E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 360 vom 8. März 2007

Guten Abend, meine lieben Freunde,
heute habe ich Ihnen aus der Welt der Zoos und des Naturschutzes wieder einige interessante Meldungen mitgebracht.
Wir aber gehen zunächst nach Frankfurt.

Am kommenden Dienstag jährt sich zum 20. Mal der Todestag von Bernhard Grzimek.
Es wird wohl kaum einen Mitarbeiter im Zoo- und Naturschutzbereich geben, den seine Filme, Bücher und visionären Ideen nicht nachhaltig beeinflußten. Nur die heute jüngsten Kollegen mußten ihre Kindheit ohne "Ein Platz für Tiere" verbringen, eine Sendung, die es übrigens 30 Jahre lang gab - da sehen auch die langatmigsten Dokusoaps alt aus. Mit dem Begriff "Idol" sollte man vorsichtig umgehen, denn es bedeutet "Abgott" und es wäre es Grzimek nun wirklich nicht angemessen, ihn auf ein Niveau mit Popgruppen abzusenken. Was er für den Zoo Frankfurt und den internationalen Artenschutz geleistet hat, braucht nicht eigens betont zu werden, selbst wenn er immer wieder auf "Serengeti" reduziert wird. Wenn aber heute die meisten Leute mit ihm das Wort "possierlich" verbinden, zeigt dies nur, daß das Fernsehen lieber Loriot als den Original-Grzimek wiederholt. Übrigens wird noch dieses Jahr eine große Grzimek-Biografie erscheinen.

Unsere Erlöse werden jedes Jahr vollständig dem Artenschutz hier auf Erden zur Verfügung gestellt. Es werden also keine Direktorengehälter bezahlt oder Dienstreisen.
Damit sind wir für heute am Ende angelangt. Ich danke Ihnen sehr für's Lesen.
Und ich möchte es wie immer auch nicht versäumen, Sie auf die Spendenkonten aufmerksam zu machen. Sie helfen damit nicht nur Tieren, sondern immer auch armen Menschen. Noch einen unterhaltsamen Abend.
ZGF - ZGAP - Stiftung Artenschutz

Dirk Petzold



Ungewöhnliche Süßigkeit aus Süd-England.
Auch in den Geschmacksrichtungen Puffin Poo und Penguin Poo erhältlich.

Zoos – Meldungen


affolternonline.ch - 5. Mrz. 2007
ZOO ZÜRICH
Dem Elefantenmädchen Farha im Zoo Zürich geht es schlecht. Es trinkt kaum und ist matt. Noch ist nicht sicher, ob es sich bei der Krankheit um die gefährliche Herpesvirusinfektion handelt, die im Zoo Zürich bereits zwei junge Elefanten tötete. Anfang letzter Woche traten bei der zweijährigen Farha leicht gerötete Schleimhäute auf und das Tier war ungewöhnlich ruhig, wie der Zoo Zürich am Montag mitteilte. Farha wird mit antiviralen Medikamenten und gegen die Symptome einer Herpesvirusinfektion behandelt. Dank künstlicher Zufuhr von Flüssigkeit ist ihr Zustand im Moment stabil. Bis heute konnte aber keine Diagnose einer Herpesvirusinfektion festgestellt werden. Auch beim kleinen gleichaltrigen Halbbruder von Farha, Fahim, wurden vor etwa fünf Wochen Symptome dieser Krankheit festgestellt. Er hatte sich nach kurzer Zeit wieder erholt und die gefährliche Virusinfektion wurde bei der Untersuchung im Labor nicht bestätigt.

SF Tagesschau - 7. Mrz. 2007
Grosse Sorge um Elefäntli im Zürcher Zoo
Beim Elefantenmädchen Farha im Zoo Zürich haben Ärzte im Mund Blasen entdeckt. Damit verdichtet sich laut Zoo-Direktor Alex Rübel der Verdacht auf eine Herpesvireninfektion. «Absolute Sicherheit besteht jedoch nicht», sagte Rübel. «Die Situation ist sehr schwierig. Zwar konnten die Ärzte Farha in den Mund schauen, aber nicht gründlich genug», sagte er weiter. Eine Prognose über den weiteren Krankheitsverlauf wagt er nicht abzugeben. «Aber es besteht Hoffnung», sagte er. Denn Farha sei nicht innerhalb von 24 Stunden nach Auftreten der Symptome gestorben.

sz-online - 6. Mrz. 2007
Nach dem Streit: Tierpark hat jetzt einen neuen Förderverein
Neuer Akt im Drama um den Förderverein des Tierparks: Nach Riesenkrach um Geld und Kompetenzen sowie dem Rücktritt dreier Vorstandsmitglieder des alten Vereins hat sich jetzt um Tierpark-Chef Hermann Will ein neuer Förderverein gegründet. Der neue Verein heißt Tierparkfreunde Chemnitz und hat bislang neun Mitglieder. Der Vorsitzende des alten Vereins, Steffen Mehl, hat mittlerweile die Geschäftsstelle im Tierpark ausgeräumt. Dort stapelt sich jetzt die Post. Wo und ob die beiden festangestellten Mitarbeiter des Vereins noch arbeiten, weiß offenbar niemand. Das Vereins-Telefon funktioniert nicht mehr. Die von Steffen Mehl angekündigte außerordentliche Mitgliederversammlung zur Auflösung des alten Vereins hat bislang nicht stattgefunden. Der erste Termin, bei dem die Tierparkfreunde aktiv werden wollen, ist bereits am nächsten Wochenende bei der Chemnitzer Messe Vital.

Westallgäuer - 2. Mrz. 2007
Vorarlberger will Reptilienzoo bei Scheidegg wieder eröffnen
Kreuzotter und Tigerpython, Skorpion und Vogelspinne, Ringelnattern und Schildkröten könnten schon bald wieder den vor einem Jahr geschlossenen Reptilienzoo bei Scheidegg bevölkern – und dort von Einheimischen und Gästen bestaunt werden. Denn Udo Hagen, ein Reptilienexperte aus dem Vorarlberger Lochau, will die Anlage kaufen und wieder als Zoo betreiben. Mit den Behörden ist Hagen bereits im Gespräch, eine Eröffnung ist für Mai ins Auge gefasst. Ein Problem gibt es noch: Der Verbleib der Einrichtung, die der letzte Pächter bei seinem seltsamen Abgang 2006 zurückgelassen hatte, muss geklärt werden. Sonst können die Eigentümer, die Zoo-Gründerfamilie Lücke, die Anlage nicht verkaufen. Jetzt besteht die Chance auf einen Neuanfang, laut Bürgermeister Pfanner unter professioneller Leitung, womöglich gar in Kooperation mit der renommierten Naturschau „Inatura“ in Dornbirn. Der 33-Jährige aus Lochau hält seit zehn Jahren selbst Reptilien, ist unter anderem als Reptilienbeauftragter der „Inatura“ tätig und hat nach eigener Auskunft alle in Deutschland für den Betrieb eines Reptilienzoos notwendigen Qualifikationen. Neben Schlangen und Echsen will Hagen auch wieder Spinnen und Skorpione zeigen. Im Außengehege sollen sich wieder heimische Tiere tummeln, was besonders auch für Schulklassen eine anschauliche Ergänzung des Unterrichts sein könne. Hagen will die Anlage kaufen, Lücke verkaufen: Eigentlich sind sich alle einig – nur ungeklärte Konflikte mit dem letzten Betreiber bereiten noch Schwierigkeiten: Dem gehören nämlich Anlagen, die im Gebäude fest installiert sind. Bevor nicht geklärt ist, was mit dieser Einrichtung geschieht, kann Lücke das Zoo-Gelände nicht verkaufen. „Ich will schon. Aber ich kann nicht, solange der sein Zeug da drin hat.“ Demnächst soll zur Klärung ein Gespräch stattfinden.

ORF.at - 6. Mrz. 2007
Vorverlegter Saisonstart im Zoo Schmiding
Auf Grund des milden Wetters öffnet der Zoo Schmiding bereits jetzt seine Pforten. Besucher dürfen sich bereits auf die ersten Jungtiere freuen. Ein Känguru-Baby wagt bereits die ersten Blicke aus Mamas Beutel und auch bei den südostasiatischen Kurzkrallenottern hat sich Kindersegen eingestellt. Die beiden verspielten Jungtiere sind auf dem besten Weg, die Lieblinge der Besucher zu werden.

20minuten - 4. Mrz. 2007

Frühlingswetter lockt Tausende in den Zoo
Das herrliche Frühlingswetter hat gestern die Leute in Scharen in den Zürcher Zoo gelockt. «Wir haben 9400 Besucher registriert. Das ist der Spitzenwert in diesem Jahr, aber auch viel im Vergleich zu anderen Jahren», sagt Andreas Hohl, stellvertretender Zoodirektor. Insbesondere die Dschelada-Affen stiessen bei Jung und Alt auf reges Interesse – besonders die Kleinsten schauten dem bunten Treiben gebannt zu.

20minuten - 7. Mrz. 2007
Tierparks wurden überrannt
Das frühlingshafte Wetter beschert den Zentralschweizer Tierparks neue Besucherrekorde. «Seit ich meinen Zoo betreibe, habe ich so etwas noch nie erlebt», freut sich Toni Röösli von Tony’s Zoo. Er verzeichnete im Februar über 50 Prozent mehr Besucher als im letzten Jahr. «An zwei Sonntagen gingen uns sogar die Parkplätze aus», so Röösli. Rund lief es auch dem Tierpark Goldau. Gegenüber dem Vorjahr wurden hier 35 Prozent mehr Eintritte registriert. Und am ersten Märzwochenende ging es im gleichen Stil weiter.

Grenchner Tagblatt - 5. Mrz. 2007
Basler Zolli beliebter denn je
Der Basler Zolli ist beliebter denn je: Mit 1,53 Millionen Besucherinnen und Besuchern hat der Zoo Basel im vergangenen Jahr einen neuen Besucherrekord erzielt. Der am stärksten frequentierte Tag im vergangenen Jahr war mit 6151 Eintritten der Pfingstmontag. Nur gerade vier Unentwegte besuchten den Zolli dagegen am 5. März, dem Tag des Jahrhundertschneefalls. Wegen des Schneetreibens und der Gefahr umstürzender Bäume blieb der Zoo damals zum Teil geschlossen. Die guten Besucherzahlen im letzten Jahr führt der Zoo auf das gute Wetter, Spezialveranstaltungen und die Steigerung der Attraktivität in den letzten Jahren zurück. So war zuletzt 2006 die neue Themenanlage «Australis» eröffnet worden. Die derzeit im Bau stehende neue Nashornanlage ist gemäss dem Zolli der erste Schritt zu einer neuen Asien-Biotop-Anlage. Geplant sind zudem Aussenanlagen für Menschenaffen und eine neues Gelände für die afrikanischen Elefanten.



Planung und Bau

Hamburger Abendblatt - 6. Mrz. 2007
Hagenbeck: Auge in Auge mit dem Hai
Nur eine 22 Zentimeter dicke Plexiglasscheibe wird Besucher von den Räubern der Meere trennen. "Das Haifischbecken ist eine der Hauptattraktionen des neuen Tropen-Aquariums bei Hagenbeck und das größte in ganz Deutschland", sagt Tierparkchef Stephan Hering-Hagenbeck. Bevor die Haie jedoch im acht Meter tiefen Wasser kreisen können, muss das Becken noch mit 1,8 Millionen Liter Wasser befüllt werden. "Das dauert etwa zwei Wochen lang." Pünktlich zum 100. Geburtstag des Tierparks soll das 8000 Quadratmeter große Tropen-Aquarium am 7. Mai öffnen. In dem 20,5 Millionen Euro teuren Bau werden neben den Haien auch 10 000 See- und Süßwasserfische, Nilkrokodile, Lemuren, Giftschlangen und andere tropische Tierarten ein neues Zuhaue finden. Die Kombination aus Aquarium und Tropenhalle sei weltweit einzigartig, sagt Hering-Hagenbeck. Und wetterunabhängig. Denn auch bei kalten Temperaturen kann der Gast hier bei 24 Grad Celsius spazieren. Auf einen Moment freut sich Hering-Hagenbeck besonders: "Wenn die ersten Tiere eintreffen - das ist ein großes Erlebnis."

shz - 7. Mrz. 2007
Exoten wandern ein - in den Tierpark Neumünster
Das Eisbärpärchen Kap (7) und Meika (22) bekommt im Neumünsteraner Tierpark quirlige Nachbarn von der anderen Polseite der Erde. Bereits in zwei Jahren könnten Pinguine in einem neuen Bassin auf dem 24 Hektar großen Gelände im Stadtwald herumtollen. Außerdem soll langfristig ein Gehege mit Tigern entstehen. Entsprechende Visionen wurden auf der Jahreshauptversammlung der Tiergartenvereinigung am Montagabend von den Mitgliedern abgesegnet. Neumünster wäre der erste Tierpark im Land, der diese beiden exotischen Arten zeigt. Die Projekte, zu denen auch der Bau einer Orangerie mit mediterranem Flair sowie die Erweiterung des Abenteuerspielplatzes gehören, sind Teil eines auf acht bis zehn Jahre ausgelegten Masterplanes. Mit ihm will sich der Zoo "fit für die Zukunft" machen, wie Direktor Dr. Peter Drüwa erklärte. Steigende Besucherzahlen seien ohne die Ausweitung des Angebots nicht zu erwarten. Die Planungen für die neuen Tiergehege hat die Architektin Iris Wegener aus Hannover übernommen. Sie betreut bereits Zoos in Ostdeutschland. Im Neumünsteraner Etat sind für das laufende Jahr 15000 Euro für den Masterplan veranschlagt. Die Umsetzung der Baumaßnahmen soll rund eine Million Euro kosten.

