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Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 362 vom 22. März 2007

Liebe Leser,

in dieser Zoopresseschau ist der Bär los, der Eisbär nämlich... hoffen wir nur das Beste für den kleinen Knut und auf ein baldiges Abebben der Diskussionen über zu spätes Nachdenken über Sinn oder Unsinn einer weiteren Handaufzucht.
Neben diesem eis(bär)-igen finden sich natürlich auch weitere "heiße" Themen, wie z.B. plötzliche Zoodirektoren-Rücktritte und Löwen-Wildhund-Beutebeziehungen.

Annette Schubert

Zoos – Meldungen

Focus Online - 21. Mrz. 2007
Berliner Zoo Massenweise Post für Eisbär Knut
Das Berliner Eisbärenbaby Knut gedeiht prächtig und legt weiter an Gewicht zu. Nachdem es Forderungen zum Einschläfern des Tieres gab, hätten bundesweit Tierfreunde Partei für das Jungtier ergriffen. „Uns haben massenweise E-Mails mit Sympathiebekundungen für Knut erreicht“, sagte Ochs. Im Zoo habe eine Einschläferung nie zur Debatte gestanden. „Das war völliger Unsinn, das würden wir nie machen“, betonte der Tierarzt. Die „Bild“-Zeitung hatte am Montag den Tierschützer Frank Albrecht aus Nürtingen mit den Worten zitiert: „Die Handaufzucht ist nicht artgerecht, sondern ein grober Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Eigentlich müsste der Zoo das Bärenbaby töten.“ Das Zitat sei aus dem Kontext gerissen worden, sagte Albrecht jetzt. Er habe mit seiner Äußerung auf widersprüchliche Vorgehensweisen bei verstoßenen Jungtieren aufmerksam machen und auf einen Fall im Leipziger Zoo hinweisen wollen. „Ich habe gesagt, wenn man der Argumentationslinie des Leipziger Zoos folgen würde, müsste man auch Knut töten“, sagte Albrecht.

Rheinische Post - 20. Mrz. 2007
Heftiger Streit um das Berliner Eisbär-Baby
Unter Tierschützern und Zoo-Direktoren ist ein heftiger Streit entbrannt: Sollen von ihren Müttern verstoßene Tiere - wie das Eisbär-Baby im Berliner Zoo - mit der Hand aufgezogen oder eingeschläfert werden? Obwohl seine Mutter Tosca ihn schon unmittelbar nach seiner Geburt verstoßen hatte, hat der kleine Eisbär Knut bereits dreieinhalb Monate überlebt. Und dank einer Betreuung „rund um die Uhr“, wie Ragnar Kühne, Sprecher des Berliner Zoos, versichert, geht es Knut prächtig. Tierpfleger Thomas Dörflein ist gleichsam an Toscas Stelle getreten und umsorgt das Eisbär-Baby. Zweifel könnte mancher hegen, der zum Wochenbeginn Berichte („Spiegel“, „Bild“) verfolgt hat, nach denen Tierschützer die Handaufzucht des Eisbären-Babys als „groben Verstoß gegen das Tierschutzgesetz“ kritisiert hatten. Es wäre besser gewesen, den neugeborenen Eisbären mit einer Giftspritze zu töten, nachdem das Muttertier sich nicht um ihn gekümmert habe. Nun drohten Knut wegen der „nicht artgerechten“ Aufzucht „lebenslange Verhaltensstörungen“. Alle, auch die Kritiker, waren sich gestern einig: „Knut hat ein Recht zu leben und darf auf keinen Fall jetzt noch getötet werden.“ Aachens Zoodirektor Wolfram Graf-Rudolf, der früher selbst in Münster Eisbären per Hand aufgezogen hat, hegt aber auch Bedenken. Ohne die Mutter, die in der Natur im ersten Lebensjahr extrem wichtig für das Jungtier sei, könne ein Eisbär nicht zum Eisbär werden. Ragnar Kühne vom Berliner Zoo hält die Gefahr, dass Knut schwere Verhaltensstörungen erleidet, für weniger groß. Ähnlich denkt Zoodirektor Ulrich Schüren in Wuppertal, wo bereits seit 1909 Eisbären gehalten werden. „Das ist nicht die erste Handaufzucht eines Eisbären. Wenn Knut zu anderen Bären kommt, wird er schon noch ein richtiger Bär werden“, meint Ulrich Schürer. Der Wuppertaler hält die Kritik für eine Provokation, die sich grundsätzlich gegen Zoos richtet. „Das kommt immer vor Ostern hoch. Das kennen wir schon. Alles Quatsch.“

Kölnische Rundschau - 20. Mrz. 2007
Eisbärbaby Knut darf leben
Das Schicksal des Berliner Eisbärbabys Knut erhitzt die Gemüter. Seit Wochen streiten Experten wegen der Aufzucht des Bären von Menschenhand. Aber jetzt steht fest: Knut darf leben. Spekulationen um eine Todesspritze wegen angeblich nicht artgerechter Haltung wies Zoo-Tierarzt André Schüle gestern als „kompletten Blödsinn“ zurück. In Medienberichten („Der Spiegel“, „Bild“) hatten Tierschützer die Aufzucht scharf kritisiert und empfohlen, das Tier zu töten. Dazu sagte Schüle: „Diese zusammengebastelten Teilwahrheiten verärgern und sind nicht nachvollziehbar.“ Der Fall Knut sei nicht vergleichbar mit einem Fall im Zoo Leipzig. Dort war ein Lippenbärbaby eingeschläfert worden. Auch der Deutsche Tierschutzbund lehnt die Tötung Knuts ab. Noch vor Ostern soll sich Knut im Zoo erstmals dem Publikum und den Medien leibhaftig im Freien präsentieren. Vom 24. März an ist die neue Zoo-Attraktion im ARD-Fernsehen jeweils samstags Hauptdarsteller in einer zehnteiligen Dokumentation.

presstext.de (Pressemitteilung) - 20. Mrz. 2007
Scharfe Kritik des Deutschen Tierschutzbundes an Tötungsforderung
Die Forderung den Eisbären „Knut“ im Berliner Zoo zu töten, stößt auf scharfe Kritik. Der Deutsche Tierschutzbund lehnt die Tötung des Jungtieres ab. „Dieses Tier muss am Leben bleiben. Die Tötung des Tieres hat nichts mit Tierschutz zu tun. Die Zoos tragen die Verantwortung für das Leben aller ihr anvertrauten Tiere - daher muss auch alles versucht werden, um den Eisbären zu retten. Jedoch muss die Zoohaltung von Eisbären dringend auf den Prüfstand“, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Forderungen wie zum Beispiel die vom Aachener Zoo, dass von der Mutter verstoßene Bärenjungen generell eingeschläfert werden sollten, werden vom Deutschen Tierschutzbund strikt abgelehnt. Erfahrungen bei der Haltung vieler Wildtierarten zeigen, dass eine Handaufzucht oftmals unumgänglich und verantwortbar ist. Eine Einschläferung der Tiere darf nur dann erfolgen, wenn eine tierärztliche Indikation vorliegt und alternative Methoden nicht vorliegen oder nicht greifen. Das Wohl des Tieres muss im Vordergrund stehen. Dazu gehört auch, dass die in den Medien betriebene Vermenschlichung des Tieres zurückgefahren wird. Der Deutsche Tierschutzbund fordert daher, „Knut“ zum Anlass zu nehmen, die Eisbärenhaltung im Zoo insgesamt kritisch zu hinterfragen. Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes muss die Haltung von Eisbären in Zoos schnellstmöglich auslaufen.

Berliner Morgenpost - 19. Mrz. 2007
Tierschützer fordern den Tod von Eisbärbaby Knut
Das Schicksal des Berliner Eisbärbabys Knut erhitzt die Gemüter. Seit Wochen streiten Experten wegen der Aufzucht des schneeweißen Knuddeltiers im Zoologischen Garten von Menschenhand. Aber jetzt steht fest: Knut darf leben. Der von seiner Mutter verstoßene Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo darf weiter leben. Forderungen so genannter Tierschützer, das Tierbaby zu töten, seien völlig absurd, sagte Zoo-Tierarzt André Schüle. Dafür winkt "Cute Knut" eine Karriere als Playboy: Die Chance, ihn mit der Flasche groß zu ziehen und ihn dann anderen Zoos als Zuchtmann zu überlassen, sei sehr gut, sagte Schüle. Seit seiner Geburt im Dezember wird Knut von einem Tierpfleger aufgepäppelt, weil seine Mutter nichts von ihm wissen will. Tierschützer Frank Albrecht relativierte seine von der "Bild" zitierte Forderung: Diese habe sich auf die Wochen direkt nach der Geburt Knuts bezogen. Sobald ein Tier überlebensfähig sei, dürfe es nicht getötet werden. Politiker begrüßten die Entscheidung für Knut. Die tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen, Undine Kurth, sagte, dass Tierschützer den Tod eines Tieres forderten, sei völlig inakzeptabel. Auch der Deutsche Tierschutzbund wandte sich gegen Forderungen, Knut zu töten. Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten erklärte, Jungtiere dürften nicht mit dem Leben für Fehler büßen, die in der Verantwortung der Zoos lägen. Generell sei die Nachzucht von Wildtieren in Zoos kritisch.

Berliner Morgenpost - 20. Mrz. 2007
Knut soll leben - Zoo reagiert empört auf Vorwürfe von vermeintlichen Tierschützern
Eisbärbaby Knut muss nicht sterben. Tierschützer hatten in Presseberichten wegen der nicht artgerechten Haltung den Tod des mit der Flasche aufgezogenen Bären gefordert. Dies wurde aus dem Zoo Berlin gestern entrüstet zurückgewiesen. Knut werde auch künftig kein Haar gekrümmt. "Wir haben uns nichts vorzuwerfen", sagte Kurator Heiner Klös. Eisbären seien eine gefährdete Tierart, und Knut sei ein "genetisch wertvolles Tier", von dem man sich langfristig Nachzuchten erhoffe. Anstoß zu der kontroversen Debatte gab die Ansicht erklärter Tierschützer, die Natur müsse auch im Zoo sich selbst überlassen bleiben.

Berliner Morgenpost - 20. Mrz. 2007
Knut soll nicht sterben - Tierschützer fordern wegen der angeblich artfremden Haltung den Tod des Eisbären
Für Uwe Lagemann, Leiter eines alternativen Bärenparks im thüringischen Leinefelde-Worbis, ist die Sache klar: "Ich hätte den Bären sterben lassen." Genauso klar sei aber auch: "Jetzt kann man ihn nicht mehr töten." Gegen eine Handaufzucht spricht für ihn die Schwierigkeit, ein auf Menschen geprägtes Tier in einer Gruppe anderer Bären zu integrieren. Der Bären-Experten, der zwölf Bären und ein Wolfsrudel betreut, weiß, wie schwer so eine Entscheidung fällt: "Man muss das Herz ausschalten." Aber wer eine artgerechte Haltung anstrebe, der müsse auch konsequent sein. Im Zoo wird das anders gesehen. Von Beginn an sei man sich der besonderen Problematik bewusst gewesen. Und trotz hundertfacher Anfragen habe man Knut lange vor der Öffentlichkeit abgeschirmt. Jetzt ist er dreieinhalb Monate alt, die Abnabelung vom Menschen hat begonnen. Knut wird von mehreren Tierpflegern betreut, auch verbringt er täglich Zeit allein in einem eigenen Spielkäfig.

meinberlin.de - 19. Mrz. 2007
Tierschützer wollten Eisbären an den Kragen
„Man hätte den Mut haben müssen, ihn sterben zu lassen”, meinen Tierschützer. Die vielen Berichte um das Berliner Eisbärbaby Knut haben eine Diskussion um artgerechte Tierhaltung ausgelöst. Kritiker sehen in der Aufzucht durch Menschen einen groben Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. "Die Handaufzucht ist nicht artgerecht, sagte der Tierschützer Frank Albrecht der „Bild”-Zeitung. Der Berliner Zoo lasse es zu, dass der Eisbär für den Rest seines Lebens verhaltensgestört sein werde, fügte Albrecht hinzu. Der Direktor des Aachener Zoos, Wolfram Graf Ludwig, sagte dem Blatt: „Ich halte es nicht für artgerecht, den kleinen Eisbären mit der Flasche aufzuziehen.” Das Tier werde immer mehr auf den Pfleger fixiert und kein richtiger Eisbär sein. Jetzt sei es jedoch zu spät, Knut einzuschläfern.

Tagesspiegel - 20. Mrz. 2007
Wird Knut ein Problembär? Sorge um seine Psyche. Tierschützer will seinen Tod
So ein kleiner Eisbär, so ein großer Wirbel. Alle warten gespannt darauf, wann Zoobesucher das weiße Knäuel nun endlich leibhaftig zu Gesicht bekommen. "Der Tag steht immer noch nicht fest, es wird aber innerhalb der nächsten zehn Tage sein", sagt Zoochef Heiner Klös. Das Eisbärjunge entwickele sich weiter positiv, sei quicklebendig - und doch gibt es jetzt Diskussionen darüber, ob man das Tier nicht lieber gleich hätte einschläfern sollen. Tierschützer hatten das bereits nach der Geburt am 5. Dezember gefordert, weil die Handaufzucht nicht artgerecht sei und ein grober Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Sie kritisieren auch die "Vermenschlichung" eines der gefährlichsten Raubtiere der Welt.

