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Liebe
Leser,
die aktuelle Zoopresseschau befindet sich in der Hand der
Interessengemeinschaft artgerechter Raubtierschutz: die beliebte
Schöne
Zoowelt am Schluß jeder Ausgabe wird von ihrem Vorsitzenden
Carsten
Schöne verfaßt - und ich als frisch gewählter
wissenschaftlicher
Vorstand äußere mich heute am anderen Ende. Kaum ist das
'Abenteuer
Zoo' zu einem Abschluß gebracht - wir haben heute nach
längeren
Verzögerungen durch den Verlag die letzten Korrekturen abgegeben -
stürze ich mich also schon in das nächste Abenteuer
'Raubtierpark' -
ein hochinteressantes und wichtiges Projekt, dessen Werdegang Sie auf
der gleichnamigen Internetsite verfolgen können.
Damit soll es aber auch genug der offensichtlichen Werbung sein. Wenn
es etwas wichtiges von einem der "Abenteuer" zu vermelden gibt - z.B.
einen Veröffentlichungstermin - werden Sie es garantiert als Erste
erfahren.
In diesem Sinne, bis die Tage!
Ihre Silke Sorge

aus
dem aktuellen Zwiebelfisch / P Sippel
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| Zoos –
Meldungen |
PR-Inside.com - 6. Mai 2007
Beust
besichtigt Tropenaquarium des Tierparks Hagenbeck
Als erster Gast besichtigt Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von
Beust
(CDU) am Montag (7. Mai, 13.45 Uhr) das neue Tropenaquarium des
Tierparks Hagenbeck,
der im diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert. Beust werde von den
Direktoren
Stephan Hering-Hagenbeck und Joachim Weinlig-Hagenbeck durch das 7000
Quadratmeter
große Gebäude geführt. Erst in wenigen Wochen
könne jeder die
exotischen Tiere besuchen, da diese sich zunächst
eingewöhnen müssten. In mehr als 18-monatiger Bauzeit wurden
das
Erlebnisaquarium
mit einer großen Tropenwelt und einem Gastronomiebereich fertig
gestellt. Der Bau kostete mehr als 20
Millionen Euro. Zehn Millionen Euro kamen von der Stadt Hamburg, den
Rest finanzierte
der Tierpark über den Verkauf von Grundstücken und Spenden.
PR-Inside.com -
7. Mai 2007
100
Jahre Hagenbeck
Mit der Fertigstellung des neuen Erlebnisaquariums hat der Hamburger
Tierpark Hagenbeck am Montag seinen 100. Geburtstag gefeiert.
«Hier ist
etwas Liebevolles
und Anziehendes entstanden», sagte der Erste Bürgermeister
der
Hansestadt, Ole von
Beust (CDU), der die Attraktion als erster offizieller Gast besuchte.
Das Tropenaquarium sei «eine große Bereicherung für
Hamburg». Für das
Publikum öffnet
sich die Pforte des 7000-Quadratmeter-Gebäudes erst im Laufe des
Monats. Als Grund
nannte Direktor Joachim Weinlig-Hagenbeck die noch andauernde
Eingewöhnung der rund
13 000 exotischen Tiere. In 18-monatiger Bauzeit wurde das
Erlebnisaquarium mit
einer Tropenwelt und einem Gastronomiebereich fertig gestellt.
Weinlig-Hagenbeck zufolge wird das «neue
Jahrhundert-Bauwerk»
sowohl die wirtschaftliche Situation des Tierparks als auch den
Tourismus in Hamburg
stabilisieren.
Heilbronner Stimme -
7. Mai 2007
Hagenbeck
zeigt
zum 100. Geburtstag neues Tropen-Aquarium
An seinem 100. Geburtstag (7. Mai) hat der Tierpark Hagenblick
Einblicke
in sein neues Tropen-Aquarium gegeben. Besucher können von Ende
Mai an
die 290 Tierarten an Land, im Wasser oder unter
der Erde beobachten. Die Besucher können auf Dschungel-Pfaden
durch
verschiedene Themenbereiche mit naturnah
gestalteten Gehegen wandern. Nil-Krokodile oder die Königskobra,
die
längste Giftschlange
der Welt, sind im tropischen und subtropischen Urwald zu sehen. In der
deutlich
kühleren Unterwelt können Fledermäuse oder
Kaiserskorpione beobachtet
werden, bevor
es in die Meeresgrotte geht. Das dortige Hai-Atoll gehört mit
einem
Fassungsvermögen
von 1,8 Millionen Litern Wasser zu den größten Becken
Europas.
Augsburger Allgemeine
- 7. Mai 2007
100
Jahre Tierpark Hagenbeck in Hamburg
Tierpfleger und Tierparkchef sind sich einig: «Eine neue Antje -
das
wär
schon toll.» Die 2003 gestorbene Walross- Dame war nicht nur
absoluter
Liebling
der Besucher bei Hagenbeck in Hamburg, sondern auch ein Fernsehstar.
Norddeutsche
Rundschau - 8. Mai 2007
Hamburgs
neuer Dschungel
An
seinem 100. Geburtstag hat der Tierpark Hagenbeck Einblicke in sein
neues
Tropen-Aquarium gegeben. Künftig leben 13 000 exotische Tiere im
neuen
Reich -
von der Grünen Mamba bis zum Hammerhai. Besucher können von
Ende Mai an
die 290
Tierarten an Land, im Wasser oder unter der Erde beobachten.
Hamburger Abendblatt -
5. Mai 2007
Wie
Carl Hagenbeck
den modernen Zoo erfand
Die Kritiker
waren schnell verstummt. "Wir machen diese Hagenbeckereien nicht mit!",
hatten entrüstete Zoodirektoren Carl Hagenbeck noch vor der
Gründung
seines eigenen
Tierparks an den Kopf geworfen. Am 7. Mai 1907, einem Dienstag,
eröffnete er auf einem 27 Hektar großen Gelände
in Stellingen, das damals noch zu Preußen gehörte, "Carl
Hagenbecks
Zoologisches
Paradies - Zoologischer Garten der Zukunft". Und schuf damit
Maßstäbe
in der
Gehegegestaltung, die heute noch weltweit kopiert werden. Jetzt
jährt
sich dieses
Ereignis zum 100. Mal.
sz-online - 6. Mai 2007
Wolf
greift Pflegerin
im Zoo Hannover an
Eine 26 Jahre alte Tierpflegerin ist am Sonntag im Zoo Hannover von
einem Wolf
angegriffen und schwer verletzt worden. Die Angestellte hatte am Morgen
die Wölfe
mit einem Futtereimer in ein Gebäude locken wollen. Eines der
Tiere
habe durch den
Zaun das Hosenbein der Frau geschnappt, teilte die Polizei mit. Als
sich die 26-Jährige
daraufhin mit der Hand am Zaun abstützte, biss einer der
Wölfe zu. Die
Angestellte
erlitt schwere Verletzungen und musste im Krankenhaus operiert werden.
PR-Inside.com - 6. Mai
2007
Wolf
greift Tierpflegerin im Zoo Hannover an
Eine Tierpflegerin im Zoo Hannover ist am Sonntag von einem Wolf
angegriffen
und verletzt worden. Die Tierpflegerin
erlitt schwere Verletzungen, unter anderem wurde eine Sehne
durchtrennt. Der Zoo
Hannover wollte am Nachmittag Details zum Unfallhergang bekannt geben.
Kölner Stadt-Anzeiger
- 3. Mai 2007
Giraffe
und Nashorn im
Elefanten
„Symbolträchtig“
und „charakteristisch“ - mit solchen Worten beschrieb am Donnerstag
Zoodirektor
Theo Pagel das neue Logo des Tiergartens, das er zusammen mit
Zoo-Prokurist Christopher
Landsberg vorstellte. Das alte Signet mit den beiden
aneinandergeschmiegten Lemuren
habe mit der Zeit „etwas zu altbacken“ gewirkt. Hauptmotiv des neuen
Emblems, das
eine Essener Agentur entwickelt hat, ist ein grüner Elefant,
dessen
Körperumrisse
zum Teil von weiteren Tieren gebildet werden, die ähnlich wie in
einem
Vexierbild
als Negative im Positiv erscheinen. Pagels Erläuterungen: Der
Elefant
stehe für eine der Hauptattraktionen des Zoos,
den Elefantenpark mit seinem viel beachten Nachwuchs, außerdem
für
„Treue, Verlässlichkeit
und Erinnerung“, die man sich von den Zoobesuchern erhoffe. Die Giraffe
symbolisiere
„Weitsicht und Exotik“, die bei der Entwicklung des Tiergartens eine
wichtige Rolle
spielten, und das Rhinozeros repräsentiere „Stärke und
Abenteuer“. Zum
neuen Logo gehört ein veränderter Name: „Kölner Zoo“
statt
„Zoologischer Garten
Köln“. Schon sind etliche Zoo-Souvenirs mit dem neuen Emblem
bedruckt,
und in den
kommenden Wochen wird das Personal entsprechend eingekleidet.
Express.de - 4.
Mai 2007
Affen
haben ausgedient
Alles
neu macht der Zoo! Donnerstag präsentierte Zoodirektor Theo Pagel
(46)
das neue
Logo. Die Lemuren-Affen haben ausgedient, stattdessen ist jetzt das
wichtigste Tier
des Zoos das Markenzeichen: der Elefant. Allerdings nicht allein –
zwischen Hinterbeinen und Schwanz steht der Dom, Bauch
und Vorderbeine werden durch ein Nashorn abgegrenzt, und Vorderbeine
und Kopf mit
Ohren sind durch eine Giraffe gekennzeichnet. „So haben wir ein neues
Symbol, in dem viele andere Tiere stellvertretend für den
Zoo und der Dom als Kölner Markenzeichen Platz finden“,
erklärt Pagel.
Der Zoo heißt jetzt auch nicht mehr „Zoologischer Garten
Köln“, sondern
„Kölner
Zoo“, und die Mitarbeiter bekommen neue Arbeitskleidung –
natürlich mit
dem neuen
Logo.
Kölnische
Rundschau - 8. Mai 2007
„Knut-Effekt”
macht Zoos froh
Der "Knuteffekt" und auch das schöne Wetter im April haben den
Zoos
in Nordrhein-Westfalen zum Teil historische Besucherrekorde beschert.
In Aachen
wurden 40 000 Besuchern gezählt, so viele wie noch nie seit
Bestehen
des
Tierparks. Mit 180 000 Gästen konnte auch die Gelsenkirchener
"Zoom-Erlebniswelt" einen neuen Rekordwert vermelden.
Heidelberg aktuell -
7. Mai 2007
Aprilwetter
im Zoo
Während
die Gärtner Wasserschläuche schleppten und
Beregnungsgeräte
aufstellten, strömten
die Menschen bei dem ungewöhnlich schönen und warmen Wetter
in diesem
April in den
Zoo Heidelberg. „Der April 2007 ist der beste Monat in der
Besucherstatistik des
Zoos,“ freut sich Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Über
60.000 Besucher
mit Tageskarten
haben das schöne Wetter genutzt. Dazu kommt noch ein großer
Anteil der
über 10.000
Jahreskarteninhaber. Auf die Tiere hatte das Wetter nur wenig Einfluss:
Einige Vögel begannen etwas früher
mit dem Brutgeschäft wie die Waldrappen, bei denen die ersten
Küken
jeden Tag schlüpfen
werden.
Sachsen Fernsehen
Chemnitz - 3. Mai 2007
April brachte Besucherrekord für den Tierpark
Chemnitz
Der April war nicht nur hinsichtlich der Temperaturen ein Rekordmonat,
sondern brachte
auch einen zu dieser Zeit ungewöhnlichen Rekord für den
Tierpark. Mit
über 31.000 Gästen war es der besucherstärkste April
seit langem. Auch
in der Gesamtbilanz der letzten zehn Jahr kann sich die Zahl sehen
lassen -
nur im Februar und März 2002, nach der Eröffnung des
Tropenhauses,
kamen mehr Besucher
als im April dieses Jahres in den Tierpark Chemnitz!
Basler Zeitung -
9. Mai 2007
Basler
Zolli: Erfreuliches Jahr dank Besucherrekord
Der
Basler Zolli hat 2006 ein erfreuliches Jahr verzeichnet. Grund sind ein
neuer
Besucherrekord und Spenden, wie aus einer Mitteilung des Zoos vom
Mittwoch
hervorgeht. Laut dem Zoo für die Rekordzahlen
ausschlaggebend waren neben der neuen Themenanlage Australis und dem
Nashornhaus Spezialanlässe, günstiges Wetter und die in den
letzten
Jahren mit
neuen Anlagen erhöhte Attraktivität. Insgesamt 5,74
Millionen Franken erhielt der Zoo als Spenden, Geschenke, Legate und
zweckbestimmte Vergabungen.
Neue OZ Online - 4.
Mai 2007
Interessenabwägung
mit Vorteilen für den Zoo
Osnabrück. "Die
Stadt steht hinter der Entwicklung des Zoos." Oberbürgermeister
Boris
Pistorius
sicherte bei seinem gestrigen Antrittsbesuch Präsidium und
Geschäftsführung die
Unterstützung von Rat und Verwaltung bei der Umsetzung der
Ausbaupläne
am Schölerberg
zu. Pistorius äußerte Verständnis für die Bedenken
der unmittelbaren
Nachbarn des Zoos,
die in der Erweiterung um mehrere tausend Quadratmeter
Einschränkungen
für das Naherholungsgebiet
Schölerberg befürchten. Bei einer Abwägung aller
Interessen habe aber
der Zoo mit seiner weit
über die Region
ausstrahlenden Bedeutung das größere Gewicht.
