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Liebe
Leser,
so langsam sickert das Bewußtsein über das massive
Amphibiensterben
auch in deutsche Medien, beginnend mit einem langen Artikel im Spiegel
von November. Der WWF widmete dem Thema den Leitartikel im
Info-Newsletter. Letzte Woche war die TAZ dran. Die Zooverbände engagieren
sich
seit längerem ebenfalls, aber auch ihnen gelingt es noch nicht
richtig,
das Thema in die breite Öffentlichkeit oder auch nur in ihre
Mitgliedszoos zu tragen: kaum ein Zoo - die wenigen "üblichen
Verdächtigen" und einige weitere Weitsichtige explizit
ausgeschlossen!
- macht bislang mobil und richtet Frosch-Archen ein. Dabei wäre
das
nicht einmal allzu kompliziert, denn es sind bereits fertige
Zucht-Container entwickelt, die man eigentlich "nur" anfordern
müßte.
Die Hauptursache, der tödliche Chytrid-Hautpilz, wütet
bereits auch in
Europa, erst vor kurzen hat die EAZA Amphibian & Reptile TAG eine
Prioritätsliste europäischer Lurcharten aufgestellt, die es
schleunigst
in Sicherheit zu bringen gilt. Spätestens, wenn das große
Sterben
Deutschland erreicht - und es sind keine Unkenrufe, dies zu
befürchten
- werden wir auch in anderen Medien ausführlicher davon hören.
Mit Reinhard Hoßfeld haben wir einen neuen Mitstreiter im
Zoopresseschau-Team gefunden, der uns künftig vor allem über
Naturschutzthemen und Zoos in den russisch sprechenden Staaten auf dem
Laufenden hält - eine Region, aus der man sonst nur selten etwas
erfährt und die auch im ZooNewsDigest
bisher kaum berücksichtigt ist.
Dirk Petzold
Bernd Brunner,
Autor des Buches
"Eine kurze Geschichte der Bären",
verlost über die Zoopresseschau drei seiner Bücher.
Beantworten Sie einfach nur folgende Frage:
Wie lautet die lateinische Bezeichnung für
Höhlenbär?
Lösung mit Postanschrift bitte an die Redaktionsadresse
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| Zoos –
Meldungen |
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taz - 8. Mrz.
2007
Eine
Arche für Amphibien
von Heiko Werning
Das Szenario
könnte einem düsteren Science-Fiction-Roman entnommen sein:
Ein paar in
den Augen
der Öffentlichkeit leicht verschrobene Forscher beobachten
ungläubig,
wie unter ihren
Augen eine
Froschart nach der anderen einfach verschwindet. Ohne greifbare
Erklärung und in
kürzester Zeit, selbst in augenscheinlich völlig
ungestörten Biotopen.
Und das überall
auf der Welt gleichzeitig. Tief in das Geschehen verstrickt ist ein
Pilz, der
unter bestimmten Bedingungen ganze Froschgemeinschaften in
kürzester
Zeit ausradieren
kann. Aufgeschreckt vereinbarte der Welt-Zooverband Waza ein
Notprogramm, um
die am schlimmsten
betroffenen Amphibien zumindest provisorisch in menschlicher Obhut zu
erhalten.
Eine Arche für Frösche, so der Name des Projekts, soll vom
Stapel
laufen. Als eine der ersten Maßnahmen startet jetzt ein
deutsch-britisches Team
nach Chile,
um eine Archen-Population der verbliebenen Nasenfrösche in die
Zoos von
Leipzig,
Chester und Atlanta zu holen. Ob das Arche-Projekt zumindest einen Teil
der jetzt vor dem endgültigen
Aus stehenden
Arten erhalten kann, ist ungewiss - für die Wissenschaftler ist es
aber
allemal
besser, als tatenlos zuzusehen.
Allerdings kann die Lurch-Arche nur vorübergehend helfen. Für
ein
langfristiges
Überleben müssen die eigentlichen Ursachen angegangen werden.
(Heiko Werning dürfte vielen als Redakteur der "Reptilia", Autor
vieler
Fachartikel und "Kleinkünstler" kennen. Und führt einen
lesenswerten TAZ-Blog)
Süddeutsche
Zeitung - 12. Mrz. 2007
Das
spurlose Sterben
Die
Wissenschaftler
nennen es "Colony Collapse Disorder": ein Sterben, das keine Spuren
hinterlässt. Millionen und Abermillionen
Bienen sind in
Nordamerika einfach verschwunden im Lauf der vergangenen Monate. An
der
amerikanischen Westküste sind fast 60 Prozent der
Bienenvölker
kollabiert,
an der Ostküste und in Texas sind es mehr als 70 Prozent. Dasselbe
passiert auch
in Spanien
und in Polen. Aus der Schweiz gibt es die ersten Berichte und auch aus
Deutschland. Was
die Ursachen für das Verschwinden sind, darüber weiß
man fast
nichts. May Berenbaum,
Leiterin
des Instituts für Entomologie an der Universität Illinois:
,,Das Bienensterben könnte eine Warnung an uns sein, dass etwas
sehr
aus dem Gleichgewicht
geraten ist.‘‘ Die Menschen
brauchen die
Bienen dringend, denn etwa ein Drittel der menschlichen Nahrung ist
direkt oder
indirekt von ihnen abhängig: Äpfel, Birnen, Pflaumen, ein
Großteil des
Obstes werden
zwischen 80 und 90 Prozent von Zuchtbienen bestäubt und etwa 90
andere
Obst- und
Gemüsearten -
aber auch
Viehfutter wie Klee oder das in den USA verbreitete Alfalfa. Den durch
Bienenpollination erwirtschafteten Wert schätzen Forscher
allein für die
USA auf bis zu 18 Milliarden Dollar.
Märkische
Allgemeine - 12. Mrz. 2007
Mann
durch
Stoßzahn verletzt - Elefantenbulle griff Pfleger an
Beim Füttern der Elefanten in einem Gehege in Platschow
(Mecklenburg-Vorpommern) ist ein 22-jähriger von einem
Elefantenbullen lebensgefährlich verletzt worden. Erwin Frankello,
der
Sohn des
Elefanteneigentümers, wurde von dem
Stoßzahn des
afrikanischen
Elefanten Moritz im Bauch getroffen. Trotz der schweren Verletzung
konnte der Mann
noch ins Freie laufen und um Hilfe rufen. Er wurde mit dem
Rettungshelikopter ins
Plauer Krankenhaus geflogen. Er wurde am Sonnabend neun Stunden lang
operiert, um die zahlreichen inneren
Verletzungen sowie einen Rückenwirbel medizinisch zu versorgen.
Anschließend wurde
er in ein Schlafkoma gelegt und gestern wieder aufgeweckt. Sein Zustand
ist inzwischen
relativ stabil. Auf dem
Elefantenhof in Platschow, der derzeit Winterpause macht, leben sieben
Elefanten.
Rheinische
Post - 11.
Mrz. 2007
Elefant
geht auf Pfleger los
Der Elefant
hatte
den jungen
Mann offenbar an die Wand gedrückt und ihm einen Stoßzahn in
den Körper
gerammt.
Möglicherweise
habe das brünftige, viereinhalb Tonnen schwere Tier eine Attacke
gestartet und seinen
Sohn dabei gegen die Wand gedrückt, sagte Francello.
Schaffhauser
Nachrichten
- 10. Mrz. 2007
Elefantenmädchen
Farha ist
auf dem Weg der Besserung
Farha,
das zweijährige Elefantenmädchen im Zoo Zürich, trinkt
wieder und mag
auch wieder
essen. Über den Berg sei sie aber noch nicht, sagte der
Zootierarzt am
Freitag.
Ob das Jungtier mit dem Herpesvirus infiziert ist, ist immer noch
unklar.
Münsterländische
Volkszeitung
- 12. Mrz. 2007
Besucheransturm
im Naturzoo
"Das war schon ein Top-Ten-Ergebnis", sagte gestern Zoodirektor
Achim
Johann, als er auf den Sonntag zurückblickte. 5100 Besucherinnen
und
Besucher wurden
gezählt. Das waren zwar nicht soviel, wie im Oktober 1995. Damals
wurden an einem Sonntag
7400 Besucher
gezählt. Allerdings wurde am Mittwoch davor im Fernsehen in der
Sendung
"Abenteuer
Zoo" ausführlich über den Rheiner Zoo berichtet. Am Sonntag
waren die befestigten Parkplätze bereits mittags ausgebucht und
die
Besucher
wichen mit ihren PKW auf den Acker aus. Hier fuhren sich allerdings
viele fest, weil der Acker total aufgeweicht war.
openPR.de
-
7. Mrz.
2007
Vorankündigung:
Vogelpark Walsrode begibt Private Placement
Der
seit 45 Jahren bestehende, privat betriebene Vogelpark Walsrode ist
einer der
weltweit größten seiner Art. Das Unternehmen
steht damit auch im Rahmen
von regionalen
Förderprogrammen des Landes Niedersachsen auf der
Prioritätenliste ganz
oben. Mit dem Konzept
„Faszination
Vogelpark
2010“ wird durch Neuausrichtung und Umgestaltung aus dem traditions-
und artenreichen
Vogelpark einer der modernsten Tier- und Entdeckerparks Europas. Mit
diesem Konzept, ganzjährigen Öffnungszeiten, Themenbezogenen
Veranstaltungshighligts,
Shows und Ausstellungen, sowie einem komplett neu und spektakulär
gestalteten Eingang,
wird sowohl ein mittelfristiges Wachstum der Besucherzahlen auf 450.000
bis 500.000
pro Jahr, als auch eine Erhöhung des pro/Kopf-Umsatzes angestrebt.
Wie
bei jeder unternehmerischen Investition stellte sich auch für die
Vogelpark
Walsrode GmbH die Frage nach der Art der Finanzierung. „Wir bieten
interessierten
Anlegern Genussrechte zur Zeichnung an, damit diese
an
unserem Erfolg
teilhaben können“, so Michael Hahnke,
Geschäftsführer der
Vogelpark Walsrode
GmbH. „Dabei erhalten unsere Anleger neben einer attraktiven Rendite
und kurzer
Laufzeit, auch einen attraktiven Zeichnungsbonus, wie z.B. eine
Jahresfamilienkarte.“
Hannoversche
Allgemeine - 8. Mrz. 2007
Riesenspende
für
Yukon
Bay
Die Sparkasse
Hannover fördert mit einem dicken Scheck das Projekt Yukon Bay.
Sparkassen-Chef
Walter Kleine kündigte eine Spende von einer Million Euro für
die
geplante Alaska-Landschaft
im hannoverschen Zoo an. „Wir wollen ein Zeichen für die Region
setzen”,
erklärte Kleine. Insgesamt
werden die Kosten für Yukon Bay auf 25 Millionen Euro
veranschlagt.
Kanal8 - 9. Mrz.
2007
Neuer
Förderverein
gegründet
Zum Neuen
Verein "Tierparkfreunde Chemnitz" gehören auch zahlreiche
Mitglieder
des
noch bestehenden Vereins "Arche Noah". So auch die neue Vorsitzende
Annette
Neuerburg, sie war auch im Vorstand des alten Vereins, legte ihre
Ämter
nach eigenen
Aussagen wegen der ungeklärten Finanzsituation nieder.
Überhaupt war
eine Zusammenarbeit
zwischen Tierparkleitung und alter Vereinsführung nach einer
regelrechten Presseschlammschlacht
nicht mehr möglich. Der neue Verein will nun so schnell wie
möglich vor
allem finanziell
helfen, denn auch in Chemnitz werden die öffentlichen Gelder immer
knapper. Unklar ist im Moment
allerdings noch,
was mit den bisher gespendeten Geldern für die neue
Löwenanlage ist.
Der Tierpark bittet daher alle, die für
die neue
Löwenanlage Geld zur Verfügung gestellt haben, sich bei der
Tierparkleitung zu melden.
sz-online
- 10.
Mrz. 2007
,Tierparkkrieg‘:
Neuer Förderverein gegründet
Nach monatelangem
Krieg mit dem Tierpark, steht der alte Verein „Arche Noah“ vor dem Aus.
Die „Tierparkfreunde Chemnitz“ wollen an seine Stelle
treten und endlich
für Ruhe sorgen. Doch was passiert mit dem alten
Vereinsvermögen?
„Unser Eintrag ins Registeramt wird gerade bearbeitet“, sagt
Vereins-Chefin Annette
Neuerburg, eine von neun Gründungsmitgliedern der „Tierparkfreunde
Chemnitz“. Beim
alten Förderverein „Arche Noah“ ist sie immer noch Mitglied -
„damit
ich bei der
Auflösungssitzung abstimmen kann“. Die hatte „Arche Noah“-Chef
Steffen
Mehl längst
angekündigt - aber bislang nicht in die Tat umgesetzt. Die
Auflösung
könnte
für den Tierpark
einen ungeahnten Geldsegen bringen.
Märkische
Oderzeitung - 9. Mrz. 2007
Trauerschwan
Petra soll ihr geliebtes Tretboot verlassen
Münster. Eine
für ihre
Zuneigung zu einem Tretboot in Schwanengestalt berühmt gewordene
Trauerschwänin
aus Münster ist am Freitag echten Artgenossen ein Stück
näher gekommen.
In seinem
Zoo- Winterquartier wurde das ungleiche Paar auf einem Teich mit sechs
Trauerschwänen
zu Wasser gelassen. Dort soll die "Schwarze Petra" mit einem der
Junggesellen
in der Gruppe anbandeln. Scheitert der Versuch, wird sie am
28.
März auf den nahen Aasee zurückkehren, wo die tragische Liebe
begann
und sich der
Heimathafen des Schwanentretboots befindet.
Tagesspiegel
- 9. Mrz. 2007
Tier-Liebe
Das Flehen der Schwanendame
Die Tierdame, die mit ihrer Liebe zu einem Tretboot in
Schwanengestalt die
Aufmerksamkeit der gesamten Republik auf sich zieht, hat es angenehm in
ihrem Winterquartier,
dem Allwetterzoo Münster, wo sie seit November vergangenen Jahres
lebt.
Doch heute
geht es raus - aus dem behüteten Pelikan-Haus hinaus auf den
kleinen
Teich des Zoos,
zu den anderen Trauerschwänen.
NRZ -
9. Mrz. 2007
Zaghaftes Blind Date im Zoo: »Schwarze
Petra« trifft
auf Junggesellen
Kölner
Stadt-Anzeiger - 11. Mrz. 2007
Trauerschwan-Junggesellen attackieren «Schwarze
Petra»
Ganz freiwillig habe sie sich
aber
nicht zu den
echten Artgenossen begeben, sagte Zoochef Jörg Adler. «Sie
wurde gejagt
und zum Teil heftig attackiert.» Da ihr der Weg zum Tretboot
immer
wieder abgeschnitten
wurde, trug sie Adler schließlich selbst zum Schwanentretboot
zurück.
Kurier - 8.
Mrz. 2007
Abfuhr
für das
Safaripark-Konzept
Die angekündigten Subventionen für eine
Wiederbelebung des
Safaripark
in kleiner
Form dürften nun doch ausbleiben. Das Projekt entspricht nicht den
internationalen
Förderungsrichtlinien. Der engagierte Initiator, Tierarzt Josef
Zoher,
ist über die jüngste
Absage enttäuscht.
Er will seinem Konzept trotzdem treu bleiben. Er bekommt nun doch keine
Subventionen
für die Machbarkeitsstudie. „Noch vor ein paar Tagen hat mir
Regionalmanager Hermann
Hansy darüber berichtet, dass es die Möglichkeit einer
Subvention bis
zu 80 Prozent
für die budgetierten 15.000 bis 20.000 Euro gibt“, ist Zoher
enttäuscht.
ORF.at - 10. Mrz. 2007
"Projekt
Safaripark"
gestoppt
Zwar gibt es seit
Februar einen
neuen Pächter. Dieser befürchtet aber, die für das
Millionenprojekt
notwendigen
Förderungen von ECO-Plus nicht zu erhalten. Es sei noch gar kein
Projekt bei der Landeswirtschaftsagentur ECO-Plus
eingereicht
worden, sagt Geschäftsführer Helmut Miernicki. Und ohne
entsprechenden
Antrag könne
auch keine Förderung vergeben werden. Zudem fehle noch eine
Machbarkeitsstudie.
NÖN Online - Mittwoch, 14. März 2007
Rückschlag für Safaripark!
Safaripark-Betreiber Mag.
Josef Zoher verärgert: „Uns wurde zugesagt, dass das Land die
Machbarkeitsstudie zu 80 Prozent fördern wird. Jetzt haben wir
eine
Absage bekommen.“ Erzürnt zeigt sich auch die Gemeinde. Jetzt
sucht die
Politik nach einer Lösung.
Salzburger Nachrichten
- 10. Mrz. 2007
Frosch
kommt Löwen
ins Gehege
Der Umzug
des Löwen "Stinki" in ein neues Gehege des Tiergartens Hellbrunn
könnte
sich verzögern. Wie von den "Salzburger Nachrichten" berichtet,
hatte
ein Paar aus Oberösterreich dem Zoo ein Haus vererbt und so die
geplante Löwenanlage
möglich gemacht. Nun kommen dem Löwen seltene
Sprungfrösche ins Gehege:
Deren
Wanderschaft zu den
Laichplätzen könnte genau durch "Stinkis" neue Bleibe
führen,
beanstandet
die Landesumweltanwaltschaft. Der Sprungfrosch, auch Rana Dalmatina
genannt, steht
auf der roten Liste jener Tiere, die in Österreich zu den
gefährdeten
Arten zählen. "Die Frösche sind durch Verbauungen des
Tiergartens
ohnehin
beeinträchtigt.
Ihnen den Weg zu den Laichplätzen abzuschneiden, wäre ein
Fehler",
meint Markus
Pointinger von der Landesumweltanwaltschaft. "Das letzte Mal kartiert
wurde der Frosch im Jahr 1960",
erklärt Zoodirektorin Sabine Grebner. "Er ist wirklich sehr
selten. Wir
sind
ein Tier- und Artenschutzzentrum. Es wird eine Lösung geben, die
das
Projekt Löwenanlage
nicht zerstört, aber auch die Frösche berücksichtigt."
Planung
und
Bau
Thüringische
Landeszeitung
- 7. Mrz. 2007
Tödliche
Terminplanung
Es plätschert wieder im Aquarium am Nettelbeckufer. Zum
wiederholten Mal wird
das Gehäuse
des Riff-Aquariums mit Wasser gefüllt - jetzt fließt es
vorab durch
einen Filter,
in dem die Schadstoffe gebunden werden. Mehrere Fehlschläge
mussten
beim Neubau
der 50 Kubikmeter Wasser fassenden Anlage seit Juni vergangenen Jahres
hingenommen
werden. Das Becken, zur
Hälfte gefüllt,
scheint dicht - nur der Zeitplan gibt Experten zu denken. Denn bereits
am 24. Mai will Zoo-Direktor Norbert Neuschulz zur
Eröffnung einladen.
Pforzheimer Zeitung -
7. Mrz. 2007
Fischotter-Paradies
in
Sicht
Noch fehlt dem Wildpark das Geld dafür, aber bald soll
ihn
erstmals
eine Fischotter-Anlage
zieren – je nachdem, wie sich das Lob für den Park in der
Spendenbereitschaft der
Bürger widerspiegelt. Nach dem Erfolg des Luchsgeheges will der
Förderverein Wildpark das
nächste große
Projekt auf den Weg bringen: Eine Anlage für Fischotter soll
eingerichtet werden. Mit den Waschbären sollen die zur Familie der
Marder zählenden
Raubtiere ein Gehege beziehen, das jedoch geteilt ist, so dass sich die
Tiere nicht
in die Quere kommen können. „Neben mehreren Zuschauerplätzen
und einer
Brücke über der
Wasserfläche wird es wahrscheinlich auch einen verglasten
Aussichtspunkt geben,
von wo aus die Besucher die Tiere unter Wasser beobachten können“
Thurgauer
Zeitung - 13. Mrz. 2007
Gelder
für Papageien
Rund 185 000 Franken befinden sich in dem Papageien-Fonds, den der
Förderverein Pro Plättli Zoo zur Finanzierung eines neuen
Geheges für
Grosspapageien geäufnet hat. Mit verschiedenen Anlässen und
Aktionen
sammelte
der Förderverein die zweckgebundenen Gelder. Walter Mauerhofer,
Besitzer des
Plättli
Zoos, hofft, die Bauarbeiten in zwei Monaten abschliessen zu
können.
Im Jahr 2008 feiert der
Plättli Zoo
sein 50-Jahr-Jubiläum und der Förderverein Pro Plättli
Zoo sein
zehnjähriges
Bestehen.
RZ online Mittwoch, 14. März 2007
Neunkircher
Zoo baut „Wüstendüne” für Kamele
Die Kamele im Neunkircher Zoo sollen sich
künftig noch
wohler fühlen und erhalten dafür eine „Wüstendüne”.
Wie der Zoo am Mittwoch mitteilte, sollen an diesem Donnerstag
Lastwagen insgesamt 90 Tonnen Sand anliefern. Den Sand für das
Gehege,
in dem auch Esel und Ponys leben, hatte eine Firma kostenlos zur
Verfügung gestellt.
Aktionen
Morgenweb
- 10. Mrz. 2007
Genscher wirbt für Zoo 100 000 Euro ein
Hans-Dietrich Genscher hat sich nicht sehr verändert. Mit der
Verpflichtung der Politik-Legende hat der Zoo einen
Volltreffer gelandet:
100 000 Euro an Spenden kamen am Donnerstag abend zusammen, und
zumindest ein Teil
davon geht darauf zurück, dass Genscher die Werbetrommel
rührte. "Wir
sind
sehr, sehr zufrieden", sagt Zoo-Sprecherin Sandra Reichler. Damit hat
der Tiergarten insgesamt über 400 000 Euro für das 3,3
Millionen Euro
teure Elefantenhaus gesammelt. Von der Stadt kommen 1,25 Millionen, der
Rest wird
über Kredite finanziert. Der Baubeginn ist für den Sommer
geplant. Zoodirektor Klaus Wünnemann hatte alle Hebel in Bewegung
gesetzt,
um
Genscher für
die Benefiz-Gala zu gewinnen. Den Ausschlag gab laut Genscher,
dass Wünnemanns Frau ebenfalls aus Sachsen-Anhalt stammt. Als Kind
habe
er auch
immer Zoodirektor werden wollen, so der 79-Jährige.
Schwerin-News
- 8. Mrz. 2007
Ein
Fest für Schlafmützen im Zoo Schwerin
Claudia
und Vica, die beiden schwergewichtigen Braunbären, verlassen am
Sonnabend ganz offiziell,
nach mehrmonatiger Winterruhe und eingemummelt in Strohbetten, ihr
Winterlager.
Auch in diesem Jahr wollen wir sie mit einem Frühlingsfest
begrüßen.
Echo-online -
13.
