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Liebe
Leser,
letzten Sonntag hätten Sie im Dortmunder Zoo sein sollen! Da stand
doch tatsächlich eine kleine Gruppe eigentlich völlig
abgeklärter
Biologen hinter den Kulissen und war dem Zoobaby-Phänomen
verfallen, genauer gesagt einem Tamandua-Zögling. Und weil davon
alle
völlig begeistert waren, wurde gleich noch zum Tapir-Kraulen
abkommandiert, die Freude nahm kein Ende...
Doch auch vor den Kulissen gibt es für die Zoobesucher dieses Jahr
viel
prominenten Nachwuchs: Knut erfreut weiterhin die Menschenmassen (trotz
Zahnschmerzen zwischendurch), Köln hat endlich seinen zweiten
Mini-Elefanten (weiterer Nachwuchs in Aussicht) und auch sonst
reißt
die Baby-Besucherboom-Welle nicht ab, natürlich auch dank des
Wetters!
Ein weiteres Highlight dieser Zoopresseschau: der Tiger ist gerettet!!!
Sogar gleich zweifach: ein beherzter Tierparkchef rettete einen
übermütigen aus dem Wassergraben und der Bestand des
Sibrischen Tigers
hat sich erholt. Dafür stagniert die Anzahl der Amur-Leoparden in
freier Wildbahn...
Stagnation auch auf der Baustelle des Bonobolandes des Frankfurter
Zoos, aber wohl nicht lange. Hoffen wir das Beste für die
Menschenaffen, die eigentlich diesen Sommer umziehen sollten.
Mit dieser Hoffnung verabschiede ich mich ins sonnige Wochenende.
Viel Spaß beim Lesen!
Annette Schubert
"Bitte
an die Scheiben klopfen" -
es sind ja nur Tierpfleger, die vertragen das...
Gesehen in Leeds Castle
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| Zoos –
Meldungen |
Volksstimme - 18.
Apr. 2007
Warmes
Frühjahr sorgt für Besucherrekorde in den Zoos des Landes
Die
Zoos und Tierparks in Sachsen-Anhalt können schon zu Beginn des
Jahres
die
ersten Besucherrekorde melden. Den Magdeburger Zoo besuchten im ersten
Quartal
rund 24 500 Menschen mehr als im Vorjahreszeitraum, der Zoo in Halle
zog bisher
26 000 mehr Besucher an als im vergangenen Jahr. Das
lag weniger an der Euphorie um den kleinen Berliner Eisbären Knut,
sondern an
"Leonie", "Maggie" und "Orania". Das waren
die Wetter-Hochs, die auch in Sachsen-Anhalt für einen zeitigen
Start
in ein
ungewöhnlich warmes Frühjahr sorgten.
Zisch - 18.
Apr. 2007
Tierpark-Direktor
kündigt Rücktritt an
Der
Tierpark Goldau muss sich einen neuen Direktor suchen. Nach
19-jähriger
Amtszeit will Felix Weber per Ende März 2009 zurücktreten.
Im
Februar 2009 feiert Felix Weber seinen 60. Geburtstag. Er möchte
sich
dann
altershalber aus dem operativen Tagesgeschäft zurückziehen.
Die
Bekanntgabe Webers erfolge bereits jetzt, damit den
Entscheidungsträgern des
Natur- und Tierparks Goldau ausreichend Zeit und Ruhe für die
Nachfolgeregelung
zur Verfügung stehe. Dies sei umso wichtiger, als der
«Stellenmarkt»
für
Zoodirektoren nicht sehr gross sei und in dieser Branche in der Regel
sehr
lange Kündigungs- bzw. Übergangsfristen gälten.
Deutschlandradio -
12. Apr. 2007
Berliner
Zoo
weist Kritik des DJV zurück
Der
Berliner Zoo hat Vorwürfe des Deutschen Journalisten-Verbandes
zurückgewiesen,
er versuche die Berichterstattung zu beeinflussen. Jeder könne
berichten, wie
und was er möge, sagte der kaufmännische Leiter des Zoos,
Gerald
Ulrich, der
dpa. Die vom DJV beanstandete Verpflichtung, nach der vom Zoo zur
Verfügung
gestellte Materialien nicht für negative Darstellungen verwendet
werden
dürften,
beziehe sich nur auf Ulksendungen im Fernsehen. In der Vergangenheit
sei es
vorgekommen, das vom Zoo angefertigte Filmaufnahmen zur Belustigung des
Zuschauers in sinnentstellende Zusammenhänge gebracht worden
seien.
taz Berlin - 12. Apr. 2007
Zoo lässt
Leine locker
Der Berliner
Zoo will die umstrittene Vereinbarung, die Foto- und
Fernsehjournalisten vor der
Berichterstattung unterschreiben müssen, zurückziehen. "Wir
werden die
kritisierte
Formulierung ändern und eine Sprachregelung finden, die unser
Anliegen
klarer rüberbringt",
sagte Zoo-Vorstand Gerald Uhlich gestern der taz. Er räumte ein,
der
Passus könne
"von einzelnen Journalisten missverstanden werden". Der Text sei zwei
Jahre alt, tausende
Journalisten
hätten ihn anstandslos unterschrieben, so der Zoo-Vorstand. "Wir
haben
damals
den Vertrag entwickelt, um zu verhindern, dass durch nachträgliche
Bildbearbeitung
Zoo-Mitarbeiter oder Tiere verulkt werden." Als Beispiel für eine
solche missbräuchliche Verwendung nennt er
Witzsendungen,
in denen Bilder von stolpernden Tieren zusammengeschnitten werden. "Die
Tiere
haben ein Recht darauf, dass ihre Würde gewahrt bleibt." Man wolle
sich
nicht
Bilder im Nachhinein vorlegen lassen, so Uhlich - daher habe man sich
seinerzeit
für die Vereinbarung entschieden.
Anzeiger
Sternberg-Brüel-Warin
- 12. Apr. 2007
Pinguine
schwimmen jetzt hinter Glas
So einen Auftrag hat Manfred Fenske, Fachlicher Leiter bei der Firma
Glasbau Schwerin,
bisher noch nicht gehabt: Glasscheiben für ein
Pinguin-Schwimmbecken.
Doch das Ergebnis
im Schweriner Zoo kann sich sehen lassen. 40 Milimeter dick sind die
drei Scheiben aus Verbund-Sicherheitsglas,
die Fenske
in das neue Becken der Pinguin-Anlage eingesetzt hat. Durch die
Glasscheiben können die Zoo-Besucher die Pinguine jetzt auch
beim Schwimmen
unter Wasser beobachten. Die Frackträger haben sich inzwischen
auch
schon an ihr
erweitertes Domizil in der ehemaligen Fischotter-Anlage gewöhnt,
wie
Direktor Michael
Schneider berichtet. Ein Weg verbindet das neue und alte Schwimmbecken.
Rhein
Zeitung - 13. Apr. 2007
Affen
im Neubau
Charly ist ein Schimpanse, lebt im Neuwieder Zoo. "Menschenaffenhaus"
heißt das Gebäude, das den Trägerverein schlappe 1,3
Millionen Euro
gekostet
hat. Neun Monate Bauzeit und einen Haufen Spenden benötigte der
Verein,
um das
neue Vorzeigeobjekt fertigstellen zu lassen.
700
Quadratmeter Spielfläche bietet das großzügige
Außengehege, und drinnen
fühlen
sich die haarigen Gesellen auf 200 Quadratmetern wohl. Auch
Krallenaffen sind dort zu bewundern - in
einem separaten Gehege, damit es nicht zu unschönen Szenen kommt.
Dass
es den schmucken Neubau überhaupt gibt, ist dem Land und der Stadt
zu
verdanken,
die gut eine Million in das Projekt investierten.
RZ online - 14. Apr.
2007
Der
Neuwieder Zoo
Ein Besuch im Neuwieder Zoo lohnt immer. Stets gibt es etwas Neues zu
sehen, wie aktuell das Berberlöwenbaby oder die neue
Menschenaffenanlage. Von einem
Zuchterfolg spricht die Fachwelt noch heute: Eines nachts brachten zwei
Gepardendamen
im Neuwieder Zoo nicht weniger als zehn Junge zur Welt. Das war 1985
und sorgte
europaweit für Aufsehen, wie Mirko Thiel, der stellvertretende
Zoodirektor,
berichtet. Möglichst
bis zur Bundesgartenschau in Koblenz 2011 möchte der Verein eine
Giraffenanlage
oder ein neues Exotarium gebaut haben, am liebsten beides. Auch ein
neues Vogelhaus stehen auf dem
"Entwicklungsplan".
MDR - 15.
Apr. 2007
Jubiläumsgast
im Zoo
Aschersleben begrüßt
Der Zoo
Aschersleben hat seinen dreimillionsten Besucher begrüßt.
Die Familie
aus Thale
erhielt einen Präsentkorb, eine Urkunde sowie eine
Familien-Jahreskarte. Für
die kleine Tochter hatte der Zoo außerdem eine
Plüsch-Version des
ersten weißen
Tigers in einem Ostdeutschen Zoo. Der lebt seit vergangenem Sommer in
dem
Ascherslebener Tierpark.
Tirol
Online - 18. Apr. 2007
Revierkampf
um Parkplätze
beim Alpenzoo: Grüne verärgert
Eine
Parkstraße soll den Alpenzoo vom Verkehrschaos befreien. Der
Gemeinderat wird
heute die finanzielle Basis schaffen.
Seit Jahren ging Direktor Michael
Martys in Stadt und Land mit dieser Forderung von Tür zu Tür.
950.000
Euro
sollen selbige nun endgültig aufstoßen - per
Nachtragskredit.
Im
Zuge der Parkplatz-Debatte kamen sich Grüne und die
Bürgermeisterliste
"Für Innsbruck" regelmäßig ins Gehege. So auch dieses
Mal.
ORF.at - 12. Apr.
2007
Max
Herberstein
strafrechtlich
nicht haftbar
Im Fall Herberstein ist die endgültige Entscheidung, wer angeklagt
wird, noch
nicht gefallen. Neben einer möglichen Anklage Maximilian
Herbersteins
sollen
auch seine Mutter Andrea Herberstein und der ehemalige Gutsverwalter
Heinz
Boxan wegen fahrlässiger Krida angeklagt werden. Wie die Zeitung
"Österreich" berichtet, geht aus einem neuen
Gutachten des Grazer Handelsrechtlers Gunter Nitsche hervor, dass
Maximilian
Herberstein strafrechtlich nicht haftbar sein dürfte. Nitsche geht
davon aus, dass die drei Herberstein-Kinder ihre Mutter als
alleinige Geschäftsführerin ihres Unternehmens eingesetzt
haben. Am
Donnerstag findet in Herberstein das offizielle Eröffnungsfest der
Tierwelt
Herberstein statt. Neben Tierpark-Mitarbeitern, Vertretern des Landes
und der
Region wird auch Maximilian Herberstein anwesend sein. Er hat ja
letztlich die
Übernahme des Tierparks durch das Land ausverhandelt und
ermöglicht.
Kleine Zeitung - 13.
Apr. 2007
Tierwelt
Herberstein hat die Saison eröffnet
In Herberstein
hat man wieder Lust zum Feiern. Gestern Nachmittag wurde offiziell der
Saisonauftakt
in der neuen Tierwelt des Landes eingeläutet. Der Stubenberger
Bürgermeister Franz
Hofer brachte die Erleichterung der Region auf den Punkt: "Wir teilen
die Freude,
weil vor einem Jahr war es noch gar nicht so sicher, ob man jemals
wieder so entspannt
durch den Tierpark gehen kann." Die neue Chefin über die Tierwelt,
Doris Wolkner-Steinberger, hat
jedenfalls einen
gelungenen Auftakt hingelegt.
Planung
und
Bau
Frankfurter
Allgemeine Zeitung
- 13. Apr. 2007
Stillstand
im Bonoboland
Kein Krach
im Zoo, zumindest kein Baulärm nach dem überraschenden
Rücktritt des
Zoodirektors
Christian Schmidt: ausgerechnet mit seinem Lieblingsprojekt, dem
Bonoboland genannten
neuen Menschenaffengehege, geht es derzeit nicht voran. Das
ausführende
Bauunternehmen,
die in Dortmund ansässige Wiemer & Trachte AG, hat vor wenigen
Tagen Insolvenz
angemeldet. Seither ruhen die Bauarbeiten an der Anlage, die auf 10.000
Quadratmetern
den Menschenaffen des Tiergartens einen artgerechten Lebensraum bieten
soll. Außer
den Logo-Tieren des Zoos, den Bonobos, sollten dort Gorillas und
Orang-Utans bis
Juli oder August dieses Jahres einziehen. Bonoboland ist
das erste
Public-Private-Partnership-Projekt eines deutschen Zoos. Betreut wird
es von der
Objektgesellschaft Avicenna aus Pullach, die von der Hannover Leasing
Gesellschaft
eigens für diesen Zweck gegründet worden ist. Insgesamt
kostet die
Anlage 14,5 Millionen
Euro, Avicenna soll sie mit Subunternehmern bis 2028 betreiben – und
bekommt dafür
von der Stadt jedes Jahr eine Million Euro. Mitte nächster Woche
solle
die Situation geklärt sein: „Wir hoffen,
dass kein Schaden
entsteht.“
Wiesbadener
Kurier - 17. Apr. 2007
Dämpfer
für Frankfurter Affenparadies
Im kommenden Jahr will der Frankfurter Zoo sein 150-jähriges
Bestehen
ganz groß
feiern. Dann soll auch das rund 15 Millionen Euro teure Vorzeigeprojekt
eines
neuen Menschenaffenhauses fertig sein. Doch die Baufirma für das
"Bonoboland"ging jetzt Konkurs. Auf dem 10000
Quadratmeter großen Bauplatz für das neue Menschenaffenhaus
dreht sich
kein
Kran mehr und es röhrt kein Bagger. Für die derzeit elf
Bonobos,
neun Gorillas und sieben Orang-Utans ist mit der Firmenpleite der
Umzugstermin
aus den zu eng gewordenen alten Affenhäusern ins neue
Affenparadies
wieder
ungewiss. Die ersten Tiere sollten schon in diesem Sommer umquartiert
werden. Caroline Liefke, Sprecherin des Zoos, äußerte sich
auf Anfrage
gestern
optimistisch, dass die Bauarbeiten bald fortgeführt werden. Da es
sich
bei dem
Projekt um ein so genanntes Public-Private-Partnership (PPP) handelt,
habe der
Zoo keinen Vertrag mit der Baufirma, sondern nur mit einer eigens
für
den Bau
gegründeten Objektgesellschaft, der Münchener Avicenna. Sie
ist Bauherr
und
müsse nun wegen des mit dem städtischen Zoo vertraglich
vereinbarten
Zeitplans
rasch ein anderes Bauunternehen verpflichten, erläuterte Liefke.