NDR Online - 2. Mrz. 2007
Investor plant Affen- und Elefantenwald auf Rügen
Im Herzen der Insel Rügen soll nach den Plänen eines bayerischen Investors ein Affen- und Elefantenwald entstehen. Die Stadtvertretung habe einen entsprechenden Entwurf für das rund 1,6 Millionen Euro teure Projekt bewilligt. Mit dem Wald wolle der Investor Ekkehard Berg jährlich bis zu 250.000 Gäste anlocken - und so eine ehemalige Armeeliegenschaft touristisch vermarkten. Bei dem Gelände handelt es sich den Angaben zufolge um ein seit Jahren ungenutztes Waldareal. Hier soll ein etwa zehn Hektar großes Gehege umzäunt werden, in dem sich etwa 60 Affen frei bewegen können. Besucher sollen das Gelände auf dem Rücken von Elefanten erkunden können. Zudem soll ein hölzerner Pfad in die Baumgipfel angelegt werden. Wie die Zeitung berichtete, finanziert Berg das Projekt mit 400.000 Euro Eigenmitteln, 400.000 Euro Fördermitteln und 800.000 Euro Krediten. Der Bau könne noch in diesem Jahr beginnen.

Bote der Urschweiz - 5. Mrz. 2007
Tierpark und Schützen sind sich nun einig
Der Erweiterung des Tierparks Goldau dürfte nichts mehr im Wege stehen. Alle Einsprachen konnten nach langem Hin und Her bereinigt werden. Läuft nun alles nach Plan, werden in einem halben Jahr die Bagger auffahren. Die Bären und Wölfe wirds freuen: Nach langem Warten wird ihr Gemeinschaftsgehege nun doch Realität. Die nötige Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) liegt im Entwurf vor. «Vorausgesetzt, es kommt zu keinen weiteren Einsprachen, können wir in einem halben Jahr mit dem Bauen beginnen», so Reutener, «die Baubewilligung fürs Gehege haben wir ja schon. Die kann man uns nicht mehr nehmen.» Es ist gut denkbar, dass der Tierpark noch weiter wachsen wird. Das Militärareal im Schutt, südlich der Steinerstrasse, ist dafür die noch einzige Möglichkeit. «Bekanntlich werden viele Militärbauten einer neuen Nutzung zugeführt. Wir haben Kaufinteresse bekundet und überprüfen das Ganze», führte Reutener aus.

derStandard.at - 5. Mrz. 2007
Haus des Meeres bekommt Glasanbau für Krokodile
Das Wiener "Haus des Meeres" im Esterhazypark bekommt einen gläsernen Zubau für Krokodile. Dem ersten Glasanbau folgt somit ein zweiter genau an der gegenüberliegenden Seite des ehemaligen Flakturms. Das NS-Kriegsrelikt beherbergt in seinem Inneren tausende Tiere wie etwa Schlangen, Piranhas oder Haie. In rund einem Monat sollen außerdem die vier Plattformen am Dach erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder zugänglich sein. Es müsse noch das Geländer montiert und der Boden saniert werden, erklärte Michael Mitic, der Direktor des "Haus des Meeres". Die Aussicht von der Terrasse aus soll für die Besucher etwas Besonderes werden: "Es wird der zentrumsnahste Rundumblick, den man haben kann", versprach er. Die Eröffnung ist für Ende März bzw. Anfang April geplant. Der neue gläserne Zubau soll aus einer neuen Eingangshalle am Boden sowie einer "halben Pyramide" darüber bestehen. Für Krokodile ist der erste, zweite und dritte Stock reserviert. Im vierten Stock soll ein Cafe mit Parkblick untergebracht werden. Die Haifische, die sich zur Zeit noch gemeinsam mit einer Suppenschildkröte in einem Aquarium im Parterre tummeln, bekommen laut Mitic Ende April ein neues Großbecken. Das alte soll in den nächsten Jahren für Süßwasserfische umgerüstet werden.

NÖN Online - 7. Mrz. 2007
Safaripark: Vorbereitung läuft nun auf Hochtouren
Die große NÖN-Online-Umfrage zum Thema „Wie soll der neue Safaripark aussehen?“ ist zu Ende. „Zum Teil kamen wirklich tolle Vorschläge herein“, freut sich Safaripark-Betreiber Mag. Josef Zoher. Ein Leser schlägt vor, einen Shuttlebus zwischen dem Bahnhof und dem Safaripark zu installieren. Ein anderer wünscht sich, dass die Acapulco-Wasserspringer vom damaligen Safaripark zurückkehren. Auf der Wunschliste stehen auch ein Westernpark, ein Gänsepark und Nachtexpeditionen. Was sagt Zoher zu den Ideen? „Der Shuttlebus klingt natürlich interessant. Die Frage ist nur, wer zahlt ihn? Vielleicht könnte man mit einem lokalen Taxiunternehmer zusammenarbeiten.“ Geführte Nachtexpeditionen mit einem entsprechenden Programm kann sich Zoher ebenfalls gut vorstellen. Weniger Begeisterung zeigt der Tierarzt bei den Ideen Gänsepark und Westernpark: „Die Gänse der Gemeinde, die derzeit beim Wasserwerk untergebracht sind, kommen auf jeden Fall zu uns. Mehr ist meiner Meinung nach nicht notwendig. Die verschiedensten Gänsearten zu präsentieren, wäre für den Besucher nicht wirklich attraktiv. Die Tiere unterscheiden sich kaum, außerdem sind sie relativ aggressiv.“ Ein Westernpark wäre ein ganz anderes Projekt: „So ein Park kostet extrem viel, da sind schon andere gescheitert. Man könnte ihn natürlich mit dem Safaripark verbinden, wenn sich ein entsprechender Investor findet.“ Wie hat Zoher eigentlich die Acapulco-Springer in Erinnerung? „Die sind von einem hohen Turm aus in ein Becken gesprungen. Die Show war sehr beliebt. Die Beckenanlage ist mittlerweile kaputt. Jetzt am Anfang wäre die Show zu teuer, vielleicht können wir sie später einmal wiederbeleben.“

Märkische Oderzeitung - 2. März 2007
Mehr Platz für die Tigerpythons
Das Liebenswürdige am Eberswalder Zoo ist, dass dort nicht nur Tiere zur Schau gestellt werden, sondern ihnen auch ein lebenswertes Zuhause gegeben wird. Um die Lebensverhältnisse zu verbessern, knobeln Zoodirektor Bernd Hensch und seine Mitarbeiter immer neue Ideen aus. Diesmal waren die drei Tigerpythons die Nutznießer. Sie durften aus der Glasvoliere im Kassengebäude in einen neuen weitaus größeren Pavillon ins Urwaldhaus umziehen.



Aktionen

Echo-online - 2. Mrz. 2007
Kleine Tiger entdecken die Welt
Monatelang hat die Heppenheimer Zoofotografin Rose von Selasinsky die drei jungen Sumatra-Tiger Chara, Suma und Surami im Zoo Heidelberg mit der Kamera verfolgt. Wohl kaum eine andere Fotosammlung dokumentiert die Jugendentwicklung der gestreiften Raubkatzen so beeindruckend und ausführlich. Nachdem die ersten Lebenswochen in einer Ausstellung 2006 bewundert werden konnten, folgen jetzt Bilder, auf denen die drei kleinen Tiger anfangen, ihre Welt zu entdecken. Die Ausstellungseröffnung ist Sonntag (4.) um 10.30 Uhr im Raubtierhaus. Bis zum 10. Juni können die Tieraufnahmen bewundert werden. Der Verkaufserlös der Bilder ist für den Neubau des Elefantenhauses bestimmt.

Berliner Zeitung - 5. Mrz. 2007
Tierpark-Chefs stellen Tiergeschichten vor
Der frühere Zoo-Direktor Heinz-Georg Klös und der jetzige Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz stellen an diesem Donnerstag um 20.15 Uhr in Lehmanns Fachbuchhandlung in Charlottenburg das Buch "Ringkampf mit Knorke - Geschichten aus dem Berliner Zoo" vor. Das Buch erzählt die schönsten Geschichten aus dem Zoo und dem Aquarium der vergangenen 50 Jahre.

Juraforum.de - 6. Mrz. 2007
Zoobesuch der dritten Dimensionen: Mit neuen Medien Tieren auf der ...
Die elektronischen Medien und ihre Nutzungsmöglichkeiten gerade für Kinder und Jugendliche sind in der Kritik. Doch das, was heute viele mit Blick auf Killerspiele im Internet als Fluch der modernen Zeit geißeln, kann auch ein Segen sein. Im Zoo Osnabrück etwa sollen Informationen über die dort lebenden Tiere, ihren natürlichen Lebensraum und ihre Gefährdung mit Hilfe neuer Medien angeboten werden. Durch dreidimensionale Darstellungen im Internet und mobile Informationsangebote sollen insbesondere Schüler und Studenten gezielt angesprochen werden. Das in Deutschland und Europa einmalige Projekt des Instituts für Geoinformatik und Fernerkundung (IGF) der Universität Osnabrück und der Zoogesellschaft Osnabrück wird mit fast 100.000 Euro von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützt. Ziel des Projektes sei es, neue Medien zur Umweltbildung im Zoo zuerproben und einzusetzen, betonte heute bei der Übergabe des Bewilligungsschreibens an Dr. Ulrich Michel von der Universität Osnabrück und Reinhard Coppenrath sowie Andreas Busemann von der Zoogesellschaft DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. So solle der Nutzer animiert werden, sich mit dem Tier und seinem Lebensraum intensiver auseinander zu setzen. Die Besucher könnten so auch auf Maßnahmen zum Schutz der Tiere hingewiesen und für diese Thematik interessiert und sensibilisiert werden. An den einzelnen Gehegen könnten je nach Wunsch weitere Informationen abgerufen werden. Der bislang gedruckte Zooführer solle um ein digitales mobiles Informationssystem ergänzt werden, das auf Taschencomputern (PDA) oder Handys genutzt werden könne.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 1. Mrz. 2007
Zoo in den Computer bringen
Angesichts der Jahreszeit hat der Schweriner Zoo derzeit keine übermäßigen Besucherströme zu verzeichnen – um so mehr fielen in den vergangenen Wochen die Jugendlichen auf, die mit hoch moderner Vermessungstechnik zwischen den Gehegen zu Gange waren. Für das Pilotprojekt „GIS an Schulen“ haben sie sich den Zoo ausgesucht. Mit elektronischen Tachymetern, Spiegelstäben und in signalorangen Jacken waren die Vermessungstechniker-Azubis im Schweriner Zoo zu Gange. Zusammen mit den neuen Vermessungen aus dem Zoo, Bildern und Tierdaten werden die 30 Azubis diese Daten dann in ein computergestütztes Geo-Informationssystem einarbeiten. „Die Ergebnisse können beispielsweise Grundlage für eine interaktive Führung im Internet sein“, sagt Wagner. Oder für eine Verlinkung zu Google Earth.
> das können Sie einfacher haben

News-Ticker.org - 5. Mrz. 2007
BIONICLE Barraki Verfolgungsjagd im Sea Life Aquarium
Das Universum BIONICLE von LEGO hat einen neuen Schauplatz: den Ozean. Die neuen BIONICLE Barraki Figuren verstecken sich zur Markteinführung ab 1. März in der Unterwasserwelt der zehn deutschen Sea Life Aquarien. Auch in München sollen Kinder als mutige Tiefseeforscher die Barraki Ungeheuer aufspüren. Unter den kleinen Monsterjägern werden Barraki Figuren von der LEGO GmbH verlost. Große und kleine BIONICLE Fans können sich an den Sea Life Kassen mit einer Broschüre bewaffnen und auf Barraki Jagd gehen. Wenn sie die Ungeheuer bei ihrer Erkundungstour durch das Aquarium erspähen, notieren sie die Verstecke auf der Rückseite der Broschüre und geben diese Seite am Ende ihres Rundgangs durch Sea Life ab oder schicken sie an die LEGO GmbH. Die Gewinner der Barraki Figuren werden am Ende der Aktion pro Sea Life Aquarium ausgelost.

