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Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 366 vom 19. April 2007

Liebe Leser,

letzten Sonntag hätten Sie im Dortmunder Zoo sein sollen! Da stand doch tatsächlich eine kleine Gruppe eigentlich völlig abgeklärter Biologen hinter den Kulissen und war dem Zoobaby-Phänomen verfallen, genauer gesagt einem Tamandua-Zögling. Und weil davon alle völlig begeistert waren, wurde gleich noch zum Tapir-Kraulen abkommandiert, die Freude nahm kein Ende...

Doch auch vor den Kulissen gibt es für die Zoobesucher dieses Jahr viel prominenten Nachwuchs: Knut erfreut weiterhin die Menschenmassen (trotz Zahnschmerzen zwischendurch), Köln hat endlich seinen zweiten Mini-Elefanten (weiterer Nachwuchs in Aussicht) und auch sonst reißt die Baby-Besucherboom-Welle nicht ab, natürlich auch dank des Wetters!

Ein weiteres Highlight dieser Zoopresseschau: der Tiger ist gerettet!!! Sogar gleich zweifach: ein beherzter Tierparkchef rettete einen übermütigen aus dem Wassergraben und der Bestand des Sibrischen Tigers hat sich erholt. Dafür stagniert die Anzahl der Amur-Leoparden in freier Wildbahn...
Stagnation auch auf der Baustelle des Bonobolandes des Frankfurter Zoos, aber wohl nicht lange. Hoffen wir das Beste für die Menschenaffen, die eigentlich diesen Sommer umziehen sollten.

Mit dieser Hoffnung verabschiede ich mich ins sonnige Wochenende.
Viel Spaß beim Lesen!

Annette Schubert

"Bitte an die Scheiben klopfen" - es sind ja nur Tierpfleger, die vertragen das...
Gesehen in Leeds Castle


Zoos – Meldungen

Volksstimme - 18. Apr. 2007
Warmes Frühjahr sorgt für Besucherrekorde in den Zoos des Landes
Die Zoos und Tierparks in Sachsen-Anhalt können schon zu Beginn des Jahres die ersten Besucherrekorde melden. Den Magdeburger Zoo besuchten im ersten Quartal rund 24 500 Menschen mehr als im Vorjahreszeitraum, der Zoo in Halle zog bisher 26 000 mehr Besucher an als im vergangenen Jahr. Das lag weniger an der Euphorie um den kleinen Berliner Eisbären Knut, sondern an "Leonie", "Maggie" und "Orania". Das waren die Wetter-Hochs, die auch in Sachsen-Anhalt für einen zeitigen Start in ein ungewöhnlich warmes Frühjahr sorgten.

Zisch - 18. Apr. 2007
Tierpark-Direktor kündigt Rücktritt an
Der Tierpark Goldau muss sich einen neuen Direktor suchen. Nach 19-jähriger Amtszeit will Felix Weber per Ende März 2009 zurücktreten. Im Februar 2009 feiert Felix Weber seinen 60. Geburtstag. Er möchte sich dann altershalber aus dem operativen Tagesgeschäft zurückziehen. Die Bekanntgabe Webers erfolge bereits jetzt, damit den Entscheidungsträgern des Natur- und Tierparks Goldau ausreichend Zeit und Ruhe für die Nachfolgeregelung zur Verfügung stehe. Dies sei umso wichtiger, als der «Stellenmarkt» für Zoodirektoren nicht sehr gross sei und in dieser Branche in der Regel sehr lange Kündigungs- bzw. Übergangsfristen gälten.

Deutschlandradio - 12. Apr. 2007
Berliner Zoo weist Kritik des DJV zurück
Der Berliner Zoo hat Vorwürfe des Deutschen Journalisten-Verbandes zurückgewiesen, er versuche die Berichterstattung zu beeinflussen. Jeder könne berichten, wie und was er möge, sagte der kaufmännische Leiter des Zoos, Gerald Ulrich, der dpa. Die vom DJV beanstandete Verpflichtung, nach der vom Zoo zur Verfügung gestellte Materialien nicht für negative Darstellungen verwendet werden dürften, beziehe sich nur auf Ulksendungen im Fernsehen. In der Vergangenheit sei es vorgekommen, das vom Zoo angefertigte Filmaufnahmen zur Belustigung des Zuschauers in sinnentstellende Zusammenhänge gebracht worden seien.

taz Berlin - 12. Apr. 2007
Zoo lässt Leine locker
Der Berliner Zoo will die umstrittene Vereinbarung, die Foto- und Fernsehjournalisten vor der Berichterstattung unterschreiben müssen, zurückziehen. "Wir werden die kritisierte Formulierung ändern und eine Sprachregelung finden, die unser Anliegen klarer rüberbringt", sagte Zoo-Vorstand Gerald Uhlich gestern der taz. Er räumte ein, der Passus könne "von einzelnen Journalisten missverstanden werden". Der Text sei zwei Jahre alt, tausende Journalisten hätten ihn anstandslos unterschrieben, so der Zoo-Vorstand. "Wir haben damals den Vertrag entwickelt, um zu verhindern, dass durch nachträgliche Bildbearbeitung Zoo-Mitarbeiter oder Tiere verulkt werden." Als Beispiel für eine solche missbräuchliche Verwendung nennt er Witzsendungen, in denen Bilder von stolpernden Tieren zusammengeschnitten werden. "Die Tiere haben ein Recht darauf, dass ihre Würde gewahrt bleibt." Man wolle sich nicht Bilder im Nachhinein vorlegen lassen, so Uhlich - daher habe man sich seinerzeit für die Vereinbarung entschieden.

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 12. Apr. 2007
Pinguine schwimmen jetzt hinter Glas
So einen Auftrag hat Manfred Fenske, Fachlicher Leiter bei der Firma Glasbau Schwerin, bisher noch nicht gehabt: Glasscheiben für ein Pinguin-Schwimmbecken. Doch das Ergebnis im Schweriner Zoo kann sich sehen lassen. 40 Milimeter dick sind die drei Scheiben aus Verbund-Sicherheitsglas, die Fenske in das neue Becken der Pinguin-Anlage eingesetzt hat. Durch die Glasscheiben können die Zoo-Besucher die Pinguine jetzt auch beim Schwimmen unter Wasser beobachten. Die Frackträger haben sich inzwischen auch schon an ihr erweitertes Domizil in der ehemaligen Fischotter-Anlage gewöhnt, wie Direktor Michael Schneider berichtet. Ein Weg verbindet das neue und alte Schwimmbecken.

Rhein Zeitung - 13. Apr. 2007
Affen im Neubau
Charly ist ein Schimpanse, lebt im Neuwieder Zoo. "Menschenaffenhaus" heißt das Gebäude, das den Trägerverein schlappe 1,3 Millionen Euro gekostet hat. Neun Monate Bauzeit und einen Haufen Spenden benötigte der Verein, um das neue Vorzeigeobjekt fertigstellen zu lassen. 700 Quadratmeter Spielfläche bietet das großzügige Außengehege, und drinnen fühlen sich die haarigen Gesellen auf 200 Quadratmetern wohl. Auch Krallenaffen sind dort zu bewundern - in einem separaten Gehege, damit es nicht zu unschönen Szenen kommt. Dass es den schmucken Neubau überhaupt gibt, ist dem Land und der Stadt zu verdanken, die gut eine Million in das Projekt investierten.

RZ online - 14. Apr. 2007
Der Neuwieder Zoo
Ein Besuch im Neuwieder Zoo lohnt immer. Stets gibt es etwas Neues zu sehen, wie aktuell das Berberlöwenbaby oder die neue Menschenaffenanlage. Von einem Zuchterfolg spricht die Fachwelt noch heute: Eines nachts brachten zwei Gepardendamen im Neuwieder Zoo nicht weniger als zehn Junge zur Welt. Das war 1985 und sorgte europaweit für Aufsehen, wie Mirko Thiel, der stellvertretende Zoodirektor, berichtet. Möglichst bis zur Bundesgartenschau in Koblenz 2011 möchte der Verein eine Giraffenanlage oder ein neues Exotarium gebaut haben, am liebsten beides. Auch ein neues Vogelhaus stehen auf dem "Entwicklungsplan".

MDR - 15. Apr. 2007
Jubiläumsgast im Zoo Aschersleben begrüßt
Der Zoo Aschersleben hat seinen dreimillionsten Besucher begrüßt. Die Familie aus Thale erhielt einen Präsentkorb, eine Urkunde sowie eine Familien-Jahreskarte. Für die kleine Tochter hatte der Zoo außerdem eine Plüsch-Version des ersten weißen Tigers in einem Ostdeutschen Zoo. Der lebt seit vergangenem Sommer in dem Ascherslebener Tierpark.

Tirol Online - 18. Apr. 2007
Revierkampf um Parkplätze beim Alpenzoo: Grüne verärgert
Eine Parkstraße soll den Alpenzoo vom Verkehrschaos befreien. Der Gemeinderat wird heute die finanzielle Basis schaffen. Seit Jahren ging Direktor Michael Martys in Stadt und Land mit dieser Forderung von Tür zu Tür. 950.000 Euro sollen selbige nun endgültig aufstoßen - per Nachtragskredit. Im Zuge der Parkplatz-Debatte kamen sich Grüne und die Bürgermeisterliste "Für Innsbruck" regelmäßig ins Gehege. So auch dieses Mal.

ORF.at - 12. Apr. 2007
Max Herberstein strafrechtlich nicht haftbar
Im Fall Herberstein ist die endgültige Entscheidung, wer angeklagt wird, noch nicht gefallen. Neben einer möglichen Anklage Maximilian Herbersteins sollen auch seine Mutter Andrea Herberstein und der ehemalige Gutsverwalter Heinz Boxan wegen fahrlässiger Krida angeklagt werden. Wie die Zeitung "Österreich" berichtet, geht aus einem neuen Gutachten des Grazer Handelsrechtlers Gunter Nitsche hervor, dass Maximilian Herberstein strafrechtlich nicht haftbar sein dürfte. Nitsche geht davon aus, dass die drei Herberstein-Kinder ihre Mutter als alleinige Geschäftsführerin ihres Unternehmens eingesetzt haben. Am Donnerstag findet in Herberstein das offizielle Eröffnungsfest der Tierwelt Herberstein statt. Neben Tierpark-Mitarbeitern, Vertretern des Landes und der Region wird auch Maximilian Herberstein anwesend sein. Er hat ja letztlich die Übernahme des Tierparks durch das Land ausverhandelt und ermöglicht.

Kleine Zeitung - 13. Apr. 2007
Tierwelt Herberstein hat die Saison eröffnet
In Herberstein hat man wieder Lust zum Feiern. Gestern Nachmittag wurde offiziell der Saisonauftakt in der neuen Tierwelt des Landes eingeläutet. Der Stubenberger Bürgermeister Franz Hofer brachte die Erleichterung der Region auf den Punkt: "Wir teilen die Freude, weil vor einem Jahr war es noch gar nicht so sicher, ob man jemals wieder so entspannt durch den Tierpark gehen kann." Die neue Chefin über die Tierwelt, Doris Wolkner-Steinberger, hat jedenfalls einen gelungenen Auftakt hingelegt.



Planung und Bau

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 13. Apr. 2007
Stillstand im Bonoboland
Kein Krach im Zoo, zumindest kein Baulärm nach dem überraschenden Rücktritt des Zoodirektors Christian Schmidt: ausgerechnet mit seinem Lieblingsprojekt, dem Bonoboland genannten neuen Menschenaffengehege, geht es derzeit nicht voran. Das ausführende Bauunternehmen, die in Dortmund ansässige Wiemer & Trachte AG, hat vor wenigen Tagen Insolvenz angemeldet. Seither ruhen die Bauarbeiten an der Anlage, die auf 10.000 Quadratmetern den Menschenaffen des Tiergartens einen artgerechten Lebensraum bieten soll. Außer den Logo-Tieren des Zoos, den Bonobos, sollten dort Gorillas und Orang-Utans bis Juli oder August dieses Jahres einziehen. Bonoboland ist das erste Public-Private-Partnership-Projekt eines deutschen Zoos. Betreut wird es von der Objektgesellschaft Avicenna aus Pullach, die von der Hannover Leasing Gesellschaft eigens für diesen Zweck gegründet worden ist. Insgesamt kostet die Anlage 14,5 Millionen Euro, Avicenna soll sie mit Subunternehmern bis 2028 betreiben – und bekommt dafür von der Stadt jedes Jahr eine Million Euro. Mitte nächster Woche solle die Situation geklärt sein: „Wir hoffen, dass kein Schaden entsteht.“

Wiesbadener Kurier - 17. Apr. 2007
Dämpfer für Frankfurter Affenparadies
Im kommenden Jahr will der Frankfurter Zoo sein 150-jähriges Bestehen ganz groß feiern. Dann soll auch das rund 15 Millionen Euro teure Vorzeigeprojekt eines neuen Menschenaffenhauses fertig sein. Doch die Baufirma für das "Bonoboland"ging jetzt Konkurs. Auf dem 10000 Quadratmeter großen Bauplatz für das neue Menschenaffenhaus dreht sich kein Kran mehr und es röhrt kein Bagger. Für die derzeit elf Bonobos, neun Gorillas und sieben Orang-Utans ist mit der Firmenpleite der Umzugstermin aus den zu eng gewordenen alten Affenhäusern ins neue Affenparadies wieder ungewiss. Die ersten Tiere sollten schon in diesem Sommer umquartiert werden. Caroline Liefke, Sprecherin des Zoos, äußerte sich auf Anfrage gestern optimistisch, dass die Bauarbeiten bald fortgeführt werden. Da es sich bei dem Projekt um ein so genanntes Public-Private-Partnership (PPP) handelt, habe der Zoo keinen Vertrag mit der Baufirma, sondern nur mit einer eigens für den Bau gegründeten Objektgesellschaft, der Münchener Avicenna. Sie ist Bauherr und müsse nun wegen des mit dem städtischen Zoo vertraglich vereinbarten Zeitplans rasch ein anderes Bauunternehen verpflichten, erläuterte Liefke. Nicht betroffen vom aktuellen Konkursproblem ist das ebenfalls im Bau befindliche separate Haus für die Gibbon-Affen am großen Zoo-Weiher. Aber auch hier verzögert sich die Fertigstellung. Dem Rohbau fehlt noch immer das Dach, weil dessen Bau wegen überhöhter Preise erneut ausgeschrieben werden musste.

