E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 364 vom 6. April 2007

Liebe Leser,

passend zu den Feiertagen haben wir wieder unsere Zoodatenbank www.zoo-infos.de aktualisiert und dabei die 700er-Marke verzeichneter öffentlicher Tierhaltungen geknackt! 400.000 Seitenaufrufe von 40.000 Benutzern allein in der bisherigen Osterwoche zeigen uns, daß dieses Angebot bestens angenommen wird und sich viele Bald-Zoobesucher vorab bei uns informieren. Gut so, denn die Erlöse gehen nach wie vor in den Artenschutz - mehr dazu demnächst ausführlicher.

Das ganze, mittlerweile neunköpfige Zoopresseschau-Team wünscht Frohe Ostern!

Dirk Petzold




Gut gemeinte mehrsprachige Beschilderung in Cornwall

Zoos – Meldungen

espace.ch - 30. Mrz. 2007
Bernd Schildger berät den Zoo Frankfurt
Der Berner Tierparkdirektor Bernd Schildger wird die Stadt Frankfurt bei der wissenschaftlichen Führung und Neuausrichtung ihres Zoos beraten. Unter anderem soll Schildger bis Ende April einen Evaluationsbericht zur Situation des Zoos abliefern, wie der Tierpark Dählhölzli am Freitag mitteilte. Weitere Informationen waren am frühen Abend nicht erhältlich, da Schildger im Ausland weilt.

Neue Ruhr Zeitung - 30. Mrz. 2007
Zoo stoppt Ausbrecher-Könige
Rolf und Emma zogen gestern ein. Welch eine Aufregung! Alles ist neu und größer: Sträucher, Wurzeln, Bäume, Gesteinsbrocken. Das mussten Emma und Rolf erst einmal erkunden und eigentlich auch versuchen, den Weg nach draußen zu finden. Eine verschlossene Tür hatte es den beiden Grab-Beutlern besonders angetan. Doch die zwei pummeligen Nacktnasen-Wombats hatten gestern eine Premiere zu feiern. Sie zogen nämlich in ihr neues Zuhause unterhalb des Koala-Hauses um. Dank eines Firmen- und Sponsorenkonsortiums. Die Idee dazu hatte das Düsseldorfer Unternehmen Multi Development Germany. Die dortigen in Nadelstreifen-Anzügen gekleideten Herren wollten mal was bauen und kamen nach einiger Überlegung auf den Zoo, setzten sich mit dem damaligen Zoodirektor Frese in Verbindung und schon war das Projekt in Angriff genommen. Das war im Sommer letzten Jahres. Jetzt ist die rund 150 Quadratmeter große Anlage fertiggestellt. Dazu gehören ein eigenes Warmhaus und eine speziell hergerichtete Auslauffläche, die den rauhaarigen Plumpbeutler ausreichend Gelegenheit gibt, ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen, dem Buddeln und Graben. Doch gestern wurde erst einmal gefeiert, auch mit den beiden Geschäftsführern von Multi-Development Germany, Axel Funke und Hein Nanninga. Denn dank des Unternehmens kostete die neue Wombat-Anlage den Zoo keinen Cent.

RP Online - 30. Mrz. 2007
Warmhaus für Nacktnasen
Rolf ist ganz die Ruhe selbst, obwohl er doch eigentlich allen Grund zur Nervosität hätte. Schließlich steht er kurz vor dem Einzug in sein neues Revier. Seine Gefährtin Emma ist da weniger gefasst. Sie will alles erkunden, jedes kleine Sandkorn, jede Bambuspflanze und erst Recht jeden einzelnen Holzstumpf. Doch es dauerte noch ein Weilchen, bis die beiden Nacktnasen-Wombats von den Armen ihrer Pfleger gelassen wurden und den offiziellen Presse-Termin im Duisburger Zoo hinter sich gebracht hatten. Aufgeregt liefen die beiden Beuteltiere über die Anlage und ihre Freude war förmlich spürbar. Genau wie die von Zoo-Direktor Achim Winkler. „Wir sind Multi-Development hoch dankbar, ohne die Hilfe hätten wir das Bauvorhaben in der Form gar nicht umsetzen können“, betonte Achim Winkler. Bereits im vergangenen Jahr rückten die Mitarbeiter mit Schaufel und Spaten an, verlegten den Betriebsausflug kurzerhand in den Zoo, um so die Baumaßnahme tatkräftig unterstützen zu können. Multi Development beteiligte sich aber nicht nur mit menschlicher Muskelkraft an der neuen Wombat-Anlage, vielmehr auch durch Spenden und Fördergelder. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Eine knapp 200 Quadratmeter große Anlage mit eigenem Warmhaus, sowie einer speziell eingerichteten Auslauffläche. Der Clou daran: Sie ist ganz besonders gesichert, das Erdreich hält nicht nur dem stärksten Regen stand, sondern auch den Grab- und Buddel-Attacken der Nacktnasen-Wombats. Das machen die insgesamt fünf australischen rauhaarigen Knuddel nämlich am liebsten. Die Projektentwickler wollen die Patenschaft für alle fünf Wombats übernehmen – und auch für alle die, die da noch kommen mögen. „Wir hoffen nämlich auf Nachwuchs“, verrät Achim Winkler. Aber bei der tollen neuen Wohlfühl-Anlage sollte das wohl kaum schwerfallen.

St. Galler Tagblatt - 05.04.2007
Aug in Aug mit Löwen
Erst einmal gebühre den Einwohnern des «Gir Forest» in Indien ein Dank, sagt der Zürcher Zoo-Direktor Alex Rübel. Denn diese Menschen lebten Tür an Tür mit den Raubkatzen. «Wenn man dort das Fenster aufmacht, sieht man die Löwen sitzen», erzählt der Direktor anlässlich der Eröffnung der neuen Löwenanlage im Zürcher Zoo vergangene Woche. Dieser Gleichmut gegenüber den grossen Raubkatzen sei lobenswert, vergleiche man das beispielsweise mit der Art, mit der in der Schweiz dem Luchs oder Wolf begegnet werde, sagt der ehemalige Zoo-Tierarzt Ewald Isenbügel. ... Am Löwen-Symposium im Zürcher Zoo berichtet der indische Direktor des Gir-Nationalparks, Pradeep Khanna, über das Schicksal der Löwen. «Heute leben 360 Löwen im Nationalpark», sagt er. Lieber hätte er mehr, zumindest auf 390 Exemplare will er die gesamte Population erhöhen. Immerhin haben sich einige Löwen sogar schon über die Grenzen des Nationalparks hinausgewagt und erobern ihr verlorenes Territorium zurück. Doch die Nähe zum Menschen in den Dörfern, die den Park umrahmen, schafft auch Konflikte.

Tages-Anzeiger Online - 29. Mrz. 2007
«Die Löwen erobern sich ihr Revier zurück»
Gestern wurde im Zoo Zürich die neue Löwenanlage eingeweiht. In freier Wildbahn kommen Asiatische Löwen heute nur noch im Gir-Nationalpark im indischen Bundesstaat Gujarat vor. Der Park ist umgeben von etlichen Dörfern. Immer wieder kommt es zu Zwischenfällen, die sowohl für Löwen als auch Menschen tödlich enden können. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die Tiere unter Schutz gestellt, nachdem sie zuvor ein beliebtes Ziel von Trophäenjägern abgegeben hatten.
>>Interview mit Pradeep Khanna, dem Direktor des Gir-Nationalparks in Indien.

Bieler Tagblatt - 28. Mrz. 2007
Standesgemässe Anlage für Zürcher Wappentier
Das Zürcher Wappentier hat endlich eine angemessene Umgebung: Im Zoo Zürich ist die neue Aussenanlage für die Löwen eingeweiht worden. Damit hat der König der Tiere am Zürichberg rund zehn Mal mehr Auslauf als bisher. Ihre Heimat verlassen müssen die beiden jungen Löwen im Zoo Basel.

20minuten - 28. Mrz. 2007
Löwen-Frieden im Zoo ist gestört
Die beiden jungen Löwen im Zoo Basel werden in rund einer Woche in den Zoo von St. Louis in die USA umziehen. Der Grund: Der fünfjährige Vater Mbali ist eifersüchtig und duldet Cabara und Catali nicht mehr in der Nähe ihrer Mutter Okoa. Nur rund fünfzehn Monate dauerte also bei den Löwen das Bild von der harmonischen Familie. Begonnen hat laut dem Zoo Basel alles damit, dass Catali überraschend früh seine Löwenmähne entwickelte, ein untrügliches Zeichen seines einsetzenden Mannesalters.
Und für Vater Mbali ein sichtbares Signal, dass ein Nebenbuhler heranwächst.

Basler Zeitung - 28. Mrz. 2007
Junge Löwen des Basler Zolli vom Vater vertrieben
Die beiden jungen Löwen im Zoo Basel müssen ihre Heimat bald verlassen. Cabara und Catali werden voraussichtlich in einer Woche in den Zoo von St. Louis in den USA transportiert. Derzeit werden sie von ihrem Vater auf Distanz gehalten. Die 15 Monate alten Zwillinge in der Etoscha-Anlage des Basler Zolli wurden überraschend früh mit diesem Prozess konfrontiert, der sich normalerweise erst im Alter von zwei bis drei Jahren abspielt. Seit sich bei Catali seine Löwenmähne als untrügliches Zeichen des Mannesalters entwickelt, behandelt ihn sein fünfjähriger Vater Mbali wie einen Nebenbuhler.

Hamburger Morgenpost - 2. Apr. 2007
Am 7. Mai feiert der Tierpark seinen 100. Geburtstag
Riffhaie, Adlerrochen und Nilkrokodile sind die neuen Attraktionen in Hagenbecks Tierpark, wenn am 7. Mai das große Troparium eröffnet wird. Ein geschichtsträchtiges Datum, denn auf den Tag genau vor 100 Jahren wurde der Zoo in Stellingen eröffnet - damals noch inmitten von Feldern. Was selbst viele Zoofans nicht wissen: Der Tierpark war nur eines der Standbeine der geschäftstüchtigen Familie Hagenbeck.

Berliner Zeitung - 30. Mrz. 2007
Hyänen bekommen mehr Platz
Zentimetergenau wurden Gehege, Becken und Volieren im Tierpark Berlin in Friedrichsfelde ausgemessen, Futter getestet, Bücher kontrolliert und die wissenschaftliche Arbeit bewertet: Gut drei Jahre hat der Bezirk Lichtenberg dafür gebraucht, um zu überprüfen, ob der Tierpark den europäischen Zoo-Richtlinien entspricht. Das tut er: Am Freitag erteilte Baustadtrat Andreas Geisel (SPD) dem Tierpark die offizielle Betriebserlaubnis. Nur in einigen Fällen gab es Auflagen, die der Tierpark sofort erfüllte. Zum Beispiel wurde am Bärenschaufenster eine Glaswand installiert, um die Schwarzbären vor Verkehrslärm zu schützen. Die Lemuren-Affen - sie sind die Urahnen der heute auf der ganzen Welt verbreiteten Primaten und vom Aussterben bedroht - erhielten im vergangenen Jahr eine neue Anlage, ebenso die Riesenschildkröten ein neues Haus. Nachgebessert wird auch bei den Hyänen: Pro Tier fehlten 200 Quadratmeter Fläche, die Anlage wird in diesem Jahr ausgebaut. Bis Ende Mai werden auch die Volieren für die tropischen Eulen neu ausgestattet. Bei einigen Arten aber mussten Tiere an andere Zoos abgegeben werden, damit die Anlagen nicht zu klein sind. Im Tierpark etwa zwei Elefanten, im Zoo wiederum wurden für die großen Huftiergruppen kleinere Anlagen zu einer größeren zusammengelegt. Wann der Zoo seine neue Betriebserlaubnis erhält, ist noch unklar. Nach der Aufregung um Mini-Eisbär Knut wolle er sich jetzt darum kümmern, so Blaszkiewitz.

Märkische Allgemeine - 28. Mrz. 2007
Nach dem Tod der Pandabärin
Der Zoologische Garten Berlin hat Spekulationen über eine mögliche Mitschuld am Tod von Pandabärin Yan Yan zurückgewiesen. Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz bezeichnete Medien-Berichte über eine mögliche Vernachlässigung der Pandabärin wegen des gleichzeitigen Wirbels um das Eisbärbaby Knut am Mittwoch als "Quatsch". Die Obduktion ergab als Ursache Darmverschluss mit Blutvergiftung und Herzstillstand. "Wir haben uns nichts vorzuwerfen", sagte Blaszkiewitz. Er habe Yan Yan am Samstag noch "in völlig normalem Zustand" gesehen. Nach Zeitungsberichten sollen Besucher die Tierpfleger am Montag auf einen möglicherweise schlechten Zustand von Yan Yan hingewiesen haben. Sie soll schwer geatmet und Schaum vor dem Mund gehabt haben. Der Leichnam der Pandabärin befindet sich nach wie vor im Naturkundemuseum. Die chinesische Regierung und das Forstministerium in Peking sowie die chinesische Botschaft in Berlin sind von dem tragischen Ereignis unterrichtet worden.

Berliner Kurier - 28. Mrz. 2007
Nach Yan Yans Tod: Wie fit ist Bao Bao?
Sie starb überraschend, keiner hatte es voraus gesehen. Yan Yan ist tot. Müssen wir uns jetzt auch um Bao Bao Sorgen machen, den mit 29 Jahren immerhin ältesten Panda der Welt? Natürlich ist er nicht mehr der Jüngste. Aber eine Darmverstopfung kann jedes Tier wie auch Menschen in jedem Alter treffen", sagt Zoo-Tierarzt Dr. Andreas Ochs, beruhigt aber alle Tierfreunde. "Bao Bao ist fit, kriegt außerdem seit Jahren ,Karsivan', ein Mittel, das seinen Blutfluss verbessert". Eine Art Anti-Aging-Pille also.

