E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 365 vom 12. April 2007

Liebe Leser,

sind es nun das fast zu gute und verdächtig warme Wetter, Ostern, der anhaltende "allgemeine Zooboom" oder der K***-Hype, der die Besucherzahlen überall so steigen läßt? Jedenfalls kann man das Fernsehen einschalten, wann immer man will: Zwischen den ohnehin bereits flächendeckenden Soaps bringt nun auch jedes Magazin, jede längere Nachrichtensendung und jede Gesprächsrunde geradezu zwanghaft ein Zoothema (selbst die Kabarettisten können sich dem nicht entziehen). Kein sonst noch so unbeachtetes Tierkind bleibt von Kameras verschont. Auch hier klingelt ständig das Telefon, weil sich Journalisten über Zuchtbemühungen, Naturschutz und die generelle Entwicklung der Zoos informieren möchten - von den E-Mail-Anfragen ganz zu schweigen. Als wäre hier die gemeinsame Pressestelle der Zooverbände...
Interessant, daß die nach eigenem Verständnis kritischeren Medien nun darauf gestoßen sind, daß manche Zoos - Berlin steht da keineswegs allein - die Verwendung ihrer Medienunterlagen, aber auch den Zugang zum Gelände nur für ihnen "genehme" Berichterstattung freigeben. Eine seit Jahrzehnten gängige Praxis. Der nachvollziehbare Wunsch nach Kontrolle kollidiert natürlich mit dem Verständnis von Unabhängigkeit der Journalisten (die sind da zu Recht empfindlich), und das alles in einer Grauzone zwischen Urheberrecht, Hausherrenrecht und journalistischer Meinungsfreiheit.
Inwieweit beispielsweise zulässig ist, daß manche Zoos die Veröffentlichung von bei ihnen gemachten Fotos einschränken (deren Urheberrecht natürlich der Fotograf, nicht der Zoo besitzt), im Kleingedruckten von Fotowettbewerben die Rechte an allen eingesendeten Fotos erlangen oder gar eine "Freigabe" redaktionell verfaßter Texte erst nach Gegenlesen zugestehen wollen, ist meines Wissens juristisch völlig ungeklärt (vielleicht weiß ein Leser mehr?). Auch bei unserem Zooführer hatten wir es sicher mit einigen Dutzend Parks zu tun, die "ihren" Text teilweise recht deutlich fordernd gegenlesen wollten. Bei über 500 Zoos eine völlig unpraktikable Sache, selbst wenn wir ein solches Ansinnen gutheißen würden.
Ein schönes Sommerwochenende! - auch die Zoo-AG macht sich auf zur Zoo-Exkursion.

Dirk Petzold


Warnschild vor einem Reptilien-Insekten-Haus in Südengland

Zoos – Meldungen

SWR Nachrichten - 6. Apr. 2007
"Knut-Effekt" in den Zoos der Region
Der Rummel um das Eisbär-Baby Knut und zahlreiche Zoo-Doku-Serien im Fernsehen bescheren auch den Zoos in der Region mehr Besucher. Es gebe derzeit einen regelrechten Zoo-Boom, sagte der Direktor des Landauer Zoos, Jens-Ove Heckel. Im Frühjahr lockten zudem viele Jungtiere die Schaulustigen an die Gehege. Auch wenn kein kleiner Eisbär dabei sei, könnten die Zoos volle "Kinderstuben" mit vielen exotischen und einheimischen Tierkindern präsentieren.

Wochenanzeiger Herford - 5. Apr. 2007
Besucherboom zu Saisonbeginn im Osnabrücker Zoo
Nach dem Rekordjahr 2006 mit insgesamt 710.000 Besuchern kann der Zoo im neuen Jahr bedingt durch die milde Witterung einen erneuten Besucherboom verzeichnen. Allein am letzten Sonntag strömten weit über 10.000 Besucher in den Zoo. Angelockt durch das traumhafte Wetter, die umfangreichen überregionalen Werbekampagnen und nicht zuletzt durch die umfangreichen Investitionen der letzten Jahre passierten seit Jahresbeginn über 150.000 Besucher den Zoo und damit mehr als 35% im Vergleich zum Vorjahr. Der Zoo Osnabrück verfügt neben dem Hannover Zoo mit derzeit über 70.000 Abonnenten über den höchsten Jahreskartenanteil in ganz Deutschland und liegt damit weit über dem Niveau so großer Zoos wie Berlin, Frankfurt, München oder Stuttgart! Noch im Juni sollen mit der Eröffnung der neuen, großzügigen Nashornanlage, die eines der schönsten Gehege im Zoo wird, die Bauarbeiten am „Tal der grauen Riesen“ abgeschlossen werden. Zeitgleich beginnen die Baumaßnahmen am unterirdischen Zoo. Die Eröffnung ist für Saisonbeginn 2009 geplant. Nur ein Jahr später soll dann bereits die Zooerweiterung mit Fertigstellung der afrikanischen Erlebniswelt Takamanda abgeschlossen sein.

Der Spiegel
Eisbären-Wahnsinn: Knut sorgt für Zoo-Boom - und Zirkus-Frust - Nachrichten
"Es gibt derzeit einen Zoo-Boom in Deutschland", sagte der Direktor des Landauer Zoos, Jens-Ove Heckel. In Tierparks in ganz Deutschland strömen Menschenmassen zu Baby-Lamas, Mufflon- und Giraffen-Kindern. "Bei den Braunkopf-Klammeraffen haben wir sieben Jungtiere, die man toll beobachten kann", schwärmt Zoo-Direktor Heckel. Auch der Direktor des Zoos im saarländischen Neunkirchen, Norbert Fritsch, freut sich über den Knut-Effekt. Das gute Wetter tue sein übriges: "In diesem Jahr liegen wir wegen der milden Temperaturen schon weit über den Vorjahreswerten", sagt Fritsch. Doch es gibt auch Neider. Beim Circus Barelli etwa, der derzeit in Berlin gastiert, beschwert man sich bitterlich, der freche Eisbär stehle den Zirkus-Tieren und -Artisten komplett die Schau. Als der Zirkus vor zwei Jahren in der Stadt war, sei der Besucher-Andrang größer gewesen. Ob dies freilich nur die Schuld eines kleinen Eisbären ist, ist mehr als fraglich.

TLZ - 5. Apr. 2007
Milder Winter beschert Erfurter Zoo gute Besucherzahlen
Der milde Winter hat dem Erfurter Zoo in den ersten drei Monaten ein großes Besucherplus beschert: Mit rund 51 700 Menschen seien mehr als doppelt so viele Gäste gezählt worden als Anfang 2006, sagte Zoodirektor Norbert Neuschulz am Donnerstag in Erfurt. Am Ostersamstag beginnt die offizielle Saison mit der traditionellen Abendführung auf den Roten Berg. Für Kinder, die ihren Osterspaziergang im Zoo machen, wollen die Mitarbeiter bunte Eier verstecken.

Holsteinischer Courier - 10. Apr. 2007
Bärig was los im Tierpark - auch ohne Knut
"Ich habe eine rosa Karte!" Gleich am neuen Elchgehege reicht Svenja Ehmke ihr Ticket durch das runde Loch im rosa Osterei und bekommt prompt eine Tüte Osterleckereien. Rund vier Zentner Süßigkeiten liegen für den Besucheransturm bereit, schätzt Tierparkchef Dr. Peter Drüwa. Die Fütterungen sind das spannende Highlight an diesem Tag: Erdnüsse, Karotten, Bananen für die Affen, Biber und Waschbären, "Eisbomben" für die Eisbären - und "Heringe satt" für die Seehunde. Tierpark-Chef Dr. Peter Drüwa zieht am Ende der Feiertage Bilanz: "Es war ein durchaus positives Oster-Wochenende mit mehr als 11000 Besuchern... Von dem Knut-Phänomen profitiert der Tierpark nach Ansicht von Drüwa übrigens nicht. Allerdings: Die kleinen Stoff-Eisbären verkaufen sich neuerdings auch in Neumünster etwas besser.

20minuten - 9. Apr. 2007
Zolli und Grün 80: Viele Besucher
Rekord-Besucherzahlen im Zolli über die Ostertage: Von Karfreitag bis Ostermontag war der Zoo bei jeweils rund 20 Grad eines der beliebten Ausflugsziele der Region. «Wir hatten am Ostersonntag 4500 Besucher und am Karfreitag rund 6000. Das sind deutlich mehr als all die Jahre zuvor», sagt Felicia Renz vom Zoo Basel.

Zoo ist mehr als eine Arche Noah
FR-online.de - Frankfurt,Germany
Der Zoo Frankfurt steht vor einer Neuorientierung. Mit diesem Auftrag wurde nach dem Ausscheiden von Direktor Christian Schmidt Bernd Schildger von der Stadt als wissenschaftlicher Berater engagiert. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) liefert dazu eigene Ideen.
Christof Schenck, Geschäftsführer der ZGF, sieht seine Vision durch Knut bestätigt: Naturschutz und Zoologische Gärten arbeiten Hand in Hand. Genau so wünscht er sich die Zukunft für den Frankfurter Tiergarten. Nach wie vor steht die Förderung des Zoos in ihrer Satzung, erst jüngst spendierte sie zwei Millionen Euro für das Bonoboland. Diese Verzahnung qualifiziert nach Schencks Meinung den Frankfurter Zoo dafür, ein echter "Naturschutz-Zoo" zu werden. Er sollte keine Menagerie sein, kein "Lebendes Museum" mit Tierarten, auch keine "Arche Noah" für Tierarten.
Diese Aufgaben wurden von anderen Tiergärten übernommen. Hannover beispielsweise habe sich für einen Freizeit-Zoo entschieden, Leipzig für einen Wissenschafts-Zoo. Der Zoo Frankfurt, in der Innenstadt beengt untergebracht, könnte an lebenden Tieren belegen, was die ZGF und der Dachverband BioFrankfurt international leisten. "Wir denken nur über das nach, was der Weltverband der Zoos und Aquarien selbst formuliert hat", sagt Schenck. Sie setzen Nachhaltigkeit sowie Sozial- und Umweltverantwortlichkeit zum Ziel. "Kein einziger Zoo in Deutschland hat das bis jetzt in aller Konsequenz umgesetzt". Der Chef der Gesellschaft will einem künftigen Zoodirektor nicht vorgreifen. Aber er kann sich gut vorstellen, wie ein solcher "Zoo aus einem Guss" aussehen könnte. Das beginnt bereits mit der Architektur der Anlagen. Ökologische Baumaterialien, umweltverträgliche Energieversorgung, der gesamte "Stoffwechsel" des Mikrokosmos Zoo samt Ver- und Entsorgung müsste beispielhaft werden. In einem Naturschutz-Zoo würde Bildung ganz obenan stehen. Ohne Schwarzmalerei zu betreiben, sollten nach ZGF-Ansicht insbesondere Kinder und Jugendliche auf den Zustand ihres Planeten aufmerksam gemacht werden. Und jeder Zoobesucher sollte erfahren, was er selbst zum Erhalt der Artenvielfalt tun kann.Erste Schritte sind, wie Schenck sagt, bereits unternommen worden. Bereits 1999 erschien die Broschüre "Zukunft Zoo", in der als Ziel formuliert wurde, die Frankfurter Anlage zu einem "Naturschutz-Zentrum" auszubauen.
> viel längerer und sehr lesenswerter Bericht


ORF.at - 8. Apr. 2007
Probleme um Förderungen für neuen Tierpark
Ende Mai wird feststehen, ob das Nachfolgeprojekt des Safariparks Gänserndorf wie geplant umgesetzt werden kann. Allerdings gibt es Probleme mit den Förderungen. Der Tierarzt Josef Zoher will den Safaripark in kleinerer Form als früher wieder eröffnen. Allerdings wurden seine Pläne etwas über den Haufen geworfen. Das Projekt Safaripark soll, falls das Konzept als förderungswürdig befunden wird, nicht wie ursprünglich angenommen 50 Prozent EU-Förderung bekommen sondern nur 35 Prozent. Außerdem muss Zoher ein Viertel des Ein-Millionen-Projekts mit Stammkapital decken. Das heißt, dass er noch zusätzlich Investoren für 400.000 Euro finden muss. Für ihn sei das nicht der Knackpunkt, sagt Zoher. Das Projekt werde daran nicht scheitern. Er sei bereits in Verhandlungen mit mehreren Investoren.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 11. Apr. 2007
Journalistenverband besorgt: Knebelvertrag für Knut?
Dem Deutschen Journalisten-Verband ist aufgefallen, dass sich Journalisten, die Zugang zum Presse-Internetangebot des Berliner Zoos bekommen wollen, verpflichten müssen, die zur Verfügung gestellten „Materialien nicht für Darstellungen zu verwenden oder zu überlassen, die die Zoologischer Garten Berlin AG oder ihre Mitarbeiter in einem ungünstigen Licht erscheinen lassen“. Diese Vereinbarung, meint der DJV, müsse umgehend geändert werden, der Berliner Zoo habe „nicht das Recht, in die Freiheit der Berichterstattung eunzugreifen.“ Wir meinen: Angesichts seines kleinen weißen Weltstars Knut hat der Berliner Zoo das auch gar nicht nötig.

Der Spiegel
Eisbärbaby Knut: Berliner Zoo zwingt Journalisten zu positiver Berichterstattung - Nachrichten
Um Zugang zum Pressebereich auf der Internetseite des Berliner Zoos zu bekommen, müssen sich Journalisten mit einem besonderen Passus einverstanden erklären. Damit verpflichten sie sich vertraglich, die dort zur Verfügung gestellten "Materialien nicht für Darstellungen zu verwenden oder zu überlassen, die die Zoologischer Garten Berlin AG oder ihre Mitarbeiter in einem ungünstigen Licht erscheinen lassen". Beim Berliner Zoo war auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE keine Stellungnahme zu bekommen.

Zoo legt Fotografen an die Leine
taz Berlin - Berlin,Germany
Pressevertreter, die über den Zoo und Tiere wie das Eisbärbaby Knut berichten wollen, müssen eine Vereinbarung unterzeichnen

Tagesspiegel - 7. Apr. 2007
Der Treibpreiseffekt
Vielleicht ist es ja nur Neid – doch viel Nettes hört der Berliner Zoo derzeit nicht gerade aus dem Rest der Republik. Während einige Tierschützer den Berlinern „extreme Quälerei“ vorwerfen, schimpfen andere, dass der Knut-Hype einem wirklich seriösen Zoo nicht würdig sei. Und in Hannover hält man die Berliner offenbar für ziemlich geschäftsuntüchtig: Mit einem Star wie Knut im Gehege würde er einen Eintrittsaufschlag von zwei Euro erheben, sagt Zoodirektor Klaus-Michael Machens. Den langen Warteschlangen zum Trotz: Der Trubel um das Eisbärenbaby kostet den Zoo auch eine Menge Geld. Zunächst einmal müssen ja die vielen, vielen Überstunden von Knuts Pflegern, die sich rund um die Uhr um den kleinen Star kümmern, bezahlt werden. Außerdem hat der Zoo zusätzliche Wachleute eingestellt, die die Besuchermassen in Schach halten. Sanitäter vom Roten Kreuz müssen den ganzen Tag bereitstehen, falls einem Besucher in der Schlange der Kreislauf wegsackt. Um unerwünschte Schlangen an ganz anderer Stelle zu verhindern, mussten neue Klohäuschen gemietet werden. Geld kosteten auch die Drängelgitter, die nun die Fans – wie bei Boygroup-Konzerten – auf Abstand halten.

> mehr Knut weiter unten...



Planung und Bau

Thüringische Landeszeitung - 10. Apr. 2007
Eigenes Gehege für Erdmännchen
Die zurzeit wichtigste Baustelle im Tiergarten Eisenberg ist nahe dem Eingang zu finden. Die zwei Gehege, in denen früher Schweinsaffen und Milane zu finden waren, werden durch einen Tunnel verbunden und als Domizil für Erdmännchen hergerichtet. Damit sie nicht unter dem Zaun einen Weg ins Freie anlegen können, gehört der tief in die Erde gebrachte Grabeschutz zu den wichtigsten Baumaßnahmen. Tiergartenleiter Mathias Wiesenhütter hofft, das Erdmännchen-Gehege zum Tiergartenfest Ende August einweihen zu können. Auch Braunbärin Dunja musste deshalb den Tiergarten verlassen und hat im Wildpark Knüll ein besseres Zuhause gefunden. Das leere Bärengehege konnten die Tiergarten-Besucher zu Ostern von innen besichtigen. Noch wird überlegt, wie die mehr als 30-jährige Geschichte Eisenberger Bärenhaltung im Tiergarten am besten sichtbar gemacht werden kann. Von den Besuchern gut angenommen worden ist das Ostersonntag erstmals begehbare Damwildgehege. Mitte Februar hatte im Tiergarten der erste europäische Nerz Einzug gehalten. Er testet das neu erbaute Nerzgehege, das bei positivem Ergebnis mit weiteren Tieren belegt werden soll. Weitere Anfang März zugereiste Neuankömmlinge sind zwei weibliche Kängurus aus den Tiergarten Zittau. Den Blick zwei bis drei Jahre voraus gerichtet, sähe der Tiergartenleiter es gern, wenn seine Vision von einer begehbaren Sittichvoliere unterm Zeltdach Wirklichkeit werden könnte.

espace.ch - 11. Apr. 2007
Rauptierpark soll in Subigen bleiben
«Ich will in Subingen bleiben.» Für René Strickler ist klar, dass die Raubtieranlage in der Solothurner Agglomeration bleiben wird, auch wenn das neue Gelände in Dompierre (FR) zustande kommt. Am Wochenende war bekannt geworden, dass der umtriebige Liebhaber wilder Tiere die Baubewilligung für ein grosses Areal erhalten hatte. Dort soll ein ungleich grösserer Park für Raubtiere entstehen als jener, der in Subingen bereits besteht. Die Pläne für Dompierre hätten bereits vor dem Projekt Subingen bestanden, erzählt Strickler. 30 Millionen Franken soll die Anlage kosten. Strickler bestätigt die Zahl nur bedingt. Gelingt das ehrgeizige Projekt ennet dem Sensegraben, so werde er die Anlage in Subingen weiter betreiben.

Heilbronner Stimme - 11. Apr. 2007
Neues Großaquarium öffnet in Palma de Mallorca
Rund 8000 Meeresbewohner lassen sich auf Mallorca bald hinter Glas betrachten: In der Hauptstadt Palma wird in diesem Frühjahr in großes Aquarium eröffnet, wie das Spanische Fremdenverkehrsamt in Frankfurt mitteilt. In 55 Aquarien werden sich rund 700 Arten tummeln. Die Fische und anderen Tiere stammen aus dem Mittelmeer, dem Atlantik, dem Pazifik und dem Indischen Ozean. Ein Acrylglastunnel zum Hindurchgehen soll den Besuchern das Gefühl vermitteln, sich unter Wasser zu befinden.

