E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

http://www.zoo-ag.de

Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

RSS-Feed


Ausgabe 368 vom 3. Mai 2007

Liebe Leser,

lange habe ich keine Medienschelte mehr betrieben, denn bei dem, was an Dokusoaps und Bärenhypes unterschiedlichster Qualität da tagtäglich auf die Bildschirme drängt, vergeht einem angesichts der Masse sogar die Lust am Kritisieren.

Im sonst so bemüht seriösen ZDF Reporter gab es dann aber gestern einen wohl "ausgewogen" gemeinten Beitrag über Wölfe in Deutschland, der zunächst ganz erstaunt tat, daß es sogar Jungtiere im Osten Deutschlands gäbe. Ein Beitrag für Schnellmerker. Der Sprecher gab dann Formulierungen wie „nein, wir sind nicht in Sibirien“ und „die Wölfe fressen den Jägern das Wild vor der Flinte weg" von sich. Der Höhepunkt war der wie üblich hysterische Auftritt jener Abknall-Brüder, die sich im „Verein für Sicherheit und Artenschutz“ versammelt haben. Selten einen euphemistischeren Namen gehört, zumal diese Gruppe weder mit dem einen noch dem anderen auch nur annähernd etwas zu tun hat. Deren krönendes Argument: Die Wölfe würden erst ihre Beute ausrotten, um dann Kinder zu fressen... Die Sendung ließ den zoologischen Unfug unkommentiert im Raum stehen. Immerhin wurden kurz auch Gesa Kluth (Büro Lupus) gezeigt sowie, entlarvend!, ein BILD-Fotograf, der "Regie an einer toten Hirschkuh führte" - das sah dann schön blutig aus und mündete in den Schlagzeilen "Wölfe überfallen Lausitzer Dörfchen“ und "Experten fordern: Schießt die deutschen Wölfe ab". Na toll, danke ZDF!

Nun bin ich Anfang nächster Woche in der Lausitz. Sollte ich also in der nächsten Zoopresseschau aus der Redaktionsliste gestrichen sein, waren wohl blutrünstige Wölfe oder auch die gefährlich forkelnden Elche am grausigen Werk.

Noch schnell ein Glückwunsch und frohes Feiern an die Zoos, die Anfang Mai vor einer runden Anzahl von Jahren eröffnet wurden! Das sind einige, genannt seien hier Hagenbeck (100) und Rheine (70).

Dirk Petzold



Zoos – Meldungen

Hamburger Abendblatt - 1. Mai 2007
Hagenbeck: Einzug der Krokodile
Die Teenager waren gestern in Kisten aus Frankreich gekommen, aus der Bretagne. In Hamburg wurden sie schon sehnsüchtig erwartet: Fünf Nil-Krokodile, jedes zwölf Jahre alt - "und damit noch richtige Halbwüchsige", wie Dr. Thomas Kölpin (38) sagt. Er muss es wissen. Kölpin ist der Leiter des terrestrischen Teils des neuen Tropenaquariums bei Hagenbeck. Und damit der Herr über die fünf großen Echsen. Von den insgesamt 13 000 Tieren in 290 verschiedenen Arten, die schon bald den Jubiläumsbau mit den hohen, sandfarbenen Wänden und dem tropischen Innern bevölkern werden, sind die fünf Krokodile (ein Männchen, vier Weibchen) schon etwas Besonderes für den Biologen: "Ich werde mit ihnen ein medizinisches Training anfangen. Krokodile hören gut auf Namen und sollen allein durch meine Aufforderung aus dem Wasser kommen und dorthin zurückkehren. Damit ist eine optische Kontrolle und später vielleicht auch eine Behandlung und Pflege der Tiere möglich, sollte dieses nötig werden. ... Alleine im Haus sind sie nicht: Hinter der 14 Meter langen und sieben Meter hohen, gewölbten Glasscheibe des großen Aquariums zieht bereits ein Schwarzspitzen-Riffhai seine Bahnen. Kölpin: "Der kam aus Australien. In den nächsten Tagen erwarten wir die nächsten Haie." Die Hauptaufgabe der Mitarbeiter im Tropenaquarium, welches 47 Jahre nach dem ersten Troparium noch im Mai bei Hagenbeck eröffnet werden soll, ist nun, alle Gehege mit ihren oft unsichtbaren Barrieren ausbruchsicher zu machen. Und das ist gar nicht so einfach, wie Kölpin erzählt: "Drei Halsband-Leguane sind schon irgendwo zwischen den Gehegen in der Botanik unterwegs.

PR-Inside.com - Mittwoch, 2. Mai 2007
Tierpark Hagenbeck wird 100 Jahre alt
Seit 100 Jahren ist der Tierpark Hagenbeck ein Besuchermagnet in Hamburg. Zum Jubiläum hat sich der Privatzoo ein besonderes Bonbon für seine Besucher einfallen lassen. Am Montag wird ein 7000 Quadratmeter großer Neubau, bestehend aus Aquarium und Tropenwelt, gleich neben dem Tierpark in Hamburg-Stellingen eröffnet. «Es ist absolut nicht vergleichbar mit bereits existierenden Aquarien oder Tropenhäusern», schwärmt Tierpark-Direktor und Projektleiter Stephan Hering-Hagenbeck. In dem Neubau gebe ganz natürliche Habitatsgrenzen für die Tiere. Zugleich werde versucht, diese nicht nur hinter Glasscheiben zu präsentieren. Den Besucher erwarten beispielsweise offene Terrarien mit Eidechsen. Dazwischen tollen Lemuren umher, und darunter schwimmen Nilkrokodile. Durch eine nach innen gewölbte Acrylscheibe, die 14 Meter lang und 6 Meter hoch ist, können die Zuschauer Haie beobachten. «Dieses Haibecken soll die Ästhetik der Natur darstellen», erklärt Hering-Hagenbeck. ... Geht es nach Hering-Hagenbeck, dann sollen die Gäste auch mal «nach den Tieren suchen». Eine Schwarze Witwe beispielsweise lebt in dem neuen Gehege in einer historischen Latrine und kann sich dort auch gut verstecken. Kakerlaken wiederum sind in Konservendosen zu finden, während Vogelspinnen zwischen aufgeschlagenen Buchseiten hausen.

Insel-Bote - Donnerstag, 3. Mai 2007
Hagenbeck baut Tropenwelt
Zum 100. Geburtstag hat sich der Tierpark Hagenbeck selbst ein Geschenk gemacht: Eine überdachte Tropenwelt mit Aquarium.
Der 7000 Quadratmeter große Neubau soll am Montag eingeweiht werden. "Die Anlage ist absolut nicht vergleichbar mit bereits existierenden Aquarien oder Tropenhäusern“, sagt Tierpark-Direktor Stephan Hering-Hagenbeck (40). Es gebe ganz natürliche Habitatsgrenzen für die Tiere. Zugleich werde versucht, sie nicht nur hinter Glasscheiben zu zeigen. Auf drei Ebenen gibt es offene Terrarien mit Eidechsen, dazwischen tollen Lemuren umher. Durch eine gewölbte Acrylscheibe, die 14 Meter lang und 6 Meter hoch ist, können die Zuschauer Haie beobachten. Die Besucher sollen auch mal nach Tieren suchen. ... Mit dem Tropenaquarium erfüllt sich Hering-Hagenbeck nicht nur einen Kindheitstraum, für den Tierpark wird auch eine weitere sichere Einnahmequelle geschaffen. "Bisher waren wir ein Saisonbetrieb, jetzt haben wir zu jeder Jahreszeit etwas zu bieten“, erklärt der Tierparkdirektor.

Neue Ruhr Zeitung - Mittwoch, 2. Mai 2007
Wolfgang Gewalt starb nach Unfall
Als Zoo-Chef hatte er 27 Jahre lang die Geschicke der Kaiserberg-Arche gelenkt.
Kaum angetreten, war er schon wieder weg. Knapp sechs Wochen nachdem Dr. Wolfgang Gewalt am 1. April 1966 seinen Dienst als Direktor des Duisburger Zoos begonnen hatte, ging er auf die erste Walfang-Expedition - die Jagd nach dem weißen Wal im Rhein. Sie begründete den internationalen Ruf des Zoologen, der - wie der Zoo gestern mitteilte - am vergangenen Donnerstag (26. April) im Alter von 78 Jahren an den Folgen eines häuslichen Unfalls auf seinem Altersruhesitz in Herrischried im Schwarzwald verstorben ist. Fast 27 Jahre lang hatte Gewalt die Geschicke des hiesigen Tierparks gelenkt. Die Umgestaltung des Provinzgartens in einen international beachteten Tierpark trug seine Handschrift. Die Anlagen für afrikanische Huftiere und das erste fest konstruierte Delfinarium im europäischen Binnenland gehören ebenso zu seinen tiergärtnerischen Baumaßnahmen wie das ehemalige Gestüt für arabische Vollblutpferde sowie die weitläufigen Anlagen für Großkatzen. Umstritten war der Zoologe, der vor seinem Antritt in Duisburg als 1. Assistent im Berliner Zoo beschäftigt gewesen war, während seiner hiesigen Dienstzeit häufig. Schon für seine Jagd auf den Beluga im Rhein war er damals heftigst angefeindet worden.

RP Online - Donnerstag, 3. Mai 2007
Dr. Gewalt im Haus verunglückt
Dr. Wolfgang Gewalt ist tot. Die Nachricht machte gestern in Duisburg die Runde und löste großes Bedauern aus. 78 Jahre ist der ehemalige, 1993 pensionierte Zoochef alt geworden, der am 26. April an seinem Altersruhesitz im Schwarzwald einen häuslichen Unfall hatte und an dessen Folgen er starb. Auf Wunsch seiner Familie ist Dr. Gewalt in aller Stille in Herrischried beigesetzt und die Nachricht von seinem Tode erst gestern bekannt gegeben worden.
Für die Duisburger war Gewalt weit mehr als der Mann, der 1966 (vergeblich) medienwirksam einen Weißen Wal aus dem Rhein fischen wollte. Dr. Wolfgang Gewalt sorgte dafür, dass Duisburg ein neues, großes Delfinarium (die ersten Großen Tümmler hatte noch sein Vorgänger Thienemann an den Kaiserberg geholt) und ein Walarium bekam. Seinen Expeditionen war es zu verdanken, dass sich die Zoobesucher am Kaiserberg Toninas anschauen konnten, oder Wombats oder Fossas. Über einem Großteil der tierischen Zoobewohner wusste Gewalt spannende Geschichten zu erzählen, die immer eines deutlich werden ließen: er liebte seine Tiere, egal ob klein oder groß, ob Land- oder Wasserbewohner. ... In seiner Amtszeit aber hat Gewalt viele neue Wege beschritten und Maßstäbe gesetzt. In Fachkreisen genoss er bis zuletzt ein sehr hohes Ansehen. Die Verleihung der Konrad-Lorenz-Medaille durch die Akademie der Wissenschaft ist ein äußeres Zeichen der Wertschätzung. Die Tatsache, dass er den Tierpark am Kaiserberg zu einem der renommiertesten deutschen Zoos gemacht hat, ebenso. Und dass die Duisburger Anlage sogar weltweit bekannt wurde, dafür hat er ebenfalls gesorgt, damals, 1966, als er Moby Dick im Rhein jagte...

Kölner Stadt-Anzeiger - 27. Apr. 2007
Zoo soll Gunther Nogge Ruhegehalt zahlen
Das Urteil des Landgerichts im Streit um die Pension des ehemaligen Zoodirektors Gunther Nogge fiel weitgehend so aus, wie man es nach den deutlichen Worten des Richters in der mündlichen Verhandlung erwarten konnte. Der Aufsichtsrat des Zoos muss sich nun auch im schriftlichen Urteil scharfe Kritik gefallen lassen. Trotzdem wurde es für Nogge kein Sieg auf ganzer Linie: Die Summe, die der Zoo nun als Pension zahlen soll, ist etwa um ein Drittel kleiner, als es sich Nogge vorgestellt hatte. Er hatte bei seiner Forderung nach einem Ruhegehalt in Höhe von 75 Prozent seines letzten Gehalts sämtlichen Zulagen und Zuschüsse einschließlich des Dienstwagens mitgerechnet, die das Gericht nun herausrechnete. Der Zoo soll Nogge ab August 4268,34 Euro pro Monat zahlen. Die Rückstellungen für die Pension, die Nogge als alleinverantwortlicher Zoo-Vorstand selbst nicht gebildet hat, sind mittlerweile in den Wirtschaftsplan des Zoos aufgenommen worden. Wie der Aufsichtsrat in der nächsten Woche entscheiden wird, ist offen. Nach Nogges Rundumschlag bei der Verleihung des renommierten Heini-Hediger-Preises gegen den Aufsichtsrat scheint nicht jeder bereit, das Kriegsbeil nun zu begraben. Auch die Tatsache, dass der Ex-Zoochef immer noch nicht seine Dienst-Villa auf dem Zoogelände geräumt hat, sorgt für neuen Ärger.

Berliner Zeitung - 27. Apr. 2007
Grüne kritisieren Elefantenhaltung im Tierpark
Berlin. Die Bündnisgrünen haben Kritik an der Haltung der Elefanten im Tierpark geübt und gefordert, die große Anlage, auf der zurzeit 18 Elefanten leben, umzubauen. Die Grünen kritisieren vor allem, dass die Elefantenkühe bis zu 14 Stunden pro Tag angekettet werden - und zwar, um die Tierpfleger beim direkten Kontakt zu schützen. Das sei überholt und werde europaweit nur noch in neun von 138 Zoos praktiziert. Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz rechtfertigte am Freitag bei einem Treffen mit Vertretern von Grünen und Tierschutzorganisationen die Praxis. Elefanten könnten anders als Kaffernbüffel oder Raubkatzen nicht ohne direkten menschlichen Kontakt gehalten werden. Da aber Elefanten Herdentiere seien, müssten die Pfleger zum "Alpha-Tier" werden und ihre Stärke unter Beweis stellen, durch Anketten etwa. "Aber es stimmt, die Tendenz geht zur Reduzierung der Kettenzeiten", so Blaszkiewitz. Der Tierpark plane deshalb, die Gehege im Dickhäuterhaus umzubauen. Unter anderem sollen Boxen und Freigehege vergrößert werden und die Gräben verschwinden. Der Umbau, der bis zu zwölf Millionen Euro kosten soll, sei aber erst in fünf bis sieben Jahren möglich.