ORF.at - 8. Mai
2007
Sterben
der Haie weiterhin
rätselhaft
Nach
den mysteriösen Todesfällen unter den Haien im Haus des
Meeres wird es
vorerst
keinen Ersatz geben. Bei der Obduktion in der
Veterinärmedizinischen
Uni soll
unterdessen die Todesursache geklärt werden. Sechs von neun Haien
waren
beim Umzug in ihr neues Becken umgekommen. Man warte
nun zunächst die Ergebnisse des veterinärmedizinischen
Untersuchung der
Kadaver
ab, so Direktor Michael Mitic. Diese dürften in zwei Wochen
vorliegen.
Vorarlberg
Online - 9. Mai 2007
Direktor
glaubt nicht an Giftanschlag
Der Direktor des Wiener „Haus des Meeres“, Michael Mitic, hat am
Mittwoch
der Theorie von Tauchlegende Hans Hass widersprochen, wonach der
mysteriöse Tod
von sechs Haien auf einen Giftanschlag zurückzuführen sei.
Hass hatte
gegenüber
der Tageszeitung “Österreich“ die These aufgestellt, „dass jemand
in
bösartigem
Willen gehandelt hat und die Haie vergiftet worden sind“. Für
Mitic ist
ein
solcher Kriminalfall „eigentlich unvorstellbar“. Allerdings ist der
Fischexperte selbst noch ratlos über die
Todesursache seiner Schützlinge: „Mir sind auch die anderen
Möglichkeiten nicht
vorstellbar.“ Man müsse einfach die veterinärmedizinische
Untersuchung
abwarten, dann wisse man
Genaueres.
Die Presse - 7.
Mai 2007
Wien:
Hai-Sterben im "Haus des Meeres"
Im Wiener "Haus des Meeres" wurde am Montag das größte
Aquarium
Österreichs
eröffnet: Das Bassin fasst 300.000 Liter und soll Haie, Barsche
und die
Meeresschildkröte
"Puppi" beherbergen. Das Bauwerk scheint allerdings unter keinem guten
Stern zu stehen: Sechs von neun Haien konnten ihr neues Zuhause nur
kurz genießen
und verstarben wenige Stunden nach dem Umzug aus bisher
ungeklärter
Ursache. Zuvor hatte sich die Freigabe des Beckens wegen technischer
Probleme verzögert.
Krone.at - 7. Mai
2007
Rätselhaftes
Sterben
Im Wiener
"Haus des Meeres" ist am Montag das größte Aquarium
Österreichs
eröffnet
worden: Das Becken fasst 300.000 Liter und soll Haie, Barsche und die
Meeresschildkröte
"Puppi" beherbergen. Allerdings konnten sechs von neun Haien ihr neues
Zuhause nur kurz genießen und verstarben wenige Stunden nach dem
Umzug
aus bisher
ungeklärter Ursache, bedauerte Direktor Mitic bei der
Eröffnung.
Netzeitung - 9.
Mai 2007
Großbrand
in
Stadtpark
von Los Angeles
Der
größte Stadtpark Kaliforniens in den Hügeln von
Hollywood steht in
Flammen.
Hunderte Feuerwehrleute haben den Brand bisher nicht unter Kontrolle
bekommen. Der Park ist ein beliebtes Ausflugsziel mit Wander- und
Reitwegen, Golfplätzen
und Freizeiteinrichtungen, auch der Zoo von Los Angeles und die
Sternwarte
Griffith liegen hier. Hunderte Anwohner und auch die Mitarbeiter des
Zoos wurden vorsorglich
vor den
Flammen in Sicherheit gebracht. Über das Schicksal der Tiere war
zunächst
nichts bekannt.
Planung
und
Bau
Neue
OZ
Online - 4. Mai 2007
Mit
den Gorillas auf Augenhöhe
Osnabrück. Peter Rasbach, seines Zeichens Zooarchitekt mit
internationalem Ruf, schafft
derzeit die Grundlagen für die europaweite Ausschreibung des
Großprojekts auf dem
Schölerberg namens Takamanda. Was Rasbach entwirft, bestaunen
Zoofans
in Europa, aber auch in Kasachstan und anderswo
auf diesem Globus. Sein erklärtes Ziel ist es, Tiere so zu zeigen,
wie
sie in freier
Wildbahn leben. Das Erweiterungsgelände am Schölerberg biete
zwar den
Vorteil, dass keine vorhandenen
Anlagen abgerissen werden müssten, gleichzeitig aber müsse
die
Landschaft von Grund
auf modelliert werden. Das wirke sich auf die Kosten aus, sagt Rasbach,
der aber
dennoch reelle Chancen sieht, mit den veranschlagten 10 Millionen Euro
ein Vorzeigeobjekt
umzusetzen. "Dann werden eben zum Beispiel kleinere Pflanzen
eingebaut",
so Rasbach. Hauptattraktion in Takamanda werden Gorillas sein.
Große
Teile der 5000 Quadratmeter
großen Takamandawelt werden sich den Zoobesuchern von
Brücken aus
erschließen, die
nicht nur einen guten Überblick ermöglichen, sondern eben
jenen von
Zäunen ungetrübten
Blick in die Lebenswelt der Gorillas. Und auch die Trennung
der Affen von den übrigen Tieren in Takamanda, wie zum Beispiel
den
Zwergflusspferden,
wird für den Betrachter mehr oder weniger unauffällig
gestaltet. Die
Zooverantwortlichen hoffen, dass noch im August dieses Jahres die
EU-Mittel
bereitgestellt werden und dann auf Basis der Rasbach-Vorplanungen mit
den europaweiten
Ausschreibungen begonnen werden kann.
Uetersener Nachrichten
- 8. Mai 2007
Schweriner Zoo finanziert Nashorn-Gehege durch
Modellverkauf
Der Schweriner Zoo will nach einem Bericht der
"Schweriner Volkszeitung" das geplante neue Nashorn-Gehege
auch durch den Verkauf von Nashornmodellen finanzieren. Das Nashorn
"Clara" ist aus glasfaserverstärktem Polyesterharz, zwei Meter
lang
und einen Meter hoch. Der Zoo hofft, davon bereits bis zur Jahresmitte
50
Exemplare zum Stückpreis von 1500 Euro verkaufen zu können.
Das neue
Gehege
soll im Herbst 2008 eröffnet werden. Investiert werden eine
Million
Euro, wobei
90 Prozent aus Landesmitteln beigesteuert werden.
Kanal8 - 4. Mai
2007
Nashorn-Savanne
für den Tierpark Chemnitz?
Mehr als
31.000 Besucher zählte der Tierpark Chemnitz im vergangenen Monat.
Ein
Rekord, bei dem sicher auch das Wetter eine Rolle spielte. Gesteigert
sollen
die Besucherzahlen aber längerfristig, unter anderem mit Hilfe
eine
Nashornsavanne.
Im Moment allerdings nur eine Vision, wie Gunnar Baumann in Erfahrung
brachte. Die Tierparkfreunde Chemnitz wollen zwei Projekte so schnell
wie es die Spenden
zulassen, umsetzen. Neben einer Voliere für Schwarzstörche
gehört dazu
auch eine
Erdmännchenanlage am und im Tropenhaus, neue Mitbewohner also
für die
Affen und
Zwergflusspferde. Doch der Verein hat neben diesem, nach eigenen
Aussagen, nächsten
logischen Schritt, noch eine Vision für den Tierpark. Die kommt
von
einer Diplomandin
der TU Dresden und betrifft die Industriebrache neben dem
Tierparkgelände. Doch die hat es in oder
besser unter sich. Der Boden unter der alten Galvanisierungsanlage ist
verseucht,
eine Entsorgung würde Millionen kosten, nicht das einzige Problem
das
hier ansteht.
Fördermittel der EU sind für so etwas zu bekommen, bis zu 70
oder auch
75 % wären
das. Bleibt unterm Strich, trotz möglicher Spenden, aber trotzdem
noch
ein erheblicher
Betrag der auf die Stadt zukommen würde.
Wiesbadener Tagblatt -
7. Mai 2007
Prost
in der Fasanerie
Noch bleibt
so mancher Platz im Biergarten frei, aber Klaus Ries ist zufrieden,
dass es nicht
regnet. Der Vorsitzende des Fördervereins Fasanerie
kann nach monatelanger Bautätigkeit eine weitere Frucht seiner
Taten
genießen. Stück
für Stück wird die Vision der engagierten Ehrenamtlichen
Wirklichkeit,
aus der Fasanerie
einen lebendigen Tierpark für die ganze Familie werden zu lassen.
Erholung und Lernen
soll in Zukunft hier am gleichen Ort stattfinden. Der Biergarten ist
einer von vielen Bausteinen des Gesamtwerks. Vor allem im
Eingangsbereich tut sich sichtbar was. Und der beliebte Spielplatz
wird voraussichtlich Ende Juni fertiggestellt sein.
Märkische
Allgemeine -
4. Mai 2007
Besucherzentrum
am Eingangsbereich
Zimmermann
Hans-Jürgen Lau ließ von seinem "hohen Stand" oben auf dem
Dach den
Richtspruch
erschallen. Der Rohbau für den künftigen Eingangbereich zum
Wildgehege
Glauer Tal
ist fertig gestellt. Gestern Nachmittag lud der
Landschaftsförderverein
Nuthe-Nieplitz-Niederung
als Bauherr die am Bau beteiligten Firmen zum Richtfest ein. "Der neue
Eingangsbereich soll ein Besucherzentrum für Wild- und
Naturerlebnisse
werden", erklärte Peter Koch, stellvertretender Vorsitzender des
Landschaftsfördervereins.
Die Eröffnung soll am 29. September stattfinden. Dann wird auch
der
Minister für
ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes
Brandenburg, Dietmar
Woidke, erwartet. Er überbrachte im Sommer 2006 den
Fördermittelbescheid für das
Vorhaben. Insgesamt investiert der Förderverein dort rund 800 000
Euro.
Kölner
Wochenspiegel - 8. Mai 2007
Bürgermeister
Josef Müller ließ die Hühner los!
Lindenthal. Nach sechs Monaten Bauzeit ist die neue Geflügelanlage
im
Tierpark fertig.
Bürgermeister Josef Müller hatte die feierliche Aufgabe die
verschiedenen
Geflügelarten aus ihrem Gehäuse auf das Naturgelände zu
entlassen. Die
wunderschöne und artgerechte Anlage mit Wasserstelle, Steinen,
Wiesen
und
Sandflächen wirkt sehr einladend für Tier und Mensch.
St. Galler Tagblatt -
4. Mai 2007
Über
Geschichten zu den Tieren finden
Im Erlebniszoo
Rheintal in Eichberg soll ein Märchenzoo entstehen – an der Rhema
versucht man,
Sponsoren und Tiergöttis zu gewinnen. Mit seinem Auftritt an der
Rhema
will der Eichberger Zoo, der sich als Attraktion
für die ganze Region versteht, über eine geplante Erweiterung
informieren: Ein Märchenzoo
soll entstehen. Auf rund 3000 m2 will man zehn Gehege schaffen, die
sich thematisch
an Märchen, Fabeln und Geschichten anlehnen, in denen Tiere eine
Rolle
spielen.
Eines mit Ponys etwa soll an das Rösslein Hü erinnern, eines
mit Eseln
an den Goldesel
aus Hans im Glück, eines mit Geisslein an die Ziegen von Johanna
Spyris
Heidi. Eine
Perle im Märchenzoo wird ein Teich mit handzahmen Kois sein,
ähnlich
dem Karpfen
im Märchen von Fischers Frau. Mit dem Märchenzoo versucht man
eine
konzeptionelle Lücke zu schliessen zwischen
dem eigentlichen Erlebniszoo, der nur im Rahmen einer Führung zu
besichtigen ist,
und einem zwischen den Gehegen frei begehbaren Zoo. Für die
Erweiterung
wird mit Kosten von rund 25 000 Franken pro Gehege gerechnet,
insgesamt also einer Viertelmillion Franken. Diese Mittel hat der
Erlebniszoo, der
erst letztes Jahr in eine Stiftung überführt worden ist,
nicht zur
Verfügung. Für
die Finanzierung werden Sponsoren und Tiergöttis gesucht, welche
die
Erweiterung
und die Tiere darin mit jährlichen Beiträgen
unterstützen.
Aktionen
Anzeiger
Sternberg-Brüel-Warin - 8. Mai 2007
Nashorn-Parade
zur Einheitsfeier
Im
Herbst 2008 möchte der Schweriner Zoo seine neue Nashorn-Anlage
eröffnen. Rund
eine Million Euro wird das Gehege voraussichtlich kosten – eine stolze
Summe.
„Clara“, ein Nashorn-Modell aus glasfaserverstärktem
Polyesterharz,
soll dem
Tierpark dabei helfen, den notwendigen Eigenanteil aufzubringen. 1500
Euro kostet ein Modell, insgesamt 50
möchte der Zoo bis zum Juli unter die Leute bringen. Alle stolzen
Nashorn-Besitzer übernehmen selbst die Regie über die
künstlerische Gestaltung ihrer Clara, denn auf ein schmuckes
Aussehen
kommt es
an, schließlich sollen die Nashörner in den nächsten
zwei Jahren im
Blickpunkt
der Öffentlichkeit stehen.
Freie Presse - 4. Mai
2007
Jazzklänge
zwischen Elefanten und Löwen
Dresden. Wer es bis zum Auftaktkonzert des Internationalen
Dixielandfestivals
nicht erwarten kann, der sollte sich am Sonntag schon einswingen. Sechs
internationale
Bands locken dann in den Dresdner Zoo. Zwischen den Gehegen von
Elefant, Löwe und Co. findet der erste Dixielandmarathon
des Festivals statt. Auf zwei Bühnen am Afrikahaus und am
Pinguin-Café
erlebt der
Oldtimejazz eine Hoch-Zeit.
Norddeutsche Neueste
Nachrichten
- 4. Mai 2007
Auf
Safari-Tour durch den Zoo
Bequemer
geht es nicht: Der Zoo und die Petermännchen-Stadtrundfahrten
haben
gemeinsam eine
Safari durch den Schweriner Tierpark organisiert. Der Kleinbus wird
künftig immer
freitags am Haupteingang für Touren durch das 17 Hektar
große Areal zur
Verfügung
stehen. Jeden Freitag um 11, 12.30 und 14 Uhr
rollt der Bus nun vom Haupteingang des Zoos zur Rundfahrt los. Die
Safari läuft
wie eine Führung ab. Auf der rund drei Kilometer langen Tour
würden vor
allen
Gehegen Informationen gegeben, oftmals sogar mit
Anschauungsstücken
angereichert.
