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Liebe
Leser,
eigentlich könnte ich - copy-paste - einfach das Vorwort von
letzter
Woche wiederholen: irgendein Aufsehen kommt immer aus Berlin, selbst
wenn es in Rotterdam stattfindet. Zum Thema Bokito läge mir noch
so
einiges auf der Zunge, das spüle ich aber lieber herunter und
erlaube
mir etwas, das man in einem Editorial nicht tun sollte: Eigenwerbung.
Der Verlag teilte nämlich diese Woche mit, daß unser
Zooführer
"Abenteuer Zoo" nun tatsächlich gedruckt ist und am 8. Juni in den
Läden sein soll. All jene, die ihn bereits seit langem bei Amazon,
Schüling und Co. vorbestellt haben, können aufatmen! (Und
auch alle bis
hinauf in die Zooverbände, die uns unterstützt haben!)
Mehr dazu, samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe, finden Sie
auf
der eigens eingerichteten Sonderseite:
www.abenteuer-zoo.de
Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und
Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
ISBN
978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90
Überall erhältlich, z. B. über Amazon
Wie
Sie gemerkt
haben, ist uns das Material für Luftbild-Rätsel,
merkwürdige
Zooschilder usw. ausgegangen. Ab Juni sollen vorerst Zitate bekannter
Zoopersönlichkeiten folgen - lustig, nachdenklich oder
überraschend.
Wir bitten um Einsendungen (bitte mit belegbarer Quelle) - unter den
Einsendern können wir drei Exemplare des Zooführers verlosen!
Und damit ich Sie bis dahin nicht mit weiterer Werbung belästigen
kann,
verabschiede ich mich für die nächsten drei Ausgaben und
mache mich auf
die Suche nach den zoologischen Highlights in der Bretagne und
Normandie.
Dirk Petzold
"Tierpfleger werden vielfach unterschätzt, dabei könnten sie
den
Elfenbeinturmbewohnern, die einen Zoo zu leiten glauben, manch
wertvolle Lektion erteilen"
Oliver Graham-Jones, ehem. Zootierarzt in London, in "Zoo
Tails"
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| Zoos –
Meldungen |
Spiegel Online -
18. Mai 2007
AMOK-AFFE
Gorilla verletzt
Zoo-Besucher
Der Alptraum jedes Zoobetreibers wurde heute in Rotterdam Wirklichkeit.
Im Tierpark
Blijdorp brach der Gorilla Bokito,11, aus seinem Areal aus und
verletzte mehrere
Menschen. Der Affe kletterte offenbar über eine Steinmauer, die
sein
Gehege umgab. "Er hat sogar den Graben durchquert, was allein schon
bemerkenswert ist, weil
Gorillas nicht schwimmen können", sagte Zoo-Direktor Ton
Dorrestijn.
"Er
ist dann auf dem Besucherpfad Richtung Restaurant gerannt und ist mit
vollem Tempo
in die Tische gerast." Die Zoo-Besucher gerieten in Panik, woraufhin
der Gorilla weitere Menschen attackierte.
Vier Menschen sollen verletzt worden sein, eine Frau trug Bisswunden
davon. Der Tierpark, der wegen des Feiertages in Holland besonders gut
besucht war, wurde
evakuiert. Bokito wurde in dem Restaurant schließlich von
Tierpflegern
in die Enge getrieben
und betäubt.
Süddeutsche
Zeitung online - 18. Mai 2007
Ausgebrochener Gorilla verletzt vier Zoobesucher
Das Männchen "Bokito" sprang am Nachmittag über
einen Wassergraben aus seinem Gehege in dem niederländischen
Blijdorp-Zoo.
Bokito lief einen Fußweg entlang und attackierte eine Frau: Der
Gorilla
drückte die Besucherin auf den Boden und fügte ihr schwere
Bissverletzungen zu. Dann stürmte das Tier in das Restaurant, wo
es mit
Stühlen und Tischen um sich warf. Nun werde untersucht, wie Bokito
den
breiten Graben überwinden
konnte - zumal Gorillas wasserscheu seien.
Rheinische Post online
- 18. Mai 2007
Gorilla greift Zoo-Besucher an
Nach niederländischen Medienberichten erlitten vier Zoobesucher
leichte
Verletzungen, vor allem durch Unfälle während ihrer
panikartigen
Flucht. Eine Frau wurde jedoch laut Augenzeugen verletzt, weil Bokito
sie in der Kantine des Zoos zu fassen kriegte und mit sich herumriss.
Schließlich habe der Gorilla aber von der Frau abgelassen und
sich
damit beschäftigt, etliche Fenster, Stühle und Tische zu
zertrümmern.
morgenpost.de - 18.
Mai 2007
Bokito
randaliert bei seiner Flucht im Zoo-Restaurant
Der im Berliner Zoo geborene Gorilla Bokito galt nach zwei
erfolgreichen Fluchtversuchen aus seinem Gehege bereits in der
deutschen Hauptstadt als Ausbrecherkönig. Am Freitag ist der
mittlerweile elfjährige imposante Silberrücken auch in seiner
neuen
Heimat im Zoo von Rotterdam stiften gegangen. Doch während seine
beiden
Freigänge vor drei Jahren im Berliner Zoo glimpflich abgingen,
verletzte der Gorilla-Mann diesmal vier Menschen.
de.news.yahoo.com -
18. Mai 2007
Gorilla randalierte im Zoo von Rotterdam
Der Gorilla Bokito aus dem Zoo von Rotterdam ist aus seinem Gehege
ausgebrochen und hat drei Stunden lang Angst und Schrecken verbreitet.
Mitteldeutsche Zeitung
online - 18. Mai 2007
Gorilla verletzt im Zoo von Rotterdam vier Menschen
Basler Zeitung - 19.
Mai 2007
Flüchtiger
Gorilla wieder in Rotterdamer Zoo
Nach seinem kurzen Ausflug in die Freiheit hat sich Gorilla
«Bokito» am
Samstag wieder an das Leben in einem Zoo in Rotterdam gewöhnen
müssen:
Der 180 Kilogramm
schwere Affe erhielt am Vorabend Beruhigungsmittel und konnte sich am
Morgen wieder
den Besuchern zeigen. «Butiko» war am Freitag aus seinem
Gehege
ausgebrochen, hatte
eine Frau gebissen und mindestens drei weitere Personen verletzt.
Merkur Online
- 20. Mai 2007
Gorilla-Angriff:
Suche nach Hintergründen
Der spektakuläre Angriff eines Gorillas auf Zoo-Besucher in
Rotterdam
soll in der kommenden Woche genau untersucht werden. Die Leitung des
niederländischen
Blijdorp-Zoos will vor allem klären, wie es dem Menschenaffen
«Bokito»
gestern Nachmittag
gelingen konnte, über einen vier Meter breiten Wassergraben aus
seinem
Gehege zu
springen und vier Menschen zu verletzen. Der 180 Kilogramm schwere
Gorilla lief zunächst einen Fußweg entlang und fügte
einer
Besucherin Bissverletzungen und Brüche zu. Anschließend
stürmte das
Tier in das Restaurant, wo es
mit Stühlen und Tischen um sich warf. Es konnte erst nach
eineinhalb
Stunden durch
mehrere Betäubungsschüsse außer Gefecht gesetzt werden.
Das Tier werde
nicht getötet, doch sei unklar, ob der Silberrücken in
Rotterdam
bleibe, sagte Zoo-Direktor Ton Dorresteijn. Der Gorilla, der seit 2005
in den Niederlanden
lebt, war zuvor im Berliner Zoo und hatte dort 2004 bereits einen hohen
Zaun überwunden. Zwei Menschen - darunter ein Rollstuhlfahrer -
verletzten sich in Rotterdam auf
der Flucht vor dem Gorilla. Ein Tierpfleger erlitt einen Schock, als
das mächtige
Tier plötzlich vor ihm stand. Alle vier Verletzten mussten ins
Krankenhaus gebracht
werden. Möglicherweise wurde der Gorilla von Besuchern des an
diesem
Tag besonders gut besuchten
Zoos schikaniert und wollte seine Weibchen und Babys schützen, wie
Dorresteijn sagte.
affolternonline.ch -
20. Mai 2007
Albtraum
nach Gorilla-Ausbruch in Zoo
Erinnerungen an Szenen aus «King Kong» wurden wach, als der
Menschenaffe «Bokito»
am Freitagnachmittag ausbrach und insgesamt vier Menschen in dem
niederländischen
Tierpark verletzte. In den nächsten Tagen sollen die
Hintergründe
geklärt werden.
Möglicherweise war der Sicherheitsgraben nicht breit genug.
«Neueste
europäische Sicherheitsstandards empfehlen einen mindestens sechs
Meter
breiten Graben, der in Rotterdam war nur vier Meter», sagte Frank
Rietkerk vom Europäischen
Erhaltungszuchtprogramm am Samstag. Allerdings gebe es diese Richtlinie
erst seit
vergangenem Jahr. Der Blijdorp-Zoo habe nicht gegen Gesetze verstossen,
betonte Rietkerk. Eigentlich
hätten die vier Meter breite Barriere auch ausreichen müssen
- zumal
Gorillas wasserscheu
seien. Nach seinem Ausbruch war der Affe am Sonntag «wieder
vollkommen
normal», wie Tierpfleger
berichteten.
PR-Inside.com
- 20. Mai 2007
Gorilla
Bokito Das unverantwortliche Desaster von Handaufzuchten
Tierrechtler Frank Albrecht, der durch seine Kritik an der Handaufzucht
von Knut
für erheblichen Medienwirbel sorgte, nimmt Bokitos blutige Flucht
erneut zum Anlass
die Institution Zoo und seine maßlosen Willkür im Umgang mit
der
Kreatur in Frage zu stellen. Nach Ansicht Albrecht sei Bokitos Flucht
und anschließende Aggressivität u.a. auf
seine zu starke Prägung auf den Menschen (Handaufzucht)
zurückzuführen.
So
bestätigte Ziehvater Reiman Opitz gegenüber der BZ
(20.05.2007), dass
BOKITO schon
drei bis viermal in Berlin ausgebüxt sei. 'Bokitos aggressiver und
blutiger
Ausbruch ist die Folge von menschlicher Ignoranz, die Natur kopieren zu
wollen und
eine bodenloser Willkür gegen die Kreatur.'
welt.de
- 21. Mai 2007
Rotterdam rätselt: Wie konnte Bokito ausbrechen?
Der Angriff des aus Berlin stammenden Gorillas
Bokito auf Zoo-Besucher in Rotterdam soll jetzt genau untersucht
werden. Die Leitung des niederländischen Blijdorp-Zoos will vor
allem
klären, wie es dem Menschenaffen gelingen konnte, über einen
vier Meter
breiten Wassergraben aus seinem Gehege zu springen und vier Menschen zu
verletzen.
Berliner Morgenpost -
21. Mai 2007
Wird
Eisbär Knut gefährlich wie Gorilla Bokito?
Die Ursachenforschung in den Niederlanden nach dem Ausbruch und Angriff
von Gorilla Bokito auf Besucher im Rotterdamer Zoo dauert an. Für
den
Zoo-Direktor ist klar: Schuld haben die Berliner Kollegen, weil sie den
Gorilla falsch groß zogen. Und mit Knut wird das Gleiche
passieren,
sagen sie. Was machte Gorilla Bokito so aggressiv, dass das
wasserscheue Tier im
Rotterdamer Zoo sogar über einen vier Meter breiten Wassergraben
sprang, bis zu den Knien im Wasser landete und danach vier Menschen
angriff? Der Pfleger des Gorillas meint: ,,Bokito war in den
vergangenen Tagen
vor seinem Ausbruch schon auffällig anders. Er verhielt sich wie
ein
Macho, war aggressiv.'' Er habe die Frau, die von Bokito nach dessen
Ausbruch angegriffen worden ist, auch nachdrücklich davor gewarnt,
dass
sie mit dem Tier ,,keinen Augenkontakt'' mehr suchen solle.
pr-inside.com - 21.
Mai 2007
Bokito und Knut sind Opfer von Zoowillkür - Zoo
Rotterdam bestätigt Vermutungen eines deutschen Tierrechtlers
Tierrechtler Frank Albrecht, der Knuts Handaufzucht
kritisierte und dadurch für erheblichen Medienwirbel sorgte,
fordert
heute den Zoo Berlin auf, aus dem blutigen Desaster von BOKITO, endlich
Konsequenzen für die Zukunft zu ziehen. Albrecht fordert die
Zooleitung
auf, die Zucht von den
nichtmenschlichen Tierarten einzustellen und deren Haltung auslaufen zu
lassen, die seit vielen Jahren kaum noch auf natürliche Weise
für
Nachwuchs sorgen und fast ausschließlich durch Handaufzuchten
für
angebliche 'Zuchterfolge' herhalten müssen.
NZZ
Online - 22.
Mai 2007
Zoobesucher sollen Gorilla Bokito provoziert haben
Der 180 Kilogramm schwere Gorilla Bokito, der am vergangenen Freitag
eine Frau in einem Rotterdamer Zoo schwer verletzt hat, muss
möglicherweise umziehen. Die Zoodirektion, die den schweren
Zwischenfall zutiefst bedauert, geht davon aus, dass das
elfjährige
Männchen erneut zuschlagen könnte, nachdem es ihm erstmals
gelungen
ist, einen dreieinhalb Meter breiten Wassergraben und einen
elektrischen Sicherheitszaun zu überspringen. Das Tier soll
deshalb in
Zukunft, ob in Rotterdam oder in einem anderen Zoo, möglichst weit
weg
von Besuchern gehalten werden. Der Vorfall hat in den Niederlanden
einen regelrechten Hype rund um den
Gorilla ausgelöst, und ungeachtet seines inakzeptablen Benehmens
scheint es für den Affen mindestens so viele Sympathien wie
für die
verwundete Frau zu geben. Gemäss ersten Untersuchungen der
Zoodirektion
sollen Besucher den Affen provoziert haben. Kinder hätten eine
halbe
Stunde vor dem Vorfall Steinchen gegen Bokito geworfen. Zudem, so wird
vermutet, habe der Gorilla sein Opfer bewusst ausgewählt. Die
verletzte
Frau war eine grosse Anbeterin, sie kam bis zu viermal die Woche in den
Zoo, um ihren Bokito zu besuchen. Dabei soll es jeweils zu einem
intensiven Augenkontakt gekommen sein, was der Gorilla
möglicherweise
als zusätzliche Provokation empfunden habe.
Nachrichten - AOL.de - Mittwoch, 23. Mai 2007
Wenn Frauen sich in Affen verlieben
Manche Frauen sind von Gorillas so
fasziniert, dass sie
sich in sie verlieben. Dies geschah auch im Rotterdammer Zoo, woraufhin
sich der Gorilla Bokito auf seine Verehrerin stürzte und zubiss.
Der
Affe ist in den Niederlanden inzwischen zum Medienstar geworden - mit
allen Nebenwirkungen.
Der Niederlande sind im Bann von Gorilla Bokito. Wie Eisbär Knut
in
Deutschland so bewegt der elfjährige Menschenaffe nun die Herzen
und
Hirne in Holland. ... Wissenschaftler, Kommentatoren und sogar
Philosophen beschäftigen sich mit dem aggressiven Verhalten des
fast
zwei Meter großen und 180 Kilo schweren Riesen-Affen. ... Es
scheint
die umgekehrte und wahr geschehene aber sehr gewaltsame King
Kong-Geschichte zu sein, die die Menschen so fasziniert, die aber einer
57jährigen Frau, die von Bokito angegriffen wurde fast das Leben
kostete. Denn immer deutlicher wird, dass die von Bokito so schwer
verletzte und über hundert mal gebissene Petronella Yvonne de
Horde,
eine sehr emotionale Beziehung mit dem Menschenaffen aufgebaut hat, die
Bokito aber als Bedrohung empfand. Möglicherweise war die
57jährige
Niederländerin sogar ein wenig in Bokito verliebt. Sie besuchte
ihn im
Rotterdamer Zoo fast täglich.
"Frauen lieben Affen. Dieser Mythos wurde durch den Film King Kong
geschaffen,‘‘ stellt die Philosophin Stine Jensen in der Zeitung
,,Trouw‘‘ fest. Frau Jensen, die über das Verhältnis von
Frauen und
Affen in der Literatur, im Film und in der Wirklichkeit, eine
Doktorarbeit geschrieben hat, meint: ,,Es sind die großen
Muskelpakete
der Menschenaffen, die ihren Harem aus unterdrückten
Weibchen-Gorillas
dominieren, die breiten Schultern, die großen Hände, das
spricht
Urgefühle bei manchen Frauen an.‘ ... Schwere Vorwürfe gegen
den
Berliner Zoo, wo Bokito ähnlich wie Eisbär Knut von seinem
Pfleger
Reimon Opitz mit der Flasche aufgezogen wurden, weil ihm seine Mutter
vorstoßen hatte, erhebt der Affen-Experte Frank Rietkerk. ,,Durch
die
Aufzucht mit der Flasche verändert sich der Charakter eines
Gorillas
fundamental. Das Tier wird gefährlicher, insbesondere für
Zoobesucher.‘‘ Rietkerk ist der Europäische Koordinator für
das
Zuchtprogramm bedrohter Tiersorten und Direktor des bekannten Affenzoos
,,Apenheul‘‘ in den Niederlanden.
PR-Inside.com - Montag, 21. Mai 2007
Zoo Rotterdam bestätigt Vermutungen eines
deutschen
Tierrechtlers
Tierrechtler Frank Albrecht, der Knuts
Handaufzucht
kritisierte und dadurch für erheblichen Medienwirbel sorgte,
fordert
heute den Zoo Berlin auf, aus dem blutigen Desaster von BOKITO, endlich
Konsequenzen für die Zukunft zu ziehen. Albrecht fordert die
Zooleitung
auf, die Zucht von den nichtmenschlichen Tierarten einzustellen und
deren Haltung auslaufen zu lassen, die seit vielen Jahren kaum noch auf
natürliche Weise für Nachwuchs sorgen und fast
ausschließlich durch
Handaufzuchten für angebliche 'Zuchterfolge' herhalten
müssen. 'BOKITOS
blutiger Hilfeschrei hat die Wahrheit über Handaufzuchten endlich
ans
Licht gebracht. Was viele in Deutschland bei KNUT nicht wahr haben
wollen, wurde jetzt bei BOKITO ganz deutlich', so der bekennende
Zoogegner. ... Albrecht spricht sogar von Qualzucht, da Handaufzuchten
später immer ein anderes, artfremdes und unnatürliches
Verhalten zeigen
und unter ihrer Fehlprägung ein Leben lang leiden. Es fällt
ihnen
schwer, ihre eigentlichen Artgenossen zu akzeptieren, ihr
Sexualverhalten ist am Menschen orientiert, sie sehen ihn dann
später
als Rivalen und sind daher tickende Zeitbomben.
telegraaf.nl
- 23. Mai 2007
Directeur Blijdorp: 'Bokito valt niets te verwijten'
Blijdorp-Direktor: "Bokito ist nichts vorzuwerfen"
Bokito ist nichts vorzuwerfen. Das sagt Direktor Ton Dorresteijn vom
Tiergarten Blijdorp am Mittwoch auf einer Zusammenkunft aus Anlaß
der
Flucht des Gorillas vorigen Freitag. "Bokito ist ein prima
Familienvater. Er beschützt seine Weibchen." Blijdorp ist ihm
zufolge
verantwortlich und muß vermeiden, daß das Tier entkommen
kann. "Es ist
uns vorzuwerfen, daß er ausbrechen konnte. Wir dachten, daß
das Gehege
ausbruchsicher ist", so Dorresteijn.
nrc.nl - 23. Mai 2007
Ruiterongeluk of gorillabeet: baas is aansprakelijk
Reiterunglück oder Gorillabiß: der Chef ist verantwortlich
Wer von einem Hund (oder
Gorilla) gebissen wurde, oder von einem Pferd abgeworfen, kann sich
laut Gesetz genau darauf mit Recht berufen mit seiner Schädigung
gegenüber dem Besitzer oder Eigentümer. Ungeachtet der Frage,
ob dem
Besitzer nun etwas vorzuwerfen ist oder nicht.
Das 57jährige Opfer hat Blijdorp inzwischen haftbar gemacht.
Morgen
oder
übermorgen läßt die Generalstaatsanwaltschaft den Zoo
wissen, ob es ein
Strafverfahren geben wird. Wegen der nicht "unschädlichen Haltung"
von
einem unter seiner Obhut stehenden gefährlichen Tieres. Das soll
auf
der Grundlage von Artikel 425 des Strafgesetzbuches einfach so ein
halbes Jahr Gefängnisstrafe oder eine derbe Geldstrafe einbringen.
...
Der Graben, der die Gorillainsel von den Besuchern trennte, war etwa
vier Meter breit. International gelten seit kurzem strengere Normen.
Die
sogenannten Gorilla EEP Husbandry Guideline 2006 schreibt eine Breite
von sechs Metern vor. Neue Tiergärten "kriegen keine Gorillas",
wenn
sie sich nicht daran
halten, sagt Frank Rietkerk im Namen der Niederländischen
Vereinigung
von Tiergärten. Er erinnert sich, daß es im Jahre 2004
innerhalb der
EAZA noch eine "Diskussion" gab über den Viermetergraben von
Blijdorp.
elsevier.nl - 22. Mai 2007
Gezin doet aangifte wegens ontsnapping Bokito
Familie erstattet Anzeige wegen Bokitos Ausbruch
Die Eltern waren am Freitag mit ihren beiden Kindern im Alter von
ein und drei Jahren im Tiergarten, als Bokito entkam. Die Familie
flüchtete in ein Restaurant, um sich in Sicherheit zu bringen. Wie
ihr
Rechtsanwalt sagt, ist das dreijährige Söhnchen immer
noch verstört: das Kind schläft schlecht. "Wir, und mit uns
viele
andere, sind mit knapper Not einer Katastrophe entkommen. Blijdorp
muß
eingeprägt werden, daß das niemals mehr geschehen darf",
finden die
Eltern.
pzc.nl - 23. Mai 2007
'Smerig wat over mijn moeder wordt gezegd'
"Schmutzig, was über meine Mutter gesagt wurde"
Was alles so behauptet wird, seit ihre Mutter schlimm zugerichtet wurde
durch Gorilla Bokito, findet sie zum Verrücktwerden. "Einfach
schmutzig", sagt Vanessa de Horde (31). Mutter Yvonne de Horde (57)
soll ganze Tage am Gorillagehege im Rotterdamer Tiergarten Blijdorp
verbracht haben. "Überhaupt nicht wahr", sagt Vanessa. "Meine
Eltern
gingen viermal in der Woche in den Zoo. Und dann gingen sie wahrlich
nicht nur zu den Gorillas. Auch zu den Pinguinen." Ihrer Mutter geht es
"superschlecht", sagt sie. "Sie
wird zum drittenmal operiert". Wütend wird Vanessa, "weil es jetzt
so gedreht wird, daß meine Mutter an allem schuld ist". "Sie hat
Bokito
nicht anstarren dürfen. Alle im Zoo schauen die Affen an, also
auch
meine Mutter. Muß sie vielleicht an einem Lehrgang teilnehmen, um
den
Zoo zu besuchen? Gleich
nachdem Bokito sie angefallen und schwer verletzt hatte, erklärte
Yvonne noch, daß Bokito ihr Liebling bleibt. "Meine Mutter stand
unter
Schock, als sie das sagte. Meines Erachtens wollte sie damit nur sagen,
daß das Tier auch nichts ändern konnte. Es bleibt ein wildes
Tier".
bndestem.nl - 21. Mai 2007
'Dierentuinbezoekers moeten zich beter gedragen'
"Zoobesucher müssen sich besser benehmen"
Es sind zwei Kategorien von Menschen, die in den Zoo kommen, um nach
den Affen zu sehen. Bei der ersten Gruppe ist nichts verkehrt: Die
sitzen gewöhnlich still auf einer Bank und sehen zu, wie die Affen
sich
untereinander verhalten. Aber die andere
versucht, ein Teil der Affengemeinschaft zu werden. "Die Gruppe
versucht, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, sie glaubt, Kontakte
herstellen zu können. Das ist abwegig, denn dadurch werden die
Tiere
provoziert. Zoobesucher müssen sich in der Tat besser benehmen."
