E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 359 vom 1. März 2007

 Liebe Leser,

mit der unregelmäßigen Rußland-Rubrik mit interessanten Meldungen, an die man sonst kaum herankommt (schon gar nicht übersetzt), wird die Zoopresseschau wieder ein wenig umfangreicher. Wir haben keine Illusionen, daß auch nur ein Leser die gesamte Ausgabe liest, aber dennoch der Hinweis: auch weiter unten bis ganz zum Ende finden Sie interessante Rubriken. Picken Sie sich Ihre persönliche Auswahl heraus.

Zeitungs-Überschriften sind bisweilen kreativ bis unverständlich. Auch Zoopresseschau-Leser werden wohl mit den folgenden Beispielen nicht sofort etwas anfangen können:

Wilhelma kritisiert vorgezogenen Deckel
Elefanten überstehen Knall ohne Schaden
Zoo Leipzig versteigert Häkel-Horste

A propos: Der allerletzte Häkel-Horst ist noch bis Montag zu ersteigern, natürlich wieder zugunsten des Nasenfrosch-Projektes.

Dirk Petzold

Daß es bei amazon.de Hunde-Joghurt gibt, ist erstaunlich genug.
Würden Sie ihn aber auch gebraucht vorbestellen?

Zoos – Meldungen


Stuttgarter Nachrichten - 23. Feb. 2007
Wilhelma-Elefanten bangen um Zuhause
Elefanten sind grobe Klötze mit sensiblem Gemüt. Wird unter ihnen im Erdreich gegraben, reagieren sie empfindlich. Deshalb regt sich in der Wilhelma Widerstand gegen den Plan, den Bau des Rosensteintunnels zu Gunsten des B-14-Deckels zu vertagen. Die Dickhäuter müssten dann wohl noch zehn Jahre in ihrer maroden Behausung bleiben. Die Elefanten der Wilhelma hatte Schuster vermutlich nicht bedacht, als er mit dem Land die Idee gebar, die Kulturmeile rasch zu realisieren und dafür den eigentlich vorher geplanten Baubeginn des Rosensteintunnels auf das Jahr 2012 zu verschieben. Für die Elefanten, Teil des Wilhelma-Logos, hätte das enorme Folgen, klagen die Verantwortlichen. Auf dem Spiel steht demnach die Existenz einer Elefantengruppe in der Wilhelma. Hintergrund ist, dass die Gehege der Elefanten und Menschenaffen in die Jahre gekommen sind. Die Wilhelma habe auf die Zusage von Stadt und Land hin "die Projektfolge umgedreht", sagt Georg Fundel verärgert. Als Folge könnte die Wilhelma, wenn die derzeit vier Elefantendamen versterben, ohne Dickhäuter dastehen. Eine Zuchtgruppe unter derzeitigen Bedingungen werde der EEP-Koordinator keinesfalls befürworten. Nach dem Aufschrei aus Bad Cannstatt, das unter dem Verkehr ächzt, hofft Fundel auf den Gemeinderat.

Stuttgarter Nachrichten - 23. Feb. 2007
Wilhelma kritisiert vorgezogenen Deckel
In der Wilhelma regt sich Widerstand gegen Pläne, den Bau des Rosensteintunnels zugunsten des B-14-Deckels zu vertagen. Weil ein geplantes neues Elefantengehege vom künftigen Rosensteintunnel unterfahren werde, Elefanten auf Bautätigkeit im Untergrund aber äußerst sensible reagierten, müsse der Tunnel vorher gebaut werden. Bei einer späteren Fertigstellung der Parkunterfahrung sei die Existenz der Elefanten-Gruppe gefährdet. Wegen schärferer EU-Richtlinien ist schon länger ein größeres Gehege geplant.

Leipziger Volkszeitung - 24. Feb. 2007
Fabrikgebäude am Zoo gesprengt - Elefanten überstehen Knall ohne Schaden
"3-2-1-Zündung"! Punkt 8.02 Uhr gab am Sonnabend Sprengmeister Martin Hopfe in Leipzig das Kommando. Danach sackte das Hochhaus auf dem früheren Orsta-Hydraulik-Gelände in der Pfaffendorfer Straße in sich zusammen. Die in unmittelbarer Nachbarschaft lebenden Elefanten des Zoos haben die Sprengung ohne Schaden überstanden. Die Dickhäuter seien ganz ruhig gewesen. "Seit sechs Wochen wurden die Elefanten mit Musik auf den ungewohnten Lärm vorbereitet", sagte Raschke. Die Titel haben die Pfleger für die Tiere selbst zusammengestellt. Die Playlist reicht von Metallica über Nena bis hin zu Marschmusik. In den nächsten Wochen sollen die Elefanten weiter täglich eine Stunde Musik hören. Der Lärm auf dem alten Fabrikgelände hört nämlich nicht auf. Eine Abbruchfirma muss nun die rund 10 000 Tonnen Schutt wegräumen. Später soll dann an dieser Stelle die Riesentropenhalle Gondwanaland entstehen. Die Sprengung war im Vorfeld scharf kritisiert worden. Das Stadtforum Leipzig – dem engagierte Architekten und Bürgervereine angehören – verurteilte die Vernichtung wertvoller Industriearchitektur. Der 72 Meter lange, 26 Meter hohe und 23 Meter breite Stahlbeton-Skelettbau sei selbst für Leipzig in dieser Größe einzigartig, heißt es in einer öffentlichen Erklärung. Die Kammgarnspinnerei Leipzig, 1830 gegründet, war eine der ältesten ihrer Art in Deutschland.

Freie Presse - 25. Feb. 2007
Gesprengtes Hochhaus schafft Platz für Leipziger Zoo-Erweiterung
Zur Erweiterung des Leipziger Zoos ist am Samstag ein 25 Meter hohes, denkmalgeschütztes Industriegebäude gesprengt worden. An der Stelle will der Zoo bis 2009 die Tropenhalle «Gondwanaland» errichten. Der Bau aus dem Jahr 1936 kippte den Angaben zufolge wie vorgesehen nach vorne und fiel in sich zusammen. In Zukunft sollen auf einer Fläche von umgerechnet eineinhalb Fußballfeldern unter anderem Vögel und Reptilien, Affen, Raubkatzen und Nashörner gezeigt werden. Die 15 Meter hohe Tropenhalle wird nach laut Zoo knapp 50 Millionen Euro kosten.

Frankfurter Neue Presse - 26. Feb. 2007
Gratis-Weg durch Zoo entzweit Taunus-Städte
Es ist ein idyllischer Weg, der mitten durch den Kronberger Opel-Zoo führt, doch er sorgt für reichlich Ärger. Denn der Philosophenweg ist öffentlich zugänglich, und das ist den Zoo-Betreibern gar nicht recht. Schließlich können die Spaziergänger, ohne Eintritt zu bezahlen, einen Teil des Freilandgeheges besichtigen. Außerdem müssen notgedrungen die Eintrittskarten der Zoobesucher am Philosophenweg noch einmal kontrolliert werden. „Das führt nicht nur zu einem erhöhten Personalaufwand, sondern auch zu Unverständnis bei unseren Besuchern“, sagt Zoo-Direktor Thomas Kauffels. Zudem würden Vandalen nachts an dem Weg ihr Unwesen treiben, dabei seien schon Tiere verletzt und sogar getötet worden. Kein Wunder also, dass der Opel-Zoo die Situation am Philosophenweg ändern will. Ursprünglich hatte er geplant, vier Meter hohe Betonbrücken für die Besucher über den Weg zu bauen. Doch auch angesichts der Baukosten von etwa 1,5 Millionen Euro hat die Zoo-Verwaltung das Thema Brückenbau ad acta gelegt. Sie möchte nun, dass der seit jeher öffentliche Philosophenweg durch den Opel-Zoo nicht mehr von der Allgemeinheit genutzt werden darf und hat vor rund einem Jahr der Kronberger Stadtversammlung einen entsprechenden Vertrag vorgelegt. Als Entgegenkommen seitens des Tierparks sollten alle Bürger von Kronberg freien Eintritt in den Zoo bekommen.

Augsburger Allgemeine - 23. Feb. 2007
Raubzug in Europas Zoos
Hunderte Tiere sind in den vergangenen Jahren aus europäischen Zoos gestohlen worden. Schildkröten, Alligatoren, Papageien und kleine Affen seien bei den Dieben besonders begehrt, berichtet das Magazin «National Geographic Deutschland» (Märzausgabe). Die meisten der seit 2003 insgesamt rund 700 entwendeten Tiere blieben unauffindbar. Auch deutsche Zoos sind betroffen. Nur selten könnten die Diebstähle aufgeklärt werden.

Salzburger Nachrichten - 23. Feb. 2007
Raubzug in Europas Zoos - Hunderte Tiere gestohlen
Im Wiener Zoo Schönbrunn ist von einem merkwürdigen Verschwinden der Tiergarten-Bewohner nichts bekannt. Von Diebstählen gefährdete Arten werden allerdings gut bewacht und durch Sicherheitsmaßnahmen wie Bewegungsmelder und Kameras geschützt, sagte Zoologe Herwig Pucher. Zu kämpfen habe man allerdings mit dem umgekehrten Problem: Unliebsam gewordene Haustiere oder vierbeinige Urlaubsmitbringsel werden im Zoo ausgesetzt. Kürzlich habe man zum Beispiel in der Singvogelanlage eine Gruppe Kanarienvögel vorgefunden. Im Wüstenhaus entdeckten die Pfleger eine Echse, die ein Tiergartenbesucher als Urlaubsmitbringsel aus der Türkei mitgenommen haben dürfte.

Berliner Kurier - 26. Feb. 2007
Klau-Serie
Sie klauen die Tiere im Zoo, verhökern sie im Internet. Seit Monaten soll eine Tier-Mafia in Europa unterwegs sein. Auch im Berliner Tierpark wurden schon sechs Käuze geklaut. Es sind vor allem exotische Tiere, nach denen die Diebe suchen. Ganz oben auf ihrer Liste steht der peruanische Klammeraffe, aber auch Flamingos, Grünflügel-Aras und Käuze lassen sich gut verkaufen, berichtet das Magazin "National Geographic". In den vergangenen Jahren sollen 700 Tiere aus Zoos und Parks verschwunden sein. Viele davon sind nie wieder aufgetaucht. Und die, die wieder auftauchten, entdeckten die Ermittler im Internet. Um die dreisten Diebe zu stoppen, sollen in vielen deutschen Zos jetzt Wachleute und Kameras eingesetzt werden.

Spiegel Online - 22. Feb. 2007
Unterwasser-Spaziergang im Acryltunnel
Im Regenwaldhaus in Hannover eröffnet am Samstag, den 24. Februar, ein neues tropisches Aquarium. Rund 5000 Meerestiere hundert verschiedener Arten sollen die Besucher auch zur kalten Jahreszeit in die wärmeren Gefilde der Tropen entführen. Hauptattraktion des neuen "Sea Life"-Aquariums ist ein acht Meter langer Acrylglastunnel mitten durch ein 320.000 Liter fassendes Riesenbecken. Der ist jedoch deutlich kleiner als ähnliche Tunnels in den Großaquarien in Sydney, Atlanta und Valencia. Hannover ist der 26. europäische Standort für die weltweit größte Aquarienkette. Im Gegensatz zu nichtkommerziellen Aquarien spielt bei "Sea Life" die Forschung nur eine untergeordnete Rolle. Im vergangenen Jahr gab es immerhin Studien zum Paarungsverhalten von Seepferdchen.

Die Neue Epoche - 26. Feb. 2007
Vogelgrippe in Kuwait ausgebrochen
Bei 20 Falken, Hühnern und Truthähnen in Kuwait ist das tödliche Vogelgrippevirus entdeckt worden. Die infizierten Tiere stammten aus einem Zoo, von Bauernhöfen und einer Tierklinik. Zoo und Geflügelmärkte sollen nun vorläufig geschlossen sowie der Im- und Exporte von Vögeln gestoppt werden.



Planung und Bau

Sächsische Zeitung online - 28. Febr. 2007
Spatenstich für das neue Löwenhaus
In sein symphatisches Gesicht hat sie sich verliebt. Nachdem Cathrin Ludwig die Bilder gesehen hat. Jago heißt der Schönling, der ihr Herz erobert hat. Der Löwe wurde am 2. Oktober 2005 im dänischen Aalborg geboren und wird im August in den Dresdner Zoo kommen. "Er ist wunderschön, einfach perfekt", so die Tierpflegerin. Einziehen wird Jago in das neue Löwenhaus, das sich zwischen dem Afrikahaus und dem Aquarium befindet.

NÖN Online - 28. Feb. 2007
Kaninchen, Kamele und Kängurus
Während im Internet nach wie vor Leser ihre Wünsche und Anregungen zum neuen Safaripark einbringen, präsentiert Betreiber Mag. Josef Zoher nun sein Unternehmenskonzept. Ungeachtet dessen wird derzeit eine Machbarkeitsstudie vom Weinviertel-Management erstellt. Zoher über sein Konzept: „Wir wollen aus dem alten Safaripark den Prototyp eines Tierparks der Zukunft machen - einen Erlebnispark Natur. Bei uns gibt es die Tiere zum Angreifen und zum kontrollierten Füttern. Zusätzlich errichten wir die einzige Auffangstation für exotische Wildtiere Mitteleuropas - vor allem für Elefanten, Großkatzen und Affen.“ Es wird eine Kombination aus Tier- und Themenpark, Kindererlebniswelt und Auffangstation. Eine Million Euro wird Zohers GmbH investieren. In der ersten Ausbaustufe will man sich aus Kostengründen auf Tierarten beschränken, die ganzjährig im Freien gehalten werden können. Die Errichtung der Auffangstation soll nicht durch die GmbH, sondern durch Spenden und Tierschutzorganisationen finanziert werden. Kooperationen soll es mit Schloss Hof, dem Nationalpark Donau-Auen (Schildkrötenprojekt), der Storchenstadt Marchegg (Afrikamuseum), der Landwirtschaftlichen Fachschule Obersiebenbrunn, der Greifvogelstation Haringsee, dem Museumsdorf Niedersulz (Kinderbauernhof), dem NÖ Landesmuseum St. Pölten und diversen lokalen Betrieben geben.



Aktionen

Morgenweb - 28. Feb. 2007
Genscher hilft Elefanten
Prominente Unterstützung im Kampf um ein neues Haus haben nun die Elefanten im Heidelberger Zoo bekommen. Der ehemalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher hat zugesagt, am Donnerstag, 8. März, als Schirmherr an einem großen Benefizabend für geladene Gäste auf dem Schloss zu Gunsten des neuen Elefantenhauses teilzunehmen. "An diesem Abend wollen wir noch mehr Menschen für das Projekt begeistern und für die Unterstützung gewinnen", erklärt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Neben einem exklusiven Essen sollen Musik und Tänze aus Indien, dargeboten von der Deutsch-Indischen Gesellschaft, die Gäste beim Benefizabend in Spendierlaune versetzen. Bislang sind von den 1,75 Millionen Euro, die der Zoo benötigt, 300 000 Euro gespendet worden. Die Stadt beteiligt sich an den Gesamtkosten in Höhe von 3 Millionen Euro mit 1,25 Millionen Euro.

koeln.de - 26. Feb. 2007
TV-Star Elton ist Patenonkel von schüchternem Seelöwen
Eigentlich kann sich der 3-jährige Seelöwe Yumni glücklich schätzen, hat er doch nur 10 Tage nach seiner Ankunft im Kölner Zoo bereits einen Paten gefunden - und noch dazu einen prominenten: Der ehemalige "TV Total"-Praktikant Elton hat die Patenschaft für das junge Seelöwen-Männchen übernommen und besuchte ihn sogleich in seinem Gehege. Doch traf der kesse TV-Star auf eine äußerst scheue Robbe. Trotzdem schloss Elton den zurückhaltenden Seelöwen Yumni ins Herz. "Bei so vielen Frauen wäre ich auch vorsichtig", grinste er. Etwa 1000 Euro im Jahr zahlt Elton ab sofort für Pflege und Unterhalt seines Patenkindes. Der Kölner Zoo freut sich über den neuen prominenten Tierpaten, auch wenn er nicht der erste ist. Zuvor haben bereits andere Berühmtheiten hier eine Patenschaft übernommen. So z.B. Comedian Bernd Stelter und Eltons Pro7-Kollege Stefan Raab.

Leipziger Volkszeitung - 27. Feb. 2007
Zoo Leipzig versteigert "Häkel-Horste"
Der Leipziger Zoo versteigert über das Internet drei zertifizierte "Häkel-Horste" inklusive einer stilechten Tiertransportkiste. Die Unikate wurden wie neun weitere Exemplare aus 500 Gramm Haarpracht des berühmten Lamas Horst gehäkelt. Die Spinnstube Lützschena übernahm das Spinnen der Wolle. Daraus wurden dann die Miniatur-Lamas gehäkelt, innen mit Draht stabilisiert und mit Watte ausgestopft. Lama Horst wurde im vergangenen Frühjahr geschoren, die nächste Schur steht erst 2008 wieder an. Damit wird es in der nächsten Zeit also keine weiteren originalen "Häkel-Horste" geben. Die drei handgearbeiteten Häkeltiere werden ab 26. Februar sowie voraussichtlich ab 7. März im Internet-Aktionshaus Ebay versteigert. Der erste "Mini-Horst" wechselte im Oktober 2006 für 799 Euro den Besitzer. Für die weiteren Exemplare wurden durchschnittlich 500 Euro geboten. Der Erlös der Versteigerungen geht an ein Artenschutzprojekt für Nasenfrösche. Der Zoo Leipzig engagiert sich seit 2005 in Chile für diese Froschart. In diesem Jahr soll mit der Haltung einiger eigenen Exemplare begonnen werden.

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 23. Feb. 2007
Bunt bemalte Nashörner als Einnahmequelle
In der fertig eingerichteten Waldschule des Schweriner Zoos fand gestern die offizielle Eröffnung des Nashornjahres statt. Erstmals konnten Besucher dort ein maßstabsgetreues Modell der Nashorn-Figuren bestaunen, die von März an verkauft werden. Die einen Meter hohen und knapp zwei Meter langen Modelle aus wetterfestem Gießharz können für jeweils 1500 Euro erworben und anschließend von Künstlern bemalt werden. Durch den Verkauf dieser „Nashorn-Rohlinge“ will der Zoo den nötigen Eigenanteil für den geplanten Umbau des Nashorngeheges zusammenbekommen. Die bemalten Nashörner werden voraussichtlich erstmalig am 3. Oktober auf dem Schlachtermarkt zu sehen sein. Zoodirektor Michael Schneider hofft auf den Verkauf von fünfzig Modellen. Der Zoo wolle möglichst noch in diesem Jahr mit dem Umbau beginnen. Das hängt jedoch von den Fördergeldern ab. Mit der neuen Anlage soll dann eine Partnerin für den Nashorn-Bullen Limpopo gefunden werden, um für Nachwuchs im Zoo zu sorgen. Weitere Veranstaltungen rund um die Dickhäuter sind bereits geplant. Von April an gibt es im Nashornhaus jeden Mittwoch eine Informationsveranstaltung rund ums Thema Nashorn.

trend.at - 23. Feb. 2007
PETA will Mitarbeiter in Tiergarten einsperren lassen
Gibt es bald Menschen im Wiener Tiergarten Schönbrunn zu besichtigen? Die internationale Tierrechtsorganisation PETA hat dem Zoo angeboten, Mitarbeiter in einem Käfig zur Schau stellen zu lassen. Mit der Aktion soll auf das Leid der eingesperrten Tiere aufmerksam gemacht werden. Der Zoo-Leitung wurde diesbezüglich schon angeschrieben - Antwort liegt noch keine vor. "Ziel dieser Aktion ist es, den Besuchern des Zoos die äußerst wichtige Information zu übermitteln, dass auch der Mensch, Homo sapiens, ein Tier ist und nach neuester Systematik in den Zoologie-Büchern, mit den Orang-Utans, Gorillas und Schimpansen in dieselbe Familie (Hominidae) gestellt wird", so Tanja Breining von PETA. PETA-Mitarbeiter möchten sich freiwillig in Käfige sperren lassen, um die Zoobesucher für das Leid der Tiere hinter Gittern zu sensibilisieren. Die Organisation setzt sich dafür ein, dass in Zoos nur mehr Tiere in Not aufgenommen werden, beispielsweise ausgediente "Zirkustiere". Ein Tierpark in Deutschland macht bei der spektakulären Aktion mit. Doch nur unter der Bedingung, dass sich der "Neuzugang" gegen Tollwut impfen lassen muss und ordnungsgemäß gekennzeichnet wird wie die anderen Tiere, "mit Transponder, Schweineohrmarken oder Kerben", so Andreas Schumann, der Leiter des Tierparks.
>> das ist der Tierpark Klüschenberg, Burg Stargard

St. Galler Tagblatt - 28. Feb. 2007
Der Zoo hat viele Freunde
Zusammen mit der Stiftung und dem Gönnerverein organisiert Aldo Zäch einen Galaabend zugunsten des Erlebniszoos. Damit können die notwendigen Investitionen finanziert werden. Vor einem Jahr drohte dem Zoo, welcher sich auf die Nachzucht einiger seltener, bedrohter Tierarten spezialisiert hat, aus finanziellen Gründen das Ende. Zum Glück gelang es noch rechtzeitig, das Steuer zu wenden, so dass die wissenschaftliche Institution ihre weitherum beachteten Zuchterfolge fortsetzen kann. Eine Stiftung unter dem Präsidium von Wolfgang Kessler hat sich zum Ziel gesetzt, mit einem neu geschaffenen Sponsoring-Konzept die finanziellen Grundlagen zu sichern. Dank grosszügigen Sponsoren kommt der gesamte Erlös dieses Events dem Zoo zugute. Für den Eintrittspreis von 120 Franken wird den Gäste an diesem Abend einiges geboten. Es ist Aldo Zäch gelungene, die bekannte Kabarettistin Angela Buddecke zu engagieren. Sie wird mit ihrem Auftritt für die musikalisch-heitere Note sorgen. Den Auftakt macht ein Apéro; als Zwischenspiel geniessen die Besucher ein Gala-Stehbuffet mit Spezialitäten aus vier verschiedenen Ländern; auch die Getränke sind inbegriffen. Um die Ausstrahlung des Zoos auf eine grössere Region auszudehnen, wurde er in Erlebniszoo Rheintal, Eichberg umbenannt. Auch das Logo hat eine sanfte Verjüngungskur durchgemacht.

Rheintalische Volkszeitung - 27. Feb. 2007
Umfeld der Zootiere erhalten
Aldo Zäch, Betreiber des Kino-Theaters Madlen in Heerbrugg, liess sich vor rund einem Jahr von der bedrohten Existenz vom Erlebnis-Zoo Eichberg in einer Weise anrühren, dass er sich entschloss, sich partnerschaftlich zu engagieren. An der gestrigen Medienorientierung stellten Zooleiter Richard Spira, Aldo Zäch, René Ballmer (Präsident Gönnerverein) und Wolfgang Kessler (Präsident Stiftungsrat) den Rahmen der Benefizgala vom 28. März vor. Die Stiftung erhofft sich, durch den Benefizanlass einen grossen Teil der benötigten Gelder einzunehmen.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 27. Feb. 2007
Mit bunten Eiern ins Rekordbuch
Ab sofort läuft der Countdown... Der Rostocker Tiergarten will mit 20 500 ausgepusteten und bemalten Eiern an einem Riesen-Osterbaum einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde erzielen. „Wir rufen alle Kinder und Erwachsenen aus Mecklenburg-Vorpommern auf, uns in einer Zehnerkette aneinandergereihte, verzierte Ostereier mitzubringen“, erklärt Zoodirektor Udo Nagel. Herausgefordert wird der Tiergarten vom Dresdner Zoo, der mit 20 030 Eiern im Rekordbuch steht und die Marke vorgibt. Jede Person, die bis zum 8. April, Karfreitag, eine Band mit bunter Dekoration am Eingang vom Barnstorfer Ring abgibt, erhält als Dankeschön eine Kindereintrittskarte. Am Ostersonntag sollen die bunten Eier am Baum aufgehängt werden. Schirmherr dieser und der Aktion „Sauberhaftes MV“ ist Landwirtschafts- und Umweltminister Till Backhaus.

MVregio - 27. Feb. 2007
Zoo will ins Guinnessbuch mit Ostereiern
Der Dresdner Zoo hat den Rostocker Zoo zum Wettstreit herausgefordert. Mit 20.030 bemalten Eiern an einem Ostereierbaum schafften es die Dresdner ins Guinnessbuch der Rekorde. Wir wollen mit 20.5000 bunten Eiern den Rekord brechen. Dafür erfolgte die Anmeldung beim Londoner Guinness World Records. Die bunten Eierketten können bis zum Karfreitag am Zoo-Eingang Barnstorfer Ring abgegeben werden.

Neue OZ Online - 23. Feb. 2007
Zoo startet mit Kinderfest in die Saison
Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden - sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen. Gemäß dieses alten Sprichworts ist der Osnabrücker Zoo am 3. und 4. März ein Jungbrunnen für jedermann. An beiden Tagen wird die Übernahme der Patenschaft für den neuen Abenteuerspielplatz durch die Neue OZ mit einem tollen Programm gefeiert. Ein toller Tag für Jung und Alt ist also garantiert. Als besonderen Service bietet der Zoo allen Inhabern der OS- und EL-Card die Tageskarte für den Zoobesuch zum halben Preis an.

