E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 367 vom 26. April 2007

Liebe Leser,

der "Sommer", der eigentlich ein Frühling sein sollte, macht nicht nur uns Menschen zu schaffen. Dank Klimawandel und seinen Folgen zieht es nun auch die russischen Eisbären immer öfter in des Menschen Nähe. Dem soll demnächst mit einer gesetzlichen Abschußfreigabe entgegengetreten werden. Die menschliche Nähe zum Eisbären Knut wird diese Woche ebenfalls verstärkt "verteufelt". Und es gibt immer mehr zoologische Einrichtungen, die mit "süßeren Knuts" noch schnell versuchen, etwas vom langsam abebbenden Hype abzustauben. Die Tierkinder wetteifern medial geradezu um den "Niedlichkeitspreis" und kaum eine Talkrunde oder Musiksendung kommt derzeit um Knut & Co herum.

Das Tier vor der Kamera ist in dieser Woche auch ein wichtiges Thema. Während auf Borneo das erste Mal ein Nashorn gefilmt werden konnte und jeder Elefanten-Narr wieder tagtäglich die Kölner Garde samt Nachwuchs mit dem vortrefflichen Namen "Ming Jung" bestaunen kann, soll auch dem Falken-Fan in Berlin und Düsseldorf etwas geboten werden (siehe hier).

Apropos etwas geboten werden... eigentlich sollte ich Stellung zum Thema Abenteuerzoo Metelen nehmen. Werde dies aber aus Kenntnismangel nicht tun, mir aber meinen Teil denken und stillschweigend an folgende Stellen verweisen:
*  "Gemeckert wird immer" (Münstersche Zeitung)
*   Dazu auch das Westline-Forum: Abenteuerzoo Metelen: Eintrittspreis zu hoch? Wird zu wenig geboten?
Ist der Eintritt zum Abenteuerzoo Metelen zu hoch und wird zu wenig geboten? Oder ist die Anlage ideal für Familien mit Kindern und ein tolles Erlebnis? Im Abenteuerzoo-Forum können Sie ihre Meinung begründen und mit anderen Teilnehmern diskutieren.



Viel Spaß beim Lesen und ein sonniges Wochenende!

Annette Schubert
Zoos – Meldungen

Kölnische Rundschau - 24. Apr. 2007
Chinesen wollen tote Pandabärin Yan Yan
Die tote Pandabärin Yan Yan wird nicht ausgestopft und bleibt nicht in Berlin. Der Direktor des Zoologischen Gartens, Bernhard Blaszkiewitz, teilte mit, das chinesische Forstministerium beanspruche das am 26. März überraschend gestorbene Tier für sich. Dem Wunsch der Chinesen werde entsprochen. Der Zeitpunkt für den Transport sei allerdings noch völlig unklar. Es sei noch «viel bürokratische Vorbereitung nötig». Yan Yan befindet sich tiefgefroren im Naturkundemuseum.

Berliner Kurier - 24. Apr. 2007
Yan Yan seit vier Wochen in der Gefriertruhe
Sie war der Liebling der Berliner. Vor Knut. Doch seit ihrem Tod liegt Pandabärin Yan Yan tiefgefroren im Naturkundemuseum. Denn die Chinesen wollen die tote Yan Yan wieder haben. Bloß wann, weiß keiner. Womit hat Yan Yan das verdient? Allerdings ist die tote Pandabärin nicht mehr ganz intakt: Denn inzwischen haben Präparatoren ihr das Fell über die Ohren gezogen und ebenfalls eingefroren. Dr. Ferdinand Damaschun vom Naturkundemuseum: "Das muss gemacht werden, wenn die Bärin später präpariert werden soll. Das Fell wird das Hauptinteresse der Chinesen sein." Vielleicht klappt Yan Yans Heimkehr in ihre alte Heimat ja noch in diesem Jahr, heißt es im Zoo.

Vorarlberg Online - 19. Apr. 2007
Vier Paarungen an einem Tag
Frühlingsgefühle und Nachwuchshoffnungen machen sich im Tiergarten Schönbrunn breit. Die beiden sechseinhalb Jahre alten Pandas Yang Yang und Long Hui haben sich um 11.00 Uhr gepaart. Gleich vier Mal paarten sich die beiden Tiere, die als Leihgabe der Volksrepublik China seit 2003 im Wiener Zoo leben, am Donnerstag. Während die Pandas mit einem „relativ unspektakulären“ und „nur einige Minuten dauernden“ Liebesspiel am Vormittag begannen, konnten die Zoobesucher am Nachmittag im Freigehege drei 15-minütige Schäferstündchen beobachten. Die Chancen auf Panda-Nachwuchs seien gegenüber dem Vorjahr wegen der Reife des Pandamännchens zumindest „theoretisch“ besser, so die Zoologin. Künstlich nachbesamt wird bei den Pandabären in Schönbrunn nicht.

Südtirol Online - 20. Apr. 2007
Tiergarten Schönbrunn: Flaute nach dem Sexsturm
Die heftigen Frühlingsgefühle im Panda-Gehege des Tiergartens Schönbrunn sind wieder abgeflaut: Bis Freitagmittag zeigte Männchen Long Hui vorerst kein Interesse mehr an weiteren Liebesakten mit seiner Partnerin Yang Yang. Am Donnerstag hatten sich die etwa sechseinhalb Jahre alten Tiere insgesamt vier Mal gepaart und damit bei den Zoo-Verantwortlichen und -besuchern für Aufregung gesorgt.

Die Presse - 20. Apr. 2007
Panda-Paarung: "Das war's für dieses Jahr"
Pandamännchen Long Hui ist bereits nicht mehr zeugungswillig. Trotzdem sind die Chancen auf Nachwuchs "heuer größer als im Vorjahr". Vier Mal dürften Long Hui in diesem Jahr gereicht haben. Am Freitag zeigte sich das Pandamännchen im Wiener Tiergarten Schönbrunn sehr uninteressiert am anderen Geschlecht und nicht mehr wirklich paarungswillig. Obwohl sich das Weibchen Yang Yang noch deutlich anbot, paarten sich die beiden nicht mehr.

Münstersche Zeitung (Metelen) - 18. Apr. 2007
"Gemeckert wird immer"
Seit Anfang April gibt es eine neue Attraktion in Metelen, den Abenteuerzoo. In der Öffentlichkeit mehrt sich allerdings die Kritik. Moniert werden u.a. zu hohe Eintrittspreise und zu wenig Attraktionen. MZ-Redakteur Christian Bödding sprach darüber mit Investor Peter van den Brand.
Wir haben alle Genehmigungen, auch die Zoogenehmigung. Ab dem 20. April kommen die ersten Tiere. Wer aber lebende Elefanten oder Tiger im Käfig sehen will, der muss in einen Zoo gehen. Wir werden unsere Tiere nicht in kleine Käfige zwängen. Und was findet ein kleines Kind wohl schöner: Geschminkt zu sein wie ein Tiger oder einen Tiger im Käfig zu sehen?
Ist die zweite Eintrittskarte, die Sie jetzt beim Eintritt gratis dazu geben, eine Beschwichtigungsmaßnahme für verärgerte Besucher?
van den Brand: - Die Gratiskarte gibt es deshalb dazu, weil momentan noch nicht alle Tiere da sind. Wir geben den Leuten die Möglichkeit, die Tiere kostenlos zu sehen, wenn sie im Park sind.
> westline-Forum zum Thema
> ZooAG-Bericht von Frank Disselkamp

Königsteiner Woche - 25. Apr. 2007
Philosophenweg: Helm sieht juristische Schritte als mögliche Option
Die Zeichen zwischen Königstein und der Nachbarstadt Kronberg stehen auf Sturm – zumindest, was die Schließung des Philosophenweges als öffentlichen, natürlichen Verbindungsweg zwischen beiden Städten anbelangt. Wenn es nach dem Willen der Kronberger Parlamentarier geht, soll dieser Weg schon bald für die Öffentlichkeit geschlossen und das Nutzungsrecht im Rahmen eines Pachtvertrages an den Opel-Zoo weitergegeben werden. Diesem bereits aufgestellten Vertrag zufolge hätten dann in Zukunft nur die Kronberger freien Eintritt in den Zoo. „Die Kronberger können so viele Verträge schließen wie sie wollen“, sagt ein verärgerter Königsteiner Bürgermeister Leonhard Helm in einer ersten Reaktion auf den Kronberger Beschluss, der den Weg ebnet für die Vereinbarung zwischen Kronberg und dem Opel-Zoo. Um den Philosophenweg endgültig für die Öffentlichkeit zu schließen, müsse jedoch erst eine Satzungsänderung des gültigen Bebauungsplanes aus dem Jahre 2004 beschlossen werden.



Planung und Bau 

Fränkische Nachrichten - 25. Apr. 2007
Streichelzoo bringt Tiere nah
Wie in jedem Jahr wurde auch in diesem Winter wieder fleißig im Wildpark Bad Mergentheim gebaut. Bei einem Rundgang durch das zirka 20 Hektar große Parkgelände gibt es neben Altbewährtem auch einige Neuheiten zu entdecken. Neu gestaltet wurde im Eingangsbereich das Gehege der Walliser Schwarzhalsziegen, in dem jetzt auch noch Walliser Schwarznasenschafe den Ziegen Gesellschaft leisten. Bewohnerwechsel auch im Wildkatzengehege. Zwei der drei Wildkatzenkater wurden in den Bayrischen Wald in ein Auswilderungsprojekt abgegeben, im Gegenzug hat der Wildpark eine Katze erhalten und man hofft, dass sich nach der Eingewöhnung bald Nachwuchs einstellen wird. Die Schweinefraktion der Schwäbisch Hällischen Schweine wurde durch Rote Wollschweine verstärkt, ebenfalls eine alte, nur selten gezeigte ungarische Schweinerasse. Ebenfalls neu gestaltet wurde der bei den Kindern so beliebte Streichelzoo im Spielbauernhof.

mzbern.ch - 19. Apr. 2007
Tierpark Dählhölzli: Neuer Infopfad
Ein neuer Infopfad im Berner Tierpark Dählhölzli lädt die Besucherinnen und Besucher auf die Spurensuche der geheimnisvollen Mittelmeer-Mönchsrobbe ein. Diese Robbenart gehört zu den seltensten Säugetieren Europas. Auf ihren Beutezügen nach Fischen, Krabben und Tintenfischen in der griechischen und türkischen Ägais erreichen Mittelmeer- Mönchsrobben Tiefen bis 100 Meter. Heute leben nur noch gerade rund 450 Mönchsrobben im Mittelmeer.

espace.ch - 19. Apr. 2007
Mönchsrobben entdecken im Tierpark
Ein neuer Infopfad im Berner Tierpark Dählhölzli führt die Besucherinnen und Besucher auf die Spuren der geheimnisvollen Mittelmeer-Mönchsrobbe. Der Lehrpfad steht ab Mitte April bis auf weiteres gegenüber dem Seehundebecken im Aussenbereich des Tierparks Dählhölzli. Vieles über die Lebensweise des geheimnisvollen Tieres ist unbekannt.