Das
sagt der Verhaltensforscher Frans de Waal, weltweit führender
Fachmann,
was das Verhalten von Primaten angeht. Der Verhaltensexperte
lehnt den Plan ab, Bokito in Zukunft von Menschen zu isolieren. "Das
hat er nicht verdient. Es ist ein trauriger Vorfall, aber
offensichtlich benötigen Menschen alle paar Jahre einen
Denkzettel.
Zoos müssen einfach dafür sorgen, daß es soviel
physischen Abstand
zwischen Besuchern und Tieren gibt, daß es keinen Sinn hat,
Futter,
Steine oder Stöcke zu werfen.
volkskrant.nl - 22. Mai 2007
Dat ze dacht dat Bokito naar haar lachte, is rare
inschatting'
Sie dachte, Bokito würde sie anlachen - eine "sonderbare
Einschätzung"
Darum darf das Opfer vorläufig keinen Zugang
mehr zum Zoo kriegen, so daß die Chance einer Wiederholung
ausgeschlossen ist. "Sie trägt ein Risiko, und davor muß sie
bewahrt
werden", telefoniert De Waal aus Paris. "Es ist wirklich ein Wonder,
daß sie noch lebt. Wenn der Gorilla mal richtig angefangen
hätte, wäre
sie tot gewesen. Die Verletzungen stellen vergleichsweise nichts dar.
Laut
Frans de Waal war der 11jährige
Gorilla sehr frustriert. "Er war böse auf die Frau, weil sie
Kontakt zu ihm suchte, aber sich seinem Harem nicht anschloß." Er
begriff ihr Verhalten
nicht. Das verursachte diese noch nie dagewesen Dynamik." De Waal sieht
in Bokitos Aktion eine Warnung an die Besucher und die Direktionen von
Tiergärten. "Laßt den Tieren ihre Würde. Kreischt
nicht, fordert keine
Aufmerksamkeit, provoziert nicht. Guckt, mehr nicht." "Ein
Tiergarten ist kein interaktives Fan-Event mit Raubtieren und
Menschenaffen."
frontpage.fok.nl - 21. Mai 2007
PvdD
wil verbod op houden mensapen
PvdD will Menschenaffenhaltung verbieten
Die Parlamentsabgeordnete Esther Ouwehand von der Tierschutzpartei
Partij voor de Dieren (PvdD) fordert ein Verbot der Haltung von
Menschenaffen. Die Abgeordnete sagt das heute in Het Parool, wobei sie
den Ausbruch des Gorillas Bokito in Blijdorp zum Anlaß nimmt. Die
Tierpartei ist sowieso Gegner von Zoos in
ihrer gegenwärtigen Konzeption.
frontpage.fok.nl - 21. Mai 2007
Oppasser
waarschuwde slachtoffer Bokito
Wärter warnte Bokitos Opfer
Die 57jährige Frau, die am Freitag im Tiergarten Blijdorp schwer
mißhandelt wurde durch den entkommenen Gorilla Bokito, war von
einem
Wärter gewarnt worden. Er
forderte sie auf, Abstand zu halten und Bokito nicht so in die Augen zu
sehen. Aus Videoaufnahmen vom Tage der Flucht geht hervor, daß
die Frau
diesen Ratschlag nicht befolgte.
Algemeen Dagblad - 19. Mai 2007
'Dieren
opvoeden zorgt voor problemen'
"Tiere großziehen sorgt für Probleme"
Die Handaufzucht von Zootieren ist unerwünscht. "Mit Tieren, die
durch
Menschen aufgezogen wurden, gibt es im Nachhinein fast immer Probleme."
Marc Maes ist fassungslos. Der Menschenaffen-Pfleger im Zoo
Antwerpen, der auch Gorillas betreut:"Mit
der Handaufzucht von Tieren sollte so schnell wie möglich
aufgehört
werden." Dennoch findet der Belgier es immer noch unerklärlich,
daß Bokito am Freitag ausbrach und eine Frau mitschleifte. "Ein
Gorilla
ist ganz sanftmütig." Daß der Silberrücken nach seinem
Ausbruch in
Panik geriet, steht für Maes fest. "Als die Menschen rannten und
schrieen, muß ihm das zu viel geworden sein. Für die
Besucher war es
eine ganz logische Reaktion, aber was man in so einer Situation tun
muß, ist ruhig bleiben und Blickkontakte vermeiden.
Brabants Dagblad - 21. Mai 2007
Bokito krijgt in Blijdorp waarschijnlijk een kooi
Bokito erhält in Blijdorp wahrscheinlich einen Käfig
Der Rotterdamer Tiergarten Blijdorp überlegt, die Affeninsel, von
der
Bokito am Freitag zu entkommen wußte, zu sichern mit einem
Käfig aus
gläsernen Wänden. Verschiedene Besucher haben inzwischen
berichtet, daß
der Gorilla direkt vor seinem kurzzeitigen Ausbruch durch Besucher
provoziert und von Kindern mit kleinen Steinen beworfen wurde.
Normalerweise haben Gorillas Angst vor Wasser. Außerdem
können sie
nicht schwimmen. Laut Dorresteijn kann es möglich sein, daß
durch seine
Erziehung Wasser Bokito nicht abschreckt. "Er ist von Menschen
aufgezogen worden. Womöglich ist ihm die Angst vor dem Wasser
dadurch
nicht anerzogen worden." Bokito war schon immer ein Affe mit Schrullen.
Er aß gerne in Restaurants, tanzte auf Mitarbeiterfeiern. Das
sagt der
Berliner
Tierarzt Dr. Andreas Ochs, der Bokito bis zu dessen Umzug nach
Rotterdam (2005) im Berliner Zoo [mit] aufgezogen hat. "Bokito war
immer schon ein sehr
selbstbewußter, erfinderischer und gewiefter Gorilla, der gern
experimentiert. Er ist bei uns zweimal ausgerissen. Aber dann lief er
an der Hand mit zurück."
taz
Berlin - 17. Mai
2007
Rütteln an
den Gitterstäben
Nach dem
Tod einer Tierpflegerin werden jetzt die Sicherheitsvorkehrungen im
Tierpark Friedrichsfelde untersucht.
Das Landesamt für Arbeitsschutz prüfe, ob nur
unglückliche Umstände
oder strukturelle
Mängel zum Tod der 41-Jährigen führten.
Am Dienstag war eine erfahrene Mitarbeiterin von einem Moschusochsen
totgedrückt
worden. Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz hatte zunächst
vermutet,
dass die
Frau vergessen hatte, einen Sicherungsbalken hinter dem 350 Kilogramm
schweren Tier
zu schließen.
Berliner
Morgenpost - 18. Mai 2007
Behörde prüft Sicherheit im Gehege des
Moschusochsen
Sollten sich relevante Aspekte ergeben,
würden diese auch an Arbeitsschutzbehörden in anderen
Bundesländern
weitergegeben, um ähnliche Zoo-Unfälle zu vermeiden.
Berliner Kurier - 17.
Mai 2007
Vorwürfe
gegen den Tierpark-Chef
Der schreckliche Tod von Simona M. (41). Im Tierpark erdrückt von
einem
Moschusochsen.
Sie soll vergessen haben, das Gehege richtig zu sichern. Doch Kollegen
sagen, sie
wurde ein Opfer des Sparwahns: Immer weniger Leute, immer mehr Hektik.
"Es
war nur eine Frage der Zeit, dass was passiert." Für
Tierpark-Direktor
Dr. Bernhard Blaszkiewitz stand die Unfall-Ursache
noch am gleichen Tag fest: "Der Sicherungsbalken der Gehegetür war
nicht vorgeschoben
worden." Doch für Simona M.s Kollegen liegt die Schuld woanders:
"Es
herrschen katastrophale
Zustände im Tierpark", sagt einer, der aus Angst vor dem Direktor
anonym bleiben
will. "Bei immer höherem Arbeitsaufkommen in den letzten Jahren
sank
die Zahl
der Mitarbeiter ständig. Stress ist an der Tagesordnung. Alles
muss
schnell gehen,
um wenigstens das Nötigste zu schaffen." Was viele empört:
Wie kühl
Blaszkiewitz im Bericht der "Abendschau" über
das Unglück wirkte: kein Wort der Trauer oder des Mitgefühls
für die
Hinterbliebenen.
rbb-online
- 16. Mai 2007
Sicherheit im Tierpark wird kontrolliert
Nach dem Tod einer Berliner Tierpflegerin untersucht das Landesamt
für
Arbeitsschutz die Sicherheitsvorkehrungen im Tierpark. Nach
tödlichen
und schweren Arbeitsunfällen werde routinemäßg
überprüft, ob
unglückliche Umstände oder strukturelle Mängel dazu
geführt hätten,
sagte ein Tierpark-Sprecher am Mittwoch. Die ersten Erkenntnisse sollen
in etwa einer Woche vorliegen.
PR-Inside.com - 18.
Mai 2007
Gorilladame
N´Diki im Leipziger Zoo gestorben
Die 1978
geborene Gorilladame N´Diki aus dem Leipziger Zoo ist in der
Nacht zum
Freitag gestorben.
Das Tier, das seit 2001 in Leipzig lebte, sei an schweren inneren
Verwachsungen
verendet, teilte der Zoo am Freitag mit. Der pathologische Bericht der
Universität Leipzig
stehe allerdings noch aus. Bereits in den vergangenen Wochen sei
N´Diki
schlapp
gewesen und habe Probleme beim Wasserlassen gehabt. Deswegen sei sie
bereits behandelt
worden. N´Diki
stammte aus der freien Wildbahn und war damit bedeutend für die
genetische Vielfalt
der Zoopopulation.
Freie Presse Online -
18. Mai 2007
Gorilladame
N´Diki im Leipziger Zoo gestorben
Die 1978 geborene Gorilladame N´Diki aus dem Leipziger Zoo ist
in der Nacht zum Freitag gestorben.
Leipziger Volkszeitung
- 18. Mai 2007
Gorilladame
gestorben und Tigerin
angekommen
Gorilladame
"N´Diki" (geb. 1978, seit 2001 in Leipzig) ist gestorben. Sie
erlag
nach
ersten Erkenntnissen schwersten inneren Verwachsungen ungeklärter
Ursache. "Wie eng Freud
und Leid im Zooalltag beieinander liegen, wurde gerade dadurch wieder
spürbar, dass
wir erst am Vortag ein zweijähriges Tigerweibchen aus dem Zoo Plzn
in
Empfang nehmen
konnten, auf das wir schon sehr lange gehofft und gewartet hatten."
Amurtigerdame Bella (geb. 30.05.2005) zog am 17.05.2007 am Vormittag in
die Tiger-Taiga
des Zoo Leipzig ein. Bella wird zunächst hinter den
Kulissen an ihr neues Zuhause gewöhnt und kann dort auch ersten
Blickkontakt zu
Tomak aufnehmen.
Freie Presse Online -
18. Mai 2007
Zweijähriges
Tigerweibchen bezieht Quartier im Leipziger Zoo
Der Leipziger Zoo hat ein zwei Jahre altes Tigerweibchen aus
dem tschechischen Zoo Pilsen bekommen. Die am 30. Mai 2005 geborene
Amurtigerdame
Bella sei am Donnerstag in die Tiger-Taiga des Zoos eingezogen, teilte
eine Sprecherin
am Freitag mit. Bella werde sich zunächst hinter den Kulissen an
ihr
neues Zuhause
gewöhnen und könne ersten Blickkontakt zu dem ein Jahr
älteren Kater
Tomak aufnehmen.
RP Online - 16.
Mai 2007
Evi
muss ohne Tristan leben
Tristan
ist tot. Bei einer Operation ist der 22-jährige Flachlandtapir aus
dem
Krefelder
Zoo nicht mehr aus der Narkose erwacht. Nicht nur die Zoomitarbeiter
vermissen das
Tier, das sich auch von Besuchern gern und ausgiebig kraulen
ließ.
Tristans Gefährtin
Evita, genannt Evi, lebt nun allein mit Wasserschweinen, Guanakos und
Darwin-Nandus
im Gehege gegenüber der Trampeltier-Anlage in der Nähe des
Zooeingangs.
Planung
und
Bau
NRZ
Mittwoch, 23. Mai 2007
Größtes Löwengelände öffnet
im Wuppertaler Zoo
Der Zoo Wuppertal eröffnet am Donnerstag das größte
Löwengehege in
einem deutschen Tierpark. Die Anlage für die sieben afrikanischen
Löwen
ist ein Hektar groß und gleicht einer afrikanischen Steppe mit
verwitterten Felsen. Außerdem wurde das Gelände für die
sibirischen
Tiger erweitert, berichtete Zoodirektor Ulrich Schürer am
Mittwoch. Die
drei sibirischen Tiger, Geschenke aus dem Zoo der Partnerstadt Schwerin
und aus Moskau, können auch aus eine Unterwasser-Perspektive
betrachtet
werden. Insgesamt hat die Erweiterung des Zoos etwa 11,5 Millionen Euro
gekostet. Sie wurde als Maßnahme der Regionale 2008 vom Land
Nordrhein-Westfalen gefördert.
Lübecker Nachrichten Mittwoch, 23. Mai 2007
Zwei neue Anlagen werden im Vogelpark Marlow
eröffnet
Im Vogelpark Marlow (Nordvorpommern) werden am Donnerstag zwei neue
Anlagen eröffnet. Wie der Park mitteilte, sind in der
Sumpfvogelvoliere
je rund ein Dutzend Rote Ibisse und Löffler untergebracht. Sie
leben
zusammen mit Kuhreihern sowie Zimt- und Rotschulterenten. In der
Neuseelandanlage wohnen Keas, mit die intelligentesten und
neugierigsten Vögel überhaupt, sowie die Halbgänseart
Paradieskasarka
und Ziegensittiche. Insgesamt können die Besucher des Parks jetzt
auf
insgesamt 22 Hektar rund 1200 Tiere aus 140 verschiedenen Arten sehen.
Von den 33 Gehegen sind etwa 20 begehbar.
Thüringische
Landeszeitung
- 20. Mai 2007
Zoo-Tiere
liegen Erfurtern am Herzen
Erfurt. Es gibt nicht viele Vereinsvorsitzende, die mit Bilanzen
aufwarten können
wie Dietmar Schumacher: Der Chef des Vereins der Zooparkfreunde
präsentierte seinen
Mitgliedern auf der Jahresvollversammlung am Samstag glänzende
Zahlen,
die belegen,
wie sehr den Erfurter Bürgern die Tiere auf dem Roten Berg am
Herzen
liegen. Allein
im Jahr 2006 sammelte der Förderverein 115000 Euro an Spenden. Das
meiste
Geld floss 2006 in den Bau des Kängurulands, das am 22. Juni
eröffnet
wird. Die
Zooparkfreunde stellten dafür mehr als 120000 Euro zur
Verfügung. Hinzu
kamen 2006 rund 22000 Euro für die Adlervoliere, die vor einem
Jahr
eingeweiht
wurde, und diverse Hilfeleistungen mit geringerem Aufwand. Diese
Entwicklung werde
sich im laufenden Jahr fortsetzen. Die Mitglieder beschlossen die
Errichtung einer
neuen Flamingoanlage gegenüber der Löwensavanne und stellten
dafür Mittel in Höhe von 90000 Euro zur Verfügung.
Gegenwärtig wird der
Planungsentwurf
ausgewählt, noch im Sommer könnte mit dem Bau begonnen
werden.
Mitteldeutsche
Zeitung - 21. Mai 2007
Warme
Füße für die «netten Kerlchen»
Sie räkeln sich in der Sonne und finden die derzeitige Wärme
einfach
wunderbar.
Damit es die Erdmännchen im Wittenberger Tierpark auch in der
kalten
Jahreszeit
schön mollig haben, bekommen sie jetzt eine Fußbodenheizung.
Gelegt
wird die in
dem Anbau am Aquarium, an das sich auch das Erdmännchen-Gehege
anschließt.
Tagesspiegel - 21.
Mai 2007
Bernd
Matthies
überprüft das Verkehrskonzept zum Riesenrad
Es riecht
nach Komplikationen, hinten am Zoo. Denn wenn 2009 das Riesenrad fertig
ist, dann
sollen auch Leute kommen und mitfahren, möglichst aus der ganzen
Welt.
Doch wenn
sie kommen, dann selten zu Fuß – und insofern könnte sich
der Übermut
rächen, eine
neue Touristenattraktion an einen Ort ohne Parkplätze zu
zwängen. Liest
man zudem, welche riesigen Nebenkosten die Betreiber auf sich nehmen
müssen,
um das Projekt überhaupt durchsetzen zu können, taucht die
vage
Erinnerung an einige
gescheiterte regionale Großprojekte wie den Cargolifter auf.
Dessen
Halle immerhin
erfüllt einen neuen Zweck.
Ebersberger
Zeitung - 21. Mai 2007
Zu
den
Bären führt nur ein Weg
Seit die Braunbärin Mia mit ihren Töchtern Maja, Mette und
Molly kurz
vor Ostern
in den Wildpark Poing eingezogen ist, herrscht dort ein noch
größerer
Besucherandrang
als bisher. Zum Leidwesen einiger Anwohner des Osterfeldweges, die bei
einer Infoveranstaltung
über die Bebauung in ihrem Gebiet vor kurzem auch das Thema
Anfahrt zum
Wildpark
ansprachen. Josef Festl, Leiter des Wildparks, weiß um dieses
Problem
und hat darüber bereits
mit Bürgermeister Hingerl gesprochen. Der berichtet, dass er
derzeit
eine von Festl
vorgeschlagene Lösung von der Verwaltung prüfen lässt.
Die
Ergebnisse der Prüfung für eine eventuell neue Straße
sollen dem
Gemeinderat vorgelegt
werden.
Aktionen
Kanal8 - Mittwoch, 23. Mai 2007
Neues entdecken im Dresdner Zoo
Eine Abenteuerreise durch die Kontinente der
Welt - an
Pfingsten wird diese für große und kleine Zoobesucher zur
Wirklichkeit.
Dabei ist nicht nur Ausdauer und Mut, sondern auch Geschicklichkeit
gefragt. Es gilt nämlich unter anderem, den für Trampeltiere
typischen
Gang auszuprobieren oder zu hüpfen wie ein Rotes
Riesenkänguru.
Zwischen unserem Elefantenjungen Thabo- Umasai und Kamelmädchen
Madhuri
können insgesamt fünf Entdecker-Stationen erkundet werden.
Unter allen
Teilnehmern verlost der Zoo eine Familienjahreskarte. Wem das nicht
genug Entdeckergeist ist, der kann sich auch wie Löwe, Zebra oder
Papagei schminken lassen und bei den Tierpflegertreffpunkten
Wissenswertes über unsere Zoobewohner erfahren. Die Spiel- und
Spaß-Stationen können sowohl am Pfingstsonntag, als auch am
Pfingstmontag jeweils von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr besucht werden.
Also auf zum Entdeckerwochenende am 27. und 28. Mai im Dresdner Zoo!
Berliner
Morgenpost - 22. Mai 2007
Im
Zoo spielt die Musik - Pfingstkonzerte zwischen wilden Tieren
Die Besucher des Berliner Zoos und des Tierparks können an diesem
Sonntag und
Montag nicht nur Löwengebrüll und Affengeschrei lauschen oder
Knut
besuchen. Bei
den traditionellen Pfingstkonzerten reiche das Angebot von Blas- und
Tanzmusik bis
hin zu modernem Pop, teilte eine Sprecherin des Zoologischen Gartens am
Dienstag
mit. Die Konzerte beginnen an beiden Tagen um 11.00 Uhr.
Freizeit
Ratgeber - 21. Mai 2007
Pfingsten
im
Leipziger Zoo: Zeitreise
in die Gründerjahre
Ganz im
Zeichen der Gründerzeit steht das Pfingstwochenende im Leipziger
Zoo.
Am 27. und
28. Masi wird die Besucher historisches Flair umwehen und sie in der
Gründerjahre
des Tierparks entführen. Von 11 bis 18 Uhr bietet das
Gründerzeitspektakel für die gesamte Familie Unterhaltung
und jede Menge Spaß. Im Konzertgarten, gelegen im historischen
Zooteil,
findet zwischen
14 und 18 Uhr ein kunterbuntes Bühnenprogramm statt:
Zoogründer Ernst
Pinkert wird
die Show höchstpersönlich eröffnen. Um 15 Uhr findet
dann die
Zootierparade statt.
Märkische
Allgemeine - 22. Mai 2007
Ein
Jahr nach
Eröffnung des Sielmann-Schaugeheges: Die Döberitzer ...
Vor einem Jahr war das Sielmanns-Wildtiergehege mit großen
Bahnhof
eröffnet worden. Seitdem wurden 30 000 Frauen, Männer und
natürlich
viele Kinder
gezählt, die die Wisente, die Ur-Wildpferde und das Rotwild sehen
wollten. Mit dieser
Jahres-Besucherzahl zeigte sich
Naturlandschafts-Geschäftsführer Peter
Nitschke ganz
zufrieden.
Acher-Rench-Zeitung
- 18. Mai 2007
Größtes
portables Aquarium in Freistett
Rheinau-Freistett. Die Verantwortlichen haben sich allerhand einfallen
lassen
und haben das größte mobile Aquarium aufstellen lassen. Seit
Mittwochnachmittag
läuft nun das Wasser in den 60 000 Liter Wasser fassenden
Behälter, der
eine Leihgabe
des Verbands für Fischerei und Gewässerschutz Baden
Württemberg ist.
Den Besuchern der Fischtreppe ermöglicht das Aquarium einen
einzigartigen Einblick
in die Artenvielfalt der heimischen Gewässer, von Bächen,
Flüssen und
Seen. Die Organisation hat der grenzüberschreitende Verein
für
Tourismus in Zusammenarbeit
mit dem Landesfischereiverband Stuttgart.
Nachwuchs
Der
Tagesspiegel Mittwoch, 23. Mai 2007
Elefantenbaby ab heute zu sehen
Ab heute könnten die Besucher endlich einen Blick auf das 117
Kilogramm
schwere und 91 Zentimeter große Tier werfen, sagte der Kurator
für
Säugetiere, Claus Pohle. Die Geburt hatte inmitten der Herde und
unter
den Augen der Besucher in der Freianlage stattgefunden. Eltern des
Kindes sind die aus Simbabwe stammenden Pori und Tembo. Für die
26-jährige Elefantenkuh war es die dritte Geburt im Tierpark.
Insgesamt
kamen damit seit 1998 zwölf Elefanten in der Anlage zur Welt.
Berliner
Zeitung - 21. Mai 2007
Blitzgeburt
im Gehege der Elefanten
Im Tierpark
in Friedrichsfelde gibt es erneut Nachwuchs bei den Afrikanischen
Elefanten: Am
frühen Sonntagnachmittag brachte Elefantenkuh Pori einen Bullen
auf die
Welt - direkt
auf der Freianlage und unter den neugierigen Blicken von
Tierparkbesuchern. "Es
war eine Blitzgeburt", sagte gestern der zuständige Kurator und
Vizedirektor
des Tierparks, Claus Pohle. Bereits am Samstagabend hatte sich nach
einer Hormonuntersuchung
angedeutet, dass die Kuh demnächst gebären würde. "Aber
am Morgen gab
es keine Hinweise
auf eine unmittelbar bevorstehende Geburt", so Pohle. Deshalb sei die
Herde
wie üblich aufs Freigehege gelassen worden. Zusätzlich sei
ein Pfleger
abgestellt
worden, um die Kuh zu beobachten. Um Jungtier und Kuh die nötige
Ruhe
zu gönnen, bleibt das Dickhäuterhaus vorläufig
geschlossen. Wie der Tierpark gestern mitteilte, soll das noch
namenlose Jungtier
vor Pfingsten der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Tagesspiegel - 21.
Mai 2007
Gleich
nach
der Geburt: Ein Elefantenbaby geht baden
„Das Dutzend
ist voll“, sagt Tierpark-Vizechef Klaus Pohle zufrieden. Am Sonntag kam
in Friedrichsfelde
das zwölfte Elefantenbaby zur Welt. Allerdings verursachte der
kleine
Bulle gleich
jede Menge Aufregung. Kurz nach der Geburt vor den Augen der Besucher
tapste der
kleine Dickhäuter ins Badebecken des Freigeheges und schien zu
ertrinken. Pfleger
zogen ihn an Land. Die ganze Szene sah offensichtlich gefährlicher
aus
als sie war. Laut Pohle war
das Bad ebenso undramatisch wie der Tritt, den Mutter Pori ihrem Baby
unmittelbar
nach der Geburt verpasste. Für die 26 Jahre alte Pori ist es das
dritte
Junge.
