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Zoo und Artenschutz in der
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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 371 vom 24. Mai 2007

Liebe Leser,

eigentlich könnte ich - copy-paste - einfach das Vorwort von letzter Woche wiederholen: irgendein Aufsehen kommt immer aus Berlin, selbst wenn es in Rotterdam stattfindet. Zum Thema Bokito läge mir noch so einiges auf der Zunge, das spüle ich aber lieber herunter und erlaube mir etwas, das man in einem Editorial nicht tun sollte: Eigenwerbung. Der Verlag teilte nämlich diese Woche mit, daß unser Zooführer "Abenteuer Zoo" nun tatsächlich gedruckt ist und am 8. Juni in den Läden sein soll. All jene, die ihn bereits seit langem bei Amazon, Schüling und Co. vorbestellt haben, können aufatmen! (Und auch alle bis hinauf in die Zooverbände, die uns unterstützt haben!)

Mehr dazu, samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe, finden Sie auf der eigens eingerichteten Sonderseite:
www.abenteuer-zoo.de

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90
Überall erhältlich, z. B. über Amazon

Wie Sie gemerkt haben, ist uns das Material für Luftbild-Rätsel, merkwürdige Zooschilder usw. ausgegangen. Ab Juni sollen vorerst Zitate bekannter Zoopersönlichkeiten folgen - lustig, nachdenklich oder überraschend. Wir bitten um Einsendungen (bitte mit belegbarer Quelle) - unter den Einsendern können wir drei Exemplare des Zooführers verlosen!

Und damit ich Sie bis dahin nicht mit weiterer Werbung belästigen kann, verabschiede ich mich für die nächsten drei Ausgaben und mache mich auf die Suche nach den zoologischen Highlights in der Bretagne und Normandie.

Dirk Petzold


"Tierpfleger werden vielfach unterschätzt, dabei könnten sie den Elfenbeinturmbewohnern, die einen Zoo zu leiten glauben, manch wertvolle Lektion erteilen"
Oliver Graham-Jones, ehem. Zootierarzt in London, in "Zoo Tails"

Zoos – Meldungen

Spiegel Online - 18. Mai 2007
AMOK-AFFE Gorilla verletzt Zoo-Besucher
Der Alptraum jedes Zoobetreibers wurde heute in Rotterdam Wirklichkeit. Im Tierpark Blijdorp brach der Gorilla Bokito,11, aus seinem Areal aus und verletzte mehrere Menschen. Der Affe kletterte offenbar über eine Steinmauer, die sein Gehege umgab. "Er hat sogar den Graben durchquert, was allein schon bemerkenswert ist, weil Gorillas nicht schwimmen können", sagte Zoo-Direktor Ton Dorrestijn. "Er ist dann auf dem Besucherpfad Richtung Restaurant gerannt und ist mit vollem Tempo in die Tische gerast." Die Zoo-Besucher gerieten in Panik, woraufhin der Gorilla weitere Menschen attackierte. Vier Menschen sollen verletzt worden sein, eine Frau trug Bisswunden davon. Der Tierpark, der wegen des Feiertages in Holland besonders gut besucht war, wurde evakuiert. Bokito wurde in dem Restaurant schließlich von Tierpflegern in die Enge getrieben und betäubt.

Süddeutsche Zeitung online - 18. Mai 2007
Ausgebrochener Gorilla verletzt vier Zoobesucher
Das Männchen "Bokito" sprang am Nachmittag über einen Wassergraben aus seinem Gehege in dem niederländischen Blijdorp-Zoo. Bokito lief einen Fußweg entlang und attackierte eine Frau: Der Gorilla drückte die Besucherin auf den Boden und fügte ihr schwere Bissverletzungen zu. Dann stürmte das Tier in das Restaurant, wo es mit Stühlen und Tischen um sich warf. Nun werde untersucht, wie Bokito den breiten Graben überwinden konnte - zumal Gorillas wasserscheu seien.

Rheinische Post online - 18. Mai 2007
Gorilla greift Zoo-Besucher an
Nach niederländischen Medienberichten erlitten vier Zoobesucher leichte Verletzungen, vor allem durch Unfälle während ihrer panikartigen Flucht. Eine Frau wurde jedoch laut Augenzeugen verletzt, weil Bokito sie in der Kantine des Zoos zu fassen kriegte und mit sich herumriss. Schließlich habe der Gorilla aber von der Frau abgelassen und sich damit beschäftigt, etliche Fenster, Stühle und Tische zu zertrümmern.

morgenpost.de - 18. Mai 2007
Bokito randaliert bei seiner Flucht im Zoo-Restaurant
Der im Berliner Zoo geborene Gorilla Bokito galt nach zwei erfolgreichen Fluchtversuchen aus seinem Gehege bereits in der deutschen Hauptstadt als Ausbrecherkönig. Am Freitag ist der mittlerweile elfjährige imposante Silberrücken auch in seiner neuen Heimat im Zoo von Rotterdam stiften gegangen. Doch während seine beiden Freigänge vor drei Jahren im Berliner Zoo glimpflich abgingen, verletzte der Gorilla-Mann diesmal vier Menschen.

de.news.yahoo.com - 18. Mai 2007
Gorilla randalierte im Zoo von Rotterdam
Der Gorilla Bokito aus dem Zoo von Rotterdam ist aus seinem Gehege ausgebrochen und hat drei Stunden lang Angst und Schrecken verbreitet.

Mitteldeutsche Zeitung online - 18. Mai 2007
Gorilla verletzt im Zoo von Rotterdam vier Menschen

Basler Zeitung - 19. Mai 2007
Flüchtiger Gorilla wieder in Rotterdamer Zoo
Nach seinem kurzen Ausflug in die Freiheit hat sich Gorilla «Bokito» am Samstag wieder an das Leben in einem Zoo in Rotterdam gewöhnen müssen: Der 180 Kilogramm schwere Affe erhielt am Vorabend Beruhigungsmittel und konnte sich am Morgen wieder den Besuchern zeigen. «Butiko» war am Freitag aus seinem Gehege ausgebrochen, hatte eine Frau gebissen und mindestens drei weitere Personen verletzt.

Merkur Online - 20. Mai 2007
Gorilla-Angriff: Suche nach Hintergründen
Der spektakuläre Angriff eines Gorillas auf Zoo-Besucher in Rotterdam soll in der kommenden Woche genau untersucht werden. Die Leitung des niederländischen Blijdorp-Zoos will vor allem klären, wie es dem Menschenaffen «Bokito» gestern Nachmittag gelingen konnte, über einen vier Meter breiten Wassergraben aus seinem Gehege zu springen und vier Menschen zu verletzen. Der 180 Kilogramm schwere Gorilla lief zunächst einen Fußweg entlang und fügte einer Besucherin Bissverletzungen und Brüche zu. Anschließend stürmte das Tier in das Restaurant, wo es mit Stühlen und Tischen um sich warf. Es konnte erst nach eineinhalb Stunden durch mehrere Betäubungsschüsse außer Gefecht gesetzt werden. Das Tier werde nicht getötet, doch sei unklar, ob der Silberrücken in Rotterdam bleibe, sagte Zoo-Direktor Ton Dorresteijn. Der Gorilla, der seit 2005 in den Niederlanden lebt, war zuvor im Berliner Zoo und hatte dort 2004 bereits einen hohen Zaun überwunden. Zwei Menschen - darunter ein Rollstuhlfahrer - verletzten sich in Rotterdam auf der Flucht vor dem Gorilla. Ein Tierpfleger erlitt einen Schock, als das mächtige Tier plötzlich vor ihm stand. Alle vier Verletzten mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Möglicherweise wurde der Gorilla von Besuchern des an diesem Tag besonders gut besuchten Zoos schikaniert und wollte seine Weibchen und Babys schützen, wie Dorresteijn sagte.

affolternonline.ch - 20. Mai 2007
Albtraum nach Gorilla-Ausbruch in Zoo
Erinnerungen an Szenen aus «King Kong» wurden wach, als der Menschenaffe «Bokito» am Freitagnachmittag ausbrach und insgesamt vier Menschen in dem niederländischen Tierpark verletzte. In den nächsten Tagen sollen die Hintergründe geklärt werden. Möglicherweise war der Sicherheitsgraben nicht breit genug. «Neueste europäische Sicherheitsstandards empfehlen einen mindestens sechs Meter breiten Graben, der in Rotterdam war nur vier Meter», sagte Frank Rietkerk vom Europäischen Erhaltungszuchtprogramm am Samstag. Allerdings gebe es diese Richtlinie erst seit vergangenem Jahr. Der Blijdorp-Zoo habe nicht gegen Gesetze verstossen, betonte Rietkerk. Eigentlich hätten die vier Meter breite Barriere auch ausreichen müssen - zumal Gorillas wasserscheu seien. Nach seinem Ausbruch war der Affe am Sonntag «wieder vollkommen normal», wie Tierpfleger berichteten.

PR-Inside.com - 20. Mai 2007
Gorilla Bokito Das unverantwortliche Desaster von Handaufzuchten
Tierrechtler Frank Albrecht, der durch seine Kritik an der Handaufzucht von Knut für erheblichen Medienwirbel sorgte, nimmt Bokitos blutige Flucht erneut zum Anlass die Institution Zoo und seine maßlosen Willkür im Umgang mit der Kreatur in Frage zu stellen. Nach Ansicht Albrecht sei Bokitos Flucht und anschließende Aggressivität u.a. auf seine zu starke Prägung auf den Menschen (Handaufzucht) zurückzuführen. So bestätigte Ziehvater Reiman Opitz gegenüber der BZ (20.05.2007), dass BOKITO schon drei bis viermal in Berlin ausgebüxt sei. 'Bokitos aggressiver und blutiger Ausbruch ist die Folge von menschlicher Ignoranz, die Natur kopieren zu wollen und eine bodenloser Willkür gegen die Kreatur.'

welt.de - 21. Mai 2007
Rotterdam rätselt: Wie konnte Bokito ausbrechen?
Der Angriff des aus Berlin stammenden Gorillas Bokito auf Zoo-Besucher in Rotterdam soll jetzt genau untersucht werden. Die Leitung des niederländischen Blijdorp-Zoos will vor allem klären, wie es dem Menschenaffen gelingen konnte, über einen vier Meter breiten Wassergraben aus seinem Gehege zu springen und vier Menschen zu verletzen.

Berliner Morgenpost - 21. Mai 2007
Wird Eisbär Knut gefährlich wie Gorilla Bokito?
Die Ursachenforschung in den Niederlanden nach dem Ausbruch und Angriff von Gorilla Bokito auf Besucher im Rotterdamer Zoo dauert an. Für den Zoo-Direktor ist klar: Schuld haben die Berliner Kollegen, weil sie den Gorilla falsch groß zogen. Und mit Knut wird das Gleiche passieren, sagen sie. Was machte Gorilla Bokito so aggressiv, dass das wasserscheue Tier im Rotterdamer Zoo sogar über einen vier Meter breiten Wassergraben sprang, bis zu den Knien im Wasser landete und danach vier Menschen angriff? Der Pfleger des Gorillas meint: ,,Bokito war in den vergangenen Tagen vor seinem Ausbruch schon auffällig anders. Er verhielt sich wie ein Macho, war aggressiv.'' Er habe die Frau, die von Bokito nach dessen Ausbruch angegriffen worden ist, auch nachdrücklich davor gewarnt, dass sie mit dem Tier ,,keinen Augenkontakt'' mehr suchen solle.

pr-inside.com - 21. Mai 2007
Bokito und Knut sind Opfer von Zoowillkür - Zoo Rotterdam bestätigt Vermutungen eines deutschen Tierrechtlers
Tierrechtler Frank Albrecht, der Knuts Handaufzucht kritisierte und dadurch für erheblichen Medienwirbel sorgte, fordert heute den Zoo Berlin auf, aus dem blutigen Desaster von BOKITO, endlich Konsequenzen für die Zukunft zu ziehen. Albrecht fordert die Zooleitung auf, die Zucht von den nichtmenschlichen Tierarten einzustellen und deren Haltung auslaufen zu lassen, die seit vielen Jahren kaum noch auf natürliche Weise für Nachwuchs sorgen und fast ausschließlich durch Handaufzuchten für angebliche 'Zuchterfolge' herhalten müssen.

NZZ Online - 22. Mai 2007
Zoobesucher sollen Gorilla Bokito provoziert haben
Der 180 Kilogramm schwere Gorilla Bokito, der am vergangenen Freitag eine Frau in einem Rotterdamer Zoo schwer verletzt hat, muss möglicherweise umziehen. Die Zoodirektion, die den schweren Zwischenfall zutiefst bedauert, geht davon aus, dass das elfjährige Männchen erneut zuschlagen könnte, nachdem es ihm erstmals gelungen ist, einen dreieinhalb Meter breiten Wassergraben und einen elektrischen Sicherheitszaun zu überspringen. Das Tier soll deshalb in Zukunft, ob in Rotterdam oder in einem anderen Zoo, möglichst weit weg von Besuchern gehalten werden. Der Vorfall hat in den Niederlanden einen regelrechten Hype rund um den Gorilla ausgelöst, und ungeachtet seines inakzeptablen Benehmens scheint es für den Affen mindestens so viele Sympathien wie für die verwundete Frau zu geben. Gemäss ersten Untersuchungen der Zoodirektion sollen Besucher den Affen provoziert haben. Kinder hätten eine halbe Stunde vor dem Vorfall Steinchen gegen Bokito geworfen. Zudem, so wird vermutet, habe der Gorilla sein Opfer bewusst ausgewählt. Die verletzte Frau war eine grosse Anbeterin, sie kam bis zu viermal die Woche in den Zoo, um ihren Bokito zu besuchen. Dabei soll es jeweils zu einem intensiven Augenkontakt gekommen sein, was der Gorilla möglicherweise als zusätzliche Provokation empfunden habe.

