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Liebe
Leser,
auch die heutige Ausgabe steht ganz im Zeichen eines Berliner
Bären.
Einen, den nicht einmal ein Tierschützer "totspritzen" lassen
wollte:
Pandabärin Yan Yan ist tot. Daß sie trotz aller
Reproduktionstricks mit
Bao Bao keinen Nachwuchs mehr zeugen würde, war seit längerem
klar, seither
ruhen die europäischen
Panda-Hoffnungen ganz auf Wien. Sollte es dort eines Tages wie bei Pandas üblich
Zwillinge
geben und nur einer davon von der Mutter angenommen werden, geht das
Theater der letzten Wochen wieder von vorne los...
Wir
haben das ausufernde Thema mit dem K-Wort, das ich auf einer Tagung
gerade als neuen Kurzbegriff für "überflüssige und
aufgebauschte
Aktion, über die man besser schweigt" kennengelernt habe, diesmal
unter
"Nachwuchs" verbannt.
Ein herzlicher Glückwunsch geht an ein anderes "großes
Zootier", einen
wahren Silberrücken: Prof. Gunther Nogge erhielt als erster
Deutscher
den Heini-Hediger-Award des Weltzooverbandes!
Dirk Petzold
Zwei Einrichtungen, die wichtige
Bedürfnisse befriedigen -
da reicht auch ein gemeinsames Schild.
Gesehen in Jülich
Die Lösung des Rätsels
aus Ausgabe
361 war "Ursus spelaeus".
Der Autor von "Eine
kurze Geschichte der Bären", Bernd
Brunner, ermittelte als Gewinner:
Sandra
Schlieper, Anja Limpinsel, Birgit Benzing
Die
Bücher sind bereits unterwegs -
Glückwunsch!
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| Zoos –
Meldungen |
Mitteldeutsche
Zeitung - 26. Mrz. 2007
Yan
Yan ist tot
Trauer um Yan Yan: Die
Pandabärin aus dem
Berliner
Zoo ist tot. Am Montag wurde der langjährige Publikumsliebling um
15.45
Uhr auf
einer Außenanlage ohne vorherige Anzeichen einer Krankheit leblos
entdeckt, wie
der Zoo mitteilte. Damit hat der älteste Tiergarten Deutschlands
eine
seiner großen
Attraktionen verloren. Über Jahre hatten Tierfreunde bundesweit
auf Nachwuchs bei den
Pandabären in Berlin
gehofft. Doch alle Versuche schlugen fehl, so auch mehrere
Besamungsversuche. Nun bleibt
der Partner der Bärin, Bao Bao, zunächst allein zurück.
Die
Todesursache ist noch
unklar. Yan Yan - Chinesisch für «die Schöne» -
wurde 22 Jahre alt. Sie kam
durch die Städtepartnerschaft
mit Peking nach Berlin und lebte seit 1995 als «Leihgabe»
hier.
Businessportal24 - 26. Mrz. 2007
Pandabärin
Yan Yan aus dem Berliner Zoo ist tot
Am Nachmittag wurde das
Tier auf
einer Außenanlage ohne vorherige Anzeichen einer Krankheit leblos
entdeckt. Über
Jahre hatten Tierfreunde bundesweit auf Nachwuchs bei den
Pandabären in
Berlin gehofft
- doch alle Versuche schlugen fehl.
Bocholter-Borkener Volksblatt
- 26. Mrz. 2007
Trauer
um Pandabärin Yan Yan
Anzeichen für eine
Krankheit gab es nicht.
Bild.T-Online.de
- 27. Mrz. 2007
Yan
Yan war der Star, bis Knut kam
Mit leuchtenden
Augen standen früher die Kinder vor ihrem Gehege. Sie winkten, sie
riefen: „Oh,
wie süß“ und freuten sich an der putzig-runden Bärin
mit den schwarzen Ringen um
die Augen. Sie war der Star. Doch jetzt liefen die Kinder schnell
vorbei, zum Gehege nebenan, zu Eisbärbaby Knut.
So war die Panda-Bärin Yan Yan ganz allein, als sie in der
Frühlingssonne einschlief.
Für immer. Yan Yan („Die Schöne“) starb offiziell an
Herzstillstand!
taz Berlin - 27.
Mrz. 2007
YAN YAN *
1985-2007 *
RIP
PR-Inside.com - 27.
Mrz. 2007
Bao
Bao trauert
nicht
Einen
Tag nach dem Tod der Pandabärin Yan Yan im Berliner Zoo ist die
Ursache ihres plötzlichen
Ablebens weiter unklar. Ein Team von Experten unterschiedlicher
Institute habe die
tote Bärin noch am Dienstag obduzieren wollen, teilte Zoosprecher
Ragnar Kühne mit.
GMX - 27. Mrz.
2007
Schock
im Berliner Zoo nach Tod von Yan Yan
Die Bärin starb
an einer Darmverstopfung. Tierarzt Andreas Ochs sprach von einem
"unglücklichen
Zufall." Der Berliner Zoo will sich laut Biologe Kühne nun wieder
verstärkt um ein junges
Pärchen kümmern. Die von chinesischen Tierparks zurzeit
verlangte "Panda-Miete"
von rund einer Million Euro könne man zwar nicht aufbringen.
Möglich sei jedoch
ein Austausch zu wissenschaftlichen Zwecken. "Kein Zoo der Welt hat
solche
Erfahrung bei der Haltung von Pandabären wie wir", sagte
Kühne. "Es wäre
schade, wenn dieses Wissen verloren geht." Dabei erhält der
Tierpark Unterstützung auf höchster Ebene:
Bundespräsident Horst
Köhler hat bereits angeboten zu vermitteln.
Berliner Zeitung - 27.
Mrz. 2007
Yan
Yan starb an Herzversagen
Panda-Bärin
Yan Yan, die am Montagnachmittag im Zoo tot aufgefunden wurde, ist an
den Folgen
einer Darmverstopfung und anschließendem Herzversagen gestorben.
Das teilte Bären-Kurator
Heiner Klös am Dienstag nach der Obduktion des Leichnams am
Institut für Lebensmittel,
Arzneimittel und Tierseuchen mit. Die
Verstopfung habe letztlich
zu einer Blutvergiftung geführt, die wiederum
Herz-Kreislauf-Versagen zur Folge
hatte. Wie es mit Yan Yan weitergeht, ist nach wie vor offen. Jetzt
gelte es abzuwarten,
wie sich der Zoo und das chinesische Forstministerium einigen.
"Vertragsrechtlich
sind die Chinesen auch die Besitzer des Leichnams", so Klös.
Rheinische Post - 27.
Mrz. 2007
Panda-Dame
Yan Yan wird nicht beerdigt
Sobald die Todesursache endgültig geklärt ist,
soll Yan Yans Körper in
die Tierkörperbeseitigung gegeben werden. Ein Begräbnis wird
es für die 22-jährige
Bärin nicht geben.
sz-online - 27.
Mrz. 2007
Tod
von Pandabärin
Yan Yan lässt Partner Bao Bao unbeeindruckt
Yan Yan habe keine ungewöhnlichen
Gegenstände verschluckt. Der frühere Regierende
Bürgermeister Eberhard
Diepgen
(CDU) bedauerte den Tod von
Yan Yan. Er hatte die Bärendame 1995 aus Peking als Dauerleihgabe
von der Partnerstadt
nach Berlin gebracht.
Financial Times
Deutschland
- 27. Mrz. 2007
»
In memoriam «
In tiefer
Trauer und großer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem
Pandabären Yan Yan.
Ein lebenszugewandtes, fröhliches Tier wurde völlig
unerwartet und
plötzlich abberufen. Aber es bleibt auch Wut. Wäre da nicht
dieser
andere Bär, vielleicht wärst du noch
unter uns. Knut ist schuld. Tausende belagerten sein Gehege unweit von
deinem Zuhause.
So einen Rummel verträgt vielleicht ein junger Eisbär.
Für eine alte
Pandalady war
der Trubel einfach zu viel. Die Beerdigung findet in China oder in der
Berliner Tierkörperbeseitigung statt.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 26. Mrz. 2007
Verleihung
des Oscar
für Zoologen
Eine namhaftere
Auszeichnung kann einem Zoologen nicht verliehen werden. Der
Heini-Hediger-Preis
gilt als Oscar der Branche. Entsprechend wohlgelaunt hätte man
Kölns
ehemaligen
Zoodirektor am Montag erleben können, doch Gunther Nogge nutzte
die
Ehrung im Tropenhaus
zu einer neuen Abrechnung mit dem Aufsichtsrat. Der Streit um seine
Pensionsansprüche
hat ihn tief getroffen. Am 26. April wird eine Entscheidung vor Gericht
erwartet. Die Preisverleihung vor rund 200 Zoologen und
Artenschützern aus aller
Welt verlief
zunächst in erwartetem Rahmen. Nogges Nachfolger Theo Pagel und
Jörg
Junhold als
Vorstand des Weltzooverbandes würdigten Nogges
außergewöhnliche
fachliche und menschliche
Qualitäten. Doch als der Geehrte ans Mikrofon trat, um sich zu
bedanken, kam
offensichtlich
der alte Groll auf den Aufsichtsrat wieder hoch. Er hoffe, dass sich
seine Nachfolger
durch „diese Veranstaltung im Zoo“ keinen Ärger einhandeln werden,
sagte Nogge gleich
zu Beginn und legte dann los. Vor allem
der nicht
eingeladene Aufsichtsratschef Walter Grau musste vor internationalem
Publikum einiges
einstecken. Im zweiten Teil seiner Rede besann sich Nogge dann wieder
auf die Auszeichnung, die ihm durch den Weltzooverband zuteil geworden
war: „Diese Ehrung
wiegt allen
Ärger auf.“ Sie sei ein Beweis dafür, dass seine 25 Jahre im
Zoo „nicht
völlig vertan“
gewesen seien. „Es gibt nur sechs Heini-Hediger-Preisträger. Ich
bin
der erste deutsche
und bin stolz darauf.“
Kölnische
Rundschau - 27. Mrz. 2007
Misstöne
zur Preisverleihung an Nogge
„Ich danke
meinem Nachfolger Theo Pagel, dass er die Verleihung des
Heini-Hediger-Preises an
mich hier im Kölner Zoo ausrichtet. Hoffentlich bekommt er
deswegen keinen Ärger
an höherer Stelle. Ich bin mehrfach ermahnt worden, hier nichts
Böses zu sagen“,
bekannte Ex-Zoochef Professor Dr. Gunther Nogge. Dann griff er aber
dennoch beherzt
in die Schmutzkiste. „Es war nicht der Fehler des OB, dass er den
Vorsitz des Aufsichtsrates abgegeben
hat. Der Fehler war, einen Mann zum Nachfolger zu machen, dessen
Kompetenz darin
besteht, dass er einen Graupapagei hat.“ Wegen der Angriffe des
Zoologen traten dessen unzweifelhaften Verdienste, deretwegen
er gestern ausgezeichnet wurde, zeitweilig in den Hintergrund. „Wenigen
ist es gelungen,
aus aus einer Mücke einen Elefanten zu machen“, meinte Pagel mit
Blick auf seinen
Vorgänger. Er habe mit einer Tsetsefliege angefangen und mit
Elefantenbaby Marlar
aufgehört. Als Geschenk überreichte er Nogge einen Abguss des
Schädels des über
drei Millionen Jahre alten Urmenschen „Lucy“.
pressetext deutschland
- 27. Mrz. 2007
Vogelgrippe:
Zugvögel zu Unrecht
unter Verdacht
Wichtigste
Ursache für die globale Ausbreitung des Vogelgrippevirus H5N1 sind
nicht die Zugvögel.
Verantwortlich sei vielmehr der Mensch, der durch kommerziellen Handel
mit Geflügel
die Verbreitung begünstige. Diese Meinung vertreten
französische
Wissenschaftler
von der Station Biologique de la Tour du Valat in einem
Beitrag für die Fachzeitschrift "Ibis". "Die
Vogelgrippe-Fälle am
Schwarzen Meer im Februar 2006 zeigen zwar, dass das Virus in
Wildvögeln kurze Strecken
zurücklegen kann", sagt Autor Michel Gauthier-Clerc auf Nachfrage
von
pressetext.
"Es ist jedoch offensichtlich, dass der Verbreitungsweg
von H5N1 nicht mit der Flugroute der meisten Zugvögel
übereinstimmt",
sagt
Gauthier-Clerc. Die zunehmende Globalisierung, die auch den Handel mit
Geflügel
beeinflusse, werde dagegen unterschätzt. Bei vergangenen
Seuchenausbrüchen mit gefährlichen Subtypen von H5 und H7 sei
ein
Zusammenhang zum Geflügelhandel nachgewiesen worden, argumentieren
die
Wissenschaftler. Überfüllte Gehege und damit verbunden mehr
Stress
machten
die Tiere besonders anfällig gegen Infektionen. Mit Besorgnis
registrieren die Forscher
deshalb, dass die Batteriehaltung derzeit wieder zunehme -
kurioserweise aus Furcht
vor der Geflügelgrippe.
Muenchen24.info - 21.
Mrz. 2007
Seepferdchen
ziehen ins Sealife Aquarium in München ein
Im Sea Life
Aquarium in München im Olympiapark ist die neue Ausstellung
"Seepferdchen –
bezaubernde Geschöpfe der Meere" eröffnet worden.
Bürgermeisterin
Christine
Stobl setzte das letzte der empfindlichen Meeresbewohner in sein neues
Zuhause ein.