Paderzeitung - 26. Feb. 2007
Sababurger Wolfsnächte und Kultur der Sami am 03. und 04. März 2007
Der Wolf, lange Zeit bei uns ausgerottet, genießt als Neuankömmling unter den heimischen Tierarten in Deutschland größte Beachtung und besonderen Schutz. Mit der Sonderveranstaltung "Sababurger Wolfsnächte" möchten wir einen aktiven Beitrag dazu leisten, dass dem Stammvater aller Hunderassen wieder die Achtung entgegengebracht wird, die ihm über Jahrhunderte verwehrt wurde. Rund um den Wolf gibt es am Samstag, 03.03.2007 in der Zeit von 14:00 Uhr bis 21:00 Uhr und am Sonntag, 04.03.2007 von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr, viele interessante Darbietungen.

Kölner Stadt-Anzeiger - 26. Feb. 2007
Der Künstler mit der Kettensäge
Nicht auszudenken, was Lindgrens Michel aus Lönneberga im Tischlerschuppen alles hätte anstellen können, hätte es dort eine Motorsäge gegeben. Nicht nur kleine Holzmännchen hätte der Lümmel während seines Arrestes schnitzen können, sondern lebensgroße Wildsauen, Adler oder kleine Bären. So wie sie im Wildpark Dünnwald in den Gehegen und am Wegesrand stehen oder auch im Wildgehege Brück zu sehen sind. Meinolf Zavelberg heißt der Schöpfer der hölzernen Figuren, er ist Forstwirtschaftsmeister im Rechtsrheinischen und „Carving“-Künstler. So nennt sich die aus Nordamerika stammende und in Deutschland immer bekannter werdende Kunst, mit der Kettensäge Skulpturen aus Baumstämmen zu schnitzen. Wer Meinolf Zavelberg und seinem Kollegen einmal beim Schnitzen über die Schulter schauen möchte, kann am 3. Juni zum Wildparkfest nach Dünnwald fahren. Dort werden die Künstler ihre Arbeit vorführen.

Märkische Oderzeitung - 25. Febr. 2007-02-25
Ein Hauch von Alaska im Tierpark
Leithündin Debi sitzt ganz ruhig auf ihrem Platz und lässt die neugierigen Blicke und die Streicheleinheiten der Leute über sich ergehen. Der größte Anziehungspunkt auf dem Winterfest im Fürstenwalder Tierpark waren die Schlittenhunde vom Husky-Camp Schlaubetal. Mit acht Siberian-Huskies ist Liane Kallweit angereist und bot mit Hunde-Schlittenfahrten den Besuchern einen Hauch von Alsaka. Heidemarie Preuß (66) aus Erkner war einer der glücklichen Gewinner, die mit ihrer Eintrittskarte eine Fahrt mit dem Hundeschlitten quer durch den Tierpark gewonnen haben

presse-service.de - 27. Feb. 2007
Sonntagsschule mit dem Thema "Vielfraß"
Bielefeld. Kinder, die hinter die „Kulissen“ des Vielfraßgeheges schauen möchten, treffen sich am Sonntag, 4. März, im Heimat-Tierpark Olderdissen zur Sonntagsschule. In der Zeit von 10 bis 11 Uhr erfahren die teilnehmenden Kinder Interessantes über den Vielfraß, auch „Felsenkatze“ genannt. Der Förderkreis ´Lernort Natur` lädt alle Schulkinder im Alter von bis zu zwölf Jahren dazu ein.



Nachwuchs

Stuttgarter Wochenblatt - 22. Feb. 2007
Neues Waldgiräffchen geboren
Erstgebärende lassen sich eher etwas mehr Zeit, trödeln rum und stellen die Geduld der Nichtbeteiligten auf eine harte Probe. Nicht so Okapi "Kabinda" in der Wilhelma: Die Videoüberwachung war gerade erst installiert, und eigentlich sollten bis zur Geburt noch vier Wochen ins Land gehen. "Kabinda" aber mochte nicht warten und gebar ihr Junges nach 14 bis 15 Monaten Tragzeit am 23. Januar spätnachmittags, ruckzuck innerhalb von zehn Minuten. Wohl selbst etwas überrascht von dem nassen Bündel im Stroh, machte sie zunächst keine Anstalten, sich darum zu kümmern. Nachdem der Pfleger das Junge dann von der Fruchtblase befreit hatte, fiel bei "Kabinda" der Groschen: Sie scheuchte die lästigen Zweibeiner aus der Box und kümmert sich seither perfekt um ihr Söhnchen "Steve".

Berliner Zeitung - 24. Febr. 2007
Ganz klein und doch schon groß
Vor knapp einer Woche kam sie auf die Welt, am Freitag hatte sie ihren ersten Fototermin: Andrea, die kleine Giraffe im Tierpark in Friedrichsfelde. Als Pfleger am Montagmorgen das Giraffenhaus betraten, war die Herde um ein Tier gewachsen: In der Nacht hatte Giraffenkuh Lotti ihren Nachwuchs zur Welt gebracht. Jungtier Andrea konnte es beim ersten Messen bereits mit den Pflegern aufnehmen. Sie brachte es auf eine Höhe von 1,81 Metern. In den kommenden vier Jahren wird das Kalb seine Körpergröße mehr als verdoppeln - auf etwa 4,50 Meter. Die kleine Giraffe ist bereits der dritte Nachwuchs von Mutter Lotti, und wie auch bei den anderen Jungtieren zuvor verläuft bislang alles normal: Andrea trinkt, und die Hörner - auch Stirnzapfen genannt - haben sich aufgerichtet. Wann sie erstmals ins Freie darf, hängt von den Temperaturen ab. Noch ist es zu kalt.

Berliner Morgenpost - 24. Febr. 2007
Giraffenkalb Andrea im Tierpark geboren
Am Montag erlebten die Tierpfleger im Giraffenhaus des Berliner Tierparks eine Überraschung: Giraffenkuh Lotti hatte nachts ohne menschliche Hilfe ihr drittes Kalb zur Welt gebracht.

Tagesspiegel - 23. Feb. 2007
Tierpark Berlin - Auf die Welt geworfen
Giraffenbaby "Andrea" ist erst vier Tage alt - aber schon jetzt größer als Kollege Knut. Ihre Mutter "Lotti" hat sie im wahrsten Sinne des Wortes - per Sturzgeburt - nachts auf die Welt geworfen. Lotti ist eine erfahrene Mutter. Im Juli 1999 wurde sie im Tierpark Friedrichsfelde geboren, und im Alter von 4 Jahren brachte sie ihre erste Tochter "Paula" zur Welt. Diese und den vor zwei Jahren geborenen "Benno" zog Lotti problemlos auf. Wann Andrea sich mit der Herde vereint auf der weitläufigen Freianlage zeigen wird, hängt von der Temperatur ab. In der ersten Zeit liegen junge Giraffen oft noch. Aber im großen Innenraum des Giraffenhauses können die Tierparkbesucher den Anblick von Mutter und Kind bereits genießen.

Berliner Morgenpost - 24. Febr. 2007
Ein glückliches Pärchen - Im März ist es soweit: Nachwuchs bei den Schwarzen Leoparden im Zoo
Kein Zweifel, Angie hat die große Liebe gefunden. Sie genießt Bromos Zärtlichkeiten, sucht seine Nähe und lässt ihm sogar beim Futter ab und zu den Vorzug. Er ist aber auch ein wirklich stattlicher Kerl, in den man sich sofort verlieben kann. Klare Augen und ein tiefschwarzes Fell. Ein bisschen jung vielleicht, volle sieben Jahre liegen zwischen ihnen. Aber das stört weder die acht Jahre alte Katze noch ihren smarten Lover. Ganz im Gegenteil. Es war der Altersunterschied, der die zwei Schwarzen Leoparden im Tierpark Berlin überhaupt erst zusammenbrachte.

oe24.at - 23. Feb. 2007
Hunderte Tierbabys im Zoo Schönbrunn geboren
Insgesamt gab es im Tiergarten-Schönbrunn im vergangen Jahr bei 29 Säugetieren und 28 Vogelarten Nachwuchs. Ein Tiger-Zwillingspärchen, 19 Pinguine, vier Kängurus und zwölf Jungtiere der vom Aussterben bedrohten Vogelart Waldrapp haben im vergangen Jahr im Wiener Tiergarten Schönbrunn das Licht der Welt erblickt. Besonders stolz sind Pfleger und Zoologen auf den Nachwuchs des philippinischen Prinz Alfred-Hirschen. Es handle sich um eine der bedrohtesten Arten, die in Schönbrunn gezüchtet werden, so Zoologe Herwig Pucher am Freitag. Das weibliche Jungtier namens Arielle mache derzeit seine ersten Ausflüge vor den Augen der Besucher. Auch in diesem Jahr konnten sich die Pfleger bereits über den ersten Nachwuchs freuen: Wasserbüffel Ferdinand erblickte als erstes Säugetier am 27. Jänner das Licht der Welt. Gewartet wird derzeit gespannt auf das Schlüpfen der jungen Bartgeier, die Eier wurden bereits im Herbst gelegt.

Blick Online - 23. Feb. 2007
Dickerchen aus dem Glas
Ist das namelose Mini-Nashorn nicht zuckersüss? Zufrieden nuckelt sie am Schoppen. Und manchmal torkelt sie auf den dicken Beinchen durch den Stall. Vor einem Monat erblickte der sensationelle Nachwuchs das Licht der Welt. Mama Lulu wurde weltweit als erste Nashorndame künstlich befruchtet, weil sich auf natürliche Weise kein Nachwuchs einstellen wollte. Mit Erfolg, wie Zoobesucher in Budapest sehen können. Vorerst aber nur via Monitor. Erst in ein paar Monaten wird das kleine Nashorn seine Fans draussen entzücken. Für die Nashorndame Lulu geht das Experiment weiter: Die Tierärzte wollen sie nochmals künstlich befruchten.

Segeberger-Zeitung - 27. Feb. 2007
Erneut Nachwuchs bei Lemmingen im Tierpark Neumünster
Der seltene Lemming-Nachwuchs im Tierpark Neumünster entwickelt sich prächtig. Vor sechs Wochen ist erneut ein Jungtier dieser Nager zur Welt gekommen, von denen es bundesweit nur zwei Zuchten gibt, sagte Leiter Peter Drüwa am Dienstag. Zur Geburt wiegen die Tiere ein Gramm. Damit leben jetzt zehn der putzigen Nager in dem Tierpark. Steppenlemminge leben in ihrer zentralasiatischen Heimat in Familien von 20 bis 30 Tieren. Seit einem Jahr werden Lemminge in Neumünster gehalten. Die Tiere bekamen dort schon drei Mal Nachwuchs.

Wilstersche Zeitung - 28. Feb. 2007
Niedlich! Nanni, das Nesthäkchen
Sie ist leicht wie eine Feder und richtig verschmust. Wenn Mama in der Nähe ist, kuschelt sich der kleine flauschige Nager gerne in ihr Fell. Nanni heißt der neue Star im Tierpark Neumünster. Nur etwa zehn Gramm wiegt der süße Steppenlemming, der am 20. Januar zur Welt kam. "Erstmals haben wir Zuchterfolg mit einem Weibchen", sagt Tierpflegerin Ines Petersen glücklich. Seit Mitte April vergangenen Jahres besitzt der Tierpark die Nagetiere. Bisher kamen allerdings nur Männchen zur Welt. Besonders bekannt sind die zu der Gattung der Mäuseartigen gehörenden Tiere durch den Walt Disney-Film "White Wilderness" (1958). In dem Dokumentarfilm wurde eine Massenwanderung von Lemmingen mit anschließendem kollektiven Selbstmord dargestellt. Hierbei handelte es sich jedoch um gestellte Szenen, die sich so nie in der Natur abspielten.

koeln.de - 28. Feb. 2007
Kölner Zoo: Marlar entwickelt sich prächtig
Marlar, das Elefantenbaby im Kölner Zoo, hat den Tod seiner Mutter offenbar gut verkraftet. «Marlar entwickelt sich bestens. Sie kann selbstständig Nahrung aufnehmen und nimmt jeden Tag ein Kilogramm zu», sagte Tierarzt Olaf Behlert. Damit verlaufe die Entwicklung des Tieres planmäßig. Nach dem Tod der Mutter haben drei andere Elefantenkühe der Kölner Herde als «Tanten» die Erziehung des Nachwuchses übernommen. Unklarheit herrscht über weitere mögliche Schwangerschaften in der Kölner Elefantenherde. Die Hormonwerte in den Urinproben der Elefantenkühe schwankten zu stark, um eindeutige Aussagen zu treffen, bedauerte Behlert: «Hier müssen wir uns Geduld üben.»

Stern - 22. Feb. 2007
Eisbärbaby Knut: Mit acht Kilo Gewicht ins Rampenlicht
Eisbärbaby Knut ist der neue Superstar im Berliner Zoo. Doch noch wird der Kleine streng abgeschirmt. Nun wurde bekannt: Spätestens an Ostern soll die Fangemeinde ihren neuen Liebling endlich sehen dürfen. Ein regionaler Rundfunksender übertrug kürzlich die Geräusche, die Knut beim Wasser schlabbern von sich gibt. Die Nachrichtensendung des größten regionalen Fernsehsenders hat eine Dokusoap gestartet. Längst hat Knut alle Titelseiten der Hauptstadtzeitungen erobert und war auch schon über die Stadtgrenzen hinaus zu bewundern.

Berliner Kurier - 23. Feb. 2007
Zum Knutschen
Kleiner Knut, Du großer Dickkopf! Willst Du etwa nicht mehr wachsen? Schon seit Tagen muss Zieh-Papa Thomas Dörflein im Zoo das selbe Gewicht in seine Tabelle eintragen: 6,3 Kilo. "Er lässt sich einfach nicht mehr wiegen, zappelt dabei viel zu viel rum", erklärt Bären-Kurator Heiner Klös schmunzelnd.

Tagesspiegel - 24. Feb. 2007
Mach’s gut, Knut
Der kleine Eisbär aus dem Zoo soll in einen anderen Tierpark umziehen, wenn er etwa ein Jahr alt ist. Aus wissenschaftlicher Sicht spricht vieles dafür – aber die Trauer der Fans ist absehbar.

Tagesspiegel - 24. Feb. 2007
Soll der Eisbär dauerhaft im Zoologischen Garten bleiben?
Knut abgeben? Das wäre herzlos, ein ganz schlechter Witz. Knut ist das, was der Zoo wieder einmal braucht: Ein Bewohner, der die Herzen rührt, eine Identifikationsfigur, die der kleine Elefant Kiri vor ein paar Jahren war; der aber überlebte nicht und hinterließ einen Phantomschmerz. Dem Zoo beschert er in den nächsten Wochen und Monaten einen Besucherandrang und schon jetzt eine unbezahlbare Werbewirkung.

Bocholter-Borkener Volksblatt - 27. Feb. 2007
Sechsmal am Tag gibt's die Flasche
Weich, weiß und unglaublich niedlich - das ist Knut, der Eisbärnachwuchs aus dem Berliner Zoo. Weil ihn seine Mutter verstieß, wächst er als Flaschenkind auf. Von seinem Pfleger lernt er alles, was ein Eisbär können muss. Um ein echter Eisbär zu werden, muss sich Knut allerdings erst noch mit dem Wasser anfreunden. Einige Ausflüge in eine Wasserschüssel hat er bereits überstanden. Doch noch ist nicht klar, ob er ohne Hilfe das Schwimmen lernen wird. Notfalls muss auch dabei Tierpfleger Dörflein einspringen und seinem Ziehsohn zeigen, wie das geht.

rbbonline - 22. Febr. 2007
Erstes Wildpferdfohlen in Döberitzer-Heide
In der Naturlandschaft Döberitzer Heide ist das erste Wildpferdfohlen geboren. Der junge Hengst hört auf den Namen Heino, wiegt 35 Kilo und sei eines von weltweit noch 2000 Przewalski-Pferden, teilte die Sielmann Naturlandschaft Döberitzer Heide gGmbH am Donnerstag mit.
Dort stehe ein "Fohlen-Boom" bevor, denn vier weitere Stuten seien trächtig. Heinos Mutter ist die aus dem Tierpark Nürnberg stammende Stute "Sunny".
Das Fohlen, das schon vergangene Woche zur Welt kam, ist mit 80 Zentimetern Schulterhöhe ein "kleiner Brocken". Es wächst vaterlos auf: Hengst "Sipeng" wird in Bayern bleiben.

Märkische Allgemeine - 23. Febr. 2007-02-26
Heino eröffnet Tier-Babyboom - Patenschaft für erstes Wildpferd-Fohlen ist möglich
Der Name für das neugeborene Wildpferd stand am Morgen nach der Geburt fest - Heino. "Das passt einfach", sagte Peter Nitschke gestern. Dabei schaute der Geschäftsführer der Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide gGmbH lächelnd auf den Winzling mit dem hellen Fell, der seiner Mutter Sunny nicht von der Seite wich. Heino beginnt mit H, wie Heide. Das ist entscheidend. Dieses Taufverfahren ist in Tierparks mit Zuchtlinien bundesweit üblich.
Das erste, in der Döberitzer Heide geborene PrzewalskiHengstfohlen ist ein gesunder Wonneproppen. "Es trinkt leicht und ist gleich seiner Mutter gefolgt", nannte Tierfachmann Nitschke zwei entscheidende Kriterien.

Berliner Morgenpost - 23. Febr. 2007
Erstes Fohlen bei den Wildpferden
Es heißt Heino, wiegt 35 Kilo und steht wackelig auf den Beinen: In der Naturlandschaft Döberitzer Heide (Wustermark) wurde das erste Wildpferdfohlen geboren. Der junge Hengst sei eines von weltweit noch 2000 der so genannten Przewalski-Pferde, teilte die Sielmann Naturlandschaft Döberitzer Heide gGmbH mit. Dort stehe ein "Fohlen-Boom" bevor, denn vier weitere Stuten seien trächtig. Heinos Mutter "Sunny" stammt aus dem Tierpark Nürnberg. Ihr Fohlen ist mit 80 Zentimetern Schulterhöhe ein "kleiner Brocken" und wächst vaterlos auf: "Sipeng" bleibt in Bayern.




Grenchner Tagblatt - 23. Feb. 2007
Koalas fliegen Economy-Class
Drei Koala-Männchen reisen in diesen Tagen auf reservierten Sitzplätzen in der Economy-Klasse von Flugzeugen der Lufthansa durch halb Europa. Dies ist nötig, weil die Beuteltiere gemäss Vorschrift während des ganzen Fluges von einem Pfleger betreut werden müssen. Zwei sechs Jahre alte Koalas ziehen am Montag vom Zoo im schottischen Edinburgh nach Duisburg und Wien um. Dort sollen sie für Nachwuchs sorgen. Ein Koala aus Duisburg wurde bereits nach Edinburgh gebracht, wie die Lufthansa-Frachttochter Lufthansa Cargo mitteilte.

Krone.at - 24. Feb. 2007
Eigenes Ticket
Ganz regulär, als Passagier der Economy Class der Lufthansa, reist ein Koala-Männchen nach Wien! Und zwar mit eigenem Ticket und eigenem Sitzplatz. "Ich werde unseren ‚Chumbee’ begleiten", sagt Peter Linhart, der Transport-Beauftragte des Tierparks Schönbrunn, wo der "Australier" eine neue Heimat finden wird. Warum in der Economy-Class mit eigenem Sitz? Die Reisebestimmungen des Zoos im kalifornischen San Diego - dort werden alle internationalen Schutzprojekte für diese Art koordiniert - sehen vor, dass Koalas nur in Begleitung eines Pflegers reisen dürfen. Selbstverständlich ist für "Cumbee" auch Bordverpflegung vorgesehen: Eukalyptus.

inar.de - 25. Feb. 2007
Drei Koala-Bären reisen mit Lufthansa: Außergewöhnliche Passagiere ...
Drei Koala-Bären reisen in den kommenden Tagen mit Lufthansa. Heute fliegt ein Koala aus dem Duisburger Zoo über Frankfurt nach Edinburgh. Am 26. Februar kommen zwei Koala-Bären von Edinburgh nach Frankfurt und werden dann weiter zu den Zoos nach Wien und Duisburg transportiert. Das besondere daran: Die Koalas reisen ausnahmsweise in der Kabine als „normale“ Passagiere – Sitzplatz inklusive. Goonaroo, Jannali und Chumbee heißen die drei pelzigen Zeitgenossen, die mit Lufthansa nach Edinburgh, Wien und Frankfurt fliegen.

ORF.at - 26. Feb. 2007
Schottischer Konkurrent für Koala-Männchen
Der schottische Koala "Cumbee" wird in der kommenden Nacht im Tiergarten Schönbrunn erwartet. Er soll das offenbar lahme Sexleben des in Wien lebenden Koala-Paares auf Trab bringen. Dem Männchen fehlt offenbar Konkurrenz. "Zwar ist unser Koala-Pärchen schon im zeugungsfähigen Alter, dem Männchen könnte aber möglicherweise die Konkurrenz fehlen, um aktiv zu werden", sagte Regina Pfistermüller, Kuratorin für Forschung und Artenschutz im Tiergarten Schönbrunn. Der Neuzugang aus dem Zoo in Edinburgh in Schottland soll nicht mit seinen Reizen geizen und so dafür sorgen, dass Konkurrenzverhalten und Fortpflanzungsbereitschaft des Schönbrunner Männchens steigen.

derStandard.at - 27. Feb. 2007
Koalabär "Chumbee" im Tiergarten Schönbrunn angekommen
Koalabär "Chumbee" ist gut im Tiergarten Schönbrunn angekommen. Seinen Part als "Animateur" für das dort beheimatete Koala-Pärchen wird er in einigen Tagen antreten: Zunächst muss er rund eine Woche in Quarantäne. "Chumbees" potenzielle Partnerin sollte innerhalb der nächsten zwei Monate paarungsbereit sein.

Spanien Bilder - 23. Feb. 2007
Von Leipzig nach Spanien - zwei Hyänen ziehen um
Der Zoo von Valencia kann sich in den nächsten Tagen über ungewöhnliche Auswanderer aus Deutschland freuen. Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms gibt der Leipziger Zoo zwei Hyänenweibchen an den Zoo in Spanien ab. Die beiden Hyänendamen Etana und Kibaja sind bereits am Mittwoch auf die Reise nach Spanien geschickt worden. Bei den beiden Hyänenweibchen handelt es sich um Zwillinge, die am 14. September 2004 das Licht der Welt erblickten.

Leipziger Volkszeitung - 22. Febr. 2007
Hyänenweibchen siedeln aus Leipziger Zoo nach Spanien um
Zwei Hyänenweibchen aus dem Leipziger Zoo werden Spanierinnen. Die Zwillinge werden sich künftig im spanischen Zoo Valencia tummeln, teilte der Zoo am Donnerstag mit. "Etana" und "Kibaja" waren bereits am Mittwoch auf die Reise geschickt worden. Seit der Eröffnung der neuen Hyänenanlage im April 2004 konnte sich der Zoo regelmäßig über Nachwuchs freuen. "Wir sind froh, dass sich das Zuchtpärchen offenbar wohl fühlt und wir so Jungtiere an andere Zoos abgeben könne", sagte Zoodirektor Jörg Junhold. Das Zwillingspaar wurde im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms an den spanischen Zoo abgegeben. Der Leipziger Zoo hat eine lange Tradition bei der Nachzucht von Hyänen. Bereits seit 1905 werden hier Hyänen gehalten. In Freiheit leben sie in den offenen Savannenlandschaften Afrikas.

Sächsische Zeitung - 26. Febr. 2007
Wildgehege startet in seine Haupt-Saison
Am 1. März beginnt im Wildgehege Moritzburg die Hauptsaison. Das Wildgehege hat dann wieder täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. In den Wintermonaten waren die Öffnungszeiten eingeschränkt. Wie die Verwaltung des Moritzburger Tierparks jetzt informierte, ist im Frühjahr bei den Luchsen, Wildkatzen, Kolkraben und Uhus Nachwuchs in den Gehegen zu erwarten. "Die bereits im Januar geborenen Frischlinge sind wohlauf. Sieben weitere

Radio Ramasuri - 27. Feb. 2007
Nürnberg: Wegen Mord vor Gericht
Für den Mord an seiner Ehefrau muss sich ab heute ein 57-jähriger Mann vor dem Landgericht Nürnberg verantworten. Außerdem soll der polnische Staatsbürger den Direktor des Nürnberger Tiergartens niedergeschossen haben. Im Oktober 2005 hatte der Mann seiner Frau vor ihrer Arbeitsstelle aufgelauert und auf sie geschossen. Der zufällig vorbeikommende Zoo-Direktor versuchte, dem Täter die Waffe aus der Hand zu schlagen. Daraufhin schoss dieser auf den Zoo-Direktor, bevor er seine Frau mit einem Schuss in den Kopf endgültig tötete. Der Tiergarten-Chef überlebte schwer verletzt.