PR-Inside.com
- 21. Mai 2007
Elefantenkalb
im Tierpark geboren
Ein afrikanisches Elefantenbaby ist am Sonntag im Tierpark in
Berlin-Friedrichsfelde
geboren worden. Das Tier sei gesund, 91 Zentimeter groß und wiege
117
Kilogramm,
sagte ein Sprecher der Einrichtung am Montag. Es war die zwölfte
Elefantengeburt
im Tierpark. Eltern des noch namenlosen Bullenkalbs sind die
Elefantenkuh Pori und
der nach Tierparkangaben erfahrene Zuchtbulle Tembo.
Berliner
Kurier - 21. Mai 2007
Berlin
bangt um Minifanten
Es war ein Drama! Aber eines, das mit dem Beifall der Besucher endete.
Denn als
vor ihren Augen Elefantin Pori (26) im Freigehege vom Tierpark nach
ihrem gerade
geborenen Baby trat, retteten beherzte Pfleger das Kleine. Doch viele
Berliner bangen:
Wird Pori, die 2005 schon mal ihr Kleines tötete, es wieder
versuchen?
"Nein!", beruhigt zwar Elefanten-Experte Prof. Dr. Fred Kurt.
Hamburger Abendblatt - Mittwoch, 23. Mai 2007
Dramatische Rettung in Berliner Zoo
Ein beispielloses Elefantendrama hat im
Tierpark
Berlin-Friedrichsfelde für Aufregung gesorgt. Ein Babybulle
wäre wenige
Minuten nach der Geburt fast ertrunken. Die afrikanische Elefantenkuh
Pori (26) versuchte gerade, das Kalb aufzurichten und vom nahen
Badebecken wegzustoßen, als es plötzlich doch in den
Wassergraben
rutschte. Die zwölfte Elefantengeburt in dem Tierpark drohte zur
Tragödie zu werden. ... Reflexartig reckte das kleine Kalb den
Rüssel
empor, hielt ihn instinktiv über Wasser und schwamm tapfer bis zur
Mauer gegenüber. Dort nahte endlich Rettung. Beherzt packten
Pfleger,
ein Tierarzt und ein Besucher den Kleinen an Rüssel, Ohr und
Vorderbein, zogen den schon 117 Kilo schweren Bengel ins Trockene. Das
91 Zentimeter hohe Kalb wurde in eine Elektrokarre gelegt und zum Stall
gefahren. Mutter Pori, die vor zwei Jahren eines ihrer Jungtiere
totgetreten hatte, bekam erst einmal eine Spritze - zur Beruhigung.
Dann wurde das Junge zu ihr gelassen, und alles ging gut.
Ad-Hoc-News - 22. Mai
2007
Tierpark
stellt Elefantenbaby der Öffentlichkeit vor
Der Berliner
Tierpark in Friedrichsfelde stellt am Mittwoch (23. Mai) sein
neugeborenes Elefantenbaby
der Öffentlichkeit vor. Dann könnten die Besucher endlich
einen Blick
auf das 117
Kilogramm schwere und 91 Zentimeter große Tier werfen, sagte der
Kurator für Säugetiere,
Claus Pohle. Der noch namenlose afrikanische Elefant war am Sonntag
unter den Augen
der Besucher in der Freianlage zur Welt gekommen. Die Geburt hatte
inmitten der
Herde stattgefunden.
openPR.de
- 18. Mai 2007
Elefantenkindergarten
in Köln
Zum
dritten mal in der Geschichte des Kölner Zoos hat nun ein
Elefantenbaby
in Köln
das Licht der Welt erblickt. Nachdem am 30.03.06 Marlar im Kölner
Zoo
geboren wurde
und dem Kölner Zoo einen Besucherrekord bescherte, hat am 16.
April
diesen Jahres
ein kleiner Elefantenbulle im Zoo das Licht der Welt erblickt. Nun hat
auch noch die Leitkuh Thi Ha Phyu ein Junges zur Welt
gebracht. Grund genug also für einen Besuch im Kölner Zoo um
mal zu
nachzuschauen,
wie es Marlar und ihren neuen Spielkameraden so geht.
Wer Marlar und Co. mit nachhause nehmen möchte, kann im Zooshop
einen
Rheintaler
mit dem Motiv „Elefantenbaby Marlar“ erwerben. Der Erlös kommt dem
Elefantenhaus
zugute. Der Kaufpreis von 12,90 Euro ist gut angelegt, denn zwischen
Köln und Speyer
gibt es bei derzeit 50 Partnern des Vereins Rheintal e.V.
St.
Galler Tagblatt - 18. Mai 2007
Töchterchen
für Elisha
Gossau. Im Walter-Zoo
ist am Montag erstmals nach sieben Jahren wieder ein Schimpansen-Baby
zur Welt gekommen.
Die Geburt verlief schnell und problemlos. Mutter Elisha hat das
Schimpansenmädchen
gut angenommen. Ob die Aufzucht des Babys, das noch keinen Namen hat,
gelingt, wird sich erst in
den nächsten Tagen zeigen, wie es in einer Mitteilung des Zoos vom
Mittwoch heisst.
Elisha sei mit neun Jahren sehr jung Mutter geworden.
Blick -
21. Mai 2007
Beim
Brillen-Bärchen
im Bad
Dem jüngsten Brillenbär im Zürcher Zoo brennt die Sonne
aufs Fell. Da
gibts
nur eines: Ab ins kühle Nass! Der kleine Wollknäuel ist Ende
Januar zur
Welt gekommen und
zeigt sich dieser Tage erstmals den begeisterten Zuschauern.
Nordbayerische
Nachrichten - 16.
Mai 2007
Elchbabys kamen im Doppelpack
Überraschung im Wildpark Hundshaupten: Statt einem Elchbaby
brachte
Elchkuh Lotta
am späten Mittwochnachmittag gleich zwei auf die Welt. Zum
wiederholten
Mal, schon
2006 gab es im Elch-Gehege Zwillings-Nachwuchs. Die Geburt verlief
problemlos, die beiden Jungen kamen nacheinander auf die Welt. Bis
jetzt sind die noch namenlosen Zwillinge wohlauf, haben bereits die
ersten kräftigen
Schlücke Milch zu sich genommen und auch die ersten noch zaghaften
Schritte getan.
Mutter Lotta weicht nicht von der Seite ihrer Schützlinge und
stubst
sie immer wieder
aus dem Schlamm heraus ins Trockene.
NUN!
Usedom - 21.
Mai 2007
Doppelter
Nachwuchs im Usedomer
Wisentgehege
Gleich doppelten Grund zur Freude hatten am vergangenen Wochenende die
Betreuer
im Prätenower Wisentgehege. Innerhalb von gerade einmal 24 Stunden
bekam die kleine
Herde zweimal Nachwuchs. Am Samstag morgen kurz nach Öffnung des
Schaugeheges um 10 Uhr brachte die jüngste
Wisentkuh ihr Kalb zur Welt, exakt zwei Jahre nach der Geburt des
ersten Nachwuchses,
der auf den Namen Usedomka getauft wurde. Nicht einmal 24 Stunden
später war es
dann bei der Leitkuh soweit, ohne Probleme brachte auch sie ihr Junges
zur Welt. Nach der Tragödie im vergangenen Jahr, als der Bulle den
ebenfalls im
Schaugehege
geborenen Nachwuchs noch bevor er das erste Mal stehen konnte, als
Fremdkörper ansah
und versehentlich tötete, war man diesmal vorbereitet.
Tirol Online - 20. Mai
2007
Wolfswelpen
am Weg
zum Alpenzoo
Knut ist Vergangenheit. Dem kleinen Eisbären aus Berlin macht
jetzt
tierischer Nachwuchs
der anderen Art aus Deutschlands Hauptstadt Konkurrenz. Drei 14 Tage
alte Wolfswelpen
bereiten sich dort seit gestern auf ihre Reise nach Innsbruck vor.
Unterstützt werden
sie dabei von Pascale Jüch. Die 32-jährige Zoologin aus
Luxemburg hat
schon die Wölfe im Alpenzoo großgezogen.
1999 verbrachte sie mehrere Monate mit Tristan, Jaskov und Shiva,
gewöhnte sie an
ihre neue Umgebung und lehrte sie das Heulen. Schon aus diesem Grund
wurde Pascale Jüch auch diesmal von Alpenzoodirektor Michael
Martys beauftragt, den Nachwuchs bei den beiden verbliebenen Rüden
in
Innsbruck
einzuführen. Denn Wölfin Shiva starb vor zwei Jahren an einer
Infektionskrankheit.
Damit war es auch mit der eigenen Zucht vorbei. Die Zoologin fuhr
Freitagabend in den Wildpark Schorfheide nahe Berlin. Jüch wird
die
kommenden vier Monate fast ständig im Alpenzoo verbringen. Sie
muss
ihren drei Welpen die Milchflasche geben und sie dann langsam auf
Fleisch umstellen.
Auch das Heulen wird die Zoologin den Kleinen beibringen müssen,
wie
damals 1999
den inzwischen erwachsenen Wölfen.
ORF.at
- 22. Mai
2007
Katta-Nachwuchs
im
Salzburger Zoo
Seit vergangenem
Sommer bevölkern madegassische Kattas den Salzburger Zoo in
Hellbrunn.
Und bei den
Halbaffen hat sich mittlerweile Nachwuchs eingestellt: Ein sechs Wochen
altes Baby.
Neue OZ Online - Mittwoch, 23. Mai 2007
Eine neue Familie für Billy und Lilly
Ein kleines flauschiges Knäuel
versteckt sich schüchtern
hinter dem Schuh von Kirsten Bischof. Es sind die Pinguinjungen Billy
und Lilly, die sich da eng aneinanderkuscheln. Die beiden sind Waisen
und werden im Zoo von Hand aufgezogen. Unsicher sitzen die zwei im
Gras. Extra fürs Foto haben sie sich gestern aus ihrem Haus
gewagt. Als
die Humboldtpinguine vor zwei Monaten aus ihren Eiern schlüpften,
war
die Freude groß. Zwei Junge in einem Nest – das gab es in
Osnabrück
noch nie, berichtet Zoobiologin Ute Magiera. Doch kurz darauf das erste
Unglück: Die Mutter der Kleinen stirbt an Herzversagen. Fortan
übernimmt der Pinguin-Papa die Pflege seiner Sprösslinge.
Nach kurzer
Zeit stellen die Tierpfleger fest, dass der arme Kerl mit dieser
Aufgabe überfordert ist: Die Jungen sind unterernährt. Also
schlüpft
unter anderem Tierpflegerin Kirsten Bischof in die Mutterrolle. Mit
einer Spritze flößt sie ihren Babys viermal am Tag Fischbrei
ein. Aber
es kommt noch dramatischer für die ohnehin schon geschrumpfte
Pinguinfamilie: Der Papa verschluckt eine Elsternfeder, die in seiner
Speiseröhre stecken bleibt. Alle Rettungsdienste scheitern, und
damit
ist die Tragödie im Osnabrücker Zoo perfekt. Aber wo viel
Schatten ist,
ist auch Licht: Billy und Lilly entwickeln sich prächtig. Sogar
die
schwierige Nahrungsumstellung von Fischbrei auf ganzen Fisch haben sie
ohne Probleme gemeistert.
Knut
Berliner
Kurier - 19. Mai 2007
Guten
Rutsch, Knut!
Kopfüber stürzt sich Knut mutig die steile Rutsche runter und
nimmt
richtig
Fahrt auf dem glatten Stahl der Rutsche auf. Immer der Nase nach.
Konzentriert saust
Knut bäuchlings abwärts. Das Zielfoto ist zwar etwas
unscharf, zeigt
aber
dadurch, wie viel 'Sachen' Knut am Ende drauf hatte. Gut, dass es die
Pfoten-Bremse
gibt.
freizeit-ratgeber.de
- 21. Mai 2007
Falsche
Erziehung: Wird Knut zur Bestie?
Wird aus dem niedlichen Eisbärbaby Knut eine todbringende Bestie?
Das
befürchten einem Bericht der Welt Online zufolge die Betreiber des
Rotterdamer Zoos. Dort war in der vergangenen Woche der Gorilla Bokito
durchgedreht und
hatte eine Besucherin mit Bissen schwer verletzt. Das Pikante dabei:
Der Riesenaffe war in Knuts Heimat, im Berliner Zoo, aufgewachsen. Dort
sei er falsch erzogen worden, behauptete Ton Dorrestejn, der Direktor
des Zoos Rotterdams, gegenüber der niederländischen
Tageszeitung De
Volkskrant.
Berliner
Zeitung - 21. Mai 2007
Wenn
Kinderstars erwachsen werden
Wer richtig
hinschaut, sieht die Veränderungen: Eisbär Knut, seit Monaten
der Star
im Berliner
Zoo, wandelt sich vom Kuschel- zum Raubtier. Mit 21 Kilogramm wiegt er
nun fast
dreimal so viel wie bei seinem ersten öffentlichen Auftritt im
März.
Sein Kopf ist
spitzer geworden, die Reißzähne wachsen. Knut schleckt
längst nicht
mehr nur Brei
aus dem Napf, sondern beißt herzhaft in Fische. Tierpfleger
Thomas
Dörflein, Knuts
Ziehpapa, polstert sich inzwischen die Kleidung. Wenn Knut beim Spielen
zwackt,
tut es richtig weh. In zwei, drei Monaten wird das
Knuddel-Verhältnis
zu Ende sein.
Dann ist das Raubtier zu gefährlich für Menschen, auch
für Dörflein.
Der will bis dahin seinem Schützling noch vieles beibringen, was
Eisbären so können
sollten. Was mit Knut wird, wenn er in einem Jahr rund tausend
Kilogramm schwer und ausgewachsen
ist, steht noch nicht fest. Eisbären sind Einzelgänger.
Businessportal24
- 22. Mai 2007
Eisbär
Knut als «Wasserratte»
Eisbär Knut
aus dem Berliner Zoo hat dank der drückenden Hitze seine
anfängliche
Scheu vor Wasser
überwunden. Am Dienstag plantschte er bei gut 30 Grad so mutig und
vergnügt wie
noch nie mit seinem Ziehvater Thomas Dörflein im Wasserbecken der
Braunbärenanlage.
Die Wassertemperatur lag bei 20 Grad. Als Dörflein Anfang Mai mit
dem
«Schwimmunterricht»
begann, war das Wasser noch 13 Grad kalt und Knut nicht gerade
begeistert.
Rheinische Post - 22.
Mai 2007
Schwimm-Einlage
mit seinem Pfleger
Das süße
Eisbär-Baby Knutsch-Knut, das war einmal. Zwar ist Knut immer noch
süß.
Die Zeiten
von "klein" oder "Baby" sind hingegen endgültig vorbei. Auf
neuen Schwimm-Fotos lässt Knut seine Eisbär-Muskeln spielen
und balgt
ausgelassen
mit seinem Lieblingspfleger Thomas Dörflein. Knut wird erwachsen.
Und
muss auch immer mehr Pflichten übernehmen. Am Dienstag
kommt mal wieder Umweltminister Sigmar Gabriel vorbei, um für eine
Kampagne Fotos
mit ihm machen zu lassen.
AOL.DE - 18. Mai 2007
Knuts neuer Opa
Leipziger
Volkszeitung - 22. Mai 2007
Dreibeiniger
Wolf „Naum“
gestorben - Nachwuchs in Groß Schönebeck
Groß Schönebeck.
Freude und Trauer zugleich im Wildpark Schorfheide: Der dreibeinige
Wolf „Naum“
ist tot. „Er ist in die ewigen Jagdgründe eingegangen“, sagte
Wildparkleiterin Imke
Heyter am Dienstag in Groß Schönebeck (Barnim). Zugleich
berichtete sie
von Nachwuchs:
Die Elchkuh Lilly brachte Zwillinge zur Welt, zwei Wölfinnen
warfen
insgesamt dreizehn
Welpen. Die jungen Wölfe gehen an Tierparks in Perleberg
(Prignitz),
Niedersachsen
und Österreich. Die Elchkälber bleiben in Groß
Schönebeck.
openPR.de - 22. Mai
2007
Aufgedeckt:
Tierpark-Affen an Versuchslabor abgegeben
Nach monatelangen
Recherchen hat sich der schreckliche Verdacht der
Tierrechtsorganisationen animal
public und Bundesverband Menschen für Tierrechte bestätigt.
Die sechs
Schweinsaffen,
die im November 2006 vom städtischen Tierpark Recklinghausen
abgegeben
wurden, befinden
sich tatsächlich in einem Institut, das auch Tierversuche
durchführt.
Dort dienen sie nicht ausschließlich
als Zuchttiere, wie bislang behauptet, sondern werden für die
HIV-Forschung eingesetzt. Von der Stadt fordern die Tierschützer
nun
Konsequenzen zu ziehen. Für animal public
und die Menschen für Tierrechte ist es unverantwortlich, dass
bereits
über die Anschaffung
neuer Tiere nachgedacht wird, wenn das Geld des städtischen
Tierparks
nicht reichte,
um das Affenhaus zu sanieren und die Tiere stattdessen in ein Labor
abgegeben wurden.
PR-Inside.com - 22.
Mai 2007
Prozess
um Raubüberfall im Tierpark Thüle begonnen
Wegen eines Raubüberfalls auf dem Gelände des Tierparks
Thüle müssen
sich vier Männer seit Dienstag vor dem Landgericht im
niedersächsischen
Oldenburg
verantworten. Die Angeklagten im Alter von 22 bis 29 Jahren sollen im
Oktober vergangenen
Jahres in das Wohn- und Geschäftshaus des zu diesem Zeitpunkt
abwesenden Tierparkinhabers
eingedrungen sein. Dabei seien sie von der nach Hause
zurückkehrenden
Lebensgefährtin des Tierparkinhabers
überrascht worden. Laut Staatsanwaltschaft haben die Angeklagten
aus
Oldenburg,
Cloppenburg und Hannover die Frau mit Kabelbindern gefesselt und unter
Androhung
weiterer Gewalt dazu gezwungen, die Zahlenkombination eines
Tresorschlosses preiszugeben.
Aus dem Tresor haben die Männer demnach die Tageseinnahmen in
Höhe von
rund 84 000
Euro erbeutet. Mit weiteren Wertgegenständen aus dem Haus sollen
sie in
einem Kleintransporter
des Tierparks geflüchtet sein. An dem Raub waren dem Landgericht
zufolge insgesamt
sieben Täter beteiligt, von denen drei vor dem Überfall als
Aushilfskräfte im Tierpark
gearbeitet hatten.
Cicweb
- 22. Mai 2007
Aus
dem Abwasserkanal ins Schimpansengehege
Der Linearantrieb
Lockmaster von elero kommt normalerweise an Gullydeckeln oder
Schachtöffnungen zum
Einsatz: Von einer Zentralsteuerung aus verriegelt er bei Bedarf die
Öffnungen –
zum Beispiel aus Sicherheitsgründen bei Staatsbesuchen. Eine
ähnliche
Funktion übernimmt
der Antrieb nun auch im Zoo: in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen
sichern fünf
Linearantriebe die Käfigtüren des Schimpansengeheges. „Wir
haben nach
einer sauberen, präzisen Antriebslösung gesucht, die
zuverlässig
den Kettenantrieb verriegelt, sich über Funk steuern lässt
und den
feuchten Umweltbedingungen
in einer Afrikahalle standhält“, erklärt Rainer Vossenkaul,
Projektleiter bei der
Thomas GmbH und als leitender Ingenieur zuständig für die
Installation
der technischen
Anlagen im Afrikahaus in Gelsenkirchen. Inzwischen kommen die Vorteile
noch in einem weiteren Zoo zum Tragen: Im Allwetterzoo
Münster verschließt der Lockmaster das Nashorngehege.
20minuten - 21.
Mai 2007
Greise
Schimpansin schwanger?
«Das Verhalten unserer 49-jährigen Schimpansin Blacky
lässt vermuten,
dass sie schwanger
ist», sagte Zoodirektor Ernst Federer. Mit 49 Jahren wäre
Blacky damit
die älteste
bekannte schwangere Schimpansin der Welt. Die durchschnittliche
Lebenserwartung
von Schimpansen beträgt 50 Jahre. «Falls Blacky an
Altersschwäche
stürbe, würden
bestimmt die anderen Schimpansen der Gruppe für ihr Baby
sorgen», so
Federer.
nachrichten.at
- 22. Mai 2007
Tier-Attacken immer häufiger
"Gorilla verletzt vier Personen". "Elefant spießt zwei Aufseher
auf".
"Moschusochse trampelt Pflegerin tot". Hiobsbotschaften der vergangenen
Tage, die die Frage aufwerfen: Werden unsere Zootiere immer
aggressiver?
Nachrichten - AOL.de -
21. Mai 2007
Wenn
Zootiere Menschen töten
Acht Jahre
lang kümmerte sich ein 42-jähriger Pfleger um einen Tiger im
Süden
Chinas, dann
griff dieser ihn an und tötete ihn. In Vietnam wiederum lief ein
misshandelter Elefant
Amok und tötete seine beiden Peiniger. Immer öfter kommt es
in Zoos zu
tödlichen
Angriffen auf Menschen.
espace.ch - 21.
Mai 2007
Neue
Partnerin für
Rigo
Das Leoparden-Männchen
Rigo im Dählhölzli dürfte schon bald wieder weibliche
Gesellschaft
erhalten. Rigo
verweilt seit der Attacke auf seine Partnerin Saida alleine im
grössten
und modernsten
Leopardengehege Europas. Das Dählhölzli hat nun ein neues
Leopardenweibchen in Aussicht,
wie Tierparkdirektor Bernd Schildger gegenüber Capital FM
erklärte. Im
November des vergangenen Jahres hätte Rigo mit seiner damaligen
Partnerin Saida
erneut zusammen geführt werden sollen. Dies nach dem Einzug ins
neue
Gehege. Kaum
wurde jedoch der Schieber zwischen den Gehegeteilen geöffnet,
griff
Rigo seine Partnerin
Saida an. Diese überlebte die Attacke nicht.
Express.de
- 20.
Mai 2007
TIER-ANIMATEURIN
Langeweile im Gehege war gestern: Im Zoo Krefeld gibt es keine
dauerdösenden Gorillas,
apathischen Paviane oder unterbeschäftigten Schimpansen – dank
Christine Peter (45).
Ihr Beruf: Tieranimateurin. Dass ein Zoo für den
Freizeitspaß der Tiere
extra jemanden
einstellt, ist einzigartig in Deutschland. Christines Spezialgebiet:
Affen-Beschäftigung.
EXPRESS begleitete die Berlinerin bei der Arbeit mit Pavianen, Sakis
und Co.
Mitteldeutsche
Zeitung - 21. Mai 2007
Abschied
von den Meerkatzen
Seit dem 10. Januar kletterten im Südpark wieder die Affen.
Fünf Grüne
Meerkatzen
aus dem Tierpark Bad Kösen waren als "Pensionsgäste" nach
Merseburg
gekommen,
weil für sie in Bad Kösen ein neues Gehege gebaut wurde. Am
Montag nun
ging es für
die fünf wieder zurück, doch die Reisevorbereitungen waren
nicht ganz
unkompliziert. Zwar ist der Außenbereich noch nicht fertig, aber
der
Innenbereich mit 35
Quadratmetern Grundfläche ist richtig toll geworden. Hier haben
die
Tiere jetzt
sogar beheizbare Sitzflächen.
Ärzte Zeitung - 21.
Mai 2007
Homöopathie für Dickhäuter
Im Zoo von Singapur werden kranke Tiere immer öfter mit
chinesischen
Kräutermischungen
geheilt statt mit herkömmlicher Medizin. Chefveterinär Oh
Soon Hock
habe schon bei
50 Arten erstaunliche Erfolge erzielt, berichtete er der Zeitung
"Straits Times".
"Ich will diesen Tieren helfen, die sonst vielleicht
eingeschläfert
werden",
sagte er. Der Tierarzt
betonte, dass bei kranken Tieren immer noch zuerst die üblichen
westlichen Medikamente
angewendet würden. Nur, wenn nichts mehr helfe, greife er in seine
chinesische Trickkiste.
Nachrichten.ch - 21.
Mai 2007
Brünstiger Tiger
tötet Pfleger
Ein anscheinend
brünstiger Tiger hat in einem Zoo im Süden Chinas seinen
langjährigen
Pfleger getötet.
