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Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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   Dirk Petzold
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 363 vom 29. März 2007

Liebe Leser,

auch die heutige Ausgabe steht ganz im Zeichen eines Berliner Bären. Einen, den nicht einmal ein Tierschützer "totspritzen" lassen wollte: Pandabärin Yan Yan ist tot. Daß sie trotz aller Reproduktionstricks mit Bao Bao keinen Nachwuchs mehr zeugen würde, war seit längerem klar,
seither ruhen die europäischen Panda-Hoffnungen ganz auf Wien. Sollte es dort eines Tages wie bei Pandas üblich Zwillinge geben und nur einer davon von der Mutter angenommen werden, geht das Theater der letzten Wochen wieder von vorne los...
Wir haben das ausufernde Thema mit dem K-Wort, das ich auf einer Tagung gerade als neuen Kurzbegriff für "überflüssige und aufgebauschte Aktion, über die man besser schweigt" kennengelernt habe, diesmal unter "Nachwuchs" verbannt.

Ein herzlicher Glückwunsch geht an ein anderes "großes Zootier", einen wahren Silberrücken: Prof. Gunther Nogge erhielt als erster Deutscher den Heini-Hediger-Award des Weltzooverbandes!

Dirk Petzold

Zwei Einrichtungen, die wichtige
Bedürfnisse befriedigen -
da reicht auch ein gemeinsames Schild.
Gesehen in Jülich

Die Lösung des Rätsels aus Ausgabe 361 war "Ursus spelaeus".
Der Autor von
"Eine kurze Geschichte der Bären", Bernd Brunner, ermittelte als Gewinner:
Sandra Schlieper, Anja Limpinsel, Birgit Benzing
Die Bücher sind bereits unterwegs - Glückwunsch!

Zoos – Meldungen

Mitteldeutsche Zeitung - 26. Mrz. 2007
Yan Yan ist tot
Trauer um Yan Yan: Die Pandabärin aus dem Berliner Zoo ist tot. Am Montag wurde der langjährige Publikumsliebling um 15.45 Uhr auf einer Außenanlage ohne vorherige Anzeichen einer Krankheit leblos entdeckt, wie der Zoo mitteilte. Damit hat der älteste Tiergarten Deutschlands eine seiner großen Attraktionen verloren. Über Jahre hatten Tierfreunde bundesweit auf Nachwuchs bei den Pandabären in Berlin gehofft. Doch alle Versuche schlugen fehl, so auch mehrere Besamungsversuche. Nun bleibt der Partner der Bärin, Bao Bao, zunächst allein zurück. Die Todesursache ist noch unklar. Yan Yan - Chinesisch für «die Schöne» - wurde 22 Jahre alt. Sie kam durch die Städtepartnerschaft mit Peking nach Berlin und lebte seit 1995 als «Leihgabe» hier.

Businessportal24 - 26. Mrz. 2007
Pandabärin Yan Yan aus dem Berliner Zoo ist tot
Am Nachmittag wurde das Tier auf einer Außenanlage ohne vorherige Anzeichen einer Krankheit leblos entdeckt. Über Jahre hatten Tierfreunde bundesweit auf Nachwuchs bei den Pandabären in Berlin gehofft - doch alle Versuche schlugen fehl.

Bocholter-Borkener Volksblatt - 26. Mrz. 2007
Trauer um Pandabärin Yan Yan
Anzeichen für eine Krankheit gab es nicht.

Bild.T-Online.de - 27. Mrz. 2007
Yan Yan war der Star, bis Knut kam
Mit leuchtenden Augen standen früher die Kinder vor ihrem Gehege. Sie winkten, sie riefen: „Oh, wie süß“ und freuten sich an der putzig-runden Bärin mit den schwarzen Ringen um die Augen. Sie war der Star. Doch jetzt liefen die Kinder schnell vorbei, zum Gehege nebenan, zu Eisbärbaby Knut. So war die Panda-Bärin Yan Yan ganz allein, als sie in der Frühlingssonne einschlief. Für immer. Yan Yan („Die Schöne“) starb offiziell an Herzstillstand!

taz Berlin - 27. Mrz. 2007
YAN YAN * 1985-2007 * RIP

PR-Inside.com - 27. Mrz. 2007
Bao Bao trauert nicht
Einen Tag nach dem Tod der Pandabärin Yan Yan im Berliner Zoo ist die Ursache ihres plötzlichen Ablebens weiter unklar. Ein Team von Experten unterschiedlicher Institute habe die tote Bärin noch am Dienstag obduzieren wollen, teilte Zoosprecher Ragnar Kühne mit.

GMX - 27. Mrz. 2007
Schock im Berliner Zoo nach Tod von Yan Yan
Die Bärin starb an einer Darmverstopfung. Tierarzt Andreas Ochs sprach von einem "unglücklichen Zufall." Der Berliner Zoo will sich laut Biologe Kühne nun wieder verstärkt um ein junges Pärchen kümmern. Die von chinesischen Tierparks zurzeit verlangte "Panda-Miete" von rund einer Million Euro könne man zwar nicht aufbringen. Möglich sei jedoch ein Austausch zu wissenschaftlichen Zwecken. "Kein Zoo der Welt hat solche Erfahrung bei der Haltung von Pandabären wie wir", sagte Kühne. "Es wäre schade, wenn dieses Wissen verloren geht." Dabei erhält der Tierpark Unterstützung auf höchster Ebene: Bundespräsident Horst Köhler hat bereits angeboten zu vermitteln.

Berliner Zeitung - 27. Mrz. 2007
Yan Yan starb an Herzversagen
Panda-Bärin Yan Yan, die am Montagnachmittag im Zoo tot aufgefunden wurde, ist an den Folgen einer Darmverstopfung und anschließendem Herzversagen gestorben. Das teilte Bären-Kurator Heiner Klös am Dienstag nach der Obduktion des Leichnams am Institut für Lebensmittel, Arzneimittel und Tierseuchen mit. Die Verstopfung habe letztlich zu einer Blutvergiftung geführt, die wiederum Herz-Kreislauf-Versagen zur Folge hatte. Wie es mit Yan Yan weitergeht, ist nach wie vor offen. Jetzt gelte es abzuwarten, wie sich der Zoo und das chinesische Forstministerium einigen. "Vertragsrechtlich sind die Chinesen auch die Besitzer des Leichnams", so Klös.

Rheinische Post - 27. Mrz. 2007
Panda-Dame Yan Yan wird nicht beerdigt
Sobald die Todesursache endgültig geklärt ist, soll Yan Yans Körper in die Tierkörperbeseitigung gegeben werden. Ein Begräbnis wird es für die 22-jährige Bärin nicht geben.

sz-online - 27. Mrz. 2007
Tod von Pandabärin Yan Yan lässt Partner Bao Bao unbeeindruckt
Yan Yan habe keine ungewöhnlichen Gegenstände verschluckt. Der frühere Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) bedauerte den Tod von Yan Yan. Er hatte die Bärendame 1995 aus Peking als Dauerleihgabe von der Partnerstadt nach Berlin gebracht.

Financial Times Deutschland - 27. Mrz. 2007
» In memoriam «
In tiefer Trauer und großer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Pandabären Yan Yan. Ein lebenszugewandtes, fröhliches Tier wurde völlig unerwartet und plötzlich abberufen. Aber es bleibt auch Wut. Wäre da nicht dieser andere Bär, vielleicht wärst du noch unter uns. Knut ist schuld. Tausende belagerten sein Gehege unweit von deinem Zuhause. So einen Rummel verträgt vielleicht ein junger Eisbär. Für eine alte Pandalady war der Trubel einfach zu viel. Die Beerdigung findet in China oder in der Berliner Tierkörperbeseitigung statt.



Kölner Stadt-Anzeiger - 26. Mrz. 2007
Verleihung des Oscar für Zoologen
Eine namhaftere Auszeichnung kann einem Zoologen nicht verliehen werden. Der Heini-Hediger-Preis gilt als Oscar der Branche. Entsprechend wohlgelaunt hätte man Kölns ehemaligen Zoodirektor am Montag erleben können, doch Gunther Nogge nutzte die Ehrung im Tropenhaus zu einer neuen Abrechnung mit dem Aufsichtsrat. Der Streit um seine Pensionsansprüche hat ihn tief getroffen. Am 26. April wird eine Entscheidung vor Gericht erwartet. Die Preisverleihung vor rund 200 Zoologen und Artenschützern aus aller Welt verlief zunächst in erwartetem Rahmen. Nogges Nachfolger Theo Pagel und Jörg Junhold als Vorstand des Weltzooverbandes würdigten Nogges außergewöhnliche fachliche und menschliche Qualitäten. Doch als der Geehrte ans Mikrofon trat, um sich zu bedanken, kam offensichtlich der alte Groll auf den Aufsichtsrat wieder hoch. Er hoffe, dass sich seine Nachfolger durch „diese Veranstaltung im Zoo“ keinen Ärger einhandeln werden, sagte Nogge gleich zu Beginn und legte dann los. Vor allem der nicht eingeladene Aufsichtsratschef Walter Grau musste vor internationalem Publikum einiges einstecken. Im zweiten Teil seiner Rede besann sich Nogge dann wieder auf die Auszeichnung, die ihm durch den Weltzooverband zuteil geworden war: „Diese Ehrung wiegt allen Ärger auf.“ Sie sei ein Beweis dafür, dass seine 25 Jahre im Zoo „nicht völlig vertan“ gewesen seien. „Es gibt nur sechs Heini-Hediger-Preisträger. Ich bin der erste deutsche und bin stolz darauf.“

Kölnische Rundschau - 27. Mrz. 2007
Misstöne zur Preisverleihung an Nogge
„Ich danke meinem Nachfolger Theo Pagel, dass er die Verleihung des Heini-Hediger-Preises an mich hier im Kölner Zoo ausrichtet. Hoffentlich bekommt er deswegen keinen Ärger an höherer Stelle. Ich bin mehrfach ermahnt worden, hier nichts Böses zu sagen“, bekannte Ex-Zoochef Professor Dr. Gunther Nogge. Dann griff er aber dennoch beherzt in die Schmutzkiste. „Es war nicht der Fehler des OB, dass er den Vorsitz des Aufsichtsrates abgegeben hat. Der Fehler war, einen Mann zum Nachfolger zu machen, dessen Kompetenz darin besteht, dass er einen Graupapagei hat.“ Wegen der Angriffe des Zoologen traten dessen unzweifelhaften Verdienste, deretwegen er gestern ausgezeichnet wurde, zeitweilig in den Hintergrund. „Wenigen ist es gelungen, aus aus einer Mücke einen Elefanten zu machen“, meinte Pagel mit Blick auf seinen Vorgänger. Er habe mit einer Tsetsefliege angefangen und mit Elefantenbaby Marlar aufgehört. Als Geschenk überreichte er Nogge einen Abguss des Schädels des über drei Millionen Jahre alten Urmenschen „Lucy“.

pressetext deutschland - 27. Mrz. 2007
Vogelgrippe: Zugvögel zu Unrecht unter Verdacht
Wichtigste Ursache für die globale Ausbreitung des Vogelgrippevirus H5N1 sind nicht die Zugvögel. Verantwortlich sei vielmehr der Mensch, der durch kommerziellen Handel mit Geflügel die Verbreitung begünstige. Diese Meinung vertreten französische Wissenschaftler von der Station Biologique de la Tour du Valat in einem Beitrag für die Fachzeitschrift "Ibis". "Die Vogelgrippe-Fälle am Schwarzen Meer im Februar 2006 zeigen zwar, dass das Virus in Wildvögeln kurze Strecken zurücklegen kann", sagt Autor Michel Gauthier-Clerc auf Nachfrage von pressetext. "Es ist jedoch offensichtlich, dass der Verbreitungsweg von H5N1 nicht mit der Flugroute der meisten Zugvögel übereinstimmt", sagt Gauthier-Clerc. Die zunehmende Globalisierung, die auch den Handel mit Geflügel beeinflusse, werde dagegen unterschätzt. Bei vergangenen Seuchenausbrüchen mit gefährlichen Subtypen von H5 und H7 sei ein Zusammenhang zum Geflügelhandel nachgewiesen worden, argumentieren die Wissenschaftler. Überfüllte Gehege und damit verbunden mehr Stress machten die Tiere besonders anfällig gegen Infektionen. Mit Besorgnis registrieren die Forscher deshalb, dass die Batteriehaltung derzeit wieder zunehme - kurioserweise aus Furcht vor der Geflügelgrippe.