Nachrichten - AOL.de - Mittwoch, 23. Mai 2007
Wenn Frauen sich in Affen verlieben
Manche Frauen sind von Gorillas so fasziniert, dass sie sich in sie verlieben. Dies geschah auch im Rotterdammer Zoo, woraufhin sich der Gorilla Bokito auf seine Verehrerin stürzte und zubiss. Der Affe ist in den Niederlanden inzwischen zum Medienstar geworden - mit allen Nebenwirkungen.
Der Niederlande sind im Bann von Gorilla Bokito. Wie Eisbär Knut in Deutschland so bewegt der elfjährige Menschenaffe nun die Herzen und Hirne in Holland. ... Wissenschaftler, Kommentatoren und sogar Philosophen beschäftigen sich mit dem aggressiven Verhalten des fast zwei Meter großen und 180 Kilo schweren Riesen-Affen. ... Es scheint die umgekehrte und wahr geschehene aber sehr gewaltsame King Kong-Geschichte zu sein, die die Menschen so fasziniert, die aber einer 57jährigen Frau, die von Bokito angegriffen wurde fast das Leben kostete. Denn immer deutlicher wird, dass die von Bokito so schwer verletzte und über hundert mal gebissene Petronella Yvonne de Horde, eine sehr emotionale Beziehung mit dem Menschenaffen aufgebaut hat, die Bokito aber als Bedrohung empfand. Möglicherweise war die 57jährige Niederländerin sogar ein wenig in Bokito verliebt. Sie besuchte ihn im Rotterdamer Zoo fast täglich.
"Frauen lieben Affen. Dieser Mythos wurde durch den Film King Kong geschaffen,‘‘ stellt die Philosophin Stine Jensen in der Zeitung ,,Trouw‘‘ fest. Frau Jensen, die über das Verhältnis von Frauen und Affen in der Literatur, im Film und in der Wirklichkeit, eine Doktorarbeit geschrieben hat, meint: ,,Es sind die großen Muskelpakete der Menschenaffen, die ihren Harem aus unterdrückten Weibchen-Gorillas dominieren, die breiten Schultern, die großen Hände, das spricht Urgefühle bei manchen Frauen an.‘ ... Schwere Vorwürfe gegen den Berliner Zoo, wo Bokito ähnlich wie Eisbär Knut von seinem Pfleger Reimon Opitz mit der Flasche aufgezogen wurden, weil ihm seine Mutter vorstoßen hatte, erhebt der Affen-Experte Frank Rietkerk. ,,Durch die Aufzucht mit der Flasche verändert sich der Charakter eines Gorillas fundamental. Das Tier wird gefährlicher, insbesondere für Zoobesucher.‘‘ Rietkerk ist der Europäische Koordinator für das Zuchtprogramm bedrohter Tiersorten und Direktor des bekannten Affenzoos ,,Apenheul‘‘ in den Niederlanden.

PR-Inside.com - Montag, 21. Mai 2007
Zoo Rotterdam bestätigt Vermutungen eines deutschen Tierrechtlers
Tierrechtler Frank Albrecht, der Knuts Handaufzucht kritisierte und dadurch für erheblichen Medienwirbel sorgte, fordert heute den Zoo Berlin auf, aus dem blutigen Desaster von BOKITO, endlich Konsequenzen für die Zukunft zu ziehen. Albrecht fordert die Zooleitung auf, die Zucht von den nichtmenschlichen Tierarten einzustellen und deren Haltung auslaufen zu lassen, die seit vielen Jahren kaum noch auf natürliche Weise für Nachwuchs sorgen und fast ausschließlich durch Handaufzuchten für angebliche 'Zuchterfolge' herhalten müssen. 'BOKITOS blutiger Hilfeschrei hat die Wahrheit über Handaufzuchten endlich ans Licht gebracht. Was viele in Deutschland bei KNUT nicht wahr haben wollen, wurde jetzt bei BOKITO ganz deutlich', so der bekennende Zoogegner. ... Albrecht spricht sogar von Qualzucht, da Handaufzuchten später immer ein anderes, artfremdes und unnatürliches Verhalten zeigen und unter ihrer Fehlprägung ein Leben lang leiden. Es fällt ihnen schwer, ihre eigentlichen Artgenossen zu akzeptieren, ihr Sexualverhalten ist am Menschen orientiert, sie sehen ihn dann später als Rivalen und sind daher tickende Zeitbomben.

telegraaf.nl - 23. Mai 2007
Directeur Blijdorp: 'Bokito valt niets te verwijten'
Blijdorp-Direktor: "Bokito ist nichts vorzuwerfen"
Bokito ist nichts vorzuwerfen. Das sagt Direktor Ton Dorresteijn vom Tiergarten Blijdorp am Mittwoch auf einer Zusammenkunft aus Anlaß der Flucht des Gorillas vorigen Freitag. "Bokito ist ein prima Familienvater. Er beschützt seine Weibchen." Blijdorp ist ihm zufolge verantwortlich und muß vermeiden, daß das Tier entkommen kann. "Es ist uns vorzuwerfen, daß er ausbrechen konnte. Wir dachten, daß das Gehege ausbruchsicher ist", so Dorresteijn.

nrc.nl - 23. Mai 2007
Ruiterongeluk of gorillabeet: baas is aansprakelijk
Reiterunglück oder Gorillabiß: der Chef ist verantwortlich
Wer von einem Hund (oder Gorilla) gebissen wurde, oder von einem Pferd abgeworfen, kann sich laut Gesetz genau darauf mit Recht berufen mit seiner Schädigung gegenüber dem Besitzer oder Eigentümer. Ungeachtet der Frage, ob dem Besitzer nun etwas vorzuwerfen ist oder nicht. Das 57jährige Opfer hat Blijdorp inzwischen haftbar gemacht. Morgen oder übermorgen läßt die Generalstaatsanwaltschaft den Zoo wissen, ob es ein Strafverfahren geben wird. Wegen der nicht "unschädlichen Haltung" von einem unter seiner Obhut stehenden gefährlichen Tieres. Das soll auf der Grundlage von Artikel 425 des Strafgesetzbuches einfach so ein halbes Jahr Gefängnisstrafe oder eine derbe Geldstrafe einbringen. ... Der Graben, der die Gorillainsel von den Besuchern trennte, war etwa vier Meter breit. International gelten seit kurzem strengere Normen. Die sogenannten Gorilla EEP Husbandry Guideline 2006 schreibt eine Breite von sechs Metern vor. Neue Tiergärten "kriegen keine Gorillas", wenn sie sich nicht daran halten, sagt Frank Rietkerk im Namen der Niederländischen Vereinigung von Tiergärten. Er erinnert sich, daß es im Jahre 2004 innerhalb der EAZA noch eine "Diskussion" gab über den Viermetergraben von Blijdorp.

elsevier.nl - 22. Mai 2007
Gezin doet aangifte wegens ontsnapping Bokito
Familie erstattet Anzeige wegen Bokitos Ausbruch
Die Eltern waren am Freitag mit ihren beiden Kindern im Alter von ein und drei Jahren im Tiergarten, als Bokito entkam. Die Familie flüchtete in ein Restaurant, um sich in Sicherheit zu bringen. Wie ihr Rechtsanwalt sagt, ist das dreijährige Söhnchen immer noch verstört: das Kind schläft schlecht. "Wir, und mit uns viele andere, sind mit knapper Not einer Katastrophe entkommen. Blijdorp muß eingeprägt werden, daß das niemals mehr geschehen darf", finden die Eltern.

pzc.nl - 23. Mai 2007
'Smerig wat over mijn moeder wordt gezegd'
"Schmutzig, was über meine Mutter gesagt wurde"
Was alles so behauptet wird, seit ihre Mutter schlimm zugerichtet wurde durch Gorilla Bokito, findet sie zum Verrücktwerden. "Einfach schmutzig", sagt Vanessa de Horde (31). Mutter Yvonne de Horde (57) soll ganze Tage am Gorillagehege im Rotterdamer Tiergarten Blijdorp verbracht haben. "Überhaupt nicht wahr", sagt Vanessa. "Meine Eltern gingen viermal in der Woche in den Zoo. Und dann gingen sie wahrlich nicht nur zu den Gorillas. Auch zu den Pinguinen." Ihrer Mutter geht es "superschlecht", sagt sie. "Sie wird zum drittenmal operiert". Wütend wird Vanessa, "weil es jetzt so gedreht wird, daß meine Mutter an allem schuld ist". "Sie hat Bokito nicht anstarren dürfen. Alle im Zoo schauen die Affen an, also auch meine Mutter. Muß sie vielleicht an einem Lehrgang teilnehmen, um den Zoo zu besuchen? Gleich nachdem Bokito sie angefallen und schwer verletzt hatte, erklärte Yvonne noch, daß Bokito ihr Liebling bleibt. "Meine Mutter stand unter Schock, als sie das sagte. Meines Erachtens wollte sie damit nur sagen, daß das Tier auch nichts ändern konnte. Es bleibt ein wildes Tier".

bndestem.nl - 21. Mai 2007
'Dierentuinbezoekers moeten zich beter gedragen'
"Zoobesucher müssen sich besser benehmen"
Es sind zwei Kategorien von Menschen, die in den Zoo kommen, um nach den Affen zu sehen. Bei der ersten Gruppe ist nichts verkehrt: Die sitzen gewöhnlich still auf einer Bank und sehen zu, wie die Affen sich untereinander verhalten. Aber die andere versucht, ein Teil der Affengemeinschaft zu werden. "Die Gruppe versucht, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, sie glaubt, Kontakte herstellen zu können. Das ist abwegig, denn dadurch werden die Tiere provoziert. Zoobesucher müssen sich in der Tat besser benehmen." Das sagt der Verhaltensforscher Frans de Waal, weltweit führender Fachmann, was das Verhalten von Primaten angeht. Der Verhaltensexperte lehnt den Plan ab, Bokito in Zukunft von Menschen zu isolieren. "Das hat er nicht verdient. Es ist ein trauriger Vorfall, aber offensichtlich benötigen Menschen alle paar Jahre einen Denkzettel. Zoos müssen einfach dafür sorgen, daß es soviel physischen Abstand zwischen Besuchern und Tieren gibt, daß es keinen Sinn hat, Futter, Steine oder Stöcke zu werfen.

volkskrant.nl - 22. Mai 2007
Dat ze dacht dat Bokito naar haar lachte, is rare inschatting'
Sie dachte, Bokito würde sie anlachen - eine "sonderbare Einschätzung"
Darum darf das Opfer vorläufig keinen Zugang mehr zum Zoo kriegen, so daß die Chance einer Wiederholung ausgeschlossen ist. "Sie trägt ein Risiko, und davor muß sie bewahrt werden", telefoniert De Waal aus Paris. "Es ist wirklich ein Wonder, daß sie noch lebt. Wenn der Gorilla mal richtig angefangen hätte, wäre sie tot gewesen. Die Verletzungen stellen vergleichsweise nichts dar. Laut Frans de Waal war der 11jährige Gorilla sehr frustriert. "Er war böse auf die Frau, weil sie Kontakt zu ihm suchte, aber sich seinem Harem nicht anschloß." Er begriff ihr Verhalten nicht. Das verursachte diese noch nie dagewesen Dynamik." De Waal sieht in Bokitos Aktion eine Warnung an die Besucher und die Direktionen von Tiergärten. "Laßt den Tieren ihre Würde. Kreischt nicht, fordert keine Aufmerksamkeit, provoziert nicht. Guckt, mehr nicht." "Ein Tiergarten ist kein interaktives Fan-Event mit Raubtieren und Menschenaffen."

frontpage.fok.nl - 21. Mai 2007
PvdD wil verbod op houden mensapen
PvdD will Menschenaffenhaltung verbieten
Die Parlamentsabgeordnete Esther Ouwehand von der Tierschutzpartei Partij voor de Dieren (PvdD) fordert ein Verbot der Haltung von Menschenaffen. Die Abgeordnete sagt das heute in Het Parool, wobei sie den Ausbruch des Gorillas Bokito in Blijdorp zum Anlaß nimmt. Die Tierpartei ist sowieso Gegner von Zoos in ihrer gegenwärtigen Konzeption.

frontpage.fok.nl - 21. Mai 2007
Oppasser waarschuwde slachtoffer Bokito
Wärter warnte Bokitos Opfer
Die 57jährige Frau, die am Freitag im Tiergarten Blijdorp schwer mißhandelt wurde durch den entkommenen Gorilla Bokito, war von einem Wärter gewarnt worden. Er forderte sie auf, Abstand zu halten und Bokito nicht so in die Augen zu sehen. Aus Videoaufnahmen vom Tage der Flucht geht hervor, daß die Frau diesen Ratschlag nicht befolgte.

Algemeen Dagblad - 19. Mai 2007
'Dieren opvoeden zorgt voor problemen'
"Tiere großziehen sorgt für Probleme"
Die Handaufzucht von Zootieren ist unerwünscht. "Mit Tieren, die durch Menschen aufgezogen wurden, gibt es im Nachhinein fast immer Probleme." Marc Maes ist fassungslos. Der Menschenaffen-Pfleger im Zoo Antwerpen, der auch Gorillas betreut:"Mit der Handaufzucht von Tieren sollte so schnell wie möglich aufgehört werden." Dennoch findet der Belgier es immer noch unerklärlich, daß Bokito am Freitag ausbrach und eine Frau mitschleifte. "Ein Gorilla ist ganz sanftmütig." Daß der Silberrücken nach seinem Ausbruch in Panik geriet, steht für Maes fest. "Als die Menschen rannten und schrieen, muß ihm das zu viel geworden sein. Für die Besucher war es eine ganz logische Reaktion, aber was man in so einer Situation tun muß, ist ruhig bleiben und Blickkontakte vermeiden.