Berliner Zeitung - 19. Mrz. 2007
Knut, der Problembär
Es war einmal ein Bär. Er war braun und groß und wild und der erste Braunbär, der seit 170 Jahren in Deutschland gesichtet wurde. Er wurde auf den Namen Bruno getauft und in Deutschland willkommen geheißen. Als er sich aber verhielt wie ein Bär und neun Schafe, fünf Hühner, eine Henne, einen Gockel und vier Zuchttauben riss, wurde Bruno zum Problembären erklärt. Das Ende der Geschichte ist bekannt: Im Sommer 2006 wurde Bruno von Menschen auf der bayerischen Küpflalm erschossen.
Es war einmal ein Bär. Er war weiß und klein und niedlich und der erste Eisbärennachwuchs im Berliner Zoo seit mehr als 30 Jahren. Er wurde auf den Namen Knut getauft und in Berlin willkommen geheißen. Da Knut aber anfangs gerade mal 810 Gramm wog, so groß wie ein Meerschweinchen war, nicht mal laufen konnte und schon gar keine Schafe riss, wurde aus ihm kein Problembär, sondern der Liebling der Berliner und der Medien. Keine Spur von Problembär also. Bis gestern jedenfalls. Da titelte eine Zeitung: "Wird süßer Knut jetzt totgespritzt?" Schon wird spekuliert: Kann bei so viel menschlicher Nähe überhaupt ein richtiger Eisbär aus ihm werden? Oder wird er gar verhaltensgestört? Wer weiß das schon. Aber so lange er hinter Gittern bleibt, ist er zumindest vor den Männern mit den Flinten geschützt.

Berliner Morgenpost - 20. Mrz. 2007
Kasupke sagt, wie es ist
Jibt's denn so wat: Janz Berlin freut sich üba Eisbär Knut, und nu kommen irjendwelche bekloppten Tierschütza und wollen det Bärchen einschläfern lassen! Bejründung: Eisbären mit der Flasche jroßzuziehn sei keene artjerechte Haltung. Na und? Hauptsache is doch, det der kleene Kerl wächst und jedeiht. Eisbären sind durch den Klimawandel sowieso vom Aussterben bedroht. Da könnwa uns doch wohl üba jedet Exemplar freuen, det übalebt.

Berliner Morgenpost - 19. Mrz. 2007
Song von Frank Zander für Eisbärbaby Knut
Der kleine Knuddeleisbär Knut im Berliner Zoo ist gerade dreieinhalb Monate alt geworden. Und schon bekommt der Liebling der Hauptstadt seinen ersten Eisbären-Song gewidmet. Kein geringerer als Sänger, Schauspieler und Entertainer Frank Zander hat sich um den Text von "Hier kommt Knut" gekümmert. Die Anspielung auf dessen Hit "Hier kommt Kurt" ist klar: "Der coole Kurt wurde einfach für Knut umgetextet, die Melodie bleibt", so Zanders Frau Evelyn. Die Idee für den Knut-Song hatte Zanders Sohn Marcus. Der Musikverleger wird damit vielen Berlinern eine Freude bereiten. "Jetzt geht es ab ins Studio und ab 13. April ist das Lied im Handel", so Evelyn Zander. Bühnenpremiere soll am 14. April bei der Carmen-Nebel-Show im Velodrom sein, die auch für das Fernsehen aufgezeichnet wird.

(mehr unten unter "Nachwuchs")



Wiesbadener Tagblatt - 21. Mrz. 2007
Frankfurt sucht Zoodirektor
Der Direktor des Frankfurter Zoos, Christian Schmidt, hat überraschend die Leitung des Tierparks abgegeben. Wie die Stadt Frankfurt gestern berichtete, möchte sich der Affen-Spezialist bis zu seiner Pensionierung Anfang März kommenden Jahres ausschließlich seinen wissenschaftlichen Arbeiten und dem Aufbau des "Bonobolandes" im Frankfurter Zoo widmen. Ein Nachfolger für den 64-Jährigen steht noch nicht fest. Der Schweizer leitete den Zoo seit 1994. In seiner Amtszeit entstanden unter anderem ein Katzendschungel und die Robbenklippen. Als "Krönung seiner Tätigkeit" möchte Schmidt in diesem Sommer das größte und modernste Bonobo-Gelände Deutschlands eröffnen, sagte Zoo-Sprecherin Antje Runge. Schmidt hänge sehr an diesen Tieren, von denen er einige bei sich zu Hause mit der Flasche groß gezogen habe. Um sich diesem "Lebenswerk" voll widmen zu können, habe er sich von den administrativen Aufgaben zurückgezogen. Zunächst übernehme eine Doppelspitze innerhalb des Zoo-Personals die Leitung: Rudolf Wicker kümmere sich um die tierpflegerischen Aufgaben, Kerstin Schmitz um administrative Fragen. Bis Ende dieses Jahres will die Stadt Frankfurt einen Nachfolger suchen. Bis dahin könnte auch noch ein Interimsleiter berufen werden.

Frankfurter Neue Presse -20.Mrz 2007
Zoo-Direktor gibt die Leitung ab
Der Schweizer leitete den Zoo seit 1994. In seiner Amtszeit entstanden unter anderem ein Katzendschungel und die Robbenklippen. Als «Krönung seiner Tätigkeit» möchte Schmidt in diesem Sommer das größte und modernste Bonobo-Gelände Deutschlands eröffnen. Schmidt sei bis zum Erreichen der Pensionsgrenze freigestellt, sagte die Sprecherin des für den Zoo zuständigen Kulturdezernats, Kirsten Grote-Bär. Die Bezüge liefen weiter. Zunächst übernehme eine Doppelspitze innerhalb des Zoo-Personals die Leitung: Rudolf Wicker kümmere sich um die tierpflegerischen Aufgaben, Kerstin Schmitz um administrative Fragen. Bis Ende dieses Jahres will die Stadt einen Nachfolger suchen. Bis dahin könnte auch noch einen Interimsleiter berufen werden.

Frankfurter Neue Presse - 21. Mrz 2007
Zoo-Chef: „Es ging nicht mehr“
Frankfurt. „Ich habe im Interesse des Zoos gehandelt.“ So äußerte sich gestern Zoo-Direktor Christian Schmidt auf Anfrage. Es sei eine „Gewissensentscheidung“ gewesen. Mehr wolle er zu diesem Zeitpunkt nicht sagen. „Wir bleiben der Region vorerst treu“, sagte Schmidt, der in der Nähe von Hanau wohnt. Diese Woche werde er nicht im Zoo sein, nächste Woche habe er Termine im Ausland. Christian Schmidt habe bereits damit begonnen, sein Büro im zweiten Stock des Verwaltungstrakts im Zoo auszuräumen, teilte die Sprecherin des Kulturdezernates mit. Sie schließt nicht aus, dass er die Beratertätigkeit auch von zu Hause aus erledigt. Dem Vernehmen nach scheint bei der Suche nach einem festen Nachfolger indes nicht ausgeschlossen, dass die Auswahlkommission auch „über den Tellerrand schaut“ und Kandidaten aus Österreich oder der Schweiz in Betracht ziehen könnte. Dass die Stadt den derzeitigen Chef des Tierparks Dählhölzli in Bern, Bernd Schildger, große Chancen bei der Nachfolge Schmidts einräumt, wie die Bild-Zeitung berichtet, wollte das Kulturdezernat gestern „weder bestätigen noch dementieren“. Schildger ist seit 1997 Direktor in Bern.

PR-Inside.com - 19. Mrz. 2007
Lippenbärin Malini in Leipziger Zoo gestorben
Eine elf Jahre alte Lippenbärin aus dem Leipziger Zoo ist überraschend gestorben. Wie der Tierpark am Montag mitteilte, starb das Tier aus bislang ungeklärter Ursache in der Nacht zum Sonntag. Den Tierpflegern sei zuvor lediglich aufgefallen, dass die Bärin nicht fraß und mehr als gewöhnlich trank. Die Behandlung mit einem Antibiotikum gegen eine mögliche Infektion sei jedoch ohne Erfolg geblieben. Nun soll eine pathologische Untersuchung Klarheit zur Todesursache bringen. Die 1996 in einem indischen Zoo geborene Malini lässt ein drei Monate altes Jungtier zurück. Das Bärenkind sei aber bereits in der Lage, seine spezielle Milchsuppe zu schlürfen und ein Stück Melone zu essen.

Leipziger Volkszeitung - 19. Mrz. 2007
Lippenbär im Zoo Leipzig überraschend gestorben
Überraschend und aus unbekannter Ursache ist am Wochenende im Leipziger Zoo ein Lippenbär-Weibchen gestorben. Die elfjährige Bärendame Malini hinterlässt ein drei Monate altes Jungtier, teilte Tierpark-Direktor Jörg Junhold am Montag mit. Er sprach von einer „Hiobsbotschaft“, da das Tier wegen der Abstammung von wild lebenden Eltern sehr kostbar für die Arterhaltungszucht gewesen sei. Eine pathologische Untersuchung soll die Todesursache klären.

mephisto 97.6 - 20. Mrz. 2007
Leipziger Zoo: Lippenbärin überraschend gestorben
Der Grund für den Tod des Lippenbär-Weibchens Malini am Wochenende ist noch unklar. Das Tier soll nun untersucht werden. Die Bärin hinterlässt ein drei Monate altes Jungtier. Der Zoo sprach von einer Hiobsbotschaft, da der Bär wegen seiner Abstammung von wild lebenden Eltern für die Arterhaltungszucht sehr kostbar gewesen sei.

Nachrichten.ch - 15. Mrz. 2007
Löwin tötet Wildhund im Basler Zoo
Tödlich hat die Begegnung mit einer Löwin für einen Wildhund im Basler Zoo geendet: Diese biss ihn zu Tode, als er am Mittwoch beim Spielen in den Trenn-Wassergraben zwischen Löwen- und Hundegehege fiel. Wildhunde und Löwen sind in der Natur Todfeinde. Den Fehltritt des Wildhundes und den tödlichen Biss konnten rund ein halbes Dutzend Zolli-Besucher vom Gehegerand aus beobachten. Liegen blieb das Opfer dann ausser Sichtweite des Publikums.

Merkur Online - 20. Mrz. 2007
Schimpanse Charly im Kreuzfeuer
Die neue Erzählform „Doku Soap” hat jüngst die haarigen, gefiederten oder dickhäutigen Darsteller für sich entdeckt, und so überschwemmt derzeit eine wahre Flut davon zum Thema Alltag im Zoo, Tierarzt im Dienst oder gar Erziehungshilfe für gestresste Hundebesitzer die Kanäle. Klassische Tierdokumentationen à la „Expeditionen ins Tierreich” sind heute fast gänzlich vom Bildschirm verschwunden. „Solche Naturdokumentationen hatten einfach rückläufige Zuschauerzahlen,” erläutert ARD-Sprecher Bernhard Möllmann: „Vielleicht ist dieses ,Ein-Tier-frisst-das-andere’ einfach nicht mehr das, was die Leute sehen wollen.” Der Blick hinter die Kulissen reize den Zuschauer viel mehr, das Leben der Tiere im Zoo beispielsweise, wie ihn ARD-Formate wie „Elefant, Tiger & Co.” werktäglich (16.10 Uhr) zeigen. „Tiere dürfen nicht eingesetzt werden, um der Sensationsgier der Zuschauer zu genügen”, warnt Jörg Styrie, Geschäftsführer des „Bundes gegen Missbrauch der Tiere” in Berlin. Und selbst der so harmlos wirkende Affe Charly gerät ins Kreuzfeuer der Tierschützer: „Da wird ein Bild von einem Affen vermittelt, das keinesfalls der Realität entspricht.” Schimpansen könnten zuhause überhaupt nicht gehalten werden, sagt Styrie. „Und sobald ein Affe in die Pubertät kommt, nimmt seine Dressierbarkeit ab. Deshalb wurde der Original-Charly ja auch schon mehrfach ausgetauscht. Aber was ist aus den fünf, sechs oder sieben Vorgängern des heutigen Charly geworden?” Eine Frage, zu der das ZDF offiziell keine Stellung nehmen möchte. Nach jahrelangem Streit mit diversen Tierschutzverbänden wolle man sich dazu nicht mehr äußern, heißt es beim Mainzer Sender. Warum auch - alle Kritik an einer Vermenschlichung des Schimpansen und der fragwürdigen Praxis, einen „ausgedienten” Charly durch den nächsten zu ersetzen, hat dem Erfolg der bereits über zehn Jahre alten Serie bisher keinen Abbruch getan.

MVregio - 20. Mrz. 2007
"Ostsee-Schnauzen" Geschichten aus dem Rostocker Zoo - Im Auftrag ...
Neben Köln, Duisburg und Dresden steht nun der Zoo der Hansestadt im Mittelpunkt des Geschehens. Entsprechend dem erfolgreichen Konzept der bisherigen Zoogeschichten geht es auch in Rostock wieder um Alltagserlebnisse menschlicher und tierischer Protagonisten. Wie das ZDF weiter mitteilt, wurde mit dem Zoologische Garten Rostock, in dem 1500 Tiere in 250 Arten aus allen Kontinenten leben, eine attraktive Bühne gefunden. Doch es sollen weit mehr als nur nette Tiergeschichten erzählt werden. Neben emotionsstarker Unterhaltung wird in dieser ZDF-Reihe sehr klar auf Information gesetzt. Artenschutz und bestmögliche Haltungsbedingungen entsprechend der europäischen Zoorichtlinien fließen ebenso ein, wie Wissensvermittlung über die verschiedenen Tierarten, ihre Verhaltensweisen und natürlichen Lebensräume.

