|
Liebe
Leser,
sind es nun das fast zu gute und verdächtig warme Wetter, Ostern,
der
anhaltende "allgemeine Zooboom" oder der K***-Hype, der die
Besucherzahlen überall so steigen läßt? Jedenfalls kann
man das
Fernsehen einschalten, wann immer man will: Zwischen den ohnehin
bereits flächendeckenden Soaps bringt nun auch jedes Magazin, jede
längere Nachrichtensendung und jede Gesprächsrunde geradezu
zwanghaft
ein Zoothema (selbst die Kabarettisten können sich dem nicht
entziehen). Kein sonst noch so unbeachtetes Tierkind bleibt von Kameras
verschont. Auch hier klingelt ständig das Telefon, weil sich
Journalisten über Zuchtbemühungen, Naturschutz und die
generelle
Entwicklung der Zoos informieren möchten - von den E-Mail-Anfragen
ganz
zu schweigen. Als wäre hier die gemeinsame Pressestelle der
Zooverbände...
Interessant, daß die nach eigenem Verständnis kritischeren
Medien nun
darauf gestoßen sind, daß manche Zoos - Berlin steht da
keineswegs
allein - die Verwendung ihrer Medienunterlagen, aber auch den Zugang
zum Gelände nur für ihnen "genehme" Berichterstattung
freigeben. Eine
seit Jahrzehnten gängige Praxis. Der nachvollziehbare Wunsch nach
Kontrolle kollidiert natürlich mit dem Verständnis von
Unabhängigkeit
der Journalisten (die sind da zu Recht empfindlich), und das alles in
einer Grauzone zwischen Urheberrecht, Hausherrenrecht und
journalistischer Meinungsfreiheit.
Inwieweit beispielsweise zulässig ist, daß manche Zoos die
Veröffentlichung von bei ihnen gemachten Fotos einschränken
(deren
Urheberrecht natürlich der Fotograf, nicht der Zoo besitzt), im
Kleingedruckten von Fotowettbewerben die Rechte an allen eingesendeten
Fotos erlangen oder gar eine "Freigabe" redaktionell verfaßter
Texte
erst nach Gegenlesen zugestehen wollen, ist meines Wissens juristisch
völlig ungeklärt (vielleicht weiß ein Leser mehr?).
Auch bei unserem
Zooführer hatten wir es sicher mit einigen Dutzend Parks zu tun,
die
"ihren" Text teilweise recht deutlich fordernd gegenlesen wollten. Bei
über 500 Zoos eine völlig unpraktikable Sache, selbst wenn
wir ein
solches Ansinnen gutheißen würden.
Ein schönes Sommerwochenende! - auch die Zoo-AG macht sich auf zur
Zoo-Exkursion.
Dirk Petzold

Warnschild
vor
einem Reptilien-Insekten-Haus in Südengland
|
|
|
| Zoos –
Meldungen |
SWR
Nachrichten -
6. Apr. 2007
"Knut-Effekt"
in den Zoos der Region
Der Rummel
um das Eisbär-Baby Knut und zahlreiche Zoo-Doku-Serien im
Fernsehen
bescheren auch
den Zoos in der Region mehr Besucher. Es gebe derzeit einen
regelrechten Zoo-Boom,
sagte der Direktor des Landauer Zoos, Jens-Ove Heckel. Im Frühjahr
lockten zudem viele Jungtiere die Schaulustigen an die Gehege. Auch
wenn kein kleiner Eisbär dabei sei, könnten die Zoos volle
"Kinderstuben"
mit vielen exotischen und einheimischen Tierkindern präsentieren.
Wochenanzeiger
Herford - 5. Apr. 2007
Besucherboom
zu Saisonbeginn im Osnabrücker Zoo
Nach dem Rekordjahr 2006 mit insgesamt 710.000 Besuchern kann der Zoo
im neuen Jahr
bedingt durch die milde Witterung einen erneuten Besucherboom
verzeichnen. Allein
am letzten Sonntag strömten weit über 10.000 Besucher in den
Zoo.
Angelockt durch
das traumhafte Wetter, die umfangreichen überregionalen
Werbekampagnen
und nicht
zuletzt durch die umfangreichen Investitionen der letzten Jahre
passierten seit
Jahresbeginn über 150.000 Besucher den Zoo und damit mehr als 35%
im
Vergleich zum
Vorjahr. Der Zoo Osnabrück verfügt
neben dem
Hannover Zoo mit derzeit über 70.000 Abonnenten über den
höchsten
Jahreskartenanteil
in ganz Deutschland und liegt damit weit über dem Niveau so
großer Zoos
wie Berlin,
Frankfurt, München oder Stuttgart! Noch im
Juni sollen
mit der Eröffnung der neuen, großzügigen Nashornanlage,
die eines der
schönsten
Gehege im Zoo wird, die Bauarbeiten am „Tal der grauen Riesen“
abgeschlossen werden.
Zeitgleich beginnen die Baumaßnahmen am unterirdischen Zoo. Die
Eröffnung ist für Saisonbeginn 2009 geplant. Nur
ein Jahr später soll dann bereits die Zooerweiterung mit
Fertigstellung der
afrikanischen Erlebniswelt Takamanda abgeschlossen sein.
Der
Spiegel
Eisbären-Wahnsinn:
Knut sorgt für Zoo-Boom - und Zirkus-Frust - Nachrichten
"Es gibt derzeit einen Zoo-Boom in Deutschland",
sagte der Direktor des Landauer Zoos, Jens-Ove Heckel. In Tierparks in
ganz Deutschland strömen Menschenmassen zu Baby-Lamas, Mufflon-
und
Giraffen-Kindern. "Bei den Braunkopf-Klammeraffen haben wir sieben
Jungtiere, die man toll beobachten kann", schwärmt Zoo-Direktor
Heckel.
Auch der Direktor des Zoos im saarländischen Neunkirchen, Norbert
Fritsch, freut sich über den Knut-Effekt. Das gute Wetter tue sein
übriges: "In diesem Jahr liegen wir wegen der milden Temperaturen
schon
weit über den Vorjahreswerten", sagt Fritsch. Doch es gibt auch
Neider.
Beim Circus Barelli etwa, der derzeit in
Berlin gastiert, beschwert man sich bitterlich, der freche Eisbär
stehle den Zirkus-Tieren und -Artisten komplett die Schau. Als der
Zirkus vor zwei Jahren in der Stadt war, sei der Besucher-Andrang
größer gewesen. Ob dies freilich nur die Schuld eines
kleinen Eisbären
ist, ist mehr als fraglich.
TLZ
- 5. Apr. 2007
Milder Winter beschert Erfurter Zoo gute Besucherzahlen
Der milde Winter hat dem Erfurter Zoo in den ersten drei Monaten ein
großes Besucherplus
beschert: Mit rund 51 700 Menschen seien mehr als doppelt so viele
Gäste gezählt
worden als Anfang 2006, sagte Zoodirektor Norbert Neuschulz am
Donnerstag in Erfurt.
Am Ostersamstag beginnt die offizielle Saison mit der traditionellen
Abendführung
auf den Roten Berg. Für Kinder, die ihren Osterspaziergang im Zoo
machen, wollen
die Mitarbeiter bunte Eier verstecken.
Holsteinischer
Courier - 10. Apr. 2007
Bärig
was los im Tierpark - auch ohne Knut
"Ich habe eine rosa Karte!" Gleich am neuen Elchgehege
reicht
Svenja Ehmke ihr Ticket durch das runde Loch im rosa Osterei und
bekommt prompt
eine Tüte Osterleckereien. Rund vier Zentner
Süßigkeiten liegen für den
Besucheransturm bereit, schätzt Tierparkchef Dr. Peter Drüwa.
Die
Fütterungen sind das spannende Highlight an diesem Tag:
Erdnüsse,
Karotten,
Bananen für die Affen, Biber und Waschbären, "Eisbomben"
für die
Eisbären - und "Heringe satt" für die Seehunde. Tierpark-Chef
Dr. Peter
Drüwa zieht am Ende der Feiertage Bilanz: "Es war
ein durchaus positives Oster-Wochenende mit mehr als 11000 Besuchern...
Von dem Knut-Phänomen profitiert der Tierpark nach
Ansicht von Drüwa übrigens nicht. Allerdings: Die kleinen
Stoff-Eisbären verkaufen sich
neuerdings auch in Neumünster etwas besser.
20minuten - 9.
Apr. 2007
Zolli
und Grün
80: Viele
Besucher
Rekord-Besucherzahlen
im Zolli über die Ostertage: Von Karfreitag bis Ostermontag war
der Zoo
bei
jeweils rund 20 Grad eines der beliebten Ausflugsziele der Region.
«Wir
hatten am Ostersonntag 4500 Besucher und am Karfreitag rund 6000. Das
sind
deutlich mehr als all die Jahre zuvor», sagt Felicia Renz vom Zoo
Basel.
Zoo
ist mehr als eine Arche Noah
FR-online.de - Frankfurt,Germany
Der Zoo Frankfurt steht vor einer Neuorientierung. Mit diesem
Auftrag wurde nach dem Ausscheiden von Direktor Christian Schmidt Bernd
Schildger von der Stadt als wissenschaftlicher Berater
engagiert. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) liefert dazu
eigene Ideen.
Christof Schenck, Geschäftsführer der ZGF, sieht seine Vision
durch
Knut bestätigt: Naturschutz
und Zoologische Gärten arbeiten Hand in Hand. Genau so
wünscht er sich
die Zukunft für den Frankfurter Tiergarten. Nach wie vor steht die
Förderung des Zoos in ihrer Satzung, erst jüngst
spendierte sie zwei Millionen Euro für das Bonoboland. Diese
Verzahnung
qualifiziert nach Schencks Meinung den Frankfurter Zoo dafür, ein
echter "Naturschutz-Zoo" zu werden. Er sollte keine Menagerie sein,
kein "Lebendes Museum" mit Tierarten, auch keine "Arche Noah" für
Tierarten.
Diese
Aufgaben wurden von anderen Tiergärten übernommen. Hannover
beispielsweise habe sich für einen Freizeit-Zoo entschieden,
Leipzig
für einen Wissenschafts-Zoo. Der Zoo Frankfurt, in der Innenstadt
beengt untergebracht, könnte an lebenden Tieren
belegen, was die ZGF und der Dachverband BioFrankfurt international
leisten. "Wir denken nur über das nach, was der
Weltverband der Zoos und Aquarien selbst formuliert hat", sagt Schenck.
Sie setzen Nachhaltigkeit sowie Sozial- und Umweltverantwortlichkeit
zum Ziel. "Kein einziger Zoo in Deutschland hat das bis jetzt in aller
Konsequenz umgesetzt". Der Chef der Gesellschaft will einem
künftigen
Zoodirektor nicht vorgreifen. Aber er kann sich gut vorstellen, wie ein
solcher
"Zoo aus einem Guss" aussehen könnte. Das beginnt bereits mit der
Architektur der Anlagen. Ökologische Baumaterialien,
umweltverträgliche
Energieversorgung, der gesamte "Stoffwechsel" des Mikrokosmos Zoo samt
Ver- und Entsorgung müsste beispielhaft werden. In
einem Naturschutz-Zoo würde Bildung ganz obenan stehen. Ohne
Schwarzmalerei zu betreiben, sollten nach ZGF-Ansicht insbesondere
Kinder und Jugendliche auf den Zustand ihres Planeten aufmerksam
gemacht werden. Und jeder Zoobesucher sollte erfahren, was er selbst
zum Erhalt der Artenvielfalt tun kann.Erste Schritte sind, wie
Schenck sagt, bereits unternommen worden. Bereits 1999 erschien die
Broschüre "Zukunft Zoo", in der als Ziel formuliert wurde, die
Frankfurter Anlage zu einem "Naturschutz-Zentrum" auszubauen.
> viel längerer und sehr lesenswerter Bericht
ORF.at
- 8. Apr.
2007
Probleme
um Förderungen für
neuen Tierpark
Ende
Mai wird feststehen, ob das Nachfolgeprojekt des Safariparks
Gänserndorf wie
geplant umgesetzt werden kann. Allerdings gibt es Probleme mit den
Förderungen. Der Tierarzt Josef Zoher will den Safaripark in
kleinerer
Form als
früher
wieder eröffnen. Allerdings wurden seine Pläne etwas
über den Haufen
geworfen. Das Projekt Safaripark soll, falls das Konzept als
förderungswürdig befunden
wird, nicht wie ursprünglich angenommen 50 Prozent
EU-Förderung
bekommen
sondern nur 35 Prozent. Außerdem muss Zoher ein Viertel des
Ein-Millionen-Projekts mit
Stammkapital
decken. Das heißt, dass er noch zusätzlich Investoren
für 400.000 Euro
finden
muss. Für ihn sei das nicht der Knackpunkt, sagt Zoher. Das
Projekt
werde daran nicht
scheitern. Er sei bereits in Verhandlungen mit mehreren Investoren.
Frankfurter
Allgemeine Zeitung - 11. Apr. 2007
Journalistenverband
besorgt: Knebelvertrag für Knut?
Dem
Deutschen Journalisten-Verband ist aufgefallen, dass sich Journalisten,
die
Zugang zum Presse-Internetangebot des Berliner Zoos bekommen wollen,
verpflichten müssen, die zur Verfügung gestellten
„Materialien nicht
für
Darstellungen zu verwenden oder zu überlassen, die die
Zoologischer
Garten
Berlin AG oder ihre Mitarbeiter in einem ungünstigen Licht
erscheinen
lassen“. Diese Vereinbarung, meint der DJV, müsse umgehend
geändert
werden, der Berliner
Zoo habe „nicht das Recht, in die Freiheit der Berichterstattung
eunzugreifen.“
Wir meinen: Angesichts seines kleinen weißen Weltstars Knut hat
der
Berliner
Zoo das auch gar nicht nötig.
Der Spiegel
Eisbärbaby
Knut: Berliner Zoo zwingt Journalisten zu positiver Berichterstattung -
Nachrichten
Um Zugang zum Pressebereich auf der Internetseite des Berliner Zoos zu
bekommen, müssen sich Journalisten mit einem besonderen Passus
einverstanden erklären. Damit verpflichten sie sich vertraglich,
die
dort zur Verfügung gestellten "Materialien nicht für
Darstellungen zu
verwenden oder zu überlassen, die die Zoologischer Garten Berlin
AG
oder ihre Mitarbeiter in einem ungünstigen Licht erscheinen
lassen".
Beim Berliner Zoo war auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE keine
Stellungnahme zu bekommen.
Zoo legt
Fotografen an die Leine
taz Berlin - Berlin,Germany
Pressevertreter, die über den Zoo und Tiere wie das
Eisbärbaby
Knut berichten wollen, müssen eine Vereinbarung unterzeichnen
Tagesspiegel
-
7.
Apr. 2007
Der
Treibpreiseffekt
Vielleicht
ist es ja nur Neid – doch viel Nettes hört der Berliner Zoo
derzeit
nicht
gerade aus dem Rest der Republik. Während einige Tierschützer
den
Berlinern
„extreme Quälerei“ vorwerfen, schimpfen andere, dass der Knut-Hype
einem
wirklich seriösen Zoo nicht würdig sei. Und in Hannover
hält man die
Berliner
offenbar für ziemlich geschäftsuntüchtig: Mit einem Star
wie Knut im
Gehege
würde er einen Eintrittsaufschlag von zwei Euro erheben, sagt
Zoodirektor
Klaus-Michael Machens. Den langen Warteschlangen zum Trotz: Der Trubel
um das Eisbärenbaby kostet den
Zoo auch eine Menge Geld. Zunächst einmal müssen ja die
vielen, vielen
Überstunden von Knuts Pflegern, die sich rund um die Uhr um den
kleinen
Star
kümmern, bezahlt werden. Außerdem hat der Zoo
zusätzliche Wachleute
eingestellt,
die die Besuchermassen in Schach halten. Sanitäter vom Roten Kreuz
müssen den
ganzen Tag bereitstehen, falls einem Besucher in der Schlange der
Kreislauf
wegsackt. Um unerwünschte Schlangen an ganz anderer Stelle zu
verhindern,
mussten neue Klohäuschen gemietet werden. Geld kosteten auch die
Drängelgitter,
die nun die Fans – wie bei Boygroup-Konzerten – auf Abstand halten.
> mehr Knut weiter unten...
Planung
und
Bau
Thüringische
Landeszeitung - 10. Apr. 2007
Eigenes
Gehege für Erdmännchen
Die zurzeit wichtigste Baustelle im Tiergarten Eisenberg ist nahe dem
Eingang zu finden. Die zwei Gehege, in denen früher Schweinsaffen
und
Milane zu
finden waren, werden durch einen Tunnel verbunden und als Domizil
für
Erdmännchen hergerichtet. Damit sie nicht
unter dem Zaun einen Weg ins Freie anlegen können, gehört der
tief in
die Erde
gebrachte Grabeschutz zu den wichtigsten Baumaßnahmen.
Tiergartenleiter
Mathias
Wiesenhütter hofft, das Erdmännchen-Gehege zum Tiergartenfest
Ende
August
einweihen zu können. Auch Braunbärin Dunja
musste
deshalb den Tiergarten verlassen und hat im Wildpark Knüll ein
besseres
Zuhause
gefunden. Das leere Bärengehege konnten die Tiergarten-Besucher zu
Ostern von
innen besichtigen. Noch wird überlegt, wie die mehr als
30-jährige
Geschichte
Eisenberger Bärenhaltung im Tiergarten am besten sichtbar gemacht
werden kann.
Von den Besuchern gut angenommen
worden ist das Ostersonntag erstmals begehbare
Damwildgehege. Mitte Februar hatte im Tiergarten der erste
europäische
Nerz Einzug gehalten.
Er testet das neu erbaute Nerzgehege, das bei positivem Ergebnis mit
weiteren
Tieren belegt werden soll. Weitere Anfang März zugereiste
Neuankömmlinge sind
zwei weibliche Kängurus aus den Tiergarten Zittau. Den Blick zwei
bis
drei Jahre voraus gerichtet, sähe der Tiergartenleiter es
gern, wenn seine Vision von einer begehbaren Sittichvoliere unterm
Zeltdach
Wirklichkeit werden könnte.
espace.ch - 11.
Apr. 2007
Rauptierpark
soll in
Subigen
bleiben
«Ich
will in Subingen bleiben.» Für René Strickler ist
klar, dass die
Raubtieranlage
in der Solothurner Agglomeration bleiben wird, auch wenn das neue
Gelände in
Dompierre (FR) zustande kommt. Am Wochenende war bekannt geworden, dass
der
umtriebige Liebhaber wilder Tiere die Baubewilligung für ein
grosses
Areal
erhalten hatte. Dort soll ein ungleich grösserer Park für
Raubtiere
entstehen
als jener, der in Subingen bereits besteht. Die Pläne für
Dompierre
hätten
bereits vor dem Projekt Subingen bestanden, erzählt Strickler. 30
Millionen Franken soll die Anlage kosten. Strickler bestätigt die
Zahl
nur
bedingt. Gelingt das ehrgeizige Projekt ennet dem Sensegraben, so werde
er die Anlage in
Subingen weiter betreiben.
Heilbronner
Stimme - 11. Apr. 2007
Neues
Großaquarium öffnet in Palma de Mallorca
Rund
8000 Meeresbewohner lassen sich auf Mallorca bald hinter Glas
betrachten: In
der Hauptstadt Palma wird in diesem Frühjahr in großes
Aquarium
eröffnet, wie
das Spanische Fremdenverkehrsamt in Frankfurt mitteilt. In 55 Aquarien
werden sich rund 700 Arten tummeln. Die Fische und anderen Tiere
stammen aus dem Mittelmeer, dem Atlantik, dem Pazifik und dem Indischen
Ozean.
Ein Acrylglastunnel zum Hindurchgehen soll den Besuchern das
Gefühl
vermitteln,
sich unter Wasser zu befinden.
Wochenspiegel -
10. Apr. 2007
Richtfest
am Affenhaus
Bad Kösen. Noch gar nicht lange ist es her, da feierte man im
Tierpark
der
Kurstadt die Grundsteinlegung für das neue Affenhaus. Und schon am
26.
