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Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 362 vom 22. März 2007

Liebe Leser,

in dieser Zoopresseschau ist der Bär los, der Eisbär nämlich... hoffen wir nur das Beste für den kleinen Knut und auf ein baldiges Abebben der Diskussionen über zu spätes Nachdenken über Sinn oder Unsinn einer weiteren Handaufzucht.
Neben diesem eis(bär)-igen finden sich natürlich auch weitere "heiße" Themen, wie z.B. plötzliche Zoodirektoren-Rücktritte und Löwen-Wildhund-Beutebeziehungen.

Annette Schubert

Zoos – Meldungen

Focus Online - 21. Mrz. 2007
Berliner Zoo Massenweise Post für Eisbär Knut
Das Berliner Eisbärenbaby Knut gedeiht prächtig und legt weiter an Gewicht zu. Nachdem es Forderungen zum Einschläfern des Tieres gab, hätten bundesweit Tierfreunde Partei für das Jungtier ergriffen. „Uns haben massenweise E-Mails mit Sympathiebekundungen für Knut erreicht“, sagte Ochs. Im Zoo habe eine Einschläferung nie zur Debatte gestanden. „Das war völliger Unsinn, das würden wir nie machen“, betonte der Tierarzt. Die „Bild“-Zeitung hatte am Montag den Tierschützer Frank Albrecht aus Nürtingen mit den Worten zitiert: „Die Handaufzucht ist nicht artgerecht, sondern ein grober Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Eigentlich müsste der Zoo das Bärenbaby töten.“ Das Zitat sei aus dem Kontext gerissen worden, sagte Albrecht jetzt. Er habe mit seiner Äußerung auf widersprüchliche Vorgehensweisen bei verstoßenen Jungtieren aufmerksam machen und auf einen Fall im Leipziger Zoo hinweisen wollen. „Ich habe gesagt, wenn man der Argumentationslinie des Leipziger Zoos folgen würde, müsste man auch Knut töten“, sagte Albrecht.

Rheinische Post - 20. Mrz. 2007
Heftiger Streit um das Berliner Eisbär-Baby
Unter Tierschützern und Zoo-Direktoren ist ein heftiger Streit entbrannt: Sollen von ihren Müttern verstoßene Tiere - wie das Eisbär-Baby im Berliner Zoo - mit der Hand aufgezogen oder eingeschläfert werden? Obwohl seine Mutter Tosca ihn schon unmittelbar nach seiner Geburt verstoßen hatte, hat der kleine Eisbär Knut bereits dreieinhalb Monate überlebt. Und dank einer Betreuung „rund um die Uhr“, wie Ragnar Kühne, Sprecher des Berliner Zoos, versichert, geht es Knut prächtig. Tierpfleger Thomas Dörflein ist gleichsam an Toscas Stelle getreten und umsorgt das Eisbär-Baby. Zweifel könnte mancher hegen, der zum Wochenbeginn Berichte („Spiegel“, „Bild“) verfolgt hat, nach denen Tierschützer die Handaufzucht des Eisbären-Babys als „groben Verstoß gegen das Tierschutzgesetz“ kritisiert hatten. Es wäre besser gewesen, den neugeborenen Eisbären mit einer Giftspritze zu töten, nachdem das Muttertier sich nicht um ihn gekümmert habe. Nun drohten Knut wegen der „nicht artgerechten“ Aufzucht „lebenslange Verhaltensstörungen“. Alle, auch die Kritiker, waren sich gestern einig: „Knut hat ein Recht zu leben und darf auf keinen Fall jetzt noch getötet werden.“ Aachens Zoodirektor Wolfram Graf-Rudolf, der früher selbst in Münster Eisbären per Hand aufgezogen hat, hegt aber auch Bedenken. Ohne die Mutter, die in der Natur im ersten Lebensjahr extrem wichtig für das Jungtier sei, könne ein Eisbär nicht zum Eisbär werden. Ragnar Kühne vom Berliner Zoo hält die Gefahr, dass Knut schwere Verhaltensstörungen erleidet, für weniger groß. Ähnlich denkt Zoodirektor Ulrich Schüren in Wuppertal, wo bereits seit 1909 Eisbären gehalten werden. „Das ist nicht die erste Handaufzucht eines Eisbären. Wenn Knut zu anderen Bären kommt, wird er schon noch ein richtiger Bär werden“, meint Ulrich Schürer. Der Wuppertaler hält die Kritik für eine Provokation, die sich grundsätzlich gegen Zoos richtet. „Das kommt immer vor Ostern hoch. Das kennen wir schon. Alles Quatsch.“

Kölnische Rundschau - 20. Mrz. 2007
Eisbärbaby Knut darf leben
Das Schicksal des Berliner Eisbärbabys Knut erhitzt die Gemüter. Seit Wochen streiten Experten wegen der Aufzucht des Bären von Menschenhand. Aber jetzt steht fest: Knut darf leben. Spekulationen um eine Todesspritze wegen angeblich nicht artgerechter Haltung wies Zoo-Tierarzt André Schüle gestern als „kompletten Blödsinn“ zurück. In Medienberichten („Der Spiegel“, „Bild“) hatten Tierschützer die Aufzucht scharf kritisiert und empfohlen, das Tier zu töten. Dazu sagte Schüle: „Diese zusammengebastelten Teilwahrheiten verärgern und sind nicht nachvollziehbar.“ Der Fall Knut sei nicht vergleichbar mit einem Fall im Zoo Leipzig. Dort war ein Lippenbärbaby eingeschläfert worden. Auch der Deutsche Tierschutzbund lehnt die Tötung Knuts ab. Noch vor Ostern soll sich Knut im Zoo erstmals dem Publikum und den Medien leibhaftig im Freien präsentieren. Vom 24. März an ist die neue Zoo-Attraktion im ARD-Fernsehen jeweils samstags Hauptdarsteller in einer zehnteiligen Dokumentation.

presstext.de (Pressemitteilung) - 20. Mrz. 2007
Scharfe Kritik des Deutschen Tierschutzbundes an Tötungsforderung
Die Forderung den Eisbären „Knut“ im Berliner Zoo zu töten, stößt auf scharfe Kritik. Der Deutsche Tierschutzbund lehnt die Tötung des Jungtieres ab. „Dieses Tier muss am Leben bleiben. Die Tötung des Tieres hat nichts mit Tierschutz zu tun. Die Zoos tragen die Verantwortung für das Leben aller ihr anvertrauten Tiere - daher muss auch alles versucht werden, um den Eisbären zu retten. Jedoch muss die Zoohaltung von Eisbären dringend auf den Prüfstand“, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Forderungen wie zum Beispiel die vom Aachener Zoo, dass von der Mutter verstoßene Bärenjungen generell eingeschläfert werden sollten, werden vom Deutschen Tierschutzbund strikt abgelehnt. Erfahrungen bei der Haltung vieler Wildtierarten zeigen, dass eine Handaufzucht oftmals unumgänglich und verantwortbar ist. Eine Einschläferung der Tiere darf nur dann erfolgen, wenn eine tierärztliche Indikation vorliegt und alternative Methoden nicht vorliegen oder nicht greifen. Das Wohl des Tieres muss im Vordergrund stehen. Dazu gehört auch, dass die in den Medien betriebene Vermenschlichung des Tieres zurückgefahren wird. Der Deutsche Tierschutzbund fordert daher, „Knut“ zum Anlass zu nehmen, die Eisbärenhaltung im Zoo insgesamt kritisch zu hinterfragen. Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes muss die Haltung von Eisbären in Zoos schnellstmöglich auslaufen.

Berliner Morgenpost - 19. Mrz. 2007
Tierschützer fordern den Tod von Eisbärbaby Knut
Das Schicksal des Berliner Eisbärbabys Knut erhitzt die Gemüter. Seit Wochen streiten Experten wegen der Aufzucht des schneeweißen Knuddeltiers im Zoologischen Garten von Menschenhand. Aber jetzt steht fest: Knut darf leben. Der von seiner Mutter verstoßene Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo darf weiter leben. Forderungen so genannter Tierschützer, das Tierbaby zu töten, seien völlig absurd, sagte Zoo-Tierarzt André Schüle. Dafür winkt "Cute Knut" eine Karriere als Playboy: Die Chance, ihn mit der Flasche groß zu ziehen und ihn dann anderen Zoos als Zuchtmann zu überlassen, sei sehr gut, sagte Schüle. Seit seiner Geburt im Dezember wird Knut von einem Tierpfleger aufgepäppelt, weil seine Mutter nichts von ihm wissen will. Tierschützer Frank Albrecht relativierte seine von der "Bild" zitierte Forderung: Diese habe sich auf die Wochen direkt nach der Geburt Knuts bezogen. Sobald ein Tier überlebensfähig sei, dürfe es nicht getötet werden. Politiker begrüßten die Entscheidung für Knut. Die tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen, Undine Kurth, sagte, dass Tierschützer den Tod eines Tieres forderten, sei völlig inakzeptabel. Auch der Deutsche Tierschutzbund wandte sich gegen Forderungen, Knut zu töten. Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten erklärte, Jungtiere dürften nicht mit dem Leben für Fehler büßen, die in der Verantwortung der Zoos lägen. Generell sei die Nachzucht von Wildtieren in Zoos kritisch.

Berliner Morgenpost - 20. Mrz. 2007
Knut soll leben - Zoo reagiert empört auf Vorwürfe von vermeintlichen Tierschützern
Eisbärbaby Knut muss nicht sterben. Tierschützer hatten in Presseberichten wegen der nicht artgerechten Haltung den Tod des mit der Flasche aufgezogenen Bären gefordert. Dies wurde aus dem Zoo Berlin gestern entrüstet zurückgewiesen. Knut werde auch künftig kein Haar gekrümmt. "Wir haben uns nichts vorzuwerfen", sagte Kurator Heiner Klös. Eisbären seien eine gefährdete Tierart, und Knut sei ein "genetisch wertvolles Tier", von dem man sich langfristig Nachzuchten erhoffe. Anstoß zu der kontroversen Debatte gab die Ansicht erklärter Tierschützer, die Natur müsse auch im Zoo sich selbst überlassen bleiben.

Berliner Morgenpost - 20. Mrz. 2007
Knut soll nicht sterben - Tierschützer fordern wegen der angeblich artfremden Haltung den Tod des Eisbären
Für Uwe Lagemann, Leiter eines alternativen Bärenparks im thüringischen Leinefelde-Worbis, ist die Sache klar: "Ich hätte den Bären sterben lassen." Genauso klar sei aber auch: "Jetzt kann man ihn nicht mehr töten." Gegen eine Handaufzucht spricht für ihn die Schwierigkeit, ein auf Menschen geprägtes Tier in einer Gruppe anderer Bären zu integrieren. Der Bären-Experten, der zwölf Bären und ein Wolfsrudel betreut, weiß, wie schwer so eine Entscheidung fällt: "Man muss das Herz ausschalten." Aber wer eine artgerechte Haltung anstrebe, der müsse auch konsequent sein. Im Zoo wird das anders gesehen. Von Beginn an sei man sich der besonderen Problematik bewusst gewesen. Und trotz hundertfacher Anfragen habe man Knut lange vor der Öffentlichkeit abgeschirmt. Jetzt ist er dreieinhalb Monate alt, die Abnabelung vom Menschen hat begonnen. Knut wird von mehreren Tierpflegern betreut, auch verbringt er täglich Zeit allein in einem eigenen Spielkäfig.

meinberlin.de - 19. Mrz. 2007
Tierschützer wollten Eisbären an den Kragen
„Man hätte den Mut haben müssen, ihn sterben zu lassen”, meinen Tierschützer. Die vielen Berichte um das Berliner Eisbärbaby Knut haben eine Diskussion um artgerechte Tierhaltung ausgelöst. Kritiker sehen in der Aufzucht durch Menschen einen groben Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. "Die Handaufzucht ist nicht artgerecht, sagte der Tierschützer Frank Albrecht der „Bild”-Zeitung. Der Berliner Zoo lasse es zu, dass der Eisbär für den Rest seines Lebens verhaltensgestört sein werde, fügte Albrecht hinzu. Der Direktor des Aachener Zoos, Wolfram Graf Ludwig, sagte dem Blatt: „Ich halte es nicht für artgerecht, den kleinen Eisbären mit der Flasche aufzuziehen.” Das Tier werde immer mehr auf den Pfleger fixiert und kein richtiger Eisbär sein. Jetzt sei es jedoch zu spät, Knut einzuschläfern.

Tagesspiegel - 20. Mrz. 2007
Wird Knut ein Problembär? Sorge um seine Psyche. Tierschützer will seinen Tod
So ein kleiner Eisbär, so ein großer Wirbel. Alle warten gespannt darauf, wann Zoobesucher das weiße Knäuel nun endlich leibhaftig zu Gesicht bekommen. "Der Tag steht immer noch nicht fest, es wird aber innerhalb der nächsten zehn Tage sein", sagt Zoochef Heiner Klös. Das Eisbärjunge entwickele sich weiter positiv, sei quicklebendig - und doch gibt es jetzt Diskussionen darüber, ob man das Tier nicht lieber gleich hätte einschläfern sollen. Tierschützer hatten das bereits nach der Geburt am 5. Dezember gefordert, weil die Handaufzucht nicht artgerecht sei und ein grober Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Sie kritisieren auch die "Vermenschlichung" eines der gefährlichsten Raubtiere der Welt.

Berliner Zeitung - 19. Mrz. 2007
Knut, der Problembär
Es war einmal ein Bär. Er war braun und groß und wild und der erste Braunbär, der seit 170 Jahren in Deutschland gesichtet wurde. Er wurde auf den Namen Bruno getauft und in Deutschland willkommen geheißen. Als er sich aber verhielt wie ein Bär und neun Schafe, fünf Hühner, eine Henne, einen Gockel und vier Zuchttauben riss, wurde Bruno zum Problembären erklärt. Das Ende der Geschichte ist bekannt: Im Sommer 2006 wurde Bruno von Menschen auf der bayerischen Küpflalm erschossen.
Es war einmal ein Bär. Er war weiß und klein und niedlich und der erste Eisbärennachwuchs im Berliner Zoo seit mehr als 30 Jahren. Er wurde auf den Namen Knut getauft und in Berlin willkommen geheißen. Da Knut aber anfangs gerade mal 810 Gramm wog, so groß wie ein Meerschweinchen war, nicht mal laufen konnte und schon gar keine Schafe riss, wurde aus ihm kein Problembär, sondern der Liebling der Berliner und der Medien. Keine Spur von Problembär also. Bis gestern jedenfalls. Da titelte eine Zeitung: "Wird süßer Knut jetzt totgespritzt?" Schon wird spekuliert: Kann bei so viel menschlicher Nähe überhaupt ein richtiger Eisbär aus ihm werden? Oder wird er gar verhaltensgestört? Wer weiß das schon. Aber so lange er hinter Gittern bleibt, ist er zumindest vor den Männern mit den Flinten geschützt.

Berliner Morgenpost - 20. Mrz. 2007
Kasupke sagt, wie es ist
Jibt's denn so wat: Janz Berlin freut sich üba Eisbär Knut, und nu kommen irjendwelche bekloppten Tierschütza und wollen det Bärchen einschläfern lassen! Bejründung: Eisbären mit der Flasche jroßzuziehn sei keene artjerechte Haltung. Na und? Hauptsache is doch, det der kleene Kerl wächst und jedeiht. Eisbären sind durch den Klimawandel sowieso vom Aussterben bedroht. Da könnwa uns doch wohl üba jedet Exemplar freuen, det übalebt.

Berliner Morgenpost - 19. Mrz. 2007
Song von Frank Zander für Eisbärbaby Knut
Der kleine Knuddeleisbär Knut im Berliner Zoo ist gerade dreieinhalb Monate alt geworden. Und schon bekommt der Liebling der Hauptstadt seinen ersten Eisbären-Song gewidmet. Kein geringerer als Sänger, Schauspieler und Entertainer Frank Zander hat sich um den Text von "Hier kommt Knut" gekümmert. Die Anspielung auf dessen Hit "Hier kommt Kurt" ist klar: "Der coole Kurt wurde einfach für Knut umgetextet, die Melodie bleibt", so Zanders Frau Evelyn. Die Idee für den Knut-Song hatte Zanders Sohn Marcus. Der Musikverleger wird damit vielen Berlinern eine Freude bereiten. "Jetzt geht es ab ins Studio und ab 13. April ist das Lied im Handel", so Evelyn Zander. Bühnenpremiere soll am 14. April bei der Carmen-Nebel-Show im Velodrom sein, die auch für das Fernsehen aufgezeichnet wird.

(mehr unten unter "Nachwuchs")



Wiesbadener Tagblatt - 21. Mrz. 2007
Frankfurt sucht Zoodirektor
Der Direktor des Frankfurter Zoos, Christian Schmidt, hat überraschend die Leitung des Tierparks abgegeben. Wie die Stadt Frankfurt gestern berichtete, möchte sich der Affen-Spezialist bis zu seiner Pensionierung Anfang März kommenden Jahres ausschließlich seinen wissenschaftlichen Arbeiten und dem Aufbau des "Bonobolandes" im Frankfurter Zoo widmen. Ein Nachfolger für den 64-Jährigen steht noch nicht fest. Der Schweizer leitete den Zoo seit 1994. In seiner Amtszeit entstanden unter anderem ein Katzendschungel und die Robbenklippen. Als "Krönung seiner Tätigkeit" möchte Schmidt in diesem Sommer das größte und modernste Bonobo-Gelände Deutschlands eröffnen, sagte Zoo-Sprecherin Antje Runge. Schmidt hänge sehr an diesen Tieren, von denen er einige bei sich zu Hause mit der Flasche groß gezogen habe. Um sich diesem "Lebenswerk" voll widmen zu können, habe er sich von den administrativen Aufgaben zurückgezogen. Zunächst übernehme eine Doppelspitze innerhalb des Zoo-Personals die Leitung: Rudolf Wicker kümmere sich um die tierpflegerischen Aufgaben, Kerstin Schmitz um administrative Fragen. Bis Ende dieses Jahres will die Stadt Frankfurt einen Nachfolger suchen. Bis dahin könnte auch noch ein Interimsleiter berufen werden.

Frankfurter Neue Presse -20.Mrz 2007
Zoo-Direktor gibt die Leitung ab
Der Schweizer leitete den Zoo seit 1994. In seiner Amtszeit entstanden unter anderem ein Katzendschungel und die Robbenklippen. Als «Krönung seiner Tätigkeit» möchte Schmidt in diesem Sommer das größte und modernste Bonobo-Gelände Deutschlands eröffnen. Schmidt sei bis zum Erreichen der Pensionsgrenze freigestellt, sagte die Sprecherin des für den Zoo zuständigen Kulturdezernats, Kirsten Grote-Bär. Die Bezüge liefen weiter. Zunächst übernehme eine Doppelspitze innerhalb des Zoo-Personals die Leitung: Rudolf Wicker kümmere sich um die tierpflegerischen Aufgaben, Kerstin Schmitz um administrative Fragen. Bis Ende dieses Jahres will die Stadt einen Nachfolger suchen. Bis dahin könnte auch noch einen Interimsleiter berufen werden.

Frankfurter Neue Presse - 21. Mrz 2007
Zoo-Chef: „Es ging nicht mehr“
Frankfurt. „Ich habe im Interesse des Zoos gehandelt.“ So äußerte sich gestern Zoo-Direktor Christian Schmidt auf Anfrage. Es sei eine „Gewissensentscheidung“ gewesen. Mehr wolle er zu diesem Zeitpunkt nicht sagen. „Wir bleiben der Region vorerst treu“, sagte Schmidt, der in der Nähe von Hanau wohnt. Diese Woche werde er nicht im Zoo sein, nächste Woche habe er Termine im Ausland. Christian Schmidt habe bereits damit begonnen, sein Büro im zweiten Stock des Verwaltungstrakts im Zoo auszuräumen, teilte die Sprecherin des Kulturdezernates mit. Sie schließt nicht aus, dass er die Beratertätigkeit auch von zu Hause aus erledigt. Dem Vernehmen nach scheint bei der Suche nach einem festen Nachfolger indes nicht ausgeschlossen, dass die Auswahlkommission auch „über den Tellerrand schaut“ und Kandidaten aus Österreich oder der Schweiz in Betracht ziehen könnte. Dass die Stadt den derzeitigen Chef des Tierparks Dählhölzli in Bern, Bernd Schildger, große Chancen bei der Nachfolge Schmidts einräumt, wie die Bild-Zeitung berichtet, wollte das Kulturdezernat gestern „weder bestätigen noch dementieren“. Schildger ist seit 1997 Direktor in Bern.

PR-Inside.com - 19. Mrz. 2007
Lippenbärin Malini in Leipziger Zoo gestorben
Eine elf Jahre alte Lippenbärin aus dem Leipziger Zoo ist überraschend gestorben. Wie der Tierpark am Montag mitteilte, starb das Tier aus bislang ungeklärter Ursache in der Nacht zum Sonntag. Den Tierpflegern sei zuvor lediglich aufgefallen, dass die Bärin nicht fraß und mehr als gewöhnlich trank. Die Behandlung mit einem Antibiotikum gegen eine mögliche Infektion sei jedoch ohne Erfolg geblieben. Nun soll eine pathologische Untersuchung Klarheit zur Todesursache bringen. Die 1996 in einem indischen Zoo geborene Malini lässt ein drei Monate altes Jungtier zurück. Das Bärenkind sei aber bereits in der Lage, seine spezielle Milchsuppe zu schlürfen und ein Stück Melone zu essen.

Leipziger Volkszeitung - 19. Mrz. 2007
Lippenbär im Zoo Leipzig überraschend gestorben
Überraschend und aus unbekannter Ursache ist am Wochenende im Leipziger Zoo ein Lippenbär-Weibchen gestorben. Die elfjährige Bärendame Malini hinterlässt ein drei Monate altes Jungtier, teilte Tierpark-Direktor Jörg Junhold am Montag mit. Er sprach von einer „Hiobsbotschaft“, da das Tier wegen der Abstammung von wild lebenden Eltern sehr kostbar für die Arterhaltungszucht gewesen sei. Eine pathologische Untersuchung soll die Todesursache klären.

mephisto 97.6 - 20. Mrz. 2007
Leipziger Zoo: Lippenbärin überraschend gestorben
Der Grund für den Tod des Lippenbär-Weibchens Malini am Wochenende ist noch unklar. Das Tier soll nun untersucht werden. Die Bärin hinterlässt ein drei Monate altes Jungtier. Der Zoo sprach von einer Hiobsbotschaft, da der Bär wegen seiner Abstammung von wild lebenden Eltern für die Arterhaltungszucht sehr kostbar gewesen sei.

Nachrichten.ch - 15. Mrz. 2007
Löwin tötet Wildhund im Basler Zoo
Tödlich hat die Begegnung mit einer Löwin für einen Wildhund im Basler Zoo geendet: Diese biss ihn zu Tode, als er am Mittwoch beim Spielen in den Trenn-Wassergraben zwischen Löwen- und Hundegehege fiel. Wildhunde und Löwen sind in der Natur Todfeinde. Den Fehltritt des Wildhundes und den tödlichen Biss konnten rund ein halbes Dutzend Zolli-Besucher vom Gehegerand aus beobachten. Liegen blieb das Opfer dann ausser Sichtweite des Publikums.