Liechtensteiner Volksblatt - 20. Mrz. 2007
Elefantenkind Farha im Zoo Zürich ist wieder munter
Das Elefantenkind Farha im Zoo Zürich ist wieder munter: Es habe sich von seiner ernsthaften Erkrankung vor drei Wochen erholt, teilte der Zoo mit. Schon Anfang der letzten Woche habe Farha wieder angefangen zu fressen und zu trinken. Ende Woche habe dann auch die Behandlung mit antiviralen Mitteln eingestellt werden können.
Dass das Elefantenmädchen an einer Viruserkranung litt, ist laut Zoo mittlerweile klar. Ob es sich allerdings um das hochgefährliche Herpesvirus handelte, konnte nicht definitiv bestimmt werden.

news.ch - 16. Mrz. 2007
Der Bärengraben-Bär Urs ist tot
Der Bär Urs ist tot. Das betagte Tier, das 28 Jahren im kleinen Bärengraben gelebt hatte, ist kurz vor Mittag eingeschläfert worden. Urs hatte seit gut einer Woche unter plötzlich aufgetretener Lahmheit und schweren Störungen des Allgemeinbefindens gelitten, wie der Tierpark Dälhölzli mitteilte. Sein Zustand habe sich trotz aller tierärztlicher Bemühungen zunehmend verschlechtert. Tierärzte und Bärenwärter beschlossen daher, seinem Leiden ein Ende zu setzen.

Tirol Online - 21. Mrz. 2007
Raritätenzoo in Ebbs ist gerettet
Der Vertrag ist unterschrieben, Marion Mayr und Rudi Otto sind die neuen Eigentümer des Ebbser Raritätenzoos. Seit Montag ist es offiziell, der Raritätenzoo in Ebbs ist gerettet. "Es ist geglückt", freut sich auch der Ebbser Bürgermeister Josef Ritzer. Der Vertrag mit dem ehemaligen Zoo­besitzer Erich Eberl ist unter Dach und Fach, Marion Mayr und ihr Lebensgefährte Rudi Otto treten seine Nachfolge an. Natürlich wird die erste Zeit Erich Eberl als Tierpfleger noch mit Rat und Tat zur Seite stehen. Er ist über alle Maßen glücklich, dass sein Lebenswerk weitergeführt wird. Finanziell habe er zwar ganz schön nachgeben müssen, "aber sonst hätte die Übergabe nie geklappt". Jetzt kann er seinen Ruhestand genießen: "Wir hätten es heuer einfach nicht mehr geschafft. Meine Frau und ich waren psychisch und physisch fertig." Die größte Neuerung wird es im Laufe des Jahres mit einem ausbruchssicheren Affengehege geben. Finanziell hofft Mayr auf eine gute Saison und vielleicht auf die Übernahme der einen oder anderen Tierpatenschaft.

ORF.at - 17. Mrz. 2007
Safaripark-Gespräche gehen weiter
Die Gespräche rund um die Zukunft des Safariparks Gänserndorf kommen nun wieder in Gang. Zuletzt ist das Millionenprojekt wegen eines Streits über die Finanzierung der notwendigen Machbarkeitsstudie ins Stocken geraten. Tierarzt Josef Zoher, der das neue Safaripark-Projekt realisieren möchte, hätte die notwendige Experten-Prüfung des Projekts finanzieren sollen. Nun lenkt die Landesentwicklungsagentur ecoplus ein. In den nächsten Wochen prüfen Experten der Tourismusbank das von Zoher vorgelegte Millionenprojekt am Areal des vor drei Jahren geschlossenen Safariparks. Dabei wird untersucht, ob die Pläne Zohers auch wirtschaftlich erfolgreich sein können. Die Finanzierung der Studie übernimmt nun die Landesentwicklungsagentur ecoplus. Zoher zeigt sich über den Verlauf der Gespräche zufrieden und hofft, dass sein Projekt angenommen wird. Denn nur bei einer Förderungszusage könne er weitere Investoren für den geplanten Naturerlebnispark finden. Zoher plant das Projekt, das zumindest eine Million Euro kostet, zur Hälfte über Förderungen zu finanzieren.

NÖN Online - 21. Mrz. 2007
Safaripark: Die ecoplus zahlt jetzt doch Studie!
Lichtblick für Mag. Josef Zoher und seinen geplanten, neuen Safaripark: Die Wirtschaftsagentur des Landes NÖ - die ecoplus - erklärte sich nun doch bereit, die Kosten für eine Projektstudie zu übernehmen. Tierarzt Zoher zeigt sich zufrieden: „Jetzt sieht es wieder besser aus.“ Wie berichtet, hatte die ecoplus von Zoher eine Machbarkeitsstudie verlangt. Mit dieser solle er das Projekt einreichen. Anschließend entscheidet das Land, ob der Safaripark gefördert wird. Für die Studie selbst, die bis zu 20.000 Euro kosten würde, gebe es keine Subvention. Der Tierarzt war empört: „Ich zahl doch nicht eine Studie für ein Projekt, das dann vielleicht gar nicht gefördert wird. Das wäre hinausgeworfenes Geld.“



Planung und Bau

Märkische Allgemeine - 17. Mrz. 2007
Richtfest für Eulenburg im Perleberger Tierpark gefeiert
Schwarz gewandete Männer stehen auf Ruinenresten – mitten im Kiefernwald, in einem abgelegenen Areal des Perleberger Tierparks. Plötzlich kommt eine Richtkrone zum Vorschein: Die offizielle Einweihung des Rohbaus der Eulenburg konnte gestern Vormittag vonstatten gehen. Was noch fehlt, um das riesige Freiluftgehege zu vollenden, ist das alles überspannende Netz inklusive Haltekonstruktion. In der vom Perleberger Architekten Klaus Röpke entworfenen neuen "alten Burg-ruine" mit Nischen und Mauervorsprüngen werden sich die Eulen, die bislang in Einzelvolieren untergebracht sind, sehr wohl fühlen, betont Tierparkchef Lüdke. Überzeugen kann man sich davon im Juni von einem Wandelgang aus, der durchs Gehege führt.



Aktionen

Kölner Stadt-Anzeiger - 15. Mrz. 2007
Kindergeburtstag mit „Ele-Panz“
Das eigene Kind ist immer das Größte, und Objektivität von Eltern nicht unbedingt zu erwarten. Mitunter soll sogar ihr Bezug zur Realität getrübt sein. Davon ist Theo Pagel weit entfernt. Der Kölner Zoo-Chef hat unbestritten den, wenn auch nicht größten, so doch mit Abstand schwersten Nachwuchs der Stadt: „Sein“ Elefantenbaby Marlar wird am 30. März ein Jahr alt und wiegt bereits jetzt mehr als 500 Kilo. Am 1. April wird der Geburtstag im Zoo gefeiert. Die ersten Geburtstagskarten sind bereits eingetroffen. „Papa Pagel“ ist dem „Kindergeburtstag“ gegenüber zwiespältig eingestellt. Allzu ernst gemeinte „Vermenschlichungen“ widerstreben ihm. So auch der Elefantengeburtstag anfangs. Irgendwie. „Wir wollen daraus lieber einen »Elephant-Day« entwickeln, um auf die Bedrohung der Elefanten weltweit aufmerksam zu machen und gezielt Fundraising zu betreiben.“ Derzeit wird ein gezieltes Freilandprojekt in Asien gesucht, das unterstützt werden soll. Es wird am ersten Aprilsonntag vorgestellt.

newsclick.de - 18. Mrz. 2007
Otter bleiben die Attraktion
Zum Saisonstart zeigt sich das Otterzentrum von seiner Schokoladenseite: Das Gehege für die neu angesiedelten Iltisse hat sich bestens in die Landschaft integriert, das Bildungsangebot stößt auf großes Interesse und ein neuer "Pavillon der Region" steht vor der Eröffnung. Beim Frühlingsmarkt machten sich am Wochenende zahlreiche Gäste ein Bild davon, wie sich das Otterzentrum in der neuen Saison präsentiert.

Freie Presse - 21. Mrz. 2007
Wettbewerb um Tierpark-Motive
Diese Knirpse aus dem Bockauer Kindergarten an der Schulstraße wollen’s wissen: Haben sie das schönste Tierpark-Motiv zu Papier gebracht? Eben solche sucht „Freie Presse“ innerhalb eines Wettbewerbs, an dem sich Mädchen und Jungen der Region bis zum 3. April beteiligen können. Ob gemalt oder gebastelt, spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass die Arbeiten das Format A4 nicht überschreiten. Denn viel Platz ist nötig, wenn die Bilder über Ostern im Auer Tiergarten gezeigt werden.



Nachwuchs

Kölnische Rundschau - 16. Mrz. 2007
Eisbärbaby Knut wird zum Liebling
Eisbärbaby Knut im Zoologischen Garten hat sein Geburtsgewicht von 810 Gramm mehr als verzehnfacht. Am Freitag brachte der neue Liebling der Berliner Tierfreunde im Alter von 103 Tagen bereits 8,6 Kilo auf die Waage. Laut Heiner Klös von der Zoo-Direktion ist Knut jetzt schon in der Trotzphase. "In den nächsten zehn Tagen" erlebe Knut seine Premiere vor Publikum und einer erwarteten großen Menge von Fotografen und Kameraleuten, kündigte Klös an. Am 24. März (09.50) zeigt sich Knut außerdem erstmals im 1. ARD-Programm als TV-Star. Der schneeweiße Knuddelbär hat die Hauptrolle in einer Dokumentationsserie, die vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) produziert wurde. Unter dem Titel "Knut, das Eisbärbaby" könnten die Zuschauer jeweils samstags in zehn Teilen die Entwicklung des Bären verfolgen.

Stern Shortnews - 16. Mrz. 2007
Eisbärenbaby Knut ab nächster Woche live zu bewundern
Wie in den letzten Wochen berichtet, hat der Berliner Zoo ein Eisbärchen namens Knut. Es wiegt nun 8.200 Gramm, hat sich sehr gut entwickelt und kann alleine gehen, so dass in der kommenden Woche die Fans Knut live erstmals bewundern dürfen. Der Zoo-Biologe Kühne sagte: "Wir suchen jetzt ein geeignetes Gehege für ihn. Er schnappt ganz gern mal mit seinen Zähnchen zu und Mittagsschlaf will er auch nicht mehr halten." Das Eisbärenbaby wird zusammen mit seinem Pfleger Dörflein der Öffentlichkeit präsentiert. Dies wird zunächst nur stundenweise sein, um Knut an die Zoobesucher zu gewöhnen.

Hamburger Abendblatt - 17. Mrz. 2007
Wir haben Knut
Der eine heißt Knut, der andere Thomas. Sie wohnen zusammen, verbringen Tag und Nacht gemeinsam. Als Freunde halten sie fest zusammen. Knut ist ein Eisbär, Thomas sein Rund-um-die-Uhr-Betreuer. Die ungewöhnliche Wohngemeinschaft im Berliner Zoo entzückt nicht nur die Hauptstadt.

Berliner Kurier - 17. Mrz. 2007
Knute Nacht!
Eigentlich ist Knut ja ein ganz aufgewecktes Kerlchen. Aber wenn der Babyeisbär aus dem Zoo gefressen, gebadet und getobt hat, dann werden seine dunklen Augen immer kleiner und kleiner und kleiner. Und, plumps, sinkt er in die starken Arme seines Plüschteddys.

Berliner Morgenpost - 18. Mrz. 2007
Der Bär - Aussehen: Weißes Fell, Knopfaugen, Stupsnase. Name: Knut. Wirkung: Kollektive Begeisterung. Wie ein Tierbaby zum Popstar wurde
Die warme Sonne brennt ihnen auf den hellen Pelz. Das weckt Frühlingsgefühle, und denen können sich auch Eisbären nicht entziehen. Im Zoo sind Tosca und Lars zurzeit verliebt und fleißig dabei, Nachwuchs zu produzieren. Nur wenige Meter entfernt tobt das Ergebnis ihrer vorjährigen Liaison über einen kleinen Hinterhof. 100 Tage wurde Eisbärbaby Knut in dieser Woche alt. Wenn nichts dazwischen kommt, wird er in ein paar Tagen erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Spätestens dann liegt ihm die komplette Stadt zu Tatzen. Denn Knut ist süß.

Berliner Morgenpost - 18. Mrz. 2007
Was man über Knut wissen muß
Wann wurde Knut geboren? Wie heißen Knuts Eltern? Wer kümmert sich um Knut? Was frisst Knut? Wann darf Knut nach draußen? Wie wird Knut in Zukunft leben? Wie lange bleibt Knut im Zoo? Wird Knut einen Paten bekommen? Gibt es bald wieder Eisbärennachwuchs im Zoo? Wann kommt Knut ins Fernsehen?

PR-Inside.com - 21. Mrz. 2007
Knut zeigt sich erstmals seinen Fans
Das Eisbärenbaby Knut zeigt sich voraussichtlich am Samstag den Besuchern im Berliner Zoo. Das hänge allerdings vom Wetter ab, sagte Zoologe Ragnar Kühne am Mittwoch auf ddp-Anfrage. Die endgültige Entscheidung soll am Freitag fallen.