März war
man so weit, das Richtfest zu feiern. Sehr schnell ging das
Gießen des
neuen
Fundaments. Dieser erste Bauabschnitt kostete rund 30.000 Euro. Ebenso
zügig
kam man beim Hochziehen des Rohbaus voran, auch Teile des
Außengeheges
stehen
schon. Unter dem Motto „Wenn der Euro im Kasten klingt, der
Affe in den Himmel springt“, ist jede Spende gern gesehen, damit die
Affen
schon bald aus ihren Übergangsquartieren in ihr neues Domizil
Einzug
halten
können.
russland-aktuell.ru
- 6. Apr. 2007
Kaliningrad
- Neue Gitter für Bären und Tiger
Im Kaliningrader Zoo, einem der ältesten Tiergärten Europas,
soll in
diesem Jahr
die erste Etappe einer Komplettsanierung beginnen. 30 Millionen Rubel
(etwa 830.000
Euro) stehen dafür im Haushalt bereit. Viele Tiergehege sind
abbruchreif. Besonders schlimm hausen die Primaten, aber auch
Bärengehege und die Tigeranlage
sind alles andere als artgerecht. In einem mehrstufigen
Renovierungsprojekt sollen nun bis 2010 schrittweise alle
Gehege neugestaltet sowie die Grünanlagen und Wege erneuert und
mit
Springbrunnen
und Tierplastiken veredelt werden. Restauriert werden soll ebenso das
Eingangsportal
im Bauhausstil. Der Zoo wurde als "Königsberger Tiergarten" 1896
gegründet. Der Zoo ist zugleich Dendropark, in dem seltene
Pflanzen
wachsen, so einige alte
Gingkobäume.
Aktionen
MVregio -
8. Apr. 2007
Live-Video-
Konferenz
aus dem
Rostocker Zoo nach Spitzbergen
Der Rostocker Zoo greift mit seinem Jahresthema "Eiskalte Entdeckungen
-Extreme Lebensräume" das große Thema Klimawandel auf.
Dieses
brandaktuelle Problem wird in Zusammenarbeit mit dem
Alfred-Wegener-Institut
für Polarforschung (AWI) Bremerhaven präsentiert. Um
möglichst
anschaulich und interessant für die Besucher auf dieses Thema
einzugehen, gibt es neben der Ausstellung in der Darwin-Box "Arktis-Ich
möchte (k)ein Eisbär sein" auch Live-Video-Konferenzen aus
dem
Rostocker
Zoo zur Koldewey-Station, der nördlichsten Forschungsstation der
Erde.
Die Zoobesucher können noch bis zum 9. April jeweils in der Zeit
von 13
bis 16
Uhr in der Darwin-Box ihre Fragen stellen zum Klimawandel, zum Leben
und
Arbeiten der Forscher in der Arktis oder aber zum natürlichen
Lebensraum der
Eisbären.
MVregio - 11.
Apr. 2007
Guinness-Rekord
76. 596
Ostereier
Mit 76.
596 ausgepusteten und bemalten Eiern wurde am Ostersonntag eine
nordamerikanische fast 20 Meter hohe Roteiche im Rostocker Zoo
geschmückt. Dieser Rekord ist von zwei Juroren, Kapitän
Thomas von
Buttlar, und
Rechtsanwalt Ben Karl Rippen, ganz genau protokolliert und in
Logbücher
eingetragen worden. Das Protokoll nebst Fotos der Aktion werden jetzt
an die
Redaktion des Guinnessbuch der Rekorde nach London geschickt, noch
einmal
geprüft und dann der entsprechende Rekordeintrag vorgenommen. Der
Dresdner Zoo, der mit 20.030 Eiern 2004 ins Guinnessbuch kam, schaffte
16.
331 Ostereier, war ein fairer Verlierer und gratulierte dem Rostocker
Zoo
herzlich zum Sieg. Noch bis zum 1. Juni kann der Riesen-Ostereier-Baum
im Zoo
am Veranstaltungsplatz besichtigt werden.
Leipziger
Volkszeitung - 8. Apr. 2007
Rostocker
Zoo knackt
Rekord im Ostereierbaum-Schmücken
Der Rostocker Zoo hat am Sonntag mit knapp 76 600 bemalten Eiern den
wohl
weltweit buntesten Osteierbaum geschmückt. Wie der Zoo mitteilte,
hatte
das
20-köpfige Team bereits in den ersten zwei Stunden 23 000 Eier an
eine
20 Meter
hohe Roteiche gehängt und damit die bisherige Bestmarke im
Guinnessbuch
der
Rekorde deutlich überboten. Mehr als 3000 Besucher sahen sich das
Spektakel an.
Die Eier waren zuvor von mehr als 200 Privatleuten, rund 50 Kitas und
gut 100
Schulen bemalt worden. Sie sollen noch bis zum Kindertag am 1. Juni
hängen
bleiben. Vor drei Jahren hatte der Dresdner Zoo mit 20 030 Eiern an
einem Baum einen
Rekord für das Guinnessbuch aufgestellt. Die Dresdner wollten sich
am
Sonntag
nicht so leicht geschlagen geben: Parallel zum Rostocker Zoo wurden
auch in der
Elbmetropole erneut Eier aufgehängt. Bis zum Nachmittag kamen dort
jedoch nur
rund 10 000 Eier zusammen.
PR-Inside.com - 8.
Apr. 2007
Dresdner
Zoo verteidigt Guinness-Rekord gegen Rostock
Der Dresdner Zoo will heute und morgen seinen Guinness-Buchrekord
mit dem größten Ostereierbaum der Welt verteidigen. Der
Rostocker Zoo
will den
Dresdner Rekord aus dem Jahr 2004 von 20 030 bunten Ostereiern an einem
Baum
überbieten. Zumindest sein vor zwei Jahren erreichtes Ergebnis
will der
Dresdner Zoo wieder erreichen. Der Rostocker Zoo hatte
angekündigt,
eine über 20
Meter hohe Roteiche mit mindestens 20 500 Eiern zu schmücken. Per
Webcam soll
es den ganzen Tag über Live-Schaltungen nach Dresden geben.
Freie Presse -
11. Apr. 2007
Hunderte
Ostereier hängen am Baum
513
bunte Ostereier schmückten zum Familienfest am Ostersonnabend im
Hirschfelder
Tierpark gegen 16 Uhr das Bäumchen im Wäldchen vorm
Blockhaus. Viele
Familien
und auch Kindertagesstätten hatten extra für den
Ostereierbaum gemalt
und
gebastelt. Die Sparkasse Zwickau löste ihr vor dem Familienfest
gegebenes Versprechen ein, für jedes Ei einen Euro zu spenden.
Petra
Günther
von der Sparkasse stockte die 513 Euro auf 1500 Euro auf. Das Geld wird
für die
Fertigstellung der neuen Eulerei verwendet, die im Sommer im Tierpark
übergeben
werden soll.
Schwerin
City - 5. Apr. 2007
500
Narzissen im Zoo gepflanzt
Rechtzeitig
zum Osterfest hat die Bundesgartenschau Schwerin 2009 GmbH im
Schweriner Zoo eine
Pflanzfläche fertig gestellt. Auf knapp 400 qm wurden im
Eingangsbereich Stauden,
Gräser und 500 blühende Narzissen gepflanzt. Zur
Bundesgartenschau 2009
wird der Schweriner Zoo die fachliche Betreuung eines
Kinderbauernhofes im Naturgarten übernehmen. Dort sollen seltene
Haustierrassen
gezeigt werden.
Anzeiger
Sternberg-Brüel-Warin - 9. Apr. 2007
Ansturm
auf Ostereier im Zoo
Allein mehr als 1000 Gäste kamen am frühen
Sonntagmorgen zum Ostereier-Suchen in den Zoo. Die kleine Pia aus
Reinfeld
durfte diesmal das Startsignal für das beliebte Ostereier-Suchen
im Zoo
geben. Auf der Zoowiese erwartete die Besucher in diesem Jahr zum
ersten Mal ein
Ostermarkt mit Kinderkarussell, Bastelstraße und allerlei anderen
Ständen.
Rassekaninchen-Züchter aus Schwerin stellten ihre Tiere vor. Auch
einen
Blick
in das neue Info-Zimmer im Nashorn-Gehege konnten die Gäste am
Osterwochenende
werfen.
Thüringische
Landeszeitung - 9. Apr. 2007
Die
Wölfe geben sich als Vegetarier
Der Osterhase im Bärenpark hat an seinen zwei Ehrentagen immer
viel um
die Ohren: 560 von drei Supermärkten gespendete Eier mussten am
Ostersonntag an
den Besucherwegen versteckt werden. Die Hühnereier waren zuvor an
zwei
Tagen
vom Park-Team gefärbt worden. 4649
Gäste zählte der Worbiser Bärenpark am langen
Osterwochenende. Von
Eisbärbaby Knut, der im Berliner Zoo Tausende Schaulustige
anlockt,
profitiert der Bärenpark besuchermäßig nicht, sagte
Martina Lagemann.
Mitteldeutsche
Zeitung - 9. Apr. 2007
Mehr
als 400 Dessauer stürmen den Tierpark
Wer
als erster im Tierpark sein will, muss Geduld beweisen. Punkt neun
öffneten
sich die Pforten. Die Menschentraube strömte in den Park.
Hannoversche
Allgemeine
- 5. Apr. 2007
Show
mit tierischen
Überraschungen
Den ganzen
Winter über haben die Tiere im Zoo trainiert und präsentieren
sich den
Zoobesuchern
nun mit neuen Programmen wie der „Show der Meere”: Vier
Seelöwen-Damen,
Seelöwen-Männchen
Petro und die beliebten Brillenpinguine werden in dieser Saison die
Zuschauer mit
kleinen und großen Kunststücken begeistern. So hat
Seelöwen-Dame Lizzy
eine ganz
besonders elegante Form des Servierens einstudiert. Ein Tablett samt
Glas trägt
sie dabei auf der feuchten Nasenspitze umher. Unter
dem Motto „Tierisch viel zu tun” führen die Tiertrainer Angela
Kruth
und Detlef
Busse den Zoobesuchern nicht nur viele Tricks vor, sondern zeigen auch,
wie sie
sie den Vögeln beigebracht haben. Dabei erfahren die Zuschauer,
wieso
ein Papagei
überhaupt auf die Befehle der Trainer hört und freiwillig auf
dem
Rücken liegen
bleibt, wenn der Tierarzt kommt. Auch die beliebten
Show-Fütterungen
stehen in der
neuen Saison wieder auf dem Programm. Insgesamt 25-mal pro Tag
können
die Besucher
dabeisein, wenn Nashörner, Gorillas und andere Zootiere ihre
Mahlzeiten
bekommen.
Ab Juni können Besucher etwas völlig Neues im Tierpark
entdecken: Dann
kehrt in
das Örtchen Mullewapp, das nach den Geschichten des
Kinderbuchautoren
Helme Heine,
auf dem Zoogelände nachempfunden wurde, endlich Leben ein.
Freie Presse -
10. Apr. 2007
Kleines
Esel-Mädchen heißt jetzt Blümchen
Hirschfeld.
Blümchen heißt seit Ostersonnabend das kleine
Esel-Mädchen, das zum
Familienfest
– organisiert von der „Freien Presse“ und dem Tierpark-Förderkreis
–
während
der traditionellen Tierparade auf der Freilichtbühne der
Naherholungsanlage
getauft worden ist.
Freie
Presse - 10. Apr. 2007
Der
große
Tag des kleinen Rindviehs Kauri
Familie
Markert taufte am Ostermontag Dahomé-Rinderdame im „Zoo der
Minis“ in
Aue.
Lampertheimer
Zeitung - 10. Apr. 2007
Zwei
Fliegen mit einer Klappe geschlagen
Schönes Wetter, dazu zahlreiche Besucher - der
AZ-Vogelpark hatte die
wichtigsten Zutaten zusammen, um ein gelungenes Osterfest mit der
Bevölkerung
zu feiern. Außerdem wurde die wegen schlechten Wetters
ausgefallene
"Winterverbrennung" nachgeholt. So schlug man praktisch zwei Fliegen
mit einer Klappe. Statt
"Winterverbrennung" hieß es dann eben "Osterfeuer."
Rhein
Main
Presse - 10. Apr. 2007
Schokolade
im Streichelgehege Ostereiersuchen im Kasteler Tierpark
Fast jede Woche besuchen Heinrich Staude und Ingrid Weisinger den
Tierpark im
Unteren Zwerchweg. Sie sind sich einig: "Das besondere ist, dass der
Park
so naturbelassen ist". Am Ostersonntag fand dort das traditionelle
Ostereiersuchen statt.
juelicht.de - 8.
Apr. 2007
Im
Brückenkopf-Zoo
mit Eseln auf Tuchfühlung
Wer in
der Pony- und Eselpflegegruppe im Brückenkopf-Park mitmachen
möchte,
muss
Pflege und korrekten Umgang mit den Tieren lernen. Der zweite Grundkurs
für Kinder,
beginnend am 19. April, widmet sich der Eselpflege. Weitere Kursabende
finden
am 26. April und am 3., 10. und 16. Mai statt, jeweils von 14.30 Uhr
bis 16
Uhr. Die Teilnahmekosten betragen 45 Euro pro Kopf; die Teilnehmerzahl
ist auf
vier Kinder begrenzt. Ein weiteres Angebot aus dem Park ist der so
genannte „Tikiko“-Kurs (Tiere –
Kinder –Kontakt), der am 30. April beginnt.
Nachwuchs
Stern
-
11. Apr. 2007
Konkurrenz
für Knut
Wochenlang
war Knut die unangefochtene Nummer eins unter Deutschlands Tierbabys.
Nun
bekommt der kleine Eisbär Konkurrenz: Im Hamburger Tierpark
Hagenbeck
kam ein
Elefantenmädchen zur Welt. Das 96 Zentimeter große und
80 bis 100 Kilogramm schwere Mädchen ist gesund und munter, teilte
der
Tierpark
mit. Allerdings hatte es zunächst noch keinen Namen. "Noch
heißt es
Baby,
wird aber in den nächsten Tagen einen schönen Namen
bekommen", sagte
Sprecherin Stefanie Herhudt. Es sei noch zu klären, ob die Pfleger
den
Namen
auswählen oder dies in einem öffentlichen Wettbewerb geschehe.
N24 - 11. Apr.
2007
Elefantenbaby
in Hamburg braucht einen Namen
Und
noch mehr Tierbabys: Wochenlang haben sich die Tierfreunde in der
ganzen Welt
über das Berliner Eisbärbaby Knut gefreut, nun haben auch die
Hamburger
einen
Grund mehr, auch in ihren eigenen Tierpark zu pilgern: Bei Hagenbecks
hat am
Mittwochmorgen ein Elefant das Licht der Welt erblickt. Mit einem
Bullen sowie zehn Elefanten-Kühen und Kälbern in
verschiedenen
Altersgruppen lebt in Hamburg eine der größten Gruppen, die
weltweit in
Zoos
gehalten werden. Der Tierpark feiert am 9. Mai seinen 100. Geburtstag.
sueddeutsche.de -
11. Apr. 2007
Elefantenbaby
im Hamburger Zoo - Noch schüchtern und unsicher tapsend
Der
Hamburger Zoo hat ein neues Elefanten-baby. Noch schüchtern und
unsicher
tapsend wird es sicher bald der neue Publikumsliebling an der Elbe.
Zurzeit hat
das Elefanten-Mädchen noch nicht mal einen Namen.
Handelsblatt -
11. Apr. 2007
Wenn
Nilpferde ins Arthrose-Alter kommen
Am Mittwochmorgen brachte die indische Elefantendame „Lai
Sinh“ ihr erstes Baby gesund zur Welt, nachdem sie 2003 eine Fehlgeburt
hatte.
Bereits eine Viertelstunde nach der Geburt versteckte sich das noch
etwas
unsicher tapsende Elefanten-Mädchen zwischen den Beinen seiner
Mutter
und
zahlreicher Tanten. Pfleger und Tierarzt mussten bei der Geburt nicht
eingreifen. „Die ganze Herde hat der werdenden Mutter zur Seite
gestanden“,
teilte die Direktion mit. Zusammen mit den 2003 und 2004
geborenen Geschwistern „Kandy“ und „Thai“ wird die Kindertruppe in der
Freilaufhalle jetzt zum Trio. Doch die junge Familie ist keinesfalls
repräsentativ für die deutschen Zoos.
Denn wie bei den Menschen sorgt eine immer professionellere
medizinische
Versorgung für eine zunehmend ältere Zoo-Bevölkerung.
Netzeitung
Gorilla-Baby
stirbt bei Geburt im Prager Zoo
Im Prager Zoo hat die mit Spannung erwartete Geburt eines Gorillas
am Mittwoch ein tragisches Ende genommen. Während der Niederkunft
riss
die
Nabelschnur.
Yahoo!
Nachrichten
Nachwuchs
bei den Weißkopfseeadlern im Zoo Magdeburg erwartet
Ein Weißkopfseeadler-Pärchen im Magdeburger Zoo erwartet
Nachwuchs. Im Horst von Adlermännchen «Bill» und
seiner Partnerin
«Lucky» werden im Moment drei Eier bebrütet
Ruhr
Nachrichten - 9. Apr. 2007
Drei
Mal süßer als Knut
Unbeeindruckt
von den Dutzenden platt gedrückter Menschennasen am Schauglas
hopsen
sie
tollpatschig über die Kacheln ihres Kinderzimmers im
Löwenhaus. Mancher
Sprung
endet noch kopfüber in den Bananenkisten. Vor zehn Tagen durften
sie
erstmals die Schnauzen in den Frühlingswind halten.
"Bei der Premiere ist nicht alles glatt gegangen", sagt Tierpfleger
Jens Voigtländer. Eins der Jungen verfing sich im Zaun und musste
vom
Personal
gerettet werden.
Münsterländische
Volkszeitung - 9. Apr. 2007
Kamel-Junge
heißt jetzt Moritz
Moritz das ist jetzt der Name des Kamel-Fohlens, das am 26. März
im
Naturzoo
Rheine zur Welt kam. In der ersten Lebenswoche gab es gewisse
Startschwierigkeiten, weil sich Mutter Marylin aufgrund ihrer
Unerfahrenheit
nicht ausreichend um ihren Sohn kümmerte. Mit Unterstützung
durch die
Tierpfleger gelang es aber, sie zur Wahrnehmung ihrer Mutterpflichten
zu
überreden, und nun wacht sie sogar eifersüchtig über den
Nachwuchs.
Bluewin - 10.
Apr. 2007
Stockholmer
Zoo zieht verstossenes Lemuren-Baby Bilbo auf
Was
Eisbär-Baby Knut für die Deutschen ist, könnte Bilbo
für die Schweden
werden:
Der kleine Bambuslemur wurde vor gut sechs Wochen im Stockholmer
Skansen-Zoo
geboren und von seiner Mutter verstossen. Dank der liebevollen Pflege
durch
seine Mitarbeiter habe Bilbo nun eine 99-prozentige
Überlebenschance,
sagte der
Zoo-Direktor Jonas Wahlström. Wahlström zufolge leben nur
noch rund 200
Exemplare in Freiheit in ihrer Heimat
Madagaskar sowie weltweit 25 in Gefangenschaft.
derStandard.at
- 5. Apr. 2007
Nashorn-Baby
"Layla" munter
in
Budapest
Das weltweit erste durch künstliche Befruchtung gezeugte
Nashorn-Baby
ist in Ungarn auf den Namen "Layla" getauft worden. Das inzwischen 138
Kilogramm schwere Tier wurde am Donnerstag im Zoo von Budapest erstmals
der Öffentlichkeit
präsentiert. Der Zoo ließ die Besucher unter fünf
Vorschlägen den Namen
für das
Nashorn-Mädchen
aussuchen. "Layla" kommt aus Ägypten und bedeutet "in der Nacht
geboren".
RP
Online
- 8. Apr.
2007
Nachwuchs für die Tierparks
Mit einem kleinen Knuddel-Eisbären können die Fauna und der
Vogelpark
zum
Osterfest zwar nicht aufwarten, doch auch in den beiden Solinger
Tierparks in
Ohligs und Gräfrath gibt es süße Tierkinder zu
bestaunen.
Westdeutsche Zeitung -
5. Apr. 2007
Wildpark:
Tierische Frühlingsgefühle
Die Ferkelchen im Wildpark heißen bei den Kindern der Ogata an
der
Flurstraße alle
Knut. „Sind die aber süüüüß“, ruft die Gruppe
wie auf Kommando, als sie
der Miniwildschweine
ansichtig wird. Sie stammen aus dem ersten Wurf des Jahres und sind
gerade mal eineinhalb
Wochen alt. Dabei sah es anfangs gar nicht danach aus, als ob die
Kinder die Ferkel
überhaupt
zu Gesicht bekommen würden. „Frischlinge sind sehr empfindlich
gegen
Kälte und Feuchtigkeit,
und deshalb verstecken die Bachen ihre Jungen meist an geschützen
Stellen“, erklärt
Jürgen Schultze, Revierleiter des Grafenberger und Aaper Walds und
damit auch Herr
des Wildparks.