So könnten etwa ein Straußenei oder ein Giraffenzahn, ein
Stück
Tigerfell oder Schlangenhaut
in die Hand genommen werden. Ein Kombi-Ticket für die Bus-Safari
kostet
zwölf Euro, für Kinder sechs Euro, und
berechtigt zum Zooaufenthalt auch über die Dauer der Tour hinaus.
beverunger-rundschau.de -
8. Mai 2007
Waldjugend
und Tierpark
Sababurg laden ein
Für
Sonntag, den 13. Mai 2007, von 11:00 bis 17:00 Uhr, laden die
Waldjugend und
der Tierpark Sababurg zu den diesjährigen Jugendwaldspielen mit
einem
märchenhaften Programm ein. Natur kennenlernen und begreifen, aber
auch
schützen und schätzen. Und dies in
einem märchenhaften Umfeld: Das sind Inhalte, die an diesem Tag
speziell an
Kinder vermittelt werden sollen. Zwölf märchenhaft
interessante und
lustige
Stationen können mit Hilfe eines Laufzettels an diesem Tag genutzt
werden. Zu unterschiedlichen Inhalte wie Erbsentransport, Sterne
werfen,
Greifvögel
erkennen, Tiere und Bäume des Waldes erkennen, aber auch
Sackhüpfen
über eine
Wippe, Haribo-Frösche fischen und einiges mehr, sind Haltepunkte,
die
den
Kindern mit Sicherheit Spaß machen werden.
Südtirol Online -
9. Mai 2007
Zoo
Schönbrunn bietet Kurse in "Meerschweinisch"
Wer
sein „Meerschweinisch“ oder seine Kommunikation mit Kaninchen
verbessern will,
hat nun in Schönbrunn die Gelegenheit dazu. Der Tiergarten bietet
„Dolmetschkurse“ an, bei denen Kinder bis zu zwölf Jahren lernen,
die
Signale
ihrer kleinen Freunde zu deuten. Nach ständig ausgebuchten Kursen
für
Pferde- und Hundeflüsterer, hat man im Zoo
nun auf die Anfragen vieler Eltern reagiert, deren zumeist kleine
Kinder die
Sprache ihrer Haustiere verstehen wollen.
Mitteldeutsche Zeitung
- 6. Mai 2007
Anlage
für die Watvögel schlägt kleine Wellen
Dessau.
Das Legen von Eiern bei den Watvögeln ist es in diesem Jahr
ausgefallen. "Das
Wetter", sagt Rainer Kilz beinahe entschuldigend. Drei Wochen Vorlauf
hat die
Natur, und dies hat die Vögel aus dem Tritt gebracht. Kilz,
amtierender
Tierparkchef
und Klaus Schwerdtfeger, Chef vom Förderverein, hatten am Sonntag
eingeladen zur
Frühjahrsführung.
Rhein Main
Presse - 8. Mai 2007
Gänse-Villa
und Bienenvolk Frühlingsfest im Kasteler Tierpark ...
Der Förderverein Tierpark Kastel lud am Sonntag zum
jährlichen
Frühlingsfest.
Viele Familien nutzten den freien Tag, um in idyllischer
Atmosphäre
heimische
Tierwelt aus nächster Nähe zu erleben, denn hier sind
Tierfreunde
mitten drin,
statt nur dabei.
Juraforum.de - 7.
Mai 2007
Wildtierhoteleröffnung,
Auszeichnung, neue Angebote - In ...
Am 13. Mai startet die Saison in Wildtierland mit dem Wildtiersonntag
"Frühlingserwachen". Dann eröffnet auch das erste
"Wildtierhotel":
Kinderstube und Unterkunft für Spatz, Fledermaus und Co. Mit dem
Naturerlebnisprojekt
Wildtierland in Klepelshagen (südöstliches
Mecklenburg-Vorpommern) hat
die Deutsche
Wildtier Stiftung ein einzigartiges Projekt für Wildtiere in
Deutschland geschaffen.
Deshalb wurde Wildtierland als einer der "365 Orte" bei der
deutschlandweiten
Aktion der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" ausgewählt.
Am Tag
der Auszeichnung, am 25. Juni, präsentiert sich Wildtierland mit
einem
"Tag
der offenen Tür". Im einmaligen Ambiente der "Botschaft der
Wildtiere"
in Klepelshagen wird
im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern klassische Musik der
besonderen
Art geboten. Am 24. Juni liest Christian Quadflieg - begleitet von
Gitti Pirner
am Piano und Reiner Ginzel am Violoncello - "Karneval der Tiere". Beim
zweiten Konzert am 19. August präsentieren Isabelle Catherine
Vilmar
(Sopran) und
Stefan Paul (Klavier) u. a. Werke von E. Grieg, J. Brahms und F.
Schubert. In Wildtierland sind Rothirsch, Reh, Feldhase, Dachs und
viele seltene einheimische
Wildtiere wie Seeadler, Trauerseeschwalbe oder Rotbauchunke auf 1.000
Hektar Fläche
noch erlebbar: hautnah und in Freiheit. Denn Zäune wie in einem
Wildpark gibt es
bewusst nicht.
openPR.de
- 7. Mai 2007
Schnuppertag
Tierfotografie im Primatenzoo Apenheul
Im Primatenzoo
in Apenheul (nahe Arnheim) führt Claus Brandt durch die
wichtigsten
Aspekte der
Tierfotografie. In diesem Tages-Fotoworkshop werden die Ausrüstung
für
Tierfotografen
und der richtige Umgang mit Tieren behandelt sowie gute Wege zu
interessanten Tierbildern
aufgezeigt. Den Teilnehmern stehen Stative und Videoneiger der Marken
Gitzo, Manfrotto
und Berlebach sowie Kugelköpfe der Firma Markins zu Testzwecken
zur
Verfügung.
Nachwuchs
Stuttgarter
Nachrichten - 8. Mai 2007
Dreifacher
Tigernachwuchs
Der Stuttgarter Zoo kann sich ein zweites Mal nach 2005 über
kleine
Sumatra-Tiger freuen. Nach einem Monat im warmen Schoß von Mutter
Dumai
wurden
die drei gestreiften Jungtiere, die Söhne Bagus und Rudi sowie
Tochter
Pertama,
am Mittwoch dem Publikum vorgestellt. Allerdings dürften die
Kleinen
noch nicht
ins Außengehege, weil dies noch zu gefährlich für sie
sei.
Bönnigheimer
Zeitung - 9. Mai 2007
ZOO
/ JUNGTIERE WERDEN HEUTE DEM PUBLIKUM VORGESTELLT
Der
Stuttgarter Zoo kann sich ein zweites Mal nach 2005 über kleine
Sumatra-Tiger
freuen. Nach einem Monat im warmen Schoß von Mutter Dumai werden
die
drei
gestreiften Jungtiere, die Söhne Bagus und Rudi sowie Tochter
Pertama,
heute
dem Publikum im Raubtierhaus vorgestellt. Ins Außengehege
dürfen sie
noch
nicht, weil dies zu gefährlich für sie sei.
Stuttgarter
Nachrichten - 9. Mai 2007
Beim
Fototermin zickt die Tigerfamilie
Knut
kann einpacken: Knut ist süß, aber Bagus, Rudi und Pertama
sind viiiel
süßer
als dieser Eisbär aus Berlin. Vor fünf Wochen gebar Tigermama
Dumai
Nachwuchs.
Jetzt, da deren erste Nervosität verflogen ist, können
Besucher der
Wilhelma
einen direkten Blick auf die drei Knäuel werfen - so sie sich aus
ihren
Verstecken wagen.
Tages-Anzeiger Online
- 4. Mai 2007
Warten
auf den Brillenbären
Eigentlich
ist alles noch gar nicht offiziell. Doch der Zufall wollte es, dass bei
einem privaten
Besuch im Zoo Zürich die «Tages-Anzeiger»-Fotografin
einen kleinen
braunen Wollknäuel
entdeckte. Bei genauerem Hinsehen entpuppte sich der Knäuel als
junger
Brillenbär. Fast ein
Wunder, denn der Ende Januar zur Welt gekommene Jungbär
müsste schön
brav mit seiner
Mutter in der Wurfbox hocken. So richtig zu Gesicht wird man den
Neuling frühestens Mitte Mai
bekommen.
sz-online - 5.
Mai 2007
Hallo!
Ich bin
das neue Pingu-Baby
Hurra, das erste Pinguinbaby ist da! Das Kerlchen aus dem
Dresdner Zoo, frisch
aus dem Ei geschlüpft, trägt grauen Flaum und passt in eine
Männerhand.
„Zwei Monate
wird es jetzt Nesthocker sein, futtert sich eine ordentliche
Fettreserve an“, so
Pfleger Hendrik Collmar. Anfang Juli können die Zoobesucher den
Junior-Frackträger
dann auf der Anlage bewundern, deren Neubau im Vorjahr eine Brut
unmöglich machte. Inzwischen ist bereits das nächste, am 26.
März
gelegte Ei für den baldigen Schlupf
„in Arbeit“: Baby Nr. 2 hat sich schon ein großes Loch gepickt ...
Tageblatt-online
- 9. Mai 2007
Jetzt
ist
Sheila da
„Ist
die süß!“, wird das kleine Elefanten-Baby Sheila derzeit in
Hagenbecks
Tierpark
immer wieder begrüßt. Die neue Elefanten-Freilaufhalle bot
optimale
Bedingungen
für die Herdengeburt, die am 11. April, in den frühen
Morgenstunden
(6.10 Uhr)
ohne menschliche Unterstützung stattfand.
Münsterländische
Volkszeitung - 9. Mai 2007
Wüstenschiffchen
mit Wandertrieb
Seit Wochen wartete man im Naturzoo Rheine auf den zweiten
Kamel-Nachwuchs
des Jahres. Am gestrigen Dienstag rief die Kamel-Stute am frühen
Morgen
laut wie ein
Nebelhorn in die Landschaft, so wie es Kamel-Mütter tun, wenn sie
den
Kontakt
zu ihrem Jungtier verloren haben und dieses suchen. Das rufende Kamel
rief weiter - und dann entdeckte Marcel Alaze zufällig ein
paar Meter weit vom Trampeltier-Gehege entfernt im Dickicht unter
Bäumen ein
kräftiges junges Kamel-Fohlen! Offensichtlich war es nach der
Geburt in
der
Nacht bei den ersten Gehversuchen über den kleinen Absperrgraben
gestolpert und
dann herumgeirrt, bis es sich schließlich unter den
Mammutbäumen
ablegte.
Mitteldeutsche
Zeitung - 4.
Mai 2007
Zwergziegen
passen ins Kindchenschema
Hier wird nicht gemeckert, sondern in höchsten Tönen getobt.
Klein-Karl, Klein-Knut
und Klein-Klaus sind weder gut bei Stimme noch sicher zu Huf.
Tollpatschig erkunden
die Zwergziegen-Böcke, die am vergangenen Montag als Drillinge im
Bergzoo Halle
zur Welt kamen, ihr Gehege.
20minuten - 9.
Mai 2007
Seltene
Mufflon-Zwillinge
im Basler Zolli
Es
komme eher selten vor, dass im Zolli Mufflon-Zwillinge gesund zur Welt
kommen,
teilte der Zoo am Mittwoch mit. Die beiden Zwillinge gehören zu
insgesamt sechs
Jungtieren, die zwischen Ende März und Mitte April im Basler
Zoologischen
Garten geboren worden sind.
Knut
Berliner
Morgenpost - 9. Mai 2007
Kanada
bedankt sich bei Knut - Ball für kleinen Eisbär
Der
kleine Berliner Eisbär Knut bleibt ein international beachteter
und
gefeierter
Tier-Star. An diesem Freitag wollen sich Kanadas Regierung und
Tourismusorganisation nach eigenen Angaben bei dem Eisbärjungen
Knut
und dem Zoologischen
Garten Berlin für den Beitrag «zur Erhaltung der
natürlichen
Lebensräume
unserer Erde» bedanken. Auf seiner «Showbühne»,
dem Braunbärenfelsen im
Zoo,
erhält Knut einen neuen Ball zum Spielen.
Berliner
Morgenpost - 9. Mai 2007
Zoologischer
Garten: Schon 500 000 Besucher bei Knut
Zum
weltbekannten Berliner Eisbär-Nachwuchs Knut sind schon rund 500
000
Besucher
in den Zoologischen Garten gekommen. Das Interesse und die Begeisterung
der
Menschen seien «phantastisch und unvorstellbar», sagte am
Mittwoch der
kaufmännische Direktor des Zoos, Gerald R. Uhlich, der Deutschen
Presse-Agentur
dpa.
Berliner Kurier -
7. Mai 2007
Papa
Dörflein ist die bessere Eisbär-Mutti
Mutti ist die Beste! Wenn man eine hat! So wie der Eisbärjunge aus
dem
Zoo
Chicago, der sich an Mutti Arki kuschelt. Doch unser Knut hat noch viel
mehr.
Nämlich Thomas Dörflein. Denn der ist erstens Ziehpapa und
zweitens
Ersatz-Mutti. Doppeltes Glück für beide. Und das ist doch
viel besser.
Salzburger Nachrichten
- 7. Mai 2007
Ein
Bär zum Knutschen
Schauplatz:
Tiergarten Berlin. Michael Aufhauser zu Besuch in der Stadt des
Bären.