Wormser Zeitung - 18. Apr. 2007
Probleme mit Affenparadies

Thüringische Landeszeitung - 13. Apr. 2007
Schlammzone für erfolgreiche Zucht
Die 18 Flamingos im Erfurter Zoo sollen bald ein neues Zuhause bekommen. "Das jetzige Gehege ist unmöglich", sagte Zoodirektor Norbert Neuschulz am Freitag in Erfurt. Das 90000 Euro teure neue Areal wird vom Verein der Zooparkfreunde finanziert. Es soll auf 500 Quadratmetern Platz für eine große Außenanlage mit Teich und Schlammzone sowie ein Tierhaus bieten. Vom Frühjahr 2008 an sollen die rosaroten Flamingos die Zoobesucher dann direkt neben dem Kassenhäuschen begrüßen. Drei Architektur-Büros seien beauftragt, Entwürfe einzureichen. Diese sollen in rund vier Wochen ausgewählt werden, damit im Juni der erste Spatenstich erfolgen kann. "Sobald das Gehege fertig ist, soll die Gruppe auf rund 30 Tiere vergrößert werden." Neben der Flamingo-Anlage will der Verein in diesem Jahr noch ein neues Picknick-Areal mit Spielplatz bauen.

TLZ Freitag, 13. April 2007
Flamingos im Erfurter Zoo bekommen neues Zuhause
Die 18 Flamingos im Erfurter Zoo sollen bald ein neues Zuhause bekommen. »Das jetzige Gehege ist unmöglich«, sagte Zoodirektor Norbert Neuschulz am Freitag in Erfurt. Das 90 000 Euro teure neue Areal wird vom Verein der Zooparkfreunde finanziert. Es soll auf 500 Quadratmetern Platz für eine große Außenanlage mit Teich und Schlammzone sowie ein Tierhaus bieten. Vom Frühjahr 2008 an sollen die rosaroten Flamingos die Zoobesucher dann direkt neben dem Kassenhäuschen begrüßen.

Thüringische Landeszeitung - 12. Apr. 2007
Ein "Probefisch" opfert sich für den Wassertest
Keine Milch hatte der Tanker geladen, der gestern vor dem Aquarium am Nettelbeckufer parkte, sondern Meerwasser, dass vom Leipziger Zoo für das neue Riffaquarium der Landeshauptstadt bereit gestellt wurde. Der Transport sei nur im Edelstahl-Tank machbar gewesen - minimale Milchreste würden nicht zum Tragen kommen. Denn getankt wurden 5000 Liter mit Bakterien durchsetzter Flüssigkeit, mit denen die bereits eingefüllten 50000 Liter Salzwasser jetzt in einen "lebensfähigen Zustand" versetzt werden sollen. Und Revierleiter Rainer Eisenblätter gab sich durchaus optimistisch, dass dieser Plan aufgehen werde. Man werde beweisen, dass die Unkenrufe der am Zeitplan zweifelnden "Theoretiker" zum Großteil aus der Luft gegriffen seien. Zur Eröffnung Ende Mai wird es nur eine "kleine Besetzung" geben - bis es soweit ist, steht im Aquarium allerdings noch reichlich Arbeit bevor. Als nächstes stünde laut Zoopark-Direktor Norbert Neuschulz der Einbau der Lebend-Steine bevor. Neuschulz: "Uns ist klar, dass sich ein derart großes Becken nicht von heute auf morgen mit Leben füllen lässt. Zwei Jahre werden wir noch brauchen, bis das Riff in voller Pracht entsteht."

Stuttgarter Nachrichten - 18. Apr. 2007
Eingang bleibt vorerst Engpass
Ein Tag in der Wilhelma beginnt für viele bis auf weiters mit Schlange stehen vor dem Eingang: Der besucherfreundliche Umbau des Kassenbereichs verzögert sich um ein Jahr und wird erst im Frühjahr 2009 beendet sein. Die Planungen mussten unterbrochen werden, weil das Land die 1,8 Millionen Euro Baukosten später als erwartet bereitgestellt hatte. Der Bereich soll durch den Umbau großzügiger gestaltet werden. So soll der Kassenpavillon zum Aufenthalts- und Ausstellungsraum umfunktioniert werden, es wird weniger Schalter, dafür mehr Ticketautomaten geben, ebenso mehr Einlässe. Der Zugang vom Parkhaus aus soll künftig hinter der maurischen Wand erfolgen. Zudem werden Toiletten vor den Durchgängen installiert.



Aktionen

Kölner Wochenspiegel - 17. Apr. 2007
Madagaskar-Tage im Zoo mit vielen Aktionen
Im Aquarium des Kölner Zoos spielen sich spektakuläre Dinge ab. Scheinbar aus dem Nichts schauen auf einmal zwei Augen die Besucher an, erst beim zweiten Blick erkennt man ein Chamäleon, das sich farblich an die Pflanzenwelt angepasst hatte. Im Rahmen der Madagaskar-Tage stellt der Zoo verschiedene Tiere aus dem afrikanischen Land vor. Die Besucherspenden werden an den Madagaskar-Tagen weitergeleitet und für den Bau von Schulen und Apotheken eingesetzt. Für Kinder gibt es an diesen Tagen Malaktionen. Auf der Muschelbühne am Restaurant werden madagassische Geschichten und Märchen vorgelesen. Die nächsten Madagaskar-Tage sind am 3. Juni mit Kinderflohmarkt (Anmeldung noch möglich) sowie am 15. und 16. September.

Kölnische Rundschau - 17. Apr. 2007
Zoo ist Ziel für 2010
Die 44 Gondeln der Seilbahn vom Zoo in den Rheinpark fuhren auch im vorigen Jahr viel Geld für das KVB-Tochterunternehmen Kölner Seilbahn ein: 617 000 Euro. „Wir haben eine schöne schwarze Null geschrieben“, freute sich der neue Geschäftsführer Thomas Miebach, nachdem ihm Prokurist Walter Sieberath unter anderem 100 000 Euro für eine neue Kabinenrangierhilfe und die Rückstellung für Zukunftsprojekte abgezogen hatte. „Eine Verlängerung der Seilbahn um 50 Meter zum Zoo-Vorplatz würde sicherlich 3,5 Millionen Euro kosten“, schätzte Sieberath. Das Jubiläum „50 Jahre Kölner Seilbahn“ wird am 12. Mai groß gefeiert.

Kieler Nachrichten - 12. Apr. 2007
Imkerschule im Wildpark
Der Wildpark Eekholt in Großenaspe lädt für Sonntag, 15. April, alle kleinen und großen Freunde von 11 bis 16.30 Uhr zu einer Imker-Sonderveranstaltung rund um die Biene sehr herzlich in den Wildpark ein. In der Wildparkschule stehen kompetente Imker den Besuchern den ganzen Tag mit Rat und Tat zur Seite. Auch Filmvorführungen zum Thema Biene stehen auf dem Programm. Außerdem wird ein Schnupperkurs angeboten, der sich mit der Frage „Was ist Honig“ und den Voraussetzungen für eine eigene Honigerzeugung beschäftigt.

Frankfurt-Live.com - 17. Apr. 2007
Saisonbeginn im Kobelt-Zoo am 1. Mai ab 11 Uhr
Am Dienstag, 1. Mai 2007, 11 Uhr, beginnt die Saison für den beliebten Kobelt-Zoo. Ab 13 Uhr werden die Gäste von den Original Rosekippler musikalisch unterhalten. Es wird gegrillt und es gibt selbstgebackene Kuchen und Kaffee. Und zu den normalen Getränken wird es dieses Mal eine Cocktailbar geben.

St. Galler Tagblatt - 16. Apr. 2007
Kameldame Mascha kommt ans Stadtfest
Für Kinder wird der Erlebniszoo Rheintal am Stadtfest besondere Überraschungen bereithalten. Man kann mit Lamas und Alpakas spazieren gehen oder einen Ausritt auf der Kameldame Mascha unternehmen. Mit einer kleinen Herde Lamas und Alpakas wird der Erlebniszoo Rheintal von Eichberg nach Heerbrugg kommen. Der Erlebniszoo Rheintal nutzt die Gelegenheit, sich am Stadtfest einer breiten Bevölkerung aus der ganzen Region in Erinnerung zu rufen. Am Stand des Erlebniszoos am Stadtfest wird auch über die Möglichkeiten der Unterstützung dieser sehr gut geführten und in der Zucht bedrohter Tierarten erfahrenen Tierstation orientiert.



Nachwuchs

Express.de - 16. Apr. 2007
Wieder Babyfant im Kölner Zoo geboren!
Baby-Alarm im Elefanten-Haus des Zoos! In der Nacht brachte "Tong Koon" den lang erwarteten Elefanten-Nachwuchs zur Welt. Von der Geburt selbst hatte außer der Herde keiner etwas mitbekommen. Als die Pfleger morgens ins Elefantenhaus zurückkehrten, "war das Baby da", so Direktor Theo Pagel. Inzwischen steht fest: Das Kleine ist ein "Er". Heute bleibt das Elefantenhaus geschlossen, damit der Kleine etwas Ruhe hat. Am Dienstag ab 12 Uhr werden Herde und Baby dann der Öffentlichkeit gezeigt.

koeln.de - 17. Apr. 2007
Er hat noch keinen Namen und er hat sehr große Ohren
Es ist ein Junge und er hat sehr große Ohren! So viel steht im Kölner Elefantenhaus nun fest. Nur einen Namen hat der graue Neuankömmling noch nicht. Auf der Suche nach diesem haben der Zoo und der Kölner Express eine Aktion gestartet, bei der die Namensgebungskreativität der Kölner gefragt ist. Zu den bereits eingegangenen Vorschlägen gehören Marlang, Otto, Benedetto und Konrad. Mutter und Sohn gehe es sehr gut, sagt der Direktor des Zoos, Theo Pagel. Der Kleine hat einen guten Appetit. ist bereits in die Gruppe integriert und wird von seinen Tanten liebevoll umsorgt. Und vielleicht wird das Nachwuchs-Duo bereits im Mai zum Trio, denn bei der trächtigen Elefantenkuh Thi Ha Phyu wird es auch bald soweit sein. Für das nächste Jahr hat sich bei der grauen Riesin Shu Thu Zar ebenfalls Nachwuchs angekündigt. Dann wird es richtig turbulent im Elefantenkindergarten.

Express.de - 18. Apr. 2007
MINI-DUMBO
„Gott, ist der süüüß“! Dieser Ruf der Verzückung platzte am Dienstag aus den Zoobesuchern heraus, die das neue Elefantenbaby sehen konnten. Und beim EXPRESS gingen schon über 300 Namensvorschläge ein. Sehr oft genannt: Benedetto. Schließlich hat Papst Benedikt XVI. – genannt Benedetto – am selben Tag Geburtstag wie der kleine Elefant.

Hamburger Abendblatt - 12. Apr. 2007
Babyfant macht die ersten Schritte . . .
Ein Bergsteiger ist geboren. Luis Trenker und Reinhold Messner gehören ab sofort der Vergangenheit an. Oder kann einer der beiden etwa von sich behaupten, bereits 15 Minuten nach der Geburt fröhlich durch die Gegend gestapft und munter kleine Felsen erklommen zu haben? Hagenbecks jüngster Nachwuchs wurde und wurde darüber nicht müde. Besonders freut man sich im Hamburger Tierpark, dass diese erste Geburt in der kompletten Herde, genauso wie in freier Wildbahn, schnell, komplikationslos und entspannt für Mutter und Kind stattgefunden hat. "Das ist für mich heute die wahre Eröffnung unserer Halle", sagte Tierparkchef Dr. Stephan Hering-Hagenbeck. "Jetzt warten wir darauf, dass sich die Mutter-Kind-Bindung herstellt." Denn obwohl beide gleich nach der Geburt einen fitten Eindruck machten, bemühte sich Lai Sinh noch nicht allzu sehr um ihr Kind. Auch getrunken hatte das Baby bis gestern Abend noch nicht. Doch das ist alles noch im normalen Bereich.

