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Liebe
Leser,
in dieser Zoopresseschau ist der Bär los, der Eisbär
nämlich... hoffen
wir nur das Beste für den kleinen Knut und auf ein baldiges
Abebben der
Diskussionen über zu spätes Nachdenken über Sinn oder
Unsinn einer
weiteren Handaufzucht.
Neben diesem eis(bär)-igen finden sich natürlich auch weitere
"heiße"
Themen, wie z.B. plötzliche Zoodirektoren-Rücktritte und
Löwen-Wildhund-Beutebeziehungen.
Annette Schubert
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| Zoos –
Meldungen |
Focus Online - 21. Mrz. 2007
Berliner
Zoo
Massenweise Post für Eisbär Knut
Das
Berliner Eisbärenbaby Knut gedeiht prächtig und legt weiter
an Gewicht zu. Nachdem
es Forderungen zum Einschläfern des Tieres gab, hätten
bundesweit Tierfreunde
Partei für das Jungtier ergriffen. „Uns haben massenweise E-Mails
mit
Sympathiebekundungen für Knut erreicht“, sagte Ochs. Im Zoo habe
eine
Einschläferung nie zur Debatte gestanden. „Das war völliger
Unsinn, das würden
wir nie machen“, betonte der Tierarzt.
Die
„Bild“-Zeitung hatte am Montag den Tierschützer Frank Albrecht aus
Nürtingen
mit den Worten zitiert: „Die Handaufzucht ist nicht artgerecht, sondern
ein
grober Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Eigentlich müsste
der Zoo das
Bärenbaby töten.“ Das
Zitat sei aus dem Kontext gerissen worden, sagte Albrecht jetzt. Er
habe mit
seiner Äußerung auf widersprüchliche Vorgehensweisen
bei verstoßenen Jungtieren
aufmerksam machen und auf einen Fall im Leipziger Zoo hinweisen wollen.
„Ich habe
gesagt, wenn man der Argumentationslinie des Leipziger Zoos folgen
würde,
müsste man auch Knut töten“, sagte Albrecht.
Rheinische
Post - 20.
Mrz. 2007 Heftiger
Streit um das Berliner Eisbär-Baby
Unter Tierschützern
und Zoo-Direktoren ist ein heftiger Streit entbrannt: Sollen von ihren
Müttern verstoßene
Tiere - wie das Eisbär-Baby im Berliner Zoo - mit der Hand
aufgezogen
oder eingeschläfert
werden? Obwohl seine Mutter Tosca ihn schon unmittelbar nach seiner
Geburt
verstoßen hatte,
hat der kleine Eisbär Knut bereits dreieinhalb Monate
überlebt. Und
dank einer Betreuung
„rund um die Uhr“, wie Ragnar Kühne, Sprecher des Berliner Zoos,
versichert, geht
es Knut prächtig. Tierpfleger Thomas Dörflein ist gleichsam
an Toscas
Stelle getreten
und umsorgt das Eisbär-Baby. Zweifel könnte mancher hegen,
der zum
Wochenbeginn Berichte („Spiegel“,
„Bild“)
verfolgt hat, nach denen Tierschützer die Handaufzucht des
Eisbären-Babys als „groben
Verstoß gegen das Tierschutzgesetz“ kritisiert hatten. Es
wäre besser
gewesen, den
neugeborenen Eisbären mit einer Giftspritze zu töten, nachdem
das
Muttertier sich
nicht um ihn gekümmert habe. Nun drohten Knut wegen der „nicht
artgerechten“ Aufzucht
„lebenslange Verhaltensstörungen“. Alle, auch die Kritiker, waren
sich
gestern einig: „Knut hat ein Recht
zu leben
und darf auf keinen Fall jetzt noch getötet werden.“ Aachens
Zoodirektor Wolfram
Graf-Rudolf, der früher selbst in Münster Eisbären per
Hand aufgezogen
hat, hegt
aber auch Bedenken. Ohne die Mutter, die in der Natur im ersten
Lebensjahr extrem
wichtig für das Jungtier sei, könne ein Eisbär nicht zum
Eisbär werden.
Ragnar Kühne vom Berliner Zoo hält die Gefahr, dass Knut
schwere
Verhaltensstörungen
erleidet, für weniger groß. Ähnlich denkt Zoodirektor
Ulrich Schüren in
Wuppertal, wo bereits
seit 1909 Eisbären gehalten werden. „Das ist nicht die erste
Handaufzucht eines
Eisbären. Wenn Knut zu anderen Bären kommt, wird er schon
noch ein
richtiger Bär
werden“, meint Ulrich Schürer. Der Wuppertaler hält die
Kritik für eine
Provokation,
die sich grundsätzlich gegen Zoos richtet. „Das kommt immer vor
Ostern
hoch. Das
kennen wir schon. Alles Quatsch.“
Kölnische Rundschau - 20. Mrz. 2007
Eisbärbaby
Knut darf leben
Das
Schicksal des Berliner Eisbärbabys Knut erhitzt die Gemüter.
Seit
Wochen streiten
Experten wegen der Aufzucht des Bären von Menschenhand. Aber jetzt
steht fest: Knut
darf leben. Spekulationen um eine Todesspritze wegen angeblich nicht
artgerechter
Haltung wies Zoo-Tierarzt André Schüle gestern als
„kompletten
Blödsinn“ zurück.
In Medienberichten („Der Spiegel“, „Bild“) hatten Tierschützer die
Aufzucht scharf
kritisiert und empfohlen, das Tier zu töten. Dazu sagte
Schüle: „Diese
zusammengebastelten
Teilwahrheiten verärgern und sind nicht nachvollziehbar.“ Der Fall
Knut
sei nicht
vergleichbar mit einem Fall im Zoo Leipzig. Dort war ein
Lippenbärbaby
eingeschläfert
worden. Auch der Deutsche Tierschutzbund lehnt die Tötung Knuts
ab.
Noch vor Ostern soll sich Knut im Zoo erstmals dem Publikum und den
Medien leibhaftig
im Freien präsentieren. Vom 24. März an ist die neue
Zoo-Attraktion im
ARD-Fernsehen
jeweils samstags Hauptdarsteller in einer zehnteiligen Dokumentation.
presstext.de (Pressemitteilung)
- 20. Mrz. 2007
Scharfe
Kritik des Deutschen
Tierschutzbundes an Tötungsforderung
Die
Forderung den Eisbären „Knut“ im Berliner Zoo zu töten,
stößt auf
scharfe Kritik.
Der Deutsche Tierschutzbund lehnt die Tötung des Jungtieres ab.
„Dieses
Tier muss
am Leben bleiben. Die Tötung des Tieres hat nichts mit Tierschutz
zu
tun. Die Zoos
tragen die Verantwortung für das Leben aller ihr anvertrauten
Tiere -
daher muss
auch alles versucht werden, um den Eisbären zu retten. Jedoch muss
die
Zoohaltung
von Eisbären dringend auf den Prüfstand“, so Wolfgang Apel,
Präsident
des Deutschen
Tierschutzbundes. Forderungen wie zum Beispiel die vom
Aachener Zoo,
dass von der Mutter verstoßene Bärenjungen generell
eingeschläfert
werden sollten,
werden vom Deutschen Tierschutzbund strikt abgelehnt. Erfahrungen bei
der Haltung
vieler Wildtierarten zeigen, dass eine Handaufzucht oftmals
unumgänglich und verantwortbar
ist. Eine Einschläferung der Tiere darf nur dann erfolgen, wenn
eine
tierärztliche
Indikation vorliegt und alternative Methoden nicht vorliegen oder nicht
greifen.
Das Wohl des Tieres muss im Vordergrund stehen. Dazu gehört auch,
dass
die in den
Medien betriebene Vermenschlichung des Tieres zurückgefahren wird.
Der Deutsche Tierschutzbund fordert daher, „Knut“ zum Anlass zu nehmen,
die Eisbärenhaltung
im Zoo insgesamt kritisch zu hinterfragen. Aus Sicht des Deutschen
Tierschutzbundes
muss die Haltung von Eisbären in Zoos schnellstmöglich
auslaufen.
Berliner Morgenpost - 19. Mrz. 2007
Tierschützer
fordern den Tod von
Eisbärbaby Knut
Das Schicksal
des Berliner Eisbärbabys Knut erhitzt die Gemüter. Seit
Wochen streiten
Experten
wegen der Aufzucht des schneeweißen Knuddeltiers im Zoologischen
Garten
von Menschenhand.
Aber jetzt steht fest: Knut darf leben. Der von seiner Mutter
verstoßene Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo darf
weiter leben.
Forderungen so genannter Tierschützer, das Tierbaby zu töten,
seien
völlig absurd,
sagte Zoo-Tierarzt André Schüle. Dafür winkt "Cute
Knut" eine Karriere
als Playboy: Die Chance, ihn mit der Flasche groß zu ziehen und
ihn
dann anderen
Zoos als Zuchtmann zu überlassen, sei sehr gut, sagte Schüle.
Seit
seiner Geburt
im Dezember wird Knut von einem Tierpfleger aufgepäppelt, weil
seine
Mutter nichts
von ihm wissen will. Tierschützer Frank Albrecht
relativierte
seine von der "Bild" zitierte Forderung: Diese habe sich auf die Wochen
direkt nach der Geburt Knuts bezogen. Sobald ein Tier
überlebensfähig
sei, dürfe
es nicht getötet werden. Politiker begrüßten die
Entscheidung für Knut. Die tierschutzpolitische
Sprecherin
der Grünen, Undine Kurth, sagte, dass Tierschützer den Tod
eines Tieres
forderten,
sei völlig inakzeptabel. Auch der Deutsche Tierschutzbund wandte
sich gegen Forderungen, Knut zu
töten. Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten erklärte,
Jungtiere dürften
nicht mit dem
Leben für Fehler büßen, die in der Verantwortung der
Zoos lägen.
Generell sei die
Nachzucht von Wildtieren in Zoos kritisch.
Berliner Morgenpost - 20. Mrz. 2007
Knut soll leben - Zoo reagiert empört auf
Vorwürfe von
vermeintlichen Tierschützern
Eisbärbaby Knut muss nicht sterben. Tierschützer hatten in
Presseberichten wegen der nicht artgerechten Haltung den Tod des mit
der Flasche aufgezogenen Bären gefordert. Dies wurde aus dem Zoo
Berlin
gestern entrüstet zurückgewiesen. Knut werde auch
künftig kein Haar
gekrümmt. "Wir haben uns nichts vorzuwerfen", sagte Kurator Heiner
Klös. Eisbären seien eine gefährdete Tierart, und Knut
sei ein
"genetisch wertvolles Tier", von dem man sich langfristig Nachzuchten
erhoffe. Anstoß zu der kontroversen Debatte gab die Ansicht
erklärter
Tierschützer, die Natur müsse auch im Zoo sich selbst
überlassen
bleiben.
Berliner Morgenpost - 20. Mrz. 2007
Knut soll nicht sterben - Tierschützer fordern
wegen
der angeblich artfremden Haltung den Tod des Eisbären
Für Uwe Lagemann, Leiter eines alternativen Bärenparks im
thüringischen
Leinefelde-Worbis, ist die Sache klar: "Ich hätte den Bären
sterben
lassen." Genauso klar sei aber auch: "Jetzt kann man ihn nicht mehr
töten." Gegen eine Handaufzucht spricht für ihn die
Schwierigkeit, ein
auf Menschen geprägtes Tier in einer Gruppe anderer Bären zu
integrieren. Der
Bären-Experten, der zwölf Bären und ein Wolfsrudel
betreut, weiß, wie
schwer so eine Entscheidung fällt: "Man muss das Herz
ausschalten."
Aber wer eine artgerechte Haltung anstrebe, der müsse auch
konsequent
sein. Im Zoo wird das anders gesehen. Von Beginn an
sei man sich der besonderen Problematik bewusst gewesen. Und trotz
hundertfacher Anfragen habe man Knut lange vor
der Öffentlichkeit abgeschirmt. Jetzt ist er dreieinhalb Monate
alt,
die Abnabelung vom Menschen hat begonnen. Knut wird von mehreren
Tierpflegern betreut, auch verbringt er täglich Zeit allein in
einem
eigenen Spielkäfig.
meinberlin.de - 19. Mrz. 2007
Tierschützer
wollten Eisbären an den Kragen
„Man hätte
den Mut haben müssen, ihn sterben zu lassen”, meinen
Tierschützer. Die
vielen Berichte um das Berliner Eisbärbaby Knut haben eine
Diskussion
um artgerechte
Tierhaltung ausgelöst. Kritiker sehen in der Aufzucht durch
Menschen
einen groben
Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. "Die Handaufzucht ist nicht
artgerecht, sagte der Tierschützer Frank
Albrecht
der „Bild”-Zeitung. Der Berliner Zoo lasse es zu, dass der Eisbär
für
den Rest seines
Lebens verhaltensgestört sein werde, fügte Albrecht hinzu.
Der Direktor des Aachener Zoos, Wolfram Graf Ludwig, sagte dem Blatt:
„Ich halte
es nicht für artgerecht, den kleinen Eisbären mit der Flasche
aufzuziehen.” Das
Tier werde immer mehr auf den Pfleger fixiert und kein richtiger
Eisbär
sein. Jetzt
sei es jedoch zu spät, Knut einzuschläfern.
Tagesspiegel - 20. Mrz. 2007
Wird Knut ein Problembär? Sorge um seine Psyche.
Tierschützer will seinen Tod
So ein kleiner Eisbär, so ein großer Wirbel. Alle warten
gespannt
darauf, wann Zoobesucher das weiße Knäuel nun endlich
leibhaftig zu
Gesicht bekommen. "Der Tag steht immer noch nicht fest, es wird aber
innerhalb der nächsten zehn Tage sein", sagt Zoochef Heiner
Klös. Das
Eisbärjunge entwickele sich weiter positiv, sei quicklebendig -
und
doch gibt es jetzt Diskussionen darüber, ob man das Tier nicht
lieber
gleich hätte einschläfern sollen. Tierschützer hatten
das bereits nach
der Geburt am 5. Dezember gefordert, weil die Handaufzucht nicht
artgerecht sei und ein grober Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.
Sie
kritisieren auch die "Vermenschlichung" eines der gefährlichsten
Raubtiere der Welt.
