E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 361 vom 15. März 2007

Liebe Leser,

so langsam sickert das Bewußtsein über das massive Amphibiensterben auch in deutsche Medien, beginnend mit einem langen Artikel im Spiegel von November. Der WWF widmete dem Thema den Leitartikel im Info-Newsletter.
Letzte Woche war die TAZ dran. Die Zooverbände engagieren sich seit längerem ebenfalls, aber auch ihnen gelingt es noch nicht richtig, das Thema in die breite Öffentlichkeit oder auch nur in ihre Mitgliedszoos zu tragen: kaum ein Zoo - die wenigen "üblichen Verdächtigen" und einige weitere Weitsichtige explizit ausgeschlossen! - macht bislang mobil und richtet Frosch-Archen ein. Dabei wäre das nicht einmal allzu kompliziert, denn es sind bereits fertige Zucht-Container entwickelt, die man eigentlich "nur" anfordern müßte. Die Hauptursache, der tödliche Chytrid-Hautpilz, wütet bereits auch in Europa, erst vor kurzen hat die EAZA Amphibian & Reptile TAG eine Prioritätsliste europäischer Lurcharten aufgestellt, die es schleunigst in Sicherheit zu bringen gilt. Spätestens, wenn das große Sterben Deutschland erreicht - und es sind keine Unkenrufe, dies zu befürchten - werden wir auch in anderen Medien ausführlicher davon hören.

Mit Reinhard Hoßfeld haben wir einen neuen Mitstreiter im Zoopresseschau-Team gefunden, der uns künftig vor allem über Naturschutzthemen und Zoos in den russisch sprechenden Staaten auf dem Laufenden hält - eine Region, aus der man sonst nur selten etwas erfährt und die auch im ZooNewsDigest bisher kaum berücksichtigt ist.

Dirk Petzold


Bernd Brunner, Autor des Buches
"Eine kurze Geschichte der Bären",
verlost über die Zoopresseschau drei seiner Bücher.
Beantworten Sie einfach nur folgende Frage:
Wie lautet die lateinische Bezeichnung für Höhlenbär?
Lösung mit Postanschrift bitte an die Redaktionsadresse

Zoos – Meldungen


taz - 8. Mrz. 2007
Eine Arche für Amphibien
von Heiko Werning
Das Szenario könnte einem düsteren Science-Fiction-Roman entnommen sein: Ein paar in den Augen der Öffentlichkeit leicht verschrobene Forscher beobachten ungläubig, wie unter ihren Augen eine Froschart nach der anderen einfach verschwindet. Ohne greifbare Erklärung und in kürzester Zeit, selbst in augenscheinlich völlig ungestörten Biotopen. Und das überall auf der Welt gleichzeitig. Tief in das Geschehen verstrickt ist ein Pilz, der unter bestimmten Bedingungen ganze Froschgemeinschaften in kürzester Zeit ausradieren kann. Aufgeschreckt vereinbarte der Welt-Zooverband Waza ein Notprogramm, um die am schlimmsten betroffenen Amphibien zumindest provisorisch in menschlicher Obhut zu erhalten. Eine Arche für Frösche, so der Name des Projekts, soll vom Stapel laufen. Als eine der ersten Maßnahmen startet jetzt ein deutsch-britisches Team nach Chile, um eine Archen-Population der verbliebenen Nasenfrösche in die Zoos von Leipzig, Chester und Atlanta zu holen. Ob das Arche-Projekt zumindest einen Teil der jetzt vor dem endgültigen Aus stehenden Arten erhalten kann, ist ungewiss - für die Wissenschaftler ist es aber allemal besser, als tatenlos zuzusehen. Allerdings kann die Lurch-Arche nur vorübergehend helfen. Für ein langfristiges Überleben müssen die eigentlichen Ursachen angegangen werden.
(Heiko Werning dürfte vielen als Redakteur der "Reptilia", Autor vieler Fachartikel und "Kleinkünstler" kennen. Und führt einen lesenswerten TAZ-Blog)

Süddeutsche Zeitung - 12. Mrz. 2007
Das spurlose Sterben
Die Wissenschaftler nennen es "Colony Collapse Disorder": ein Sterben, das keine Spuren hinterlässt. Millionen und Abermillionen Bienen sind in Nordamerika einfach verschwunden im Lauf der vergangenen Monate. An der amerikanischen Westküste sind fast 60 Prozent der Bienenvölker kollabiert, an der Ostküste und in Texas sind es mehr als 70 Prozent. Dasselbe passiert auch in Spanien und in Polen. Aus der Schweiz gibt es die ersten Berichte und auch aus Deutschland. Was die Ursachen für das Verschwinden sind, darüber weiß man fast nichts. May Berenbaum, Leiterin des Instituts für Entomologie an der Universität Illinois: ,,Das Bienensterben könnte eine Warnung an uns sein, dass etwas sehr aus dem Gleichgewicht geraten ist.‘‘ Die Menschen brauchen die Bienen dringend, denn etwa ein Drittel der menschlichen Nahrung ist direkt oder indirekt von ihnen abhängig: Äpfel, Birnen, Pflaumen, ein Großteil des Obstes werden zwischen 80 und 90 Prozent von Zuchtbienen bestäubt und etwa 90 andere Obst- und Gemüsearten - aber auch Viehfutter wie Klee oder das in den USA verbreitete Alfalfa. Den durch Bienenpollination erwirtschafteten Wert schätzen Forscher allein für die USA auf bis zu 18 Milliarden Dollar.

Märkische Allgemeine - 12. Mrz. 2007
Mann durch Stoßzahn verletzt - Elefantenbulle griff Pfleger an
Beim Füttern der Elefanten in einem Gehege in Platschow (Mecklenburg-Vorpommern) ist ein 22-jähriger von einem Elefantenbullen lebensgefährlich verletzt worden. Erwin Frankello, der Sohn des Elefanteneigentümers, wurde von dem Stoßzahn des afrikanischen Elefanten Moritz im Bauch getroffen. Trotz der schweren Verletzung konnte der Mann noch ins Freie laufen und um Hilfe rufen. Er wurde mit dem Rettungshelikopter ins Plauer Krankenhaus geflogen. Er wurde am Sonnabend neun Stunden lang operiert, um die zahlreichen inneren Verletzungen sowie einen Rückenwirbel medizinisch zu versorgen. Anschließend wurde er in ein Schlafkoma gelegt und gestern wieder aufgeweckt. Sein Zustand ist inzwischen relativ stabil. Auf dem Elefantenhof in Platschow, der derzeit Winterpause macht, leben sieben Elefanten.

Rheinische Post - 11. Mrz. 2007
Elefant geht auf Pfleger los
Der Elefant hatte den jungen Mann offenbar an die Wand gedrückt und ihm einen Stoßzahn in den Körper gerammt. Möglicherweise habe das brünftige, viereinhalb Tonnen schwere Tier eine Attacke gestartet und seinen Sohn dabei gegen die Wand gedrückt, sagte Francello.

Schaffhauser Nachrichten - 10. Mrz. 2007
Elefantenmädchen Farha ist auf dem Weg der Besserung
Farha, das zweijährige Elefantenmädchen im Zoo Zürich, trinkt wieder und mag auch wieder essen. Über den Berg sei sie aber noch nicht, sagte der Zootierarzt am Freitag. Ob das Jungtier mit dem Herpesvirus infiziert ist, ist immer noch unklar.

Münsterländische Volkszeitung - 12. Mrz. 2007
Besucheransturm im Naturzoo
"Das war schon ein Top-Ten-Ergebnis", sagte gestern Zoodirektor Achim Johann, als er auf den Sonntag zurückblickte. 5100 Besucherinnen und Besucher wurden gezählt. Das waren zwar nicht soviel, wie im Oktober 1995. Damals wurden an einem Sonntag 7400 Besucher gezählt. Allerdings wurde am Mittwoch davor im Fernsehen in der Sendung "Abenteuer Zoo" ausführlich über den Rheiner Zoo berichtet. Am Sonntag waren die befestigten Parkplätze bereits mittags ausgebucht und die Besucher wichen mit ihren PKW auf den Acker aus. Hier fuhren sich allerdings viele fest, weil der Acker total aufgeweicht war.

openPR.de - 7. Mrz. 2007
Vorankündigung: Vogelpark Walsrode begibt Private Placement
Der seit 45 Jahren bestehende, privat betriebene Vogelpark Walsrode ist einer der weltweit größten seiner Art. Das Unternehmen steht damit auch im Rahmen von regionalen Förderprogrammen des Landes Niedersachsen auf der Prioritätenliste ganz oben. Mit dem Konzept „Faszination Vogelpark 2010“ wird durch Neuausrichtung und Umgestaltung aus dem traditions- und artenreichen Vogelpark einer der modernsten Tier- und Entdeckerparks Europas. Mit diesem Konzept, ganzjährigen Öffnungszeiten, Themenbezogenen Veranstaltungshighligts, Shows und Ausstellungen, sowie einem komplett neu und spektakulär gestalteten Eingang, wird sowohl ein mittelfristiges Wachstum der Besucherzahlen auf 450.000 bis 500.000 pro Jahr, als auch eine Erhöhung des pro/Kopf-Umsatzes angestrebt. Wie bei jeder unternehmerischen Investition stellte sich auch für die Vogelpark Walsrode GmbH die Frage nach der Art der Finanzierung. „Wir bieten interessierten Anlegern Genussrechte zur Zeichnung an, damit diese an unserem Erfolg teilhaben können“, so Michael Hahnke, Geschäftsführer der Vogelpark Walsrode GmbH. „Dabei erhalten unsere Anleger neben einer attraktiven Rendite und kurzer Laufzeit, auch einen attraktiven Zeichnungsbonus, wie z.B. eine Jahresfamilienkarte.“

Hannoversche Allgemeine - 8. Mrz. 2007
Riesenspende für Yukon Bay
Die Sparkasse Hannover fördert mit einem dicken Scheck das Projekt Yukon Bay. Sparkassen-Chef Walter Kleine kündigte eine Spende von einer Million Euro für die geplante Alaska-Landschaft im hannoverschen Zoo an. „Wir wollen ein Zeichen für die Region setzen”, erklärte Kleine. Insgesamt werden die Kosten für Yukon Bay auf 25 Millionen Euro veranschlagt.

Kanal8 - 9. Mrz. 2007
Neuer Förderverein gegründet
Zum Neuen Verein "Tierparkfreunde Chemnitz" gehören auch zahlreiche Mitglieder des noch bestehenden Vereins "Arche Noah". So auch die neue Vorsitzende Annette Neuerburg, sie war auch im Vorstand des alten Vereins, legte ihre Ämter nach eigenen Aussagen wegen der ungeklärten Finanzsituation nieder. Überhaupt war eine Zusammenarbeit zwischen Tierparkleitung und alter Vereinsführung nach einer regelrechten Presseschlammschlacht nicht mehr möglich. Der neue Verein will nun so schnell wie möglich vor allem finanziell helfen, denn auch in Chemnitz werden die öffentlichen Gelder immer knapper. Unklar ist im Moment allerdings noch, was mit den bisher gespendeten Geldern für die neue Löwenanlage ist. Der Tierpark bittet daher alle, die für die neue Löwenanlage Geld zur Verfügung gestellt haben, sich bei der Tierparkleitung zu melden.

sz-online - 10. Mrz. 2007
,Tierparkkrieg‘: Neuer Förderverein gegründet
Nach monatelangem Krieg mit dem Tierpark, steht der alte Verein „Arche Noah“ vor dem Aus. Die „Tierparkfreunde Chemnitz“ wollen an seine Stelle treten und endlich für Ruhe sorgen. Doch was passiert mit dem alten Vereinsvermögen? „Unser Eintrag ins Registeramt wird gerade bearbeitet“, sagt Vereins-Chefin Annette Neuerburg, eine von neun Gründungsmitgliedern der „Tierparkfreunde Chemnitz“. Beim alten Förderverein „Arche Noah“ ist sie immer noch Mitglied - „damit ich bei der Auflösungssitzung abstimmen kann“. Die hatte „Arche Noah“-Chef Steffen Mehl längst angekündigt - aber bislang nicht in die Tat umgesetzt. Die Auflösung könnte für den Tierpark einen ungeahnten Geldsegen bringen.

Märkische Oderzeitung - 9. Mrz. 2007
Trauerschwan Petra soll ihr geliebtes Tretboot verlassen
Münster. Eine für ihre Zuneigung zu einem Tretboot in Schwanengestalt berühmt gewordene Trauerschwänin aus Münster ist am Freitag echten Artgenossen ein Stück näher gekommen. In seinem Zoo- Winterquartier wurde das ungleiche Paar auf einem Teich mit sechs Trauerschwänen zu Wasser gelassen. Dort soll die "Schwarze Petra" mit einem der Junggesellen in der Gruppe anbandeln. Scheitert der Versuch, wird sie am 28. März auf den nahen Aasee zurückkehren, wo die tragische Liebe begann und sich der Heimathafen des Schwanentretboots befindet.

Tagesspiegel - 9. Mrz. 2007
Tier-Liebe Das Flehen der Schwanendame
Die Tierdame, die mit ihrer Liebe zu einem Tretboot in Schwanengestalt die Aufmerksamkeit der gesamten Republik auf sich zieht, hat es angenehm in ihrem Winterquartier, dem Allwetterzoo Münster, wo sie seit November vergangenen Jahres lebt. Doch heute geht es raus - aus dem behüteten Pelikan-Haus hinaus auf den kleinen Teich des Zoos, zu den anderen Trauerschwänen.