Für die neuen Attraktionen in dem Großaquarium am Fuße
des
Olympiaturmes in München
wurde ein neuer Ausstellungsbereich mit sechs neuen Becken geschaffen.
Seit Mitte Februar liefen die aufwändigen Umbauarbeiten im Sea
Life
München. In
einem bisher geschlossenen Teilbereich des Großaquariums mussten
neue
Leitungen
verlegt sowie zusätzliche Becken angeschafft und eingebaut werden.
In
den sechs neuen Aquarien zeigt Sealife nun rechtzeitig vor Ostern
erstmals auch
tropische Meeresbewohner. Im Rahmen der Sonderausstellung können
sechs
faszinierende
Seepferdchenarten aus allen Weltmeeren bestaunt werden, so zum Beispiel
das Zebraschnauzen-Seepferdchen,
langschnäuzige Seepferdchen und geflecktes Seepferdchen. Da die
meisten
Seepferdchenarten
vom Aussterben bedroht sind, zeigt Sea Life nur Tiere, die aus eigenen
Nachzuchten
stammen.
Kanal8
- 27. Mrz.
2007
Tropische
Schönheiten
im Sea Life
Dresden. Das Sea
Life auf der Cockerwiese lädt ab Ostern zu einer Sonderausstellung
mit
dem Namen
"Tropische Schönheiten" ein. In das Meeresaquarium ziehen
gefährliche
Fische aus tropischen
Gefilden ein. Die Besucher können nun neben der einheimischen
Unterwasserwelt auch
farbenfrohe Bewohner aus weit entfernten Regionen besichtigen. Dazu
zählen unter anderem Feuerfische, Nasenmuränen und
Steinfische.
Interessierte
können darüber hinaus bei Schaufütterungen zusehen oder
Vorträge
verfolgen. Noch bis Ende 2007 ist die Sonderausstellung im mobilen
Aquarium Sea Life ab 10
Uhr für die Besucher geöffnet.
espace.ch
- 23.
Mrz. 2007
Bär
«Urs» geht nach
Solothurn
Vor wenigen
Tagen hatte der kranke und altersschwache Urs im Alter von 30 Jahren
eingeschläfert
werden müssen. Fell und Schädel des Bären
überreichte die Stadtberner
Vizestadtpräsidentin
Barbara Hayoz am Donnerstag an ihre Solothurner Amtskollegin Barbara
Streit. In Solothurn soll Urs in präparierter Form auferstehen und
den
älteren
Berner Bären
«Sämi» ablösen, an dem die Zeit sichtbare Spuren
hinterlassen hat: Er
wurde seit
25 Jahren von rund einer Million Besuchern bewundert und auch
gestreichelt. Überraschend ist daran nicht die Präsentation
eines
Berner Bären in
Solothurn, sondern
die kaum bekannte Tatsache, dass die Stadt Solothurn bereits seit 1925
eine verbriefte
Zusicherung Berns auf einen ständigen Bärengraben-Bären
besitzt. Die
Abmachung geht zurück auf den aus Solothurn stammenden Bildhauer
Urs Eggenschwyler,
den Erschaffer des Luzerner Löwen- Denkmals und der
Bronze-Bären im
Bundeshaus. Barbara Streit habe im Namen der Stadt Solothurn
angekündigt, einen
«erheblichen
Beitrag» zum Bau des geplanten Berner Bärenparks
beizusteuern, falls
Solothurn erneut
einen Bärengraben-Bären erhalte. Der Bärenpark soll ab
Sommer 2009 am
benachbarten
Aarehang den zootechnisch veralteten Bärengraben ersetzen.
Berner
Rundschau - 23. Mrz. 2007
Solothurn
hat das Recht auf Berner Bären
Die Überreste
des kürzlich verstorbenen Bären «Urs» haben am
Donnerstag ihre letzte
Reise nach
Solothurn angetreten. Diese Stadt besitzt nämlich dank einer
Zusicherung aus dem
Jahr 1925 einen eigenen Bären im Berner Bärengraben.
Verbrieft wurde
damals auch, dass das jeweilige Tier nach seinem Tode
der Stadt
Solothurn überlassen werden soll. Die Abmachung war in
späteren Jahren
in Vergessenheit
geraten. Weil Solothurn für das geplante Naturmuseum einen neuen
Bären
benötigte,
gruben die Verantwortlichen in den Archiven den damaligen Briefverkehr
aus.
Planung
und
Bau
Borkener
Zeitung - 26. Mrz. 2007
Scheue
Wölfe streichen durchs Gehege
Nähern sich Menschen, suchen die Wölfe in dem welligen
Gelände Deckung.
Dann taucht ein Kopf auf, ein neugieriger Vierbeiner schaut, was sich
so tut. Ab
und zu läuft auch einer der fünf Wölfe in sicherer
Entfernung vorbei.
Die Wölfe
sind die neue Attraktion im Wildpark Frankenhof. Drei Rüden und
zwei Wölfinnen, die bisher im Wildpark Sababurg bei
Hofgeismar (Hessen)
lebten, gewöhnen sich langsam an ihr neues, 6000 Quadratmeter
großes
Gehege. Aus einer "Trapperhütte" heraus können die Besucher
die
Wölfe unbemerkt beobachten. Außerdem will Pohlmann Gehege
mit Pommerngänsen, chinesischen
Maskenschweinen und
Hühnerrassen wie die Westfälischen Totleger anlegen. Und im
Märchenpark
ist ein
Haus der "Witwe Bolte" fertiggestellt - die Figuren Max und Moritz
kommen
in dieser Woche dazu. Die Texte werden jetzt über eine neue
Akustik
erzählt.
Aktionen
newsropa - 26. Mrz. 2007
Saisonauftakt
im Zoo Leipzig
Am 31. März 2007 zwischen 10 und 18 Uhr wird im Zoo
Leipzig die Saison
eröffnet. Auch das Jahr 2007 wird ein Zoojahr mit tierischem
Vergnügen
für Groß
und Klein. Am Saisonauftaktstag selbst werden die Zoofreunde wieder
herzlichst mit
besonderen
Aktionen begrüßt: Wer sich bei der Radio RSR
Hörer-Gewinnaktion
„Frühjahrsputz“
ab dem 26. März 2007 beteiligt, der bekommt vielleicht die Chance
im
Zoo selbst
den Besen in die Hand zu nehmen, um in einigen Tiergehegen mal so
richtig sauber
zu machen. Wer sich nach der harten Arbeit ausruhen und sich den
kulinarischen
Feinheiten Afrikas
zu wenden möchte, ist beim afrikanischen Hüttenfest direkt
auf dem
Marktgral an
der Kiwara-Lodge bestens aufgehoben. Mehrere Stände informieren
die Zoobesucher über das
Land Afrika
und seine Kultur. Die Zoolotsen, die an diesem Tag das neue
Servicebüro des Zoos, das
Safaribüro,
eröffnen, haben sich natürlich auch eine Vielzahl von
Aktivitäten
ausgedacht: Auf
dem Aquariumsvorplatz werden für die Tieraffen tierische
Leckereien
zubereitet,
die dann von den Zoogästen eigenhändig verfüttert werden
dürfen.
Thüringer Allgemeine - 26. Mrz. 2007
Sektdusche
für Tuli
Von wegen Sonntagsruhe. Mehr noch als der Sonnenschein lockte die
Tiertaufe im Erfurter
Zoopark. Also ließen sich die gut 300 frühen Besucher auch
nicht von
der Umstellung
auf Sommerzeit irritieren. Lange vor 11 Uhr sicherten sich viele die
besten Plätze
auf der Treppe und Galerie. Dennoch herrschte im Nashornhaus Ruhe. Das
übertrug sich auch auf die
Mutter-Kind-Box.
Das Nashornkind war beim Schaulaufen ein gefragtes Fotomotiv. In der
rechten Nachbarbox hatten sich Fotografen
und Kameraleute
postiert. In der linken griff Zooparkdirektor Norbert Neuschulz zum
Mikrofon und
moderierte die Taufe. Ihm zur Seite standen Hildegard (69) und Helmut
(71) Kemnitz.
Das Ehepaar aus Gotha hatte schon vier Tage nach dem Aufruf zur
Namenssuche den
Vorschlag "Tuli" eingereicht.
RP
Online - 22. Mrz. 2007
Rentier
schlägt Bunert
Im Rahmen
der gestrigen Bekanntgabe der Kooperation zwischen dem Zoo Duisburg und
den Veranstaltern
des 24. Rhein-Ruhr-Marathons, Stadtsportbund und LC Duisburg, durfte
ein kleines
Schmankerl nicht fehlen. Einem tierischen Wettkampf stellte sich die
Duisburger
Marathon-Legende Jörg Bunert. Der Läufer des LC Duisburg und
Marathon-Mitorganisator
lieferte sich einen kleinen Wettlauf mit Rentier George. Der Duisburger
Zoo ist nun offizieller Partner des Rhein-Ruhr-Marathons. Dafür
erhält
der Tierpark 50 Cent pro Läufer, die Zoodirektor Achim Winkler
für ein
neues Dach
über dem Delfinarium einsetzen möchte. Die
Läufer bekommen mit ihrer Startnummer ein ermäßigtes
Ticket für den
Zoobesuch
und können damit selbst in Augenschein nehmen, wie erlebnisreich
und
sehenswert
ein Besuch des Tierparks am Kaiserberg ist.
Umweltjournal - 24.
Mrz. 2007
Wochenend-Tipp:
Frühlingsfest in der Arche Warder
Das Wetter wird schöner und gerade erst hatten wir den
kalendarischen
Frühlingsanfang. Da drängt es einen doch zu einem Ausflug in
die Natur!
Und an diesem
Sonntag bietet die Arche Warder, der Tierpark für seltene und vom
Aussterben bedrohte
Nutztierrassen in Schleswig-Holstein, eine besondere Attraktion: Ein
Frühlingsfest
mit einem
Umzug der Tiere in den Streichelzoo. Mit dabei natürlich jede
Menge knuddeliger
Nachwuchs.
Märkische
Allgemeine - 27. Mrz. 2007
15
Jahre Urwildpferde
in Liebenthal: Am 31. März wird gefeiert
Frühling mit allen Sinnen sollen die Besucher am kommenden
Wochenende zum 15-jährigen
Bestehen der Przewalski-Urwildpferde-Herde in Liebenthal genießen
können. Zum gemeinsamen
Frühlingsfest von Haustierpark, Wildpferdegehege und Liebenthaler
Pferdeherde am
Sonnabend, 31. März, locken die Veranstalter Besucher mit
Holzofenkuchen, Waldspaziergängen,
Osterbasteln und hautnahem Tierkontakt. Jeweils um 11 und 14 Uhr werden
am Sonnabend Führungen durch die Herden und den
Tierpark mit vielen vom Aussterben bedrohten Haustierarten angeboten.
Märkische
Allgemeine -
22. Mrz. 2007
Versicherungskaufmann
Heinz Jacobi übernahm Kamel-Patenschaft
Heinz Jacobi will etwas Konkretes zur Unterstützung des
Perleberger
Heimattierparks
tun. Der Inhaber einer Versicherungsmehrfachagentur übernimmt nun
ab 1.
April für mindestens ein Jahr die Patenschaft über eines der
vier
Kamele im Zentrum
des Tierparks. Ein kleines Schild am Gehege-Zaun wird zudem bald auf
die gemeinnützige
Tat des Versicherungskaufmannes aus der Rolandstadt hinweisen.
Nachwuchs
Leipziger
Volkszeitung
- 21. Mrz. 2007
Seltener
Pelikannachwuchs
im Leipziger Zoo
Der Leipziger
Zoo hat zum ersten Mal in seiner Geschichte Pelikannachwuchs. Das erste
Krauskopfpelikanküken
ist am vergangenen Freitag geschlüpft. Obwohl die
Wasservögel bereits seit Jahrzehnten dort zu Hause sind, hatten
sie
bisher nicht
gebrütet. Der Zoo führt dies auch auf den Bau einer
Winterunterkunft
zurück. Die Tiere haben
dadurch weniger Stress, weil ihre neue Behausung direkt am Vogelteich
liegt und
sie sie selbst erreichen können.
Münsterländische
Volkszeitung - 27. Mrz. 2007
Marilyn
stößt kleinen Hengst zurück
Rheine.
Nachwuchs für die Blondine des Naturzoos: Kamelstute Marilyn wegen
ihrer auffälligen
Fellfarbe ganz bewusst benannt nach der Monroe hat in der Nacht zum
Montag einen
kleinen Sohn geboren. Am ersten Tag tat sich die junge Mutter noch
etwas schwer
mit ihrem Jungen, für den auch noch ein Name gefunden werden muss.
Zuerst hat sie
ihn nicht angenommen, berichtet Revierpfleger Günter Sievers, dass
der Hengst zunächst
nichts zu trinken bekam. Daraufhin griffen die Pfleger und der Tierarzt
ein. Marilyn
bekam eine leichte Beruhigungsspritze, so dass wir den Kleinen ansetzen
konnten,
erläutert Sievers die Vorgehensweise. Außerdem sei sie in
dem Moment, wo das Junge
an ihren Zitzen genuckelt habe, gefüttert worden, um sie
abzulenken.
Die Welt - 23.
Mrz. 2007
Die
großen Stars im Berliner Zoo
Es gibt im Zoo und Tierpark Berlin noch
zahlreiche andere
sehenswerte Tierbabys. Da ist zum Beispiel Spitzmaulnashorn Zawadi. Das
weibliche
Jungtier wurde kurz vor Weihnachten am 20. Dezember 2006 geboren und
bekam den Kisuaheli-Namen
„das Geschenk“. Schon
ein bisschen älter ist Elefantenmädchen Shaina Pali, das im
Zoo am 14.