Der Tagesspiegel - 28. Apr. 2007
Elefanten vor Ketten retten
Zoodirektor Blaszkiewitz bekam gestern Besuch von streitbaren Tierschützern
Bernhard Blaszkiewitz hat ein dickes Fell. Der Direktor der Berliner Zoos hat sich vor dem Elefantengelände im Tierpark Friedrichsfelde aufgebaut. Die Sonne knallt herab, er trägt Sandalen, weiße Socken und ein rotes Hemd. Hinter ihm beschmeißen sich zwei afrikanische Steppenelefanten mit Sand. Ausnahmsweise geht es für Blaszkiewitz heute mal nicht um Knut, den Wohlfühlbären. Stattdessen wird der Direktor bedrängt von einem bunten Grüppchen aus grünen Bundestagsabgeordneten, einer grünen Berliner Abgeordneten, zwei jungen Elefantenrechtlern und einem halben Dutzend Sympathisanten. Sie werfen ihm vor, die Elefanten in den Ställen nicht artgerecht zu halten. "Die Tiere werden angekettet. Die Folge sind Aggressivität und Unfälle", sagt Claudia Hämmerling, die für die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus sitzt, und sich seit vergangenem Jahr mit den Dickhäutern beschäftigt. Auch deshalb komme es zu Unfällen wie vergangenen September, als Mafuta, die Elefantenkuh, einem Pfleger mehrere Schneidezähne ausschlug und die Rippen brach. Blaszkiewitz verzieht keine Miene: "Ich bin selbst fünf Jahre lang Elefantenpfleger gewesen. Die Ankettung schadet den Tieren gar nicht, und es ist falsch, dass Menschen gefährdet sind. Außerdem ist ein Zoo ein Surrogat der Natur, nicht ihr Imitat." Die Grünen-Frauen verdrehen die Augen. Da kommt von hinten ein Dickhäuter angetrottet. Es ist Lila, die mächtige Elefantenkuh. Sie wedelt mit den großen Ohren, rüsselt über den Graben und verspritzt ein paar Tropfen Speichel über der Gruppe. Blaszkiewitz dreht sich um: "Lila, lass das. Die sind nicht so böse wie sie aussehen." Die Elefantenschützer finden das nicht witzig. Die grüne Bundestagsabgeordnete Bärbel Höhn, die auch mal Umweltministerin von Nordrhein-Westfalen war, will wissen, warum die weiblichen Tiere ausgerechnet im Friedrichsfelder Elefantenhaus nachts angekettet würden, während es diese Praxis nur noch in neun von 138 Zoos in ganz Europa gebe. Blaszkiewitz blöfft zurück: "Also, diese Zahlen sind zu bezweifeln. Wir haben eben ein Platzproblem." Er kündigt an, dass das Elefantenhaus im Tierpark in fünf bis sieben Jahren umgebaut werde. Dann müssten die Elefantenkühe statt derzeit 14 Stunden nur noch drei Stunden zur Pflege angekettet werden. Das Ganze koste 10 bis 12 Millionen Euro, schätzt der Zoodirektor. Er fügt an, dass in Friedrichsfelde in den vergangenen neun Jahren acht Elefantenbabys hinzugekommen seien. "Das ist unser Beitrag zum Artenschutz." Derzeit seien zwei Elefantenkühe schwanger. Der erste Geburtstermin liege im Mai, der zweite voraussichtlich im August. Jetzt schaltet sich Tobias Dornbusch von der European Elephant Group ein. Er trägt einen Safari-Hut und besteht darauf, dass der Kontakt mit Menschen den Elefanten schade, denn die Elefanten würden unterworfen und dadurch in ihrem Verhalten gestört. Der Tod eines Elefantenbabys im Juni 2005 sei darauf zurückzuführen, glaubt er. Damals hatte die Elefantenkuh Pori ihr Baby kurz nach der Geburt erdrückt. Blaszkiewitz verschränkt die Arme und blickt sich nach Lila um: "Die Kuh hat ihr Baby getötet, weil sie nach der Geburt nicht sediert wurde", sagt er. Den engen Kontakt mit den Menschen halte er außerdem für wichtig. Elefanten seien neben den Menschenaffen die intelligentesten Tiere. "Für ihre seelische Befindlichkeit ist es wichtig, dass der Mensch Teil ihrer Herde ist."

ka-news.de - 27. Apr. 2007
Verbundkarte für Zoo und Naturkundemuseum
Karlsruhe. Der Zoo und das Naturkundemuseum gehen künftig gemeinsame Wege. Zoochefin Gisela von Hegel und Museumsleiter Volkmar Wirth berichteten gestern über die Zusammenarbeit zwischen beiden Einrichtungen und stellten die Verbundkarte vor, mit der man den Zoologischen Stadtgarten und das Naturkundemuseum am gleichen Tag zu einem ermäßigten Preis besuchen kann. Bei aufziehendem Regen könnten die Besucher das Naturkundemuseum aufsuchen, bei strahlendem Sonnenschein dagegen böte sich ein Besuch des Zoos an. Von Hegel betont in diesem Zusammenhang die räumliche Nähe der beiden Einrichtungen, die einen schnellen Ortswechsel ermögliche. Die Verantwortlichen wollen die Verbundkarte ein Jahr zur Probe einführen; im Erfolgsfall soll das Projekt fortgeführt werden. Daneben wollen der Zoo und das Naturkundemuseum auch in anderen Bereichen verstärkt kooperieren.



Planung und Bau

Münsterländische Volkszeitung - 27. Apr. 2007
Die Rückkehr der Bären
Rheine. Die Bären kehren nach vielen Jahren in den Naturzoo Rheine zurück. In der Jahreshauptversammlung des Vereins Naturzoo stellte Zoodirektor Achim Johann am Mittwochabend im Hotel Lücke konkrete Pläne für ein 3000 Quadratmeter großes Bärengehege im nordöstlichen Teils des Zoos, in direkter Nachbarschaft der Pinguin-Anlage vor. Bereits im Herbst ist der erste Spatenstich geplant, 2009 sollen dann ein oder zwei ostasiatische Lippenbären gemeinsam mit indischen Goldschakalen dort einziehen. Ausgestattet wird die Anlage mit einer Informationshütte, einem Bärenhaus, Klettermöglichkeiten und einem Wasserbecken für die Bären. Etwa 750000 Euro wird die Anlage kosten, die durch eigene Rücklagen des Naturzoos städtische Investitionszuschüsse und Drittmittel finanziert werden soll.

Thüringische Landeszeitung - 27. Apr. 2007
Erstes Leben gesichtet
"Es ist schon etwas ungünstig gelegen", erkannte gestern Professor Harald Roth auf den ersten Blick, als er seinen Erfurt-Besuch dazu nutzte, um bei der "Belebung" des Riff-Aquariums am Nettelbeckufer dabei zu sein. Der erste Direktor des Erfurter Zooparks konnte sich auch noch daran erinnern, warum das Aquarium und der Zoo bis vor kurzem zwei vollkommen eigenständige Dinge waren: Das Aquarium, das es bereits vor dem Zoo gab, hatte im sozialistischen Erfurt stets eine große Lobby gehabt - im Gegensatz zum Zoo, der von der Parteispitze eigentlich nicht gewollt war, für den keine Zukunft gesehen wurde. Für das "Erfurter Riff" läuft derzeit der Countdown. Die Wasserqualität stimmt bereits, bestätigte Revierleiter Rainer Eisenblätter. Die Nitratwerte würden dem "Probefisch", einem Silberflossenblatt, bereits genügen. Zwei Wochen will man bis zu seinem Einsatz noch warten, damit die Organismen und Bakterien mit zum Tragen kommen, die dem Riff gestern hinzugefügt wurden. Aus Singapur wurde gestern eine Tonne "lebende Steine" geliefert, das körbchenweise eingebaut wurde.

Mallorca Magazin - 27. Apr. 2007
Palma Aquarium: Fähr-Tickets für zwölf Haifische
Mallorca. Um den offiziellen Eröffnungstermin machen die Betreiber des Palma Aquariums noch ein Geheimnis. Fest steht aber, dass die Türen in der letzten Maiwoche für das Publikum geöffnet werden sollen. „Vorausgesetzt, es treten keine unvorhersehbaren Komplikationen auf”, schränkt Pressesprecherin Patricia Soler ein. Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren, das Gebäude nimmt von innen und außen zusehends seine endgültige Gestalt an. Täglich bevölkern mehr Fische die insgesamt 55 Becken der Anlage. Das größte kann von den Besuchern unter Wasser und trockenen Fußes begangen werden. Bei dem „Gran Azul” handelt es sich um eine Spezialkonstruktion, die dem Druck von 3'5 Millionen Liter Wasser standhalten muss. Zwölf Haie verschiedener Arten wurden von den Aquariumtauchern in ihr neues Revier entlassen. Insgesamt 70 Prozent der angestrebten 8000 Meerestiere befänden sich inzwischen bereits im Aquarium und gewöhnten sich an ihre neuen Lebensumstände. Etwa 700 unterschiedliche Spezies sollen künftig die Besucher in ihren Bann ziehen. Der Rundweg an allen Becken vorbei ist knapp einen Kilometer lang. Allein 7500 Quadratmeter beträgt die Grundfläche der neuen Attraktion. 32 Millionen Euro hat das Unternehmen Coral World International vor den Toren der Balearen-Hauptstadt investiert. Es ist das jüngste von insgesamt vier Aquarien der Firma. Die übrigen befinden sich in Australien, Hawaii und Israel.



Aktionen

newsropa - 27. Apr. 2007
Hakuna Matata – Afrika hautnah erleben und gewinnen
Wer schon immer mal in die Rolle eines Forschers schlüpfen wollte, der auf einer Safaritour in Afrika auf der Suche nach spannenden Tierbeobachtungen die Savannen durchstreift und den schwarzen Kontinent mit allen Sinnen erlebt, aber den weiten Flug nicht auf sich nehmen möchte, dem sei Hakuna Matata – der exotische Abend in der Kiwara-Savanne des Zoo Leipzig am Mittwoch, dem 02. Mai 2007 um 18.30 Uhr wärmstens empfohlen. Afrikanische Rhythmen, traditionelle Musik, authentischer Tanz und Fackelschein verbreiten mystische Atmosphäre in der Kiwara-Lodge. Im Preis von 60 Euro pro Person sind Zooeintritt, eine Abendführung, ein afrikanisches Buffet und ein exotischer Begrüßungsdrink enthalten. Von Mai an heißt es an jedem 1. Mittwoch im Monat im Zoo Leipzig „Hakuna Matata – Afrika hautnah erleben“.

sz-online - Mittwoch, 2. Mai 2007
Im Zoo steppt wieder der Bär
Berlin hat Knut, aber Dresden hat Dixie! Sechs internationale Jazz und Dixie-Kapellen locken am Sonntag tausende große und kleine Fans der urigen, handgemachten Musik zum Auftakt des Internationalen Dixieland Festivals in den Dresdner Zoo. Der erste Dresdner Dixie-Marathon des Jahres findet traditionell zwischen den Gehegen von Elefant, Löwe und Co. statt. Auf zwei Bühnen am Afrikahaus und am Pinguin Cafe geben sich bekannte Dresdner und internationale Szenegrößen das Mikrofon in die Hand. ... Und weil beim Dixie niemand ruhig bleiben kann und Bewegung bekanntlich hungrig und durstig macht, sorgt die Zoo-Gastronomie rund um die Bühnen mit Grillstationen und Bierständen auch kulinarisch für Volksfeststimmung bei den Gästen.

Kanal8 - 27. Apr. 2007
Im Zoo steppt wieder der Bär
Sechs internationale Jazz und Dixie-Kapellen locken am Sonntag, dem 6. Mai, tausende große und kleine Fans der urigen, handgemachten Musik zum Auftakt des Internationalen Dixieland Festivals in den Dresdner Zoo. Der erste Dresdner Dixie-Marathon des Jahres findet traditionell zwischen den Gehegen von Elefant, Löwe und Co. statt. Auf zwei Bühnen am Afrikahaus und am Pinguin Cafe geben sich bekannte Dresdner und internationale Szenegrößen das Mikrofon in die Hand. Und weil beim Dixie niemand ruhig bleiben kann und Bewegung bekanntlich hungrig und durstig macht, sorgt die Zoo-Gastronomie rund um die Bühnen mit Grillstationen und Bierständen auch kulinarisch für Volksfeststimmung bei den Gästen.

meinberlin.de - 27. Apr. 2007
Hexen und Teufel treffen sich
Hexen, Teufel, Gaukler und Feuerschlucker werden auf dem weiträumigen Gelände ihr Unwesen treiben, sagte Vivien Kreft, Sprecherin des Zoos in Berlin. Wer sich dabei mehr für die Tiere interessiert, bekommt allerdings nur die wenigen zu sehen, die bereits im Freien übernachten. Dafür werden die leeren Anlagen „gespenstisch beleuchtet”. Auf einer großen Bühne wird den Angaben zufolge eine Wahrsagerin ihre allwissende Kristallkugel nach der Zukunft der großen und kleinen Besucher befragen. Die Hexe Roxana tanzt auf Scherben und ein Magisches Duett verzaubert mit seinen Illusionen die Gäste. Lutz der Teufel und die Hexe Spiluda würden Einblicke in ihre Handwerkskünste gewähren, versprach Kreft. Beginn ist ab 18 Uhr an den Eingängen Löwen- und Elefantentor.