Wochenspiegel - 10. Apr. 2007
Richtfest am Affenhaus
Bad Kösen. Noch gar nicht lange ist es her, da feierte man im Tierpark der Kurstadt die Grundsteinlegung für das neue Affenhaus. Und schon am 26. März war man so weit, das Richtfest zu feiern. Sehr schnell ging das Gießen des neuen Fundaments. Dieser erste Bauabschnitt kostete rund 30.000 Euro. Ebenso zügig kam man beim Hochziehen des Rohbaus voran, auch Teile des Außengeheges stehen schon. Unter dem Motto „Wenn der Euro im Kasten klingt, der Affe in den Himmel springt“, ist jede Spende gern gesehen, damit die Affen schon bald aus ihren Übergangsquartieren in ihr neues Domizil Einzug halten können.

russland-aktuell.ru - 6. Apr. 2007
Kaliningrad - Neue Gitter für Bären und Tiger
Im Kaliningrader Zoo, einem der ältesten Tiergärten Europas, soll in diesem Jahr die erste Etappe einer Komplettsanierung beginnen. 30 Millionen Rubel (etwa 830.000 Euro) stehen dafür im Haushalt bereit. Viele Tiergehege sind abbruchreif. Besonders schlimm hausen die Primaten, aber auch Bärengehege und die Tigeranlage sind alles andere als artgerecht. In einem mehrstufigen Renovierungsprojekt sollen nun bis 2010 schrittweise alle Gehege neugestaltet sowie die Grünanlagen und Wege erneuert und mit Springbrunnen und Tierplastiken veredelt werden. Restauriert werden soll ebenso das Eingangsportal im Bauhausstil. Der Zoo wurde als "Königsberger Tiergarten" 1896 gegründet. Der Zoo ist zugleich Dendropark, in dem seltene Pflanzen wachsen, so einige alte Gingkobäume.



Aktionen

MVregio - 8. Apr. 2007
Live-Video- Konferenz aus dem Rostocker Zoo nach Spitzbergen
Der Rostocker Zoo greift mit seinem Jahresthema "Eiskalte Entdeckungen -Extreme Lebensräume" das große Thema Klimawandel auf. Dieses brandaktuelle Problem wird in Zusammenarbeit mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polarforschung (AWI) Bremerhaven präsentiert. Um möglichst anschaulich und interessant für die Besucher auf dieses Thema einzugehen, gibt es neben der Ausstellung in der Darwin-Box "Arktis-Ich möchte (k)ein Eisbär sein" auch Live-Video-Konferenzen aus dem Rostocker Zoo zur Koldewey-Station, der nördlichsten Forschungsstation der Erde. Die Zoobesucher können noch bis zum 9. April jeweils in der Zeit von 13 bis 16 Uhr in der Darwin-Box ihre Fragen stellen zum Klimawandel, zum Leben und Arbeiten der Forscher in der Arktis oder aber zum natürlichen Lebensraum der Eisbären.

MVregio - 11. Apr. 2007
Guinness-Rekord 76. 596 Ostereier
Mit 76. 596 ausgepusteten und bemalten Eiern wurde am Ostersonntag eine nordamerikanische fast 20 Meter hohe Roteiche im Rostocker Zoo geschmückt. Dieser Rekord ist von zwei Juroren, Kapitän Thomas von Buttlar, und Rechtsanwalt Ben Karl Rippen, ganz genau protokolliert und in Logbücher eingetragen worden. Das Protokoll nebst Fotos der Aktion werden jetzt an die Redaktion des Guinnessbuch der Rekorde nach London geschickt, noch einmal geprüft und dann der entsprechende Rekordeintrag vorgenommen. Der Dresdner Zoo, der mit 20.030 Eiern 2004 ins Guinnessbuch kam, schaffte 16. 331 Ostereier, war ein fairer Verlierer und gratulierte dem Rostocker Zoo herzlich zum Sieg. Noch bis zum 1. Juni kann der Riesen-Ostereier-Baum im Zoo am Veranstaltungsplatz besichtigt werden.

Leipziger Volkszeitung - 8. Apr. 2007
Rostocker Zoo knackt Rekord im Ostereierbaum-Schmücken
Der Rostocker Zoo hat am Sonntag mit knapp 76 600 bemalten Eiern den wohl weltweit buntesten Osteierbaum geschmückt. Wie der Zoo mitteilte, hatte das 20-köpfige Team bereits in den ersten zwei Stunden 23 000 Eier an eine 20 Meter hohe Roteiche gehängt und damit die bisherige Bestmarke im Guinnessbuch der Rekorde deutlich überboten. Mehr als 3000 Besucher sahen sich das Spektakel an. Die Eier waren zuvor von mehr als 200 Privatleuten, rund 50 Kitas und gut 100 Schulen bemalt worden. Sie sollen noch bis zum Kindertag am 1. Juni hängen bleiben. Vor drei Jahren hatte der Dresdner Zoo mit 20 030 Eiern an einem Baum einen Rekord für das Guinnessbuch aufgestellt. Die Dresdner wollten sich am Sonntag nicht so leicht geschlagen geben: Parallel zum Rostocker Zoo wurden auch in der Elbmetropole erneut Eier aufgehängt. Bis zum Nachmittag kamen dort jedoch nur rund 10 000 Eier zusammen.

PR-Inside.com - 8. Apr. 2007
Dresdner Zoo verteidigt Guinness-Rekord gegen Rostock
Der Dresdner Zoo will heute und morgen seinen Guinness-Buchrekord mit dem größten Ostereierbaum der Welt verteidigen. Der Rostocker Zoo will den Dresdner Rekord aus dem Jahr 2004 von 20 030 bunten Ostereiern an einem Baum überbieten. Zumindest sein vor zwei Jahren erreichtes Ergebnis will der Dresdner Zoo wieder erreichen. Der Rostocker Zoo hatte angekündigt, eine über 20 Meter hohe Roteiche mit mindestens 20 500 Eiern zu schmücken. Per Webcam soll es den ganzen Tag über Live-Schaltungen nach Dresden geben.

Freie Presse - 11. Apr. 2007
Hunderte Ostereier hängen am Baum
513 bunte Ostereier schmückten zum Familienfest am Ostersonnabend im Hirschfelder Tierpark gegen 16 Uhr das Bäumchen im Wäldchen vorm Blockhaus. Viele Familien und auch Kindertagesstätten hatten extra für den Ostereierbaum gemalt und gebastelt. Die Sparkasse Zwickau löste ihr vor dem Familienfest gegebenes Versprechen ein, für jedes Ei einen Euro zu spenden. Petra Günther von der Sparkasse stockte die 513 Euro auf 1500 Euro auf. Das Geld wird für die Fertigstellung der neuen Eulerei verwendet, die im Sommer im Tierpark übergeben werden soll.

Schwerin City - 5. Apr. 2007
500 Narzissen im Zoo gepflanzt
Rechtzeitig zum Osterfest hat die Bundesgartenschau Schwerin 2009 GmbH im Schweriner Zoo eine Pflanzfläche fertig gestellt. Auf knapp 400 qm wurden im Eingangsbereich Stauden, Gräser und 500 blühende Narzissen gepflanzt. Zur Bundesgartenschau 2009 wird der Schweriner Zoo die fachliche Betreuung eines Kinderbauernhofes im Naturgarten übernehmen. Dort sollen seltene Haustierrassen gezeigt werden.

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 9. Apr. 2007
Ansturm auf Ostereier im Zoo
Allein mehr als 1000 Gäste kamen am frühen Sonntagmorgen zum Ostereier-Suchen in den Zoo. Die kleine Pia aus Reinfeld durfte diesmal das Startsignal für das beliebte Ostereier-Suchen im Zoo geben. Auf der Zoowiese erwartete die Besucher in diesem Jahr zum ersten Mal ein Ostermarkt mit Kinderkarussell, Bastelstraße und allerlei anderen Ständen. Rassekaninchen-Züchter aus Schwerin stellten ihre Tiere vor. Auch einen Blick in das neue Info-Zimmer im Nashorn-Gehege konnten die Gäste am Osterwochenende werfen.

Thüringische Landeszeitung - 9. Apr. 2007
Die Wölfe geben sich als Vegetarier
Der Osterhase im Bärenpark hat an seinen zwei Ehrentagen immer viel um die Ohren: 560 von drei Supermärkten gespendete Eier mussten am Ostersonntag an den Besucherwegen versteckt werden. Die Hühnereier waren zuvor an zwei Tagen vom Park-Team gefärbt worden. 4649 Gäste zählte der Worbiser Bärenpark am langen Osterwochenende. Von Eisbärbaby Knut, der im Berliner Zoo Tausende Schaulustige anlockt, profitiert der Bärenpark besuchermäßig nicht, sagte Martina Lagemann.

Mitteldeutsche Zeitung - 9. Apr. 2007
Mehr als 400 Dessauer stürmen den Tierpark
Wer als erster im Tierpark sein will, muss Geduld beweisen. Punkt neun öffneten sich die Pforten. Die Menschentraube strömte in den Park.

Hannoversche Allgemeine - 5. Apr. 2007
Show mit tierischen Überraschungen
Den ganzen Winter über haben die Tiere im Zoo trainiert und präsentieren sich den Zoobesuchern nun mit neuen Programmen wie der „Show der Meere”: Vier Seelöwen-Damen, Seelöwen-Männchen Petro und die beliebten Brillenpinguine werden in dieser Saison die Zuschauer mit kleinen und großen Kunststücken begeistern. So hat Seelöwen-Dame Lizzy eine ganz besonders elegante Form des Servierens einstudiert. Ein Tablett samt Glas trägt sie dabei auf der feuchten Nasenspitze umher. Unter dem Motto „Tierisch viel zu tun” führen die Tiertrainer Angela Kruth und Detlef Busse den Zoobesuchern nicht nur viele Tricks vor, sondern zeigen auch, wie sie sie den Vögeln beigebracht haben. Dabei erfahren die Zuschauer, wieso ein Papagei überhaupt auf die Befehle der Trainer hört und freiwillig auf dem Rücken liegen bleibt, wenn der Tierarzt kommt. Auch die beliebten Show-Fütterungen stehen in der neuen Saison wieder auf dem Programm. Insgesamt 25-mal pro Tag können die Besucher dabeisein, wenn Nashörner, Gorillas und andere Zootiere ihre Mahlzeiten bekommen. Ab Juni können Besucher etwas völlig Neues im Tierpark entdecken: Dann kehrt in das Örtchen Mullewapp, das nach den Geschichten des Kinderbuchautoren Helme Heine, auf dem Zoogelände nachempfunden wurde, endlich Leben ein.

Freie Presse - 10. Apr. 2007
Kleines Esel-Mädchen heißt jetzt Blümchen
Hirschfeld. Blümchen heißt seit Ostersonnabend das kleine Esel-Mädchen, das zum Familienfest – organisiert von der „Freien Presse“ und dem Tierpark-Förderkreis – während der traditionellen Tierparade auf der Freilichtbühne der Naherholungsanlage getauft worden ist.

Freie Presse - 10. Apr. 2007
Der große Tag des kleinen Rindviehs Kauri
Familie Markert taufte am Ostermontag Dahomé-Rinderdame im „Zoo der Minis“ in Aue.

Lampertheimer Zeitung - 10. Apr. 2007
Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen
Schönes Wetter, dazu zahlreiche Besucher - der AZ-Vogelpark hatte die wichtigsten Zutaten zusammen, um ein gelungenes Osterfest mit der Bevölkerung zu feiern. Außerdem wurde die wegen schlechten Wetters ausgefallene "Winterverbrennung" nachgeholt. So schlug man praktisch zwei Fliegen mit einer Klappe. Statt "Winterverbrennung" hieß es dann eben "Osterfeuer."

Rhein Main Presse - 10. Apr. 2007
Schokolade im Streichelgehege Ostereiersuchen im Kasteler Tierpark
Fast jede Woche besuchen Heinrich Staude und Ingrid Weisinger den Tierpark im Unteren Zwerchweg. Sie sind sich einig: "Das besondere ist, dass der Park so naturbelassen ist". Am Ostersonntag fand dort das traditionelle Ostereiersuchen statt.

juelicht.de - 8. Apr. 2007
Im Brückenkopf-Zoo mit Eseln auf Tuchfühlung
Wer in der Pony- und Eselpflegegruppe im Brückenkopf-Park mitmachen möchte, muss Pflege und korrekten Umgang mit den Tieren lernen. Der zweite Grundkurs für Kinder, beginnend am 19. April, widmet sich der Eselpflege. Weitere Kursabende finden am 26. April und am 3., 10. und 16. Mai statt, jeweils von 14.30 Uhr bis 16 Uhr. Die Teilnahmekosten betragen 45 Euro pro Kopf; die Teilnehmerzahl ist auf vier Kinder begrenzt. Ein weiteres Angebot aus dem Park ist der so genannte „Tikiko“-Kurs (Tiere – Kinder –Kontakt), der am 30. April beginnt.



Nachwuchs

Stern - 11. Apr. 2007
Konkurrenz für Knut
Wochenlang war Knut die unangefochtene Nummer eins unter Deutschlands Tierbabys. Nun bekommt der kleine Eisbär Konkurrenz: Im Hamburger Tierpark Hagenbeck kam ein Elefantenmädchen zur Welt. Das 96 Zentimeter große und 80 bis 100 Kilogramm schwere Mädchen ist gesund und munter, teilte der Tierpark mit. Allerdings hatte es zunächst noch keinen Namen. "Noch heißt es Baby, wird aber in den nächsten Tagen einen schönen Namen bekommen", sagte Sprecherin Stefanie Herhudt. Es sei noch zu klären, ob die Pfleger den Namen auswählen oder dies in einem öffentlichen Wettbewerb geschehe.

N24 - 11. Apr. 2007
Elefantenbaby in Hamburg braucht einen Namen
Und noch mehr Tierbabys: Wochenlang haben sich die Tierfreunde in der ganzen Welt über das Berliner Eisbärbaby Knut gefreut, nun haben auch die Hamburger einen Grund mehr, auch in ihren eigenen Tierpark zu pilgern: Bei Hagenbecks hat am Mittwochmorgen ein Elefant das Licht der Welt erblickt. Mit einem Bullen sowie zehn Elefanten-Kühen und Kälbern in verschiedenen Altersgruppen lebt in Hamburg eine der größten Gruppen, die weltweit in Zoos gehalten werden. Der Tierpark feiert am 9. Mai seinen 100. Geburtstag.

sueddeutsche.de - 11. Apr. 2007
Elefantenbaby im Hamburger Zoo - Noch schüchtern und unsicher tapsend
Der Hamburger Zoo hat ein neues Elefanten-baby. Noch schüchtern und unsicher tapsend wird es sicher bald der neue Publikumsliebling an der Elbe. Zurzeit hat das Elefanten-Mädchen noch nicht mal einen Namen.

Handelsblatt - 11. Apr. 2007
Wenn Nilpferde ins Arthrose-Alter kommen
Am Mittwochmorgen brachte die indische Elefantendame „Lai Sinh“ ihr erstes Baby gesund zur Welt, nachdem sie 2003 eine Fehlgeburt hatte. Bereits eine Viertelstunde nach der Geburt versteckte sich das noch etwas unsicher tapsende Elefanten-Mädchen zwischen den Beinen seiner Mutter und zahlreicher Tanten. Pfleger und Tierarzt mussten bei der Geburt nicht eingreifen. „Die ganze Herde hat der werdenden Mutter zur Seite gestanden“, teilte die Direktion mit. Zusammen mit den 2003 und 2004 geborenen Geschwistern „Kandy“ und „Thai“ wird die Kindertruppe in der Freilaufhalle jetzt zum Trio. Doch die junge Familie ist keinesfalls repräsentativ für die deutschen Zoos. Denn wie bei den Menschen sorgt eine immer professionellere medizinische Versorgung für eine zunehmend ältere Zoo-Bevölkerung.

Netzeitung
Gorilla-Baby stirbt bei Geburt im Prager Zoo
Im Prager Zoo hat die mit Spannung erwartete Geburt eines Gorillas am Mittwoch ein tragisches Ende genommen. Während der Niederkunft riss die Nabelschnur.

Yahoo! Nachrichten
Nachwuchs bei den Weißkopfseeadlern im Zoo Magdeburg erwartet
Ein Weißkopfseeadler-Pärchen im Magdeburger Zoo erwartet Nachwuchs. Im Horst von Adlermännchen «Bill» und seiner Partnerin «Lucky» werden im Moment drei Eier bebrütet

Ruhr Nachrichten - 9. Apr. 2007
Drei Mal süßer als Knut
Unbeeindruckt von den Dutzenden platt gedrückter Menschennasen am Schauglas hopsen sie tollpatschig über die Kacheln ihres Kinderzimmers im Löwenhaus. Mancher Sprung endet noch kopfüber in den Bananenkisten. Vor zehn Tagen durften sie erstmals die Schnauzen in den Frühlingswind halten. "Bei der Premiere ist nicht alles glatt gegangen", sagt Tierpfleger Jens Voigtländer. Eins der Jungen verfing sich im Zaun und musste vom Personal gerettet werden.

Münsterländische Volkszeitung - 9. Apr. 2007
Kamel-Junge heißt jetzt Moritz
Moritz das ist jetzt der Name des Kamel-Fohlens, das am 26. März im Naturzoo Rheine zur Welt kam. In der ersten Lebenswoche gab es gewisse Startschwierigkeiten, weil sich Mutter Marylin aufgrund ihrer Unerfahrenheit nicht ausreichend um ihren Sohn kümmerte. Mit Unterstützung durch die Tierpfleger gelang es aber, sie zur Wahrnehmung ihrer Mutterpflichten zu überreden, und nun wacht sie sogar eifersüchtig über den Nachwuchs.

Bluewin - 10. Apr. 2007
Stockholmer Zoo zieht verstossenes Lemuren-Baby Bilbo auf
Was Eisbär-Baby Knut für die Deutschen ist, könnte Bilbo für die Schweden werden: Der kleine Bambuslemur wurde vor gut sechs Wochen im Stockholmer Skansen-Zoo geboren und von seiner Mutter verstossen. Dank der liebevollen Pflege durch seine Mitarbeiter habe Bilbo nun eine 99-prozentige Überlebenschance, sagte der Zoo-Direktor Jonas Wahlström. Wahlström zufolge leben nur noch rund 200 Exemplare in Freiheit in ihrer Heimat Madagaskar sowie weltweit 25 in Gefangenschaft.

derStandard.at - 5. Apr. 2007
Nashorn-Baby "Layla" munter in Budapest
Das weltweit erste durch künstliche Befruchtung gezeugte Nashorn-Baby ist in Ungarn auf den Namen "Layla" getauft worden. Das inzwischen 138 Kilogramm schwere Tier wurde am Donnerstag im Zoo von Budapest erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Der Zoo ließ die Besucher unter fünf Vorschlägen den Namen für das Nashorn-Mädchen aussuchen. "Layla" kommt aus Ägypten und bedeutet "in der Nacht geboren".

RP Online - 8. Apr. 2007
Nachwuchs für die Tierparks
Mit einem kleinen Knuddel-Eisbären können die Fauna und der Vogelpark zum Osterfest zwar nicht aufwarten, doch auch in den beiden Solinger Tierparks in Ohligs und Gräfrath gibt es süße Tierkinder zu bestaunen.

Westdeutsche Zeitung - 5. Apr. 2007
Wildpark: Tierische Frühlingsgefühle
Die Ferkelchen im Wildpark heißen bei den Kindern der Ogata an der Flurstraße alle Knut. „Sind die aber süüüüß“, ruft die Gruppe wie auf Kommando, als sie der Miniwildschweine ansichtig wird. Sie stammen aus dem ersten Wurf des Jahres und sind gerade mal eineinhalb Wochen alt. Dabei sah es anfangs gar nicht danach aus, als ob die Kinder die Ferkel überhaupt zu Gesicht bekommen würden. „Frischlinge sind sehr empfindlich gegen Kälte und Feuchtigkeit, und deshalb verstecken die Bachen ihre Jungen meist an geschützen Stellen“, erklärt Jürgen Schultze, Revierleiter des Grafenberger und Aaper Walds und damit auch Herr des Wildparks.



