E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 359 vom 1. März 2007

 Liebe Leser,

mit der unregelmäßigen Rußland-Rubrik mit interessanten Meldungen, an die man sonst kaum herankommt (schon gar nicht übersetzt), wird die Zoopresseschau wieder ein wenig umfangreicher. Wir haben keine Illusionen, daß auch nur ein Leser die gesamte Ausgabe liest, aber dennoch der Hinweis: auch weiter unten bis ganz zum Ende finden Sie interessante Rubriken. Picken Sie sich Ihre persönliche Auswahl heraus.

Zeitungs-Überschriften sind bisweilen kreativ bis unverständlich. Auch Zoopresseschau-Leser werden wohl mit den folgenden Beispielen nicht sofort etwas anfangen können:

Wilhelma kritisiert vorgezogenen Deckel
Elefanten überstehen Knall ohne Schaden
Zoo Leipzig versteigert Häkel-Horste

A propos: Der allerletzte Häkel-Horst ist noch bis Montag zu ersteigern, natürlich wieder zugunsten des Nasenfrosch-Projektes.

Dirk Petzold

Daß es bei amazon.de Hunde-Joghurt gibt, ist erstaunlich genug.
Würden Sie ihn aber auch gebraucht vorbestellen?

Zoos – Meldungen


Stuttgarter Nachrichten - 23. Feb. 2007
Wilhelma-Elefanten bangen um Zuhause
Elefanten sind grobe Klötze mit sensiblem Gemüt. Wird unter ihnen im Erdreich gegraben, reagieren sie empfindlich. Deshalb regt sich in der Wilhelma Widerstand gegen den Plan, den Bau des Rosensteintunnels zu Gunsten des B-14-Deckels zu vertagen. Die Dickhäuter müssten dann wohl noch zehn Jahre in ihrer maroden Behausung bleiben. Die Elefanten der Wilhelma hatte Schuster vermutlich nicht bedacht, als er mit dem Land die Idee gebar, die Kulturmeile rasch zu realisieren und dafür den eigentlich vorher geplanten Baubeginn des Rosensteintunnels auf das Jahr 2012 zu verschieben. Für die Elefanten, Teil des Wilhelma-Logos, hätte das enorme Folgen, klagen die Verantwortlichen. Auf dem Spiel steht demnach die Existenz einer Elefantengruppe in der Wilhelma. Hintergrund ist, dass die Gehege der Elefanten und Menschenaffen in die Jahre gekommen sind. Die Wilhelma habe auf die Zusage von Stadt und Land hin "die Projektfolge umgedreht", sagt Georg Fundel verärgert. Als Folge könnte die Wilhelma, wenn die derzeit vier Elefantendamen versterben, ohne Dickhäuter dastehen. Eine Zuchtgruppe unter derzeitigen Bedingungen werde der EEP-Koordinator keinesfalls befürworten. Nach dem Aufschrei aus Bad Cannstatt, das unter dem Verkehr ächzt, hofft Fundel auf den Gemeinderat.

Stuttgarter Nachrichten - 23. Feb. 2007
Wilhelma kritisiert vorgezogenen Deckel
In der Wilhelma regt sich Widerstand gegen Pläne, den Bau des Rosensteintunnels zugunsten des B-14-Deckels zu vertagen. Weil ein geplantes neues Elefantengehege vom künftigen Rosensteintunnel unterfahren werde, Elefanten auf Bautätigkeit im Untergrund aber äußerst sensible reagierten, müsse der Tunnel vorher gebaut werden. Bei einer späteren Fertigstellung der Parkunterfahrung sei die Existenz der Elefanten-Gruppe gefährdet. Wegen schärferer EU-Richtlinien ist schon länger ein größeres Gehege geplant.

Leipziger Volkszeitung - 24. Feb. 2007
Fabrikgebäude am Zoo gesprengt - Elefanten überstehen Knall ohne Schaden
"3-2-1-Zündung"! Punkt 8.02 Uhr gab am Sonnabend Sprengmeister Martin Hopfe in Leipzig das Kommando. Danach sackte das Hochhaus auf dem früheren Orsta-Hydraulik-Gelände in der Pfaffendorfer Straße in sich zusammen. Die in unmittelbarer Nachbarschaft lebenden Elefanten des Zoos haben die Sprengung ohne Schaden überstanden. Die Dickhäuter seien ganz ruhig gewesen. "Seit sechs Wochen wurden die Elefanten mit Musik auf den ungewohnten Lärm vorbereitet", sagte Raschke. Die Titel haben die Pfleger für die Tiere selbst zusammengestellt. Die Playlist reicht von Metallica über Nena bis hin zu Marschmusik. In den nächsten Wochen sollen die Elefanten weiter täglich eine Stunde Musik hören. Der Lärm auf dem alten Fabrikgelände hört nämlich nicht auf. Eine Abbruchfirma muss nun die rund 10 000 Tonnen Schutt wegräumen. Später soll dann an dieser Stelle die Riesentropenhalle Gondwanaland entstehen. Die Sprengung war im Vorfeld scharf kritisiert worden. Das Stadtforum Leipzig – dem engagierte Architekten und Bürgervereine angehören – verurteilte die Vernichtung wertvoller Industriearchitektur. Der 72 Meter lange, 26 Meter hohe und 23 Meter breite Stahlbeton-Skelettbau sei selbst für Leipzig in dieser Größe einzigartig, heißt es in einer öffentlichen Erklärung. Die Kammgarnspinnerei Leipzig, 1830 gegründet, war eine der ältesten ihrer Art in Deutschland.

Freie Presse - 25. Feb. 2007
Gesprengtes Hochhaus schafft Platz für Leipziger Zoo-Erweiterung
Zur Erweiterung des Leipziger Zoos ist am Samstag ein 25 Meter hohes, denkmalgeschütztes Industriegebäude gesprengt worden. An der Stelle will der Zoo bis 2009 die Tropenhalle «Gondwanaland» errichten. Der Bau aus dem Jahr 1936 kippte den Angaben zufolge wie vorgesehen nach vorne und fiel in sich zusammen. In Zukunft sollen auf einer Fläche von umgerechnet eineinhalb Fußballfeldern unter anderem Vögel und Reptilien, Affen, Raubkatzen und Nashörner gezeigt werden. Die 15 Meter hohe Tropenhalle wird nach laut Zoo knapp 50 Millionen Euro kosten.

Frankfurter Neue Presse - 26. Feb. 2007
Gratis-Weg durch Zoo entzweit Taunus-Städte
Es ist ein idyllischer Weg, der mitten durch den Kronberger Opel-Zoo führt, doch er sorgt für reichlich Ärger. Denn der Philosophenweg ist öffentlich zugänglich, und das ist den Zoo-Betreibern gar nicht recht. Schließlich können die Spaziergänger, ohne Eintritt zu bezahlen, einen Teil des Freilandgeheges besichtigen. Außerdem müssen notgedrungen die Eintrittskarten der Zoobesucher am Philosophenweg noch einmal kontrolliert werden. „Das führt nicht nur zu einem erhöhten Personalaufwand, sondern auch zu Unverständnis bei unseren Besuchern“, sagt Zoo-Direktor Thomas Kauffels. Zudem würden Vandalen nachts an dem Weg ihr Unwesen treiben, dabei seien schon Tiere verletzt und sogar getötet worden. Kein Wunder also, dass der Opel-Zoo die Situation am Philosophenweg ändern will. Ursprünglich hatte er geplant, vier Meter hohe Betonbrücken für die Besucher über den Weg zu bauen. Doch auch angesichts der Baukosten von etwa 1,5 Millionen Euro hat die Zoo-Verwaltung das Thema Brückenbau ad acta gelegt. Sie möchte nun, dass der seit jeher öffentliche Philosophenweg durch den Opel-Zoo nicht mehr von der Allgemeinheit genutzt werden darf und hat vor rund einem Jahr der Kronberger Stadtversammlung einen entsprechenden Vertrag vorgelegt. Als Entgegenkommen seitens des Tierparks sollten alle Bürger von Kronberg freien Eintritt in den Zoo bekommen.

Augsburger Allgemeine - 23. Feb. 2007
Raubzug in Europas Zoos
Hunderte Tiere sind in den vergangenen Jahren aus europäischen Zoos gestohlen worden. Schildkröten, Alligatoren, Papageien und kleine Affen seien bei den Dieben besonders begehrt, berichtet das Magazin «National Geographic Deutschland» (Märzausgabe). Die meisten der seit 2003 insgesamt rund 700 entwendeten Tiere blieben unauffindbar. Auch deutsche Zoos sind betroffen. Nur selten könnten die Diebstähle aufgeklärt werden.

Salzburger Nachrichten - 23. Feb. 2007
Raubzug in Europas Zoos - Hunderte Tiere gestohlen
Im Wiener Zoo Schönbrunn ist von einem merkwürdigen Verschwinden der Tiergarten-Bewohner nichts bekannt. Von Diebstählen gefährdete Arten werden allerdings gut bewacht und durch Sicherheitsmaßnahmen wie Bewegungsmelder und Kameras geschützt, sagte Zoologe Herwig Pucher. Zu kämpfen habe man allerdings mit dem umgekehrten Problem: Unliebsam gewordene Haustiere oder vierbeinige Urlaubsmitbringsel werden im Zoo ausgesetzt. Kürzlich habe man zum Beispiel in der Singvogelanlage eine Gruppe Kanarienvögel vorgefunden. Im Wüstenhaus entdeckten die Pfleger eine Echse, die ein Tiergartenbesucher als Urlaubsmitbringsel aus der Türkei mitgenommen haben dürfte.

Berliner Kurier - 26. Feb. 2007
Klau-Serie
Sie klauen die Tiere im Zoo, verhökern sie im Internet. Seit Monaten soll eine Tier-Mafia in Europa unterwegs sein. Auch im Berliner Tierpark wurden schon sechs Käuze geklaut. Es sind vor allem exotische Tiere, nach denen die Diebe suchen. Ganz oben auf ihrer Liste steht der peruanische Klammeraffe, aber auch Flamingos, Grünflügel-Aras und Käuze lassen sich gut verkaufen, berichtet das Magazin "National Geographic". In den vergangenen Jahren sollen 700 Tiere aus Zoos und Parks verschwunden sein. Viele davon sind nie wieder aufgetaucht. Und die, die wieder auftauchten, entdeckten die Ermittler im Internet. Um die dreisten Diebe zu stoppen, sollen in vielen deutschen Zos jetzt Wachleute und Kameras eingesetzt werden.

Spiegel Online - 22. Feb. 2007
Unterwasser-Spaziergang im Acryltunnel
Im Regenwaldhaus in Hannover eröffnet am Samstag, den 24. Februar, ein neues tropisches Aquarium. Rund 5000 Meerestiere hundert verschiedener Arten sollen die Besucher auch zur kalten Jahreszeit in die wärmeren Gefilde der Tropen entführen. Hauptattraktion des neuen "Sea Life"-Aquariums ist ein acht Meter langer Acrylglastunnel mitten durch ein 320.000 Liter fassendes Riesenbecken. Der ist jedoch deutlich kleiner als ähnliche Tunnels in den Großaquarien in Sydney, Atlanta und Valencia. Hannover ist der 26. europäische Standort für die weltweit größte Aquarienkette. Im Gegensatz zu nichtkommerziellen Aquarien spielt bei "Sea Life" die Forschung nur eine untergeordnete Rolle. Im vergangenen Jahr gab es immerhin Studien zum Paarungsverhalten von Seepferdchen.

Die Neue Epoche - 26. Feb. 2007
Vogelgrippe in Kuwait ausgebrochen
Bei 20 Falken, Hühnern und Truthähnen in Kuwait ist das tödliche Vogelgrippevirus entdeckt worden. Die infizierten Tiere stammten aus einem Zoo, von Bauernhöfen und einer Tierklinik. Zoo und Geflügelmärkte sollen nun vorläufig geschlossen sowie der Im- und Exporte von Vögeln gestoppt werden.



Planung und Bau

Sächsische Zeitung online - 28. Febr. 2007
Spatenstich für das neue Löwenhaus
In sein symphatisches Gesicht hat sie sich verliebt. Nachdem Cathrin Ludwig die Bilder gesehen hat. Jago heißt der Schönling, der ihr Herz erobert hat. Der Löwe wurde am 2. Oktober 2005 im dänischen Aalborg geboren und wird im August in den Dresdner Zoo kommen. "Er ist wunderschön, einfach perfekt", so die Tierpflegerin. Einziehen wird Jago in das neue Löwenhaus, das sich zwischen dem Afrikahaus und dem Aquarium befindet.

