E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
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   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 369 vom 10. Mai 2007

Liebe Leser,

die aktuelle Zoopresseschau befindet sich in der Hand der Interessengemeinschaft artgerechter Raubtierschutz: die beliebte Schöne Zoowelt am Schluß jeder Ausgabe wird von ihrem Vorsitzenden Carsten Schöne verfaßt - und ich als frisch gewählter wissenschaftlicher Vorstand äußere mich heute am anderen Ende. Kaum ist das 'Abenteuer Zoo' zu einem Abschluß gebracht - wir haben heute nach längeren Verzögerungen durch den Verlag die letzten Korrekturen abgegeben - stürze ich mich also schon in das nächste Abenteuer 'Raubtierpark' - ein hochinteressantes und wichtiges Projekt, dessen Werdegang Sie auf der gleichnamigen Internetsite verfolgen können.
Damit soll es aber auch genug der offensichtlichen Werbung sein. Wenn es etwas wichtiges von einem der "Abenteuer" zu vermelden gibt - z.B. einen Veröffentlichungstermin - werden Sie es garantiert als Erste erfahren.
In diesem Sinne, bis die Tage!

Ihre Silke Sorge



aus dem aktuellen Zwiebelfisch / P Sippel

Zoos – Meldungen

PR-Inside.com - 6. Mai 2007
Beust besichtigt Tropenaquarium des Tierparks Hagenbeck
Als erster Gast besichtigt Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust (CDU) am Montag (7. Mai, 13.45 Uhr) das neue Tropenaquarium des Tierparks Hagenbeck, der im diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert. Beust werde von den Direktoren Stephan Hering-Hagenbeck und Joachim Weinlig-Hagenbeck durch das 7000 Quadratmeter große Gebäude geführt. Erst in wenigen Wochen könne jeder die exotischen Tiere besuchen, da diese sich zunächst eingewöhnen müssten. In mehr als 18-monatiger Bauzeit wurden das Erlebnisaquarium mit einer großen Tropenwelt und einem Gastronomiebereich fertig gestellt. Der Bau kostete mehr als 20 Millionen Euro. Zehn Millionen Euro kamen von der Stadt Hamburg, den Rest finanzierte der Tierpark über den Verkauf von Grundstücken und Spenden.

PR-Inside.com - 7. Mai 2007
100 Jahre Hagenbeck
Mit der Fertigstellung des neuen Erlebnisaquariums hat der Hamburger Tierpark Hagenbeck am Montag seinen 100. Geburtstag gefeiert. «Hier ist etwas Liebevolles und Anziehendes entstanden», sagte der Erste Bürgermeister der Hansestadt, Ole von Beust (CDU), der die Attraktion als erster offizieller Gast besuchte. Das Tropenaquarium sei «eine große Bereicherung für Hamburg». Für das Publikum öffnet sich die Pforte des 7000-Quadratmeter-Gebäudes erst im Laufe des Monats. Als Grund nannte Direktor Joachim Weinlig-Hagenbeck die noch andauernde Eingewöhnung der rund 13 000 exotischen Tiere. In 18-monatiger Bauzeit wurde das Erlebnisaquarium mit einer Tropenwelt und einem Gastronomiebereich fertig gestellt. Weinlig-Hagenbeck zufolge wird das «neue Jahrhundert-Bauwerk» sowohl die wirtschaftliche Situation des Tierparks als auch den Tourismus in Hamburg stabilisieren.

Heilbronner Stimme - 7. Mai 2007
Hagenbeck zeigt zum 100. Geburtstag neues Tropen-Aquarium
An seinem 100. Geburtstag (7. Mai) hat der Tierpark Hagenblick Einblicke in sein neues Tropen-Aquarium gegeben. Besucher können von Ende Mai an die 290 Tierarten an Land, im Wasser oder unter der Erde beobachten. Die Besucher können auf Dschungel-Pfaden durch verschiedene Themenbereiche mit naturnah gestalteten Gehegen wandern. Nil-Krokodile oder die Königskobra, die längste Giftschlange der Welt, sind im tropischen und subtropischen Urwald zu sehen. In der deutlich kühleren Unterwelt können Fledermäuse oder Kaiserskorpione beobachtet werden, bevor es in die Meeresgrotte geht. Das dortige Hai-Atoll gehört mit einem Fassungsvermögen von 1,8 Millionen Litern Wasser zu den größten Becken Europas.

Augsburger Allgemeine - 7. Mai 2007
100 Jahre Tierpark Hagenbeck in Hamburg
Tierpfleger und Tierparkchef sind sich einig: «Eine neue Antje - das wär schon toll.» Die 2003 gestorbene Walross- Dame war nicht nur absoluter Liebling der Besucher bei Hagenbeck in Hamburg, sondern auch ein Fernsehstar.

Norddeutsche Rundschau - 8. Mai 2007
Hamburgs neuer Dschungel
An seinem 100. Geburtstag hat der Tierpark Hagenbeck Einblicke in sein neues Tropen-Aquarium gegeben. Künftig leben 13 000 exotische Tiere im neuen Reich - von der Grünen Mamba bis zum Hammerhai. Besucher können von Ende Mai an die 290 Tierarten an Land, im Wasser oder unter der Erde beobachten.

Hamburger Abendblatt - 5. Mai 2007
Wie Carl Hagenbeck den modernen Zoo erfand
Die Kritiker waren schnell verstummt. "Wir machen diese Hagenbeckereien nicht mit!", hatten entrüstete Zoodirektoren Carl Hagenbeck noch vor der Gründung seines eigenen Tierparks an den Kopf geworfen. Am 7. Mai 1907, einem Dienstag, eröffnete er auf einem 27 Hektar großen Gelände in Stellingen, das damals noch zu Preußen gehörte, "Carl Hagenbecks Zoologisches Paradies - Zoologischer Garten der Zukunft". Und schuf damit Maßstäbe in der Gehegegestaltung, die heute noch weltweit kopiert werden. Jetzt jährt sich dieses Ereignis zum 100. Mal.


sz-online - 6. Mai 2007
Wolf greift Pflegerin im Zoo Hannover an
Eine 26 Jahre alte Tierpflegerin ist am Sonntag im Zoo Hannover von einem Wolf angegriffen und schwer verletzt worden. Die Angestellte hatte am Morgen die Wölfe mit einem Futtereimer in ein Gebäude locken wollen. Eines der Tiere habe durch den Zaun das Hosenbein der Frau geschnappt, teilte die Polizei mit. Als sich die 26-Jährige daraufhin mit der Hand am Zaun abstützte, biss einer der Wölfe zu. Die Angestellte erlitt schwere Verletzungen und musste im Krankenhaus operiert werden.

PR-Inside.com - 6. Mai 2007
Wolf greift Tierpflegerin im Zoo Hannover an
Eine Tierpflegerin im Zoo Hannover ist am Sonntag von einem Wolf angegriffen und verletzt worden. Die Tierpflegerin erlitt schwere Verletzungen, unter anderem wurde eine Sehne durchtrennt. Der Zoo Hannover wollte am Nachmittag Details zum Unfallhergang bekannt geben.

Kölner Stadt-Anzeiger - 3. Mai 2007
Giraffe und Nashorn im Elefanten
„Symbolträchtig“ und „charakteristisch“ - mit solchen Worten beschrieb am Donnerstag Zoodirektor Theo Pagel das neue Logo des Tiergartens, das er zusammen mit Zoo-Prokurist Christopher Landsberg vorstellte. Das alte Signet mit den beiden aneinandergeschmiegten Lemuren habe mit der Zeit „etwas zu altbacken“ gewirkt. Hauptmotiv des neuen Emblems, das eine Essener Agentur entwickelt hat, ist ein grüner Elefant, dessen Körperumrisse zum Teil von weiteren Tieren gebildet werden, die ähnlich wie in einem Vexierbild als Negative im Positiv erscheinen. Pagels Erläuterungen: Der Elefant stehe für eine der Hauptattraktionen des Zoos, den Elefantenpark mit seinem viel beachten Nachwuchs, außerdem für „Treue, Verlässlichkeit und Erinnerung“, die man sich von den Zoobesuchern erhoffe. Die Giraffe symbolisiere „Weitsicht und Exotik“, die bei der Entwicklung des Tiergartens eine wichtige Rolle spielten, und das Rhinozeros repräsentiere „Stärke und Abenteuer“. Zum neuen Logo gehört ein veränderter Name: „Kölner Zoo“ statt „Zoologischer Garten Köln“. Schon sind etliche Zoo-Souvenirs mit dem neuen Emblem bedruckt, und in den kommenden Wochen wird das Personal entsprechend eingekleidet.

Express.de - 4. Mai 2007
Affen haben ausgedient
Alles neu macht der Zoo! Donnerstag präsentierte Zoodirektor Theo Pagel (46) das neue Logo. Die Lemuren-Affen haben ausgedient, stattdessen ist jetzt das wichtigste Tier des Zoos das Markenzeichen: der Elefant. Allerdings nicht allein – zwischen Hinterbeinen und Schwanz steht der Dom, Bauch und Vorderbeine werden durch ein Nashorn abgegrenzt, und Vorderbeine und Kopf mit Ohren sind durch eine Giraffe gekennzeichnet. „So haben wir ein neues Symbol, in dem viele andere Tiere stellvertretend für den Zoo und der Dom als Kölner Markenzeichen Platz finden“, erklärt Pagel. Der Zoo heißt jetzt auch nicht mehr „Zoologischer Garten Köln“, sondern „Kölner Zoo“, und die Mitarbeiter bekommen neue Arbeitskleidung – natürlich mit dem neuen Logo.

Kölnische Rundschau - 8. Mai 2007
„Knut-Effekt” macht Zoos froh
Der "Knuteffekt" und auch das schöne Wetter im April haben den Zoos in Nordrhein-Westfalen zum Teil historische Besucherrekorde beschert. In Aachen wurden 40 000 Besuchern gezählt, so viele wie noch nie seit Bestehen des Tierparks. Mit 180 000 Gästen konnte auch die Gelsenkirchener "Zoom-Erlebniswelt" einen neuen Rekordwert vermelden.

Heidelberg aktuell - 7. Mai 2007
Aprilwetter im Zoo
Während die Gärtner Wasserschläuche schleppten und Beregnungsgeräte aufstellten, strömten die Menschen bei dem ungewöhnlich schönen und warmen Wetter in diesem April in den Zoo Heidelberg. „Der April 2007 ist der beste Monat in der Besucherstatistik des Zoos,“ freut sich Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Über 60.000 Besucher mit Tageskarten haben das schöne Wetter genutzt. Dazu kommt noch ein großer Anteil der über 10.000 Jahreskarteninhaber. Auf die Tiere hatte das Wetter nur wenig Einfluss: Einige Vögel begannen etwas früher mit dem Brutgeschäft wie die Waldrappen, bei denen die ersten Küken jeden Tag schlüpfen werden.

Sachsen Fernsehen Chemnitz - 3. Mai 2007
April brachte Besucherrekord für den Tierpark Chemnitz
Der April war nicht nur hinsichtlich der Temperaturen ein Rekordmonat, sondern brachte auch einen zu dieser Zeit ungewöhnlichen Rekord für den Tierpark. Mit über 31.000 Gästen war es der besucherstärkste April seit langem. Auch in der Gesamtbilanz der letzten zehn Jahr kann sich die Zahl sehen lassen - nur im Februar und März 2002, nach der Eröffnung des Tropenhauses, kamen mehr Besucher als im April dieses Jahres in den Tierpark Chemnitz!

Basler Zeitung - 9. Mai 2007
Basler Zolli: Erfreuliches Jahr dank Besucherrekord
Der Basler Zolli hat 2006 ein erfreuliches Jahr verzeichnet. Grund sind ein neuer Besucherrekord und Spenden, wie aus einer Mitteilung des Zoos vom Mittwoch hervorgeht. Laut dem Zoo für die Rekordzahlen ausschlaggebend waren neben der neuen Themenanlage Australis und dem Nashornhaus Spezialanlässe, günstiges Wetter und die in den letzten Jahren mit neuen Anlagen erhöhte Attraktivität. Insgesamt 5,74 Millionen Franken erhielt der Zoo als Spenden, Geschenke, Legate und zweckbestimmte Vergabungen.

Neue OZ Online - 4. Mai 2007
Interessenabwägung mit Vorteilen für den Zoo
Osnabrück. "Die Stadt steht hinter der Entwicklung des Zoos." Oberbürgermeister Boris Pistorius sicherte bei seinem gestrigen Antrittsbesuch Präsidium und Geschäftsführung die Unterstützung von Rat und Verwaltung bei der Umsetzung der Ausbaupläne am Schölerberg zu. Pistorius äußerte Verständnis für die Bedenken der unmittelbaren Nachbarn des Zoos, die in der Erweiterung um mehrere tausend Quadratmeter Einschränkungen für das Naherholungsgebiet Schölerberg befürchten. Bei einer Abwägung aller Interessen habe aber der Zoo mit seiner weit über die Region ausstrahlenden Bedeutung das größere Gewicht.