Brabants Dagblad - 21. Mai 2007
Bokito krijgt in Blijdorp waarschijnlijk een kooi
Bokito erhält in Blijdorp wahrscheinlich einen Käfig
Der Rotterdamer Tiergarten Blijdorp überlegt, die Affeninsel, von der Bokito am Freitag zu entkommen wußte, zu sichern mit einem Käfig aus gläsernen Wänden. Verschiedene Besucher haben inzwischen berichtet, daß der Gorilla direkt vor seinem kurzzeitigen Ausbruch durch Besucher provoziert und von Kindern mit kleinen Steinen beworfen wurde. Normalerweise haben Gorillas Angst vor Wasser. Außerdem können sie nicht schwimmen. Laut Dorresteijn kann es möglich sein, daß durch seine Erziehung Wasser Bokito nicht abschreckt. "Er ist von Menschen aufgezogen worden. Womöglich ist ihm die Angst vor dem Wasser dadurch nicht anerzogen worden." Bokito war schon immer ein Affe mit Schrullen. Er aß gerne in Restaurants, tanzte auf Mitarbeiterfeiern. Das sagt der Berliner Tierarzt Dr. Andreas Ochs, der Bokito bis zu dessen Umzug nach Rotterdam (2005) im Berliner Zoo [mit] aufgezogen hat. "Bokito war immer schon ein sehr selbstbewußter, erfinderischer und gewiefter Gorilla, der gern experimentiert. Er ist bei uns zweimal ausgerissen. Aber dann lief er an der Hand mit zurück."


taz Berlin - 17. Mai 2007
Rütteln an den Gitterstäben
Nach dem Tod einer Tierpflegerin werden jetzt die Sicherheitsvorkehrungen im Tierpark Friedrichsfelde untersucht. Das Landesamt für Arbeitsschutz prüfe, ob nur unglückliche Umstände oder strukturelle Mängel zum Tod der 41-Jährigen führten. Am Dienstag war eine erfahrene Mitarbeiterin von einem Moschusochsen totgedrückt worden. Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz hatte zunächst vermutet, dass die Frau vergessen hatte, einen Sicherungsbalken hinter dem 350 Kilogramm schweren Tier zu schließen.

Berliner Morgenpost - 18. Mai 2007
Behörde prüft Sicherheit im Gehege des Moschusochsen
Sollten sich relevante Aspekte ergeben, würden diese auch an Arbeitsschutzbehörden in anderen Bundesländern weitergegeben, um ähnliche Zoo-Unfälle zu vermeiden.

Berliner Kurier - 17. Mai 2007
Vorwürfe gegen den Tierpark-Chef
Der schreckliche Tod von Simona M. (41). Im Tierpark erdrückt von einem Moschusochsen. Sie soll vergessen haben, das Gehege richtig zu sichern. Doch Kollegen sagen, sie wurde ein Opfer des Sparwahns: Immer weniger Leute, immer mehr Hektik. "Es war nur eine Frage der Zeit, dass was passiert." Für Tierpark-Direktor Dr. Bernhard Blaszkiewitz stand die Unfall-Ursache noch am gleichen Tag fest: "Der Sicherungsbalken der Gehegetür war nicht vorgeschoben worden." Doch für Simona M.s Kollegen liegt die Schuld woanders: "Es herrschen katastrophale Zustände im Tierpark", sagt einer, der aus Angst vor dem Direktor anonym bleiben will. "Bei immer höherem Arbeitsaufkommen in den letzten Jahren sank die Zahl der Mitarbeiter ständig. Stress ist an der Tagesordnung. Alles muss schnell gehen, um wenigstens das Nötigste zu schaffen." Was viele empört: Wie kühl Blaszkiewitz im Bericht der "Abendschau" über das Unglück wirkte: kein Wort der Trauer oder des Mitgefühls für die Hinterbliebenen.

rbb-online - 16. Mai 2007
Sicherheit im Tierpark wird kontrolliert
Nach dem Tod einer Berliner Tierpflegerin untersucht das Landesamt für Arbeitsschutz die Sicherheitsvorkehrungen im Tierpark. Nach tödlichen und schweren Arbeitsunfällen werde routinemäßg überprüft, ob unglückliche Umstände oder strukturelle Mängel dazu geführt hätten, sagte ein Tierpark-Sprecher am Mittwoch. Die ersten Erkenntnisse sollen in etwa einer Woche vorliegen.

PR-Inside.com - 18. Mai 2007
Gorilladame N´Diki im Leipziger Zoo gestorben
Die 1978 geborene Gorilladame N´Diki aus dem Leipziger Zoo ist in der Nacht zum Freitag gestorben. Das Tier, das seit 2001 in Leipzig lebte, sei an schweren inneren Verwachsungen verendet, teilte der Zoo am Freitag mit. Der pathologische Bericht der Universität Leipzig stehe allerdings noch aus. Bereits in den vergangenen Wochen sei N´Diki schlapp gewesen und habe Probleme beim Wasserlassen gehabt. Deswegen sei sie bereits behandelt worden. N´Diki stammte aus der freien Wildbahn und war damit bedeutend für die genetische Vielfalt der Zoopopulation.

Freie Presse Online - 18. Mai 2007
Gorilladame N´Diki im Leipziger Zoo gestorben
Die 1978 geborene Gorilladame N´Diki aus dem Leipziger Zoo ist in der Nacht zum Freitag gestorben.

Leipziger Volkszeitung - 18. Mai 2007
Gorilladame gestorben und Tigerin angekommen
Gorilladame "N´Diki" (geb. 1978, seit 2001 in Leipzig) ist gestorben. Sie erlag nach ersten Erkenntnissen schwersten inneren Verwachsungen ungeklärter Ursache. "Wie eng Freud und Leid im Zooalltag beieinander liegen, wurde gerade dadurch wieder spürbar, dass wir erst am Vortag ein zweijähriges Tigerweibchen aus dem Zoo Plzn in Empfang nehmen konnten, auf das wir schon sehr lange gehofft und gewartet hatten." Amurtigerdame Bella (geb. 30.05.2005) zog am 17.05.2007 am Vormittag in die Tiger-Taiga des Zoo Leipzig ein. Bella wird zunächst hinter den Kulissen an ihr neues Zuhause gewöhnt und kann dort auch ersten Blickkontakt zu Tomak aufnehmen.

Freie Presse Online - 18. Mai 2007
Zweijähriges Tigerweibchen bezieht Quartier im Leipziger Zoo
Der Leipziger Zoo hat ein zwei Jahre altes Tigerweibchen aus dem tschechischen Zoo Pilsen bekommen. Die am 30. Mai 2005 geborene Amurtigerdame Bella sei am Donnerstag in die Tiger-Taiga des Zoos eingezogen, teilte eine Sprecherin am Freitag mit. Bella werde sich zunächst hinter den Kulissen an ihr neues Zuhause gewöhnen und könne ersten Blickkontakt zu dem ein Jahr älteren Kater Tomak aufnehmen.

RP Online - 16. Mai 2007
Evi muss ohne Tristan leben
Tristan ist tot. Bei einer Operation ist der 22-jährige Flachlandtapir aus dem Krefelder Zoo nicht mehr aus der Narkose erwacht. Nicht nur die Zoomitarbeiter vermissen das Tier, das sich auch von Besuchern gern und ausgiebig kraulen ließ. Tristans Gefährtin Evita, genannt Evi, lebt nun allein mit Wasserschweinen, Guanakos und Darwin-Nandus im Gehege gegenüber der Trampeltier-Anlage in der Nähe des Zooeingangs.



Planung und Bau

NRZ Mittwoch, 23. Mai 2007
Größtes Löwengelände öffnet im Wuppertaler Zoo
Der Zoo Wuppertal eröffnet am Donnerstag das größte Löwengehege in einem deutschen Tierpark. Die Anlage für die sieben afrikanischen Löwen ist ein Hektar groß und gleicht einer afrikanischen Steppe mit verwitterten Felsen. Außerdem wurde das Gelände für die sibirischen Tiger erweitert, berichtete Zoodirektor Ulrich Schürer am Mittwoch. Die drei sibirischen Tiger, Geschenke aus dem Zoo der Partnerstadt Schwerin und aus Moskau, können auch aus eine Unterwasser-Perspektive betrachtet werden. Insgesamt hat die Erweiterung des Zoos etwa 11,5 Millionen Euro gekostet. Sie wurde als Maßnahme der Regionale 2008 vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

Lübecker Nachrichten Mittwoch, 23. Mai 2007
Zwei neue Anlagen werden im Vogelpark Marlow eröffnet
Im Vogelpark Marlow (Nordvorpommern) werden am Donnerstag zwei neue Anlagen eröffnet. Wie der Park mitteilte, sind in der Sumpfvogelvoliere je rund ein Dutzend Rote Ibisse und Löffler untergebracht. Sie leben zusammen mit Kuhreihern sowie Zimt- und Rotschulterenten. In der Neuseelandanlage wohnen Keas, mit die intelligentesten und neugierigsten Vögel überhaupt, sowie die Halbgänseart Paradieskasarka und Ziegensittiche. Insgesamt können die Besucher des Parks jetzt auf insgesamt 22 Hektar rund 1200 Tiere aus 140 verschiedenen Arten sehen. Von den 33 Gehegen sind etwa 20 begehbar.

Thüringische Landeszeitung - 20. Mai 2007
Zoo-Tiere liegen Erfurtern am Herzen
Erfurt. Es gibt nicht viele Vereinsvorsitzende, die mit Bilanzen aufwarten können wie Dietmar Schumacher: Der Chef des Vereins der Zooparkfreunde präsentierte seinen Mitgliedern auf der Jahresvollversammlung am Samstag glänzende Zahlen, die belegen, wie sehr den Erfurter Bürgern die Tiere auf dem Roten Berg am Herzen liegen. Allein im Jahr 2006 sammelte der Förderverein 115000 Euro an Spenden. Das meiste Geld floss 2006 in den Bau des Kängurulands, das am 22. Juni eröffnet wird. Die Zooparkfreunde stellten dafür mehr als 120000 Euro zur Verfügung. Hinzu kamen 2006 rund 22000 Euro für die Adlervoliere, die vor einem Jahr eingeweiht wurde, und diverse Hilfeleistungen mit geringerem Aufwand. Diese Entwicklung werde sich im laufenden Jahr fortsetzen. Die Mitglieder beschlossen die Errichtung einer neuen Flamingoanlage gegenüber der Löwensavanne und stellten dafür Mittel in Höhe von 90000 Euro zur Verfügung. Gegenwärtig wird der Planungsentwurf ausgewählt, noch im Sommer könnte mit dem Bau begonnen werden.

Mitteldeutsche Zeitung - 21. Mai 2007
Warme Füße für die «netten Kerlchen»
Sie räkeln sich in der Sonne und finden die derzeitige Wärme einfach wunderbar. Damit es die Erdmännchen im Wittenberger Tierpark auch in der kalten Jahreszeit schön mollig haben, bekommen sie jetzt eine Fußbodenheizung. Gelegt wird die in dem Anbau am Aquarium, an das sich auch das Erdmännchen-Gehege anschließt.

Tagesspiegel - 21. Mai 2007
Bernd Matthies überprüft das Verkehrskonzept zum Riesenrad
Es riecht nach Komplikationen, hinten am Zoo. Denn wenn 2009 das Riesenrad fertig ist, dann sollen auch Leute kommen und mitfahren, möglichst aus der ganzen Welt. Doch wenn sie kommen, dann selten zu Fuß – und insofern könnte sich der Übermut rächen, eine neue Touristenattraktion an einen Ort ohne Parkplätze zu zwängen. Liest man zudem, welche riesigen Nebenkosten die Betreiber auf sich nehmen müssen, um das Projekt überhaupt durchsetzen zu können, taucht die vage Erinnerung an einige gescheiterte regionale Großprojekte wie den Cargolifter auf. Dessen Halle immerhin erfüllt einen neuen Zweck.

Ebersberger Zeitung - 21. Mai 2007
Zu den Bären führt nur ein Weg
Seit die Braunbärin Mia mit ihren Töchtern Maja, Mette und Molly kurz vor Ostern in den Wildpark Poing eingezogen ist, herrscht dort ein noch größerer Besucherandrang als bisher. Zum Leidwesen einiger Anwohner des Osterfeldweges, die bei einer Infoveranstaltung über die Bebauung in ihrem Gebiet vor kurzem auch das Thema Anfahrt zum Wildpark ansprachen. Josef Festl, Leiter des Wildparks, weiß um dieses Problem und hat darüber bereits mit Bürgermeister Hingerl gesprochen. Der berichtet, dass er derzeit eine von Festl vorgeschlagene Lösung von der Verwaltung prüfen lässt. Die Ergebnisse der Prüfung für eine eventuell neue Straße sollen dem Gemeinderat vorgelegt werden.



Aktionen

Kanal8 - Mittwoch, 23. Mai 2007
Neues entdecken im Dresdner Zoo
Eine Abenteuerreise durch die Kontinente der Welt - an Pfingsten wird diese für große und kleine Zoobesucher zur Wirklichkeit.
Dabei ist nicht nur Ausdauer und Mut, sondern auch Geschicklichkeit gefragt. Es gilt nämlich unter anderem, den für Trampeltiere typischen Gang auszuprobieren oder zu hüpfen wie ein Rotes Riesenkänguru. Zwischen unserem Elefantenjungen Thabo- Umasai und Kamelmädchen Madhuri können insgesamt fünf Entdecker-Stationen erkundet werden. Unter allen Teilnehmern verlost der Zoo eine Familienjahreskarte. Wem das nicht genug Entdeckergeist ist, der kann sich auch wie Löwe, Zebra oder Papagei schminken lassen und bei den Tierpflegertreffpunkten Wissenswertes über unsere Zoobewohner erfahren. Die Spiel- und Spaß-Stationen können sowohl am Pfingstsonntag, als auch am Pfingstmontag jeweils von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr besucht werden.
Also auf zum Entdeckerwochenende am 27. und 28. Mai im Dresdner Zoo!