Muenchen24.info - 21. Mrz. 2007
Seepferdchen ziehen ins Sealife Aquarium in München ein
Im Sea Life Aquarium in München im Olympiapark ist die neue Ausstellung "Seepferdchen – bezaubernde Geschöpfe der Meere" eröffnet worden. Bürgermeisterin Christine Stobl setzte das letzte der empfindlichen Meeresbewohner in sein neues Zuhause ein. Für die neuen Attraktionen in dem Großaquarium am Fuße des Olympiaturmes in München wurde ein neuer Ausstellungsbereich mit sechs neuen Becken geschaffen. Seit Mitte Februar liefen die aufwändigen Umbauarbeiten im Sea Life München. In einem bisher geschlossenen Teilbereich des Großaquariums mussten neue Leitungen verlegt sowie zusätzliche Becken angeschafft und eingebaut werden. In den sechs neuen Aquarien zeigt Sealife nun rechtzeitig vor Ostern erstmals auch tropische Meeresbewohner. Im Rahmen der Sonderausstellung können sechs faszinierende Seepferdchenarten aus allen Weltmeeren bestaunt werden, so zum Beispiel das Zebraschnauzen-Seepferdchen, langschnäuzige Seepferdchen und geflecktes Seepferdchen. Da die meisten Seepferdchenarten vom Aussterben bedroht sind, zeigt Sea Life nur Tiere, die aus eigenen Nachzuchten stammen.

Kanal8 - 27. Mrz. 2007
Tropische Schönheiten im Sea Life
Dresden. Das Sea Life auf der Cockerwiese lädt ab Ostern zu einer Sonderausstellung mit dem Namen "Tropische Schönheiten" ein. In das Meeresaquarium ziehen gefährliche Fische aus tropischen Gefilden ein. Die Besucher können nun neben der einheimischen Unterwasserwelt auch farbenfrohe Bewohner aus weit entfernten Regionen besichtigen. Dazu zählen unter anderem Feuerfische, Nasenmuränen und Steinfische. Interessierte können darüber hinaus bei Schaufütterungen zusehen oder Vorträge verfolgen. Noch bis Ende 2007 ist die Sonderausstellung im mobilen Aquarium Sea Life ab 10 Uhr für die Besucher geöffnet.


espace.ch - 23. Mrz. 2007
Bär «Urs» geht nach Solothurn
Vor wenigen Tagen hatte der kranke und altersschwache Urs im Alter von 30 Jahren eingeschläfert werden müssen. Fell und Schädel des Bären überreichte die Stadtberner Vizestadtpräsidentin Barbara Hayoz am Donnerstag an ihre Solothurner Amtskollegin Barbara Streit. In Solothurn soll Urs in präparierter Form auferstehen und den älteren Berner Bären «Sämi» ablösen, an dem die Zeit sichtbare Spuren hinterlassen hat: Er wurde seit 25 Jahren von rund einer Million Besuchern bewundert und auch gestreichelt. Überraschend ist daran nicht die Präsentation eines Berner Bären in Solothurn, sondern die kaum bekannte Tatsache, dass die Stadt Solothurn bereits seit 1925 eine verbriefte Zusicherung Berns auf einen ständigen Bärengraben-Bären besitzt. Die Abmachung geht zurück auf den aus Solothurn stammenden Bildhauer Urs Eggenschwyler, den Erschaffer des Luzerner Löwen- Denkmals und der Bronze-Bären im Bundeshaus. Barbara Streit habe im Namen der Stadt Solothurn angekündigt, einen «erheblichen Beitrag» zum Bau des geplanten Berner Bärenparks beizusteuern, falls Solothurn erneut einen Bärengraben-Bären erhalte. Der Bärenpark soll ab Sommer 2009 am benachbarten Aarehang den zootechnisch veralteten Bärengraben ersetzen.

Berner Rundschau - 23. Mrz. 2007
Solothurn hat das Recht auf Berner Bären
Die Überreste des kürzlich verstorbenen Bären «Urs» haben am Donnerstag ihre letzte Reise nach Solothurn angetreten. Diese Stadt besitzt nämlich dank einer Zusicherung aus dem Jahr 1925 einen eigenen Bären im Berner Bärengraben. Verbrieft wurde damals auch, dass das jeweilige Tier nach seinem Tode der Stadt Solothurn überlassen werden soll. Die Abmachung war in späteren Jahren in Vergessenheit geraten. Weil Solothurn für das geplante Naturmuseum einen neuen Bären benötigte, gruben die Verantwortlichen in den Archiven den damaligen Briefverkehr aus.



Planung und Bau

Borkener Zeitung - 26. Mrz. 2007
Scheue Wölfe streichen durchs Gehege
Nähern sich Menschen, suchen die Wölfe in dem welligen Gelände Deckung. Dann taucht ein Kopf auf, ein neugieriger Vierbeiner schaut, was sich so tut. Ab und zu läuft auch einer der fünf Wölfe in sicherer Entfernung vorbei. Die Wölfe sind die neue Attraktion im Wildpark Frankenhof. Drei Rüden und zwei Wölfinnen, die bisher im Wildpark Sababurg bei Hofgeismar (Hessen) lebten, gewöhnen sich langsam an ihr neues, 6000 Quadratmeter großes Gehege. Aus einer "Trapperhütte" heraus können die Besucher die Wölfe unbemerkt beobachten. Außerdem will Pohlmann Gehege mit Pommerngänsen, chinesischen Maskenschweinen und Hühnerrassen wie die Westfälischen Totleger anlegen. Und im Märchenpark ist ein Haus der "Witwe Bolte" fertiggestellt - die Figuren Max und Moritz kommen in dieser Woche dazu. Die Texte werden jetzt über eine neue Akustik erzählt.



Aktionen

newsropa - 26. Mrz. 2007
Saisonauftakt im Zoo Leipzig
Am 31. März 2007 zwischen 10 und 18 Uhr wird im Zoo Leipzig die Saison eröffnet. Auch das Jahr 2007 wird ein Zoojahr mit tierischem Vergnügen für Groß und Klein. Am Saisonauftaktstag selbst werden die Zoofreunde wieder herzlichst mit besonderen Aktionen begrüßt: Wer sich bei der Radio RSR Hörer-Gewinnaktion „Frühjahrsputz“ ab dem 26. März 2007 beteiligt, der bekommt vielleicht die Chance im Zoo selbst den Besen in die Hand zu nehmen, um in einigen Tiergehegen mal so richtig sauber zu machen. Wer sich nach der harten Arbeit ausruhen und sich den kulinarischen Feinheiten Afrikas zu wenden möchte, ist beim afrikanischen Hüttenfest direkt auf dem Marktgral an der Kiwara-Lodge bestens aufgehoben. Mehrere Stände informieren die Zoobesucher über das Land Afrika und seine Kultur. Die Zoolotsen, die an diesem Tag das neue Servicebüro des Zoos, das Safaribüro, eröffnen, haben sich natürlich auch eine Vielzahl von Aktivitäten ausgedacht: Auf dem Aquariumsvorplatz werden für die Tieraffen tierische Leckereien zubereitet, die dann von den Zoogästen eigenhändig verfüttert werden dürfen.

Thüringer Allgemeine - 26. Mrz. 2007
Sektdusche für Tuli
Von wegen Sonntagsruhe. Mehr noch als der Sonnenschein lockte die Tiertaufe im Erfurter Zoopark. Also ließen sich die gut 300 frühen Besucher auch nicht von der Umstellung auf Sommerzeit irritieren. Lange vor 11 Uhr sicherten sich viele die besten Plätze auf der Treppe und Galerie. Dennoch herrschte im Nashornhaus Ruhe. Das übertrug sich auch auf die Mutter-Kind-Box. Das Nashornkind war beim Schaulaufen ein gefragtes Fotomotiv. In der rechten Nachbarbox hatten sich Fotografen und Kameraleute postiert. In der linken griff Zooparkdirektor Norbert Neuschulz zum Mikrofon und moderierte die Taufe. Ihm zur Seite standen Hildegard (69) und Helmut (71) Kemnitz. Das Ehepaar aus Gotha hatte schon vier Tage nach dem Aufruf zur Namenssuche den Vorschlag "Tuli" eingereicht.

RP Online - 22. Mrz. 2007
Rentier schlägt Bunert
Im Rahmen der gestrigen Bekanntgabe der Kooperation zwischen dem Zoo Duisburg und den Veranstaltern des 24. Rhein-Ruhr-Marathons, Stadtsportbund und LC Duisburg, durfte ein kleines Schmankerl nicht fehlen. Einem tierischen Wettkampf stellte sich die Duisburger Marathon-Legende Jörg Bunert. Der Läufer des LC Duisburg und Marathon-Mitorganisator lieferte sich einen kleinen Wettlauf mit Rentier George. Der Duisburger Zoo ist nun offizieller Partner des Rhein-Ruhr-Marathons. Dafür erhält der Tierpark 50 Cent pro Läufer, die Zoodirektor Achim Winkler für ein neues Dach über dem Delfinarium einsetzen möchte. Die Läufer bekommen mit ihrer Startnummer ein ermäßigtes Ticket für den Zoobesuch und können damit selbst in Augenschein nehmen, wie erlebnisreich und sehenswert ein Besuch des Tierparks am Kaiserberg ist.

Umweltjournal - 24. Mrz. 2007
Wochenend-Tipp: Frühlingsfest in der Arche Warder
Das Wetter wird schöner und gerade erst hatten wir den kalendarischen Frühlingsanfang. Da drängt es einen doch zu einem Ausflug in die Natur! Und an diesem Sonntag bietet die Arche Warder, der Tierpark für seltene und vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen in Schleswig-Holstein, eine besondere Attraktion: Ein Frühlingsfest mit einem
Umzug der Tiere in den Streichelzoo. Mit dabei natürlich jede Menge knuddeliger Nachwuchs.

Märkische Allgemeine - 27. Mrz. 2007
15 Jahre Urwildpferde in Liebenthal: Am 31. März wird gefeiert
Frühling mit allen Sinnen sollen die Besucher am kommenden Wochenende zum 15-jährigen Bestehen der Przewalski-Urwildpferde-Herde in Liebenthal genießen können. Zum gemeinsamen Frühlingsfest von Haustierpark, Wildpferdegehege und Liebenthaler Pferdeherde am Sonnabend, 31. März, locken die Veranstalter Besucher mit Holzofenkuchen, Waldspaziergängen, Osterbasteln und hautnahem Tierkontakt. Jeweils um 11 und 14 Uhr werden am Sonnabend Führungen durch die Herden und den Tierpark mit vielen vom Aussterben bedrohten Haustierarten angeboten.

Märkische Allgemeine - 22. Mrz. 2007
Versicherungskaufmann Heinz Jacobi übernahm Kamel-Patenschaft
Heinz Jacobi will etwas Konkretes zur Unterstützung des Perleberger Heimattierparks tun. Der Inhaber einer Versicherungsmehrfachagentur übernimmt nun ab 1. April für mindestens ein Jahr die Patenschaft über eines der vier Kamele im Zentrum des Tierparks. Ein kleines Schild am Gehege-Zaun wird zudem bald auf die gemeinnützige Tat des Versicherungskaufmannes aus der Rolandstadt hinweisen.



Nachwuchs

Leipziger Volkszeitung - 21. Mrz. 2007
Seltener Pelikannachwuchs im Leipziger Zoo
Der Leipziger Zoo hat zum ersten Mal in seiner Geschichte Pelikannachwuchs. Das erste Krauskopfpelikanküken ist am vergangenen Freitag geschlüpft. Obwohl die Wasservögel bereits seit Jahrzehnten dort zu Hause sind, hatten sie bisher nicht gebrütet. Der Zoo führt dies auch auf den Bau einer Winterunterkunft zurück. Die Tiere haben dadurch weniger Stress, weil ihre neue Behausung direkt am Vogelteich liegt und sie sie selbst erreichen können.

Münsterländische Volkszeitung - 27. Mrz. 2007
Marilyn stößt kleinen Hengst zurück
Rheine. Nachwuchs für die Blondine des Naturzoos: Kamelstute Marilyn wegen ihrer auffälligen Fellfarbe ganz bewusst benannt nach der Monroe hat in der Nacht zum Montag einen kleinen Sohn geboren. Am ersten Tag tat sich die junge Mutter noch etwas schwer mit ihrem Jungen, für den auch noch ein Name gefunden werden muss. Zuerst hat sie ihn nicht angenommen, berichtet Revierpfleger Günter Sievers, dass der Hengst zunächst nichts zu trinken bekam. Daraufhin griffen die Pfleger und der Tierarzt ein. Marilyn bekam eine leichte Beruhigungsspritze, so dass wir den Kleinen ansetzen konnten, erläutert Sievers die Vorgehensweise. Außerdem sei sie in dem Moment, wo das Junge an ihren Zitzen genuckelt habe, gefüttert worden, um sie abzulenken.

Die Welt - 23. Mrz. 2007
Die großen Stars im Berliner Zoo
Es gibt im Zoo und Tierpark Berlin noch zahlreiche andere sehenswerte Tierbabys. Da ist zum Beispiel Spitzmaulnashorn Zawadi. Das weibliche Jungtier wurde kurz vor Weihnachten am 20. Dezember 2006 geboren und bekam den Kisuaheli-Namen „das Geschenk“. Schon ein bisschen älter ist Elefantenmädchen Shaina Pali, das im Zoo am 14. Juni 2005 auf die Welt kam und sich mit ihrer ebenso frechen wie charmanten Art schnell zum Liebling der Besucher mauserte.