NÖN Online - 28. Feb. 2007
Kaninchen, Kamele und Kängurus
Während im Internet nach wie vor Leser ihre Wünsche und Anregungen zum neuen Safaripark einbringen, präsentiert Betreiber Mag. Josef Zoher nun sein Unternehmenskonzept. Ungeachtet dessen wird derzeit eine Machbarkeitsstudie vom Weinviertel-Management erstellt. Zoher über sein Konzept: „Wir wollen aus dem alten Safaripark den Prototyp eines Tierparks der Zukunft machen - einen Erlebnispark Natur. Bei uns gibt es die Tiere zum Angreifen und zum kontrollierten Füttern. Zusätzlich errichten wir die einzige Auffangstation für exotische Wildtiere Mitteleuropas - vor allem für Elefanten, Großkatzen und Affen.“ Es wird eine Kombination aus Tier- und Themenpark, Kindererlebniswelt und Auffangstation. Eine Million Euro wird Zohers GmbH investieren. In der ersten Ausbaustufe will man sich aus Kostengründen auf Tierarten beschränken, die ganzjährig im Freien gehalten werden können. Die Errichtung der Auffangstation soll nicht durch die GmbH, sondern durch Spenden und Tierschutzorganisationen finanziert werden. Kooperationen soll es mit Schloss Hof, dem Nationalpark Donau-Auen (Schildkrötenprojekt), der Storchenstadt Marchegg (Afrikamuseum), der Landwirtschaftlichen Fachschule Obersiebenbrunn, der Greifvogelstation Haringsee, dem Museumsdorf Niedersulz (Kinderbauernhof), dem NÖ Landesmuseum St. Pölten und diversen lokalen Betrieben geben.



Aktionen

Morgenweb - 28. Feb. 2007
Genscher hilft Elefanten
Prominente Unterstützung im Kampf um ein neues Haus haben nun die Elefanten im Heidelberger Zoo bekommen. Der ehemalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher hat zugesagt, am Donnerstag, 8. März, als Schirmherr an einem großen Benefizabend für geladene Gäste auf dem Schloss zu Gunsten des neuen Elefantenhauses teilzunehmen. "An diesem Abend wollen wir noch mehr Menschen für das Projekt begeistern und für die Unterstützung gewinnen", erklärt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Neben einem exklusiven Essen sollen Musik und Tänze aus Indien, dargeboten von der Deutsch-Indischen Gesellschaft, die Gäste beim Benefizabend in Spendierlaune versetzen. Bislang sind von den 1,75 Millionen Euro, die der Zoo benötigt, 300 000 Euro gespendet worden. Die Stadt beteiligt sich an den Gesamtkosten in Höhe von 3 Millionen Euro mit 1,25 Millionen Euro.

koeln.de - 26. Feb. 2007
TV-Star Elton ist Patenonkel von schüchternem Seelöwen
Eigentlich kann sich der 3-jährige Seelöwe Yumni glücklich schätzen, hat er doch nur 10 Tage nach seiner Ankunft im Kölner Zoo bereits einen Paten gefunden - und noch dazu einen prominenten: Der ehemalige "TV Total"-Praktikant Elton hat die Patenschaft für das junge Seelöwen-Männchen übernommen und besuchte ihn sogleich in seinem Gehege. Doch traf der kesse TV-Star auf eine äußerst scheue Robbe. Trotzdem schloss Elton den zurückhaltenden Seelöwen Yumni ins Herz. "Bei so vielen Frauen wäre ich auch vorsichtig", grinste er. Etwa 1000 Euro im Jahr zahlt Elton ab sofort für Pflege und Unterhalt seines Patenkindes. Der Kölner Zoo freut sich über den neuen prominenten Tierpaten, auch wenn er nicht der erste ist. Zuvor haben bereits andere Berühmtheiten hier eine Patenschaft übernommen. So z.B. Comedian Bernd Stelter und Eltons Pro7-Kollege Stefan Raab.

Leipziger Volkszeitung - 27. Feb. 2007
Zoo Leipzig versteigert "Häkel-Horste"
Der Leipziger Zoo versteigert über das Internet drei zertifizierte "Häkel-Horste" inklusive einer stilechten Tiertransportkiste. Die Unikate wurden wie neun weitere Exemplare aus 500 Gramm Haarpracht des berühmten Lamas Horst gehäkelt. Die Spinnstube Lützschena übernahm das Spinnen der Wolle. Daraus wurden dann die Miniatur-Lamas gehäkelt, innen mit Draht stabilisiert und mit Watte ausgestopft. Lama Horst wurde im vergangenen Frühjahr geschoren, die nächste Schur steht erst 2008 wieder an. Damit wird es in der nächsten Zeit also keine weiteren originalen "Häkel-Horste" geben. Die drei handgearbeiteten Häkeltiere werden ab 26. Februar sowie voraussichtlich ab 7. März im Internet-Aktionshaus Ebay versteigert. Der erste "Mini-Horst" wechselte im Oktober 2006 für 799 Euro den Besitzer. Für die weiteren Exemplare wurden durchschnittlich 500 Euro geboten. Der Erlös der Versteigerungen geht an ein Artenschutzprojekt für Nasenfrösche. Der Zoo Leipzig engagiert sich seit 2005 in Chile für diese Froschart. In diesem Jahr soll mit der Haltung einiger eigenen Exemplare begonnen werden.

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 23. Feb. 2007
Bunt bemalte Nashörner als Einnahmequelle
In der fertig eingerichteten Waldschule des Schweriner Zoos fand gestern die offizielle Eröffnung des Nashornjahres statt. Erstmals konnten Besucher dort ein maßstabsgetreues Modell der Nashorn-Figuren bestaunen, die von März an verkauft werden. Die einen Meter hohen und knapp zwei Meter langen Modelle aus wetterfestem Gießharz können für jeweils 1500 Euro erworben und anschließend von Künstlern bemalt werden. Durch den Verkauf dieser „Nashorn-Rohlinge“ will der Zoo den nötigen Eigenanteil für den geplanten Umbau des Nashorngeheges zusammenbekommen. Die bemalten Nashörner werden voraussichtlich erstmalig am 3. Oktober auf dem Schlachtermarkt zu sehen sein. Zoodirektor Michael Schneider hofft auf den Verkauf von fünfzig Modellen. Der Zoo wolle möglichst noch in diesem Jahr mit dem Umbau beginnen. Das hängt jedoch von den Fördergeldern ab. Mit der neuen Anlage soll dann eine Partnerin für den Nashorn-Bullen Limpopo gefunden werden, um für Nachwuchs im Zoo zu sorgen. Weitere Veranstaltungen rund um die Dickhäuter sind bereits geplant. Von April an gibt es im Nashornhaus jeden Mittwoch eine Informationsveranstaltung rund ums Thema Nashorn.

trend.at - 23. Feb. 2007
PETA will Mitarbeiter in Tiergarten einsperren lassen
Gibt es bald Menschen im Wiener Tiergarten Schönbrunn zu besichtigen? Die internationale Tierrechtsorganisation PETA hat dem Zoo angeboten, Mitarbeiter in einem Käfig zur Schau stellen zu lassen. Mit der Aktion soll auf das Leid der eingesperrten Tiere aufmerksam gemacht werden. Der Zoo-Leitung wurde diesbezüglich schon angeschrieben - Antwort liegt noch keine vor. "Ziel dieser Aktion ist es, den Besuchern des Zoos die äußerst wichtige Information zu übermitteln, dass auch der Mensch, Homo sapiens, ein Tier ist und nach neuester Systematik in den Zoologie-Büchern, mit den Orang-Utans, Gorillas und Schimpansen in dieselbe Familie (Hominidae) gestellt wird", so Tanja Breining von PETA. PETA-Mitarbeiter möchten sich freiwillig in Käfige sperren lassen, um die Zoobesucher für das Leid der Tiere hinter Gittern zu sensibilisieren. Die Organisation setzt sich dafür ein, dass in Zoos nur mehr Tiere in Not aufgenommen werden, beispielsweise ausgediente "Zirkustiere". Ein Tierpark in Deutschland macht bei der spektakulären Aktion mit. Doch nur unter der Bedingung, dass sich der "Neuzugang" gegen Tollwut impfen lassen muss und ordnungsgemäß gekennzeichnet wird wie die anderen Tiere, "mit Transponder, Schweineohrmarken oder Kerben", so Andreas Schumann, der Leiter des Tierparks.
>> das ist der Tierpark Klüschenberg, Burg Stargard

St. Galler Tagblatt - 28. Feb. 2007
Der Zoo hat viele Freunde
Zusammen mit der Stiftung und dem Gönnerverein organisiert Aldo Zäch einen Galaabend zugunsten des Erlebniszoos. Damit können die notwendigen Investitionen finanziert werden. Vor einem Jahr drohte dem Zoo, welcher sich auf die Nachzucht einiger seltener, bedrohter Tierarten spezialisiert hat, aus finanziellen Gründen das Ende. Zum Glück gelang es noch rechtzeitig, das Steuer zu wenden, so dass die wissenschaftliche Institution ihre weitherum beachteten Zuchterfolge fortsetzen kann. Eine Stiftung unter dem Präsidium von Wolfgang Kessler hat sich zum Ziel gesetzt, mit einem neu geschaffenen Sponsoring-Konzept die finanziellen Grundlagen zu sichern. Dank grosszügigen Sponsoren kommt der gesamte Erlös dieses Events dem Zoo zugute. Für den Eintrittspreis von 120 Franken wird den Gäste an diesem Abend einiges geboten. Es ist Aldo Zäch gelungene, die bekannte Kabarettistin Angela Buddecke zu engagieren. Sie wird mit ihrem Auftritt für die musikalisch-heitere Note sorgen. Den Auftakt macht ein Apéro; als Zwischenspiel geniessen die Besucher ein Gala-Stehbuffet mit Spezialitäten aus vier verschiedenen Ländern; auch die Getränke sind inbegriffen. Um die Ausstrahlung des Zoos auf eine grössere Region auszudehnen, wurde er in Erlebniszoo Rheintal, Eichberg umbenannt. Auch das Logo hat eine sanfte Verjüngungskur durchgemacht.

Rheintalische Volkszeitung - 27. Feb. 2007
Umfeld der Zootiere erhalten
Aldo Zäch, Betreiber des Kino-Theaters Madlen in Heerbrugg, liess sich vor rund einem Jahr von der bedrohten Existenz vom Erlebnis-Zoo Eichberg in einer Weise anrühren, dass er sich entschloss, sich partnerschaftlich zu engagieren. An der gestrigen Medienorientierung stellten Zooleiter Richard Spira, Aldo Zäch, René Ballmer (Präsident Gönnerverein) und Wolfgang Kessler (Präsident Stiftungsrat) den Rahmen der Benefizgala vom 28. März vor. Die Stiftung erhofft sich, durch den Benefizanlass einen grossen Teil der benötigten Gelder einzunehmen.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 27. Feb. 2007
Mit bunten Eiern ins Rekordbuch
Ab sofort läuft der Countdown... Der Rostocker Tiergarten will mit 20 500 ausgepusteten und bemalten Eiern an einem Riesen-Osterbaum einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde erzielen. „Wir rufen alle Kinder und Erwachsenen aus Mecklenburg-Vorpommern auf, uns in einer Zehnerkette aneinandergereihte, verzierte Ostereier mitzubringen“, erklärt Zoodirektor Udo Nagel. Herausgefordert wird der Tiergarten vom Dresdner Zoo, der mit 20 030 Eiern im Rekordbuch steht und die Marke vorgibt. Jede Person, die bis zum 8. April, Karfreitag, eine Band mit bunter Dekoration am Eingang vom Barnstorfer Ring abgibt, erhält als Dankeschön eine Kindereintrittskarte. Am Ostersonntag sollen die bunten Eier am Baum aufgehängt werden. Schirmherr dieser und der Aktion „Sauberhaftes MV“ ist Landwirtschafts- und Umweltminister Till Backhaus.

MVregio - 27. Feb. 2007
Zoo will ins Guinnessbuch mit Ostereiern
Der Dresdner Zoo hat den Rostocker Zoo zum Wettstreit herausgefordert. Mit 20.030 bemalten Eiern an einem Ostereierbaum schafften es die Dresdner ins Guinnessbuch der Rekorde. Wir wollen mit 20.5000 bunten Eiern den Rekord brechen. Dafür erfolgte die Anmeldung beim Londoner Guinness World Records. Die bunten Eierketten können bis zum Karfreitag am Zoo-Eingang Barnstorfer Ring abgegeben werden.

Neue OZ Online - 23. Feb. 2007
Zoo startet mit Kinderfest in die Saison
Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden - sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen. Gemäß dieses alten Sprichworts ist der Osnabrücker Zoo am 3. und 4. März ein Jungbrunnen für jedermann. An beiden Tagen wird die Übernahme der Patenschaft für den neuen Abenteuerspielplatz durch die Neue OZ mit einem tollen Programm gefeiert. Ein toller Tag für Jung und Alt ist also garantiert. Als besonderen Service bietet der Zoo allen Inhabern der OS- und EL-Card die Tageskarte für den Zoobesuch zum halben Preis an.

Paderzeitung - 26. Feb. 2007
Sababurger Wolfsnächte und Kultur der Sami am 03. und 04. März 2007
Der Wolf, lange Zeit bei uns ausgerottet, genießt als Neuankömmling unter den heimischen Tierarten in Deutschland größte Beachtung und besonderen Schutz. Mit der Sonderveranstaltung "Sababurger Wolfsnächte" möchten wir einen aktiven Beitrag dazu leisten, dass dem Stammvater aller Hunderassen wieder die Achtung entgegengebracht wird, die ihm über Jahrhunderte verwehrt wurde. Rund um den Wolf gibt es am Samstag, 03.03.2007 in der Zeit von 14:00 Uhr bis 21:00 Uhr und am Sonntag, 04.03.2007 von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr, viele interessante Darbietungen.