Knut

Spiegel - 11. Apr. 2007
Eisbär-Videos zu beliebt: Knut-Fans legen Zoo-Server lahm
Die Website des Berliner Zoos war für kurze Zeit nicht erreichbar - zu viele Nutzer wollten gleichzeitig ein Knut-Video sehen. Der Zoo hat inzwischen die Internet-Anbindung des Servers ausgebaut und Knut ist wieder online. Im Webauftritt des Berliner Zoos finden sich Videos von Knut, die den kleinen Bären beim Spielen, Fressen und Waschen zeigen. Angeboten werden auch ein Foto-Tagebuch, ein Newsletter sowie allerlei Wissenswertes über das Eisbärenjunge und seine Artgenossen.

Berliner Morgenpost - 11. Apr. 2007
Können Eisbären einen Sonnenbrand bekommen?
Vielleicht schaut Ernst manchmal neidvoll herüber zum Freiluftgehege nebenan. Vielleicht denkt er sich bei der Hektik aber auch: Gut, dass mein Fell nicht weiß ist. Der schwarze Malaienbär Ernst ist im Berliner Zoo zufällig am gleichen Tag geboren wie ein Eisbär. Der Eisbär heißt Knut, wohnt nun nebenan und stielt den andern Tieren momentan die Schau. Johannes B. Kerner versuchte mit allen Mitteln, den Medienbären für ein Interview in sein Studio zu bekommen. Geklappt hat es nicht, dafür standen der Zoologe Heiner Klös und der Tierarzt André Schüle am Dienstagabend in Knuts Gehege, um Kerner all seine Fragen zum "Popstar unter den Tieren" zu beantworten. Lustig sind die Einspieler, die das Kerner-Team im Zoo aufgenommen hat.

Südtirol Online - 10. Apr. 2007
Knut mit DiCaprio auf „Vanity Fair“-Titelseite
Hollywoodstar Leonardo DiCaprio hat einen prominenten Co-Star auf der Titelseite der US-amerikanischen Zeitschrift „Vanity Fair“ (Mai-Ausgabe). Das Berliner Eisbärbaby Knut posiere neben dem Schauspieler. Für das Foto vor einem Gletscher war DiCaprio mit Starfotografin Annie Leibovitz nach Island geflogen. Knut wurde von Leibovitz im Berliner Zoo abgelichtet und dann per Fotomontage mit DiCaprio auf dem Eis vereint. Der engagierte Umweltschützer und Schauspieler stellt in der Zeitschrift seinen Dokumentarfilm „The 11th Hour“ zum Stand der globalen Umweltprobleme vor. Über die Osterfeiertage zog Knut im Berliner Zoo wie erwartet die Massen magisch an. Rund 125.000 Menschen besuchten den vier Monate alten, 13,8 Kilo schweren Knut.

RP Online - 10. Apr. 2007
Ufa Palast spendet an Berliner Zoo
Eisbärbaby Knut ist nicht nur im Fernsehen dauerpräsent, jetzt beeinflusst er auch die Kinoprogramme. Der Düsseldorfer Ufa Palast zeigt ab dem 12. April die Filme "Der kleine Eisbär I + II" sowie den Dokumentarfilm "Der weiße Planet". 50 Cent pro verkaufter Eintrittskarte werden an den Berliner Zoo gespendet, teilte das Kino am Dienstag mit. Besonders mit dem Film "Der weiße Planet" sollen nach Angaben des Kinos Kinder für die natürliche Umgebung von Eisbären sensibilisiert werden und verstehen lernen, warum Umweltschutz wichtig ist.

Neue Westfälische - 10. Apr. 2007
Starker Oster-Andrang bei Knut
Der Besucherandrang bei Eisbär-Baby Knut im Zoologischen Garten Berlin hat über die Osterfeiertage unvermindert stark angehalten. Von Gründonnerstag bis Ostermontag sahen nach Zoo- Schätzungen rund 125 000 Menschen dem vier Monate alten Jungtier beim Spiel auf dem Bärenfelsen zu. In den 18 Tagen seit der Weltpremiere der neuen Attraktion sind damit fast 300 000 Menschen zusätzlich in den ältesten Zoo Deutschlands gekommen. Zum Auftakt der täglich zwei Bären-Auftritte gab es am Ostermontag organisatorische Probleme. Einige Besucher wollten zunächst nicht Platz machen für nachrückende Knut-Fans und mussten von Ordnern zum Weitergehen bewegt werden.

sueddeutsche.de - 10. Apr. 2007
Knut-Besuch im Rotationssystem - Drängelei am Bärenfelsen
An den Osterfeiertagen hat Knut einen Ansturm auf das Bärengehege im Berliner Zoo verursacht. Der Eisbär muss seine Auftritte inzwischen auch ohne seinen Ziehvater durchstehen - doch die Entwöhnung fällt ihm schwer. Von Donnerstag bis Ostermontag wollten etwa 90.000 kleine und große Bewunderer den putzigen Vierbeiner sehen, teilte Zoo-Sprecher Heiner Klös mit. Das nasskalte Wetter in Berlin verhinderte jedoch einen neuen Rekord. Die Knut-Fans hatten rund zwölf Minuten Zeit, sich den mittlerweile knapp 14 Kilo schweren Bären anzuschauen.

ka-news.de - 10. Apr. 2007
Medienstar Knut spaltet die Geister
"Ist jetzt gut mit Knut?" wollten wir in der letzten ka-news-Umfrage von den Lesern wissen. Nach dem ganzen Medienrummel um den Vierbeiner gaben 30,55 Prozent an, sie könnten den Trubel um Knut einfach "nicht mehr hören". Völlig uninteressiert äußerten sich 27,12 Prozent zum medialen Thema Eisbär. Demgegenüber sympathisieren immer noch 22,88 Prozent der ka-news-Leser mit Knut und "finden den Kleinen super". Recht neutral zeigten sich 19,45 Prozent, die sich mit dem Thema unter dem Aspekt "Von mit aus, wenn's dem Tierschutz dient" beschäftigten. Insgesamt nahmen an der Umfrage 730 interessierte Leser teil.

sueddeutsche.de - 10. Apr. 2007
Warum macht ein Eisbär alle verrückt?
Das Knut-Virus wirkt immer noch: Menschen jeden Alters stehen sich stundenlang die Füße vor dem Berliner Zoo platt, um einen Blick auf das Eisbärenbaby zu werfen. Jeden Tag werden es mehr. Warum ist das so? Peter Walschburger, Psychologe an der Freien Universität (FU) Berlin, erklärt, warum Knut alle verrückt macht.

FR-online.de - 9. Apr. 2007
"Da könnte ich ihn an die Wand schmeißen"
Deutschlands berühmtester Eisbärenpapa Thomas Dörflein über Erziehung und die Momente, wenn es ihm manchmal zu viel wird.

Neuß-Grevenbroicher Zeitung - 9. Apr. 2007
"Und was ist mit uns?"
Alle wollen nur noch Knut sehen: Seit Gründonnerstag haben rund 90.000 Besucher den Weg in den Berliner Zoo gefunden. Vor allem Touristen hat es über die Ostern in die Hauptstadt gezogen, um den neuen Superstar in Augenschein zu nehmen. Dabei hat der Berliner Zoo auch noch so viele andere Tiere zu bieten.

freenet.de - 8. Apr. 2007
Berliner Zoo soll trotz Knut-Booms weiter Zuschüsse erhalten
Der Besucherstrom zur «Showbühne» von Eisbärbaby Knut im Berliner Zoologischen Garten reißt nicht ab. Auch am Ostersonntag lockte das gut vier Monate alte und schon 13,4 Kilo schwere Jungtier wieder rund 20 000 Besucher zum Bärenfelsen. Der Berliner Senat will den Zoologischen Garten und den Tierpark Friedrichsfelde im Ostteil der Stadt trotz der Mehreinnahmen in Millionenhöhe weiter fördern. Zurzeit erhalten der Zoo jährlich zwei und der Tierpark sechs Millionen Euro vom Land Berlin.

PR-Inside.com - 5. Apr. 2007
Heute beginnt für Knut die Quälerei
Tierrechtler Frank Albrecht, der angeblich KNUT´s Tod forderte, macht heute in einer Pressemitteilung auf die beginnende Qualen und Leiden für Knut aufmerksam und fordert angesichts dieser extremen Tierquälerei endlich ein Umdenken und das Ende aller Bärenhaltungen. Wie Zeitungen heute berichteten, sei Herr Dörflein auf 'Osterkurzurlaub' gegangen und habe KNUT allein zurückgelassen. Diese zu frühe, zu extreme und total unnatürliche Trennung bezeichnet Albrecht als das 'unlösbares Dilemma aller Gefangenschaftshaltungen' und als 'extreme Tierquälerei'. Nichtmenschliche Tiere / so genannte 'ZooTiere'/ haben, wie wir Menschen auch, ein Interesse daran zu leben. Frei und selbst bestimmend. Daher haben sie, wie wir auch, dass Recht auf Leben. In Freiheit und Selbstbestimmung.

Spiegel - 5. Apr. 2007
Verkehrsproblem Knut: Zu Ostern geht's rund
Knut-Fans stürmen den Berliner Zoo: Der Besucherandrang auf das Eisbärbaby hat inzwischen so große Ausmaße angenommen, dass es über Ostern einen extra entwickelten Kreisverkehr am Gehege geben soll. Über die Feiertage werden bis zu 40.000 Knutianer erwartet - täglich. In den ersten zwei Wochen nach der Weltpremiere im Zoologischen Garten in Berlin besuchten 170.000 Menschen das Jungtier. "Doch im Vordergrund steht ganz klar die Gesundheit von Knut", sagt Zoologe Heiner Klös. Er reagierte damit auf Angriffe des Nürtinger Tierrechtlers Frank Albrecht, der von "heuchlerischer Gaffgier und doppelmoralischer Tierliebe" gesprochen hatte. Zoologe Heiner Klös sagte, Knut habe "keinerlei Besorgnis erregende Auffälligkeiten gezeigt", als Dörflein nicht bei ihm war. Laut Klös ist dafür gesorgt worden, dass Ziehvater Dörflein im Notfall "jederzeit binnen weniger Minuten bei dem Tier gewesen wäre".




Mitteldeutsche Zeitung - 10. Apr. 2007
Kleinkrieg um Zoo-Parkhaus
Der hallesche Zoo hat ein Parkhaus gebaut, doch es ist nur mit Ortskenntnis zu erreichen. Autofahrer werden wegen eines Kleinkriegs in die Irre geleitet.

Yahoo! Nachrichten - 10. Apr. 2007
Erdmännchen sind der Favorit
Ob Katzenhai, Baumphython oder Rotbauchunke - Patenschaften sind in nordrhein-westfälischen Zoos für alle nur erdenklichen Tiere möglich. Dabei scheuen sowohl Firmen als auch «haustierlose» Kinder oft keine Kosten, um die Versorgung der kleinen und großen Zoobewohner finanziell zu unterstützen. «Die Entwicklung der Tierpatenschaften geht bei uns weiterhin nach oben», erklärt Anke Kammann vom Kölner Zoo. Zur Zeit gibt es dort rund 800 Patenschaften. Auch im Wuppertaler Zoo sind die Erdmännchen Publikumsliebling Nummer eins. Im Allwetter-Zoo Münster gibt es ebenfalls ein Projekt «Tier-Patenschaften». «Seit 2002 haben sich die Patenschaften mehr als verfünffacht», berichtet Stefanie Heeke.

koeln.de - Mittwoch, 11. April 2007
Zoo Köln: Ein Erdmännchen als Patenkind
Ob Katzenhai, Baumphython oder Rotbauchunke - Patenschaften sind in nordrhein-westfälischen Zoos für alle nur erdenklichen Tiere möglich. Dabei scheuen sowohl Firmen als auch «haustierlose» Kinder oft keine Kosten, um die Versorgung der kleinen und großen Zoobewohner finanziell zu unterstützen. «Die Entwicklung der Tierpatenschaften geht bei uns weiterhin nach oben», erklärt Anke Kammann vom Kölner Zoo. Zur Zeit gibt es dort rund 800 Patenschaften. Dies verschaffte dem Zoo im vergangenen Jahr Mehreinnahmen von etwa 160 000 Euro. Ein willkommener Zuschuss bei mehr als 500 Tierarten aus allen Kontinenten und Weltmeeren, die versorgt werden wollen. ... Als «Bescheinigung» gibt es für Paten in jedem Zoo eine Mappe mit einer Urkunde, einem Steckbrief und einer Abbildung des jeweiligen Tieres. Darüber hinaus laden die Zoos einmal im Jahr zu einem besonderen «Patentag» ein, bei dem Paten ihre Tiere kennen lernen und bei Führungen auch mal hinter die Kulissen der Zoos schauen können.

Volksstimme - 10. Apr. 2007
Immer mehr Oschersleber engagieren sich für den Heimatzoo ...
Der Wiesenpark Oscherslebens als grüne Lunge der Kreisstadt erweist sich bei den Einwohnern bleibender Beliebtheit. Immer mehr erklären sich bereit, für im Heimatzoo lebende Tiere Patenschaften zu übernehmen.

RP Online - 10. Apr. 2007
Goldene Eier dringend nötig
Wenn der Ohligser Vogel- und Tierpark in diesem Jahr keine Finanzspritze von außen bekommt, droht ihm Ende des Jahres das Aus, berichtet Tierpflegerin Sabine Steinmeier. Morgenpost-Mitarbeiterin Leslie Brook sprach mit der Leitenden Tierpflegerin Sabine Steinmeier über die kritische Lage für Personal und Tiere. Bis Herbst dieses Jahres sollte sich etwas getan haben, sonst droht am Ende dieses Jahres auch das Ende für den Vogelpark – und das im Jubiläumsjahr.

Stuttgarter Nachrichten - 8. Apr. 2007
Wilhelma-Eisbären heiß begehrt
In der Stuttgarter Wilhelma gehört ein Besuch bei den drei Eisbären seit Berlins süßem "Knut-elbär" zum Pflichtprogramm. "Wir werden mittlerweile sehr oft nach den Eisbären gefragt", sagt der Zoologe Günther Schleussner am Sonntag. Am Osterwochenende traten sich die Besucher vor den Gehegen gegenseitig auf die Füße. "Es sind unglaublich viele Leute gekommen, aber das liegt nicht nur an Knut, sondern am schönen Wetter", erklärt Schleussner.

Neumarkt Online - 7. Apr. 2007
Nürnbergs Knut hieß damals "Twenty"...
Beinahe hätte man glauben können, ein kleiner Eisbär namens "Knut" sei so etwas wie ein achtes Weltwunder. Zumindest die Medienwelt riss sich um das trollige Tierchen aus dem Berliner Zoo als hätte es nichts Wichtigeres zu berichten gegeben. Nun, da der Rummel etwas abgeebt ist, wollen wir in aller Bescheidenheit darauf hinweisen, dass Eisbären-Babys im Nürnberger Tiergarten etwas ganz Alltägliches waren und sicherlich auch wieder einmal sind. Eine kleine Ausnahme bildete da "Twenty", der seinen Namen deshalb bekam, weil er der zwanzigste Eisbär war, der seit der Eröffnung des Tiergartens im Jahre 1939 am Schmausenbuck geboren wurde. In den ersten Monaten musste "Twenty" von seinem Tier-"Papa" Kaspar Walz fünfmal am Tag gefüttert werden, weil man das Junge seiner Mutter "Dora" wegen Milchmangels wegnehmen musste.

Süddeutsche Zeitung - 5. Apr. 2007
Wenn andere Eier suchen...
Es ist wie im richtigen Leben: Während Knut im Blitzlichtgewitter spielt und Hunderte Besucher anzieht, ist seine Oma ziemlich allein. Dabei kann man sie so leicht besuchen: im Tierpark Hellabrunn.

Delmenhorster Kreisblatt - 10. Apr. 2007
Weiße Marderhunde scheuen die Öffentlichkeit
Beigegraue Marderhunde gibt es in vielen Zoos, weiße sind sehr selten. „Und deshalb freuen wir uns besonders, dass wir jetzt zwei weiße Exemplare haben“, sagt Thomas Riesmeier vom Freizeit- und Wildpark Ostrittrum. „Vor einer Woche haben wir sie aus einem Tierpark in Eisenach zu uns geholt.“ Die beiden Marderhunde in Ostrittrum sind bislang kaum zu sehen. „Die sind nach der Wegnahme von den Eltern noch sehr scheu“, begründet Riesmeier. „Vor allem das zweijährige Weibchen versteckt sich immer unter dem Holzhaufen, den wir in dem Gehege aufgebaut haben.“

Bönnigheimer Zeitung - 11. Apr. 2007
Von täglichen Pillen und "Rentnertreffs" im Zoo
Sie leiden an Rheuma und Demenz, leben in "Rentnertreffs" oder widmen sich dem Nachwuchs. Auch Zootiere werden dank medizinischem Fortschritt immer älter. Die Tierparks müssen sich darauf einstellen, dass sie zunehmend Omas und Opas zu versorgen haben.

Rhein Main Presse - 5. Apr. 2007
Eine Spritze und viel guter Zuspruch Dr. Heike Axmacher ist ...
Tierärzte in Zoos haben Hochkonjunktur im TV. Auch in Worms gibt es einen "Viehdoktor", der das Wohl der tierischen Bewohner im Auge hat und im Tiergarten regelmäßig Visite macht: Dr. Heike Axmacher.

news aktuell - 11. Apr. 2007
TV-Trainer von "Flipper" fordert Schließung der deutschen Delfinarien
Richard O'Barry war in den 60er Jahren Delfintrainer für die weltweit bekannte TV-Serie "Flipper". Seit 1970 ist er Delfinschützer, nachdem "Flipper" in seinen Armen gestorben war. Inzwischen ist O'Barry als Meeressäugetier-Spezialist für das amerikanische "Earth Island Institute (EII)" tätig. Den Delfinarien in Deutschland und in der Schweiz erteilt O'Barry eine klare Absage: "Den intelligenten Meeressäugern ist es eine Qual, auf so engem Raum als Belustigungsobjekt zu dienen. Die Sterberaten und Totgeburten in den Delfinarien bezeugen die mangelnden Überlebenschancen der Tiere in Gefangenschaft." Auf Initiative des deutschen Wal- und Delfinschützer Jürgen Ortmüller will O'Barry noch in diesem Sommer Gespräche mit Spitzenpolitikern aller Parteien in Berlin führen, um die Schließung der Delfinarien und die Auswilderung der intelligenten Meeressäuger unter seiner Obhut zu bewirken.

Stern - 11. Apr. 2007
"Ich warf mich auf eins der Krokodile"
Philippe Cousteau Jr. hat Steve Irwin sterben sehen, nachdem der australische Tierfilmer und Volksheld von einem Stachelrochen verletzt worden war. Cousteau sprach mit stern.de über Irwins Tod, die schwierige Zeit danach und sein Leben im Schatten seines berühmten Vaters.