Nicht
betroffen vom aktuellen
Konkursproblem ist das ebenfalls im Bau befindliche separate Haus
für
die
Gibbon-Affen am großen Zoo-Weiher. Aber auch hier verzögert
sich die
Fertigstellung. Dem Rohbau fehlt noch immer das Dach, weil dessen Bau
wegen
überhöhter Preise erneut ausgeschrieben werden musste.
Wormser
Zeitung - 18. Apr. 2007
Probleme
mit Affenparadies
Thüringische
Landeszeitung
- 13. Apr. 2007
Schlammzone
für erfolgreiche Zucht
Die 18 Flamingos
im Erfurter Zoo sollen bald ein neues Zuhause bekommen. "Das jetzige
Gehege
ist unmöglich", sagte Zoodirektor Norbert Neuschulz am Freitag in
Erfurt. Das
90000 Euro teure neue Areal wird vom Verein der Zooparkfreunde
finanziert. Es soll
auf 500 Quadratmetern Platz für eine große Außenanlage
mit Teich und
Schlammzone
sowie ein Tierhaus bieten. Vom Frühjahr 2008 an sollen die
rosaroten
Flamingos die
Zoobesucher dann direkt neben dem Kassenhäuschen
begrüßen. Drei
Architektur-Büros seien beauftragt, Entwürfe einzureichen.
Diese sollen
in rund
vier Wochen ausgewählt werden, damit im Juni der erste Spatenstich
erfolgen kann. "Sobald das Gehege fertig ist, soll die Gruppe
auf rund 30 Tiere vergrößert werden." Neben der
Flamingo-Anlage
will der Verein in diesem Jahr noch ein neues Picknick-Areal mit
Spielplatz bauen.
TLZ Freitag, 13. April 2007
Flamingos im Erfurter Zoo bekommen neues Zuhause
Die 18 Flamingos im Erfurter Zoo sollen bald ein neues Zuhause
bekommen. »Das jetzige Gehege ist unmöglich«, sagte
Zoodirektor Norbert
Neuschulz am Freitag in Erfurt. Das 90 000 Euro teure neue Areal wird
vom Verein der Zooparkfreunde finanziert. Es soll auf 500 Quadratmetern
Platz für eine große Außenanlage mit Teich und
Schlammzone sowie ein
Tierhaus bieten. Vom Frühjahr 2008 an sollen die rosaroten
Flamingos
die Zoobesucher dann direkt neben dem Kassenhäuschen
begrüßen.
Thüringische
Landeszeitung - 12. Apr. 2007
Ein
"Probefisch" opfert sich für den Wassertest
Keine Milch hatte der Tanker geladen, der gestern vor dem Aquarium am
Nettelbeckufer parkte, sondern Meerwasser, dass vom Leipziger Zoo
für
das neue
Riffaquarium der Landeshauptstadt bereit gestellt wurde. Der Transport
sei nur
im Edelstahl-Tank machbar gewesen - minimale Milchreste würden
nicht
zum Tragen
kommen. Denn getankt wurden 5000 Liter mit Bakterien durchsetzter
Flüssigkeit,
mit denen die bereits eingefüllten 50000 Liter Salzwasser jetzt in
einen
"lebensfähigen Zustand" versetzt werden sollen. Und Revierleiter
Rainer Eisenblätter gab sich durchaus optimistisch, dass dieser
Plan
aufgehen
werde. Man werde beweisen, dass die Unkenrufe der am Zeitplan
zweifelnden
"Theoretiker" zum Großteil aus der Luft
gegriffen seien. Zur Eröffnung Ende Mai wird es nur eine "kleine
Besetzung" geben
- bis es soweit ist, steht im Aquarium allerdings noch reichlich Arbeit
bevor.
Als nächstes stünde laut Zoopark-Direktor Norbert Neuschulz
der Einbau
der
Lebend-Steine bevor. Neuschulz: "Uns ist klar, dass sich ein derart
großes Becken nicht von
heute auf morgen mit Leben füllen lässt. Zwei Jahre werden
wir noch
brauchen,
bis das Riff in voller Pracht entsteht."
Stuttgarter
Nachrichten - 18. Apr. 2007
Eingang
bleibt
vorerst Engpass
Ein Tag in der Wilhelma beginnt für viele bis auf weiters mit
Schlange
stehen
vor dem Eingang: Der besucherfreundliche Umbau des Kassenbereichs
verzögert
sich um ein Jahr und wird erst im Frühjahr 2009 beendet sein. Die
Planungen
mussten unterbrochen werden, weil das Land die 1,8 Millionen Euro
Baukosten
später als erwartet bereitgestellt hatte. Der Bereich soll durch
den
Umbau großzügiger gestaltet werden. So
soll der Kassenpavillon zum Aufenthalts- und Ausstellungsraum
umfunktioniert
werden, es wird weniger Schalter, dafür mehr Ticketautomaten
geben,
ebenso mehr
Einlässe. Der Zugang vom Parkhaus aus soll künftig hinter der
maurischen Wand
erfolgen. Zudem werden Toiletten vor den Durchgängen installiert.
Aktionen
Kölner
Wochenspiegel - 17. Apr. 2007
Madagaskar-Tage
im Zoo mit vielen Aktionen
Im
Aquarium des Kölner Zoos spielen sich spektakuläre Dinge ab.
Scheinbar
aus dem
Nichts schauen auf einmal zwei Augen die Besucher an, erst beim zweiten
Blick
erkennt man ein Chamäleon, das sich farblich an die Pflanzenwelt
angepasst
hatte. Im Rahmen der Madagaskar-Tage stellt der Zoo
verschiedene Tiere aus dem afrikanischen Land vor. Die Besucherspenden
werden
an den Madagaskar-Tagen weitergeleitet und für den Bau von Schulen
und
Apotheken eingesetzt. Für Kinder gibt es an diesen Tagen
Malaktionen.
Auf der
Muschelbühne am Restaurant werden madagassische Geschichten und
Märchen
vorgelesen. Die nächsten Madagaskar-Tage sind am 3. Juni mit
Kinderflohmarkt (Anmeldung
noch möglich) sowie am 15. und 16. September.
Kölnische
Rundschau - 17. Apr. 2007
Zoo
ist Ziel
für 2010
Die 44
Gondeln der Seilbahn vom Zoo in den Rheinpark fuhren auch im vorigen
Jahr viel
Geld für das KVB-Tochterunternehmen Kölner Seilbahn ein: 617
000 Euro.
„Wir
haben eine schöne schwarze Null geschrieben“, freute sich der neue
Geschäftsführer Thomas Miebach, nachdem ihm Prokurist Walter
Sieberath
unter
anderem 100 000 Euro für eine neue Kabinenrangierhilfe und die
Rückstellung für
Zukunftsprojekte abgezogen hatte. „Eine Verlängerung der Seilbahn
um 50
Meter
zum Zoo-Vorplatz würde sicherlich 3,5 Millionen Euro kosten“,
schätzte
Sieberath.
Das
Jubiläum „50 Jahre Kölner Seilbahn“ wird am 12. Mai
groß gefeiert.
Kieler Nachrichten -
12. Apr. 2007
Imkerschule
im Wildpark
Der Wildpark Eekholt in Großenaspe lädt für Sonntag,
15. April, alle
kleinen und
großen Freunde von 11 bis 16.30 Uhr zu einer
Imker-Sonderveranstaltung
rund um die
Biene sehr herzlich in den Wildpark ein. In der Wildparkschule stehen
kompetente Imker den Besuchern den ganzen
Tag mit Rat
und Tat zur Seite. Auch Filmvorführungen zum Thema Biene stehen
auf dem
Programm.
Außerdem wird ein Schnupperkurs angeboten, der sich mit der Frage
„Was
ist Honig“
und den Voraussetzungen für eine eigene Honigerzeugung
beschäftigt.
Frankfurt-Live.com -
17. Apr. 2007
Saisonbeginn
im Kobelt-Zoo am 1. Mai ab 11 Uhr
Am Dienstag, 1. Mai 2007, 11 Uhr, beginnt die Saison für den
beliebten
Kobelt-Zoo. Ab 13 Uhr werden die Gäste von den Original
Rosekippler
musikalisch
unterhalten. Es wird gegrillt und es gibt selbstgebackene Kuchen und
Kaffee. Und zu den
normalen Getränken wird es dieses Mal eine Cocktailbar geben.
St. Galler Tagblatt -
16. Apr. 2007
Kameldame
Mascha kommt ans Stadtfest
Für Kinder wird der Erlebniszoo Rheintal am Stadtfest besondere
Überraschungen bereithalten.
Man kann mit Lamas und Alpakas spazieren gehen oder einen Ausritt auf
der Kameldame
Mascha unternehmen. Mit einer kleinen Herde Lamas und Alpakas wird der
Erlebniszoo Rheintal von Eichberg
nach Heerbrugg kommen. Der Erlebniszoo Rheintal nutzt die Gelegenheit,
sich am Stadtfest einer breiten
Bevölkerung aus der ganzen Region in Erinnerung zu rufen. Am Stand
des
Erlebniszoos am Stadtfest wird auch über die Möglichkeiten
der
Unterstützung
dieser sehr gut geführten und in der Zucht bedrohter Tierarten
erfahrenen Tierstation
orientiert.
Nachwuchs
Express.de
- 16.
Apr. 2007
Wieder
Babyfant im Kölner Zoo geboren!
Baby-Alarm
im Elefanten-Haus des Zoos! In der Nacht brachte "Tong Koon" den lang
erwarteten Elefanten-Nachwuchs zur Welt. Von der Geburt selbst hatte
außer der Herde keiner etwas mitbekommen. Als die Pfleger
morgens ins Elefantenhaus zurückkehrten, "war das Baby da", so
Direktor
Theo Pagel. Inzwischen steht fest: Das Kleine ist ein "Er". Heute
bleibt das Elefantenhaus geschlossen, damit der Kleine etwas Ruhe hat.
Am
Dienstag ab 12 Uhr werden Herde und Baby dann der Öffentlichkeit
gezeigt.
koeln.de - 17. Apr.
2007
Er hat noch keinen Namen und er hat sehr große
Ohren
Es ist ein Junge und er hat sehr große Ohren! So viel steht im
Kölner
Elefantenhaus nun fest. Nur einen Namen hat der graue
Neuankömmling
noch nicht.
Auf der Suche nach diesem haben der Zoo und der Kölner Express
eine
Aktion
gestartet, bei der die Namensgebungskreativität der Kölner
gefragt ist.
Zu den
bereits eingegangenen Vorschlägen gehören Marlang, Otto,
Benedetto und
Konrad. Mutter und
Sohn gehe es sehr gut, sagt der Direktor des Zoos, Theo Pagel. Der
Kleine hat
einen guten Appetit. ist bereits in die Gruppe integriert und wird von
seinen
Tanten liebevoll umsorgt. Und vielleicht wird das Nachwuchs-Duo bereits
im Mai zum Trio, denn bei
der
trächtigen Elefantenkuh Thi Ha Phyu wird es auch bald soweit sein.
Für
das
nächste Jahr hat sich bei der grauen Riesin Shu Thu Zar ebenfalls
Nachwuchs
angekündigt. Dann wird es richtig turbulent im
Elefantenkindergarten.
Express.de
- 18. Apr. 2007
MINI-DUMBO
„Gott, ist der süüüß“! Dieser Ruf der
Verzückung platzte am Dienstag
aus den
Zoobesuchern heraus, die das neue Elefantenbaby sehen konnten. Und
beim EXPRESS gingen schon über 300 Namensvorschläge ein. Sehr
oft
genannt:
Benedetto. Schließlich hat Papst Benedikt XVI. – genannt
Benedetto – am
selben
Tag Geburtstag wie der kleine Elefant.
Hamburger
Abendblatt - 12. Apr. 2007
Babyfant
macht die
ersten Schritte . . .
Ein
Bergsteiger ist geboren. Luis Trenker und Reinhold Messner gehören
ab
sofort
der Vergangenheit an. Oder kann einer der beiden etwa von sich
behaupten,
bereits 15 Minuten nach der Geburt fröhlich durch die Gegend
gestapft
und
munter kleine Felsen erklommen zu haben? Hagenbecks jüngster
Nachwuchs
wurde und wurde
darüber nicht müde. Besonders freut man sich im Hamburger
Tierpark,
dass diese erste Geburt in der
kompletten Herde, genauso wie in freier Wildbahn, schnell,
komplikationslos und
entspannt für Mutter und Kind stattgefunden hat. "Das ist für
mich
heute
die wahre Eröffnung unserer Halle", sagte Tierparkchef Dr. Stephan
Hering-Hagenbeck. "Jetzt warten wir darauf, dass sich die
Mutter-Kind-Bindung
herstellt." Denn obwohl beide gleich nach der Geburt einen fitten
Eindruck
machten, bemühte sich Lai Sinh noch nicht allzu sehr um ihr Kind.