Hannoversche Allgemeine Zeitung - 11. Apr. 2007
Die kleinen Schwarzbären „Pipo“ und „Lilly“ dürfen jetzt auch im Außengehege des Serengeti-Parks Hodenhagen ...
Die kleinen Schwarzbären „Pipo“ und „Lilly“ dürfen jetzt auch im Außengehege des Serengeti-Parks Hodenhagen herumtollen. Die drei Monate alten Geschwister sind vor allem in den Nachmittagsstunden zu beobachten. Die Bären leben zusammen mit Trampeltieren, Straußen, Eseln und Pavianen in einem Gehege. Drei Monate jung ist auch „Amily“, der Nachwuchs bei den afrikanischen Breitmaulnashörnern.

Naumburger Tageblatt - 12. Apr. 2007
Affennachwuchs im Magdeburger Zoo
Im Magdeburger Zoo hat sich Nachwuchs bei den Affen eingestellt. Ein Goldkopflöwenäffchen freute sich am 9. April über Zwillinge, einen Tag später brachte ein Katta-Weibchen ein Affenbaby zur Welt.

Kanal8 - 14. Apr. 2007
Ein Pinguinbaby und glückliche Flamingos - Neues vom Straubinger
Nicht nur die Flamingos haben Grund zur Freude. Sie können ihr neues Gehege genießen. Auch die Brillenpinguine sind glücklich. Sie haben für den ersten Nachwuchs im Straubinger Tiergarten gesorgt. Der sechs Wochen alte Sprößling Naomi fordert die ganze Aufmerksamkeit ihrer Eltern.

Hitradio RT.1
Jetzt hat auch Augsburg seinen Knut: Vor vier Tagen kam im Zoo ein Zwerg-Esel auf die Welt und wurde auf den selben Namen getauft wie der berühmte Eisbär.

Echo-online - 13. Apr. 2007
Leser suchen Namen für kleines Zebra
Bei vielen Tierarten kommt der Nachwuchs im Frühjahr. Das können Vivarium-Besucher alljährlich besonders im April beobachten. Zooassistent Peter Saborowski erläutert das Phänomen: „Es entspricht dem Zyklus der Natur. Temperatur, Vegetation und Nahrungsmöglichkeiten bieten die günstigsten Rahmenbedingungen für den Entwicklungsprozess der Tiere.“ Das 2007 Erstgeborene, ein weibliches Zebrafohlen, besitzt noch keinen Namen.

Kleine Zeitung - 13. Apr. 2007
Ein Name für das Bison-Baby
Die Kleine Zeitung sucht ihre Namensvorschläge für das kleine Bison-Baby in Herberstein. Bis Freitagnachmittag waren die Namen "Ephraim Bison", "Erich" und "Herby" die Favoriten. Vorschläge wie Schnitzel, Herkules oder Mucky blieben dafür in der Minderheit. Bis Montag können Sie noch weitere Vorschläge einbringen oder bereits genannte Namen nochmals einsenden, von denen auch Sie begeistert sind. Danach wird von den Lesern aus den drei meistgenannten Namen über den endgültigen Sieger abgestimmt. Am Sonntag, wenige Tage nach seiner Geburt, starb seine Mutter an einer Lungenentzündung. Also springt derzeit Tierpflegerin Lydia Sauseng als "Ersatzmama" ein und zieht den Kleinen mit Milch aus dem Eimer hoch. Schon bald soll der Bison in "Geruchweite" seiner Artgenossen ein Gehege bekommen, um sich später als Halbwüchsiger in die Gruppe integrieren zu können.

Vorarlberg Online - 12. Apr. 2007
Noch ist das Kleine im Mutter-Beutel
Das kleine Känguru-Junge ist derzeit der Star im Doppelmayr-Zoo. "Nächste Woche wird es selbstständig in der Wiese herumhüpfen", so ist sich Tierpfleger Dietmar Flatz sicher. Noch bis Freitag haben "VN"-Leser die Möglichkeit, das kleine Känguru-Baby zu taufen.

Vorarlberg Online - 16. Apr. 2007
Känguru-Baby heißt "Skippy"
Die "VN"-Leser haben entschieden. Das Känguru-Junge vom Doppelmayr-Zoo in Wolfurt heißt Skippy. Der kleine Star im Zoo ist damit nicht mehr namenlos. Für einige wohl in Anlehnung an die ehemals berühmte Fernsehserie “ Skippy“ , in dem das gleichnamige Känguru der Hauptdarsteller war. 28 tauften das Känguru-Kleine auf Skippy. Mit weitem Abstand auf Platz zwei landete “ Jumpy“ .

Kleine Zeitung Online - 13. Apr. 2007
Japanische Konkurrenz für Knut
Die beiden vier Monate alten Panda-Zwillinge Meimei und Aihin locken in Japan Tausende von Menschen in einen Zoo in Wakayama. Seit Jahren wird dort die stark bedrohte Bärenart mit Erfolg gezüchtet.



Knut

Focus Online
Wirre Todesdrohung gegen Knut
Gegen den Berliner Zoo-Liebling Eisbär Knut ist eine wirre Todesdrohung eingegangen. Das erklärte ein Polizeisprecher

Bild.T-Online.de - 18. Apr. 2007
Eisbär unterm Hammer
Eine der beliebtesten Web-Sites im Moment: www.youknut.com. Die Seite wurde bislang schon mehr als 600 000 Mal aufgerufen, täglich werden bis zu 50 Beiträge (Texte und Videos) hochgeladen (wir berichteten). Die Idee zur Knut-Homepage hatten drei Berliner: Oliver Weiß (33), Magnus Schürger (30) und Sascha Stolzenburg (30). Jetzt versteigern die drei Internet-Experten ihre erfolgreiche Seite bei eBay! Der Startpreis liegt bei 100 000 Euro.

taz, 13. April 2007
Die Geschichte zur Meldung
Der Bericht über den Vertrag, mit dem der Berliner Zoo Fotojournalisten gängelt, war eine Exklusivgeschichte

Linke Zeitung - 18. Apr. 2007
Knut: Kommerz vor Gesundheit?
Tierrechtler Frank Albrecht, der angeblich Knuts Tod forderte, hat gestern via Fax, an das Berliner Veterinäramt (Bezirksamt Charlottenburg- Wilmersdorf), die sofortige unabhängige Kontrolle und zukünftige Überwachung von Knuts gesundheitlichem Zustand gefordert. Albrecht meint: „Es ist durchaus möglich, dass der ständige Stress der Zurschaustellung, sowie der zu frühzeitige Trennungsschock und der ständige Wechsel der Tierpfleger („Ersatzmutter") den jungen Eisbären extrem überfordert habe und ihn dadurch schwäche."

PR-Inside.com - 17. Apr. 2007
Tierrechtler fordert jetzt unabhängige Veterinärkontrolle
Tierrechtler Frank Albrecht, der angeblich Knuts Tod forderte, hat heute in einem Eilfax, an das Berliner Veterinäramt (Bezirksamt Charlottenburg- Wilmersdorf), die sofortige unabhängige Kontrolle und zukünftige Überwachung von Knuts gesundheitlichem Zustand gefordert. Nach Albrechts Auffassung, sei der gestrige 'Schwächeanfall', so der Bericht mehrer Zeitungen, eher ein klares Anzeichen dafür, dass Knut zuviel zugemutet wurde und er ganz klar überfordert sei. Die Zoobegründung für Knuts
gestriges Unwohlsein, er bekomme bereits die bleibende Zähne, hält Albrecht für fraglich, da sämtliche Zooliteratur von einem Ausbrechen dieser Zähne mit erst 7 Monaten spreche. Sein generelles Misstrauen gegenüber dem Zoo Berlin, in Bezug auf den guten Umgang mit Nachwuchs, begründet Albrecht unter anderem mit dem mysteriösen Verschwinden diverser niedlicher Publikumsmagneten der letzten 27 Jahre.

Die Presse - 17. Apr. 2007
"Respect Habitats": Offizielles Logo für Knut-Produkte
Der Berliner Eisbär Knut hat jetzt ein eigenes Markenzeichen: Damit Verbraucher erkennen können, welche der unzähligen Knut-Produkte in Kooperation mit dem Berliner Zoo entstanden sind, wurde am Dienstag ein Logo zur Lizenzierung kommerzieller Produkte vorgestellt. Offizielle Knut-Stofftiere, Poster und CDs tragen ab sofort ein Etikett, auf dem der kleine Eisbär eine Weltkugel umarmt. Es trägt die Aufschrift "Respect Habitats - Knut" ("Respektiert Lebensräume - Knut"). Grund für den Vorstoß: Viele Unternehmen hätten das Interesse für den kleinen Eisbären ohne Autorisierung durch den Zoo für ihr eigenes Geschäft genutzt. Über die Markenanmeldung könne man sich nun Partner aussuchen, die zum Zoo und seinen Anliegen passen würden. So sollen die Erlöse aus dem Verkauf der Knut-Produkte auch dem Schutz bedrohter Arten zugute kommen. "Wir setzen uns damit für Tierzucht- und Tierschutz-Projekte ein", sagte Uhlich. Zu den ersten Lizenzpartnern des Zoos zählen die Plüschtierfirma Steiff und Universal Music. Der Musikkonzern hat den von der siebenjährigen Lara gesungenen Song "Knut geht's gut" herausgebracht. Es gebe jedoch bereits mehrere hundert weitere Interessenten, erklärte Uhlich.

BusinessNews - 17. Apr. 2007
Knut bekommt Logo
Vielleicht kann man schon bald das erste Knut-Eis schlabbern. Der Berliner Zoo hat jedenfalls die Weichen gestellt für den Knut-Konsum. Eisbär Knut hat jetzt ein eigenes Logo. So erkennt man sofort, welche der unzähligen Knut-Produkte offiziell „Knut“ sind.

Neue OZ Online - 17. Apr. 2007
Eisbär Knut hatte Zahnschmerzen - Es geht ihm wieder besser
Nach dem großen Marketing-Interesse an Eisbär Knut hat sich der Berliner Zoo ein eigenes Label in Wort und Bild schützen lassen. Die Marke «Respect Habitas. Knut» sollen künftig Produkte tragen, die in direkter Kooperation mit dem Zoo den Artenschutz unterstützen, kündigte der kaufmännische Leiter des Zoos, Gerald Uhlich, am Dienstag an. Über die Lizenznehmer der Marke entscheide der Zoo. Die Knut-Marke besteht aus der Abbildung eines Eisbären, der den Erdball umarmt. Die Marke garantiere, dass Erlöse aus dem Vertrieb der Knut-Produkte dem Schutz und der Zucht bedrohter Arten zu Gute kommen, sagte Uhlich. Für die Wort-Bild-Marke gebe es bereits mehrere Hundert Bewerber.

Berliner Zeitung - 16. Apr. 2007
"Ein bisschen traurig"
Eine halbe Stunde nach Beginn der nachmittäglichen Besuchszeit, um 14.30 Uhr, stand Octtavio Sangalli noch immer vor der Braunbärenanlage und wartete auf Knut. Doch kein Pfleger erschien zusammen mit dem kleinen Eisbären. Die Enttäuschung ist groß, als er erfährt, dass Knut krank ist. Niemand hatte ihn informiert. Im Zoo stehen zwar Informationstafeln, doch am Gehege weist nichts auf die Abwesenheit Knuts hin. Zusammen mit Sangalli warten noch mehrere Dutzend Besucher vor dem Gehege. Es spricht sich nur langsam herum, dass der Bär nicht erscheinen wird.

Tagesspiegel - 16. Apr. 2007
Ansturm wegen Knut "Zoo-Erweiterung nicht auf der Tagesordnung"
Durch den seit Wochen andauernden Ansturm von Fans des Eisbärbabys Knut wird es eng im Berliner Zoo. Eine Erweiterung des Geländes steht aber momentan nicht an. Wichtiger als eine Erweiterung sei im Moment, die vielen Besucher überhaupt in den Zoo zu bekommen, sagte Zoo-Finanzvorstand Gerald Uhlich. Die "Bild"-Zeitung hatte berichtet, in der Zoo-Verwaltung werde über eine Erweiterung nachgedacht. Es sei aber erkennbar, dass bei bei einem Anhalten des Massenandrangs der "Zoobesuch als Entspannungserlebnis" an Wert verliere.

Neuß-Grevenbroicher Zeitung - 16. Apr. 2007
Milchzähne raus! Knut braucht jetzt Pause
Sorge um Knutsch-Knut: Montag musste sein täglicher Auftritt im Berliner Zoo nach einer halben Stunde abgebrochen werden. Seine Ärzte geben jetzt Entwarnung. Knut ist nur ein bisschen neben der Spur. Grund: Seine Milchzähne fallen aus und die bleibenden Bären-Hauer wachsen nach. Das tut auch Knut ein bisschen weh. Für gewöhnlich setze dieser Prozess erst im siebten Lebensmonat ein. Knut sei da ein wenig schneller, betonte Ochs. In sechs bis acht Wochen sei alles überstanden.