ORF.at - 8. Mai 2007
Sterben der Haie weiterhin rätselhaft
Nach den mysteriösen Todesfällen unter den Haien im Haus des Meeres wird es vorerst keinen Ersatz geben. Bei der Obduktion in der Veterinärmedizinischen Uni soll unterdessen die Todesursache geklärt werden. Sechs von neun Haien waren beim Umzug in ihr neues Becken umgekommen. Man warte nun zunächst die Ergebnisse des veterinärmedizinischen Untersuchung der Kadaver ab, so Direktor Michael Mitic. Diese dürften in zwei Wochen vorliegen.

Vorarlberg Online - 9. Mai 2007
Direktor glaubt nicht an Giftanschlag
Der Direktor des Wiener „Haus des Meeres“, Michael Mitic, hat am Mittwoch der Theorie von Tauchlegende Hans Hass widersprochen, wonach der mysteriöse Tod von sechs Haien auf einen Giftanschlag zurückzuführen sei. Hass hatte gegenüber der Tageszeitung “Österreich“ die These aufgestellt, „dass jemand in bösartigem Willen gehandelt hat und die Haie vergiftet worden sind“. Für Mitic ist ein solcher Kriminalfall „eigentlich unvorstellbar“. Allerdings ist der Fischexperte selbst noch ratlos über die Todesursache seiner Schützlinge: „Mir sind auch die anderen Möglichkeiten nicht vorstellbar.“ Man müsse einfach die veterinärmedizinische Untersuchung abwarten, dann wisse man Genaueres.

Die Presse - 7. Mai 2007
Wien: Hai-Sterben im "Haus des Meeres"
Im Wiener "Haus des Meeres" wurde am Montag das größte Aquarium Österreichs eröffnet: Das Bassin fasst 300.000 Liter und soll Haie, Barsche und die Meeresschildkröte "Puppi" beherbergen. Das Bauwerk scheint allerdings unter keinem guten Stern zu stehen: Sechs von neun Haien konnten ihr neues Zuhause nur kurz genießen und verstarben wenige Stunden nach dem Umzug aus bisher ungeklärter Ursache. Zuvor hatte sich die Freigabe des Beckens wegen technischer Probleme verzögert.

Krone.at - 7. Mai 2007
Rätselhaftes Sterben
Im Wiener "Haus des Meeres" ist am Montag das größte Aquarium Österreichs eröffnet worden: Das Becken fasst 300.000 Liter und soll Haie, Barsche und die Meeresschildkröte "Puppi" beherbergen. Allerdings konnten sechs von neun Haien ihr neues Zuhause nur kurz genießen und verstarben wenige Stunden nach dem Umzug aus bisher ungeklärter Ursache, bedauerte Direktor Mitic bei der Eröffnung.

Netzeitung - 9. Mai 2007
Großbrand in Stadtpark von Los Angeles
Der größte Stadtpark Kaliforniens in den Hügeln von Hollywood steht in Flammen. Hunderte Feuerwehrleute haben den Brand bisher nicht unter Kontrolle bekommen. Der Park ist ein beliebtes Ausflugsziel mit Wander- und Reitwegen, Golfplätzen und Freizeiteinrichtungen, auch der Zoo von Los Angeles und die Sternwarte Griffith liegen hier. Hunderte Anwohner und auch die Mitarbeiter des Zoos wurden vorsorglich vor den Flammen in Sicherheit gebracht. Über das Schicksal der Tiere war zunächst nichts bekannt.



Planung und Bau

Neue OZ Online - 4. Mai 2007
Mit den Gorillas auf Augenhöhe
Osnabrück. Peter Rasbach, seines Zeichens Zooarchitekt mit internationalem Ruf, schafft derzeit die Grundlagen für die europaweite Ausschreibung des Großprojekts auf dem Schölerberg namens Takamanda. Was Rasbach entwirft, bestaunen Zoofans in Europa, aber auch in Kasachstan und anderswo auf diesem Globus. Sein erklärtes Ziel ist es, Tiere so zu zeigen, wie sie in freier Wildbahn leben. Das Erweiterungsgelände am Schölerberg biete zwar den Vorteil, dass keine vorhandenen Anlagen abgerissen werden müssten, gleichzeitig aber müsse die Landschaft von Grund auf modelliert werden. Das wirke sich auf die Kosten aus, sagt Rasbach, der aber dennoch reelle Chancen sieht, mit den veranschlagten 10 Millionen Euro ein Vorzeigeobjekt umzusetzen. "Dann werden eben zum Beispiel kleinere Pflanzen eingebaut", so Rasbach. Hauptattraktion in Takamanda werden Gorillas sein. Große Teile der 5000 Quadratmeter großen Takamandawelt werden sich den Zoobesuchern von Brücken aus erschließen, die nicht nur einen guten Überblick ermöglichen, sondern eben jenen von Zäunen ungetrübten Blick in die Lebenswelt der Gorillas. Und auch die Trennung der Affen von den übrigen Tieren in Takamanda, wie zum Beispiel den Zwergflusspferden, wird für den Betrachter mehr oder weniger unauffällig gestaltet. Die Zooverantwortlichen hoffen, dass noch im August dieses Jahres die EU-Mittel bereitgestellt werden und dann auf Basis der Rasbach-Vorplanungen mit den europaweiten Ausschreibungen begonnen werden kann.

Uetersener Nachrichten - 8. Mai 2007
Schweriner Zoo finanziert Nashorn-Gehege durch Modellverkauf
Der Schweriner Zoo will nach einem Bericht der "Schweriner Volkszeitung" das geplante neue Nashorn-Gehege auch durch den Verkauf von Nashornmodellen finanzieren. Das Nashorn "Clara" ist aus glasfaserverstärktem Polyesterharz, zwei Meter lang und einen Meter hoch. Der Zoo hofft, davon bereits bis zur Jahresmitte 50 Exemplare zum Stückpreis von 1500 Euro verkaufen zu können. Das neue Gehege soll im Herbst 2008 eröffnet werden. Investiert werden eine Million Euro, wobei 90 Prozent aus Landesmitteln beigesteuert werden.

Kanal8 - 4. Mai 2007
Nashorn-Savanne für den Tierpark Chemnitz?
Mehr als 31.000 Besucher zählte der Tierpark Chemnitz im vergangenen Monat. Ein Rekord, bei dem sicher auch das Wetter eine Rolle spielte. Gesteigert sollen die Besucherzahlen aber längerfristig, unter anderem mit Hilfe eine Nashornsavanne. Im Moment allerdings nur eine Vision, wie Gunnar Baumann in Erfahrung brachte. Die Tierparkfreunde Chemnitz wollen zwei Projekte so schnell wie es die Spenden zulassen, umsetzen. Neben einer Voliere für Schwarzstörche gehört dazu auch eine Erdmännchenanlage am und im Tropenhaus, neue Mitbewohner also für die Affen und Zwergflusspferde. Doch der Verein hat neben diesem, nach eigenen Aussagen, nächsten logischen Schritt, noch eine Vision für den Tierpark. Die kommt von einer Diplomandin der TU Dresden und betrifft die Industriebrache neben dem Tierparkgelände. Doch die hat es in oder besser unter sich. Der Boden unter der alten Galvanisierungsanlage ist verseucht, eine Entsorgung würde Millionen kosten, nicht das einzige Problem das hier ansteht. Fördermittel der EU sind für so etwas zu bekommen, bis zu 70 oder auch 75 % wären das. Bleibt unterm Strich, trotz möglicher Spenden, aber trotzdem noch ein erheblicher Betrag der auf die Stadt zukommen würde.

Wiesbadener Tagblatt - 7. Mai 2007
Prost in der Fasanerie
Noch bleibt so mancher Platz im Biergarten frei, aber Klaus Ries ist zufrieden, dass es nicht regnet. Der Vorsitzende des Fördervereins Fasanerie kann nach monatelanger Bautätigkeit eine weitere Frucht seiner Taten genießen. Stück für Stück wird die Vision der engagierten Ehrenamtlichen Wirklichkeit, aus der Fasanerie einen lebendigen Tierpark für die ganze Familie werden zu lassen. Erholung und Lernen soll in Zukunft hier am gleichen Ort stattfinden. Der Biergarten ist einer von vielen Bausteinen des Gesamtwerks. Vor allem im Eingangsbereich tut sich sichtbar was. Und der beliebte Spielplatz wird voraussichtlich Ende Juni fertiggestellt sein.

Märkische Allgemeine - 4. Mai 2007
Besucherzentrum am Eingangsbereich
Zimmermann Hans-Jürgen Lau ließ von seinem "hohen Stand" oben auf dem Dach den Richtspruch erschallen. Der Rohbau für den künftigen Eingangbereich zum Wildgehege Glauer Tal ist fertig gestellt. Gestern Nachmittag lud der Landschaftsförderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung als Bauherr die am Bau beteiligten Firmen zum Richtfest ein. "Der neue Eingangsbereich soll ein Besucherzentrum für Wild- und Naturerlebnisse werden", erklärte Peter Koch, stellvertretender Vorsitzender des Landschaftsfördervereins. Die Eröffnung soll am 29. September stattfinden. Dann wird auch der Minister für ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, Dietmar Woidke, erwartet. Er überbrachte im Sommer 2006 den Fördermittelbescheid für das Vorhaben. Insgesamt investiert der Förderverein dort rund 800 000 Euro.

Kölner Wochenspiegel - 8. Mai 2007
Bürgermeister Josef Müller ließ die Hühner los!
Lindenthal. Nach sechs Monaten Bauzeit ist die neue Geflügelanlage im Tierpark fertig. Bürgermeister Josef Müller hatte die feierliche Aufgabe die verschiedenen Geflügelarten aus ihrem Gehäuse auf das Naturgelände zu entlassen. Die wunderschöne und artgerechte Anlage mit Wasserstelle, Steinen, Wiesen und Sandflächen wirkt sehr einladend für Tier und Mensch.

St. Galler Tagblatt - 4. Mai 2007
Über Geschichten zu den Tieren finden
Im Erlebniszoo Rheintal in Eichberg soll ein Märchenzoo entstehen – an der Rhema versucht man, Sponsoren und Tiergöttis zu gewinnen. Mit seinem Auftritt an der Rhema will der Eichberger Zoo, der sich als Attraktion für die ganze Region versteht, über eine geplante Erweiterung informieren: Ein Märchenzoo soll entstehen. Auf rund 3000 m2 will man zehn Gehege schaffen, die sich thematisch an Märchen, Fabeln und Geschichten anlehnen, in denen Tiere eine Rolle spielen. Eines mit Ponys etwa soll an das Rösslein Hü erinnern, eines mit Eseln an den Goldesel aus Hans im Glück, eines mit Geisslein an die Ziegen von Johanna Spyris Heidi. Eine Perle im Märchenzoo wird ein Teich mit handzahmen Kois sein, ähnlich dem Karpfen im Märchen von Fischers Frau. Mit dem Märchenzoo versucht man eine konzeptionelle Lücke zu schliessen zwischen dem eigentlichen Erlebniszoo, der nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen ist, und einem zwischen den Gehegen frei begehbaren Zoo. Für die Erweiterung wird mit Kosten von rund 25 000 Franken pro Gehege gerechnet, insgesamt also einer Viertelmillion Franken. Diese Mittel hat der Erlebniszoo, der erst letztes Jahr in eine Stiftung überführt worden ist, nicht zur Verfügung. Für die Finanzierung werden Sponsoren und Tiergöttis gesucht, welche die Erweiterung und die Tiere darin mit jährlichen Beiträgen unterstützen.



Aktionen

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 8. Mai 2007
Nashorn-Parade zur Einheitsfeier
Im Herbst 2008 möchte der Schweriner Zoo seine neue Nashorn-Anlage eröffnen. Rund eine Million Euro wird das Gehege voraussichtlich kosten – eine stolze Summe. „Clara“, ein Nashorn-Modell aus glasfaserverstärktem Polyesterharz, soll dem Tierpark dabei helfen, den notwendigen Eigenanteil aufzubringen. 1500 Euro kostet ein Modell, insgesamt 50 möchte der Zoo bis zum Juli unter die Leute bringen. Alle stolzen Nashorn-Besitzer übernehmen selbst die Regie über die künstlerische Gestaltung ihrer Clara, denn auf ein schmuckes Aussehen kommt es an, schließlich sollen die Nashörner in den nächsten zwei Jahren im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen.