Südkurier - 5. Apr. 2007
Grenzfall Vogelgrippe-Risiko
Im Kampf gegen die Vogelgrippe gilt am Bodensee seit dieser Woche das Motto: Gemeinsam forschen, getrennt handeln. Während die Schweiz alle Hühner ins Freie lässt, besteht am deutschen Ufer weiterhin eine 500 Meter breite Stallpflichtzone. Die Wissenschaft kann nicht entscheiden, wer richtig liegt. Grund: Im vergangenen Winter gab es keinen Vogelgrippe-Ausbruch am Bodensee. Nicht ein Mal wurde der hoch ansteckende Erreger H5N1 nachgewiesen. Darum fehle schlicht die Datenbasis für eine Bewertung, sagt Wolfgang Fiedler, Leiter der Vogelwarte Radolfzell, die zur renommierten Max-Planck-Gesellschaft gehört. Im grenzüberschreitenden Forschungsprojekt Constanze wurden weniger Vögel untersucht als vorgesehen. Alle untersuchten Tiere waren frei vom hoch ansteckenden Virustyp H5N1.

Aalener Nachrichten - 11. Apr. 2007
Geschmack der Elche entscheidet über Straßensalz in Schweden
Schwedens Straßenamt überlässt Elchen und deren Geschmacksvorlieben die Entscheidung über ein neues Straßensalz. Wie Radio Stockholm berichtete, sollen zehn der breitmäuligen Waldtiere aus dem Hauptstadt-Tierpark Skansen zusammen mit einigen Rentieren in einer «Experten-Jury» mitwirken und zwischen mehreren neuen Salzmischungen für glatte Straßen entscheiden. Als ausschlaggebend gilt dabei, welche Mischung den Elchen beim geplanten Probeschmecken am wenigsten zusagt. Wie ein Behördensprecher mitteilte, hätten sich neue Mischungen mit Zuckerzusätzen als umweltfreundlicher sowie effektiver im Vergleich zu herkömmlichen Salzen erwiesen. Sie dürften aber wegen der Gefahr von Wildunfällen auf keinen Fall so attraktiv für Elche und Rentiere sein, dass diese zum Lecken auf die bestreuten Straßen gelockt würden.

Merkur Online - 11. Apr. 2007
Clevere Tintenfischdame kann Flaschen öffnen
Die Tintenfischdame Octi aus Neuseeland hat gelernt, eine Flasche aufzuschrauben. Das achtarmige Krakenweibchen sitzt in einem Großaquarium in Napier und dreht den Verschluss mit zwei Fangarmen innerhalb von zweieinhalb Minuten auf. Octi strenge sich aber nur an, wenn in der Flasche zur Belohnung eine Krabbe liege. Die Krakendame lebt seit drei Monaten in dem Aquarium.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen



Dagblad van het Noorden - 10. Apr. 2007
Dierenpark Emmen laat alle manenrobben inslapen
Tierpark Emmen schäfert alle Mähnenrobben ein
Der Tierpark Emmen hat letzten Monat alle 27 Mähnenrobben einschläfern lassen. Die Südamerikanischen Seelöwen waren alle mit Meeressäuger-Tbc infiziert. Dienstag morgen hat der Tierarzt das letzte Tier eingeschläfert. Die ansteckende tbc-Form wurde im September 2006 zum erstenmal bei einer verendeten Mähnenrobbe festgestellt. Daraufhin sind die übrigen Tiere etwa sechs Wochen lang getestet. Jedesmal reagierten einige Tiere positiv darauf. Laut Tierpark-Pressesprecher Wijbren Landman ist eine Behandlung von Mähnenrobben nahezu unmöglich. Die Tiere müssen dann ein halbes Jahr lang jeden Tag Medikamente schlucken. Auch einige Pfleger des Tierparks, die in einen engen Kontakt mit den Seelöwen gekommen waren, hatten sich mit den Bakterien angesteckt.

emmen.nu - 10. Apr. 2007
Dubbel drama in Dierenpark Emmen
Doppeldrama im Tierpark Emmen
Der Ausbruch einer besonderen Form von Tbc, die voriges Jahr bei den Südamerikanischen Seelöwen des Tierparks Emmen festgestellt wurde, hat dramatische Folgen gehabt. Da eine Behandlung bei diesen Tieren nicht möglich ist, hat der Tierarzt am Dienstag auch den letzten Seelöwen einschläfern müssen. Leider zeigten die Kontrollen der Seelöwen immer wieder Fälle mit einer mögliche Ansteckung - mit dem traurigen Resultat, daß es im Tierpark Emmen keine Mähnenrobben mehr geben wird. Das leere Becken wird nun desinfiziert und gereinigt. Dann kann der Platz eingenommen werden von Kalifornischen Seelöwen, die aus anderen Zoos kommen. Auch die Giraffenherde hat einen großen Verlust zu verzeichnen. Das beeindruckende Giraffenmännchen Nexus lag Sonntag morgen tot in seinem Stall. Der fast 17 Jahre alte Giraffenhengst ist etwa fünf Jahre in Emmen gewesen und Vater von gut und gerne elf Nachkommen geworden.

rtvutrecht.nl - 5. Apr. 2007
Dood olifantje ook financieel drama
Totes Elefantenkalb auch finanziell ein Drama
Der Tod des Elefantenbabys im Tierpark Amersfoort bedeutet auch ein finanzielles Drama für den Zoo. Die Direktion hatte mit bis zu 50.000 Besuchern mehr gerechnet, die den neuen Elefanten sehen wollten. Nachdem das Elefantenkind am Dienstag direkt nach der Geburt durch seine Mutter Indra und seine Oma Khine War War tot getreten wurde, entgehen dem Zoo jede Menge Einnahmen. Das Elefantenjunge bleibt vorläufig in Amersfoort zur Untersuchung. Das Elefantenzuchtprogramm wird fortgesetzt.

destentor.nl - 7. Apr. 2007
Dierenpark wordt overspoeld met post na overlijden olifantje
Tierpark mit Post überflutet nach dem Tod des Elefantenbabys
Der Tierpark Amersfoort erhielt in den letzten Tagen viele Zuschriften zum Tod des neugeborenen Elefantenbabys. Das Kleine wurde Dienstag abend durch Mutter und Oma zertreten. Der Zoo hat inzwischen 500 Emails erhalten mit Unterstützungsbekundungen. Parallel dazu kriegt der Park Zeichnungen und Karten, Kinder legten am Elefantengehege Blumen nieder. Das hat der Zoo gestern wissen lassen. Laut Zoomanager Mario Hoedemaker ist es logisch, daß die Besucher so mitfühlen. "Die Menschen haben monatelang die Schwangerschaft von Mutter Indra über eine Webcam verfolgt. Als das Elefantenbaby dann zertreten wurde, fühlten sie mit." Mutter Indra und Oma Khine War War haben inzwischen Abschied genommen von dem Kalb. "Das Tier hat die ganze Nacht im Gehege gelegen, gestern haben wir es weggenommen", so Hoedemaker. Die sterblichen Überreste werden in Berlin untersucht.

Algemeen Dagblad - 7. Apr. 2007
Dierenpark krijgt steunbetuigingen
Tierpark erhält Unterstützungsbekundungen
Der Tierpark Amersfoort hat am Mittwoch nach dem dramatischen Tod eines neugeborenen Elefantenkalbs Hunderte Mails erhalten mit Unterstützungsbekundungen. Laut Rielle van Hattum, Leiterin der Presseabteilung, waren es über 400 Mails. Auch gestern trafen Zuschriften ein. Viele Menschen waren via Webcam Zeuge gewesen, als das Kalbs von seiner Oma tot getreten wurde. Van Hattum: "Wir hatten überhaupt nicht so viele Mails erwartet. Die Zuschriften waren überwältigend. Der Tenor war positiv, die Menschen fühlten mit den Pflegern mit."

dierennieews.nl - 6. Apr. 2007
Vliegende buidelmuizen in Aqua Zoo Friesland
Australische Zwerggleitbeutler in Aqua Zoo Friesland
Seit 6. April sind im Naturama des Aqua Zoo Friesland australische Zwerggleitbeutler zu bewundern. Der Aqua Zoo Friesland ist der einzige Tiergarten in den Benelux-Staaten, der diese besondere Tierart in seiner Sammlung hat. Neben den Zwerggleitbeutlern sind noch mehr neue Tierarten im Naturama zu bewundern. So können die Besucher von Ostern an Mausmakis, Bürstenkänguruhs und Igeltanreks sehen.

telegraaf.nl - 4. Apr. 2007
Paris Hilton-beer bijt buspassagier
Paris Hilton-Bär beißt Busfahrgast
Ein Bärchen ist in Mexiko auf einen Bus aufgesprungen und hat einen Fahrgast verletzt. Der Kinkajou oder Wickelbär, manchmal auch Honigbär genannt, war aus einem Zoo in Mexiko-Stadt ausgerissen. Das Bärchen, gerade so groß wie ein kleiner Hund, nahm den 11Uhr-Bus. Wie Fahrgäste berichteten, saß der Bewohner des San Juan de Aragon Zoos fast eine Stunde neben dem Busfahrer. Ein 20jähriger Fahrgast wurde kräftig gebissen, als er das Tier zu packen versuchte.

Stadsomroep Brugge - 7. Apr. 2007
Zeer zeldzale Fijileguanen in het Serpentarium
Sehr seltene Fidschileguane im Serpentarium
Das Reptilienland in Blankenberge hat seit einigen Tagen ein Pärchen seltener Fidschileguane in seiner Sammlung. Diese Leguane gehören zu den am meisten gefährdeten Reptilien in der Welt und sind sehr selten in Gefangenschaft. Das Serpentarium ist der erste belgische Zoo, der diese Tiere besitzt. Das Pärchen, das jetzt im Serpentarium lebt, kommt aus Österreich, wo es geboren wurde.

de Gelderlander - 7. Apr. 2007
Burgers' Zoo bouwt voort op traditie
Burgers' Zoo baut weiter auf Tradition
120 Bauarbeiter sind emsig am Werk im neuen Teil von Burgers' Zoo. Dieses Wochenende ist Ostern, traditionell der Saisonbeginn für die niederländischen Zoos und da muß alles fertig sein. "Das klappt auch", sagt Direktor Alex van Hooff zuversichtlich. ... Ins Auge springt die Lodge, gebaut nach dem Vorbild einer afrikanischen Jagdhütte. Auf der Terrasse ist Platz für 450 Besucher, die die erweiterte Savanne im Blick haben. Der Sinn für Traditionen wirkt durch den Baustil für die Erweiterung, die am Osterwochenende eröffnet wird. "Wir verwenden langlebige Materialien und gehen davon aus, daß es ganz lange hält.

tourpress.nl - 5. Apr. 2007
Dierentuinen jaar lang in actie voor Madagascar
Zoos ein Jahr lang in Aktion für Madagaskar
Mitten unter den Affen im Wald von Apeldoorn alarmierte der Schweizer Biologe und Affen-Entdecker Dr. Urs Thalmann nicht nur die Presse, sondern auch viele Mitarbeiter im öffentlichen Dienst der niederländischen Zoos. "Wenn wir nicht jetzt sofort für Madagaskar in die Bresche springen, dann ist es wirklich zu spät." Thalmann war im Affenpark wegen des Starts der niederländischen Naturschutzkampagne für Madagaskar in den Zoos. Im madagassischen Klassenraum in Apenheul berichtete Thalmann von seinen Entdeckungen und Madagaskars biologischer Vielfalt. ... Das neue Schutzgebiet, Sahamalaza, ist der Lebensraum des seltenen Sclater's Maki, der in einigen europäischen Zoos gehalten wird, darunter in Apenheul in den Niederlanden. Dieser Zoo und die Universität Straßburg setzen sich bereits einige Jahre dafür ein, damit dieses Gebiet den Status eines Schutzgebietes erhält. Das ehrgeizige Vorhaben des Präsidenten kann allerdings nur gelingen, wenn er hierbei Unterstützung erhält.

nos.nl - 10. Apr. 2007
Bilbo steekt Knut naar de kroon
Bilbo stößt Knut vom Sockel
Auch Bilbo ist süüüß. Bilbo ist ein Bambuslemur im Zoo der schwedischen Hauptstadt Stockholm. Auch seine Mutter blieb nicht bei ihm nach seiner Geburt, genauso wie die von Eisbärchen Knut. Und da er so bezaubernd ist, gibt es jetzt im Skansen Zoo einen wahren Ansturm auf das Gehege von Bilbo, den seine Pfleger mit Babymilch füttern. Er ist schon fast genauso populär wie Knut. Bilbo ist einer von 25 Bambuslemuren, die weltweit in Gefangenschaft leben. Auf Madagaskar, in der Heimat dieser Tiere, leben inzwischen auch nicht mehr als 200 Bambuslemuren in freier Natur.

nrc.nl - 10. Apr. 2007
Zweden heeft eigen 'Knut'
Schweden hat eigenen Knut
Schweden hat die Chance auf seinen eigenen "Knut" wie das deutsche Eisbärchen, um das die Medien einen solchen Rummel machen, nachdem es von seiner Mutter verstoßen wurde. Im Skansen Zoo in Stockholm lebt seit sechs Wochen ein Bambuslemur, den seine Mutter auch bereits bei der Geburt verstieß. Die Tierpfleger füttern den kleinen Halbaffen, der bei der Geburt noch keine 30 Gramm wog, mit Babymilch. Inzwischen hat das Tierchen, das den Namen Bilbo erhielt, eine Überlebenschance von 99%, so Tierpfleger Jonas Wahlstrom. Bilbo ist einer von den lediglich 25 Bambuslemuren, die in Gefangenschaft leben. Bambuslemuren leben in freier Wildbahn auf Madagaskar und da sind es auch nicht mehr als 200. Der Zoo versucht jetzt, Bilbo und dessen Eltern langsam aneinander zu gewöhnen. In den Niederlanden sind in verschiedenen Zoos auch einige Bambuslemuren zu bewundern.

nos.nl - 9. Apr. 2007
Bavianen weer rustig
Paviane wieder ruhig
Sie sind wieder ruhig, nachdem sie fast zwei Wochen dicht zusammen saßen auf ihrem Affenfelsen: die 120 Paviane im Tierpark Emmen. Einem Biologen des Zoos zufolge ist es weiterhin unklar, was die Angst der Paviane verursacht hat. Normalerweise sind die Affen ganz aktiv, nur seit vorigen Monat saßen sie allein nur auf dem Felsen und starrten vor sich hin. Auch schliefen sie regelmäßig auf ihrem Felsen und nicht, wie sie es sonst tun, in ihrer Nachtunterkunft. Die Paviane waren bereits zweimal so ängstlich wie jetzt. 1994 und 1997 war es nach drei, vier Tagen vorüber. "Wir wissen weiterhin nicht, was los war", sagt der Biologe. "Aus anderen Zoos ist nichts vergleichbares Affen-Mysteriöses bekannt."

zita.be - 10. Apr. 2007
Bavianen Emmen doen weer normaal
Emmener Paviane verhalten sich wieder normal
Die 120 Mantelpaviane, die fast zwei Wochen dicht zusammengedrängt auf einem Felsen im Tierpark Emmen saßen, verhalten sich wieder normal. Sie sind wieder aktiv. Das teilte ein Tierpark-Sprecher am Dienstag mit. Die Paviane saßen auf einem Felsen und starrten alle auf die Afrikasavanne. Auch mit ihrem Lieblingsfutter waren sie nicht zu bewegen, ihren Platz zu verlassen. Inzwischen lausen und paaren sich die Tiere wieder.

advalvas.be - 9. Apr. 2007
Paastoerisme - Zoo en Planckendael beleven topweekend
Zoo und Planckendael erlebten zu Ostern ein Top-Wochenende
Das Osterwochenende war für den Zoo Antwerpen und den Tierpark Planckendael in Mechelen ein voller Erfolg. Der Zoo empfing innerhalb von drei Tagen 35.500 Tierfreunde. Planckendael konnte mehr als 25.000 Besucher begrüßen. "Das liegt natürlich am Bilderbuchwetter, doch ich denke, daß viele Besucher auch unsere neuen Errungenschaften zu schätzen wissen", sagt Ilse Segers. Planckendael vermochte mit dem neuen Kontinent Atemberaubendes Asien aufzuwarten, und im Zoo waren zahlreiche neue Bewohner zu bewundern.




Russische Meldungen

vesti.ru - 9. Apr. 2007
Фотоохота на леопардов
Fotojagd auf Leoparden
In der Pazifikregion beenden die Wissenschaftler die Zählung der "Taigabevölkerung", in erster Linie der seltensten Katze unseres Planeten - des Amurleoparden. Sie stellten fest, daß die Zahl der Amurleoparden erstmals seit fünf Jahren wieder zugenommen hat. Dagegen verringerte sich die Zahl der Amurtiger, die auch auf der Roten Liste stehen. In einem kleinen Kasten, den die Wissenschaftler an einem Baum befestigen, ist ein Fotoapparat versteckt. In dieser Saison wird er ein letztes Mal auf eine Leopardenspur gerichtet - die Zählung mit Hilfe von Fotofallen geht zu Ende. Erstmals in fünf Jahren Monitoring sind die Wissenschaftler über die Ergebnisse erfreut. ... Für eine qualitativ gute Aufnahme reicht es nicht aus, nur herauszufinden, wo ein Leopard vorbeikommt. Man muß diesen auch wenigstens einige Sekunden vor dem Objektiv des Fotoapparats aufhalten. Dafür benutzt man ein aromatisches Lockmittel, oder irgend etwas, das die Aufmerksamkeit des Tieres auf sich zieht, ohne es zu verscheuchen. Das kann ein Stück Glanzfolie sein. Die Rosettenflecken des Leopardenfells sind wie Fingerabdrücke des Menschen, es gibt keine zwei, die sich völlig gleichen. ... Die ideale Aufnahme ist die, auf der die Schulter des Leoparden von vorn und er in ganzer Größe zu sehen ist.

Moskowskij komsomolez - 9. Apr. 2007
Из Китая в Москву привезут исчезающих горцев
Aus China kommen gefährdete Bergbewohner nach Moskau
In einigen Monaten erhält der Moskauer Zoo zwei junge Takine. Das sind Paarhufer, Säugetiere aus der Familie der Hornträger. Die seltenen exotischen Tiere kommen direkt aus China in die russische Hauptstadt! Wie "Moskowskij komsomoljez" in der Russischen Landwirtschaftsaufsichtsbehörde erfuhr, wird der Zoo die Takine auf Dauer halten. Diese Tiere gehören zu einer gefährdeten Art und stehen auf der Roten Liste. Für die Moskauer sind derart seltene Gäste ungewöhnlich. Im Moskauer Zoo sind sie erstmalig zu sehen. In Rußland wurden Takine bisher nur im Zoo Nowosibirsk gehalten.