Hannoversche Allgemeine - 27. Mrz. 2007
Fridolin macht Faxen
Wahre Wonneproppen sind stets von eher kompakter Statur – und das ist auch bei Fridolin so. Das kleine Flusspferd, das im Juli vergangenen Jahres im Zoo geboren wurde, gedeiht prächtig. Das erfreut tagtäglich nicht nur die Mitarbeiter des Tierparks und die Besucher, sondern vor allem die sechs Flusspferddamen, die mit dem charmanten Knuddel zusammenleben. Das Miteinander im Hippo-Canyon ist nämlich äußerst freundschaftlich.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 21. Mrz. 2007
Feier ohne Geier
Alle lieben Knut. Was, bitte, hat ein Hängebauchschwein, das ein, sagen wir. . Rabengeier nicht hat? Nur so als Beispiel. Das Schwein jedenfalls will jeder streicheln, den Geier am liebsten gar nicht sehen. Weshalb er mit seinen Eltern ein eher unauffälliges Dasein fristet an einem Nebenweg im Dortmunder Zoo, und ebenso unauffällig kleine Tierkinder frisst, die Menschenkinder wiederum "süüüß" finden würden.

Freie Presse - 22. Mrz. 2007
Nachwuchs stellt sich im Tierpark vor
Im Freiberger Tierpark gibt es Zuwachs. Die ersten Jungtiere der Zwergkaninchen haben ihr Nest verlassen und zeigen sich den Besuchern mir ihrer Mutter am Futternapf. Anfang März brachte eine westafrikanische Zwergziege zwei Junge zur Welt. Bei den Hängebauchschweinen soll sich bis Ostern Nachwuchs einstellen, hofft Peter Heinrich. Der Tierparkleiter wacht auch über einen Brutapparat. Zu Ostern sind dann die Küken zu sehen.

MVregio - 26. Mrz. 2007
"Ostereier" der besonderen Art im Stralsunder Zoo
Wenn am Ostersonntag das traditionelle Ostereiersuchen im Stralsunder Zoo stattfindet, dann werden die zehn Eier auf dem Foto sicher nicht zu den Osterüberraschungen gehören. Schon seit sechs Wochen werden die zehn Emueier aus dem Natuerlebnispark Gristow im Brutraum des Stralsunder Tierpark künstlich bebrütet.



Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 21. Mrz. 2007
Ein bäriger Botschafter
Vor wenigen Tagen war die prominente amerikanische Fotografin Annie Leibovitz im Berliner Zoo und hat Bilder von Knut für eine Kampagne gegen die Erderwärmung gemacht. In Regierungskreisen wird damit gerechnet, dass der Kleine dem Klimawandel noch mehr Beachtung verschaffen wird. Eine Karriere als Eisbär jedenfalls scheint für Knut ausgeschlossen. Bislang kennt er auch gar keine professionellen Eisbären, sondern nur seinen Stiefvater Thomas Dörflein, der zwar ein netter Kerl ist, aber ein Mensch. Knuts eher humanistische Erziehung hat einige Tierschützer derart aufgebracht, dass sie forderten, den Winzling zu töten, weil er nicht artgerecht aufwachse. In Großbritannien, den USA, Mexiko, Australien und Kasachstan berichteten die Medien über das Schicksal des deutschen Eisbärbabys.

Tagesspiegel - 21. Mrz. 2007
König Knut hält Hof
Noch schmiegt sich Braunbär Bernie behaglich an einen Baumstamm in seinem Zoogehege. Laut Bären-Kurator Heiner Klös soll Eisbär Knut hier der Öffentlichkeit vorgeführt werden. Morgen dürfen zunächst einmal Medienvertreter das Baby-Raubtier fotografieren und filmen. „Die Fotografen werden wohl in Viererreihen dastehen“, sagt Klös – angekündigt haben sich Kameraleute selbst aus Pakistan, Südafrika, Kanada und Usbekistan. Am Sonnabend dann dürfen endlich alle anderen das berühmteste Tier der Welt besuchen. Der Ansturm soll dem Kleinen aber jeweils nur ein paar Stunden zugemutet werden.

taz Berlin - 22. Mrz. 2007
Ins Licht der Öffentlichkeit treten
"Ich möchte ein Eisbär sein", sang einst die Schweizer NDW-Band Grauzone - eine nachhaltig populäre Liedzeile. "Ich möchte kein Eisbär in einem Zoo sein", lautete der Kommentar des Tierschutzbund-Präsidenten zur unlängst von Bild losgetretenen Debatte um das junge Leben von Eisbär Knut im Berliner Zoo. Das Springerblatt hatte einen "Tierrechtler" aus dem Süddeutschen mit der Forderung zitiert, das von der Mutter verstoßene und von einem Pfleger aufgepäppelte Jungtier gehöre eingeschläfert, um ihm ein vom Bärsein entfremdetes Leben zu ersparen. Ob sich das Miniatur-Raubtier wohlfühlt in seinem Pelz, davon können sich alle Knutologen - sie sollen ja mittlerweile Legion sein - morgen selbst ein Bild machen. Die Zoodirektion hat angekündigt, den kleinen Publikumsliebling am Vormittag erstmals der zahlenden Öffentlichkeit zu präsentieren - in der zu diesem Zweck freigeräumten Braunbärenanlage.

Neu-Ulmer Zeitung - 22. Mrz. 2007
In Berlin ist am Freitag der Eisbär los
Das Berliner Eisbärbaby Knut soll an diesem Freitag im Zoologischen Garten Medien und Publikum erstmals leibhaftig gezeigt werden. Die Direktion will nach Informationen der dpa die neue Attraktion um 11.00 Uhr auf der Anlage der Braunbären vorstellen. Um dem Ansturm von Journalisten, Kamerateams und Besuchern gerecht zu werden, soll sich der Bär am Freitag und am Wochenende mehrmals für jeweils kurze Zeit zeigen.

PR-Inside.com - 23. Mrz. 2007
Angst vor Entführung: Pfleger schloss sich mit Eisbärbaby Knut ein
Der Pfleger des Berliner Eisbärbabys Knut, Thomas Dörflein, hat sich in der Nacht zu Freitag aus Angst vor einer Entführung mit dem kleinen Bären im Tiergehege eingeschlossen. Das sagte Zoo-Sprecher Ragnar Kühne kurz vor dem ersten öffentlichen Auftritt Knuts am Vormittag. Der kleine Bär sei ein wenig aufgeregt und habe seit Donnerstag auch mehrfach gefaucht.

Bietigheimer Zeitung - 23. Mrz. 2007
Nach dem Rummel hat sich "Knut" erst einmal aufs Ohr gelegt
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat "Knut" gestern erfolgreich gemeistert: Der zweistündige Rummel hat das Berliner Eisbärenbaby ziemlich geschafft. Die Tierärzte im Zoo Berlin zogen gestern nach dem ersten Auftritt des Eisbärenbabys erleichtert Bilanz.

Netzeitung - 23. Mrz. 2007
Knut tut gut - aber das alles tut Knut nicht gut
Süß! Schnucklig! Knuddelig! Ja, ja, keine Frage, das alles ist der kleine Eisbär Knut. Besonders, wenn er so unsicher in die Welt hinaus tapst, wie am Freitagmorgen vor den Augen von Hunderten im Berliner Zoo. Aber: Das ist das ganz normale Kindchenschema. Kurzum, der kleine Eisbär ist ein Wesen, das die Großen in irrationale Verzückung treibt – und die Kleinen reflexartig jubeln lässt. Kinder allüberall in Deutschland malen seit Wochen nur noch Knut-Bilder, dichten Knut-Gedichte und halten Knut-Poster in die Kameras «Knut tut gut».

Junge Welt - 23. Mrz. 2007
Kapitalismusopfer des Tages: Knut
Es ist noch nicht lange her, da avancierte ein zotteliges Monster namens Bruno zum Medienstar und verbreitete Angst und Schrecken im bayrischen Alpenvorland, bis ihn die Kugel eines Jägers in den Bärenhimmmel beförderte. Ein ähnliches Schicksal wird seinem Artgenossen Knut in Berlin wohl erspart bleiben. Dennoch ist zu bezweifeln, daß der inzwischen 15 Wochen alte Eisbär es besser getroffen hat. Denn Bruno hatte in seinen drei Lebensjahren wenigstens ein bißchen Spaß, wanderte von Italien durch Österreich bis nach Garmisch, riß hier und da mal ein Schaf und erschreckte ein paar Wanderer. Knut dagegen wird das artgemäße Vergnügen, Robben zu erlegen, verirrte Polarforscher plattzumachen und gelegentlich einen Inuit zu verspeisen auf Dauer verwehrt bleiben. Statt dessen mußte sich der hilflose Säugling am Freitag im Berliner Zoo einer 500köpfigen Pressemeute vorführen lassen und kann sich leider auch noch nicht handgreiflich wehren, wenn er – wie ebenfalls am Freitag – von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) für dessen publicityträchtige Klimaheuchelei mißbraucht wird.

BusinessNews - 23. Mrz. 2007
Alle kaufen Knut
Er ist gerade einmal 15 Wochen alt und schon ein perfekt vermarkteter Medienstar: Der Eisbär Knut im Berliner Zoo. Starfotografin Annie Leibowitz hat ihn portraitiert, Jamba verkauft Knutbilder fürs Handy, und bald kommt der erste Knut-Song in den Handel. Vom 28. März an soll das Lied „Knut ist gut“ deutschlandweit in den Handel kommen, kündigte der Berliner Verlag Pool-Music am Donnerstag an. Der fast drei Minuten lange, gereimte Song sei eine Art Kinderlied für Erwachsene und Eisbär-Fans, sagte Vertriebsleiter Mike Pyczak. Das Lied wurde in einem Schweizer Tonstudio aufgenommen, als Interpret firmiert „Der Eisbär“. Auf dem Cover ist ein Foto von Jungtier Knut mit erhobener Tatze zu sehen. Der Berliner Zoo hofft auch, mit den Genen von Knut Geld zu verdienen: Die Chance, ihn mit der Flasche groß zu ziehen und ihn dann anderen Zoos als Zuchtmann zu überlassen, sei sehr gut, heißt es im Zoo.

Web.de - 23. Mrz. 2007
Knut bekommt eigenen Song
Das tapsige Eisbärbaby Knut aus dem Berliner Zoo inspiriert nun auch Musikproduzenten. Vom 28. März an soll das Lied "Knut ist gut" deutschlandweit in den Handel kommen, kündigte der Berliner Verlag Pool-Music am Donnerstag an.

PR-Inside.com - 23. Mrz. 2007
Knut ist nach erstem großen Auftritt putzmunter
Das Berliner Eisbärenbaby Knut hat seinen ersten großen Auftritt vor rund 300 Journalisten gut überstanden. Nach seinem Ausflug auf die Braunbärenanlage habe sich Knut für etwa zehn Minuten in seiner Schlafbox ausgeruht und dann im Innenhof mit den Pflegern getobt, sagte Tierarzt André Schüle vom Berliner Zoo.

news aktuell - 23. Mrz. 2007
Knut-Fieber erreicht Irland! "Cute Knut" bekommt eigene Wette beim ...
Der Beweis ist da: Knut, das tapsige Eisbärbaby aus dem Berliner Zoo, hat nicht nur die Herzen der Deutschen im Sturm erobert, sondern verzaubert ganz Europa! Extra für den goldigen Bärennachwuchs hat der irische Buchmacher Paddy Power eine Wette für alle Knut-Fans und solche, die es noch werden wollen, eingerichtet. Die Möglichkeiten, auf die gewettet werden kann, sind vielfältig: So stehen die Chancen mit einer Quote von 2,25 nicht schlecht, dass der pelzige Wonneproppen es auf den Titel des SPIEGELS schaffen wird. Auch, dass IKEA ein Kuscheltier mit dem Namen Knut herausbringt oder Knut zum beliebtesten Jungennamen 2007 avanciert, scheint durchaus im Bereich des Möglichen.

derstandard.at - 23.03.2007
Eisbär Knut erobert Herzen in Berlin
Er tapste neugierig ins Freie, nahm ein kühles Bad und brachte höflich seinen Patenonkel zur Tür: Der kleine Eisbär Knut bewältigte seinen ersten öffentlichen Auftritt am Freitag im Berliner Zoo mit Bravour. Begleitet von Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz, seinem Pfleger und Mutterersatz Thomas Dörflein und seinem Paten, dem deutschen Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD), durfte sich Knut im Braunbärgehege des Berliner Zoos austoben. Dabei beobachteten Dutzende Kameras und eine begeisterte Menge von Zoobesuchern jeden Schritt des dreieinhalb Monate alten Raubtierjungen.