Auch
getrunken hatte das Baby bis gestern Abend noch nicht. Doch das ist
alles noch
im normalen Bereich.
Hannoversche
Allgemeine
Zeitung - 11.
Apr. 2007
Die
kleinen Schwarzbären „Pipo“ und „Lilly“ dürfen jetzt auch im
Außengehege des
Serengeti-Parks Hodenhagen ...
Die kleinen Schwarzbären „Pipo“ und „Lilly“ dürfen jetzt auch
im
Außengehege
des Serengeti-Parks Hodenhagen herumtollen. Die drei Monate alten
Geschwister
sind vor allem in den Nachmittagsstunden zu beobachten. Die Bären
leben
zusammen mit Trampeltieren, Straußen, Eseln und Pavianen in
einem Gehege. Drei Monate jung ist auch „Amily“, der Nachwuchs bei
den afrikanischen Breitmaulnashörnern.
Naumburger Tageblatt -
12. Apr. 2007
Affennachwuchs im Magdeburger Zoo
Im Magdeburger Zoo hat sich Nachwuchs bei den Affen eingestellt. Ein
Goldkopflöwenäffchen freute sich am 9. April über
Zwillinge, einen Tag
später
brachte ein Katta-Weibchen ein Affenbaby zur Welt.
Kanal8
- 14.
Apr. 2007
Ein
Pinguinbaby
und glückliche Flamingos - Neues vom Straubinger
Nicht
nur die Flamingos haben Grund zur Freude. Sie können ihr neues
Gehege
genießen.
Auch die Brillenpinguine sind glücklich. Sie haben für den
ersten
Nachwuchs im
Straubinger Tiergarten gesorgt. Der sechs Wochen alte
Sprößling Naomi
fordert
die ganze Aufmerksamkeit ihrer Eltern.
Hitradio RT.1
Jetzt hat auch Augsburg seinen Knut:
Vor vier Tagen kam im Zoo ein Zwerg-Esel auf die Welt
und wurde auf den selben Namen getauft wie der berühmte
Eisbär.
Echo-online
-
13.
Apr. 2007
Leser
suchen Namen
für kleines Zebra
Bei vielen
Tierarten kommt der Nachwuchs im Frühjahr. Das können
Vivarium-Besucher
alljährlich
besonders im April beobachten. Zooassistent Peter Saborowski
erläutert
das Phänomen:
„Es entspricht dem Zyklus der Natur. Temperatur, Vegetation und
Nahrungsmöglichkeiten bieten die günstigsten
Rahmenbedingungen
für den Entwicklungsprozess der Tiere.“ Das 2007
Erstgeborene, ein
weibliches Zebrafohlen, besitzt noch keinen Namen.
Kleine Zeitung - 13.
Apr. 2007
Ein
Name für das Bison-Baby
Die Kleine
Zeitung sucht ihre Namensvorschläge für das kleine Bison-Baby
in
Herberstein. Bis
Freitagnachmittag waren die Namen "Ephraim Bison",
"Erich"
und "Herby" die Favoriten. Vorschläge wie Schnitzel, Herkules oder
Mucky
blieben dafür in der Minderheit. Bis Montag können Sie noch
weitere
Vorschläge einbringen
oder bereits genannte Namen nochmals einsenden, von denen auch Sie
begeistert sind.
Danach wird von den Lesern aus den drei meistgenannten Namen über
den
endgültigen
Sieger abgestimmt. Am Sonntag,
wenige Tage
nach seiner Geburt, starb seine Mutter an einer Lungenentzündung.
Also
springt derzeit Tierpflegerin Lydia
Sauseng als
"Ersatzmama" ein und zieht den Kleinen mit Milch aus dem Eimer hoch.
Schon bald soll der Bison in "Geruchweite" seiner
Artgenossen
ein Gehege bekommen, um sich später als Halbwüchsiger in die
Gruppe
integrieren
zu können.
Vorarlberg
Online - 12. Apr. 2007
Noch
ist das Kleine im Mutter-Beutel
Das kleine Känguru-Junge ist derzeit der Star im
Doppelmayr-Zoo.
"Nächste Woche wird es selbstständig in der Wiese
herumhüpfen", so
ist sich Tierpfleger Dietmar Flatz sicher. Noch bis Freitag haben
"VN"-Leser die Möglichkeit, das kleine Känguru-Baby zu
taufen.
Vorarlberg
Online - 16. Apr. 2007
Känguru-Baby
heißt "Skippy"
Die "VN"-Leser
haben entschieden. Das Känguru-Junge vom Doppelmayr-Zoo in Wolfurt
heißt Skippy.
Der kleine Star im Zoo ist damit nicht mehr namenlos. Für einige
wohl
in Anlehnung an die ehemals berühmte Fernsehserie “ Skippy“ , in
dem das gleichnamige Känguru der Hauptdarsteller war. 28 tauften
das
Känguru-Kleine auf Skippy. Mit
weitem Abstand auf Platz zwei landete “ Jumpy“ .
Kleine
Zeitung Online - 13. Apr.
2007
Japanische Konkurrenz für Knut
Die beiden vier Monate alten Panda-Zwillinge Meimei und Aihin locken in
Japan
Tausende von Menschen in einen Zoo in Wakayama. Seit Jahren wird dort
die stark
bedrohte Bärenart mit Erfolg gezüchtet.
Knut
Focus Online
Wirre
Todesdrohung gegen Knut
Gegen den Berliner Zoo-Liebling Eisbär Knut ist eine
wirre Todesdrohung eingegangen. Das erklärte ein Polizeisprecher
Bild.T-Online.de
- 18. Apr. 2007
Eisbär
unterm Hammer
Eine
der beliebtesten Web-Sites im Moment: www.youknut.com.
Die
Seite wurde bislang schon mehr als 600 000 Mal aufgerufen, täglich
werden bis
zu 50 Beiträge (Texte und Videos) hochgeladen (wir berichteten).
Die
Idee zur Knut-Homepage hatten drei Berliner: Oliver Weiß (33),
Magnus
Schürger
(30) und Sascha Stolzenburg (30). Jetzt
versteigern die drei Internet-Experten ihre erfolgreiche Seite bei
eBay!
Der
Startpreis liegt bei 100 000 Euro.
taz,
13. April 2007
Die
Geschichte zur Meldung
Der
Bericht über den Vertrag, mit dem der Berliner Zoo
Fotojournalisten
gängelt, war eine Exklusivgeschichte
Linke
Zeitung - 18.
Apr. 2007
Knut:
Kommerz vor Gesundheit?
Tierrechtler Frank Albrecht, der angeblich Knuts Tod forderte, hat
gestern via Fax, an das Berliner Veterinäramt (Bezirksamt
Charlottenburg-
Wilmersdorf), die sofortige unabhängige Kontrolle und
zukünftige
Überwachung
von Knuts gesundheitlichem Zustand gefordert. Albrecht
meint: „Es ist durchaus möglich, dass der ständige Stress der
Zurschaustellung,
sowie der zu frühzeitige Trennungsschock und der ständige
Wechsel der
Tierpfleger („Ersatzmutter") den jungen Eisbären extrem
überfordert
habe
und ihn dadurch schwäche."
PR-Inside.com
- 17. Apr. 2007
Tierrechtler
fordert jetzt unabhängige Veterinärkontrolle
Tierrechtler Frank Albrecht, der angeblich Knuts Tod forderte, hat
heute in
einem Eilfax, an das Berliner Veterinäramt (Bezirksamt
Charlottenburg-
Wilmersdorf), die sofortige unabhängige Kontrolle und
zukünftige
Überwachung
von Knuts gesundheitlichem Zustand gefordert. Nach Albrechts
Auffassung, sei der gestrige 'Schwächeanfall', so der
Bericht
mehrer Zeitungen, eher ein klares Anzeichen dafür, dass Knut
zuviel
zugemutet
wurde und er ganz klar überfordert sei. Die Zoobegründung
für Knuts
gestriges Unwohlsein, er bekomme bereits die bleibende Zähne,
hält
Albrecht für
fraglich, da sämtliche Zooliteratur von einem Ausbrechen dieser
Zähne
mit erst
7 Monaten spreche. Sein generelles Misstrauen gegenüber dem Zoo
Berlin,
in Bezug auf den
guten
Umgang mit Nachwuchs, begründet Albrecht unter anderem mit dem
mysteriösen
Verschwinden diverser niedlicher Publikumsmagneten der letzten 27
Jahre.
Die
Presse - 17. Apr. 2007
"Respect
Habitats": Offizielles Logo für Knut-Produkte
Der
Berliner Eisbär Knut hat jetzt ein eigenes Markenzeichen: Damit
Verbraucher
erkennen können, welche der unzähligen Knut-Produkte in
Kooperation mit
dem
Berliner Zoo entstanden sind, wurde am Dienstag ein Logo zur
Lizenzierung
kommerzieller Produkte vorgestellt. Offizielle Knut-Stofftiere, Poster
und CDs tragen ab sofort ein Etikett, auf
dem der kleine Eisbär eine Weltkugel umarmt. Es trägt die
Aufschrift
"Respect Habitats - Knut" ("Respektiert Lebensräume -
Knut"). Grund für den Vorstoß: Viele Unternehmen hätten
das Interesse
für den kleinen
Eisbären ohne Autorisierung durch den Zoo für ihr eigenes
Geschäft
genutzt. Über die
Markenanmeldung könne man sich nun Partner aussuchen, die zum Zoo
und
seinen
Anliegen passen würden. So sollen die Erlöse aus dem Verkauf
der
Knut-Produkte
auch dem Schutz bedrohter Arten zugute kommen. "Wir setzen uns damit
für
Tierzucht- und Tierschutz-Projekte ein", sagte Uhlich. Zu
den ersten Lizenzpartnern des Zoos zählen die Plüschtierfirma
Steiff
und
Universal Music. Der Musikkonzern hat den von der siebenjährigen
Lara
gesungenen Song "Knut geht's gut" herausgebracht. Es gebe jedoch
bereits mehrere hundert weitere Interessenten, erklärte Uhlich.
BusinessNews - 17.
Apr. 2007
Knut
bekommt
Logo
Vielleicht
kann man schon bald das erste Knut-Eis schlabbern. Der Berliner Zoo hat
jedenfalls die Weichen gestellt für den Knut-Konsum. Eisbär
Knut hat
jetzt ein eigenes Logo. So erkennt man sofort, welche der
unzähligen Knut-Produkte offiziell „Knut“ sind.
Neue OZ
Online - 17. Apr. 2007
Eisbär
Knut hatte Zahnschmerzen - Es geht ihm wieder besser
Nach dem großen Marketing-Interesse an Eisbär Knut hat sich
der
Berliner Zoo ein eigenes Label in Wort und Bild schützen lassen.
Die
Marke
«Respect Habitas. Knut» sollen künftig Produkte
tragen, die in direkter
Kooperation mit dem Zoo den Artenschutz unterstützen,
kündigte der
kaufmännische Leiter des Zoos, Gerald Uhlich, am Dienstag an.
Über die
Lizenznehmer der Marke entscheide der Zoo. Die Knut-Marke besteht aus
der Abbildung eines Eisbären, der den Erdball
umarmt. Die Marke garantiere, dass Erlöse aus dem Vertrieb der
Knut-Produkte
dem Schutz und der Zucht bedrohter Arten zu Gute kommen, sagte Uhlich.
Für die
Wort-Bild-Marke gebe es bereits mehrere Hundert Bewerber.
Berliner Zeitung - 16.
Apr. 2007
"Ein
bisschen traurig"
Eine
halbe Stunde nach Beginn der nachmittäglichen Besuchszeit, um
14.30
Uhr, stand
Octtavio Sangalli noch immer vor der Braunbärenanlage und wartete
auf
Knut. Doch kein Pfleger erschien zusammen mit dem kleinen
Eisbären. Die
Enttäuschung ist groß, als er erfährt, dass Knut krank
ist. Niemand
hatte
ihn informiert. Im Zoo stehen zwar Informationstafeln, doch am Gehege
weist
nichts auf die Abwesenheit Knuts hin. Zusammen mit Sangalli warten noch
mehrere
Dutzend Besucher vor dem Gehege. Es spricht sich nur langsam herum,
dass der
Bär nicht erscheinen wird.
Tagesspiegel - 16.
Apr. 2007
Ansturm
wegen Knut "Zoo-Erweiterung nicht auf der Tagesordnung"
Durch den
seit Wochen andauernden Ansturm von Fans des Eisbärbabys Knut wird
es
eng im Berliner
Zoo. Eine Erweiterung des Geländes steht aber momentan nicht an.
Wichtiger als eine
Erweiterung sei im Moment, die vielen Besucher überhaupt in den
Zoo zu
bekommen,
sagte Zoo-Finanzvorstand Gerald Uhlich. Die "Bild"-Zeitung
hatte berichtet, in der Zoo-Verwaltung werde über eine Erweiterung
nachgedacht. Es sei aber erkennbar, dass bei bei
einem Anhalten des Massenandrangs der "Zoobesuch als
Entspannungserlebnis"
an Wert verliere.
Neuß-Grevenbroicher
Zeitung - 16. Apr. 2007
Milchzähne
raus! Knut braucht jetzt Pause
Sorge um
Knutsch-Knut: Montag musste sein täglicher Auftritt im Berliner
Zoo
nach einer halben
Stunde abgebrochen werden. Seine Ärzte geben jetzt Entwarnung.
