E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
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   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 368 vom 3. Mai 2007

Liebe Leser,

lange habe ich keine Medienschelte mehr betrieben, denn bei dem, was an Dokusoaps und Bärenhypes unterschiedlichster Qualität da tagtäglich auf die Bildschirme drängt, vergeht einem angesichts der Masse sogar die Lust am Kritisieren.

Im sonst so bemüht seriösen ZDF Reporter gab es dann aber gestern einen wohl "ausgewogen" gemeinten Beitrag über Wölfe in Deutschland, der zunächst ganz erstaunt tat, daß es sogar Jungtiere im Osten Deutschlands gäbe. Ein Beitrag für Schnellmerker. Der Sprecher gab dann Formulierungen wie „nein, wir sind nicht in Sibirien“ und „die Wölfe fressen den Jägern das Wild vor der Flinte weg" von sich. Der Höhepunkt war der wie üblich hysterische Auftritt jener Abknall-Brüder, die sich im „Verein für Sicherheit und Artenschutz“ versammelt haben. Selten einen euphemistischeren Namen gehört, zumal diese Gruppe weder mit dem einen noch dem anderen auch nur annähernd etwas zu tun hat. Deren krönendes Argument: Die Wölfe würden erst ihre Beute ausrotten, um dann Kinder zu fressen... Die Sendung ließ den zoologischen Unfug unkommentiert im Raum stehen. Immerhin wurden kurz auch Gesa Kluth (Büro Lupus) gezeigt sowie, entlarvend!, ein BILD-Fotograf, der "Regie an einer toten Hirschkuh führte" - das sah dann schön blutig aus und mündete in den Schlagzeilen "Wölfe überfallen Lausitzer Dörfchen“ und "Experten fordern: Schießt die deutschen Wölfe ab". Na toll, danke ZDF!

Nun bin ich Anfang nächster Woche in der Lausitz. Sollte ich also in der nächsten Zoopresseschau aus der Redaktionsliste gestrichen sein, waren wohl blutrünstige Wölfe oder auch die gefährlich forkelnden Elche am grausigen Werk.

Noch schnell ein Glückwunsch und frohes Feiern an die Zoos, die Anfang Mai vor einer runden Anzahl von Jahren eröffnet wurden! Das sind einige, genannt seien hier Hagenbeck (100) und Rheine (70).

Dirk Petzold



Zoos – Meldungen

Hamburger Abendblatt - 1. Mai 2007
Hagenbeck: Einzug der Krokodile
Die Teenager waren gestern in Kisten aus Frankreich gekommen, aus der Bretagne. In Hamburg wurden sie schon sehnsüchtig erwartet: Fünf Nil-Krokodile, jedes zwölf Jahre alt - "und damit noch richtige Halbwüchsige", wie Dr. Thomas Kölpin (38) sagt. Er muss es wissen. Kölpin ist der Leiter des terrestrischen Teils des neuen Tropenaquariums bei Hagenbeck. Und damit der Herr über die fünf großen Echsen. Von den insgesamt 13 000 Tieren in 290 verschiedenen Arten, die schon bald den Jubiläumsbau mit den hohen, sandfarbenen Wänden und dem tropischen Innern bevölkern werden, sind die fünf Krokodile (ein Männchen, vier Weibchen) schon etwas Besonderes für den Biologen: "Ich werde mit ihnen ein medizinisches Training anfangen. Krokodile hören gut auf Namen und sollen allein durch meine Aufforderung aus dem Wasser kommen und dorthin zurückkehren. Damit ist eine optische Kontrolle und später vielleicht auch eine Behandlung und Pflege der Tiere möglich, sollte dieses nötig werden. ... Alleine im Haus sind sie nicht: Hinter der 14 Meter langen und sieben Meter hohen, gewölbten Glasscheibe des großen Aquariums zieht bereits ein Schwarzspitzen-Riffhai seine Bahnen. Kölpin: "Der kam aus Australien. In den nächsten Tagen erwarten wir die nächsten Haie." Die Hauptaufgabe der Mitarbeiter im Tropenaquarium, welches 47 Jahre nach dem ersten Troparium noch im Mai bei Hagenbeck eröffnet werden soll, ist nun, alle Gehege mit ihren oft unsichtbaren Barrieren ausbruchsicher zu machen. Und das ist gar nicht so einfach, wie Kölpin erzählt: "Drei Halsband-Leguane sind schon irgendwo zwischen den Gehegen in der Botanik unterwegs.

PR-Inside.com - Mittwoch, 2. Mai 2007
Tierpark Hagenbeck wird 100 Jahre alt
Seit 100 Jahren ist der Tierpark Hagenbeck ein Besuchermagnet in Hamburg. Zum Jubiläum hat sich der Privatzoo ein besonderes Bonbon für seine Besucher einfallen lassen. Am Montag wird ein 7000 Quadratmeter großer Neubau, bestehend aus Aquarium und Tropenwelt, gleich neben dem Tierpark in Hamburg-Stellingen eröffnet. «Es ist absolut nicht vergleichbar mit bereits existierenden Aquarien oder Tropenhäusern», schwärmt Tierpark-Direktor und Projektleiter Stephan Hering-Hagenbeck. In dem Neubau gebe ganz natürliche Habitatsgrenzen für die Tiere. Zugleich werde versucht, diese nicht nur hinter Glasscheiben zu präsentieren. Den Besucher erwarten beispielsweise offene Terrarien mit Eidechsen. Dazwischen tollen Lemuren umher, und darunter schwimmen Nilkrokodile. Durch eine nach innen gewölbte Acrylscheibe, die 14 Meter lang und 6 Meter hoch ist, können die Zuschauer Haie beobachten. «Dieses Haibecken soll die Ästhetik der Natur darstellen», erklärt Hering-Hagenbeck. ... Geht es nach Hering-Hagenbeck, dann sollen die Gäste auch mal «nach den Tieren suchen». Eine Schwarze Witwe beispielsweise lebt in dem neuen Gehege in einer historischen Latrine und kann sich dort auch gut verstecken. Kakerlaken wiederum sind in Konservendosen zu finden, während Vogelspinnen zwischen aufgeschlagenen Buchseiten hausen.

Insel-Bote - Donnerstag, 3. Mai 2007
Hagenbeck baut Tropenwelt
Zum 100. Geburtstag hat sich der Tierpark Hagenbeck selbst ein Geschenk gemacht: Eine überdachte Tropenwelt mit Aquarium.
Der 7000 Quadratmeter große Neubau soll am Montag eingeweiht werden. "Die Anlage ist absolut nicht vergleichbar mit bereits existierenden Aquarien oder Tropenhäusern“, sagt Tierpark-Direktor Stephan Hering-Hagenbeck (40). Es gebe ganz natürliche Habitatsgrenzen für die Tiere. Zugleich werde versucht, sie nicht nur hinter Glasscheiben zu zeigen. Auf drei Ebenen gibt es offene Terrarien mit Eidechsen, dazwischen tollen Lemuren umher. Durch eine gewölbte Acrylscheibe, die 14 Meter lang und 6 Meter hoch ist, können die Zuschauer Haie beobachten. Die Besucher sollen auch mal nach Tieren suchen. ... Mit dem Tropenaquarium erfüllt sich Hering-Hagenbeck nicht nur einen Kindheitstraum, für den Tierpark wird auch eine weitere sichere Einnahmequelle geschaffen. "Bisher waren wir ein Saisonbetrieb, jetzt haben wir zu jeder Jahreszeit etwas zu bieten“, erklärt der Tierparkdirektor.

Neue Ruhr Zeitung - Mittwoch, 2. Mai 2007
Wolfgang Gewalt starb nach Unfall
Als Zoo-Chef hatte er 27 Jahre lang die Geschicke der Kaiserberg-Arche gelenkt.
Kaum angetreten, war er schon wieder weg. Knapp sechs Wochen nachdem Dr. Wolfgang Gewalt am 1. April 1966 seinen Dienst als Direktor des Duisburger Zoos begonnen hatte, ging er auf die erste Walfang-Expedition - die Jagd nach dem weißen Wal im Rhein. Sie begründete den internationalen Ruf des Zoologen, der - wie der Zoo gestern mitteilte - am vergangenen Donnerstag (26. April) im Alter von 78 Jahren an den Folgen eines häuslichen Unfalls auf seinem Altersruhesitz in Herrischried im Schwarzwald verstorben ist. Fast 27 Jahre lang hatte Gewalt die Geschicke des hiesigen Tierparks gelenkt. Die Umgestaltung des Provinzgartens in einen international beachteten Tierpark trug seine Handschrift. Die Anlagen für afrikanische Huftiere und das erste fest konstruierte Delfinarium im europäischen Binnenland gehören ebenso zu seinen tiergärtnerischen Baumaßnahmen wie das ehemalige Gestüt für arabische Vollblutpferde sowie die weitläufigen Anlagen für Großkatzen. Umstritten war der Zoologe, der vor seinem Antritt in Duisburg als 1. Assistent im Berliner Zoo beschäftigt gewesen war, während seiner hiesigen Dienstzeit häufig. Schon für seine Jagd auf den Beluga im Rhein war er damals heftigst angefeindet worden.

RP Online - Donnerstag, 3. Mai 2007
Dr. Gewalt im Haus verunglückt
Dr. Wolfgang Gewalt ist tot. Die Nachricht machte gestern in Duisburg die Runde und löste großes Bedauern aus. 78 Jahre ist der ehemalige, 1993 pensionierte Zoochef alt geworden, der am 26. April an seinem Altersruhesitz im Schwarzwald einen häuslichen Unfall hatte und an dessen Folgen er starb. Auf Wunsch seiner Familie ist Dr. Gewalt in aller Stille in Herrischried beigesetzt und die Nachricht von seinem Tode erst gestern bekannt gegeben worden.
Für die Duisburger war Gewalt weit mehr als der Mann, der 1966 (vergeblich) medienwirksam einen Weißen Wal aus dem Rhein fischen wollte. Dr. Wolfgang Gewalt sorgte dafür, dass Duisburg ein neues, großes Delfinarium (die ersten Großen Tümmler hatte noch sein Vorgänger Thienemann an den Kaiserberg geholt) und ein Walarium bekam. Seinen Expeditionen war es zu verdanken, dass sich die Zoobesucher am Kaiserberg Toninas anschauen konnten, oder Wombats oder Fossas. Über einem Großteil der tierischen Zoobewohner wusste Gewalt spannende Geschichten zu erzählen, die immer eines deutlich werden ließen: er liebte seine Tiere, egal ob klein oder groß, ob Land- oder Wasserbewohner. ... In seiner Amtszeit aber hat Gewalt viele neue Wege beschritten und Maßstäbe gesetzt. In Fachkreisen genoss er bis zuletzt ein sehr hohes Ansehen. Die Verleihung der Konrad-Lorenz-Medaille durch die Akademie der Wissenschaft ist ein äußeres Zeichen der Wertschätzung. Die Tatsache, dass er den Tierpark am Kaiserberg zu einem der renommiertesten deutschen Zoos gemacht hat, ebenso. Und dass die Duisburger Anlage sogar weltweit bekannt wurde, dafür hat er ebenfalls gesorgt, damals, 1966, als er Moby Dick im Rhein jagte...

Kölner Stadt-Anzeiger - 27. Apr. 2007
Zoo soll Gunther Nogge Ruhegehalt zahlen
Das Urteil des Landgerichts im Streit um die Pension des ehemaligen Zoodirektors Gunther Nogge fiel weitgehend so aus, wie man es nach den deutlichen Worten des Richters in der mündlichen Verhandlung erwarten konnte. Der Aufsichtsrat des Zoos muss sich nun auch im schriftlichen Urteil scharfe Kritik gefallen lassen. Trotzdem wurde es für Nogge kein Sieg auf ganzer Linie: Die Summe, die der Zoo nun als Pension zahlen soll, ist etwa um ein Drittel kleiner, als es sich Nogge vorgestellt hatte. Er hatte bei seiner Forderung nach einem Ruhegehalt in Höhe von 75 Prozent seines letzten Gehalts sämtlichen Zulagen und Zuschüsse einschließlich des Dienstwagens mitgerechnet, die das Gericht nun herausrechnete. Der Zoo soll Nogge ab August 4268,34 Euro pro Monat zahlen. Die Rückstellungen für die Pension, die Nogge als alleinverantwortlicher Zoo-Vorstand selbst nicht gebildet hat, sind mittlerweile in den Wirtschaftsplan des Zoos aufgenommen worden. Wie der Aufsichtsrat in der nächsten Woche entscheiden wird, ist offen. Nach Nogges Rundumschlag bei der Verleihung des renommierten Heini-Hediger-Preises gegen den Aufsichtsrat scheint nicht jeder bereit, das Kriegsbeil nun zu begraben. Auch die Tatsache, dass der Ex-Zoochef immer noch nicht seine Dienst-Villa auf dem Zoogelände geräumt hat, sorgt für neuen Ärger.

Berliner Zeitung - 27. Apr. 2007
Grüne kritisieren Elefantenhaltung im Tierpark
Berlin. Die Bündnisgrünen haben Kritik an der Haltung der Elefanten im Tierpark geübt und gefordert, die große Anlage, auf der zurzeit 18 Elefanten leben, umzubauen. Die Grünen kritisieren vor allem, dass die Elefantenkühe bis zu 14 Stunden pro Tag angekettet werden - und zwar, um die Tierpfleger beim direkten Kontakt zu schützen. Das sei überholt und werde europaweit nur noch in neun von 138 Zoos praktiziert. Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz rechtfertigte am Freitag bei einem Treffen mit Vertretern von Grünen und Tierschutzorganisationen die Praxis. Elefanten könnten anders als Kaffernbüffel oder Raubkatzen nicht ohne direkten menschlichen Kontakt gehalten werden. Da aber Elefanten Herdentiere seien, müssten die Pfleger zum "Alpha-Tier" werden und ihre Stärke unter Beweis stellen, durch Anketten etwa. "Aber es stimmt, die Tendenz geht zur Reduzierung der Kettenzeiten", so Blaszkiewitz. Der Tierpark plane deshalb, die Gehege im Dickhäuterhaus umzubauen. Unter anderem sollen Boxen und Freigehege vergrößert werden und die Gräben verschwinden. Der Umbau, der bis zu zwölf Millionen Euro kosten soll, sei aber erst in fünf bis sieben Jahren möglich.

Der Tagesspiegel - 28. Apr. 2007
Elefanten vor Ketten retten
Zoodirektor Blaszkiewitz bekam gestern Besuch von streitbaren Tierschützern
Bernhard Blaszkiewitz hat ein dickes Fell. Der Direktor der Berliner Zoos hat sich vor dem Elefantengelände im Tierpark Friedrichsfelde aufgebaut. Die Sonne knallt herab, er trägt Sandalen, weiße Socken und ein rotes Hemd. Hinter ihm beschmeißen sich zwei afrikanische Steppenelefanten mit Sand. Ausnahmsweise geht es für Blaszkiewitz heute mal nicht um Knut, den Wohlfühlbären. Stattdessen wird der Direktor bedrängt von einem bunten Grüppchen aus grünen Bundestagsabgeordneten, einer grünen Berliner Abgeordneten, zwei jungen Elefantenrechtlern und einem halben Dutzend Sympathisanten. Sie werfen ihm vor, die Elefanten in den Ställen nicht artgerecht zu halten. "Die Tiere werden angekettet. Die Folge sind Aggressivität und Unfälle", sagt Claudia Hämmerling, die für die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus sitzt, und sich seit vergangenem Jahr mit den Dickhäutern beschäftigt. Auch deshalb komme es zu Unfällen wie vergangenen September, als Mafuta, die Elefantenkuh, einem Pfleger mehrere Schneidezähne ausschlug und die Rippen brach. Blaszkiewitz verzieht keine Miene: "Ich bin selbst fünf Jahre lang Elefantenpfleger gewesen. Die Ankettung schadet den Tieren gar nicht, und es ist falsch, dass Menschen gefährdet sind. Außerdem ist ein Zoo ein Surrogat der Natur, nicht ihr Imitat." Die Grünen-Frauen verdrehen die Augen. Da kommt von hinten ein Dickhäuter angetrottet. Es ist Lila, die mächtige Elefantenkuh. Sie wedelt mit den großen Ohren, rüsselt über den Graben und verspritzt ein paar Tropfen Speichel über der Gruppe. Blaszkiewitz dreht sich um: "Lila, lass das. Die sind nicht so böse wie sie aussehen." Die Elefantenschützer finden das nicht witzig. Die grüne Bundestagsabgeordnete Bärbel Höhn, die auch mal Umweltministerin von Nordrhein-Westfalen war, will wissen, warum die weiblichen Tiere ausgerechnet im Friedrichsfelder Elefantenhaus nachts angekettet würden, während es diese Praxis nur noch in neun von 138 Zoos in ganz Europa gebe. Blaszkiewitz blöfft zurück: "Also, diese Zahlen sind zu bezweifeln. Wir haben eben ein Platzproblem." Er kündigt an, dass das Elefantenhaus im Tierpark in fünf bis sieben Jahren umgebaut werde. Dann müssten die Elefantenkühe statt derzeit 14 Stunden nur noch drei Stunden zur Pflege angekettet werden. Das Ganze koste 10 bis 12 Millionen Euro, schätzt der Zoodirektor. Er fügt an, dass in Friedrichsfelde in den vergangenen neun Jahren acht Elefantenbabys hinzugekommen seien. "Das ist unser Beitrag zum Artenschutz." Derzeit seien zwei Elefantenkühe schwanger. Der erste Geburtstermin liege im Mai, der zweite voraussichtlich im August. Jetzt schaltet sich Tobias Dornbusch von der European Elephant Group ein. Er trägt einen Safari-Hut und besteht darauf, dass der Kontakt mit Menschen den Elefanten schade, denn die Elefanten würden unterworfen und dadurch in ihrem Verhalten gestört. Der Tod eines Elefantenbabys im Juni 2005 sei darauf zurückzuführen, glaubt er. Damals hatte die Elefantenkuh Pori ihr Baby kurz nach der Geburt erdrückt. Blaszkiewitz verschränkt die Arme und blickt sich nach Lila um: "Die Kuh hat ihr Baby getötet, weil sie nach der Geburt nicht sediert wurde", sagt er. Den engen Kontakt mit den Menschen halte er außerdem für wichtig. Elefanten seien neben den Menschenaffen die intelligentesten Tiere. "Für ihre seelische Befindlichkeit ist es wichtig, dass der Mensch Teil ihrer Herde ist."

ka-news.de - 27. Apr. 2007
Verbundkarte für Zoo und Naturkundemuseum
Karlsruhe. Der Zoo und das Naturkundemuseum gehen künftig gemeinsame Wege. Zoochefin Gisela von Hegel und Museumsleiter Volkmar Wirth berichteten gestern über die Zusammenarbeit zwischen beiden Einrichtungen und stellten die Verbundkarte vor, mit der man den Zoologischen Stadtgarten und das Naturkundemuseum am gleichen Tag zu einem ermäßigten Preis besuchen kann. Bei aufziehendem Regen könnten die Besucher das Naturkundemuseum aufsuchen, bei strahlendem Sonnenschein dagegen böte sich ein Besuch des Zoos an. Von Hegel betont in diesem Zusammenhang die räumliche Nähe der beiden Einrichtungen, die einen schnellen Ortswechsel ermögliche. Die Verantwortlichen wollen die Verbundkarte ein Jahr zur Probe einführen; im Erfolgsfall soll das Projekt fortgeführt werden. Daneben wollen der Zoo und das Naturkundemuseum auch in anderen Bereichen verstärkt kooperieren.



Planung und Bau

Münsterländische Volkszeitung - 27. Apr. 2007
Die Rückkehr der Bären
Rheine. Die Bären kehren nach vielen Jahren in den Naturzoo Rheine zurück. In der Jahreshauptversammlung des Vereins Naturzoo stellte Zoodirektor Achim Johann am Mittwochabend im Hotel Lücke konkrete Pläne für ein 3000 Quadratmeter großes Bärengehege im nordöstlichen Teils des Zoos, in direkter Nachbarschaft der Pinguin-Anlage vor. Bereits im Herbst ist der erste Spatenstich geplant, 2009 sollen dann ein oder zwei ostasiatische Lippenbären gemeinsam mit indischen Goldschakalen dort einziehen. Ausgestattet wird die Anlage mit einer Informationshütte, einem Bärenhaus, Klettermöglichkeiten und einem Wasserbecken für die Bären. Etwa 750000 Euro wird die Anlage kosten, die durch eigene Rücklagen des Naturzoos städtische Investitionszuschüsse und Drittmittel finanziert werden soll.

Thüringische Landeszeitung - 27. Apr. 2007
Erstes Leben gesichtet
"Es ist schon etwas ungünstig gelegen", erkannte gestern Professor Harald Roth auf den ersten Blick, als er seinen Erfurt-Besuch dazu nutzte, um bei der "Belebung" des Riff-Aquariums am Nettelbeckufer dabei zu sein. Der erste Direktor des Erfurter Zooparks konnte sich auch noch daran erinnern, warum das Aquarium und der Zoo bis vor kurzem zwei vollkommen eigenständige Dinge waren: Das Aquarium, das es bereits vor dem Zoo gab, hatte im sozialistischen Erfurt stets eine große Lobby gehabt - im Gegensatz zum Zoo, der von der Parteispitze eigentlich nicht gewollt war, für den keine Zukunft gesehen wurde. Für das "Erfurter Riff" läuft derzeit der Countdown. Die Wasserqualität stimmt bereits, bestätigte Revierleiter Rainer Eisenblätter. Die Nitratwerte würden dem "Probefisch", einem Silberflossenblatt, bereits genügen. Zwei Wochen will man bis zu seinem Einsatz noch warten, damit die Organismen und Bakterien mit zum Tragen kommen, die dem Riff gestern hinzugefügt wurden. Aus Singapur wurde gestern eine Tonne "lebende Steine" geliefert, das körbchenweise eingebaut wurde.

Mallorca Magazin - 27. Apr. 2007
Palma Aquarium: Fähr-Tickets für zwölf Haifische
Mallorca. Um den offiziellen Eröffnungstermin machen die Betreiber des Palma Aquariums noch ein Geheimnis. Fest steht aber, dass die Türen in der letzten Maiwoche für das Publikum geöffnet werden sollen. „Vorausgesetzt, es treten keine unvorhersehbaren Komplikationen auf”, schränkt Pressesprecherin Patricia Soler ein. Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren, das Gebäude nimmt von innen und außen zusehends seine endgültige Gestalt an. Täglich bevölkern mehr Fische die insgesamt 55 Becken der Anlage. Das größte kann von den Besuchern unter Wasser und trockenen Fußes begangen werden. Bei dem „Gran Azul” handelt es sich um eine Spezialkonstruktion, die dem Druck von 3'5 Millionen Liter Wasser standhalten muss. Zwölf Haie verschiedener Arten wurden von den Aquariumtauchern in ihr neues Revier entlassen. Insgesamt 70 Prozent der angestrebten 8000 Meerestiere befänden sich inzwischen bereits im Aquarium und gewöhnten sich an ihre neuen Lebensumstände. Etwa 700 unterschiedliche Spezies sollen künftig die Besucher in ihren Bann ziehen. Der Rundweg an allen Becken vorbei ist knapp einen Kilometer lang. Allein 7500 Quadratmeter beträgt die Grundfläche der neuen Attraktion. 32 Millionen Euro hat das Unternehmen Coral World International vor den Toren der Balearen-Hauptstadt investiert. Es ist das jüngste von insgesamt vier Aquarien der Firma. Die übrigen befinden sich in Australien, Hawaii und Israel.