Merkur Online - 20. Mrz. 2007
Schimpanse Charly im Kreuzfeuer
Die neue Erzählform „Doku Soap” hat jüngst die haarigen, gefiederten oder dickhäutigen Darsteller für sich entdeckt, und so überschwemmt derzeit eine wahre Flut davon zum Thema Alltag im Zoo, Tierarzt im Dienst oder gar Erziehungshilfe für gestresste Hundebesitzer die Kanäle. Klassische Tierdokumentationen à la „Expeditionen ins Tierreich” sind heute fast gänzlich vom Bildschirm verschwunden. „Solche Naturdokumentationen hatten einfach rückläufige Zuschauerzahlen,” erläutert ARD-Sprecher Bernhard Möllmann: „Vielleicht ist dieses ,Ein-Tier-frisst-das-andere’ einfach nicht mehr das, was die Leute sehen wollen.” Der Blick hinter die Kulissen reize den Zuschauer viel mehr, das Leben der Tiere im Zoo beispielsweise, wie ihn ARD-Formate wie „Elefant, Tiger & Co.” werktäglich (16.10 Uhr) zeigen. „Tiere dürfen nicht eingesetzt werden, um der Sensationsgier der Zuschauer zu genügen”, warnt Jörg Styrie, Geschäftsführer des „Bundes gegen Missbrauch der Tiere” in Berlin. Und selbst der so harmlos wirkende Affe Charly gerät ins Kreuzfeuer der Tierschützer: „Da wird ein Bild von einem Affen vermittelt, das keinesfalls der Realität entspricht.” Schimpansen könnten zuhause überhaupt nicht gehalten werden, sagt Styrie. „Und sobald ein Affe in die Pubertät kommt, nimmt seine Dressierbarkeit ab. Deshalb wurde der Original-Charly ja auch schon mehrfach ausgetauscht. Aber was ist aus den fünf, sechs oder sieben Vorgängern des heutigen Charly geworden?” Eine Frage, zu der das ZDF offiziell keine Stellung nehmen möchte. Nach jahrelangem Streit mit diversen Tierschutzverbänden wolle man sich dazu nicht mehr äußern, heißt es beim Mainzer Sender. Warum auch - alle Kritik an einer Vermenschlichung des Schimpansen und der fragwürdigen Praxis, einen „ausgedienten” Charly durch den nächsten zu ersetzen, hat dem Erfolg der bereits über zehn Jahre alten Serie bisher keinen Abbruch getan.

MVregio - 20. Mrz. 2007
"Ostsee-Schnauzen" Geschichten aus dem Rostocker Zoo - Im Auftrag ...
Neben Köln, Duisburg und Dresden steht nun der Zoo der Hansestadt im Mittelpunkt des Geschehens. Entsprechend dem erfolgreichen Konzept der bisherigen Zoogeschichten geht es auch in Rostock wieder um Alltagserlebnisse menschlicher und tierischer Protagonisten. Wie das ZDF weiter mitteilt, wurde mit dem Zoologische Garten Rostock, in dem 1500 Tiere in 250 Arten aus allen Kontinenten leben, eine attraktive Bühne gefunden. Doch es sollen weit mehr als nur nette Tiergeschichten erzählt werden. Neben emotionsstarker Unterhaltung wird in dieser ZDF-Reihe sehr klar auf Information gesetzt. Artenschutz und bestmögliche Haltungsbedingungen entsprechend der europäischen Zoorichtlinien fließen ebenso ein, wie Wissensvermittlung über die verschiedenen Tierarten, ihre Verhaltensweisen und natürlichen Lebensräume.

Liechtensteiner Volksblatt - 20. Mrz. 2007
Elefantenkind Farha im Zoo Zürich ist wieder munter
Das Elefantenkind Farha im Zoo Zürich ist wieder munter: Es habe sich von seiner ernsthaften Erkrankung vor drei Wochen erholt, teilte der Zoo mit. Schon Anfang der letzten Woche habe Farha wieder angefangen zu fressen und zu trinken. Ende Woche habe dann auch die Behandlung mit antiviralen Mitteln eingestellt werden können.
Dass das Elefantenmädchen an einer Viruserkranung litt, ist laut Zoo mittlerweile klar. Ob es sich allerdings um das hochgefährliche Herpesvirus handelte, konnte nicht definitiv bestimmt werden.

news.ch - 16. Mrz. 2007
Der Bärengraben-Bär Urs ist tot
Der Bär Urs ist tot. Das betagte Tier, das 28 Jahren im kleinen Bärengraben gelebt hatte, ist kurz vor Mittag eingeschläfert worden. Urs hatte seit gut einer Woche unter plötzlich aufgetretener Lahmheit und schweren Störungen des Allgemeinbefindens gelitten, wie der Tierpark Dälhölzli mitteilte. Sein Zustand habe sich trotz aller tierärztlicher Bemühungen zunehmend verschlechtert. Tierärzte und Bärenwärter beschlossen daher, seinem Leiden ein Ende zu setzen.

Tirol Online - 21. Mrz. 2007
Raritätenzoo in Ebbs ist gerettet
Der Vertrag ist unterschrieben, Marion Mayr und Rudi Otto sind die neuen Eigentümer des Ebbser Raritätenzoos. Seit Montag ist es offiziell, der Raritätenzoo in Ebbs ist gerettet. "Es ist geglückt", freut sich auch der Ebbser Bürgermeister Josef Ritzer. Der Vertrag mit dem ehemaligen Zoo­besitzer Erich Eberl ist unter Dach und Fach, Marion Mayr und ihr Lebensgefährte Rudi Otto treten seine Nachfolge an. Natürlich wird die erste Zeit Erich Eberl als Tierpfleger noch mit Rat und Tat zur Seite stehen. Er ist über alle Maßen glücklich, dass sein Lebenswerk weitergeführt wird. Finanziell habe er zwar ganz schön nachgeben müssen, "aber sonst hätte die Übergabe nie geklappt". Jetzt kann er seinen Ruhestand genießen: "Wir hätten es heuer einfach nicht mehr geschafft. Meine Frau und ich waren psychisch und physisch fertig." Die größte Neuerung wird es im Laufe des Jahres mit einem ausbruchssicheren Affengehege geben. Finanziell hofft Mayr auf eine gute Saison und vielleicht auf die Übernahme der einen oder anderen Tierpatenschaft.

ORF.at - 17. Mrz. 2007
Safaripark-Gespräche gehen weiter
Die Gespräche rund um die Zukunft des Safariparks Gänserndorf kommen nun wieder in Gang. Zuletzt ist das Millionenprojekt wegen eines Streits über die Finanzierung der notwendigen Machbarkeitsstudie ins Stocken geraten. Tierarzt Josef Zoher, der das neue Safaripark-Projekt realisieren möchte, hätte die notwendige Experten-Prüfung des Projekts finanzieren sollen. Nun lenkt die Landesentwicklungsagentur ecoplus ein. In den nächsten Wochen prüfen Experten der Tourismusbank das von Zoher vorgelegte Millionenprojekt am Areal des vor drei Jahren geschlossenen Safariparks. Dabei wird untersucht, ob die Pläne Zohers auch wirtschaftlich erfolgreich sein können. Die Finanzierung der Studie übernimmt nun die Landesentwicklungsagentur ecoplus. Zoher zeigt sich über den Verlauf der Gespräche zufrieden und hofft, dass sein Projekt angenommen wird. Denn nur bei einer Förderungszusage könne er weitere Investoren für den geplanten Naturerlebnispark finden. Zoher plant das Projekt, das zumindest eine Million Euro kostet, zur Hälfte über Förderungen zu finanzieren.

NÖN Online - 21. Mrz. 2007
Safaripark: Die ecoplus zahlt jetzt doch Studie!
Lichtblick für Mag. Josef Zoher und seinen geplanten, neuen Safaripark: Die Wirtschaftsagentur des Landes NÖ - die ecoplus - erklärte sich nun doch bereit, die Kosten für eine Projektstudie zu übernehmen. Tierarzt Zoher zeigt sich zufrieden: „Jetzt sieht es wieder besser aus.“ Wie berichtet, hatte die ecoplus von Zoher eine Machbarkeitsstudie verlangt. Mit dieser solle er das Projekt einreichen. Anschließend entscheidet das Land, ob der Safaripark gefördert wird. Für die Studie selbst, die bis zu 20.000 Euro kosten würde, gebe es keine Subvention. Der Tierarzt war empört: „Ich zahl doch nicht eine Studie für ein Projekt, das dann vielleicht gar nicht gefördert wird. Das wäre hinausgeworfenes Geld.“



Planung und Bau

Märkische Allgemeine - 17. Mrz. 2007
Richtfest für Eulenburg im Perleberger Tierpark gefeiert
Schwarz gewandete Männer stehen auf Ruinenresten – mitten im Kiefernwald, in einem abgelegenen Areal des Perleberger Tierparks. Plötzlich kommt eine Richtkrone zum Vorschein: Die offizielle Einweihung des Rohbaus der Eulenburg konnte gestern Vormittag vonstatten gehen. Was noch fehlt, um das riesige Freiluftgehege zu vollenden, ist das alles überspannende Netz inklusive Haltekonstruktion. In der vom Perleberger Architekten Klaus Röpke entworfenen neuen "alten Burg-ruine" mit Nischen und Mauervorsprüngen werden sich die Eulen, die bislang in Einzelvolieren untergebracht sind, sehr wohl fühlen, betont Tierparkchef Lüdke. Überzeugen kann man sich davon im Juni von einem Wandelgang aus, der durchs Gehege führt.



Aktionen

Kölner Stadt-Anzeiger - 15. Mrz. 2007
Kindergeburtstag mit „Ele-Panz“
Das eigene Kind ist immer das Größte, und Objektivität von Eltern nicht unbedingt zu erwarten. Mitunter soll sogar ihr Bezug zur Realität getrübt sein. Davon ist Theo Pagel weit entfernt. Der Kölner Zoo-Chef hat unbestritten den, wenn auch nicht größten, so doch mit Abstand schwersten Nachwuchs der Stadt: „Sein“ Elefantenbaby Marlar wird am 30. März ein Jahr alt und wiegt bereits jetzt mehr als 500 Kilo. Am 1. April wird der Geburtstag im Zoo gefeiert. Die ersten Geburtstagskarten sind bereits eingetroffen. „Papa Pagel“ ist dem „Kindergeburtstag“ gegenüber zwiespältig eingestellt. Allzu ernst gemeinte „Vermenschlichungen“ widerstreben ihm. So auch der Elefantengeburtstag anfangs. Irgendwie. „Wir wollen daraus lieber einen »Elephant-Day« entwickeln, um auf die Bedrohung der Elefanten weltweit aufmerksam zu machen und gezielt Fundraising zu betreiben.“ Derzeit wird ein gezieltes Freilandprojekt in Asien gesucht, das unterstützt werden soll. Es wird am ersten Aprilsonntag vorgestellt.

newsclick.de - 18. Mrz. 2007
Otter bleiben die Attraktion
Zum Saisonstart zeigt sich das Otterzentrum von seiner Schokoladenseite: Das Gehege für die neu angesiedelten Iltisse hat sich bestens in die Landschaft integriert, das Bildungsangebot stößt auf großes Interesse und ein neuer "Pavillon der Region" steht vor der Eröffnung. Beim Frühlingsmarkt machten sich am Wochenende zahlreiche Gäste ein Bild davon, wie sich das Otterzentrum in der neuen Saison präsentiert.

Freie Presse - 21. Mrz. 2007
Wettbewerb um Tierpark-Motive
Diese Knirpse aus dem Bockauer Kindergarten an der Schulstraße wollen’s wissen: Haben sie das schönste Tierpark-Motiv zu Papier gebracht? Eben solche sucht „Freie Presse“ innerhalb eines Wettbewerbs, an dem sich Mädchen und Jungen der Region bis zum 3. April beteiligen können. Ob gemalt oder gebastelt, spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass die Arbeiten das Format A4 nicht überschreiten. Denn viel Platz ist nötig, wenn die Bilder über Ostern im Auer Tiergarten gezeigt werden.



Nachwuchs

Kölnische Rundschau - 16. Mrz. 2007
Eisbärbaby Knut wird zum Liebling
Eisbärbaby Knut im Zoologischen Garten hat sein Geburtsgewicht von 810 Gramm mehr als verzehnfacht. Am Freitag brachte der neue Liebling der Berliner Tierfreunde im Alter von 103 Tagen bereits 8,6 Kilo auf die Waage. Laut Heiner Klös von der Zoo-Direktion ist Knut jetzt schon in der Trotzphase. "In den nächsten zehn Tagen" erlebe Knut seine Premiere vor Publikum und einer erwarteten großen Menge von Fotografen und Kameraleuten, kündigte Klös an. Am 24. März (09.50) zeigt sich Knut außerdem erstmals im 1. ARD-Programm als TV-Star. Der schneeweiße Knuddelbär hat die Hauptrolle in einer Dokumentationsserie, die vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) produziert wurde. Unter dem Titel "Knut, das Eisbärbaby" könnten die Zuschauer jeweils samstags in zehn Teilen die Entwicklung des Bären verfolgen.

Stern Shortnews - 16. Mrz. 2007
Eisbärenbaby Knut ab nächster Woche live zu bewundern
Wie in den letzten Wochen berichtet, hat der Berliner Zoo ein Eisbärchen namens Knut. Es wiegt nun 8.200 Gramm, hat sich sehr gut entwickelt und kann alleine gehen, so dass in der kommenden Woche die Fans Knut live erstmals bewundern dürfen. Der Zoo-Biologe Kühne sagte: "Wir suchen jetzt ein geeignetes Gehege für ihn. Er schnappt ganz gern mal mit seinen Zähnchen zu und Mittagsschlaf will er auch nicht mehr halten." Das Eisbärenbaby wird zusammen mit seinem Pfleger Dörflein der Öffentlichkeit präsentiert. Dies wird zunächst nur stundenweise sein, um Knut an die Zoobesucher zu gewöhnen.

Hamburger Abendblatt - 17. Mrz. 2007
Wir haben Knut
Der eine heißt Knut, der andere Thomas. Sie wohnen zusammen, verbringen Tag und Nacht gemeinsam. Als Freunde halten sie fest zusammen. Knut ist ein Eisbär, Thomas sein Rund-um-die-Uhr-Betreuer. Die ungewöhnliche Wohngemeinschaft im Berliner Zoo entzückt nicht nur die Hauptstadt.

Berliner Kurier - 17. Mrz. 2007
Knute Nacht!
Eigentlich ist Knut ja ein ganz aufgewecktes Kerlchen. Aber wenn der Babyeisbär aus dem Zoo gefressen, gebadet und getobt hat, dann werden seine dunklen Augen immer kleiner und kleiner und kleiner. Und, plumps, sinkt er in die starken Arme seines Plüschteddys.

Berliner Morgenpost - 18. Mrz. 2007
Der Bär - Aussehen: Weißes Fell, Knopfaugen, Stupsnase. Name: Knut. Wirkung: Kollektive Begeisterung. Wie ein Tierbaby zum Popstar wurde
Die warme Sonne brennt ihnen auf den hellen Pelz. Das weckt Frühlingsgefühle, und denen können sich auch Eisbären nicht entziehen. Im Zoo sind Tosca und Lars zurzeit verliebt und fleißig dabei, Nachwuchs zu produzieren. Nur wenige Meter entfernt tobt das Ergebnis ihrer vorjährigen Liaison über einen kleinen Hinterhof. 100 Tage wurde Eisbärbaby Knut in dieser Woche alt. Wenn nichts dazwischen kommt, wird er in ein paar Tagen erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Spätestens dann liegt ihm die komplette Stadt zu Tatzen. Denn Knut ist süß.

Berliner Morgenpost - 18. Mrz. 2007
Was man über Knut wissen muß
Wann wurde Knut geboren? Wie heißen Knuts Eltern? Wer kümmert sich um Knut? Was frisst Knut? Wann darf Knut nach draußen? Wie wird Knut in Zukunft leben? Wie lange bleibt Knut im Zoo? Wird Knut einen Paten bekommen? Gibt es bald wieder Eisbärennachwuchs im Zoo? Wann kommt Knut ins Fernsehen?

PR-Inside.com - 21. Mrz. 2007
Knut zeigt sich erstmals seinen Fans
Das Eisbärenbaby Knut zeigt sich voraussichtlich am Samstag den Besuchern im Berliner Zoo. Das hänge allerdings vom Wetter ab, sagte Zoologe Ragnar Kühne am Mittwoch auf ddp-Anfrage. Die endgültige Entscheidung soll am Freitag fallen.

N24 - 21. Mrz. 2007
Berliner Zoo präsentiert seinen Superstar
Andreas Ochs, Tierarzt im Berliner Zoo, hat angekündigt, dass das Eisbären-Baby Knut am bevorstehenden Wochenende erstmals den Zoobesuchern präsentiert wird. Ochs auf N24: "Ich denke mal, dass zum Wochenende die Sache laufen wird, dass die Leute Knut sehen können. Vielleicht werden wir vorher noch einen Termin machen für die Presse, damit auch das Medieninteresse befriedigt wird." Ochs weiter: "Es wird sicherlich so sein, dass die Besucher ein bisschen geduldig sein müssen. Es wird einen großen Ansturm geben. Wir werden es wahrscheinlich so machen, dass er nicht rund um die Uhr zu sehen sein wird. Aber wir hoffen doch, dass es mehrmals am Tag sein wird. Es ist ja auch so, dass der Pfleger immer dabei sein muss. Wir wissen auch noch nicht ganz genau, auf welche Anlage wir ihn setzen werden."

Berliner Kurier - 21. Mrz. 2007
Großer Tag
Bärlin - Tatze drauf! Happy Bärsday, Berliner Bär! Knuddel-Knut aus dem Zoo gratuliert unserem Wappentier. Denn das feiert morgen 727. Geburtstag. Doch alle Bärliner sollten sich unbedingt noch einen Termin merken ... Denn es ist so gut wie sicher: Am Freitag ist der große Auftritt des Kleinen. Behütet von Ziehpapa Thomas Dörflein wird sich Knut auf der Braunbären-Anlage (Petzi, Siddy und Berni müssen so lange hinter die Kulissen) zum ersten Mal allen tierlieben Bärlinern vorstellen.

sueddeutsche.de - 18. Mrz. 2007
Leben und Lieben der Baby-Pinguine
Helmut Kern hat alle Hände voll zu tun: Seit im Polarium des Tierparks Hellabrunn im Januar gleich sechs Küken einer seltenen Pingiun-Art geschlüpft sind, müssen die Nashörner, Moschus-Ochsen und kanadischen Biber, um die er sich sonst kümmert, ein bisschen geduldiger sein. Denn die Eltern der kleinen Humboldt-Pinguine haben ihren Nachwuchs im Stich gelassen. "Das kommt schon mal vor, wenn es ihr erster Wurf ist. Passiert auch in der freien Wildbahn", sagt der Tierpfleger. Und muss nun Mami, Papi und Ernährunsgberater für die sechs Winzlinge spielen. Denn so ein Tierbaby ist anspruchsvoll: Es will gefüttert werden. Und zwar den ganzen Tag. Frisst pro Mahlzeit ein Zehntel seines Körpergewichts. Und hat trotzdem noch Hunger.

RZ online - 16. Mrz. 2007
Siebter Berberlöwennachwuchs im Zoo Neuwied hat erstmals Ausgang
Der Zoo Neuwied hat am Freitag seinen jüngsten Berberlöwen vorgestellt: Die kleine, noch namenlose Katze wurde am 18. Januar dieses Jahr geboren und durfte jetzt das erste Mal in das Außengehege, teilte die Einrichtung mit. Die Löwin ist das siebte Jungtier, das in Neuwied geboren wurde.

N24 - 15. Mrz. 2007
Liebestoller Gorilla erfreut Amsterdamer Zoo
Dass Deutsche und Holländer im wahrsten Wortsinn tierisch aufeinander abfahren können, zeigt ein Beispiel aus der Hauptstadt der Niederlande. Dort, im Amsterdamer Artis-Zoo, hat ein aus Deutschland importierter Gorilla-Mann einen Baby-Boom ausgelöst. "Akilis" erster Nachwuchs kam am Dienstag zur Welt, wie der Zoo am Mittwoch mitteilte. Zwei weitere Gorilla-Weibchen sind ebenfalls von ihm schwanger, ihre Jungen werden im Spätsommer erwartet. "Akili", der dem Frankfurter Zoo gehört, lebte bis 2005 im Serengeti-Park Hodenhagen im niedersächsischen Kreis Soltau.

BusinessNews - 15. Mrz. 2007
Deutscher Gorilla sorgt im Amsterdam für Baby-Boom
Ein aus Deutschland importierter Gorilla-Mann hat im Amsterdamer Artis-Zoo einen wahren Baby-Boom ausgelöst. „Akilis“ erster Nachwuchs kam am Dienstag zur Welt, wie der Zoo am Mittwoch mitteilte. Zwei weitere Gorilla-Weibchen sind ebenfalls von ihm schwanger, ihre Jungen werden im Spätsommer erwartet.

Basler Zeitung - 19. Mrz. 2007
Dreifacher Erdmännchen-Nachwuchs im Basler Zoo
Die Erdmännchen im Basler Zoo haben Nachwuchs erhalten. Seit einigen Tagen tapsen drei vorwitzige Erdmännchenkinder über die Anlage, wie der Zoo Basel am Montag mitteilte. Wie alt das Trio genau ist, kann nicht gesagt werden, da die Geburt versteckt in einer Erdhöhle geschah.

Volksstimme - 17. Mrz. 2007
Nachwuchs im Christianental Zehn süße Frischlinge vergrößern die ...
Die zehn Frischlinge im Wildschweingehege des Wildparks Christianental sind nicht erst seit der Volksstimme-Veröffentlichung über den kleinen Ausreißer die Lieblinge der Besucher. Weitere Jungtiere werden in Kürze folgen, weiß Karl-Heinz Kilz, der stellvertretende Leiter des Parks.

RP Online - 21. Mrz. 2007
Nachwuchs im Wildpark
Den Wildschweinen im Wildpark Grafenberg geht’s gut, sehr gut sogar. Reichlich Eicheln, dazu Nudeln - und somit muss der Nachwuchs nicht darben. Die Frischlinge sind vielleicht eine Woche alt, und wurden jetzt erstmals gesehen.

Thüringer Allgemeine - 15. Mrz. 2007
Tierfrühling
Die Nandus im Tierpark Bad Liebenstein zeigen schon Frühlingsgefühle und beginnen zu balzen. Die Emus werden demnächst die ersten Eier legen. Bei Mutter Känguru schaut der jüngste Spross aus seinem Beutel neugierig in die Welt. Pünktlich zu Ostern soll ein Alpagababy geboren werden. Im Bärenpark Worbis lassen sich die Petze die Sonne auf den Pelz scheinen und laben sich am frischen Grün. Reichlich Nachwuchs bei den Schafen und Ziegen tummelt sich im Arnstädter Tierpark. Im Tierpark Suhl freut man sich vor allem über den kleinen Thüringer Waldesel und den Nachwuchs bei den Auerochsen. Die drei winzigen Zwergotter im Gothaer Tierpark sind noch ganz unbeholfen, können noch nicht gucken. Währenddessen toben die kleinen Erdmännchenkinder schon mit den Großen durch das Gehege.