Knut zieht auch Wochen nach
seiner Geburt die Fans und Fotografen vor sein Gehege. Das Date hat
einen Grund:
Thomas Dörflein, seines Zeichens Ersatzpapi, hat den Spezialpreis
für
das "Goldene
Herz für Tiere" bekommen. "Er hat gezeigt hat, dass Zuneigung,
Menschlichkeit
und Liebe schon eine Basis artgerechten Lebens darstellen",
erklärt
Aufhauser.
meinberlin.de
- 4. Mai 2007
Tierrechtler
fordert Ende der "Knut-Gaff-Show"
Der Nürtinger
Tierrechtler Frank Albrecht erhebt schwere Vorwürfe gegen den
Berliner
Zoo hinsichtlich
des Umganges mit dem Eisbären Knut. Seiner Meinung nach könne
dem
Braunbär und den
Wölfen im Zoo nicht länger zugemutet werden, dass sie wegen
der
«Knut-Gaff-Show»
unter noch engeren Haltungsbedingungen ausharren müssen. Dies
verstoße
gegen das Tierschutzgesetz. Er erstattete Anzeige bei der Berliner
Staatsanwaltschaft und dem zuständigen Veterinäramt wegen
Verdachts der
Tierquälerei.
Berliner Kurier
- 4. Mai 2007
Gericht
soll Knut wegschließen
Oh nein, nicht schon wieder der, werden Knut-Fans denken. Tierrechtler
Frank Albrecht
(38), der schon für Wirbel gesorgt hatte, als er die
Möglichkeit einer
Tötung verstoßener
Tierbabys ins Gespräch brachte. Im Zusammenhang mit Knut! Jetzt
fordert
er das Ende
der – wie er sagt – "Knut-Gaff-Show". Der kleine Baby-Eisbär nimmt
nach
Albrechts Meinung anderen Tieren den Platz weg.
PR-Inside.com
- 4. Mai 2007
Die
Brüder von
Knut
Neuerdings
auf dem Spielplatz des Berliner Zoos. Die beiden etwa 90 Zentimeter
großen Eisbären
aus Eichenholz wurden kürzlich auf dem kleinen Spielplatz
gegenüber den
Affenanlagen
aufgestellt. «Mit den Holzskulpturen wollen wir Kindern die
Möglichkeit
geben, mit
Knuts Brüdern zu spielen,» sagte Klaus-Peter Gust,
Geschäftsführer der
SIK-Holzgestaltungs
GmbH. Das Brandenburger Unternehmen spendete dem Zoo Berlin die beiden
Eisbären-Skulpturen im Wert von 3000 Euro.
diepresse.com -
1. Mai 2007
Warum der Tiergarten Schönbrunn Knut nicht haben
will
Tausende Besucher, lukrative Werbeverträge und ein medialer Hype,
wie
er einem
kleinen Tier sonst kaum zuteil wird – das Eisbärenbaby Knut hat
dem
Berliner Zoo
innerhalb weniger Wochen massive Bekanntheit und Einnahmen beschert. In
Schönbrunn, wo in den vergangenen Jahren immer wieder
Eisbärennachwuchs
vermeldet
werden konnte, war von einem vergleichbaren Ansturm jedenfalls nichts
zu merken.
„Der Unterschied liegt in der Personifizierung von Knut durch die
Handaufzucht“,
sagt der stellvertretende Direktor Harald Schwammer, „und Knut ist vor
allem ein
Erfolg der Medien.“ Dass es einen derartigen Rummel um Knut gibt, sieht
man in Schönbrunn aber keinesfalls
negativ. Schließlich benötigen Zoos finanzielle Mittel, und
„deshalb
muss und soll
ein Zoo auch seine Marketinginstrumente einsetzen und nutzen“, so
Schwammer. Finanzieller
Erfolg bedeute ja primär, „dass man damit verstärkt
effektiven
Artenschutz finanzieren
und betreiben kann“.
Anzeiger
Sternberg-Brüel-Warin
- 4. Mai 2007
Junge
Tiger gingen auf große Reise
Schwerin. „Es ist schon ein bisschen traurig, wenn man die Tiere von
Geburt
an betreut hat und sie nun abgegeben werden.“ Pflegerin Petra Schreiber
fiel die
Trennung von „Mandschu“ und „Wassja“ sichtlich schwer. „Mandschu“ und
„Wassja“, im Dezember 2004 im Tierpark der Landeshauptstadt geboren,
sollen im Zoo von Schwerins Partnerstadt für Nachwuchs sorgen. In
ihrem
neuen Zuhause
haben die Tiger nicht nur viel mehr Platz als bisher, sondern
darüber
hinaus auch
die angenehme Gesellschaft einer Tiger-Dame aus Moskau. „Wir werden
auch künftig Tiger in unserem Zoo züchten“, versicherte
Direktor
Michael
Schneider. So sei Tiger-Mama „Dschuna“, die kurz nach der Geburt ihrer
drei Jungen
schwer erkrankt war, wieder wohlauf, und Vater „Zabor“ erfreue sich
ebenfalls guter
Gesundheit. „Voraussichtlich werden wir in diesem Jahr auch noch ein
weiteres Tiger-Weibchen
dazubekommen“, kündigte Schneider an.
Freizeit Ratgeber
- 3. Mai 2007
"Findet
Nemo": Ab
sofort
im Sea Life Königswinter
„Findet
Nemo!“ Dieser Aufforderung erfolgreich nachzukommen, war im Sea Life
Königswinter
bislang unmöglich. Doch das hat sich jetzt geändert. Denn ab
sofort
tummeln sich dort auch tropische Wasserbewohner, allen voran „Nemo“
und seine Clownfischfreunde in dem beliebten Aquarium. Die Tiere, die
seit dem Film „Findet Nemo!“ jedes Kind kennt, leben in Symbiose
mit Seeanemonen.
Hamburger Abendblatt -
4. Mai 2007
Antje,
der große Star
des Eismeers
Wer kannte
sie nicht? Antje, die Grande Dame Hagenbecks, die
Walross-Persönlichkeit. Die schon
in jungen Jahren als Maskottchen des NDR so manche pausenfüllende
Bahn
durch ihr
Becken zog. Und für die, als sie im Juli 2003 im betagten Alter
von 27
Jahren starb,
körbeweise Beileidsbekundungen in Stellingen eintrafen. Antje war
übrigens vom damaligen Tierpark-Chef Carl-Heinrich Hagenbeck nach
dessen
sieben Jahre alter Tochter benannt worden. Für das Walross gab es
keinen Nachfolger.
Heute leben drei Mähnenrobben, zwei Eisbären (Mutter Fanny,
29, und
Tochter Viktoria,
5), fünf Seebären, ein Seehund und 26 Humboldt-Pinguine im
Eismeer-Gehege. Der Umbau des denkmalgeschützten Eismeers ist
Hagenbecks großer Wunsch für die nächsten
Jahre.
Echo-online - 4.
Mai 2007
Babyboom
im Zoo und in der Kunst
Carl Hagenbeck
(1844 - 1913) galt als Visionär. Erstmals ließ er Tiere
nicht hinter
Gitterstäben
umherirren wie Rilkes verstörten Panther, sondern baute ihnen
Freigehege, die man
heute artgerecht nennt. Was weniger bekannt ist: Hagenbeck
war von Hause aus Tierhändler. Die Methoden, mit denen damals
seine
Tiere, vor allem
die Tierkinder, gefangen wurden, würden ihn heute ins
Gefängnis
bringen. Schon damals
umstritten: Hagenbeck stellte nicht nur Tiere zur Schau, sondern – wie
sie – Indianer
oder Lappen oder andere Menschen mit damals exotischem
Migrationshintergrund.
> in wenigen Sätzen so ziemlich alles schief dargestellt, was
nur
möglich war...
Hamburger
Abendblatt -
4. Mai 2007
Als in
Stellingen die
Affen los waren . . .
An einem
warmen Julitag 1956 waren in Hamburg die Affen los. 45 Rhesusaffen
eroberten Stellingen
und die angrenzenden Stadtteile, weil ihr Pfleger bei Hagenbeck
versehentlich die
Tür zum Gehege offen gelassen hatte.
Solms-Braunfelser - 6.
Mai 2007
Vogelpark
begrüßt 10 000. Besucherin
Seit der Gründung im Jahr 1966 hat der Vogelpark Uckersdorf nicht
so
viele
Besucher in wenigen Wochen gezählt wie in diesem Frühling: Am
18. März
eröffnete
der Park nach der Winterpause, am Maifeiertag wurde die 10 000.
Eintrittskarte gelöst.
MVregio - 4. Mai
2007
Fährunternehmen
Scandlines verlängert
Tierpatenschaft für die Elche
Scandlines,
das deutsch-dänische Fährunternehmen aus
Rostock-Warnemünde, ist seit
1999 Tierpate
im Rostocker Zoo für die Elche. Diese Zoo-Patenschaft wurde,
gewissermaßen unter den Augen der Zwillingselche Lana
und Annuka, für ein weiteres Jahr verlängert. Die Zwillinge
sind
Neuankömmlinge aus dem Tierpark Neumünster, wo sie am 8. Mai
2006 geboren wurden. Sie leben seit Ende März in dem vor zwei
Jahren
neu gestalteten
Gehege.
oe24.at
- 7. Mai
2007
Zoo
Schönbrunn
Kdolsky übernimmt Patenschaft für Jaguar "Joschi"
Tierschutzministerin
Andrea Kdolsky (V) hat am Montag die Patenschaft für den schwarzen
Jaguar "Joschi"
übernommen. Die Großkatze, seit 1994 im Schönbrunner
Zoo zu Hause,
blieb bei der Urkundenübergabe
trotz Blitzlichtgewitters völlig ungerührt.
H@ll Anzeiger -
7. Mai 2007
3.245
Euro für den Berg-Zoo
"Für
die vielen Geschenke und Aufmerksamkeiten anlässlich meiner
Verabschiedung aus
dem Amt als Oberbürgermeisterin der Stadt Halle danke ich Ihnen
allen
auf
diesem Wege sehr herzlich", so Ingrid Häußler. "Es hat mich
sehr
bewegt, dass so Viele persönlich zu meiner
Verabschiedung in den Volkspark gekommen sind, geschrieben haben und
für
unseren Berg-Zoo spendeten. Insgesamt 3 245 Euro waren bereits am 30.
April auf
dem Spendenkonto eingegangen.
Aachener Zeitung - 4.
Mai 2007
Wie
man im Trüben fischt: Seehundforschung im Zoo
Köln. Markos
Augen wollen nicht mehr so recht. Er ist so gut wie blind. Dennoch
kommt der 24
Jahre alte Seehund im Kölner Zoo gut klar. Munter dreht der Alte
seine
Runden -
ohne gegen ein Hindernis oder gar den Beckenrand zu schwimmen. Damit
ist Marko in
gewissem Sinne prädestiniert für das Forschungsprojekt, an
dem er mit
acht weiteren
Seehunden seit einigen Jahren teilnimmt. Neue Ergebnisse förderte
das
Projekt unter anderem zu den Schnurrbarthaaren (Vibrissen)
der Robben zu Tage.
Augsburger
Allgemeine - 8. Mai 2007
"Wassermonster"
Axolotl fühlt sich im Treppenhaus wohl
In den
nächsten zwei Monaten ist den heimischen Tümpeln und ihren
Mikroorganismen eine
Ausstellung im Naturmuseum gewidmet. Es gibt lebende Urzeitkrebse,
Mikroskope
zum Durchschauen und sogar einen Tropfstein, unter dem sich ein kleines
Wasserbecken füllt. Auch die Dauerausstellung des Museums ist
sehenswert, ihre Stärke ist ihre
Vielfältigkeit. Zoologie, Botanik und Mineralogie auf vier Etagen.
Das
Naturmuseum hat
jetzt ein Vivarium, die sechs Terrarien sind fertig, ein Aquarium soll
folgen.
Exotische Frösche und Echsen, Vogelspinnen,
Riesentausendfüßler,
Gespensterschrecken und das "Wassermonster" Axolotl tummeln sich im
Treppenhaus, durch das Besucher ins Planetarium gelangen.
Fränkische
Nachrichten - 8. Mai 2007
Im
Elefantenkopf steckt ein kleines Gehirn
Heidelberg.
An einem Elefanten ist so ziemlich alles riesig - nur das Gehirn geriet
im
Verhältnis zu Extremitäten und Körpermasse eher
bescheiden. Die
Hirnhöhle im
Schädel lässt kaum Platz für zwei Hände voll Masse.
Spannende Einblicke
in die
Welt der Säuger, Fische und Vögel bietet das Zoologische
Museum der
Heidelberger Universität. Es steht nicht nur Studenten und
Schülern
offen,
sondern allen Interessierten. Für den Leiter des Zoologischen
Instituts, Professor Volker Storch, sind die
Präparate ausgestorbener Tierarten besonders wichtig.
Hamburger Abendblatt -
7. Mai 2007
Diese
Krabbe braucht
Ihre Hilfe!
Erst kurze
Zeit hat das "Sea Life Timmendorfer Strand" einen neuen Mitbewohner -
eine Schwammkrabbe. Doch sie hat ein Problem: Ihr Schwamm ist weg!
Vermutlich hat
die Krabbe ihn verloren, als sie von einem Fischerboot im
Ärmelkanal
gefangen wurde.
Aquarist Jens Hirzig, der sich im "Sea Life" um die Krabbe
kümmert, ist
überzeugt, das sich das Tier nun allein fühlt. Immerhin gehen
Schwämme
und Schwammkrabben
üblicherweise eine symbiotische Beziehung ein.
derStandard.at -
8. Mai 2007
Akademische
Augenöffnerin
"Suchen
Sie einmal auf dem Wiener U-Bahn-Plan nach Symbolen. Zwei der vier
Icons sind
Tiere. Sie zeigen an, wo in der Stadt Natur vorkommen darf", sagt
Christina Wessely. Die Wiener Wissenschaftshistorikerin ist ein
Augenmensch. So zeigte sie in ihrer Dissertation "'Künstliche
Tiere
etc.' Zoologische
Gärten und urbane Moderne in Wien und Berlin", dass um 1900 der
Zoo als
wohlgeordnete Stadt inszeniert, die pulsierende Metropole hingegen als
wild und
exotisch, eben als Großstadtdschungel wahrgenommen wurde.
