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Liebe
Leser,
so langsam wird nicht nur für Sie unsere Mitarbeit an diversen
Medien
unübersichtlich; mittlerweile muß ich mir doch
tatsächlich selbst
notieren, was ich berichten möchte und soll. Über den
Zooführer hat
Ihnen Silke Sorge letzte Woche an dieser Stelle berichtet.
Natürlich erschien zur ZooKunft auch wieder das neue
Quantum-Verzeichnis, das nun auch für Nicht-Tagungsteilnehmer
erhältlich ist. Die Zoo-AG - insbesondere Annette Schubert - hat
wieder
ihren Anteil an der Aktualisierung der Zoodaten. Mehr im heutigen Veröffentlichungs-Tipp.
Am Samstag läuft bei Prometheus TV die Februar-Folge der von uns
mit
Meldungen belieferten "Zoo-Infos", diesmal aus dem Vivarium in
Karlsruhe. Auch sonst ist weiterhin kein Mangel an Zoo-Sendungen: Zur
Zeit läuft täglich auf ARTE die 10-teilige Doku-Reihe
über den
Tiergarten Schönbrunn, nächste Woche starten neue
"Ruhrpott-Schnauzen",
und mindestens vier weitere "und Cos" sind für dieses Jahr geplant
- s. TV-Tipps.
Dirk Petzold

Die Rückseite vom Schild aus Ausgabe
353 (von der Tierpflegerseite aus)
Mit Dank an unsere aufmerksamen Leser in Osnabrück!
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| Zoos –
Meldungen |
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szonline.ch -
21. Feb. 2007
Zoo
Zürich macht mit bei «Amphibien-Arche»
Die
«grösste Aussterbewelle einer Wirbeltierklasse seit dem
Untergang der
Dinosaurier» hat gemäss Samuel Furrer, Kurator am Zoo
Zürich, begonnen.
Unmittelbar bedroht sind gegen 2000 Amphibienarten. Die Gefahr kommt
aus der
Natur selbst. Es ist eine Pilzerkrankung, Chytridiomykose, die ganze
Amphibien-Populationen
auslöscht. Weltweit sind mittlerweile ein Drittel der gegen 6000
Amphibienarten vom
Aussterben bedroht. Aus
diesem Grund hat die Weltnaturschutz-Organisation IUNC dazu aufgerufen,
Amphibien aus der bedrohlichen Natur herauszunehmen und in
Erhaltungszuchten so
lange zu bewahren, bis es ein Mittel gibt im Kampf gegen den
tödlichen Pilz.
Laut Furrer läuft die Forschung auf Hochtouren. Der Zoo
Zürich beteiligt sich am Projekt «Amphibien-Arche».
Seit kurzem leben
hier 15 Harlekinkröten.
derstandard.at - 17.02.2007
Wissenschafter
fordern eine Arche Noah für Frösche
Wissenschafter in den USA haben eine Art Arche Noah zur Rettung von
Fröschen gefordert. Der Chytridpilz bedrohe tausende Froscharten
auf
der ganzen Welt, sagten Biologen am Wochenende bei einer Fachtagung im
Zoo von Atlanta. "Bis zur Hälfte aller 6.000 bekannten Arten sind
vom
Aussterben bedroht", beklagte der Frosch-Forscher Kevin Zipple. Zoos,
Aquarien und botanische Gärten sollten weltweit die Tiere
aufnehmen,
bis die Krankheit ausgerottet sei, forderte Zipple. Das
"Amphibien-Arche" getaufte Projekt sei "die größte
Herausforderung zur
Artenrettung in der Geschichte der Menschheit". Der Froschschutz stehe
vor einer großen Herausforderung, da die Tiere auf Menschen nicht
den
gleichen Reiz ausübten wie etwa Pandabären, bemerkte Zipple.
Die Welt
habe seit dem Aussterben der Dinosaurier keine vergleichbare Krise
erlebt.
Bönnigheimer
Zeitung - 14. Feb. 2007
Tod
im Tümpel - Quaken und Glucksen stirbt aus
In den
Teichen und Tümpeln wird es ruhiger, das Quaken und Glucksen
verstummt:
Ein
tödlicher Pilz, dessen Ursprung in Afrika vermutet wird,
verursacht ein
weltweites Froschsterben. Wissenschaftler vergleichen es bereits mit
dem
Verschwinden der Dinosaurier. Bis zu 170 Froscharten sind einem
mysteriösen Parasiten in den vergangenen zehn
Jahren bereits zum Opfer gefallen, weitere 1900 sind Schätzungen
zufolge von
der Ausrottung bedroht. Bei einer Infektion mit dem Hautpilz ist der
Tod der
Amphibien fast sicher: Der so genannte Chytrid verstopft die Poren, die
Tiere
trocknen aus. Bis ein Mittel gegen das Massensterben gefunden ist,
wollen Amphibienforscher
kleine Bestände (Populationen) bedrohter Arten unter
Quarantäne
stellen. Die
Initiative "Amphibienarche" ruft Aquarien, Zoos und botanische
Gärten
in aller Welt auf, je mindestens 500 Exemplare einer gefährdeten
Art zu
säubern
und bei sich aufzunehmen. Die Kosten von 300 bis 400 Millionen Euro
sollen mit
einer Spendenaktion im kommenden Jahr finanziert werden.
Yahoo! Nachrichten -
20. Feb. 2007
Sechs
Millionen Euro für Tierparks im Nordosten
Artgerechte Tierhaltungsprojekte in den 20 Tierparks
Mecklenburg-Vorpommerns
werden künftig mit zusätzlichen EU-Geldern gefördert.
Insgesamt stünden
dafür bis
zum Jahre 2013 sechs Millionen Euro zur Verfügung, sagte der
zuständige
Agrarminister
Till Backhaus (SPD). Mit dem Fördergeld solle
die touristische Infrastruktur der Einrichtungen gestärkt werden,
in
denen jährlich
etwa 2,2 Millionen Besucher begrüßt werden. Die Mittel
sollen aus dem
Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung
des ländlichen Raumes (ELER) bereitgestellt werden. Unter anderem
könnten neue Tiergehege
und Ausstellungsprojekte mitfinanziert werden, sagte der Minister. Nach
den derzeitigen EU-Kriterien gelte Mecklenburg-Vorpommern mit Ausnahme
der
Hansestadt Rostock flächendeckend als ländlicher Raum. Somit
könnten
Tierparkprojekte
außer in Rostock aus dem Programm bedient werden. Für den
Rostocker Zoo
werde derzeit
in seinem Ministerium an einer Sonderregelung gearbeitet, sagte
Backhaus. Den Plänen
zufolge soll der größte Tierpark des Landes künftig mit
Bundesmitteln
aus dem Gemeinschaftsaufgabe-Programm
(GA) unterstützt werden.
Yahoo! Nachrichten -
16. Feb. 2007
Königskobra,
Zwergmangusten, Klippschliefer
Wenn die Tiere ihre warmen Winterquartiere verlassen, rüsten sich
die Tierparks für die bevorstehende Saison. Mit zahlreichen
Attraktionen wollen
die Zoobetreiber im Norden Deutschlands auch 2007 die Besucher in ihre
Anlagen
locken. Während der traditionsreiche Hamburger Tierpark Hagenbeck
seinen 100.
