander.
Anfang März schlüpften in einem Nest gleich zwei Küken
-zweieige
Zwillinge! Die Freude über den doppelten Fortpflanzungserfolg war
groß,
da in den vergangenen Jahren nur selten Küken aus ihren Eiern
schlüpften. Doch dann schlug das Schicksal zu. Als die Küken
zwei
Wochen alt waren verstarb erst das Weibchen und nach weiteren drei
Wochen das Männchen. Schon kurz vor dem Tod des Vaters wurden die
Küken
in die Obhut der Tierpfleger gebracht, da sie offensichtlich nicht
zuverlässig gefüttert wurden. Nun werden die kleinen Pinguine
bis zu
vier Mal täglich von den Tierpflegern gefüttert. Pro Mahlzeit
verschlingen sie bis zu 20 Sprotten. Das sind stolze 80 Sprotten pro
Tag. Entsprechend rasant ist die Gewichtszunahme. 50 bis 100 Gramm
nahmen die Küken in den letzten Wochen pro Tag zu und mittlerweile
bringen sie fast drei Kilo auf die Waage. Trotz der
Schicksalsschläge
entwickeln sie sich also prächtig und sehen propper aus.
Zoo Dresden, 22.05.2007
Halbzeit beim Bau der Löwenanlage – Zoo
Dresden feiert
Richtfest!
Knapp drei Monate ist der erste Spatenstich zum Bau der neuen
Löwenanlage her. Seitdem entsteht auf der ca. 1300 qm großen
Fläche
rund um den Raubtierfelsen das neue Domizil für unsere Löwen
und
Karakale. Während die drei Karakale bereits Dresdner Luft
schnuppern,
werden die Junglöwen Jago und Layla erst im August erwartet.
Rohbau und
Dach des Gebäudekomplexes stehen bereits.
Thüringer
Zoopark Erfurt, 22.05.2007
Könige, Tomaten und Rosen ziehen in
Terrarien ein
Die neue Terrarienanlage im Elefantenhaus des Zooparks ist fast fertig
gestellt. Die meisten Bewohner sind nun eingezogen. Darunter auch
zoologische Raritäten, die auf den ersten Blick nicht als solche
zu
erkennen sind.
Was ist denn das? Sieht ja aus wie eine Tomate, aber mit Beinen!
Richtig, die Tomatenfrösche beziehen gerade ihr neues Domizil. Sie
sind
feuerrot, glänzend und erinnern deshalb an Tomaten. Die
Obermieter, die
Großen Madagassischen Taggeckos, huschen schnell die
zerklüftete
Felswand hinauf. Nebenan ist ein Käferparadies entstanden. Neben
den
farbenprächtigen Rosenkäfern fällt die Gottesanbeterin,
eine Astmantis,
überhaupt nicht auf. Sie ahmt in Gestalt und Haltung einen
trockenen,
dunkelbraunen Ast nach. Also Augen auf! Die Königspythons, die
kleinsten Riesenschlangen der Welt, haben es sich unter einer Wurzel
gemütlich gemacht. Im Licht- und Schattenspiel sind sie mit ihrem
Fleckenmuster gut getarnt. Wer entdeckt alle drei Tiere? Afrikanische
Zwergmäuse, Stachelschwanzwarane und Amurnattern sind nun
ebenfalls
eingezogen. Die Smaragdskinke werden bald folgen. Es bleibt abzuwarten,
wie die neue Terrarienanlage mit künstlichen Felswänden,
großen
Wasserbecken und wunderschönen Kletter- und
Versteckmöglichkeiten bei
den Tieren ankommt. Dies wird sich bald zeigen: in der Anzahl der
gelegten Eier, der Anzahl geborener Jungtiere – und bei den
Jemen-Chamäleons an den Farben: Festtagsgrün statt
„Ärger-Braun“.
Zoo Berlin, 22.05.2007
In Zoo und Tierpark spielt Pfingsten die
Musik:
Pfingstkonzerte 2007 in Zoo und Tierpark!
Nichts ist in unserer Stadt so beständig wie der traditionelle
Besuch
der Pfingstkonzerte in Zoo und Tierpark. Zu Pfingsten gehen die
Berliner mit Sack und Pack in die beiden Einrichtungen, um sowohl die
Tiere wie auch die Musik zu genießen. Das hat sich seit vielen
Generationen nicht geändert. Zusätzlich zu den musikalischen
Darbietungen werden sowohl in Zoo wie auch im Tierpark viele
Tierpfleger aus ihren Tätigkeitsbereichen berichten und auch so
manche
Pflegling zusammen mit Direktor Dr. Bernhard Blaszkiewitz auf den
Bühnen zeigen.
Zoologischer Garten Magdeburg, 21.05.2007
SV Oldies und Schabrackenschakale
Schabrackenschakale sind schnell und listig. Die Altherrenmannschaft
des SV Oldies Magdeburg mit Herrn Schiener an der Spitze
verlängert im
Beisein von Herrn Dr. Moldenhauer ihre Tierpatenschaft über einen
Schabrackenschakal.
Tierpark Berlin, 21.05.2007
12. Elefant im Tierpark Berlin geboren!
Am Sonntag, dem 20. Mai 2007, brachte die Afrikanische Elefantenkuh
“Pori“ ein gesundes Bullkalb zur Welt. Vater ist unser erprobter
Zuchtbulle „Tembo“. Das Elefantenkind ist 91 cm groß und 117 kg
schwer.
Mutter und Kind sind wohlauf. Wir bitten um Verständnis, daß
das
Elefantenhaus noch kurzfristig geschlossen bleibt, um dem Neugeborenen
die nötige Ruhe zu verschaffen.