Spaniens Allgemeine
Zeitung
- 4. Mai 2007
Ein
Platz für Tiere in der Arche Noah
Der weltweite
Streit um den niedlichen Berliner Eisbärjungen Knut hat die
Tierhaltung
in Zoos
erneut in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Dabei
geht es
grundsätzlich
und zugespitzt um die Frage, ob wilde Tiere dazu benutzt werden
dürfen, verstädterten
Menschen einen Vormittag lang die Langeweile zu vertreiben. Die
Wandlung vieler moderner Zoos von Tiergefängnissen zu
wissenschaftlich
ambitionierten
Zuchtstationen macht deutlich, dass die Zoos ihr Imageproblem erkannt
haben. Mit grundsätzlichen Fragen, die tief in die Tierpsychologie
hineinreichen,
befasst sich Serafín Domenech weniger. Der Leiter der "Arche
Noah" in
Benimantell, eingebettet zwischen gewaltigen Felsen im malerischen Tal
von Guadalest,
hat es ohnehin nur mit stark traumatisierten Tieren zu tun, bei den
meisten geht
es ums nackte Überleben - darunter Tiger, Löwen, Bären,
Panther,
Jaguare, aber auch
Kaninchen, Papageien, Stachelschweine, Affen und viele Arten mehr,
einige davon
vom Aussterben bedroht. Aufgabe der Arche Noah ist es, ausgesetzte und
misshandelte Tiere aufzupäppeln und
zu lebensfähigen Gemeinschaften mit einer funktionierenden
Hierarchie
zu formen. So kann man sie anschließend in andere Parks
überführen.
Budapester Zeitung -
7. Mai 2007
Tierheim
nordöstlich
von Budapest
Bären werden
überall von den Menschen bedroht: In der Wildnis verlieren sie
immer
mehr an Lebensraum,
sie werden gejagt und oft müssen sie auch in der Gefangenschaft
grausame Bedingungen
ertragen. Deshalb bietet das Bärenheim (Medve Otthon) in der
Nähe von
Veresegyház
nordöstlich von Budapest ein neues Zuhause für die
Bären. Das Tierheim
gewehrt auch
Wölfen Obhut, sodass derzeit 42 Bären und 26 Wölfe
besichtigt werden
können. Einige der Bären sind regelrechte Stars, bekamen sie
doch des
Öfteren Haupt- und
Nebenrollen in einigen ungarischen Filmen. Ihre Besitzer hielten sie
aber in kleinen
transportierbaren Käfigen, erst im Bärenheim haben sie eine
neue und
schöne Heimat
gefunden. Andere kamen aus Zoos, deren Käfige und Gehege zu klein
und
eng für die
Tiere geworden waren, oder von Privatpersonen, die sich schlecht um die
Bären gekümmert
hatten.
Spiegel Online - 6.
Mai 2007
Zoo-Pandas
müssen Überstunden
machen
Wegen eines
außergewöhnlich starken Besucherandrangs im Pekinger Zoo
sind die
Pandabären zu
Überstunden verpflichtet worden. Die Tiere müssen sich ihren
Fans nun
pro Tag eine
halbe Stunde länger zeigen. Nur so könne der Zoo den
täglich erwarteten
100.000 Besuchern gerecht werden.
Tirol
Online - 8. Mai 2007
Litauen:
Giraffe trampelt Studentin in Zoo nieder
Eine
angetrunkene Studentin ist bei einem Einbruch in einen Zoo in Litauen
von einer
Giraffe angegriffen und verletzt worden. Die 22-Jährige und zwei
weitere Studenten drangen am Montagabend in das Gehege
ein und erschreckten dabei die Giraffe, wie die Zooleitung berichtete.
Das 1,3
Tonnen schwere Tier wehrte sich gegen die angetrunkenen Eindringlinge
und brach
der Studentin die Nase und das Steißbein.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
zooantwerpen.be/nl
- 9. Mai 2007
Alexander in actie
Alexander in Aktion
Heute gab es etwas an Aktivität zu sehen im Elefantenpark.
Alexander
hatte großen Erfolg bei Yu Yu Yin - unsere beiden Elefanten haben
sich
nämlich gepaart, ohne sich vom Publikum stören zu lassen. Es
war eine
ganz geruhsame Paarung zwischen den beiden, so die Tierpfleger. Yu Yu
Yin lief erst einmal einige Ründchen um die Bäume,
schließlich kam dann
Alexander zum Zuge. Es gibt nun zwei Möglichkeiten, entweder Yu Yu
Yin
hat ihren Eisprung und der Paarungsakt findet in diesen Tagen noch
einmal statt oder es findet eine andere Paarung statt, aber eben erst
in einigen Wochen. Wir hoffen, daß die Paarung erfolgreich war,
aber
das können wir erst wissen in einigen Monaten.
nieuwnieuws.nl - 7. Mai 2007
Man gespietst op hek Artis
Artis-Zaun spießt Mann auf
Gestern mittag wurde in Amsterdam ein 22jähriger Mann schwer
verletzt,
als er versuchte, über einen Artis-Zaun zu klettern. Laut Polizei
wollte der Mann mit zwei kleinen Kindern den Zoo gratis besuchen. Gegen
16 Uhr bestieg der Mann von der Plantage Middenlaan aus den Zaun von
Artis. Dabei rutschte er aus und spießte sich auf dem Zaun auf.
Der
Mann wurde eiligst ins Krankenhaus geschafft.
parool.nl - 7. Mai 2007
Man spietst zich op hek Artis
Mann spießt sich an Artis-Zaun auf
Am Sonntagmittag spießte sich ein 22jähriger Mann selbst auf
einen
Artis-Zaun, als er versuchte, seine zwei frechen Cousins über den
Zaun
zurückzuholen. Laut Polizei waren die beiden fast sechs Jahre
alten
Cousins über den Zaun geklettert und wollten nicht
zurückkommen. Der
Onkel beschloß, über den Zaun zu klettern, um sie
zurückzuholen. Auf
dem Zaun rutschte er aus. Eine der Zaunspitzen bohrte sich zwischen
seine Rippen. Die Polizei ließ den Rettungswagen kommen, um den
Mann im
Krankenhaus untersuchen zu lassen. Ob der Mann dort noch liegt, ist
nicht bekannt. Schnell machte die Geschichte die Runde, der Mann sei
mit seinen Neffen über den Zaun geklettert, um einen Gratisbesuch
bei
Artis zu machen. Das ist nicht wahr, sagt die Polizei. "An der Stelle,
wo sie über den Zaun kletterten, kann man nicht in den Zoo
gelangen. Es
war ein ganz normales übermütiges Verhalten der Neffen", so
ein
Polizeisprecher.
Algemeen Dagblad - 6. Mai 2007
Gier
ontsnapt uit roofvogelpark
Geier aus Raubvogelpark entflogen
Aus dem Raubvogelpark Stonehenge Wildlife bei Leerdam ist ein
Weißrückengeier weggeflogen. Der Vogel entkam während
eines Trainings.
Ein Mitarbeiter erzählte am Sonntag, das Tier habe wegen einer
"fremden
Thermik" nicht mehr landen können und vergeblich über dem
Park seine
Kreise gezogen. Die Zuschauer sahen, wie der Vogel immer höher
stieg
und verschwand. Der Geier hat eine Spannweite von 2,4 Metern und kann,
wie die Mitarbeiter sagen, gefährlich sein. "Wenn Menschen
versuchen,
ihn festzuhalten, so kann er nach Ohren oder Fingern hacken. Da wir ihn
jetzt schon ein paar Tage nicht mehr gefüttert haben, könnte
er gewiß
Hunger haben. Das kann das Tier fanatischer machen."
rtvrijnmond.nl - 4. Mai 2007
Mensen in kooi diergaarde Blijdorp
Menschen im Käfig im Tiergarten Blijdorp
Im Tiergarten Blijdorp ist dieses Wochenende eine besondere Affenart zu
sehen: der Homo sapiens sapiens bzw. der Mensch. Ein Mann und eine Frau
sitzen bis einschließlich Sonntag in einem Käfig neben dem
Löwengehege.
Da steht ein Schild dabei, worauf unsere Art beschrieben wird - so wie
das auch mit den anderen Tieren geschieht. Die freiwilligen Exemplare
fühlen sich wohl dabei. Der Coup mit dem Menschen als Tierart
geschieht
im Rahmen des 150jährigen Bestehens des Tiergartens Blijdorp.
Algemeen Dagblad - 4. Mai 2007
Reptielen Zoo strandt op papierwinkel
Reptilienzoo scheiterte an Papierkram
Ein Rotterdamer Gericht verurteilte einen 27jährigen aus
Oostvoorne zu
einer Geldbuße von 900 Euro, weil er illegal seltene Reptilien
hielt.
Den Kontrolleuren, die im Jahre 2005 in eine Wohnung im Sleepseweg
hereinplatzten, erzählte der Mann, er wolle einen Reptilienzoo
gründen.
In einem Schuppen stießen die Kontrolleure auf Terrarien mit
Landschildkröte, Blattsteigerfrosch, Steppenwaran,
Goldstaubtaggecko
u.a. Die Tiere waren in guter Verfassung und einen Namen für den
Zoo
hatte der 27jährige auch schon: Reptilienzoo Oostvoorne. Nur an
die
erforderlichen Unterlagen, die bei Haltung von international
geschützten Tierarten dazu gehören, war er "durch
persönliche Umstände"
nicht gekommen.
Dagblad van het Noorden - 3. Mai 2007
Dierenpark Emmen heeft nieuwe zeeleeuwen
Tierpark Emmen hat neue Seelöwen
Der Tierpark Emmen verfügt wieder über Seelöwen. Seit
diese Woche
schwimmen dort drei Kalifornische Seelöwen im großen Becken.
Demnächst
sollen weitere dazu kommen. Die Kalifornischen Seelöwen sind die
Nachfolger der Südamerikanischen Seelöwen oder
Mähnenrobben, die
unlängst an einer TBC-Infektion erkrankten. Daraufhin blieb dem
Zoo
nichts anderes übrig, als die Tiere einschläfern zu lassen.
Der Park
hat jetzt bewußt Kalifornische Seelöwen gewählt, weil
diese - im
Gegensatz zu Mähnenrobben - wildlebend niemals an
Meeressäuger-TBC zu
leiden hatten.
blikopnieuws - 3. Mai 2007
Dierenpark
Emmen heeft weer zeeleeuwen
Tierpark Emmen hat wieder Seelöwen
Im Seelöwenbecken des Tierparks Emmen schwimmen wieder
Seelöwen. Zwei
weibliche und ein männlicher Kalifornischer Seelöwe
schießen jetzt
durch das Wasser, und es sind zur Zeit auch noch drei junge Tiere
unterwegs nach Emmen. Die Ankunft dieser Seelöwen ist die Folge
des
TBC-Dramas, das sich in der Kolonie Südamerikanischer
Seelöwen
abspielte. Das Becken wurde unter der Überwachung durch die
Niederländische Lebensmittel- und Warenaufsichtsbehörde
gründlich
desinfiziert, vollständig gereinigt und mit sauberem Wasser
gefüllt.
Nun sind auch wieder Seelöwen in dem Becken zu sehen. ... Die
Tierpfleger trainieren fleißig mit der Gruppe, so daß die
Besucher bald
genau wie früher, aber dann wohl ganz anders, die Vorführung
der
Seelöwen genießen können.
Algemeen Dagblad - 2. Mai 2007
Voorproefje van prehistorische attractie
Vorgeschmack auf eine prähistorische
Attraktion
Wer sich dafür interessierte, durften gestern am zukünftigen
Dinowald
schnuppern. Die Repliken wurden in den Tierpark transportiert. Hunderte
Kinder bekamen gestern morgen einen Vorgeschmack auf Amersfoorts
neueste Attraktion, den Dinowald. Der Tierpark Amersfoort bereitet sich
vor auf die Eröffnung des prähistorischen Waldes im
nächsten Monat.
Gestern trafen Dutzende lebensgroßer Nachbildungen von
Dinosauriern
ein. Diese waren zeitweilig in Schuppen in Hoogland-West eingelagert -
in Erwartung der notwendigen Genehmigungen für das Anlegen des
Waldes.
.. Die Dinosaurier werden mit Hilfe von Kränen direkt an ihrem
zukünftigen Platz aufgestellt. Ein kleiner Teil, die
größten Exemplare,
in Stücken. Monteure aus dem deutschen Betrieb, der die Repliken
anfertigte, setzen die Dinos am nächsten Dienstag zusammen. Danach
werden die 60 Tiere auf ihren endgültigen Platz im Wald
aufgestellt. Am
1. Juni wird der Dinowald offiziell eröffnet. Die Mitarbeiter des
Zoos
können auf Lehrgang gehen. Direktor Peter Kuipers gab gestern zu,
daß
er weniger über Dinosaurier weiß als die meisten Kinder, die
gestern
Bekanntschaft mit den Tieren machten. "Ich setzte mich also noch einmal
auf die Schulbank", sagte er.
tento.be - 5. Mai 2007
Het rariteitenkabinet van de ZOO. Van kunst tot
wetenschap - ZOO Melkerij, Antwerpen
Das Zoo-Raritätenkabinett. Von Kunst zur
Wissenschaft ...
Das Museum of natural curiosities von Jacques Kets in der
Kloosterstraat, gegründet um 1824, zieht Besucher aus ganz Europa
an.
Kets spezialisierte sich hauptsächlich auf ausgestopfte
Vögel, von
denen er mehr als 400 besaß! Aber die Stadt wünschte Kets'
Mietshaus
für andere Zwecke zu verwenden, daher mußte Kets umziehen.