Aktionen

Express.de - 23. Apr. 2007
Namen gefunden
Köln. „Ming Jung“! So heißt der kleine Elefantenbulle im Zoo seit Sonntag. Mehr als 1300 Vorschläge hatten EXPRESS-Leser geschickt. Jetzt hat der Minifant endlich einen Namen. Zoodirektor Theo Pagel, Chef-Elefantenpfleger Werner Naß, Elefantenpflegerin Ingrid Wallner sowie EXPRESS-Chefredakteur Rudolf Kreitz und die Redakteure Robert Baumanns und Stephanie Lichius trafen sich zur Jurysitzung im Elefantenhaus. Und während die anderen über Namen wie Ming Jung, Benedetto, Somo, Marlon, Pano oder Benjathong fachsimpelten, stapelte Theo Pagel die rund 100 Briefe, Faxe und Mails aufeinander, die den einen Vorschlag machten: „Ming Jung“.

Express.de - 25. Apr. 2007
Krebskranker Junge zu Besuch
Kaum jemand hat sich so sehr gefreut, dass der kleine Elefant „Ming Jung“ heißt, wie Robin Striesse-Yazici. Ganz stolz war er, weil auch er den Namen vorgeschlagen hatte. Es ist die Freude eine kranken Kindes, Robin hat Krebs. Um ihm eine Freude zu machen, lud ihn Zoodirektor Theo Pagel ins Elefantenhaus. Und zwar dahin, wo niemand sonst hinkommt: Runter zu den Elefanten. Zum Schluss erklärten Pagel und die Pfleger Robin noch den Kontrollraum des Elefantenhauses – und signierten die schönsten EXPRESS-Fotos von Ming Jung. „Das alles hat vor dir niemals jemand gesehen“, sagte Pagel zu Robin – der übrigens Tierpfleger werden will. „Er kann bei uns mit einem Praktikum anfangen, wenn er wieder gesund ist.“

ORF.at - 24. Apr. 2007
Zoo Schmiding unterstützt Madagaskar
Im Rahmen einer internationalen Kampagne setzt sich der Zoo Schmiding für die Rettung der einzigartigen Fauna Madagaskars ein. Auch im Zoo selbst ist die Tierwelt Madagaskars vertreten. "Wir wollen das Interesse der Menschen auf die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars lenken und uns gemeinsam für ihren Schutz engagieren", erklärt Andrea Artmann, Direktor des Schmidinger Zoos. Für interessierte Schulgruppen werden spezielle "Madagaskar-Führungen" angeboten. Außerdem können einige Vertreter der Tierwelt täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr in Krenglbach besucht werden, wie zum Beispiel die Lemuren. 

Hamburger Abendblatt - 20. Apr. 2007
Das blüht uns am Wochenende
Zur "Großen Schweinerei" lädt der Tierpark Arche Warder am Sonntag. Auf der Festwiese tummeln sich Bunte Bentheimer, Rotbunte Husumer, Angler-Sattelschweine, Schwäbisch-Hällische Schweine und Wollschweine - alles Vertreter alter, vom Austerben bedrohter Rassen. Die Besucher bekommen von den Zuchtverbänden Informationen aus erster Hand, dazu gibt es ein Quiz und Spiele rund um das Borstenvieh und schweinische Leckereien.

presse-service.de - 25. Apr. 2007
Pony- und Eselpflegegruppe sowie TIKIKO
Wer in der Pony- und Eselpflegegruppe des Brückenkopf-Parks Jülich mitmachten möchte, der muss zunächst einmal den korrekten Umgang und die Pflege dieser Tiere erlernen. Dies können Kinder im Grundkurs, der mehrfach im Jahr angeboten wird. Ein weiteres Angebot aus dem Park ist der so genannte „TIKIKO“ (Tiere - Kinder – Kontakt) Kurs, der am 30. April beginnt. Hier treffen sich die kleinen Kursteilnehmer, um gemeinsam das Geschöpf Tier zu erleben, zu streicheln und einiges Wissenswertes über es zu erfahren.

Echo-online - 19. Apr. 2007
Leser suchen Namen für kleines Zebra
Darmstadt. Wie soll das Zebrafohlen heißen? Eine bunte Sammlung an Ideen haben sich die Schüler der dritten und vierten Klassen der Georg-August-Zinn-Schule in Wixhausen ausgedacht und Bilder gemalt. Heute ist Einsendeschluss für Vorschläge, wie das Zebrafohlen im Vivarium heißen soll.

20min.ch - 23. Apr. 2007
Tigerfütterung in einer Stahlkugel – für innere Balance
In einer Stahlkugel begibt sich der Aktionskünstler Arnd Drossel im deutschen Safaripark Stukenbrock in das Tigergehege und füttert die Grosskatzen mit Fleischstücken.
Der 38-Jährige möchte mit dem Kunst- und Sozialprojekt «Innere Balance» auf Menschen aufmerksam machen, die durch zunehmende Ansprüche im beruflichen und privaten Bereich ihre innere Balance verloren haben.

persoenlich.com - 19. Apr. 2007
Tierisch gut geworben
Das Freizeitangebot in Zürich und Umgebung ist riesig. Da könnte fast in Vergessenheit geraten, dass auf dem im Zoo Zürich Vertreter von 360 Tierarten Tag für Tag ein Erlebnis bieten, das so manch anderen Event in Zürich in den Schatten stellen könnte. Der Zoo Zürich hat Lesch+Frei beauftragt, diesen Aspekt zu kommunizieren. Herausgekommen sind vorerst vier neue Plakatmotive, die ab diesem Frühling zum Einsatz kommen.



Nachwuchs 

MDR - 23. Apr. 2007
Nachwuchs bei Magdeburger Löwen
Im Magdeburger Zoo sind fünf Löwen-Babies geboren worden. Zoodirektor Perret sagte, die kleinen Löwen seien inzwischen zwei Tage alt. Sie hätten noch nicht die Augen geöffnet. Vorerst könne der Nachwuchs den Besuchern aber noch nicht gezeigt werden. Die Löwenmutter brauche jetzt Ruhe, um eine enge Beziehung zu ihren Jungen aufzubauen. Mit den fünf Löwenbabies gelang dem Magdeburger Zoo ein äußerst seltener Zuchterfolg. Asiatische Löwen gehören zu den bedrohtesten Großkatzen und werden nur selten in Zoos gehalten.

PR-Inside.com - 23. Apr. 2007
Seltener Zuchterfolg im Magdeburger Zoo
Dem Magdeburger Zoo ist ein äußerst seltener Zuchterfolg gelungen: Am Samstag kamen fünf asiatische Löwenbabys zur Welt, wie der Zoo am Montag mitteilte. Sie hätten zwar noch nicht die Augen geöffnet, fühlten sich aber an der Seite ihrer Mutter sehr wohl. Vorerst kann der Nachwuchs aber noch nicht der Öffentlichkeit gezeigt werden, weil Löwenmutter «Kalindi» noch sehr unruhig ist.

Mitteldeutsche Zeitung - 24. Apr. 2007
Zwei der fünf Löwenbabys im Magdeburger Zoo gestorben
Trauer im Magdeburger Zoo: Von den am Samstag geborenen fünf asiatischen Löwenbabys sind zwei gestorben. Dies teilte Zoodirektor Kai Perret am Dienstag mit.
Perret zufolge kam der Tod der beiden Löwenjungen nicht unerwartet. Fünflinge bei asiatischen Löwen seien sehr ungewöhnlich. In der Regel würden zwei bis vier Jungtiere geboren. Eine mögliche Todesursache könne sein, dass Löwenmutter «Kalindi» mit ihren vier Zitzen nicht alle fünf Jungtiere gleichzeitig habe säugen können.

Kölnische Rundschau - 23. Apr. 2007
Elefantenbaby mit Namen „Ming Jung“
Köln. Ming Jung heißt das neue Elefantenbaby im Zoo. Der Name spiele auf das kölsche "Minge Jung" (Mein Junge) an und klinge außerdem asiatisch, so Zoo-Chef Theo Pagel. Hunderte Namensvorschläge waren für den Spross der thailändischen Mutter "Tong Koon" eingegangen, darunter auch "Benedetto" und "Marlon". Gestern fällten Pagel und die Tierpfleger die Entscheidung. Die Taufe für "Ming Jung" soll beim ersten Freigang sein. Fast 10 000 Besucher wollten den Elefantennachwuchs gestern sehen.

News4Press.com - 24. Apr. 2007
Kölner Babyelefant erstmals im Zoo-Freigehege / Deutsche Internet ...
Es wird ein großer Moment: Am Mittwoch, dem 25.04.2007, um 11.30 Uhr wird im Kölner Zoo die Tür des Elefantenhauses geöffnet und die Herde wieder ins Freigehege gelassen. Mit dabei ist Ming Jung, der jüngste Nachwuchs. Er wird erstmals der Presse und der Öffentlichkeit unter freiem Himmel präsentiert und auf seinen Namen getauft. Die Deutsche Internet Apotheke hat die Patenschaft für den kleinen Elefanten übernommen und nimmt zu dem Termin eine offizielle Urkunde entgegen.

koeln.de - 24. Apr. 2007
"Ming Jung" wird getauft
Im Kölner Zoo wird am Mittwochmittag der in der vergangenen Woche geborene Jungelefant "Ming Jung" getauft. Die Patenschaft für den Sohn der Elefantenkuh Tong Koon übernimmt eine Internet-Apotheke. Auch die Kölnerin, die sich den Namen ausgedacht hat, wird an der Zeremonie teilnehmen. Anlässlich der Taufe wird die Elefantenherde erstmals nach der Geburt wieder ins Freigehege gelassen. Dabei könne Ming Jung erstmals seinen zukünftigen Lebensraum erkunden, hieß es weiter.