Geburtstag Anfang Mai mit der Eröffnung des ambitionierten
Erlebnis-Aquariums
feiert, liegen die Schwerpunkte in den niedersächsischen Zoos
unter
anderem auf
einem «Tal der Grauen Riesen» und einer spektakulären
Outdoor-Flugshow.
Im Zoo am Meer in Bremerhaven soll eine ARD-Doku-Soap einen neuen
Besucheransturm entfachen. Der Zoo Osnabrück will in diesem Jahr
mit
dem «Tal der Grauen Riesen» punkten.
Der Bau des Elefantenparks soll im Frühjahr abgeschlossen werden.
Auch
die seltenen Mrs. Grays Wasserböcke, im Sudan und
Äthiopien lebende Antilopen, können sich über ein neues
Außengehege
freuen.
Außerdem wird das Nashornhaus erweitert und mit einer Freianlage
ausgestattet.
Dabei wird das Breitmaulnashornpaar von zwei Nashornweibchen und
Springböcken
Gesellschaft bekommen. Im Arche Noah Zoo in Braunschweig soll der
Südamerikabereich ausgebaut werden.
Ebenso wird das Gehege der Nasenbären um die doppelte Fläche
vergrößert. Ein
Freigehege mit Glashaus für die Totenkopfaffen ist bereits im Bau
und
wird 2007
vollendet. Der Tierpark Nordhorn legt den Angaben zufolge besonderen
Wert auf Natur- und
Artenschutz. Eine der Hauptattraktionen in diesem Jahr wird die
offizielle
Eröffnung des Naturpfads Vechteaue sein - ein Erlebnispark, in dem
insbesondere
Kindern die heimische Natur näher gebracht werden soll. Auch der
Erlebnis-Zoo Hannover konzentriert sich in diesem Jahr auf die jungen
Besucher: Das Kinderland «Mullewapp» mit Streichelzoo,
Spiel- und
Mitmach-Möglichkeiten sowie einer Pony-Reitbahn soll im Juni
eröffnet
werden. In dem nach eigenen Angaben weltgrößten Vogelpark
Walsrode
können Besucher
hingegen zu jederzeit mehr als 4500 Vögel in einer 240 000
Quadratmeter
großen
Gartenlandschaft betrachten. 2007 wird während der Sommermonate
täglich
eine
spektakuläre Outdoor-Flugshow geboten, bei der Adler und Papageien
ihre
Flugkünste unter Beweis stellen.
Märkische Oderzeitung
- 16. Feb. 2007
Trauer
im Zoo Hannover - letztes Walross in Deutschland ist tot
Der Zoo Hannover trauert um Walross-Dame "Tanja". Sie musste im
Alter von 33 Jahren eingeschläfert werden, teilte der Zoo am
Freitag
mit. Damit
starb das letzte Walross in einem deutschen Tierpark. Nach Angaben des
Zoos war
"Tanja" seit einigen Jahren blind und hörte sehr schlecht, dennoch
ging
es ihr für ihr hohes Alter recht gut. Vor einer Woche zog sich das
Tier
jedoch ins
Wasser zurück, da es vermutlich unter Krämpfen litt. Die
Zoo-Tierärzte
entschlossen
sich, Tanja von ihrem Leiden zu erlösen.
Wormser Zeitung - 20. Feb. 2007
"Nogger"
stirbt mit 40 Jahren
Der Orang-Utan "Nogger" ist im Zoo Heidelberg gestorben. Mit über
40 Jahren
war er einer der ältesten Orang-Utans in Menschenobhut. "Nogger"
war ein
herrlicher Orang-Utan Mann mit wallender Behaarung und einem sehr
ausdrucksvollen
Gesicht. Viele Zoobesucher, die Mitarbeiter des Zoos und vor allem die
Pfleger des Affenrevieres
vermissen ihn schon jetzt. Nun ist es an seinen Töchtern
"Grisella" und
"Puan" sowie dem jungen Affen "Uijan", der aus Hagenbecks Tierpark
an den Neckar kam, die lange Tradition der Orang-Utan-Haltung und Zucht
in Heidelberg
fortzusetzen. "Nogger" war 1972 in jugendlichem Alter aus Sumatra in
den Zoo gekommen.
Sein Geburtsjahr wird auf 1966 geschätzt. Mit der etwa
gleichaltrigen "Munna"
hatte er sieben Kinder, die zum Teil in anderen Zoos (beispielsweise
Moskau) neue
Zuchtgruppen begründeten. Da es unsicher war, ob "Munna" ihre
Jungen selbst
aufziehen würde, wuchsen die Tiere in der Wohnung des
früheren Zoodirektors Dr.
Dieter Poley auf.
Mannheimer Morgen - 17. Feb. 2007
Zoo bekommt Zebra-Nachwuchs
Freud' und Leid liegen
manchmal nah beieinander - diese Erfahrung musste der Heidelberger Zoo
jetzt
machen. Die schlechte Nachricht zuerst: Orang-Utan "Nogger" ist
gestorben. Als die Tierpfleger um kurz nach sieben das
Menschenaffenhaus
betraten, war er noch war wach und munter. Doch als Nogger auf eine
erhöhte
Plattform klettern wollte, fiel er plötzlich kraftlos in sich
zusammen
- ein
schneller Tod. Mit über 40 Jahren war er einer der ältesten
Orang-Utans
in
Menschenobhut. Nun ist es an seinen Töchtern "Grisella" und
"Puan" und dem jungen "Uijan", die Zucht-Linie
fortzusetzen. Jetzt die gute Nachricht: Zebra-Stute "Annetta" hat
Nachwuchs
bekommen. Die Geburt verlief unkompliziert: "Wir kamen morgens in den
Stall, und das Junge lag da", erzählt Zoo-Pressesprecherin Sandra
Reichler.
Frankfurter Neue
Presse - 15. Feb. 2007
Stadtteilpolitiker
einigen sich auf Umbenennung eines Teils der Straße „Am
Tiergarten“
Ohne Gegenstimmen beschloss der Ortsbeirat 4 in seiner
Dienstagssitzung, 2008
einen Teil der Straße „Am Tiergarten“ zwischen dem
Alfred-Brehm-Platz
und der
Zobelstraße in Bernhard-Grzimek-Allee umzubenennen. Anlass ist
der 150.
Geburtstag des Zoos im kommenden Jahr. Der Tiermediziner,
Verhaltensforscher
und Tierfilmer Grzimek war von 1945 bis zu seiner Pensionierung im
April 1974
Direktor des Frankfurter Zoos. Der Zoo erhält die Adresse
Bernhard-Grzimek-Allee 1. Ursprünglich sollte der
Alfred-Brehm-Platz
auf Wunsch von Zoodirektor Christian
Schmidt nach seinem berühmten Vorgänger umbenannt werden.
Nach
Anwohnerprotesten bei einer Bürgeranhörung im September 2006
entschieden sich
SPD, Grüne und FDP zur Umbenennung der Straße „Am
Tiergarten“.
pressetext deutschland
- 15. Feb. 2007
Immer
mehr
Tierdiebstähle
aus Zoos
Immer häufiger werden Zoos Opfer von Dieben, die
seltene Tiere entwenden, um sie auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen.