NRZ - 9. Mrz. 2007
Zaghaftes Blind Date im Zoo: »Schwarze Petra« trifft auf Junggesellen

Kölner Stadt-Anzeiger - 11. Mrz. 2007
Trauerschwan-Junggesellen attackieren «Schwarze Petra»
Ganz freiwillig habe sie sich aber nicht zu den echten Artgenossen begeben, sagte Zoochef Jörg Adler. «Sie wurde gejagt und zum Teil heftig attackiert.» Da ihr der Weg zum Tretboot immer wieder abgeschnitten wurde, trug sie Adler schließlich selbst zum Schwanentretboot zurück.

Kurier - 8. Mrz. 2007
Abfuhr für das Safaripark-Konzept
Die angekündigten Subventionen für eine Wiederbelebung des Safaripark in kleiner Form dürften nun doch ausbleiben. Das Projekt entspricht nicht den internationalen Förderungsrichtlinien. Der engagierte Initiator, Tierarzt Josef Zoher, ist über die jüngste Absage enttäuscht. Er will seinem Konzept trotzdem treu bleiben. Er bekommt nun doch keine Subventionen für die Machbarkeitsstudie. „Noch vor ein paar Tagen hat mir Regionalmanager Hermann Hansy darüber berichtet, dass es die Möglichkeit einer Subvention bis zu 80 Prozent für die budgetierten 15.000 bis 20.000 Euro gibt“, ist Zoher enttäuscht.

ORF.at - 10. Mrz. 2007
"Projekt Safaripark" gestoppt
Zwar gibt es seit Februar einen neuen Pächter. Dieser befürchtet aber, die für das Millionenprojekt notwendigen Förderungen von ECO-Plus nicht zu erhalten. Es sei noch gar kein Projekt bei der Landeswirtschaftsagentur ECO-Plus eingereicht worden, sagt Geschäftsführer Helmut Miernicki. Und ohne entsprechenden Antrag könne auch keine Förderung vergeben werden. Zudem fehle noch eine Machbarkeitsstudie.

NÖN Online - Mittwoch, 14. März 2007
Rückschlag für Safaripark!
Safaripark-Betreiber Mag. Josef Zoher verärgert: „Uns wurde zugesagt, dass das Land die Machbarkeitsstudie zu 80 Prozent fördern wird. Jetzt haben wir eine Absage bekommen.“ Erzürnt zeigt sich auch die Gemeinde. Jetzt sucht die Politik nach einer Lösung.

Salzburger Nachrichten - 10. Mrz. 2007
Frosch kommt Löwen ins Gehege
Der Umzug des Löwen "Stinki" in ein neues Gehege des Tiergartens Hellbrunn könnte sich verzögern. Wie von den "Salzburger Nachrichten" berichtet, hatte ein Paar aus Oberösterreich dem Zoo ein Haus vererbt und so die geplante Löwenanlage möglich gemacht. Nun kommen dem Löwen seltene Sprungfrösche ins Gehege: Deren Wanderschaft zu den Laichplätzen könnte genau durch "Stinkis" neue Bleibe führen, beanstandet die Landesumweltanwaltschaft. Der Sprungfrosch, auch Rana Dalmatina genannt, steht auf der roten Liste jener Tiere, die in Österreich zu den gefährdeten Arten zählen. "Die Frösche sind durch Verbauungen des Tiergartens ohnehin beeinträchtigt. Ihnen den Weg zu den Laichplätzen abzuschneiden, wäre ein Fehler", meint Markus Pointinger von der Landesumweltanwaltschaft. "Das letzte Mal kartiert wurde der Frosch im Jahr 1960", erklärt Zoodirektorin Sabine Grebner. "Er ist wirklich sehr selten. Wir sind ein Tier- und Artenschutzzentrum. Es wird eine Lösung geben, die das Projekt Löwenanlage nicht zerstört, aber auch die Frösche berücksichtigt."



Planung und Bau

Thüringische Landeszeitung - 7. Mrz. 2007
Tödliche Terminplanung
Es plätschert wieder im Aquarium am Nettelbeckufer. Zum wiederholten Mal wird das Gehäuse des Riff-Aquariums mit Wasser gefüllt - jetzt fließt es vorab durch einen Filter, in dem die Schadstoffe gebunden werden. Mehrere Fehlschläge mussten beim Neubau der 50 Kubikmeter Wasser fassenden Anlage seit Juni vergangenen Jahres hingenommen werden. Das Becken, zur Hälfte gefüllt, scheint dicht - nur der Zeitplan gibt Experten zu denken. Denn bereits am 24. Mai will Zoo-Direktor Norbert Neuschulz zur Eröffnung einladen.

Pforzheimer Zeitung - 7. Mrz. 2007
Fischotter-Paradies in Sicht
Noch fehlt dem Wildpark das Geld dafür, aber bald soll ihn erstmals eine Fischotter-Anlage zieren – je nachdem, wie sich das Lob für den Park in der Spendenbereitschaft der Bürger widerspiegelt. Nach dem Erfolg des Luchsgeheges will der Förderverein Wildpark das nächste große Projekt auf den Weg bringen: Eine Anlage für Fischotter soll eingerichtet werden. Mit den Waschbären sollen die zur Familie der Marder zählenden Raubtiere ein Gehege beziehen, das jedoch geteilt ist, so dass sich die Tiere nicht in die Quere kommen können. „Neben mehreren Zuschauerplätzen und einer Brücke über der Wasserfläche wird es wahrscheinlich auch einen verglasten Aussichtspunkt geben, von wo aus die Besucher die Tiere unter Wasser beobachten können“

Thurgauer Zeitung - 13. Mrz. 2007
Gelder für Papageien
Rund 185 000 Franken befinden sich in dem Papageien-Fonds, den der Förderverein Pro Plättli Zoo zur Finanzierung eines neuen Geheges für Grosspapageien geäufnet hat. Mit verschiedenen Anlässen und Aktionen sammelte der Förderverein die zweckgebundenen Gelder. Walter Mauerhofer, Besitzer des Plättli Zoos, hofft, die Bauarbeiten in zwei Monaten abschliessen zu können. Im Jahr 2008 feiert der Plättli Zoo sein 50-Jahr-Jubiläum und der Förderverein Pro Plättli Zoo sein zehnjähriges Bestehen.

RZ online Mittwoch, 14. März 2007
Neunkircher Zoo baut „Wüstendüne” für Kamele
Die Kamele im Neunkircher Zoo sollen sich künftig noch wohler fühlen und erhalten dafür eine „Wüstendüne”. Wie der Zoo am Mittwoch mitteilte, sollen an diesem Donnerstag Lastwagen insgesamt 90 Tonnen Sand anliefern. Den Sand für das Gehege, in dem auch Esel und Ponys leben, hatte eine Firma kostenlos zur Verfügung gestellt.



Aktionen

Morgenweb - 10. Mrz. 2007
Genscher wirbt für Zoo 100 000 Euro ein
Hans-Dietrich Genscher hat sich nicht sehr verändert. Mit der Verpflichtung der Politik-Legende hat der Zoo einen Volltreffer gelandet: 100 000 Euro an Spenden kamen am Donnerstag abend zusammen, und zumindest ein Teil davon geht darauf zurück, dass Genscher die Werbetrommel rührte. "Wir sind sehr, sehr zufrieden", sagt Zoo-Sprecherin Sandra Reichler. Damit hat der Tiergarten insgesamt über 400 000 Euro für das 3,3 Millionen Euro teure Elefantenhaus gesammelt. Von der Stadt kommen 1,25 Millionen, der Rest wird über Kredite finanziert. Der Baubeginn ist für den Sommer geplant. Zoodirektor Klaus Wünnemann hatte alle Hebel in Bewegung gesetzt, um Genscher für die Benefiz-Gala zu gewinnen. Den Ausschlag gab laut Genscher, dass Wünnemanns Frau ebenfalls aus Sachsen-Anhalt stammt. Als Kind habe er auch immer Zoodirektor werden wollen, so der 79-Jährige.

Schwerin-News - 8. Mrz. 2007
Ein Fest für Schlafmützen im Zoo Schwerin
Claudia und Vica, die beiden schwergewichtigen Braunbären, verlassen am Sonnabend ganz offiziell, nach mehrmonatiger Winterruhe und eingemummelt in Strohbetten, ihr Winterlager. Auch in diesem Jahr wollen wir sie mit einem Frühlingsfest begrüßen.

Echo-online - 13. Mrz. 2007
Warum Darmstadts Vivarium in einem Warenhaus gastiert
Thomas Becker (50), Chef von Darmstadts Klein-Zoo Vivarium (51): Am Montag fand er sich unversehens mit den schönsten seiner exotischen Tiere in der Nähe einer Rolltreppe – statt zwischen lebhaften Gehegen. Der freundliche Mann eröffnete eine Schau mit 45 Exemplaren in Darmstadts Karstadt. Ob Bennett-Känguruh, Steppenzebra, Rosa Flamingo oder der renitente Affenprimat Schopfmakake – alle flittern an den Augen der Einkaufspassanten farbenfroh vorbei. Freilich nur auf Schautafeln mit Erläuterung ihrer Herkunft und ihres jeweiligen Wesens.

Paderzeitung - 12. Mrz. 2007
Frühlingsfest mit Frühlingsmarkt im Tierpark Sababurg
Hoffentlich trifft Eduard Mörikes Frühlingsgedicht "Mit wohlbekannten Düften und träumenden Veilchen" auch auf den Tierpark zu, denn am Samstag und Sonntag, den 17. und 18. März 2007 von 11:00 bis 17:30 Uhr findet dort das Frühlingsfest statt.

HNA.de - Mittwoch, 14. März 2007
Die Natur lernt laufen
An herzerweichenden Fotomotiven gibt es im Frühjahr im Tierpark Sababurg keinen Mangel: kleine Lämmer und Ziegen, Frischlinge bei den Wildschweinen, ein Urkalb, Hühnerküken und ein kleiner putziger Hausesel - all das erwartet die Besucher beim Frühlingsfest mit Frühlingsmarkt im Tierpark im Reinhardswald unterhalb des Dornröschenschlosses an diesem Wochenende.

Holsteiner Zeitung - Mittwoch, 14. März 2007
Frühlingsfest für Familien am 25. März im Tierpark Neumünster
Die Knirpse aus dem Kindergarten Bordesholm nahmen gestern allen Mut zusammen. Im Tierpark Neumünster kletterten einige der "Kleinen Wiesel" über eine Strickleiter in die Baumwipfel. Die Aktion gehört zu dem Projekt "Nussjagd", bei dem kleine Naturfreunde den Haselmäusen auf die Spur gekommen sind. Die kleinen Nager zählen zu den bedrohten Tierarten. Um festzustellen, wo die Haselmaus in Schleswig-Holstein noch zu Hause ist, riefen die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und der Naturschutzring Segeberg Ende Juni letzten Jahres zur Nussjagd auf. Dabei haben seit September knapp 2500 große und kleine Nussjäger rund 36000 Haselnüsse gesammelt. Anhand der Fraßspuren an den Nüssen wird die Verbreitung der Haselmäuse bestimmt.

sueddeutsche.de - 10. Mrz. 2007
Unter Haien
Sichtlich erleichtert taucht Astrid Greiner wieder auf, sie strahlt über das ganze Gesicht. Die 28-jährige Hobbytaucherin hat soeben ihre größte Angst bezwungen: Im Lehr- und Erlebnisaquarium Sea-Star in Coburg tummelte sie sich in einem vier Meter tiefen Becken gemeinsam mit Rochen, Muränen und Haien - Meeresbewohner, die ihr bisher nicht geheuer waren. Die junge Frau ist stolz, ihre Angst vor Haien besiegt zu haben.

Autonome Provinz Bozen - 9. Mrz. 2007
Vortrag über das Korallenriff-Aquarium im Naturmuseum am 13. März
Das Korallenriffaquarium im Naturmuseum Südtirol wird dieses Jahr zehn Jahre alt. Anlässlich dieses runden Geburtstags erfahren Interessierte beim Vortrag im Naturmuseum von Massimo Morpurgo Interessantes über die Entstehungsgeschichte dieses besonderen Ökosystems mit all seinen Höhen und Tiefen. Ein Blick hinter die Kulissen mit den technischen Anlagen darf dabei natürlich nicht fehlen.



Nachwuchs

Leipziger Volkszeitung - 12. Mrz. 2007
Nachwuchs im Leipziger Zoo: Bianca bringt kleinen Büffel zur Welt
Nachwuchs bei den Büffeln im Leipziger Zoo: Wie der Zoo am Montag mitteilte, hat Anoadame Bianca am Freitag ein Junges zur Welt gebracht. Das Weibchen wiegt den Angaben zufolge 5800 Gramm. Dank des frühlingshaften Wetters sind Mutter und Kind für Besucher bereits im Außengehege zu sehen. Anoas sind mit einer Schulterhöhe von 70 bis 90 Zentimetern die kleinsten Büffel der Welt.

Westdeutsche Zeitung - 11. Mrz. 2007
Oooh, wie niedlich!, Zoo
Gleich in zwei Gehegen des Wuppertaler Zoos freut man sich über Nachwuchs. Am 22. Februar wurde ein Mishmi-Takin-Kalb geboren. Die Tiere, die aus dem Himalaja stammen, werden in NRW nur in Wuppertal gehalten. Die Eltern „Fifty“ und „Roli“ waren 2001 ein Geschenk des Berliner Tierparks. Seit einigen Tagen tollt überdies ein kleines Zebrafohlen in der Afrika-Anlage des Zoos herum. Bereits am 3. Februar kam der gestreifte Nachwuchs von Mama Iboja und Papa Max zur Welt.