N24 - 21. Mrz. 2007
Berliner Zoo präsentiert seinen Superstar
Andreas Ochs, Tierarzt im Berliner Zoo, hat angekündigt, dass das Eisbären-Baby Knut am bevorstehenden Wochenende erstmals den Zoobesuchern präsentiert wird. Ochs auf N24: "Ich denke mal, dass zum Wochenende die Sache laufen wird, dass die Leute Knut sehen können. Vielleicht werden wir vorher noch einen Termin machen für die Presse, damit auch das Medieninteresse befriedigt wird." Ochs weiter: "Es wird sicherlich so sein, dass die Besucher ein bisschen geduldig sein müssen. Es wird einen großen Ansturm geben. Wir werden es wahrscheinlich so machen, dass er nicht rund um die Uhr zu sehen sein wird. Aber wir hoffen doch, dass es mehrmals am Tag sein wird. Es ist ja auch so, dass der Pfleger immer dabei sein muss. Wir wissen auch noch nicht ganz genau, auf welche Anlage wir ihn setzen werden."

Berliner Kurier - 21. Mrz. 2007
Großer Tag
Bärlin - Tatze drauf! Happy Bärsday, Berliner Bär! Knuddel-Knut aus dem Zoo gratuliert unserem Wappentier. Denn das feiert morgen 727. Geburtstag. Doch alle Bärliner sollten sich unbedingt noch einen Termin merken ... Denn es ist so gut wie sicher: Am Freitag ist der große Auftritt des Kleinen. Behütet von Ziehpapa Thomas Dörflein wird sich Knut auf der Braunbären-Anlage (Petzi, Siddy und Berni müssen so lange hinter die Kulissen) zum ersten Mal allen tierlieben Bärlinern vorstellen.

sueddeutsche.de - 18. Mrz. 2007
Leben und Lieben der Baby-Pinguine
Helmut Kern hat alle Hände voll zu tun: Seit im Polarium des Tierparks Hellabrunn im Januar gleich sechs Küken einer seltenen Pingiun-Art geschlüpft sind, müssen die Nashörner, Moschus-Ochsen und kanadischen Biber, um die er sich sonst kümmert, ein bisschen geduldiger sein. Denn die Eltern der kleinen Humboldt-Pinguine haben ihren Nachwuchs im Stich gelassen. "Das kommt schon mal vor, wenn es ihr erster Wurf ist. Passiert auch in der freien Wildbahn", sagt der Tierpfleger. Und muss nun Mami, Papi und Ernährunsgberater für die sechs Winzlinge spielen. Denn so ein Tierbaby ist anspruchsvoll: Es will gefüttert werden. Und zwar den ganzen Tag. Frisst pro Mahlzeit ein Zehntel seines Körpergewichts. Und hat trotzdem noch Hunger.

RZ online - 16. Mrz. 2007
Siebter Berberlöwennachwuchs im Zoo Neuwied hat erstmals Ausgang
Der Zoo Neuwied hat am Freitag seinen jüngsten Berberlöwen vorgestellt: Die kleine, noch namenlose Katze wurde am 18. Januar dieses Jahr geboren und durfte jetzt das erste Mal in das Außengehege, teilte die Einrichtung mit. Die Löwin ist das siebte Jungtier, das in Neuwied geboren wurde.

N24 - 15. Mrz. 2007
Liebestoller Gorilla erfreut Amsterdamer Zoo
Dass Deutsche und Holländer im wahrsten Wortsinn tierisch aufeinander abfahren können, zeigt ein Beispiel aus der Hauptstadt der Niederlande. Dort, im Amsterdamer Artis-Zoo, hat ein aus Deutschland importierter Gorilla-Mann einen Baby-Boom ausgelöst. "Akilis" erster Nachwuchs kam am Dienstag zur Welt, wie der Zoo am Mittwoch mitteilte. Zwei weitere Gorilla-Weibchen sind ebenfalls von ihm schwanger, ihre Jungen werden im Spätsommer erwartet. "Akili", der dem Frankfurter Zoo gehört, lebte bis 2005 im Serengeti-Park Hodenhagen im niedersächsischen Kreis Soltau.

BusinessNews - 15. Mrz. 2007
Deutscher Gorilla sorgt im Amsterdam für Baby-Boom
Ein aus Deutschland importierter Gorilla-Mann hat im Amsterdamer Artis-Zoo einen wahren Baby-Boom ausgelöst. „Akilis“ erster Nachwuchs kam am Dienstag zur Welt, wie der Zoo am Mittwoch mitteilte. Zwei weitere Gorilla-Weibchen sind ebenfalls von ihm schwanger, ihre Jungen werden im Spätsommer erwartet.

Basler Zeitung - 19. Mrz. 2007
Dreifacher Erdmännchen-Nachwuchs im Basler Zoo
Die Erdmännchen im Basler Zoo haben Nachwuchs erhalten. Seit einigen Tagen tapsen drei vorwitzige Erdmännchenkinder über die Anlage, wie der Zoo Basel am Montag mitteilte. Wie alt das Trio genau ist, kann nicht gesagt werden, da die Geburt versteckt in einer Erdhöhle geschah.

Volksstimme - 17. Mrz. 2007
Nachwuchs im Christianental Zehn süße Frischlinge vergrößern die ...
Die zehn Frischlinge im Wildschweingehege des Wildparks Christianental sind nicht erst seit der Volksstimme-Veröffentlichung über den kleinen Ausreißer die Lieblinge der Besucher. Weitere Jungtiere werden in Kürze folgen, weiß Karl-Heinz Kilz, der stellvertretende Leiter des Parks.

RP Online - 21. Mrz. 2007
Nachwuchs im Wildpark
Den Wildschweinen im Wildpark Grafenberg geht’s gut, sehr gut sogar. Reichlich Eicheln, dazu Nudeln - und somit muss der Nachwuchs nicht darben. Die Frischlinge sind vielleicht eine Woche alt, und wurden jetzt erstmals gesehen.

Thüringer Allgemeine - 15. Mrz. 2007
Tierfrühling
Die Nandus im Tierpark Bad Liebenstein zeigen schon Frühlingsgefühle und beginnen zu balzen. Die Emus werden demnächst die ersten Eier legen. Bei Mutter Känguru schaut der jüngste Spross aus seinem Beutel neugierig in die Welt. Pünktlich zu Ostern soll ein Alpagababy geboren werden. Im Bärenpark Worbis lassen sich die Petze die Sonne auf den Pelz scheinen und laben sich am frischen Grün. Reichlich Nachwuchs bei den Schafen und Ziegen tummelt sich im Arnstädter Tierpark. Im Tierpark Suhl freut man sich vor allem über den kleinen Thüringer Waldesel und den Nachwuchs bei den Auerochsen. Die drei winzigen Zwergotter im Gothaer Tierpark sind noch ganz unbeholfen, können noch nicht gucken. Währenddessen toben die kleinen Erdmännchenkinder schon mit den Großen durch das Gehege.

Super Sonntag - 19. Mrz. 2007
Nachwuchs im Tierpark
Der Tierpark hat eine neue Attraktion: Am 9. März wurde ein Esel mit dem Namen „Heidi“ geboren. Die Geburt verlief, wie Angela Andreae vom Köthener Tierparks mitteilte, ohne Komplikationen.

Zisch - 16. Mrz. 2007
Frühlingserwachen im Tierpark
Der zu warme Winter mag manchen einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Nicht so den Schwarzhalsschwänen im Natur- und Tierpark Goldau. Unlängst sind vier flaumige Junge geschlüpft. Jetzt geht es auch rund zu und her bei den „Schwarzkitteln“ und die Ruhe ist endgültig vorbei. Vor etwas mehr als Wochenfrist wurden acht Frischlinge geboren.

20minuten - 16. Mrz. 2007
Kinderzoo: Viel Nachwuchs zum Saisonstart
Es hat erst drei Tage auf den Buckeln, aber trotz wackligen Beinen posiert es schon wie ein Profi für die Kameras: Das Kamelfohlen ist am Dienstag um 11.15 Uhr auf die Welt gekommen und war gestern die grosse Attraktion des Kinderzoos Rapperswil. Das Publikum wird das noch namenlose Jung-Trampeltier ab morgen bestaunen können – dann feiert der Zoo die offizielle Saisoneröffnung.

Krone.at - 16. Mrz. 2007
Schweine adoptieren Tigerbabys
Eine ungewöhnliche Patenschaft ist eine Schweinchenfamilie im chinesischen Zoo von Guangzhou-Stadt eingegangen: Sie haben drei Tigerbabys bei sich aufgenommen und säugen die Jungen, die sich von den Pflegern nicht mit der Flasche aufziehen lassen wollten. "Wir haben alles versucht, aber sie wollten sich von uns nicht das Fläschchen geben lassen", erzählte ein Tierpfleger des Zoos der Information Times. "Da wir heuer das Jahr des Schweines haben, entschlossen wir uns kurzerhand dazu, die drei Tiger im Schweinestall in die Obhut einer Sau zu geben, die gerade Junge bekommen hatte."




NRZ - 16. Mrz. 2007
Hilfe für den Elefantendoktor
Der bekannte thailändische Elefantendoktor Richard Lear hat Hilfe aus dem Krefelder Zoo bekommen. Elefantentrainer Wolfgang Nehring reiste vom Niederrhein nach Fernost, um dem "National Elephant Institute" ein Geschenk zu überbringen. Ein Medizin-Laser soll den Kollegen aus Thailand ermöglichen, die offenen Wunden der Dickhäuter besser zu behandeln. In Thailand werden Elefanten oft durch Landminen verletzt. Der Krefelder Wolfgang Nehring, der schon seit den 70ern Kontakt zu den Kollegen in Thailand hat, brachte den meterlangen Laser nicht nur in einer dreitägigen Reise per Flugzeug und Auto nach Thailand. Er hat auch einen Teil der Trinkgelder, die er nach der Elefantenshow in Krefeld bekam, für das Gerät gespendet. Abgekauft hat der Elefantenfreund den Laser dem 1. FC Saarbrücken. Als der Fußballverein in die Regionalliga abstieg, wurde die medizinische Betreuung reduziert und der Laser im Internet angeboten.

Berliner Zeitung - 20. Mrz. 2007
Bürgermeister unterstützen Zoo und Tierpark
Die Fördergemeinschaft von Tierpark und Zoo hat zwei neue prominente Mitglieder. Wie Vereinschef Thomas Ziolko mitteilt, sind die Lichtenberger Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich und ihr Amtskollege aus Mitte, Christian Hanke, dem Verein beigetreten. Die 800 Mitglieder der Fördergemeinschaft unterstützen vor allem finanziell die Berliner Tiergärten, unter anderem sammeln sie Geld für neue Gehege. In den vergangenen Jahren hat der Verein nach eigenen Angaben rund 850 000 Euro eingenommen.

Aalener Nachrichten - 16. Mrz. 2007
Trauerschwänin «Petra» hält ihrem Tretboot die Treue
Trauerschwänin «Petra» hält ihrem Tretboot die Treue. Der Versuch, das Tier von seinem geliebten großen weißen Schwanen-Tretboot wegzulocken und in Münsters Zoo mit Artgenossen zusammenzubringen, ist gescheitert. Die anderen Schwäne hätten «Petra» nicht akzeptiert und das Tier ein paar Mal attackiert, sagte Zoodirektor Jörg Adler. «Um "Petra" unnötigen Stress zu ersparen, haben wir sie und das Boot in einen anderen Teich verlegt.» Das Tretboot in Schwanengestalt und «Petra» sollen Ende März auf den Aasee in Münster zurückkehren.

Kölner Stadt-Anzeiger Freitag, 16. März 2007
Zoo trennt Schwan «Petra» von Artgenossen: «Experiment gescheitert»
Der Versuch, Trauerschwan «Petra» in Münsters Zoo mit Artgenossen zusammenzubringen und das Tier von seinem geliebten Schwanen-Tretboot wegzulocken, ist gescheitert. Die anderen Schwäne hätten «Petra» nicht akzeptiert und das Tier ein paar Mal attackiert, sagte Zoodirektor Jörg Adler am Freitag und bestätigte einen Bericht der «Bild»-Zeitung vom selben Tag. «Um 'Petra' unnötigen Stress zu ersparen, haben wir sie und das Boot in einen anderen Teich verlegt.» Damit sei das Experiment beendet. Mit dem Tretboot in Schwanengestalt, dem «Petra» seit Monaten nicht von der Seite weicht, solle der Schwan Ende März auf den Aasee zurückkehren.

Sachsen Fernsehen Chemnitz - 21. Mrz. 2007
Das Männlein fürs Weiblein
Der Chemnitzer Tierpark bekommt am Mittwochnachmittag wieder einen "Neuen". Ein junger männlicher Bartkauz wird aus dem Prager Zoo ankommen und in die Nachbar-Voliere des schon hier lebenden Weibchens einziehen. Zusammen sollen sie künftig für Nachwuchs sorgen. Seit vielen Jahren werden im Tierpark Chemnitz Bartkäuze gehalten. Bisher hat es mit der Zucht nicht geklappt und nach dem Tod des Männchens lebte das Weibchen einige Zeit allein.

Ostthüringer Zeitung - 15. Mrz. 2007
Schweizer Elchkuh als »Braut« für Elchbulle Moritz in Tierpark Gera
Der Geraer Tierpark bekommt eine Elchkuh aus der Schweiz. Das ein Jahr alte Tier aus dem Tierpark Bern werde an diesem Sonnabend erwartet. Sie ist als Braut für den etwa gleichaltrigen Elchbullen Moritz bestimmt. Nach der vorgeschriebenen Quarantänezeit dürfen sich die beiden beschnuppern und sind auch für die Besucher als Paar zu erleben. Wenn die »Chemie« zwischen beiden stimmt, kann von September an schon auf Nachwuchs gehofft werden.