Sachsen Fernsehen Chemnitz - 25. Apr. 2007
Lippenbären-Waise im Leipziger Zoo bekommt Gesellschaft
Das am 5.1.2007 geborene und am 18.3.2007 verwaiste Lippenbärenmädchen bekommt in Kürze Gesellschaft von seinen Halbgeschwistern, die im Dezember 2005 das Licht der Welt erblickten. Wie bei jeder Zusammenführung werden die Jungen zunächst an einem so genannten Sichtgitter Blick- und Geruchskontakt miteinander aufnehmen. Dabei wird beobachtet, wie sich die Waise und die Zwillinge verhalten. Wenn deutlich wird, das mögliche Aggressionen gegeneinander abnehmen und das Interesse aneinander und das Vertrauen wachsen, könnte dann ein direkter Kontakt folgen.

Bild.de - 23. Apr. 2007
Nachrichten: Braunbärbabys toben im Wildpark Poing
Dieser Frühling gehört den kleinen Bären. In Berlin verzaubert uns der kleine Knut. Ein US-Zoo in Chicago zeigte am Wochenende sein Eisbär-Baby, das noch keinen Namen hat. Und die Bayern bestaunen drei süße Braunbär-Babys im Wildpark Poing! Vor wenigen Tagen durften die Kleinen zum ersten Mal raus, am Wochenende tobten sie wieder ausgelassen in der Sonne.

Schwabmünchner Allgemeine - 24. Apr. 2007
Drei Bären-Babys machen Knut Konkurrenz
Ist Knut bald vergessen? Jedenfalls können die drei Braunbären-Babys Maja, Mette und Molly in Sachen Niedlichkeit locker mit dem weißen Star mithalten. Und das Beste: Das Tatzen-Trio ist in einem bayerischen Wildpark zuhause. Vier Monate sind die drei kleinen Bären alt. Und jetzt durften sie zum ersten Mal hinaus ins Freigehege des Wildparks im oberbayerischen Poing (Landkreis Ebersberg).

Süddeutsche Zeitung - 19. Apr. 2007
Die Baby-Boas von Hellabrunn
Buntes Gewusel: Das sind die 18 jungen Boas aus dem Münchner Zoo. Noch sind die dreieinhalb Monate alten Tiere erst 50 Zentimeter lang — ausgewachsen werden sie bis zu zehn mal so lang.

Märkische Allgemeine - 19. Apr. 2007
Frischlinge im Luckenwalder Tierpark / Förderverein sucht neues Motto
Was lange währt, wird gut. Für den Luckenwalder Tierpark trifft das zu. Seit Jahren hatte man sich Nachwuchs bei den Wildschweinen gewünscht. Dafür wurde extra Keiler "Fritzchen" aus Tiefenbrunnen geholt. Sieben auf einen Streich sind das Ergebnis.

Vlothoer Anzeiger - 24. Apr. 2007
Die Zeit der Zwerge im Herforder Tierpark
Ein Glückspilz, der Vierhorn-Bock. Wer im Tierpark der Einzige seiner Art ist, darf viele Frauen lieben. Drei Ziegen-Damen hat der Ziegenmann schon beglückt. Tierpark-Chef Karl-Heinz Dodt hatte auf vierhörnigen Nachwuchs gehofft. Doch es kam anders. Ziegenkinder sind seit Wochen auf der Welt. Behörnt sind sie noch nicht. Aber Dodt weiß: "Kein Vierhorn dabei."

Tierwelt - 19. Apr. 2007
Frühlingsboten im Tierpark
Etwas früher als gewohnt sind im Natur- und Tierpark Goldau vier Schwarzhalsschwäne geschlüpft; die flaumigen Kücken kommen beim Publikum gut an.

jesus.ch - 20. Apr. 2007
Achtung, Knut: Jetzt kommt Husun!
Eisbär Knut ist der Medienstar 2007. Herzig, tapsig und zum Knuddeln. Doch die Schöpfung ist voller Knuts. Beispiel Zoo Zürich: Herziges Frühlingserwachen bei den Nasenbären. Huayna heisst das kleine Pelzklüngel mit der putzig-langen Nase. In einem anderen Gehege lebt das zerbrechliche, winzige Chamäleon, das mit seinen Kulleraugen jeden treuherzigen Hundeblick weit in den Schatten stellt. Gleich wie Knut hätte das süsse Schneeleoparden-Mädchen Gul’cha einen eigenen Song verdient. Und wenig anders dürfte es dem kleinen Hauskamel Husun ergehen. Sie alle sind die «Unsung Heros» dieses Frühsommers.

Spiegel Online - 21. Apr. 2007
Knut kriegt Konkurrenz
Knut ist ein Star, Knut ist ein Held. Jetzt hat der kleine Berliner Eisbär Konkurrenz aus den USA bekommen: Der Brookfield-Zoo in Chicago präsentiert sein eigenes Eisbärenbaby. Die Zoosprecherin ließ die Öffentlichkeit gleich wissen, ihr Tier sei niedlicher als Knut. Der Kleine durfte erstmals in der Öffentlichkeit herumtollen, im Gegensatz zu Knut allerdings gemeinsam mit seiner Mutter, die ihn nicht verstoßen hat. "Ich denke, unser Bär ist süßer als Knut", sagte Zoo-Sprecherin Sondra Katzen. Knut sei zwar etwas weißer und flauschiger, aber der Grund dafür sei, dass der Berliner Bär von Menschenhand gepflegt werde. Der inzwischen vier Monate alte Bär aus Brookfield sei dagegen von seiner Mutter großgezogen worden und sehe daher natürlicher aus. Die Sprecherin sagte, noch habe ihr Bär keinen Namen.



Knut

N24 - 24. Apr. 2007
Die Zukunft von Knut
Bereits fünf Zoos im In- und Ausland haben Interesse am kleinen Eisbären Knut bekundet, gab der Berliner Zoo am Dienstag bekannt. Aufwachsen werde er jedoch auf jeden Fall in der Hauptstadt, so der Zoologe Ragnar Kühne.

die-news.de - 24. Apr. 2007
Geht KNUT nach Norwegen?
Knut könnte womöglich umziehen. Der norwegische "Polarzoo" hat nämlich Interesse an dem Eisbärenbaby angemeldet. Laut der "Bild"-Zeitung hätte Knut dort ein rund 40.000 Quadratmeter großes Gehege, sogar mit einem Becken aus Eiswasser. Außerdem würde der kleine Eisbär dann im nördlichsten Zoo der Welt leben. Ob Knut aber tatsächlich nach Norwegen verkauft werden soll, ist nicht klar.

Westfälische Rundschau - 23. Apr. 2007
Eisbär Knut hilft beim Heilungsprozess
Knut, das inzwischen weltberühmte Eisbärenkind aus dem Berliner Zoo ist gar nicht so kuschelig, wie es aussieht. Das sagt Tabea (9) aus Eversberg. Sie muss es wissen, denn sie hatte eine Privataudienz bei dem TV-Star. Als Kuscheltier ist Tabeas Plüsch-Eisbär wesentlich besser geeignet. Der Plüschbär, ein Geschenk der Volksbank zum Weltspartag, begleitet sie seit Dezember 2005 überall hin. Damals entdeckten Ärzte einen Tumor in Tabeas Kopf - groß wie ein Hühnerei. Krebs. Tabea wurde operiert, verlor dadurch einen Teil ihrer motorischen Fähigkeiten. Es folgten 30 Bestrahlungen und acht Chemotherapien. Der Plüsch-Eisbär war immer an ihrer Seite. Tabea fing an, sich für Eisbären zu interessieren. Knut war da eher eine glückliche Fügung. Und der Verein "Wünsch Dir was". Der gemeinnützige Verein erfüllt schwerkranken Kindern Herzenswünsche. "Eigentlich wollte der Zoo Knut noch nicht für Besuche freigeben", erinnert sich Tabeas Mutter. Doch "Wünsch Dir was" und ein Team des WDR-Fernsehens machten es möglich. Ein halbe Stunde durfte Tabea mit Knut spielen. Oder ihm beim Spielen zusehen.

Berliner Kurier - 23. Apr. 2007
Der Niedlich-Streit
Da juckt wohl jemand ganz gewaltig das Fell! Auch der Zoo in Chicago (USA) hat wie wir ein Eisbär-Baby. Eine Zoo-Sprecherin behauptet: "Süßer als Knut!" Ach, tatsächlich? Der KURIER macht den Vergleich. Während wir schon seit Ende März Knut live im Zoo erleben dürfen (ein Plus für uns!), war's in Chicago erst jetzt so weit. Denn der US-Bär wird von seiner Mama Arki aufgezogen (zugegeben, trotz Knuts tollem Ziehpapa Thomas Dörflein ein Plus für die Amis). Und die kam erst Freitag mit ihrem Jüngsten aus ihrer Bärenhöhle. Aber wie sah ihr Babybär da aus! Schmutzig, schmuddelig! Unser Knuddel-Knut ist dagegen ein echter Weißbär mit Flausche-Fell (jedenfalls zu Beginn seiner beiden Shows ...).

die-news.de - 22. Apr. 2007
ANGELA MERKEL: Eisbärbaby KNUT lässt ihr Herz höher schlagen
Den treuen Augen von Eisbärbaby Knut scheint wirklich niemand widerstehen zu können. Sogar unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich jetzt als großer Fan des kleinen Bären geoutet. Wie die Illustrierte "Bunte" berichtet, kann sie von Knut gar nicht genug bekommen und verfolgt mit Begeisterung alles, was über ihn in den Medien berichtet wird. Dem kleinen Raubtier selbst einen Besuch in seinem Gehege im Berliner Zoo abzustatten, hat Merkel aus Zeitgründen bislang allerdings nicht geschafft.