SauerlandKurier - 26. Feb. 2007
Bernd Schöchert neuer "Chef" im Tierpark Niederfischbach
Auf ein arbeitsreiches Jahr blickten die Mitarbeiter des Tierpark Niederfischbach bei der Jahreshauptversammlung zurück.Im Mittelpunkt des Treffens stand auch die Neuwahl des ersten Vorsitzenden. Bernd Schöchert bekam das Vertrauen der anwesenden Mitglieder. Horst Gebauer musste aus gesundheitlichen Gründen das Amt niederlegen. Der Tierpark öffnet wieder am 1. April ab 10 Uhr seine Türen.

Zeitungsgruppe Lahn-Dill - 24. Feb. 2007
Fischotter bereiten Besuchern viel Freude
100 bis 140 Tiere und gut einem Dutzend verschiedene Arten sind derzeit im "Tiergarten Weilburg" anzutreffen. Die Zahl schwankt, nicht in jedem Jahr und bei allen Arten sagt sich Nachwuchs an.

Mitteldeutsche Zeitung - 22. Feb. 2007
Gericht untersagt Gepardengehege in Wohngebiet
Ein Gepardenhalter aus dem niedersächsischen Lüchow darf für sein Tier kein Gehege in einem Wohngebiet bauen. Das hat das Verwaltungsgericht Lüneburg entschieden. Das Baurecht erlaube Tierhaltung im Wohngebiet nur, wenn sie üblich und ungefährlich sei, begründete das Gericht sein Urteil. Eine vom Vorsitzenden Richter vorgeschlagene Duldung des Tiergeheges als Vergleich lehnte der Landkreis ab.

Märkische Allgemeine - 25. Febr. 2007-02-25
Jaguar zerfleischt Tierpflegerin im Zoo von Denver
Ein Jaguar hat eine Tierpflegerin im Zoo von Denver im US-Bundesstaat Colorado vor den Augen eines Besuchers zerfleischt. Andere Wärter hätten beim Rettungsversuch die rund 70 Kilogramm schwere Raubkatze erschossen, berichtete die Zeitung "Denver Post". Ein Zoobesucher habe Alarm geschlagen, nachdem die Pflegerin im Käfig von dem Jaguar attackiert worden sei. Sie sei später im Krankenhaus gestorben. Die Tierpflegerin war speziell für den Umgang mit Raubkatzen ausgebildet worden.

Basler Zeitung - 24. Feb. 2007
Jaguar-Männchen tötet Tierpflegerin im Zoo von Denver
Im Zoo der US-Stadt Denver hat ein Jaguar eine Tierpflegerin getötet. Das sechsjährige Männchen habe die Mitarbeiterin in seinem Gehege am Samstagmorgen angefallen, teilte der Zoo auf seiner Internetseite mit. Der 64 Kilogramm schwere Jaguar habe auch andere Mitarbeiter des Zoos bedroht, die der Frau zu Hilfe kommen wollten. Daraufhin wurde er erschossen.

Krone.at - 26. Feb. 2007
70-Kilo-Raubtier
Ein Jaguar hat im Zoo von Denver im US-Bundesstaat Colorado eine Tierpflegerin vor den Augen der Besucher getötet. Die Frau war ins Raubtiergehege eingestiegen, ohne die Tiere vorher wie üblich wegzusperren. Ihre Kollegen mussten das rund 70 Kilo schwere Tier bei dem Rettungsversuch erschießen. Die Frau konnte noch lebend aus dem Gehege geschafft werden, starb dann aber kurze Zeit später im Krankenhaus.

Spiegel online - 25. Febr. 2007
Jaguar zerfleischte seine Tierpflegerin
Furchtbarer Tod im Zoo von Denver: Ein Jaguar hat seine Pflegerin angegriffen und getötet. Die 64 Kilogramm schwere Raubkatze musste erschossen werden, um die Frau aus seinen Fängen zu bergen.

Bietigheimer Zeitung - 23. Feb. 2007
Tiger beißt Mädchen tot
Ein Tiger hat in einem chinesischen Zoo ein sechsjähriges Mädchen in den Kopf gebissen und getötet. Das Tier schlug mit der Tatze nach dem Kind und zog dessen Kopf ins Maul. In Kunming (Provinz Yunnan) hatte das Mädchen mit seiner Familie neben dem Tiger für ein Foto posiert. Der Angriff erfolgte, nachdem ein Mann seinen Kamerablitz ausgelöst hatte. Das Kind starb im Krankenhaus. Die Mutter wurde in die Hand gebissen, als sie ihre Tochter retten wollte.

Web4Free.at - 24. Feb. 2007
Tödlicher Tiger-Angriff
Ein Mädchen wollte in einem Pekinger Zoo ein Foto mit einem Tiger machen. Doch plötzlich dreht der Tiger durch! Als der Blitz ausgelöst wurde, schnappte das Tier zu und biss dem Mädchen in den Kopf. Mehrere Passanten schlugen mit Knüppeln auf das Tier ein - doch es ließ nicht los. Als das Mädchen mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wurde, konnten Ärzte nur noch den Tod des Kindes feststellen. Der Zoo bot seinen Besuchern an, für 1,50 ¤uro ein Foto samt mit dem Tiger zu machen.

Tagesspiegel - 22. Febr. 2007-02-22
Rasende Riesen - Tatort Zoo: Immer wieder rasten Elefanten aus und töten ihre Pfleger. Forscher rätseln über die Ursache
Elefanten lieben Wasser. In freier Wildbahn suhlen sie sich im Schlamm oder baden in Wasserlöchern, die nach der Regenzeit entstanden sind. In Gefangenschaft werden die Tiere geduscht. Die Morgendusche eines Elefanten war es, die seinen Pfleger 2005 das Leben kostete. Als er im Wiener Tierpark Schönbrunn den knapp vierjährigen Bullen Abu in der Box abduschte, geriet der Elefant plötzlich in Rage, drückte den Pfleger an die Wand und attackierte ihn so heftig mit den Stoßzähnen, dass er an seinen Verletzungen starb. Was den Angriff ausgelöst hat, ist bis heute unklar. Einige Experten vermuten, dass Abu die Entwöhnung von der Milch und die Trennung von der Mutter schlecht verkraftet hat. In freier Wildbahn versuchen Elefantenkälber noch im Alter von sechs oder mehr Jahren, Muttermilch zu bekommen. Gibt die Mutter keine Milch mehr, reagieren sie schnell aggressiv und schlagen wild um sich. Andere Dickhäuter können sie dabei kaum verletzen - doch für einen Pfleger könnte so ein Verhalten gefährlich werden. ... Immer wieder kommt es zu Attacken durch Elefantenbullen. 1984 brach der Bulle Bindu im englischen Zoo Port Lympne einem Pfleger mit einem einzigen Rüsselhieb das Genick und versuchte kurz danach, einen anderen Wärter zu erdrosseln. "Auf jeden in einem Zoo gehaltenen Elefantenbullen kommt ein toter Pfleger", behauptet der Schweizer Verhaltensforscher Heini Hediger.

nachrichten.at - 28. Feb. 2007
Hai dürfte aus Kühltransporter stammen
Bei dem Hai, den Spaziergänger tot in der Vöckla gefunden haben, handelt es sich um einen jungen Kurzflossen-Mako-Hai (Isurus oxyrinchus). Zu diesem Schluss kommt der Meeresbiologe Daniel Abed vom Haus des Meeres in Wien. Der Experte geht davon aus, dass das Tier nicht - wie ursprünglich vermutet - aus einem Aquarium stammt, sondern am ehesten aus einem Kühltransporter. Der Raubfisch wird auch als Speisefisch verwendet, in Deutschland kommt er beispielsweise unter dem Namen "Makrelenhai" auf den Markt.

derStandard.at - 27. Feb. 2007
Sie lachen, wenn man sie kitzelt
Der weltbekannte niederländische Primatenforscher und Buchautor Frans de Waal über den Unterschied zwischen Menschenaffe und Mensch und den Humor bei Tieren. Susanne Strnadl sprach mit ihm.

Ostthüringer Zeitung - 23. Febr. 2007
Leon und andere Profis - Chamäleon, Affe & Co. sind für Jenaer Wissenschaftler unersetzbare Mitarbeiter
Leon ergreift vorsichtig den von Andre Schmidt hingehaltenen Stab und klettert aus dem braunen Pappkarton, in dem ihn der Zoologe vom Phyletischen Museum in die Bachstraße getragen hat, heraus. Das etwa 25 Zentimeter lange Tier ist ganz weiß, doch kaum hat sich der Kletterkünstler an das Tageslicht im Untersuchungsraum gewöhnt, wandelt sich seine Farbe in ein leuchtendes Grün. "Jetzt fühlt er sich richtig wohl", meint Schmidt. Neugierig klettert das Chamäleon auf dem Tisch der 1,5 Millionen Euro teuren und weltweit einmaligen Röntgenvideoanlage herum, so als ob "Leon der Profi" genau wüsste, dass er kein gewöhnliches Reptil, sondern ein wertvoller "wissenschaftlicher Mitarbeiter" für die Jenaer Zoologen ist. Der nur 150 Gramm leichte Probandt hilft den Forschern vom Institut für Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie der FSU um Prof. Dr. Martin Fischer, Erkenntnisse über die Bewegungsabläufe des überaus geschickten Baum-Kletteres zu sammeln. Mit bis zu 1 000 Bildern pro Sekunde erfasssen vier Kameras jede noch so schnelle Bewegung. ...
Doch nicht nur Leons Fortbewegung wird akribisch untersucht. Auch zwei kleine, wendige Liszt-Affen, zwei Faultiere und fünf Hörnchen werden im " Tier-Gästehaus" des Instituts in der Neugasse von Tierpflegerin Elke Woker betreut.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


BN De Stem - 28. Febr. 2007
Jaki wordt er verlegen van
Jaki ist schüchtern
Der junge Schopfmakak Jaki im Innengehege des Zoos Artis in Amsterdam zieht viele Besucher an. In diesem Teil des Landes sind zur Zeit Frühlingsferien.

De Twentsche Courant Tubantia - 27. Febr. 2007
Kunstenaars aan slag met struisvogeleieren
Kreativität mit Straußeneiern
Denekamp - "Wie verziere ich ein Ei". Achtzehn Künstler aus der Gemeinde Dinkelland bekommen den Auftrag, etwas Kreatives zu tun mit einem Straußenei. Von Montag, den 5. März an sind die Kreationen zu sehen im naturhistorischen Museum "Natura Docet" in Denekamp und Anfang April zieht die Ausstellung dann um in den Tierpark Nordhorn, der die Eier zur Verfügung stellte. Museum und Tierpark organisieren gemeinsam auch einen Osterei-Malwettbewerb. Die bemalten Eier kommen an einen speziellen Osterbaum. Für die fünf schönsten niederländischen und die fünf schönsten deutschen Beiträge gibt es einen Preis.
Die Ausstellung "Wie verziehre ich ein Ei" ist zusammengestellt von Jaap Veenvliet. Er hat auch eine Anzahl sehr hübscher Exemplare von der Stiftung Verzierte Eier nach Denekamp geholt. Zu sehen sind mehr als 10000 Jahre alte bemalte Straußeneier, die aus der Sahara stammen und die in der Steinzeit von den Menschen als Feldflaschen verwendet wurden.

de Stentor - 27. Febr. 2007
Provincie is blij met buurtbuschauffeurs
Provinz freut sich über Bürgerbusfahrer
Veluwe. Als Anerkennung organisiert die Provinz Gelderland spezielle Ehrenamtlichentreffen für die Bürgerbusfahrer in Gelderland. Diese Treffen finden am 3. März in Burgers Zoo in Arnheim statt. Ein Bürgerbus ist ein kleiner Bus für maximal acht Personen. Die Busfahrer sind Ehrenamtliche aus der Gemeinde.

Eindhovens dagblad - 26. Febr. 2007
3FM-dj gaat slapen bij de ijsberen
Radio-Moderator schläft bei den Eisbären
Radio -dj Michiel Veenstra will zum Nordpol, um dort Live-Sendungen zu machen. Als Vorbereitung auf diese Reise, die im April stattfinden soll, will er am Donnerstag, dem 8. März eine Nacht bei den Eisbären in Ouwehands Dierenpark in Rhenen verbringen. Veenstra will mit den Livesendungen den Menschen bewußt machen, welche Gefahr von Klimaveränderungen droht. Im April bricht eine Expedition zum Nordpol auf. Marc Comelissen, der Leiter, findet die Initiative des 3FM-dj so toll, daß er ihn eingeladen hat mitzufahren. Voraussetzung ist, daß Veenstra in sechs Wochen 10000 virtuelle Expeditionsmitglieder anwirbt.Über die Site www.noordpool.fm konnten Hörer sich seit Freitag melden. Montagvormittag waren es bereits mehr als tausend.

De Telegraaf – 23. Februar 2007
Belgische weigert dierentuin te verlaten
Belgierein weigert sich, Zoo zu verlassen
Eine Antwerpener Bürgerin wird in kürze buchstäblich im Zoo wohnen. Derzeit wohnt sie noch am Außenrand des Känguruhgeheges. Für dessen Erweiterung hat der Zoo bereits alle umliegenden Gebäude aufgekauft, nur die genannte Frau weigert sich, ihr Haus, in dem sie aufgewachsen ist, zu verlassen.

HLN.be – 23. Februar 2007
Olmense Zoo opent opnieuw de deuren
Olmense Zoo öffnet seine Tore wieder
In der gesamten kommenden Woche ist der Olmense Zoo wieder eröffnet, danach wird er wie üblich bis zum 1. April nur an Wochenenden zugänglich sein. Nach dem tragischen Unfall Mitte Februar, bei dem eine junge Frau durch Geparden getötet wurde, war der Tierpark vorübergehend geschlossen worden. Viel würde sich nach Aussagen der Direktion nicht verändern. Direkten Kontakt zwischen Besuchern und Tieren werde es jedoch nicht mehr geben. So werde auch die Möglichkeit, sich mit Raubtierwelpen fotographieren zu lassen, abgeschafft. Im Vorfeld gab der Bürgermeister der Gemeinde Balen bekannt, dass die Schließung des Tierparks aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht notwendig sei. In der Vergangenheit hatte der Tierpark mehrfach Probleme, Baugenehmigungen zu erhalten. Daher entsprachen Bauwerke zum Teil nicht den üblichen Normen und Anforderungen.

hln.be - 23. Febr. 2007
Tijger verslindt Chinees meisje van zes in kooi
Sechsjähriges chinesisches Mädchen im Tigerkäfig totgebissen
In einem Zoo im Südwesten Chinas hat ein Tiger ein sechsjähriges Mädchen totgebissen. Die Kleine wollte sich mit dem Tier fotografieren lassen und kroch zu dem Tier in den Käfig. Der Tiger fiel das Kind an, als das Blitzlicht der Kamera aufleuchtete.

telegraaf.nl - 23. Febr. 2007
Tijger in Chinese dierentuin bijt meisje dood
Tiger in chinesischem Zoo beißt Mädchen tot
Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua hat das Freitag gemeldet. Das Drama spielte sich Donnerstag ab in Chuncheng in der Provinz Yunnan. Das Mädchen stand mit seiner Mutter und vier anderen Verwandten hinter dem Tiger, als das Tier sich plötzlich umdrehte und den Kopf des Kindes zwischen die Kiefer klemmte. Die örtliche Zeitung schrieb, daß möglicherweise der Kamerablitz den Tiger erschreckte, als der Onkel des Mädchens fotografierte.

Twentsche Courant Tubantia - 23. Febr. 2007
Tijger bijt meisje (6) dood in Chinese dierentuin
In einem chinesischen Zoo beißt Tiger sechsjähriges Mädchen tot
In einem chinesischen Zoo hat ein Tiger ein sechsjähriges Mädchen totgebissen, das sich mit dem Tier in dessen Käfig fotografieren lassen wollte. Der Tiger fiel das Mädchen in dem Moment an, als das Blitzlicht aufleuchtete.

Dagblad van het Noorden - 23. Febr. 2007
Bever na 200 jaar terug in New York
Biber nach 200 Jahren zurück in New York
Niederländische Pelzhändler spielten in den kolonialen Anfangstagen Manhattans, damals noch Nieuw Amsterdam, eine so bedeutende Rolle, daß der Biber sich auf Flagge und in offiziellem Stadtsiegel von New York wiederfindet. Das Nagetier selbst ist aber schon 200 Jahre aus der Stadt verschwunden. Bis diese Woche ein männliches Exemplar im Bronx-Fluß auftauchte. Unweit eines Zoos, eines Parkplatzes und eines belebten Autobahndreiecks hat ein Bibermännchen seine Burg gebaut, teilte die Tageszeitung The New York Times am Freitag mit.

hln.be - 22. Febr. 2007
Gents architectenbureau tekent uitbreiding Antwerpse zoo
Genter Architekturbüro entwirft Erweiterung des Antwerpener Zoos
Das Architekturbüro Robbrecht und Daem aus Gent ist verantwortlich für die bauliche Erweiterung des Zoos Antwerpen. Das Büro entwarf bereits das Konzertgebäudes in Brugge. Innerhalb von zehn Jahren wird sich der Zoo Antwerpen um 1, 5 ha vergrößern. Die Vorarbeiten - der Abbruch der Häuser in der De Ploeg und der Ommeganckstraat - beginnen am Anfang des nächsten Monats. Die ganze Erweiterung kostet jährlich drei Millionen Euro.

Nieuw Nieuws – 22. Februar 2007
Prank calls overspoelen dierenpark
Scherzanrufe überspülen Tierpark
Im Dierenpark Emmen sind im Laufe einer Woche tausende Anrufe eingegangen, bei denen nach Herrn oder Frau de Leeuw (der Löwe) gefragt wurde. Zum Teil gingen über 100 Anrufe pro Stunde ein. Die Anrufe begannen vor einer Woche, als viele Menschen SMSen erhiehlten, die angeblich von Freunden stammten. Hierin wurde mitgeteilt, dass Herr oder Frau de Leeuw angerufen habe, zudem wurde die Nummer des Zoos angegeben. Als Reaktion brachte der Zoo eine entsprechende Nachricht auf den Anrufbeantworter, welche den schlechten Scherz aufklärt. Dennoch sitzt noch immer ein zusätzlicher Mitarbeiter an der Rezeption.

Dierennieuws – 22. Februar 2007
Vroeg voorjaar in Artis
Früher Frühling in Artis
In Artis hat das Frühjahr früh begonnen. Im Kinderbauernhof laufen bereits die ersten Zicklein umher und auch bei den Sitatunga-Antilopen gibt es bereits Nachwuchs. Im Raubtierbereich kam ein Serval-Zwilling zur Welt. Die Gruppe der Schopfmakaken ist um einen Kopf reicher geworden und im Gorillahaus lebt die hochschwangere Binti. Zudem kann von hier aus der kleine Tapir Tumpat über einen Bildschirm beobachtet werden. Er kam während der Sturmnacht im Januar zur Welt. Auch im Schmetterlingspavillon flattern schon Hunderte Schmetterlinge.

Nederlands Dagblad – 20. Februar 2007
Spoedcursus dierentuinduiker
Schnellkurs Zootaucher
Um in Haibassins künftig die Scheiben reinigen zu dürfen ist kein üblicher Tauchschein mehr notwendig. Das Ministerium für soziale Belange hat das entsprechende Gesetz für „Aquariumstaucher“ angepasst. Demnach genügt fortan ein vereinfachter Lehrgang. In den Niederlanden gibt es vier Zoos mit großen Aquarien. Der Burgers’ Ocean in Arnheim ist 35m lang, 16m breit und 6m tief. Die Sicht ist gut und das Wasser 24 bis 26°C warm, dennoch galten für die Taucher die gleichen Anforderungen wie für Industrietaucher, was zu Problemen in Prüfungen führte. Auf der anderen Seite sei es schwierig, hoch qualifizierte Taucher zu gewinnen, da sie meist nicht wüssten, wie sich die Tiere verhalten, so der Arnheimer Zoodirektor Antoon van Hooff. In den letzten Jahren gab es für Zoos häufig Ausnahmeregelungen für Taucher, welche durch die neue Gesetzgebung überflüssig wurden.

RTV Drenthe – 20. Februar 2007
Wildlifepark in Amsterdamseveld
Wildlifepark in Amsterdamseveld
Im Amsterdamscheveld nahe Emmen soll ein etwa 250ha großer Wildlifepark entstehen. Eine Entwicklungsgesellschaft und die Gemeinde Emmen sollen in den nächsten Wochen eine entsprechende Vereinbarung treffen. Im Wildpark sollen Tiere leben, die in den letzten 8000 Jahren in Europa lebten: Braunbären, Wölfe, Elche, Füchse, Luchse, Auerochsen, Otter und Biber. Der Dierenpark Emmen soll das entsprechende Know-How liefern. Die Entwicklung des Geländes wird mehrere Zehner Millionen Euro kosten und 150 bis 200 Arbeitsplätze schaffen.

Algemeen Dagblad – 19. Februar 2007
‘Rotterdamse’ antilopen voer voor luipaarden
„Rotterdamer“ Antilopen als Leopardenfutter
Leoparden interessieren sich nicht für gut gemeinte Projekte. Drei der vier Rotterdamer Rappenantilopen, die im Juni in Südafrika ausgewildert wurden, sind inzwischen durch Raubkatzen getötet worden. Dies bedeutet einen großen Rückschlag für das Projekt „Back to Africa“, bei dem der Rotterdamer Zoo intensiv beteiligt ist. Die Tiere waren im äußersten Norden des Landes, im Mapungubwe Nationalpark freigelassen worden. Der Zoo findet nicht, dass das Projekt nun gescheitert sei. Es handele sich um ein gutes Programm, welches nach wie vor unterstützt werden solle und es sei bewusst ein kalkulierbares Risiko eingegangen worden. Ein Vertreter des Programms ergänzte, dass die vier männlichen Tiere für die Zucht ohnehin keine Rolle mehr spielten und eher als Testgruppe fungierten. Eingestellt werden musste jedoch ein Projekt, welches den Rückgang der Rappenantilopenbestände im Krüger Nationalpark erklären sollte. Es wird davon ausgegangen, dass Zecken eine entscheidende Rolle spielen, nun sei die Vergleichsgruppe in Mapungubwe jedoch nicht mehr vorhanden und kein vernünftiger Vergleich mehr möglich. Weitere Auswilderungen sollen in einem anderen Nationalpark erfolgen, in dem es keine Raubtiere und weniger Zecken gibt.

NOS – 15. Februar 2007
Zeeleeuw neemt afscheid
Seelöwe nimmt Abschied
Joop, der Star des Ouwehands Dierenpark, nimmt Abschied von seinen Fans. Er ist nun 25 Jahre alt und soll nun einen ruhigen Lebensabend verbringen können. Der Seelöwe wird weiterhin in Rhenen bleiben, leben wird er allerdings hinter den Kulissen.

Dierennieuws – 15. Februar 2007
Dierenrijk Europa voegt haaien toe aan dierencollectie
Dierenrijk Europa ergänzt seine Kollektion um Haie
Dierenrijk Europa hat seine Tierkollektion um zwei Katzenhaie ergänzt. Die Tiere sind momentan etwa 80cm lang.

TwenteFM – 14. Februar 2007
Geen volwaardige dierentuin in Boekelo
Kein vollwertiger Zoo in Boekelo
Vorerst wird kein vollwertiger Zoo bei Boekelo entstehen. Dies ist die Folge von Gesprächen zwischen Zodiac Zoos und der Gemeinde Enschede. Derzeit betreibt Zodiac einen kleinen Zoo mit Vögeln und kleinen Tieren bei Boekelo mit dem Namen Zoo Labyrinth. Dieser sollte erweitert werden. Die Betreiber hofften auf finanzielle Unterstützung durch die Provinz Overijssel und die Gemeinde Enschede, diese könnten jedoch nicht genug für den Zoo tun.



Russische Meldungen


izvestia.ru - 28. Febr. 2007
Гуси-лебеди
Gänse und Schwäne erhielten ihre Dosis
Der Leningrader Zoo impfte seine Vögel gegen Vogelgrippe. "Unter die Spritze" gerieten in erster Linie die Wasservögel - Gänse, Schwäne, Enten, aber auch Hühner und Fasanen. Von 800 Vögeln erhielten 300 den Impfstoff. Diesmal wurde einheimischer Impfstoff bevorzugt - im Zoo ist man der Meinung, daß er nicht schlechter als der niederländische ist. .."Alle Vögel wurden geimpft, außer Raubvögel. Mit ihnen, wie sie selbst verstehen, gibt es Probleme. Doch sie sind bei uns durch den Käfig geschützt, sogar die Spatzen fliegen nicht zu ihnen, sondern bevorzugen Gänse und Kraniche. Aber alle kleinen Raubvögel, die bei uns, sagen wir, im Pferdestall oder in der Abteilung der dressierten Tiere werden unbedingt geimpft", verspricht Tatjana Salomatina.