BMU - 23.03.2007
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel übernimmt Patenschaft von Knut
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat am 23. März 2007 im Berliner Zoologischen Garten die Patenschaft für den Eisbären Knut übernommen. In seiner Rede betonte Gabriel den Zusammenhang zwischen Klimaschutz und Artenschutz: "Kaum ein anderes Tier symbolisiert die Folgen des Klimawandels so deutlich wie der Eisbär. Ohne Eis kein Eisbär." Daher verbindet Gabriel mit dieser Patenschaft auch die Pflicht, sich für eine ambitionierte Klimaschutzpolitik einzusetzen.

Donau-Post - 24. Mrz. 2007
Für Eisbärbaby Knut beginnt Zoo-Alltag
Die Knut-Show geht weiter: Auf der Anlage der Brillenbären im Berliner Zoo ist das Eisbärenbaby nun täglich von 11.00 bis 13.00 Uhr zu erleben.

sz-online - 24. Mrz. 2007
Knut kommt ganz groß raus
Knut blieb cool. Bei seiner öffentlichen Premiere bewältigte das Berliner Eisbärbaby am Freitag den Stress im Zoologischen Garten glänzend. Unter Rufen des hellen Entzückens vieler Hundert Reporter und Zaungäste schnüffelte und tapste der zurzeit beliebteste Berliner in allen Ecken und Verstecken auf dem Bärenfelsen herum. Nur als ihm die Zurufe von Kameraleuten aus aller Welt und die fremden Gerüche zu viel wurden, flüchtete er sich zu Ziehvater Thomas Dörflein. Er krabbelte am Hosenbein des Pflegers hoch, lutschte an seinem Daumen und schleckte ihm quer über die Nase. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) – der Pate des Eisbärbabys – erklärte Knut zum Maskottchen der Internationalen Artenschutzkonferenz 2008.

Tagesspiegel - 24. Mrz. 2007
Die Eisbären-Schlange
Vorm Zoo sind vormittags schon alle Kassen geöffnet, davor bilden sich lange Warteschlangen. Im Zoo kennen Tausende nur ein Ziel – den kleinen weißen Knut in der abgezäunten Gastherberge der Braunbären. Gestern, zur offiziellen Erstpräsentation, trottet er Punkt 11 Uhr aus der Höhle.

PR-Inside.com - 25. Mrz. 2007
«Knut, das Eisbärbaby» erzielt 14,7 Prozent Marktanteil
Die erste Sendung der RBB-Produktion «Knut, das Eisbärbaby» hat am Samstag die Zuschauer bundesweit begeistert. Insgesamt 900 000 Menschen verfolgten die ersten holprigen Schritte des kleinen Eisbären in der ARD, das entspricht einem Marktanteil von 14,7 Prozent, wie der RBB am Sonntag mitteilte. «Knut, das Eisbärbaby» wird immer samstags um 9.50 Uhr in der ARD ausgestrahlt. Das RBB Fernsehen berichtete von Anfang an über den kleine Eisbären aus dem Berliner Zoo und seinen Ziehvater in der «Abendschau». Immer freitags, um 19.30 Uhr, gibt es die neusten Bilder und Informationen rund um Knut. Der RBB hat zudem eine eigene Knut-Homepage mit einem Knut-Blog eingerichtet.

PR-Inside.com - 25. Mrz. 2007
Knut sorgt für Besucheransturm im Berliner Zoo
Das Eisbärenbaby Knut hat am Wochenende für einen Besucheransturm im Berliner Zoo gesorgt. Insgesamt 30 000 Menschen seien an beiden Tagen im Zoo gewesen, allein am Sonntag 20 000, sagte eine Sprecherin der Einrichtung. Der bisherige Rekord für ein Wochenende in diesem Jahr mit 17 000 Gästen sei damit weit übertroffen worden. Das Eisbärenbaby hatte am Freitag seinen ersten öffentlichen Auftritt vor mehreren hundert Journalisten.

SF Tagesschau - 25. Mrz. 2007
König Knut empfängt Staatsgäste
Hoher Besuch bei König Knut. Der italienische Ministerpräsident Romano Prodi nutzte eine Pause beim EU-Gipfel zu einem Abstecher in den Berliner Zoo, um sich das schneeweisse, knuddlige Eisbärenbaby anzuschauen. «Das war natürlich eine grosse Ehre für uns», sagte Zoologe Heiner Klös. Insgesamt kamen zur Publikumspremiere des 16 Wochen alten und neun Kilo schweren Pelztiers bei strahlendem Sonnenschein rund 26'000 Besucher. Die Schlangen vor den Kassen seien sowohl am Samstag als auch am Sonntag mehrere hundert Meter lang gewesen und hätten bis zum Kurfürstendamm gereicht, sagte Bären-Kurator Klös. Um auch sonst von dem Liebling zu profitieren, sicherte sich der Zoo bereits die Rechte an dem Namen, berichtete die «Bild am Sonntag». «Wir bringen bald tolle Knut-Produkte heraus, haben den Namen Knut als Marke schützen lassen», wird Zoo-Vertriebsleiterin Vivian Kreft zitiert. Ein Wettanbieter im Internet lässt inzwischen darauf setzen, wie viele Besucher Knut in den Berliner Zoo zieht. Knut ist auch weiterhin TV-Star: Jeweils samstags um 09.50 Uhr ist er in der ARD in einer zehnteiligen Dokumentation zu bestaunen.

Focus Online - 25. Mrz. 2007
Zoo lässt „Knut als Marke schützen
Der Berliner Zoo will von dem großen Interesse an seinem Eisbärenjungen Knut auch finanziell profitieren: Neben erhofften Mehreinnahmen durch zusätzliche Besucher sollen auch exklusive Knut-Souvenirs verkauft werden. Deshalb habe sich der Zoo bereits die Rechte an dem Namen gesichert, berichtete die „Bild am Sonntag“. Zoo-Vertriebsleiterin Vivian Kreft sagte dem Blatt: „Wir bringen bald tolle Knut-Produkte heraus, haben den Namen Knut als Marke schützen lassen."

PR-Inside.com - 25. Mrz. 2007
Auftakt zur Eisbären-Mania
Schon in der Berliner S-Bahn Richtung Bahnhof Zoo gibt es am Wochenende nur ein Gesprächsthema: Eisbärenbaby Knut. Touristen planen ihren Zoorundgang. Kinder quengeln und fragen im Minutentakt ihre Eltern: «Wann sind wir denn endlich da? Wie viele Stationen sind es noch?» Vor dem Eingang steht bereits eine riesige Menschentraube. Vor Knuts Gehege gibt es dann für Jung und Alt kein Halten mehr.

Neue Westfälische - 25. Mrz. 2007
Berliner Euphorie: Knut tut gut
Knut tut einfach gut. Am Bärenfelsen im Berliner Zoologischen Garten fassen sich Verliebte fester an den Händen und schauen sich tiefer in die Augen. Kinder quietschen vor Freude, die Zoo-Tierärzte platzen schier vor Stolz. Ein CBS-Reporter berichtet ergriffen von dem Glück, nach einem Irak-Einsatz hier in Berlin das bekannteste Eisbärbaby der Welt filmen zu dürfen.

PR-Inside.com - 25. Mrz. 2007
Wer will schon einen gestörten Eisbären!
Tierrechtler Frank Albrecht, der "Tierschützer", der angeblich KNUT´s Tod forderte, glaubt nicht daran, dass KNUT in irgendeinem Zoo, irgendwann wirklich willkommen ist. Albrecht fordert den Zoo Berlin auf, die angeblichen potentiellen Interessenten zu nennen, die KNUT angeblich haben wollen. Ein Blick in das Zuchtbuch, müsste eigentlich genügen. Der Tierrechtler ist sich sicher, dass KNUT, als späterer Problembär, kaum vermittelbar ist. "Auch wenn es die ganze Welt nicht wahrhaben will und es weiter ignoriert, KNUT wird ein Problembär. So beweisen es jedenfalls die vielen anderen Eisbärenhandaufzuchten in Deutschland", so der Tierrechtler kritisch. Albrecht gibt dem Zoo Berlin noch einige (NUR zoointerne!!!) Tipps, wie man sich mit (NUR bekannter gängiger) Zoopraxis aus der "Affäre" ziehen könnte, wolle man Problembär KNUT, nach dem großen Geldregen, später eventuell doch noch loswerden.

Tagesspiegel - 26. Mrz. 2007
Eisbär Knut lebt jetzt auf Staatskosten
Knut wird nun zum Maskottchen der Artenschutzkonferenz, die kommendes Jahr in Bonn stattfindet. Außerdem bezahlt das Bundesumweltministerium (BMU) ein Jahr lang die Kosten für Knuts Futter und große Teile der Pflege. „Die genauen Konditionen handeln wir noch aus“, sagte Bärenkurator Klös. Es sei bei der Entscheidung aber nicht ums Geld gegangen, betonte er. „Wir wollten, dass Knut zum Symbol für den Schutz der Arktis wird.“ Wie viel das Umweltministerium für Knut ausgeben wird, weiß man derzeit weder dort noch im Berliner Zoo. Ein Ministeriumssprecher versprach aber: „Wir werden ganz bestimmt nicht knausrig sein.“ Die Vermarktungsrechte an Knut hat sich der Berliner Zoo bereits sowohl für den Namen Knut als auch für Fotos von dem kleinen Eisbär gesichert. Knut ist somit nun auch markenrechtlich geschützt.

Spiegel Online - 26. Mrz. 2007
In zwei Monaten erhält Knut Spielverbot
Spielen, fressen, schlafen - Knuts Leben könnte schöner kaum sein. Die Tollerei hat allerdings bald ein Ende: Schon in zwei Monaten wird der kleine Eisbär so kräftig sein, dass das Spielen mit ihm zur Gefahr wird. Der 16 Wochen alte Knut wird mit sechs oder sieben Monaten so stark sein, dass Kontakt nur noch durch ein schützendes Gitter möglich sein werde, sagte Zoologe Heiner Klös im ZDF-Morgenmagazin.

espace.ch - 26. Mrz. 2007
20 000 wollten Knut sehen
Trotz dem riesigen Interesse wird das Eisbärenbaby Knut weiter täglich nur zwei Stunden für die Besucher im Berliner Zoo herumtollen und toben. «Wir wollen Knut und seine Pfleger nicht überfordern», sagte Zoo-Tierarzt André Schüle. Seit über Knut regelmässig im Fernsehen berichtet wird, entwickelt er sich zum Weltstar. Er machte u. a. in Norwegen, Schweden und Grossbritannien Schlagzeilen.

die-news.de - 26. Mrz. 2007
Eisbär KNUT ist jetzt eine Marke
Der kleine Eisbär Knut ist seit neuestem eine Marke. Der Berliner Zoo hat sich nämlich die Rechte an dem Namen gesichert. Laut der "Bild am Sonntag" sollen so zusätzlich zwei Millionen pro Jahr in die Kassen des Tiergartens fließen. Im Berliner Zoo rechnet man damit, dass jeder Fünfte der jährlich 1,5 Millionen Besucher ein Knut-Souvenir kaufen werde.

Augsburger Allgemeine - 26. Mrz. 2007
Eisbär Knut schläft schon fast durch
Spielen, fressen, schlafen - Knut genießt das «ganz normale Tierleben» im Zoo. Vier Tage nach seinem ersten Ausflug ins Freigehege tobt der kleine Eisbär bei den öffentlichen Auftritten ausgelassen vor seinem Publikum. Doch Frischluft und Bewegung machen müde - zur Freude der Pfleger. «Nachts schläft Knut jetzt weitgehend durch. Er powert sich ja auch den ganzen Tag aus», sagte Tierarzt André Schüle vom Berliner Zoo. Gegen Mitternacht müsse der stets hungrige Kleine von Ziehvater Thomas Dörflein noch mit einer Zwischenmahlzeit versorgt werden. «In ein bis zwei Monaten ist das vorbei.» Dann könne der Publikumsliebling auch alleine übernachten.