Bocholter-Borkener Volksblatt - 22. Apr. 2007
Entwarnung: Knut ist wieder wohlauf
Dem Berliner Eisbären-Baby Knut geht es nach wirren Todesdrohungen und den Zahnschmerzen, die ihn in der vergangenen Woche quälten, wieder gut. "Knut tollt wieder auf der Anlage herum, es ist alles bestens", beruhigte Zoo-Tierarzt André Schüle am Sonntag besorgte Knut-Freunde.

Crosswater Systems - 21. Apr. 2007
Von Hype zu Hype: Knut 2.0 oder der Arbeitsmarkt für Tierpfleger
Fast könnte man meinen, die Euphorie um das Bärenbaby des Berliner Zoos, Knut, stammt von den Endemol Marketing-Strategen, die sich mit der Voyeur-Fernsehschau „Big Brother“ einen Namen geschaffen und eine goldene Nase geholt haben. Kaum ein Tag vergeht, dass es keine Knut-Schlagzeilen aus dem Big-Brother-Bärengehege in der Regenbogenpresse gibt. Der Hype um Knut wirft auch ein besonderes Licht auf das Berufsbild des Tierpflegers, im Berliner Zoo verkörpert durch die Spandauer Sanftgestalt eines Thomas Dörflein.

Hannoversche Allgemeine - 19. Apr. 2007
Drohung gegen Lieblingsbär
Der Wirbel um Knut nimmt immer groteskere Formen an. Am Donnerstag hat eine Todesdrohung gegen den Eisbären die Verantwortlichen im Berliner Zoo beunruhigt. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung drohte der anonyme Schreiber in einem Brief an die Zooverwaltung damit, dass der kleine Eisbär am Donnerstagmittag tot sein werde. Nach Medienberichten hatte der Absender „Knut ist tot! Donnerstag Mittag!“ geschrieben, die Zooverwaltung daraufhin die Polizei alarmiert. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD), Pate des Jungtiers, gab unterdessen bekannt, dass er Knut zum Maskottchen der Internationalen Artenschutzkonferenz 2008 in Bonn küren will. Als Botschafter seiner vom Klimawandel bedrohten Art hat Knut eine symbolische Bedeutung.

Spanien Bilder - 19. Apr. 2007
Morddrohungen gegen Knut auch in Spanien Thema
Die Morddrohungen gegen den kleinen Eisbären Knut, der im Dezember im Berliner Zoo zur Welt kam und seit vier Wochen zum Publikumsmagneten des Zoos geworden sind, sind auch in Spanien Thema. In Spanien wird sogar sehr ausführlich über Knut berichtet.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 19. Apr. 2007
Zur Sache Knut
Es musste so kommen. Bei der Berliner Zooverwaltung ist per Post eine Todesdrohung gegen Knut eingegangen. Sie nimmt die Drohung ernst. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verstärkt und die Polizei informiert.

welt.de - 25.04.2007
Eisbären aus Handaufzucht enden verhaltensgestört
„Eisbärenhaltung geht nicht“, sagte der Gießener Tierschutzprofessor Hanno Würbel der Wochenzeitung „Die Zeit“. Besonders die Handaufzucht von Eisbären mit der Flasche lehne er ab. „In vielen Fällen enden diese Tiere verhaltensgestört, lassen sich nicht in eine Gemeinschaft eingliedern, müssen dann später weiterverkauft oder gar getötet werden“, sagte der Wissenschaftler der Universität Gießen. Eisbären durchstreifen in der Natur riesige Reviere, ebenso wie Elefanten oder Raubkatzen. „Bei Raubtieren ist nachgewiesen: Je größer das natürliche Territorium ist, desto häufiger leiden sie unter stereotypen Verhaltensweisen im Zoo, desto höher ist auch ihre Jungensterblichkeit. Der Eisbär steht da ganz oben“, sagte der Wissenschaftler. Er plädierte dafür, die Raubtierhaltung „einfach auslaufen“ zu lassen. „Ich denke, man sollte Arten zeigen, die man vernünftig halten kann, und gleichzeitig überlegen, wie können wir die so halten, dass die Leute sich dabei amüsieren“, sagte er. Es scheint jedoch als ob dies den Berliner Liebling Knut alles nichts angeht – ihm geht es offenbar blendend. Vergessen sind auch die Zahnschmerzen, mit denen sich der kleine Eisbär herumplagen musste.

N24 - 19. Apr. 2007
Cheetah bitte nicht anstarren!
Wird Knut jemals mit seinesgleichen zurechtkommen? Vielleicht sollte sich der Berliner Zoo Rat von Kollegen im belgischen Antwerpen holen, um dem Eisbär die Chance für einen natürlichen Umgang mit Artgenossen zu geben. Wie Knut wurde auch der Schimpanse Cheetah im Antwerpener Zoo von Menschen aufgezogen. Besucher werden seit neuestem aufgefordert, den Affen nicht anzustarren. Der intensive Blickkontakt könnte Cheetah nämlich davon abhalten, sich in eine Gruppe von sieben weiteren Schimpansen zu integrieren.




RP Online - 19. Apr. 2007
Gutes Wetter lockte in Zoo
Der Duisburger Zoo vermeldete gestern, dass er über die Osterfeiertage einen Besucherrekord erlebt hat. Beeinflusst durch das gute Wetter kamen zwischen Karfreitag und Ostermontag genau 30 761 zahlende Gäste in die Anlage am Kaiserberg. Während der gesamten Osterferien passierten 82 659 Besucher die Eingangssperre. Mehr als Zweidrittel von ihnen kaufte sich zudem Eintrittskarten zur Delfinschau.

Neue Ruhr Zeitung - 18. Apr. 2007
Ostern und die Ferien bescherten Zoo Rekordbesuch
Die Besucherbilanz des Zoos für die Ostertage und die zweiwöchigen Ferien kann sich wahrlich sehen lassen: 82 650 Besucher zählte der Tierpark am Kaiserberg in der Zeit. Eine solche Bilanz habe man in dem vergangenen Jahrzehnt nur einmal annähernd vorlegen können, teilte der Zoo gestern mit. Dass die Ist-Zahlen die Soll-Zahlen locker übertroffen haben, ist nicht zuletzt auch dem guten Wetter zu verdanken.

Oberbayerisches Volksblatt - 23. Apr. 2007
"Bei uns geht's schon zu wie im Sommer"
In München verursachte das schöne Wetter Parkplatznot: Im Tierpark Hellabrunn herrschte so reger Betrieb, das es keine Parkmöglichkeiten mehr gab. Im Radio wurde dazu aufgerufen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Sogar ohne "Knut" kommen bei solch schönem Frühlingswetter täglich rund 10 000 Besucher in den Tierpark.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 20. Apr. 2007
Beim zweiten Versuch hat’s gefunkt
Der sanfte Kodiakbär Bodo und seine Grete – es ist die große Frühlingsüberraschung im Rostocker Zoo. Zwischen den beiden, die sich eigentlich erst nicht riechen konnten, hat es gefunkt. Möglicherweise gibt es bald Bären-Nachwuchs in der Hansestadt. Die Kodiakbärin kam am 21.September 2006 aus dem estnischen Tallinn in die Hansestadt. Anfang November wurden die beiden gemeinsam auf die Anlage gelassen. Doch wer mit Liebkosungen gerechnet hatte, wurde bitter enttäuscht. „Als Grete Bodo auf der Anlage entdeckte, erschrak sie so stark, dass sie auf ihn losging“, berichtet der Pfleger. Der friedliche Bodo hat sich das nicht gefallen lassen und zurückgehauen.

Südwest Presse - 25. Apr. 2007
Die Wilhelma ist der Lieblingsplatz
Die Wilhelma in Stuttgart ist der Lieblingsplatz der Baden-Württemberger. Jährlich zieht der zoologisch-botanische Garten mit seinen Gebäuden im maurischen Stil mehr als zwei Millionen Besucher an. Besondere Aufmerksamkeit genießen derzeit die Bären.

Nürnberger Nachrichten - 24. Apr. 2007
Zeit der Knuddelbärchen ist vorbei
Eisbär-Baby Knut sorgt für einen riesigen Rummel im Berliner Zoo. Auch im Nürnberger Tiergarten erinnert man sich an «bärenstarke Zeiten» - und an einen komplett anderen Umgang mit den gefährlichen Raubtieren. In den 50er Jahren war es durchaus üblich, dass Tierpfleger das Gehege der Eisbären am Schmausenbuck betreten haben. Angst davor, angefallen und zerrissen zu werden, hatten die Beschäftigten offenbar nicht. Zu jener Zeit waren Handaufzuchten viel häufiger als heute.