Aktionen

newsropa - 27. Apr. 2007
Hakuna Matata – Afrika hautnah erleben und gewinnen
Wer schon immer mal in die Rolle eines Forschers schlüpfen wollte, der auf einer Safaritour in Afrika auf der Suche nach spannenden Tierbeobachtungen die Savannen durchstreift und den schwarzen Kontinent mit allen Sinnen erlebt, aber den weiten Flug nicht auf sich nehmen möchte, dem sei Hakuna Matata – der exotische Abend in der Kiwara-Savanne des Zoo Leipzig am Mittwoch, dem 02. Mai 2007 um 18.30 Uhr wärmstens empfohlen. Afrikanische Rhythmen, traditionelle Musik, authentischer Tanz und Fackelschein verbreiten mystische Atmosphäre in der Kiwara-Lodge. Im Preis von 60 Euro pro Person sind Zooeintritt, eine Abendführung, ein afrikanisches Buffet und ein exotischer Begrüßungsdrink enthalten. Von Mai an heißt es an jedem 1. Mittwoch im Monat im Zoo Leipzig „Hakuna Matata – Afrika hautnah erleben“.

sz-online - Mittwoch, 2. Mai 2007
Im Zoo steppt wieder der Bär
Berlin hat Knut, aber Dresden hat Dixie! Sechs internationale Jazz und Dixie-Kapellen locken am Sonntag tausende große und kleine Fans der urigen, handgemachten Musik zum Auftakt des Internationalen Dixieland Festivals in den Dresdner Zoo. Der erste Dresdner Dixie-Marathon des Jahres findet traditionell zwischen den Gehegen von Elefant, Löwe und Co. statt. Auf zwei Bühnen am Afrikahaus und am Pinguin Cafe geben sich bekannte Dresdner und internationale Szenegrößen das Mikrofon in die Hand. ... Und weil beim Dixie niemand ruhig bleiben kann und Bewegung bekanntlich hungrig und durstig macht, sorgt die Zoo-Gastronomie rund um die Bühnen mit Grillstationen und Bierständen auch kulinarisch für Volksfeststimmung bei den Gästen.

Kanal8 - 27. Apr. 2007
Im Zoo steppt wieder der Bär
Sechs internationale Jazz und Dixie-Kapellen locken am Sonntag, dem 6. Mai, tausende große und kleine Fans der urigen, handgemachten Musik zum Auftakt des Internationalen Dixieland Festivals in den Dresdner Zoo. Der erste Dresdner Dixie-Marathon des Jahres findet traditionell zwischen den Gehegen von Elefant, Löwe und Co. statt. Auf zwei Bühnen am Afrikahaus und am Pinguin Cafe geben sich bekannte Dresdner und internationale Szenegrößen das Mikrofon in die Hand. Und weil beim Dixie niemand ruhig bleiben kann und Bewegung bekanntlich hungrig und durstig macht, sorgt die Zoo-Gastronomie rund um die Bühnen mit Grillstationen und Bierständen auch kulinarisch für Volksfeststimmung bei den Gästen.

meinberlin.de - 27. Apr. 2007
Hexen und Teufel treffen sich
Hexen, Teufel, Gaukler und Feuerschlucker werden auf dem weiträumigen Gelände ihr Unwesen treiben, sagte Vivien Kreft, Sprecherin des Zoos in Berlin. Wer sich dabei mehr für die Tiere interessiert, bekommt allerdings nur die wenigen zu sehen, die bereits im Freien übernachten. Dafür werden die leeren Anlagen „gespenstisch beleuchtet”. Auf einer großen Bühne wird den Angaben zufolge eine Wahrsagerin ihre allwissende Kristallkugel nach der Zukunft der großen und kleinen Besucher befragen. Die Hexe Roxana tanzt auf Scherben und ein Magisches Duett verzaubert mit seinen Illusionen die Gäste. Lutz der Teufel und die Hexe Spiluda würden Einblicke in ihre Handwerkskünste gewähren, versprach Kreft. Beginn ist ab 18 Uhr an den Eingängen Löwen- und Elefantentor.

Berliner Morgenpost - 29. Apr. 2007
Allerlei Magisches im Berliner Zoo zur Walpurgisnacht
Besucher des Berliner Zoos können an diesem Montag nicht nur exotische Tiere bestaunen - auch Hexen, Teufel, Gaukler und Feuerschlucker tummeln sich in der Menge. Zur Walpurgisnacht soll eine gespenstische Atmosphäre erzeugt werden, teilte ein Sprecher des Berliner Zoos mit. Bei einem Wahrsager können Neugierige etwas über ihre Zukunft erfahren. Auf dem Programm stehen auch eine Zauberschau und der Tanz einer Hexe auf Scherben. Kinder können sich schminken lassen. Die magischen Attraktionen beginnen um 18.00 Uhr am Elefanten- und Löwentor.

HNA.de - Mittwoch, 2. Mai 2007
Für Frühaufsteher: Der Wald erwacht
Nach dem milden Winter erwacht unser Wald zu neuem Leben. Was gibt es Schöneres als eine morgendliche Exkursion durch den Tierpark Sababurg? Am Sonntag, 6. Mai, besteht dazu erstmals Gelegenheit. Allerdings ist frühes Aufstehen angesagt: Treffpunkt ist um 6 Uhr früh im Eingangsbereich.
Dieter Sellemann vom Kreisjagdverein führt die Besucher durch den ganzen Tierpark. ... Zwei Stunden ist man etwa in dem weitläufigen Gelände bei tief stehender Sonne unterwegs. Festes Schuhwerk, ein Fernglas und natürlich eine Kamera werden empfohlen. Nach dem Rundgang lädt das Gasthaus "Zum Thiergarten" zu einem Frühstücksbuffet ein.

presse-service.de - 30. Apr. 2007
Sonntagsschule: Exkursion zum Thema Singvögel
Während einer Exkursion im Heimat-Tierpark Olderdissen erleben die Teilnehmer der Sonntagsschule am Sonntag, 6. Mai, den Gesang der verschiedenen Singvögel und lernen sie genauer kennen. Außerdem erfahren die Hobbypennäler Interessantes über den Marderhund. Der Förderkreis ´Lernort Natur` lädt alle Schulkinder bis zwölf Jahre zur Sonntagsschule, von 10 bis 11 Uhr, ein.

Frankfurter Neue Presse - 30. Apr. 2007
Wilhelm-Kobelt-Zoo eröffnet morgen mit einigen Neuzugängen die Saison
Am Samstag war es wieder soweit: Da öffnete der Wilhelm-Kobelt-Zoo für eine auserwählte Gästeschar das erste Mal diese Saison seine Pforten. Bei der traditionellen Ortsbegehung, zu der Kommunalpolitiker, großzügige Spender und besonders treue Besucher geladen waren, präsentiert der Zoo alljährlich Neuheiten und informiert über Investitionen.

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - Donnerstag, 3. Mai 2007
Auf Safari-Tour durch den Zoo
Bequemer geht es nicht: Der Zoo und die Petermännchen-Stadtrundfahrten haben gemeinsam eine Safari durch den Schweriner Tierpark organisiert. Der Kleinbus wird künftig immer freitags am Haupteingang für Touren durch das 17 Hektar große Areal zur Verfügung stehen. „Wir haben in der Vergangenheit insbesondere auf Anfragen von Seniorengruppen schon solche Zoorundfahrten durchgeführt“, sagt Klaus-Dieter Neugebauer, Geschäftsführer der Petermännchen Stadtrundfahrten. Zoosprecherin Erika Hellmich ergänzt: „Wir haben gespürt, dass die Nachfrage nach diesen Safari-Touren stetig anwächst. Deshalb haben wir gemeinsam das neue Angebot geschaffen.“ ... Auf der rund drei Kilometer langen Tour würden vor allen Gehegen Informationen gegeben, oftmals sogar mit Anschauungsstücken angereichert. So könnten etwa ein Straußenei oder ein Giraffenzahn, ein Stück Tigerfell oder Schlangenhaut in die Hand genommen werden. Hinzu komme der Spaß-Effekt, fügt Hellmig hinzu.

Leipziger Volkszeitung Mittwoch, 2. Mai 2007
Sonntagsführungen: Wonnemonat Mai entführt in die schillernde Welt der Vögel
Getöse, Geschnatter und buntes Gefieder laden im Mai zu den Sonntagsführungen in den Zoo ein. Ab 11 Uhr startet die Tour in die facettenreiche Welt der Vögel. Vorbei an rosafarbene Flamingos, an strahlend blaue Hyazintharas, an fracktragende Pinguine bis hin zu den seltsam anmutenden Marabus der Kiwara-Savanne. Die Vogelwelt des Zoos Leipzig ist faszinierend und bietet den aufmerksamen Hobbyornithologen über 130 Arten mit insgesamt 600 Individuen und einer Vielzahl an augenscheinlichen Besonderheiten. ... Die Sonntagsführungen im Mai möchten Sie in die imposante und schillernde Vogelwelt entführen. Erfahren Sie, warum Aras über 60 Jahre alt werden können, warum der Marabu ebenfalls als Professorvogel bekannt ist und warum die Strauße ab und zu den Kopf in den Sand stecken.

Tageblatt-online Mittwoch, 2. Mai 2007
Wenn der Lori um die Nase flattert
Wenn auf einmal bunte Papageien um die Nase flattern und der Vogelruf ganz nahe klingt, dann kann das nur eins bedeuten: Die Lori-Kontaktvoliere im Vogelpark Walsrode ist wieder eröffnet! Wie gewohnt können die großen und kleinen Besucher die rund 50 australischen Papageien wieder hautnah erleben und sogar füttern. Mit einem frisch angerührten Nektar, der für 50 Cent an der Burgschänke neben der Uhu-Burg erhältlich ist, können die Besucher die bunten Loris ganz dicht an sich heranlocken und sogar auf ihrem Arm sitzen lassen. Ein unvergessliches Erlebnis, das auch bereits für die ganz Kleinen geeignet ist. Die Loris werden aufgrund ihrer prächtigen Färbung auch Regenbogenloris genannt und sind für die Kontaktvoliere besonders gut geeignet. Sie sind kaum ängstlich und können deshalb sehr gut an Menschen gewöhnt werden. Im Vogelpark Walsrode fühlen sie sich so wohl, dass sie in der zehn mal fünfzehn Meter großen Kontaktvoliere sogar brüten.



Nachwuchs

FR-online.de - Donnerstag, 3. Mai 2007
Nicht küssen, nur schnuppern
Nuru steht auf seinen spillerigen Beinchen regungslos und schaut und schaut. Ab und an legt das bald drei Monate alte Netzgiraffen-Junge den Kopf ein wenig schief und sieht in diesem Moment aus wie E.T., wenn er nach Hause telefonieren möchte. Der Blick aus diesen seelenvollen, für die schmale Schnauze noch viel zu großen braunen Augen treffen den Betrachter mitten ins Herz. Dagegen kommen Knuts blanke Knopfaugen überhaupt nicht an. Aber das ist jetzt wieder so ein Gedankengang, der Reviertierpfleger Gerd Fuchs tierisch auf die Nerven geht: die allgemeine Verzückung über den Berliner Eisbären. Alle reagierten aufs "Kindchenschema", "alles so niedlich, so süß". Er schüttelt sich. Der "doofe Knut", sagt Gerd Fuchs mit einem Augenzwinkern, sei schuld, dass sich alle Medien nun auf den ebenfalls von seiner Mutter (Edita) verstoßenen Nuru stürzten. Und auf ihn, den Reviertierpfleger im Giraffenhaus, der in den vergangenen knapp drei Monaten dafür lebte, Nuru permanent via Videokamera zu beobachten, seinen Kot (schwarz glänzende Knoddeln müssen es sein) zu prüfen und ihm sein großes Fläschchen zu geben. .. Nuru darf nicht in die Herde. Er ist noch zu klein, um sich ohne Bezugstier in die Herde wagen zu können. Sein wichtigstes Lebewesen ist Gerd Fuchs. Wenn der Pfleger zur Fütterungszeit die Stufen zur Gittertür erklimmt, könnte man sagen, dass ein Lächeln über Nurus Antlitz huscht - wenn sich das der Pfleger nicht verbäte. Jedenfalls setzt sich die junge Netzgiraffe mit ihrem eleganten, wippenden Gang in Bewegung und schiebt die Schnauze in Fuchs' grauen Bart. Das sieht aus wie ein Begrüßungskuss, ist aber ein Wiedererkennungsschnuppern. Keine Vermenschlichung, kein zu inniger Kontakt zum Tier ist Gerd Fuchs Credo: Er will alles dafür tun, dass Nuru ein kräftiger, paarungswilliger Bulle wird und kein problematischer, menschenbezogener Außenseiter, den dann kein Zoo auf der Welt wirklich will. "Nur dann ist die Handaufzucht gelungen", sagt er.

Bad Vilbel Online - Donnerstag, 3. Mai 2007
Tag und Nacht tierisch gut drauf
Knut ist kuschelig und knubbelig. Knut hat ein dickes Fell, ganz weiß, wenn er sich nicht gerade in der Erde gewälzt hat. Knut, das ist das Eisbär-Baby im Berliner Zoo. Nuru hat zwar kein weißes Fell, dafür aber ziemlich lange Beine und tiefdunkle Knopfaugen. Nuru ist der Sonnenschein im Frankfurter Zoo. Nach 456 Tagen Tragezeit kam der Nachwuchs der Netzgiraffen Hatari und Edita am 12. Februar mit den Vorderbeinen und dem Kopf voran aus zwei Metern Höhe in dem Tiergehege im Osten der Stadt zur Welt. Seitdem ist "Nuru", was aus Swahili übersetzt Sonnenschein bedeutet, einer der Lieblinge der Zoo-Besucher.

Naumburger Tageblatt Mittwoch, 2. Mai 2007
Rentier-Nachwuchs im Magdeburger Zoo
Bei den Rentieren im Magdeburger Zoo gibt es erneut Nachwuchs. Am 24. April sei das Weibchen «Annukka» zur Welt gekommen, sagte Zoosprecherin Regina Jembere am Mittwoch. «Das Rentierjunge wiegt fünf Kilogramm und tollt schon quietschvergnügt auf der Außenanlage herum.» Die Eltern «Norge» und «Hakon» kamen 1999 als Jungtiere in den Zoo Magdeburg und brachten bislang schon drei Weibchen und fünf Männchen zur Welt. Wie seine Artgenossen trägt auch «Annukka» bald ein Geweih. Rentiere sind die einzige Hirschart, bei der Männchen und Weibchen ein Geweih tragen. Derzeit leben im Magdeburger Zoo vier Rentiere.

Yahoo! Nachrichten - 30. Apr. 2007
Drei Magdeburger Löwenbabys wohlauf
Die drei asiatischen Löwenbabys im Magdeburger Zoo erfreuen sich weiter bester Gesundheit. Die Kleinen entwickelten sich prächtig. Am vergangenen Samstag habe sich Löwenmutter Kalindi zum ersten Mal für kurze Zeit mit einem ihrer Babys den Besuchern im Schaubereich gezeigt. Kalindi hatte am 21. April insgesamt fünf Jungen zur Welt gebracht, von denen kurz darauf zwei gestorben waren.

Kanal8 - 27. Apr. 2007
Drolliger Nachwuchs im Tierpark Chemnitz
Nach dem kürzlich erfolgten Umzug aus dem Winterquartier im Tropenhaus des Tierparks in die Sommerresidenz, die Südamerikaanlage, hat sich bei den Wasserschweinen Nachwuchs eingestellt. Die drei Kleinen sind schon sehr agil und zeigen sich auch den Besuchern. Sie machen, gut behütet von der Mutter, erste Bekanntschaft mit den Mitbewohnern - Alpakas und Nandus - und wurden auch schon beim Baden im Wassergraben gesichtet.

20minuten - 30. Apr. 2007
Das einzige Guereza-Paar in der Schweiz hat in Toni's Zoo ...
Sensationell: Das einzige in der Schweiz lebende Guereza-Paar hat ein Baby bekommen. Für Zooinhaber Toni Röösli um so erfreulicher, als Mantelaffen äusserst schwierig zu halten sind. Freitag, der 13. April war ein echter Glückstag für Cundel und Gorden: Ausgerechnet an diesem Tag hat das sechsjährige Mantelaffenpaar in Toni’s Zoo in Rothenburg Nachwuchs bekommen. Das noch namenlose Baby, dessen Geschlecht man noch nicht kennt, ist im Gegensatz zu seinen Eltern schneeweiss.

sz-online - 29. Apr. 2007
Klein-Peggy grunzt vergnügt
Ein Wildschwein-Ferkel ist seit ein paar Tagen der neue Star im Wildpark Osterzgebirge. Vor ein paar Tagen hat es für Klein-Peggy gar nicht so rosig ausgesehen. „Seine Mutter wollte es nicht so richtig annehmen“, erinnert sich die Tierpflegerin des Wildparks Osterzgebirge. In einer Husarenaktion hat sie das Tier gerettet.

Kieler Nachrichten Mittwoch, 1. Mai 2007
Adebar braucht mehr Regen - Erster Weißstorch-Nachwuchs im Wildpark
Vogelfreunde bangen um frei lebende junge Störche. "Wenn die trockene Wetterlage noch zwei Wochen anhält, kann das fatale Folgen haben", sagte Tierpflegeleiter André Rose vom Wildpark Eekholt. "Die Jungvögel brauchen viele Regenwürmer, die verkriechen sich aber bei Trockenheit." In Eekholt schlüpften vor einer Woche die Weißstorch-Drillinge "Tick", "Trick" und "Track". Sie sind wohlauf und werden mit Fisch- und Fleischstücken gefüttert. Ihre Eltern hatten im Herbst wegen Verletzungen nicht den langen Weg nach Afrika fliegen können und waren daher beim Nestbau früh dran. Rund 30 Pflegestörche leben in Eekholt. Dort kamen 2006 acht Küken zur Welt.



Knut

Deutschlandradio - Bissiger Kommentar vom 25.4.
Im Lande Infantilien - Meldungen aus der Welt der Erwachsenen
Das Delikt heißt Kitsch mit Tieren, doch das Tier kann nichts dafür. Seltsam sind die Aktivitäten ausgewachsener Menschen, die aus der Existenz eines Zootieres ein internationales Medienereignis machen. Als über Ostern zehntausende Menschen in den Berliner Zoo drängen, um das mediale Totemtier zu bestaunen und im Chor "Nein, wie süüüüß!" zu kreischen, kommt es zu Besucherstaus. Seitdem der "Knut" genannte Bär in den Rang einer Sensationsnachricht erhoben wurde, ist alles, das mittelbar mit ihm zu tun hat, selbst wieder eine Nachricht. Mehrmals täglich gibt es neue Depeschen von Weltwucht und Bedeutung: Die Fotografin Annie Leibowitz reist aus den USA an. Der provinzberliner Röchelsänger Frank Zander flanscht sich mit einem Lied über "Knut" an. Die "BZ" drückt ein "großes Knut-Fotoalbum" in den Markt und meldet das auf Seite eins. Alle Beteiligten, vom Bären abgesehen, sind volljährig. Und der von Hysterie unberührte Betrachter fragt sich angesichts der Geschrei-Offensive: Will denn in China gar kein Sack Reis mehr umfallen?
Die Sprache, in der das Dauerspektakel präsentiert wird, ist eine Art Kinder-Eititei. "Bild" wünscht einen geistverlassenen "knuten Tag" und attestiert dem Bären ein "fröhliches Lachen" - da lacht dann eher der Zoologe. Dasselbe Blatt meldet über den "Knut" betreuenden Tierpfleger Thomas Dörflein: "Knuts Menschen-Papa gefällt auch den Frauen". "Menschen-Papa" - man muss es noch einmal sagen: All das sind Meldungen aus der Welt der Erwachsenen.

Berliner Kurier - Donnerstag, 3. Mai 2007
Da sind zwei aBär mal müde!
Schlaf,Knut-»Pchen, schlaf! Dein Ziehpapa ist... Auch gaaanz müde! Thomas Dörflein und der Babybär. Wie in der Komposition eines Künstlers in Schwarz und Weiß kuschelt sich Knut ganz malerisch in die Arme seines Ziehpapas. Und dann brennt die Sonne auf den weißen Pelz von Knut und Dörfleins schwarze Matte. Die Lider werden schwerer - bis beide keine Augen mehr für die vielen Besucher vorm Gehege haben und selig schlummern. Unterdessen war Knut sogar Thema im Bundeskabinett. Kanzlerin Merkel (CDU) erzählte: "Ich werde überall auf ihn angesprochen." Umweltminister Gabriel (SPD) stolz: "Ich bin sogar Knuts Pate." Merkel: "Müssen wir etwa das ganze Futter für den Eisbären bezahlen?" Darauf Finanzminister Steinbrück (SPD) über seinen wohlgenährten Parteifreund: "Wenn wir kein Geld mehr haben für Knuts Futter, stecken wir einfach den Gabriel ins Gehege ..."

oe24.at - Mittwoch, 2. Mai 2007
Knut wird zum Romanhelden
Der inzwischen fast fünf Monate alte Eisbär Knut soll mit einem Buch und einer eigenen Internetseite gegen Umweltprobleme kämpfen. Man habe einen Vertrag über die Publikationsrechte an Knut geschlossen, teilten das in New York ansässige Medienunternehmen Turtle Pond Publications und der Berliner Zoo am Dienstag mit. Die deutsche Version des Buches solle im Sommer erscheinen. Geschrieben werde es von Bestseller-Autor Craig Hatkoff und seinen Töchtern Juliana (12) und Isabella (8) in Zusammenarbeit mit dem Berliner Zoo. Auch eine kinderfreundliche Internetseite sei geplant."Knut wird weltweit die Herzen von Millionen Lesern erobern und ihre Aufmerksamkeit auf die drohende Klimakatastrophe und die Vernichtung von Lebensräumen lenken", sagte Gerald Uhlich vom Vorstand des Berliner Zoos. Ein Teil der Einnahmen aus dem Buch werde in die Umweltschutzkampagne "Respect Habitats. Knut" des Berliner Zoos fließen.