LVZ-Online - 2. März 2007
Zoo Leipzig sucht Namen für Giraffen-Mädchen
Der Leipziger Zoo hat Zuwachs bekommen: Am 20. Januar wurde ein Giraffenweibchen geboren. Dieses soll nun endlich einen Namen bekommen: Afrikanisch soll er klingen und das Besondere des ersten Langhalsnachwuchses dieses Jahres unterstreichen. "Wir würden uns freuen, wenn sich auch bei diesem Namensaufruf wieder viele Zoofans beteiligen", so Zoodirektor Dr. Junhold.

MDR - 3. Mrz. 2007
Namensuche für Erfurter Nashornbaby
Für das im Januar geborene Nashorn-Baby im Erfurter Zoo wird ein Name gesucht. Mit der Aktion "Das Nashorm braucht einen Namen" wird ein afrikanischer Name für ein Nashorn-Mädchen gesucht. Das Tier ist bereits sieben Wochen alt und soll am 25. März im Erfurter Zoo getauft werden. Mitmachen können die Hörer per Internet auf der MDR-Seite oder per Anruf beim Hörerservice.

Thüringer Allgemeine - 2. März 2007
Namenssuche für´s Nashörnchen
Idylle mit Mutter und Kind. Sieben Wochen alt ist das Nashornbaby im Zoopark, quietschgesund und mopsfidel. Zu ihrem Glück fehlt der kleinen Dickhäuterin eigentlich nur noch ein Name.

Ostthüringer Zeitung - 2. März 2007
Zoo sucht Namen für Nashornbaby - Vorschläge bis 20. März
Der Erfurter Zoo sucht einen Namen für sein im Januar geborenes Nashornbaby. Bisher werde das Kleine "Hörnchen" oder "Baby" gerufen, was sich ändern solle, teilte der Thüringer Zoopark am Freitag mit. Der Name müsse zu einem weiblichen Nashorn passen und "möglichst afrikanischen Ursprungs sein". Einsendeschluss ist der 20. März, fünf Tage vor der Taufe im Nashornhaus. Ein Jury werde dann den schönsten Namen auswählen. Ein nach dem Nashorn geborenes Zebra wird künftig auf den Namen "Masaya" hören, was glücklich auf philippinisch bedeute, hieß es weiter. Tierfreunde waren über eine Zeitungsanzeige zur Mithilfe aufgerufen worden. Das Fohlen werde am Montag getauft.

Offenburger Tageblatt - 2. Mrz. 2007
»Molly und Ringel« setzen sich durch
Gerhard Lehmann, Betreuer des Tiergeheges in der »Schneckenmatt«, bewies ein gutes Händchen. Als er im Juli 2006 auf einem Hof in Ottenhöfen ein Nandu-Weibchen für Gengenbachs Erholungsanlage aussuchte, fielen ihm zwei schwarze Kurzvierbeiner auf: niedliche Hängebauchschwein-Frischlinge. Lehmann nahm sie mit, die Schweinchen entzücken seither Jung und Alt. Und der zweifache Aufruf, bei der Namensgebung für die beiden kleinen Stars der »Schneckenmatt« mitzumachen, stieß auf helle Begeisterung. Die vierköpfige Jury der Kultur- und Tourismus GmbH hatte gestern die lustige Qual der Wahl. Nach längerem Hin und Her setzte sich »Molly und Ringel« durch.

Pforzheimer Zeitung - 5. Mrz. 2007
Erfolgsgeschichte fortführen
Große Pläne sind bei der ersten Mitgliederversammlung des Fördervereins Wildpark noch nicht geschmiedet worden, denn es fehlt am Geld. Aber an Aktionen und Attraktionen soll es in diesem Jahr nicht mangeln. Auf dem Wunschzettel des Fördervereins stehen zum Beispiel die Einrichtung einer Fischotter- und Waschbärenanlage, mit der die Erfolgsgeschichte des Wildparks fortgeführt werden soll. Dafür fehlen allerdings noch die finanziellen Mittel, weshalb der Förderverein auf weitere Spenden und Tierpatenschaften hofft. Für dieses Jahr 2007 sind noch weitere Projekte geplant. Dazu zählen die Fotoausstellung des Künstlers Markus Zündel ab dem 18. März und das „Wilder Park Sommerfest“ im Juli.

HNA.de - 1. Mrz. 2007
Die Wölfe sind zurück
Der Wolf steht wieder im Blickpunkt: Seit vor sieben Jahren in der Nähe der polnischen Grenze erstmals wieder Wolfswelpen von einer in Freiheit lebenden Wölfin geboren wurden, gibt es wieder frei lebende Wölfe in Deutschland - und auch die Diskussionen darüber, ob die Menschen damit leben können. Mit den "Sababurger Wolfsnächten" will der Tierpark Sababurg am Wochenende einen aktiven Beitrag dazu leisten, dass dem Stammvater aller Hunderassen wieder die Achtung entgegengebracht wird, die ihm über Jahrhunderte verwehrt wurde. Rund um den Wolf gibt es am Samstag, 3. März, von 14 bis 21 Uhr und am Sonntag, 4. März, von 10 bis 19 Uhr, interessante Darbietungen.

HNA.de - 4. Mrz. 2007
Im Schlepptau der Hunde
Für Dreck empfindliche Menschen war das nichts. Aber für alle anderen war die Fahrt in einem der 18 Hundeschlittengespanne bei den Wolfsnächten im Tierpark Sababurg das reinste Vergnügen. Zum ersten Mal bot der Tierpark Sababurg im Rahmen der Wolfsnächte den Besuchern die Gelegenheit, Schlittenhundegespanne in Aktion zu erleben.

Hamburger Abendblatt - 1. Mrz. 2007
Die lautlosen Jäger der Nacht
Aug in Aug mit heimischen Eulen" lautet das Thema einer Sonderveranstaltung, die am Sonntag, 11. März ab 15 Uhr im Wildpark Eekholt stattfindet. In Zusammenarbeit mit den Eulenexperten Peter Meckel vom Eulenschutz und André Rose, Leiter der Tierpflege im Wildpark Eekholt, werden die Besucher über die lautlosen Jäger der Nacht informiert.

Deutsche Marine - 1. Mrz. 2007
Tierpatenschaft Marineamt
Seit 2002 ist das Marineamt Tierpate für eine Gruppe von Maras. Derzeit befinden sich fünf Tiere dieser in Südamerika beheimateten Pampashasen im Rostocker Zoo. Am 28. Februar 2007 übergab der Amtschef, Konteradmiral Ulrich Otto, einen Betrag in Höhe von 850,00 EUR an den Direktor des Zoos. Damit verlängert das Marineamt seine Patenschaft um ein weiteres Jahr.

ORF.at - 1. Mrz. 2007
"Willkommen im Reich der Tiere"
In genau einem Monat - am 31. März - öffnet der Tierpark Herberstein nach der Winterpause seine Pforten wieder für die Besucher. Dazu gibt es - neben einem neuen Logo - auch ein neues Image. Der Landestierpark heißt künftig Tierwelt Herberstein, und man will nun wieder länger für die Besucher da sein, sagt Geschäftsführerin Doris Wolkner: "Diese Überlegungen haben wir natürlich schon besprochen im Team. Wir möchten unsere Öffnungszeiten natürlich länger haben und möchten auch, wenn es geht, das ganze Jahr über offen halten." Für alle, die nicht mehr bis zur Eröffnung warten wollen, gibt es am kommenden Samstag ein spezielles Angebot: Im Rahmen einer Mondscheinführung kann man in der Vollmondnacht in das nächtliche Tierleben eintauchen.

Sächsische Zeitung - 3. März 2007
Görlitz kommt auf den Storch
Zum 50. Geburtstag des Tierparks gibt es viele Aktionen. Dabei spielen Holzfiguren eine Rolle. Neu ist die Idee nicht. Meterhohe Wappen- und Zootiere werben längst in vielen Städten vor Geschäften und Einrichtungen. Was der Bär in Freising, der Löwe in München oder der Pinguin in Wuppertal, das soll für Görlitz jetzt der Storch werden. Hier aber steckt mehr dahinter als bloßes Anpappen von Reklame an diverse Plastekameraden.

Thüringer Allgemeine - 2. März 2007
Zooparklauf: Jüngste gewinnen
Das Kamel Vanja trabte gestern raus in den Vorfrühling, junge Passagiere huckepack. Es soll nicht nur diese Kleinen für den Zooparklauf werben. Der Volkslauf des SSV Nord startet zwar erst am 8. September, aber die Bambinis sollen früh und zahlreich fürs Mitrennen begeistert werden. Einige hundert Kinder und Schüler will Vereinsvorsitzender Torsten Haß gewinnen: "Wir gehen ab sofort in 53 Grundschulen und machen dort Schnupperläufe." Mit den Talenten zweier Kindergärten läuft der SSV schon regelmäßig. Zusätzliche Motivation soll ein Gutschein für die Schnellsten geben, nach dem Volkslauf hinter die Zoo-Kulissen zu schauen. Der Zooparklauf soll zudem Teil des vorgesehenen Erfurt-Cups werden - beginnend mit dem Steiger-Pizza-Lauf am 1. April und endend mit dem Silvesterlauf am 31. Dezember. Wer an mindestens drei Läufen teilnimmt, erhält eine Urkunde.

Volksstimme - 1.März 2007
Für 25 Euro ein Stück "Amazonien"
" Für 25 Euro nach Amazonien ", so heißt ein neuer Spendenaufruf des Magdeburger Zoos. Die ersten " Wohltäter " trafen sich gestern schon an der Tapiranlage. Zoodirektor Kai Perret freute sich, dass zur Eröffnung der Aktion Sparkassenvorstand Horst Eckert, Bauminister Karl-Heinz Daehre und der stellvertretende Vorsitzende des Zoofördervereins Wolf Mattstedt die ersten Überweisungen ausfüllten. Daehre hat für seine Enkelkinder Johannes-Robert und Anne gespendet, sie erhalten damit einen Baustein mit ihrem Namen an der neuen Anlage.



Nachwuchs

Gränzbote - 6. Mrz. 2007
Tausende beobachten Nashorn-Geburt im Internet
Zum ersten Mal hat ein Nashorn unter Beobachtung der weltweiten Internetgemeinde Nachwuchs bekommen. Tausende von Tierfans schauten zu, als die Rhinodame «Sito», die bis 2002 im Berliner Zoo lebte, am Montagabend ein weibliches Kalb zur Welt brachte. Die Geburt sei reibunglos verlaufen, das Neugeborene habe bereits seine ersten Schritte gemacht, berichteten Pfleger des Tierparks in der südenglischen Stadt Paignton. Mit der Geburt war bereits Anfang Februar gerechnet worden. Die Live-Übertragung der Zoo-Geburt ist nach Angaben des Tierparks eine Weltpremiere. Die Webcam-Aktion gehört zu den Bemühungen der BBC und britischer Naturschützer, die Öffentlichkeit auf bedrohte Tierarten aufmerksam zu machen.

Blick Online - 2. Mrz. 2007
Halt dich fest, Kleiner!
Er klammert, was er kann, der kleine Lemur, und doch ist in seinen Augen schon ein Funken Neugier zu sehen. Sein Freund, der Plüschhund, nimmts gelassen … Eine dicke Freundschaft hat sich da entwickelt, zwischen dem erst ein paar Wochen alten Lemuren-Baby und dem Stoffhund. Der zierliche Kronenmaki – so heisst seine Familie ganz offiziell – und sein gleichaltriger Bruder wurden eben erst im Zoo von Vicennes bei Paris der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie entstammen einem europäischen Programm zur Erhaltung bedrohter Tierarten und sind jetzt die Nummern 9 und 10 in der Kronenmaki-Affenbande von Vicennes.

Sächsische Zeitung online - 1. März 2007
202 Ideen für einen jungen Affen
Nun ist es offiziell: Das Gibbon-Baby im Tierpark Weißwasser heißt Mati.
Mati wird dabei bald in aller Kindermunde sein. Das Gibbonbaby, das die Gibboneltern Maria und Timmy im Mai 2006 zur Welt brachten, hat nun endlich einen Namen bekommen. Feierlich wurde er im Tierpark Weißwasser am vergangenen Wochenende verkündet - die Kinder waren dazu eingeladen. Über acht Wochen waren sie und andere Besucher dazu aufgerufen, sich am Namenswettbewerb zu beteiligen.

Berliner Morgenpost - 4. März 2007
Nachwuchs im Affenstall
Die Zwergschimpansen im Berliner Zoo haben Nachwuchs bekommen. Am vergangenen Wochenende brachte Schimpansen-Weibchen "Yala" ihr mittlerweile drittes Baby zur Welt, teilte der Zoo jetzt mit. Der 1,5 Kilo leichte Winzling könne sich bereits eigenständig am Fell der Mutter festhalten. Wer sein Vater in der Affenherde ist, steht nicht fest. Von den aus Afrika stammenden Zwergschimpansen gibt es weltweit nur wenige tausend.