Kölner Stadt-Anzeiger - 26. Feb. 2007
Der Künstler mit der Kettensäge
Nicht auszudenken, was Lindgrens Michel aus Lönneberga im Tischlerschuppen alles hätte anstellen können, hätte es dort eine Motorsäge gegeben. Nicht nur kleine Holzmännchen hätte der Lümmel während seines Arrestes schnitzen können, sondern lebensgroße Wildsauen, Adler oder kleine Bären. So wie sie im Wildpark Dünnwald in den Gehegen und am Wegesrand stehen oder auch im Wildgehege Brück zu sehen sind. Meinolf Zavelberg heißt der Schöpfer der hölzernen Figuren, er ist Forstwirtschaftsmeister im Rechtsrheinischen und „Carving“-Künstler. So nennt sich die aus Nordamerika stammende und in Deutschland immer bekannter werdende Kunst, mit der Kettensäge Skulpturen aus Baumstämmen zu schnitzen. Wer Meinolf Zavelberg und seinem Kollegen einmal beim Schnitzen über die Schulter schauen möchte, kann am 3. Juni zum Wildparkfest nach Dünnwald fahren. Dort werden die Künstler ihre Arbeit vorführen.

Märkische Oderzeitung - 25. Febr. 2007-02-25
Ein Hauch von Alaska im Tierpark
Leithündin Debi sitzt ganz ruhig auf ihrem Platz und lässt die neugierigen Blicke und die Streicheleinheiten der Leute über sich ergehen. Der größte Anziehungspunkt auf dem Winterfest im Fürstenwalder Tierpark waren die Schlittenhunde vom Husky-Camp Schlaubetal. Mit acht Siberian-Huskies ist Liane Kallweit angereist und bot mit Hunde-Schlittenfahrten den Besuchern einen Hauch von Alsaka. Heidemarie Preuß (66) aus Erkner war einer der glücklichen Gewinner, die mit ihrer Eintrittskarte eine Fahrt mit dem Hundeschlitten quer durch den Tierpark gewonnen haben

presse-service.de - 27. Feb. 2007
Sonntagsschule mit dem Thema "Vielfraß"
Bielefeld. Kinder, die hinter die „Kulissen“ des Vielfraßgeheges schauen möchten, treffen sich am Sonntag, 4. März, im Heimat-Tierpark Olderdissen zur Sonntagsschule. In der Zeit von 10 bis 11 Uhr erfahren die teilnehmenden Kinder Interessantes über den Vielfraß, auch „Felsenkatze“ genannt. Der Förderkreis ´Lernort Natur` lädt alle Schulkinder im Alter von bis zu zwölf Jahren dazu ein.



Nachwuchs

Stuttgarter Wochenblatt - 22. Feb. 2007
Neues Waldgiräffchen geboren
Erstgebärende lassen sich eher etwas mehr Zeit, trödeln rum und stellen die Geduld der Nichtbeteiligten auf eine harte Probe. Nicht so Okapi "Kabinda" in der Wilhelma: Die Videoüberwachung war gerade erst installiert, und eigentlich sollten bis zur Geburt noch vier Wochen ins Land gehen. "Kabinda" aber mochte nicht warten und gebar ihr Junges nach 14 bis 15 Monaten Tragzeit am 23. Januar spätnachmittags, ruckzuck innerhalb von zehn Minuten. Wohl selbst etwas überrascht von dem nassen Bündel im Stroh, machte sie zunächst keine Anstalten, sich darum zu kümmern. Nachdem der Pfleger das Junge dann von der Fruchtblase befreit hatte, fiel bei "Kabinda" der Groschen: Sie scheuchte die lästigen Zweibeiner aus der Box und kümmert sich seither perfekt um ihr Söhnchen "Steve".

Berliner Zeitung - 24. Febr. 2007
Ganz klein und doch schon groß
Vor knapp einer Woche kam sie auf die Welt, am Freitag hatte sie ihren ersten Fototermin: Andrea, die kleine Giraffe im Tierpark in Friedrichsfelde. Als Pfleger am Montagmorgen das Giraffenhaus betraten, war die Herde um ein Tier gewachsen: In der Nacht hatte Giraffenkuh Lotti ihren Nachwuchs zur Welt gebracht. Jungtier Andrea konnte es beim ersten Messen bereits mit den Pflegern aufnehmen. Sie brachte es auf eine Höhe von 1,81 Metern. In den kommenden vier Jahren wird das Kalb seine Körpergröße mehr als verdoppeln - auf etwa 4,50 Meter. Die kleine Giraffe ist bereits der dritte Nachwuchs von Mutter Lotti, und wie auch bei den anderen Jungtieren zuvor verläuft bislang alles normal: Andrea trinkt, und die Hörner - auch Stirnzapfen genannt - haben sich aufgerichtet. Wann sie erstmals ins Freie darf, hängt von den Temperaturen ab. Noch ist es zu kalt.

Berliner Morgenpost - 24. Febr. 2007
Giraffenkalb Andrea im Tierpark geboren
Am Montag erlebten die Tierpfleger im Giraffenhaus des Berliner Tierparks eine Überraschung: Giraffenkuh Lotti hatte nachts ohne menschliche Hilfe ihr drittes Kalb zur Welt gebracht.

Tagesspiegel - 23. Feb. 2007
Tierpark Berlin - Auf die Welt geworfen
Giraffenbaby "Andrea" ist erst vier Tage alt - aber schon jetzt größer als Kollege Knut. Ihre Mutter "Lotti" hat sie im wahrsten Sinne des Wortes - per Sturzgeburt - nachts auf die Welt geworfen. Lotti ist eine erfahrene Mutter. Im Juli 1999 wurde sie im Tierpark Friedrichsfelde geboren, und im Alter von 4 Jahren brachte sie ihre erste Tochter "Paula" zur Welt. Diese und den vor zwei Jahren geborenen "Benno" zog Lotti problemlos auf. Wann Andrea sich mit der Herde vereint auf der weitläufigen Freianlage zeigen wird, hängt von der Temperatur ab. In der ersten Zeit liegen junge Giraffen oft noch. Aber im großen Innenraum des Giraffenhauses können die Tierparkbesucher den Anblick von Mutter und Kind bereits genießen.

Berliner Morgenpost - 24. Febr. 2007
Ein glückliches Pärchen - Im März ist es soweit: Nachwuchs bei den Schwarzen Leoparden im Zoo
Kein Zweifel, Angie hat die große Liebe gefunden. Sie genießt Bromos Zärtlichkeiten, sucht seine Nähe und lässt ihm sogar beim Futter ab und zu den Vorzug. Er ist aber auch ein wirklich stattlicher Kerl, in den man sich sofort verlieben kann. Klare Augen und ein tiefschwarzes Fell. Ein bisschen jung vielleicht, volle sieben Jahre liegen zwischen ihnen. Aber das stört weder die acht Jahre alte Katze noch ihren smarten Lover. Ganz im Gegenteil. Es war der Altersunterschied, der die zwei Schwarzen Leoparden im Tierpark Berlin überhaupt erst zusammenbrachte.

oe24.at - 23. Feb. 2007
Hunderte Tierbabys im Zoo Schönbrunn geboren
Insgesamt gab es im Tiergarten-Schönbrunn im vergangen Jahr bei 29 Säugetieren und 28 Vogelarten Nachwuchs. Ein Tiger-Zwillingspärchen, 19 Pinguine, vier Kängurus und zwölf Jungtiere der vom Aussterben bedrohten Vogelart Waldrapp haben im vergangen Jahr im Wiener Tiergarten Schönbrunn das Licht der Welt erblickt. Besonders stolz sind Pfleger und Zoologen auf den Nachwuchs des philippinischen Prinz Alfred-Hirschen. Es handle sich um eine der bedrohtesten Arten, die in Schönbrunn gezüchtet werden, so Zoologe Herwig Pucher am Freitag. Das weibliche Jungtier namens Arielle mache derzeit seine ersten Ausflüge vor den Augen der Besucher. Auch in diesem Jahr konnten sich die Pfleger bereits über den ersten Nachwuchs freuen: Wasserbüffel Ferdinand erblickte als erstes Säugetier am 27. Jänner das Licht der Welt. Gewartet wird derzeit gespannt auf das Schlüpfen der jungen Bartgeier, die Eier wurden bereits im Herbst gelegt.

Blick Online - 23. Feb. 2007
Dickerchen aus dem Glas
Ist das namelose Mini-Nashorn nicht zuckersüss? Zufrieden nuckelt sie am Schoppen. Und manchmal torkelt sie auf den dicken Beinchen durch den Stall. Vor einem Monat erblickte der sensationelle Nachwuchs das Licht der Welt. Mama Lulu wurde weltweit als erste Nashorndame künstlich befruchtet, weil sich auf natürliche Weise kein Nachwuchs einstellen wollte. Mit Erfolg, wie Zoobesucher in Budapest sehen können. Vorerst aber nur via Monitor. Erst in ein paar Monaten wird das kleine Nashorn seine Fans draussen entzücken. Für die Nashorndame Lulu geht das Experiment weiter: Die Tierärzte wollen sie nochmals künstlich befruchten.

Segeberger-Zeitung - 27. Feb. 2007
Erneut Nachwuchs bei Lemmingen im Tierpark Neumünster
Der seltene Lemming-Nachwuchs im Tierpark Neumünster entwickelt sich prächtig. Vor sechs Wochen ist erneut ein Jungtier dieser Nager zur Welt gekommen, von denen es bundesweit nur zwei Zuchten gibt, sagte Leiter Peter Drüwa am Dienstag. Zur Geburt wiegen die Tiere ein Gramm. Damit leben jetzt zehn der putzigen Nager in dem Tierpark. Steppenlemminge leben in ihrer zentralasiatischen Heimat in Familien von 20 bis 30 Tieren. Seit einem Jahr werden Lemminge in Neumünster gehalten. Die Tiere bekamen dort schon drei Mal Nachwuchs.

Wilstersche Zeitung - 28. Feb. 2007
Niedlich! Nanni, das Nesthäkchen
Sie ist leicht wie eine Feder und richtig verschmust. Wenn Mama in der Nähe ist, kuschelt sich der kleine flauschige Nager gerne in ihr Fell. Nanni heißt der neue Star im Tierpark Neumünster. Nur etwa zehn Gramm wiegt der süße Steppenlemming, der am 20. Januar zur Welt kam. "Erstmals haben wir Zuchterfolg mit einem Weibchen", sagt Tierpflegerin Ines Petersen glücklich. Seit Mitte April vergangenen Jahres besitzt der Tierpark die Nagetiere. Bisher kamen allerdings nur Männchen zur Welt. Besonders bekannt sind die zu der Gattung der Mäuseartigen gehörenden Tiere durch den Walt Disney-Film "White Wilderness" (1958). In dem Dokumentarfilm wurde eine Massenwanderung von Lemmingen mit anschließendem kollektiven Selbstmord dargestellt. Hierbei handelte es sich jedoch um gestellte Szenen, die sich so nie in der Natur abspielten.

koeln.de - 28. Feb. 2007
Kölner Zoo: Marlar entwickelt sich prächtig
Marlar, das Elefantenbaby im Kölner Zoo, hat den Tod seiner Mutter offenbar gut verkraftet. «Marlar entwickelt sich bestens. Sie kann selbstständig Nahrung aufnehmen und nimmt jeden Tag ein Kilogramm zu», sagte Tierarzt Olaf Behlert. Damit verlaufe die Entwicklung des Tieres planmäßig. Nach dem Tod der Mutter haben drei andere Elefantenkühe der Kölner Herde als «Tanten» die Erziehung des Nachwuchses übernommen. Unklarheit herrscht über weitere mögliche Schwangerschaften in der Kölner Elefantenherde. Die Hormonwerte in den Urinproben der Elefantenkühe schwankten zu stark, um eindeutige Aussagen zu treffen, bedauerte Behlert: «Hier müssen wir uns Geduld üben.»

Stern - 22. Feb. 2007
Eisbärbaby Knut: Mit acht Kilo Gewicht ins Rampenlicht
Eisbärbaby Knut ist der neue Superstar im Berliner Zoo. Doch noch wird der Kleine streng abgeschirmt. Nun wurde bekannt: Spätestens an Ostern soll die Fangemeinde ihren neuen Liebling endlich sehen dürfen. Ein regionaler Rundfunksender übertrug kürzlich die Geräusche, die Knut beim Wasser schlabbern von sich gibt. Die Nachrichtensendung des größten regionalen Fernsehsenders hat eine Dokusoap gestartet. Längst hat Knut alle Titelseiten der Hauptstadtzeitungen erobert und war auch schon über die Stadtgrenzen hinaus zu bewundern.

Berliner Kurier - 23. Feb. 2007
Zum Knutschen
Kleiner Knut, Du großer Dickkopf! Willst Du etwa nicht mehr wachsen? Schon seit Tagen muss Zieh-Papa Thomas Dörflein im Zoo das selbe Gewicht in seine Tabelle eintragen: 6,3 Kilo. "Er lässt sich einfach nicht mehr wiegen, zappelt dabei viel zu viel rum", erklärt Bären-Kurator Heiner Klös schmunzelnd.

Tagesspiegel - 24. Feb. 2007
Mach’s gut, Knut
Der kleine Eisbär aus dem Zoo soll in einen anderen Tierpark umziehen, wenn er etwa ein Jahr alt ist. Aus wissenschaftlicher Sicht spricht vieles dafür – aber die Trauer der Fans ist absehbar.