Besonders
spektakulär war der Diebstahl von 50 exotischen Vögeln aus
einem
privaten Zoo
in Großbritannien Anfang Januar. Tierdiebe sind offensichtlich
besonders an
Vogelarten, Reptilien und Kleinsäugern interessiert - und was
dabei
erschwerend
hinzukommt: Sie bevorzugen besonders seltene Spezies. Ein Artikel im
Wissenschaftsmagazin National Geographic listet noch weitere
spektakuläre Diebstähle
auf: Afrikanische Graupapageien wurden im Dezember aus dem Zoo von
Adelaide
gestohlen, eine seltene Chuckwalla-Echse aus dem Oklahoma Zoo. Allein
in
Großbritanniens 60 Tiergärten waren im Vorjahr fünf im
Visier von
kriminellen
Banden, die rund 200 Tiere entwendeten. Wie groß das Problem ist,
bestätigt auch der
Direktor der European Association of Zoos and Aquaria EAZA,
Harry Schram, gegenüber pressetext. "Genaue Erhebungen wurden in
Großbritannien und in Holland gemacht. Von den anderen Zoos gibt
es nur
Schätzungen". Eine Lösung gegen den Diebstahl und den
illegalen Handel
sieht Schram
etwa in der Möglichkeit, den Tieren Mikrochips zur Identifikation
einzupflanzen. Das sei aber teuer und nur finanziell besser gestellte
Tiergärten könnten sich das leisten.
TLZ - 15. Feb. 2007
Fünf Krallenäffchen aus Thüringer
Tierpark gestohlen
Aus einem Tierpark im
westthüringischen Bad Liebenstein sind fünf
Krallenäffchen gestohlen
worden.
Unbekannte hätten die Tür des Affenhauses aufgebrochen und
ein Pärchen
Weißbüscheläffchen und ein Pärchen
Lisztäffchen mit einem Jungtier
erbeutet,
bestätigte die Polizei am Donnerstag Medienberichte. Ein zweites
Lisztäffchen-Jungtier konnte den Dieben entkommen und habe
überlebt.
Alle Tiere seien mit einem Chip gekennzeichnet. Der Wert der fünf
Äffchen wurde auf 7500 Euro geschätzt.
net-tribune.de
- 20. Feb. 2007
Erneuter
Vogelgrippe-Fall
bei Moskau
In der Nähe
von Moskau sind am Dienstag weitere verendete Vögel gefunden
worden. Die Tiere würden
auf das auch für den Menschen gefährliche Vogelgrippevirus
H5N1 untersucht, teilten
die Behörden mit. Der Erreger ist bereits bei Hühnern in vier
Gebieten nahe der
russischen Hauptstadt nachgewiesen worden. Mehr als 100 weitere tote
Tiere wurden am Dienstag in der Stadt Ramenskoje östlich
von Moskau sowie in den Regionen Wolokolamsk und Odintsowo entdeckt.
In Pakistan schlossen die Behörden vorübergehend einen
kleinen Zoo in der Hauptstadt
Islamabad, nachdem der H5N1-Erreger dort bei vier Pfauen und mindestens
zwei Gänsen
nachgewiesen worden war. Nach Angaben
des Direktors bleibt der Zoo für drei Tage geschlossen, bis alle
Vögel geimpft sind
und das Gelände desinfiziert wurde.
Planung
und
Bau
Westdeutsche
Zeitung - 14. Feb. 2007
Neuer
Zoo:
Tiger-Duft an
Grauwacke
Wuppertal. Wie fühlen sich die Tiere im Zoo?
Beantworten können dies wohl am ehesten die Bauarbeiter, die seit
Monaten der
neuen Tiger- und Löwenanlage am Wuppertaler Tierpark Form und
Gestalt
geben.
Sie stehen unter ständiger Beobachtung, nicht nur von Zoo-Direktor
Ulrich
Schürer, sondern von hunderten Joggern, Radfahrern und
Spaziergängern,
die die
Samba-Brücke als Logen-Platz für einen Panoramablick auf die
riesige
Fläche der
Zoo-Erweiterung bevölkern. Die Arbeiter-Kolonnen müssen
jedoch noch
einige Wochen die Tiger und Löwen
ersetzen, denn aus der geplanten Eröffnung zu Ostern wird nun doch
nichts.
„Irgendwann zwischen Ostern und Pfingsten werden wir die neue Anlage
einweihen“, schätzt der Zoo-Direktor. Wenn das Grün
angewachsen, die
letzten
Beton- und Kunstfelsenarbeiten abgeschlossen und natürlich die
Tiere
eingezogen
sind. Damit sind die Planungen kräftig in Verzug geraten, denn das
Löwen-Projekt der Regionale 2006 sollte ursprünglich einmal
bereits im
Herbst
vergangenen Jahres zu begutachten sein. Die Felsenlandschaften aus
imitierter Grauwacke für die Tiger türmt
sich in imposanter Schieflage den Hang empor. Ob man da vor lauter
Gestein die
Tiger noch ausmachen wird, bleibt abzuwarten. Selbst Schürer nennt
die
Anlage
„etwas felsig geraten“, betont aber auch, dass die Ursprungsplanungen
nahezu
doppelt so viel Betonfels vorsahen. Auch bei den Löwen sind vor
allem
noch Restarbeiten zu erledigen. Die
Savannenlandschaft ist so gut wie fertig, die ehemalige Schlittenwiese
wartet
nur auf die Könige der Tiere, die übrigens Wuppertaler
bleiben und
lediglich
ein Stück den Berg hinauf ziehen. Fertig ist auch der
Aussichtsturm für
originalgetreue Safari-Atmosphäre. Der
ermöglicht künftig eine atemberaubende Rundumsicht.
Westdeutsche
Allgemeine Zeitung - 20. Feb. 2007
Den
Orang-Utans ganz nah
In der Zoom Erlebniswelt Asien führt eine Hängebrücke
direkt in die
Welt der Menschenaffen. Mit den Bauarbeiten für den dritten und
letzten
Abschnitt wird im Frühjahr
begonnen. Wo es einst gut bürgerlich zuging, beherrscht
demnächst
asiatisches Flair die
Szene: in der Asienhalle. Sie bekommt ihren Standort auf dem Grund und
Boden
der ehemaligen Zoo-Terrassen. Das alt-ehrwürdige Restaurant wurde
schon
vor gut
einem Jahr in Schutt und Asche gelegt. 132 Meter lang, fast 40 Meter
breit, 15 Meter hoch, Grundfläche 4500
Quadratmeter - das sind die technischen Daten der neuen Asienhalle.
"Ein
Besuchererlebnis", wie sich Sabine Haas vorstellen kann. Die Halle ist
dreigeteilt, erläutert die Sprecherin: Kinderspielplatz,
Gastronomie
und
Lebensraum der Orang-Utans. Allein den Kids stehen in der Halle 850
Quadratmeter an Fläche zum Austoben zur Verfügung.
Verschiedene Spiel-
und
Klettergeräte ergänzen das Angebot. Als den "Knüller
überhaupt"
bezeichnet Sabine Haas die "Canopy
Walks" - die Wege in die Baumwipfel durch die
Orang-Utan-Lebensräume.
Das
asiatische Restaurant bekommt rund 1000 Plätze, bilanzierte Haas,
zahlreiche
davon im Freien, eine Vielzahl davon wiederum ist überdacht. Es
werden
auch
Veranstaltungsräume eingerichtet und Möglichkeiten geschaffen
für die
Abendöffnung. Neben den Orang-Utans ziehen Kleine Pandas in Asien
ein,
asiatische Zwergotter,
Trampeltiere, Vögel und Reptilien. Die dritte und letzte
Zoom-Erlebniswelt
erstreckt sich über fünf Hektar und ist 1,3 Kilometer lang.