Knut ist
nur ein
bisschen neben der Spur. Grund: Seine Milchzähne fallen aus und
die
bleibenden Bären-Hauer
wachsen nach. Das tut auch Knut ein bisschen weh. Für
gewöhnlich setze
dieser Prozess erst im siebten Lebensmonat ein. Knut sei da
ein wenig schneller, betonte Ochs. In sechs bis acht Wochen sei alles
überstanden.
Stuttgarter Zeitung
- 16. Apr. 2007
Dem
Tier ist unwohl
Leiden mit Knut
Deutschland leidet mit dem Berliner Eisbärenbaby Knut: Kaum
schwächelt
der Liebling
der Nation ein bisschen, fragen alle besorgt: "Oh weia, und was fehlt
Knut?" Zoo-Tierazt André Schüle und seine Kollegen
jedenfalls konnten
sich am Montag vor
Anrufen besorgter Medienvertreter kaum retten. Denn das mittlerweile
viereinhalbmonatige
Pelztier musste seine morgendliche Präsentation im Freigehege
vorzeitig
nach einer
halben Stunde wegen Unwohlseins abbrechen. Dabei macht Knut nur durch,
was alle seine Artgenossen - und die meisten Säuger
- erleben: Er zahnt.
Prignitzer - 16.
Apr. 2007
Knut
kränkelt
- Publikumsauftritt im Berliner Zoo abgebrochen
Das Eisbärbaby
Knut kränkelt und hat nach einem verkürzten Publikumsauftritt
im
Berliner Zoo am
Montag Ruhe verordnet bekommen. Der kleine Eisbär habe sich nicht
wohl
gefühlt und
vorsichtshalber vom Tierarzt ein Antibiotikum verordnet bekommen, sagte
Bärenkurator
Heiner Klös am Montag.
Die Welt - 16. Apr.
2007
Berliner Zoo: Knut will niemanden sehen, er hat
Zahnschmerzen
Vom inzwischen weltweit bekannten Eisbärenbaby, das nach seiner
Geburt
von der Mutter
verstoßen wurde, gab es bislang nur gute Nachrichten. Doch auch
im
Leben eines Eisbärbabys
gibt es schlechte Tage. Und Knut wird langsam erwachsen.
sueddeutsche.de - 16.
Apr. 2007
Visite
beim Eisbären
Alle wollen
den kleinen Eisbären sehen. Doch wie ist es wirklich, einmal einen
Blick auf Knut
zu werfen? sueddeutsche.de war da.
PR-Inside.com
- 15. Apr. 2007
Bleiben
KNUT´s Trennungsschreie ungehört?
Tierrechtler Frank Albrecht fordert vom Zoo die Installation einer
Webkamera
(mit Ton!) im hinteren, nichtzugänglichen Teil, der
Bärenanlage, indem
der Zoo,
nach eigenen Angaben, Knut jetzt oft in einem Käfig allein
lässt und
'behutsam'
von Ersatzmutter Dörflein trennt. Die Kamera soll behutsame
Entwöhnung offen dokumentieren.
'Der
Zoo weiß, das Bärenhandaufzuchten durch die zu frühe
(notwendige)
Trennung
ständig nach ihrer Ersatzmutter schreien und durch die Trennung
erheblich
leiden', so Albrecht heute. Albrecht
meint, dass die unbeobachtete Abschottung von Knut, im hinteren Teil
der
Bärenanlage, eine bewusst gewollte Vorgehensweise des Zoos ist, um
etwaigen
Problemen aus dem Weg zu gehen, die der mögliche mitleidige
Anblick des
panisch
und depressiven Kleinen auslösen könnte. Eine Bild
ohne Zensur, so ist sich der Zookritiker sicher, wird der Zoo ablehnen.
PR-Inside.com - 15.
Apr. 2007
Knut
schläft
im Freien
Das
Eisbärenbaby Knut schläft jetzt im Freien. Vom Samstag zum
Sonntag hat
das Tier
bereits zum zweiten Mal im Außengehege genächtigt, sagte
Zoologe Heiner
Klös.
Die noch kühlen Temperaturen machen dem Bärchen
überhaupt nichts aus.
Seine
Schlafkiste habe jetzt auch an der Seite einen Ausstieg.
In seiner Nähe, aber nicht im Freien, sei auch nachts immer ein
Pfleger.
Das Besucherinteresse an Knut sei nach wie vor ungebrochen. Dagegen
ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag von «Bild am Sonntag»,
dass 55 Prozent der Deutschen der Ansicht sind, dass Knut den
Tierkindern in
anderen Zoos die Schau stiehlt. Nur 37 Prozent glauben, dass Knut dies
nicht
tut.
Heidenheimer Neue
Presse - 15. Apr. 2007
Knut
schläft erstmals im Freien
Eisbärchen Knut aus dem Berliner Zoo hat einen weiteren Schritt
zur
Selbstständigkeit geschafft. Der Liebling der Besucher hat am
Wochenende zum
ersten Mal zwei Nächte im Freien verbracht und im vergitterten
Innenhof
der
Bärenanlage geschlafen. Die
neue Situation habe Knut ohne Schwierigkeiten akzeptiert, sagte
Bären-Kurator
Heiner Klös. Zur Sicherheit sei aber ein Pfleger in der Nähe
gewesen.
PR-Inside.com
- 13. Apr. 2007
«Knut»
stiehlt »Ernst« die Show
«´Ernst´? Nie gehört», würden wohl
die meisten Besucher im Berliner Zoo
auf die
entsprechende Frage sagen. Seit Wochen interessieren sich alle nur noch
für «Knut»,
den kleinen Eisbären. Dabei ist «Ernst» nicht
weniger
niedlich als sein berühmter Nachbar - nur merkt das im Moment
keiner.
Reimon Opitz,
einer der Bärenkuratoren im Zoo, rührte in den vergangenen
Tagen die
Werbetrommel
für den kleinen Malaienbären. Doch der ohnehin etwas
zurückhaltende und
in der Obhut
seiner Eltern aufwachsende «Ernst» kommt gegen den beinahe
gleichaltrigen, von seiner
Mutter verstoßenen «Knut» kaum an.
Echo-online - 13.
Apr. 2007
Zum
Knut-schen
Mal sehen,
wie lange ganz Deutschland Knut, den kleinen Eisbären, noch zum
Knuddeln und Knutschen
findet. Spätestens wenn er mit saftigem Prankenhieb eine
Kameraausrüstung samt dran
hängendem Fotojournalisten in den Zwingergraben gefegt hat,
sollten wir
merken,
dass uns kein Kuscheltier, sondern ein richtiger Bär aufgebunden
wurde.
Aber gemach, schon finden sich Nachahmungstäter und
Trittbrettfahrer.
Der Frankfurter
Zoo zum Beispiel meldet sich soeben mit einem von der Mutter
verlassenen Giraffenkind
namens Nuru zu Wort, das mediengerecht in zwei Metern Kopfhöhe an
seiner Milchflasche
nuckelt. Auch sehr telegen.
PR-Inside.com
- 13. Apr. 2007
Firma
meldet «Knut» als Wortmarke an
Eine Berliner Firma will sich einen großen Teil der Rechte an der
so
genannten Wortmarke des Eisbärjungen Knut sichern. Beim Anmelder
handelt es sich laut Register um die Firma Jürgen Jopp
mit Sitz am
Berliner Kurfürstendamm. Das Unternehmen registrierte sich
für «Knut»
in den Bereichen
Drogerieartikel, Bürowaren, Spiel und Sport, Speiseerzeugnisse,
Säfte,
Telekommunikation/IT,
Medien und Wellness. Nahezu parallel beantragte die Zoologische Garten
Berlin AG Schutz für die Wort-Bild-Marke «Knut». Der
Zoo will am Dienstag Einzelheiten zum Patentschutz
für Knut bekannt geben. Wie der Zoo am Freitag mitteilte, habe man
für
die Wort-Bildmarken-Lizenzierung
den Musikkonzern Universal als Partner gewonnen. Zu möglichen
Konsequenzen der Marken-Anmeldung
durch die Firma Jopp, die am Freitag für eine Stellungnahme nicht
zu
erreichen war,
wollte sich der Zoo nicht äußern.
Focus
Online
- 13. Apr. 2007
Berliner
Zoo
Minister will Knut besuchen
Bundesumweltminister
Sigmar Gabriel (SPD) will sein Patenkind, das Eisbärenbaby Knut,
ein
zweites Mal
im Berliner Zoo besuchen. „Es ist toll, den kleinen Eisbären
aufwachsen
zu sehen“, sagte Gabriel der „Berliner
Zeitung“ vom Samstag. Am letzten Sonntag im April werde er Knut
deswegen erneut
in Augenschein nehmen.
PR-Inside.com
- 13. Apr. 2007
Attentat
auf Knut???
Inzwischen
ist der Takt, in dem man Knut während seiner Ausgehzeit bewundern
kann,
noch mal
gekürzt worden. Ganze 6 Minuten bleiben den Besuchern, Eisbär
und
Pfleger anzusehen,
bevor sie freundlich, aber bestimmt, davongetrieben werden, um den
nachfolgenden
Knutfans Platz zu machen. Eine Sammelstelle für Kinder, die ihre
Eltern
beim Knut-Schauen verlieren, wurde bereits eingerichtet. Spiegel Online
adelt den Bären, in dem die Website des größten und
wichtigsten deutschen
Nachrichtenmagazins allen Ernstes ein Quiz 'Wie Knut sind Sie'
durchführen lässt,
das allerdings jeder berlin.eins Leser spielend lösen können
müsste.
Die BZ hingegen driftet in ihrer Knut-Hysterie vollkommen ab und
fabuliert, dass
Knut möglicherweise die Wiedergeburt eines Eisbärbabys aus
dem Jahr
1951 sei, was
Knut ähnlich sehe.
SF Tagesschau - 13.
Apr. 2007
Knut
gefällt die Sonne gut
Knut, das
Eisbärenbaby aus dem Berliner Zoo, machen Sonne und Hitze nichts
aus.
Falls es ihm
aber doch einmal zu warm wird, nimmt das kleine Tier ein Bad im
kühlen
Nass. Wegen der mittlerweile recht hohen Temperaturen werde er
voraussichtlich ab dem
Wochenende draussen übernachten.
Readersedition - 12.
Apr. 2007
Knut
der Kannibale oder: Auch ein Eisbär wird mal groß
Atemlos vermelden seriöse Blätter, dass Knut wegen steigender
Temperaturen bald
im Freien übernachten wird. Die Volksbank Berlin hat eine “Knut
EC-Karte”
ausgegeben. Die Firma Steiff hat kleine “Knuddel-Knuts” auf den Markt
geworfen. Auf “www.YouKnut.com” dürfen die Fans,
die nichts anderes zu tun haben, Meinungen und Kommentare über den
Eisbären
austauschen. Auch die ARD hat reagiert. Ab sofort läuft im
Kinderprogramm eine
Serie “Knut der Eisbär“. Knut thront nun auch auf der letzten
Ausgabe
des
Glamourmagazins “Vanity Fair“. Der Berliner Zoo hat zwanzig Knut-Marken
beim
Patentamt angemeldet. Dass der Berliner Zoo bei rund 100.000
Knut-Besichtigern allein über Ostern
stark gestiegene Einnahmen hat, dürfte andere Tiergärten zur
Nachahmung
verleitet haben. Der Hagenbeck Zoo in Hamburg meldet die Geburt eines
kleinen
Elefanten, der sofort als “Knutifant” annonciert wurde. Während
die
Knutisierung der Welt fortschreitet, wird der kleine Eisbär im
Berliner Zoo jeden Tag 200 Gramm schwerer. Im November dürfte er
ein
Gewicht
von rund 100 Kilogramm erreicht haben. Und dann genügt ein gar
nicht
ernst
gemeinter Tatzenschlag, um seinen Pfleger eine schwere Verletzung
zuzfügen.
Knut ist eben nicht gut. Er ist weder gut noch böse. Er ist ein
Tier!
news aktuell - 12.
Apr. 2007
BZ
bringt "Das
große
Knut-Album": Das offizielle Knut-Magazin ...
Willkommen
in der Wunderwelt von King Knut: Unter diesem Motto präsentiert
die B.Z. zusammen mit dem Berliner Zoo ab dem 14. April 2007 das
offizielle
Knut-Magazin für Berlin/Brandenburg. Auf 64 Seiten bietet "Das
große
Knut-Album" die schönsten Fotos und Geschichten des kleinen
Eisbären,
der seit seiner Geburt Millionen Menschen weltweit begeistert. Das
Hochglanzmagazin der B.Z. liefert außerdem zahlreiche
Informationen
rund um die Eisbären-Welt und berichtet über
Herkunftsländer,
Artenvielfalt, Fortpflanzung, Ernährung und die Gefahr für
die weißen
Riesen durch den Klimawandel. "Das große Knut-Album" erscheint am
14.
April 2007. Es kostet
sechs Euro und ist in Berlin unter anderem bei ausgewählten
Einzelhändlern und im Kulturkaufhaus Dussmann erhältlich. Ein
Euro pro
verkaufte Ausgabe geht an den Berliner Zoo.
Netzeitung - 12. Apr.
2007
Knut
nervt
Das
Eisbärenbaby Knut aus dem Berliner Zoo ist in den vergangenen
Wochen
ein großes
Thema in den Medien gewesen. Doch nach einer Forsa-Umfrage für den
Nachrichtensender n-tv (10. April, 1001 Befragte) interessiert sich
jetzt nur
noch ungefähr jeder Dritte (29 Prozent) für Berichte
über das
Eisbärenbaby. Einer Mehrheit von 39 Prozent der Deutschen sind
Berichte
über Knut inzwischen
egal und 30 Prozent der Befragten sind von der Berichterstattung
über
den
kleinen Bären sogar schon genervt. Ungeachtet dessen nimmt der
Besucherandrang im Berliner Zoo augenscheinlich
kein Ende. Weil immer mehr Menschen das putzige Eisbären-Baby
sehen
wollen,
musste der Zoo jetzt die Besuchszeit von zwölf auf sieben Minuten
kürzen.
news
aktuell - 12. Apr. 2007
Das
Interesse
am
Eisbärenbaby Knut nimmt ab
Nach einer aktuellen forsa-Umfrage für den Nachrichtensender n-tv
(10.