Freizeit Ratgeber - 2. Mai 2007
Mehr als "nur" Knut: Berliner Zoo hat im Mai viel zu bieten
Klar, Knut ist der unumstrittene Star des Zoolgischen Garten Berlin. Doch der große Tierpark in der Hauptstadt hat noch viel mehr zu bieten. Für den Wonnemonat Mai haben die Betreiber ein abwechslungsreiches Informations- und Unterhaltungsprogramm auf die Beine gestellt. ... Und wer will, kann natürlich jederzeit Knut einen Besuch abstatten.

sueddeutsche.de - Mittwoch, 2. Mai 2007
Berliner Zoo Eisbär Knut bekommt Buchvertrag
Nächste Runde im Medien-Hype um den Berliner Eisbären: Der inzwischen fast fünf Monate alte Knut soll ab Sommer mit einem Buch und einer eigenen Internetseite gegen Umweltprobleme kämpfen. Man habe einen Vertrag über die Publikationsrechte an Knut geschlossen, teilten das in New York ansässige Medienunternehmen "Turtle Pond Publications" und der Berliner Zoo am Dienstag mit. Die deutsche Version des Buches solle im Sommer erscheinen.
Geschrieben werde es von Bestseller-Autor Craig Hatkoff und seinen Töchtern Juliana (12) und Isabella (8) in Zusammenarbeit mit dem Berliner Zoo. Auch eine kinderfreundliche Internetseite sei geplant."Knut wird weltweit die Herzen von Millionen Lesern erobern und ihre Aufmerksamkeit auf die drohende Klimakatastrophe und die Vernichtung von Lebensräumen lenken", sagte Gerald Uhlich vom Vorstand des Berliner Zoos. Ein Teil der Einnahmen aus dem Buch werde in die Umweltschutzkampagne "Respect Habitats. Knut" des Berliner Zoos fließen.

Augsburger Allgemeine - Mittwoch, 2. Mai 2007
Harry-Potter-Verlag sichert sich Rechte an Knut
Der amerikanische Verlag Scholastic («Harry Potter») plant ein Kinderbuch über den kleinen Berliner Eisbären Knut. Die Knut-Geschichte von Bestsellerautor Craig Hatkoff und seinen Töchtern Juliana und Isabella soll im Sommer in Deutschland und im Herbst in den USA erscheinen. Das teilten der Zoo Berlin und das US-Medienunternehmen Turtle Pond am Dienstag mit. Sie hätten eine «vielfältige Plattform für Kinder» sowie «exklusive, weltweite Buchrechte» vereinbart. Außerdem seien eine Internetseite, eine DVD und andere Produkte rund um den kleinen Pelzträger geplant.

die-news.de - 1. Mai 2007
KNUT wird Roman-Held
Knut wird demnächst zum Helden eines Buches. Das abenteuerliche Leben des Eisbärenbabys soll nämlich in eine Geschichte gepackt werden. Laut der "Bild"-Zeitung will der US-Verlag "Scholastic", der bringt auch die "Harry Potter"-Bücher auf den Markt, ein Kinderbuch veröffentlichen, in dem es um den Klimawandel gehen soll. Außerdem soll mit Hilfe von Knut die Vernichtung der Lebensräume von Eisbären angeprangert werden. Übrigens: Knut durfte jetzt zum ersten Mal seinen Vater Lars besuchen. Allerdings fand das Treffen vorsichtshalber hinter Glas statt. Knut ist derzeit die Attraktion des Berliner Zoos. Über ihn wurden sogar schon mehrere Songs geschrieben.

Web.de - 1. Mai 2007
Harry-Potter-Verlag sichert sich Rechte an Knut
Der amerikanische Verlag Scholastic ("Harry Potter") plant ein Kinderbuch über den kleinen Berliner Eisbären Knut. Die Knut-Geschichte von Bestsellerautor Craig Hatkoff und seinen Töchtern Juliana und Isabella soll im Sommer in Deutschland und im Herbst in den USA erscheinen. Das teilten der Zoo Berlin und das US-Medienunternehmen Turtle Pond am Dienstag mit. Sie hätten eine "vielfältige Plattform für Kinder" sowie "exklusive, weltweite Buchrechte" vereinbart. Außerdem seien eine Internetseite, eine DVD und andere Produkte rund um den kleinen Pelzträger geplant. "Knut wird weltweit die Herzen von Millionen von Lesern gewinnen und ihre Aufmerksamkeit auf die drohende Klimakatastrophe und die Vernichtung von Lebensräumen lenken", hofft Zoo-Vorstandsmitglied Gerald R. Uhlich.

meinberlin.de - 30. Apr. 2007
Ist Chicagos Eisbär echter als Knut?
So sieht er aus: Der „Itty-Bitty Bear” (klitzekleine Bär) aus Chicago. Schmuddlig knuddelig tapst er durch das Gehege. Muss Knut um seinen Status als süßester Eisbär fürchten? Den Unterschied zwischen Knut und dem „Itty-Bitty Bear” (klitzekleiner Bär), so der bisherige Name des amerikanischen Bären, beschreibt die Sun-Times so: Knut sei ein bisschen weißer und flauschiger, aber das sei nur so, weil der von Menschen aufgezogene deutsche Bär gebadet und gebürstet worden sei. Brookfields immer noch namenloses männliches Jungtier lebte bisher mit seiner Mutter abseits der Öffentlichkeit in der Mutterschaftshöhle mit natürlichem Boden und einem Strohpolster. Der erste öffentliche Auftritt von Chicagos Eisbärbaby wurde mit großem „Tamtam” am 20. April 2007 gefeiert. Mit einer ausgeklügelten PR-Aktion hofft der Brookfield-Zoo, die internationale Aufmerksamkeit von Knut weg auf seinen Eisbär zu ziehen.

Berliner Kurier - 30. Apr. 2007
Super Sonne
Zahn-Weh ade! Knuddel-Knut hat sich am Wochenende wieder so richtig ausgetobt. Zur Freude der gut 20 000 Zoo-Besucher. Der Ringkampf mit Ziehpapa Thomas Dörflein wurde zur Tobe-Runde mit Abkühlung. "Von den Zahnschmerzen der letzten Tage ist ihm nun wirklich nichts mehr anzumerken", sagt Bären-Kurator Heiner Klös. Außerdem hat Knut auch wieder zugelegt. Er bringt mittlerweile stramme 17 Kilo auf die Waage.

Berliner Zeitung - 29. Apr. 2007
Knut hatte Patenbesuch
Eisbärbaby Knut hatte am Sonnabend Patenbesuch: Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) kam zu einer ganz privaten Stippvisite in den Zoo. "Er hat gute Laune mit gebracht, aber keine Süßigkeiten", sagt Bärenkurator Heiner Klös. Die wären für den kleinen Eisbären schädlich, "und Paten sollen sich schließlich darum kümmern, dass ihre Patenkinder gesund aufwachsen und eine gute Erziehung erhalten." Wie oft der Minister Knut besuchen wird, will Klös nicht sagen: "Er wird sicherlich häufiger kommen, vor allem jetzt, wo Knut noch klein ist." Gabriel bezeichnete Vorwürfe des Nürtinger Tierrechtlers Frank Albrecht als absurd. Albrecht hatte dem Zoologischen Garten extreme Tierquälerei vorgeworfen.




Volksstimme Magdeburg Donnerstag, 3. Mai 2007
Nach spektakulärem Affen-Ausbruch: Nana wieder da, aber wo ist Fredy?
Aufregung am 1. Mai im Magdeburger Zoo : Besucher sichteten auf der Straße Am Vogelgesang einen Schimpansen, der es sich auf einem Gartenzaun gemütlich gemacht hatte – außerhalb des Zoos. Affendame " Nana " war die Ausreißerin. Allerdings war ihr Ausflug nach rund 20 Minuten wieder vorbei.
Was im ersten Augenblick ganz lustig klingt, für den Zoo war der Spaziergang von Schimpansen-Dame " Nana " am 1. Mai alles andere als witzig. " Das darf nicht passieren ", sagte gestern Zoo-Chef Kai Perret. Wie war es zum unerlaubten Ausflug von Nana gekommen ? Im Rahmen ihrer Routinearbeit hatte die zuständige Tierpfl egerin am Dienstag Reinigungsarbeiten im Affenhaus begonnen. Dazu musste sie die beiden Schimpansen Wubbo und Nana in einem Extrabereich des Affenhauses einsperren. Dabei habe sie, so Perret, offensichtlich übersehen, dass Nana sich nicht in diesen Sicherheitsbereich begeben hatte. Und da bei solchen Reinigungsarbeiten die Türen des Geheges zum Außenbereich hin nicht abgeschlossen sind, war es für die Schimpansin ein Leichtes, die Tür zu öffnen und nach draußen zu spazieren. Sie ist dann durch den Zoo-Eingang getrottet und hat für rund 20 Minuten auf der Straße Am Vogelgesang die Passanten in Erstaunen versetzt. Und hat sich sogar streicheln lassen.

Hamburger Abendblatt - Donnerstag, 3. Mai 2007
Als die Strauße Mode waren
Heute muss der Mode wegen kaum noch ein Strauß seine Federn lassen. Vor 100 Jahren aber, als Carl Hagenbeck in Stellingen seinen Tierpark eröffnete, waren die langhälsigen, langbeinigen Vögel gerade außerordentlich wegen ihrer extravaganten Federn geschätzt. Diesen Modetrend wusste der geschäftstüchtige Hamburger zu nutzen: Hagenbeck eröffnete in Hamburg die erste deutsche Straußenfarm. Am 21. Juni 1909, gut zwei Jahre nach Tierparköffnung, weihte Kaiserin Auguste Viktoria die nahe dem damaligen Haupteingang gelegene Straußenfarm ein. ... Die Straußenfarm schloss Anfang der 20er-Jahre, als der Tierpark nach den großen Versorgungsengpässen im Ersten Weltkrieg vorübergehend schließen musste. Einige Exemplare des Blauhalsstraußes besiedeln aber noch heute das berühmte Afrika-Panorma im Tierpark, das sie sich mit sechs Warzenschweinen, acht Chapmannzebras und vier Marabus teilen. "Strauße sind unberechenbar, das macht sie so spannend", sagt Tierpfleger Tony Kershaw (50). Mehr als 70 Jungstrauße ließ er in der Brutmaschine in den vergangenen Jahren schlüpfen. Nicht mehr für die Federgewinnung - sondern nur zum Anschauen.

Badische Zeitung - Donnerstag, 3. Mai 2007
Der Park lockte Kaiser und Könige
Vor knapp 100 Jahren, am 7. Mai 1907, ging für Gründer Carl Hagenbeck ein Traum in Erfüllung: Sein für die damalige Zeit revolutionärer Tierpark öffnete die Tore. Freier und natürlicher als in den bis dahin üblichen Menagerien und zoologischen Gärten wollte Hagenbeck die Tiere halten. "Hagenbeck wusste aus jahrelangen Erfahrungen, dass die Menschen Spaß daran haben, Tiere zu beobachten, zuzuschauen, wie sie miteinander spielen oder sich balgen" , schreibt der Autor Haug von Kuenheim, der gerade eine Biografie über Hagenbeck geschrieben hat. Zoodirektoren aus ganz Deutschland und dem Ausland reisten zur Eröffnung des Tierparks nach Stellingen, das damals noch nicht zu Hamburg gehörte. ... Seine Tierparkidee sorgte für Aufsehen, galt als vorbildhaft und zukunftsweisend: Keine Gitter, sondern große Freisichtanlagen. Die Umgebung sollte an die Heimat der Tiere erinnern. Von der afrikanischen Steppe bis hin zum künstlichen Hochgebirge — das von Hagenbeck geschaffene zentrale Panorama prägt bis heute das Bild des Tierparks.

HNA.de - Mittwoch, 2. Mai 2007
Jungwölfe aus Österreich
Nach zehn Jahren ohne Nachwuchs im Wolfsgehege hofft der Wildpark nun wieder auf Jungtiere. "Wir haben unsere sechsjährige Wölfin abgegeben und dafür drei junge Wölfinnen aus dem Tierpark Herberstein in Österreich beschafft", erklärte Wildparkleiter Albert Hernold am Montag beim Rundgang des Fördervereins mit anschließender Jahreshauptversammlung. Die jungen Timber-Wölfinnen sind jetzt etwa ein Jahr alt und werden im Alter von 16 bis 17 Monaten geschlechtsreif. Noch werden sie in einen Extra-Gehege gehalten, um sie zunächst an die beiden männlichen Wölfe im Gehege nebenan zu gewöhnen. Der Förderverein unterstützte die Beschaffung mit einen Zuschuss von 1200 Euro, erklärte Vorsitzender Wolfgang Gottschalk. Weitere Zuschüsse gewährte der Verein 2006 für die Greifenwarte (1200 Euro) sowie eine neue Filteranlage im Ottergehege. Dort sind nach wie vor die beiden Otterfrauen Jule und Fienchen zu Hause. Der Wildpark hat aber die Hoffnung noch nicht aufgegeben, doch noch ein männliches Tier zu bekommen.

MDR - Mittwoch, 2. Mai 2007
Ausgerissener Luchs wieder da
Einer der beiden ausgebüxten Suhler Luchse ist wieder da. Wie ein Sprecher des Tierparks MDR 1 Radio- Thüringen bestätigte, wurde das weibliche Tier am Morgen unweit des Mufflon-Geheges mit Hilfe einer Falle gefangen und betäubt. Die Raubkatze soll nun wieder ans Gehege gewöhnt werden. Beim Sturmtief "Kyrill" war das Luchs-Pärchen Mitte Januar ausgebüxt. Das Männchen wurde zuletzt im Wald bei Gehren im Ilmkreis gesehen

Neue OZ Online - 1. Mai 2007
Erstmals Augen-OP bei Nashorn
Ein Ärzteteam operiert am Mittwoch erstmals die Augen eines Nashorns. Für den von Geburt an blinden, acht Monate alten "Heini" aus dem Serengeti-Park in Hodenhagen ist die Operation des "Grauen Stars" die einzige Chance, zu überleben. Im Gehege wäre die Verletzungsgefahr für das blinde Tier zu groß, eine Stallhaltung nicht artgerecht. Damit der Park «Heini» nicht einschläfern muss, werden ihm unter Vollnarkose künstliche Linsen eingesetzt. Weil Dickhäuter einen sehr empfindlichen Kreislauf haben, gilt die Narkose als kritisch.

Berliner Kurier - Donnerstag, 3. Mai 2007
Sea Life-Aquarium: Dickkopf-Fisch verwirrt Tier-Experten
Sie schwimmen Runde um Runde. Bei den Makrelen im Sea Life-Aquarium geht es immer rund. Und zwar rechts rum! Alle 150. Nur einer schwimmt gegen den Strom. Willi. Der will nicht. Der Schwarmring im Sea Life bringt die Besucher ins Schwärmen. Sie können sich an den Makrelen kaum satt sehen. Wie sie gemeinsam durchs Wasser gleiten. Denn "Mitmachen!", das ist eisernes Makrelen-Motto. Eigentlich. Aber nicht für Willi. Wenn alle rechtsrum schwimmen, schwimmt er linksrum. Ein Links-Abweichler, der sich gegen die Massen (der Makrelen) stellt! Allein gegen alle: Hat die Makrele ‘ne Macke? Sea Life-Chefbiologe Martin Hansel: "Es passiert zum Beispiel, wenn ein Besucher an die scheibe klopft. Oder ein Futterbrocken vor seinem Maul schwimmt." Dann dreht Willi ab. Erst kommt das Fressen, dann die Makrelen-Moral. Doch Willi ist kein Berserker des Beckens, weicht geschickt den anderen Makrelen aus. Aber als Makrele sollte Willi eine Weisheit nicht vergessen: Allein machen sie dich ein!

Stern Shortnews Mittwoch, 1. Mai 2007
Freizeit: Krefelder Zoo: Tier-Animateurin kümmert sich seit einem Jahr um Zoobewohner
Vor einem Jahr wurde im Krefelder Zoo eine Tier-Animateurin eingestellt. So eine Stelle gibt es sonst in keinem Tierpark in Deutschland. Christine Peter erklärte: "Man muss die Tiere bei guter Laune halten." Die Tiere brauchen Beschäftigung, dies klappt hauptsächlich über die Ernährung. Daher sucht die Animateurin ständig neue Stellen, an denen sie dann Leckereien für die Tiere ablegt. Wolfgang Dreßen, der Chef des Zoos, ist mit der seit einem Jahr laufenden Maßnahme zufrieden. Er meint, dies wäre ein "Modell mit Zukunft im modernen Zoo".

swex.de Mittwoch, 30. April 2007
5700 Euro für den Wildpark und die „Burg Schweinstein“
Wenn´s um den Wildpark geht, dann macht Jürgen Montag jeden Spaß mit. Wenn der Ordnungsreferent der Stadt Schweinfurt schon mal aus seinen grauen Amtsstuben kommt und terminlich eine Waldgaststätte besuchen darf, dann auch gerne ein wenig anders gekleidet als üblich für einen Beamten. „Zahnstein? Gallenstein? Klostein?" steht in dicken Lettern auf der Rückseite neuer T-Shirts. Merchandising-Material des Parks, der sich damit finanziert. Und durch Spenden. Und deshalb gab´s am Montag einen Pressetermin.

Waldeckische Landeszeitung Mittwoch, 2. Mai 2007
Besucherzahlen gehen zurück
Der Wildpark soll sein Gesicht in den kommenden Jahren verändern. Die ersten Weichen sind gestellt. Auf der Grundlage zweier Diplomarbeiten gibt die Nationalparkverwaltung ein Entwicklungskonzept in Auftrag. Der Förderverein beteiligt sich an den Kosten von 30 000 Euro mit einem Zuschuss über 15 000 Euro. Das beschloss die Jahreshauptversammlung am Montag nach dem traditionellen Rundgang der Mitglieder durch den Park. "Wir setzen damit ein Signal, dass wir uns einbringen wollen", sagte Vereinsvorsitzender Wolfgang Gottschalk, Edertals Bürgermeister. Der Verein erwarte im Gegenzug, dass die Ideen seiner Mitglieder zur Entwicklung der Parks auch berücksichtigt würden. Neue Gehege und ein Erlebnispfad, die den Wildpark in den Köpfen der Besucher stärker mit dem Nationalpark verknüpfen sollen, gehören zu den ersten Projekten der näheren Zukunft.

Pressrelations - 30. Apr. 2007
Rockstar zu Gast im Zoo Safari- und Hollywoodpark Stukenbrock
Mit Respekt vor den gewaltigen Krallen der Raubkatzen und ganz vorsichtig näherte sich Rockstar Peter Maffay (57) der Gruppe weißer Tiger. Langsam schob er den großen Katzen ein Stückchen Fleisch zu. Der Musiker und Sänger Peter Maffay war zusammen mit seinem amerikanischen "Kollegen" Robby Romero zu einem Besuch in den Zoo Safaripark bekommen. Er nutzte eine kurze Pause während seiner "Allianz für Kinder"-Tournee um die weltbekannten weißen Löwen und Tiger des Park zu besuchen. In einem Gespräch mit Parkchef Fritz Wurms informierte der Tabaluga-Produzent über sein Engagement bei der humanitären Organisation World Vision.

Straubinger Tagblatt - 27. Apr. 2007
Freigänger im Straubinger Tiergarten: Pelikan Quax ist Ausbrecherkönig
Straubing. Pelikan Quax ist Ausbrecherkönig im Tiergarten. 2001 wurde der nicht beringte Vogel im Landkreis gefunden und im Zoo abgegeben. Dort gefällt es der Pelikandame sehr gut – die Gesellschaft ist angenehm, das Essen reichlich. Trotzdem sieht sie sich mehr als freie Mitarbeiterin und büxt, trotz flughemmender Flügelbeschneidung, immer wieder mal aus. Sie dreht dann mit ihren Kumpels, den Störchen, ein paar Runden über dem Danubium des Tiergartens oder schaut mal wieder am Gstütt vorbei. Wenn Quax, die „alles andere als ein Bruchpilot ist“, von einer Zwei- Tages-Tour zurückkommt – länger als eine Übernachtung bleibt sie nie fort –, ,„futtert sie aber locker die doppelte Menge“. Wahrscheinlich ist der Vogel aus dem Donaudelta in Rumänien, einem großem Brutgebiet, nach Westen gewandert.

Holsteinischer Courier - 27. Apr. 2007
Findeläffchen fühlt sich im Tierpark pudelwohl
Neumünster. Es dauert nur Sekunden, dann hat Hilda ihren pinkfarbenen Lieblingsball in der Hand von Mario Lichtenberg entdeckt. Mit einem Kreischen springt das Berberaffenweibchen den Tierpfleger an, beißt sich fest. Zwei Jahre alt wurde Hilda am Freitag. Das Datum hat Tierparkdirektor Dr. Peter Drüwa bestimmt, denn das genaue Alter ist unklar. In ihrem jungen Leben hat das neugierige und verschmuste Äffchen nämlich schon einiges erlebt. Vor einem Jahr alarmierten Anwohner in Hamburg die Polizei, weil ein kleines Affenbaby mutterlos durch die Straßen zog. Hilda wurde eingefangen und kam zunächst ins Tierheim. Doch auch in der Großstadt Hamburg sind die Tierschützer auf die artgerechte Haltung eines Wildtieres nicht eingestellt. Seitdem besetzt Findelkind Hilda ein vom Publikum und den Artgenossen abgetrenntes Gehege. "Wir wollen versuchen, sie in unsere bestehende Gruppe zu integrieren", sagt Drüwa. Als erster Schritt wurde vor Kurzem das dreijährige Männchen Hannes zu Hilda gelassen.