Berliner Morgenpost - 22. Mai 2007
Im Zoo spielt die Musik - Pfingstkonzerte zwischen wilden Tieren
Die Besucher des Berliner Zoos und des Tierparks können an diesem Sonntag und Montag nicht nur Löwengebrüll und Affengeschrei lauschen oder Knut besuchen. Bei den traditionellen Pfingstkonzerten reiche das Angebot von Blas- und Tanzmusik bis hin zu modernem Pop, teilte eine Sprecherin des Zoologischen Gartens am Dienstag mit. Die Konzerte beginnen an beiden Tagen um 11.00 Uhr.

Freizeit Ratgeber - 21. Mai 2007
Pfingsten im Leipziger Zoo: Zeitreise in die Gründerjahre
Ganz im Zeichen der Gründerzeit steht das Pfingstwochenende im Leipziger Zoo. Am 27. und 28. Masi wird die Besucher historisches Flair umwehen und sie in der Gründerjahre des Tierparks entführen. Von 11 bis 18 Uhr bietet das Gründerzeitspektakel für die gesamte Familie Unterhaltung und jede Menge Spaß. Im Konzertgarten, gelegen im historischen Zooteil, findet zwischen 14 und 18 Uhr ein kunterbuntes Bühnenprogramm statt: Zoogründer Ernst Pinkert wird die Show höchstpersönlich eröffnen. Um 15 Uhr findet dann die Zootierparade statt.

Märkische Allgemeine - 22. Mai 2007
Ein Jahr nach Eröffnung des Sielmann-Schaugeheges: Die Döberitzer ...
Vor einem Jahr war das Sielmanns-Wildtiergehege mit großen Bahnhof eröffnet worden. Seitdem wurden 30 000 Frauen, Männer und natürlich viele Kinder gezählt, die die Wisente, die Ur-Wildpferde und das Rotwild sehen wollten. Mit dieser Jahres-Besucherzahl zeigte sich Naturlandschafts-Geschäftsführer Peter Nitschke ganz zufrieden.

Acher-Rench-Zeitung - 18. Mai 2007
Größtes portables Aquarium in Freistett
Rheinau-Freistett. Die Verantwortlichen haben sich allerhand einfallen lassen und haben das größte mobile Aquarium aufstellen lassen. Seit Mittwochnachmittag läuft nun das Wasser in den 60 000 Liter Wasser fassenden Behälter, der eine Leihgabe des Verbands für Fischerei und Gewässerschutz Baden Württemberg ist. Den Besuchern der Fischtreppe ermöglicht das Aquarium einen einzigartigen Einblick in die Artenvielfalt der heimischen Gewässer, von Bächen, Flüssen und Seen. Die Organisation hat der grenzüberschreitende Verein für Tourismus in Zusammenarbeit mit dem Landesfischereiverband Stuttgart.



Nachwuchs

Der Tagesspiegel Mittwoch, 23. Mai 2007
Elefantenbaby ab heute zu sehen
Ab heute könnten die Besucher endlich einen Blick auf das 117 Kilogramm schwere und 91 Zentimeter große Tier werfen, sagte der Kurator für Säugetiere, Claus Pohle. Die Geburt hatte inmitten der Herde und unter den Augen der Besucher in der Freianlage stattgefunden. Eltern des Kindes sind die aus Simbabwe stammenden Pori und Tembo. Für die 26-jährige Elefantenkuh war es die dritte Geburt im Tierpark. Insgesamt kamen damit seit 1998 zwölf Elefanten in der Anlage zur Welt.

Berliner Zeitung - 21. Mai 2007
Blitzgeburt im Gehege der Elefanten
Im Tierpark in Friedrichsfelde gibt es erneut Nachwuchs bei den Afrikanischen Elefanten: Am frühen Sonntagnachmittag brachte Elefantenkuh Pori einen Bullen auf die Welt - direkt auf der Freianlage und unter den neugierigen Blicken von Tierparkbesuchern. "Es war eine Blitzgeburt", sagte gestern der zuständige Kurator und Vizedirektor des Tierparks, Claus Pohle. Bereits am Samstagabend hatte sich nach einer Hormonuntersuchung angedeutet, dass die Kuh demnächst gebären würde. "Aber am Morgen gab es keine Hinweise auf eine unmittelbar bevorstehende Geburt", so Pohle. Deshalb sei die Herde wie üblich aufs Freigehege gelassen worden. Zusätzlich sei ein Pfleger abgestellt worden, um die Kuh zu beobachten. Um Jungtier und Kuh die nötige Ruhe zu gönnen, bleibt das Dickhäuterhaus vorläufig geschlossen. Wie der Tierpark gestern mitteilte, soll das noch namenlose Jungtier vor Pfingsten der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Tagesspiegel - 21. Mai 2007
Gleich nach der Geburt: Ein Elefantenbaby geht baden
„Das Dutzend ist voll“, sagt Tierpark-Vizechef Klaus Pohle zufrieden. Am Sonntag kam in Friedrichsfelde das zwölfte Elefantenbaby zur Welt. Allerdings verursachte der kleine Bulle gleich jede Menge Aufregung. Kurz nach der Geburt vor den Augen der Besucher tapste der kleine Dickhäuter ins Badebecken des Freigeheges und schien zu ertrinken. Pfleger zogen ihn an Land. Die ganze Szene sah offensichtlich gefährlicher aus als sie war. Laut Pohle war das Bad ebenso undramatisch wie der Tritt, den Mutter Pori ihrem Baby unmittelbar nach der Geburt verpasste. Für die 26 Jahre alte Pori ist es das dritte Junge.

PR-Inside.com - 21. Mai 2007
Elefantenkalb im Tierpark geboren
Ein afrikanisches Elefantenbaby ist am Sonntag im Tierpark in Berlin-Friedrichsfelde geboren worden. Das Tier sei gesund, 91 Zentimeter groß und wiege 117 Kilogramm, sagte ein Sprecher der Einrichtung am Montag. Es war die zwölfte Elefantengeburt im Tierpark. Eltern des noch namenlosen Bullenkalbs sind die Elefantenkuh Pori und der nach Tierparkangaben erfahrene Zuchtbulle Tembo.

Berliner Kurier - 21. Mai 2007
Berlin bangt um Minifanten
Es war ein Drama! Aber eines, das mit dem Beifall der Besucher endete. Denn als vor ihren Augen Elefantin Pori (26) im Freigehege vom Tierpark nach ihrem gerade geborenen Baby trat, retteten beherzte Pfleger das Kleine. Doch viele Berliner bangen: Wird Pori, die 2005 schon mal ihr Kleines tötete, es wieder versuchen? "Nein!", beruhigt zwar Elefanten-Experte Prof. Dr. Fred Kurt.

Hamburger Abendblatt - Mittwoch, 23. Mai 2007
Dramatische Rettung in Berliner Zoo
Ein beispielloses Elefantendrama hat im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde für Aufregung gesorgt. Ein Babybulle wäre wenige Minuten nach der Geburt fast ertrunken. Die afrikanische Elefantenkuh Pori (26) versuchte gerade, das Kalb aufzurichten und vom nahen Badebecken wegzustoßen, als es plötzlich doch in den Wassergraben rutschte. Die zwölfte Elefantengeburt in dem Tierpark drohte zur Tragödie zu werden. ... Reflexartig reckte das kleine Kalb den Rüssel empor, hielt ihn instinktiv über Wasser und schwamm tapfer bis zur Mauer gegenüber. Dort nahte endlich Rettung. Beherzt packten Pfleger, ein Tierarzt und ein Besucher den Kleinen an Rüssel, Ohr und Vorderbein, zogen den schon 117 Kilo schweren Bengel ins Trockene. Das 91 Zentimeter hohe Kalb wurde in eine Elektrokarre gelegt und zum Stall gefahren. Mutter Pori, die vor zwei Jahren eines ihrer Jungtiere totgetreten hatte, bekam erst einmal eine Spritze - zur Beruhigung. Dann wurde das Junge zu ihr gelassen, und alles ging gut.

Ad-Hoc-News - 22. Mai 2007
Tierpark stellt Elefantenbaby der Öffentlichkeit vor
Der Berliner Tierpark in Friedrichsfelde stellt am Mittwoch (23. Mai) sein neugeborenes Elefantenbaby der Öffentlichkeit vor. Dann könnten die Besucher endlich einen Blick auf das 117 Kilogramm schwere und 91 Zentimeter große Tier werfen, sagte der Kurator für Säugetiere, Claus Pohle. Der noch namenlose afrikanische Elefant war am Sonntag unter den Augen der Besucher in der Freianlage zur Welt gekommen. Die Geburt hatte inmitten der Herde stattgefunden.

openPR.de - 18. Mai 2007
Elefantenkindergarten in Köln
Zum dritten mal in der Geschichte des Kölner Zoos hat nun ein Elefantenbaby in Köln das Licht der Welt erblickt. Nachdem am 30.03.06 Marlar im Kölner Zoo geboren wurde und dem Kölner Zoo einen Besucherrekord bescherte, hat am 16. April diesen Jahres ein kleiner Elefantenbulle im Zoo das Licht der Welt erblickt. Nun hat auch noch die Leitkuh Thi Ha Phyu ein Junges zur Welt gebracht. Grund genug also für einen Besuch im Kölner Zoo um mal zu nachzuschauen, wie es Marlar und ihren neuen Spielkameraden so geht.
Wer Marlar und Co. mit nachhause nehmen möchte, kann im Zooshop einen Rheintaler mit dem Motiv „Elefantenbaby Marlar“ erwerben. Der Erlös kommt dem Elefantenhaus zugute. Der Kaufpreis von 12,90 Euro ist gut angelegt, denn zwischen Köln und Speyer gibt es bei derzeit 50 Partnern des Vereins Rheintal e.V.

St. Galler Tagblatt - 18. Mai 2007
Töchterchen für Elisha
Gossau. Im Walter-Zoo ist am Montag erstmals nach sieben Jahren wieder ein Schimpansen-Baby zur Welt gekommen. Die Geburt verlief schnell und problemlos. Mutter Elisha hat das Schimpansenmädchen gut angenommen. Ob die Aufzucht des Babys, das noch keinen Namen hat, gelingt, wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen, wie es in einer Mitteilung des Zoos vom Mittwoch heisst. Elisha sei mit neun Jahren sehr jung Mutter geworden.

Blick - 21. Mai 2007
Beim Brillen-Bärchen im Bad
Dem jüngsten Brillenbär im Zürcher Zoo brennt die Sonne aufs Fell. Da gibts nur eines: Ab ins kühle Nass! Der kleine Wollknäuel ist Ende Januar zur Welt gekommen und zeigt sich dieser Tage erstmals den begeisterten Zuschauern.

Nordbayerische Nachrichten - 16. Mai 2007
Elchbabys kamen im Doppelpack
Überraschung im Wildpark Hundshaupten: Statt einem Elchbaby brachte Elchkuh Lotta am späten Mittwochnachmittag gleich zwei auf die Welt. Zum wiederholten Mal, schon 2006 gab es im Elch-Gehege Zwillings-Nachwuchs. Die Geburt verlief problemlos, die beiden Jungen kamen nacheinander auf die Welt. Bis jetzt sind die noch namenlosen Zwillinge wohlauf, haben bereits die ersten kräftigen Schlücke Milch zu sich genommen und auch die ersten noch zaghaften Schritte getan. Mutter Lotta weicht nicht von der Seite ihrer Schützlinge und stubst sie immer wieder aus dem Schlamm heraus ins Trockene.

NUN! Usedom - 21. Mai 2007
Doppelter Nachwuchs im Usedomer Wisentgehege
Gleich doppelten Grund zur Freude hatten am vergangenen Wochenende die Betreuer im Prätenower Wisentgehege. Innerhalb von gerade einmal 24 Stunden bekam die kleine Herde zweimal Nachwuchs. Am Samstag morgen kurz nach Öffnung des Schaugeheges um 10 Uhr brachte die jüngste Wisentkuh ihr Kalb zur Welt, exakt zwei Jahre nach der Geburt des ersten Nachwuchses, der auf den Namen Usedomka getauft wurde. Nicht einmal 24 Stunden später war es dann bei der Leitkuh soweit, ohne Probleme brachte auch sie ihr Junges zur Welt. Nach der Tragödie im vergangenen Jahr, als der Bulle den ebenfalls im Schaugehege geborenen Nachwuchs noch bevor er das erste Mal stehen konnte, als Fremdkörper ansah und versehentlich tötete, war man diesmal vorbereitet.