Juni 2005
auf die Welt kam und sich mit ihrer ebenso frechen wie charmanten Art
schnell zum
Liebling der Besucher mauserte.
Hannoversche
Allgemeine - 27. Mrz. 2007
Fridolin
macht Faxen
Wahre Wonneproppen
sind stets von eher kompakter Statur – und das ist auch bei Fridolin
so. Das kleine
Flusspferd, das im Juli vergangenen Jahres im Zoo geboren wurde,
gedeiht prächtig.
Das erfreut tagtäglich nicht nur die Mitarbeiter des Tierparks und
die Besucher,
sondern vor allem die sechs Flusspferddamen, die mit dem charmanten
Knuddel zusammenleben.
Das Miteinander im Hippo-Canyon ist nämlich äußerst
freundschaftlich.
Westdeutsche
Allgemeine
Zeitung - 21. Mrz. 2007
Feier
ohne Geier
Alle lieben
Knut. Was, bitte, hat ein Hängebauchschwein, das ein, sagen wir. .
Rabengeier nicht
hat? Nur so als Beispiel. Das Schwein jedenfalls will jeder streicheln,
den Geier
am liebsten gar nicht sehen. Weshalb er mit seinen Eltern ein eher
unauffälliges
Dasein fristet an einem Nebenweg im Dortmunder Zoo, und ebenso
unauffällig kleine
Tierkinder frisst, die Menschenkinder wiederum
"süüüß" finden würden.
Freie Presse - 22.
Mrz. 2007
Nachwuchs
stellt sich im Tierpark vor
Im Freiberger
Tierpark gibt es Zuwachs. Die ersten Jungtiere der Zwergkaninchen haben
ihr Nest
verlassen und zeigen sich den Besuchern mir ihrer Mutter am Futternapf.
Anfang März brachte eine westafrikanische
Zwergziege zwei Junge zur Welt. Bei den Hängebauchschweinen soll
sich
bis Ostern Nachwuchs
einstellen, hofft Peter Heinrich. Der Tierparkleiter wacht auch
über
einen Brutapparat.
Zu Ostern sind dann die Küken zu sehen.
MVregio - 26. Mrz.
2007
"Ostereier"
der
besonderen
Art im Stralsunder Zoo
Wenn am Ostersonntag das traditionelle Ostereiersuchen im Stralsunder
Zoo stattfindet,
dann werden die zehn Eier auf dem Foto sicher nicht zu den
Osterüberraschungen gehören. Schon seit sechs Wochen werden
die zehn Emueier aus dem
Natuerlebnispark Gristow
im Brutraum des Stralsunder Tierpark künstlich bebrütet.
Westdeutsche
Allgemeine
Zeitung - 21. Mrz. 2007
Ein
bäriger Botschafter
Vor wenigen Tagen war die prominente amerikanische Fotografin Annie
Leibovitz im
Berliner Zoo und hat Bilder von Knut für eine Kampagne gegen die
Erderwärmung gemacht.
In Regierungskreisen wird damit gerechnet, dass der Kleine dem
Klimawandel noch
mehr Beachtung verschaffen wird. Eine Karriere als Eisbär
jedenfalls
scheint für Knut ausgeschlossen. Bislang kennt
er auch gar keine professionellen Eisbären, sondern nur seinen
Stiefvater Thomas
Dörflein, der zwar ein netter Kerl ist, aber ein Mensch. Knuts
eher
humanistische
Erziehung hat einige Tierschützer derart aufgebracht, dass sie
forderten, den Winzling
zu töten, weil er nicht artgerecht aufwachse. In
Großbritannien, den
USA, Mexiko,
Australien und Kasachstan berichteten die Medien über das
Schicksal des
deutschen
Eisbärbabys.
Tagesspiegel - 21.
Mrz. 2007
König
Knut
hält Hof
Noch schmiegt sich Braunbär Bernie behaglich an einen Baumstamm in
seinem Zoogehege.
Laut Bären-Kurator Heiner Klös soll Eisbär Knut hier der
Öffentlichkeit
vorgeführt
werden. Morgen dürfen zunächst einmal Medienvertreter das
Baby-Raubtier
fotografieren
und filmen. „Die Fotografen werden wohl in Viererreihen dastehen“, sagt
Klös – angekündigt
haben sich Kameraleute selbst aus Pakistan, Südafrika, Kanada und
Usbekistan. Am
Sonnabend dann dürfen endlich alle anderen das berühmteste
Tier der
Welt besuchen.
Der Ansturm soll dem Kleinen aber jeweils nur ein paar Stunden
zugemutet werden.
taz Berlin - 22. Mrz.
2007
Ins Licht
der Öffentlichkeit
treten
"Ich
möchte ein Eisbär sein", sang einst die Schweizer NDW-Band
Grauzone -
eine
nachhaltig populäre Liedzeile. "Ich möchte kein Eisbär
in einem Zoo
sein",
lautete der Kommentar des Tierschutzbund-Präsidenten zur
unlängst von
Bild losgetretenen
Debatte um das junge Leben von Eisbär Knut im Berliner Zoo. Das
Springerblatt hatte
einen "Tierrechtler" aus dem Süddeutschen mit der Forderung
zitiert,
das
von der Mutter verstoßene und von einem Pfleger
aufgepäppelte Jungtier
gehöre eingeschläfert,
um ihm ein vom Bärsein entfremdetes Leben zu ersparen. Ob sich das
Miniatur-Raubtier wohlfühlt in seinem Pelz, davon können sich
alle
Knutologen
- sie sollen ja mittlerweile Legion sein - morgen selbst ein Bild
machen. Die Zoodirektion
hat angekündigt, den kleinen Publikumsliebling am Vormittag
erstmals
der zahlenden
Öffentlichkeit zu präsentieren - in der zu diesem Zweck
freigeräumten
Braunbärenanlage.
Neu-Ulmer Zeitung
- 22. Mrz. 2007
In
Berlin ist am Freitag der Eisbär los
Das Berliner Eisbärbaby Knut soll an diesem Freitag im
Zoologischen
Garten Medien
und Publikum erstmals leibhaftig gezeigt werden. Die Direktion will
nach Informationen
der dpa die neue Attraktion um 11.00 Uhr auf der Anlage der
Braunbären
vorstellen. Um dem Ansturm von Journalisten, Kamerateams und Besuchern
gerecht zu werden, soll
sich der Bär am Freitag und am Wochenende mehrmals für
jeweils kurze
Zeit zeigen.
PR-Inside.com - 23.
Mrz. 2007
Angst
vor Entführung: Pfleger schloss sich mit Eisbärbaby Knut ein
Der Pfleger des Berliner Eisbärbabys Knut, Thomas Dörflein,
hat sich in
der Nacht
zu Freitag aus Angst vor einer Entführung mit dem kleinen
Bären im
Tiergehege eingeschlossen.
Das sagte Zoo-Sprecher Ragnar Kühne kurz vor dem ersten
öffentlichen
Auftritt Knuts
am Vormittag. Der kleine Bär sei ein wenig aufgeregt und habe seit
Donnerstag auch
mehrfach gefaucht.
Bietigheimer Zeitung -
23. Mrz. 2007
Nach
dem Rummel hat sich "Knut" erst einmal aufs Ohr gelegt
Seinen ersten
öffentlichen Auftritt hat "Knut" gestern erfolgreich gemeistert:
Der
zweistündige
Rummel hat das Berliner Eisbärenbaby ziemlich geschafft. Die
Tierärzte
im Zoo Berlin zogen gestern nach dem ersten Auftritt des
Eisbärenbabys
erleichtert Bilanz.
Netzeitung - 23.
Mrz. 2007
Knut
tut gut
- aber das
alles tut Knut nicht gut
Süß! Schnucklig!
Knuddelig! Ja, ja, keine Frage, das alles ist der kleine Eisbär
Knut.
Besonders,
wenn er so unsicher in die Welt hinaus tapst, wie am Freitagmorgen vor
den Augen
von Hunderten im Berliner Zoo. Aber: Das ist das ganz normale
Kindchenschema. Kurzum, der kleine Eisbär ist ein Wesen, das die
Großen
in irrationale
Verzückung
treibt – und die Kleinen reflexartig jubeln lässt. Kinder
allüberall in
Deutschland
malen seit Wochen nur noch Knut-Bilder, dichten Knut-Gedichte und
halten Knut-Poster
in die Kameras «Knut tut gut».
Junge Welt - 23.
Mrz. 2007
Kapitalismusopfer
des Tages: Knut
Es ist noch
nicht lange her, da avancierte ein zotteliges Monster namens Bruno zum
Medienstar
und verbreitete Angst und Schrecken im bayrischen Alpenvorland, bis ihn
die Kugel
eines Jägers in den Bärenhimmmel beförderte. Ein
ähnliches Schicksal
wird seinem
Artgenossen Knut in Berlin wohl erspart bleiben. Dennoch ist zu
bezweifeln, daß
der inzwischen 15 Wochen alte Eisbär es besser getroffen hat. Denn
Bruno hatte in
seinen drei Lebensjahren wenigstens ein bißchen Spaß,
wanderte von
Italien durch
Österreich bis nach Garmisch, riß hier und da mal ein Schaf
und
erschreckte ein
paar Wanderer. Knut dagegen wird das artgemäße
Vergnügen, Robben zu
erlegen, verirrte
Polarforscher
plattzumachen und gelegentlich einen Inuit zu verspeisen auf Dauer
verwehrt bleiben.
Statt dessen mußte sich der hilflose Säugling am Freitag im
Berliner
Zoo einer 500köpfigen
Pressemeute vorführen lassen und kann sich leider auch noch nicht
handgreiflich
wehren, wenn er – wie ebenfalls am Freitag – von Bundesumweltminister
Sigmar Gabriel
(SPD) für dessen publicityträchtige Klimaheuchelei
mißbraucht wird.
BusinessNews - 23.
Mrz. 2007
Alle
kaufen Knut
Er ist gerade
einmal 15 Wochen alt und schon ein perfekt vermarkteter Medienstar: Der
Eisbär Knut
im Berliner Zoo. Starfotografin Annie Leibowitz hat ihn portraitiert,
Jamba verkauft
Knutbilder fürs Handy, und bald kommt der erste Knut-Song in den
Handel. Vom 28.
März an soll
das Lied „Knut ist gut“ deutschlandweit in den Handel kommen,
kündigte
der Berliner
Verlag Pool-Music am Donnerstag an. Der fast drei Minuten lange,
gereimte Song sei
eine Art Kinderlied für Erwachsene und Eisbär-Fans, sagte
Vertriebsleiter Mike Pyczak. Das Lied wurde in einem
Schweizer Tonstudio
aufgenommen, als Interpret firmiert „Der Eisbär“. Auf dem Cover
ist ein
Foto von
Jungtier Knut mit erhobener Tatze zu sehen. Der Berliner Zoo hofft
auch, mit den Genen von Knut Geld zu verdienen:
Die Chance,
ihn mit der Flasche groß zu ziehen und ihn dann anderen Zoos als
Zuchtmann zu überlassen,
sei sehr gut, heißt es im Zoo.
Web.de - 23. Mrz.
2007
Knut
bekommt eigenen Song
Das tapsige
Eisbärbaby Knut aus dem Berliner Zoo inspiriert nun auch
Musikproduzenten. Vom 28.
März an soll das Lied "Knut ist gut" deutschlandweit in den Handel
kommen,
kündigte der Berliner Verlag Pool-Music am Donnerstag an.
PR-Inside.com - 23.
Mrz. 2007
Knut
ist nach erstem großen Auftritt putzmunter
Das Berliner Eisbärenbaby Knut hat seinen ersten großen
Auftritt vor
rund 300 Journalisten
gut überstanden. Nach seinem Ausflug auf die Braunbärenanlage
habe sich
Knut für
etwa zehn Minuten in seiner Schlafbox ausgeruht und dann im Innenhof
mit den Pflegern
getobt, sagte Tierarzt André Schüle vom Berliner Zoo.
news aktuell - 23.
Mrz. 2007
Knut-Fieber
erreicht Irland!
"Cute Knut" bekommt eigene Wette beim ...
Der Beweis ist da: Knut, das tapsige Eisbärbaby aus dem
Berliner Zoo, hat nicht nur die Herzen der Deutschen im Sturm erobert,
sondern verzaubert ganz Europa! Extra für den goldigen
Bärennachwuchs
hat der irische Buchmacher Paddy Power eine Wette für alle
Knut-Fans
und solche, die es noch werden wollen, eingerichtet. Die
Möglichkeiten,
auf die gewettet werden kann, sind vielfältig: So stehen die
Chancen
mit einer Quote von 2,25 nicht schlecht, dass der pelzige Wonneproppen
es auf den Titel des SPIEGELS schaffen wird. Auch, dass IKEA ein
Kuscheltier mit dem Namen Knut herausbringt oder Knut zum beliebtesten
Jungennamen 2007 avanciert, scheint durchaus im Bereich des
Möglichen.
derstandard.at - 23.03.2007
Eisbär
Knut erobert Herzen in Berlin
Er tapste neugierig ins Freie, nahm ein kühles Bad und brachte
höflich
seinen Patenonkel zur Tür: Der kleine Eisbär Knut
bewältigte seinen
ersten öffentlichen Auftritt am Freitag im Berliner Zoo mit
Bravour.