Tagesspiegel - 28. Mrz. 2007
Tote Pandabärin "Jedes Tier lebt und stirbt"
Am Montag ist überraschend die 22-jährige Pandabärin Yan Yan im Berliner Zoo verstorben. Ist Yan Yan im Wirbel um Eisbärbaby Knuddel-Knut vergessen worden? "Schmarren", sagt Direktor Blaszkiewitz. Niemand habe auch nur im geringsten einen Verdacht auf eine Unregelmäßigkeit schöpfen können, sagte Blaszkiewitz. Das schwache Herz von Yan Yan habe zu diesem schnellen Verlauf beigetragen. Außerdem entdeckten die Ärzte einen Lebertumor.

net-tribune.de - 27. Mrz. 2007
Berliner Panda-Dame wird per Tierkörperbeseitigung entsorgt
Die tote Panda-Dame Yan Yan wird wie ein gewöhnliches Haustier in der Tierkörperbeseitigung enden. Die am Montag gestorbene Bärin werde zuvor noch seziert, sagte ein Tierpfleger des Berliner Zoos. «Dann geschieht dasselbe wie bei jedem Hund und jeder Katze auch.» Der Zoo sei dazu verpflichtet; außerdem liege es auch nicht in seinem Interesse, einen eigenen Friedhof anzulegen.

Berliner Zeitung - 2. Apr. 2007
Schokolade und Bier
Um die Pandabärin Yan Yan, die vergangene Woche im Berliner Zoo starb, trauern nicht nur die Berliner, sondern auch die Chinesen. Schließlich ist der Panda ihr Nationalsymbol. In chinesischen Medien kursieren diverse Verschwörungstheorien für das plötzliche Ableben der Bärin. So wird spekuliert, die Deutschen hätten Yan Yan vorwiegend mit Schokolade und Bier gefüttert. Dass solche Ideen aufkommen, ist kein Wunder, denn Chinesen stellen sich einen deutschen Tierpark wahrscheinlich ähnlich vor wie einen chinesischen. Im Pekinger Zoo etwa leben die meisten Tiere nicht nur in trostlosen Waschbetonpferchen, sondern sind auch Freiwild für den Schabernack der Besucher. Diese füttern sie mit Zuckerwatte, Popcorn oder Würstchen, gießen ihnen Limonade ins Maul und werfen ihnen dann noch die leere Flasche in den Rachen.

Nürnberger Nachrichten - 29. Mrz. 2007
Zoo exklusiv: Nur das ZDF darf filmen
Tierisches bringt Quote: Die Produktionsfirma «Doc.Station» dreht exklusiv für das ZDF eine 30-teilige DokuSoap über den Nürnberger Tiergarten. Solange für das ZDF gefilmt wird, müssen andere Medien draußen bleiben. Der Bayerische Rundfunk (BR) hat das zu spüren bekommen. Der wollte für seine Nachmittagssendung «Wir in Bayern» eine kleine Serie drehen. Die Beiträge sollten sich ebenfalls mit Tierpflegern und ihren Schützlingen befassen. Der Höhepunkt sollten Bilder vom Abtransport der Raubkatzen sein, die vor der Renovierung des Raubtierhauses in die Zoos von Berlin, Straubing und Aschersleben umziehen müssen. Doch der Tiergarten wies den BR ab. Was der Tiergarten als Gegenleistung dafür erhält, dass er die Bilder exklusiv zur Verfügung stellt? Laut Mägdefrau zahlt die Produktionsfirma «nur eine Aufwandsentschädigung», damit der Zoo die zusätzlichen Arbeitsstunden auffangen kann. Dreharbeiten sind aufwändig, bestimmte Szenen müssen mehrfach wiederholt werden. Nicht alle Mitarbeiter seien anfangs begeistert davon gewesen, von einem Filmteam bei der Arbeit beobachtet zu werden, räumt Mägdefrau ein. Das habe sich aber mit der Zeit geändert. Die Hamburger Produktionsfirma «Doc.Station», die wie am Fließband Tier-Dokumentationen in Seifenopern-Manier dreht und unter anderem für «Tierisch Kölsch - Geschichten aus dem Domstadt-Zoo», «Dresdner Schnauzen - Zoogeschichten aus Sachsen» und «Elefant, Tiger & Co» (Leipzig) verantwortlich ist, dreht seit Ende Januar und noch bis 12.April am Schmausenbuck. 30 Folgen à 45 Minuten sollen entstehen. Die Serie soll im Winter im ZDF ausgestrahlt werden. Das nächste Kamerateam steht übrigens schon vor der Tür: Der Privatsender Vox, der schon einmal am Schmausenbuck gedreht hat, will wiederkommen. Weil Tiere Quote machen.

Tirol Online - 1. Apr. 2007
Zoo in Ebbs öffnete seine Türen mit neuen Raritäten
Der Raritätenzoo Ebbs hat unter neuer Führung wieder geöffnet und kann auch gleich mit neuen Tieren aufwarten. Sehr viel Arbeit mussten Marion Mayr und ihr Lebensgefährte Rudi Otto unter der fachkundigen Anleitung der Familie Eberl in den Raritätenzoo Ebbs stecken, damit er am Samstag in neuem Glanz erstrahlen konnte.
Bürgermeister Josef Ritzer dankte bei der Eröffnung den früheren Zoo-Besitzern für deren Engagement, denen die Übergabe nach mehr als 15 Jahren sichtlich nicht sehr leicht fiel. Um dem Zoo auch ein längerfristiges Überleben sichern zu können, sucht Mayr nun Firmen oder auch Privatpersonen, die Tierpatenschaften übernehmen. Einige Betriebe sind bereits mit gutem Beispiel vorangegangen.

NÖN Online - Mittwoch, 4. April 2007
Safaripark: 35 Prozent könnte die EU zahlen!
Beim Thema Safaripark kommt wieder Leben in die Verhandlungen. Nach einem Treffen zwischen Park-Betreiber, Gemeinde und der NÖ Wirtschaftsagentur ecoplus vergangenen Donnerstag zeigten sich alle Gesprächsteilnehmer zufrieden. Die NÖN war zu einem Exklusiv-Interview geladen. ecoplus-Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki erklärte sofort: „Es war ein sehr konstruktives Gespräch. Mag. Wolfgang Kleemann von der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank ÖHT wird das Konzept des Safaripark-Betreibers jetzt evaluieren, also bewerten. Wenn alles den notwendigen Kriterien entspricht, steht einer Förderung des Projekts nichts im Wege. Vorher muss der Betreiber natürlich noch die Ausfinanzierung klären.“



Planung und Bau

sueddeutsche.de - 30. Mrz. 2007
München will auch einen Knut haben
Ahnenforschung in Eisbären-Kreisen: Knuts Familie stammt aus Hellabrunn. Vater Lars hat ihn verstoßen und Oma Lisa bekommt bald Besuch. Denn Lisa ist Knuts Oma - und auch sein Vater Lars ein echter Hellabrunner. Fast wäre damit auch aus Knut ein Münchner geworden, hätte Hellabrunn Lars nicht in den 90er Jahren verschenken müssen - weil der Kleine sonst von seinem Vater getötet worden wäre. Tragisch für Münchens Zoo: Seither gab es keinen Eisbärennachwuchs. Das soll sich nun ändern.
Nach drei Jahren intensiven Bemühens soll in etwa vier Wochen ein männliches Tier aus dem Zoo von Pistoia in der Toskana in München eintreffen. Ende des Jahres, so hofft Zoodirektor Henning Wiesner, wird sich dann noch ein junges Weibchen dazugesellen. Die beiden sollen dann bis zum Frühjahr 2009 für einen Münchner Knut sorgen. Dafür will Hellabrunn sogar seine Eisbärenanlage verschönern. Der gesamte Beton, "ein Relikt aus der Geschmackswelt der 70er", wie Wiesner sagt, soll Nagelfluh weichen - einem Material, aus dem auch das Isarhochufer besteht: "Wir wollen die Anlage in unsere Isarauen-Landschaft einbetten", sagt er.

Frankenpost - 1. Apr. 2007
Mit den Zootieren auf Tuchfühlung
Über den Winter hat sich im Zoologischen Garten Hof einiges verändert. Zooleiter Janusz Gutkowski berichtet von Nachwuchs in vielen Tierfamilien, über verbesserte Gehege und vom australischen Teil, der bis zum Frühsommer entstehen soll. In der ehemaligen Freiflugvoliere wohnen jetzt zwei Weißhandgibbons – kleine Menschenaffen. Das Pärchen ist vergangenes Jahr eingezogen. Eine Gruppe freilaufender Liszt- Äffchen fand im Tropenhaus ein Zuhause. Umbauten fanden auch bei den Fuchsmangusten statt: Sie bekamen einen künstlichen Termitenhügel, da sie in freier Wildbahn die Bauten der kleinen Insekten gerne als warmen Unterschlupf aufsuchen. „Die neuen Umbauten ermöglichen den Besuchern, noch dichter an die Tiere heranzukommen und sie besser beobachten zu können“, so Gutkowski. Das Storchengehege wurde erweitert und grenzt nun direkt an das „Café im Zoo“. Bis zum Frühsommer soll gleich hinter dem Zooeingang ein „australischer Teil“ entstehen. Die Planungen laufen bereits seit gut zwei Jahren und auch die Baugenehmigung hat die Stadt schon vor über einem Jahr erteilt. Jetzt ist dank vieler Spenden und der Stadt Hof die Finanzierung gesichert. Seit Anfang vergangener Woche rollen die Bagger und machen Platz für ein neues Gehege für Bennettkänguruhs. Gleich daneben ist eine begehbare Voliere für australische Sittiche geplant.

Holsteinischer Courier - Mittwoch, 4. April 2007
Neues Gehege im Tierpark besteht Elchtest
Baby machte ihrem Namen keine Ehre. Ohne Schreien und Zetern, selbstbewusst und zum Erstaunen der zahlreichen Gäste und Pfleger stapfte die neunjährige Elchkuh sofort zielstrebig in ihr neues Gehege. Kurz beschnupperte sie Wände und Stroh, gönnte sich einen gehörigen Schluck Wasser aus dem modernen Trog mit Schwimmerventil, dann stand fest: Der Neubau entspricht ihren Ansprüchen. Die 75000 Euro teure Anlage wurde gestern unter den Augen der Sponsoren im Tierpark offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Gleichzeitig stellte Direktor Dr. Peter Drüwa Anna vor. Die elf Monate alte Elchkuh ist vor wenigen Tagen im Tausch mit den gleichaltrigen Zwillingen Anuka und Lea aus dem Rostocker Zoo gekommen. "Von Baby erwarten wir in ein paar Wochen Nachwuchs, und dann aufgrund ihres Alters vielleicht noch ein oder zwei Mal", erklärte Drüwa. Danach soll Anna die Zucht weiter führen.

Kurier - 28. Mrz. 2007
Neuerungen im Tierpark Haag
Bis 2009 werden die Gehege adaptiert und sollen vor allem für Kinder neue Einblicke und Erlebnismöglichkeiten bieten. 1,7 Millionen Euro fließen in das Projekt, 40 Prozent trägt das Land. „Die NÖ Landesausstellung hat uns bewogen, einen neuen Eingangsbereich zu gestalten und in den nächsten Jahren die Gehege zu optimieren“, sagte der Verantwortliche, Gottfried Schwaiger, bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. Der Eingangsterminal mit Shop und Gastronomiebereich wird zu Ostern fertig gestellt sein. Bis Mitte 2009 werden die Gehege bzw. deren Umfeld adaptiert mit dem Ziel, Kindern das Verhalten und die Lebensweise der Tiere auf spielerische Art zu vermitteln. So werden etwa beim Pavian-Gehege Seile zum Klettern angebracht, bei den Raubtier-Gehegen sollen Schleichwege entstehen.

ORF Niederösterreich - 28. Mrz. 2007
Tierpark Haag wird neu gestaltet
Der Tierpark Haag wird neu gestaltet. Bis Mitte 2009 sollen unter anderem neue Gehege einen besseren Einblick in das Leben der mehr als 80 Tierarten des Zoos geben. Kletterseile im Paviangehege, Schleichwege in den Raubtiergehegen - die Neugestaltung soll den Tierpark tier- und besucherfreundlicher machen. Vor allem Kindern solle das Verhalten und die Lebensweise der Tiere auf spielerische Art vermittelt werden, heißt es von der Leitung des Tierparks. Der Großteil der Arbeiten dürfte bis Mitte 2009 dauern. Ein Teil soll schon bis Ostern erledigt sein, kündigt Gottfried Schwaiger an.

Freiburger Nachrichten - Donnerstag, 5. April 2007
Baubewilligung für Wildtier-Zoo
Nach mehr als einem Jahr Wartezeit hat Tierdompteur René Strickler die Bewilligung für den Bau seines Wildtierparks in Dompierre erhalten. Die Arbeiten beginnen aber erst, wenn 20 Millionen Franken an Eigenmitteln zusammen sind. Die Gemeinde Dompierre rückt etwas näher an den Dschungel. Nach 14 Monaten Wartezeit hat Tierdompteur René Strickler die Baubewilligung für seinen Zoo erhalten. Kurz nach diesem Entscheid wurde die Jungleworld SA ins Leben gerufen. Dieses Unternehmen wird den Themenpark führen. ... Der Zoo von René Strickler würde 42.000 Quadratmeter gross und in drei Zonen eingeteilt, welche drei Kontinente repräsentieren. Bären und Raubkatzen aus Amerika, Afrika und Asien würden in den Freiluftgehegen umhertollen. Den Besuchern stünden gesicherte Wege zur Verfügung. Jährlich werden 80.000 bis 150.000 Tierfans erwartet.