Münstersche Zeitung, 18. April 2007
Gemeckert wird immer
Metelen - Seit Anfang April gibt es eine neue Attraktion in Metelen, den Abenteuerzoo. In der Öffentlichkeit mehrt sich allerdings die Kritik. Moniert werden u.a. zu hoch Eintrittspreise und zu wenig Attraktionen. MZ-Redakteur Christian Bödding sprach darüber mit Investor Peter van den Brand.
>Herr van den Brand, halten sie die Höhe der Eintrittspreise (10 Euro für Erwachsene, 8,50 Euro für Kinder) für gerechtfertigt?
van den Brand: - Ja, ich halte sie für gerechtfertigt. Andere Zoos werden bezuschusst, wir nicht. Wir müssen 19 Prozent Mehrwertsteuer einkalkulieren, andere Zoos nicht. Vergleichbare Einrichtungen nehmen bis zu 18 Euro Eintritt. Zumal bei uns alles andere nur 1 Euro kostet: Bier, Pommes, Bratwurst. Das sehen die Leute nicht.
>Dann wird die Parkplatzgebühr in Höhe von 2 Euro wohl auch berechtigt sein?
van den Brand: - Die Autos stehen bei uns gut und sicher. Außerdem sind als Einweiser allein vier Leute beschäftigt. Die Lohnkosten für diese Beschäftigten sind höher als das, was ich mit der Parkplatzgebühr einnehme.
>Was sagen Sie zu der Kritik, dass es im Abenteuerzoo zu wenig lebende Tiere gibt?
van den Brand: - Wir haben alle Genehmigungen, auch die Zoogenehmigung. Ab dem 20. April kommen die ersten Tiere. Wer aber lebende Elefanten oder Tiger im Käfig sehen will, der muss in einen Zoo gehen.
>Kritiker werfen Ihnen vor, nicht genügend Attraktionen fürs Geld zu bieten. Berechtigt?
van den Brand: - Nehmen Sie nur mal das vergangene Wochenende. Da hatten wir eine große Falkenschau, einen Mittelaltermarkt und ein Wikingerlager im Park. Wo sieht man das in der Nähe?
>Ist die zweite Eintrittskarte, die Sie jetzt beim Eintritt gratis dazu geben, eine Beschwichtigungsmaßnahme für verärgerte Besucher?
van den Brand: - Die Gratiskarte gibt es deshalb dazu, weil momentan noch nicht alle Tiere da sind.
>Können Sie die Kritik am Abenteuerzoo grundsätzlich nachvollziehen?
van den Brand: - Wir hatten seit dem 1. April mehr als 10000 Gäste im Park. Wenn von denen 95 Prozent zufrieden sind und fünf Prozent unzufrieden, was meinen Sie wohl, von wem man mehr hört? Die Leute, die meckern, die werden das heute, morgen und nächstes Jahr tun. Wenn ich denen am Eingang 100 Euro in die Hand drücke, dann meckern die immer noch. Aber fragen sie die Kinder, die haben richtig Spaß, für die ist das ein Abenteuer.
>Derzeit sind noch nicht alle von Ihnen beworbenen Attraktionen im Abenteuerzoo. Hätten Sie den Park nicht besser erst nach kompletter Fertigstellung geöffnet?
van den Brand: - Unsere Leute tun alles dafür, um den Park fertigzustellen. Der Orkan im Januar hat uns sechs Wochen zurückgeworfen. Ich bekomme hier keine Zuschüsse, zahle alles aus eigener Tasche. Unser Problem ist: Auf dem Gelände ist 30 Jahre nichts gemacht worden. Jetzt sollen wir in Windeseile alles nachholen.
>Ihre Meinung ist gefragt: www.westline.de/go/abenteuer
(Die Diskussion ist rege, die Kommentare sind überwiegend vernichtend. Siehe auch
Bericht Abenteuerzoo Metelen)

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


frontpage.fok.nl - 29. Apr. 2007
Netpython geboren in Vlissingen
Netzpython in Vlissingen geboren
Im Reptilienzoo in Vlissingen wurde ein Netzpython geboren. Wahrscheinlich geschah es zum erstenmal, daß eine derartige Würgeschlange in Europa aus dem Ei kroch. Die kleine Schlange ist 80 cm lang. Die Mutter legte im Januar 60 Eier. Zwei wurden in die Couveuse gelegt, aus einem schlüpfte eine kleine Schlange. Der Netzpython ist die längste Schlange der Welt, in der Natur können Weibchen über neun Meter lang werden.

telegraaf.nl - 29. Apr. 2007
Berenbos Rhenen verwelkomt drie Georgische beren
Bärenwald Rhenen begrüßt drei Bären aus Georgien
Nach langem Warten setzten am Sonntag drei Georgische Bären ihren Fuß in den Bärenwald in Ouwehands Tierpark in Rhenen. Die Bären, drei junge Männchen, lebten in einem geschlossenen Zoo in Rustawi, Georgien. Das hat die Stiftung für Bären- und Naturschutz Alertis mtgeteilt. Weil es an Geld mangelte für die Versorgung, sah der Eigentümer der Bären als einzige Lösung nur die Euthanasie. Doch Alertis konnte die Tiere retten durch die Aufnahme in den Bärenwald. ... Der Bärenwald, in dem mißhandelte Bären betreut werden, wurde 1993 auf Initiative von Alertis errichtet. Die Bären, die in den Bärenwald kommen, haben oft ein tragisches Leben hinter sich und erhalten dort die Chance zur Rehabilitation und können wieder das Leben genießen. Die heutigen Bärenwaldbewohner stammen u.a. aus Bosnien, Deutschland und Rußland.

alertis.nl - 29. Apr. 2007
Alertis verwelkomt drie Georgische beren in Het Berenbos
Alertis begrüßt drei Bären aus Georgien im Bärenwald
Nach langem Warten setzten endlich die drei georgischen Bären ihren Fuß in den Bärenwald in Ouwehands Tierpark in Rhenen. Die Bären, drei junge Männchen, lebten in einem kommunalen Zoo in Rustawi, Georgien, der im vorigen Jahr geschlossen wurde. Da die finanziellen Mittel fehlten, um die Bären zu versorgen, sah der Eigentümer der Bären in der Euthanasie die einzige Lösung. Zum Glück konnte Alertis - die Stiftung für Bären- und Naturschutz - sie retten durch die Aufnahme in den Bärenwald in Rhenen. Nach monatelanger Vorbereitung konnten die drei Bären heute in die Niederlande kommen. Vorigen Freitag flogen Koen Cuyten von Alertis, zusammen mit Gerard Meijer von Ouwehands Tierpark in Rhenen, nach Georgien, um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Nach einigen anstrengenden Tagen für sie und für die Bären flogen sie heute mit einem russischen Transportflugzeug (Antonow-12) direkt von Tbilissi (Tiflis) in Georgien nach Maastricht. Der rote Teppich lag für sie bereit!...Um die Bären nach Rhenen kommen zu lassen, arbeitete Alwertis u.a zusammen mit Ouwehands Tierpark in Rhenen, der Georgischen Naturschutzorganisation NACRES sowie mit Zoologistics für den Transport. ...Alertis strebt danach, auch in Georgien eine Auffang-Station einzurichten - angesichts der vielen Dutzend Bären in kleinen Käfigen bei Restaurants und an der Straße etc., die unter schlechten Bedingungen leben. Die Eigentümer wollen oft gerne auf die Bären verzichten, wissen aber nicht, wohin mit ihnen. Es gibt keinen offiziellen Auffang in Georgien und der Bärenwald in Rhenen ist zu klein, um so viele Bären aufzunehmen.

gelderlander.nl - 30. Apr. 2007
Beren zijn lange trip zat
Bären von langer Reise satt
Die Braunbären Daron und Björna sehen durch den Elektrozaun neugierig zu, wie drei neue Bewohner am Sonntagmittag in den Quarantänekäfig des Bärenwaldes hineingefahren werden. Einer der drei Braunbären hat mehr als genug vom Aufenthalt in seiner Reisekiste von Georgien nach Rhenen. Mit aller Gewalt hat er versucht, seinen Käfig zu demontieren. ... Mit der Ankunft der drei neuen Bären aus Georgien hat der Bärenwald in Ouwehands Tierpark wieder zehn Bewohner.

blikopnieuws.nl - 28. Apr. 2007
Dierenverzorgers Artis introduceren nieuwe activiteit
Artis-Tierpfleger führen neue Aktivität ein
Ab 28. April wird im Artis Zoo eine neue Aktivität eingeführt: die Tierpfleger erzählen. Diese Veranstaltungen sollen auch nach den Maiferien stattfinden. Vom 28. April an berichten Tierpfleger täglich an verschiedenen Orten im Zoo über ihre Arbeit und die Tiere, die ihnen anvertraut sind. Wegen der anregenden Erzählungen lohnt sich ein Besuch in Artis. Die Besucher können danach an die Tierpfleger Fragen stellen. "Was fressen die Löwen am liebsten?" oder "Warum werden die Seelöwen trainiert?" die Tierpfleger sollen jeden Tag eine Anzahl Fragen beantworten, so daß die Besucher auch etwas lernen. Nach den Maiferien geht "Der Tierpfleger erzählt" einfach weiter. "Der Tierpfleger erzählt" findet täglich statt.

at5.nl - 26. Apr. 2007
Gorillababy'tje Artis heet Bwana
Artis' Gorillababy heißt Bwana
Das Gorillababy, das am 13. März in Artis geboren wurde, heißt Bwana. Das verkündete der Zoo am Donnerstag. Bwana bedeutet "Herr" oder "mein Herr" in einer der afrikanischen Sprachen. Artis hatte einen Wettbewerb um den schönsten Namen veranstaltet und erhielt fast 5000 Vorschläge. Der Gewinner erhält ein spezielles Gorilla-VIP-Arrangement , zu dem auch ein Blick hinter die Kulissen bei der Affenfamilie gehört. Mutter Binti sorgt gut für ihren Sohn. Vater Akilli zeigt großes Interesse an seinem Sprößling. Zwei weitere Gorillaweibchen sind guter Hoffnung und wenn alles gut geht, werden in diesem Sommer noch zwei Gorillababys geboren.

allegoededoelen - 27. Apr. 2007
De Geschiedenis van Taman Indonesia
Die Geschichte von Taman Indonesia
In der Ferne ist ein schrilles, schallendes Lachen zu hören: ‚Dieser Laut kommt vom Kookaburra, dem größten Eisvogel der Welt.' Ein Laut, der im Tierpark Taman in Indionesien regelmäßig zu hören ist. Der Park wurde vor mehr als zehn Jahren eröffnet und seine Einnahmen kommen vollständig der Stiftung Tileng zugute.... In Tanman Indonesia sind nicht allein exotische Vögel und Tiere zu sehen. Im Park steht zum Beispiel ein Pfahlbau der Mentawai, eines Stammes, der im Dschungel Westsumatras noch in der Steinzeit lebt.

tourpress.nl - 27. Apr. 2007
Magic Ice Zoo in Madurodam zorgt voor verkoeling
Magic Ice Zoo in Madurodam sorgt für Abkühlung
Zoo mit formschönen in Eis gehauenen Skulpturen ist bis Ende Mai geöffnet.
Wem es zu warm ist im tropischen Frühling, der in den Niederlanden nun schon geraume Zeit anhält, für den ist ein wenig Abkühlung genau richtig.
Im Eiszoo in Madurodam wird diese Woche ein Pandababy "geboren". Das Tierchen aus Eis ist 18 cm lang und wiegt 1700 Gramm. Das Pandababy und seine Mutter sind noch bis zum 28. Mai zu sehen.



Russische Meldungen

news.vl.ru - 2. Mai 2007
Приморские экологи соорудили вольер для тигрят
Ökologen in der Region Primorje richteten Gehege für junge Tiger ein
In der Primorje-Siedlung Rasdolnoe wurde ein Gehege für die Tigerwaisen eingerichtet, die aufgrund von Wilderer-"Bemühungen" ohne elterliche Aufsicht blieben. Nachdem sich die Tiger an die Gehege gewöhnt haben, kommen sie in russische Zoos. Zur Zeit, so der Vizechef der Spezialinspektion "Tiger" Witalij Starostin, wurde eine Tigerin - die Älteste - in das Gehege gesetzt, ihr folgen noch zwei, während die vierte sich noch in der Rehabilitation befindet nach einer schweren Operation an der von einem Fangeisen verstümmelten Tatze. Laut Starostin wurden die vorhandenen Käfige zu eng für die heranwachsenden Tiger. Hinzu kommt die Gefahr, daß die kräftiger gewordenen Raubtiere sie einfach demontieren. Die neuen Gehege sind geräumige haltbare Käfige mit einem Unterstand. Das Geld für den Bau wurde schon überwiesen: 84.000 Rubel stellte der Internationale Tierschutzfond (IFAW) zur Verfügung.

rian.ru - 2. Mai 2007
В Приморье расследуют дело по факту убийства дальневосточного леопарда
Ermittlungen in der Region Primorje zur Tötung eines Amurleoparden
In der Region Primorje wurde eine Strafsache eröffnet zum Tatbestand Tötung eines Amurleoparden, eines seltenen Raubtiers, das auf der internationalen Roten Liste steht. Wie RIA Nowosti am Mittwoch in der Abteilung für Innere Angelegenheiten des Rayons Chassan erfuhr, wurde die Strafsache eröffnet nach Artikel 258 des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation - illegale Jagd. "Die Ermittlungen in der Strafsache werden geführt von der Abteilung für Innere Angelegenheiten des Rayons Chassan", präzisierte der Gesprächspartner der Agentur. Der tote Amurleopard wurde im Rayon Chassan gefunden. Die Obduktion ergab, daß das Tier durch einen Gewehrschuß verwundet wurde. Getötet wurde es, als mit einem schweren Gegenstand auf seinen Kopf eingeschlagen wurde. Nach den Worten von Fachleuten ist am schlimmsten, daß der getötet Leopard ein Weibchen war. Es gibt nur noch einige Exemplare und der Verlust eines jeden von ihnen kann die Existenz der Amurleoparden-Population endgültig untergraben, die sich auch so in einem kritischen Zustand befindet.

apiural.ru - 2. Mai 2007
Прохладная погода не повлияет на сроки прилета птиц на Средний Урал
Kühle Witterung hat keinen Einfluß auf die Ankunft der Zugvögel im Mittleren Ural
Die Zugvögel kehren in diesem Jahr nicht später in den Mittleren Ural zurück als sonst, auf ihre Rückkehr aus südlichen Gegenden habe auch die kühle Witterung keinen Einfluß, erfuhr API in der Abteilung für Wissenschaft und Bildung des Zoos Jekaterinburg. Laut Zoo-Mitarbeiterin Tatjana Kablutschkowa, kommen die Vögel in den Ural zurück, indem sie sich nicht so sehr von der Lufttemperatur leiten lassen, sondern davon, wie lange der Tag hell ist. Jetzt ist die Länge des Tageslichts völlig ausreichend, um mit dem Nesterbau zu beginne. Kommt es jedoch zu lang anhaltendem Regen, können die Vögel in andere Gegenden ziehen, wo es trockener ist, und dort das Ende des regnerischen Wetters abwarten. In den nächsten Tagen sollen Drosseln, Buchfinken, Erlenzeisige und Fitisse in den Ural zurückkehren, in zwei Wochen folgen Grasmücken.

regnum.ru - 1. Mai 2007
Председатель комитета по культуре хочет взглянуть в глаза нильскому крокодилу (Санкт-Петербург)
Der Vorsitzende des Komitees für Kultur will dem Nilkrokodil ins Auge schauen (Sankt Petersburg)
Heute, am 1. Mai, wurde im Leningrader Zoo (Sankt Petersburg) auch die zweite Etage des vor einem halben Jahr eröffneten Exotariums der Öffentlichkeit übergeben. Hier sind vertreten verschiedene Arten von Amphibien und Reptilien, aber auch in den Tropen beheimatete Affen und Vögel. Das berichtet der Korrespondent der IA Regnum. Im Zentrum der Ausstellung wurde eine passende Unterbringung für das Nilkrokodil geschaffen. Das Krokodil, das man im Zoo mal Tatoscha, mal Gena nennt, lebt schon 13 Jahre im Leningrader Zoo. Doch im letzten halben Jahr, nachdem es in das neue, geräumige Gehege mit einer Fläche von 13 qm kam, ist es viermal gewachsen und erreicht jetzt eine Länge von über zwei Metern. Das Krokodil lebt friedlich mit Schildkröten zusammen, die sogar auf seinen Rücken hinauf klettern, wenn das Reptil im Wasser schwimmt. "12 Jahre haben wir auf diesen Moment gewartet, um sagen zu können: das Exotarium ist vollständig eröffnet. Ich kann jetzt ein Täßchen Kaffee nehmen und diesen hier in aller Ruhe trinken, dabei dem Nilkrokodil in die Augen schauen, die Zufriedenheit verkünden. ... In der zweiten Etage des Exotariums fanden seltene Schildkröten Platz: Dunkle Krötenkopfschildkröte, Sumpfschildkröte, Steppen- oder Vierzehenschildkröte, Köhlerschildkröte, Spornschildkröte und andere, ebenso Schlangen aus der Sammlung des Leningrader Zoos, die früher aufgrund fehlender Räumlichkeiten für den Besucher nicht zu sehen waren. Aus dem Tulaer Exotarium kam vor kurzem in das Leningrader ein Zweizehen-Aalmolch, ein fleischfressender Lurch, der im Südwesten der USA vorkommt.

epochtimes.ru - 29. Apr. 2007
Осиротевших детёнышей морского слона выхаживают в зоопарке Сан-Франциско
Verwaistes Jungtier des See-Elefanten wird im Zoo San Francisco aufgezogen
Erstmals stießen die Forscher auf das Jungtier des See-Elefanten, das sie Tamara nannten, auf den Farallon-Inseln, 27 Meilen von der Küste San Franciscos entfernt. Als sie das Junge in Santa Cruz entdeckten, nachdem es mehr als eine Woche von den Farallon-Insel bis Santa Cruz geschwommen war, befand sich der kleine See-Elefant in einem solchen tragischen Zustand - völlig erschöpft und von Öl bedeckt -, daß seine Retter schon dachten, er würde nicht am Leben bleiben. Tamara war das erste See-Elefanten-Junge, das in der diesjährigen Geburtensaison gerettet wurde, See-Elefanten bringen ihre Jungen gewöhnlich von Anfang März bis Ende Juni zur Welt", erzählt Jessica Hsu vom Marine Mammal Center. Mitarbeiter dieses Zentrums und Freiwillige retten Jungtiere des See-Elefanten, die sich außerhalb der Zone ihrer natürlichen Wanderungen geraten, 600 Meilen entlang der Nord- und Zentralküste Kaliforniens. ... "Gewöhnlich finden wir 60 bis 100 See-Elefanten pro Saison und die ersten 72 Stunden verwenden wir darauf, ihren Organismus, der viel Feuchtigkeit verloren hat, wiederherzustellen, erst danach geben wir ihnen Fisch", sagt die Mitarbeiterin des Zentrums Michelle Blascow.

yugmedia - 29. Apr. 2007
Найдена обезьянка-игрунок, похищенная из ростовского зоопарка
Aus dem Rostower Zoo gestohlenes Zwergseidenäffchen gefunden
Mitarbeiter der Kriminalabteilung der Verwaltung für Innere Angelegenheiten des Rayons Oktjabrskij in Rostow-am-Don fanden bei einem Einwohner der Stadt ein Zwergseidenäffchen, das aus dem Rostower Zoo gestohlen wurde. Wie der Pressedienst der Hauptverwaltung für Innere Angelegenheiten des Gebiets Rostow mitteilte, war der Dieb ein 15jähriger Rostower, der schon früher für eine derartige Tat verurteilt wurde. ... Der Jugendliche, der das Tier gestohlen hatte, beabsichtigte, dieses für 10.000 Rubel zu verkaufen. Jetzt steht dem Äffchen eine intensive Behandlungskur bevor, weil die Diebe es unter unzumutbaren Bedingungen hielten.

korrspondent.net - 28. Apr. 2007
В субботу, 28 апреля, Киевский зоопарк в 99-й раз открылся для посетителей
Am Samstag, dem 28. April, wurde der Kiewer Zoo zum 99. Male für Besucher eröffnet
Die Tiere, darunter Elefanten, Bisons, Flußpferde, aber auch die Giraffen Ace, Base und Didjus, die vor zwei Jahren in den Kiewer Zoo kamen, wurden bereits in die Sommergehege gelassen. Nach den Worten des Chefs der Abteilung für Wissenschaft und Bildung des Zoos Kirill Trantin, gab es während des Winters Nachwuchs bei den im Zoo lebenden Känguruhs, Ibissen und Pinguinen. Wie Trantin mitteilte, ist ein ernstes Problem des Kiewer Zoos das Alter der Tiere: viele von ihnen, insbesondere Elefant, Flußpferd und Nashorn sind schon alle an die 40 Jahre alt. Im nächsten Jahr feiert der Kiewer Zoo sein 100jähriges Bestehen.

saint-petersburg.ru - 27. Apr. 2007
Нильский крокодил из Ленинградского зоопарка получил новую жилплощадь
Das Nilkrokodil aus dem Leningrader Zoo erhielt ein neues Zuhause
Im Leningrader Zoo wird am 1. Mai in der zweiten Etage des Exotariums eine neue Ausstellung eröffnet. In der Ausstellung werden vertreten sein verschiedene Arten von Reptilien und Amphibien. Dazu gehören Brillenkaiman, Pythons (Wasserpython, Grüner Baumpython, Königspython, Amethystpython), Boas (Regenbogenboa, Gartenboa, Abgottschlange, Kuba-Schlankboa), Schildkröten (Sumpfschildkröte, Steppen- oder Vierzehenschildkröte, Dunkle Krötenkopfschildkröte, Köhlerschildkröte, Spornschildkröte, Schwarze Suppenschildkröte, Borneo-Flußschildkröte. In der Mitte des Saales können die Besucher ein Nilkrokodil sehen. Es lebt schon 13 Jahre im Leningrader Zoo, doch erst jetzt erhielt es ein wirklich "großes Haus" mit einer Fläche von 13 qm. ... Die Freunde der Exotik interessieren die ungewöhnlichen Zöglinge des Zoos, die vor kurzem aus dem Tulaer Exotarium kamen. Der Zweizehen-Aalmolch ist zum erstenmal im Leningrader Zoo zu sehen ... Die Fransenschildkröte ist ein Räuber, der in den Gewässern der Tropenwälder Südamerikas lebt. ... Außerdem gehören zu den Bewohnern des Exotariums Wasser- und Bartagamen, Tokehs, Florida-Weichschildkröte, Blauzungen- und Wickelschwanzskinke, Frösche, Stinknatter, Bengalwaran, Gelbe Anakonda, Grüne Leguane. Neben den Lurchen und Reptilien gibt es auch Volieren mit Säugetieren, die in den tropischen Wäldern vorkommen. Hier kann man sich ergötzen am Anblick von Zwergseidenäffchen, Krallenäffchen, Totenkopfäffchen, zu sehen sind aber auch Agutis, Gürteltiere, Nilflughunde. Letztere leben schon lange in unserem Zoo, wurden aber bisher nicht gezeigt. Die neue Ausstellung kann natürlich nicht alle Reptilien und Lurche unterbringen, die der Zoo in seiner Sammlung hat. Deshalb wird sie in regelmäßigen Zeitabständen erneuert.

smena.ru - 28. Apr. 2004
Рысь - на свободе
Luchs in Freiheit
Heute wird ein wilder Luchs, der schon drei Monate im Leningrader Zoo lebt, in die Freiheit entlassen. Die Zoologen entschieden, daß es das Tier in der Freiheit besser haben wird als in einem engen Käfig. Allerdings wird das "ausgesetzte Kind" nicht der Willkür des Schicksals überlassen, sondern es wird in das Lehrreservat Lissino im Rayon Tosno im Leningrader Gebiet gebracht, wo Jäger seine Entwicklung verfolgen werden. Der Luchs wurde Ende Januar innerhalb der Stadtgrenzen auf dem Prospekt Obuchowskoj Oborony gefangen.