Knut
Spiegel
- 11. Apr. 2007
Eisbär-Videos
zu beliebt: Knut-Fans legen Zoo-Server lahm
Die Website des Berliner Zoos war für kurze Zeit nicht erreichbar
- zu
viele
Nutzer wollten gleichzeitig ein Knut-Video sehen. Der Zoo hat
inzwischen die
Internet-Anbindung des Servers ausgebaut und Knut ist wieder online. Im
Webauftritt des Berliner Zoos finden sich Videos von Knut, die den
kleinen
Bären beim Spielen, Fressen und Waschen zeigen. Angeboten werden
auch
ein Foto-Tagebuch,
ein Newsletter sowie allerlei Wissenswertes über das
Eisbärenjunge und
seine
Artgenossen.
Berliner
Morgenpost - 11. Apr. 2007
Können Eisbären
einen
Sonnenbrand bekommen?
Vielleicht
schaut Ernst manchmal neidvoll herüber zum Freiluftgehege nebenan.
Vielleicht
denkt er sich bei der Hektik aber auch: Gut, dass mein Fell nicht
weiß
ist. Der
schwarze Malaienbär Ernst ist im Berliner Zoo zufällig am
gleichen Tag
geboren
wie ein Eisbär. Der Eisbär heißt Knut, wohnt nun
nebenan und stielt den
andern Tieren momentan
die Schau. Johannes B. Kerner versuchte mit allen Mitteln, den
Medienbären für
ein Interview in sein Studio zu bekommen. Geklappt hat es nicht,
dafür
standen
der Zoologe Heiner Klös und der Tierarzt André Schüle
am Dienstagabend
in Knuts
Gehege, um Kerner all seine Fragen zum "Popstar unter den Tieren" zu
beantworten. Lustig sind die Einspieler, die das Kerner-Team im Zoo
aufgenommen hat.
Südtirol
Online - 10. Apr. 2007
Knut
mit DiCaprio auf „Vanity Fair“-Titelseite
Hollywoodstar
Leonardo DiCaprio hat einen prominenten Co-Star auf der Titelseite der
US-amerikanischen Zeitschrift „Vanity Fair“ (Mai-Ausgabe). Das Berliner
Eisbärbaby Knut posiere neben dem Schauspieler. Für das Foto
vor einem
Gletscher war DiCaprio mit Starfotografin Annie Leibovitz
nach Island geflogen. Knut wurde von Leibovitz im Berliner Zoo
abgelichtet und
dann per Fotomontage mit DiCaprio auf dem Eis vereint. Der engagierte
Umweltschützer und Schauspieler stellt in der Zeitschrift seinen
Dokumentarfilm
„The 11th Hour“ zum Stand der globalen Umweltprobleme vor. Über
die
Osterfeiertage zog Knut im Berliner Zoo wie erwartet die Massen
magisch an. Rund 125.000 Menschen besuchten den vier Monate alten, 13,8
Kilo
schweren Knut.
RP Online - 10.
Apr. 2007
Ufa
Palast spendet an Berliner Zoo
Eisbärbaby
Knut ist nicht nur im Fernsehen dauerpräsent, jetzt beeinflusst er
auch
die
Kinoprogramme. Der Düsseldorfer Ufa Palast zeigt ab dem 12. April
die
Filme
"Der kleine Eisbär I + II" sowie den Dokumentarfilm "Der
weiße
Planet". 50 Cent pro verkaufter Eintrittskarte werden an den Berliner
Zoo
gespendet, teilte das Kino am Dienstag mit. Besonders mit dem Film "Der
weiße Planet" sollen nach Angaben des
Kinos Kinder für die natürliche Umgebung von Eisbären
sensibilisiert
werden und
verstehen lernen, warum Umweltschutz wichtig ist.
Neue
Westfälische - 10. Apr. 2007
Starker
Oster-Andrang bei Knut
Der Besucherandrang bei Eisbär-Baby Knut im Zoologischen Garten
Berlin
hat über die Osterfeiertage unvermindert stark angehalten. Von
Gründonnerstag bis Ostermontag sahen nach Zoo- Schätzungen
rund 125 000
Menschen dem vier Monate alten Jungtier beim Spiel auf dem
Bärenfelsen
zu. In
den 18 Tagen seit der Weltpremiere der neuen Attraktion sind damit fast
300 000
Menschen zusätzlich in den ältesten Zoo Deutschlands
gekommen. Zum
Auftakt der täglich zwei Bären-Auftritte gab es am
Ostermontag
organisatorische Probleme. Einige Besucher wollten zunächst nicht
Platz
machen
für nachrückende Knut-Fans und mussten von Ordnern zum
Weitergehen
bewegt
werden.
sueddeutsche.de -
10. Apr. 2007
Knut-Besuch
im Rotationssystem - Drängelei am Bärenfelsen
An den
Osterfeiertagen hat Knut einen Ansturm auf das Bärengehege im
Berliner
Zoo
verursacht. Der Eisbär muss seine Auftritte inzwischen auch ohne
seinen
Ziehvater durchstehen - doch die Entwöhnung fällt ihm schwer.
Von
Donnerstag bis Ostermontag wollten etwa 90.000 kleine und große
Bewunderer
den putzigen Vierbeiner sehen, teilte Zoo-Sprecher Heiner Klös
mit. Das
nasskalte Wetter in Berlin verhinderte jedoch einen neuen Rekord. Die
Knut-Fans hatten rund zwölf Minuten Zeit, sich den mittlerweile
knapp
14
Kilo schweren Bären anzuschauen.
ka-news.de - 10.
Apr. 2007
Medienstar
Knut spaltet die Geister
"Ist jetzt gut mit
Knut?" wollten wir in der letzten ka-news-Umfrage von den Lesern
wissen.
Nach dem ganzen Medienrummel um den Vierbeiner gaben 30,55 Prozent an,
sie
könnten den Trubel um Knut einfach "nicht mehr hören".
Völlig
uninteressiert äußerten sich 27,12 Prozent zum medialen
Thema Eisbär.
Demgegenüber sympathisieren immer noch 22,88 Prozent der
ka-news-Leser
mit Knut
und "finden den Kleinen super". Recht neutral zeigten sich 19,45
Prozent, die sich mit dem Thema unter dem
Aspekt "Von mit aus, wenn's dem Tierschutz dient" beschäftigten.
Insgesamt nahmen an der Umfrage 730 interessierte Leser teil.
sueddeutsche.de -
10. Apr. 2007
Warum
macht ein Eisbär alle verrückt?
Das
Knut-Virus wirkt immer noch: Menschen jeden Alters stehen sich
stundenlang die
Füße vor dem Berliner Zoo platt, um einen Blick auf das
Eisbärenbaby zu
werfen.
Jeden Tag werden es mehr. Warum ist das so? Peter Walschburger,
Psychologe an der Freien Universität (FU) Berlin, erklärt,
warum Knut alle verrückt macht.
FR-online.de - 9.
Apr. 2007
"Da
könnte ich ihn an die Wand schmeißen"
Deutschlands
berühmtester Eisbärenpapa Thomas Dörflein über
Erziehung und die
Momente, wenn
es ihm manchmal zu viel wird.
Neuß-Grevenbroicher
Zeitung - 9. Apr. 2007
"Und
was ist mit uns?"
Alle wollen nur noch Knut sehen: Seit Gründonnerstag haben rund
90.000
Besucher den Weg in den Berliner Zoo gefunden. Vor allem Touristen hat
es über
die Ostern in die Hauptstadt gezogen, um den neuen Superstar in
Augenschein zu
nehmen. Dabei hat der Berliner Zoo auch noch so viele andere Tiere zu
bieten.
freenet.de - 8.
Apr. 2007
Berliner
Zoo soll trotz Knut-Booms weiter Zuschüsse erhalten
Der
Besucherstrom zur «Showbühne» von Eisbärbaby Knut
im Berliner
Zoologischen
Garten reißt nicht ab. Auch am Ostersonntag lockte das gut vier
Monate
alte und
schon 13,4 Kilo schwere Jungtier wieder rund 20 000 Besucher zum
Bärenfelsen. Der Berliner Senat will den Zoologischen Garten und
den
Tierpark
Friedrichsfelde im Ostteil der Stadt trotz der Mehreinnahmen in
Millionenhöhe
weiter fördern. Zurzeit erhalten der Zoo jährlich zwei und
der Tierpark
sechs
Millionen Euro vom Land Berlin.
PR-Inside.com
- 5. Apr. 2007
Heute
beginnt für
Knut die Quälerei
Tierrechtler Frank Albrecht, der angeblich KNUT´s Tod forderte,
macht heute in einer Pressemitteilung auf die beginnende Qualen und
Leiden für
Knut aufmerksam und fordert angesichts dieser extremen
Tierquälerei
endlich ein Umdenken und das Ende aller Bärenhaltungen. Wie
Zeitungen
heute berichteten, sei Herr Dörflein auf 'Osterkurzurlaub'
gegangen und habe KNUT allein zurückgelassen. Diese zu frühe,
zu
extreme und
total unnatürliche Trennung bezeichnet Albrecht als das
'unlösbares
Dilemma
aller Gefangenschaftshaltungen' und als 'extreme Tierquälerei'.
Nichtmenschliche Tiere / so genannte 'ZooTiere'/ haben, wie wir
Menschen auch,
ein Interesse daran zu leben. Frei und selbst bestimmend. Daher haben
sie, wie
wir auch, dass Recht auf Leben. In Freiheit und Selbstbestimmung.
Spiegel
- 5. Apr. 2007
Verkehrsproblem
Knut: Zu Ostern geht's rund
Knut-Fans stürmen den Berliner Zoo: Der Besucherandrang auf das
Eisbärbaby hat inzwischen
so große Ausmaße angenommen, dass es über Ostern einen
extra
entwickelten Kreisverkehr
am Gehege geben soll. Über die Feiertage werden bis zu 40.000
Knutianer
erwartet
- täglich. In den ersten zwei Wochen nach der Weltpremiere im
Zoologischen Garten
in Berlin
besuchten 170.000 Menschen das Jungtier. "Doch im Vordergrund steht
ganz klar die Gesundheit von Knut",
sagt Zoologe Heiner Klös. Er reagierte damit auf Angriffe des
Nürtinger
Tierrechtlers
Frank Albrecht, der von "heuchlerischer Gaffgier und doppelmoralischer
Tierliebe"
gesprochen hatte. Zoologe Heiner Klös sagte, Knut habe "keinerlei
Besorgnis erregende
Auffälligkeiten
gezeigt", als Dörflein nicht bei ihm war. Laut
Klös ist dafür gesorgt worden, dass Ziehvater Dörflein
im Notfall
"jederzeit
binnen weniger Minuten bei dem Tier gewesen wäre".
Mitteldeutsche
Zeitung - 10. Apr. 2007
Kleinkrieg
um Zoo-Parkhaus
Der
hallesche Zoo hat ein Parkhaus gebaut, doch es ist nur mit Ortskenntnis
zu
erreichen. Autofahrer werden wegen eines Kleinkriegs in die Irre
geleitet.
Yahoo!
Nachrichten - 10. Apr. 2007
Erdmännchen
sind der Favorit
Ob Katzenhai, Baumphython oder Rotbauchunke - Patenschaften sind in
nordrhein-westfälischen Zoos für alle nur erdenklichen Tiere
möglich.
Dabei
scheuen sowohl Firmen als auch «haustierlose» Kinder oft
keine Kosten,
um die
Versorgung der kleinen und großen Zoobewohner finanziell zu
unterstützen. «Die Entwicklung der Tierpatenschaften geht
bei uns
weiterhin nach oben»,
erklärt Anke Kammann vom Kölner Zoo. Zur Zeit gibt es dort
rund 800
Patenschaften.
Auch im Wuppertaler Zoo sind die Erdmännchen Publikumsliebling
Nummer
eins.
Im Allwetter-Zoo Münster gibt es ebenfalls ein Projekt
«Tier-Patenschaften».
«Seit 2002 haben sich die Patenschaften mehr als
verfünffacht»,
berichtet
Stefanie Heeke.
koeln.de - Mittwoch, 11. April 2007
Zoo Köln: Ein Erdmännchen als Patenkind
Ob Katzenhai, Baumphython oder Rotbauchunke
-
Patenschaften sind in nordrhein-westfälischen Zoos für alle
nur
erdenklichen Tiere möglich. Dabei scheuen sowohl Firmen als auch
«haustierlose» Kinder oft keine Kosten, um die Versorgung
der kleinen
und großen Zoobewohner finanziell zu unterstützen.
«Die Entwicklung der
Tierpatenschaften geht bei uns weiterhin nach oben», erklärt
Anke
Kammann vom Kölner Zoo. Zur Zeit gibt es dort rund 800
Patenschaften.
Dies verschaffte dem Zoo im vergangenen Jahr Mehreinnahmen von etwa 160
000 Euro. Ein willkommener Zuschuss bei mehr als 500 Tierarten aus
allen Kontinenten und Weltmeeren, die versorgt werden wollen. ... Als
«Bescheinigung» gibt es für Paten in jedem Zoo eine
Mappe mit einer
Urkunde, einem Steckbrief und einer Abbildung des jeweiligen Tieres.
Darüber hinaus laden die Zoos einmal im Jahr zu einem besonderen
«Patentag» ein, bei dem Paten ihre Tiere kennen lernen und
bei
Führungen auch mal hinter die Kulissen der Zoos schauen
können.
Volksstimme - 10.
Apr. 2007
Immer
mehr Oschersleber engagieren sich für den Heimatzoo ...
Der
Wiesenpark Oscherslebens als grüne Lunge der Kreisstadt erweist
sich
bei den
Einwohnern bleibender Beliebtheit. Immer mehr erklären sich
bereit, für
im
Heimatzoo lebende Tiere Patenschaften zu übernehmen.
RP Online - 10.
Apr. 2007
Goldene
Eier dringend nötig
Wenn
der Ohligser Vogel- und Tierpark in diesem Jahr keine Finanzspritze von
außen
bekommt, droht ihm Ende des Jahres das Aus, berichtet Tierpflegerin
Sabine
Steinmeier. Morgenpost-Mitarbeiterin Leslie Brook sprach mit der
Leitenden Tierpflegerin
Sabine Steinmeier über die kritische Lage für Personal und
Tiere. Bis
Herbst dieses Jahres
sollte sich etwas getan haben, sonst droht am Ende dieses Jahres auch
das Ende
für den Vogelpark – und das im Jubiläumsjahr.
Stuttgarter
Nachrichten - 8.
Apr. 2007
Wilhelma-Eisbären heiß begehrt
In der Stuttgarter Wilhelma gehört ein Besuch bei den drei
Eisbären
seit
Berlins süßem "Knut-elbär" zum Pflichtprogramm. "Wir
werden
mittlerweile sehr oft nach den Eisbären gefragt", sagt der Zoologe
Günther
Schleussner am Sonntag. Am Osterwochenende traten sich die Besucher vor
den
Gehegen gegenseitig auf die Füße. "Es sind unglaublich viele
Leute
gekommen, aber das liegt nicht nur an Knut, sondern am schönen
Wetter",
erklärt Schleussner.
Neumarkt
Online -
7. Apr. 2007
Nürnbergs
Knut
hieß damals "Twenty"...
Beinahe hätte man glauben können, ein kleiner Eisbär
namens "Knut"
sei so etwas wie ein achtes Weltwunder. Zumindest die Medienwelt riss
sich um
das trollige Tierchen aus dem Berliner Zoo als hätte es nichts
Wichtigeres zu
berichten gegeben. Nun, da der Rummel etwas abgeebt ist, wollen wir in
aller Bescheidenheit darauf
hinweisen, dass Eisbären-Babys im Nürnberger Tiergarten etwas
ganz
Alltägliches
waren und sicherlich auch wieder einmal sind. Eine kleine Ausnahme
bildete da "Twenty", der seinen Namen deshalb
bekam, weil er der zwanzigste Eisbär war, der seit der
Eröffnung des
Tiergartens im Jahre 1939 am Schmausenbuck geboren wurde. In den ersten
Monaten musste "Twenty" von seinem
Tier-"Papa" Kaspar Walz fünfmal am Tag gefüttert werden, weil
man das
Junge seiner Mutter "Dora" wegen Milchmangels wegnehmen musste.
Süddeutsche
Zeitung - 5. Apr. 2007
Wenn andere Eier suchen...
Es ist wie im richtigen Leben: Während Knut im Blitzlichtgewitter
spielt und Hunderte
Besucher anzieht, ist seine Oma ziemlich allein. Dabei kann man sie so
leicht besuchen:
im Tierpark Hellabrunn.
Delmenhorster
Kreisblatt - 10. Apr. 2007
Weiße
Marderhunde
scheuen die Öffentlichkeit
Beigegraue Marderhunde gibt es in vielen Zoos, weiße sind sehr
selten.
„Und deshalb freuen wir uns besonders, dass wir jetzt zwei weiße
Exemplare
haben“, sagt Thomas Riesmeier vom Freizeit- und Wildpark Ostrittrum.
„Vor einer
Woche haben wir sie aus einem Tierpark in Eisenach zu uns geholt.“ Die
beiden Marderhunde in Ostrittrum sind bislang kaum zu sehen. „Die sind
nach
der Wegnahme von den Eltern noch sehr scheu“, begründet Riesmeier.
„Vor
allem
das zweijährige Weibchen versteckt sich immer unter dem
Holzhaufen, den
wir in
dem Gehege aufgebaut haben.“
Bönnigheimer
Zeitung - 11. Apr. 2007
Von
täglichen Pillen und "Rentnertreffs" im Zoo
Sie
leiden an Rheuma und Demenz, leben in "Rentnertreffs" oder widmen
sich dem Nachwuchs. Auch Zootiere werden dank medizinischem Fortschritt
immer
älter. Die Tierparks müssen sich darauf einstellen, dass sie
zunehmend
Omas und
Opas zu versorgen haben.
Rhein
Main
Presse - 5. Apr. 2007
Eine
Spritze und viel guter Zuspruch Dr. Heike Axmacher ist ...
Tierärzte
in Zoos haben Hochkonjunktur im TV. Auch in Worms gibt es einen
"Viehdoktor", der das Wohl der tierischen Bewohner im Auge hat und im
Tiergarten regelmäßig Visite macht: Dr. Heike Axmacher.
news
aktuell - 11. Apr. 2007
TV-Trainer
von
"Flipper" fordert Schließung der deutschen Delfinarien
Richard O'Barry war in den 60er Jahren Delfintrainer für die
weltweit
bekannte TV-Serie "Flipper". Seit 1970 ist er Delfinschützer,
nachdem
"Flipper" in seinen Armen gestorben war. Inzwischen ist O'Barry als
Meeressäugetier-Spezialist für das amerikanische "Earth
Island
Institute (EII)" tätig. Den Delfinarien in Deutschland und in der
Schweiz erteilt O'Barry eine klare Absage: "Den intelligenten
Meeressäugern ist es eine Qual, auf so engem Raum als
Belustigungsobjekt zu dienen. Die Sterberaten und Totgeburten in den
Delfinarien bezeugen die mangelnden
Überlebenschancen der Tiere in Gefangenschaft." Auf Initiative des
deutschen Wal- und Delfinschützer Jürgen Ortmüller will
O'Barry noch in
diesem Sommer Gespräche mit
Spitzenpolitikern aller Parteien in Berlin führen, um die
Schließung
der Delfinarien und die Auswilderung der intelligenten
Meeressäuger
unter seiner Obhut zu bewirken.
Stern - 11. Apr.
2007
"Ich
warf mich auf eins der Krokodile"
Philippe
Cousteau Jr. hat Steve Irwin sterben sehen, nachdem der australische
Tierfilmer
und Volksheld von einem Stachelrochen verletzt worden war. Cousteau
sprach mit
stern.de über Irwins Tod, die schwierige Zeit danach und sein
Leben im
Schatten
seines berühmten Vaters.
Südkurier - 5.
Apr.