Die
Eröffnung ist
2008.
Märkische
Allgemeine -
19. Feb. 2007
Dem
Tierpark ein neues Gesicht gegeben
Einen
Stabwechsel hat es im Vorstand des Fördervereins Tierpark
Perleberg
gegeben.
Bei den gestrigen Neuwahlen ließ sich der bisherige Vorsitzende
Hartmut
Martin
nach sechs Jahren Amtszeit nicht mehr für den Chefposten
aufstellen. Zu
seinem
Nachfolger bestimmte der Vereinsvorstand Eberhard Drewes, der gestern
jedoch
wegen einer Erkrankung nicht an der Klausurtagung teilnehmen konnte.
Was die Besucherzahlen anbelangt, so zog der Förderverein auch in
dieser
Hinsicht eine positive Bilanz. Um ihnen künftig etwas Neues bieten
zu
können,
soll
die Eulenburg zum diesjährigen Tierparkfest eröffnet werden.
Im Jahr
2008 soll
das alte Wolfsgehege zum Quartier für Waldrappen umgestaltet
werden.
Ein neues
Zuhause sollen auch die Präriehunde bekommen. Sie teilen sich
jetzt das
Gehege
mit den Polarfüchsen.
Prignitzer - 19.
Feb. 2007
Nach
Eulenburg folgt Rappenanlage
Vorstandswahl und Klausurtagung – ein volles Programm gestern für
Mitglieder
und vor allem Vorstand des Fördervereins Tierpark. Um
es auf einen kurzen Nenner zu bringen – viel wurde geschafft,
mindestens
genauso viel ist angedacht. Zur erfolgreichen Bilanz, die die letzten
sechs
Jahre insbesondere auch mit dem Namen Hartmut Martin verbunden ist,
zählen u.
a. das schmucke Kassenhaus, das neue Domizil für Wildschein und
Wolf
und die
noch in Bau befindliche Eulenburg. Auch in den nächsten Jahren hat
der Förderverein wieder anspruchsvolle
Ziele
avisiert. Die alte Wolfsanlage soll voraussichtlich 2008 zu einer
Anlage für
Waldrappen umgestaltet werden. Damit wolle auch der Perleberger
Tierpark sich
in das Artenschutzprojekt einbringen, unterstrich Norbert Moormann.
Perspektivisch
sollen zudem die Präriehunde eine neue Anlage erhalten ebenso die
Stachelschweine, die noch bei den Polarfüchsen einquartiert sind.
Geplant ist
auch eine offene Scheune als Unterstellmöglichkeit für die
historische
Technik aus der Land- und Forstwirtschaft, die im Zusammenwirken mit
dem CJD im
Tierpark integriert wurde. Große Aufmerksamkeit wolle man weiter
auch
der
gärtnerischen und pflegerischen Gestaltung des Areals widmen mit
dem
Ziel, den
Charakter als Waldtierpark zu erhalten und weiter zu entwickeln.
Märkische
Allgemeine - 15. Feb. 2007
Zicklein
erblicken das Licht der Welt / Bauvorhaben werden realisiert
Auch
wenn der Luckenwalder Tierparkdirektor Michael Geißler mit den
Besucherzahlen
der vergangenen Wochen nicht sonderlich zufrieden war, hofft er doch,
dass es
jetzt bergauf geht. Die ersten positiven Signale sind gesetzt. Bereits
in 14
Tagen soll mit dem Bau des neuen Mehrzweckgebäudes begonnen
werden.
Dieses
dient als Werkstatt, Garage und Futterlager. "Und wir hoffen, dass
unser
größter Wunsch in Erfüllung geht. Wenn es mit den
Finanzen klappt,
können wir
im Mai mit dem Wegebau beginnen, der dringend notwendig ist, denn
einige Wege
sind eine echte Gefahrenquelle", sagt Geißler.
eBund - 20. Feb.
2007
Studen
b. Biel
Tierpark Seeteufel
mit neuem Lemuren-Gehege
Seit den
60er Jahren gibt es den Tier- und Erlebnispark Seeteufel in Studen bei
Biel. Am 17. Februar eroberten die neusten Bewohner ein 10x5 Meter
grosses Gehege: Sechs
Lemuren (Halbaffen) aus Madagaskar zogen ins ehemalige Orang-Utan-Haus.
Während der dreimonatigen Umbauphase wurden zudem das
Selbstbedienungsrestaurant
umgestaltet, die Anlage der Humboldt-Pinguine erneuert und das
Python-Gehege umgestaltet.
Der Seeländer Tierpark beherbergt die grösste Netzpython der
Schweiz.
Nicht nur kleine Tierfreunde sollen auf ihre Kosten kommen. Die neue
Event-Showbühne
soll Plattform für Kinderdisco-Stars werden und eine Erlebnisbar
will
Nachtschwärmer
jeden Alters anlocken. Noch im Februar wird mit dem Bau einer
«Valser-Oase» begonnen, die zum Verweilen
unter freiem Himmel einlädt. Die beliebte Streichelwiese mit
Zwergziegen, Schafen
und Esel erhält einen neuen Standort und ein
Riesen-Hüpfschloss wird
gebaut.
Thurgauer
Zeitung - 14. Feb. 2007
Ein
neues Heim für gefiederte Exoten
Frauenfeld. Der Aushub ist bereits gemacht, am kommenden Montag wird
mit dem Bau des
Papageienhauses im Plättli-Zoo begonnen. Gestern luden Walter
Mauerhofer Junior
und der Förderverein Pro Plättli-Zoo - vertreten durch den
Vizepräsidenten
Fredi Hugelshofer, Ehrenpräsident Charles Maurer sowie
Vorstandsmitglied Alfred
Pernet - zum Spatenstich. «Das Papageienhaus ist seit dem Jahr
2000 das
vierte
Grossprojekt des Fördervereins», sagte Maurer. «Danach
ist vorläufig
nichts
mehr geplant.» Mit den Massen des Papageienhauses - 20 x 5 Meter
-
erfülle man
die aus dem Jahr 2001 stammenden Tierschutzbestimmungen um ein
Vielfaches. Die Kosten für den Bau betragen rund 230 000
Franken, sagte
Pernet, der die Bauleitung inne hat. In den vier Gehegen des neuen
Papageienhauses werden acht bis zehn Vögel
wohnen. Das Papageienhaus soll bis nach Ostern fertig gestellt sein.
Aktionen
Rheinische
Post - 17. Feb. 2007
Wer
stinkt, gewinnt die Frau
Ob Harem,
Einzelgänger oder lebenslange Treue – das Liebesleben der Tiere
ist von
Art zu Art
sehr unterschiedlich. Bei den einen zählt der Duft, bei den
anderen
gutes Aussehen.
Massa ist der Chef im Gorilla-Gehege.
Keine Revierkämpfe, kein Streit um die Damen, kein Stress. Alle
Kinder sind wirklich von ihm, keine Kuckuckskinder, die ihm
untergeschoben werden. Da hat der durchschnittliche Ziegenbock schon
mehr Stress. Denn Ziegen leben in
gemischten Gruppen, mehrere Männchen mit vielen Weibchen
gemeinsam.
Hier müssen
die Damen beeindruckt werden und zwar mit einem besonders starken Duft.