Mrz. 2007
Warum
Darmstadts Vivarium in einem Warenhaus gastiert
Thomas
Becker (50), Chef von Darmstadts Klein-Zoo Vivarium (51): Am Montag
fand er
sich unversehens mit den schönsten seiner exotischen Tiere in der
Nähe
einer
Rolltreppe – statt zwischen lebhaften Gehegen. Der freundliche Mann
eröffnete
eine Schau mit 45 Exemplaren in Darmstadts Karstadt. Ob
Bennett-Känguruh,
Steppenzebra, Rosa Flamingo oder der renitente Affenprimat Schopfmakake
– alle
flittern an den Augen der Einkaufspassanten farbenfroh vorbei. Freilich
nur auf
Schautafeln mit Erläuterung ihrer Herkunft und ihres jeweiligen
Wesens.
Paderzeitung
- 12.
Mrz. 2007
Frühlingsfest
mit Frühlingsmarkt im Tierpark Sababurg
Hoffentlich trifft Eduard Mörikes Frühlingsgedicht "Mit
wohlbekannten
Düften und träumenden Veilchen" auch auf den Tierpark zu,
denn am
Samstag und
Sonntag, den 17. und 18. März 2007 von 11:00 bis 17:30 Uhr findet
dort
das Frühlingsfest
statt.
HNA.de - Mittwoch, 14. März 2007
Die Natur lernt laufen
An herzerweichenden Fotomotiven gibt es im
Frühjahr im
Tierpark Sababurg keinen Mangel: kleine Lämmer und Ziegen,
Frischlinge
bei den Wildschweinen, ein Urkalb, Hühnerküken und ein
kleiner putziger
Hausesel - all das erwartet die Besucher beim Frühlingsfest mit
Frühlingsmarkt im Tierpark im Reinhardswald unterhalb des
Dornröschenschlosses an diesem Wochenende.
Holsteiner Zeitung - Mittwoch, 14. März 2007
Frühlingsfest
für Familien am 25. März im Tierpark
Neumünster
Die Knirpse aus dem Kindergarten Bordesholm
nahmen
gestern allen Mut zusammen. Im Tierpark Neumünster kletterten
einige
der "Kleinen Wiesel" über eine Strickleiter in die Baumwipfel. Die
Aktion gehört zu dem Projekt "Nussjagd", bei dem kleine
Naturfreunde
den Haselmäusen auf die Spur gekommen sind.
Die kleinen Nager zählen zu den bedrohten Tierarten. Um
festzustellen,
wo die Haselmaus in Schleswig-Holstein noch zu Hause ist, riefen die
Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und der Naturschutzring
Segeberg Ende Juni letzten Jahres zur Nussjagd auf. Dabei haben seit
September knapp 2500 große und kleine Nussjäger rund 36000
Haselnüsse
gesammelt. Anhand der Fraßspuren an den Nüssen wird die
Verbreitung der
Haselmäuse bestimmt.
sueddeutsche.de
- 10. Mrz. 2007
Unter
Haien
Sichtlich erleichtert taucht Astrid Greiner wieder auf, sie strahlt
über das ganze
Gesicht. Die 28-jährige Hobbytaucherin hat soeben ihre
größte Angst
bezwungen: Im
Lehr- und Erlebnisaquarium Sea-Star in Coburg tummelte sie sich in
einem vier Meter
tiefen Becken gemeinsam mit Rochen, Muränen und Haien -
Meeresbewohner,
die ihr
bisher nicht geheuer waren. Die junge Frau ist stolz, ihre Angst vor
Haien besiegt
zu haben.
Autonome
Provinz Bozen - 9. Mrz. 2007
Vortrag
über das Korallenriff-Aquarium im Naturmuseum am 13. März
Das Korallenriffaquarium
im Naturmuseum Südtirol wird dieses Jahr zehn Jahre alt.
Anlässlich
dieses runden
Geburtstags erfahren Interessierte beim Vortrag im Naturmuseum von
Massimo Morpurgo
Interessantes über die Entstehungsgeschichte dieses besonderen
Ökosystems mit all
seinen Höhen und Tiefen. Ein Blick hinter die Kulissen mit den
technischen Anlagen
darf dabei natürlich nicht fehlen.
Nachwuchs
Leipziger
Volkszeitung - 12. Mrz. 2007
Nachwuchs
im Leipziger Zoo: Bianca bringt kleinen Büffel zur Welt
Nachwuchs bei den Büffeln im Leipziger Zoo: Wie der Zoo am
Montag mitteilte,
hat Anoadame Bianca am Freitag ein Junges zur Welt gebracht. Das
Weibchen wiegt
den Angaben zufolge 5800 Gramm. Dank des frühlingshaften Wetters
sind
Mutter und
Kind für Besucher bereits im Außengehege zu sehen. Anoas
sind mit einer
Schulterhöhe
von 70 bis 90 Zentimetern die kleinsten Büffel der Welt.
Westdeutsche Zeitung -
11. Mrz. 2007
Oooh, wie niedlich!, Zoo
Gleich in zwei Gehegen des Wuppertaler Zoos freut man sich über
Nachwuchs. Am 22.
Februar wurde ein Mishmi-Takin-Kalb geboren. Die Tiere,
die aus
dem Himalaja stammen, werden in NRW nur in Wuppertal gehalten. Die
Eltern „Fifty“
und „Roli“ waren 2001 ein Geschenk des Berliner Tierparks. Seit einigen
Tagen tollt
überdies ein kleines Zebrafohlen in der Afrika-Anlage des Zoos
herum.
Bereits am
3. Februar kam der gestreifte Nachwuchs von Mama Iboja und Papa Max zur
Welt.
Freie Presse - Mittwoch, 14. März 2007
Große Ferkelei im Zoo der Minis
Der Auer Zoo der Minis macht seinem Namen
dieser Tage
noch ein bisschen mehr als üblich alle Ehre. Dieses freche Trio
gehört
zum Nachwuchs von insgesamt 13 Göttinger Minischweinen, die
zwischen
dem 2. und 8. März im Tiergarten auf die Welt gekommen sind. Die
Rasse
entstand in den 1960er Jahren an der Universität Göttingen
durch die
Kreuzung von Minnesota-Minischweinen und Vietnamesischen
Hängebauchschweinen.
Mitteldeutsche Zeitung
- 11. Mrz. 2007
Aufregende
Geburt im Zoo Aschersleben
Am Sonntag ist in den Mittagsstunden im Ascherslebener Zoo ein
Trampeltiermädchen
geboren worden. Gegen 12.30 Uhr hatte sich bei Mutter "Gertrud" der
Nachwuchs
angekündigt. "Sie hat sich bei der Geburt sehr quälen
müssen",
berichtet
Zoochef Dietmar Reisky. Üblich sei bei einer Geburt, dass zuerst
die beiden Vorderbeine
erscheinen und dann
der Kopf. Bei dieser Geburt sei nur eines der Beine und der Kopf zum
Vorschein gekommen.
"Das zweite Bein war im Mutterleib eingeknickt, das hat die starken
Schmerzen
verursacht", erklärt Pflegerin Marion Schmidt. Sie hatte gemeinsam
mit
Reisky
Geburtshelfer gespielt.
Naumburger Tageblatt Mittwoch, 14. März 2007
Nachwuchs im Tierpark Dessau: Kängurus und
Wasserschweindrillinge
Mehrfaches Mutterglück bei den Säugetieren im Tierpark
Dessau:
Wasserschweinmama «Maxi» brachte Drillinge zur Welt, aus
dem Beutel der
beiden Kängurudamen lugt neugierig Nachwuchs hervor und mit lautem
Gemecker machen die kleinen Kamerunschafe auf sich aufmerksam.
Auffallend für jeden Besucher sei ein «Schwarzes Schaf mit
weißen
Stiefeln», teilte der Tierpark am Mittwoch mit. In dem elf Hektar
großen landschaftsgeschützten Park leben rund 500 Tiere etwa
120
verschiedener Arten inmitten seltener Bäume und Sträucher.
Der Tierpark
wurde 1958 gegründet.
RP
Online - 9. Mrz. 2007
„Nummer
11“ war schnell handzahm
Neugierig
lugte der Nachwuchs der Duisburger Brillenpinguine über das
Gehegetor.
Doch ebenso
gespannt schaute die gesamte Gruppe auf die beiden Sprösslinge von
Pfleger Helmut
Törkel. Gestern zogen die jungen Pinguine, „Nummer 11“ und „Nummer
12“,
in das große
Pinguingehege. Nach anfänglicher Scheu bei allen Beteiligten
watschelte
die gesamte
Gruppe beim Lockpfiff von Helmut Törkel zum Pfleger. Dabei war
„Nummer
11“, der
bereits schon nach drei Wochen aus dem elterlichen Nest genommen wurde,
besonders
handzahm. „Wir nehmen die Jungvögel immer nach sechs Wochen aus
dem
Nest“, so der
Tierpfleger.
Denn dann werden die Pinguine an feste Nahrung gewöhnt. Aber es
wird
darauf geachtet,
dass die Bindung zwischen Mensch und Tier nicht bestehen bleibt. Die
drei Pinguinpfleger erwarten, dass in Zukunft jährlich sechs bis
acht
Pinguine schlüpfen,
denn im Gehege finden 30 bis 40 Tiere Platz.
Tagesspiegel
- 8. Mrz.
2007
ALLES
WIRD
Knut
Allerbestens
geht es unserem Knut, so Heiner Klös als Raubtier-Zoo-Kurator
aktuell
über den weißplüschigen
Liebling der Berliner. Der könne vor Kraft kaum laufen und tobe
beim
täglichen Luftschnappen
wild auf seinem Eisbärenspielplatz herum. Damit Knuts „Ziehmutti“
Thomas Dörflein
vom 24-Stunden-Einsatz auch mal entspannen kann, hält der kleine
Eisbär
inzwischen
auch andere Tierpfleger mächtig in Schach.
Berliner Zeitung - Mittwoch, 14. März 2007
"Knut muss noch laufen lernen"
Genau 100 Tage alt ist Eisbär-Baby Knut
heute - doch
gesehen haben ihn die Zoo-Besucher noch immer nicht. Warum das so ist
und wann Knut zum ersten Mal gezeigt wird, erklärt Heiner
Klös,
Bärenkurator im Zoologischen Garten.
PR-Inside.com
- 12. Mrz. 2007
Öffentlicher
Auftritt rückt näher
Das Eisbärbaby Knut aus dem Berliner Zoo wird wohl schon bald
seinen
ersten öffentlichen
Auftritt haben. Immerhin wiegt das Bärchen schon 7700 Gramm. Den
Plänen
zufolge soll Knut der Öffentlichkeit
präsentiert werden, wenn er acht Kilo wiegt und selbstständig
laufen
kann. Deshalb
sei innerhalb der nächsten zwei Wochen mit einem Termin für
die
Präsentation zu
rechnen.
Rheinische Post - 8.
Mrz. 2007
Aus
dem Leben eines Tierbabys
Er wiegt
erst sieben Kilogramm, doch er wird mal ein ganz Großer:
Eisbärbaby
Knut wird im
Berliner Zoo mit der Flasche aufgezogen. Tierfreunde können im
Internet
mitverfolgen,
wie er wächst und gedeit: Der kleine Eisbär hat ein eigenes
Weblog.
Dort
schildern Mitarbeiter des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) in seinem
Namen seine
Erlebnisse. Die Internetnutzer können zum Beispiel mitverfolgen,
wie
Knut seine
erste Spritze
bekommt, wie er immer weiter zunimmt und seine Umgebung erkundet.
Zusätzlich gibt
es zahlreiche Bilder und Videos.
Stuttgarter
Wochenblatt
- 7. Mrz. 2007
Gestatten:
Affentheater mit Gonzales, König im Affenstaat
"Gonzales" ist König im Affenstaat - zumindest in seinem Reich auf
der
Felsenanlage in der Wilhelma. Er kann stolz auf das vergangene Jahr
zurückblicken,
denn sechs Jungtiere wurden in seinem beachtlichen Harem geboren, die
drei letzten
am 24. und 27. Dezember und am 25. Januar. Insgesamt 31 Dscheladas oder
Blutbrustpaviane
- namensgebend ist ein roter Fleck nackter Haut auf der Brust - leben
auf der Felsenanlage. Die Wilhelma ist sehr stolz auf diese
Großfamilie, eine der wichtigsten
Zuchtgruppen
in Europa, denn Dscheladas sind in ihrem ursprünglichen Lebensraum
stark bedroht,
der Erhalt der Art in den Zoologischen Gärten könnte für
sie dereinst
überlebenswichtig
sein.
Münsterländische
Volkszeitung
- 9. Mrz. 2007
Zwergziegen
und ein Affenzwerg sind Frühlingsboten
Woran erkennt man, dass es nun wirklich bald Frühling wird? An den
Tierkindern,
die in diesen Tagen im Naturzoo das Licht der Welt erblickten. Vor etwa
einer Woche brachten die Weißgesicht-Seidenäffchen, aus
Südamerika stammende
Krallenaffen, ein Junges zur Welt, das sich gut im Nacken von Papa
festhält. Täglich neue Entdeckungen wird man in den kommenden
Wochen
auch bei den
Zwergziegen
im Streichelzoo machen. Die Geburtenplanung hat dort in der
Vergangenheit nicht
immer ganz wunschgemäß geklappt. Blieb in einem Jahr der
niedliche
Kindersegen sogar
ganz aus, so scheint es in diesem Jahr eine regelrechte Ziegen-Schwemme
zu geben.
Drei Zicklein sind schon da, und viele dicke Bäuche lassen noch
viel
mehr Ziegen-Nachwuchs
erahnen.
Waldeckische
Landeszeitung - 9. Mrz. 2007
Mönchsgeier
ist eine Franziska und kein Franziskus
Auch im Wildpark Edersee
zieht der Frühling unaufhaltsam ein. Ein Beweis dafür sind
mehrere
kleine Frischlinge,
die an der Seite ihrer Wildschweinmütter (Bachen) durch das Gehege
streifen. "Wir
haben insgesamt 16 Frischlinge", berichtet Wildparkleiter Albert
Hernold. In
den kommenden Wochen rechnet Hernold mit der Geburt mehrerer
Mufflon-Lämmer. "Bei
den anderen Tieren dauert es etwa noch bis April oder Mai, dann
erwarten wir aber
unter anderem wieder Nachwuchs beim Rotwild und den Pferden." Wenig
Grund zur Freude gibt es für Mönchsgeier Franziskus,
der in
der Vergangenheit durch "Ausflüge" auf die Wasserkuppe und eine
Feuchtwiese
am Rehbach auffiel. Wegen der Geschlechtsreife seien weitere
Ausreißversuche nicht
mehr auszuschließen, darum werde die Mönchsgeierdame nicht
mehr bei den
Flugschauen
starten.
Aachener
Nachrichten - 9. Mrz. 2007
Tierischer Zickenalarm im Alsdorfer Tierpark
Im Ziegengehege besteht seit der letzten Februarwoche
Zickenalarm der besonderen
Art. Ruhephasen nach dem Säugen wechseln mit Stunden, in denen die
kleine Racker
Fangen und Verstecken spielen. Unter den neuen Herdenmitgliedern sind
alle Farbschläge vertreten.
Dennoch zeigen
sich Falten auf der Stirn des Pflegers, denn nach der Zuordnung gilt es
zu lernen,
die Jungtiere auseinander zu halten. Aber wenn fünf der
dreiundzwanzig
Geißlein weiß sind mit einer Nuance
beige auf
der Stirn, wird die Unterscheidung schwierig. Völlig anders steht
es
bei den Heidschnucken. In der Herde des
Alsdorfer Tierparks
kamen jetzt zwei Lämmer zur Welt und vergrößerten die
bestehende Gruppe
auf neun
Tiere. Ein drittes Lamm wird in Kürze erwartet.
Stern Shortnews - 8.
Mrz. 2007
Freizeit: Leguan "Mozart" begattete vor
Penisamputation
alle Artgenossinnen im Zoo
Der
Leguan, der wegen Dauererektion und anschließende Penisamputation
vor
einigen Wochen
weltweit für
Schlagzeilen in den Medien sorgte, wird jede Menge Nachwuchs bekommen.
Vor dem operativen Eingriff hatte "Mozart" seine vier Artgenossinnen im
Zoo begattet. Ein Weibchen hat schon 47 Eier gelegt, die anderen
Weibchen sind hochschwanger. Man geht davon aus, dass der Leguan sich
durch den vielen
Geschlechtsverkehr die
Verletzung am Glied zuzog.
20minuten -
13.
Mrz. 2007
Nachwuchs
im
Tierpark
Lange Erlen
Im
Tierpark Lange Erlen hat es Nachwuchs gegeben: Im Januar sind ein
Kapuzineräffchen und fünf Wildschweinfrischlinge geboren
worden, im
Februar kam
ein Axishirschkalb zur Welt. Zurzeit wird im Tierpark weiter am
Erlebnishof gebaut, der im September
eröffnet werden soll. Im Bau ist auch die Anlage für
Jagdfasane und
Wildkaninchen, die an Ostern fertig sein sollte.
Norddeutsche Neueste
Nachrichten - 13. Mrz. 2007
Nachwuchs
auf dem Arche-Hof
Ländlicher
Duft weht Besuchern des Arche-Hofes in Kneese um die Nase.
Verantwortlich für
den Mix aus frischer Frühlingsluft und Gerüchen aus der
Landwirtschaft
sind vom
Aussterben bedrohte Vierbeiner: Bunte Bentheimer, Rotbunte Husumer und
Wollschweine. Kürzlich gab es Nachwuchs. Neugierig steckt ein
weiß-schwarz
geschecktes Exemplar der Bunten Bentheimer seinen Rüssel gegen das
Gitter,
saugt mit kräftigen Zügen die Frühlingsluft ein. Auf dem
Arche-Hof Kneese wachsen neben zwei Ponys, Hamstern, Kaninchen
und etwa
70 Rindern auch selten gewordene Hausschweinrassen auf. Gepflegt und
aufgezogen
werden sie von geistig und lernbehinderten Menschen, die hier eine
Arbeitsstelle und ein neues Zuhause fanden.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 8. Mrz. 2007
Langmähnige
Werbeträger
im Kölner Zoo
Der Kölner
Zoo hat nicht nur einen neuen Vogelkurator, sondern durch ihn auch zwei
neue „langmähnige“
Stars. Stolz präsentierte Bernd Marcordes (36), der seit Anfang
Dezember den Vogelbestand
des Zoos betreut, gestern zwei Mähnenibisse. Die beiden
äußerst
seltenen, nur auf
Madagaskar vorkommenden Vögel mit dem buschigen „Zopf“ sind
sozusagen
Marcordes'
„Einstandsgeschenk“ an den Zoo. Bisher hatte der Diplombiologe im
Vogelpark Walsrode
gewirkt und sich dort vor allem als Experte für die Aufzucht von
Jungvögeln ausgezeichnet. Von Beginn an hatte er sich dabei
besonders
für die seltenen Ibisse
interessiert.
Die beiden Mähnenibisse sollen aber nicht nur als Zuchttiere
dienen,
sie sollen
auch gefiederte „Werbeträger“ für ihr Herkunftsland
Madagaskar sein,
das dieses
Jahr im Mittelpunkt der jährlichen Kampagne der Europäischen
Zoos und
Aquarien (EAZA)
zum Artenschutz steht.
Kieler Nachrichten - Mittwoch, 14. März 2007
Die
Arche hat einen neuen Direktor
Ein verbessertes pädagogisches Konzept,
Heu-Hotel,
mittelalterlicher Bauernhof, neues Informationszentrum: Der promovierte
Biologe und Tiermediziner Kai Frölich stellte sich gestern nicht
nur
als neuer Direktor des Haustierparks Arche Warder vor, sondern
präsentierte gleichzeitig die neuen Ziele und Konzepte des
größten
Schutzparks für vom Aussterben bedrohte alte Haustierrassen in
Europa.
Frölich ist gebürtiger Neumünsteraner und Facharzt
für Zoo-, Wild- und
Gehegetiere. Neben seinem neuen Job als Direktor der Arche Warder ist
er weiterhin für die tierärztliche Bestandbetreuung im
Wildpark Eekholt
zuständig und arbeitet als Privatdozent an der Universität
Berlin. Als
längerfristiges Vorhaben ist außerdem die
Anlage eines mittelalterlichen Bauernhofes im Park in der Planung.
mephisto 97.6 Dienstag, 13. März 2007
Okapibulle im Zoo
Im Zoo gibt es einen neuen Okapibullen. Das Tier kommt aus dem Zoo in
Rotterdam. In den kommenden vier Wochen wird die Kurzhalsgiraffe in
Quarantäne leben und nicht für die Besucher zu sehen sein. Im
Dezember
war das letzte Okapi des Zoos gestorben. Der Tierpark hofft nun auf ein
Okapiweibchen, um mit der Zucht beginnen zu können. In freier
Wildbahn
gelten die Tiere als bedroht.
mdr.de Mittwoch, 14. März 2007
Leipziger Zoo hat wieder eine Waldgiraffe
Der Leipziger Zoo besitzt wieder ein Okapi. Die zweijährige
Waldgiraffe
kam aus Rotterdam. In den kommenden vier Wochen wird das Tier in
Qurantäne leben. Erst danach wird es zu sehen sein. Die in Kongo
und
Uganda beheimateten Waldgiraffen gelten als besonders kostbare
Zootiere. Der Leipziger Zoo hält als einziger in Mitteldeutschland
diese Tierart.
Stuttgarter Nachrichten - Mittwoch, 14. März 2007
Wilhelma schließt Krokodilhalle
RP
Online - 13.
Mrz. 2007
Zebra
zu Tode erschreckt
Krefeld. Es war
eine Verkettung unglücklicher Umstände. Als eine
Zoobesucherin ein
stilles
Örtchen aufsuchen musste, band sie ihren Hund schnell an einer
Plastikmülltonne
fest. Der Vierbeiner rannte
hinter
Frauchen her – die polternde Mülltonne im
Schlepptau.
Der
Lärm erschreckte eine zweijährige Zebra-Stute dermaßen,
dass sie in
Panik
aufsprang, mit dem Kopf gegen den Gehegezaun stieß und sich das
Genick
brach. Sein Fleisch verfütterten
die
Zoo-Mitarbeiter einen Tag später an die Großkatzen.
„Besonders bitter ist für uns, dass es sich bei dem verendeten
Tier um
eine
junge Stute handelt. Die Hundehalterin stand nach dem Vorfall unter
Schock. "Sie
hatte nicht damit gerechnet, dass ihr Hund eine Mülltonne hinter
sich
herziehen
könnte“, erklärt Zoo-Sprecherin Petra Schwinn.
HNA.de - 9. Mrz. 2007
Bären
in einer starken WG
Im
Wildpark Knüll brummt es ab heute gewaltig. In ein neu
geschaffenes
Gehege zog
gestern Nachmittag der erste von zwei Braunbären ein. Ein
Transporter
brachte
die Box mit
einem zweijährigen Braunbären aus dem Wildpark Gangelt bei
Aachen. Am
Sonntag bekommt das junge Männchen Gesellschaft von einer
älteren
Dame. Die Bärin
Dunja ist 24 Jahre alt und stammt aus dem Tierpark Eisenberg bei Gera.
Im Wildpark Knüll sollen es die beiden Braunbären deutlich
besser
haben. Ein Gelände
von 7000 Quadratmetern ist für sie hergerichtet worden. Das
neue Gehege wird am Samstag, 31. März, um 14 Uhr eröffnet,
am Tag darauf
findet ein Bären- und Wolfsfest mit Programm für Kinder und
Erwachse
statt.