Begleitet von Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz, seinem Pfleger und
Mutterersatz Thomas Dörflein und seinem Paten, dem deutschen
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD), durfte sich Knut im
Braunbärgehege des Berliner Zoos austoben. Dabei beobachteten
Dutzende
Kameras und eine begeisterte Menge von Zoobesuchern jeden Schritt des
dreieinhalb Monate alten Raubtierjungen.
BMU - 23.03.2007
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel übernimmt
Patenschaft von Knut
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat am 23. März 2007 im
Berliner
Zoologischen Garten die Patenschaft für den Eisbären Knut
übernommen.
In seiner Rede betonte Gabriel den Zusammenhang zwischen Klimaschutz
und Artenschutz: "Kaum ein anderes Tier symbolisiert die Folgen des
Klimawandels so deutlich wie der Eisbär. Ohne Eis kein
Eisbär." Daher
verbindet Gabriel mit dieser Patenschaft auch die Pflicht, sich
für
eine ambitionierte Klimaschutzpolitik einzusetzen.
Donau-Post - 24.
Mrz. 2007
Für
Eisbärbaby Knut beginnt Zoo-Alltag
Die Knut-Show
geht weiter: Auf der Anlage der Brillenbären im Berliner Zoo ist
das
Eisbärenbaby
nun täglich von 11.00 bis 13.00 Uhr zu erleben.
sz-online - 24.
Mrz. 2007
Knut
kommt ganz
groß raus
Knut blieb
cool. Bei seiner öffentlichen Premiere bewältigte das
Berliner
Eisbärbaby am Freitag
den Stress im Zoologischen Garten glänzend. Unter Rufen des hellen
Entzückens vieler
Hundert Reporter und Zaungäste schnüffelte und tapste der
zurzeit
beliebteste Berliner
in allen Ecken und Verstecken auf dem Bärenfelsen herum. Nur als
ihm
die Zurufe
von Kameraleuten aus aller Welt und die fremden Gerüche zu viel
wurden,
flüchtete
er sich zu Ziehvater Thomas Dörflein. Er krabbelte am Hosenbein
des
Pflegers hoch,
lutschte an seinem Daumen und schleckte ihm quer über die Nase.
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) – der
Pate des Eisbärbabys
– erklärte Knut zum Maskottchen der Internationalen
Artenschutzkonferenz 2008.
Tagesspiegel - 24.
Mrz. 2007
Die
Eisbären-Schlange
Vorm Zoo sind vormittags schon alle Kassen geöffnet, davor bilden
sich
lange Warteschlangen.
Im Zoo kennen Tausende nur ein Ziel – den kleinen weißen Knut in
der
abgezäunten
Gastherberge der Braunbären. Gestern, zur offiziellen
Erstpräsentation,
trottet
er Punkt 11 Uhr aus der Höhle.
PR-Inside.com - 25.
Mrz. 2007
«Knut,
das Eisbärbaby» erzielt 14,7 Prozent Marktanteil
Die erste Sendung der RBB-Produktion «Knut, das
Eisbärbaby» hat am
Samstag die Zuschauer
bundesweit begeistert. Insgesamt 900 000 Menschen verfolgten die ersten
holprigen
Schritte des kleinen Eisbären in der ARD, das entspricht einem
Marktanteil von 14,7
Prozent, wie der RBB am Sonntag mitteilte. «Knut, das
Eisbärbaby» wird
immer samstags
um 9.50 Uhr in der ARD ausgestrahlt. Das RBB Fernsehen berichtete von
Anfang an
über den kleine Eisbären aus dem Berliner Zoo und seinen
Ziehvater in
der «Abendschau».
Immer freitags, um 19.30 Uhr, gibt es die neusten Bilder und
Informationen rund
um Knut. Der RBB hat zudem eine eigene Knut-Homepage mit einem
Knut-Blog eingerichtet.
PR-Inside.com - 25.
Mrz. 2007
Knut
sorgt für Besucheransturm im Berliner Zoo
Das Eisbärenbaby Knut hat am Wochenende für einen
Besucheransturm im
Berliner Zoo
gesorgt. Insgesamt 30 000 Menschen seien an beiden Tagen im Zoo
gewesen, allein
am Sonntag 20 000, sagte eine Sprecherin der Einrichtung. Der bisherige
Rekord für
ein Wochenende in diesem Jahr mit 17 000 Gästen sei damit weit
übertroffen worden.
Das Eisbärenbaby hatte am Freitag seinen ersten öffentlichen
Auftritt
vor mehreren hundert Journalisten.
SF Tagesschau - 25.
Mrz. 2007
König
Knut empfängt Staatsgäste
Hoher Besuch
bei König Knut. Der italienische Ministerpräsident Romano
Prodi nutzte
eine Pause
beim EU-Gipfel zu einem Abstecher in den Berliner Zoo, um sich das
schneeweisse,
knuddlige Eisbärenbaby anzuschauen. «Das war natürlich
eine grosse Ehre
für uns», sagte Zoologe Heiner
Klös. Insgesamt
kamen zur Publikumspremiere des 16 Wochen alten und neun Kilo schweren
Pelztiers
bei strahlendem Sonnenschein rund 26'000 Besucher. Die Schlangen vor
den Kassen seien sowohl am Samstag als auch am
Sonntag mehrere
hundert Meter lang gewesen und hätten bis zum Kurfürstendamm
gereicht,
sagte Bären-Kurator
Klös. Um auch sonst von dem Liebling zu profitieren, sicherte sich
der
Zoo
bereits die
Rechte an dem Namen, berichtete die «Bild am Sonntag».
«Wir bringen
bald tolle Knut-Produkte
heraus, haben den Namen Knut als Marke schützen lassen»,
wird
Zoo-Vertriebsleiterin
Vivian Kreft zitiert. Ein Wettanbieter im Internet lässt
inzwischen
darauf setzen, wie viele
Besucher
Knut in den Berliner Zoo zieht. Knut ist auch weiterhin TV-Star:
Jeweils samstags
um 09.50 Uhr ist er in der ARD in einer zehnteiligen Dokumentation zu
bestaunen.
Focus Online - 25.
Mrz. 2007
Zoo
lässt „Knut als
Marke schützen
Der Berliner
Zoo will von dem großen Interesse an seinem Eisbärenjungen
Knut auch
finanziell
profitieren: Neben erhofften Mehreinnahmen durch zusätzliche
Besucher
sollen auch
exklusive Knut-Souvenirs verkauft werden. Deshalb habe sich der Zoo
bereits die Rechte an dem Namen gesichert,
berichtete
die „Bild am Sonntag“. Zoo-Vertriebsleiterin Vivian Kreft sagte dem
Blatt: „Wir
bringen bald tolle Knut-Produkte heraus, haben den Namen Knut als Marke
schützen
lassen."
PR-Inside.com
- 25. Mrz. 2007
Auftakt
zur Eisbären-Mania
Schon in der Berliner S-Bahn Richtung Bahnhof Zoo gibt es am Wochenende
nur ein
Gesprächsthema: Eisbärenbaby Knut. Touristen planen ihren
Zoorundgang.
Kinder quengeln
und fragen im Minutentakt ihre Eltern: «Wann sind wir denn
endlich da?
Wie viele
Stationen sind es noch?» Vor dem Eingang steht bereits eine
riesige
Menschentraube.
Vor Knuts Gehege gibt es dann für Jung und Alt kein Halten mehr.
Neue
Westfälische - 25. Mrz. 2007
Berliner
Euphorie:
Knut tut gut
Knut tut einfach gut. Am Bärenfelsen im Berliner Zoologischen
Garten
fassen sich
Verliebte fester an den Händen und schauen sich tiefer in die
Augen.
Kinder quietschen
vor Freude, die Zoo-Tierärzte platzen schier vor Stolz. Ein
CBS-Reporter berichtet
ergriffen von dem Glück, nach einem Irak-Einsatz hier in Berlin
das
bekannteste
Eisbärbaby der Welt filmen zu dürfen.
PR-Inside.com
- 25. Mrz. 2007
Wer
will schon einen gestörten Eisbären!
Tierrechtler Frank Albrecht, der "Tierschützer", der angeblich
KNUT´s
Tod forderte, glaubt nicht daran, dass KNUT in irgendeinem Zoo,
irgendwann wirklich
willkommen ist. Albrecht fordert den Zoo Berlin auf, die angeblichen
potentiellen
Interessenten zu nennen, die KNUT angeblich haben wollen. Ein Blick in
das Zuchtbuch,
müsste eigentlich genügen. Der Tierrechtler ist sich sicher,
dass KNUT,
als späterer
Problembär, kaum vermittelbar ist. "Auch wenn es die ganze Welt
nicht
wahrhaben will und es weiter
ignoriert,
KNUT wird ein Problembär. So beweisen es jedenfalls die vielen
anderen
Eisbärenhandaufzuchten
in Deutschland", so der Tierrechtler
kritisch.
Albrecht gibt dem Zoo Berlin noch einige (NUR zoointerne!!!) Tipps, wie
man sich
mit (NUR bekannter gängiger) Zoopraxis aus der "Affäre"
ziehen könnte,
wolle man Problembär KNUT, nach dem großen Geldregen,
später eventuell
doch noch
loswerden.
Tagesspiegel - 26.
Mrz. 2007
Eisbär
Knut
lebt jetzt auf Staatskosten
Knut wird nun zum Maskottchen der Artenschutzkonferenz, die kommendes
Jahr in Bonn
stattfindet. Außerdem bezahlt das Bundesumweltministerium (BMU)
ein
Jahr lang die
Kosten für Knuts Futter und große Teile der Pflege. „Die
genauen
Konditionen handeln
wir noch aus“, sagte Bärenkurator Klös. Es sei bei der
Entscheidung
aber nicht ums
Geld gegangen, betonte er. „Wir wollten, dass Knut zum Symbol für
den
Schutz der
Arktis wird.“ Wie viel das Umweltministerium für Knut ausgeben
wird, weiß man derzeit
weder dort
noch im Berliner Zoo. Ein Ministeriumssprecher versprach aber: „Wir
werden ganz
bestimmt nicht knausrig sein.“ Die Vermarktungsrechte
an Knut hat sich der Berliner Zoo bereits sowohl für den Namen
Knut als
auch für
Fotos von dem kleinen Eisbär gesichert. Knut ist somit nun auch
markenrechtlich
geschützt.
Spiegel Online - 26. Mrz. 2007
In zwei
Monaten erhält
Knut Spielverbot
Spielen,
fressen, schlafen - Knuts Leben könnte schöner kaum sein. Die
Tollerei
hat allerdings
bald ein Ende: Schon in zwei Monaten wird der kleine Eisbär so
kräftig
sein, dass
das Spielen mit ihm zur Gefahr wird. Der 16 Wochen alte Knut wird mit
sechs oder sieben Monaten so stark
sein, dass Kontakt
nur noch durch ein schützendes Gitter möglich sein werde,
sagte Zoologe
Heiner Klös
im ZDF-Morgenmagazin.
espace.ch - 26.
Mrz. 2007
20
000 wollten Knut
sehen
Trotz dem
riesigen Interesse wird das Eisbärenbaby Knut weiter täglich
nur zwei
Stunden für
die Besucher im Berliner Zoo herumtollen und toben. «Wir wollen
Knut
und seine Pfleger
nicht überfordern», sagte Zoo-Tierarzt André
Schüle. Seit
über Knut regelmässig im Fernsehen berichtet wird, entwickelt
er sich
zum Weltstar.
Er machte u. a. in Norwegen, Schweden und Grossbritannien Schlagzeilen.
die-news.de - 26.
Mrz. 2007
Eisbär
KNUT ist jetzt eine Marke
Der kleine Eisbär Knut ist seit neuestem eine Marke. Der Berliner
Zoo
hat sich
nämlich die Rechte an dem Namen gesichert. Laut der "Bild am
Sonntag"
sollen so zusätzlich zwei Millionen pro Jahr in die Kassen des
Tiergartens fließen.
Im Berliner Zoo rechnet man damit, dass jeder Fünfte der
jährlich 1,5
Millionen
Besucher ein Knut-Souvenir kaufen werde.
Augsburger Allgemeine - 26. Mrz. 2007
Eisbär
Knut schläft schon fast durch
Spielen,
fressen, schlafen - Knut genießt das «ganz normale
Tierleben» im Zoo.
Vier Tage
nach seinem ersten Ausflug ins Freigehege tobt der kleine Eisbär
bei
den öffentlichen
Auftritten ausgelassen vor seinem Publikum. Doch Frischluft und
Bewegung machen müde - zur Freude der Pfleger.
«Nachts schläft
Knut jetzt weitgehend durch. Er powert sich ja auch den ganzen Tag
aus», sagte Tierarzt
André Schüle vom Berliner Zoo. Gegen Mitternacht müsse
der stets
hungrige Kleine
von Ziehvater Thomas Dörflein noch mit einer Zwischenmahlzeit
versorgt
werden. «In
ein bis zwei Monaten ist das vorbei.» Dann könne der
Publikumsliebling
auch alleine
übernachten.
Holsteinischer Courier - 26. Mrz. 2007
Tierparkchef:
"Wir wollen Knut, aber der Stressfaktor wäre hoch"
Sie gehörten als "Großonkel und Großtanten" zu den
ersten zehn
Personen, die das Berliner Eisbärbaby Knut nach seiner Geburt
sehen
durften: Günter
Schulze-Rehm aus Gadeland, der über 30 Jahre im Vorstand des
Tierparks
Neumünster
saß, mit seiner Frau Bärbel und der Neumünsteraner
Tierpark-Direktor
Dr. Peter Drüwa
mit Frau Barbara aus der Gartenstadt. Am 26. Januar besuchten sie den
Nachwuchs
von Papa Lars, der seit 1999 dem Neumünsteraner Tierpark
gehört, und in
die Hauptstadt
nur ausgeliehen wurde. Am Sonnabendvormittag trafen sich die Vier
erneut, um die
erste Folge über Knuts Leben in der ARD zu sehen.
sueddeutsche.de - 26. Mrz. 2007
Phänomen
Eisbärbaby
Diesen Knutsch der ganzen Welt?