Berliner Zeitung - 19. Mrz. 2007
Knut,
der Problembär
Es war einmal
ein Bär. Er war braun und groß und wild und der erste
Braunbär, der
seit 170 Jahren
in Deutschland gesichtet wurde. Er wurde auf den Namen Bruno getauft
und in Deutschland
willkommen geheißen. Als er sich aber verhielt wie ein Bär
und neun
Schafe, fünf
Hühner, eine Henne, einen Gockel und vier Zuchttauben riss, wurde
Bruno
zum Problembären
erklärt. Das Ende der Geschichte ist bekannt: Im Sommer 2006 wurde
Bruno von Menschen
auf der bayerischen Küpflalm erschossen.
Es war einmal ein Bär. Er war weiß und klein und niedlich
und der erste
Eisbärennachwuchs
im Berliner Zoo seit mehr als 30 Jahren. Er wurde auf den Namen Knut
getauft und
in Berlin willkommen geheißen. Da Knut aber anfangs gerade mal
810
Gramm wog, so
groß wie ein Meerschweinchen war, nicht mal laufen konnte und
schon gar
keine Schafe
riss, wurde aus ihm kein Problembär, sondern der Liebling der
Berliner
und der Medien. Keine Spur von Problembär also. Bis gestern
jedenfalls. Da titelte eine
Zeitung:
"Wird süßer Knut jetzt totgespritzt?" Schon wird spekuliert:
Kann bei so viel
menschlicher
Nähe überhaupt ein richtiger Eisbär aus ihm werden? Oder
wird er gar
verhaltensgestört?
Wer weiß das schon. Aber so lange er hinter Gittern bleibt, ist
er
zumindest vor
den Männern mit den Flinten geschützt.
Berliner Morgenpost - 20. Mrz. 2007
Kasupke sagt, wie es ist
Jibt's denn so wat: Janz Berlin freut sich üba Eisbär Knut,
und nu
kommen irjendwelche bekloppten Tierschütza und wollen det
Bärchen
einschläfern lassen! Bejründung: Eisbären mit der
Flasche jroßzuziehn
sei keene artjerechte Haltung. Na und? Hauptsache is doch, det der
kleene Kerl wächst und jedeiht. Eisbären sind durch den
Klimawandel
sowieso vom Aussterben bedroht. Da könnwa uns doch wohl üba
jedet
Exemplar freuen, det übalebt.
Berliner Morgenpost - 19. Mrz. 2007
Song von Frank Zander für Eisbärbaby Knut
Der kleine Knuddeleisbär Knut im Berliner Zoo ist gerade
dreieinhalb
Monate alt geworden. Und schon bekommt der Liebling der Hauptstadt
seinen ersten Eisbären-Song gewidmet. Kein geringerer als
Sänger,
Schauspieler und Entertainer Frank Zander hat sich um den Text von
"Hier kommt Knut" gekümmert. Die Anspielung auf dessen Hit "Hier
kommt
Kurt" ist klar: "Der coole Kurt wurde einfach für Knut umgetextet,
die
Melodie bleibt", so Zanders Frau Evelyn. Die Idee für den
Knut-Song
hatte Zanders Sohn Marcus. Der Musikverleger wird damit vielen
Berlinern eine Freude bereiten. "Jetzt geht es ab ins Studio und ab 13.
April ist das
Lied im Handel", so Evelyn Zander. Bühnenpremiere soll am 14.
April bei
der Carmen-Nebel-Show im Velodrom sein, die auch für das Fernsehen
aufgezeichnet wird.
(mehr unten unter "Nachwuchs")
Wiesbadener
Tagblatt
- 21. Mrz. 2007
Frankfurt
sucht Zoodirektor
Der Direktor des Frankfurter Zoos, Christian Schmidt, hat
überraschend
die Leitung des Tierparks abgegeben. Wie die Stadt Frankfurt gestern
berichtete, möchte sich der Affen-Spezialist bis zu seiner
Pensionierung Anfang
März kommenden Jahres ausschließlich seinen
wissenschaftlichen Arbeiten und dem
Aufbau des "Bonobolandes" im Frankfurter Zoo widmen. Ein Nachfolger
für den 64-Jährigen steht noch nicht fest.
Der
Schweizer leitete den Zoo seit 1994. In seiner Amtszeit entstanden
unter
anderem ein Katzendschungel und die Robbenklippen. Als "Krönung
seiner
Tätigkeit" möchte Schmidt in diesem Sommer das
größte und modernste
Bonobo-Gelände Deutschlands eröffnen, sagte Zoo-Sprecherin
Antje Runge. Schmidt
hänge sehr an diesen Tieren, von denen er einige bei sich zu Hause
mit der
Flasche groß gezogen habe. Um sich diesem "Lebenswerk" voll
widmen zu
können, habe er sich von den administrativen Aufgaben
zurückgezogen.
Zunächst übernehme eine Doppelspitze innerhalb des
Zoo-Personals die
Leitung: Rudolf Wicker kümmere sich um die tierpflegerischen
Aufgaben, Kerstin
Schmitz um administrative Fragen. Bis Ende dieses Jahres will die Stadt
Frankfurt einen Nachfolger suchen. Bis dahin könnte auch noch ein
Interimsleiter berufen werden.
Frankfurter
Neue Presse -20.Mrz 2007 Zoo-Direktor gibt die Leitung ab
Der
Schweizer leitete den Zoo seit 1994. In seiner Amtszeit entstanden
unter anderem ein Katzendschungel und die Robbenklippen. Als
«Krönung
seiner Tätigkeit» möchte Schmidt in diesem Sommer das
größte und
modernste Bonobo-Gelände Deutschlands eröffnen. Schmidt sei
bis zum
Erreichen der Pensionsgrenze freigestellt, sagte
die Sprecherin des für den Zoo zuständigen Kulturdezernats,
Kirsten
Grote-Bär. Die Bezüge liefen weiter. Zunächst
übernehme eine
Doppelspitze innerhalb des Zoo-Personals die Leitung: Rudolf Wicker
kümmere sich um die tierpflegerischen Aufgaben, Kerstin Schmitz um
administrative Fragen. Bis Ende dieses Jahres will die Stadt einen
Nachfolger suchen. Bis dahin könnte auch noch einen Interimsleiter
berufen werden.
Frankfurter Neue Presse - 21. Mrz 2007
Zoo-Chef: „Es ging nicht mehr“
Frankfurt.
„Ich habe im Interesse des Zoos gehandelt.“ So äußerte sich
gestern
Zoo-Direktor Christian Schmidt auf Anfrage. Es sei
eine „Gewissensentscheidung“ gewesen. Mehr wolle er zu diesem Zeitpunkt
nicht sagen. „Wir bleiben der Region vorerst treu“, sagte Schmidt, der
in der Nähe von Hanau wohnt. Diese Woche werde er nicht im Zoo
sein,
nächste Woche habe er Termine im Ausland. Christian Schmidt habe
bereits damit
begonnen, sein Büro im zweiten Stock des Verwaltungstrakts im Zoo
auszuräumen, teilte die Sprecherin des Kulturdezernates mit. Sie
schließt nicht aus, dass er die Beratertätigkeit auch
von zu Hause aus erledigt. Dem Vernehmen nach scheint bei der Suche
nach einem festen Nachfolger indes nicht ausgeschlossen, dass die
Auswahlkommission auch „über den Tellerrand schaut“ und Kandidaten
aus
Österreich oder der Schweiz in Betracht ziehen könnte. Dass
die Stadt
den derzeitigen Chef des Tierparks
Dählhölzli in Bern, Bernd Schildger, große Chancen
bei der Nachfolge Schmidts einräumt, wie die Bild-Zeitung
berichtet,
wollte das Kulturdezernat gestern „weder bestätigen noch
dementieren“.
Schildger ist seit 1997 Direktor in Bern.
PR-Inside.com
- 19. Mrz. 2007
Lippenbärin
Malini in Leipziger Zoo gestorben
Eine elf Jahre alte Lippenbärin aus dem Leipziger Zoo ist
überraschend
gestorben. Wie der Tierpark am Montag mitteilte, starb das Tier aus
bislang ungeklärter
Ursache in der Nacht zum Sonntag. Den Tierpflegern sei zuvor lediglich
aufgefallen,
dass die Bärin nicht fraß und mehr als gewöhnlich
trank. Die Behandlung mit einem Antibiotikum gegen eine
mögliche Infektion
sei jedoch ohne Erfolg geblieben. Nun soll eine pathologische
Untersuchung Klarheit
zur Todesursache bringen. Die 1996 in einem indischen Zoo geborene
Malini lässt
ein drei Monate altes Jungtier zurück. Das Bärenkind sei aber
bereits in der
Lage, seine spezielle Milchsuppe zu schlürfen und ein Stück
Melone zu
essen.
Leipziger Volkszeitung - 19. Mrz. 2007
Lippenbär
im Zoo Leipzig
überraschend gestorben
Überraschend
und aus unbekannter Ursache ist am Wochenende im Leipziger Zoo ein
Lippenbär-Weibchen
gestorben. Die elfjährige Bärendame Malini hinterlässt
ein drei Monate
altes Jungtier,
teilte Tierpark-Direktor Jörg Junhold am Montag mit. Er sprach von
einer „Hiobsbotschaft“,
da das Tier wegen der Abstammung von wild lebenden Eltern sehr kostbar
für die Arterhaltungszucht
gewesen sei. Eine pathologische Untersuchung soll die Todesursache
klären.
mephisto 97.6 - 20. Mrz. 2007
Leipziger
Zoo: Lippenbärin
überraschend gestorben
Der Grund
für den Tod des Lippenbär-Weibchens Malini am Wochenende ist
noch
unklar. Das Tier
soll nun untersucht werden. Die Bärin hinterlässt ein drei
Monate altes
Jungtier. Der Zoo sprach von einer Hiobsbotschaft, da der Bär
wegen seiner
Abstammung von
wild lebenden Eltern für die Arterhaltungszucht sehr kostbar
gewesen
sei.
Nachrichten.ch
-
15.
Mrz. 2007
Löwin
tötet
Wildhund im
Basler Zoo
Tödlich hat die Begegnung mit einer Löwin für einen
Wildhund im Basler
Zoo
geendet: Diese biss ihn zu Tode, als er am Mittwoch beim Spielen in den
Trenn-Wassergraben zwischen Löwen- und Hundegehege fiel. Wildhunde
und
Löwen
sind in der Natur Todfeinde. Den Fehltritt des Wildhundes und den
tödlichen Biss konnten rund ein
halbes
Dutzend Zolli-Besucher vom Gehegerand aus beobachten. Liegen blieb das
Opfer
dann ausser Sichtweite des Publikums.
Merkur
Online
- 20.
Mrz. 2007
Schimpanse
Charly im Kreuzfeuer
Die neue
Erzählform „Doku Soap” hat jüngst die haarigen, gefiederten
oder
dickhäutigen Darsteller
für sich entdeckt, und so überschwemmt derzeit eine wahre
Flut davon
zum Thema Alltag
im Zoo, Tierarzt im Dienst oder gar Erziehungshilfe für gestresste
Hundebesitzer
die Kanäle. Klassische Tierdokumentationen à la
„Expeditionen ins
Tierreich” sind
heute fast
gänzlich vom Bildschirm verschwunden. „Solche Naturdokumentationen
hatten einfach
rückläufige Zuschauerzahlen,” erläutert ARD-Sprecher
Bernhard Möllmann:
„Vielleicht
ist dieses ,Ein-Tier-frisst-das-andere’ einfach nicht mehr das, was die
Leute sehen
wollen.” Der Blick hinter die Kulissen reize den Zuschauer viel mehr,
das Leben
der Tiere im Zoo beispielsweise, wie ihn ARD-Formate wie „Elefant,
Tiger & Co.”
werktäglich (16.10 Uhr) zeigen. „Tiere dürfen nicht
eingesetzt
werden, um der Sensationsgier der Zuschauer zu genügen”, warnt
Jörg
Styrie, Geschäftsführer
des „Bundes gegen Missbrauch der Tiere” in Berlin. Und selbst der so
harmlos wirkende Affe Charly gerät ins Kreuzfeuer der
Tierschützer:
„Da wird ein Bild von einem Affen vermittelt, das keinesfalls der
Realität entspricht.”
Schimpansen könnten zuhause überhaupt nicht gehalten werden,
sagt
Styrie. „Und sobald
ein Affe in die Pubertät kommt, nimmt seine Dressierbarkeit ab.
Deshalb
wurde der
Original-Charly ja auch schon mehrfach ausgetauscht. Aber was ist aus
den fünf,
sechs oder sieben Vorgängern des heutigen Charly geworden?” Eine
Frage,
zu der das ZDF offiziell keine Stellung nehmen möchte. Nach
jahrelangem
Streit mit diversen Tierschutzverbänden wolle man sich dazu nicht
mehr
äußern, heißt
es beim Mainzer Sender. Warum auch - alle Kritik an einer
Vermenschlichung des Schimpansen
und der fragwürdigen Praxis, einen „ausgedienten” Charly durch den
nächsten zu ersetzen,
hat dem Erfolg der bereits über zehn Jahre alten Serie bisher
keinen
Abbruch getan.
MVregio
- 20. Mrz. 2007
"Ostsee-Schnauzen"
Geschichten
aus dem Rostocker Zoo - Im Auftrag ...
Neben
Köln, Duisburg und Dresden steht nun der Zoo der Hansestadt im
Mittelpunkt des
Geschehens. Entsprechend
dem erfolgreichen Konzept der bisherigen Zoogeschichten geht es auch in
Rostock
wieder um Alltagserlebnisse menschlicher und tierischer Protagonisten.
Wie
das ZDF weiter mitteilt, wurde mit dem Zoologische Garten Rostock, in
dem 1500
Tiere in 250 Arten aus allen Kontinenten leben, eine attraktive
Bühne gefunden.
Doch
es sollen weit mehr als nur nette Tiergeschichten erzählt werden.
Neben
emotionsstarker Unterhaltung wird in dieser ZDF-Reihe sehr klar auf
Information
gesetzt.