Thüringische
Landeszeitung
- 11. Mrz. 2007
Dunja
geht es im Wildpark besser
Die
200 Kilo schwere und 22 Jahre alte Dunja hat seit
Sonnabend ein
neues Zuhause im Wildpark Knüll bei Kassel. Die Europäische
Braunbärin
wurde mit
einem Spezialtransport vom Eisenberger Tiergarten dorthin gebracht.
Mathias Wiesenhütter, seit 1992 Chef des Eisenberger Tiergartens,
sah
den Umzug
mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Denn der Einrichtung geht
ein Besuchermagnet
verloren. "Doch für das Tier ist der Wechsel genau das Richtige.
Die
Bedingungen
im 90 Quadratmeter kleinen Käfig mit seinem Betonfußboden
waren nicht
die Besten.
Im Wildpark Knüll hat Dunja es tausend Mal besser", sagte er. Die
Besucher des Eisenberger Tiergartens dürfen spätestens beim
traditionellen Ostereiersuchen
in den Käfig hinein, in dem Dunja die letzten 22 Jahre lebte.
Künftig
sollen die
Besucher mit einem Picknick im Bärenzwinger und einer
Dauerausstellung
angelockt
werden.
Wormser Zeitung - 7.
Mrz. 2007
Zum
Kaiman
in die Zoo-Schule
Damit alle Tiergarten-Besucher noch mehr lernen können als
auf
den
Hinweistafeln
an den Gehegen steht, den Tiergarten auch erleben können als
Bildungsstätte, dafür
sorgt nun Tamara Kalmbach. Die Diplombiologin ist die neue
Zoo-Pädagogin des Tiergartens,
mit der jungen Frau wurde bei den Freitzeitbetrieben erstmals eine
solche Stelle
in Worms geschaffen und besetzt. Im Ruhr-Zoo Gelsenkirchen volontierte
sie im Bereich
Zoopädagogik,
bevor sie nun seit Dezember in Worms zuständig ist für
Zoopädagogik und
Öffentlichkeitsarbeit
des Wormser Tiergartens. Nun, mit dem Monat März, ist das neue
Konzept
"Tiergartenschule Worms"
fertiggestellt. Angeboten werden Rundgänge für Grundschulen
und
Kindergärten, für
höhere Klassenstufen
gibt es lehrplanbezogene Rundgänge oder auch fächer- und
themenübergreifende Themen-Angebote
nach Absprache mit den Lehrern. Die Zoo-Pädagogin hat aber auch an
erwachsene Besucher gedacht, die
mehr wissen
wollen über die Tiere. Auch für sie gibt es neue Angebote -
so etwa
eine Seniorenführung.
Und wer will, kann sogar einen "Schnupperkurs beim Tierpfleger" machen.
Kölner
Wochenspiegel - 13. Mrz. 2007
Auch
Spezialisten nehmen den Dienst in Anspruch
Seit
1989 gibt es im Kölner Zoo ehrenamtliche Besucherbegleitung, eine
Idee
die
sozusagen von Köln aus in die Welt gezogen ist, besser in die
deutschen
Zoologischen Gärten. In dieser Sache hat Mary Waldermann, die mit
zu
den zwölf
Gründungsmitgliedern gehört, schon viele Mitarbeiter anderer
Tiergärten
das
kleine Einmaleins der guten Zoobegleitung beigebracht. Jeder
Zoobegleiter erhält eine
didaktische und
methodische Schulung, so das die 38 aktiven Zoobegleiter und -innen
auch mit
den zahlreichen Kisten umgehen können, die im Büro von Mary
Waldermann
parat
stehen. Für jede Altersgruppe sind Spiele und Utensilien
vorhanden, um
besonders den
kleinen Gästen spielerisch am Gehege der Tier Zusammenhänge
zu
erklären.
sz-online - 13.
Mrz. 2007
Nur
Kalle hat
noch alle
Kurz
und schmerzlos: Weil es im Görlitzer Tierpark bei den Rhesusaffen
seit
Monaten
einen Riesenzoff gab, wurden die Männchen jetzt kastriert. Bis auf
einen:
„Kalle“ Karl-Heinz. Sieben Männchen und drei Weibchen - das konnte
nicht gut
gehen. In
freier Natur wandern geschlechtsreife Affenmänner einfach ab,
für Zoos
werden
überzählige aber zum Problem. „Nur wenige Zoos halten diese
Tierart“,
so
Gebauer. „Und selbst wenn: Man kann einen Rivalen nicht einfach
dazupacken.“ Schweren Herzens beschloss sein Team daher die Kastration
von Billy
(12), Bobby
(12), Bogumil (13), Axel (4), Bodo (5) und Didi (2).
General-Anzeiger
- 12. Mrz. 2007
Ein
Schimpanse beim Zahnarzt
Marlock hatte Zahnschmerzen. Und musste zum Zahnarzt. Da es
sich
bei Marlock
aber um ein stolzes Schimpansenmännchen aus dem Zoo Neuwied
handelt,
war es keine
ganz alltägliche Behandlung für den Andenacher Zahnarzt Peter
Kalscheuer. Gemeinsam
mit Tierarzt Bodo Schäfer operierte er die zwei oberen
Fangzähne
heraus, die durch
eine Fehlstellung fast senkrecht aus dem Kiefer herausgedrückt
worden
waren. Die OP verlief nach Plan, nach 90 Minuten wurde der Schimpanse
aus der
Vollnarkose
geholt.
Wochenanzeiger
Herford
- 8. Mrz. 2007
Polizei
fing geflüchteten Wolf ein und “adoptierte” ihn
Durch
den Orkan „Kyrill“
entwurzelte Bäume zerstörten im Osnabrücker Zoo die
Umzäunung des
Wolfsgeheges und
ermöglichte dem Wolfsrudel einen kurzen Ausflug in den Zoo. Dank
des
beherzten Einsatzes des Zooteams konnte sehr
schnell das
Rudel wieder in ihr angestammtes, mittlerweile repariertes Gehege
getrieben werden. Jung-Wolf „ Welpi“ flüchtete – von „Kyrill“
verängstigt,
durch einen ebenfalls vom Sturm beschädigten Außenzaun und
erkundete
anschließend
den Wald des Schölerbergs. Es gelang dann
den beherzt
einschreitenden Beamten unter Einsatz bewährter Polizeitechnik
sehr
bald, den jungen
Wolf in einen Hinterhof abzudrängen, wo von der herbeigeeilten
Zootierärztin mit
einem gezielten Schuss aus der Narkosepistole betäubt werden
konnte. Da
die Polizeibeamten sich ebenso wie alle Zoomitarbeiter und nicht
zuletzt das
Wolfsrudel über die gelungene Gemeinschaftsaktion und die Heimkehr
von
„Welpi“ freuen,
entstand spontan die Idee, eine Tierpatenschaft für „ihren“ Wolf
zu
übernehmen.
Thüringer Allgemeine -
9. Mrz. 2007
Belona,
Felix und zwei Nandus
Noch immer
in freier Wildbahn sind die beiden ausgebüxten Luchse, die Sturm
Kyrill
aus dem
Suhler Tierpark trieb. Jetzt flitzen zudem noch zwei Nandus über
Südthüringer Felder.
Die soll ein Hund aus dem Gehege gescheucht haben. Nur einmal hat
Tierparkchef Koch bisher einen der ausgerissenen Luchse
vor dem Betäubungsgewehr
gehabt, doch wegen der Dunkelheit konnte er den Pfeil nicht
abschießen.
Wo die Luchse
(Lynx lynx) jetzt sind, ist nicht bekannt. Denn solange noch Schnee
lag, konnten
Wanderer und Tierpfleger Spuren von Felix und Belona finden. Jetzt
wurden sie aber
seit Tagen nicht mehr gesehen.
Rhein
Main Presse - 7. Mrz. 2007
Tierpark
nimmt Fuchsschafe auf
Neue Bewohner
werden bald in den Kasteler Tierpark am Unteren Zwerchweg einziehen:
drei Coburger
Fuchsschafe, eine seltene, aus Süddeutschland stammende
Landschafrasse,
und Frettchen,
für die ein neues Gehege gebaut wird.
hr online - 9.
Mrz. 2007
Der
Spessart Wildpark im Orbtal
Der Orber
Stadtwald war schon immer für seinen Wildreichtum, vor allem
Rotwild,
bekannt. 1937 wurde dann im Stadtwald auf einem Areal von rund 2.100
Hektar ein
Wildpark
erreichtet, der den Tieren einen natürlichen Lebensraum bietet.
Heute
leben in den
weitläufigen Gehegen Rot- und Damwild, Mufflons und Wisente sowie
Esel. Die Esel haben hier eine Heimat gefunden, da Bad Orb am
"Eselweg",
einer
alten Handelsroute, lag. Einst wurden mit Eselkarren Salz, das
"weiße
Gold",
aus Bad Orb in die größeren Städte transportiert. Mit
der Aufnahme der
Esel in den
Wildpark soll an diese Vergangenheit erinnert und den Eseln so ein
Denkmal gesetzt
werden.
Torgauer Zeitung - 9.
Mrz. 2007
Maja
bekam Sand für
ihr kleines Reich
Ursache für den tierischen Aufstand war eine Aktion
zugunsten
des
ältesten Bärenweibchens
Maja. Das 32-jährige Tier (umgerechnet 96 Bären-Lebensjahre)
ist zu alt
und zu schwach,
um sich gegen ihre beiden 19-jährigen Artgenossinnen
durchzusetzen. In
der Natur
könnte solch ein schwaches Tier nicht überleben. Instinktiv
wollte Maja
deshalb
auch nicht mehr ins Außengehege. Maja soll fortan getrennt von
den
beiden anderen Tieren
gehalten werden.
Einzige Möglichkeit ist da das ehemalige Babybären-Gehege auf
der
nördliche Seite
des Grabens. Die Bärenpflegerin befürchtet
allerdings,
dass sich in Bezug auf diese Aktion Tierschützer melden werden,
die
eine nicht artgerechte
Haltung in dem 20 Quadratmeter großen Gehege anprangern
könnten. "Wir
wissen,
dass das nicht die beste Lösung ist, aber es ist die einzige.
Ansonsten
könnte Maja
überhaupt nicht mehr an die frische Luft. Wir wollen aber, dass
sie
hier ihren Lebensabend
so angenehm wie möglich verbringt", sagt Gabriele Mierau.
Augsburger Allgemeine
- 9. Mrz. 2007
Impotenter
Strauß vor Gericht
Der Streit
um den impotenten Straußenhahn Gustav aus dem sächsischen
Lohsa
erreicht am Montag
seinen Höhepunkt. Dann hat das Landgericht Bautzen darüber zu
befinden,
ob tatsächlich
Chinaböller dem Hahn die Liebesfreuden austrieben und damit den
erhofften Nachwuchs
auf der Straußenfarm verhinderten. Angeblich hatte der Krach von
Feuerwerkskörpern Gustav vorübergehend
aus dem Verkehr
gezogen und seine Lust auf die Hennen gemindert. Drei Jugendlichen wird
vorgeworfen,
die Tiere kurz vor Silvester 2005 mit Böllern beworfen zu haben.
Nach
Darstellung von Gustavs Besitzer wurde der Strauß
nach der Knallerei
depressiv und apathisch. Ein halbes Jahr ließ er die beiden
Hennen in
Ruhe. Dafür
will der Kläger rund 5000 Euro Schadenersatz. Auf Basis von
Fachliteratur rechnete
er aus, dass Gustav während der Schwächephase 14
Strauße hätte zeugen
können. Wolfgang Ludwig vom Dresdner Zoo hält es für
möglich, dass ein
Strauß
nach Stress
die Partner vernachlässigt.
Leipziger
Volkszeitung - 12. Mrz. 2007
Keine
Einigung im Prozess
um Straußenhahn Gustav
Der liebesmüde Strauß Gustav aus Ostsachsen bleibt ein Fall
für die
Justiz. Am Montag
scheiterte eine Einigung der menschlichen Streithähne vor dem
Bautzener
Landgericht. Einer gütlichen Lösung stimmte der
32-jährige
Straußenbesitzer nicht zu. Ihm war
vorgeschlagen worden, dass die Beschuldigten die Tierarztkosten in
Höhe
von 140
Euro zahlen. Außerdem sollten sie jeweils 40 Stunden auf der
Straußenfarm arbeiten. Richter Fresemann will nun einen
Sachverständigen suchen, der den Seelenzustand
von Straußen beurteilen kann. „Wir haben es mit psychischen
Erkrankungen eines Vogels
zu tun“, sagte er.
Osthessen News - 9.
Mrz. 2007
AKTUELL!
"Schwein
gehabt...! - Tierrettung heute Nachmittag im ...
Um 17:24 Uhr wurde heute Nachmittag die Kleineinsatzgruppe der
Freiwilligen Feuerwehr
Rotenburg/F. zu einer Tierrettung ins
Wildgehege "Im
Heienbach" alarmiert. Ein aufmerksamer Spaziergänger hatte in dem
Wildschwein
Gehege einen eingeklemmten "Frischling" entdeckt. Bei näherem
Erkunden
stellte sich heraus,
dass er sich
unter einer Tür verkeilt hatte. Mit Hilfe eines Spatens konnte die
Erde
unter dem
"Patienten" entfernt und er aus seiner misslichen Lage befreit werden.
Echo-online
- 12.
Mrz. 2007
Tierärztin
studiert wilde Tiere
„Ein bisschen war es eine Schnapsidee“, sagt Tessa Lohe, wenn sie daran
zurückdenkt,
wie sie zu ihrer Promotionsstelle in einem US-amerikanischen Wildlife
Safaripark
kam. Die Pferdeliebhaberin studierte von 2001 bis 2007 in Gießen
Tiermedizin und
hatte bis 2006 den Schwerpunkt auf Pferde gelegt. Bei einem Urlaub in
Thailand haben
sie plötzlich Elefanten fasziniert, „und da wollte ich einfach
ausprobieren, was
für spannende Jobs ich mit meinem Beruf noch machen kann“, sagt
die
Fünfundzwanzigjährige.
Über das Internet ist sie auf den Wildlife Safaripark in Winston
im
US-Bundesstaat
Oregon aufmerksam geworden. Bei einem Workshop hat sie sich vor allem
mit der für nahezu jede Behandlung nötigen
Narkotisierung von Wildtieren beschäftigt. Die Narkosemittel sind
meist
schwere
Opiate, die für Menschen schon in geringen Mengen tödlich
wären, „den
Umgang damit
muss man sehr genau üben“. Herauszufinden, welche Medikamente
für
welches Tier die richtigen sind, sei eine
Wissenschaft für sich, sagt Lohe und will hier mit ihrer
Doktorarbeit
ansetzen.
Neu-Ulmer Zeitung -
12. Mrz. 2007
Wäre
Tone in Afrika glücklich?
Es ist tragisch:
Da hat das Babenhauser Löwenbaby Tone seine lebensbedrohliche
Gesundheitskrise überwunden
und dennoch scheint seine Zukunft ungewisser als noch vor Wochen. Wo
wird er aufwachsen?
In einem Zoogehege in Deutschland oder in einem afrikanischen Park? Der
italienische Safaripark in
Pombia bei Mailand wollte ihn nehmen, hat aber das Angebot
überraschend
zurückgezogen.
Angeblich soll sich die Tierschutz-Organisation Vier Pfoten
eingeschaltet und gedroht
haben, sie werde an die Öffentlichkeit bringen, dass in Pombia
schon
mal Löwen mangelhaft
ernährt worden seien. Deshalb würde Vier Pfoten den
Löwen in den
Lionsrock Park nach Südafrika bringen.
Das 1250 Hektar große Gelände liegt nördlich von
Lesotho. Dort leben
nach Darstellung
der Organisation Zebras, Gnus, Pferde, Antilopen sowie 25
Großkatzen.
Vier Pfoten
ist seit kurzem an dem Park beteiligt und baut ihn derzeit aus, damit
er den "Anforderungen
an eine artgerechte Großkatzenhaltung und den Ansprüchen von
Vier
Pfoten genügt",
heißt es auf der Internet-Seite der Organisation. Dungler spricht
von
einer Art
"Gnadenhof". Der zuständige "Amtsvormund" des Löwen traut dem
Angebot
nicht. Einerseits sei der Flug
nach Südafrika sehr lang, was auch aus ökologischen
Gründen nicht
sinnvoll sei.
Andererseits zweifelt er daran, dass in Südafrika alle Versprechen
wirklich eingehalten
werden. Ihm wäre eine "europäische Lösung", besser noch
eine deutsche,
viel lieber.
Kino.de - 12. Mrz.
2007
Watts
trainiert
Tiere
Attackiert
von Emus, von Eseln getreten und von Kamelen in die Ecke getrieben -
Tiere sind
nicht nur süß, und alles was ein Maul hat, kann auch
beißen. Das darf
Naomi Watts in ihrem nächsten Film erfahren. Die 39-Jährige
hat sich für
die Romanverfilmung "Kicked, Bitten and Scratched: Life and Lessons at
the
World's Premiere School for Exotic Animal Trainers" verpflichtet. Das
autobiografische
Buch von Amy Sutherland erzählt von ihren Erfahrungen als
Teilnehmerin
an einem
Kurs für den richtigen Umgang mit exotischen und weniger
exotischen
Tieren. Die
Schüler hoffen, durch den Lehrgang Toppositionen in den weltbesten
Zoos
und Aquarien
zu bekommen oder Tiertrainer für Film und Fernsehen zu werden. Da
die Filmversion von "Kicked, Bitten and Scratched" aber kein Lehrfilm
werden soll, wollen die Drehbuchautoren Todd Louiso und Jacob Koskoff
eine romantische
Komödie aus der Geschichte machen. So wird Naomi Watts in der
Hauptrolle wohl nicht
nur ihr Herz für Tiere beweisen, sondern dieses auch an jemanden
verlieren.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
Algemeen
Dagblad - 13. März 2007
Babygorilla geboren in dierentuin Artis
Gorillababy im Artis-Zoo geboren
Ein Gorillaweibchen hat am Dienstag im Artis Zoo Amsterdam einem Baby
das Leben geschenkt. Das ist nach zehn Jahren die erste Gorillageburt
in Artis Zoo. Der 14jährigen Mutter Binti und ihrem Nachwuchs geht
es
gut. Der Zoo baute 1999 ein
neues Gorillahaus. Seitdem versuchen die Tierpfleger, eine gesunde,
sich selbst fortpflanzende Gorillagruppe aufzubauen. Voriges Jahr holte
Artis den 12jährigen Akili aus einem Safaripark in Deutschland.
Nach
Binti schwängerte er noch zwei
Gorillaweibchen.
Brabants Dagblad - 13. März 2007
Kunstmatige bevruchting neushoorn in Beekse Bergen
Künstlich befruchtetes Nashorn in Beekse
Bergen
Der Safaripark Beekse Bergen unternimmt Ende März einen erneuten
Versuch, um eine Breitmaulnashorndame künstlich zu befruchten.
Wenn die
Operation gelingt, ist das eine Weltpremiere und kann die Rettung
bedeuten für das vom Aussterben bedrohte Nördliche
Breitmaulnashorn.
Tierarzt Jacques Kaandorp vom Zoo Hilvarenbeck hat das am Dienstag
verkündet.
Algemeen Dagblad - 10. März 2007
Couveuse-ijsbeertje vertedert Berlijn
Kleiner Eisbär rührt Berlin
Die Besucher des Berliner Zoos warten gespannt auf den Moment, an dem
Eisbärbaby Knut das erste Mal ins Freie darf.
Brabants Dagblad - 9. März 2007
Oog in oog met een ijsbeer
Auge in Auge mit einem Eisbären
3-FM - Moderator Michiel Veenstra will im April mit einer Expedition
zum Nordpol und von dort aus eine Woche lang senden. Um sich an diese
Idee zu gewöhnen, schlief er bei den Eisbären des Ouwehands
Tierpark in
Rhenen. Veenstra will mit den Übertragungen den Menschen die
Gefahren
bewußt machen, die von Klimaveränderungen drohen.
BN/DeStem - 9. März 2007
Diepte-interview
Ein in die Tiefe gehendes Interview
3-FM - Moderator Michiel Veenstra will demnächst eine Woche vom
Nordpol
aus auf Sendung gehen. Um sich daran zu gewöhnen, schlief er
vorige
Nacht bei den Eisbären in Ouwehands Tierpark. Die Niederlande
beteiligen sich aktiv an der internationalen wissenschaftlichen
Forschung zu Klimaveränderungen in den Polargebieten. Der Staat
stellt
7 Millionen Euro zur Verfügung.
De Stentor - 9. März 2007
Pangea Parc onder de loep
Pangea-Park unter der Lupe
Der Tierpark Wissel will nach Vemde umziehen. Zur Zeit wird im Auftrag
des Eigentümers des Tierparks Zodiac Zoos eine
Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das Gebiet Vemde
Horsthoek
vorgenommen, wo der Tierpark unter dem neuen Namen Pangea Parc wieder
auferstehen soll. Das Projektbüro Oranjewoud fertigt diesen
Bericht an.
Der neue Pangea Parc soll
ungefähr 18 ha groß werden. Dieser Park soll etwas
spannender und
exotischer sein als der heutige Park Wissel. Als neue Bewohner sollen
Alligatoren, Schlangen, Komodowarane, Seekühe, Chamäleons und
Kolibris
einziehen, die in einem tropischem Biotop untergebracht werden.
Dagblad van het Noorden - 9. März 2007
Emmen presenteert nieuw concept voor dierenpark en theater
Emmen stellt neues Konzept für Tierpark
und Theater vor
Die Gemeinde Emmen und der Tierpark Emmen stellen am Mittwoch, dem
21.März ein neues Konzept für Tierpark und Theater vor.
Gemeinde und
Tierpark kündigten bereits im September vorigen Jahres eine
Untersuchung an über den möglichen Bau eines neuen Theaters
im zum Zoo
gehörenden zweiten Parkbereich "Noordbargeres "Damit werden zwei
Fliegen mit einer Klappe geschlagen: die Gemeinde hat endlich eine
Lösung für das stark veraltete Theater De Muzeval,
während der Tierpark
extra Räumlichkeiten erhält, um Besucher auch bei schlechtem
Wetter
Vergnügungen zu bieten. Es wird erwartet, daß der Tierpark
langfristig
jedenfalls größtenteils nach "Nordbargeres" umsiedelt.
Dadurch entsteht
im Zentrum Platz für neue Initiativen.
TC Tubantia - 7. März 2007
Struisvogeleieren lust voor 't oog
Die Straußeneier sind eine Augenweide
Zehn Künstler aus dem deutschen Grenzgebiet und acht aus den
Niederlanden stellen im Museum Natura Docet in Denekamp (und ab
Ostermontag im Tierpark Nordhorn) von ihnen bemalte oder anders
bearbeitete Straußeneier aus. Das Kunstprojekt mit den
Straußeneiern
ist das erste konkrete Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen dem Museum
Natura Docet und dem Tierpark Nordhorn.
BN/De Stem - 7. März 2007
Waken bij zwangere olifant
Wachen bei trächtiger Elefantin
Im Tierpark Amersfoort wachen Tierpfleger Maartje de Vries und Marjo
Hoedemaler nachts bei der trächtigen Elefantenkuh Indra. Die
Geburt
soll um Ostern herum stattfinden. Indra wurde selbst am Ostermontag
1999 in Amersfoort geboren.