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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Papageienschutz-Centrum Bremen, 02.05.2007
Besuchertag im Fluggehege für geschädigte Papageien
Das Fluggehege für geschädigte Papageien des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V. hat seine Tore wieder –einmal pro Monat - für Besucher geöffnet. Nach dem gut besuchten ersten Öffnungstag am 14.04.2007 ist der nächste Besuchertag am Samstag den 05.05.2007. Geöffnet ist das Fluggehege dann von 14 Uhr bis 16.30 Uhr. Zur Zeit leben und fliegen insgesamt 52 Graupapageien, Mohrenkopf-Papageien und verschiedene Arten Amazona- Papageien in den beiden insgesamt ca. 560 qm großen und 6 m hohen naturnah gestalteten Flughallen des Fluggeheges, das Ende letzten Jahres aufgrund seines vorbildlichen tierschützerischen Charakters mit dem Tierschutzpreis 2006 der Mechtold-Stiftung Frankfurt/Main ausgezeichnet wurde.

Zoo Landau, 02.05.2007
Besucherboom beschert dem Zoo Landau in der Pfalz im April einen Einnahmerekord
Traumhaftes Wetter, zahlreiche Sonderveranstaltungen und ein allgemeiner Zooboom in der bundesweiten Öffentlichkeit haben auch dem Zoo Landau zu Beginn diesen Jahres einen bisher ungekannten Besucheransturm beschert. Bis Ende April besuchten bereits knapp 58.000 Tierfans den beliebten Zoo in der Südpfalz. „Auch wenn das Jahr noch lange nicht um ist, so hoffen wir mit dem bisherigen Vorsprung doch schon jetzt auf ein erneut positives Gesamtergebnis“, sagt Zoodirektor, Dr. Jens-Ove Heckel. Immerhin hat der Zoo in den vergangenen drei Jahren bereits Rekordergebnisse erzielt. Besonders erfreulich stellte sich dabei bisher auch das wichtige Ergebnis der Einnahmen aus Eintrittsgeldern dar. Mit über 110.000 ¤ konnte der Zoo alleine im April diesen Jahres das bisher beste Einnahmeergebnis eines Monats in seiner über 100jährigen Geschichte verbuchen. „Als wichtige Bildungs-, Kultur- und Freizeiteinrichtung der Region, freuen wir uns sehr über diese bislang sehr positive Einnahmeentwicklung,“ so der Zoodirektor. Vor dem Hintergrund eines zwar seit Jahren begrenzten, aber dennoch notwendigen Zuschuss durch die Stadt zu den Verwaltungsausgaben sei man im Zoo froh, wenn wie auch schon in Vorjahren das „Stadtsäckel“ geschont werden könnte. Allerdings stehen den Einnahmen auch in diesem Jahr wieder diverse Ausgaben in Höhe von ca. einer Million Euro für den laufenden Betrieb gegenüber: Ein neues Stroh- und Heulager, die Sanierung des Hauptkanals und der Robbenanlage schlagen bei den Investitionen zu Buche, die jedoch im wesentlichen aus Einnahmen im Vermögenshaushalt über einen in den Eintrittsgeldern enthaltenen Baucent erwirtschaftet werden. Besonders dankbar für die langfristige und großzügige Unterstützung des Zoos ist auch der für den Zoo als Dezernent zuständige Landauer Oberbürgermeister, Dr. Christof Wolff, den diversen Tierpaten und dem Freundeskreis des Landauer Tiergartens e.V. „Der engagierte Verein wird in den nächsten Wochen den Bau einer neuen, attraktiven Pinguinanlage finanzieren“, so Wolff.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 02.05.2007
Klein, aber gemein!
Ihre Tischsitten sind schweinisch, es sieht bei ihnen aus wie im Schweinestall, sie jagen im Schweinsgalopp durch die Landschaft, sehen aus wie ein Schwein – aber die Halsbandpekaris auf der Südamerika-Anlage der Wilhelma sind keine Schweine! Die lediglich 50 cm großen und bis zu 30 kg schweren Pekaris sehen aus wie kleine Wildschweine, gehören aber zu den nur drei Arten umfassenden Nabelschweinen. Sie stammen aus Mittel- und Südamerika und haben im Gegensatz zu den altweltlichen echten Schweinen eine spezielle Drüse auf dem Rücken, mit der sie ihr Revier und auch die einzelnen Gruppenmitglieder markieren. Die Pekari-Großfamilie in der Wilhelma besteht zur Zeit aus 20 Tieren, die vor allem morgens und abends fressend durch ihr Gehege stromern, ansonsten aber gerne eine Gruppensiesta einlegen. Niedlich sehen sie aus, sowohl die erwachsenen als auch die neugeborenen Halsbandpekaris. Aber mit ihnen ist nicht zu spaßen: Die possierlichen Grunzer zählen mit zu den wehrhaftesten Tieren, die die Wilhelma zu bieten hat! Ihre scharfkantigen Eckzähne sind nicht nur bei ihren natürlichen Feinden wie etwa Puma und Jaguar, sondern auch bei den Pflegern gefürchtet!

Tiergarten Worms, 02.05.2007
Girls´ Day 2007 im Tiergarten Worms
Am Donnerstag 24.4.2007 fand der 7. bundesweite Girls´ Day statt. Anlässlich dieses Termins gab der Tiergarten Worms drei Schülerinnen im Alter von 11 und 12 Jahren die Möglichkeit, in den Beruf des Tierpflegers hinein zu schnuppern. Der Mädchen-Zukunftstag, wie der Girls´ Day auch genannt wird, soll das Spektrum der Berufswahl für Mädchen erweitern. Dazu Zoopädagogin Tamara Kalmbach: “Bei der heutigen Lage auf dem Arbeitsmarkt fühlen wir uns als Tiergarten natürlich auch angesprochen etwas zu tun. Da war es für uns gar keine Frage zuzusagen, als die Anfrage kam! Daneben sind wir als Ausbildungsbetrieb natürlich auch sehr daran interessiert, das Spektrum unserer Bewerber zu erweitern, denn der Beruf des Tierpflegers erfordert nicht nur eine gewisse körperliche Konstitution, sondern vor allem viel Einfühlungsvermögen im Umgang mit den Tieren“. Den vier Teilnehmerinnen schien es gefallen zu haben, denn sie blieben auch noch einige Zeit nach ihrem „Feierabend“ im Tiergarten und gingen den Pflegern zur Hand. Dabei war natürlich der direkte Kontakt mit den Tieren immer noch das Faszinierendste für Jana Seyfried (12 J.), Julia Matecki (11 J.) und Michelle Sturn (11 J.). Es wurde aber an diesem Tag auch deutlich, dass der Beruf des Tierpflegers nicht nur den direkten Kontakt mit den Tieren beinhaltet, sondern man auch regelmäßig zu Besen und Schaufel greifen muss, um die Gehege sauber zu halten. Dazu Tierpfleger Herbert Manz: „Ich glaube, wir haben den drei Schülerinnen heut einen guten Einblick in die Bandbreite des Tierpflegerberufs geben können. Da haben viele oftmals eine etwas verklärte Vorstellung!“.

Zoologischer Garten Magdeburg, 02.05.2007
Was hat die Stadtsparkasse Magdeburg mit Amazonien zu tun?
Die Stadtsparkasse Magdeburg unterstützt das Amazonienprojekt des Magdeburger Zoos. Seit dem 1. März können die Zoobesucher ein Stück Amazonien erwerben. Wer dies vom 1.3.-31.3.2007 getan hatte, nahm automatisch an einem Amazonien-Gewinnspiel teil. Die Prämierung der Gewinner erfolgt am 3. Mai 2007 um 11 Uhr im Magdeburger Zoo im Beisein des Pressesprechers der Stadtsparkasse Magdeburg, Mathias Geraldy, Rita Fenske/ Stadtsparkasse Magdeburg und Katrin Demco/ Zoo, Marketing Fundraising. Dazu laden wir Sie herzlich zum Foto- und Drehtermin ein. Bis zur Fertigstellung des neuen Südamerikabereiches (Amazonien) im Jahr 2009 kann Jeder noch Amazonien-Bausteine (ab 25 Euro) erwerben.

Zoologischer Garten Magdeburg, 02.05.2007
„Annukka“ heißt der Rentier - Nachwuchs
Bei den Rentieren gibt es erneut Nachwuchs. Hakon, von den Tierpflegern auch liebevoll Rudolf genannt, ist zum achten Mal Papa geworden! Am 24. April 2007 brachte Mama Norge die kleine knapp fünf Kilogramm schwere „Annukka“ zur Welt. Norge und Hakon, die 1999 als Jungtiere in den Zoo Magdeburg kamen, haben somit drei gesunde Weibchen und fünf gesunde Männchen im Zoo Magdeburg zur Welt gebracht. Derzeitig gehören vier Rentiere zum Tierbestand des Magdeburger Zoos. Obwohl „Annukka“ ein weibliches Rentier ist, wird es genauso wie ihre Mutter bald sichtbar ein Geweih tragen. Rentiere sind die einzige Hirschart, bei der auch die Weibchen ein Geweih tragen, wenn auch ein wesentlich kleineres.

Zoo Duisburg, 02.05.2007
Zoodirektor i.R. Dr. Wolfgang Gewalt verstorben
Fast zeitgleich mit dem Weißwal MOBY DICK, der sich von den kühlen Salzwasserfluten der Nordsee in die trüben aufgeheizten Fluten des Rheins verirrt hatte, begann am 1. April 1966 die fast 27-jährige Amtszeit von Dr. Wolfgang Gewalt als „Zoologisch-Technischer Direktor der Zoo Duisburg AG am Kaiserberg.“ MOBY DICKs Sippenmitglieder – die Wale und insbesondere die Zahnwale – sollten den bedeutenden Zoologen und außergewöhnlichen Tiergärtner fortan nicht mehr loslassen; ihnen widmete er so manchem Platz im Zoo, mehrere Bücher und eine Vielzahl wissenschaftlicher wie populärwissenschaftlicher Publikationen. Obwohl Beuteltiere, Primaten und Pinselohrschweine den ehemaligen Assistenten des Berliner Zoos genauso faszinierten wie die aus unserer Landschaft weitgehend verschwundenen Großtrappen (über die Wolfgang Gewalt promoviert wurde), zählen Duisburgs Anlagen für afrikanische Huftiere und das erste fest konstruierte Delphinarium im europäischen Binnenland ebenso zu seinen herausragenden tiergärtnerischen Baumaßnahmen wie das ehemalige Gestüt für arabische Vollblutpferde und die weitläufigen Anlagen für Großkatzen. Der Bau des Chinesischen Gartens (1988) und die völlige Neugestaltung des Eingangsbereiches an der Mülheimer Straße (1974) sind von ihm verantwortet. Mehrere Expeditionen führten den tatkräftigen Wissenschaftler in die glutheißen Llanos der südamerikanischen Pampa ebenso ins Eismeer der kanadischen Arktis, aber auch die tropenschwülen Dschungel Westafrikas. Gerade seine mehrfachen Expeditionen ans rauhe Kap Horn an der Südspitze Südamerikas sorgten für gelegentlichen „Zoff“ in den Medien; die Fachwelt jedoch ehrte Duisburgs Zoodirektor mit hohen Auszeichnungen, so die ihm zum Ende seiner Dienstzeit im Oktober 1993 verliehene Konrad-Lorenz-Medaille der österreichischen Akademie der Wissenschaften. Dr. Wolfgang Gewalt’s Verdienste um den Zoo Duisburg zu würdigen würde den Umfang eines kleinen Büchleins erreichen; er war es, der ‚Duisburgs Tierpark’ vom Provinzzoo zu internationaler Anerkennung aufbaute. Duisburgs Zoo - sein zoologisches Vermächtnis -, seine tiergärtnerischen Visionen wie auch sein gelegentlich harscher Umgangston werden diesen bedeutenden Tiergärtner, Wissenschaftler und Expeditionsleiter nicht in Vergessenheit geraten lassen – nicht nur in Duisburg, denn weltweit hat sein Name auch heute noch einen guten Ruf und hohes Gewicht. Dr. Wolfgang Gewalt starb am Donnerstag, dem 26. April 2007, an den Folgen eines (häuslichen) Unfalls. Die Trauerfeier hat auf Wunsch seiner Ehefrau in den Morgenstunden des 2. Mai 2007 in seinem Altersruhesitz in Herrischried/Schwarzwald im engsten Familien- und Freundeskreise stattgefunden.

Zoo Duisburg, 30.04.2007
Trompetende Tänzer im Bambuswald - Kanada-Kraniche im Zoo
Ähnlich unserem Europäischen Kranich (übrigens Wappentier der deutschen LUFTHANSA-Flotte) besiedelt der Kanadische Kranich deckungsarme Steppen und lichte Feuchtgebiete Eurasiens und Nordamerikas. Auch seine äußere Erscheinung weist eine Reihe von Gemeinsamkeiten auf; dennoch handelt es sich nur um zwei verwandte, aber dennoch eigenständige Vogelarten. Grus canadensis (so sein wissenschaftlicher Name) bevorzugt offene Landschaften zwischen dem nordöstlichen Sibirien über Kanada bis nach Kalifornien, Texas und Florida; als Zugvögel legen die über einen Meter hohen Vögel zweimal jährlich mehrere Tausend Flugkilometer zwischen Überwinterungs- und Brutgebieten zurück. Eine Besonderheit vieler Kraniche ist ihre verlängerte, mehrfach gewundene Luftröhre, die es den hochbeinigen Stelzvögeln ermöglicht, sich mit laut schmetternden Trompetentönen kilometerweit verständlich zu machen – so auch beim Kanadakranich. Darüber hinaus sind alle Kraniche begnadete Tänzer. Nicht nur zur Balz- und Fortpflanzungszeit hüpfen die anmutigen Vögel hoch in die Luft und umeinander her, sondern ganz spontan zu allen Jahreszeiten - was vielleicht Ausdruck „reiner Lebensfreude“ sein mag – jedenfalls können Biologen diese Verhaltensweisen nicht bestimmten (Paarungs-)Ritualen zuordnen. Alle 17 weltweit verbreiteten Kranicharten sind in ihren Heimatbeständen bestandsgefährdet, ja sogar von der Ausrottung bedroht, was für den Kanadischen Kranich nur eingeschränkt gilt. Vor Jahrzehnten bereits zeigten Schutzmaßnahmen für die graubraun befiederten Vogelschönheiten bestandsfördernde Wirkungen. Vor fast einem halben Jahrhundert hat ein einzelner Kanada-Kranich am Kaiserberg ein kurzes Stelldichein gegeben, seither zählte diese Art nicht zum Bestand des Zoos. Umso erfreulicher war es, dass der Vogelpark Metelen zwei (dort erbrütete) Jungvögel des vergangenen Jahres abzugeben bereit war; womit auch am Kaiserberg eine neue Ära der (Kranich-)Vogelhaltung eingeleitet werden konnte.

Tiergarten Kleve, 29.04.2007
Tier & Trödel
Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr findet nun am Sonntag, den 13. Mai 2007 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr der zweite Kindertrödelmarkt mit dem Motto „Tier & Trödel“ im Tiergarten Kleve statt. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren können dann nach Herzenslust ihr altes Spielzeug und sonstige Schätze feilbieten. Die Standgebühr für einen 3m-Stand beträgt 5 Euro und beinhaltet den Eintritt für den jugendlichen Aussteller und einen Ermäßigungsgutschein für ein leckeres Trödelmenü an Thorstens Futterbox, dem beliebten Imbiss im Tiergarten. Für eine grobe Standanteilung vorab bittet der Tiergarten um Anmeldungen zum Trödelfest bis zum Donnerstag, den 10.05.07 und zwar telefonisch unter 02821/26785 (Bitte auf den Anrufbeantworter sprechen!), per Fax unter 02821/581043 oder per E-Mail an tiergarten-kleve@t-online.de. Am Trödeltag werden die Aussteller gebeten, sich um 9.00 Uhr am Kassenhäuschen des Tiergartens einzufinden. Die Trödelware und die Standausrüstung sollten dabei so verpackt sein, dass sie in Kisten und Kästen auf Bollerwagen, Schub- oder Sackkarren transportiert werden können, da es nicht möglich sein wird, mit dem Auto die Standplätze anzufahren. Zusätzlich hat der Tiergarten Kleve zum Fest noch Gäste eingeladen: Der Zoo- und Angelshop Leukers/Dennessen aus Goch bringt einige Reptilien und Insekten mit und präsentiert sie den Besuchern hautnah. Der Kinderbuchverlag lies + spiel stellt seine Kinderbücher vor. Die Kinder können ihre Geschicklichkeit an dem Tierstapelspiel „Arche Noah“ testen und an einem spannenden Tierspurenquiz teilnehmen, bei dem es auch etwas zu gewinnen gibt. Der Tiergarten hofft auf angenehmes Wetter, viele Aussteller mit einem großen Angebot und ebenso viele Kaufinteressenten, die sich nicht nur an ihren neuen Erwerbungen, sondern natürlich auch am großen Tier-„Angebot“ erfreuen.

Zoo Berlin, 27.04.2007
Ein fruchtbares Zuchtjahr: Gleich sechs Jungtiere bei den Mähnenschafen!
Bedingungslose Jagd haben die Bestände der einst in sechs Unterarten über weite Teile Nordafrikas verbreiteten Mähnenschafe an den Rand der Ausrottung gebracht. Sie zählen heute zu den besonders schützenswerten afrikanischen Säugetieren. Insbesondere der Frankfurter Zoo hatte sich schon in Zeiten des legendären Direktors Bernhard Grzimek um die Erhaltung dieser Tiere gekümmert, aber auch der Berliner Zoo hatte schon in der Vergangenheit gute Bedingungen zur Zucht dieser klettergewaltigen Huftiere. Sie bewohnten in Berlin einst den hohen Kletterberg nahe dem Zooeingang am Hardenbergplatz und zogen vor wenigen Wochen nach Abschluss von umfangreichen Renovierungsarbeiten auf die vom Publikum sehr gut einsehbare Anlage gegenüber dem traditionsreichen Hühnerhaus. Jetzt können aufmerksame Zoobesucher das Familienleben der Mähnenschafe sehr schön beobachten. In diesem Jahr wurden bisher sechs Jungtiere geboren, die schon Stunden nach der Geburt ihren Müttern bei wagemutigen Kletterpartien auf den Felsen zu folgen vermögen.

Zoo Berlin, 27.04.2007
Tierisches Hexenspektakel im Zoo - Zoo Berlin lädt zur Walpurgisnacht am 30. April 2007
Wenn sich einmal jährlich die Hexen des Landes auf dem Blocksberg treffen und ein großes, berauschendes Fest feiern, lädt der Zoo Berlin zu einer besonderen Walpurgisnacht für Groß und Klein. Am 30. April 2007 begleiten Hexen, Teufel, Gaukler, Feuerschlucker und viele andere geheimnisvolle Wesen die Besucher des Zoo Berlin auf ihren Rundgängen. Wachsame Augen, schauriges Gelächter, Eulenrufe und Donnergrollen sorgen für eine gespenstische Atmosphäre und stimmen die Besucher auf die größte Hexenversammlung des Jahres in der weitläufigen Anlage des Zoo Berlin ein. Eine inszenierte, mystische Atmosphäre leitet die Besucher ins Innere des Hexenkessels. Auf der großen Bühne spielen Wagemutige mit dem Feuer und ein Wahrsager erlaubt Neugierigen einen Blick in die Zukunft mit seiner allwissenden Kristallkugel. Nur geschützt durch einen Zaubertrank tanzt Hexe Roxana auf Scherben, das Magische Duett zeigt geisterhafte Manipulation und Illusionen, und Hexe Spiluda und Lutz der Teufel weisen das Publikum in die Grundlagen des Hexen- und Teufelshandwerk ein. Kleine Zauberlehrlinge können Gruselmasken basteln und verwandeln sich unter den Händen einer Schminkkünstlerin zu geheimnisvollen Wesen. Wer gewinnt dabei die Wahl zum schönsten Geschöpf der Nacht? Wer nicht weiß, wie er nach diesem turbulenten Abend nach Hause kommt, erwirbt am besten an Ort und Stelle den offiziellen Hexenbesenführerschein. Hexengebräu, Punsch, Teufelsbraten und andere höllische Leckereien wecken die Lebensgeister der großen Gäste. Durchhaltevermögen braucht, wer ab 23.15 Uhr in den Mai tanzen möchte. Dieses außergewöhnliche Spektakel findet im Zoo Berlin statt. Los geht’s um 18.00 Uhr an Elefantentor und Löwentor. Eintrittspreis ist der reguläre Zooeintritt, Erwachsene 11,- ¤, Kinder 5,50 ¤.

Zoo Berlin, 27.04.2007
Zooschule führt nach Madagaskar und zu Knut - „Schatzinsel Madagaskar“ und „Knut“ informieren zum Klimawandel
Zwei neue, spannende Unterrichtsführungen rund um den Klimaschutz ergänzen das bisherige Angebot der Zooschule im Zoo Berlin. Mit den Touren „Führung zur Schatzinsel Madagaskar“ sowie „Knut und der Klimawandel“ bietet der artenreichste Zoologische Garten der Welt ein einzigartiges Informationsprogramm für Berliner und Brandenburger Schulklassen. Bis zum 19. Juni 2007 können Schulklassen in einer einmaligen Sonderausstellung die „Schatzinsel Madagaskar“ interaktiv erkunden. Die Führungen bieten einen einzigartigen Einblick in die Flora und Fauna der viertgrößten Insel, führen auf altersgerechte Weise in die Thematik der Naturzerstörung ein und machen auf die Arbeit des WWF und anderen Organisationen aufmerksam. Selbstgemalte Bilder von madagassischen Kindern, die einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden, veranschaulichen die Ängste vor der drohenden Naturzerstörung. Mit zahlreichen Materialen stellen die Mitarbeiter der Zooschule einen Bezug zur Ausstellung und zum Thema Regenwald her. Jede Schulklasse erhält im Anschluss ein Maskottchen, das kleine und große Umweltschützer zum Nachahmen motiviert. Mittlerweile sehr aktiv im Kampf gegen die Klimakatastrophe ist der Eisbärennachwuchs Knut. Neben dem von der Zoologischer Garten Berlin AG eingeführten Wort-Bild-Marke „RESPECT HABITAS.Knut“ macht die Führung „Knut und der Klimawandel“ auf die Situation der Eisbären aufmerksam. Das besondere Augenmerk der Kinder und Jugendlichen soll dabei der zunehmenden Bedrohung des natürliche Lebensraum der Eisbären durch die globale Erwärmung gelten. Da die Zeit in Sachen Klimaschutz drängt und es längst fünf vor zwölf ist, treffen sich die Schüler um fünf Minuten vor zwölf Uhr an Knuts Gehege. So darf die Klasse den kleinen Eisbären noch einige Minuten beobachten, bevor die Mitarbeiter der Zooschule den Schülern und Schülerinnen anhand von Knuts Eltern, Lars und Tosca die Biologie der Eisbären im Extremlebensraum Arktis erklären. Anschließend lädt der Zoo Berlin in die Räume der Zooschule ein, um das Thema Klimawandel gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern zu diskutieren.