Aktionen

Kölnische Rundschau - 1. Apr. 2007
Tierisch viel los zu Marlars Geburtstag
Schminkstände, Schnitzeljagden und ganz viel Kuchen: Das war ein Kindergeburtstag mit allen Schikanen. Doch weil das Geburtstagskind mit 555 Kilogramm um ein Vielfaches schwerer ist, als man von einer Einjährigen gewohnt ist, gab es gleich mehrere hundert Kuchen, und es kamen etwa 20 000 Partygäste. Der kleinen Elefantenkuh Marlar schien der Trubel um ihr Geburtstagsfest im Zoo recht gleichgültig zu sein. „Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich Marlar schon besucht habe, da war es Ehrensache, zu ihrem Geburtstag zu kommen“, meinte die zehnjährige Laura Mühlichen. Und weil sie ein so großer Fan ist, hatte sie auch keine Schwierigkeiten mit dem Marlar-Quiz, bei dem man knifflige Fragen nach Marlars Herkunftsland oder ihrer Backenzahngröße beantworten musste. Dazu erklärte Zoomitarbeiter Marco Smeets: „Wie alle Elefanten wird Marlar sechs Gebisse in ihrem Leben haben. Einige Zähne werden die Größe eines Ziegelsteins haben.“ So klein und knuddelig wie jetzt wird Marlar also nicht ewig sein. „Mit acht ist sie bereits geschlechtsreif“, erklärte Smeets.

Kölnische Rundschau - 30. Mrz. 2007
Alles Gute zum Geburtstag, Marlar!
Vor einem Jahr wurde im Zoo ein Elefantenkind geboren, und in Köln brach die „Marlaria“ aus. Zahlreiche Fans besuchten die kleine Marlar täglich und verfolgten ihr Leben wie eine Seifenoper: Erst das Drama um den Tod von Marlars Mutter, dann die Adoption der jungen Elefantendame durch ihre Tanten. Das große Interesse an Marlar ist für Zoodirektor Theo Pagel Grund genug, ihren Geburtstag groß zu feiern: Am Sonntag, 1. April, werden von 9 bis 18 Uhr im Zoo Elefanten-Rallyes, Fotoaktionen und Malwettbewerbe geboten. Jedes Kind, das einen selbst gebackenen Kuchen mitbringt oder wie Marlar am 30. März Geburtstag hat, erhält freien Eintritt. Der Erlös aus allen Aktionen kommt Marlars Artgenossen in Asien zu Gute.

Kölner Stadt-Anzeiger - 2. Apr. 2007
„Mein liebes kleines Rüsselchen“
Das Angebot reichte von Tierpfleger-Sprechstunden bis zu Kurzführungen. Die meisten Besucher waren gekommen, um einen gut 550 Kilogramm schweren und 1,30 Meter hohen Dickhäuter zu sehen: Elefantenkind Marlar, für das der Zoo gestern die Geburtstagsfeier ausrichtete, obwohl es bereits zwei Tage zuvor ein Jahr alt geworden war. Gratulationen, ob in Form von gebastelten Grußkarten oder E-Mails, waren schon im Vorfeld des Familienfests eingetroffen, erzählte Zoodirektor Theo Pagel. „Auch Erwachsene haben geschrieben, einer an »Mein liebes kleines Rüsselchen«. Die Resonanz ist unglaublich.“ Gut angenommen wurde das Angebot, dass alle Kinder, die einen selbst gebackenen Kuchen mitbrachten, freien Eintritt bekamen, 500 waren es am Ende . „Ich habe ein paar probiert, die sind extrem gut“, sagte Pagel. Für 50 Cent pro Stück wurde das Gebäck zugunsten eines Elefantenschutzprojekts in Myanmar verkauft. Zum Programm des Tages gehörten außerdem Führungen, eine Elefanten-Rallye, eine Fotoaktion und die Prämierung von Bildern eines Malwettbewerbs, an dem mehr als 500 Kinder teilgenommen hatten.

newsropa - Donnerstag, 5. April 2007
Tierisches Osterspektakel im Zoo Leipzig
Der Osterhase ruft: Das tierische Osterspektakel vom 8. bis 9. April 2007 im Zoo Leipzig sorgt auch in diesem Jahr für die richtige österliche Stimmung. Von 11 bis 17 Uhr können sich die kleinen und großen Zoofans in die Welt des Osterhasen entführen lassen. Gleich am Eingangsportal werden die Gäste von einem Riesenhasen- und Küken begrüßt. Na wer da nicht in Osterlaune kommt.

Leipziger Internet-Zeitung - 3. Apr. 2007
Ein Ort im Land der Ideen 2007: Zoo Leipzig steht einen Tag lang ...
Nach erfolgreichem Saisonstartwochenende steht im Zoo Leipzig ein weiterer Höhepunkte an: Am heutigen Dienstag, 3. April, ist der Zoo Leipzig einen Tag lang „Ort im Land der Ideen“. ... Ausschlaggebend waren dabei ein zukunftsorientiertes Konzept mit neuen und unerwarteten Aspekten sowie eine originelle und ungewöhnliche Idee, die richtungweisend und dem Gemeinwohl verpflichtet ist.

MDR - 31. Mrz. 2007
Leipziger Zoo startet mit Hüttenfest in neue Saison
Im Zoologischen Garten in Leipzig ist am Sonnabend die neue Saison eröffnet worden. Die Besucher können sich nach Angaben des Zoos über eine Vielzahl an Jungtieren freuen. In der Savannenlandschaft sind ein Antilopenjungtier und ein drei Monate altes Giraffenweibchen zu sehen. Nachwuchs gibt es auch bei den Büffeln, im Aquarium sind erstmals Tomatenfrösche zu sehen. Die Saisoneröffnung wird am gesamten Wochenende mit einem afrikanischen Hüttenfest gefeiert.

Leipziger Volkszeitung - 30. Mrz. 2007
Tierisches Osterspektakel im Zoo: Eltern-Kind-Karten gewinnen!
Ein Ausflug in den Leipziger Zoo sollten Sie unbedingt fürs Osterprogramm einplanen. Am 8. und 9. April steigt dort wieder das tierische Osterspektakel - mit Programm für die ganze Familie.

Münsterländische Volkszeitung - Mittwoch, 4. April 2007
Geschichten zum Geburtstag
Es ist zwar kein "runder Geburtstag", aber 70 Jahre ist schon ein stolzes Alter. Genauso alt wird in diesem Jahr der Rheiner Naturzoo.
Grund genug für das Redaktionsteam der Schriftenreihe "Rheine Gestern-Heute-Morgen", sich in der 58. Ausgabe ausschließlich mit dem Zoo zu beschäftigen.
Gestern stellten das Team und Vertreter des Naturzoos das Heft vor. Auf 115 Seiten wird "zurück geblickt und nach vorne geschaut", wie Redaktionsleiter Franz Greiwe erläuterte. ... Das Heft ist für 6 Euro im Naturzoo, in der Information der Stadtverwaltung und im Buchhandel erhältlich. ISSN 1617- 4852

Ruhr Nachrichten - Mittwoch, 4. April 2007
"Fetzo" und "Hilde" starten in die Lüfte
Der Wildpark Schloss Cappenberg startet Samstag (7.4.) in die neue Saison. Die Eröffnung findet um 10 Uhr statt. Bis 18 Uhr ist Einlass.
Wie Falkner Joachim Müller mitteilt, finden Flugvorführungen der Raubvögel wie immer um 11 und 15 Uhr statt. Mit dabei sind der Saker-Falke "Fetzo" und Harris-Hawk "Hilde" - (Foto). Für das leibliche Wohl werden Original Thüringer Bratwürste und Eichsfelder Schmandkuchen serviert.
Die Waldschule Cappenberg lädt zur Eröffnung des Wildparks Schloss Cappenberg am Sonntag (8.4.) von 12 bis 13.30 Uhr zum Eiersuchen ein. Kinder können auf Eier-Jagd gehen. Im Gelände rund um das Wildpark-Café sind viele bunte Eier versteckt. Die Teilnahmegebühr ist kostenlos.

Schwerin-News - Mittwoch, 4. April 2007
Mit dem Osterhasen durch den Zoo
Pünktlich um 10.30 Uhr eröffnet der Zoodirektor persönlich die große Ostereiersuchaktion an der Bärenanlage.
Tatkräftige Unterstützung bekommt er von zwei Osterhasen, die tagsüber mit einem Wagen voller Ostereier durch den Zoo ziehen und für jedes Kind ein Osterei dabei haben. Auch sonst dreht sich im Zoo alles um das Osterfest. Den Zoorundgang begleiten liebevoll gestaltete Osterbräuche und Osterdekorationen.

Lübecker Nachrichten - 29. Mrz. 2007
Rostocker und Dresdner Zoo wetteifern um größten Ostereierbaum
Die Zoos in Rostock und Dresden begeben sich in einen Wettstreit um den größten Ostereierbaum der Welt. Vor drei Jahren war der Dresdner Tierpark mit einem solchen Baum in das Guinness-Buch der Rekorde gelangt: An den Ästen hingen damals 20 030 von Zoofreunden bemalte Ostereier. Nun wollen die Norddeutschen diesen Rekord brechen.

PR-Inside.com - Donnerstag, 5. April 2007
Größter Ostereierbaum der Welt
Der Dresdner Zoo verteidigt am Sonntag und Montag seinen Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde mit dem größten Ostereierbaum der Welt. Für den herausfordernden Rostocker Zoo gelte es, den Dresdner Rekord aus dem Jahr 2004 von 20 030 bunten Ostereiern an einem Baum zu überbieten, sagte der zoologische Leiter, Wolfgang Ludwig, am Donnerstag in Dresden. Zahlreiche in Zehnerketten aufgefädelte Ostereier seien bereits von Kindern und Zoobesuchern in Dresden abgegeben worden. Ziel sei es, den alten Rekord mindestens zu halten.

Direkt Bielefeld - 29. Mrz. 2007
Zoo-Schule Grünfuchs im Heimat-Tierpark
Die Zoo-Schule Grünfuchs, die von der Diplom-Biologin Antje Fischer geleitet wird, hat für Ostermontag, 9. April, drei interessante Programmangebote im Heimat-Tierpark Olderdissen zusammengestellt. Das Osterereignis ganz besonderer Art steht unter dem Motto „Osterhase spielen für die Tiere!“.Kinder wie Erwachsene haben die Gelegenheit, die Tiere mit besonderen Osterüberraschungen zu beglücken. Von 14.30 bis 17 Uhr werden drei unterschiedliche Aktionen angeboten, die jeweils etwa eine Stunde dauern.

Paderzeitung - 30. Mrz. 2007
TIERPARK SABABURG: ...gerade zu Ostern einen Ausflug wert
Egal was auch immer Petrus sich zu Ostern einfallen lässt, einem wird bestimmt nicht kalt: dem Osterhasen im Tierpark Sababurg. Denn Ostersonntag, von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr und Ostermontag, von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr verteilt er immerhin 5.000 bunte Ostereier an die Besucher. Ein Ostermarkt - am Ostersonntag und Ostermontag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr - bietet zudem durch seine 12 Aussteller ein abwechslungsreiches Angebot: leckere selbstgebrannte Mandeln, Honig und Honigprodukte, Tonfiguren, Tischdecken und Schürzen, Bastelmaterial vielerlei Art, Holzfiguren, Edelsteine, Keramikprodukte, Duftkissen, besondere Lappland-Produkte, Wurstwaren und vieles mehr. Abgerundet wird das tolle Osterangebot durch speziell kommentierte Schautierfütterungen bei den Vielfraßen (17:00 Uhr), Fischottern (11:30 Uhr und 15:30 Uhr) und Humboldtpinguinen (10:00 Uhr und 16:00 Uhr) und die Greifvogelflugschau um 13:00 Uhr und 15:00 Uhr an allen Ostertagen mit Falknerin Bianka.

HNA.de - 28. Mrz. 2007
Jäger der Lüfte
Nun fliegen sie wieder. Am Samstag, 31.3., Sonntag, 1.4., sowie am Karfreitag und den Ostertagen präsentiert Falknerin Bianka Weber jeweils um 13 und um 15 Uhr die "Jäger der Lüfte". Die Anlage am Burgberg im Tierpark Sababurg gewährt einen herrlichen Blick über den gesamten Park und ist für die Vorführungen bestens geeignet. Tagsüber sind die Tiere auf der Burgbergspitze neben dem Falknerhaus eingestellt. Wer Lust hat, kann sich mit solch einem stolzen Vogel fotografieren lassen - ein Souvenir, das an einen interessanten Tag erinnert.

HNA.de - 30. Mrz. 2007
Kirche im Tierpark
Mit einem Gottesdienst wird am morgigen Sonntag, 14 Uhr, die KirchenScheune im Tierpark Sababurg eröffnet. Eine Bläsergruppe aus der Region wird Musik machen. Pfarrer Karl Waldeck, Sprecher der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, wird die Predigt halten. Ein Eselpaar aus dem Wildpark wird an die Biblische Erzählung zum Palmsonntag erinnern, in der berichtet wird, dass Jesus auf einem Esel nach Jerusalem einzog. Wie die Evangelische Landeskirche ankündigt, soll die Kirche im Tierpark zur Dauereinrichtung werden. Nach den mobilen Angeboten Pavillon und Zelt, bekomme sie nun ein festes Gebäude.

Fränkische Nachrichten - 30. Mrz. 2007
Spannende Abenteuer für Kinder
Der Wildpark bietet vom 10. bis 13. April wieder ein Osterferienprogramm mit spannenden Abenteuern für große und kleine Kinder. Der Wildpark-Hüttentag findet am Dienstag, 10. April, statt. Rund ums Indianerleben geht es am Mittwoch, 11. April. Am Donnerstag, 12. April, ist für die Drei- bis Sechsjährigen der "Kükennachmittag" gedacht. Den Wildpark bei Abend und Nacht kann man zudem am Donnerstagabend, 12. April, erleben. Am Freitag, 13. April, sind die kleinen "Tierpfleger" dran.