Hln.be - 7. März 2007
Burgemeester niet langer advocaat voor Olmense zoo
Bürgermeister nicht länger Berater
für Olmense Zoo
Johan Leysen, CD&V-Bürgermeister in Balen, ist als Berater des
Olmener Zoos zurückgetreten. Das tat er, nachdem Geparden am 11.
Februar Karen Aerts tot bissen. Bei einem vorherigen Zwischenfall,
wobei Guide Roza Van der Goten aus Leopoldsburg durch einen Tiger
entstellt wurde, blieb Leysen dem Zoo dennoch als Berater erhalten.
De Telegraaf - 6. März 2007
Dagje dierenverzorger
Ein Tag als Tierpfleger
Füttern, betreuen, umsorgen: bis einschließlich 14. April
kriegen
Kinder in den Zodiac Zoo Tierparks die Chance, selbst als Tierpfleger
an die Arbeit zu gehen. Während dieser spannenden Aktivität,
genannt
"KidsPower", erleben die jungen Besucher die Zoo-"Bewohner" aus der
Nähe. Unter Begleitung von Tierpflegern gehen die Kinder selbst an
die
Arbeit, um die Tiere zu versorgen.
Russische Meldungen
primamedia.ru - 13. März 2007-03-13
Приморье голодный тигренок забрался в собачью
будку
In Primorje-Region kroch ein hungriges
Tigerjunges in
eine Hundehütte
Wie die Russische Informationsagentur PrimaMedia vom Vizechef der
Spezialinspektion "Tiger" Witalij Starostin erfuhr, wurde im Dorf
Bogopol die nächste gestreifte Waise gefangen. Eine sieben bis
neun
Monate alte Tigerin hatte einen Kettenhund geschlagen und begann ihn
direkt in seiner Hütte zu fressen. Die kleine Tigerin wurde
gefangen
und in das Dorf Rasdolnoje gebracht. Unter der Aufsicht der Mitarbeiter
der Spezialinspektion, leben dort bereits drei solcher Waisen, die in
der fernöstlichen Taiga vor dem Hungertod gerettet wurden.
ptr.vlad.ru - 9. März 2007
Приморье браконьеры убили тигра
In der Region Primorje töteten Wilderer
einen Tiger
Ein weiterer Tiger wurde in der Nacht vom 6. zum 7. März im Rayon
Jakowlewo der Region Primorje getötet. Wie der Informationsdienst
von
PTR (Rundfunk und Fernsehen der Region Primorje Wladiwostok) in der
Spezialinspektion "Tiger" erfuhr, zeugen die deutlichen Fußspuren
des
Tieres und Blut von einem neuen Verbrechen. Den abgehäuteten
Körper des
Tigers schleiften die Wilderer bis an die Straße. Dort verlieren
sich
die Spuren, weil wegen ausgiebigen Schneefalls ein Erdhobel die
Straße
entlang fuhr.
ptr-vlad.ru - 13. März 2007
В Приморье завершился учет дальневосточного леопарда
In der Primorje-Region Zählung des
Amur-Leoparden beendet
In der Region Primorje wurde die Zählung des Amur-Leoparden, der
auf
der Internationalen Roten Liste steht, abgeschlossen. Wie der Direktor
der Fernost-Filiale des WWF Rußland Jurij Darman mitteilte, sind
alle
geplanten Strecken in voller Länge zurückgelegt wurde. "Bis
Ende März
werden die Informationen verarbeitet. Danach wird man sagen
können, wie
sich die Anzahl der Leoparden seit der letzten Zählung
verändert hat",
erklärte Jurij Darman. Späte Schneefälle in diesem Jahr
hätten die
Arbeit der Zählenden erschwert. Wissenschaften alle drei Jahre
durchgeführt.
Interfax.ru
- 13. März 2007
[Удочерение]
Kleiner Colobus-Affe "an Tochters Stelle"
Das zwei Monate alte Affenkind Sofita, das diesen Winter bei den
Colobus-Affen im Nowosibirsker Zoo geboren wurde und bald darauf eine
schwierige Operation überstand, wurde von der Vizedirektorin des
Zoos
Olga Schilo zeitweilig "an Tochters Stelle" angenommen. Die Affeneltern
hatten sich geweigert, ihr Kind nach der Operation wieder bei sich
aufzunehmen. Sobald dieses lernt, selbständig zu fressen, wird es
im
Zoo
untergebracht.
apin.ru - 9. März 2007
Кошки – в тройке лидеров
Katzen auf dem "Siegertreppchen"
"Miss Zoo 2007" im Zoo Jekaterinburg wurde die Amurtigerin Brenda.
Für
sie stimmten 191 Besucher. Ein Jahr lang wird jetzt eine Siegertafel an
ihrem Gehege darauf aufmerksam machen.
trud.ru - 10. März 2007
Косолапые томятся неволе
Petze leiden physisch und seelisch in
Gefangenschaft
Einwohner des Gebiets Brjansk sind besorgt über das Schicksal
zweier
trauriger Bären, die schon zwei Jahre an den Metallstäben
eines Käfigs
in einem Forstrevier bei Shukowka knabbern. Die Bären wurden
hierher
gebracht vom ehemaligen Rayons-Chef und heutigen Vize-Gouverneur
Nikolaj Lutschkin. Die Idee war gut: es sollte in Shukowka ein Zoo
errichtet werden. Doch der Tierärztliche Dienst war gegen die
Errichtung einer Tierschau im Zentrum der Stadt. Die Bären
schickte
man, in der Hoffnung auf bessere Zeiten, in den Forst. ... Die
Oblast-Administration plant jetzt die Schaffung eines Nationalparks, in
dem auch die Bären Unterschlupf finden könnten. Aber die
Tiere werden
wohl kaum die praktische Realisierung dieser Idee erleben. Der
Vorschlag, die Petze in einen ausländischen Zoo zu geben, wurde
von den
Beamten nicht unterstützt. Das bedeutet aber, daß die Tiere
in ihrem
Gefängnis bleiben werden.
Novyje izvestija - 8. März 2007
На
Урале кипят
страсти по
слону
Im Ural hält Elefant die Emotionen am Kochen
Nach Jekaterinburg kommt bald ein Elefant. Der städtische Zoo wird
der
insgesamt dritte Zoo in Rußland sein, wo dieses exotische Tier zu
sehen
sein wird. Schon lange wird das Warten auf den Elefanten von
Streitereien begleitet. Es geht darum, daß die Mitarbeiter des
Zoos
beabsichtigen, das Elefantengehege erst im Herbst zu eröffnen,
während
der Oberbürgermeister der Stadt Arkadij Tschernezkij die
Eröffnung
bereits vornehmen möchte, wenn der Frühling zu Ende geht. Er
befürchtet, daß der Elefant eher in der Stadt ist, als das
Gehege
fertig sein wird. Wenn die Ankunft des Tieres verschoben werden
muß,
dann werden es die Jekaterinburger nicht, wie versprochen, zum
Stadtfest sehen können.
lenta.ru - 9. März 2007
Израильтяне призвали в армию антилоп
Israelis zogen Antilopen zum Armeedienst ein
Die Armee zur Verteidigung Israels verkündete, daß sie
Antilopen zum
aktiven Dienst einberufen hat, teilt der "Cursor" mit. Am Sonntag, dem
11. März, werden vier Antilopen, die vorher in einem einheimischen
Zoos
lebten, an ihren Dienstort geschickt - in den Süden des Landes.
Die
Antilopen sollen die Vegetation in der Nähe von Brennstoff- und
Munitionslagern der Armee beseitigen. Wie man in der Armee zur
Verteidigung Israels erklärt, "hilft das Brände zu
verhindern, die sehr
gefährlich sind in diesen Regionen."
cursorinfo.co.il - 9. März 2007
ЦАХАЛ
объявил
мобилизацию
антилоп
Die Armee zur Verteidigung Israels mobilisiert
Antilopen
Am Sonntag, dem 11. März beginnt in der Armee zur Verteidigung
Israels
eine ungewöhnliche Operation zur Mobilisierung von ... Antilopen.
Wie
heute, am 9. März, die Zeitung "Jediot Achronot" mitteilt, haben
die
Tierärzte des Safari-Zoos Ramat Gan schon vier Kandidatinnen
ausgewählt, die die Reihen der israelischen Armee verstärken.
Die Tiere
werden auf Stützpunkte im Süden des Landes geschickt, wo
Munitionslager
konzentriert sind. Die Antilopen haben den Auftrag, das Gras zu rupfen
und unerwünschten Pflanzenwuchs zu beseitigen.
lenta.ru - 9. März 2007
В
Азии родился
первый слон
из пробирки
Erstmals in Asien Elefant aus dem Reagenzglas
Das erste in Asien im Reagenzglas erzeugte Elefantenbaby wurde in
Thailand geboren, übermittelt Associated Press. Die Geburt vollzog
sich
in einer Spezialklinik im Thailändischen Zentrum für die
Erhaltung des
Elefanten in der Stadt Lampang im Norden des Landes.
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teilweise gekürzt |
Zoo Basel, 14.03.2007
Neu im Zolli – der etwas andere Hirsch
Es hat Hufe und ein Geweih, aus dem Mund ragen hauerartige
Eckzähne und
es frisst nicht nur Pflanzen, sondern auch gerne mal eine tote Maus.
Das seltsame Tier heisst Muntjak, gehört zu den Hirschen und lebt
auf
der ehemaligen Känguruanlage im Zoo Basel. Muntjakhirsche werden
dereinst zusammen mit den Zwergottern und den Panzernashörnern die
Nashornanlage bevölkern.
Zoo Basel, 14.03.2007
Kindersegen auf der neuen Themenanlage
Australis
Gleich aus drei Beuteln schauen im Zoo Basel derzeit neugierige
Kängurukinder. Ihre "zweite Geburt", den ersten Sprung aus dem
Beutel,
haben sie bereits hinter sich. Für ein ausgiebiges Nickerchen ist
Mutters Beutel aber immer noch der bequemste Ort.
Alternativer Bärenpark Worbis, 14.03.2007
Bärin Maika belegte auf Internationaler
Teddybärmesse
Wiesbaden den 1. Platz
In der Kategorie „Naturalistische Bären“ wurde die Bärin
Maika, kreiert
und hergestellt von der renommierten Kösener Spielzeug GmbH, auf
der
Teddybärwelt 2007 in Wiesbaden mit dem 1. Platz gekürt. Diese
Plüschmaika wurde nach dem Vorbild der im Worbiser Bärenpark
lebenden
Bärin in einer auf 300 Stück limitierten Auflage hergestellt.
Am
vergangenen Wochenende fand die traditionelle Internationale
Teddybärmesse in Wiesbaden statt. Tausende von Besuchern
interessierten
sich für die Exponate der rund 300 Aussteller. Die
Teddybärwelt ist
zudem ein Wettbewerb der Masterclass aus der ganzen Welt. Auch der
Hersteller der kleinen Artgenossin von Maika, die Kösener
Spielzeug
GmbH, trat erstmalig gegen die Masterclass an, stellte sich der
Fachjury und belegte mit Maika den ersten Platz. Doch nicht nur das war
ein Novum für die Kösener. Die Zusammenarbeit mit einem
Partner wie den
Bärenpark Worbis war ebenfalls neu und zudem sehr erfolgreich. Aus
Anlass des zehnjährigen Bestehens des Alternativen Bärenparks
Worbis im
Jahr 2006 wollten die Worbiser ihren Besuchern und Bärenfreunden
etwas
Besonderes anbieten. Die Kösener, die die Arbeit des
Bärenparks
unterstützen wollten, boten Ihre Kreativität und ihr
Management an. Und
so sollte der erste Bär, der aus schlechter Haltung gerettet und
in die
vier Hektar große, naturbelassene Freianlage verbracht wurde –
die
Bärin Maika -, in einer limitierten Auflage von 300 Stück in
Plüsch
entstehen. „Aus unserer Sicht war diese Zusammenarbeit mit einem
Unternehmen, das sich so engagiert für den Tier- und Artenschutz
einsetzt, etwas Besonderes. Denn auch unsere Philosophie ist es, Flora
und Fauna so schön, anmutig und würdevoll wie möglich
und aus
hochwertigem Material darzustellen“, so Jürgen Zetzsche,
Vertriebsleiter der Spielzeug GmbH. Die 300 Plüschmaikas – davon
wurden
100 Stück im Bärenpark Worbis verkauft - haben in weniger als
einem
Jahr ihren neuen Besitzer gefunden und für den Bärenpark
einen
finanziellen Gewinn von ca. 9000 Euro bedeutet. (ML)
Münchener Tierpark Hellabrunn, 14.03.2007
Nicht mal so schwer wie eine Tafel
Schokolade...
ist ein kleiner Humboldtpinguin, wenn er aus seinem Ei schlüpft.
Gleich
sechs Mal fand dieses freudige Ereignis im Januar statt. Das
Geburtsgewicht der sechs Küken lag zwischen 60 und 70 g. Dank der
guten
Pflege unserer Tierpfleger hat sich das Gewicht inzwischen mehr als
verzehnfacht. Mittlerweile sind die Kleinen schon rege Gesellen von 700
– 800 g. Ein spezieller Hellabrunner Brei, der ihnen vier Mal am Tag
verabreicht wird, lässt Sie pro Tag ca. 30 g an Gewicht zunehmen.
Unsere große Humboldtpinguingruppe wächst somit auf 35 Tiere
an. Das
Verbreitungsgebiet des Humboldtpinguins geht von Chile bis Peru knapp
unterhalb des Äquators. Sie nisten in Höhlen, die sie in den
Guano
eingraben. Guano sind meterhohe Kotablagerungen der Kolonie.
Humboldtpinguine sind extrem bedroht, da man den Guano als Dünger
verwendet und ihnen somit jeglichen Schutz vor Räubern und Sonne
genommen hat.
Zoo Leipzig,
14.03.2007
Zuwachs im Zoo Leipzig - Okapibulle Kimdu aus
Rotterdam
eingetroffen
Der Zoo Leipzig hat gestern Abend endlich einen neuen Okapibullen aus
dem Zoo Rotterdam bekommen. Gegen 19.30 Uhr kam Kimdu (geb. 11.05.2005
in Rotterdam) wohlbehalten in Leipzig an. Begleitet wurde er von einer
Pflegerin aus seinem Heimatzoo. Im Gegenzug hatte ein Leipziger
Tierpfleger die Waldgiraffe bereits in Rotterdam besucht, um sich mit
ihr vertraut zu machen. In den kommenden vier Wochen wird Kimdu in
Quarantäne leben und während dieser Zeit nicht für die
Besucher zu
sehen sein. Gemäß den Quarantänebestimmungen wurde der
Okapistall
entsprechend hergerichtet und insektensicher gemacht. Außerdem
wird der
Neuankömmling separat gehalten und nur von wenigen Tierpflegern
betreut. Das zweite Okapi in der Geschichte des Zoos, der Okapibulle
Dibaya, erlag im Dezember 2006 verschiedenen chronischen und teilweise
altersbedingten Leiden. „Es war ein herber Verlust für uns. Wir
freuen
uns sehr, dass wir unseren Besuchern nun bald wieder ein Okapi zeigen
können und hoffen, dass sich Kimdu bei uns gut einlebt. Vielleicht
bekommen wir in naher Zukunft noch ein Weibchen, um mit der Zucht
dieser äußerst wertvollen Tierart beginnen zu können.
Aber das hängt
davon ab, was die Koordinatoren des Europäschen
Erhaltungszuchtprogramms vorsehen“, so Zoodirektor Dr. Junhold. Die
ausschließlich in den Regenwäldern des Kongobeckens
vorkommende Tierart
ist aufgrund des eingeschränkten spezifischen Lebensraumes und der
politischen Situation vor Ort bedroht. Wie viele dieser imposanten
Tiere noch in freier Wildbahn vorkommen ist unklar, da sie sich
hauptsächlich im Dickicht des tropischen Regenwaldes aufhalten und
äußerst scheu sind. In Zoos werden die Tiere nur sehr selten
gehalten.
Weltweit leben ca. 140 Tiere in menschlicher Obhut. Das Zuchtbuch und
das EEP werden in Antwerpen geführt.
Zoo
Salzburg, 14.03.2007
Frühlingserwachen im Zoo Salzburg - Die
drei Braunbären
im Zoo Salzburg haben ihre Winterruhe beendet
„Einen Monat früher als im vergangenen Jahr ist unser
Braunbären-Trio
Blanca, Altos und Aragon aufgewacht. Sie sind noch etwas träge –
immerhin haben sie im Schlaf rund 15 Kilogramm abgenommen – aber zeigen
uns deutlich, dass ihre Winterruhe nun beendet ist und sie ins Freie
wollen,“ schildert Sandra Langguth, Zootierärztin und Biologische
Leiterin. Hannes Prunner, Tierpfleger im Zoo Salzburg, weiter: „Die
warmen Außentemperaturen der vergangenen Tage sind auch in unsere
„Bärenhöhle“ vorgedrungen und haben unsere Bären sanft
aufgeweckt. In
der ersten Zeit nach der Winterruhe gehen die Bären alles ruhiger
an,
selbst beim Fressen sind sie langsam. Aber so bald sie wieder einige
Kilos zugenommen haben, sind sie wieder ganz die alten.“
Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner freut sich: „Das
Aufwachen unserer
Bären ist im Zoo immer ein spannender Augenblick. Heuer war die
Ruhezeit der drei Braunbären auf Grund des ungewöhnlich
milden Winters
sehr kurz. Nicht einmal drei Monate waren sie in ihrer
Schlafhöhle. Sie
zählen zu den absoluten Lieblingen unserer Besucher. So bald sie
im
Frühjahr aufwachen und die Höhle verlassen, ist es ein
eindeutiges
Zeichen, dass der Frühling nun endgültig da ist!“
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 14.03.2007
ZOOM Erlebniswelt belegt bei Wahl zum „Zoo
des Jahres“
den 2. Platz
Mit einem tollen 2. Platz schnitt die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen
bei der diesjährigen Wahl zum „Zoo des Jahres“ ab.
Durchgeführt wurde
die Umfrage von Europas größtem Freizeitpark-Portal. Mehr
als 30.000
User gaben ihre Stimme in insgesamt 15 verschiedenen Kategorien ab.
Offensichtlich hat sich dabei die Fertigstellung des neuen
afrikanischen Themenbereichs in der ZOOM Erlebniswelt im letzten Jahr
für den Zoo positiv ausgezahlt: 2. Platz, nur knapp hinter dem
Vorjahressieger, dem Erlebnis-Zoo
Hannover. Auf den dritten Rang kam der Zoo Leipzig.
ZOOM
Erlebniswelt Gelsenkirchen, 13.03.2007
Noch Plätze frei für tierischen
Ferienspaß
Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen bietet in den Oster- und
Sommerferien im Rahmen ihres Ferienprogramms wieder kleinen Besuchern
von sechs bis zwölf Jahren die Gelegenheit mit unterschiedlichen
Tieren
intensiv auf Tuchfühlung zu gehen. Noch sind wenige
Restplätze für
beide Ferientermine frei. Treffpunkt ist jeweils während der
Osterferien vom 10. bis zum 13. April (Sommerferien vom 2. bis 6. Juli)
um 10 Uhr vor dem Service-Center. Die Kinder sollten etwas Verpflegung,
Gummistiefel und regenfeste Kleidung mitbringen. Nach einer kleinen
Stärkung werfen die Kids einen Blick hinter die Kulissen der ZOOM
Erlebniswelt und können dabei einiges über die Arbeit der
Tierpfleger
und die Tiere in Alaska und Afrika erfahren. Mittags stärken sich
dann
alle gemeinsam bei einem Mittagssnack im Grimberger Hof. Am Nachmittag
wird gebastelt, gespielt und gemalt. Auch ein Zoo-Tagebuch wird
gemeinsam angelegt. Um 16 Uhr geht es schließlich zurück zum
Zooeingang, wo die Eltern ihren Nachwuchs wieder abholen können.
Die
Teilnahmegebühr am Ferienprogramm beträgt für die
Osterferien 110 Euro
(Geschwisterkinder 105 Euro) bzw. für die Sommerferien 130
Euro(Geschwister 125 ¤) inklusive Mittagessen im Grimberger Hof.
Die
Ferienfreizeit kann nur bei einer Mindestteilnehmerzahl
durchgeführt
werden. Der Betrag sollte am ersten Tag der Ferienfreizeit am
Service-Center zwischen 9.00 und 10.00 Uhr bar bezahlt werden.
Zoo
Osnabrück, 13.03.2007
Superstart in die Saison
Das traumhafte Wetter lockte am vergangenen Wochenende 14.000 Besucher
in den Zoo und führte zu einer Rekordeinnahme von 60.000,--
¤. Begrüßt
wurden die Besucher durch die 38-köpfige Flamingokolonie, die
früher
als sonst aus dem Winterquartier umsiedeln konnte und ihre
Teichlandschaft bezog. Darunter ist auch „Berta“, die Graugans, die vor
sechs Jahren als Küken in den Zoo gebracht – und von den Flamingos
adoptiert wurde. Seitdem genießt sie die Gemeinschaft. Mit den
Flamingos ist wieder Farbe im Bereich des Haupteingangs eingezogen. Das
kräftige rosa-rote Gefieder vermischt sich bald mit den vielen
tausend
Narzissen, die teilweise schon ihr strahlendes Gelb leuchten lassen.
Tiergarten Kleve, 13.03.2007
Holly Heuschnucke, das Heuschaf lädt zum
Frühlingsfest ein
die sonnigen Tage und stolze 1.500 Besucher am vergangenen Sonntag
(11.03.07) haben uns davon überzeugt, dass der Frühling nicht
mehr weit
ist. Deswegen findet am Sonntag, dem 25. März 2007, im Tiergarten
von
10.00 Uhr – 17.00 Uhr wieder das große Frühlingsfest statt.
Viele
fleißige Hände werden den Besuchern an diesem Tag ein tolles
Programm
bieten.
Tiergarten
Schönbrunn,
13.03.2007
19.-25. März: MADAGASKAR-TAGE
Kommende Woche bietet der Tiergarten Schönbrunn allen Besuchern –
und
vor allem Kindern – die Chance, in vergnüglicher Weise
herauszufinden,
wie faszinierend die Insel Madagaskar sein kann. Hintergrund: Die
europäischen Zoos veranstalten für Madagaskars
Naturschätze 2007 eine
Werbe- und Informationskampagne. Madagaskar - die Insel der Lemuren –
ist einer der Hot Spots der Artenvielfalt unserer Erde. So kommen zum
Beispiel neun von zehn Säugetierarten der Insel nur hier vor und
nirgendwo sonst auf der Welt. Bunte Grüße nach Madagaskar
Wer mag, kann
diese Woche etwa auf Postkarten mit selbst bemalten Tiermotiven
Grüße
nach Madagaskar senden und damit gewissermaßen die Verbundenheit
Europas ausdrücken. Die europäische Zoo-Vereinigung
präsentiert die
gesammelten Postkarten in den von ihr auf Madagaskar unterstützten
Naturschutzgebieten.