Freie Presse - 4. Mai 2007
Jazzklänge zwischen Elefanten und Löwen
Dresden. Wer es bis zum Auftaktkonzert des Internationalen Dixielandfestivals nicht erwarten kann, der sollte sich am Sonntag schon einswingen. Sechs internationale Bands locken dann in den Dresdner Zoo. Zwischen den Gehegen von Elefant, Löwe und Co. findet der erste Dixielandmarathon des Festivals statt. Auf zwei Bühnen am Afrikahaus und am Pinguin-Café erlebt der Oldtimejazz eine Hoch-Zeit.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 4. Mai 2007
Auf Safari-Tour durch den Zoo
Bequemer geht es nicht: Der Zoo und die Petermännchen-Stadtrundfahrten haben gemeinsam eine Safari durch den Schweriner Tierpark organisiert. Der Kleinbus wird künftig immer freitags am Haupteingang für Touren durch das 17 Hektar große Areal zur Verfügung stehen. Jeden Freitag um 11, 12.30 und 14 Uhr rollt der Bus nun vom Haupteingang des Zoos zur Rundfahrt los. Die Safari läuft wie eine Führung ab. Auf der rund drei Kilometer langen Tour würden vor allen Gehegen Informationen gegeben, oftmals sogar mit Anschauungsstücken angereichert. So könnten etwa ein Straußenei oder ein Giraffenzahn, ein Stück Tigerfell oder Schlangenhaut in die Hand genommen werden. Ein Kombi-Ticket für die Bus-Safari kostet zwölf Euro, für Kinder sechs Euro, und berechtigt zum Zooaufenthalt auch über die Dauer der Tour hinaus.

beverunger-rundschau.de - 8. Mai 2007
Waldjugend und Tierpark Sababurg laden ein
Für Sonntag, den 13. Mai 2007, von 11:00 bis 17:00 Uhr, laden die Waldjugend und der Tierpark Sababurg zu den diesjährigen Jugendwaldspielen mit einem märchenhaften Programm ein. Natur kennenlernen und begreifen, aber auch schützen und schätzen. Und dies in einem märchenhaften Umfeld: Das sind Inhalte, die an diesem Tag speziell an Kinder vermittelt werden sollen. Zwölf märchenhaft interessante und lustige Stationen können mit Hilfe eines Laufzettels an diesem Tag genutzt werden. Zu unterschiedlichen Inhalte wie Erbsentransport, Sterne werfen, Greifvögel erkennen, Tiere und Bäume des Waldes erkennen, aber auch Sackhüpfen über eine Wippe, Haribo-Frösche fischen und einiges mehr, sind Haltepunkte, die den Kindern mit Sicherheit Spaß machen werden.

Südtirol Online - 9. Mai 2007
Zoo Schönbrunn bietet Kurse in "Meerschweinisch"
Wer sein „Meerschweinisch“ oder seine Kommunikation mit Kaninchen verbessern will, hat nun in Schönbrunn die Gelegenheit dazu. Der Tiergarten bietet „Dolmetschkurse“ an, bei denen Kinder bis zu zwölf Jahren lernen, die Signale ihrer kleinen Freunde zu deuten. Nach ständig ausgebuchten Kursen für Pferde- und Hundeflüsterer, hat man im Zoo nun auf die Anfragen vieler Eltern reagiert, deren zumeist kleine Kinder die Sprache ihrer Haustiere verstehen wollen.

Mitteldeutsche Zeitung - 6. Mai 2007
Anlage für die Watvögel schlägt kleine Wellen
Dessau. Das Legen von Eiern bei den Watvögeln ist es in diesem Jahr ausgefallen. "Das Wetter", sagt Rainer Kilz beinahe entschuldigend. Drei Wochen Vorlauf hat die Natur, und dies hat die Vögel aus dem Tritt gebracht. Kilz, amtierender Tierparkchef und Klaus Schwerdtfeger, Chef vom Förderverein, hatten am Sonntag eingeladen zur Frühjahrsführung.

Rhein Main Presse - 8. Mai 2007
Gänse-Villa und Bienenvolk Frühlingsfest im Kasteler Tierpark ...
Der Förderverein Tierpark Kastel lud am Sonntag zum jährlichen Frühlingsfest. Viele Familien nutzten den freien Tag, um in idyllischer Atmosphäre heimische Tierwelt aus nächster Nähe zu erleben, denn hier sind Tierfreunde mitten drin, statt nur dabei.

Juraforum.de - 7. Mai 2007
Wildtierhoteleröffnung, Auszeichnung, neue Angebote - In ...
Am 13. Mai startet die Saison in Wildtierland mit dem Wildtiersonntag "Frühlingserwachen". Dann eröffnet auch das erste "Wildtierhotel": Kinderstube und Unterkunft für Spatz, Fledermaus und Co. Mit dem Naturerlebnisprojekt Wildtierland in Klepelshagen (südöstliches Mecklenburg-Vorpommern) hat die Deutsche Wildtier Stiftung ein einzigartiges Projekt für Wildtiere in Deutschland geschaffen. Deshalb wurde Wildtierland als einer der "365 Orte" bei der deutschlandweiten Aktion der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" ausgewählt. Am Tag der Auszeichnung, am 25. Juni, präsentiert sich Wildtierland mit einem "Tag der offenen Tür". Im einmaligen Ambiente der "Botschaft der Wildtiere" in Klepelshagen wird im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern klassische Musik der besonderen Art geboten. Am 24. Juni liest Christian Quadflieg - begleitet von Gitti Pirner am Piano und Reiner Ginzel am Violoncello - "Karneval der Tiere". Beim zweiten Konzert am 19. August präsentieren Isabelle Catherine Vilmar (Sopran) und Stefan Paul (Klavier) u. a. Werke von E. Grieg, J. Brahms und F. Schubert. In Wildtierland sind Rothirsch, Reh, Feldhase, Dachs und viele seltene einheimische Wildtiere wie Seeadler, Trauerseeschwalbe oder Rotbauchunke auf 1.000 Hektar Fläche noch erlebbar: hautnah und in Freiheit. Denn Zäune wie in einem Wildpark gibt es bewusst nicht.

openPR.de - 7. Mai 2007
Schnuppertag Tierfotografie im Primatenzoo Apenheul
Im Primatenzoo in Apenheul (nahe Arnheim) führt Claus Brandt durch die wichtigsten Aspekte der Tierfotografie. In diesem Tages-Fotoworkshop werden die Ausrüstung für Tierfotografen und der richtige Umgang mit Tieren behandelt sowie gute Wege zu interessanten Tierbildern aufgezeigt. Den Teilnehmern stehen Stative und Videoneiger der Marken Gitzo, Manfrotto und Berlebach sowie Kugelköpfe der Firma Markins zu Testzwecken zur Verfügung.



Nachwuchs

Stuttgarter Nachrichten - 8. Mai 2007
Dreifacher Tigernachwuchs
Der Stuttgarter Zoo kann sich ein zweites Mal nach 2005 über kleine Sumatra-Tiger freuen. Nach einem Monat im warmen Schoß von Mutter Dumai wurden die drei gestreiften Jungtiere, die Söhne Bagus und Rudi sowie Tochter Pertama, am Mittwoch dem Publikum vorgestellt. Allerdings dürften die Kleinen noch nicht ins Außengehege, weil dies noch zu gefährlich für sie sei.

Bönnigheimer Zeitung - 9. Mai 2007
ZOO / JUNGTIERE WERDEN HEUTE DEM PUBLIKUM VORGESTELLT
Der Stuttgarter Zoo kann sich ein zweites Mal nach 2005 über kleine Sumatra-Tiger freuen. Nach einem Monat im warmen Schoß von Mutter Dumai werden die drei gestreiften Jungtiere, die Söhne Bagus und Rudi sowie Tochter Pertama, heute dem Publikum im Raubtierhaus vorgestellt. Ins Außengehege dürfen sie noch nicht, weil dies zu gefährlich für sie sei.

Stuttgarter Nachrichten - 9. Mai 2007
Beim Fototermin zickt die Tigerfamilie
Knut kann einpacken: Knut ist süß, aber Bagus, Rudi und Pertama sind viiiel süßer als dieser Eisbär aus Berlin. Vor fünf Wochen gebar Tigermama Dumai Nachwuchs. Jetzt, da deren erste Nervosität verflogen ist, können Besucher der Wilhelma einen direkten Blick auf die drei Knäuel werfen - so sie sich aus ihren Verstecken wagen.

Tages-Anzeiger Online - 4. Mai 2007
Warten auf den Brillenbären
Eigentlich ist alles noch gar nicht offiziell. Doch der Zufall wollte es, dass bei einem privaten Besuch im Zoo Zürich die «Tages-Anzeiger»-Fotografin einen kleinen braunen Wollknäuel entdeckte. Bei genauerem Hinsehen entpuppte sich der Knäuel als junger Brillenbär. Fast ein Wunder, denn der Ende Januar zur Welt gekommene Jungbär müsste schön brav mit seiner Mutter in der Wurfbox hocken. So richtig zu Gesicht wird man den Neuling frühestens Mitte Mai bekommen.

sz-online - 5. Mai 2007
Hallo! Ich bin das neue Pingu-Baby
Hurra, das erste Pinguinbaby ist da! Das Kerlchen aus dem Dresdner Zoo, frisch aus dem Ei geschlüpft, trägt grauen Flaum und passt in eine Männerhand. „Zwei Monate wird es jetzt Nesthocker sein, futtert sich eine ordentliche Fettreserve an“, so Pfleger Hendrik Collmar. Anfang Juli können die Zoobesucher den Junior-Frackträger dann auf der Anlage bewundern, deren Neubau im Vorjahr eine Brut unmöglich machte. Inzwischen ist bereits das nächste, am 26. März gelegte Ei für den baldigen Schlupf „in Arbeit“: Baby Nr. 2 hat sich schon ein großes Loch gepickt ...

Tageblatt-online - 9. Mai 2007
Jetzt ist Sheila da
„Ist die süß!“, wird das kleine Elefanten-Baby Sheila derzeit in Hagenbecks Tierpark immer wieder begrüßt. Die neue Elefanten-Freilaufhalle bot optimale Bedingungen für die Herdengeburt, die am 11. April, in den frühen Morgenstunden (6.10 Uhr) ohne menschliche Unterstützung stattfand.

Münsterländische Volkszeitung - 9. Mai 2007
Wüstenschiffchen mit Wandertrieb
Seit Wochen wartete man im Naturzoo Rheine auf den zweiten Kamel-Nachwuchs des Jahres. Am gestrigen Dienstag rief die Kamel-Stute am frühen Morgen laut wie ein Nebelhorn in die Landschaft, so wie es Kamel-Mütter tun, wenn sie den Kontakt zu ihrem Jungtier verloren haben und dieses suchen. Das rufende Kamel rief weiter - und dann entdeckte Marcel Alaze zufällig ein paar Meter weit vom Trampeltier-Gehege entfernt im Dickicht unter Bäumen ein kräftiges junges Kamel-Fohlen! Offensichtlich war es nach der Geburt in der Nacht bei den ersten Gehversuchen über den kleinen Absperrgraben gestolpert und dann herumgeirrt, bis es sich schließlich unter den Mammutbäumen ablegte.

Mitteldeutsche Zeitung - 4. Mai 2007
Zwergziegen passen ins Kindchenschema
Hier wird nicht gemeckert, sondern in höchsten Tönen getobt. Klein-Karl, Klein-Knut und Klein-Klaus sind weder gut bei Stimme noch sicher zu Huf. Tollpatschig erkunden die Zwergziegen-Böcke, die am vergangenen Montag als Drillinge im Bergzoo Halle zur Welt kamen, ihr Gehege.

20minuten - 9. Mai 2007
Seltene Mufflon-Zwillinge im Basler Zolli
Es komme eher selten vor, dass im Zolli Mufflon-Zwillinge gesund zur Welt kommen, teilte der Zoo am Mittwoch mit. Die beiden Zwillinge gehören zu insgesamt sechs Jungtieren, die zwischen Ende März und Mitte April im Basler Zoologischen Garten geboren worden sind.



Knut

Berliner Morgenpost - 9. Mai 2007
Kanada bedankt sich bei Knut - Ball für kleinen Eisbär
Der kleine Berliner Eisbär Knut bleibt ein international beachteter und gefeierter Tier-Star. An diesem Freitag wollen sich Kanadas Regierung und Tourismusorganisation nach eigenen Angaben bei dem Eisbärjungen Knut und dem Zoologischen Garten Berlin für den Beitrag «zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume unserer Erde» bedanken. Auf seiner «Showbühne», dem Braunbärenfelsen im Zoo, erhält Knut einen neuen Ball zum Spielen.

Berliner Morgenpost - 9. Mai 2007
Zoologischer Garten: Schon 500 000 Besucher bei Knut
Zum weltbekannten Berliner Eisbär-Nachwuchs Knut sind schon rund 500 000 Besucher in den Zoologischen Garten gekommen. Das Interesse und die Begeisterung der Menschen seien «phantastisch und unvorstellbar», sagte am Mittwoch der kaufmännische Direktor des Zoos, Gerald R. Uhlich, der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Berliner Kurier - 7. Mai 2007
Papa Dörflein ist die bessere Eisbär-Mutti
Mutti ist die Beste! Wenn man eine hat! So wie der Eisbärjunge aus dem Zoo Chicago, der sich an Mutti Arki kuschelt. Doch unser Knut hat noch viel mehr. Nämlich Thomas Dörflein. Denn der ist erstens Ziehpapa und zweitens Ersatz-Mutti. Doppeltes Glück für beide. Und das ist doch viel besser.

Salzburger Nachrichten - 7. Mai 2007
Ein Bär zum Knutschen
Schauplatz: Tiergarten Berlin. Michael Aufhauser zu Besuch in der Stadt des Bären. Knut zieht auch Wochen nach seiner Geburt die Fans und Fotografen vor sein Gehege. Das Date hat einen Grund: Thomas Dörflein, seines Zeichens Ersatzpapi, hat den Spezialpreis für das "Goldene Herz für Tiere" bekommen. "Er hat gezeigt hat, dass Zuneigung, Menschlichkeit und Liebe schon eine Basis artgerechten Lebens darstellen", erklärt Aufhauser.

meinberlin.de - 4. Mai 2007
Tierrechtler fordert Ende der "Knut-Gaff-Show"
Der Nürtinger Tierrechtler Frank Albrecht erhebt schwere Vorwürfe gegen den Berliner Zoo hinsichtlich des Umganges mit dem Eisbären Knut. Seiner Meinung nach könne dem Braunbär und den Wölfen im Zoo nicht länger zugemutet werden, dass sie wegen der «Knut-Gaff-Show» unter noch engeren Haltungsbedingungen ausharren müssen. Dies verstoße gegen das Tierschutzgesetz. Er erstattete Anzeige bei der Berliner Staatsanwaltschaft und dem zuständigen Veterinäramt wegen Verdachts der Tierquälerei.