2007
Grenzfall
Vogelgrippe-Risiko
Im
Kampf gegen die Vogelgrippe gilt am Bodensee seit dieser Woche das
Motto:
Gemeinsam forschen, getrennt handeln. Während die Schweiz alle
Hühner
ins Freie
lässt, besteht am deutschen Ufer weiterhin eine 500 Meter breite
Stallpflichtzone. Die Wissenschaft kann nicht entscheiden, wer richtig
liegt. Grund: Im
vergangenen Winter gab es keinen Vogelgrippe-Ausbruch am Bodensee.
Nicht ein
Mal wurde der hoch ansteckende Erreger H5N1 nachgewiesen. Darum fehle
schlicht
die Datenbasis für eine Bewertung, sagt Wolfgang Fiedler, Leiter
der
Vogelwarte
Radolfzell, die zur renommierten Max-Planck-Gesellschaft gehört.
Im
grenzüberschreitenden Forschungsprojekt Constanze wurden weniger
Vögel
untersucht als vorgesehen. Alle untersuchten Tiere waren frei vom hoch
ansteckenden
Virustyp H5N1.
Aalener
Nachrichten - 11. Apr. 2007
Geschmack
der Elche entscheidet über Straßensalz in Schweden
Schwedens
Straßenamt überlässt Elchen und deren
Geschmacksvorlieben die
Entscheidung über
ein neues Straßensalz. Wie Radio Stockholm berichtete, sollen
zehn der
breitmäuligen Waldtiere aus dem
Hauptstadt-Tierpark Skansen zusammen mit einigen Rentieren in einer
«Experten-Jury» mitwirken und zwischen mehreren neuen
Salzmischungen
für glatte
Straßen entscheiden. Als ausschlaggebend gilt dabei, welche
Mischung
den Elchen
beim geplanten Probeschmecken am wenigsten zusagt. Wie ein
Behördensprecher mitteilte, hätten sich neue Mischungen mit
Zuckerzusätzen als umweltfreundlicher sowie effektiver im
Vergleich zu
herkömmlichen Salzen erwiesen. Sie dürften aber wegen der
Gefahr von
Wildunfällen auf keinen Fall so attraktiv für Elche und
Rentiere sein,
dass
diese zum Lecken auf die bestreuten Straßen gelockt würden.
Merkur Online -
11. Apr. 2007
Clevere
Tintenfischdame kann Flaschen öffnen
Die Tintenfischdame Octi aus Neuseeland hat gelernt, eine Flasche
aufzuschrauben. Das achtarmige Krakenweibchen sitzt in einem
Großaquarium in
Napier und dreht den Verschluss mit zwei Fangarmen innerhalb von
zweieinhalb
Minuten auf. Octi strenge sich
aber nur an, wenn in der Flasche zur Belohnung eine Krabbe liege. Die
Krakendame lebt seit drei Monaten in dem Aquarium.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
Dagblad van het Noorden - 10. Apr. 2007
Dierenpark Emmen laat alle manenrobben inslapen
Tierpark Emmen schäfert alle
Mähnenrobben ein
Der Tierpark Emmen hat letzten Monat alle 27 Mähnenrobben
einschläfern
lassen. Die Südamerikanischen Seelöwen waren alle mit
Meeressäuger-Tbc
infiziert. Dienstag morgen hat der Tierarzt das letzte Tier
eingeschläfert. Die ansteckende tbc-Form wurde im September 2006
zum
erstenmal bei einer verendeten Mähnenrobbe festgestellt. Daraufhin
sind
die übrigen Tiere etwa sechs Wochen lang getestet. Jedesmal
reagierten
einige Tiere positiv darauf. Laut Tierpark-Pressesprecher Wijbren
Landman ist eine Behandlung von Mähnenrobben nahezu
unmöglich. Die
Tiere müssen dann ein halbes Jahr lang jeden Tag Medikamente
schlucken.
Auch
einige Pfleger des Tierparks, die in einen engen Kontakt mit den
Seelöwen gekommen waren, hatten sich mit den Bakterien angesteckt.
emmen.nu
- 10. Apr. 2007
Dubbel
drama in Dierenpark Emmen
Doppeldrama im Tierpark Emmen
Der Ausbruch einer besonderen Form von Tbc, die voriges Jahr bei den
Südamerikanischen Seelöwen des Tierparks Emmen festgestellt
wurde, hat
dramatische Folgen gehabt. Da eine Behandlung bei diesen Tieren
nicht möglich ist, hat der Tierarzt am Dienstag auch den letzten
Seelöwen einschläfern müssen. Leider zeigten die
Kontrollen der
Seelöwen immer wieder Fälle mit einer mögliche
Ansteckung - mit dem
traurigen Resultat, daß es im Tierpark Emmen keine
Mähnenrobben mehr
geben wird. Das leere Becken wird nun desinfiziert und gereinigt. Dann
kann der Platz eingenommen werden von Kalifornischen Seelöwen, die
aus
anderen Zoos kommen. Auch die Giraffenherde hat einen großen
Verlust zu
verzeichnen. Das beeindruckende Giraffenmännchen Nexus lag Sonntag
morgen tot in seinem Stall. Der fast 17 Jahre alte Giraffenhengst ist
etwa fünf Jahre in Emmen gewesen und Vater von gut und gerne elf
Nachkommen geworden.
rtvutrecht.nl
- 5. Apr. 2007
Dood olifantje ook financieel drama
Totes Elefantenkalb auch finanziell ein Drama
Der Tod des Elefantenbabys im Tierpark Amersfoort bedeutet auch ein
finanzielles Drama für den Zoo. Die Direktion hatte mit bis zu
50.000
Besuchern mehr gerechnet, die den neuen Elefanten sehen wollten.
Nachdem das Elefantenkind am Dienstag direkt nach der Geburt durch
seine Mutter Indra und seine Oma Khine War War tot getreten wurde,
entgehen dem Zoo jede Menge Einnahmen. Das Elefantenjunge bleibt
vorläufig in Amersfoort zur Untersuchung. Das
Elefantenzuchtprogramm
wird fortgesetzt.
destentor.nl - 7. Apr. 2007
Dierenpark wordt overspoeld met post na overlijden
olifantje
Tierpark mit Post überflutet nach dem
Tod des
Elefantenbabys
Der Tierpark Amersfoort erhielt in den letzten Tagen viele Zuschriften
zum Tod des neugeborenen Elefantenbabys. Das Kleine wurde Dienstag
abend durch Mutter und Oma zertreten. Der Zoo hat inzwischen 500 Emails
erhalten mit Unterstützungsbekundungen. Parallel dazu kriegt der
Park
Zeichnungen und Karten, Kinder legten am Elefantengehege Blumen nieder.
Das hat der Zoo gestern wissen lassen. Laut Zoomanager Mario Hoedemaker
ist es logisch, daß die Besucher so mitfühlen. "Die Menschen
haben
monatelang die Schwangerschaft von Mutter Indra über eine Webcam
verfolgt. Als das Elefantenbaby dann zertreten wurde, fühlten sie
mit."
Mutter Indra und Oma Khine War War haben inzwischen Abschied genommen
von dem Kalb. "Das Tier hat die ganze Nacht im Gehege gelegen, gestern
haben wir es weggenommen", so Hoedemaker. Die sterblichen
Überreste
werden in Berlin untersucht.
Algemeen Dagblad - 7. Apr. 2007
Dierenpark krijgt steunbetuigingen
Tierpark erhält
Unterstützungsbekundungen
Der Tierpark Amersfoort hat am Mittwoch nach dem dramatischen Tod eines
neugeborenen Elefantenkalbs Hunderte Mails erhalten mit
Unterstützungsbekundungen. Laut Rielle van Hattum, Leiterin der
Presseabteilung, waren es über 400 Mails. Auch gestern trafen
Zuschriften ein. Viele Menschen waren via Webcam Zeuge gewesen, als das
Kalbs von seiner Oma tot getreten wurde. Van Hattum: "Wir hatten
überhaupt nicht so viele Mails erwartet. Die Zuschriften waren
überwältigend. Der Tenor war positiv, die Menschen
fühlten mit den
Pflegern mit."
dierennieews.nl
- 6. Apr. 2007
Vliegende buidelmuizen in Aqua Zoo Friesland
Australische Zwerggleitbeutler in Aqua Zoo
Friesland
Seit 6. April sind im Naturama des Aqua Zoo Friesland australische
Zwerggleitbeutler zu bewundern. Der Aqua Zoo Friesland ist der einzige
Tiergarten in den Benelux-Staaten, der diese besondere Tierart in
seiner Sammlung hat. Neben
den Zwerggleitbeutlern sind noch mehr neue Tierarten im Naturama zu
bewundern. So können die Besucher von Ostern an Mausmakis,
Bürstenkänguruhs und Igeltanreks sehen.
telegraaf.nl - 4. Apr. 2007
Paris Hilton-beer bijt buspassagier
Paris Hilton-Bär beißt Busfahrgast
Ein Bärchen ist in Mexiko auf einen Bus aufgesprungen und hat
einen
Fahrgast verletzt. Der Kinkajou oder Wickelbär, manchmal auch
Honigbär
genannt, war aus einem Zoo in Mexiko-Stadt ausgerissen. Das
Bärchen,
gerade so groß wie ein kleiner Hund, nahm den 11Uhr-Bus. Wie
Fahrgäste
berichteten, saß der Bewohner des San Juan de Aragon Zoos fast
eine
Stunde neben dem Busfahrer. Ein 20jähriger Fahrgast wurde
kräftig
gebissen, als er das Tier zu packen versuchte.
Stadsomroep Brugge - 7. Apr. 2007
Zeer
zeldzale Fijileguanen in het Serpentarium
Sehr seltene Fidschileguane im Serpentarium
Das Reptilienland in Blankenberge hat seit einigen Tagen ein
Pärchen
seltener Fidschileguane in seiner Sammlung. Diese Leguane gehören
zu
den am meisten gefährdeten Reptilien in der Welt und sind sehr
selten
in Gefangenschaft. Das Serpentarium ist der erste belgische Zoo, der
diese Tiere
besitzt. Das Pärchen, das jetzt im Serpentarium lebt, kommt aus
Österreich, wo es geboren wurde.
de Gelderlander - 7. Apr. 2007
Burgers' Zoo bouwt voort op traditie
Burgers' Zoo baut weiter auf Tradition
120 Bauarbeiter sind emsig am Werk im neuen Teil von Burgers' Zoo.
Dieses Wochenende ist Ostern, traditionell der Saisonbeginn für
die
niederländischen Zoos und da muß alles fertig sein. "Das
klappt auch",
sagt Direktor Alex van Hooff zuversichtlich. ... Ins Auge springt die
Lodge, gebaut nach dem Vorbild einer afrikanischen Jagdhütte. Auf
der
Terrasse ist Platz für 450 Besucher, die die erweiterte Savanne im
Blick haben. Der Sinn für Traditionen
wirkt durch den Baustil für die Erweiterung, die am
Osterwochenende
eröffnet wird. "Wir verwenden langlebige Materialien und gehen
davon
aus, daß es ganz lange hält.
tourpress.nl - 5. Apr. 2007
Dierentuinen jaar lang in actie voor Madagascar
Zoos ein Jahr lang in Aktion für
Madagaskar
Mitten unter den Affen im Wald von
Apeldoorn alarmierte der Schweizer
Biologe und Affen-Entdecker Dr. Urs Thalmann nicht nur die Presse,
sondern auch viele Mitarbeiter im öffentlichen Dienst der
niederländischen Zoos. "Wenn wir nicht jetzt sofort für
Madagaskar in
die Bresche springen, dann ist es wirklich zu spät." Thalmann war
im
Affenpark wegen des Starts der niederländischen
Naturschutzkampagne für
Madagaskar in den Zoos. Im madagassischen Klassenraum in Apenheul
berichtete Thalmann von seinen Entdeckungen und Madagaskars
biologischer Vielfalt. ... Das neue Schutzgebiet, Sahamalaza, ist der
Lebensraum des seltenen Sclater's Maki, der in einigen
europäischen
Zoos gehalten wird, darunter in Apenheul in den Niederlanden. Dieser
Zoo und die Universität Straßburg setzen sich bereits einige
Jahre
dafür ein, damit dieses Gebiet den Status eines Schutzgebietes
erhält.
Das ehrgeizige Vorhaben des Präsidenten kann allerdings nur
gelingen,
wenn er hierbei Unterstützung erhält.
nos.nl - 10. Apr. 2007
Bilbo steekt Knut naar de kroon
Bilbo stößt Knut vom Sockel
Auch Bilbo ist süüüß. Bilbo ist ein Bambuslemur im
Zoo der schwedischen
Hauptstadt Stockholm. Auch seine Mutter blieb nicht bei ihm nach seiner
Geburt, genauso wie die von Eisbärchen Knut. Und da er so
bezaubernd
ist, gibt es jetzt im Skansen Zoo einen wahren Ansturm auf das Gehege
von Bilbo, den seine Pfleger mit Babymilch füttern. Er ist schon
fast
genauso populär wie Knut. Bilbo ist einer von 25 Bambuslemuren,
die
weltweit in Gefangenschaft leben. Auf Madagaskar, in der Heimat dieser
Tiere, leben inzwischen auch nicht mehr als 200 Bambuslemuren in freier
Natur.
nrc.nl - 10. Apr. 2007
Zweden heeft eigen 'Knut'
Schweden hat eigenen Knut
Schweden hat die Chance auf seinen eigenen "Knut" wie das deutsche
Eisbärchen, um das die Medien einen solchen Rummel machen, nachdem
es
von seiner Mutter verstoßen wurde. Im Skansen Zoo in Stockholm
lebt
seit sechs Wochen ein Bambuslemur, den seine Mutter auch bereits bei
der Geburt verstieß. Die Tierpfleger füttern den kleinen
Halbaffen, der
bei der Geburt noch keine 30 Gramm wog, mit Babymilch. Inzwischen hat
das Tierchen, das den Namen Bilbo erhielt, eine Überlebenschance
von
99%, so Tierpfleger Jonas Wahlstrom. Bilbo ist einer von den lediglich
25 Bambuslemuren, die in Gefangenschaft leben. Bambuslemuren leben in
freier Wildbahn auf Madagaskar und da sind es auch nicht mehr als 200.
Der Zoo versucht jetzt, Bilbo und dessen Eltern langsam aneinander zu
gewöhnen. In den Niederlanden sind in verschiedenen Zoos auch
einige
Bambuslemuren zu bewundern.
nos.nl - 9. Apr. 2007
Bavianen weer rustig
Paviane wieder ruhig
Sie sind wieder ruhig, nachdem sie fast zwei Wochen dicht zusammen
saßen auf ihrem Affenfelsen: die 120 Paviane im Tierpark Emmen.
Einem
Biologen des Zoos zufolge ist es weiterhin unklar, was die Angst der
Paviane verursacht hat. Normalerweise sind die Affen ganz aktiv, nur
seit vorigen Monat saßen sie allein nur auf dem Felsen und
starrten vor
sich hin. Auch schliefen sie regelmäßig auf ihrem Felsen und
nicht, wie
sie es sonst tun, in ihrer Nachtunterkunft. Die Paviane waren bereits
zweimal so ängstlich wie jetzt. 1994 und 1997 war es nach drei,
vier
Tagen vorüber. "Wir wissen weiterhin nicht, was los war", sagt der
Biologe. "Aus anderen Zoos ist nichts vergleichbares
Affen-Mysteriöses
bekannt."
zita.be - 10. Apr. 2007
Bavianen Emmen doen weer normaal
Emmener Paviane verhalten sich wieder normal
Die 120 Mantelpaviane, die fast zwei Wochen dicht zusammengedrängt
auf
einem Felsen im Tierpark Emmen saßen, verhalten sich wieder
normal. Sie
sind wieder aktiv. Das teilte ein Tierpark-Sprecher am Dienstag mit.
Die Paviane saßen auf einem Felsen und starrten alle auf die
Afrikasavanne. Auch mit ihrem Lieblingsfutter waren sie nicht zu
bewegen, ihren Platz zu verlassen. Inzwischen lausen und paaren sich
die Tiere wieder.
advalvas.be - 9. Apr. 2007
Paastoerisme - Zoo en Planckendael beleven topweekend
Zoo und Planckendael erlebten zu Ostern ein
Top-Wochenende
Das Osterwochenende war für den Zoo Antwerpen und den Tierpark
Planckendael in Mechelen ein voller Erfolg. Der Zoo empfing innerhalb
von drei Tagen 35.500 Tierfreunde. Planckendael konnte mehr als 25.000
Besucher begrüßen. "Das liegt natürlich am
Bilderbuchwetter, doch ich denke, daß viele Besucher auch unsere
neuen
Errungenschaften zu schätzen wissen", sagt Ilse Segers.
Planckendael
vermochte mit dem neuen Kontinent Atemberaubendes Asien aufzuwarten,
und im Zoo waren zahlreiche neue Bewohner zu bewundern.
Russische
Meldungen
vesti.ru
- 9. Apr. 2007
Фотоохота
на леопардов
Fotojagd auf Leoparden
In der Pazifikregion beenden die Wissenschaftler die Zählung der
"Taigabevölkerung", in erster Linie der seltensten Katze unseres
Planeten - des Amurleoparden. Sie stellten fest, daß die Zahl der
Amurleoparden erstmals seit fünf Jahren wieder zugenommen hat.
Dagegen
verringerte sich die Zahl der Amurtiger, die auch auf der Roten Liste
stehen. In einem kleinen Kasten, den die Wissenschaftler an einem Baum
befestigen, ist ein Fotoapparat versteckt. In dieser Saison wird er ein
letztes Mal auf eine Leopardenspur gerichtet - die Zählung mit
Hilfe
von Fotofallen geht zu Ende. Erstmals in fünf Jahren Monitoring
sind
die Wissenschaftler über die Ergebnisse erfreut. ... Für eine
qualitativ gute Aufnahme reicht es nicht aus, nur herauszufinden, wo
ein Leopard vorbeikommt. Man muß diesen auch wenigstens einige
Sekunden
vor dem Objektiv des Fotoapparats aufhalten. Dafür benutzt man ein
aromatisches Lockmittel, oder irgend etwas, das die Aufmerksamkeit des
Tieres auf sich zieht, ohne es zu verscheuchen. Das kann ein Stück
Glanzfolie sein. Die Rosettenflecken des Leopardenfells sind wie
Fingerabdrücke des Menschen, es gibt keine zwei, die sich
völlig
gleichen. ... Die ideale Aufnahme ist die, auf der die Schulter des
Leoparden von vorn und er in ganzer Größe zu sehen ist.
Moskowskij komsomolez - 9. Apr. 2007
Из Китая в Москву привезут исчезающих горцев
Aus China kommen gefährdete Bergbewohner
nach Moskau
In einigen Monaten erhält der Moskauer Zoo zwei junge Takine. Das
sind
Paarhufer, Säugetiere aus der Familie der Hornträger. Die
seltenen
exotischen Tiere kommen direkt aus China in die russische Hauptstadt!
Wie "Moskowskij komsomoljez" in der Russischen
Landwirtschaftsaufsichtsbehörde erfuhr, wird der Zoo die Takine
auf
Dauer halten. Diese Tiere gehören zu einer gefährdeten Art
und stehen
auf der Roten Liste. Für die Moskauer sind derart seltene
Gäste
ungewöhnlich. Im Moskauer Zoo sind sie erstmalig zu sehen. In
Rußland
wurden Takine bisher nur im Zoo Nowosibirsk gehalten.