„Außerdem
sind die Hoden der Ziegenböcke sehr große“, erklärt
Biologin Gabi Borg,
die gestern
unter dem Motto „Das Liebesleben der Tiere“ durch den Krefelder Zoo
führte. „Denn
die Weibchen paaren sich mit mehreren Männchen und nur der, der
das
meiste Sperma
abgibt, vererbt auch seine Gene.“ Auch wenn Otwa, der
Trampeltierhengst, seinen Damen seine sexuelle Bereitschaft
signalisieren will, parfümiert er sich ausgiebig.
koeln.de - 19. Feb. 2007
Die
Location
Neben dem "klassischen" Zoobesuch wartet der Zoo Köln mit einer
Vielzahl
verschiedener Angebote auf. Bei Führungen für Gruppen, Kinder
oder Schulklassen
kann man sich von einem Zoobegleiter über die Lebensweise der
Tiere, ihre Haltung
im Zoo und über ihre Bedrohung in freier Wildbahn informieren. Im
Winterhalbjahr
finden regelmäßig Vorträge statt. Die seit 1964
existierende Zooschule unterstützt
den Unterricht an den Schulen - hier unterrichten Zooschullehrer im
Beisein des
Fach- oder Klassenlehrers. Für Kinder sind zum Beispiel die
Zeltübernachtungen oder
die Beobachtungs- und Rätselspiele sowie Mach-mit-Aktionen
während der Ferien spannend.
Die "Sommernacht in Zoo und Flora" sowie die "Familientage"
begeistern Groß und Klein.
RZ online - 20. Feb. 2007
Freier
Eintritt
für kleine kostümierte Narren im Zoo
Kleine Narren im Tierkostüm haben am Fastnachtsdienstag kostenlos
ihre lebendigen Vorbilder im Saarbrücker Zoo besuchen dürfen.
Zum
Kinderfest am Nachmittag gab es für alle Kinder, die sich zu
Karneval
in ein
Tier verwandelt hatten, freien Eintritt, wie der Zoo mitteilte. Das
schönste Kostüm
wurde bei einer Prämierung im Menschenaffenhaus mit einem Preis
belohnt.
ORF.at - 17. Feb.
2007
Gratis
Eintritt
für
kleine und große
Schweine
Am Sonntag
beginnt nach chinesischer Zeitrechnung das besonders
glücksbringende
Jahr des Schweines.
Der Zoo Salzburg lädt daher zum Schweinetag. Wer als Schwein
verkleidet
erscheint,
darf den Tiergarten gratis besuchen.
presse-service.de -
15. Feb. 2007
TI-KI-KO
Kurs
im Brückenkopf-Park
Der
Brückenkopf-Zoo bietet auch in diesem Jahr Kindern ab 6 Jahren die
Möglichkeit,
zusammen mit den Tierpflegern verschiedene Tiere zu füttern, zu
streicheln, zu
beobachten und zu pflegen. Der so genannte „Ti-Ki-Ko“
(Tiere-Kinder-Kontakt) -
Kurs geht neben vielem anderen auch der Frage nach: Wo schlafen die
Luchse oder
wie werden die Papageien gefüttert. Der erste Kurs beginnt am 05.
März
2007. Er findet weiterhin am 12./ 19. und
26. März 2007 – jeweils von 15 bis 16.30 Uhr - statt. Die Kosten
des
Kurses
belaufen sich auf 20 Euro pro Kind.
Sachsen Fernsehen
Chemnitz - 16. Feb. 2007
Kitty wurde zum Leben "erweckt"
Die Bärin Kitty aus dem
Chemnitzer Tierpark kann am Wochenende im Naturkundemuseum bestaunt
werden. Das Exponat der Grizzly-Dame war Anfang Januar von
Tierpräparator Holger Rathaj
in einer Schauvorführung bearbeitet worden. Nach der
Schaupräperation
im Januar waren bis zur endgültigen Fertigstellung
noch viele Handgriffe notwendig. Nun ist die präparierte Kitty am
Samstag und
Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr im Naturkundemuseum zu sehen.
Präparator Holger
Rathaj wird dem Publikum Rede und Antwort stehen.
Nachwuchs
Kölner
Stadt-Anzeiger - 15. Feb. 2007
Nachwuchs in Duisburger Zoo: Zwei Orang-Utan-Babys im
Affenhaus
Im Abstand von einer Woche sind im Duisburger Zoo zwei
«Waldmenschen»
geboren
worden. Die roten Orang-Utans gehörten zu der am stärksten
bedrohten
Menschenaffenart, teilte der Zoo am Donnerstag mit. Das erste Baby sei
am 25.
Januar zur Welt gekommen, das zweite am 1. Februar. In der
Vergangenheit
zwangen nachlässige Muttertiere die Pfleger immer wieder, den
Nachwuchs
mit der
Hand aufzuziehen. Die Babys wurden diesmal problemlos von ihren
Müttern
Annette
und Miri aufgenommen.
Berliner Kurier -
18. Feb. 2007
Kleiner
Knut
Berlin. Kleiner
König Knut! Na, wie geht's? Prima! Denn das knuffige Kerlchen
macht
echte
Fortschritte: Der Baby-Eisbär aus dem Zoo hat Laufen gelernt,
macht die
ersten
tapsigen Schritte ins Leben. Die Mini-Majestät ist jetzt sogar ein
echter
Sonnenkönig.
Zwei Mal täglich darf sich Knut unter UV-Lampen aalen. Soll aus
ihm
etwa ein
Braunbär werden? "Natürlich nicht!", sagt Bären-Kurator
Heiner Klös.
"Das Licht ist gut für die Knochen." Voraussichtlich im März
wird die kleine Majestät zur Audienz bitten.
Kölner Stadt-Anzeiger - 19. Feb. 2007
Berlins Eisbärbaby Knut wird Fernsehstar
Das
Berliner Eisbärbaby Knut setzt seine Fernsehkarriere fort. Der
Rundfunk
Berlin-Brandenburg teilte mit, dass die Zuschauer ab dem 24. März
fünf
Wochen
lang immer Samstagmittags dem tapsigen weißen Fellknäuel
beim
Aufwachsen im Zoo
zusehen können. Am Freitag zeigte er zum ersten Mal, dass er, wenn
auch
wacklig, auf allen Vieren stehen kann.
Berliner
Kurier - 20. Feb. 2007
Eisbären?
Find ich Knut!
Berlin. Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist das Knut-Gesicht!
Man braucht die Herzen um Knuts Konterfrei nicht zu zählen. Jeder
sieht auch
so: Da schlägt ein Kinderherz heftig für Knut. Darum hat das
Bild auch einen
Ehrenplatz über der Kiste des Babybärs im Zoo. Er ist ein
echter Kinderstar. Liebling der Berliner Kinder, die ihm ihre
schönsten Bilder schicken. Nach seinen Auftritten in der
rbb-Abendschau wird Knut
jetzt auch der Star im Ersten. Da können ihn seine Fans ab 24.
März immer
sonnabends sehen.
NRZ - 20. Feb. 2007
Samenspende aus Münster für
Nashorn-Nachwuchs in Budapest
Eine Samenspende des im Allwetterzoo Münster lebenden
Nashornbullen »Harry« soll
für Nashorn-Nachwuchs im Zoo Budapest sorgen. Dem Bullen seien am
Dienstag mit Hilfe
einer Elektro-Stimulation unter Narkose 20 Milliliter
Samenflüssigkeit entnommen
worden, teilte der Zoo am Dienstag mit. Die Samenspende werde
schnellstmöglich in
die ungarische Hauptstadt gebracht, wo eine Nashornkuh auf dem
Höhepunkt ihres Monatszyklus'
sei. »Harry« sei ausgewählt worden, weil sein Samen
sehr gut in eine männliche und
weibliche Fraktion getrennt werden könne. Wegen großer
Zuchtprobleme bei Nashörnern
fehlt derzeit besonders weiblicher Nachwuchs.