Yahoo! Nachrichten - 6. Mrz. 2007
Eisbärbaby Knut gedeiht weiter prächtig
Das Eisbärbaby Knut aus dem Berliner Zoo macht weiter große Fortschritte. Inzwischen wiegt der kleine Bär über sieben Kilogramm. Den Plänen zufolge soll Knut der Öffentlichkeit präsentiert werden, wenn er acht Kilo wiegt und selbstständig laufen kann. Deshalb sei innerhalb der nächsten zwei Wochen mit einem Termin für die Präsentation zu rechnen. Unterdessen denkt die Marketing-Abteilung des Zoos über eine entsprechende Vermarktung des Bären mit Merchandising-Artikeln nach. Konkrete Pläne gebe es aber noch nicht, sagte der Sprecher. Nach Auffassung der Rostocker Eisbär-Expertin Karin Linke wird Knut durch die Handaufzucht Schwierigkeiten haben, andere Eisbären als Artgenossen zu erkennen und sich bei ihnen durchzusetzen. Ihren Angaben zufolge waren nur die Hälfte der in den vergangenen 30 Jahren versuchten 70 Handaufzuchten bei Eisbären erfolgreich. Nur zehn Prozent zeugten später selber Nachwuchs.

Berliner Kurier - 2. Mrz. 2007
So süüss!
Klar, Knut ist der Knaller. Wir können es kaum erwarten, bis unser Eisbärchen endlich den Zoo-Besuchern vorgestellt wird. Aber bevor es so weit ist (noch vor Ostern!), kann man schon in beiden Tiergärten Berlins auf Baby-Tour gehen. Um das jüngste Tierkind zu erleben, sollten Neugierige das Affenhaus im Zoo ansteuern. Dort lebt inmitten ihrer Herde Bonobo-Dame Yala (26). An ihre Brust klammert sich fest ein winziges Affenkind. Vom schwarzen Kontinent stammen auch die Vorfahren von Zawadi. Der kleine Kerl springt wie ein Ziegenböcklein durch seine Box im Zoo, ist aber ein Spitzmaulnashorn. Mit 1,81 Metern kam Andrea am 19. Februar im Giraffenhaus des Tierparks zur Welt. Inzwischen hat sie mächtig zugelegt, reicht Mama Lotti bis zur Schulter.

Tagesspiegel - 2. Mrz. 2007
Knut geht an die Luft
„Knut geht’s gut“, sagte Bernhard Blaszkiewitz am Donnerstag, als im Zoo der „Ringkampf mit Knorke“ vorgestellt wurde. So heißt, wie berichtet, das Buch mit Geschichten aus dem Zoo Berlin. Von dem kleinen Eisbären steht noch nichts darin, obwohl der einen dicken Wälzer füllen könnte, ginge es nach dem Interesse der Berliner. Nie zuvor hat ein Jungtier aus dem Zoo eine so anhaltende Begeisterung ausgelöst. Und das, obwohl bis heute noch niemand den Shootingstar der Berliner Bären live gesehen hat.

Bild.T-Online.de - 2. Mrz. 2007
Eisbär Knut Erster Ausflug ohne Mama
Freiluft-Premiere! Das erste Mal wackelte Eisbärbaby Knut ohne Mama durch sein Gehege im Berliner Zoo. Bis vor ein paar Wochen kuschelte Knut (3 Monate, 6,5 Kilo) noch im Arm seines Pflegers, wenn er genüsslich an seiner Flasche nuckelte. Damit ist jetzt Schluss.

Berliner Kurier - 3. Mrz. 2007
Einfach zum KNUTschen
Zugegeben, kleine Tiere sind (fast) immer niedlich. Aber Knut, unser Kuschel-Knuddel-Knutsch-Eisbärchen aus dem Zoo, hat den höchsten Quietschfaktor.

Stern - 6. Mrz. 2007
Der kleine Knut lernt laufen
Eisbärbaby Knut entwickelt sich im Zoologischen Garten in Berlin weiter prächtig. Er bringe jetzt schon gut 6,5 Kilogramm auf die Waage. Erstmals hat er auch seine Aufzuchtkiste verlassen und tapste eine Weile im Freien herum. Mit dem Laufen klappe es inzwischen ganz gut, berichtete die Zoo-Direktion.

Berliner Morgenpost - 3. März 2007
Eisbär Knut liebt Gummihanteln und Fußball
Eisbärbaby Knut entwickelt sich im Zoologischen Garten in Berlin weiter prächtig. Er bringe jetzt schon gut 6,5 Kilogramm auf die Waage, hieß es. Erstmals hat er auch seine Aufzuchtkiste verlassen und tapste eine Weile im Freien herum. Mit dem Laufen klappe es inzwischen ganz gut, berichtete die Zoo-Direktion am Freitag.

Berliner Zeitung - 3. März 2007
Knut geht's prima
Eisbärbaby Knut entwickelt sich im Zoologischen Garten weiter prächtig. Er bringe jetzt schon gut 6,5 Kilogramm auf die Waage, berichtete die Zoo-Direktion am Freitag. Erstmals hat er auch seine Aufzuchtkiste verlassen und tapste eine Weile im Freien herum. Mit dem Laufen klappe es inzwischen ganz gut, hieß es weiter.

Berliner Morgenpost - 2. März 2007
Eisbär-Baby Knut: Ballspiele auf der Kuscheldecke
Knapp drei Monate ist der kleine Eisbär Knut jetzt alt, und auch wenn die Zoo-Besucher ihn noch nicht in Augenschein nehmen konnten, so verfolgen sie sein Heranwachsen doch aufmerksam in der Presse. Wenn die Knut-Fans Glück haben, dann wird noch in dieser Woche der Termin bekannt gegeben, an dem der Kleine erstmals in natura in Augenschein genommen werden darf. Der Eisbär befindet sich nach wie vor in der Obhut von Reviertierpfleger Thomas Dörflein und zeigt sich immer mehr als Halbstarker, der nicht nur anschmiegsam ist. Ab 24. März sind Knuts Abenteuer im 1. Programm zu bestaunen und zwar fünf Wochen lang immer am Sonnabend um 11.50 Uhr. Bis dahin tollt er hoffentlich schon draußen vor den Augen der Zoo-Besucher herum.

Basler Zeitung - 5. Mrz. 2007
Frühreifer Pinguin im Berner Tierpark Dählhölzli
Einer von vier Pinguinen, die im Januar im Berner Tierpark Dählhölzli das Licht der Welt erblickten, ist bereits sehr unternehmungslustig. Erstmals seit 30 Jahren ist ein junger Pinguin in Bern schon im März im Wasser zu beobachten. Das Jungtier ist allen 62 Artgenossen, die seit 1976 im Dählhölzli zur Welt kamen, weit voraus. Bisher schlüpfte kein Jungtier vor April, und keines war danach vor Juni im Wasser zu sehen. Das Geschwistertier starb vor zwei Wochen an einer Missbildung. Zwei andere Jungpinguine entwickeln sich nicht gleich schnell wie der frühreife Kleine.

Thüringer Allgemeine - 2. März 2007
Fröhliches Jugendleben
Im Stall der Kamerunschafe und Zwergziegen herrscht Gewusel. Lauter Babys, braune und gescheckte, wie Plüschtiere so süß. Acht kleine Meckerliesen und -fritzen kamen allein vergangenes Wochenende zur Welt. Sie sind die personifizierte Neugier, kaum nähern sich Besucher dem Gehege, stürmt alles raus was Beine hat. Neun Zwergziegenbabys kann Maik Wedemann, der Chef des Arnstädter Tierparks, schon stolz aufzählen, dazu ein kleines Kamerunschäfchen. Und drei Kamerunschafe sowie eine Zwergziege sind noch guter Hoffnung. Ähnlich sieht es bei den Thüringer Waldziegen aus, die auf der Roten Liste vom Aussterben bedrohter Tiere stehen und die der Heimattierpark aus diesem Grund vor zwei Jahren in seinen Bestand aufnahm. Zwei kleine Zicklein kamen hier in den vergangenen Tagen zur Welt, bei den anderen beiden werdenden Müttern dürfte es nicht mehr lange dauern. Vater "Peter" hat ganze Arbeit geleistet.

HNA.de - 3. Mrz. 2007
Schon erster Nachwuchs
Im Wildpark Edersee hat sich erster Nachwuchs eingestellt. Im Wildschweingehege tummeln sich bereits 16 muntere Frischlinge. In der Greifenwarte, die wieder mit ihren Flugschauen begonnen hat, haben die Luggerfalken Eier gelegt. In etwa zwei Wochen werden die kleinen Falken schlüpfen.

derStandard.at - 6. Mrz. 2007
Tierische Frühlingsgefühle und Nachwuchs Zoo Schmiding
Über Nachwuchs freut man sich im Zoo Schmiding in Krenglbach bei Wels in Oberösterreich. Ein Känguru-Baby wagt bereits die ersten Blicke aus Mamas Beutel und auch bei den südostasiatischen Kurzkrallenottern hat sich Kindersegen eingestellt. Die beiden verspielten Jungtiere sind auf dem besten Weg, die Lieblinge der Besucher zu werden.

net-tribune.de - 1. Mrz. 2007
Erstes In-Vitro-Nashorn ist gesund
Das erste durch künstliche Befruchtung gezeugte Nashorn entwickelt sich nach Einschätzung seiner Betreuer prächtig. Das einen Monat alte Kalb wiege inzwischen mehr als 80 Kilogramm und trinke jeden Tag rund zwei Liter Milch, erklärte der Zoo in Budapest am Donnerstag. Das Weibchen spiele auch gerne Fangen mit den Pflegern. Das noch namenlose kleine Nashorn war am 24. Januar zur Welt gekommen. In der Öffentlichkeit wird das Tier erst in einigen Monaten präsentiert. Ein neuer Versuch wurde in dieser Woche gestartet - nur einen Monat nach der Geburt des Jungtieres. Ob der Versuch erfolgreich war, steht in rund 80 Tagen fest. Und in 16 bis 17 Monaten könnte ein weiteres kleines Nashorn zur Welt kommen.

Krone.at - 1. Mrz. 2007
Oh, wie süß!
Ungewöhnliche Spielkameraden haben sich die beiden Tigerbabys Dema und Manis im Zoo von Cisarua in Indonesien ausgesucht. Sie tollen jeden Tag mit den Orang-Utan-Jungen Nia und Irma durch die Säuglingsstation – in freier Wildbahn würden sich die Tiere niemals so nah kommen. Die Sumatra-Tiger sind erst einen Monat alt, die beiden Orang-Utans fünf Monate. Den Tierpflegern zufolge sind sich die vier auf der Säuglingsstation des Zoos näher gekommen, wo alle Babys von Tierpflegern aufgepäppelt werden. Jetzt leben sie seit vier Wochen in einer Voliere zusammen – und es hat noch keine Raufereien oder Attacken gegeben.

Berliner Morgenpost -1. März 2007
Das muss Liebe sein
Nia, das Orang-Utan-Baby (Pongo pygmäus), wird von Dema, einem Tigerbaby (Panthera tigris sumatrae), liebevoll abgeschleckt. Beide Tierbabys befinden sich in einer Krankenstation des Taman-Safari-Zoos im indonesischen Borgor. Sie wurden von ihren Müttern nicht angenommen und werden nun von Pflegern aufgezogen. In der Station sind die beiden einander offenbar zu Kuschel- und Spielkameraden geworden. Der Sumatra-Tiger ist vom Aussterben bedroht. Von dieser kleinsten Tigerart leben in freier Wildbahn schätzungsweise noch 400 Tiere, in Zoos 200 Tiere. Von den ebenfalls bedrohten Orang-Utans gibt es noch etwa 15 000 wild lebende Exemplare.

Sächsische Zeitung online - 1. März 2007
Wir haben einen neuen, tierisch guten Reporter
Beiträge aus der Feder (!) von Experten sind die Zierde jeder Zeitung. Und wer wäre besser geeignet, aus dem Hoyerswerdaer Zoo zu berichten, als der Gestatten - Hans. Lachender Hans, um genau zu sein. Sie können mich auch Kookaburra nennen oder Riesen-Eisvogel, meinetwegen "Dacelo gigas". Nur "Australian Laughin' Jackass", das hör' ich nicht so gerne.

Berliner Morgenpost - 3. März 2007-03-03
Der Zoo wartet auf das Ei der Kagus
.. Im ersten Moment wusste Thomas Lenzner nicht, was der Vogel im Schnabel hatte. Es war dünn und hell, sah ein bisschen aus wie ein kleines Stück Pappe. Das Tier spielte damit. Seltsam. Der Tierpfleger aus der Fasanerie im Zoo ging ein Stück näher heran und erschrak. Das war eine Eierschale. Aber eben nur ein Stück, damit war klar, dass es das vollständige Ei nicht mehr gab. "Der Hahn wird es gefressen haben", vermutet Thomas Lenzner. Das war vor zehn Tagen und ist mehr als bedauerlich, denn Kagus sind äußerst selten und gelten als stark bedroht. Jede erfolgreiche Nachzucht ist für die Erhaltung Erhalt der Art wichtig. Andererseits war es das erste Ei des jungen Vogelpaares. Der Tierpfleger freut sich deshalb, dass es überhaupt mit dem Eierlegen geklappt hat und ist zuversichtlich, dass er bald Kagu-Nachwuchs vermelden darf.