Berliner Kurier - 4. Mai 2007
Gericht soll Knut wegschließen
Oh nein, nicht schon wieder der, werden Knut-Fans denken. Tierrechtler Frank Albrecht (38), der schon für Wirbel gesorgt hatte, als er die Möglichkeit einer Tötung verstoßener Tierbabys ins Gespräch brachte. Im Zusammenhang mit Knut! Jetzt fordert er das Ende der – wie er sagt – "Knut-Gaff-Show". Der kleine Baby-Eisbär nimmt nach Albrechts Meinung anderen Tieren den Platz weg.

PR-Inside.com - 4. Mai 2007
Die Brüder von Knut
Neuerdings auf dem Spielplatz des Berliner Zoos. Die beiden etwa 90 Zentimeter großen Eisbären aus Eichenholz wurden kürzlich auf dem kleinen Spielplatz gegenüber den Affenanlagen aufgestellt. «Mit den Holzskulpturen wollen wir Kindern die Möglichkeit geben, mit Knuts Brüdern zu spielen,» sagte Klaus-Peter Gust, Geschäftsführer der SIK-Holzgestaltungs GmbH. Das Brandenburger Unternehmen spendete dem Zoo Berlin die beiden Eisbären-Skulpturen im Wert von 3000 Euro.

diepresse.com - 1. Mai 2007
Warum der Tiergarten Schönbrunn Knut nicht haben will
Tausende Besucher, lukrative Werbeverträge und ein medialer Hype, wie er einem kleinen Tier sonst kaum zuteil wird – das Eisbärenbaby Knut hat dem Berliner Zoo innerhalb weniger Wochen massive Bekanntheit und Einnahmen beschert. In Schönbrunn, wo in den vergangenen Jahren immer wieder Eisbärennachwuchs vermeldet werden konnte, war von einem vergleichbaren Ansturm jedenfalls nichts zu merken. „Der Unterschied liegt in der Personifizierung von Knut durch die Handaufzucht“, sagt der stellvertretende Direktor Harald Schwammer, „und Knut ist vor allem ein Erfolg der Medien.“ Dass es einen derartigen Rummel um Knut gibt, sieht man in Schönbrunn aber keinesfalls negativ. Schließlich benötigen Zoos finanzielle Mittel, und „deshalb muss und soll ein Zoo auch seine Marketinginstrumente einsetzen und nutzen“, so Schwammer. Finanzieller Erfolg bedeute ja primär, „dass man damit verstärkt effektiven Artenschutz finanzieren und betreiben kann“.




Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 4. Mai 2007
Junge Tiger gingen auf große Reise
Schwerin. „Es ist schon ein bisschen traurig, wenn man die Tiere von Geburt an betreut hat und sie nun abgegeben werden.“ Pflegerin Petra Schreiber fiel die Trennung von „Mandschu“ und „Wassja“ sichtlich schwer. „Mandschu“ und „Wassja“, im Dezember 2004 im Tierpark der Landeshauptstadt geboren, sollen im Zoo von Schwerins Partnerstadt für Nachwuchs sorgen. In ihrem neuen Zuhause haben die Tiger nicht nur viel mehr Platz als bisher, sondern darüber hinaus auch die angenehme Gesellschaft einer Tiger-Dame aus Moskau. „Wir werden auch künftig Tiger in unserem Zoo züchten“, versicherte Direktor Michael Schneider. So sei Tiger-Mama „Dschuna“, die kurz nach der Geburt ihrer drei Jungen schwer erkrankt war, wieder wohlauf, und Vater „Zabor“ erfreue sich ebenfalls guter Gesundheit. „Voraussichtlich werden wir in diesem Jahr auch noch ein weiteres Tiger-Weibchen dazubekommen“, kündigte Schneider an.

Freizeit Ratgeber - 3. Mai 2007
"Findet Nemo": Ab sofort im Sea Life Königswinter
„Findet Nemo!“ Dieser Aufforderung erfolgreich nachzukommen, war im Sea Life Königswinter bislang unmöglich. Doch das hat sich jetzt geändert. Denn ab sofort tummeln sich dort auch tropische Wasserbewohner, allen voran „Nemo“ und seine Clownfischfreunde in dem beliebten Aquarium. Die Tiere, die seit dem Film „Findet Nemo!“ jedes Kind kennt, leben in Symbiose mit Seeanemonen.

Hamburger Abendblatt - 4. Mai 2007
Antje, der große Star des Eismeers
Wer kannte sie nicht? Antje, die Grande Dame Hagenbecks, die Walross-Persönlichkeit. Die schon in jungen Jahren als Maskottchen des NDR so manche pausenfüllende Bahn durch ihr Becken zog. Und für die, als sie im Juli 2003 im betagten Alter von 27 Jahren starb, körbeweise Beileidsbekundungen in Stellingen eintrafen. Antje war übrigens vom damaligen Tierpark-Chef Carl-Heinrich Hagenbeck nach dessen sieben Jahre alter Tochter benannt worden. Für das Walross gab es keinen Nachfolger. Heute leben drei Mähnenrobben, zwei Eisbären (Mutter Fanny, 29, und Tochter Viktoria, 5), fünf Seebären, ein Seehund und 26 Humboldt-Pinguine im Eismeer-Gehege. Der Umbau des denkmalgeschützten Eismeers ist Hagenbecks großer Wunsch für die nächsten Jahre.

Echo-online - 4. Mai 2007
Babyboom im Zoo und in der Kunst
Carl Hagenbeck (1844 - 1913) galt als Visionär. Erstmals ließ er Tiere nicht hinter Gitterstäben umherirren wie Rilkes verstörten Panther, sondern baute ihnen Freigehege, die man heute artgerecht nennt. Was weniger bekannt ist: Hagenbeck war von Hause aus Tierhändler. Die Methoden, mit denen damals seine Tiere, vor allem die Tierkinder, gefangen wurden, würden ihn heute ins Gefängnis bringen. Schon damals umstritten: Hagenbeck stellte nicht nur Tiere zur Schau, sondern – wie sie – Indianer oder Lappen oder andere Menschen mit damals exotischem Migrationshintergrund.
> in wenigen Sätzen so ziemlich alles schief dargestellt, was nur möglich war...

Hamburger Abendblatt - 4. Mai 2007
Als in Stellingen die Affen los waren . . .
An einem warmen Julitag 1956 waren in Hamburg die Affen los. 45 Rhesusaffen eroberten Stellingen und die angrenzenden Stadtteile, weil ihr Pfleger bei Hagenbeck versehentlich die Tür zum Gehege offen gelassen hatte.

Solms-Braunfelser - 6. Mai 2007
Vogelpark begrüßt 10 000. Besucherin
Seit der Gründung im Jahr 1966 hat der Vogelpark Uckersdorf nicht so viele Besucher in wenigen Wochen gezählt wie in diesem Frühling: Am 18. März eröffnete der Park nach der Winterpause, am Maifeiertag wurde die 10 000. Eintrittskarte gelöst.

MVregio - 4. Mai 2007
Fährunternehmen Scandlines verlängert Tierpatenschaft für die Elche
Scandlines, das deutsch-dänische Fährunternehmen aus Rostock-Warnemünde, ist seit 1999 Tierpate im Rostocker Zoo für die Elche. Diese Zoo-Patenschaft wurde, gewissermaßen unter den Augen der Zwillingselche Lana und Annuka, für ein weiteres Jahr verlängert. Die Zwillinge sind Neuankömmlinge aus dem Tierpark Neumünster, wo sie am 8. Mai 2006 geboren wurden. Sie leben seit Ende März in dem vor zwei Jahren neu gestalteten Gehege.

oe24.at - 7. Mai 2007
Zoo Schönbrunn Kdolsky übernimmt Patenschaft für Jaguar "Joschi"
Tierschutzministerin Andrea Kdolsky (V) hat am Montag die Patenschaft für den schwarzen Jaguar "Joschi" übernommen. Die Großkatze, seit 1994 im Schönbrunner Zoo zu Hause, blieb bei der Urkundenübergabe trotz Blitzlichtgewitters völlig ungerührt.

H@ll Anzeiger - 7. Mai 2007
3.245 Euro für den Berg-Zoo
"Für die vielen Geschenke und Aufmerksamkeiten anlässlich meiner Verabschiedung aus dem Amt als Oberbürgermeisterin der Stadt Halle danke ich Ihnen allen auf diesem Wege sehr herzlich", so Ingrid Häußler. "Es hat mich sehr bewegt, dass so Viele persönlich zu meiner Verabschiedung in den Volkspark gekommen sind, geschrieben haben und für unseren Berg-Zoo spendeten. Insgesamt 3 245 Euro waren bereits am 30. April auf dem Spendenkonto eingegangen.

Aachener Zeitung - 4. Mai 2007
Wie man im Trüben fischt: Seehundforschung im Zoo
Köln. Markos Augen wollen nicht mehr so recht. Er ist so gut wie blind. Dennoch kommt der 24 Jahre alte Seehund im Kölner Zoo gut klar. Munter dreht der Alte seine Runden - ohne gegen ein Hindernis oder gar den Beckenrand zu schwimmen. Damit ist Marko in gewissem Sinne prädestiniert für das Forschungsprojekt, an dem er mit acht weiteren Seehunden seit einigen Jahren teilnimmt. Neue Ergebnisse förderte das Projekt unter anderem zu den Schnurrbarthaaren (Vibrissen) der Robben zu Tage.

Augsburger Allgemeine - 8. Mai 2007
"Wassermonster" Axolotl fühlt sich im Treppenhaus wohl
In den nächsten zwei Monaten ist den heimischen Tümpeln und ihren Mikroorganismen eine Ausstellung im Naturmuseum gewidmet. Es gibt lebende Urzeitkrebse, Mikroskope zum Durchschauen und sogar einen Tropfstein, unter dem sich ein kleines Wasserbecken füllt. Auch die Dauerausstellung des Museums ist sehenswert, ihre Stärke ist ihre Vielfältigkeit. Zoologie, Botanik und Mineralogie auf vier Etagen. Das Naturmuseum hat jetzt ein Vivarium, die sechs Terrarien sind fertig, ein Aquarium soll folgen. Exotische Frösche und Echsen, Vogelspinnen, Riesentausendfüßler, Gespensterschrecken und das "Wassermonster" Axolotl tummeln sich im Treppenhaus, durch das Besucher ins Planetarium gelangen.

Fränkische Nachrichten - 8. Mai 2007
Im Elefantenkopf steckt ein kleines Gehirn
Heidelberg. An einem Elefanten ist so ziemlich alles riesig - nur das Gehirn geriet im Verhältnis zu Extremitäten und Körpermasse eher bescheiden. Die Hirnhöhle im Schädel lässt kaum Platz für zwei Hände voll Masse. Spannende Einblicke in die Welt der Säuger, Fische und Vögel bietet das Zoologische Museum der Heidelberger Universität. Es steht nicht nur Studenten und Schülern offen, sondern allen Interessierten. Für den Leiter des Zoologischen Instituts, Professor Volker Storch, sind die Präparate ausgestorbener Tierarten besonders wichtig.

Hamburger Abendblatt - 7. Mai 2007
Diese Krabbe braucht Ihre Hilfe!
Erst kurze Zeit hat das "Sea Life Timmendorfer Strand" einen neuen Mitbewohner - eine Schwammkrabbe. Doch sie hat ein Problem: Ihr Schwamm ist weg! Vermutlich hat die Krabbe ihn verloren, als sie von einem Fischerboot im Ärmelkanal gefangen wurde. Aquarist Jens Hirzig, der sich im "Sea Life" um die Krabbe kümmert, ist überzeugt, das sich das Tier nun allein fühlt. Immerhin gehen Schwämme und Schwammkrabben üblicherweise eine symbiotische Beziehung ein.

derStandard.at - 8. Mai 2007
Akademische Augenöffnerin
"Suchen Sie einmal auf dem Wiener U-Bahn-Plan nach Symbolen. Zwei der vier Icons sind Tiere. Sie zeigen an, wo in der Stadt Natur vorkommen darf", sagt Christina Wessely. Die Wiener Wissenschaftshistorikerin ist ein Augenmensch. So zeigte sie in ihrer Dissertation "'Künstliche Tiere etc.' Zoologische Gärten und urbane Moderne in Wien und Berlin", dass um 1900 der Zoo als wohlgeordnete Stadt inszeniert, die pulsierende Metropole hingegen als wild und exotisch, eben als Großstadtdschungel wahrgenommen wurde.