Lenta.ru - 6. Apr. 2007
Госдумы пополнил зоопарк Кадырова
Staatsduma-Abgeordneter ergänzt Kadyrows Privatzoo
Der Staatsduma-Abgeordnete Leonid Sluzkij schenkte Ramsan Kadyrow zur Amtseinführung als Präsident einen Puma. Den Metallkäfig mit dem Tier trugen während des Banketts sechs Personen in den Saal, übermittelt die Agentur "Interfax". Der Abgeordnete begründete das ungewöhnliche Geschenk so: "Ich habe lange darüber nachgedacht, welches Geschenk ich dir mitbringen soll, habe aber nichts gefunden, was dich hätte zum Staunen bringen können und deshalb, da ich deine Zuneigung zu wilden Tieren kenne, schenke ich dir einen Puma", sagte Sluzkij. "Du hast, wie ich weiß, Bären, Löwen, Tiger, Leoparden, und jetzt wird dein Zoo durch einen Puma ergänzt", fügte der Abgeordnete hinzu.

rian.ru - 10. Apr. 2007
В финском зоопарке приютили еще одного детеныша тюленя
Finnischer Zoo gewährte einer weiteren kleinen Robbe Obdach
Im Zoo der finnischen Hauptstadt auf der Insel Korkeasaari beherbergt nun schon das vierte Robbenkind, teilte ein Vertreter des Zoos der Russischen Informationsagentur Nowosti mit. "Ich hoffe, es werden nicht noch mehr, denn dann wird es Probleme mit der Unterbringung geben", sagte Tierärztin Eva Rudbek. Die aktuellste Einquartierung holte Rudbek Montag abend aus Kotka ab, wo Mitarbeiter der Küstenwache voller Mitleid das hungernde Jungtier an sich genommen hatten. Ebenfalls am Montag wurde ein anderes Robbenjunges in den Zoo gebracht, das auf einer der Inseln von Sweaborg gefunden wurde. Obwohl es in einem ausgezeichneten Zustand war und offensichtlich keinen Hunger litt, tauchte der Kleine in einer Gegend der Insel auf, die ziemlich belebt war. Mitarbeiter des Zoos beschlossen, ihn nach Korkeasaari zu bringen.

UzReport.com - 6. Apr. 2007
Ташкентский зоопарк: человек в гармонии с природой
Zoo Taschkent: Mensch in Harmonie mit der Natur
Der Taschkenter Zoo ist einer der ältesten Tiergärten in Zentralasien. 1924 wurde auf Initiative von Biologen der Mittelasiatischen Staatlichen Universität anstelle der Tierschau des ehemaligen Generalgouverneurs ein Zoo eingerichtet, dessen Fläche etwa 3 ha betrug. ... 1994 faßte das Ministerkabinetts den Beschluß, einen neuen Zoo zu bauen, der allen modernen Anforderungen und weltweiten Standards der Tierhaltung in Gefangenschaft entsprach. Der Zoo wurde 1997 eröffnet - anläßlich des Tages der Unabhängigkeit der Republik Usbekistan. Er befindet sich auf einem ökologisch sauberen Territorium auf einer Fläche von 22,7 ha, die sich anschließt an den grünen Komplex des Botanischen Gartens. ... In diesem Jahr begeht der Zoo sein Jubiläum - den 10. Jahrestag der Eröffnung des neuen Territoriums. Das Jubiläum fiel praktisch zusammen mit der Durchführung der Konferenz der Euroasiatischen Regionalen Vereinigung der Zoos und Aquarien (EARAZA), deren vollberechtigtes Mitglied der Taschkenter Zoo seit 2000 ist. ... Wir unterhalten uns mit dem Stellvertreter des Direktors des Taschkenter Zoos für wissenschaftliche Arbeit, dem Kandidaten der biologischen Wissenschaften Asis Irismetow. "Als wir an den neuen Ort umzogen, gab es im Zoo insgesamt 85 Tierarten. Gegenwärtig sind es schon mehr als 400, genauer 439 Tierarten, das sind mehr als fünf Tausend Individuen: Säugetiere - 189 Individuen in 58 Arten, Vögel - 472 Individuen in 74 Arten, Reptilien und Amphibien - 81 Exemplare in 26 Arten, Fische - 2141 Individuen in 191 Arten u.a." ... "Worin besteht die Spezifik des Taschkenter Zoo?" "Jeder Zoo spezialisiert sich auf bestimmte Tierarten. Die einen züchten Elefanten, andere Raubtiere, Huftiere. Wir spezialisieren uns auf die Zucht von Raubvögeln. ... Wir praktizieren die Zucht des Kondors seit 1983, unser Zoo ist dafür in der ganzen Welt bekannt. Außerdem züchten wir Kuttengeier - sehr seltene Vögel, Bartgeier, Gänsegeier, Steinadler u.a. Im vorigen Jahr erhielten wir Nachzucht vom Uhu, aber das ist ein seltener Fall. ... Eine der Hauptattraktionen des Zoos ist die Abteilung "Aquarium", das einzige in Zentralasien, in dem nicht nur Süßwasser- sondern auch Meerestierarten gehalten werden. Das Volumen an Meerwasser beträgt etwa 100 Kubikmeter, an Süßwasser 200 Kubikmeter. .. "Mit welchen exotischen Tieren kann heute unser Zoo ‚angeben'?" "Mit Haien, Elefanten. Elefanten brachten wir vor zwei Jahren hierher, sie sind noch klein, sechs bis sieben Jahre alt, wir hoffen in sieben bis zehn Jahren auf Nachwuchs. Unsere Elefanten kamen aus einem Zoo in Malaysia." ...

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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 11.04.2007
Exotische Osterlämmer
Osterlämmchen gibt es nicht nur in klein, weiß und niedlich, sondern auch als exotische Variante in klein, braun und niedlich: Auf der Felsenanlage in der Wilhelma springen vier putzmuntere Mähnenschaflämmer zusammen mit kleinen Dscheladas über Stock und Stein. Die beiden älteren sind bereits vier Wochen alt, die Zwillinge sind am 31.3. geboren. Mähnenschafe oder Mähnenspringer sind eigentlich keine echten Schafe, sondern stehen verwandtschaftlich zwischen Schafen und Ziegen. Sie stammen ursprünglich aus dem nordafrikanischen Atlasgebirge und verdanken ihren Namen der langen Halsmähne, die bei den Böcken besonders ausgeprägt ist. Und natürlich haben die Böcke auch die größeren Hörner ... Die Gebirgsbewohner sind ausgesprochen geschickte Kletterer, und selbst die Kleinen finden mit ihren winzigen Klauen auf den glatten Felsen Halt an Stellen, an denen ein Mensch unweigerlich abrutschen würde. Die nun 16 Köpfe zählende Mähnenschafherde teilt sich den Lebensraum in der Wilhelma mit 30 Dscheladas, kletterfreudigen Affen aus den Hochgebirgsregionen Äthiopiens. Und da die Mähnenschafe ganz gelassene Wesen sind, lassen sie sich vor allem von den jungen Dscheladas geduldig als Sitzplatz, Reittier und gelegentlich auch als Milchbar nutzen. Die Mähnenschafe und die Affen sind beide Vegetarier, die am liebsten Gras, Kräuter, Laub und Äste knabbern. Die Lämmer werden aber noch bis etwa zum sechsten Lebensmonat Milch bei Muttern schlürfen und erst dann auf das jetzt noch misstrauisch beäugte Grünzeug umsteigen.

Zoologischer Garten Köln, 11.04.2007
Chamäleons kündigen Madagaskartag an
Die Kriechtiere Madagaskars sind einzigartig, 99 % der Amphibien und 96 % der Reptilien kommen nirgendwo sonst auf der Welt vor. Mehr als die Hälfte aller Chamäleonarten, von den winzigen Erdchamäleons bis zum riesigen Pantherchamäleon, leben auf Madagaskar. Ihre außergewöhnliche Form, die Fähigkeit, unabhängig die Augen zu bewegen, ihre Schleuderzunge sowie die Fähigkeit zum Farbwechsel haben ihnen bei den Madagassen großen Respekt eingetragen. Sie werden als Bindeglied zu den Ahnen gesehen, die zugleich in die Zukunft und die Vergangenheit sehen. Chamäleons zu missachten, heißt, den Zorn der Ahnen auf sich zu ziehen. Die bizarren Schleuderzungen kündigen zugleich unseren Madagaskartag an. Madagaskar ist in diesem Jahr Thema einer europaweiten Naturschutzkampagne. Der Kölner Zoo eröffnet die Kampagne mit einem bunten Aktionstag am 15.4.07.

Tiergarten Worms, 11.04.2007
Nachwuchs bei den Glanrindern am Gründonnerstag - Kräftiges Osterkälbchen ist ein Mädchen
Am 5.4.2007 (Gründonnerstag) brachte die Glanrind Kuh „Frieda“ im Tiergarten Worms ein kräftiges Kalb zur Welt. Das freudige Ereignis fand gegen 17.00 Uhr, als die meisten Besucher schon den Zoo verlassen hatten, auf der Außenanlage der Glan-Rinder statt. Reviertierpfleger Wilfried Decker ist froh über den völlig komplikationslosen Geburtsvorgang: „Eine Geburt ist immer wieder ein sehr schönes und zutiefst beeindruckendes Erlebnis. Da wird einem das Wunder des Lebens so richtig bewusst. Trotzdem ist man auch immer etwas besorgt, ob denn auch alles ohne Probleme abläuft. Diesmal ist aber alles reibungslos verlaufen.“ Das kleine Kalb stand schon nach kurzer Zeit auf den Beinen und versuchte das Euter seiner Mutter zu erreichen um zu trinken. Tierpflegerin Sandra Dietz, die den Geburtsvorgang mit überwachte, relativierte die anfänglich noch etwas wackeligen Gehversuche des Kälbchens: „Wenn man sich mal überlegt, wie lange wir Menschen brauchen um das Laufen zu lernen, ist das schon eine enorme Leistung. Und schließlich muss das Tier ja gleich vier Beinchen koordinieren und wir nur zwei!“ Stellvertretender Tiergartenleiter Dieter Wagner tippte aufgrund des kräftigen Eindrucks, den das Jungtier machte auf einen kleinen Bullen. Wie sich später bei genauerer Untersuchung herausstellte lag er damit nicht richtig: Das Kälbchen ist ein Mädchen!

Tierpark Hagenbeck, 11.04.2007
Elefanten-Baby erblickte heute Morgen im Tierpark Hagenbeck das Licht der Welt
Ein Rüssel und zwei Öhrchen – alles dran an dem kleinen Elefanten! Heute Morgen war es endlich so weit: Um 6.10 Uhr ist Lai Sinhs lang erwartetes Baby auf die Welt gekommen. Der niedliche kleine Dickhäuter – ein 96 cm großes und etwa 80 bis 100 kg schweres Mädchen – ist gesund und munter. Es war die erste Geburt, seit die Herde Tag und Nacht in unserer neuen Elefanten-Freilaufhalle beisammen ist. Die Halle hat damit ihre Bewährungsprobe bestanden. Und dieser große Erfolg ist ein starkes Argument für die Herdenhaltung! Die Geburt verlief schnell und komplikationslos: Nach etwa 15 Minuten war die Kleine auf der Welt und bereits nach nur 10 Minuten auf den Beinen. Wie in der Natur üblich, hat die Geburt im Beisein weiterer Elefanten-Kühe stattgefunden. Die ganze Herde hat der werdenden Mutter zur Seite gestanden. Die geburtserfahrene Yashoda hat sich besonders um Lai Sinh gekümmert und sie beruhigt. Ein Eingriff durch unsere Tierpfleger und unseren Tierarzt war nicht nötig. Das ist nicht selbstverständlich. Im Juni 2003 hatte Lai Sinh eine Fehlgeburt; ein Problem, das besonders häufig bei erstgebärenden Elefantenmüttern auftritt. Hagenbeck war der erste Tierpark Deutschlands in dem erfolgreich Gruppengeburten stattgefunden haben. Elefanten-Mädchen Kandy erblickte am 14. Mai 2003 in Hagenbecks Tierpark als erstes Baby im Beisein mehrerer Kühe das Licht der Welt. Am 26. November 2004 folgte Ihr kleiner Bruder Thai. Und jetzt ist das Trio perfekt!

Tiergarten Schönbrunn, 11.04.2007
Schönbrunn ist beim Tigerschutz Weltspitze!
Weltweit brachte nur ein einziger Zoo mehr für Tigerschutz-Projekte in der Wildnis auf als der Tiergarten Schönbrunn. Das zeigt eine soeben veröffentlichte internationale Statistik: In den vergangenen fünf Jahren haben demnach die Besucher des Tiergartens, der Förderverein und die Schönbrunner Tiergarten-Gesellschaft den Schutz der letzten wilden Tiger mit 37.000 Euro unterstützt. Nur der Zoo von Colchester in den Großbritannien hat mehr geschafft. Insgesamt sind für die wildlebenden Tiger und ihre Lebensräume seit 2002 in mehr als 130 Zoos aus 24 Ländern etwa 850.000 Euro gesammelt worden. Das Geld wird von der Organisation „21st Century Tiger“ verwaltet. „21st Century Tiger“ ist eine Partnerschaft der 1826 gegründeten Zoological Society of London mit der britischen Organisation Global Tiger Patrol. Die 850.000 Euro werden ohne Einschränkung für Projekte in der Heimat der Tiger verwendet - der Verwaltungsaufwand wird gesondert finanziert. Wie wichtig jeder einzelne Euro sein kann, der in die Lebensräume der Tiger fließt, zeigt eine ganz andere Statistik: Sie besagt, dass es vom Südchinesischen Tiger nur noch etwa zwanzig bis dreißig Exemplare gäbe und vom Sumatra-Tiger gerade noch 400. Der Bali-Tiger wurde in den 40er-Jahren des 20. Jahrhunderts ausgerottet, der Kaspische Tiger in den 70er-Jahren, der Java-Tiger in den 80ern. Der Tiergarten Schönbrunn pflegt und züchtet Sibirische Tiger, von denen in den Zoos bereits mehr leben, als in freier Wildbahn.

Vogelpark Herborn, 10.04.2007
Der Vogelpark lädt am Sonntag zum Narzissentag ein
Die Beete der naturnahen Gartenanlagen im Herborner Vogelpark erblühen derzeit in den herrlichsten Frühlingsfarben. Denn im Winterhalbjahr sind von den Vereinsmitgliedern und Mitarbeitern des Herborner Naturerlebniszentrums erneut tausende Blumenzwiebeln aus einer Spende der Firma Samen Schneider aus Haiger gesetzt worden. Somit ist für den diesjährigen Narzissentag, zu dem das Vogelparkteam am Sonntag, den 15. April, von 9.30 bis 18.00 Uhr einlädt, die passende Atmosphäre gegeben. Der Narzissentag ist den zahlreichen Freunden des Vogelparks im Herborner Stadtteil Uckersdorf, von Mittelhessen bis zum Westerwald und Siegerland, längst ein Begriff: Die Besucher des Parks haben an diesem Tag die Möglichkeit, sich an einem Gewinnspiel zu beteiligen. Dabei soll die Anzahl der im Vogelpark herrlich blühenden Narzissen-Sorten erraten werden. Erneut winken attraktive Preise wie Frei- und Jahreskarten für den Vogelpark sowie - passend zum Anlass - ein wunderschöner Blumenstrauß. Sicherlich wird es für die Blumenfreunde nicht einfach sein, die Zahl der aktuell im Vogelpark blühenden Narzissensorten zu ermitteln. Denn weltweit existieren insgesamt mehr als 28.000 verschiedene Narzissen. Aber gerade die Blütenvielfalt dürfte den besonderen Reiz einer Teilnahme am Narzissenspiel des Herborner Tiergartens ausmachen!

Tierpark Nordhorn, 10.04.2007
Brutversuch auf Glaskuppel

Besucher der Cafeteria des Nordhorner Tierparks bekommen derzeit einen steifen Nacken beim Essen. Ein Pärchen wilder Weißstörche hat es sich in den Kopf gesetzt auf dem Glasdach der Cafeteria zu brüten - und das obwohl 20 und 50 Meter Luftlinie entfernt bereits vorbereitete Nester auf ein Storchenpaar warten. Die Paarung ist vereits erfolgt und das erste Stöckchen platziert. Nun sind Besucher und Mitarbeiter des Zoos gespannt, ob es den beiden hübschen Vögeln gelingt ein haltbares Nest auf der leicht abschüssigen Kuppel zu befestigen.

Alternativer Bärenpark Worbis, 10.04.2007
Begegnung mit Charaktertier nicht ausgeschlossen - Aus der Exkursionsreihe: Auf den Spuren der Braunbären

Die nächste Wanderung unter dem Motto „Auf den Spuren der Braunbären“ findet am Sonnabend, dem 14. April 2007, statt.
Die Wanderfreunde treffen sich um 9 Uhr auf dem Parkplatz am Schafsteich, Nähe Hotel Reifenstein und stellen sich auf ein ca. vierstündige Exkursion ein. Die Exkursion führt wieder an den Nordrand des Düns bei Reifenstein. Die dort ursprünglich künstlich angelegten Teiche sind u. a. wichtige Laichgewässer für mehrere Amphibienarten. So kann mit großer Wahrscheinlichkeit noch die Frühjahreswanderung und das Paarungs- und Laichverhalten der Erdkröten beobachten werden. Aber auch vielen Insekten bzw. deren Larven sowie Krebstieren dienen die Teiche als Lebensraum. Weiterhin soll die Tier- und Pflanzenwelt am Waldbach erkundet werden. Da hierher auch der Feuersalamander zur Ei- bzw. Larvenabgabe kommt, ist eine Begegnung mit diesem Charaktertier des Berg- und Hügellandes Eichsfeld nicht ausgeschlossen. An Hand der im Bach angetroffenen Kleintiere können Aussagen zur Gewässergüte getroffen werden. Günstig für die Gewässererkundung ist das Mitbringen von engmaschigen Keschern und Beobachtungsgefäßen. Die Exkursion führt aber auch in den Laubmischwald, in dem es zu dieser Jahreszeit viele interessante Pflanzen und Tiere zu entdecken gibt.

Papageienschutz-Centrum Bremen, 10.04.2007
Besuchertage 2007 im Fluggehege für geschädigte Papageien des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Es ist soweit: Der Winter ist vorüber und das Fluggehege für geschädigte Papageien des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V. öffnet wieder einmal im Monat seine Tore für Besucher. Etwa 50 Graupapageien, Mohrenkopf- Papageien und verschiedene Arten Amazonas-
Papageien leben und fliegen in den beiden insgesamt ca. 560 qm großen und 6 m hohen naturnah gestalteten Flughallen
des Fluggeheges, das Ende letzten Jahres aufgrund seines vorbildlichen tierschützerischen Charakters mit dem Tierschutzpreis 2006 der Mechtold-Stiftung Frankfurt/Main ausgezeichnet wurde. Erstmals wird das Fluggehege für Besucher am Samstag, dem 14.04.2007, geöffnet sein in der Zeit von 14 Uhr bis 16.30 Uhr. Der nächst folgende Öffnungstag wird der 05.05.2007 sein, mit dem zugleich im Ausstellungsraum des Fluggeheges eine Ausstellung eröffnet wird, die über alle Belange des Papageienschutzes sowie insbesondere über die Gestaltung naturnaher Lebensbedingungen für Papageien in der Gefangenschaft informieren wird. Salzburgerstr. / Asternweg 2a 28219 Bremen-Findorff

Zoo Dresden, 10.04.2007
Zwischen Ostereierbaum, Tierischem und Naschereien – mehr als 21000 Gäste besuchten zu Ostern den Zoo

Der Höhepunkt dabei war natürlich der Ostereierbaum. Mit insgesamt 16331 Eiern zog er zahlreiche Besucher an. Auch wenn es mit der Verteidigung des Guinnessbuchrekords gegen den Zoo Rostock nicht geklappt hat, so hängen an dem Baum doch viele kleine Kunstwerke unserer Gäste, die auch noch in den kommenden Tagen bestaunt werden können. Großer Beliebtheit erfreuten sich zudem unsere fleißigen Osterhasen, die kleine und manchmal auch große Kinder reich mit Süßigkeiten beschenkt haben.