Märkische Allgemeine - 27. Mrz. 2007
Streichelzoo Teltow kutschiert Besucher mit Ponywagen umher
Als Peter Lihs vom Teltower Streichelzoo zum dritten oder vierten Mal "Die letzte Kutschfahrt!" gerufen und mit voll besetztem Wagen das Tor passiert hatte, war es dann wirklich die letzte Reise an diesem Tag. So waren die neuerworbenen Ponys – der Schimmel Flöckchen und der Grauschimmel Pedro – an ihrem ersten Arbeitstag schon ganz schön gefordert. Nun hoffen die Betreiber der tierischen Einrichtung, Annemarie und Horst Lübeck, dass nach diesem guten Start die Ponys nicht das gleiche Schicksal wie ihre Vorgänger Isabell und Blacky ereilt. Die beiden Vierbeiner waren im vergangenen Winter vergiftet worden. Übrigens ist der Teltower Streichelzoo derzeit im Rahmen eines Osterfestes, das bis zum 9. April gefeiert wird, mit 20 Tieren auf dem Berliner Alexanderplatz vertreten.

Freie Presse - 27. Mrz. 2007
Kinder basteln für neue Eulerei im Heimattierpark
Die Mädchen und Jungen der drei Kindertagesstätten der Gemeinde Reinsdorf besuchen in dieser Woche den Tierpark in Hirschfeld. Sie kommen nicht mit leeren Händen in die beliebte Naherholungsanlage. So bringen sie zum Beispiel zahlreiche Bastel- und Malarbeiten zum Thema „Eulen“ mit. Auch eine Spende werden sie dort abgeben. Die Steppkes, auch die aus der Kita „Zwergenhaus“ in Vielau, freuen sich schon darauf, wenn im Sommer in Hirschfeld die neue Eulenanlage eingeweiht wird. Ihre Exponate sind ein Vorgeschmack auf die neue Eulerei.

Thüringische Landeszeitung - Donnerstag, 5. April 2007
Wölfe dürfen ihr Revier ausdehnen
Den Osterhasen lässt der Tierpark am Sonntag und Montag ab 9 Uhr den ganzen Tag durch die Anlage hoppeln. Er verteilt Ostereier-Beutel an die Kleinen. Die Methode hat sich seit zwei Jahren bewährt, da alle Kinder auf eine Osterüberraschung hoffen können. Auch Kutschfahrten werden wieder angeboten. Die Versorgung wird ambulant geregelt, doch kündigt Tierparkleiter Roland Walther an: "Die Gaststätte wird im Lauf des Jahres zur Verfügung stehen, zwar nicht in gewohnter Form, aber es wird ein Speisenangebot geben und obendrein auch mal Ausstellungen und Veranstaltungen." ... Derzeit locken vor allem die Jungtiere. Die Otterfamilie hat eine quirlige Dreierbande bekommen und auch die Erdmännchen kommen mit ihren zwei Jungen gern in die Sonne. Junge Lamas, Esel, Ziegen, Schafe und ein Zebu sind ebenso zu sehen. Geschlüpft sind auch die Uhus, bei den Bart- und Habichtskäuzen wird noch gebrütet. ... Ganz große Pläne gibt es für das Wolfsrevier. Die bestehende Anlage soll auf rund 5000 Quadratmeter vergrößert werden. ... Derzeit gibt es fünf Wölfe in der Gothaer Anlage.

Hamburger Abendblatt - Donnerstag, 05. April 2007
Tipp für Familien: Eier suchen im Wildpark Eekholt
Das Team vom Wildpark Eekholt lädt Familien für Sonntag, 8. April, zu einer Osterrallye ein. In der Zeit von 10 bis 16 Uhr können sich die Besucher, vor allem Kinder, dort auf die Suche nach bunten Eiern machen und dabei lustige und spannende Aufgaben erledigen. Ein Besuch der flauschigen Osterküken steht ebenfalls auf dem Programm - Streicheln ist ausdrücklich erlaubt. Mehr Information gibt's unter www.wildpark-eekholt.de im Internet.

Tageblatt-online - Mittwoch, 04. April 2007
So bunt wie die Eier im Nest
Das nächste tolle Fest steht vor der Tür: Die Osterfeiertage. Und im Vogelpark Walsrode können Groß und Klein in dieser Zeit spannende Aktionen erleben.
Am Ostersonntag und Ostermontag steht das neue Baumhausdorf im Mittelpunkt. In einem der Häuser wird ein riesiges Osternest aus Heu untergebracht, in dem alle Kinder bis 12 Jahre nach farbigen Eiern suchen können. Der Clou: Jede Eierfarbe bedeutet einen schönen Gewinn – vom kleinen Kuscheltier bis hin zum Schlüsselband.



Nachwuchs

Kölner Stadt-Anzeiger - 30. Mrz. 2007
Geburtstagskind wiegt 555 Kilo
Wer ist schon Knut? Der kollektive Bären-Koller kann Kölner kaum berühren: Ihr Lieblingstier hat kein Fell und mindestens genauso süße Knopfaugen. Marlar, das erste Elefantenbaby in der Stadtgeschichte, wird heute ein Jahr alt. Das wird Sonntag mit einem Fest im Zoo gefeiert. Trotz Marlar-Mania: Es gibt noch andere Neugeborene im Zoo. Nangila heißt der jüngste Spross bei den Netzgiraffen, ebenfalls im März zur Welt gekommen sind fünf Impala-Antilopen-Babys. Glückwünsche nehmen sicher auch Bartaffen, Erdmännchen und Reisfinken gerne entgegen. Sie allein brachten es in diesem Jahr zusammen immerhin bereits auf 20 Jungtiere! Ein Bär wurde übrigens nicht nur in Berlin, sondern auch bei uns geboren. Malaienbären werden auch Sonnenbären genannt, und beim Nachwuchs handelt es sich um eine Neu-Kölnerin. Sie kam im Dezember zur Welt, ist schwarz und lebt noch versteckt mit ihrer Mutter geschützt vor der Öffentlichkeit. Bald soll das noch namenlose Mädchen raus dürfen.

Juraforum.de - 2. Apr. 2007
Budapester Nashornbaby wächst und gedeiht
Das erste Nashornbaby, das durch künstliche Befruchtung entstand, hat erfreulich an Gewicht zugenommen. 92 Kilo bringt es auf die Waage. Über einen Bildschirm im Nashornhaus können Neugierige das acht Wochen alte Nashornkalb beobachten. Das durch künstliche Befruchtung gezeugte Weibchen kam am 23. Januar im Budapester Zoo zur Welt; Geburtsgewicht: 58 Kilo. Für die Gewichtszunahme hat eine besondere Mixtur aus Kuhmilch, Wasser, Vitamintabletten und konzentrierten Milchproteinen gesorgt. Fünf Mal täglich füttern die Tierpfleger des Budapester Zoos das Nashornbaby mit der Flasche. "Die Nashornmutter Lulu war leider noch zu unerfahren, um das Baby anzunehmen", sagt der Zootierarzt Viktor Molnár, der zusammen mit Endre Sós dem Tier auf die Welt half. Lulu habe ihren Nachwuchs anfangs freundlich aufgenommen, säugen wollte sie ihr Baby aber nicht. Das Füttern mit der Flasche klappte hingegen auf Anhieb. Gleich beim zweiten Versuch nuckelte das Nashornkalb, von der Mutter getrennt, an der Flasche. Die Forscher hoffen, die künstliche Besamung nun auch bei Nördlichen Breitmaulnashörnern (Ceratotherium simum cottoni) einsetzen zu können, einer der seltensten Tierarten auf unserer Erde. Von dieser Breitmaulnashorn- Unterart gibt es noch 4 Exemplare in freier Wildbahn und lediglich 5 zuchtfähige Tiere in Menschenhand. Der Einsatz der künstlichen Besamung könnte helfen, das Überleben dieser hoch bedrohten Tiere in menschlicher Obhut zu sichern.

Wormser Zeitung - 30. Mrz. 2007
Eines hat Wolle, das andere Streifen
Im Zoo Heidelberg sind in den vergangenen Wochen zwei Fohlen zur Welt gekommen. Bei den Damara-Zebras hat der neue Zuchthengst seinen ersten Sohn gezeugt. Die Poitou-Esel, eine seltene Rasse riesiger Esel aus dem französischen Poitou, haben ein kleines Wollknäuel in die Welt gesetzt. Die Tierpfleger des Afrikahauses im Zoo Heidelberg haben schon lange Wetten abgeschlossen, wann das gestreifte Fohlen zur Welt kommen würde. Die Mutter Anetta hatte sich lange Zeit gelassen, aber am 8. Februar war es dann endlich soweit und Jengo wurde geboren. Sein Name kommt aus Afrika und bedeutet "stark".

Bocholter-Borkener Volksblatt - 30. Mrz. 2007
Orang-Utan-Nachwuchs im Duisburger Zoo
Hier sehen Sie Ihren nächsten Verwandten ins Gesicht: Waldmenschen. Denn das bedeutet Orang-Utan, aus dem Malaischen übersetzt. Unsere Kleine hier ist noch ein Waldmenschlein, gerade mal drei Monate alt. Mit Mutter Anette, Vater Siam und der älteren Schwester Jambi lebt sie im Zoo Duisburg.

Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung - 29. Mrz. 2007
Drei tierisch süße Patenkinder mit Krallen an den kleinen Pfoten Iserlohner Firma sorgt für Löwenbabys im Dortmunder Zoo
Ganz mutig streichelte Thomas Beckmann gestern sein Patenkind. Der kleine Aslan schaute neugierig in die Runde und fuhr erst mal seine Krallen aus. Aslan ist ein zwei Monate altes Löwenbaby im Dortmunder Zoo. Für ihn und seine beiden Schwestern Ana und Ayla hat die Firma Aslan Arzneimittel aus Iserlohn die Patenschaft übernommen. Die kleinen Raubkatzen wurden am 13. Januar im Zoo geboren - das erste Mal seit 17 Jahren, dass es dort Löwennachwuchs gab.

Naumburger Tageblatt - 2. Apr. 2007
Erdmännchennachwuchs im Magdeburger Zoo erstmals im Freien zu sehen
Der Magdeburger Zoo präsentiert seit Montag seinen Erdmännchennachwuchs im Freien. Die sechs Wochen alten Tiere wurden auf die Namen «Pietsch» und «Elmo» getauft, teilte der Zoo mit. Erdmännchenmutter «Nehle» hatte das niedliche Duo verstoßen. Tierpfleger päppelten die quirligen Erdmännchen mit der Flasche auf.

Hamburger Abendblatt - Donnerstag, 5. April 2007
Hagenbeck: Babyglück im Doppelpack
Es ist wieder einmal die Zeit, in der die Stimmlage in Hagenbecks Tierpark um eine Oktave in die Höhe klettert. "Guck mal die Kleinen da, sind die niiieeedlich", klingt gerade an vielen Orten im Park. Es ist aber auch schwierig, bei der geballten Tierbabypower sachlich zu bleiben und etwas von "Reproduktionszeit" zu murmeln. Bei den Kattas gibt es Babyglück im Doppelpack. Das machen die Halbaffen aus Madagaskar immer so. Am 10. und 18. März brachten die Weibchen Dicke und Koboldi jeweils Zwillinge zur Welt. ... Die Herde der Vietnam-Sikahirsche ist gleich um sieben Köpfe gewachsen. ... Weitere Jungtiere gibt es bei den Zwergzebus, Meerschweinchen, Pelikanen und Zwergziegen zu bewundern. Die wohl prominenteste Schwangere des Tierparks macht es weiter spannend. Elefantenkuh Lai-Sinh (17) machte ihren Pflegern mit einem speziellen, gesunkenen Blutwert bereits Hoffnung auf eine Geburt in den nächsten Tagen. Gestern stieg der Wert dann jedoch wieder an. Bei einer durchschnittlichen Spanne von 600 bis 692 Tagen Schwangerschaft bei Elefanten liegt Lai-Sinh mit 651 Tagen gut im Rennen. Jetzt heißt es Daumen drücken: Ihre letzte, erste Geburt im Juli 2003 war nämlich leider eine Totgeburt.

NDR Online - 30. Mrz. 2007
Live unterwegs
Kommt Frühling, kommt Nachwuchs: Im Wildtierpark Eekholt im schleswig-holsteinischen Großenaspe brüten die Störche noch fleißig, die Otter haben sich bereits vermehrt.

TLZ - 27. Mrz. 2007
Im Tierpark ist alles hellwach
Der Frühling scheint nun doch mit aller Macht zu kommen: Mit den Präriehunden haben die letzten der Winterschläfer im Gothaer Tierpark die Augen aufgemacht. Zwar trieben sie sich gestern lieber in ihren Erdlöchern herum, doch Tierparkleiter Roland Walther hat sie schon entdeckt. Eine ganze Reihe von Jungtieren hat auch schon das Licht erblickt. Ein kleines Lama war das erste in diesem Jahr. Auch bei Familie Erdmännchen, die zu den Schleichkatzen gehören, aber sehr flott unterwegs sind, gab es doppelt Nachwuchs - vor zwei Monaten schon. Ein kleiner Welpe tappst bei Familie Dingo herum und die verschiedenen Ziegenrassen spazieren auch mit reichlich Nachwuchs übers Pflaster. Veranstaltungen soll es rund ums Osterfest im Tierpark geben.