IA Regnum - 27. Febr. 2007
В Петропавловской крепости расскажут и покажут все о петербургских животных
In der Peter-und-Pauls-Festung wird alles über die St. Petersburger Tiere erzählt und gezeigt
Im Staatlichen Historischen Museum von St. Petersburg in der Newa-Kurtine der Peter-und-Pauls-Festung wurde heute, am 27. Februar eine Ausstellung eröffnet, die dem Leben der Tiere in St. Petersburg von der Stadtgründung an bis heute gewidmet ist - ein "Petersburger Bestiarium". Wie die Kuratorin der Ausstellung Jekaterina Knjasewa dem Korrespondenten der IA Regnum mitteilte, wollten die Organisatoren der Ausstellung alle Aspekte der Koexistenz von Tierwelt und Menschenwelt zeigen. Wie Knjasewa erklärte, "haben wir während der Vorbereitung der Ausstellung ständig empfunden, daß die Geschichte sich irgendwie wiederholt.".

tikva.odessa.ua - 26. Febr. 2007
ДЕЛЬФИНЫ, КОТИКИ И БЕЛУХА
Delphine, Seebären und Belugas
Das Charkower Stadtexekutivkomitee erlaubte der Odessaer GmbH "Nerum" (Besitzer des Delphinariums "Nemo" am Strand "Lansheron") Bäume auf dem Gebiet des Parks zu fällen, wo geplant ist, das Delphinarium zu errichten. Das Gelände von 0,37 ha Fläche im Zentrum Charkows, in Nachbarschaft des Zoos, wurde im November vorigen Jahres ausgesucht. Laut Zeitung http://eizvestia.com "Ekonomitschekije iswestija" betragen die Kosten des Projektes 4 Millionen Dollar. Für seine Realisierung wurde das Unternehmen "Charkower Delphinarium" gegründet. Der Beginn der Arbeiten ist für Mai vorgesehen, der Abschluß für Ende 2008, Mitte 2009. Der Komplex soll aus drei Bassins bestehen (ein Sommerbassin für 1000 Zuschauer, ein Winterbassin für 300 und ein kleines Bassin für Heilung und Vorbeugung von Krankheiten von Meerestieren) und einem Kindercafé. Es wird davon ausgegangen, daß an den Vorstellungen teilnehmen werden Delphine, Seebären und möglicherweise, Belugas. Als Eintrittspreis sind 20 bis 25 Griwna [1 Griwna sind etwa 15 Eurocent] geplant. Die Investoren haben auch vor, eine Delphintherapie zu organisieren. In der Ukraine gibt es Delphinarien nur in Städten, die am Meer liegen: ein großes (außer in Odessa) in Jalta, kleine in Sewastopol, Gursuf u.a.

podrobnosti - 25. Febr. 2007-02-26
В Харькове построят дельфинарий
In naher Zukunf beginnt in Charkow der Bau eines Delphinariums
Das wird auf der Website des Charkower Stadtsowjets mitgeteilt. Das Delphinarium wird sich im Zentrum der Stadt befinden - im Schewtschenko-Garten neben dem städtischen Zoo. Die NERUM-GmbH, die den Bau dieses Objektes übernahm, gestaltet das angrenzende Territorium, errichtet einen gemeinsamen Eingang in Delphinarium und Zoo und baut eine neue kleine Brücke über die Schlucht. Das Exekutivkomitee des Stadtsowjets erlaubte den Erbauern 62 Bäume zu fällen, die in der Bebauungszone standen. Zugleich wurde die Firma verpflichtet, 310 Bäume, die nicht jünger als 8 Jahre sind, zu pflanzen sowie Rasenflächen von 1000 Quadratmetern anzulegen.

russland.ru - 25. Febr. 2007
Tschingis Aitmatow stellt seinen neuen Roman vor
Am Montag, 19. März 2007, stellt Tschingis Aitmatow erstmals seinen neuen Roman "Der Schneeleopard" im Literaturhaus München um 20 Uhr vor. Zeitgleich erscheint die Hörbuch-Ausgabe beim JUMBO Neue Medien &Verlag, gesprochen von Dieter Wien. Der Berliner Schauspieler übernimmt an dem Abend die deutsche Lesung. Oberbürgermeister Christian Ude spricht die Grußworte. ... Gemeinsame Lesungen mit dem Hörbuchsprecher Dieter Wien finden am 23. März 2007 in Leipzig, am 25. April 2007 in Hamburg und am 26. April 2007 in Hannover statt. Mehr zu Aitmatows Lesereise

interfax.ru - 24. Febr. 2007
Екатеринбургском зоопарке выберут лучшего самца
"Mister"-Wahlen im Zoo Jekaterinburg
Im Jekaterinburger Zoo findet am 1. März der Wettbewerb "Mister Zoo" seinen Abschluß, in dessen Verlauf die Zoobesucher mit ihrer Stimme darüber entscheiden, welcher männlichen Zoobewohner der bezauberndste, der attraktivste ist. Wie die Agentur Interfax-Ural in der Abteilung zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse des Zoos Jekaterinburg erfuhr, wurden die "Wahlscheine" für die Abstimmung am Zooeingang und in den Tierhäusern ausgelegt.
"Wir bestimmten die zehn populärsten Zooinsassen, unter denen die Besucher den besten auswählen. Auf die Top-Ten-Liste des Zoos kamen Eisbär, schwarzer Jaguar, weißer Tiger, Flußpferd, Schimpanse, Rautenkrokodil, Tigerpython, Afrikanischer Marabu, Rosapelikan, Pfefferfresser", sagte der Gesprächspartner gegenüber der Agentur. Der Titel "Mister Zoo" wurde bereits dem Hasen Kuska zuerkannt, den Titel "Miss Zoo" verliehen die Besucher der Löwin Simba.

rian.ru - 22. Febr. 2007-02-23
В екатеринбургском зоопарке выберут "самое мужественное" животное
Im Zoo Jekaterinburg wird das "mutigste" Tier gewählt
Im Jekaterinburger Zoo gibt es am Tag der Verteidiger des Vaterlandes den Wettbewerb "Mister Zoo 2007".
"Daran nehmen teil die mutigsten und herausragendsten Tiere des Zoos. Den Besuchern wird vorgeschlagen, unter zehn Kandidaten den zu wählen, der es am meisten verdient hat. Kandidaten sind Eisbär, schwarzer Jaguar, weißer Tiger, Flußpferd, Schimpanse, Rautenkrokodil, Tigerpython, Afrikanischer Marabu, Rosapelikan, Pfefferfresser", erfuhr RIA Nowosti im Zoo. An den Gehegen der Wettbewerber werden Informationsblätter ausgelegt, aus denen der Besucher den Rufnamen des Tieres, dessen Alter, Eigenschaften, besondere Kennzeichen und Lieblingsbeschäftigungen erfährt, fügte der Gesprächspartner der Agentur hinzu. Jeder Besucher kann einen "Wahlschein" ausfüllen und diesen in einen dafür vorgesehenen Kasten stecken. Die Kästen werden im Pavillon für Vögel und wärmeliebende Raubtiere und im Exoterrarium aufgestellt, hieß es im Zoo. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden am 1. März verkündet. An diesem Tag wird im Zoo der Internationale Katzentag begangen, bemerkte der Gesprächspartner gegenüber der Agentur.

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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 28.02.2007
Große Sprünge in der Wilhelma
Papa „Pepe“ hüpft altershalber längst im Känguruhimmel seiner Wege – sein letzter Nachwuchs, „Klein-Pepe“, lässt noch hüpfen: Am 16. Februar hat er erstmals den Beutel von Mutter „Jessi“ verlassen. Geboren ist er etwa 7 Monate früher: Auch ein Rotes Riesenkänguru ist nach nur 33 Tagen Schwangerschaft bei der Geburt kaum entwickelt und nicht größer als ein Gummibärchen. Es tastet sich erst mal hoch in den Beutel, saugt sich an der Zitze fest und entwickelt sich fertig. Nach 4 Monaten dann schaut man ein wenig in die Gegend, und bis zum ersten Hüpfer auf eigenen Beinen dauert es länger als ein halbes Jahr. Zum Glück ist so ein Kängurubeutel extrem dehnbar – schließlich hat Klein-Pepe schon die familientypischen langen Beine. Noch ist er ein rechter Milchbubi, aber sobald der junge Hüpfer den Beutel erstmals verlässt, nascht er an Gras und Blättern. Was die Erwachsenen knabbern, muss ja schließlich lecker sein! Aus den kurzen Ausflügen werden rasch längere, aber Klein-Pepe wird noch ein paar Wochen bei Gefahr in den Beutel zurückkehren dürfen. Bis es „Jessi“ dann irgendwann zuviel wird: Mit einem Teenager im Beutel hat es eine Kängurumutter nämlich doch recht schwer. „Klein-Pepe“ aber muss nur ordentlich heranwachsen – bis 1,4 m groß und 85 Kilo schwer kann ein stattlicher Riesenkängurumann werden. Vielleicht macht er dann Karriere als Zuchtmann in der Wilhelmaherde – Pepes eigentlicher Nachfolger „Mister Big“ wurde zwar extra zur Blutauffrischung aus Amerika importiert, zeigt bis jetzt aber keinerlei Neigung, diesem Anspruch auch gerecht zu werden.

Zoo Landau, 28.02.2007
Zoo Landau auf der WIWO
Alle zwei Jahre findet auf dem Landauer Messegelände die erfolgreichste und größte Verbraucherschau der Pfalz statt. Mittlerweile zum 12. Mal öffnet diese Messe am kommenden Samstag den 3. März bis zum 11. März 2007 für alle Interessierte ihre Pforten. Die Stadtverwaltung wird auch in diesem Jahr wieder mit einem Stand in Halle 1 vertreten sein. Der Zoo Landau in der Pfalz wird an den beiden Sonntagen (04. und 11. März 2007) an diesem Stand anwesend sein und über art- und tiergerechte Heimtierhaltung, sowie über den Zoo Landau und seine Veranstaltungen 2007 informieren. Hier können die Besucher außerdem hautnah mit einigen Tieren des Zoos Kontakt aufnehmen und zu diesen und ihren tierischen Nachbarn im Zoo Landau viel Wissenswertes erfahren. So werden neben dem
Zwergotter „Murphy“ auch das Minischwein „Franz´l“, das Zooschulfrettchen „Eddy“, die Vogelspinne „Terry“ sowie das noch namenlose Maskottchen des Zoojahres 2007 auf der Messe zu verschiedenen Uhrzeiten anwesend sein. Für das Maskottchen, einen nur auf Madagaskar vorkommenden Kleinen Igeltanrek sucht der Zoo noch einen Namen. Der Zoo hofft auf rege Teilnahme bei der Namenssuche und hält einen tollen Preis für den schönsten Namen bereit. Zum Jahresthema „Madagaskar – Insel der Waldgeister“ führt der Zoo Landau vielfältige Sonderveranstaltungen durch. Weitere Info unter www-zoo-landau.de oder direkt aus erster Hand an unserem Stand in Halle 1. Der Offene Kanal Landau e.V. wird das Messetreiben mit der Kamera begleitet und auch die Aktivitäten des Zoo Landau festhalten.

Tierpark Ueckermünde, 28.02.2007
Neuigkeiten im Tierpark für 2007
Auch im Jahr 2007 gibt es einige Neuigkeiten. Noch im März sollen die ersten „echten“ Ostsee-Störe im Tierpark eintreffen. Bisher wurden ja Sibirische Störe im Brehm-Haus gezeigt. Das war sozusagen eine Probebehaltung. Übrigens, in Verhandlungen mit dem Meeresmuseum Stralsund könnte erreicht werden, dass die Ausstellung „Störe: Bedrohte Giganten – Lebende Fossilien“ noch bis Ende 2007 im Tierpark Ueckermünde bleibt. Sobald Sie aus ihrem Winterschlaf erwacht sind, kommen Ziesel nach Ueckermünde. Ziesel sind sehr seltene Nagetiere, die früher auch in Deutschland heimisch waren. Und sie sind nicht nur niedlich sondern als echte Winterschläfer für die Zoopädagogik interessant. Im Laufe des Jahres entsteht mit dem Zoolarium ein neuer Umweltbildungsbereich, der sich speziell mit den Themen Klimawandel, eiszeitliche Entstehungsgeschichte der Region am Stettiner Haff und der Nutzung regenerativer und alternativer Energiequellen beschäftigen wird.Tiergarten

Worms, 28.02.2007
Der Frühling im Tiergarten ist da - Storchenpaar wiedervereint und Exotenhaus erstrahlt in neuem Glanz
Bis vor kurzem war Herr Adebar im Tiergarten Worms Strohwitwer, seine Frau irgendwo in Afrika unterwegs. Im Gegensatz zu ihr überwinterte Herr Adebar in Deutschland und hatte schon Mitte Januar wieder sein altes Domizil bezogen. Doch seit letzter Woche hat seine Einsamkeit ein Ende. Frau Weißstorch ist von ihrer langen Reise zurückgekehrt. Tiergartenleiter Ernst Jockers: “Zuerst schien es so, als sei er beleidigt. Herr Adebar ließ seine Vogeldame nicht zu sich aufs Storchennest. Doch inzwischen klappern die beiden wieder vereint auf ihrem Nest gleich neben dem Eingang des Tiergartens Worms.“ Das große aus Zweigen und Ästen bestehende Nest wird von den beiden Storchen momentan fleißig ausgebessert und für den kommenden Nachwuchs vorbereitet. Ein Storchenpaar legt in der Regel drei bis vier weiße Eier. Bis die Jungtiere nach dem Schlupf das Nest verlassen können, vergehen dann ca. 2 Monate. Die Mitarbeiter des Tierparks hoffen auch dieses Jahr wieder auf eine erfolgreiche Brut der inzwischen seit acht Jahren hier ansässigen Eltern. Auch die Besucher sind schon ganz gespannt, können sie doch über die „Storchenkamera“ einen direkten Blick in die Kinderstube der langbeinigen Vögel werfen. Aber nicht nur das Klappern der Weißstörche zeigt, dass der Tiergarten Worms allmählich aus der Winterruhe erwacht. Wie bereits berichtet, wird an allen Ecken und Enden gearbeitet, gestrichen, neu eingerichtet und geputzt. In den letzten Tagen haben die Mitarbeiter des Tiergartens unter fachkundiger Anleitung des Revierleiters Lars Heymann gemeinsam mit Freunden aus Gelsenkirchen und Duisburg ein kleines Wunder vollbracht. Die Terrarien wurden liebevoll für ihre zukünftigen Bewohner gestaltet. Bald schon werden in direkter Nachbarschaft zu den bereits hier artgerecht untergebrachten Agamen und Skinken seltene Dumerilwarane, Grüne Leguane, urtümliche Nashornleguane und faszinierende Königsphythons durch ihre naturnah gestalteten Gehege streifen. Dazu der stellvertretende Tiergartenleiter Dieter Wagner: “Wir gehen davon aus, dass Mitte März alle Terrarien soweit fertig sind und die Tiere einziehen können.“

Zoo Duisburg, 28.02.2007
Tierpatenschaften im Zoo - Bilanz eines Erfolgsmodells - Seit über 12 Jahren rührt sie die Werbetrommel und sammelt, sammelt, sammelt…
Gemeinsam mit Duisburgs Ex-Zoodirektor, Dipl.-Biol. Reinhard Frese, rief sie als Zoo-Beauftragte eine Kampagne ins Leben, welche seither unter dem Markenzeichen „Aktion Tierpatenschaften“ die geradezu unglaublich anmutende Summe von insgesamt 750.000 Euro eingeworben hat. In all den Jahren sorgte die ebenso rührige wie findige Privatfrau Dr. Doris Heckermann-Meisters – selbst Biologin – dafür, dass Gorillas und Giraffen, Waschbären und Wombats, aber auch Brautenten und Buntbarsche ihre höchst unterschiedlichen Speisepläne jeweils für ein ganzes Jahr lang von Tierfreunden aus ganz Deutschland (mit-)finanziert bekommen. Unzählige Gespräche mit Gönnern und Paten, zahllose Führungen für Honoratioren und Gäste, aber auch ein immenser Aufwand an Verwaltung und Organisation von weit über Hundert Patenschaften wurden von der nimmermüden Zoofreundin ausschließlich ehrenamtlich - und „von Hand“ (nicht etwa computergestützt!) arrangiert bzw. realisiert. Ein weiteres Mal wird Frau Dr. Heckermann-Meisters persönlich die „Jahres-Ausbeute 2006“ über stolze 80.000 Euro Patenschafts-Spendengelder an den mit Beginn diesen Jahres im Amt tätigen neuen Chef am Kaiserberg, Dipl.-Biol. Achim Winkler, übergeben, der künftig zoologischer Ansprechpartner für hoffentlich viele weitere Tier-Patenschaften sein wird. Bei der Übergabe des Geldes wird ebenfalls Thilo Heckermann anwesend sein, der in den letzten Monaten seine gesundheitlich angeschlagene Mutter bei der Bearbeitung der Patenlisten tatkräftig unterstützt hat – in seinem Falle allerdings ausschließlich mit Hilfe der (Computer-)Technik (nicht etwa „von Hand“)...

Zoo Hannover, 27.02.2007
Gestreifter Nachwuchs im Zoo - Streifen sind der letzte Schrei
Sollten Modeschöpfer dieser Welt sich den Kopf zermartern, welches Muster in diesem Sommer „in“ sein könnten, hilft ein Blick in den Erlebnis-Zoo Hannover. Hier wird schnell klar: Streifen sind der allerletzte Schrei. Der Nachwuchs des Frühlings präsentiert sich in elegantem schwarz-weiß, auffälligem rot-weiß-rot und gedecktem zartbraun-weiß. Drei Tierarten haben entschieden: Ohne Streifen geht gar nichts. Die neuen Trendsetter im Zoo sind ein kleiner Zebrahengst, eine kleine Elenantilope und sieben rot-weiß-rote Husumer Protestferkel. Die übrigens nicht nur so heißen, weil sie lauthals protestieren, wenn man sie in der Modewelt nicht ernst nimmt... Das kleine Steppen-Zebra „Sambesi“ wurde am 3. Februar geboren und verbrachte die ersten Tage mit seiner Mutter Monika im Stall, damit Mutter und Kind sich in Ruhe aneinander gewöhnen konnten. In dieser Zeit prägte sich das Baby das Streifenmuster seiner Mama genau ein und erkennt sie jetzt unter allen anderen Zebras sofort wieder! Bei der Geburt wiegt ein Zebra etwa 30 Kilo, es wird 6-8 Monate gesäugt. Erst mit etwa einem Jahr trennen sich Mutter und Kind. Die zwei Tage ältere Elenantilope „Frank“ (* 1. Februar) zeigt sich noch recht schüchtern, obwohl Frank in hellbeige mit den zarten weißen Streifen eine sehr aparte Figur macht. Elenantilopen-Jungtiere werden nach neun Monaten Tragzeit geboren und bleiben kurze Zeit als „Ablieger“ versteckt. Danach schließen sie sich den Herden an, in denen die Jungen regelrechte „Kindergärten“ bilden, während die erwachsenen Weibchen rund um die Herde fressen und wachen. Ganz frisch sind die sieben rot-weiß-rot gestreiften Rotbunten Husumer Protestferkel, die Mutter Maica am 23. Februar zur Welt brachte. Ihren Namen verdanken die Schweine dem Humor der dänischen Minderheit an der nordfriesischen Küste im 19. Jahrhundert. Als die Dänen damals ihre Landes-Flagge nicht mehr im Vorgarten hissen durften, haben sie aus Protest die rot-weiß-roten Schweine gezüchtet und sie anstelle der Fahne im Vorgarten präsentiert. Die putzige Schweinerasse ist vom Aussterben bedroht. Mit ihrer Zucht möchte der Zoo zum Erhalt der Protestler beitragen.

Zoo Osnabrück, 27.02.2007
Der erste Storch ist da!
Ungefähr zwei bis drei Wochen vor der Zeit ist der „Zoostorch“ eingetroffen. Er hat sein altes Nest auf dem Stamm oberhalb der großen Vogelvoliere bezogen und macht mit lautem Klappern auf sich aufmerksam, denn ein weiterer Storch zieht seine Kreise über dem Zoogelände. Ob es sich um sein Weibchen handelt, bleibt abzuwarten. Das zooeigene Storchenpaar ist durch das Klappern nervös geworden und hat spontan mit dem Nestbau begonnen. Naht jetzt der Frühling?

Münchener Tierpark Hellabrunn, 27.02.2007
Unsere Zebramangusten in Krabbelaktion!
Sehr beliebt bei unseren Besuchern sind die quirligen Zebramangusten in der Villa Dracula. Nachdem die Futtersuche im Mungobeutel jedes Mal ein lustiges Schauspiel ist, haben wir diese tierische Attraktion nun erweitert. Ein imposantes Straußenei wird mit Mehlwürmern gefüllt und durch zwei Löcher, in denen die Pfötchen der Zebramangusten gerade hereinpassen, können diese die Mehlwürmer herausholen. Dieser Leckerbissen wird mit Begeisterung von ihnen herausgefischt und macht sowohl den Tieren als auch den zuschauenden Besuchern viel Freude. Zebramangusten sind tagaktive Schleichkatzen der afrikanischen Savanne. Sie leben gesellig
in größeren Gruppen und bleiben auch bei der Nahrungssuche beieinander. Dies ist sehr schön bei dem Beschäftigungsprogramm mit den Straußeiern zu sehen, wenn alle auf das Ei „einstürmen.“ Typisch für die Mungos sind die „zwitschernden“ Laute, mit denen sie ihr Kontakhalten unterstützen.

Sea Life Oberhausen, 27.02.2007
Clownfische im Sea Life Oberhausen
Zuwachs im Sea Life Oberhausen. Ab sofort tummeln sich auch tropische Gesellen in Deutschlands größtem Sea Life Aquarium: Clownfisch Nemo und seine farbenfrohen Freunde sind die ersten exotischen Bewohner. Ab Ostern 2007 folgt ein weiteres Highlight – die „Tropische Lagune der Haie“. Das Sea Life Oberhausen hat täglich ab 10 Uhr geöffnet, auch an allen Feiertagen. Der falsche Clownfisch gehört zur Familie der Anemonenfische und ist fast jedem Kind aus dem Kinofilm „Findet Nemo“ bekannt. „Nemo“ ist gerade erst eingezogen, fühlt sich aber schon sehr wohl und kuschelt schon kräftig mit den Seeanemonen im Becken. „Clownfische leben in einer Symbiose mit Seeanemonen: Während deren Nesselgift für andere Fische giftig ist, hat der Clownfisch einen besonderen Schutzstoff in der Haut, wodurch ihm die Seeanemone nicht gefährlich werden kann. Im Gegenzug fallen für die Seeanemone Futterreste des kleinen Fisches ab“, erläutert Johannes Peschke, Kurator im Sea Life Oberhausen. Auch „Dori“, ein blau-gelber Palettendoktorfisch, leistet den Falschen Clownfischen Gesellschaft. Der Einzug dieser tropischen Tiere benötigte jedoch einige Vorbereitung, z. B. muss die Wassertemperatur in Nemos Zuhause um einige Grad wärmer sein, als bei Makrele und Co. Erst bei 25 Grad Celsius fühlen sich die orangefarbenen Fische wohl. Außerdem benötigt der kleine Meeresbewohner viel Wasser­bewegung, ganze 12 Mal pro Stunde muss das Wasser mit einer speziellen Pumpe umgewälzt werden.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 27.02.2007
Expeditionen hinter die Kulissen der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen
Wie funktioniert die rasante Fahrt in einem Iglu im Alaska Ice Ride? Wie kompliziert ist die Technik der Bootsfahrt auf dem afrikanischen See? Wie wird das Futter für Seelöwen zubereitet? Diese und viele andere spannende Fragen werden auf einer Erlebnistour durch die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen beantwortet, die die Stadtmarketing Gesellschaft Gelsenkirchen im März im Rahmen ihrer Reihe „Unternehmen entdecken“ durchführt. Während der Erlebnistouren mit dem Blick hinter die Kulissen der Zoowelt wird nicht nur Spannendes über die exotische Tierwelt Afrikas und Alaskas vermittelt, sondern auch über den Bau eines ganzen Kontinents: Wie entstehen die massive Felslandschaften und wie wird ein Dschungel gestaltet? Zoolotsen geben bei den Entdeckungsreisen durch die beiden insgesamt 20 Hektar großen Welten interessante Hintergrundinformationen, die den Zooalltag aus einem ganz anderen Blickwinkel beleuchten.