Erneuter Nachzuchterfolg beim Spix-Ara im Loro Parque auf Teneriffa in 2007
http://www.wochenblatt-kanaren.com
http://www.teneriffa-nachrichten.com
http://www.islacanaria.net




Neu-Ulmer Zeitung - 1. Mrz. 2007
Zoo-Mord: "Er hat gezielt auf mich geschossen"
Im Nürnberger Tiergarten-Mordprozess hat Zoo-Direktor Dag Encke den Angeklagten schwer belastet. «Er hat gezielt auf mich geschossen», sagte der 41-jährige Biologe vor dem Schwurgericht. Er war am 6. Oktober 2005 ins Schussfeld des Angeklagten geraten, als dieser vor dem Nürnberger Zoo seine Frau erschoss. «Mein Eindruck war, dass ich ihm im Weg war und er alles tun wollte, um mich aus dem Weg zu räumen», sagte der Tiergarten-Chef bei seiner Vernehmung. In seinem Geständnis hatte der Angeklagte hingegen von einer zufälligen Schussabgabe während eines Gerangels gesprochen. Der Mann habe sich über ihn gebeugt und ganz ruhig gefragt: «Brauchst du noch mehr?» Als er verneinte, habe sich der Täter abgewandt und sei wieder zum Auto gegangen. Encke konnte durch eine Notoperation gerettet werden.

Kölner Stadt-Anzeiger - 27. Feb. 2007
Anzeige gegen Zoo-Chefs
Ein Tierrechtler aus Nürtingen hat den Direktor des Kölner Zoos, Theo Pagel, und seinen Vorgänger Gunther Nogge wegen Verstoßes gegen die Tierschutzvorschriften angezeigt. Oberstaatsanwalt Günther Feld bestätigte gestern den Eingang der Anzeige. Hintergrund ist die Tötung eines Bisons im November vorigen Jahres. Der Zoo hatte das Tier töten lassen, weil das Gehege zu voll war und kein anderer Zoo als Abnehmer für das überzählige Bison gefunden worden war. „Wegen der Blauzungenkrankheit ist Köln Sperrbezirk“, sagte gestern Theo Pagel. „Deshalb dürfen wir die Tiere nicht transportieren.“ Der Tierrechtler Frank Albrecht wirft den Zoo-Chefs dagegen vor, „nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft“ zu haben. Die Verantwortlichen hätten rechtzeitig „mit Geburtenkontrolle, dem Bau eines Ausweichgeheges oder mit der rechtzeitigen Beendigung der Bisonhaltung“ reagieren müssen.
> langsam wird's lächerlich

Thüringer Allgemeine - 5. Mrz. 2007
Bullig, zottlig, tot
Als ob der Rechnungsprüfungsbericht zum Bau der Löwensavanne und das schlechte Betriebsklima im Zoo in letzter Zeit nicht schon genug für Wirbel gesorgt hätten, tauchten nun auch fachlich schwerwiegende Vorwürfe auf. Bereits vor Jahresfrist überlebten drei ausgewachsene Bisons einen Transport zu einem Züchter nicht. Und dafür soll Erfurts Zootierarzt Dietmar Kulka die Verantwortung tragen. Erfurts Zoodirektor Norbert Neuschulz will von all dem nichts gewusst haben und hüllt sich wie üblich in Schweigen. In den Büchern des Zoos wurden die vier Bisons als Verkauf/Leihgabe verbucht. Zootierarzt Dietmar Kulka hingegen kann sich sehr genau erinnern: "Jede Narkose ist ein Risiko und das Risiko trägt der Empfänger", sagt Kulka und ist sich keiner Schuld bewusst.

Wiesbadener Kurier - 2. Mrz 2007
Idyllischer Weg sorgt für reichlich Ärger
Es ist ein idyllischer Weg, der mitten durch den Kronberger Opel-Zoo führt, doch er sorgt für reichlich Ärger. Denn der Philosophenweg ist öffentlich zugänglich, und das ist den Zoo-Betreibern gar nicht recht. Schließlich können die Spaziergänger, ohne Eintritt zu bezahlen, einen Teil des Freilandgeheges besichtigen. Außerdem müssen notgedrungen die Eintrittskarten der Zoobesucher am Philosophenweg noch einmal kontrolliert werden. "Das führt nicht nur zu einem erhöhten Personalaufwand, sondern auch zu Unverständnis bei unseren Besuchern", sagt Zoo-Direktor Thomas Kauffels. Weiterhin würden Vandalen nachts an dem Weg ihr Unwesen treiben, dabei seien auch schon Tiere verletzt und sogar getötet worden. Kein Wunder also, dass der Opel-Zoo die Situation am Philosophenweg ändern will.

Leipziger Volkszeitung - 6. Mrz. 2007
Abschied in Pongoland: Gorialla-Dame Effie zieht nach London
In Pongoland hieß es gestern Abschied nehmen: Gorilladame Effie, die seit einem Jahr in Leipzig wohnte, zieht in den Londoner Zoo. Nach mehreren missglückten Zusammenführungen mit den Weibchen der Gruppe und dem Silberrückenmann Gorgo wurde der Wohnortwechsel nötig. "Leider war es uns nicht möglich, Effie in die bestehende Gorillagruppe zu integrieren. Wir bedauern es sehr, sie hätte so gut zu uns gepasst. Nun hoffen wir, dass sie sich schnell an ihr neues Zuhause gewöhnt ", so Zoodirektor Jörg Junhold. In den letzten Monaten wurde die Gorilla-Dame allein gehalten und hatte nur durch einen Sichtschieber Kontakt zur Gruppe. Da Gorillas in Verbänden leben, wurde umgehend ein neuer Halter für das Weibchen gesucht. Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) entschied zusammen mit dem Leipziger Zoo, dass Effie nach London abgegeben werden soll. Hier wartet auf Effie die neue Gorillaanlage "Gorilla Kingdom", die Ende März eröffnet werden soll.

Leipziger Volkszeitung - 2. Mrz. 2007
Online Spezial
Das Amurleopardenweibchen „Vatne“ ist Leipzig eingetroffen. Die Reise aus dem Berliner Tierpark sei gut verlaufen, teilte der Leipziger Zoo am Freitag mit. „Vatne“ soll dem finnischen Leopardenmann „Xembalo“ Gesellschaft leisten, der Anfang Februar aus Helsinki nach Leipzig kam.

mephisto 97.6 - 2. Mrz. 2007
Zoo I: neues Leopardenweibchen
Sie ist heute aus Berlin angekommen und soll mit einem finnischen Leopardenmännchen neuen Nachwuchs zeugen. Das Männchen ist seit Anfang Februar in Leipzig. Amurleoparden sind vom Aussterben bedroht. Nach Angaben des Zoos leben in freier Wildbahn noch 30 bis 40 Tiere.

HNA.de - 4. Mrz. 2007
Im Knüll heulen wieder die Wölfe
Bären und Wölfe im Knüll: Diese in der Region einzigartige Attraktion wird der Wildpark Knüll ab dem 1. April seinen Besuchern bieten. Vorige Woche sind drei Wölfe in die neue Gemeinschaftsanlage eingezogen. Wenige Tage nach der Ankunft von Wölfin Luba, die aus dem Wildpark Eekholt in Schleswig-Holstein stammt, tummeln sich nun auch zwei knapp einjährige Wolfsbrüder aus dem Bayerwald-Tierpark Lohberg (Bayerischer Wald) in dem Gehege. Bereits in dieser Woche soll der erste von zwei Braunbären eintreffen, mit denen sich die Wölfe das weitläufige Gelände teilen werden. Dennoch bleibt ihnen eine Rückzugsmöglichkeit, denn dank schmaler Schleusen gelangen sie in zwei eigene Wolfsgehege.

Ostthüringer Zeitung - 7. Mrz. 2007
Bärin Dunja zieht Sonnabend um
Die Bärin Dunja, die im Eisenberger Tiergarten geboren ist und etwa 22 Jahre lang hier gelebt hat, wird am Sonnabendnachmittag ihre enge Heimat verlassen, teilte Tiergartenleiter Mathias Wiesenhütter mit. Sie zieht - wie lange angekündigt - in den Wildpark Knüll in Nordhessen um, wo im rund 50 Hektar großen Gelände viele Tierarten leben wie Rot- und Damwild, Wildkatzen, -pferde oder Luchse. Über den Winter ist dort ein neues, rund 7 000 m² großes Gemeinschaftsgehege für Bären und Wölfe angelegt worden, wobei jeder Art auch ein nur für sie bestimmtes Terrain zur Verfügung steht. Gespannt sind die Hessischen Tierpfleger darauf, wie Dunja auf den Waldboden reagieren wird, den sie in Knüll erstmals kennenlernt. Auch wurde hier für die Bären extra ein Teich angelegt, in dem sie baden können. Um sich zurück zu ziehen, steht ihnen ein Winter-Haus mit Boxen zur Verfügung, für sie eine Art Höhle. Wie die Petze in Eisenberg lebten, erfahren Besucher, indem sie künftig den Bärenzwinger auch von Innen besichtigen können, und in einer kleine Ausstellung über die Bärenhaltung, mit der hier Anfang der 70-er Jahre begonnen worden war.

swex.de - 5. Mrz. 2007
Neues im Wildpark: Schweine ziehen bald in eine Burg
Schweinfurt. Am Sonntag, den 18. März, geht es wieder los. Die Waldschänke öffnet ihre Pfosten, womit im Schweinfurter Wildpark die warme Jahreszeit eingeleitet wird. Rund eine halbe Millionen Besucher im Jahr werden dann wieder bei freiem Eintritt die rund 500 Tiere der Anlage An den Eichen faszinieren.

Kanal8 - 6. Mrz. 2007
Luchsdrillinge nur noch zu zweit
Im vergangenen Mai brachte Luchs-Dame Freya im Bad Kissinger Wildpark Klaushof gleich drei Junge zur Welt. Eine der kleinen Raubkatzen hat das erste Jahr nicht überlebt. Woran der Kleine zu Grunde ging, ist trotz einer Untersuchung durch den Tierarzt unklar. Allerdings ist die Sterblichkeit junger Luchse generell sehr hoch. Weil das Luchs-Gehege im Klaushof für vier Tiere auf Dauer zu klein ist, soll für sie allerdings eine neue Heimat gesucht werden. Eigentlich war an eine Auswilderung im Harz gedacht. Doch weil mittlerweile wieder genügend Luchse in freier Wildbahn leben, herrscht dort gerade Aufnahmestopp. Aus diesem Grund kommt für die beiden gar nicht mehr so kleinen Luchse aus Bad Kissinen nur ein anderer Wildpark als neues Quartier in Frage.

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 1. Mrz. 2007
Pinguin „Heinrich“ aus Wuppertal zurück
Pinguin „Heinrich“ ist zurück. Der sympathische Kunststoffpinguin begrüßt nun wieder die Besucher des Stadthauses im Foyer. Mehr als ein Jahr verweilte der lustige Kerl in Schwerins Partnerstadt Wuppertal und kehrte nun mit Unterstützung der Wuppertaler Spedition Fenner und der Crivitzer Spedition Hellmann in seine mecklenburgische Heimat zurück. Der Schweriner „Heinrich“ nahm im vergangenen Jahr an der Wuppertaler Pinguinale 2006 teil, einer Parade mit 200 weiteren Exemplaren. Anlass war der 125. Gründungstag des Wuppertaler Zoos, dessen Wappentier der Pinguin ist. Er warb auf dem Balkon des Wuppertaler Rathauses für die schöne Landeshauptstadt im Norden und bereicherte zuletzt sogar den Karneval in der Schwebebahn-Metropole.

Insel-Bote - 1. Mrz. 2007
Tierinventur bei Hagenbeck abgeschlossen - ein Hirsch fehlt
Beinahe zwei Monate lang haben Pfleger im Hamburger Tierpark Hagenbeck Kamele gewogen, Schlangen vermessen oder Flamingos gezählt. Die jährliche große Tierinventur ist für die Pfleger keine einfache Aufgabe, denn immerhin leben 1850 Tiere in 210 Arten in dem Zoo. Heute gab Hagenbeck die Ergebnisse bekannt: "Alles ist im Rahmen, alle sind wohlauf", sagte ein Sprecherin. Nach einem Vietnam-Sika-Hirsch suchten die Pfleger aber vergeblich. Obwohl er in den Akten vermerkt ist, fehlt von ihm jede Spur.

FAKTuell - 7. Mrz. 2007
Lokal Schlagzeilen
Der Wolf ist tot - der letzte Wolf im Bischofswerdaer Tierpark ist gestorben. Hugo war lange krank, erholte sich nicht mehr.