Märkische Allgemeine - 28. Mrz. 2007
Vorösterlicher Nachwuchs tummelt sich im Perleberger Tierpark
Ein schüchternes Meckern ist nur selten zu hören, die zwölf Neuankömmlinge im Zwergziegen-Gehege des Perleberger Tierparks fühlen sich lämmerwohl. Ebenso wie die Elterntiere sind die schwarz- oder braunweißen Lämmer sehr zahm, und sie kommen völlig ohne jede Angst an die niedrige Gehegebegrenzung. Weitere "Babys" gibt es bei den Kamerunschafen und Mufflons zu bestaunen. Das Burenziegen-Paar ist stolz auf ein Lamm – mit Hängeohren wie die Eltern. Bei den Wildschweinen können große und kleine Besucher beobachten, wie vier Frischlinge quiekend ihre kleine Welt erkunden.

Frankenpost - 3. Apr. 2007
Der Knut von Helmbrechts
Was derzeit im Berliner Zoo das Eisbärenkind Knut, ist in der Helmbrechtser Ökostation Lämmchen Wuschel. Vor drei Wochen geboren, war es zu tollpatschig, um von seiner Mutter zu trinken. Also musste ein Fläschchen her, um die ohnehin schwache Wuschel am Leben zu erhalten. Zwischenzeitlich hat Wuschel das Trinken von seiner Mutter gelernt, aber ein Fläschchen von Menschenhand gibt‘s immer noch jeden Tag, weil das Kleine noch mächtig Nachholbedarf hat gegenüber den anderen acht Lämmern, die derzeit zusammen mit insgesamt neun Mutterschafen und einem Bock auf der Weide der Ökostation nahe der Brauereiteiche grasen.

Echo-online - 27. Mrz. 2007
Besitzer freut sich tierisch
Das Rätsel um den dicken Bauch der Eseldame „Arielle“ im Anglerpark Gräfenhausen ist gelöst: Am Freitag brachte das Tier ein Fohlen zur Welt. Der kleine Esel-Junge springt bereits auf dem Gehege umher, wenn auch noch etwas ungelenk. Nun sollen Gäste des Anglerparks einen Namen für den fidelen Knirps finden.

Kleine Zeitung - Mittwoch, 4. April 2007
Bisonbaby-Boom im oststeirischen
Nachwuchs am laufenden Band gibt es zur Zeit bei den Bisons in der Tierwelt Herberstein. Am Mittwoch kamen zwei rund 30 Kilogramm schwere Büffel-Babys zur Welt, in den nächsten Tagen werden in der Bison-Herde weitere sechs Geburten erwartet, hieß es aus dem oststeirischen Zoo. Der evolutionsbiologische Hintergrund des Babybooms: Kommen viele Jungtiere innerhalb kurzer Zeit gleichzeitig auf die Welt, ist - in freier Wildbahn - ihre Überlebenschance größer. "Es ist für unsere Besucher ein besonderes Erlebnis, wenn sie die neugeborenen Tierbabys oder vielleicht sogar eine Geburt hautnah erleben", berichtet Tierwelt-Geschäftsführerin Doris Wolkner-Steinberger über die Publikumsattraktion im Frühjahr. Nachwuchs habe sich darüber hinaus bereits bei Tapir, Elenantilope, Meerkatze, Stachelschwein und Trauerschwan eingestellt.

SACHSEN-FERNSEHEN.de - 3. Apr. 2007
Nachwuchs im Chemnitzer Tierpark
Wie jedes Jahr haben die Bennettkängurus als eine der ersten Tierarten im Tierpark Chemnitz Nachwuchs bekommen. Die Jungtiere wurden allerdings schon Ende letzten Jahres als nackte und blinde Winzlinge geboren, verschwanden dann im Beutel der Mutter, wo sie einige Monate verbrachten und sich zu munteren Jungtieren entwickelten. Nun verlassen sie den schützenden Beutel schon regelmäßig und sind selbstständig im Gehege unterwegs.

Kanal8 - Mittwoch, 4. April 2007
Nachwuchs bei den Kängurus
Im Tierpark Chemnitz ist der erste Nachwuchs des Jahres geboren worden. Als eine der ersten Tierarten haben bei den Bennettkängurus Jungtiere das Licht der Welt erblickt. Sie wurden bereits Ende vergangenen Jahres als nackte und blinde Winzlinge geboren und blieben vorerst im schützenden Beutel der Mutter. Inzwischen sind sie allerdings gewachsen, verlassen den Beutel regelmäßig und sind im Gehege unterwegs. Bei einem Osterspaziergang lassen sich die Tiere am besten beobachten. Der Tierpark hat im April täglich von 9 bis 19 Uhr und hält am Ostersamstag ab zehn Uhr einige Überraschungen bereit.

Lübecker Nachrichten - Mittwoch, 4. April 2007
Vogelpark Niendorf: Kleiner Kauz auf Kuschel-Kurs
"Oh, ist der süß! Darf ich den mal streicheln?" Lucy (11) aus Detmold würde den kleinen Kauz am liebsten richtig knuddeln und mit nach Hause nehmen. Auch ihr Brüderchen Ole (5) ist ganz angetan von dem weißlichen Vogel, der gestern, am neunten Tag nach dem Schlüpfen, erstmals die Augen öffnete. Aber irgendwie hat Ole mächtig Respekt vor den Krallen des Jungvogels. Vorsichtiges Streicheln des kleinen, noch teilweise nackten und in der frischen Luft zitternden Bündels ist erlaubt. Doch füttern darf den Woodford-Kauz nur Ziehpapa Klaus Langfeld.

PR-Inside.com - Donnerstag, 5. April 2007
Nachwuchs bei den Weißkopfseeadlern im Zoo Magdeburg erwartet
Ein Weißkopfseeadler-Pärchen im Magdeburger Zoo erwartet Nachwuchs. Im Horst von Adlermännchen «Bill» und seiner Partnerin «Lucky» werden im Moment drei Eier bebrütet, wie eine Sprecherin des Tierparks am Donnerstag mitteilte. Mit etwas Glück könnten die Küken schon zu Ostern schlüpfen. Besucher des Zoos haben die Gelegenheit, das Brutgeschehen live auf einem Monitor beobachten. Der Weißkopfseeadler gehört zu den größten Greifvögeln der Welt und ist in Nordamerika beheimatet. Seine Flügelspannweite kann bis zu zweieinhalb Metern reichen. Die Aufzucht von Weißkopfseeadlern gelingt den Angaben zufolge in Zoos sehr selten. Weltweit würden nur rund 200 Weißkopfseeadler in Tierparks gehalten.

PR-Inside.com - Donnerstag, 5. April 2007
Dortmunder Flachlandtapir erreicht mit 28 Jahren «Methusalem-Alter»
Einer der vermutlich ältesten Flachlandtapire der Welt ist am Donnerstag im Zoo Dortmund 28 Jahre alt geworden. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, erreicht die Tapirdame «Clara» damit ein «Methusalem-Alter», da die Tiere in freier Wildbahn nicht so alt werden. Der Flachlandtapir ist im Zoo Dortmund geboren worden und lebt derzeit - abgetrennt von seinen Artgenossen - in einem Teil der alten Nashornanlage. Der Zoo Dortmund ist eigenen Angaben zufolge seit Jahren erfolgreich bei der Aufzucht dieser Säugetiere. Für das kommende Jahr wird Nachwuchs bei den Tapiren erwartet. «Clara» selbst ist dafür aber angesichts ihres Alters nicht mehr zuständig. Dafür ist sie mittlerweile eine der Protagonisten einer Bilderbuchgeschichte, die der Zoo in diesem Frühjahr herausgegeben hat.

ka-news.de - Donnerstag, 5. April 2007
Drei Katta-Äffchen im März geboren
Als Waldgeister werden sie in ihrer Heimat Madagaskar bezeichnet, weil ihre lauten, Furcht erregenden Schreie zwar hörbar, die Tiere selbst aber in der dichten Vegetation nicht sichtbar sind - von den Kattas ist die Rede, die zu den Halbaffen zählen und ihr natürliches Verbreitungsgebiet auf der Insel Madagaskar haben. Auffallend ist das für Lemuren typische Fuchsgesicht, aber auch ihr schwarz-weiß geringelter Schwanz. In Karlsruhe gibt es nun Nachwuchs bei den Schreihälsen. Im Zoo sind im März in der großen Gruppe im Affenhaus drei Jungtiere geboren worden, ein Einzeltier und Zwillinge. ... Ihr Vater ist der zwölfjährige "Muddy", der 1997 vom Zoo Saarbrücken nach Karlsruhe kam und einschließlich des diesjährigen Nachwuchses schon 25 Mal Vater wurde.

Freie Presse - Donnerstag, 5. April 2007
Küken und Lämmer machen Knuddel-Knut Konkurrenz
Im Freiberger Tierpark sind pünktlich vor Ostern Küken geschlüpft. Sheila, Thyraliv und Lukas (v. l.) aus der Klasse 3 der Silbermannschule hatten mit ihren Mitschülern die Gelegenheit, die frisch geschlüpften Federknäuel zu betrachten und anzufassen. Peter Heinrich, Leiter vom Freiberger Tierpark (r.), kann sich auch über Lämmer bei den Skuddenschafen freuen. Drei Zwillingspärchen tummeln sich im Gehege.



Knut

Berliner Morgenpost - 28. Mrz. 2007
Eisbär Knut könnte eine Familie gründen
Wann und wohin auch immer Knut den Berliner Zoo verlassen wird, für ein Jahr mindestens ist der kleine Eisbär den Berlinern noch sicher. Ausgewachsen ist er nämlich noch lange nicht. "Das wird erst in zwei oder gar drei Jahren der Fall sein", sagt Heiner Klös, Bärenkoordinator im Berliner Zoo und mit Pfleger Thomas Dörflein zusammen "Erziehungsberechtigter" von Knut. Dann dürfte sich auch der Koordinator des europäischen Eisbären-Zuchtbuches (ESB) melden, in dem alle Zoobewohner der Art Ursus maritimus verzeichnet sind. Der hat von allen 330 Eisbären, die weltweit in den Zoos leben, die Verwandtschaftsverhältnisse, die Größe, das Verhalten, das Alter und andere Merkmale präsent. Hans van Weerd vom Amsterdamer Zoo ist Eisbären-Koordinator. Da Knut inzwischen zum Wirtschaftsfaktor avancierte, ist fraglich, ob die Berliner ihn ohne Ablöse einfach ausfliegen lassen.

Netzeitung - 28. Mrz. 2007
Aus Knut kann doch noch ein Eisbär werden
Das Eisbärjunge im Berliner Zoo entwickelt sich prächtig. Dass man sich um seine Zukunft nicht unbedingt sorgen muss, zeigt der Fall eines in Zürich aufgepäppelten Waisenaffen. Bedenken von Tierschützern, Knut könne durch den engen Kontakt zu Menschen Schaden nehmen, werden durch das Beispiel eines im Zürcher Zoo aufgezogenen Waisenaffen widerlegt.

Berliner Kurier – 29. Mrz. 2007
Knut macht's jetzt zweimal täglich
Wir lächeln, wenn wir ihn sehen: Bärenbaby Knut. So klein! So knuffig! Doch es gibt Menschen, die haben noch mehr gute Gründe, sich über Knut zu freuen. Tierpfleger Thomas Dörflein: Er ist der meistbeneidete Mensch vermutlich in ganz Deutschland. Die Zoo-Chefs Bernhard Blaszkiewitz und Gerald Uhlich: Weil Knut voraussichtlich doppelt so viele Besucher in den Zoo lockt wie im März 2006. Berlins Tourismus-Chef Hanns Peter Nerger: "Knut ist Berlins süßester und charmantester Botschafter und Imageträger." Tourismus-Experten rechnen damit, dass zu Ostern viele Besucher auch wegen Knut nach Berlin kommen.

MVregio - 30. Mrz. 2007
Knut hat einen neuen Patenonkel
Nun ist es amtlich: Schon seit zwei Wochen laufen Verhandlungen zwischen dem regierenden Oberbürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD), und dem Landwirtschafts- und Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus (SPD). Es geht um Knut! Was ursprünglich nur als PR-Maßnahme der kürzlich in Berlin abgehaltenen Klimaschutz¬konferenz der europäischen Umweltminister in Berlin gedacht war - ein gemeinsamer Fototermin der Umweltminister mit dem Berliner Eisbärenbaby Knut - ist für die Beteiligten, vor allem aber für Knut zur ernsten Angelegenheit geworden. Die zunehmend massiven Forderungen von Tierschützern, Knut entweder artgerecht großzuziehen oder ihn einzuschläfern, führte die beiden SPD-Politiker Wowereit und Backhaus am Rande dieser Konferenz zusammen und man vereinbarte einen für Knut lebensrettenden Plan: Knut kommt in den Rostocker Zoo! "Nur dort ist seine artgerechte Aufzucht unter der Obhut sehr viel jüngerer Eisbären gesichert", so Minister Backhaus "und außerdem ist der Rostocker Zoo für seine Kompetenz für artgerechte Haltung von Eisbären international bekannt". Knut soll nun möglichst bald dorthin verbracht werden. "Der kleine wird es in unserem Land unter seinen Artgenossen sehr gut haben", sagt Minister Backhaus. Er selbst wird die Patenschaft für Knut übernehmen, verbunden mit einem Patengeschenk für eine garantiert lebenslange artgerechte Fütterung. Gegenwärtig laufen die Vorbereitungen im Rostocker Zoo auf Hochtouren und eine geeignete Pflegemutter, eine 4 ½-jährige Eisbärin, wird mit Bobtail-Welpen auf die Mutterrolle vorbereitet.

taz Berlin - 30. Mrz. 2007
Jetzt kommt der Bär
Eisbärbaby Knut bleibt Publikumsliebling Nummer eins im Zoo. An Ostern erwartet die Zoo-Direktion eine noch größere Besucherwelle als bisher. "Das Wichtigste von allem ist aber die Gesundheit von Knut", so Zoologe Heiner Klös. Bis gestern hatten fast 100.000 Menschen das am 5. Dezember geborene Jungtier besichtigt. Klös sagte, die "Ausgehzeiten" des Tieres richteten sich ganz "danach, was ihm zuzumuten ist". Ab heute ist Knut zweimal täglich zu sehen. Knut wird dann auch wieder auf der größeren Anlage der Braunbären zu sehen sein. Der Zoo hat inzwischen den Bitten vieler Besucher entsprochen und einen Extrabereich für Kinder und Rollstuhlfahrer eingerichtet. Zahlreiche Besucher hatten sich in den vergangenen Tagen immer wieder undiszipliniert verhalten und sich für einen besseren Blick auf den Eisbären in abgesperrte Sicherheitsbereiche begeben. Über verlängerte Ausflugszeiten von Knut an den Osterfeiertagen werde kurzfristig nachgedacht und entschieden, kündigte Klös an.

hr online - 30. Mrz. 2007
Eisbärkind "Knut" hält in Berlin Hof
Knut-Song, Knut-Blogg, Knut-Plüschtier. Scharenweise ziehen die Menschen zum Berliner Zoo und lassen sich von einem kleinen Eisbären entzücken. Er ist der beliebteste Berliner Bär aller Zeiten. Kein Thema hat die Medien in den letzten Wochen so dauerhaft beschäftigt. Als ob wir keine anderen Sorgen hätten. Knut gab sogar eine eigene Pressekonferenz und hat im Bundesumweltminister einen berühmten Paten. Fernsehsender aus aller Welt waren im Berliner Zoo präsent. Sind Tiere die besseren Menschen? Was weckt in uns das Kindchenschema? Brauchen wir die Tiere mehr als sie uns? Benutzen wir Katze, Hund oder Eisbär als Freund und Therapeut? Sind die Tiere in Zoo und Wohnung Gefangene zum Wohle der Menschen?