Jungle World - 25. Apr. 2007
Puh, der Bär
In Berlin heißen sie Knautschke und Knut, in Wien und München Franz und Seppl, in Australien ist es Harriet. Sie sind Fluss­pferde, Eisbärenbabys, Elefanten, Giraffen und Schildkröten. Sie verbringen oft ein sehr langes Leben im Zoo, Harriet zum Beispiel war 176 Jahre alt, als sie im vorigen Jahr verstarb. Sie sind oder waren lokale Größen, und manchmal bringen sie es zu Weltruhm.

meinberlin.de - 25. Apr. 2007
"Eisbärenhaltung geht nicht"
Der Gießener Tierschutzprofessor Hanno Würbel fordert angesichts des Wirbels um das Berliner Eisbärenjunge Knut die grundsätzliche Abschaffung der Haltung dieser Bären in Zoos. Die Tiere entwickelten bei der Handaufzucht starke Verhaltensstörungen, sagt der Professor. „Eisbärenhaltung geht nicht”, sagte er der in Hamburg erscheinenden Wochenzeitung „Zeit”. Er begründete seinen Vorstoß mit Verhaltensstörungen der gefangenen Tiere. Würbel wandte sich zudem nachdrücklich gegen die Handaufzucht von Eisbären mit der Flasche durch Menschen.

sueddeutsche.de - 19. Apr. 2007
Von wegen Knut! Ein Macho für Rosi und Zenzi
Wieso eigentlich ein Eisbär, wir haben doch Frischlinge: Der Tierpark Hellabrunn hat nämlich Wildschwein-Nachwuchs bekommen, der als Elternteil für das Münchner Borstelchen dienen soll. Macho, so heißt der Kerl tatsächlich, ist ein ,,cerdo iberico‘‘, gehört also einer alten spanischen Hausschweinrasse an. Sein Besitzer, der österreichische Rechtsanwalt und ,,cerdo iberico‘‘-Züchter Bernhard Wagner, hat ihn aus einem besonderen Grund von St. Pölten in den Tierpark Hellabrunn gebracht:
Mit den beiden Wildschwein-Bachen Rosi und Zenzi aus dem Wildpark Poing soll er für die nächste Elterngeneration des Münchner Borstelchens sorgen - dem Geschenk des Münchner Zoos zum 850. Geburtstag seiner Stadt im nächsten Jahr. Eine erste Elterngeneration hat Zoodirektor Henning Wiesner bereits im vergangenen Jahr, wie berichtet, mit dem Poinger Wildschweinkeiler Kasimir und den beiden Duroc-Säuen Schnüffelchen und Rüsselchen gezüchtet. Sie wächst derzeit im Institut für Tierzucht der Ludwig-Maximilians-Universität in Oberschleißheim auf - und soll später mit den Ferkeln von Rosi, Zenzi und Macho gekreuzt werden.

RP Online - 24. Apr. 2007
,Davu’ begeistert junge Rheinberger
Nashorn Davu ist zwar mittlerweile aus seinen Kinderschuhen heraus gewachsen, aber immer noch sehr beliebt, und darüber hinaus gibt es im Krefelder Zoo noch jede Menge andere Tiere zu entdecken. Die Schüler aus den zweiten Schuljahren der Paul-Gerhardt-Grundschule Rheinberg waren in diesem Jahr die ersten, die auf einer vom Krefelder Stadtmarketing organisierten Schullehrfahrt die Gelegenheit nutzten, Davus Familie und viele andere Tierarten kennen zu lernen und vor allem zu erleben. Begrüßt wurden die ersten Schüler dieses Jahres im Zoo vom Leiter des Stadtmarketings, Friedhelm Kutz, und von Melanie Stumpen, die die Fahrten organisiert. Noch bis Oktober können der Zoo oder andere Ziele in Krefeld besucht werden. Die Schüler erhalten bei ihrem Klassenbesuch als Gastgeschenk einen Stadtplan mit anhängendem Gutschein, der zu einem ermäßigten Eintritt in die Krefelder Kultureinrichtungen berechtigt. Dadurch werden sie eingeladen, die Stadt noch einmal mit Eltern und Freunden zu besuchen.

Leipziger Volkszeitung - Mittwoch, 25. April 2007
Beliebte Gorillas: Menschenaffen bekommen zwei neue Paten
Die Gorillas im Pongoland bekommen zwei neue Paten: Die Ergotherapie von Juliane Michel-Thom und eine Rentnerin aus der Südvorstadt übernehmen je eine Gorillapatenschaft. Die Gorillas führen somit die Liste der "verpateten" Menschenaffen im Pongoland des Leipziger Zoos an, neun der "verpateten" Menschenaffen sind Gorillas. Zoo und Förderkreis freuen sich über diese finanzielle Unterstützung sehr. 2007 konnten bislang 72.475,- € durch die Vergabe von Tierpatenschaften eingenommen werden. Im gesamten Jahr 2006 waren es 168.000,- €. Die Patengemeinde umfasst damit 872 Paten.

Südkurier - 20. Apr. 2007
Affen verstoßen verliebten Kameraden
Während der kleine Eisbär Knut verhätschelt und vertätschelt wird, sucht ein junges Berberäffchen aus dem Schwarzwaldpark Löffingen ein neues Zuhause: Das acht Jahre alte Berberaffenmännchen, das vor kurzem aus seinem Gehege ausbrach, braucht eine neue Bleibe, denn bei seinen Artgenossen ist es nicht mehr willkommen.

sz-online - 19. Apr. 2007
Tobias serviert das ganz große Fressen
Chemnitz. Prost Mahlzeit im Tierpark: 900 Tiere futtern Fleisch, Knochen, Erdbeeren, Bananen, Körner, Eier, Fliegen, Ratten, Mäuse ... - das Jahresmenü kostet 81000 Euro. Erdbeeren für die Schildkröte, Puddingsuppe für die Lippenbären, saftige Rippenstücke für die Löwen: Tierparkinspektor Tobias Rietzsch (41) weiß, welchem Tierchen bei welchem Leckerli der Zahn tropft.

Freie Presse - 25. Apr. 2007
Viel Theater um kleinen Pikser
Seit zwanzig Jahren kümmert sich der Tierarzt Veit Müller aus Falkenstein um die Bewohner des dortigen Tiergartens: Er entbindet Kamele, flickt Affenlippen, operiert Leguane.

Baden Online - 20. Apr. 2007
Krokodile hautnah in Offenburg erleben
Seit gestern ist die Reptilienausstellung auf der Offenburger Messe geöffnet. Besonders Kinder waren von den exotischen Tieren begeistert. Schon vor dem offiziellen Beginn warteten viele junge Krokodilfans am Eingang. In einem der Terrarien sitzt eine große, aber doch recht unscheinbare Kröte. »Die Aga Kröte ist das einzige Tier, das einem Krokodil gefährlich werden kann«, erklärt Uwe Gehrmann, der Manager der Ausstellung. Das Konzept der Ausstelluung sei, die Besucher auf Entdeckungstour zu schicken und ihnen somit die Möglichkeit zu geben, die Tiere hautnah zu erleben. René Renz, Leiter vom »Land der Reptilien«, betreibt bei Frankfurt schon seit mehreren Jahren einen Krokodilzoo. Uwe Gehrmann weist darauf hin, dass der Zoo auch als Auffangstation für exotische Tiere diene, die von den Behörden beschlagnahmt wurden.

Hamburger Abendblatt - 24. Apr. 2007
Erben der Dinosaurier
Kuscheltiere sind es eigentlich nicht. Dennoch lässt sich der zwölf Jahre alte Leguan "Prinz" gerne steicheln. "Er mag das sogar", sagt sein Pfleger Martin Weber. Prinz lebt in einem großen Gehege in der Schweiz und darf als Boss seiner Sippe immer mal wieder auf Reisen gehen. Seit gestern ist das 140 Zentimeter lange Tier im Mercado (Ottensen) zu bewundern. Weitere 25 Echsenarten, wie Chamäleons, Geckos, Agamen und Skinke, sind dort noch bis zum 16. Mai in artgerecht ausgestatteten Vitrinen zu sehen.

Ostthüringer Zeitung - 19. Apr. 2007
Böckchen durch falsche Fütterung gestorben
Die Mitarbeiter des Tiergeheges Waldhaus sehen Tiernachwuchs stets mit Freuden entgegen. Nicht immer verläuft die Geburt problemlos. So geschah es kürzlich bei einer Zwillingsgeburt, dass Böckchen und ein Schaf nicht normal im Leib eines Coburger Fuchsschafes lagen und der Tierarzt hilfreich eingreifen musste. Durch die Anstrengung der Geburt oder eine innere Verletzung verendete das Mutterschaf kurz nach der Geburt. Für die Mitarbeiter des Tiergeheges, Franziska, Tobias und Manfred, begann eine aufopferungsvolle Zeit. In mühevoller Arbeit wurde in den ersten Wochen der Nachwuchs mit der Flasche ernährt. Wie groß war deshalb die Enttäuschung, als vergangenes Wochenende das Böckchen - bedingt durch nicht artgerechtes Futter, gereicht durch die Besucher - aufgebläht und kurzatmig im Gehege lag. Der Tierarzt konnte nicht mehr helfen, das Böckchen verendete durch falsch verstandene Tierliebe.

Freie Presse - 20. Apr. 2007
Neuer Zaun am Tiergehege in Pausa nicht nur für Esel Pedro
Was lange währt, wird endlich gut. Das zeigt sich am Beispiel des Tiergeheges in Pausa. Es brauchte nach 10-jährigem Bestehen eine neue Umfriedung. Jetzt steht der Zaun. Er ist 120 Meter lang und umzäunt das Gehege im Eckardts-Park von drei Seiten neu. Rund 5000 Euro hat es sich die Stadt Pausa kosten lassen, um Esel Pedro, die beiden Schweine, die Ziegen, Enten, Kaninchen und das Lama hinter dem neuen Zaun aus verzinkten Doppelstabfeldern zu zeigen.

NRZ - 24. Apr. 2007
Das geheime Leben der Korallen
Im Burgers ´ Zoo tauschten 150 Wissenschaftler aus aller Welt ihre Forschungsergebnisse aus. Damit beschädigte Riffe wieder belebt werden können und die Zucht auch im Aquarium gelingt. Burgers´ Zoo verfügt mit Burgers´ Ocean immerhin über ein künstliches Korallen-Zuhause mit acht Millionen Litern Wasser - das dem tropischen Korallenriff des Indopazifischen Gebietes nachgeahmt ist. Um zu vermeiden, mit Tieren aus der Wildnis diesen Lebensraum zu füllen, arbeiten die Arnheimer seit Jahren daran, eine Korallenzucht aufzubauen. Auch vor dem Hintergrund, beschädigte Korallenriffe überall auf dieser Welt wieder "restaurieren" zu können. Zehn öffentliche Aquarien, neben Burgers´ Zoo u.a. auch der Tierpark Hagenbeck in Hamburg, und fünf Unis (auch die in Wageningen) haben sich zum Europäischen CoralZoo Projekt zusammengeschlossen.

20minuten - 19. Apr. 2007
Frühlings-Outfit für Schafe im Tierpark
Die Dählhölzli-Schafe mussten gestern Nachmittag kräftig Haare lassen. Mit grossen Augen bestaunten viele kleine Zaungäste, wie die wolligen Tiere schlank geschoren wurden. Die Schafschur findet zweimal jährlich statt. Bis nächsten Herbst haben die Tiere nun erst einmal Ruhe vor der Schere.