Sächsische Zeitung - 3. März 2007
Wolf stirbt im Tierpark Bischofswerda
Der letzte Wolf im Bischofswerdaer Tierpark ist tot. Hugo verendete nach längerer Krankheit am Donnerstagabend, teilt die Tierparkleitung mit. Lebenspartnerin Hilde war bereits im Juni 2005 gestorben. Das hatte offenbar auch Hugo den Rest gegeben. "Wölfe sind Rudeltiere. Hugo hat den Verlust seiner ,zweiten Hälfte' nicht verkraftet", erklärte Tierparkleiterin Silvia Berger. Neue Tiere dieser Art wird es im Bischofswerdaer Tierpark nicht mehr geben. Bärenmakaken könnten möglicherweise ein Ersatz sein.

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 7. Mrz. 2007
Schulden-Wildwuchs beschneiden
Die Landeshauptstadt will im Jahr 2010 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen. Das gestern von Oberbürgermeister Norbert Claussen und Finanzdezernent Wolfgang Schmülling in die politischen Gremien eingebrachte Haushaltssicherungskonzept sieht dafür Einsparungen von 54 Millionen Euro bis 2010 vor. Stimmen die Stadtvertreter zu, sind nahezu alle Bereiche von Kürzungen betroffen. Die Zuschüsse an den Zoo sollen um 100000 Euro und an die Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen um 250000 Euro gekürzt werden.

General-Anzeiger (Bonn) - 2. Mrz. 2007
Sea Life Center beschert Geschäften und Gastronomie Umsatzplus
Die Besucher von Königswinter sind nicht so "arm und alt, wie sie immer dargestellt werden". Nein, sie sind jung, aufgeschlossen, haben Familie, Geld in der Tasche und wollen etwas erleben. Das lesen Oliver Bremm und Andreas Pätz aus einer Touristen- und Betriebsbefragung in Königswinter. Der Geschäftsführer der Tourismus Siebengebirge GmbH und der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Königswinter reichten ihre Erkenntnisse am Mittwoch an rund 40 interessierte Geschäftsleute weiter. Wasser auf Bremms und Pätz' Mühlen sind die Ergebnisse der Befragungen im Herbst 2006 am Sea Life Center. Rund 46 Prozent der Befragten gaben an, neben dem Aquarium auch noch Geschäfte oder Restaurants und Cafés in der Altstadt besuchen zu wollen. Angesichts von rund 400 000 Sea-Life-Gästen im ersten Jahr ein erfreulicher Prozentsatz, urteilt Pätz.

Volksstimme - 5. Mrz. 2007
Das erlebte Praktikantin Marlena Marten im Tierpark Stendal ...
Es ist nicht nur das Fegen, Füttern und Sauberhalten der Tiere, das die Praktikanten im Stendaler Tierpark lernen. Aufmerksam zu sein und Verantwortung zu übernehmen gehört ebenfalls dazu. Und manchmal lernen junge Leute Dinge, die sie in ihrem Leben vielleicht nie erfahren hätten.

Tagesspiegel - 3. Mrz. 2007
Fanauflauf im Affenhaus
Auf jeden ihrer Unterarme hat sie sich einen Affenkopf tätowieren lassen. Den Gorilla-Jungen Dschambala auf dem linken, das Orang-Utan-Weibchen Mücke auf dem rechten Arm. Angela Krüger sieht jünger aus als 57. Sie ist Stammgast. Seit 1994 kommt sie täglich ins Affenhaus des Berliner Zoos. Als junge Frau wollte Angela Krüger Tierpflegerin werden. Doch sie bekam nur Absagen. Angela Krüger gab ihren Wunsch auf und ging in den öffentlichen Dienst. Seitdem verbringt sie fast ihre komplette Freizeit mit Gorillas, Orang-Utans und Schimpansen.

espace.ch - 2. Mrz. 2007
Björk und Barba sind erwacht
Mit dem Frühling erwachen auch die Lebensgeister von Björk und Barba, den zwei Skandinavischen Braunbären im Tierpark Dählhölzli. Seit letzter Woche verziehen sie sich nicht mehr in die rund drei Meter grosse Erdhöhle, die sie sich selber als Winterquartier gegraben haben, sondern streifen wieder in ihrem 5600 Quadratmeter grossen Gehege umher.

sz-online - 7. Mrz. 2007
Schlange löst Ärger im Taxi aus
Eine Würgeschlange hat in einem Buschtaxi in Madagaskar Panik ausgelöst. Nach Medienberichten fanden Polizisten bei einer Verkehrskontrolle das etwa ein Meter lange, ungiftige Reptil in einem Sack unter einer Sitzbank. Der Fahrer des Taxis hatte die Schlange dort ohne Wissen seiner Fahrgäste verstaut. Die Insassen weigerten sich entschieden, die Taxifahrt mit dem blinden Passagier an Bord fortzusetzen. Die Polizisten brachten das Tier, das zu einer vom Aussterben bedrohten Art gehört, in den Zoo der Hauptstadt Antananarivo.

espace.ch - 2. Mrz. 2007
Japanischer Delfin mit Schwanz-Prothese glücklich
Ein japanischer Delfin hat sich nach Startschwierigkeiten mit seiner Schwanzflossen-Prothese angefreundet. Mittlerweile springt und schwimmt Fuji wieder durch das Aquarium in Churaumi auf Japans südlicher Insel Okinawa. Der von Bridgestone entwickelte Ersatz habe ihr das Leben gerettet, berichtete ihr Pfleger Masaya Koami am Freitag. Die Prothese besteht aus schwarzem Silikongummi und ist mit einem Knochen aus Kunststoff verstärkt. Fujis Schwanzflosse war nach einer Hautkrankheit amputiert worden. Der Delfin nahm danach gefährlich zu, weil er sich nicht mehr genügend bewegte.

Nullzeit.at Tauchen - 5. Mrz. 2007
Hai in Oberösterreich: Rätsel gelöst
Wie nullzeit.at bereits berichtete, erregte ein Hai, der in der oberösterreichischen Vöckla gefunden wurde, vergangene Woche für Aufsehen. Nunmehr ist das Rätsel um das Tier gelöst - er stammt aus einem Silvesteressen. Einige Zeit nach Erscheinen der Meldung in den diversesten Medien, meldete sich ein Gastwirt aus dem Bezirk Vöcklabruck, Oberösterreich, bei der APA (Austria Presse Agentur) und teilte ihr mit, was passiert war. Sein Lehrling hatte den Haikadaver in den Fluss geschmissen, nachdem das Tier für das angedachte Silvesterbuffet als nicht geeignet erschien.

sueddeutsche.de - 1. Mrz. 2007
Affen mit Gefühl
Trösten, täuschen, helfen: Menschenaffen haben offenbar die höchste Stufe der Empathie erklommen. Die beiden Schimpansendamen bleiben unten im Gehege, während über ihnen, in dem für die Affen so interessanten Zimmer, Frans de Waal ihre Bemühungen beobachtet und protokolliert. "Sie versuchen öfter, dort hineinzuklettern", sagt er. Für den Primatologen vom Yerkes National Primate Research Center in Atlanta ist dieses Verhalten weit mehr als ein Spiel. Es ist einer von vielen Beweisen, dass Schimpansen koordiniert zusammenarbeiten, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Viele solcher Beispiele hat Frans de Waal am Dienstag in der Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung in München erörtert. Sie alle laufen auf eine Erkenntnis hinaus: Tiere, und ganz besonders Menschenaffen, können Empathie empfinden.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


Blikopnieuws – 6. März 2007
Kameeltje geboren in DierenPark
Kamel geboren in DierenPark
Im DierenPark Amersfoort ist am 4. März ein männliches Kamel zur Welt gekommen. Zwei weitere Weibchen sind trächtig.

HLN.be – 1. März 2007
Inbreuken op wet Dierenwelzijn in Olmense Zoo
Verstöße gegen Tierschutzgesetz im Olmense Zoo
Im Olmense Zoo wurden Verstöße gegen das Tierschutzgesetz festgestellt. Dies geht aus dem Bericht zu einer Kontrolle vom 13. Februar hervor. Auch die Sicherheit für Personal und Besucher wurde überprüft, nachdem eine Besucherin von Geparden getötet worden war. Die Direktion muss nun Maßnahmen ergreifen, um die Missstände zu beseitigen. Konkrete Angaben hierzu wurden bisher nicht gemacht. Kommt der Zoo den Forderungen nicht nach, drohen Geldstrafen bis zu 5.500 Euro.

Dierennieuws – 1. März 2007
Zwartvoetpinguins naar Dierenpark Wissel
Brillenpinguine für Dierenpark Wissel
Am 1. März erhielt der Dierenpark Wissel eine neue Tierart: 13 Brillenpinguine aus dem Vogelpark Avifauna. In Kürze erhalten sie weitere Gesellschaft durch Brillenpinguine aus dem Zoo Rotterdam. Für die Tiere wurde das ehemalige Pelikangehege umgebaut und umfasst neben einem geräumigen Wasserbecken Felspartien mit reichlich Nistgelegenheiten. Auch eine Familie Rotbauchmakis kam im Tierpark an. Sie besteht aus einem Paar mit seinen zwei Jungtieren.

Brabants Dagblad - 4. März 2007
Nieuw record jaguarschminken
Neuer Rekord bei Kinderschmink-Aktion zur Rettung des Jaguars
In Ouwehands Tierpark in Rhenen haben am Sonntag siebzig Kinderschminker einer Rekordzahl von 1403 Kinder in vier Stunden ein Jaguargesicht geschminkt. Der alte Rekord stand bei 1203 Kindern. Der Rekordversuch bildete den Startschuß für eine Kampagne der Umweltstiftung World Wide Fund For Nature (WWF), die dazu beitragen soll, den Lebensraum des Jaguars im südamerikanischen Regenwald zu schützen

de Stentor - 2. März 2007-03-02
Pinguïns met zwarte voeten in Wissel
Pinguine mit schwarzen Füßen in Wissel
Die Bewohner des Tierparks Wissel haben gestern Gesellschaft bekommen von einer für sie neuen Tierart. Nachmittags kam eine Gruppe von 13 Brillenpinguinen [nl. zwartvoetpinguïns "Schwarzfußpinguine"] aus dem Vogelpark Avifauna aus Alphen am Rhein an. In kürze kommt noch eine Gruppe aus dem Rotterdamer Tiergarten Blijdorp. Sie verfügen in Wissel über ein neuen Lebensraum mit einem großen Schwimmbecken.

DeMorgen.be - 1. März 2007
Olmense zoo overtreedt Dierenwelzijnswet
Der Zoo in Olmen hält Dierenwelzijns-Verordnung nicht ein
Im Olmener Zoo sind verschiedene Übertretungen der Dierenwelzijn-Verordnung festgestellt worden. Das geht aus dem Bericht der Organisation Dierenwelzijn vom 13. Februar hervor, den der Minister von Dierenwelzijn ("Wohlbefinden der Tiere") Rudy Demotte erhalten hat. Die Kontrolle durch Dierenwelzijn fand statt aus Anlaß des tödlichen Unfalls mit einem Gepard vor einigen Wochen.

DeMorgen.be - 1. März 2007
Olmense Zoo moet slechts "kleine aanpassingen" doorvoeren
Der Olmener Zoo muß nur "kleine Anpassungen" vornehmen
Der Olmener Zoo muß "keine unlösbaren" Anpassungen durchführen, was die Unterbringung und die Einrichtungen im Rahmen der Pflege der Zootiere betrifft. Das ließ der Olmener Zoo wissen, nachdem die belgische Bundesbehörde für Volksgesundheit am 13. Februar eine Kontrolle des Wohlbefindens der Tiere vornahm. Die Kontrolle fand statt, nachdem am Sonntag, dem 11. Februar eine 37jährige Frau von zwei Geparden totgebissen wurde. Das Bundesministerium für Volksgesundheit stellte im Olmener Zoo fest, daß einige Verbesserungen nötig sind, die hauptsächlich das Wohlbefinden der Tiere betreffen und nicht etwa die Sicherheit.

De Stentor - 1. März 2007
Lezers Jetix Magazine zetten Apenheul op 1
Für die Leser des Magazins Jetix ist Apenheul der beste Zoo des Jahres 2006
Die Leser des Magazins Jetix haben Apenheul zum besten Zoo des Jahres 2006 gekürt. Mehr als 2000 Kinder im Alter von acht bis einschließlich 14 Jahren entschieden sich mit deutlicher Mehrheit für Apenheul als besten Zoo. Der Apeldoorner Affenpark freut sich über diese Bewertung. "Das zeigt, daß Kinder die Art, wie wir die Tiere präsentieren, zu würdigen wissen. Für uns ist das eine Anregung, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. "

hln.be - 1. März 2007-03-03
Dolle 'aap' zet zoo op stelten
Ein närrischer "Affe" tobte durch den Zoo
Was ist zu tun, wenn ein gefährliches Tier aus dem Zoo entkommt? Das wollte die Direktion des Tama-Zoos in Tokio mit Hilfe eines "lebensechten" Szenarios herausfinden. Ein Mitarbeiter kroch in ein Affenkostüm und tobte so lange durch den ganzen Park bis - als gräßlicher Höhepunkt - , ein Tierpfleger den närrischen "Affen" mit einer Betäubungspistole anschoß. Mehrere Kinder, die Zeuge des Spektakels waren, brachen in Tränen aus. Es kostete danach viel Überredungskraft, um das anwesende Publikum davon zu überzeugen, daß es sich lediglich um eine Übung handelte.