Lenta.ru - 6. Apr. 2007
Госдумы пополнил зоопарк Кадырова
Staatsduma-Abgeordneter ergänzt
Kadyrows Privatzoo
Der Staatsduma-Abgeordnete Leonid Sluzkij schenkte Ramsan Kadyrow zur
Amtseinführung als Präsident einen Puma. Den Metallkäfig
mit dem Tier
trugen während des Banketts sechs Personen in den Saal,
übermittelt die
Agentur "Interfax". Der Abgeordnete begründete das
ungewöhnliche
Geschenk so: "Ich habe lange darüber nachgedacht, welches Geschenk
ich
dir mitbringen soll, habe aber nichts gefunden, was dich hätte zum
Staunen bringen können und deshalb, da ich deine Zuneigung zu
wilden
Tieren kenne, schenke ich dir einen Puma", sagte Sluzkij. "Du hast, wie
ich weiß, Bären, Löwen, Tiger, Leoparden, und jetzt
wird dein Zoo durch
einen Puma ergänzt", fügte der Abgeordnete hinzu.
rian.ru - 10. Apr. 2007
В финском зоопарке приютили еще одного детеныша тюленя
Finnischer Zoo gewährte einer weiteren
kleinen Robbe
Obdach
Im Zoo der finnischen Hauptstadt auf der Insel Korkeasaari beherbergt
nun schon das vierte Robbenkind, teilte ein Vertreter des Zoos der
Russischen Informationsagentur Nowosti mit. "Ich hoffe, es werden nicht
noch mehr, denn dann wird es Probleme mit der Unterbringung geben",
sagte Tierärztin Eva Rudbek. Die aktuellste Einquartierung holte
Rudbek
Montag abend aus Kotka ab, wo Mitarbeiter der Küstenwache voller
Mitleid das hungernde Jungtier an sich genommen hatten. Ebenfalls am
Montag wurde ein anderes Robbenjunges in den Zoo gebracht, das auf
einer der Inseln von Sweaborg gefunden wurde. Obwohl es in einem
ausgezeichneten Zustand war und offensichtlich keinen Hunger litt,
tauchte der Kleine in einer Gegend der Insel auf, die ziemlich belebt
war. Mitarbeiter des Zoos beschlossen, ihn nach Korkeasaari zu bringen.
UzReport.com - 6. Apr. 2007
Ташкентский
зоопарк: человек в гармонии с природой
Zoo Taschkent: Mensch in Harmonie mit der
Natur
Der Taschkenter Zoo ist einer der ältesten Tiergärten in
Zentralasien.
1924 wurde auf Initiative von Biologen der Mittelasiatischen
Staatlichen Universität anstelle der Tierschau des ehemaligen
Generalgouverneurs ein Zoo eingerichtet, dessen Fläche etwa 3 ha
betrug. ... 1994 faßte das Ministerkabinetts den Beschluß,
einen neuen
Zoo zu bauen, der allen modernen Anforderungen und weltweiten Standards
der Tierhaltung in Gefangenschaft entsprach. Der Zoo wurde 1997
eröffnet - anläßlich des Tages der Unabhängigkeit
der Republik
Usbekistan. Er befindet sich auf einem ökologisch sauberen
Territorium
auf einer Fläche von 22,7 ha, die sich anschließt an den
grünen Komplex
des Botanischen Gartens. ... In diesem Jahr begeht der Zoo sein
Jubiläum - den 10. Jahrestag der Eröffnung des neuen
Territoriums. Das
Jubiläum fiel praktisch zusammen mit der Durchführung der
Konferenz der
Euroasiatischen Regionalen Vereinigung der Zoos und Aquarien (EARAZA),
deren vollberechtigtes Mitglied der Taschkenter Zoo seit 2000 ist. ...
Wir unterhalten uns mit dem Stellvertreter des Direktors des
Taschkenter Zoos für wissenschaftliche Arbeit, dem Kandidaten der
biologischen Wissenschaften Asis Irismetow. "Als wir an den neuen Ort
umzogen, gab es im Zoo insgesamt 85 Tierarten. Gegenwärtig sind es
schon mehr als 400, genauer 439 Tierarten, das sind mehr als fünf
Tausend Individuen: Säugetiere - 189 Individuen in 58 Arten,
Vögel -
472 Individuen in 74 Arten, Reptilien und Amphibien - 81 Exemplare in
26 Arten, Fische - 2141 Individuen in 191 Arten u.a." ... "Worin
besteht die Spezifik des Taschkenter Zoo?" "Jeder Zoo spezialisiert
sich auf bestimmte Tierarten. Die einen züchten Elefanten, andere
Raubtiere, Huftiere. Wir spezialisieren uns auf die Zucht von
Raubvögeln. ... Wir praktizieren die Zucht des Kondors seit 1983,
unser
Zoo ist dafür in der ganzen Welt bekannt. Außerdem
züchten wir
Kuttengeier - sehr seltene Vögel, Bartgeier, Gänsegeier,
Steinadler
u.a. Im vorigen Jahr erhielten wir Nachzucht vom Uhu, aber das ist ein
seltener Fall. ... Eine der Hauptattraktionen des Zoos ist die
Abteilung "Aquarium", das einzige in Zentralasien, in dem nicht nur
Süßwasser- sondern auch Meerestierarten gehalten werden. Das
Volumen an
Meerwasser beträgt etwa 100 Kubikmeter, an Süßwasser
200 Kubikmeter.
.. "Mit welchen exotischen Tieren kann heute unser Zoo ‚angeben'?"
"Mit Haien, Elefanten. Elefanten brachten wir vor zwei Jahren hierher,
sie sind noch klein, sechs bis sieben Jahre alt, wir hoffen in sieben
bis zehn Jahren auf Nachwuchs. Unsere Elefanten kamen aus einem Zoo in
Malaysia." ...
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
|
Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
Wilhelma
Zoologisch-Botanischer Garten, 11.04.2007
Exotische Osterlämmer
Osterlämmchen gibt es nicht
nur in
klein, weiß und niedlich, sondern auch als exotische Variante in
klein,
braun und niedlich: Auf der Felsenanlage in der Wilhelma springen vier
putzmuntere Mähnenschaflämmer zusammen mit kleinen Dscheladas
über
Stock und Stein. Die beiden älteren sind bereits vier Wochen alt,
die
Zwillinge sind am 31.3. geboren. Mähnenschafe oder
Mähnenspringer sind
eigentlich keine echten Schafe, sondern stehen verwandtschaftlich
zwischen Schafen und Ziegen. Sie stammen ursprünglich aus dem
nordafrikanischen Atlasgebirge und verdanken ihren Namen der langen
Halsmähne, die bei den Böcken besonders ausgeprägt ist.
Und natürlich
haben die Böcke auch die größeren Hörner ... Die
Gebirgsbewohner sind
ausgesprochen geschickte Kletterer, und selbst die Kleinen finden mit
ihren winzigen Klauen auf den glatten Felsen Halt an Stellen, an denen
ein Mensch unweigerlich abrutschen würde. Die nun 16 Köpfe
zählende
Mähnenschafherde teilt sich den Lebensraum in der Wilhelma mit 30
Dscheladas, kletterfreudigen Affen aus den Hochgebirgsregionen
Äthiopiens. Und da die Mähnenschafe ganz gelassene Wesen
sind, lassen
sie sich vor allem von den jungen Dscheladas geduldig als Sitzplatz,
Reittier und gelegentlich auch als Milchbar nutzen. Die
Mähnenschafe
und die Affen sind beide Vegetarier, die am liebsten Gras,
Kräuter,
Laub und Äste knabbern. Die Lämmer werden aber noch bis etwa
zum
sechsten Lebensmonat Milch bei Muttern schlürfen und erst dann auf
das
jetzt noch misstrauisch beäugte Grünzeug umsteigen.
Zoologischer Garten Köln, 11.04.2007
Chamäleons kündigen Madagaskartag an
Die Kriechtiere Madagaskars sind einzigartig, 99
% der
Amphibien und 96 % der Reptilien kommen nirgendwo sonst auf der Welt
vor. Mehr als die Hälfte aller Chamäleonarten, von den
winzigen
Erdchamäleons bis zum riesigen Pantherchamäleon, leben auf
Madagaskar.
Ihre außergewöhnliche Form, die Fähigkeit,
unabhängig die Augen zu
bewegen, ihre Schleuderzunge sowie die Fähigkeit zum Farbwechsel
haben
ihnen bei den Madagassen großen Respekt eingetragen. Sie werden
als
Bindeglied zu den Ahnen gesehen, die zugleich in die Zukunft und die
Vergangenheit sehen. Chamäleons zu missachten, heißt, den
Zorn der
Ahnen auf sich zu ziehen. Die bizarren Schleuderzungen kündigen
zugleich unseren Madagaskartag an. Madagaskar ist in diesem Jahr Thema
einer europaweiten Naturschutzkampagne. Der Kölner Zoo
eröffnet die
Kampagne mit einem bunten Aktionstag am 15.4.07.
Tiergarten Worms, 11.04.2007
Nachwuchs bei den Glanrindern am
Gründonnerstag - Kräftiges
Osterkälbchen ist ein Mädchen
Am 5.4.2007 (Gründonnerstag) brachte die
Glanrind Kuh
„Frieda“ im Tiergarten Worms ein kräftiges Kalb zur Welt. Das
freudige
Ereignis fand gegen 17.00 Uhr, als die meisten Besucher schon den Zoo
verlassen hatten, auf der Außenanlage der Glan-Rinder statt.
Reviertierpfleger Wilfried Decker ist froh über den völlig
komplikationslosen Geburtsvorgang: „Eine Geburt ist immer wieder ein
sehr schönes und zutiefst beeindruckendes Erlebnis. Da wird einem
das
Wunder des Lebens so richtig bewusst. Trotzdem ist man auch immer etwas
besorgt, ob denn auch alles ohne Probleme abläuft. Diesmal ist
aber
alles reibungslos verlaufen.“ Das kleine Kalb stand schon nach kurzer
Zeit auf den Beinen und versuchte das Euter seiner Mutter zu erreichen
um zu trinken. Tierpflegerin Sandra Dietz, die den Geburtsvorgang mit
überwachte, relativierte die anfänglich noch etwas wackeligen
Gehversuche des Kälbchens: „Wenn man sich mal überlegt, wie
lange wir
Menschen brauchen um das Laufen zu lernen, ist das schon eine enorme
Leistung. Und schließlich muss das Tier ja gleich vier Beinchen
koordinieren und wir nur zwei!“ Stellvertretender Tiergartenleiter
Dieter Wagner tippte aufgrund des kräftigen Eindrucks, den das
Jungtier
machte auf einen kleinen Bullen. Wie sich später bei genauerer
Untersuchung herausstellte lag er damit nicht richtig: Das
Kälbchen ist
ein Mädchen!
Tierpark Hagenbeck, 11.04.2007
Elefanten-Baby erblickte heute Morgen im Tierpark
Hagenbeck
das Licht der Welt
Ein Rüssel und zwei Öhrchen – alles
dran an dem kleinen
Elefanten! Heute Morgen war es endlich so weit: Um 6.10 Uhr ist Lai
Sinhs lang erwartetes Baby auf die Welt gekommen. Der niedliche kleine
Dickhäuter – ein 96 cm großes und etwa 80 bis 100 kg
schweres Mädchen –
ist gesund und munter. Es war die erste Geburt, seit die Herde Tag und
Nacht in unserer neuen Elefanten-Freilaufhalle beisammen ist. Die Halle
hat damit ihre Bewährungsprobe bestanden. Und dieser große
Erfolg ist
ein starkes Argument für die Herdenhaltung! Die Geburt verlief
schnell
und komplikationslos: Nach etwa 15 Minuten war die Kleine auf der Welt
und bereits nach nur 10 Minuten auf den Beinen. Wie in der Natur
üblich, hat die Geburt im Beisein weiterer Elefanten-Kühe
stattgefunden. Die ganze Herde hat der werdenden Mutter zur Seite
gestanden. Die geburtserfahrene Yashoda hat sich besonders um Lai Sinh
gekümmert und sie beruhigt. Ein Eingriff durch unsere Tierpfleger
und
unseren Tierarzt war nicht nötig. Das ist nicht
selbstverständlich. Im
Juni 2003 hatte Lai Sinh eine Fehlgeburt; ein Problem, das besonders
häufig bei erstgebärenden Elefantenmüttern auftritt.
Hagenbeck war der
erste Tierpark Deutschlands in dem erfolgreich Gruppengeburten
stattgefunden haben. Elefanten-Mädchen Kandy erblickte am 14. Mai
2003
in Hagenbecks Tierpark als erstes Baby im Beisein mehrerer Kühe
das
Licht der Welt. Am 26. November 2004 folgte Ihr kleiner Bruder Thai.
Und jetzt ist das Trio perfekt!
Tiergarten Schönbrunn, 11.04.2007
Schönbrunn ist beim Tigerschutz Weltspitze!
Weltweit brachte nur ein einziger
Zoo mehr für Tigerschutz-Projekte in der Wildnis auf als der
Tiergarten
Schönbrunn. Das zeigt eine soeben veröffentlichte
internationale
Statistik: In den vergangenen fünf Jahren haben demnach die
Besucher
des Tiergartens, der Förderverein und die Schönbrunner
Tiergarten-Gesellschaft den Schutz der letzten wilden Tiger mit 37.000
Euro unterstützt. Nur der Zoo von Colchester in den
Großbritannien hat
mehr geschafft. Insgesamt sind für die wildlebenden Tiger und ihre
Lebensräume seit 2002 in mehr als 130 Zoos aus 24 Ländern
etwa 850.000
Euro gesammelt worden. Das Geld wird von der Organisation „21st Century
Tiger“ verwaltet. „21st Century Tiger“ ist eine Partnerschaft der 1826
gegründeten Zoological Society of London mit der britischen
Organisation Global Tiger Patrol. Die 850.000 Euro werden ohne
Einschränkung für Projekte in der Heimat der Tiger verwendet
- der
Verwaltungsaufwand wird gesondert finanziert. Wie wichtig jeder
einzelne Euro sein kann, der in die Lebensräume der Tiger
fließt, zeigt
eine ganz andere Statistik: Sie besagt, dass es vom
Südchinesischen
Tiger nur noch etwa zwanzig bis dreißig Exemplare gäbe und
vom
Sumatra-Tiger gerade noch 400. Der Bali-Tiger wurde in den 40er-Jahren
des 20. Jahrhunderts ausgerottet, der Kaspische Tiger in den
70er-Jahren, der Java-Tiger in den 80ern. Der Tiergarten
Schönbrunn
pflegt und züchtet Sibirische Tiger, von denen in den Zoos bereits
mehr
leben, als in freier Wildbahn.
Vogelpark Herborn, 10.04.2007
Der Vogelpark lädt am Sonntag zum
Narzissentag ein
Die Beete der naturnahen Gartenanlagen im
Herborner Vogelpark
erblühen derzeit in den herrlichsten Frühlingsfarben. Denn im
Winterhalbjahr sind von den Vereinsmitgliedern und Mitarbeitern des
Herborner Naturerlebniszentrums erneut tausende Blumenzwiebeln aus
einer Spende der Firma Samen Schneider aus Haiger gesetzt worden. Somit
ist für den diesjährigen Narzissentag, zu dem das
Vogelparkteam am
Sonntag, den 15. April, von 9.30 bis 18.00 Uhr einlädt, die
passende
Atmosphäre gegeben. Der Narzissentag ist den zahlreichen Freunden
des
Vogelparks im Herborner Stadtteil Uckersdorf, von Mittelhessen bis zum
Westerwald und Siegerland, längst ein Begriff: Die Besucher des
Parks
haben an diesem Tag die Möglichkeit, sich an einem Gewinnspiel zu
beteiligen. Dabei soll die Anzahl der im Vogelpark herrlich
blühenden
Narzissen-Sorten erraten werden. Erneut winken attraktive Preise wie
Frei- und Jahreskarten für den Vogelpark sowie - passend zum
Anlass -
ein wunderschöner Blumenstrauß. Sicherlich wird es für
die
Blumenfreunde nicht einfach sein, die Zahl der aktuell im Vogelpark
blühenden Narzissensorten zu ermitteln. Denn weltweit existieren
insgesamt mehr als 28.000 verschiedene Narzissen. Aber gerade die
Blütenvielfalt dürfte den besonderen Reiz einer Teilnahme am
Narzissenspiel des Herborner Tiergartens ausmachen!
Tierpark Nordhorn, 10.04.2007
Brutversuch auf Glaskuppel
Besucher der Cafeteria des
Nordhorner Tierparks bekommen derzeit einen steifen Nacken beim Essen.
Ein Pärchen wilder Weißstörche hat es sich in den Kopf
gesetzt auf dem
Glasdach der Cafeteria zu brüten - und das obwohl 20 und 50 Meter
Luftlinie entfernt bereits vorbereitete Nester auf ein Storchenpaar
warten. Die Paarung ist vereits erfolgt und das erste Stöckchen
platziert. Nun sind Besucher und Mitarbeiter des Zoos gespannt, ob es
den beiden hübschen Vögeln gelingt ein haltbares Nest auf der
leicht
abschüssigen Kuppel zu befestigen.
Alternativer Bärenpark Worbis, 10.04.2007
Begegnung mit Charaktertier nicht ausgeschlossen - Aus der
Exkursionsreihe: Auf den Spuren der Braunbären
Die nächste Wanderung unter dem Motto „Auf den Spuren der
Braunbären“
findet am Sonnabend, dem 14. April 2007, statt.
Die Wanderfreunde treffen sich um 9 Uhr auf dem Parkplatz am
Schafsteich, Nähe Hotel Reifenstein und stellen sich auf ein ca.
vierstündige Exkursion ein. Die Exkursion führt wieder an den
Nordrand
des Düns bei Reifenstein. Die dort ursprünglich
künstlich angelegten
Teiche sind u. a. wichtige Laichgewässer für mehrere
Amphibienarten. So
kann mit großer Wahrscheinlichkeit noch die
Frühjahreswanderung und das
Paarungs- und Laichverhalten der Erdkröten beobachten werden. Aber
auch
vielen Insekten bzw. deren Larven sowie Krebstieren dienen die Teiche
als Lebensraum. Weiterhin soll die Tier- und Pflanzenwelt am Waldbach
erkundet werden. Da hierher auch der Feuersalamander zur Ei- bzw.
Larvenabgabe kommt, ist eine Begegnung mit diesem Charaktertier des
Berg- und Hügellandes Eichsfeld nicht ausgeschlossen. An Hand der
im
Bach angetroffenen Kleintiere können Aussagen zur
Gewässergüte
getroffen werden. Günstig für die Gewässererkundung ist
das Mitbringen
von engmaschigen Keschern und Beobachtungsgefäßen. Die
Exkursion führt
aber auch in den Laubmischwald, in dem es zu dieser Jahreszeit viele
interessante Pflanzen und Tiere zu entdecken gibt.
Papageienschutz-Centrum Bremen, 10.04.2007
Besuchertage 2007 im Fluggehege für geschädigte Papageien des
Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.
Es ist soweit: Der Winter ist vorüber und das Fluggehege für
geschädigte Papageien des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.
öffnet
wieder einmal im Monat seine Tore für Besucher. Etwa 50
Graupapageien,
Mohrenkopf- Papageien und verschiedene Arten Amazonas-
Papageien leben und fliegen in den beiden insgesamt ca. 560 qm
großen
und 6 m hohen naturnah gestalteten Flughallen
des Fluggeheges, das Ende letzten Jahres aufgrund seines vorbildlichen
tierschützerischen Charakters mit dem Tierschutzpreis 2006 der
Mechtold-Stiftung Frankfurt/Main ausgezeichnet wurde. Erstmals wird das
Fluggehege für Besucher am Samstag, dem 14.04.2007, geöffnet
sein in
der Zeit von 14 Uhr bis 16.30 Uhr. Der nächst folgende
Öffnungstag wird
der 05.05.2007 sein, mit dem zugleich im Ausstellungsraum des
Fluggeheges eine Ausstellung eröffnet wird, die über alle
Belange des
Papageienschutzes sowie insbesondere über die Gestaltung
naturnaher
Lebensbedingungen für Papageien in der Gefangenschaft informieren
wird.
Salzburgerstr. / Asternweg 2a 28219 Bremen-Findorff
Zoo Dresden, 10.04.2007
Zwischen Ostereierbaum, Tierischem und Naschereien – mehr als 21000
Gäste besuchten zu Ostern den Zoo
Der Höhepunkt dabei war
natürlich
der Ostereierbaum. Mit insgesamt 16331 Eiern zog er zahlreiche Besucher
an. Auch wenn es mit der Verteidigung des Guinnessbuchrekords gegen den
Zoo Rostock nicht geklappt hat, so hängen an dem Baum doch viele
kleine
Kunstwerke unserer Gäste, die auch noch in den kommenden Tagen
bestaunt
werden können. Großer Beliebtheit erfreuten sich zudem
unsere fleißigen
Osterhasen, die kleine und manchmal auch große Kinder reich mit
Süßigkeiten beschenkt haben.