Artenschutz
und bestmögliche Haltungsbedingungen entsprechend der
europäischen
Zoorichtlinien fließen ebenso ein, wie Wissensvermittlung
über die
verschiedenen Tierarten, ihre Verhaltensweisen und natürlichen
Lebensräume.
Liechtensteiner
Volksblatt - 20. Mrz. 2007
Elefantenkind
Farha im Zoo Zürich ist wieder munter
Das Elefantenkind
Farha im Zoo Zürich ist wieder munter: Es habe sich von seiner
ernsthaften Erkrankung
vor drei Wochen erholt, teilte der Zoo mit. Schon Anfang der letzten
Woche habe Farha wieder angefangen zu fressen
und zu trinken. Ende Woche habe dann auch die Behandlung
mit antiviralen
Mitteln eingestellt werden können.
Dass das Elefantenmädchen an einer Viruserkranung litt, ist laut
Zoo
mittlerweile
klar. Ob es sich allerdings um das hochgefährliche Herpesvirus
handelte, konnte
nicht definitiv bestimmt werden.
news.ch - 16. Mrz. 2007
Der Bärengraben-Bär Urs ist tot
Der Bär Urs ist tot. Das betagte Tier, das 28 Jahren im kleinen
Bärengraben
gelebt hatte, ist kurz vor Mittag eingeschläfert worden. Urs hatte
seit
gut einer Woche unter plötzlich aufgetretener Lahmheit
und
schweren Störungen des Allgemeinbefindens gelitten, wie der
Tierpark
Dälhölzli
mitteilte. Sein Zustand habe sich trotz aller tierärztlicher
Bemühungen
zunehmend verschlechtert. Tierärzte
und Bärenwärter beschlossen daher, seinem Leiden ein Ende zu
setzen.
Tirol
Online - 21. Mrz. 2007
Raritätenzoo
in Ebbs
ist gerettet
Der
Vertrag ist unterschrieben, Marion Mayr und Rudi Otto sind die neuen
Eigentümer
des Ebbser Raritätenzoos. Seit
Montag ist es offiziell, der Raritätenzoo in Ebbs ist gerettet.
"Es ist
geglückt", freut sich auch der Ebbser Bürgermeister Josef
Ritzer. Der
Vertrag mit dem ehemaligen Zoobesitzer Erich Eberl ist unter Dach
und Fach,
Marion Mayr und ihr Lebensgefährte Rudi Otto treten seine
Nachfolge an. Natürlich
wird die erste Zeit Erich Eberl als Tierpfleger noch mit Rat und Tat
zur Seite
stehen. Er ist über alle Maßen glücklich, dass sein
Lebenswerk weitergeführt
wird. Finanziell habe er zwar ganz schön nachgeben müssen,
"aber sonst
hätte die Übergabe nie geklappt". Jetzt
kann er seinen Ruhestand genießen: "Wir hätten es heuer
einfach nicht mehr
geschafft. Meine Frau und ich waren psychisch und physisch fertig."
Die
größte Neuerung wird es im Laufe des Jahres mit einem
ausbruchssicheren
Affengehege geben. Finanziell hofft Mayr auf eine gute Saison und
vielleicht
auf die Übernahme der einen oder anderen Tierpatenschaft.
ORF.at -
17. Mrz. 2007
Safaripark-Gespräche
gehen
weiter
Die Gespräche
rund um die Zukunft des Safariparks Gänserndorf kommen nun wieder
in
Gang. Zuletzt
ist das Millionenprojekt wegen eines Streits über die Finanzierung
der
notwendigen
Machbarkeitsstudie ins Stocken geraten. Tierarzt Josef Zoher, der das
neue Safaripark-Projekt realisieren
möchte, hätte
die notwendige Experten-Prüfung des Projekts finanzieren sollen.
Nun
lenkt die Landesentwicklungsagentur
ecoplus ein. In den nächsten Wochen prüfen Experten der
Tourismusbank das von Zoher
vorgelegte
Millionenprojekt am Areal des vor drei Jahren geschlossenen
Safariparks. Dabei wird
untersucht, ob die Pläne Zohers auch wirtschaftlich erfolgreich
sein
können. Die Finanzierung der Studie übernimmt nun die
Landesentwicklungsagentur
ecoplus.
Zoher zeigt sich über den Verlauf der
Gespräche
zufrieden und hofft, dass sein Projekt angenommen wird. Denn nur bei
einer Förderungszusage könne er weitere Investoren für
den
geplanten
Naturerlebnispark finden. Zoher plant das Projekt, das zumindest eine
Million Euro
kostet, zur Hälfte über Förderungen zu
finanzieren.
NÖN
Online - 21. Mrz. 2007
Safaripark:
Die ecoplus zahlt jetzt doch Studie!
Lichtblick
für Mag. Josef Zoher und seinen geplanten, neuen Safaripark: Die
Wirtschaftsagentur des Landes NÖ - die ecoplus - erklärte
sich nun doch bereit,
die Kosten für eine Projektstudie zu übernehmen. Tierarzt
Zoher zeigt sich
zufrieden: „Jetzt sieht es wieder besser aus.“ Wie berichtet, hatte die
ecoplus
von Zoher eine Machbarkeitsstudie verlangt. Mit dieser solle er das
Projekt
einreichen. Anschließend entscheidet das Land, ob der Safaripark
gefördert
wird. Für die Studie selbst, die bis zu 20.000 Euro kosten
würde, gebe es keine
Subvention. Der Tierarzt war empört: „Ich zahl doch nicht eine
Studie für ein
Projekt, das dann vielleicht gar nicht gefördert wird. Das
wäre
hinausgeworfenes Geld.“
Planung
und
Bau
Märkische
Allgemeine - 17. Mrz. 2007
Richtfest
für Eulenburg im Perleberger Tierpark gefeiert
Schwarz gewandete Männer stehen auf Ruinenresten – mitten im
Kiefernwald, in einem
abgelegenen Areal des Perleberger Tierparks. Plötzlich kommt eine
Richtkrone zum
Vorschein: Die offizielle Einweihung des Rohbaus der Eulenburg konnte
gestern Vormittag
vonstatten gehen. Was noch
fehlt, um das
riesige Freiluftgehege zu vollenden, ist das alles überspannende
Netz
inklusive
Haltekonstruktion. In der vom Perleberger Architekten Klaus Röpke
entworfenen neuen "alten
Burg-ruine"
mit Nischen und Mauervorsprüngen werden sich die Eulen, die
bislang in
Einzelvolieren
untergebracht sind, sehr wohl fühlen, betont Tierparkchef
Lüdke.
Überzeugen kann
man sich davon im Juni von einem Wandelgang aus, der durchs Gehege
führt.
Aktionen
Kölner
Stadt-Anzeiger - 15. Mrz. 2007
Kindergeburtstag
mit
„Ele-Panz“
Das
eigene Kind ist immer das Größte, und Objektivität von
Eltern nicht
unbedingt
zu erwarten. Mitunter soll sogar ihr Bezug zur Realität
getrübt sein.
Davon ist
Theo Pagel weit entfernt. Der Kölner Zoo-Chef hat unbestritten
den,
wenn auch
nicht größten, so doch mit Abstand schwersten Nachwuchs der
Stadt:
„Sein“
Elefantenbaby Marlar wird am 30. März ein Jahr alt und wiegt
bereits
jetzt mehr
als 500 Kilo. Am 1. April wird der Geburtstag im Zoo gefeiert. Die
ersten
Geburtstagskarten
sind bereits eingetroffen. „Papa
Pagel“ ist
dem „Kindergeburtstag“ gegenüber zwiespältig
eingestellt.
Allzu ernst gemeinte „Vermenschlichungen“ widerstreben ihm. So auch der
Elefantengeburtstag anfangs. Irgendwie. „Wir wollen daraus
lieber
einen »Elephant-Day« entwickeln, um auf die Bedrohung der
Elefanten
weltweit
aufmerksam zu machen und gezielt Fundraising zu betreiben.“ Derzeit
wird ein
gezieltes Freilandprojekt in Asien gesucht, das unterstützt werden
soll. Es
wird am ersten Aprilsonntag vorgestellt.
newsclick.de - 18. Mrz. 2007
Otter
bleiben
die Attraktion
Zum Saisonstart zeigt sich das Otterzentrum von seiner
Schokoladenseite: Das Gehege
für die neu angesiedelten Iltisse hat sich bestens in die
Landschaft
integriert,
das Bildungsangebot stößt auf großes Interesse und ein
neuer "Pavillon
der
Region" steht vor der Eröffnung. Beim Frühlingsmarkt machten
sich am Wochenende zahlreiche Gäste ein
Bild davon,
wie sich das Otterzentrum in der neuen Saison präsentiert.
Freie
Presse - 21. Mrz. 2007
Wettbewerb
um Tierpark-Motive
Diese
Knirpse aus dem Bockauer Kindergarten an der Schulstraße wollen’s
wissen: Haben
sie das schönste Tierpark-Motiv zu Papier gebracht? Eben solche
sucht „Freie
Presse“ innerhalb eines Wettbewerbs, an dem sich Mädchen und
Jungen der Region
bis zum 3. April beteiligen können. Ob gemalt oder gebastelt,
spielt keine
Rolle. Wichtig ist nur, dass die Arbeiten das Format A4 nicht
überschreiten.
Denn viel Platz ist nötig, wenn die Bilder über Ostern im
Auer Tiergarten
gezeigt werden.
Nachwuchs
Kölnische
Rundschau - 16. Mrz. 2007
Eisbärbaby
Knut wird zum Liebling
Eisbärbaby Knut im Zoologischen Garten hat sein
Geburtsgewicht
von
810 Gramm
mehr als verzehnfacht. Am Freitag brachte der neue Liebling der
Berliner
Tierfreunde im Alter von 103 Tagen bereits 8,6 Kilo auf die Waage. Laut
Heiner
Klös von der Zoo-Direktion ist Knut jetzt schon in der Trotzphase.
"In
den nächsten zehn
Tagen" erlebe Knut seine Premiere vor Publikum und einer erwarteten
großen
Menge von Fotografen und Kameraleuten, kündigte Klös an. Am
24. März
(09.50) zeigt sich Knut außerdem erstmals im 1.
ARD-Programm als
TV-Star. Der schneeweiße Knuddelbär hat die Hauptrolle in
einer
Dokumentationsserie, die vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB)
produziert
wurde. Unter dem Titel "Knut, das Eisbärbaby" könnten die
Zuschauer
jeweils samstags in zehn Teilen die Entwicklung des Bären
verfolgen.
Stern Shortnews - 16. Mrz. 2007
Eisbärenbaby Knut ab nächster Woche live zu
bewundern
Wie in den letzten Wochen berichtet, hat der Berliner Zoo ein
Eisbärchen namens
Knut. Es wiegt nun 8.200 Gramm, hat sich sehr gut entwickelt und kann
alleine gehen,
so dass in der kommenden Woche die Fans Knut live erstmals bewundern
dürfen. Der Zoo-Biologe Kühne sagte: "Wir suchen jetzt ein
geeignetes Gehege
für ihn.
Er schnappt ganz gern mal mit seinen Zähnchen zu und Mittagsschlaf
will
er auch
nicht mehr halten." Das Eisbärenbaby wird zusammen mit seinem
Pfleger Dörflein der
Öffentlichkeit präsentiert.
Dies wird zunächst nur stundenweise sein, um Knut an die
Zoobesucher zu
gewöhnen.
Hamburger Abendblatt
- 17. Mrz. 2007
Wir
haben Knut
Der eine
heißt Knut, der andere Thomas. Sie wohnen zusammen, verbringen
Tag und
Nacht gemeinsam.
Als Freunde halten sie fest zusammen. Knut ist ein Eisbär, Thomas
sein
Rund-um-die-Uhr-Betreuer.
Die ungewöhnliche Wohngemeinschaft im Berliner Zoo entzückt
nicht nur
die Hauptstadt.
Berliner Kurier - 17. Mrz. 2007
Knute
Nacht!
Eigentlich
ist Knut ja ein ganz aufgewecktes Kerlchen. Aber wenn der
Babyeisbär
aus dem Zoo
gefressen, gebadet und getobt hat, dann werden seine dunklen Augen
immer kleiner
und kleiner und kleiner. Und, plumps, sinkt er in die starken Arme
seines Plüschteddys.
Berliner Morgenpost - 18. Mrz. 2007
Der
Bär - Aussehen: Weißes Fell, Knopfaugen, Stupsnase. Name:
Knut.
Wirkung: Kollektive Begeisterung. Wie ein Tierbaby zum Popstar wurde
Die warme Sonne brennt ihnen auf den hellen Pelz. Das weckt
Frühlingsgefühle, und denen können sich auch
Eisbären nicht entziehen.
Im Zoo sind Tosca und Lars zurzeit verliebt und fleißig dabei,
Nachwuchs zu produzieren. Nur wenige Meter entfernt tobt das Ergebnis
ihrer vorjährigen Liaison über einen kleinen Hinterhof. 100
Tage wurde Eisbärbaby
Knut in dieser Woche alt. Wenn nichts dazwischen kommt, wird er in ein
paar Tagen erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Spätestens dann
liegt ihm die komplette Stadt zu Tatzen. Denn Knut ist süß.
Berliner Morgenpost - 18. Mrz. 2007
Was man über Knut wissen muß
Wann wurde Knut geboren? Wie heißen Knuts Eltern? Wer
kümmert sich um
Knut? Was frisst Knut? Wann darf Knut nach draußen? Wie wird Knut
in
Zukunft leben? Wie lange bleibt Knut im Zoo? Wird Knut einen Paten
bekommen? Gibt es bald wieder Eisbärennachwuchs im Zoo? Wann kommt
Knut
ins Fernsehen?
PR-Inside.com
- 21. Mrz. 2007
Knut
zeigt sich erstmals seinen Fans
Das
Eisbärenbaby Knut zeigt sich voraussichtlich am Samstag den
Besuchern im
Berliner Zoo. Das hänge allerdings vom Wetter ab, sagte Zoologe
Ragnar Kühne am
Mittwoch auf ddp-Anfrage. Die endgültige Entscheidung soll am
Freitag fallen.
N24 - 21.