Spaniens Allgemeine Zeitung - 4. Mai 2007
Ein Platz für Tiere in der Arche Noah
Der weltweite Streit um den niedlichen Berliner Eisbärjungen Knut hat die Tierhaltung in Zoos erneut in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Dabei geht es grundsätzlich und zugespitzt um die Frage, ob wilde Tiere dazu benutzt werden dürfen, verstädterten Menschen einen Vormittag lang die Langeweile zu vertreiben. Die Wandlung vieler moderner Zoos von Tiergefängnissen zu wissenschaftlich ambitionierten Zuchtstationen macht deutlich, dass die Zoos ihr Imageproblem erkannt haben. Mit grundsätzlichen Fragen, die tief in die Tierpsychologie hineinreichen, befasst sich Serafín Domenech weniger. Der Leiter der "Arche Noah" in Benimantell, eingebettet zwischen gewaltigen Felsen im malerischen Tal von Guadalest, hat es ohnehin nur mit stark traumatisierten Tieren zu tun, bei den meisten geht es ums nackte Überleben - darunter Tiger, Löwen, Bären, Panther, Jaguare, aber auch Kaninchen, Papageien, Stachelschweine, Affen und viele Arten mehr, einige davon vom Aussterben bedroht. Aufgabe der Arche Noah ist es, ausgesetzte und misshandelte Tiere aufzupäppeln und zu lebensfähigen Gemeinschaften mit einer funktionierenden Hierarchie zu formen. So kann man sie anschließend in andere Parks überführen.

Budapester Zeitung - 7. Mai 2007
Tierheim nordöstlich von Budapest
Bären werden überall von den Menschen bedroht: In der Wildnis verlieren sie immer mehr an Lebensraum, sie werden gejagt und oft müssen sie auch in der Gefangenschaft grausame Bedingungen ertragen. Deshalb bietet das Bärenheim (Medve Otthon) in der Nähe von Veresegyház nordöstlich von Budapest ein neues Zuhause für die Bären. Das Tierheim gewehrt auch Wölfen Obhut, sodass derzeit 42 Bären und 26 Wölfe besichtigt werden können. Einige der Bären sind regelrechte Stars, bekamen sie doch des Öfteren Haupt- und Nebenrollen in einigen ungarischen Filmen. Ihre Besitzer hielten sie aber in kleinen transportierbaren Käfigen, erst im Bärenheim haben sie eine neue und schöne Heimat gefunden. Andere kamen aus Zoos, deren Käfige und Gehege zu klein und eng für die Tiere geworden waren, oder von Privatpersonen, die sich schlecht um die Bären gekümmert hatten.

Spiegel Online - 6. Mai 2007
Zoo-Pandas müssen Überstunden machen
Wegen eines außergewöhnlich starken Besucherandrangs im Pekinger Zoo sind die Pandabären zu Überstunden verpflichtet worden. Die Tiere müssen sich ihren Fans nun pro Tag eine halbe Stunde länger zeigen. Nur so könne der Zoo den täglich erwarteten 100.000 Besuchern gerecht werden.

Tirol Online - 8. Mai 2007
Litauen: Giraffe trampelt Studentin in Zoo nieder
Eine angetrunkene Studentin ist bei einem Einbruch in einen Zoo in Litauen von einer Giraffe angegriffen und verletzt worden. Die 22-Jährige und zwei weitere Studenten drangen am Montagabend in das Gehege ein und erschreckten dabei die Giraffe, wie die Zooleitung berichtete. Das 1,3 Tonnen schwere Tier wehrte sich gegen die angetrunkenen Eindringlinge und brach der Studentin die Nase und das Steißbein.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


zooantwerpen.be/nl - 9. Mai 2007
Alexander in actie
Alexander in Aktion
Heute gab es etwas an Aktivität zu sehen im Elefantenpark. Alexander hatte großen Erfolg bei Yu Yu Yin - unsere beiden Elefanten haben sich nämlich gepaart, ohne sich vom Publikum stören zu lassen. Es war eine ganz geruhsame Paarung zwischen den beiden, so die Tierpfleger. Yu Yu Yin lief erst einmal einige Ründchen um die Bäume, schließlich kam dann Alexander zum Zuge. Es gibt nun zwei Möglichkeiten, entweder Yu Yu Yin hat ihren Eisprung und der Paarungsakt findet in diesen Tagen noch einmal statt oder es findet eine andere Paarung statt, aber eben erst in einigen Wochen. Wir hoffen, daß die Paarung erfolgreich war, aber das können wir erst wissen in einigen Monaten.

nieuwnieuws.nl - 7. Mai 2007
Man gespietst op hek Artis
Artis-Zaun spießt Mann auf
Gestern mittag wurde in Amsterdam ein 22jähriger Mann schwer verletzt, als er versuchte, über einen Artis-Zaun zu klettern. Laut Polizei wollte der Mann mit zwei kleinen Kindern den Zoo gratis besuchen. Gegen 16 Uhr bestieg der Mann von der Plantage Middenlaan aus den Zaun von Artis. Dabei rutschte er aus und spießte sich auf dem Zaun auf. Der Mann wurde eiligst ins Krankenhaus geschafft.

parool.nl - 7. Mai 2007
Man spietst zich op hek Artis
Mann spießt sich an Artis-Zaun auf
Am Sonntagmittag spießte sich ein 22jähriger Mann selbst auf einen Artis-Zaun, als er versuchte, seine zwei frechen Cousins über den Zaun zurückzuholen. Laut Polizei waren die beiden fast sechs Jahre alten Cousins über den Zaun geklettert und wollten nicht zurückkommen. Der Onkel beschloß, über den Zaun zu klettern, um sie zurückzuholen. Auf dem Zaun rutschte er aus. Eine der Zaunspitzen bohrte sich zwischen seine Rippen. Die Polizei ließ den Rettungswagen kommen, um den Mann im Krankenhaus untersuchen zu lassen. Ob der Mann dort noch liegt, ist nicht bekannt. Schnell machte die Geschichte die Runde, der Mann sei mit seinen Neffen über den Zaun geklettert, um einen Gratisbesuch bei Artis zu machen. Das ist nicht wahr, sagt die Polizei. "An der Stelle, wo sie über den Zaun kletterten, kann man nicht in den Zoo gelangen. Es war ein ganz normales übermütiges Verhalten der Neffen", so ein Polizeisprecher.

Algemeen Dagblad - 6. Mai 2007
Gier ontsnapt uit roofvogelpark
Geier aus Raubvogelpark entflogen
Aus dem Raubvogelpark Stonehenge Wildlife bei Leerdam ist ein Weißrückengeier weggeflogen. Der Vogel entkam während eines Trainings. Ein Mitarbeiter erzählte am Sonntag, das Tier habe wegen einer "fremden Thermik" nicht mehr landen können und vergeblich über dem Park seine Kreise gezogen. Die Zuschauer sahen, wie der Vogel immer höher stieg und verschwand. Der Geier hat eine Spannweite von 2,4 Metern und kann, wie die Mitarbeiter sagen, gefährlich sein. "Wenn Menschen versuchen, ihn festzuhalten, so kann er nach Ohren oder Fingern hacken. Da wir ihn jetzt schon ein paar Tage nicht mehr gefüttert haben, könnte er gewiß Hunger haben. Das kann das Tier fanatischer machen."

rtvrijnmond.nl - 4. Mai 2007
Mensen in kooi diergaarde Blijdorp
Menschen im Käfig im Tiergarten Blijdorp
Im Tiergarten Blijdorp ist dieses Wochenende eine besondere Affenart zu sehen: der Homo sapiens sapiens bzw. der Mensch. Ein Mann und eine Frau sitzen bis einschließlich Sonntag in einem Käfig neben dem Löwengehege. Da steht ein Schild dabei, worauf unsere Art beschrieben wird - so wie das auch mit den anderen Tieren geschieht. Die freiwilligen Exemplare fühlen sich wohl dabei. Der Coup mit dem Menschen als Tierart geschieht im Rahmen des 150jährigen Bestehens des Tiergartens Blijdorp.

Algemeen Dagblad - 4. Mai 2007
Reptielen Zoo strandt op papierwinkel
Reptilienzoo scheiterte an Papierkram
Ein Rotterdamer Gericht verurteilte einen 27jährigen aus Oostvoorne zu einer Geldbuße von 900 Euro, weil er illegal seltene Reptilien hielt. Den Kontrolleuren, die im Jahre 2005 in eine Wohnung im Sleepseweg hereinplatzten, erzählte der Mann, er wolle einen Reptilienzoo gründen. In einem Schuppen stießen die Kontrolleure auf Terrarien mit Landschildkröte, Blattsteigerfrosch, Steppenwaran, Goldstaubtaggecko u.a. Die Tiere waren in guter Verfassung und einen Namen für den Zoo hatte der 27jährige auch schon: Reptilienzoo Oostvoorne. Nur an die erforderlichen Unterlagen, die bei Haltung von international geschützten Tierarten dazu gehören, war er "durch persönliche Umstände" nicht gekommen.

Dagblad van het Noorden - 3. Mai 2007
Dierenpark Emmen heeft nieuwe zeeleeuwen
Tierpark Emmen hat neue Seelöwen
Der Tierpark Emmen verfügt wieder über Seelöwen. Seit diese Woche schwimmen dort drei Kalifornische Seelöwen im großen Becken. Demnächst sollen weitere dazu kommen. Die Kalifornischen Seelöwen sind die Nachfolger der Südamerikanischen Seelöwen oder Mähnenrobben, die unlängst an einer TBC-Infektion erkrankten. Daraufhin blieb dem Zoo nichts anderes übrig, als die Tiere einschläfern zu lassen. Der Park hat jetzt bewußt Kalifornische Seelöwen gewählt, weil diese - im Gegensatz zu Mähnenrobben - wildlebend niemals an Meeressäuger-TBC zu leiden hatten.

blikopnieuws - 3. Mai 2007
Dierenpark Emmen heeft weer zeeleeuwen
Tierpark Emmen hat wieder Seelöwen
Im Seelöwenbecken des Tierparks Emmen schwimmen wieder Seelöwen. Zwei weibliche und ein männlicher Kalifornischer Seelöwe schießen jetzt durch das Wasser, und es sind zur Zeit auch noch drei junge Tiere unterwegs nach Emmen. Die Ankunft dieser Seelöwen ist die Folge des TBC-Dramas, das sich in der Kolonie Südamerikanischer Seelöwen abspielte. Das Becken wurde unter der Überwachung durch die Niederländische Lebensmittel- und Warenaufsichtsbehörde gründlich desinfiziert, vollständig gereinigt und mit sauberem Wasser gefüllt. Nun sind auch wieder Seelöwen in dem Becken zu sehen. ... Die Tierpfleger trainieren fleißig mit der Gruppe, so daß die Besucher bald genau wie früher, aber dann wohl ganz anders, die Vorführung der Seelöwen genießen können.

Algemeen Dagblad - 2. Mai 2007
Voorproefje van prehistorische attractie
Vorgeschmack auf eine prähistorische Attraktion
Wer sich dafür interessierte, durften gestern am zukünftigen Dinowald schnuppern. Die Repliken wurden in den Tierpark transportiert. Hunderte Kinder bekamen gestern morgen einen Vorgeschmack auf Amersfoorts neueste Attraktion, den Dinowald. Der Tierpark Amersfoort bereitet sich vor auf die Eröffnung des prähistorischen Waldes im nächsten Monat. Gestern trafen Dutzende lebensgroßer Nachbildungen von Dinosauriern ein. Diese waren zeitweilig in Schuppen in Hoogland-West eingelagert - in Erwartung der notwendigen Genehmigungen für das Anlegen des Waldes. .. Die Dinosaurier werden mit Hilfe von Kränen direkt an ihrem zukünftigen Platz aufgestellt. Ein kleiner Teil, die größten Exemplare, in Stücken. Monteure aus dem deutschen Betrieb, der die Repliken anfertigte, setzen die Dinos am nächsten Dienstag zusammen. Danach werden die 60 Tiere auf ihren endgültigen Platz im Wald aufgestellt. Am 1. Juni wird der Dinowald offiziell eröffnet. Die Mitarbeiter des Zoos können auf Lehrgang gehen. Direktor Peter Kuipers gab gestern zu, daß er weniger über Dinosaurier weiß als die meisten Kinder, die gestern Bekanntschaft mit den Tieren machten. "Ich setzte mich also noch einmal auf die Schulbank", sagte er.

tento.be - 5. Mai 2007
Het rariteitenkabinet van de ZOO. Van kunst tot wetenschap - ZOO Melkerij, Antwerpen
Das Zoo-Raritätenkabinett. Von Kunst zur Wissenschaft ...
Das Museum of natural curiosities von Jacques Kets in der Kloosterstraat, gegründet um 1824, zieht Besucher aus ganz Europa an. Kets spezialisierte sich hauptsächlich auf ausgestopfte Vögel, von denen er mehr als 400 besaß! Aber die Stadt wünschte Kets' Mietshaus für andere Zwecke zu verwenden, daher mußte Kets umziehen. Gerade in diesem Moment will der spätere Bürgermeister von Antwerpen Jan Frans Loos in der Stadt einen Zoo errichten. Da wurde gleich aus zwei Nöten eine Tugend gemacht. Bei der Gründung des Zoos am 21. Juli 1843 zog die Sammlung von Jacques Kets in eines von den neuen Gebäuden am Astridplein und Kets selbst wurde als Direktor angestellt. In der Tradition von Kets macht der Zoo diese Ausstellung vom 5. Mai bis 30. September 2007, sie ist voll verborgener Schätze: hier findet man ausgestopfte Tiere, Muscheln und Schädel, Embryos, Skelette, merkwürdige Häute, sonderbare Eier, Gemälde, authentische Handschriften, Filme und Fotos ... den Besuchern werden die Augen übergehen.