Leipziger
Volkszeitung - 16. Feb. 2007
Chemnitzer
Zoo bekommt
zwei Lippenbären aus dem Zoo Leipzig
Zwei Lippenbären-Damen
ziehen am kommenden Montag aus dem Leipziger in den Chemnitzer Zoo um.
Renate (3)
und Bhima (13) sind die ersten Lippenbären in der Geschichte des
Chemnitzer Zoos.
Dort wird die ehemalige Grizzly-Anlage ihr neues Zuhause. „Wir freuen
uns, dass
mit Chemnitz ein weiterer Halter dieser stark bedrohten Tierart
hinzukommt“, sagte
der Leipziger Zoodirektor Jörg Junhold am Freitag. Der Tierpark in
der
Messestadt
ist den eigenen Angaben zufolge europaweit führend in der
Lippenbärenzucht.
Sachsen Fernsehen
Chemnitz - 19. Feb. 2007
Die "Neuen" im Chemnitzer Tierpark
Nach einem Jahr
Einsamkeit ist am Montag wieder Leben in das Bärenquartier
des
Chemnitzer
Tierparks eingezogen. Am Vormittag sind die beiden
Lippenbären Renate und Bhima aus dem
Leipziger Zoo in Transportboxen angereist. Für den Chemnitzer
Tierpark
sind es
die ersten Lippenbären in der Haltungsgeschichte. Der Umzug lief
problemlos und war spannend. Neugierig machten sich die
beiden
Damen mit dem beheizten Innengehege vertraut. Langfristig ist geplant,
für die Lippenbären-Zucht auch noch ein
Männchen in
das Chemnitzer Bärengehege zu holen. Zunächst einmal wartet
der
Tierpark auf
Wetterbesserung, damit Bhima und Renate die rund 800 Quatratmeter
große
Freianlage erkunden können.
sz-online - 19.
Feb. 2007
Kitty
ist
fertig, die Lippenbären auf dem Weg
Präparator Holger Rathaj (41) ist zufrieden mit seinem Werk - der
ausgestopften Grizzly-Dame Kitty. In den vergangenen Wochen hatte der
Präparator des Naturkundemuseums im Tietz die beliebte
Bärendame aus
dem
Chemnitzer Tierpark zu neuem „Leben“ erweckt. Jetzt verschwindet Kitty
aber wieder - in der
Sammlung. Zu
sehen ist sie nur zu besonderen Anlässen. „Das nächste Mal
zur
Museumsnacht“,
verspricht Rathaj. Neues Leben soll nun in Kittys Bärengehege im
Chemnitzer
Tierpark einziehen, das bisher leer stand. Zwei
Lippenbärenweibchen -
Renate
und Bhima - werden heute aus dem Zoo Leipzig erwartet. Wenn alles gut
geht, könnte der
Tierpark auch
männliche Lippenbären für die Zucht bekommen.
sz-online
- 20.
Feb. 2007
Die
Lippenbären-Damen
ließen sich mit Schokolade in die Kiste locken
War das ein Tag für die Lippenbärinnen Renate (3) und Bhima
(13) - die
neuen
Bewohner im Chemnitzer Tierpark. Gestern zogen die beiden Damen vom
Leipziger Zoo
nach Chemnitz um - viel Aufregung inklusive. Fast selbstständig -
mit
einem Stück Schokolade als Anreiz - wanderten
Renate und Bhima (wiegen rund 50 Kilo) gestern Morgen in ihre Kisten.
Mitarbeiter des Chemnitzer Tierparks nahmen die beiden Kisten
in Empfang, fuhren sie auf direktem Weg in die Nevoigtstraße. Die
nächsten Tage werden Renate und Bhima zunächst im Innengehege
- mit Fußbodenheizung - verbringen. Europaweit
gibt es nur 30 Lippenbären; sie sind vom Aussterben bedroht.
SACHSEN -
FERNSEHEN.de - 21. Feb. 2007
Lippenbären
gehen auf Entdeckungstour
Die beiden neuen
Lippenbärendamen im Tierpark Chemnitz haben am Mittwoch ihre
erste
Erkundungstour im Gehege absolviert. Noch etwas vorsichtig wagten sie
am Mittag einen Rundgang durch die Anlage, in
der bis vor ein Jahr die Bärin Kitty lebte. Laut Tierpark
haben sie sich sehr gut eingelebt, nehmen das Futter
gut an und haben auch offensichtlich mit den Schiebern im Gehege kein
Problem.
Spielt das Wetter auch in den kommenden
Tagen mit, dann haben Besucher auch weiter die Chance einen Blick auf
die
Beiden im Freigehege zu erhaschen.
NRZ - 21. Feb. 2007
Zoo Duisburg tauscht Koalas mit Edinburgher Kollegen
Ein Tiertransfer der besonderen Art findet diese Woche zwischen
Duisburg und
der schottischen Stadt Edinburgh statt. Am Donnerstag verlasse der
Koala
»Goonaroo« Deutschland in Richtung Edinburgh. Am Montag
komme sein schottischer
Kollege »Jannali« nach Deutschland, sagte Jochen Reiter vom
Duisburger Zoo am
Mittwoch. Ziel sei, mit dem Tausch blutsfremder Artgenossen genetische
Defekte
durch Inzucht zu verhindern. Aktuell leben in Duisburg sieben der in
Australien
beheimateten Eukalyptusfresser. Seit 1995 wurden rund 20 Nachkommen
dort
geboren.
derStandard.at - 19.
Feb. 2007
Zoo
Schönbrunn:
Keusche Koalas und gefährdete
Giraffen
Mirra Li
döst auf ihrem Baum, Bilyarra auf seinem. Seit vier Jahren sind
die beiden Koalas
im Wiener Tiergarten Schönbrunn nun schon ein Paar. Aber mehr als
den extra aus
England importierten Eukalyptus hatten die ungewöhnlich keuschen
Beuteltiere aus
Down-Under bisher nicht im Sinn. Ein zweites Koala-Männchen soll
deshalb für Nachwuchs
sorgen. Bereits kommende Woche wird die Ménage à Trois im
Gehege starten. Und damit
auch ein neues wissenschaftliches Projekt der Verhaltensforschung.
"Artenschutz durch Zuchtprogramme und Forschung sind zentrale Aufgaben
von
Tiergärten", betont Direktorin Dagmar Schratter, die Anfang
Jänner die Nachfolge
von Helmut Pechlaner angetreten hat. Eine ihrer ersten
Personalentscheidungen war
deshalb auch die Anstellung einer Kuratorin für Artenschutz und
Forschung.
Rettung
der Art
Nashorn
reist 63 Stunden zur Paarung
Flugzeug, Fähre, Lastwagen - ein US-Nashorn reiste um die halbe
Welt
um seine Art retten. Denn vom Sumatra-Nashorn gibt es nur noch rund 300
Exemplare - auf dem ganzen Planeten. Zwei zur Paarung bereite Weibchen
warten bereits. Jetzt muss der Weitgereiste sich nur noch verlieben.