Tirol Online - 20. Mai 2007
Wolfswelpen am Weg zum Alpenzoo
Knut ist Vergangenheit. Dem kleinen Eisbären aus Berlin macht jetzt tierischer Nachwuchs der anderen Art aus Deutschlands Hauptstadt Konkurrenz. Drei 14 Tage alte Wolfswelpen bereiten sich dort seit gestern auf ihre Reise nach Innsbruck vor. Unterstützt werden sie dabei von Pascale Jüch. Die 32-jährige Zoologin aus Luxemburg hat schon die Wölfe im Alpenzoo großgezogen. 1999 verbrachte sie mehrere Monate mit Tristan, Jaskov und Shiva, gewöhnte sie an ihre neue Umgebung und lehrte sie das Heulen. Schon aus diesem Grund wurde Pascale Jüch auch diesmal von Alpenzoodirektor Michael Martys beauftragt, den Nachwuchs bei den beiden verbliebenen Rüden in Innsbruck einzuführen. Denn Wölfin Shiva starb vor zwei Jahren an einer Infektionskrankheit. Damit war es auch mit der eigenen Zucht vorbei. Die Zoologin fuhr Freitagabend in den Wildpark Schorfheide nahe Berlin. Jüch wird die kommenden vier Monate fast ständig im Alpenzoo verbringen. Sie muss ihren drei Welpen die Milchflasche geben und sie dann langsam auf Fleisch umstellen. Auch das Heulen wird die Zoologin den Kleinen beibringen müssen, wie damals 1999 den inzwischen erwachsenen Wölfen.

ORF.at - 22. Mai 2007
Katta-Nachwuchs im Salzburger Zoo
Seit vergangenem Sommer bevölkern madegassische Kattas den Salzburger Zoo in Hellbrunn. Und bei den Halbaffen hat sich mittlerweile Nachwuchs eingestellt: Ein sechs Wochen altes Baby.

Neue OZ Online - Mittwoch, 23. Mai 2007
Eine neue Familie für Billy und Lilly
Ein kleines flauschiges Knäuel versteckt sich schüchtern hinter dem Schuh von Kirsten Bischof. Es sind die Pinguinjungen Billy und Lilly, die sich da eng aneinanderkuscheln. Die beiden sind Waisen und werden im Zoo von Hand aufgezogen. Unsicher sitzen die zwei im Gras. Extra fürs Foto haben sie sich gestern aus ihrem Haus gewagt. Als die Humboldtpinguine vor zwei Monaten aus ihren Eiern schlüpften, war die Freude groß. Zwei Junge in einem Nest – das gab es in Osnabrück noch nie, berichtet Zoobiologin Ute Magiera. Doch kurz darauf das erste Unglück: Die Mutter der Kleinen stirbt an Herzversagen. Fortan übernimmt der Pinguin-Papa die Pflege seiner Sprösslinge. Nach kurzer Zeit stellen die Tierpfleger fest, dass der arme Kerl mit dieser Aufgabe überfordert ist: Die Jungen sind unterernährt. Also schlüpft unter anderem Tierpflegerin Kirsten Bischof in die Mutterrolle. Mit einer Spritze flößt sie ihren Babys viermal am Tag Fischbrei ein. Aber es kommt noch dramatischer für die ohnehin schon geschrumpfte Pinguinfamilie: Der Papa verschluckt eine Elsternfeder, die in seiner Speiseröhre stecken bleibt. Alle Rettungsdienste scheitern, und damit ist die Tragödie im Osnabrücker Zoo perfekt. Aber wo viel Schatten ist, ist auch Licht: Billy und Lilly entwickeln sich prächtig. Sogar die schwierige Nahrungsumstellung von Fischbrei auf ganzen Fisch haben sie ohne Probleme gemeistert.



Knut

Berliner Kurier - 19. Mai 2007
Guten Rutsch, Knut!
Kopfüber stürzt sich Knut mutig die steile Rutsche runter und nimmt richtig Fahrt auf dem glatten Stahl der Rutsche auf. Immer der Nase nach. Konzentriert saust Knut bäuchlings abwärts. Das Zielfoto ist zwar etwas unscharf, zeigt aber dadurch, wie viel 'Sachen' Knut am Ende drauf hatte. Gut, dass es die Pfoten-Bremse gibt.

freizeit-ratgeber.de - 21. Mai 2007
Falsche Erziehung: Wird Knut zur Bestie?
Wird aus dem niedlichen Eisbärbaby Knut eine todbringende Bestie? Das befürchten einem Bericht der Welt Online zufolge die Betreiber des Rotterdamer Zoos. Dort war in der vergangenen Woche der Gorilla Bokito durchgedreht und hatte eine Besucherin mit Bissen schwer verletzt. Das Pikante dabei: Der Riesenaffe war in Knuts Heimat, im Berliner Zoo, aufgewachsen. Dort sei er falsch erzogen worden, behauptete Ton Dorrestejn, der Direktor des Zoos Rotterdams, gegenüber der niederländischen Tageszeitung De Volkskrant.

Berliner Zeitung - 21. Mai 2007
Wenn Kinderstars erwachsen werden
Wer richtig hinschaut, sieht die Veränderungen: Eisbär Knut, seit Monaten der Star im Berliner Zoo, wandelt sich vom Kuschel- zum Raubtier. Mit 21 Kilogramm wiegt er nun fast dreimal so viel wie bei seinem ersten öffentlichen Auftritt im März. Sein Kopf ist spitzer geworden, die Reißzähne wachsen. Knut schleckt längst nicht mehr nur Brei aus dem Napf, sondern beißt herzhaft in Fische. Tierpfleger Thomas Dörflein, Knuts Ziehpapa, polstert sich inzwischen die Kleidung. Wenn Knut beim Spielen zwackt, tut es richtig weh. In zwei, drei Monaten wird das Knuddel-Verhältnis zu Ende sein. Dann ist das Raubtier zu gefährlich für Menschen, auch für Dörflein. Der will bis dahin seinem Schützling noch vieles beibringen, was Eisbären so können sollten. Was mit Knut wird, wenn er in einem Jahr rund tausend Kilogramm schwer und ausgewachsen ist, steht noch nicht fest. Eisbären sind Einzelgänger.

Businessportal24 - 22. Mai 2007
Eisbär Knut als «Wasserratte»
Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo hat dank der drückenden Hitze seine anfängliche Scheu vor Wasser überwunden. Am Dienstag plantschte er bei gut 30 Grad so mutig und vergnügt wie noch nie mit seinem Ziehvater Thomas Dörflein im Wasserbecken der Braunbärenanlage. Die Wassertemperatur lag bei 20 Grad. Als Dörflein Anfang Mai mit dem «Schwimmunterricht» begann, war das Wasser noch 13 Grad kalt und Knut nicht gerade begeistert.

Rheinische Post - 22. Mai 2007
Schwimm-Einlage mit seinem Pfleger
Das süße Eisbär-Baby Knutsch-Knut, das war einmal. Zwar ist Knut immer noch süß. Die Zeiten von "klein" oder "Baby" sind hingegen endgültig vorbei. Auf neuen Schwimm-Fotos lässt Knut seine Eisbär-Muskeln spielen und balgt ausgelassen mit seinem Lieblingspfleger Thomas Dörflein. Knut wird erwachsen. Und muss auch immer mehr Pflichten übernehmen. Am Dienstag kommt mal wieder Umweltminister Sigmar Gabriel vorbei, um für eine Kampagne Fotos mit ihm machen zu lassen.

AOL.DE - 18. Mai 2007
Knuts neuer Opa




Leipziger Volkszeitung - 22. Mai 2007
Dreibeiniger Wolf „Naum“ gestorben - Nachwuchs in Groß Schönebeck
Groß Schönebeck. Freude und Trauer zugleich im Wildpark Schorfheide: Der dreibeinige Wolf „Naum“ ist tot. „Er ist in die ewigen Jagdgründe eingegangen“, sagte Wildparkleiterin Imke Heyter am Dienstag in Groß Schönebeck (Barnim). Zugleich berichtete sie von Nachwuchs: Die Elchkuh Lilly brachte Zwillinge zur Welt, zwei Wölfinnen warfen insgesamt dreizehn Welpen. Die jungen Wölfe gehen an Tierparks in Perleberg (Prignitz), Niedersachsen und Österreich. Die Elchkälber bleiben in Groß Schönebeck.

openPR.de - 22. Mai 2007
Aufgedeckt: Tierpark-Affen an Versuchslabor abgegeben
Nach monatelangen Recherchen hat sich der schreckliche Verdacht der Tierrechtsorganisationen animal public und Bundesverband Menschen für Tierrechte bestätigt. Die sechs Schweinsaffen, die im November 2006 vom städtischen Tierpark Recklinghausen abgegeben wurden, befinden sich tatsächlich in einem Institut, das auch Tierversuche durchführt. Dort dienen sie nicht ausschließlich als Zuchttiere, wie bislang behauptet, sondern werden für die HIV-Forschung eingesetzt. Von der Stadt fordern die Tierschützer nun Konsequenzen zu ziehen. Für animal public und die Menschen für Tierrechte ist es unverantwortlich, dass bereits über die Anschaffung neuer Tiere nachgedacht wird, wenn das Geld des städtischen Tierparks nicht reichte, um das Affenhaus zu sanieren und die Tiere stattdessen in ein Labor abgegeben wurden.

PR-Inside.com - 22. Mai 2007
Prozess um Raubüberfall im Tierpark Thüle begonnen
Wegen eines Raubüberfalls auf dem Gelände des Tierparks Thüle müssen sich vier Männer seit Dienstag vor dem Landgericht im niedersächsischen Oldenburg verantworten. Die Angeklagten im Alter von 22 bis 29 Jahren sollen im Oktober vergangenen Jahres in das Wohn- und Geschäftshaus des zu diesem Zeitpunkt abwesenden Tierparkinhabers eingedrungen sein. Dabei seien sie von der nach Hause zurückkehrenden Lebensgefährtin des Tierparkinhabers überrascht worden. Laut Staatsanwaltschaft haben die Angeklagten aus Oldenburg, Cloppenburg und Hannover die Frau mit Kabelbindern gefesselt und unter Androhung weiterer Gewalt dazu gezwungen, die Zahlenkombination eines Tresorschlosses preiszugeben. Aus dem Tresor haben die Männer demnach die Tageseinnahmen in Höhe von rund 84 000 Euro erbeutet. Mit weiteren Wertgegenständen aus dem Haus sollen sie in einem Kleintransporter des Tierparks geflüchtet sein. An dem Raub waren dem Landgericht zufolge insgesamt sieben Täter beteiligt, von denen drei vor dem Überfall als Aushilfskräfte im Tierpark gearbeitet hatten.

Cicweb - 22. Mai 2007
Aus dem Abwasserkanal ins Schimpansengehege
Der Linearantrieb Lockmaster von elero kommt normalerweise an Gullydeckeln oder Schachtöffnungen zum Einsatz: Von einer Zentralsteuerung aus verriegelt er bei Bedarf die Öffnungen – zum Beispiel aus Sicherheitsgründen bei Staatsbesuchen. Eine ähnliche Funktion übernimmt der Antrieb nun auch im Zoo: in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen sichern fünf Linearantriebe die Käfigtüren des Schimpansengeheges. „Wir haben nach einer sauberen, präzisen Antriebslösung gesucht, die zuverlässig den Kettenantrieb verriegelt, sich über Funk steuern lässt und den feuchten Umweltbedingungen in einer Afrikahalle standhält“, erklärt Rainer Vossenkaul, Projektleiter bei der Thomas GmbH und als leitender Ingenieur zuständig für die Installation der technischen Anlagen im Afrikahaus in Gelsenkirchen. Inzwischen kommen die Vorteile noch in einem weiteren Zoo zum Tragen: Im Allwetterzoo Münster verschließt der Lockmaster das Nashorngehege.

20minuten - 21. Mai 2007
Greise Schimpansin schwanger?
«Das Verhalten unserer 49-jährigen Schimpansin Blacky lässt vermuten, dass sie schwanger ist», sagte Zoodirektor Ernst Federer. Mit 49 Jahren wäre Blacky damit die älteste bekannte schwangere Schimpansin der Welt. Die durchschnittliche Lebenserwartung von Schimpansen beträgt 50 Jahre. «Falls Blacky an Altersschwäche stürbe, würden bestimmt die anderen Schimpansen der Gruppe für ihr Baby sorgen», so Federer.

nachrichten.at - 22. Mai 2007
Tier-Attacken immer häufiger
"Gorilla verletzt vier Personen". "Elefant spießt zwei Aufseher auf". "Moschusochse trampelt Pflegerin tot". Hiobsbotschaften der vergangenen Tage, die die Frage aufwerfen: Werden unsere Zootiere immer aggressiver?

Nachrichten - AOL.de - 21. Mai 2007
Wenn Zootiere Menschen töten
Acht Jahre lang kümmerte sich ein 42-jähriger Pfleger um einen Tiger im Süden Chinas, dann griff dieser ihn an und tötete ihn. In Vietnam wiederum lief ein misshandelter Elefant Amok und tötete seine beiden Peiniger. Immer öfter kommt es in Zoos zu tödlichen Angriffen auf Menschen.

espace.ch - 21. Mai 2007
Neue Partnerin für Rigo
Das Leoparden-Männchen Rigo im Dählhölzli dürfte schon bald wieder weibliche Gesellschaft erhalten. Rigo verweilt seit der Attacke auf seine Partnerin Saida alleine im grössten und modernsten Leopardengehege Europas. Das Dählhölzli hat nun ein neues Leopardenweibchen in Aussicht, wie Tierparkdirektor Bernd Schildger gegenüber Capital FM erklärte. Im November des vergangenen Jahres hätte Rigo mit seiner damaligen Partnerin Saida erneut zusammen geführt werden sollen. Dies nach dem Einzug ins neue Gehege. Kaum wurde jedoch der Schieber zwischen den Gehegeteilen geöffnet, griff Rigo seine Partnerin Saida an. Diese überlebte die Attacke nicht.