Zoo Leipzig, 09.04.2007
Besucheransturm zu Ostern - Zooprogramm und bestes Wetter lockten Tausende in den Zoo Leipzig

Das Osterwochenende war wirklich ein Zoo-Wochenende. Bei bestem Wetter besuchten rund 40.000 Besucher den Zoo und ließen sich in den Welten der Kontinente entführen. Besonders die Kleinen konnten sich beim Osterprogramm so richtig austoben und eine Menge erleben. Auf dem Robbenvorplatz wurde zusammen mit „Harald, der Osterhase“ ein ca. drei Meter hoher Osterhase aus Tapetenleim und Zeitungen gebastelt und bemalt. Zur Unterhaltung kamen die tierischen Mitbewohner des Zoos vorbei und sorgten für die richtige Stimmung. Sportlich ging es beim Ostertriathlon auf der Wiese am Ponygestüt zu: Erst Eiertrudeln, dann Eierlauf, dann Torwandschießen und zum Schluss musste noch eine Kletterwand bezwungen werden. Auf dem Aquariumsvorplatz ging es da ruhiger zu. Hier wurde gebastelt, gemalt, geschnitzt und geschminkt. Im Entdeckerhaus Arche herrschte Hokus Pokus Alarm und Clown Dicky hatte sich genau das Kinderprogramm.

Vogelpark Herborn, 07.04.2007
Vogelpark erlebt einen Boom beim Jahreskartenverkauf - Kein Aprilscherz: Lisztäffchen zu Ostern neu im Vogelpark!

Derzeit machen sich allerorten Frühlingsgefühle breit. Das gilt natürlich besonders für den Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf, in dem Meister Adebar mit seiner Storchengattin um die Wette klappert, die Kraniche elegante Balztänze vollführen und sich in den farbenfrohen und naturnah angelegten Blumenbeeten die Blütenknospen öffnen. Schon jetzt streben zahlreiche Erholungssuchende nach den Wintertagen in den Park und nutzen quasi jeden Sonnenstrahl zu einem Besuch des beliebten Naturerlebniszentrums am Ostrand des Westerwaldes. Geradezu einen Boom erlebt derzeit der Jahreskartenverkauf: Denn: Erwachsene können für nur 15,00 ¤ und Kinder für nur 7,50 ¤ den familien-freundlichen Herborner Tiergarten bis weit in den Spätherbst hinein jederzeit zu den Öffnungszeiten von 9.30 bis 19.00 Uhr (Einlass bis 18.00 Uhr) besuchen. . Wie Tiergartenbiologe Wolfgang Rades mitteilt, gibt es auch in diesem Jahr sowohl durch die unterschiedlichen jahreszeitlichen Entwicklungen mit Balz, Brut und Jungenaufzucht bei den gefiederten und vierbeinigen Pfleglingen als auch durch das vielfältige Veranstaltungs-programm mit zahlreichen Aktionstagen vielfache Anlässe zu einem Vogelparkbesuch.
Zudem sind im Saisonverlauf mehrere Ergänzungen des Tierbestandes zu erwarten. Aus dem Zoo Heidelberg traf am 2. April ein Pärchen ostafrikanischer Kronenkraniche ein. Weiterhin zogen pünktlich zu Ostern erstmalig in der Geschichte des Vogelparks Affen ein.
Aus dem Park Merveilleux in Luxemburg erhielt der Vogelpark eine vierköpfige Gruppe Lisztäffchen, die mit ihrer markanten weißen „Frisur“ auch optisch eine Augenweide sind. In Herborn werden die Äffchen von der karibischen Küste Kolumbiens auch eine Funktion als Botschafter für ihren bedrohten Lebensraum, die tropischen Regenwälder, spielen

Thüringer Zoopark Erfurt, 07.04.2007
Vorösterlicher Zoospaziergang - Saisoneröffnung mit Besucherplus

Im I. Quartal des Jahres kann der Zoopark mit insgesamt 51.677 bereits auf fast 27.000 Besucher mehr als im letzten Jahr zur selben Zeit zurückblicken. Dies sei, so Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz, vor allem auf den frühlingshaften Winter zurückzuführen. Zur österlichen Saisoneröffnung lädt der Zoodirektor am Samstag wieder alle Tierfreunde aus nah und fern zu seiner traditionellen Abendführung auf den Roten Berg ein. Los geht es um 19 Uhr vom Zooplan am Zoopark-Eingang in Richtung Löwensavanne, vorbei am kurz vor seiner Fertigstellung stehenden KangarooLand und weiter zum Berberberg. Auf Axmanns Hof, dem Schaubauernhof des Zooparkes, ist ein Blick in die Pferdeställe und ein Besuch von Sattelschweinsau ‚Joli’ geplant, die kurz vor der Niederkunft steht. Anschließend geht es zu den Osterlämmern auf dem Zooplateau und zum Indianercamp auf der Festwiese. Hier hält Hobbyindianer Dusty Erfrischungsgetränke bereit. Seinen Abschluss findet der vorösterliche Abendspaziergang bei den Elefanten und im Nashornhaus, wo Nashornmutter ‚Temba’ und ihre am 15. Januar geborene Tochter ‚Tuli’ besucht werden sollen. Der Eintritt zur Abendführung kostet für Erwachsene 6 und für Kinder 3 Euro. Zu den Osterfeiertagen hat der Osterhase im Zoopark und im Aquarium am Nettel- beckufer wieder zahlreiche Eier versteckt, die von 10 bis 16 Uhr gesucht werden können. Neben Nashornmädchen ‚Tuli’ sind viele Osterlämmer, Zebrafohlen ‚Masaya’ und andere Jungtiere zu bestaunen. Im Elefantenhaus sorgt ein Osterschaufenster mit Hühnerglucke und Küken für österliche Stimmung. Die Interessengemeinschaft Pferde des Vereins der Zooparkfreunde führt an beiden Ostertagen von 11 bis 16 Uhr auf Axmanns Hof Pferde- und Eselreiten durch. Für einen außergewöhnlichen Ritt steht dort auch Kameldame ‚Vanja’ bereit.

Thüringer Zoopark Erfurt, 05.04.2007
Fisch- und Wasserpflanzenbörse

Am 15. April 2007 findet wieder eine Fisch- und Wasserpflanzenbörse des Vereins der Aquarienfreunde 1912 e.V. statt. Wie bei jeder Fisch- und Wasserpflanzenbörse können auch diesmal wieder Nachzuchten von Süßwasserfischen und Wasserpflanzen käuflich erworben werden. Jeder, der Interesse hat, ist herzlich eingeladen, von 9 bis 12 Uhr im Aquarium am Nettelbeckufer 28a hereinzuschauen.
Im neuen Riffbecken befindet sich nun zum ersten Mal Meerwasser. In Kürze werden Wirbellose und einige Fische einziehen.

Wildpark Knüll, 05.04.2007
Bärenstarke Einweihung im Wildpark Knüll

Das Freizeitangebot in der Region ist um eine tierische Attraktion reicher. Denn am vergangenen Wochenende feierte der Wildpark Knüll die Einweihung der neuen Bären- & Wolfsanlage. Samstag und Sonntag waren über 3 000 Besucher dabei, als mit Ehrengästen wie dem hessischen Umweltminister Wilhelm Dietzel und mit Aktionen für Große und Kleine der Blick auf das großzügige Gehege freigegeben wurde. Gemeinsam mit Vize-Landrat Winfried Becker öffnete Minister Dietzel dem jungen Bärenmännchen Balu das Tor zum großen Gemeinschaftsgehege, welches sich Bären und Wölfe teilen. Die Anlage ist aber nicht nur für die Tiere eine gutes Zuhause, sondern auch für die nordhessische Region „ein positiver Impuls“, wie Minister Dietzel es in einer Ansprache formulierte. Dies hat auch die Europäische Union so gesehen und das aufwendige Bauprojekt, welches etwa eine viertel Millionen Euro kostete, zu knapp 50 % gefördert. Vize-Landrat Becker betonte darüber hinaus die gute Resonanz aus der Bevölkerung und eröffnete aus diesem Grund das Gehege mit der Erwartung, „das viele Besucher Freude an unseren Wölfen und Bären haben werden“. Beim großen Familienfest am Sonntag lockten Märchenlesungen und Bärchenbasteln, bunt geschminkte Gesichter und Filzerei. Die Tanz- und Gitarrengruppe des Knüllgebirgsvereins Ziegenhain brachte die roten Käppchen mit der Schwälmer Tracht in den Park und die Kids des Wildpark-Clubs führten eine eigene Version vom „Rotkäppchen und dem lieben Wolf“ als wanderndes Märchen auf. Einsatz und Grips der Gäste des Wildparks Knüll waren beim Bärenquiz und bei der Namenssuche für die knapp einjährigen Wolfsmännchen gefragt. Als Jungtiere aus dem „M-Wurf“ sollten ihre Namen mit diesem Buchstaben beginnen. Nun werden sie Mogli und Merlin gerufen werden. Mit Quiz und Namenssuche waren Verlosungen verbunden: Die Gewinner von Naturbüchern und Freikarten werden in den nächsten Tagen vom Wildpark per Post benachrichtigt. Etliche Besucher gingen stolz mit einer Landbesitzer-Urkunde nachhause, die ihnen bescheinigt, gegen Spende symbolisch ein Stück des Bärenwaldes erworben zu haben und offizieller Förderer der Bären und des Wildparks Knüll zu sein. Auch am Osterwochenende wird es zu den Hauptbesuchszeiten möglich sein, direkt am Gehege noch Grundstücke zu „erwerben“. Bärig geht es im Wildpark auch in den kommenden Wochen weiter: Nächsten Mittwoch, den 11.4. dreht sich bei der Ferienaktion für Kids zwischen acht und 13 Jahren alles um die Neulinge im Park. Am Mittwoch, den 9. Mai können Kinder zusammen mit der Töpferin Gudrun Reichmann Wölfe und Bären aus Ton fertigen.

Zoologischer Garten Magdeburg, 05.04.2007
Gibt es eine „tierische“ Osterüber-raschung im Zoo?

Die wohl „seltensten“ Eier in Deutschland liegen im Magdeburger Zoo! Im Horst der Weißkopfseeadler werden drei Eier bebrütet. Täglich besteht im Magdeburger Zoo die Gelegenheit, das Brutgeschehen live auf einem Monitor zu beobachten. Mit etwas Glück schlüpfen vielleicht schon zu Ostern die Adler-Küken. Der Schlupf und die Aufzucht der Weißkopfseeadler gelingt in den Zoos sehr selten. Wahrscheinlich ist die Weißkopf-seeadler-Brut die Erste in diesem Jahr deutschlandweit. Weltweit werden nur ca. 200 Weißkopfseeadler in Zoos gehalten.

Zoo Basel, 05.04.2007
Ein Schimpansenleben ging zu Ende – Jörg Hess erinnert sich an Lua, eine bemerkenswerte Schimpansenpersönlichkeit

Am letzten Samstag ist im Affenhaus des Zoo Basel die Schimpansenfrau Lua gestorben. Lua war 37 Jahre alt. Sie litt unter einer nicht behandelbaren Nierenkrankheit. Lua war eine sehr eindrückliche Persönlichkeit mit einer zentralen Stellung in der Basler Schimpansengesellschaft. Der Verhaltensforscher Dr. Jörg Hess beobachtet die Basler Schimpansen seit Jahren und erinnert sich an Luas Persönlichkeit. Den Text mit den Erinnerungen an Lua und Bilder von Jörg Hess finden Sie im Pressebereich des Zoo Basel.

Zoo Dortmund, 05.04.2007
Geburtstag einer alten Dame: Clara wird 28 Jahre und ist damit einer der ältesten lebenden Flachlandtapire der Welt

Während das Frühjahr sich unwiderruflich eingestellt hat, befindet sich „Clara“ im Herbst ihres Lebens – und freut sich doch auch (und ganz besonders) an den wärmenden Strahlen der Frühlingssonne. „Clara“ ist einer der ältesten lebenden Flachlandtapire der Welt und lebt im Zoo Dortmund. Heute, am 5. April, wird sie stattliche 28 Jahre alt – ein Methusalem-Alter für Tapire. Meist erreichen Flachlandtapire dieses Alter nicht – schon gar nicht in freier Wildbahn. „Clara“ ist eine echte Dortmunderin, denn hier wurde sie bereits geboren. Mittlerweile möchte die alte Dame einfach nur noch ihre Ruhe haben. Daher darf sie ganz alleine eine Anlage bewohnen und residiert zur Zeit sogar in einem Teil der alten Nashornanlage – im wahrsten Sinne des Wortes also bei der „buckligen Verwandtschaft“, denn mit Nashörnern sind die urtümlich anmutenden Tapire noch am ehesten verwandt.

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Natur- und Artenschutz – Meldungen

dieneueepoche.com - 11.04.2007
Arabische Oryx soll in den Emiraten wieder angesiedelt werden - 98 Tiere in der Wüste ausgesetzt
Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen die vor 40 Jahren ausgestorbene Arabische Oryx wieder ansiedeln. 98 der Antilopen wurden in der Wüste in der Hoffnung freigelassen , dass sie dort bald ohne menschliche Hilfe überleben können. Die zunächst errichteten Schutzhütten und Futterstellen sollen langsam abgebaut werden. Der Plan der Umweltbehörde von Abu Dhabi sieht vor, dass bis 2012 insgesamt rund 500 Tiere in die Freiheit entlassen werden sollen. Man hoffe, eine Population schaffen zu können, die sich bald selbstständig erhalte und in der Wüste umherziehe, sagte der Generalsekretär der Umweltbehörde, Madschid al Mansuri. Derzeit werde daran gearbeitet, ein Gebiet von fast 10.000 Quadratkilometer zu einer Schutzzone zu erklären. Als kleinste aller Oryx-Arten erreichen Arabische Oryx eine Schulterhöhe gut einem Meter. Das Fell ist fast weiß. Auffälligstes Kennzeichen sind dünne Hörner, die bis zu 90 Zentimeter lang werden können. Offiziell wurde die Arabische Oryx 1972 in der Wildnis für ausgestorben erklärt. Ähnliche Projekte wie in den Emiraten gibt es bereits in Oman und Saudi-Arabien.

derstandard.at - 09.04.2007
Zukunftsaussichten des Aals nicht sehr rosig
Die Zukunft des europäischen Aals ist nach Expertenansicht gefährdet. Glasaalfischerei, Flussverbauungen, Kraftwerke, Umweltverschmutzung und Kormorane hätten die Fischart bereits stark reduziert, erklärt Klaus Wysujack von der Bundesforschungsanstalt für Fischerei in Hamburg. Der Aal sei der einzige Fisch, der in jedem Alter gefischt werde, ergänzt der Fischereibiologe Manfred Klinkhardt. Die EU will nach Angaben des deutschen Landwirtschaftsministeriums mit einem Aktionsplan eine Erholung der Bestände ermöglichen: Managementpläne könnten noch in diesem Jahr in Kraft treten.

derstandard.at - 07.04.2007
Spurloses Verschwinden des europäischen Auerochsen?
Die heute in Europa verbreiteten Rinderrassen stammen offenbar alle aus dem Nahen Osten - zu diesem Ergebnis sind nach umfangreichen Forschungen irische und deutsche Wissenschafter gekommen. ... "Die Vorfahren unserer heutigen Hausrinder kamen vermutlich mit Viehzügen über Anatolien nach Europa", erklärte Professor Joachim Burger, der die Studie als Seniorautor betreute. Von Menschen geführte Trosse mit Rindern seien vor etwa 10.000 Jahren nach dem Ende der Eiszeit aus der östlichen Türkei nach Europa gezogen und hätten ihre Herden getrennt vom heimischen Wildrind offenbar in Gehegen gehalten. Daraus schließen die Wissenschafter, dass die Intensität der Viehzucht in der frühen Jungsteinzeit in Europa weit höher war als bisher angenommen.

dieneueepoche.com - 05.04.2007
Seltenes Streifenkaninchen in Indonesien gesichtet
Fast pünktlich zum Osterfest hat sich ein seltenes und vom Aussterben bedrohtes Streifenkaninchen in Indonesien blicken lassen: Das Sumatra-Kaninchen wurde in einem Nationalpark fotografiert, wie die Naturschutzorganisation World Conservation Union am Donnerstag mitteilte. Es ist erst das dritte Mal in den vergangenen 35 Jahren, dass das scheue Nagetier gesichtet wurde. Das rund 50 Zentimeter lange Sumatra-Streifenkaninchen ist auf zwei Bildern zu sehen, die nachts von einer im Bukit-Barisan-Nationalpark installierten Fotokamera aufgenommen wurden. Die Tiere wurden zuletzt im Jahr 2000 fotografiert, Forscher haben sie zuletzt 1972 gesehen. Die Sumatra-Streifenkaninchen sind ausschließlich in den Wäldern von Sumatra beheimatet. Die World Conservation hat sie als stark gefährdet und vom Aussterben bedroht eingestuft. Eine weitere Spezies der Streifenkaninchen wurde 1999 in den Annamite-Bergen an der Grenze zwischen Laos und Vietnam gesichtet.

dieneueepoche.com - 06.04.2007
Tausende Jungrobben wegen Eisschmelze in Kanada ertrunken
Wegen ungewöhnlich milder Temperaturen sind in Kanada tausende junge Robben ertrunken, wie ein Regierungssprecher mitteilte. Die neugeborenen Tiere können in den ersten Wochen ihres Lebens noch nicht schwimmen und sind auf eine feste Eisfläche angewiesen. Das warme Wetter hat jedoch große Teile dieser Flächen zum Schmelzen gebracht. Wegen dieser Entwicklung sei auch die Beute der Robbenjäger deutlich geringer ausgefallen als sonst, sagte Phil Jenkins vom kanadischen Fischereiministerium am Mittwoch (Ortszeit).

dieneueepoche.com - 04.04.2007
Risiko-Analyse zum Schutz der Wale geplant - Experten von Forschung und Umweltschutz ziehen an einem Strang
Zum Schutz der Wale in der Antarktis ziehen das Alfred-Wagner-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) und das Bundesumweltamt (UBA) jetzt an einen Strang. Experten beider Einrichtungen wollen gemeinsam Kenntnisdefizite zu den Wirkungen hydroakustischer Geräte auf die Meeressäuger ausräumen, wie ein UBA-Sprecher am Mittwoch in Dessau mitteilte. Die so genannten Airguns würden vor allem bei der Erschließung von Ölvorkommen eingesetzt und seien nicht unumstritten. Ihre Schallsignale könnten möglicherweise zu Irritationen bei den Tieren führen und deren Organe schädigen. ... Exakte Daten solle eine Risiko-Analyse des AWI zum wissenschaftlichen Einsatz der Airguns im Südpolarmeer des bringen, wie angekündigt wurde. Diese Analyse werde Grundlage für weiter Bewertungen und Entscheidungen des UBA und des Bundesamtes für Naturschutz sein.

derstandard.at - 11.04.2007
Galapagos-Inseln zum ökologischen Risikogebiet erklärt
Zur Erhaltung des einzigartigen Ökosystems auf den Galapagos-Inseln hat die Regierung von Ecuador die Inselgruppe zum ökologischen Risikogebiet erklärt. Präsident Rafael Correa erließ ein Dekret, das den Tourismus, die Luftfahrt und die Ansiedlung auf den Galapagos-Inseln beschränkt. Ecuador kam damit möglichen Maßnahmen der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation (UNESCO) zuvor, die früher wiederholt damit gedroht hatte, der Inselgruppe im Pazifischen Ozean den vor drei Jahrzehnten verliehenen Status als Welterbe der Natur abzuerkennen.

welt.de - 10.04.2007
Die Räuber kehren zurück
"Die in ihre natürlichen Lebensräume zurückkehrenden Tiere sind bei uns willkommen“, sagte kürzlich Umweltminister Sigmar Gabriel kürzlich auf einer Fachtagung. Aber so leicht sind diese Versprechen nicht einzuhalten. Nicht erst seit Bruno, dem Bär, stellt sich in Deutschland die Frage: Wie geht man mit den Großraubtieren um. Immer wieder stoßen Biologen bei ausgewilderten Raubtieren auf Überraschungen. Zum Beispiel die Wölfin in der Oberlausitz, die sich mit Hunden paarte. Um zu verhindern, dass sich das Erbgut der Wildtiere mit dem der Haushunde vermischt, sollten die Welpen eingefangen werden. Aber zwei Junge entwischten – sie sind seitdem vermisst. Auch über die Nahrungsgewohnheiten der Tiere weiß man nur wenig. „Wir müssen lernen, mit Wölfen und Luchsen in unserer Kulturlandschaft zu leben“, sagt Bayerns Luchsexperte Manfred Wölfl. Ein Rudel Wölfe macht sich mindestens auf 100 Quadratkilometern breit. Luchse halten sich ebenso wie Bären nicht an Landesgrenzen. Sie streifen umher – dabei legen sie mehrere Kilometer zurück.