Zoo Dresden, 27.04.2007
Im Zoo steppt wieder der Bär
Sechs internationale Jazz und Dixie-Kapellen locken am Sonntag, dem 6. Mai, tausende große und kleine Fans der urigen, handgemachten Musik zum Auftakt des Internationalen Dixieland Festivals in den Dresdner Zoo. Der erste Dresdner Dixie-Marathon des Jahres findet traditionell zwischen den Gehegen von Elefant, Löwe und Co. statt. Auf zwei Bühnen am Afrikahaus und am Pinguin Cafe geben sich bekannte Dresdner und internationale Szenegrößen das Mikrofon in die Hand. Moderiert von Ekkehart Garten und Dietmar Beyer wechseln sich Thomas Stelzer, Blue Honky Tonk, Hotspurs, Blue Dragons Jazzband (alle Deutschand), die PeeDee Jazzband (Dänemark) und die Storyville Jazzband (Tschechien) auf beiden Bühnen ab und verwandeln den Zoo von 10.30 bis 16.30 Uhr in ein musikalisches Paradies. Und weil beim Dixie niemand ruhig bleiben kann und Bewegung bekanntlich hungrig und durstig macht, sorgt die Zoo-Gastronomie rund um die Bühnen mit Grillstationen und Bierständen auch kulinarisch für Volksfeststimmung bei den Gästen. Familienfest mit SZ-Löwe Kasi Wer Kinder hat, dem sei dringend empfohlen, sie an diesem Sonntag mit in den Zoo zu nehmen. Denn neben Dixie wartet Kasi – das Maskottchen der Sächsischen Zeitung - mit einem großen Familienfest und vielen spannenden und lustigen Aktionen zum Mitmachen auf die Kleinen. Ein Gewinnspiel schickt die Kinder auf Entdeckungsreise durch den Zoo, sie können sich Tiergesichter schminken lassen, basteln, malen und Musikinstrumente bauen oder im Spieleparcours Geschicklichkeit und Ausdauer testen. Und natürlich gibt der Zookasper die beliebtesten Stücke aus seinem Repertoire zum Besten. Und als Erinnerung an einen tollen Tag kann jedes Kind eine SZ-Titelseite mit dem eigenen Foto mit nach Hause nehmen.

Zoo Wuppertal, 27.04.2007
Die kleine Zoogeschichte - Aufführungen des Wuppertaler Kinder- und Jugendtheaters im Zoo Wuppertal
Das Wuppertaler Kinder- und Jugendtheater führt im Mai und Juni das Stück „Die kleine Zoogeschichte“ im Zoo Wuppertal auf. Die „Kleine Zoogeschichte“ ist ein „tierisches“ Theater-Stück für Kinder ab 4 Jahren. Es hatte bereits am 17. März im Rex-Theater in Wuppertal Premiere. Die „Kleine Zoogeschichte“ ist ein Solostück und wird von Schauspieler Matthias Brandebusemeyer in der Zooschule zu folgenden Terminen aufgeführt: Dienstag, 1. Mai (Maifeiertag), 15.Uhr Donnerstag, 17. Mai (Christi Himmelfahrt), 15.00 Uhr Montag, 28. Mai (Pfingstmontag), 10.00 und 14.00 Uhr Donnerstag, 7. Juni (Fronleichnam), 15.00 Uhr Der Eintritt für das Stück beträgt 4,50 ¤ für Kinder, Schüler und Studenten mit Ausweis sowie Gruppen ab 10 Personen bzw. 5,- ¤ für Erwachsene, jeweils zzgl. Zoo-Eintritt. Karten für die Aufführungen sind im Vorverkauf erhältlich beim Wuppertaler Kinder- und Jugendtheater, Margaretenstr. 10, 42285 Wuppertal, Tel.: 0202/899154. Am Tag der jeweiligen Aufführung verkauft das Kinder- und Jugendtheater Karten direkt an der Zooschule.

Zoo Hannover, 27.04.2007
TUIfly tauft sein Paten-Giraffenbaby - Über den Wolken
Wenn eine Fluggesellschaft die Patenschaft für eine Tierbaby übernimmt, dann natürlich für eines, das einmal sehr hoch wird – so hoch, dass es den Kopf über den Wolken tragen oder zumindest durch die Fenster eines Flugzeugs schauen könnte (ein Flugzeug am Boden, versteht sich). Unter dieses Voraussetzungen fiel die Wahl nicht schwer: TUIfly übernahm im vergangenen Jahr spontan die Patenschaft für das im Oktober geborene Rothschildgiraffen-Mädchen. Zum einen, weil es so hoch wird, zum anderen, weil das Baby im Zoo „Lunas Lächeln“ genannt wurde, denn es war Giraffenmutter Lunas erstes Baby nach einer traurigen Todgeburt. Und dieses Lächeln wiederum passte perfekt zum Logo von TUIfly. „Sowohl für deutsche und als auch für ausländische Gäste ist der Besuch des Zoo ein absolutes Highlight während eines Aufenthalts in der Region Hannover. Daher war es für uns besonders wichtig, den Zoo als Kooperationspartner zu gewinnen. Durch gemeinsame Marketingaktivitäten wollen wir verstärkt auf die Attraktivität des Zoos hinweisen. In diesem Zusammenhang, macht es uns besonders Stolz, dass wir gemeinsam mit unseren Kunden einen Namen für das „Giraffen-Baby“ aussuchen durften“, erklärt Björn Matz, TUIfly Marketing. Den ganzen Winter hatte die Fluggesellschaft mit ihren Passagieren nach einem passenden Namen für das entzückende Baby mit den langen Beinen und den noch längeren Wimpern gesucht. Über 6.000 Vorschläge gingen ein, tagelang diskutierte die Jury aus TUIfly- und Zoomitarbeitern – jetzt steht der Name fest! Passender könnte der Name für das wahre Juwel am Sambesi nicht sein: Das Giraffenmädchen heißt jetzt Johari – und das wiederum bedeutet „Juwel“ auf Kiswahili. Rothschildgiraffen sind vom Aussterben bedroht, jedes Giraffenbaby dieser seltenen Art ist daher ungeheuer kostbar. Den Namensvorschlag hatte Johanna Radke aus Hamburg eingereicht und damit Flugtickets für zwei Personen und natürlich einen Besuch beim TUIfly-Patentier gewonnen. Björn Matz (rechts) vom TUIfly Marketing und TUIfly Pressesprecher Onuora Ogbukagu überreichten dem stolzen Giraffenvater Schorse den Namen für seine kleine Tochter, nebst einem Korb voll köstlicher Bananen. Das Namensschild beschnüffelte Schorse genauso neugierig wie den Korb (biss aber zum Glück nur in letzteren). Und auch die Tierpfleger freuten sich riesig über die Namensübergabe. Bislang hatten sie das Giraffenkind ersatzweise „Vogel“ gerufen, weil es anfangs so schreckhaft war. Jetzt wurde aus dem Vogel ein Juwel. Man sagt, Luna habe darüber gelächelt.

Zoo Krefeld, 27.04.2007
Bauen für die Baumkängurus: Neues Gehege und neues Tier aus Australien bereichern demnächst den Krefelder Zoo
Die lange angekündigten Bauarbeiten am Gehege der Baumkängurus haben begonnen. Bis zu den Sommerferien soll das ehemalige Luchsgehege in eine großzügige Kletterlandschaft für ein junges Kängurupaar umgebaut werden. Finanziert wird der Umbau durch Spenden beim Benefizkonzert Kangoroo-Aid, der Fotografen Schörner und Sieberichs und des Zooführerteams. Geplant sind für die Umgestaltung Baukosten in Höhe von 20 000 Euro. In Australien warten zwei weibliche Tiere der auch auf Bäumen lebenden Beutler auf ihrer Reise nach Europa. Eines davon soll auf Wunsch der Krefelder Zoologen in die Seidenstadt kommen und mit dem jungen Männchen im hiesigen Zoo eine neue Familie gründen. Damit möchte der Zoo weiterhin an die erfolgreiche Zucht anknüpfen. Das alte Zuchtpaar Summer und Bud hat bisher schon sieben Jungtiere der in freier Wildbahn stark bedrohten Tierart aufgezogen. Buna, das siebte der Babys klettert jetzt schon eifrig mit Mama durchs Geäst. Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen führt das internationale Zuchtbuch und freut sich über den Zuwachs aus Übersee. In Europa ist Krefeld der einzige Zoo, der Zuchterfolge bei den seltenen Baumbewohnern Papua-Neuguineas hat.

Zoo Krefeld, 27.04.2007
Mehr Service für Zwei- und Vierbeiner im Zoo Krefeld: Neue Bollerwagen und Hundebars für entspannten Zoobesuch
Jetzt macht der Besuch im Zoo Krefeld für Zwei- und Vierbeiner noch viel mehr Spaß. Hinter dem Eingang gibt es jetzt eine Bollerwagen-Station, wo derzeit zehn der Holzwagen darauf warten, für einen entspannten Familienausflug ausgeliehen zu werden. In naher Zukunft soll der „Fuhrpark“ bei entsprechender Nachfrage um weitere Karren aufgestockt werden. An der Zookasse sind Leihchips gegen eine Spende von drei Euro und einem Pfand erhältlich. Auch Hundehalter können sich freuen: Für ihre Lieblinge stehen an den Tropenhäusern und hinter dem Eingang neuerdings Hundetränken zur Verfügung, um bei heißem Wetter den Durst zu stillen. Eine weitere Initiative der Zooleitung, nachdem im Februar ein an einer Mülltonne angeleinter Hund den Plastikbehälter hinter sich herzog und ein Zebra erschreckte, das infolge dessen zu Tode kam, sind neue Anbinde-Stationen für Hunde. Vor den Tierhäusern wurden Holzpfähle mit Metallösen angebracht, wo Hunde sicher angeleint werden können, solange sie auf ihre Besitzer warten.

Zoo Landau, 27.04.2007
Didgeridoo-Workshop für Anfänger und Fortgeschrittene im Zoo Landau
Am Samstag den 05.05.2007 in der Zeit von 13:30 bis 17:00 Uhr findet unter Leitung von Andreas Rüschner in der Zooschule des Landauer Zoos erneut ein Didgeridoo-Workshop für Anfänger und Fortgeschrittene statt. In Nachbarschaft der australischen Bennetkängurus, Kookaburras und Flötenvögel wird das wohl älteste Blasinstrument der Erde zunächst vorgestellt. Der Workshop beinhaltet außerdem das Erlernen verschiedener Grundtechniken und Atemübungen wie z.B. die Zirkularatmung, die Erzeugung des Grundtons, Stimmmodulationen, Tiergeräuschimitationen, rhythmisches Spielen, meditatives Spielen etc. Durch die Zirkularatmung, die beim Spielen des Didgeridoos angewandt wird, wie auch durch die erzeugten sonoren Klänge, ist eine positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele zu verspüren. Davon konnten sich u.a. die Teilnehmer des letztjährigen Australischen Abends im Zoo Landau persönlich überzeugen, bei dem Andreas Rüschner und sein Kollege Bhadra Herbert Nofer des Duos „Shamandoo“ während eines Konzertes die Zuhörer in neue Klangwelten entführten.

Zoologischer Garten Magdeburg, 27.04.2007
Hurra, die Magdeburger Löwenbabys sind wohlauf!
Die drei asiatischen Löwenbabys des Magdeburger Zoos entwickeln sich prächtig! Hier sind die ersten Fotos unseres knuddeligen Löwentrios. Löwenmutter „Kalindi“ versorgt ihren Nachwuchs fürsorglich und nutzt alle Räume des Löwenhauses. Mit etwas Glück können die Zoobesucher am Wochenende vielleicht die Löwenbabys sehen, da die Löwenmutter die Löwenbabys mitunter auch in den Schaubereich des Löwenhauses trägt. „Parys“, der Löwenvater, ist sicherlich bei diesem sonnigen Wetter auf seinem Lieblingsplatz in der Löwenaußenanlage anzutreffen.

Zoo Landau, 27.04.2007
Abendliche Zooführung für die ganze Familie - mit anschließendem Grillen und Sitzen am Lagerfeuer
Am Freitag, den 04.05.2007 bietet der Zoo Landau erstmals für dieses Jahr die beliebte abendliche Führung für die ganze Familie an. „Gegen Abend herrscht immer eine ganz besondere Stimmung im Zoo“, schwärmt Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel. Er und weitere Zoomitarbeiter werden die Führungen zu einigen ausgewählten Tieren durchführen und dabei allgemein über neue Entwicklungen im Tiergarten aber natürlich auch speziell zum Ruhe- und Schlafverhalten verschiedener Tiere berichten. Im Anschluss an die ca. eineinhalb stündige Führung können die Teilnehmer, wenn es die Witterung zulässt, den Abend am Lagerfeuer auf der Zoowiese ausklingen lassen. Im Veranstaltungspreis von ¤ 10 pro Person sind der Eintritt, die Führung, eine Bratwurst mit Pommes frites, ein Getränk und eine Portion Stockbrot zum Grillen am Lagerfeuer enthalten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich! Treffpunkt ist jeweils kurz vor 18:00 Uhr an der Zookasse.

Vogelpark Marlow, 26.04.2007
Pelikane Paul und Paula gedeihen prächtig
Aus dem kleinen schwarzen Pelikannachwuchs im Vogelpark Marlow sind inzwischen bräunlich schwarze Riesenbabys geworden. Die Rosapelikane Paul und Paula entwickeln sich prächtig und sehen ihren Eltern aus der Afrikasavanne von Tag zu Tag ähnlicher. Nur das mit dem hellrosa Gefieder will noch nicht so richtig klappen. „Frühestens im nächsten Jahr bekommen sie die typisch blassrosa Farbe“, erklärt Tierpflegerin Katrin Paplewski. Zusammen mit ihren Kollegen kümmert sie sich um die zwei Pelikane in der Aufzucht und die Beiden sind ihr ordentlich ans Herz gewachsen. Das beruht auf Gegenseitigkeit. Sobald Paul und Paula die Pflegerin hören oder sehen, lassen sie sie nicht mehr aus den Augen und stecken zur Begrüßung vorsorglich schon einmal die Schnäbel durch die Zaunmaschen soweit sie können. „Wenn ich zum Füttern in das Vorgehege komme, betteln die Zwei um die Wette und warten auf die eine oder andere Streicheleinheit“, erzählt Frau Paplewski mit strahlenden Augen. Der einzige Nachteil daran: als Fischfresser umgibt Paul und Paula immer die sanfte Brise aus Fisch und Meer. „Sie werden uns hier in der Aufzucht fehlen, wenn sie groß sind und dann zu den Eltern oder in einen anderen Zoo gehen“, berichtet die Pflegerin. Bis dahin sind Paul und Paula allerdings täglich im Vorgehege der Aufzucht im Vogelpark Marlow zu sehen.

Zoo Duisburg, 26.04.2007
Nachwuchs bei den Stummel-Affen
Nachdem Mitte vergangenen Jahres mit Hilfe von ThyssenKrupp Steel und vielen weiteren (kleineren) Spendern der ehemalige Osteingang des Äquatoriums / Affenhauses im Zoo Duisburg zu einer kompletten Neuanlage für die seltenen Bärenstummel-Affen umgestaltet wurde, stellte sich vor nunmehr 14 Tagen der erste Nachwuchs ein. Und wieder war es Mutter THERESA (geb. 1984!) - also nicht zu verwechseln mit der albanischen Friedensnobelpreisträgerin Teresa, die von Indien aus mit ihrem Orden „Missionarinnen der Nächstenliebe“- sich um Sterbende und Leprakranke kümmerte!, – die die prächtige Gruppe dieser zentral- und ostafrikanischen „Seidenaffen“ verstärkt. Wer sich unter „Bären-Stummelaffe“ allerdings einen etwas zu kurz geratenen Vierhänder mit Bärentatzen und Stummelschwanz vorstellt, liegt falsch: „stummelig“ sind nur die beiden Daumen der sprungstarken Urwald-Akrobaten, und was bei diesen wehrhaften Affen an „Bären“ erinnern soll, bleibt Geheimnis ihres Wortschöpfers. Alles Übrige nämlich – ein schließlich des quastengeschmückten Schwanzes – ist rank und schlank, und das fingerlange graumelierte Seidenhaar flattert (und fungiert!) beinahe wie ein Fallschirm, wenn die Tiere aus hohen Baumwipfeln in tieferes Astwerk hinunterspringen. Als Nur-Laubesser und ausgesprochene Vegetarier sind Bären-Stummelaffen in unseren Tiergärten relativ problematische Kostgänger, denn mit Bananen, Erdnüssen und Zwieback allein ist es nicht getan – ihre Vorzugsnahrung besteht aus frischen Blättern unterschiedlicher Laubarten, aus Keimlingen, Knospen und Blüten. Recht selten ist deshalb erfolgreiche Nachzucht zu erwarten; in den vergangen Jahren erblickten immer wieder einmal kleine Bärenstummel-Affen-Babies in Duisburg das Licht der Welt – übrigens in waschmittelreifes w e i ß e s Fell gekleidet.

Tierpark Chemnitz, 26.04.2007
Drolliger Nachwuchs auf der Südamerikaanlage
Nach dem kürzlich erfolgten Umzug aus dem Winterquartier im Tropenhaus des Tierparks in die Sommerresidenz, die Südamerikaanlage, hat sich bei den Wasserschweinen Nachwuchs eingestellt. Die drei Kleinen sind schon sehr agil und zeigen sich auch den Besuchern. Sie machen, gut behütet von der Mutter, erste Bekanntschaft mit den Mitbewohnern - Alpakas und Nandus - und wurden auch schon beim Baden im Wassergraben gesichtet. Wasserschweine, auch Capybaras genannt, sind die größten Nagetiere der Welt und in verschiedenen Lebensräumen Südamerikas anzutreffen. Sie können gut schwimmen und tauchen, verbringen aber auch einen Großteil des Tages außerhalb des Wassers. Die Jungtiere nehmen übrigens neben Milch auch sehr zeitig Pflanzenkost auf.

Zoo Frankfurt, 26.04.2007
DER ZOO FRANKFURT UND DIE KIWIS – EINE ERFOLGSGESCHICHTE
Kiwis sind im Vergleich zu normalen Vögeln wirklich komisch. Sie sind flugunfähig, haben winzige Flügelstummel, die man zwischen den Federn suchen muss, ein Federkleid aus groben haarähnlichen Federn, die eher an ein Fell erinnern, Nasenlöcher an der Schnabelspitze, eine Körpertemperatur, die viel niedriger ist als bei allen anderen Vogelarten, nämlich ca. 37 Grad Celsius, also ähnlich wie bei den Säugetieren. Kiwis legen die verhältnismäßig größten Eier im Vergleich zu ihrem Körpergewicht und haben eine sehr variable Brutzeit (bei uns zwischen 70 und 95 Tagen). Nur das Männchen bebrütet die Eier und verlässt während dieser langen Brutzeit das Gelege nur kurz und an manchen Tagen überhaupt nicht, was dazu führt, dass sie im Freiland bis zu 25 % ihres Körpergewichtes verlieren. Normal sind zwei Eier pro Gelege, das heißt, ein 1.600 bis 2.200 Gramm schweres Männchen bebrütet Eier im Gesamtgewicht von ca. 800 Gramm – eine gewaltige Leistung über einen so langen Zeitraum. Nördliche Streifenkiwis leben nur auf der Nordinsel von Neuseeland, und außerhalb ihrer Heimat gibt es noch relativ wenige in Nordamerika und Europa. Die meisten Kiwis in Europa sind mit den Frankfurter verwandt oder stammen von ihnen, und der Zoo Berlin ist der einzige in Europa, der ebenfalls Kiwis züchtet, das Zuchtpaar stammt aus Frankfurt. In Nordamerika züchten die Zoos von San Diego und Washington. Der Zoo Frankfurt ist daher besonders stolz auf den Schlupf des 29. und 30. Frankfurter Kiwis und dürfte damit mehr Kiwis gezüchtet haben als alle anderen Zoos außerhalb von Neuseeland zusammen. Die beiden Jüngsten heißen NIKAU (geschlüpft am 04.02.2007 am 71. Bruttag mit 222 Gramm Schlupfgewicht) und NAITI (geschlüpft am 14.03.2007 am 82. Bruttag mit 366 Gramm Schlupfgewicht).

Aquazoo Düsseldorf, 26.04.2007
Tiefseeforschung, Meeresschutz und weitere „Hai-lights“ beim Tag des Meeres im Aquazoo Düsseldorf
Mit Spiel- und Bastelaktionen, Vorträgen und Infoständen bietet der Aquazoo Düsseldorf am 1. Mai von 10-18 Uhr einen garantiert abwechslungsreichen Infotag für die ganze Familie. Ermöglicht vom Lions Club Hilden und im Rahmen einer weltweiten Initiative wird am „World Ocean Day - Tag des Meeres“ auf die Schönheiten, aber auch Gefährdung der Weltmeere hingewiesen. Wer kennt es nicht: Das Meer mit seiner unendlichen Tiefe und scheinbar unerschöpflichem Reichtum faszinierender Lebewesen. 69 % der Erdoberfläche sind von den großen Ozeanen bedeckt, doch kaum einer macht sich bewusst, dass diese einzigartigen Ökosysteme in Gefahr sind. Wasserverschmutzung, Überfischung und durch Treibhausgase hervorgerufene Erderwärmung haben bereits zum Aussterben vieler Tier- und Pflanzenarten geführt. Am Familientag im Aquazoo öffnen sich durch die Initiative des Lions Club Hilden die Türen zu einer faszinierenden Unterwasserwelt. Informationsstände machen das Meer erfahrbar: Hier kann man Walgesängen lauschen, Tiere der Nord- und Ostsee kennen lernen oder echte Haihaut streicheln! Spannende Vorträge entführen das Publikum in die unbekannte Welt der Tiefsee, Antarktis und der Haie, oder erklären wie Forschungsarbeiten aus Düsseldorf zur Rettung des Thunfischs beitragen. Engagierte Naturschutzorganisationen wie der WWF, Sharkproject e.V., DEADLINE Kampagne - das Meer will leben, das EU Projekt zur Wiederansiedlung des Maifischs, und viele mehr stellen ihre Arbeiten zum Schutz der Meere vor. Ein besonderes „Hai-light“ ist die Vorstellung eines Reisepasses, mit dem die Besucherinnen und Besucher „Bürger der Weltmeere“ werden können. Und für das leibliche Wohl der Zoofreunde sorgt der Lions Club Hilden mit Kaffee und Kuchen, Getränken und Würstchenstand - die erwirtschafteten Beträge kommen restlos einer regionalen sozialen Einrichtung zugute.