Krone.at - 25. Apr. 2007
Einfach draufgesetzt
Ein schreckliches Schicksal erlitt eine Tierparkbesitzerin in Wewahitchka, Florida: Bei Dreharbeiten zu einem Dokumentarfilm über ihren Zoo wurde die 55-jährige Frau vor laufender Kamera von einem 800 Kilo schweren Kamel erdrückt. Das Tier hatte sich einfach auf die Frau gesetzt – die Zoobesitzerin hatte keine Chance. Jeder Versuch das Kamel von der 55-Jährigen wieder herunterzubekommen scheiterte. Sie starb unter der unglaublichen Last des Tieres, wurde regelrecht erdrückt. Das Kamel mit dem Namen "Polo" war erst vor wenigen Wochen in den Tierpark aufgenommen worden.

Blick Online - 23. Apr. 2007
Bub von einem Dutzend Krokodilen zerfleischt!
Der Ausflug in den chinesischen Vergnügungspark Yintan endete für den Lausbuben Liu (9) tödlich. Mit drei Schulfreunden war er auf den Zaun des Krokodilgeheges im Yintan-Park in der Stadt Beihai geklettert und warf von dort aus Stöcke und Steine auf die Reptilien, wie die «Beijing Morning Post» berichtet. Der «Spass» war dann aber ganz schnell zu Ende, als eines der Tiere das Hosenbein von Liu zu fassen kriegte und ihn blitzschnell in das Becken zerrte: Dort fielen rund ein Dutzend Krokodile über den Bub her und zerfleischten ihn! Polizisten erschossen später das Krokodil, das den Jungen in den Tod gerissen hatte. Das Gehege, das für Shows benutzt wird, war vorübergehend abgesperrt und nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Die vier Jungen seien jedoch über die Absperrung geklettert, hiess es. Trotzdem wurden der Manager des Yintan Parks und der Wärter der Krokodile, der während des Vorfalls nicht in der Nähe war, festgenommen.

innovations report - 25. Apr. 2007
Vorzeitiges Schlüpfen bei Lebensgefahr ...
Die Embryonen der tropischen Rotaugenfrösche können erkennen, welcher Feind sich ihnen nähert und schlüpfen bei Lebensgefahr innerhalb von Sekunden aus ihrer Gallerthülle. Dabei reagieren sie unterschiedlich auf verschiedene Arten von Angreifern.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


planet.nl - 25. Apr. 2007
Diergaarde Blijdorp viert 150-jarig jubileum
Tiergarten Blijdorp begeht 150jähriges Jubiläum
Der Rotterdamer Tiergarten Blijdorp besteht in diesem Jahr 150 Jahre. Ein kurzer Rückblick. Der Tiergarten entstand eigentlich 1856 als zwei Eisenbahnbeamte, die Herren Van den Bergh und Van der Falk, ein Bahngärtchen mieteten in der Innenstadt von Rotterdam, um dort exotische Vögel unterzubringen. Das führte ein Jahr später zur Gründung des "Rotterdamer Tiergartens", der nach der Gründung ständig größer wurde. So erschien dort schon schnell ein Affenhaus, ein Raubtierhaus, ein Vogelhaus und ein Reptilienhaus. Wohnungsbaupläne der Gemeindeverwaltung sorgten 1937 dafür, daß der Tiergarten 1937 das Zentrum verlassen mußte. Es wurde ein Platz für den neuen Zoo gefunden im Polder Blijdorp, nach dem er dann auch benannt wurde. Ein Jahr später wurde mit dem Bau des neuen Zoos begonnen. Als die Deutschen am 14. Mai 1940 die Innenstadt von Rotterdam bombardierten, ist der Umzug gerade in vollem Gange. Viele Tiere überlebten das Bombardement nicht. Dennoch kann am 7. Dezember desselben Jahres der neue Tiergarten offiziell eröffnet werden. Zur Zeit zieht der Tiergarten jährlich durchschnittlich anderthalb Millionen Besucher an.

De Gelderlander - 24. Apr. 2007
Overloonse cheeta moet geduld hebben
Overloons Geparden müssen Geduld haben
Die Erweiterung des Zooparks mit zwei Lebensräumen für Geparden und einer Steppe für Kamele, Onager, Kropfgazellen und Yaks ist unsicher geworden nach dem Beschluß des Richters. Vorläufig gibt es Rentiere anstelle von mehr Jagdleoparden.

Algemeen Dagblad - 24. Apr. 2007
Saar en Zimon, een paring apart
Saar und Zimon - eine Paarungsversuch bei Nashörnen
Zimon blökte, Saar flötete. Höchste Zeit für ein Paarungsritual. Die Helfer weg, zweite Runde. Bis zur Paarung ist es nicht gekommen. Aber das gepanzerte Vorspiel ist mehr als gelungen. Im Tierpark Amersfoort wird eine Vorstellung für zwei Nashörner vorgeführt. Saar (6) und Zimon (8), die sich normalerweise getrennt voneinander aufhalten, treffen aufeinander, um sich zu paaren. ...
Soweit kam es nicht. Es blieb bei einem gewaltigen Vorspiel. Ein Theaterstück, das bis tief in die Nacht hinein dauerte. Lampen machten aus dem Gehege eine stimmungsvolle Arena, in der der Pas de deux der Schwergewichte aufgeführt wurde.
In 50 Tagen beginnt Saar am Morgen wieder zu flöten. Und Zimon erhält eine neue Chance.

Algemeen Dagblad - 23. Apr. 2007
Alexander zit nog met preutse harem
Alexander mit prüdem Harem
Der potente Rotterdamer Elefant Alexander (29) ist vorige Woche Dienstag eiligst von Blijdorp in Rotterdam in den Zoo Antwerpen gebracht worden, um dort drei Elefantenkühe zu schwängern. Jetzt, eine Woche später, hat der Dickhäuter seine Weibchen immer noch nicht bestiegen.

destentor.nl - 23. Apr. 2007
Apenheul komt met masterclass fotografie
Apenheul kommt mit Fotografie der Meisterklasse
Nachdem früher bereits begonnen wurde mit Kursen "Affenmanagement" gedacht für Leiter in der Wirtschaft, kommt Apenheul demnächst erneut mit einem Spezialkurs. Diesmal unter der Leitung des Apeldoorner Naturfotografen Jan Vermeer. Vermeer gilt als der "Hoffotograf" von Apenheul. Er entwickelte seine Leidenschaft für die Fotografie im Tierpark zu Apeldoorn. Als Profifotograf gewann er mehrere Preise in dem renommierten Wettbewerb Wildlife Photographer of the Year, ausgeschrieben vom Londoner Naturhistorischen Museum. Farbe und Form sind bestimmend in seinen Bildern. In Apenheul kennt Vermeer wie kein anderer die besten Plätze, um die Affen optimal abzulichten. Dieses Wissen bietet er an während eines eintätigen Kurses Naturfotografie der Meisterklasse. Er nimmt die Kursteilnehmer mit in den Park, wo die Tiere in einer grünen und naturgetreuen Umgebung fotografiert werden können.

Algemeen Dagblad - 19. Apr. 2007
'In de oude dierentuin konden olifanten hun kont niet keren'
'im alten Zoo konnten Elefanten ihren Hintern nicht drehen'
Löwen und Tiger in engen Käfigen mit Gittern, Elefanten, die ihren Hintern nicht drehen konnten. Nein, was das Wohlbefinden der Tiere betrifft, war der alte Zoo bei der Station Delftsche Poort bestimmt nicht der ideale Ort. "Die Tiere waren für die Besucher wohl besser zu sehen. Direkt vor den Käfigen befand sich noch ein Zaun, hinter dem die Menschen stehen bleiben mußten, aber man konnte ganz dicht herankommen. Doch finde ich die Situation heute, mit viel mehr Platz, besser", sagt Clementine Lems (91) aus Rottterdam. In den 1930er Jahren kam sie täglich in den Zoo. Auch in den Tiergarten Blijdorp kam sie später regelmäßig. "das ist ein herrlicher Zoo geworden. Vor allem das Oceanium ist sehr schön."

Algemeen Dagblad - 19. Apr. 2007
'Een prachtig stukje pseudo-natuur'
'Ein prächtiges Stück Pseudo-Natur
Koos van Leeuwen (50) sieht aus wie ein echter Blijdorp-Gänger. Die Spiegelreflexkamera vor dem Bauch, ein Täschchen mit einem handlichen Teleobjektiv um den Nacken und ein erwartungsvolles Lächeln auf dem Gesicht. Unzählige Fotos hat der Rotterdamer - in seinem alltäglichen Leben Klavierstimmer - bereits gemacht in ‚seinem' Tiergarten Blijdorp, die 150 jährige Attraktion wo er bereits viele Jahrzehnte Stammbesucher ist. Er hat den Tiergarten die Jahre hindurch sich verändern sehen . Von einem - nach seinen Worten - ‚ein bißchen zweitrangigen Zoo mit 600.000 Besuchern' zu einer landesweiten touristischen Attraktion heute. "Ich traue mich jetzt zu sagen, daß Blijdorp der schönste Zoo Europas ist."
Ein Van Leeuwen kann das wissen, dann denn er hat auch Zoos in anderen Städten gesehen.

Algemeen Dagblad - 19. Apr. 2007
Boek en dvd
Buch und DVD
150 Jahre Tiergarten Blijdorp, Stoff genug für ein wunderbares Jubiläumsbuch ...
Mehr als 300 Seiten Wissenwertes, interessante Rückblicke und großartige Fotos, ein schöner Mix von Alt und Neu. Vom Eisenbahngärtchen bis zum Oceanium ... Daß es eine DVD gibt, mag als ein kleines Wunder erscheinen. "Wir dachten, daß mit dem Bombardement im Mai 1940 alles verloren gegangen war. Plötzlich stellte sich heraus, daß doch noch ein Film über den alten Zoo auftauchte", sagt Direktor Ton Dorrestejn.

at5.nl - 19. Apr. 2007
Zebraveulen dood door longinfectie
Zebrafohlen starb an Lungeninfektion
Wie sich herausstellte, erlag das am 15. April im Artis Zoo gestorbene Zebrafohlen einer Lungeninfektion.