Der 42-Jährige habe das Gehege des Tigers gereinigt, als das Tier
ihn
angegriffen
habe, berichtete die «Jugendzeitung». Der Tiger habe den
Mann in den
Hals und in die Beine gebissen. Ein Kollege sei dem
Pfleger zu Hilfe geeilt, habe den Mann jedoch nicht retten können.
newsclick.de
Sibirischer
Tiger traf gestern Abend im Zoo Arche Noah ein
Die alleinstehende Tigerdame hat einen "Neuen": Gestern Abend
traf im Stöckheimer Zoo Jelzin ein, ein zweieinhalb Jahre alter
Sibirischer Tigerkater
NGZ-Online
- 21. Mai
2007
60 Jahre: Fifi feiert Geburtstag
Herzlichen Glückwunsch: Fifi feiert im Zoo von Sydney den 60.
Geburtstag. Das Tier
ist damit der älteste Taronga-Schimpanse der Welt.
Täglicher Anzeiger - Mittwoch, 23. Mai 2007
Affe in US-Zoo an Beulenpest verendet
In einem US-Zoo ist ein Affe an der
Beulenpest verendet.
In Gewebeproben eines toten Kapuzineraffens sei eine Infektion mit der
gefährlichen Krankheit nachgewiesen worden, teilte die Leitung des
Zoos
in Denver im US-Bundesstaat Colorado mit. Möglicherweise habe sich
der
achtjährige Affe durch das Fressen eines Eichhörnchenkadavers
infiziert. Eine andere Möglichkeit sei die Übertragung durch
Flöhe. Um
jegliche Gefährdung für andere Tiere und Zoo-Besucher
auszuschließen,
habe der Zoo Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Das Infektionsrisiko
sei
aber "äußerst niedrig".
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
Ausschließlich
"Bokito" und daher oben eingefügt
Russische
Meldungen
utar-tass.ur.ru
- 22. Mai 2007
В
Екатеринбургском
зоопарке
родился оленек
Kantschil im Zoo Jekaterinburg geboren
Im Zoo Jekaterinburg gibt es Nachwuchs in der
Großkantschilfamilie. Wie
heute der Korrespondent von ITAR-TASS im Zoo erfuhr, sind diese Tiere
eine große Seltenheit. In Rußland gibt es Kantschils nur in
den Zoos
von Moskau und Jekaterinburg. Im Zoo Jekaterinburg leben heute zwei
erwachsene Kantschils und drei Jungtiere.
Prawda - 21. Mai 2007
«Роза
Хутор»
поможет
вернуть на
Кавказ леопарда
"Rosa Chutor" hilft dem Leoparden bei der
Rückkehr in den
Kaukasus
Der World Wildlife Fond (WWF) und die Gesellschaft "Rosa Chutor", die
führt den Aufbau des gleichnamigen alpinen Ski-Komplexes im Rayon
Krasnaja Poljana, erklärten den Beginn eines einmaligen Projektes
"Rückführung des vorderasiatischen Leoparden in den
Kaukasus". Das
Projekt wird durchgeführt mit Unterstützung des Ministeriums
für
Naturressourcen Rußlands und der Russischen
Naturaufsichtsbehörde. Die
Wiederherstellung der Population des kaukasischen Leoparden wird zum
ersten großen Naturschutzprojekt des WWF Rußlands, das
vollständig
finanziert wird auf Kosten der russischen Wirtschaft. Im Kaukasus war
der Leopard noch vor kurzem ziemlich weit verbreitet und kam praktisch
in allen Gebirgsgegenden vor, doch aufgrund verstärkter Ausrottung
Ende
des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist seine Anzahl stark
zurück gegangen und in vielen Rayons ist er völlig
verschwunden. In
Rußland erhielt sich der Leopard in der Gegenwart nur in den
unzugänglichsten Gegenden des Ostkaukasus, doch ist die Population
so
zersplittert und zahlenmäßig gering, daß sie praktisch
nicht
lebensfähig ist und sich nur erhält aufgrund seltener
Zugänge von
Leoparden aus den transkaukasischen Republiken und Nordiran. Aufgabe
des WWF und der Partner des Projektes: den kaukasischen Leoparden nach
Rußland zurückzubringen
bdg.by - 21. Mai 2007
В
Минском
зоопарке
появился
новый
обитатель
Neuer Bewohner im Zoo Minsk
Ein Amurleopard, dessen Art am Rande des Aussterbens steht, kam nach
Belorußland auf der Grundlage des Programms der Erhaltung dieser
Tiere.
Leo, so heißt der Leopard, kam vor einigen Monaten aus
Krasnojarsk,
wurde aber erst gestern den Besuchern gezeigt, da er sich erst einleben
mußte.
vostokmedia.com - 17. Mai 2007
Пощадит
ли гострасса
Приморья
самую редкую
дикую кошку
планеты
Verschont die staatliche Trasse in der Region
Primorje die
seltenste wilde Katze der Erde?
Wissenschaftler der Fernostabteilung der Russischen Akademie der
Wissenschaften und Vertreter von nichtstaatlichen Umweltorganisationen
der Region Primorje erörterten die Frage nach einer möglichen
Korrektur
beim Bau der staatlichen Trasse im Rayon Chassan. Gerade hier lebt die
seltenste Wildkatze des Planeten, der Amurleopard. Auf der Beratung
riefen Wissenschaftler und Ökologen Vertreter der Behörden
des Gebiets
auf, mögliche Varianten zu finden für den Erhalt von
Übergängen, auf
denen die Raubkatzen die Trasse überqueren können, ohne
Schaden zu
nehmen. Dmitrij Pikunow, Doktor der biologischen Wissenschaften an der
Russischen Akademie der Wissenschaften: "Wir zerreißen das Areal
in
zwei Hälften, wobei die Trasse eine völlig
unüberwindbare Barriere für
die Raubkatzen bildet."
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teilweise gekürzt |
Zoologischer
Garten Wuppertal, 23.05.2007
Zoologischer Garten Wuppertal eröffnet
die größte
Löwenanlage in einem deutschen Zoo und das
Erweiterungsgelände
Am Donnerstag, dem 24.05.07 eröffnet der Zoologische Garten
Wuppertal
das Erweiterungsgelände mit einer Anlage für Sibirische Tiger
und dem
größten Löwengehege, das jemals in einem deutschen Zoo
gebaut wurde.
Die Zoo- Erweiterung ist mit dem neuen Eingangsgebäude, dem Samba-
Radweg und dem Vorplatz des Stadions eine Maßnahme der Regionale
2006,
die vom Land Nordrhein- Westfalen gefördert worden ist. Die
Baukosten
betragen für alle Teile zusammen, einschließlich einer
Brücke über das
Zoogelände, etwa 11,5 Mio. Euro. Für den Zoologischen Garten
Wuppertal
ist das Projekt Zooerweiterung ein Schritt in die Zukunft. Auf 1 Hektar
Grundfläche bietet die Löwenanlage, die einer afrikanischen
Steppe mit
verwitterten Felsformationen nachempfunden ist, die neue Heimat
für 7
afrikanische Löwen. Das Tal der Sibirischen Tiger mit zwei
Anlagen,
darunter eine mit einer Unterwassereinsicht, ist Heimat für die
Tigerkater „ Mandschu “ und „Wassja “, Geschenke aus dem Zoo der
Partnerstadt Schwerin, und dem Weibchen „Mymosa“, ein Geschenk aus dem
Zoo Moskau. Sie wird erst am 23.05.07, aus Moskau eintreffen und kann
nach der strapaziösen Reise erst später vorgestellt werden.
Die
Zooerweiterung wird von Herrn Oberbürgermeister Peter Jung in
Anwesenheit des Oberbürgermeisters unserer Partnerstadt Schwerin,
Herrn
Norbert Claussen, am Donnerstag, dem 24. Mai um 15.00 Uhr eröffnet.
Tierpark Berlin, 23.05.2007
Neue Anlagen für Hyänen und
Rothunde und Volieren für
Greifvögel und Eulen werden im Tierpark Berlin eingeweiht
Der Tierpark Berlin freut sich sehr, daß noch pünktlich zum
Pfingstfest
neue Freianlagen und Volieren übergeben werden können. Am
Freitag, dem
25. Mai 2007, 12.00 Uhr, findet die Eröffnung statt. Treffpunkt
sind
die neuen Eulenvolieren zwischen Cafeteria und afrikanischen
Büffeln.
Im Anschluß geht es zu den neuen Anlagen für
Tüpfelhyänen und Rothunde.
Die Finanzierung der neuen Anlagen verdanken wir der Stiftung Deutsche
Klassenlotterie Berlin.
Tierpark Hagenbeck, 23.05.2007
Das Tropen Tropen-Aquarium Hagenbeck
eröffnet mit
Hamburgs „Herz Herz-Kinder Kindern“
Nun ist es so weit: Das Erlebnis-Aquarium mit Tropen-Welt öffnet
seine
Pforten jetzt für alle Besucher! Die exotischen Bewohner des
Tropen-Aquariums Hagenbeck nutzten die Zeit und die Ruhe seit dem
100-sten Geburtstag des Tierparks, um sich einzugewöhnen. Nun
fühlen
sich alle Tiere in ihrer neuen Umgebung wohl und sicher und erwarten
die Gäste. Die Ersten, die sich trauen, auf Expedition zu gehen,
sind
kleine Patienten der Kinderkardiologie und der Kinderherzchirurgie des
Universitären Herzzentrums Hamburg im UKE. Gemeinsam mit ihrem
Gastgeber Joachim Weinlig-Hagenbeck werden sie dem Pfad durch den
Dschungel und in die Tiefen der Erde und der Meere folgen. Dort finden
sie: 290 Arten mit 13.000 Tieren aller Kontinente. Große Haie und
Muränen, Gift- und Würgeschlangen, Fledermäuse,
Nil-Krokodile, Lemuren,
Spinnen und vieles mehr leben hier.
Zoo Leipzig, 23.05.2007
Kinder in den Zoo Leipzig - Kindertagsparty
mit
tierischem Flair
Der 1. Juni 2007 steht im Zoo Leipzig ganz im Zeichen der Kinder. Von
10 bis 18 Uhr findet eine riesen Kindertagsparty statt. Alle Kinder
zahlen an diesem Tag nur den halben Eintrittspreis. Mit einem Coupon
des Wochenkuriers, der sich neben dem Tessloff Verlag und der Leipziger
Medien GmbH an der Kindertagsveranstaltung beteiligt, können die
kleinen Gäste sogar kostenlos in den Zoo. Und was ist nun
tatsächlich
los im Zoo der Zukunft? Diesmal sind die Leseratten gefragt. Die
erfolgreichen Wissensbücher „Was ist Was“ werden auf dem
Aquariumsvorplatz vorgstellt. Natürlich läßt es sich
der Autor des „Was
ist Was“- Buches über die Pinguine, Dr. Boris Culik, nicht nehmen
aus
seinem Werk direkt am Pinguingehege um 11 und um 14 Uhr vorzulesen und
sämtliche Fragen der geneigten Hörer zu beantworten. Nach der
anstrengenden Lektüre wartet auf jedes Kind eine Portion Freieis!
Danach geht’s ab zum Bungee-Trampolin, auf dem man sich ausgiebig
austoben kann. Das Duo Amarizias mit dem Kinderzirkus „Schnuddelwap“
sorgen jeweils um 12.30 und um 15.30 Uhr für die akrobatische
Stimmung.
Lieder, Puppen und Geschichten heißt es um 14.30 und um 16 Uhr
mit
Gösta & Willi auf dem Aquariumsvorplatz. Wer schon immer
einmal auf
eine trierische Schnitzeljagd durch den Zoo gehen möchte, sollte
sich
auf dem Robbenvorplatz melden. Mit jeweils fünf Fragen und
Aktionen
werden die Teilnehmer von den Pinguinen über die Elefanten bis zu
den
Giraffen auf die Verfolgung geschickt. Am Ende winken tolle Preise. „Es
ist uns ein großes Anliegen, die Kinder an diesem Tag besonders
zu
bedenken und ihnen jede Menge Spaß und Wissenswertes zu bieten“,
so
Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.
Zoo Dortmund, 23.05.2007
„Gemalte Hunde“ im Zoo Dortmund
Der Afrikanische Wildhund ist eine der farblich schönsten Arten
der
hundeartigen Raubtiere. In den unterschiedlichsten Brauntönen, mit
schwarzen und weißen bis hin zu rötlichen Elementen ist das
Fell dieser
Tiere collagenhaft gescheckt. Die Färbung hat den Wildhunden den
englischen Namen „Painted Dogs“ eingebracht, in manchen Gegenden des
südlichen Afrikas, wo die Wildhunde ursprünglich zuhause
sind, heißen
sie sogar „Picasso Dogs“. Der Ausspruch „schön wie gemalt“ trifft
auf
diese Beutegreifer tatsächlich zu. Wie die meisten anderen
Vertreter
der Hundeartigen leben und jagen Afrikanische Wildhunde im Rudel. Ihr
Lebensraum sind die Busch- und Baumsavannen Afrikas, wo sie selbst vor
großen Huftieren als Beute nicht halt machen, die sie dann
gemeinsam
erlegen. In der Gemeinschaft sind sie stark und so gehören sie zu
den
gefürchtetsten Räubern Afrikas. Mit ihrem kräftigen
Gebiss knacken sie
Knochen und selbst Schädel ihrer Beutetiere. Auch Innereien werden
von
ihnen nicht verschmäht, in denen sie sich auch gerne wälzen.
Daher
steht ihr Geruch in krassem Gegensatz zu ihrer äußeren
Erscheinung. Im
Zoo werden Afrikanische Wildhunde seit langem gehalten. Jedoch sind
zwei alte Rüden inzwischen verstorben und der dritte im Bunde
verbringt
seine letzten Jahre im Zoo Duisburg. Der Zoo Dortmund hat in den
vergangenen Monaten das Gehege grundlegend renoviert und stark
erweitert, so dass er nun über eines der besten Wildhundegehege
verfügt. Nun ist ein neues Rudel von fünf Wildhunden
eingetroffen. Die
aus dem Zoo Tel-Aviv stammenden Tiere haben sich gut eingelebt und
werden am Freitag ihre neue Anlage in Besitz nehmen. Zur
Schaufütterung
laden wir ein zum Fototermin am Freitag, 25. Mai, 10 Uhr, am
Wildhundegehege am östlichen Rand des Zoos. Wortberichterstatter
sind
auch herzlich willkommen.
Wilhelma
Zoologisch-Botanischer Garten, 23.05.2007
Quirlige Akrobaten in der Wilhelma
Vom Pfleger kommentierte Tierfütterungen sind bei Zoobesuchern
ausgesprochen beliebt – man denke nur an die Seelöwen der
Wilhelma. Mit
Beginn der Pfingstferien bietet die Wilhelma ihren Besuchern eine
weitere Attraktion dieser Art: Ab Samstag, dem 26. Mai gibt es zweimal
täglich um 9.30 Uhr und um 13.30 Uhr eine kommentierte
Fütterung der
Nasenbären. Die Pfleger werden dabei alle Hände voll zu tun
haben, denn
zur Zeit toben 14 der kletterfreudigen Kobolde über die Anlage am
Ausgang des Amazonienhauses. Die beiden Weibchen „Jacqueline“ und
„Claudine“ haben Mitte März in der Kinderstube hinter den Kulissen
insgesamt 10 Junge zur Welt gebracht, die nun groß genug sind, um
die
Welt außerhalb des Hauses zu erkunden. Junge Nasenbären sind
fast den
ganzen Tag auf Achse – sie üben sich in allerlei Kapriolen wie
etwa
Klettern und Balancieren, Boden durchwühlen, Fangen, Quieken,
Futter
suchen, Purzelbaum machen und andere Nasenbären necken. Die
geringelten
Schwänze dienen den Kleinen wie den Großen als
Balancierhilfe und
Signalmast, und die langen Schnauzen eignen sich vortrefflich als
unterirdisch einsetzbare Futterdetektoren.Die beiden Mütter haben
mit
dem quirligen Nachwuchs alle Pfötchen voll zu tun, während
sich Vater
„Bernard“ und Onkel „Dag“ vornehm aus der Sache heraushalten. „Dag“ ist
kastriert und kann deshalb die Vorzüge des geselligen
Familienlebens
unverprügelt genießen. Bis zum Herbst werden die kleinen
Nasenbären
noch von ihren Müttern abhängig sein – genug Zeit, alle
wichtigen
Techniken zu lernen, um an Fressbares zu kommen und dieses von
Ungenießbarem zu unterscheiden. Nasenbären sind Allesfresser
– eine
Maus ist ihnen als Bestandteil der Mahlzeit ebenso recht wie Obst, Eier
oder Jungvögel. In ihrer Heimat stehen die geselligen
Kleinbären
übrigens selbst auf dem Speisezettel der Einheimischen. Haben die
Jungen das Klassenziel erreicht, winkt als Belohnung eine große
Reise –
wie die meisten Jungtiere müssen auch kleine Nasenbären den
Zoo
wechseln, wenn sie geschlechtsreif werden, um Inzucht mit den Eltern zu
vermeiden. Bis dahin aber können sich die Wilhelmabesucher an den
Kapriolen der Kletterkünstler erfreuen und bei den
Fütterungen vom
Pfleger allerlei Wissenswertes über die possierlichen Mittel- und
Südamerikaner erfahren.
Zoo Dresden, 23.05.2007
Neues entdecken im Dresdner Zoo
Eine Abenteuerreise durch die Kontinente der Welt - an Pfingsten wird
diese für große und kleine Zoobesucher zur Wirklichkeit.
Dabei ist
nicht nur Ausdauer und Mut, sondern auch Geschicklichkeit gefragt. Es
gilt nämlich unter anderem, den für Trampeltiere typischen
Gang
auszuprobieren oder zu hüpfen wie ein Rotes Riesenkänguru.
Zwischen
unserem Elefantenjungen Thabo- Umasai und Kamelmädchen Madhuri
können
insgesamt fünf Entdecker-Stationen erkundet werden. Unter allen
Teilnehmern verlost der Zoo eine Familienjahreskarte. Wem das nicht
genug Entdeckergeist ist, der kann sich auch wie Löwe, Zebra oder
Papagei schminken lassen und bei den Tierpflegertreffpunkten
Wissenswertes über unsere Zoobewohner erfahren. Die Spiel- und
Spaß-Stationen können sowohl am Pfingstsonntag, als auch am
Pfingstmontag jeweils von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr besucht werden. Also
auf zum Entdeckerwochenende am 27. und 28. Mai im Dresdner Zoo!
Zoo Duisburg, 22.05.2007
Neues Gehege für (Land-)Schildkröten
Obwohl Schildkröten zu den populärsten Kriechtieren
gehören, führten
bislang die unverwechselbaren Panzertiere auch in der 70jährigen
Geschichte des Zoo Duisburg eher ein Schattendasein. Diese beliebten
Reptilien galten lange Zeit vielmehr als Pfleglinge für den
Hausgarten
oder das Kinderzimmer; selbst in den meisten Zoologischen Gärten
richtete man ihnen ein Plätzchen an solchen Orten, die anderweitig
kaum
nutzbar waren. Und kaum ein Großzoo widmete der Zucht dieser
empfindlichen Pfleglinge ein besonders Augenmerk, denn Jahrzehnte
hindurch galt der Nachschub aus ihren südeuropäischen
Heimatländern als
unerschöpflich. Diese Zeiten änderten sich vor drei
Jahrzehnten mit
Einführung verschärfter Artenschutzbestimmungen, die auch
Tiergärtner
zwangen, sich verstärkt mit Lebensweise, dauerhafter Pflege und
Vermehrung der Schildkröten zu beschäftigen. Nach
monatelangem Einsatz
schuf ein Sponsorenkonsortium unter der Leitung des Unternehmens
Biosphären Steffen & Schwarz GbR auf rund 150 Quadratmetern
Grundfläche ein Landschaftsterrarium, in dem künftig
mediterrane
Schildkrötenarten nicht nur ihr Auskommen, sondern auch
Gelegenheit zur
Fortpflanzung bekommen sollen. Durchquert von einem sachte
plätschernden, sehr flachen Bachlauf reihen sich Steinwälle,
Sonnenplätze und Unterschlupfmöglichkeiten aneinander; das
leicht
abschüssige Gelände erinnert an einen routiniert gestalteten
Ausschnitt
einer (Halb-)Trockenlandschaft, wie sie in Spanien oder Griechenland zu
finden ist. Kein Aufwand war zu hoch, sogar einen leibhaftigen
Olivenbaum von der Iberischen Halbinsel an den Kaiserberg zu holen, zu
dessen knorrigen Wurzelfüßen sich dicke Polster aus
Fetthenne und
Leimkraut ausbreiten. Natürlich fehlen weder Wilder Thymian noch
duftender Lavendel – in jedem Falle erfreut eine abwechslungsreiche
Vegetation nicht nur das Auge des Besuchers, sondern vor allem die
feinen Sinnesorgane der sommermunteren Kriechtiere.
Wildpark
Lüneburger Heide, 22.05.2007
Baby-Boom im Wildpark Lüneburger Heide
Der Wildpark Lüneburger Heide freut sich zurzeit über einen
richtigen
“Baby-Boom”. Nachdem die Schafe und Ziegen mit ihren niedlichen
Lämmchen und Zicklein bereits in den vergangenen Wochen
“vorlegten”,
ziehen jetzt auch die anderen Tiere nach. Die Präriehunde haben
zahlreichen, verspielten Nachwuchs bekommen. Drei kleine, flauschige
Wildkatzen und zwei Nasenbärenbabys sind geboren. Aber auch die
Wildschweine, Polarfüchse und viele weiteren Tiere freuen sich
über
Familienzuwachs. Im ganzen Wildpark tummeln sich und spielen die
Tierkinder was das Zeug hält. Ganz besonders Stolz ist der Falkner
Lothar Askani. Ihm ist es gelungen, einen sehr schwierig zu
züchtenden
Kondor aufzuziehen. Jetzt ist “Maja“ schon fast ein Jahr alt und zeigt
im Nachmittagsprogramm der Flugshow, dass auch ein Kondorjungtier schon
ein eleganter Flieger sein kann. Bei den zweimal stattfindenden Shows,
zeigen erfahrene Falkner, die Schnelligkeit und Gewandtheit von Adler,
Falken und Geiern im freien Flug. Die Riesenseeadler und der Kondor
zählen zu den Attraktionen des Tages. Sie verraten Geheimnisse
über die
Welt der Greifen und zeigen in einem Training die Gemeinschaft zwischen
Tier und Mensch.
Tierpark Berlin, 22.05.2007
Das Dutzend ist voll! Erneut Elefantengeburt
im Tierpark
Berlin
Die zwölfte Elefantengeburt im Tierpark Berlin seit 1998, das ist
schon
eine kleine Sensation. Ein Afrikanisches Elefanten“baby“ von 117,2 kg
Geburtsgewicht und 91 cm Rückenhöhe machte am Sonntag, dem
20. Mai,
diese Sensation perfekt. Vor den Augen und Kameras einer großen
Schar
von Tierparkbesuchern brachte Elefantenkuh „Pori“ mit einer Blitzgeburt
auf der Außenanlage inmitten der Herde ein kräftiges,
männliches
Jungtier zur Welt. Es war ihr drittes Kalb, das sie im Tierpark Berlin
zur Welt brachte. Geboren wurde „Pori“ vor 26 Jahren in Simbabwe, und
vor 10 Jahren kam sie aus dem Zoo Magdeburg, wo es im Elefantenhaus
etwas eng geworden war, zu uns. Mutter „Pori“ und ihre erstgeborene
Tochter „Tana“ (6) als große Schwester betreuen mustergültig
den
Neuzugang im Elefantenhaus. Ab morgen 12 Uhr können auch alle
tierbegeisterten Berliner das Familienidyll und den noch namenlosen
kleinen Elefantenbullen in Augenschein nehmen. Es ist übrigens
erst der
6. Afrikanische Elefant, der je in Berlin geboren wurde. Vater aller 6
Kälber ist unser stattlicher Bulle „Tembo“, vor 22 Jahren in
Simbabwe
geboren und seit 20 Jahren im Tierpark Berlin lebend.