Berliner Morgenpost - 29. Apr. 2007
Allerlei Magisches im Berliner Zoo zur Walpurgisnacht
Besucher des Berliner Zoos können an diesem Montag nicht nur exotische Tiere bestaunen - auch Hexen, Teufel, Gaukler und Feuerschlucker tummeln sich in der Menge. Zur Walpurgisnacht soll eine gespenstische Atmosphäre erzeugt werden, teilte ein Sprecher des Berliner Zoos mit. Bei einem Wahrsager können Neugierige etwas über ihre Zukunft erfahren. Auf dem Programm stehen auch eine Zauberschau und der Tanz einer Hexe auf Scherben. Kinder können sich schminken lassen. Die magischen Attraktionen beginnen um 18.00 Uhr am Elefanten- und Löwentor.

HNA.de - Mittwoch, 2. Mai 2007
Für Frühaufsteher: Der Wald erwacht
Nach dem milden Winter erwacht unser Wald zu neuem Leben. Was gibt es Schöneres als eine morgendliche Exkursion durch den Tierpark Sababurg? Am Sonntag, 6. Mai, besteht dazu erstmals Gelegenheit. Allerdings ist frühes Aufstehen angesagt: Treffpunkt ist um 6 Uhr früh im Eingangsbereich.
Dieter Sellemann vom Kreisjagdverein führt die Besucher durch den ganzen Tierpark. ... Zwei Stunden ist man etwa in dem weitläufigen Gelände bei tief stehender Sonne unterwegs. Festes Schuhwerk, ein Fernglas und natürlich eine Kamera werden empfohlen. Nach dem Rundgang lädt das Gasthaus "Zum Thiergarten" zu einem Frühstücksbuffet ein.

presse-service.de - 30. Apr. 2007
Sonntagsschule: Exkursion zum Thema Singvögel
Während einer Exkursion im Heimat-Tierpark Olderdissen erleben die Teilnehmer der Sonntagsschule am Sonntag, 6. Mai, den Gesang der verschiedenen Singvögel und lernen sie genauer kennen. Außerdem erfahren die Hobbypennäler Interessantes über den Marderhund. Der Förderkreis ´Lernort Natur` lädt alle Schulkinder bis zwölf Jahre zur Sonntagsschule, von 10 bis 11 Uhr, ein.

Frankfurter Neue Presse - 30. Apr. 2007
Wilhelm-Kobelt-Zoo eröffnet morgen mit einigen Neuzugängen die Saison
Am Samstag war es wieder soweit: Da öffnete der Wilhelm-Kobelt-Zoo für eine auserwählte Gästeschar das erste Mal diese Saison seine Pforten. Bei der traditionellen Ortsbegehung, zu der Kommunalpolitiker, großzügige Spender und besonders treue Besucher geladen waren, präsentiert der Zoo alljährlich Neuheiten und informiert über Investitionen.

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - Donnerstag, 3. Mai 2007
Auf Safari-Tour durch den Zoo
Bequemer geht es nicht: Der Zoo und die Petermännchen-Stadtrundfahrten haben gemeinsam eine Safari durch den Schweriner Tierpark organisiert. Der Kleinbus wird künftig immer freitags am Haupteingang für Touren durch das 17 Hektar große Areal zur Verfügung stehen. „Wir haben in der Vergangenheit insbesondere auf Anfragen von Seniorengruppen schon solche Zoorundfahrten durchgeführt“, sagt Klaus-Dieter Neugebauer, Geschäftsführer der Petermännchen Stadtrundfahrten. Zoosprecherin Erika Hellmich ergänzt: „Wir haben gespürt, dass die Nachfrage nach diesen Safari-Touren stetig anwächst. Deshalb haben wir gemeinsam das neue Angebot geschaffen.“ ... Auf der rund drei Kilometer langen Tour würden vor allen Gehegen Informationen gegeben, oftmals sogar mit Anschauungsstücken angereichert. So könnten etwa ein Straußenei oder ein Giraffenzahn, ein Stück Tigerfell oder Schlangenhaut in die Hand genommen werden. Hinzu komme der Spaß-Effekt, fügt Hellmig hinzu.

Leipziger Volkszeitung Mittwoch, 2. Mai 2007
Sonntagsführungen: Wonnemonat Mai entführt in die schillernde Welt der Vögel
Getöse, Geschnatter und buntes Gefieder laden im Mai zu den Sonntagsführungen in den Zoo ein. Ab 11 Uhr startet die Tour in die facettenreiche Welt der Vögel. Vorbei an rosafarbene Flamingos, an strahlend blaue Hyazintharas, an fracktragende Pinguine bis hin zu den seltsam anmutenden Marabus der Kiwara-Savanne. Die Vogelwelt des Zoos Leipzig ist faszinierend und bietet den aufmerksamen Hobbyornithologen über 130 Arten mit insgesamt 600 Individuen und einer Vielzahl an augenscheinlichen Besonderheiten. ... Die Sonntagsführungen im Mai möchten Sie in die imposante und schillernde Vogelwelt entführen. Erfahren Sie, warum Aras über 60 Jahre alt werden können, warum der Marabu ebenfalls als Professorvogel bekannt ist und warum die Strauße ab und zu den Kopf in den Sand stecken.

Tageblatt-online Mittwoch, 2. Mai 2007
Wenn der Lori um die Nase flattert
Wenn auf einmal bunte Papageien um die Nase flattern und der Vogelruf ganz nahe klingt, dann kann das nur eins bedeuten: Die Lori-Kontaktvoliere im Vogelpark Walsrode ist wieder eröffnet! Wie gewohnt können die großen und kleinen Besucher die rund 50 australischen Papageien wieder hautnah erleben und sogar füttern. Mit einem frisch angerührten Nektar, der für 50 Cent an der Burgschänke neben der Uhu-Burg erhältlich ist, können die Besucher die bunten Loris ganz dicht an sich heranlocken und sogar auf ihrem Arm sitzen lassen. Ein unvergessliches Erlebnis, das auch bereits für die ganz Kleinen geeignet ist. Die Loris werden aufgrund ihrer prächtigen Färbung auch Regenbogenloris genannt und sind für die Kontaktvoliere besonders gut geeignet. Sie sind kaum ängstlich und können deshalb sehr gut an Menschen gewöhnt werden. Im Vogelpark Walsrode fühlen sie sich so wohl, dass sie in der zehn mal fünfzehn Meter großen Kontaktvoliere sogar brüten.



Nachwuchs

FR-online.de - Donnerstag, 3. Mai 2007
Nicht küssen, nur schnuppern
Nuru steht auf seinen spillerigen Beinchen regungslos und schaut und schaut. Ab und an legt das bald drei Monate alte Netzgiraffen-Junge den Kopf ein wenig schief und sieht in diesem Moment aus wie E.T., wenn er nach Hause telefonieren möchte. Der Blick aus diesen seelenvollen, für die schmale Schnauze noch viel zu großen braunen Augen treffen den Betrachter mitten ins Herz. Dagegen kommen Knuts blanke Knopfaugen überhaupt nicht an. Aber das ist jetzt wieder so ein Gedankengang, der Reviertierpfleger Gerd Fuchs tierisch auf die Nerven geht: die allgemeine Verzückung über den Berliner Eisbären. Alle reagierten aufs "Kindchenschema", "alles so niedlich, so süß". Er schüttelt sich. Der "doofe Knut", sagt Gerd Fuchs mit einem Augenzwinkern, sei schuld, dass sich alle Medien nun auf den ebenfalls von seiner Mutter (Edita) verstoßenen Nuru stürzten. Und auf ihn, den Reviertierpfleger im Giraffenhaus, der in den vergangenen knapp drei Monaten dafür lebte, Nuru permanent via Videokamera zu beobachten, seinen Kot (schwarz glänzende Knoddeln müssen es sein) zu prüfen und ihm sein großes Fläschchen zu geben. .. Nuru darf nicht in die Herde. Er ist noch zu klein, um sich ohne Bezugstier in die Herde wagen zu können. Sein wichtigstes Lebewesen ist Gerd Fuchs. Wenn der Pfleger zur Fütterungszeit die Stufen zur Gittertür erklimmt, könnte man sagen, dass ein Lächeln über Nurus Antlitz huscht - wenn sich das der Pfleger nicht verbäte. Jedenfalls setzt sich die junge Netzgiraffe mit ihrem eleganten, wippenden Gang in Bewegung und schiebt die Schnauze in Fuchs' grauen Bart. Das sieht aus wie ein Begrüßungskuss, ist aber ein Wiedererkennungsschnuppern. Keine Vermenschlichung, kein zu inniger Kontakt zum Tier ist Gerd Fuchs Credo: Er will alles dafür tun, dass Nuru ein kräftiger, paarungswilliger Bulle wird und kein problematischer, menschenbezogener Außenseiter, den dann kein Zoo auf der Welt wirklich will. "Nur dann ist die Handaufzucht gelungen", sagt er.

Bad Vilbel Online - Donnerstag, 3. Mai 2007
Tag und Nacht tierisch gut drauf
Knut ist kuschelig und knubbelig. Knut hat ein dickes Fell, ganz weiß, wenn er sich nicht gerade in der Erde gewälzt hat. Knut, das ist das Eisbär-Baby im Berliner Zoo. Nuru hat zwar kein weißes Fell, dafür aber ziemlich lange Beine und tiefdunkle Knopfaugen. Nuru ist der Sonnenschein im Frankfurter Zoo. Nach 456 Tagen Tragezeit kam der Nachwuchs der Netzgiraffen Hatari und Edita am 12. Februar mit den Vorderbeinen und dem Kopf voran aus zwei Metern Höhe in dem Tiergehege im Osten der Stadt zur Welt. Seitdem ist "Nuru", was aus Swahili übersetzt Sonnenschein bedeutet, einer der Lieblinge der Zoo-Besucher.

Naumburger Tageblatt Mittwoch, 2. Mai 2007
Rentier-Nachwuchs im Magdeburger Zoo
Bei den Rentieren im Magdeburger Zoo gibt es erneut Nachwuchs. Am 24. April sei das Weibchen «Annukka» zur Welt gekommen, sagte Zoosprecherin Regina Jembere am Mittwoch. «Das Rentierjunge wiegt fünf Kilogramm und tollt schon quietschvergnügt auf der Außenanlage herum.» Die Eltern «Norge» und «Hakon» kamen 1999 als Jungtiere in den Zoo Magdeburg und brachten bislang schon drei Weibchen und fünf Männchen zur Welt. Wie seine Artgenossen trägt auch «Annukka» bald ein Geweih. Rentiere sind die einzige Hirschart, bei der Männchen und Weibchen ein Geweih tragen. Derzeit leben im Magdeburger Zoo vier Rentiere.

Yahoo! Nachrichten - 30. Apr. 2007
Drei Magdeburger Löwenbabys wohlauf
Die drei asiatischen Löwenbabys im Magdeburger Zoo erfreuen sich weiter bester Gesundheit. Die Kleinen entwickelten sich prächtig. Am vergangenen Samstag habe sich Löwenmutter Kalindi zum ersten Mal für kurze Zeit mit einem ihrer Babys den Besuchern im Schaubereich gezeigt. Kalindi hatte am 21. April insgesamt fünf Jungen zur Welt gebracht, von denen kurz darauf zwei gestorben waren.

Kanal8 - 27. Apr. 2007
Drolliger Nachwuchs im Tierpark Chemnitz
Nach dem kürzlich erfolgten Umzug aus dem Winterquartier im Tropenhaus des Tierparks in die Sommerresidenz, die Südamerikaanlage, hat sich bei den Wasserschweinen Nachwuchs eingestellt. Die drei Kleinen sind schon sehr agil und zeigen sich auch den Besuchern. Sie machen, gut behütet von der Mutter, erste Bekanntschaft mit den Mitbewohnern - Alpakas und Nandus - und wurden auch schon beim Baden im Wassergraben gesichtet.

20minuten - 30. Apr. 2007
Das einzige Guereza-Paar in der Schweiz hat in Toni's Zoo ...
Sensationell: Das einzige in der Schweiz lebende Guereza-Paar hat ein Baby bekommen. Für Zooinhaber Toni Röösli um so erfreulicher, als Mantelaffen äusserst schwierig zu halten sind. Freitag, der 13. April war ein echter Glückstag für Cundel und Gorden: Ausgerechnet an diesem Tag hat das sechsjährige Mantelaffenpaar in Toni’s Zoo in Rothenburg Nachwuchs bekommen. Das noch namenlose Baby, dessen Geschlecht man noch nicht kennt, ist im Gegensatz zu seinen Eltern schneeweiss.

sz-online - 29. Apr. 2007
Klein-Peggy grunzt vergnügt
Ein Wildschwein-Ferkel ist seit ein paar Tagen der neue Star im Wildpark Osterzgebirge. Vor ein paar Tagen hat es für Klein-Peggy gar nicht so rosig ausgesehen. „Seine Mutter wollte es nicht so richtig annehmen“, erinnert sich die Tierpflegerin des Wildparks Osterzgebirge. In einer Husarenaktion hat sie das Tier gerettet.

Kieler Nachrichten Mittwoch, 1. Mai 2007
Adebar braucht mehr Regen - Erster Weißstorch-Nachwuchs im Wildpark
Vogelfreunde bangen um frei lebende junge Störche. "Wenn die trockene Wetterlage noch zwei Wochen anhält, kann das fatale Folgen haben", sagte Tierpflegeleiter André Rose vom Wildpark Eekholt. "Die Jungvögel brauchen viele Regenwürmer, die verkriechen sich aber bei Trockenheit." In Eekholt schlüpften vor einer Woche die Weißstorch-Drillinge "Tick", "Trick" und "Track". Sie sind wohlauf und werden mit Fisch- und Fleischstücken gefüttert. Ihre Eltern hatten im Herbst wegen Verletzungen nicht den langen Weg nach Afrika fliegen können und waren daher beim Nestbau früh dran. Rund 30 Pflegestörche leben in Eekholt. Dort kamen 2006 acht Küken zur Welt.