Tagesspiegel - 24. Feb. 2007
Soll der Eisbär dauerhaft im Zoologischen Garten bleiben?
Knut abgeben? Das wäre herzlos, ein ganz schlechter Witz. Knut ist das, was der Zoo wieder einmal braucht: Ein Bewohner, der die Herzen rührt, eine Identifikationsfigur, die der kleine Elefant Kiri vor ein paar Jahren war; der aber überlebte nicht und hinterließ einen Phantomschmerz. Dem Zoo beschert er in den nächsten Wochen und Monaten einen Besucherandrang und schon jetzt eine unbezahlbare Werbewirkung.

Bocholter-Borkener Volksblatt - 27. Feb. 2007
Sechsmal am Tag gibt's die Flasche
Weich, weiß und unglaublich niedlich - das ist Knut, der Eisbärnachwuchs aus dem Berliner Zoo. Weil ihn seine Mutter verstieß, wächst er als Flaschenkind auf. Von seinem Pfleger lernt er alles, was ein Eisbär können muss. Um ein echter Eisbär zu werden, muss sich Knut allerdings erst noch mit dem Wasser anfreunden. Einige Ausflüge in eine Wasserschüssel hat er bereits überstanden. Doch noch ist nicht klar, ob er ohne Hilfe das Schwimmen lernen wird. Notfalls muss auch dabei Tierpfleger Dörflein einspringen und seinem Ziehsohn zeigen, wie das geht.

rbbonline - 22. Febr. 2007
Erstes Wildpferdfohlen in Döberitzer-Heide
In der Naturlandschaft Döberitzer Heide ist das erste Wildpferdfohlen geboren. Der junge Hengst hört auf den Namen Heino, wiegt 35 Kilo und sei eines von weltweit noch 2000 Przewalski-Pferden, teilte die Sielmann Naturlandschaft Döberitzer Heide gGmbH am Donnerstag mit.
Dort stehe ein "Fohlen-Boom" bevor, denn vier weitere Stuten seien trächtig. Heinos Mutter ist die aus dem Tierpark Nürnberg stammende Stute "Sunny".
Das Fohlen, das schon vergangene Woche zur Welt kam, ist mit 80 Zentimetern Schulterhöhe ein "kleiner Brocken". Es wächst vaterlos auf: Hengst "Sipeng" wird in Bayern bleiben.

Märkische Allgemeine - 23. Febr. 2007-02-26
Heino eröffnet Tier-Babyboom - Patenschaft für erstes Wildpferd-Fohlen ist möglich
Der Name für das neugeborene Wildpferd stand am Morgen nach der Geburt fest - Heino. "Das passt einfach", sagte Peter Nitschke gestern. Dabei schaute der Geschäftsführer der Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide gGmbH lächelnd auf den Winzling mit dem hellen Fell, der seiner Mutter Sunny nicht von der Seite wich. Heino beginnt mit H, wie Heide. Das ist entscheidend. Dieses Taufverfahren ist in Tierparks mit Zuchtlinien bundesweit üblich.
Das erste, in der Döberitzer Heide geborene PrzewalskiHengstfohlen ist ein gesunder Wonneproppen. "Es trinkt leicht und ist gleich seiner Mutter gefolgt", nannte Tierfachmann Nitschke zwei entscheidende Kriterien.

Berliner Morgenpost - 23. Febr. 2007
Erstes Fohlen bei den Wildpferden
Es heißt Heino, wiegt 35 Kilo und steht wackelig auf den Beinen: In der Naturlandschaft Döberitzer Heide (Wustermark) wurde das erste Wildpferdfohlen geboren. Der junge Hengst sei eines von weltweit noch 2000 der so genannten Przewalski-Pferde, teilte die Sielmann Naturlandschaft Döberitzer Heide gGmbH mit. Dort stehe ein "Fohlen-Boom" bevor, denn vier weitere Stuten seien trächtig. Heinos Mutter "Sunny" stammt aus dem Tierpark Nürnberg. Ihr Fohlen ist mit 80 Zentimetern Schulterhöhe ein "kleiner Brocken" und wächst vaterlos auf: "Sipeng" bleibt in Bayern.




Grenchner Tagblatt - 23. Feb. 2007
Koalas fliegen Economy-Class
Drei Koala-Männchen reisen in diesen Tagen auf reservierten Sitzplätzen in der Economy-Klasse von Flugzeugen der Lufthansa durch halb Europa. Dies ist nötig, weil die Beuteltiere gemäss Vorschrift während des ganzen Fluges von einem Pfleger betreut werden müssen. Zwei sechs Jahre alte Koalas ziehen am Montag vom Zoo im schottischen Edinburgh nach Duisburg und Wien um. Dort sollen sie für Nachwuchs sorgen. Ein Koala aus Duisburg wurde bereits nach Edinburgh gebracht, wie die Lufthansa-Frachttochter Lufthansa Cargo mitteilte.

Krone.at - 24. Feb. 2007
Eigenes Ticket
Ganz regulär, als Passagier der Economy Class der Lufthansa, reist ein Koala-Männchen nach Wien! Und zwar mit eigenem Ticket und eigenem Sitzplatz. "Ich werde unseren ‚Chumbee’ begleiten", sagt Peter Linhart, der Transport-Beauftragte des Tierparks Schönbrunn, wo der "Australier" eine neue Heimat finden wird. Warum in der Economy-Class mit eigenem Sitz? Die Reisebestimmungen des Zoos im kalifornischen San Diego - dort werden alle internationalen Schutzprojekte für diese Art koordiniert - sehen vor, dass Koalas nur in Begleitung eines Pflegers reisen dürfen. Selbstverständlich ist für "Cumbee" auch Bordverpflegung vorgesehen: Eukalyptus.

inar.de - 25. Feb. 2007
Drei Koala-Bären reisen mit Lufthansa: Außergewöhnliche Passagiere ...
Drei Koala-Bären reisen in den kommenden Tagen mit Lufthansa. Heute fliegt ein Koala aus dem Duisburger Zoo über Frankfurt nach Edinburgh. Am 26. Februar kommen zwei Koala-Bären von Edinburgh nach Frankfurt und werden dann weiter zu den Zoos nach Wien und Duisburg transportiert. Das besondere daran: Die Koalas reisen ausnahmsweise in der Kabine als „normale“ Passagiere – Sitzplatz inklusive. Goonaroo, Jannali und Chumbee heißen die drei pelzigen Zeitgenossen, die mit Lufthansa nach Edinburgh, Wien und Frankfurt fliegen.

ORF.at - 26. Feb. 2007
Schottischer Konkurrent für Koala-Männchen
Der schottische Koala "Cumbee" wird in der kommenden Nacht im Tiergarten Schönbrunn erwartet. Er soll das offenbar lahme Sexleben des in Wien lebenden Koala-Paares auf Trab bringen. Dem Männchen fehlt offenbar Konkurrenz. "Zwar ist unser Koala-Pärchen schon im zeugungsfähigen Alter, dem Männchen könnte aber möglicherweise die Konkurrenz fehlen, um aktiv zu werden", sagte Regina Pfistermüller, Kuratorin für Forschung und Artenschutz im Tiergarten Schönbrunn. Der Neuzugang aus dem Zoo in Edinburgh in Schottland soll nicht mit seinen Reizen geizen und so dafür sorgen, dass Konkurrenzverhalten und Fortpflanzungsbereitschaft des Schönbrunner Männchens steigen.

derStandard.at - 27. Feb. 2007
Koalabär "Chumbee" im Tiergarten Schönbrunn angekommen
Koalabär "Chumbee" ist gut im Tiergarten Schönbrunn angekommen. Seinen Part als "Animateur" für das dort beheimatete Koala-Pärchen wird er in einigen Tagen antreten: Zunächst muss er rund eine Woche in Quarantäne. "Chumbees" potenzielle Partnerin sollte innerhalb der nächsten zwei Monate paarungsbereit sein.

Spanien Bilder - 23. Feb. 2007
Von Leipzig nach Spanien - zwei Hyänen ziehen um
Der Zoo von Valencia kann sich in den nächsten Tagen über ungewöhnliche Auswanderer aus Deutschland freuen. Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms gibt der Leipziger Zoo zwei Hyänenweibchen an den Zoo in Spanien ab. Die beiden Hyänendamen Etana und Kibaja sind bereits am Mittwoch auf die Reise nach Spanien geschickt worden. Bei den beiden Hyänenweibchen handelt es sich um Zwillinge, die am 14. September 2004 das Licht der Welt erblickten.

Leipziger Volkszeitung - 22. Febr. 2007
Hyänenweibchen siedeln aus Leipziger Zoo nach Spanien um
Zwei Hyänenweibchen aus dem Leipziger Zoo werden Spanierinnen. Die Zwillinge werden sich künftig im spanischen Zoo Valencia tummeln, teilte der Zoo am Donnerstag mit. "Etana" und "Kibaja" waren bereits am Mittwoch auf die Reise geschickt worden. Seit der Eröffnung der neuen Hyänenanlage im April 2004 konnte sich der Zoo regelmäßig über Nachwuchs freuen. "Wir sind froh, dass sich das Zuchtpärchen offenbar wohl fühlt und wir so Jungtiere an andere Zoos abgeben könne", sagte Zoodirektor Jörg Junhold. Das Zwillingspaar wurde im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms an den spanischen Zoo abgegeben. Der Leipziger Zoo hat eine lange Tradition bei der Nachzucht von Hyänen. Bereits seit 1905 werden hier Hyänen gehalten. In Freiheit leben sie in den offenen Savannenlandschaften Afrikas.

Sächsische Zeitung - 26. Febr. 2007
Wildgehege startet in seine Haupt-Saison
Am 1. März beginnt im Wildgehege Moritzburg die Hauptsaison. Das Wildgehege hat dann wieder täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. In den Wintermonaten waren die Öffnungszeiten eingeschränkt. Wie die Verwaltung des Moritzburger Tierparks jetzt informierte, ist im Frühjahr bei den Luchsen, Wildkatzen, Kolkraben und Uhus Nachwuchs in den Gehegen zu erwarten. "Die bereits im Januar geborenen Frischlinge sind wohlauf. Sieben weitere

Radio Ramasuri - 27. Feb. 2007
Nürnberg: Wegen Mord vor Gericht
Für den Mord an seiner Ehefrau muss sich ab heute ein 57-jähriger Mann vor dem Landgericht Nürnberg verantworten. Außerdem soll der polnische Staatsbürger den Direktor des Nürnberger Tiergartens niedergeschossen haben. Im Oktober 2005 hatte der Mann seiner Frau vor ihrer Arbeitsstelle aufgelauert und auf sie geschossen. Der zufällig vorbeikommende Zoo-Direktor versuchte, dem Täter die Waffe aus der Hand zu schlagen. Daraufhin schoss dieser auf den Zoo-Direktor, bevor er seine Frau mit einem Schuss in den Kopf endgültig tötete. Der Tiergarten-Chef überlebte schwer verletzt.

SauerlandKurier - 26. Feb. 2007
Bernd Schöchert neuer "Chef" im Tierpark Niederfischbach
Auf ein arbeitsreiches Jahr blickten die Mitarbeiter des Tierpark Niederfischbach bei der Jahreshauptversammlung zurück.Im Mittelpunkt des Treffens stand auch die Neuwahl des ersten Vorsitzenden. Bernd Schöchert bekam das Vertrauen der anwesenden Mitglieder. Horst Gebauer musste aus gesundheitlichen Gründen das Amt niederlegen. Der Tierpark öffnet wieder am 1. April ab 10 Uhr seine Türen.

Zeitungsgruppe Lahn-Dill - 24. Feb. 2007
Fischotter bereiten Besuchern viel Freude
100 bis 140 Tiere und gut einem Dutzend verschiedene Arten sind derzeit im "Tiergarten Weilburg" anzutreffen. Die Zahl schwankt, nicht in jedem Jahr und bei allen Arten sagt sich Nachwuchs an.

Mitteldeutsche Zeitung - 22. Feb. 2007
Gericht untersagt Gepardengehege in Wohngebiet
Ein Gepardenhalter aus dem niedersächsischen Lüchow darf für sein Tier kein Gehege in einem Wohngebiet bauen. Das hat das Verwaltungsgericht Lüneburg entschieden. Das Baurecht erlaube Tierhaltung im Wohngebiet nur, wenn sie üblich und ungefährlich sei, begründete das Gericht sein Urteil. Eine vom Vorsitzenden Richter vorgeschlagene Duldung des Tiergeheges als Vergleich lehnte der Landkreis ab.

Märkische Allgemeine - 25. Febr. 2007-02-25
Jaguar zerfleischt Tierpflegerin im Zoo von Denver
Ein Jaguar hat eine Tierpflegerin im Zoo von Denver im US-Bundesstaat Colorado vor den Augen eines Besuchers zerfleischt. Andere Wärter hätten beim Rettungsversuch die rund 70 Kilogramm schwere Raubkatze erschossen, berichtete die Zeitung "Denver Post". Ein Zoobesucher habe Alarm geschlagen, nachdem die Pflegerin im Käfig von dem Jaguar attackiert worden sei. Sie sei später im Krankenhaus gestorben. Die Tierpflegerin war speziell für den Umgang mit Raubkatzen ausgebildet worden.

Basler Zeitung - 24. Feb. 2007
Jaguar-Männchen tötet Tierpflegerin im Zoo von Denver
Im Zoo der US-Stadt Denver hat ein Jaguar eine Tierpflegerin getötet. Das sechsjährige Männchen habe die Mitarbeiterin in seinem Gehege am Samstagmorgen angefallen, teilte der Zoo auf seiner Internetseite mit. Der 64 Kilogramm schwere Jaguar habe auch andere Mitarbeiter des Zoos bedroht, die der Frau zu Hilfe kommen wollten. Daraufhin wurde er erschossen.