Stuttgarter Zeitung - 16. Apr. 2007
Dem Tier ist unwohl Leiden mit Knut
Deutschland leidet mit dem Berliner Eisbärenbaby Knut: Kaum schwächelt der Liebling der Nation ein bisschen, fragen alle besorgt: "Oh weia, und was fehlt Knut?" Zoo-Tierazt André Schüle und seine Kollegen jedenfalls konnten sich am Montag vor Anrufen besorgter Medienvertreter kaum retten. Denn das mittlerweile viereinhalbmonatige Pelztier musste seine morgendliche Präsentation im Freigehege vorzeitig nach einer halben Stunde wegen Unwohlseins abbrechen. Dabei macht Knut nur durch, was alle seine Artgenossen - und die meisten Säuger - erleben: Er zahnt.

Prignitzer - 16. Apr. 2007
Knut kränkelt - Publikumsauftritt im Berliner Zoo abgebrochen
Das Eisbärbaby Knut kränkelt und hat nach einem verkürzten Publikumsauftritt im Berliner Zoo am Montag Ruhe verordnet bekommen. Der kleine Eisbär habe sich nicht wohl gefühlt und vorsichtshalber vom Tierarzt ein Antibiotikum verordnet bekommen, sagte Bärenkurator Heiner Klös am Montag.

Die Welt - 16. Apr. 2007
Berliner Zoo: Knut will niemanden sehen, er hat Zahnschmerzen
Vom inzwischen weltweit bekannten Eisbärenbaby, das nach seiner Geburt von der Mutter verstoßen wurde, gab es bislang nur gute Nachrichten. Doch auch im Leben eines Eisbärbabys gibt es schlechte Tage. Und Knut wird langsam erwachsen.

sueddeutsche.de - 16. Apr. 2007
Visite beim Eisbären
Alle wollen den kleinen Eisbären sehen. Doch wie ist es wirklich, einmal einen Blick auf Knut zu werfen? sueddeutsche.de war da.

PR-Inside.com - 15. Apr. 2007
Bleiben KNUT´s Trennungsschreie ungehört?
Tierrechtler Frank Albrecht fordert vom Zoo die Installation einer Webkamera (mit Ton!) im hinteren, nichtzugänglichen Teil, der Bärenanlage, indem der Zoo, nach eigenen Angaben, Knut jetzt oft in einem Käfig allein lässt und 'behutsam' von Ersatzmutter Dörflein trennt. Die Kamera soll behutsame Entwöhnung offen dokumentieren.
'Der Zoo weiß, das Bärenhandaufzuchten durch die zu frühe (notwendige) Trennung ständig nach ihrer Ersatzmutter schreien und durch die Trennung erheblich leiden', so Albrecht heute. Albrecht meint, dass die unbeobachtete Abschottung von Knut, im hinteren Teil der Bärenanlage, eine bewusst gewollte Vorgehensweise des Zoos ist, um etwaigen Problemen aus dem Weg zu gehen, die der mögliche mitleidige Anblick des panisch und depressiven Kleinen auslösen könnte. Eine Bild ohne Zensur, so ist sich der Zookritiker sicher, wird der Zoo ablehnen.

PR-Inside.com - 15. Apr. 2007
Knut schläft im Freien
Das Eisbärenbaby Knut schläft jetzt im Freien. Vom Samstag zum Sonntag hat das Tier bereits zum zweiten Mal im Außengehege genächtigt, sagte Zoologe Heiner Klös. Die noch kühlen Temperaturen machen dem Bärchen überhaupt nichts aus. Seine Schlafkiste habe jetzt auch an der Seite einen Ausstieg. In seiner Nähe, aber nicht im Freien, sei auch nachts immer ein Pfleger. Das Besucherinteresse an Knut sei nach wie vor ungebrochen. Dagegen ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag von «Bild am Sonntag», dass 55 Prozent der Deutschen der Ansicht sind, dass Knut den Tierkindern in anderen Zoos die Schau stiehlt. Nur 37 Prozent glauben, dass Knut dies nicht tut.

Heidenheimer Neue Presse - 15. Apr. 2007
Knut schläft erstmals im Freien
Eisbärchen Knut aus dem Berliner Zoo hat einen weiteren Schritt zur Selbstständigkeit geschafft. Der Liebling der Besucher hat am Wochenende zum ersten Mal zwei Nächte im Freien verbracht und im vergitterten Innenhof der Bärenanlage geschlafen. Die neue Situation habe Knut ohne Schwierigkeiten akzeptiert, sagte Bären-Kurator Heiner Klös. Zur Sicherheit sei aber ein Pfleger in der Nähe gewesen.

PR-Inside.com - 13. Apr. 2007
«Knut» stiehlt »Ernst« die Show
«´Ernst´? Nie gehört», würden wohl die meisten Besucher im Berliner Zoo auf die entsprechende Frage sagen. Seit Wochen interessieren sich alle nur noch für «Knut», den kleinen Eisbären. Dabei ist «Ernst» nicht weniger niedlich als sein berühmter Nachbar - nur merkt das im Moment keiner. Reimon Opitz, einer der Bärenkuratoren im Zoo, rührte in den vergangenen Tagen die Werbetrommel für den kleinen Malaienbären. Doch der ohnehin etwas zurückhaltende und in der Obhut seiner Eltern aufwachsende «Ernst» kommt gegen den beinahe gleichaltrigen, von seiner Mutter verstoßenen «Knut» kaum an.

Echo-online - 13. Apr. 2007
Zum Knut-schen
Mal sehen, wie lange ganz Deutschland Knut, den kleinen Eisbären, noch zum Knuddeln und Knutschen findet. Spätestens wenn er mit saftigem Prankenhieb eine Kameraausrüstung samt dran hängendem Fotojournalisten in den Zwingergraben gefegt hat, sollten wir merken, dass uns kein Kuscheltier, sondern ein richtiger Bär aufgebunden wurde. Aber gemach, schon finden sich Nachahmungstäter und Trittbrettfahrer. Der Frankfurter Zoo zum Beispiel meldet sich soeben mit einem von der Mutter verlassenen Giraffenkind namens Nuru zu Wort, das mediengerecht in zwei Metern Kopfhöhe an seiner Milchflasche nuckelt. Auch sehr telegen.

PR-Inside.com - 13. Apr. 2007
Firma meldet «Knut» als Wortmarke an
Eine Berliner Firma will sich einen großen Teil der Rechte an der so genannten Wortmarke des Eisbärjungen Knut sichern. Beim Anmelder handelt es sich laut Register um die Firma Jürgen Jopp mit Sitz am Berliner Kurfürstendamm. Das Unternehmen registrierte sich für «Knut» in den Bereichen Drogerieartikel, Bürowaren, Spiel und Sport, Speiseerzeugnisse, Säfte, Telekommunikation/IT, Medien und Wellness. Nahezu parallel beantragte die Zoologische Garten Berlin AG Schutz für die Wort-Bild-Marke «Knut». Der Zoo will am Dienstag Einzelheiten zum Patentschutz für Knut bekannt geben. Wie der Zoo am Freitag mitteilte, habe man für die Wort-Bildmarken-Lizenzierung den Musikkonzern Universal als Partner gewonnen. Zu möglichen Konsequenzen der Marken-Anmeldung durch die Firma Jopp, die am Freitag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen war, wollte sich der Zoo nicht äußern.

Focus Online - 13. Apr. 2007
Berliner Zoo Minister will Knut besuchen
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) will sein Patenkind, das Eisbärenbaby Knut, ein zweites Mal im Berliner Zoo besuchen. „Es ist toll, den kleinen Eisbären aufwachsen zu sehen“, sagte Gabriel der „Berliner Zeitung“ vom Samstag. Am letzten Sonntag im April werde er Knut deswegen erneut in Augenschein nehmen.

PR-Inside.com - 13. Apr. 2007
Attentat auf Knut???
Inzwischen ist der Takt, in dem man Knut während seiner Ausgehzeit bewundern kann, noch mal gekürzt worden. Ganze 6 Minuten bleiben den Besuchern, Eisbär und Pfleger anzusehen, bevor sie freundlich, aber bestimmt, davongetrieben werden, um den nachfolgenden Knutfans Platz zu machen. Eine Sammelstelle für Kinder, die ihre Eltern beim Knut-Schauen verlieren, wurde bereits eingerichtet. Spiegel Online adelt den Bären, in dem die Website des größten und wichtigsten deutschen Nachrichtenmagazins allen Ernstes ein Quiz 'Wie Knut sind Sie' durchführen lässt, das allerdings jeder berlin.eins Leser spielend lösen können müsste. Die BZ hingegen driftet in ihrer Knut-Hysterie vollkommen ab und fabuliert, dass Knut möglicherweise die Wiedergeburt eines Eisbärbabys aus dem Jahr 1951 sei, was Knut ähnlich sehe.

SF Tagesschau - 13. Apr. 2007
Knut gefällt die Sonne gut
Knut, das Eisbärenbaby aus dem Berliner Zoo, machen Sonne und Hitze nichts aus. Falls es ihm aber doch einmal zu warm wird, nimmt das kleine Tier ein Bad im kühlen Nass. Wegen der mittlerweile recht hohen Temperaturen werde er voraussichtlich ab dem Wochenende draussen übernachten.

Readersedition - 12. Apr. 2007
Knut der Kannibale oder: Auch ein Eisbär wird mal groß
Atemlos vermelden seriöse Blätter, dass Knut wegen steigender Temperaturen bald im Freien übernachten wird. Die Volksbank Berlin hat eine “Knut EC-Karte” ausgegeben. Die Firma Steiff hat kleine “Knuddel-Knuts” auf den Markt geworfen. Auf “www.YouKnut.com” dürfen die Fans, die nichts anderes zu tun haben, Meinungen und Kommentare über den Eisbären austauschen. Auch die ARD hat reagiert. Ab sofort läuft im Kinderprogramm eine Serie “Knut der Eisbär“. Knut thront nun auch auf der letzten Ausgabe des Glamourmagazins “Vanity Fair“. Der Berliner Zoo hat zwanzig Knut-Marken beim Patentamt angemeldet. Dass der Berliner Zoo bei rund 100.000 Knut-Besichtigern allein über Ostern stark gestiegene Einnahmen hat, dürfte andere Tiergärten zur Nachahmung verleitet haben. Der Hagenbeck Zoo in Hamburg meldet die Geburt eines kleinen Elefanten, der sofort als “Knutifant” annonciert wurde. Während die Knutisierung der Welt fortschreitet, wird der kleine Eisbär im Berliner Zoo jeden Tag 200 Gramm schwerer. Im November dürfte er ein Gewicht von rund 100 Kilogramm erreicht haben. Und dann genügt ein gar nicht ernst gemeinter Tatzenschlag, um seinen Pfleger eine schwere Verletzung zuzfügen. Knut ist eben nicht gut. Er ist weder gut noch böse. Er ist ein Tier!

news aktuell - 12. Apr. 2007
BZ bringt "Das große Knut-Album": Das offizielle Knut-Magazin ...
Willkommen in der Wunderwelt von King Knut: Unter diesem Motto präsentiert die B.Z. zusammen mit dem Berliner Zoo ab dem 14. April 2007 das offizielle Knut-Magazin für Berlin/Brandenburg. Auf 64 Seiten bietet "Das große Knut-Album" die schönsten Fotos und Geschichten des kleinen Eisbären, der seit seiner Geburt Millionen Menschen weltweit begeistert. Das Hochglanzmagazin der B.Z. liefert außerdem zahlreiche Informationen rund um die Eisbären-Welt und berichtet über Herkunftsländer, Artenvielfalt, Fortpflanzung, Ernährung und die Gefahr für die weißen Riesen durch den Klimawandel. "Das große Knut-Album" erscheint am 14. April 2007. Es kostet
sechs Euro und ist in Berlin unter anderem bei ausgewählten Einzelhändlern und im Kulturkaufhaus Dussmann erhältlich. Ein Euro pro verkaufte Ausgabe geht an den Berliner Zoo.

Netzeitung - 12. Apr. 2007
Knut nervt
Das Eisbärenbaby Knut aus dem Berliner Zoo ist in den vergangenen Wochen ein großes Thema in den Medien gewesen. Doch nach einer Forsa-Umfrage für den Nachrichtensender n-tv (10. April, 1001 Befragte) interessiert sich jetzt nur noch ungefähr jeder Dritte (29 Prozent) für Berichte über das Eisbärenbaby. Einer Mehrheit von 39 Prozent der Deutschen sind Berichte über Knut inzwischen egal und 30 Prozent der Befragten sind von der Berichterstattung über den kleinen Bären sogar schon genervt. Ungeachtet dessen nimmt der Besucherandrang im Berliner Zoo augenscheinlich kein Ende. Weil immer mehr Menschen das putzige Eisbären-Baby sehen wollen, musste der Zoo jetzt die Besuchszeit von zwölf auf sieben Minuten kürzen.

news aktuell - 12. Apr. 2007
Das Interesse am Eisbärenbaby Knut nimmt ab
Nach einer aktuellen forsa-Umfrage für den Nachrichtensender n-tv (10. April / 1001 Befragte) interessiert sich jetzt nur noch ungefähr jeder Dritte (29 Prozent) für Berichte über das Eisbärenbaby. n-tv zeigt diese und andere Ergebnisse heute um 18.30 Uhr sowie am Freitag um 15.15 Uhr in der Sendung n-tv forsa.