Mrz. 2007
Berliner
Zoo präsentiert seinen Superstar
Andreas
Ochs, Tierarzt im Berliner Zoo, hat angekündigt, dass das
Eisbären-Baby Knut am
bevorstehenden Wochenende erstmals den Zoobesuchern präsentiert
wird. Ochs auf
N24: "Ich denke mal, dass zum Wochenende die Sache laufen wird, dass
die
Leute Knut sehen können. Vielleicht werden wir vorher noch einen
Termin machen
für die Presse, damit auch das Medieninteresse befriedigt wird."
Ochs
weiter: "Es wird sicherlich so sein, dass die Besucher ein bisschen
geduldig sein müssen. Es wird einen großen Ansturm geben.
Wir werden es
wahrscheinlich so machen, dass er nicht rund um die Uhr zu sehen sein
wird.
Aber wir hoffen doch, dass es mehrmals am Tag sein wird. Es ist ja auch
so,
dass der Pfleger immer dabei sein muss. Wir wissen auch noch nicht ganz
genau,
auf welche Anlage wir ihn setzen werden."
Berliner
Kurier - 21.
Mrz. 2007
Großer
Tag
Bärlin
- Tatze drauf! Happy Bärsday, Berliner Bär! Knuddel-Knut aus
dem Zoo gratuliert
unserem Wappentier. Denn das feiert morgen 727. Geburtstag. Doch alle
Bärliner
sollten sich unbedingt noch einen Termin merken ...
Denn es ist so gut wie sicher: Am Freitag ist der große Auftritt
des Kleinen.
Behütet von Ziehpapa Thomas Dörflein wird sich Knut auf der
Braunbären-Anlage
(Petzi, Siddy und Berni müssen so lange hinter die Kulissen) zum
ersten Mal
allen tierlieben Bärlinern vorstellen.
sueddeutsche.de
- 18.
Mrz. 2007
Leben
und
Lieben der Baby-Pinguine
Helmut Kern hat alle Hände voll zu tun: Seit im Polarium des
Tierparks
Hellabrunn
im Januar gleich sechs Küken einer seltenen Pingiun-Art
geschlüpft
sind, müssen
die Nashörner, Moschus-Ochsen und kanadischen Biber, um die er
sich
sonst kümmert,
ein bisschen geduldiger sein. Denn die Eltern der kleinen
Humboldt-Pinguine haben
ihren Nachwuchs im Stich gelassen. "Das kommt schon mal vor, wenn es
ihr erster Wurf ist. Passiert auch in
der
freien Wildbahn", sagt der Tierpfleger. Und muss nun Mami, Papi und
Ernährunsgberater
für die sechs Winzlinge spielen. Denn so ein Tierbaby ist
anspruchsvoll: Es will
gefüttert werden. Und zwar den ganzen Tag. Frisst pro Mahlzeit ein
Zehntel seines
Körpergewichts. Und hat trotzdem noch Hunger.
RZ online - 16. Mrz. 2007
Siebter
Berberlöwennachwuchs im Zoo Neuwied hat erstmals Ausgang
Der Zoo Neuwied hat am Freitag seinen jüngsten Berberlöwen
vorgestellt:
Die kleine,
noch namenlose Katze wurde am 18. Januar dieses Jahr geboren und durfte
jetzt das
erste Mal in das Außengehege, teilte die Einrichtung mit. Die
Löwin ist
das siebte
Jungtier, das in Neuwied geboren wurde.
N24 - 15. Mrz. 2007
Liebestoller
Gorilla erfreut Amsterdamer Zoo
Dass
Deutsche und Holländer im wahrsten Wortsinn tierisch aufeinander
abfahren
können, zeigt ein Beispiel aus der Hauptstadt der Niederlande.
Dort, im
Amsterdamer Artis-Zoo, hat ein aus Deutschland importierter
Gorilla-Mann einen
Baby-Boom ausgelöst. "Akilis" erster Nachwuchs kam am Dienstag zur
Welt, wie der Zoo am
Mittwoch mitteilte. Zwei weitere Gorilla-Weibchen sind ebenfalls von
ihm
schwanger, ihre Jungen werden im Spätsommer erwartet. "Akili", der
dem
Frankfurter Zoo gehört, lebte bis 2005 im
Serengeti-Park
Hodenhagen im niedersächsischen Kreis Soltau.
BusinessNews - 15.
Mrz. 2007
Deutscher
Gorilla sorgt im Amsterdam für Baby-Boom
Ein aus
Deutschland importierter Gorilla-Mann hat im Amsterdamer Artis-Zoo
einen wahren
Baby-Boom ausgelöst. „Akilis“ erster Nachwuchs kam am Dienstag zur
Welt, wie
der Zoo am Mittwoch mitteilte. Zwei weitere Gorilla-Weibchen sind
ebenfalls von ihm schwanger, ihre
Jungen
werden im Spätsommer erwartet.
Basler Zeitung - 19. Mrz. 2007
Dreifacher
Erdmännchen-Nachwuchs im Basler Zoo
Die Erdmännchen
im Basler Zoo haben Nachwuchs erhalten. Seit einigen Tagen tapsen drei
vorwitzige
Erdmännchenkinder über die Anlage, wie der Zoo Basel am
Montag
mitteilte. Wie alt das Trio genau ist, kann nicht gesagt werden, da die
Geburt
versteckt in
einer Erdhöhle geschah.
Volksstimme - 17.
Mrz. 2007
Nachwuchs
im Christianental Zehn süße Frischlinge
vergrößern die ...
Die zehn Frischlinge im Wildschweingehege des Wildparks Christianental
sind nicht
erst seit der Volksstimme-Veröffentlichung über den kleinen
Ausreißer
die Lieblinge
der Besucher. Weitere Jungtiere werden in Kürze folgen, weiß
Karl-Heinz
Kilz, der
stellvertretende Leiter des Parks.
RP
Online - 21. Mrz. 2007
Nachwuchs
im Wildpark
Den
Wildschweinen im Wildpark Grafenberg geht’s gut, sehr gut sogar.
Reichlich
Eicheln, dazu Nudeln - und somit muss der Nachwuchs nicht darben. Die
Frischlinge sind vielleicht eine Woche alt, und wurden jetzt erstmals
gesehen.
Thüringer
Allgemeine -
15. Mrz. 2007
Tierfrühling
Die Nandus im Tierpark Bad Liebenstein zeigen schon
Frühlingsgefühle
und beginnen zu balzen. Die Emus werden demnächst die ersten Eier
legen. Bei
Mutter Känguru schaut der jüngste Spross aus seinem Beutel
neugierig in
die
Welt. Pünktlich zu Ostern soll ein Alpagababy geboren werden. Im
Bärenpark
Worbis lassen sich die Petze die Sonne auf den Pelz scheinen und laben
sich am
frischen Grün. Reichlich Nachwuchs bei den Schafen und Ziegen
tummelt
sich
im
Arnstädter Tierpark. Im
Tierpark Suhl freut man sich vor allem über den kleinen
Thüringer
Waldesel und
den Nachwuchs bei den Auerochsen. Die drei
winzigen
Zwergotter im Gothaer Tierpark sind noch ganz unbeholfen, können
noch
nicht
gucken. Währenddessen toben die kleinen Erdmännchenkinder
schon mit den
Großen
durch das Gehege.
Super Sonntag - 19. Mrz. 2007
Nachwuchs
im Tierpark
Der Tierpark hat eine neue Attraktion: Am 9. März
wurde ein Esel mit
dem Namen „Heidi“
geboren. Die Geburt verlief, wie Angela Andreae vom Köthener
Tierparks
mitteilte,
ohne Komplikationen.
Zisch - 16. Mrz. 2007
Frühlingserwachen
im Tierpark
Der zu
warme Winter mag manchen einen Strich durch die Rechnung gemacht haben.
Nicht
so den Schwarzhalsschwänen im Natur- und Tierpark Goldau.
Unlängst sind
vier
flaumige Junge geschlüpft. Jetzt geht es auch rund zu und her bei
den
„Schwarzkitteln“ und die
Ruhe ist
endgültig vorbei. Vor etwas mehr als Wochenfrist wurden acht
Frischlinge
geboren.
20minuten - 16. Mrz.
2007
Kinderzoo:
Viel
Nachwuchs zum Saisonstart
Es hat
erst drei Tage auf den Buckeln, aber trotz wackligen Beinen posiert es
schon
wie ein Profi für die Kameras: Das Kamelfohlen ist am Dienstag um
11.15
Uhr auf
die Welt gekommen und war gestern die grosse Attraktion des Kinderzoos
Rapperswil. Das Publikum wird das noch namenlose Jung-Trampeltier ab
morgen
bestaunen
können – dann feiert der Zoo die offizielle Saisoneröffnung.
Krone.at - 16. Mrz.
2007
Schweine
adoptieren
Tigerbabys
Eine
ungewöhnliche Patenschaft ist eine Schweinchenfamilie im
chinesischen
Zoo von
Guangzhou-Stadt eingegangen: Sie haben drei Tigerbabys bei sich
aufgenommen und
säugen die Jungen, die sich von den Pflegern nicht mit der Flasche
aufziehen
lassen wollten. "Wir haben alles versucht, aber
sie wollten sich von uns nicht das Fläschchen geben lassen",
erzählte
ein
Tierpfleger des Zoos der Information Times. "Da wir heuer das Jahr des
Schweines haben, entschlossen wir uns kurzerhand dazu, die drei Tiger
im
Schweinestall in die Obhut einer Sau zu geben, die gerade Junge
bekommen
hatte."
NRZ - 16. Mrz. 2007
Hilfe für den Elefantendoktor
Der bekannte thailändische Elefantendoktor Richard Lear hat
Hilfe aus dem
Krefelder Zoo bekommen. Elefantentrainer Wolfgang Nehring reiste vom
Niederrhein
nach Fernost, um dem "National Elephant Institute" ein Geschenk zu
überbringen.
Ein Medizin-Laser soll den Kollegen aus Thailand ermöglichen, die
offenen Wunden
der Dickhäuter besser zu behandeln. In Thailand werden Elefanten
oft
durch Landminen
verletzt. Der Krefelder Wolfgang Nehring, der schon seit den 70ern
Kontakt zu den
Kollegen
in Thailand hat, brachte den meterlangen Laser nicht nur in einer
dreitägigen Reise
per Flugzeug und Auto nach Thailand. Er hat auch einen Teil der
Trinkgelder, die
er nach der Elefantenshow in Krefeld bekam, für das Gerät
gespendet.
Abgekauft hat
der Elefantenfreund den Laser dem 1. FC Saarbrücken. Als der
Fußballverein in die
Regionalliga abstieg, wurde die medizinische Betreuung reduziert und
der Laser im
Internet angeboten.
Berliner Zeitung - 20. Mrz. 2007
Bürgermeister unterstützen Zoo und Tierpark
Die Fördergemeinschaft von Tierpark und Zoo hat zwei neue
prominente
Mitglieder. Wie Vereinschef Thomas Ziolko mitteilt, sind die
Lichtenberger Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich und ihr
Amtskollege aus Mitte, Christian Hanke, dem Verein beigetreten. Die 800
Mitglieder der Fördergemeinschaft unterstützen vor allem
finanziell die
Berliner Tiergärten, unter anderem sammeln sie Geld für neue
Gehege. In
den vergangenen Jahren hat der Verein nach eigenen Angaben rund 850 000
Euro eingenommen.
Aalener
Nachrichten - 16. Mrz. 2007
Trauerschwänin
«Petra» hält ihrem Tretboot die Treue
Trauerschwänin
«Petra» hält ihrem Tretboot die Treue. Der Versuch,
das Tier von seinem
geliebten großen weißen Schwanen-Tretboot wegzulocken und
in Münsters
Zoo mit
Artgenossen zusammenzubringen, ist gescheitert. Die anderen
Schwäne
hätten «Petra» nicht akzeptiert und das Tier ein
paar Mal
attackiert, sagte Zoodirektor Jörg Adler. «Um "Petra"
unnötigen Stress
zu ersparen, haben wir
sie und das Boot in einen anderen Teich verlegt.» Das Tretboot in
Schwanengestalt und «Petra» sollen Ende März auf den
Aasee in Münster
zurückkehren.
Kölner Stadt-Anzeiger Freitag, 16. März 2007
Zoo trennt Schwan «Petra» von Artgenossen:
«Experiment
gescheitert»
Der Versuch, Trauerschwan «Petra» in Münsters Zoo mit
Artgenossen
zusammenzubringen und das Tier von seinem geliebten Schwanen-Tretboot
wegzulocken, ist gescheitert. Die anderen Schwäne hätten
«Petra» nicht
akzeptiert und das Tier ein paar Mal attackiert, sagte Zoodirektor
Jörg
Adler am Freitag und bestätigte einen Bericht der
«Bild»-Zeitung vom
selben Tag. «Um 'Petra' unnötigen Stress zu ersparen, haben
wir sie und
das Boot in einen anderen Teich verlegt.» Damit sei das
Experiment
beendet. Mit dem Tretboot in Schwanengestalt, dem «Petra»
seit Monaten
nicht von der Seite weicht, solle der Schwan Ende März auf den
Aasee
zurückkehren.
Sachsen
Fernsehen Chemnitz - 21. Mrz.
2007
Das Männlein fürs Weiblein
Der Chemnitzer Tierpark bekommt am Mittwochnachmittag wieder einen
"Neuen". Ein junger
männlicher Bartkauz wird aus dem Prager Zoo ankommen und in die
Nachbar-Voliere
des schon hier lebenden Weibchens einziehen. Zusammen sollen sie
künftig für
Nachwuchs sorgen. Seit vielen
Jahren werden im Tierpark Chemnitz Bartkäuze gehalten. Bisher hat
es mit der
Zucht nicht geklappt und nach dem Tod des Männchens lebte das
Weibchen einige
Zeit allein.
Ostthüringer
Zeitung - 15. Mrz. 2007
Schweizer Elchkuh als »Braut« für
Elchbulle Moritz in
Tierpark Gera
Der Geraer Tierpark bekommt eine Elchkuh aus der Schweiz. Das ein Jahr
alte
Tier aus dem Tierpark Bern werde an diesem Sonnabend erwartet. Sie ist
als Braut für den etwa gleichaltrigen
Elchbullen
Moritz bestimmt. Nach der
vorgeschriebenen Quarantänezeit dürfen sich die beiden
beschnuppern und
sind
auch für die Besucher als Paar zu erleben. Wenn die
»Chemie« zwischen
beiden
stimmt, kann von September an schon auf Nachwuchs gehofft werden.