Zoo Heidelberg, 27.02.2007
Kochen für die Elefanten
Am 28. Februar um 11.00 Uhr treffen sich drei ganz besondere Köche um in der Küche der Schlossweinstube ein besonderes Menue zu kreieren. Dass Wolf Schönmehl in seiner eigenen Küche dabei nicht fehlt ist zu erwarten: Sein Partner und seine Partnerin sind dabei Klaus Tschira und Ingrid Thoms-Hoffmann, die als begeisterte Hobby-Köche dazu beitragen wollen für den Benefizabend zugunsten des Elefantenhauses ein besonderes Menue zu zaubern. Ihre Kreationen müssen sich einer strengen Jury stellen: Einige Kinder der Städtischen Kindertagesstätte Heidelberg-Kirchheim sind als Testesser geladen und stimmen unter anderem darüber ab, welches Dessert beim Benefizabend zugunsten des Elefantenhauses am 8. März gereicht werden wird. Um die Küchen-Crew mit elefantöser Inspiration zu versorgen, wird Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann Lustiges und Interessantes über Elefanten und ihre Eßgewohnheiten beitragen. Im Sommer 2007 soll der Bau des neuen Elefantenhauses im Zoo Heidelberg beginnen. Der ca. 3,4 Millionen teure Neubau wird ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der Elefantenhaltung darstellen: Ein stark strukturierter Naturboden schont die Gelenke der schweren Tiere, vielfältige Beschäftigungseinrichtungen fördern nicht nur die Psyche der Tiere, sondern auch durch die damit verbundenen Bewegungen die körperliche Fitness. Die Besucher erleben die Tiere als Bewohner ihres Lebensraumes in einer natürlich wirkenden Umgebung. Für die Verwirklichung dieses Projektes, in das sehr viele Ideen von Elefantenkennern, den Tierpflegern des Zoo Heidelberg, Tierärzten und Biologen eingeflossen sind, haben viele Heidelberger, viele Bewohner der Metropolregion, Firmen und Institutionen bereits über 300.000 ¤ gespendet. Die Stadt Heidelberg hat einen Zuschuss von 1,25 Millionen Euro zugesagt, die restlichen Kosten sollen durch Spenden und einen Kredit, den der Zoo aufnehmen wird, gedeckt werden

Tierpark Hagenbeck, 27.02.2007
Kein blauer Dunst im Tierpark Hagenbeck
Bundesweit wird seit langem über Nichtraucherschutz diskutiert. Fest steht: Mehr als die Hälfte der Hamburger wünscht sich ein Rauchverbot in Gaststätten. Doch noch immer lassen zufrieden stellende Ergebnisse auf sich warten. Nicht bei Hagenbeck: Wir reden nicht, wir handeln! Bereits seit vier Jahren gilt in den Aufenthaltsräumen der Tierpfleger ein generelles Rauchverbot. Ab März 2007 sind alle Büros zu hundert Prozent rauchfrei. Doch wir sorgen uns nicht nur um die Gesundheit unserer Mitarbeiter. Auch die Mehrzahl der Tierpark-Besucher wünscht sich eine Umgebung ohne lästigen Qualm. Gerade für unsere vielen kleinen Gäste ist ein Aufenthalt in verrauchten Räumen nicht zu akzeptieren. Daher gilt das Rauchverbot für alle geschlossenen Räume der Gastronomie des Tierparks und
für das neue Tropen-Aquarium Hagenbeck. Zum Wohl der Tiere ist seit jeher das Rauchen in allen Stallungen und Tierhäusern untersagt.
Zum Trost für alle rauchenden Besucher verfügt Hagenbecks Tierpark glücklicherweise über ein sechs Kilometer langes, nicht überdachtes Wegenetz! Hier ist der „Nikotin-Ausstoß“ weiterhin erlaubt.

Zoo Leipzig, 26.02.2007
„Häkel-Horste“ Klappe die Zweite - Die letzten 3 Mini-Lamas kommen unter den Hammer
Anlässlich der erneuten Ausstrahlung von „Elefant, Tiger & Co“ im Nachmittagsprogramm der ARD können noch einmal drei zertifizierte „Häkel-Horste“ ersteigert werden! Es ist die letzte Chance noch einen der Miniatur-Horste zu ergattern. Die „Reise“ treten die Minilamas in stilechten Tiertransportkisten an, extra für diese „Spezies“ entworfen und einzeln in Handarbeit gefertigt – wie die Häkel-Horste selbst. In der Spinnstube Lützschena wurde Horsts Wolle gesponnen und daraus die zertifizierten Unikate gehäkelt, innen mit Draht stabilisiert und dann mit Watte ausgestopft. Für 12 Exemplare haben die 500g Haarpracht gereicht, die dem berühmten Lama im letzten Frühjahr herunter geschoren wurden. Die nächste Schur steht allerdings erst 2008 wieder an und somit wird es bis dahin keine weiteren originalen „Häkel-Horste“ geben können. Der erste „Häkel-Horst“ wird ab dem 26.02.2007 in der Auktionsbörse Ebay versteigert, die beiden letzten nach der Widerholung der „Elefant, Tiger & Co.“ – Folge „Ratte verzweifelt gesucht“, die laut Plan am 07.03.2007 um 16.10 Uhr im 1. Programm laufen wird. Die erste Horst-Miniatur wechselte Ende Oktober 2006 für 799 ¤ den Besitzer. Die restlichen Artgenossen wurden für durchschnittlich 500 ¤ pro Stück in liebevolle Hände abgegeben. Der Erlös der Aktion kommt einem Artenschutzprojekt für Nasenfrösche zugute. Die nur drei Zentimeter großen Amphibien sind ursprünglich in Chile und Argentinien beheimatet und wie viele ihrer Verwandten durch Lebensraumzerstörung, eingeschleppte fremde Arten und Krankheiten in Gefahr. Der Zoo Leipzig engagiert sich seit 2005 in Chile für diese Froschart und will ab 2007 selbst einige Exemplare halten. Der Nasenfrosch wurde einst von Charles Darwin entdeckt und zeichnet sich durch eine interessante Brutbiologie aus. Die Männchen nehmen die frisch geschlüpften Kaulquappen in einen Kehlsack auf und spucken die fertigen Fröschchen aus, wenn diese groß genug sind. Dies ist einmalig bei Fröschen.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 26.02.2007
ZOOM Erlebniswelt für die Wahl zum „Zoo des Jahres“ nominiert - Nur acht Zoos in Endausscheidung
Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen wurde von dem renommierten Internetportal www.parkscout.de – Europas größtem Freizeitpark-Portal im World Wide Web – für die Wahl zum „Zoo des Jahres“ nominiert. Insgesamt acht der besten deutschen Zoos wetteifern in diesem Jahr um die begehrte Auszeichnung. Viele deutsche Zoos verfehlten eine Nominierung. Bereits in den letzten Wochen haben die User und Leser des Internetportals Nominierungen für die diesjährige Abstimmung zum „Parkscout 06/07“ eingereicht. Aus allen Einsendungen wurden die bestplatzierten Kandidaten ermittelt: Darunter erstmals auch die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Die Finalteilnehmer stehen nun für alle User des Portals bis zum 11. März 2007 zur Wahl. Fans der zoologischen Erlebniswelt, Gelsenkirchener Bürger und die Bewohner der Emscher-Lippe-Region sind nun aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Dazu Dipl.-Biologin Sabine Haas, Pressereferentin der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. „Natürlich freuen wir uns darüber, wenn unsere Besucher aus Überzeugung für uns stimmen. Aber allein die Nominierung begreifen wir als große Auszeichnung. Das bestätigt uns in unseren Besucherbefragungen, dass bereits vor Fertigstellung der zweiten Erlebniswelt Afrika 95 % unserer Besucher außerordentlich zufrieden mit dem Erlebnisangebot auf über 20 Hektar sind.“ Den Weg zur Internet-Abstimmung ebnet ein Klick auf www.parkscout.de. Die Teilnahme lohnt sich, denn unter den Teilnehmern verlost parkscout.de fünf Mal den Klassiker „Freizeitparks in Europa“, der in Kürze in der komplett überarbeiteten Jubiläumsausgabe für 2007 erscheinen wird.

Zoo Dresden, 26.02.2007
Erster Spatenstich zum Bau der neuen Löwenanlage!
Am 08. Februar 2007 hat der Stadtrat der Landeshauptstadt Dresden im Rahmen der Verabschiedung des Haushaltes für die Jahre 2007/2008 dankenswerterweise die politische Verantwortung für die Modernisierung des Zoologischen Gartens übernommen. Der Zoo hat das vergangene Jahr für intensive Planungen und Vorbereitungen genutzt, so dass ein Baustart kurzfristig im Nachgang zur Haushaltsentscheidung erfolgen kann. Zwischen dem zur Hälfte abgerissenen Raubtierhaus und dem Terrarium liegt nun eine freie Fläche von etwa 1300 qm, die die Innenunterkünfte von Löwen und Karakalen, deren Außengehege und einen Besucherraum aufnehmen wird. Auch der alte Robbenfelsen wird mit Hilfe der Zoofreunde Dresden e.V. grundlegend modernisiert. Unsere Gäste werden hier in Zukunft über die 145-jährige Geschichte des Zoologischen Gartens informiert. Nach einer Präsentation des Gesamtprojektes laden wir Sie recht herzlich zum ersten Spatenstich ein, den wir gemeinsam mit Dresdens Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann durchführen werden.

Thüringer Zoopark Erfurt, 26.02.2007
Frühjahrsputz im Nistkasten
Die Sonne lacht, die Temperaturen steigen und schon beginnen die Vögel zu singen und zu balzen. Die ersten Meisen begutachten bereits die Nistkästen. Höchste Zeit im Zoopark, die Nistgelegenheiten im Park zu kontrollieren und zu reinigen. Günter Praedicow und Frank Machts notieren exakt, wer im Vorjahr im Kasten gebrütet hat. So wurden diesmal 39 Meisennester gezählt. Nicht jede Behausung wurde jedoch vom vorgesehenen Nutzer auch belegt. In einem Starenkasten haben beispielsweise Hornissen ihre Waben gebaut. Die Holzkiste ist dafür jedoch eigentlich zu klein und das Einflugloch zu groß. Zukünftig wird deshalb ein richtiger Hornissenbrutkasten an der Fundstelle aufgehängt. Denn nicht nur unsere einheimischen Vögel finden immer weniger Nistmöglichkeiten, sondern auch die bedrohten Hornissen leiden unter dem Mangel an natürlichen Brutstätten. Artenschutz im Zoo bedeutet letztendlich auch, die einheimische Tierwelt zu schützen und zu erhalten. Jahr für Jahr wächst deshalb im Zoopark die Anzahl der Singvogel-, Hornissen- und Fledermauskästen. Firmen, Privatleute und Schulklassen haben dem Zoopark für diesen Zweck dankenswerterweise in jüngster Vergangenheit mehrere Kästen gespendet.

Zoo Duisburg, 26.02.2007
Der Neue kommt - Koala JANNALI am Abend in Duisburg erwartet
Wie bereits in der vergangenen Woche angekündigt, wird im Laufe des heutigen Abends ein neuer Koala-Mann am Kaiserberg erwartet. In einer Art „Ringtausch“ flog der in Duisburg im Jahre 2004 geborene Koala GOONAROO in Begleitung seines Tierpflegers Mario Chindemi in den Zoo der schottischen Hauptstadt Edinburgh, und in umgekehrter Richtung wird Koalamann JANNALI (geb. 17. März 2001 in San Diego/USA) heute auf dem Frankfurter Flughafen erwartet und von dort seine Reise an den Kaiserberg antreten. Vorabinformationen des Koalarevier-Chefs Mario Chindemi aus der schottischen Hauptstadt besagen einerseits, dass Organisation, Betreuung und Transfers ohne Probleme verlaufen sind bzw. - voraussichtlich - verlaufen werden, andererseits der hoffnungsvolle Hochzeitskandidat aber nicht ganz den ästhetischen Ansprüchen des Duisburger Pflegepersonals entsprechen soll… Ob hierzu Doppelkinn oder dicker Eukalyptusbauch als Attribute gesetzten Mannesalters vorzeitig in Erscheinung getreten sind, musste bisher offen bleiben. Aber nicht menschliche Schönheitsvorstellungen sollen den Duisburger Neubeutler belasten; viel wichtiger ist die Akzeptanz seiner künftigen Gattinnen, die von ihrem – hoffentlich - bevorstehenden Gatten-Glück freilich noch nichts ahnen.

Zoo Salzburg, 26.02.2007
1. Flohmarkt im Zoo Salzburg
Die Zoo Salzburg Gemeinnützige GmbH hat ein Haus samt Inventar und ein Auto geerbt. Der Zoo plant in nächster Zeit den Neubau einer Löwenanlage. Deshalb kommen die gesamten Erlöse aus dem Verkauf dieser Erbschaft dem Bau einer neuen Anlage für den Löwen "Stinki" und seine Artgenossen zugute. Am kommenden Wochenende, Freitag bis Sonntag, 2. bis 4. März 2007, findet im Zoo-Restaurant ein Flohmarkt statt. Sessel, Schränke, Fitnessgeräte, Bücher, Geschirr und vieles mehr aus dieser Erbschaft werden beim 1. Zoo-Flohmarkt zum Kauf angeboten. Alle Zoo-Besucher und Interessierten erhalten an diesem Wochenende eine Ermäßigung auf die Zoo-Eintrittspreise: Erwachsene zahlen 4 statt 8 Euro und Kinder 2 statt 3,50 Euro. Weitere Ermäßigungen sind nicht möglich.

Tiergarten Schönbrunn, 26.02.2007
Koala trifft ein
In der Nacht vom 26. auf 27. Februar 2007 wird das neue Koala Männchen „Chumbee“ aus dem Zoo Edingburgh im Tiergarten Schönbrunn eintreffen. Chumbee wurde 2001 im Cleveland Zoo geboren und ist bereits Vater eines Koala Babys. Nachdem unser Pärchen bereits seit vier Jahren kinderlos ist hoffen wir, dass sich mit dem zweiten Koala Männchen endlich der ersehnte Nachwuchs einstellen wird.

Wisentgehege Springe, 26.02.2007
Am 04. März wird abgehoben - Der Start in die Saison 2007 ist gleichzeitig ein Neubeginn auf dem Falkenhof im Wisentgehege.
Alte Bekannte und neue Gesichter. Das könnte das Motto der Saisoneröffnung am Sonntag, den 4. März auf dem Falkenhof im Wisentgehege Springe sein. Um 11.30 Uhr und um 15.00 Uhr wird das Team um Berufsfalkner Rouven Polep mit den beliebten Flugvorführungen in die Saison starten. Rouven Polep ist ein alter Bekannter, hat er doch schon in den vergangenen Jahren die Flugvorführungen im Wisentgehege gezeigt. Neu ist, dass er nun persönlich Vertragspartner des Wisentgeheges ist und die Falknerei nicht mehr als Angestellter des bisherigen Vertragspartners, sondern selbständig leitet. Die positiven Auswirkungen eines längerfristigen Vertrages sind schon deutlich auf dem Falkenhof zu erkennen. Viele bauliche Veränderungen geben dem Falkenhof bereits jetzt ein neues Erscheinungsbild. Auch beim fliegenden Personal gibt es Neuigkeiten. Die Besucher des Wisentgeheges können sich auf einige neue Hauptdarsteller freuen. „Peggy“, ein Roter Milan wird eindrucksvoll ihre Kreise über den Köpfen der Besucher ziehen. Die Schneeeule „Molly“ wird zukünftig auf dem ausgestreckten Arm eines Besucherkindes landen. Der Schreiseeadler „Seven“ ist von den Jungstars der Größte. Ausgesprochen eindruckvolle Bilder entstehen, wenn er zusammen mit den Steppenadlern in der Luft ist. Selbstverständlich sind weiterhin all die Vögel zu sehen, die bei den Besuchern im letzten Jahr so beliebt waren. Turmfalke Svenja ist genauso am Start wie Sakerfalke Hannchen und all die anderen alten Bekannten. Das normale Programm des Falkenhofes sieht im März täglich außer Montag eine Flugvorführung um 14.oo Uhr vor. Ab 01. April gilt der Sommerflugplan. Planmäßige Starts dann um 11.30 und 15.00 Uhr

Wildpark Lüneburger Heide, 23.02.2007
Wolfstage im Wildpark Lüneburger Heide: Expedition ins Reich der Wölfe
Das Märchen vom bösen Wolf! Immer nur der Bösewicht, keinem anderen Tier wurden so viele negative Eigenschaften nachgesagt wie dem Wolf. Doch 150 Jahre nach seiner Vertreibung kehrt er wieder nach Deutschland zurück. Er genießt als Neuankömmling unter den heimischen Tierarten größte Beachtung. Auf der Sonderveranstaltung des Wildparks Lüneburger Heide “Expedition ins Reich der Wolfe“ am 3. und 04.03.2007 ab 11.00 Uhr haben die Besucher die Möglichkeit die Wölfe des Wildparks persönlich kennen zu lernen. Das Programm an beiden Tagen sieht folgendermaßen aus: Ab 11.00 Uhr beantworten Experten, Fragen zum Thema Wolf, Wolfsschutzorganisationen aus ganz Deutschland, Thoddy`s Wolfskinderclub, Märchen und Geschichten im Indianerzelt und am Lagerfeuer von Gerd Brand (TOKATAKIYA) , Wolfsspuren gießen, Wolfstombola zur Unterstützung von Schutzprojekten, Stockbrot für Kinder und Klettern für die Wölfe. Das Team von maxwood parcs GmbH, aus Amelinghausen baut eine Kletterstation in einer Höhe von 15 m, die mit einer Bergsteigerleiter zu besteigen ist und von Baum zu Baum führt. Auch hierbei geht ein Teil der Einnahmen an den aktiven Wolfsschutz. Von12.00 - 13.00 Uhr stellt der Falkner Lothar Askani die „Könige der Lüfte“ am Wolfsgehege vor. Um 14.00 Uhr steht die Wolfsexpertin Tanja Askani und Jörg Ahrend unter dem Motto: „Faszination Wolf“ für Fragen am Wolfsgehege zur Verfügung. „Wölfe in Deutschland – Chance oder Katastrophe“, um 15.00 Uhr gibt es eine Podiumsdiskussion mit Tanja Askani, Dipl.Forsting. (FH) Ralf Neumann und allen Interessierten. Thoddy, vom „Thoddy´s Wolfskinderclub“ erzählt um 16.00 Uhr davon, wie Kinder sich für den Wolfsschutz engagieren. Die spannende Wolfsfütterung mit Tanja Askani und Jörg Ahrend beginnt um 17.00 Uhr. Tanja Askani erzählt am Gehege von ihren Erfahrungen in der Aufzucht der Wölfe und deren Verhalten bei der Fütterung.

Zoo Leipzig, 23.02.2007
Auf den Spuren der Menschheitsentwicklung - Sonntagstouren führen im März zu den Primaten
Schon draußen auf dem Holzsteg ist es zu hören: wildes Gekreische und Geschrei ertönt aus dem inneren der großen Tropenhalle. Robert und Frodo, zwei stattliche Schimpansenmänner ringen um die Gunst der Weibchen und damit um die Herrschaft über den 17-köpfigen Schimpansenclan. Doch dabei gibt es wie so oft Aufruhr in der Familie. Wer jetzt neugierig geworden ist, darf sich auf keinen Fall die Sonntagstouren im März entgehen lassen. Denn diese führen auf den Spuren unserer Entwicklung zu den letzten noch lebenden Verwandten des Menschen: den großen Menschenaffen. Zwischen Bambus und Kletterbäumen entdecken wir im Pongoland des Leipziger Zoos Lebewesen, die unsere Vergangenheit lebendig werden lassen. Neben der lauten und lebhaften Schimpansenfamilie trifft man auf die gelassenen Gorillas, die sich um nichts in der Welt von der Hektik der Nachbarn anstecken lassen. Wenige Meter weiter wohnen die klugen und friedfertigen Bonobos, die neugierig die Zoobesucher beobachten und fasziniert alles verfolgen, was glitzert und funkelt. Auch bei den asiatischen Waldmenschen, den Orang Utans, wird Halt gemacht. Dabei lässt sich die Familie um Oberhaupt Bimbo beim Klettern, Hangeln und Spielen beobachten. Auf der Wanderung durch die Menschheitsentwicklung werden die Zoolosten wissenswerte Details aus dem Leben der Affen erzählen und erklären, ob und wie die Tiere mit uns Menschen verwandt sind. Der Startschuss für die affigen Führungen fällt jeden Sonntag im März um 11 Uhr!

Zoo Landau, 23.02.2007
Großer Abendvortrag „Madagaskar“ im Zoo Landau in der Pfalz
Der Landauer Madagaskarexperte Thomas Schlüter wird am 2. März 2007 ab 19 Uhr in der Zooschule Landau Interessierte auf eine „Bilderreise durch Madagaskar“ mitnehmen. Die Aufnahmen entstanden während seiner zahlreichen Reisen zu dem Naturjuwel im Indischen Ozean. Mit eindrucksvollen Bildern und lebhaft vorgetragenen Anekdoten zaubert Schlüter ein Stück Madagaskar nach Landau. Freunde ferner Länder sollten sich diesen glanzvollen Auftakt des Veranstaltungsjahres im Zoo Landau in der Pfalz, das unter dem Motto „Madagaskar – Insel der Waldgeister“ steht, auf keinen Fall entgehen lassen. Beim anschließenden bewährten gemütlichen Ausklang des Abends wird Herr Schlüter den Anwesenden noch gerne Tipps und Ratschläge für Madagaskar-Reisen geben. Der Eintritt kostet 3 Euro und beinhaltet neben dem Vortrag eine Zooweinprobe, sowie einen kleine Snacks die Mitglieder des Freundeskreis des Landauer Tiergartens e. V. bereithalten.

Thüringer Zoopark Erfurt, 23.02.2007
Starthilfe für Fledermäuse
Der Bestand an unseren heimischen Fledermäusen geht leider immer mehr zurück, da den Tieren die nötigen dunklen, geschützten Plätze fehlen. Das haben die Kinder der Umwelt-AG in der Grundschule 34 zum Anlass genommen und sich Gedanken gemacht, wie man diesen sehr interessanten Tieren Starthilfe in ein neues Leben geben könnte. Umgesetzt wurde dies, indem die Kinder mit ihren Lehrern Fledermauskästen bastelten und diese dem Erfurter Zoopark gespendet haben. Künftige Beobachtungen werden zeigen, wie viele Kästen von diesen faszinierenden Wesen bezogen werden.

Thüringer Zoopark Erfurt, 23.02.2007
Fisch- und Wasserpflanzenbörse
Am 4. März ab 9 Uhr findet im Aquarium des Zooparks am Nettelbeckufer 28a die dritte Fisch- und Wasserpflanzenbörse des Jahres statt. Gastgeber ist der Verein der Aquarienfreunde 1912 e. V.. Wer möchte, kann sich kostenlosen Rat für die Einrichtung der Heimaquarien holen. Und wer etwas zu erwerben beabsichtigt, dem bietet sich ein reichhaltiges Angebot an Nachzuchten vieler Süßwasserfische sowie viele Arten Wasserpflanzen. Das Riffbecken wird in den nächsten Tagen mit Meerwasser befüllt. Die Technik wird dann dazugeschaltet, so dass sich über viele Tage ein für Fische und andere Tiere verträgliches Milieu einstellt

Zoo Köln, 23.02.2007
Neuer Seelöwe und Patenschaftsübernahme durch Elton
Der Zoo Köln hat einen neuen Seelöwenbullen. Dieser ist 2003 im Zoo Rotterdam geboren und heißt „Yumni“. Unmittelbar nach seiner Ankunft hat er einen prominenten Paten gefunden. Elton, bekannt aus Funk und Fernsehen, übernimmt zusammen mit seinem Sohn die Patenschaft über diesen Seelöwen. Außerdem übernimmt Elton auch noch, wie schon sein bekannten Kollege Stefan Raab, eine Patenschaft über ein Erdmännchen.

Tiergarten Schönbrunn, 23.02.2007
BILANZ JUNGTIERE 2006
Der Tiergarten Schönbrunn punktet 2006 mit Pinguinen, einem philippinischem Hirsch und seltenen Fischen: Die Jungtier-Bilanz des vergangenen Jahres weist Nachzuchten bei 29 Säugetierarten auf und bei 28 Vogelarten – davon sieben gefährdete Haustierrassen. Bemerkenswert ist der im Dezember zur Welt gekommene philippinische Prinz Alfred-Hirsch, sowie gleich drei Arten von Pinguinen, die in Wien gesunde Junge aufgezogen haben. Nach zwanzig Jahren ist es 2006 überdies erstmals gelungen, karibische Nashornleguane aufzuziehen. Hinter den Kulissen wurde die seltenste österreichische Fischart, der Hundsfisch, nachgezüchtet, außerdem mehrere vom Aussterben bedrohte Fischarten aus dem mexikanischen Hochland und – selbst für Insider erstaunlich - sieben Arten von kleinen Kärpflingen aus dem Mittelmeerraum, die einst die Lagunen und flachen Lacken entlang der Küsten zu Millionen besiedelten und nunmehr zu den am meisten bedrohten Fischen der Welt zählen. 18 der nachgezüchteten Arten sind Teil internationaler Erhaltungszuchtprogramme.

Natur- und Tierpark Goldau, 22.02.2007
Die ersten Frühlingsboten
Im Natur- und Tierpark Goldau sind Zwergziegen oft die ersten Tiere im Jahr, die für Nachwuchs sorgen. Heuer zu frühlingshaften Temperaturen! Unsere zickigen Freundinnen und Freunde freuen sich über Ihren Besuch (mit oder ohne Futterwürfel)! Übrigens: Bei den Zwergziegen gibt s nun zwei Ausgänge resp. Eingänge, somit können sich alle unsere kleinen Besucher genügend Zeit lassen, um in die Wohnung der Zwergziegen zu gelangen. Schlangestehen muss niemand mehr.