destentor.nl - 3. Mai 2007
Oudste chimpansee van Nederland 50 jaar
Ältester Schimpanse der Niederlande ist 50 Jahre alt
Mama, der älteste Schimpanse der Niederlande, ist am Donnerstag 50 Jahre alt geworden. Mama lebt schon seit 1971 in Burgers' Zoo in Arnheim. Zusammen mit ihren 20 Artgenossen erhielt sie eine Torte mit Gemüse und Obst. Mama, die schon für drei Generationen von Nachkommen gesorgt hat, besitzt, wie ein Pressesprecher des Zoos sagte, einen hohen sozialen Status in der Gruppe. Es kommt vor, daß die dominante Äffin es versteht, zwischen zwei viel jüngeren, kämpfenden Männchen zu schlichten. Burgers' Zoo war seinerzeit der erste Zoo in Europa, der Schimpansen in einer großen Gruppe hielt. Das war sehr unüblich, weil Biologen Raufereien und Krankheiten unter den Tieren befürchteten. Das Geburtstagskind, die Schimpansin Mama, gehört zu den Bewohnern der ersten Stunde. Mama kam aus einem Zoo in Leipzig, wo sie 1957 geboren wurde. Biologen aus der ganzen Welt haben die Schimpansenkolonie in Arnheim im Laufe der Jahre studiert. Das Verhalten von Mama und ihre soziale Intelligenz steht in zahlreichen Büchern beschrieben. Urgroßmutter Mama erfreut sich noch guter Gesundheit. Es ist ganz gut möglich, daß sie auch der älteste Schimpanse Europas ist, so der Vertreter des Zoos.

dierennieuws.nl - 4. Mai 2007
Wat is: een dierenvriend?
Was ist ein Tierfreund?
Tierfreunde gibt es auf jeden Fall zweierlei: es gibt die Sammler, welche die Tiere einsperren, und es gibt die Beschützer, welche die Tiere freilassen. Es gibt auch zweierlei Websites: Avifauna Groningen neben Avifauna Alphen a/d/ Rijn. Heute war ich wieder einmal zu Besuch bei einem Sammler: es handelt sich um die Vogelsammlung des Hutkaufmanns Van den Brink in Alphen aan den Rijn. Ich komme wenig in derartige Parks und das beste, was man m. E. über Avifauna Alphen sagen kann, ist, daß es ein schönes Landgut gewesen ist. Da ist viel grün, da ist ein hübscher kleiner See. Für die Alphener ein schwerer Schlag: sowohl für Kinder als auch für Erwachsene beträgt der Eintritt 10 Euro oder mehr. Jahreskarten kosten 34,50 Euro (Kinder) bzw. 39,50 Euro (Erwachsene). ... Wer den Rundgang durch den Vogelpark Alphen nimmt, wähnt sich zurückversetzt in das 19. Jahrhundert, in die Zeit, als die Tiergärten entstanden. Hier findet man noch viele authentische Eisenkäfige, in denen die Vögel sitzen, um zu verkümmern. Der Kontrast zwischen den zarten Vögeln und dem Gitter tut weh ... Es scheint, als würde eine Verbindung bestehen zwischen dem Umfang der Voliere und der Anzahl von Tieren: Je größer der Käfig, um so mehr Vögel sitzen darin. .. Eine erleuchtende Idee: nicht den Zoo an die Tiere anpassen, sondern die Tiere für den Zoo passend machen. Weiter fiel mir auf: an verschiedenen Orten begegnet man denselben Arten: Nashornvögel in allen Größen und Arten, Pelikane mindestens an zwei Orten usw. Der Höhepunkt des Besuches ist die Vogelpräsentation. Das ist eine Art Brieftaubenschau. Vom Käfig aus, der nicht zugänglich für das Publikum ist, werden die Vögel losgelassen, die eine Runde fliegen und sich dann auf den Arm des Falkners niederlassen, um dann wieder in den Käfig zurückzukehren. Das geschieht zweimal am Tag. Auch ein Uhu ist dabei (ein Nachtvogel). Ein Zoo-Besuch ist immer ein bedrückendes Ereignis. Zum Glück war herrliches Wetter. ...

Algemeen Dagblad - 2. Mai 2007
Alexander dekt alleen bij eisprong
Alexander deckt nur bei Eisprung
Der potente Rotterdamer Elefant Alexander (29), der vor kurzem unter Polizeieskorte in den Zoo Antwerpen gebracht wurde, um dort drei Weibchen zu decken, hat noch immer nichts fertiggebracht. Das sagte der Belgier Bruno Melens, Cheftierpfleger für Großsäugetiere in dem belgischen Zoo. Der Zoo Antwerpen erhielt gestern das Resultat der Blutproben, die vor kurzem den Elefantenkühen abgenommen wurden. Das Blut ist im Auftrag des Zoos Antwerpen in Blijdorp untersucht worden. "Aus den Labortests geht hervor, daß die Damen, was den Eisprung betrifft, noch immer vollkommen auf null stehen", so ein etwas enttäuschter Melens. ... Melens schätzt ein, daß - nach seinen eigenen Intuitionen - die Elefantenweibchen in ca. einer Woche brünstig sein sollen. "In der Zwischenzeit tut Alexander nichts. Ein Elefant paart sich nur, wenn das Ei gesprungen ist. Das geschieht allerdings nur einmal in 16 Wochen. Alex betreibt daher nicht, so wie es Menschen wohl tun, Sex zwischendurch. Einstweilen lassen die Damen Alexander noch genauso schrecklich kalt."



Russische Meldungen

allnw.ru - 8. Mai 2007
Калининградский зоопарк перешел на летнее время
Kaliningrader Zoo eröffnet Sommersaison
Am letzten Wochenende wurde im Kaliningrader Zoo die neue Saison eröffnet. In diesem Jahr warten auf den Zoo große Veränderungen. Zum Tag der Stadt wird geplant, Springbrunnen und Vogelteich auszubessern. Etwas später wird mit der umfangreichen Rekonstruktion des Wintergartens begonnen. Es werden auch neue Pfleglinge erwartet. ... Zum Hauptstar der neuen Saison ist kein Durchkommen. Dieses kleine flaumig-weiche Knäuel namens Ksjuscha wurde genau in diesen Tagen in das Terrarium gesetzt, in dem Schlangen und Kröten zu sehen sind. Plumplori heißt dieses zu einer Unterordnung der Primaten gehörende Tier richtig. Es hat noch kein eigenes Schild ... Ein weiterer Platz, an dem sich viele Kindern und Erwachsene drängeln: das neue Robbenbecken. Die Seebären werden hier kis-kis-kis gerufen und mit Fisch gefüttert. Auch die Schneekraniche begrüßen die neue Saison im neuen Gehege. Ein zweiter weißer Kranich kam in diesem Frühjahr nach Kaliningrad. Und jetzt warten die Mitarbeiter des Zoos auf die Paarungstänze dieser seltenen Vögel. Doch von den Affen wird man sich bald verabschieden müssen. Im Sommer ziehen Schimpansen und Meerkatzen in die Zoos von Rostow-am-Don und Sankt Petersburg um. Unsere Mitarbeiter versichern, daß das eine erzwungene Maßnahme sei. In zwei bis drei Jahren, wenn das alte Affenhaus vollständig rekonstruiert wird, kehren die Meerkatzen nach Hause zurück.

Argumenty i fakty - 8. Mai 2007
Администрация зоопарка города Каунаса не рекомендует студентам забираться в вольер с жирафами
Die Leitung des Zoos der Stadt Kaunas empfiehlt Studenten nicht, in das Giraffengehege einzudringen
Im Zoo Kaunas [Litauen] griff eine Giraffe eine Studentin an, die in ihr Gehege eindrang, teilt Interfax mit. In der Nacht zum Sonntag kletterte eine Gruppe angetrunkener junger Leute über den Zaun und drang in ein Gehege des Zoos ein, in dem ein Paar Giraffen gehalten wird. Die Giraffe Solut konnte die Anwesenheit der ungeladenen Gäste auf ihrem Territorium nicht ertragen und griff eine 22jährige Studentin der Technologischen Universität Kaunas an. Als das Tier einige Male die junge Frau mit den Hinterbeinen trat, zogen sich ihre Freunde aus dem Gehege zurück und ließen die junge Frau dort. Immerhin haben sie die Erste Hilfe gerufen. Die Studentin kam mit Brüchen des Schlüsselbeins, des Jochbeins und der Nase in das städtische Klinikum. Angele Grebljauskene, Leiterin der Huftierabteilung des Zoos Kaunas findet, ungeachtet der erlittenen Traumata habe das Abenteuer für das Mädchen ein gutes Ende gefunden - das Giraffenmännchen hätte die ungeladenen Gäste tottreten können.

Prawda - 8. Mai 2007
Пингвиненка-отказника отправили в инкубатор
Von Eltern "verstoßener" Pinguin schlüpfte im Brutapparat
Im Moskauer Zoo freut man sich über Nachwuchs: ein Pinguinjunges und ein kleiner Gänsegeier erblickten das Licht der Welt. Das Pinguinküken schlüpfte im Brutapparat, weil sich seine Eltern weigerten, das Ei auszubrüten. Zur Zeit befindet sich das Küken unter der Aufsicht der Tierpfleger. Es wird mit fein geschnittenem rohen Fisch gefüttert, dem spezielle Fermente hinzugefügt werden. In einem Monat wird man beginnen, den Pinguin mit dem Wasser vertraut zu machen. Danach steht ihm bevor, aus dem Inkubator in das Gehege mit den erwachsenen Vögeln umzusiedeln. "Die Eltern des Kleinen verhielten sich unaufmerksam und unverantwortlich gegenüber ihrem Kind. Das ist ein ziemlich seltener Fall für unseren Zoo", sagte man im Zoo. Das Gänsegeierküken hatte mehr Glück mit seinen Eltern. Sie betreuen es und füttern es [mit unverdauter Nahrung aus dem Kropf], erzählt ITAR-TASS.

lenta.co.il - 6. Mai 2007
Пекинский зоопарк в выходные пользовался особым спросом
Zoo Peking an Feiertagen von Besuchern "überschwemmt"
Die Pandas, wie übrigens auch die anderen, für die Besucher weniger attraktiven Tierarten, mußten im Pekinger Zoo "Überstunden" leisten an den Feiertagen, damit die Chinesen, die die Einrichtung "überfluteten", sich an ihnen ergötzen konnten. Der Zoo Peking hatte während des gesamtnationalen Feiertags, als eine ganze Woche frei war, täglich eine halbe Stunde länger geöffnet, damit die Besucher, von denen pro Tag bis zu 100.000 gezählt wurden, die Tiere sehen konnten, die in Gefangenschaft leben. Im Zoo arbeiteten in dieser Zeit viermal mehr Angestellte weil die Besucher anströmten und auch, weil die Lufttemperatur bis auf 30 Grad Celsius stieg.

lenta.co.il - 4. Mai 2007
Белый медведь останется в сингапурском зоопарке
Eisbär bleibt im Zoo Singapur
Vertreter des Zoos Singapur erklärten, daß der Eisbär, der in dieser Einrichtung lebt, dort auch bleibt, trotz der Proteste von Tierrechtsaktivisten, die dagegen protestierten, daß das arktische Tier im tropischen Klima lebt. Die Manager des Zoos hatten früher die Absicht, den 16jährigen Eisbären Inuka nach dem Tod seiner Mutter Sheba an einen Ort mit gemäßigtem Klima zu schaffen. Doch nach einiger Zeit änderten die Vertreter des Zoos ihren Beschluß; sie sind der Auffassung, daß das Tier sich völlig an die klimatischen Bedingungen der Tropen angepaßt hat. Singapurische Organisationen, die für die Rechte der Tiere kämpfen, bestanden auf einem "Umzug" des Tieres in ein geeigneteres Klima, doch im Zoo ist man anderer Meinung. Inuka, der erste Eisbär, der in den Tropen geboren wurde, ist mehr daran gewöhnt, in einem solchen Klima zu leben. Seine Mutter Sheba ist jetzt schon 30 Jahre alt, obwohl das Durchschnittsalter von Eisbären in Gefangenschaft 25 Jahre beträgt.