Krone.at - 26. Feb. 2007
70-Kilo-Raubtier
Ein Jaguar hat im Zoo von Denver im US-Bundesstaat Colorado eine Tierpflegerin vor den Augen der Besucher getötet. Die Frau war ins Raubtiergehege eingestiegen, ohne die Tiere vorher wie üblich wegzusperren. Ihre Kollegen mussten das rund 70 Kilo schwere Tier bei dem Rettungsversuch erschießen. Die Frau konnte noch lebend aus dem Gehege geschafft werden, starb dann aber kurze Zeit später im Krankenhaus.

Spiegel online - 25. Febr. 2007
Jaguar zerfleischte seine Tierpflegerin
Furchtbarer Tod im Zoo von Denver: Ein Jaguar hat seine Pflegerin angegriffen und getötet. Die 64 Kilogramm schwere Raubkatze musste erschossen werden, um die Frau aus seinen Fängen zu bergen.

Bietigheimer Zeitung - 23. Feb. 2007
Tiger beißt Mädchen tot
Ein Tiger hat in einem chinesischen Zoo ein sechsjähriges Mädchen in den Kopf gebissen und getötet. Das Tier schlug mit der Tatze nach dem Kind und zog dessen Kopf ins Maul. In Kunming (Provinz Yunnan) hatte das Mädchen mit seiner Familie neben dem Tiger für ein Foto posiert. Der Angriff erfolgte, nachdem ein Mann seinen Kamerablitz ausgelöst hatte. Das Kind starb im Krankenhaus. Die Mutter wurde in die Hand gebissen, als sie ihre Tochter retten wollte.

Web4Free.at - 24. Feb. 2007
Tödlicher Tiger-Angriff
Ein Mädchen wollte in einem Pekinger Zoo ein Foto mit einem Tiger machen. Doch plötzlich dreht der Tiger durch! Als der Blitz ausgelöst wurde, schnappte das Tier zu und biss dem Mädchen in den Kopf. Mehrere Passanten schlugen mit Knüppeln auf das Tier ein - doch es ließ nicht los. Als das Mädchen mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wurde, konnten Ärzte nur noch den Tod des Kindes feststellen. Der Zoo bot seinen Besuchern an, für 1,50 ¤uro ein Foto samt mit dem Tiger zu machen.

Tagesspiegel - 22. Febr. 2007-02-22
Rasende Riesen - Tatort Zoo: Immer wieder rasten Elefanten aus und töten ihre Pfleger. Forscher rätseln über die Ursache
Elefanten lieben Wasser. In freier Wildbahn suhlen sie sich im Schlamm oder baden in Wasserlöchern, die nach der Regenzeit entstanden sind. In Gefangenschaft werden die Tiere geduscht. Die Morgendusche eines Elefanten war es, die seinen Pfleger 2005 das Leben kostete. Als er im Wiener Tierpark Schönbrunn den knapp vierjährigen Bullen Abu in der Box abduschte, geriet der Elefant plötzlich in Rage, drückte den Pfleger an die Wand und attackierte ihn so heftig mit den Stoßzähnen, dass er an seinen Verletzungen starb. Was den Angriff ausgelöst hat, ist bis heute unklar. Einige Experten vermuten, dass Abu die Entwöhnung von der Milch und die Trennung von der Mutter schlecht verkraftet hat. In freier Wildbahn versuchen Elefantenkälber noch im Alter von sechs oder mehr Jahren, Muttermilch zu bekommen. Gibt die Mutter keine Milch mehr, reagieren sie schnell aggressiv und schlagen wild um sich. Andere Dickhäuter können sie dabei kaum verletzen - doch für einen Pfleger könnte so ein Verhalten gefährlich werden. ... Immer wieder kommt es zu Attacken durch Elefantenbullen. 1984 brach der Bulle Bindu im englischen Zoo Port Lympne einem Pfleger mit einem einzigen Rüsselhieb das Genick und versuchte kurz danach, einen anderen Wärter zu erdrosseln. "Auf jeden in einem Zoo gehaltenen Elefantenbullen kommt ein toter Pfleger", behauptet der Schweizer Verhaltensforscher Heini Hediger.

nachrichten.at - 28. Feb. 2007
Hai dürfte aus Kühltransporter stammen
Bei dem Hai, den Spaziergänger tot in der Vöckla gefunden haben, handelt es sich um einen jungen Kurzflossen-Mako-Hai (Isurus oxyrinchus). Zu diesem Schluss kommt der Meeresbiologe Daniel Abed vom Haus des Meeres in Wien. Der Experte geht davon aus, dass das Tier nicht - wie ursprünglich vermutet - aus einem Aquarium stammt, sondern am ehesten aus einem Kühltransporter. Der Raubfisch wird auch als Speisefisch verwendet, in Deutschland kommt er beispielsweise unter dem Namen "Makrelenhai" auf den Markt.

derStandard.at - 27. Feb. 2007
Sie lachen, wenn man sie kitzelt
Der weltbekannte niederländische Primatenforscher und Buchautor Frans de Waal über den Unterschied zwischen Menschenaffe und Mensch und den Humor bei Tieren. Susanne Strnadl sprach mit ihm.

Ostthüringer Zeitung - 23. Febr. 2007
Leon und andere Profis - Chamäleon, Affe & Co. sind für Jenaer Wissenschaftler unersetzbare Mitarbeiter
Leon ergreift vorsichtig den von Andre Schmidt hingehaltenen Stab und klettert aus dem braunen Pappkarton, in dem ihn der Zoologe vom Phyletischen Museum in die Bachstraße getragen hat, heraus. Das etwa 25 Zentimeter lange Tier ist ganz weiß, doch kaum hat sich der Kletterkünstler an das Tageslicht im Untersuchungsraum gewöhnt, wandelt sich seine Farbe in ein leuchtendes Grün. "Jetzt fühlt er sich richtig wohl", meint Schmidt. Neugierig klettert das Chamäleon auf dem Tisch der 1,5 Millionen Euro teuren und weltweit einmaligen Röntgenvideoanlage herum, so als ob "Leon der Profi" genau wüsste, dass er kein gewöhnliches Reptil, sondern ein wertvoller "wissenschaftlicher Mitarbeiter" für die Jenaer Zoologen ist. Der nur 150 Gramm leichte Probandt hilft den Forschern vom Institut für Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie der FSU um Prof. Dr. Martin Fischer, Erkenntnisse über die Bewegungsabläufe des überaus geschickten Baum-Kletteres zu sammeln. Mit bis zu 1 000 Bildern pro Sekunde erfasssen vier Kameras jede noch so schnelle Bewegung. ...
Doch nicht nur Leons Fortbewegung wird akribisch untersucht. Auch zwei kleine, wendige Liszt-Affen, zwei Faultiere und fünf Hörnchen werden im " Tier-Gästehaus" des Instituts in der Neugasse von Tierpflegerin Elke Woker betreut.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


BN De Stem - 28. Febr. 2007
Jaki wordt er verlegen van
Jaki ist schüchtern
Der junge Schopfmakak Jaki im Innengehege des Zoos Artis in Amsterdam zieht viele Besucher an. In diesem Teil des Landes sind zur Zeit Frühlingsferien.

De Twentsche Courant Tubantia - 27. Febr. 2007
Kunstenaars aan slag met struisvogeleieren
Kreativität mit Straußeneiern
Denekamp - "Wie verziere ich ein Ei". Achtzehn Künstler aus der Gemeinde Dinkelland bekommen den Auftrag, etwas Kreatives zu tun mit einem Straußenei. Von Montag, den 5. März an sind die Kreationen zu sehen im naturhistorischen Museum "Natura Docet" in Denekamp und Anfang April zieht die Ausstellung dann um in den Tierpark Nordhorn, der die Eier zur Verfügung stellte. Museum und Tierpark organisieren gemeinsam auch einen Osterei-Malwettbewerb. Die bemalten Eier kommen an einen speziellen Osterbaum. Für die fünf schönsten niederländischen und die fünf schönsten deutschen Beiträge gibt es einen Preis.
Die Ausstellung "Wie verziehre ich ein Ei" ist zusammengestellt von Jaap Veenvliet. Er hat auch eine Anzahl sehr hübscher Exemplare von der Stiftung Verzierte Eier nach Denekamp geholt. Zu sehen sind mehr als 10000 Jahre alte bemalte Straußeneier, die aus der Sahara stammen und die in der Steinzeit von den Menschen als Feldflaschen verwendet wurden.

de Stentor - 27. Febr. 2007
Provincie is blij met buurtbuschauffeurs
Provinz freut sich über Bürgerbusfahrer
Veluwe. Als Anerkennung organisiert die Provinz Gelderland spezielle Ehrenamtlichentreffen für die Bürgerbusfahrer in Gelderland. Diese Treffen finden am 3. März in Burgers Zoo in Arnheim statt. Ein Bürgerbus ist ein kleiner Bus für maximal acht Personen. Die Busfahrer sind Ehrenamtliche aus der Gemeinde.

Eindhovens dagblad - 26. Febr. 2007
3FM-dj gaat slapen bij de ijsberen
Radio-Moderator schläft bei den Eisbären
Radio -dj Michiel Veenstra will zum Nordpol, um dort Live-Sendungen zu machen. Als Vorbereitung auf diese Reise, die im April stattfinden soll, will er am Donnerstag, dem 8. März eine Nacht bei den Eisbären in Ouwehands Dierenpark in Rhenen verbringen. Veenstra will mit den Livesendungen den Menschen bewußt machen, welche Gefahr von Klimaveränderungen droht. Im April bricht eine Expedition zum Nordpol auf. Marc Comelissen, der Leiter, findet die Initiative des 3FM-dj so toll, daß er ihn eingeladen hat mitzufahren. Voraussetzung ist, daß Veenstra in sechs Wochen 10000 virtuelle Expeditionsmitglieder anwirbt.Über die Site www.noordpool.fm konnten Hörer sich seit Freitag melden. Montagvormittag waren es bereits mehr als tausend.

De Telegraaf – 23. Februar 2007
Belgische weigert dierentuin te verlaten
Belgierein weigert sich, Zoo zu verlassen
Eine Antwerpener Bürgerin wird in kürze buchstäblich im Zoo wohnen. Derzeit wohnt sie noch am Außenrand des Känguruhgeheges. Für dessen Erweiterung hat der Zoo bereits alle umliegenden Gebäude aufgekauft, nur die genannte Frau weigert sich, ihr Haus, in dem sie aufgewachsen ist, zu verlassen.

HLN.be – 23. Februar 2007
Olmense Zoo opent opnieuw de deuren
Olmense Zoo öffnet seine Tore wieder
In der gesamten kommenden Woche ist der Olmense Zoo wieder eröffnet, danach wird er wie üblich bis zum 1. April nur an Wochenenden zugänglich sein. Nach dem tragischen Unfall Mitte Februar, bei dem eine junge Frau durch Geparden getötet wurde, war der Tierpark vorübergehend geschlossen worden. Viel würde sich nach Aussagen der Direktion nicht verändern. Direkten Kontakt zwischen Besuchern und Tieren werde es jedoch nicht mehr geben. So werde auch die Möglichkeit, sich mit Raubtierwelpen fotographieren zu lassen, abgeschafft. Im Vorfeld gab der Bürgermeister der Gemeinde Balen bekannt, dass die Schließung des Tierparks aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht notwendig sei. In der Vergangenheit hatte der Tierpark mehrfach Probleme, Baugenehmigungen zu erhalten. Daher entsprachen Bauwerke zum Teil nicht den üblichen Normen und Anforderungen.

hln.be - 23. Febr. 2007
Tijger verslindt Chinees meisje van zes in kooi
Sechsjähriges chinesisches Mädchen im Tigerkäfig totgebissen
In einem Zoo im Südwesten Chinas hat ein Tiger ein sechsjähriges Mädchen totgebissen. Die Kleine wollte sich mit dem Tier fotografieren lassen und kroch zu dem Tier in den Käfig. Der Tiger fiel das Kind an, als das Blitzlicht der Kamera aufleuchtete.

telegraaf.nl - 23. Febr. 2007
Tijger in Chinese dierentuin bijt meisje dood
Tiger in chinesischem Zoo beißt Mädchen tot
Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua hat das Freitag gemeldet. Das Drama spielte sich Donnerstag ab in Chuncheng in der Provinz Yunnan. Das Mädchen stand mit seiner Mutter und vier anderen Verwandten hinter dem Tiger, als das Tier sich plötzlich umdrehte und den Kopf des Kindes zwischen die Kiefer klemmte. Die örtliche Zeitung schrieb, daß möglicherweise der Kamerablitz den Tiger erschreckte, als der Onkel des Mädchens fotografierte.

Twentsche Courant Tubantia - 23. Febr. 2007
Tijger bijt meisje (6) dood in Chinese dierentuin
In einem chinesischen Zoo beißt Tiger sechsjähriges Mädchen tot
In einem chinesischen Zoo hat ein Tiger ein sechsjähriges Mädchen totgebissen, das sich mit dem Tier in dessen Käfig fotografieren lassen wollte. Der Tiger fiel das Mädchen in dem Moment an, als das Blitzlicht aufleuchtete.