Ostthüringer Zeitung - 18. Mrz. 2007
"Moritz" begrüßt Berner Elchkuh
Ein leises Rufen und wenig später ein erster Blickkontakt am Zaun. So empfing Elchbulle Moritz am Sonnabendfrüh die gleichaltrige Elchdame aus dem Berner Tierpark Dählhölzli im Tierpark Gera. Beide Jungtiere waren im vorigen Mai geboren worden. Kurz nach der Geburt der Kälber Max und Moritz in Gera starb deren Mutter, Elchkuh Lisa, an einem Magendurchbruch. Mit Handaufzucht konnte nur Moritz durchgebracht werden. Er war in den vergangenen zwei Wochen nur noch der einzige Bewohner des weitläufigen Geheges, nachdem sein Vater, der zehnjährige Elchbulle Oliver, gestorben war. Die beiden Brüder sind unterdessen im Safaripark Hodenhagen bei Hannover eingezogen. Noch bleiben beide Tiere durch einen Zaun während einer Quarantäne getrennt. Aber schon im Herbst könnte sich Elchnachwuchs in Gera einstellen.

Passauer Neue Presse - 17. Mrz. 2007
Luchsdame Alicia hat jetzt ein neues Zuhause
Ihre Pinselohren sind ihr Markenzeichen und verraten sie auch in ihrem Versteck hinter dem großen Fichtenstamm. Seit Donnerstag hat das Tierfreigelände am Haus zur Wildnis eine neue Attraktion. Alicia heißt die Karpaten-Luchsin, die jetzt in einem 1,5 Hektar großen Gehege ihre Runden zieht. Alicia stammt aus der Schweiz, genauer gesagt aus dem Tierpark in Bern, eine echte Eidgenossin ist sie aber nicht, sondern eine Karpaten-Luchsin. »Sie wurde für die Fahrt nicht betäubt, sondern mit Fleisch in eine Transportkiste gelockt«, erzählt Hans Kiener, der für Naturschutz zuständige Sachgebietsleiter des Nationalparks Bayerischer Wald. Gestern beim Pressetermin hat sich Alicia rar gemacht. Noch hat Alicia ihr Gehege für sich alleine, in ein paar Wochen wird sie aber Gesellschaft bekommen. Titus heißt der Kuder, der wahrscheinlich noch vor Ostern ihr neuer Mitbewohner werden wird. Noch lebt der fünfjährige Luchs im Tierpark Chemnitz.

Biz Awards - 20. Mrz. 2007
Faszination "Erlebnis-Falknerei"
300 Meter von der Ostsee entfernt züchtet Dietmar Damm Greifvögel - darunter Falken, Geier, Eulen und Adler. Der Falkner gründete seine Ostsee-Falknerei mit 40 Jahren. "2005 bin ich 40 Jahre alt geworden und dachte mir: Wenn ich noch gründen will, dann jetzt oder nie." Zuvor war Dietmar Damm 20 Jahre lang im Wildpark Eckholt beschäftigt. Dort konnte er zwar Flugshows vorführen, aber musste immer ein bisschen mit "angezogener Handbremse" arbeiten. Momentan hat Damms Ostseefalknerei einen Bestand von 19 Greifvögeln.

Berliner Zeitung - 20. Mrz. 2007
Papageien müssen weg von der Pfaueninsel - Haltung der Tiere ist nicht artgerecht
Drei Kakadus und sechs Graupapageien sind noch übrig. Die anderen der ehemals zwanzig Tiere aus der Voliere auf der Pfaueninsel haben die Voliere schon verlassen. Bis 2008 will die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten auch für die übrig gebliebenen Vögel ein neues Zuhause suchen. Dann wird die Voliere bis 2010 restauriert und mit neuen, einheimischen Vogelarten besiedelt. Aufgenommen wurden die Exoten von Privatpersonen und Tierschutzverbänden. Viele Besucher der Pfaueninsel äußern ihren Unmut über den Auszug, denn einige Papageien beherrschen sogar Lieder und sind besonders bei Kindern sehr beliebt. Doch die Umsiedlung ist notwendig. Schon seit Jahren entspricht die Haltung der Vögel nicht mehr den artgerechten Bestimmungen. Seit 1979 leben Graupapageien, Aras und Kakadus gemeinsam mit Hühner- und Fasanenvögeln in der denkmalgeschützten Voliere. Sie soll an die 1824 errichtete Menagerie des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. erinnern.

Acher-Rench-Zeitung - 15. Mrz. 2007
Tiergehege im Stadtgarten schon so gut wie leer
Achern. Derzeit sind es noch etwa ein halbes Dutzend, ab Samstag definitiv nur noch zwei Vögel, die in den Volieren im Stadtgarten leben. Die Tiere müssen ausziehen, manche leben jetzt in Freiheit. Das Gehege wird in den nächsten Wochen abgerissen. In den Haushaltsberatungen wurde das Ende des Geheges beschlossen. 3000 Euro werden so jährlich eingespart. Hauptproblem waren allerdings nicht die Finanzen, sondern die Ratten, die durch das Tierfutter angelockt wurden. Walburga Schmid hat einen Teil in die Freiheit des Stadtgartens entlassen, etwa die Tauben. Die Schmids werden sich übrigens weiterhin um die dann frei lebenden Tiere im Stadtgarten kümmern.

Erdinger Anzeiger - 18. Mrz. 2007
Waschbär & Co. haben im Park nichts verloren
Keine Kuscheltiere für Kinder und wider jede artgerechte Tierhaltung: Mit empörtem Kopfschütteln haben der Tierschutzverein Erding und die Kreisgruppe des Bund Naturschutzes das Ansinnen des Stadtparkreferenten Sepp Beil kommentiert, Wildtiere wie Waschbären im Stadtpark anzusiedeln. Andere Vorschläge hatten gelautet, Dachs oder Fuchs im Gehege heimisch werden zu lassen. In ihrer Pressemitteilung nennen sie diesen Vorschlag „völlig absurd“. Er zeige, „in welch trauriger Weise Entscheidungsträger sich von der Natur entfremdet haben“. Wildtiere seien als „Schauobjekte eine sehr fragwürdige Attraktion“ und zudem völlig ungeeignet zum Anfassen, Streicheln und Füttern. Stattdessen wird vorgeschlagen, das Gehege mit Haustieren zu bevölkern, die an Menschen gewöhnt sind. Geeignet wären Ponys zum Streicheln, Putzen und Füttern. Um sich weitere Anregungen für eine sinnvolle und artgerechte Tierhaltung zu holen, verweisen die BN-Kreisgruppe und der Tierschutzverein überdies an den Streichelzoo des Münchner Tierparks.

Märkische Allgemeine - 17. Mrz. 2007
Die Tierparkmitarbeiter wollen ihren vierbeinigen Liebling Bac gern behalten
Der neunjährige Schäferhund Bac gehört ebenso zum Luckenwalder Tierpark wie die Bären, Affen und Enten. Doch das könnte sich bald ändern, denn Nachbarn stören sich daran, dass der Hund nachts bellt. Nun sind die Tierparkmitarbeiter in der Zwickmühle. Zum einen wollen sie keinen Ärger mit den Anwohnern, anderseits wurde Bac als Wachhund angeschafft und sorgt dafür, dass nachts niemand aufs Gelände kommt. Tierparkdirektor Michael Geißler will alles versuchen, damit der Hund bleiben kann. Doch sollte dies nicht möglich sein, hofft er, dass sich für Bac jemand findet, der ihn liebevoll betreut.

Marl Aktuell/Sonntagsblatt - 20. Mrz. 2007
Geparde im Wohngebiet verboten
Die Serengeti lebt und darin der Gepard. Und obwohl das schnellste Tier der Welt noch immer vom Aussterben bedroht ist, kann es nicht in einem Wohngebiet in Deutschland angesiedelt werden. Wilde Tiere, die eine Gefahr für Leib und Leben von Menschen sind, dürfen hier nicht gehalten werden, betont die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline. Selbst wenn das konkrete Tier friedlich sein sollte und alle Nachbarn mit seiner Haltung einverstanden sind, ist nach deutschem Baurecht die Errichtung eines Geheges für einen Gepard in einem Wohngebiet zu untersagen, hat jetzt das Verwaltungsgericht Lüneburg entschieden.

news aktuell Schweiz - 15. Mrz. 2007
Zoo Zürich ist Museum des Monats März
Zoologische Gärten sind wissenschaftlich geführte Sammlungen von lebenden Wesen. Deshalb gehört der Zoo Zürich - genauso wie die Voliere, der Botanische Garten der Universität Zürich, das Naturzentrum Sihlwald oder die Sukkulenten-Sammlung - zu den über 51 Museen der Stadt Zürich. Der Verein Zürcher Museen erkürte den Zoo Zürich zum "Museum des Monats", zumal er mit seiner neuen Löwenanlage ein den natürlichen Lebensbedingungen des Zürcher Wappentiers angepasstes Biotop schuf und somit ein ausserordentliches Besuchererlebnis bietet. Die Löwen erkunden die Aussenanlage ab 29. März 2007. Zoobesucher können die Tiere von verschiedenen Aussichtspunkten her beobachten - bei der Futtersuche, beim Fressen, beim Ruhen, beim Spielen und im Kreis der Familie. Der Anlage ist ein 120m2 grosses Informationszentrum angeschlossen. Die Ausstellung "Mensch und Löwe - Beziehung zwischen Angst und Verehrung" zeigt die Beziehung des Löwen zum Menschen, die Verehrung des Löwen, aber auch seine Verachtung und Ausrottung.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Russische Meldungen

yoki.ru - 21. März 2007
В Московском зоопарке сова заклевала мужчину до смерти
Mann starb beim Eulenklau im Moskauer Zoo
Als sie am Morgen zur Arbeit kamen, entdeckten Zoo-Mitarbeiter in ihrem Revier die Leiche des 32jährigen Moskauers Alexander Luparjew. Einer der Ornithologen erzählte: "Den toten Mann fanden wir neben der Wildvogel - Voliere". Höchstwahrscheinlich hatte der Mann nachts versucht, einen der Vögel zu stehlen. Um in den Zoo einzudringen, kletterte er über den Zaun und brach einen Käfig auf, in dem eine Eule lebte. Die Zoo-Mitarbeiter bemerkten, daß in dem Käfig, neben dem der Körper des Mannes gefunden wurde, kein Vogel mehr war. "Der Käfig war offen, ringsum lagen Federn. Erst dachten wir, die Eule war davongeflogen, als der Mann sie stehlen wollte. Doch dann sahen wir, daß der Vogel sich in den Sträuchern nebenan versteckt hatte. Laut Staatsanwalt Juri Bassow muß die Eule einen erbitterten Kampf gegen den Mann geführt haben. ... Der Mann prallte mit dem Kopf gegen eine Ecke des Käfigs, worauf er das Bewußtsein verlor. Er lag lange auf dem Boden und starb an Unterkühlung.

Interfax.ru - 20. März 2007
Саранские спасатели подарили зоопарку пойманную в центре города раненую сову
Saransker Rettungskräfte schenkten dem Zoo eine im Stadtzentrum gefangene Eule
Mitarbeiter des Havarie-und Rettungsdienstes der Republik Mordwinien fingen im Zentrum von Saransk eine verletzte Eule ein. Wie der Vizechef des Rettungsdienstes Wladimir Tschebulajew am Dienstag der Agentur Interfax-Wolgagebiet mitteilte, wurde der Vogel vorige Nacht vor dem Gebäude der Republiks-Staatsanwaltschaft von einem Angehörigen des Wachschutzes dieser Behörde entdeckt. "Höchstwahrscheinlich lebte der Vogel in menschlicher Obhut, da er keinerlei Aggressivität entwickelte. Den Rettungskräften gelang es relativ leicht, ihn zu fangen. Flügel und rechtes Auge des Vogels waren verletzt", sagte der Gesprächspartner gegenüber der Agentur. "Der Vogel wurde dem Zoo Saransk übergeben, wo sich Tierärzte um seine Gesundheit kümmern", ergänzte er.

tden.ru - 20. März 2007
Пушистая троица
Troika mit flaumig-weichem Fell
Im Moskauer Zoo kamen drei kleine Braunbären zur Welt. Doch sehen können die Moskauer die Kleinen nicht, da jetzt Gespräche geführt werden, um die Neugeborenen an den Hamburger Tierpark zu verkaufen. Die Bärenkinder wurden in der vorigen Woche gesund und zum berechneten Termin geboren. Jetzt sind sie bei der Mutter. Noch zwei Wochen werden die Zoo-Mitarbeiter die Kleinen in Ruhe lassen, damit diese, wie es sich gehört, kräftiger werden, da ihnen Anfang April eine Reise in einen deutschen Zoo bevorsteht.

vladnews.ru - 21. März 2007
Таежного сироту спасают ветеринары
Tierärzte retten Taigawaise
Tierärzte untersuchten in der vorigen Woche die sieben Monate alte Tigerin, die Anfang März im Dorf Bogopol des Rayons Kawalerowo gefunden wurde und sich jetzt in der Obhut des Mitarbeiters der Spezialinspektion "Tiger" Oleg Grinenko befindet. Das Tier befindet sich immer noch in einem sehr ernsten Zustand. Auch ihr Alter - sieben Monate - kann nur geschätzt werden. Es genauer zu bestimmen ist äußerst kompliziert: Die Tigerin ist sehr abgemagert - sie wiegt etwa 30 kg, ist geschwächt, völlig von Kräften. Niemand weiß, wie lange sie allein in der Taiga umherstreifte, bevor sie in einen Hof im Dorf Bogopol eindrang, dort einen Hund schlug und in dessen Hütte kroch. ... Es wird noch mindestens einen Monat dauern, bis die gestreifte Katze ihre untergrabene Gesundheit wieder hergestellt hat. Erst dann wird auch über ihr weiteres Schicksal entschieden. Übrigens hat die Tigerin noch keinen Namen. Oleg Grinenko sagt, solange es keine Sicherheit gibt, ob das Raubtier überlebt, lohne es nicht, ihm einen Namen zu geben.