mosinform.ru - 4. Mai 2007
Впервые в столице змеиношейные черепахи и гигантские хамелеоны
Erstmals in der Hauptstadt: Schlangenhalsschildkröten und Riesenchamäleons
Im Moskauer Zoo wurde die Ausstellung "Erstaunliche Welt der Lurche und Reptilien" eröffnet, die gemeinsam mit dem Exotarium des Gebiets Tula organisiert wurde. Das teilte der Pressedienst des Moskauer Zoos mit. "In der Ausstellung sind über hundert Arten der charakteristischsten und interessantesten Vertreter der Lurche und Kriechtiere vertreten: Kröten, Frösche, Schildkröten, Eidechsen und Schlangen aus allen Regionen der Erde. Außerdem können die Moskauer und ihre Gäste erstmals Schlangenhalsschildkröten, Kragenechsen, Gehörnte Grubenottern und die giftigste Schlange der Welt, den Taipan sehen", bemerkte man im Pressedienst. Auch Vertreter der Fauna Madagaskars kann man in der Ausstellung kennenlernen. Die Besucher sehen verschiedenartige Frösche, Schildkröten, Riesenchamäleons, Plattschwanz- und Taggeckos sowie Boas. Die Ausstellung wird bis September zu besichtigen sein.

itar-tass.com - 3. Mai 2007
Почему зоопарк Сингапура не отдает белого медведя
Warum gibt der Zoo Singapur den Eisbär nicht weg?
Der Zoo Singapur beabsichtigt nicht, sich von einem seiner seltensten Bewohner zu trennen - dem Eisbären, der auf den Namen Inuka hört. Und das trotz der Forderungen, nicht auf ein zweifelhaftes Experiment mit dem Tier zu setzen, dessen Schicksal es war, statt in der Arktis in Singapur zur Welt zu kommen, nur etwa 140 km vom Äquator entfernt. In der Tat, Inuka ist seiner Geburt nach ein Singapurer. Vor 16 Jahren erblickte er das Licht der Welt im Zoo dieses Stadtstaates, doch wird das dem Bären kaum Freude bereiten. In Singapur ist es heiß, und ein Bärenpelz in unerträglicher Hitze - man kann sich nichts Schlechteres vorstellen. Inuka loswerden, aber wie? Und hier ist noch ein Unglück: vor kurzem starb seine Mutter, die Bärin Sheba. Sie wurde 30 Jahre alt, das sind fünf Jahre mehr, als Eisbären gewöhnlich in Gefangenschaft erreichen. ... Die Wildtierschützer bestehen auf einer Umsiedlung des allein gebliebenen Bären in einen für ihn geeigneteren Lebensraum, zum Beispiel darauf, Inuka auszutauschen gegen weniger wertvolle Vertreter der Fauna aus Zoos nördlicher Länder. Doch die Administration des Zoos Singapur will das auf keinen Fall. "Dieser Bursche ist ein Singapurer. Er hat sich ausgezeichnet an unsere Bedingungen angepaßt", versichern die Gegner einer Trennung von Inuka und lehnen die Forderungen der "Grünen" ab. ... Ein Eisbär am Äquator - das zieht die Besucher an. Aber was der Petz selbst davon halten mag - danach fragt niemand.

regions.ru - 3. Mai 2007
Ярославский зоопарк пополнился двумя медвежатами
Zoo Jaroslawl erhielt zwei Bärenjunge
Eigentlich gibt es den Zoo noch nicht. Sein Aufbau ist in vollem Gange, doch vor Ende 2009 wird der Zoo wohl kaum fertig sein. Doch die zukünftigen Bewohner treffen schon in Jaroslawl ein. In Spezialwirtschaften von Jaroslawl leben schon von Bewohnern und Organisationen geschenkte Strauße, ein Marderhund, Truthähne, Perlhühner und andere Tiere. Jetzt wurde die Sammlung durch zwei drei Monate alte Bären ergänzt. Es sind Bären von diesem Jahr, sie wurden von der Mutter im Winterlager zur Welt gebracht. Doch Wilderer haben die Bärin erlegt, den Nachwuchs haben Wildhüter entdeckt. Die Bären wurden in den Bestand aufgenommen und ihre Gesundheit kontrolliert.

pressa.irk.ru - 3. Mai 2007
Валерий Малеев: Иркутску нужен свой зоопарк!
Walerij Malejew: "Irkutsk braucht einen eigenen Zoo!"
Die Irkutsker Zoo-Galerie kennen schon praktisch alle Einwohner des Gebietszentrums. Gelegen ist sie im Zentralen Kultur- und Erholungspark, und schon viele Einwohner der Stadt sahen ihre Bewohner. Die Vielfarbigkeit der exotischen Vögel und Tiere ist für Irkutsk ein echtes Wunder. Und dennoch ist Irkutsk offenbar das einzige Gebietszentrum in Rußland, in dem es keinen eigenen richtigen Zoo gibt. Die Zoologen stellen fest: das Gebäude, das es jetzt gibt, kann man nur als ein Überwinterungshaus ansehen. Wie schon die Zeitung "CM Nummer eins" mitgeteilt hat, war der Leopard Ljepa der erste Bewohner der Zoo-Galerie, der einen Paten fand. In der russischen und weltweiten Praxis ist es üblich, daß Organisationen oder Privatpersonen die Kosten für die Haltung von Tieren in Gefangenschaft übernehmen. Bis vor kurzem war diese Praxis in Irkutsk unbekannt. ... "In Irkutsk kann man an freien Tagen einfach nirgendwo hingehen mit den Kindern", sagt Walerij Malejew, Abgeordneter der Staatsduma der Russischen Föderation, "und ein Zoo ist dringend nötig. ... Für die Schaffung eines richtigen, vollwertigen Zoos ist es erforderlich, daß Land zur Verfügung gestellt, der Status der Einrichtung festgelegt wird und die Quellen ihrer Finanzierung. Ich nehme an, daß der Zoo eine munizipale Einrichtung sein kann, deshalb muß man sich an den Oberbürgermeister von Irkutsk wenden, an die Stadtduma mit der Bitte, Land zur Verfügung zu stellen und die Finanzierung festzulegen. Was die Vervollständigung des Zoos anbetrifft, so wird es keine Probleme geben - ich habe schon vereinbart, in Chabarowsk einen Tiger zu erwerben, es gibt noch weitere Möglichkeiten. Außerdem kann man Huftiere aus dem Reservat heranschaffen, das sich im Rayon Bajandajewskij des Bezirks Ust-Ordynski befindet. Seinerzeit wurde gerade der Leopard Ljepa die Ursache für die Entstehung der Zoo-Galerie im Zentralen Kultur- und Erholungspark, er veranlaßte die Leute dazu und ich hoffe, daß aus der Galerie in Zukunft ein richtiger Zoo wird. Von meiner Seite aus verspreche ich jegliche Unterstützung."

regnum.ru - 3. Mai 2007
В Ярославле изготовлен проект зоопарка
In Jaroslawl Zoo-Projekt vorbereitet
Beim Oberbürgermeister von Jaroslawl gibt es ein Modell des Zoos, der in der Stadt errichtet wird. Insbesondere kann man schon erfahren, wie die Gehege für die Tiere aussehen werden. Es ist vorgesehen, den Zoo zum tausendjährigen Bestehen Jaroslawls zu eröffnen. "Grundlage für die Exposition der Tiere des Zoos soll das landeskundliche Prinzip bilden - eine Präsentation der Tiere, die im Jaroslawler Gebiet leben sowie in zentralen und nördlichen Regionen Rußlands (Wölfe, Bären, Füchse, Elche). Für Kinder, aber auch für Erwachsene wird es interessant sein, etwas zu erfahren über die uns umgebende Fauna und Flora. Es wird hier auch exotische Tiere geben und interessante Pflanzen. Ein ‚Rosinchen' der Jaroslawler lebendigen Exposition soll eine Abteilung werden, die den Namen Kinderkontaktzoo erhielt, mit einem pädagogischen Zentrum und einem Sommertheater", erzählte der Direktor der städtischen Kultureinrichtung "Jaroslawler Zoo" Teimuras Barataschwili dem Korrespondenten der IA Regnum.

regnum.ru - 3. Mai 2007
В краснодарском зоопарке появился трехметровый нильский крокодил
Der Zoo Krasnodar hat jetzt ein drei Meter langes Nilkrokodil
Das Nilkrokodil Shusha lebt jetzt im Zoo Krasnodar. Wie die IA "Interfax-Jug" unter Berufung auf einen Vertreter des Zoos mitteilt, ist das Krokodil drei Meter lang und 30 Jahre alt. "Shusha ist ein junges Krokodil. Überhaupt können Krokodile 100 Jahre alt werden. Bis zu diesem Alter kann sich seine Länge bis auf sieben Meter vergrößern", sagte der Gesprächspartner der Agentur. Er bemerkte, daß das Krokodil aus dem Moskauer Zoo nach Krasnodar kam.

Moskowskij komsomoljez - 4. Mai 2007
Появилось змеиное царство - эксклюзивная выставка «Удивительный мир рептилий и амфибий» открылась на днях в Московском зоопарке
Ein Reich der Schlangen im Moskauer Zoo - Exklusiv-Ausstellung "Erstaunliche Welt der Reptilien und Lurche" in diesen Tagen eröffnet
Die Besucher können über 100 Exemplare aller möglichen Schlangen, Schildkröten, Frösche, Eidechsen und andere Tiere betrachten, von denen viele in Rußland zum erstenmal gezeigt werden. Wie der Organisator der Ausstellung Denis Parschin "MK" erzählte, stammt die die Mehrzahl der lebenden Exponate aus Nord- und Südamerika, Indonesien´, Australien, den Solomonen-Inseln ... Zum Beispiel ist die Gehörnte Grubenotter, eine Schlange, aus Vietnam, der 70 cm lange Aalmolch, ein riesiger Lurch, aus Amerika. Unter den anderen ungewöhnlichen Exponaten befinden sich drei Chamäleonarten (darunter Riesenchamäleons), winzige 1,5 cm große Frösche, Wasserschildkröten und sogar ein Madagassischer Plattschwanzgecko! Es sind auch Giftschlangen zu sehen: Kobras, Schauer-Klapperschlange, afrikanische Nashornviper und weitere etwa 30 Arten. ... Leider können die Besucher nicht das ganze Jahr über das Leben in der gesamten Lurch- und Reptiliensammlung des Moskauer Zoos betrachten, da das Gebäude, in dem die Kriechtiere untergebracht sind, für eine Exposition nicht vorgesehen sind. Deshalb können die Moskauer nur jene Tiere sehen, die in einem kleinen Terrarium leben: Krokodile, Pythons und Eidechsen - und das sind insgesamt nur ein Prozent des Bestands. Doch die Schlangensammlung des Moskauer Zoos ist nicht nur die artenreichste der Welt, sondern gehört auch zu den drei besten Kollektionen an Giftschlangen! Die einmalige Ausstellung ist zu sehen auf dem neuen Territorium des Moskauer Zoos im Affenhaus und kann bis September besucht werden.

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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Tiergarten Nürnberg, 08.05.2007
Riesenbaby geboren!
Am Sonntag, den 06.05.2007, kam im Tiergarten der Stadt Nürnberg am späten Vormittag ein Stutfohlen bei den Shire Pferden zur Welt. Mutter ist die 19-jährige White Water BLOSSOM, die seit 2002 in der damals neu errichteten Anlage lebt. Sie wurde Ende Mai des vergangenen Jahres zum Decken zu einem Hengst in der Nähe von Gießen gebracht – wie man jetzt sieht, mit Erfolg.

Zoologischer Garten Halle, 08.05.2007
Pfingstferien im Zoo: Zootiere unter der Lupe
In den Pfingstferien lädt der Zoo alle Interessierte ab 10 Jahren zum Modellieren von Tieren ein. Das Programm „Zootiere unter der Lupe – Tiere beobachten und modellieren“ findet am Dienstag, 22.05.07 um 10 Uhr statt. Treffpunkt ist an der Kasse Reilstraße. Das Programm ist kostenlos, es werden nur der Zooeintritt und Materialkosten von 1 ¤ pro Person erhoben. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um telefonische Voranmeldung gebeten. Für Kindergarten- und Hortgruppen besteht die Möglichkeit, sich telefonisch für Vormittagstermine anzumelden.