Ostthüringer Zeitung - 18. Mrz. 2007
"Moritz"
begrüßt Berner Elchkuh
Ein leises
Rufen und wenig später ein erster Blickkontakt am Zaun. So empfing
Elchbulle Moritz
am Sonnabendfrüh die gleichaltrige Elchdame aus dem Berner
Tierpark
Dählhölzli im
Tierpark Gera. Beide Jungtiere waren im vorigen Mai geboren worden.
Kurz nach der
Geburt der Kälber
Max und Moritz in Gera starb deren Mutter, Elchkuh Lisa, an einem
Magendurchbruch.
Mit Handaufzucht konnte nur Moritz durchgebracht werden. Er war in den
vergangenen
zwei Wochen nur noch der einzige Bewohner des weitläufigen
Geheges,
nachdem sein
Vater, der zehnjährige Elchbulle Oliver, gestorben war. Die beiden
Brüder sind unterdessen im
Safaripark
Hodenhagen bei Hannover eingezogen. Noch bleiben beide Tiere durch
einen Zaun während einer Quarantäne
getrennt. Aber
schon im Herbst könnte sich Elchnachwuchs in Gera einstellen.
Passauer Neue Presse -
17. Mrz. 2007
Luchsdame Alicia
hat jetzt ein
neues Zuhause
Ihre Pinselohren sind ihr Markenzeichen und verraten sie auch in ihrem
Versteck
hinter dem großen Fichtenstamm. Seit Donnerstag hat das
Tierfreigelände
am Haus
zur Wildnis eine neue Attraktion. Alicia heißt die
Karpaten-Luchsin,
die jetzt in
einem 1,5 Hektar großen Gehege ihre Runden zieht. Alicia
stammt aus
der Schweiz, genauer gesagt aus dem Tierpark in Bern,
eine echte
Eidgenossin ist sie aber nicht, sondern eine Karpaten-Luchsin.
»Sie wurde für die Fahrt nicht betäubt, sondern mit
Fleisch in eine
Transportkiste
gelockt«, erzählt Hans Kiener, der für Naturschutz
zuständige
Sachgebietsleiter
des Nationalparks Bayerischer Wald. Gestern beim Pressetermin hat sich
Alicia rar gemacht. Noch hat Alicia ihr Gehege für sich alleine,
in ein
paar Wochen wird
sie aber Gesellschaft
bekommen. Titus heißt der Kuder, der wahrscheinlich noch vor
Ostern ihr
neuer Mitbewohner
werden wird. Noch lebt der fünfjährige Luchs im Tierpark
Chemnitz.
Biz Awards - 20.
Mrz. 2007
Faszination
"Erlebnis-Falknerei"
300 Meter von der Ostsee entfernt züchtet Dietmar Damm
Greifvögel -
darunter Falken,
Geier, Eulen und Adler. Der Falkner gründete seine
Ostsee-Falknerei mit 40 Jahren. "2005 bin
ich 40
Jahre alt geworden und dachte mir: Wenn ich noch gründen will,
dann
jetzt oder nie."
Zuvor war Dietmar Damm 20 Jahre lang im Wildpark Eckholt
beschäftigt.
Dort konnte
er zwar Flugshows vorführen, aber musste immer ein bisschen mit
"angezogener
Handbremse" arbeiten. Momentan hat Damms Ostseefalknerei einen Bestand
von 19 Greifvögeln.
Berliner Zeitung - 20. Mrz. 2007
Papageien müssen weg von der Pfaueninsel -
Haltung der
Tiere ist nicht artgerecht
Drei Kakadus und sechs Graupapageien sind noch übrig. Die anderen
der
ehemals zwanzig Tiere aus der Voliere auf der Pfaueninsel haben die
Voliere schon verlassen. Bis 2008 will die Stiftung Preußische
Schlösser und Gärten auch für die übrig gebliebenen
Vögel ein neues
Zuhause suchen. Dann wird die Voliere bis 2010 restauriert und mit
neuen, einheimischen Vogelarten besiedelt. Aufgenommen wurden die
Exoten von Privatpersonen und Tierschutzverbänden. Viele Besucher
der
Pfaueninsel äußern ihren Unmut über den Auszug, denn
einige Papageien
beherrschen sogar Lieder und sind besonders bei Kindern sehr beliebt.
Doch die Umsiedlung ist notwendig. Schon seit Jahren entspricht die
Haltung der Vögel nicht mehr den artgerechten Bestimmungen. Seit
1979
leben Graupapageien, Aras und Kakadus gemeinsam mit Hühner- und
Fasanenvögeln in der denkmalgeschützten Voliere. Sie soll an
die 1824
errichtete Menagerie des preußischen Königs Friedrich
Wilhelm III.
erinnern.
Acher-Rench-Zeitung -
15. Mrz. 2007
Tiergehege
im Stadtgarten schon so gut wie leer
Achern. Derzeit sind es noch etwa ein halbes Dutzend, ab Samstag
definitiv nur
noch
zwei Vögel, die in den Volieren im Stadtgarten leben. Die Tiere
müssen
ausziehen, manche leben jetzt in Freiheit. Das Gehege wird in den
nächsten
Wochen abgerissen. In den Haushaltsberatungen wurde das Ende des
Geheges beschlossen. 3000
Euro
werden so jährlich eingespart. Hauptproblem waren allerdings nicht
die
Finanzen, sondern die Ratten, die durch das Tierfutter angelockt
wurden. Walburga
Schmid hat einen Teil in die Freiheit des Stadtgartens entlassen, etwa
die
Tauben. Die Schmids werden sich übrigens weiterhin um die dann
frei
lebenden
Tiere im
Stadtgarten kümmern.
Erdinger Anzeiger - 18. Mrz. 2007
Waschbär
& Co. haben im Park nichts verloren
Keine Kuscheltiere für Kinder und wider jede artgerechte
Tierhaltung:
Mit empörtem
Kopfschütteln haben der Tierschutzverein Erding und die
Kreisgruppe des
Bund Naturschutzes
das Ansinnen des Stadtparkreferenten Sepp Beil kommentiert, Wildtiere
wie Waschbären
im Stadtpark anzusiedeln. Andere Vorschläge hatten gelautet, Dachs
oder
Fuchs im
Gehege heimisch werden zu lassen. In ihrer
Pressemitteilung nennen
sie diesen Vorschlag „völlig absurd“. Er zeige, „in welch
trauriger Weise Entscheidungsträger sich von der
Natur entfremdet
haben“. Wildtiere seien als „Schauobjekte eine sehr fragwürdige
Attraktion“ und
zudem völlig ungeeignet zum Anfassen, Streicheln und Füttern.
Stattdessen wird
vorgeschlagen,
das Gehege mit Haustieren zu bevölkern, die an Menschen
gewöhnt sind.
Geeignet wären
Ponys zum Streicheln, Putzen und Füttern. Um sich weitere
Anregungen für eine sinnvolle und artgerechte
Tierhaltung
zu holen, verweisen die BN-Kreisgruppe und der Tierschutzverein
überdies an den
Streichelzoo des Münchner Tierparks.
Märkische Allgemeine - 17. Mrz. 2007
Die
Tierparkmitarbeiter
wollen ihren vierbeinigen Liebling Bac gern behalten
Der neunjährige
Schäferhund Bac gehört ebenso zum Luckenwalder Tierpark wie
die Bären,
Affen und
Enten. Doch das könnte sich bald ändern, denn Nachbarn
stören sich
daran, dass der
Hund nachts bellt. Nun sind die Tierparkmitarbeiter in der
Zwickmühle.
Zum einen
wollen sie keinen Ärger mit den Anwohnern, anderseits wurde Bac
als
Wachhund angeschafft
und sorgt dafür, dass nachts niemand aufs Gelände kommt.
Tierparkdirektor Michael Geißler will alles versuchen, damit der
Hund
bleiben kann.
Doch sollte dies nicht möglich sein, hofft er, dass sich für
Bac jemand
findet,
der ihn liebevoll betreut.
Marl Aktuell/Sonntagsblatt
- 20. Mrz. 2007
Geparde
im Wohngebiet
verboten
Die Serengeti
lebt und darin der Gepard. Und obwohl das schnellste Tier der Welt noch
immer vom
Aussterben bedroht ist, kann es nicht in einem Wohngebiet in
Deutschland angesiedelt
werden. Wilde Tiere, die eine Gefahr für Leib und Leben von
Menschen
sind, dürfen
hier nicht gehalten werden, betont die telefonische Rechtsberatung der
Deutschen
Anwaltshotline. Selbst wenn das konkrete Tier
friedlich
sein sollte und alle Nachbarn mit seiner Haltung einverstanden sind,
ist nach deutschem
Baurecht die Errichtung eines Geheges für einen Gepard in einem
Wohngebiet zu untersagen,
hat jetzt das Verwaltungsgericht Lüneburg entschieden.
news aktuell Schweiz -
15. Mrz. 2007
Zoo
Zürich ist
Museum des Monats März
Zoologische Gärten sind wissenschaftlich geführte Sammlungen
von lebenden Wesen. Deshalb gehört der Zoo Zürich - genauso
wie die
Voliere, der Botanische Garten der Universität Zürich, das
Naturzentrum
Sihlwald oder die Sukkulenten-Sammlung - zu den über 51 Museen der
Stadt Zürich. Der Verein Zürcher Museen erkürte den Zoo
Zürich zum
"Museum des Monats", zumal er mit seiner neuen Löwenanlage ein den
natürlichen Lebensbedingungen des Zürcher Wappentiers
angepasstes
Biotop schuf und somit ein ausserordentliches Besuchererlebnis bietet.
Die
Löwen erkunden die Aussenanlage ab 29. März 2007. Zoobesucher
können
die Tiere von verschiedenen Aussichtspunkten her
beobachten - bei der Futtersuche, beim Fressen, beim Ruhen, beim
Spielen und im Kreis der Familie. Der Anlage ist ein 120m2 grosses
Informationszentrum angeschlossen. Die
Ausstellung "Mensch und Löwe - Beziehung zwischen Angst und
Verehrung"
zeigt die Beziehung des Löwen zum Menschen, die Verehrung des
Löwen,
aber auch seine Verachtung und Ausrottung.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Russische
Meldungen
yoki.ru
- 21. März 2007
В
Московском
зоопарке
сова
заклевала мужчину
до смерти
Mann starb beim Eulenklau im Moskauer Zoo
Als sie am Morgen zur Arbeit kamen, entdeckten Zoo-Mitarbeiter in ihrem
Revier die Leiche des 32jährigen Moskauers Alexander Luparjew.
Einer
der Ornithologen erzählte: "Den toten Mann fanden wir neben der
Wildvogel - Voliere". Höchstwahrscheinlich hatte der Mann nachts
versucht, einen der Vögel zu stehlen. Um in den Zoo einzudringen,
kletterte er über den Zaun und brach einen Käfig auf, in dem
eine Eule
lebte. Die Zoo-Mitarbeiter bemerkten, daß in dem Käfig,
neben dem der
Körper des Mannes gefunden wurde, kein Vogel mehr war. "Der
Käfig war
offen, ringsum lagen Federn. Erst dachten wir, die Eule war
davongeflogen, als der Mann sie stehlen wollte. Doch dann sahen wir,
daß der Vogel sich in den Sträuchern nebenan versteckt
hatte. Laut
Staatsanwalt Juri Bassow muß die Eule einen erbitterten Kampf
gegen den
Mann geführt haben. ... Der Mann prallte mit dem Kopf gegen eine
Ecke
des Käfigs, worauf er das Bewußtsein verlor. Er lag lange
auf dem Boden
und starb an Unterkühlung.
Interfax.ru - 20. März 2007
Саранские
спасатели
подарили
зоопарку пойманную
в центре
города
раненую
сову
Saransker Rettungskräfte schenkten dem Zoo
eine im
Stadtzentrum gefangene Eule
Mitarbeiter des Havarie-und Rettungsdienstes der Republik Mordwinien
fingen im Zentrum von Saransk eine verletzte Eule ein. Wie der Vizechef
des Rettungsdienstes Wladimir Tschebulajew am Dienstag der Agentur
Interfax-Wolgagebiet mitteilte, wurde der Vogel vorige Nacht vor dem
Gebäude der Republiks-Staatsanwaltschaft von einem
Angehörigen des
Wachschutzes dieser Behörde entdeckt. "Höchstwahrscheinlich
lebte der
Vogel in menschlicher Obhut, da er keinerlei Aggressivität
entwickelte.
Den Rettungskräften gelang es relativ leicht, ihn zu fangen.