Freie Presse - Mittwoch, 14. März 2007
Große Ferkelei im Zoo der Minis
Der Auer Zoo der Minis macht seinem Namen dieser Tage noch ein bisschen mehr als üblich alle Ehre. Dieses freche Trio gehört zum Nachwuchs von insgesamt 13 Göttinger Minischweinen, die zwischen dem 2. und 8. März im Tiergarten auf die Welt gekommen sind. Die Rasse entstand in den 1960er Jahren an der Universität Göttingen durch die Kreuzung von Minnesota-Minischweinen und Vietnamesischen Hängebauchschweinen.

Mitteldeutsche Zeitung - 11. Mrz. 2007
Aufregende Geburt im Zoo Aschersleben
Am Sonntag ist in den Mittagsstunden im Ascherslebener Zoo ein Trampeltiermädchen geboren worden. Gegen 12.30 Uhr hatte sich bei Mutter "Gertrud" der Nachwuchs angekündigt. "Sie hat sich bei der Geburt sehr quälen müssen", berichtet Zoochef Dietmar Reisky. Üblich sei bei einer Geburt, dass zuerst die beiden Vorderbeine erscheinen und dann der Kopf. Bei dieser Geburt sei nur eines der Beine und der Kopf zum Vorschein gekommen. "Das zweite Bein war im Mutterleib eingeknickt, das hat die starken Schmerzen verursacht", erklärt Pflegerin Marion Schmidt. Sie hatte gemeinsam mit Reisky Geburtshelfer gespielt.

Naumburger Tageblatt Mittwoch, 14. März 2007
Nachwuchs im Tierpark Dessau: Kängurus und Wasserschweindrillinge
Mehrfaches Mutterglück bei den Säugetieren im Tierpark Dessau: Wasserschweinmama «Maxi» brachte Drillinge zur Welt, aus dem Beutel der beiden Kängurudamen lugt neugierig Nachwuchs hervor und mit lautem Gemecker machen die kleinen Kamerunschafe auf sich aufmerksam. Auffallend für jeden Besucher sei ein «Schwarzes Schaf mit weißen Stiefeln», teilte der Tierpark am Mittwoch mit. In dem elf Hektar großen landschaftsgeschützten Park leben rund 500 Tiere etwa 120 verschiedener Arten inmitten seltener Bäume und Sträucher. Der Tierpark wurde 1958 gegründet.

RP Online - 9. Mrz. 2007
„Nummer 11“ war schnell handzahm
Neugierig lugte der Nachwuchs der Duisburger Brillenpinguine über das Gehegetor. Doch ebenso gespannt schaute die gesamte Gruppe auf die beiden Sprösslinge von Pfleger Helmut Törkel. Gestern zogen die jungen Pinguine, „Nummer 11“ und „Nummer 12“, in das große Pinguingehege. Nach anfänglicher Scheu bei allen Beteiligten watschelte die gesamte Gruppe beim Lockpfiff von Helmut Törkel zum Pfleger. Dabei war „Nummer 11“, der bereits schon nach drei Wochen aus dem elterlichen Nest genommen wurde, besonders handzahm. „Wir nehmen die Jungvögel immer nach sechs Wochen aus dem Nest“, so der Tierpfleger. Denn dann werden die Pinguine an feste Nahrung gewöhnt. Aber es wird darauf geachtet, dass die Bindung zwischen Mensch und Tier nicht bestehen bleibt. Die drei Pinguinpfleger erwarten, dass in Zukunft jährlich sechs bis acht Pinguine schlüpfen, denn im Gehege finden 30 bis 40 Tiere Platz.

Tagesspiegel - 8. Mrz. 2007
ALLES WIRD Knut
Allerbestens geht es unserem Knut, so Heiner Klös als Raubtier-Zoo-Kurator aktuell über den weißplüschigen Liebling der Berliner. Der könne vor Kraft kaum laufen und tobe beim täglichen Luftschnappen wild auf seinem Eisbärenspielplatz herum. Damit Knuts „Ziehmutti“ Thomas Dörflein vom 24-Stunden-Einsatz auch mal entspannen kann, hält der kleine Eisbär inzwischen auch andere Tierpfleger mächtig in Schach.

Berliner Zeitung - Mittwoch, 14. März 2007
"Knut muss noch laufen lernen"
Genau 100 Tage alt ist Eisbär-Baby Knut heute - doch gesehen haben ihn die Zoo-Besucher noch immer nicht. Warum das so ist und wann Knut zum ersten Mal gezeigt wird, erklärt Heiner Klös, Bärenkurator im Zoologischen Garten.

PR-Inside.com - 12. Mrz. 2007
Öffentlicher Auftritt rückt näher
Das Eisbärbaby Knut aus dem Berliner Zoo wird wohl schon bald seinen ersten öffentlichen Auftritt haben. Immerhin wiegt das Bärchen schon 7700 Gramm. Den Plänen zufolge soll Knut der Öffentlichkeit präsentiert werden, wenn er acht Kilo wiegt und selbstständig laufen kann. Deshalb sei innerhalb der nächsten zwei Wochen mit einem Termin für die Präsentation zu rechnen.

Rheinische Post - 8. Mrz. 2007
Aus dem Leben eines Tierbabys
Er wiegt erst sieben Kilogramm, doch er wird mal ein ganz Großer: Eisbärbaby Knut wird im Berliner Zoo mit der Flasche aufgezogen. Tierfreunde können im Internet mitverfolgen, wie er wächst und gedeit: Der kleine Eisbär hat ein eigenes Weblog. Dort schildern Mitarbeiter des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) in seinem Namen seine Erlebnisse. Die Internetnutzer können zum Beispiel mitverfolgen, wie Knut seine erste Spritze bekommt, wie er immer weiter zunimmt und seine Umgebung erkundet. Zusätzlich gibt es zahlreiche Bilder und Videos.

Stuttgarter Wochenblatt - 7. Mrz. 2007
Gestatten: Affentheater mit Gonzales, König im Affenstaat
"Gonzales" ist König im Affenstaat - zumindest in seinem Reich auf der Felsenanlage in der Wilhelma. Er kann stolz auf das vergangene Jahr zurückblicken, denn sechs Jungtiere wurden in seinem beachtlichen Harem geboren, die drei letzten am 24. und 27. Dezember und am 25. Januar. Insgesamt 31 Dscheladas oder Blutbrustpaviane - namensgebend ist ein roter Fleck nackter Haut auf der Brust - leben auf der Felsenanlage. Die Wilhelma ist sehr stolz auf diese Großfamilie, eine der wichtigsten Zuchtgruppen in Europa, denn Dscheladas sind in ihrem ursprünglichen Lebensraum stark bedroht, der Erhalt der Art in den Zoologischen Gärten könnte für sie dereinst überlebenswichtig sein.

Münsterländische Volkszeitung - 9. Mrz. 2007
Zwergziegen und ein Affenzwerg sind Frühlingsboten
Woran erkennt man, dass es nun wirklich bald Frühling wird? An den Tierkindern, die in diesen Tagen im Naturzoo das Licht der Welt erblickten. Vor etwa einer Woche brachten die Weißgesicht-Seidenäffchen, aus Südamerika stammende Krallenaffen, ein Junges zur Welt, das sich gut im Nacken von Papa festhält. Täglich neue Entdeckungen wird man in den kommenden Wochen auch bei den Zwergziegen im Streichelzoo machen. Die Geburtenplanung hat dort in der Vergangenheit nicht immer ganz wunschgemäß geklappt. Blieb in einem Jahr der niedliche Kindersegen sogar ganz aus, so scheint es in diesem Jahr eine regelrechte Ziegen-Schwemme zu geben. Drei Zicklein sind schon da, und viele dicke Bäuche lassen noch viel mehr Ziegen-Nachwuchs erahnen.

Waldeckische Landeszeitung - 9. Mrz. 2007
Mönchsgeier ist eine Franziska und kein Franziskus
Auch im Wildpark Edersee zieht der Frühling unaufhaltsam ein. Ein Beweis dafür sind mehrere kleine Frischlinge, die an der Seite ihrer Wildschweinmütter (Bachen) durch das Gehege streifen. "Wir haben insgesamt 16 Frischlinge", berichtet Wildparkleiter Albert Hernold. In den kommenden Wochen rechnet Hernold mit der Geburt mehrerer Mufflon-Lämmer. "Bei den anderen Tieren dauert es etwa noch bis April oder Mai, dann erwarten wir aber unter anderem wieder Nachwuchs beim Rotwild und den Pferden." Wenig Grund zur Freude gibt es für Mönchsgeier Franziskus, der in der Vergangenheit durch "Ausflüge" auf die Wasserkuppe und eine Feuchtwiese am Rehbach auffiel. Wegen der Geschlechtsreife seien weitere Ausreißversuche nicht mehr auszuschließen, darum werde die Mönchsgeierdame nicht mehr bei den Flugschauen starten.

Aachener Nachrichten - 9. Mrz. 2007
Tierischer Zickenalarm im Alsdorfer Tierpark
Im Ziegengehege besteht seit der letzten Februarwoche Zickenalarm der besonderen Art. Ruhephasen nach dem Säugen wechseln mit Stunden, in denen die kleine Racker Fangen und Verstecken spielen. Unter den neuen Herdenmitgliedern sind alle Farbschläge vertreten. Dennoch zeigen sich Falten auf der Stirn des Pflegers, denn nach der Zuordnung gilt es zu lernen, die Jungtiere auseinander zu halten. Aber wenn fünf der dreiundzwanzig Geißlein weiß sind mit einer Nuance beige auf der Stirn, wird die Unterscheidung schwierig. Völlig anders steht es bei den Heidschnucken. In der Herde des Alsdorfer Tierparks kamen jetzt zwei Lämmer zur Welt und vergrößerten die bestehende Gruppe auf neun Tiere. Ein drittes Lamm wird in Kürze erwartet.

Stern Shortnews - 8. Mrz. 2007
Freizeit: Leguan "Mozart" begattete vor Penisamputation alle Artgenossinnen im Zoo
Der Leguan, der wegen Dauererektion und anschließende Penisamputation vor einigen Wochen weltweit für Schlagzeilen in den Medien sorgte, wird jede Menge Nachwuchs bekommen. Vor dem operativen Eingriff hatte "Mozart" seine vier Artgenossinnen im Zoo begattet. Ein Weibchen hat schon 47 Eier gelegt, die anderen Weibchen sind hochschwanger. Man geht davon aus, dass der Leguan sich durch den vielen Geschlechtsverkehr die Verletzung am Glied zuzog.

20minuten - 13. Mrz. 2007
Nachwuchs im Tierpark Lange Erlen
Im Tierpark Lange Erlen hat es Nachwuchs gegeben: Im Januar sind ein Kapuzineräffchen und fünf Wildschweinfrischlinge geboren worden, im Februar kam ein Axishirschkalb zur Welt. Zurzeit wird im Tierpark weiter am Erlebnishof gebaut, der im September eröffnet werden soll. Im Bau ist auch die Anlage für Jagdfasane und Wildkaninchen, die an Ostern fertig sein sollte.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 13. Mrz. 2007
Nachwuchs auf dem Arche-Hof
Ländlicher Duft weht Besuchern des Arche-Hofes in Kneese um die Nase. Verantwortlich für den Mix aus frischer Frühlingsluft und Gerüchen aus der Landwirtschaft sind vom Aussterben bedrohte Vierbeiner: Bunte Bentheimer, Rotbunte Husumer und Wollschweine. Kürzlich gab es Nachwuchs. Neugierig steckt ein weiß-schwarz geschecktes Exemplar der Bunten Bentheimer seinen Rüssel gegen das Gitter, saugt mit kräftigen Zügen die Frühlingsluft ein. Auf dem Arche-Hof Kneese wachsen neben zwei Ponys, Hamstern, Kaninchen und etwa 70 Rindern auch selten gewordene Hausschweinrassen auf. Gepflegt und aufgezogen werden sie von geistig und lernbehinderten Menschen, die hier eine Arbeitsstelle und ein neues Zuhause fanden.




Kölner Stadt-Anzeiger - 8. Mrz. 2007
Langmähnige Werbeträger im Kölner Zoo
Der Kölner Zoo hat nicht nur einen neuen Vogelkurator, sondern durch ihn auch zwei neue „langmähnige“ Stars. Stolz präsentierte Bernd Marcordes (36), der seit Anfang Dezember den Vogelbestand des Zoos betreut, gestern zwei Mähnenibisse. Die beiden äußerst seltenen, nur auf Madagaskar vorkommenden Vögel mit dem buschigen „Zopf“ sind sozusagen Marcordes' „Einstandsgeschenk“ an den Zoo. Bisher hatte der Diplombiologe im Vogelpark Walsrode gewirkt und sich dort vor allem als Experte für die Aufzucht von Jungvögeln ausgezeichnet. Von Beginn an hatte er sich dabei besonders für die seltenen Ibisse interessiert. Die beiden Mähnenibisse sollen aber nicht nur als Zuchttiere dienen, sie sollen auch gefiederte „Werbeträger“ für ihr Herkunftsland Madagaskar sein, das dieses Jahr im Mittelpunkt der jährlichen Kampagne der Europäischen Zoos und Aquarien (EAZA) zum Artenschutz steht.