Alternativer Bärenpark Worbis, 08.05.2007
Mit Lupe in die Kefferhäuser Struth - Aus der Exkursionsreihe: Auf den Spuren der Braunbären
Die nächste Wanderung unter dem Motto „Auf den Spuren der Braunbären“ findet am Sonnabend, dem 12. Mail 2007, statt.
Die Wanderfreunde treffen sich um 9 Uhr auf dem Parkplatz an der Unstrutquelle in Kefferhausen – nach Möglichkeit ausgerüstet mit Feldstechern und Lupen. Die Wanderung dauert ca. drei bis vier Stunden. Diese naturkundliche Wanderung führt in die westlich und nördlich der kleinen Eichsfeldgemeinde Kefferhausen gelegenen ausgedehnten Wiesenlandschaften. Diese Wiesen wurden mit Sicherheit schon zu Zeiten der letzten im Eichsfeld frei lebenden Braunbären dem eigentlich naturgemäß hier wachsenden Laubwald abgerungen. Heute sind sie als Relikte einer früheren extensiven bäuerlichen Nutzung anzusehen. Hier gibt es nun – im Quellgebiet der Unstrut - eine reichhaltige Feuchtwiesenflora, die nicht nur für die Botaniker, sondern auch für die Vogelfreunde interessant sein dürfte. Die vielen Gehölze, Hecken und die kleinen Wäldchen bieten vielen Vogelarten geeignete Lebensräume

Wisentgehege Springe, 08.05.2007
Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Wolfstage im Wisentgehege Springe
Am 12. und 13. Mai möchte das Wisentgehege Springe seine Besucher ganz gezielt über den Wolf informieren. Das Image, einer blutrünstigen, reißenden Bestie soll mit Hilfe der Wolftage korrigiert werden. Der überaus scheue und vorsichtige Wolf wird im Mittelpunkt verschiedener Aktivitäten stehen. Absolutes Highlight der Veranstaltungstage sind sicherlich die Wolfspräsentationen von Matthias Vogelsang. Inmitten seiner eigenen Wölfe, die ihn als ranghöchstes „Alphatier“ anerkennen, wird er über das faszinierende Tier täglich um 12.30 Uhr und 16.30 Uhr in einer ca. einstündigen Präsentation berichten. Die Gehegeschule des Wisentgeheges bietet jeweils um 13.00 Uhr einen Kinderworkshop „Aus dem Leben der Wölfe“ an. Anmeldungen werden am Veranstaltungstag an der Kasse entgegengenommen. Für die 1,5-stündige Veranstaltung ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Die Kinder sollen mindestens 8 Jahre alt sein. Zusätzliche Kosten entstehen nicht. Die Deutsche Wolfsgemeinschaft wird mit einem Infostand vertreten sein. Im Zelt der Gehegeschule kann ab 11.00 Uhr zum Thema Wolf gebastelt werden. Jeweils um 18.00 Uhr findet zum Abschluss der Veranstaltungen eine öffentliche Fütterung in der Wolf/Bär-Anlage statt.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 08.05.2007
Seltene Streifen in der Wilhelma
Im vergangenen Jahr hat die Sumatratigerin „Dumai“ einen neuen Kater bekommen, und Besucher, Pfleger und Zoologen in der Wilhelma hofften natürlich, dass „Carlos“ möglichst bald seinen Beitrag zur Arterhaltung leisten würde. Und das pelzige Resultat seiner Bemühungen ließ in der Tat nicht lange auf sich warten: Am 3. April wurden im Raubtierhaus der Wilhelma drei kleine Sumatratiger geboren! Mutter „Dumai“ hat wie bereits bei ihrem ersten Wurf 2005 die abgeschirmte Wurfbox ignoriert und die Jungen im Innengehege zur Welt gebracht. Wochenlang blieb das Raubtierhaus geschlossen, da „Dumai“ keine Fremden in der Nähe ihrer Kätzchen duldete. Für die Besucher gab es in den ersten Wochen wenigstens einen Monitor, auf dem das Geschehen im Innengehege verfolgt werden konnte. „Carlos“ hingegen durfte noch keinen Blick auf seinen Nachwuchs werfen – aber Tigerväter sind für Tigerkinder ohnehin eher ein Risiko als liebevolle Erziehungshelfer. Eineinhalb Jahre lang wird „Dumai“ mit der Erziehung ihrer drei Racker alle Pfoten voll zu tun haben. Noch schauen die Katerle „Bagus“ und „Rudi“ und Kätzchen „Pertama“ etwas blauäugig in eine Welt, die den Tiger nicht mehr als Herrscher des Dschungels, sondern als einträglichen Fell-, Knochen- und Organlieferant für pharmazeutische und touristische Zwecke sieht! Keine 400 Sumatratiger gibt es mehr in freier Wildbahn – mit abnehmender Tendenz, denn weder der Zerstörung des Lebensraumes noch der Wilderei wird ernsthaft Einhalt geboten. Wenn aus den Wilhelma-Katzenkindern Tiger-Teenager geworden sind, werden sie ebenso wie ihre Vorgänger in andere Zoos geschickt. Der Zuchtbuchführer versucht, möglichst viele der prächtigen gestreiften Katzen zu genetisch geeigneten Paaren zusammenzubringen, damit sie bitteschön dringend zum Erhalt der höchst bedrohten Art beitragen. Schließlich ist jeder im Zoo geborene Tiger ein kleines Aufbäumen gegen die Ausrottung und ein Botschafter für die Erhaltung ihres natürlichen Lebensraumes! Ab Mittwoch ist das Raubtierhaus der Wilhelma wieder für die Besucher geöffnet. Diese müssen allerdings damit rechnen, dass „Dumai“ ihren Nachwuchs nicht den ganzen Tag in der Öffentlichkeit herumtollen lässt.

Zoo Osnabrück, 08.05.2007
Präsentation des unterirdischen Zoos auf der Woche der Umwelt
Bundespräsident Horst Köhler lädt die besten Unternehmen und Institutionen zur Präsentation innovativer Umweltschutztechnologien und –projekte am 5. und 6. Juni 2007 zur Woche der Umwelt in den Park von Schloss Bellevue nach Berlin. In einem schriftlichen Bewerbungsverfahren hatten weit über 400 Firmen, Hochschulen, Vereine und Verbände ihre innovativen Entwicklungen, Produkte oder Dienstleistungen vorgestellt, rund 170 Aussteller wurden ausgewählt und dürfen ihre Innovationen im Park von Schloss Bellevue präsentieren. Erwartet werden mehrere zehntausend interessierte Besucherinnen und Besucher, darunter hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Mit in Berlin vertreten, ist ein weltweit einmaliges Projekt des Osnabrücker Zoos, das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (542.000 ¤), der Allianz Umweltstiftung (175.000 ¤), sowie der Niedersächsischen Lottostiftung (100.000 ¤) gefördert wird. Durch einen, in Form eines erlebnisorientierten Höhlensystems gestalteten „unterirdischen Zoo“ sollen der Osnabrücker Zoo und das benachbarte Naturkundemuseum, das mit der Dauerausstellung „unter.welten“ bereits das Thema Boden besetzt, baulich miteinander verbunden werden. Hierdurch wird das Publikum auf einmalige Art über das Leitthema „Lebensraum Boden“ von der lebendigen Tierwelt des Zoos zur Dauerausstellung „unter.Welten“ des Museums übergeleitet. In der Erlebniswelt des „unterirdischem Zoo“ werden interessante Tierarten präsentiert, die im Boden leben und unmittelbar in ihrer Existenz von der Ressource Boden abhängig sind, wie z. B. Präriehunde, Feldmäuse, Graumulle, Nacktmulle, Wanderratten, Feldhamster und Maulwürfe. Auch geeignete Insektenarten wie Erdhummeln und Maulwurfsgrillen finden im „unterirdischen Zoo“ ihr Zuhause.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 08.05.2007
Besucherrekord in der ZOOM Erlebniswelt: 180. 180.000 Gäste im April
Drei Nashörner aus Südafrika erobern seit heute ihr 5.000 m² großes Revier Gelsenkirchen Gelsenkirchen. Besucherrekord in der ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen: allein im April dieses Jahres strömten über 180.000 Besucher durch die Portale der Erlebniswelten Afrika und Alaska. Seit der Eröffnung der ersten Erlebniswelt im Juni 2005 zählte die zoologische Erlebniswelt damit rund 1,6 Millionen begeisterte Besucher. Ab heute ist das Ruhrgebiet um eine lang erwartete Attraktion reicher: drei mächtige Nashörner aus Südafrika erobern ab heute ihr über 5.000 m² großes Revier am Afrikasee. Nach einer über 10.000 Kilometer langen Flugreise waren die beiden Nashornkühe und ein Bulle am 3. April 2007 wohlbehalten in ihrer neuen Heimat angekommen. Die 30 tägige Quarantäne haben Lekuruh (der Nashornbulle ist nach einem Ort in Südafrika benannt), Tamu (der Name der größeren Nashornkuh bedeutet „süß“ auf Kisuaheli) und Cera (ihr Name bedeutet übersetzt „Horn“) sehr gut hinter sich gebracht. Die zutrauliche kleine Nashornkuh Cera hat bisher die Führung der kaum zertrennlichen Gruppe übernommen, die in Sternformation schläft und so auch das neue Gehege gesichert haben. Lediglich unbedeutende Scheinkämpfe stören die außerordentliche Ruhe der Gruppe, die deutsches Heu (drei Schubkarren als Mittagessen) und Luzerne (als Frühstück) schnell als sehr schmackhaft angenommen hat. Eine abschließende Begutachtung des Amtsveterinärs und eine Untersuchungen auf Parasiten und bakterielle Keime waren unbedenklich ausgefallen. Die massigen Dickhäuter sind die erklärten Lieblingstiere des neuen zoologischen Leiters der ZOOM Erlebniswelt. Frank Ahrens (47) faszinieren die Augen der vom Aussterben bedrohten Tiere, die er während seiner Tätigkeit in Tansania in der Wildnis hautnah erleben konnte. In der ZOOM Erlebniswelt hat der erfahrene Zoologe inzwischen sein erstes Jubiläum hinter sich: am Wochenende war er bereits 125 Tage im Dienst der Tiere.

Tierpark Bochum, 08.05.2007
Braunbärenhochzeit im Hochsauerland - Affenhorde freut sich auf neues Zuhause
Nadja, die 11-jährige Braunbärendame wird schon bald ihren neuen Lebensgefährten und zukünftigen Ehemann, den Braunbären „Charlie“ in ihrem neuen gemeinsamen Zuhause im Wildpark Willingen in der herrlichen Mittelgebirgslandschaft des Hochsauerlandes treffen, dann heißt es bärenstark Hochzeit feiern. Nadja wurde am 11.01.1996 im Tiergarten Stendal geboren und kam als Babybär am 16.03.1996 in den Bochumer Tierpark. Dort wurde sie in der Familie des Tierparkdirektors, Herrn Eduard Stirnberg, liebevoll per Hand aufgezogen. Noch heute erinnern sich viele Besucher in Gesprächen mit unserer Zooschule daran, wie Nadja als Baby auf dem Vorplatz herumkugelte oder am Kiosk Besuchern das Eis vom Teller klaute. Als 2003 ihr Lebenspartner „Max“ mit fast 28 Jahren verstarbt, wurden die Besucherfragen nach einem neuen Gefährten bis heute immer lauter. Nun ist er gefunden! Ein stattlicher 16-jähriger Braunbärmann aus „gutem Hause“ mit gutem und großzügigem Zuhause, der seit 1992 im Wildpark Willingen lebt und nun sehnsüchtig auf seine neue Partnerin „Nadja“ wartet. Als neuen Lebensraum hat „Charlie“ eine 2.000 Quadratmeter große Bärenanlage für „Nadja“ in einer naturnahen Hanglage vorbereitet und bietet ihr damit ein mehr als zehnmal so großes Heim als zurzeit im Bochumer Tierpark. Allen Verantwortlichen im Tierpark Bochum ist der Entschluss, nach fast 75 Jahren die Braunbärenhaltung hier aufzugeben, sehr schwer gefallen, aber nach langer und gründlicher Abwägung aller Aspekte konnte es keine andere Entscheidung geben. Auch wenn mit 180 Quadratmetern Fläche die Braunbärenanlage natürlich den geltenden Haltungsrichtlinien des Bundeslandwirtschaftsministeriums, das gemäß einem Gutachten zur Haltung von Säugetieren, eine Fläche von mindestens 150 Quadratmetern für zwei Braunbären fordert, entspricht, so sind die Möglichkeiten unsere Haltung im Bochumer Tierpark nicht mehr zeitgemäß. Neuere Anlagen in direkter Nachbarschaft, wie beispielsweise die Kodiakbärenanlage der ZOOM-Erlebniswelten mit 3.000 Quadratmetern Fläche, zeigen Haltungsbedingungen, die im Bochumer Tierpark mangels der zur Verfügung stehenden Fläche für Bären nicht möglich sind.
Auch wenn Mitarbeiter und Besucher „Nadja“ vermissen werden, so ist es sicherlich für jeden nachvollziehbar, dass ihr neues, größeres, mit Wasserlauf, kleinen Teichen und Bäumen naturnah gestaltetes Gehege in der Lebensgemeinschaft mit „Charlie“ auch viele Möglichkeiten bietet, neuartige Erfahrungen im Umgang mit einem Artgenossen zu machen und vielleicht auch einmal Nachwuchs aufzuziehen. Lassen wir es ihr gut gehen und freuen uns mit ihr, auch wenn es Ende April heißt – Abschied nehmen! Auch im Zuhause unserer Totenkopfaffen hat sich die Hochzeitsreise von „Nadja“ schon herumgesprochen. Hier wird ebenfalls von Umzug gemunkelt. Man freut sich kollektiv auf ein abenteuerliches und großzügig gestaltetes Gehege auf der Fläche der jetzigen Bärenanlage.

Zoologischer Garten Berlin, 07.05.2007
Neuer Landschaftskäfig für Haubenlanguren im Zoo Berlin eröffnet!
Planmäßig zum Saisonbeginn 2007 kann der Zoo Berlin einen neuen baulichen Höhepunkt vermelden. Am Tropenhaus ist der Landschaftskäfig für Haubenlanguren fertig gestellt worden. Nach der Planung der tiergartenbiologischen Abteilung und des Architekten Dipl.-Ing. Wolfgang Raché ist der 250 m² große und im Durchschnitt 7 m hohe „Languren-Lebensraum“ gestaltet worden. Die Gitterabspannung besteht aus einem filigranen Stahlgeflecht, das die Sicht nicht behindert und gleichzeitig als Kletterwand von den Schlankaffen genutzt werden kann. Zahlreiche Kletterbäume und Hanfseile werden von