Knut

Deutschlandradio - Bissiger Kommentar vom 25.4.
Im Lande Infantilien - Meldungen aus der Welt der Erwachsenen
Das Delikt heißt Kitsch mit Tieren, doch das Tier kann nichts dafür. Seltsam sind die Aktivitäten ausgewachsener Menschen, die aus der Existenz eines Zootieres ein internationales Medienereignis machen. Als über Ostern zehntausende Menschen in den Berliner Zoo drängen, um das mediale Totemtier zu bestaunen und im Chor "Nein, wie süüüüß!" zu kreischen, kommt es zu Besucherstaus. Seitdem der "Knut" genannte Bär in den Rang einer Sensationsnachricht erhoben wurde, ist alles, das mittelbar mit ihm zu tun hat, selbst wieder eine Nachricht. Mehrmals täglich gibt es neue Depeschen von Weltwucht und Bedeutung: Die Fotografin Annie Leibowitz reist aus den USA an. Der provinzberliner Röchelsänger Frank Zander flanscht sich mit einem Lied über "Knut" an. Die "BZ" drückt ein "großes Knut-Fotoalbum" in den Markt und meldet das auf Seite eins. Alle Beteiligten, vom Bären abgesehen, sind volljährig. Und der von Hysterie unberührte Betrachter fragt sich angesichts der Geschrei-Offensive: Will denn in China gar kein Sack Reis mehr umfallen?
Die Sprache, in der das Dauerspektakel präsentiert wird, ist eine Art Kinder-Eititei. "Bild" wünscht einen geistverlassenen "knuten Tag" und attestiert dem Bären ein "fröhliches Lachen" - da lacht dann eher der Zoologe. Dasselbe Blatt meldet über den "Knut" betreuenden Tierpfleger Thomas Dörflein: "Knuts Menschen-Papa gefällt auch den Frauen". "Menschen-Papa" - man muss es noch einmal sagen: All das sind Meldungen aus der Welt der Erwachsenen.

Berliner Kurier - Donnerstag, 3. Mai 2007
Da sind zwei aBär mal müde!
Schlaf,Knut-»Pchen, schlaf! Dein Ziehpapa ist... Auch gaaanz müde! Thomas Dörflein und der Babybär. Wie in der Komposition eines Künstlers in Schwarz und Weiß kuschelt sich Knut ganz malerisch in die Arme seines Ziehpapas. Und dann brennt die Sonne auf den weißen Pelz von Knut und Dörfleins schwarze Matte. Die Lider werden schwerer - bis beide keine Augen mehr für die vielen Besucher vorm Gehege haben und selig schlummern. Unterdessen war Knut sogar Thema im Bundeskabinett. Kanzlerin Merkel (CDU) erzählte: "Ich werde überall auf ihn angesprochen." Umweltminister Gabriel (SPD) stolz: "Ich bin sogar Knuts Pate." Merkel: "Müssen wir etwa das ganze Futter für den Eisbären bezahlen?" Darauf Finanzminister Steinbrück (SPD) über seinen wohlgenährten Parteifreund: "Wenn wir kein Geld mehr haben für Knuts Futter, stecken wir einfach den Gabriel ins Gehege ..."

oe24.at - Mittwoch, 2. Mai 2007
Knut wird zum Romanhelden
Der inzwischen fast fünf Monate alte Eisbär Knut soll mit einem Buch und einer eigenen Internetseite gegen Umweltprobleme kämpfen. Man habe einen Vertrag über die Publikationsrechte an Knut geschlossen, teilten das in New York ansässige Medienunternehmen Turtle Pond Publications und der Berliner Zoo am Dienstag mit. Die deutsche Version des Buches solle im Sommer erscheinen. Geschrieben werde es von Bestseller-Autor Craig Hatkoff und seinen Töchtern Juliana (12) und Isabella (8) in Zusammenarbeit mit dem Berliner Zoo. Auch eine kinderfreundliche Internetseite sei geplant."Knut wird weltweit die Herzen von Millionen Lesern erobern und ihre Aufmerksamkeit auf die drohende Klimakatastrophe und die Vernichtung von Lebensräumen lenken", sagte Gerald Uhlich vom Vorstand des Berliner Zoos. Ein Teil der Einnahmen aus dem Buch werde in die Umweltschutzkampagne "Respect Habitats. Knut" des Berliner Zoos fließen.

Freizeit Ratgeber - 2. Mai 2007
Mehr als "nur" Knut: Berliner Zoo hat im Mai viel zu bieten
Klar, Knut ist der unumstrittene Star des Zoolgischen Garten Berlin. Doch der große Tierpark in der Hauptstadt hat noch viel mehr zu bieten. Für den Wonnemonat Mai haben die Betreiber ein abwechslungsreiches Informations- und Unterhaltungsprogramm auf die Beine gestellt. ... Und wer will, kann natürlich jederzeit Knut einen Besuch abstatten.

sueddeutsche.de - Mittwoch, 2. Mai 2007
Berliner Zoo Eisbär Knut bekommt Buchvertrag
Nächste Runde im Medien-Hype um den Berliner Eisbären: Der inzwischen fast fünf Monate alte Knut soll ab Sommer mit einem Buch und einer eigenen Internetseite gegen Umweltprobleme kämpfen. Man habe einen Vertrag über die Publikationsrechte an Knut geschlossen, teilten das in New York ansässige Medienunternehmen "Turtle Pond Publications" und der Berliner Zoo am Dienstag mit. Die deutsche Version des Buches solle im Sommer erscheinen.
Geschrieben werde es von Bestseller-Autor Craig Hatkoff und seinen Töchtern Juliana (12) und Isabella (8) in Zusammenarbeit mit dem Berliner Zoo. Auch eine kinderfreundliche Internetseite sei geplant."Knut wird weltweit die Herzen von Millionen Lesern erobern und ihre Aufmerksamkeit auf die drohende Klimakatastrophe und die Vernichtung von Lebensräumen lenken", sagte Gerald Uhlich vom Vorstand des Berliner Zoos. Ein Teil der Einnahmen aus dem Buch werde in die Umweltschutzkampagne "Respect Habitats. Knut" des Berliner Zoos fließen.

Augsburger Allgemeine - Mittwoch, 2. Mai 2007
Harry-Potter-Verlag sichert sich Rechte an Knut
Der amerikanische Verlag Scholastic («Harry Potter») plant ein Kinderbuch über den kleinen Berliner Eisbären Knut. Die Knut-Geschichte von Bestsellerautor Craig Hatkoff und seinen Töchtern Juliana und Isabella soll im Sommer in Deutschland und im Herbst in den USA erscheinen. Das teilten der Zoo Berlin und das US-Medienunternehmen Turtle Pond am Dienstag mit. Sie hätten eine «vielfältige Plattform für Kinder» sowie «exklusive, weltweite Buchrechte» vereinbart. Außerdem seien eine Internetseite, eine DVD und andere Produkte rund um den kleinen Pelzträger geplant.

die-news.de - 1. Mai 2007
KNUT wird Roman-Held
Knut wird demnächst zum Helden eines Buches. Das abenteuerliche Leben des Eisbärenbabys soll nämlich in eine Geschichte gepackt werden. Laut der "Bild"-Zeitung will der US-Verlag "Scholastic", der bringt auch die "Harry Potter"-Bücher auf den Markt, ein Kinderbuch veröffentlichen, in dem es um den Klimawandel gehen soll. Außerdem soll mit Hilfe von Knut die Vernichtung der Lebensräume von Eisbären angeprangert werden. Übrigens: Knut durfte jetzt zum ersten Mal seinen Vater Lars besuchen. Allerdings fand das Treffen vorsichtshalber hinter Glas statt. Knut ist derzeit die Attraktion des Berliner Zoos. Über ihn wurden sogar schon mehrere Songs geschrieben.

Web.de - 1. Mai 2007
Harry-Potter-Verlag sichert sich Rechte an Knut
Der amerikanische Verlag Scholastic ("Harry Potter") plant ein Kinderbuch über den kleinen Berliner Eisbären Knut. Die Knut-Geschichte von Bestsellerautor Craig Hatkoff und seinen Töchtern Juliana und Isabella soll im Sommer in Deutschland und im Herbst in den USA erscheinen. Das teilten der Zoo Berlin und das US-Medienunternehmen Turtle Pond am Dienstag mit. Sie hätten eine "vielfältige Plattform für Kinder" sowie "exklusive, weltweite Buchrechte" vereinbart. Außerdem seien eine Internetseite, eine DVD und andere Produkte rund um den kleinen Pelzträger geplant. "Knut wird weltweit die Herzen von Millionen von Lesern gewinnen und ihre Aufmerksamkeit auf die drohende Klimakatastrophe und die Vernichtung von Lebensräumen lenken", hofft Zoo-Vorstandsmitglied Gerald R. Uhlich.

meinberlin.de - 30. Apr. 2007
Ist Chicagos Eisbär echter als Knut?
So sieht er aus: Der „Itty-Bitty Bear” (klitzekleine Bär) aus Chicago. Schmuddlig knuddelig tapst er durch das Gehege. Muss Knut um seinen Status als süßester Eisbär fürchten? Den Unterschied zwischen Knut und dem „Itty-Bitty Bear” (klitzekleiner Bär), so der bisherige Name des amerikanischen Bären, beschreibt die Sun-Times so: Knut sei ein bisschen weißer und flauschiger, aber das sei nur so, weil der von Menschen aufgezogene deutsche Bär gebadet und gebürstet worden sei. Brookfields immer noch namenloses männliches Jungtier lebte bisher mit seiner Mutter abseits der Öffentlichkeit in der Mutterschaftshöhle mit natürlichem Boden und einem Strohpolster. Der erste öffentliche Auftritt von Chicagos Eisbärbaby wurde mit großem „Tamtam” am 20. April 2007 gefeiert. Mit einer ausgeklügelten PR-Aktion hofft der Brookfield-Zoo, die internationale Aufmerksamkeit von Knut weg auf seinen Eisbär zu ziehen.

Berliner Kurier - 30. Apr. 2007
Super Sonne
Zahn-Weh ade! Knuddel-Knut hat sich am Wochenende wieder so richtig ausgetobt. Zur Freude der gut 20 000 Zoo-Besucher. Der Ringkampf mit Ziehpapa Thomas Dörflein wurde zur Tobe-Runde mit Abkühlung. "Von den Zahnschmerzen der letzten Tage ist ihm nun wirklich nichts mehr anzumerken", sagt Bären-Kurator Heiner Klös. Außerdem hat Knut auch wieder zugelegt. Er bringt mittlerweile stramme 17 Kilo auf die Waage.

Berliner Zeitung - 29. Apr. 2007
Knut hatte Patenbesuch
Eisbärbaby Knut hatte am Sonnabend Patenbesuch: Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) kam zu einer ganz privaten Stippvisite in den Zoo. "Er hat gute Laune mit gebracht, aber keine Süßigkeiten", sagt Bärenkurator Heiner Klös. Die wären für den kleinen Eisbären schädlich, "und Paten sollen sich schließlich darum kümmern, dass ihre Patenkinder gesund aufwachsen und eine gute Erziehung erhalten." Wie oft der Minister Knut besuchen wird, will Klös nicht sagen: "Er wird sicherlich häufiger kommen, vor allem jetzt, wo Knut noch klein ist." Gabriel bezeichnete Vorwürfe des Nürtinger Tierrechtlers Frank Albrecht als absurd. Albrecht hatte dem Zoologischen Garten extreme Tierquälerei vorgeworfen.




Volksstimme Magdeburg Donnerstag, 3. Mai 2007
Nach spektakulärem Affen-Ausbruch: Nana wieder da, aber wo ist Fredy?
Aufregung am 1. Mai im Magdeburger Zoo : Besucher sichteten auf der Straße Am Vogelgesang einen Schimpansen, der es sich auf einem Gartenzaun gemütlich gemacht hatte – außerhalb des Zoos. Affendame " Nana " war die Ausreißerin. Allerdings war ihr Ausflug nach rund 20 Minuten wieder vorbei.
Was im ersten Augenblick ganz lustig klingt, für den Zoo war der Spaziergang von Schimpansen-Dame " Nana " am 1. Mai alles andere als witzig. " Das darf nicht passieren ", sagte gestern Zoo-Chef Kai Perret. Wie war es zum unerlaubten Ausflug von Nana gekommen ? Im Rahmen ihrer Routinearbeit hatte die zuständige Tierpfl egerin am Dienstag Reinigungsarbeiten im Affenhaus begonnen. Dazu musste sie die beiden Schimpansen Wubbo und Nana in einem Extrabereich des Affenhauses einsperren. Dabei habe sie, so Perret, offensichtlich übersehen, dass Nana sich nicht in diesen Sicherheitsbereich begeben hatte. Und da bei solchen Reinigungsarbeiten die Türen des Geheges zum Außenbereich hin nicht abgeschlossen sind, war es für die Schimpansin ein Leichtes, die Tür zu öffnen und nach draußen zu spazieren. Sie ist dann durch den Zoo-Eingang getrottet und hat für rund 20 Minuten auf der Straße Am Vogelgesang die Passanten in Erstaunen versetzt. Und hat sich sogar streicheln lassen.