Super Sonntag - 19. Mrz. 2007
Nachwuchs im Tierpark
Der Tierpark hat eine neue Attraktion: Am 9. März wurde ein Esel mit dem Namen „Heidi“ geboren. Die Geburt verlief, wie Angela Andreae vom Köthener Tierparks mitteilte, ohne Komplikationen.

Zisch - 16. Mrz. 2007
Frühlingserwachen im Tierpark
Der zu warme Winter mag manchen einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Nicht so den Schwarzhalsschwänen im Natur- und Tierpark Goldau. Unlängst sind vier flaumige Junge geschlüpft. Jetzt geht es auch rund zu und her bei den „Schwarzkitteln“ und die Ruhe ist endgültig vorbei. Vor etwas mehr als Wochenfrist wurden acht Frischlinge geboren.

20minuten - 16. Mrz. 2007
Kinderzoo: Viel Nachwuchs zum Saisonstart
Es hat erst drei Tage auf den Buckeln, aber trotz wackligen Beinen posiert es schon wie ein Profi für die Kameras: Das Kamelfohlen ist am Dienstag um 11.15 Uhr auf die Welt gekommen und war gestern die grosse Attraktion des Kinderzoos Rapperswil. Das Publikum wird das noch namenlose Jung-Trampeltier ab morgen bestaunen können – dann feiert der Zoo die offizielle Saisoneröffnung.

Krone.at - 16. Mrz. 2007
Schweine adoptieren Tigerbabys
Eine ungewöhnliche Patenschaft ist eine Schweinchenfamilie im chinesischen Zoo von Guangzhou-Stadt eingegangen: Sie haben drei Tigerbabys bei sich aufgenommen und säugen die Jungen, die sich von den Pflegern nicht mit der Flasche aufziehen lassen wollten. "Wir haben alles versucht, aber sie wollten sich von uns nicht das Fläschchen geben lassen", erzählte ein Tierpfleger des Zoos der Information Times. "Da wir heuer das Jahr des Schweines haben, entschlossen wir uns kurzerhand dazu, die drei Tiger im Schweinestall in die Obhut einer Sau zu geben, die gerade Junge bekommen hatte."




NRZ - 16. Mrz. 2007
Hilfe für den Elefantendoktor
Der bekannte thailändische Elefantendoktor Richard Lear hat Hilfe aus dem Krefelder Zoo bekommen. Elefantentrainer Wolfgang Nehring reiste vom Niederrhein nach Fernost, um dem "National Elephant Institute" ein Geschenk zu überbringen. Ein Medizin-Laser soll den Kollegen aus Thailand ermöglichen, die offenen Wunden der Dickhäuter besser zu behandeln. In Thailand werden Elefanten oft durch Landminen verletzt. Der Krefelder Wolfgang Nehring, der schon seit den 70ern Kontakt zu den Kollegen in Thailand hat, brachte den meterlangen Laser nicht nur in einer dreitägigen Reise per Flugzeug und Auto nach Thailand. Er hat auch einen Teil der Trinkgelder, die er nach der Elefantenshow in Krefeld bekam, für das Gerät gespendet. Abgekauft hat der Elefantenfreund den Laser dem 1. FC Saarbrücken. Als der Fußballverein in die Regionalliga abstieg, wurde die medizinische Betreuung reduziert und der Laser im Internet angeboten.

Berliner Zeitung - 20. Mrz. 2007
Bürgermeister unterstützen Zoo und Tierpark
Die Fördergemeinschaft von Tierpark und Zoo hat zwei neue prominente Mitglieder. Wie Vereinschef Thomas Ziolko mitteilt, sind die Lichtenberger Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich und ihr Amtskollege aus Mitte, Christian Hanke, dem Verein beigetreten. Die 800 Mitglieder der Fördergemeinschaft unterstützen vor allem finanziell die Berliner Tiergärten, unter anderem sammeln sie Geld für neue Gehege. In den vergangenen Jahren hat der Verein nach eigenen Angaben rund 850 000 Euro eingenommen.

Aalener Nachrichten - 16. Mrz. 2007
Trauerschwänin «Petra» hält ihrem Tretboot die Treue
Trauerschwänin «Petra» hält ihrem Tretboot die Treue. Der Versuch, das Tier von seinem geliebten großen weißen Schwanen-Tretboot wegzulocken und in Münsters Zoo mit Artgenossen zusammenzubringen, ist gescheitert. Die anderen Schwäne hätten «Petra» nicht akzeptiert und das Tier ein paar Mal attackiert, sagte Zoodirektor Jörg Adler. «Um "Petra" unnötigen Stress zu ersparen, haben wir sie und das Boot in einen anderen Teich verlegt.» Das Tretboot in Schwanengestalt und «Petra» sollen Ende März auf den Aasee in Münster zurückkehren.

Kölner Stadt-Anzeiger Freitag, 16. März 2007
Zoo trennt Schwan «Petra» von Artgenossen: «Experiment gescheitert»
Der Versuch, Trauerschwan «Petra» in Münsters Zoo mit Artgenossen zusammenzubringen und das Tier von seinem geliebten Schwanen-Tretboot wegzulocken, ist gescheitert. Die anderen Schwäne hätten «Petra» nicht akzeptiert und das Tier ein paar Mal attackiert, sagte Zoodirektor Jörg Adler am Freitag und bestätigte einen Bericht der «Bild»-Zeitung vom selben Tag. «Um 'Petra' unnötigen Stress zu ersparen, haben wir sie und das Boot in einen anderen Teich verlegt.» Damit sei das Experiment beendet. Mit dem Tretboot in Schwanengestalt, dem «Petra» seit Monaten nicht von der Seite weicht, solle der Schwan Ende März auf den Aasee zurückkehren.

Sachsen Fernsehen Chemnitz - 21. Mrz. 2007
Das Männlein fürs Weiblein
Der Chemnitzer Tierpark bekommt am Mittwochnachmittag wieder einen "Neuen". Ein junger männlicher Bartkauz wird aus dem Prager Zoo ankommen und in die Nachbar-Voliere des schon hier lebenden Weibchens einziehen. Zusammen sollen sie künftig für Nachwuchs sorgen. Seit vielen Jahren werden im Tierpark Chemnitz Bartkäuze gehalten. Bisher hat es mit der Zucht nicht geklappt und nach dem Tod des Männchens lebte das Weibchen einige Zeit allein.

Ostthüringer Zeitung - 15. Mrz. 2007
Schweizer Elchkuh als »Braut« für Elchbulle Moritz in Tierpark Gera
Der Geraer Tierpark bekommt eine Elchkuh aus der Schweiz. Das ein Jahr alte Tier aus dem Tierpark Bern werde an diesem Sonnabend erwartet. Sie ist als Braut für den etwa gleichaltrigen Elchbullen Moritz bestimmt. Nach der vorgeschriebenen Quarantänezeit dürfen sich die beiden beschnuppern und sind auch für die Besucher als Paar zu erleben. Wenn die »Chemie« zwischen beiden stimmt, kann von September an schon auf Nachwuchs gehofft werden.

Ostthüringer Zeitung - 18. Mrz. 2007
"Moritz" begrüßt Berner Elchkuh
Ein leises Rufen und wenig später ein erster Blickkontakt am Zaun. So empfing Elchbulle Moritz am Sonnabendfrüh die gleichaltrige Elchdame aus dem Berner Tierpark Dählhölzli im Tierpark Gera. Beide Jungtiere waren im vorigen Mai geboren worden. Kurz nach der Geburt der Kälber Max und Moritz in Gera starb deren Mutter, Elchkuh Lisa, an einem Magendurchbruch. Mit Handaufzucht konnte nur Moritz durchgebracht werden. Er war in den vergangenen zwei Wochen nur noch der einzige Bewohner des weitläufigen Geheges, nachdem sein Vater, der zehnjährige Elchbulle Oliver, gestorben war. Die beiden Brüder sind unterdessen im Safaripark Hodenhagen bei Hannover eingezogen. Noch bleiben beide Tiere durch einen Zaun während einer Quarantäne getrennt. Aber schon im Herbst könnte sich Elchnachwuchs in Gera einstellen.

Passauer Neue Presse - 17. Mrz. 2007
Luchsdame Alicia hat jetzt ein neues Zuhause
Ihre Pinselohren sind ihr Markenzeichen und verraten sie auch in ihrem Versteck hinter dem großen Fichtenstamm. Seit Donnerstag hat das Tierfreigelände am Haus zur Wildnis eine neue Attraktion. Alicia heißt die Karpaten-Luchsin, die jetzt in einem 1,5 Hektar großen Gehege ihre Runden zieht. Alicia stammt aus der Schweiz, genauer gesagt aus dem Tierpark in Bern, eine echte Eidgenossin ist sie aber nicht, sondern eine Karpaten-Luchsin. »Sie wurde für die Fahrt nicht betäubt, sondern mit Fleisch in eine Transportkiste gelockt«, erzählt Hans Kiener, der für Naturschutz zuständige Sachgebietsleiter des Nationalparks Bayerischer Wald. Gestern beim Pressetermin hat sich Alicia rar gemacht. Noch hat Alicia ihr Gehege für sich alleine, in ein paar Wochen wird sie aber Gesellschaft bekommen. Titus heißt der Kuder, der wahrscheinlich noch vor Ostern ihr neuer Mitbewohner werden wird. Noch lebt der fünfjährige Luchs im Tierpark Chemnitz.

Biz Awards - 20. Mrz. 2007
Faszination "Erlebnis-Falknerei"
300 Meter von der Ostsee entfernt züchtet Dietmar Damm Greifvögel - darunter Falken, Geier, Eulen und Adler. Der Falkner gründete seine Ostsee-Falknerei mit 40 Jahren. "2005 bin ich 40 Jahre alt geworden und dachte mir: Wenn ich noch gründen will, dann jetzt oder nie." Zuvor war Dietmar Damm 20 Jahre lang im Wildpark Eckholt beschäftigt. Dort konnte er zwar Flugshows vorführen, aber musste immer ein bisschen mit "angezogener Handbremse" arbeiten. Momentan hat Damms Ostseefalknerei einen Bestand von 19 Greifvögeln.

Berliner Zeitung - 20. Mrz. 2007
Papageien müssen weg von der Pfaueninsel - Haltung der Tiere ist nicht artgerecht
Drei Kakadus und sechs Graupapageien sind noch übrig. Die anderen der ehemals zwanzig Tiere aus der Voliere auf der Pfaueninsel haben die Voliere schon verlassen. Bis 2008 will die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten auch für die übrig gebliebenen Vögel ein neues Zuhause suchen. Dann wird die Voliere bis 2010 restauriert und mit neuen, einheimischen Vogelarten besiedelt. Aufgenommen wurden die Exoten von Privatpersonen und Tierschutzverbänden. Viele Besucher der Pfaueninsel äußern ihren Unmut über den Auszug, denn einige Papageien beherrschen sogar Lieder und sind besonders bei Kindern sehr beliebt. Doch die Umsiedlung ist notwendig. Schon seit Jahren entspricht die Haltung der Vögel nicht mehr den artgerechten Bestimmungen. Seit 1979 leben Graupapageien, Aras und Kakadus gemeinsam mit Hühner- und Fasanenvögeln in der denkmalgeschützten Voliere. Sie soll an die 1824 errichtete Menagerie des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. erinnern.

Acher-Rench-Zeitung - 15. Mrz. 2007
Tiergehege im Stadtgarten schon so gut wie leer
Achern. Derzeit sind es noch etwa ein halbes Dutzend, ab Samstag definitiv nur noch zwei Vögel, die in den Volieren im Stadtgarten leben. Die Tiere müssen ausziehen, manche leben jetzt in Freiheit. Das Gehege wird in den nächsten Wochen abgerissen. In den Haushaltsberatungen wurde das Ende des Geheges beschlossen. 3000 Euro werden so jährlich eingespart. Hauptproblem waren allerdings nicht die Finanzen, sondern die Ratten, die durch das Tierfutter angelockt wurden. Walburga Schmid hat einen Teil in die Freiheit des Stadtgartens entlassen, etwa die Tauben. Die Schmids werden sich übrigens weiterhin um die dann frei lebenden Tiere im Stadtgarten kümmern.

Erdinger Anzeiger - 18. Mrz. 2007
Waschbär & Co. haben im Park nichts verloren
Keine Kuscheltiere für Kinder und wider jede artgerechte Tierhaltung: Mit empörtem Kopfschütteln haben der Tierschutzverein Erding und die Kreisgruppe des Bund Naturschutzes das Ansinnen des Stadtparkreferenten Sepp Beil kommentiert, Wildtiere wie Waschbären im Stadtpark anzusiedeln. Andere Vorschläge hatten gelautet, Dachs oder Fuchs im Gehege heimisch werden zu lassen. In ihrer Pressemitteilung nennen sie diesen Vorschlag „völlig absurd“. Er zeige, „in welch trauriger Weise Entscheidungsträger sich von der Natur entfremdet haben“. Wildtiere seien als „Schauobjekte eine sehr fragwürdige Attraktion“ und zudem völlig ungeeignet zum Anfassen, Streicheln und Füttern. Stattdessen wird vorgeschlagen, das Gehege mit Haustieren zu bevölkern, die an Menschen gewöhnt sind. Geeignet wären Ponys zum Streicheln, Putzen und Füttern. Um sich weitere Anregungen für eine sinnvolle und artgerechte Tierhaltung zu holen, verweisen die BN-Kreisgruppe und der Tierschutzverein überdies an den Streichelzoo des Münchner Tierparks.

Märkische Allgemeine - 17. Mrz. 2007
Die Tierparkmitarbeiter wollen ihren vierbeinigen Liebling Bac gern behalten
Der neunjährige Schäferhund Bac gehört ebenso zum Luckenwalder Tierpark wie die Bären, Affen und Enten. Doch das könnte sich bald ändern, denn Nachbarn stören sich daran, dass der Hund nachts bellt. Nun sind die Tierparkmitarbeiter in der Zwickmühle. Zum einen wollen sie keinen Ärger mit den Anwohnern, anderseits wurde Bac als Wachhund angeschafft und sorgt dafür, dass nachts niemand aufs Gelände kommt. Tierparkdirektor Michael Geißler will alles versuchen, damit der Hund bleiben kann. Doch sollte dies nicht möglich sein, hofft er, dass sich für Bac jemand findet, der ihn liebevoll betreut.

Marl Aktuell/Sonntagsblatt - 20. Mrz. 2007
Geparde im Wohngebiet verboten
Die Serengeti lebt und darin der Gepard. Und obwohl das schnellste Tier der Welt noch immer vom Aussterben bedroht ist, kann es nicht in einem Wohngebiet in Deutschland angesiedelt werden. Wilde Tiere, die eine Gefahr für Leib und Leben von Menschen sind, dürfen hier nicht gehalten werden, betont die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline. Selbst wenn das konkrete Tier friedlich sein sollte und alle Nachbarn mit seiner Haltung einverstanden sind, ist nach deutschem Baurecht die Errichtung eines Geheges für einen Gepard in einem Wohngebiet zu untersagen, hat jetzt das Verwaltungsgericht Lüneburg entschieden.

news aktuell Schweiz - 15. Mrz. 2007
Zoo Zürich ist Museum des Monats März
Zoologische Gärten sind wissenschaftlich geführte Sammlungen von lebenden Wesen. Deshalb gehört der Zoo Zürich - genauso wie die Voliere, der Botanische Garten der Universität Zürich, das Naturzentrum Sihlwald oder die Sukkulenten-Sammlung - zu den über 51 Museen der Stadt Zürich. Der Verein Zürcher Museen erkürte den Zoo Zürich zum "Museum des Monats", zumal er mit seiner neuen Löwenanlage ein den natürlichen Lebensbedingungen des Zürcher Wappentiers angepasstes Biotop schuf und somit ein ausserordentliches Besuchererlebnis bietet. Die Löwen erkunden die Aussenanlage ab 29. März 2007. Zoobesucher können die Tiere von verschiedenen Aussichtspunkten her beobachten - bei der Futtersuche, beim Fressen, beim Ruhen, beim Spielen und im Kreis der Familie. Der Anlage ist ein 120m2 grosses Informationszentrum angeschlossen. Die Ausstellung "Mensch und Löwe - Beziehung zwischen Angst und Verehrung" zeigt die Beziehung des Löwen zum Menschen, die Verehrung des Löwen, aber auch seine Verachtung und Ausrottung.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Russische Meldungen

yoki.ru - 21. März 2007
В Московском зоопарке сова заклевала мужчину до смерти
Mann starb beim Eulenklau im Moskauer Zoo
Als sie am Morgen zur Arbeit kamen, entdeckten Zoo-Mitarbeiter in ihrem Revier die Leiche des 32jährigen Moskauers Alexander Luparjew. Einer der Ornithologen erzählte: "Den toten Mann fanden wir neben der Wildvogel - Voliere". Höchstwahrscheinlich hatte der Mann nachts versucht, einen der Vögel zu stehlen. Um in den Zoo einzudringen, kletterte er über den Zaun und brach einen Käfig auf, in dem eine Eule lebte. Die Zoo-Mitarbeiter bemerkten, daß in dem Käfig, neben dem der Körper des Mannes gefunden wurde, kein Vogel mehr war. "Der Käfig war offen, ringsum lagen Federn. Erst dachten wir, die Eule war davongeflogen, als der Mann sie stehlen wollte. Doch dann sahen wir, daß der Vogel sich in den Sträuchern nebenan versteckt hatte. Laut Staatsanwalt Juri Bassow muß die Eule einen erbitterten Kampf gegen den Mann geführt haben. ... Der Mann prallte mit dem Kopf gegen eine Ecke des Käfigs, worauf er das Bewußtsein verlor. Er lag lange auf dem Boden und starb an Unterkühlung.

Interfax.ru - 20. März 2007
Саранские спасатели подарили зоопарку пойманную в центре города раненую сову
Saransker Rettungskräfte schenkten dem Zoo eine im Stadtzentrum gefangene Eule
Mitarbeiter des Havarie-und Rettungsdienstes der Republik Mordwinien fingen im Zentrum von Saransk eine verletzte Eule ein. Wie der Vizechef des Rettungsdienstes Wladimir Tschebulajew am Dienstag der Agentur Interfax-Wolgagebiet mitteilte, wurde der Vogel vorige Nacht vor dem Gebäude der Republiks-Staatsanwaltschaft von einem Angehörigen des Wachschutzes dieser Behörde entdeckt. "Höchstwahrscheinlich lebte der Vogel in menschlicher Obhut, da er keinerlei Aggressivität entwickelte. Den Rettungskräften gelang es relativ leicht, ihn zu fangen. Flügel und rechtes Auge des Vogels waren verletzt", sagte der Gesprächspartner gegenüber der Agentur. "Der Vogel wurde dem Zoo Saransk übergeben, wo sich Tierärzte um seine Gesundheit kümmern", ergänzte er.

tden.ru - 20. März 2007
Пушистая троица
Troika mit flaumig-weichem Fell
Im Moskauer Zoo kamen drei kleine Braunbären zur Welt. Doch sehen können die Moskauer die Kleinen nicht, da jetzt Gespräche geführt werden, um die Neugeborenen an den Hamburger Tierpark zu verkaufen. Die Bärenkinder wurden in der vorigen Woche gesund und zum berechneten Termin geboren. Jetzt sind sie bei der Mutter. Noch zwei Wochen werden die Zoo-Mitarbeiter die Kleinen in Ruhe lassen, damit diese, wie es sich gehört, kräftiger werden, da ihnen Anfang April eine Reise in einen deutschen Zoo bevorsteht.

vladnews.ru - 21. März 2007
Таежного сироту спасают ветеринары
Tierärzte retten Taigawaise
Tierärzte untersuchten in der vorigen Woche die sieben Monate alte Tigerin, die Anfang März im Dorf Bogopol des Rayons Kawalerowo gefunden wurde und sich jetzt in der Obhut des Mitarbeiters der Spezialinspektion "Tiger" Oleg Grinenko befindet. Das Tier befindet sich immer noch in einem sehr ernsten Zustand. Auch ihr Alter - sieben Monate - kann nur geschätzt werden. Es genauer zu bestimmen ist äußerst kompliziert: Die Tigerin ist sehr abgemagert - sie wiegt etwa 30 kg, ist geschwächt, völlig von Kräften. Niemand weiß, wie lange sie allein in der Taiga umherstreifte, bevor sie in einen Hof im Dorf Bogopol eindrang, dort einen Hund schlug und in dessen Hütte kroch. ... Es wird noch mindestens einen Monat dauern, bis die gestreifte Katze ihre untergrabene Gesundheit wieder hergestellt hat. Erst dann wird auch über ihr weiteres Schicksal entschieden. Übrigens hat die Tigerin noch keinen Namen. Oleg Grinenko sagt, solange es keine Sicherheit gibt, ob das Raubtier überlebt, lohne es nicht, ihm einen Namen zu geben.

belta.by/ru - 20. März 2007
На реконструкцию Минского зоопарка в 2007 году выделено около Br 3,5 млрд
Ca. 3,5 Milliarden Belarus-Rubel für die Umgestaltung des Zoos Minsk
Der Chef der Abteilung Kultur der Administration des Stadtbezirks Sawodskij Eduard Bogdanowitsch verkündete heute auf einer Pressekonferenz, die dem Beginn des Programms "Jeden bewahren, der übriggeblieben ist" gewidmet war, daß für die Umgestaltung des Minsker Zoos in diesem Jahr etwa 3,5 Mrd. Belarus-Rubel bewilligt wurden. Nach seinen Worten wird die Umgestaltung dem Zoo ein modernes Aussehen verleihen. In erster Linie geht es um den Bau der Objekte des "neuen Zoos": Tierarztgebäude mit unmittelbar daran angrenzenden Volieren, Terrarium, Futterküche, Haupteingangsbereich. Ein weiteres wichtiges Projekt ist die Umgestaltung des Exotariums, in dem Tiere tropischer und subtropischer Regionen gehalten werden sollen. Das Entwicklungs-Programm sieht den Erwerb neuer Tierarten vor, ebenso eine Verbesserung der Infrastrultur.

belta.by/ru - 20. März 2007
Минский зоопарк приступает к реализации проекта по увеличению популяции дальневосточного леопарда
Zoo Minsk beginnt ein Projekt zur Rettung des Amurleoparden
Der Zoo Minsk beginnt mit der Realisierung eines Projektes zur Vergrößerung der Amurleoparden-Population. Das teilte heute die Vizechefin des Minsker Zoos Natalja Lebedjewa auf einer Pressekonferenz mit, die dem Beginn des Programms "Jeden bewahren, der übriggeblieben ist" gewidmet war. Die Idee des Projektes besteht darin, Nachwuchs zu bekommen für den weiteren Austausch mit anderen Zoos der Welt, erklärte Natalja Lebedjewa. ... Die Vizechefin sagte auch, daß die Zeiten vorbei seien, in denen die Zoos nur eine Attraktion darstellten, einen Ort, an dem sich Kinder und Erwachsene amüsieren. Jetzt seien sie aktiv eingebunden in die Arbeit zur Erhaltung und Erneuerung von Populationen seltener und verschwindender Tierarten. Gegenwärtig beschäftige sich der Minsker Zoo mit Zucht und Erhaltung des Wisents und des Riesenseeadlers. Er kooperiere mit der WAZA. Doch das Programm "Jeden bewahren, der übriggeblieben ist" sei ein für den Zoo Minsk einzigartiges Projekt, weil sich hier zum erstenmal die Möglichkeit biete, Leoparden in menschlicher Obhut in Belorußland zu züchten.

ptr-vlad.ru - 19. März 2007
Специалисты борются за жизнь молодого тигренка
Spezialisten kämpfen um das Leben eines jungen Tigers
Sechs junge Tiger sind seit Anfang des Jahres in der fernöstlichen Taiga aufgefunden worden, fünf davon leben noch. Außerdem sind weitere drei Jungtiger gesehen worden unweit des Bikin-Flusses am Hang des Sichote-Alin-Gebirges. Das ist das traurige Ergebnis in der Statistik des auf der Roten Liste stehenden Amurtigers. Positiv ist nur, daß vier junge Tigerweibchen jetzt Hilfe erhalten. ... Die Tierärzte Jelena Tolokonnikowa und Jelena Tkalitsch stellten fest, daß bei der aus Bogopol hierher gebrachten Tigerin der Zustand sehr ernst ist infolge Austrocknung des Organismus und Entkräftung. ... Die Konfliktsituationen im Gebiet nehmen nicht ab. Es ist sehr viel Schnee gefallen. In den Dörfern Jakowlewka und Bogoljubowka treiben sich wieder Raubkatzen herum. Vitalij Starostin, Vizechef der Spezialinspektion "Tiger": "Wir haben heute die Erlaubnis bekommen, zwei Tiger zu fangen und umzusiedeln. Wir bringen sie in den Rayon Krasnoarmejsk oder in den Rayon Ternejsk, wo weniger Schnee liegt." Wenn die Tiger [in der Auffangstation] wieder gesund sind, werden sie in Zoos geschickt, die können auch außerhalb Rußlands sein.

yoki.ru - 16. März 2007
Свинья усыновила троих тигрят
Sau adoptierte drei kleine Tiger
In einem chinesischen Zoo hat ein Schwein drei kleine Tiger adoptiert, die von der Mutter nicht angenommen wurden. Ein Vertreter des Chimelong Xiangjiang Safari Park in der Stadt Guangzhou erzählte, daß drei kleine von ihrer Mutter verstoßene Bengaltiger völlig friedlich zusammen leben mit ihren neuen Brüdern und Schwestern. "Wir haben viel durchprobiert, gaben ihnen auch die Flasche, aber die kleinen Tiger weigerten sich. Dann dachten wir, da gerade das Jahr des Schweins ist, warum sollten wir nicht ein Schwein finden, daß die hungrigen kleinen Tiger füttern würde", fügte der Vertreter hinzu. Die Mitarbeiter des Zoos kauften ein Schwein, daß gerade geferkelt hatte und brachten es zusammen mit den neugeborenen Ferkeln in den Zoo. "Wie es sich gehört, saugen die Tiger die Milch und die Sau hat ihre drei neuen Söhne angenommen", sagt der Vertreter des Zoos. "Wir geben den kleinen Tigern auch Fleisch und hoffen, daß sie groß und kräftig werden", fügte er hinzu.