Stuttgarter Nachrichten - 12. Apr. 2007
Rummel unerwünscht Wilhelma will keinen Knut
Die Flure der Wilhelma-Direktion sind Knut-freie Zone. Der Name des kleinen Eisbären ist während der Arbeitszeit aus dem Sprachgebrauch der Mitarbeiter verbannt. Seit die ersten Lebensmonate des putzigen Tierchens jedes andere Ereignis medial in den Schatten stellen, reißen auch in Stuttgart die Anfragen nicht ab - von Besuchern wie von Medienschaffenden. "Haben Sie nicht auch einen Knut?", wollte kürzlich eine TV-Produktionsfirma wissen. "Wir wollen keinen Knut", entgegnete Marianne Holtkötter, die stellvertretende Leiterin der Wilhelma, ungehalten. Knut, der im Berliner Zoo von einem Pfleger aufgezogen wird, weil die Mutter das Junge verstoßen hatte, stellt laut Holtkötter auch in anderer Hinsicht ein seltenes Ereignis dar. Die Folgen der Handaufzucht - so wird die direkte Betreuung durch einen Pfleger im Fachjargon bezeichnet - seien bei Eisbären noch wenig erforscht. Dabei blickt die Wilhelma, was Handaufzucht anbelangt, auf eine langjährige Erfahrung, etwa bei den Menschenaffen. Immer ein Anziehungspunkt sind die kleinen Gorillas im Jungtieraufzuchthaus. "Wir wissen, dass ihnen der persönliche Bezug zu Pflegern nicht schadet", so Holtkötter. "Süß und niedlich" sei für Medien und auch manche Zoo-Besucher meist nur das kuschelige Tier beim Knuddeln mit einem Pfleger. "Wenn Tiere beim Muttertier groß werden, weckt das lange nicht so viel Interesse."




Berliner Zeitung - 15. April 2007
Mit den Fingerspitzen sehen
Am Sonnabend haben Viktoria und ihre Klassenkameraden aus der Johann-August-Zeune-Schule für Blinde in Steglitz die neuen Blindenkarten und Wegweiser für den Berliner Zoo getestet. Bei einer Führung durften sie sogar Gehege und Käfige betreten, die sonst für Besucher gesperrt sind, Antilopen streicheln und Lamas füttern. Auf den Blindenkarten sind nicht nur die Wege auf dem Zoogelände eingezeichnet. Sie zeigen auch, welche Tiere wo zu finden sind, wie sie heißen und woher sie stammen. 40 Langzeitarbeitslose der Gesellschaft für Berufsbildende Maßnahmen haben innerhalb von zehn Monaten acht Berlin-Touren für Blinde erarbeitet, darunter ist auch die durch den Zoo.

Frankfurter Neue Presse - 18. Apr. 2007
Arbeitsstunden für nächtlichen Vandalismus im Frankfurter Zoo
Wegen Vandalismus und Tierquälerei im Frankfurter Zoo ist ein 22 Jahre alter Schüler am Mittwoch vom Amtsgericht Frankfurt verwarnt und mit 150 gemeinnützigen Arbeitsstunden belegt worden. Der junge Mann war im März 2005 nachts gemeinsam mit drei weiteren Jugendlichen in den Zoo eingedrungen. Sie hatten in verschiedenen Gehegen gewütet, Müllbehälter herumgeworfen und mehrere Tiere misshandelt. Der Jugendrichter will sich nun dafür einsetzen, dass die gemeinnützigen Arbeitsstunden im Zoo verrichtet werden können.

Mitteldeutsche Zeitung - 13. Apr. 2007
Berlins Stadtbär Tilo ist tot
Berlins Stadtbär Tilo ist tot. Der 17 Jahre alte Braunbär sei wegen Lymphknotenkrebses am Donnerstagabend eingeschläfert worden, teilte das Bezirksamt Mitte am Freitag mit. Seit 1990 lebte das vier Zentner schwere Wappentier der Hauptstadt mit den Bärendamen Maxi und Schnute im Bärengehege im Köllnischen Park neben dem Märkischen Museum. Nach Urs (1939-1945), Nante (1949-1979) und Taps (1981-1989) war der am 8. Januar im sächsischen Bischofswerda geborene Tilo der vierte Stadtbär Berlins.

Märkische Oderzeitung - 13. Apr. 2007
Bären-Unglück in Berlin: Wappentier Tilo tot
Freud und Leid lagen am Freitag bei den Berliner Bärenfreunden dicht beieinander. Während Eisbärbaby Knut im Zoo vor den Augen der entzückten Besucher durch sein Gehege tapste, wurde der Tod von Stadtbär Tilo gemeldet. Das Wappentier der Hauptstadt wurde wegen Lymphknotenkrebses eingeschläfert, teilte das Bezirksamt Mitte mit.

taz Berlin - 12. Apr. 2007
"Jürgen ist ein Hirscheber mit Charakter"
Hirscheber Jürgen liebt Erdnüsse, lässt sich gerne mit Babyöl einreiben und kann sich einiges auf seine Potenz einbilden. Biologe Rudolf Reinhard, der Wildschwein-Kurator des Zoos, verrät alle Geheimnisse über den drolligen taz-Liebling. Und erklärt, warum Jürgen der Hype um Eisbär Knut kaltlässt.

Hannoversche Allgemeine - 17. Apr. 2007
Die „Fünf Freunde” haben neue Nachbarn
Er zieht Besucher von nah und fern an: Im Zoo Hannover leben mehr als 1800 Tiere aus 223 Arten. Einmal im Monat stellt die HAZ eine „Tier-Familie“ vor. Heute sind die Erdmännchen an der Reihe.

Die Welt - 15. Apr. 2007
Und Faultier Mats bewegt sich doch!
Im Januar machte das Faultier Mats in Deutschland Schlagzeilen: An der Uni Jena galt der kleine Stoffel als einfach nur faul. Jetzt, wo er nach Duisburg umgezogen ist, hangelt er sich unter der Decke entlang. Zwar in Zeitlupe, aber immerhin. „Das ist überdurchschnittlich schnell“, sagt Frank Chomik, der im Duisburger Zoo arbeitet. „Er sollte genau das machen, was er gerade tut.“ Der Tierpflegermeister vermutet, dass es Mats an der Universität einfach nicht gefallen hat. „Er braucht eine reizvolle Umgebung“, erklärt Chomik.

Spiegel Online
Krokodil reißt Tierarzt Arm ab
Ein Tierpark im taiwanesischen Kaohsiung liefert Bilder ...

Plattlinger Anzeiger
Problembiber aus dem Isarmündungsgebiet hat sich im Nürnberger Zoo ...
„Thomas hat sich von Anfang an dort wohl gefühlt“, erinnert sich Schoger-Ohnweiler an die Ankunft im Nürnberger Zoo.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 16. Apr. 2007
Mäuschen hat Kohldampf
Pascal Rösner betreut als Pfleger im Gelsenkirchener Zoo die Flußpferde Lisa, Anita, Suse, Rosel und Ernie. Neben Heike Scherbartt-Wagner, die sich um die Schimpansen kümmert, ist Pascal Rösner einer von zwei Castrop-Rauxeler Tierpflegern im Gelsenkirchener Zoo. Seine Aufgabe: die Hege und Pflege der fünf Flusspferde.

Kleine Zeitung Online - 16. Apr. 2007
Bunte Tierwelt in Herberstein
Bei prächtigem Wetter konnten sich zahlreiche Besucher über den Saisonauftakt im Tierpark Herberstein und den neuen Superstar, das noch namenlose Bisonbaby, erfreuen.

Thüringer Allgemeine - 12. Apr. 2007
Also doch Eszther
Erneut ist im Affenpark Straußberg ein Junges nach der Geburt getötet worden. Auch die eingerichtete Geburtenstation für die Kattamütter konnte nichts ändern. Was aber Leiterin Brigitte Dietzel noch mehr schockiert: Der Verdacht der Biologiestudentin Annika Lürßen von der Universität Würzburg hat sich bestätigt - die Kattadame Eszther ist die Übeltäterin. Vor den Augen ihres eigenen einjährigen Jungen biss das Kattaweibchen Eszther das Neugeborene ihrer Artgenossin Urmel tot.

Lampertheimer Zeitung - 13. Apr. 2007
Kein Tier wird von den Eltern verstoßen
Allgegenwärtig ist er: Knut, der kleine Eisbär aus dem Berliner Zoo. In dem Kult um das weiße Pelzknäuel gibt es bereits Lieder, Fernsehdokumentationen und Fanartikel. Und die Begeisterung lässt nicht nach. Anlass für die LAMPERTHEIMER ZEITUNG, der Frage nachzugehen, ob es denn im AZ-Vogelpark auch so einen Knut gibt. Es gibt tierischen Nachwuchs, der durchaus niedlich ist. Aber keiner ist von seinen Eltern verstoßen und erhält dadurch besondere Aufmerksamkeit.

sz-online - 17. Apr. 2007
Rehweißchen & Knut geht’s gut
Was Berlin sein Knut, ist Sachsen sein Rehweißchen - und wir haben es jetzt weiß auf grün: Das berühmteste Reh Sachsens hat den Winter gut überstanden. Morgenpost-Fotograf Andreas Kretschel (38) bekam das scheue Albino-Wild im Hirschgrund bei Oberlungwitz vor die Linse.

Aachener Nachrichten - 13. Apr. 2007
Tierpark: Geweihentwicklung ist in vollem Gange
Die beiden Böcke der Rothirschherde im Alsdorfer Tierpark sind «oben ohne». Sie haben sich in den vergangenen Tagen ihre Geweihstangen abgebrochen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Tierpark-Mitabreiter in blinden Aktionismus ausbrechen. Kein Tierarzt muss verständigt, keine Notoperation vorbereitet werden. Der Abwurf der Stangen stellt vielmehr das letzte Stadium in der Geweihentwicklung eines jeden Hirsches dar und ist völlig natürlich.

Volksstimme - 17. Apr. 2007
Angela Beyer, die Namensgeberin des Lamamädchens Tara
Einen ganzen Tag verbrachte Angela Beyer aus Schernikau jüngst im Stendaler Tiergarten und fand das " ganz toll ". Der Blick hinter die Kulissen der Ställe und Gehege bei einer exklusiven Führung war ihr Gewinn für die Namensgebung des kleinen Lamamädchens Tara. Die Volksstimme und der Tiergarten hatten im Januar um Namensvorschläge für den silbergrauen Vierbeiner gebeten, und " Tara " hatte die größte Zustimmung gefunden.

Bild.T-Online.de - 15. Apr. 2007
Massaker im Streichelzoo
Voller Wut zeigt Steffen Rose (40) aus Torno (Sachsen) sein totes Zicklein. Ein Sadist hat dem wehrlosen Tier die Kehle aufgeschlitzt. „Pünktchen“ war eine der Attraktionen im Streichelzoo, den der Landschaftsbauer jetzt schließen will. Seit Monaten schlägt im Zoo immer wieder ein Unbekannter zu. Von dem Tierhasser fehlt jede Spur. Steffen Rose hofft, dass die Polizei ihn endlich schnappt. Mittlerweile haben Tierschützer ein Kopfgeld in Höhe von 300 Euro ausgesetzt.

sueddeutsche.de - 12. Apr. 2007
Kleinvieh macht auch Geld
Nicht nur Knut bringt Geldsegen: Deutsche Zoos verdienen immer mehr Geld mit Tierpatenschaften. Die längsten Wartelisten gibt es für süße Nager, die stolzesten Preise werden für Dickhäuter fällig. Besonders gefragt ist das Erdmännchen. Der jeweilige Zooliebling hat allerdings keinen Vorteil durch seine Beliebtheit: Alles fließe in einen großen Spendentopf.

ORF.at - 12. Apr. 2007
37.000 Euro für den Schutz der Tiger
Sibirische Tiger können im Tiergarten Schönbrunn bewundert werden. Der Tiergarten engagiert sich aber auch erfolgreich in einem internationalen Artenschutzprogramm für die bedrohten Tiger. In den vergangenen fünf Jahren haben Besucher, Förderverein und die Schönbrunner-Tiergartengesellschaft 37.000 Euro für den Schutz der letzten wilden Tiger aufgebracht. Nach einer soeben veröffentlichten internationalen Statistik hat nur der Zoo von Colchester in Großbritannien mehr Geld dafür aufgebracht. Insgesamt haben sich in den vergangenen fünf Jahren mehr als 130 Zoos in 24 Ländern an der Aktion beteiligt und rund 850.000 Euro zusammengebracht. Das Geld wird von der britischen Organisation "21st Century Tiger" verwaltet.