Berliner Morgenpost - 30. Mrz .2007
Der Medien-Star: Alle wollen Knut
Alle lieben Knut. Rezinah aus Brasilien, Remi aus Holland, Maria aus London, Heike aus NRW und Karin aus der Schweiz. Knutis eigener Blog, den sein persönlicher Ghostwriter, ein RBB-Redakteur textet, musste inzwischen internationalisiert werden. In der entsprechenden Rubrik geht es mittlerweile dreisprachig - deutsch, englisch, spanisch - um das derzeit wichtigste Tierthema der Stadt, des Landes, ach was: der Welt. Um Knut. Knut-Fotostrecken, Knut-Videos und Knut-Songs. Früher war alles anders, weiß die Schweizer Homepage "espace": Auch dem Baseler Zoo war es gelungen, einen Eisbären mit der Hand aufzuziehen: "Luzi. Der Basler Knut". Das war allerdings 1963. Damals gab es noch nicht einmal Farbfernsehen, geschweige denn Fotohandys oder das Internet. Kein Wunder also, das Luzis Berühmtheitsgrad sich damals wohl eher auf Basel beschränkte. Deutsche Knut-Fans dürfen sich indes auf neue Bärenabenteuer im Fernsehen freuen. Eine siebenteilige Reihe des RBB wird ab 2. April im Vorabendprogramm der ARD gezeigt. "Hallo Knut" heißen die Zweieinhalb-Minüter, die nun deutschlandweit Knuts Entwicklung vom meerschweinchenkleinen Blindfisch zum tapsigen Mini-Bären dokumentiert.

Südtirol Online - 30. Mrz. 2007
Knut lockte bereits knapp 100.000 Besucher an
Das Berliner Eisbärbaby Knut bleibt Publikumsliebling Nummer eins im Zoologischen Garten. Zu den Osterfeiertagen erwartet die Zoo-Direktion eine noch größere Welle von Besuchern als bisher. „Das Wichtigste von allem ist aber ohne Wenn und Aber die Gesundheit von Knut“, sagte Zoologe Heiner Klös am Freitag.

Netzeitung - 30. Mrz. 2007
Ein Bodyguard für Knut
Rund 10.000 Besucher drängen sich angeblich täglich im Berliner Zoo, um Eisbärbaby Knut zu sehen. Deshalb passt nun jemand auf ihn auf. Der Mann sieht aus, als würde er sonst an Clubeingängen entscheiden, wer rein darf und wer nicht. Nun jedenfalls passt der füllige Mann mit geschorenem Kopf, Rockerbart und Sonnenbrille auf den derzeit größten Star Berlins auf: Am Gehege von Eisbärbaby Knut hält er die Schaulustigen in Schach. Eine neunjährige Schülerin singt à la «Schnappi» den Knut-Song «Knut der kleine Eisbär». Die Berliner Volksbank wird laut «Bild» demnächst eine Bankcard mit einem Knutbild anbieten. DVDs, Schlüsselanhänger und anderes Merchandising sind nur noch eine Frage der Zeit, schließlich hat sich der Zoo die Marke Knut schützen lassen. Einen Knut-Plüschbären gibt es bereits - und das in verschiedenen Ausführungen. Den Knut-Klingelton, das Knut-Handyvideo unnd Knut-Logo gibt es genauso wie Poster und Anstecker. Und schließlich gibt es Knut auch bald zum Draufbeissen: als Gummibärchen. Bleibt abzuwarten, was passiert, wenn Knut nicht mehr «cute», sondern ausgewachsen und gefährlich ist wie jedes Raubtier.

espace.ch - 29. Mrz. 2007
«Luzi»: Der Basler «Knut»
Es hiess «Luzi» statt «Knut», stand auch im Rampenlicht, wenn auch bescheidener, weil damals die Erderwärmung mit den gravierenden Folgen für die weissen Bären noch kein Thema war. Nur eines war gleich wie heute: Nicht bloss Eisbären, sondern Polartiere generell galten und gelten als schwierigere Zoopfleglinge als solche aus tropischen Regionen; das hängt damit zusammen, dass die Akklimatisation von kalt zu warm an sich problematischer ist als umgekehrt. Minutiös haben die Steinemanns Tagebuch über diese anstrengende und schlafraubende Aufzucht geführt, denn der weisse Winzling brauchte tagsüber alle zwei und nachts alle drei Stunden die Flasche.

Die Welt - 1. Apr. 2007
In Reisebussen zu Knut: Der Zoo rüstet sich für den Oster-Ansturm
Generalprobe bestanden. Am letzten Wochenende vor Ostern hat das Zoo-Management gezeigt, dass es für den Besucheransturm über die Feiertage gerüstet ist. Dann werden noch mehr Besucher erwartet als sonst. So wurde Knut in ein größeres Gehege verlegt, davor ein Zuschauerplatz für Kinder und Behinderte abgegrenzt und zusätzliches Sicherheitspersonal beschäftigt. „Wer von den Mitarbeitern kann, kommt zur Arbeit. Das gilt auch an Ostern“, erklärt Vorstandsmitglied Gerald Uhlich. Außerdem würden bis zu 15 weitere Arbeitskräfte angeheuert. „Wir wollen den Zugang zu Knut regulieren, bei zu starkem Gedränge auch absperren“, sagt Uhlich.
Das könnte nötig werden. Denn bei dem riesigen Interesse am kleinen Eisbären rechnet Berlins Tourismuschef über die Feiertage mit „viel mehr Tagestouristen“. Mehrere Busreise-Veranstalter hätten solche Ausflüge bereits ins Programm aufgenommen. Bisher seien Berlins 40000 Hotelzimmer über Ostern zu rund 70 Prozent ausgebucht.

Schwäbische Zeitung - 3. Apr. 2007
Berliner Zoo-Aktie steigt wegen Knut auf 3800 Euro
Eisbärbaby Knut verbreitet auch in der Wirtschaft gute Stimmung: Die an der Börse gehandelte Aktie des Berliner Zoos hat den Jahreshöchststand von 3800 Euro erreicht. Das Papier ist an der Börse Berlin-Bremen eher ein Liebhaberobjekt. Langfristig war die Aktie der Zoologischer Garten Berlin AG keine gute Investition. Von Mitte 1999 bis Ende 2001 ging es nur abwärts, dann verharrte sie bei etwa 2000 Euro. Das Unternehmen macht seit Jahren Verluste. Dafür erhält jeder Aktionär kostenlosen Eintritt in den Zoo.

Berliner Zeitung - 2. Apr. 2007
Der Zoo verschmäht das Geld der Knut-Fans
Tausende stehen Schlange, um den Eisbären zu sehen. Sie wollen auch T-Shirts, Plüschtiere - aber es gibt kaum Souvenirs. Schon vor Beginn der ersten Knut-Show am ersten Tag der Osterferien ist die Lage am Souvenirstand schwierig. Die entscheidenden Größen fehlen. Es geht um die Knut-T-Shirts, die erst vor ein paar Tagen geliefert wurden. Sie gibt es nur in einer Farbe - hellblau. Auf denen für Kinder ist ein Knut-Foto gedruckt, auf denen für Erwachsene steht "Mir geht's Knut". Kinder-Shirts kosten zehn, die für Erwachsene zwölf Euro. Aber die T-Shirts in Schulkindergrößen sind seit Sonnabend weg, sagt Petra Voltz. Die neu gelieferten Plüsch-Knuts waren Sonntagnachmittag ausverkauft. Immerhin gibt es noch eine Kiste mit Knut-Postern für fünf Euro. Vor allem Touristen haben keine Zeit, auf Nachschub am offiziellen Knut-Stand zu warten. Dort gibt es nach der ersten Knut-Show in den Ferien nur noch Postkarten, 70 Cent pro Stück, und ein paar Kleinkinder-T-Shirts. Heute will die Firma Steiff im Zoo-Restaurant eine Knut-Kollektion präsentieren.

tagesschau.de - 2. Apr. 2007
Ein spätes Opfer der Treuhand
Knut geht es trotz oder auch gerade wegen des Medienspektakels sehr gut. Dass er ein Waisenkind ist, scheint ihm offenbar gleichgültig zu sein. Und das Beste: Knut hat inzwischen sogar schon einen Job. Er ist Botschafter für den Klimaschutz. Warum sich seine Mutter Tosca wie eine echte Rabenmutter verhalten hat, glaubt Ursula Böttcher zu wissen. Die Dompteurin betreute zu DDR-Zeiten zusammen mit Manfred Horx die Eisbärengruppe für den Staatszirkus. Zu dieser Gruppe zählten unter anderem auch Tosca und ihr Bruder Kenny. Als die Gruppe 1999 von der Treuhand abgewickelt wurde, wurde Tosca unter dramatischen Umständen von ihren Bezugspersonen getrennt. "Quasi über Nacht war alles weg. Ich konnte mich nicht mal von meinen Bären verabschieden", klagt die heute 79-Jährige der Zeitschrift Super-Illu ihr Leid. Dieses brutale Auseinanderreißen der Gruppe sei nicht spurlos an der Eisbärin vorübergegangen. Wahrscheinlich habe sie dieses Erlebnis traumatisiert, so Böttcher. Dies sei möglicherweise auch der Grund dafür, dass der kleine Knut zum Waisenbären wurde. Knut scheint sein Waisenkind-Dasein nicht so schwer zu nehmen. In seinem jüngsten Blog-Eintrag berichtet er vielmehr über andere Phänomene. In Berlin wurden im März 1053 männliche Babys geboren, 541 dieser Neu-Berliner tragen den Namen Knut.

sueddeutsche.de - 2. Apr. 2007
Berliner Zoo
Jetzt hat Knut auch noch ein kleines Börsenwunder geschafft. Die Aktie des Berliner Zoos ist seit Mitte Januar um 67 Prozent gestiegen. 3010 Euro kostet jedes der Papiere inzwischen. Eigentlich ist der Bär ja das Symbol für sinkende Börsenkurse. Die Nachfrage nach der Zoo-Aktie sei "schon ungewöhnlich hoch" heißt es an der Berliner Börse. Im gesamten Jahr 2004 wurden nur 116 Stück gehandelt, 2005 waren es gerade mal 91. Ganz anders in diesen Knut-Zeiten: Allein am Montag gingen bis zum Nachmittag 55 Kaufwünsche ein. Kein Wunder angesichts des Besucherandrangs, den der Eisbär ausgelöst hat. Elf Euro kostet jede Eintrittskarte, da kommt einiges in die Kassen. Genau 4000 Papiere sind im Umlauf. Eines davon gehört traditionell dem Land Berlin, die restlichen 3999 sind breit gestreut in Privatbesitz. Dividenden werden keine ausgeschüttet. Dafür dürfen die Aktionäre - gegen Zahlung eines Einmalbetrags von 500 Euro - den Zoo ein Leben lang kostenlos besuchen. Die Dauerfreikarte gilt auch für zwei Angehörige. Außerdem ist das begehrte Stück vererbbar. Voraussetzung ist allerdings, dass einer der Altaktionäre sein Papier verkauft. Am Montag Nachmittag standen den 55 Kaufwünschen jedoch gerademal vier Verkaufsorder gegenüber. An diesem Verhältnis dürfte sich in nächster Zeit auch nichts ändern - dank Knut.

Berliner Kurier - 2. Apr. 2007
Knut auch in Finnland
Sooo plüschig. Wie Knut. Sooo niedlich. Wie Knut. Das ist das Seehundbaby, das Spaziergänger am Ostseestrand bei Helsinki fanden und das jetzt im finnischen Hauptstadt-Zoo aufgepäppelt wird. Verlassen von der Mama wie Knut. Darum heißt der drei Wochen alte Heuler auch wie Berlins berühmter Babybär: Knut. Das allerdings ist pikant: Denn Eisbären haben Robben zum Fressen gern...