Emmen.nu - 19. Apr. 2007
Opening Speelexpeditie Yucatán
Eröffnung der Spielexpedition Yucatán
Die Spielexpedition Yucatán trägt zu recht den Namen der mexikanischen Halbinsel, die Jahrhunderte lang das Zentrum bildete für die Welt der Mayas. Ein wahrhaftiger Maya-Tempel bildet den Mittelpunkt einer Siedlung mit Brücken, Baumhäusern und Wohnungen. Karibik-Piraten ... unheimliche Tiere - von Skorpionen und Fledermäusen bis zu Schaben und Krokodilen sind inzwischen schon eingezogen. Klettern, spielen, klimmen, fahren und entdecken ...



Russische Meldungen

annews.ru / 19. Apr. 2007
Будущее дальневосточного леопарда вызывает тревогу ученых
Zukunft des Amurleoparden beunruhigt die Wissenschaftler
Insgesamt 25 bis 34 Exemplare des Amurleoparden (Panthera pardus orientalis) leben im letzten Zufluchtsgebiet im Südwesten der russischen Primorje-Region. Die Perspektive der Erhaltung dieses einmaligen Raubtiers beunruhigt die Wissenschaftler immer mehr, erfuhr der Korrespondent der Agentur für nationale Nachrichten im Pressedienst der Fernostfiliale des WWF Rußlands. Im Februar- März 2007 wurde die aktuelle Winterzählung des Amurleoparden durchgeführt. Die Marschrouten erfaßten ein Gebiet mit einer Größe von 5000 qkm im Südwesten der Region Primorje. Die Zählung der Raubtiere erfolgte mit einer früher erprobten Methode - anhand der Spuren im Schnee. ... Die Ergebnisse der Zählung 2007 beunruhigen die Wissenschaftler sehr: im letzten Refugium im Südwesten der russischen Region Primorje gibt es insgesamt noch 25 bis 34 Leoparden. Die Anzahl der Amurleoparden im rusisschen Teil der Fernostregion blieb ungefähr auf dem Niveau der Ergebnisse der Zählung von 2003.

annews.ru - 19. Apr. 2007
В Приморье борются за создание парка «Земля леопарда»
In den Region Primorje wird für die Errichtung eines Nationalparks "Leopardenland" gekämpft
Den Wissenschaftlern gelang es während der in der Region Primorje durchgeführten Zählung des auf der Roten Liste stehenden Tieres, vier Amurleopardenweibchen mit Jungtieren ausfindig zu machen. ... Die Hauptaufgabe für die Erhaltung des Amurleoparden, so meinen Ökologen, sei die Schaffung eines einheitlichen geschützten Territoriums in der Primorje-Region mit dem Status eines Nationalparks, in den alle früher geschaffenen Reservate und Naturschutzgebiete eingehen sollen. Notwendig sei auch, den Holzeinschlag einzustellen, wo der Leopard vorkommt und die Anzahl der Huftiere bedeutend zu erhöhen. Der Koordinator der Zählung, der Leiter des Labors für Ökologie und Wildtierschutz des Pazifik- Instituts für Geographie der Fernost-Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften Dmitrij Pikunow meint, daß der Schutz der großen Raubtiere erfordert, riesige vom Menschen kaum veränderte Territorien in ihrem ursprünglichen Zustand zu erhalten, was besonders kompliziert ist. ... Trotz der niedrigen Zahl haben es die Leoparden im Verlaufe von fast vierzig Jahren fertiggebracht, sich in der Region Primorje fortzupflanzen und Verluste auszugleichen. Es wird davon ausgegangen, daß für ihre langfristige Erhaltung als Minimum 100 Exemplare notwendig sind sowie die Schaffung einer zweiten, Reservepopulation im Süden des Sichote-Alin-Gebirges, wo vor gar nicht langer Zeit der Leopard vorkam. Nur unter diesen Bedingungen kann man die Existenz der Amurleoparden-Population perspektivisch dauerhaft verlängern.

vl.ru - 19. Apr. 2007
Дальневосточный леопард: Их осталось не более 34
Amurleopard: Es sind höchstens 34
... Der Zählung nach Spuren ergab, daß es im Südwesten der Region Primorje sieben bis neun Männchen gibt, drei bis sieben Weibchen ohne Junge, vier Weibchen mit Jungen, insgesamt fünf bis sechs Junge. Bei sechs bis acht Exemplaren konnten das Geschlecht nicht eindeutig bestimmt werden. Die Gesamtzahl des Amurleoparden in der Primorje-Region, d.h. auch auf der Erde, beträgt 25 bis 34. ...

svobodanews.ru - 20. Apr. 2007
Скоро на Земле не останется амурских леопардов
Bald gibt es keine Amurleoparden mehr auf der Erde
... Wie Pawel Fomenko, der Koordinator des Programms der Fernostfiliale des World Wildlife Fonds (WWF) zur Erhaltung der Biodiversität mitteilte, wurden während der Zählung vier Leopardenweibchen mit Jungen entdeckt (während der vorhergehenden Zählung im Jahre 2003 waren es nur zwei). ... Etwa 100 Individuen befinden sich in den Zoos der Welt (leider stammen sie im wesentlichen von einem Männchen ab). Eine der Möglichkeiten, die Population zu erhalten ist die Zucht der Leoparden in Gefangenschaft. ... Die Lage des Amurleoparden ist heute schwieriger, als sie beim Amurtiger war. Ende der 1940er Jahre lebten in der UdSSR in freier Wildbahn nicht mehr als vierzig Amurtiger. Doch es gelang, dieses Raubtier zu retten. Nach den Ergebnissen der letzten Zählung, die in Rußland einmal in drei Jahren durchgeführt wird, leben auf dem Territorium Rußlands 480 bis 520 Exemplare des Amurtigers, insgesamt existieren in der Welt nicht weniger als 600.

samaratoday.ru - 20. Apr. 2007
Амурский (дальневосточный) леопард находится на грани вымирания
Amurleopard akut vom Aussterben bedroht
Der Amurleopard kann aussterben, erklärte ein Vertreter des WWF auf einem Briefing in Moskau, als er das Ergebnis der "Zählung" der Exemplare dieser seltenen Art kommentierte, die im Fernen Osten Rußlands lebt. Die Anzahl der Amurleoparden (Panthera pardus orientalis), die in unserem Fernen Osten leben, schätzten die Wissenschaftler nach den gefundenen Spuren insgesamt auf 25 bis 34 Exemplare. Das ist deutlich weniger als die Mindestzahl von 100 Tieren, die unbedingt als ausreichend für das Überleben der Unterart angesehen wird. Sicher gibt es noch mit einer derart kleinen Anzahl eine Chance für den Amurleoparden auf Wiederherstellung und Anwachsen der Population, behaupten Biologen. Die Ursachen für die Notlage dieser großen Katzen, so meinen die Fachleute des WWF, sind augenscheinlich: Abholzen der Wälder, Bau, Landwirtschaft, andere Formen der Einmischung des Menschen in die Natur. Der Amurleopard wird auch in Korea und im Nordosten Chinas angetroffen, aber auch dort verringert sich sein Lebensraum schnell. In diesem Jahr beschloß die Regierung Rußlands, die Trasse der künftigen Erdölleitung zu verlegen, um auszuschließen, daß sie durch ein Gebiet verläuft, in dem diese seltenen Raubtiere vorhanden sind.

annews.ru - 22. Apr. 2007
В Приморье вышел в свет альманах о дальневосточных леопардах
In Pazifikregion erschien Almanach über Amurleoparden
Im Fernostbüro der Filiale des WWF Rußlands fand die Präsentation der ersten Ausgabe des Almanachs "Jeden bewahren, der übriggeblieben ist" statt, der dem Leoparden gewidmet ist. Das ist eine gemeinsame Ausgabe der Koalition gesellschaftlicher Organisationen - WCS, WWF Rußlands, des Instituts für dauerhafte Naturnutzung, der Stiftung "Phönix" und des Journals "Sow tajgi [Ruf der Taiga]", die ihre Kräfte vereint haben für die Erhaltung des Amurleoparden. Die Präsentation des Almanachs bildete den Abschluß einer Pressekonferenz, auf der Bilanz gezogen wurde über die Zählung der Amurleoparden 2007. Die Ergebnisse der Zählung - 25 bis 34 Leoparden - haben noch einmal bestätigt, es reicht nicht, die Population zu retten, es ist an der Zeit, jeden Leoparden, der noch übriggeblieben ist, am Leben zu erhalten. Gerade darauf ist gerichtet das gemeinsame Projekt der Naturschutzorganisationen "Jeden bewahren, der übriggeblieben ist" und sein "Sprachrohr", der gleichnamige Almanach.

megapolis.kz - 23. Apr. 2007
Не исчез бы Ирбис
Wird der Irbis verschwinden?
Der Schneeleopard, der Ende des XX. Jahrhunderts zu einem Symbol des souveränen Kasachstans wurde, führt heute ein jämmerliches Dasein. Mehr als das - er ist akut vom Aussterben bedroht. Die Wissenschaftler können die Frage nicht eindeutig beantworten, ob es möglich sein wird, dieses seltene Tier vor dem völligen Verschwinden zu bewahren. Tanirbergen Berdongarow, Abgeordneter des Unterhauses des Parlaments der Republik Kasachstan, meint, wenn die Entwicklung so weiter geht, kann es sein, daß nur noch die Wappen unserer beiden Hauptstädte Astana und Almaty an die Existenz der Katze im Tienschan erinnern werden, ebenso auch die Präsidentenstandarte, auf der sie abgebildet ist. ... "Die Population des Tieres, das man in der ganzen Welt am Äußeren erkennt und das unter dem Schutz der UNESCO steht, verringert sich beständig", ist der Abgeordnete ernsthaft beunruhigt. ... Gegenwärtig gibt es im Durchschnitt weniger als 300 Exemplare auf dem gesamten Territorium der ehemaligen Sowjetrepubliken." Heute weiß niemand, wieviel Schneeleoparden es noch gibt in der Republik, weil für Zählung und speziellen Schutz des Irbis lange Zeit keine Mittel zur Verfügung gestellt wurden. Der Eintrag der aussterbenden Art in die Rote Liste zeigte keine Wirkung, die zum Anwachsen der Population beitrug.