Yahoo! Nachrichten - 17. Apr. 2007
Tierparkchef rettet Tiger vor Ertrinken
Der Chef des Tigerparks im mecklenburgischen Dassow hat einen weißen Tiger vor dem Ertrinken gerettet. Wie die «Lübecker Nachrichten» berichteten, war das Tier am Wochenende beim Toben mit einem anderen Tiger in den Wassergraben des Geheges gefallen. Tigerdame Zamira sei daraufhin in Panik geraten. Als das Tier plötzlich ganz untertauchte, sei der 72 Jahre alte Dieter Farell ins Gehege gelaufen und ins Wasser gesprungen. Es sei ihm schließlich gelungen, den Kopf des 150 Kilogramm schweren Tigers über Wasser zu halten, Zamira ans Ufer zu bugsieren und anschließend am Schwanz aus dem Wasser zu ziehen.
>hat vielleicht etwas mit der Intelligenz der ingezüchteten "weißen Tiger" zu tun? Oder doch mehr eine PR-mäßig aufgebauschte Begebenheit?

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 18. Apr. 2007
Es ging um Minuten
Gleich zwei weiße kuschlige Vierbeiner sorgten in den vergangenen Tagen für helle Aufregung. Im Tigerpark Dassow in Nordwestmecklenburg war es ein weißer Tiger, der aus Übermut beinahe ertrunken wäre und im Berliner Zoo zeigte sich der muntere und verspielte Eisbär Knut plötzlich müde und lustlos. Zum Glück hatte er nur eine „Zahnkrise“, wie sich herausstellte.

Stern Shortnews - 18. Apr. 2007
Freizeit: Antwerpen: Zoo fordert, den Blickkontakt mit Affen zu vermeiden
Der Zoo in Antwerpen (Belgien) hat vor dem Affenkäfig seit Mittwoch ein Schild aufgestellt mit der Bitte an die Besucher: "Schauen Sie zur Seite, wenn ein Tier mit Ihnen Kontakt aufnehmen will." Der Grund dafür ist, dass der Schimpanse Cheetah bisher von einem Menschen betreut wurde. Die Aufzucht verlief ähnlich wie beim deutschen Eisbärenbaby Knut. Cheetah soll nun an die Affen-Gruppe gewöhnt werden. Um diese Eingewöhnung zu erleichtern, ist es laut Aussage der Zoo-Sprecherin erforderlich, dass der Schimpanse nicht in ständigem Kontakt mit den Zoobesuchern steht.

ORF Salzburg - 18. Apr. 2007
Vier Meter in Schacht gestürzt
Im Zoo Salzburg ist am Mittwochvormittag ein Arbeiter in einen engen Zwischenraum zwischen der Zoomauer und einem Gerüst gestürzt. Die Salzburger Feuerwehr musste den Verletzten aus seiner misslichen Lage befreien.

Krone.at - 12. Apr. 2007
Kakadu will Schokoladeeier ausbrüten
Ein leicht verwirrter Kakadu hat sich in einem britischen Tierpark auf die Idee versteift, ein paar Schokoeier auszubrüten. Das Tier sitzt schon seit der Karwoche auf seinem vermeintlichen Nachwuchs und greift jeden an, der sich dem "Nest" nähert. Das so genannte Nest ist nämlich nichts anderes als eine Schale voller Ostereier aus Schokolade, die die Betreiber des Tierparks aufgestellt haben, damit die Besucher eine Kleinigkeit zum Naschen haben. Richtig herzhaft zulangen konnten die Gäste aber nicht, denn Kakadu-Dame "Pippa" hat die Süßigkeiten schon bald entdeckt, den Inhalt mit echten Eiern verwechselt und angefangen zu brüten.

Krone.at - 13. Apr. 2007
Doch nicht niedlich
Ein Ameisenbär hat eine argentinische Tierpflegerin in einem Zoo bei Buenos Aires angefallen und sie mit seinen extrem kräftigen Krallen lebensgefährlich verletzt. Die 20-Jährige ist wenig später auf der Intensivstation eines Krankenhauses an Herzversagen gestorben. Kurz vor ihrem Tod ist ihr ein Bein amputiert worden, was ihr Leben aber nicht mehr retten konnte. Die mit Schwanz bis zu zwei Meter langen und 40 Kilogramm schweren Nasenbären, die nur in Südamerika vorkommen, gelten als scheue Fluchttiere. Fühlen sie sich in die Ecke gedrängt, können sie mit ihren kräftigen langen Krallen an den Vorderbeinen zu tödlichen Angreifern werden.

Vorarlberg Online - 13. Apr. 2007
Argentinien: Ameisenbär tötete Pflegerin
Eine argentinische Tierpflegerin ist nach einem ungewöhnlichen Angriff durch einen Ameisenbär am Donnerstag an ihren schweren Verletzungen gestorben. Ein Ameisenbär hat eine argentinische Tierpflegerin in einem Zoo bei Buenos Aires angefallen und sie mit seinen extrem kräftigen Krallen lebensgefährlich verletzt. Die 20-Jährige sei wenig später auf der Intensivstation eines Krankenhauses an Herzversagen gestorben.

arcor.de - 13.04.2007
Ameisenbär tötet Tierpflegerin
In einem Zoo in Argentinien hat ein Ameisenbär eine Tierpflegerin angegriffen und getötet. Das zwei Meter lange Tier brachte der jungen Frau mit seinen langen, scharfen Krallen so schwere Verletzungen bei, dass sie im Krankenhaus starb. Solche Vorfälle sind bei Ameisenbären selten. Allerdings berichtete eine frühere Pflegerin, das Tier sei immer schon aggressiv gewesen. Sie habe deswegen gekündigt und die Zooleitung gewarnt.

NZZ Online - 12. Apr. 2007
Ärzte nähen Unterarm nach Krokodilangriff wieder an
Ärzte in Taiwan haben einem Tierpfleger den Unterarm wieder angenäht, den ihm ein krankes Krokodil abgebissen hatte. Chang Po Yu sei nach der sechsstündigen Operation in einem stabilen Zustand. Es bestehe eine 80-prozentige Chance, dass der Arm nicht vom Körper abgestossen werde, erklärten die Ärzte weiter. Der 38-jährige Chang hatte dem Krokodil im Zoo der südlichen Stadt Kaohsiung am Mittwoch Antibiotika gegeben, als das Tier ihn angriff und seinen linken Unterarm abriss. Das Krokodil liess die Beute erst los, als ein Polizist es mit zwei Kugeln verletzte, wie der Zoo mitteilte. Die dramatischen Szenen wurden im Fernsehen übertragen. Das Reptil überlebte die Schüsse und ist jetzt eine Attraktion in dem Zoo.

N24 - Sonntag, 15. April 2007
Jakartas Affen-Mama hat 19 Kinder
Mitten im Zoo der indonesischen Hauptstadt Jakarta lebt Ulrike Freifrau von Mengden, in einem bescheidenen Bungalow, seit 1968. Die 86-Jährige ist umgeben von 19 Orang-Utans, ihren "Kleinen", die sie aufpäppelt und für den Dschungel wieder fit macht. Doch sie sagt, sie wisse nicht, wie lange noch. Von Mengden kramt ein vergilbtes Papier aus der Schublade, mit Stempeln und Unterschriften: "Auf Lebenszeit, steht hier", sagt sie, und pocht mit ihrer knochigen Hand nachdrücklich aufs Papier. Auf Lebenszeit darf sie hier wohnen. Doch fühlt sie sich von der Zoo-Direktion an den Rand gedrängt. Kleine Orang-Utans bekommt sie nicht mehr. Ältere Tiere werden nicht nach ihren Wünschen gepflegt. Mengden überlegt jetzt, ob sie sich auf die alten Tage woanders niederlassen soll. "Die würden mich am liebsten rausschmeißen", meint sie. "Der Zoo schätzt ihre Arbeit sehr", sagt dagegen der Zoo- Sprecher. "Sie hat uns einen großen Dienst erwiesen, und wir freuen uns, wenn sie so lange bleibt, wie sie will."

Stern Shortnews - 12. Apr. 2007
Wissenschaft: USA: Zoo in Atlanta gibt seinen Orang-Utans Lerncomputer und Videospiele
Damit die Orang-Utans im Zoo von Atlanta (Georgia) beim Denken und Lernen beobachtet werden können, setzen die Wissenschaftler dort nun auf die Technik des 21. Jahrhunderts. Die dazu benötigten Geräte wurden in baumähnliche Strukturen eingebaut. Nach Angaben von Tara Stoinski, der Leiterin des "Conservation Partnership" gibt es viele Forschungsergebnisse über das Lern- und Denkverhalten von Schimpansen, aber die Daten über Orang-Utans sind bislang relativ spärlich geblieben.

Stormarner Tageblatt - 18. Apr. 2007
Meeresforscher geben Gen-Fischen Asyl
Zwei Zentimeter groß - aufdringlich orange gefärbt: Rund 70 genveränderte Zierfische haben in einem Aquarium des Molekular-Labors im Leibnitz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-Geomar) ein neues Zuhause gefunden. Experten des schleswig-holsteinischen Umweltministeriums hatten die Zebrabärblinge bei einem privaten Züchter im Kieler Raum sichergestellt. Die Tiere haben offenbar auch hierzulande schnell Liebhaber gefunden - denn sie leuchten. Die jüngst gefundenen Fische sind nach Auskunft des Ministeriums in Schleswig-Holstein nachgezüchtet worden.

Tributes to parrot park founder
Tributes have been paid to the founder of an animal park in Cornwall who died on Saturday following a long illness. Mike Reynolds established Paradise Park - a tropical bird garden for parrots - in Hayle in 1973. The park is one of the county's leading conservation and tourist attractions and Mr Reynolds set up the World Parrot Trust (WPT) in 1989. The 76-year-old leaves a widow, son, three daughters, four grandchildren and three great grandchildren.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


planet.nl - 18. Apr. 2007
Rotterdamse olifant naar Antwerpen voor seks
Rotterdamer Elefant nach Antwerpen zum Sex
Der Rotterdamer Elefanten-Macho Alexander ist Dienstag unter Polizeibegleitung nach Antwerpen transportiert worden. Der 5000 kg schwere Bulle soll dort drei Elefantenkühe schwängern - so ist die Absicht.

oradio.be - 18. Apr. 2007
Nieuwe slurf in de Zoo
Ein neuer Rüssel im Zoo
Der Antwerpener Zoo hat zeitlich begrenzt einen neuen Bewohner. Alexander, ein 29jähriger ungestümer Asiatischer Elefant leistet den Elefantenkühen des Zoos Gesellschaft. Alexander soll für Nachwuchs sorgen. Der Elefantenbulle hat, man höre und staune, fünf Monate, um seine drei Gefährtinnen zu befruchten. Heute kriegt er die Damen das erste Mal zu sehen. Auch die Besucher können heute zum erstenmal Alexander kennenlernen.

nos.nl - 18. Apr. 2007
Van spoorwegtuintje tot stadsdiergaarde
Vom Eisenbahngärtchen zum städtischen Zoo
Der Tiergarten Blijdorp in Rotterdam feiert dieses Jahr sein 150jähriges Bestehen. Heute kam ein Jubiläumsbuch heraus, in dem die Geschichte des Tiergartens erzählt wird.

dierennieuws.nl - 16. Apr. 2007
Onverwachte geboorte in Dierenpark Wissel
Unerwartete Geburt im Tierpark Wissel
Im Tierpark Wissel ist letztes Wochenende ganz unerwartet ein Rotbauchmaki geboren! Die Geburt des Kleinen geschah völlig überraschend. Die Geburt ist gut verlaufen und das Jungtier ist kerngesund! Die Rotbauchmakis sind seit Februar im Tierpark Wissel zu bewundern. Es ist das zweite Mal, daß dieses Paar für Nachwuchs sorgte. Voriges Jahr bekam das Paar Zwillinge, die weiter bei den Eltern bleiben.

telegraaf.nl - 16. Apr. 2007
Zebraveulen overleden in Artis
Zebrafohlen starb in Artis
Im Artis-Zoo ist Sonntag abend ein Zebrafohlen gestorben. Das Tier war gerade einen Tag alt. Um halb sieben schien alles noch gut zu gehen, aber etwa zwei Stunden später sahen Tierpfleger, daß es nicht mehr am Leben war. Die Todesursache ist noch unbekannt. Der Zoo schickt das tote Fohlen an die Tierärztliche Fakultät der Universität Utrecht, damit es dort untersucht wird. Artis erwartet in einigen Tagen Aufschlüsse darüber, woran genau das Zebra starb.