Zoo Leipzig, 09.04.2007
Besucheransturm zu Ostern - Zooprogramm und bestes Wetter lockten
Tausende in den Zoo Leipzig
Das Osterwochenende war wirklich ein Zoo-Wochenende. Bei bestem Wetter
besuchten rund 40.000 Besucher den Zoo und ließen sich in den
Welten
der Kontinente entführen. Besonders die Kleinen konnten sich beim
Osterprogramm so richtig austoben und eine Menge erleben. Auf dem
Robbenvorplatz wurde zusammen mit „Harald, der Osterhase“ ein ca. drei
Meter hoher Osterhase aus Tapetenleim und Zeitungen gebastelt und
bemalt. Zur Unterhaltung kamen die tierischen Mitbewohner des Zoos
vorbei und sorgten für die richtige Stimmung. Sportlich ging es
beim
Ostertriathlon auf der Wiese am Ponygestüt zu: Erst Eiertrudeln,
dann
Eierlauf, dann Torwandschießen und zum Schluss musste noch eine
Kletterwand bezwungen werden. Auf dem Aquariumsvorplatz ging es da
ruhiger zu. Hier wurde gebastelt, gemalt, geschnitzt und geschminkt. Im
Entdeckerhaus Arche herrschte Hokus Pokus Alarm und Clown Dicky hatte
sich genau das Kinderprogramm.
Vogelpark Herborn, 07.04.2007
Vogelpark erlebt einen Boom beim Jahreskartenverkauf - Kein
Aprilscherz: Lisztäffchen zu Ostern neu im Vogelpark!
Derzeit machen sich allerorten
Frühlingsgefühle breit. Das gilt natürlich besonders
für den Vogelpark
im Herborner Stadtteil Uckersdorf, in dem Meister Adebar mit seiner
Storchengattin um die Wette klappert, die Kraniche elegante
Balztänze
vollführen und sich in den farbenfrohen und naturnah angelegten
Blumenbeeten die Blütenknospen öffnen. Schon jetzt streben
zahlreiche
Erholungssuchende nach den Wintertagen in den Park und nutzen quasi
jeden Sonnenstrahl zu einem Besuch des beliebten Naturerlebniszentrums
am Ostrand des Westerwaldes. Geradezu einen Boom erlebt derzeit der
Jahreskartenverkauf: Denn: Erwachsene können für nur 15,00
¤ und Kinder
für nur 7,50 ¤ den familien-freundlichen Herborner
Tiergarten bis weit
in den Spätherbst hinein jederzeit zu den Öffnungszeiten von
9.30 bis
19.00 Uhr (Einlass bis 18.00 Uhr) besuchen. . Wie Tiergartenbiologe
Wolfgang Rades mitteilt, gibt es auch in diesem Jahr sowohl durch die
unterschiedlichen jahreszeitlichen Entwicklungen mit Balz, Brut und
Jungenaufzucht bei den gefiederten und vierbeinigen Pfleglingen als
auch durch das vielfältige Veranstaltungs-programm mit zahlreichen
Aktionstagen vielfache Anlässe zu einem Vogelparkbesuch.
Zudem sind im Saisonverlauf mehrere Ergänzungen des Tierbestandes
zu
erwarten. Aus dem Zoo Heidelberg traf am 2. April ein Pärchen
ostafrikanischer Kronenkraniche ein. Weiterhin zogen pünktlich zu
Ostern erstmalig in der Geschichte des Vogelparks Affen ein.
Aus dem Park Merveilleux in Luxemburg erhielt der Vogelpark eine
vierköpfige Gruppe Lisztäffchen, die mit ihrer markanten
weißen
„Frisur“ auch optisch eine Augenweide sind. In Herborn werden die
Äffchen von der karibischen Küste Kolumbiens auch eine
Funktion als
Botschafter für ihren bedrohten Lebensraum, die tropischen
Regenwälder,
spielen
Thüringer Zoopark Erfurt, 07.04.2007
Vorösterlicher Zoospaziergang - Saisoneröffnung mit
Besucherplus
Im I. Quartal des Jahres kann der
Zoopark mit insgesamt 51.677 bereits auf fast 27.000 Besucher mehr als
im letzten Jahr zur selben Zeit zurückblicken. Dies sei, so
Zoodirektor
Dr. Norbert Neuschulz, vor allem auf den frühlingshaften Winter
zurückzuführen. Zur österlichen Saisoneröffnung
lädt der Zoodirektor am
Samstag wieder alle Tierfreunde aus nah und fern zu seiner
traditionellen Abendführung auf den Roten Berg ein. Los geht es um
19
Uhr vom Zooplan am Zoopark-Eingang in Richtung Löwensavanne,
vorbei am
kurz vor seiner Fertigstellung stehenden KangarooLand und weiter zum
Berberberg. Auf Axmanns Hof, dem Schaubauernhof des Zooparkes, ist ein
Blick in die Pferdeställe und ein Besuch von Sattelschweinsau
‚Joli’
geplant, die kurz vor der Niederkunft steht. Anschließend geht es
zu
den Osterlämmern auf dem Zooplateau und zum Indianercamp auf der
Festwiese. Hier hält Hobbyindianer Dusty Erfrischungsgetränke
bereit.
Seinen Abschluss findet der vorösterliche Abendspaziergang bei den
Elefanten und im Nashornhaus, wo Nashornmutter ‚Temba’ und ihre am 15.
Januar geborene Tochter ‚Tuli’ besucht werden sollen. Der Eintritt zur
Abendführung kostet für Erwachsene 6 und für Kinder 3
Euro. Zu den
Osterfeiertagen hat der Osterhase im Zoopark und im Aquarium am Nettel-
beckufer wieder zahlreiche Eier versteckt, die von 10 bis 16 Uhr
gesucht werden können. Neben Nashornmädchen ‚Tuli’ sind viele
Osterlämmer, Zebrafohlen ‚Masaya’ und andere Jungtiere zu
bestaunen. Im
Elefantenhaus sorgt ein Osterschaufenster mit Hühnerglucke und
Küken
für österliche Stimmung. Die Interessengemeinschaft Pferde
des Vereins
der Zooparkfreunde führt an beiden Ostertagen von 11 bis 16 Uhr
auf
Axmanns Hof Pferde- und Eselreiten durch. Für einen
außergewöhnlichen
Ritt steht dort auch Kameldame ‚Vanja’ bereit.
Thüringer Zoopark Erfurt, 05.04.2007
Fisch- und Wasserpflanzenbörse
Am 15. April 2007 findet wieder eine Fisch- und
Wasserpflanzenbörse des
Vereins der Aquarienfreunde 1912 e.V. statt. Wie bei jeder Fisch- und
Wasserpflanzenbörse können auch diesmal wieder Nachzuchten
von
Süßwasserfischen und Wasserpflanzen käuflich erworben
werden. Jeder,
der Interesse hat, ist herzlich eingeladen, von 9 bis 12 Uhr im
Aquarium am Nettelbeckufer 28a hereinzuschauen.
Im neuen Riffbecken befindet sich nun zum ersten Mal Meerwasser. In
Kürze werden Wirbellose und einige Fische einziehen.
Wildpark Knüll, 05.04.2007
Bärenstarke Einweihung im Wildpark Knüll
Das Freizeitangebot in der Region
ist um eine tierische Attraktion reicher. Denn am vergangenen
Wochenende feierte der Wildpark Knüll die Einweihung der neuen
Bären-
& Wolfsanlage. Samstag und Sonntag waren über 3 000 Besucher
dabei,
als mit Ehrengästen wie dem hessischen Umweltminister Wilhelm
Dietzel
und mit Aktionen für Große und Kleine der Blick auf das
großzügige
Gehege freigegeben wurde. Gemeinsam mit Vize-Landrat Winfried Becker
öffnete Minister Dietzel dem jungen Bärenmännchen Balu
das Tor zum
großen Gemeinschaftsgehege, welches sich Bären und
Wölfe teilen. Die
Anlage ist aber nicht nur für die Tiere eine gutes Zuhause,
sondern
auch für die nordhessische Region „ein positiver Impuls“, wie
Minister
Dietzel es in einer Ansprache formulierte. Dies hat auch die
Europäische Union so gesehen und das aufwendige Bauprojekt,
welches
etwa eine viertel Millionen Euro kostete, zu knapp 50 % gefördert.
Vize-Landrat Becker betonte darüber hinaus die gute Resonanz aus
der
Bevölkerung und eröffnete aus diesem Grund das Gehege mit der
Erwartung, „das viele Besucher Freude an unseren Wölfen und
Bären haben
werden“. Beim großen Familienfest am Sonntag lockten
Märchenlesungen
und Bärchenbasteln, bunt geschminkte Gesichter und Filzerei. Die
Tanz-
und Gitarrengruppe des Knüllgebirgsvereins Ziegenhain brachte die
roten
Käppchen mit der Schwälmer Tracht in den Park und die Kids
des
Wildpark-Clubs führten eine eigene Version vom „Rotkäppchen
und dem
lieben Wolf“ als wanderndes Märchen auf. Einsatz und Grips der
Gäste
des Wildparks Knüll waren beim Bärenquiz und bei der
Namenssuche für
die knapp einjährigen Wolfsmännchen gefragt. Als Jungtiere
aus dem
„M-Wurf“ sollten ihre Namen mit diesem Buchstaben beginnen. Nun werden
sie Mogli und Merlin gerufen werden. Mit Quiz und Namenssuche waren
Verlosungen verbunden: Die Gewinner von Naturbüchern und
Freikarten
werden in den nächsten Tagen vom Wildpark per Post benachrichtigt.
Etliche Besucher gingen stolz mit einer Landbesitzer-Urkunde nachhause,
die ihnen bescheinigt, gegen Spende symbolisch ein Stück des
Bärenwaldes erworben zu haben und offizieller Förderer der
Bären und
des Wildparks Knüll zu sein. Auch am Osterwochenende wird es zu
den
Hauptbesuchszeiten möglich sein, direkt am Gehege noch
Grundstücke zu
„erwerben“. Bärig geht es im Wildpark auch in den kommenden Wochen
weiter: Nächsten Mittwoch, den 11.4. dreht sich bei der
Ferienaktion
für Kids zwischen acht und 13 Jahren alles um die Neulinge im
Park. Am
Mittwoch, den 9. Mai können Kinder zusammen mit der Töpferin
Gudrun
Reichmann Wölfe und Bären aus Ton fertigen.
Zoologischer Garten Magdeburg, 05.04.2007
Gibt es eine „tierische“ Osterüber-raschung im Zoo?
Die wohl „seltensten“ Eier in Deutschland liegen im Magdeburger Zoo! Im
Horst der Weißkopfseeadler werden drei Eier bebrütet.
Täglich besteht
im Magdeburger Zoo die Gelegenheit, das Brutgeschehen live auf einem
Monitor zu beobachten. Mit etwas Glück schlüpfen vielleicht
schon zu
Ostern die Adler-Küken. Der Schlupf und die Aufzucht der
Weißkopfseeadler gelingt in den Zoos sehr selten. Wahrscheinlich
ist
die Weißkopf-seeadler-Brut die Erste in diesem Jahr
deutschlandweit.
Weltweit werden nur ca. 200 Weißkopfseeadler in Zoos gehalten.
Zoo Basel, 05.04.2007
Ein Schimpansenleben ging zu Ende – Jörg Hess erinnert sich an
Lua,
eine bemerkenswerte Schimpansenpersönlichkeit
Am letzten Samstag ist im Affenhaus des Zoo Basel die Schimpansenfrau
Lua gestorben. Lua war 37 Jahre alt. Sie litt unter einer nicht
behandelbaren Nierenkrankheit. Lua war eine sehr eindrückliche
Persönlichkeit mit einer zentralen Stellung in der Basler
Schimpansengesellschaft. Der Verhaltensforscher Dr. Jörg Hess
beobachtet die Basler Schimpansen seit Jahren und erinnert sich an Luas
Persönlichkeit. Den Text mit den Erinnerungen an Lua und Bilder
von
Jörg Hess finden Sie im Pressebereich des Zoo Basel.
Zoo Dortmund, 05.04.2007
Geburtstag einer alten Dame: Clara wird 28 Jahre und ist damit einer
der ältesten lebenden Flachlandtapire der Welt
Während das Frühjahr
sich
unwiderruflich eingestellt hat, befindet sich „Clara“ im Herbst ihres
Lebens – und freut sich doch auch (und ganz besonders) an den
wärmenden
Strahlen der Frühlingssonne. „Clara“ ist einer der ältesten
lebenden
Flachlandtapire der Welt und lebt im Zoo Dortmund. Heute, am 5. April,
wird sie stattliche 28 Jahre alt – ein Methusalem-Alter für
Tapire.
Meist erreichen Flachlandtapire dieses Alter nicht – schon gar nicht in
freier Wildbahn. „Clara“ ist eine echte Dortmunderin, denn hier wurde
sie bereits geboren. Mittlerweile möchte die alte Dame einfach nur
noch
ihre Ruhe haben. Daher darf sie ganz alleine eine Anlage bewohnen und
residiert zur Zeit sogar in einem Teil der alten Nashornanlage – im
wahrsten Sinne des Wortes also bei der „buckligen Verwandtschaft“, denn
mit Nashörnern sind die urtümlich anmutenden Tapire noch am
ehesten
verwandt.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Natur- und Artenschutz – Meldungen |
dieneueepoche.com
- 11.04.2007
Arabische Oryx soll in den Emiraten wieder angesiedelt
werden - 98 Tiere in der Wüste ausgesetzt
Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen die vor 40 Jahren
ausgestorbene Arabische Oryx wieder ansiedeln. 98 der Antilopen wurden
in der Wüste in der Hoffnung freigelassen , dass sie dort bald
ohne
menschliche Hilfe überleben können. Die zunächst
errichteten
Schutzhütten und Futterstellen sollen langsam abgebaut werden. Der
Plan
der Umweltbehörde von Abu Dhabi sieht vor, dass bis 2012 insgesamt
rund
500 Tiere in die Freiheit entlassen werden sollen. Man hoffe, eine
Population schaffen zu können, die sich bald selbstständig
erhalte und
in der Wüste umherziehe, sagte der Generalsekretär der
Umweltbehörde,
Madschid al Mansuri. Derzeit werde daran gearbeitet, ein Gebiet von
fast 10.000 Quadratkilometer zu einer Schutzzone zu erklären. Als
kleinste aller Oryx-Arten erreichen Arabische Oryx eine
Schulterhöhe
gut einem Meter. Das Fell ist fast weiß. Auffälligstes
Kennzeichen sind
dünne Hörner, die bis zu 90 Zentimeter lang werden
können. Offiziell
wurde die Arabische Oryx 1972 in der Wildnis für ausgestorben
erklärt.
Ähnliche Projekte wie in den Emiraten gibt es bereits in Oman und
Saudi-Arabien.
derstandard.at - 09.04.2007
Zukunftsaussichten
des Aals nicht sehr rosig
Die Zukunft des europäischen Aals ist nach Expertenansicht
gefährdet.
Glasaalfischerei, Flussverbauungen, Kraftwerke, Umweltverschmutzung und
Kormorane hätten die Fischart bereits stark reduziert,
erklärt Klaus
Wysujack von der Bundesforschungsanstalt für Fischerei in Hamburg.
Der
Aal sei der einzige Fisch, der in jedem Alter gefischt werde,
ergänzt
der Fischereibiologe Manfred Klinkhardt. Die EU will nach Angaben des
deutschen Landwirtschaftsministeriums mit einem Aktionsplan eine
Erholung der Bestände ermöglichen: Managementpläne
könnten noch in
diesem Jahr in Kraft treten.
derstandard.at - 07.04.2007
Spurloses
Verschwinden des europäischen Auerochsen?
Die heute in Europa verbreiteten Rinderrassen stammen offenbar alle aus
dem Nahen Osten - zu diesem Ergebnis sind nach umfangreichen
Forschungen irische und deutsche Wissenschafter gekommen. ... "Die
Vorfahren unserer heutigen Hausrinder kamen vermutlich mit
Viehzügen
über Anatolien nach Europa", erklärte Professor Joachim
Burger, der die
Studie als Seniorautor betreute. Von Menschen geführte Trosse mit
Rindern seien vor etwa 10.000 Jahren nach dem Ende der Eiszeit aus der
östlichen Türkei nach Europa gezogen und hätten ihre
Herden getrennt
vom heimischen Wildrind offenbar in Gehegen gehalten. Daraus
schließen
die Wissenschafter, dass die Intensität der Viehzucht in der
frühen
Jungsteinzeit in Europa weit höher war als bisher angenommen.
dieneueepoche.com - 05.04.2007
Seltenes Streifenkaninchen in Indonesien gesichtet
Fast pünktlich zum Osterfest hat sich ein seltenes und vom
Aussterben
bedrohtes Streifenkaninchen in Indonesien blicken lassen: Das
Sumatra-Kaninchen wurde in einem Nationalpark fotografiert, wie die
Naturschutzorganisation World Conservation Union am Donnerstag
mitteilte. Es ist erst das dritte Mal in den vergangenen 35 Jahren,
dass das scheue Nagetier gesichtet wurde. Das rund 50 Zentimeter lange
Sumatra-Streifenkaninchen ist auf zwei Bildern zu sehen, die nachts von
einer im Bukit-Barisan-Nationalpark installierten Fotokamera
aufgenommen wurden. Die Tiere wurden zuletzt im Jahr 2000 fotografiert,
Forscher haben sie zuletzt 1972 gesehen. Die Sumatra-Streifenkaninchen
sind ausschließlich in den Wäldern von Sumatra beheimatet.
Die World
Conservation hat sie als stark gefährdet und vom Aussterben
bedroht
eingestuft. Eine weitere Spezies der Streifenkaninchen wurde 1999 in
den Annamite-Bergen an der Grenze zwischen Laos und Vietnam gesichtet.
dieneueepoche.com - 06.04.2007
Tausende Jungrobben wegen Eisschmelze in Kanada
ertrunken
Wegen ungewöhnlich milder Temperaturen sind in Kanada tausende
junge
Robben ertrunken, wie ein Regierungssprecher mitteilte. Die
neugeborenen Tiere können in den ersten Wochen ihres Lebens noch
nicht
schwimmen und sind auf eine feste Eisfläche angewiesen. Das warme
Wetter hat jedoch große Teile dieser Flächen zum Schmelzen
gebracht.
Wegen dieser Entwicklung sei auch die Beute der Robbenjäger
deutlich
geringer ausgefallen als sonst, sagte Phil Jenkins vom kanadischen
Fischereiministerium am Mittwoch (Ortszeit).
dieneueepoche.com - 04.04.2007
Risiko-Analyse zum Schutz der Wale geplant - Experten
von Forschung und Umweltschutz ziehen an einem Strang
Zum Schutz der Wale in der Antarktis ziehen das Alfred-Wagner-Institut
für Polar- und Meeresforschung (AWI) und das Bundesumweltamt (UBA)
jetzt an einen Strang. Experten beider Einrichtungen wollen gemeinsam
Kenntnisdefizite zu den Wirkungen hydroakustischer Geräte auf die
Meeressäuger ausräumen, wie ein UBA-Sprecher am Mittwoch in
Dessau
mitteilte. Die so genannten Airguns würden vor allem bei der
Erschließung von Ölvorkommen eingesetzt und seien nicht
unumstritten.
Ihre Schallsignale könnten möglicherweise zu Irritationen bei
den
Tieren führen und deren Organe schädigen. ... Exakte Daten
solle eine
Risiko-Analyse des AWI zum wissenschaftlichen Einsatz der Airguns im
Südpolarmeer des bringen, wie angekündigt wurde. Diese
Analyse werde
Grundlage für weiter Bewertungen und Entscheidungen des UBA und
des
Bundesamtes für Naturschutz sein.
derstandard.at - 11.04.2007
Galapagos-Inseln
zum ökologischen Risikogebiet erklärt
Zur Erhaltung des einzigartigen Ökosystems auf den
Galapagos-Inseln hat
die Regierung von Ecuador die Inselgruppe zum ökologischen
Risikogebiet
erklärt. Präsident Rafael Correa erließ ein Dekret, das
den Tourismus,
die Luftfahrt und die Ansiedlung auf den Galapagos-Inseln
beschränkt.