Komsomolskaja Prawda - 17. März 2007
Геологи спасли медвежат и выкормили рисом
Geologen retteten zwei kleine Braunbären
Erstaunliche Abenteuer haben zwei neugeborene Bärchen in der Tofalaren-Taiga überlebt. Wenn alles gut gegangen wäre, würden sie jetzt mit Mutter Bärin im Winterlager liegen. Doch Ende Januar, als die Bärchen gerade handflächengroß waren, haben Jäger das Winterlager ausgegraben. Die Jäger erschossen die Bärin, mit den winzigen Bärchen wollten sie ihre Hunde füttern. Zum Glück befanden sich gerade Geologen in der Nähe, die Mitleid mit den Bärchen hatten. Sie baten die Taigajäger, die kleinen Petze am Leben zu lassen. So adoptierte die Expedition zwei Bärenjunge. ... Vor kurzem gelang es den Zoologen, die Überführung der Petze in den Zoo von Krasnodar zu vereinbaren. Dort sind Braunbären selten. Jetzt steht den Petzen eine neunstündige Flugreise durch das ganze Land bevor. Doch für den Anfang müssen die Bärchen auf die Beine gestellt werden. Das Laufen fällt ihnen noch schwer. Deshalb werden sie frühestens in zwei Wochen auf die Reise geschickt.

rian.ru - 16. März 2007
В Московском зоопарке родился чернорукий гиббон
Schwarzhandgibbon im Moskauer Zoo geboren
Im Moskauer Zoo wurden drei kleine Braunbären und ein Schwarzhandgibbon oder Ungka geboren, erfuhr RIA Nowosti von der Pressesprecherin des Zoos Jelena Mendosa. "Das Braunbärenpaar hat Zuwachs bekommen. Vor ungefähr drei Monaten kamen drei Bärchen zur Welt", teilte Mendosa mit. Ihren Worten nach befinden sich die Kleinen gemeinsam mit Mutter Bärin im Winterlager. "Die Bärenkinder fühlen sich gut und bald, Ende März, Anfang April, werden sie sich auf den Umzug in den Tierpark Hamburg vorbereiten", ergänzte die Pressesprecherin. Auch ein anderes Pärchen hatte Familienzuwachs. "Bei dem erwachsenen Paar der Schwarzhandgibbons (seltene Menschenartige, die in Süd- und Südostasien vorkommen), wurde ein Jungtier geboren, das die Zoobesucher derzeit im Innengehege sehen können", bemerkte Mendosa. "Der frischgebackene Vater ist bereits 20 Jahre alt, die Mutter 18", sagte die Pressesprecherin. Der Gibbonvater sei lange Zeit Witwer gewesen, doch vor etwa einem Jahr kam ein Weibchen aus Taiwan in den Moskauer Zoo.

dontr.ru - 15. März 2007
Ростовский зоопарк ищет 'приемных родителей' дляживотных
Zoo Rostow sucht "Pflegeeltern" für Tiere
Der Zoo Rostow sucht Paten. Jeder Bewohner des Gebiets, eine Firma oder Betrieb können eine Patenschaft über Tiere übernehmen. Der Bartgeier, auch Lämmergeier genannt, hat schon "Pflegeeltern". Die Patenschaft über den auf der Roten Liste stehenden Vogel übernahm das College für Autotransporte. Übrigens ist in vielen Zoos der Welt wohl kaum ein Tier zu finden, das keinen Paten hat. In Rostow, in einem der zwölf großen russischen Zoos, steht man mit der Übernahme von Tier-Patenschaften erst am Anfang. Der Bartgeier war einer der ersten. Die übrigen Bewohner des Zoos warten immer noch auf ihre zukünftigen Paten.

info.tatcenter.ru - 16. März 2007
Казанский зоопарк: все только начинается
Zoo Kasan: alles fängt erst an
Der Zoologisch-Botanische Garten Kasan ist zur Zeit die einzige Einrichtung in Rußland mit einer einmaligen Kollektion von Pflanzen und Tieren. Im Jahre 2008 plant der Zoo, sein 200jähriges Jubiläum zu begehen. Vorgesehen sind anläßlich des Jubiläums eine Internationale Konferenz und eine auswärtige Tagung des Rates der Botanischen Gärten der Wolga-Ural-Region. Doch zunächst erwartet den Garten eine Umgestaltung. Die Gehege aus dem vorigen Jahrhundert entsprechen nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen an die Tierhaltung. ... Gemeinsam mit dem Zentralen Waldnaturschutzgebiet beschäftigt sich der Zoologisch-botanische Garten in seiner wissenschaftlichen Arbeit mit der Auswilderung junger, in menschlicher Obhut geborener Braunbären. Diese Arbeit ist einmalig in der Welt. Bis zum heutigen Tag sind sechs Jungbären erfolgreich ausgewildert. Der Zoologisch-botanische Garten beteiligt sich auch an internationalen Programmen zur Erhaltung von vier seltenen Vogelarten: Seeadler, Kaiseradler, Kuttengeier, Riesenseeadler.

tatarinform - 15. März 2007
Рижский зоопарк познакомит жителей с запрещенными к ввозу в страну животными
Zoo Riga macht seine Besucher mit Tieren bekannt, deren Einfuhr verboten ist
Einen Monat lang machte der Rigaer Zoo die Besucher mit seltenen Tierarten bekannt, deren Einfuhr nach Lettland verboten ist. In Zusammenarbeit mit der Naturschutzverwaltung wurde im Tropenhaus des Rigaer Zoos eine Ausstellung mit exotischen, vom Zoll beschlagnahmten Souvenirs eröffnet. Hier konnte man Erzeugnisse aus Krokodil- und Schlangenhaut sehen, Schlangenschnaps sowie Panzer von Schildkröten, den häufigsten Opfern von Schmugglern. Die Steuerverwaltung des Finanzministeriums überließ dem Zoo für die Dauer der Ausstellung das Fell eines Braunbären aus Kasachstan.

Komsomolskaja Prawda w Moldowe - 14. März 2007
А павиан Ксюша била ребенка своих прежних хозяев
Und der Pavian schlug das Kind seiner ehemaligen Besitzer
"Die Löwin Schera lebte eineinhalb Jahre in einer gewöhnlichen Wohnung bei einem gewöhnlichen Kischinjower", erzählt die Revierleiterin des Zoos Kischinjow (Moldowa) Julja Kirsanowa. "Solange sie klein war, war alles normal. Doch Schera wuchs heran und begann eine Gefahr für die Familie ihres Besitzers zu werden. So gab dieser die Löwin vor acht Jahren zu uns in den Zoo." Leute, die dem Zoo exotische Tiere überlassen, wollen anonym bleiben. Sie nennen weder ihren Namen noch geben sie eine Adresse an. Und die Tiere werden dem Zoo meistens einfach so geschenkt. "Die Anubispavianin Ksjuscha schlug und terrorisierte das Kind ihres vorigen Besitzers", sagt Julja und zeigt uns einen Affen, so groß wie ein kleiner Hund. "Bloß die Eckzähne eines Pavians - die werden etwas größer. Ksjuscha war einfach eifersüchtig auf das Kind. Sie wurde uns auch geschenkt. ... Die Leute suchen praktisch niemals ihre ehemaligen Zöglinge auf", sagt Julja Kirsanowa. "Ich verstehe solche Tierfreunde überhaupt nicht. Sie halten die Tiere zum Teil unter unzulässigen Bedingungen und füttern sie auch nicht richtig. Deshalb sind unsere Gelbwangen-Schmuckschildkröten so klein. Und sie werden wohl auch kaum ihre normale Größe erreichen."

rian.ru - 13. März 2007
В Черногории тигр напал на мать своего хозяина
In Montenegro griff Tiger die Mutter seines Besitzers an
Ein fünf Jahre alter Amurtiger warf sich während der Fütterungszeit auf die bejahrte Mutter seines Besitzers und biß ihr praktisch vollständig die Hand ab. Stojan Sekulovic, der im Kurort Sutomor in Montenegro lebt, brachte im November vorigen Jahres zwei sibirische Tiger mit nach Hause. Seinen Worten nach hatten ihm Bekannte in Bosnien die Tiger geschenkt. Als er die Grenze zwischen Bosnien und Montenegro überquerte, wurde der Lkw, auf dem sich der Käfig mit den Tigern befand, vom Zoll angehalten und der neue Tigerbesitzer geriet in den Verdacht, ein Schmuggler zu sein. Nach einer länger dauernden Untersuchung wurde ihm erlaubt, die Raubtiere zu behalten. Damals erklärte Sekulovic gegenüber den montenegrinischen Massenmedien, er habe vor, in seinem Heimatort einen privaten Zoo zu errichten.

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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoologischer Garten Berlin, 21.03.2007
„Lebewesen“ Zoo Berlin zeigt Ausstellung von Verena Borbonus
Morgen Abend eröffnet die Ausstellung „Lebewesen“ der Berliner Fotografin Verena Borbonus im Zoo Berlin. Vom 22. März bis zum 19. April 2007 präsentiert das Zoo-Restaurant ihre Arbeiten und bietet faszinierende Einblicke in das Zooleben. „Der Zoo Berlin ist eine wichtige Plattform für Tierfotografie von Künstlern aus ganz Deutschland. Fotoausstellungen haben bei uns eine lange Tradition“, sagt Dr. Gerald Uhlich, Vorstand des Zoo Berlin. Verena Borbonus begann 2003 mit der Tierfotografie und verbrachte einen Großteil ihrer Freizeit im artenreichsten Zoo der Welt. Ihre Beobachtungen macht sie in ihrer ersten Ausstellung „Lebewesen“ den Zoo-Besuchern zugänglich. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit Vierbeinern wie Affen, Giraffen und Elefanten, aber auch Pinguinen und Schlangen, auseinander. „Mich interessiert vor allem die Einzigartigkeit der Tiere. Ihr Ausdruck und ihr Verhalten sind wesentliche Aspekte, die meine Fotografien widerspiegeln“, bestätigt Verena Borbonus. Die sowohl in schwarz-weiß als auch in Farbe gehaltenen Bilder zeigen die Tiere des Zoo Berlin auf vielfältige Weise. Ganzkörperfotografien präsentieren die Tiere in ihrer Umgebung während Porträtaufnahmen die Persönlichkeit einfangen. An ihre Betrachter stellt sie die Aufgabe, zweimal hinzuschauen und sich mit der Darstellung näher auseinanderzusetzen, um die Tiere in ihrer Bedeutung als zu respektierende Lebewesen zu erfassen. Die Arbeiten von Verena Borbonus können im Anschluss an die Ausstellung von Besuchern erworben werden. Dabei handelt es sich bei den 70 x 100 cm großen Fotografien um echte Berliner Kunstwerke. Ein Teil des Erlöses kommt dem Zoo Berlin zu Gute. Die Vernissage zur Ausstellung „Lebewesen“ findet mit geladenen Gästen am 22. März 2007 um 18 Uhr im Zoo-Restaurant statt. Pressevertreter sind herzlich eingeladen.

Vogelpark Herborn, 21.03.2007
Aktionstag „tiergerechte Heimtierhaltung“
Der Vogelpark lädt in Kooperation mit dem Tierschutzverein Dillenburg, der Rettungshundestaffel am Rothaarsteig e.V. und der Zoofachhandlung aqua natura zum Aktionstag „tiergerechte Heimtierhaltung“ ein. Ein erster Höhepunkt im reichhaltigen Veranstaltungskalender des Herborner Vogelparks erwartet die Tierfreunde schon zu Beginn der noch jungen Besuchersaison am Sonntag, den 25. März. Das Vogelparkteam informiert von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr gemeinsam mit Tierschützern und Zoofachhändlern über tiergerechte Heimtierhaltung. Wie Vogelparkleiter Wolfgang Rades mitteilt, ist die Heimtierhaltung ein auch pädagogisch wertvolles Hobby zahlreicher großer und kleiner Tierfreunde. Dabei würden die Tierhalter jedoch nicht immer der Verantwortung gerecht, die die Anschaffung von Heimtieren mit sich bringt. „Wer die Pflege von Heimtieren übernimmt, trägt deswegen eine große Verantwortung für leidensfähige Mitgeschöpfe. Vor der Anschaffung eines Tieres sollte deswegen unbedingt die Information stehen“; betont der Tiergartenbiologe. Gelegenheit zur Information gibt es am Sonntag im Herborner Vogelpark reichlich: So wird anhand von Beispielgehegen für Kleinsäuger und Ziervögel anschaulich über Möglichkeiten der tiergerechten Haltung informiert.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 21.03.2007
Können Kühe aussterben?
Aber sicher doch, wenn man nicht aufpasst! Noch vor 60 Jahren gab es in Deutschland zahlreiche, oft auf ein kleines Verbreitungsgebiet beschränkte Rinderrassen. Im Zuge der Umstellung auf eine moderne Hochleistungslandwirtschaft waren nur noch Rassen mit rekordverdächtiger Milch- oder Fleischleistung gefragt – Rinder mit geringerer Leistung verschwanden innerhalb weniger Jahre aus der Landschaft. Dieses Schicksal drohte auch dem Limpurger Rind, einem so genannten Dreinutzungsrind aus dem Welzheimer Wald. Die Multitalente waren bei den Bauern sehr gefragt, lieferten sie doch Milch und Fleisch und fanden gleichzeitig als Zugtiere Verwendung. Mit der Umstellung auf Traktoren und Turbokühe verschwanden die einfarbig braunen Rinder aber innerhalb kürzester Zeit aus den Ställen. Um 1960 gab es noch 17 Kühe und einen Bullen - aber einige wenige Liebhaber wollten diese Rasse nicht so einfach aussterben lassen: 1987 wurde ein Zuchtverband neu gegründet, der heute auf einen Bestand von über 200 Herdbuchkühen und genügend Bullen zurückgreifen kann – ein Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und unschätzbare Genreserve für anfällige Hochleistungsrassen. Auch die Wilhelma bemüht sich auf ihrem Schaubauernhof um die Erhaltung alter Haustierrassen, und hält dort daher neben den Hinterwäldern auch Limpurger Rinder. Am 11. März wurde nach 278 Tagen Tragzeit der kleine Bulle „Sören“ geboren, weitere Kälbchen werden im Lauf des Jahres folgen. So wird jeder Zuwachs in der kleinen Wilhelma-Herde mit Freude registriert – und vielleicht darf „Sören“ ja einst als Zuchtbulle selbst für Nachwuchs sorgen. Ansonsten bleibt ihm als Bullen nur das Nutzungsdrittel als Fleischlieferant – Milch geben und den Kuhwagen beim Umzug ziehen ist Sache der Kühe.

Zoo Dortmund, 21.03.2007
Löwennachwuchs im Zoo Dortmund wird erstmals geimpft
Löwendame „Moreni“ und Löwenkater „Lukas“ präsentieren zur Zeit stolz ihren Nachwuchs: einen Jungen und zwei Mädchen. Den letzten Löwennachwuchs im Zoo Dortmund hat es vor 17 Jahren gegeben. Somit kann hier fast von einem Neuanfang gesprochen werden. Kater „Lukas“ (11 Jahre) befindet sich seit 1999 im Zoo Dortmund, seine Partnerin „Moreni“ (4 Jahre) kam vor zwei Jahren dazu. Beide haben sich von Anfang an gemocht und sind ein neues Traumpaar des Dortmunder Zoos. Nun haben sie mit ihren Drillingen ihrer Zuneigung die Krone aufgesetzt. Im Zoo Dortmund ist man sehr froh über den Großkatzennachwuchs und die kleinen Löwen werden sicher die Stars der Sommersaison sein.

Zoo Leipzig, 21.03.2007
Seltener Nachwuchs auf dem Vogelteich - Erstes Krauskopfpelikanküken in der Geschichte des Zoos geschlüpft
Am letzten Freitag schlüpfte das erste Krauskopfpelikanküken in der Geschichte des Zoos Leipzig. Obwohl die eleganten Wasservögel bereits seit Jahrzehnten hier ein Zuhause haben, brüteten sie nicht. Der Bau einer Winterunterkunft 2005 direkt am großen Vogelteich veränderte das Leben der Zoopelikane jedoch deutlich. Mussten die Tierpfleger bis dahin ihre Schützlinge bei Minusgraden eigenhändig fangen und in eine Behausung am anderen Ende des Zoos bringen, bleibt ihnen heute dieser Stress erspart. Bereits im ersten Jahr mit dem neuen Winterhaus zeigte sich, dass die Pelikane zu brüten begannen. Jungtiere schlüpften aber nicht. „Umso mehr freuen wir uns jetzt, dass es endlich geklappt hat und wir unser erstes Jungtier haben. Nun hoffen wir, dass es die nächsten Tage und Wochen gesund übersteht. Ein gewisses Restrisiko bleibt immer“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Der Zoo Leipzig beherbergt gegenwärtig neun männliche und sieben weibliche Krauskopfpelikane und nun auch ein Jungtier auf dem Vogelteich. Der Krauskopfpelikan ist auf der Roten Liste als gefährdete Arte verzeichnet. Bedroht ist er durch die illegale Bejagung und durch das Austrocknen seiner Lebensräume. 1994 betrug der Bestand in der freien Wildbahn noch ca. 3200 bis 4300 Brutpaare. Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm EEP) wird in Poznan geführt.

Zoo Magdeburg, 21.03.2007
Magdeburger Zoo beim 12. Internationalen Schlittenhunderennen dabei
Die vier Huskys Sally, Eve, Trick und Tassilo des Magdeburger Zoos waren beim 12. Internationalen Schlittenhunderennen am Frauensee/Brandenburg mit dabei. 70 Gespanne traten während der zwei Tagesrennen am 10./11. März in einen spannenden Wettkampf, der in 13 Kategorien eingeteilt war. Das vierköpfige Magdeburger Hundegespann startete erstmalig und bewährte sich an den beiden Renntagen mit einem wohlverdienten 11.Platz! Für die Magdeburger „New-comer“ war es eine gewaltige Herausforderung an einem internationalen Rennen teilzunehmen. Saskia Köppelmann ist der Musher (Schlittenhundeführer) des Magdeburger Zoos. Sie konnte nicht nur eine Urkunde für die Teilnahme am 12. Internationalen Schlittenhunderennen mit nach Hause nehmen, sondern beim Fachaustausch wertvolle Anregungen für den Magdeburger Zoo mitbringen. Deutschlandweit ist der Zoologische Garten Magdeburg der einzige Zoo, der Schlittenhunde im Tierbestand hat. Die Schlittenhunde beteiligen sich zukünftig nicht nur an Wettkämpfen, sondern sie sind ein wichtiger Bestandteil im TIERISCH NAH - Programm des Magdeburger Zoos.

Zoo Leipzig, 21.03.2007
Ahnen der Urzeit - Reptilien im Mittelpunkt der Sonntagstouren im April
Noch etwas scheu halten sie sich im Hintergrund und nur ganz langsam wird das neue Zuhause erkundet. Sie sind eben noch etwas fremd im Terrarium - und auch die „Sprachbarriere“ kommt hinzu für die beiden Mississippi-Alligatorenmädchen aus Florida. Da muss den beiden schon ein wenig Eingewöhnungszeit zugestanden werden. Die Sonntagstouren im April stehen unter einem ganz besonderen Thema – den Reptilien im Zoo. In direkter Nachbarschaft zu den Meeresbewohnern im Aquarium findet sich das Terrarium mit einer enormen Vielfalt an erdgeschichtlich alten Tierarten. Aber nicht nur für einen Besuch bei den amerikanischen Zuwanderern im Alligatorenbecken sollte man sich Zeit nehmen. Oftmals braucht man mehr als nur einen flüchtigen Blick um einen reglosen Glattstirnkaiman oder eine kleine Krötenkopf-Schildkröte zwischen dichten Schlingpflanzen zu entdecken. Gemächlich geht es überhaupt zu im Terrarium – keine Hektik, keine übertrieben schnellen Bewegungen. Ein wahrer Meister dieser Disziplin ist der beeindruckende Geierschildkrötenmann. An Wasser gebunden, verlässt er das nasse Element so gut wie nie. Reglos liegt er stundenlang am Bodengrund und „lauert“ auf vorbeischwimmende Fische. Da keiner der flinken Meeresbewohner von nebenan zum unfreiwilligen Ortswechsel vorgesehen ist, übernimmt der Tierpfleger die Aufgabe, den faulen Herrn regelmäßig mit frischem Fisch zu versorgen. Auf einer spannenden Tour durch die Welt der Alligatoren und Schildkröten werden die Zoolosten interessante Details aus dem Leben der Terrariumsbewohner schildern. Der Startschuss für die spannenden Führungen fällt jeden Sonntag im April um 11 Uhr!