Natur- und Tierpark Goldau, 22.02.2007
Ein neues Möbel für die Waschbären
Die Waschbären haben ein zusätzliches Bett gekriegt. Es ist ein neuer Baum mit vielen Ästen und Liegeflächen. Er lädt zum Dösen und Faulenzen ein. Dieser neue Platz ist noch näher beim Besucher und somit können die Tiere viel besser beobachtet werden. Obwohl die putzigen Waschbären nun ein altes und ein neues Bett zur Verfügung haben und sich auf diversen grosszügigen Liegen ausbreiten könnten, ziehen sie es offenbar vor, wieder auf engstem Raum beieinander zu liegen. Ein Phänomen, das auch unser Dottore Felice nicht erklären kann, denn normalerweise leben die Tiere einzeln und verteidigen ihr Revier.

Zoo Heidelberg, 22.02.2007
Gute Nachbarn in der Metropolregion
Der Zoo Heidelberg entwickelt sich immer mehr zum Zoo der Metropolregion. 2/3 der Besucher kommen aus den Städten und Gemeinden unserer Region. Am Samstag, den 24.2.2007 um 14.00 Uhr kommt der Gemeinderat der Stadt Dossenheim in den Zoo Heidelberg um sich über die Entwicklung, den Status und die Pläne ihres Zoos zu informieren. Angeführt von Bürgermeister Hans Lorenz werden sich die Dossenheimer Gemeinderäte sicher auch die Pläne für den Bau des neuen Elefantenhauses zeigen lassen. Nach einem gemeinsamen Zoorundgang werden der Gemeinderat, Zoodirektor und Vorstand des Vereins der Tiergartenfreunde zusammen überlegen wie man im Jahr 2007 enger zusammenarbeiten kann. „Als Zoo der Metropolregion sind wir an einer intensiven Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden um uns herum sehr interessiert. Wir möchten unsere Bekanntheit und die unserer Angebote zum Beispiel in der Zooschule erhöhen. Dossenheim ist unser nächster Nachbar und wir möchten dieses Jahr gewissermaßen als „Dossenheim – Jahr“ als Auftakt einer Aktion zur verstärkten Zusammenarbeit in der Region sehen,“ erläutert Dr. Klaus Wünnemann die Intention des Zoos.

Zoo Leipzig, 22.02.2007
Olé! Hyänenweibchen werden Spanierinnen
Die Hyänenzwillinge Etana (geb. 14.09.2004 in Leipzig) und Kibaja (geb. 14.09.2004 in Leipzig) werden Spanierinnen. Am gestrigen Mittwoch wurden sie auf die Reise in den spanischen Zoo Valencia geschickt. Der Transfer war seitens des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes befürwortet worden. Leipzig konnte sich seit der Eröffnung der neuen Hyänenanlage im April 2004 regelmäßig über Nachwuchs freuen. „Wir froh darüber, dass sich das Zuchtpärchen offenbar wohl fühlt bei uns und wir so Jungtiere an andere Zoos abgeben können“ so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Leipzig hat in der Nachzucht dieser Art eine lange Tradition. Bereits seit 1905 werden im Zoo Tüpfelhyänen gehalten. Über 280 Jungtiere wurden seitdem geboren. 1994 wurde die Haltung vorerst beendet, um sie dann 2004 mit einer neuen Anlage wieder aufzunehmen. Tüpfelhyänen sind die größten Hyänen und bestechen durch ihr unregelmäßiges Tupfenmuster. In Afrika beheimatet, bevorzugen sie offene Savannenlandschaften. Das wohl bekannteste an einer Hyäne ist sicherlich das „Lachen“. Insgesamt werden 11 verschiedene Lautäußerungen unterschieden.


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Natur- und Artenschutz – Meldungen

spektrumdirekt - 28.02.2007
Erstmals Sumatra-Laufkuckuck in Menschenhand
Der vom Aussterben bedrohte Sumatra-Laufkuckuck (Carpococcyx viridis) konnten nun erstmals von Wissenschaftlern in Gefangenschaft beobachtet, fotografiert und seine Lautäußerungen aufgezeichnet werden. Davon erhoffen sich Naturschützer nun bessere Beobachtungen im Freiland. ... Bis 1997 galt die Spezies als ausgestorben; nur acht Museumsexemplare des bis zu 55 Zentimeter großen Vogels existierten zu diesem Zeitpunkt, und nichts war über seine Bestandsgröße, sein Verhalten im Freiland oder seine Stimme bekannt - erst dann gelang ein Foto des Tieres im sumatrischen Regenwald. Im Jahr 2006 schoss eine selbstauslösende Fotofalle ein weiteres Bild des seltenen Kuckucks, dessen Gesamtzahl auf weniger als 50 Individuen geschätzt wird und den die rapide voranschreitenden Zerstörung der indonesischen Regenwälder hochgradig bedroht.

Lampertheimer Zeitung - 27.02.2007
Anpassung heißt das Zauberwort
Der immer seltener werdende Haussperling - Vogel des Jahres 2002 - ist aus der näheren Umgebung des Menschen nicht mehr wegzudenken. Es lässt sich nicht mehr feststellen, wie und in welcher Form dieser Vogel früher gelebt hat. Das Leben in der "City" haben auch andere Vogelarten geschafft. Mauersegler (Vogel des Jahres 2003), Rauchschwalbe (1979), Mehlschwalbe (1974), Taube, Rotschwänzchen, Grünfink und Elster sind fast alle Gebäudebrüter. Gerade bei der Elster ist in Lampertheim zu beobachten, dass sie immer tiefer in die städtischen Bereiche vorgedrungen ist. Schulhöfe ohne Elstern sind wohl nur noch in den Ferien anzutreffen. Auch Einrichtungen wie dem Lampertheimer AZ-Vogelpark sind diese Rabenvögel schon lange ein Dorn im Auge, da sie als Nesträuber erheblichen Schaden anrichten. Apropos AZ-Vogelpark: Dass viele Weißstörche, die im Vogelpark geschlüpft sind, mittlerweile überwintern und nicht mehr in den Süden ziehen, ist ebenfalls eine Form von Anpassung.

Berliner Zeitung - 26.02.2007
Tödliche Schlingen - Bindegarn aus der Landwirtschaft wird jedes Jahr zahlreichen Vögeln zum Verhängnis
Für Landwirte ist der so genannte Bindegarn ein alltäglicher Arbeitsgegenstand. Es sind reißfeste Kunstfaserstricke oder Netze, mit denen sie Strohballen zusammen binden. Das klingt harmlos, doch einige Landwirte lassen immer wieder Reste des Garns auf den Äckern zurück. Andere bringen Futter auf die Weiden, schneiden die Heu-Ballen erst dort auf und lassen die Stricke einfach liegen. Für Vögel sind die Stricke überhaupt nicht harmlos. Sie sammeln die Fäden auf und polstern damit ihre Nester aus - die dann zu tödlichen Fallen werden können.

taz - 26.02.2007
Monsanto will das Turbo-Kalb
Das Schwäbisch-Haller-Landschwein war so gut wie ausgestorben, als Rudolf Bühler beschloss, die alte Rasse zu retten. Der Landwirt kaufte die letzten Tiere und züchtet sie seither. Demnächst zahlt er dafür vielleicht Gebühren an einen Konzern: Firmen wie Monsanto (USA), Genus (England) oder Topigs (Niederlande) haben das ökonomische Potenzial der Nutztiere entdeckt und sind dabei, ihr Erbgut patentieren zu lassen. Wie weit dieser Prozess fortgeschritten ist, hat Greenpeace untersuchen lassen. Gestern stellte die Organisation das Gutachten im Tierpark Arche Warder in Schleswig-Holstein vor, in dem alte Rassen gezüchtet werden. Vor allem Monsanto drängt auf den Markt. Der Konzern hat mehrere Nutztiergenome aufgekauft. Zwar scheiterte ein erster Versuch, ganze Rassen in Europa unter Patent zu stellen, im Jahr 2005. Doch Greenpeace geht davon aus, dass Monsanto es weiter versuchen wird. Eine kanadische Firma hat bereits mehrere Fischarten patentieren lassen.

derstandard.at - 24.02.2007
Esel stirbt in Griechenland aus
Einst eine Art Nationalsymbol, ist der Esel in Griechenland inzwischen vom Aussterben bedroht. Früher habe es mehr als eine halbe Million Esel im Land gegeben, inzwischen seien es nur noch 18.000, beklagte sich der Veterinärprofessor Giorgios Arsenos im Gespräch mit der Zeitung "Ethnos". Mit dem zahlenmäßigen Rückgang sei auch ein Bedeutungsverlust einher gegangen. "Sie sind Teil unseres kulturellen Erbes, aber landwirtschaftliche Maschinen haben sie aus der Landschaft verdrängt", bemerkte Arsenos. Heute werden Esel hauptsächlich als Touristenattraktion eingesetzt. Noch im Zweiten Weltkrieg und im anschließenden Bürgerkrieg (1944-1949) hatten die Vierbeiner eine wichtige Funktion: Sie wurden von den Partisanen im Gebirge als Lasttiere benutzt.

Tagesspiegel - 22.02.2007
Warum die Höhlenbären verschwanden - Erbgutanalysen geben neue Einblicke
Die Speerspitze aus Stein steckt noch im Wirbelknochen des Höhlenbären. Für Michael Hofreiter vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, der die Bärenknochen aus der Nähe der Ach in Baden-Württemberg untersucht hat, ist der Fall gelöst: "Da hat wohl ein Mensch den Bären erlegt." Ein ertappter Jäger aber beantwortet noch nicht die Frage, ob Menschen bis zum Ende der Eiszeit alle Höhlenbären ausgerottet haben. Immerhin ist Hofreiter der Lösung dieses Rätsels jetzt gemeinsam mit seinen Kollegen von der Universität in Tübingen und der Universität von Kalifornien in Berkeley ein gehöriges Stück näher gekommen, als er 29 Zähne von Höhlenbären aus dem Tal der Ach gentechnisch unter die Lupe nahm. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher im Fachblatt "Current Biology".

derstandard.at - 28.02.2007
Knorpelfisch-Bonanza in Indonesien
Forscher haben in Indonesien 20 bislang unbekannte Hai- und Rochenarten entdeckt - und zwar nicht auf Tauchgängen, sondern auf unkonventionellere Art: Nämlich durch eine fünfjährige Untersuchung der Bestände auf örtlichen Fischmärkten, wie die Wissenschaftliche und Industrielle Forschungsorganisation des Commonwealth (CSIRO) am Mittwoch mitteilte. In den Jahren 2001 bis 2006 besuchten die Forscher auf 22 Reisen elf Hafenstädte in ganz Indonesien. Dabei nahmen sie Proben von 130 Arten. Zu ihren Neuentdeckungen zählen unter anderem der Balische Katzenhai und der Jimbaranesische Schaufelnasenrochen. Die Studie war die erste ihrer Art, seit der Niederländer Pieter Bleeker Mitte des 19. Jahrhunderts mehr als 1.100 Fischarten in dem Gebiet beschrieben hatte. Mit dieser neuen Untersuchung können jetzt große Wissenslücken über Haie und Rochen in dieser Region geschlossen werden, sagte William White, einer der Autoren der Studie

spiegel.de - 26.02.2007
Unbekannte Krebse aus eisigen Tiefen
Sie brachen zu einer Volkszählung im antarktischen Meer auf - und kamen mit unbekannten Arten zurück. Die Forscher an Bord des deutschen Forschungsschiffs "Polarstern" fanden Tiere, von denen noch nie zuvor ein Mensch berichtete. Sie zeugen von Form- und Farbenpracht in der eisigen Finsternis.

welt.de - 26.02.2007
Forscher entdecken neue Tierarten in der Antarktis
Bei einer Forschungsfahrt in bislang unerreichbare Gewässer vor der Küste der Antarktis haben Wissenschaftler zahlreiche neue Tierarten entdeckt. Bislang sind 15 unbekannte Krebsarten sowie eine Seeanemonen-Art und ein neues Nesseltier gefunden worden, teilte das Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven mit. Der deutsche Forschungseisbrecher Polarstern war bis Ende Januar über zwei Monate im Weddellmeer, in den Gewässern rund um die Antarktische Halbinsel und in der Bransfieldstraße unterwegs. In den vergangenen zwölf Jahren waren insgesamt 10.000 Quadratkilometer Schelfeis abgebrochen. Dadurch wurden viele Bereiche des Meeresbodens freigelegt, die vorher für Schiffe unzugänglich waren.

derstandard.at - 25.02.2007
Fülle neuentdeckter Spezies im antarktischen Meer
Bei einer Forschungsfahrt in bisher unerreichbare Gewässer vor der Küste der Antarktis haben Wissenschafter zahlreiche neue Tierarten entdeckt. Vorerst sind 15 unbekannte Krebsarten sowie eine Seeanemonen-Art und ein "neues" Nesseltier gefunden worden, teilte das Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven mit. ... Die wertvolle Fracht - wissenschaftliche Daten und viele Tiere - ist jetzt auf dem Weg in die Heimatinstitute der Expeditionsteilnehmer. Im September sollen erste Ergebnisse vorgestellt werden. Die genaue Analyse wird noch Monate bis Jahre dauern.

Blick Online - 27.02.2007
Die irren Delfin-Schlächter von Japan
Unbeirrbar sind sie, die japanischen Fischer. In diesen Tagen treiben sie erneut Tausende von Delfinen in kleine Buchten und töten sie mit einer Lanze oder überfahren sie mit Motorbooten, wie «stern.de» berichtet. Die Regierung in Tokio lässt das organisierte Schlachten der gefährdeten Meeressäuger zu. Will aber verhindern, dass die Welt zusieht. Die Stadt hat sämtliche Wege zur Bucht versperrt. Im Hafen, wo die toten Tiere verarbeitet werden, gilt ein Fotografier-Verbot. Denn hier gehts um ein einträgliches Geschäft. Zuerst werden die schönsten Delfine aussortiert, gefangen und für umgerechnet rund 120´000 Franken an Zoos und Aquarien in der ganzen Welt verkauft. Dann wird der Rest abgeschlachtet. Und für rund 700 Franken pro Tier an die Fisch-Industrie verschachert.

derStandard.at - 26.02.2007
Alljährliches Delfin-Massaker in Taiji hat begonnen
Ungeachtet von Protesten internationaler Umweltschutzorganisationen machen japanische Fischer mit Billigung der Regierung derzeit Jagd auf Tausende von Delfinen. Bei der alljährlichen Treibjagd würden im Schnitt 16.000 bis 17.000 Tiere getötet oder in Einzelfällen gefangen, teilte Hideki Moronuki, Sprecher der Fischereibehörde in Tokio, mit. Umweltschützer sprechen von über 20.000 getöteten Delfinen. "Wir töten Delfine, weil wir sie zum Leben brauchen", sagt Yoji Kita, Vorsitzender des örtlichen Erziehungsausschusses in Taiji. Anders als bei Tieren auf dem Lande, die schnell hinter verschlossenen Türen getötet werden könnten, gehe dies bei Meerestieren aber nicht so einfach. Man bemühe sich jedoch, die Zeit des Sterbens zu verkürzen. Kritiker bestreiten dies.

Sächsische Zeitung - 26. Febr. 2007
Tausende Delfine werden abgeschlachtet
Ungeachtet von Protesten internationaler Umweltschutzorganisationen machen japanische Fischer mit Billigung der Regierung derzeit Jagd auf Tausende von Delfinen. Bei der alljährlichen Treibjagd würden im Schnitt 16 000 bis 17 000 Tiere gefangen, teilte Hideki Moronuki, Sprecher der Fischereibehörde in Tokio, mit. Umweltschützer sprechen von über 20 000 getöteten Delfinen. In der Walfangstadt Taiji, rund 700 Kilometer südlich von Tokio, wurden allein in den vergangenen Tagen etwa 150 Delfine eingekreist, in Lagunen getrieben und mit Lanzen und Messern getötet. Einzelne Tiere, die keine Blessuren aufweisen, werden im Auftrag von Aquarien aus aller Welt für Showzwecke ausgesucht und verkauft.

derstandard.at - 28.02.2007
EU will Fangquote für gefährdete Tunfische senken
Angesichts der dramatischen Bestandsrückgänge will die Europäische Union ihre Fangquote für den Roten Tunfisch reduzieren. Die EU-Kommission machte am Dienstag in Brüssel den Mitgliedstaaten einen entsprechenden Vorschlag für den Ostatlantik und das Mittelmeer. Grundlage dafür ist der Beschluss der Internationalen Kommission zur Erhaltung der Tunfischbestände im Atlantik, (ICCAT), die Ende Januar in Tokio getagt hatte. ... Das Paket der Kommission sieht zudem Maßnahmen für wirkungsvollere Kontrollen vor. Nach Einschätzung von Experten sind die Bestände vor allem deshalb gefährdet, da es zu viele Verstöße gegen die Schutzmaßnahmen gibt.

spiegel.de - 28.02.2007
Japans Walfänger ziehen sich zurück
Die japanische Walfangflotte hat die Jagdsaison in der Antarktis abgebrochen. Ein Feuer hat eines der Schiffe so stark beschädigt, dass es im Hafen repariert werden muss. Allerdings soll die Flotte danach wieder auslaufen.

derstandard.at - 28.02.2007
Japanische Walfänger kehren heim
Die japanische Walfangflotte hat sich am Mittwoch von der Antarktis aus auf den Heimweg begeben. Fast zwei Wochen nach dem Ausbrechen eines Feuers auf dem Walfangschiff "Nisshin Maru" erklärte die japanische Fischereibehörde am Mittwoch, der Brand habe Teile der Schiffsausrüstung so stark beschädigt, dass dieser nicht auf See repariert werden könne. Der Direktor des japanischen Walforschungsinstituts, Hiroshi Hatanaka, wies Forderungen der neuseeländischen Premierministerin Helen Clarke und der Umweltschutzorganisation Greenpeace zurück, Japan solle den Walfang in der Antarktis endgültig beenden. Hatanaka kündigte an, die japanische Walfangflotte werde im Dezember in die Antarktis zurückkehren. Zuvor werde die "Nisshin Maru" nach ihrer Reparatur zum Walfang in den Nordpazifik aufbrechen.

dieneueepoche.com - 28.02.2007
Japan bricht Walfangjagd ab
Nach dem Brand auf dem Walfangschiff „Nisshin Maru“ hat Japan die Jagd auf die Meeressäuger in der Antarktis für die laufende Saison abgebrochen. Von geplanten 860 Walen seien 508 erlegt worden, erklärte am Mittwoch der Leiter der zuständigen Abteilung der Fischereibehörde in Tokio, Takahide Naruko. „Es ist das erste Mal in 20 Jahren, dass wir unsere Forschung abbrechen müssen“, sagte er. „Wir sind natürlich sehr enttäuscht.“ Die Waljagd sollte ursprünglich bis Ende März fortgesetzt werden. Er hoffe, dass das Walfangschiff rechtzeitig zur nächsten Jagd repariert werden könne, sagte Naruko. Im Nordwestpazifik sollen im Mai weitere 350 Meeressäuger getötet werden.

dieneueepoche.com - 26.02.2007
Japan beendet offenbar Walfangsaison in der Antarktis
Japan hat offenbar die diesjährige Walfangsaison in der Antarktis beendet. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace teilte am Montag mit, die sechs Schiffe der japanischen Fangflotte verließen die antarktischen Gewässer. Das Greenpeace-Schiff „Esperanza“ folge ihnen, sagte die Leiterin der Umweltorganisation an Bord, Karli Thomas. Die Japaner hätten ihnen gesagt, sie seien auf dem Rückweg nach Japan. Als Grund für die Heimreise sei der Brand auf dem Walfänger „Nisshin Maru“ am 15. Februar genannt worden, sagte Thomas.

spiegel.de - 26.02.2007
Japanische Walfänger verlassen antarktische Gefahrenzone
Die havarierte "Nisshin Maru", Fabrikschiff für die Walfleischverarbeitung, hat die Gefahrenzone in der Antarktis verlassen. Zehn Tage lang trieb der mit 1,3 Millionen Litern Öl beladene Havarist unkontrolliert im Meer. Jetzt haben die Japaner offenbar die Fangsaison beendet.

derstandard.at - 25.02.2007
Vorfahrt für Wale, Tempolimit für Schiffe
Vorfahrt für Wale: Zum Schutz der Meeressäuger hat Spanien in der Meerenge von Gibraltar ein Tempolimit für Schiffe verhängt. Die Entscheidung sei in Europa beispiellos, berichtete die Madrider Zeitung "El País" am Samstag. Damit soll verhindert werden, dass Schiffe in der viel befahrenen Wasserstraße mit Walen kollidieren. Das Tempolimit von 13 Knoten (24 Stundenkilometer) gelte für ein Seegebiet, in dem etwa 25 Pottwale lebten. Es solle aber auch dazu beitragen, andere Arten wie den Finnwal zu schützen.

welt.de - 27.02.2007
Millionen Altreifen zerstören maritimes Leben vor Florida
Schlechter konnte die Idee nicht sein: Rund zwei Millionen Altreifen wurden 1972 auf dem Meeresboden vor Florida versenkt und sollten als künstliches Riff Meerestiere und Taucher anlocken. Auch andere Länder folgten dem Beispiel und investierten kräftig in gigantische Reifen-Riffe. Jetzt droht ein ökologisches Desaster.

derstandard.at - 27.02.2007
Eine permanent destruktive Korallen-Zerstörungs-Maschine
Die Idee war nicht schlecht: Rund zwei Millionen Altreifen wurden 1972 auf dem Meeresboden vor Florida versenkt und sollten als künstliches Riff Meerestiere anlocken und zu einem Paradies für Taucher werden. Was sich vor Fort Lauderdale zum größten künstlichen Riff der Welt entwickeln sollte, hat sich inzwischen jedoch als ökologisches Desaster entpuppt. Auf den Altreifen haben sich kaum Pflanzen oder Tiere angesiedelt. Einige der mit Nylon- und Stahlseilen vertäuten Reifenbündel haben sich gelöst und treiben auf dem Meeresboden dahin. Immer wieder werden alte Reifen am Strand angeschwemmt, und zu tausenden verkeilen sie sich in zwei nahe gelegenen natürlichen Riffs - wo sie das Wachstum von Korallen verhindern und maritimes Leben zerstören. Ähnliche Probleme gibt es bei künstlichen Reifen-Riffs in aller Welt.

welt.de - 28.02.2007
Spur des Weißen Hais per Satelliten-Link folgen
Klicken, Zoomen, Staunen: Auf der Internetseite www.shark-tracker.com können sich Tierfreunde über Weiße Haie informieren und gleichzeitig einen Beitrag für die Erforschung der bedrohten Tierart leisten. Der Clou dabei: Die maritimen Wanderrouten der bedrohten Tiere können online verfolgt werden. Der Haiforscher Dr. Ramón Bonfil stattet Weiße Haie mit speziellen Satellitensendern aus, die es ermöglichen, die Tiere zeitnah zu orten. So können die Forscher Erkenntnisse über Verbreitungsgebiete und Wanderrouten der Raubfische gewinnen – wichtige Daten für die Entwicklung sinnvoller Schutzmaßnahmen. Hai-Paten können an den Forschungen teilhaben: Eine Karte zeigt den zuletzt ermittelten Aufenthaltsort, die bisher zurückgelegte Route sowie die seit der Ausstattung mit einem Sender zurückgelegten Kilometer. Zusätzlich stehen den Paten Bilder, Videoclips und Berichte rund um die Haie und die Expeditionen zur Verfügung. Die englischsprachige Website wird vom Naturschutzbund Deutschland unterstütz.

derstandard.at - 26.02.2007
Getarnte Umweltsünden
Privatunternehmer Du färbte in Südwestchinas Provinz Yunnan mit Lackfarbe einen nicht mehr aufforstbaren Berghang "umweltfreundlich" grün. Als ihn Journalisten zur Rede stellten, behauptete der Geschäftsmann, er folge dem Rat eines Wahrsagers. Der von einem Steinbruch verunstaltete Berg sei Grund für seine schlechten Geschäfte. Umweltklimatisch gesehen sorge er für negatives "Fengshui". Dorfbewohner, die jetzt gegen den Riesenschandfleck protestierten, verdächtigen auch lokale Forstbehörden hinter der Anstreichaktion. Sie wollten ihre Umweltbilanz gegenüber Vorgesetzten verbessern. Die Episode wäre als Einzelfall nur komisch. Grün lackierte Berghänge entdeckten Reporter aber auch in anderen Provinzen.

derstandard.at - 23.02.2007
Biodiesel-Boom vernichtet Regenwälder
Der verstärkte Einsatz biogener Kraftstoffe zur Reduktion des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes in Europa sorgt für eine Umweltkatastrophe in Südostasien. In rasender Geschwindigkeit müsste dort der Regenwald Produktionsflächen für Palmöl weichen, warnt eine Studie von Greenpeace. Damit wird nicht nur den Asiaten die Lebensgrundlage entzogen, den Kahlschlag bekommen auch die Europäer zu spüren - denn die Regenwälder stellen einen gewaltigen CO2-Speicher dar. Greenpeace warnt, dass der Biodieselboom den verbliebenen Regenwäldern in Indonesien den Todesstoß geben könnte. Wobei die Umweltschützer betonten, sie seien für den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen. Es dürfe aber nicht sein, dass Europa sein Problem auf Kosten der Asiaten löse. Vielmehr müsse man auf eine Verbrauchsreduktion bei den Motoren achten. Komme das 3-Liter-Auto, dann könne gemeinsam mit der Nutzung der zunehmenden Brachflächen Europa einen Großteil des Bedarfs selbst decken, so Greenpeace Österreich. Derzeit stammt rund 80 Prozent des Bioanteils beim Diesel aus dem Ausland.