Hamburger Abendblatt - Donnerstag, 3. Mai 2007
Als die Strauße Mode waren
Heute muss der Mode wegen kaum noch ein Strauß seine Federn lassen. Vor 100 Jahren aber, als Carl Hagenbeck in Stellingen seinen Tierpark eröffnete, waren die langhälsigen, langbeinigen Vögel gerade außerordentlich wegen ihrer extravaganten Federn geschätzt. Diesen Modetrend wusste der geschäftstüchtige Hamburger zu nutzen: Hagenbeck eröffnete in Hamburg die erste deutsche Straußenfarm. Am 21. Juni 1909, gut zwei Jahre nach Tierparköffnung, weihte Kaiserin Auguste Viktoria die nahe dem damaligen Haupteingang gelegene Straußenfarm ein. ... Die Straußenfarm schloss Anfang der 20er-Jahre, als der Tierpark nach den großen Versorgungsengpässen im Ersten Weltkrieg vorübergehend schließen musste. Einige Exemplare des Blauhalsstraußes besiedeln aber noch heute das berühmte Afrika-Panorma im Tierpark, das sie sich mit sechs Warzenschweinen, acht Chapmannzebras und vier Marabus teilen. "Strauße sind unberechenbar, das macht sie so spannend", sagt Tierpfleger Tony Kershaw (50). Mehr als 70 Jungstrauße ließ er in der Brutmaschine in den vergangenen Jahren schlüpfen. Nicht mehr für die Federgewinnung - sondern nur zum Anschauen.

Badische Zeitung - Donnerstag, 3. Mai 2007
Der Park lockte Kaiser und Könige
Vor knapp 100 Jahren, am 7. Mai 1907, ging für Gründer Carl Hagenbeck ein Traum in Erfüllung: Sein für die damalige Zeit revolutionärer Tierpark öffnete die Tore. Freier und natürlicher als in den bis dahin üblichen Menagerien und zoologischen Gärten wollte Hagenbeck die Tiere halten. "Hagenbeck wusste aus jahrelangen Erfahrungen, dass die Menschen Spaß daran haben, Tiere zu beobachten, zuzuschauen, wie sie miteinander spielen oder sich balgen" , schreibt der Autor Haug von Kuenheim, der gerade eine Biografie über Hagenbeck geschrieben hat. Zoodirektoren aus ganz Deutschland und dem Ausland reisten zur Eröffnung des Tierparks nach Stellingen, das damals noch nicht zu Hamburg gehörte. ... Seine Tierparkidee sorgte für Aufsehen, galt als vorbildhaft und zukunftsweisend: Keine Gitter, sondern große Freisichtanlagen. Die Umgebung sollte an die Heimat der Tiere erinnern. Von der afrikanischen Steppe bis hin zum künstlichen Hochgebirge — das von Hagenbeck geschaffene zentrale Panorama prägt bis heute das Bild des Tierparks.

HNA.de - Mittwoch, 2. Mai 2007
Jungwölfe aus Österreich
Nach zehn Jahren ohne Nachwuchs im Wolfsgehege hofft der Wildpark nun wieder auf Jungtiere. "Wir haben unsere sechsjährige Wölfin abgegeben und dafür drei junge Wölfinnen aus dem Tierpark Herberstein in Österreich beschafft", erklärte Wildparkleiter Albert Hernold am Montag beim Rundgang des Fördervereins mit anschließender Jahreshauptversammlung. Die jungen Timber-Wölfinnen sind jetzt etwa ein Jahr alt und werden im Alter von 16 bis 17 Monaten geschlechtsreif. Noch werden sie in einen Extra-Gehege gehalten, um sie zunächst an die beiden männlichen Wölfe im Gehege nebenan zu gewöhnen. Der Förderverein unterstützte die Beschaffung mit einen Zuschuss von 1200 Euro, erklärte Vorsitzender Wolfgang Gottschalk. Weitere Zuschüsse gewährte der Verein 2006 für die Greifenwarte (1200 Euro) sowie eine neue Filteranlage im Ottergehege. Dort sind nach wie vor die beiden Otterfrauen Jule und Fienchen zu Hause. Der Wildpark hat aber die Hoffnung noch nicht aufgegeben, doch noch ein männliches Tier zu bekommen.

MDR - Mittwoch, 2. Mai 2007
Ausgerissener Luchs wieder da
Einer der beiden ausgebüxten Suhler Luchse ist wieder da. Wie ein Sprecher des Tierparks MDR 1 Radio- Thüringen bestätigte, wurde das weibliche Tier am Morgen unweit des Mufflon-Geheges mit Hilfe einer Falle gefangen und betäubt. Die Raubkatze soll nun wieder ans Gehege gewöhnt werden. Beim Sturmtief "Kyrill" war das Luchs-Pärchen Mitte Januar ausgebüxt. Das Männchen wurde zuletzt im Wald bei Gehren im Ilmkreis gesehen

Neue OZ Online - 1. Mai 2007
Erstmals Augen-OP bei Nashorn
Ein Ärzteteam operiert am Mittwoch erstmals die Augen eines Nashorns. Für den von Geburt an blinden, acht Monate alten "Heini" aus dem Serengeti-Park in Hodenhagen ist die Operation des "Grauen Stars" die einzige Chance, zu überleben. Im Gehege wäre die Verletzungsgefahr für das blinde Tier zu groß, eine Stallhaltung nicht artgerecht. Damit der Park «Heini» nicht einschläfern muss, werden ihm unter Vollnarkose künstliche Linsen eingesetzt. Weil Dickhäuter einen sehr empfindlichen Kreislauf haben, gilt die Narkose als kritisch.

Berliner Kurier - Donnerstag, 3. Mai 2007
Sea Life-Aquarium: Dickkopf-Fisch verwirrt Tier-Experten
Sie schwimmen Runde um Runde. Bei den Makrelen im Sea Life-Aquarium geht es immer rund. Und zwar rechts rum! Alle 150. Nur einer schwimmt gegen den Strom. Willi. Der will nicht. Der Schwarmring im Sea Life bringt die Besucher ins Schwärmen. Sie können sich an den Makrelen kaum satt sehen. Wie sie gemeinsam durchs Wasser gleiten. Denn "Mitmachen!", das ist eisernes Makrelen-Motto. Eigentlich. Aber nicht für Willi. Wenn alle rechtsrum schwimmen, schwimmt er linksrum. Ein Links-Abweichler, der sich gegen die Massen (der Makrelen) stellt! Allein gegen alle: Hat die Makrele ‘ne Macke? Sea Life-Chefbiologe Martin Hansel: "Es passiert zum Beispiel, wenn ein Besucher an die scheibe klopft. Oder ein Futterbrocken vor seinem Maul schwimmt." Dann dreht Willi ab. Erst kommt das Fressen, dann die Makrelen-Moral. Doch Willi ist kein Berserker des Beckens, weicht geschickt den anderen Makrelen aus. Aber als Makrele sollte Willi eine Weisheit nicht vergessen: Allein machen sie dich ein!

Stern Shortnews Mittwoch, 1. Mai 2007
Freizeit: Krefelder Zoo: Tier-Animateurin kümmert sich seit einem Jahr um Zoobewohner
Vor einem Jahr wurde im Krefelder Zoo eine Tier-Animateurin eingestellt. So eine Stelle gibt es sonst in keinem Tierpark in Deutschland. Christine Peter erklärte: "Man muss die Tiere bei guter Laune halten." Die Tiere brauchen Beschäftigung, dies klappt hauptsächlich über die Ernährung. Daher sucht die Animateurin ständig neue Stellen, an denen sie dann Leckereien für die Tiere ablegt. Wolfgang Dreßen, der Chef des Zoos, ist mit der seit einem Jahr laufenden Maßnahme zufrieden. Er meint, dies wäre ein "Modell mit Zukunft im modernen Zoo".

swex.de Mittwoch, 30. April 2007
5700 Euro für den Wildpark und die „Burg Schweinstein“
Wenn´s um den Wildpark geht, dann macht Jürgen Montag jeden Spaß mit. Wenn der Ordnungsreferent der Stadt Schweinfurt schon mal aus seinen grauen Amtsstuben kommt und terminlich eine Waldgaststätte besuchen darf, dann auch gerne ein wenig anders gekleidet als üblich für einen Beamten. „Zahnstein? Gallenstein? Klostein?" steht in dicken Lettern auf der Rückseite neuer T-Shirts. Merchandising-Material des Parks, der sich damit finanziert. Und durch Spenden. Und deshalb gab´s am Montag einen Pressetermin.

Waldeckische Landeszeitung Mittwoch, 2. Mai 2007
Besucherzahlen gehen zurück
Der Wildpark soll sein Gesicht in den kommenden Jahren verändern. Die ersten Weichen sind gestellt. Auf der Grundlage zweier Diplomarbeiten gibt die Nationalparkverwaltung ein Entwicklungskonzept in Auftrag. Der Förderverein beteiligt sich an den Kosten von 30 000 Euro mit einem Zuschuss über 15 000 Euro. Das beschloss die Jahreshauptversammlung am Montag nach dem traditionellen Rundgang der Mitglieder durch den Park. "Wir setzen damit ein Signal, dass wir uns einbringen wollen", sagte Vereinsvorsitzender Wolfgang Gottschalk, Edertals Bürgermeister. Der Verein erwarte im Gegenzug, dass die Ideen seiner Mitglieder zur Entwicklung der Parks auch berücksichtigt würden. Neue Gehege und ein Erlebnispfad, die den Wildpark in den Köpfen der Besucher stärker mit dem Nationalpark verknüpfen sollen, gehören zu den ersten Projekten der näheren Zukunft.

Pressrelations - 30. Apr. 2007
Rockstar zu Gast im Zoo Safari- und Hollywoodpark Stukenbrock
Mit Respekt vor den gewaltigen Krallen der Raubkatzen und ganz vorsichtig näherte sich Rockstar Peter Maffay (57) der Gruppe weißer Tiger. Langsam schob er den großen Katzen ein Stückchen Fleisch zu. Der Musiker und Sänger Peter Maffay war zusammen mit seinem amerikanischen "Kollegen" Robby Romero zu einem Besuch in den Zoo Safaripark bekommen. Er nutzte eine kurze Pause während seiner "Allianz für Kinder"-Tournee um die weltbekannten weißen Löwen und Tiger des Park zu besuchen. In einem Gespräch mit Parkchef Fritz Wurms informierte der Tabaluga-Produzent über sein Engagement bei der humanitären Organisation World Vision.

Straubinger Tagblatt - 27. Apr. 2007
Freigänger im Straubinger Tiergarten: Pelikan Quax ist Ausbrecherkönig
Straubing. Pelikan Quax ist Ausbrecherkönig im Tiergarten. 2001 wurde der nicht beringte Vogel im Landkreis gefunden und im Zoo abgegeben. Dort gefällt es der Pelikandame sehr gut – die Gesellschaft ist angenehm, das Essen reichlich. Trotzdem sieht sie sich mehr als freie Mitarbeiterin und büxt, trotz flughemmender Flügelbeschneidung, immer wieder mal aus. Sie dreht dann mit ihren Kumpels, den Störchen, ein paar Runden über dem Danubium des Tiergartens oder schaut mal wieder am Gstütt vorbei. Wenn Quax, die „alles andere als ein Bruchpilot ist“, von einer Zwei- Tages-Tour zurückkommt – länger als eine Übernachtung bleibt sie nie fort –, ,„futtert sie aber locker die doppelte Menge“. Wahrscheinlich ist der Vogel aus dem Donaudelta in Rumänien, einem großem Brutgebiet, nach Westen gewandert.

Holsteinischer Courier - 27. Apr. 2007
Findeläffchen fühlt sich im Tierpark pudelwohl
Neumünster. Es dauert nur Sekunden, dann hat Hilda ihren pinkfarbenen Lieblingsball in der Hand von Mario Lichtenberg entdeckt. Mit einem Kreischen springt das Berberaffenweibchen den Tierpfleger an, beißt sich fest. Zwei Jahre alt wurde Hilda am Freitag. Das Datum hat Tierparkdirektor Dr. Peter Drüwa bestimmt, denn das genaue Alter ist unklar. In ihrem jungen Leben hat das neugierige und verschmuste Äffchen nämlich schon einiges erlebt. Vor einem Jahr alarmierten Anwohner in Hamburg die Polizei, weil ein kleines Affenbaby mutterlos durch die Straßen zog. Hilda wurde eingefangen und kam zunächst ins Tierheim. Doch auch in der Großstadt Hamburg sind die Tierschützer auf die artgerechte Haltung eines Wildtieres nicht eingestellt. Seitdem besetzt Findelkind Hilda ein vom Publikum und den Artgenossen abgetrenntes Gehege. "Wir wollen versuchen, sie in unsere bestehende Gruppe zu integrieren", sagt Drüwa. Als erster Schritt wurde vor Kurzem das dreijährige Männchen Hannes zu Hilda gelassen.