Münster, 18.5.2007
UN-Dekade-Projekt in Münster – Freude im
Allwetterzoo
Das BioCity Team im Allwetterzoo Münster hat
Grund zum
Jubeln. Die Jury des Nationalkomitees der UN-Dekade „Bildung für
nachhaltige Entwicklung“ hat soeben die Auszeichnung der BioCity im
Allwetterzoo Münster als offizielles Dekade-Projekt 2007/2008
bekannt
gegeben. Die feierliche Übergabe der Urkunde erfolgt im Juni in
Berlin.
Zoodirektor Jörg Adler, der die BioCity als „...Meilenstein in der
Umwelterziehung in Zoologischen Gärten ...“ bezeichnet, sieht
diese
Würdigung auch mit großer Genugtuung. Der einzigartige
Komplex im
Allwetterzoo mit Forscherwerkstatt, interaktiver Ausstellung zum Thema
Biodiversität und angegliedertem Internationalem Zentrum für
Schildkrötenschutz ist für Münster und die Region eine
nachhaltige
Bereicherung und ein weiterer Standortfaktor zum Schwerpunkt
Wissenschaft und Bildung. Dennoch steht die Finanzierung noch nicht auf
sicheren Füßen. Die Auszeichnung berücksichtigt
insbesondere auch das
ehrenamtliche Engagement für die BioCity seitens der verschiedenen
Träger.
Vielleicht, so hofft Adler, erfährt die BioCity durch diese
prominente
Auszeichnung künftig noch mehr überregionale Anerkennung und
Unterstützung im Bemühen um die Bewahrung der
Biodiversität.
Potentielle Sponsoren könnten in der Zeit des Klimawandels mit
einer
Unterstützung der BioCity ein besonderes Zeichen setzen.
Zoo Osnabrück, 18.05.2007
20. Mai: Aktionstag Regenwald mit NDR 1
Mit vielen anderen Naturschutzverbänden beteiligt sich der Zoo
Osnabrück an der Aktion "Natürlich Niedersachsen - der
Sonntag für den
Naturschutz". Am 20. Mai finden in ganz Niedersachsen, organisiert von
NDR 1 Niedersachsen und der Alfred Toepfer Akademie für
Naturschutz,
unterschiedliche Naturschutz Veranstaltungen statt. Alle
Veranstaltungen sind mit vielen Details unter www.ndr1niedersachsen.de
aufgelistet.
Der Zoo Osnabrück macht mit dem Aktionstag Regenwald auf die
faszinierende Tierwelt der Südamerikanischen Regenwälder
aufmerksam.
Seit 2003 engagiert sich der Zoo Osnabrück gemeinsam mit der
Stiftung
Pro Kreatur für den Erhalt des Tropischen Regenwaldes in Ecuador.
Insbesondere geht es dabei um den Schutz des Flachlandtapires. In den
letzten Jahren schrumpfte der Bestand dramatisch. Mit Geldern des Zoo
und der Stiftung richteten die Bewohner in der Gemeinde Sarayacu im
Osten Ecuadors Schutzreservate, in denen die Tiere vor der Jagd
geschützt sind.
An dem Aktionstag informieren Zoomitarbeiter auf anschauliche Art mit
dem "Tapir-Taxi" über den Tapir und das Projekt. Wir geben
einfache
Tipps, was jeder für den Schutz des Regenwaldes tun kann.
Außerdem
informieren Zoopädagogen von 11.00 bis 16.00 Uhr
schwerpunktmäßig über
die faszinierende Tierwelt der Südamerikanischen Regenwälder
(siehe
Programm im Anhang).
Zoo Braunschweig, 18.05.2007
Jelzin zieht nach Braunschweig - Neuer Tiger
im
Braunschweiger Zoo
Heute abend bekommt die Tigerdame „Nina“ im „Arche Noah“ Zoo
Braunschweig endlich wieder Gesellschaft.
Seit im Dezember 2006 Tigerkater „Nico“ nach langer Krankheit
eingeschläfert werden musste, lebt Nina allein und sehnt sich nach
einem Spielkameraden. Das lange Warten hat nun ein Ende. „Jelzin“
heißt
der neue Sibirische Tiger im Braunschweiger Zoo. Er kommt aus der
Schweiz und ist im gleichen Alter wie „Nina“. Um sich langsam
aneinander zu gewöhnen, werden die beiden zunächst noch
getrennt
voneinander gehalten, können sich jedoch schon sehen und vor allem
riechen.
Wisentgehege
Springe, 18.05.2007
„Kleine Wilde groß knipsen“
Fotowettbewerb im
Wisentgehege Springe
Erstmalig veranstaltet das Wisentgehege Springe einen Fotowettbewerb
unter seinen Besuchern. Bis zum 15. September haben Jung und Alt die
Chance, ihre preisverdächtigen Fotos der Tierkinder im
Wisentgehege
einzusenden. Geknipst wird in zwei Kategorien. Kinder bis 14 Jahre und
Erwachsene. Von der Schildkröte bis zum Wisent – Nachwuchs ist
immer
niedlich und attraktiv. Jetzt geht’s nur noch um das richtige Foto,
egal ob Papier, Digital oder Dia. Die Teilnahme ist kostenlos. Jeder
darf sich mit drei Bildern beteiligen. Ab Mitte September wird eine
Jury die Auswahl der besten Fotos vornehmen. In einer kleinen
Ausstellung werden die ausgewählten Fotos beim Hubertusfest
präsentiert. Die Besucher dürfen dann per Stimmzettel die
Gewinnerfotos
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