Kieler Nachrichten - Mittwoch, 14. März 2007
Die Arche hat einen neuen Direktor
Ein verbessertes pädagogisches Konzept, Heu-Hotel, mittelalterlicher Bauernhof, neues Informationszentrum: Der promovierte Biologe und Tiermediziner Kai Frölich stellte sich gestern nicht nur als neuer Direktor des Haustierparks Arche Warder vor, sondern präsentierte gleichzeitig die neuen Ziele und Konzepte des größten Schutzparks für vom Aussterben bedrohte alte Haustierrassen in Europa. Frölich ist gebürtiger Neumünsteraner und Facharzt für Zoo-, Wild- und Gehegetiere. Neben seinem neuen Job als Direktor der Arche Warder ist er weiterhin für die tierärztliche Bestandbetreuung im Wildpark Eekholt zuständig und arbeitet als Privatdozent an der Universität Berlin. Als längerfristiges Vorhaben ist außerdem die Anlage eines mittelalterlichen Bauernhofes im Park in der Planung.

mephisto 97.6 Dienstag, 13. März 2007
Okapibulle im Zoo
Im Zoo gibt es einen neuen Okapibullen. Das Tier kommt aus dem Zoo in Rotterdam. In den kommenden vier Wochen wird die Kurzhalsgiraffe in Quarantäne leben und nicht für die Besucher zu sehen sein. Im Dezember war das letzte Okapi des Zoos gestorben. Der Tierpark hofft nun auf ein Okapiweibchen, um mit der Zucht beginnen zu können. In freier Wildbahn gelten die Tiere als bedroht.

mdr.de Mittwoch, 14. März 2007
Leipziger Zoo hat wieder eine Waldgiraffe
Der Leipziger Zoo besitzt wieder ein Okapi. Die zweijährige Waldgiraffe kam aus Rotterdam. In den kommenden vier Wochen wird das Tier in Qurantäne leben. Erst danach wird es zu sehen sein. Die in Kongo und Uganda beheimateten Waldgiraffen gelten als besonders kostbare Zootiere. Der Leipziger Zoo hält als einziger in Mitteldeutschland diese Tierart.

Stuttgarter Nachrichten - Mittwoch, 14. März 2007
Wilhelma schließt Krokodilhalle

RP Online - 13. Mrz. 2007
Zebra zu Tode erschreckt
Krefeld. Es war eine Verkettung unglücklicher Umstände. Als eine Zoobesucherin ein stilles Örtchen aufsuchen musste, band sie ihren Hund schnell an einer Plastikmülltonne fest. Der Vierbeiner rannte hinter Frauchen her – die polternde Mülltonne im Schlepptau. Der Lärm erschreckte eine zweijährige Zebra-Stute dermaßen, dass sie in Panik aufsprang, mit dem Kopf gegen den Gehegezaun stieß und sich das Genick brach. Sein Fleisch verfütterten die Zoo-Mitarbeiter einen Tag später an die Großkatzen. „Besonders bitter ist für uns, dass es sich bei dem verendeten Tier um eine junge Stute handelt. Die Hundehalterin stand nach dem Vorfall unter Schock. "Sie hatte nicht damit gerechnet, dass ihr Hund eine Mülltonne hinter sich herziehen könnte“, erklärt Zoo-Sprecherin Petra Schwinn.

HNA.de - 9. Mrz. 2007
Bären in einer starken WG
Im Wildpark Knüll brummt es ab heute gewaltig. In ein neu geschaffenes Gehege zog gestern Nachmittag der erste von zwei Braunbären ein. Ein Transporter brachte die Box mit einem zweijährigen Braunbären aus dem Wildpark Gangelt bei Aachen. Am Sonntag bekommt das junge Männchen Gesellschaft von einer älteren Dame. Die Bärin Dunja ist 24 Jahre alt und stammt aus dem Tierpark Eisenberg bei Gera. Im Wildpark Knüll sollen es die beiden Braunbären deutlich besser haben. Ein Gelände von 7000 Quadratmetern ist für sie hergerichtet worden. Das neue Gehege wird am Samstag, 31. März, um 14 Uhr eröffnet, am Tag darauf findet ein Bären- und Wolfsfest mit Programm für Kinder und Erwachse statt.

Thüringische Landeszeitung - 11. Mrz. 2007
Dunja geht es im Wildpark besser
Die 200 Kilo schwere und 22 Jahre alte Dunja hat seit Sonnabend ein neues Zuhause im Wildpark Knüll bei Kassel. Die Europäische Braunbärin wurde mit einem Spezialtransport vom Eisenberger Tiergarten dorthin gebracht. Mathias Wiesenhütter, seit 1992 Chef des Eisenberger Tiergartens, sah den Umzug mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Denn der Einrichtung geht ein Besuchermagnet verloren. "Doch für das Tier ist der Wechsel genau das Richtige. Die Bedingungen im 90 Quadratmeter kleinen Käfig mit seinem Betonfußboden waren nicht die Besten. Im Wildpark Knüll hat Dunja es tausend Mal besser", sagte er. Die Besucher des Eisenberger Tiergartens dürfen spätestens beim traditionellen Ostereiersuchen in den Käfig hinein, in dem Dunja die letzten 22 Jahre lebte. Künftig sollen die Besucher mit einem Picknick im Bärenzwinger und einer Dauerausstellung angelockt werden.

Wormser Zeitung - 7. Mrz. 2007
Zum Kaiman in die Zoo-Schule
Damit alle Tiergarten-Besucher noch mehr lernen können als auf den Hinweistafeln an den Gehegen steht, den Tiergarten auch erleben können als Bildungsstätte, dafür sorgt nun Tamara Kalmbach. Die Diplombiologin ist die neue Zoo-Pädagogin des Tiergartens, mit der jungen Frau wurde bei den Freitzeitbetrieben erstmals eine solche Stelle in Worms geschaffen und besetzt. Im Ruhr-Zoo Gelsenkirchen volontierte sie im Bereich Zoopädagogik, bevor sie nun seit Dezember in Worms zuständig ist für Zoopädagogik und Öffentlichkeitsarbeit des Wormser Tiergartens. Nun, mit dem Monat März, ist das neue Konzept "Tiergartenschule Worms" fertiggestellt. Angeboten werden Rundgänge für Grundschulen und Kindergärten, für höhere Klassenstufen gibt es lehrplanbezogene Rundgänge oder auch fächer- und themenübergreifende Themen-Angebote nach Absprache mit den Lehrern. Die Zoo-Pädagogin hat aber auch an erwachsene Besucher gedacht, die mehr wissen wollen über die Tiere. Auch für sie gibt es neue Angebote - so etwa eine Seniorenführung. Und wer will, kann sogar einen "Schnupperkurs beim Tierpfleger" machen.

Kölner Wochenspiegel - 13. Mrz. 2007
Auch Spezialisten nehmen den Dienst in Anspruch
Seit 1989 gibt es im Kölner Zoo ehrenamtliche Besucherbegleitung, eine Idee die sozusagen von Köln aus in die Welt gezogen ist, besser in die deutschen Zoologischen Gärten. In dieser Sache hat Mary Waldermann, die mit zu den zwölf Gründungsmitgliedern gehört, schon viele Mitarbeiter anderer Tiergärten das kleine Einmaleins der guten Zoobegleitung beigebracht. Jeder Zoobegleiter erhält eine didaktische und methodische Schulung, so das die 38 aktiven Zoobegleiter und -innen auch mit den zahlreichen Kisten umgehen können, die im Büro von Mary Waldermann parat stehen. Für jede Altersgruppe sind Spiele und Utensilien vorhanden, um besonders den kleinen Gästen spielerisch am Gehege der Tier Zusammenhänge zu erklären.

sz-online - 13. Mrz. 2007
Nur Kalle hat noch alle
Kurz und schmerzlos: Weil es im Görlitzer Tierpark bei den Rhesusaffen seit Monaten einen Riesenzoff gab, wurden die Männchen jetzt kastriert. Bis auf einen: „Kalle“ Karl-Heinz. Sieben Männchen und drei Weibchen - das konnte nicht gut gehen. In freier Natur wandern geschlechtsreife Affenmänner einfach ab, für Zoos werden überzählige aber zum Problem. „Nur wenige Zoos halten diese Tierart“, so Gebauer. „Und selbst wenn: Man kann einen Rivalen nicht einfach dazupacken.“ Schweren Herzens beschloss sein Team daher die Kastration von Billy (12), Bobby (12), Bogumil (13), Axel (4), Bodo (5) und Didi (2).

General-Anzeiger - 12. Mrz. 2007
Ein Schimpanse beim Zahnarzt
Marlock hatte Zahnschmerzen. Und musste zum Zahnarzt. Da es sich bei Marlock aber um ein stolzes Schimpansenmännchen aus dem Zoo Neuwied handelt, war es keine ganz alltägliche Behandlung für den Andenacher Zahnarzt Peter Kalscheuer. Gemeinsam mit Tierarzt Bodo Schäfer operierte er die zwei oberen Fangzähne heraus, die durch eine Fehlstellung fast senkrecht aus dem Kiefer herausgedrückt worden waren. Die OP verlief nach Plan, nach 90 Minuten wurde der Schimpanse aus der Vollnarkose geholt.

Wochenanzeiger Herford - 8. Mrz. 2007
Polizei fing geflüchteten Wolf ein und “adoptierte” ihn
Durch den Orkan „Kyrill“ entwurzelte Bäume zerstörten im Osnabrücker Zoo die Umzäunung des Wolfsgeheges und ermöglichte dem Wolfsrudel einen kurzen Ausflug in den Zoo. Dank des beherzten Einsatzes des Zooteams konnte sehr schnell das Rudel wieder in ihr angestammtes, mittlerweile repariertes Gehege getrieben werden. Jung-Wolf „ Welpi“ flüchtete – von „Kyrill“ verängstigt, durch einen ebenfalls vom Sturm beschädigten Außenzaun und erkundete anschließend den Wald des Schölerbergs. Es gelang dann den beherzt einschreitenden Beamten unter Einsatz bewährter Polizeitechnik sehr bald, den jungen Wolf in einen Hinterhof abzudrängen, wo von der herbeigeeilten Zootierärztin mit einem gezielten Schuss aus der Narkosepistole betäubt werden konnte. Da die Polizeibeamten sich ebenso wie alle Zoomitarbeiter und nicht zuletzt das Wolfsrudel über die gelungene Gemeinschaftsaktion und die Heimkehr von „Welpi“ freuen, entstand spontan die Idee, eine Tierpatenschaft für „ihren“ Wolf zu übernehmen.

Thüringer Allgemeine - 9. Mrz. 2007
Belona, Felix und zwei Nandus
Noch immer in freier Wildbahn sind die beiden ausgebüxten Luchse, die Sturm Kyrill aus dem Suhler Tierpark trieb. Jetzt flitzen zudem noch zwei Nandus über Südthüringer Felder. Die soll ein Hund aus dem Gehege gescheucht haben. Nur einmal hat Tierparkchef Koch bisher einen der ausgerissenen Luchse vor dem Betäubungsgewehr gehabt, doch wegen der Dunkelheit konnte er den Pfeil nicht abschießen. Wo die Luchse (Lynx lynx) jetzt sind, ist nicht bekannt. Denn solange noch Schnee lag, konnten Wanderer und Tierpfleger Spuren von Felix und Belona finden. Jetzt wurden sie aber seit Tagen nicht mehr gesehen.

Rhein Main Presse - 7. Mrz. 2007
Tierpark nimmt Fuchsschafe auf
Neue Bewohner werden bald in den Kasteler Tierpark am Unteren Zwerchweg einziehen: drei Coburger Fuchsschafe, eine seltene, aus Süddeutschland stammende Landschafrasse, und Frettchen, für die ein neues Gehege gebaut wird.

hr online - 9. Mrz. 2007
Der Spessart Wildpark im Orbtal
Der Orber Stadtwald war schon immer für seinen Wildreichtum, vor allem Rotwild, bekannt. 1937 wurde dann im Stadtwald auf einem Areal von rund 2.100 Hektar ein Wildpark erreichtet, der den Tieren einen natürlichen Lebensraum bietet. Heute leben in den weitläufigen Gehegen Rot- und Damwild, Mufflons und Wisente sowie Esel. Die Esel haben hier eine Heimat gefunden, da Bad Orb am "Eselweg", einer alten Handelsroute, lag. Einst wurden mit Eselkarren Salz, das "weiße Gold", aus Bad Orb in die größeren Städte transportiert. Mit der Aufnahme der Esel in den Wildpark soll an diese Vergangenheit erinnert und den Eseln so ein Denkmal gesetzt werden.

Torgauer Zeitung - 9. Mrz. 2007
Maja bekam Sand für ihr kleines Reich
Ursache für den tierischen Aufstand war eine Aktion zugunsten des ältesten Bärenweibchens Maja. Das 32-jährige Tier (umgerechnet 96 Bären-Lebensjahre) ist zu alt und zu schwach, um sich gegen ihre beiden 19-jährigen Artgenossinnen durchzusetzen. In der Natur könnte solch ein schwaches Tier nicht überleben. Instinktiv wollte Maja deshalb auch nicht mehr ins Außengehege. Maja soll fortan getrennt von den beiden anderen Tieren gehalten werden. Einzige Möglichkeit ist da das ehemalige Babybären-Gehege auf der nördliche Seite des Grabens. Die Bärenpflegerin befürchtet allerdings, dass sich in Bezug auf diese Aktion Tierschützer melden werden, die eine nicht artgerechte Haltung in dem 20 Quadratmeter großen Gehege anprangern könnten. "Wir wissen, dass das nicht die beste Lösung ist, aber es ist die einzige. Ansonsten könnte Maja überhaupt nicht mehr an die frische Luft. Wir wollen aber, dass sie hier ihren Lebensabend so angenehm wie möglich verbringt", sagt Gabriele Mierau.