April / 1001 Befragte) interessiert sich jetzt nur noch ungefähr
jeder
Dritte (29 Prozent) für Berichte über das Eisbärenbaby.
n-tv zeigt
diese und andere Ergebnisse heute um 18.30 Uhr sowie am Freitag um
15.15 Uhr in der Sendung n-tv forsa.
Stuttgarter
Nachrichten - 12. Apr. 2007
Rummel
unerwünscht Wilhelma will keinen Knut
Die Flure der Wilhelma-Direktion sind Knut-freie Zone. Der Name des
kleinen
Eisbären ist während der Arbeitszeit aus dem Sprachgebrauch
der
Mitarbeiter
verbannt. Seit die ersten Lebensmonate des putzigen Tierchens jedes
andere
Ereignis medial in den Schatten stellen, reißen auch in Stuttgart
die
Anfragen
nicht ab - von Besuchern wie von Medienschaffenden. "Haben Sie nicht
auch
einen Knut?", wollte kürzlich eine TV-Produktionsfirma wissen.
"Wir
wollen keinen Knut", entgegnete Marianne Holtkötter, die
stellvertretende
Leiterin der Wilhelma, ungehalten. Knut, der im Berliner Zoo von einem
Pfleger aufgezogen wird, weil die Mutter
das Junge verstoßen hatte, stellt laut Holtkötter auch in
anderer
Hinsicht ein
seltenes Ereignis dar. Die Folgen der Handaufzucht - so wird die
direkte
Betreuung durch einen Pfleger im Fachjargon bezeichnet - seien bei
Eisbären
noch wenig erforscht. Dabei blickt die Wilhelma, was Handaufzucht
anbelangt, auf eine langjährige
Erfahrung, etwa bei den Menschenaffen. Immer ein Anziehungspunkt sind
die
kleinen Gorillas im Jungtieraufzuchthaus. "Wir wissen, dass ihnen der
persönliche
Bezug zu Pflegern nicht schadet", so Holtkötter. "Süß
und niedlich" sei
für Medien und auch manche Zoo-Besucher meist nur das kuschelige
Tier
beim
Knuddeln mit einem Pfleger. "Wenn Tiere beim Muttertier groß
werden,
weckt
das lange nicht so viel Interesse."
Berliner
Zeitung - 15. April 2007
Mit
den Fingerspitzen sehen
Am Sonnabend haben Viktoria und ihre Klassenkameraden aus der
Johann-August-Zeune-Schule für Blinde in Steglitz die neuen
Blindenkarten und
Wegweiser für den Berliner Zoo getestet.
Bei
einer Führung durften sie sogar Gehege und Käfige betreten,
die sonst
für
Besucher gesperrt sind, Antilopen streicheln und Lamas füttern.
Auf den
Blindenkarten sind nicht nur die Wege auf dem Zoogelände
eingezeichnet.
Sie
zeigen auch, welche Tiere wo zu finden sind, wie sie heißen und
woher
sie
stammen. 40 Langzeitarbeitslose der Gesellschaft für
Berufsbildende
Maßnahmen
haben innerhalb von zehn Monaten acht Berlin-Touren für Blinde
erarbeitet,
darunter ist auch die durch den Zoo.
Frankfurter Neue
Presse - 18. Apr.
2007
Arbeitsstunden für nächtlichen Vandalismus
im
Frankfurter Zoo
Wegen Vandalismus und Tierquälerei im Frankfurter Zoo ist ein
22 Jahre alter Schüler am Mittwoch vom Amtsgericht Frankfurt
verwarnt
und mit
150 gemeinnützigen Arbeitsstunden belegt worden. Der junge Mann
war im
März
2005 nachts gemeinsam mit drei weiteren Jugendlichen in den Zoo
eingedrungen.
Sie hatten in verschiedenen Gehegen gewütet,
Müllbehälter herumgeworfen
und
mehrere Tiere misshandelt. Der Jugendrichter will sich nun dafür
einsetzen, dass die
gemeinnützigen Arbeitsstunden im Zoo verrichtet werden
können.
Mitteldeutsche
Zeitung - 13. Apr. 2007
Berlins
Stadtbär Tilo ist tot
Berlins Stadtbär Tilo ist tot. Der 17 Jahre alte Braunbär sei
wegen
Lymphknotenkrebses
am Donnerstagabend eingeschläfert worden, teilte das Bezirksamt
Mitte
am Freitag
mit. Seit 1990 lebte das vier Zentner schwere Wappentier der Hauptstadt
mit den
Bärendamen Maxi und Schnute im Bärengehege im
Köllnischen Park neben
dem Märkischen
Museum. Nach Urs (1939-1945), Nante (1949-1979) und Taps (1981-1989)
war der am 8. Januar
im sächsischen Bischofswerda geborene Tilo der vierte
Stadtbär Berlins.
Märkische Oderzeitung - 13. Apr. 2007
Bären-Unglück in Berlin: Wappentier Tilo tot
Freud und Leid lagen am Freitag bei den Berliner
Bärenfreunden dicht
beieinander. Während Eisbärbaby Knut im Zoo vor den Augen der
entzückten Besucher
durch sein Gehege tapste, wurde der Tod von Stadtbär Tilo
gemeldet. Das
Wappentier
der Hauptstadt wurde wegen Lymphknotenkrebses eingeschläfert,
teilte
das Bezirksamt
Mitte mit.
taz Berlin - 12. Apr. 2007
"Jürgen
ist ein Hirscheber
mit Charakter"
Hirscheber
Jürgen liebt Erdnüsse, lässt sich gerne mit Babyöl
einreiben und kann
sich einiges
auf seine Potenz einbilden. Biologe Rudolf Reinhard, der
Wildschwein-Kurator des
Zoos, verrät alle Geheimnisse über den drolligen
taz-Liebling. Und
erklärt, warum
Jürgen der Hype um Eisbär Knut kaltlässt.
Hannoversche
Allgemeine - 17. Apr. 2007
Die
„Fünf Freunde”
haben neue
Nachbarn
Er
zieht Besucher von nah und fern an: Im Zoo Hannover leben mehr als 1800
Tiere
aus 223 Arten. Einmal im Monat stellt die HAZ eine „Tier-Familie“ vor.
Heute
sind die Erdmännchen an der Reihe.
Die
Welt - 15. Apr. 2007
Und
Faultier Mats bewegt sich doch!
Im
Januar machte das Faultier Mats in Deutschland Schlagzeilen: An der Uni
Jena
galt der kleine Stoffel als einfach nur faul. Jetzt, wo er nach
Duisburg
umgezogen ist, hangelt er sich unter der Decke entlang. Zwar in
Zeitlupe, aber
immerhin.
„Das
ist überdurchschnittlich schnell“, sagt Frank Chomik, der im
Duisburger
Zoo
arbeitet. „Er sollte genau das machen, was er gerade tut.“ Der
Tierpflegermeister vermutet, dass es Mats an der Universität
einfach
nicht
gefallen hat. „Er braucht eine reizvolle Umgebung“, erklärt
Chomik.
Spiegel
Online
Krokodil
reißt Tierarzt Arm ab
Ein Tierpark im
taiwanesischen Kaohsiung liefert Bilder ...
Plattlinger
Anzeiger
Problembiber
aus dem Isarmündungsgebiet hat sich im Nürnberger Zoo ...
„Thomas hat sich von Anfang an dort wohl gefühlt“, erinnert sich
Schoger-Ohnweiler an die Ankunft im Nürnberger Zoo.
Westdeutsche
Allgemeine
Zeitung - 16. Apr. 2007
Mäuschen
hat Kohldampf
Pascal
Rösner betreut als Pfleger im Gelsenkirchener Zoo die
Flußpferde Lisa,
Anita,
Suse, Rosel und Ernie. Neben Heike Scherbartt-Wagner, die
sich um die
Schimpansen kümmert, ist Pascal Rösner einer von zwei
Castrop-Rauxeler
Tierpflegern im Gelsenkirchener Zoo. Seine Aufgabe: die Hege und Pflege
der
fünf Flusspferde.
Kleine
Zeitung Online - 16. Apr. 2007
Bunte Tierwelt in Herberstein
Bei prächtigem Wetter konnten sich zahlreiche Besucher über
den
Saisonauftakt im
Tierpark Herberstein und den neuen Superstar, das noch namenlose
Bisonbaby, erfreuen.
Thüringer
Allgemeine - 12. Apr. 2007
Also
doch Eszther
Erneut
ist im Affenpark Straußberg ein Junges nach der Geburt
getötet worden.
Auch die
eingerichtete Geburtenstation für die Kattamütter konnte
nichts ändern.
Was
aber Leiterin Brigitte Dietzel noch mehr schockiert: Der Verdacht der
Biologiestudentin Annika Lürßen von der Universität
Würzburg hat sich
bestätigt
- die Kattadame Eszther ist die Übeltäterin. Vor den Augen
ihres
eigenen einjährigen Jungen biss das Kattaweibchen Eszther
das Neugeborene ihrer Artgenossin Urmel tot.
Lampertheimer Zeitung - 13. Apr. 2007
Kein
Tier
wird von den Eltern verstoßen
Allgegenwärtig ist er: Knut, der kleine Eisbär aus dem
Berliner Zoo. In
dem
Kult um das weiße Pelzknäuel gibt es bereits Lieder,
Fernsehdokumentationen und
Fanartikel. Und die Begeisterung lässt nicht nach. Anlass für
die
LAMPERTHEIMER
ZEITUNG, der Frage nachzugehen, ob es denn im AZ-Vogelpark auch so
einen Knut gibt. Es gibt tierischen
Nachwuchs, der durchaus niedlich ist. Aber keiner ist von seinen Eltern
verstoßen
und erhält dadurch besondere Aufmerksamkeit.
sz-online -
17. Apr. 2007
Rehweißchen
& Knut geht’s gut
Was Berlin sein Knut, ist Sachsen sein Rehweißchen - und wir
haben es
jetzt
weiß auf grün: Das berühmteste Reh Sachsens hat den
Winter gut
überstanden. Morgenpost-Fotograf Andreas Kretschel (38) bekam das
scheue Albino-Wild im
Hirschgrund bei Oberlungwitz vor die Linse.
Aachener Nachrichten -
13. Apr. 2007
Tierpark: Geweihentwicklung ist in vollem Gange
Die
beiden Böcke der Rothirschherde im Alsdorfer Tierpark sind
«oben ohne».
Sie haben sich in den vergangenen Tagen ihre Geweihstangen abgebrochen.
Das bedeutet
jedoch nicht, dass die Tierpark-Mitabreiter in blinden Aktionismus
ausbrechen. Kein
Tierarzt muss verständigt, keine Notoperation vorbereitet werden.
Der
Abwurf der Stangen stellt vielmehr das letzte Stadium in der
Geweihentwicklung
eines jeden Hirsches dar und ist völlig natürlich.
Volksstimme -
17. Apr. 2007
Angela
Beyer, die Namensgeberin des Lamamädchens Tara
Einen ganzen Tag verbrachte Angela Beyer aus Schernikau jüngst im
Stendaler
Tiergarten und fand das " ganz toll ". Der Blick hinter die Kulissen
der Ställe und Gehege bei einer exklusiven Führung war ihr
Gewinn für
die
Namensgebung des kleinen Lamamädchens Tara. Die Volksstimme und
der
Tiergarten hatten im Januar um Namensvorschläge für den
silbergrauen Vierbeiner gebeten, und " Tara " hatte die
größte
Zustimmung gefunden.
Bild.T-Online.de
- 15. Apr. 2007
Massaker
im Streichelzoo
Voller
Wut zeigt Steffen Rose (40) aus Torno (Sachsen) sein totes Zicklein.
Ein Sadist
hat dem wehrlosen Tier die Kehle aufgeschlitzt. „Pünktchen“ war
eine
der
Attraktionen im Streichelzoo, den der Landschaftsbauer jetzt
schließen
will.
Seit Monaten schlägt im Zoo immer wieder ein
Unbekannter zu. Von
dem Tierhasser fehlt jede Spur. Steffen Rose hofft, dass die Polizei
ihn
endlich schnappt. Mittlerweile haben Tierschützer ein Kopfgeld in
Höhe
von 300
Euro ausgesetzt.
sueddeutsche.de - 12.
Apr. 2007
Kleinvieh
macht auch Geld
Nicht
nur Knut bringt Geldsegen: Deutsche Zoos verdienen immer mehr Geld mit
Tierpatenschaften. Die längsten Wartelisten gibt es für
süße Nager, die
stolzesten Preise werden für Dickhäuter fällig.
Besonders gefragt ist
das Erdmännchen. Der jeweilige Zooliebling hat allerdings keinen
Vorteil durch seine
Beliebtheit: Alles fließe in einen
großen Spendentopf.
ORF.at - 12. Apr. 2007
37.000
Euro für den Schutz
der Tiger
Sibirische
Tiger können im Tiergarten Schönbrunn bewundert werden. Der
Tiergarten
engagiert sich aber auch erfolgreich in einem internationalen
Artenschutzprogramm für die bedrohten Tiger. In den vergangenen
fünf
Jahren haben Besucher, Förderverein und die
Schönbrunner-Tiergartengesellschaft 37.000 Euro für den
Schutz der
letzten
wilden Tiger aufgebracht. Nach einer soeben veröffentlichten
internationalen
Statistik hat nur der Zoo von Colchester in Großbritannien mehr
Geld
dafür
aufgebracht. Insgesamt haben sich in den vergangenen fünf Jahren
mehr
als 130 Zoos in 24
Ländern an der Aktion beteiligt und rund 850.000 Euro
zusammengebracht.