Flügel und
rechtes Auge des Vogels waren verletzt", sagte der
Gesprächspartner
gegenüber der Agentur. "Der Vogel wurde dem Zoo Saransk
übergeben, wo
sich Tierärzte um seine Gesundheit kümmern", ergänzte
er.
tden.ru - 20. März 2007
Пушистая
троица
Troika mit flaumig-weichem Fell
Im Moskauer Zoo kamen drei kleine Braunbären zur Welt. Doch sehen
können die Moskauer die Kleinen nicht, da jetzt Gespräche
geführt
werden, um die Neugeborenen an den Hamburger Tierpark zu verkaufen. Die
Bärenkinder wurden in der vorigen Woche gesund und zum berechneten
Termin geboren. Jetzt sind sie bei der Mutter. Noch zwei Wochen werden
die Zoo-Mitarbeiter die Kleinen in Ruhe lassen, damit diese, wie es
sich gehört, kräftiger werden, da ihnen Anfang April eine
Reise in
einen deutschen Zoo bevorsteht.
vladnews.ru - 21. März 2007
Таежного
сироту
спасают
ветеринары
Tierärzte retten Taigawaise
Tierärzte untersuchten in der vorigen Woche die sieben Monate alte
Tigerin, die Anfang März im Dorf Bogopol des Rayons Kawalerowo
gefunden
wurde und sich jetzt in der Obhut des Mitarbeiters der
Spezialinspektion "Tiger" Oleg Grinenko befindet. Das Tier befindet
sich immer noch in einem sehr ernsten Zustand. Auch ihr Alter - sieben
Monate - kann nur geschätzt werden. Es genauer zu bestimmen ist
äußerst
kompliziert: Die Tigerin ist sehr abgemagert - sie wiegt etwa 30 kg,
ist geschwächt, völlig von Kräften. Niemand weiß,
wie lange sie allein
in der Taiga umherstreifte, bevor sie in einen Hof im Dorf Bogopol
eindrang, dort einen Hund schlug und in dessen Hütte kroch. ... Es
wird
noch mindestens einen Monat dauern, bis die gestreifte Katze ihre
untergrabene Gesundheit wieder hergestellt hat. Erst dann wird auch
über ihr weiteres Schicksal entschieden. Übrigens hat die
Tigerin noch
keinen Namen. Oleg Grinenko sagt, solange es keine Sicherheit gibt, ob
das Raubtier überlebt, lohne es nicht, ihm einen Namen zu geben.
belta.by/ru - 20. März 2007
На
реконструкцию
Минского
зоопарка в 2007
году
выделено
около Br 3,5 млрд
Ca. 3,5 Milliarden Belarus-Rubel für die
Umgestaltung des Zoos
Minsk
Der Chef der Abteilung Kultur der Administration des Stadtbezirks
Sawodskij Eduard Bogdanowitsch verkündete heute auf einer
Pressekonferenz, die dem Beginn des Programms "Jeden bewahren, der
übriggeblieben ist" gewidmet war, daß für die
Umgestaltung des Minsker
Zoos in diesem Jahr etwa 3,5 Mrd. Belarus-Rubel bewilligt wurden. Nach
seinen Worten wird die Umgestaltung dem Zoo ein modernes Aussehen
verleihen. In erster Linie geht es um den Bau der Objekte des "neuen
Zoos": Tierarztgebäude mit unmittelbar daran angrenzenden
Volieren,
Terrarium, Futterküche, Haupteingangsbereich. Ein weiteres
wichtiges
Projekt ist die Umgestaltung des Exotariums, in dem Tiere tropischer
und subtropischer Regionen gehalten werden sollen. Das
Entwicklungs-Programm sieht den Erwerb neuer Tierarten vor, ebenso eine
Verbesserung der Infrastrultur.
belta.by/ru - 20. März 2007
Минский
зоопарк
приступает к
реализации проекта
по
увеличению
популяции
дальневосточного
леопарда
Zoo Minsk beginnt ein Projekt zur Rettung des
Amurleoparden
Der Zoo Minsk beginnt mit der Realisierung eines Projektes zur
Vergrößerung der Amurleoparden-Population. Das teilte heute
die
Vizechefin des Minsker Zoos Natalja Lebedjewa auf einer Pressekonferenz
mit, die dem Beginn des Programms "Jeden bewahren, der
übriggeblieben
ist" gewidmet war. Die Idee des Projektes besteht darin, Nachwuchs zu
bekommen für den weiteren Austausch mit anderen Zoos der Welt,
erklärte
Natalja Lebedjewa. ... Die Vizechefin sagte auch, daß die Zeiten
vorbei
seien, in denen die Zoos nur eine Attraktion darstellten, einen Ort, an
dem sich Kinder und Erwachsene amüsieren. Jetzt seien sie aktiv
eingebunden in die Arbeit zur Erhaltung und Erneuerung von Populationen
seltener und verschwindender Tierarten. Gegenwärtig
beschäftige sich
der Minsker Zoo mit Zucht und Erhaltung des Wisents und des
Riesenseeadlers. Er kooperiere mit der WAZA. Doch das Programm "Jeden
bewahren, der übriggeblieben ist" sei ein für den Zoo Minsk
einzigartiges Projekt, weil sich hier zum erstenmal die
Möglichkeit
biete, Leoparden in menschlicher Obhut in Belorußland zu
züchten.
ptr-vlad.ru - 19. März 2007
Специалисты
борются за
жизнь
молодого тигренка
Spezialisten kämpfen um das Leben eines
jungen Tigers
Sechs junge Tiger sind seit Anfang des Jahres in der fernöstlichen
Taiga aufgefunden worden, fünf davon leben noch. Außerdem
sind weitere
drei Jungtiger gesehen worden unweit des Bikin-Flusses am Hang des
Sichote-Alin-Gebirges. Das ist das traurige Ergebnis in der Statistik
des auf der Roten Liste stehenden Amurtigers. Positiv ist nur,
daß vier
junge Tigerweibchen jetzt Hilfe erhalten. ... Die Tierärzte Jelena
Tolokonnikowa und Jelena Tkalitsch stellten fest, daß bei der aus
Bogopol hierher gebrachten Tigerin der Zustand sehr ernst ist infolge
Austrocknung des Organismus und Entkräftung. ... Die
Konfliktsituationen im Gebiet nehmen nicht ab. Es ist sehr viel Schnee
gefallen. In den Dörfern Jakowlewka und Bogoljubowka treiben sich
wieder Raubkatzen herum. Vitalij Starostin, Vizechef der
Spezialinspektion "Tiger": "Wir haben heute die Erlaubnis bekommen,
zwei Tiger zu fangen und umzusiedeln. Wir bringen sie in den Rayon
Krasnoarmejsk oder in den Rayon Ternejsk, wo weniger Schnee liegt."
Wenn die Tiger [in der Auffangstation] wieder gesund sind, werden sie
in Zoos geschickt, die können auch außerhalb Rußlands
sein.
yoki.ru - 16. März 2007
Свинья усыновила троих тигрят
Sau adoptierte drei kleine Tiger
In einem chinesischen Zoo hat ein Schwein drei kleine Tiger adoptiert,
die von der Mutter nicht angenommen wurden. Ein Vertreter des Chimelong
Xiangjiang Safari Park in der Stadt Guangzhou erzählte, daß
drei kleine
von ihrer Mutter verstoßene Bengaltiger völlig friedlich
zusammen leben
mit ihren neuen Brüdern und Schwestern. "Wir haben viel
durchprobiert,
gaben ihnen auch die Flasche, aber die kleinen Tiger weigerten sich.
Dann dachten wir, da gerade das Jahr des Schweins ist, warum sollten
wir nicht ein Schwein finden, daß die hungrigen kleinen Tiger
füttern
würde", fügte der Vertreter hinzu. Die Mitarbeiter des Zoos
kauften ein
Schwein, daß gerade geferkelt hatte und brachten es zusammen mit
den
neugeborenen Ferkeln in den Zoo. "Wie es sich gehört, saugen die
Tiger
die Milch und die Sau hat ihre drei neuen Söhne angenommen", sagt
der
Vertreter des Zoos. "Wir geben den kleinen Tigern auch Fleisch und
hoffen, daß sie groß und kräftig werden", fügte
er hinzu.
Komsomolskaja Prawda - 17. März 2007
Геологи спасли медвежат и выкормили рисом
Geologen retteten zwei kleine Braunbären
Erstaunliche Abenteuer haben zwei neugeborene Bärchen in der
Tofalaren-Taiga überlebt. Wenn alles gut gegangen wäre,
würden sie
jetzt mit Mutter Bärin im Winterlager liegen. Doch Ende Januar,
als die
Bärchen gerade handflächengroß waren, haben Jäger
das Winterlager
ausgegraben. Die Jäger erschossen die Bärin, mit den winzigen
Bärchen
wollten sie ihre Hunde füttern. Zum Glück befanden sich
gerade Geologen
in der Nähe, die Mitleid mit den Bärchen hatten. Sie baten
die
Taigajäger, die kleinen Petze am Leben zu lassen. So adoptierte
die
Expedition zwei Bärenjunge. ... Vor kurzem gelang es den Zoologen,
die
Überführung der Petze in den Zoo von Krasnodar zu
vereinbaren. Dort
sind Braunbären selten. Jetzt steht den Petzen eine
neunstündige
Flugreise durch das ganze Land bevor. Doch für den Anfang
müssen die
Bärchen auf die Beine gestellt werden. Das Laufen fällt ihnen
noch
schwer. Deshalb werden sie frühestens in zwei Wochen auf die Reise
geschickt.
rian.ru - 16. März 2007
В Московском зоопарке родился чернорукий гиббон
Schwarzhandgibbon im Moskauer Zoo geboren
Im Moskauer Zoo wurden drei kleine Braunbären und ein
Schwarzhandgibbon
oder Ungka geboren, erfuhr RIA Nowosti von der Pressesprecherin des
Zoos Jelena Mendosa. "Das Braunbärenpaar hat Zuwachs bekommen. Vor
ungefähr drei Monaten kamen drei Bärchen zur Welt", teilte
Mendosa mit.
Ihren Worten nach befinden sich die Kleinen gemeinsam mit Mutter
Bärin
im Winterlager. "Die Bärenkinder fühlen sich gut und bald,
Ende März,
Anfang April, werden sie sich auf den Umzug in den Tierpark Hamburg
vorbereiten", ergänzte die Pressesprecherin. Auch ein anderes
Pärchen
hatte Familienzuwachs. "Bei dem erwachsenen Paar der Schwarzhandgibbons
(seltene Menschenartige, die in Süd- und Südostasien
vorkommen), wurde
ein Jungtier geboren, das die Zoobesucher derzeit im Innengehege sehen
können", bemerkte Mendosa. "Der frischgebackene Vater ist bereits
20
Jahre alt, die Mutter 18", sagte die Pressesprecherin. Der Gibbonvater
sei lange Zeit Witwer gewesen, doch vor etwa einem Jahr kam ein
Weibchen aus Taiwan in den Moskauer Zoo.
dontr.ru - 15. März 2007
Ростовский зоопарк ищет 'приемных родителей'
дляживотных
Zoo Rostow sucht "Pflegeeltern" für Tiere
Der Zoo Rostow sucht Paten. Jeder Bewohner des Gebiets, eine Firma oder
Betrieb können eine Patenschaft über Tiere übernehmen.
Der Bartgeier,
auch Lämmergeier genannt, hat schon "Pflegeeltern". Die
Patenschaft
über den auf der Roten Liste stehenden Vogel übernahm das
College für
Autotransporte. Übrigens ist in vielen Zoos der Welt wohl kaum ein
Tier
zu finden, das keinen Paten hat. In Rostow, in einem der zwölf
großen
russischen Zoos, steht man mit der Übernahme von
Tier-Patenschaften
erst am Anfang. Der Bartgeier war einer der ersten. Die übrigen
Bewohner des Zoos warten immer noch auf ihre zukünftigen Paten.
info.tatcenter.ru - 16. März 2007
Казанский
зоопарк: все только начинается
Zoo Kasan: alles fängt erst an
Der Zoologisch-Botanische Garten Kasan ist zur Zeit die einzige
Einrichtung in Rußland mit einer einmaligen Kollektion von
Pflanzen und
Tieren. Im Jahre 2008 plant der Zoo, sein 200jähriges
Jubiläum zu
begehen. Vorgesehen sind anläßlich des Jubiläums eine
Internationale
Konferenz und eine auswärtige Tagung des Rates der Botanischen
Gärten
der Wolga-Ural-Region. Doch zunächst erwartet den Garten eine
Umgestaltung. Die Gehege aus dem vorigen Jahrhundert entsprechen nicht
mehr den heutigen technischen Anforderungen an die Tierhaltung. ...
Gemeinsam mit dem Zentralen Waldnaturschutzgebiet beschäftigt sich
der
Zoologisch-botanische Garten in seiner wissenschaftlichen Arbeit mit
der Auswilderung junger, in menschlicher Obhut geborener
Braunbären.
Diese Arbeit ist einmalig in der Welt. Bis zum heutigen Tag sind sechs
Jungbären erfolgreich ausgewildert. Der Zoologisch-botanische
Garten
beteiligt sich auch an internationalen Programmen zur Erhaltung von
vier seltenen Vogelarten: Seeadler, Kaiseradler, Kuttengeier,
Riesenseeadler.
tatarinform - 15. März 2007
Рижский
зоопарк
познакомит
жителей с запрещенными
к ввозу в
страну
животными
Zoo Riga macht seine Besucher mit Tieren bekannt,
deren
Einfuhr verboten ist
Einen Monat lang machte der Rigaer Zoo die Besucher mit seltenen
Tierarten bekannt, deren Einfuhr nach Lettland verboten ist. In
Zusammenarbeit mit der Naturschutzverwaltung wurde im Tropenhaus des
Rigaer Zoos eine Ausstellung mit exotischen, vom Zoll beschlagnahmten
Souvenirs eröffnet. Hier konnte man Erzeugnisse aus Krokodil- und
Schlangenhaut sehen, Schlangenschnaps sowie Panzer von
Schildkröten,
den häufigsten Opfern von Schmugglern. Die Steuerverwaltung des
Finanzministeriums überließ dem Zoo für die Dauer der
Ausstellung das
Fell eines Braunbären aus Kasachstan.
Komsomolskaja Prawda w Moldowe - 14. März 2007
А
павиан Ксюша
била ребенка
своих
прежних хозяев
Und der Pavian schlug das Kind seiner ehemaligen
Besitzer
"Die Löwin Schera lebte eineinhalb Jahre in einer
gewöhnlichen Wohnung
bei einem gewöhnlichen Kischinjower", erzählt die
Revierleiterin des
Zoos Kischinjow (Moldowa) Julja Kirsanowa. "Solange sie klein war, war
alles normal. Doch Schera wuchs heran und begann eine Gefahr für
die
Familie ihres Besitzers zu werden. So gab dieser die Löwin vor
acht
Jahren zu uns in den Zoo." Leute, die dem Zoo exotische Tiere
überlassen, wollen anonym bleiben. Sie nennen weder ihren Namen
noch
geben sie eine Adresse an. Und die Tiere werden dem Zoo meistens
einfach so geschenkt. "Die Anubispavianin Ksjuscha schlug und
terrorisierte das Kind ihres vorigen Besitzers", sagt Julja und zeigt
uns einen Affen, so groß wie ein kleiner Hund. "Bloß die
Eckzähne eines
Pavians - die werden etwas größer. Ksjuscha war einfach
eifersüchtig
auf das Kind. Sie wurde uns auch geschenkt. ... Die Leute suchen
praktisch niemals ihre ehemaligen Zöglinge auf", sagt Julja
Kirsanowa.