Augsburger Allgemeine - 9. Mrz. 2007
Impotenter Strauß vor Gericht
Der Streit um den impotenten Straußenhahn Gustav aus dem sächsischen Lohsa erreicht am Montag seinen Höhepunkt. Dann hat das Landgericht Bautzen darüber zu befinden, ob tatsächlich Chinaböller dem Hahn die Liebesfreuden austrieben und damit den erhofften Nachwuchs auf der Straußenfarm verhinderten. Angeblich hatte der Krach von Feuerwerkskörpern Gustav vorübergehend aus dem Verkehr gezogen und seine Lust auf die Hennen gemindert. Drei Jugendlichen wird vorgeworfen, die Tiere kurz vor Silvester 2005 mit Böllern beworfen zu haben. Nach Darstellung von Gustavs Besitzer wurde der Strauß nach der Knallerei depressiv und apathisch. Ein halbes Jahr ließ er die beiden Hennen in Ruhe. Dafür will der Kläger rund 5000 Euro Schadenersatz. Auf Basis von Fachliteratur rechnete er aus, dass Gustav während der Schwächephase 14 Strauße hätte zeugen können. Wolfgang Ludwig vom Dresdner Zoo hält es für möglich, dass ein Strauß nach Stress die Partner vernachlässigt.

Leipziger Volkszeitung - 12. Mrz. 2007
Keine Einigung im Prozess um Straußenhahn Gustav
Der liebesmüde Strauß Gustav aus Ostsachsen bleibt ein Fall für die Justiz. Am Montag scheiterte eine Einigung der menschlichen Streithähne vor dem Bautzener Landgericht. Einer gütlichen Lösung stimmte der 32-jährige Straußenbesitzer nicht zu. Ihm war vorgeschlagen worden, dass die Beschuldigten die Tierarztkosten in Höhe von 140 Euro zahlen. Außerdem sollten sie jeweils 40 Stunden auf der Straußenfarm arbeiten. Richter Fresemann will nun einen Sachverständigen suchen, der den Seelenzustand von Straußen beurteilen kann. „Wir haben es mit psychischen Erkrankungen eines Vogels zu tun“, sagte er.

Osthessen News - 9. Mrz. 2007
AKTUELL! "Schwein gehabt...! - Tierrettung heute Nachmittag im ...
Um 17:24 Uhr wurde heute Nachmittag die Kleineinsatzgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Rotenburg/F. zu einer Tierrettung ins Wildgehege "Im Heienbach" alarmiert. Ein aufmerksamer Spaziergänger hatte in dem Wildschwein Gehege einen eingeklemmten "Frischling" entdeckt. Bei näherem Erkunden stellte sich heraus, dass er sich unter einer Tür verkeilt hatte. Mit Hilfe eines Spatens konnte die Erde unter dem "Patienten" entfernt und er aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Echo-online - 12. Mrz. 2007
Tierärztin studiert wilde Tiere
„Ein bisschen war es eine Schnapsidee“, sagt Tessa Lohe, wenn sie daran zurückdenkt, wie sie zu ihrer Promotionsstelle in einem US-amerikanischen Wildlife Safaripark kam. Die Pferdeliebhaberin studierte von 2001 bis 2007 in Gießen Tiermedizin und hatte bis 2006 den Schwerpunkt auf Pferde gelegt. Bei einem Urlaub in Thailand haben sie plötzlich Elefanten fasziniert, „und da wollte ich einfach ausprobieren, was für spannende Jobs ich mit meinem Beruf noch machen kann“, sagt die Fünfundzwanzigjährige. Über das Internet ist sie auf den Wildlife Safaripark in Winston im US-Bundesstaat Oregon aufmerksam geworden. Bei einem Workshop hat sie sich vor allem mit der für nahezu jede Behandlung nötigen Narkotisierung von Wildtieren beschäftigt. Die Narkosemittel sind meist schwere Opiate, die für Menschen schon in geringen Mengen tödlich wären, „den Umgang damit muss man sehr genau üben“. Herauszufinden, welche Medikamente für welches Tier die richtigen sind, sei eine Wissenschaft für sich, sagt Lohe und will hier mit ihrer Doktorarbeit ansetzen.

Neu-Ulmer Zeitung - 12. Mrz. 2007
Wäre Tone in Afrika glücklich?
Es ist tragisch: Da hat das Babenhauser Löwenbaby Tone seine lebensbedrohliche Gesundheitskrise überwunden und dennoch scheint seine Zukunft ungewisser als noch vor Wochen. Wo wird er aufwachsen? In einem Zoogehege in Deutschland oder in einem afrikanischen Park? Der italienische Safaripark in Pombia bei Mailand wollte ihn nehmen, hat aber das Angebot überraschend zurückgezogen. Angeblich soll sich die Tierschutz-Organisation Vier Pfoten eingeschaltet und gedroht haben, sie werde an die Öffentlichkeit bringen, dass in Pombia schon mal Löwen mangelhaft ernährt worden seien. Deshalb würde Vier Pfoten den Löwen in den Lionsrock Park nach Südafrika bringen. Das 1250 Hektar große Gelände liegt nördlich von Lesotho. Dort leben nach Darstellung der Organisation Zebras, Gnus, Pferde, Antilopen sowie 25 Großkatzen. Vier Pfoten ist seit kurzem an dem Park beteiligt und baut ihn derzeit aus, damit er den "Anforderungen an eine artgerechte Großkatzenhaltung und den Ansprüchen von Vier Pfoten genügt", heißt es auf der Internet-Seite der Organisation. Dungler spricht von einer Art "Gnadenhof". Der zuständige "Amtsvormund" des Löwen traut dem Angebot nicht. Einerseits sei der Flug nach Südafrika sehr lang, was auch aus ökologischen Gründen nicht sinnvoll sei. Andererseits zweifelt er daran, dass in Südafrika alle Versprechen wirklich eingehalten werden. Ihm wäre eine "europäische Lösung", besser noch eine deutsche, viel lieber.

Kino.de - 12. Mrz. 2007
Watts trainiert Tiere
Attackiert von Emus, von Eseln getreten und von Kamelen in die Ecke getrieben - Tiere sind nicht nur süß, und alles was ein Maul hat, kann auch beißen. Das darf Naomi Watts in ihrem nächsten Film erfahren. Die 39-Jährige hat sich für die Romanverfilmung "Kicked, Bitten and Scratched: Life and Lessons at the World's Premiere School for Exotic Animal Trainers" verpflichtet. Das autobiografische Buch von Amy Sutherland erzählt von ihren Erfahrungen als Teilnehmerin an einem Kurs für den richtigen Umgang mit exotischen und weniger exotischen Tieren. Die Schüler hoffen, durch den Lehrgang Toppositionen in den weltbesten Zoos und Aquarien zu bekommen oder Tiertrainer für Film und Fernsehen zu werden. Da die Filmversion von "Kicked, Bitten and Scratched" aber kein Lehrfilm werden soll, wollen die Drehbuchautoren Todd Louiso und Jacob Koskoff eine romantische Komödie aus der Geschichte machen. So wird Naomi Watts in der Hauptrolle wohl nicht nur ihr Herz für Tiere beweisen, sondern dieses auch an jemanden verlieren.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


Algemeen Dagblad - 13. März 2007
Babygorilla geboren in dierentuin Artis
Gorillababy im Artis-Zoo geboren
Ein Gorillaweibchen hat am Dienstag im Artis Zoo Amsterdam einem Baby das Leben geschenkt. Das ist nach zehn Jahren die erste Gorillageburt in Artis Zoo. Der 14jährigen Mutter Binti und ihrem Nachwuchs geht es gut. Der Zoo baute 1999 ein neues Gorillahaus. Seitdem versuchen die Tierpfleger, eine gesunde, sich selbst fortpflanzende Gorillagruppe aufzubauen. Voriges Jahr holte Artis den 12jährigen Akili aus einem Safaripark in Deutschland. Nach Binti schwängerte er noch zwei Gorillaweibchen.

Brabants Dagblad - 13. März 2007
Kunstmatige bevruchting neushoorn in Beekse Bergen
Künstlich befruchtetes Nashorn in Beekse Bergen
Der Safaripark Beekse Bergen unternimmt Ende März einen erneuten Versuch, um eine Breitmaulnashorndame künstlich zu befruchten. Wenn die Operation gelingt, ist das eine Weltpremiere und kann die Rettung bedeuten für das vom Aussterben bedrohte Nördliche Breitmaulnashorn. Tierarzt Jacques Kaandorp vom Zoo Hilvarenbeck hat das am Dienstag verkündet.

Algemeen Dagblad - 10. März 2007
Couveuse-ijsbeertje vertedert Berlijn
Kleiner Eisbär rührt Berlin
Die Besucher des Berliner Zoos warten gespannt auf den Moment, an dem Eisbärbaby Knut das erste Mal ins Freie darf.

Brabants Dagblad - 9. März 2007
Oog in oog met een ijsbeer
Auge in Auge mit einem Eisbären
3-FM - Moderator Michiel Veenstra will im April mit einer Expedition zum Nordpol und von dort aus eine Woche lang senden. Um sich an diese Idee zu gewöhnen, schlief er bei den Eisbären des Ouwehands Tierpark in Rhenen. Veenstra will mit den Übertragungen den Menschen die Gefahren bewußt machen, die von Klimaveränderungen drohen.

BN/DeStem - 9. März 2007
Diepte-interview
Ein in die Tiefe gehendes Interview
3-FM - Moderator Michiel Veenstra will demnächst eine Woche vom Nordpol aus auf Sendung gehen. Um sich daran zu gewöhnen, schlief er vorige Nacht bei den Eisbären in Ouwehands Tierpark. Die Niederlande beteiligen sich aktiv an der internationalen wissenschaftlichen Forschung zu Klimaveränderungen in den Polargebieten. Der Staat stellt 7 Millionen Euro zur Verfügung.

De Stentor - 9. März 2007
Pangea Parc onder de loep
Pangea-Park unter der Lupe
Der Tierpark Wissel will nach Vemde umziehen. Zur Zeit wird im Auftrag des Eigentümers des Tierparks Zodiac Zoos eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das Gebiet Vemde Horsthoek vorgenommen, wo der Tierpark unter dem neuen Namen Pangea Parc wieder auferstehen soll. Das Projektbüro Oranjewoud fertigt diesen Bericht an. Der neue Pangea Parc soll ungefähr 18 ha groß werden. Dieser Park soll etwas spannender und exotischer sein als der heutige Park Wissel. Als neue Bewohner sollen Alligatoren, Schlangen, Komodowarane, Seekühe, Chamäleons und Kolibris einziehen, die in einem tropischem Biotop untergebracht werden.

Dagblad van het Noorden - 9. März 2007
Emmen presenteert nieuw concept voor dierenpark en theater
Emmen stellt neues Konzept für Tierpark und Theater vor
Die Gemeinde Emmen und der Tierpark Emmen stellen am Mittwoch, dem 21.März ein neues Konzept für Tierpark und Theater vor. Gemeinde und Tierpark kündigten bereits im September vorigen Jahres eine Untersuchung an über den möglichen Bau eines neuen Theaters im zum Zoo gehörenden zweiten Parkbereich "Noordbargeres "Damit werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: die Gemeinde hat endlich eine Lösung für das stark veraltete Theater De Muzeval, während der Tierpark extra Räumlichkeiten erhält, um Besucher auch bei schlechtem Wetter Vergnügungen zu bieten. Es wird erwartet, daß der Tierpark langfristig jedenfalls größtenteils nach "Nordbargeres" umsiedelt. Dadurch entsteht im Zentrum Platz für neue Initiativen.

TC Tubantia - 7. März 2007
Struisvogeleieren lust voor 't oog
Die Straußeneier sind eine Augenweide
Zehn Künstler aus dem deutschen Grenzgebiet und acht aus den Niederlanden stellen im Museum Natura Docet in Denekamp (und ab Ostermontag im Tierpark Nordhorn) von ihnen bemalte oder anders bearbeitete Straußeneier aus. Das Kunstprojekt mit den Straußeneiern ist das erste konkrete Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen dem Museum Natura Docet und dem Tierpark Nordhorn.

BN/De Stem - 7. März 2007
Waken bij zwangere olifant
Wachen bei trächtiger Elefantin
Im Tierpark Amersfoort wachen Tierpfleger Maartje de Vries und Marjo Hoedemaler nachts bei der trächtigen Elefantenkuh Indra. Die Geburt soll um Ostern herum stattfinden. Indra wurde selbst am Ostermontag 1999 in Amersfoort geboren.

Hln.be - 7. März 2007
Burgemeester niet langer advocaat voor Olmense zoo
Bürgermeister nicht länger Berater für Olmense Zoo
Johan Leysen, CD&V-Bürgermeister in Balen, ist als Berater des Olmener Zoos zurückgetreten. Das tat er, nachdem Geparden am 11. Februar Karen Aerts tot bissen. Bei einem vorherigen Zwischenfall, wobei Guide Roza Van der Goten aus Leopoldsburg durch einen Tiger entstellt wurde, blieb Leysen dem Zoo dennoch als Berater erhalten.