Wildpark Knüll, 13.03.2007
Die Besetzung des neuesten Geheges im
Wildpark Knüll ist
komplett.
Am Wochenende zogen zwei Braunbären zu den Wölfen auf der
Gemeinschaftsanlage ein. Am vergangenen Freitag war bereits ein junger
Bärenmann aus Gangelt bei Aachen angekommen. Nach der aufregenden
Einfangaktion dort und einem gut fünfstündigen Transport
konnte er sich
bis Sonntag erst mal im Bärenwinterhaus ein wenig an die neuen
Gerüche
und Geräusche gewöhnen. Sonntag Vormittag kam ein besonders
interessanter hinzu: der Geruch eines anderen Bären. Noch leicht
benommen vom Beruhigungsmittel und Fahrt traf die 24jährige
Bärendame
Dunja aus dem ostthüringischen Eisenberg ein. Auch wenn der
Transport
sie sichtlich geschlaucht hat, durfte sie sich auf die neue Umgebung
freuen. Sie lebte bislang in einem 90 qm kleinen Käfig mit
Betonboden,
die keineswegs den modernen Haltungsbedingungen für
Braunbären
entspricht. Die Mitarbeiter des dortigen Tierparks bemühten sich
deswegen seit Jahren um eine bessere, artgerechte Haltung für ihre
Bärin, die mit dem Neubau hier im Wildpark Knüll endlich
gewährleistet
war. Selbstverständlich, dass der Abschied der Mitarbeiter in
Eisenberg
mit einem lachenden und einem weinenden Augen vonstatten ging. „Jeder
Tag, den Dunja früher im Wildpark Knüll einziehen kann, ist
für sie ein
gewonnener Tag“, so Mathias Wiesenhüter, Leiter des Tierparks
Eisenberg
und streichelte das erste und gleichzeitig wohl das letzte Mal durch
das Fell der Bärin, die betäubt in der Transportkiste lag.
Für die
Besucher sind die Neuankömmlinge ab dem Wochenende 31.
März/1. April zu
sehen. Dann nämlich ist die offizielle Einweihung der Bären-
und
Wolfsanlage.
Zoo Wuppertal, 12.03.2007
Der Zoo Wuppertal hat einen neuen
Internetauftritt
Der Zoologische Garten Wuppertal präsentiert sich im Internet in
einem
neuen Gewand. Der neue Webauftritt des Zoos ist ab sofort unter der
bekannten Adresse www.zoo-wuppertal.de
erreichbar. Auch im 126sten Jahr
seines Bestehens zeigt sich der Zoo Wuppertal damit den modernen
Kommunikationswegen aufgeschlossen und legt Wert auf einen
kundenfreundlichen Auftritt. Die neue Gestaltung des Internetauftritts
wurde durch die technische Entwicklung der letzten Jahre notwendig. Der
bisherige Auftritt wurde bereits im Juli 2000 ins Netz gestellt. Die
neue Homepage ist geprägt durch eine klare Struktur, gute
Übersichtlichkeit und ein gefälliges Layout. Die Besucher der
Webseiten
können sich nun noch ausführlicher über den Zoo und
seine Angebote
informieren. Zudem hat der Zoo nun mehr Möglichkeiten, Bilder und
Dateien zum Herunterladen einzustellen. Der Zoo-Verein Wuppertal e.V.,
der bereits die Finanzierung der Erstellung des er-sten
Internetauftritts übernommen hat, unterstützt den Zoo auch
diesmal
wieder durch die anteilige Übernahme der Kosten für die
Gestaltung und
Programmierung. Über den Zoo-Verein und seine Projekte wird auf
den
neuen Seiten ausführlich informiert.
Tierpark Nordhorn, 12.03.2007
Iltis jagt im Tierpark Nordhorn
Natur ist nicht immer erfreulich! In den letzten Wochen hat ein Iltis
im Tierpark Nordhorn gejagt und alle Präriehunde getötet.
Zunächst fiel
den Tierpflegern des Huf- und Raubtierreviers auf, dass sich immer
weniger Jungtiere auf der Anlage der Präriehunde gezeigt haben.
Kurze
Zeit später wurden die ersten Tiere tot und angefressen gefunden.
Durch
Filmaufnahmen konnten die Tierpfleger eindeutig einen Iltis als
„Übeltäter“ identifizieren. Bis auf den letzten
Präriehund hat der
schlaue Marder alle Tiere der Anlage getötet, ohne dass es den
Zoomitarbeitern gelungen ist ihn durch verschiedene Maßnahmen zu
vergrämen oder zu fangen. Der Fang von Marderartigen gestaltet
sich
schwierig, denn die Tiere sind äußerst wendig und auch sehr
vorsichtig.
Ein Experte aus Osnabrück versucht das Problem zu lösen. „Wir
sind sehr
zuversichtlich, dass das „Iltisproblem“ bis zur Fertigstellung des
neuen Präriehundgeheges am Eingang gelöst ist,“ so
Tierparkleiter
Thomas Berling. „Beim Bau der neuen Anlage wird nun verstärkt
darauf
geachtet Fallen zu integrieren und die Tiere nachts gegebenenfalls mit
Elektrozaun zu schützen.“ Zur Zeit können keine neuen
Präriehunde aus
anderen Zoos und Tierparks nach Nordhorn geholt werden. Die Weibchen
haben zu dieser Jahreszeit ihre Jungtiere in den Höhlen geboren
und ein
Fangen der Tiere ist nicht möglich, bis die Jungen
selbständig sind. Da
der Nordhorner Zoo auf den Wartelisten für Präriehunde ganz
oben steht,
werden zur Eröffnung der neuen Anlage neue Präriehunde zu
beobachten
sein. Das alte Gehege der Präriehunde neben den Wölfen wird
bereits in
den kommenden Wochen für eine neue Tierart umgebaut. So wird eine
der
beliebtesten Zootierarten – die Erdmännchen – demnächst in
Nordhorn
Einzug erhalten. Neben den Nordpersischen Leoparden und den
Europäischen Wildkatzen wird damit eine dritte Raubtierart zu
beobachten sein. Erdmännchen sehen zwar ganz freundlich aus,
gehören
aber zur Familie der Schleichkatzen und sind damit echte Raubtiere.
Falls ein Iltis es wagen sollte sie anzugreifen, werden die kleinen
Raubtiere sich sicherlich in der Gruppe zu verteidigen wissen.
Thüringer
Zoopark Erfurt,
12.03.2007
Frühlingserwachen im Zoopark -
Ostervorbereitungen laufen
auf Hochtouren
Im Zoopark zwitschert es aus Hunderten von Vogelkehlen. Am Hang des
Roten Berges blühen zartblaue Veilchen, knallgelbe Osterglocken
und
Winterlinge, weiße Schnee-glöckchen und in allen Farben die
Krokusse.
Der Frühling ist eingekehrt. Und mit ihm hat die Geburtssaison bei
den
Huftieren begonnen. Zwei Bulgarenziegen haben schon Nachwuchs und auch
bei den Walliser Ziegen springt bereits ein Zicklein munter umher.
Viele weitere Tierkinder werden in den nächsten Tagen bis Ostern
und
danach noch erwartet. Für den riesigen Thüringer
Osterstrauß im Zoopark
werden noch bunte Ostereier gesucht. Kinder, die ein geschmücktes
Osterei mitbringen, erhalten an der Kasse als Dank ein Poster gratis.
Die Ostereier können auf dem Zooplateau dann an den Osterbaum
gehängt
werden. Extra zu diesem Zweck wird eine Birke aufgestellt und festlich
geschmückt. Die unteren Zweige warten dann auf viele bunte,
ausgefallene und vor allem wasserfest bemalte Ostereier der
Besucherkinder. Die Ostereier können ab dem 19. März bis zum
Gründonnerstag angebracht werden. Der Zoopark hofft, dass sich
viele
Kinder, Kitas, Grundschulen und Familien beteiligen werden, damit ein
bunter Osterstrauß entsteht. Den Anfang macht der SafariClub des
Vereins der Zooparkfreunde in Erfurt e. V.. Die Kinder werden unter
Anleitung von Biologin Anke Bäthe beim Clubnachmittag die
Osterdekoration mitgestalten. Der Osterstrauß wird dann vom
Zoodirektor
Dr. Neuschulz am 5. April um 11 Uhr präsentiert. Mit dem
schönen
Frühlingswetter öffnet auch Dusty´s Indiancamp wieder
seine Pforten
bzw. seine Tipis. Saisoneröffnung ist am 7. April. Kleine und
große
Indianer – und solche, die es werden wollen, können sich von 10
bis 17
Uhr mit Bogenschießen, Hufeisenweitwurf und weiteren indianischen
Künsten die Zeit auf Indianer- und Trapperart vertreiben. Den
ganzen
Sommer über sind im Indianercamp vielfältige Sonderaktionen
wie
Trappernächte (mit Übernachtung im Tipi!), Bogenbauworkshops
und
Indianertreffen geplant. Die Trappernächte sind eine
Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Verein der Zooparkfreunde. Den
Zoopark zur unbekannten Zeit erleben kann man beim traditionellen
vorösterlichen Abendspaziergang. Er findet am Samstag vor Ostern
(7.
April) mit Zoodirektor Dr. Neuschulz statt. Los geht es ab 19 Uhr am
Zooplan. Gerade in der Dämmerung werden einige Zoobewohner erst
richtig
munter. Und wenn dann noch die Löwen zum Sonnuntergang
brüllen ist das
exotische Ambiente perfekt. Am Ostersonntag und Ostermontag ist der
Osterhase im Zoopark und im Aquarium am Nettelbeckufer sehr
fleißig
unterwegs. Von 10 bis 16 Uhr können die Kinder in beiden
Einrichtungen
Ostereier suchen. Neben richtigen Hühnereiern gibt es
natürlich auch
die ein oder andere Nascherei am Wegesrand zu entdecken. Im
Elefantenhaus entzückt das große Osterschaufenster nicht nur
Kinderaugen. Kleine Kaninchen bewohnen hier das fröhlich
geschmückte
„Hasendorf“. An beiden Tage findet auf Axmanns Hof im Zoopark jeweils
von 11 bis 16 Uhr das beliebte Pferde- und Eselreiten statt. Ostern im
Zoo ist wirklich ein tolles Vergnügen für die ganze Familie.
Zoo Leipzig, 12.03.2007
Familienzuwachs bei den Anoas - Kleinste
Büffel der Welt
haben ein Junges
Anoadame „Bianca“ brachte am vergangenen Freitag ein gesundes Junges
zur Welt. Das Kleine ist ein Weibchen und wiegt stolze 5.800 g. Dank
des frühlingshaften Wetters konnten Mutter und Kind bereits am
Wochenende frische Luft auf dem Außengehege schnuppern und sind
bei
milden Temperaturen auch weiterhin von etwa 10.00 Uhr bis zu den
frühen
Nachmittagsstunden für die Besucher zu sehen. Voraussetzung
für den
„Freigang“ war natürlich auch, dass „Bianca“ sich um ihr
Neugeborenes
kümmert, denn in den nächsten sechs Monaten ist es vor allem
auf die
mütterlichen Milchquelle angewiesen. Allerdings wird sich das
Junge
bereits nach etwa vier Wochen zum ersten Mal an fester Nahrung
versuchen. In Leipzig leben zur Zeit vier erwachsene Anoas: „Berhard“
und „Bianca“ als Eltern des Neugeborenen, die Bullen Gert und Dittrich
sowie die 2005 geborene Kati. Sie ist die „große Schwester“ des
Neugeborenen. Anoas sind mit einer Schulterhöhe von gerade mal 70
bis
90 cm die kleinsten Wildrinder der Erde. Dennoch gelten besonders
Mütter und Bullen als aggressiv. Nicht selten kommt es bei der
Begegnung mit dem Menschen zu Verletzungen durch Hiebe mit den
Hörnern.
Ihre ursprüngliche Heimat sind die schattigen und sumpfigen
Tieflandwälder der indonesischen Insel Sulawesi. Dort sind sie
gefährdet, denn ihr durch die Insellage ohnehin beschränkter
Lebensraum
wird zugunsten des Kakao-, Kaffee- und Gewürznelkenanbaus immer
kleiner. Die Einrichtung von Nationalparks und die koordinierte Zucht
der Minibüffel in Zoos sollen das Überleben der Art sichern.
Das
internationale Zuchtbuch und das Europäische
Erhaltungszuchtprogramm
werden in Leipzig geführt. Derzeit leben ca. 125 Tiere in 35 Zoos
weltweit, in Deutschland werden Anoas in Stuttgart, Chemnitz, Berlin,
Krefeld und Leipzig gehalten.
Alternativer Bärenpark Worbis, 12.03.2007
Melodische Partnerwerbung - Aus der
Exkursionsreihe: Auf
den Spuren der Braunbären
Die nächste Wanderung unter dem Motto „Auf den Spuren der
Braunbären“
findet am Sonnabend, dem 17. März 2007, statt.
Die Wanderfreunde treffen sich um 9 Uhr am Eingang des Alternativen
Bärenparks Worbis und haben nach Möglichkeit Fernglas, Lupe
und
Proviant für die ca. vierstündige Exkursion dabei. Es ist
Frühling im
Bärenwald! Unter dem noch unbelaubten Dach der Rotbuchen
erscheinen die
Frühblüher. Nicht nur die Braunbären, sondern auch
zahlreiche weitere
große und kleine Tierarten verlassen jetzt ihre Winterquartiere
und
nutzen die Wärme, um die im Winter verbrauchten Energiereserven
wieder
aufzutanken. Die Waldvögel besetzen ihre Brutreviere, verteidigen
diese
akustisch und werben melodisch um ihre Partner. Für die Natur- und
Wanderfreunde ist es eine gute Zeit für die Spurensuche, denn der
März
verspricht eine Fülle von Naturerlebnissen. Zu Fuß geht es
von Worbis
über den Kanstein zum Bodenstein und zurück. Neben dem Kennen
lernen
der geologischen und geomorphologischen Verhältnisse der
Trias-Schichtstufenlandschaft des Ohmgebirges sollen die naturnahen
Laubmischwälder als potentielle Bärenbiotope im Mittelpunkt
der
Betrachtungen stehen. Dabei werden vor allem waldökologische
Zusammenhänge einschließlich der Fauna, Flora und Vegetation
beobachtet
und erklärt.
Zoo Zürich, 12.03.2007
Elefant FARHA frisst wieder
Das Elefantenmädchen FARHA, das vor zwei Wochen sehr ernsthaft
erkrankt
war, hat über das Wochenende wieder begonnen zu fressen und zu
trinken.
Die Ödeme sind zurückgegangen und die Schleimhäute nicht
mehr gerötet.
Der Zoo ist vorsichtig optimistisch, was die Heilung von FARHA angeht.
Leider ist es bis heute nicht gelungen, das Herpesvirus bei FARHA
definitiv nachzuweisen. Deshalb müssen wir immer auch noch von
anderen
möglichen Infektionen ausgehen, die zur Erkrankung von FARHA
führten.
Ihr Zustand hat sich in den letzten Tagen aber deutlich verbessert, so
dass man für die Heilung jetzt vorsichtig optimistisch sein kann.
FARHA
wird in den nächsten Tagen intensiv weiter behandelt. Die Pflege
der
Tierpfleger und die Betreuung der Tierärzte haben viel dazu
beigetragen, dass sich FARHA auf dem Weg zur Besserung befindet. Noch
bleibt allerdings unklar, ob auch bei einer Genesung von FARHA
langfristige Probleme
zurückbleiben und für die Heilung ist noch etwas Geduld
angesagt. Wir
hoffen sehr, dass es doch mit FARHA wieder langsam aufwärts geht.
Tierpark Nordhorn, 11.03.2007
Über 5.000 Besucher - Faultierbaby und
Ferkel bei den
Bunten Bentheimer Schweinen geboren
Das besonders gute Wetter sorgte heute für einen bisher für
den
Märzmonat einmaligen Ansturm: Über 5.500 Besucher wurden im
Tierpark
Nordhorn gezählt. Viele Kinder saßen mit ihren Eltern auch
in diesem
Jahr wieder in den Streichelzoos und beobachteten die Schaf- und
Ziegenlämmer oder die heute geborene 8 Ferkel der Bunten
Bentheimer
Schweine. Natürlich gab es auch frisch geschlüpfte
Hühner- und
Gänseküken zu bewundern. Seit gestern gibt es wieder
Nachwuchs bei den
Faultieren. Auch die beiden Weißstörche des Tierparks
genießen den
Frühling und brüten auf dem Vechtehof. Besonders interesssant
ist, dass
sich zusätzlich ein fremdes Storchenpaar im Tierpark zur Brut
niedergelassen hat. Es wird kräftig an den Nestern gebaut und viel
um
die Wette geklappert.
Zoo Augsburg, 10.03.2007
Die Geschichte des Augsburger Zoos - Vortrag
am 13. März
um 14 Uhr in der Zooschule
Im Rahmen unserer Vortragsreihe erzählt Herr Wilhelm Möller
(Kurator im
Augsburger Zoo) etwas über „Naturschutz im Zoo“. Jeder
Interessierte
ist dazu eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos, es ist nur der
Eintritt in den Zoo zu entrichten. Kommen Sie einfach um 14 Uhr in die
Zooschule.
Tierpark Ueckermünde, 9.03.2007
Tierpark Ueckermünde zeigt Imagefilm
"Landschaft am
Stettiner Haff"
Mit den neuen Öffnungszeiten gibt es noch eine weitere Neuerung im
Tierpark Ueckermünde: Im Brehm-Haus des Ueckermünder Zoos
wird in der
Zeit von 10 bis 18 Uhr der Film "Landschaft am Stettiner Haff" gezeigt.
Die Besucher des Tierparks werden eingeladen, die Schönheiten der
Region Odermündung kennenzulernen. Der Landkreis Uecker-Randow hat
dem
Tierpark Ueckermünde e.V. den Film
leihweise zur Verfügung gestellt. Übrigens: gefördert
wurde das
Vorhaben "Imagefilm - Landschaft am Stettiner Haff" aus Mitteln der
europäischen Gemeinschaftsinitiative LEADER+. Eventeuelle
Rückfragen
bitten wir an Frau Tessmann oder Frau Schubert in der
Kreisverwaltung Uecker-Randow zu richten.
Tierpark
Bochum
Partnertausch zur Arterhaltung
Wie alle Zoos freut sich auch der Bochumer
Tierpark immer
besonders, wenn streng geschützte oder sogar vom Aussterben
bedrohte
Vogelarten erfolgreich brüten. Während zahlreiche Arten, wie
der
Seidenreiher, Löffler, Wiedehopfe und andere in den letzten Jahren
in
Bochum erfolgreich Nachwuchs aufzogen, wollte es bei den Flamingos
einfach nicht klappen. Eine DNA-Analyse zur Geschlechtsbestimmung
brachte schnell das Problem an den Tag: absoluter
Männerüberschuss. Im
Februar 2007 wurde das Projekt „neue Flamingo-Frauen braucht das Land
in Bochum“ durch einen Tiertausch mit dem Vogelpark Herborn
abgeschlossen – drei „Bochumer Männer“ zogen in die neue
Flamingoanlage
im Vogelpark Herborn um, im Austausch kamen drei Rosa Flamingo-Weibchen
nach Bochum.
Die Verantwortlichen beider Tiergärten beschlossen aus diesem
Anlass
eine Vertiefung der Zusammenarbeit auch auf dem Sektor der
Öffentlichkeitsarbeit: Der Vogelpark Herborn macht jetzt seine
Besucher
aus dem Westerwald, dem Siegerland und dem Raum Gießen – Wetzlar
verstärkt auf die zahlreichen Highlights des Bochumer Tierparks
aufmerksam. Im Gegenzug rührt der Tierpark Bochum jetzt die
Werbetrommel für das in nur wenig mehr als einer Autostunde vom
Ruhrgebiet entfernt gelegene Herborner Naturerlebniszentrum liegt.
Vogelpark
Herborn, 8.03.2007
ZDF zu Gast im Vogelpark Herborn -
Saisoneröffnung am 18.
März
Am Sonntag, den 18.03.06 beginnt um 9.30 Uhr die von zahlreichen Natur-
und Tierfreunden in Mittelhessen, dem Siegerland und dem Westerwald
sehnsüchtig erwartete neue Besuchersaison im Herborner Vogelpark.
Natürlich hat sich das Vogelparkteam in der Zeit seit November
nicht
ausgeruht und kann - auch dank des ehrenamtlichen Engagements
zahlreicher Mitglieder des Vogelparkvereins - den großen und
kleinen
Tierfreunden in diesem Jahr erneut einige Neuerungen präsentieren.
Dazu
zählen schon zur Saisoneröffnung unter anderem die
vergrößerten und zu
Landschaftsausschnitten aus „Tundra“, „Taiga“ und
mitteleuropäischem
Mischwald umgestalteten Eulenvolieren. Auch das Fernsehen hat sich in
diesem Jahr bereits für den aufgrund der großen
Naturnähe seiner
Anlagen und seiner besonderen Naturschutzambitionen „etwas anderen“
Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf interessiert und ist dabei
insbesondere dem starken Menschenbezug des im Spätsommer 2006
notgedrungen von Hand aufgezogenen Gelbbrustaras „Rickie“ auf den Grund
gegangen. Das Foto zeigt das Fernsehteam des ZDF mit Kameramann Fabian
Welther, Autorin Barbara Rybol und Tontechniker Stephan Fieberg mit
Tierpflegerin Tatjana Savotejev und Aramädchen „Rickie“. Der
Beitrag
wird voraussichtlich schon in der Auftaktfolge des neuen Tiermagazins
„Wildlife Nannies“ des Zweiten Deutschen Fernsehens im Mai
ausgestrahlt. Der genaue Sendetermin steht noch nicht fest und wird
noch bekannt gegeben.
Zoo Heidelberg, 8.03.2007
Tiger entdecken die Welt
Monatelang hat die Heppenheimer Zoofotografin Rose von Selasinsky die
drei jungen Sumatra-Tiger Chara, Suma und Surami im Zoo Heidelberg mit
der Kamera verfolgt. Wohl kaum eine andere Fotosammlung dokumentiert
die Jugendentwicklung der gestreiften Raubkatzen so beeindruckend und
ausführlich. Nachdem die ersten Lebenswochen der jungen Tiger nahe
bei
der Mutter in einer wunderschönen Ausstellung im letzten Jahr
bewundert
werden konnten, folgen jetzt Bilder, auf denen die 3 Samtpfoten
anfangen, ihre Welt zu entdecken. Vorsichtig den Wasserlauf erkunden,
neugierig an einer Pflanze schnuppern, Papa „Sabu“ ins Ohr beißen
oder
Verfolgungsspiele mit den Geschwistern -Rose von Selasinskys Bilder
lassen den Betrachter einen Lebensabschnitt der jungen Tiger
miterleben. Bis zum 10. Juni 2007 können diese sehenswerten
Tieraufnahmen bewundert werden.Der Verkaufserlös der Bilder ist
für den
Neubau des Elefantenhauses bestimmt.
Naturschutz-Tierpark Görlitz, 8.03.2007
Görlitz zeigt Flagge für Tibet
Oberbügermeister Joachim Paulick und Tierparkdirektor Axel Gebauer
hissen am 10. März vor dem Görlitzer Rathaus eine
Tibetflagge.