Gerade in
diesem Moment will der spätere Bürgermeister von Antwerpen
Jan Frans
Loos in der Stadt einen Zoo errichten. Da wurde gleich aus zwei
Nöten
eine Tugend gemacht. Bei der Gründung des Zoos am 21. Juli 1843
zog die
Sammlung von Jacques Kets in eines von den neuen Gebäuden am
Astridplein und Kets selbst wurde als Direktor angestellt. In der
Tradition von Kets macht der Zoo diese Ausstellung vom 5. Mai bis 30.
September 2007, sie ist voll verborgener Schätze: hier findet man
ausgestopfte Tiere, Muscheln und Schädel, Embryos, Skelette,
merkwürdige Häute, sonderbare Eier, Gemälde,
authentische
Handschriften, Filme und Fotos ... den Besuchern werden die Augen
übergehen.
destentor.nl - 3. Mai 2007
Oudste chimpansee van Nederland 50 jaar
Ältester Schimpanse der Niederlande ist 50
Jahre alt
Mama, der älteste Schimpanse der Niederlande, ist am Donnerstag 50
Jahre alt geworden. Mama lebt schon seit 1971 in Burgers' Zoo in
Arnheim. Zusammen mit ihren 20 Artgenossen erhielt sie eine Torte mit
Gemüse und Obst. Mama, die schon für drei Generationen von
Nachkommen
gesorgt hat, besitzt, wie ein Pressesprecher des Zoos sagte, einen
hohen sozialen Status in der Gruppe. Es kommt vor, daß die
dominante
Äffin es versteht, zwischen zwei viel jüngeren,
kämpfenden Männchen zu
schlichten. Burgers' Zoo war seinerzeit der erste Zoo in Europa, der
Schimpansen in einer großen Gruppe hielt. Das war sehr
unüblich, weil
Biologen Raufereien und Krankheiten unter den Tieren befürchteten.
Das
Geburtstagskind, die Schimpansin Mama, gehört zu den Bewohnern der
ersten Stunde. Mama kam aus einem Zoo in Leipzig, wo sie 1957 geboren
wurde. Biologen aus der ganzen Welt haben die Schimpansenkolonie in
Arnheim im Laufe der Jahre studiert. Das Verhalten von Mama und ihre
soziale Intelligenz steht in zahlreichen Büchern beschrieben.
Urgroßmutter Mama erfreut sich noch guter Gesundheit. Es ist ganz
gut
möglich, daß sie auch der älteste Schimpanse Europas
ist, so der
Vertreter des Zoos.
dierennieuws.nl - 4. Mai 2007
Wat is: een dierenvriend?
Was ist ein Tierfreund?
Tierfreunde gibt es auf jeden Fall zweierlei: es gibt die Sammler,
welche die Tiere einsperren, und es gibt die Beschützer, welche
die
Tiere freilassen. Es gibt auch zweierlei Websites: Avifauna
Groningen neben
Avifauna Alphen a/d/ Rijn. Heute war ich wieder einmal zu Besuch
bei einem Sammler: es handelt sich um die Vogelsammlung des
Hutkaufmanns Van den Brink in Alphen aan den Rijn. Ich komme wenig in
derartige Parks und das beste, was man m. E. über Avifauna Alphen
sagen
kann, ist, daß es ein schönes Landgut gewesen ist. Da ist
viel grün, da
ist ein hübscher kleiner See. Für die Alphener ein schwerer
Schlag:
sowohl für Kinder als auch für Erwachsene beträgt der
Eintritt 10 Euro
oder mehr. Jahreskarten kosten 34,50 Euro (Kinder) bzw. 39,50 Euro
(Erwachsene). ... Wer den Rundgang durch den Vogelpark Alphen nimmt,
wähnt sich zurückversetzt in das 19. Jahrhundert, in die
Zeit, als die
Tiergärten entstanden. Hier findet man noch viele authentische
Eisenkäfige, in denen die Vögel sitzen, um zu
verkümmern. Der Kontrast
zwischen den zarten Vögeln und dem Gitter tut weh ... Es scheint,
als
würde eine Verbindung bestehen zwischen dem Umfang der Voliere und
der
Anzahl von Tieren: Je größer der Käfig, um so mehr
Vögel sitzen darin.
.. Eine erleuchtende Idee: nicht den Zoo an die Tiere anpassen,
sondern die Tiere für den Zoo passend machen. Weiter fiel mir auf:
an
verschiedenen Orten begegnet man denselben Arten: Nashornvögel in
allen
Größen und Arten, Pelikane mindestens an zwei Orten usw. Der
Höhepunkt
des Besuches ist die Vogelpräsentation. Das ist eine Art
Brieftaubenschau. Vom Käfig aus, der nicht zugänglich
für das Publikum
ist, werden die Vögel losgelassen, die eine Runde fliegen und sich
dann
auf den Arm des Falkners niederlassen, um dann wieder in den Käfig
zurückzukehren. Das geschieht zweimal am Tag. Auch ein Uhu ist
dabei
(ein Nachtvogel). Ein Zoo-Besuch ist immer ein bedrückendes
Ereignis.
Zum Glück war herrliches Wetter. ...
Algemeen Dagblad - 2. Mai 2007
Alexander
dekt alleen bij eisprong
Alexander deckt nur bei Eisprung
Der potente Rotterdamer Elefant Alexander (29), der vor kurzem unter
Polizeieskorte in den Zoo Antwerpen gebracht wurde, um dort drei
Weibchen zu decken, hat noch immer nichts fertiggebracht. Das sagte der
Belgier Bruno Melens, Cheftierpfleger für
Großsäugetiere in dem
belgischen Zoo. Der Zoo Antwerpen erhielt gestern das Resultat der
Blutproben, die vor kurzem den Elefantenkühen abgenommen wurden.
Das
Blut ist im Auftrag des Zoos Antwerpen in Blijdorp untersucht worden.
"Aus den Labortests geht hervor, daß die Damen, was den Eisprung
betrifft, noch immer vollkommen auf null stehen", so ein etwas
enttäuschter Melens. ... Melens schätzt ein, daß - nach
seinen eigenen
Intuitionen - die Elefantenweibchen in ca. einer Woche brünstig
sein
sollen. "In der Zwischenzeit tut Alexander nichts. Ein Elefant paart
sich nur, wenn das Ei gesprungen ist. Das geschieht allerdings nur
einmal in 16 Wochen. Alex betreibt daher nicht, so wie es Menschen wohl
tun, Sex zwischendurch. Einstweilen lassen die Damen Alexander noch
genauso schrecklich kalt."
Russische
Meldungen
allnw.ru
- 8. Mai 2007
Калининградский
зоопарк
перешел на
летнее
время
Kaliningrader Zoo eröffnet Sommersaison
Am letzten Wochenende wurde im Kaliningrader Zoo die neue Saison
eröffnet. In diesem Jahr warten auf den Zoo große
Veränderungen. Zum
Tag der Stadt wird geplant, Springbrunnen und Vogelteich auszubessern.
Etwas später wird mit der umfangreichen Rekonstruktion des
Wintergartens begonnen. Es werden auch neue Pfleglinge erwartet. ...
Zum Hauptstar der neuen Saison ist kein Durchkommen. Dieses kleine
flaumig-weiche Knäuel namens Ksjuscha wurde genau in diesen Tagen
in
das Terrarium gesetzt, in dem Schlangen und Kröten zu sehen sind.
Plumplori heißt dieses zu einer Unterordnung der Primaten
gehörende
Tier richtig. Es hat noch kein eigenes Schild ... Ein weiterer Platz,
an dem sich viele Kindern und Erwachsene drängeln: das neue
Robbenbecken. Die Seebären werden hier kis-kis-kis gerufen und mit
Fisch gefüttert. Auch die Schneekraniche begrüßen die
neue Saison im
neuen Gehege. Ein zweiter weißer Kranich kam in diesem
Frühjahr nach
Kaliningrad. Und jetzt warten die Mitarbeiter des Zoos auf die
Paarungstänze dieser seltenen Vögel. Doch von den Affen wird
man sich
bald verabschieden müssen. Im Sommer ziehen Schimpansen und
Meerkatzen
in die Zoos von Rostow-am-Don und Sankt Petersburg um. Unsere
Mitarbeiter versichern, daß das eine erzwungene Maßnahme
sei. In zwei
bis drei Jahren, wenn das alte Affenhaus vollständig rekonstruiert
wird, kehren die Meerkatzen nach Hause zurück.
Argumenty i fakty - 8. Mai 2007
Администрация
зоопарка
города
Каунаса не
рекомендует
студентам
забираться в
вольер
с жирафами
Die Leitung des Zoos der Stadt Kaunas empfiehlt
Studenten
nicht, in das Giraffengehege einzudringen
Im Zoo Kaunas [Litauen] griff eine Giraffe eine Studentin an, die in
ihr Gehege eindrang, teilt Interfax mit. In der Nacht zum Sonntag
kletterte eine Gruppe angetrunkener junger Leute über den Zaun und
drang in ein Gehege des Zoos ein, in dem ein Paar Giraffen gehalten
wird. Die Giraffe Solut konnte die Anwesenheit der ungeladenen
Gäste
auf ihrem Territorium nicht ertragen und griff eine 22jährige
Studentin
der Technologischen Universität Kaunas an. Als das Tier einige
Male die
junge Frau mit den Hinterbeinen trat, zogen sich ihre Freunde aus dem
Gehege zurück und ließen die junge Frau dort. Immerhin haben
sie die
Erste Hilfe gerufen. Die Studentin kam mit Brüchen des
Schlüsselbeins,
des Jochbeins und der Nase in das städtische Klinikum. Angele
Grebljauskene, Leiterin der Huftierabteilung des Zoos Kaunas findet,
ungeachtet der erlittenen Traumata habe das Abenteuer für das
Mädchen
ein gutes Ende gefunden - das Giraffenmännchen hätte die
ungeladenen
Gäste tottreten können.
Prawda - 8. Mai 2007
Пингвиненка-отказника
отправили в
инкубатор
Von Eltern "verstoßener" Pinguin
schlüpfte im Brutapparat
Im Moskauer Zoo freut man sich über Nachwuchs: ein Pinguinjunges
und
ein kleiner Gänsegeier erblickten das Licht der Welt. Das
Pinguinküken
schlüpfte im Brutapparat, weil sich seine Eltern weigerten, das Ei
auszubrüten. Zur Zeit befindet sich das Küken unter der
Aufsicht der
Tierpfleger. Es wird mit fein geschnittenem rohen Fisch gefüttert,
dem
spezielle Fermente hinzugefügt werden. In einem Monat wird man
beginnen, den Pinguin mit dem Wasser vertraut zu machen. Danach steht
ihm bevor, aus dem Inkubator in das Gehege mit den erwachsenen
Vögeln
umzusiedeln. "Die Eltern des Kleinen verhielten sich unaufmerksam und
unverantwortlich gegenüber ihrem Kind. Das ist ein ziemlich
seltener
Fall für unseren Zoo", sagte man im Zoo. Das
Gänsegeierküken hatte mehr
Glück mit seinen Eltern. Sie betreuen es und füttern es [mit
unverdauter Nahrung aus dem Kropf], erzählt ITAR-TASS.
lenta.co.il - 6. Mai 2007
Пекинский
зоопарк в
выходные
пользовался
особым
спросом
Zoo Peking an Feiertagen von Besuchern
"überschwemmt"
Die Pandas, wie übrigens auch die anderen, für die Besucher
weniger
attraktiven Tierarten, mußten im Pekinger Zoo "Überstunden"
leisten an
den Feiertagen, damit die Chinesen, die die Einrichtung
"überfluteten",
sich an ihnen ergötzen konnten. Der Zoo Peking hatte während
des
gesamtnationalen Feiertags, als eine ganze Woche frei war, täglich
eine
halbe Stunde länger geöffnet, damit die Besucher, von denen
pro Tag bis
zu 100.000 gezählt wurden, die Tiere sehen konnten, die in
Gefangenschaft leben. Im Zoo arbeiteten in dieser Zeit viermal mehr
Angestellte weil die Besucher anströmten und auch, weil die
Lufttemperatur bis auf 30 Grad Celsius stieg.
lenta.co.il - 4. Mai 2007
Белый
медведь
останется в
сингапурском
зоопарке
Eisbär bleibt im Zoo Singapur
Vertreter des Zoos Singapur erklärten, daß der Eisbär,
der in dieser
Einrichtung lebt, dort auch bleibt, trotz der Proteste von
Tierrechtsaktivisten, die dagegen protestierten, daß das
arktische Tier
im tropischen Klima lebt. Die Manager des Zoos hatten früher die
Absicht, den 16jährigen Eisbären Inuka nach dem Tod seiner
Mutter Sheba
an einen Ort mit gemäßigtem Klima zu schaffen. Doch nach
einiger Zeit
änderten die Vertreter des Zoos ihren Beschluß; sie sind der
Auffassung, daß das Tier sich völlig an die klimatischen
Bedingungen
der Tropen angepaßt hat. Singapurische Organisationen, die
für die
Rechte der Tiere kämpfen, bestanden auf einem "Umzug" des Tieres
in ein
geeigneteres Klima, doch im Zoo ist man anderer Meinung. Inuka, der
erste Eisbär, der in den Tropen geboren wurde, ist mehr daran
gewöhnt,
in einem solchen Klima zu leben. Seine Mutter Sheba ist jetzt schon 30
Jahre alt, obwohl das Durchschnittsalter von Eisbären in
Gefangenschaft
25 Jahre beträgt.
mosinform.ru - 4. Mai 2007
Впервые
в
столице
змеиношейные
черепахи
и
гигантские
хамелеоны
Erstmals in der Hauptstadt:
Schlangenhalsschildkröten und
Riesenchamäleons
Im Moskauer Zoo wurde die Ausstellung "Erstaunliche Welt der Lurche und
Reptilien" eröffnet, die gemeinsam mit dem Exotarium des Gebiets
Tula
organisiert wurde. Das teilte der Pressedienst des Moskauer Zoos mit.