Münstersche Zeitung, 18. April 2007
Gemeckert wird immer
Metelen - Seit Anfang April gibt es eine neue Attraktion in Metelen, den Abenteuerzoo. In der Öffentlichkeit mehrt sich allerdings die Kritik. Moniert werden u.a. zu hoch Eintrittspreise und zu wenig Attraktionen. MZ-Redakteur Christian Bödding sprach darüber mit Investor Peter van den Brand.
>Herr van den Brand, halten sie die Höhe der Eintrittspreise (10 Euro für Erwachsene, 8,50 Euro für Kinder) für gerechtfertigt?
van den Brand: - Ja, ich halte sie für gerechtfertigt. Andere Zoos werden bezuschusst, wir nicht. Wir müssen 19 Prozent Mehrwertsteuer einkalkulieren, andere Zoos nicht. Vergleichbare Einrichtungen nehmen bis zu 18 Euro Eintritt. Zumal bei uns alles andere nur 1 Euro kostet: Bier, Pommes, Bratwurst. Das sehen die Leute nicht.
>Dann wird die Parkplatzgebühr in Höhe von 2 Euro wohl auch berechtigt sein?
van den Brand: - Die Autos stehen bei uns gut und sicher. Außerdem sind als Einweiser allein vier Leute beschäftigt. Die Lohnkosten für diese Beschäftigten sind höher als das, was ich mit der Parkplatzgebühr einnehme.
>Was sagen Sie zu der Kritik, dass es im Abenteuerzoo zu wenig lebende Tiere gibt?
van den Brand: - Wir haben alle Genehmigungen, auch die Zoogenehmigung. Ab dem 20. April kommen die ersten Tiere. Wer aber lebende Elefanten oder Tiger im Käfig sehen will, der muss in einen Zoo gehen.
>Kritiker werfen Ihnen vor, nicht genügend Attraktionen fürs Geld zu bieten. Berechtigt?
van den Brand: - Nehmen Sie nur mal das vergangene Wochenende. Da hatten wir eine große Falkenschau, einen Mittelaltermarkt und ein Wikingerlager im Park. Wo sieht man das in der Nähe?
>Ist die zweite Eintrittskarte, die Sie jetzt beim Eintritt gratis dazu geben, eine Beschwichtigungsmaßnahme für verärgerte Besucher?
van den Brand: - Die Gratiskarte gibt es deshalb dazu, weil momentan noch nicht alle Tiere da sind.
>Können Sie die Kritik am Abenteuerzoo grundsätzlich nachvollziehen?
van den Brand: - Wir hatten seit dem 1. April mehr als 10000 Gäste im Park. Wenn von denen 95 Prozent zufrieden sind und fünf Prozent unzufrieden, was meinen Sie wohl, von wem man mehr hört? Die Leute, die meckern, die werden das heute, morgen und nächstes Jahr tun. Wenn ich denen am Eingang 100 Euro in die Hand drücke, dann meckern die immer noch. Aber fragen sie die Kinder, die haben richtig Spaß, für die ist das ein Abenteuer.
>Derzeit sind noch nicht alle von Ihnen beworbenen Attraktionen im Abenteuerzoo. Hätten Sie den Park nicht besser erst nach kompletter Fertigstellung geöffnet?
van den Brand: - Unsere Leute tun alles dafür, um den Park fertigzustellen. Der Orkan im Januar hat uns sechs Wochen zurückgeworfen. Ich bekomme hier keine Zuschüsse, zahle alles aus eigener Tasche. Unser Problem ist: Auf dem Gelände ist 30 Jahre nichts gemacht worden. Jetzt sollen wir in Windeseile alles nachholen.
>Ihre Meinung ist gefragt: www.westline.de/go/abenteuer
(Die Diskussion ist rege, die Kommentare sind überwiegend vernichtend. Siehe auch
Bericht Abenteuerzoo Metelen)

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


frontpage.fok.nl - 29. Apr. 2007
Netpython geboren in Vlissingen
Netzpython in Vlissingen geboren
Im Reptilienzoo in Vlissingen wurde ein Netzpython geboren. Wahrscheinlich geschah es zum erstenmal, daß eine derartige Würgeschlange in Europa aus dem Ei kroch. Die kleine Schlange ist 80 cm lang. Die Mutter legte im Januar 60 Eier. Zwei wurden in die Couveuse gelegt, aus einem schlüpfte eine kleine Schlange. Der Netzpython ist die längste Schlange der Welt, in der Natur können Weibchen über neun Meter lang werden.

telegraaf.nl - 29. Apr. 2007
Berenbos Rhenen verwelkomt drie Georgische beren
Bärenwald Rhenen begrüßt drei Bären aus Georgien
Nach langem Warten setzten am Sonntag drei Georgische Bären ihren Fuß in den Bärenwald in Ouwehands Tierpark in Rhenen. Die Bären, drei junge Männchen, lebten in einem geschlossenen Zoo in Rustawi, Georgien. Das hat die Stiftung für Bären- und Naturschutz Alertis mtgeteilt. Weil es an Geld mangelte für die Versorgung, sah der Eigentümer der Bären als einzige Lösung nur die Euthanasie. Doch Alertis konnte die Tiere retten durch die Aufnahme in den Bärenwald. ... Der Bärenwald, in dem mißhandelte Bären betreut werden, wurde 1993 auf Initiative von Alertis errichtet. Die Bären, die in den Bärenwald kommen, haben oft ein tragisches Leben hinter sich und erhalten dort die Chance zur Rehabilitation und können wieder das Leben genießen. Die heutigen Bärenwaldbewohner stammen u.a. aus Bosnien, Deutschland und Rußland.

alertis.nl - 29. Apr. 2007
Alertis verwelkomt drie Georgische beren in Het Berenbos
Alertis begrüßt drei Bären aus Georgien im Bärenwald
Nach langem Warten setzten endlich die drei georgischen Bären ihren Fuß in den Bärenwald in Ouwehands Tierpark in Rhenen. Die Bären, drei junge Männchen, lebten in einem kommunalen Zoo in Rustawi, Georgien, der im vorigen Jahr geschlossen wurde. Da die finanziellen Mittel fehlten, um die Bären zu versorgen, sah der Eigentümer der Bären in der Euthanasie die einzige Lösung. Zum Glück konnte Alertis - die Stiftung für Bären- und Naturschutz - sie retten durch die Aufnahme in den Bärenwald in Rhenen. Nach monatelanger Vorbereitung konnten die drei Bären heute in die Niederlande kommen. Vorigen Freitag flogen Koen Cuyten von Alertis, zusammen mit Gerard Meijer von Ouwehands Tierpark in Rhenen, nach Georgien, um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Nach einigen anstrengenden Tagen für sie und für die Bären flogen sie heute mit einem russischen Transportflugzeug (Antonow-12) direkt von Tbilissi (Tiflis) in Georgien nach Maastricht. Der rote Teppich lag für sie bereit!...Um die Bären nach Rhenen kommen zu lassen, arbeitete Alwertis u.a zusammen mit Ouwehands Tierpark in Rhenen, der Georgischen Naturschutzorganisation NACRES sowie mit Zoologistics für den Transport. ...Alertis strebt danach, auch in Georgien eine Auffang-Station einzurichten - angesichts der vielen Dutzend Bären in kleinen Käfigen bei Restaurants und an der Straße etc., die unter schlechten Bedingungen leben. Die Eigentümer wollen oft gerne auf die Bären verzichten, wissen aber nicht, wohin mit ihnen. Es gibt keinen offiziellen Auffang in Georgien und der Bärenwald in Rhenen ist zu klein, um so viele Bären aufzunehmen.

gelderlander.nl - 30. Apr. 2007
Beren zijn lange trip zat
Bären von langer Reise satt
Die Braunbären Daron und Björna sehen durch den Elektrozaun neugierig zu, wie drei neue Bewohner am Sonntagmittag in den Quarantänekäfig des Bärenwaldes hineingefahren werden. Einer der drei Braunbären hat mehr als genug vom Aufenthalt in seiner Reisekiste von Georgien nach Rhenen. Mit aller Gewalt hat er versucht, seinen Käfig zu demontieren. ... Mit der Ankunft der drei neuen Bären aus Georgien hat der Bärenwald in Ouwehands Tierpark wieder zehn Bewohner.

blikopnieuws.nl - 28. Apr. 2007
Dierenverzorgers Artis introduceren nieuwe activiteit
Artis-Tierpfleger führen neue Aktivität ein
Ab 28. April wird im Artis Zoo eine neue Aktivität eingeführt: die Tierpfleger erzählen. Diese Veranstaltungen sollen auch nach den Maiferien stattfinden. Vom 28. April an berichten Tierpfleger täglich an verschiedenen Orten im Zoo über ihre Arbeit und die Tiere, die ihnen anvertraut sind. Wegen der anregenden Erzählungen lohnt sich ein Besuch in Artis. Die Besucher können danach an die Tierpfleger Fragen stellen. "Was fressen die Löwen am liebsten?" oder "Warum werden die Seelöwen trainiert?" die Tierpfleger sollen jeden Tag eine Anzahl Fragen beantworten, so daß die Besucher auch etwas lernen. Nach den Maiferien geht "Der Tierpfleger erzählt" einfach weiter. "Der Tierpfleger erzählt" findet täglich statt.

at5.nl - 26. Apr. 2007
Gorillababy'tje Artis heet Bwana
Artis' Gorillababy heißt Bwana
Das Gorillababy, das am 13. März in Artis geboren wurde, heißt Bwana. Das verkündete der Zoo am Donnerstag. Bwana bedeutet "Herr" oder "mein Herr" in einer der afrikanischen Sprachen. Artis hatte einen Wettbewerb um den schönsten Namen veranstaltet und erhielt fast 5000 Vorschläge. Der Gewinner erhält ein spezielles Gorilla-VIP-Arrangement , zu dem auch ein Blick hinter die Kulissen bei der Affenfamilie gehört. Mutter Binti sorgt gut für ihren Sohn. Vater Akilli zeigt großes Interesse an seinem Sprößling. Zwei weitere Gorillaweibchen sind guter Hoffnung und wenn alles gut geht, werden in diesem Sommer noch zwei Gorillababys geboren.

allegoededoelen - 27. Apr. 2007
De Geschiedenis van Taman Indonesia
Die Geschichte von Taman Indonesia
In der Ferne ist ein schrilles, schallendes Lachen zu hören: ‚Dieser Laut kommt vom Kookaburra, dem größten Eisvogel der Welt.' Ein Laut, der im Tierpark Taman in Indionesien regelmäßig zu hören ist. Der Park wurde vor mehr als zehn Jahren eröffnet und seine Einnahmen kommen vollständig der Stiftung Tileng zugute.... In Tanman Indonesia sind nicht allein exotische Vögel und Tiere zu sehen. Im Park steht zum Beispiel ein Pfahlbau der Mentawai, eines Stammes, der im Dschungel Westsumatras noch in der Steinzeit lebt.

tourpress.nl - 27. Apr. 2007
Magic Ice Zoo in Madurodam zorgt voor verkoeling
Magic Ice Zoo in Madurodam sorgt für Abkühlung
Zoo mit formschönen in Eis gehauenen Skulpturen ist bis Ende Mai geöffnet.
Wem es zu warm ist im tropischen Frühling, der in den Niederlanden nun schon geraume Zeit anhält, für den ist ein wenig Abkühlung genau richtig.
Im Eiszoo in Madurodam wird diese Woche ein Pandababy "geboren". Das Tierchen aus Eis ist 18 cm lang und wiegt 1700 Gramm. Das Pandababy und seine Mutter sind noch bis zum 28. Mai zu sehen.



Russische Meldungen

news.vl.ru - 2. Mai 2007
Приморские экологи соорудили вольер для тигрят
Ökologen in der Region Primorje richteten Gehege für junge Tiger ein
In der Primorje-Siedlung Rasdolnoe wurde ein Gehege für die Tigerwaisen eingerichtet, die aufgrund von Wilderer-"Bemühungen" ohne elterliche Aufsicht blieben. Nachdem sich die Tiger an die Gehege gewöhnt haben, kommen sie in russische Zoos. Zur Zeit, so der Vizechef der Spezialinspektion "Tiger" Witalij Starostin, wurde eine Tigerin - die Älteste - in das Gehege gesetzt, ihr folgen noch zwei, während die vierte sich noch in der Rehabilitation befindet nach einer schweren Operation an der von einem Fangeisen verstümmelten Tatze. Laut Starostin wurden die vorhandenen Käfige zu eng für die heranwachsenden Tiger. Hinzu kommt die Gefahr, daß die kräftiger gewordenen Raubtiere sie einfach demontieren. Die neuen Gehege sind geräumige haltbare Käfige mit einem Unterstand. Das Geld für den Bau wurde schon überwiesen: 84.000 Rubel stellte der Internationale Tierschutzfond (IFAW) zur Verfügung.

rian.ru - 2. Mai 2007
В Приморье расследуют дело по факту убийства дальневосточного леопарда
Ermittlungen in der Region Primorje zur Tötung eines Amurleoparden
In der Region Primorje wurde eine Strafsache eröffnet zum Tatbestand Tötung eines Amurleoparden, eines seltenen Raubtiers, das auf der internationalen Roten Liste steht. Wie RIA Nowosti am Mittwoch in der Abteilung für Innere Angelegenheiten des Rayons Chassan erfuhr, wurde die Strafsache eröffnet nach Artikel 258 des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation - illegale Jagd. "Die Ermittlungen in der Strafsache werden geführt von der Abteilung für Innere Angelegenheiten des Rayons Chassan", präzisierte der Gesprächspartner der Agentur. Der tote Amurleopard wurde im Rayon Chassan gefunden. Die Obduktion ergab, daß das Tier durch einen Gewehrschuß verwundet wurde. Getötet wurde es, als mit einem schweren Gegenstand auf seinen Kopf eingeschlagen wurde. Nach den Worten von Fachleuten ist am schlimmsten, daß der getötet Leopard ein Weibchen war. Es gibt nur noch einige Exemplare und der Verlust eines jeden von ihnen kann die Existenz der Amurleoparden-Population endgültig untergraben, die sich auch so in einem kritischen Zustand befindet.

apiural.ru - 2. Mai 2007
Прохладная погода не повлияет на сроки прилета птиц на Средний Урал
Kühle Witterung hat keinen Einfluß auf die Ankunft der Zugvögel im Mittleren Ural
Die Zugvögel kehren in diesem Jahr nicht später in den Mittleren Ural zurück als sonst, auf ihre Rückkehr aus südlichen Gegenden habe auch die kühle Witterung keinen Einfluß, erfuhr API in der Abteilung für Wissenschaft und Bildung des Zoos Jekaterinburg. Laut Zoo-Mitarbeiterin Tatjana Kablutschkowa, kommen die Vögel in den Ural zurück, indem sie sich nicht so sehr von der Lufttemperatur leiten lassen, sondern davon, wie lange der Tag hell ist. Jetzt ist die Länge des Tageslichts völlig ausreichend, um mit dem Nesterbau zu beginne. Kommt es jedoch zu lang anhaltendem Regen, können die Vögel in andere Gegenden ziehen, wo es trockener ist, und dort das Ende des regnerischen Wetters abwarten. In den nächsten Tagen sollen Drosseln, Buchfinken, Erlenzeisige und Fitisse in den Ural zurückkehren, in zwei Wochen folgen Grasmücken.