Alternativer Bärenpark Worbis, 21.03.2007
STIFTUNG FÜR BÄREN kritisiert die Berichterstattung von hr3 und Sat.1 zum Ausbruch der Zirkusbärin Shirley
Am 19.3.2007 war die Braunbärin Shirley des Zirkus Luna während eines Spaziergangs an der Leine bei Hann. Münden ausgerissen. Die Extratour der Bärin stellte nicht nur eine Gefahr für Menschen dar, sondern bedeutete auch einen enormen Stress für das Tier. Dennoch wurde die Einfangaktion im hr3 „maintower“ und im Sat.1 – News verniedlicht und teilweise falsch kommentiert. Die Bärin Shirley, zuvor mit Waffen von der Polizei in Schach gehalten und später an zwei Stricken festgebunden, wird mit insgesamt vier Narkosespritzen sediert, denn die Bärenhalter sind nicht in der Lage, die Bärin in den Zirkus zurück zu führen. Hr3 kommentiert die Aktion so: „Die Bärin muss ein bisschen schlafen.“ Augenzeugen wiederum sind entsetzt ob der vier notwendigen Spritzen und bedauern das Tier, das sich zwischen zwei Stricken windet und panisch ist. „Ein gestresstes Tier in Narkose zu legen, ist sehr schwer. Aufgrund des erhöhten Adrenalinspiegels ist eine genaue Dosierung des Narkosemittels kaum möglich. Außerdem bedeutet jede Sedierung ein Risiko für das Tier“, so Uwe Lagemann, Leiter des Bärenparks Worbis. Während die Bärin anschließend in ihren tristen Käfig zurückgeführt wird, springt Artgenossin Betty, innerhalb des Käfigs mit einer sehr kurzen Kette angebunden, nervös auf der Stelle – eine typische Verhaltensstörung bei Bären in Gefangenschaft und in Stresssituationen. Der Kommentar beider TV-Sender: „Betty hat sich tierisch (über die Rückkehr ihrer Artgenossin)gefreut.“ Mit keiner Silbe wird über die Qual und die kritikwürdigen Haltungsbedingungen von Wildtieren in Zirkussen berichtet. Z.B., dass die Zirkusleitlinien fordern, dass ein Bär täglich sechs Stunden mindestens 75 m² gesicherten Auslauf benötigt. Zirkusbesucher wiederum, die einen Tag zuvor die Vorstellung im Zirkus Luna besucht haben, melden der STIFTUNG FÜR BÄREN entsetzt von der brutalen Zurechtweisung der Bärin Shirley, die ihren Auftritt abbrechen wollte, nachdem sie mit dem Roller gestürzt war. Seit Jahren protestiert die STIFTUNG FÜR BÄREN gegen die Haltung von Wildtieren in Zirkussen und fordert ein entsprechendes Verbot.

Zoo Stralsund, 20.03.2007
Leopardengehege im Zoo Stralsund wird aufgerichtet
Präzisionsarbeit war heute ( 19.3.) für die Mitarbeiter der Firmen Kran-Lange, Grimmen und für die Stralsunder Metallbaufirma Schmidt angesagt. 8,mehrere Tonnen schwere, Stahlbügel mußten für das neue Leopardengehege regelrecht " eingeflogen " werden. Dazu mußte der 160 Tonnen Kran die Metallelemente weit über die Baumkronen hinweg an den vorgesehenen Standort manövrieren und für die Montage ausrichten. Das alte Leopardengehege wird von der neuen Konstruktion überspannt und muß bis zur Fertigstellung der Anlage als Quartier für den Chinesischen Leoparden dienen, der bereits im Stralsunder Zoo lebt. Die Unterkonstruktion für die neue Anlage stammt von der ehemaligen Sporthalle neben dem Paul Greifzu Stadion.Sie wurde vor 2 Jahren vom Tierpark demontiert. Mit fast 500 Quadratmetern Fläche und einer, für die Tiere nutzbaren, Höhe von 8 Metern, wird die Anlage, die mit Kletterbäumen, Versteckmöglichkeiten und einem Wasserlauf ausgestattet ist, reichlich Platz für ein Paar der vom Aussterben bedrohten Chinesischen Leoparden bieten.

Zoo Osnabrück, 20.03.2007
Die pd Personaldienst in Osnabrück GmbH unterstützt zum 25 Firmenjubiläum den Zoo
Große Freude im Zoo! Anlässlich seines 25-jährigen Firmenjubiläums unterstützt die pd Personaldienst in Osnabrück GmbH den Zoo mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro!! Bereits seit 8 Jahren ist das Team um die Geschäftsführer Bernd Knölker und Rolf Nösekabel offizieller Partner des Zoos und hat sich in dieser Zeit gemeinsam mit den anderen Partnern des Zoo-Förderkreises für die prosperierende Entwicklung der mit über 700.000 jährlichen Besuchern meistfrequentierten Freizeiteinrichtung der Region engagiert. „Ohne die in der Zoowelt einmalige Unterstützung aus der Wirtschaft heraus wäre der Osnabrücker Zoo nicht mehr lebensfähig", stellten Zoopräsident Reinhard Coppenrath und Geschäftsführer Andreas Busemann unisono fest. „Wir sind froh und glücklich darüber, dass wir trotz der niedrigsten Zuschussquote aller deutschen Zoos dank unserer Partner die Entwicklung der Zoos in den letzten 8 Jahren so positiv gestalten konnten" führte Zoopräsident Coppenrath aus und bedankte sich im Namen des gesamten Zoo-Teams bei Bernd Knölker und Rolf Nösekabel. Insbesondere der unterirdische Zoo und die geplante neue afrikanische Erlebniswelt „Takamanda" würden den Zoo zu einem überregional attraktiven Ausflugziel machen, auf das alle Osnabrücker stolz sein könnten. Insbesondere interessierte sich Bernd Knölker über den aktuellen Stand der Erweiterungsplanungen für „Takamanda" und die Bestrebungen des Zoos, dieses Schlüsselprojekt mit Hilfe von EU-Fördergeldern bis 2010 zu realisieren.„Ich kann dem Zoo bei diesem fantastischen Ausbauplan nur Glück wünschen. Als besonders erfreulich empfinde ist es dabei, dass Ministerpräsident Christian Wulff persönlich dem Zoo in dieser Angelegenheit zu Seite steht!“

Alternativer Bärenpark Worbis, 20.03.2007
30 Königinnen residieren nach Zwangsumsiedlung im Bärenpark - Kahlrückige Waldameisen sind neue Bewohner im Tierschutzprojekt
Die Kolonie der unter Bundesartenschutz stehenden Ameise war an einen Siedlungsrand in Reinhausen gefährdet. Ca. 100 000 Waldameisen, darunter 30 Königinnen, wurden samt Nesthügel-Material in den Bärenpark Worbis gebracht. Professor Dr. Wolfgang Rohe von der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Göttingen, der übrigens die 30 Königinnen höchstpersönlich gezählt und verpackt hat, befand, dass das Gelände des Bärenparks mit seinem Mischwaldbestand beste Voraussetzungen für die Kahlrückige Waldameise bietet. „Der Bärenpark ist ein Vorzeigeprojekt für die Umweltbildung, welches durch die Präsentation einer Waldameisenkolonie bereichert wird“, so Rohe. Der neue Nesthügel wurde von den Mitarbeitern des Bärenparks am Bärenlehrpfad errichtet. Bleibt zu hoffen, dass sich die Kahlrückigen Waldameisen, denen übrigens doch ein bis vier Haare auf dem Rücken wachsen, im Bärenpark einleben. Ihr neu errichtetes Nest haben sie zumindest angenommen und sind – wie für eine gut funktionierende Kolonie üblich – in einem Radius von bis zu 100 Metern auf Nahrungs- und Baumaterialensuche unterwegs. Uwe Lagemann, Leiter des Bärenparks: „Unser Ziel ist es, die Besucher auch für unsere kleinsten Bärenparkbewohner zu sensibilisieren, denn es ist der Mensch, der den Waldameisen oft schwersten Schaden zufügt.“

Tiergarten Schönbrunn, 20.03.2007
WORKSHOPS PFERDEFLÜSTERN 2007
Wie vermittle ich einem Pferd, dass es mitkommen soll oder dass ich es berühren möchte? Und wie vermittelt das Pferd mir, ob es das nun will oder nicht? „Pferdflüstern“ ist eine Frage der feinen Sinne und des aufmerksamen Beobachtens. Ab 22. März bis Ende Oktober bietet der Tiergarten Schönbrunn wieder die Möglichkeit, die Sprache der Pferde in Workshops zu erlernen. Im Vorjahr waren die Kurse komplett ausgebucht. Das Konzept wurde von Tiergartendirektorin Dagmar Schratter und der Biologin und Psychologin Roswitha Zink entwickelt, die sich mit dem Verhalten von Pferden und ihrer therapeutischen Wirkung auf Menschen beschäftigt. Was heuer neu dazu kommt: Pferdeflüstern „mit Gebell“ – speziell für Kinder und auf Hundesprache erweitert.

Westküstenpark & Robbarium, 20.03.2007
Der Westküstenpark hat eine Tierparkpädagogin
Der Westküstenpark hat eine Tierparkpädagogin bekommen. Ulrike Lamp sorgt sich seit diesem Jahr um die Unterhaltung der großen und kleinen Gäste. „Ich will die Menschen an die Natur und an die Tiere heranführen“, beschreibt die Diplombiologin ihre Aufgabe. Dafür kann die 47-Jährige auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken. Zuletzt entwickelte sie im Rostocker Zoo als Leiterin der Zoo-Schule Programme für Gruppen, Kinder und Familien und entwarf dort ein neues „Zentrum für Naturerlebnis und Umweltbildung“. Ihre Sehnsucht nach der Nordsee mit den langen Stränden und den großen Sandbänken brachte sie jetzt nach St. Peter-Ording und in den Westküstenpark. Sie will Eiderstedt nicht wieder verlassen. „Hier fühle ich mich am wohlsten“, sagt die Biologin mit glücklich lachendem Gesicht. „Nach 20 Jahren Haustier-Abstinenz habe ich jetzt den Ort gefunden, an dem ich sesshaft werden will.“ Ihre ersten Hausgenossen sind zwei Katzen - die dreifarbig getigerte Katzendame „Tinkerbell“ und der rote Kater „Paddy“. Und wenn Ulrike Lamp nicht im Westküstenpark mit Besuchern spricht oder daran arbeitet, das Angebotsspektrum des NaturErlebnisTierparks zu erweitern? Dann kuschelt sie sich am liebsten zu Hause in ihren gemütlichen Ohrensessel und schmökert englische Krimis. „Ich mag den trockenen britischen Humor.“

Zoo Leipzig, 19.03.2007
Lippenbärin überraschend gestorben - Malini lässt drei Monate altes Jungtier zurück
Lippenbärin Malini (geb. am 5.1.1996 in Mysore Zoo / Indien) starb in der Nacht vom 17. zum 18.3.2007 überraschend. Den Tierpflegern war am Vortag lediglich aufgefallen, dass die Bärin nichts fraß und mehr als gewöhnlich trank. Die Behandlung mit einem Antibiotikum gegen eine mögliche Infektion blieb ohne Erfolg. Die pathologische Untersuchung in den Tierkliniken der Uni Leipzig soll nun Klarheit über die Ursache bringen. Malini hatte im Januar zwei Jungtiere zur Welt gebracht, von denen eines überlebte. In der Mutterstube versorgte sie ihr Kleines und wurde lediglich durch eine Kameraüberwachung von ihren Pflegern beobachtet und ab und an zum Füttern in ein separates Gehege gelockt. „Es war eine Hiobsbotschaft, als ich von Malinis Tod erfuhr. Zum einen ist sie aufgrund ihrer Abstammung von wild lebenden Eltern für die Erhaltungszucht sehr kostbar. Zum anderen haben wir jetzt ein knapp drei Monate altes Jungtier, was nun schneller selbständig werden muss. Glücklicherweise ist die Kleine jetzt bereits in einem Alter, in dem sie beginnt, selbstständig zu fressen. Unsere Tierpfleger konnten beobachten, dass das Bärenkind seine spezielle Milchsuppe schlürfte und auch schon ein Stück Melone probiert hat.“ so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.

Tierpark Nordhorn, 19.03.2007
Großer Empfang für Dr. Salzert im Tierpark Nordhorn - "Genialer Tiergärtner" geht in den Ruhestand
Mit einem großen Empfang im Tierpark Nordhorn feierten zahlreiche Gäste Abschied von einem großen Tiergärtner, der am Sonnabend 65 Jahre alt wurde. Über 28 Jahre bis zum Jahr 2002 war Dr. Wolfgang Salzert Zoodirektor des Naturzoos Rheine und hat ihn zu einer überregional anerkannten zoologischen Einrichtung weiterentwickelt. Seitdem war Salzert als zoologischer Berater für den Tierpark Nordhorn tätig. Führende Vertreter aus 17 deutschen Zoos würdigten seine Verdienste für die Zoobranche und bezeichneten Salzert als visionären und engagierten Tiergärtner, der die Zeichen der Zeit oftmals ein Stück früher erkannt und moderne Zootierhaltung eingeführt hat. Direktor Dr. Alex Rübel vom Zoo Zürich schrieb: "Auch ich habe von Wolfgang sehr viel gelernt, oft wurde er – meiner Meinung nach zu Unrecht – mit seinen Meinungen und Überzeugungen nicht ernst genommen. Noch heute rennen deshalb viele Zoos in Deutschland einer modernen Gestaltung nach." Tierparkleiter Thomas Berling äußerte die Hoffnung, dass Salzert auch zukünftig dem Tierpark zur Verfügung stehe. "Mit dir gemeinsam haben wir die 200000er und 250000 Besuchermarke geknackt", sagte Berling: "Der Tierpark braucht dich und deinen Sachverstand als Freund und Berater noch viele Jahre."

Zoo Heidelberg, 19.03.2007
Innovatives Modell für Sponsoring-Aktivitäten - Die „Anja und Markus Adam Stiftung für Tier- und Artenschutz“ fördert Lernangebot für Schüler mit Behinderung und anderer Förderbedürftigkeit
Die Heidelberger Zooschule ist die erste und einzige privat geführte Zooschule in Deutschland. Im vergangenen Jahr wurden über 15.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene in erlebnisreichen Führungen und spannenden Programmen durch den Zoo begleitet. Ebenfalls im letzten Jahr startete die Testphase für ein ganz besonderes Sponsoringprojekt. Über 70 Gruppen aus dem Bereich der Sonderschulen, schwerpunktmäßig mit körperlicher und geistiger Behinderung, konnten im Zoo begrüßt werden. Die Förderung umfasst dabei nicht nur die zoopädagogische Betreuung durch die Initiative Zooerlebnis e.V., sondern auch die Übernahme der Kosten für die Hin- und Rückfahrt mit dem ÖPNV und den Zooeintritt. „Das Angebot gibt uns die Chance, Gruppen durch den Zoo zu führen, die sonst nur unter besonderen Schwierigkeiten oder gar nicht in den Zoo kommen“ meint dazu Dr. Arndt Löwenberg, der Leiter der Zooschule. Wichtig ist dabei, dass die geführten Gruppen auch mit einigen Ideen zum Arten-, Natur- und Umweltschutz in Kontakt kommen. Zur Betreuung der besonderen Gäste hat die Zooschule ein Expertenteam gegründet, das sich durch Aus- und Weiterbildungen gut auf die Gruppen einstellen kann. Selbst diese Zoobegleiter, die schon lange Kindergruppen betreuen, sind von dem Projekt begeistert: "Die Führungen für diese Gruppen gehören zum Wichtigsten, was wir leisten. In besonderen Weiterbildungen haben wir uns auf dieses Programm gewissenhaft vorbereitet.“ Eine besondere Hilfe ist dabei das Engagement von Studierenden der Sonderpädagogik, die im Rahmen ihres „Sonderpädagogischen Handlungsfeldes“ ebenfalls in der Zoopädagogik aktiv sind.

Wildpark Knüll, 19.03.2007
Mit „Frühling“ beginnen die Fortbildungsreihen - Fortbildungen für Lehrer und Erzieher im Wildpark Knüll
Am kommenden Samstag beginnen die diesjährigen Fortbildungsreihen im Wildpark Knüll, zu denen Lehrer, Erzieher und interessierte Eltern eingeladen sind. Den Anfang macht das Thema Frühling aus der Reihe Jahreszeiten. Zu jeder Jahreszeit kann man mit Kindern die Natur erleben und erkunden. Diese Fortbildungsreihe hebt die Besonderheiten der jeweiligen Jahreszeit hervor. Spiele und Experimente, Lieder und Basteleien ergänzen die theoretischen Informationen und bieten Anknüpfungspunkte für die eigene Arbeit. Besondere Schwerpunkte im Frühjahr sind Kennzeichen der erwachenden Natur, Pflanzen pflanzen mit Kindern und Beobachtungsmöglichkeiten für das pflanzliche Wachstum sowie Kennzeichen und Eigenschaften von tierische und pflanzliche Frühlingsboten.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 19.03.2007
Schweinereien zum Frühlingsfest - Frühlingsfest mit Mistkarrenrennen und Schweinerassenschau am Ostermontag im Naturschutz-Tierpark Görlitz
Im chinesischen Jahr des Schweins präsentiert der Tierpark zu seinem Frühlingsfest einige Schweinereien. Geht es nach dem chinesischen Horoskop, dann sind Schweinejahre optimal, um in ein neues Heim umzuziehen und Familienangelegenheiten zu regeln, Familien zu vergrößern. Das passt zum Tierpark, denn über Familienzuwachs kann man sich nicht beklagen. Ferkel, Lämmchen, Ziegenkinder, ein Eseljunges, junge Kaninchen und Küken werden von ihren Müttern und den Tierpflegern gehegt und gepflegt, damit sie sich zu Ostern in Bestform zeigen können. Ganz anderen Zuwachs hat der Tierpark schon jetzt bekommen: Eine Rasselbande aus vier verschiedenen Schweinerassen, die sich sauwohl fühlen und am Ostermontag den Besuchern vorgestellt werden. Neben den lebendigen Glücksbringern wird es jede Menge kunstvoller Glücksschweine zu sehen geben. Brigitte Siegl aus Bautzen hat sie gesammelt und wird sie zum Frühlingsfest im Tierpark präsentieren. Ob sich die Mistkarrenfahrer bei der Sauarbeit, die sie am Ostermontag zu bewerkstelligen haben, wohl fühlen, bleibt dahingestellt. Immerhin haben der Görlitzer und der Zgorzelecer Oberbürgermeister mit jeweils drei Mitstreitern der Stadtverwaltungen ihren inneren Schweinehund besiegt und sich zum 2. deutsch-polnischen Mistkarrenrennen angemeldet. Übrigens wird der Osterhase fleißig bei der Vorbereitung des Frühlingsfestes helfen. Schließlich sollen die Kinder am Ostermontag Spaß beim Ostereier suchen haben. Weil dafür die Helfer des Osterhasen am Ostermontag früh alle Hände voll zu tun haben, wird der Tierpark erst ab 9.30 Uhr geöffnet.

Tier- und Freizeitpark Jaderberg, 19.03.2007
Jaderpark startet am 24. März seine Hauptsaison
Da hatte der Frühling schon seine Vorreiter geschickt und fröhlich konnten wir die ersten Sonnenstrahlen genießen, doch nun streckt der Winter doch noch einmal seine Finger nach uns aus. Dies soll uns aber keinesfalls entmutigen und der Jaderpark wird wie jedes Jahr zu den Osterferien wieder seine Tore komplett öffnen. Nachdem nun bereits die zweite Wintersaison erfolgreich zu Ende geht, sind ab dem 24. März wieder Spaß und Trubel im Freizeitpark bei vielen Attraktionen möglich. Der Jade-Express, der durchs Abenteuerland fährt, wurde auf Hochglanz poliert und wird uns wieder zu Giraffen, Zebras und anderen afrikanischen Großtieren fahren. Sollte das Wetter den Tieren einen Spaziergang im Freien verwehren, können wir auf jeden Fall die Giraffen in ihrem großen Haus besuchen. Auch im Exotarium, dem neuen Reptilien- und Insektenhaus krabbelt und kriecht es in allen Vitrinen, ob Skorpione, Wandelnde Blätter oder Chamälions, hier ist immer etwas zu sehen. Der kleine Tapirjunge „Tamino“, der durch eine Stern TV Aktion mit Günther Jauch seinen Namen fand, springt zwischen seinen Eltern und den mitbewohnenden Wasserschweinen munter herum, lässt sich aber auch jederzeit in seinem Schlafzimmer im Trockenen besuchen. Bei den Kapuzineräffchen stellte sich Ende des Jahres gleich bei zwei Weibchen Nachwuchs ein. Gerade für das recht wechselhafte Frühlingswetter ist die neue Spielscheune, der sogenannte Spaßpark natürlich optimal. Bei angenehmen Temperaturen finden hier die Kinder jede Menge Möglichkeiten zum Klettern, Spielen und Toben.

Zoo Duisburg, 19.03.2007
Erstmals Nachzucht bei den Blauflügelkookaburras
Vom Vogelpark Metelen erhielt der Zoo Duisburg im letzten Jahr ein Pärchen Blauflügelkookaburras, die im Januar zur erfreulichen Erstzucht schritten. Die Ureinwohner Australiens, die Aborigines, benennen mit dem Wort „Kookaburra“ (sprich: Kuka-bara) die größten Vertreter in der Familie der Eisvögel. Am bekanntesten ist sicher der Lachende Hans mit seiner namengebenden, an ein lautes, hysterisches Gelächter erinnernden markanten Stimme. Der Blauflügelkookaburra setzt sich vom Lachenden Hans, den der Zoo Duisburg ebenfalls pflegt, einerseits dadurch ab, dass er andersartig ruft: seine Stimme erinnert eher an ein lautes, schrilles Schreien. Durch gelegentliche Nistkontrollen stellten die Pfleger fest, ob sich der Jungvogel gut entwickelte. Nach etwa drei Wochen holten ihn die Pfleger kurzfristig aus der Baumhöhle und vermerkten ein Körpergewicht von 240 g nach dem Wiegen. Bereits zu diesem Zeitpunkt war das Groß- und Kleingefieder schon aus den Blutkielen durchgebrochen und gab einen Vorgeschmack auf das spätere Erwachsenen-Federkleid. Es dauerte nun nicht mehr lange, bis der Jungvogel endgültig ausflog und zusammen mit seinen Eltern die Anlage inspizierte, die sie sich gemeinsam mit den Matschie-Baumkängurus und den Bürstenschwanz-Rattenkängurus teilen.