Anzeiger
Sternberg-Brüel-Warin - 16. Feb. 2007
Junge
Tiger ziehen nach Wuppertal um
Die
Sibirischen Tiger „Mandschu“ und „Wassja“, die im Dezember 2004 im
Tierpark der Landeshauptstadt geboren
wurden, ziehen im Frühjahr in den Zoo von Schwerins Partnerstadt
Wuppertal um. Dort sollen sie – wie ihr Bruder „Buran“, der im
vergangenen Jahr
nach Stendal abgegegeben wurde – für Nachwuchs sorgen. Nach
Angaben von
Zoo-Mitarbeiterin Erika Hellmich bemüht sich der
Tierpark bereits um eine weitere Partnerin für Tigervater
„Zabor“, damit es auch in Zukunft mit dem Nachwuchs in Schwerin klappt.
Teneriffa Nachrichten - 20. Feb. 2007
Königlichster
Schnabel des Dschungels
Seit einigen
Tagen überrascht der Loro Parque mit einem äußerst
exotischen Vogel. In den Regenwald
des Aquariums, der einem Flußlauf für südamerikanische
Fische gleicht, zog ein Paar
Riesentukane (Ramphastos toco) ein. Der Regenwald
im Aquarium des Loro Parque ist so offen gestaltet, daß die
Besucher die neuen
Riesentukane direkt vor sich und ohne trennendes Gitter in einem sehr
natürlichen
Lebensraum beobachten können.
Mitteldeutsche
Zeitung - 16. Feb. 2007
Besucherboom
im Leipziger Zoo
Der Zoo Leipzig bleibt
in der größten sächsischen Stadt der Freizeit-Magnet
Nummer Eins. Im
vergangenen Jahr lockte er 1,76 Millionen Besucher an und damit rund 20
Prozent
mehr als im Jahr zuvor. Von
solchen Besucherzahlen können die Theater und Bühnen der
Messestadt nur
träumen. Vor allem die Fußball-WM habe zu Einbußen
geführt, hieß es an der Bühne.
Mitteldeutsche
Zeitung - 15. Feb. 2007
Weiße
Tigerdame «Kiara» lockt in den Zoo
Im Ascherslebener Zoo
sind im vergangenen Jahr knapp 84 000 Besucher gezählt worden. Das
waren 10 300
Besucher mehr als im Jahr 2005 und die höchste Besucherzahl seit
13
Jahren.
"Die hohe Besucherzahl ist eindeutig dem weißen Tiger
geschuldet",
erklärt Zoochef Dietmar Reisky während des
Pressegespräche im Rathaus.
Auf die Frage, ob beabsichtigt ist, für die
weiße Tigerdame einen Partner zu beschaffen, heißt es von
ihm kurz und
knapp;
"Wenn uns einer das Geld gibt, sind wir nicht abgeneigt!" Reisky
glaubt, dass auch die Veranstaltungen, die verstärkte Werbung, die
aktuelle
Internetseite und die vielen Jungtiere zu mehr Besuchern beigetragen
haben.
Hamburger Abendblatt -
16. Feb. 2007
Heringsjagd
unter Wasser
Eisbären unter Wasser
sind hierzulande ein seltener Anblick. Nicht so im "Zoo am Meer" in
Bremerhaven. Die milden Temperaturen laden dort die weißen Riesen
schon
wieder
zu einem erfrischenden Bad ein. In freier Wildbahn jagen die Raubtiere
gerne Robben und Fische, geben sich
notfalls aber auch mit Walkadavern zufrieden. Bei Lloyd in Bremerhaven
wecken
die Tierpfleger den Jagdinstinkt der weißen Riesen auch gerne mit
Heringen -
zur Begeisterung der großen und kleinen Zoobesucher.
Lausitzer
Rundschau - 14. Feb. 2007
Von
der
Elbe ins Aquarium
Manchmal
versteht Gerhard Herrmann die Tierwelt nicht mehr. Da hat der Chef des
Tierparks in der Elbestadt Riesa extra Stichlinge als Futterfische
für
seine
Hechte organisiert. Und dann werden die Winzlinge von den sonst so
gefräßigen
Räubern in Ruhe gelassen. „Vielleicht haben sie mal schlechte
Erfahrungen gemacht“, sagt Michael
Bergemann von der Wassergütestelle Elbe in Hamburg und verweist
auf den
schmerzhaften Stachelstich des Stichlings. Bergemann und Kollegen sind
regelmäßig auf der Elbe unterwegs, um beim Probefischen den
Bestand zu
kontrollieren. Bei solchen Gelegenheiten bekommt Herrmann neue Fische
für das
größte Elbe-Aquarium entlang des Flusses. 16 Arten hat er
schon in drei
riesigen Becken mit insgesamt 20 000 Liter Wasser gesammelt, auf 20
soll der
Bestand noch wachsen. Bis auf das Wasser ist alles „echt“ in der Anlage
im früheren Kloster Riesa.
Tagesspiegel - 20. Feb. 2007
Sea
Life
Jagd auf kleine Fische
Berlin. Bis zum Bauch steht Martin Hansel im Rochenbecken. Ausgestattet
mit Neoprenhose
und Gummistiefeln, bewegt er sich ruhig durch das Wasser und streicht
vorsichtig
über den glatten Rücken eines vorbeischwebenden
Marmorrochens. Der
biologische
und technische Leiter des Berliner Sea Life Aquariums zählt seinen
Bestand, denn
die alljährliche Fischinventur steht in dieser Woche an. Was im
Rochenbecken so leicht von der Hand zu gehen scheint, das entpuppt sich
bereits
nebenan als schwieriges Unterfangen. Im Atlantikbecken, dem
größten des
Hauses mit
über 250.000 Litern Wasser und mehr als 200 Tieren, gibt es
zahlreiche
Verstecke
für Steinbutte und Makrelen, die sich darüber hinaus noch
gekonnt
tarnen.
Gera.de -
21. Feb. 2007
Geraer
Tierpark sucht weitere Spender und Sponsoren
Der Geraer Tierpark
sucht weitere Tierfreunde, die den Tierpark Gera mit Spenden oder
Tierpatenschaften unterstützen. Das ist durch eine Mitgliedschaft
im
Förderverein oder durch Absprache von Hilfeleistungen
möglich. Ohne die bisherige und auch
weitere Hilfe des Vereins der Freunde und Förderer des Tierparks
Gera e.V. und
aller anderer Partner und zahlreicher privater Helfer könnten
viele Vorhaben im
Tierpark nicht verwirklicht werden. Ebenso wäre die Versorgung der
Tiere mit
Futter, Medizin und tierärztlicher Behandlung nicht möglich.
Wormser Zeitung - 16.
Feb. 2007
"Wohnzimmer"
für Waschbären
Die zehn
Waschbären im Wormser Tiergarten wussten zuerst gar nicht, was los
ist.
Plötzlich
verwandelte sich ihr gewohntes Heim in eine kleine Baustelle. Nicht nur
die Waschbären
hatten was zu staunen, auch die Besucher des Tiergarten bekamen
Spannendes zu sehen. "Die Waschbären bekommen von uns eine
komplett
neue
und abwechslungsreiche Inneneinrichtung", erläuterte
"Revierleiter"
Oliver Rathmacher. Neben dem
naturnah gestalteten Bereich mit Baumstämmen und kleinem
Wasserfall
haben die Tiere
nun auch ein neues "Wohnzimmer" erhalten. Im neuem Gehege
gibt es außerdem viele Utensilien zum Klettern, Verstecken und
Toben -
etwa aufgestapelte
Holzscheite, ein alter Schubkarren oder ein alter Blecheimer.