Tierpark Hagenbeck, 22.05.2007
100 Jahre Tierpark Hagenbeck! Tropische
Klänge, Shows und
Exotik
Wenn es Nacht wird im Tierpark, herrscht noch lange keine Stille. Im
Dunkeln beginnen die Trommeln zu singen. Samba-Rhythmen begleiten die
fauchenden Tiger, Limbotänzer drehen sich zum Kreischen der Affen
und
fantastische Riesen-Libellen „schwirren“ auf den Wegen. In den
Dschungel-Nächten betreten Künstler und Tiere den Tierpark
Hagenbeck
als exotische Bühne. Zwischen Ginkgo-Bäumen und asiatischen
Bauten
erleben die Gäste 1.850 Tiere und ein Programm voller Fantasie und
Exotik. Festliche Höhepunkte warten im ganzen Park: Heiße
Rhythmen
begleiten die wirbelnden Tänze, feurige Shows entflammen die
Wasserbühne, der Trubel eines afrikanischen Marktes berauscht die
Besucher und sie können exotische Tiere hautnah erleben. Die
Dschungel-Nächte verzaubern Gäste aus dem ganzen Norden.
Zehntausende
zieht dieses Ereignis jedes Jahr in den Tierpark nach Stellingen. Seit
mehr als zwanzig Jahren gehört dieses exotische Fest zu Hamburg,
wie
der Dom und der Hafengeburtstag.
Zoo
Landau, 22.05.2007
„Madame, Madame, ist dieser Vogel ein
Strauß !?“ -
Landauer Zooprojekt: „Umweltbildung für Dschibuti“ macht
große
Fortschritte
Die Landauer Studentin der Grundschulpädagogik, Nadine
Ziellenbach,
erprobt ihr selbsterstelltes Lern- und Mitmachbuch mit dischibutischen
Schulkindern und bringt damit das Gemeinschaftsprojekt von Zoo und Uni
Landau weiter voran. „Es ist beeindruckend, mit wie viel Eifer sich die
dschibutischen Kinder am Unterricht beteiligen!“, berichtet Nadine
Ziellenbach. Gemeinsam mit dem Direktor des Landauer Zoos, Dr. Jens-Ove
Heckel, reiste die Studentin im April in die nordostafrikanische
Republik, um das Projekt „Umweltbildung für Dschibuti“ weiter
voranzubringen. Im Vorfeld erstellte Ziellenbach im Rahmen ihrer
Examensarbeit ein französischsprachiges Lern- und Mitmachbuch zum
Thema
Vogelschutz für Schulkinder dieses kleinen Landes am Horn von
Afrika.
Einen großen Teil ihres Aufenthaltes nutzte sie dazu, in
dschibutischen
Grundschulen zu unterrichten und dabei das eigene Buch zu erproben.
Begleitet und unterstützt wurde sie von einer einheimischen
Kollegin,
die sich dabei gleichzeitig mit modernen Methoden des
Umweltbildungsunterrichtes vertraut machte. „Inhalt und Gestaltung des
Buches entsprechen den Interessen und dem Leistungsstand älterer
Grundschulkinder“, berichtet Ziellenbach, „die enge Zusammenarbeit mit
dschibutischen Naturschützern und Lehrkräften bei der
Konzeption des
Buches hat sich damit ausgezahlt.“ Die Erfahrungen vor Ort zeigen
jedoch auch, dass das Unterrichten in den Schulen Dschibutis nicht mit
dem Unterricht an deutschem Schulen vergleichbar ist. Wegen der
geringen Zahl an Lehrkräften und Schulräumen sowie aufgrund
der hohen
Schülerzahlen können u.a. nicht alle Kinder am Vormittag die
Schule
besuchen. Für einen Teil der Schülerschaft gibt es daher
Nachmittagsunterricht. Immer noch erhalten rund 50% der Kinder
überhaupt keine Schulbildung. Im Durchschnitt befinden sich bis zu
50
Schüler in einer Klasse. Zwar gibt es auf dem Land kleinere
Klassen,
doch dafür z. B. nicht immer Elektrizität und somit auch kein
Licht.
Besonders in den ländlichen Regionen ist der Leistungsstand der
Kinder
wegen der sehr einfachen Bedingungen oft sehr niedrig. „Ich habe mit
Kindern gearbeitet, die keinen sprachlichen Ausdruck für
‚Vogelfedern’
kannten“, sagt Ziellenbach. Die eigenen Erfahrungen in dem
afrikanischen Land zeigten der Studentin, dass Tagestemperaturen von
z.T. über 45°C und die hohe Luftfeuchtigkeit von über 90%
zwar das
Lernen zusätzlich erschweren, die Kinder aber im hohen Maße
wissbegierig sind, gerade auch was die Flora und Fauna des Landes
betrifft. „Umweltbildung für Dschibuti“ ist ein
Kooperationsprojekt von
Zoo Landau in der Pfalz und der Arbeits- und Forschungsstelle für
Zoo-
und Naturpädagogik an der Universität Landau. Ein weiterer
wichtiger
Förderer ist der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der über
seine
Bundesarbeitsgruppe Afrika das Vorhaben seit mehreren Jahren
unterstützt. „Ziel ist es, die Voraussetzungen für schulische
Umweltbildung in der nordostafrikanischen Republik zu schaffen, diese
in Gang zu bringen und dauerhaft zu unterstützen“, stellt die
Leiterin
der Arbeits- und Forschungsstelle, Dr. Gudrun Hollstein, heraus. Sie
ist für die pädagogische Arbeit im Projekt zuständig.
Zoo
Osnabrück, 22.05.2007
Pinguine im Doppelpack
Manchmal liegen Freud und Leid auch in der Tierwelt nahe beieinander.
Anfang März schlüpften in einem Nest gleich zwei Küken
-zweieige
Zwillinge! Die Freude über den doppelten Fortpflanzungserfolg war
groß,
da in den vergangenen Jahren nur selten Küken aus ihren Eiern
schlüpften. Doch dann schlug das Schicksal zu. Als die Küken
zwei
Wochen alt waren verstarb erst das Weibchen und nach weiteren drei
Wochen das Männchen. Schon kurz vor dem Tod des Vaters wurden die
Küken
in die Obhut der Tierpfleger gebracht, da sie offensichtlich nicht
zuverlässig gefüttert wurden. Nun werden die kleinen Pinguine
bis zu
vier Mal täglich von den Tierpflegern gefüttert. Pro Mahlzeit
verschlingen sie bis zu 20 Sprotten. Das sind stolze 80 Sprotten pro
Tag. Entsprechend rasant ist die Gewichtszunahme. 50 bis 100 Gramm
nahmen die Küken in den letzten Wochen pro Tag zu und mittlerweile
bringen sie fast drei Kilo auf die Waage. Trotz der
Schicksalsschläge
entwickeln sie sich also prächtig und sehen propper aus.
Zoo Dresden, 22.05.2007
Halbzeit beim Bau der Löwenanlage – Zoo
Dresden feiert
Richtfest!
Knapp drei Monate ist der erste Spatenstich zum Bau der neuen
Löwenanlage her. Seitdem entsteht auf der ca. 1300 qm großen
Fläche
rund um den Raubtierfelsen das neue Domizil für unsere Löwen
und
Karakale. Während die drei Karakale bereits Dresdner Luft
schnuppern,
werden die Junglöwen Jago und Layla erst im August erwartet.
Rohbau und
Dach des Gebäudekomplexes stehen bereits.
Thüringer
Zoopark Erfurt, 22.05.2007
Könige, Tomaten und Rosen ziehen in
Terrarien ein
Die neue Terrarienanlage im Elefantenhaus des Zooparks ist fast fertig
gestellt. Die meisten Bewohner sind nun eingezogen. Darunter auch
zoologische Raritäten, die auf den ersten Blick nicht als solche
zu
erkennen sind.
Was ist denn das? Sieht ja aus wie eine Tomate, aber mit Beinen!
Richtig, die Tomatenfrösche beziehen gerade ihr neues Domizil. Sie
sind
feuerrot, glänzend und erinnern deshalb an Tomaten. Die
Obermieter, die
Großen Madagassischen Taggeckos, huschen schnell die
zerklüftete
Felswand hinauf. Nebenan ist ein Käferparadies entstanden. Neben
den
farbenprächtigen Rosenkäfern fällt die Gottesanbeterin,
eine Astmantis,
überhaupt nicht auf. Sie ahmt in Gestalt und Haltung einen
trockenen,
dunkelbraunen Ast nach. Also Augen auf! Die Königspythons, die
kleinsten Riesenschlangen der Welt, haben es sich unter einer Wurzel
gemütlich gemacht. Im Licht- und Schattenspiel sind sie mit ihrem
Fleckenmuster gut getarnt. Wer entdeckt alle drei Tiere? Afrikanische
Zwergmäuse, Stachelschwanzwarane und Amurnattern sind nun
ebenfalls
eingezogen. Die Smaragdskinke werden bald folgen. Es bleibt abzuwarten,
wie die neue Terrarienanlage mit künstlichen Felswänden,
großen
Wasserbecken und wunderschönen Kletter- und
Versteckmöglichkeiten bei
den Tieren ankommt. Dies wird sich bald zeigen: in der Anzahl der
gelegten Eier, der Anzahl geborener Jungtiere – und bei den
Jemen-Chamäleons an den Farben: Festtagsgrün statt
„Ärger-Braun“.
Zoo Berlin, 22.05.2007
In Zoo und Tierpark spielt Pfingsten die
Musik:
Pfingstkonzerte 2007 in Zoo und Tierpark!
Nichts ist in unserer Stadt so beständig wie der traditionelle
Besuch
der Pfingstkonzerte in Zoo und Tierpark. Zu Pfingsten gehen die
Berliner mit Sack und Pack in die beiden Einrichtungen, um sowohl die
Tiere wie auch die Musik zu genießen. Das hat sich seit vielen
Generationen nicht geändert. Zusätzlich zu den musikalischen
Darbietungen werden sowohl in Zoo wie auch im Tierpark viele
Tierpfleger aus ihren Tätigkeitsbereichen berichten und auch so
manche
Pflegling zusammen mit Direktor Dr. Bernhard Blaszkiewitz auf den
Bühnen zeigen.
Zoologischer Garten Magdeburg, 21.05.2007
SV Oldies und Schabrackenschakale
Schabrackenschakale sind schnell und listig. Die Altherrenmannschaft
des SV Oldies Magdeburg mit Herrn Schiener an der Spitze
verlängert im
Beisein von Herrn Dr. Moldenhauer ihre Tierpatenschaft über einen
Schabrackenschakal.
Tierpark Berlin, 21.05.2007
12. Elefant im Tierpark Berlin geboren!
Am Sonntag, dem 20. Mai 2007, brachte die Afrikanische Elefantenkuh
“Pori“ ein gesundes Bullkalb zur Welt. Vater ist unser erprobter
Zuchtbulle „Tembo“. Das Elefantenkind ist 91 cm groß und 117 kg
schwer.
Mutter und Kind sind wohlauf. Wir bitten um Verständnis, daß
das
Elefantenhaus noch kurzfristig geschlossen bleibt, um dem Neugeborenen
die nötige Ruhe zu verschaffen.
Münster, 18.5.2007
UN-Dekade-Projekt in Münster – Freude im
Allwetterzoo
Das BioCity Team im Allwetterzoo Münster hat
Grund zum
Jubeln. Die Jury des Nationalkomitees der UN-Dekade „Bildung für
nachhaltige Entwicklung“ hat soeben die Auszeichnung der BioCity im
Allwetterzoo Münster als offizielles Dekade-Projekt 2007/2008
bekannt
gegeben. Die feierliche Übergabe der Urkunde erfolgt im Juni in
Berlin.
Zoodirektor Jörg Adler, der die BioCity als „...Meilenstein in der
Umwelterziehung in Zoologischen Gärten ...“ bezeichnet, sieht
diese
Würdigung auch mit großer Genugtuung. Der einzigartige
Komplex im
Allwetterzoo mit Forscherwerkstatt, interaktiver Ausstellung zum Thema
Biodiversität und angegliedertem Internationalem Zentrum für
Schildkrötenschutz ist für Münster und die Region eine
nachhaltige
Bereicherung und ein weiterer Standortfaktor zum Schwerpunkt
Wissenschaft und Bildung. Dennoch steht die Finanzierung noch nicht auf
sicheren Füßen. Die Auszeichnung berücksichtigt
insbesondere auch das
ehrenamtliche Engagement für die BioCity seitens der verschiedenen
Träger.
Vielleicht, so hofft Adler, erfährt die BioCity durch diese
prominente
Auszeichnung künftig noch mehr überregionale Anerkennung und
Unterstützung im Bemühen um die Bewahrung der
Biodiversität.
Potentielle Sponsoren könnten in der Zeit des Klimawandels mit
einer
Unterstützung der BioCity ein besonderes Zeichen setzen.
Zoo Osnabrück, 18.05.2007
20. Mai: Aktionstag Regenwald mit NDR 1
Mit vielen anderen Naturschutzverbänden beteiligt sich der Zoo
Osnabrück an der Aktion "Natürlich Niedersachsen - der
Sonntag für den
Naturschutz". Am 20. Mai finden in ganz Niedersachsen, organisiert von
NDR 1 Niedersachsen und der Alfred Toepfer Akademie für
Naturschutz,
unterschiedliche Naturschutz Veranstaltungen statt. Alle
Veranstaltungen sind mit vielen Details unter www.ndr1niedersachsen.de
aufgelistet.
Der Zoo Osnabrück macht mit dem Aktionstag Regenwald auf die
faszinierende Tierwelt der Südamerikanischen Regenwälder
aufmerksam.
Seit 2003 engagiert sich der Zoo Osnabrück gemeinsam mit der
Stiftung
Pro Kreatur für den Erhalt des Tropischen Regenwaldes in Ecuador.
Insbesondere geht es dabei um den Schutz des Flachlandtapires. In den
letzten Jahren schrumpfte der Bestand dramatisch. Mit Geldern des Zoo
und der Stiftung richteten die Bewohner in der Gemeinde Sarayacu im
Osten Ecuadors Schutzreservate, in denen die Tiere vor der Jagd
geschützt sind.
An dem Aktionstag informieren Zoomitarbeiter auf anschauliche Art mit
dem "Tapir-Taxi" über den Tapir und das Projekt. Wir geben
einfache
Tipps, was jeder für den Schutz des Regenwaldes tun kann.
Außerdem
informieren Zoopädagogen von 11.00 bis 16.00 Uhr
schwerpunktmäßig über
die faszinierende Tierwelt der Südamerikanischen Regenwälder
(siehe
Programm im Anhang).
Zoo Braunschweig, 18.05.2007
Jelzin zieht nach Braunschweig - Neuer Tiger
im
Braunschweiger Zoo
Heute abend bekommt die Tigerdame „Nina“ im „Arche Noah“ Zoo
Braunschweig endlich wieder Gesellschaft.
Seit im Dezember 2006 Tigerkater „Nico“ nach langer Krankheit
eingeschläfert werden musste, lebt Nina allein und sehnt sich nach
einem Spielkameraden. Das lange Warten hat nun ein Ende. „Jelzin“
heißt
der neue Sibirische Tiger im Braunschweiger Zoo. Er kommt aus der
Schweiz und ist im gleichen Alter wie „Nina“. Um sich langsam
aneinander zu gewöhnen, werden die beiden zunächst noch
getrennt
voneinander gehalten, können sich jedoch schon sehen und vor allem
riechen.
Wisentgehege
Springe, 18.05.2007
„Kleine Wilde groß knipsen“
Fotowettbewerb im
Wisentgehege Springe
Erstmalig veranstaltet das Wisentgehege Springe einen Fotowettbewerb
unter seinen Besuchern. Bis zum 15. September haben Jung und Alt die
Chance, ihre preisverdächtigen Fotos der Tierkinder im
Wisentgehege
einzusenden. Geknipst wird in zwei Kategorien. Kinder bis 14 Jahre und
Erwachsene. Von der Schildkröte bis zum Wisent – Nachwuchs ist
immer
niedlich und attraktiv. Jetzt geht’s nur noch um das richtige Foto,
egal ob Papier, Digital oder Dia. Die Teilnahme ist kostenlos. Jeder
darf sich mit drei Bildern beteiligen. Ab Mitte September wird eine
Jury die Auswahl der besten Fotos vornehmen. In einer kleinen
Ausstellung werden die ausgewählten Fotos beim Hubertusfest
präsentiert. Die Besucher dürfen dann per Stimmzettel die
Gewinnerfotos
küren. Für die Gewinner locken attraktive Preise. Die drei
Sieger im
Kinderwettbewerb bekommen eine Patenschaft inkl. Jahreskarte für
das
fotografierte Tier. Die besten 15 Kinderfotografen bekommen einen
Erlebnistag im Wisentgehege, veranstaltet von der Gehegeschule.
Anschließend wird gegrillt.
Das Siegerbild bei den Erwachsenen wird in den hochwertigen DIN A3
Hochglanz-Fotokalender für 2009 aufgenommen (2008 ist bereits im
Druck). Die Plätze zwei bis fünf erhalten eine Jahreskarte
für das
Wisentgehege. Die besten Teilnehmer erhalten eine Führung durch
das
Wisentgehege mit anschließender Grillparty an der
Köhlerhütte.
Zoo Leipzig, 18.05.2007
Abschied und Willkommen im Leipziger Zoo -
Gorilladame
gestorben und Tigerin angekommen
Gorilladame „N´Diki“ (geb. 1978, seit 2001 in Leipzig) ist
gestern
Nacht gestorben. Sie erlag nach ersten Erkenntnissen schwersten inneren
Verwachsungen ungeklärter Ursache. Infolge dessen war die Funktion
vieler Organe offensichtlich so stark beeinträchtigt, dass dies
letztendlich zum Tode führte. Der pathologische Bericht der
Universität
Leipzig steht allerdings noch aus. In den vergangenen Wochen war
N´Diki
aufgrund verschiedener Symptome wie lang anhaltender Abgeschlagenheit
und häufig auftretenden Problemen beim Wasserlassen unter Narkose
zwei
Mal endoskopisch untersucht worden. Dabei wurden die Verwachsungen
diagnostiziert und soweit es möglich war auch behandelt. „Der Tod
von
`N´Diki` ist für uns in mehrfacher Hinsicht ein großer
Verlust. Zum
einen war das Gorillaweibchen fester Bestandteil einer harmonischen und
intakten Gruppe. Sie hat durch ihre dominante Persönlichkeit in
gewisser Weise auch für Ruhe und Ordnung gesorgt. So wagte sich in
ihrer Gegenwart zum Beispiel niemand, Bebé mit ihrem Baby Louna
zu
attackieren. Viringika und ihre Tochter Kibara hatten das immer wieder
versucht. Zum anderen ist jedes Tier, das stirbt, ein Verlust für
die
Erhaltungszucht der bedrohten Art in den Zoos. Hinzu kommt, dass
´N´Diki` ja noch aus der Wildbahn stammt und damit auch
bedeutend für
die genetische Vielfalt in der Zoopopulation war.“, so Zoodirektor Dr.
Jörg Junhold. „Wie eng Freud und Leid im Zooalltag beieinander
liegen,
wurde gerade dadurch wieder spürbar, dass wir erst am Vortag ein
zweijähriges Tigerweibchen aus dem Zoo Plzn in Empfang nehmen
konnten,
auf das wir schon sehr lange gehofft und gewartet hatten.“Amurtigerdame
Bella (geb. 30.05.2005) zog am 17.05.2007 am Vormittag in die
Tiger-Taiga des Zoo Leipzig ein. Seit langem liefen die Bemühungen
um
ein zuchtfähiges Weibchen für Kater Tomak (geb. 28.05.2004 in
Leipzig).
Aufgrund der intensiven Zusammenarbeit mit dem Zoo Plzn hatte es dann
endlich geklappt. Bella wird zunächst hinter den Kulissen an ihr
neues
Zuhause gewöhnt und kann dort auch ersten Blickkontakt zu Tomak
aufnehmen.
Zoo Zürich, 18.05.2007
Ohne ‚weisse Weste’ –und dennoch makellos -
Vier
Generationen Brillenbären unter einem Dach: Ausflug des
jüngsten
Sprosses
Das ist wohl einmalig: Gleich 4 Generationen Brillenbären in der
mütterlichen Linie leben auf der Brillenbären-Anlage im Zoo
Zürich. Die
älteste Dame ist TOLIMA, 1980 in Salisbury, USA, geboren und seit
1987
in Zürich. 1992 brachte sie ihre Tochter SISA zur Welt. Von SISA’s
zahlreichen Töchtern gehören die 2002 geborenen Zwillinge
COCHA und
CASHU zur Grossfamilie. Und TOLIMA’s Urenkelin schliesslich, HUANCA,
wurde am 24. Januar dieses Jahres als Tochter von CASHU geboren. Nebst
all’ diesen Weibchen tummelt sich das Männchen SANGAY (und eine
Grossfamilie Nasenbären) auf der Anlage. Mutter und HUANCA sind
noch
von Gross- und Urgrossmutter, Tante und Vater getrennt, denn die ersten
Lebensmonate verbringen die jungen Bären, die knapp
meerschweinchengross zur Welt kommen, im Schutz einer Höhle. Doch
nun
steht HUANCA schon recht sicher auf eigenen Füssen und folgt ihrer
Mutter nach – Zeit, die Enge der Kinderstube zu verlassen und die
Aussenanlagen kennen zu lernen. Es werden noch weitere Monate
verstreichen, bis HUANCA
in direkten Kontakt mit dem Rest der Familie kommt. Ab kommendem Montag
erhält der jüngste Brillenbären-Spross mit seiner Mutter
regelmässig
Zugang zur Aussenanlage. Der erste Ausflug startet am Montag, 21. Mai
2007, um 11 Uhr, zu welchem wir Sie gerne einladen möchten
(Besammlung
11 Uhr Zoo-Eingang). HUANCA ist das Resultat aus der Verpaarung von
SANGAY mit seiner Tochter CASHU, eine
Verbindung, die nicht gesucht wurde, sich aber nun so ergeben hat. Um
die Fortpflanzung in unserer Brillenbären-Gruppe zumindest
temporär zu
stoppen und dafür SANGAY nicht von der Gruppe trennen zu
müssen,
erhielt SANGAY ein Hormonpräparat implantiert, dass die Reifung
von
Spermien unterbindet.
Thüringer Zoopark Erfurt, 18.05.2007
Pfingstkonzert im Zoopark
Am Pfingstsonntag und Pfingstmontag (27. und 28. Mai) bietet Dustys
Indiancamp im Zoopark viele Aktivitäten für große und
kleine Besucher.
Jeweils von 10 bis 17 Uhr gibt es Bogenschießen und weitere
indianische
Wettbewerbe für Kinder. Von 14 bis 17 Uhr wird das Ganze
stimmungsvoll
mit Livemusik von Dusty & Co. am Lagerfeuer untermalt. Wer nicht
nur Cowboy- und Countrylieder hören möchte, sondern sich
selbst in den
Sattel schwingen will, ist auf Axmanns Hof an der richtigen Adresse.
Pferde- und Eselreiten findet dort an beiden Feiertagen von 11 bis 16
Uhr für kleine Reiter statt. Am Pfingstmontag findet das
traditionelle
Pfingstkonzert auf dem Zooplateau statt. Die Schmidtstedter Musikanten
sorgen für gute Stimmung von 14.30 bis 17 Uhr. Wie gewohnt bietet
das
Zoobistro „Hakuna matata“ die richtige kulinarische Kulisse dazu. Und
während die Erwachsenen bei einer Tasse Kaffee und Kuchen das
Konzert
genießen, können die Kinder direkt nebenan im
Streichelgehege oder auf
dem Spielplatz auf ihre Kosten kommen.
Erlebnis-Zoo Hannover, 18.05.2007
Ganzkörper-Schokoladenseite
Wenn Jungtiere mit einem entzückten „süß“ beschrieben
werden, dann
wahrscheinlich nicht nur, weil sie mit großen schwarzen Augen
verträumt
in die Welt gucken und ihre Beine noch nicht so ganz richtig ordnen
können, sondern weil ihr weiches braunes Flaumfell sofort an
Schokolade
erinnert. „Süß“ ist also der absolut treffende Ausdruck. Den
jungen
Wilden Dexter, Cara und Kawa fällt es nicht besonders schwer, sich
stets von ihrer Schokoladenseite zu zeigen: Das Fell der drei
grundsätzlich verschiedenen Jungtiere glänzt in den Farben
der
leckersten Schokoladensorten, die momentan an der süßen
Front zu haben
sind. Bison Dexter gibt in zartem Karamell an, Rentier Kawa bezaubert
mit Vollmilch-Nougat und Exmoor-Pony Cara galoppiert in extravagantem
Orange-Noir-Edelbitter umher.