Ecuador kam damit möglichen Maßnahmen der UN-Organisation
für Bildung,
Wissenschaft, Kultur und Kommunikation (UNESCO) zuvor, die früher
wiederholt damit gedroht hatte, der Inselgruppe im Pazifischen Ozean
den vor drei Jahrzehnten verliehenen Status als Welterbe der Natur
abzuerkennen.
welt.de - 10.04.2007
Die Räuber kehren zurück
"Die in ihre natürlichen Lebensräume zurückkehrenden
Tiere sind bei uns
willkommen“, sagte kürzlich Umweltminister Sigmar Gabriel
kürzlich auf
einer Fachtagung. Aber so leicht sind diese Versprechen nicht
einzuhalten. Nicht erst seit Bruno, dem Bär, stellt sich in
Deutschland
die Frage: Wie geht man mit den Großraubtieren um. Immer wieder
stoßen
Biologen bei ausgewilderten Raubtieren auf Überraschungen. Zum
Beispiel
die Wölfin in der Oberlausitz, die sich mit Hunden paarte. Um zu
verhindern, dass sich das Erbgut der Wildtiere mit dem der Haushunde
vermischt, sollten die Welpen eingefangen werden. Aber zwei Junge
entwischten – sie sind seitdem vermisst.
Auch über die Nahrungsgewohnheiten der Tiere weiß man nur
wenig. „Wir
müssen lernen, mit Wölfen und Luchsen in unserer
Kulturlandschaft zu
leben“, sagt Bayerns Luchsexperte Manfred Wölfl. Ein Rudel
Wölfe macht
sich mindestens auf 100 Quadratkilometern breit. Luchse halten sich
ebenso wie Bären nicht an Landesgrenzen. Sie streifen umher –
dabei
legen sie mehrere Kilometer zurück.
Kurier
- 06.04.2007
Brunos
Mutter wütet in
Südtirol
In guter
alter Familientradition hat die Braunbärin Jurka in Südtirol
zwei
Nächte hintereinander
Hühner gerissen, Bienenstöcke verwüstet und einen
Apfelbaum beschädigt.
Sie ist
die Mutter des im vergangenen Sommer nach einer Wanderung von
Südtirol
über Tirol
nach Deutschland erschossenen Bären "JJ 1", den die Medien "Bruno"
getauft hatten. Bis 15. April soll das Umweltministerium entscheiden,
was mit dem
umtriebigen Tier geschehen soll.
Neu-Ulmer Zeitung
- 06.04.2007
Lösen
Brunos Brüder bald Bärenalarm in Bayern aus?
Nicht einmal
ein Jahr nach dem Abschuss des Braunbären Bruno breitet sich in
Bayern
erneut Bärenfieber
aus. Zwar ist konkret noch kein neuer tierischer Einwanderer in Sicht.
Aber in den Medien wird jeder Schritt insbesondere von Brunos drei
jüngeren Geschwistern
in Norditalien genau verfolgt, Tierschützer warnen vor einem neuen
«Fall Bruno»,
die Behörden sind in Hab-Acht-Stellung. Denn die zwei gut ein Jahr
alten männlichen Jungbären dürften sich in Kürze
von
ihrer Mutter Jurka lösen und auf Wanderschaft gehen, während
das
Jungweibchen in
der Region bleibt. Drei Wochen später könnten sie in
Deutschland sein -
und sie
dürften ähnlich frech sein wie ihr älterer Bruder.
Dessen Kadaver liegt
noch immer
an einem geheim gehaltenen Ort bei minus 20 Grad auf Eis, er soll
irgendwann ausgestopft
ins Museum. Diesmal sieht sich der Freistaat für einen Bären
besser
gerüstet. Das mit Experten und Verbänden abgestimmte
Management enthält
Vorbeugemaßnahmen, Informationen für die Bevölkerung,
aber auch
Regelungen für die
Entschädigung bei Zerstörungen, die von den Bären
angerichtet werden.
derstandard.at - 06.04.2007
Bärin
Jurka bleibt Schicksal ihres Sohnes wahrscheinlich erspart
In guter alter Familientradition hat die Braunbärin Jurka in
Südtirol
zwei Nächte hintereinander Hühner gerissen, Bienenstöcke
verwüstet und
einen Apfelbaum beschädigt. Sie ist die Mutter des im vergangenen
Sommer nach einer Wanderung von Südtirol über Tirol nach
Deutschland
erschossenen Bären "JJ 1", den die Medien "Bruno" getauft hatten.
Bis
15. April soll das Umweltministerium entscheiden, was mit dem
umtriebigen Tier geschehen soll. Sechs Hühner, Honig, und einige
Äpfel,
so sah der Speiseplan der Bärin Dienstag- und Mittwochnacht aus.
Die
"Problembärin" solle nun schnellstens eingefangen und in ein
Gehege
gebracht werden. Falls die Fangversuche fehlschlagen, dürfte
Jurka, wie
ihr Sohn, zum Abschuss freigegeben werden, vermutete die Tageszeitung
"Dolomiten" am Freitag.
dieneueepoche.com - 11.04.2007
Mehr Lebensraum für Turmfalken
Die immer seltener werdenden Turmfalken sollen künftig wieder
öfter in
Kirchtürmen nisten können. Dazu werden die Kirchengemeinden
verstärkt
über „tiergerechte“ Sanierungen informiert, wie Naturschutzbund
(NABU)
und Vertreter der Kirchen am Mittwoch in Berlin mitteilten. Rund zwei
Drittel aller Turmfalken zieht seinen Nachwuchs in Brutnischen in
Kirchtürmen auf. Häufig werden diese jedoch bei
Sanierungsarbeiten
zugemauert oder vergittert. In Deutschland leben 50.000 der 350.000
Turmfalkenpaare Europas, wie es hieß. Der NABU empfahl, spezielle
Turmfalken-Nistkästen anzubringen, die außerhalb der
Brutzeit, also von
August bis Februar, verschlossen werden können. Mit der Aktion
„Lebensraum Kirchturm“ für ein gemeinsames Artenschutz-Engagement
sollen die Kirchengemeinden erreicht werden, die fast 55.000
Kirchtürme
betreuen. Zugleich sollen auch Schleiereulen und Fledermäuse
angelockt
werden. Der Turmfalke ist der Vogel des Jahres 2007.
Thurgauer
Zeitung - 10.04.2007
Das
Nest für die Weissstörche steht bereit
Der
Weissstorch soll seine Heimat wieder in Kreuzlingen finden und hier
brüten.
Erste Schritte sind die Pflege dreier Vögel im Tierpark und das
Herrichten des
Nestes auf dem Seemuseum. Die Vögel lassen sich aber kaum dort
nieder,
wo es nicht schon Störche gibt.
Deshalb werden zurzeit im Kreuzlinger Tierpark zwei verletzte Tiere und
ein von
seinen Eltern nicht mehr gefütterter Jungstorch gepflegt.
Erzwingen
kann man die Wiederansiedlung natürlich
nicht, doch Peter Enggist ist zuversichtlich, dass die Chance,
Brutpaare in
Kreuzlingen halten zu können, bei 50 Prozent liegt.
Kieler
Nachrichten - 11.04.2007
Keine
Chance für
Frühlingsgefühle...
Das Volkslied "Ein Vogel wollte Hochzeit machen" deutet es an: In der
Vogelwelt ("Die Drossel war der Bräutigam, die Amsel war die
Braute")
sind Misch-Ehen nicht ganz unbekannt. In Plön hat sich ein zudem
grenzüberschreitendes Paar gefunden. Auf der Schwentine an der
Ölmühle
balzt
ein Kappensäger um die Gunst einer Stockente. ... "Denn
Kappensäger
(Lophodytes cucullatus) stammen aus Nordamerika und
sind
in Europa gar nicht heimisch", weiß Carsten Pusch von der Natur-,
Umwelt-
und Abfallberatungsstelle des NABU in Plön.
spiegel.de - 10.04.2007
Klonwolf-Studie könnte gefälscht sein
Seoul steht womöglich erneut vor einem Klon-Skandal. Die
Nationaluniversität in Seoul prüft eine Studie über die
weltweit ersten
geklonten Wölfe. Die Daten könnten gezielt manipuliert worden
sein.
Einer der Forscher hat bereits einen "Rechenfehler" eingeräumt.
derstandard.at - 09.04.2007
Weiterer
Forschungsskandal aus Korea? Klon-Wölfe im Visier
Die vor zwei Wochen von Südkoreanischen Forschern vorgestellte
Studie
über erstmals geklonte Wölfe könnte der Seouler
Nationaluniversität
(SNU) zufolge gezielt manipuliert worden sein. Eine Untersuchung der
Daten sei eingeleitet worden, teilte die Universität, an der die
Forscher arbeiten, am Montag mit.
Das Team um den Tiermediziner Lee Byeong Chun stehe im Verdacht, eine
höhere Erfolgsquote angegeben zu haben, als bei dem Klonexperiment
tatsächlich erzielt worden sei. Auch könnten die Ergebnisse
falsche
Informationen über die vorgenommene DNA-Analyse an den Wölfen
enthalten. Lee war Mitglied des Teams um den später als
Fälscher
entlarvten Klonexperten Hwang Woo Suk, der im August 2005 mit "Snuppy"
den ersten Klonhund vorgestellt hatte. Während zwei Studien Hwangs
zu
embryonalen Stammzellen als Fälschung entlarvt wurden, hatte sich
"Snuppy" tatsächlich als Klon erwiesen. Hwang wurde später
aus dem
Hochschuldienst entlassen.
derstandard.at - 06.04.2007
Mein
Name ist Hase
Eine kleine Gebrauchsanweisung, wie man einen
Hasen von einem
Kaninchen unterscheidet - und was die Wissenschaft sonst noch über
die
Langohren weiß
"Auch wenn Hasen und Wildkaninchen beide Hasentiere sind, gleichen sie
sich keinesfalls wie ein Ei dem anderen." In österlicher
Metaphorik
stellt Klaus Hackländer klar, dass Langohr nicht Langohr ist.
Wobei
eine der auffälligsten Differenzen ohnehin die Länge der
Lauscher
betrifft: Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus) haben relativ kurze
Lauscher. während die Ohren des Feldhasen (Lepus europaeus) in
jedem
Fall länger sind als der gesamte Schädel. "Besonders
augenfällig sind
die schwarzen Ohrspitzen", so Hackländer.
Der Professor am Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft an
der
Universität für Bodenkultur in Wien sowie Feldhasen-Experte
der
Deutschen Wildtier-Stiftung hat aber auch noch einige andere Tipps
parat, um für die nächste Hasen-Sichtung beim
Osterspaziergang
vorbereitet zu sein: "Feldhasen sind groß und schlank, haben
lange,
kräftige Hinterläufe. Sie wiegen vier bis sechs Kilogramm.
Der Körper
der Wildkaninchen ist dagegen klein und gedrungen. Sie bringen nur rund
zwei Kilo auf die Waage." ... Unterschiedlich sind im Übrigen auch
die
offiziellen Gefährdungsgrade von Hase und Kaninchen. Letzteres
gilt als
ungefährdet. Der standorttreue Einzelgänger Feldhase hingegen
steht auf
der roten Liste der gefährdeten Säugetiere - auch wenn sich
die
Feldhasenbestände in den vergangenen Jahren eindeutig wieder
erholt
haben, so Hackländer: "Landwirtschaftliche Brachflächen sind
vermehrt
in wertvolle Lebensräume für Wildtiere und Pflanzen
umgestaltet worden.
Dazu kommt, dass die regenarmen und trockenen Sommer und Winter der
letzten Jahre den Feldhasen entgegengekommen sind."
Bleibt nur noch die Frage, wo man denn zu Ostern am ehesten zu
(Oster-)Hasensichtungen kommt. Auch da hat Hackländer einen
eindeutigen
Tipp: "Die höchste Hasendichte gibt es im Osten Österreichs,
etwa im
Weinviertel."
BirdLife
European outrage as Malta’s spring hunting season
begins - 10.04.2007
On the same day that Malta’s spring hunting season of birds begins,
bird conservation organisations across Europe have united in protest
against the Maltese government for allowing the practice to continue,
despite ongoing legal and political action taken by the European
Commission.
Conservation alliances unite to save Pacific's
threatened birds - 04.04.2007
Two conservation alliances in the Pacific region have committed to work
together in saving the region’s threatened birds from extinction.
PlanetArk
Rare Striped Rabbit Spotted in Indonesia Rainforest
- 10.04.2007
One of the world's rarest rabbits has been captured on camera in
Indonesia's rainforests for only the third time ever, a leading
conservation group said on Thursday.
India Steps Up Protection for Rare Asiatic Lions -
10.04.2007
Hundreds of new guards and closed-circuit TV cameras will be used to
protect rare Asiatic lions threatened by poachers and villagers in
their only natural habitat, Indian officials said on Saturday.
Layla the Rhino Calf Wows Crowds at Budapest Zoo -
10.04.2007
The world's first rhino calf born through artificial insemination
thrilled scores of children and journalists in her press debut at
Budapest Zoo on Thursday.
Endangered Turtles Swim Pacific in "Race" -
10.04.2007
Eleven leatherback turtles are swimming across the Pacific Ocean to the
Galapagos Islands in a "race" that will be tracked online to draw
attention to the plight of the endangered creatures.
ENN
Effort
to Catalog Species Tops One Million - 10.04.2007
A worldwide scientific effort to catalog every living species has
topped the 1 million milestone. Six years into the program the total
has reached 1,009,000, researchers report. They hope to complete the
listing by 2011, reaching an expected total of about 1.75 million
species.
Wild
Parrots Make a Home in Brooklyn - 10.04.2007
It is an urban jungle. Take a walk around the soccer field at Brooklyn
College, and there, among the pigeons and starlings, you will see
parrots. Bright green feathers, orange beaks, native-to-South-America
parrots.
Rescue
Plan for Tasmanian Devils Triggers Environmental Fears - 10.04.2007
Scientists are planning to move Tasmanian devils -- the Australian
marsupial made famous as a snarling, whirlwind character in Warner
Bros. cartoons -- to an island sanctuary to avert the animals'
threatened extinction from a mysterious cancer.
Polar
Bears Draw Record Public Response to Endangered Species Listing -
10.04.2007
By: Center for Biological Diversity
In just 90 days, more than 500,000 Americans have urged federal
officials to list polar bears as officially threatened under the
Endangered Species Act due to the profound effect of global warming on
the bears' habitat, according to U.S. government statistics. That
figure is almost double the former record for the number of comments in
an endangered-species listing case in American history.
Should
Old Weapons Depot Be Refuge for Rare White Deer or Site of Ethanol
Plant? - 09.04.2007
In a ghostlike performance, the small cluster of white deer slip in and
out of sight, peacefully weaving among the hummock-shaped bunkers that
once held America's war weapons. The striking image is one Dennis Money
wants others to see.
Don't
Buy Products from Illegal Logging, Indonesia Says - 09.04.2007
Indonesia appealed on Monday to world consumers to stop buying products
made from illegally logged wood, and said rich countries should pay the
poor to preserve forests in the battle against global warming.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
Whale
and Dolphin Conservation Society - 11.04.2007
Das
WDCS-Delfindiplom / Neue Bildungsinitiative zum
Jahr des Delfins
Kinder und Jugendliche, die einen aktiven Beitrag zum Delfinschutz
leisten, werden ab sofort von der Wal- und Delfinschutzorganisation
WDCS mit einem Delfindiplom ausgezeichnet. Die Bildungsinitiative ist
Bestandteil der offiziellen Kampagne "Jahr des Delfins 2007" des
UNEP-Abkommens zum Schutz wandernder Tierarten (Bonner Konvention).
"Wir möchten Kinder und Jugendliche mit der Aktion auf die
Bedrohung
der Delfine aufmerksam machen und gleichzeitig für einen aktiven
Delfinschutz begeistern", erläutert Annika Winter,
Bildungsmanagerin
der WDCS. Das WDCS-Delfindiplom besteht aus einem Wissenstest und einer
Aktion zum Delfinschutz. 8-12 Jährige können ihr Diplom
direkt auf der
offiziellen Website zum Jahr des Delfins unter www.yod2007.org
erwerben. Wichtige Informationen über Delfine und ihre Bedrohungen
werden hier in Texten, mit Bildern, durch Hörbeispiele und
Animationen
vermittelt.
Journal Society GmbH - 11.04.2007
TV-Trainer
von "Flipper" fordert Schließung der
deutschen Delfinarien / BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN für
Fangverbot -
Bundesregierung sperrt sich
Richard O'Barry war in den 60er Jahren Delfintrainer für die
weltweit
bekannte TV-Serie "Flipper". Seit 1970 ist er Delfinschützer,
nachdem
"Flipper" in seinen Armen gestorben war. Inzwischen ist O'Barry als
Meeressäugetier-Spezialist für das amerikanische "Earth
Island
Institute (EII)" tätig. Trotz des von der UNO für 2007
ausgerufenen
"Jahr des Delfins" werden in Taiji/Japan jährlich ca. 20.000 der
intelligenten Meeressäuger getötet. Einige der Tiere werden
aussortiert
und für Beträge bis zu 100.000 Dollar an Delfinarien weltweit
verkauft.
"Die millionenschwere Delfin-Industrie unterstützt die Treibjagd,
indem
sie die Fischer für ihr grausames Verhalten entlohnt", so O'Barry.
"Ich
weiß, dass die Delfinverkäufer in Taiji auch versucht haben,
gefangene
Tiere nach Deutschland zu verkaufen." ... Auf Initiative des deutschen
Wal- und Delfinschützer Jürgen Ortmüller will O'Barry
noch in diesem
Sommer Gespräche mit Spitzenpolitikern aller Parteien in Berlin
führen,
um die Schließung der Delfinarien und die Auswilderung der
intelligenten Meeressäuger unter seiner Obhut zu bewirken.
NABU - 11.04.2007
NABU
und Kirchen geben Startschuss für gemeinsames
Artenschutz-Engagement "Lebensraum Kirchturm"
Der NABU und die Kirchen in Deutschland geben den Startschuss für
ein
gemeinsames Engagement für bedrohte Tierarten. Mit der Vorstellung
ihrer Aktion "Lebensraum Kirchturm" richten die Vertreter des
größten
deutschen Naturschutzverbandes und der Kirchen einen Appell an ihre
Mitglieder und Gemeinden, den immer seltener werdenden Turmfalken,
Schleiereulen und Fledermäusen neue Lebensmöglichkeiten zu
schaffen.
Etwa zwei Drittel aller Turmfalken zieht seinen Nachwuchs in
Brutnischen an Kirchtürmen auf. Doch leider viel zu oft fehlt es
den
eleganten Fliegern an Nistmöglichkeiten. Häufig gehen diese
bei
Sanierungsarbeiten verloren, oder die Einfluglöcher und Nischen
werden
zur Abwehr von Tauben gezielt vergittert. Dabei halten gerade
Turmfalken in vielen Fällen die Tauben von einer Besiedelung der
Gebäude fern. Der NABU empfiehlt deshalb die Anbringung spezieller
Turmfalken-Nistkästen, die außerhalb der Brutzeit, von
August bis
Februar, verschlossen werden können. Der Turmfalke - "Vogel des
Jahres
2007" - soll auch Schleiereulen und Fledermäusen als
Türöffner dienen.
NABU - 06.04.2007
NABU:
Intensive Landwirtschaft macht dem "Osterhasen"
zu schaffen
Unser "Osterhase", der Feldhase, hat zunehmend unter den negativen
Folgen der intensiven Landwirtschaft zu leiden.
Großflächiger Anbau von
Monokulturen wie Energiemais und der Mangel an deckungsreichen Fluren
zerstört nicht nur seine natürlichen Lebensgrundlagen,
sondern bedroht
insbesondere bei früher Mahd von Grünland auch das Leben
unseres
liebsten Ostergastes. Die Verarmung an Landschaftsstruktur wirkt sich
dabei gleich mehrfach auf die Feldhasen-Population aus. Durch das
Fehlen an Deckung sind Hasen nicht nur den Witterungsbedingungen
stärker ausgesetzt, sondern auch für Beutegreifer leichter zu
entdecken. Da Hasen sich hauptsächlich von Gräsern und
Kräutern
ernähren, führt die intensive Landwirtschaft auch zu einem
Mangel an
Nahrungsqualität und -quantität.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Neue Veröffentlichungen
|
Rheine gestern-heute-morgen - 70 Jahre
NaturZoo
Zum 70-jährigen Bestehen des NaturZoos ist ein Band der Heftreihe
„Rheine gestern-heute-morgen“ erschienen. Darin werden von
verschiedenen Autoren die Geschichte des Zoos, sein derzeitiges Profil
und Zukunftsideen dargestellt. Weitere Beiträge befassen sich mit
der
Zooschule und mit „Menschen im NaturZoo“. Das Buch umfasst 120 Seiten
und ist durchgehend farbig bebildert.
Es ist zum Preis von 6,00 Euro an der Zookasse zu erhalten und kann
auch über die Website des Zoos im „ZooShop“ bestellt werden.