Der EU-Gipfel
in Berlin endet nicht im kompletten Desaster, alle Menschen werden
Brüder, nur wegen
ihm: Knut. Doch kann dieses Glück von Dauer sein? Seine
Natürlichkeit, sein ungekünsteltes Verhalten, gerade
gegenüber
der medialen
Öffentlichkeit, hat uns total entwaffnet. Selbst hartgesottene
Journalisten liegen
sich frag- und sprachlos weinend in den Armen, schlagartig wurden von
ihrer Berufskrankheit,
ihrem ätzenden Zynismus geheilt. Psychologisch ist die Sache
schnell erklärt: Der Teddy-Bär ist dem Kind
einerseits
anvertraut und andererseits auch Beschützer für ihn. Kinder
sorgen für
ihren Teddy
und betreuen ihn, andererseits brauchen sie ihn, um in Momenten der
Unsicherheit
und des Alleinseins Geborgenheit zu erfahren.
Offenbach
Post - 27. Mrz. 2007
Eisbär
Knut soll bald länger
gezeigt werden
Eisbärbaby
Knut soll bald länger als zwei Stunden am Tag im Berliner Zoo zu
sehen sein. Das
sagte Direktor Bernhard Blaszkiewitz der «Berliner
Zeitung». Außerdem werde geprüft,
ob der Bär noch in dieser Woche in ein besser einsehbares Gehege
umgesiedelt wird.
Hintergrund ist der große Menschenandrang vor dem Freigehege, in
dem Knut seit Samstag
zu sehen ist.
Berliner
Zeitung - 27. Mrz. 2007
Profitcenter
Knut
Stellen Sie sich mal die 30 000 Menschen vor, die am Wochenende
zunächst vor dem
Zoo und dann vor dem Braunbärengehege gewartet haben. Berliner und
Menschen aus
aller Welt. Sie warteten, um einen kurzen Blick auf den derzeitigen
Star der Berliner
Tier-Szene zu werfen, auf Knut, den Eisbären. Stellen Sie sich
weiter
vor, diesen
Menschen wäre während der Warterei ein T-Shirt mittlerer
Qualität
angeboten worden
- sagen wir für zehn Euro - und einem schnell produzierten
Aufdruck in
etwa: "Knut
is' knorke, und icke war dabei jewesen." Datum. Daneben Knuts Kopf. Was
wäre
wohl passiert? Richtig. Das Zeug hätte sich von allein verkauft.
Diese
Einnahmequelle hat der Zoo gründlich verpasst. Das sah schon wie
eine
durchdachte Kampagne
aus, war sie dann aber nicht. Die vornehme Zurückhaltung - wir
sind
Zoologen, keine
Kaufleute, man möchte nicht den Eindruck erwecken, mit kleinen
Tieren
Geld zu machen
- ist falsch. Zoo und Tierpark sind finanziell ständig klamme
Einrichtungen, die auf einen Millionenzuschuss
des Landes angewiesen sind. Die Gelegenheit, ordentlich Kasse zu
machen, muss genutzt
werden; zumal Zoosenator Thilo Sarrazin versprochen hat, alle
Sondereinnahmen bleiben
im Zoo. Die einzige Vermarktungsgrenze dabei ist nur das Wohlbefinden
Knuts.
Berliner
Zeitung - 27. Mrz. 2007
Alle
wollen Knut
Seit vier
Tagen bietet sich im Zoo um die Mittagszeit stets das gleiche Bild: Vor
dem großen
Gehege, in dem Knut täglich von 11 bis 13 Uhr zu sehen ist,
drängen
sich tausende
Leute. Doch nicht jeder bekommt den kleinen Bären auch zu Gesicht.
- Es
ist zu voll. Kein Wunder, dass manch Zoo-Besucher enttäuscht nach
Hause
geht. Die Zooleitung müsse den Ablauf besser organisieren,
kritisierten
mehrere Besucher.
Jeder solle gucken können und gerade Kinder seien enttäuscht,
wenn sie
Knut nicht
zu Gesicht bekämen. Da drängt sich die Frage auf, warum der
Zoo die
Neugierigen nicht einfach mit Hilfe
von Absperrgittern am Gehege vorbeileitet oder eine kleine Tribüne
baut. "Wir
brauchen nicht noch ein Bauwerk, von dem die Leute herunterfallen
könnten",
sagt Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz. "Wir wollen die Leute ja
nicht gängeln." Zurzeit sei eben etwas "Geduld gefragt". Der Zoo
prüfe aber derzeit, ob Knut noch in dieser Woche in einem besser
einsehbaren Gehege
und länger als bisher gezeigt wird. Doch nicht nur beim
Eisbär-Gucken
stößt der Zoo an seine Grenzen: Es gibt weder
Poster zu kaufen noch Schlüsselbänder, Kugelschreiber oder
T-Shirts mit
Knut-Motiven.
Dabei ist die Nachfrage nach Eisbären-Devotionalien riesig: Die 2
400
Plüschbären,
die seit Freitag im Zoo verkauft wurden, waren nach vier Tagen alle.
Hat der Zoo
das Interesse der Besucher an Knut unterschätzt? "Wir sind weder
dumm
noch überrascht worden", erwidert Blaszkiewitz. "Aber
wir sind kein Souvenirhandel, sondern ein Zoo."
Der
Urheber des ganzen Hype, Frank Albrecht, der sich selbst „Der potenzielle
Knutmörder“ nennt,
hat sich zum Thema selbst interviewt; die umfangreiche
Selbstdarstellung erschien bereits auf mehreren Webseiten, u.a. hier:
http://www.pr-inside.com/de/interview-mit-dem-tierschuetzer-r73889.htm
Die
Besuchermassen und die Welle der Zoo-Sympathie waren wohl nicht das,
was bezweckt werden sollte.
Und der krönende Abschluß des Themas:
Das
Kinderlied für Knut
Und jetzt es es aber auch wirklich knut!
Monkey
World's founder Jim dies
JIM Cronin, the founder of Monkey World ape
rescue centre,
has lost his battle against liver cancer. The world-renowned primate
expert died in hospital in his native New York at the weekend, his wife
and fellow conservationist Alison by his side. He was 55. Staff at the
primate sanctuary near Wool were recently told that Jim had been
diagnosed with liver cancer earlier this year while travelling with his
wife, but despite intensive chemotherapy treatment started a month ago,
he succumbed to the disease on Saturday.
Kölnische
Rundschau - 25. Mrz. 2007
Das
vereinte
Liebespaar
Trauerschwänin «Petra» und ihr geliebtes weißes
Tretboot in
Schwanengestalt kehren
an diesem Mittwoch auf den Aasee in Münster zurück. Das
ungleiche Paar
hatte den
Winter im Zoo der westfälischen Stadt verbracht. Dort waren alle
Versuche gescheitert, «Petra» an Artgenossen zu
gewöhnen. Der von Zoodirektor Jörg Adler und Tretbootbesitzer
Peter
Overschmidt
angeführte
Zug der Rückkehrer dürfte erneut für viel Aufmerksamkeit
sorgen. Adler
will «Petras»-Liebsten
selbst ganz langsam vom Zoo in den See und bis zum Anleger der
Yachtschule auf der
anderen Seite steuern.
PR-Inside.com
- 27. Mrz. 2007
Schwanendame
«Petra» kehrt auf den Aasee zurück
Die offenbar unsterblich in ein weißes Plastiktretboot verliebte
schwarze
Schwanendame Petra aus Münster kehrt am Mittwoch auf den Aasee
zurück. Nach Angaben
des Allwetterzoos verlässt der Trauerschwan gemeinsam mit dem
Tretboot wieder den
Tierpark, wo er ein Winterquartier gefunden hatte. Der vor rund zwei
Wochen gestartete
Versuch, den Vogel mit einem seiner Artgenossen zu liieren, scheiterte.
Die im Zoo
lebenden Trauerschwäne und die «Schwarze Petra»
hätten sich nicht anfreunden können.
Ostthüringer
Zeitung - 26. Mrz. 2007
Eisenberger
Bärin fühlt sich offensichtlich wohl im Wildpark Knüll
"Dunja, der Bärendame aus Eisenberg, die am 11.
März bei uns eingezogen ist, geht es gut", berichtet Sara
Engelbrecht
vom hessischen
Wildpark Knüll. Nach der etwa fünfstündigen Fahrt (mit
Pausen)
war der Tiertransporter abends in Knüll angekommen. Die Nacht
hatte
Dunja aber noch
im geräumigen Transportkäfig verbracht, weil die Tierpfleger
sie nicht
im Dunkeln
mit der unbekannten Umgebung konfrontieren wollten. So wurde die
Bärin
dann am Montag, also gestern vor zwei Wochen, in ihr neues Zuhause
gelassen. Die ersten zwei Tage habe sie sich vorrangig im Winterhaus in
der Höhle
aufgehalten und von der Fahrt erholt. Aber inzwischen hat sie auch
schon draußen
das Vorgehege erkundet. Am kommenden Sonntag, 1. April, wird die neue
Wolf-Bären-Anlage im Wildpark Knüll
eingeweiht. "Kein Aprilscherz", versichert Sara Engelbrecht und
lädt
alle
Interessenten herzlich ein.
Aichacher
Nachrichten - 21. Mrz. 2007
Tone
bleibt ein "Deutscher"
Grüne Hügel,
honigfarbene Felsen, ein wilder Himmel - so sieht auf den ersten Blick
eine südafrikanische
Musterlandschaft aus. Dort, im 1250 Hektar großen Lionsrock Park,
würde
der Babenhauser
Löwe Tone eine neue Heimat finden, wenn es nach der
Tierschutzorganisation "Vier
Pfoten" ginge. Doch nach ihr geht es nicht. Das Sagen hat das
Landratsamt Unterallgäu,
und das hegt erhebliche Vorbehalte gegen Lionsrock. Deshalb wird der
kleine Löwe nicht nach Afrika kommen, sondern in einen Zoo im
niedersächsischen
Eschede umziehen. Vier Pfoten fühlt sich seinerseits als Opfer
einer
Schmutzkampagne
und will juristisch gegen die Urheber der "bösartigen
Unterstellungen"
vorgehen.
Neu-Ulmer Zeitung -
22. Mrz. 2007
Neue
Heimat für Tone: Wird er ein Filmstar?
Gut ein halbes Jahr war Tone ein bayerischer Löwe, heute zieht er
um:
Seine
neue Heimat wird der Filmtierpark Eschede in Niedersachsen. Lange hatte
das Landratsamt
Unterallgäu darum gerungen, dem jungen Tier eine angemessene,
artgerechte Heimat
zu vermitteln. Mit dem Zoo im Landkreis Celle scheint sie gefunden. Der
Park gehört dem Tiertrainer und Tierheilpraktiker Joe Bodemann.
Vorarlberg
Online - 22.
Mrz. 2007
"Tone"
bekommt ein neues zuhause
Löwenjunge
„Tone“ kommt nach Niedersachsen: Am Freitag, den 22.03.2007, wird das
Löwenjunge
„Tone“ seine neue Heimat im Joe Bodemann-Zentrum, ein privater Zoo, in
Höfer, Kreis
Celle, Niedersachsen, finden.
Neu-Ulmer Zeitung -
23. Mrz. 2007
Tones
neuer Freund weinte vor Mitleid
Tones künftiges Herrchen hatte Tränen in den Augen: "So ein
leidendes
Tier bewegt mich immer", sagte Joe Bodemann, nachdem er am Donnerstag
Abend lange mit dem jungen Löwen gespielt hatte. Obwohl das Tier
noch
sehr verschüchtert war, ließ es sich doch recht
schnell auf
den Mann ein, der sein neuer Freund werden will. Joe Bodemann ist
Tiertrainer und
betreibt im niedersächsischen Eschede einen Zoo.
Schwabmünchner
Allgemeine
- 23. Mrz. 2007
Adé
kleiner Löwe: Tones Weg in ein neues Leben
Verschüchtert
kauert Tone in der hintersten Ecke der kalten Reithalle. Vor ihm liegt
Joe Bodemann
im Sägemehl und spricht beruhigend auf ihn ein: "Alles ist gut,
ist
gut, fein,
alles gut." Er hält dem kleinen Löwen dessen Schmusedecke
hin, streicht
damit
über seinen Kopf, seinen Rücken. Langsam taut das Tier ein
wenig auf,
faucht nur
noch gelegentlich, lässt sich sogar mit der Hand streicheln.
Bodemann
nimmt sich
für seine Annäherung viel Zeit. Er möchte
Tone gerne in seinen Tierpark nach Eschede in Niedersachsen mitnehmen.
Doch vorher will er sehen, ob der kleine Löwe fremde Menschen an
sich
ran lässt
oder ob er einen seelischen Knacks bekommen hat durch seine "bewegte
Jugend".