Thüringer
Zoopark Erfurt, 18.05.2007
Riffbeckenbewohner angekommen
Unser neues Riffbecken nähert sich seiner Vollendung. Alles war
vorbereitet, um den künftigen Bewohnern ein schönes und
großes Heim zu
bieten. Am 16. Mai war es dann so weit. Doktorfische, Kaiserfische und
viele andere bunte Korallenfische zogen in das ca. 50.000 Liter
fassende Aquarium ein. Sie hatten einen langen Weg hinter sich. Kommen
sie doch ursprünglich aus dem Indischen Ozean. Alle haben die
Reise gut
überstanden. Sie wurden nach allen Regeln der Aquaristik an das
neue
Wasser gewöhnt. Die ersten Tage wird die Beleuchtung des Beckens
aus
bleiben. So können sich die Schönheiten in Ruhe einleben.
Zoologischer
Garten Magdeburg, 18.05.2007
Aktionswoche in der TIERISCH NAH - Arena mit
großer
Greifvogelshow
Die Könige der Lüfte sind vom 21.5.-25.5.2007 im Magdeburger
Zoo bei
einer atemberaubenden Greifvogelshow zu sehen. Weißkopfseeadler,
Uhu
& Co. zeigen in der neuen TIERISCH NAH - Arena des Magdeburger Zoos
aber nicht alleine ihr Können. Auch eine Blaustirnamazone und ein
Kolkrabe gehören mit zur Vogelshow, die der Falkner Thomas Wamser
präsentiert. Das Magdeburger Zooteam hat außerdem ein
umfangreiches
TIERISCH NAH - Programm mit vielen kleinen und großen Tierstars
vorbereitet. Eine Sitztribühne mit 200 Plätzen bietet
ausreichend
Platz, die tierischen Künstler in Aktion zu sehen. Die Besucher
erleben
die präzisen Anflüge der Greifvögel, die
Geschicklichkeit der
Mini-Schweine, die Schnelligkeit eines Yaks und viele weitere tierische
Talente. Ist eine Schlangenhaut wirklich glitschig? Wie weich ist das
Wollkleid eines Alpakas? Dieses können die Besucher in der
TIERISCH NAH
- Arena hautnah erfahren und natürlich lüften die Tierpfleger
auch
viele „tierische Geheimnisse“. Am 22. Mai ist um 11 Uhr eine
Alpakaschur live in der TIERISCH NAH-Arena zu erleben. Am 23. Mai zeigt
die Polizeidirektion Magdeburg mit ihrer Diensthundestaffel, welche
schwierigen Aufgaben sie erfüllen können. Auch nach der
Aktionswoche
gibt es täglich das TIERISCH NAH – Programm. Unter dem Motto
„TIERISCH
NAH - Arena inklusive“ zahlen die Besucher außer dem
Eintrittsgeld
(Eintritt: Erwachsene 5 Euro, Kinder 2,50) nichts hinzu.
Zoo Halle, 18.05.2007
Pfingstferien im Zoo: Zootiere unter der Lupe
In den Pfingstferien lädt der Zoo alle Interessierte ab 10 Jahren
zum
Modellieren von Tieren ein. Das Programm „Zootiere unter der Lupe –
Tiere beobachten und modellieren“ findet am Dienstag, 22.05.07 um 10
Uhr statt. Treffpunkt ist an der Kasse Reilstraße. Das Programm
ist
kostenlos, es werden nur der Zooeintritt und Materialkosten von 1
¤ pro
Person erhoben. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um
telefonische Voranmeldung gebeten. Für Kindergarten- und
Hortgruppen
besteht die Möglichkeit, sich telefonisch für
Vormittagstermine
anzumelden. Programminhalt: Unter fachkundiger Anleitung lernen die
Teilnehmer, worauf es bei der Gestaltung von Tieren aus Ton ankommt.
Die Teilnehmer finden gemeinsam direkt am Tiergehege die
charakteristischen Merkmale einzelner Tiere heraus. Im Anschluss
können
Klein und Groß dann ihre Beobachtungsgabe auf den Prüfstand
stellen und
ihr Lieblingstier wahlweise aus Keramiplast oder Ton modellieren.
Fantasie und Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Eine
Studentin der Kunsthochschule Burg Giebichenstein gibt dabei hilfreiche
Tipps, damit das Lieblingstier auch zur Zufriedenheit gerät.
Zoologischer Garten Berlin, 17.05.2007
Nachwuchs bei den mächtigen
Indianerbüffeln im Zoo!
Vor den Augen der Zoobesucher kam am Montag auf der Freianlage ein
strammes, weibliches Bisonkälbchen zur Welt. Die Geburt verlief
ohne
jegliche Komplikationen, und bereits kurze Zeit später stand das
kleine
Mädchen und vermochte bald seiner Mutter zu folgen. Die
nordamerikanischen Bisons gehörten einst zu den Tierarten, die
unmittelbar vor der Ausrottung standen. Gewinnsucht und
blindwütige
Schießwut vermochten im 19. Jahrhundert innerhalb weniger Jahre
die
ehemals Millionen zählenden Bisonherden auf den kläglichen
Rest von
ganzen 835 Bisons im Jahre 1889 in ganz Nordamerika
zusammenzuschießen!
Großfarmer und die 1905 gegründete „Amerikanische
Bisongesellschaft“
retteten in letzter Sekunde die mächtigen Wildrinder vor dem
Verschwinden. Sowohl Zoo wie auch Tierpark züchten seit vielen
Jahrzehnten die eindrucksvollen Bisons sehr erfolgreich. Der Nachwuchs
wird an andere Zoos und zur Gehegehaltung abgegeben
Menschen
für Tierrechte 23 Mai 2007
Tierpark-Affen
an Versuchslabor abgegeben
Nach
monatelangen Recherchen hat sich der schreckliche Verdacht der
Tierrechtsorganisationen animal public und Bundesverband Menschen
für
Tierrechte bestätigt. Die sechs Schweinsaffen, die im November
2006
vom städtischen Tierpark Recklinghausen abgegeben wurden, befinden
sich
tatsächlich in einem Institut, das auch Tierversuche
durchführt. Eine
schriftliche Anfrage von Undine Kurth, der tierschutzpolitischen
Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, brachte
jetzt ans
Licht, was in den Ratssitzungen der Stadt Recklinghausen nicht
geklärt
werden konnte, den Verbleib der Affen.Entgegen bisheriger Beteuerung
der
Verantwortlichen befinden sich die Affen doch zu Versuchszwecken in
einer Forschungseinrichtung. Dort dienen sie nicht ausschließlich
als
Zuchttiere, wie bislang behauptet, sondern werden für die
HIV-Forschung
eingesetzt.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Natur- und Artenschutz – Meldungen |
spiegel.de
- 22.05.2007
Europas Säugetiere sind bedroht
Bei fast einem Drittel aller Säugetierarten in Europa geht der
Bestand
zurück, fast jede sechste ist gar vom Aussterben bedroht. Das
teilte
die EU-Kommission in Brüssel mit. Im Rahmen des European Mammal
Assessment (EMA, Europäische Säugetier-Untersuchung) haben
Zoologen die
biologische Vielfalt in den Mitgliedsstaaten und ihren Meeren
untersucht. Ohnehin mit keiner hohen biologischen Vielfalt gesegnet wie
etwa Afrika oder Südamerika, leidet die Biodiversität im
dicht
besiedelten Europa offenbar besonders. In den einsamsten Ecken ist sie
dem Bericht zufolge noch am größten: in den
europäischen Bergregionen
und auf der Balkan-Halbinsel. Nach Staaten geordnet ist Bulgarien das
Land mit der größten absoluten Zahl bedrohter
Säugetier-Arten. Ursache
für die Gefährdung der Tiere seien vor allem menschliche
Einflüsse auf
die Natur wie Abholzung, Trockenlegung von Sumpfgebieten oder
Umweltverschmutzung. Allerdings wissen die Experten bei einem Drittel
nicht, wie sich Zahl und Bestände der Tiere entwickeln. Nur bei 8
Prozent aller Säugetierarten nehme der Bestand indes zu, teilte
die
EU-Kommission mit. Das gelte für den Wisent. ... Zu den am
stärksten
bedrohten Arten gehören der Iberische Luchs, die Saiga-Antilope,
die
Mittelmeer-Mönchsrobbe, der nordatlantische Glattwal und der
Blauwal.
Insgesamt 35 der 231 Säugetierarten listet die International Union
for
Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) als bedroht auf,
darunter 14 Arten, die in Europa schon bald aussterben könnten.
... An
dem 60-seitigen EMA-Bericht waren rund 140 Wissenschaftler beteiligt.
Er steht online als PDF-Datei bereit. "Wir haben es noch in
unserer Macht, diesen Trend umzukehren", mahnte Marton-Lefèvre
und
verwies auf das Beispiel des Wisents: Umfangreiche
Schutzmaßnahmen
sicherten das Überleben der einst akut vom Aussterben bedrohten
Tiere.
derstandard.at - 22.05.2007
Eine
von sechs Säugetierarten Europas vom Aussterben bedroht
Zahlreiche europäische Säugetierarten sind nach Erkenntnissen
der
Weltnaturschutzunion (IUCN) vom Aussterben bedroht. Zu ihrer Rettung
seien schnelle Maßnahmen dringend erforderlich, mahnt die am
Dienstag
in Genf vorgestellte Bestandsaufnahme. ... Mehr als ein Viertel der
europäischen Säugetierbestände gingen zurück,
lediglich acht Prozent
der Arten legten zu, heißt es in dem 60-seitigen Bericht. ... Vom
Iberischen Luchs gibt es der Studie zufolge nur noch zwei kleine
Bestände in Spanien – etwa 150 Tiere. Die Zahl der
Mönchsrobben ging
auf rund 350 bis 450 zurück. Die neue Bestandsaufnahme zeige eine
„alarmierende Rate“ beim Rückgang vieler europäischer
Säugetierbestände, erklärte IUCN-Generaldirektorin Julia
Marton-Lefevre. „Wir haben es noch in unserer Macht, diesen Trend
umzukehren“, mahnte sie und verwies auf das Beispiel des Bisons:
Umfangreiche Schutzmaßnahmen sicherten das Überleben der
einst akut vom
Aussterben bedrohten Tiere. Die IUCN gibt eine jährliche „Rote
Liste“
zu den bedrohten Tierarten heraus. An dem im Auftrag der
Europäischen
Union erstellten Bericht waren rund 140 Wissenschaftler beteiligt.
>>Bisons in Europa außerhalb Zoos? Das wäre mir neu...
Das kommt
davon, wenn der lateinische Wisent Bison bonasus heißt.
Verivox
- 21.05.2007
Neue
Hoffnung
für bedrohte Tiere, Pflanzen und Biotope: EU ...
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat von der
Bundesregierung
verstärkte Anstrengungen zum Schutz bedrohter Tiere, Pflanzen und
Biotope gefordert.
Nur so sei das von der EU 2001 im schwedischen Göteborg
beschlossene
Ziel, den Verlust
der biologischen Vielfalt bis 2010 zu stoppen, noch zu erreichen. Die
heute dem
Europäischen Parlament zur Abstimmung vorliegenden Pläne zum
Erhalt der
Artenvielfalt
(EU-Biodiversitätsstrategie) und das Finanzierungsprogramm "Life
Plus"
lieferten
dafür eine gute Grundlage.
Netzzeitung.de - 24.05.2007
Tigerzählung deprimiert Naturschützer
In Indien gibt es höchstens noch 2000 Tiger: Der dortige Bestand
ist
dramatisch geschrumpft und weitaus kleiner als bislang angenommen. Das
ergab eine Bestandserfassung durch das staatliche Wildlife-Institut in
den vergangenen zwei Jahren. «Die Ergebnisse sind
deprimierend», sagte
die Vorsitzende der Indischen Tierschutzgesellschaft, Belinda Wright.
.. Vor einem Jahrhundert gab es in Indien noch mehrere zehntausend
Tiger. Bei der letzten Zählung im Jahr 2002 wurde eine
Bestandsgröße
von 3500 Tieren geschätzt. Jetzt sind es nur noch maximal 2000.
...
Tiger leben nach Angaben der Naturschutzorganisation WWF noch in 13
Staaten der Erde. Ihre Gesamtzahl wird auf 5000 bis 7000
geschätzt.
Verglichen mit 1906 ist dies ein Rückgang um 95 Prozent. Drei
Tiger-Arten sind im Laufe des 20. Jahrhunderts ausgestorben, eine
vierte wurde seit über 25 Jahren nicht mehr gesichtet.
derstandard.at - 21.05.2007
Kongo:
Organisierte Gewalt gegen Wildhüter und Tiere
Milizen im Osten der Demokratischen Republik Kongo bedrohen die letzten
Flachlandgorillas des Virunga-Nationalparks, berichteten
Tierschützer
am Montag. Eine Gruppe von 200 Bewaffneten überfiel am Sonntag
drei
Posten des Kongolesischen Naturschutzinstituts (ICCN) in der Nähe
der
einzigartigen und streng bewachten Gorilla-Population. Dabei wurde ein
Wildhüter getötet, drei wurden verletzt, Waffenlager und
Vorräte
geplündert, teilte ICCN-Direktor Norbert Mushenzi in Goma mit.
Die Angreifer gehörten nach Angaben von Mushenzi zu Dorfmilizen im
Ostkongo, die außer Kontrolle geraten seien. Sie hätten
gedroht, die
letzten 20 Flachlandgorillas dort zu töten, sollten sie verfolgt
werden. Wilderer und Rebellen haben seit Jänner fünf
Wildhüter in
Ostkongo ermordet. Sie bedrohten Waldelefanten, Nashörner,
Schimpansen
und Gorillas, sagte ein Vertreter der Organisation WildlifeDirect in
Nairobi.
derstandard.at - 21.05.2007
Negativrekord:
Über zehn Prozent aller Vogelarten vom Aussterben bedroht
Mehr als zehn Prozent aller Vogelarten und damit so viele wie nie zuvor
sind weltweit vom Aussterben bedroht, berichtete die Schutzorganisation
BirdLife International am Montag in Cambridge. Zusätzlich zu
diesen
1.221 fallen 812 Arten in die Kategorie "nahezu bedroht". Damit
müssten
2033 der insgesamt rund 10.000 bislang bekannten Vogelarten
geschützt
werden, warnte BirdLife. Die neuen Zahlen werden demnach Bestandteil
der "Roten Liste" 2007, die im September von der Weltnaturschutzunion
IUCN vorgelegt wird.
derstandard.at - 21.05.2007
Kampf
um die zehn bedrohtesten Tiere der Welt
Zwei Wochen vor Beginn der 14. Weltartenschutzkonferenz von CITES in
Den Haag hat der WWF die Liste der zehn Arten veröffentlicht, die
durch
den internationalen Handel am meisten bedroht sind. Ob der Handel mit
diesen und vielen weiteren gefährdeten Arten beschränkt oder
ganz
verboten wird, entscheiden vom 3. bis zum 15. Juni Delegierte aus 171
Ländern. Neu auf der WWF-Liste sind zahlreiche Meeresarten, die
durch
die weltweit große Nachfrage regelrecht geplündert werden.
derstandard.at - 18.05.2007
Massaker
an Haifischen: Forscher fordern Verbot
Die zunehmende Nachfrage neureicher Chinesen nach Haifisch-Flossen
für
ihre Partys bedroht nach Einschätzung von Wissenschaftern die
Haifisch-Bestände in den Weltmeeren. Dies gelte auch für die
Hoheitsgewässer der EU, teilten das US-Programm Lenfest Ocean und
die
Shark Alliance als Dachgruppe von 30 Nichtregierungsorganisationen am
Donnerstag in London mit.
spiegel.de - 23.05.2007
Chamäleon-Frosch verblüfft Biologen
Bislang hat sich der Bergfrosch Odorrana Aureola immer gut vor dem
Menschen versteckt. Bis vor kurzem wussten nicht einmal Biologen, dass
es diese Amphibienart überhaupt gibt. Womöglich auch, weil
die Frösche
ihr Aussehen wie ein Chamäleon ändern können. "Er
spiegelt seine
Umgebung wieder", sagte Tanya Chan-ard, Kurator am National Science
Museum in Bangkok der Nachrichtenagentur AFP. "Wir haben den Frosch
schon vor einiger Zeit entdeckt, aber erst vor einem Jahr damit
begonnen, seine DNA zu untersuchen", erklärte Tanya. Neben dem
lateinischen Namen verpassten die Wissenschaftler dem Tarnkünstler
auch
einen umgangssprachlichen Namen: Phu-Luang-Cliff-Frosch - nach dem
Nationalpark Phu Luang im Nordosten Thailands. ... Die DNA-Analyse habe
gezeigt, dass es sich um eine bislang unbekannte Bergfrosch-Art handle.
Dies hätte auch ein DNA-Labor in den USA bestätigt. Weil die
Forscher
nur wenige weibliche Exemplare gefunden haben, die in der Regel einen
Zentimeter größer sind als die Männchen, fürchten
Tanya und seine
Kollegen, dass die Art vom Aussterben bedroht ist. Vor allem
Umweltverschmutzung durch Chemikalien, Waldbrände und Abholzung
könnten
den Bestand der Tiere gefährden.
derstandard.at - 19.05.2007
Über
700 unbekannte Spezies im antarktischen Meer entdeckt
In den Tiefen des antarktischen Südpolarmeeres hat ein
Forscherteam
mehr als 700 bisher unbekannte Lebewesen entdeckt. Die Gruppe um
Angelika Brandt, Professorin am Zoologischen Institut der
Universität
Hamburg, fand 585 verschiedene Asselarten und zudem bisher unbekannte
Fleisch fressende Schwämme, Meerborstenwürmer sowie diverse
Weichtiere.
Das Team beschreibt die Artenvielfalt in der Tiefsee in der britischen
Fachzeitung "Nature" (Bd. 447, S. 307; DOI:10.1038/nature05827).
derstandard.at - 23.05.2007
Die
tiefe, tiefe Kluft zwischen Schutz- und Jagdländern
Die Walfangkommission - bestehend aus Gesandten aus 75 Ländern -
trifft
von 28. bis 31. Mai in Anchorage in Alaska zu ihrer Jahrestagung
zusammen. "Wie kein anderes hochrangiges internationales Gremium
zeichnet sich die Internationale Walfangkommission IWC vor allem durch
ihre tiefe Spaltung in zwei Lager aus: Auf der einen Seite die
Walfangbefürworter - allen voran die Japan, Norwegen und Island -
auf
der anderen die Walschutzländer, darunter Österreich", so die
Umweltschutzorganisation Greenpeace am Mittwoch in einer Aussendung.
Mit Spannung erwartet Greenpeace die erste Abstimmung der Konferenz,
die zeigt, welche der Seiten diesesmal die Überhand besitzt. "Mit
einer
einfachen Mehrheit kann zwar das Walfang-Moratorium nicht abgeschafft
werden, doch könnten zahlreiche Resolutionen angenommen werden,
die
nicht im Interesse der Walsschutzstaaten sind", so die
Umweltschutzorganisation. Neu beigetreten in die IWC sind die
EU-Länder
Slowenien, Kroatien, Zypern und zuletzt Griechenland.
dieneueepoche.com - 22.05.2007
Greenpeace-Protest mit toten Walen am Brandenburger Tor
Mit 17 toten Walen hat Greenpeace vor dem Brandenburger Tor für
den
weltweiten Schutz der Meeressäuger demonstriert. Die Organisation
protestierte am Montag in Berlin dagegen, dass jedes Jahr
Hunderttausende Wale in Fischernetzen sterben oder wegen Umweltgiften
und Unterwasserlärm verenden. Unter den an Stränden
eingesammelten
stinkenden Tierkadavern waren ein Pilotwal, ein Schnabelwal, ein
Weißseitendelfin, gemeine Delfine und Schweinswale. Greenpeace
forderte
die Bundesregierung auf, in Europa eine Vorreiterrolle beim Schutz der
Wale einzunehmen. Auf der in einer Woche beginnenden Tagung der
Internationalen Walfangkommission (IWC) in Anchorage/Alaska müsse
sich
Deutschland für einen umfassenden Schutz aller Wale einsetzen.
Netzzeitung.de - 21.05.2007
Ist Bayern bereit für den zweiten Bruno?
Als vor einem Jahr Braunbär «JJ1» alias
«Bruno» nach Deutschland
einwanderte, überraschte er Behörden, Bauern und
Naturschützer
gleichermaßen. Niemand hatte damit gerechnet, dass ein Bär
aus Italien
auf der Suche nach einem Revier bis nach Bayern vordringt. Nun ist man
mit einem gemeinsam erarbeiteten Managementplan besser vorbereitet.
Über eine dauerhafte Wiederansiedlung des Braunbären in
Deutschland
will man sich aber vorerst keine Gedanken machen.
g-o.de - 18.05.2007
Känguru-Plage bedroht Australiens
Grasflächen -
Forscher untersuchen Folgen der Verstädterung
Australiens Hauptstadt Canberra wird von
einer
Känguru-Invasion heimgesucht. Das Wappentier des Landes hat sich
dort
in den letzten Jahren so stark vermehrt, dass die Metropole inzwischen
dreimal mehr Kängurus als Einwohner hat. Besonders dramatisch ist
die
Situation auf zwei eingezäumten Militärgebieten am Stadtrand,
die dem
Östlichen Grauen Riesenkänguru als ideales
Rückzugsgebiet dienen. Die
Grasflächen dort sind mittlerweile völlig überweidet -
mit dramatischen
Konsequenzen für andere Tierarten. Denn gerade diese Flächen
zählen zu
den wenigen natürlichen Grasflächen Australiens und sind
damit auch
eine der übrig gebliebenen Reservate für bedrohte Tierarten
wie die
Sonnenmotte - Synemon plana - oder den Ohrlosen Graslanddrachen -
Tympanocryptis pinguicolla - eine der seltensten Eidechsenarten
überhaupt. Forscher aus Canberra und Leipzig untersuchen dort seit
mehreren Jahren, welche Folgen Landschaftszerschneidung und
Nutzungsänderungen auf die Artenvielfalt haben.
derstandard.at - 21.05.2007
USA:
West-Nil-Virus löst Vogelsterben aus
Das seit 1999 in den USA auftretende West-Nil-Virus hat laut einer
neuen Studie dramatische Auswirkungen auf die Vogelwelt.
Wissenschaftler verzeichneten einen starken Rückgang der
Population von
sieben weit verbreiteten Vogelarten, wie aus der Studie hervorgeht, die
in der Fachzeitschrift "Nature" veröffentlicht wurde. Besonders
stark
betroffen ist die amerikanische Krähe. Landesweit sei ein Drittel
der
Population dem Virus erlegen, erklärte die leitende Autorin
Shannon
LaDeau vom Smithsonian-Zentrum für Zugvögel in Washington.
Krähen
spielten in der Natur eine wesentliche Rolle bei der Beseitigung von
Tierkadavern, sagte LaDeau. Ein deutlicher Rückgang der
Populationszahl
wurde bei sechs weiteren Vogelarten festgestellt: bei Blauhähern,
Indianermeisen, Wanderdrosseln, Hauszaunkönigen, Meisen und
Rotkehl-Hüttensängern. Lediglich die Bestände von
Blauhähern und
Hauszaunkönigen hätten sich 2005 wieder erholt. Besonders
stark war der
Rückgang in der Umgebung von Städten. Das dicht besiedelte
urbane
Umfeld sei ein schlechter Platz für Vögel, sagte LaDeau. "Der
Grund
dafür ist, dass der (den West-Nil-Virus übertragende) Moskito
eine
menschliche Landschaft bevorzugt. Ihm geht es gut in den
Vorstädten."
Ad-Hoc-News
- 18.05.2007
NABU
gratuliert Europa zu 15 Jahren
Der NABU und seine Partner des Netzwerkes BirdLife International
haben der Europäischen Union zu 15 Jahren "Natura 2000"
gratuliert. Das
Netzwerk Natura 2000 sei die größte Leistung, welches die
Mitgliedstaaten der Europäischen
Union bislang zur Sicherung der Lebensgrundlagen ihrer Bevölkerung
erbracht hätten.
"Die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten haben vor 15
Jahren sehr
vorausschauend gehandelt und den Bürgern Europas ein kostbares
Geschenk
gemacht.