Kurier - 06.04.2007
Brunos Mutter wütet in Südtirol
In guter alter Familientradition hat die Braunbärin Jurka in Südtirol zwei Nächte hintereinander Hühner gerissen, Bienenstöcke verwüstet und einen Apfelbaum beschädigt. Sie ist die Mutter des im vergangenen Sommer nach einer Wanderung von Südtirol über Tirol nach Deutschland erschossenen Bären "JJ 1", den die Medien "Bruno" getauft hatten. Bis 15. April soll das Umweltministerium entscheiden, was mit dem umtriebigen Tier geschehen soll.

Neu-Ulmer Zeitung - 06.04.2007
Lösen Brunos Brüder bald Bärenalarm in Bayern aus?
Nicht einmal ein Jahr nach dem Abschuss des Braunbären Bruno breitet sich in Bayern erneut Bärenfieber aus. Zwar ist konkret noch kein neuer tierischer Einwanderer in Sicht. Aber in den Medien wird jeder Schritt insbesondere von Brunos drei jüngeren Geschwistern in Norditalien genau verfolgt, Tierschützer warnen vor einem neuen «Fall Bruno», die Behörden sind in Hab-Acht-Stellung. Denn die zwei gut ein Jahr alten männlichen Jungbären dürften sich in Kürze von ihrer Mutter Jurka lösen und auf Wanderschaft gehen, während das Jungweibchen in der Region bleibt. Drei Wochen später könnten sie in Deutschland sein - und sie dürften ähnlich frech sein wie ihr älterer Bruder. Dessen Kadaver liegt noch immer an einem geheim gehaltenen Ort bei minus 20 Grad auf Eis, er soll irgendwann ausgestopft ins Museum. Diesmal sieht sich der Freistaat für einen Bären besser gerüstet. Das mit Experten und Verbänden abgestimmte Management enthält Vorbeugemaßnahmen, Informationen für die Bevölkerung, aber auch Regelungen für die Entschädigung bei Zerstörungen, die von den Bären angerichtet werden.

derstandard.at - 06.04.2007
Bärin Jurka bleibt Schicksal ihres Sohnes wahrscheinlich erspart
In guter alter Familientradition hat die Braunbärin Jurka in Südtirol zwei Nächte hintereinander Hühner gerissen, Bienenstöcke verwüstet und einen Apfelbaum beschädigt. Sie ist die Mutter des im vergangenen Sommer nach einer Wanderung von Südtirol über Tirol nach Deutschland erschossenen Bären "JJ 1", den die Medien "Bruno" getauft hatten. Bis 15. April soll das Umweltministerium entscheiden, was mit dem umtriebigen Tier geschehen soll. Sechs Hühner, Honig, und einige Äpfel, so sah der Speiseplan der Bärin Dienstag- und Mittwochnacht aus. Die "Problembärin" solle nun schnellstens eingefangen und in ein Gehege gebracht werden. Falls die Fangversuche fehlschlagen, dürfte Jurka, wie ihr Sohn, zum Abschuss freigegeben werden, vermutete die Tageszeitung "Dolomiten" am Freitag.

dieneueepoche.com - 11.04.2007
Mehr Lebensraum für Turmfalken
Die immer seltener werdenden Turmfalken sollen künftig wieder öfter in Kirchtürmen nisten können. Dazu werden die Kirchengemeinden verstärkt über „tiergerechte“ Sanierungen informiert, wie Naturschutzbund (NABU) und Vertreter der Kirchen am Mittwoch in Berlin mitteilten. Rund zwei Drittel aller Turmfalken zieht seinen Nachwuchs in Brutnischen in Kirchtürmen auf. Häufig werden diese jedoch bei Sanierungsarbeiten zugemauert oder vergittert. In Deutschland leben 50.000 der 350.000 Turmfalkenpaare Europas, wie es hieß. Der NABU empfahl, spezielle Turmfalken-Nistkästen anzubringen, die außerhalb der Brutzeit, also von August bis Februar, verschlossen werden können. Mit der Aktion „Lebensraum Kirchturm“ für ein gemeinsames Artenschutz-Engagement sollen die Kirchengemeinden erreicht werden, die fast 55.000 Kirchtürme betreuen. Zugleich sollen auch Schleiereulen und Fledermäuse angelockt werden. Der Turmfalke ist der Vogel des Jahres 2007.

Thurgauer Zeitung - 10.04.2007
Das Nest für die Weissstörche steht bereit
Der Weissstorch soll seine Heimat wieder in Kreuzlingen finden und hier brüten. Erste Schritte sind die Pflege dreier Vögel im Tierpark und das Herrichten des Nestes auf dem Seemuseum. Die Vögel lassen sich aber kaum dort nieder, wo es nicht schon Störche gibt. Deshalb werden zurzeit im Kreuzlinger Tierpark zwei verletzte Tiere und ein von seinen Eltern nicht mehr gefütterter Jungstorch gepflegt. Erzwingen kann man die Wiederansiedlung natürlich nicht, doch Peter Enggist ist zuversichtlich, dass die Chance, Brutpaare in Kreuzlingen halten zu können, bei 50 Prozent liegt.

Kieler Nachrichten - 11.04.2007
Keine Chance für Frühlingsgefühle...
Das Volkslied "Ein Vogel wollte Hochzeit machen" deutet es an: In der Vogelwelt ("Die Drossel war der Bräutigam, die Amsel war die Braute") sind Misch-Ehen nicht ganz unbekannt. In Plön hat sich ein zudem grenzüberschreitendes Paar gefunden. Auf der Schwentine an der Ölmühle balzt ein Kappensäger um die Gunst einer Stockente. ... "Denn Kappensäger (Lophodytes cucullatus) stammen aus Nordamerika und sind in Europa gar nicht heimisch", weiß Carsten Pusch von der Natur-, Umwelt- und Abfallberatungsstelle des NABU in Plön.

spiegel.de - 10.04.2007
Klonwolf-Studie könnte gefälscht sein
Seoul steht womöglich erneut vor einem Klon-Skandal. Die Nationaluniversität in Seoul prüft eine Studie über die weltweit ersten geklonten Wölfe. Die Daten könnten gezielt manipuliert worden sein. Einer der Forscher hat bereits einen "Rechenfehler" eingeräumt.

derstandard.at - 09.04.2007
Weiterer Forschungsskandal aus Korea? Klon-Wölfe im Visier
Die vor zwei Wochen von Südkoreanischen Forschern vorgestellte Studie über erstmals geklonte Wölfe könnte der Seouler Nationaluniversität (SNU) zufolge gezielt manipuliert worden sein. Eine Untersuchung der Daten sei eingeleitet worden, teilte die Universität, an der die Forscher arbeiten, am Montag mit. Das Team um den Tiermediziner Lee Byeong Chun stehe im Verdacht, eine höhere Erfolgsquote angegeben zu haben, als bei dem Klonexperiment tatsächlich erzielt worden sei. Auch könnten die Ergebnisse falsche Informationen über die vorgenommene DNA-Analyse an den Wölfen enthalten. Lee war Mitglied des Teams um den später als Fälscher entlarvten Klonexperten Hwang Woo Suk, der im August 2005 mit "Snuppy" den ersten Klonhund vorgestellt hatte. Während zwei Studien Hwangs zu embryonalen Stammzellen als Fälschung entlarvt wurden, hatte sich "Snuppy" tatsächlich als Klon erwiesen. Hwang wurde später aus dem Hochschuldienst entlassen.

derstandard.at - 06.04.2007
Mein Name ist Hase
Eine kleine Gebrauchsanweisung, wie man einen Hasen von einem Kaninchen unterscheidet - und was die Wissenschaft sonst noch über die Langohren weiß
"Auch wenn Hasen und Wildkaninchen beide Hasentiere sind, gleichen sie sich keinesfalls wie ein Ei dem anderen." In österlicher Metaphorik stellt Klaus Hackländer klar, dass Langohr nicht Langohr ist. Wobei eine der auffälligsten Differenzen ohnehin die Länge der Lauscher betrifft: Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus) haben relativ kurze Lauscher. während die Ohren des Feldhasen (Lepus europaeus) in jedem Fall länger sind als der gesamte Schädel. "Besonders augenfällig sind die schwarzen Ohrspitzen", so Hackländer. Der Professor am Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien sowie Feldhasen-Experte der Deutschen Wildtier-Stiftung hat aber auch noch einige andere Tipps parat, um für die nächste Hasen-Sichtung beim Osterspaziergang vorbereitet zu sein: "Feldhasen sind groß und schlank, haben lange, kräftige Hinterläufe. Sie wiegen vier bis sechs Kilogramm. Der Körper der Wildkaninchen ist dagegen klein und gedrungen. Sie bringen nur rund zwei Kilo auf die Waage." ... Unterschiedlich sind im Übrigen auch die offiziellen Gefährdungsgrade von Hase und Kaninchen. Letzteres gilt als ungefährdet. Der standorttreue Einzelgänger Feldhase hingegen steht auf der roten Liste der gefährdeten Säugetiere - auch wenn sich die Feldhasenbestände in den vergangenen Jahren eindeutig wieder erholt haben, so Hackländer: "Landwirtschaftliche Brachflächen sind vermehrt in wertvolle Lebensräume für Wildtiere und Pflanzen umgestaltet worden. Dazu kommt, dass die regenarmen und trockenen Sommer und Winter der letzten Jahre den Feldhasen entgegengekommen sind." Bleibt nur noch die Frage, wo man denn zu Ostern am ehesten zu (Oster-)Hasensichtungen kommt. Auch da hat Hackländer einen eindeutigen Tipp: "Die höchste Hasendichte gibt es im Osten Österreichs, etwa im Weinviertel."

BirdLife

European outrage as Malta’s spring hunting season begins - 10.04.2007
On the same day that Malta’s spring hunting season of birds begins, bird conservation organisations across Europe have united in protest against the Maltese government for allowing the practice to continue, despite ongoing legal and political action taken by the European Commission.
Conservation alliances unite to save Pacific's threatened birds - 04.04.2007
Two conservation alliances in the Pacific region have committed to work together in saving the region’s threatened birds from extinction.

PlanetArk

Rare Striped Rabbit Spotted in Indonesia Rainforest - 10.04.2007
One of the world's rarest rabbits has been captured on camera in Indonesia's rainforests for only the third time ever, a leading conservation group said on Thursday.
India Steps Up Protection for Rare Asiatic Lions - 10.04.2007
Hundreds of new guards and closed-circuit TV cameras will be used to protect rare Asiatic lions threatened by poachers and villagers in their only natural habitat, Indian officials said on Saturday.
Layla the Rhino Calf Wows Crowds at Budapest Zoo - 10.04.2007
The world's first rhino calf born through artificial insemination thrilled scores of children and journalists in her press debut at Budapest Zoo on Thursday.
Endangered Turtles Swim Pacific in "Race" - 10.04.2007
Eleven leatherback turtles are swimming across the Pacific Ocean to the Galapagos Islands in a "race" that will be tracked online to draw attention to the plight of the endangered creatures.

ENN

Effort to Catalog Species Tops One Million - 10.04.2007
A worldwide scientific effort to catalog every living species has topped the 1 million milestone. Six years into the program the total has reached 1,009,000, researchers report. They hope to complete the listing by 2011, reaching an expected total of about 1.75 million species.
Wild Parrots Make a Home in Brooklyn - 10.04.2007
It is an urban jungle. Take a walk around the soccer field at Brooklyn College, and there, among the pigeons and starlings, you will see parrots. Bright green feathers, orange beaks, native-to-South-America parrots.
Rescue Plan for Tasmanian Devils Triggers Environmental Fears - 10.04.2007
Scientists are planning to move Tasmanian devils -- the Australian marsupial made famous as a snarling, whirlwind character in Warner Bros. cartoons -- to an island sanctuary to avert the animals' threatened extinction from a mysterious cancer.
Polar Bears Draw Record Public Response to Endangered Species Listing - 10.04.2007
By: Center for Biological Diversity
In just 90 days, more than 500,000 Americans have urged federal officials to list polar bears as officially threatened under the Endangered Species Act due to the profound effect of global warming on the bears' habitat, according to U.S. government statistics. That figure is almost double the former record for the number of comments in an endangered-species listing case in American history.
Should Old Weapons Depot Be Refuge for Rare White Deer or Site of Ethanol Plant? - 09.04.2007
In a ghostlike performance, the small cluster of white deer slip in and out of sight, peacefully weaving among the hummock-shaped bunkers that once held America's war weapons. The striking image is one Dennis Money wants others to see.
Don't Buy Products from Illegal Logging, Indonesia Says - 09.04.2007
Indonesia appealed on Monday to world consumers to stop buying products made from illegally logged wood, and said rich countries should pay the poor to preserve forests in the battle against global warming.

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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Whale and Dolphin Conservation Society - 11.04.2007
Das WDCS-Delfindiplom / Neue Bildungsinitiative zum Jahr des Delfins
Kinder und Jugendliche, die einen aktiven Beitrag zum Delfinschutz leisten, werden ab sofort von der Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS mit einem Delfindiplom ausgezeichnet. Die Bildungsinitiative ist Bestandteil der offiziellen Kampagne "Jahr des Delfins 2007" des UNEP-Abkommens zum Schutz wandernder Tierarten (Bonner Konvention). "Wir möchten Kinder und Jugendliche mit der Aktion auf die Bedrohung der Delfine aufmerksam machen und gleichzeitig für einen aktiven Delfinschutz begeistern", erläutert Annika Winter, Bildungsmanagerin der WDCS. Das WDCS-Delfindiplom besteht aus einem Wissenstest und einer Aktion zum Delfinschutz. 8-12 Jährige können ihr Diplom direkt auf der offiziellen Website zum Jahr des Delfins unter www.yod2007.org erwerben. Wichtige Informationen über Delfine und ihre Bedrohungen werden hier in Texten, mit Bildern, durch Hörbeispiele und Animationen vermittelt.

Journal Society GmbH - 11.04.2007
TV-Trainer von "Flipper" fordert Schließung der deutschen Delfinarien / BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN für Fangverbot - Bundesregierung sperrt sich
Richard O'Barry war in den 60er Jahren Delfintrainer für die weltweit bekannte TV-Serie "Flipper". Seit 1970 ist er Delfinschützer, nachdem "Flipper" in seinen Armen gestorben war. Inzwischen ist O'Barry als Meeressäugetier-Spezialist für das amerikanische "Earth Island Institute (EII)" tätig. Trotz des von der UNO für 2007 ausgerufenen "Jahr des Delfins" werden in Taiji/Japan jährlich ca. 20.000 der intelligenten Meeressäuger getötet. Einige der Tiere werden aussortiert und für Beträge bis zu 100.000 Dollar an Delfinarien weltweit verkauft. "Die millionenschwere Delfin-Industrie unterstützt die Treibjagd, indem sie die Fischer für ihr grausames Verhalten entlohnt", so O'Barry. "Ich weiß, dass die Delfinverkäufer in Taiji auch versucht haben, gefangene Tiere nach Deutschland zu verkaufen." ... Auf Initiative des deutschen Wal- und Delfinschützer Jürgen Ortmüller will O'Barry noch in diesem Sommer Gespräche mit Spitzenpolitikern aller Parteien in Berlin führen, um die Schließung der Delfinarien und die Auswilderung der intelligenten Meeressäuger unter seiner Obhut zu bewirken.

NABU - 11.04.2007
NABU und Kirchen geben Startschuss für gemeinsames Artenschutz-Engagement "Lebensraum Kirchturm"
Der NABU und die Kirchen in Deutschland geben den Startschuss für ein gemeinsames Engagement für bedrohte Tierarten. Mit der Vorstellung ihrer Aktion "Lebensraum Kirchturm" richten die Vertreter des größten deutschen Naturschutzverbandes und der Kirchen einen Appell an ihre Mitglieder und Gemeinden, den immer seltener werdenden Turmfalken, Schleiereulen und Fledermäusen neue Lebensmöglichkeiten zu schaffen. Etwa zwei Drittel aller Turmfalken zieht seinen Nachwuchs in Brutnischen an Kirchtürmen auf. Doch leider viel zu oft fehlt es den eleganten Fliegern an Nistmöglichkeiten. Häufig gehen diese bei Sanierungsarbeiten verloren, oder die Einfluglöcher und Nischen werden zur Abwehr von Tauben gezielt vergittert. Dabei halten gerade Turmfalken in vielen Fällen die Tauben von einer Besiedelung der Gebäude fern. Der NABU empfiehlt deshalb die Anbringung spezieller Turmfalken-Nistkästen, die außerhalb der Brutzeit, von August bis Februar, verschlossen werden können. Der Turmfalke - "Vogel des Jahres 2007" - soll auch Schleiereulen und Fledermäusen als Türöffner dienen.

NABU - 06.04.2007
NABU: Intensive Landwirtschaft macht dem "Osterhasen" zu schaffen
Unser "Osterhase", der Feldhase, hat zunehmend unter den negativen Folgen der intensiven Landwirtschaft zu leiden. Großflächiger Anbau von Monokulturen wie Energiemais und der Mangel an deckungsreichen Fluren zerstört nicht nur seine natürlichen Lebensgrundlagen, sondern bedroht insbesondere bei früher Mahd von Grünland auch das Leben unseres liebsten Ostergastes. Die Verarmung an Landschaftsstruktur wirkt sich dabei gleich mehrfach auf die Feldhasen-Population aus. Durch das Fehlen an Deckung sind Hasen nicht nur den Witterungsbedingungen stärker ausgesetzt, sondern auch für Beutegreifer leichter zu entdecken. Da Hasen sich hauptsächlich von Gräsern und Kräutern ernähren, führt die intensive Landwirtschaft auch zu einem Mangel an Nahrungsqualität und -quantität.