Holsteinischer Courier - 26. Mrz. 2007
Tierparkchef: "Wir wollen Knut, aber der Stressfaktor wäre hoch"
Sie gehörten als "Großonkel und Großtanten" zu den ersten zehn Personen, die das Berliner Eisbärbaby Knut nach seiner Geburt sehen durften: Günter Schulze-Rehm aus Gadeland, der über 30 Jahre im Vorstand des Tierparks Neumünster saß, mit seiner Frau Bärbel und der Neumünsteraner Tierpark-Direktor Dr. Peter Drüwa mit Frau Barbara aus der Gartenstadt. Am 26. Januar besuchten sie den Nachwuchs von Papa Lars, der seit 1999 dem Neumünsteraner Tierpark gehört, und in die Hauptstadt nur ausgeliehen wurde. Am Sonnabendvormittag trafen sich die Vier erneut, um die erste Folge über Knuts Leben in der ARD zu sehen.

sueddeutsche.de - 26. Mrz. 2007
Phänomen Eisbärbaby Diesen Knutsch der ganzen Welt?
Der EU-Gipfel in Berlin endet nicht im kompletten Desaster, alle Menschen werden Brüder, nur wegen ihm: Knut. Doch kann dieses Glück von Dauer sein? Seine Natürlichkeit, sein ungekünsteltes Verhalten, gerade gegenüber der medialen Öffentlichkeit, hat uns total entwaffnet. Selbst hartgesottene Journalisten liegen sich frag- und sprachlos weinend in den Armen, schlagartig wurden von ihrer Berufskrankheit, ihrem ätzenden Zynismus geheilt. Psychologisch ist die Sache schnell erklärt: Der Teddy-Bär ist dem Kind einerseits anvertraut und andererseits auch Beschützer für ihn. Kinder sorgen für ihren Teddy und betreuen ihn, andererseits brauchen sie ihn, um in Momenten der Unsicherheit und des Alleinseins Geborgenheit zu erfahren.

Offenbach Post - 27. Mrz. 2007
Eisbär Knut soll bald länger gezeigt werden
Eisbärbaby Knut soll bald länger als zwei Stunden am Tag im Berliner Zoo zu sehen sein. Das sagte Direktor Bernhard Blaszkiewitz der «Berliner Zeitung». Außerdem werde geprüft, ob der Bär noch in dieser Woche in ein besser einsehbares Gehege umgesiedelt wird. Hintergrund ist der große Menschenandrang vor dem Freigehege, in dem Knut seit Samstag zu sehen ist.

Berliner Zeitung - 27. Mrz. 2007
Profitcenter Knut
Stellen Sie sich mal die 30 000 Menschen vor, die am Wochenende zunächst vor dem Zoo und dann vor dem Braunbärengehege gewartet haben. Berliner und Menschen aus aller Welt. Sie warteten, um einen kurzen Blick auf den derzeitigen Star der Berliner Tier-Szene zu werfen, auf Knut, den Eisbären. Stellen Sie sich weiter vor, diesen Menschen wäre während der Warterei ein T-Shirt mittlerer Qualität angeboten worden - sagen wir für zehn Euro - und einem schnell produzierten Aufdruck in etwa: "Knut is' knorke, und icke war dabei jewesen." Datum. Daneben Knuts Kopf. Was wäre wohl passiert? Richtig. Das Zeug hätte sich von allein verkauft. Diese Einnahmequelle hat der Zoo gründlich verpasst. Das sah schon wie eine durchdachte Kampagne aus, war sie dann aber nicht. Die vornehme Zurückhaltung - wir sind Zoologen, keine Kaufleute, man möchte nicht den Eindruck erwecken, mit kleinen Tieren Geld zu machen - ist falsch. Zoo und Tierpark sind finanziell ständig klamme Einrichtungen, die auf einen Millionenzuschuss des Landes angewiesen sind. Die Gelegenheit, ordentlich Kasse zu machen, muss genutzt werden; zumal Zoosenator Thilo Sarrazin versprochen hat, alle Sondereinnahmen bleiben im Zoo. Die einzige Vermarktungsgrenze dabei ist nur das Wohlbefinden Knuts.

Berliner Zeitung - 27. Mrz. 2007
Alle wollen Knut
Seit vier Tagen bietet sich im Zoo um die Mittagszeit stets das gleiche Bild: Vor dem großen Gehege, in dem Knut täglich von 11 bis 13 Uhr zu sehen ist, drängen sich tausende Leute. Doch nicht jeder bekommt den kleinen Bären auch zu Gesicht. - Es ist zu voll. Kein Wunder, dass manch Zoo-Besucher enttäuscht nach Hause geht. Die Zooleitung müsse den Ablauf besser organisieren, kritisierten mehrere Besucher. Jeder solle gucken können und gerade Kinder seien enttäuscht, wenn sie Knut nicht zu Gesicht bekämen. Da drängt sich die Frage auf, warum der Zoo die Neugierigen nicht einfach mit Hilfe von Absperrgittern am Gehege vorbeileitet oder eine kleine Tribüne baut. "Wir brauchen nicht noch ein Bauwerk, von dem die Leute herunterfallen könnten", sagt Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz. "Wir wollen die Leute ja nicht gängeln." Zurzeit sei eben etwas "Geduld gefragt". Der Zoo prüfe aber derzeit, ob Knut noch in dieser Woche in einem besser einsehbaren Gehege und länger als bisher gezeigt wird. Doch nicht nur beim Eisbär-Gucken stößt der Zoo an seine Grenzen: Es gibt weder Poster zu kaufen noch Schlüsselbänder, Kugelschreiber oder T-Shirts mit Knut-Motiven. Dabei ist die Nachfrage nach Eisbären-Devotionalien riesig: Die 2 400 Plüschbären, die seit Freitag im Zoo verkauft wurden, waren nach vier Tagen alle. Hat der Zoo das Interesse der Besucher an Knut unterschätzt? "Wir sind weder dumm noch überrascht worden", erwidert Blaszkiewitz. "Aber wir sind kein Souvenirhandel, sondern ein Zoo."

Der Urheber des ganzen Hype, Frank Albrecht, der sich selbst „Der potenzielle Knutmörder“ nennt,
hat sich zum Thema selbst interviewt; die umfangreiche Selbstdarstellung erschien bereits auf mehreren Webseiten, u.a. hier:
http://www.pr-inside.com/de/interview-mit-dem-tierschuetzer-r73889.htm

Die Besuchermassen und die Welle der Zoo-Sympathie waren wohl nicht das, was bezweckt werden sollte.

Und der krönende Abschluß des Themas:
Das Kinderlied für Knut
Und jetzt es es aber auch wirklich knut!







Monkey World's founder Jim dies
JIM Cronin, the founder of Monkey World ape rescue centre, has lost his battle against liver cancer. The world-renowned primate expert died in hospital in his native New York at the weekend, his wife and fellow conservationist Alison by his side. He was 55. Staff at the primate sanctuary near Wool were recently told that Jim had been diagnosed with liver cancer earlier this year while travelling with his wife, but despite intensive chemotherapy treatment started a month ago, he succumbed to the disease on Saturday.

Kölnische Rundschau - 25. Mrz. 2007
Das vereinte Liebespaar
Trauerschwänin «Petra» und ihr geliebtes weißes Tretboot in Schwanengestalt kehren an diesem Mittwoch auf den Aasee in Münster zurück. Das ungleiche Paar hatte den Winter im Zoo der westfälischen Stadt verbracht. Dort waren alle Versuche gescheitert, «Petra» an Artgenossen zu gewöhnen. Der von Zoodirektor Jörg Adler und Tretbootbesitzer Peter Overschmidt angeführte Zug der Rückkehrer dürfte erneut für viel Aufmerksamkeit sorgen. Adler will «Petras»-Liebsten selbst ganz langsam vom Zoo in den See und bis zum Anleger der Yachtschule auf der anderen Seite steuern.

PR-Inside.com - 27. Mrz. 2007
Schwanendame «Petra» kehrt auf den Aasee zurück
Die offenbar unsterblich in ein weißes Plastiktretboot verliebte schwarze Schwanendame Petra aus Münster kehrt am Mittwoch auf den Aasee zurück. Nach Angaben des Allwetterzoos verlässt der Trauerschwan gemeinsam mit dem Tretboot wieder den Tierpark, wo er ein Winterquartier gefunden hatte. Der vor rund zwei Wochen gestartete Versuch, den Vogel mit einem seiner Artgenossen zu liieren, scheiterte. Die im Zoo lebenden Trauerschwäne und die «Schwarze Petra» hätten sich nicht anfreunden können.

Ostthüringer Zeitung - 26. Mrz. 2007
Eisenberger Bärin fühlt sich offensichtlich wohl im Wildpark Knüll
"Dunja, der Bärendame aus Eisenberg, die am 11. März bei uns eingezogen ist, geht es gut", berichtet Sara Engelbrecht vom hessischen Wildpark Knüll. Nach der etwa fünfstündigen Fahrt (mit Pausen) war der Tiertransporter abends in Knüll angekommen. Die Nacht hatte Dunja aber noch im geräumigen Transportkäfig verbracht, weil die Tierpfleger sie nicht im Dunkeln mit der unbekannten Umgebung konfrontieren wollten. So wurde die Bärin dann am Montag, also gestern vor zwei Wochen, in ihr neues Zuhause gelassen. Die ersten zwei Tage habe sie sich vorrangig im Winterhaus in der Höhle aufgehalten und von der Fahrt erholt. Aber inzwischen hat sie auch schon draußen das Vorgehege erkundet. Am kommenden Sonntag, 1. April, wird die neue Wolf-Bären-Anlage im Wildpark Knüll eingeweiht. "Kein Aprilscherz", versichert Sara Engelbrecht und lädt alle Interessenten herzlich ein.

Aichacher Nachrichten - 21. Mrz. 2007
Tone bleibt ein "Deutscher"
Grüne Hügel, honigfarbene Felsen, ein wilder Himmel - so sieht auf den ersten Blick eine südafrikanische Musterlandschaft aus. Dort, im 1250 Hektar großen Lionsrock Park, würde der Babenhauser Löwe Tone eine neue Heimat finden, wenn es nach der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" ginge. Doch nach ihr geht es nicht. Das Sagen hat das Landratsamt Unterallgäu, und das hegt erhebliche Vorbehalte gegen Lionsrock. Deshalb wird der kleine Löwe nicht nach Afrika kommen, sondern in einen Zoo im niedersächsischen Eschede umziehen. Vier Pfoten fühlt sich seinerseits als Opfer einer Schmutzkampagne und will juristisch gegen die Urheber der "bösartigen Unterstellungen" vorgehen.

Neu-Ulmer Zeitung - 22. Mrz. 2007
Neue Heimat für Tone: Wird er ein Filmstar?
Gut ein halbes Jahr war Tone ein bayerischer Löwe, heute zieht er um: Seine neue Heimat wird der Filmtierpark Eschede in Niedersachsen. Lange hatte das Landratsamt Unterallgäu darum gerungen, dem jungen Tier eine angemessene, artgerechte Heimat zu vermitteln. Mit dem Zoo im Landkreis Celle scheint sie gefunden. Der Park gehört dem Tiertrainer und Tierheilpraktiker Joe Bodemann.

Vorarlberg Online - 22. Mrz. 2007
"Tone" bekommt ein neues zuhause
Löwenjunge „Tone“ kommt nach Niedersachsen: Am Freitag, den 22.03.2007, wird das Löwenjunge „Tone“ seine neue Heimat im Joe Bodemann-Zentrum, ein privater Zoo, in Höfer, Kreis Celle, Niedersachsen, finden.

Neu-Ulmer Zeitung - 23. Mrz. 2007
Tones neuer Freund weinte vor Mitleid
Tones künftiges Herrchen hatte Tränen in den Augen: "So ein leidendes Tier bewegt mich immer", sagte Joe Bodemann, nachdem er am Donnerstag Abend lange mit dem jungen Löwen gespielt hatte. Obwohl das Tier noch sehr verschüchtert war, ließ es sich doch recht schnell auf den Mann ein, der sein neuer Freund werden will. Joe Bodemann ist Tiertrainer und betreibt im niedersächsischen Eschede einen Zoo.

Schwabmünchner Allgemeine - 23. Mrz. 2007
Adé kleiner Löwe: Tones Weg in ein neues Leben
Verschüchtert kauert Tone in der hintersten Ecke der kalten Reithalle. Vor ihm liegt Joe Bodemann im Sägemehl und spricht beruhigend auf ihn ein: "Alles ist gut, ist gut, fein, alles gut." Er hält dem kleinen Löwen dessen Schmusedecke hin, streicht damit über seinen Kopf, seinen Rücken. Langsam taut das Tier ein wenig auf, faucht nur noch gelegentlich, lässt sich sogar mit der Hand streicheln. Bodemann nimmt sich für seine Annäherung viel Zeit. Er möchte Tone gerne in seinen Tierpark nach Eschede in Niedersachsen mitnehmen. Doch vorher will er sehen, ob der kleine Löwe fremde Menschen an sich ran lässt oder ob er einen seelischen Knacks bekommen hat durch seine "bewegte Jugend".

Cellesche Zeitung - 26. Mrz. 2007
Bodemann bietet Löwenbaby neues zu Hause in Aschenberg
Gestern früh um drei Uhr kam „Tone“ in Aschenberg an. Am Vortag waren Bodemann und seine beiden Begleiter Jason Schweizer und Ruben Liedke in den Süden aufgebrochen, um zu schauen, ob „Tone“ der richtige Spielkamerad für den einjährigen Löwen „Charlie“ sei. Schnell war das Eis am Donnerstagabend gebrochen, als Bodemann sich mit dem kleinen Raubtier anfreundete und mit ihm spielte. „Neues Leben, neuer Name“, sagte der Filmtier-Trainer gestern. Er würde „Tone“ gern „Alwin“ nennen. Bodemann und Schweizer wollen den Löwen aufziehen. Gestern war er noch sehr ängstlich in der neuen Umgebung, aber vielleicht zeigt sich „Alwin“ schon am Wochenende den Besuchern.