Zoo Basel, 26.04.2007
Frühlingsgemecker
Im Zoo Basel wird derzeit ausgiebig gemeckert. Fast alle Ziegen haben im letzten Monat Junge geboren. Vor lauter übermütigen Sprüngen und Verfolgungsjagden verlieren die Kleinen ihre Mutter schon einmal aus den Augen. Gut, dass die Ziegenmutter ihren Nachwuchs an der Stimme erkennt. Sie sind da! Praktisch alle weiblichen Zwerg- und Pfauenziegen haben im Verlaufe des letzten Monats Junge geboren. Mit kindlichem Gemecker, in unverkennbarer Höhenlage, machen sie auf sich aufmerksam, wenn sie vor lauter anderen Ziegen ihre Mama aus den Augen verloren haben. Zum Glück kennen Mütter ihren Nachwuchs nicht nur an ihrem Geruch und Aussehen, sondern auch an ihrer individuellen Stimme. Das Zusammenführen einzelner Familienmitglieder wird dadurch sehr viel einfacher.
Zicklein haben mit hilflosen Babys wenig gemeinsam. Schon zwei Tage nach der Geburt sind bei ihnen jene Verhaltensmuster voll ausgeprägt, die sie für den Beobachtenden so attraktiv machen. Besonders morgens, nach Stunden der Ruhe, scheint die Lebenslust überschäumend gross. Mit der Leichtigkeit von Vollgummibällen hüpfen sie von Stein zu Stein und animieren sich gegenseitig zu ausgelassenen Verfolgungsjagden. Die übermütigen Sprünge faszinieren durch ihre Leichtigkeit und in Kombination mit seitlichen Drehungen ist ihnen sogar eine gewisse Eleganz nicht abzusprechen! Dies allein wäre aber nur die halbe Wahrheit über junge Ziegen. Vom Herumtollen müde geworden, ziehen sie sich, abhängig von der Temperatur, gerne zu einem Nickerchen an ein Sonnen- oder Schattenplätzchen zurück. Dazu bilden die Ziegenkinder kleine Gruppen oder sie suchen ihre Mutter auf und schmiegen sich ihr eng an. Bei der Wahl der 'Mutter' sind die Zicklein nicht immer wählerisch. Sie versuchen durchaus, die Gunst fremder Mütter zu ergattern: Meist ohne Erfolg, weil diese jede Annäherung unmissverständlich und für unser menschliches Empfinden brutal abblocken. Ganz in Ziegenmanier boxen sie fremde Junge mit ihren Hörnern kraftvoll auf Distanz, wobei die Ahnungslosen manchmal kopfüber durch die Luft wirbeln. So ist das Ziegenleben – Ziegen handeln ein Leben lang miteinander Grenzen aus. Entscheidend ist, wer zuerst ans Futter darf oder wer sich das höchste Podest zu erobern vermag und wer mit der unteren Etage vorlieb nehmen muss. Etwas barbarisch denken wir beim ersten Hinsehen, aber schon beim zweiten müssen wir vielleicht schmunzeln, weil es uns bei den Rangeleien gar nicht mehr so schwer fällt, ihnen nachzuempfinden

Münchener Tierpark Hellabrunn, 26.04.2007
Neuer “tierischer” Maibaum in Hellabrunn!
Im Tierpark muss natürlich auch ein Maibaum „tierisch“ sein. So sind von unseren Tier-, Natur und Artenschutzprojekten die Steinböcke, Wildhunde, Mhorrgazellen, Przewalski-Urwildpferde und Waldrappe dargestellt. Außerdem ringelt sich plastisch die bei den Kindern so beliebte Boa constrictor „Susi“ am Maibaum entlang. Dazwischen krabbelt die Vogelspinne „Agathe“. Ein Maibaum für Kinder ganz im Sinne von TNA. Wie für einen Maibaum üblich wird auch dieser zum Aufstellungsort mit Musik begleitet und von zwei süddeutschen Kaltbluthengsten gezogen. 20 kräftige Tierpfleger sorgen dann für einen sicheren Stand.

Tiergarten Schönbrunn, 26.04.2007
MAIBAUM-FEST IM TIROLERGARTEN
Am 30. April um 17.30 Uhr wird das revitalisierte Gasthaus Tirolergarten – im Wald oberhalb des Tiergarten Schönbrunn – mit einem Fest offiziell wiedereröffnet. Höhepunkte: der Aufmarsch der Betriebsmusikkapelle der Wiener Linien, das Aufstellen eines Maibaums und Freibier! Ein Moderator und viele Gäste sorgen für gute Laune und xunde Informationen rund um Essen, Trinken und Wohlfühlen. Durch einen Maibaum sollen Haus, Hof und Bewohner mit Lebenskraft versorgt und das Böse verscheucht werden. Zufahrt zum Gasthaus Tirolergarten über die Elisabeth-Allee, Gratis-Parkplatz am Seckendorff-Gudent-Weg, kurzer Fußweg.

Natur- und Tierpark Goldau, 26.04.2007
Eine kurze Geschichte über lange Schläfer
Im Tierpark Goldau finden Sie die Terrarien dieser putzigen Kleintiere im Baummarderhaus. Der Tagesrhythmus wird mit Hilfe einer Lichtanlage umgekehrt, so dass für die Besucher die Möglichkeit besteht, diese nachtaktiven Tiere auch während den regulären TierparkÖffnungszeiten zu beobachten. Fragen Sie einen Siebenschläfer nach seiner Lieblingsbeschäftigung, würde er mit Sicherheit nicht schlafen sagen, was seinem Namen nach nahe liegend wäre. Wahrscheinlich liebt er viel mehr das Fressen. Diese Vorliebe ist es nämlich, die ihm ermöglicht, die nahrungsarmen Wintermonate schlafend zu überstehen. In der kalten Jahreszeit setzt er seinen Organismus auf Sparflamme, das heisst, dass seine Körpertemperatur stark sinkt und sein Herz nur noch sehr langsam schlägt.
So kann er Energie sparen, um bis zum Frühling durch halten zu können. Auch der Gartenschläfer hat die gleiche Überlebensstrategie entwickelt: Im Sommer fressen im Winter schlafen! Hand aufs Herz: Manchmal sind wir Menschen auf diese kleinen Tiere ein bisschen neidisch, nicht wahr? Ein Gedankenspiel: Bis in den Herbst müssen sich unsere Schläfer-Babys das 40-fache ihres Geburtsgewichtes angefressen haben, damit sie den Winter überstehen können. Man stelle sich vor, das würde auf uns Menschen zutreffen: Ein Menschen-Baby wiegt ca. 3kg, mit 6 Monaten würde es 120kg schwer sein Unvorstellbar? Das Baby würde dann sechs Monate lang schlafen und beim Aufwachen würde es einjährig - nur noch 60kg wiegen. Nicht schlecht! Auch wir Erwachsene dürften uns den Sommer und Herbst lang so viel Fett an(fr)essen, dass wir vor dem Schlafen gehen doppelt so viele Kilos auf die Waage bringen. Im Frühling wären die überschüssigen Kilos wieder weg. Da wird vielleicht der Eine oder Andere von uns schon wieder neidisch.

Deutsche Tierpark-Gesellschaft 20.4.2007
Munterer Zoo-Nachwuchs von Aschersleben bis Zittau / Adoption bei den Riesen-Eseln:
Deutsche Tierpark-Gesellschaft
lädt in 71 Mitglieds-Anlagen ein
Lama und Litschi-Moorantilope, Trampeltier, Brazza-Meerkatze und schwarzer Jaguar – im Tierpark Aschersleben (Sachsen-Anhalt) ist vielleicht was los bei diesem munteren Nachwuchs. Im rheinland-pfälzischen Tiergarten Worms brachte die Glanrind-Kuh, eine vom Aussterben bedrohte alte Haustierrasse, ein kräftiges Kälbchen zur Welt. Und im nordrhein-westfälischen Vogelpark Detmold-Heiligenkirchen hüpfen nicht nur drei putzmuntere Zwergziegen durchs Gehege, sondern wird auch mit Spannung erwartet, wie sich die fünf Eier im Storchennest entwickeln. Am 1. Mai soll daraus das erste Storchenküken schlüpfen – und Vogelparkchef Friedrich Wilhelm Eckstein ist guten Mutes: „Schließlich erhalten die Adebars bei uns täglich frischen Fisch frei Nest angeliefert!“
Nachwuchs bei den Zootieren ist überall eine wunderbare Sache. Freut die Kinder, zieht die Erwachsenen an. So nicht nur in Berlin, sondern besonders auch in den 71 Mitgliedsbetrieben, die zur Deutschen Tierparkgesellschaft gehören. Denn gerade diese zwischen Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg, zwischen Saarland und Sachsen verstreuten Tierparks, Tiergehege, Vogel- und Wildparks sind besonders familienfreundlich: Nah beim Wohnort gelegen, mit günstigem Eintrittspreis – und natürlich einem vielfältigen Angebot für Kinder. Die Superrutsche am Spielplatz mit eingeschlossen. Und vielleicht auch das kleine Schäfchen, das fröhlich blökt, wenn nebenan der menschliche Nachwuchs mal Eis schleckt...
Der „Arche Noah-Zoo“ in Braunschweig erfreut sich zudem einer neuartigen Besucherwelle: Neben den „normalen“ Zweibeinern, die die neue Storchenanlage bewundern, kommen auch wilde Störche vorbei, um ihre niedersächsischen stationären „Babybringer“ zu bewundern. Und das schicke grau-weisse Katta-Weibchen Cleo hat wieder Zwillinge geboren – in ihrer Heimat Madagaskar sind diese Lemuren (Feuchtnasenaffen) vom Aussterben bedroht. Nicht so in Braunschweig an der Oker, denn schon im letzten Jahr verstärkten Zwillinge die muntere Familie. Und auch das Eselfohlen Evita will ständig beschäftigt sein.
Im nordrhein-westfälischen Tiergarten Kleve strahlt das helle Zicklein der bulgarischen schrauben-hörnigen Langhaarziege mit dem Weiß der Maiblüten um die Wette. Wobei diese Rasse, ursprünglich auch in Bulgarien zu Hause und durch ihr langes Haarkleid von Witterungseinflüssen wunderbar geschützt, akut bedroht ist – in ganz Deutschland gibt es nur noch etwa 50 Tiere.
Die Oma sprang mütterlich ein
Eine ungewöhnlich geglückte Adoption erlebt Nordhorn nahe der niederländischen Grenze bei den Poitou-Eseln in: Die beiden Stuten Jasmin und ihre Tochter Ivonne bekamen vor einigen Tagen innerhalb weniger Stunden ihre Fohlen. Leider hatte Jasmin eine Totgeburt. Die schwer erkrankte Stute Ivonne gebar zwar ein gesundes Hengstfohlen – konnte es aber nicht säugen. So kam dieses Fohlen der größten Eselrasse der Welt kurzerhand „zur Oma“, die es auch bestens versorgt... Ach ja: In den Niederlanden hat die DTG auch ein Mitglied – den Zoo Kabouterland Exloo, der sich ganz besonders auf junge und jüngste Besucher eingestellt hat!
Und im Wingst-Zoo nahe der Elbmündung hüpft ein junges Känguru durch die Anlage „Am Olymp“, grüßen Japanmakake und Lisztäffchen neu und jede Menge Quessant-Schafe. Diese braunen bretonischen Zwergschafe – aber mit stolz gebogenem großem Gehörn - hatten ihren Ursprung einst auf der kleinen Atlantikinsel "Ille d’ Ouessant" vor Frankreich. Für Kinder ist dabei das Erlebnis der kleinsten Schafrasse der Welt wohl ebenso faszinierend wie für die erwachsenen Besucher das neue Wolfs- und Braunbärengehege. Diese Anlage – über zwei Hektar groß – erforderte nicht weniger als 1,3 Millionen Euros Einsatz. Ein Zeichen, dass auch die mehr regionalen Zoos der Deutschen Tierparkgesellschaft up to date sind, was Einrichtung betrifft und Umwelt – und besonders auch den Nachwuchs... Weitere Informationen auf den Internet-Seiten www.deutsche-tierparkgesellschaft.de.

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Natur- und Artenschutz – Meldungen

derstandard.at - 29.04.2007
Wie werde ich ein Waldrapp?
Ungewöhnliche Zieheltern haben die sieben Waldrappkücken, die gerade im Tiergarten Schönbrunn gastieren. Dort werden die Vogelbabys von Biologiestudenten des so genannten "Waldrappteams" bis Anfang Juni aufgezogen, um anschließend vom Menschen das Fliegen und vor allem wie ihre Vorfahren zu überwintern lernen. Erst vor wenigen Tagen kamen zwei ehemalige Schützlinge des Teams ganz ohne menschliche Hilfe aus dem "Winterurlaub" nach Österreich zurück. 2002 startete das international einzigartige Projekt der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle Grünau. Gemeinsam mit Schönbrunn Wien, Alpenzoo Innsbruck, Tierpark Rosegg und Cumberland Wildpark Grünau versucht ein Team aus Biologen und Technikern die hochbedrohte Vogelart in Österreich wieder heimisch zu machen. Den noch kahlen Kücken in Schönbrunn steht die Abenteuerreise in die Toskana Mitte August bevor, bis dahin kann man die laut Tierpark "hässlich-süßen" Vogelbaby bis Anfang Juni beim Heranwachsen beobachten.

netzzeitung.de - 01.05.2007
«Lonesome George» ist nicht allein
Ein «Lonesome George» genanntes Schildkrötenmännchen ist nicht der letzte lebende Abkömmling seiner Art. Genetische Untersuchungen an Tieren von einer Nachbarinsel im Galapagos-Archipel lassen vermuten, dass es dort noch eine Partnerin für den «Einsamen George» gibt. Mit ihr könnte er den Fortbestand seiner Art Geochelone abingdoni sichern. .. Zudem gebe es eine große Zahl Galapagos-Riesenschildkröten in menschlicher Haltung, unter denen es ebenfalls Partnerinnen geben könnte.Gelänge es, George mit einer Partnerin zu verpaaren, könnte die Art mit einem Zuchtprogramm erhalten werden, in dem die Inzuchterscheinungen minimiert werden. Bei der zuvor ähnlich gefährdeten Schwesterart Geochelone hoodensis sei das gelungen, schreiben die Wissenschaftler. Lonesome George, der 1971 auf der Insel Pinta eingefangen wurde, lebt heute in Gesellschaft zweier G.-becki-Weibchen in der Charles Darwin Forschungsstation auf der Galapagos-Insel Santa Cruz.

welt.de - 30.04.2007
Ist "Lonesome George" doch nicht allein?
Einsamer als George kann ein Lebewesen nicht sein: Die Riesenschildkröte von den Galapagos-Inseln gilt als das letzte Exemplar seiner Gruppe. Nach Gentests wollen Forscher nun mit einer großen Suchaktion doch noch eine potenzielle Paarungskandidatin für ihn finden.
Das seltenste Tier der Welt ist möglicherweise doch nicht ganz allein. Nach einer genetischen Untersuchung auf den abgelegenen Galapagos-Inseln hegen Biologen die leise Hoffnung, ein Weibchen für die Riesenschildkröte „Lonesome George“ zu finden. Das Reptil gilt bislang als letztes Exemplar seiner Gruppe. Gentests haben nun aber gezeigt, dass es auf einer Nachbarinsel vielleicht doch ein Weibchen für ihn geben könnte. Die mögliche Brautschau wird allerdings aufwendig und macht zahlreiche Genanalysen nötig: Falls es eine potenzielle Partnerin geben sollte, verbirgt es sich unter rund 2000 Riesenschildköten auf der Galapagos-Insel Isabela. George lebt seit vielen Jahren in einem Gehege der Charles Darwin Research Station. Der Panzer des dunkel gefärbten Pflanzenfressers (Geochelone nigra abingdoni) misst der Länge nach etwa einen Meter, das Tier ist rund 90 Kilogramm schwer.

derstandard.at - 02.05.2007
Rätselhafte Hungersnot bei den Grauwalen
Kanadische Wissenschafter schlagen Alarm: Unter den rund 15.000 Grauwalen im nördlichen Pazifik ist eine akute Hungersnot ausgebrochen. "Wir wissen nicht genau, was da passiert ist", erklärte der Walforscher William Megill von der University of British Columbia, der ein Aussterben der Tiere befürchtet. Die ersten Anzeichen von "Hungerwalen" erkannten die Wissenschafter bei deren Ankunft in ihrem Winterquartier in den Gewässern vor der mexikanischen Küste. Taucher fanden schnell den Grund der Unterernährung: Im Wasser befanden sich ungewöhnlich wenige der kleinen Krustentiere, die Hauptnahrung der Grauwale. Wasseruntersuchungen im Sommerquartier der Wale vor der Westküste Kanadas bis hoch nach Alaska ergaben schnell ein ähnliches Bild: "Auch hier ist das Futter für die Wale weit gehend verschwunden". Über die Gründe dieser Entwicklung streiten die Wissenschafter. Die meisten gehen davon aus, dass die deutliche Erwärmung des Pazifikwassers in den letzten Jahren die Krustentierschwärme dezimierte. Dem widersprechen aber einige Experten: "Es gibt nicht zu wenig Futter, es gibt zu viele Wale. Die Herden haben sich zu schnell vergrößert, und die Wale zerstören durch zu viel Fressen ihre eigene Lebensgrundlage".

Umweltjournal - 02.05.2007
Reisebranche nimmt Artenschutz ernst
Whale Watching ist im Trend. Millionen Menschen stechen in See, um Wale und Delphine in Freiheit zu beobachten. Und jährlich werden es mehr. Doch fürs Whale Watching existiert bislang kein Qualitätslabel. Dank einem Pilotprojekt von OceanCare, Kontiki Saga, Glur Reisen und Scandinavian Airlines liegt nun erstmals eine einheitliche Bewertung ausgewählter Anbieter vor. Als am Projekt beteiligte Reiseunternehmen legen wir fortan die lokalen Whale Watching-Guidelines den Reiseunterlagen bei», sind sich Ivan Köhle von Kontiki Saga und Heidi Glur von Glur Reisen einig: «So können sich die Gäste bereits im Voraus über das zulässige Verhalten orientieren.» OceanCare bietet zudem eine Online-Plattform an, wo Reisende positive und kritische Eindrücke von Touren mitteilen können. Dies ermöglicht weitere Verbesserungen zum Wohl von Mensch und Tier. Das gemeinsame Projekt wird nun laufend ausgebaut.

derstandard.at - 27.04.2007
Das perfekte Futter-Gedächtnis der Meeresschildkröten
Britische Forscher haben bei Meeresschildkröten einige bisher unbekannte Leistungen entdeckt: Die Tiere können gezielt über Hunderte Kilometer weit dorthin schwimmen, wo sie fünf Jahre zuvor gute Nahrung gefunden haben. Bekannt war bereits, dass Seeschildkröten über ein extrem gut funktionierendes Orientierungssystem verfügen, mit dem sie an jenen Strand zurück finden, an dem sie zuvor genistet haben, berichtet das Wissenschaftsmagazin NewScientist Online. Das Forscherteam um Annette Broderick von der Universität Exeter hat mit Hilfe von Satellitenüberwachung 20 weibliche Unechte Karettschildkröten (Caretta caretta) sowie Suppen-Schildkröten (Chelonia mydas), die auf zwei Stränden der Mittelmeerinsel Zypern nisteten, beobachtet. Sie benutzten sogar fast exakt die gleiche Route, um an ihr Ziel zu gelangen. Aufgefallen war den Forschern auch, dass die Tiere bis zu zehn Stunden und 12 Minuten ohne Luft zu holen unter Wasser bleiben konnten. Damit sind die Schildkröten die am längsten tauchenden Lungenatmer unter den Wirbeltieren.

Echo-online - 03.05.2007
Zoo forscht nach der Herkunft des Tiers
Um das Auslegen von Schidkrötenfallen ging es beim jüngsten Arbeitseinsatz von Mitgliedern des Gewässerschutz- und Angelvereins Reinheim im Naturschutzgebiet „Reinheimer Teich“. In Abstimmung mit dem Forstamt und der oberen Naturschutzbehörde waren sie zum dritten Mal in diesem Jahr in Sachen Naturschutz unterwegs, diesmal mit einem Boot. Wie mehrfach berichtet, fangen die Reinheimer Angler im Naturschutzgebiet im Rahmen eines landesweiten Projektes Schildkröten. Heimische Sumpfschildkröten und deren Nachkommen werden nach entsprechender Untersuchung zurückgesetzt, die gefangenen – meist amerikanischen – Schmuckschildkröten werden dem Gewässer entnommen. Zweites Ziel war es, nichtheimische Fischarten mit der Technik des Elektrofischfangs zu entnehmen. Letzteres wurde jedoch nur zum Teil erreicht, berichten die Naturschützer.

derstandard.at - 26.04.2007
Braunbären aus dem Trentino ziehen wieder durch die Lande
Bis zu zehn Braunbären werden sich im Frühjahr vom Trentino aus auf Wanderschaft begegeben. Einige davon werden auch in Südtirol erwartet. Sie könnten wie "JJ1", alias Bruno, die Nordroute nach Tirol und Deutschland wählen, erklärte Giorgio Carmignola vom Landesamt für Jagd und Fischerei. Ein mit dem Ministerium ausgearbeiteter Management-Plan soll Sicherheit im Umgang mit den Tieren geben.

derstandard.at - 26.04.2007
Linzer Fledermäuse bekommen Bleiberecht bis August
Aufschub bis August haben vorerst jene rund 100 Fledermäuse in Linz bekommen, die wegen eines geplanten Dachbodenausbaus um ihr Zuhause bangen mussten. Zwischen den Hauseigentümern und der Stadt Linz wurde nun vereinbart, dass zunächst in einem anderen Gebäudeteil mit den Bauarbeiten begonnen werden soll, in der Zwischenzeit will man eine Lösung für die "Zeit danach" finden. Seit Jahrzehnten lebt die Kolonie von "Großen Mausohren" auf dem Dachboden im Linzer Stadtteil Urfahr. Die Art ist sowohl nach dem Landesgesetz als auch nach EU-Kriterien geschützt. Laut Experten wäre es am besten, wenn ein Teil des Dachbodens erhalten bliebe.

spiegel.de - 28.04.2007
Giftalgen töten Wassertiere
Vor der Küste Kaliforniens sind Hunderte von Tieren durch giftige Algen gestorben. Vögel, Seelöwen und Delfine sind von der Vergiftung bedroht. Die tödlichen Algen könnten auch Menschen Schaden zufügen.

netzzeitung.de - 27.04.2007
Algengift bedroht Tiere an US-Westküste
An der Küste Kaliforniens haben sich toxische Algen rapide vermehrt. Hunderte Vögel, Seelöwen und Delfine sind bereits an dem Gift gestorben.
Umweltschützer in den USA warnen vor einer neuen Folge der Klimaerwärmung: Verstärkt auftretende Giftalgen gefährden an der US-Westküste andere Lebewesen. Hunderte Vögel, Seelöwen und Delfine seien bereits erkrankt und gestorben, teilte die internationale Vogelschutzwarte im kalifornischen San Pedro mit. Die Tiere seien an den Stränden von San Diego bis San Francisco gefunden worden. Jay Holcomb, der Leiter Vogelschutzwarte, erklärte, üblicherweise würden im Schnitt etwa sieben erkrankte Vögel pro Woche gebracht. In der vergangenen Woche seien es 40 gewesen. Die Tiere wiesen Symptome einer Vergiftung mit Domoinsäure auf, die das Nervensystem und das Gehirn angreift.

derstandard.at - 29.04.2007
Tierwelt Madagaskars in Oberösterreich
Die Tierwelt Madagaskars ist heuer ein Themenschwerpunkt im Zoo Schmiding in Krenglbach bei Wels in Oberösterreich. Der Tiergarten beteiligt sich damit an einer Kampagne der europäischen Zoo- und Aquariengemeinschaft EAZA, die sich für die bedrohte Natur der Insel einsetzt und 20 ausgewählte Schutzprojekte unterstützt. .. Im Zoo Schmiding haben bereits in den vergangenen Jahren mehrere Vertreter der Tierwelt Madagaskars eine Heimat gefunden. Zahlreiche Lemuren - die typischen Halbaffen der Insel - leben hier. Offenbar haben sie sich in Krenglbach auch gut eingewöhnt, denn die Kattas haben derzeit Nachwuchs. Drei Babys können aus nächster Nähe beobachtet werden.

spiegel.de - 29.04.2007
Jagd nach dem Nachwuchs des Giftgrünen
Werber und Tierfilmer lieben sie, der halbe Urwald hat es auf sie abgesehen: Rotaugenfrösche müssen sich intensiv um ihren Nachwuchs kümmern, um wenigstens einige durchzubringen. Im knallbunten Regenwald wimmelt es nur so vor Räubern - Tarnung ist da alles.
Sie sehen ja aus wie verschüttete Bonbons, diese tropischen Frösche mit ihren roten Augen und den orangefarbenen Füßen. Man ist versucht, einen aufzuheben, aber das sollte man lassen. Der Rotaugenfrosch (Agalychnis callidryas,auch: Rotaugenlaubfrosch) hat schon genug Feinde. Es ist Regenzeit, und der Dschungel von Costa Rica vibriert vor Leben. «Tschok, tschok, tschok» - die Liebesrufe der Froschmännchen tönen von allen Seiten. Sonst leben diese Frösche hoch in den Baumkronen, doch nun, zur Paarungszeit, kommen sie herab; die Männchen ringen miteinander um die Reviere und um die Weibchen. Die wandern, mit einem oder auch zwei Begattern beladen, die Nacht hindurch von Busch zu Busch und von Blatt zu Blatt. Sie suchen Stellen über Tümpeln und Bächen, an denen sie ihre in Gallert gehüllten Eier ablegen können. ... Schlangen schlürfen komplette Gelege auf,Wespen picken sich einzelne Embryonen heraus. Mehr als die Hälfte aller Eier des Rotaugenfrosches fallen allein diesen beiden Räubern zum Opfer.


en.epochtimes.com - 12. Apr. 2007
Orphaned Elephant Seal Pups Rehab at the San Francisco Zoo

BirdLife

Airfield would displace Pocosin’s globally important waterfowl congregations - 27.04.2007
In late February, The U.S. Navy renewed its proposal to build a jet landing field next to the Pocosin Lakes National Wildlife Refuge, an Important Bird Area (IBA) in Eastern North Carolina.
Surveys reveal raptor ‘super-roost’ - 26.04.2007
Surveys in Senegal by LPO (BirdLife in France) have revealed a single roost containing over 28,600 Lesser Kestrel Falco naumanni and 16,000 African Swallow-tailed Kite Chelictinia riocourii – one of the largest bird of prey roosts ever found.