Das
Geld wird von der britischen Organisation "21st Century Tiger"
verwaltet.
Yahoo!
Nachrichten - 17. Apr. 2007
Tierparkchef
rettet Tiger vor Ertrinken
Der Chef des Tigerparks im mecklenburgischen Dassow hat einen
weißen
Tiger vor dem Ertrinken gerettet. Wie die «Lübecker
Nachrichten»
berichteten, war das Tier am Wochenende beim Toben mit einem
anderen Tiger in den Wassergraben des Geheges gefallen. Tigerdame
Zamira sei
daraufhin in Panik geraten. Als das Tier plötzlich ganz
untertauchte,
sei der 72 Jahre alte Dieter Farell
ins Gehege gelaufen und ins Wasser gesprungen. Es sei ihm
schließlich
gelungen,
den Kopf des 150 Kilogramm schweren Tigers über Wasser zu halten,
Zamira ans
Ufer zu bugsieren und anschließend am Schwanz aus dem Wasser zu
ziehen.
>hat vielleicht etwas mit der Intelligenz der ingezüchteten
"weißen
Tiger" zu tun? Oder doch mehr eine PR-mäßig aufgebauschte
Begebenheit?
Norddeutsche
Neueste
Nachrichten - 18. Apr. 2007
Es
ging um Minuten
Gleich
zwei weiße kuschlige Vierbeiner sorgten in den vergangenen Tagen
für
helle
Aufregung. Im Tigerpark Dassow in Nordwestmecklenburg war es ein
weißer
Tiger,
der aus Übermut beinahe ertrunken wäre und im Berliner Zoo
zeigte sich
der
muntere und verspielte Eisbär Knut plötzlich müde und
lustlos. Zum
Glück hatte
er nur eine „Zahnkrise“, wie sich herausstellte.
Stern Shortnews - 18.
Apr. 2007
Freizeit: Antwerpen: Zoo fordert, den Blickkontakt mit
Affen
zu vermeiden
Der Zoo in Antwerpen (Belgien) hat vor dem Affenkäfig seit
Mittwoch ein
Schild
aufgestellt mit der Bitte an die Besucher: "Schauen Sie zur Seite, wenn
ein Tier mit Ihnen Kontakt aufnehmen will."
Der Grund
dafür ist, dass der Schimpanse Cheetah bisher von einem Menschen
betreut wurde.
Die Aufzucht verlief ähnlich wie beim deutschen Eisbärenbaby
Knut.
Cheetah soll
nun an die Affen-Gruppe gewöhnt werden.
Um diese
Eingewöhnung zu erleichtern, ist es laut Aussage der
Zoo-Sprecherin
erforderlich, dass der Schimpanse nicht in ständigem Kontakt mit
den
Zoobesuchern steht.
ORF Salzburg - 18.
Apr. 2007
Vier
Meter in Schacht
gestürzt
Im Zoo Salzburg ist am Mittwochvormittag ein Arbeiter in einen engen
Zwischenraum zwischen der Zoomauer und einem Gerüst gestürzt.
Die
Salzburger
Feuerwehr musste den Verletzten aus seiner misslichen Lage befreien.
Krone.at - 12.
Apr.
2007
Kakadu
will
Schokoladeeier ausbrüten
Ein
leicht verwirrter Kakadu hat sich in einem britischen Tierpark auf die
Idee
versteift, ein paar Schokoeier auszubrüten. Das Tier sitzt schon
seit
der
Karwoche auf seinem vermeintlichen Nachwuchs und greift jeden an, der
sich dem
"Nest" nähert. Das so genannte Nest ist nämlich
nichts anderes als eine Schale voller Ostereier aus Schokolade, die die
Betreiber des Tierparks aufgestellt haben, damit die Besucher eine
Kleinigkeit
zum Naschen haben. Richtig herzhaft zulangen konnten die Gäste
aber
nicht, denn
Kakadu-Dame "Pippa" hat die Süßigkeiten schon bald entdeckt,
den
Inhalt mit echten Eiern verwechselt und angefangen zu brüten.
Krone.at - 13.
Apr. 2007
Doch
nicht niedlich
Ein Ameisenbär
hat eine argentinische Tierpflegerin in einem Zoo bei Buenos Aires
angefallen und
sie mit seinen extrem kräftigen Krallen lebensgefährlich
verletzt. Die
20-Jährige
ist wenig später auf der Intensivstation eines Krankenhauses an
Herzversagen gestorben. Kurz vor ihrem Tod ist ihr ein Bein amputiert
worden, was ihr Leben
aber nicht mehr retten konnte. Die mit Schwanz bis zu zwei Meter langen
und 40 Kilogramm
schweren Nasenbären, die nur in Südamerika vorkommen, gelten
als scheue
Fluchttiere.
Fühlen sie sich in die Ecke gedrängt, können sie mit
ihren kräftigen
langen Krallen
an den Vorderbeinen zu tödlichen Angreifern werden.
Vorarlberg Online -
13. Apr. 2007
Argentinien:
Ameisenbär tötete Pflegerin
Eine argentinische
Tierpflegerin ist nach einem ungewöhnlichen Angriff durch einen
Ameisenbär am Donnerstag an ihren schweren Verletzungen gestorben.
Ein
Ameisenbär hat eine argentinische Tierpflegerin in einem Zoo bei
Buenos Aires
angefallen und sie mit seinen extrem kräftigen Krallen
lebensgefährlich
verletzt.
Die 20-Jährige sei wenig später auf der Intensivstation eines
Krankenhauses an Herzversagen
gestorben.
arcor.de - 13.04.2007
Ameisenbär tötet Tierpflegerin
In einem Zoo in Argentinien hat ein Ameisenbär eine Tierpflegerin
angegriffen und getötet. Das zwei Meter lange Tier brachte der
jungen
Frau mit seinen langen, scharfen Krallen so schwere Verletzungen bei,
dass sie im Krankenhaus starb. Solche Vorfälle sind bei
Ameisenbären
selten. Allerdings berichtete eine frühere Pflegerin, das Tier sei
immer schon aggressiv gewesen. Sie habe deswegen gekündigt und die
Zooleitung gewarnt.
NZZ Online - 12. Apr.
2007
Ärzte
nähen
Unterarm nach Krokodilangriff wieder an
Ärzte
in Taiwan haben einem Tierpfleger den Unterarm wieder angenäht,
den ihm
ein
krankes Krokodil abgebissen hatte. Chang Po Yu sei nach der
sechsstündigen
Operation in einem stabilen Zustand. Es bestehe eine 80-prozentige
Chance, dass der Arm nicht vom Körper abgestossen
werde, erklärten die Ärzte weiter. Der 38-jährige Chang
hatte dem
Krokodil im
Zoo der südlichen Stadt Kaohsiung am Mittwoch Antibiotika gegeben,
als
das Tier
ihn angriff und seinen linken Unterarm abriss. Das Krokodil liess die
Beute erst los, als ein Polizist es mit zwei Kugeln
verletzte, wie der Zoo mitteilte. Die dramatischen Szenen wurden im
Fernsehen
übertragen. Das Reptil überlebte die Schüsse und ist
jetzt eine
Attraktion
in dem Zoo.
N24 -
Sonntag, 15.
April 2007
Jakartas
Affen-Mama hat 19 Kinder
Mitten
im Zoo der indonesischen Hauptstadt Jakarta lebt Ulrike Freifrau von
Mengden,
in einem bescheidenen Bungalow, seit 1968. Die 86-Jährige ist
umgeben
von 19
Orang-Utans, ihren "Kleinen", die sie aufpäppelt und für den
Dschungel wieder fit macht. Doch
sie sagt, sie wisse nicht, wie lange noch. Von Mengden kramt ein
vergilbtes
Papier aus der Schublade, mit Stempeln und Unterschriften: "Auf
Lebenszeit, steht hier", sagt sie, und pocht mit ihrer knochigen Hand
nachdrücklich aufs Papier. Auf Lebenszeit darf sie hier wohnen.
Doch
fühlt sie
sich von der Zoo-Direktion an den Rand gedrängt.
Kleine
Orang-Utans bekommt sie nicht mehr. Ältere Tiere werden nicht nach
ihren
Wünschen gepflegt. Mengden
überlegt jetzt, ob sie sich auf die alten Tage woanders
niederlassen
soll.
"Die würden mich am liebsten rausschmeißen", meint sie. "Der
Zoo
schätzt ihre Arbeit sehr", sagt dagegen der Zoo- Sprecher. "Sie
hat
uns einen großen Dienst erwiesen, und wir freuen uns, wenn sie so
lange
bleibt,
wie sie will."
Stern Shortnews - 12.
Apr. 2007
Wissenschaft: USA: Zoo in Atlanta gibt seinen
Orang-Utans Lerncomputer
und Videospiele
Damit die Orang-Utans im Zoo von Atlanta (Georgia) beim Denken und
Lernen beobachtet
werden können, setzen die Wissenschaftler dort nun auf die Technik
des
21. Jahrhunderts.
Die dazu benötigten Geräte wurden in baumähnliche
Strukturen eingebaut.
Nach Angaben von Tara Stoinski, der Leiterin des "Conservation
Partnership"
gibt es viele Forschungsergebnisse über das Lern- und
Denkverhalten von
Schimpansen,
aber die Daten über Orang-Utans sind bislang relativ spärlich
geblieben.
Stormarner
Tageblatt
- 18. Apr. 2007
Meeresforscher
geben Gen-Fischen Asyl
Zwei
Zentimeter groß - aufdringlich orange gefärbt: Rund 70
genveränderte
Zierfische haben in einem Aquarium des Molekular-Labors im
Leibnitz-Institut
für Meereswissenschaften (IFM-Geomar) ein neues Zuhause gefunden.
Experten des
schleswig-holsteinischen Umweltministeriums hatten die
Zebrabärblinge
bei einem
privaten Züchter im Kieler Raum sichergestellt. Die
Tiere haben offenbar auch hierzulande schnell Liebhaber gefunden - denn
sie
leuchten. Die
jüngst gefundenen Fische sind nach Auskunft des Ministeriums in
Schleswig-Holstein nachgezüchtet worden.
Tributes to parrot park founder
Tributes
have
been
paid to the founder of an animal park in Cornwall who died on Saturday
following a long illness. Mike Reynolds established Paradise Park - a
tropical bird garden for parrots - in Hayle in 1973. The park is one of
the county's leading conservation and tourist attractions and Mr
Reynolds set up the World Parrot Trust (WPT) in 1989. The 76-year-old
leaves a widow, son, three daughters, four grandchildren and three
great grandchildren.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
planet.nl
- 18. Apr. 2007
Rotterdamse olifant naar Antwerpen voor seks
Rotterdamer Elefant nach Antwerpen zum Sex
Der Rotterdamer Elefanten-Macho Alexander ist Dienstag unter
Polizeibegleitung nach Antwerpen transportiert worden. Der 5000 kg
schwere Bulle soll dort drei Elefantenkühe schwängern - so
ist die
Absicht.
oradio.be - 18. Apr. 2007
Nieuwe slurf in de Zoo
Ein neuer Rüssel im Zoo
Der Antwerpener Zoo hat zeitlich begrenzt einen neuen Bewohner.
Alexander, ein 29jähriger ungestümer Asiatischer Elefant
leistet den
Elefantenkühen des Zoos Gesellschaft. Alexander soll für
Nachwuchs
sorgen. Der Elefantenbulle hat, man höre und staune, fünf
Monate, um
seine drei Gefährtinnen zu befruchten. Heute kriegt er die Damen
das
erste Mal zu sehen. Auch die Besucher können heute zum erstenmal
Alexander kennenlernen.
nos.nl - 18. Apr. 2007
Van spoorwegtuintje tot stadsdiergaarde
Vom Eisenbahngärtchen zum städtischen Zoo
Der Tiergarten Blijdorp in Rotterdam feiert dieses Jahr sein
150jähriges Bestehen. Heute kam ein Jubiläumsbuch heraus, in
dem die
Geschichte des Tiergartens erzählt wird.
dierennieuws.nl - 16. Apr. 2007
Onverwachte geboorte in Dierenpark Wissel
Unerwartete Geburt im Tierpark Wissel
Im Tierpark Wissel ist letztes Wochenende ganz unerwartet ein
Rotbauchmaki geboren! Die Geburt des Kleinen geschah völlig
überraschend. Die Geburt ist gut verlaufen
und das Jungtier ist kerngesund! Die Rotbauchmakis sind seit Februar im
Tierpark Wissel zu bewundern. Es ist das zweite Mal, daß dieses
Paar
für Nachwuchs sorgte. Voriges Jahr bekam das Paar Zwillinge, die
weiter
bei den Eltern bleiben.
telegraaf.nl - 16. Apr. 2007
Zebraveulen overleden in Artis
Zebrafohlen starb in Artis
Im Artis-Zoo ist Sonntag abend ein Zebrafohlen gestorben. Das Tier war
gerade einen Tag alt. Um halb sieben schien alles noch gut zu gehen,
aber etwa zwei
Stunden später sahen Tierpfleger, daß es nicht mehr am Leben
war. Die
Todesursache ist noch unbekannt. Der Zoo schickt das tote Fohlen an die
Tierärztliche Fakultät der Universität Utrecht, damit es
dort
untersucht wird. Artis erwartet in einigen Tagen Aufschlüsse
darüber,
woran genau das Zebra starb.
crooze.fm - 16. Apr. 2007
WWF-België Schminkt 1594 Jaguargezichtjes
WWF Belgien schminkt 1594 Jaguargesichter
Gestern hat der WWF Belgien den Rekord im Schminken von
Kindergesichtern verbessert. Gut und gerne 1594 Kinder ließen
sich
gestern im Tierpark Planckendael in Muizen bei Mechelen in vier Stunden
durch 65 Schminker in einen Jaguar "verzaubern". Der Rekordversuch
wurde offiziell von einem Gerichtsvollzieher beaufsichtigt. Es ist
zugleich der Startschuß für die Kampagne des WWF Belgien zum
Schutz des
Amazonas-Regenwaldes. Der WWF Belgien hat beschlossen, einen Beitrag
zum Schutz eines genau festgelegten Gebietes im Amazonas-Regenwald zu
leisten. Das Geld, das wir mit der belgischen Amazonas-Kampagne
einsammeln, werden wir in die Juruena Apuì Zone investieren. Das
ist
eine der sechs Zonen, die der WWF als "vorrangig zu beschützendes
Gebiet" im Amazonas-Regenwald auswählte - aufgrund ihrer besonders
reichen Biodiversität.
telegraaf.nl - 13. Apr. 2007
Verboden Apies kijken in Zoo
Blickkontakt zu Affen im Zoo verboten
"Füttern verboten" gab es schon, nun hat der Antwerpener Zoo auch
ein
"Blickkontakt verboten" eingeführt. Wer die Affen besucht, bekommt
den
Rat, Augenkontakt zu vermeiden. "Wenn unsere Affen Kontakt suchen,
blicken Sie einfach weg oder gehen Sie einen Schritt zurück".