Wisentgehege Springe, 19.03.2007
Frühjahrsputz im Wisentgehege - Mitglieder des Fördervereines helfen beim Aufräumen
Am Samstag, den 17. März war der erste Arbeitseinsatz des Fördervereines im Wisentgehege. Zehn ehrenamtliche Helfer haben bei mäßigem Wetter kräftig geschuftet, um das Wisentgehege für das kommende Frühjahr herauszuputzen. An einigen Stellen mussten noch die Folgen vom Orkan Kyrill beseitigt werden. Auf den Wiesen beim Sikawild und in der Nähe der Auerhühner wurden Äste und Zweige abgesammelt. Fördervereinsmitglied und Luchspate Jörg Steckelberg hatte seinen Unimog dabei und konnte Äste und Zweige direkt abtransportieren. Im Eingangsbereich wurde geputzt, geharkt und gefegt. Das Wetter konnte die gute Arbeitsstimmung nicht eintrüben und nach getaner Arbeit gab es ein gemütliches Beisammensein bei Bratwurst, Steaks und Getränken. Der Förderverein, die „Freunde des Wisentgeheges und der Jagdschau e. V.“ hat weit über 700 Mitglieder. Die Vereinszugehörigkeit ermöglicht freien Eintritt im Wisentgehege. Die aktiven Helfer unterstützen das Wisentgehege in vielerlei Hinsicht bei Arbeitseinsätzen, Führungen und Veranstaltungen. Der nächste Arbeitseinsatz findet am Samstag, den 14. April statt.

Zoo Basel, 19.03.2007
Ein vorwitziges Trio – Junge bei den Erdmännchen im Zoo Basel
Drei Erdmännchenkinder tapsen seit einigen Tagen über die Anlage im Zoo Basel. Geboren sind sie, für die Besucher unsichtbar, in einer Erdhöhle. Bei der Erziehung der Kleinen wird ihre Mutter von allen Seiten unterstützt. Sie spielen Fangen, jagen sich gegenseitig und wälzen sich raufend auf der Erde. Auch ihrem zweiten Namen, 'Scharrtiere', macht das vorwitzige Erdmännchentrio im Zoo Basel bereits alle Ehre. Ohne Pause graben und scharren die putzigen Kleinen und auch das Stehen auf den Hinterbeinen nach Erwachsenenmanier muss erst mal geübt werden. Soviel Anstrengung macht aber auch müde. Am liebsten kuscheln sich die drei dann in einem hohlen Baustamm zusammen, bis die Entdeckerfreude sie von neuem juckt. Wie alt die Geschwister sind, kann niemand genau sagen, denn Erdmännchen gebären heimlich und versteckt in Erdhöhlen. Wenn man sie im Zoo mit etwa drei Wochen zum ersten Mal zu Gesicht bekommt, sind die Augen der Jungen bereits offen und sie tapsen recht selbständig über die Anlage. Noch etwa eineinhalb Monate lang werden die drei Erdmännchenkinder im Zolli bei ihrer Mutter trinken, bereits jetzt kosten sie aber von dem Futter, das ihnen ihre Artgenossen anbieten.

Zoo Heidelberg, 19.03.2007
Ostern bei Küken und Kaninchen
Wenn ein Kind an Ostern denkt, denkt es zunächst an Ostereier und Hasen. Legen Hasen Eier? Was entwickelt sich aus Eiern, wenn sie nicht gekocht und gegessen werden? Freuen sich die Zootiere, wie zum Beispiel Affen, Gayale, Kamele und Elefanten auch über Osternester, die mit vielen Leckerlies gefüllt sind? Mit welchen Leckereien kann man diese Tiere überhaupt glücklich machen?
All dies sind Fragen, denen am Gründonnerstag, den 05.04.07 von Kindern von 5 bis 12 Jahren im Heidelberger Zoo nachgegangen wird. An diesem Tag veranstaltet die Initiative Zooerlebnis zwischen 14:30 Uhr und 17:30 Uhr zu diesen Themen einen spannenden und kurzweiligen Aktionstag. Auf dem Programm stehen neben dem Besuch der lebendigen Ostertiere und einem spannenden Meerschweinchenroulette weitere Höhepunkte, wie zum Beispiel lustige Tiergeschichten und viele Spiele und Informationen rund um das (Oster-)Ei. Sichern Sie sich Ihren Platz durch Karten aus dem Vorverkauf an der Zookasse und bei SCHUESSLER, Medien (Augustaanlage 13, Mannheim). Die Karte kostet 15,- Euro, Geschwister erhalten 15% Ermäßigung.

Zoo Dresden, 16.03.2007
Nach 40 Jahren Pause – endlich wieder Brazzas-Meerkatzen in Dresden
Seit vergangener Woche leben wieder De Brazzas-Meerkatzen im Zoo Dresden. Diese attraktiv gefärbten Affen sind im Kongobecken beheimatet. Unsere beiden Tiere trafen gleichzeitig aus den Zoos von Duisburg und Lodz/ Polen in Dresden ein. Kennzeichnend für diese Meerkatzen sind ein leuchtend weißer bis zum Hals reichender Kinnbart und ein orangefarbener Halbmond auf der Stirn. Das Männchen Benny (9 Jahre) und das Weibchen Kora (9 Jahre) sind der Grundstock für eine neue Zucht im Dresdner Primatenbestand.

Zoo Landau, 16.03.2007
„Follow the dromedary…“ Zooführung in englischer Sprache
Am 25. März 2007 um 14 Uhr findet erstmals im Zoo Landau in der Pfalz eine Zooführung in englischer Sprache statt. Nachdem die seit Jahren durchgeführten Führungen in französischer Sprache stets gut besucht sind und mittlerweile einen festen Platz im Veranstaltungskalender des Zoo Landau haben, möchte das Zooteam auch den zahlreichen Zoobesuchern aus den englischsprachigen Ländern oder sprachlich Interessierten seine Tierwelt näher bringen. Pädagoginnen der Zooschule werden Erwachsenen und Kindern in englischer Sprache die Einrichtung sowie ausgewählte Tierarten des Landauer Zoos vorstellen. Interessant ist dieses Angebot aber auch für Schüler oder Erwachsene mit englischen Fremdsprachenkenntnissen, um das eigene Sprachwissen aufzufrischen!

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 16.03.2007
Hochbetrieb in den ZOOM Kinderstuben
Während sich der bevorstehende Frühling mit den ersten warmen Sonnenstrahlen ankündigt, haben die Tierpfleger in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen alle Hände voll zu tun, denn in den ersten Monaten des Jahres herrscht auf den Kinderstationen des Zoos traditionell Hochbetrieb. So haben vor kurzen Bentheimer Landschafe im Streichelzoo das Licht der Welt erblickt. Ergänzt werden die besonders bei den Kleinkindern beliebten Schafe durch frisch geborene Afrikanische Zwergziegen im Dorf der Erlebniswelt Afrika.
Außerdem kann die ZOOM Erlebniswelt Afrika die Geburt einer kleinen Elenantilope vermelden, die Ende Februar auf der Grassavanne zur Welt kam. Und auch bei den Stachelschweinen konnte ein neues Jungtier begrüßt werden. Weitere Stachelschweine dürften nicht lange auf sich warten lassen, denn seit kurzem sorgt wieder ein zeugungsfreudiger Stachelschweinmann für die entsprechende Nachkommenschaft.

Zoo Krefeld, 16.03.2007
Ein Laser für den Elefantendoktor in Thailand: Medizinische Hilfe für Thai-Elefanten kam aus dem Zoo Krefeld
Richard Lear, die Tierärzte Dr. Sittidet Mahasawangkul und Dr. Taweepoke Angkawanish im thailändischen National Elephant Institute hatten Grund zur Freude: Elefantentrainer Wolfgang Nehring aus dem Zoo Krefeld brachte ihnen nach einer dreitägigen Odyssee ein wertvolles Geschenk: Der meterlange Medizin-Laser wird in Zukunft schwer verletzte Elefanten heilen. Laserstrahlen regen die Zellkommunikation an und beschleunigen den Heilungsprozess bei offenen Wunden, wie sie in Thailand häufig durch Landminen verursacht werden. Dank der Fluggesellschaft LTU konnte die schwere Kiste kostenfrei nach Bangkok transportiert werden. Nach einiger Skepsis am Zoll, die nur mit Bakschisch überwunden werden konnte, mietete Nehring sich eine Limousine für die Fahrt ins Hotel, denn kein Taxi war groß genug für das überdimensionale Paket. Von Thailands Hauptstadt bis zum Elefantenzentrum im Goldenen Dreieck trennten den Krefelder und seine Fracht jetzt noch 1 000 Kilometer. Eine Fahrt im Nachtzug und ein gemieteter Pick up führten endlich zum Ziel. Im National Elephant Institute werden neben verletzten und kranken Tieren auch pensionierte Arbeitselefanten und beschlagnahmte Dickhäuter gepflegt.

Zoologischer Garten Berlin, 15.03.2007
Babyboom bei den Bongos!
Jenseits des „Bärenhochs“ im Zoo Berlin gab es nahezu unbemerkt eine regelrechte Babyschwemme bei den Bongos, den vielleicht schönsten Antilopen Afrikas. Genau zur rechten Jahreszeit stellte sich hier gleich mehrfach Nachwuchs ein. Nachdem bereits im Herbst letzten Jahres ein männliches Jungtier geboren wurde, vermehrte sich der Bestand am 26. Januar und am 18. Februar 2007 um zwei weibliche Kälber. Als typische Waldböcke lagen die Jungtiere zunächst noch einige Zeit im Stalllager ab, bevor sie es in Erwägung zogen, vorsichtig ihren Müttern zu folgen. Auch danach dauerte es noch einige Tage, bis die Beziehung zwischen Jungtieren und Mütter so gefestigt war, dass die Eltern ihren Nachwuchs zur Gruppe der Artgenossen führen wollten. Dieser Punkt der Familienzusammenführung ist nun erreicht, und in der warmen Frühlingssonne sind ab heute alle Jungtiere zusammen mit ihren Müttern und Verwandten auf der Freianlage am „Erdhaus“ zu beobachten. Jungbock Sura mit Mutter Emily, sowie seine Halbschwestern Elli und Sheila mit ihren Müttern Lilly und Babsy vertragen sich geschwisterlich: mal jagen sie sich streitend über die Anlage, dann beschäftigen sie sich wieder friedlich miteinander.

Zoologischer Garten Berlin, 15.03.2007
Ferkelei im Tierpark Berlin
Auch bei den Schwäbisch-Hällischen Schweinen des Tierparks Berlin hat sich rechtzeitig zum Frühlingsbeginn Nachwuchs eingestellt. Am 8. März wurden 6 niedliche Ferkel geboren, die vorerst noch allein mit der Mutter in einem Extraabteil ganz in Ruhe zu Kräften kommen sollen. Zum Pressetermin wird die vielköpfige Kleinfamilie im großen Außengehege zu sehen sein, aber noch getrennt von Vater und Tante. Die drei erwachsenen Tiere kamen 2002 als Geschenk der Wilhelma Stuttgart zu uns. Das Schwäbisch-Hällische Hausschwein wurde 1844 zum ersten Mal beschrieben, und erst 1986 kam es zur Gründung des Zuchtverbandes für diese alte, schon fast vergessene Haustierform, die - wie der Name besagt - im Südwesten Deutschlands heimisch ist. Kennzeichnend ist die Musterung: Kopf, Hals, Hinterteil und Schwanz sind schwarz, der übrige Körper weiß. Diese frühreife und fruchtbare Schweinerasse ist recht stattlich, Eber können eine Schulterhöhe von 90 cm und ein Gewicht von 350 kg erreichen. Die Sauen sind etwas kleiner, bringen es aber auch auf knapp 300 kg Maximalgewicht.

Tiergarten Worms, 15.03.2007
Als Forscher im Tiergarten Worms unterwegs - Osterferienprogramm für Kinder ab 7 Jahre
Im Nachgang des Osterferienkalenders des Stadtjugendrings wird es in den Osterferien auch im Tiergarten Worms in diesem Jahr das erste Mal richtig abenteuerlich. Kinder ab sieben Jahre können täglich an einer Forschungsreise zu unterschiedlichen Zielen teilnehmen.
Da geht es gleich am ersten Ferientag mit den Störchen nach Afrika. Bei dieser kleinen Safari begegnen den Kindern unbekannte Tiere wie die Mähnenspringer oder der Pascha der Mantelpaviane mit seinem Harem. „Gleich am nächsten Tag rüsten sich die Forscher zu einer Reise nach Südamerika, um den schnellen Nandus und den bunten Flamingos auf die Spur zu kommen“, erzählt begeistert die Zoopädagogin Tamara Kalmbach. Aber nicht nur Tiere ferner Länder stehen im Mittelpunkt der Aktionen in den Osterferien. Auch die einheimische Tierwelt, die im Tiergarten unter anderem mit Uhu, Wolf und Damwild vertreten ist, steht auf dem Programm.
In der zweiten Woche geht es auf Expedition ins Exotenhaus, wo spannende Begegnungen mit Agamen, Kaimanen und Leguanen auf dem Programm stehen. Zum Abschluss stehen in der letzten Ferienwoche die Ernährungsgewohnheiten der Tiere auf dem Expeditionsplan. Ob Fleisch-, Pflanzen-, oder Allesfresser, spielerisch erfahren die jungen Forscher viel Neues über Füchse, Rinder oder Wildschweine. Frisst der Fuchs tatsächlich nur Gänse? Was ist ein Wiederkäuer? Warum heißt das Wildschwein Allesfresser? Für alle fleißigen Forscher besteht am letzten Tag die Möglichkeit ein Forscherdiplom zu erwerben – aber Vorsicht, hierzu sind zuerst ein paar kniffelige Aufgaben von Afrika bis Europa, vom Reptil bis zum Haustier und vom Fleisch- bis zum Pflanzenfresser zu lösen.

Erlebnis-Zoo Hannover, 15.03.2007
Hannover hat den „Besten Zoo“
Der Erlebnis-Zoo Hannover hat erneut den Parkscout-Award in der Kategorie „Bester Zoo“ gewonnen. Über 30.000 Leser des Freizeitportals Parkscout.de beteiligten sich an der Wahl und erklärten den Erlebnis-Zoo zum besten Zoo Deutschlands.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 15.03.2007
Ein Hauch von Rosa ...
.. überzieht den Maurischen Garten im Herzen der Wilhelma: Die herrlichen alten Magnolien haben fleißig Knospen angesetzt und beginnen jetzt bei der sonnig-milden Witterung, ihre volle Blütenpracht zu entfalten. Zwei weiße Sternmagnolien empfangen die Besucher bereits vor dem Haupteingang, über 70 weitere der exotischen Bäume stehen in der Wilhelma. Die Blüten der Magnolien erscheinen stets vor den Blättern und bieten alle Farbschattierungen von reinweiß über rosa bis dunkelpurpur – ein bezaubernder Kontrast zum Dunkelgrün der geschnittenen Eiben. Geschaffen vor über 150 Jahren vom Schwabenkönig Wilhelm I. birgt der Maurische Garten in der Wilhelma einen der größten Magnolienhaine in Europa. Die kostbaren Bäume aus Asien waren damals teuer und eines Herrschers durchaus würdig, das Bewundern der Pflanzenpracht sowie das Wandeln im Park selbstverständlich der königlichen Familie und ausgewählten Gästen vorbehalten. Heute hingegen ist jedermann gerne gesehener Gast in der Wilhelma, und Gärtnereien bieten bezahlbare Magnolien für ambitionierte nichtadelige Gartenbesitzer. Jede Magnolie hat ihren besonderen Reiz, sei sie nun immergrün, frostempfindlich, winterhart, früh oder spät blühend. Sie wirken als Solitär oder als Gruppe – im maurischen Herzstück der Wilhelma aber erleben die Besucher mit der Magnolienblüte im Frühling einen der schönsten Momente im Wilhelmajahr! Lassen Sie auf den Bänken in der Sonne die Seele baumeln, lauschen Sie dem Murmeln des Seerosensees, den Gesängen der Gibbons und dem Gekreisch der Papageien .. und vergessen Sie für einen Moment, dass Sie sich mitten in einer Großstadt befinden!

Zoo Basel, 15.03.2007
Unfall bei den Wildhunden im Zoo Basel
Im Zoo Basel ist gestern um 17.45 Uhr ein Wildhund beim Spielen mit seinen Artgenossen ausgerutscht und in den Wassergraben gefallen, der das Wildhund- vom Löwengehege trennt. Eine Löwin konnte den im Wasser zappelnden Wildhund packen und an Land ziehen. Sie biss ihn nach Löwenmanier in den Hals und fügte ihm tödliche Verletzungen zu. Danach schleppte sie ihn in den hinteren Teil der Anlage und liess ihn liegen. Da sich das Löwenrudel nicht dazu bewegen liess, in den Stall auszuweichen, konnte der Tierarzt die Anlage nicht betreten. Der sterbende Wildhund wurde deshalb mit einem Gewehrschuss erlöst. Der namenlose Wildhund stammt aus dem Wurf vom 20.10.05 von Mutter Moremi (7) und Vater Mombo (7). Wildhunde und Löwen sind im Freileben Todfeinde und Löwen jagen den Wildhunden regelmässig ihre Beutetiere ab. Wegen zunehmender Begrenzung des Lebensraums durch den Menschen und von Haushunden eingeschleppte Krankheiten sind die scheuen Savannenjäger vom Aussterben bedroht. Insgesamt leben wahrscheinlich nur noch etwa 4000 Tiere im Freileben.

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Natur- und Artenschutz – Meldungen

derstandard.at - 19.03.2007
Elefanten in Laos: Arbeiten bis zum Aussterben
Laos hieß einst "das Land der Millionen Elefanten" - doch nicht einmal 2.000 der Dickhäuter leben heute noch in dem südostasiatischen Staat, wo die Tiere bei der Rodung des Urwaldes und damit an ihrem eigenen Untergang mitarbeiten müssen. Umweltbewusster Tourismus und eine Wiederbelebung der Rolle der Elefanten als heilige Tiere sollen nun nach dem Wunsch der Organisation ElefantAsia das Schrumpfen der Population aufhalten. Die Abforstung, eine der Hauptursachen für diesen Rückgang, ist mittlerweile auch von der kommunistischen Regierung als Problem erkannt worden. "Im Gebiet um Hongsa gibt es rund 50 Elefanten" sagte ElefantAsia Mitbegründer Sebastien Duffillot dieser Tage während einer Parade von mehreren Dutzend festlich geschmückten Dickhäutern anlässlich eines von der Organisation veranstalteten Elefantenfestivals. Aber die Prozession der majestätischen Tiere zeigte auch, wie wenige Jungtiere es gibt. "Bei diesen 50 Elefanten von Hongsa wird nur alle zwei Jahre ein Junges geboren", sagt Duffillot. So könne die Population nicht erhalten werden.

derstandard.at - 19.03.2007
Freude über Weißkopfseeadler
Naturschützer haben nach mehr als 200 Jahren erstmals wieder ein Nest von Weißkopfseeadlern in der Stadt Philadelphia entdeckt. Die zuständige Behörde hofft nun, dass das Vogelpaar dort Nachwuchs ausbrütet. Um Störungen zu vermeiden, wird die genaue Lage des Nests nicht bekanntgegeben. Weißkopfseeadler galten lange als vom Aussterben bedrohte Art. 1983 lebten im gesamten US-Bundestaat Pennsylvania nur noch drei Paare. Durch Schutzprogramme hat sich der Bestand inzwischen in den gesamten USA etwas erholt.

dieneueepoche.com - 19.03.2007
Weißkopfseeadler in Philadelphia
Naturschützer haben nach mehr als 200 Jahren erstmals wieder ein Nest von Weißkopfseeadlern in der Stadt Philadelphia entdeckt. Die zuständige Behörde hofft nun, dass das Vogelpaar dort Nachwuchs ausbrütet. Um Störungen zu vermeiden, wird die genaue Lage des Nests nicht bekanntgegeben. Weißkopfseeadler galten lange als vom Aussterben bedrohte Art. 1983 lebten im gesamten Staat Pennsylvania nur noch drei Paare. Durch Schutzprogramme hat sich der Bestand inzwischen in den gesamten USA etwas erholt.

Pressetext - 19.03.2007
Klimawandel gefährdet Austern - Forscher befürchten massive ökologische Folgewirkungen
Der Klimawandel bedroht die Zucht von Muscheln und Austern. Ursache dafür ist eine Versauerung der Meere, die durch den Anstieg des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) ausgelöst wird. Dadurch verzögere sich die Bildung einer kalkhaltigen Muschelschale, berichtet ein niederländisch-französisches Forscherteam in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Geophysical Research Letters". "Neben wirtschaftlichen Verlusten erwarten wir mit hoher Wahrscheinlichkeit auch negative Folgewirkungen für küstennahe Ökosysteme", sagt Frederic Gazeau vom Niederländischen Institut für Ökologie im Gespräch mit pressetext. ... "Für konkrete Prognose über die Langzeitfolgen für die Schalentiere ist es aber noch zu früh", sagt Gazeau. In einem weiteren Experiment möchte er deshalb die Auswirkungen einer erhöhten CO2-Konzentration über einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten untersuchen. "Damit wollen wir analysieren, ob sich die Schalentiere vielleicht an das saurere Meerwasser anpassen können", so Gazeau. "Ist das der Fall, würde sich der ökologische Schaden vermutlich reduzieren." Außerdem wollen die Wissenschaftler erforschen, wie die besonders sensiblen Larven der Schalentiere auf das versauerte Meereswasser reagieren. Im Jahr 2002 wurden weltweit etwa 11,7 Mio. Tonnen Schalentiere mit einem Wert von 10,5 Mrd. Dollar produziert. Fast 15 Prozent entfielen dabei auf Muscheln oder die Pazifische Auster. Die Versauerung der Meere könne deshalb massive ökonomische Verluste verursachen. Darüber hinaus besitzen die Schalentiere eine Schlüsselrolle im küstennahen Ökosystem. Für Vögel etwa stellen sie eine wichtige Futterquelle dar.

vdbiol - 19.03.2007
Schmetterlinge als Indikatoren für Klimawandel und Artenvielfalt
Wanderungsbewegungen bei Schmetterlingen sind Indikatoren für den Klimawandel. Darauf haben Experten am Rande einer Tagung am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ hingewiesen. So gäbe es Anzeichen dafür, dass sich die Artenzusammensetzung in den kommenden Jahren deutlich verändern könne. Kälte liebende Arten seien bedroht. Wärme liebende Arten würden dagegen immer weiter nach Norden vordringen. Darauf deuten erste Tendenzen der Beobachtungen von 500 ehrenamtlichen Mitarbeitern hin, die regelmäßig und nach einer standardisierten Methode Schmetterlinge zählen.

derstandard.at - 18.03.2007
Die letzten Asiatischen Geparde unter Beobachtung
Wissenschafter der Veterinärmedizinischen Universität Wien (VUW) sind an einer groß angelegten Forschungs- und Rettungsaktion für den Asiatischen Geparden im Iran beteiligt. Die Tiere stehen knapp vor der Ausrottung, nun wurden unter der Leitung des Wildlife Conservation Society (WCS) zwei Exemplare mit GPS-Halsbändern ausgestattet. ... Der Asiatische Gepard war einst zwischen dem Roten Meer und Indien weit verbreitet. Nun kommen die Raubkatzen nur mehr im Iran am Rand der extrem trockenen Kavir Wüste vor. Nach Schätzungen der Iranischen Umweltbehörde gibt es noch 60 bis 100 dieser Tiere, damit ist der Asiatische Gepard eine der am stärksten bedrohten Katzenarten der Erde. Durch die Ausstattung von zwei männliche Geparden mit GPS-Halsbändern wollen die Wissenschafter mehr über die ökologischen Bedürfnisse dieser Tierart herausfinden.

derstandard.at - 17.03.2007
Wird Schildkröteninsel rechtzeitig gerettet?
Die Insel Upeh ist ein kleines flaches Stück Land, überwuchert von Büschen, mit einem Fitzelchen Strand. Sie liegt in einer der am stärksten befahrenen Seestraßen der Welt - die Straße von Malakka. Müsste ein Grundstücksmakler sie vermitteln, wäre das kein einfacher Auftrag, könnte man meinen. Aber Upeh ist äußerst beliebt, bei Tierschützern und bei Wilderern. Denn die vom Aussterben bedrohte Karettschildkröten legen hier ihre Eier ab. Und die sollen nach gängiger Meinung potenzsteigernd wirken. Jetzt will die Regierung Upeh kaufen, um dort ein Schutzgebiet für die Tiere einzurichten. Das aber könnte Jahre dauern, befürchten Tierschützer. Denn die Insel ist derzeit im Besitz des staatlichen Elektrizitätsversorgers Tenaga Nasional. Und der will nur verkaufen, wenn der Preis stimmt. Drei Millionen Dollar bezahlte das Unternehmen vor vier Jahren. Zudem kann es in Malaysia wegen hoher bürokratischer Auflagen dauern, bis Grundstückskäufe abgeschlossen sind.

derstandard.at - 17.03.2007
Neue Welt wie Alte: Jagd auf "Bushmeat" bedroht Affenbestände
In Lateinamerika werden jährlich bis zu 5,4 Millionen Affen gejagt. In vielen Gebieten sind die Neuweltaffen inzwischen ähnlich wie die in Afrika lebenden Altweltaffen vom Aussterben bedroht. Das berichten die Schutzorganisationen PRO WILDLIFE und Care for the Wild International (CWI) in einer aktuellen Auswertung von Studien aus 16 Ländern des Subkontinents. Viele der Ureinwohner seien von Blasrohren auf Gewehre umgestiegen. Holzfäller würden immer tiefer in die Tropenwälder eindringen, und die Umwelt der Affen werde immer mehr bedroht. Die Affenjagd müsse verboten werden, fordern die beiden Organisationen.