regnum.ru - 1. Mai 2007
Председатель комитета по культуре хочет взглянуть в глаза нильскому крокодилу (Санкт-Петербург)
Der Vorsitzende des Komitees für Kultur will dem Nilkrokodil ins Auge schauen (Sankt Petersburg)
Heute, am 1. Mai, wurde im Leningrader Zoo (Sankt Petersburg) auch die zweite Etage des vor einem halben Jahr eröffneten Exotariums der Öffentlichkeit übergeben. Hier sind vertreten verschiedene Arten von Amphibien und Reptilien, aber auch in den Tropen beheimatete Affen und Vögel. Das berichtet der Korrespondent der IA Regnum. Im Zentrum der Ausstellung wurde eine passende Unterbringung für das Nilkrokodil geschaffen. Das Krokodil, das man im Zoo mal Tatoscha, mal Gena nennt, lebt schon 13 Jahre im Leningrader Zoo. Doch im letzten halben Jahr, nachdem es in das neue, geräumige Gehege mit einer Fläche von 13 qm kam, ist es viermal gewachsen und erreicht jetzt eine Länge von über zwei Metern. Das Krokodil lebt friedlich mit Schildkröten zusammen, die sogar auf seinen Rücken hinauf klettern, wenn das Reptil im Wasser schwimmt. "12 Jahre haben wir auf diesen Moment gewartet, um sagen zu können: das Exotarium ist vollständig eröffnet. Ich kann jetzt ein Täßchen Kaffee nehmen und diesen hier in aller Ruhe trinken, dabei dem Nilkrokodil in die Augen schauen, die Zufriedenheit verkünden. ... In der zweiten Etage des Exotariums fanden seltene Schildkröten Platz: Dunkle Krötenkopfschildkröte, Sumpfschildkröte, Steppen- oder Vierzehenschildkröte, Köhlerschildkröte, Spornschildkröte und andere, ebenso Schlangen aus der Sammlung des Leningrader Zoos, die früher aufgrund fehlender Räumlichkeiten für den Besucher nicht zu sehen waren. Aus dem Tulaer Exotarium kam vor kurzem in das Leningrader ein Zweizehen-Aalmolch, ein fleischfressender Lurch, der im Südwesten der USA vorkommt.

epochtimes.ru - 29. Apr. 2007
Осиротевших детёнышей морского слона выхаживают в зоопарке Сан-Франциско
Verwaistes Jungtier des See-Elefanten wird im Zoo San Francisco aufgezogen
Erstmals stießen die Forscher auf das Jungtier des See-Elefanten, das sie Tamara nannten, auf den Farallon-Inseln, 27 Meilen von der Küste San Franciscos entfernt. Als sie das Junge in Santa Cruz entdeckten, nachdem es mehr als eine Woche von den Farallon-Insel bis Santa Cruz geschwommen war, befand sich der kleine See-Elefant in einem solchen tragischen Zustand - völlig erschöpft und von Öl bedeckt -, daß seine Retter schon dachten, er würde nicht am Leben bleiben. Tamara war das erste See-Elefanten-Junge, das in der diesjährigen Geburtensaison gerettet wurde, See-Elefanten bringen ihre Jungen gewöhnlich von Anfang März bis Ende Juni zur Welt", erzählt Jessica Hsu vom Marine Mammal Center. Mitarbeiter dieses Zentrums und Freiwillige retten Jungtiere des See-Elefanten, die sich außerhalb der Zone ihrer natürlichen Wanderungen geraten, 600 Meilen entlang der Nord- und Zentralküste Kaliforniens. ... "Gewöhnlich finden wir 60 bis 100 See-Elefanten pro Saison und die ersten 72 Stunden verwenden wir darauf, ihren Organismus, der viel Feuchtigkeit verloren hat, wiederherzustellen, erst danach geben wir ihnen Fisch", sagt die Mitarbeiterin des Zentrums Michelle Blascow.

yugmedia - 29. Apr. 2007
Найдена обезьянка-игрунок, похищенная из ростовского зоопарка
Aus dem Rostower Zoo gestohlenes Zwergseidenäffchen gefunden
Mitarbeiter der Kriminalabteilung der Verwaltung für Innere Angelegenheiten des Rayons Oktjabrskij in Rostow-am-Don fanden bei einem Einwohner der Stadt ein Zwergseidenäffchen, das aus dem Rostower Zoo gestohlen wurde. Wie der Pressedienst der Hauptverwaltung für Innere Angelegenheiten des Gebiets Rostow mitteilte, war der Dieb ein 15jähriger Rostower, der schon früher für eine derartige Tat verurteilt wurde. ... Der Jugendliche, der das Tier gestohlen hatte, beabsichtigte, dieses für 10.000 Rubel zu verkaufen. Jetzt steht dem Äffchen eine intensive Behandlungskur bevor, weil die Diebe es unter unzumutbaren Bedingungen hielten.

korrspondent.net - 28. Apr. 2007
В субботу, 28 апреля, Киевский зоопарк в 99-й раз открылся для посетителей
Am Samstag, dem 28. April, wurde der Kiewer Zoo zum 99. Male für Besucher eröffnet
Die Tiere, darunter Elefanten, Bisons, Flußpferde, aber auch die Giraffen Ace, Base und Didjus, die vor zwei Jahren in den Kiewer Zoo kamen, wurden bereits in die Sommergehege gelassen. Nach den Worten des Chefs der Abteilung für Wissenschaft und Bildung des Zoos Kirill Trantin, gab es während des Winters Nachwuchs bei den im Zoo lebenden Känguruhs, Ibissen und Pinguinen. Wie Trantin mitteilte, ist ein ernstes Problem des Kiewer Zoos das Alter der Tiere: viele von ihnen, insbesondere Elefant, Flußpferd und Nashorn sind schon alle an die 40 Jahre alt. Im nächsten Jahr feiert der Kiewer Zoo sein 100jähriges Bestehen.

saint-petersburg.ru - 27. Apr. 2007
Нильский крокодил из Ленинградского зоопарка получил новую жилплощадь
Das Nilkrokodil aus dem Leningrader Zoo erhielt ein neues Zuhause
Im Leningrader Zoo wird am 1. Mai in der zweiten Etage des Exotariums eine neue Ausstellung eröffnet. In der Ausstellung werden vertreten sein verschiedene Arten von Reptilien und Amphibien. Dazu gehören Brillenkaiman, Pythons (Wasserpython, Grüner Baumpython, Königspython, Amethystpython), Boas (Regenbogenboa, Gartenboa, Abgottschlange, Kuba-Schlankboa), Schildkröten (Sumpfschildkröte, Steppen- oder Vierzehenschildkröte, Dunkle Krötenkopfschildkröte, Köhlerschildkröte, Spornschildkröte, Schwarze Suppenschildkröte, Borneo-Flußschildkröte. In der Mitte des Saales können die Besucher ein Nilkrokodil sehen. Es lebt schon 13 Jahre im Leningrader Zoo, doch erst jetzt erhielt es ein wirklich "großes Haus" mit einer Fläche von 13 qm. ... Die Freunde der Exotik interessieren die ungewöhnlichen Zöglinge des Zoos, die vor kurzem aus dem Tulaer Exotarium kamen. Der Zweizehen-Aalmolch ist zum erstenmal im Leningrader Zoo zu sehen ... Die Fransenschildkröte ist ein Räuber, der in den Gewässern der Tropenwälder Südamerikas lebt. ... Außerdem gehören zu den Bewohnern des Exotariums Wasser- und Bartagamen, Tokehs, Florida-Weichschildkröte, Blauzungen- und Wickelschwanzskinke, Frösche, Stinknatter, Bengalwaran, Gelbe Anakonda, Grüne Leguane. Neben den Lurchen und Reptilien gibt es auch Volieren mit Säugetieren, die in den tropischen Wäldern vorkommen. Hier kann man sich ergötzen am Anblick von Zwergseidenäffchen, Krallenäffchen, Totenkopfäffchen, zu sehen sind aber auch Agutis, Gürteltiere, Nilflughunde. Letztere leben schon lange in unserem Zoo, wurden aber bisher nicht gezeigt. Die neue Ausstellung kann natürlich nicht alle Reptilien und Lurche unterbringen, die der Zoo in seiner Sammlung hat. Deshalb wird sie in regelmäßigen Zeitabständen erneuert.

smena.ru - 28. Apr. 2004
Рысь - на свободе
Luchs in Freiheit
Heute wird ein wilder Luchs, der schon drei Monate im Leningrader Zoo lebt, in die Freiheit entlassen. Die Zoologen entschieden, daß es das Tier in der Freiheit besser haben wird als in einem engen Käfig. Allerdings wird das "ausgesetzte Kind" nicht der Willkür des Schicksals überlassen, sondern es wird in das Lehrreservat Lissino im Rayon Tosno im Leningrader Gebiet gebracht, wo Jäger seine Entwicklung verfolgen werden. Der Luchs wurde Ende Januar innerhalb der Stadtgrenzen auf dem Prospekt Obuchowskoj Oborony gefangen.

Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Papageienschutz-Centrum Bremen, 02.05.2007
Besuchertag im Fluggehege für geschädigte Papageien
Das Fluggehege für geschädigte Papageien des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V. hat seine Tore wieder –einmal pro Monat - für Besucher geöffnet. Nach dem gut besuchten ersten Öffnungstag am 14.04.2007 ist der nächste Besuchertag am Samstag den 05.05.2007. Geöffnet ist das Fluggehege dann von 14 Uhr bis 16.30 Uhr. Zur Zeit leben und fliegen insgesamt 52 Graupapageien, Mohrenkopf-Papageien und verschiedene Arten Amazona- Papageien in den beiden insgesamt ca. 560 qm großen und 6 m hohen naturnah gestalteten Flughallen des Fluggeheges, das Ende letzten Jahres aufgrund seines vorbildlichen tierschützerischen Charakters mit dem Tierschutzpreis 2006 der Mechtold-Stiftung Frankfurt/Main ausgezeichnet wurde.

Zoo Landau, 02.05.2007
Besucherboom beschert dem Zoo Landau in der Pfalz im April einen Einnahmerekord
Traumhaftes Wetter, zahlreiche Sonderveranstaltungen und ein allgemeiner Zooboom in der bundesweiten Öffentlichkeit haben auch dem Zoo Landau zu Beginn diesen Jahres einen bisher ungekannten Besucheransturm beschert. Bis Ende April besuchten bereits knapp 58.000 Tierfans den beliebten Zoo in der Südpfalz. „Auch wenn das Jahr noch lange nicht um ist, so hoffen wir mit dem bisherigen Vorsprung doch schon jetzt auf ein erneut positives Gesamtergebnis“, sagt Zoodirektor, Dr. Jens-Ove Heckel. Immerhin hat der Zoo in den vergangenen drei Jahren bereits Rekordergebnisse erzielt. Besonders erfreulich stellte sich dabei bisher auch das wichtige Ergebnis der Einnahmen aus Eintrittsgeldern dar. Mit über 110.000 ¤ konnte der Zoo alleine im April diesen Jahres das bisher beste Einnahmeergebnis eines Monats in seiner über 100jährigen Geschichte verbuchen. „Als wichtige Bildungs-, Kultur- und Freizeiteinrichtung der Region, freuen wir uns sehr über diese bislang sehr positive Einnahmeentwicklung,“ so der Zoodirektor. Vor dem Hintergrund eines zwar seit Jahren begrenzten, aber dennoch notwendigen Zuschuss durch die Stadt zu den Verwaltungsausgaben sei man im Zoo froh, wenn wie auch schon in Vorjahren das „Stadtsäckel“ geschont werden könnte. Allerdings stehen den Einnahmen auch in diesem Jahr wieder diverse Ausgaben in Höhe von ca. einer Million Euro für den laufenden Betrieb gegenüber: Ein neues Stroh- und Heulager, die Sanierung des Hauptkanals und der Robbenanlage schlagen bei den Investitionen zu Buche, die jedoch im wesentlichen aus Einnahmen im Vermögenshaushalt über einen in den Eintrittsgeldern enthaltenen Baucent erwirtschaftet werden. Besonders dankbar für die langfristige und großzügige Unterstützung des Zoos ist auch der für den Zoo als Dezernent zuständige Landauer Oberbürgermeister, Dr. Christof Wolff, den diversen Tierpaten und dem Freundeskreis des Landauer Tiergartens e.V. „Der engagierte Verein wird in den nächsten Wochen den Bau einer neuen, attraktiven Pinguinanlage finanzieren“, so Wolff.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 02.05.2007
Klein, aber gemein!
Ihre Tischsitten sind schweinisch, es sieht bei ihnen aus wie im Schweinestall, sie jagen im Schweinsgalopp durch die Landschaft, sehen aus wie ein Schwein – aber die Halsbandpekaris auf der Südamerika-Anlage der Wilhelma sind keine Schweine! Die lediglich 50 cm großen und bis zu 30 kg schweren Pekaris sehen aus wie kleine Wildschweine, gehören aber zu den nur drei Arten umfassenden Nabelschweinen. Sie stammen aus Mittel- und Südamerika und haben im Gegensatz zu den altweltlichen echten Schweinen eine spezielle Drüse auf dem Rücken, mit der sie ihr Revier und auch die einzelnen Gruppenmitglieder markieren. Die Pekari-Großfamilie in der Wilhelma besteht zur Zeit aus 20 Tieren, die vor allem morgens und abends fressend durch ihr Gehege stromern, ansonsten aber gerne eine Gruppensiesta einlegen. Niedlich sehen sie aus, sowohl die erwachsenen als auch die neugeborenen Halsbandpekaris. Aber mit ihnen ist nicht zu spaßen: Die possierlichen Grunzer zählen mit zu den wehrhaftesten Tieren, die die Wilhelma zu bieten hat! Ihre scharfkantigen Eckzähne sind nicht nur bei ihren natürlichen Feinden wie etwa Puma und Jaguar, sondern auch bei den Pflegern gefürchtet!