Stern - 3. Apr. 2007
Können diese Augen lügen?
Da sind einmal die Knopfaugen - das Kindchenschema! Das weiße Fell - die Unschuld! Und dann auch noch die Angstlust. Psychologen suchen nach Erklärungen, warum das Land einem Eisbärbaby verfallen ist. Da kommen viele Sachen zusammen, meinen Experten. "Natürlich spielt das Kindchenschema eine große Rolle", sagt Peter Walschburger, der als Bio-Psychologe an der Freien Universität Berlin lehrt. Die Farbe des Fells hält auch Zoologe Heiner Klös neben dem Kindchenschema für den wichtigsten Grund. "Wir haben in einem anderen Käfig einen neu geborenen Malaienbär, der ist noch kleiner und genauso süß." Trotzdem löse er nicht diese Hysterie aus. "Und zwar deshalb, weil sein Fell schwarz ist", erklärt Klös.

Berliner Morgenpost - 3. Apr. 2007
Knut wird jetzt zum Star im Internet
Als Knut zum ersten Mal ins Freigehege durfte, waren 400 Journalisten vor Ort. Sie kamen aus Peking oder Paris, seitdem kennt alle Welt den kleinen Eisbär aus Berlin. Doch es geht immer noch ein bisschen mehr. Knut rund um die Uhr, einzig ein Computer mit Internet-Zugang sind von Nöten. Wir hören die Titelmelodie des TV-Hits "Dallas" aus den 80er Jahren. Es ist Knut, der sich durchs Bild schiebt. Natürlich funktioniert das auch im Internet. Knut gibt es inzwischen satt, er kommt auf Abruf zu jedem nach Hause - YouTube sei Dank. Selbst der Besucheransturm wird auf dem Videoportal dokumentiert.

Berliner Zeitung - Mittwoch, 4. April 2007
Pro Person nur 15 Minuten Zeit
Lange hat es der Zoo abgelehnt, den Besucherstrom zu lenken, nun hat er vor der Masse der Gäste kapituliert: Seit gestern stehen die tausenden Neugierigen nicht mehr im Pulk vor dem Braunbärengehege, in dem Knut zu sehen ist - sie werden Schritt für Schritt daran vorbeigeleitet. Nicht mehr als 15 Minuten soll jeder Besucher zum Schauen haben. "Wir bedauern diese Maßnahme", sagte gestern der kaufmännische Direktor des Zoos, Gerald R. Uhlich. "Aber nur so haben alle Besucher die Möglichkeit, Knut auch zu sehen." Etwa 5 000 Gäste zählt der artenreichste Tiergarten Europas an einem durchschnittlichen Tag, seit Knut kommen pro Tag bis zu 20 000 Besucher. Kein Wunder, dass sich die ersten Neugierigen schon Stunden vorher einen guten Platz vor dem Bärengehege sicherten - und mancher von ihnen blieb auch gleich bis zum zweiten Termin stehen. Selbst der Kinderspielplatz mit dem großen Holzschiff gegenüber wurde zum begehrten Beobachtungsposten. So manch Gast bekam Knut allerdings gar nicht zu Gesicht.

Berliner Zeitung - Mittwoch, 4. April 2007
Die Tricks eines Patenonkels
Wie PR-Strategen das so machen: Der kleine Eisbär Knut wird zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgeführt und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) ist dabei. Am begehrten Platz, neben Knut in der Bärenanlage. Und der Minister darf ihn sogar streicheln, hat er doch die Patenschaft für den kleinen Bären übernommen. So teilt es der Zoo mit, so sagt es Gabriel und erzählt vor hunderten Journalisten bereitwillig, wie Knut sich anfühlt, wie wichtig Eisbären und der Klimaschutz sind.

Markenbusiness - Mittwoch, 4. April 2007
Konkurrenz für Knut im Markenregister
Knut: Bärenmarke ist Medienente
Was derzeit nicht alle wissen: Knut ist (noch) keine eingetragene Marke. Weder in der tagesaktuellen deutschen Datenbank, noch im internationalen Register oder dem EU-Markenregister findet sich derzeit ein Treffer, der auf den Eisbären hinweist. Und dennoch ist überall von einem Markenschutz für Knut oder Knut-Lizenzen zu lesen. Am 26. März behauptete beispielsweise die Süddeutsche Zeitung: „die Markenrechte auf Knut hat der Berliner Zoo bereits schützen lassen.“ Doch bei genauerem Hinschauen, entpuppt sich der angebliche Markenschutz als Medienente, auch wenn zwischen Markenanmeldung und der Aufnahme in die Datenbank des Deutschen patent- und Markenamtes zumeist einige Wochen vergehen. Der Zoo selbst hat gegenüber Markenbusiness geäußert, dass derzeit ein Knut-Logo entwickelt würde, welches dann in bis zu 20 Klassen eingetragen würde. Und selbst nach einem Markeneintrag könnte es noch Ärger mit anderen Knut-Marken wie „Knut Knuddel“ einer eingetragenen Wortmarke für Spielzeuge aus Plüsch geben (wenn sich Haribo nicht mit dem Markeninhaber geeinigt haben sollte).
Im deutschen Markenregister tummeln sich neben „Knuddel Knut“ noch 9 weitere Knut-Marken. Ein Knut-Elch, sprich Knüüd, beansprucht Schutz für Zentralstaubsaugeranlagen. „Kaptain Knut“ ist in 5 Klassen, u.a. für Spielzeug präsent. Damit hätte Knut bereits im deutschen Register ordentliche Konkurrenz, auch wenn es meist nur Wortbildmarken sind.
Auch in dem unabhängig betriebenen Merchandising-Geschäft auf dem Zoo-Gelände ist Knut omnipräsent. Die Testfrage „Gibt es bei Ihnen auch T-Shirts?“ wird verneint, obwohl die Wände mit T-Shirts voll hängen. Die Verkäuferin geht von selbst davon aus, dass mit der Frage nur Knut-Shirts gemeint sein können. Vor dem Geschäft türmen sich kleine Eisbären verschiedener Größen. Ein Miniknut kostet 4,95 Euro. Anhänger gibt es für 4,50 Euro. Ein Luxusknut, der sich besser anfühlt, bringt es auf 16,95 Euro. Der echte Knut hingegen könnte bis zu 13 Millionen Euro wert sein. Das meinen Marketingexperten, die eiligst zum Thema Knut befragt wurden. Ganz real ist der Wertzuwachs für die Zooaktie, sie ist um 67% gestiegen.
Das Knut bares Geld wert ist, haben auch Trittbrettfahrer erkannt. Bei ebay finden sich derzeit mehr als 500 aktuelle Auktionen für die Begriffe Eisbär und Knut. T-Shirts, Schmuck, Fotos vom Hobby-Fotografen und natürlich Plüschtiere. Für 5000 Euro gibt es im Sofortkauf die Domain „Bärenkind.de“. Ob der Zoo, wie ebenfalls zu lesen war, alle Lizenzverstöße verfolgt bleibt abzuwarten, zumal unklar ist, auf welcher Rechtsgrundlage.

PR-Inside.com - Mittwoch, 4. April 2007
Gelsenkirchen will Knut für Bärenzucht
Der Zoologische Garten Gelsenkirchen hat sein Angebot bekräftigt, das Berliner Eisbärenjunge Knut übernehmen zu wollen. «Theoretisch könnte er bereits mit einem Jahr herkommen», sagte eine Sprecherin am Mittwoch. Hintergrund sei eine so früh wie mögliche Gewöhnung des Bären an eine potenzielle Partnerin. Im Falle Gelsenkirchen hieße diese Lara. Das knapp zweieinhalbjährige Eisbärenweibchen wird ebenso wie Knut mit rund vier Jahren paarungsreif. Ein solcher Austausch von Tieren wird als Zuchtleihgabe bezeichnet. Der für Knut zuständige Berliner Kurator Heiner Klös hielt sich allerdings am Mittwoch bei seiner Antwort demonstrativ zurück.

PR-Inside.com - Mittwoch, 4. April 2007
Berliner Zoo bereitet sich auf Knuts Ostergäste vor
Der Berliner Zoo erwartet wegen seines kleinen Eisbären Knut einen gewaltigen Besucheransturm an den Osterfeiertagen. «Wir haben vor Knuts Gehege weitere Schleusen eingerichtet, um einen Bewegungsstrom zu erzeugen, damit noch mehr Menschen Knut sehen können», sagte Zoo-Vorstand Gerald R. Uhlich am Mittwoch auf

Gießener Anzeiger - Mittwoch, 4. April 2007
Keine Pause für Knut
Wie bei einem Popkonzert lauern die Fans auf den Auftritt des berühmten Bären. «Wir wollen Knut!», rufen die Kinder in Sprechchören. Ein Raunen geht an diesem Mittwoch durch die Menge im Berliner Zoo, als Pfleger Thomas Dörflein endlich ins Freie tritt. Zwei Sekunden später stolpert Knut seinem Ziehvater hinterher. Zehn Sicherheitsleute versuchen die Menschenmassen vor dem Bärengehege zu bändigen, in dem der Eisbärjunge zwei Mal am Tag für eine Stunde unter den Augen des Publikums tobt und spielt. Absperrgitter und Besucherschleusen sollen dafür sorgen, dass jeder Besucher einen Blick auf das Tierkind werfen kann. Doch das Gedränge ist groß. Keine zwei Wochen sind vergangen, seit Knut das erste Mal seine Nase in den Wind der Öffentlichkeit gehalten hat. Seitdem gibt es kein Halten mehr an den Kassen und Souvenirständen des Berliner Zoos. «Bei uns herrscht der Ausnahmezustand», freut sich der kaufmännische Direktor, Gerald Uhlich.

Neuß-Grevenbroicher Zeitung - Mittwoch, 4. April 2007
Pfleger freut sich auf Abschied von Knut
Tausende Menschen drängen jeden Tag vor das Gehege von Eisbärbaby Knut im Berliner Zoo. Doch Tierpfleger Thomas Dörflein, der Knut rund um die Uhr betreut, hat langsam genug von seinem Leben als "Eisbärvater". "Ehrlich, so sehr ich ihn mag, ich freu mich auf ein Leben in Normalität", sagt Dörflein.
Er habe vier Monate mit seinem Zögling im Bärenrevier gehaust, nun wolle er heim zu seiner Familie, sagte der Tierpfleger der Zeitschrift "Bunte". Völlig unsentimental wird der Abschied von dem mittlerweile weltweit bekannten Eisbären aber vermutlich nicht ablaufen. "Wenn es so weit ist, kann ich noch ein Tränchen verdrücken", sagte der 43-Jährige. Einen Termin gebe es noch nicht.

Thüringische Landeszeitung - Donnerstag, 5. April 2007
Kitty und Lara bringen Knut ein Ständchen
Keine zwei Wochen sind vergangen, seit der Knuddel-Bär Knut das erste Mal seine Nase in den Wind der Öffentlichkeit gehalten hat. Seitdem gibt es kein Halten mehr. Und nicht nur Deutschland ist im Knut-Fieber. Wie bei einem Popkonzert lauern die Fans auf den Auftritt des berühmten Bären, der zwei Mal am Tag für eine Stunde unter den Augen des Publikums tobt und spielt. »Wir wollen Knut!«, rufen die Kinder in Sprechchören. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis Knut auch »sein« Lied bekommt. Was der kleinen Joy mit Schnappi gelang, das will jetzt die neunjährige Kitty aus Köpenick mit dem Kinderlied »Knut, der kleine Eisbär« wiederholen. Aber die Konkurrenz ist schon da: Noch etwas jünger als Kitty ist die siebenjährigen Lara, die mit »Knut geht's gut« ins Rennen geht. Teile der Erlöse des offiziellen, vom Berliner Zoo autorisierten Eisbären-Song, kommen dem Zoo zu Gute.

BusinessNews - Donnerstag, 5. April 2007
Tierrechtler spricht von extremer Tierquälerei
Der Nürtinger Tierrechtler Albrecht erhebt nach der ersten Trennung Knuts von Ziehvater Dörflein schwere Vorwürfe gegen den Berliner Zoo. An den Osterfeiertagen werden dort täglich bis zu 40.000 Knut-Fans erwartet. Der Ansturm bei Eisbärbaby Knut nimmt immer größere Ausmaße an. In den ersten zwei Wochen nach der Weltpremiere im Zoologischen Garten in Berlin besuchten 170.000 Menschen das Jungtier. An den Osterfeiertagen erwartet der Zoo täglich bis zu 40.000 Knut-Fans. "Doch im Vordergrund steht ganz klar die Gesundheit von Knut", sagte Zoologe Heiner Klös . Er reagierte damit auf Angriffe des Nürtinger Tierrechtlers Frank Albrecht. Dieser sprach von "heuchlerischer Gaffgier und doppelmoralischer Tierliebe". Albrecht warf dem Zoo nach der ersten tageweisen Trennung Knuts von Ziehvater Thomas Dörflein außerdem "extreme Tierquälerei" vor.