Berliner Morgenpost - 23.02.2007
Polen baut Autobahn durch Schutzgebiet
Polen will trotz des Protestes der Europäischen Kommission in Brüssel eine Autobahn durch ein Naturschutzgebiet bauen. Die neue Straße könnte das Tal von Rospuda zerstören, ein Wald- und Moorgebiet nahe der Grenze zu Litauen. Nach Angaben von Umweltminister Jan Szyszko sei es bereits zu spät, die Route noch zu ändern. Dies hatten Greenpeace und andere Umweltschutzorganisationen gefordert. Greenpeace argumentierte, die Autobahn bedrohe das von der Zivilisation bisher quasi unberührte Tal. Die Autobahn ist Teil der geplanten Via Baltica, die auf dem Weg von Warschau ins estnische Tallinn alle drei baltischen Staaten durchqueren soll.

derstandard.at - 24.02.2007
Bemerkenswert: Biber in der Bronx
In New York ist erstmals seit 200 Jahren wieder ein Biber gesichtet worden. Biologen filmten das Nagetier am Mittwoch, als es durch den Fluss Bronx schwamm, und gaben ihm den Namen "Jose". Der Biber ist männlich, etwa einen Meter groß und zwei bis drei Jahre alt. Biberexperte Dietland Muller-Schwarze von der New Yorker Staatsuniversität in Syracuse rechnet zukünftig mit noch mehr Bibern, da sich ihre Population ausbreite und gleichzeitig ihr Lebensraum schrumpfe. Die intensive Jagd auf die Biber führte Anfang des 19. Jahrhunderts zu ihrem Verschwinden. Das Auftauchen des Nagers passt zum offiziellen Stadtwappen New Yorks, auf dem zwei Biber zu sehen sind.

Pressetext - 22.02.2007
Königskrabben in der Antarktis liefern Hinweis auf globale Erwärmung - Schon geringe Temperaturänderungen verändern Fauna nachhaltig
Forscher des National Oceanography Institute haben vor der Küste der antarktischen Halbinsel Tiere wie die Königskrabbe entdeckt, die dort eigentlich nicht heimisch sind. Die Wissenschaftler sehen darin einen Hinweis auf dieKlimaerwärmung. Sie warnen gleichzeitig davor, dass schon geringe Temperaturänderungen nachhaltige auf das Ökosystem wirken. Das gilt ganz besonders für fragile Lebensgebiete wie die Polarregionen. ... Die Tatsache, dass die Königskrabben so nahe am Kontinentalschelf zu finden sind, ist eine Besonderheit. Diese Tiere leben normalerweise in der Tiefsee und sind perfekt an das Leben dort angepasst.

derstandard.at - 28.02.2007
Elche mit Haarausfall
Die schwedischen Elche werden immer stärker von Haarausfall geplagt. Wie der Rundfunk am Mittwoch berichtete, haben Untersuchungen des staatlichen Veterinärinstitutes in Uppsala die Blut saugende Hirschlausfliege ("Lipoptena cervi") als Urheber dieses Problems ausgemacht. Für den breitmäuligen "König des Waldes" ist der Haarausfall alles andere als ein Schönheitsproblem. Jäger und Förster vor allem in Westschweden berichteten während der Jagdsaison über zahlreiche ohne Fell verendete oder stark entkräftet wirkende Elche. Die kleinen Fliegen würden "wie die Rasenmäher" erst die Haare und dann auch die obere Hautschicht abtragen, bis ihre Opfer bluten. Danach würden die Elche zum einen frieren und zum anderen nicht mehr die nötige Konzentration für die Nahrungssuche aufbringen. Wegen des sehr milden Winters gebe es deutlich mehr Parasiten als früher.

dieneueepoche.com - 28.02.2007
Südafrika erwägt Tötung von Elefanten
Südafrika will die Zahl seiner Elefanten mit Hilfe von Verhütungsmitteln und der Tötung von Tieren begrenzen. Eine Massentötung sei nicht geplant, sagte Umweltminister Marthinus van Schalkwyk am Mittwoch. Die Elefantenpopulation wachse jährlich um sechs Prozent an. Dies gefährde das biologische Gleichgewicht im Krüger-Nationalpark und anderen Naturreservaten, sagte der Minister. Die Regierung schlage daher Gegenmaßnahmen wie die Umsiedlung von Elefanten in andere Gebiete, die Schaffung eigener Reservate zum Schutz anderer Spezies, die Vergrößerung von Parks, Verhütungsmittel und die Tötung von Tieren vor.

Berliner Zeitung - 01.03.2007
Elefantenschutz aus dem Labor - Anhand des DNA-Codes lässt sich ermitteln, woher geschmuggeltes Elfenbein kommt
Elefantenwilderern in Afrika sind Molekularbiologen jetzt auf die Spur gekommen. Ein Forscherteam um Samuel Wasser von der University of Washington in Seattle hat ein Verfahren entwickelt, um die Herkunft von geschmuggeltem Elfenbein zu bestimmen. Das berichten die Forscher im Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Der internationale Handel mit Elfenbein ist schon seit 1989 verboten. Der schwarze Markt aber boomt. Allein in den vergangenen zwei Jahren hat sich der Preis für hochwertiges Elfenbein fast vervierfacht.

spiegel.de - 27.02.2007
Genanalyse soll Elfenbeinschmuggel stoppen
Im vergangenen Jahr hat der Mensch vermutlich fünf Prozent der afrikanischen Elefanten getötet. Trotz des internationalen Verbots boomt der Elfenbeinhandel. DNA-Analysen könnten jetzt das Schmuggelgeschäft eindämmen.

Netzzeitung.de - 27.02.2007
Gen-Karte gegen Elfenbeinschmuggel
Der illegale Handel mit den Stoßzähnen Afrikanischer Elefanten hat einen neuen Höchststand seit dem Verbot des Handels im Jahr 1989 erreicht. Zwischen August 2005 und 2006 wurden rund 24 Tonnen Elfenbein sichergestellt. US-amerikanische Forscher vermuten, dass insgesamt 23.000 Elefanten – etwa fünf Prozent des gesamten afrikanischen Bestandes – getötet wurden. Ihre Gen-Karte soll Ermittler nun in die Gebiete führen, in denen am meisten gewildert wird. Die Biologen um Samuel Wasser von der US- amerikanischen University of Washington in Seattle haben über mehrere Jahre Gewebe- und Kotproben von Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana) in verschiedenen Gebieten gesammelt. Anhand der darin enthaltenen DNA konnten sie eine Karte Afrikas erstellen, die die genetischen Unterschiede der Elefanten-Populationen zeigt. Auf dieser Karte haben sie nun den Herkunftsort von Stoßzähnen gefunden, die im Jahr 2002 in Singapur sichergestellt wurden.

diepresse.com - 27.02.2007
6500 Elefanten für eine Fuhre Elfenbein
Ende Juni 2002 kam von der Wildlife Authority Sambias und dem Anti-Corruption Bureau Malawis eine Meldung an die Zollbehörden in Ostasien: Auf irgendeinem Schiff sei ein Sechs-Meter-Container mit über 6,5 Tonnen Elefantenelfenbein unterwegs. Kurz darauf wurde er gefunden, im Hafen von Singapur, geöffnet wurde er auch: 532 Stoßzähne mit einem Durchschnittsgewicht von elf Kilo – das ist vergleichsweise sehr viel – und 42.000 „Hankos“, das sind kleine Zylinder, die aus Stoßzähnen geschnitten werden und in Ostasien als Siegel begehrt sind. Allein für diesen Container waren ungefähr 3000 bis 6500 Elefanten gewildert worden, schätzt eine Gruppe um den Biologen Samuel Wasser (University of Washington, Seattle). Zwischen August 2005 und 2006 wurden vom Zoll in Ostasien zwölf größere Sendungen mit insgesamt 23.461 Kilo Elfenbein aus Afrika beschlagnahmt.

derstandard.at - 27.02.2007
Domestizierte Elefanten in Indien erstmals ausgewildert
Erstmals sind in Indien von Menschen aufgezogene Elefanten ausgewildert worden. Die sechs Jungtiere gewöhnten sich derzeit im Manas-Nationalpark im nordostindischen Bundesstaat Assam an das Leben im Dschungel, berichtete der Internationale Tierschutz-Fonds (IFAW) am Dienstag in Hamburg. Die verwaisten Elefantenkälber waren zuvor mehrere Jahre lang in einem Wildtierzentrum auf die Rückkehr in die Freiheit vorbereitet worden. Der IFAW betreibt in Assam ein Wiederansiedlungsprogramm für Elefanten. Eine Aufzucht und Auswilderung der Tiere war nach Angaben der Organisation bisher nur in Kenia und Sri Lanka gelungen.

Allgemeine Zeitung Namibia - 22.02.2007
Zum 100-jährigen Bestehen gibt es die Geschichte Etoschas jetzt ...
Pünktlich zum 100. Etoscha-Geburtstag hat Democratic Media Holdings (DMH) einen Film produziert, der die Geschichte des Parks erzählt. Spannend auch für echte Park-Kenner, denn ,,100 Years Etosha National Park" deckt viele kleine Insider-Geschichten auf. Alles in allem bietet ,,100 Years of Etosha" insgesamt 43 Minuten spannende und sehenswerte Unterhaltung, von der sowohl Etoscha-Neulinge als auch Kenner etwas haben. Im Menü der DVD kann zwischen den Sprachen Deutsch, Englisch und Afrikaans gewählt werden.

dieneueepoche.com - 26.02.2007
Seehofer plant im Alleingang Tierschutz für Robben
Bundesagrarminister Horst Seehofer plant im nationalen Alleingang eine Tierschutzregelung für Robben. Er strebe eine Änderung des Tierschutzgesetzes an, mit der die Einfuhr von Robbenprodukten unterbunden werden solle, erklärte der CSU-Politiker am Montag in Berlin. Er wolle nicht länger auf auf die Europäische Union warten. „Ich möchte angesichts der im März wieder beginnenden Robbenjagd mit allem Nachdruck darauf hinweisen, dass der Tierschutz auch für Robben gelten muss“, sagte der Landwirtschafts- und Verbraucherminister.

spiegel.de - 23.02.2007
Schimpansen spießen Buschbabys auf
Wenn Schimpansen Hunger haben, bauen sie sich einen Speer aus einem Zweig. Mit den eigenen Zähnen spitzen sie ihn an und stechen damit auf kleine Affen ein, die sich in Höhlen verstecken. Forscher haben das blutrünstige Verhalten jetzt erstmals im Senegal beobachtet.

derstandard.at - 23.02.2007
Schimpansen gehen mit spitzen Speeren auf Halbaffen-Jagd
Für die Jagd nach kleinen Halbaffen fertigen sich Schimpansen im Senegal spitze Speere und versuchen, ihre Beute in deren Schlafhöhle zu erstechen. In mindestens einem der beobachteten Angriffe hatte ein Weibchen Erfolg mit dieser Strategie, berichten Forscher um Jill Pruetz von der Iowa State University im Journal "Current Biology". Demnach jagen die Schimpansen in der senegalesischen Region Fongoli systematisch mit Speeren. Zwar sei nur einer von 22 beobachteten Versuchen erfolgreich gewesen, das Anfertigen und Nutzen von Speeren sei aber verbreitet und scheine eine Gewohnheit zu sein. Meist griffen die Weibchen zu dieser Waffe.

oe24.at - 22.02.2007
Aquarium verlassen Schildkröten wieder im Golf von Mexiko
Tierschützer haben etwa 90 Meeresschildkröten in den Golf von Mexiko zurückgebracht, die nach einem Kälteeinbruch in Lebensgefahr geraten und deswegen in ein Aquarium gebracht worden waren. Sieben der als Suppenschildkröte (Chelonia mydas) bezeichneten Tiere wurden tot aufgefunden, nachdem die Wassertemperatur Mitte Jänner auf etwa zehn Grad gefallen war. Mitglieder der Gruppe Sea Turtle brachten etwa 130 Jungtiere von der Insel South Padre vor der Küste von Texas in Sicherheit und setzten sie jetzt auch wieder aus.

derstandard.at - 22.02.2007
Meeresschildkröten aus der Kälte gerettet
Tierschützer haben etwa 90 Meeresschildkröten in den Golf von Mexiko zurückgebracht, die nach einem Kälteeinbruch in Lebensgefahr geraten und deswegen in ein Aquarium gebracht worden waren. Sieben der als Suppenschildkröte (Chelonia mydas) bezeichneten Tiere wurden tot aufgefunden, nachdem die Wassertemperatur Mitte Jänner auf etwa zehn Grad gefallen war. Mitglieder der Gruppe Sea Turtle brachten etwa 130 Jungtiere von der Insel South Padre vor der Küste von Texas in Sicherheit und setzten sie jetzt auch wieder aus.

Mitteldeutsche Zeitung - 22. Febr. 2007
Fledermäuse im Harz erhalten sichere Quartiere - Eingangstüren von 25 Stollen sollen jetzt repariert werden
Die unter Naturschutz stehenden Fledermäuse im Harz erhalten sichere Quartiere. Die Eingangstüren mit Fledermausklappen von 25 Stollen, in denen die Tiere unter anderem ihren Winterschlaf halten, sollen jetzt repariert beziehungsweise neu eingebaut werden, teilte das Landesverwaltungsamt am Donnerstag in Halle mit. Die Behörde habe dafür jetzt rund 26 000 Euro bewilligt.

Märkische Allgemeine - 22.02.2007
Landesumweltamt stellt aktuelle Liste für geschützte Arten vor -Brandenburger lieben exotische Tiere
Das Landesumweltamt (LUA) hat eine Bilanz im Land Brandenburg gehaltener bzw. gehandelter Exemplare geschützter Arten vorgelegt. Danach sind derzeit 5.500 Halter und Züchter meldepflichtiger, geschützter Arten registriert, darüber hinaus 155 Zoohandlungen, 55 Zoos beziehungsweise Tierparks. Weiterhin gibt es in Brandenburg 22 Präparationsbetriebe, 42 Greifvogelhaltungen, acht Museen und Pflegestationen für verletzte Tiere, einige Orchideenhändler, Zirkuswinterquartiere, Kaviarhändler, Betriebe mit Handel von Teilen und Erzeugnissen aus geschützten Arten. Grundlage dieser Statistik ist die Umsetzung der CITES-Vereinbarung, die Convention International Trade in Endangered Species of Wild Fauna und Flora in Brandenburg. ... Bis Ende 2006 waren allein in der Stadt Potsdam 353 Halter gemeldet beziehungsweise registriert. Der Tierbestand beläuft sich hier auf 1.227 Arten, davon häufig gehalten werden zum Beispiel Landschildkrötenarten (175), Graupapageien (69) und Amazonenarten (58).

Fischer fangen lebenden Tiefsee- Koloss
Sie werden noch größer als die berüchtigten Riesenkalmare: Einen ausgewachsenen Kolosskalmar haben neuseeländische Fischer vor der Antarktis gefangen. Das Tier lebte noch, als es aus dem Wasser gezogen wurde.
Unbekannte Krebse aus eisigen Tiefen
Sie brachen zu einer Volkszählung im antarktischen Meer auf - und kamen mit unbekannten Arten zurück. An Bord des deutschen Forschungsschiffs "Polarstern" fanden Forscher Tiere, von denen noch nie zuvor ein Mensch berichtete.


BirdLife
New Zealand takes action on longlining - 27.02.2007
Forest & Bird (BirdLife in New Zealand) have applauded the New Zealand government’s decision to impose new restrictions on longline fishing in New Zealand waters.
Spring Alive in Europe - 23.02.2007
Europe’s first Barn Swallows Hirundo rustica – the messengers of spring – have been spotted in the south of Spain, Portugal and Cyprus, announcing the beginning of BirdLife’s Spring Alive programme and heralding the arrival of the warmer weather to the northern hemisphere. The first reports of the return of migrating birds in the south of Europe have been recorded by young birdwatchers in Portugal.
Hihi returns home after 125 years - 23.02.2007
One of New Zealand’s rarest birds - the Stitchbird Notiomystis cincta - today returns to the Auckland mainland for the first time in 125 years. 30 of the rare birds, locally called ‘Hihi’, are to be released in the Waitakere Ranges after being brought over from the Tiritira Matangi Islands, itself a reintroduction site for Stitchbird.
Via Baltica Expressway: Construction to destroy Poland’s Rospuda Valley set to start - 22.02.2007
The construction in north-east Poland of the highly controversial section of the Via Baltica expressway – the Augustow Town bypass – through the pristine Rospuda wetlands is set to start today.
Expedition solves Aquatic Warbler mystery - 22.02.2007
After five years of investigations, an expedition team has tracked down the wintering grounds of Europe’s most threatened migratory songbird – the Aquatic Warbler – in Senegal.

PlanetArk
New Curbs Proposed on Trade in Endangered Species - 01.03.2007
Europeans may soon find some of their favourite fish dishes are off the menu while lovers of coral jewellery and consumers of Asian medicines may have to change their ways, the United Nations indicated on Wednesday.
South Africa Says May Resume Elephant Cull - 01.03.2007
South Africa on Wednesday unveiled a new policy to manage its swelling elephant population, including resuming a controversial cull of the animals if needed.
Japan Cuts Short Antarctic Whale Hunt - 01.03.2007
Japan has abandoned whale hunting in the Antarctic for this season after its main whaling ship was crippled by a fire two weeks ago, the Fisheries Agency said on Wednesday.
Warming May Kill Off Brazil Species, Studies Find - 01.03.2007
A number of animal and plant species in Brazil could die out as rising world temperatures cause more droughts, disease and rainstorms in areas like the Pantanal wetlands and Amazon rainforest, according to studies released on Tuesday.
Biologists Record Call of Rare Asian Bird - 28.02.2007
The call of the rare Sumatran ground cuckoo, which was widely believed extinct until a decade ago, has been recorded for the first time, the New York-based Wildlife Conservation Society said on Monday.
Scientists Use DNA to Track Poached Elephant Ivory - 28.02.2007
Scientists alarmed by a surge in the slaughter of elephants for ivory said on Monday they have devised a genetic method for tracking the origin of poached tusks and pinpointing "hot spots" for the illicit trade.
Global Warming Hits World's Largest Tiger Reserve - 28.02.2007
As the midday sun beats down on the world's largest tiger reserve, fishermen in a small wooden boat slowly manoeuvre their way through the mangrove forests fringing the Bay of Bengal.
HK Bird Reserve a Sitting Duck for Chinese Pollution - 28.02.2007
An important nature reserve for migratory birds in Hong Kong is being increasingly polluted by industrial and organic waste flushed down from southern China, a leading green group said on Tuesday.
EU Makes Move to Protect Endangered Bluefin Tuna - 28.02.2007
EU fishing fleets may soon be trawling less and less for bluefin tuna, a fish prized by sushi lovers, due to quota cuts and stricter fishing controls designed to stop the species heading for extinction.
Japan Whaling Ship Clears Antarctic Danger Zone - 27.02.2007
A Japanese whaling ship, stranded for 10 days off the Antarctic coast after a fire, no longer posed a danger to wildlife but was staying in the frigid Southern Ocean, New Zealand rescue officials said on Monday.
Beaver Returns to New York City After 200 Years - 26.02.2007
A beaver has been spotted in New York City for the first time in more than 200 years, marking the return of an animal once vital to the city's economy and then nearly hunted to extinction.
Spain Asks Ships to Swerve for Whales - 26.02.2007
Spain is advising ships passing through the Strait of Gibraltar, one of the world's busiest maritime lanes, to slow down and look out for whales.
South Africa Should Consider Elephant Cull - 26.02.2007
South Africa needs to consider restarting elephant culls because growing numbers of the mammal now threaten local habitats, the WWF conservation group has said.
Mexico Vows to Protect Butterfly, Rare Desert Oasis - 26.02.2007
Mexico will enforce a "zero tolerance" policy against logging that threatens to wipe out the monarch butterfly and will act to stop a rare and ancient oasis from drying up, President Felipe Calderon said on Saturday.
Taiwan Zoo Says Will Try Again for Chinese Pandas - 26.02.2007
A Taiwan theme park will reapply this spring to bring over from China a pair of giant pandas that the island's government rejected last year amid political tensions, a park manager said on Sunday.
Hunting Chimps May Change View of Human Evolution - 23.02.2007
Chimpanzees have been seen using spears to hunt bush babies, US researchers said on Thursday in a study that demonstrates a whole new level of tool use and planning by our closest living relatives.
Scientists Add Shark Species to Endangered List - 23.02.2007
Scientists added several species of deep sea sharks on Thursday to the World Conservation Union's (IUCN) endangered Red List due to overfishing.
First Captive-Bred Asian Vulture Chicks Die - 23.02.2007
Two rare vultures said to be the first of their species bred in captivity have died after only a few weeks, a scientist said on Thursday, in a blow for conservationists trying to save the endangered South Asian birds from extinction.

ENN
South African Official Proposes Culling, Contraception to Curb Elephant Population - 28.02.2007
South Africa's environment minister on Wednesday proposed contraception and some culling -- but no mass slaughter -- as part of a package of measures to slow rampant elephant population growth.
European Union Wants to Speed up Protection of Threatened Bluefin Tuna - 28.02.2007
European Union nations are poised to greatly increase protection for the overfished bluefin tuna, an increasingly rare delicacy in sushi shops around the world, officials said Tuesday.
EU Gives Poland a Week to Stop Work around Endangered Habitat - 28.02.2007
The European Union said Wednesday it has given Poland a week to stop work on a highway running through a unique protected habitat in a test case of how the new EU member states deal with environmental issues.
Study Shows Pygmy Owl Numbers Down in Mexico - 28.02.2007
A university study shows the population of a tiny endangered owl in northern Mexico has declined by an estimated 26 percent over the last seven years, a finding that environmentalists said bolsters their arguments for greater protection for the bird in Arizona.
U.N. Conservation Body Says Africans Split over Ivory Trade - 28.02.2007
African countries are divided over banning or controlling international ivory trading, but need to reach a common position if they are to ensure the survival of the continent's elephants, a U.N. panel said Wednesday.
DNA >From Ivory May Lead to Poachers - 27.02.2007
The complex science of DNA analysis is now helping protect elephants by showing police and conservationists the source of black-market ivory. The price of ivory has nearly quadrupled in recent years, prompting poachers to kill more elephants to sell their tusks illegally.
Exotic Animals Seen Where Antarctic Ice Used to Be - 26.02.2007
Spindly orange sea stars, fan-finned ice fish and herds of roving sea cucumbers are among the exotic creatures spied off the Antarctic coast in an area formerly covered by ice, scientists reported Sunday.
Slow Down and Watch Out for Whales, Spain Tells Ships in Strait of Gibraltar - 26.02.2007
Spain wants ships to slow down and watch out for whales while passing through the Strait of Gibraltar, one of the world's busiest maritime routes. The recommendation drew praise Saturday from environmentalists who sought the measure for years to prevent collisions with whales.
New Zealand Fishermen Catch Rare Squid - 23.02.2007
A fishing crew has caught a colossal squid that could weigh a half-ton and prove to be the biggest specimen ever landed, a fisheries official said Thursday.
Chimps Using Spears to Hunt Bushbabies - 23.02.2007
Researchers have witnessed a chimpanzee skewering a lemur-like creature for supper, but it's unclear whether the spectacle was a bit of luck or an indication that chimps have a more advanced ability to hunt than was thought.

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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Gruner+Jahr, GEO - 28.02.2007
GEO startet zum 9. GEO-Tag der Artenvielfalt erneut großen Schülerwettbewerb
Zum 9. GEO-Tag der Artenvielfalt schreibt GEO in Kooperation mit der Deutschen Wildtier Stiftung den großen Schülerwettbewerb zum Thema "Artenvielfalt" aus. Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen aus dem gesamten Bundesgebiet sind dazu aufgerufen, ein Stück Natur unter die Lupe zu nehmen und zu untersuchen, wie viele Tier- und Pflanzenarten sich in einem selbst abgesteckten Gebiet finden lassen. Die Ergebnisse müssen anschließend dokumentiert und eingesandt werden. Die Jury, die aus Vertretern der Deutschen Wildtier Stiftung, des Ernst Klett-Verlags und von GEO besteht, freut sich auf eingereichte Textmappen, Installationen von Fundstücken, gemalte Poster, Fotos, Videos oder Internet-Präsentationen. Tom Müller, Projektleiter des GEO-Tags der Artenvielfalt: "Es geht nicht darum, Rekorde aufzustellen und möglichst viele Arten zu bestimmen. Wir möchten vielmehr dazu beitragen, dass die Kinder und Jugendlichen erfahren, wie viel Spaß es macht, als Entdecker in der Natur unterwegs zu sein - und zu wissen, was man gefunden hat.