Schimpansen oder andere Menschenaffen, die
oft mit Besuchern Kontakt haben, sondern sich nach einiger Zeit
nämlich
von ihren Artgenossen ab.
zibb.nl - 12. Apr. 2007
Giraffe overleden in Artis
Giraffe starb in Artis
Eine der sechs Giraffen im Amsterdamer Artis Zoo ist am Mittwoch
verendet. Ein Tierarzt hat das 21jährige Weibchen Grena
narkotisiert,
da eine Behandlung nötig war. Die Giraffe wachte jedoch nicht
wieder
auf. Ein Artis-Sprecher bestätigte am Donnerstag einen Bericht
dazu in
Het Parool. Das Narkotisieren von Tieren sei immer riskant, so der
Sprecher. Grena habe, wie er sagte, ein "sehr respektables Alter"
erreicht. Sie hinterläßt ein zehn Monate altes Jungtier. Das
Kleine ist
inzwischen selbständig genug, um ohne seine Mutter auszukommen.
Algemeen Dagblad - 12. Apr. 2007
Blijdorp
zet drie gorilla's op het vliegtuig
Blijdorp setzt drei Gorillas ins Flugzeug
Ungeachtet anhaltender Proteste von internationalen
Tierschutzorganisationen werden drei Gorillas aus dem Tiergarten
Blijdorp heute doch in das Flugzeug Richtung China gesetzt. Das
Menschenaffen-Trio - die Weibchen Quenta und Astra sowie das
Männchen
Dango - hat als Zielort den Zoo Shanghai. Der Tierschutz Niederlande
und die deutsche Tierschutzorganisation Pro Wildlife befürchten,
daß
die Tiere in China nicht gut betreut werden. Laut Tiergarten Rotterdam
sind alle Genehmigungen vorhanden und das neue Affengehege in Shanghai
fertiggestellt. Pro Wildlife, das regelmäßig Kontakte zu
Tierschützern
in China hat, stellt allerdings fest, daß die Gorillaunterkunft
noch
nicht bereit ist für den Empfang der erwachsenen Primaten. Weiter
nennt
diese Organisation es riskant, daß Blijdorp die Tiere an Shanghai
verschenkt hat. Dadurch fallen sie nicht mehr unter die Aufsicht einer
internationalen Organisation, die Zuchtprogramme koordiniert und nach
dem Wohl gefährdeter Tierarten sieht. Blijdorps Sprecherin
Constance
Alderlieste wollte die genaue Abflugzeit gestern nicht preisgeben,
damit der Tiertransport ‚so wenig stressig wie möglich
verläuft'. Niels
Dorland vom
Tierschutz der Niederlande findet, daß Blijdorp
Geheimniskrämerei
betreibt. Ein Rotterdamer Tierpfleger reist heute mit den Tieren
mit, ein anderer sitzt bereits in Shanghai, um eine makellose Ankunft
der Gorillas zu regeln.
Algemeen Dagblad - 13. Apr. 2007
Gorilla's
eten Chinees in Shanghai
Gorillas essen chinesisch in Shanghai
Das Blijdorper Gorilla-Trio Dango, Quenta und Astra ist nach einer
langen Flugreise sicher in Shanghai gelandet. Die drei Rotterdamer
Gorillas essen in China anders als hier. Wie ein Sprecher des
Rotterdamer Tiergartens sagt, fühlen die Primaten sich schon
ziemlich
heimisch in dem chinesischen Zoo. Um die Umstellung von Rotterdam auf
Shanghai so flexibel wie möglich verlaufen zu lassen, sind die
Gorillas
in der letzten Zeit in Blijdorp an Futter gewöhnt worden, das sie
im
Shanghaier Zoo erhalten. Die Primaten sind Donnerstag frühmorgens
in
Kisten nach Shanghai geflogen. Ein Blijdorp-Mitarbeiter hat sie
während
des Fluges begleitet. Zur Zeit sind sie pflichtgemäß in
Quarantäne
untergebracht
- im Gorillahaus, in dem sie später leben werden. Der Transport
der
Menschenaffen steht seit Monaten unter scharfer Kritik.
Tierschutzorganisationen befürchten, daß die Primaten in
China schlecht
behandelt werden. Im Shanghaier Zoo sollen selbst Zirkusnummern mit
geschützten Tierarten aufgeführt werden. Blijdorp, das die
Gorillas an
die Schwesterstadt von Rotterdam verschenkte, hat derartige
Mißstände
immer abgestritten. Der Shanghai-Transport fand statt mit
Zustimmung der EAZA, die verantwortlich ist für alle
europäischen
Erhaltungszuchtprogramme (EEPs) und Zuchtbücher. Obwohl Dango,
Quenta und Astra aus Europa abgereist sind, nehmen sie am Gorilla-EEP
teil. Mit anderen Worten, geht in China etwas schief mit den Tieren,
dann kann Europa noch eingreifen.
gelderlander.nl
- 12. Apr. 2007
Streep door uitbreiding Zoo Parc
Strich durch die Erweiterung des Zooparks
Die Erweiterung des Zooparks Overloon um 5 ha ist fraglich. Der
Staatsrat hat gestern Beschwerden von Umwohnenden gegen die Erweiterung
für begründet erklärt. So fürchtet Nachbar und
Schweinehalter Franken,
selbst nicht mehr expandieren zu können. Der oberste
Verwaltungsrichter
ist der Auffassung, es sei nicht vertretbar, daß der Tiergarten
an der
Seite erweitert wird, an der sich der Landwirtschaftsbetrieb befindet,
der bereits für Gestanksbelästigung sorge. Nach der
Erweiterung
überschneiden sich die Geruchsbelästigungen. In dem Areal von
5 ha, das
ausgebaut
werden soll an der Rückseite des Parks - insgesamt verfügt
der
Tiergarten über 12 ha - sollten zwei neue Lebensräume
für acht Geparden
entstehen sowie eine neue Steppe für Kamele, Onager, Kropfgazellen
und
Yaks. Die Konturen des Erweiterungsgeländes sind durch Bepflanzung
bereits sichtbar. "Das ist natürlich sehr ärgerlich für
uns", reagiert
eine Sprecherin des Zooparks, der im April 2000 eröffnet wurde und
auf
steigende Besucherzahlen verweisen kann. "Es ist schwer, jetzt schon
die Konsequenzen für den Park zu überblicken. Aber wir gehen
davon aus,
daß die kontinuierliche Entwicklung des Parks nicht auf dem Spiel
steht". Der Sprecherin
zufolge hat der Strich durch den Plan des Zooparks keine Folgen
für die
Erweiterungspläne an der Vorderseite des Parks. Da sollen u.a. ein
Schmetterlingsgarten und ein Naturtransferium entstehen. Das Vorhaben
befindet sich laut Zoo immer noch in der Planungsphase.
De Gelderlander - 13. Apr. 2007
Boxmeer ziet toch kansen voor uitbreiding Zoo Parc
Overloon
Boxmeer sieht doch Chancen für eine
Erweiterung des Zooparks
Overloon
Mit einer flexiblen Regelung der Geruchsbelästigung in der Hand
glaubt
die Gemeinde Boxmeer eine Chance zu sehen, den Erweiterungsplan des
Zooparks Overloon doch noch durch die höchsten gerichtlichen
Instanzen
zu schleusen. "Das neue ‚Stinkgesetz' bietet uns mehr
Möglichkeiten,
die Erweiterung doch ordnungsgemäß durchzulassen. Das werden
wir nun
untersuchen", reagiert die Beigeordnete Hermien van den Brandt. Die
alte ‚Stinkgesetz' ist im Januar ersetzt worden durch
das ‚Duftgesetz'.
vrtnieuws.net
- 12. Apr. 2007
Olmense Zoo vrijuit voor bijtincident
Zoo Olmen unschuldig an Zwischenfall mit
Bengaltiger
Den Zoo in Balen-Olmen trifft keine Schuld an den Verletzungen, die
eine Zooführerin vor fünf Jahren erlitt. Das hat das
Antwerpener
Berufungsgericht entschieden. Die Frau arbeitete als Freiwillige im
Olmense Zoo. Vor fünf Jahren wurde sie während einer
Führung von einem
Bengaltiger angefallen. Als sie dicht am Tigerkäfig stand, wurde
sie
von einem der Tiere angegriffen. Die Frau verlor ein Auge und erlitt
schwere Verletzungen im Gesicht. Die Frau reichte eine Strafanzeige
gegen den Olmense Zoo, weil die Absicherung des Tigerkäfigs
unterdurchschnittlich gewesen sei und forderte Schadenersatz. Sie
muß
nun selbst aufkommen für die Kosten der medizinischen
Behandlung.
hln.be - 12. Apr. 2007
Olmense
Zoo blij met vrijspraak
Zoo Olmen froh über Freispruch
Der Direktor des Zoos in Olmen reagierte erleichtert auf den Freispruch
des Berufungsgerichts in Antwerpen. "Alles in allem habe ich das ja
geahnt", sagt Direktor Charles Verheyen. "Ich habe mir niemals wirklich
Sorgen gemacht. Die Frau war selbst zu leichtsinnig". Ihre Verteidigung
führte unter anderem eine mangelhafte Sicherung an, um das Gericht
zu
überzeugen. "Ein Teil der Aussagen war falsch", sagt Verheyen. So
fand
der Zoo bestimmte Zeugen sehr unglaubwürdig, weil sie Freunde des
Opfers waren.
telegraaf.nl - 14. Apr. 2007
Dierentuinen zetten zich in voor bedreigde dieren op
Madagascar
Zoos setzen sich für Madagaskars bedrohte
Tierwelt ein
Rote Varis und Kattas genießen das schöne Wetter. ... Ihr
Leben ist
prima, aber das von ihren Vettern auf Madagaskar sieht weniger
blühend
aus. Auf dieser afrikanischen Insel muß schnell etwas geschehen,
sonst
muß befürchtet werden, daß einmalige Tier- und
Pflanzenarten massenhaft
aussterben. Dieses nicht zu überhörende Signal ließ der
Schweizer
Biologe und Affenentdecker Dr. Urs Thalmann hören, als die
Naturschutzkampagne für Madagaskar in den europäischen
Tiergärten
startete, an der sich auch alle Niederländischen Zoos beteiligen.
Thalmann, der Geschichte schrieb durch die Entdeckung des sogenannten
John-Cleese-Makis, einer neuen Lemurenart auf Madagaskar, schlägt
nicht
ohne Grund Alarm. Inzwischen sind auf Madagaskar 85 % der
natürlichen
Vegetation verschwunden. Der Lebensraum von zahllosen einzigartigen
Halbaffen z.B. ist hiermit auf ein Minimum beschränkt- ...
Schließlich
soll der Ökotourismus nach Madagaskar angeregt werden. Die
einheimische
Bevölkerung kann durch den aufkommenden Tourismus langfristig die
Naturreichtümer genießen - ohne die Wälder zu
vernichten. Und die
Touristen können allein auf Madagaskar den neu entdeckten
Cleese-Wollmaki bewundern, denn diese Tierart lebt in keinem einzigen
Zoo der Welt.
Russische
Meldungen
RIO
Panorama - 17. Apr. 2007
Гость
поневоле
Gast wider Willen
Ein Jungtier der Largha-Robbe wurde am Ufer von jungen Leuten gefunden,
die den Strand "Isumrudnyj bereshok" ["Smaragdsträndchen"] im
Gebiet
der kleinen Meeresbucht Pestschanaja säuberten. Nach erfolglosen
Versuchen, die Robbe zurück ins Meer zu jagen, riefen die
"Strandarbeiter" den Rettungsdienst an, dessen Mitarbeiter die
völlig
entkräftete kleine Robbe in den Zoo des Stadtparks Nachodka
brachten.