Hamburger Abendblatt - 27. Mrz. 2007
So ein schlauer Luchs
Die Wildkatze verhält sich in Gefangenschaft ganz anders als in der Freiheit - aus dem treu sorgenden Familientier wird in freier Wildbahn ein überzeugter Einzelkämpfer. In der Natur hat der Luchs vor allem einen Feind - die Angst der Menschen. Aus dem Stand springt Momo auf den Rücken von Thomas Burmester. Schnurrend leckt ihm das Luchsweibchen den Kopf. Ihre mächtigen Pranken ruhen auf seinen Schultern. Der Wildbiologe und das Raubtier mögen sich. Burmester hat seine Doktorarbeit über Luchse geschrieben: Über die Kätzin Momo und Attila. Nach der Geburt lebten die Großkatzen zunächst mit dem Biologen in dessen Wohnung. Doch nachdem die Nahrung der Welpen nach drei Monaten mit Fleisch versetzt wurde, war der Gestank der Exkremente unerträglich. Die Tiere zogen in ein Gehege der Uni Göttingen. Die größte Überraschung war, dass Luchse, die in der Natur Einzelgänger sind, ein idyllisches Familienleben führten. Dies widerspreche der Lehrmeinung und unterscheidet sie von den meisten Katzenarten.

SWR Nachrichten - 26. Mrz. 2007
Damwild in Gehege vergiftet
Unbekannte haben am Wochenende im Kreis Ahrweiler Damwild in einem Tiergehege vergiftet. Laut Polizei wurden die Tiere mit "erkennbar ungenießbarem Brot oder giftigen Futterzusätzen" gefüttert. Sechs Tiere verendeten, ein weiteres musste erschossen werden. Noch mehr seien krank und würden von Tierärzten behandelt. Ungewiss sei, ob sie überleben, hieß es. Der Rest der Herde stehe noch unter tierärztlicher Kontrolle.

Blick Online - 27. Mrz. 2007
Pornos für lendenlahmen Panda
Ob das wilde Treiben seiner Artgenossen Chuang Chuang dazu bewegen wird, seine Partnerin Lin Hui zu beglücken? Seit Tagen sitzt Pandabär «Chuang Chuang» nun schon im Zoo der nordthailändischen Stadt Chiang Mai vor einem Fernseher. Über den Bildschirm flimmern Filme von sich paarenden Pandas. Einen besonderen Eindruck haben die haarigen Pornos auf ihn aber offenbar noch nicht gemacht, wie Mitarbeiter des Zoos einräumen. Aber sie haben die Hoffnung, dass «Chuang Chuang» mit seiner Partnerin «Lin Hui» Nachwuchs zeugt, noch nicht aufgegeben.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


Dutch Cowboys – 28. März 2007
Dierenpark Amersfoort brengt bevalling olifant online
Dierenpark Amersfoort überträgt Elefantengeburt online
http://www.dutchcowboys.nl/online/9823
Der Dierenpark Amersfoort will die anstehende Geburt der Elefantin Indra live über das Internet übertragen. Auf einer eigens eingerichteten Seite (www.dierenparkamersfoort.nl/indra) kann über zwei Webcams Einblick in den Elefantenstall genommen werden. Auf der Seite sind zudem ein Tagebuch der Tierpfleger sowie verschiedene Aktivitäten für Kinder zu finden. Findet die Geburt außerhalb des Stalles statt, wird allerdings wenig zu sehen sein.
Die Übertragung soll als Pilotprojekt für weitere Online-Angebote dienen, die der Tierpark in Zukunft anstrebt.

HLN.be – 27. März 2007
Pijlgifkikkers zorgen voor primeur Antwerpse zoo
Pfeilgiftfrösche sorgen für Premiere in Antwerpener Zoo
http://www.hln.be/hlns/cache/det/art_417763.html
Im Zoo von Antwerpen gelang erstmals die Zucht von Epipedobates hahneli in Gefangenschaft.

Dierennieuws – 26. März 2007
Nieuw biotoop voor roodrugpelikanen in Dierenpark Wissel
Neue Rötelpelikan-Anlage im Dierenpark Wissel
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200703/nw53288.htm
Im Dierenpark Wissel ist die neue Anlage für Rötelpelikane eingeweit worden. Gleichzeitig wurde die Gruppe um 4 Tiere aus dem Zoo Neuwied auf insg. 10 Vögel vergrößert.

Dierennieuws – 26. März 2007
Spectaculair nieuw biotoop voor pinguins in Aqua Zoo
Spektakuläre neue Pinguinanlage in Aqua Zoo
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200703/nw53285.htm
Der Aqua Zoo Friesland eröffnet am 28. März die neue Anlage für Humboldtpinguine. Sie besteht aus einem 150qm großen Wasserbecken, Sandstrand und diversen Bruthöhlen in schroffen Felspartien. Der Besucherweg führt mitten durch den Lebensraum der Pinguine, deren Gruppe nach dem Zugang von 6 Tieren aus Prag aus nunmehr 16 Individuen besteht.

Nieuws.nl – 21. März 2007
Dierenpark Emmen maakt zich op voor verhuizing
Dierenpark Emmen bereitet Umzug vor
http://binnenland.nieuws.nl/454813
Aus Platzmangel will der Dierenpark Emmen seinen 72 Jahre alten Standort im Stadtkern aufgeben und sich außerhalb des Zentrums ansiedeln. Am neuen Standort wurden bereits die Gehege für Lamas und die Pinguinkolonie errichtet. Wann der gesamte Zoo umzieht, ist noch unklar.

Algemeen Dagblad – 16. März 2007
Blijdorp wil eigen windmolen
Blijdorp will eigenes Windrad
http://www.ad.nl/rotterdam/stad/article1184050.ece
Bis 2010 will der Rotterdamer Zoo seinen Strombedarf vollständig selbst decken. Dazu wird unter anderem ein 70m hohes Windrad neben dem Gelände errichtet, welches 60% des Jahresenergiebedarfs decken soll. Den Rest wird ein Holzpellet-Kraftwerk liefern. Ferner wird jeder Neubau mit Sonnenkollektoren ausgestattet, die Fahrzeuge werden mit Bio-Kraftstoff fahren, wie z.B. dem Friteusenfett aus der Zoo-Gastronomie.
Derzeit ist bereits das Oceanium mit Sonnenkollektoren verkleidet, welche 30 bis 40% de Bedarfs dieses „Energiefressers“ liefern.
Die Gesamtkosten werden mit 5 bis 8 Millionen Euro angegeben. Diese Investition hätte sich auf Basis der derzeitigen Energiekosten bereits nach 6 bis 7 Jahren amortisiert.

de Stentor - 28. März 2007
Angstige bavianen raadsel voor Dierenpark Emmen
Ängstliche Paviane Rätsel für Tierpark Emmen
Die gesamte Gruppe von 120 Pavianen des Tierparks Emmen sitzt auf den Felsen in einer der Ecken des Außengeheges. Schon zwei Tage. Alle zusammen starren sie auf die Savanne. Sie haben Angst, aber niemand weiß wovor? Laut Tierpflegerin Herma Kamphorst begannen die Affen Montag abend sich "komisch" zu verhalten. "Da wurde nicht gespielt und selbst von Streit konnte beinahe keine Rede sein. 1994 und 1997 geschah das auch. Damals kletterten sie alle zusammen auf die Bäume", erzählt die Tierpflegerin. "Es dauerte damals fünf und drei Tage. Ich denke, daß da ein paar Panikmacher in der Gruppe sitzen. Sobald dem Rest klar wird, daß da nichts los ist, geht wohl das normale Treiben wieder weiter."

blik op nieuws - 28. März 2007
Bavianen Dierenpark Emmen in paniek
Paviane des Tierparks Emmen in Panik
Da wird nicht gespielt, nicht gebalgt, allein viel gelaust, als ob die Affen Hilfe beieinander suchen. Bis plötzlich eines der Männchen aufsteht, an die Spitze des Felsens läuft und nach der Savanne späht. Dann folgen ihm vorwiegend Männchen, da stehen sie alle und spähen ihrerseits - um dann mit einem Mal und mit viel Lärm wieder zurück auf ihre sichere Ecke auf dem Felsen zu rennen.

nu.nl - 27. März 2007
Bavianen in Dierenpark Emmen in doodsangst
Paviane in Tierpark Emmen in Todesangst
Unklar ist, wovor die Tiere anscheinend so zu Tode verängstigt sind, aber 120 Affenaugenpaare sind gerichtet auf die afrikanische Savanne neben dem Affenfelsen. "Ich weiß nicht, wohin die Paviane sehen", sagt der Tierparksprecher. "Auf der Savanne sind Impalas, Nashörner und andere afrikanische Tiere. Da ist jedenfalls nichts, was nicht schon vor zwei Tagen dort war."

crooze.fm - 27. März 2007
WWF-België wil 1.500 kinderen een jaguarsnoetje aansmeren op 15 april 2007 in Planckendael
WWF Belgien will am 15. April 2007 in Planckendael 1500 Kindern ein Jaguargesicht schminken lassen
.. Die Erderwärmung beschäftigte in den letzten Monaten alle Medien. Aber wissen auch alle, daß die Urwälder am Amazonas das Erdklima entscheidend beeinflussen? Es gibt also ein Interesse, diesen Urwald zu schützen. Und deshalb startet WWF, die internationale Naturschutzorganisation eine Kampagne, um den Amazonasurwald zu retten. Mit der Unterstützung der Kampagne soll dem umfangreichen Holzeinschlag, der größten Gefährdung der Regenwälder am Amazonas Einhalt geboten werden. ... Der Jaguar ist das Aushängeschild dieser Kampagne. Er ist die größte Wildkatze auf dem amerikanischen Kontinent. Einst verehrten ihn Mayas und Inkas als göttliches Wesen. Aber inzwischen hat sich da viel geändert. Immer größere Teile des Amazonasurwaldes wurden in Ackerland umgewandelt. Dadurch findet der Jaguar immer weniger Beute, das macht auch diesem Tier das Überleben immer schwieriger. Zur Zeit leben nur noch 50000 Jaguare in der Wildnis. Der Rekordversuch, bei dem es darum geht, so viele Kinder wie möglich zu schminken, findet am Sonntag, dem 15. April 2007 statt.

de Stentor - 14. März 2007
Exotische dierentuin in Stoopschaar
Exotischer Zoo in Stoopschaar
Osteuropäische Schwarzstörche, Paradieskraniche, Flamingos, Schnee-Eulen, Uhus, Pagodenkäuze, Pfeifreiher, Schwarzhalsschwan. Das sind nur einige von den mehr als siebzig Tierarten, die Lammert Zwep in kurzer Zeit auf sein Stück Land am Stoopschaarweg zwischen Hoge Enk und Elburg zusammen brachte. Wenn alle Vögel gemeinsam pfeifen, rufen und singen, ist es eine Freude zuzuhören. Wer Zweps Mini-Zoo sieht, wähnt sich in einem tropischen Land. Lammert Zwep hat sichtlich Spaß an der Beschäftigung, die er selbst als ein überhandgenommenes Hobby bezeichnet. Vor neun Jahren hat er damit begonnen. Zwep: "Man sucht immer öfter nach einzigartigen Exemplaren. Ich habe soeben nach einem Sattelstorch gesehen, aber der war mir mit 15000 Euro doch etwas zu teuer." Inzwischen sind alle gängigen Arten tropischer Vögel in seinen Volieren zu finden. Die Käfige sind nun 167 m lang, 24 m breit und vier Meter hoch.

de Stentor - 27. März 2007
Vogelman niet blij met zoo's é la Zwep
Ornithologe nicht erfreut über Zoos à la Zwep
"Ich zweifle nicht an der guten Absicht des Mannes, aber ‚Vogelparadiese' wie das von Lammert Zwep in Elburg sollte es eigentlich nicht geben in den Niederlanden." Das sagt der Eper Ornithologe Harry van Diepen anläßlich eines Artikels in diesem Blatt über Zweps Zoo. Der Elburger hält am Stoopschaarweg ungefähr siebzig Vogelarten und andere exotische Tiere. Laut Zwep ist das alles legal: "Ich kaufe nur Vögel, die in Gefangenschaft gezüchtet sind." Van Diepen will gerne glauben, daß Zwep nach Ehre und Gewissen handelt. "Auch wenn viel Tierliebe und Emotionen darin stecken, halten diese Art Initiativen unbeabsichtigt den illegalen Handel mit Vogelarten instand", meint er. "Es ist nämlich sehr schwer festzustellen, ob ein Vogel gezüchtet ist oder ob er ein Wildfang ist."