Cellesche Zeitung - 26. Mrz. 2007
Bodemann
bietet
Löwenbaby neues zu Hause in Aschenberg
Gestern früh um drei Uhr kam „Tone“ in Aschenberg an. Am Vortag
waren
Bodemann und
seine beiden Begleiter Jason Schweizer und Ruben Liedke in den
Süden
aufgebrochen,
um zu schauen, ob „Tone“ der richtige Spielkamerad für den
einjährigen
Löwen „Charlie“
sei. Schnell war das Eis am Donnerstagabend gebrochen, als Bodemann
sich mit dem
kleinen Raubtier anfreundete und mit ihm spielte. „Neues Leben, neuer
Name“, sagte der Filmtier-Trainer gestern. Er würde
„Tone“ gern
„Alwin“ nennen. Bodemann und Schweizer wollen den Löwen aufziehen.
Gestern war er
noch sehr ängstlich in der neuen Umgebung, aber vielleicht zeigt
sich
„Alwin“ schon
am Wochenende den Besuchern.
Hamburger
Abendblatt - 27. Mrz. 2007
So ein
schlauer Luchs
Die Wildkatze
verhält sich in Gefangenschaft ganz anders als in der Freiheit -
aus
dem treu sorgenden
Familientier wird in freier Wildbahn ein überzeugter
Einzelkämpfer. In
der Natur
hat der Luchs vor allem einen Feind - die Angst der Menschen. Aus dem
Stand springt Momo auf den Rücken von Thomas Burmester. Schnurrend
leckt
ihm das Luchsweibchen den Kopf. Ihre mächtigen Pranken ruhen auf
seinen
Schultern.
Der Wildbiologe und das Raubtier mögen sich. Burmester hat seine
Doktorarbeit über Luchse geschrieben: Über die Kätzin
Momo und
Attila. Nach der Geburt lebten die Großkatzen zunächst mit
dem Biologen
in dessen
Wohnung. Doch nachdem die Nahrung der Welpen nach drei Monaten mit
Fleisch versetzt
wurde, war der Gestank der Exkremente unerträglich. Die Tiere
zogen in
ein Gehege
der Uni Göttingen. Die größte Überraschung war,
dass Luchse, die in der
Natur Einzelgänger sind, ein
idyllisches Familienleben führten. Dies widerspreche der
Lehrmeinung
und unterscheidet
sie von den meisten Katzenarten.
SWR Nachrichten - 26.
Mrz. 2007
Damwild
in Gehege vergiftet
Unbekannte
haben am Wochenende im Kreis Ahrweiler Damwild in einem Tiergehege
vergiftet. Laut
Polizei wurden die Tiere mit "erkennbar ungenießbarem Brot oder
giftigen Futterzusätzen"
gefüttert. Sechs Tiere verendeten, ein weiteres musste erschossen
werden. Noch
mehr seien krank
und würden von Tierärzten behandelt. Ungewiss sei, ob sie
überleben,
hieß es. Der
Rest der Herde stehe noch unter tierärztlicher Kontrolle.
Blick
Online - 27. Mrz. 2007
Pornos
für lendenlahmen Panda
Ob das wilde
Treiben seiner Artgenossen Chuang Chuang dazu bewegen wird, seine
Partnerin Lin
Hui zu beglücken? Seit Tagen sitzt Pandabär «Chuang
Chuang» nun schon im Zoo der nordthailändischen
Stadt Chiang Mai vor einem Fernseher. Über den Bildschirm flimmern
Filme von sich
paarenden Pandas. Einen besonderen Eindruck haben die haarigen Pornos
auf ihn aber offenbar noch nicht
gemacht, wie Mitarbeiter des Zoos einräumen. Aber sie haben die
Hoffnung, dass «Chuang
Chuang» mit seiner Partnerin «Lin Hui» Nachwuchs
zeugt, noch nicht aufgegeben.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Niederländische Meldungen
Dutch
Cowboys –
28. März 2007
Dierenpark Amersfoort brengt bevalling olifant online
Dierenpark Amersfoort überträgt
Elefantengeburt online
http://www.dutchcowboys.nl/online/9823
Der Dierenpark Amersfoort will die anstehende Geburt der Elefantin
Indra live über das Internet übertragen. Auf einer eigens
eingerichteten Seite (www.dierenparkamersfoort.nl/indra)
kann über zwei Webcams Einblick in den Elefantenstall genommen
werden.
Auf der Seite sind zudem ein Tagebuch der Tierpfleger sowie
verschiedene Aktivitäten für Kinder zu finden. Findet die
Geburt
außerhalb des Stalles statt, wird allerdings wenig zu sehen sein.
Die Übertragung soll als Pilotprojekt für weitere
Online-Angebote
dienen, die der Tierpark in Zukunft anstrebt.
HLN.be – 27. März 2007
Pijlgifkikkers zorgen voor primeur Antwerpse zoo
Pfeilgiftfrösche sorgen für Premiere in
Antwerpener Zoo
http://www.hln.be/hlns/cache/det/art_417763.html
Im Zoo von Antwerpen gelang erstmals die Zucht von Epipedobates hahneli
in Gefangenschaft.
Dierennieuws – 26. März 2007
Nieuw biotoop voor roodrugpelikanen in Dierenpark Wissel
Neue Rötelpelikan-Anlage im Dierenpark Wissel
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200703/nw53288.htm
Im Dierenpark Wissel ist die neue Anlage für Rötelpelikane
eingeweit
worden. Gleichzeitig wurde die Gruppe um 4 Tiere aus dem Zoo Neuwied
auf insg. 10 Vögel vergrößert.
Dierennieuws – 26. März 2007
Spectaculair nieuw biotoop voor pinguins in Aqua Zoo
Spektakuläre neue Pinguinanlage in Aqua Zoo
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200703/nw53285.htm
Der Aqua Zoo Friesland eröffnet am 28. März die neue Anlage
für
Humboldtpinguine. Sie besteht aus einem 150qm großen
Wasserbecken,
Sandstrand und diversen Bruthöhlen in schroffen Felspartien. Der
Besucherweg führt mitten durch den Lebensraum der Pinguine, deren
Gruppe nach dem Zugang von 6 Tieren aus Prag aus nunmehr 16 Individuen
besteht.
Nieuws.nl – 21. März 2007
Dierenpark Emmen maakt zich op voor verhuizing
Dierenpark Emmen bereitet Umzug vor
http://binnenland.nieuws.nl/454813
Aus Platzmangel will der Dierenpark Emmen seinen 72 Jahre alten
Standort im Stadtkern aufgeben und sich außerhalb des Zentrums
ansiedeln. Am neuen Standort wurden bereits die Gehege für Lamas
und
die Pinguinkolonie errichtet. Wann der gesamte Zoo umzieht, ist noch
unklar.
Algemeen Dagblad – 16. März 2007
Blijdorp wil eigen windmolen
Blijdorp will eigenes Windrad
http://www.ad.nl/rotterdam/stad/article1184050.ece
Bis 2010 will der Rotterdamer Zoo seinen Strombedarf vollständig
selbst
decken. Dazu wird unter anderem ein 70m hohes Windrad neben dem
Gelände
errichtet, welches 60% des Jahresenergiebedarfs decken soll. Den Rest
wird ein Holzpellet-Kraftwerk liefern. Ferner wird jeder Neubau mit
Sonnenkollektoren ausgestattet, die Fahrzeuge werden mit Bio-Kraftstoff
fahren, wie z.B. dem Friteusenfett aus der Zoo-Gastronomie.
Derzeit ist bereits das Oceanium mit Sonnenkollektoren verkleidet,
welche 30 bis 40% de Bedarfs dieses „Energiefressers“ liefern.
Die Gesamtkosten werden mit 5 bis 8 Millionen Euro angegeben. Diese
Investition hätte sich auf Basis der derzeitigen Energiekosten
bereits
nach 6 bis 7 Jahren amortisiert.
de
Stentor - 28. März 2007
Angstige bavianen raadsel voor Dierenpark Emmen
Ängstliche Paviane Rätsel für
Tierpark Emmen
Die gesamte Gruppe von 120 Pavianen des Tierparks Emmen sitzt auf den
Felsen in einer der Ecken des Außengeheges. Schon zwei Tage. Alle
zusammen starren sie auf die Savanne. Sie haben Angst, aber niemand
weiß wovor? Laut Tierpflegerin Herma Kamphorst begannen die Affen
Montag abend sich "komisch" zu verhalten. "Da wurde nicht gespielt und
selbst von Streit konnte beinahe keine Rede sein. 1994 und 1997 geschah
das auch. Damals kletterten sie alle zusammen auf die Bäume",
erzählt
die Tierpflegerin. "Es dauerte damals fünf und drei Tage. Ich
denke,
daß da ein paar Panikmacher in der Gruppe sitzen. Sobald dem Rest
klar
wird, daß da nichts los ist, geht wohl das normale Treiben wieder
weiter."
blik op nieuws - 28. März 2007
Bavianen
Dierenpark Emmen in paniek
Paviane des Tierparks Emmen in Panik
Da wird nicht gespielt, nicht
gebalgt, allein viel gelaust, als ob die Affen Hilfe beieinander
suchen. Bis plötzlich eines der Männchen aufsteht, an die
Spitze des
Felsens läuft und nach der Savanne späht. Dann folgen ihm
vorwiegend
Männchen, da stehen sie alle und spähen ihrerseits - um dann
mit einem
Mal und mit viel Lärm wieder zurück auf ihre sichere Ecke auf
dem
Felsen zu rennen.
nu.nl - 27. März 2007
Bavianen in Dierenpark Emmen in doodsangst
Paviane in Tierpark Emmen in Todesangst
Unklar ist, wovor die Tiere
anscheinend so zu Tode verängstigt sind, aber 120 Affenaugenpaare
sind
gerichtet auf die afrikanische Savanne neben dem Affenfelsen. "Ich
weiß
nicht, wohin die Paviane sehen", sagt der Tierparksprecher. "Auf der
Savanne sind Impalas, Nashörner und andere afrikanische Tiere. Da
ist
jedenfalls nichts, was nicht schon vor zwei Tagen dort war."
crooze.fm - 27. März 2007
WWF-België wil 1.500 kinderen een jaguarsnoetje
aansmeren op 15 april 2007 in Planckendael
WWF Belgien will am 15. April 2007 in
Planckendael 1500
Kindern ein Jaguargesicht schminken lassen
.. Die Erderwärmung beschäftigte in den letzten Monaten alle
Medien.
Aber wissen auch alle, daß die Urwälder am Amazonas das
Erdklima
entscheidend beeinflussen? Es gibt also ein Interesse, diesen Urwald zu
schützen. Und deshalb startet WWF, die internationale
Naturschutzorganisation eine Kampagne, um den Amazonasurwald zu retten.
Mit der Unterstützung der Kampagne soll dem umfangreichen
Holzeinschlag, der größten Gefährdung der
Regenwälder am Amazonas
Einhalt geboten werden. ... Der Jaguar ist das Aushängeschild
dieser
Kampagne. Er ist die größte Wildkatze auf dem amerikanischen
Kontinent.
Einst verehrten ihn Mayas und Inkas als göttliches Wesen. Aber
inzwischen hat sich da viel geändert. Immer größere
Teile des
Amazonasurwaldes wurden in Ackerland umgewandelt. Dadurch findet der
Jaguar immer weniger Beute, das macht auch diesem Tier das
Überleben
immer schwieriger. Zur Zeit leben nur noch 50000 Jaguare in der
Wildnis. Der Rekordversuch, bei dem es darum geht, so viele Kinder wie
möglich zu schminken, findet am Sonntag, dem 15. April 2007 statt.
de Stentor - 14. März 2007
Exotische dierentuin in Stoopschaar
Exotischer Zoo in Stoopschaar
Osteuropäische Schwarzstörche, Paradieskraniche, Flamingos,
Schnee-Eulen, Uhus, Pagodenkäuze, Pfeifreiher, Schwarzhalsschwan.
Das
sind nur einige von den mehr als siebzig Tierarten, die Lammert Zwep in
kurzer Zeit auf sein Stück Land am Stoopschaarweg zwischen Hoge
Enk und
Elburg zusammen brachte. Wenn alle Vögel gemeinsam pfeifen, rufen
und
singen, ist es eine Freude zuzuhören. Wer Zweps Mini-Zoo sieht,
wähnt
sich in einem tropischen Land. Lammert Zwep hat sichtlich Spaß an
der
Beschäftigung, die er selbst als ein überhandgenommenes Hobby
bezeichnet. Vor neun Jahren hat er damit begonnen. Zwep: "Man sucht
immer öfter nach einzigartigen Exemplaren. Ich habe soeben nach
einem
Sattelstorch gesehen, aber der war mir mit 15000 Euro doch etwas zu
teuer." Inzwischen sind alle gängigen Arten tropischer Vögel
in seinen
Volieren zu finden. Die Käfige sind nun 167 m lang, 24 m breit und
vier
Meter hoch.
de
Stentor - 27. März 2007
Vogelman niet blij met zoo's é la Zwep
Ornithologe nicht erfreut über Zoos
à la Zwep
"Ich zweifle nicht an der guten Absicht des Mannes, aber
‚Vogelparadiese' wie das von Lammert Zwep in Elburg sollte es
eigentlich nicht geben in den Niederlanden." Das sagt der Eper
Ornithologe Harry van Diepen anläßlich eines Artikels in
diesem Blatt
über Zweps Zoo. Der Elburger hält am Stoopschaarweg
ungefähr siebzig
Vogelarten und andere exotische Tiere. Laut Zwep ist das alles legal:
"Ich kaufe nur Vögel, die in Gefangenschaft gezüchtet sind."
Van Diepen
will gerne glauben, daß Zwep nach Ehre und Gewissen handelt.