Algemeen Dagblad - 28. Febr. 2007
Tijgertje en mensaapje dikke vriendjes
Tigerjunge und Menschenaffenkinder sind dicke kleine Freunde
Was in der Natur undenkbar wäre, ist in einem indonesischen Zoo eine Tatsache: junge Orang-Utans, die mit kleinen Sumatratigern schlafen und spielen. Von ihren Müttern verstoßen, haben sie einander gefunden. Die Freundschaft zwischen den fünf Monate alten Affen Nia und Irma und den vier Wochen alten Tigerjungen Dema und Manis im Zoo von Cisarua begann, als sie von ihren Tierpflegern zusammen in einen Käfig gesetzt wurden. Von ihren Müttern waren sie kurz nach der Geburt verstoßen worden. Die vier Jungtiere leben schon einen Monat zusammen, ohne daß es auch nur zu einem Zwischenfall gekommen wäre. Sie spielen und necken sich gegenseitig und schmiegen sich aneinander, um zu schlafen. Diese Idylle wird jedoch nicht endlos dauern, meinen die Tierpfleger. "Wenn die Tigerjungen drei Monate alt sind, kriegen sie Fleisch zu fressen, dann werden wir sie von den Affen trennen müssen."



Russische Meldungen


rian.ru - 7. März 2007
В британском зоопарке черный носорог Зита родила дочь
In einem britischen Zoo brachte das Spitzmaulnashorn Sita eine Tochter zur Welt
Die Mitarbeiter des Zoos in der britischen Grafschaft Devon feiern die Geburt der Tochter des Spitzmaulnashorns Sita, schreiben am Mittwoch die britischen Zeitungen. Die 16jährige Sita gebar ihre Erstgeborene am Montagabend. Bei der Geburt waren zehn Mitarbeiter des Zoos und eine Aufnahmegruppe der britischen Rundfunk- und Fernsehanstalt BBC anwesend."Wir haben viele Jahre auf diesen Moment gewartet, und wie es aussieht, schickt sich Sita an, eine ideale Mutter zu werden, zitiert die Zeitung Daily Telegraf die Worte von Neil Bemment, die verantwortlich ist für die Säugetiere. Wie BBC bemerkt, ist das Neugeborene eine "besonderes kleines Mädchen", denn 75% der Nashörner, die in Gefangenschaft geboren werden, sind männlichen Geschlechts.

uralpress.ru - 7. März 2007
Весна пришла: Бусинка греется на солнышке
Der Frühling ist da: Businka sonnt sich
Als es jetzt wärmer wurde, erwachten im Zoo Tscheljabinsk Dachse und Bären. Die Dachse, besonders die Männchen, sind schon sehr aktiv: sie laufen herum und rascheln im Stroh. Die Bären dagegen sind noch apathisch: sie sind erwacht, aber verlassen das Winterlager nicht. In den Bärengehegen sind schon die Schlupflöcher der Winterlager geöffnet. Da die Bären erwacht sind, begannen die Tierpfleger mit der Fütterung, doch die Petze haben noch keine Lust sich zu bewegen. Eine Ausnahme macht nur das Bärenjunge Businka . Sie (es ist ein Weibchen) wurde in den Zoo gebracht, als sie ein halbes Jahr alt war. Businkas Mutter wurde das Opfer von Wilddieben. Es sind aber gerade die Bärinnen, die ihren Jungen beibringen, sich im Winter zur Ruhe zu begeben. Weil Businka ohne Mutter blieb, schlief sie diesen Winter nicht.

rian.ru - 6. März 2007
В Московском зоопарке появится новый "обитатель" - древняя птица моа
Im Moskauer Zoo erscheint ein neuer "Bewohner" - der urtümliche Vogel Moa
Am Mittwoch können die Besucher des Moskauer Zoos mit eigenen Augen beobachten, wie der urtümliche Riesenvogel Moa entsteht, erfuhr RIA Nowosti im Pressedienst des WWF Rußlands."In der "Topiarykunstausstellung", die im Moskauer Zoo eröffnet wurde, erblickt vor den Augen der Besucher eine neue Kreation des bekannten Bildhauers und Landschaftsgestalters Wassilij Antropow das Licht der Welt. Wie die Agentur erfuhr, bildet Antropow den flugunfähigen Riesenvogel Moa nach, der vor 300 Jahren ausstarb, als er erbarmungslos von den Menschen vernichtet wurde. Antropow habe das Thema der Skulptur nicht zufällig gewählt."Mit dieser Skulptur will ich daran erinnern, wie zerbrechlich die Tierwelt unseres Planeten ist. Wenn wir weiter seltene Arten vernichten, dann können wir uns in Zukunft an den herrlichen Bewohnern der Erde nur noch in Ausstellungen oder Museen erfreuen", wird der Künstler im WWF zitiert.

IA Regnum - 3. März 2007
Пернатые питомцы Липецкого зоопарка прошли иммунизацию
Die gefiederten Zöglinge des Zoos Lipezk wurden gegen die ansteckende Krankheit immun gemacht
Praktisch alle gefiederten Bewohner des Lipezker Zoos - 375 an der Zahl - wurden gegen die Vogelgrippe geimpft. Die in diesen Tagen im Labor durchgeführten Blutuntersuchungen zeigten, daß die geimpften Individuen zu 66 bis 80 Prozent immun sind gegenüber dem gefährlichen Virus, teilte die Lipezker Fernsehgesellschaft "TWK" mit. Außer Tauben, Hühnern, Enten, Gänsen, Schwänen wurden auch Kraniche, Pelikane und Pfauen geimpft. Ohne Impfung blieben bisher nur zwei Dutzend Schwäne und Enten, die nicht in geschlossene Gebäude gebracht wurden, sondern auf dem Teich überwinterten. Wenn zu Beginn des Vogelzuges die Tierärzte raten, die Impfung der Vögel im Zoo zu wiederholen, dann werden auch die Bewohner des Teiches geimpft.

interfax.ru - 2. März 2007
В Самарской области расследуется уголовное дело по факту попытки незаконного вывоза из России арктических кречетов
Im Gebiet Samara wird der Versuch einer illegalen Ausfuhr arktischer Gerfalken aus Rußland eingehend untersucht
Wie die Informationsagentur Interfax-Wolgagebiet mitteilt, beschäftigt sich das Zollamt der Stadt Samara mit einer Strafsache, die den Versuch einer illegalen Ausfuhr seltener Vögel aus der Familie der Falkenartigen zum Inhalt hat, die eingetragen sind in die Rote Liste gefährdeter Arten Rußlands. "Der Versuch einer illegalen Ausfuhr von vier Gerfalken wurde am 6. Dezember 2006 auf dem Flughafen "Samara" von Mitarbeitern des Samaraer Zollamtes vereitelt. Als die Zollformalitäten erledigt und die Passagiere der Fluglinie "Samara-Duschanbe" kontrolliert wurden, fiel Zollbeamten eine Tasche auf, in der sich vier arktische Gerfalken befanden. Die Vögel wurden nach ihrer Entdeckung umgehend dem Zoo Samara übergeben, wo sie eine erste tierärztliche Hilfe erhielten.

www.rian.ru - 1. März 2007
Таможенники предотвратили вывоз редких хищных птиц из России
Zöllner vereitelten Ausfuhr seltener Raubvögel aus Rußland
Das Zollamt der Stadt Samara untersucht eingehend eine Strafsache, die den Versuch einer illegalen Ausfuhr seltener Vögel aus Rußland zum Inhalt hat, die eingetragen sind in die Rote Liste gefährdeter Arten, erfuhr RIA Nowosti im Pressedienst des Bundeszollamtes der Russischen Föderation. ... Seinen Worten nach wurde auf dem Samaraer Flughafen während der Zollkontrolle der Passagiere, die nach Duschanbe fliegen wollten, eine Tasche gefunden, in der sich vier Vögel befanden. Die Vögel wurden dem Zoo Samara übergeben. "Leider haben nicht alle Individuen den Streß durch Transport und Hunger überlebt - einer der Gerfalken starb noch auf dem Weg zum Zoo", sagte der Vertreter des Bundeszollamtes. Danach wurden die Vögel dem Moskauer Zentrum für die Rettung wilder Tiere übergeben, das sich auf dem Territorium des Nationalparks "Losinyj ostrow" befindet. Im Frühjahr werden die Gerfalken in die Freiheit entlassen.

Interfax.ru - 1. März 2007
Важнейшие события в УрФО февраля
Johnny ist Mister Zoo 2007
Im Zoo von Jekaterinburg wurden die Ergebnisse des Wettbewerbs "Mister Zoo 2007" verkündet, in dessen Verlauf die Zoobesucher ihre Stimme für das schönste männliche Zootier abgeben konnten. ..."Die meisten Stimmen erhielt der Schimpanse Johnny. Sein Sieg fiel überzeugend aus, denn er erhielt doppelt so viele Stimmen (40% der Gesamtstimmen) wie der Zweitplatzierte, der weiße Tiger Radshahan (der 21% aller Stimmen bekam), und viermal so viel wie der schwarze Jaguar Grant (für ihn stimmten 9%), der den dritten Platz belegte beim Wettbewerb um das schönste männliche Zootier", heißt es in der Mitteilung.

zabinfo.ru - 1. März 2007
Чита Кошкам устроят «День друга» - 11 марта во Дворце Искусств состоится выставка кошек
Katzenausstellung im Palast der Künste
Im transbaikalischen Tschita findet anläßlich des "Tages des Freundes" am 11. März im Palast der Künste eine Katzenausstellung statt. Die Veranstaltung wird vom Klub "Fauna" gemeinsam mit dem Zoo Tschita durchgeführt.

IA Regnum - 1. März 2007
На Камчатке закрыта охота на всех животных
Auf Kamtschatka Jagd auf alle Tiere beendet
Am 1. März wurde in der Oblast Kamtschatka und im Autonomen Kreis der Korjaken die Jagd auf alle Tierarten beendet. Wie der Korrespondent der IA Regnum in der Regionalverwaltung der Russischen Landwirtschaftsaufsichtsbehörde erfuhr, wurden in letzter Zeit auf der Halbinsel Pelztiere, Hasen und Rebhühner gejagt. Die nächste Jagdsaison (die Frühjahrssaison) wird Ende April eröffnet - auf den Braunbär, und Anfang Mai beginnt die Jagd auf Zugvögel. "Vom 1. März an wird die Einhaltung des Jagdverbots kontrolliert, damit sich alle auf Kamtschatka vorkommenden Tiere in Ruhe erholen und vermehren können. Die Verwaltung der Russischen Landwirtschaftsaufsichtsbehörde wendet sich an alle Bürger mit der Bitte um Verständnis für die Notwendigkeit, den Tieren Schutz und Erholung zu gönnen und die Jagdvorschriften einzuhalten", hieß es in der Russischen Landwirtschaftsaufsichtsbehörde.

novye izvestija - 28. Febr. 2007
Попугаи Ленинградского зоопарка боятся прививок
Die Papageien des Leningrader Zoos haben Angst vor der Impfung
Gestern wurden im Leningrader Zoo die Vögel gegen den Virus H5N1 geimpft. Geimpft wurden Hühner und Wasservögel. Wie die Chef-Tierärztin des Zoos Natalja Wischnewskaja der Zeitung "Nowyje iswestija" mitteilte, wurde die Impfung an einem Tag erledigt. Geimpft wurden 250 Individuen. "Diese Impfung ist eine planmäßige und hängt überhaupt nicht zusammen mit der unlängst in der Oblast Moskau ausgebrochenen Vogelgrippe", sagt Natalja Wischnewskaja.