Gleichzeitig werden am kommenden Freitag bundesweit in etwa 800
Kommunen tibetische Flaggen an öffentlichen Gebäuden wehen.
Görlitz
beteiligt sich inzwischen zum dritten Mal an dieser 1996 ins Leben
gerufenen Aktion beteiligt. Die strahlende Sonne und die beiden
Schneelöwen auf der Tibetflagge stehen für den Wunsch des
tibetischen
Volkes nach einem friedlichen und freundlichen Nebeneinander von Mensch
und Natur. Der Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick
setzt mit
dem Hissen der Flagge nun auch in Görlitz ein sichtbares Zeichen
für
diesen Wunsch der Tibeter. Zur Seite steht ihm dabei Axel Gebauer,
Direktor des Görlitzer Naturschutz-Tierparks. Dort entsteht seit
2005
ein tibetisches Dorf. Zwei originalgetreue Gebäude für Yaks
und
Kaschmirziegen bzw. Schweine sind bereits fertig gestellt. Das dritte
ist im Entstehen. Dort werden im August Kamele einziehen. Vorbild
für
den Bau sind Häuser der Khampa-Bauern aus Osttibet. Die
authentische
Darstellung der Haustierhaltung in Tibet steht selbstverständlich
bei
dem Tierparkprojekt im Vordergrund. Außerdem sollen die Besucher
aber
auch Informationen über die Lebensweise der Bauern, deren Kultur
und
Religion erhalten. Nach Fertigstellung des Projektes im Jahr 2010
werden unter anderem Gebetsfahnenmasten, Manisteine, ein Tschörten
oder
eine Gebetsmühle zu sehen sein, bis dahin auch schon
regelmäßig bei
Veranstaltungen gezeigt, wie man in Tibet feiert, isst oder den
berühmten Buttertee zubereitet.
Tierpark Hagenbeck, 8.03.2007
Vietnam-Sikahirsche wieder vollzählig
Der Schreck war groß bei der alljährlichen Inventur im
Tierpark
Hagenbeck. 22 vietnamesische Sikahirsche sollten sich in ihrem
großen
Freigehege in Stellingen tummeln, doch bei der Zählung waren es
nur
noch 21… Da fehlte doch einer! Zootierarzt Dr. Michael Flügger
hatte
eine einfache Erklärung für dieses Problem: „Wahrscheinlich
ist ein
Jungtier, das schon in den Büchern erfasst war, verstorben. Und es
ist
einfach vergessen worden, es zu streichen.“ Mag sein, doch was ist mit
der Statistik? Biologie contra Mathematik – nun hat die Natur diese
Aufgabe von ganz allein gelöst. Die Zahlen stimmen wieder: Ein
kleines
Sikahirsch-Kälbchen hat das Licht der Welt erblickt! Ob wohl bei
dieser
Rechung schon jemand „einen im Sinn“ hatte?
Zoo Krefeld, 8.03.2007
Kleine Künstler besuchen Menschenaffen:
Krefelder Zoo
kooperiert mit Kindermalschule und bietet Osterferienwerkstatt
Im Rahmen einer neuen Kooperation des Zoo Krefeld mit der
Kinder-Malschule Pinselzauber besuchen die Teilnehmer eines Malkurses
am kommenden Samstag erstmals die Menschenaffen im Affentropenhaus des
Zoos. Eine Zooführung stellt den teilnehmenden Kindern die
Krefelder
Affen vor und inspiriert sie durch Beschreibung des Lebensraumes und
des Verhaltens der Tiere zu ihren Bildern. Unter Anleitung der
erfahrenen Erzieherin und Künstlerin Andrea Krusius von
„Pinselzauber“
entstehen anschließend farbenfrohe und phantasievolle
Tierportraits. In
den Osterferien findet im Rahmen dieser Kooperation erstmals für
Kinder
ab neun Jahren eine Malwerkstatt im Zoo Krefeld statt. Auf einem
ausgiebigen Zoorundgang mit einer Führung werden Ideen gesammelt
und
Tierskizzen angefertigt. Im Anschluss bemalt die Gruppe den Bauwagen,
der von Tiertrainerin Christine Peter genutzt wird, mit tollen
Tiermotiven. Der Wagen wird anschließend im Besucherbereich des
Zoos zu
sehen sein. Die Werkstatt findet vom 10. bis zum 13. April, jeweils von
10 Uhr bis 13 Uhr, im Zoo statt. Im Preis von 50 Euro sind
Materialkosten, Eintritt und Zooführung enthalten. Weitere Termine
für
Kinder ab sechs Jahren mit den Themen „Raubtiere“ am Samstag, 5. Mai,
und „Zebra, Nashorn, Gnu und Co“ am 2. Juni finden jeweils von 10 Uhr
bis 14 Uhr im Zoo statt. Die Kosten liegen dafür bei 25 Euro.
Darin
sind das Arbeitsmaterial, der Eintritt und die Zooführung
enthalten.
Zoo Krefeld, 8.03.2007
Ziegen im Sechserpack für „Lotte und
Co.“ / Frühling hält
Einzug im Zoo Krefeld
Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang werden die
Besucher im
Zoo Krefeld von putzmunteren kleinen Tieren begrüßt. Bei den
Kamerun-Zwergziegen sind sechs kleine Zicklein geboren. Besonders
auffällig ist darunter ein kleines schwarz-weißes Jungtier,
dass die
ersten Sonnenstrahlen neugierig zur Erkundigung der Anlage nutzt. Das
Geschwistertier ist normal hellbraun gefärbt und flitzt dem
Vorwitzigen
stets hinterher. Für Ziegenmama „Lotte“ gab es sogar erstmals
Drillinge, was auch im Zoo sehr selten vorkommt. Lotte ist eine
Handaufzucht. Die Tierpfleger widmeten dem Tier vor vier Jahren ihre
ganze Aufmerksamkeit, nachdem sie ihre Mutter bei der Geburt verlor.
Seither wurde sie selbst mehrfach Mutter und zog bisher
regelmäßig
Zwillinge auf. Schon nach wenigen Wochen wachsen die Hörner bei
den
Jungtieren und sie werden selber geschlechtsreif. Nachwuchs gibt es im
Zoo auch bei den Sardischen Zwergeseln: „Dennis“ ist das fünfte
Jungtier von Mutter „Desireé“. Munter springt der zierliche
Hengst
zwischen seiner Familie herum, hält dabei aber immer seine Mama im
Blick, denn Mutters Milchbar ist die wichtigste Anlaufstelle, sobald
sich der Hunger meldet. Seine Umgebung nimmt das kleine Grautier schon
intensiv wahr, aber bis zum Besucherzaun traut er sich alleine noch
nicht. Zwergesel leben im Mittelmeerraum und werden seit Jahrhunderten
als genügsames Haus- und Lastentier gezüchtet. Das
Schimpfwort „Dummer
Esel“ trifft nicht im Entferntesten zu. Esel scheiden bei
Intelligenz-Tests immer besser als Pferde ab.
Zoo
Krefeld, 8.03.2007
Schneeweißes Baby bei den Stummelaffen
/ Erstmals wieder
Nachwuchs bei den Guerezas im Zoo Krefeld
Acht Jahre hat es gedauert, bis sich bei den Guereza-Affen im Zoo
Krefeld Nachwuchs eingestellt hat. Ein schneeweißes Affenbaby ist
es,
das jetzt mit seiner Mutter durchs Gehege turnt und das Herz der
Besucher erfreut. Am Valentinstag entdeckten die Pfleger morgens bei
der Fütterung das weiße Fellbündel mit den großen
schwarzen Augen im
Arm von Mutter Marla. Niemand hatte mit einer Geburt gerechnet, da kein
fülliges Bäuchlein oder ein verändertes Verhalten auf
eine
Schwangerschaft der neun Jahre alten Mutter hindeutete. Umso
größer war
die Freude, dass beide wohlauf sind und Marla ihr erstes Jungtier
problemlos annahm. Guerezas haben eine lange Tradition im Zoo Krefeld.
Schon seit 1973 wird die attraktive Tierart gehalten und immer wieder
gab es Jungtiere. Das letzte im Jahr 1998 geborene Baby hieß Kibu
und
war den Zoobesuchern durch seine Freigänge gut bekannt. Die
Guerezas
wohnen in der umgestalteten Löwenanlage, deren Umzäunung zwar
Löwen am
Ausbruch hinderte, aber keinen kleinen Affen. Nach Kibus Geburt kam es
in der Zucht zum Stillstand. Lange Zeit war es den Krefelder Zoologen
nicht möglich, neue Weibchen der seltenen Guereza-Unterart
„kikuyensis“
durch den Zuchtbuchführer zu erhalten. Die Bemühungen
führten dann 2003
endlich zum Erfolg: Zuerst kam Marla aus Köln und 2006 dann auch
noch
Tinchen aus dem Zoo Dresden an den Rhein. Und das brachte der Gruppe
neuen Auftrieb. Guerezas gehören zu den Stummelaffen und leben
ursprünglich in Afrika. Sie verdanken ihren Namen den
stummelartigen
Daumen. Die Rückbildung des fünften Fingergliedes stellt eine
Anpassung
an das Leben in den Bäumen dar. Nahrung ist in Afrika eine
große
Vielfalt an Blättern und Pflanzenarten. Das auffällig
seidig-schwarze
Fell mit einem weißen Umhang und einem langen Schwanz aus langen,
weißen Haaren wurde den Tieren zu Beginn des 20. Jahrhundert
beinahe
zum Verhängnis. In Europa und Amerika waren Affenpelze der letzte
modische Schrei und die Tiere wurden zu hunderten getötet.
Zurück
blieben kleine Bestände, die sich bis heute nicht vollständig
von den
Massakern erholt haben. Im Krefelder Zoo aber kümmert sich jetzt
die
ganze Familie rührend um den Nachwuchs. Papa Kuomi kommt
regelmäßig und
begutachtet seinen Nachwuchs. Ein typisches Verhalten der friedfertigen
Waldbewohner. Mutter Marla lässt das junge Weibchen Tinchen oft an
das
Baby heran. Tinchen verteilt dann Küsschen und schaut sich das
richtige
Verhalten für ihren eigenen Nachwuchs ab. Noch hat das Kleine
keinen
Namen, denn bisher durfte kein Pfleger so nah an Mutter und Kind heran,
um das Geschlecht zu bestimmen.
Zoo Wuppertal, 8.03.2007
Zebrafohlen und seltene Rindergämse im
Wuppertaler Zoo
geboren
Seit ein paar Tagen tollt ein kleines Zebrafohlen zusammmen mit seiner
Mutter auf der Afrikaanlage herum. Am 3. Februar wurde eine kleine
Stute von der Mutter Iboja geboren, die damit ihr erstes Fohlen
aufzieht. Das Jungtier stammt von unserem Zuchthengst Max, der bereits
21-facher Vater ist. Unsere Zebras sind Böhmzebras. Sie stammen
aus den
Savannen Ostafrikas, wo sie in kleinen Herdenverbänden leben und
jährlich weite Wanderungen unternehmen. Zu unserer großen
Freude kam am
22. Februar das zweite im Wuppertaler Zoo geborene Mishmi-Takin Kalb
zur Welt. Diese Tierart, die aus dem Himalaja-Gebirge stammt, wird in
NRW nur im Wuppertaler Zoo gehalten. Die Eltern „Fifty“ und „Roli“,
wurden 2001 geboren und sind ein Geschenk des Tierparks Berlin.
Wenige Menschen, außer den eifrigen Zoobesuchern, wissen was ein
Takin
ist. Auch unter den deutschen Namen Gnuziege oder Rindergämse kann
sich
kaum jemand etwas vorstellen. Takins sind mit den Gämsen verwandt,
sind
aber viel größer und schwerer als diese, haben stark
gebogene Hörner
und ein zottiges, dunkelbraunes Fell. Der Mishmi-Takin ist eine von
drei Unterarten und kommt in den Regenwäldern Burmas an der Grenze
zu
China vor.
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° Pressemitteilungen
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Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Natur- und Artenschutz – Meldungen |
netzzeitung.de
- 13.03.2007
Herr Borner, wie geht es der Serengeti heute?
Markus Borner führt die Arbeit von Grzimek in der Serengeti fort. Patrick
Eickemeier fragte beim Mitarbeiter der Zoologischen Gesellschaft
Frankfurt nach dem Zustand des Nationalparks.
netzzeitung.de - 13.03.2007
Der Mann, der die Raubkatzen liebte
Unterhaltsam sollte seine Sendung «Ein Platz für
Tiere» sein. All zu
viel Bedrohliches und Grausamkeiten mutete Bernhard Grzimek dem
deutschen Fernsehpublikum nicht zu. Und doch hat er mit seiner Sendung
mehr Zuschauer aufgerüttelt und damit mehr für den Schutz
bedrohter
Tiere erreicht als heute einem Menschen möglich scheint. Für
die gute
Sache schuf Grzimek auch mal die notwendigen Fakten – auf seine ganz
eigene Weise.
Frankfurter
Allgemeine Zeitung - 12.03.2007
Platz
für Tiere und Menschen
Vor 20 Jahren
hat Markus Borner die Urne mit Bernhard Grzimeks Asche nach Tansania,
an den Rand
des Ngorongoro-Kraters, mitgenommen. Seit 1984 betreut Borner, als
Nachfolger Grzimeks
quasi, die Vertretung der Zoologischen Gesellschaft Frankfurts (ZGF) in
dem Park,
der Grzimek wohl am meisten verdankt: der Serengeti. Mit seinem Film
„Serengeti darf nicht sterben“ ist Grzimek weltberühmt geworden,
an seine beim Hessischen Rundfunk gedrehte Serie „Ein Platz für
Tiere“,
die er stets
in Begleitung eines „possierlichen“ Bewohners des Frankfurter Zoos
bestritt, erinnern
sich viele noch heute. Auch dank dieser Serie und der Spendenaufrufe,
die Grzimek
am Ende stets anschloss, verfügt die ZGF über ein stattliches
Stiftungsvermögen,
das sie in den Dienst des Artenschutzes und, bis heute, immer wieder
auch in den
des Zoos selbst stellt. Am Dienstag wird in Tansania, wo auch Grzimeks
Sohn Michael beigesetzt ist, der
1959 verunglückte, ein Blumengruß niedergelegt. Wieder wird
es Borner
sein, der
ihn dorthin legt: eine gemeinsame Geste der Stadt und der ZGF für
den
Mann, der
so viel bewirkt hat.
Frankfurter
Allgemeine Zeitung - 13.03.2007
Bernhard
Grzimek
„Das
würde ihm gefallen“, glaubt Markus Borner beim Blick auf die
Steinpyramide mit
der schlichten Bronzetafel, die am Rande des Ngorongoro-Kraters im
Norden
Tansanias steht. Als Bernhard Grzimek vor 20 Jahren starb, brachte der
Schweizer Zoologe die Urne mit seiner Asche aus Deutschland hierher.
Borner lebt seit 1977 in Tansania, erst als Mitarbeiter, später
als
Nachfolger
von Bernhard Grzimek. Die Trauer vieler afrikanischer Politiker beim
Staatsbegräbnis damals zeigte, dass sein Erbe wohl nirgends besser
zu
verstehen
ist als beim Blick von seinem Grab über den riesigen
Ngorongoro-Krater.
Die im Jahr 2001 mit diesem Geld
gegründete
Stiftung „Hilfe für die bedrohte Tierwelt“ ist mit mehr als 40
Millionen Euro
eine der größten Naturschutzstiftungen in Europa.
Schwerpunkt der
Arbeit der inzwischen von Christof Schenck geleiteten
ZGF aber
bleibt Afrika und dort besonders die Serengeti.
Berliner Morgenpost -
12.03.2007
Dank
Grzimek: Die Serengeti wird nie sterben
Heute wollen alle den Planeten retten, die Medien, die Kirchen und der
Bundestag.
Vor einem halben Jahrhundert galt es noch als völlig abwegig, sich
Sorgen um Singvögel
und Wale zu machen. Die Menschen hatten andere Sorgen. Die Worte
"Umweltschutz"
und "Ökologie" kannten höchstens ein paar Akademiker. Da
tauchte
plötzlich ein Herr mittleren Alters im Fernsehen auf, hängte
sich Affen
um den Hals und erzählte von der Wildnis. Völlig gegen den
Zeitgeist
erklärte er,
dass auch Nashörner wichtig sind. Und das Verrückte: Er hatte
Erfolg
damit. Seine
Sendung "Ein Platz für Tiere" lief in 170 Folgen fast drei
Jahrzehnte
lang. Vor 20 Jahren, am 13. März 1987, starb Bernhard Grzimek im
Alter
von 78 Jahren.
Die
Welt - 07.03.2007
Bernhard
Grzimek Deutschlands erster Umwelt-Held
Vor zwanzig
Jahren starb Bernhard Grzimek. Der Zoologe lockte eine ganze Nation vor
dem Bildschirm
und veränderte sie stärker als die meisten Bundeskanzler.
Durch ihn
wurden wir alle
grün. Heute wollen alle den Planeten retten, die "Bild"-Zeitung,
die
Kirchen
und der Bundestag. Vor einem halben Jahrhundert galt es noch als
völlig
abwegig,
sich Sorgen um Singvögel und Wale zu machen. Das Wort
„Umweltschutz“
war noch nicht erfunden, und „Ökologie“ kannten
höchstens
ein paar Akademiker. Da taucht plötzlich ein hoch gewachsener Herr
mittleren Alters im
Fernsehen auf,
hängt sich Affen um den Hals und erzählt von der Wildnis.
Völlig gegen
den Zeitgeist
erklärt er, dass auch Nashörner wichtig sind und nicht nur
Autos. Und
das Verrückte:
Er hat Erfolg damit. Seine Sendung „Ein Platz für Tiere“
läuft in 170
Folgen fast
drei Jahrzehnte lang und erreicht Einschaltquoten von 70 Prozent.
Linke
Zeitung -
13.03.2007
STUDIE:
AUFHEBUNG
DES CHINESISCHEN VERBOTS WÄRE TODESURTEIL FÜR ...
Der WWF
warnt eindringlich vor einer Aufhebung oder Lockerung des Handelverbots
mit
Tigern in China. "Eine aktuelleStudie hat ergeben, dass Teile der
chinesischen Wirtschaft enormen Druck auf Peking ausüben, damit
das
Verbot
gekippt wird", sagt WWF-Tigerexperte Volker Homes. "Wenn der Verkauf
vonTigerprodukten wieder erlaubt wird, ist das das Todesurteil für
die letzten
7.000 wilden Tiger." Seit 1993 ist in China der Handel mit Tigern und
ihren Teilen verboten.
Seither
ist der Markt für Tigerprodukte in dem einstigen Hauptabnehmerland
stark
zurückgegangen. Bei geheimen Stichproben deckten die
Artenschutz-Ermittler von
TRAFFIC, dem Artenschutzprogramm des WWF mit der Weltnaturschutzunion
IUCN, nur
in drei Prozent der Fälle Verstöße auf. Allerdings
spürten sie auf
chinesischen
Webseiten auch Wein aus Tigerknochen auf und verzeichneten eine
wachsende Nachfrage nach Tigerfellen. Besonders in
Tibet
gilt die Haut der Raubtiere zunehmend als Statussymbol. Die chinesische
Regierung wird vor allem von Geschäftsleuten bedrängt,
die ihr
Geld in die wachsende Zahl großer" Tiger-Zuchtfarmen"
investieren.
"Heute leben bereits 4.000 Tiger auf solchen Farmen und könnten
schon
morgen in der traditionellen asiatischen Medizin enden", sagt
WWF-Experte
Homes.
derstandard.at - 12.03.2007
Menschenschnupperkurse
für Berggorillas
Uganda will auf Grund des großen Interesses an Berggorillas eine
höhere
Zahl der vom Aussterben bedrohten Tiere an Touristen gewöhnen. In
diesem Jahr würden im Bwindi-Nationalpark zwei zusätzliche
Gruppen der
scheuen Spezies an Menschen gewöhnt, sagte die Sprecherin der
ugandischen Wildtierbehörde, Lillian Nsubuga, am Montag. Dies
werde ein
bis zwei Jahre dauern.
Im Bwindi-Nationalpark wurden bereits vier Gruppen von Berggorillas so
erzogen, dass sie sich nicht vor Menschen fürchten. Auf Grund der
steigenden Urlauberzahl sei derzeit die Nachfrage größer als
das
Angebot, sagte Nsubuga. Die Menschenaffen sind als Touristenattraktion
eine wichtige Einkommensquelle für Uganda. Urlauber zahlen
umgerechnet
285 bis 380 Euro, um eine Stunde auf den Spuren von Berggorillas zu
verbringen.
Der Bwindi-Impenetrable-Nationalpark im Südwesten Ugandas
beherbergt
die meisten Berggorillas des Landes. Weltweit gibt es von den vom
Aussterben bedrohten Primaten nur 700 Exemplare. Sie leben außer
in
Uganda auch in den Nachbarländern Ruanda und Demokratische
Republik
Kongo.
derstandard.at - 12.03.2007
Erwünscht:
"Rote Liste" für Mikroorganismen
Internationale "Rote Listen", die den Grad der Gefährdung einer
Spezies
angeben, gibt es traditionell für zwei Reiche der Lebewesen: Tiere
und
Pflanzen. Für Pilze existieren solche Listen hingegen erst in
manchen
Ländern - und erst recht mangelt es daran bei den Mikroorganismen.
Eine solch Liste sollten aber künftig erstellt werden, fordern
Wissenschafter nach dem am Wochenende in Wien zu Ende gegangenen
Kongress der European Science Foundation (ESF) mit dem Titel "Microbial
Diversity and Ecosystem Functions". Bei der in Zusammenarbeit mit dem
deutschen Max-Planck-Institut für Terrestrische Mikrobiologie am
WasserCluster Lunz in Niederösterreich organisierten Veranstaltung
wurde einmal mehr die bisher unterschätzte Bedeutung von
Mikroorganismen etwa für das Weltklima betont.
Stern Shortnews - 10.03.2007
Australische Forscher entdecken bislang unbekannte
Taipanart
Ein junges Exemplar einer bislang unbekannten Taipanart entdeckten
australische
Wissenschaftler in der Wüste Westaustraliens im Rahmen einer
Studie zur
Erfassung
der Biodiversität. Das Exemplar befindet sich im West Australian
Museum. Zunächst wurde angenommen, dass die gefundene Schlange
eine
Braunschlange sei, jedoch
ergaben DNA-Untersuchungen unter Leitung von Prof. Steve Donellan am
South Australian
Museum, dass es sich hier um die dritte Taipanart Australiens handelt.
derstandard.at - 09.03.2007
Steirer
rettete 82 Wale
82 gerettete Wale, 42 Tage auf See - das ist die Bilanz des
jüngsten
Einsatzes des Österreichers Erich "Joe" Böhm an Bord des
Greenpeace-Schiffes "Esperanza" im Kampf gegen japanische
Walfänger. Am
Freitag erreichten die insgesamt 32 Aktivisten den Hafen von Sydney.