belta.by/ru - 20. März 2007
На реконструкцию Минского зоопарка в 2007 году выделено около Br 3,5 млрд
Ca. 3,5 Milliarden Belarus-Rubel für die Umgestaltung des Zoos Minsk
Der Chef der Abteilung Kultur der Administration des Stadtbezirks Sawodskij Eduard Bogdanowitsch verkündete heute auf einer Pressekonferenz, die dem Beginn des Programms "Jeden bewahren, der übriggeblieben ist" gewidmet war, daß für die Umgestaltung des Minsker Zoos in diesem Jahr etwa 3,5 Mrd. Belarus-Rubel bewilligt wurden. Nach seinen Worten wird die Umgestaltung dem Zoo ein modernes Aussehen verleihen. In erster Linie geht es um den Bau der Objekte des "neuen Zoos": Tierarztgebäude mit unmittelbar daran angrenzenden Volieren, Terrarium, Futterküche, Haupteingangsbereich. Ein weiteres wichtiges Projekt ist die Umgestaltung des Exotariums, in dem Tiere tropischer und subtropischer Regionen gehalten werden sollen. Das Entwicklungs-Programm sieht den Erwerb neuer Tierarten vor, ebenso eine Verbesserung der Infrastrultur.

belta.by/ru - 20. März 2007
Минский зоопарк приступает к реализации проекта по увеличению популяции дальневосточного леопарда
Zoo Minsk beginnt ein Projekt zur Rettung des Amurleoparden
Der Zoo Minsk beginnt mit der Realisierung eines Projektes zur Vergrößerung der Amurleoparden-Population. Das teilte heute die Vizechefin des Minsker Zoos Natalja Lebedjewa auf einer Pressekonferenz mit, die dem Beginn des Programms "Jeden bewahren, der übriggeblieben ist" gewidmet war. Die Idee des Projektes besteht darin, Nachwuchs zu bekommen für den weiteren Austausch mit anderen Zoos der Welt, erklärte Natalja Lebedjewa. ... Die Vizechefin sagte auch, daß die Zeiten vorbei seien, in denen die Zoos nur eine Attraktion darstellten, einen Ort, an dem sich Kinder und Erwachsene amüsieren. Jetzt seien sie aktiv eingebunden in die Arbeit zur Erhaltung und Erneuerung von Populationen seltener und verschwindender Tierarten. Gegenwärtig beschäftige sich der Minsker Zoo mit Zucht und Erhaltung des Wisents und des Riesenseeadlers. Er kooperiere mit der WAZA. Doch das Programm "Jeden bewahren, der übriggeblieben ist" sei ein für den Zoo Minsk einzigartiges Projekt, weil sich hier zum erstenmal die Möglichkeit biete, Leoparden in menschlicher Obhut in Belorußland zu züchten.

ptr-vlad.ru - 19. März 2007
Специалисты борются за жизнь молодого тигренка
Spezialisten kämpfen um das Leben eines jungen Tigers
Sechs junge Tiger sind seit Anfang des Jahres in der fernöstlichen Taiga aufgefunden worden, fünf davon leben noch. Außerdem sind weitere drei Jungtiger gesehen worden unweit des Bikin-Flusses am Hang des Sichote-Alin-Gebirges. Das ist das traurige Ergebnis in der Statistik des auf der Roten Liste stehenden Amurtigers. Positiv ist nur, daß vier junge Tigerweibchen jetzt Hilfe erhalten. ... Die Tierärzte Jelena Tolokonnikowa und Jelena Tkalitsch stellten fest, daß bei der aus Bogopol hierher gebrachten Tigerin der Zustand sehr ernst ist infolge Austrocknung des Organismus und Entkräftung. ... Die Konfliktsituationen im Gebiet nehmen nicht ab. Es ist sehr viel Schnee gefallen. In den Dörfern Jakowlewka und Bogoljubowka treiben sich wieder Raubkatzen herum. Vitalij Starostin, Vizechef der Spezialinspektion "Tiger": "Wir haben heute die Erlaubnis bekommen, zwei Tiger zu fangen und umzusiedeln. Wir bringen sie in den Rayon Krasnoarmejsk oder in den Rayon Ternejsk, wo weniger Schnee liegt." Wenn die Tiger [in der Auffangstation] wieder gesund sind, werden sie in Zoos geschickt, die können auch außerhalb Rußlands sein.

yoki.ru - 16. März 2007
Свинья усыновила троих тигрят
Sau adoptierte drei kleine Tiger
In einem chinesischen Zoo hat ein Schwein drei kleine Tiger adoptiert, die von der Mutter nicht angenommen wurden. Ein Vertreter des Chimelong Xiangjiang Safari Park in der Stadt Guangzhou erzählte, daß drei kleine von ihrer Mutter verstoßene Bengaltiger völlig friedlich zusammen leben mit ihren neuen Brüdern und Schwestern. "Wir haben viel durchprobiert, gaben ihnen auch die Flasche, aber die kleinen Tiger weigerten sich. Dann dachten wir, da gerade das Jahr des Schweins ist, warum sollten wir nicht ein Schwein finden, daß die hungrigen kleinen Tiger füttern würde", fügte der Vertreter hinzu. Die Mitarbeiter des Zoos kauften ein Schwein, daß gerade geferkelt hatte und brachten es zusammen mit den neugeborenen Ferkeln in den Zoo. "Wie es sich gehört, saugen die Tiger die Milch und die Sau hat ihre drei neuen Söhne angenommen", sagt der Vertreter des Zoos. "Wir geben den kleinen Tigern auch Fleisch und hoffen, daß sie groß und kräftig werden", fügte er hinzu.

Komsomolskaja Prawda - 17. März 2007
Геологи спасли медвежат и выкормили рисом
Geologen retteten zwei kleine Braunbären
Erstaunliche Abenteuer haben zwei neugeborene Bärchen in der Tofalaren-Taiga überlebt. Wenn alles gut gegangen wäre, würden sie jetzt mit Mutter Bärin im Winterlager liegen. Doch Ende Januar, als die Bärchen gerade handflächengroß waren, haben Jäger das Winterlager ausgegraben. Die Jäger erschossen die Bärin, mit den winzigen Bärchen wollten sie ihre Hunde füttern. Zum Glück befanden sich gerade Geologen in der Nähe, die Mitleid mit den Bärchen hatten. Sie baten die Taigajäger, die kleinen Petze am Leben zu lassen. So adoptierte die Expedition zwei Bärenjunge. ... Vor kurzem gelang es den Zoologen, die Überführung der Petze in den Zoo von Krasnodar zu vereinbaren. Dort sind Braunbären selten. Jetzt steht den Petzen eine neunstündige Flugreise durch das ganze Land bevor. Doch für den Anfang müssen die Bärchen auf die Beine gestellt werden. Das Laufen fällt ihnen noch schwer. Deshalb werden sie frühestens in zwei Wochen auf die Reise geschickt.

rian.ru - 16. März 2007
В Московском зоопарке родился чернорукий гиббон
Schwarzhandgibbon im Moskauer Zoo geboren
Im Moskauer Zoo wurden drei kleine Braunbären und ein Schwarzhandgibbon oder Ungka geboren, erfuhr RIA Nowosti von der Pressesprecherin des Zoos Jelena Mendosa. "Das Braunbärenpaar hat Zuwachs bekommen. Vor ungefähr drei Monaten kamen drei Bärchen zur Welt", teilte Mendosa mit. Ihren Worten nach befinden sich die Kleinen gemeinsam mit Mutter Bärin im Winterlager. "Die Bärenkinder fühlen sich gut und bald, Ende März, Anfang April, werden sie sich auf den Umzug in den Tierpark Hamburg vorbereiten", ergänzte die Pressesprecherin. Auch ein anderes Pärchen hatte Familienzuwachs. "Bei dem erwachsenen Paar der Schwarzhandgibbons (seltene Menschenartige, die in Süd- und Südostasien vorkommen), wurde ein Jungtier geboren, das die Zoobesucher derzeit im Innengehege sehen können", bemerkte Mendosa. "Der frischgebackene Vater ist bereits 20 Jahre alt, die Mutter 18", sagte die Pressesprecherin. Der Gibbonvater sei lange Zeit Witwer gewesen, doch vor etwa einem Jahr kam ein Weibchen aus Taiwan in den Moskauer Zoo.

dontr.ru - 15. März 2007
Ростовский зоопарк ищет 'приемных родителей' дляживотных
Zoo Rostow sucht "Pflegeeltern" für Tiere
Der Zoo Rostow sucht Paten. Jeder Bewohner des Gebiets, eine Firma oder Betrieb können eine Patenschaft über Tiere übernehmen. Der Bartgeier, auch Lämmergeier genannt, hat schon "Pflegeeltern". Die Patenschaft über den auf der Roten Liste stehenden Vogel übernahm das College für Autotransporte. Übrigens ist in vielen Zoos der Welt wohl kaum ein Tier zu finden, das keinen Paten hat. In Rostow, in einem der zwölf großen russischen Zoos, steht man mit der Übernahme von Tier-Patenschaften erst am Anfang. Der Bartgeier war einer der ersten. Die übrigen Bewohner des Zoos warten immer noch auf ihre zukünftigen Paten.

info.tatcenter.ru - 16. März 2007
Казанский зоопарк: все только начинается
Zoo Kasan: alles fängt erst an
Der Zoologisch-Botanische Garten Kasan ist zur Zeit die einzige Einrichtung in Rußland mit einer einmaligen Kollektion von Pflanzen und Tieren. Im Jahre 2008 plant der Zoo, sein 200jähriges Jubiläum zu begehen. Vorgesehen sind anläßlich des Jubiläums eine Internationale Konferenz und eine auswärtige Tagung des Rates der Botanischen Gärten der Wolga-Ural-Region. Doch zunächst erwartet den Garten eine Umgestaltung. Die Gehege aus dem vorigen Jahrhundert entsprechen nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen an die Tierhaltung. ... Gemeinsam mit dem Zentralen Waldnaturschutzgebiet beschäftigt sich der Zoologisch-botanische Garten in seiner wissenschaftlichen Arbeit mit der Auswilderung junger, in menschlicher Obhut geborener Braunbären. Diese Arbeit ist einmalig in der Welt. Bis zum heutigen Tag sind sechs Jungbären erfolgreich ausgewildert. Der Zoologisch-botanische Garten beteiligt sich auch an internationalen Programmen zur Erhaltung von vier seltenen Vogelarten: Seeadler, Kaiseradler, Kuttengeier, Riesenseeadler.

tatarinform - 15. März 2007
Рижский зоопарк познакомит жителей с запрещенными к ввозу в страну животными
Zoo Riga macht seine Besucher mit Tieren bekannt, deren Einfuhr verboten ist
Einen Monat lang machte der Rigaer Zoo die Besucher mit seltenen Tierarten bekannt, deren Einfuhr nach Lettland verboten ist. In Zusammenarbeit mit der Naturschutzverwaltung wurde im Tropenhaus des Rigaer Zoos eine Ausstellung mit exotischen, vom Zoll beschlagnahmten Souvenirs eröffnet. Hier konnte man Erzeugnisse aus Krokodil- und Schlangenhaut sehen, Schlangenschnaps sowie Panzer von Schildkröten, den häufigsten Opfern von Schmugglern. Die Steuerverwaltung des Finanzministeriums überließ dem Zoo für die Dauer der Ausstellung das Fell eines Braunbären aus Kasachstan.

Komsomolskaja Prawda w Moldowe - 14. März 2007
А павиан Ксюша била ребенка своих прежних хозяев
Und der Pavian schlug das Kind seiner ehemaligen Besitzer
"Die Löwin Schera lebte eineinhalb Jahre in einer gewöhnlichen Wohnung bei einem gewöhnlichen Kischinjower", erzählt die Revierleiterin des Zoos Kischinjow (Moldowa) Julja Kirsanowa. "Solange sie klein war, war alles normal. Doch Schera wuchs heran und begann eine Gefahr für die Familie ihres Besitzers zu werden. So gab dieser die Löwin vor acht Jahren zu uns in den Zoo." Leute, die dem Zoo exotische Tiere überlassen, wollen anonym bleiben. Sie nennen weder ihren Namen noch geben sie eine Adresse an. Und die Tiere werden dem Zoo meistens einfach so geschenkt. "Die Anubispavianin Ksjuscha schlug und terrorisierte das Kind ihres vorigen Besitzers", sagt Julja und zeigt uns einen Affen, so groß wie ein kleiner Hund. "Bloß die Eckzähne eines Pavians - die werden etwas größer. Ksjuscha war einfach eifersüchtig auf das Kind. Sie wurde uns auch geschenkt. ... Die Leute suchen praktisch niemals ihre ehemaligen Zöglinge auf", sagt Julja Kirsanowa. "Ich verstehe solche Tierfreunde überhaupt nicht. Sie halten die Tiere zum Teil unter unzulässigen Bedingungen und füttern sie auch nicht richtig. Deshalb sind unsere Gelbwangen-Schmuckschildkröten so klein. Und sie werden wohl auch kaum ihre normale Größe erreichen."

rian.ru - 13. März 2007
В Черногории тигр напал на мать своего хозяина
In Montenegro griff Tiger die Mutter seines Besitzers an
Ein fünf Jahre alter Amurtiger warf sich während der Fütterungszeit auf die bejahrte Mutter seines Besitzers und biß ihr praktisch vollständig die Hand ab. Stojan Sekulovic, der im Kurort Sutomor in Montenegro lebt, brachte im November vorigen Jahres zwei sibirische Tiger mit nach Hause. Seinen Worten nach hatten ihm Bekannte in Bosnien die Tiger geschenkt. Als er die Grenze zwischen Bosnien und Montenegro überquerte, wurde der Lkw, auf dem sich der Käfig mit den Tigern befand, vom Zoll angehalten und der neue Tigerbesitzer geriet in den Verdacht, ein Schmuggler zu sein. Nach einer länger dauernden Untersuchung wurde ihm erlaubt, die Raubtiere zu behalten. Damals erklärte Sekulovic gegenüber den montenegrinischen Massenmedien, er habe vor, in seinem Heimatort einen privaten Zoo zu errichten.