"In der Ausstellung sind über hundert Arten der
charakteristischsten
und interessantesten Vertreter der Lurche und Kriechtiere vertreten:
Kröten, Frösche, Schildkröten, Eidechsen und Schlangen
aus allen
Regionen der Erde. Außerdem können die Moskauer und ihre
Gäste erstmals
Schlangenhalsschildkröten, Kragenechsen, Gehörnte
Grubenottern und die
giftigste Schlange der Welt, den Taipan sehen", bemerkte man im
Pressedienst. Auch Vertreter der Fauna Madagaskars kann man in der
Ausstellung kennenlernen. Die Besucher sehen verschiedenartige
Frösche,
Schildkröten, Riesenchamäleons, Plattschwanz- und Taggeckos
sowie Boas.
Die Ausstellung wird bis September zu besichtigen sein.
itar-tass.com - 3. Mai 2007
Почему
зоопарк
Сингапура не
отдает белого
медведя
Warum gibt der Zoo Singapur den Eisbär nicht
weg?
Der Zoo Singapur beabsichtigt nicht, sich von einem seiner seltensten
Bewohner zu trennen - dem Eisbären, der auf den Namen Inuka
hört. Und
das trotz der Forderungen, nicht auf ein zweifelhaftes Experiment mit
dem Tier zu setzen, dessen Schicksal es war, statt in der Arktis in
Singapur zur Welt zu kommen, nur etwa 140 km vom Äquator entfernt.
In
der Tat, Inuka ist seiner Geburt nach ein Singapurer. Vor 16 Jahren
erblickte er das Licht der Welt im Zoo dieses Stadtstaates, doch wird
das dem Bären kaum Freude bereiten. In Singapur ist es heiß,
und ein
Bärenpelz in unerträglicher Hitze - man kann sich nichts
Schlechteres
vorstellen. Inuka loswerden, aber wie? Und hier ist noch ein
Unglück:
vor kurzem starb seine Mutter, die Bärin Sheba. Sie wurde 30 Jahre
alt,
das sind fünf Jahre mehr, als Eisbären gewöhnlich in
Gefangenschaft
erreichen. ... Die Wildtierschützer bestehen auf einer Umsiedlung
des
allein gebliebenen Bären in einen für ihn geeigneteren
Lebensraum, zum
Beispiel darauf, Inuka auszutauschen gegen weniger wertvolle Vertreter
der Fauna aus Zoos nördlicher Länder. Doch die Administration
des Zoos
Singapur will das auf keinen Fall. "Dieser Bursche ist ein Singapurer.
Er hat sich ausgezeichnet an unsere Bedingungen angepaßt",
versichern
die Gegner einer Trennung von Inuka und lehnen die Forderungen der
"Grünen" ab. ... Ein Eisbär am Äquator - das zieht die
Besucher an.
Aber was der Petz selbst davon halten mag - danach fragt niemand.
regions.ru - 3. Mai 2007
Ярославский
зоопарк
пополнился
двумя
медвежатами
Zoo Jaroslawl erhielt zwei Bärenjunge
Eigentlich gibt es den Zoo noch nicht. Sein Aufbau ist in vollem Gange,
doch vor Ende 2009 wird der Zoo wohl kaum fertig sein. Doch die
zukünftigen Bewohner treffen schon in Jaroslawl ein. In
Spezialwirtschaften von Jaroslawl leben schon von Bewohnern und
Organisationen geschenkte Strauße, ein Marderhund,
Truthähne,
Perlhühner und andere Tiere. Jetzt wurde die Sammlung durch zwei
drei
Monate alte Bären ergänzt. Es sind Bären von diesem
Jahr, sie wurden
von der Mutter im Winterlager zur Welt gebracht. Doch Wilderer haben
die Bärin erlegt, den Nachwuchs haben Wildhüter entdeckt. Die
Bären
wurden in den Bestand aufgenommen und ihre Gesundheit kontrolliert.
pressa.irk.ru - 3. Mai 2007
Валерий
Малеев:
Иркутску
нужен
свой
зоопарк!
Walerij Malejew: "Irkutsk braucht einen eigenen
Zoo!"
Die Irkutsker Zoo-Galerie kennen schon praktisch alle Einwohner des
Gebietszentrums. Gelegen ist sie im Zentralen Kultur- und
Erholungspark, und schon viele Einwohner der Stadt sahen ihre Bewohner.
Die Vielfarbigkeit der exotischen Vögel und Tiere ist für
Irkutsk ein
echtes Wunder. Und dennoch ist Irkutsk offenbar das einzige
Gebietszentrum in Rußland, in dem es keinen eigenen richtigen Zoo
gibt.
Die Zoologen stellen fest: das Gebäude, das es jetzt gibt, kann
man nur
als ein Überwinterungshaus ansehen. Wie schon die Zeitung "CM
Nummer
eins" mitgeteilt hat, war der Leopard Ljepa der erste Bewohner der
Zoo-Galerie, der einen Paten fand. In der russischen und weltweiten
Praxis ist es üblich, daß Organisationen oder Privatpersonen
die Kosten
für die Haltung von Tieren in Gefangenschaft übernehmen. Bis
vor kurzem
war diese Praxis in Irkutsk unbekannt. ... "In Irkutsk kann man an
freien Tagen einfach nirgendwo hingehen mit den Kindern", sagt Walerij
Malejew, Abgeordneter der Staatsduma der Russischen Föderation,
"und
ein Zoo ist dringend nötig. ... Für die Schaffung eines
richtigen,
vollwertigen Zoos ist es erforderlich, daß Land zur
Verfügung gestellt,
der Status der Einrichtung festgelegt wird und die Quellen ihrer
Finanzierung. Ich nehme an, daß der Zoo eine munizipale
Einrichtung
sein kann, deshalb muß man sich an den Oberbürgermeister von
Irkutsk
wenden, an die Stadtduma mit der Bitte, Land zur Verfügung zu
stellen
und die Finanzierung festzulegen. Was die Vervollständigung des
Zoos
anbetrifft, so wird es keine Probleme geben - ich habe schon
vereinbart, in Chabarowsk einen Tiger zu erwerben, es gibt noch weitere
Möglichkeiten. Außerdem kann man Huftiere aus dem Reservat
heranschaffen, das sich im Rayon Bajandajewskij des Bezirks
Ust-Ordynski befindet. Seinerzeit wurde gerade der Leopard Ljepa die
Ursache für die Entstehung der Zoo-Galerie im Zentralen Kultur-
und
Erholungspark, er veranlaßte die Leute dazu und ich hoffe,
daß aus der
Galerie in Zukunft ein richtiger Zoo wird. Von meiner Seite aus
verspreche ich jegliche Unterstützung."
regnum.ru - 3. Mai 2007
В
Ярославле
изготовлен
проект
зоопарка
In Jaroslawl Zoo-Projekt vorbereitet
Beim Oberbürgermeister von Jaroslawl gibt es ein Modell des Zoos,
der
in der Stadt errichtet wird. Insbesondere kann man schon erfahren, wie
die Gehege für die Tiere aussehen werden. Es ist vorgesehen, den
Zoo
zum tausendjährigen Bestehen Jaroslawls zu eröffnen.
"Grundlage für die
Exposition der Tiere des Zoos soll das landeskundliche Prinzip bilden -
eine Präsentation der Tiere, die im Jaroslawler Gebiet leben sowie
in
zentralen und nördlichen Regionen Rußlands (Wölfe,
Bären, Füchse,
Elche). Für Kinder, aber auch für Erwachsene wird es
interessant sein,
etwas zu erfahren über die uns umgebende Fauna und Flora. Es wird
hier
auch exotische Tiere geben und interessante Pflanzen. Ein ‚Rosinchen'
der Jaroslawler lebendigen Exposition soll eine Abteilung werden, die
den Namen Kinderkontaktzoo erhielt, mit einem pädagogischen
Zentrum und
einem Sommertheater", erzählte der Direktor der städtischen
Kultureinrichtung "Jaroslawler Zoo" Teimuras Barataschwili dem
Korrespondenten der IA Regnum.
regnum.ru - 3. Mai 2007
В
краснодарском
зоопарке
появился
трехметровый
нильский
крокодил
Der Zoo Krasnodar hat jetzt ein drei Meter langes
Nilkrokodil
Das Nilkrokodil Shusha lebt jetzt im Zoo Krasnodar. Wie die IA
"Interfax-Jug" unter Berufung auf einen Vertreter des Zoos mitteilt,
ist das Krokodil drei Meter lang und 30 Jahre alt. "Shusha ist ein
junges Krokodil. Überhaupt können Krokodile 100 Jahre alt
werden. Bis
zu diesem Alter kann sich seine Länge bis auf sieben Meter
vergrößern",
sagte der Gesprächspartner der Agentur. Er bemerkte, daß das
Krokodil
aus dem Moskauer Zoo nach Krasnodar kam.
Moskowskij komsomoljez - 4. Mai 2007
Появилось
змеиное
царство - эксклюзивная
выставка
«Удивительный
мир рептилий
и амфибий»
открылась на
днях в Московском
зоопарке
Ein Reich der Schlangen im Moskauer Zoo -
Exklusiv-Ausstellung
"Erstaunliche Welt der Reptilien und Lurche" in diesen Tagen
eröffnet
Die Besucher können über 100 Exemplare aller möglichen
Schlangen,
Schildkröten, Frösche, Eidechsen und andere Tiere betrachten,
von denen
viele in Rußland zum erstenmal gezeigt werden. Wie der
Organisator der
Ausstellung Denis Parschin "MK" erzählte, stammt die die Mehrzahl
der
lebenden Exponate aus Nord- und Südamerika, Indonesien´,
Australien,
den Solomonen-Inseln ... Zum Beispiel ist die Gehörnte
Grubenotter,
eine Schlange, aus Vietnam, der 70 cm lange Aalmolch, ein riesiger
Lurch, aus Amerika. Unter den anderen ungewöhnlichen Exponaten
befinden
sich drei Chamäleonarten (darunter Riesenchamäleons), winzige
1,5 cm
große Frösche, Wasserschildkröten und sogar ein
Madagassischer
Plattschwanzgecko! Es sind auch Giftschlangen zu sehen: Kobras,
Schauer-Klapperschlange, afrikanische Nashornviper und weitere etwa 30
Arten. ... Leider können die Besucher nicht das ganze Jahr
über das
Leben in der gesamten Lurch- und Reptiliensammlung des Moskauer Zoos
betrachten, da das Gebäude, in dem die Kriechtiere untergebracht
sind,
für eine Exposition nicht vorgesehen sind. Deshalb können die
Moskauer
nur jene Tiere sehen, die in einem kleinen Terrarium leben: Krokodile,
Pythons und Eidechsen - und das sind insgesamt nur ein Prozent des
Bestands. Doch die Schlangensammlung des Moskauer Zoos ist nicht nur
die artenreichste der Welt, sondern gehört auch zu den drei besten
Kollektionen an Giftschlangen! Die einmalige Ausstellung ist zu sehen
auf dem neuen Territorium des Moskauer Zoos im Affenhaus und kann bis
September besucht werden.
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| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
|
Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
Tiergarten
Nürnberg, 08.05.2007
Riesenbaby geboren!
Am Sonntag, den 06.05.2007, kam im Tiergarten der Stadt Nürnberg
am
späten Vormittag ein Stutfohlen bei den Shire Pferden zur Welt.
Mutter
ist die 19-jährige White Water BLOSSOM, die seit 2002 in der
damals neu
errichteten Anlage lebt. Sie wurde Ende Mai des vergangenen Jahres zum
Decken zu einem Hengst in der Nähe von Gießen gebracht – wie
man jetzt
sieht, mit Erfolg.
Zoologischer Garten Halle, 08.05.2007
Pfingstferien im Zoo: Zootiere unter der Lupe
In den Pfingstferien lädt der Zoo alle Interessierte ab 10 Jahren
zum
Modellieren von Tieren ein. Das Programm „Zootiere unter der Lupe –
Tiere beobachten und modellieren“ findet am Dienstag, 22.05.07 um 10
Uhr statt. Treffpunkt ist an der Kasse Reilstraße. Das Programm
ist
kostenlos, es werden nur der Zooeintritt und Materialkosten von 1
¤ pro
Person erhoben. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um
telefonische Voranmeldung gebeten. Für Kindergarten- und
Hortgruppen
besteht die Möglichkeit, sich telefonisch für
Vormittagstermine
anzumelden.
Alternativer Bärenpark Worbis, 08.05.2007
Mit Lupe in die Kefferhäuser Struth -
Aus der
Exkursionsreihe: Auf den Spuren der Braunbären
Die nächste Wanderung unter dem Motto „Auf den Spuren der
Braunbären“
findet am Sonnabend, dem 12. Mail 2007, statt.
Die Wanderfreunde treffen sich um 9 Uhr auf dem Parkplatz an der
Unstrutquelle in Kefferhausen – nach Möglichkeit ausgerüstet
mit
Feldstechern und Lupen. Die Wanderung dauert ca. drei bis vier Stunden.
Diese naturkundliche Wanderung führt in die westlich und
nördlich der
kleinen Eichsfeldgemeinde Kefferhausen gelegenen ausgedehnten
Wiesenlandschaften. Diese Wiesen wurden mit Sicherheit schon zu Zeiten
der letzten im Eichsfeld frei lebenden Braunbären dem eigentlich
naturgemäß hier wachsenden Laubwald abgerungen. Heute sind
sie als
Relikte einer früheren extensiven bäuerlichen Nutzung
anzusehen. Hier
gibt es nun – im Quellgebiet der Unstrut - eine reichhaltige
Feuchtwiesenflora, die nicht nur für die Botaniker, sondern auch
für
die Vogelfreunde interessant sein dürfte. Die vielen Gehölze,
Hecken
und die kleinen Wäldchen bieten vielen Vogelarten geeignete
Lebensräume
Wisentgehege
Springe, 08.05.2007
Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Wolfstage
im Wisentgehege
Springe
Am 12. und 13. Mai möchte das Wisentgehege Springe seine Besucher
ganz
gezielt über den Wolf informieren. Das Image, einer
blutrünstigen,
reißenden Bestie soll mit Hilfe der Wolftage korrigiert werden.