"Ich verstehe solche Tierfreunde überhaupt nicht. Sie halten die
Tiere
zum Teil unter unzulässigen Bedingungen und füttern sie auch
nicht
richtig. Deshalb sind unsere Gelbwangen-Schmuckschildkröten so
klein.
Und sie werden wohl auch kaum ihre normale Größe erreichen."
rian.ru - 13. März 2007
В
Черногории
тигр напал на
мать своего
хозяина
In Montenegro griff Tiger die Mutter seines
Besitzers an
Ein fünf Jahre alter Amurtiger warf sich während der
Fütterungszeit auf
die bejahrte Mutter seines Besitzers und biß ihr praktisch
vollständig
die Hand ab. Stojan Sekulovic, der im Kurort Sutomor in Montenegro
lebt, brachte im November vorigen Jahres zwei sibirische Tiger mit nach
Hause. Seinen Worten nach hatten ihm Bekannte in Bosnien die Tiger
geschenkt. Als er die Grenze zwischen Bosnien und Montenegro
überquerte, wurde der Lkw, auf dem sich der Käfig mit den
Tigern
befand, vom Zoll angehalten und der neue Tigerbesitzer geriet in den
Verdacht, ein Schmuggler zu sein. Nach einer länger dauernden
Untersuchung wurde ihm erlaubt, die Raubtiere zu behalten. Damals
erklärte Sekulovic gegenüber den montenegrinischen
Massenmedien, er
habe vor, in seinem Heimatort einen privaten Zoo zu errichten.
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teilweise gekürzt |
Zoologischer
Garten Berlin, 21.03.2007
„Lebewesen“ Zoo Berlin zeigt Ausstellung von
Verena
Borbonus
Morgen Abend eröffnet die Ausstellung „Lebewesen“ der Berliner
Fotografin Verena Borbonus im Zoo Berlin. Vom 22. März bis zum 19.
April 2007 präsentiert das Zoo-Restaurant ihre Arbeiten und bietet
faszinierende Einblicke in das Zooleben. „Der Zoo Berlin ist eine
wichtige Plattform für Tierfotografie von Künstlern aus ganz
Deutschland. Fotoausstellungen haben bei uns eine lange Tradition“,
sagt Dr. Gerald Uhlich, Vorstand des Zoo Berlin. Verena Borbonus begann
2003 mit der Tierfotografie und verbrachte einen Großteil ihrer
Freizeit im artenreichsten Zoo der Welt. Ihre Beobachtungen macht sie
in ihrer ersten Ausstellung „Lebewesen“ den Zoo-Besuchern
zugänglich.
In ihren Arbeiten setzt sie sich mit Vierbeinern wie Affen, Giraffen
und Elefanten, aber auch Pinguinen und Schlangen, auseinander. „Mich
interessiert vor allem die Einzigartigkeit der Tiere. Ihr Ausdruck und
ihr Verhalten sind wesentliche Aspekte, die meine Fotografien
widerspiegeln“, bestätigt Verena Borbonus. Die sowohl in
schwarz-weiß
als auch in Farbe gehaltenen Bilder zeigen die Tiere des Zoo Berlin auf
vielfältige Weise. Ganzkörperfotografien präsentieren
die Tiere in
ihrer Umgebung während Porträtaufnahmen die
Persönlichkeit einfangen.
An ihre Betrachter stellt sie die Aufgabe, zweimal hinzuschauen und
sich mit der Darstellung näher auseinanderzusetzen, um die Tiere
in
ihrer Bedeutung als zu respektierende Lebewesen zu erfassen. Die
Arbeiten von Verena Borbonus können im Anschluss an die
Ausstellung von
Besuchern erworben werden. Dabei handelt es sich bei den 70 x 100 cm
großen Fotografien um echte Berliner Kunstwerke. Ein Teil des
Erlöses
kommt dem Zoo Berlin zu Gute. Die Vernissage zur Ausstellung
„Lebewesen“ findet mit geladenen Gästen am 22. März 2007 um
18 Uhr im
Zoo-Restaurant statt. Pressevertreter sind herzlich eingeladen.
Vogelpark
Herborn, 21.03.2007
Aktionstag „tiergerechte Heimtierhaltung“
Der Vogelpark lädt in Kooperation mit dem Tierschutzverein
Dillenburg,
der Rettungshundestaffel am Rothaarsteig e.V. und der Zoofachhandlung
aqua natura zum Aktionstag „tiergerechte Heimtierhaltung“ ein. Ein
erster Höhepunkt im reichhaltigen Veranstaltungskalender des
Herborner
Vogelparks erwartet die Tierfreunde schon zu Beginn der noch jungen
Besuchersaison am Sonntag, den 25. März. Das Vogelparkteam
informiert
von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr gemeinsam mit Tierschützern und
Zoofachhändlern über tiergerechte Heimtierhaltung. Wie
Vogelparkleiter
Wolfgang Rades mitteilt, ist die Heimtierhaltung ein auch
pädagogisch
wertvolles Hobby zahlreicher großer und kleiner Tierfreunde.
Dabei
würden die Tierhalter jedoch nicht immer der Verantwortung
gerecht, die
die Anschaffung von Heimtieren mit sich bringt. „Wer
die Pflege von Heimtieren übernimmt, trägt deswegen eine
große
Verantwortung für leidensfähige Mitgeschöpfe. Vor der
Anschaffung eines
Tieres sollte deswegen unbedingt die Information stehen“; betont der
Tiergartenbiologe. Gelegenheit zur Information gibt es am Sonntag im
Herborner Vogelpark reichlich: So wird anhand von Beispielgehegen
für
Kleinsäuger und Ziervögel anschaulich über
Möglichkeiten der
tiergerechten Haltung informiert.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 21.03.2007
Können Kühe aussterben?
Aber sicher doch, wenn man nicht aufpasst! Noch vor 60 Jahren gab es in
Deutschland zahlreiche, oft auf ein kleines Verbreitungsgebiet
beschränkte Rinderrassen. Im Zuge der Umstellung auf eine moderne
Hochleistungslandwirtschaft waren nur noch Rassen mit
rekordverdächtiger Milch- oder Fleischleistung gefragt – Rinder
mit
geringerer Leistung verschwanden innerhalb weniger Jahre aus der
Landschaft. Dieses Schicksal drohte auch dem Limpurger Rind, einem so
genannten Dreinutzungsrind aus dem Welzheimer Wald. Die Multitalente
waren bei den Bauern sehr gefragt, lieferten sie doch Milch und Fleisch
und fanden gleichzeitig als Zugtiere Verwendung. Mit der Umstellung auf
Traktoren und Turbokühe verschwanden die einfarbig braunen Rinder
aber
innerhalb kürzester Zeit aus den Ställen. Um 1960 gab es noch
17 Kühe
und einen Bullen - aber einige wenige Liebhaber wollten diese Rasse
nicht so einfach aussterben lassen: 1987 wurde ein Zuchtverband neu
gegründet, der heute auf einen Bestand von über 200
Herdbuchkühen und
genügend Bullen zurückgreifen kann – ein Beitrag zum Erhalt
der
Artenvielfalt und unschätzbare Genreserve für anfällige
Hochleistungsrassen. Auch die Wilhelma bemüht sich auf ihrem
Schaubauernhof um die Erhaltung alter Haustierrassen, und hält
dort
daher neben den Hinterwäldern auch Limpurger Rinder. Am 11.
März wurde
nach 278 Tagen Tragzeit der kleine Bulle „Sören“ geboren, weitere
Kälbchen werden im Lauf des Jahres folgen. So wird jeder Zuwachs
in der
kleinen Wilhelma-Herde mit Freude registriert – und vielleicht darf
„Sören“ ja einst als Zuchtbulle selbst für Nachwuchs sorgen.
Ansonsten
bleibt ihm als Bullen nur das Nutzungsdrittel als Fleischlieferant –
Milch geben und den Kuhwagen beim Umzug ziehen ist Sache der Kühe.
Zoo Dortmund,
21.03.2007
Löwennachwuchs im Zoo Dortmund wird
erstmals geimpft
Löwendame „Moreni“ und Löwenkater „Lukas“ präsentieren
zur Zeit stolz
ihren Nachwuchs: einen Jungen und zwei Mädchen. Den letzten
Löwennachwuchs im Zoo Dortmund hat es vor 17 Jahren gegeben. Somit
kann
hier fast von einem Neuanfang gesprochen werden. Kater „Lukas“ (11
Jahre) befindet sich seit 1999 im Zoo Dortmund, seine Partnerin
„Moreni“ (4 Jahre) kam vor zwei Jahren dazu. Beide haben sich von
Anfang an gemocht und sind ein neues Traumpaar des Dortmunder Zoos. Nun
haben sie mit ihren Drillingen ihrer Zuneigung die Krone aufgesetzt. Im
Zoo Dortmund ist man sehr froh über den Großkatzennachwuchs
und die
kleinen Löwen werden sicher die Stars der Sommersaison sein.
Zoo
Leipzig, 21.03.2007
Seltener Nachwuchs auf dem Vogelteich -
Erstes
Krauskopfpelikanküken in der Geschichte des Zoos geschlüpft
Am letzten Freitag schlüpfte das erste Krauskopfpelikanküken
in der
Geschichte des Zoos Leipzig. Obwohl die eleganten Wasservögel
bereits
seit Jahrzehnten hier ein Zuhause haben, brüteten sie nicht. Der
Bau
einer Winterunterkunft 2005 direkt am großen Vogelteich
veränderte das
Leben der Zoopelikane jedoch deutlich. Mussten die Tierpfleger bis
dahin ihre Schützlinge bei Minusgraden eigenhändig fangen und
in eine
Behausung am anderen Ende des Zoos bringen, bleibt ihnen heute dieser
Stress erspart. Bereits im ersten Jahr mit dem neuen Winterhaus zeigte
sich, dass die Pelikane zu brüten begannen. Jungtiere
schlüpften aber
nicht. „Umso mehr freuen wir uns jetzt, dass es endlich geklappt hat
und wir unser erstes Jungtier haben. Nun hoffen wir, dass es die
nächsten Tage und Wochen gesund übersteht. Ein gewisses
Restrisiko
bleibt immer“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Der Zoo Leipzig
beherbergt gegenwärtig neun männliche und sieben weibliche
Krauskopfpelikane und nun auch ein Jungtier auf dem Vogelteich. Der
Krauskopfpelikan ist auf der Roten Liste als gefährdete Arte
verzeichnet. Bedroht ist er durch die illegale Bejagung und durch das
Austrocknen seiner Lebensräume. 1994 betrug der Bestand in der
freien
Wildbahn noch ca. 3200 bis 4300 Brutpaare. Das Europäische
Erhaltungszuchtprogramm EEP) wird in Poznan geführt.
Zoo Magdeburg, 21.03.2007
Magdeburger Zoo beim 12. Internationalen
Schlittenhunderennen dabei
Die vier Huskys Sally, Eve, Trick und Tassilo des Magdeburger Zoos
waren beim 12. Internationalen Schlittenhunderennen am
Frauensee/Brandenburg mit dabei. 70 Gespanne traten während der
zwei
Tagesrennen am 10./11. März in einen spannenden Wettkampf, der in
13
Kategorien eingeteilt war. Das vierköpfige Magdeburger
Hundegespann
startete erstmalig und bewährte sich an den beiden Renntagen mit
einem
wohlverdienten 11.Platz! Für die Magdeburger „New-comer“ war es
eine
gewaltige Herausforderung an einem internationalen Rennen teilzunehmen.
Saskia Köppelmann ist der Musher (Schlittenhundeführer) des
Magdeburger
Zoos. Sie konnte nicht nur eine Urkunde für die Teilnahme am 12.
Internationalen Schlittenhunderennen mit nach Hause nehmen, sondern
beim Fachaustausch wertvolle Anregungen für den Magdeburger Zoo
mitbringen. Deutschlandweit ist der Zoologische Garten Magdeburg der
einzige Zoo, der Schlittenhunde im Tierbestand hat. Die Schlittenhunde
beteiligen sich zukünftig nicht nur an Wettkämpfen, sondern
sie sind
ein wichtiger Bestandteil im TIERISCH NAH - Programm des Magdeburger
Zoos.
Zoo Leipzig, 21.03.2007
Ahnen der Urzeit - Reptilien im Mittelpunkt
der
Sonntagstouren im April
Noch etwas scheu halten sie sich im Hintergrund und nur ganz langsam
wird das neue Zuhause erkundet. Sie sind eben noch etwas fremd im
Terrarium - und auch die „Sprachbarriere“ kommt hinzu für die
beiden
Mississippi-Alligatorenmädchen aus Florida. Da muss den beiden
schon
ein wenig Eingewöhnungszeit zugestanden werden. Die Sonntagstouren
im
April stehen unter einem ganz besonderen Thema – den Reptilien im Zoo.
In direkter Nachbarschaft zu den Meeresbewohnern im Aquarium findet
sich das Terrarium mit einer enormen Vielfalt an erdgeschichtlich alten
Tierarten. Aber nicht nur für einen Besuch bei den amerikanischen
Zuwanderern im Alligatorenbecken sollte man sich Zeit nehmen. Oftmals
braucht man mehr als nur einen flüchtigen Blick um einen reglosen
Glattstirnkaiman oder eine kleine Krötenkopf-Schildkröte
zwischen
dichten Schlingpflanzen zu entdecken. Gemächlich geht es
überhaupt zu
im Terrarium – keine Hektik, keine übertrieben schnellen
Bewegungen.
Ein wahrer Meister dieser Disziplin ist der beeindruckende
Geierschildkrötenmann. An Wasser gebunden, verlässt er das
nasse
Element so gut wie nie. Reglos liegt er stundenlang am Bodengrund und
„lauert“ auf vorbeischwimmende Fische. Da keiner der flinken
Meeresbewohner von nebenan zum unfreiwilligen Ortswechsel vorgesehen
ist, übernimmt der Tierpfleger die Aufgabe, den faulen Herrn
regelmäßig
mit frischem Fisch zu versorgen. Auf einer spannenden Tour durch die
Welt der Alligatoren und Schildkröten werden die Zoolosten
interessante
Details aus dem Leben der Terrariumsbewohner schildern. Der Startschuss
für die spannenden Führungen fällt jeden Sonntag im
April um 11 Uhr!