De Telegraaf - 6. März 2007
Dagje dierenverzorger
Ein Tag als Tierpfleger
Füttern, betreuen, umsorgen: bis einschließlich 14. April kriegen Kinder in den Zodiac Zoo Tierparks die Chance, selbst als Tierpfleger an die Arbeit zu gehen. Während dieser spannenden Aktivität, genannt "KidsPower", erleben die jungen Besucher die Zoo-"Bewohner" aus der Nähe. Unter Begleitung von Tierpflegern gehen die Kinder selbst an die Arbeit, um die Tiere zu versorgen.



Russische Meldungen


primamedia.ru - 13. März 2007-03-13
Приморье голодный тигренок забрался в собачью будку
In Primorje-Region kroch ein hungriges Tigerjunges in eine Hundehütte
Wie die Russische Informationsagentur PrimaMedia vom Vizechef der Spezialinspektion "Tiger" Witalij Starostin erfuhr, wurde im Dorf Bogopol die nächste gestreifte Waise gefangen. Eine sieben bis neun Monate alte Tigerin hatte einen Kettenhund geschlagen und begann ihn direkt in seiner Hütte zu fressen. Die kleine Tigerin wurde gefangen und in das Dorf Rasdolnoje gebracht. Unter der Aufsicht der Mitarbeiter der Spezialinspektion, leben dort bereits drei solcher Waisen, die in der fernöstlichen Taiga vor dem Hungertod gerettet wurden.

ptr.vlad.ru - 9. März 2007
Приморье браконьеры убили тигра
In der Region Primorje töteten Wilderer einen Tiger
Ein weiterer Tiger wurde in der Nacht vom 6. zum 7. März im Rayon Jakowlewo der Region Primorje getötet. Wie der Informationsdienst von PTR (Rundfunk und Fernsehen der Region Primorje Wladiwostok) in der Spezialinspektion "Tiger" erfuhr, zeugen die deutlichen Fußspuren des Tieres und Blut von einem neuen Verbrechen. Den abgehäuteten Körper des Tigers schleiften die Wilderer bis an die Straße. Dort verlieren sich die Spuren, weil wegen ausgiebigen Schneefalls ein Erdhobel die Straße entlang fuhr.

ptr-vlad.ru - 13. März 2007
В Приморье завершился учет дальневосточного леопарда
In der Primorje-Region Zählung des Amur-Leoparden beendet
In der Region Primorje wurde die Zählung des Amur-Leoparden, der auf der Internationalen Roten Liste steht, abgeschlossen. Wie der Direktor der Fernost-Filiale des WWF Rußland Jurij Darman mitteilte, sind alle geplanten Strecken in voller Länge zurückgelegt wurde. "Bis Ende März werden die Informationen verarbeitet. Danach wird man sagen können, wie sich die Anzahl der Leoparden seit der letzten Zählung verändert hat", erklärte Jurij Darman. Späte Schneefälle in diesem Jahr hätten die Arbeit der Zählenden erschwert. Wissenschaften alle drei Jahre durchgeführt.

Interfax.ru - 13. März 2007
[Удочерение]
Kleiner Colobus-Affe "an Tochters Stelle"
Das zwei Monate alte Affenkind Sofita, das diesen Winter bei den Colobus-Affen im Nowosibirsker Zoo geboren wurde und bald darauf eine schwierige Operation überstand, wurde von der Vizedirektorin des Zoos Olga Schilo zeitweilig "an Tochters Stelle" angenommen. Die Affeneltern hatten sich geweigert, ihr Kind nach der Operation wieder bei sich aufzunehmen. Sobald dieses lernt, selbständig zu fressen, wird es im Zoo untergebracht.

apin.ru - 9. März 2007
Кошки – в тройке лидеров
Katzen auf dem "Siegertreppchen"
"Miss Zoo 2007" im Zoo Jekaterinburg wurde die Amurtigerin Brenda. Für sie stimmten 191 Besucher. Ein Jahr lang wird jetzt eine Siegertafel an ihrem Gehege darauf aufmerksam machen.

trud.ru - 10. März 2007
Косолапые томятся неволе
Petze leiden physisch und seelisch in Gefangenschaft
Einwohner des Gebiets Brjansk sind besorgt über das Schicksal zweier trauriger Bären, die schon zwei Jahre an den Metallstäben eines Käfigs in einem Forstrevier bei Shukowka knabbern. Die Bären wurden hierher gebracht vom ehemaligen Rayons-Chef und heutigen Vize-Gouverneur Nikolaj Lutschkin. Die Idee war gut: es sollte in Shukowka ein Zoo errichtet werden. Doch der Tierärztliche Dienst war gegen die Errichtung einer Tierschau im Zentrum der Stadt. Die Bären schickte man, in der Hoffnung auf bessere Zeiten, in den Forst. ... Die Oblast-Administration plant jetzt die Schaffung eines Nationalparks, in dem auch die Bären Unterschlupf finden könnten. Aber die Tiere werden wohl kaum die praktische Realisierung dieser Idee erleben. Der Vorschlag, die Petze in einen ausländischen Zoo zu geben, wurde von den Beamten nicht unterstützt. Das bedeutet aber, daß die Tiere in ihrem Gefängnis bleiben werden.

Novyje izvestija - 8. März 2007
На Урале кипят страсти по слону
Im Ural hält Elefant die Emotionen am Kochen
Nach Jekaterinburg kommt bald ein Elefant. Der städtische Zoo wird der insgesamt dritte Zoo in Rußland sein, wo dieses exotische Tier zu sehen sein wird. Schon lange wird das Warten auf den Elefanten von Streitereien begleitet. Es geht darum, daß die Mitarbeiter des Zoos beabsichtigen, das Elefantengehege erst im Herbst zu eröffnen, während der Oberbürgermeister der Stadt Arkadij Tschernezkij die Eröffnung bereits vornehmen möchte, wenn der Frühling zu Ende geht. Er befürchtet, daß der Elefant eher in der Stadt ist, als das Gehege fertig sein wird. Wenn die Ankunft des Tieres verschoben werden muß, dann werden es die Jekaterinburger nicht, wie versprochen, zum Stadtfest sehen können.

lenta.ru - 9. März 2007
Израильтяне призвали в армию антилоп
Israelis zogen Antilopen zum Armeedienst ein
Die Armee zur Verteidigung Israels verkündete, daß sie Antilopen zum aktiven Dienst einberufen hat, teilt der "Cursor" mit. Am Sonntag, dem 11. März, werden vier Antilopen, die vorher in einem einheimischen Zoos lebten, an ihren Dienstort geschickt - in den Süden des Landes. Die Antilopen sollen die Vegetation in der Nähe von Brennstoff- und Munitionslagern der Armee beseitigen. Wie man in der Armee zur Verteidigung Israels erklärt, "hilft das Brände zu verhindern, die sehr gefährlich sind in diesen Regionen."

cursorinfo.co.il - 9. März 2007
ЦАХАЛ объявил мобилизацию антилоп
Die Armee zur Verteidigung Israels mobilisiert Antilopen
Am Sonntag, dem 11. März beginnt in der Armee zur Verteidigung Israels eine ungewöhnliche Operation zur Mobilisierung von ... Antilopen. Wie heute, am 9. März, die Zeitung "Jediot Achronot" mitteilt, haben die Tierärzte des Safari-Zoos Ramat Gan schon vier Kandidatinnen ausgewählt, die die Reihen der israelischen Armee verstärken. Die Tiere werden auf Stützpunkte im Süden des Landes geschickt, wo Munitionslager konzentriert sind. Die Antilopen haben den Auftrag, das Gras zu rupfen und unerwünschten Pflanzenwuchs zu beseitigen.

lenta.ru - 9. März 2007
В Азии родился первый слон из пробирки
Erstmals in Asien Elefant aus dem Reagenzglas
Das erste in Asien im Reagenzglas erzeugte Elefantenbaby wurde in Thailand geboren, übermittelt Associated Press. Die Geburt vollzog sich in einer Spezialklinik im Thailändischen Zentrum für die Erhaltung des Elefanten in der Stadt Lampang im Norden des Landes.


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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Basel, 14.03.2007
Neu im Zolli – der etwas andere Hirsch
Es hat Hufe und ein Geweih, aus dem Mund ragen hauerartige Eckzähne und es frisst nicht nur Pflanzen, sondern auch gerne mal eine tote Maus. Das seltsame Tier heisst Muntjak, gehört zu den Hirschen und lebt auf der ehemaligen Känguruanlage im Zoo Basel. Muntjakhirsche werden dereinst zusammen mit den Zwergottern und den Panzernashörnern die Nashornanlage bevölkern.

Zoo Basel, 14.03.2007
Kindersegen auf der neuen Themenanlage Australis
Gleich aus drei Beuteln schauen im Zoo Basel derzeit neugierige Kängurukinder. Ihre "zweite Geburt", den ersten Sprung aus dem Beutel, haben sie bereits hinter sich. Für ein ausgiebiges Nickerchen ist Mutters Beutel aber immer noch der bequemste Ort.

Alternativer Bärenpark Worbis, 14.03.2007
Bärin Maika belegte auf Internationaler Teddybärmesse Wiesbaden den 1. Platz
In der Kategorie „Naturalistische Bären“ wurde die Bärin Maika, kreiert und hergestellt von der renommierten Kösener Spielzeug GmbH, auf der Teddybärwelt 2007 in Wiesbaden mit dem 1. Platz gekürt. Diese Plüschmaika wurde nach dem Vorbild der im Worbiser Bärenpark lebenden Bärin in einer auf 300 Stück limitierten Auflage hergestellt. Am vergangenen Wochenende fand die traditionelle Internationale Teddybärmesse in Wiesbaden statt. Tausende von Besuchern interessierten sich für die Exponate der rund 300 Aussteller. Die Teddybärwelt ist zudem ein Wettbewerb der Masterclass aus der ganzen Welt. Auch der Hersteller der kleinen Artgenossin von Maika, die Kösener Spielzeug GmbH, trat erstmalig gegen die Masterclass an, stellte sich der Fachjury und belegte mit Maika den ersten Platz. Doch nicht nur das war ein Novum für die Kösener. Die Zusammenarbeit mit einem Partner wie den Bärenpark Worbis war ebenfalls neu und zudem sehr erfolgreich. Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens des Alternativen Bärenparks Worbis im Jahr 2006 wollten die Worbiser ihren Besuchern und Bärenfreunden etwas Besonderes anbieten. Die Kösener, die die Arbeit des Bärenparks unterstützen wollten, boten Ihre Kreativität und ihr Management an. Und so sollte der erste Bär, der aus schlechter Haltung gerettet und in die vier Hektar große, naturbelassene Freianlage verbracht wurde – die Bärin Maika -, in einer limitierten Auflage von 300 Stück in Plüsch entstehen. „Aus unserer Sicht war diese Zusammenarbeit mit einem Unternehmen, das sich so engagiert für den Tier- und Artenschutz einsetzt, etwas Besonderes. Denn auch unsere Philosophie ist es, Flora und Fauna so schön, anmutig und würdevoll wie möglich und aus hochwertigem Material darzustellen“, so Jürgen Zetzsche, Vertriebsleiter der Spielzeug GmbH. Die 300 Plüschmaikas – davon wurden 100 Stück im Bärenpark Worbis verkauft - haben in weniger als einem Jahr ihren neuen Besitzer gefunden und für den Bärenpark einen finanziellen Gewinn von ca. 9000 Euro bedeutet. (ML)

Münchener Tierpark Hellabrunn, 14.03.2007
Nicht mal so schwer wie eine Tafel Schokolade...
ist ein kleiner Humboldtpinguin, wenn er aus seinem Ei schlüpft. Gleich sechs Mal fand dieses freudige Ereignis im Januar statt. Das Geburtsgewicht der sechs Küken lag zwischen 60 und 70 g. Dank der guten Pflege unserer Tierpfleger hat sich das Gewicht inzwischen mehr als verzehnfacht. Mittlerweile sind die Kleinen schon rege Gesellen von 700 – 800 g. Ein spezieller Hellabrunner Brei, der ihnen vier Mal am Tag verabreicht wird, lässt Sie pro Tag ca. 30 g an Gewicht zunehmen. Unsere große Humboldtpinguingruppe wächst somit auf 35 Tiere an. Das Verbreitungsgebiet des Humboldtpinguins geht von Chile bis Peru knapp unterhalb des Äquators. Sie nisten in Höhlen, die sie in den Guano eingraben. Guano sind meterhohe Kotablagerungen der Kolonie. Humboldtpinguine sind extrem bedroht, da man den Guano als Dünger verwendet und ihnen somit jeglichen Schutz vor Räubern und Sonne genommen hat.