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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoologischer Garten Berlin, 21.03.2007
„Lebewesen“ Zoo Berlin zeigt Ausstellung von Verena Borbonus
Morgen Abend eröffnet die Ausstellung „Lebewesen“ der Berliner Fotografin Verena Borbonus im Zoo Berlin. Vom 22. März bis zum 19. April 2007 präsentiert das Zoo-Restaurant ihre Arbeiten und bietet faszinierende Einblicke in das Zooleben. „Der Zoo Berlin ist eine wichtige Plattform für Tierfotografie von Künstlern aus ganz Deutschland. Fotoausstellungen haben bei uns eine lange Tradition“, sagt Dr. Gerald Uhlich, Vorstand des Zoo Berlin. Verena Borbonus begann 2003 mit der Tierfotografie und verbrachte einen Großteil ihrer Freizeit im artenreichsten Zoo der Welt. Ihre Beobachtungen macht sie in ihrer ersten Ausstellung „Lebewesen“ den Zoo-Besuchern zugänglich. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit Vierbeinern wie Affen, Giraffen und Elefanten, aber auch Pinguinen und Schlangen, auseinander. „Mich interessiert vor allem die Einzigartigkeit der Tiere. Ihr Ausdruck und ihr Verhalten sind wesentliche Aspekte, die meine Fotografien widerspiegeln“, bestätigt Verena Borbonus. Die sowohl in schwarz-weiß als auch in Farbe gehaltenen Bilder zeigen die Tiere des Zoo Berlin auf vielfältige Weise. Ganzkörperfotografien präsentieren die Tiere in ihrer Umgebung während Porträtaufnahmen die Persönlichkeit einfangen. An ihre Betrachter stellt sie die Aufgabe, zweimal hinzuschauen und sich mit der Darstellung näher auseinanderzusetzen, um die Tiere in ihrer Bedeutung als zu respektierende Lebewesen zu erfassen. Die Arbeiten von Verena Borbonus können im Anschluss an die Ausstellung von Besuchern erworben werden. Dabei handelt es sich bei den 70 x 100 cm großen Fotografien um echte Berliner Kunstwerke. Ein Teil des Erlöses kommt dem Zoo Berlin zu Gute. Die Vernissage zur Ausstellung „Lebewesen“ findet mit geladenen Gästen am 22. März 2007 um 18 Uhr im Zoo-Restaurant statt. Pressevertreter sind herzlich eingeladen.

Vogelpark Herborn, 21.03.2007
Aktionstag „tiergerechte Heimtierhaltung“
Der Vogelpark lädt in Kooperation mit dem Tierschutzverein Dillenburg, der Rettungshundestaffel am Rothaarsteig e.V. und der Zoofachhandlung aqua natura zum Aktionstag „tiergerechte Heimtierhaltung“ ein. Ein erster Höhepunkt im reichhaltigen Veranstaltungskalender des Herborner Vogelparks erwartet die Tierfreunde schon zu Beginn der noch jungen Besuchersaison am Sonntag, den 25. März. Das Vogelparkteam informiert von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr gemeinsam mit Tierschützern und Zoofachhändlern über tiergerechte Heimtierhaltung. Wie Vogelparkleiter Wolfgang Rades mitteilt, ist die Heimtierhaltung ein auch pädagogisch wertvolles Hobby zahlreicher großer und kleiner Tierfreunde. Dabei würden die Tierhalter jedoch nicht immer der Verantwortung gerecht, die die Anschaffung von Heimtieren mit sich bringt. „Wer die Pflege von Heimtieren übernimmt, trägt deswegen eine große Verantwortung für leidensfähige Mitgeschöpfe. Vor der Anschaffung eines Tieres sollte deswegen unbedingt die Information stehen“; betont der Tiergartenbiologe. Gelegenheit zur Information gibt es am Sonntag im Herborner Vogelpark reichlich: So wird anhand von Beispielgehegen für Kleinsäuger und Ziervögel anschaulich über Möglichkeiten der tiergerechten Haltung informiert.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 21.03.2007
Können Kühe aussterben?
Aber sicher doch, wenn man nicht aufpasst! Noch vor 60 Jahren gab es in Deutschland zahlreiche, oft auf ein kleines Verbreitungsgebiet beschränkte Rinderrassen. Im Zuge der Umstellung auf eine moderne Hochleistungslandwirtschaft waren nur noch Rassen mit rekordverdächtiger Milch- oder Fleischleistung gefragt – Rinder mit geringerer Leistung verschwanden innerhalb weniger Jahre aus der Landschaft. Dieses Schicksal drohte auch dem Limpurger Rind, einem so genannten Dreinutzungsrind aus dem Welzheimer Wald. Die Multitalente waren bei den Bauern sehr gefragt, lieferten sie doch Milch und Fleisch und fanden gleichzeitig als Zugtiere Verwendung. Mit der Umstellung auf Traktoren und Turbokühe verschwanden die einfarbig braunen Rinder aber innerhalb kürzester Zeit aus den Ställen. Um 1960 gab es noch 17 Kühe und einen Bullen - aber einige wenige Liebhaber wollten diese Rasse nicht so einfach aussterben lassen: 1987 wurde ein Zuchtverband neu gegründet, der heute auf einen Bestand von über 200 Herdbuchkühen und genügend Bullen zurückgreifen kann – ein Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und unschätzbare Genreserve für anfällige Hochleistungsrassen. Auch die Wilhelma bemüht sich auf ihrem Schaubauernhof um die Erhaltung alter Haustierrassen, und hält dort daher neben den Hinterwäldern auch Limpurger Rinder. Am 11. März wurde nach 278 Tagen Tragzeit der kleine Bulle „Sören“ geboren, weitere Kälbchen werden im Lauf des Jahres folgen. So wird jeder Zuwachs in der kleinen Wilhelma-Herde mit Freude registriert – und vielleicht darf „Sören“ ja einst als Zuchtbulle selbst für Nachwuchs sorgen. Ansonsten bleibt ihm als Bullen nur das Nutzungsdrittel als Fleischlieferant – Milch geben und den Kuhwagen beim Umzug ziehen ist Sache der Kühe.

Zoo Dortmund, 21.03.2007
Löwennachwuchs im Zoo Dortmund wird erstmals geimpft
Löwendame „Moreni“ und Löwenkater „Lukas“ präsentieren zur Zeit stolz ihren Nachwuchs: einen Jungen und zwei Mädchen. Den letzten Löwennachwuchs im Zoo Dortmund hat es vor 17 Jahren gegeben. Somit kann hier fast von einem Neuanfang gesprochen werden. Kater „Lukas“ (11 Jahre) befindet sich seit 1999 im Zoo Dortmund, seine Partnerin „Moreni“ (4 Jahre) kam vor zwei Jahren dazu. Beide haben sich von Anfang an gemocht und sind ein neues Traumpaar des Dortmunder Zoos. Nun haben sie mit ihren Drillingen ihrer Zuneigung die Krone aufgesetzt. Im Zoo Dortmund ist man sehr froh über den Großkatzennachwuchs und die kleinen Löwen werden sicher die Stars der Sommersaison sein.

Zoo Leipzig, 21.03.2007
Seltener Nachwuchs auf dem Vogelteich - Erstes Krauskopfpelikanküken in der Geschichte des Zoos geschlüpft
Am letzten Freitag schlüpfte das erste Krauskopfpelikanküken in der Geschichte des Zoos Leipzig. Obwohl die eleganten Wasservögel bereits seit Jahrzehnten hier ein Zuhause haben, brüteten sie nicht. Der Bau einer Winterunterkunft 2005 direkt am großen Vogelteich veränderte das Leben der Zoopelikane jedoch deutlich. Mussten die Tierpfleger bis dahin ihre Schützlinge bei Minusgraden eigenhändig fangen und in eine Behausung am anderen Ende des Zoos bringen, bleibt ihnen heute dieser Stress erspart. Bereits im ersten Jahr mit dem neuen Winterhaus zeigte sich, dass die Pelikane zu brüten begannen. Jungtiere schlüpften aber nicht. „Umso mehr freuen wir uns jetzt, dass es endlich geklappt hat und wir unser erstes Jungtier haben. Nun hoffen wir, dass es die nächsten Tage und Wochen gesund übersteht. Ein gewisses Restrisiko bleibt immer“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Der Zoo Leipzig beherbergt gegenwärtig neun männliche und sieben weibliche Krauskopfpelikane und nun auch ein Jungtier auf dem Vogelteich. Der Krauskopfpelikan ist auf der Roten Liste als gefährdete Arte verzeichnet. Bedroht ist er durch die illegale Bejagung und durch das Austrocknen seiner Lebensräume. 1994 betrug der Bestand in der freien Wildbahn noch ca. 3200 bis 4300 Brutpaare. Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm EEP) wird in Poznan geführt.

Zoo Magdeburg, 21.03.2007
Magdeburger Zoo beim 12. Internationalen Schlittenhunderennen dabei
Die vier Huskys Sally, Eve, Trick und Tassilo des Magdeburger Zoos waren beim 12. Internationalen Schlittenhunderennen am Frauensee/Brandenburg mit dabei. 70 Gespanne traten während der zwei Tagesrennen am 10./11. März in einen spannenden Wettkampf, der in 13 Kategorien eingeteilt war. Das vierköpfige Magdeburger Hundegespann startete erstmalig und bewährte sich an den beiden Renntagen mit einem wohlverdienten 11.Platz! Für die Magdeburger „New-comer“ war es eine gewaltige Herausforderung an einem internationalen Rennen teilzunehmen. Saskia Köppelmann ist der Musher (Schlittenhundeführer) des Magdeburger Zoos. Sie konnte nicht nur eine Urkunde für die Teilnahme am 12. Internationalen Schlittenhunderennen mit nach Hause nehmen, sondern beim Fachaustausch wertvolle Anregungen für den Magdeburger Zoo mitbringen. Deutschlandweit ist der Zoologische Garten Magdeburg der einzige Zoo, der Schlittenhunde im Tierbestand hat. Die Schlittenhunde beteiligen sich zukünftig nicht nur an Wettkämpfen, sondern sie sind ein wichtiger Bestandteil im TIERISCH NAH - Programm des Magdeburger Zoos.

Zoo Leipzig, 21.03.2007
Ahnen der Urzeit - Reptilien im Mittelpunkt der Sonntagstouren im April
Noch etwas scheu halten sie sich im Hintergrund und nur ganz langsam wird das neue Zuhause erkundet. Sie sind eben noch etwas fremd im Terrarium - und auch die „Sprachbarriere“ kommt hinzu für die beiden Mississippi-Alligatorenmädchen aus Florida. Da muss den beiden schon ein wenig Eingewöhnungszeit zugestanden werden. Die Sonntagstouren im April stehen unter einem ganz besonderen Thema – den Reptilien im Zoo. In direkter Nachbarschaft zu den Meeresbewohnern im Aquarium findet sich das Terrarium mit einer enormen Vielfalt an erdgeschichtlich alten Tierarten. Aber nicht nur für einen Besuch bei den amerikanischen Zuwanderern im Alligatorenbecken sollte man sich Zeit nehmen. Oftmals braucht man mehr als nur einen flüchtigen Blick um einen reglosen Glattstirnkaiman oder eine kleine Krötenkopf-Schildkröte zwischen dichten Schlingpflanzen zu entdecken. Gemächlich geht es überhaupt zu im Terrarium – keine Hektik, keine übertrieben schnellen Bewegungen. Ein wahrer Meister dieser Disziplin ist der beeindruckende Geierschildkrötenmann. An Wasser gebunden, verlässt er das nasse Element so gut wie nie. Reglos liegt er stundenlang am Bodengrund und „lauert“ auf vorbeischwimmende Fische. Da keiner der flinken Meeresbewohner von nebenan zum unfreiwilligen Ortswechsel vorgesehen ist, übernimmt der Tierpfleger die Aufgabe, den faulen Herrn regelmäßig mit frischem Fisch zu versorgen. Auf einer spannenden Tour durch die Welt der Alligatoren und Schildkröten werden die Zoolosten interessante Details aus dem Leben der Terrariumsbewohner schildern. Der Startschuss für die spannenden Führungen fällt jeden Sonntag im April um 11 Uhr!