Tiergarten Worms, 02.05.2007
Girls´ Day 2007 im Tiergarten Worms
Am Donnerstag 24.4.2007 fand der 7. bundesweite Girls´ Day statt. Anlässlich dieses Termins gab der Tiergarten Worms drei Schülerinnen im Alter von 11 und 12 Jahren die Möglichkeit, in den Beruf des Tierpflegers hinein zu schnuppern. Der Mädchen-Zukunftstag, wie der Girls´ Day auch genannt wird, soll das Spektrum der Berufswahl für Mädchen erweitern. Dazu Zoopädagogin Tamara Kalmbach: “Bei der heutigen Lage auf dem Arbeitsmarkt fühlen wir uns als Tiergarten natürlich auch angesprochen etwas zu tun. Da war es für uns gar keine Frage zuzusagen, als die Anfrage kam! Daneben sind wir als Ausbildungsbetrieb natürlich auch sehr daran interessiert, das Spektrum unserer Bewerber zu erweitern, denn der Beruf des Tierpflegers erfordert nicht nur eine gewisse körperliche Konstitution, sondern vor allem viel Einfühlungsvermögen im Umgang mit den Tieren“. Den vier Teilnehmerinnen schien es gefallen zu haben, denn sie blieben auch noch einige Zeit nach ihrem „Feierabend“ im Tiergarten und gingen den Pflegern zur Hand. Dabei war natürlich der direkte Kontakt mit den Tieren immer noch das Faszinierendste für Jana Seyfried (12 J.), Julia Matecki (11 J.) und Michelle Sturn (11 J.). Es wurde aber an diesem Tag auch deutlich, dass der Beruf des Tierpflegers nicht nur den direkten Kontakt mit den Tieren beinhaltet, sondern man auch regelmäßig zu Besen und Schaufel greifen muss, um die Gehege sauber zu halten. Dazu Tierpfleger Herbert Manz: „Ich glaube, wir haben den drei Schülerinnen heut einen guten Einblick in die Bandbreite des Tierpflegerberufs geben können. Da haben viele oftmals eine etwas verklärte Vorstellung!“.

Zoologischer Garten Magdeburg, 02.05.2007
Was hat die Stadtsparkasse Magdeburg mit Amazonien zu tun?
Die Stadtsparkasse Magdeburg unterstützt das Amazonienprojekt des Magdeburger Zoos. Seit dem 1. März können die Zoobesucher ein Stück Amazonien erwerben. Wer dies vom 1.3.-31.3.2007 getan hatte, nahm automatisch an einem Amazonien-Gewinnspiel teil. Die Prämierung der Gewinner erfolgt am 3. Mai 2007 um 11 Uhr im Magdeburger Zoo im Beisein des Pressesprechers der Stadtsparkasse Magdeburg, Mathias Geraldy, Rita Fenske/ Stadtsparkasse Magdeburg und Katrin Demco/ Zoo, Marketing Fundraising. Dazu laden wir Sie herzlich zum Foto- und Drehtermin ein. Bis zur Fertigstellung des neuen Südamerikabereiches (Amazonien) im Jahr 2009 kann Jeder noch Amazonien-Bausteine (ab 25 Euro) erwerben.

Zoologischer Garten Magdeburg, 02.05.2007
„Annukka“ heißt der Rentier - Nachwuchs
Bei den Rentieren gibt es erneut Nachwuchs. Hakon, von den Tierpflegern auch liebevoll Rudolf genannt, ist zum achten Mal Papa geworden! Am 24. April 2007 brachte Mama Norge die kleine knapp fünf Kilogramm schwere „Annukka“ zur Welt. Norge und Hakon, die 1999 als Jungtiere in den Zoo Magdeburg kamen, haben somit drei gesunde Weibchen und fünf gesunde Männchen im Zoo Magdeburg zur Welt gebracht. Derzeitig gehören vier Rentiere zum Tierbestand des Magdeburger Zoos. Obwohl „Annukka“ ein weibliches Rentier ist, wird es genauso wie ihre Mutter bald sichtbar ein Geweih tragen. Rentiere sind die einzige Hirschart, bei der auch die Weibchen ein Geweih tragen, wenn auch ein wesentlich kleineres.

Zoo Duisburg, 02.05.2007
Zoodirektor i.R. Dr. Wolfgang Gewalt verstorben
Fast zeitgleich mit dem Weißwal MOBY DICK, der sich von den kühlen Salzwasserfluten der Nordsee in die trüben aufgeheizten Fluten des Rheins verirrt hatte, begann am 1. April 1966 die fast 27-jährige Amtszeit von Dr. Wolfgang Gewalt als „Zoologisch-Technischer Direktor der Zoo Duisburg AG am Kaiserberg.“ MOBY DICKs Sippenmitglieder – die Wale und insbesondere die Zahnwale – sollten den bedeutenden Zoologen und außergewöhnlichen Tiergärtner fortan nicht mehr loslassen; ihnen widmete er so manchem Platz im Zoo, mehrere Bücher und eine Vielzahl wissenschaftlicher wie populärwissenschaftlicher Publikationen. Obwohl Beuteltiere, Primaten und Pinselohrschweine den ehemaligen Assistenten des Berliner Zoos genauso faszinierten wie die aus unserer Landschaft weitgehend verschwundenen Großtrappen (über die Wolfgang Gewalt promoviert wurde), zählen Duisburgs Anlagen für afrikanische Huftiere und das erste fest konstruierte Delphinarium im europäischen Binnenland ebenso zu seinen herausragenden tiergärtnerischen Baumaßnahmen wie das ehemalige Gestüt für arabische Vollblutpferde und die weitläufigen Anlagen für Großkatzen. Der Bau des Chinesischen Gartens (1988) und die völlige Neugestaltung des Eingangsbereiches an der Mülheimer Straße (1974) sind von ihm verantwortet. Mehrere Expeditionen führten den tatkräftigen Wissenschaftler in die glutheißen Llanos der südamerikanischen Pampa ebenso ins Eismeer der kanadischen Arktis, aber auch die tropenschwülen Dschungel Westafrikas. Gerade seine mehrfachen Expeditionen ans rauhe Kap Horn an der Südspitze Südamerikas sorgten für gelegentlichen „Zoff“ in den Medien; die Fachwelt jedoch ehrte Duisburgs Zoodirektor mit hohen Auszeichnungen, so die ihm zum Ende seiner Dienstzeit im Oktober 1993 verliehene Konrad-Lorenz-Medaille der österreichischen Akademie der Wissenschaften. Dr. Wolfgang Gewalt’s Verdienste um den Zoo Duisburg zu würdigen würde den Umfang eines kleinen Büchleins erreichen; er war es, der ‚Duisburgs Tierpark’ vom Provinzzoo zu internationaler Anerkennung aufbaute. Duisburgs Zoo - sein zoologisches Vermächtnis -, seine tiergärtnerischen Visionen wie auch sein gelegentlich harscher Umgangston werden diesen bedeutenden Tiergärtner, Wissenschaftler und Expeditionsleiter nicht in Vergessenheit geraten lassen – nicht nur in Duisburg, denn weltweit hat sein Name auch heute noch einen guten Ruf und hohes Gewicht. Dr. Wolfgang Gewalt starb am Donnerstag, dem 26. April 2007, an den Folgen eines (häuslichen) Unfalls. Die Trauerfeier hat auf Wunsch seiner Ehefrau in den Morgenstunden des 2. Mai 2007 in seinem Altersruhesitz in Herrischried/Schwarzwald im engsten Familien- und Freundeskreise stattgefunden.

Zoo Duisburg, 30.04.2007
Trompetende Tänzer im Bambuswald - Kanada-Kraniche im Zoo
Ähnlich unserem Europäischen Kranich (übrigens Wappentier der deutschen LUFTHANSA-Flotte) besiedelt der Kanadische Kranich deckungsarme Steppen und lichte Feuchtgebiete Eurasiens und Nordamerikas. Auch seine äußere Erscheinung weist eine Reihe von Gemeinsamkeiten auf; dennoch handelt es sich nur um zwei verwandte, aber dennoch eigenständige Vogelarten. Grus canadensis (so sein wissenschaftlicher Name) bevorzugt offene Landschaften zwischen dem nordöstlichen Sibirien über Kanada bis nach Kalifornien, Texas und Florida; als Zugvögel legen die über einen Meter hohen Vögel zweimal jährlich mehrere Tausend Flugkilometer zwischen Überwinterungs- und Brutgebieten zurück. Eine Besonderheit vieler Kraniche ist ihre verlängerte, mehrfach gewundene Luftröhre, die es den hochbeinigen Stelzvögeln ermöglicht, sich mit laut schmetternden Trompetentönen kilometerweit verständlich zu machen – so auch beim Kanadakranich. Darüber hinaus sind alle Kraniche begnadete Tänzer. Nicht nur zur Balz- und Fortpflanzungszeit hüpfen die anmutigen Vögel hoch in die Luft und umeinander her, sondern ganz spontan zu allen Jahreszeiten - was vielleicht Ausdruck „reiner Lebensfreude“ sein mag – jedenfalls können Biologen diese Verhaltensweisen nicht bestimmten (Paarungs-)Ritualen zuordnen. Alle 17 weltweit verbreiteten Kranicharten sind in ihren Heimatbeständen bestandsgefährdet, ja sogar von der Ausrottung bedroht, was für den Kanadischen Kranich nur eingeschränkt gilt. Vor Jahrzehnten bereits zeigten Schutzmaßnahmen für die graubraun befiederten Vogelschönheiten bestandsfördernde Wirkungen. Vor fast einem halben Jahrhundert hat ein einzelner Kanada-Kranich am Kaiserberg ein kurzes Stelldichein gegeben, seither zählte diese Art nicht zum Bestand des Zoos. Umso erfreulicher war es, dass der Vogelpark Metelen zwei (dort erbrütete) Jungvögel des vergangenen Jahres abzugeben bereit war; womit auch am Kaiserberg eine neue Ära der (Kranich-)Vogelhaltung eingeleitet werden konnte.

Tiergarten Kleve, 29.04.2007
Tier & Trödel
Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr findet nun am Sonntag, den 13. Mai 2007 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr der zweite Kindertrödelmarkt mit dem Motto „Tier & Trödel“ im Tiergarten Kleve statt. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren können dann nach Herzenslust ihr altes Spielzeug und sonstige Schätze feilbieten. Die Standgebühr für einen 3m-Stand beträgt 5 Euro und beinhaltet den Eintritt für den jugendlichen Aussteller und einen Ermäßigungsgutschein für ein leckeres Trödelmenü an Thorstens Futterbox, dem beliebten Imbiss im Tiergarten. Für eine grobe Standanteilung vorab bittet der Tiergarten um Anmeldungen zum Trödelfest bis zum Donnerstag, den 10.05.07 und zwar telefonisch unter 02821/26785 (Bitte auf den Anrufbeantworter sprechen!), per Fax unter 02821/581043 oder per E-Mail an tiergarten-kleve@t-online.de. Am Trödeltag werden die Aussteller gebeten, sich um 9.00 Uhr am Kassenhäuschen des Tiergartens einzufinden. Die Trödelware und die Standausrüstung sollten dabei so verpackt sein, dass sie in Kisten und Kästen auf Bollerwagen, Schub- oder Sackkarren transportiert werden können, da es nicht möglich sein wird, mit dem Auto die Standplätze anzufahren. Zusätzlich hat der Tiergarten Kleve zum Fest noch Gäste eingeladen: Der Zoo- und Angelshop Leukers/Dennessen aus Goch bringt einige Reptilien und Insekten mit und präsentiert sie den Besuchern hautnah. Der Kinderbuchverlag lies + spiel stellt seine Kinderbücher vor. Die Kinder können ihre Geschicklichkeit an dem Tierstapelspiel „Arche Noah“ testen und an einem spannenden Tierspurenquiz teilnehmen, bei dem es auch etwas zu gewinnen gibt. Der Tiergarten hofft auf angenehmes Wetter, viele Aussteller mit einem großen Angebot und ebenso viele Kaufinteressenten, die sich nicht nur an ihren neuen Erwerbungen, sondern natürlich auch am großen Tier-„Angebot“ erfreuen.

Zoo Berlin, 27.04.2007
Ein fruchtbares Zuchtjahr: Gleich sechs Jungtiere bei den Mähnenschafen!
Bedingungslose Jagd haben die Bestände der einst in sechs Unterarten über weite Teile Nordafrikas verbreiteten Mähnenschafe an den Rand der Ausrottung gebracht. Sie zählen heute zu den besonders schützenswerten afrikanischen Säugetieren. Insbesondere der Frankfurter Zoo hatte sich schon in Zeiten des legendären Direktors Bernhard Grzimek um die Erhaltung dieser Tiere gekümmert, aber auch der Berliner Zoo hatte schon in der Vergangenheit gute Bedingungen zur Zucht dieser klettergewaltigen Huftiere. Sie bewohnten in Berlin einst den hohen Kletterberg nahe dem Zooeingang am Hardenbergplatz und zogen vor wenigen Wochen nach Abschluss von umfangreichen Renovierungsarbeiten auf die vom Publikum sehr gut einsehbare Anlage gegenüber dem traditionsreichen Hühnerhaus. Jetzt können aufmerksame Zoobesucher das Familienleben der Mähnenschafe sehr schön beobachten. In diesem Jahr wurden bisher sechs Jungtiere geboren, die schon Stunden nach der Geburt ihren Müttern bei wagemutigen Kletterpartien auf den Felsen zu folgen vermögen.

Zoo Berlin, 27.04.2007
Tierisches Hexenspektakel im Zoo - Zoo Berlin lädt zur Walpurgisnacht am 30. April 2007
Wenn sich einmal jährlich die Hexen des Landes auf dem Blocksberg treffen und ein großes, berauschendes Fest feiern, lädt der Zoo Berl