dierennieuws - 26. März 2007
Nieuw biotoop voor roodrugpelikanen in Dierenpark Wissel
Neues Biotop für Rötelpelikane im Tierpark Wissel
Kommenden Dienstag, den 27. März, können die Rötelpelikane im Tierpark Wissel zum erstenmal in ihren neuen Lebensraum. Eine ausgedehnte Wasserfläche, eine große Insel mit Felsbrocken und große Äste im Wasser - für die Pelikane soll das Biotop ein besonderes Erlebnis sein. Gleichzeitig soll die Pelikangruppe mit vier neuen Tieren komplettiert werden, die aus dem deutschen Zoo Neuwied stammen, so daß die Gruppe zehn Tieren umfassen wird. Um die Mittagszeit sollen die neuen Rötelpelikane im Tierpark Wissel eintreffen. Sie sollen direkt eingeführt werden in die Gruppe von sechs Pelikanen (drei Männchen und drei Weibchen), die bereits im Tierpark leben. Zusammen sollen sie das neue Rötelpelikangehege erkunden. ...

de Gelderlander - 24. März 2007
Tapir Henk snuift Overloonse buitenlucht op
Tapir Henk atmet frische Luft von Overloon
Nach Burgers Zoo in Arnheim und dem Gaia-Park in Kerkrade ist der Zoopark in Overloon der dritte Tiergarten in den Niederlanden mit einem Südamerikanischen Tapir. Gestern durfte der anderthalb Jahre alte Henk zum erstenmal auf die Außenanlage. Der Südamerikanische Tapir, der auch Flachlandtapir genannt wird, ist eine bedrohte Tierart. Es wird beabsichtigt, daß Henk mit der Zeit Gesellschaft kriegt von einer oder mehreren Frauen. Zur Zeit teilt der seltene Tapir, der etwa 250 kg schwer werden kann, sein Gehege mit Capybaras, den größten Nagetieren der Welt. Im Zoopark leben bereits einige Schabrackentapire, auch eine Tierart, die vom Aussterben bedroht ist.

dierennieeuws.nl - 23. März 2007
Nieuw: Tapir in Zoo Parc Overloon
Neu: Tapir im Zoopark Overloon
Von Freitag, dem 23. März an, gibt es eine neue Tierart im Zoopark Overloon: den Flachlandtapir. Der südamerikanische Tapir kommt aus dem Zoo Dublin

robnet.be - 16. März 2007
Uniek project met bonobo in dierentuin Planckendael
Einzigartiges Projekt mit Bonobos im Tierpark Planckendael
Kidogo, einer der Bonobos, ist nicht anerkannt in der Gruppe. Um den Bonobo etwas beliebter zu machen, haben Forscher ein spezielles Experiment organisiert. Wenn Kidogo auf einen roten Knopf drückt, kommen Nüsse zum Vorschein. Kidogo ist sicher nicht der beliebteste Sprößling in der Bonobofamilie in Planckendael. Die anderen Bonobos betrachten ihn als rangniedrigsten und haben Kidogo wohl nicht so gern. Er sitzt dann auch oft allein. Aber zukünftig soll das wohl geändert werden. Die Forscher haben nämlich speziell für ihn ein besonderes Experiment gestartet. Sie haben einen roten Knopf angebracht und nur wenn Kidogo auf den Knopf drückt, kommen Nüsse heraus. Und wenn er die austeilt, kann er seine Beliebtheit steigern.



Russische Meldungen

tatarinform - 25. März 2007
Рижский зоопарк готовится к возвращению жирафов
Rigaer Zoo bereitet sich auf die Rückkehr der Giraffen vor
In Vorbereitung seines 100jährigen Bestehens im Jahre 2012 hat der Rigaer Zoo einige Projekte in Arbeit: so wurde mit dem Bau eines Giraffenhauses begonnen, geplant ist der Bau eines Elefantenhauses. Jetzt bereitet sich der Rigaer Zoo auf den Empfang der Giraffen vor: die Lieblingstiere vieler Besucher werden im Sommer wieder im Zoo zu sehen sein. "Wir wollen den Besuchern und uns selbst eine Freude machen", sagt Zoo-Direktor Rolands Greiziņ¨, "wenn alles nach Plan verläuft, dann kehren schon in der zweiten Hälfte dieses Sommers nach 28 Jahren Abwesenheit Giraffen nach Riga zurück." Das neue Gebäude für die Giraffen kostet 900000 Lats (44,55 Mio Rubel), in ihm werden vier Männchen leben. Die Tiere kommen aus Zoos Tschechiens und Polens, höchstwahrscheinlich werden sie durch Tausch erworben.

vesti.ru - 21. März 2007
Сова из Московского зоопарка не совершала убийства
Eule aus dem Moskauer Zoo hat keinen Mord begangen
Medizinischen Experten gelang es, den Ruf des Schützlings des Moskauer Zoos zu verteidigen. Die Obduktion ergab die wahre Todesursache des Mannes, den am Tage zuvor morgens ein Mitarbeiter des Zoos tot im Eulenkäfig fand. Die kleinen Schrammen am Kopf des Mannes hatten die Version genährt, die Eule habe mit ihrem Schnabel auf den ungebetenen Gast losgehackt. "Die Obduktion ergab als Todesursache - Unterkühlung. Die Kopfwunde war nicht die Todesursache", betonte Staatsanwalts Wladimir Sdorenko. Welche Motive den Gestorbenen in den Vogelkäfig trieben, wird ein Geheimnis bleiben.

vesti.ru - 21. März 2007
Загадочная смерть в Московском зоопарке
Rätselhafter Tod im Moskauer Zoo
Es war etwas Außerordentliches im Zoo der Hauptstadt passiert. Die Massenmedien teilten heute morgen mit, eine Eule habe einen Menschen mit ihrem Schnabel zu Tode gehackt. Es wurde angenommen, der Mann habe versucht, den Vogel zu stehlen, wobei dieser sich verteidigt habe. Zwecks Klärung wandte sich der Korrespondent des Programms "Vesti Moskwa" an den Pressedienst des Zoos. Dort erfuhr er, daß am Morgen des vorigen Tages tatsächlich im Eulenkäfig der Körper eines Mannes entdeckt wurde. Wie dieser dorthin gelangte und was wirklich vor sich ging, ist noch nicht genau bekannt. Der Mann konnte auch nachts erfroren sein oder auch gestorben aufgrund von Gewalteinwirkung.

podrobnosti,ua - 22. März 2007
В ялтинском зоопарке весенний бум рождаемости
Frühjahrs-Babyboom im Zoo Jalta
Im privaten Jaltaer Zoo "Skazka" ["Märchen"] gibt es mit Frühlingsbeginn jede Menge Nachwuchs. Ein kleiner Löwe, Äffchen, Füchslein, vietnamesische Hängebauchferkel erblickten hier seit Anfang März das Licht der Welt, teilte Zoo-Direktor Oleg Subkow mit. Er sagte, vor einigen Tagen haben die Löwin aus Tschechien, die seit 2004 im "Skazka" lebt, und der Löwe Roma, ein ehemaliger Zirkusartist, der im vorigen Jahr in den Jaltaer Zoo gebracht wurde, Nachwuchs bekommen. "Leider hat die Löwin den Kleinen nicht angenommen und wir müssen ihn mit eigenen Kräften aufziehen", bemerkte Subkow. Er hoffe darauf, daß eine der beiden vietnamesischen Hängebauchsauen, die auch vor kurzem Nachwuchs bekamen - sieben Ferkel eine jede - , Amme des "Königs der Tiere" wird. ... Der Zoo "Skazka" (Stadt Jalta, Krim) wurde von dem Unternehmer Subkow im Jahre 1995 errichtet und war der erste Privatzoo in der GUS. Gegenwärtig beherbergt "Skazka" etwa 120 Arten Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische - insgesamt mehr als 700 Exemplare.

irkutsk.rfn.ru - 23. März 2007
Двухмесячных медвежат отправят в Краснодарский зоопарк
Zwei Monate alte Bärenkinder kommen in den Zoo Krasnodar
Ihr Gehege verlassen die Bärchen nur ungern. Sie rutschen über den Boden und brüllen. Mit kindlicher Angst in den Augen schauen sie auf alles, was um sie herum passiert. Am 23. März sollen die Bärchen tierärztlich untersucht werden. Es gehört zur Vorbereitung auf eine große Reise. Bald werden die Petze nach Krasnodar geschickt. Im dortigen Zoo gibt es für sie alle notwendigen Bedingungen. In Irkutsk können sie nicht länger bleiben.

Nowgorodskie wedomosti - 22. März 2007
Имидж пожирателя приматов
Das Image des Primatenfressers
.. Der erste Zoo, in dessen Sammlung der Affenadler geriet, war der Londoner Zoo. Das war am 31. August 1909, und jenes Weibchen, das als erwachsenes Tier auf der Insel Mindanao gefangen wurde, war überhaupt der erste lebende Vertreter dieser Art außerhalb der Philippinen. Leider hatte der Vogel nur ein kurzes Leben, nach wenig mehr als fünf Monaten starb das Adlerweibchen an Tuberkulose. Erst etwa ein Vierteljahrhundert später - am 1. Dezember 1934, gelangte das nächste Mal der größte waldbewohnende Adler in einen Zoo. Der Vogelfänger Wilfrid Frost brachte das erwachsene Männchen vom Archipel mit und der französische Ornithologe Jean Delacour schenkte diesen philippinischen Adler dem Zoo Rom. Der Affenadler lebte dort bis 1976 und stellte damit einen Altersrekord in Gefangenschaft auf für diese Art: 41 Jahre und sieben Monate. Der in der Natur seltene philippinische Adler ist auch in Gefangenschaft selten. Es sind insgesamt 50 Exemplare der Art bekannt, die von 1909 bis 1988 in den Zoos von 17 Städten der Welt gehalten wurden. ... Der welterste Schlupf eines Kükens des philippinischen Adlers in Gefangenschaft geschah am 15. Januar 1992. Das Adlerjunge bekam den symbolischen Namen "Pag-asa", was übersetzt "Hoffnung" bedeutet. Die Hoffnung hat sich als berechtigt erwiesen: vor einem Jahr schlüpfte in der Zuchtstation der Haribon Foundation schon das 20. Vogeljunge aus seinem Ei. Die Population in der Zuchtstation wächst. Heute ist sie auf das Doppelte angewachsen und zählt 32 philippinische Adler, von denen die Hälfte in Gefangenschaft das Licht der Welt erblickte. ... In Zukunft beabsichtigt die Umweltstiftung "Haribon", den Bestand auf andere Zuchtstationen aufzuteilen, um den gesammelten genetischen Fond nicht dem Risiko der Vernichtung auszusetzen - als Folge einer Viehseuche, einer Naturkatastrophe oder anderer höherer Gewalt.

lenta.ru - 23. März 2007
Скелет единственного слона Белоруссии выставят в музее
Das Skelett des einzigen Elefanten Belorußlands wird im Museum zur Schau gestellt
Wie "Telegraf" mitteilte, haben Spezialisten der Agraruniversität Grodno mit der Exhumierung Suraks, Belorußlands einzigem Elefanten, begonnen. Im Mai 2007 wird das Skelett des Tieres, daß 2002 starb, im Universitätsmuseum zur Schau gestellt. Der Afrikanische Elefant Surak kam 1964 aus Leipzig in den Zoo Grodno. Im Jahre 2002 erkrankte er im Alter von 44 Jahren, begann Gewicht zu verlieren und starb bald darauf. "Trud" schrieb, daß das Tier in einem engen Gehege gehalten wurde, seine Ration war begrenzt infolge der ungenügenden Finanzierung des Zoos. Als sie von der Krankheit des Elefanten erfuhren, brachten ihm die Einwohner Grodnos Futter und legten sogar ein spezielles Konto an, um Geld zu sammeln, aber alles das half dem Tier schon nicht mehr. Nach seinem Tod wurde der Elefant, wie der "Telegraf" bemerkt, nach einer besonderen Technologie bestattet, "damit man nach einigen Jahren aus der Erde ein gut erhaltenes Skelett herausnehmen kann".

telegraf.by - 23. März 2007
В Гродно выставят в музее скелет эксгумированного слона Сурака
Grodno stellt Skelett des exhumierten Elefanten Surak ins Museum
Im Mai 2007 erhält das anatomischen Museum der Agraruniversität Grodno ein neues Exponat. Neben den Skeletten von Schwein, Kuh und Hund nimmt das Skelett eines afrikanischen Elefanten seinen Ehrenplatz ein. Dieses Tier, das im Grodnoer Zoo lebte, hieß Surak. Der Elefant starb vor fünf Jahren. Und jetzt machen sich die Spezialisten an seine Exhumierung. Nach den Worten des Leiters des Anatomie-Lehrstuhls der Agraruniversität Grodno Wiktor Malaschka sind die Fachleute zur Zeit mit dem komplizierten Wiederausgraben der Knochen beschäftigt. Der Elefant wurde mit einer besonderen Technologie begraben - mit der Absicht, ihn in einigen Jahren aus der Erde als ein gut erhaltenes Skelett herauszuholen, übermittelt "Interfax". Surak war der einzige Elefant in Belorußland. In den Zoo Grodno kam das Tier 1964 aus Leipzig. Der Elefant lebte in der Republik Belorußland ungefähr 40 Jahre. Als er 2002 starb, stand er im 45. Lebensjahr.