Lausitzer Rundschau - 17.03.2007
Initiative für Artenschutz gestartet
Beim Treffen der Umweltminister der G-8-Gruppe in Potsdam hob Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hervor, dass erstmals die wichtigen Schwellenländer China, Indien, Mexiko, Brasilien und Südafrika geladen seien. Gabriel betonte, die Konferenz bringe die Verursacher von zwei Dritteln der Treibhaus-Emissionen zusammen. Beim Treffen der G-8-Umweltminister soll es vor allem heute um den Klimawandel gehen. Am ersten Konferenztag hatten sie gestern eine „Potsdam-Initiative“ vereinbart. Sie sieht eine detaillierte Studie über die wirtschaftlichen Folgen des Artensterbens sowie einen Bericht über Entwicklung und Stand der weltweiten Vernichtung von Tieren, Wälder und Pflanzen vor. Die wirtschaftliche Bestandsaufnahme über die Artenverluste soll ähnlich aufgebaut werden wie der aufsehenerregende Report des ehemaligen Weltbank-Chefökonomen Nicholas Stern über die immensen Kosten der globalen Erwärmung. Sie soll vor der UN-Artenschutz-Runde im Mai 2008 in Bonn vorgelegt werden. In der Studie sollen nach dem Willen der Minister die Kosten des Verlustes an Artenvielfalt in Relation zu den Kosten der Erhaltung gestellt werden. Gabriel sagte: „Jeden Tag verlieren wir 150 Arten. Wir löschen die Datenbank der Natur in einer nie gekannten Geschwindigkeit.“ Dieser Verlust schlage auch wirtschaftlich zu Buch: 40 Prozent des Welthandels würden auf der Grundlage der Nutzung natürlicher Ressourcen abgewickelt.

vdbiol.de - 19.03.2007
Larven seltener Höhlenkrebse entdeckt
Wissenschaftlern der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung und der Texas A&M University ist es gelungen, die Entwicklung seltener und bisher wenig erforschter Höhlenkrebse der Klasse Remipedia zu entschlüsseln.
In der im März erscheinenden Ausgabe von Evolution & Development stellen die Forscher ihre Ergebnisse vor.

derstandard.at - 15.03.2007
Schatzinsel der Biodiversität
Auf den ersten Blick ist der Unterschied zwischen dem Festlandnebelparder und dem Inselnebelparder nicht wirklich allzu groß. Dass er so groß sei wie der zwischen Tiger und Löwe, wie Forscher nun behauten, ist zumindest für Laien nicht ganz nachvollziehbar. Bei der Fellzeichnung gibt es aber schon eindeutige Unterschiede, erklärt Jutta Jahrl, die Artenschutzexpertin der Umweltstiftung Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF): "'Der Borneo-Nebelparder'" hat dunklere Wölkchen auf dem Fell, das auch insgesamt dunkler ist, und einen durchgehenden doppelten Aalstrich." Es sei aber nicht überraschend, dass die Unterschiede bislang niemandem aufgefallen sind, meint Jahrl weiter: "Der Nebelparder ist nachtaktiv und äußerst gut getarnt. Selbst erfahrene Forscher bekommen ihn nur selten zu Gesicht." Immerhin haben diese nun herausgefunden, dass die DNA der beiden Arten in gut vierzig Details verschieden sei, was wiederum darauf schließen lasse, dass die Borneo-Nebelparder sich vor rund 1,4 Millionen Jahren von der Festland-Population abgespalten haben dürften.

Netzzeitung - 15.03.2007
«Baumtiger» in Indonesien entdeckt
US-Biologen haben auf den indonesischen Inseln Borneo und Sumatra eine neue Großkatzen-Art bestimmt. Der dort lebende Nebelparder unterscheide sich vom Festland-Nebelparder so sehr wie ein Tiger vom Löwen. Die Tiere gehörten einer eigenen Art an, berichtete die Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF) am Mittwoch in Frankfurt mit Verweis auf die Forscher. Die von den Einheimischen «Baumtiger» genannte Katze war bislang einer Art zugeordnet worden, deren Verbreitungsgebiet sich von Indien bis Borneo erstreckt. Tiere der neuen Art, der die Wissenschaftler den Namen Neofelis diardi gaben, sind bereits seit 1821 bekannt. «Trotzdem ist es nicht überraschend, dass die Unterschiede bislang niemandem aufgefallen sind», sagte WWF-Artenschützer Markus Radday. Nebelparder seien nachtaktiv und äußerst gut getarnt, und so bekämen selbst erfahrene Forscher sie nur selten zu Gesicht.

dieneueepoche.com - 21.03.2007
Beginn der Robbenjagd wegen schlechter Eisverhältnisse offen - Kanadisches Fischereiministerium prüft weiteres Vorgehen
Wegen einer ungewöhnlich hohen Mortalitätsrate unter neugeborenen Robben hat die kanadische Regierung noch nicht über den Beginn der diesjährigen Jagdsaison entschieden. Ein Sprecher des zuständigen Fischereiministeriums bat die Robbenjäger am Dienstag um Geduld. Im südlichen Golf des St.-Lawrence-Stroms seien die Eisverhältnisse darüber hinaus schlecht, so dass nicht sicher sei, dass dort gejagt werden könne. Neugeborene Robben können in den ersten Wochen nicht schwimmen und sind daher auf Eis angewiesen. Im vergangenen Jahr gab die kanadische Regierung 335.000 Robben zur Tötung frei, davon entfielen auf den südlichen Golf 97.000 Tiere. Weil die Region für Beobachter gut zugänglich ist, kommt es dort alljährlich zu Protesten von Tierschützern.

Stern - 20.03.2007
Artenschutz: "Dieser Fisch gehört nicht auf den Teller"
Überrfischung ist ein globales Problem: Weltweit werden mehr Fische aus dem Meer geholt als wieder nachwachsen. Im stern.de-Interview erläutert WWF-Expertin Heike Vesper, ob es bald keine Schollen mehr gibt - und welchen Fisch wir guten Gewissens essen können.

derstandard.at - 19.03.2007
"Juristische Notbremse" zugunsten des Kabeljaus
Mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof will die Umweltschutzorganisation WWF den Kabeljau vor der Überfischung durch die EU-Flotte retten. Die am Montag in Luxemburg eingereichte Klage zielt auf den Rat der Europäischen Union, wie der WWF in Hamburg mitteilte. Er verstoße mit den im Dezember 2006 beschlossenen Fangquoten gegen europäisches Umweltrecht. "Wir ziehen jetzt die juristische Notbremse gegen das andauernde Versagen der Fischereipolitik", sagte WWF-Sprecherin Karoline Schacht. Der WWF wirft den EU-Agrar- und Fischereiministern vor, immer wieder die Empfehlungen von Wissenschaftern zu ignorieren. Demnach könnten sich die Kabeljaubestände, die seit 1970 auf ein Zehntel geschrumpft seien, aus eigener Kraft erholen, wenn sie vorerst geschont würden. "Um dem Kabeljau eine Chance zu geben, benötigen wir eine Politik, die nicht nur die kurzfristigen Interessen einiger EU-Staaten im Blick hat, sondern sich langfristig an einer nachhaltigen Fischerei orientiert", sagte Schacht.

PR-Inside.com - 19.03.2007
Meeresforscher analysieren das Ökosystem Ostsee
Der Klimawandel und die Folgen für das Ökosystem Ostsee sind Themen einer am Montag in Rostock eröffneten viertägigen Konferenz von Ostseeforschern. Daran nehmen rund 260 Wissenschaftler aus allen Ostseeanrainerstaaten sowie Experten aus Amerika und Afrika teil. Veranstalter sind das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde und das Institut für Biowissenschaften der Universität Rostock. Die Meeresforscher wollen sich beispielsweise mit dem Phänomen der Blaualgenbildung und den Folgen veränderter Niederschlags- und Temperaturbedingungen für die Tiere befassen.

derstandard.at - 19.03.2007
Wale auf Galapagos gestrandet
Rettungskräfte haben auf den Galapagos-Inseln fünf gestrandete Wale wieder ins offene Meer gezogen. Sieben weitere Wale starben trotz der Rettungsbemühungen, wie eine Sprecherin des Nationalparks des zu Ecuador gehörenden Archipels am Sonntag sagte. Die fünf bis zehn Meter langen Meeressäuger waren am Samstagabend in der Nähe des Ortes Puerto Villamil auf der größten Galapagos-Insel Isabela gestrandet. Die 1.000 Kilometer vor dem Festland im Pazifik liegenden Inseln wurden 1979 von der UNESCO wegen ihres Artenreichtums zum Weltnaturerbe erklärt.

vdbiol - 20.03.2007
Nachgewiesen: Klima steuert globale Artenvielfalt
Je mehr Wärme und Wasser, desto größer die Artenvielfalt: Auf diese Faustformel lässt sich das Ergebnis einer Studie bringen, die jetzt im renommierten Fachblatt Proceedings of the National Academy of Sciences erschienen ist (PNAS Early Edition, 19.3.07, doi 10.1073). Wissenschaftler der Universität Bonn und der University of California San Diego haben darin erstmalig die weltweite Artenvielfalt von Pflanzen mit lokalen Klima- und Umweltfaktoren in Zusammenhang gesetzt.

net-tribune.de - 19.03.2007
Regenwälder neben Abholzung auch durch Klimawandel bedroht
Die Umweltminister der G8-Staaten und wichtiger Schwellenländer haben ein Alarmsignal für den Artenschutz gegeben. Auf ihrer Konferenz in Potsdam argumentierten sie dabei am Freitag auch mit knallharten Wirtschaftsinteressen. Schwindende Rohstoffvorräte machten eine Nutzung der genetischen Ressourcen der Erde für die Herstellung nachwachsender Rohstoffe unentbehrlich. Genau diese "genetische Datenbank" jedoch werde in rasantem Tempo gelöscht. Ein Grund ist die Abholzung der Wälder, doch auch die globale Erwärmung wird immer stärker spürbar.

Netzzeitung - 19.03.2007
Klimawandel lässt Schmetterlinge wandern
Wanderungsbewegungen von Schmetterlingen sind Anzeiger für den Klimawandel. Darauf haben Experten auf einer Tagung am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) hingewiesen. Die Artenzusammensetzung könnte sich demnach in den kommenden Jahren deutlich verändern. Kälte liebende Arten seien bedroht, Wärme liebende Arten würden dagegen immer weiter nach Norden vordringen. Darauf deuteten die Beobachtungen von 500 ehrenamtlichen Mitarbeitern, die regelmäßig und nach einer standardisierten Methode Schmetterlinge zählen, teilte das UFZ mit.

N24 - 15.03.2007
Die Rückkehr der Elche
Es ist ein majestätischer Anblick, wenn Europas größte Hirschart aus dem Wald auf eine Lichtung tritt. Elche sind wahre Riesen. "Der größte Feind war immer der Mensch, der Jagd auf den Elch gemacht hat", sagt Wolfgang Burhenne, Vorstandsvorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild in Bonn, die den Elch zum Tier des Jahres 2007 gekürt hat. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Elch in Deutschland endgültig ausgestorben, weil sein Fleisch in den Notzeiten begehrt war. "Jetzt kehrt er langsam wieder zurück", sagt Burhenne. In Ostdeutschland werden jedes Jahr Elche aus Polen gesichtet.

Raiffeisen.com - 21.03.2007
Seehofer als Initiator für mehr Tierschutz in der EU
Eine Mehrheit der Bürger spreche sich für bessere Lebensbedingungen der Tiere in der Landwirtschaft und eine entsprechende Produktkennzeichnung aus. So das Bundeslandwirtschaftsministerium auf seiner Website im Internet. Die Verbraucher erwarteten von der Tierhaltung mehr als nur die Erzeugung von Lebensmitteln. Sie wünschten eine artgerechte Tierhaltung in der Landwirtschaft und umweltschonende Produktionsverfahren, die eine hohe Qualität der Lebensmittel gewährleisteten. Weiter informiert Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer über den Aktionsplan Tierschutz, mit dem die EU-Kommission ihre Tierschutzinitiativen bis zum Jahr 2010 vorgestellt hat. Ein Ziel sei die Einführung wissenschaftlich anerkannter Tierschutzindikatoren. Diese erleichterten die Durchsetzung von Tierschutzvorschriften und ermöglichten die Einführung einer EU-weiten Kennzeichnung. Ein entsprechendes Label könne den Absatz von Produkten aus besonders artgerechter Tierhaltung fördern.

derstandard.at - 17.03.2007
Die Windrad-Falle für Fledermäuse entschärfen
Elektromagnetische Abweiser könnten Fledermäuse vor dem Tod durch die Kollision mit Windrädern bewahren. Das ist das Ergebnis einer Studie schottischer Wissenschaftler, die demnächst in der Public Library of Science One erscheint. Windräder sind eine große Bedrohung für Fledermäuse, in Österreich ist vor allem der Große Abendsegler betroffen. In ihrer Studie untersuchten die Wissenschaftler das Verhalten von Fledermäusen in der Umgebung von zehn verschiedenen Radarstationen in Schottland. Ihr Ergebnis: Die Fledermäuse mieden all jene Bereiche, in denen die Forscher elektromagnetische Strahlung gemessen hatten. "Möglicherweise werden die Fledermäuse durch die elektromagnetischen Strahlen abgeschreckt", sagt der Fledermaus-Experte Guido Reiter von der Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung in Österreich (KFFÖ). Die schottischen Forscher schlagen nun vor, Windräder mit solchen elektromagnetischen Abweisern auszurüsten. So wollen sie vermeiden, dass Fledermäuse mit den Windrädern kollidieren und dadurch sterben.

Süddeutsche Zeitung - 16.03.2007
Die Panda-Propaganda
Menschenrechtsverletzungen und Todesstrafe ruinieren den Ruf. Deshalb poliert China sein Image mit Bildern von Panda-Babys auf, dem Inbegriff von Unschuld und Friedfertigkeit. Nur noch 1600 Große Pandas leben in freier Wildbahn, alle in den Bambuswäldern Chinas. Damit besitzt die chinesische Regierung die Hoheit über ein rares Gut und instrumentalisiert es seit Jahrhunderten für politische Zwecke: Mit dem Begriff Panda-Diplomatie bezeichnet man die Praxis, sich andere Staaten durch die Gabe von Großen Pandas gewogen zu machen. In jüngster Zeit führte die Panda-Diplomatie zu Verstimmungen mit Taiwan, das zwei Tiergeschenke ablehnte, weil es die politische Bedeutung der Geste fürchtete. Doch die gesamte Weltöffentlichkeit wird von der Panda-Propaganda manipuliert. In diesen Tagen machen wieder einmal Fotos von Panda-Babys aus der Zuchtstation Wolong Giant Panda Research Center die Runde. 18 schwarzweiße Knuddelbärchen, die auf Schaukeln spielen und beidhändig Milch aus Flaschen trinken. China hat ehrgeizige Zuchtziele und vermeldet die Ergebnisse stolz: 217 Pandas kamen im Jahr 2006 zur Welt, meist durch künstliche Befruchtung. Noch funktioniert das Auswildern der Tiere aus den Panda-Fabriken nicht. Die Hauptaufgabe auch dieser neuen Generation wird also darin bestehen, Zoobesucher zu erfreuen und als virtuelle Emissäre des friedlichen Images der putzigen Panda-Volksrepublik um die Welt zu reisen.

Pressrelations - 16.03.2007
Der Schneeleopard“ - Lesereise von Tschingis Aitmatow ...
Schneeleoparden sind ebenso anmutig wie gefährdet. Der NABU setzt sich seit Jahren für den Schutz der stark bedrohten Tiere in Kirgistan ein. *Tschingis Aitmatow ist als Schirmherr des Schneeleoparden-Projektes ein wichtiger Partner für den NABU. Ich freue mich, dass sein neuer Roman den Schneeleoparden zum Thema hat“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Der gefeierte Schriftsteller und Botschafter Kirgistans bei der Europäischen Union startet am 19. März im Literaturhaus München eine Lesereise und stellt sein neuestes Buch *Der Schneeleopard“ vor. Danach wird der 78-Jährige unter anderem nach Weimar, Dresden, Stuttgart, Bern, Basel und Zürich reisen. In München, Leipzig, Hamburg und Hannover liest auch der Berliner Schauspieler Dieter Wien, der die deutsche Hörbuchfassung des Romans gesprochen hat. Anlässlich der Lesereise möchte der NABU einmal mehr auf die Gefährdung der Großkatzen aufmerksam machen.

espace.ch - 15.03.2007
Jagdaufseher retten 18 Igel in Frankreich vor dem Kochtopf
Bei Kontrollen gegen Wilderer im Département Sarthe fielen Anfang des Monats zwei Männer mit einem Auto auf, das am Strassenrand immer wieder stoppte und anfuhr. «Im Kofferraum fanden wir 18 lebende Igel», berichtete Julien Pioger von der Jagd- und Wildtierbehörde ONCFS am Mittwoch. «Die Männer hatten ihren Hund zur Igeljagd abgerichtet. Sie liessen ihn in Gräben suchen und stiegen nur aus, um ein Tier zu fangen.« Die Männer gaben an, regelmässig Igel zu verzehren. Ihnen drohen sechs Monate Haft, 9000 Euro (14'500 Franken) Bussgeld und die Beschlagnahmung ihres Autos.

BirdLife

Via Baltica: Poland referred to European Court of Justice - 21.03.2007
Polish and European environmental NGOs welcomed today’s decision by the European Commission to refer Poland to the European Court of Justice (ECJ) for breaching EU environmental law by planning construction of the Via Baltica Expressway through the protected Rospuda Valley, in north-east Poland.
Overseas Territories: birds left stranded - 21.03.2007
Urgent action is needed to save threatened birds inhabiting Europe’s 21 Overseas Territories (OTs), say conservationists in Europe and based in the EU’s overseas countries and territories.
Vulture restaurants can reduce diclofenac deaths - 20.03.2007
Providing regular and reliable supplies of uncontaminated carcases is a well-established tool in vulture conservation. Among their many applications, vulture restaurants are used to provide a safe food source in areas where carcasses are commonly baited with poisons.
Northern Bald Ibises return - 16.03.2007
The rarest birds in the Middle East are returning to their breeding grounds, having provided data about their migration route and wintering site which will help in the development of plans to protect them outside their breeding season. But the mystery of where young, non-breeding birds go in winter remains.

PlanetArk

Slovenia Rejects Criticism of Bear Kill Quota - 21.03.2007
Slovenia, home to Europe's largest wild bear population, on Tuesday rejected accusations from the conservation body WWF that it allows too much hunting and insisted that numbers must be limited for the bears' good.
Berlin Gripped by Fate of Polar Bear Cub Knut - 21.03.2007
Berlin Zoo rallied to the defence of Knut, a three-month-old polar bear cub, on Tuesday, rejecting demands that the animal be allowed to die after being abandoned by its mother.
Bison Returned to Homeland on Colorado Prairie - 19.03.2007
On the prairie where her ancestors once blanketed the landscape, a bison yearling lifted up her muzzle and pirouetted before bounding off in the shadow of the Rocky Mountains.
Odd Little Critter Sheds Light on Mammal Evolution - 16.03.2007
Scientists have unearthed a fossil of a mammal the size of a chipmunk that skittered around with the dinosaurs, with a key feature in the evolution of mammals -- the middle ear bones -- fabulously preserved.
EU to Study Ban on Seal Fur Trade - 16.03.2007
Further studies are needed before the European Union can decide whether to ban seal fur trade, a top official said on Thursday, turning down calls for a temporary bar until the studies are completed.
Battle to Save Tasmanian Devil From Extinction - 16.03.2007
The Tasmanian Devil, a rare carnivorous marsupial found only on Australia's southern island state of Tasmania, faces extinction in 10 to 20 years without a cure for the facial cancer now decimating the population.
Australia's Tasmania Leads Race to Save Stranded Whales - 16.03.2007
Australia's southern island of Tasmania, which sees more mass whale strandings than anywhere else in the world, has developed the first technique to successfully rescue giant sperm whales.
Australia Investigates Mystery Death of 25 Penguins - 15.03.2007
Twenty five penguins have died from a mystery illness at an Australian marine theme park popular with tourists, authorities said on Wednesday.
New Great Cat Species Identified in Borneo - WWF - 15.03.2007
Scientists have identified a leopard found on the South-East Asian islands of Borneo and Sumatra as a new species of great cat, the global nature protection body WWF reported on Thursday.
Thirsty Wild Camels Rampage in Aboriginal Community - 15.03.2007
Wild camels in drought-stricken Australia are in plague proportions, damaging the environment and property as they compete with native animals for food and water.