Das Netzwerk Natura 2000 ist ein hervorragendes Werkzeug zum Schutz
ihrer natürlichen
Umwelt", sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller
anlässlich des
Jubiläums. EU-weit ist die Fläche der geschützten
Lebensräume auf 18
Prozent der Landflächen
gestiegen, in Deutschland liegt sie bei etwa 10 Prozent.
Bild.T-Online.de - Mittwoch, 23. Mai 2007
Touristen-Spaß in China
Peking - Die Kinder kichern, die Erwachsenen
fotografieren. Vor ihren Augen zerreißen Tiger eine lebendige
Kuh. Ein
perverser Spaß für die ganze Familie in einem chinesischen
Zoo. Diese
Schockbilder filmte ein britisches TV-Team im Wildreservat Harbin
(Nord-China). Familien werden durch den Tierpark gekarrt – am Ende
erwartet sie eine blutige Überraschung: Die vergitterten Busse
parken
im Halbkreis um ein Rudel sibirischer Tiger. Aus einem blauen
Kipplaster purzelt eine lebendige Kuh, völlig verstört, total
verängstigt. Sie versucht zu fliehen, doch sie kommt nicht weit:
Die
Tiger strecken sie nieder, reißen blutige Fetzen aus ihrem
Körper. An
Bord der Busse große Heiterkeit: Einige Besucher haben am Eingang
des
Parks lebendige Hühner und Enten gekauft, 4 Euro das Stück.
Durch eine
Klappe werfen sie das Federvieh ins Freie, wo die Tiger es mit ihren
Pranken erschlagen. Auch eine Kuh kann man kaufen – für 150 Euro.
Peter Sharp, Reporter von „Sky News“, hat bei seiner Rundreise durch
chinesische Zoos noch mehr Elend gesehen. Bären, die in
Frauenkleidern
Kleinwagen ziehen. Rad fahrende Affen. Schimpansen, die sich in
winzigen Käfigen die Schädel einschlagen. Seit zehn Jahren
bekämpft
Tierschützer Dr. John Wederburn die grausamen Zustände. Seine
Bilanz:
„Es hat sich nichts verbessert.“
Conservation
International
Endangered
Freshwater Turtle Species Found
One of the world’s largest and least studied freshwater
turtles has been found in Cambodia’s Mekong River, raising hopes that
the threatened species can be saved from extinction. Researchers from
Conservation International and other organizations also found a nesting
ground for the species and brought back eggs that have since hatched
and been released.
BirdLife
1,221 and counting: More birds than ever face
extinction - 21.05.2007
The latest evaluation of the world’s birds has revealed that more
species than ever are threatened with extinction, and that additional
conservation action is critical to reversing current declines.
Happy Birthday, Natura 2000! - 21.05.2007
Conservation organisations across Europe are today celebrating the
fifteenth anniversary of the EU’s most important legal tool for
biodiversity conservation: the Natura 2000 network of protected areas. Natura 2000 is an EU-wide ecological network of sites
designed to protect rare species and their habitats. Since its creation
in 1992 (with the adoption of the EU “Habitats Directive”), Natura 2000
has saved numerous habitats and species from imminent extinction.
PlanetArk
Wrangle Over Taiwan Hits Tuna Conservation -
23.05.2007
Fishery officials demanded on Tuesday the inclusion of Taiwan in the
Indian Ocean's Tuna Commission (IOTC), a United Nations body that
manages the region's fish stocks.
One in Six European Mammals Faces Extinction Risk
- 23.05.2007
One in six European land mammals faces the threat of extinction, mainly
through habitat loss and deforestation, a leading conservation group
said on Tuesday.
Whales Lost in California Rivers Heading to Ocean
- 22.05.2007
Two humpback whales that swam far up rivers and shipping channels in
California's Central Valley appeared to be slowly retracing their route
toward open ocean, the US Coast Guard said on Monday.
Kazakh Police Call For Help Over Parrots, Turtles
- 22.05.2007
Kazakh police urged animal rights groups on Monday to help them take
care of 2,000 parrots and turtles seized from a smuggler, just days
after dozens of parrots died of hunger at a police station.
Indonesian Fisherman Nets Ancient Fish - 22.05.2007
An Indonesian fisherman has caught a coelacanth, an ancient fish once
thought to have become extinct at the time of the dinosaurs, a fishery
expert said on Monday.
Congo Militia Threaten to Kill Rare Gorillas -
22.05.2007
Congolese militia are threatening to slaughter rare mountain gorillas
in Congo's Virunga National Park after they raided the eastern reserve
at the weekend, killing a wildlife officer, officials said.
Lost California Whales Ignore "Go Home" Siren Song
- 20.05.2007
Two wounded humpback whales that swam 92 miles (148 km) up rivers and a
man-made canal into California's Central Valley are not responding to
recorded whale calls aimed at luring them back to sea, scientists said
on Thursday.
Nepal Begins Census of Endangered Rhinos -
20.05.2007
Nepal has begun a census of the endangered Great One-horned Rhinoceros
population in a wildlife reserve where sightings of the majestic animal
have become rarer, a national parks official said on Sunday.
West Nile Killing Off Beloved US Birds - 18.05.2007
The West Nile Virus is taking a worse-than-expected toll on some
favorite birds in North America such as robins and chickadees, US
researchers said on Thursday.
ENN
India
Tiger Numbers Far Lower Than Thought, Experts Say - 23.05.2007
Early results from a tiger census in India indicate the population of
the endangered big cats is drastically lower than previously assumed,
wildlife experts and conservationists said on Wednesday.
Southeast
Asia Seeks To Crack Down on Animal Trade - 23.05.2007
Southeast Asian nations plan to set up task forces to help fight the
illegal animal trade in a region that is home to many endangered
species, an Indonesian forestry official said on Wednesday.
Dozens
of European Mammal Species Face Extinction, Conservation Group Says
- 22.05.2007
Dozens of European mammals, including the Iberian lynx, the elusive
Saiga antelope and the Mediterranean monk seal, face extinction unless
immediate measures are taken to protect them, a conservation group said
Tuesday.
Polar
Bears at Risk as Warming Thaws Icy Home - 21.05.2007
Time may be running out for polar bears as global warming melts the ice
beneath their paws. Restrictions or bans on hunting in recent decades
have helped protect many populations of the iconic Arctic carnivore,
but many experts say the long-term outlook is bleak.
Scientists
Advise Capturing Spotted Owls - 18.05.2007
A team of Pacific Northwest scientists has recommended capturing many
or all of British Columbia's remaining northern spotted owls and
breeding them at zoos throughout the region in an effort to prevent
their extinction.
Trust
Fund for Grizzlies, Wolves Weighed - 18.05.2007
Grizzly bear and gray wolf populations in parts of the Northern Rockies
are considered stable enough by the government to survive without
Endangered Species Act protection. But the animals could get a trust
fund to shield them from hard times.
Hotel
Planned for Big Bear Lake Rejected by Court : Wetlands, Endangered
Plants at Issue - 18.05.2007
By: the Center for Biological Diversity
A San Bernardino Superior Court judge sided May 16th with a coalition
of environmental organizations and struck down the approval of the Big
Bear Lake Hilton Garden Inn, planned near the lakeshore in the city of
Big Bear Lake.
The
Road to Recovery : 100 Success Stories for Endangered Species Day 2007
- 17.05.2007
By: the Center for Biological Diversity
For the second year in a row, the U.S. Senate declared an "Endangered
Species Day" on May 18, 2007, to "encourage the people of the United
States to become educated about, and aware of, threats to species,
success stories in species recovery, and the opportunity to promote
species conservation worldwide."
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
WWF
- 24.05.2007
Marathon-Projekt für Leo - WWF startet in
Russland
Wiedereinbürgerungsprogramm für die vom Aussterben bedrohten
Kaukasus-Leoparden
Nach Schätzungen des WWF gibt es nur noch 40 bis höchstens 65
Kaukasus-Leoparden. Diese leben hauptsächlich in Armenien,
Aserbaidschan und Iran. In Russland gelten die Tiere mittlerweile als
so gut wie ausgestorben. Um der extrem seltenen Raubkatzenart eine
langfristige Überlebenschance zu geben, startete der WWF in dieser
Woche zusammen mit dem Umweltministerium Russlands und unterstützt
von
zwei Wirtschaftsunternehmen ein auf mindestens sechs Jahre angelegtes
„Wiedereinbürgerungsprogramm“ für die Leoparden im russischen
Kaukasus.
Heute beginnen die auf verschiedene Phasen angelegten Maßnahmen
mit dem
Aufbau spezieller Wildgehege im Sochi Nationalpark. Sobald die Gehege
fertig gestellt sind, werden die ersten Kaukasus-Leoparden aus
Zoohaltung einziehen. Der Nachwuchs, der hier geboren wird, soll dann
die Gründergeneration für die Wiederansiedlung des
Kaukasus-Leoparden
in freier Wildbahn bilden. ... Neben der Wiederansiedlung der Leoparden
kümmert sich der WWF im Laufe der nächsten Jahre auch um die
notwendigen Rahmenbedingungen, unter denen sich die Tiere
wohlfühlen
sollen: So werden sich die Umweltschützer weiter dem Kampf gegen
Wilderer widmen und sich dafür einsetzen, dass sich die Beutetiere
der
Leoparden vermehrt in der Region ansiedeln.
WWF - 22.05.2007
Glücklicher Fund am Mekong - WWF spürt
verloren
geglaubte Schildkrötenart in Kambodscha auf
Eine der größten und seltensten
Süßwasserschildkrötenarten der Welt ist
im Mekong in Kambodscha wiederentdeckt worden. Forscher des WWF und der
kambodschanischen Fischereibehörde stießen an einem
unberührten Stück
des größten Flusses in Südostasien auf mehrere
Schildkröteneier, frisch
geschlüpfte Tiere sowie ein elf Kilogramm schweres Weibchen der
Cantors-Riesen-Weichschildkröte. „Das ist eine wunderbare
Entdeckung,
mit der niemand mehr gerechnet hat“, sagt Stefan Ziegler, WWF-Experte.
„Wir dachten, die Cantors-Riesen-Weichschildkröte sei in
Kambodscha so
gut wie ausgestorben“. Zuletzt gesichtet worden war die Art 2003 in
Kambodscha. ... Anstelle eines festen Panzers besitzen
Cantors-Riesen-Weichschildkröten (Pelochelys cantorii) eine
gummiartige
Haut, die sich über rippenartigen Bögen spannt, um die
inneren Organe
zu schützen. Als Schutz vor Feinden verbringt die seltene
Schildkröte
95 Prozent ihres Lebens versteckt in Sand und Schlamm, wobei nur ihre
Nase und ihre Augen herausschauen. Die Tiere können bis zu zwei
Metern
lang und über 50 Kilo schwer werden. Beachtlich sind ihre langen
Krallen und die Blitzgeschwindigkeit, mit der ihr Kopf zum
Zubeißen
hervorschnellen kann. „Wie in Südamerika gelten auch in manchen
Ländern
Asiens Schildkröten und ihre Eier als Delikatesse“, sagt
WWF-Experte
Ziegler. ... Neben dem lebensbedrohlichen menschlichen Appetit haben
die Tiere mit weiteren Gefahren zu kämpfen. WWF-Flussexperte
Martin
Geiger: „Wasserverschmutzung, Dammbau, der hohe Wasserbedarf der
Landwirtschaft und die Überfischung bedrohen das ökologische
Gleichgewicht des Mekong.“ ... Neben der Riesenschildkröte
entdeckten
sie eine bislang unbekannte Pflanzenart und zahlreiche hoch bedrohte
Tiere, darunter den Grünen Pfau (Pavo muticus) und den
Haubenlangur,
eine Affenart.
IFAW - Int. Tierschutz-Fonds - 23.05.2007
Europäer
wollen Stopp von Elfenbeinhandel
Jährlich sterben mehr als 20.000 Elefanten für den illegalen
Elfenbeinhandel. Nun wollen 19 afrikanische Länder dem Einhalt
gebieten. Dazu fordern stellvertretend Kenia und Mali ein
20-jähriges
uneingeschränktes Handelsverbot für Elfenbein auf der
bevorstehenden
Artenschutz-Konferenz in Den Haag.
87,3 Prozent der Bundesbürger unterstützt die Forderung nach
dem
Handelsverbot. Dies ergab eine repräsentative Umfrage in
Deutschland
von tns-infratest im Auftrag des IFAW (Internationaler
Tierschutz-Fonds). ..."Europa und die Bundesregierung müssen
endlich
realisieren, dass 27 afrikanische Staaten unter dem Elfenbeinhandel
leiden. Lediglich die vier Staaten im südlichen Afrika,
Südafrika,
Namibia, Botswana und Zimbabwe, profitieren kurzfristig davon"
ergänzt
Michael Wamithi,
IFAW Elefantenexperte aus Kenia. "Der Elfenbeinhandel schadet vor Allem
den ärmsten Ländern Afrikas mit sowieso schon dramatisch
dezimierten
Elefantenbeständen. Nur ein absolutes Handelsverbot für
Elfenbein kann
den Ländern und ihren Elefanten helfen, Europa muss handeln."
BMU - 22.05.2007
Countdown zur Rettung der biologischen Vielfalt -
Prominente Naturallianz unterstützt Kampagne zur UN-Naturschutzkonferenz
2008
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel bekommt prominente
Unterstützung
für eine bundesweite Kampagne zur biologischen Vielfalt mit der
Gründung der "Naturallianz". Diesem neuen Bündnis für
die Natur haben
sich Persönlichkeiten aus Politik, Nichtregierungsorganisationen,
Wirtschaft, Medien, Wissenschaft und Kultur angeschlossen. Gabriel:
"Der Countdown läuft: Wenn wir das international vereinbarte Ziel
erreichen wollen, den Verlust der biologischen Vielfalt bis 2010
erheblich zu reduzieren, müssen wir uns deutlich mehr anstrengen
und
die Öffentlichkeit für das Thema gewinnen. Ich freue mich
deshalb, dass
sich viele namhafte Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten
gesellschaftlichen Bereichen bereit erklärt haben, dieses Anliegen
zu
unterstützen." ... Sie alle setzen sich mit dem
Bundesumweltminister
dafür ein, die Öffentlichkeit stärker auf den Wert und
den Nutzen der
natürlichen Vielfalt und auf die große Naturschutzkonferenz
der UNO
aufmerksam zu machen, die im nächsten Jahr in Bonn stattfinden
wird.
NABU - 22.05.2007
NABU
fordert rasche Umsetzung der Beschlüsse und
Strategien zum Naturschutz
Anlässlich des Tages der biologischen Vielfalt hat der NABU ein
rasches
Handeln gegen das weltweite Artensterben gefordert. Es lägen
ausreichend Studien vor, aus denen klar hervorgehe, dass zahlreiche
Pflanzen und Tiere weltweit durch den bislang ungehemmten Raubbau an
den natürlichen Ressourcen
bedroht sind. "Die Beschlüsse sind da. Jetzt müssen endlich
Taten
folgen, um unsere Erde auch für nachfolgende Generationen
lebenswert zu
erhalten. Vor allem die reichen Industrieländer sind aufgefordert,
hier
mit gutem Beispiel voranzugehen und den in Rio 1992 beschlossenen
Schutz und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt endlich zu
praktizieren", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
Bundesregierung
- 22.05.2007
Keine
Zukunft ohne Natur
Wenn Tier-
und Pflanzenarten weiterhin in so hohem Tempo sterben, werden viele
Ökosysteme nicht
mehr funktionieren. Damit wäre auch das Leben des Menschen auf der
Erde
gefährdet.
Die Bundesregierung startet deshalb die breite Informationskampagne
"Eine Natur
- eine Welt - unsere Zukunft". Bundesumweltminister Sigmar Gabriel gab
heute – am Internationalen Tag der Artenvielfalt
– im Berliner Zoo den Startschuss dafür. Besondere
Unterstützung kommt
dabei von der "Naturallianz". Prominente
aus Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und
Nichtregierungsorganisationen
haben sich darin zusammengeschlossen. Die Kampagne umfasst Plakate,
Veranstaltungen, Schulwettbewerbe und Unterrichtsmaterialien.
Sie führt auf die UN-Naturschutz-Konferenz hin, die Deutschland im
Mai
2008 in Bonn
ausrichtet.
BfN Bundesamt für Naturschutz - 21.05.2007
Tag
der biologischen Vielfalt im Zeichen des
Klimawandels
"Naturathlon - Treffpunkt Wald" behandelt Themen zur biologischen
Vielfalt In diesem Jahr steht der internationalen Tag der biologischen
Vielfalt unter dem Motto "Biologische Vielfalt und Klimawandel". Das
Bundesamt für Naturschutz (BfN) weist aus diesem Anlass darauf
hin,
dass Maßnahmen zum Schutz der
Natur nötig sind, um Arten und Ökosystemen bei der Anpassung
an die
sich ändernden Klimabedingungen zu helfen. Gleichzeitig trägt
die
Erhaltung der biologischen Vielfalt auch unmittelbar zur Verlangsamung
des Klimawandels bei, wenn natürliche Kohlenstoffspeicher wie
Wälder
und Moore bewahrt oder wiederhergestellt werden. Darüber hinaus
können
natürliche Lebensräume auch die Auswirkungen des Klimawandels
auf den
Menschen abpuffern. Das BfN fordert daher, das sowohl die Folgen des
Klimawandels für die Natur als auch der effektive und
kostengünstige
Beitrag, den natürliche Ökosysteme zur Stabilisierung des
Klimas und
zum Schutz des Menschen leisten, in der Klimaschutzdebatte
verstärkt
beachtet werden müssten.
BUND - 21.05.2007
Neue
Hoffnung für bedrohte Tiere, Pflanzen und
Biotope: EU beschließt Programm zum Artenschutz
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat von der
Bundesregierung verstärkte Anstrengungen zum Schutz bedrohter
Tiere,
Pflanzen und Biotope gefordert. Nur so sei das von der EU 2001 im
schwedischen Göteborg beschlossene Ziel, den Verlust der
biologischen
Vielfalt bis 2010 zu stoppen, noch zu erreichen. Die heute dem
Europäischen Parlament zur Abstimmung vorliegenden Pläne zum
Erhalt der
Artenvielfalt ("EU-Biodiversitätsstrategie") und das
Finanzierungsprogramm "Life Plus" lieferten dafür eine gute
Grundlage.
Am Tag vor dem internationalen "Tag der Biodiversität" sei dies
ein
ermutigendes Zeichen für den Artenschutz in Europa. Die
Verabschiedung
der seit zwei Jahren für Deutschland vorliegenden "nationalen
Biodiversitätsstrategie" sei längst überfällig.
Weltweit sterben pro
Jahr etwa 20000 seltene Tier- und Pflanzenarten aus. Die
größten
Verluste entstehen durch die Vernichtung von Regenwäldern für
Tropenholz, Palmöl, Soja, Zuckerrohr
und Papier. Der Regenwald, aber auch Moore, Gewässer und Meere
binden
große Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid. Die Zerstörung
dieser
CO2-Speicher trägt wesentlich zur Erwärmung der
Erdatmosphäre bei.
Unter dem Klimawandel leiden bereits viele Tier- und Pflanzenarten. ...
BUND-Sprecher Sebastian Schönauer forderte, keine weiteren
Zerstörungen
wertvoller Biotope zuzulassen: "Ein guter ökologischer Zustand der
Natur muss flächendeckend angestrebt werden. Eine der
entscheidenden
Weichenstellungen dafür ist die anstehende Novellierung des
Naturschutzrechts. In der Landwirtschaft müssen die hohen
Fördersummen
endlich dafür eingesetzt werden, das vielfältige Pflanzen-
und
Tierleben in den Wäldern, auf den Wiesen und in den Gewässern
zu
sichern. Dazu muss die Bundesregierung auch der Ausweitung des
Ökolandbaus entschieden mehr Gewicht beimessen."
WWF - 21.05.2007
Fische in der Sackgasse - WWF: Flüsse, Seen und
Feuchtgebiete erleben rapiden Artenschwund
Nach Berechnungen des WWF ist der so genannte Living Planet Index aller
Arten, die in und an Süßwasser-Ökosystemen leben, seit
1970 um 28
Prozent zurückgegangen. Rechnet man die Vogelwelt heraus, hat der
dramatische Abwärtstrend sogar bereits die Hälfte aller Arten
erfasst
(Säugetiere, Amphibien, Reptilien und Fische). Wie die Skukuza
Freshwater Group, ein Zusammenschluss führender
Umweltorganisationen
(darunter auch der WWF), heute bestätigte, schreitet der weltweite
Artenschwund in keinem anderen Lebensraum so rasch voran wie in
Flüssen, Seen und Feuchtgebieten. Einen der Hauptgründe
für diese
Misere sieht die Expertengruppe darin, dass bei der Ausweisung von
Nationalparken und Schutzgebieten speziell auf die
Süßwasserarten
ausgerichtete Kriterien nur unzureichend berücksichtigt werden.
Zum Tag
der biologischen Vielfalt am 22. Mai weist der WWF darauf hin, dass
bereits rund ein Fünftel aller Süßwasser-Fischarten und
sogar mehr als
ein Drittel aller Schildkrötenarten vom Aussterben bedroht sind.
WWF World Wide Fund For Nature - 21.05.2007
+++
SPERRFRIST: 22.05., 00:01 Uhr +++ Klimawandel: Die
Qual der Wale
Wale und Delfine leiden zunehmend unter den Auswirkungen des
Klimawandels. Dies ist das Ergebnis einer Studie des WWF und der Wal
und Delfin Schutzgesellschaft (WDCS). Eine Woche vor Beginn der 59.
Konferenz der Internationalen Walfang-Kommission (IWC, vom 28. bis 31.
Mai in Anchorage, Alaska) zählt die Studie eine ganze Reihe von
Veränderungen durch den Klimawandel auf, die die Meeressäuger
massiv
bedrohen. Dazu gehören der Anstieg der Meerestemperatur, die
Übersäuerung des Meerwassers, der Verlust kalter
Lebensräume und der
Rückgang von Krill, der Hauptnahrung vieler Großwalarten.
... WWF und
WDCS verlangen, dass die Internationale Walfang-Kommission
die Auswirkungen des Klimawandels auf Meeressäuger erforscht und
praktische Maßnahmen zum Schutz der Tiere ergreift. Dazu
gehört auch,
dass alle übrigen Bedrohungen für Walarten systematisch
reduziert
werden müssen
Shark Alliance - 17.05.2007
Nur
ein radikales Umdenken kann Haie noch retten /
Wissenschaftler bewerten EU-Verbot für Finning bei Haien als
unzureichend
Das Finning-Verbot der EU greift nicht. Zu diesem Schluss kommt der
heute in London vorgelegte wissenschaftliche Lenfest-Report zur
EU-Finning-Verordnung. Der Report ist das Resultat eines
Experten-Workshops im Oktober 2006. Ziel des Workshops war es,
praktikable Lösungen für die konsequente Durchsetzung des
EU-Finning-Verbots zu entwickeln. Derzeit wird das Finning-Verbot
über
ein Flossen-Körpergewichtsverhältnis kontrolliert. Dieses
Verfahren ist
jedoch unzureichend, da die Haiflossen und -körper in
verschiedenen
Häfen angelandet werden dürfen, was eine effektive Kontrolle
unmöglich
macht. Die Wissenschaftler fordern deshalb, dass Haie mit den Flossen
am Körper angelandet werden müssen. Nur so kann Finning
verhindert
werden. Beim Finning werden Haien die Flossen abgeschnitten und der
Körper ins Meer zurückgeworfen.
"Das Finning-Verbot ist eine der wenigen Maßnahmen, mit denen die
EU
die bedrohten Haibestände schützen kann - und dennoch ist
diese
wichtige Verordnung mit schwerwiegenden Mängeln behaftet", sagte
Uta
Bellion, Leiterin der Shark Alliance.
ZDF - 17.05.2007
"ZDF-Mittagsmagazin"
stellt deutsche Nationalparks vor
/ Sendereihe "Löwenzahn" ruft Kinder zur besonderen Schatzsuche in
deutschen Nationalparks auf
In der Sendewoche von Montag, 21., bis Freitag, 25. Mai 2007,
präsentiert das "ZDF-Mittagsmagazin", jeweils ab 13.00 Uhr,
fünf der
schönsten deutschen Nationalparks. Wettermoderatorin Katja
Horneffer
reist quer durch die Republik, um den Zuschauern die naturbelassenen
Landschaften näher zu bringen. Bei ihrer ersten Station am Montag,
21.