"Auch wenn
viel Tierliebe und Emotionen darin stecken, halten diese Art
Initiativen unbeabsichtigt den illegalen Handel mit Vogelarten
instand", meint er. "Es ist nämlich sehr schwer festzustellen, ob
ein
Vogel gezüchtet ist oder ob er ein Wildfang ist."
dierennieuws - 26. März 2007
Nieuw biotoop voor roodrugpelikanen in Dierenpark
Wissel
Neues Biotop für Rötelpelikane im
Tierpark Wissel
Kommenden Dienstag, den 27. März, können die
Rötelpelikane im Tierpark
Wissel zum erstenmal in ihren neuen Lebensraum. Eine ausgedehnte
Wasserfläche, eine große Insel mit Felsbrocken und
große Äste im Wasser
- für die Pelikane soll das Biotop ein besonderes Erlebnis sein.
Gleichzeitig soll die Pelikangruppe mit vier neuen Tieren komplettiert
werden, die aus dem deutschen Zoo Neuwied stammen, so daß die
Gruppe
zehn Tieren umfassen wird. Um die Mittagszeit sollen die neuen
Rötelpelikane im Tierpark Wissel eintreffen. Sie sollen direkt
eingeführt werden in die Gruppe von sechs Pelikanen (drei
Männchen und
drei Weibchen), die bereits im Tierpark leben. Zusammen sollen sie das
neue Rötelpelikangehege erkunden. ...
de Gelderlander - 24. März 2007
Tapir Henk snuift Overloonse buitenlucht op
Tapir Henk atmet frische Luft von Overloon
Nach Burgers Zoo in Arnheim und dem Gaia-Park in Kerkrade ist der
Zoopark in Overloon der dritte Tiergarten in den Niederlanden mit einem
Südamerikanischen Tapir. Gestern durfte der anderthalb Jahre alte
Henk
zum erstenmal auf die Außenanlage. Der Südamerikanische
Tapir, der auch
Flachlandtapir genannt wird, ist eine bedrohte Tierart. Es wird
beabsichtigt, daß Henk mit der Zeit Gesellschaft kriegt von einer
oder
mehreren Frauen. Zur Zeit teilt der seltene Tapir, der etwa 250 kg
schwer werden kann, sein Gehege mit Capybaras, den größten
Nagetieren
der Welt. Im Zoopark leben bereits einige Schabrackentapire,
auch eine Tierart, die vom Aussterben bedroht ist.
dierennieeuws.nl - 23. März 2007
Nieuw: Tapir in Zoo Parc Overloon
Neu: Tapir im Zoopark Overloon
Von Freitag, dem 23. März an, gibt es eine neue Tierart im Zoopark
Overloon: den Flachlandtapir. Der südamerikanische Tapir kommt aus
dem
Zoo Dublin
robnet.be - 16. März 2007
Uniek project met bonobo in dierentuin Planckendael
Einzigartiges Projekt mit Bonobos im Tierpark
Planckendael
Kidogo, einer der Bonobos, ist nicht anerkannt in der Gruppe. Um den
Bonobo etwas beliebter zu machen, haben Forscher ein spezielles
Experiment organisiert. Wenn Kidogo auf einen roten Knopf drückt,
kommen Nüsse zum Vorschein. Kidogo ist sicher nicht der
beliebteste
Sprößling in der Bonobofamilie in Planckendael. Die anderen
Bonobos
betrachten ihn als rangniedrigsten und haben Kidogo wohl nicht so gern.
Er sitzt dann auch oft allein. Aber zukünftig soll das wohl
geändert
werden. Die Forscher haben nämlich speziell für ihn ein
besonderes
Experiment gestartet. Sie haben einen roten Knopf angebracht und nur
wenn Kidogo auf den Knopf drückt, kommen Nüsse heraus. Und
wenn er die
austeilt, kann er seine Beliebtheit steigern.
Russische
Meldungen
tatarinform
-
25. März 2007
Рижский
зоопарк готовится к возвращению жирафов
Rigaer Zoo bereitet sich auf die
Rückkehr der Giraffen vor
In Vorbereitung seines 100jährigen Bestehens im Jahre 2012 hat der
Rigaer Zoo einige Projekte in Arbeit: so wurde mit dem Bau eines
Giraffenhauses begonnen, geplant ist der Bau eines Elefantenhauses.
Jetzt bereitet sich der Rigaer Zoo auf den Empfang der Giraffen vor:
die Lieblingstiere vieler Besucher werden im Sommer wieder im Zoo zu
sehen sein. "Wir wollen den Besuchern und uns selbst eine Freude
machen", sagt Zoo-Direktor Rolands Greiziņ¨, "wenn alles nach Plan
verläuft, dann kehren schon in der zweiten Hälfte dieses
Sommers nach
28 Jahren Abwesenheit Giraffen nach Riga zurück." Das neue
Gebäude für
die Giraffen kostet 900000 Lats (44,55 Mio Rubel), in ihm werden vier
Männchen leben. Die Tiere kommen aus Zoos Tschechiens und Polens,
höchstwahrscheinlich werden sie durch Tausch erworben.
vesti.ru - 21. März 2007
Сова
из Московского зоопарка не совершала убийства
Eule aus dem Moskauer Zoo hat keinen Mord
begangen
Medizinischen Experten gelang es, den Ruf des Schützlings des
Moskauer
Zoos zu verteidigen. Die Obduktion ergab die wahre Todesursache des
Mannes, den am Tage zuvor morgens ein Mitarbeiter des Zoos tot im
Eulenkäfig fand. Die kleinen Schrammen am Kopf des Mannes hatten
die
Version genährt, die Eule habe mit ihrem Schnabel auf den
ungebetenen
Gast losgehackt. "Die Obduktion ergab als Todesursache -
Unterkühlung.
Die Kopfwunde war nicht die Todesursache", betonte Staatsanwalts
Wladimir Sdorenko. Welche Motive den Gestorbenen in den Vogelkäfig
trieben, wird ein Geheimnis bleiben.
vesti.ru - 21. März 2007
Загадочная
смерть в Московском зоопарке
Rätselhafter Tod im Moskauer Zoo
Es war etwas Außerordentliches im Zoo der Hauptstadt passiert.
Die
Massenmedien teilten heute morgen mit, eine Eule habe einen Menschen
mit ihrem Schnabel zu Tode gehackt. Es wurde angenommen, der Mann habe
versucht, den Vogel zu stehlen, wobei dieser sich verteidigt habe.
Zwecks Klärung wandte sich der Korrespondent des Programms "Vesti
Moskwa" an den Pressedienst des Zoos. Dort erfuhr er, daß am
Morgen des
vorigen Tages tatsächlich im Eulenkäfig der Körper eines
Mannes
entdeckt wurde. Wie dieser dorthin gelangte und was wirklich vor sich
ging, ist noch nicht genau bekannt. Der Mann konnte auch nachts
erfroren sein oder auch gestorben aufgrund von Gewalteinwirkung.
podrobnosti,ua - 22. März 2007
В ялтинском зоопарке весенний бум рождаемости
Frühjahrs-Babyboom im Zoo Jalta
Im privaten Jaltaer Zoo "Skazka" ["Märchen"] gibt es mit
Frühlingsbeginn jede Menge Nachwuchs. Ein kleiner Löwe,
Äffchen,
Füchslein, vietnamesische Hängebauchferkel erblickten hier
seit Anfang
März das Licht der Welt, teilte Zoo-Direktor Oleg Subkow mit. Er
sagte,
vor einigen Tagen haben die Löwin aus Tschechien, die seit 2004 im
"Skazka" lebt, und der Löwe Roma, ein ehemaliger Zirkusartist, der
im
vorigen Jahr in den Jaltaer Zoo gebracht wurde, Nachwuchs bekommen.
"Leider hat die Löwin den Kleinen nicht angenommen und wir
müssen ihn
mit eigenen Kräften aufziehen", bemerkte Subkow. Er hoffe darauf,
daß
eine der beiden vietnamesischen Hängebauchsauen, die auch vor
kurzem
Nachwuchs bekamen - sieben Ferkel eine jede - , Amme des "Königs
der
Tiere" wird. ... Der Zoo "Skazka" (Stadt Jalta, Krim) wurde von dem
Unternehmer Subkow im Jahre 1995 errichtet und war der erste Privatzoo
in der GUS. Gegenwärtig beherbergt "Skazka" etwa 120 Arten
Säugetiere,
Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische - insgesamt mehr als 700
Exemplare.
irkutsk.rfn.ru - 23. März 2007
Двухмесячных
медвежат отправят в Краснодарский зоопарк
Zwei Monate alte Bärenkinder kommen in
den Zoo Krasnodar
Ihr Gehege verlassen die Bärchen nur ungern. Sie rutschen
über den
Boden und brüllen. Mit kindlicher Angst in den Augen schauen sie
auf
alles, was um sie herum passiert. Am 23. März sollen die
Bärchen
tierärztlich untersucht werden. Es gehört zur Vorbereitung
auf eine
große Reise. Bald werden die Petze nach Krasnodar geschickt. Im
dortigen Zoo gibt es für sie alle notwendigen Bedingungen. In
Irkutsk
können sie nicht länger bleiben.
Nowgorodskie wedomosti - 22. März 2007
Имидж пожирателя приматов
Das Image des Primatenfressers
.. Der erste Zoo, in dessen Sammlung der Affenadler geriet, war der
Londoner Zoo. Das war am 31. August 1909, und jenes Weibchen, das als
erwachsenes Tier auf der Insel Mindanao gefangen wurde, war
überhaupt
der erste lebende Vertreter dieser Art außerhalb der Philippinen.
Leider hatte der Vogel nur ein kurzes Leben, nach wenig mehr als
fünf
Monaten starb das Adlerweibchen an Tuberkulose. Erst etwa ein
Vierteljahrhundert später - am 1. Dezember 1934, gelangte das
nächste
Mal der größte waldbewohnende Adler in einen Zoo. Der
Vogelfänger
Wilfrid Frost brachte das erwachsene Männchen vom Archipel mit und
der
französische Ornithologe Jean Delacour schenkte diesen
philippinischen
Adler dem Zoo Rom. Der Affenadler lebte dort bis 1976 und stellte damit
einen Altersrekord in Gefangenschaft auf für diese Art: 41 Jahre
und
sieben Monate. Der in der Natur seltene philippinische Adler ist auch
in Gefangenschaft selten. Es sind insgesamt 50 Exemplare der Art
bekannt, die von 1909 bis 1988 in den Zoos von 17 Städten der Welt
gehalten wurden. ... Der welterste Schlupf eines Kükens des
philippinischen Adlers in Gefangenschaft geschah am 15. Januar 1992.
Das Adlerjunge bekam den symbolischen Namen "Pag-asa", was
übersetzt
"Hoffnung" bedeutet. Die Hoffnung hat sich als berechtigt erwiesen: vor
einem Jahr schlüpfte in der Zuchtstation der Haribon Foundation
schon
das 20. Vogeljunge aus seinem Ei. Die Population in der Zuchtstation
wächst. Heute ist sie auf das Doppelte angewachsen und zählt
32
philippinische Adler, von denen die Hälfte in Gefangenschaft das
Licht
der Welt erblickte. ... In Zukunft beabsichtigt die Umweltstiftung
"Haribon", den Bestand auf andere Zuchtstationen aufzuteilen, um den
gesammelten genetischen Fond nicht dem Risiko der Vernichtung
auszusetzen - als Folge einer Viehseuche, einer Naturkatastrophe oder
anderer höherer Gewalt.
lenta.ru - 23. März 2007
Скелет единственного слона Белоруссии выставят в музее
Das Skelett des einzigen Elefanten
Belorußlands wird im
Museum zur Schau gestellt
Wie "Telegraf" mitteilte, haben Spezialisten der Agraruniversität
Grodno mit der Exhumierung Suraks, Belorußlands einzigem
Elefanten,
begonnen. Im Mai 2007 wird das Skelett des Tieres, daß 2002
starb, im
Universitätsmuseum zur Schau gestellt. Der Afrikanische Elefant
Surak
kam 1964 aus Leipzig in den Zoo Grodno. Im Jahre 2002 erkrankte er im
Alter von 44 Jahren, begann Gewicht zu verlieren und starb bald darauf.
"Trud" schrieb, daß das Tier in einem engen Gehege gehalten
wurde,
seine Ration war begrenzt infolge der ungenügenden Finanzierung
des
Zoos. Als sie von der Krankheit des Elefanten erfuhren, brachten ihm
die Einwohner Grodnos Futter und legten sogar ein spezielles Konto an,
um Geld zu sammeln, aber alles das half dem Tier schon nicht mehr. Nach
seinem Tod wurde der Elefant, wie der "Telegraf" bemerkt, nach einer
besonderen Technologie bestattet, "damit man nach einigen Jahren aus
der Erde ein gut erhaltenes Skelett herausnehmen kann".
telegraf.by - 23. März 2007
В Гродно выставят в музее скелет эксгумированного
слона Сурака
Grodno stellt Skelett des exhumierten
Elefanten Surak
ins Museum
Im Mai 2007 erhält das anatomischen Museum der
Agraruniversität Grodno
ein neues Exponat. Neben den Skeletten von Schwein, Kuh und Hund nimmt
das Skelett eines afrikanischen Elefanten seinen Ehrenplatz ein. Dieses
Tier, das im Grodnoer Zoo lebte, hieß Surak. Der Elefant starb
vor fünf
Jahren. Und jetzt machen sich die Spezialisten an seine Exhumierung.