Der
überaus scheue und vorsichtige Wolf wird im Mittelpunkt
verschiedener
Aktivitäten stehen. Absolutes Highlight der Veranstaltungstage
sind
sicherlich die Wolfspräsentationen von Matthias Vogelsang.
Inmitten
seiner eigenen Wölfe, die ihn als ranghöchstes „Alphatier“
anerkennen,
wird er über das faszinierende Tier täglich um 12.30 Uhr und
16.30 Uhr
in einer ca. einstündigen Präsentation berichten. Die
Gehegeschule des
Wisentgeheges bietet jeweils um 13.00 Uhr einen Kinderworkshop „Aus dem
Leben der Wölfe“ an. Anmeldungen werden am Veranstaltungstag an
der
Kasse entgegengenommen. Für die 1,5-stündige Veranstaltung
ist die
Teilnehmerzahl begrenzt. Die Kinder sollen mindestens 8 Jahre alt sein.
Zusätzliche Kosten entstehen nicht. Die Deutsche Wolfsgemeinschaft
wird
mit einem Infostand vertreten sein. Im Zelt der Gehegeschule kann ab
11.00 Uhr zum Thema Wolf gebastelt werden. Jeweils um 18.00 Uhr findet
zum Abschluss der Veranstaltungen eine öffentliche Fütterung
in der
Wolf/Bär-Anlage statt.
Wilhelma
Zoologisch-Botanischer Garten, 08.05.2007
Seltene Streifen in der Wilhelma
Im vergangenen Jahr hat die Sumatratigerin „Dumai“ einen neuen Kater
bekommen, und Besucher, Pfleger und Zoologen in der Wilhelma hofften
natürlich, dass „Carlos“ möglichst bald seinen Beitrag zur
Arterhaltung
leisten würde. Und das pelzige Resultat seiner Bemühungen
ließ in der
Tat nicht lange auf sich warten: Am 3. April wurden im Raubtierhaus der
Wilhelma drei kleine Sumatratiger geboren! Mutter „Dumai“ hat wie
bereits bei ihrem ersten Wurf 2005 die abgeschirmte Wurfbox ignoriert
und die Jungen im Innengehege zur Welt gebracht. Wochenlang blieb das
Raubtierhaus geschlossen, da „Dumai“ keine Fremden in der Nähe
ihrer
Kätzchen duldete. Für die Besucher gab es in den ersten
Wochen
wenigstens einen Monitor, auf dem das Geschehen im Innengehege verfolgt
werden konnte. „Carlos“ hingegen durfte noch keinen Blick auf seinen
Nachwuchs werfen – aber Tigerväter sind für Tigerkinder
ohnehin eher
ein Risiko als liebevolle Erziehungshelfer. Eineinhalb Jahre lang wird
„Dumai“ mit der Erziehung ihrer drei Racker alle Pfoten voll zu tun
haben. Noch schauen die Katerle „Bagus“ und „Rudi“ und Kätzchen
„Pertama“ etwas blauäugig in eine Welt, die den Tiger nicht mehr
als
Herrscher des Dschungels, sondern als einträglichen Fell-,
Knochen- und
Organlieferant für pharmazeutische und touristische Zwecke sieht!
Keine
400 Sumatratiger gibt es mehr in freier Wildbahn – mit abnehmender
Tendenz, denn weder der Zerstörung des Lebensraumes noch der
Wilderei
wird ernsthaft Einhalt geboten. Wenn aus den Wilhelma-Katzenkindern
Tiger-Teenager geworden sind, werden sie ebenso wie ihre Vorgänger
in
andere Zoos geschickt. Der Zuchtbuchführer versucht,
möglichst viele
der prächtigen gestreiften Katzen zu genetisch geeigneten Paaren
zusammenzubringen, damit sie bitteschön dringend zum Erhalt der
höchst
bedrohten Art beitragen. Schließlich ist jeder im Zoo geborene
Tiger
ein kleines Aufbäumen gegen die Ausrottung und ein Botschafter
für die
Erhaltung ihres natürlichen Lebensraumes! Ab Mittwoch ist das
Raubtierhaus der Wilhelma wieder für die Besucher geöffnet.
Diese
müssen allerdings damit rechnen, dass „Dumai“ ihren Nachwuchs
nicht den
ganzen Tag in der Öffentlichkeit herumtollen lässt.
Zoo Osnabrück, 08.05.2007
Präsentation des unterirdischen Zoos auf
der Woche der
Umwelt
Bundespräsident Horst Köhler lädt die besten Unternehmen
und
Institutionen zur Präsentation innovativer
Umweltschutztechnologien und
–projekte am 5. und 6. Juni 2007 zur Woche der Umwelt in den Park von
Schloss Bellevue nach Berlin. In einem schriftlichen
Bewerbungsverfahren hatten weit über 400 Firmen, Hochschulen,
Vereine
und Verbände ihre innovativen Entwicklungen, Produkte oder
Dienstleistungen vorgestellt, rund 170 Aussteller wurden
ausgewählt und
dürfen ihre Innovationen im Park von Schloss Bellevue
präsentieren.
Erwartet werden mehrere zehntausend interessierte Besucherinnen und
Besucher, darunter hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und
Verwaltung. Mit in Berlin vertreten, ist ein weltweit einmaliges
Projekt des Osnabrücker Zoos, das von der Deutschen Bundesstiftung
Umwelt (542.000 ¤), der Allianz Umweltstiftung (175.000
¤), sowie der
Niedersächsischen Lottostiftung (100.000 ¤) gefördert
wird. Durch
einen, in Form eines erlebnisorientierten Höhlensystems
gestalteten
„unterirdischen Zoo“ sollen der Osnabrücker Zoo und das
benachbarte
Naturkundemuseum, das mit der Dauerausstellung „unter.welten“ bereits
das Thema Boden besetzt, baulich miteinander verbunden werden.
Hierdurch wird das Publikum auf einmalige Art über das Leitthema
„Lebensraum Boden“ von der lebendigen Tierwelt des Zoos zur
Dauerausstellung „unter.Welten“ des Museums übergeleitet. In der
Erlebniswelt des „unterirdischem Zoo“ werden interessante Tierarten
präsentiert, die im Boden leben und unmittelbar in ihrer Existenz
von
der Ressource Boden abhängig sind, wie z. B. Präriehunde,
Feldmäuse,
Graumulle, Nacktmulle, Wanderratten, Feldhamster und Maulwürfe.
Auch
geeignete Insektenarten wie Erdhummeln und Maulwurfsgrillen finden im
„unterirdischen Zoo“ ihr Zuhause.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 08.05.2007
Besucherrekord in der ZOOM Erlebniswelt: 180.
180.000
Gäste im April
Drei Nashörner aus Südafrika erobern seit heute ihr 5.000
m² großes
Revier Gelsenkirchen Gelsenkirchen. Besucherrekord in der ZOOM
Erlebniswelt in Gelsenkirchen: allein im April dieses Jahres
strömten
über 180.000 Besucher durch die Portale der Erlebniswelten
Afrika und Alaska. Seit der Eröffnung der ersten Erlebniswelt im
Juni
2005 zählte die zoologische Erlebniswelt damit rund 1,6 Millionen
begeisterte Besucher. Ab heute ist das Ruhrgebiet um eine lang
erwartete Attraktion reicher: drei mächtige Nashörner aus
Südafrika
erobern ab heute ihr über 5.000 m² großes Revier am
Afrikasee. Nach
einer über 10.000 Kilometer langen Flugreise waren die beiden
Nashornkühe und ein Bulle am 3. April 2007 wohlbehalten in ihrer
neuen
Heimat angekommen. Die 30 tägige Quarantäne haben Lekuruh
(der
Nashornbulle ist nach einem Ort in Südafrika benannt), Tamu (der
Name
der größeren Nashornkuh bedeutet „süß“ auf
Kisuaheli) und Cera (ihr
Name bedeutet übersetzt „Horn“) sehr gut hinter sich gebracht. Die
zutrauliche kleine Nashornkuh Cera hat bisher die Führung der kaum
zertrennlichen Gruppe übernommen, die in Sternformation
schläft und so
auch das neue Gehege gesichert haben. Lediglich unbedeutende
Scheinkämpfe stören die außerordentliche Ruhe der
Gruppe, die deutsches
Heu (drei Schubkarren als Mittagessen)
und Luzerne (als Frühstück) schnell als sehr schmackhaft
angenommen
hat. Eine abschließende Begutachtung des Amtsveterinärs und
eine
Untersuchungen auf Parasiten und bakterielle Keime waren unbedenklich
ausgefallen. Die massigen Dickhäuter sind die erklärten
Lieblingstiere
des neuen zoologischen Leiters der ZOOM Erlebniswelt. Frank Ahrens (47)
faszinieren die Augen der vom Aussterben bedrohten Tiere, die er
während seiner Tätigkeit in Tansania in der Wildnis hautnah
erleben
konnte. In der ZOOM Erlebniswelt hat der erfahrene Zoologe inzwischen
sein erstes Jubiläum hinter sich: am Wochenende war er bereits 125
Tage
im Dienst der Tiere.
Tierpark Bochum, 08.05.2007
Braunbärenhochzeit im Hochsauerland -
Affenhorde freut
sich auf neues Zuhause
Nadja, die 11-jährige Braunbärendame wird schon bald ihren
neuen
Lebensgefährten und zukünftigen Ehemann, den Braunbären
„Charlie“ in
ihrem neuen gemeinsamen Zuhause im Wildpark Willingen in der herrlichen
Mittelgebirgslandschaft des Hochsauerlandes treffen, dann heißt
es
bärenstark Hochzeit feiern. Nadja wurde am 11.01.1996 im
Tiergarten
Stendal geboren und kam als Babybär am
16.03.1996 in den Bochumer Tierpark. Dort wurde sie in der Familie des
Tierparkdirektors, Herrn Eduard Stirnberg, liebevoll per Hand
aufgezogen. Noch heute erinnern sich viele Besucher in Gesprächen
mit
unserer Zooschule daran, wie Nadja als Baby auf dem Vorplatz
herumkugelte oder am Kiosk Besuchern das Eis vom Teller klaute. Als
2003 ihr Lebenspartner „Max“ mit fast 28 Jahren verstarbt, wurden die
Besucherfragen nach einem neuen Gefährten bis heute immer lauter.
Nun
ist er gefunden! Ein stattlicher 16-jähriger Braunbärmann aus
„gutem
Hause“ mit gutem und großzügigem Zuhause, der seit 1992 im
Wildpark
Willingen lebt und nun sehnsüchtig auf seine neue Partnerin
„Nadja“
wartet. Als neuen Lebensraum hat „Charlie“ eine 2.000 Quadratmeter
große Bärenanlage für „Nadja“ in einer naturnahen
Hanglage vorbereitet
und bietet ihr damit ein mehr als zehnmal so großes Heim als
zurzeit im
Bochumer Tierpark. Allen Verantwortlichen im Tierpark Bochum ist der
Entschluss, nach fast 75 Jahren die Braunbärenhaltung hier
aufzugeben,
sehr schwer gefallen, aber nach langer und gründlicher
Abwägung aller
Aspekte konnte es keine andere Entscheidung geben. Auch wenn mit 180
Quadratmetern Fläche die Braunbärenanlage natürlich den
geltenden
Haltungsrichtlinien des Bundeslandwirtschaftsministeriums, das
gemäß
einem Gutachten zur Haltung von Säugetieren, eine Fläche von
mindestens
150 Quadratmetern für zwei Braunbären fordert, entspricht, so
sind die
Möglichkeiten unsere Haltung im Bochumer Tierpark nicht mehr
zeitgemäß.
Neuere Anlagen in direkter Nachbarschaft, wie beispielsweise die
Kodiakbärenanlage der ZOOM-Erlebniswelten mit 3.000 Quadratmetern
Fläche, zeigen Haltungsbedingungen, die im Bochumer Tierpark
mangels
der zur Verfügung stehenden Fläche für Bären nicht
möglich sind.
Auch wenn Mitarbeiter und Besucher „Nadja“ vermissen werden, so ist es
sicherlich für jeden nachvollziehbar, dass ihr neues,
größeres, mit
Wasserlauf, kleinen Teichen und Bäumen naturnah gestaltetes Gehege
in
der Lebensgemeinschaft mit „Charlie“ auch viele Möglichkeiten
bietet,
neuartige Erfahrungen im Umgang mit einem Artgenossen zu machen und
vielleicht auch einmal Nachwuchs aufzuziehen. Lassen wir es ihr gut
gehen und freuen uns mit ihr, auch wenn es Ende April heißt –
Abschied
nehmen! Auch im Zuhause unserer Totenkopfaffen hat sich die
Hochzeitsreise von „Nadja“ schon herumgesprochen. Hier wird ebenfalls
von Umzug gemunkelt. Man freut sich kollektiv auf ein abenteuerliches
und großzügig gestaltetes Gehege auf der Fläche der
jetzigen
Bärenanlage.
Zoologischer Garten Berlin, 07.05.2007
Neuer Landschaftskäfig für
Haubenlanguren im Zoo Berlin
eröffnet!
Planmäßig zum Saisonbeginn 2007 kann der Zoo Berlin einen
neuen
baulichen Höhepunkt vermelden. Am Tropenhaus ist der
Landschaftskäfig
für Haubenlanguren fertig gestellt worden. Nach der Planung der
tiergartenbiologischen Abteilung und des Architekten Dipl.-Ing.
Wolfgang Raché ist der 250 m² große und im
Durchschnitt 7 m hohe
„Languren-Lebensraum“ gestaltet worden. Die Gitterabspannung besteht
aus einem filigranen Stahlgeflecht, das die Sicht nicht behindert und
gleichzeitig als Kletterwand von den Schlankaffen genutzt werden kann.
Zahlreiche Kletterbäume und Hanfseile werden von | |