Express.de - 20. Mai 2007
TIER-ANIMATEURIN
Langeweile im Gehege war gestern: Im Zoo Krefeld gibt es keine dauerdösenden Gorillas, apathischen Paviane oder unterbeschäftigten Schimpansen – dank Christine Peter (45). Ihr Beruf: Tieranimateurin. Dass ein Zoo für den Freizeitspaß der Tiere extra jemanden einstellt, ist einzigartig in Deutschland. Christines Spezialgebiet: Affen-Beschäftigung. EXPRESS begleitete die Berlinerin bei der Arbeit mit Pavianen, Sakis und Co.

Mitteldeutsche Zeitung - 21. Mai 2007
Abschied von den Meerkatzen
Seit dem 10. Januar kletterten im Südpark wieder die Affen. Fünf Grüne Meerkatzen aus dem Tierpark Bad Kösen waren als "Pensionsgäste" nach Merseburg gekommen, weil für sie in Bad Kösen ein neues Gehege gebaut wurde. Am Montag nun ging es für die fünf wieder zurück, doch die Reisevorbereitungen waren nicht ganz unkompliziert. Zwar ist der Außenbereich noch nicht fertig, aber der Innenbereich mit 35 Quadratmetern Grundfläche ist richtig toll geworden. Hier haben die Tiere jetzt sogar beheizbare Sitzflächen.

Ärzte Zeitung - 21. Mai 2007
Homöopathie für Dickhäuter
Im Zoo von Singapur werden kranke Tiere immer öfter mit chinesischen Kräutermischungen geheilt statt mit herkömmlicher Medizin. Chefveterinär Oh Soon Hock habe schon bei 50 Arten erstaunliche Erfolge erzielt, berichtete er der Zeitung "Straits Times". "Ich will diesen Tieren helfen, die sonst vielleicht eingeschläfert werden", sagte er. Der Tierarzt betonte, dass bei kranken Tieren immer noch zuerst die üblichen westlichen Medikamente angewendet würden. Nur, wenn nichts mehr helfe, greife er in seine chinesische Trickkiste.

Nachrichten.ch - 21. Mai 2007
Brünstiger Tiger tötet Pfleger
Ein anscheinend brünstiger Tiger hat in einem Zoo im Süden Chinas seinen langjährigen Pfleger getötet. Der 42-Jährige habe das Gehege des Tigers gereinigt, als das Tier ihn angegriffen habe, berichtete die «Jugendzeitung». Der Tiger habe den Mann in den Hals und in die Beine gebissen. Ein Kollege sei dem Pfleger zu Hilfe geeilt, habe den Mann jedoch nicht retten können.

newsclick.de
Sibirischer Tiger traf gestern Abend im Zoo Arche Noah ein
Die alleinstehende Tigerdame hat einen "Neuen": Gestern Abend traf im Stöckheimer Zoo Jelzin ein, ein zweieinhalb Jahre alter Sibirischer Tigerkater

NGZ-Online - 21. Mai 2007
60 Jahre: Fifi feiert Geburtstag
Herzlichen Glückwunsch: Fifi feiert im Zoo von Sydney den 60. Geburtstag. Das Tier ist damit der älteste Taronga-Schimpanse der Welt.

Täglicher Anzeiger - Mittwoch, 23. Mai 2007
Affe in US-Zoo an Beulenpest verendet
In einem US-Zoo ist ein Affe an der Beulenpest verendet. In Gewebeproben eines toten Kapuzineraffens sei eine Infektion mit der gefährlichen Krankheit nachgewiesen worden, teilte die Leitung des Zoos in Denver im US-Bundesstaat Colorado mit. Möglicherweise habe sich der achtjährige Affe durch das Fressen eines Eichhörnchenkadavers infiziert. Eine andere Möglichkeit sei die Übertragung durch Flöhe. Um jegliche Gefährdung für andere Tiere und Zoo-Besucher auszuschließen, habe der Zoo Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Das Infektionsrisiko sei aber "äußerst niedrig".

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


Ausschließlich "Bokito" und daher oben eingefügt



Russische Meldungen

utar-tass.ur.ru - 22. Mai 2007
В Екатеринбургском зоопарке родился оленек
Kantschil im Zoo Jekaterinburg geboren
Im Zoo Jekaterinburg gibt es Nachwuchs in der Großkantschilfamilie. Wie heute der Korrespondent von ITAR-TASS im Zoo erfuhr, sind diese Tiere eine große Seltenheit. In Rußland gibt es Kantschils nur in den Zoos von Moskau und Jekaterinburg. Im Zoo Jekaterinburg leben heute zwei erwachsene Kantschils und drei Jungtiere.

Prawda - 21. Mai 2007
«Роза Хутор» поможет вернуть на Кавказ леопарда
"Rosa Chutor" hilft dem Leoparden bei der Rückkehr in den Kaukasus
Der World Wildlife Fond (WWF) und die Gesellschaft "Rosa Chutor", die führt den Aufbau des gleichnamigen alpinen Ski-Komplexes im Rayon Krasnaja Poljana, erklärten den Beginn eines einmaligen Projektes "Rückführung des vorderasiatischen Leoparden in den Kaukasus". Das Projekt wird durchgeführt mit Unterstützung des Ministeriums für Naturressourcen Rußlands und der Russischen Naturaufsichtsbehörde. Die Wiederherstellung der Population des kaukasischen Leoparden wird zum ersten großen Naturschutzprojekt des WWF Rußlands, das vollständig finanziert wird auf Kosten der russischen Wirtschaft. Im Kaukasus war der Leopard noch vor kurzem ziemlich weit verbreitet und kam praktisch in allen Gebirgsgegenden vor, doch aufgrund verstärkter Ausrottung Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist seine Anzahl stark zurück gegangen und in vielen Rayons ist er völlig verschwunden. In Rußland erhielt sich der Leopard in der Gegenwart nur in den unzugänglichsten Gegenden des Ostkaukasus, doch ist die Population so zersplittert und zahlenmäßig gering, daß sie praktisch nicht lebensfähig ist und sich nur erhält aufgrund seltener Zugänge von Leoparden aus den transkaukasischen Republiken und Nordiran. Aufgabe des WWF und der Partner des Projektes: den kaukasischen Leoparden nach Rußland zurückzubringen

bdg.by - 21. Mai 2007
В Минском зоопарке появился новый обитатель
Neuer Bewohner im Zoo Minsk
Ein Amurleopard, dessen Art am Rande des Aussterbens steht, kam nach Belorußland auf der Grundlage des Programms der Erhaltung dieser Tiere. Leo, so heißt der Leopard, kam vor einigen Monaten aus Krasnojarsk, wurde aber erst gestern den Besuchern gezeigt, da er sich erst einleben mußte.

vostokmedia.com - 17. Mai 2007
Пощадит ли гострасса Приморья самую редкую дикую кошку планеты
Verschont die staatliche Trasse in der Region Primorje die seltenste wilde Katze der Erde?
Wissenschaftler der Fernostabteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften und Vertreter von nichtstaatlichen Umweltorganisationen der Region Primorje erörterten die Frage nach einer möglichen Korrektur beim Bau der staatlichen Trasse im Rayon Chassan. Gerade hier lebt die seltenste Wildkatze des Planeten, der Amurleopard. Auf der Beratung riefen Wissenschaftler und Ökologen Vertreter der Behörden des Gebiets auf, mögliche Varianten zu finden für den Erhalt von Übergängen, auf denen die Raubkatzen die Trasse überqueren können, ohne Schaden zu nehmen. Dmitrij Pikunow, Doktor der biologischen Wissenschaften an der Russischen Akademie der Wissenschaften: "Wir zerreißen das Areal in zwei Hälften, wobei die Trasse eine völlig unüberwindbare Barriere für die Raubkatzen bildet."

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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoologischer Garten Wuppertal, 23.05.2007
Zoologischer Garten Wuppertal eröffnet die größte Löwenanlage in einem deutschen Zoo und das Erweiterungsgelände
Am Donnerstag, dem 24.05.07 eröffnet der Zoologische Garten Wuppertal das Erweiterungsgelände mit einer Anlage für Sibirische Tiger und dem größten Löwengehege, das jemals in einem deutschen Zoo gebaut wurde. Die Zoo- Erweiterung ist mit dem neuen Eingangsgebäude, dem Samba- Radweg und dem Vorplatz des Stadions eine Maßnahme der Regionale 2006, die vom Land Nordrhein- Westfalen gefördert worden ist. Die Baukosten betragen für alle Teile zusammen, einschließlich einer Brücke über das Zoogelände, etwa 11,5 Mio. Euro. Für den Zoologischen Garten Wuppertal ist das Projekt Zooerweiterung ein Schritt in die Zukunft. Auf 1 Hektar Grundfläche bietet die Löwenanlage, die einer afrikanischen Steppe mit verwitterten Felsformationen nachempfunden ist, die neue Heimat für 7 afrikanische Löwen. Das Tal der Sibirischen Tiger mit zwei Anlagen, darunter eine mit einer Unterwassereinsicht, ist Heimat für die Tigerkater „ Mandschu “ und „Wassja “, Geschenke aus dem Zoo der Partnerstadt Schwerin, und dem Weibchen „Mymosa“, ein Geschenk aus dem Zoo Moskau. Sie wird erst am 23.05.07, aus Moskau eintreffen und kann nach der strapaziösen Reise erst später vorgestellt werden. Die Zooerweiterung wird von Herrn Oberbürgermeister Peter Jung in Anwesenheit des Oberbürgermeisters unserer Partnerstadt Schwerin, Herrn Norbert Claussen, am Donnerstag, dem 24. Mai um 15.00 Uhr eröffnet.

Tierpark Berlin, 23.05.2007
Neue Anlagen für Hyänen und Rothunde und Volieren für Greifvögel und Eulen werden im Tierpark Berlin eingeweiht
Der Tierpark Berlin freut sich sehr, daß noch pünktlich zum Pfingstfest neue Freianlagen und Volieren übergeben werden können. Am Freitag, dem 25. Mai 2007, 12.00 Uhr, findet die Eröffnung statt. Treffpunkt sind die neuen Eulenvolieren zwischen Cafeteria und afrikanischen Büffeln. Im Anschluß geht es zu den neuen Anlagen für Tüpfelhyänen und Rothunde. Die Finanzierung der neuen Anlagen verdanken wir der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Tierpark Hagenbeck, 23.05.2007
Das Tropen Tropen-Aquarium Hagenbeck eröffnet mit Hamburgs „Herz Herz-Kinder Kindern“
Nun ist es so weit: Das Erlebnis-Aquarium mit Tropen-Welt öffnet seine Pforten jetzt für alle Besucher! Die exotischen Bewohner des Tropen-Aquariums Hagenbeck nutzten die Zeit und die Ruhe seit dem 100-sten Geburtstag des Tierparks, um sich einzugewöhnen. Nun fühlen sich alle Tiere in ihrer neuen Umgebung wohl und sicher und erwarten die Gäste. Die Ersten, die sich trauen, auf Expedition zu gehen, sind kleine Patienten der Kinderkardiologie und der Kinderherzchirurgie des Universitären Herzzentrums Hamburg im UKE. Gemeinsam mit ihrem Gastgeber Joachim Weinlig-Hagenbeck werden sie dem Pfad durch den Dschungel und in die Tiefen der Erde und der Meere folgen. Dort finden sie: 290 Arten mit 13.000 Tieren aller Kontinente. Große Haie und Muränen, Gift- und Würgeschlangen, Fledermäuse, Nil-Krokodile, Lemuren, Spinnen und vieles mehr leben hier.

Zoo Leipzig, 23.05.2007
Kinder in den Zoo Leipzig - Kindertagsparty mit tierischem Flair
Der 1. Juni 2007 steht im Zoo Leipzig ganz im Zeichen der Kinder. Von 10 bis 18 Uhr findet eine riesen Kindertagsparty statt. Alle Kinder zahlen an diesem Tag nur den halben Eintrittspreis. Mit einem Coupon des Wochenkuriers, der sich neben dem Tessloff Verlag und der Leipziger Medien GmbH an der Kindertagsveranstaltung beteiligt, können die kleinen Gäste sogar kostenlos in den Zoo. Und was ist nun tatsächlich los im Zoo der Zukunft? Diesmal sind die Leseratten gefragt. Die erfolgreichen Wissensbücher „Was ist Was“ werden auf dem Aquariumsvorplatz vorgstellt. Natürlich läßt es sich der Autor des „Was ist Was“- Buches über die Pinguine, Dr. Boris Culik, nicht nehmen aus seinem Werk direkt am Pinguingehege um 11 und um 14 Uhr vorzulesen und sämtliche Fragen der geneigten Hörer zu beantworten. Nach der anstrengenden Lektüre wartet auf jedes Kind eine Portion Freieis! Danach geht’s ab zum Bungee-Trampolin, auf dem man sich ausgiebig austoben kann. Das Duo Amarizias mit dem Kinderzirkus „Schnuddelwap“ sorgen jeweils um 12.30 und um 15.30 Uhr für die akrobatische Stimmung. Lieder, Puppen und Geschichten heißt es um 14.30 und um 16 Uhr mit Gösta & Willi auf dem Aquariumsvorplatz. Wer schon immer einmal auf eine trierische Schnitzeljagd durch den Zoo gehen möchte, sollte sich auf dem Robbenvorplatz melden. Mit jeweils fünf Fragen und Aktionen werden die Teilnehmer von den Pinguinen über die Elefanten bis zu den Giraffen auf die Verfolgung geschickt. Am Ende winken tolle Preise. „Es ist uns ein großes Anliegen, die Kinder an diesem Tag besonders zu bedenken und ihnen jede Menge Spaß und Wissenswertes zu bieten“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.