Der Steirer wird nach seiner bisher zweiten Saison im Südpolarmeer
am
kommenden Dienstag nach Österreich zurückkehren,
kündigte Greenpeace in
einer Aussendung an. Insgesamt verbrachte der 52-jährige
Wahl-Kärntner
bereits 122 Tage auf See in antarktischen Gewässern. In einem
Jet-Boot
manövrierte sich der Aktivist immer wieder zwischen
Meeressäuger und
die Harpunen der Walfangschiffe und versuchte, der Besatzung mit
Wasserfontänen die Sicht zu nehmen.
derstandard.at - 13.03.2007
Weltweites
Schrumpfen der Wälder beschleunigt sich
Die Wälder der Erde schrumpfen weiter: In den vergangenen 15
Jahren ist
weltweit eine Waldfläche von mehr als der zehnfachen
Größe Österreichs
verloren gegangen, berichtete die Weltlandwirtschaftsorganisation FAO
am Dienstag in Rom. Dieser Verlust von mehr als einer Million
Quadratkilometern von 1990 bis 2005 entspreche etwa drei Prozent der
weltweiten Waldflächen, heißt es im diesjährige
Weltwaldbericht.
Verschärft werde das Problem durch die globale Erwärmung. "Es
häufen
sich die Belege, dass der Klimawandel die Wälder schwer wiegend in
Mitleidenschaft ziehen wird", hieß es in dem Bericht. So bedrohe
die
starke Verbreitung von Feuern, Schädlingen und Krankheiten
zunehmend
die Gesundheit der Wälder.
derstandard.at - 12.03.2007
Australien:
Mitten in der Dürre erblüht eine Oase
Heftige Regenfälle in Australien haben dem die meiste Zeit
über von
trockenen Salzflächen geprägten Eyre-See eine
äußerst seltene Explosion
des Vogel- und Fischlebens beschert. Die überlaufenden Flüsse
fluteten
das gigantische Bassin im Süden des Kontinents und lockten
Heerscharen
von Vögeln in das australische Hinterland. Die Wüste
verwandelte sich
in eine Oase des Lebens. "Die Vögel wirken wie ein großer
dunkler
Vorhang am Himmel", sagte Charterflug-Anbieter Trevor Wright der
Nachrichtenagentur Reuters am Montag nach einem Rundflug. Die
Wassermassen hätten Millionen von Krabben und andere Schalentieren
zum
Schlüpfen gebracht. Riesige Fischschwärme strömten in
den See. "Es ist
ein wahrer Eiweiß-Schmaus für die plantschenden Vögel.
Sie müssen nur
da sitzen und den Schnabel aufmachen", erklärte Wright weiter.
derstandard.at - 12.03.2007
Erdbeer-Plantagen
graben Zugvögeln das Wasser ab
Wintererdbeeren aus Spanien gefährden Europas Zugvögel: Diese
Befürchtung teilte der World Wide Fund for Nature (WWF) am Montag
mit.
Die Organisation warnte besonders vor den Folgen des Anbaus der
Früchte
im südspanischen Nationalpark Donana, in dem rund sechs Millionen
Zugvögel auf ihrem Flug nach Afrika zwischenlanden. Durch die
Entwässerung sei die Pflanzen- und Tierwelt des Nationalparks, der
UNESCO-Weltkulturerbe ist, in Gefahr. Wegen der vielen illegalen
Brunnen sei der Grundwasserspiegel schon jetzt um die Hälfte
gesunken,
so WWF-Sprecher Franko Petri. Bodenerosion und Waldbrände
zerstören die
Pinienwälder, Giftstoffe und Dünger schädigen die
Bodenwelt. Die
Umweltorganisation gab bekannt, sich zukünftig für fair und
ökologisch
nachhaltig produzierte Erdbeeren aus Spanien einzusetzen und startete
eine Reihe von Projekten.
Berliner Zeitung - 15.03.2007
Die Uferschnepfe zieht um
Am Bodensee herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Jahr für
Jahr
landen und starten dort hunderttausende Zugvögel. Die einen
kommen, um
zu überwintern, die anderen brechen von hier aus in ihre mehrere
tausend Kilometer entfernten Winterquartiere in Afrika und Asien auf.
Im Frühjahr ist der Bodensee für viele Arten ein beliebtes
Brutgebiet.
Seit Jahren jedoch beobachten Ornithologen eine starke Veränderung
des
Vogelbestandes in Mitteleuropa. Wissenschaftler um Katrin
Böhning-Gaese
von der Johannes- Gutenberg-Universität Mainz haben diese
Entwicklung
nun genauer untersucht und dabei eine erstaunliche Entdeckung gemacht:
Nicht mehr die veränderte Landnutzung, sondern der Klimawandel ist
die
entscheidende Ursache für die Umschichtung in der Vogelwelt.
derstandard.at - 14.03.2007
Aborigines
versus Kamele
In ihrer eigentlichen Heimat, Nordafrika und Südwestasien, sind
Dromedare als Wildtiere längst ausgestorben und nur noch als
Haustiere
verbreitet. In Australien hingegen, wo sie im 19. Jahrhundert als
ausdauernde Lasttiere importiert wurden, lebt heute eine
Dromedar-Population von geschätzten 500.000 bis zu einer Million
Tieren. Diese verwilderten Nachkommen von Haustieren fanden im
trockenen australischen Outback einen Lebensraum vor, an den sie
bestens angepasst sind. Die für sie günstige Umgebung und das
Fehlen
natürlicher Feinde machte die einhöckerigen Kamele inzwischen
in
manchen Regionen Australiens zur Plage. Die Jahrhundert-Dürre, die
Australien derzeit zu schaffen macht, verschärft die Lage
zusätzlich
und lässt die Tiere immer weiter in bewohnte Gebiete vordringen.
NZZ Online - Mittwoch, 14. März 2007
Möglicherweise ein Wolf im Kanton Freiburg
Im Kanton Freiburg gibt es sehr
wahrscheinlich einen
Wolf. Zwei Zeugen sowie ein Wildhüter haben in der Region von
Estavannens im Kanton Freiburg ein hundeartiges Tier gesehen, dessen
Erscheinung und Fortbewegungsweise derjenigen eines Wolfs entsprechen,
wie das kantonale Land- und Forstwirtschaftsdepartement mitteilte.
Berliner
Morgenpost - 12. Mrz. 2007
Waschbären
erobern den Tiergarten
Der Notruf kam um 19.50 Uhr. Ein kleines wildes Tier hatte sich
in
einen Busch am
S-Bahnhof Tiergarten verirrt und fand offenbar den Weg zurück in
den
Wald nicht
mehr. Die Polizisten des Abschnitts 34 rückten an, wagten sich
aber
nicht an das
Tier heran. Der Tiernotruf wurde eingeschaltet und identifizierte
endlich das in
Not geratene Wesen: Einen Waschbären. Offenbar haben sich die
Tiere von der
Peripherie der Stadt bis in den Großen Tiergarten
vorgekämpft und sich
im Südwesten
der Grünanlage am Landwehrkanal angesiedelt. Die
ungewöhnliche Artenvielfalt im Tiergarten überrascht. Neben
den
neuen Waschbären
leben seit Jahren an den kleinen Seen im Park ausgesetzte
Schildkröten.
Seit Jahren leben auch drei Bussard-Pärchen im Großen
Tiergarten,
die ihn zu ihrem Revier auserkoren haben.
spiegel.de - 08.03.2007
Immer mehr Waschbären bevölkern Deutschland
Waschbären, vor 15 Jahren noch eine exotische Attraktion, breiten
sich
explosionsartig aus. Die Märkischen Jäger schossen in der
vergangenen
Jagdperiode 5712 Waschbären, sagte Bernd Möller,
Geschäftsführer des
Landesjagdverbandes. Fünf Jahre zuvor waren es noch 1265.
Bundesweit
sind zuletzt 30.000 Tiere innerhalb eines Jahres erlegt worden - mehr
als drei Mal so viele wie vor sechs Jahren. Fachleute sprechen von
einem exponentiellen Wachstum der Population. Mancherorts sehen
Jäger
schon andere Tiere in Gefahr.
scienceticker.info - 14.03.2007
Driftfeste Schafe
Der Versuch, Schafe auf einer abgelegenen
Inselgruppe im
Indischen Ozean anzusiedeln, trägt erstaunliche genetische
Früchte.
Kanadische und französische Forscher haben ermittelt, dass eine
kleine
Mufflon-Population auf den Kerguelen in gut 50 Jahren nichts an
genetischer Vielfalt eingebüßt hat - und das, obwohl sie auf
ein
einziges Gründerpaar zurückgeht.
welt.de - 12.03.2007
Lateinamerika frisst seine Affen
In Lateinamerika werden jährlich bis zu 5,4 Millionen Affen
gejagt. In
vielen Gebieten sind die Primaten inzwischen ähnlich wie in Afrika
vom
Aussterben bedroht. Das berichten die Schutzorganisationen PRO WILDLIFE
und Care for the Wild International (CWI) in einer in München
veröffentlichten Auswertung von Studien aus 16 Ländern des
Subkontinents. Viele der Ureinwohner seien von Blasrohren auf Gewehre
umgestiegen. Holzfäller würden immer tiefer in die
Tropenwälder
eindringen, und die Umwelt der Affen werde immer mehr bedroht. Die
Affenjagd müsse verboten werden, fordern die beiden
Organisationen. Vor
allem großwüchsige Arten seien inzwischen vielerorts bereits
verschwunden.
spiegel.de - 09.03.2007
Tierschützer suchen Tatzen-Prothese für
Panda-Dame
Die Geschichte von Niu Niu rührt die Chinesen: Ein knuffiges
Maskottchen, ein schlimmes Schicksal und die Hoffnung, dass am Ende
alles gut wird - und die Liebe siegen möge. Niu Niu ist chinesisch
für
Mädchen. Doch diesem Panda-Mädchen fehlt ein halbes
Händchen. Im
Dezember wurde ein Bewohner der Stadt Dajiangou in der Provinz Shaanxi
- einer von nur drei chinesischen Provinzen, in denen Pandas wild leben
- Zeuge eines Kampfs. Pandas sehen zwar wie Kuschelbären aus,
können
sich aber ganz rabiat ans Fell gehen. So auch hier. Ein zwei- bis
dreijähriges Weibchen wurde in der Auseinandersetzung schwer
verletzt.
Eilig angeforderte Helfer brachten es in ein Tierheim, wo die
Verletzung an der linken Pfote versorgt wurde. Nur ein Stummel bleibt
dem Tier heute. "Niu Nius Stimmung ist besser, die Wunde verheilt und
auch ihr Appetit kommt zurück", berichtet die Zeitung "Beijing
News"
nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters. Doch Niu Niu ist ein
kuschliger Krüppel. ... In dem Zeitungsartikel vom Donnerstag
richten
die Tierärzte sich deshalb an Wissenschaftler aus aller Welt und
bitten
sie um eine sorgfältige Tatzen-Prothese: Damit könne Niu Niu
nicht bloß
wieder laufen und selbst nach Nahrung suchen - sondern sich auch wieder
paaren.
derstandard.at - 08.03.2007
Niederösterreichische
Kampagne "überLEBEN" wirbt für Artenschutz
Der Artenschutz steht im Blickpunkt der neuen
niederösterreichischen
Kampagne "überLEBEN". Neben Veranstaltungen, Exkursionen und
Vorträgen
sei dabei auch die Bevölkerung gefordert, erklärte
Landesrätin Karin
Kadenbach am Donnerstag laut NÖ Landespressdienst. Auf der
Internetseite naturbeobachtung.at
wird aufgerufen, dem Artenschutz dienliche Beobachtungen zu melden.
111 Tier- und Pflanzenarten stehen, stellvertretend für die Flora
und
Fauna in Österreich, im Mittelpunkt der Kampagne des
Naturschutzbundes.
Im Zuge der Initiative werden auch sämtliche Maßnahmen
dokumentiert,
die in den vergangenen Jahren zum Schutz gefährdeter Arten gesetzt
wurden.
derstandard.at - 08.03.2007
Thailand
feiert erstes künstlich gezeugtes Elefantenbaby
Thailand feiert ein neu geborenes 100-Kilogramm-Baby - den ersten
Elefanten, der in dem Land nach künstlicher Befruchtung geboren
wurde.
Der "Kleine" erblickte am Mittwochabend das Licht der Welt, sagte
Sittidej Mahasawangkul, Cheftierarzt des Elefantenschutzzentrums in
Lampang, rund 500 Kilometer nördlich von Bangkok, am Donnerstag.
Das Zentrum wolle durch künstliche Befruchtung unter anderem den
Gen-Pool der thailändischen Elefanten vergrößern.
Elefanten sind schon
in anderen Ländern erfolgreich künstlich befruchtet worden.
The Sunday Morning Herald - 15.03.2007
Toxic gravel kills penguins
AN UNIDENTIFIED toxin in gravel that attacks the brain, kidney and
liver has been blamed for the deaths of 25 fairy penguins at Sea World
on the Gold Coast. The marine sciences director at Sea World, Trevor
Long, described the deaths of the fairy, or little, penguins as a "sad
day for all".
BirdLife
…and Malaysia makes ten - 13.03.2007
MNS (BirdLife in Malaysia) have produced a “blueprint” for conserving
key habitats critical for many of Malaysia’s threatened birds. Directory
of Important Bird Areas (IBAs) in Malaysia – the 10th such guide
in Asia – was launched at a high-profile event in Tanjung Tuan,
Malaysia on 10 March. “This is Malaysia’s contribution to the world,”
said Anthony Sebastian, President of MNS. “…a very important document,
placing in posterity a map of much of our country’s unique and
spectacular natural heritage”.
Lost cuckoo calls forth - 12.03.2007
The call of Sumatran Ground-cuckoo Carpococcyx
viridis has been recorded for the first time,
giving conservationists further encouragement in efforts to save the
elusive bird from extinction.
World's waterbirds find themselves in a bind -
12.03.2007
Efforts to save the world’s
declining
waterbirds have been brought into sharp focus today with the release of
Waterbirds around the world, a global
publication
bringing together reports from a number of top scientists working on
their conservation worldwide.
Seabirds make the agenda at U.N. Fisheries Meeting
- 09.03.2007
The plight of the world’s seabirds was a key agenda item at the
week-long meeting of the UN’s Food and Agriculture Organisation (FAO)
Committee on Fisheries, ending in Rome today.
PlanetArk
Vietnam Orders Measures on Private Tiger Breeding
- 14.03.2007
A government ministry proposes confiscating as many as 37 illegally
bred tigers in southern Vietnam, state media said on Tuesday, but
questions remain about what the government would do with the animals.
Taiwan Sets up Turtle Reserve on Disputed Island -
13.03.2007
A green turtle reserve has been established on a disputed South China
Sea island where fishing boats from surrounding nations hunt the
endangered species, a local official said on Monday.
'Don't Discuss Polar Bears' - US Memo to Scientists
- 12.03.2007
Polar bears, sea ice and global warming are taboo subjects, at least in
public, for some US scientists attending meetings abroad, environmental
groups and a top federal wildlife official said on Thursday.
HK's New "Handover" Pandas to Arrive in Late -
12.03.2007
Hong Kong will get its second pair of giant pandas from China in late
April to mark the 10th anniversary of the former British colony's
return to Chinese rule, officials said on Friday.
Greenpeace's Anti-Whaling Ship to Head to Japan -
12.03.2007
Environmental group Greenpeace's anti-whaling ship Esperanza sailed
into Sydney Harbour on Friday to re-supply after protesting against
Japanese whalers in the Antarctic and heads on from there to Japan to
pursue its protest.
Rare Turtles up for Sale Along With Malaysian Island
- 09.03.2007
For sale: a plain little island, overgrown by shrubs, offering a scrap
of beach and sitting in one of the world's busiest sea lanes.
Drowning Deaths of Indian Lions Points to Apathy -
08.03.2007
Nineteen rare Asiatic lions have drowned in India after falling into
wells over the past five years, further endangering an animal
threatened by poachers and raising fresh concern about wildlife
protection.
China Delegate Says Bear Bile Farming in Bad Taste
- 08.03.2007
It is pandas her province is famous for, but for one delegate to
China's parliament, cruelty to black bears is the real concern.
Rare Mekong Dolphin Making a Comeback - 08.03.2007
Cambodia's rare Mekong dolphin is making a tentative comeback from the
edge of extinction after net fishing was banned in its main habitat,
Cambodian and World Wildlife Fund officials said on Wednesday.
ENN
Thirsty
Wild Camels Rampage in Aboriginal Community - 14.03.2007
Wild camels in drought-stricken Australia are in plague proportions,
damaging the environment and property as they compete with native
animals for food and water.
Waterbirds
Threatened, Need Better Flyways, Study Says - 13.03.2007
Many species of waterbird are in decline because of a loss of wetland
habitats and governments need to do more to protect "flyway" migration
routes, an international study said on Monday.
Wildlife
Groups Urge China to Keep Tiger Trade Ban
Any easing of China's ban on selling tiger hides and bones could be
catastrophic to efforts to save the endangered wild cat, leading
conservation groups said on Tuesday.
Robot
Salamander May Give Evolution Clues - 09.03.2007
The first animal to crawl onto land from the ocean probably looked a
bit like today's salamander, and researchers have wondered how it was
able to switch from swimming to walking. Now, European scientists have
built a robot with a primitive electric nervous system that they say
mimics that change in motion.
Wolves,
Moose in Decline on Michigan Island - 09.03.2007
Chased into the Lake Superior shallows, mauled and left for dead by
fellow wolves, the young female struggled to shore and collapsed. A
lone male came to the rescue, licking her wounds and staying on as she
recovered.
Biologists
Try to Solve Duck Die-Off - 09.03.2007
State and federal biologists have ruled out several causes in the
deaths of 850 ducks this winter and were still trying to figure out how
they died. Avian flu, bacterial infections and exposure to heavy metals
and toxins have been ruled out as culprits in the only mass duck
die-off its kind nationally.
Bush-Cheney
Administration Issues Polar Bear Gag Order - 09.03.2007
Today the Center for Biological Diversity
denounced a
Bush
administration directive restricting the ability of government
scientists traveling abroad to discuss global warming, sea ice, and
polar bears. The memo requires employees traveling in situations where
these topics could arise to submit a statement of assurance that the
employee understands "the administration's position on these issues,"
and will not be speaking on, or responding to, questions about them.
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teilweise gekürzt |
WWF
- 14.03.2007
Neue Ölförderung bedroht Nationalparks
Der WWF fordert den Energiekonzern RWE Dea auf, auf die
angekündigten
Ölbohrungen im Nationalpark Wattenmeer zu verzichten. „Auch die
Industrie muss endlich lernen, Nationalparks zu akzeptieren. Das
Wattenmeer wird schon heute durch Hafenbauten, Flussvertiefungen,
Schiffsverkehr, Fischerei und Schadstoffe stark beansprucht. Der WWF
wird nicht akzeptieren, dass dieser einzigartige Lebensraum aufs Spiel
gesetzt wird“, so Hans-Ulrich Rösner, Leiter des
WWF-Wattenmeerbüros in
Husum. ... Der WWF kritisiert den mangelnden Respekt vor den
Wattenmeer-Schutzgebieten. „Es würde einen riesigen Aufschrei
geben,
wenn Energiekonzerne in den Nationalparks Yellowstone, Everglades oder
Serengeti Öl fördern wollten. Das Wattenmeer ist ein ebenso
wertvoller
Lebensraum“, so Rösner. ... Deutschland muss seine wertvollsten
Naturgebiete ebenso glaubwürdig schützen, wie man es
überall in der
Welt in Nationalparks erwartet.“
WWF - 13.03.2007
WWF fordert: Kein Handel mit Tigern
Der WWF warnt eindringlich vor einer Aufhebung oder Lockerung des
Handelverbots mit Tigern in China. „Eine aktuelle Studie hat ergeben,
dass Teile der chinesischen Wirtschaft enormen Druck auf Peking
ausüben, damit das Verbot gekippt wird“, sagt WWF-Tigerexperte
Volker
Homes. „Wenn der Verkauf von Tigerprodukten wieder erlaubt wird, ist
das das Todesurteil für die letzten 7.000 wilden Tiger.“ Seit 1993
ist
in China der Handel mit Tigern und ihren Teilen verboten. Seither ist
der Markt für Tigerprodukte in dem einstigen Hauptabnehmerland
stark
zurückgegangen. ... Die chinesische Regierung wird vor allem von
Geschäftsleuten bedrängt, die ihr Geld in die wachsende Zahl
großer
„Tiger-Zuchtfarmen“ investieren. „Heute leben bereits 4.000 Tiger auf
solchen Farmen und könnten schon morgen in der traditionellen
asiatischen Medizin enden“, sagt WWF-Experte Homes. Damit wäre
auch dem
Handel mit wildlebenden Tigern Tür und Tor geöffnet: „Man
sieht einem
Tiger-Produkt nicht an, ob es von einem wilden oder einem Farm-Tiger
stammt.“ Der WWF appelliert an China, das Verbot aufrecht zu erhalten:
„China hat mit seinem Verbot den wichtigsten Meilenstein für die
Rettung des Tigers gesetzt“, so WWF-Artenschützer Homes. „Wenn
Peking
es nun zulässt, dass Tiger wieder zu Produkten verarbeitet werden
dürfen, macht es seine eigenen Artenschutz-Erfolge zunichte und
raubt
der Erde eine großartige Spezies.“
Timberland - 07.03.2007
Earth
Day 2007: Timberland's Aufruf zum weltweiten Umwelttag
Timberland's Earth Day 2007 steht bevor. Tägliche Meldungen
über
globale Erderwärmung und Klimawandel haben mehr Brisanz denn je.
In
puncto Umweltschutz ist jetzt schnelles Handeln gefragt. Der
jüngst mit
dem Oscar ausgezeichnete Dokumentarfilm 'Eine unbequeme Wahrheit' von
Al Gore zeigtauf, dass Erderwärmung keine politische sondern eine
moralische Angelegenheit ist, die uns alle und vor allem unsere
Nachwelt angeht. Beim diesjährigen Earth Day stehen Initiativen im
Mittelpunkt, die zum Bewusstsein, zum Schutz und zur Erhaltung der
Natur beitragen. Und: Jeder kann uns zwischen dem 17. und 19. April
2007 helfen, etwas an unserer Umwelt und an unserem sozialen Verhalten
zu verändern.
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Weitere Infos
GRENADA-TAUBE UND FOUR SEASONS -
WIE ÖKOTOURISMUS EINEN NATIONALVOGEL AUSROTTEN KANN
Im Jahre 1991 erklärte die Regierung der
Republik Grenada die
Grenada-Taube zum Nationalvogel. Für diese schöne Taubenart,
die
ausschließlich auf Grenada vorkommt, wurde extra ein Schutzgebiet
geschaffen: Das „Dove Sanctuary Mount Hartman National Park“. Von dem
weltweiten Gesamtbestand (nicht mehr als 180 Tiere) leben etwa 50% in
diesem Gebiet.
Nun hat die Regierung Grenadas beschlossen, das Mount Hartman Areal an
die Hotelgruppe Four Seasons zu verkaufen. Diese will dort ein
Luxusresort mit Golfplatz und Marina errichten will.
Selbstverständlich
unter den Prämissen des Ökotourismus.
Die Taube stört da bedauerlicherweise. Mit dem Bau des Four
Seasons
wird die letzte überlebensfähige Population des grenadischen
Nationalvogels vernichtet.