Zoo Leipzig, 14.03.2007
Zuwachs im Zoo Leipzig - Okapibulle Kimdu aus Rotterdam eingetroffen
Der Zoo Leipzig hat gestern Abend endlich einen neuen Okapibullen aus dem Zoo Rotterdam bekommen. Gegen 19.30 Uhr kam Kimdu (geb. 11.05.2005 in Rotterdam) wohlbehalten in Leipzig an. Begleitet wurde er von einer Pflegerin aus seinem Heimatzoo. Im Gegenzug hatte ein Leipziger Tierpfleger die Waldgiraffe bereits in Rotterdam besucht, um sich mit ihr vertraut zu machen. In den kommenden vier Wochen wird Kimdu in Quarantäne leben und während dieser Zeit nicht für die Besucher zu sehen sein. Gemäß den Quarantänebestimmungen wurde der Okapistall entsprechend hergerichtet und insektensicher gemacht. Außerdem wird der Neuankömmling separat gehalten und nur von wenigen Tierpflegern betreut. Das zweite Okapi in der Geschichte des Zoos, der Okapibulle Dibaya, erlag im Dezember 2006 verschiedenen chronischen und teilweise altersbedingten Leiden. „Es war ein herber Verlust für uns. Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Besuchern nun bald wieder ein Okapi zeigen können und hoffen, dass sich Kimdu bei uns gut einlebt. Vielleicht bekommen wir in naher Zukunft noch ein Weibchen, um mit der Zucht dieser äußerst wertvollen Tierart beginnen zu können. Aber das hängt davon ab, was die Koordinatoren des Europäschen Erhaltungszuchtprogramms vorsehen“, so Zoodirektor Dr. Junhold. Die ausschließlich in den Regenwäldern des Kongobeckens vorkommende Tierart ist aufgrund des eingeschränkten spezifischen Lebensraumes und der politischen Situation vor Ort bedroht. Wie viele dieser imposanten Tiere noch in freier Wildbahn vorkommen ist unklar, da sie sich hauptsächlich im Dickicht des tropischen Regenwaldes aufhalten und äußerst scheu sind. In Zoos werden die Tiere nur sehr selten gehalten. Weltweit leben ca. 140 Tiere in menschlicher Obhut. Das Zuchtbuch und das EEP werden in Antwerpen geführt.

Zoo Salzburg, 14.03.2007
Frühlingserwachen im Zoo Salzburg - Die drei Braunbären im Zoo Salzburg haben ihre Winterruhe beendet
„Einen Monat früher als im vergangenen Jahr ist unser Braunbären-Trio Blanca, Altos und Aragon aufgewacht. Sie sind noch etwas träge – immerhin haben sie im Schlaf rund 15 Kilogramm abgenommen – aber zeigen uns deutlich, dass ihre Winterruhe nun beendet ist und sie ins Freie wollen,“ schildert Sandra Langguth, Zootierärztin und Biologische Leiterin. Hannes Prunner, Tierpfleger im Zoo Salzburg, weiter: „Die warmen Außentemperaturen der vergangenen Tage sind auch in unsere „Bärenhöhle“ vorgedrungen und haben unsere Bären sanft aufgeweckt. In der ersten Zeit nach der Winterruhe gehen die Bären alles ruhiger an, selbst beim Fressen sind sie langsam. Aber so bald sie wieder einige Kilos zugenommen haben, sind sie wieder ganz die alten.“ Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner freut sich: „Das Aufwachen unserer Bären ist im Zoo immer ein spannender Augenblick. Heuer war die Ruhezeit der drei Braunbären auf Grund des ungewöhnlich milden Winters sehr kurz. Nicht einmal drei Monate waren sie in ihrer Schlafhöhle. Sie zählen zu den absoluten Lieblingen unserer Besucher. So bald sie im Frühjahr aufwachen und die Höhle verlassen, ist es ein eindeutiges Zeichen, dass der Frühling nun endgültig da ist!“

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 14.03.2007
ZOOM Erlebniswelt belegt bei Wahl zum „Zoo des Jahres“ den 2. Platz
Mit einem tollen 2. Platz schnitt die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen bei der diesjährigen Wahl zum „Zoo des Jahres“ ab. Durchgeführt wurde die Umfrage von Europas größtem Freizeitpark-Portal. Mehr als 30.000 User gaben ihre Stimme in insgesamt 15 verschiedenen Kategorien ab. Offensichtlich hat sich dabei die Fertigstellung des neuen afrikanischen Themenbereichs in der ZOOM Erlebniswelt im letzten Jahr für den Zoo positiv ausgezahlt: 2. Platz, nur knapp hinter dem Vorjahressieger, dem Erlebnis-Zoo Hannover. Auf den dritten Rang kam der Zoo Leipzig.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 13.03.2007
Noch Plätze frei für tierischen Ferienspaß
Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen bietet in den Oster- und Sommerferien im Rahmen ihres Ferienprogramms wieder kleinen Besuchern von sechs bis zwölf Jahren die Gelegenheit mit unterschiedlichen Tieren intensiv auf Tuchfühlung zu gehen. Noch sind wenige Restplätze für beide Ferientermine frei. Treffpunkt ist jeweils während der Osterferien vom 10. bis zum 13. April (Sommerferien vom 2. bis 6. Juli) um 10 Uhr vor dem Service-Center. Die Kinder sollten etwas Verpflegung, Gummistiefel und regenfeste Kleidung mitbringen. Nach einer kleinen Stärkung werfen die Kids einen Blick hinter die Kulissen der ZOOM Erlebniswelt und können dabei einiges über die Arbeit der Tierpfleger und die Tiere in Alaska und Afrika erfahren. Mittags stärken sich dann alle gemeinsam bei einem Mittagssnack im Grimberger Hof. Am Nachmittag wird gebastelt, gespielt und gemalt. Auch ein Zoo-Tagebuch wird gemeinsam angelegt. Um 16 Uhr geht es schließlich zurück zum Zooeingang, wo die Eltern ihren Nachwuchs wieder abholen können. Die Teilnahmegebühr am Ferienprogramm beträgt für die Osterferien 110 Euro (Geschwisterkinder 105 Euro) bzw. für die Sommerferien 130 Euro(Geschwister 125 ¤) inklusive Mittagessen im Grimberger Hof. Die Ferienfreizeit kann nur bei einer Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Der Betrag sollte am ersten Tag der Ferienfreizeit am Service-Center zwischen 9.00 und 10.00 Uhr bar bezahlt werden.

Zoo Osnabrück, 13.03.2007
Superstart in die Saison
Das traumhafte Wetter lockte am vergangenen Wochenende 14.000 Besucher in den Zoo und führte zu einer Rekordeinnahme von 60.000,-- ¤. Begrüßt wurden die Besucher durch die 38-köpfige Flamingokolonie, die früher als sonst aus dem Winterquartier umsiedeln konnte und ihre Teichlandschaft bezog. Darunter ist auch „Berta“, die Graugans, die vor sechs Jahren als Küken in den Zoo gebracht – und von den Flamingos adoptiert wurde. Seitdem genießt sie die Gemeinschaft. Mit den Flamingos ist wieder Farbe im Bereich des Haupteingangs eingezogen. Das kräftige rosa-rote Gefieder vermischt sich bald mit den vielen tausend Narzissen, die teilweise schon ihr strahlendes Gelb leuchten lassen.

Tiergarten Kleve, 13.03.2007
Holly Heuschnucke, das Heuschaf lädt zum Frühlingsfest ein
die sonnigen Tage und stolze 1.500 Besucher am vergangenen Sonntag (11.03.07) haben uns davon überzeugt, dass der Frühling nicht mehr weit ist. Deswegen findet am Sonntag, dem 25. März 2007, im Tiergarten von 10.00 Uhr – 17.00 Uhr wieder das große Frühlingsfest statt. Viele fleißige Hände werden den Besuchern an diesem Tag ein tolles Programm bieten.

Tiergarten Schönbrunn, 13.03.2007
19.-25. März: MADAGASKAR-TAGE
Kommende Woche bietet der Tiergarten Schönbrunn allen Besuchern – und vor allem Kindern – die Chance, in vergnüglicher Weise herauszufinden, wie faszinierend die Insel Madagaskar sein kann. Hintergrund: Die europäischen Zoos veranstalten für Madagaskars Naturschätze 2007 eine Werbe- und Informationskampagne. Madagaskar - die Insel der Lemuren – ist einer der Hot Spots der Artenvielfalt unserer Erde. So kommen zum Beispiel neun von zehn Säugetierarten der Insel nur hier vor und nirgendwo sonst auf der Welt. Bunte Grüße nach Madagaskar Wer mag, kann diese Woche etwa auf Postkarten mit selbst bemalten Tiermotiven Grüße nach Madagaskar senden und damit gewissermaßen die Verbundenheit Europas ausdrücken. Die europäische Zoo-Vereinigung präsentiert die gesammelten Postkarten in den von ihr auf Madagaskar unterstützten Naturschutzgebieten.

Wildpark Knüll, 13.03.2007
Die Besetzung des neuesten Geheges im Wildpark Knüll ist komplett.
Am Wochenende zogen zwei Braunbären zu den Wölfen auf der Gemeinschaftsanlage ein. Am vergangenen Freitag war bereits ein junger Bärenmann aus Gangelt bei Aachen angekommen. Nach der aufregenden Einfangaktion dort und einem gut fünfstündigen Transport konnte er sich bis Sonntag erst mal im Bärenwinterhaus ein wenig an die neuen Gerüche und Geräusche gewöhnen. Sonntag Vormittag kam ein besonders interessanter hinzu: der Geruch eines anderen Bären. Noch leicht benommen vom Beruhigungsmittel und Fahrt traf die 24jährige Bärendame Dunja aus dem ostthüringischen Eisenberg ein. Auch wenn der Transport sie sichtlich geschlaucht hat, durfte sie sich auf die neue Umgebung freuen. Sie lebte bislang in einem 90 qm kleinen Käfig mit Betonboden, die keineswegs den modernen Haltungsbedingungen für Braunbären entspricht. Die Mitarbeiter des dortigen Tierparks bemühten sich deswegen seit Jahren um eine bessere, artgerechte Haltung für ihre Bärin, die mit dem Neubau hier im Wildpark Knüll endlich gewährleistet war. Selbstverständlich, dass der Abschied der Mitarbeiter in Eisenberg mit einem lachenden und einem weinenden Augen vonstatten ging. „Jeder Tag, den Dunja früher im Wildpark Knüll einziehen kann, ist für sie ein gewonnener Tag“, so Mathias Wiesenhüter, Leiter des Tierparks Eisenberg und streichelte das erste und gleichzeitig wohl das letzte Mal durch das Fell der Bärin, die betäubt in der Transportkiste lag. Für die Besucher sind die Neuankömmlinge ab dem Wochenende 31. März/1. April zu sehen. Dann nämlich ist die offizielle Einweihung der Bären- und Wolfsanlage.

Zoo Wuppertal, 12.03.2007
Der Zoo Wuppertal hat einen neuen Internetauftritt
Der Zoologische Garten Wuppertal präsentiert sich im Internet in einem neuen Gewand. Der neue Webauftritt des Zoos ist ab sofort unter der bekannten Adresse www.zoo-wuppertal.de erreichbar. Auch im 126sten Jahr seines Bestehens zeigt sich der Zoo Wuppertal damit den modernen Kommunikationswegen aufgeschlossen und legt Wert auf einen kundenfreundlichen Auftritt. Die neue Gestaltung des Internetauftritts wurde durch die technische Entwicklung der letzten Jahre notwendig. Der bisherige Auftritt wurde bereits im Juli 2000 ins Netz gestellt. Die neue Homepage ist geprägt durch eine klare Struktur, gute Übersichtlichkeit und ein gefälliges Layout. Die Besucher der Webseiten können sich nun noch ausführlicher über den Zoo und seine Angebote informieren. Zudem hat der Zoo nun mehr Möglichkeiten, Bilder und Dateien zum Herunterladen einzustellen. Der Zoo-Verein Wuppertal e.V., der bereits die Finanzierung der Erstellung des er-sten Internetauftritts übernommen hat, unterstützt den Zoo auch diesmal wieder durch die anteilige Übernahme der Kosten für die Gestaltung und Programmierung. Über den Zoo-Verein und seine Projekte wird auf den neuen Seiten ausführlich informiert.

Tierpark Nordhorn, 12.03.2007
Iltis jagt im Tierpark Nordhorn
Natur ist nicht immer erfreulich! In den letzten Wochen hat ein Iltis im Tierpark Nordhorn gejagt und alle Präriehunde getötet. Zunächst fiel den Tierpflegern des Huf- und Raubtierreviers auf, dass sich immer weniger Jungtiere auf der Anlage der Präriehunde gezeigt haben. Kurze Zeit später wurden die ersten Tiere tot und angefressen gefunden. Durch Filmaufnahmen konnten die Tierpfleger eindeutig einen Iltis als „Übeltäter“ identifizieren. Bis auf den letzten Präriehund hat der schlaue Marder alle Tiere der Anlage getötet, ohne dass es den Zoomitarbeitern gelungen ist ihn durch verschiedene Maßnahmen zu vergrämen oder zu fangen. Der Fang von Marderartigen gestaltet sich schwierig, denn die Tiere sind äußerst wendig und auch sehr vorsichtig. Ein Experte aus Osnabrück versucht das Problem zu lösen. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass das „Iltisproblem“ bis zur Fertigstellung des neuen Präriehundgeheges am Eingang gelöst ist,“ so Tierparkleiter Thomas Berling. „Beim Bau der neuen Anlage wird nun verstärkt darauf geachtet Fallen zu integrieren und die Tiere nachts gegebenenfalls mit Elektrozaun zu schützen.“ Zur Zeit können keine neuen Präriehunde aus anderen Zoos und Tierparks nach Nordhorn geholt werden. Die Weibchen haben zu dieser Jahreszeit ihre Jungtiere in den Höhlen geboren und ein Fangen der Tiere ist nicht möglich, bis die Jungen selbständig sind. Da der Nordhorner Zoo auf den Wartelisten für Präriehunde ganz oben steht, werden zur Eröffnung der neuen Anlage neue Präriehunde zu beobachten sein. Das alte Gehege der Präriehunde neben den Wölfen wird bereits in den kommenden Wochen für eine neue Tierart umgebaut. So wird eine der beliebtesten Zootierarten – die Erdmännchen – demnächst in Nordhorn Einzug erhalten. Neben den Nordpersischen Leoparden und den Europäischen Wildkatzen wird damit eine dritte Raubtierart zu beobachten sein. Erdmännchen sehen zwar ganz freundlich aus, gehören aber zur Familie der Schleichkatzen und sind damit echte Raubtiere. Falls ein Iltis es wagen sollte sie anzugreifen, werden die kleinen Raubtiere sich sicherlich in der Gruppe zu verteidigen wissen.