Alternativer Bärenpark Worbis, 21.03.2007
STIFTUNG FÜR BÄREN kritisiert die
Berichterstattung von
hr3 und Sat.1 zum Ausbruch der Zirkusbärin Shirley
Am 19.3.2007 war die Braunbärin Shirley des Zirkus Luna
während eines
Spaziergangs an der Leine bei Hann. Münden ausgerissen. Die
Extratour
der Bärin stellte nicht nur eine Gefahr für Menschen dar,
sondern
bedeutete auch einen enormen Stress für das Tier. Dennoch wurde
die
Einfangaktion im hr3 „maintower“ und im Sat.1 – News verniedlicht und
teilweise falsch kommentiert. Die Bärin Shirley, zuvor mit Waffen
von
der Polizei in Schach gehalten und später an zwei Stricken
festgebunden, wird mit insgesamt vier Narkosespritzen sediert, denn die
Bärenhalter sind nicht in der Lage, die Bärin in den Zirkus
zurück zu
führen. Hr3 kommentiert die Aktion so: „Die Bärin muss ein
bisschen
schlafen.“ Augenzeugen wiederum sind entsetzt ob der vier notwendigen
Spritzen und bedauern das Tier, das sich zwischen zwei Stricken windet
und panisch ist. „Ein gestresstes Tier in Narkose zu legen, ist sehr
schwer. Aufgrund des erhöhten Adrenalinspiegels ist eine genaue
Dosierung des Narkosemittels kaum möglich. Außerdem bedeutet
jede
Sedierung ein Risiko für das Tier“, so Uwe Lagemann, Leiter des
Bärenparks Worbis. Während die Bärin anschließend
in ihren tristen
Käfig zurückgeführt wird, springt Artgenossin Betty,
innerhalb des
Käfigs mit einer sehr kurzen Kette angebunden, nervös auf der
Stelle –
eine typische Verhaltensstörung bei Bären in Gefangenschaft
und in
Stresssituationen. Der Kommentar beider TV-Sender: „Betty hat sich
tierisch (über die Rückkehr ihrer Artgenossin)gefreut.“ Mit
keiner
Silbe wird über die Qual und die kritikwürdigen
Haltungsbedingungen von
Wildtieren in Zirkussen berichtet. Z.B., dass die Zirkusleitlinien
fordern, dass ein Bär täglich sechs Stunden mindestens 75
m²
gesicherten Auslauf benötigt. Zirkusbesucher wiederum, die einen
Tag
zuvor die Vorstellung
im Zirkus Luna besucht haben, melden der STIFTUNG FÜR BÄREN
entsetzt
von der brutalen Zurechtweisung der Bärin Shirley, die ihren
Auftritt
abbrechen wollte, nachdem sie mit dem Roller gestürzt war. Seit
Jahren
protestiert die STIFTUNG FÜR BÄREN gegen die Haltung von
Wildtieren in
Zirkussen und fordert ein entsprechendes Verbot.
Zoo Stralsund, 20.03.2007
Leopardengehege im Zoo Stralsund wird
aufgerichtet
Präzisionsarbeit war heute ( 19.3.) für die Mitarbeiter der
Firmen
Kran-Lange, Grimmen und für die Stralsunder Metallbaufirma Schmidt
angesagt. 8,mehrere Tonnen schwere, Stahlbügel mußten
für das neue
Leopardengehege regelrecht " eingeflogen " werden. Dazu mußte der
160
Tonnen Kran die Metallelemente weit über die Baumkronen hinweg an
den
vorgesehenen Standort manövrieren und für die Montage
ausrichten. Das
alte Leopardengehege wird von der neuen Konstruktion überspannt
und muß
bis zur Fertigstellung der Anlage als Quartier für den
Chinesischen
Leoparden dienen, der bereits im Stralsunder Zoo lebt. Die
Unterkonstruktion für die neue Anlage stammt von der ehemaligen
Sporthalle neben dem Paul Greifzu Stadion.Sie wurde vor 2 Jahren vom
Tierpark demontiert. Mit fast 500 Quadratmetern Fläche und einer,
für
die Tiere nutzbaren, Höhe von 8 Metern, wird die Anlage, die mit
Kletterbäumen, Versteckmöglichkeiten und einem Wasserlauf
ausgestattet
ist, reichlich Platz für ein Paar der vom Aussterben bedrohten
Chinesischen Leoparden bieten.
Zoo Osnabrück, 20.03.2007
Die pd Personaldienst in Osnabrück GmbH
unterstützt zum
25 Firmenjubiläum den Zoo
Große Freude im Zoo! Anlässlich seines 25-jährigen
Firmenjubiläums
unterstützt die pd Personaldienst in Osnabrück GmbH den Zoo
mit einer
Spende in Höhe von 10.000 Euro!! Bereits seit 8 Jahren ist das
Team um
die Geschäftsführer Bernd Knölker und Rolf
Nösekabel offizieller
Partner des Zoos und hat sich in dieser Zeit gemeinsam mit den anderen
Partnern des Zoo-Förderkreises für die prosperierende
Entwicklung der
mit über 700.000 jährlichen Besuchern meistfrequentierten
Freizeiteinrichtung der Region engagiert. „Ohne die in der Zoowelt
einmalige Unterstützung aus der Wirtschaft heraus wäre der
Osnabrücker
Zoo nicht mehr lebensfähig", stellten Zoopräsident Reinhard
Coppenrath
und Geschäftsführer Andreas Busemann unisono fest. „Wir sind
froh und
glücklich darüber, dass wir trotz der niedrigsten
Zuschussquote aller
deutschen Zoos dank unserer Partner die Entwicklung der Zoos in den
letzten 8 Jahren so positiv gestalten konnten" führte
Zoopräsident
Coppenrath aus und bedankte sich im Namen des gesamten Zoo-Teams bei
Bernd Knölker und Rolf Nösekabel.
Insbesondere der unterirdische Zoo und die geplante neue afrikanische
Erlebniswelt „Takamanda" würden den Zoo zu einem überregional
attraktiven Ausflugziel machen, auf das alle Osnabrücker stolz
sein
könnten. Insbesondere interessierte sich Bernd Knölker
über den
aktuellen Stand der Erweiterungsplanungen für „Takamanda" und die
Bestrebungen des Zoos, dieses Schlüsselprojekt mit Hilfe von
EU-Fördergeldern bis 2010 zu realisieren.„Ich kann dem Zoo bei
diesem
fantastischen Ausbauplan nur Glück wünschen. Als besonders
erfreulich
empfinde ist es dabei, dass Ministerpräsident Christian Wulff
persönlich dem Zoo in dieser Angelegenheit zu Seite steht!“
Alternativer Bärenpark Worbis, 20.03.2007
30 Königinnen residieren nach
Zwangsumsiedlung im
Bärenpark - Kahlrückige Waldameisen sind neue Bewohner im
Tierschutzprojekt
Die Kolonie der unter Bundesartenschutz stehenden Ameise war an
einen Siedlungsrand in Reinhausen gefährdet. Ca. 100 000
Waldameisen,
darunter 30 Königinnen, wurden samt Nesthügel-Material in den
Bärenpark
Worbis gebracht. Professor Dr. Wolfgang Rohe von der Hochschule
für
Angewandte Wissenschaft und Kunst Göttingen, der übrigens die
30
Königinnen höchstpersönlich gezählt und verpackt
hat, befand, dass das
Gelände des Bärenparks mit seinem Mischwaldbestand beste
Voraussetzungen für die Kahlrückige Waldameise bietet. „Der
Bärenpark
ist ein Vorzeigeprojekt für die Umweltbildung, welches durch die
Präsentation einer Waldameisenkolonie bereichert wird“, so Rohe.
Der
neue Nesthügel wurde von den Mitarbeitern des Bärenparks am
Bärenlehrpfad errichtet. Bleibt zu hoffen, dass sich
die Kahlrückigen Waldameisen, denen übrigens doch ein bis
vier Haare
auf dem Rücken wachsen, im Bärenpark einleben. Ihr neu
errichtetes Nest
haben sie zumindest angenommen und sind – wie für eine gut
funktionierende Kolonie üblich – in einem Radius von bis zu 100
Metern
auf Nahrungs- und Baumaterialensuche unterwegs. Uwe
Lagemann, Leiter des Bärenparks: „Unser Ziel ist es, die Besucher
auch
für unsere kleinsten Bärenparkbewohner zu sensibilisieren,
denn es ist
der Mensch, der den Waldameisen oft schwersten Schaden zufügt.“
Tiergarten
Schönbrunn, 20.03.2007
WORKSHOPS PFERDEFLÜSTERN 2007
Wie vermittle ich einem Pferd, dass es mitkommen soll oder dass ich es
berühren möchte? Und wie vermittelt das Pferd mir, ob es das
nun will
oder nicht? „Pferdflüstern“ ist eine Frage der feinen Sinne und
des
aufmerksamen Beobachtens. Ab 22. März bis Ende Oktober bietet der
Tiergarten Schönbrunn wieder die Möglichkeit, die Sprache der
Pferde in
Workshops zu erlernen. Im Vorjahr waren die Kurse komplett ausgebucht.
Das Konzept wurde von Tiergartendirektorin Dagmar Schratter und der
Biologin und Psychologin Roswitha Zink entwickelt, die sich mit dem
Verhalten von Pferden und ihrer therapeutischen Wirkung auf Menschen
beschäftigt. Was heuer neu dazu kommt: Pferdeflüstern „mit
Gebell“ –
speziell für Kinder und auf Hundesprache erweitert.
Westküstenpark & Robbarium, 20.03.2007
Der Westküstenpark hat eine
Tierparkpädagogin
Der Westküstenpark hat eine Tierparkpädagogin bekommen.
Ulrike Lamp
sorgt sich seit diesem Jahr um die Unterhaltung der großen und
kleinen
Gäste. „Ich will die Menschen an die Natur und an die Tiere
heranführen“, beschreibt die Diplombiologin ihre Aufgabe.
Dafür kann
die 47-Jährige auf eine langjährige Erfahrung
zurückblicken. Zuletzt
entwickelte sie im Rostocker Zoo als Leiterin der Zoo-Schule Programme
für Gruppen, Kinder und Familien und entwarf dort ein neues
„Zentrum
für Naturerlebnis und Umweltbildung“. Ihre Sehnsucht nach der
Nordsee
mit den langen Stränden und den großen Sandbänken
brachte sie jetzt
nach St. Peter-Ording und in den Westküstenpark. Sie will
Eiderstedt
nicht wieder verlassen. „Hier fühle ich mich am wohlsten“, sagt
die
Biologin mit glücklich lachendem Gesicht. „Nach 20 Jahren
Haustier-Abstinenz habe ich jetzt den Ort gefunden, an dem ich sesshaft
werden will.“ Ihre ersten Hausgenossen sind zwei Katzen - die
dreifarbig getigerte Katzendame „Tinkerbell“ und der rote Kater
„Paddy“. Und wenn Ulrike Lamp nicht im Westküstenpark mit
Besuchern
spricht oder daran arbeitet, das Angebotsspektrum des
NaturErlebnisTierparks zu erweitern? Dann kuschelt sie sich am liebsten
zu Hause in ihren gemütlichen Ohrensessel und schmökert
englische
Krimis. „Ich mag den trockenen britischen Humor.“
Zoo Leipzig, 19.03.2007
Lippenbärin überraschend gestorben
- Malini lässt drei
Monate altes Jungtier zurück
Lippenbärin Malini (geb. am 5.1.1996 in Mysore Zoo / Indien) starb
in
der Nacht vom 17. zum 18.3.2007 überraschend. Den Tierpflegern war
am
Vortag lediglich aufgefallen, dass die Bärin nichts fraß und
mehr als
gewöhnlich trank. Die Behandlung mit einem Antibiotikum gegen eine
mögliche Infektion blieb ohne Erfolg. Die pathologische
Untersuchung in
den Tierkliniken der Uni Leipzig soll nun Klarheit über die
Ursache
bringen. Malini hatte im Januar zwei Jungtiere zur Welt gebracht, von
denen eines überlebte. In der Mutterstube versorgte sie ihr
Kleines und
wurde lediglich durch eine Kameraüberwachung von ihren Pflegern
beobachtet und ab und an zum Füttern in ein separates Gehege
gelockt.
„Es war eine Hiobsbotschaft, als ich von Malinis Tod erfuhr. Zum einen
ist sie aufgrund ihrer Abstammung von wild lebenden Eltern für die
Erhaltungszucht sehr kostbar. Zum anderen haben wir jetzt ein knapp
drei Monate altes Jungtier, was nun schneller selbständig werden
muss.
Glücklicherweise ist die Kleine jetzt bereits in einem Alter, in
dem
sie beginnt, selbstständig zu fressen. Unsere Tierpfleger konnten
beobachten, dass das Bärenkind seine spezielle Milchsuppe
schlürfte und
auch schon ein Stück Melone probiert hat.“ so Zoodirektor Dr.
Jörg
Junhold.
Tierpark Nordhorn,
19.03.2007
Großer Empfang für Dr. Salzert im
Tierpark Nordhorn -
"Genialer Tiergärtner" geht in den Ruhestand
Mit einem großen Empfang im Tierpark Nordhorn feierten zahlreiche
Gäste
Abschied von einem großen Tiergärtner, der am Sonnabend 65
Jahre alt
wurde. Über 28 Jahre bis zum Jahr 2002 war Dr. Wolfgang Salzert
Zoodirektor des Naturzoos Rheine und hat ihn zu einer überregional
anerkannten zoologischen Einrichtung weiterentwickelt. Seitdem war
Salzert als zoologischer Berater für den Tierpark Nordhorn
tätig.
Führende Vertreter aus 17 deutschen Zoos würdigten seine
Verdienste für
die Zoobranche und bezeichneten Salzert als visionären und
engagierten
Tiergärtner, der die Zeichen der Zeit oftmals ein Stück
früher erkannt
und moderne Zootierhaltung eingeführt hat. Direktor Dr. Alex
Rübel vom
Zoo Zürich schrieb: "Auch ich habe von Wolfgang sehr viel gelernt,
oft
wurde er – meiner Meinung nach zu Unrecht – mit seinen Meinungen und
Überzeugungen nicht ernst genommen. N | |