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Neue Veröffentlichungen

Rheine gestern-heute-morgen - 70 Jahre NaturZoo
Zum 70-jährigen Bestehen des NaturZoos ist ein Band der Heftreihe „Rheine gestern-heute-morgen“ erschienen. Darin werden von verschiedenen Autoren die Geschichte des Zoos, sein derzeitiges Profil und Zukunftsideen dargestellt. Weitere Beiträge befassen sich mit der Zooschule und mit „Menschen im NaturZoo“. Das Buch umfasst 120 Seiten und ist durchgehend farbig bebildert. Es ist zum Preis von 6,00 Euro an der Zookasse zu erhalten und kann auch über die Website des Zoos im „ZooShop“ bestellt werden.


Jörg Zittlau
Warum Robben kein Blau sehen und Elche ins Altersheim gehen.
Pleiten und Pannen im Bauplan der Natur

Wir leben keineswegs in der »besten aller Welten«, sondern in einer Welt voll unzulänglicher Wesen. Viele Tiergattungen haben höchst skurrile Eigenarten entwickelt, die nicht gerade dazu dienen, ihr Überleben zu sichern. Käfer, die sich so lange ihrem Sexualtrieb hingeben, bis sie tot umfallen; Wale, die ausgerechnet für das Blau des Meeres farbenblind sind; Elche, die sich an vergorenen Früchten berauschen und torkelnd und randalierend durch schwedische Kleinstädte laufen. All diese Arten konnten trotz ihrer Handicaps der natürlichen Auslese entgehen - sei es mit viel Glück oder weil sie andere Fähigkeiten besitzen, mit denen sie ihr Überleben sichern., Jörg Zittlau erzählt uns mehr über diese Launen der Evolution und macht selbst vor dem Homo sapiens nicht Halt, denn auch sein Körperbau weist etliche Fehler auf. Doch keine Bange, Zittlaus tröstliches Fazit lautet: Nicht immer muss alles perfekt sein, um gut zu funktionieren.
18,00 Euro über Amazon.de


Die gesammelten Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird

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Weitere Infos

Neue Website zum Thema Regenwald & Klimaschutz
Wussten Sie,
* dass 20% der weltweiten CO2-Emissionen auf die Vernichtung der Regenwälder zurück zu führen sind?
* dass in einem Hektar Regenwald im Durchschnitt 892 Tonnen CO2 gespeichert sind? - Od
* oder dass ein neuer Wald von einem Hektar Größe in den Tropen bis zu 29 Tonnen CO2 jährlich bindet?
Diese und viele andere Informationen finden sich auf der neu gestalteten Internetseite der Tropenwaldstiftung OroVerde: www.oroverde.de.
In der eigens eingerichteten Rubrik "Lehrer" finden sich zudem Unterrichtsmaterialien, eine Vielzahl von Arbeitsblättern als Downloads, Hintergrundinformationen, Bild- und Textmaterial für Referate und Hausarbeiten, Informationen zum Wettbewerb "Schüler schützen Tropenwälder" und vieles mehr. Jüngere Schüler können zudem in den "Kids-Seiten" stöbern und Spannendes über die Tiere und Pflanzen der Regenwälder erfahren. Ältere wagen sich direkt an die "Wissens-Seiten".
Hier finden Sie Informationen zu Themen wie
* Aufbau des Regenwaldes
* Biologische Vielfalt / Biodiversität
* Tropenwaldschutz und Klimaschutz
* Indigene Völker
* Apotheke Regenwald
* Holz, Papier, fossile Rohstoffe, Biodiesel, Soja, Welthandel
Und nicht nur das: es werden zugleich Möglichkeiten vorgestellt, was jeder Einzelne zum Schutz der Regenwälder (und des Klimas) beitragen kann.


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Veranstaltungen

Jahreshauptversammlung der Deutschen Tierparkgesellschaft
25.-27.4. in Schwaigern

Zoopädagogen-/Tierpfleger-Zusammenkunft
von 27.-29.4. 2007 in Landau

EAZA RESEARCH CONFERENCE 2007
hosted by Poznan Zoo and Poznan University
The conference will be held on 24 and 25 May 2007 in Poznan (Poland), and is aimed at zoo as well as university staff, and students. The conference
language will be English.
Information about accommodation, payment and instructions for authors will be available shortly through the EAZA website’s Calendar (http://www.eaza.net/news/1calendar.html).
e-mail: conference@op.pl

The 8th annual EZG (EAZA ZOO HORTICULTURAL GROUP) conference
will be held in Zurich Zoo from 29 May - 1 June 2007. Soil, water and nutrients will be the topics of this conference, using the amazing Masoala Rainforest Exhibit at Zurich Zoo as a living example.
More information is available at: http://www.zoo.ch/EZG-Conference.1114.0.html

August 5 to 10, 2007
ICEE - 8th International Conference on Environmental Enrichment
Hosted by the Schoenbrunn Zoo, Vienna
The International Conference on Environmental Enrichment is a meeting for the exchange of ideas about both theoretical and applied research on enrichment for animals under human care. The conference is held every two years in internationally diverse locations. This conference will be attended by zoo people from all over the world - zoo directors, zoo curators, zoo educators, veterinarians, veterinary and zoology students, animal trainers and keepers, zoo designers, all sorts of institutions from zoo professionals, agricultural and lab animal professionals who will be attracted to the exiting ICEE content. This is the first time in 8 years that this important international conference is back in Europe.
Mehr darüber auf http://www.zoovienna.at/e/index.html
Auskünfte: email: icee2007@zoovienna.at

ICEE 2007
Die 8. Internationale Konferenz zu "Environmental Enrichment" findet von 5. bis 10. August im Zoo Schönbrunn in Wien statt. Diese Konferenz
findet alle zwei Jahre an verschiedenen Orten der Welt statt und dient dem Austausch von Ideen zur theoretischen und praktischen Erforschung
von Methoden für das "Enrichment" von Tieren in menschlicher Obhut. http://www.zoovienna.at/icee2007

BIERZS 2007
Bear Information Exchange for Rehabilitators, Zoos and Sanctuaries.
Von 24. bis 26. August 2007 treffen sich Bärenhalter und -pfleger von Zoos, Sanctuaries und Schutzeinrichtungen weltweit an der Western University of Health Sciences in Pomona, California um Informationen über Bärenverhalten, -haltung, Enrichment, Training und Präventivmedizin auszutauschen, um die Haltung von Bären und weltweite Schutzbemühungen für Bären zu
verbessern. Information: http://www.bearkeepers.net/bierzs.htm

Zoohistorica 18 - Hamburg 2007 (Zoosammlertreffen)
Das 18. internationale Treffen der Sammler von allem rund um die Tiergärtnerei
Hamburg, 31. August - 2. September 2007
Tagungsgebühr
18,-- ¤ für Abendessen (ohne Getränke), Gruppenfoto, Tagungsmappe, Portoauslagen und
Stelltischausleihe; Eintritte sind frei als Gäste des Tierparks bzw. Wildparks
Voranmeldung
Bitte bis 31. Juli 2007 mit Angabe Ihres Sammelschwerpunkts
Herman Reichenbach, Paul-Sorge-Straße 74, 22459 Hamburg
Tel. (+49[0]40) 551 4650 oder 3703 3058 (Büro)
E-Mail: reichenbach.herman@online.guj.de

11. Tagung des „Fonds für bedrohte Papageien“ im Zoo Leipzig
Am Samstag, den 6. Oktober 2007, findet die 11. Tagung für Papageienschutzprojekte und Erhaltungszuchtprogramme des Fonds für bedrohte Papageien, einer Arbeitsgruppe der Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), im Zoo Leipzig statt.
Wie in den Jahren zuvor sollen auch dieses Mal wieder Vorträge zum Thema Papageienschutz im Freiland, Artenschutz, aber auch Themen zur tiergerechten Haltung und Zucht von Papageien gehalten werden.
Die Tagungsgebühr beträgt pro Person EUR 25,- bei Vorabreservierung beziehungsweise EUR 30,- vor Ort, für Schüler(innen) und Student(inn)en entsprechend EUR 15,- beziehungsweise EUR 18,-. In der Tagungsgebühr enthalten sind der freie Eintritt in den Zoo Leipzig am Samstag und Sonntag, Kaffee und Kuchen in der Tagungspause sowie eine Zooführung am Sonntag.
Anmeldung:
Klaus Sasse, Telefon 0234-701147, Fax&Fon: 01805-06033747428, E-Mail: fondstagung@zgap.de

On behalf of the Leibniz Institut for Zoo and Wildlife Research (IZW) and the European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) we wish to extend a cordial
invitation to you to participate in the
"6th International Zoo and Wildlife Research Conference on Behaviour, Physiology and Genetics",
between 7th and 10th October 2007. The Conference will be held in Berlin, Germany.
Main topics:
1. Behavioural ecology
2. Stress & disturbance
3. Reproduction biology
4. Conservation genetics
5. Management of zoo, captive and small populations
Workshops:
1. Nutrition and energetics
2. Conservation genetics
3. Communication in mammals
4. Animal welfare and conservation
5. Behavioural rhythms
Call for Papers: Abstract deadline: 30th April 2007 Abstracts should be submitted electronically to symposium@izw-berlin.de
Details about the conference will be available on the IZW website
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html



26. - 30. August 2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo

11. - 15. September 2007 - 24. EAZA Annual Conference, Warschau

8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference, Pretoria


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Ausstellungen

openPR.de - 30. Mrz. 2007
“LEBEWESEN” Zoo Berlin zeigt Ausstellung von Verena Borbonus
Am Donnerstag Abend, 22. März 2007, eröffnete die Ausstellung “Lebewesen” der Berliner Fotografin Verena Bobonus. Im Zoo Berlin. Vom 22. März bis zum 19. April 2007 präsentiert das Zoo-Restaurant ihre Arbeiten und bietet faszinierende Einblicke in das Zooleben. Die sowohl in schwarz-weiß als auch in dezenten Farben gehalten Bilder zeigen die Tiere des Zoo Berlin auf vielfätige Weise. Ganzkörperfotografien präsentieren die Tiere in ihrer Umgebung während Portraitaufnahmen die Persönlichkeit einfangen. An ihren Betrachter stellt sie die Aufgabe, zweimal hinzuschauen und sich mit der Darstellung näher auseinanderzusetzen, um die Tiere in ihrer Bedeutung als zu respektierende Lebewesen zu erfassen. Die Arbeiten von Verena Borbonus können im Anschluss an die Ausstellung von Besuchern erworben werden. Ein Teil des Erlöses kommt den Tieren des Zoo Berlin zu Gute.

Kölner Zoo
Elefanten-"Portraits" im Elefantenhaus
bis 3. Juni 2007
"Artgerechte Wanderwege"
6. Juni - 5. August 2007

Frankfurter Zoo
Fotoausstellung "Affen Art"
bis 10. Juni 2007
weitere Informationen unter www.affen-art.de

Naturhistorisches Museum Basel
Vielfalt des Lebens - Natürlich vernetzt
bis 20.5.2007

Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig
Sahara – Wüste lebt
Sonderausstellung bis Sonntag, 6. Mai 2007
http://www.sahara-ausstellung.de

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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm


Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm jetzt auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der aktuellen Sendung besuchte Prometheus den Wildpark Pforzheim.

Do, 12.04.2007, 19:00 ARTE, Phantom im Dschungel, Der Waldhund (Zoo Sao Paulo)
Do, 12.04.2007, 23:45 BR, Kompass, Berberaffen auf Gibraltar
Fr, 13.04.2007, 10:35 MDR, Das Leben der Säugetiere, Raubtiere
Fr, 13.04.2007, 11:30 NDR, Wisente und Wölfe
Fr, 13.04.2007, 14:15 HR, Weber und Sekretäre - Vogeldrama in der afrikanischen Steppe
Fr, 13.04.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Fr, 13.04.2007, 16:10 ARD Wolf, Bär & Co.
Fr, 13.04.2007, 19:00 ARTE, Die Invasion der Feuerameisen
Fr, 13.04.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 13.04.2007, 20:15 3sat, Kluge Vögel
Fr, 13.04.2007, 21:00 RBB, Die Dörfer der Elefanten
Fr, 13.04.2007, 21:00 WDR, Pinguin, Löwe & Co.
Sa, 14.04.2007, 09:50 ARD, Knut, das Eisbärbaby
Sa, 14.04.2007, 15:10 SWR, Giraffe, Erdmännchen & Co.
Sa, 14.04.2007, 15:30 WDR, Pinguin, Löwe & Co.
Sa, 14.04.2007, 18:00 MDR, Mensch und Tier - Der Herr der Krokodile
So, 15.04.2007, 11:00 RBB, Panda, Gorilla & Co.
So, 15.04.2007, 17:15 HR, Der Nil
So, 15.04.2007, 17:30 3sat, Arche Noah
Mo, 16.04.2007, 11:30 NDR, Abenteuer Zoo, Zoo Duisburg
Mo, 16.04.2007, 16:10 ARD Wolf, Bär & Co.
Mo, 16.04.2007, 21:00 ARD, Erlebnis Erde: Bären und Elche im Vorgarten - Wildnis in Anchorage
Mo, 16.04.2007, 21:30 3sat, Happy End für ein Nashorn, Spitzmaulnashorn Hama aus dem Frankfurter Zoo
Di, 17.04.2007, 16:10 ARD Wolf, Bär & Co.
Di, 17.04.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Mi, 18.04.2007, 16:10 ARD Wolf, Bär & Co.
Di, 17.04.2007, 17:15 3sat, Arche Noah
Di, 17.04.2007, 20:15 ORF2, Universum - Die Korallengärten - Wunder der Karibik (2)
Di, 17.04.2007, 22:45 HR, Weiches Fell und scharfe Krallen, Elefanten im Tierpark Berlin
Mi, 18.04.2007, 20:15 NDR, Vietnams letzte Nashörner
Do, 19.04.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Do, 19.04.2007, 16:10 ARD Wolf, Bär & Co.
Fr, 20.04.2007, 16:10 ARD Wolf, Bär & Co.
Fr, 20.04.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Fr, 20.04.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 20.04.2007, 20:00 rbb, Brutplatz für Millionen - Seychellen
Fr, 20.04.2007, 21:00 WDR, Pinguin, Löwe & Co.
Sa, 21.04.2007, 15:15 WDR, Pinguin, Löwe & Co.

"Ruhrpott-Schnauzen" aus dem Duisburger Zoo wochentäglich 15:15 Uhr im ZDF
Die ARD wiederholt "Elefant, Tiger und Co." aus dem Zoo Leipzig von 2006 (allerdings in Doppelfolgen und ganz neu geschnitten)
"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00 Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark Lüneburger Heide) oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter Filme (RBB, SWR, HR).
Tierarzt-Doku "Menschen, Tiere und Doktoren" montags bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX – auch im Zoo (u.a. Teneriffa, Krefeld, Hamburg, Gelsenkirchen, Heidelberg, Nürnberg); Mittags 13:00 Uhr und samstags 18:00 Uhr jeweils Wiederholungen
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen Mo-Fr ab 17:10 Uhr im NDR und im HR sowie dienstags ab 21:10 Uhr um rbb
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen samstags 14:30 im NDR, montags 16:35 im MDR, Mo-Fr ab 16:10 Uhr in der ARD
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird jeweils freitags um 20:15 Uhr im rbb wiederholt
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: Wiederholung Mo-Fr ab 11:10 Uhr, samstags ab 14:15 Uhr im SWR
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: ab Mi, 28.02.2007, jeweils 17:10-18:00 HR
Zoo-Geschichten des ZDF auf demZDF-Infokanal, zur Zeit die Folge zu Zoo Dortmund

Geplant für 2007:
Nashorn, Zebra & Co. (Tierpark Hellabrunn, München) BR
Leopard, Seebär und Co. (Hagenbecks Tierpark, Hamburg) NDR
Seehund, Puma & Co. (Zoo am Meer Bremerhaven) Radio Bremen TV, ab Spätherbst
Ostseeschnauzen (Zoo Rostock) ZDF



ausführlichere Fernsehprogramm-Tipps: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm

Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Afrika

Wissen Sie was, liebe Leser, ich ignoriere heute mal alle Tierkinder, ob sie nun über viel oder wenig Fell, über Rüssel oder Stupsnase verfügen, ob man sie für den Arterhalt braucht oder nicht und hole heute ein Quasi-Versprechen nach.
Ich war nämlich in Afrika! Zwecks CO²-Ersparnis allerdings nur in dem Afrika-Surrogat, das die Zoom Erlebniswelt gebaut hat.
Der Name Zoom Erlebniswelt ist immer noch bekloppt, ob mit oder ohne Afrika und unnatürlicher Weise ist, wie in Alaska, auch in Afrika wieder viel Menschenwerk zu besichtigen (Ein Jambo-Portal, ein Tofinou-Village, ein Afrikaanse Kraal, eine Boma, ein Duka-House, eine African Queen Bootsfahrt und die unvermeidliche Afrika-Lodge.), obwohl doch in den Pressemitteilungen immer so schön von der unglaublichen Naturnähe der zoom`schen Tierhaltung geschwärmt wird.
Der Afrika-Teil hat aber einen großen Vorteil gegenüber Alaska, er kommt mit etwas weniger Kunstfelsen aus, jedenfalls in der vertikalen, weil eine Savanne, nun wiederum naturgemäß, eher flach ist. Im Ton hat man sich aber auch in Afrika vergriffen - im Farbton nämlich. Glücklicherweise habe ich eine leichte Rot-Grün-Sehschwäche, ich möchte nicht wissen, was die Netzhaut normalsichtiger Menschen ertragen muß, angesichts manch höchst eigentümlich farbintensiven Kunstfelsens, der hier Afrikaflair vermitteln soll. Doch vertrauen wir dahingehend einfach auf die bleichende Kraft der Sonne.
Nachdem bei mir ja nun vor kurzem die neue Anspruchslosigkeit Einzug gehalten hat, stören mich zwar die gelsenkirchener Stachelschwein- und Erdmännchengehege immer noch, aber ich finde keinen Ansatzpunkt mehr, mich über Bootstouren in Zoos zu echauffieren, außer den, daß diejenige in Hannover dramaturgisch erheblich besser komponiert ist.*
Und sonst? Nun, Afrika ist ohnehin, sowohl im TV als auch in den Zoos überrepräsentiert, aber die Flußpferdhaltung in Gelsenkirchen, die ist durchdacht und ich freuen mich geradezu, hier keine Unterwasserscheiben vorzufinden. Das Ganze hätte nur innen noch ein bisschen größer ausfallen können. Gleiches gilt für die Schimpanseninnenanlagen, wobei der Unterwasserblick hier nicht zur Debatte steht.
Die Hyänenanlage steht schon zu lange, als daß ich mich heute noch zu deren fehlendem Platzangebot äußern wollte und Giraffen, Zebras und Strauße, die... wurden glücklicherweise jüngst ergänzt um Breitmaulnashörner. Sollte deren Zucht hier künftig klappen, dann hat sich Afrika in Gelsenkirchen fast schon gelohnt und damit ich hier nicht noch versöhnlicher werde, ende ich an dieser Stelle.

Ihr
Carsten Schöne

* Ein Lob für den Erlebniszoo-Hannover? Das glaubt mir doch kein Mensch!

www.schoenes-tierleben.de


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