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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Frankfurt, 07.03.2007
Prof. Dr. Dr. Bernhard Grzimek - Zoodirektor mit Herz
Während des 2. Weltkrieges wurde der Zoo Frankfurt stark zerstört. Fast alle Zoo-Tiere kamen bei Bomben-Angriffen ums Leben. Übrig blieben nur etwa 20 größere Tiere. Als einziges Gebäude trotzte die alte Bärenburg den Angriffen. Als Bernhard Grzimek 1945 nach Frankfurt kam, wurde er dank seiner geschickten Verhandlungsfähigkeit und seiner Kontakte zu den Amerikanern zum Polizeipräsidenten ernannt. Schon ab April 1945 kümmerte sich Grzimek, dem Tiere ein Herzensanliegen waren, um die Versorgung und Unterbringung der Zoo-Tiere, obwohl der Zoo geschlossen werden sollte. Durch seine vielfältigen Beziehungen gelang es ihm, sich allmählich aus der allgemeinen Verwaltung herauszulösen und die Verantwortung für den Zoo zu erhalten. Frankfurter Handwerker halfen beim Zooaufbau und bald konnten die ersten neuen Zootiere wieder einziehen. Grzimek beantragte noch als Polizeipräsident die Wiedereröffnung des Zoo Frankfurt bei der Militärregierung. Da er die Genehmigung zur Wiedereröffnung nicht erhielt, machte er den Zoo ohne Erlaubnis auf: Überall in der Stadt verkündeten Plakate: „Der Zoo ist wieder geöffnet“. Daraufhin gab die Militärregierung ihr Einverständnis, der Zoo durfte offen bleiben. Am 1. Mai 1945 wurde Grzimek zum Zoo-Direktor ernannt. Er nutzte die chaotische Lage in der Stadt, um von Bomben zerstörtes angrenzendes Gelände in den Zoo zu integrieren. Mit einem Eisballett auf dem großen Weiher, Schaustellern auf dem Zoogelände, Riesenrad und Rutschbahnen lockte Grzimek die Leute in Scharen in den Zoo. Nach und nach wurden neue Tierhäuser geplant und die Notunterkünfte durch Neubauten ersetzt: das Giraffenhaus (1953), die immer noch artgemäße Löwenfreianlage (1954), die visionären Vogelhallen (1961), die Affenanlagen (1962) und das einmalige Grzimekhaus (1978 nach seiner Pensionierung im Jahre 1974), um nur die wichtigsten zu nennen. Damit wurde der Zoo Frankfurt zu einem der allermodernsten und attraktivsten Zoos in ganz Europa. Grzimek kann auf viele Erstzuchten im Zoo Frankfurt stolz sein, wie z.B. die erste Bonobo-Geburt (1962) in Menschenobhut und die erste deutsche Gorilla- (1965) und Spitzmaul-Nashorn-Geburt (1956) Europas. Grzimek führte das erste Okapi per Flugzeug nach Deutschland (1954) ein und gründete die erste Zoo-Schule (1959: „Hessens größte Schule“) in Deutschland.

Wildpark Knüll, 07.03.2007
Die Wölfe sind im Knüll
Im Wildpark Knüll sind drei europäische Wölfe (Canis lupus) in die neue Bären- und Wolfsanlage eingezogen. Bereits am vergangenen Dienstag wurde die Wölfin „Luba“ aus dem Wildpark Eekholt in Schleswig-Holstein eingesetzt. Das mit sechs Jahren mittelalte Tier war in ihrem bisherigen Rudel das rangniedrigste sogenannte Omega-Tier. Hier im Knüll wird sie die Rolle der Leitwölfin übernehmen. Seit Freitag Nachmittag hat Luba nun Gesellschaft. Die zwei jungen Wolfsbrüder aus dem Bayerwald-Tierpark Lohberg sind im letzten Frühjahr geboren. Demnächst müssten sie sich in die Rangordnung ihres zehnköpfigen Geburtsrudels einfügen oder eben abwandern - in den Knüll. Für ein paar Tage haben die drei Wölfe, die aus guten modernen Tierhaltungen stammen, das etwa 7000 qm große Gehege für sich. Doch schon am kommenden Wochenende werden die beiden Braunbären sich die Anlage mit den Wölfen teilen. In einem Gehegebereich bleiben die Wölfe aber auf jeden Fall unter sich. Durch schmale Schleusen können nur die schlanken Wölfe in das Wolfsgehege mit dichten Buchenwäldchen und unterirdischem Bau. Hier werden sie zusätzlich gefüttert und könnten auch in Ruhe Jungtiere aufziehen. Denn Nachwuchs ist ausdrücklich erwünscht. Für den Besucher sind die neuen Bewohner im Wildpark Knüll ab Anfang April zu sehen. Am 31. März und 1. April ist die offizielle Einweihung der Bären- und Wolfsanlage.

Zoo Duisburg, 07.03.2007
Hinaus ins unruhige Leben

Für die beiden jugendlichen Brillenpinguine beginnt der Ernst des Lebens: „Nummer 11“ (geschlüpft am 5.12.2006 in Duisburg) hatte schon einmal Pech, denn nachdem sich der gerade einmal 25 Gramm schwere Schlüpfling nach 24-stündigem Mühen erfolgreich durch seine harten Eischalen gepellt hatte, schien einer gelingenden elterlichen Aufzucht nichts mehr im Wege zu stehen – bis sich dessen plattfüßige Ernährer mit ihren Nachbarn derart in die Federn gerieten, dass nicht nur deren Freundschaft zerbrach, sondern der kleine Nesthocker anschließend seinen Schlupfplatz auch noch gegen ein wärmendes Aufzuchtkörbchen in der guten Stube der Tierpfleger eintauschen musste. „Nummer 12“ (geschlüpft am 15.12.2006 in Duisburg) durfte sich dagegen über fürsorglichere Eltern freuen – bis die Tierpfleger ihn nach 6-wöchigem Höhlen-Hocker-Dasein trotzdem seinen Elterntieren entwöhnten, um das allzu dünn geratene Küken mit entgräteten Heringsschwänzen sowie Mineral- und Vitamincocktails weiter aufzupäppeln. Mittlerweile sind beide Jungvögel zu stattlichen Jugendlichen herangewachsen, denen allerdings der berühmte „Feder-Frack“ noch fehlt, was aber kein Hindernis darstellen dürfte, die beiden Watschelmänner in die große Gemeinschaft der Duisburger Brillenpinguine einzugliedern. Obwohl ein weit verbreiteter Irrtum Pinguine immer wieder als Nachbarn von Eisbär und Eskimo an den Nordpol verpflanzt, kommen deren 17 verschiedene Arten n u r auf der S ü d-Halbkugel unserer Erde und zwar durchaus nicht nur im Ewigen Eis vor! Brillenpinguine z.B. bewohnen die sonnigen Küsten des südliche Südafrikas, bedürfen daher auch keiner „Kaiserberg-Tiefkühl-Kammer“. Ob’s allerdings ohne Gezank, Gezerre oder gar Schnabelhiebe seitens der künftigen Gehegegenossen abgehen wird, wenn die beiden erstmals auf die Freianlage dürfen, bleibt abzuwarten. Zur Sicherheit jedenfalls stehen Tierpfleger bereit, mögliche Kampfhähne notfalls mit Kratzen und Besen von beiden Zöglingen abzuwehren. Wenn’s gar zu rund geht, helfen fette Heringshäppchen in jedem Falle, die Gemüter der alteingesessenen Frackträger zu beruhigen.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 07.03.2007
Emanzipierte Winzlinge
Bei den Kaiserschnurrbart-Tamarinen tragen auch die Weibchen Bart, und zwar einen Hängeschnauzbart mit doppeltem Kinnbart und mitnichten die hochgezwirbelte kaiserliche Barttracht Wilhelms des II. Diese Namensgebung geht auf einen Scherzbold unter den Zoologen zurück, der Anfang des 20. Jahrhunderts den ersten importierten Kaiserschnurrbart-Tamarinen die Hängebärte hochgezwirbelt hat. Zudem frönen die bärtigen Damen der Vielmännerei. Letzteres aus praktischen Erwägungen, denn alle potentiellen Väter beteiligen sich an der Aufzucht der Jungen und erleichtern so den Weibchen das Leben. Das Babyjahr für Väter umfasst hier alle anfallenden Arbeiten außer der Ernährung der Jungen: Die Mutter reicht die Jungen bereits wenige Tage nach der Geburt an die Väter und die älteren Geschwister weiter, und nimmt sie nur zum Säugen wieder entgegen. Die Väter und Geschwister haben also die Hauptplackerei, müssen die Kleinen herumtragen, beschäftigen, beschützen und bei den ersten Ausflügen auf den Flohzirkus aufpassen. Im Jungtieraufzuchthaus der Wilhelma kann man gerade vier Generationen der possierlichen Bartträger aus dem brasilianischen Tieflandregenwald beobachten. Allerdings hat Weibchen „Teresa“ hier nur einen Mann „Ant“, da in einem Zuchtprogramm klar sein muss, wer Vater und Mutter eventueller Sprösslinge ist – ungeklärte Vaterschaften sind da nicht erwünscht. Die älteren Geschwister sollten eigentlich bereits an einen anderen Zoo abgegeben werden, durften dann aber noch bleiben, um die Jungenaufzucht zu lernen. Allerdings waren sie so engagiert bei der Sache, stritten sich mit dem Vater um die Kleinen und wollten sie zum Säugen nicht wieder rausrücken. Das war nicht im Sinne der Arterhaltung, und so wurde die vier erst mal hinter die Kulissen verbannt, damit Vater, Mutter und die Kleinen zur Ruhe kommen konnten. Mittlerweile ist die Großfamilie wieder vereint, die Aufgabenverteilung hat sich so eingespielt, wie es sich für diese Äffchen gehört. Und so bietet sich den Wilhelmabesuchern das Bild einer bärtigen, quirligen Rasselbande – die Alten mit prächtigen Hängeschnäuzern, die Jungen mit plüschigen Baumwollschnäuzchen, und alle meist gar nicht kaiserlich am Rumtoben.

Tierpark Nordhorn, 06.03.2007
Europäische Hochzeitsreisen - Neue Zuchtgruppe der bedrohten Hartmann Bergzebras
Seit einigen Jahren leben Hartmann Bergzebras im Tierpark Nordhorn. Mit der Nachzucht der hoch bedrohten Art will es aber nicht so recht klappen. Der mittlerweile fast 8 Jahre alte Hengst Tschecha kann oder will nicht zur erfolgreichen Vermehrung seiner Art beitragen. Dabei wäre es sehr wichtig, denn von der kleinsten Zebraart leben in freier Wildbahn in Namibia und Südangola nur noch zwischen 7.000 und 8.000 Tiere und auch im Zuchtbuch der europäischen Zoos sind keine 100 Tiere eingestellt. Die Koordinatorin des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP), Tanya Langenhorst, hat nun in Absprache mit mehreren Zoos eine regelrechte Hochzeitsreise organisiert. Eine neue Theorie besagt nämlich, dass unter Umständen Hengste in ihren „Familiengruppen“ nicht zum Zuchthengst aufsteigen können. Und da Tschecha in Nordhorn geboren wurde, könnte das ein Grund für den Mangel an Nachwuchs im Familienzoo sein. Daher geht der freundliche Hengst heute auf große Reise in den Marwell Zoological Park in Hampshire (U.K.). Dort trifft er auf viele unbekannte Stuten und die Zoowelt ist gespannt, ob sich die neue Theorie bewahrheiten wird. Nach Tschechas Weggang bleibt die 13 jährige Stute Galie für einige Tage alleine in Nordhorn. Das wird sich aber bald ändern, denn kommenden Dienstag wird die Stute Kola aus Usti Nad Labem (Tschechien) nach Niedersachsen reisen. Ihr folgt am nächsten Donnerstag der Zucht erfahrene Hengst Ringo aus Plok in Polen. Die Zusammenführung der neuen Zuchtgruppe in Nordhorn ist nicht planbar und wird situationsbedingt erfolgen. Sicherlich verbleiben die schönen Zebras aber zunächst für einige Tage im Stall – zum gegenseitigen beschnuppern.

Zoo Heidelberg, 06.03.2007
Benefizabend für die Elefanten

Am Donnerstag, den 8. März wird auf dem Schloss ein besonders gewichtiges Projekt hoffentlich einen großen Schritt vorankommen. Das neue Elefantenhaus im Zoo Heidelberg steht im Zentrum eines Benefizabends mit Hans-Dietrich Genscher als Schirmherrn. Das neue Haus wird einen wesentlichen Entwicklungsschritt in der Haltung von Elefanten in Zoologischen Gärten darstellen. Erstmals werden die Laufflächen und zwei abtrennbare Boxen mit einem stark strukturierten Sandboden versehen. Das schont die Gelenke der Tiere und trainiert die Muskulatur. Eine große Vielfalt an Beschäftigungseinrichtungen wird bei den grauen Riesen Körper und Gehirn fit halten. Ein Badebecken, Einrichtungen zur Pflege kranker Elefanten, Vergesellschaftung mit Hirschen und Antilopen und ein modernes Sicherheitskonzept runden die Elemente des innovativen Hauses für die Elefanten ab. Für die Besucher stehen eine erhöhte Holzplattform zur besseren Übersicht, eine biotopgerechte Bepflanzung, unterschiedliche Einblickmöglichkeiten in die Anlage und auf das Leben der Tiere sowie eine völlig neue Besucherdidaktik zum Thema Elefant zur Realisation an. Das Haus wird ca. 3,3 Millionen Euro kosten. Davon gewährt die Stadt Heidelberg einen Zuschuss von 1,25 Millionen. Die restliche