Zoo Dortmund, 23.05.2007
„Gemalte Hunde“ im Zoo Dortmund
Der Afrikanische Wildhund ist eine der farblich schönsten Arten der hundeartigen Raubtiere. In den unterschiedlichsten Brauntönen, mit schwarzen und weißen bis hin zu rötlichen Elementen ist das Fell dieser Tiere collagenhaft gescheckt. Die Färbung hat den Wildhunden den englischen Namen „Painted Dogs“ eingebracht, in manchen Gegenden des südlichen Afrikas, wo die Wildhunde ursprünglich zuhause sind, heißen sie sogar „Picasso Dogs“. Der Ausspruch „schön wie gemalt“ trifft auf diese Beutegreifer tatsächlich zu. Wie die meisten anderen Vertreter der Hundeartigen leben und jagen Afrikanische Wildhunde im Rudel. Ihr Lebensraum sind die Busch- und Baumsavannen Afrikas, wo sie selbst vor großen Huftieren als Beute nicht halt machen, die sie dann gemeinsam erlegen. In der Gemeinschaft sind sie stark und so gehören sie zu den gefürchtetsten Räubern Afrikas. Mit ihrem kräftigen Gebiss knacken sie Knochen und selbst Schädel ihrer Beutetiere. Auch Innereien werden von ihnen nicht verschmäht, in denen sie sich auch gerne wälzen. Daher steht ihr Geruch in krassem Gegensatz zu ihrer äußeren Erscheinung. Im Zoo werden Afrikanische Wildhunde seit langem gehalten. Jedoch sind zwei alte Rüden inzwischen verstorben und der dritte im Bunde verbringt seine letzten Jahre im Zoo Duisburg. Der Zoo Dortmund hat in den vergangenen Monaten das Gehege grundlegend renoviert und stark erweitert, so dass er nun über eines der besten Wildhundegehege verfügt. Nun ist ein neues Rudel von fünf Wildhunden eingetroffen. Die aus dem Zoo Tel-Aviv stammenden Tiere haben sich gut eingelebt und werden am Freitag ihre neue Anlage in Besitz nehmen. Zur Schaufütterung laden wir ein zum Fototermin am Freitag, 25. Mai, 10 Uhr, am Wildhundegehege am östlichen Rand des Zoos. Wortberichterstatter sind auch herzlich willkommen.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 23.05.2007
Quirlige Akrobaten in der Wilhelma
Vom Pfleger kommentierte Tierfütterungen sind bei Zoobesuchern ausgesprochen beliebt – man denke nur an die Seelöwen der Wilhelma. Mit Beginn der Pfingstferien bietet die Wilhelma ihren Besuchern eine weitere Attraktion dieser Art: Ab Samstag, dem 26. Mai gibt es zweimal täglich um 9.30 Uhr und um 13.30 Uhr eine kommentierte Fütterung der Nasenbären. Die Pfleger werden dabei alle Hände voll zu tun haben, denn zur Zeit toben 14 der kletterfreudigen Kobolde über die Anlage am Ausgang des Amazonienhauses. Die beiden Weibchen „Jacqueline“ und „Claudine“ haben Mitte März in der Kinderstube hinter den Kulissen insgesamt 10 Junge zur Welt gebracht, die nun groß genug sind, um die Welt außerhalb des Hauses zu erkunden. Junge Nasenbären sind fast den ganzen Tag auf Achse – sie üben sich in allerlei Kapriolen wie etwa Klettern und Balancieren, Boden durchwühlen, Fangen, Quieken, Futter suchen, Purzelbaum machen und andere Nasenbären necken. Die geringelten Schwänze dienen den Kleinen wie den Großen als Balancierhilfe und Signalmast, und die langen Schnauzen eignen sich vortrefflich als unterirdisch einsetzbare Futterdetektoren.Die beiden Mütter haben mit dem quirligen Nachwuchs alle Pfötchen voll zu tun, während sich Vater „Bernard“ und Onkel „Dag“ vornehm aus der Sache heraushalten. „Dag“ ist kastriert und kann deshalb die Vorzüge des geselligen Familienlebens unverprügelt genießen. Bis zum Herbst werden die kleinen Nasenbären noch von ihren Müttern abhängig sein – genug Zeit, alle wichtigen Techniken zu lernen, um an Fressbares zu kommen und dieses von Ungenießbarem zu unterscheiden. Nasenbären sind Allesfresser – eine Maus ist ihnen als Bestandteil der Mahlzeit ebenso recht wie Obst, Eier oder Jungvögel. In ihrer Heimat stehen die geselligen Kleinbären übrigens selbst auf dem Speisezettel der Einheimischen. Haben die Jungen das Klassenziel erreicht, winkt als Belohnung eine große Reise – wie die meisten Jungtiere müssen auch kleine Nasenbären den Zoo wechseln, wenn sie geschlechtsreif werden, um Inzucht mit den Eltern zu vermeiden. Bis dahin aber können sich die Wilhelmabesucher an den Kapriolen der Kletterkünstler erfreuen und bei den Fütterungen vom Pfleger allerlei Wissenswertes über die possierlichen Mittel- und Südamerikaner erfahren.

Zoo Dresden, 23.05.2007
Neues entdecken im Dresdner Zoo
Eine Abenteuerreise durch die Kontinente der Welt - an Pfingsten wird diese für große und kleine Zoobesucher zur Wirklichkeit. Dabei ist nicht nur Ausdauer und Mut, sondern auch Geschicklichkeit gefragt. Es gilt nämlich unter anderem, den für Trampeltiere typischen Gang auszuprobieren oder zu hüpfen wie ein Rotes Riesenkänguru. Zwischen unserem Elefantenjungen Thabo- Umasai und Kamelmädchen Madhuri können insgesamt fünf Entdecker-Stationen erkundet werden. Unter allen Teilnehmern verlost der Zoo eine Familienjahreskarte. Wem das nicht genug Entdeckergeist ist, der kann sich auch wie Löwe, Zebra oder Papagei schminken lassen und bei den Tierpflegertreffpunkten Wissenswertes über unsere Zoobewohner erfahren. Die Spiel- und Spaß-Stationen können sowohl am Pfingstsonntag, als auch am Pfingstmontag jeweils von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr besucht werden. Also auf zum Entdeckerwochenende am 27. und 28. Mai im Dresdner Zoo!

Zoo Duisburg, 22.05.2007
Neues Gehege für (Land-)Schildkröten
Obwohl Schildkröten zu den populärsten Kriechtieren gehören, führten bislang die unverwechselbaren Panzertiere auch in der 70jährigen Geschichte des Zoo Duisburg eher ein Schattendasein. Diese beliebten Reptilien galten lange Zeit vielmehr als Pfleglinge für den Hausgarten oder das Kinderzimmer; selbst in den meisten Zoologischen Gärten richtete man ihnen ein Plätzchen an solchen Orten, die anderweitig kaum nutzbar waren. Und kaum ein Großzoo widmete der Zucht dieser empfindlichen Pfleglinge ein besonders Augenmerk, denn Jahrzehnte hindurch galt der Nachschub aus ihren südeuropäischen Heimatländern als unerschöpflich. Diese Zeiten änderten sich vor drei Jahrzehnten mit Einführung verschärfter Artenschutzbestimmungen, die auch Tiergärtner zwangen, sich verstärkt mit Lebensweise, dauerhafter Pflege und Vermehrung der Schildkröten zu beschäftigen. Nach monatelangem Einsatz schuf ein Sponsorenkonsortium unter der Leitung des Unternehmens Biosphären Steffen & Schwarz GbR auf rund 150 Quadratmetern Grundfläche ein Landschaftsterrarium, in dem künftig mediterrane Schildkrötenarten nicht nur ihr Auskommen, sondern auch Gelegenheit zur Fortpflanzung bekommen sollen. Durchquert von einem sachte plätschernden, sehr flachen Bachlauf reihen sich Steinwälle, Sonnenplätze und Unterschlupfmöglichkeiten aneinander; das leicht abschüssige Gelände erinnert an einen routiniert gestalteten Ausschnitt einer (Halb-)Trockenlandschaft, wie sie in Spanien oder Griechenland zu finden ist. Kein Aufwand war zu hoch, sogar einen leibhaftigen Olivenbaum von der Iberischen Halbinsel an den Kaiserberg zu holen, zu dessen knorrigen Wurzelfüßen sich dicke Polster aus Fetthenne und Leimkraut ausbreiten. Natürlich fehlen weder Wilder Thymian noch duftender Lavendel – in jedem Falle erfreut eine abwechslungsreiche Vegetation nicht nur das Auge des Besuchers, sondern vor allem die feinen Sinnesorgane der sommermunteren Kriechtiere.

Wildpark Lüneburger Heide, 22.05.2007
Baby-Boom im Wildpark Lüneburger Heide
Der Wildpark Lüneburger Heide freut sich zurzeit über einen richtigen “Baby-Boom”. Nachdem die Schafe und Ziegen mit ihren niedlichen Lämmchen und Zicklein bereits in den vergangenen Wochen “vorlegten”, ziehen jetzt auch die anderen Tiere nach. Die Präriehunde haben zahlreichen, verspielten Nachwuchs bekommen. Drei kleine, flauschige Wildkatzen und zwei Nasenbärenbabys sind geboren. Aber auch die Wildschweine, Polarfüchse und viele weiteren Tiere freuen sich über Familienzuwachs. Im ganzen Wildpark tummeln sich und spielen die Tierkinder was das Zeug hält. Ganz besonders Stolz ist der Falkner Lothar Askani. Ihm ist es gelungen, einen sehr schwierig zu züchtenden Kondor aufzuziehen. Jetzt ist “Maja“ schon fast ein Jahr alt und zeigt im Nachmittagsprogramm der Flugshow, dass auch ein Kondorjungtier schon ein eleganter Flieger sein kann. Bei den zweimal stattfindenden Shows, zeigen erfahrene Falkner, die Schnelligkeit und Gewandtheit von Adler, Falken und Geiern im freien Flug. Die Riesenseeadler und der Kondor zählen zu den Attraktionen des Tages. Sie verraten Geheimnisse über die Welt der Greifen und zeigen in einem Training die Gemeinschaft zwischen Tier und Mensch.

Tierpark Berlin, 22.05.2007
Das Dutzend ist voll! Erneut Elefantengeburt im Tierpark Berlin
Die zwölfte Elefantengeburt im Tierpark Berlin seit 1998, das ist schon eine kleine Sensation. Ein Afrikanisches Elefanten“baby“ von 117,2 kg Geburtsgewicht und 91 cm Rückenhöhe machte am Sonntag, dem 20. Mai, diese Sensation perfekt. Vor den Augen und Kameras einer großen Schar von Tierparkbesuchern brachte Elefantenkuh „Pori“ mit einer Blitzgeburt auf der Außenanlage inmitten der Herde ein kräftiges, männliches Jungtier zur Welt. Es war ihr drittes Kalb, das sie im Tierpark Berlin zur Welt brachte. Geboren wurde „Pori“ vor 26 Jahren in Simbabwe, und vor 10 Jahren kam sie aus dem Zoo Magdeburg, wo es im Elefantenhaus etwas eng geworden war, zu uns. Mutter „Pori“ und ihre erstgeborene Tochter „Tana“ (6) als große Schwester betreuen mustergültig den Neuzugang im Elefantenhaus. Ab morgen 12 Uhr können auch alle tierbegeisterten Berliner das Familienidyll und den noch namenlosen kleinen Elefantenbullen in Augenschein nehmen. Es ist übrigens erst der 6. Afrikanische Elefant, der je in Berlin geboren wurde. Vater aller 6 Kälber ist unser stattlicher Bulle „Tembo“, vor 22 Jahren in Simbabwe geboren und seit 20 Jahren im Tierpark Berlin lebend.

Tierpark Hagenbeck, 22.05.2007
100 Jahre Tierpark Hagenbeck! Tropische Klänge, Shows und Exotik
Wenn es Nacht wird im Tierpark, herrscht noch lange keine Stille. Im Dunkeln beginnen die Trommeln zu singen. Samba-Rhythmen begleiten die fauchenden Tiger, Limbotänzer drehen sich zum Kreischen der Affen und fantastische Riesen-Libellen „schwirren“ auf den Wegen. In den Dschungel-Nächten betreten Künstler und Tiere den Tierpark Hagenbeck als exotische Bühne. Zwischen Ginkgo-Bäumen und asiatischen Bauten erleben die Gäste 1.850 Tiere und ein Programm voller Fantasie und Exotik. Festliche Höhepunkte warten im ganzen Park: Heiße Rhythmen begleiten die wirbelnden Tänze, feurige Shows entflammen die Wasserbühne, der Trubel eines afrikanischen Marktes berauscht die Besucher und sie können exotische Tiere hautnah erleben. Die Dschungel-Nächte verzaubern Gäste aus dem ganzen Norden. Zehntausende zieht dieses Ereignis jedes Jahr in den Tierpark nach Stellingen. Seit mehr als zwanzig Jahren gehört dieses exotische Fest zu Hamburg, wie der Dom und der Hafengeburtstag.