Dagblad van het Noorden - 23. Febr. 2007
Bever na 200 jaar terug in New York
Biber nach 200 Jahren zurück in New York
Niederländische Pelzhändler spielten in den kolonialen Anfangstagen Manhattans, damals noch Nieuw Amsterdam, eine so bedeutende Rolle, daß der Biber sich auf Flagge und in offiziellem Stadtsiegel von New York wiederfindet. Das Nagetier selbst ist aber schon 200 Jahre aus der Stadt verschwunden. Bis diese Woche ein männliches Exemplar im Bronx-Fluß auftauchte. Unweit eines Zoos, eines Parkplatzes und eines belebten Autobahndreiecks hat ein Bibermännchen seine Burg gebaut, teilte die Tageszeitung The New York Times am Freitag mit.

hln.be - 22. Febr. 2007
Gents architectenbureau tekent uitbreiding Antwerpse zoo
Genter Architekturbüro entwirft Erweiterung des Antwerpener Zoos
Das Architekturbüro Robbrecht und Daem aus Gent ist verantwortlich für die bauliche Erweiterung des Zoos Antwerpen. Das Büro entwarf bereits das Konzertgebäudes in Brugge. Innerhalb von zehn Jahren wird sich der Zoo Antwerpen um 1, 5 ha vergrößern. Die Vorarbeiten - der Abbruch der Häuser in der De Ploeg und der Ommeganckstraat - beginnen am Anfang des nächsten Monats. Die ganze Erweiterung kostet jährlich drei Millionen Euro.

Nieuw Nieuws – 22. Februar 2007
Prank calls overspoelen dierenpark
Scherzanrufe überspülen Tierpark
Im Dierenpark Emmen sind im Laufe einer Woche tausende Anrufe eingegangen, bei denen nach Herrn oder Frau de Leeuw (der Löwe) gefragt wurde. Zum Teil gingen über 100 Anrufe pro Stunde ein. Die Anrufe begannen vor einer Woche, als viele Menschen SMSen erhiehlten, die angeblich von Freunden stammten. Hierin wurde mitgeteilt, dass Herr oder Frau de Leeuw angerufen habe, zudem wurde die Nummer des Zoos angegeben. Als Reaktion brachte der Zoo eine entsprechende Nachricht auf den Anrufbeantworter, welche den schlechten Scherz aufklärt. Dennoch sitzt noch immer ein zusätzlicher Mitarbeiter an der Rezeption.

Dierennieuws – 22. Februar 2007
Vroeg voorjaar in Artis
Früher Frühling in Artis
In Artis hat das Frühjahr früh begonnen. Im Kinderbauernhof laufen bereits die ersten Zicklein umher und auch bei den Sitatunga-Antilopen gibt es bereits Nachwuchs. Im Raubtierbereich kam ein Serval-Zwilling zur Welt. Die Gruppe der Schopfmakaken ist um einen Kopf reicher geworden und im Gorillahaus lebt die hochschwangere Binti. Zudem kann von hier aus der kleine Tapir Tumpat über einen Bildschirm beobachtet werden. Er kam während der Sturmnacht im Januar zur Welt. Auch im Schmetterlingspavillon flattern schon Hunderte Schmetterlinge.

Nederlands Dagblad – 20. Februar 2007
Spoedcursus dierentuinduiker
Schnellkurs Zootaucher
Um in Haibassins künftig die Scheiben reinigen zu dürfen ist kein üblicher Tauchschein mehr notwendig. Das Ministerium für soziale Belange hat das entsprechende Gesetz für „Aquariumstaucher“ angepasst. Demnach genügt fortan ein vereinfachter Lehrgang. In den Niederlanden gibt es vier Zoos mit großen Aquarien. Der Burgers’ Ocean in Arnheim ist 35m lang, 16m breit und 6m tief. Die Sicht ist gut und das Wasser 24 bis 26°C warm, dennoch galten für die Taucher die gleichen Anforderungen wie für Industrietaucher, was zu Problemen in Prüfungen führte. Auf der anderen Seite sei es schwierig, hoch qualifizierte Taucher zu gewinnen, da sie meist nicht wüssten, wie sich die Tiere verhalten, so der Arnheimer Zoodirektor Antoon van Hooff. In den letzten Jahren gab es für Zoos häufig Ausnahmeregelungen für Taucher, welche durch die neue Gesetzgebung überflüssig wurden.

RTV Drenthe – 20. Februar 2007
Wildlifepark in Amsterdamseveld
Wildlifepark in Amsterdamseveld
Im Amsterdamscheveld nahe Emmen soll ein etwa 250ha großer Wildlifepark entstehen. Eine Entwicklungsgesellschaft und die Gemeinde Emmen sollen in den nächsten Wochen eine entsprechende Vereinbarung treffen. Im Wildpark sollen Tiere leben, die in den letzten 8000 Jahren in Europa lebten: Braunbären, Wölfe, Elche, Füchse, Luchse, Auerochsen, Otter und Biber. Der Dierenpark Emmen soll das entsprechende Know-How liefern. Die Entwicklung des Geländes wird mehrere Zehner Millionen Euro kosten und 150 bis 200 Arbeitsplätze schaffen.

Algemeen Dagblad – 19. Februar 2007
‘Rotterdamse’ antilopen voer voor luipaarden
„Rotterdamer“ Antilopen als Leopardenfutter
Leoparden interessieren sich nicht für gut gemeinte Projekte. Drei der vier Rotterdamer Rappenantilopen, die im Juni in Südafrika ausgewildert wurden, sind inzwischen durch Raubkatzen getötet worden. Dies bedeutet einen großen Rückschlag für das Projekt „Back to Africa“, bei dem der Rotterdamer Zoo intensiv beteiligt ist. Die Tiere waren im äußersten Norden des Landes, im Mapungubwe Nationalpark freigelassen worden. Der Zoo findet nicht, dass das Projekt nun gescheitert sei. Es handele sich um ein gutes Programm, welches nach wie vor unterstützt werden solle und es sei bewusst ein kalkulierbares Risiko eingegangen worden. Ein Vertreter des Programms ergänzte, dass die vier männlichen Tiere für die Zucht ohnehin keine Rolle mehr spielten und eher als Testgruppe fungierten. Eingestellt werden musste jedoch ein Projekt, welches den Rückgang der Rappenantilopenbestände im Krüger Nationalpark erklären sollte. Es wird davon ausgegangen, dass Zecken eine entscheidende Rolle spielen, nun sei die Vergleichsgruppe in Mapungubwe jedoch nicht mehr vorhanden und kein vernünftiger Vergleich mehr möglich. Weitere Auswilderungen sollen in einem anderen Nationalpark erfolgen, in dem es keine Raubtiere und weniger Zecken gibt.

NOS – 15. Februar 2007
Zeeleeuw neemt afscheid
Seelöwe nimmt Abschied
Joop, der Star des Ouwehands Dierenpark, nimmt Abschied von seinen Fans. Er ist nun 25 Jahre alt und soll nun einen ruhigen Lebensabend verbringen können. Der Seelöwe wird weiterhin in Rhenen bleiben, leben wird er allerdings hinter den Kulissen.

Dierennieuws – 15. Februar 2007
Dierenrijk Europa voegt haaien toe aan dierencollectie
Dierenrijk Europa ergänzt seine Kollektion um Haie
Dierenrijk Europa hat seine Tierkollektion um zwei Katzenhaie ergänzt. Die Tiere sind momentan etwa 80cm lang.

TwenteFM – 14. Februar 2007
Geen volwaardige dierentuin in Boekelo
Kein vollwertiger Zoo in Boekelo
Vorerst wird kein vollwertiger Zoo bei Boekelo entstehen. Dies ist die Folge von Gesprächen zwischen Zodiac Zoos und der Gemeinde Enschede. Derzeit betreibt Zodiac einen kleinen Zoo mit Vögeln und kleinen Tieren bei Boekelo mit dem Namen Zoo Labyrinth. Dieser sollte erweitert werden. Die Betreiber hofften auf finanzielle Unterstützung durch die Provinz Overijssel und die Gemeinde Enschede, diese könnten jedoch nicht genug für den Zoo tun.



Russische Meldungen


izvestia.ru - 28. Febr. 2007
Гуси-лебеди
Gänse und Schwäne erhielten ihre Dosis
Der Leningrader Zoo impfte seine Vögel gegen Vogelgrippe. "Unter die Spritze" gerieten in erster Linie die Wasservögel - Gänse, Schwäne, Enten, aber auch Hühner und Fasanen. Von 800 Vögeln erhielten 300 den Impfstoff. Diesmal wurde einheimischer Impfstoff bevorzugt - im Zoo ist man der Meinung, daß er nicht schlechter als der niederländische ist. .."Alle Vögel wurden geimpft, außer Raubvögel. Mit ihnen, wie sie selbst verstehen, gibt es Probleme. Doch sie sind bei uns durch den Käfig geschützt, sogar die Spatzen fliegen nicht zu ihnen, sondern bevorzugen Gänse und Kraniche. Aber alle kleinen Raubvögel, die bei uns, sagen wir, im Pferdestall oder in der Abteilung der dressierten Tiere werden unbedingt geimpft", verspricht Tatjana Salomatina.

IA Regnum - 27. Febr. 2007
В Петропавловской крепости расскажут и покажут все о петербургских животных
In der Peter-und-Pauls-Festung wird alles über die St. Petersburger Tiere erzählt und gezeigt
Im Staatlichen Historischen Museum von St. Petersburg in der Newa-Kurtine der Peter-und-Pauls-Festung wurde heute, am 27. Februar eine Ausstellung eröffnet, die dem Leben der Tiere in St. Petersburg von der Stadtgründung an bis heute gewidmet ist - ein "Petersburger Bestiarium". Wie die Kuratorin der Ausstellung Jekaterina Knjasewa dem Korrespondenten der IA Regnum mitteilte, wollten die Organisatoren der Ausstellung alle Aspekte der Koexistenz von Tierwelt und Menschenwelt zeigen. Wie Knjasewa erklärte, "haben wir während der Vorbereitung der Ausstellung ständig empfunden, daß die Geschichte sich irgendwie wiederholt.".

tikva.odessa.ua - 26. Febr. 2007
ДЕЛЬФИНЫ, КОТИКИ И БЕЛУХА
Delphine, Seebären und Belugas
Das Charkower Stadtexekutivkomitee erlaubte der Odessaer GmbH "Nerum" (Besitzer des Delphinariums "Nemo" am Strand "Lansheron") Bäume auf dem Gebiet des Parks zu fällen, wo geplant ist, das Delphinarium zu errichten. Das Gelände von 0,37 ha Fläche im Zentrum Charkows, in Nachbarschaft des Zoos, wurde im November vorigen Jahres ausgesucht. Laut Zeitung http://eizvestia.com "Ekonomitschekije iswestija" betragen die Kosten des Projektes 4 Millionen Dollar. Für seine Realisierung wurde das Unternehmen "Charkower Delphinarium" gegründet. Der Beginn der Arbeiten ist für Mai vorgesehen, der Abschluß für Ende 2008, Mitte 2009. Der Komplex soll aus drei Bassins bestehen (ein Sommerbassin für 1000 Zuschauer, ein Winterbassin für 300 und ein kleines Bassin für Heilung und Vorbeugung von Krankheiten von Meerestieren) und einem Kindercafé. Es wird davon ausgegangen, daß an den Vorstellungen teilnehmen werden Delphine, Seebären und möglicherweise, Belugas. Als Eintrittspreis sind 20 bis 25 Griwna [1 Griwna sind etwa 15 Eurocent] geplant. Die Investoren haben auch vor, eine Delphintherapie zu organisieren. In der Ukraine gibt es Delphinarien nur in Städten, die am Meer liegen: ein großes (außer in Odessa) in Jalta, kleine in Sewastopol, Gursuf u.a.

podrobnosti - 25. Febr. 2007-02-26
В Харькове построят дельфинарий
In naher Zukunf beginnt in Charkow der Bau eines Delphinariums
Das wird auf der Website des Charkower Stadtsowjets mitgeteilt. Das Delphinarium wird sich im Zentrum der Stadt befinden - im Schewtschenko-Garten neben dem städtischen Zoo. Die NERUM-GmbH, die den Bau dieses Objektes übernahm, gestaltet das angrenzende Territorium, errichtet einen gemeinsamen Eingang in Delphinarium und Zoo und baut eine neue kleine Brücke über die Schlucht. Das Exekutivkomitee des Stadtsowjets erlaubte den Erbauern 62 Bäume zu fällen, die in der Bebauungszone standen. Zugleich wurde die Firma verpflichtet, 310 Bäume, die nicht jünger als 8 Jahre sind, zu pflanzen sowie Rasenflächen von 1000 Quadratmetern anzulegen.