crooze.fm - 16. Apr. 2007
WWF-België Schminkt 1594 Jaguargezichtjes
WWF Belgien schminkt 1594 Jaguargesichter
Gestern hat der WWF Belgien den Rekord im Schminken von Kindergesichtern verbessert. Gut und gerne 1594 Kinder ließen sich gestern im Tierpark Planckendael in Muizen bei Mechelen in vier Stunden durch 65 Schminker in einen Jaguar "verzaubern". Der Rekordversuch wurde offiziell von einem Gerichtsvollzieher beaufsichtigt. Es ist zugleich der Startschuß für die Kampagne des WWF Belgien zum Schutz des Amazonas-Regenwaldes. Der WWF Belgien hat beschlossen, einen Beitrag zum Schutz eines genau festgelegten Gebietes im Amazonas-Regenwald zu leisten. Das Geld, das wir mit der belgischen Amazonas-Kampagne einsammeln, werden wir in die Juruena Apuì Zone investieren. Das ist eine der sechs Zonen, die der WWF als "vorrangig zu beschützendes Gebiet" im Amazonas-Regenwald auswählte - aufgrund ihrer besonders reichen Biodiversität.

telegraaf.nl - 13. Apr. 2007
Verboden Apies kijken in Zoo
Blickkontakt zu Affen im Zoo verboten
"Füttern verboten" gab es schon, nun hat der Antwerpener Zoo auch ein "Blickkontakt verboten" eingeführt. Wer die Affen besucht, bekommt den Rat, Augenkontakt zu vermeiden. "Wenn unsere Affen Kontakt suchen, blicken Sie einfach weg oder gehen Sie einen Schritt zurück". Schimpansen oder andere Menschenaffen, die oft mit Besuchern Kontakt haben, sondern sich nach einiger Zeit nämlich von ihren Artgenossen ab.

zibb.nl - 12. Apr. 2007
Giraffe overleden in Artis
Giraffe starb in Artis
Eine der sechs Giraffen im Amsterdamer Artis Zoo ist am Mittwoch verendet. Ein Tierarzt hat das 21jährige Weibchen Grena narkotisiert, da eine Behandlung nötig war. Die Giraffe wachte jedoch nicht wieder auf. Ein Artis-Sprecher bestätigte am Donnerstag einen Bericht dazu in Het Parool. Das Narkotisieren von Tieren sei immer riskant, so der Sprecher. Grena habe, wie er sagte, ein "sehr respektables Alter" erreicht. Sie hinterläßt ein zehn Monate altes Jungtier. Das Kleine ist inzwischen selbständig genug, um ohne seine Mutter auszukommen.

Algemeen Dagblad - 12. Apr. 2007
Blijdorp zet drie gorilla's op het vliegtuig
Blijdorp setzt drei Gorillas ins Flugzeug
Ungeachtet anhaltender Proteste von internationalen Tierschutzorganisationen werden drei Gorillas aus dem Tiergarten Blijdorp heute doch in das Flugzeug Richtung China gesetzt. Das Menschenaffen-Trio - die Weibchen Quenta und Astra sowie das Männchen Dango - hat als Zielort den Zoo Shanghai. Der Tierschutz Niederlande und die deutsche Tierschutzorganisation Pro Wildlife befürchten, daß die Tiere in China nicht gut betreut werden. Laut Tiergarten Rotterdam sind alle Genehmigungen vorhanden und das neue Affengehege in Shanghai fertiggestellt. Pro Wildlife, das regelmäßig Kontakte zu Tierschützern in China hat, stellt allerdings fest, daß die Gorillaunterkunft noch nicht bereit ist für den Empfang der erwachsenen Primaten. Weiter nennt diese Organisation es riskant, daß Blijdorp die Tiere an Shanghai verschenkt hat. Dadurch fallen sie nicht mehr unter die Aufsicht einer internationalen Organisation, die Zuchtprogramme koordiniert und nach dem Wohl gefährdeter Tierarten sieht. Blijdorps Sprecherin Constance Alderlieste wollte die genaue Abflugzeit gestern nicht preisgeben, damit der Tiertransport ‚so wenig stressig wie möglich verläuft'. Niels Dorland vom Tierschutz der Niederlande findet, daß Blijdorp Geheimniskrämerei betreibt. Ein Rotterdamer Tierpfleger reist heute mit den Tieren mit, ein anderer sitzt bereits in Shanghai, um eine makellose Ankunft der Gorillas zu regeln.

Algemeen Dagblad - 13. Apr. 2007
Gorilla's eten Chinees in Shanghai
Gorillas essen chinesisch in Shanghai
Das Blijdorper Gorilla-Trio Dango, Quenta und Astra ist nach einer langen Flugreise sicher in Shanghai gelandet. Die drei Rotterdamer Gorillas essen in China anders als hier. Wie ein Sprecher des Rotterdamer Tiergartens sagt, fühlen die Primaten sich schon ziemlich heimisch in dem chinesischen Zoo. Um die Umstellung von Rotterdam auf Shanghai so flexibel wie möglich verlaufen zu lassen, sind die Gorillas in der letzten Zeit in Blijdorp an Futter gewöhnt worden, das sie im Shanghaier Zoo erhalten. Die Primaten sind Donnerstag frühmorgens in Kisten nach Shanghai geflogen. Ein Blijdorp-Mitarbeiter hat sie während des Fluges begleitet. Zur Zeit sind sie pflichtgemäß in Quarantäne untergebracht - im Gorillahaus, in dem sie später leben werden. Der Transport der Menschenaffen steht seit Monaten unter scharfer Kritik. Tierschutzorganisationen befürchten, daß die Primaten in China schlecht behandelt werden. Im Shanghaier Zoo sollen selbst Zirkusnummern mit geschützten Tierarten aufgeführt werden. Blijdorp, das die Gorillas an die Schwesterstadt von Rotterdam verschenkte, hat derartige Mißstände immer abgestritten. Der Shanghai-Transport fand statt mit Zustimmung der EAZA, die verantwortlich ist für alle europäischen Erhaltungszuchtprogramme (EEPs) und Zuchtbücher. Obwohl Dango, Quenta und Astra aus Europa abgereist sind, nehmen sie am Gorilla-EEP teil. Mit anderen Worten, geht in China etwas schief mit den Tieren, dann kann Europa noch eingreifen.

gelderlander.nl - 12. Apr. 2007
Streep door uitbreiding Zoo Parc
Strich durch die Erweiterung des Zooparks
Die Erweiterung des Zooparks Overloon um 5 ha ist fraglich. Der Staatsrat hat gestern Beschwerden von Umwohnenden gegen die Erweiterung für begründet erklärt. So fürchtet Nachbar und Schweinehalter Franken, selbst nicht mehr expandieren zu können. Der oberste Verwaltungsrichter ist der Auffassung, es sei nicht vertretbar, daß der Tiergarten an der Seite erweitert wird, an der sich der Landwirtschaftsbetrieb befindet, der bereits für Gestanksbelästigung sorge. Nach der Erweiterung überschneiden sich die Geruchsbelästigungen. In dem Areal von 5 ha, das ausgebaut werden soll an der Rückseite des Parks - insgesamt verfügt der Tiergarten über 12 ha - sollten zwei neue Lebensräume für acht Geparden entstehen sowie eine neue Steppe für Kamele, Onager, Kropfgazellen und Yaks. Die Konturen des Erweiterungsgeländes sind durch Bepflanzung bereits sichtbar. "Das ist natürlich sehr ärgerlich für uns", reagiert eine Sprecherin des Zooparks, der im April 2000 eröffnet wurde und auf steigende Besucherzahlen verweisen kann. "Es ist schwer, jetzt schon die Konsequenzen für den Park zu überblicken. Aber wir gehen davon aus, daß die kontinuierliche Entwicklung des Parks nicht auf dem Spiel steht". Der Sprecherin zufolge hat der Strich durch den Plan des Zooparks keine Folgen für die Erweiterungspläne an der Vorderseite des Parks. Da sollen u.a. ein Schmetterlingsgarten und ein Naturtransferium entstehen. Das Vorhaben befindet sich laut Zoo immer noch in der Planungsphase.

De Gelderlander - 13. Apr. 2007
Boxmeer ziet toch kansen voor uitbreiding Zoo Parc Overloon
Boxmeer sieht doch Chancen für eine Erweiterung des Zooparks Overloon
Mit einer flexiblen Regelung der Geruchsbelästigung in der Hand glaubt die Gemeinde Boxmeer eine Chance zu sehen, den Erweiterungsplan des Zooparks Overloon doch noch durch die höchsten gerichtlichen Instanzen zu schleusen. "Das neue ‚Stinkgesetz' bietet uns mehr Möglichkeiten, die Erweiterung doch ordnungsgemäß durchzulassen. Das werden wir nun untersuchen", reagiert die Beigeordnete Hermien van den Brandt. Die alte ‚Stinkgesetz' ist im Januar ersetzt worden durch das ‚Duftgesetz'.

vrtnieuws.net - 12. Apr. 2007
Olmense Zoo vrijuit voor bijtincident
Zoo Olmen unschuldig an Zwischenfall mit Bengaltiger
Den Zoo in Balen-Olmen trifft keine Schuld an den Verletzungen, die eine Zooführerin vor fünf Jahren erlitt. Das hat das Antwerpener Berufungsgericht entschieden. Die Frau arbeitete als Freiwillige im Olmense Zoo. Vor fünf Jahren wurde sie während einer Führung von einem Bengaltiger angefallen. Als sie dicht am Tigerkäfig stand, wurde sie von einem der Tiere angegriffen. Die Frau verlor ein Auge und erlitt schwere Verletzungen im Gesicht. Die Frau reichte eine Strafanzeige gegen den Olmense Zoo, weil die Absicherung des Tigerkäfigs unterdurchschnittlich gewesen sei und forderte Schadenersatz. Sie muß nun selbst aufkommen für die Kosten der medizinischen Behandlung.

hln.be - 12. Apr. 2007
Olmense Zoo blij met vrijspraak
Zoo Olmen froh über Freispruch
Der Direktor des Zoos in Olmen reagierte erleichtert auf den Freispruch des Berufungsgerichts in Antwerpen. "Alles in allem habe ich das ja geahnt", sagt Direktor Charles Verheyen. "Ich habe mir niemals wirklich Sorgen gemacht. Die Frau war selbst zu leichtsinnig". Ihre Verteidigung führte unter anderem eine mangelhafte Sicherung an, um das Gericht zu überzeugen. "Ein Teil der Aussagen war falsch", sagt Verheyen. So fand der Zoo bestimmte Zeugen sehr unglaubwürdig, weil sie Freunde des Opfers waren.

telegraaf.nl - 14. Apr. 2007
Dierentuinen zetten zich in voor bedreigde dieren op Madagascar
Zoos setzen sich für Madagaskars bedrohte Tierwelt ein
Rote Varis und Kattas genießen das schöne Wetter. ... Ihr Leben ist prima, aber das von ihren Vettern auf Madagaskar sieht weniger blühend aus. Auf dieser afrikanischen Insel muß schnell etwas geschehen, sonst muß befürchtet werden, daß einmalige Tier- und Pflanzenarten massenhaft aussterben. Dieses nicht zu überhörende Signal ließ der Schweizer Biologe und Affenentdecker Dr. Urs Thalmann hören, als die Naturschutzkampagne für Madagaskar in den europäischen Tiergärten startete, an der sich auch alle Niederländischen Zoos beteiligen. Thalmann, der Geschichte schrieb durch die Entdeckung des sogenannten John-Cleese-Makis, einer neuen Lemurenart auf Madagaskar, schlägt nicht ohne Grund Alarm. Inzwischen sind auf Madagaskar 85 % der natürlichen Vegetation verschwunden. Der Lebensraum von zahllosen einzigartigen Halbaffen z.B. ist hiermit auf ein Minimum beschränkt- ... Schließlich soll der Ökotourismus nach Madagaskar angeregt werden. Die einheimische Bevölkerung kann durch den aufkommenden Tourismus langfristig die Naturreichtümer genießen - ohne die Wälder zu vernichten. Und die Touristen können allein auf Madagaskar den neu entdeckten Cleese-Wollmaki bewundern, denn diese Tierart lebt in keinem einzigen Zoo der Welt.



Russische Meldungen

RIO Panorama - 17. Apr. 2007
Гость поневоле
Gast wider Willen
Ein Jungtier der Largha-Robbe wurde am Ufer von jungen Leuten gefunden, die den Strand "Isumrudnyj bereshok" ["Smaragdsträndchen"] im Gebiet der kleinen Meeresbucht Pestschanaja säuberten. Nach erfolglosen Versuchen, die Robbe zurück ins Meer zu jagen, riefen die "Strandarbeiter" den Rettungsdienst an, dessen Mitarbeiter die völlig entkräftete kleine Robbe in den Zoo des Stadtparks Nachodka brachten. Wie der Direktor des Stadtparks Nachodka Alexandr Katajew mitteilte, ist die Largha-Robbe kein so seltener Gast an den Küsten von Wladiwostok und Nachodka. Es ist bekannt, daß diese Art von Meerestieren nur im Japanischen Meer anzutreffen ist. Sie bewohnt bevorzugt seichte Buchten, kleine Inseln und einzelne Felsklippen in Ufernähe. ... Was das Findelkind anbetrifft, so wurden am Vortage im Aquatorium des Strandes an der Pestschanaja-Bucht auch Schwertwale gesichtet. Das Robbenjunge war nicht nur ängstlich und entkräftet, sein Magen war übervoll mit Produkten der erdölverarbeitenden Industrie. Das Wasser in der Wanne, in der die kleine Robbe die Nacht verbrachte, war am Morgen mit einer dünnen Schicht von Erdölrückständen bedeckt. Die Mitarbeiter des Parks versuchen, die kleine Robbe gesund zu pflegen, doch außer Milch kann sie noch nichts zu sich nehmen. Im vorigen Jahr gelangten auf die gleiche Art und Weise in den Zoo Nachodka vier Jungtiere der Largha-Robbe, von denen drei gerettet werden konnten.