Zoo Landau, 22.05.2007
„Madame, Madame, ist dieser Vogel ein Strauß !?“ - Landauer Zooprojekt: „Umweltbildung für Dschibuti“ macht große Fortschritte
Die Landauer Studentin der Grundschulpädagogik, Nadine Ziellenbach, erprobt ihr selbsterstelltes Lern- und Mitmachbuch mit dischibutischen Schulkindern und bringt damit das Gemeinschaftsprojekt von Zoo und Uni Landau weiter voran. „Es ist beeindruckend, mit wie viel Eifer sich die dschibutischen Kinder am Unterricht beteiligen!“, berichtet Nadine Ziellenbach. Gemeinsam mit dem Direktor des Landauer Zoos, Dr. Jens-Ove Heckel, reiste die Studentin im April in die nordostafrikanische Republik, um das Projekt „Umweltbildung für Dschibuti“ weiter voranzubringen. Im Vorfeld erstellte Ziellenbach im Rahmen ihrer Examensarbeit ein französischsprachiges Lern- und Mitmachbuch zum Thema Vogelschutz für Schulkinder dieses kleinen Landes am Horn von Afrika. Einen großen Teil ihres Aufenthaltes nutzte sie dazu, in dschibutischen Grundschulen zu unterrichten und dabei das eigene Buch zu erproben. Begleitet und unterstützt wurde sie von einer einheimischen Kollegin, die sich dabei gleichzeitig mit modernen Methoden des Umweltbildungsunterrichtes vertraut machte. „Inhalt und Gestaltung des Buches entsprechen den Interessen und dem Leistungsstand älterer Grundschulkinder“, berichtet Ziellenbach, „die enge Zusammenarbeit mit dschibutischen Naturschützern und Lehrkräften bei der Konzeption des Buches hat sich damit ausgezahlt.“ Die Erfahrungen vor Ort zeigen jedoch auch, dass das Unterrichten in den Schulen Dschibutis nicht mit dem Unterricht an deutschem Schulen vergleichbar ist. Wegen der geringen Zahl an Lehrkräften und Schulräumen sowie aufgrund der hohen Schülerzahlen können u.a. nicht alle Kinder am Vormittag die Schule besuchen. Für einen Teil der Schülerschaft gibt es daher Nachmittagsunterricht. Immer noch erhalten rund 50% der Kinder überhaupt keine Schulbildung. Im Durchschnitt befinden sich bis zu 50 Schüler in einer Klasse. Zwar gibt es auf dem Land kleinere Klassen, doch dafür z. B. nicht immer Elektrizität und somit auch kein Licht. Besonders in den ländlichen Regionen ist der Leistungsstand der Kinder wegen der sehr einfachen Bedingungen oft sehr niedrig. „Ich habe mit Kindern gearbeitet, die keinen sprachlichen Ausdruck für ‚Vogelfedern’ kannten“, sagt Ziellenbach. Die eigenen Erfahrungen in dem afrikanischen Land zeigten der Studentin, dass Tagestemperaturen von z.T. über 45°C und die hohe Luftfeuchtigkeit von über 90% zwar das Lernen zusätzlich erschweren, die Kinder aber im hohen Maße wissbegierig sind, gerade auch was die Flora und Fauna des Landes betrifft. „Umweltbildung für Dschibuti“ ist ein Kooperationsprojekt von Zoo Landau in der Pfalz und der Arbeits- und Forschungsstelle für Zoo- und Naturpädagogik an der Universität Landau. Ein weiterer wichtiger Förderer ist der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der über seine Bundesarbeitsgruppe Afrika das Vorhaben seit mehreren Jahren unterstützt. „Ziel ist es, die Voraussetzungen für schulische Umweltbildung in der nordostafrikanischen Republik zu schaffen, diese in Gang zu bringen und dauerhaft zu unterstützen“, stellt die Leiterin der Arbeits- und Forschungsstelle, Dr. Gudrun Hollstein, heraus. Sie ist für die pädagogische Arbeit im Projekt zuständig.

Zoo Osnabrück, 22.05.2007
Pinguine im Doppelpack
Manchmal liegen Freud und Leid auch in der Tierwelt nahe beieinander. Anfang März schlüpften in einem Nest gleich zwei Küken -zweieige Zwillinge! Die Freude über den doppelten Fortpflanzungserfolg war groß, da in den vergangenen Jahren nur selten Küken aus ihren Eiern schlüpften. Doch dann schlug das Schicksal zu. Als die Küken zwei Wochen alt waren verstarb erst das Weibchen und nach weiteren drei Wochen das Männchen. Schon kurz vor dem Tod des Vaters wurden die Küken in die Obhut der Tierpfleger gebracht, da sie offensichtlich nicht zuverlässig gefüttert wurden. Nun werden die kleinen Pinguine bis zu vier Mal täglich von den Tierpflegern gefüttert. Pro Mahlzeit verschlingen sie bis zu 20 Sprotten. Das sind stolze 80 Sprotten pro Tag. Entsprechend rasant ist die Gewichtszunahme. 50 bis 100 Gramm nahmen die Küken in den letzten Wochen pro Tag zu und mittlerweile bringen sie fast drei Kilo auf die Waage. Trotz der Schicksalsschläge entwickeln sie sich also prächtig und sehen propper aus.

Zoo Dresden, 22.05.2007
Halbzeit beim Bau der Löwenanlage – Zoo Dresden feiert Richtfest!
Knapp drei Monate ist der erste Spatenstich zum Bau der neuen Löwenanlage her. Seitdem entsteht auf der ca. 1300 qm großen Fläche rund um den Raubtierfelsen das neue Domizil für unsere Löwen und Karakale. Während die drei Karakale bereits Dresdner Luft schnuppern, werden die Junglöwen Jago und Layla erst im August erwartet. Rohbau und Dach des Gebäudekomplexes stehen bereits.

Thüringer Zoopark Erfurt, 22.05.2007
Könige, Tomaten und Rosen ziehen in Terrarien ein
Die neue Terrarienanlage im Elefantenhaus des Zooparks ist fast fertig gestellt. Die meisten Bewohner sind nun eingezogen. Darunter auch zoologische Raritäten, die auf den ersten Blick nicht als solche zu erkennen sind.
Was ist denn das? Sieht ja aus wie eine Tomate, aber mit Beinen! Richtig, die Tomatenfrösche beziehen gerade ihr neues Domizil. Sie sind feuerrot, glänzend und erinnern deshalb an Tomaten. Die Obermieter, die Großen Madagassischen Taggeckos, huschen schnell die zerklüftete Felswand hinauf. Nebenan ist ein Käferparadies entstanden. Neben den farbenprächtigen Rosenkäfern fällt die Gottesanbeterin, eine Astmantis, überhaupt nicht auf. Sie ahmt in Gestalt und Haltung einen trockenen, dunkelbraunen Ast nach. Also Augen auf! Die Königspythons, die kleinsten Riesenschlangen der Welt, haben es sich unter einer Wurzel gemütlich gemacht. Im Licht- und Schattenspiel sind sie mit ihrem Fleckenmuster gut getarnt. Wer entdeckt alle drei Tiere? Afrikanische Zwergmäuse, Stachelschwanzwarane und Amurnattern sind nun ebenfalls eingezogen. Die Smaragdskinke werden bald folgen. Es bleibt abzuwarten, wie die neue Terrarienanlage mit künstlichen Felswänden, großen Wasserbecken und wunderschönen Kletter- und Versteckmöglichkeiten bei den Tieren ankommt. Dies wird sich bald zeigen: in der Anzahl der gelegten Eier, der Anzahl geborener Jungtiere – und bei den Jemen-Chamäleons an den Farben: Festtagsgrün statt „Ärger-Braun“.

Zoo Berlin, 22.05.2007
In Zoo und Tierpark spielt Pfingsten die Musik: Pfingstkonzerte 2007 in Zoo und Tierpark!
Nichts ist in unserer Stadt so beständig wie der traditionelle Besuch der Pfingstkonzerte in Zoo und Tierpark. Zu Pfingsten gehen die Berliner mit Sack und Pack in die beiden Einrichtungen, um sowohl die Tiere wie auch die Musik zu genießen. Das hat sich seit vielen Generationen nicht geändert. Zusätzlich zu den musikalischen Darbietungen werden sowohl in Zoo wie auch im Tierpark viele Tierpfleger aus ihren Tätigkeitsbereichen berichten und auch so manche Pflegling zusammen mit Direktor Dr. Bernhard Blaszkiewitz auf den Bühnen zeigen.

Zoologischer Garten Magdeburg, 21.05.2007
SV Oldies und Schabrackenschakale
Schabrackenschakale sind schnell und listig. Die Altherrenmannschaft des SV Oldies Magdeburg mit Herrn Schiener an der Spitze verlängert im Beisein von Herrn Dr. Moldenhauer ihre Tierpatenschaft über einen Schabrackenschakal.

Tierpark Berlin, 21.05.2007
12. Elefant im Tierpark Berlin geboren!
Am Sonntag, dem 20. Mai 2007, brachte die Afrikanische Elefantenkuh “Pori“ ein gesundes Bullkalb zur Welt. Vater ist unser erprobter Zuchtbulle „Tembo“. Das Elefantenkind ist 91 cm groß und 117 kg schwer. Mutter und Kind sind wohlauf. Wir bitten um Verständnis, daß das Elefantenhaus noch kurzfristig geschlossen bleibt, um dem Neugeborenen die nötige Ruhe zu verschaffen.

Münster, 18.5.2007
UN-Dekade-Projekt in Münster – Freude im Allwetterzoo
Das BioCity Team im Allwetterzoo Münster hat Grund zum Jubeln. Die Jury des Nationalkomitees der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ hat soeben die Auszeichnung der BioCity im Allwetterzoo Münster als offizielles Dekade-Projekt 2007/2008 bekannt gegeben. Die feierliche Übergabe der Urkunde erfolgt im Juni in Berlin. Zoodirektor Jörg Adler, der die BioCity als „...Meilenstein in der Umwelterziehung in Zoologischen Gärten ...“ bezeichnet, sieht diese Würdigung auch mit großer Genugtuung. Der einzigartige Komplex im Allwetterzoo mit Forscherwerkstatt, interaktiver Ausstellung zum Thema Biodiversität und angegliedertem Internationalem Zentrum für Schildkrötenschutz ist für Münster und die Region eine nachhaltige Bereicherung und ein weiterer Standortfaktor zum Schwerpunkt Wissenschaft und Bildung. Dennoch steht die Finanzierung noch nicht auf sicheren Füßen. Die Auszeichnung berücksichtigt insbesondere auch das ehrenamtliche Engagement für die BioCity seitens der verschiedenen Träger.
Vielleicht, so hofft Adler, erfährt die BioCity durch diese prominente Auszeichnung künftig noch mehr überregionale Anerkennung und Unterstützung im Bemühen um die Bewahrung der Biodiversität. Potentielle Sponsoren könnten in der Zeit des Klimawandels mit einer Unterstützung der BioCity ein besonderes Zeichen setzen.

Zoo Osnabrück, 18.05.2007
20. Mai: Aktionstag Regenwald mit NDR 1
Mit vielen anderen Naturschutzverbänden beteiligt sich der Zoo Osnabrück an der Aktion "Natürlich Niedersachsen - der Sonntag für den Naturschutz". Am 20. Mai finden in ganz Niedersachsen, organisiert von NDR 1 Niedersachsen und der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz, unterschiedliche Naturschutz Veranstaltungen statt. Alle Veranstaltungen sind mit vielen Details unter www.ndr1niedersachsen.de aufgelistet. Der Zoo Osnabrück macht mit dem Aktionstag Regenwald auf die faszinierende Tierwelt der Südamerikanischen Regenwälder aufmerksam. Seit 2003 engagiert sich der Zoo Osnabrück gemeinsam mit der Stiftung Pro Kreatur für den Erhalt des Tropischen Regenwaldes in Ecuador. Insbesondere geht es dabei um den Schutz des Flachlandtapires. In den letzten Jahren schrumpfte der Bestand dramatisch. Mit Geldern des Zoo und der Stiftung richteten die Bewohner in der Gemeinde Sarayacu im Osten Ecuadors Schutzreservate, in denen die Tiere vor der Jagd geschützt sind.
An dem Aktionstag informieren Zoomitarbeiter auf anschauliche Art mit dem "Tapir-Taxi" über den Tapir und das Projekt. Wir geben einfache Tipps, was jeder für den Schutz des Regenwaldes tun kann. Außerdem informieren Zoopädagogen von 11.00 bis 16.00 Uhr schwerpunktmäßig über die faszinierende Tierwelt der Südamerikanischen Regenwälder (siehe Programm im Anhang).

Zoo Braunschweig, 18.05.2007
Jelzin zieht nach Braunschweig - Neuer Tiger im Braunschweiger Zoo
Heute abend bekommt die Tigerdame „Nina“ im „Arche Noah“ Zoo Braunschweig endlich wieder Gesellschaft.
Seit im Dezember 2006 Tigerkater „Nico“ nach langer Krankheit eingeschläfert werden musste, lebt Nina allein und sehnt sich nach einem Spielkameraden. Das lange Warten hat nun ein Ende. „Jelzin“ heißt der neue Sibirische Tiger im Braunschweiger Zoo. Er kommt aus der Schweiz und ist im gleichen Alter wie „Nina“. Um sich langsam aneinander zu gewöhnen, werden die beiden zunächst noch getrennt voneinander gehalten, können sich jedoch schon sehen und vor allem riechen.

Wisentgehege Springe, 18.05.2007
„Kleine Wilde groß knipsen“ Fotowettbewerb im Wisentgehege Springe
Erstmalig veranstaltet das Wisentgehege Springe einen Fotowettbewerb unter seinen Besuchern. Bis zum 15. September haben Jung und Alt die Chance, ihre preisverdächtigen Fotos der Tierkinder im Wisentgehege einzusenden. Geknipst wird in zwei Kategorien. Kinder bis 14 Jahre und Erwachsene. Von der Schildkröte bis zum Wisent – Nachwuchs ist immer niedlich und attraktiv. Jetzt geht’s nur noch um das richtige Foto, egal ob Papier, Digital oder Dia. Die Teilnahme ist kostenlos. Jeder darf sich mit drei Bildern beteiligen. Ab Mitte September wird eine Jury die Auswahl der besten Fotos vornehmen. In einer kleinen Ausstellung werden die ausgewählten Fotos beim Hubertusfest präsentiert. Die Besucher dürfen dann per Stimmzettel die Gewinnerfotos kür