Thüringer Zoopark Erfurt, 12.03.2007
Frühlingserwachen im Zoopark - Ostervorbereitungen laufen auf Hochtouren
Im Zoopark zwitschert es aus Hunderten von Vogelkehlen. Am Hang des Roten Berges blühen zartblaue Veilchen, knallgelbe Osterglocken und Winterlinge, weiße Schnee-glöckchen und in allen Farben die Krokusse. Der Frühling ist eingekehrt. Und mit ihm hat die Geburtssaison bei den Huftieren begonnen. Zwei Bulgarenziegen haben schon Nachwuchs und auch bei den Walliser Ziegen springt bereits ein Zicklein munter umher. Viele weitere Tierkinder werden in den nächsten Tagen bis Ostern und danach noch erwartet. Für den riesigen Thüringer Osterstrauß im Zoopark werden noch bunte Ostereier gesucht. Kinder, die ein geschmücktes Osterei mitbringen, erhalten an der Kasse als Dank ein Poster gratis. Die Ostereier können auf dem Zooplateau dann an den Osterbaum gehängt werden. Extra zu diesem Zweck wird eine Birke aufgestellt und festlich geschmückt. Die unteren Zweige warten dann auf viele bunte, ausgefallene und vor allem wasserfest bemalte Ostereier der Besucherkinder. Die Ostereier können ab dem 19. März bis zum Gründonnerstag angebracht werden. Der Zoopark hofft, dass sich viele Kinder, Kitas, Grundschulen und Familien beteiligen werden, damit ein bunter Osterstrauß entsteht. Den Anfang macht der SafariClub des Vereins der Zooparkfreunde in Erfurt e. V.. Die Kinder werden unter Anleitung von Biologin Anke Bäthe beim Clubnachmittag die Osterdekoration mitgestalten. Der Osterstrauß wird dann vom Zoodirektor Dr. Neuschulz am 5. April um 11 Uhr präsentiert. Mit dem schönen Frühlingswetter öffnet auch Dusty´s Indiancamp wieder seine Pforten bzw. seine Tipis. Saisoneröffnung ist am 7. April. Kleine und große Indianer – und solche, die es werden wollen, können sich von 10 bis 17 Uhr mit Bogenschießen, Hufeisenweitwurf und weiteren indianischen Künsten die Zeit auf Indianer- und Trapperart vertreiben. Den ganzen Sommer über sind im Indianercamp vielfältige Sonderaktionen wie Trappernächte (mit Übernachtung im Tipi!), Bogenbauworkshops und Indianertreffen geplant. Die Trappernächte sind eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Verein der Zooparkfreunde. Den Zoopark zur unbekannten Zeit erleben kann man beim traditionellen vorösterlichen Abendspaziergang. Er findet am Samstag vor Ostern (7. April) mit Zoodirektor Dr. Neuschulz statt. Los geht es ab 19 Uhr am Zooplan. Gerade in der Dämmerung werden einige Zoobewohner erst richtig munter. Und wenn dann noch die Löwen zum Sonnuntergang brüllen ist das exotische Ambiente perfekt. Am Ostersonntag und Ostermontag ist der Osterhase im Zoopark und im Aquarium am Nettelbeckufer sehr fleißig unterwegs. Von 10 bis 16 Uhr können die Kinder in beiden Einrichtungen Ostereier suchen. Neben richtigen Hühnereiern gibt es natürlich auch die ein oder andere Nascherei am Wegesrand zu entdecken. Im Elefantenhaus entzückt das große Osterschaufenster nicht nur Kinderaugen. Kleine Kaninchen bewohnen hier das fröhlich geschmückte „Hasendorf“. An beiden Tage findet auf Axmanns Hof im Zoopark jeweils von 11 bis 16 Uhr das beliebte Pferde- und Eselreiten statt. Ostern im Zoo ist wirklich ein tolles Vergnügen für die ganze Familie.

Zoo Leipzig, 12.03.2007
Familienzuwachs bei den Anoas - Kleinste Büffel der Welt haben ein Junges
Anoadame „Bianca“ brachte am vergangenen Freitag ein gesundes Junges zur Welt. Das Kleine ist ein Weibchen und wiegt stolze 5.800 g. Dank des frühlingshaften Wetters konnten Mutter und Kind bereits am Wochenende frische Luft auf dem Außengehege schnuppern und sind bei milden Temperaturen auch weiterhin von etwa 10.00 Uhr bis zu den frühen Nachmittagsstunden für die Besucher zu sehen. Voraussetzung für den „Freigang“ war natürlich auch, dass „Bianca“ sich um ihr Neugeborenes kümmert, denn in den nächsten sechs Monaten ist es vor allem auf die mütterlichen Milchquelle angewiesen. Allerdings wird sich das Junge bereits nach etwa vier Wochen zum ersten Mal an fester Nahrung versuchen. In Leipzig leben zur Zeit vier erwachsene Anoas: „Berhard“ und „Bianca“ als Eltern des Neugeborenen, die Bullen Gert und Dittrich sowie die 2005 geborene Kati. Sie ist die „große Schwester“ des Neugeborenen. Anoas sind mit einer Schulterhöhe von gerade mal 70 bis 90 cm die kleinsten Wildrinder der Erde. Dennoch gelten besonders Mütter und Bullen als aggressiv. Nicht selten kommt es bei der Begegnung mit dem Menschen zu Verletzungen durch Hiebe mit den Hörnern. Ihre ursprüngliche Heimat sind die schattigen und sumpfigen Tieflandwälder der indonesischen Insel Sulawesi. Dort sind sie gefährdet, denn ihr durch die Insellage ohnehin beschränkter Lebensraum wird zugunsten des Kakao-, Kaffee- und Gewürznelkenanbaus immer kleiner. Die Einrichtung von Nationalparks und die koordinierte Zucht der Minibüffel in Zoos sollen das Überleben der Art sichern. Das internationale Zuchtbuch und das Europäische Erhaltungszuchtprogramm werden in Leipzig geführt. Derzeit leben ca. 125 Tiere in 35 Zoos weltweit, in Deutschland werden Anoas in Stuttgart, Chemnitz, Berlin, Krefeld und Leipzig gehalten.

Alternativer Bärenpark Worbis, 12.03.2007
Melodische Partnerwerbung - Aus der Exkursionsreihe: Auf den Spuren der Braunbären
Die nächste Wanderung unter dem Motto „Auf den Spuren der Braunbären“ findet am Sonnabend, dem 17. März 2007, statt.
Die Wanderfreunde treffen sich um 9 Uhr am Eingang des Alternativen Bärenparks Worbis und haben nach Möglichkeit Fernglas, Lupe und Proviant für die ca. vierstündige Exkursion dabei. Es ist Frühling im Bärenwald! Unter dem noch unbelaubten Dach der Rotbuchen erscheinen die Frühblüher. Nicht nur die Braunbären, sondern auch zahlreiche weitere große und kleine Tierarten verlassen jetzt ihre Winterquartiere und nutzen die Wärme, um die im Winter verbrauchten Energiereserven wieder aufzutanken. Die Waldvögel besetzen ihre Brutreviere, verteidigen diese akustisch und werben melodisch um ihre Partner. Für die Natur- und Wanderfreunde ist es eine gute Zeit für die Spurensuche, denn der März verspricht eine Fülle von Naturerlebnissen. Zu Fuß geht es von Worbis über den Kanstein zum Bodenstein und zurück. Neben dem Kennen lernen der geologischen und geomorphologischen Verhältnisse der Trias-Schichtstufenlandschaft des Ohmgebirges sollen die naturnahen Laubmischwälder als potentielle Bärenbiotope im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen. Dabei werden vor allem waldökologische Zusammenhänge einschließlich der Fauna, Flora und Vegetation beobachtet und erklärt.

Zoo Zürich, 12.03.2007
Elefant FARHA frisst wieder
Das Elefantenmädchen FARHA, das vor zwei Wochen sehr ernsthaft erkrankt war, hat über das Wochenende wieder begonnen zu fressen und zu trinken. Die Ödeme sind zurückgegangen und die Schleimhäute nicht mehr gerötet. Der Zoo ist vorsichtig optimistisch, was die Heilung von FARHA angeht. Leider ist es bis heute nicht gelungen, das Herpesvirus bei FARHA definitiv nachzuweisen. Deshalb müssen wir immer auch noch von anderen möglichen Infektionen ausgehen, die zur Erkrankung von FARHA führten. Ihr Zustand hat sich in den letzten Tagen aber deutlich verbessert, so dass man für die Heilung jetzt vorsichtig optimistisch sein kann. FARHA wird in den nächsten Tagen intensiv weiter behandelt. Die Pflege der Tierpfleger und die Betreuung der Tierärzte haben viel dazu beigetragen, dass sich FARHA auf dem Weg zur Besserung befindet. Noch bleibt allerdings unklar, ob auch bei einer Genesung von FARHA langfristige Probleme zurückbleiben und für die Heilung ist noch etwas Geduld angesagt. Wir hoffen sehr, dass es doch mit FARHA wieder langsam aufwärts geht.

Tierpark Nordhorn, 11.03.2007
Über 5.000 Besucher - Faultierbaby und Ferkel bei den Bunten Bentheimer Schweinen geboren
Das besonders gute Wetter sorgte heute für einen bisher für den Märzmonat einmaligen Ansturm: Über 5.500 Besucher wurden im Tierpark Nordhorn gezählt. Viele Kinder saßen mit ihren Eltern auch in diesem Jahr wieder in den Streichelzoos und beobachteten die Schaf- und Ziegenlämmer oder die heute geborene 8 Ferkel der Bunten Bentheimer Schweine. Natürlich gab es auch frisch geschlüpfte Hühner- und Gänseküken zu bewundern. Seit gestern gibt es wieder Nachwuchs bei den Faultieren. Auch die beiden Weißstörche des Tierparks genießen den Frühling und brüten auf dem Vechtehof. Besonders interesssant ist, dass sich zusätzlich ein fremdes Storchenpaar im Tierpark zur Brut niedergelassen hat. Es wird kräftig an den Nestern gebaut und viel um die Wette geklappert.

Zoo Augsburg, 10.03.2007
Die Geschichte des Augsburger Zoos - Vortrag am 13. März um 14 Uhr in der Zooschule
Im Rahmen unserer Vortragsreihe erzählt Herr Wilhelm Möller (Kurator im Augsburger Zoo) etwas über „Naturschutz im Zoo“. Jeder Interessierte ist dazu eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos, es ist nur der Eintritt in den Zoo zu entrichten. Kommen Sie einfach um 14 Uhr in die Zooschule.

Tierpark Ueckermünde, 9.03.2007
Tierpark Ueckermünde zeigt Imagefilm "Landschaft am Stettiner Haff"
Mit den neuen Öffnungszeiten gibt es noch eine weitere Neuerung im Tierpark Ueckermünde: Im Brehm-Haus des Ueckermünder Zoos wird in der Zeit von 10 bis 18 Uhr der Film "Landschaft am Stettiner Haff" gezeigt. Die Besucher des Tierparks werden eingeladen, die Schönheiten der Region Odermündung kennenzulernen. Der Landkreis Uecker-Randow hat dem Tierpark Ueckermünde e.V. den Film
leihweise zur Verfügung gestellt. Übrigens: gefördert wurde das Vorhaben "Imagefilm - Landschaft am Stettiner Haff" aus Mitteln der europäischen Gemeinschaftsinitiative LEADER+. Eventeuelle Rückfragen bitten wir an Frau Tessmann oder Frau Schubert in der
Kreisverwaltung Uecker-Randow zu richten.

Tierpark Bochum
Partnertausch zur Arterhaltung
Wie alle Zoos freut sich auch der Bochumer Tierpark immer besonders, wenn streng geschützte oder sogar vom Aussterben bedrohte Vogelarten erfolgreich brüten. Während zahlreiche Arten, wie der Seidenreiher, Löffler, Wiedehopfe und andere in den letzten Jahren in Bochum erfolgreich Nachwuchs aufzogen, wollte es bei den Flamingos einfach nicht klappen. Eine DNA-Analyse zur Geschlechtsbestimmung brachte schnell das Problem an den Tag: absoluter Männerüberschuss. Im Februar 2007 wurde das Projekt „neue Flamingo-Frauen braucht das Land in Bochum“ durch einen Tiertausch mit dem Vogelpark Herborn abgeschlossen – drei „Bochumer Männer“ zogen in die neue Flamingoanlage im Vogelpark Herborn um, im Austausch kamen drei Rosa Flamingo-Weibchen nach Bochum.
Die Verantwortlichen