Izvestija Mordowii - 23. März 2007
Саранские спасатели пристроили раненую сову
Saransker Rettungskräfte brachten verletzte Eule unter
Mitarbeiter des Wachdienstes der Staatsanwaltschaft Mordowiens gewährten am 19. März einer verletzten Eule Unterkunft. Niemand wußte, wie diese auf das angrenzende Territorium gelangt war. Ein Flügel des Vogels war gebrochen und ein Auge verletzt. Vermutlich geriet die Eule Saransker Katzen in die Pfoten. ... Offen bleibt die Frage, wie der Raubvogel ins Zentrum von Saransk kam. Wladimir Tschebulajew vermutet, daß die Eule ihren Besitzern einfach entflogen ist. Oder irgend jemand hat sie mit nach Hause gebracht, weil er seinen Spaß haben wollte, und hat sie, als er ihrer überdrüssig war, ins Freie hinaus gelassen. Ob nun so oder so - jetzt ist die Eule jedenfalls in zuverlässigen Händen."

Norilskie novosti - 23. März 2007
«Молодая гвардия» установит шефство над бурыми медведями Валей и Мишей
"Junge Garde" übernimmt Patenschaft für die Braunbären Walja und Mischa
Heute hat die Gesamtrussische gesellschaftliche Organisation "Junge Garde des Geeinten Rußlands" die Patenschaft übernommen über die Braunbären, die auf dem Gelände des prophylaktischen Heilinstituts "Walek" leben. Die Bären Walja und Mischa brauchen in der Tat Fürsorge. Sie sind verwaist, nachdem ihre Mutter, die Bärin Mascha, nach einem großen Blutverlust starb. Mascha hatte sich mit einer geöffneten Kondensmilchbüchse die Mundhöhle aufgeschnitten. Das zur Verfügung stehende Budget reicht nicht immer für Früchte, Vitamine und notwendige Medikamente. Die Kinder aus der "Jungen Garde" kamen nicht mit leeren Händen in den Zoo zu Besuch. Sie brachten den Bären Leckerbissen mit: eine Packung Kondensmilch und drei Spankörbe voller Gebäck. Die Junggardisten planen, den Käfig für die Bären zu erweitern und einzurichten. Gemeinsam mit den Aktivisten der "Jungen Garde" beteiligten sich an der Aktion auch der Vorsitzende des Stadtsowjets Sergej Schmakow und die Abgeordneten des Stadtsowjets Oksana Ljalina und Roman Serbin.

Interfax - 26. März 2007
Ленинградский зоопарк лишился практически всех медведей
Der Leningrader Zoo hat praktisch alle Bären verloren
Im Leningrader Zoo sind in den letzten zehn Monaten fünf Bären aufgrund ihres Alters gestorben, erfuhr Interfax am Montag von der Pressesprecherin des Zoos Tatjana Salomatina. Laut Salomatina waren alle Tiere über 20 Jahre alt. "Leider waren alle Bären schon alt, der älteste von ihnen war 38. Jetzt haben wir im Zoo nur noch zwei Tiere, aber auch sie sind nicht mehr die Jüngsten", teilte T. Salomatina mit. Ihren Worten nach beabsichtigt der Leningrader Zoo eine neue Bärenanlage zu bauen, aber nicht am Ort der heute existierenden Gehege. "Zur Zeit wird eine entsprechende Dokumentation zu Projektierung und Finanzplanung vorbereitet und wir werden für den neuen Zoo unbedingt Bären kaufen", bemerkte die Pressesprecherin. Gegenwärtig leben im Leningrader Zoo zwei Bären: der Baribal Dominik und die Braunbärin Warwara.

Izwestija - 26. März 2007
Медведи тают на глазах
Die Bären verschwinden vor unseren Augen
Den Leningrader Zoo quält die "Bärenfrage". Gerade erst gab es einen Eisbären-Skandal, jetzt sind die Braunbären an der Reihe. Die Petersburger sind beunruhigt von der Mitteilung, daß der Zoo im letzten halben Jahr fünf Bären verlor, "russische Symbole" gewissermaßen: einen Baribal, einen Kragenbären, einen Braunbären und zwei Isabellbären. ... Das Bärensterben im Zoo der Stadt Petersburg begann bereits im Sommer. Die Geschichte ist heute umgeben von Gerüchten und Versionen. Angeblich wurden die Tiere eingeschläfert oder auch vergiftet, um ein neues Bärengehege bauen zu können. Nichtoffiziell wird die Situation mit einer hypothetischen verglichen: das Haus Hochbetagter muß ausgebessert werden und plötzlich sterben dort alle. Im Zoo behauptet man jedoch, daß die Bären auf ganz natürliche Weise gestorben sind, es hätte am Alter gelegen und am ungewöhnlichen Winter.
"Wir haben eine sehr alte Bärenanlage, noch aus Vorkriegszeiten, es ist das einzige hölzerne Gebäude im Zoo, es ist überholungsbedürftig. Deshalb schafften wir uns keine jungen Bären mehr an und warteten auf den natürlichen Tod unserer alten. Alle Braunbären hatten ein Alter von 25 bis 30 Jahren erreicht und sie waren schon krank", sagt die wissenschaftliche Sekretärin des Zoos Galina Afanasjewa. ... Das ist einfach ein Zusammentreffen von Umständen. Das Projekt der Bärenanlage existiert schon lange und das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Wenn überhaupt jemand wegen der neuen Anlage die Bären hätte vergiften wollen, dann hätte er jene, die schon älter sind, vergiftet, aber nicht den, der erst 21 Jahre alt war. Aber es gibt niemand, der so gedacht hätte. Wir haben auch so genug ungelöste Probleme", sagt die Pressesprecherin des Zoos Tatjana Salomatina.

smena.ru - 26. März 2007
В зоопарке медвежии мор!
Dem Zoo sterben die Bären weg
Vom Bärensterben im Leningrader Zoos erfuhr die Öffentlichkeit erst in diesen Tagen. Obwohl der erste Bär schon im Juni 2006 starb! Das Geheimnis wurde entdeckt dank einer anonymen Mitteilung in einem der Internetforen.
"Tatsächlich sind bei uns fünf Bären gestorben, doch einen Kriminalfall gibt es dabei nicht!" erfuhr "Smena" von Tatjana Salomatina. Alle Bären waren sehr alt, sie waren alle älter als 20 Jahre, einer war 31. Übrigens werden Bären in der Natur im Durchschnitt 20 Jahre alt, maximal 25."
Für die Aneinanderreihung von Todesfällen in so kurzer Zeit hat der Zoo eine einfache Erklärung. Laut Tatjana Salomatina war der letzte Winter für die Bären außerordentlich kompliziert. Die ungewöhnlich hohen Temperaturen im Dezember und Januar waren nicht von Vorteil für die Bären. Nicht allen Bären gelang es, die traditionelle Winterruhe einzuhalten, mancher wachte wegen des Wetters mehrmals auf. Infolge dessen starben zwei Bären, ohne aus der Winterruhe wieder zu erwachen. .. Böse Zungen beeilten sich auch hier zu erklären, die Administration des Zoos lasse sich Zeit mit der Errichtung einer neuen Bärenanlage am Ort der jetzigen. Von einer Umsiedlung der Bären-Pensionäre sei nicht die Rede, sie hätten aufgrund ihres Alters den Umzug nicht überstanden. Deshalb hätte man sich beeilt, die bejahrten Bären loszuwerden. In nichtoffiziellen Foren des Leningrader Zoos werden die phantastischsten Versionen verkündet, wie man das hätte tun können. "Welchen Sinn hätte es für uns gehabt, die Bären zu vergiften?" Tatjana Salomatina ist aufrichtig erzürnt. "Der Tod der Bären ist für den Zoo selbst ein großer Verlust. Bären gehören zu den Tieren, die in keinem Zoo fehlen dürfen. Viele Besucher kommen gerade ihretwegen. Und was den Bau der neuen Bärenanlage betrifft, so gibt es keinen Zusammenhang mit dem Tod der Tiere. Die Anlage wird ohnehin im neuen Zoo gebaut." Zugegeben, die Versionen über die Vergiftung der Bären oder die Absicht ihrer Tötung klingen in der Tat zu phantasievoll. Wenn die Bären aber starben, weil man sich einfach schlecht um sie gekümmert hat? "Fünf Bären in einem Winter verloren - das läßt einen schon irgendwie hellhörig werden", kommentierte die außerordentliche Lage der ehemalige Direktor des Leningrader Zoos Iwan Kornejew. "Wenn man das letzte Jahr außer acht läßt, dann sind so viele Bären in den letzten zwanzig Jahren im Zoo gestorben. Einverstanden, die verstorbenen Bären waren alt. Aber wir hatten im Zoo einen Bären, der 1941 dorthin gelangte. Er hat die Blockade überlebt, den Krieg, und lebte wohlbehalten bis zu seinem 40. Lebensjahr. Zwanzig Jahre sind kein Alter! Bären sind Tiere, die sich sehr gut in Gefangenschaft halten lassen. Sie ins Jenseits zu schicken ist schon schwierig."

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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Wildpark Lüneburger Heide, 28.03.2007
Fix was los bei Wolf, Bär & Co - Ostern im Wildpark Lüneburger Heide
Auf die Wildparkbesucher warten neben Wolf, Bär & Co und den anderen ersten Jungtieren des Jahres während der Osterferien einige tolle Überraschungen. “Manege frei“ für die neue Ausstellung. Unter dem Motto: “Wolf, Bär & Co. im Kinderzimmer“ wird sie pünktlich zu Ostern, in Kooperation mit dem Spielzeugmuseum Soltau eröffnet. Mit der schönsten Menagerie, großen Studiotieren. wie Wolf, Panda und Tiger laden zum Streicheln, Reiten und Kuscheln ein. Der Wildpark bekommt neue Bewohner. Putzige Nasenbären beziehen zum Osterfest ihr neues Zuhause im Wildpark Lüneburger Heide. Die “Langnasen“ sind Kleinbären, die auf dem amerikanischen Kontinent, vom Süden der USA bis Argentinien beheimatet sind. Juniortierpfleger In den Osterferien sind noch einige wenige Plätze als „Juniortierpfleger“ frei. Wer schnell ist, kann noch einen dieser heiß begehrten Plätze ergattern. Unterwegs mit den Tierpflegern, einen Tag den Tierexperten über die Schulter schauen. Sie helfen beim Füttern und lernen den Umgang mit Tieren. Größtes Osternest in Norddeutschland. Der Osterhase hat sich auch in diesem Jahr, zu Ostersonntag und Ostermontag viele Überraschungen einfallen lassen. Im größten Osternest Norddeutschlands hat der Osterhase viele bunte Überraschungseier versteckt und “Großes Toben“ im Stroh ist für die Kleinen angesagt! Mit Geschick und Ausdauer findet jeder dort sein buntes Osterei. Täglich wieder Greifvogelshows. Die beliebten Greifvogelshows haben wieder begonnen. Die Showprogramme & Tierpräsentationen sind zwei bis drei mal “täglich“ von Frühjahr bis Herbst zu erleben.

Zoo Heidelberg, 28.03.2007
Wie kommt der Elefant zum Fahrrad? oder: 100.- Euro pro verkauftem Jubiläums – Heidel-bike für das neue Elefantenhaus
Mit dem Frühling kommen in dieser Woche auch die Fahrrad-Gefühle zurück. Pünktlich dazu läuft die 10-Jahre-Jubiläums-Aktion von Heidel-bike zu Gunsten des neuen Elefantenhauses des Heidelberger Tiergartens an. Das Heidel-bike – gelbe Mountainbike lässt Radlerherzen höher schlagen: Konifizierter Alurahmen, komplette Shimano – Deore Ausstattung 27Gang plus Deore – XT – Schaltwerk, Rock-Shox-Federgabel Dart II mit lock-out, Anbauteile komplett Ritchey. Dieses Heidel-bike kann man – derzeit noch in limitierter Auflage – zum absoluten Jubi – Preis von 499.- Euro erwerben. (Der Marktpreis dieses MTB rangiert ab 699.- Euro). Für jedes verkaufte MTB fließen 100.- Euro an den Heidelberger Zoo zur Errichtung des neuen Elefantenhauses. Dessen Direktor, Dr. Klaus Wünnemann, ist sicher, dass in ein