Alternativer Bärenpark Worbis, 21.03.2007
STIFTUNG FÜR BÄREN kritisiert die Berichterstattung von hr3 und Sat.1 zum Ausbruch der Zirkusbärin Shirley
Am 19.3.2007 war die Braunbärin Shirley des Zirkus Luna während eines Spaziergangs an der Leine bei Hann. Münden ausgerissen. Die Extratour der Bärin stellte nicht nur eine Gefahr für Menschen dar, sondern bedeutete auch einen enormen Stress für das Tier. Dennoch wurde die Einfangaktion im hr3 „maintower“ und im Sat.1 – News verniedlicht und teilweise falsch kommentiert. Die Bärin Shirley, zuvor mit Waffen von der Polizei in Schach gehalten und später an zwei Stricken festgebunden, wird mit insgesamt vier Narkosespritzen sediert, denn die Bärenhalter sind nicht in der Lage, die Bärin in den Zirkus zurück zu führen. Hr3 kommentiert die Aktion so: „Die Bärin muss ein bisschen schlafen.“ Augenzeugen wiederum sind entsetzt ob der vier notwendigen Spritzen und bedauern das Tier, das sich zwischen zwei Stricken windet und panisch ist. „Ein gestresstes Tier in Narkose zu legen, ist sehr schwer. Aufgrund des erhöhten Adrenalinspiegels ist eine genaue Dosierung des Narkosemittels kaum möglich. Außerdem bedeutet jede Sedierung ein Risiko für das Tier“, so Uwe Lagemann, Leiter des Bärenparks Worbis. Während die Bärin anschließend in ihren tristen Käfig zurückgeführt wird, springt Artgenossin Betty, innerhalb des Käfigs mit einer sehr kurzen Kette angebunden, nervös auf der Stelle – eine typische Verhaltensstörung bei Bären in Gefangenschaft und in Stresssituationen. Der Kommentar beider TV-Sender: „Betty hat sich tierisch (über die Rückkehr ihrer Artgenossin)gefreut.“ Mit keiner Silbe wird über die Qual und die kritikwürdigen Haltungsbedingungen von Wildtieren in Zirkussen berichtet. Z.B., dass die Zirkusleitlinien fordern, dass ein Bär täglich sechs Stunden mindestens 75 m² gesicherten Auslauf benötigt. Zirkusbesucher wiederum, die einen Tag zuvor die Vorstellung im Zirkus Luna besucht haben, melden der STIFTUNG FÜR BÄREN entsetzt von der brutalen Zurechtweisung der Bärin Shirley, die ihren Auftritt abbrechen wollte, nachdem sie mit dem Roller gestürzt war. Seit Jahren protestiert die STIFTUNG FÜR BÄREN gegen die Haltung von Wildtieren in Zirkussen und fordert ein entsprechendes Verbot.

Zoo Stralsund, 20.03.2007
Leopardengehege im Zoo Stralsund wird aufgerichtet
Präzisionsarbeit war heute ( 19.3.) für die Mitarbeiter der Firmen Kran-Lange, Grimmen und für die Stralsunder Metallbaufirma Schmidt angesagt. 8,mehrere Tonnen schwere, Stahlbügel mußten für das neue Leopardengehege regelrecht " eingeflogen " werden. Dazu mußte der 160 Tonnen Kran die Metallelemente weit über die Baumkronen hinweg an den vorgesehenen Standort manövrieren und für die Montage ausrichten. Das alte Leopardengehege wird von der neuen Konstruktion überspannt und muß bis zur Fertigstellung der Anlage als Quartier für den Chinesischen Leoparden dienen, der bereits im Stralsunder Zoo lebt. Die Unterkonstruktion für die neue Anlage stammt von der ehemaligen Sporthalle neben dem Paul Greifzu Stadion.Sie wurde vor 2 Jahren vom Tierpark demontiert. Mit fast 500 Quadratmetern Fläche und einer, für die Tiere nutzbaren, Höhe von 8 Metern, wird die Anlage, die mit Kletterbäumen, Versteckmöglichkeiten und einem Wasserlauf ausgestattet ist, reichlich Platz für ein Paar der vom Aussterben bedrohten Chinesischen Leoparden bieten.

Zoo Osnabrück, 20.03.2007
Die pd Personaldienst in Osnabrück GmbH unterstützt zum 25 Firmenjubiläum den Zoo
Große Freude im Zoo! Anlässlich seines 25-jährigen Firmenjubiläums unterstützt die pd Personaldienst in Osnabrück GmbH den Zoo mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro!! Bereits seit 8 Jahren ist das Team um die Geschäftsführer Bernd Knölker und Rolf Nösekabel offizieller Partner des Zoos und hat sich in dieser Zeit gemeinsam mit den anderen Partnern des Zoo-Förderkreises für die prosperierende Entwicklung der mit über 700.000 jährlichen Besuchern meistfrequentierten Freizeiteinrichtung der Region engagiert. „Ohne die in der Zoowelt einmalige Unterstützung aus der Wirtschaft heraus wäre der Osnabrücker Zoo nicht mehr lebensfähig", stellten Zoopräsident Reinhard Coppenrath und Geschäftsführer Andreas Busemann unisono fest. „Wir sind froh und glücklich darüber, dass wir trotz der niedrigsten Zuschussquote aller deutschen Zoos dank unserer Partner die Entwicklung der Zoos in den letzten 8 Jahren so positiv gestalten konnten" führte Zoopräsident Coppenrath aus und bedankte sich im Namen des gesamten Zoo-Teams bei Bernd Knölker und Rolf Nösekabel. Insbesondere der unterirdische Zoo und die geplante neue afrikanische Erlebniswelt „Takamanda" würden den Zoo zu einem überregional attraktiven Ausflugziel machen, auf das alle Osnabrücker stolz sein könnten. Insbesondere interessierte sich Bernd Knölker über den aktuellen Stand der Erweiterungsplanungen für „Takamanda" und die Bestrebungen des Zoos, dieses Schlüsselprojekt mit Hilfe von EU-Fördergeldern bis 2010 zu realisieren.„Ich kann dem Zoo bei diesem fantastischen Ausbauplan nur Glück wünschen. Als besonders erfreulich empfinde ist es dabei, dass Ministerpräsident Christian Wulff persönlich dem Zoo in dieser Angelegenheit zu Seite steht!“

Alternativer Bärenpark Worbis, 20.03.2007
30 Königinnen residieren nach Zwangsumsiedlung im Bärenpark - Kahlrückige Waldameisen sind neue Bewohner im Tierschutzprojekt
Die Kolonie der unter Bundesartenschutz stehenden Ameise war an einen Siedlungsrand in Reinhausen gefährdet. Ca. 100 000 Waldameisen, darunter 30 Königinnen, wurden samt Nesthügel-Material in den Bärenpark Worbis gebracht. Professor Dr. Wolfgang Rohe von der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Göttingen, der übrigens die 30 Königinnen höchstpersönlich gezählt und verpackt hat, befand, dass das Gelände des Bärenparks mit seinem Mischwaldbestand beste Voraussetzungen für die Kahlrückige Waldameise bietet. „Der Bärenpark ist ein Vorzeigeprojekt für die Umweltbildung, welches durch die Präsentation einer Waldameisenkolonie bereichert wird“, so Rohe. Der neue Nesthügel wurde von den Mitarbeitern des Bärenparks am Bärenlehrpfad errichtet. Bleibt zu hoffen, dass sich die Kahlrückigen Waldameisen, denen übrigens doch ein bis vier Haare auf dem Rücken wachsen, im Bärenpark einleben. Ihr neu errichtetes Nest haben sie zumindest angenommen und sind – wie für eine gut funktionierende Kolonie üblich – in einem Radius von bis zu 100 Metern auf Nahrungs- und Baumaterialensuche unterwegs. Uwe Lagemann, Leiter des Bärenparks: „Unser Ziel ist es, die Besucher auch für unsere kleinsten Bärenparkbewohner zu sensibilisieren, denn es ist der Mensch, der den Waldameisen oft schwersten Schaden zufügt.“

Tiergarten Schönbrunn, 20.03.2007
WORKSHOPS PFERDEFLÜSTERN 2007
Wie vermittle ich einem Pferd, dass es mitkommen soll oder dass ich es berühren möchte? Und wie vermittelt das Pferd mir, ob es das nun will oder nicht? „Pferdflüstern“ ist eine Frage der feinen Sinne und des aufmerksamen Beobachtens. Ab 22. März bis Ende Oktober bietet der Tiergarten Schönbrunn wieder die Möglichkeit, die Sprache der Pferde in Workshops zu erlernen. Im Vorjahr waren die Kurse komplett ausgebucht. Das Konzept wurde von Tiergartendirektorin Dagmar Schratter und der Biologin und Psychologin Roswitha Zink entwickelt, die sich mit dem Verhalten von Pferden und ihrer therapeutischen Wirkung auf Menschen beschäftigt. Was heuer neu dazu kommt: Pferdeflüstern „mit Gebell“ – speziell für Kinder und auf Hundesprache erweitert.

Westküstenpark & Robbarium, 20.03.2007
Der Westküstenpark hat eine Tierparkpädagogin
Der Westküstenpark hat eine Tierparkpädagogin bekommen. Ulrike Lamp sorgt sich seit diesem Jahr um die Unterhaltung der großen und kleinen Gäste. „Ich will die Menschen an die Natur und an die Tiere heranführen“, beschreibt die Diplombiologin ihre Aufgabe. Dafür kann die 47-Jährige auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken. Zuletzt entwickelte sie im Rostocker Zoo als Leiterin der Zoo-Schule Programme für Gruppen, Kinder und Familien und entwarf dort ein neues „Zentrum für Naturerlebnis und Umweltbildung“. Ihre Sehnsucht nach der Nordsee mit den langen Stränden und den großen Sandbänken brachte sie jetzt nach St. Peter-Ording und in den Westküstenpark. Sie will Eiderstedt nicht wieder verlassen. „Hier fühle ich mich am wohlsten“, sagt die Biologin mit glücklich lachendem Gesicht. „Nach 20 Jahren Haustier-Abstinenz habe ich jetzt den Ort gefunden, an dem ich sesshaft werden will.“ Ihre ersten Hausgenossen sind zwei Katzen - die dreifarbig getigerte Katzendame „Tinkerbell“ und der rote Kater „Paddy“. Und wenn Ulrike Lamp nicht im Westküstenpark mit Besuchern spricht oder daran arbeitet, das Angebotsspektrum des NaturErlebnisTierparks zu erweitern? Dann kuschelt sie sich am liebsten zu Hause in ihren gemütlichen Ohrensessel und schmökert englische Krimis. „Ich mag den trockenen britischen Humor.“

Zoo Leipzig, 19.03.2007
Lippenbärin überraschend gestorben - Malini lässt drei Monate altes Jungtier zurück
Lippenbärin Malini (geb. am 5.1.1996 in Mysore Zoo / Indien) starb in der Nacht vom 17. zum 18.3.2007 überraschend. Den Tierpflegern war am Vortag lediglich aufgefallen, dass die Bärin nichts fraß und mehr als gewöhnlich trank. Die Behandlung mit einem Antibiotikum gegen eine mögliche Infektion blieb ohne Erfolg. Die pathologische Untersuchung in den Tierkliniken der Uni Leipzig soll nun Klarheit über die Ursache bringen. Malini hatte im Januar zwei Jungtiere zur Welt gebracht, von denen eines überlebte. In der Mutterstube versorgte sie ihr Kleines und wurde lediglich durch eine Kameraüberwachung von ihren Pflegern beobachtet und ab und an zum Füttern in ein separates Gehege gelockt. „Es war eine Hiobsbotschaft, als ich von Malinis Tod erfuhr. Zum einen ist sie aufgrund ihrer Abstammung von wild lebenden Eltern für die Erhaltungszucht sehr kostbar. Zum anderen haben wir jetzt ein knapp drei Monate altes Jungtier, was nun schneller selbständig werden muss. Glücklicherweise ist die Kleine jetzt bereits in einem Alter, in dem sie beginnt, selbstständig zu fressen. Unsere Tierpfleger konnten beobachten, dass das Bärenkind seine spezielle Milchsuppe schlürfte und auch schon ein Stück Melone probiert hat.“ so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.

Tierpark Nordhorn, 19.03.2007
Großer Empfang für Dr. Salzert im Tierpark Nordhorn - "Genialer Tiergärtner" geht in den Ruhestand
Mit einem großen Empfang im Tierpark Nordhorn feierten zahlreiche Gäste Abschied von einem großen Tiergärtner, der am Sonnabend 65 Jahre alt wurde. Über 28 Jahre bis zum Jahr 2002 war Dr. Wolfgang Salzert Zoodirektor des Naturzoos Rheine und hat ihn zu einer überregional anerkannten zoologischen Einrichtung weiterentwickelt. Seitdem war Salzert als zoologischer Berater für den Tierpark Nordhorn tätig. Führende Vertreter aus 17 deutschen Zoos würdigten seine Verdienste für die Zoobranche und bezeichneten Salzert als visionären und engagierten Tiergärtner, der die Zeichen der Zeit oftmals ein Stück früher erkannt und moderne Zootierhaltung eingeführt hat. Direktor Dr. Alex Rübel vom Zoo Zürich schrieb: "Auch ich habe von Wolfgang sehr viel gelernt, oft wurde er – meiner Meinung nach zu Unrecht – mit seinen Meinungen und Überzeugungen nicht ernst genommen. N