Bitte keinen Etikettenschwindel
Niemand kann und niemand will der Republik
Grenada den Weg
vorschreiben, den sie zu gehen hat. Nur dass dann niemand mehr vom
Ökotourismus reden sollte. Qualitätstourismus, für den
der Konsument
gerne mehr bezahlt, weil er weiß, dass der Anbieter sich um die
Nachhaltigkeit seines Angebots kümmert, ist das nicht.
Qualitätstourismus hieße:
- Verkauf des Baugrundstücks an Four Seasons erst dann, wenn eine
präzise Umweltprüfung mit der Ausweisung ausreichender
Lebensräume für
die Grenada-Taube stattgefunden hat
- Baubeginn eines neuen Resorts erst dann, wenn genügend
geeigneter
Lebensraum für den grenadischen Nationalvogel gesichert worden ist
- Verpflichtung der Four Seasons Gruppe, aktiv zum Erhalt der
Grenada-Taube beizutragen
Bitte setzen Sie sich gemeinsam mit den großen internationalen
Artenschutzorganisationen BirdLife und WWF für den Erhalt der
Grenada-Taube ein. www.grenadadovecampaign.com
Augsburg,
14.03.2007
Löwenbaby sucht dringend Zuhause!
Das in Babenhausen (Unterallgäu) beschlagnahmte Löwenbaby
"Tone" sucht
aktuell eine dauerhafte Unterbringungsmöglichkeit. Ideal wäre
eine
Zusammenführung mit weiterer Handaufzucht, bzw. Integration in
eine
Weibchen-Gruppe. Das Tier ist menschengeprägt und mittlerweile ca.
5
Monate alt. Wer einen guten Platz weiß, soll sich bitte an Herrn
Dr.
Markus Müller vom Landratsamt Unterallgäu wenden. Tel:
08261-995325, abt-bau@lra.unterallgaeu.de
Circus
newsclick.de
- Mittwoch, 14. März 2007
"Circus Voyage" veranstaltet große
Tierfütterung
Punkt 15 Uhr wird es unruhig im Tiergehege
des "Circus
Voyage". Elefanten, Kamele und Zebras trotten an die Absperrung und
strecken Rüssel und Schnauze hinaus. Sie wissen genau, jetzt
beginnt
die große Tierfütterung.
Die Besucher sehen gespannt zu, wie die Mitarbeiter des Zirkus'
Schubkarren voller Leckerbissen zu den Elefanten schieben.
Mohrrüben,
trockene Brötchen, Gemüse und Obst sind für die
großen Tiere wahre
Delikatessen. Besondere Attraktionen des "Circus Voyage" sind ein
Nilpferd und ein
Nashorn. Sie sind die neuesten Mitglieder der Circusfamilie.
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|
Susanne Hoffmann
Die Vogelwelt in Gärten und Parks (DVD)
Diese DVD zeigt alle wichtigen Vögel
unserer Gärten und
Parks. Jede
Vogelart ist einzeln abrufbar und wird in einem eigenständigen
Kurzfilm
vorgestellt, zum Beispiel singend, bei der Nahrungssuche oder beim
Füttern der Jungen. Fachkundige Begleittexte weisen auf die
Kennzeichen
hin. Der gesonderte Schnelldurchlauf sämtlicher Vögel der DVD
ermöglicht ein leichtes und sicheres Bestimmen.
Rezension:
Eine 77 Minuten lange DVD von Susanne Hoffmann für interessierte
Laien,
die Vögel beobachten und erkennen wollen, sicher weniger für
fortgeschrittene Ornithologen. 60 einheimische Vogelarten werden
vorgestellt. Jeder Species ist ein kurzer Film gewidmet; dazu jeweils
ein leicht verständlichen Text mit den wichtigsten Angaben zum
Aussehen, Vorkommen, Verhalten sowie zu den Lautäußerungen
(Rufe und
Gesang). Das Menü mit einfacher, logisch aufgebauter
Bedienerführung
erlaubt das gezielte Ansteuern der Arten. Zusätzlich deutet eine
ansatzweise systematisch orientierte Übersicht verwandtschaftliche
Zusammenhänge an. Hervorzuheben sind die kleinformatigen Inserts
verwandter oder ähnlicher Vögel zwecks Simultanvergleich. Die
Auswahl
der Arten ist als gelungen zu akzeptieren. Lediglich
Dorngrasmücke,
Haubenlerche und Kuckuck mag mancher vermissen, ebenso manche Synonyme,
vielleicht noch ein paar weitere Aufnahmen mit arttypischem Flugbild.
Das Fehlen jeglicher Wasservögel muss mit Blick auf den zu
begrenzenden
Umfang hingenommen werden. Die Gesänge sind in der Regel
sorgfältig
selektiert, sauber aufgezeichnet, durchaus charakteristisch. Insgesamt
für alle Altersgruppen ohne weiteres zu empfehlen.
(Dr. G. Ulmer für Zoo-AG Bielefeld, die gesamte Rezension
können Sie
bei Amazon nachlesen)
21,99 Euro über Amazon.de
Kulturkurier
- 7. Mrz. 2007
"Ringkampf
mit Knorke - Geschichten aus dem Zoo Berlin und dem Zoo ...
Was macht
ein Tierpfleger, wenn ihn plötzlich kräftige Gorilla-Arme
umklammern,
und er merkt
- spielen will der Affe "Knorke" mitnichten? Oder wenn eine ansonsten
lammfromme Lipizzanerstute plötzlich in gestrecktem Galopp
durchgeht -
und in der
Kutsche ein Bundespräsident sitzt? Aufregende, dramatische und
kuriose
Geschichten aus über 50 Jahren
Zoogeschichte
erscheinen nun als Buch - auf den Punkt gebracht von dem Berliner
Journalisten Werner
Synakiewicz. Herausgegeben wird das Buch vom ehemaligen Zoodirektor
Prof. Dr. Dr.
Heinz-Georg
Klös.
Stern
Shortnews - 8. Mrz. 2007
"Wildlife Park 2": Addon "Crazy Zoo" kommt
Ende März 2007
Ende März dieses Jahres wird das Addon "Wildlife Park 2: Crazy
Zoo"
erscheinen. Mit diesem werden dem Hauptspiel insgesamt 20 neue
Tierarten
hinzugefügt. Außerdem
kommen zehn neue Pflanzenarten hinzu. Des Weiteren wurde die Grafik
verbessert und
den Spieler erwarten neue Missionen und Attraktionen.
Die gesammelten
Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige
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und
unser Artenschutz-Engagement verwendet wird
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Veranstaltungen
ZGAP
Jahreshauptversammlung 2007
- 25 Jahre ZGAP -
vom 23. - 25. März im Zoo Köln
http://zgap.de/aktuell/jhv07.html
Natur- und Wildnischule Teutoburger Wald - 30.01.2007
5.
Weiterbildung Natur- und Wildnispädagogik startet bald
Die Natur- und Wildnisschule Teutoburger Wald startet am 29. März
2007
ihre zertifizierte Weiterbildung „Natur- und Wildnispädagogik“.
Berufstätige in sozialen und „grünen“ Berufen qualifizieren
sich damit
für die professionelle Vermittlung von Naturwissen. Die
Weiterbildung
wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Köln
durchgeführt. Sie
richtet sich an Pädagogen, Erzieher und Angestellte in
Waldkindergärten, Heilberufen und sozialen Einrichtungen, an
Vertreter
so genannter „grüner Berufe“, die in der Natur- und Umweltbildung
tätig
sind, sowie an Naturliebhaber, die ihr Naturwissen vertiefen wollen.
Rund 230 Unterrichtsstunden verteilen sich auf 6 Unterrichtsblöcke
in 9
Monaten, die zu allen vier Jahreszeiten und überwiegend an den
Wochenenden stattfinden. ... Die Kosten betragen inklusive Materialien,
Übernachtung und Verpflegung 1.815 Euro, eine Bezahlung in drei
Raten
ist möglich. Der Unterricht findet größtenteils an
Wochenenden statt.
Start ist am 29. März, die Anmeldefrist endet Ende Februar.
Auskünfte
erteilen die Natur- und Wildnisschule Teutoburger Wald unter Telefon
05201-7352-70 (www.natur-wildnisschule.de) und die
Volkshochschule in Köln, Telefon 0221/221 95 74 8.
Berufsverband der Zootierpfleger
Jahreshauptversammlung am 31.3. 2007 in
Bochum
Jahreshauptversammlung der Deutschen
Tierparkgesellschaft
25.-27.4. in Schwaigern
Zoopädagogen-/Tierpfleger-Zusammenkunft
von 27.-29..4. 2007 in Landau
EAZA RESEARCH CONFERENCE 2007
hosted by Poznan Zoo and Poznan University
The European Association of Zoos and Aquaria, Poznan Zoological Garden
and the University of Adam Mickiewicz at Poznan would like to invite
you to participate in the EAZA Research Conference 2007, hosted by
Poznan Zoo and Poznan University.
The conference will be held on 24 and 25 May 2007 in Poznan (Poland),
and is aimed at zoo as well as university staff, and students. The
conference language will be English.
Information about accommodation, payment and instructions for authors
will be available shortly through the EAZA website’s Calendar (http://www.eaza.net/news/1calendar.html).
„ZOO Conference”
Ogród Zoologiczny w Poznaniu, Ul. Browarna 25, 61-063 Poznan
(Poland)
Tel. (+48 61) 870 95 02/ Fax (+48 61) 877 35 33
e-mail: conference@op.pl
The 8th annual EZG (EAZA ZOO HORTICULTURAL
GROUP)
conference
will be held in Zurich Zoo from 29 May - 1
June 2007.
Soil, water and nutrients will be the topics of this conference, using
the amazing Masoala Rainforest Exhibit at Zurich Zoo as a living
example.
More information is available at: http://www.zoo.ch/EZG-Conference.1114.0.html
August 5 to 10, 2007
ICEE - 8th International Conference on
Environmental
Enrichment
Hosted by the Schoenbrunn Zoo, Vienna
The International Conference on Environmental Enrichment is a meeting
for the exchange of ideas about both theoretical and applied research
on enrichment for animals under human care. The conference is held
every two years in internationally diverse locations. This conference
will be attended by zoo people from all over the world - zoo directors,
zoo curators, zoo educators, veterinarians, veterinary and zoology
students, animal trainers and keepers, zoo designers, all sorts of
institutions from zoo professionals, agricultural and lab animal
professionals who will be attracted to the exiting ICEE content. This
is the first time in 8 years that this important international
conference is back in Europe.
Mehr darüber auf http://www.zoovienna.at/e/index.html
Auskünfte: email: icee2007@zoovienna.at
On behalf of the Leibniz Institut for Zoo and Wildlife Research (IZW)
and the European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) we wish to
extend a cordial
invitation to you to participate in the
"6th International Zoo and Wildlife Research
Conference
on Behaviour, Physiology and Genetics",
between 7th and 10th October 2007. The
Conference will
be held in Berlin, Germany.
Main topics:
1. Behavioural ecology
2. Stress & disturbance
3. Reproduction biology
4. Conservation genetics
5. Management of zoo, captive and small populations
Workshops:
1. Nutrition and energetics
2. Conservation genetics
3. Communication in mammals
4. Animal welfare and conservation
5. Behavioural rhythms
Call for Papers: Abstract deadline: 30th April 2007 Abstracts should be
submitted electronically to symposium@izw-berlin.de
Details about the conference will be available on the IZW website
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html
26.
- 30.
August 2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo
11. - 15. September 2007
- 24. EAZA Annual Conference, Warschau
8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference,
Pretoria
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Ausstellungen
Kölner
Stadt-Anzeiger - Dienstag, 13. März 2007
Kooperation mit dem Zoo
Die Ausstellung „Tierschau - wie unser Bild
vom Tier
entstand“ im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud wird am
Donnerstag, 15. März, 15 Uhr, mit einem großen Familienfest
eröffnet.
Der Tierfilmer Dirk Steffens (VOX) erzählt von seinen Erlebnissen,
die
WDR-Maus kommt zu Besuch, und es spielt die Samba-Band der
Geschwister-Scholl-Schule. Durch den Nachmittag führt die
ehemalige
Kika-Moderatorin Pia Ampaw. Um 18 Uhr begrüßen Andreas
Blühm (Wallraf),
Thomas Schröder (Tierschutzbund) und Theo Pagel (Zoo Köln)
die Gäste.
Die Tierschau wird bis zum 5. August 2007 zu sehen sein.
Kooperationspartner sind der Kölner Zoo und der Deutsche
Tierschutzbund.
Kölner Stadt-Anzeiger - Dienstag, 13. März 2007
Elefanten-Porträts
Im Kölner Zoo werden zwei
Satellitenausstellungen zur
„Tierschau“ veranstaltet. Vom 29. März bis zum 3. Juni stellt der
Kölner Künstler Volker Hildebrandt „Porträts“ von
afrikanischen
Elefanten aus dem Wuppertaler und asiatischen Elefanten aus dem
Kölner
Zoo aus. Er hat die Tiere gemalt und die Bilder dann überarbeitet.
Gezeigt werden die Schwarz-Weiß-Arbeiten aus dem Zyklus
„Elephants.Eyes“ natürlich im Elefantenhaus.
„Art-gerechte Wanderwege“ hat die Fotografin Alice Stepanek vom 6. Juni
bis 5. August entworfen. Die Fotokünstlerin breitet in ihren
Montagen
das Tiergehege über die ganze Stadt aus. Elefanten und Giraffen
laufen
auf den Rheinwiesen; Affen tummeln sich in den Bäumen des
Stadtparks
und Zebras galoppieren im Grüngürtel. Stepaneks Arbeiten
werden auf
Stellwänden auf dem gesamten Gelände des Tierparks
ausgestellt. Das
Wallraf bietet auch Führungen von Zoologen durch die „Tierschau“
an.
Eine Übersicht der Aktivitäten im Kölner Zoo steht im
Internet.
openPR.de
- 27. Feb. 2007
Fotoausstellung
„Affen Art“ im Zoo Frankfurt im Menschenaffenhaus ...
Jenny
Klestil, eine 29-jährige Frankfurter Fotografin mit dem
Schwerpunkt der
„Mensch
& Tier“-Fotografie, hat Menschenaffen in Zoos weltweit
porträtiert.
In Zoos von Las Vegas, über Frankfurt, Berlin bis
Odense/Dänemark,
entstanden
schwarz-weiß Aufnahmen, die ausschließlich Gesichter von
Schimpansen,
Gorillas
und Orang Utans zeigen. Daraus wuchs die Ausstellung „Affen Art“, jedes
Bild in einem
anderen Zoo aufgenommen, nachträglich bearbeitet, um dem
Betrachter ein
Portrait ohne störende Elemente wie Glasscheiben/Gitter und
Grünflächen
zu
zeigen. „Ich möchte mit den reinen schwarz-weiß Fotos den
Moment
zeigen, wie ich ihn
mit jedem „meiner“ Affen erlebt habe." Mit der Ausstellung bzw. dem
Erlös der Bilder sollen Projekte zur
Lebensraumerhaltung der Menschenaffen bzw. Projekte von Zoos
unterstützt werden. Die erste Ausstellung der „Affen Art“-Bilder
fand
im Wiener Westbahnhof statt,
eine weitere in Berlin im Zoo. Vom 28.3.2007 bis 10.6.2007 wird die
Ausstellungsreihe nun auch im Zoo in Frankfurt zu sehen sein. Weitere
Informationen zu den Ausstellungsorten und Terminen sind auf der
Webseite www.affen-art.de abrufbar.
Naturhistorisches Museum Basel
Vielfalt des Lebens - Natürlich vernetzt
bis 20.5.2007
Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig
Sahara – Wüste lebt
Sonderausstellung von Mittwoch, bis Sonntag,
6. Mai 2007
http://www.sahara-ausstellung.de
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TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
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Zoo-Infos
bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org
zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen
Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im
Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze
Prometheus-Programm jetzt auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils
aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der aktuellen Sendung besucht
Prometheus das Vivarium in Karlsruhe.
Fr, 16.03.2007, 10:35-11:20 MDR, Das Leben der Säugetiere (2),
Insektenjäger
Fr, 16.03.2007, 14:15-15:00 HR, Geier, Würger, Schwarze Witwen,
Tierbeobachtungen in den Wüsten Israels
Fr, 16.03.2007, 15:15-16:00 ZDF,
Ruhrpott-Schnauzen (13),
Geschichten aus dem Duisburger Zoo
Fr, 16.03.2007, 19:00-19:45 ARTE, Serengeti
hinter den
Deichen
Fr, 16.03.2007, 19:50-20:15 MDR, Elefant,
Tiger & Co.
(198), Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Fr, 16.03.2007, 21:00-21:45 RBB, Wisente und
Wölfe
Sa, 17.03.2007, 11:20 3SAT, Zoo zürich
Sa, 17.03.2007, 13:50 VOX, Die Welt der Muränen
Sa, 17.03.2007, 15:35 WDR, Pinguin, Löwe & Co.
Sa, 17.03.2007, 19:00-19:45 BR, natur exklusiv -
Grzimeks Erbe
in
Südamerika (2/3)
So, 18.03.2007, 11:00 RBB, Panda, Gorilla &
Co.
So, 18.03.2007, 17:30 3SAT, Arche Noah, Koalas in Duisburg
Mo, 19.03.2007, 07:35 MDR, Lexi TV - Wissen für alle, Der
Leipziger Zoo
Mo, 19.03.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpottschnauzen
(13), Geschichten aus dem Duisburger Zoo
Mo, 19.03.2007, 21:00 3SAT, Koala auf Reisen, von Duisburg nach Lissabon
Di, 20.03.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-schnauzen
(14),
Geschichten aus dem Duisburger Zoo
Mi, 21.03.2007, 15:00 WDR, Intelligenz bei
Tieren
Mi, 21.03.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-schnauzen (15), Geschichten aus dem
Duisburger Zoo
Do, 22.03.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-schnauzen (16), Geschichten aus dem
Duisburger Zoo
Fr, 23.03.2007, 15:00 SWR, Planet wissen, Babyboom Im Zoo
Fr, 23.03.2007, 15:00 WDR, Planet wissen, Babyboom Im Zoo
Fr, 23.03.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpottschnauzen
(17),
Geschichten aus dem Duisburger Zoo
Fr, 23.03.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger
& Co.
(199), Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Fr, 23.03.2007, 21:00 WDR, Pinguin, Löwe & Co.
"Ruhrpott-Schnauzen" aus dem Duisburger Zoo ab 15:15
Uhr im ZDF.
Die ARD wiederholt "Elefant, Tiger und Co." aus dem
Zoo Leipzig von Anfang 2005 (allerdings in Doppelfolgen und ganz neu
geschnitten)
"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00
Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen
Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark
Lüneburger Heide)
oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter
Filme (RBB, SWR, HR).
Tierarzt-Doku "Menschen, Tiere und Doktoren" montags
bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX – auch im Zoo (u.a. Teneriffa,
Krefeld, Hamburg, Gelsenkirchen, Heidelberg, Nürnberg); Mittags
13:00
Uhr und samstags 18:00 Uhr jeweils Wiederholungen
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart:
Wiederholungen
Mo-Fr ab 17:10 Uhr im NDR und im HR sowie dienstags ab 21:10 Uhr um rbb
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen
samstags 14:30 im NDR, montags 16:35 im MDR, Mo-Fr ab 16:10 Uhr in der
ARD
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird jeweils
freitags um 20:15 Uhr im rbb wiederholt
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster:
Wiederholung
Mo-Fr ab 11:10 Uhr, samstags ab 14:15 Uhr im SWR
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt
und
Kronberg: ab Mi, 28.02.2007, jeweils 17:10-18:00 HR
Zoo-Geschichten
des ZDF auf
demZDF-Infokanal,
zur Zeit die Folge zum Zoo Mexico City
Geplant
für
2007:
Wolf, Bär & Co. (Wildpark Lüneburger Heide) NDR
Nashorn, Zebra & Co. (Tierpark Hellabrunn, München) BR
Leopard, Seebär und Co. (Hagenbecks Tierpark, Hamburg) NDR
Seehund, Puma & Co. (Zoo am Meer Bremerhaven) Radio Bremen TV
ausführlichere
Fernsehprogramm-Tipps: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
|
| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Vom Verschwinden der Frösche und der
Bienen
Ich habe in der vergangenen Woche die neue Anspruchslosigkeit
verkündet, was Sie, liebe Leser, an dieser Stelle leider nicht
bemerken
konnten, weil wegen terminlicher Schwierigkeiten die Kolumne nicht
Eingang in die Presseschau der vergangenen Woche finden konnte. Finden
können Sie sie trotzdem, auf www.schoenes-tierleben.de
nämlich. Ob diese
Anspruchslosigkeit real ist und Bestand hat, dies zu testen, habe ich
dann gleich heute wieder Anlass: Einige Zoos jubeln über
Besucherscharen, die ihnen die wärmsten Märztage „aller
Zeiten“
beschert haben und die Sparkasse Hannover spielt Bescherung und
lässt
Yukon Bay eine Millionen-Unterstützung angedeihen. Damit
rücken die
Pinguine wieder ein Stück näher an die Eisbären heran.
Jawoll, ich habe
meinen Frieden gemacht mit dieser Konstellation, hat sie doch geradezu
prophetischen Charakter. Der afrikanische Brillenpinguin wird sich nach
Abschmelzen des für seine Verhältnisse lästigen
Eispanzers in der
Arktis so richtig wohlfühlen und deshalb ist diese visionäre
Versetzung
des Pinguins nach Norden Umweltpädagogik vom feinsten: Werden
andernorts Besucher nur in Simulatoren durchgerüttelt, so
rüttelt hier
die Simulation eines drastischen, klimaerwärmten Zukunftsszenarios
auf
und zwar als logische Fortsetzung der bislang mahnenden
Ölfässer.
Genial!!!
Ihr
Carsten Schöne
Wir sind ja nicht so: Hier die
verschollene Kolumne von letzter Woche (Red.)
Wo soll das nur hinführen?
Der Tierpark Neumünster macht mich in letzter Zeit etwas wirr.
Erst vermeldet man uns von dort die Geburt von Steppenlemmingen als
tollen Erfolg, obwohl doch diese als Stubenlemminge derzeit in vielen
Privathaushalten den Rang des Goldhamsters untergraben. Dann soll
künftig das Angebot erweitert werden. Bislang war Neumünster,
bis auf
ein paar kleine Ausrutscher einer der Parks, die ein echtes Konzept
aufzuweisen hatte, man beschränkte sich auf europäische Tiere.
Nun hat eine rein europäische Tierhaltung heutzutage nur begrenzte
Artenschutzrelevanz, weil die Hotspots des Ausrottens derzeit woanders
liegen, die Aufnahme von Pinguinen und Tigern in Neumünster hat
jedoch
eine deutlich andere Motivation. Aber, ach, ich werde langsam
anspruchslos: Lieber sehe ich Pinguine gleich neben Eisbären, als
berittene Elefanten, die Besucher durch Rügens Wälder
transportieren.
Um Himmels Willen – wer weiß, wo mich diese neue
Anspruchslosigkeit
noch hinbringt!?
Ihr
Carsten Schöne
|
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