Nach den Worten des Leiters des Anatomie-Lehrstuhls der
Agraruniversität Grodno Wiktor Malaschka sind die Fachleute zur
Zeit
mit dem komplizierten Wiederausgraben der Knochen beschäftigt. Der
Elefant wurde mit einer besonderen Technologie begraben - mit der
Absicht, ihn in einigen Jahren aus der Erde als ein gut erhaltenes
Skelett herauszuholen, übermittelt "Interfax". Surak war der
einzige
Elefant in Belorußland. In den Zoo Grodno kam das Tier 1964 aus
Leipzig. Der Elefant lebte in der Republik Belorußland
ungefähr 40
Jahre. Als er 2002 starb, stand er im 45. Lebensjahr.
Izvestija Mordowii - 23. März 2007
Саранские
спасатели пристроили раненую сову
Saransker Rettungskräfte brachten
verletzte Eule unter
Mitarbeiter des Wachdienstes der Staatsanwaltschaft Mordowiens
gewährten am 19. März einer verletzten Eule Unterkunft.
Niemand wußte,
wie diese auf das angrenzende Territorium gelangt war. Ein Flügel
des
Vogels war gebrochen und ein Auge verletzt. Vermutlich geriet die Eule
Saransker Katzen in die Pfoten. ... Offen bleibt die Frage, wie der
Raubvogel ins Zentrum von Saransk kam. Wladimir Tschebulajew vermutet,
daß die Eule ihren Besitzern einfach entflogen ist. Oder irgend
jemand
hat sie mit nach Hause gebracht, weil er seinen Spaß haben
wollte, und
hat sie, als er ihrer überdrüssig war, ins Freie hinaus
gelassen. Ob
nun so oder so - jetzt ist die Eule jedenfalls in zuverlässigen
Händen."
Norilskie novosti - 23. März 2007
«Молодая гвардия» установит шефство над
бурыми
медведями Валей и Мишей
"Junge Garde" übernimmt Patenschaft
für die Braunbären
Walja und Mischa
Heute hat die Gesamtrussische gesellschaftliche Organisation "Junge
Garde des Geeinten Rußlands" die Patenschaft übernommen
über die
Braunbären, die auf dem Gelände des prophylaktischen
Heilinstituts
"Walek" leben. Die Bären Walja und Mischa brauchen in der Tat
Fürsorge.
Sie sind verwaist, nachdem ihre Mutter, die Bärin Mascha, nach
einem
großen Blutverlust starb. Mascha hatte sich mit einer
geöffneten
Kondensmilchbüchse die Mundhöhle aufgeschnitten. Das zur
Verfügung
stehende Budget reicht nicht immer für Früchte, Vitamine und
notwendige
Medikamente. Die Kinder aus der "Jungen Garde" kamen nicht mit leeren
Händen in den Zoo zu Besuch. Sie brachten den Bären
Leckerbissen mit:
eine Packung Kondensmilch und drei Spankörbe voller Gebäck.
Die
Junggardisten planen, den Käfig für die Bären zu
erweitern und
einzurichten. Gemeinsam mit den Aktivisten der "Jungen Garde"
beteiligten sich an der Aktion auch der Vorsitzende des Stadtsowjets
Sergej Schmakow und die Abgeordneten des Stadtsowjets Oksana Ljalina
und Roman Serbin.
Interfax - 26. März 2007
Ленинградский зоопарк лишился практически всех
медведей
Der Leningrader Zoo hat praktisch alle
Bären verloren
Im Leningrader Zoo sind in den letzten zehn Monaten fünf
Bären aufgrund
ihres Alters gestorben, erfuhr Interfax am Montag von der
Pressesprecherin des Zoos Tatjana Salomatina. Laut Salomatina waren
alle Tiere über 20 Jahre alt. "Leider waren alle Bären schon
alt, der
älteste von ihnen war 38. Jetzt haben wir im Zoo nur noch zwei
Tiere,
aber auch sie sind nicht mehr die Jüngsten", teilte T. Salomatina
mit.
Ihren Worten nach beabsichtigt der Leningrader Zoo eine neue
Bärenanlage zu bauen, aber nicht am Ort der heute existierenden
Gehege.
"Zur Zeit wird eine entsprechende Dokumentation zu Projektierung und
Finanzplanung vorbereitet und wir werden für den neuen Zoo
unbedingt
Bären kaufen", bemerkte die Pressesprecherin. Gegenwärtig
leben im
Leningrader Zoo zwei Bären: der Baribal Dominik und die
Braunbärin
Warwara.
Izwestija - 26. März 2007
Медведи тают на глазах
Die Bären verschwinden vor unseren Augen
Den Leningrader Zoo quält die "Bärenfrage". Gerade erst gab
es einen
Eisbären-Skandal, jetzt sind die Braunbären an der Reihe. Die
Petersburger sind beunruhigt von der Mitteilung, daß der Zoo im
letzten
halben Jahr fünf Bären verlor, "russische Symbole"
gewissermaßen: einen
Baribal, einen Kragenbären, einen Braunbären und zwei
Isabellbären. ...
Das Bärensterben im Zoo der Stadt Petersburg begann bereits im
Sommer.
Die Geschichte ist heute umgeben von Gerüchten und Versionen.
Angeblich
wurden die Tiere eingeschläfert oder auch vergiftet, um ein neues
Bärengehege bauen zu können. Nichtoffiziell wird die
Situation mit
einer hypothetischen verglichen: das Haus Hochbetagter muß
ausgebessert
werden und plötzlich sterben dort alle. Im Zoo behauptet man
jedoch,
daß die Bären auf ganz natürliche Weise gestorben sind,
es hätte am
Alter gelegen und am ungewöhnlichen Winter.
"Wir haben eine sehr alte Bärenanlage, noch aus Vorkriegszeiten,
es ist
das einzige hölzerne Gebäude im Zoo, es ist
überholungsbedürftig.
Deshalb schafften wir uns keine jungen Bären mehr an und warteten
auf
den natürlichen Tod unserer alten. Alle Braunbären hatten ein
Alter von
25 bis 30 Jahren erreicht und sie waren schon krank", sagt die
wissenschaftliche Sekretärin des Zoos Galina Afanasjewa. ... Das
ist
einfach ein Zusammentreffen von Umständen. Das Projekt der
Bärenanlage
existiert schon lange und das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Wenn überhaupt jemand wegen der neuen Anlage die Bären
hätte vergiften
wollen, dann hätte er jene, die schon älter sind, vergiftet,
aber nicht
den, der erst 21 Jahre alt war. Aber es gibt niemand, der so gedacht
hätte. Wir haben auch so genug ungelöste Probleme", sagt die
Pressesprecherin des Zoos Tatjana Salomatina.
smena.ru - 26. März 2007
В
зоопарке медвежии мор!
Dem Zoo sterben die Bären weg
Vom Bärensterben im Leningrader Zoos erfuhr die
Öffentlichkeit erst in
diesen Tagen. Obwohl der erste Bär schon im Juni 2006 starb! Das
Geheimnis wurde entdeckt dank einer anonymen Mitteilung in einem der
Internetforen.
"Tatsächlich sind bei uns fünf Bären gestorben, doch
einen Kriminalfall
gibt es dabei nicht!" erfuhr "Smena" von Tatjana Salomatina. Alle
Bären
waren sehr alt, sie waren alle älter als 20 Jahre, einer war 31.
Übrigens werden Bären in der Natur im Durchschnitt 20 Jahre
alt,
maximal 25."
Für die Aneinanderreihung von Todesfällen in so kurzer Zeit
hat der Zoo
eine einfache Erklärung. Laut Tatjana Salomatina war der letzte
Winter
für die Bären außerordentlich kompliziert. Die
ungewöhnlich hohen
Temperaturen im Dezember und Januar waren nicht von Vorteil für
die
Bären. Nicht allen Bären gelang es, die traditionelle
Winterruhe
einzuhalten, mancher wachte wegen des Wetters mehrmals auf. Infolge
dessen starben zwei Bären, ohne aus der Winterruhe wieder zu
erwachen.
.. Böse Zungen beeilten sich auch hier zu erklären, die
Administration
des Zoos lasse sich Zeit mit der Errichtung einer neuen
Bärenanlage am
Ort der jetzigen. Von einer Umsiedlung der Bären-Pensionäre
sei nicht
die Rede, sie hätten aufgrund ihres Alters den Umzug nicht
überstanden.
Deshalb hätte man sich beeilt, die bejahrten Bären
loszuwerden. In
nichtoffiziellen Foren des Leningrader Zoos werden die phantastischsten
Versionen verkündet, wie man das hätte tun können.
"Welchen Sinn hätte
es für uns gehabt, die Bären zu vergiften?" Tatjana
Salomatina ist
aufrichtig erzürnt. "Der Tod der Bären ist für den Zoo
selbst ein
großer Verlust. Bären gehören zu den Tieren, die in
keinem Zoo fehlen
dürfen. Viele Besucher kommen gerade ihretwegen. Und was den Bau
der
neuen Bärenanlage betrifft, so gibt es keinen Zusammenhang mit dem
Tod
der Tiere. Die Anlage wird ohnehin im neuen Zoo gebaut." Zugegeben, die
Versionen über die Vergiftung der Bären oder die Absicht
ihrer Tötung
klingen in der Tat zu phantasievoll. Wenn die Bären aber starben,
weil
man sich einfach schlecht um sie gekümmert hat? "Fünf
Bären in einem
Winter verloren - das läßt einen schon irgendwie
hellhörig werden",
kommentierte die außerordentliche Lage der ehemalige Direktor des
Leningrader Zoos Iwan Kornejew. "Wenn man das letzte Jahr außer
acht
läßt, dann sind so viele Bären in den letzten zwanzig
Jahren im Zoo
gestorben. Einverstanden, die verstorbenen Bären waren alt. Aber
wir
hatten im Zoo einen Bären, der 1941 dorthin gelangte. Er hat die
Blockade überlebt, den Krieg, und lebte wohlbehalten bis zu seinem
40.
Lebensjahr. Zwanzig Jahre sind kein Alter! Bären sind Tiere, die
sich
sehr gut in Gefangenschaft halten lassen. Sie ins Jenseits zu schicken
ist schon schwierig."
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teilweise gekürzt |
Wildpark
Lüneburger Heide, 28.03.2007
Fix was los bei Wolf, Bär & Co -
Ostern im Wildpark
Lüneburger Heide
Auf die Wildparkbesucher warten neben Wolf, Bär & Co und den
anderen ersten Jungtieren des Jahres während der Osterferien
einige
tolle Überraschungen. “Manege frei“ für die neue Ausstellung.
Unter dem
Motto: “Wolf, Bär & Co. im Kinderzimmer“ wird sie
pünktlich zu
Ostern, in Kooperation mit dem Spielzeugmuseum Soltau eröffnet.
Mit der
schönsten Menagerie, großen Studiotieren. wie Wolf, Panda
und Tiger
laden zum Streicheln, Reiten und Kuscheln ein. Der Wildpark bekommt
neue Bewohner. Putzige Nasenbären beziehen zum Osterfest ihr neues
Zuhause im Wildpark Lüneburger Heide. Die “Langnasen“ sind
Kleinbären,
die auf dem amerikanischen Kontinent, vom Süden der USA bis
Argentinien
beheimatet sind. Juniortierpfleger In den Osterferien sind noch einige
wenige Plätze als „Juniortierpfleger“ frei. Wer schnell ist, kann
noch
einen dieser heiß begehrten Plätze ergattern. Unterwegs mit
den
Tierpflegern, einen Tag den Tierexperten über die Schulter
schauen. Sie
helfen beim Füttern und lernen den Umgang mit Tieren.
Größtes Osternest
in Norddeutschland. Der Osterhase hat sich auch in diesem Jahr, zu
Ostersonntag und Ostermontag viele Überraschungen einfallen
lassen. Im
größten Osternest Norddeutschlands hat der Osterhase viele
bunte
Überraschungseier versteckt und “Großes Toben“ im Stroh ist
für die
Kleinen angesagt! Mit Geschick und Ausdauer findet jeder dort sein
buntes Osterei. Täglich wieder Greifvogelshows. Die beliebten
Greifvogelshows haben wieder begonnen. Die Showprogramme &
Tierpräsentationen sind zwei bis drei mal “täglich“ von
Frühjahr bis
Herbst zu erleben.
Zoo Heidelberg, 28.03.2007
Wie kommt der Elefant zum Fahrrad? oder:
100.- Euro pro
verkauftem Jubiläums – Heidel-bike für das neue Elefantenhaus
Mit dem Frühling kommen in dieser Woche auch die
Fahrrad-Gefühle
zurück. Pünktlich dazu läuft die
10-Jahre-Jubiläums-Aktion von
Heidel-bike zu Gunsten des neuen Elefantenhauses des Heidelberger
Tiergartens an. Das Heidel-bike – gelbe Mountainbike lässt
Radlerherzen
höher schlagen: Konifizierter Alurahmen, komplette Shimano – Deore
Ausstattung 27Gang plus Deore – XT – Schaltwerk, Rock-Shox-Federgabel
Dart II mit lock-out, Anbauteile komplett Ritchey. Dieses Heidel-bike
kann man – derzeit noch in limitierter Auflage – zum absoluten Jubi –
Preis von 499.- Euro erwerben. (Der Marktpreis dieses MTB rangiert ab
699.- Euro). Für jedes verkaufte MTB fließen 100.- Euro an
den
Heidelberger Zoo zur Errichtung des neuen Elefantenhauses. Dessen
Direktor, Dr. Klaus Wünnemann, ist sicher, dass in ein | |