Thüringische Landeszeitung - Donnerstag, 5. April 2007
Osteransturm bei Knut erwartet
Der Ansturm bei Eisbärbaby Knut nimmt immer größere Ausmaße an. In den ersten zwei Wochen nach der Weltpremiere im Zoologischen Garten in Berlin besuchten 170 000 Menschen das Jungtier. .. Nach 118 Tagen, in denen Dörflein den von Knuts Mutter verstoßenen Bärennachwuchs mit Handaufzucht aufgepäppelt hatte, ließ der Zoo den Bären von Dienstag an öffentlich erstmals ohne seinen Pfleger auftreten. Diese Maßnahme nannte Albrecht eine »zu frühe, zu extreme und total unnatürliche Trennung«. Nach seinen Angaben könne dies »im Extremfall zu Nahrungsverweigerung, dann zum Hungertod oder zu anderen gefährlichen Krankheiten« führen. In Freiheit erfolge die Trennung von der Eisbärenmutter erst zwei Jahre nach der Geburt. Zoologe Heiner Klös sagte der dpa, Knut habe »keinerlei Besorgnis erregende Auffälligkeiten gezeigt«, als Dörflein nicht bei ihm war. »Er hat ihn gesucht, etwa, wie jedes Kind am 1. Tag in der Schule Kullertränchen fließen lässt.« Laut Klös ist dafür gesorgt worden, dass Ziehvater Dörflein im Notfall »jederzeit binnen weniger Minuten bei dem Tier gewesen wäre«. Klös sagte: »Dörflein hat auch abends mehrmals die Nase im Zoo hereingesteckt und nachgesehen, es war aber alles in Ordnung.«

ARD - Donnerstag, 5. April 2007
Berliner Zoo als Global Player?
Noch unbestätigt, aber aus Sicht der Börse sicher wünschenswert wären zusätzliche Maßnahmen, um den Börsenwert der Aktie weiter zu steigern. Eine Empfehlungsliste aus Sicht des Kapitalmarktes könnte etwa so aussehen:
Am Anfang steht die Kapitalerhöhung ... Vor allem aber: Es würde Kapital eingesammelt werden, das für die künftigen Expansionspläne des Zoologischen Gartens dringend erforderlich wäre.
Der Milliarden-Zoo-Markt ... Dank der Kapitalmaßnahmen wäre dann genug Geld in der Kriegskasse, um freundliche, durchaus aber auch feindliche Zoo-Übernahmen zu stemmen. Sie könnten in bar – gerne aber auch durch die Ausgabe neuer Zoo-Aktien finanziert werden.
Holding mit flexiblem Zoo-Portfolio ... Als Holding, die die Oberaufsicht über ein flexibles Portfolio von Zoo-Gesellschaften hätte, wäre das Unternehmen weitaus schlagkräftiger. Zudem könnten einzelne Zoos dann außerdem eigenständig an die Börse gebracht werden.
Neue Anlageklasse "RAIT"
Nicht zuletzt wäre auch die Aufnahme des Handels einzelner Assets, sprich Tiere, denkbar. In der Rechtsform eines "RAIT", eines "Real Animal Investment Trust" etwa könnten Knut und seine Nachfolger eine eigenständige Investmentklasse bilden. ... Dank Knut wäre Deutschland auf diese Weise buchstäblich auf den Eisbär gekommen, und der würde sich ganz schnell als Börsenbulle entpuppen.

dieneueepoche.com - 02.04.2007
Wer kann diesen Knopfaugen widerstehen?
Experten über die „Knutmania“ – Kindchenschema, weißes Fell, Frühling und die Angst-Lust
Stupsnase, schwarze Knopfaugen und schneeweißes Fell: Dem knuddligen Eisbärenbaby Knut kann kaum jemand widerstehen. Zu Zehntausenden pilgern sie zu ihm in den Berliner Zoo. In den USA, Australien und Japan ist er ein Star; selbst von brasilianischen Provinzblätter blickt er vom Titelblatt. Die Merchandising-Maschine läuft auf Hochtouren: Stoffeisbären finden reißenden Absatz, ein Lied über ihn ist auf dem Weg in die Hitparaden. Woran das liegt? Da kommen viele Sachen zusammen, meinen Experten.





Netzeitung - Mittwoch, 4. April 2007
Elefantenbaby von seiner Familie tot getrampelt
Es sollten glückliche Szenen einer Elefantenfamilie werden, die der Zoo von Amerfoort in den Niederlanden im Internet veröffentlichen wollte. Doch dann kam alles anders. Eine Elefantenmutter in den Niederlanden hat am Mittwoch ihr gerade geborenes Baby tot getrampelt. Die Elefantendame Indra, die im Amersfoorter Zoo in den Niederlanden lebt, trampelte jedoch nicht allein auf ihr Baby ein. Sie bekam dabei sogar Hilfe von ihrer eigenen Mutter.

Offenbach Post - Mittwoch, 4. April 2007
Zwei tote Elefanten in Zoos
Ein riesiger Elefantenbulle hat in einem israelischen Zoo vor den Augen von Pflegern und Besuchern eine Elefantin getötet. Medienberichten zufolge hatte der 33 Jahre alte Elefant Jossi das 46-jährige Weibchen Atari vor zwei Tagen in einem Wutanfall gegen eine Mauer gepresst und zu Tode gequetscht. In einem Tierpark in den Niederlanden trampelte heute eine Elefantenmutter ihr Neugeborenes tot. Dabei wollte der Zoo eigentlich mit einer Webkamera Szenen einer glücklichen Dickhäuterfamilie im Internet zeigen.

Kleine Zeitung - Mittwoch, 4. April 2007
Weltweit größter Zoo-Elefant tötete Artgenossin
Ein riesiger Elefantenbulle hat in einem israelischen Zoo vor den Augen von Pflegern und Besuchern eine Elefantin getötet. Israelische Medien berichteten am Mittwoch, der 33 Jahre alte Elefant Jossi habe das 46-jährige Weibchen Atari vor zwei Tagen in einem Wutanfall gegen eine Mauer gepresst und zu Tode gequetscht. Mit einem Gewicht von sieben Tonnen und einer Schulterhöhe von 3,70 Metern gilt Jossi nach Angaben des Safari-Freiluftzoos bei Tel Aviv als weltweit größter Zoo-Elefant. Die Pfleger gehen von einem Machtkampf zwischen den Tieren aus. Der afrikanische Bulle Jossi, der 1974 als erster Elefant in dem Zoo geboren worden war, galt bisher als ruhig und nicht gewalttätig. "Das war wie ein Mord in der Familie", erzählte der verstörte Elefantenpfleger dem israelischen Online-Dienst "ynet". Jossi werde bis auf weiteres isoliert, Atari auf dem Tierfriedhof des Zoos begraben.

Rhein-Neckar Zeitung - 1. Apr. 2007
April, April! Knut, Kühe und der Klimawandel
Berlin, Zürich oder Rostock? Um Eisbärchen Knut streiten sich die Zoos. Nicht etwa als Sextourist und Samenspender im reiferen Mannesalter, sondern als Umwelt-Symbol, als Botschafter gegen den Klimawandel. Das drei Monate alte Pelztier aus dem Berliner Zoo gehe ab sofort für den Klimaschutz auf Europatournee. Erste Station sei die Schweizer Stadt Zürich, schrieb die «Neue Zürcher Zeitung am Sonntag». Dies hätten Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und der Direktor des Berliner Zoos, Bernhard Blaszkiewitz, so entschieden. Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus verkündete hingegen in einer Pressemitteilung, dass das Eisbärenbaby in den Rostocker Zoo umzieht. Dies sei das Ergebnis zweiwöchiger Verhandlungen. Die «Süddeutsche Zeitung» allerdings wusste «unter Berufung» aus Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit zu berichten, das Knut übers Internet versteigert werden soll, um den maroden Hauptstadt-Haushalt zu sanieren. Alles Unfug, Knut bleibt in Berlin, andere Behauptungen sind nichts anderes als eine Verlade zum 1. April.
So meldete die PR-Abteilung des Duisburger Zoos, dass erstmals die hier lebenden Nasenbären zur Grundlagenforschung für den globalen Klimaschutz eingesetzt würden. Diese Tiere verfügten über die seltene Fähigkeit, mittels spezieller Sensoren in Nasenhöhlen und Riechlappen witterungsbedingte Druckschwankungen auszumachen. Die Grüne Liga will nach eigenen Angaben in Brandenburg künftig Alligatoren ansiedeln. Möglich geworden sei die Aktion erst durch den Klimawandel, hieß es. Durch den jahrelangen Betrieb des Kernkraftwerkes Rheinsberg sei die Seenlandschaft zusätzlich aufgeheizt worden.

St. Galler Tagblatt - 1. Apr. 2007
Tierische Aprilscherze
Der 1. April war tierisch: Der Zoo Zürich etwa meldete, dass er die Pinguine in einen Gletschersee im Berner Oberland in die Hitzeferien schicke. Derweil kündigten Berner und Zürcher Medien einen Schweiz-Besuch von Eisbär Knut an. Dass der kleine Eisbär bereits ein Hans-Dampf-in-allen-Gassen sein muss, liegt nach der Lektüre der «NZZ am Sonntag» nahe. Diese vermeldete, dass Knut auf eine Europatour gehe – mit Start am Sonntag auf der Sechseläutenwiese in Zürich und unter Beifall von Umweltminister Moritz Leuenberger. In Bern schrieb «Berner Bär», Knut werde vorübergehend im Bärengraben erwartet. Tierisch gings auch im «Werdenberger & Obertoggenburger» zu. Der Serval Choncho – eine afrikanische Wildkatze –, der in Sennwald mehrere Tage ausgebüxt war, habe damals eine Romanze mit dem Luchsweibchen Baya gehabt. Nun habe Baya zwei Junge geboren; die Tierart soll Servuchs heissen. Die zum Scherzen aufgelegten Journalisten machten auch vor dem Klimawandel nicht Halt: Wegen des häufigen Schneemangels werde in der Nähe von Chur eine Gras-Skipiste in Betrieb genommen, meldete das «Bündner Tagblatt» am Samstag. Mit einer Demo-Show stelle der Gras-Ski-Nationaltrainer Clemens Caderas die Piste am Sonntag vor. «Cash-TV», die Wirtschaftssendung des Schweizer Fernsehens (SF), stellte am Sonntagabend unter dem Titel «Geld verdienen mit dem Klimawandel» verschiedene Anlage-Produkte (wie Aktien) für CO₂ vor, die unter dem Patronat von Al Gore stünden.

Mitteldeutsche Zeitung - 29. Mrz. 2007
Zoo Herberge für Gast aus Nürnberg
Der Zoo Aschersleben ist seit gestern Herberge. Gast ist die sieben Jahre alte Tigerdame "Sigena" aus dem Tiergarten in Nürnberg. Solange im Nürnberger Tiergarten Umbauarbeiten laufen, erhält die Katze in Aschersleben Kost und Logis.

Hamburger Abendblatt - 26. Mrz. 2007
Münchner Elche jetzt in Springe
Drei junge Elche verstärken die Herde im Wisentgehege in Springe: Gesa, Geisha und Gernot sind aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn nach Niedersachsen umgezogen. Die beiden weiblichen und das männliche Tier wurden im Mai vergangenen Jahres geboren. Nach kurzer Eingewöhnung in einem eigenen Freigehege wurden sie am Wochenende mit zwei erwachsenen Elchen, einer Kuh und einem Bullen, zusammengebracht.

WDR - 30. Mrz 2007
Potenzielle Eisbär-Eltern im Wuppertaler Zoo
Der kleine Berliner Eisbär Knut hat seinen ersten öffentlichen Auftritt mit Bravour gemeistert. Knut liegt die Nation zu Tatzen. Warum gibt es keinen Eisbären-Nachwuchs in Wuppertal? Der dortige Stammhalter heißt "Bruno" und macht seinem Problemnamen alle Ehre.

Bönnigheimer Zeitung - 30. Mrz. 2007
Brokkoli für die Meeresschildkröte
Rund 375 000 Besucher laufen jährlich durch das Sealife-Aquarium in Friedrichshafen. Der Rundgang beginnt bei Fischen aus dem Rhein und führt zum Meeresbecken. Dort sind als neue Attraktion Amadeus und Clementine hinzugekommen, zwei Meeresschildkröten. Das Schildkrötenpaar hat im Meeresbecken mit 320 000 Litern Wasser zwischen Haien und Muränen seine neue Heimat gefunden. Die streng geschützten Tiere stammen in zweiter Generation aus einer Zucht. Müller hat sie mit dem Auto aus der englischen Sealife-Zentrale in Brighton geholt.

Oberbayerisches Volksblatt - 28. Mrz. 2007
Tretboot und Trauerschwan: Jetzt schnäbeln sie wieder in Freiheit
Deutschlands berühmtestes Schwanenpärchen, die „Schwarze Petra” und ihr geliebtes Tretboot in Schwanengestalt, ist wieder in freier Wildbahn. Auf Münsters innerstädtischem Aasee bezogen die ungleichen Partner am Mittwoch ihr Sommerquartier. In einer etwa zweistündigen Umzugsaktion wurde das Tier bei strahlendem Sonnenschein samt Tretboot vom Zoo zu einem kleinen Hafen gebracht, wo die Liaison einst ihren Anfang genommen hatte.

Handelsblatt - 28. Mrz. 2007
Ungleiches Schwanenpärchen erlebt zweiten Frühling
Einige aufgeregte Flügelschläge und „Petra“ ist wieder im Wasser des Aasees - zurückgekehrt an den Ort, wo ihre Liebe zu einem Tretboot in Schwanengestalt im vergangenen Frühjahr erblüht war. Aus den Armen von Zoodirektor Jörg Adler befreit, schwimmt die schwarze Schwanendame in Windeseile zu ihrem Auserwählten, dem deutlich größeren und weißen Plastikpartner. Nach Monaten im Winterquartier des Münsteraner Zoos findet die Liebesgeschichte von Deutschlands bekanntestem Schwanenpärchen nun seine Fortsetzung in freier Wildbahn.

Berliner Zeitung - 30. Mrz. 2007
Geborene Helden
Die Berliner haben schon immer gern Zootiere in ihre Herzen geschlossen. Ein Blick zurück.

Focus Online - 29. Mrz. 2007
Liliputaner-Eisbär 130 Kilo auf Stummelbeinen
In Gelsenkirchen ist die zwergwüchsige Bärendame Antonia der Publikumsliebling. Mit Knut würde sie sich wohl nicht verstehen. Wer Antonia im Becken ihres Geheges schwimmen sieht, hält sie zunächst für einen ganz normalen Eisbären. Doch sobald sie aus dem Wasser steigt, ist klar: Hier fehlt etwas. Antonia hat zwar den massigen Körper eines ausgewachsenen Eisbären, ihre 130 Kilogramm werden aber von viel zu kurzen Beinen getragen.

HNA.de - 2. Apr. 2007
Beim Fest war der Bär los
Im Wildpark Knüll erweisen sich d