Wie der Direktor des Stadtparks Nachodka Alexandr Katajew mitteilte,
ist die Largha-Robbe kein so seltener Gast an den Küsten von
Wladiwostok und Nachodka. Es ist bekannt, daß diese Art von
Meerestieren nur im Japanischen Meer anzutreffen ist. Sie bewohnt
bevorzugt seichte Buchten, kleine Inseln und einzelne Felsklippen in
Ufernähe. ... Was das Findelkind anbetrifft, so wurden am Vortage
im
Aquatorium des Strandes an der Pestschanaja-Bucht auch Schwertwale
gesichtet. Das Robbenjunge war nicht nur ängstlich und
entkräftet, sein
Magen war übervoll mit Produkten der erdölverarbeitenden
Industrie. Das
Wasser in der Wanne, in der die kleine Robbe die Nacht verbrachte, war
am Morgen mit einer dünnen Schicht von
Erdölrückständen bedeckt. Die
Mitarbeiter des Parks versuchen, die kleine Robbe gesund zu pflegen,
doch außer Milch kann sie noch nichts zu sich nehmen. Im vorigen
Jahr
gelangten auf die gleiche Art und Weise in den Zoo Nachodka vier
Jungtiere der Largha-Robbe, von denen drei gerettet werden konnten.
Komsomolskaja Prawda Nowosibirsk - 16. Apr. 2007
Охотник подарил
медвежонка
зоопарку
Jäger schenkte dem Zoo ein Bärenjunges
Es ist der nächste Neuzugang im Zoo, ein unerwarteter diesmal. Ein
Jäger aus Nowosibirsk, den niemand kannte, kam in der vorigen
Woche mit
einem winzigen Bündel in den Zoo. Dieses Bündel krabbelte und
schnaufte
leise .. ein lebendiger kleiner Braunbär! Der Mann erklärte,
daß er,
als er in der Taiga jagte, drei Bärenjunge fand und
beschloß, diese zu
retten, denn ohne Mutter wären die kleinen Petze wahrscheinlich im
Walde zugrunde gegangen. "Zuerst hielt ich sie bei mir zu Hause",
erzählte der Jäger den Mitarbeitern des Zoos. "Aber jetzt
muß ich
umziehen, und überhaupt ist es nicht so bequem, die Bären
daheim zu
halten. Einen habe ich in den Zoo Omsk gebracht, den zweiten in einen
Zirkus, und der hier, Shorka, ist bislang obdachlos. Nehmen Sie ihn?"
Im Zoo begriffen sie: der Mann verschweigt mit Absicht etwas,
höchstwahrscheinlich hat er auf der Jagd die kleinen Petze selbst
zu
Waisen gemacht, indem er die Bärin erschoß. Aber das
lebendige Geschenk
nahmen sie - solche "Bündel" werden in jedem Frühjahr zu
Beginn der
Jagdsaison in den Zoo gebracht.
kommersant.ru - 13. Apr. 2007
На Ямале
появится
«Журавлиный» парк
Auf der Jamal-Halbinsel entsteht ein "Kranichpark"
Im Rayon Schurymkar des Autonomen Kreises der Jamal-Nenzen soll ein
Naturpark für Kraniche entstehen..Wie der Präsident des
gesellschaftlichen Fonds "Sterch" Alexandr Jermakow mitteilte,
müssen
jetzt die Dokumente für das Projekt bestätigt werden. Der
Park kann im
zweiten Quartal des laufenden Jahres gegründet werden. Der
weiße
sibirische Kranich, der Schneekranich, nistet nur im Norden
Westsibiriens und in Jakutien. Er steht auf der Roten Liste
Rußlands,
auf der Roten Liste vieler Subjekte der Russischen Föderation
sowie auf
der Liste der besonders zu schützenden Arten von mehr als zehn
Ländern
des nahen und fernen Auslands. Die zahlenmäßig kleinen
indigenen
Völker, die im Brutgebiet des Schneekranichs siedeln, betrachten
ihn
als heiligen Vogel.
itartass.ur.ru - 10. Apr. 2007
Природный
парк
журавлей
создается в
ЯНАО
Naturpark für Kraniche im Autonomen Kreis der
Jamal-Nenzen
Im Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen wird ein Naturpark für
Kraniche
geschaffen. Wie der ITAR-TASS-Korrespondent vom Präsidenten des
gesellschaftlichen Fonds "Sterch" ["Schneekranich"] Alexandr Jermakow
erfuhr, handelt es sich um ein regionales geschütztes Territorium
mit
einer Fläche von 347.000 ha. "Die Hauptaufgabe besteht darin, das
Areal
so festzulegen, daß sich innerhalb dieses Territoriums das
international bedeutsame staatliche Kunowatskij-Wildreservat befindet,
in dem der weiße sibirische Kranich, der Schneekranich, nistet",
bemerkte Jermakow. ... Der Schneekranich steht auf der Roten Liste
gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion IUCN, in der Anlage I
des
Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES, auf der Roten Liste
Rußlands (1. Kategorie) und auf einigen Roten Listen von
Subjekten der
Russischen Föderation. Im Jahre 1993 unterzeichneten Indien, Iran,
Aserbaidshan, Afghanistan, Kasachstan, Pakistan, Turkmenistan,
Usbekistan ein internationales Abkommen zur Rettung des Vogels.
Rußland
steht international besonders in der Pflicht - als einziger Staat, in
dem der weiße Kranich Nachwuchs aufzieht.
gpu.ua - 16. Apr. 2007
Кенгуренятам
еще не
придумали
имен
Für die Känguruhkinder wurden noch keine
Namen ausgedacht
Im Kiewer Zoo gibt es den ersten Frühjahrsnachwuchs - zwei
Känguruhs
und ein Stachelschwein. "Es ist schwer für uns zu sagen, wann
genau die
Känguruhs geboren wurden", bekennt der Leiter der Huftierabteilung
des
Zoos Igor Marijtschuk, 33 Jahre alt. "Wir erfuhren von ihnen, als wir
sahen, wie die Kleinen aus dem Beutel herausschauten. Namen haben wir
ihnen noch nicht gegeben." Zum Sonntag wurden schon fast alle Tiere des
Kiewer Zoos, sogar die wärmeliebenden Elefant, Nashorn, Antilopen
und
Giraffen aus den Winterquartieren in die Freigehege gebracht. "Jeden
Morgen entscheiden wir je nach Wetter, ob wir sie herauslassen oder
nicht.
vesti.ru - 15. Apr. 2007
Из
болгарского
зоопарка
сбежали
два
медведя
Aus bulgarischem Zoo entliefen zwei Bären
Aus dem Zoo der bulgarischen Stadt Blagojewgrad sind am Sonntag zwei
Bären entlaufen. Wie Zoo-Direktor Mintscho Pendshakow mitteilte,
zerbrachen die drei Jahre alten Bären Kalina und Jawor das
Eisengitter
sowie die hölzerne Pforte und verließen das Territorium des
Zoos. Das
Areal, in dem es zu diesem Zwischenfall kam, war praktisch
augenblicklich von allen Seiten umzingelt von Polizei, Zoo-Mitarbeitern
und Vertretern der bulgarischen Gesellschaft der Jäger und
Fischer. Die
Tiere wieder einzufangen und in die Käfige zurückzubringen
dauerte etwa
fünf Stunden. Nach einer Information von ITAR-TASS wurden die
Bären mit
Hilfe von Spezialpatronen, die ein starkwirkendes Schlafmittel
enthielten, außer Gefecht gesetzt und danach in den Zoo gebracht.
Weder
Tiere, noch Menschen kamen zu Schaden.
Vzgljad - 14. Apr. 2007
В
Ташкенте
сотрудника
зоопарка
затоптал
слон
In Taschkent Tierpfleger von Elefant zertreten
Ein Mitarbeiter des Zoos in Taschkent starb, als er das Gehege des
Elefanten säuberte. Das Tier warf ihn zu Boden und trat ihn tot.
Das
erfuhr "Interfax" am Samstag von einem Vertreter der
Zoo-Administration. "Dieser Mitarbeiter säuberte gewöhnlich
das Gehege,
ohne das Tier wegzusperren, und es gab keinerlei Ausschreitungen.
Diesmal jedoch wurde der Elefant unerwartet aggressiv, warf den
Menschen zu Boden und trat ihn zu Tode", sagte der
Gesprächspartner der
Agentur. Seinen Worten nach ist das der erste derartige Fall im
Taschkenter Zoo.
Tiger - gerettet?deita.ru - 16. Apr. 2007
Тигр
обойдется
браконьерам
кругленькую
сумму
Tiger kostet Wilderern eine hübsche Summe
Die russische Naturaufsichtsbehörde schlägt vor, die Strafe
für die
illegale Jagd auf Amurtiger und Amurleoparden auf mehr als das
Zehnfache zu erhöhen. Es ist die Rede von einigen zehntausend
Dollar
für ein getötetes Exemplar, teilt "Echo-DV"mit. Wir erinnern
daran, daß
zur Zeit ein Wilddieb für ein getötetes Tier maximal 2000
Rubel zahlen
muß. Nach Angaben der Spezialinspektion "Tiger" wurden im Jahre
2007
bereits etwa zehn Tiger getötet. In der gleichen Zeit teilten die
Ökologen des WWF mit, daß der Amurtiger nicht mehr vom
Aussterben
bedroht ist.
rian.ru - 13. Apr. 2007
За
попытку
продажи
чучела тигра
китаец приговорен
к 10 годам
Chinese erhielt zehn Jahre Gefängnis für
den Versuch, einen
ausgestopften Tiger zu verkaufen
Der Einwohner der Provinz Heilongjiang im Nordosten Chinas Wan Ju-jin
wurde von einem einheimischen Gericht zu zehn Jahren Freiheitsentzug
verurteilt wegen illegalen Erwerbs und versuchten Verkaufs von
Erzeugnisse aus Tieren, die vom Aussterben bedroht sind. Wie die
Agentur Xinhua schreibt, erwarb Wan Ju-jin im Jahre 2004 für
35.000
Yuan (4.000 Dollar) auf dem Antiquitätenmarkt in der Stadt Daqing
den
ausgestopften Balg eines Südchinesischen Tigers, der fast zwei
Meter
lang war. Anfangs wurde der Balg in einem Lagerraum aufbewahrt, doch
Mitte September 2006 beschloß Wan Ju-jin, die Ware zu verkaufen.
Während der Suche nach einem Käufer nahmen ihn Mitarbeiter
der
Forstpolizei fest. Eine sachverständige Begutachtung ergab,
daß für die
Herstellung des Balgs ein Tier getötet wurde, das vom Aussterben
bedroht ist und unter staatlichem Schutz und Bewachung steht. Auf der
Welt gibt es nur noch weniger als 100 Südchinesische Tiger. Neben
der
zehnjährigen Gefängnisstrafe erhielt Wan Ju-jin eine
Geldstrafe in Höhe
von 20.000 Yuan (2.600 Dollar).
russianlondon.ru - 13. Apr. 2007
WWF: Амурские
тигры
спасены
WWF: Amurtiger gerettet
Ökologen des World Wildlife Fond (WWF) teilen mit, daß der
Amurtiger,
der größte Vertreter aus der Familie der Katzenartigen,
nicht mehr vom
Aussterben bedroht ist. Die Population dieser großen und
schönen Tiere
war zahlenmäßig in den letzten 100 Jahren nie so groß
wie heute. Lange
Zeit war der Amurtiger vom Aussterben bedroht. Die Jagd auf den Tiger
und die Verringerung seines natürlichen Verbreitungsgebiets
führten
dazu, daß Mitte des vorigen Jahrhunderts in der Welt insgesamt
vierzig
Exemplare überlebt hatten. Der Amurtiger wurde auf die Rote Liste
gesetzt und seit Mitte der 1990er Jahre arbeitete der WWF mit den
russischen Behörden an der Wiederherstellung der Population dieser
Tiere. Alexej Waisman vom WWF sagt, daß im Fernen Osten jetzt 480
bis
520 Tiger leben. Das ist das Maximum, das die sogenannte Nahrungskette
verkraften kann. Doch müssen die Tiere nach wie vor geschützt
werden,
so der Vertreter des WWF, da in China den Knochen des Amurtigers
Heilkräfte zugeschrieben und diese sehr hoch geschätzt
werden. "Das
Skelett eines Amurtigers können Wilddiebe in China für 5.000
Dollar
verkaufen", betonte Alexej Waisman. Daß die Population des
Amurtigers
sich stabilisiert, wurde erstmals 2005 bekannt, als im Verlaufe des
Winters die Fernost-Vertretung des WWF in den Regionen Primorje und
Chabarowsk eine Zählung des Bestands an Amurtigern
durchführte.
regnum.ru - 13. Apr. 2007
Росприроднадзор
планирует в
десятки раз
увеличить
штрафы за
добычу
редких
животных
Russische Naturaufsichtsbehörde plant, die
Strafen für den
Fang seltener Tiere auf mehr als das Zehnfache zu erhöhen
Es ist der Beginn einer neuen Etappe in der gemeinsamen Arbeit der
Naturschutzbehörden Rußlands und Großbritanniens sowie
von
Nichtregierungsorganisationen (der russisch-britischen Stiftung "Amur",
der Internationalen Gruppe von Zootierärzten IZVG, des
Internationalen
Tierschutzfonds IFAW u.a.), die auf die Rettung seltener Tiere
orientiert ist - des Amurtigers und des Amurleoparden. ... Seinen
Worten nach beinhaltet das Programm, dessen Realisierung demnächst
beginnt, biologisches Monitoring und Kontrolle der Veränderungen
der
Population. Außerdem wird laut Oleg Mitwol am 17. April auf
Kamtschatka
im Kronozki-Biosphärenreservat eine auswärtige Arbeitstagung
von
Vertretern des Ministeriums für Naturressourcen und der Russischen
Naturaufsichtsbehörde durchgeführt, die sich beschäftigt
mit der
Ergreifung dringender Maßnahmen zum Schutz der Tiger und
Leoparden
sowie ihrer Lebensräume in Rußland. Im Verlaufe der Tagung,
so erwartet
man, wird die Frage aufgeworfen über die Wiederherstellung der
Kontrollfunktionen der Staatlichen Spezialinspektion "Tiger" sowie
über
eine deutliche Erhöhung der Strafen für Wilddieberei an
seltenen
Tierarten.
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