russland.ru - 25. Febr. 2007
Tschingis Aitmatow stellt seinen neuen Roman vor
Am Montag, 19. März 2007, stellt Tschingis Aitmatow erstmals seinen neuen Roman "Der Schneeleopard" im Literaturhaus München um 20 Uhr vor. Zeitgleich erscheint die Hörbuch-Ausgabe beim JUMBO Neue Medien &Verlag, gesprochen von Dieter Wien. Der Berliner Schauspieler übernimmt an dem Abend die deutsche Lesung. Oberbürgermeister Christian Ude spricht die Grußworte. ... Gemeinsame Lesungen mit dem Hörbuchsprecher Dieter Wien finden am 23. März 2007 in Leipzig, am 25. April 2007 in Hamburg und am 26. April 2007 in Hannover statt. Mehr zu Aitmatows Lesereise

interfax.ru - 24. Febr. 2007
Екатеринбургском зоопарке выберут лучшего самца
"Mister"-Wahlen im Zoo Jekaterinburg
Im Jekaterinburger Zoo findet am 1. März der Wettbewerb "Mister Zoo" seinen Abschluß, in dessen Verlauf die Zoobesucher mit ihrer Stimme darüber entscheiden, welcher männlichen Zoobewohner der bezauberndste, der attraktivste ist. Wie die Agentur Interfax-Ural in der Abteilung zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse des Zoos Jekaterinburg erfuhr, wurden die "Wahlscheine" für die Abstimmung am Zooeingang und in den Tierhäusern ausgelegt.
"Wir bestimmten die zehn populärsten Zooinsassen, unter denen die Besucher den besten auswählen. Auf die Top-Ten-Liste des Zoos kamen Eisbär, schwarzer Jaguar, weißer Tiger, Flußpferd, Schimpanse, Rautenkrokodil, Tigerpython, Afrikanischer Marabu, Rosapelikan, Pfefferfresser", sagte der Gesprächspartner gegenüber der Agentur. Der Titel "Mister Zoo" wurde bereits dem Hasen Kuska zuerkannt, den Titel "Miss Zoo" verliehen die Besucher der Löwin Simba.

rian.ru - 22. Febr. 2007-02-23
В екатеринбургском зоопарке выберут "самое мужественное" животное
Im Zoo Jekaterinburg wird das "mutigste" Tier gewählt
Im Jekaterinburger Zoo gibt es am Tag der Verteidiger des Vaterlandes den Wettbewerb "Mister Zoo 2007".
"Daran nehmen teil die mutigsten und herausragendsten Tiere des Zoos. Den Besuchern wird vorgeschlagen, unter zehn Kandidaten den zu wählen, der es am meisten verdient hat. Kandidaten sind Eisbär, schwarzer Jaguar, weißer Tiger, Flußpferd, Schimpanse, Rautenkrokodil, Tigerpython, Afrikanischer Marabu, Rosapelikan, Pfefferfresser", erfuhr RIA Nowosti im Zoo. An den Gehegen der Wettbewerber werden Informationsblätter ausgelegt, aus denen der Besucher den Rufnamen des Tieres, dessen Alter, Eigenschaften, besondere Kennzeichen und Lieblingsbeschäftigungen erfährt, fügte der Gesprächspartner der Agentur hinzu. Jeder Besucher kann einen "Wahlschein" ausfüllen und diesen in einen dafür vorgesehenen Kasten stecken. Die Kästen werden im Pavillon für Vögel und wärmeliebende Raubtiere und im Exoterrarium aufgestellt, hieß es im Zoo. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden am 1. März verkündet. An diesem Tag wird im Zoo der Internationale Katzentag begangen, bemerkte der Gesprächspartner gegenüber der Agentur.

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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 28.02.2007
Große Sprünge in der Wilhelma
Papa „Pepe“ hüpft altershalber längst im Känguruhimmel seiner Wege – sein letzter Nachwuchs, „Klein-Pepe“, lässt noch hüpfen: Am 16. Februar hat er erstmals den Beutel von Mutter „Jessi“ verlassen. Geboren ist er etwa 7 Monate früher: Auch ein Rotes Riesenkänguru ist nach nur 33 Tagen Schwangerschaft bei der Geburt kaum entwickelt und nicht größer als ein Gummibärchen. Es tastet sich erst mal hoch in den Beutel, saugt sich an der Zitze fest und entwickelt sich fertig. Nach 4 Monaten dann schaut man ein wenig in die Gegend, und bis zum ersten Hüpfer auf eigenen Beinen dauert es länger als ein halbes Jahr. Zum Glück ist so ein Kängurubeutel extrem dehnbar – schließlich hat Klein-Pepe schon die familientypischen langen Beine. Noch ist er ein rechter Milchbubi, aber sobald der junge Hüpfer den Beutel erstmals verlässt, nascht er an Gras und Blättern. Was die Erwachsenen knabbern, muss ja schließlich lecker sein! Aus den kurzen Ausflügen werden rasch längere, aber Klein-Pepe wird noch ein paar Wochen bei Gefahr in den Beutel zurückkehren dürfen. Bis es „Jessi“ dann irgendwann zuviel wird: Mit einem Teenager im Beutel hat es eine Kängurumutter nämlich doch recht schwer. „Klein-Pepe“ aber muss nur ordentlich heranwachsen – bis 1,4 m groß und 85 Kilo schwer kann ein stattlicher Riesenkängurumann werden. Vielleicht macht er dann Karriere als Zuchtmann in der Wilhelmaherde – Pepes eigentlicher Nachfolger „Mister Big“ wurde zwar extra zur Blutauffrischung aus Amerika importiert, zeigt bis jetzt aber keinerlei Neigung, diesem Anspruch auch gerecht zu werden.

Zoo Landau, 28.02.2007
Zoo Landau auf der WIWO
Alle zwei Jahre findet auf dem Landauer Messegelände die erfolgreichste und größte Verbraucherschau der Pfalz statt. Mittlerweile zum 12. Mal öffnet diese Messe am kommenden Samstag den 3. März bis zum 11. März 2007 für alle Interessierte ihre Pforten. Die Stadtverwaltung wird auch in diesem Jahr wieder mit einem Stand in Halle 1 vertreten sein. Der Zoo Landau in der Pfalz wird an den beiden Sonntagen (04. und 11. März 2007) an diesem Stand anwesend sein und über art- und tiergerechte Heimtierhaltung, sowie über den Zoo Landau und seine Veranstaltungen 2007 informieren. Hier können die Besucher außerdem hautnah mit einigen Tieren des Zoos Kontakt aufnehmen und zu diesen und ihren tierischen Nachbarn im Zoo Landau viel Wissenswertes erfahren. So werden neben dem
Zwergotter „Murphy“ auch das Minischwein „Franz´l“, das Zooschulfrettchen „Eddy“, die Vogelspinne „Terry“ sowie das noch namenlose Maskottchen des Zoojahres 2007 auf der Messe zu verschiedenen Uhrzeiten anwesend sein. Für das Maskottchen, einen nur auf Madagaskar vorkommenden Kleinen Igeltanrek sucht der Zoo noch einen Namen. Der Zoo hofft auf rege Teilnahme bei der Namenssuche und hält einen tollen Preis für den schönsten Namen bereit. Zum Jahresthema „Madagaskar – Insel der Waldgeister“ führt der Zoo Landau vielfältige Sonderveranstaltungen durch. Weitere Info unter www-zoo-landau.de oder direkt aus erster Hand an unserem Stand in Halle 1. Der Offene Kanal Landau e.V. wird das Messetreiben mit der Kamera begleitet und auch die Aktivitäten des Zoo Landau festhalten.

Tierpark Ueckermünde, 28.02.2007
Neuigkeiten im Tierpark für 2007
Auch im Jahr 2007 gibt es einige Neuigkeiten. Noch im März sollen die ersten „echten“ Ostsee-Störe im Tierpark eintreffen. Bisher wurden ja Sibirische Störe im Brehm-Haus gezeigt. Das war sozusagen eine Probebehaltung. Übrigens, in Verhandlungen mit dem Meeresmuseum Stralsund könnte erreicht werden, dass die Ausstellung „Störe: Bedrohte Giganten – Lebende Fossilien“ noch bis Ende 2007 im Tierpark Ueckermünde bleibt. Sobald Sie aus ihrem Winterschlaf erwacht sind, kommen Ziesel nach Ueckermünde. Ziesel sind sehr seltene Nagetiere, die früher auch in Deutschland heimisch waren. Und sie sind nicht nur niedlich sondern als echte Winterschläfer für die Zoopädagogik interessant. Im Laufe des Jahres entsteht mit dem Zoolarium ein neuer Umweltbildungsbereich, der sich speziell mit den Themen Klimawandel, eiszeitliche Entstehungsgeschichte der Region am Stettiner Haff und der Nutzung regenerativer und alternativer Energiequellen beschäftigen wird.Tiergarten

Worms, 28.02.2007
Der Frühling im Tiergarten ist da - Storchenpaar wiedervereint und Exotenhaus erstrahlt in neuem Glanz
Bis vor kurzem war Herr Adebar im Tiergarten Worms Strohwitwer, seine Frau irgendwo in Afrika unterwegs. Im Gegensatz zu ihr überwinterte Herr Adebar in Deutschland und hatte schon Mitte Januar wieder sein altes Domizil bezogen. Doch seit letzter Woche hat seine Einsamkeit ein Ende. Frau Weißstorch ist von ihrer langen Reise zurückgekehrt. Tiergartenleiter Ernst Jockers: “Zuerst schien es so, als sei er beleidigt. Herr Adebar ließ seine Vogeldame nicht zu sich aufs Storchennest. Doch inzwischen klappern die beiden wieder vereint auf ihrem Nest gleich neben dem Eingang des Tiergartens Worms.“ Das große aus Zweigen und Ästen bestehende Nest wird von den beiden Storchen momentan fleißig ausgebessert und für den kommenden Nachwuchs vorbereitet. Ein Storchenpaar legt in der Regel drei bis vier weiße Eier. Bis die Jungtiere nach dem Schlupf das Nest verlassen können, vergehen dann ca. 2 Monate. Die Mitarbeiter des Tierparks hoffen auch dieses Jahr wieder auf eine erfolgreiche Brut der inzwischen seit acht Jahren hier ansässigen Eltern. Auch die Besucher sind schon ganz gespannt, können sie doch über die „Storchenkamera“ einen direkten Blick in die Kinderstube der langbeinigen Vögel werfen. Aber nicht nur das Klappern der Weißstörche zeigt, dass der Tiergarten Worms allmählich aus der Winterruhe erwacht. Wie bereits berichtet, wird an allen Ecken und Enden gearbeitet, gestrichen, neu eingerichtet und geputzt. In den letzten Tagen haben die Mitarbeiter des Tiergartens unter fachkundiger Anleitung des Revierleiters Lars Heymann gemeinsam mit Freunden aus Gelsenkirchen und Duisburg ein kleines Wunder vollbracht. Die Terrarien wurden liebevoll für ihre zukünftigen Bewohner gestaltet. Bald schon werden in direkter Nachbarschaft zu den bereits hier artgerecht untergebrachten Agamen und Skinken seltene Dumerilwarane, Grüne Leguane, urtümliche Nashornleguane und faszinierende Königsphythons durch ihre naturnah gestalteten Gehege streifen. Dazu der stellvertretende Tiergartenleiter Dieter Wagner: “Wir gehen davon aus, dass Mitte März alle Terrarien soweit fertig sind und die Tiere einziehen können.“

Zoo Duisburg, 28.02.2007
Tierpatenschaften im Zoo - Bilanz eines Erfolgsmodells - Seit über 12 Jahren rührt sie die Werbetrommel und sammelt, sammelt, sammelt…
Gemeinsam mit Duisburgs Ex-Zoodirektor, Dipl.-Biol. Reinhard Frese, rief sie als Zoo-Beauftragte eine Kampagne ins Leben, welche seither unter dem Markenzeichen „Aktion Tierpatenschaften“ die geradezu unglaublich anmutende Summe von insgesamt 750.000 Euro eingeworben hat. In all den Jahren sorgte die ebenso rührige wie findige Privatfrau Dr. Doris Heckermann-Meisters – selbst Biologin – dafür, dass Gorillas und Giraffen, Waschbären und Wombats, aber auch Brautenten und Buntbarsche ihre höchst unterschiedlichen Speisepläne jeweils für ein ganzes Jahr lang von Tierfreunden aus ganz Deutschland (mit-)finanziert bekommen. Unzählige Gespräche mit Gönnern und Paten, zahllose Führungen für Honoratioren und Gäste, aber auch ein immenser Aufwand an Verwaltung und Organisation von weit über Hundert Patenschaften wurden von der nimmermüden Zoofreundin ausschließlich ehrenamtlich - und „von Hand“ (nicht etwa computergestützt!) arrangiert bzw. realisiert. Ein weiteres Mal wird Frau Dr. Heckermann-Meisters persönlich die „Jahres-Ausbeute 2006“ über stolze 80.000 Euro Patenschafts-Spendengelder an den mit Beginn diesen Jahres im Amt tätigen neuen Chef am Kaiserberg, Dipl.-Biol. Achim Winkler, übergeben, der künftig zoologischer Ansprechpartner für hoffentlich viele weitere Tier-Patenschaften sein wird. Bei der Übergabe des Geldes wird ebenfalls Thilo Heckermann anwesend sein, der in den letzten Monaten seine gesundheitlich angeschlagene Mutter bei der Bearbeitung der Patenlisten tatkräftig unterstützt hat – in seinem Falle allerdings ausschließlich mit Hilfe der (Computer-)Technik (nicht etwa „von Hand“)...