Mai, meldet sich die Moderatorin live aus dem Nationalpark
Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Sie stellt unter anderem die
Seehundaufzuchtstation Friedrichskoog vor und berichtet über das
"MINOS"-Projekt, das untersucht, ob große Windkraftanlagen in der
deutschen Nord- und Ostsee Schweinswale, Seehunde oder Meeresvögel
beeinträchtigen oder gefährden. Das Projekt ist auch ein
Thema bei
"ZDF.umwelt" am Sonntag, 17. Juni 2007, 13.30 Uhr.
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Wolfgang
Thaler
Ameisen - Die heimliche Weltmacht (DVD)
Sie führen Kriege und verabreichen Medizin, betreiben Ackerbau und
Weidewirtschaft. Sie leben in einer Welt aus verschlüsselter
Befehlsketten, geheimen Giftmischungen und gigantischen
Körperschaften.
Sie sind seit 3 Millionen Jahren allgegenwärtig auf diesem
Planeten.
Und doch erscheint uns keine Lebensform fremdartiger. Universum-Filmer
Wolfgang Thaler und Ameisen-Autorität Prof. Bert Hälldobler
bringen uns
die geheimnisvolle Welt der sozialen Insekten jetzt auf DVD näher.
15,95 Euro über Amazon.de
Kunstmarkt.com
- 18. Mai 2007
Volker
Hildebrandt - Elephants.Eyes.
Das Katalogbuch erschien anlässlich des gleichnamigen dreiteiligen
Ausstellungsprojektes
in der Galerie Epikur Wuppertal, dem Zoo Wuppertal und dem Zoo
Köln.
Texte einer
Kunsthistorikern, des Künstlers selbst, zweier Zoo-Direktoren
sowie
eines Psychologen
beleuchten das Projekt aus unterschiedlichsten Perspektiven. Ergebnis
ist ein spannender
und vielseitiger Katalog, der dem Leser die Kunst Volker Hildebrandts,
den Hintergrund
des Projekts sowie die Elefanten der Zoos Köln und Wuppertal und
ihr
dortiges Leben
anschaulich näher bringt.
Die gesammelten
Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige
andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten
wir
eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau
und
unser Artenschutz-Engagement verwendet wird
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Weitere Infos
spiegel.de
-
22.05.2007
Der Namensgeber der Natur
Homo sapiens, Tyrannosaurus rex - Mensch und Dino verdanken ihren Namen
Carl von Linné. Vor 270 Jahren revolutionierte er die Biologie,
indem
er jedes Wesen nach Art und Gattung benannte. An seinem 300. Geburtstag
deuten Fans den schwedischen Forscher zum frühen
Umweltschützer um.
"Gott schuf, Linné ordnete" - dieser stolze, vielzitierte
Ausspruch
stammt von Carl von Linné selbst. An Selbstbewusstsein mangelte
es ihm
nicht. Und bis heute benutzen die Menschen sein Erbe. Der vor 300
Jahren geborene schwedische Naturwissenschaftler entwickelte eine
Klassifikation für Pflanzen und Tiere, die nach wie vor auf der
ganzen
Welt verwendet wird, das Linnésche System mit seiner sogenannten
binären Nomenklatur. Durch sie wurde der Mensch zum "Homo
sapiens". Am
morgigen Mittwoch wäre Linné 300 Jahre alt geworden. Sein
Geburtsland
Schweden, aber auch Deutschland und viele andere Länder ehren den
Wissenschaftler mit zahlreichen Veranstaltungen.
Anmeldung zum
2. BdZ-Zootiermeisterkurs
Der erste Vorbereitungskurs für die Prüfung zum/zur
Zootierpflegemeister/in hat am 21. Mai 2007 begonnen.
Im Mai 2008 wird ein zweiter, auf 25 Teilnehmer begrenzter Kurs
stattfinden, für den sich Interessierte jetzt anmelden können.
Weitere Infos unter: www.zootierpflege.de/meisterkurs/meisterkurs.html
André Herzig
c/o Zootiermeisterkurs
Winner Zeile 31
90482 Nürnberg
Email: meisterkurs@zootierpflege.de
Circus
Meinerzhagener
Zeitung - 22. Mai 2007
Was ist
getigert und noch
süßer als Knut?
Die Hauptattraktion des Circus Althoff, der gestern sein Zelt in Halver
aufschlug,
tritt nicht in der Manege auf, sondern verschläft den ganzen Tag
im
gemütlichen
Wohnwagen. Zwei Tigerbabys lassen sich dort von Ersatz-Mama Ramona
Althoff alle zwei Stunden
mit Milch versorgen. Weil die Mutter der beiden Tigerbabys keine Milch
hatte, landeten
die kleinen Raubkatzen im Wohnwagen der 16-jährigen Tochter von
Zirkusdirektorin
Patrizia Althoff. Auch wenn die Kleinen nicht in der Show zu sehen
sind, so werde
man die Tiegerbabys in der Pause, wenn die Gäste auch den
Zirkus-Zoo
besuchen können,
ans Fenster halten. "Wir sind Europas größter
Raubtierzirkus", sagt
Busch. Fünf Löwen, 14
Bengalische Tiger, knapp 30 Pferde, außerdem Ziegen und Schafe
reisen
mit dem Zirkus
von Stadt zu Stadt.
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Veranstaltungen
openPR.de
- 18. Mai 2007
Grundlagen-Lehrgang
Tierfotografie im Vogelpark Walsrode
In einem
3-Tages-Seminar vermittelt Claus Brandt im Vogelpark Walsrode die
Grundlagen der
Tierfotografie. Neben Informationen zur Ausrüstung und über
das
Verhalten von Tieren
erlernen die Teilnehmer in praktischen Übungen unterschiedliche
Techniken im Umgang
mit Teleobjektiven und Stativen. Im Theorieteil werden Aspekte der
Bildkomposition
und Bildpsychologie behandelt sowie die Fotos der Teilnehmer
analysiert. Neben Stativen
und Videoneigern der Marken Gitzo, Manfrotto und Berlebach stehen auch
Kugelköpfe
der Firma Markins zu Testzwecken zur Verfügung.
Termin: 14.-16.09.2007, Preis: 209 Euro inkl. Eintritt
The 8th annual EZG (EAZA ZOO HORTICULTURAL
GROUP)
conference
will be held in Zurich Zoo from 29 May - 1
June 2007.
Soil, water and nutrients will be the topics of this conference, using
the amazing Masoala Rainforest Exhibit at Zurich Zoo as a living
example.
More information is available at: http://www.zoo.ch/EZG-Conference.1114.0.html
August 5 to 10, 2007
ICEE - 8th International Conference on
Environmental
Enrichment
Hosted by the Schoenbrunn Zoo, Vienna
The International Conference on Environmental Enrichment is a meeting
for the exchange of ideas about both theoretical and applied research
on enrichment for animals under human care. The conference is held
every two years in internationally diverse locations. This conference
will be attended by zoo people from all over the world - zoo directors,
zoo curators, zoo educators, veterinarians, veterinary and zoology
students, animal trainers and keepers, zoo designers, all sorts of
institutions from zoo professionals, agricultural and lab animal
professionals who will be attracted to the exiting ICEE content. This
is the first time in 8 years that this important international
conference is back in Europe.
Mehr darüber auf http://www.zoovienna.at/e/index.html
Auskünfte: email: icee2007@zoovienna.at
ICEE 2007
Die 8. Internationale Konferenz zu
"Environmental
Enrichment" findet von 5. bis 10. August im Zoo Schönbrunn in Wien
statt. Diese Konferenz
findet alle zwei Jahre an verschiedenen Orten der Welt statt und dient
dem Austausch von Ideen zur theoretischen und praktischen Erforschung
von Methoden für das "Enrichment" von Tieren in menschlicher
Obhut. http://www.zoovienna.at/icee2007
BIERZS 2007
Bear Information Exchange for
Rehabilitators, Zoos and
Sanctuaries.
Von 24. bis 26. August 2007 treffen sich Bärenhalter und -pfleger
von
Zoos, Sanctuaries und Schutzeinrichtungen weltweit an der Western
University of Health Sciences in Pomona, California um Informationen
über Bärenverhalten, -haltung, Enrichment, Training und
Präventivmedizin auszutauschen, um die Haltung von Bären und
weltweite
Schutzbemühungen für Bären zu
verbessern. Information: http://www.bearkeepers.net/bierzs.htm
Zoohistorica 18 - Hamburg 2007
(Zoosammlertreffen)
Das 18. internationale Treffen der Sammler
von allem
rund um die Tiergärtnerei
Hamburg, 31. August - 2. September 2007
Tagungsgebühr
18,-- ¤ für Abendessen (ohne Getränke), Gruppenfoto,
Tagungsmappe,
Portoauslagen und
Stelltischausleihe; Eintritte sind frei als Gäste des Tierparks
bzw.
Wildparks
Voranmeldung
Bitte bis 31. Juli 2007 mit Angabe Ihres Sammelschwerpunkts
Herman Reichenbach, Paul-Sorge-Straße 74, 22459 Hamburg
Tel. (+49[0]40) 551 4650 oder 3703 3058 (Büro)
E-Mail: reichenbach.herman@online.guj.de
11. Tagung des „Fonds für bedrohte
Papageien“ im Zoo
Leipzig
Am Samstag, den 6. Oktober 2007, findet die
11. Tagung
für Papageienschutzprojekte und Erhaltungszuchtprogramme des Fonds
für
bedrohte Papageien, einer Arbeitsgruppe der Zoologische Gesellschaft
für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), im Zoo Leipzig statt.
Wie in den Jahren zuvor sollen auch dieses Mal wieder Vorträge zum
Thema Papageienschutz im Freiland, Artenschutz, aber auch Themen zur
tiergerechten Haltung und Zucht von Papageien gehalten werden.
Die Tagungsgebühr beträgt pro Person EUR 25,- bei
Vorabreservierung
beziehungsweise EUR 30,- vor Ort, für Schüler(innen) und
Student(inn)en
entsprechend EUR 15,- beziehungsweise EUR 18,-. In der
Tagungsgebühr
enthalten sind der freie Eintritt in den Zoo Leipzig am Samstag und
Sonntag, Kaffee und Kuchen in der Tagungspause sowie eine
Zooführung am
Sonntag.
Anmeldung:
Klaus Sasse, Telefon 0234-701147, Fax&Fon: 01805-06033747428,
E-Mail: fondstagung@zgap.de
On behalf of the Leibniz Institut for Zoo and Wildlife Research (IZW)
and the European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) we wish to
extend a cordial
invitation to you to participate in the
"6th International Zoo and Wildlife Research
Conference
on Behaviour, Physiology and Genetics",
between 7th and 10th October 2007. The
Conference will
be held in Berlin, Germany.
Call for Papers: Abstract deadline: 30th April 2007 Abstracts should be
submitted electronically to symposium@izw-berlin.de
Details about the conference will be available on the IZW website
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html
26.
- 30.
August 2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo
11. - 15. September 2007
- 24. EAZA Annual Conference, Warschau
8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference,
Pretoria
Ausstellungen
Vorarlberg
Online - 17. Mai 2007
Affenzirkus
und Schlangenzauber
Die wahren Bewegungsspezialisten sind
nach wie vor im Tierreich zu finden. Das hat sich das Team der inatura
in Dornbirn
zu Herzen genommen und anlässlich der Gymnaestrada eine
Sonderschau
„Akrobaten der
Tierwelt“ in die bestehende Ausstellung integriert. In 13 Stationen
kann man sich die Tierakrobatik vor Augen führen. Eine Lasershow
wird - allerdings erst ab nächster Woche - den Besuchern die
Dreidimensionalität
bewusst gemacht. Man kann entdecken, wie schön die mathematischen
Gesetzmäßigkeiten
der Bewegung sein können. Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag
10 bis 18
Uhr. Für Schulen zusätzlich Montag bis Freitag 8.30
bis 10 Uhr.
Kölner Zoo
Elefanten-"Portraits" im Elefantenhaus
bis 3. Juni 2007
"Artgerechte Wanderwege"
6. Juni - 5. August 2007
Frankfurter Zoo
Fotoausstellung "Affen Art"
bis 10. Juni 2007
weitere Informationen unter www.affen-art.de
|
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TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
|
Verlagsgruppe
Kreiszeitung
- 22. Mai 2007
BREMERHAVEN:
Irrungen und
Wirrungen
Tiere und Pfleger aus dem Bremerhavener "Zoo am Meer" bekommen jetzt
die Chance auf eine Fernsehkarriere. Seit gestern stehen sie als
"Seehund,
Puma & Co" für die "Zoogeschichten im Ersten" vor der Kamera.
In 25 Folgen will Produzent Volkmar Strüßmann den Alltag in
dem
kleinsten Zoo Deutschlands
aus dem Blickwinkel der Tiere und Pfleger zeigen und so "eine
Brücke
zwischen
Menschen und Tieren schlagen". Die von Radio Bremen produzierten
Beiträge zu
der Tier-Doku-Soap sollen ab 28. November ausgestrahlt werden. Bis Ende
August wird ein
Kamerateam ständig dabei sein, wenn die zehn Pfleger des Zoos sich
um
ihre 300 Tiere
aus 40 Arten kümmern.
Fr,
25.05.07, 10:35 MDR, Das Leben der Säugetiere - Aufsteiger (Folge
9)
Fr, 25.05.07, 11:30 NDR, Der Wolf - Ein Mythos kehrt zurück
Fr, 25.05.07, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt: Expedition Kondor
Fr, 25.05.07, 14:15 hr, Der Etosha-Nationalpark - Paradies für
wilde
Tiere
Fr, 25.05.07, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch
(76)
Fr, 25.05.07, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. - Tiergeschichten aus
dem Tierpark Hellabrunn (2)
Fr, 25.05.07, 16:50 arte, Papageien - Botschafter des Regenwaldes
Fr, 25.05.07, 19:00 arte, Indiens Wildhunde
Fr, 25.05.07, 19:50 MDR, Elefant, Tiger &
Co (208)
Fr, 25.05.07, 21:00 rbb, Grzimeks Erbe in Asien
Sa,
26.05.2007, 09:50 ARD, Knut, das Eisbärbaby
Sa, 26.05.2007, 11:55 VOX, tierzeit: Monsterquallen
Sa, 26.05.2007, 14:15 SWR, Eisbär, Affe & Co.
Sa, 26.05.2007, 14:30 hr, Küken, Kätzchen und Karnickelkinder
- Der
Tierpark Gettorf in Schleswig-Holstein
Sa, 26.05.2007, 15:15 hr, Panda, Gorilla & Co spezial - Die
skurrilsten Tiere
So, 27.05.2007, 11:15 MDR, Perlen des Regenwaldes
So, 27.05.2007, 11:45 RBB, Elefant, Tiger & Co.
So, 27.05.2007, 16:00 BR, Welt der Tiere: Kiss - Die Geschichte von
einem russischen Luchskind
So, 27.05.2007, 18:05 RBB, Knut, das Eisbärbaby - Spezial
So, 27.05.2007, 20:15 3sat, Der Nil
Mo, 28.05.2007, 07:10 RBB, Knut, das Eisbärbaby - Spezial
Mo, 28.05.2007, 11:20 MDR, Perlen des Regenwaldes
Mo, 28.05.2007, 13:05 WDR, Tiergeschichten aus NRW
Mo, 28.05.2007, 13:10 3sat, Expedition Südsee - Auf der Spur der
Mönchsrobben
Mo, 28.05.2007, 16:50 ARTE, Schwäne - Halbgötter in
Weiß?
Mo, 28.05.2007, 16:50 HR, Panda, Gorilla & Co. spezial - Die
schönsten Lovestorys
Mo, 28.05.2007, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, u.a. im Zoo
Halle
Mo, 28.05.2007, 18:55 rbb, Frohe Pfingsten, Knut!
Mo, 28.05.2007, 19:00 arte, Tintenfische - Acht Arme mit Köpfchen
Di, 29.05.2007, 11:30 NDR, Insel am Ende der Welt - Wundersames
Tasmanien
Di, 29.05.2007, 12:30 MDR, Weber und Sekretäre - Vogeldrama in der
afrikanischen Steppe
Di, 29.05.2007, 14:10 hr, Das grenzenlose Paradies - Afrikas Traum vom
größten Tierreservat der Welt
Di, 29.05.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt: Das große Rennen -
ein
Robbenleben am Kap
Di, 29.05.2007, 15:15 ZDF, Tierisch
Kölsch (77)
Di, 29.05.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (3)
Di, 29.05.2007, 22:45 HR, Weiches Fell und scharfe Krallen, Im Opel-Zoo
Kronberg
Mi, 30.05.2007, 11:30 NDR, Sylt - Von Seehunden und Seeschwalben
Mi, 30.05.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt: Gefährliche Ufer -
Husaren
am Krokodilfluss
Mi, 30.05.2007, 14:15 HR, Der Flug des Nashorns - Ein Dickhäuter
als
Luftfracht
Mi, 30.05.2007, 15:15 ZDF, Tierisch
Kölsch (78)
Mi, 30.05.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (4)
Mi, 30.05.2007, 19:00 arte, Wallacea - Expedition zur Wiege der
Meeresfauna
Mi, 30.05.2007, 20:15 NDR, Abenteuer Ozean - Unter Weißen Haien
Do, 31.05.2007, 11:30 NDR, Abenteuer Ozean - Unter Weißen Haien
Do, 31.05.2007, 14:15 hr, Amboseli - Savanne der Elefanten
Do, 31.05.2007, 15:15 ZDF, Tierisch
Kölsch (79)
Do, 31.05.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (5)
Do, 31.05.2007, 16:50 arte, Mangroven - Bedrohte Küstenwälder
in
Brasilien
Do, 31.05.2007, 21:15 ZDFdoku, Der Elefant, sein Mahout und der Moloch
Fr, 01.06.2007, 10:35 MDR, Das Leben der Säugetiere - Nahrung
fürs
Gehirn (Folge 10)
Fr, 01.06.2007, 11:30 NDR, Der Flug des Nashorns - Ein Dickhäuter
als
Luftfracht
Fr, 01.06.2007, 14:15 hr, Schicksalsfluss der Serengeti - der Mara
Fr, 01.06.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt: Pelikane - Über dem
Himmel
Afrikas
Fr, 01.06.2007, 15:15 HR, Heideland Senne
Fr, 01.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch
Kölsch (80)
Fr, 01.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (6)
Fr, 01.06.2007, 16:50 arte, Indiens Wildhunde
Fr, 01.06.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger
& Co. (209)
Fr, 01.06.2007, 21:00 rbb, Schwedens Bären - geliebt und gehasst
Fr, 01.06.2007, 23:15 Dmax, Frank Mundus - Der Hai und ich
"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00
Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen
Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark
Lüneburger Heide)
oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter
Filme (RBB, SWR, HR).
Tierarzt-Doku "Menschen, Tiere und Doktoren" montags
bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX – auch im Zoo (u.a. Kerkrade,
Teneriffa, Krefeld, Hamburg, Neuwied, Gelsenkirchen, Heidelberg,
Nürnberg); Mittags 12:55 Uhr und samstags 18:45 Uhr jeweils
Wiederholungen
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart:
Wiederholungen
dienstags ab 21:10 Uhr und mittwochs ab 10:45 Uhr im rbb
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen
älterer Folgen samstags 14:30 im MDR, Mo-Fr ab 17:10 im HR und
NDR,
montags die aktuelle Folge 16:35 im MDR sowie Mo-Fr ab 11:10 Uhr im SWR
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird jeweils
freitags um 20:15 Uhr und sonntags 11 Uhr im rbb wiederholt
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt
und
Kronberg: Wiederholung Mo-Fr ab 11:10 Uhr im SWR
"Pinguin, Löwe & Co." aus
Münster wird
freitags um 21:00 Uhr und samstags um 16:35 Uhr im WDR wiederholt.
Zoo-Geschichten des ZDF auf dem
ZDF-Infokanal,
zur Zeit die Folge zu Zoo Dortmund
Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm jetzt auch live im
online-stream auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der aktuellen Sendung besuchte
Prometheus das Sealife Speyer.
Geplant
für 2007:
Leopard, Seebär und Co. (Hagenbecks Tierpark, Hamburg) NDR
Seehund, Puma & Co. (Zoo am Meer Bremerhaven) Radio Bremen TV, 25
Folgen ab 28.November 2007
Ostseeschnauzen (Zoo Rostock) ZDF
Seehund, Nasenbär & Co (Jaderpark) ARD, 25 Folgen
ausführlichere
Fernsehprogramm-Tipps: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
|
| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Bleibt der RaubtierPark virtuell?
O Ja
O Nein
O Vielleicht
Bitte kreuzen Sie an, was Sie glauben, schneiden Sie diesen Ausschnitt
aus der Zoopresseschau aus und senden Sie ihn an die HNA/Northeim, den
Wirtschaftsauschuss der Gemeinde Kalefeld und an die
Aufsichtsratsvorsitzenden der Firmen X,Y und Z und meinetwegen auch an
mich.
Nein, tun Sie das nicht!
Es tut mir leid, aber ich habe die Nase voll von provinziellen
B-Journalisten, ängstlichen, inkompetenten aber dennoch
besserwisserischen Gemeindevertretern (Hier nur eine kleine Kostprobe:
„Wie wollen Sie denn ihre Besucherzahlen erreichen, der Zoo Hannover
hat doch gerade mal 200.000 [Anmerkung des Autors: zweihunderttausend]
Besucher pro Jahr.“) und bestimmten Angehörigen der Gattung
„Schlipsträger“. Der Job, den ich mir da ausgesucht hatte,
hieß
Artenschutz und nicht „in Sitzungen sitzen“ und deshalb wird die IGAR
künftig mit ihren, wenn auch bescheidenen Mitteln vorrangig
Raubtier-Projekte der ZGAP
unterstützen, weil deren Arbeit wunderbar praxisorientiert und
extrem
wichtig ist.
Trotzdem bin ich immer noch der Meinung, daß wir und auch Sie und
vor
allem ein paar ganz bezaubernde kleine Viecher mit spitzen
Eckzähnen,
ein Carnivore Conservation Center brauchen, nicht zuletzt, weil viele
der traditionellen Zoos gerade all ihre Flächen mit Anlagen
für
vermeintliche Publikumslieblinge zubetonieren, bzw. zukunstfelsen und
damit alle Kleinraubtiere, die nicht Timon heißen, bis auf einige
rühmliche Ausnahmen (Buntmarder und Tigeriltisse zum Beispiel) aus
den
Zoos verdrängen. Daß ich außerdem nicht immer mit dem
zufrieden bin,
wie Raubtierhaltung derzeit umgesetzt wird, das konnten Sie vermutlich
aus dieser Kolumne zwischen den Zeilen schon gelegentlich herauslesen.
Also, was nun? Ist das Projekt RaubtierPark gestorben?
Jawoll, der RaubtierPark ist tot! Es lebe ... der RaubtierPark!
Natürlich geht es weiter, nur eben ein bißchen anders! Wir
werden
weiterhin nach Verbündeten suchen und für diese Suche hat
Silke Sorge*
vor zwei Wochen hier im Editorial der Zoopresseschau die Richtung
vorgegeben und die heißt: „Das Abenteuer RaubtierPark.“ Gut
gebrüllt!
Wir werden uns weiterhin mitten hineinstürzen, schließlich
sind unsere
Ideen derartig abenteuerlich, da kann selbst ein „freilaufender“
Bokito* nicht mithalten und schon gar nicht jedwede noch
abenteuerlichere Auslegung seines Verhaltens infolge von vielleicht
noch viel abenteuerlicheren Verhaltens einer einzelnen Dame und den
daran anschließenden ebenso abenteuerlichen Analysen mancher,
wiederum
abenteuerlicher Experten.
Bleiben Sie neugierig liebe Leser – ich bin es,
Ihr
Carsten Schöne
P.S.: Eigentlich wollte ich heute ein Loblied auf die ZGAP singen - ich
fürchte, das ist mir aus dem Ruder gelaufen!
* Wie immer gilt: Ich wünsche allen namentlich Erwähnten ein
langes
Leben und Gesundheit.
www.schoenes-tierleben.de
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Wir freuen uns über Rückmeldung (auch kritische)
und einen Besuch der Zoo-AG-Website.
Eine Bitte an die Mitarbeiter der Zoos und NGOs: Denken Sie an die
Tradition des Publikationstauschs
und senden Sie uns Ihre Print-Veröffentlichungen für unser
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die Redaktionsadresse. |
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