WWF - 26.02.2007
Der Tiger ist in der Stadt - WWF und Karstadt starten bundesweite Spendeninitiative zugunsten der Sumatratiger
Die vom Aussterben bedrohten Sumatratiger werden die Nutznießer der ersten bundesweiten Themenwochen von Karstadt sein, die vom 28. Februar bis zum 17. März stattfinden: Alle Karstadt-Warenhäuser laden ihre Kunden in den nächsten Wochen unter dem Motto „Die Stadt wird exotisch“ dazu ein, sich an einer Spendenaktion zugunsten der WWF-Tigerschutzprojekte zu beteiligen. Zum Auftakt überreichte Peter Wolf, Mitglied des Vorstandes der KartstadtQuelle AG und Vorsitzender der Geschäftsführung der Karstadt Warenhaus GmbH, bereits heute einen Scheck über 80.000 Euro an den WWF. Das Geld stammt zum Großteil aus einer Versteigerungsaktion, die Karstadt vor rund zwei Wochen in 25 Filialen zugunsten der WWF-Projekte durchführte.

IFAW - Int. Tierschutz-Fonds - 26.02.2007
Baldiges Aus für Robbenfelle in Deutschland
Bundesmininster Horst Seehofer will die Einfuhr von Robbenprodukten verbieten. Ein entsprechendes Gesetz hatte der Bundestag am 19. Oktober gefordert. Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) arbeitet seit Jahren europaweit an der Einführung von Handelsverboten. Nach Belgien wäre Deutschland das zweite EU-Land, das ein permanentes Im- und Exportverbot einführt. Seehofer hatte zunächst angekündigt, sich bei der EU-Kommission für den Robbenschutz einzusetzen. Da sich eine schnelle Lösung dort nicht abzeichnet, will der Minister des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz nun eine Änderung des deutschen Tierschutzgesetzes in die Wege leiten.

Journal Society GmbH - 25.02.2007
Mordlust auf Wale gestoppt - Fabrikschiff "Nisshin Maru" repariert
Nach Angaben des deutschen Walschützers Jürgen Ortmüller, der laufend mit der amerikanischen Umweltschutzorganisation Sea Shepherd in Verbindung steht, ist das japanische Walfangschiff "Nisshin Maru" soweit repariert, dass es nördlichen Kurs auf Japan nehmen kann. Navigation und Schiffsantrieb seien repariert, die Walfang-Apparaturen an Board des Fabrikschiffs jedoch durch den Brand völlig zerstört. Das Walfleisch der bisher gefangenen ca. 500 Wale werde wohl verrotten.

Deutsche Umwelthilfe e.V. - 23.02.2007
Projekt "Lebendige Feuchtwälder"soll einzigartige Biotope retten
Artenreiche Feuchtwälder sind in Deutschland seit Jahrzehnten auf dem Rückzug, weil ihnen vielfältige Entwässerungsmaßnahmen die Lebensgrundlage entziehen. Vor allem die im norddeutschen Raum konzentrierten Erlen-, Moorbirken- und Auwälder überleben vielfach nur noch als inselartige Relikte. Um diesen Trend zu stoppen, gab die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) heute den Startschuss zu einem von der Alcoa Foundation finanziell geförderten Projekt "Lebendige Feuchtwälder". Ziel der Initiative ist, das vorhandene Know-how zur so genannten Wiedervernässung ehemaliger Feuchtwälder zusammenzutragen, Pilotvorhaben zu starten und das allgemeine Bewusstsein für die Bedeutung feuchter Wälder auch als Beitrag zum Klimaschutz zu entwickeln. Bei einem Auftakttreffen diskutierten Forst- und Wasserwirtschaftler heute in Berlin gemeinsam mit Umweltschützern die rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen von Wiedervernässungs-Projekten.

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Circus

Echo-online - 26. Feb. 2007
Ein Tiger auf dem Pferderücken
Barelli, der zweitgrößte Zirkus in Deutschland, lockt mit seiner einmaligen Schau zum fünfundzwanzigjährigen Jubiläum Hunderte Menschen auf den Messplatz. Die artistische wie spaßige Non-Stopp-Show beginnt mit atemberaubendem Tempo: Aufstehen, setzen, klatschen, prusten – so weist Clown Timmy Barelli die Zuschauer an, und niemand wagt dem Juniorchef zu widersprechen. Getrieben von den klatschenden Peitschenschlägen des Zirkusdirektors Barelli stolzieren seidige Hengste auf Hinterbeinen, machen sogar einen Knicks vor dem Publikum.


Weitere Infos

Rettet den Regenwald - 28. Feb. 2007
EU-Regierungschefs entscheiden über Regenwald-Vernichtung
Liebe Regenwaldfreunde,
auf dem EU-Gipfel am 8. und 9. März 2007 entscheiden 27 Regierungschefs über die zwangsweise Verwendung von Palmöl und anderen Plantagenprodukten aus den Tropen für die Energieerzeugung in Europa. Palmöl- und Sojaanbau entwickeln sich zur Katastrophe für den Regenwald. Das Magazin Monitor berichtet darüber am Donnerstag, und auf der Webseite von Rettet den Regenwald haben wir Infos über Indonesien, Malaysia und Kolumbien zusammengestellt. Bitte beteiligen Sie sich noch einmal an den Protesten auf http://www.regenwald.org. Es lohnt sich. Die Bedenken der Umweltschützer werden langsam gehört! Vielen Dank für Ihre Unterstützung.



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Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
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Matthias Pappies war im vergangenen Herbst einige Wochen zur Schulung im Chester Zoo. Eine seiner Aufgaben war, Gehegepräsentationen für die ZooLex Gallery vorzubereiten. Dank Matthias Unterstützung können wir Ihnen in den nächsten Monaten einige interessante Gehege im Chester Zoo vorstellen. Wir danken der Leitung des Chester Zoo für die großartige Initiative und hoffen, dass andere Zoos diesem Beispiel folgen werden.

Elefanten im Asiatischen Tropenwald ist eine neue Anlage im Chester Zoo. Der dicht bepflanzte Innenraum wurde erst kürzlich fertiggestellt: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=859
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ZOO DESIGN WORKSHOP
Ein Workshop mit dem Schwerpunkt informelles Lernen am Tiergehege findet in deutscher Sprache im Naturschutz-Tierpark Görlitz am Donnerstag, dem 22. März und Freitag, dem 23. März 2007 statt. ZooLex Workshops vermitteln Planungspraxis an konkreten Beispielen. Information und Anmeldung:
http://www.zoolex.org/workshop.html
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Wie wird man Zooplaner?
Wie oft hören Sie diese Frage? Dank Jon Coe können wir Ihnen eine - englische - Antwort auf diese Frage anbieten. Sie können den Link gerne weitergeben.
http://www.zoolex.org/publication/coe/career.html
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Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung



Les zoos dans le monde
Nouveau !
Descriptifs de La Reserva à El Castillo de las Guardas & du Spaycific'Zoo
Candidatures spontanées


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Neue Veröffentlichungen

Tierreport - Organ des Schweizer Tierschutz STS
u.a.:
Schluss mit dem Wildvogelhandel
Haifischflossensuppe
Wildtierhybriden und Mutationen: Weder Leu noch Tiger - Liger, "weiße Löwen"

Tier International 1/07
der Stiftung Tierpark Hagenbeck
u.a.:
Braune Hyäne
Bonobos
Biber - Die Rückkehr

Ingo Arndt, Fritz Jantschke
Affen in der Wildnis

Der renommierte Naturfotograf Ingo Arndt hat für diesen opulenten Bildband Affen aus aller Welt in der Wildnis aufgespürt. Eindrucksvoll porträtiert er unsere nächsten Verwandten in ihrem natürlichen Lebensraum. Der Affen-Experte Fritz Jantschke erzählt von Gemeinsamkeiten und Besonderheiten. So hat man Affen noch nie gesehen. Gebundene Ausgabe
50,00 Euro über Amazon.de


Die gesammelten Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in einem Amazon-Shop zusammengestellt.
Wenn Sie diese oder beliebige andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird

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Veranstaltungen

ZGAP Jahreshauptversammlung 2007
- 25 Jahre ZGAP -
vom 23. - 25. März im Zoo Köln
http://zgap.de/aktuell/jhv07.html

ZOO DESIGN WORKSHOP

Ein Workshop mit dem Schwerpunkt informelles Lernen am Tiergehege findet in deutscher Sprache im Naturschutz-Tierpark Görlitz am Donnerstag, dem 22. März und Freitag, dem 23. März 2007 statt. ZooLex Workshops vermitteln Planungspraxis an konkreten Beispielen. Information und Anmeldung:
http://www.zoolex.org/workshop.html

Natur- und Wildnischule Teutoburger Wald - 30.01.2007
5. Weiterbildung Natur- und Wildnispädagogik startet bald
Die Natur- und Wildnisschule Teutoburger Wald startet am 29. März 2007 ihre zertifizierte Weiterbildung „Natur- und Wildnispädagogik“. Berufstätige in sozialen und „grünen“ Berufen qualifizieren sich damit für die professionelle Vermittlung von Naturwissen. Die Weiterbildung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Köln durchgeführt. Sie richtet sich an Pädagogen, Erzieher und Angestellte in Waldkindergärten, Heilberufen und sozialen Einrichtungen, an Vertreter so genannter „grüner Berufe“, die in der Natur- und Umweltbildung tätig sind, sowie an Naturliebhaber, die ihr Naturwissen vertiefen wollen. Rund 230 Unterrichtsstunden verteilen sich auf 6 Unterrichtsblöcke in 9 Monaten, die zu allen vier Jahreszeiten und überwiegend an den Wochenenden stattfinden. ... Die Kosten betragen inklusive Materialien, Übernachtung und Verpflegung 1.815 Euro, eine Bezahlung in drei Raten ist möglich. Der Unterricht findet größtenteils an Wochenenden statt. Start ist am 29. März, die Anmeldefrist endet Ende Februar. Auskünfte erteilen die Natur- und Wildnisschule Teutoburger Wald unter Telefon 05201-7352-70 (www.natur-wildnisschule.de) und die Volkshochschule in Köln, Telefon 0221/221 95 74 8.

Berufsverband der Zootierpfleger
Jahreshauptversammlung am 31.3. 2007 in Bochum

Jahreshauptversammlung der Deutschen Tierparkgesellschaft
25.-27.4. in Schwaigern

Zoopädagogen-/Tierpfleger-Zusammenkunft
von 27.-29..4. 2007 in Landau

EAZA RESEARCH CONFERENCE 2007
hosted by Poznan Zoo and Poznan University
FIRST ANNOUNCEMENT AND CALL FOR PAPERS
The European Association of Zoos and Aquaria, Poznan Zoological Garden and the University of Adam Mickiewicz at Poznan would like to invite you to participate in the EAZA Research Conference 2007, hosted by Poznan Zoo and Poznan University.
The conference will be held on 24 and 25 May 2007 in Poznan (Poland), and is aimed at zoo as well as university staff, and students. The conference
language will be English.
a.. Early conference fee: ¤80,- (registration by 31 February 2007)
b.. Late conference fee: ¤90,- (registration after 1 March 2007)
c.. Student conference fee: ¤50,-
Information about accommodation, payment and instructions for authors will be available shortly through the EAZA website’s Calendar (http://www.eaza.net/news/1calendar.html).
Address for correspondence:
„ZOO Conference”
Ogród Zoologiczny w Poznaniu, Ul. Browarna 25, 61-063 Poznan (Poland)
Tel. (+48 61) 870 95 02/ Fax (+48 61) 877 35 33
e-mail: conference@op.pl

The 8th annual EZG (EAZA ZOO HORTICULTURAL GROUP) conference
will be held in Zurich Zoo from 29 May - 1 June 2007. Soil, water and nutrients will be the topics of this conference, using the amazing Masoala Rainforest Exhibit at Zurich Zoo as a living example.
More information is available at: http://www.zoo.ch/EZG-Conference.1114.0.html

August 5 to 10, 2007
ICEE - 8th International Conference on Environmental Enrichment
Hosted by the Schoenbrunn Zoo, Vienna
The International Conference on Environmental Enrichment is a meeting for the exchange of ideas about both theoretical and applied research on enrichment for animals under human care. The conference is held every two years in internationally diverse locations. This conference will be attended by zoo people from all over the world - zoo directors, zoo curators, zoo educators, veterinarians, veterinary and zoology students, animal trainers and keepers, zoo designers, all sorts of institutions from zoo professionals, agricultural and lab animal professionals who will be attracted to the exiting ICEE content. This is the first time in 8 years that this important international conference is back in Europe.
Mehr darüber auf http://www.zoovienna.at/e/index.html
Auskünfte: email: icee2007@zoovienna.at

On behalf of the Leibniz Institut for Zoo and Wildlife Research (IZW) and the European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) we wish to extend a cordial
invitation to you to participate in the
"6th International Zoo and Wildlife Research Conference on Behaviour, Physiology and Genetics",
between 7th and 10th October 2007. The Conference will be held in Berlin, Germany.
Main topics:
1. Behavioural ecology
2. Stress & disturbance
3. Reproduction biology
4. Conservation genetics
5. Management of zoo, captive and small populations
Workshops:
1. Nutrition and energetics
2. Conservation genetics
3. Communication in mammals
4. Animal welfare and conservation
5. Behavioural rhythms
Call for Papers: Abstract deadline: 30th April 2007 Abstracts should be submitted electronically to symposium@izw-berlin.de
Details about the conference will be available on the IZW website
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html



8. - 11. März 2007 - NATUR, Annual Forum for Nature, Landscape,Habitats and Species, Basel. Zusammen mit ZOOSCHWEIZ, WWF, Birdlife, Pro Natura

26. - 30. August 2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo

11. - 15. September 2007 - 24. EAZA Annual Conference, Warschau

8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference, Pretoria

12. - 16. Oktober 2008 - 63. Annual Conference of WAZA, Adelaide (www.waza.org)

4. - 8. Oktober 2009 - 64. Annual Conference of WAZA, St. Louis Zoo


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Ausstellungen

openPR.de - 27. Feb. 2007
Fotoausstellung „Affen Art“ im Zoo Frankfurt im Menschenaffenhaus ...
Jenny Klestil, eine 29-jährige Frankfurter Fotografin mit dem Schwerpunkt der „Mensch & Tier“-Fotografie, hat Menschenaffen in Zoos weltweit porträtiert. In Zoos von Las Vegas, über Frankfurt, Berlin bis Odense/Dänemark, entstanden schwarz-weiß Aufnahmen, die ausschließlich Gesichter von Schimpansen, Gorillas und Orang Utans zeigen. Daraus wuchs die Ausstellung „Affen Art“, jedes Bild in einem anderen Zoo aufgenommen, nachträglich bearbeitet, um dem Betrachter ein Portrait ohne störende Elemente wie Glasscheiben/Gitter und Grünflächen zu zeigen. „Ich möchte mit den reinen schwarz-weiß Fotos den Moment zeigen, wie ich ihn mit jedem „meiner“ Affen erlebt habe." Mit der Ausstellung bzw. dem Erlös der Bilder sollen Projekte zur Lebensraumerhaltung der Menschenaffen bzw. Projekte von Zoos unterstützt werden. Die erste Ausstellung der „Affen Art“-Bilder fand im Wiener Westbahnhof statt, eine weitere in Berlin im Zoo. Vom 28.3.2007 bis 10.6.2007 wird die Ausstellungsreihe nun auch im Zoo in Frankfurt zu sehen sein. Weitere Informationen zu den Ausstellungsorten und Terminen sind auf der Webseite www.affen-art.de abrufbar.

Naturhistorisches Museum Basel
Vielfalt des Lebens - Natürlich vernetzt
bis 20.5.2007

Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig
Sahara – Wüste lebt
Sonderausstellung von Mittwoch, bis Sonntag, 6. Mai 2007
http://www.sahara-ausstellung.de



Stellenausschreibungen

Die BÄRENWALD Müritz gGmbH betreibt im Auftrag von VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz seit Herbst 2006 ein Schutzzentrum für Braunbären in Stuer am südlichen Plauer See.
Wir suchen zum 15.04.2007 zunächst befristet auf zwei Jahre

eine/nTierpfleger/in (Schwerpunkt Großbären, Raubtiere).

Voraussetzungen sind die Ausbildung zum Tierpfleger, mehrjährige Berufspraxis, Erfahrung mit moderner Zootier- und Braunbärenhaltung (Enrichment- Maßnahmen, Beschäftigung der Tiere) sowie Erfahrungen in der Teamführung (Cheftierpfleger, Reviertierpfleger).
Die Aufgabe umfasst neben der Betreuung der Braunbären und ihrer Anlage, die Koordination und Durchführung von Führungen und Umweltbildungsmaßnahmen.
Die Fähigkeit vor Gruppen frei und sicher zu kommunizieren ist daher neben der fachlichen Qualifikation eine Grundvoraussetzung. Die Stelle erfordert hohe Verantwortungs- und Kommunikationskompetenz, Engagement, Flexibilität, Teamfähigkeit und Belastbarkeit.
Ein hohes Maß an Identifikation mit dem gemeinnützigen Tierschutzgedanken des Projekts ist unabdingbar.

Bitte reichen Sie Ihre aussagefähigen Unterlagen mit Angaben ihrer Gehaltsvorstellungen bis zum 16.03.2007 2007 bei BÄRENWALD Müritz gGmbH, Am Bärenwald 1, 17209 Stuer ein.

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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Mitteldeutsche Zeitung - 23. Febr. 2007
Moritz' Vater heißt Anke - Humboldt-Pinguine werden an Handfütterung gewöhnt - Nachwuchserfolg sichert Art
In regelmäßiger Folge berichtet die MZ mit tierisch-spannenden Geschichten aus dem Bergzoo Halle. Alle zwei Wochen geht dabei der Blick in die Gehege und über die Schultern der Tierpfleger. Heute: Humboldt-Pinguine (Spheniscus humboldti).

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm jetzt auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der aktuellen Sendung besucht Prometheus das Vivarium in Karlsruhe.

Fr, 02.03.2007, 14:15-15:00 HR, Zebras - die wilden Pferde Afrikas
Fr, 02.03.2007, 19:00-19:45 ARTE, Wenn Tiere stören (5/5), Stadt der Affen
Fr, 02.03.2007, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co. (196), Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Fr, 02.03.2007, 20:15-20:40 ARTE, Ganz schön wild - Der Tiergarten Schönbrunn (10/10), Hofübergabe
Fr, 02.03.2007, 21:00-21:45 RBB, Die geheime Welt der Bären
Sa, 03.03.2007, 11:00-11:50 ARD, Weiches Fell und scharfe Krallen
Sa, 03.03.2007, 11:40-12:25 MDR, Oasen im Fels, Leben im Steinbruch
Sa, 03.03.2007, 12:10-13:00 SF1, Horizonte, Das Rätsel der Zwergelefanten
Sa, 03.03.2007, 13:45-14:30 N3, Kluge Vögel, Die Werkzeugmacher
Sa, 03.03.2007, 13:55-14:25 VOX, tierzeit, Die Wild-Life-Reportage, Riffhaie – Jäger der Nacht
Sa, 03.03.2007, 20:45-21:40 ARTE, Bernhard Grzimek, Ein Leben für die Tiere
So, 04.03.2007, 13:15-14:00 MDR, Das Panda-Baby
So, 04.03.2007, 13:15-14:00 RBB, Die letzten Paradiese, Walhaie und Riesenschlangen – Westaustralien
So, 04.03.2007, 15:30-16:15 SWR, Spuren der Schöpfung, Der Sinai und das Vogelparadies Zaranik
So, 04.03.2007, 17:15-18:00 SWR, Die Gorillas der Vulkanberge, Der Kahuzi-Biega-Nationalpark im Kongo
So, 04.03.2007, 17:30-18:00 3sat, Arche Noah, Wenn Tiere reden könnten ..., Aus dem Zoo Wien mit Geparden, Elefanten und sibirischen Tigern
Mo, 05.03.2007, 15:15-16:00 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen, Geschichten aus dem Duisburger Zoo
Mo, 05.03.2007, 18:00-18:30 3sat, ARD-exclusiv, Das Riesen-Abenteuer, 5 thailändische Elefanten auf dem Weg nach Köln
Di, 06.03.2007, 15:15-16:00 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen, Geschichten aus dem Duisburger Zoo
Mi, 07.03.2007, 11:30-12:15 N3, Die zehn ältesten Tiere der Welt
Mi, 07.03.2007, 15:15-16:00 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen, Geschichten aus dem Duisburger Zoo
Mi, 07.03.2007, 20:15-21:00 N3, Expeditionen ins Tierreich, Irland, Meere, Moor und grüne Hügel
Do, 08.03.2007, 12:45-13:15 HR, Welt der Tiere, Die Bären kommen
Do, 08.03.2007, 14:15-15:00 HR, Gnus, die getriebenen Wanderer der Savanne
Do, 08.03.2007, 15:15-16:00 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen, Geschichten aus dem Duisburger Zoo
Do, 08.03.2007, 19:00-19:45 ARTE, Geparde - Jäger der Landebahn
Do, 08.03.2007, 20:00-20:55 SF1, Der Seeleopard, Auge in Auge mit dem König der Antarktis
Fr, 09.03.2007, 10:35-11:20 MDR, Das Leben der Säugetiere (1), Ein erfolgreiches Modell
Fr, 09.03.2007, 14:15-15:00 HR, Hyänen, die gewieften Jäger der Savanne
Fr, 09.03.2007, 15:15-16:00 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen, Geschichten aus dem Duisburger Zoo
Fr, 09.03.2007, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co. (197), Geschichten aus dem Leipziger Zoo

Die Reihe „Ganz schön wild - Der Tiergarten Schönbrunn“ (Original-Version ORF 2006) läuft täglich auf ARTE, die Folgen werden jeweils in der darauffolgenden Woche um 14:00 Uhr bzw. 11:30 bei ARTE wiederholt
"Ruhrpott-Schnauzen" aus dem Duisburger Zoo täglich 15:15 Uhr im ZDF.
Die ARD wiederholt "Elefant, Tiger und Co." aus dem Zoo Leipzig von Anfang 2005 (allerdings in Doppelfolgen und ganz neu geschnitten)
"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00 Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark Lüneburger Heide) oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter Filme (RBB, SWR, HR).
Tierarzt-Doku "Menschen, Tiere und Doktoren" montags bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX – auch im Zoo (u.a. Teneriffa, Krefeld, Hamburg, Gelsenkirchen, Heidelberg, Nürnberg); Mittags 13:00 Uhr und samstags 18:00 Uhr jeweils Wiederholungen
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen Mo-Fr ab 17:10 Uhr im NDR sowie dienstags ab 21:10 Uhr um rbb
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen samstags 14:30 im NDR, montags 16:35 im MDR, Mo-Fr ab 16:10 Uhr in der ARD
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird jeweils freitags um 20:15 Uhr im rbb wiederholt
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: Wiederholung Mo-Fr ab 11:10 Uhr, samstags ab 14:15 Uhr im SWR
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: jeweils 17:10-18:00 im HR
Die Zoo-Geschichten des ZDF werden zur Zeit unregelmäßig bei Animal Planet ausgestrahlt

Geplant für 2007:
Wolf, Bär & Co. (Wildpark Lüneburger Heide) NDR
Nashorn, Zebra & Co. (Tierpark Hellabrunn, München) BR
Leopard, Seebär und Co. (Hagenbecks Tierpark, Hamburg) NDR
Seehund, Puma & Co. (Zoo am Meer Bremerhaven) Radio Bremen TV
Ostseeschnauzen (Zoo Rostock) ZDF



ausführlichere Fernsehprogramm-Tipps: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm

Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Abenteuerzoo oder doch lieber Abenteuer Zoo*

„Wir setzen alles daran, dass der Besuch im Abenteuerzoo zu einem echten Erlebnis mit jeder Menge Spaß wird. Wenn die Kinder abends nach Hause gehen und keine Zeit hatten, sich die Tiere anzusehen, weil sie so sehr mit spielen beschäftigt waren, ist es gut, lacht van den Brand.“ (Tageblatt für den Kreis Steinfurt vom 28.Februar 2007)

Möge er lange leben, aber wenn dieses Pressezitat tatsächlich die Einstellung wiedergibt, die der Betreiber dessen, was da in Metelen Ende März eröffnet werden soll, zur Tierhaltung hat, dann ist das in der Tat abenteuerlich und er sollte besser Pappmaché-Figuren in seinen Park stellen.


Ihr
Carsten Schöne


* Eventuelle Ähnlichkeiten zu einem in Kürze erscheinenden Buch selbigen Titels sind weder zufällig noch unbeabsichtigt. Die namensgleiche Fernsehserie des MDR hat gezeigt, worauf es im Zoo ankommt, sie zeigt bei 45 Minuten Sendezeit jeweils fast 40 Minuten lang: Tiere!!! Allerdings muß ich zugeben, daß ich persönlich gerne auch öfter einen Kameraschwenk über vorbildliche Gehege zu sehen bekommen hätte.
www.schoenes-tierleben.de


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Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Artikel bitte an redaktion@zoo-information.de. Wir freuen uns über Rückmeldung (auch kritische) und einen Besuch der Zoo-AG-Website.
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