Zoo Hannover, 27.02.2007
Gestreifter Nachwuchs im Zoo - Streifen sind der letzte Schrei
Sollten Modeschöpfer dieser Welt sich den Kopf zermartern, welches Muster in diesem Sommer „in“ sein könnten, hilft ein Blick in den Erlebnis-Zoo Hannover. Hier wird schnell klar: Streifen sind der allerletzte Schrei. Der Nachwuchs des Frühlings präsentiert sich in elegantem schwarz-weiß, auffälligem rot-weiß-rot und gedecktem zartbraun-weiß. Drei Tierarten haben entschieden: Ohne Streifen geht gar nichts. Die neuen Trendsetter im Zoo sind ein kleiner Zebrahengst, eine kleine Elenantilope und sieben rot-weiß-rote Husumer Protestferkel. Die übrigens nicht nur so heißen, weil sie lauthals protestieren, wenn man sie in der Modewelt nicht ernst nimmt... Das kleine Steppen-Zebra „Sambesi“ wurde am 3. Februar geboren und verbrachte die ersten Tage mit seiner Mutter Monika im Stall, damit Mutter und Kind sich in Ruhe aneinander gewöhnen konnten. In dieser Zeit prägte sich das Baby das Streifenmuster seiner Mama genau ein und erkennt sie jetzt unter allen anderen Zebras sofort wieder! Bei der Geburt wiegt ein Zebra etwa 30 Kilo, es wird 6-8 Monate gesäugt. Erst mit etwa einem Jahr trennen sich Mutter und Kind. Die zwei Tage ältere Elenantilope „Frank“ (* 1. Februar) zeigt sich noch recht schüchtern, obwohl Frank in hellbeige mit den zarten weißen Streifen eine sehr aparte Figur macht. Elenantilopen-Jungtiere werden nach neun Monaten Tragzeit geboren und bleiben kurze Zeit als „Ablieger“ versteckt. Danach schließen sie sich den Herden an, in denen die Jungen regelrechte „Kindergärten“ bilden, während die erwachsenen Weibchen rund um die Herde fressen und wachen. Ganz frisch sind die sieben rot-weiß-rot gestreiften Rotbunten Husumer Protestferkel, die Mutter Maica am 23. Februar zur Welt brachte. Ihren Namen verdanken die Schweine dem Humor der dänischen Minderheit an der nordfriesischen Küste im 19. Jahrhundert. Als die Dänen damals ihre Landes-Flagge nicht mehr im Vorgarten hissen durften, haben sie aus Protest die rot-weiß-roten Schweine gezüchtet und sie anstelle der Fahne im Vorgarten präsentiert. Die putzige Schweinerasse ist vom Aussterben bedroht. Mit ihrer Zucht möchte der Zoo zum Erhalt der Protestler beitragen.

Zoo Osnabrück, 27.02.2007
Der erste Storch ist da!
Ungefähr zwei bis drei Wochen vor der Zeit ist der „Zoostorch“ eingetroffen. Er hat sein altes Nest auf dem Stamm oberhalb der großen Vogelvoliere bezogen und macht mit lautem Klappern auf sich aufmerksam, denn ein weiterer Storch zieht seine Kreise über dem Zoogelände. Ob es sich um sein Weibchen handelt, bleibt abzuwarten. Das zooeigene Storchenpaar ist durch das Klappern nervös geworden und hat spontan mit dem Nestbau begonnen. Naht jetzt der Frühling?

Münchener Tierpark Hellabrunn, 27.02.2007
Unsere Zebramangusten in Krabbelaktion!
Sehr beliebt bei unseren Besuchern sind die quirligen Zebramangusten in der Villa Dracula. Nachdem die Futtersuche im Mungobeutel jedes Mal ein lustiges Schauspiel ist, haben wir diese tierische Attraktion nun erweitert. Ein imposantes Straußenei wird mit Mehlwürmern gefüllt und durch zwei Löcher, in denen die Pfötchen der Zebramangusten gerade hereinpassen, können diese die Mehlwürmer herausholen. Dieser Leckerbissen wird mit Begeisterung von ihnen herausgefischt und macht sowohl den Tieren als auch den zuschauenden Besuchern viel Freude. Zebramangusten sind tagaktive Schleichkatzen der afrikanischen Savanne. Sie leben gesellig
in größeren Gruppen und bleiben auch bei der Nahrungssuche beieinander. Dies ist sehr schön bei dem Beschäftigungsprogramm mit den Straußeiern zu sehen, wenn alle auf das Ei „einstürmen.“ Typisch für die Mungos sind die „zwitschernden“ Laute, mit denen sie ihr Kontakhalten unterstützen.

Sea Life Oberhausen, 27.02.2007
Clownfische im Sea Life Oberhausen
Zuwachs im Sea Life Oberhausen. Ab sofort tummeln sich auch tropische Gesellen in Deutschlands größtem Sea Life Aquarium: Clownfisch Nemo und seine farbenfrohen Freunde sind die ersten exotischen Bewohner. Ab Ostern 2007 folgt ein weiteres Highlight – die „Tropische Lagune der Haie“. Das Sea Life Oberhausen hat täglich ab 10 Uhr geöffnet, auch an allen Feiertagen. Der falsche Clownfisch gehört zur Familie der Anemonenfische und ist fast jedem Kind aus dem Kinofilm „Findet Nemo“ bekannt. „Nemo“ ist gerade erst eingezogen, fühlt sich aber schon sehr wohl und kuschelt schon kräftig mit den Seeanemonen im Becken. „Clownfische leben in einer Symbiose mit Seeanemonen: Während deren Nesselgift für andere Fische giftig ist, hat der Clownfisch einen besonderen Schutzstoff in der Haut, wodurch ihm die Seeanemone nicht gefährlich werden kann. Im Gegenzug fallen für die Seeanemone Futterreste des kleinen Fisches ab“, erläutert Johannes Peschke, Kurator im Sea Life Oberhausen. Auch „Dori“, ein blau-gelber Palettendoktorfisch, leistet den Falschen Clownfischen Gesellschaft. Der Einzug dieser tropischen Tiere benötigte jedoch einige Vorbereitung, z. B. muss die Wassertemperatur in Nemos Zuhause um einige Grad wärmer sein, als bei Makrele und Co. Erst bei 25 Grad Celsius fühlen sich die orangefarbenen Fische wohl. Außerdem benötigt der kleine Meeresbewohner viel Wasser­bewegung, ganze 12 Mal pro Stunde muss das Wasser mit einer speziellen Pumpe umgewälzt werden.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 27.02.2007
Expeditionen hinter die Kulissen der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen
Wie funktioniert die rasante Fahrt in einem Iglu im Alaska Ice Ride? Wie kompliziert ist die Technik der Bootsfahrt auf dem afrikanischen See? Wie wird das Futter für Seelöwen zubereitet? Diese und viele andere spannende Fragen werden auf einer Erlebnistour durch die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen beantwortet, die die Stadtmarketing Gesellschaft Gelsenkirchen im März im Rahmen ihrer Reihe „Unternehmen entdecken“ durchführt. Während der Erlebnistouren mit dem Blick hinter die Kulissen der Zoowelt wird nicht nur Spannendes über die exotische Tierwelt Afrikas und Alaskas vermittelt, sondern auch über den Bau eines ganzen Kontinents: Wie entstehen die massive Felslandschaften und wie wird ein Dschungel gestaltet? Zoolotsen geben bei den Entdeckungsreisen durch die beiden insgesamt 20 Hektar großen Welten interessante Hintergrundinformationen, die den Zooalltag aus einem ganz anderen Blickwinkel beleuchten.

Zoo Heidelberg, 27.02.2007
Kochen für die Elefanten
Am 28. Februar um 11.00 Uhr treffen sich drei ganz besondere Köche um in der Küche der Schlossweinstube ein besonderes Menue zu kreieren. Dass Wolf Schönmehl in seiner eigenen Küche dabei nicht fehlt ist zu erwarten: Sein Partner und seine Partnerin sind dabei Klaus Tschira und Ingrid Thoms-Hoffmann, die als begeisterte Hobby-Köche dazu beitragen wollen für den Benefizabend zugunsten des Elefantenhauses ein besonderes Menue zu zaubern. Ihre Kreationen müssen sich einer strengen Jury stellen: Einige Kinder der Städtischen Kindertagesstätte Heidelberg-Kirchheim sind als Testesser geladen und stimmen unter anderem darüber ab, welches Dessert beim Benefizabend zugunsten des Elefantenhauses am 8. März gereicht werden wird. Um die Küchen-Crew mit elefantöser Inspiration zu versorgen, wird Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann Lustiges und Interessantes über Elefanten und ihre Eßgewohnheiten beitragen. Im Sommer 2007 soll der Bau des neuen Elefantenhauses im Zoo Heidelberg beginnen. Der ca. 3,4 Millionen teure Neubau wird ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der Elefantenhaltung darstellen: Ein stark strukturierter Naturboden schont die Gelenke der schweren Tiere, vielfältige Beschäftigungseinrichtungen fördern nicht nur die Psyche der Tiere, sondern auch durch die damit verbundenen Bewegungen die körperliche Fitness. Die Besucher erleben die Tiere als Bewohner ihres Lebensraumes in einer natürlich wirkenden Umgebung. Für die Verwirklichung dieses Projektes, in das sehr viele Ideen von Elefantenkennern, den Tierpflegern des Zoo Heidelberg, Tierärzten und Biologen eingeflossen sind, haben viele Heidelberger, viele Bewohner der Metropolregion, Firmen und Institutionen bereits über 300.000 ¤ gespendet. Die Stadt Heidelberg hat einen Zuschuss von 1,25 Millionen Euro zugesagt, die restlichen Kosten sollen durch Spenden und einen Kredit, den der Zoo aufnehmen wird, gedeckt werden

Tierpark Hagenbeck, 27.02.2007
Kein blauer Dunst im Tierpark Hagenbeck
Bundesweit wird seit langem über Nichtraucherschutz diskutiert. Fest steht: Mehr als die Hälfte der Hamburger wünscht sich ein Rauchverbot in Gaststätten. Doch noch immer lassen zufrieden stellende Ergebnisse auf sich warten. Nicht bei Hagenbeck: Wir reden nicht, wir handeln! Bereits seit vier Jahren gilt in den Aufenthaltsräumen der Tierpfleger ein generelles Rauchverbot. Ab März 2007 sind alle Büros zu hundert Prozent rauchfrei. Doch wir sorgen uns nicht nur um die Gesundheit unserer Mitarbeiter. Auch die Mehrzahl der Tierpark-Besucher wünscht sich eine Umgebung ohne lästigen Qualm. Gerade für unsere vielen kleinen Gäste ist ein Aufenthalt in verrauchten Räumen nicht zu akzeptieren. Daher gilt das Rauchverbot für alle geschlossenen Räume der Gastronomie des Tierparks und
für das neue Tropen-Aquarium Hagenbeck. Zum Wohl der Tiere ist seit jeher das Rauchen in allen Stallungen und Tierhäusern untersagt.
Zum Trost für alle rauchenden Besucher verfügt Hagenbecks Tierpark glücklicherweise über ein sechs Kilometer langes, nicht überdachtes Wegenetz! Hier ist der „Nikotin-Ausstoß“ weiterhin erlaubt.

Zoo Leipzig, 26.02.2007
„Häkel-Horste“ Klappe die Zweite - Die letzten 3 Mini-Lamas kommen unter den Hammer
Anlässlich der erneuten Ausstrahlung von „Elefant, Tiger & Co“ im Nachmittagsprogramm der ARD können noch einmal drei zertifizierte „Häkel-Horste“ ersteigert werden! Es ist die letzte Chance noch einen der Miniatur-Horste zu ergattern. Die „Reise“ treten die Minilamas in stilechten Tiertransportkisten an, extra für diese „Spezies“ entworfen und einzeln in Handarbeit gefertigt – wie die Häkel-Horste selbst. In der Spinnstube Lützschena wurde Horsts Wolle gesponnen und daraus die zertifizierten Unikate gehäkelt, innen mit Draht stabilisiert und dann mit Watte ausgestopft. Für 12 Exemplare haben die 500g Haarpracht gereicht, die dem berühmten Lama im letzten Frühjahr herunter geschoren wurden. Die nächste Schur steht allerdings erst 2008 wieder an und somit wird es bis dahin keine weiteren originalen „Häkel-Horste“ geben können. Der erste „Häkel-Horst“ wird ab dem 26.02.2007 in der Auktionsbörse Ebay versteigert, die beiden letzten nach der Widerholung der „Elefant, Tiger & Co.“ – Folge „Ratte verzweifelt gesucht“, die laut Plan am 07.03.2007 um 16.10 Uhr im 1. Programm laufen wird. Die erste Horst-Miniatur wechselte Ende Oktober 2006 für 799 ¤ den Besitzer. Die restlichen Artgenossen wurden für durchschnittlich 500 ¤ pro Stück in liebevolle Hände abgegeben. Der Erlös der Aktion kommt einem Artenschutzprojekt für Nasenfrösche zugute. Die nur drei Zentimeter großen Amphibien sind ursprünglich in Chile und Argentinien beheimatet und wie viele ihrer Verwandten durch Lebensraumzerstörung, eingeschleppte fremde Arten und Krankheiten in Gefahr. Der Zoo Leipzig engagiert sich seit 2005 in Chile für diese Froschart und will ab 2007 selbst einige Exemplare halten. Der Nasenfrosch wurde einst von Charles Darwin entdeckt und zeichnet sich durch eine interessante Brutbiologie aus. Die Männchen nehmen die frisch geschlüpften Kaulquappen in einen Kehlsack auf und spucken die fertigen Fröschchen aus, wenn diese groß genug sind. Dies ist einmalig bei Fröschen.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 26.02.2007
ZOOM Erlebniswelt für die Wahl zum „Zoo des Jahres“ nominiert - Nur