Jörg
Zittlau
Warum Robben kein Blau sehen und Elche ins
Altersheim
gehen.
Pleiten und Pannen im Bauplan der Natur
Wir leben keineswegs in der »besten aller Welten«, sondern
in einer
Welt voll unzulänglicher Wesen. Viele Tiergattungen haben
höchst
skurrile Eigenarten entwickelt, die nicht gerade dazu dienen, ihr
Überleben zu sichern. Käfer, die sich so lange ihrem
Sexualtrieb
hingeben, bis sie tot umfallen; Wale, die ausgerechnet für das
Blau des
Meeres farbenblind sind; Elche, die sich an vergorenen Früchten
berauschen und torkelnd und randalierend durch schwedische
Kleinstädte
laufen. All diese Arten konnten trotz ihrer Handicaps der
natürlichen
Auslese entgehen - sei es mit viel Glück oder weil sie andere
Fähigkeiten besitzen, mit denen sie ihr Überleben sichern.,
Jörg
Zittlau erzählt uns mehr über diese Launen der Evolution und
macht
selbst vor dem Homo sapiens nicht Halt, denn auch sein Körperbau
weist
etliche Fehler auf. Doch keine Bange, Zittlaus tröstliches Fazit
lautet: Nicht immer muss alles perfekt sein, um gut zu funktionieren.
18,00 Euro über Amazon.de
Die gesammelten
Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige
andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten
wir
eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau
und
unser Artenschutz-Engagement verwendet wird
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Weitere Infos |
Neue
Website zum Thema Regenwald & Klimaschutz
Wussten Sie,
* dass 20% der weltweiten CO2-Emissionen auf die Vernichtung der
Regenwälder zurück zu führen sind?
* dass in einem Hektar Regenwald im Durchschnitt 892 Tonnen CO2
gespeichert sind? - Od
* oder dass ein neuer Wald von einem Hektar Größe in den
Tropen bis zu
29 Tonnen CO2 jährlich bindet?
Diese und viele andere Informationen finden sich auf der neu
gestalteten Internetseite der Tropenwaldstiftung OroVerde: www.oroverde.de.
In der eigens eingerichteten Rubrik "Lehrer" finden sich zudem
Unterrichtsmaterialien, eine Vielzahl von Arbeitsblättern als
Downloads, Hintergrundinformationen, Bild- und Textmaterial für
Referate und Hausarbeiten, Informationen zum Wettbewerb "Schüler
schützen Tropenwälder" und vieles mehr. Jüngere
Schüler können zudem in
den "Kids-Seiten" stöbern und Spannendes über die Tiere und
Pflanzen
der Regenwälder erfahren. Ältere wagen sich direkt an die
"Wissens-Seiten".
Hier finden Sie Informationen zu Themen wie
* Aufbau des Regenwaldes
* Biologische Vielfalt / Biodiversität
* Tropenwaldschutz und Klimaschutz
* Indigene Völker
* Apotheke Regenwald
* Holz, Papier, fossile Rohstoffe, Biodiesel, Soja, Welthandel
Und nicht nur das: es werden zugleich Möglichkeiten vorgestellt,
was
jeder Einzelne zum Schutz der Regenwälder (und des Klimas)
beitragen
kann.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
Veranstaltungen
Jahreshauptversammlung
der Deutschen Tierparkgesellschaft
25.-27.4. in Schwaigern
Zoopädagogen-/Tierpfleger-Zusammenkunft
von 27.-29.4. 2007 in Landau
EAZA RESEARCH CONFERENCE 2007
hosted by Poznan Zoo and Poznan University
The conference will be held on 24 and 25 May 2007 in Poznan (Poland),
and is aimed at zoo as well as university staff, and students. The
conference
language will be English.
Information about accommodation, payment and instructions for authors
will be available shortly through the EAZA website’s Calendar (http://www.eaza.net/news/1calendar.html).
e-mail: conference@op.pl
The 8th annual EZG (EAZA ZOO HORTICULTURAL
GROUP)
conference
will be held in Zurich Zoo from 29 May - 1
June 2007.
Soil, water and nutrients will be the topics of this conference, using
the amazing Masoala Rainforest Exhibit at Zurich Zoo as a living
example.
More information is available at: http://www.zoo.ch/EZG-Conference.1114.0.html
August 5 to 10, 2007
ICEE - 8th International Conference on
Environmental
Enrichment
Hosted by the Schoenbrunn Zoo, Vienna
The International Conference on Environmental Enrichment is a meeting
for the exchange of ideas about both theoretical and applied research
on enrichment for animals under human care. The conference is held
every two years in internationally diverse locations. This conference
will be attended by zoo people from all over the world - zoo directors,
zoo curators, zoo educators, veterinarians, veterinary and zoology
students, animal trainers and keepers, zoo designers, all sorts of
institutions from zoo professionals, agricultural and lab animal
professionals who will be attracted to the exiting ICEE content. This
is the first time in 8 years that this important international
conference is back in Europe.
Mehr darüber auf http://www.zoovienna.at/e/index.html
Auskünfte: email: icee2007@zoovienna.at
ICEE 2007
Die 8. Internationale Konferenz zu
"Environmental
Enrichment" findet von 5. bis 10. August im Zoo Schönbrunn in Wien
statt. Diese Konferenz
findet alle zwei Jahre an verschiedenen Orten der Welt statt und dient
dem Austausch von Ideen zur theoretischen und praktischen Erforschung
von Methoden für das "Enrichment" von Tieren in menschlicher
Obhut. http://www.zoovienna.at/icee2007
BIERZS 2007
Bear Information Exchange for
Rehabilitators, Zoos and
Sanctuaries.
Von 24. bis 26. August 2007 treffen sich Bärenhalter und -pfleger
von
Zoos, Sanctuaries und Schutzeinrichtungen weltweit an der Western
University of Health Sciences in Pomona, California um Informationen
über Bärenverhalten, -haltung, Enrichment, Training und
Präventivmedizin auszutauschen, um die Haltung von Bären und
weltweite
Schutzbemühungen für Bären zu
verbessern. Information: http://www.bearkeepers.net/bierzs.htm
Zoohistorica 18 - Hamburg 2007
(Zoosammlertreffen)
Das 18. internationale Treffen der Sammler
von allem
rund um die Tiergärtnerei
Hamburg, 31. August - 2. September 2007
Tagungsgebühr
18,-- ¤ für Abendessen (ohne Getränke), Gruppenfoto,
Tagungsmappe,
Portoauslagen und
Stelltischausleihe; Eintritte sind frei als Gäste des Tierparks
bzw.
Wildparks
Voranmeldung
Bitte bis 31. Juli 2007 mit Angabe Ihres Sammelschwerpunkts
Herman Reichenbach, Paul-Sorge-Straße 74, 22459 Hamburg
Tel. (+49[0]40) 551 4650 oder 3703 3058 (Büro)
E-Mail: reichenbach.herman@online.guj.de
11. Tagung des „Fonds für bedrohte
Papageien“ im Zoo
Leipzig
Am Samstag, den 6. Oktober 2007, findet die
11. Tagung
für Papageienschutzprojekte und Erhaltungszuchtprogramme des Fonds
für
bedrohte Papageien, einer Arbeitsgruppe der Zoologische Gesellschaft
für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), im Zoo Leipzig statt.
Wie in den Jahren zuvor sollen auch dieses Mal wieder Vorträge zum
Thema Papageienschutz im Freiland, Artenschutz, aber auch Themen zur
tiergerechten Haltung und Zucht von Papageien gehalten werden.
Die Tagungsgebühr beträgt pro Person EUR 25,- bei
Vorabreservierung
beziehungsweise EUR 30,- vor Ort, für Schüler(innen) und
Student(inn)en
entsprechend EUR 15,- beziehungsweise EUR 18,-. In der
Tagungsgebühr
enthalten sind der freie Eintritt in den Zoo Leipzig am Samstag und
Sonntag, Kaffee und Kuchen in der Tagungspause sowie eine
Zooführung am
Sonntag.
Anmeldung:
Klaus Sasse, Telefon 0234-701147, Fax&Fon: 01805-06033747428,
E-Mail: fondstagung@zgap.de
On behalf of the Leibniz Institut for Zoo and Wildlife Research (IZW)
and the European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) we wish to
extend a cordial
invitation to you to participate in the
"6th International Zoo and Wildlife Research
Conference
on Behaviour, Physiology and Genetics",
between 7th and 10th October 2007. The
Conference will
be held in Berlin, Germany.
Main topics:
1. Behavioural ecology
2. Stress & disturbance
3. Reproduction biology
4. Conservation genetics
5. Management of zoo, captive and small populations
Workshops:
1. Nutrition and energetics
2. Conservation genetics
3. Communication in mammals
4. Animal welfare and conservation
5. Behavioural rhythms
Call for Papers: Abstract deadline: 30th April 2007 Abstracts should be
submitted electronically to symposium@izw-berlin.de
Details about the conference will be available on the IZW website
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html
26.
- 30.
August 2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo
11. - 15. September 2007
- 24. EAZA Annual Conference, Warschau
8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference,
Pretoria
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
Ausstellungen
openPR.de
- 30. Mrz. 2007
“LEBEWESEN”
Zoo Berlin zeigt Ausstellung von
Verena Borbonus
Am Donnerstag Abend, 22. März 2007, eröffnete die Ausstellung
“Lebewesen”
der Berliner Fotografin Verena Bobonus. Im Zoo Berlin. Vom 22.
März bis
zum 19. April 2007 präsentiert das Zoo-Restaurant ihre Arbeiten
und
bietet faszinierende Einblicke in das Zooleben. Die sowohl in
schwarz-weiß als auch in dezenten Farben gehalten Bilder
zeigen die Tiere des Zoo Berlin auf vielfätige Weise.
Ganzkörperfotografien präsentieren die Tiere in ihrer
Umgebung während
Portraitaufnahmen die Persönlichkeit einfangen. An ihren
Betrachter
stellt sie die Aufgabe, zweimal hinzuschauen und sich mit der
Darstellung näher auseinanderzusetzen, um die Tiere in ihrer
Bedeutung
als zu respektierende Lebewesen zu erfassen. Die Arbeiten von Verena
Borbonus können im Anschluss an die Ausstellung
von Besuchern erworben werden. Ein Teil des Erlöses
kommt den Tieren des Zoo Berlin zu Gute.
Kölner Zoo
Elefanten-"Portraits" im Elefantenhaus
bis 3. Juni 2007
"Artgerechte Wanderwege"
6. Juni - 5. August 2007
Frankfurter Zoo
Fotoausstellung "Affen Art"
bis 10. Juni 2007
weitere Informationen unter www.affen-art.de
Naturhistorisches Museum Basel
Vielfalt des Lebens - Natürlich vernetzt
bis 20.5.2007
Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig
Sahara – Wüste lebt
Sonderausstellung bis Sonntag, 6. Mai 2007
http://www.sahara-ausstellung.de
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
|
|
Zoo-Infos
bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm jetzt auch live im
online-stream auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der aktuellen Sendung besuchte
Prometheus den Wildpark Pforzheim.
Do,
12.04.2007, 19:00 ARTE, Phantom im Dschungel, Der Waldhund (Zoo Sao
Paulo)
Do, 12.04.2007, 23:45 BR, Kompass, Berberaffen auf Gibraltar
Fr, 13.04.2007, 10:35 MDR, Das Leben der Säugetiere, Raubtiere
Fr, 13.04.2007, 11:30 NDR, Wisente und Wölfe
Fr, 13.04.2007, 14:15 HR, Weber und Sekretäre - Vogeldrama in der
afrikanischen Steppe
Fr, 13.04.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Fr, 13.04.2007, 16:10 ARD Wolf, Bär & Co.
Fr, 13.04.2007, 19:00 ARTE, Die Invasion der Feuerameisen
Fr, 13.04.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 13.04.2007, 20:15 3sat, Kluge Vögel
Fr, 13.04.2007, 21:00 RBB, Die Dörfer der Elefanten
Fr, 13.04.2007, 21:00 WDR, Pinguin, Löwe & Co.
Sa, 14.04.2007, 09:50 ARD, Knut, das Eisbärbaby
Sa, 14.04.2007, 15:10 SWR, Giraffe, Erdmännchen & Co.
Sa, 14.04.2007, 15:30 WDR, Pinguin, Löwe & Co.
Sa, 14.04.2007, 18:00 MDR, Mensch und Tier - Der Herr der Krokodile
So, 15.04.2007, 11:00 RBB, Panda, Gorilla & Co.
So, 15.04.2007, 17:15 HR, Der Nil
So, 15.04.2007, 17:30 3sat, Arche Noah
Mo, 16.04.2007, 11:30 NDR, Abenteuer Zoo, Zoo Duisburg
Mo, 16.04.2007, 16:10 ARD Wolf, Bär & Co.
Mo, 16.04.2007, 21:00 ARD, Erlebnis Erde: Bären und Elche im
Vorgarten
- Wildnis in Anchorage
Mo, 16.04.2007, 21:30 3sat, Happy End für ein Nashorn,
Spitzmaulnashorn
Hama aus dem Frankfurter Zoo
Di, 17.04.2007, 16:10 ARD Wolf, Bär & Co.
Di, 17.04.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Mi, 18.04.2007, 16:10 ARD Wolf, Bär & Co.
Di, 17.04.2007, 17:15 3sat, Arche Noah
Di, 17.04.2007, 20:15 ORF2, Universum - Die Korallengärten -
Wunder der
Karibik (2)
Di, 17.04.2007, 22:45 HR, Weiches Fell und scharfe Krallen, Elefanten
im Tierpark Berlin
Mi, 18.04.2007, 20:15 NDR, Vietnams letzte Nashörner
Do, 19.04.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Do, 19.04.2007, 16:10 ARD Wolf, Bär & Co.
Fr, 20.04.2007, 16:10 ARD Wolf, Bär & Co.
Fr, 20.04.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Fr, 20.04.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 20.04.2007, 20:00 rbb, Brutplatz für Millionen - Seychellen
Fr, 20.04.2007, 21:00 WDR, Pinguin, Löwe & Co.
Sa, 21.04.2007, 15:15 WDR, Pinguin, Löwe & Co.
"Ruhrpott-Schnauzen" aus dem Duisburger Zoo
wochentäglich 15:15 Uhr im ZDF
Die ARD wiederholt "Elefant, Tiger und Co." aus dem
Zoo Leipzig von 2006 (allerdings in Doppelfolgen und ganz neu
geschnitten)
"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00
Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen
Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark
Lüneburger Heide)
oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter
Filme (RBB, SWR, HR).
Tierarzt-Doku "Menschen, Tiere und Doktoren" montags
bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX – auch im Zoo (u.a. Teneriffa,
Krefeld, Hamburg, Gelsenkirchen, Heidelberg, Nürnberg); Mittags
13:00
Uhr und samstags 18:00 Uhr jeweils Wiederholungen
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart:
Wiederholungen
Mo-Fr ab 17:10 Uhr im NDR und im HR sowie dienstags ab 21:10 Uhr um rbb
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen
samstags 14:30 im NDR, montags 16:35 im MDR, Mo-Fr ab 16:10 Uhr in der
ARD
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird jeweils
freitags um 20:15 Uhr im rbb wiederholt
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster:
Wiederholung
Mo-Fr ab 11:10 Uhr, samstags ab 14:15 Uhr im SWR
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt
und
Kronberg: ab Mi, 28.02.2007, jeweils 17:10-18:00 HR
Zoo-Geschichten des ZDF auf
demZDF-Infokanal,
zur Zeit die Folge zu Zoo Dortmund
Geplant für 2007:
Nashorn, Zebra & Co. (Tierpark Hellabrunn, München) BR
Leopard, Seebär und Co. (Hagenbecks Tierpark, Hamburg) NDR
Seehund, Puma & Co. (Zoo am Meer Bremerhaven) Radio Bremen TV, ab
Spätherbst
Ostseeschnauzen (Zoo Rostock) ZDF
ausführlichere
Fernsehprogramm-Tipps: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
|
| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Afrika
Wissen Sie was, liebe Leser, ich ignoriere heute mal alle Tierkinder,
ob sie nun über viel oder wenig Fell, über Rüssel oder
Stupsnase
verfügen, ob man sie für den Arterhalt braucht oder nicht und
hole
heute ein Quasi-Versprechen nach.
Ich war nämlich in Afrika! Zwecks CO²-Ersparnis allerdings
nur in dem
Afrika-Surrogat, das die Zoom Erlebniswelt gebaut hat.
Der Name Zoom Erlebniswelt ist immer noch bekloppt, ob mit oder ohne
Afrika und unnatürlicher Weise ist, wie in Alaska, auch in Afrika
wieder viel Menschenwerk zu besichtigen (Ein Jambo-Portal, ein
Tofinou-Village, ein Afrikaanse Kraal, eine Boma, ein Duka-House, eine
African Queen Bootsfahrt und die unvermeidliche Afrika-Lodge.), obwohl
doch in den Pressemitteilungen immer so schön von der
unglaublichen
Naturnähe der zoom`schen Tierhaltung geschwärmt wird.
Der Afrika-Teil hat aber einen großen Vorteil gegenüber
Alaska, er
kommt mit etwas weniger Kunstfelsen aus, jedenfalls in der vertikalen,
weil eine Savanne, nun wiederum naturgemäß, eher flach ist.
Im Ton hat
man sich aber auch in Afrika vergriffen - im Farbton nämlich.
Glücklicherweise habe ich eine leichte
Rot-Grün-Sehschwäche, ich möchte
nicht wissen, was die Netzhaut normalsichtiger Menschen ertragen
muß,
angesichts manch höchst eigentümlich farbintensiven
Kunstfelsens, der
hier Afrikaflair vermitteln soll. Doch vertrauen wir dahingehend
einfach auf die bleichende Kraft der Sonne.
Nachdem bei mir ja nun vor kurzem die neue Anspruchslosigkeit Einzug
gehalten hat, stören mich zwar die gelsenkirchener Stachelschwein-
und
Erdmännchengehege immer noch, aber ich finde keinen Ansatzpunkt
mehr,
mich über Bootstouren in Zoos zu echauffieren, außer den,
daß diejenige
in Hannover dramaturgisch erheblich besser komponiert ist.*
Und sonst? Nun, Afrika ist ohnehin, sowohl im TV als auch in den Zoos
überrepräsentiert, aber die Flußpferdhaltung in
Gelsenkirchen, die ist
durchdacht und ich freuen mich geradezu, hier keine Unterwasserscheiben
vorzufinden. Das Ganze hätte nur innen noch ein bisschen
größer
ausfallen können. Gleiches gilt für die
Schimpanseninnenanlagen, wobei
der Unterwasserblick hier nicht zur Debatte steht.
Die Hyänenanlage steht schon zu lange, als daß ich mich
heute noch zu
deren fehlendem Platzangebot äußern wollte und Giraffen,
Zebras und
Strauße, die... wurden glücklicherweise jüngst
ergänzt um
Breitmaulnashörner. Sollte deren Zucht hier künftig klappen,
dann hat
sich Afrika in Gelsenkirchen fast schon gelohnt und damit ich hier
nicht noch versöhnlicher werde, ende ich an dieser Stelle.
Ihr
Carsten Schöne
* Ein Lob für den Erlebniszoo-Hannover? Das glaubt mir doch kein
Mensch!
www.schoenes-tierleben.de
|
|
| Sie suchen eine Meldung oder ein
Stichwort in einer früheren Zoopresseschau? Sie wollen ein Thema
nachrecherchieren? Durchforsten Sie unser gesamtes Online-Archiv. |
|
|
|
|
| Dieser Newsletter gibt einen
Überblick über Artikel rund um
das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und
Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und
versuchen,
sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die
vollständigen
Artikel sind verlinkt; leider werden die Links oft nach kurzem
ungültig
oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Für den Inhalt der
Artikel
können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. |
Pressemitteilungen
und
Hinweise auf weitere Artikel bitte an redaktion@zoo-information.de.
Wir freuen uns über Rückmeldung (auch kritische)
und einen Besuch der Zoo-AG-Website.
Eine Bitte an die Mitarbeiter der Zoos und NGOs: Denken Sie an die
Tradition des Publikationstauschs
und senden Sie uns Ihre Print-Veröffentlichungen für unser
Archiv an
die Redaktionsadresse. |
Die
Zoopresseschau ist
eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung.
Weitere Hinweise, Impressum, Optionen und Archiv aller Ausgaben unter www.zoopresseschau.info.
|
|