Komsomolskaja Prawda Nowosibirsk - 16. Apr. 2007
Охотник подарил медвежонка зоопарку
Jäger schenkte dem Zoo ein Bärenjunges
Es ist der nächste Neuzugang im Zoo, ein unerwarteter diesmal. Ein Jäger aus Nowosibirsk, den niemand kannte, kam in der vorigen Woche mit einem winzigen Bündel in den Zoo. Dieses Bündel krabbelte und schnaufte leise .. ein lebendiger kleiner Braunbär! Der Mann erklärte, daß er, als er in der Taiga jagte, drei Bärenjunge fand und beschloß, diese zu retten, denn ohne Mutter wären die kleinen Petze wahrscheinlich im Walde zugrunde gegangen. "Zuerst hielt ich sie bei mir zu Hause", erzählte der Jäger den Mitarbeitern des Zoos. "Aber jetzt muß ich umziehen, und überhaupt ist es nicht so bequem, die Bären daheim zu halten. Einen habe ich in den Zoo Omsk gebracht, den zweiten in einen Zirkus, und der hier, Shorka, ist bislang obdachlos. Nehmen Sie ihn?" Im Zoo begriffen sie: der Mann verschweigt mit Absicht etwas, höchstwahrscheinlich hat er auf der Jagd die kleinen Petze selbst zu Waisen gemacht, indem er die Bärin erschoß. Aber das lebendige Geschenk nahmen sie - solche "Bündel" werden in jedem Frühjahr zu Beginn der Jagdsaison in den Zoo gebracht.

kommersant.ru - 13. Apr. 2007
На Ямале появится «Журавлиный» парк
Auf der Jamal-Halbinsel entsteht ein "Kranichpark"
Im Rayon Schurymkar des Autonomen Kreises der Jamal-Nenzen soll ein Naturpark für Kraniche entstehen..Wie der Präsident des gesellschaftlichen Fonds "Sterch" Alexandr Jermakow mitteilte, müssen jetzt die Dokumente für das Projekt bestätigt werden. Der Park kann im zweiten Quartal des laufenden Jahres gegründet werden. Der weiße sibirische Kranich, der Schneekranich, nistet nur im Norden Westsibiriens und in Jakutien. Er steht auf der Roten Liste Rußlands, auf der Roten Liste vieler Subjekte der Russischen Föderation sowie auf der Liste der besonders zu schützenden Arten von mehr als zehn Ländern des nahen und fernen Auslands. Die zahlenmäßig kleinen indigenen Völker, die im Brutgebiet des Schneekranichs siedeln, betrachten ihn als heiligen Vogel.

itartass.ur.ru - 10. Apr. 2007
Природный парк журавлей создается в ЯНАО
Naturpark für Kraniche im Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen
Im Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen wird ein Naturpark für Kraniche geschaffen. Wie der ITAR-TASS-Korrespondent vom Präsidenten des gesellschaftlichen Fonds "Sterch" ["Schneekranich"] Alexandr Jermakow erfuhr, handelt es sich um ein regionales geschütztes Territorium mit einer Fläche von 347.000 ha. "Die Hauptaufgabe besteht darin, das Areal so festzulegen, daß sich innerhalb dieses Territoriums das international bedeutsame staatliche Kunowatskij-Wildreservat befindet, in dem der weiße sibirische Kranich, der Schneekranich, nistet", bemerkte Jermakow. ... Der Schneekranich steht auf der Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion IUCN, in der Anlage I des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES, auf der Roten Liste Rußlands (1. Kategorie) und auf einigen Roten Listen von Subjekten der Russischen Föderation. Im Jahre 1993 unterzeichneten Indien, Iran, Aserbaidshan, Afghanistan, Kasachstan, Pakistan, Turkmenistan, Usbekistan ein internationales Abkommen zur Rettung des Vogels. Rußland steht international besonders in der Pflicht - als einziger Staat, in dem der weiße Kranich Nachwuchs aufzieht.

gpu.ua - 16. Apr. 2007
Кенгуренятам еще не придумали имен
Für die Känguruhkinder wurden noch keine Namen ausgedacht
Im Kiewer Zoo gibt es den ersten Frühjahrsnachwuchs - zwei Känguruhs und ein Stachelschwein. "Es ist schwer für uns zu sagen, wann genau die Känguruhs geboren wurden", bekennt der Leiter der Huftierabteilung des Zoos Igor Marijtschuk, 33 Jahre alt. "Wir erfuhren von ihnen, als wir sahen, wie die Kleinen aus dem Beutel herausschauten. Namen haben wir ihnen noch nicht gegeben." Zum Sonntag wurden schon fast alle Tiere des Kiewer Zoos, sogar die wärmeliebenden Elefant, Nashorn, Antilopen und Giraffen aus den Winterquartieren in die Freigehege gebracht. "Jeden Morgen entscheiden wir je nach Wetter, ob wir sie herauslassen oder nicht.

vesti.ru - 15. Apr. 2007
Из болгарского зоопарка сбежали два медведя
Aus bulgarischem Zoo entliefen zwei Bären
Aus dem Zoo der bulgarischen Stadt Blagojewgrad sind am Sonntag zwei Bären entlaufen. Wie Zoo-Direktor Mintscho Pendshakow mitteilte, zerbrachen die drei Jahre alten Bären Kalina und Jawor das Eisengitter sowie die hölzerne Pforte und verließen das Territorium des Zoos. Das Areal, in dem es zu diesem Zwischenfall kam, war praktisch augenblicklich von allen Seiten umzingelt von Polizei, Zoo-Mitarbeitern und Vertretern der bulgarischen Gesellschaft der Jäger und Fischer. Die Tiere wieder einzufangen und in die Käfige zurückzubringen dauerte etwa fünf Stunden. Nach einer Information von ITAR-TASS wurden die Bären mit Hilfe von Spezialpatronen, die ein starkwirkendes Schlafmittel enthielten, außer Gefecht gesetzt und danach in den Zoo gebracht. Weder Tiere, noch Menschen kamen zu Schaden.

Vzgljad - 14. Apr. 2007
В Ташкенте сотрудника зоопарка затоптал слон
In Taschkent Tierpfleger von Elefant zertreten
Ein Mitarbeiter des Zoos in Taschkent starb, als er das Gehege des Elefanten säuberte. Das Tier warf ihn zu Boden und trat ihn tot. Das erfuhr "Interfax" am Samstag von einem Vertreter der Zoo-Administration. "Dieser Mitarbeiter säuberte gewöhnlich das Gehege, ohne das Tier wegzusperren, und es gab keinerlei Ausschreitungen. Diesmal jedoch wurde der Elefant unerwartet aggressiv, warf den Menschen zu Boden und trat ihn zu Tode", sagte der Gesprächspartner der Agentur. Seinen Worten nach ist das der erste derartige Fall im Taschkenter Zoo.

Tiger - gerettet?deita.ru - 16. Apr. 2007
Тигр обойдется браконьерам кругленькую сумму
Tiger kostet Wilderern eine hübsche Summe
Die russische Naturaufsichtsbehörde schlägt vor, die Strafe für die illegale Jagd auf Amurtiger und Amurleoparden auf mehr als das Zehnfache zu erhöhen. Es ist die Rede von einigen zehntausend Dollar für ein getötetes Exemplar, teilt "Echo-DV"mit. Wir erinnern daran, daß zur Zeit ein Wilddieb für ein getötetes Tier maximal 2000 Rubel zahlen muß. Nach Angaben der Spezialinspektion "Tiger" wurden im Jahre 2007 bereits etwa zehn Tiger getötet. In der gleichen Zeit teilten die Ökologen des WWF mit, daß der Amurtiger nicht mehr vom Aussterben bedroht ist.

rian.ru - 13. Apr. 2007
За попытку продажи чучела тигра китаец приговорен к 10 годам
Chinese erhielt zehn Jahre Gefängnis für den Versuch, einen ausgestopften Tiger zu verkaufen
Der Einwohner der Provinz Heilongjiang im Nordosten Chinas Wan Ju-jin wurde von einem einheimischen Gericht zu zehn Jahren Freiheitsentzug verurteilt wegen illegalen Erwerbs und versuchten Verkaufs von Erzeugnisse aus Tieren, die vom Aussterben bedroht sind. Wie die Agentur Xinhua schreibt, erwarb Wan Ju-jin im Jahre 2004 für 35.000 Yuan (4.000 Dollar) auf dem Antiquitätenmarkt in der Stadt Daqing den ausgestopften Balg eines Südchinesischen Tigers, der fast zwei Meter lang war. Anfangs wurde der Balg in einem Lagerraum aufbewahrt, doch Mitte September 2006 beschloß Wan Ju-jin, die Ware zu verkaufen. Während der Suche nach einem Käufer nahmen ihn Mitarbeiter der Forstpolizei fest. Eine sachverständige Begutachtung ergab, daß für die Herstellung des Balgs ein Tier getötet wurde, das vom Aussterben bedroht ist und unter staatlichem Schutz und Bewachung steht. Auf der Welt gibt es nur noch weniger als 100 Südchinesische Tiger. Neben der zehnjährigen Gefängnisstrafe erhielt Wan Ju-jin eine Geldstrafe in Höhe von 20.000 Yuan (2.600 Dollar).

russianlondon.ru - 13. Apr. 2007
WWF: Амурские тигры спасены
WWF: Amurtiger gerettet
Ökologen des World Wildlife Fond (WWF) teilen mit, daß der Amurtiger, der größte Vertreter aus der Familie der Katzenartigen, nicht mehr vom Aussterben bedroht ist. Die Population dieser großen und schönen Tiere war zahlenmäßig in den letzten 100 Jahren nie so groß wie heute. Lange Zeit war der Amurtiger vom Aussterben bedroht. Die Jagd auf den Tiger und die Verringerung seines natürlichen Verbreitungsgebiets führten dazu, daß Mitte des vorigen Jahrhunderts in der Welt insgesamt vierzig Exemplare überlebt hatten. Der Amurtiger wurde auf die Rote Liste gesetzt und seit Mitte der 1990er Jahre arbeitete der WWF mit den russischen Behörden an der Wiederherstellung der Population dieser Tiere. Alexej Waisman vom WWF sagt, daß im Fernen Osten jetzt 480 bis 520 Tiger leben. Das ist das Maximum, das die sogenannte Nahrungskette verkraften kann. Doch müssen die Tiere nach wie vor geschützt werden, so der Vertreter des WWF, da in China den Knochen des Amurtigers Heilkräfte zugeschrieben und diese sehr hoch geschätzt werden. "Das Skelett eines Amurtigers können Wilddiebe in China für 5.000 Dollar verkaufen", betonte Alexej Waisman. Daß die Population des Amurtigers sich stabilisiert, wurde erstmals 2005 bekannt, als im Verlaufe des Winters die Fernost-Vertretung des WWF in den Regionen Primorje und Chabarowsk eine Zählung des Bestands an Amurtigern durchführte.

regnum.ru - 13. Apr. 2007
Росприроднадзор планирует в десятки раз увеличить штрафы за добычу редких животных
Russische Naturaufsichtsbehörde plant, die Strafen für den Fang seltener Tiere auf mehr als das Zehnfache zu erhöhen
Es ist der Beginn einer neuen Etappe in der gemeinsamen Arbeit der Naturschutzbehörden Rußlands und Großbritanniens sowie von Nichtregierungsorganisationen (der russisch-britischen Stiftung "Amur", der Internationalen Gruppe von Zootierärzten IZVG, des Internationalen Tierschutzfonds IFAW u.a.), die auf die Rettung seltener Tiere orientiert ist - des Amurtigers und des Amurleoparden. ... Seinen Worten nach beinhaltet das Programm, dessen Realisierung demnächst beginnt, biologisches Monitoring und Kontrolle der Veränderungen der Population. Außerdem wird laut Oleg Mitwol am 17. April auf Kamtschatka im Kronozki-Biosphärenreservat eine auswärtige Arbeitstagung von Vertretern des Ministeriums für Naturressourcen und der Russischen Naturaufsichtsbehörde durchgeführt, die sich beschäftigt mit der Ergreifung dringender Maßnahmen zum Schutz der Tiger und Leoparden sowie ihrer Lebensräume in Rußland. Im Verlaufe der Tagung, so erwartet man, wird die Frage aufgeworfen über die Wiederherstellung der Kontrollfunktionen der Staatlichen Spezialinspektion "Tiger" sowie über eine deutliche Erhöhung der Strafen für Wilddieberei an seltenen Tierarten.

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