vl.ru - 23. Apr. 2007
В Приморье браконьеры убили еще одного леопарда
In der Region Primorje haben Wilderer noch einen Leoparden getötet
Am 22. April, am Sonntag, haben die Inspektoren der Spezialinspektion "Tiger" im Gebiet der Siedlung Bamburowo (Rayon Chassan der Region Primorje) den Körper eines getöteten Amurleoparden entdeckt. Wenn man bedenkt, daß in der Welt (in der Wildbahn) maximal 34 solcher Leoparden leben, wird die Schwere dieses Verbrechens offensichtlich. ... Es ist noch gar nicht so lange her, als VL.ru erfuhr, daß die Ökologen der Region Primorje und die Spezialinspektion "Tiger" Treffen durchführten, Almanache herausgaben, die der Erhaltung der seltensten Katze der Erde gewidmet waren. Wie sich aber zeigte, interessiert die Wilderer das alles nicht, wenn sie in die Taiga ziehen mit dem Gewehr in der Hand. Es muß daran erinnert werden, daß für das Töten eines Tigers oder Leoparden eine "stark beeindruckende" Bestrafung vorgesehen ist - in Form einer Geldstrafe von bis zu 2000 Rubel.

delta.ru - 23. Apr. 2007
В Приморье застрелили дальневосточного леопарда
In der Region Primorje wurde ein Amurleopard erschossen
Wie der Chef der Spezialinspektion "Tiger" Witalij Starostin der RIA Deita.ru mitteilte, fanden am Freitagabend die Mitarbeiter der Inspektion den Kadaver eines Leopardenweibchens. Wie später geklärt werden konnte, wurde die Katze von einem nachlässigen Jäger erlegt. Laut Witalij Starostin hat der Mann zunächst einen Schuß auf den Leoparden abgefeuert. Als er sah, daß das Tier noch lebte, trat er an dieses heran und tötete es, indem er mit dem Gewehrkolben auf dieses einschlug.

eho-dv.com - 23. Apr. 2007
Не успели в Приморье посчитать леопардов - взялись за дело браконьеры
Kaum waren in der Region Primorje die Leoparden gezählt, als die Wilderer kamen
In diesen Tagen erreichte den Staatlichen Inspektor der Spezialinspektion "Tiger" Jewgenij Stoma eine anonyme Information über einen toten Leoparden. ... Am zweiten Tag entdeckten sie den Körper der gefleckten Katze 3 km von der Siedlung Bamburowo entfernt ... Das getötete Tier wurde von den Tierärzten der Londoner Zoologischen Gesellschaft John Louis und Claudia Sean untersucht. ... Wie die Obduktion ergab, war es ein erwachsenes Weibchen mit einem Gewicht von 35 kg. ... Tatsächlich ist die jetzige Tötung das Ergebnis einer genügend lange dauernden und talentlosen Politik des administrativen Reformierens der staatlichen Strukturen, die in irgendeiner Form mit dem Naturschutz beschäftigt sind. Das Föderations-Reservat "Barsowyj", auf dessen Territorium sich die Tötung ereignete, hat schon das dritte Jahr keinen wirklichen Besitzer und dementsprechend keinen entsprechenden Etat für Schutz und Verwaltung. Alle notwendigen Dokumente für die Schaffung eines vollwertigen geschützten Territoriums von gesamtrussischer Bedeutung für die Erhaltung der seltensten Katze der Erde setzen schon das dritte Jahr in den Arbeitszimmern der Moskauer Beamten Staub an."

regions.ru - 23. Apr. 2007
В Приморье расследуют убийства дальневосточного леопарда
In der Region Primorje wird die Tötung eines Amurleoparden untersucht
Der Vizechef der Russischen Naturaufsichtsbehörde des Ministeriums für Naturressourcen Rußlands Oleg Mitwol wandte sich an die Organe des Innern mit der Bitte, Ermittlungen durchzuführen im Zusammenhang mit der Tötung eines Amurleoparden auf dem Territorium des Rayons Chassan der Region Primorje. Am 20. April wurde auf dem Territorium des Lazo-Naturreservats in der Nähe der Siedlung Bamburowo der Kadaver eines zugrunde gegangenen Leoparden entdeckt. ... Im Verlaufe der Untersuchung und Obduktion verwiesen die Spezialisten auf Tatsachen, die von einer besonderen Grausamkeit der Personen zeugen, die das Verbrechen begangen haben. ... Laut Mitwol ist es notwendig, "die Tötung des Amurleoparden, dessen Population vom Aussterben bedroht ist, sorgfältig zu untersuchen" ...Mitwol bemerkte auch, daß die Arbeit der "Tiger"-Inspektion zum Schutz seltener und aussterbender Tier- und Pflanzenarten in letzter Zeit leider wenig effektiv ist. "Wir registrieren regelmäßig das Töten von Tieren, aber es ist nichts davon zu hören, wie es gelingt, das zu vermeiden", bemerkte er.

yoki.ru - 23. Apr. 2007
Амурские леопарды могут исчезнуть
Amurleoparden können Aussterben
Die Ergebnisse der Zählung des Amurleoparden wurden veröffentlicht. Ihnen zufolge befindet sich die Population dieser Tiere, die auf der internationalen Roten Liste stehen, in einem kritischen Zustand. Die Anzahl der seltenen Katzenartigen beträgt 25 bis 34 Exemplare, bleibt aber unverändert in den letzten Jahren. Etwa 100 Amurleoparden befinden sich in den Zoos der Welt. Mit ihrer Hilfe versuchen die Wissenschaftler die Population zu erhalten. Wie mitgeteilt wird, sind die Hauptursachen für die Verringerung der Anzahl der Amurleoparden ihr Abschuß durch Wilderer; die Zerstörung ihres Lebensraumes aufgrund von Abholzung, des Ausbaus des Fernstraßen- und Eisenbahnnetzes, aber auch durch häufige Waldbrände; die Verringerung der Populationen der Huftiere, die die Nahrungsgrundlage des Amurleoparden bilden; genetische Erschöpfung der Population infolge naher Verwandtschaft der sich paarenden Leoparden.

rian.ru - 23. Apr. 2007
В Приморье браконьеры убили дальневосточного леопарда
In der Fernost-Region Primorje töteten Wilderer einen Amurleoparden
Wie RIA Nowosti am Montag vom Vizechef der Spezialinspektion "Tiger" des Ministeriums für Naturressourcen Rußlands Witalij Starostin erfuhr, wurde der Kadaver des Raubtiers im Rayon Chassan entdeckt, als eine anonyme telefonische Mitteilung überprüft wurde. "Es ist ein erwachsenes Weibchen. Das Tier wurde durch einen Gewehrschuß verletzt, den Todesstoß erhielt es, als mit einem schweren Gegenstand auf seinen Kopf eingeschlagen wurde", sagte Starostin. "Das Töten eines beliebigen Amurleopardenweibchens kann endgültig die Population dieser Tiere untergraben, die sich auch so in einem kritischen Zustand befindet." Die letzte Zählung, deren Ergebnisse vorige Woche vorgestellt wurden, besagt, daß die weltweite Population des Amurleoparden aus 25 bis 34 Tieren besteht. Der Amurleopard ist die seltenste Wildkatze der Welt, sie kommt heute nur im Süden der Region Primorje vor. Früher konnte man die Leoparden im gesamten Territorium der Region Primorje, in China und Nordkorea antreffen und sie tauchten am Mittellauf des Amur auf, heute ist die gesamte von ihnen besiedelte Fläche nicht größer als 400.000 ha.

deita.ru - 25. Apr. 2007
В Приморье ищут убийцу дальневосточного леопарда
In der Pazifik-Region wird der Mörder des Amurleoparden gesucht
In der Pazifik-Region werden die eingehenden Untersuchungen fortgesetzt, um herauszufinden, wer den Amurleoparden getötet hat. Jetzt wird über die Einleitung eines Strafverfahrens entschieden.

ll-media.info - 18. Apr. 2007
В ареале Абрамовича на заповедных белых медведей объявят охоту
Im Territorium von Abramowitsch sollen unter Naturschutz stehende Eisbären gejagt werden
Die Regierung der Russischen Föderation beabsichtigt, auf staatlicher Ebene ein Gesetz zu verabschieden, das den Abschuß von Eisbären erlaubt. Es ist vorgesehen, die Jagd auf nur ein Gebiet zu begrenzen, auf die kleine Ortschaft Wankaren, gelegen an der Küste der Tschuktschensee in der Region Magadan auf der Halbinsel Tschukotka. Im Zusammenhang mit den Klimaveränderungen suchen die Eisbären einen Zufluchtsort im östlichen Teil des russländischen Nordens. Die Staatsmänner haben die Absicht, der Jagd Gesetzeskraft zu verleihen - zum erstenmal in den letzten 50 Jahren. "Das Areal, in dem diese Bärenart gewöhnlich vorkommt, verringert sich von Jahr zu Jahr mehr und mehr. Auf der Suche nach Nahrung sind die Bären gezwungen, sich den küstennahen Territorien anzunähern, um dort nach etwas Freßbarem zu suchen, wo schon Menschen leben", behauptet Anatolij Koknjew, Biologe am Pazifik-Forschungszentrum. Bemerkenswert ist, daß der Eisbär auf der Internationalen Roten Liste als aussterbende Art geführt wird. Das noch bestehende Verbot der Jagd auf Bären wurde auf Tschukotka im Jahre 1956 eingeführt. Zum jetzigen Zeitpunkt bestehen die Wissenschaftler darauf, vorher eine Zählung durchzuführen, um exakt festzustellen, wie viele Exemplare des seltenen Tieres es gibt, bevor ein Gesetz angenommen und begonnen wird, Jagdlizensen zu verteilen, teilt "Nowyj Region" mit.

Prawda - 20. Apr.2007
Глобальное потепление гонит белых медве