ENN

Canadian Seal Hunters: We're Not a 'Savage Race' - 21.03.2007
Mark Small is fed up with being portrayed as a bloodthirsty killer for his part in an annual cull in which about 300,000 young seals are shot or clubbed to death on ice floes off Canada's east coast.
Wolf Population Grows in Three States - 21.03.2007
The number of wolves in Montana, Idaho and Wyoming continues to grow, with at least 1,300 in the three states at the end of 2006, federal officials say. There are at least 316 wolves in Montana, 311 in Wyoming and 673 in Idaho, according to the 2006 federal report.
American Croc No Longer Near Extinction - 21.03.2007
The U.S. Fish and Wildlife Service declassified the American crocodile as an endangered species Tuesday, saying the animal has rebounded from the edge of extinction.
Bison Once Again Roam Eastern Colorado - 19.03.2007
Sixteen buffalo from the National Bison Range in northwestern Montana were released in an enclosed 1,400-acre section of a wildlife refuge that formerly was the Rocky Mountain Arsenal, where nerve gas and other chemical weapons were manufactured.
Bush Administration Looks at Climate Impact on Animals - 19.03.2007
The Bush administration will examine whether a growing number of species, including polar bears affected by thinning sea ice, are at risk from global warming and need federal protection, Interior Secretary Dirk Kempthorne said Friday.
Polar Bear's Roar Added to Wildlife Ringtones Free Endangered Species Downloads Reach 50,000 - 19.03.2007
Your chances of hearing the song of a killer whale, the howl of an endangered Mexican gray wolf or the roar of a polar bear in a major metropolitan area have just improved dramatically. The Center for Biological Diversity's endangered species cell phone ringtones, available for free download at www.rareearthtones.org, have been so popular since they were unveiled on December 18th that more than 50,000 people have the endangered species calls on their cell phones.
Study Challenges Theories on Species - 16.03.2007
More species develop in warm, tropical climates or cooler, temperate areas? It turns out the longtime answer -- the tropics -- may be wrong. True, more different types of animals exist there than in places farther from the equator. New research suggests that is because tropical species do not die out as readily.
Rare Butterfly Protected by Emergency Off-road Vehicle Closure in Sand Mountain, Nevada - 16.03.2007
Yesterday the Bureau of Land Management announced an emergency closure of 3,985 acres of public land in and adjacent to the Sand Mountain Recreation Area near Fallon, Nevada, to off-road vehicles in to protect the rare Sand Mountain blue butterfly. The species is suffering from increasing habitat loss due to off-road vehicle route proliferation, and this closure comes in response to a petition to list the Sand Mountain blue butterfly under the Endangered Species Act.
Battle To Save Tasmanian Devil from Extinction - 15.03.2007
The Tasmanian Devil, a rare carnivorous marsupial found only on Australia's southern island state of Tasmania, faces extinction in 10 to 20 years without a cure for the facial cancer now decimating the population.
New Leopard Species Found in Borneo - 15.03.2007
The clouded leopard of Borneo -- discovered to be an entirely new species -- is the latest in a growing list of animals and plants unique to the Southeast Asian country's rainforest and underscores the need to preserve the area, conservationists said Thursday.

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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

BfN Bundesamt für Naturschutz - 21.03.2007
Tag der Wälder: Beim Verlust der Wälder geht ein Lebensraum mit zentraler Bedeutung für die biologische Vielfalt und das Klima verloren / Naturathlon 2007 zeigt Vielfalt der Deutschen Wälder
Die Wälder der Welt sind das bedeutendste Landökosystem im Hinblick auf Klima und biologische Vielfalt und bilden die natürliche Lebensgrundlage für einen Großteil der Menschheit. Aber die Wälder der Erde schrumpfen weiter. Jedes Jahr gehen weltweit etwa 14 Millionen Hektar Wald verloren. Allein zwischen 1990 und 2005 ist damit weltweit eine Waldfläche von mehr als der dreifachen Größe Deutschlands vernichtet worden. Das entspricht etwa drei Prozent der weltweiten Waldflächen. Das Bundesamt für Naturschutz warnt, dass ein Großteil der naturnahen Waldfläche der Erde in ihrem Bestand und ihrer biologischen Vielfalt gefährdet sind. Die wichtigsten Faktoren, die den Rückgang und die Degradierung der Wälder verursachen, sind dabei vom Menschen ausgelöst. Besonders der ungehemmte Konsum von Holzprodukten in den Industriestaaten und der Handel mit Holz und anderen Waldprodukten haben tief greifende Auswirkungen auf die Wälder der Erde. Insbesondere Urwälder stellen eine nicht zu ersetzende, natürlich gewachsene Vielfalt des Lebens dar. Diese Vielfalt wird weder in naturnahen noch in naturfernen Wäldern erreicht und kann auch durch Regeneration nie wieder in vollem Umfang hergestellt werden. Solche Urwälder müssen strikt unter Schutz gestellt werden

WWF - 19.03.2007
Fischereikrise: WWF klagt gegen EU - Europäischer Gerichtshof soll Ausbeutung des Kabeljaus stoppen
Der WWF klagt vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg gegen die anhaltende Überfischung des Kabeljaus durch die EU-Flotte. Die heute eingereichte Klage zielt auf den Rat der Europäischen Union, der nach Ansicht des WWF mit den im Dezember 2006 beschlossenen Fangquoten gegen europäisches Umweltrecht verstößt. „Wir ziehen jetzt die juristische Notbremse gegen das andauernde Versagen der Fischereipolitik“, so WWF-Sprecherin Karoline Schacht.

Gruner+Jahr, GEO - 16.03.2007
VERHALTEN in GEO: Wölfe als Verhütungsmittel
Die Anwesenheit von Wölfen im Revier hat erhebliche Auswirkungen auf den Hormonhaushalt von Hirschkühen: Sie werden seltener trächtig. Wie das Magazin GEO in seiner April-Ausgabe meldet, wurden 1995 und 1996 in einem Teil des Yellowstone-Nationalparks Wölfe ausgewildert. Schon bald darauf begann dort, die Zahl der Wapitihirsche zu sinken -und zwar weit stärker, als es allein durch den Beutefang der Wölfe zu erklären war. Ein Team um den Ökologen Scott Creel von der Montana State University hat anhand von Kotproben festgestellt, dass die Menge des Geschlechtshormons Progesteron bei Hirschkühen in Gebieten mit hoher Wolfsdichte besonders niedrig war. Und gemessen an einer üblichen jährlichen Reproduktionsrate von 30 Kälbern auf 100 Mütter, fiel die Quote auf bis zu acht Nachkommen pro 100 Kühe. Die Biologen führen dies auf das so genannte anti-prädatorische Verhalten zurück. Verstärkte Wachsamkeit und die Suche nach sicheren Winterquartieren kosten Energie - die sonst in die Fortpflanzung investiert würde. Die Folge: Die Kühe bekommen weniger Nachwuchs.

dieneueepoche.com - 19.03.2007
Dramatischer Artenschwund soll gestoppt werden
Die großen Industrie- und Entwicklungsländer haben sich verpflichtet, den dramatischen Artenschwund auf der Erde so schnell wie möglich zu stoppen. Dazu habe man eine „Potsdamer Initiative“ beschlossen, gab Bundesumweltminister Sigmar Gabriel am Freitag als erstes Ergebnis der G-8-Umweltministerkonferenz in Potsdam bekannt. Zentrales Thema des Treffens ist auch der Klimaschutz. Die USA machten deutlich, dass sie weiter keine international vereinbarten Klimaschutzziele akzeptieren wollen. Gabriel sagte, die Artenvielfalt müsse ähnlich viel Aufmerksamkeit bekommen wie derzeit der Klimaschutz. Täglich gingen 150 Arten weltweit unwiderruflich verloren. „Wir löschen derzeit die Festplatte der Natur“, sagte Gabriel.

NABU - 15.03.2007
NABU: G8-Staaten müssen sich zum Schutz von Klima und Biodiversität bekennen
Der NABU hat anlässlich des heute in Potsdam beginnenden Treffens der Umweltminister der G8-Staaten sowie der Schwellenländer Brasilien, China, Indien, Mexiko und Südafrika konkrete Beschlüsse zur Bekämpfung des Klimawandels und für einen besseren Schutz der biologischen Vielfalt gefordert. Die Konferenz der Umweltminister wird wichtige Weichenstellungen für den G8-Gipfel in Heiligendamm im Juni dieses Jahres vornehmen. Schwerpunkt der Beratungen sind der Klimawandel und die Erhaltung der biologischen Vielfalt. Der NABU forderte, dass sich jetzt auch die anderen G8-Staaten USA, Kanada, Japan und Russland den auf dem EU-Gipfel in der letzten Woche beschlossenen Zielen zum Schutz des Weltklimas anschließen.

Genossenschaftsverband Bayern e.V. - 15.03.2007
Bayerns Wäldern droht Borkenkäferplage
Bayerns Wäldern drohen in diesem Jahr massive Schäden durch den Borkenkäfer. "Der heiße Sommer 2006 ermöglichte, dass in Teilen Bayerns drei Käfergenerationen heranwachsen konnten - üblich sind zwei", sagte die Borkenkäferexpertin Gabriele Lobinger, Privatdozentin an der Universität München und Mitarbeiterin der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, dem Magazin "Profil - das bayerische Genossenschaftsblatt" (April-Ausgabe). Zudem sorgte der Orkan Kyrill im Januar durch umgestürzte Bäume für reichlich Brutraum. "Das sind ideale Bedingungen für eine Massenvermehrung im Frühjahr", so Lobinger. Waldgenossenschaften in Bayern befürchten das Schlimmste.

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Neue Veröffentlichungen

Thomas Kauffels
Der Zoo im Taunus. 50 Jahre Opel-Zoo

Im 50. Jahr seines Bestehens blickt das Georg von Opel-Freigehege für Tierforschung zurück. 50 Jahre Opel-Zoo sind Anlass, sich an die Anfänge zu erinnern und das bisher Erreichte zu dokumentieren. Die Schwerpunkte des Buches bilden die Entwicklung der Tierhaltung und des Tierbestandes sowie die Beschreibung des Bildungsauftrags und der Arbeit der zoopädagogischen Abteilung. Erinnerungen Kronberger Bürger und eine reiche Bebilderung runden den Band ab.

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Weitere Infos


Spiegel Online - 20. Mrz. 2007
Letzte Zuflucht für "Sher Khan"
Die Harnas Wildlife Foundation in Namibia kümmert sich um in Not geratene Paviane, Löwen, Geparden und Leoparden. Nicht jeder ist so begeistert wie die Scharen von Touristen und Schirmherrin Angelina Jolie - Tierschützer kritisieren das Projekt als nicht artgerecht. Die ganz Geschichte begann mit ein paar Cent und einem Stückchen Brot. Für diesen Preis kaufte Marieta van der Merwe einem Mann am Rande einer staubigen Landstraße irgendwo in Namibia einen ausgemergelten kleinen Affen ab, den er an einem Strick mit sich führte. Das ist jetzt 28 Jahre her und war die Geburtsstunde für eine der größten Farmen für die Hege verwaister oder verwundeter Wildtiere im südlichen Afrika. Die Harnas Wildlife Foundation, 300 Kilometer östlich der namibischen Hauptstadt Windhuk, ist inzwischen Heimat für 310 in Not geratene Tiere. Sie bietet Gästen die seltene Gelegenheit, ganz nah an Löwen, Geparden und Leoparden heranzukommen und manche sogar zu berühren. Van der Merwe und ihre Tochter Marlice van Vuuren sind sich bewusst, dass ihre Arbeit von einigen Tierschützern misstrauisch verfolgt wird. Die meinen, dass wilde Tiere nicht in Gehegen - auch nicht in großen Gehegen - gehalten werden sollten.

Mitteldeutsche Zeitung - 19. Mrz. 2007
Genveränderte Leuchtfische im Fachhandel aufgetaucht
Zum ersten Mal haben Behörden in Deutschland genveränderte Zierfische offiziell sichergestellt. Das berichtete der Sprecher des schleswig-holsteinischen Umweltministeriums, Christian Seyfert. Die europaweit verbotenen Tiere seien zunächst in einem Fachgeschäft bei Kiel aufgetaucht, bestätigte auch das schleswig-holsteinische Landwirtschaftsministerium in Kiel. Außerdem hätten Händler auf der Kieler Zierfischbörse versucht, die so genannten Leuchtfische anzubieten, sagte Seyfert. Die Veranstalter hätten dem Anbieter aber Hausverbot erteilt und das Veterinäramt informiert. Die genveränderten Zebrabärblinge (Brachydanio rerion) seien über Polen eingeführt worden und stammten vermutlich aus Asien, sagte Seyfert. Man prüfe die Handelswege und habe alle anderen Bundesländer informiert, sagte Seyfert. In Europa sind Vertrieb und Zucht der nicht zugelassenen genveränderten Aquariumsfische verboten. Es drohten Bußgelder bis 50 000 Euro und Haftstrafen bis zu fünf Jahren. Die Preise für die illegale Gen-Variante des Zebrabärblings liegen bei drei bis fünf Euro statt einem Euro für die Normalausgabe. So sei auch «der Preis ein Hinweis, dass hier etwas nicht stimmt».



Veranstaltungen


ZGAP Jahreshauptversammlung 2007
- 25 Jahre ZGAP -
vom 23. - 25. März im Zoo Köln
http://zgap.de/aktuell/jhv07.html

Berufsverband der Zootierpfleger
Jahreshauptversammlung am 31.3. 2007 in Bochum

Jahreshauptversammlung der Deutschen Tierparkgesellschaft
25.-27.4. in Schwaigern

Zoopädagogen-/Tierpfleger-Zusammenkunft
von 27.-29..4. 2007 in Landau

EAZA RESEARCH CONFERENCE 2007
hosted by Poznan Zoo and Poznan University
FIRST ANNOUNCEMENT AND CALL FOR PAPERS
The European Association of Zoos and Aquaria, Poznan Zoological Garden and the University of Adam Mickiewicz at Poznan would like to invite you to participate in the EAZA Research Conference 2007, hosted by Poznan Zoo and Poznan University.
The conference will be held on 24 and 25 May 2007 in Poznan (Poland), and is aimed at zoo as well as university staff, and students. The conference
language will be English.
a.. Early conference fee: ¤80,- (registration by 31 February 2007)
b.. Late conference fee: ¤90,- (registration after 1 March 2007)
c.. Student conference fee: ¤50,-
Information about accommodation, payment and instructions for authors will be available shortly through the EAZA website’s Calendar (http://www.eaza.net/news/1calendar.html).
Address for correspondence:
„ZOO Conference”
Ogród Zoologiczny w Poznaniu, Ul. Browarna 25, 61-063 Poznan (Poland)
Tel. (+48 61) 870 95 02/ Fax (+48 61) 877 35 33
e-mail: conference@op.pl

The 8th annual EZG (EAZA ZOO HORTICULTURAL GROUP) conference
will be held in Zurich Zoo from 29 May - 1 June 2007. Soil, water and nutrients will be the topics of this conference, using the amazing Masoala Rainforest Exhibit at Zurich Zoo as a living example.
More information is available at: http://www.zoo.ch/EZG-Conference.1114.0.html

August 5 to 10, 2007
ICEE - 8th International Conference on Environmental Enrichment
Hosted by the Schoenbrunn Zoo, Vienna
The International Conference on Environmental Enrichment is a meeting for the exchange of ideas about both theoretical and applied research on enrichment for animals under human care. The conference is held every two years in internationally diverse locations. This conference will be attended by zoo people from all over the world - zoo directors, zoo curators, zoo educators, veterinarians, veterinary and zoology students, animal trainers and keepers, zoo designers, all sorts of institutions from zoo professionals, agricultural and lab animal professionals who will be attracted to the exiting ICEE content. This is the first time in 8 years that this important international conference is back in Europe.
Mehr darüber auf http://www.zoovienna.at/e/index.html
Auskünfte: email: icee2007@zoovienna.at

On behalf of the Leibniz Institut for Zoo and Wildlife Research (IZW) and the European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) we wish to extend a cordial
invitation to you to participate in the
"6th International Zoo and Wildlife Research Conference on Behaviour, Physiology and Genetics",
between 7th and 10th October 2007. The Conference will be held in Berlin, Germany.
Call for Papers: Abstract deadline: 30th April 2007 Abstracts should be submitted electronically to symposium@izw-berlin.de
Details about the conference will be available on the IZW website
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html



26. - 30. August 2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo

11. - 15. September 2007 - 24. EAZA Annual Conference, Warschau

8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference, Pretoria


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Ausstellungen

Kölner Stadt-Anzeiger - Dienstag, 13. März 2007
Elefanten-Porträts
Im Kölner Zoo werden zwei Satellitenausstellungen zur „Tierschau“ veranstaltet. Vom 29. März bis zum 3. Juni stellt der Kölner Künstler Volker Hildebrandt „Porträts“ von afrikanischen Elefanten aus dem Wuppertaler und asiatischen Elefanten aus dem Kölner Zoo aus.

openPR.de - 27. Feb. 2007
Fotoausstellung „Affen Art“ im Zoo Frankfurt im Menschenaffenhaus ...
Jenny Klestil, eine 29-jährige Frankfurter Fotografin mit dem Schwerpunkt der „Mensch & Tier“-Fotografie, hat Menschenaffen in Zoos weltweit porträtiert. Vom 28.3.2007 bis 10.6.2007 wird die Ausstellungsreihe nun auch im Zoo in Frankfurt zu sehen sein. Weitere Informationen zu den Ausstellungsorten und Terminen sind auf der Webseite www.affen-art.de abrufbar.

Naturhistorisches Museum Basel
Vielfalt des Lebens - Natürlich vernetzt
bis 20.5.2007

Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig
Sahara – Wüste lebt
Sonderausstellung von Mittwoch, bis Sonntag, 6. Mai 2007
http://www.sahara-ausstellung.de

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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm


Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm jetzt auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der aktuellen Sendung besucht Prometheus das Vivarium in Karlsruhe. Die nächste Sendung aus dem Wildpark Pforzheim läuft am 31.März 2007.

Fr, 23.03.2007, 15:00 SWR, Planet wissen, Babyboom Im Zoo
Fr, 23.03.2007, 15:00 WDR, Planet wissen, Babyboom Im Zoo
Fr, 23.03.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpottschnauzen (17), Geschichten aus dem Duisburger Zoo
Fr, 23.03.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co. (199), Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Fr, 23.03.2007, 21:00 RBB, Pinguine in der Wüste - Manche mögen's heiß
Sa, 24.03.2007, 09:50 ARD, Knut, das Eisbär-Baby
So, 25.03.2007, 11:00 RBB, Panda, Gorilla & Co.
So, 25.03.2007, 20:15 WDR, Tiergeschichten: Afrika und Alaska im Ruhrgebiet, ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen
Mo, 26.03.2007, 14:00 RBB, Planet Wissen, Tierkinder im Zoo
Mo, 26.03.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (18), Geschichten aus dem Duisburger Zoo
Mo, 26.03.2007, 20:15 ARD, Planet Erde (4), Waldwelten
Di, 27.03.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (19), Geschichten aus dem Duisburger Zoo
Di, 27.03.2007, 22:45 HR, Weiches Fell und scharfe Krallen
Mi, 28.03.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (20), Geschichten aus dem Duisburger Zoo
Mi, 28.03.2007, 20:15 NDR, Expeditionen ins Tierreich, Andalusien
Do, 29.03.2007, 11:30 3sat, Elefantenschule, Fünf neue Elefanten im Kölner Zoo
Do, 29.03.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (21), Geschichten aus dem Duisburger Zoo
Do, 29.03.2007, 23:30 B3, Die vier Jahreszeiten unter Wasser
Fr, 30.03.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (22), Geschichten aus dem Duisburger Zoo
Fr, 30.03.2007, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, u.a. im Zoo Zürich
Fr, 30.03.2007, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co. (200), Geschichten aus dem Leipziger Zoo

"Ruhrpott-Schnauzen" aus dem Duisburger Zoo ab 15:15 Uhr im ZDF.
Die ARD wiederholt "Elefant, Tiger und Co." aus dem Zoo Leipzig von Anfang 2005 (allerdings in Doppelfolgen und ganz neu geschnitten)
"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00 Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark Lüneburger Heide) oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter Filme (RBB, SWR, HR).
Tierarzt-Doku "Menschen, Tiere und Doktoren" montags bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX – auch im Zoo (u.a. Teneriffa, Krefeld, Hamburg, Gelsenkirchen, Heidelberg, Nürnberg); Mittags 13:00 Uhr und samstags 18:00 Uhr jeweils Wiederholungen
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen Mo-Fr ab 17:10 Uhr im NDR und im HR sowie dienstags ab 21:10 Uhr um rbb
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen samstags 14:30 im NDR, montags 16:35 im MDR, Mo-Fr ab 16:10 Uhr in der ARD
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird jeweils freitags um 20:15 Uhr im rbb wiederholt
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: Wiederholung Mo-Fr ab 11:10 Uhr, samstags ab 14:15 Uhr im SWR
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: ab Mi, 28.02.2007, jeweils 17:10-18:00 HR
Zoo-Geschichten des ZDF auf demZDF-Infokanal, zur Zeit die Folge zu Apenheul Apeldoorn

Geplant für 2007:
Wolf, Bär & Co. (Wildpark Lüneburger Heide) NDR
Nashorn, Zebra & Co. (Tierpark Hellabrunn, München) BR
Leopard, Seebär und Co. (Hagenbecks Tierpark, Hamburg) NDR
Seehund, Puma & Co. (Zoo am Meer Bremerhaven) Radio Bremen TV



ausführlichere Fernsehprogramm-Tipps: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm

Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Ja, der Eisbär...

Wer sich nicht so alles bemüßigt fühlt, sich zum Eisbärenexperten aufzuschwingen in den letzten Tagen, da muß ich doch gleich ein bisschen mitmischen in dem bunten, mal mehr mal weniger lustigen Reigen. Hier also zwei Dinge, die mir wichtig sind:

Erstens: Meine Einstellung zur Eisbärenhaltung finden sie in “Umgeben von Stinktieren“, hier nur ergänzend noch dieses: In Bezug auf Knut werfen gerade die einen Anthropozentriker den anderen Anthropozentrikern Vermenschlichung vor, was durchaus erheiternd aber wenig sachdienlich ist. Der Eisbär ist ein Bär, nicht mehr und nicht weniger. Verklitterte Naturromantik ist sein Ding nicht und sich mit leerem Magen auf Walrosse zu stürzen, wie es gerade in der Folge „Eiswelten“ der großartigen BBC Dokumentationsreihe „Planet Erde“ zu sehen war, das macht der Bär nicht, weil er das lustig findet.

Zweitens: Eisbären gehören zu den wenigen Tieren, die kein Problem damit haben, einen Menschen zu vertilgen – das finde ich sehr sympathisch.

Machen Sie es gut, liebe Leser.*
Ihr
Carsten Schöne


* Boah, was musste ich mich gerade beherrschen, nicht „Machen Sie es Knut.“ zu schreiben.


www.schoenes-tierleben.de


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