PlanetArk

Scientists Seek Lonesome George's Tortoise Kin - 02.05.2007
Lonesome George, a giant Galapagos tortoise thought to be the last of his kind, may not be so lonely after all, with the discovery of a possible cousin, researchers reported on Monday.
US Can't Alter 'Dolphin-Safe' Tuna Rules - Court - 30.04.2007
The US government has arbitrarily and capriciously sought to ease rules for foreign fisherman on "dolphin-safe" tuna, a US federal appeals court ruled on Friday in upholding current standards.
"Billie" the Turtle Wins Costa Rica Sea Race - 30.04.2007
A leatherback turtle called Billie won the first Great Turtle Race from Costa Rica to the Galapagos Islands, swimming at a leisurely 3 or 4 mph (5-6 kph), organizers said on Friday.
China's Gold-Mine Wild Orchids Face Extinction - 30.04.2007
Where have all the flowers gone?
HK "Handover" Pandas Arrive to High Breeding Hopes - 27.04.2007
Hong Kong welcomed the city's second pair of pandas on Thursday, flown in from China to mark the 10th anniversary of the former British colony's return to Chinese rule with high hopes that they would soon breed.

ENN

Australian Farmers Wrestle Dingo Threat - 02.05.2007
Between grey granite mountains and drought-ravaged farms is a strip called the "militarised zone", the frontline of a battle between farmers and environmentalists over the survival of Australia's dingo.
Timber Industry Uses Draft Bush Endangered Species Act Regulations In Marbled Murrelet Lawsuit - 01.05.2007
By: Center for Biological Diversity
On March 27 the media published draft Bush administration regulations that radically undermine the Endangered Species Act. In response, the administration asserted that it did not intend to implement the draft as written. In legal papers filed today, however, environmental groups show that Mark Rutzick, a former Bush official now representing the timber industry, has filed a lawsuit based on the draft regulations.
More Marine Animals Sickened by Acid - 30.04.2007
Rescuers worked Saturday to save more dead and dying dolphins and sea lions that have washed up on Southern California beaches, believed poisoned by a naturally occurring toxic acid.
New Species of Coral Found off the Coast of Oman - 30.04.2007
By: the Kerzner Marine Foundation
Two new species of coral have been discovered off the Omani coast, as well as other existing coral species that had previously not been known to live in the area. There are now estimated to be approximately 130 species of coral off the coast of Oman, much more than was formerly thought to subsist in the region. Scientists believe there are probably at least twenty more species yet to be discovered, possibly including five more new to science.
Great Ape Trust Scientist Urges Change in Welfare of Captive Apes - 30.04.2007
By: the Great Ape Trust of Iowa
A leading expert on great ape intelligence and behavior is urging significant change in the care and welfare of captive apes. In a scientific article published in the current Journal of Applied Animal Welfare Science (JAAWS), Dr. Sue Savage-Rumbaugh of Great Ape Trust of Iowa cites a need to address great ape welfare well beyond accommodations, physical needs and enrichment.
Cambodian Rangers Trained to Help Bears - 27.04.2007
Park rangers in Cambodia are being trained to survey wild bears to help protect them from being hunted for their bile which is used in traditional Chinese medicines, a conservationist said Thursday.

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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

WWF - 02.05.2007
Mit dem Fisch stirbt der Ozean
EU-Konferenz in Bremen: WWF fordert Umkehr in der Meeres- und Fischereipolitik
Mit einem riesigen Kabeljau-Skelett protestiert der WWF zum Auftakt der am Mittwoch Abend beginnenden EU-Meereskonferenz in Bremen gegen die Ausbeutung der Ozeane. Die Umweltschützer fordern den Präsidenten der Europäischen Kommission, Manuel Barroso, und Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einer radikalen Neuorientierung auf. „Überfischt, verschmutzt, ausgebeutet und verbaut – Europas Meere und Küsten stehen am Scheideweg. In der EU wird viel von Meeresschutz geredet, aber zu wenig gehandelt. Das muss sich ändern, sonst ist es für unsere Ozeane zu spät“, so WWF-Meeresexperte Stephan Lutter. Das Fisch-Skelett hat der britische Künstler Richard Sharples aus alten EU-Verordnungen gebaut. „Mit dem Fisch stirbt der Ozean“, warnt ein Banner des WWF. „Der Kabeljau ist ein drastisches Beispiel für das Scheitern der Brüsseler Politik. Die Lippenbekenntnisse und Beschlüsse der letzten Jahrzehnte haben nichts daran geändert, dass der Kabeljau in der Nordsee vor dem Kollaps steht“, so Lutter. Die europäischen Fischbestände sind bis zu 80 Prozent überfischt. ... Der WWF fordert ein Netzwerk von Schutzgebieten. In allen anderen Meeresregionen müsse die Nutzung der maritimen Ressourcen besser koordiniert und stärker begrenzt werden: „Im Moment gleichen Meere und Küsten noch immer einem Selbstbedienungsladen, wo jeder nach Gusto zugreift – im Zweifel auch gegen geltende Gesetze“, kritisiert Lutter. Als Beispiel nennt der WWF-Experte den massiven illegalen Fischfang der EU-Flotte auf den Roten Tunfisch im Mittelmeer und die Zerstörung von Kaltwasserkorallenriffen durch die Fischerei mit Bodenschleppnetzen im Atlantik.

Journal Society GmbH - 29.04.2007
Plastik-Müll gefährdet Millionen Lebewesen im ozeanischen Ökosystem - Pilotprojekt von Green Ocean schafft Abhilfe
Tausende Tonnen an Plastik-Müll befinden sich in unseren Ozeanen. Weltweit schlagen Forscher Alarm. Der Plastik-Müll, der durch Meeresströmungen und Winde überall hin verteilt wird, stellt eine permanente und akute Bedrohung insbesondere für Sauerstoffatmer wie Delfine und Wale dar. Unzählige Meeressäuger, Seevögel und andere Meerestiere sterben, weil sie sich in den Müll-Teppichen verfangen oder durch das Verschlucken dieser unverdaulichen "Beute" elend zu Grunde gehen. Der deutsche Umweltschutz-Verein Green Ocean e.V. in Offenberg-Aschenau hat sich dieser Problematik angenommen und startet derzeit unter der Leitung von Dr. Robert Groitl, Dip.E.D. Oceanography, ein außergewöhnliches Pilot-Projekt. Zunächst soll an der toskanischen Küste in einem begrenzten Küstenabschnitt die Müllmenge spürbar reduziert werden.

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Neue Veröffentlichungen

Peter Berthold
Vogelzug. Eine aktuelle Gesamtübersicht (Gebundene Ausgabe)
Kurzbeschreibung
Wie führen die rund 50 Milliarden Zugvögel alljährlich ihre Wanderungen durch? Welche Steuerungs- und Orientierungsmechanismen haben sie entwickelt? Welche physiologischen Anpassungen haben sie und wie regeln sie ihren Energiehaushalt? Vogelzug ist seit geraumer Zeit zu einem Modell moderner Verhaltensforschung geworden. Peter Berthold behandelt alle wesentlichen Aspekte des Vogelzugs und seiner Erforschung. Es werden die neuesten Entwicklungen wie zum Beispiel die Satelliten-Telemetrie vorgestellt.
29,90 Euro über Amazon.de

Die gesammelten Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird

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Stellenausschreibung

Die Zoo Duisburg AG sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Mitarbeiter/in
im Bereich des Futterhofes (Schwerpunkt Landwirtschaft)
Anforderungen
  • Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als Landwirt oder ähnliche Qualifikation
  • Mehrjährige landwirtschaftliche oder tiergärtnerische Erfahrung
  • Fahrerlaubnis für PKW, LKW bis 7,5 t und landwirtschaftliche Maschinen
  • Kenntnisse des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit
  • Handwerkliche Begabung und technisches Verständnis
  • Freude an der Natur und an der Arbeit im Freien
  • Widerstandsfähige Konstitution
  • Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Flexibilität
  • Eignung zur selbständigen Arbeit
  • Unternehmerisches Denken
  • Ökologisches Denken
  • Organisationstalent
Aufgaben
  • Pflege, Bestellung und Ernte der landwirtschaftlichen Flächen des Zoos
  • Erzeugung von Futter und Einstreu für die Tiere des Zoos
  • Futtertechnische Versorgung der Tiere im Zoo
  • Versorgung der Mistplatte des Zoos
  • Versorgung der Futterplantagen des Zoos
  • Pflege und Wartung des landwirtschaftlichen Fuhrparks und der landwirtschaftlichen Gerätschaften
  • Materialverwaltung
  • Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
  • Biotop- und Artenschutz
Die Vergütung richtet sich nach dem TVöD.
Eine schriftliche Bewerbung mit tabellarischem Lebenslauf, Lichtbild, Kopien der Zeugnisse und möglichen Referenzschreiben wird erbeten bis zum 18. Mai 2007 an Zoo Duisburg AG, z.H. Frau Dewenter-Lüdtke, Mülheimer Straße 273, 47058 Duisburg.
Bewerbungen von Frauen sind erwünscht/werden begrüßt. Anerkannt schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.


Weitere Infos

Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Die Himalaya-Anlage für Kleine Pandas im Zoo Zürich ist eine von mehreren Tieranlagen, welche die Fauna des Himalayas repräsentieren. Die Anlagen befinden sich auf einem steilen Hang des Zoos mit klimatischen Bedingungen, die bestimmten Höhen- und Vegetationsstufen des Himalayas entsprechen. Dadurch können Pflanzenarten verwendet werden, die mit jenen am Originalstandort verwandt sind:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=801
~°v°~
SPANISCHE ÜBERSETZUNG
Dank der Unterstützung von Eduardo Diaz Garcia können wir die spanische Übersetzungen von zwei Anlagen für Bären und Wölfe in Deutschland präsentieren:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=877
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=878
~°v°~
BIERZS 2007
Das BIERZS Symposium steht for Bear Information Exchange for Rehabilitators, Zoos and Sanctuaries. Von 24. bis 26. August 2007, treffen sich Bärenhalter und -pfleger von Zoos, Sanctuaries und Schutzeinrichtungen weltweit an der Western University of Health Sciences in Pomona, California um Informationen über Bärenverhalten, -haltung, Enrichment, Training und Präventivmedizin auszutauschen, um die Haltung von Bären und weltweite Schutzbemühungen für Bären zu
verbessern. Information: http://www.bearkeepers.net/bierzs.htm
~°v°~
ICEE 2007
Die 8. Internationale Konferenz zu "Environmental Enrichment" findet von 5. bis 10. August im Zoo Schönbrunn in Wien statt. Diese Konferenz findet alle zwei Jahre an verschiedenen Orten der Welt statt und dient dem Austausch von Ideen zur theoretischen und praktischen Erforschung von Methoden für das "Enrichment" von Tieren in menschlicher Obhut. Information:
http://www.zoovienna.at/icee2007
~°v°~
Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung: http://www.zoolex.org/about.html


Veranstaltungen

EAZA RESEARCH CONFERENCE 2007
hosted by Poznan Zoo and Poznan University
The conference will be held on 24 and 25 May 2007 in Poznan (Poland), and is aimed at zoo as well as university staff, and students. The conference
language will be English.
Information about accommodation, payment and instructions for authors will be available shortly through the EAZA website’s Calendar (http://www.eaza.net/news/1calendar.html).
e-mail: conference@op.pl

The 8th annual EZG (EAZA ZOO HORTICULTURAL GROUP) conference
will be held in Zurich Zoo from 29 May - 1 June 2007. Soil, water and nutrients will be the topics of this conference, using the amazing Masoala Rainforest Exhibit at Zurich Zoo as a living example.
More information is available at: http://www.zoo.ch/EZG-Conference.1114.0.html

August 5 to 10, 2007
ICEE - 8th International Conference on Environmental Enrichment
Hosted by the Schoenbrunn Zoo, Vienna
The International Conference on Environmental Enrichment is a meeting for the exchange of ideas about both theoretical and applied research on enrichment for animals under human care. The conference is held every two years in internationally diverse locations. This conference will be attended by zoo people from all over the world - zoo directors, zoo curators, zoo educators, veterinarians, veterinary and zoology students, animal trainers and keepers, zoo designers, all sorts of institutions from zoo professionals, agricultural and lab animal professionals who will be attracted to the exiting ICEE content. This is the first time in 8 years that this important international conference is back in Europe.
Mehr darüber auf http://www.zoovienna.at/e/index.html
Auskünfte: email: icee2007@zoovienna.at

ICEE 2007
Die 8. Internationale Konferenz zu "Environmental Enrichment" findet von 5. bis 10. August im Zoo Schönbrunn in Wien statt. Diese Konferenz
findet alle zwei Jahre an verschiedenen Orten der Welt statt und dient dem Austausch von Ideen zur theoretischen und praktischen Erforschung
von Methoden für das "Enrichment" von Tieren in menschlicher Obhut. http://www.zoovienna.at/icee2007

BIERZS 2007
Bear Information Exchange for Rehabilitators, Zoos and Sanctuaries.
Von 24. bis 26. August 2007 treffen sich Bärenhalter und -pfleger von Zoos, Sanctuaries und Schutzeinrichtungen weltweit an der Western University of Health Sciences in Pomona, California um Informationen über Bärenverhalten, -haltung, Enrichment, Training und Präventivmedizin auszutauschen, um die Haltung von Bären und weltweite Schutzbemühungen für Bären zu
verbessern. Information: http://www.bearkeepers.net/bierzs.htm

Zoohistorica 18 - Hamburg 2007 (Zoosammlertreffen)
Das 18. internationale Treffen der Sammler von allem rund um die Tiergärtnerei
Hamburg, 31. August - 2. September 2007
Tagungsgebühr
18,-- ¤ für Abendessen (ohne Getränke), Gruppenfoto, Tagungsmappe, Portoauslagen und
Stelltischausleihe; Eintritte sind frei als Gäste des Tierparks bzw. Wildparks
Voranmeldung
Bitte bis 31. Juli 2007 mit Angabe Ihres Sammelschwerpunkts
Herman Reichenbach, Paul-Sorge-Straße 74, 22459 Hamburg
Tel. (+49[0]40) 551 4650 oder 3703 3058 (Büro)
E-Mail: reichenbach.herman@online.guj.de

11. Tagung des „Fonds für bedrohte Papageien“ im Zoo Leipzig
Am Samstag, den 6. Oktober 2007, findet die 11. Tagung für Papageienschutzprojekte und Erhaltungszuchtprogramme des Fonds für bedrohte Papageien, einer Arbeitsgruppe der Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), im Zoo Leipzig statt.
Wie in den Jahren zuvor sollen auch dieses Mal wieder Vorträge zum Thema Papageienschutz im Freiland, Artenschutz, aber auch Themen zur tiergerechten Haltung und Zucht von Papageien gehalten werden.
Die Tagungsgebühr beträgt pro Person EUR 25,- bei Vorabreservierung beziehungsweise EUR 30,- vor Ort, für Schüler(innen) und Student(inn)en entsprechend EUR 15,- beziehungsweise EUR 18,-. In der Tagungsgebühr enthalten sind der freie Eintritt in den Zoo Leipzig am Samstag und Sonntag, Kaffee und Kuchen in der Tagungspause sowie eine Zooführung am Sonntag.
Anmeldung:
Klaus Sasse, Telefon 0234-701147, Fax&Fon: 01805-06033747428, E-Mail: fondstagung@zgap.de

On behalf of the Leibniz Institut for Zoo and Wildlife Research (IZW) and the European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) we wish to extend a cordial
invitation to you to participate in the
"6th International Zoo and Wildlife Research Conference on Behaviour, Physiology and Genetics",
between 7th and 10th October 2007. The Conference will be held in Berlin, Germany.
Call for Papers: Abstract deadline: 30th April 2007 Abstracts should be submitted electronically to symposium@izw-berlin.de
Details about the conference will be available on the IZW website
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html



26. - 30. August 2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo

11. - 15. September 2007 - 24. EAZA Annual Conference, Warschau

8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference, Pretoria


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Ausstellungen

Kölner Zoo
Elefanten-"Portraits" im Elefantenhaus
bis 3. Juni 2007
"Artgerechte Wanderwege"
6. Juni - 5. August 2007

Frankfurter Zoo
Fotoausstellung "Affen Art"
bis 10. Juni 2007
weitere Informationen unter www.affen-art.de

Naturhistorisches Museum Basel
Vielfalt des Lebens - Natürlich vernetzt
bis 20.5.2007

Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig
Sahara – Wüste lebt
Sonderausstellung bis Sonntag, 6. Mai 2007
http://www.sahara-ausstellung.de

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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Samstag, 28. April 2007
Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm jetzt auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der aktuellen Sendung besucht Prometheus das Sealife Speyer.

Die ausführlichen TV-Tipps entfallen diese Woche leider.
Highlights neben den üblichen Sendungen:
Fr 04. Mai 2007, 09.45 ZDF infokanal, nah & fern: Tierpark Staßfurt (mehrfach Wh)
Fr 04. Mai 2007, 21.15 NDR Aktuelle Schaubude: Hagenbeck
Sa 05. Mai 2007, 09.15 ZDF infokanal Zoo Geschichten: Zoo Hannover
So 06. Mai 2007, 20.15 NDR Mit Fauchen und Trompeten: 100 Jahre Hagenbeck


"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00 Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark Lüneburger Heide) oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter Filme (RBB, SWR, HR).
Tierarzt-Doku "Menschen, Tiere und Doktoren" montags bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX – auch im Zoo (u.a. Kerkrade, Teneriffa, Krefeld, Hamburg, Neuwied, Gelsenkirchen, Heidelberg, Nürnberg); Mittags 13:00 Uhr und samstags 18:00 Uhr jeweils Wiederholungen
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen dienstags ab 21:10 Uhr um rbb
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen älterer Folgen samstags 14:30 im NDR und MDR, montags die aktuelle Folge 16:35 im MDR
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird jeweils freitags um 20:15 Uhr im rbb wiederholt
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: Wiederholung Mo-Fr ab 11:10 Uhr, samstags ab 14:15 Uhr im SWR
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: 17:10-18:00 im HR und im NDR und im HR, Mo-Fr ab 11:10 im SWR
Zoo-Geschichten des ZDF auf demZDF-Infokanal, zur Zeit die Folge zu Zoo Dortmund

Geplant für 2007:
Nashorn, Zebra & Co. (Tierpark Hellabrunn, München) BR
Leopard, Seebär und Co. (Hagenbecks Tierpark, Hamburg) NDR
Seehund, Puma & Co. (Zoo am Meer Bremerhaven) Radio Bremen TV, ab Spätherbst
Ostseeschnauzen (Zoo Rostock) ZDF



ausführlichere Fernsehprogramm-Tipps: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm

Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Authentizität

Just in dieser Woche bekam ich in Bezug auf meine ganz persönliche Einstellung zu Zoos Schützenhilfe aus Kopenhagen. Im Tiergartenrundbrief Ausgabe 1/2007 ist diese, schwarz auf weiß, auf Seite 9 im dritten Absatz nachzulesen. Dem Verfasser dieser Zeilen, Lars Lunding Anderson, dem Direktor des Zoo Kopenhagen, wünsche ich lang anhaltende Gesundheit. Derer ist der Altdirektor des Zoo Duisburg - Wolfgang Gewalt - nun verlustig gegangen. Ich verneige mich vor Ihm und ich meine das sehr, sehr ernst - ich habe mich an seinen Aussagen, seinen Meinungen und auch seinen Tätigkeiten gerieben, aber das machte ihn aus,
er hatte einen Standpunkt. Das täte manchem meiner Zeitgenossen gut: Einen Standpunkt haben und für ihn einstehen!

Ihr
Carsten Schöne

www.schoenes-tierleben.de


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Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung. Weitere Hinweise, Impressum, Optionen und Archiv aller Ausgaben unter www.zoopresseschau.info.

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