Märkische
Allgemeine - 21. Feb. 2007
Vogelpark-Chef
Horst Lübeck wurde 70
Teltow. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich so lange
durchhalte", resümierte Horst Lübeck, der Chef des
Streichelzoos, zu
seinem 70. Geburtstag. Er wird wohl auch noch eine Weile durchhalten
müssen.
Denn ein Nachfolger ist noch nicht in Sicht und das Interesse an der
Arbeit bei
Horst Lübeck und seiner Frau Annemarie ungebrochen. Begonnen hatte
die
Leidenschaft für die gefiederten Gesellen schon vor rund 50
Jahren. "Wir saßen Ostern in unserem Garten, als plötzlich
ein
Wellensittich in einen Baum flatterte." Den fing Horst Lübeck ein,
und
damit
der Vogel nicht so allein ist, kam bald ein zweiter Wellensittich
hinzu. Das
Pärchen vermehrte sich eifrig, Wellensittiche wurden gegen andere
Vögel
getauscht. Mitte der 80er Jahre reifte der Gedanke
heran, daraus eine öffentlich zugängliche Einrichtung zu
machen. Der
Zoo mit seinen mehr als 350
Tieren ist zum attraktiven Anziehungspunkt geworden.
NÖN Online -
21.
Feb. 2007
Safaripark:
Köpfe rauchen online!
Vorweg: Dass der Safaripark seine
Auferstehung bis spätestens Sommer 2009 feiern soll, gefiel allen.
Bei
der
Umfrage kristallisierten sich dann zwei Gruppen heraus. Die einen
wollen
unbedingt, dass man wie früher mit dem Auto über das
Gelände fahren
kann. Dazu
Tierarzt Zoher: „Das ist bei unserem kleinen Projekt nicht machbar.
Geplant
ist, dass man zu Fuß die Tiere besichtigt. Wir werden aber eine
Alternative zur
Autosafari anbieten. Entweder mit einem offenen Bus oder mit einem
Zugfahrzeug
samt Anhänger, wo die Gäste sitzen und fotografieren
können.“ Die
zweite Gruppe bei der Umfrage setzt mehr auf Ruhe. Ihre Wünsche:
Streichelzoo, Pferdewelt und Pferdemuseum, Märchenpark sowie
Hotel.
Dazu Zoher:
„Das Hotel ist natürlich eine gute Idee. Es sprengt aber jeden
Investitionsrahmen. Außerdem darf ein Hotel wegen der Widmung gar
nicht
gebaut
werden."
Vorarlberg
Online - 15. Feb. 2007
Landesförderung
für Wildpark
Die Vorarlberger Landesregierung hat auf ihrer jüngsten Sitzung
dem
Wildpark
Feldkirch für das laufende Jahr einen Förderungsbeitrag von
45.500 Euro
gewährt. Da keine Eintrittsgelder eingehoben werden, ist der
Trägerverein auf
Förderungen durch die öffentliche Hand angewiesen, um die
anfallenden
Kosten zu
bestreiten und notwendige Investitionen für den Ausbau und die
Erhaltung von
Gehegen und Gebäuden durchführen zu können.
Netzeitung - 19.
Feb. 2007
Delfin
trauert um seine
Pflegerin
Sorge
um einen Delfin in Riccione: Das Weibchen Mary G. aus dem Delfinarium
der
italienischen Stadt verweigert jegliche Nahrung – weil es eine wichtige
Bezugsperson verlor. Mary G. ist seit dem Tod ihrer Pflegerin Anfang
Februar in so
tiefe Trauer verfallen, dass sie jegliche Nahrung verweigert. Der
seltene
Rundkopfdelfin im Aquarium der Stadt sei bereits um 50 Kilogramm auf
160 Kilo
abgemagert. Das Tier war vor eineinhalb Jahren im Hafen von Ancona
gestrandet,
Tierschützer
hatten es nach Riccione gebracht, wo die junge Pflegerin den Delfin mit
viel
Geduld und Liebe gerettet hatte.
20min.ch - 14. Feb.
2007
2,6
Tonnen Lebendgewicht: Alles im grünen Bereich bei Rosi
Gestern wurden im Zoo
Basel die vier Elefantendamen Malaika, Rosi, Heri und Maja gewogen. Mit
dem monatlichen genauen Wägen der gewichtigen Dickhäuter
erhalten der
Pfleger und der Tierarzt wichtige Hinweise über Ernährungs-
und
Gesundheitszustand, Wachstum und allfällige Trächtigkeit.
Zudem stellt
es auch
einen willkommenen Teil der regelmässigen Beschäftigung der
sensiblen
Tiere
dar. Die fünfte Elefantendame Ruaha ist zu alt, um noch gewogen zu
werden; der
einzige Bulle, der elfjährige Yoga, geht jeweils allein auf die
Waage.
Basler
Zeitung -
21. Feb. 2007
Gerissene
Gämsen im Bieler Tierpark - Es war ein Hund
Nun ist klar,
welches Raubtier im Bieler Tierpark am Bözingenberg Anfang Jahr
fünf Gämsen
gerissen hat: Es war ein Hund und nicht ein Luchs, wie zum Teil
vermutet worden
war. Der Vizepräsident des Tierparkvereins, Hanspeter Habegger,
gab diesen Befund
des Tierspitals Bern am Mittwoch auf Anfrage bekannt. Habegger glaubt
nicht,
dass irgend ein streunender Hund die Tiere attackiert hat. Er
könnte sich
vorstellen, dass ein Hund möglicherweise gezielt auf die
Gämsen losgelassen
wurde. Die Verantwortlichen des Zoos haben inzwischen die
Sicherheitsmassnahmen
verstärkt.
Schlesisches
Wochenblatt - 21. Feb. 2007
Der Zoo in
Oppeln –
gestern, heute und morgen
Den
Oppelner Tiergarten besuchen im Jahr 175 000 Personen, wodurch er zu
den meist
besuchten Orten in der Woiwodschaft Oppeln zählt”, sagt der
Direktor des
Oppelner Zoo, Lesław Sobieraj. Allen Voraussichten
nach, soll das Gebiet des Zoos ausgebaut werden. Diese Perspektive
erfreut
bestimmt die Liebhaber von wilden Tieren. Eine der anspruchsvollen
Aufgaben, die der Oppelner Tiergarten anstrebt, ist
die Wiederherstellung der Zucht der Ziesel, die ein Symbol des Oppelner
Landes
war und Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre unterging. „Wir
beschlossen,
dieses Tierexemplar im Oppelner Land zu restituieren. Darum bemüht
sich schon
eine Gruppe von Biologiewissenschaftlern von der
Umweltschutzgesellschaft
„Salamander”.
FAZ.NET - 15. Feb. 2007
Der größte Süßwasserfisch der
Welt
Dass Gasper krank war, wußte ganz Georgia. Dank CNN, das in
Georgias
Hauptstadt
Atlanta seinen Hauptsitz hat, dürfte man schon in New York und
Kalifornien über
Gaspers Hautprobleme gehört haben. Tatsächlich haben die
Betreiber des
neuen Aquariums von
Georgia, in dem der kranke Gasper lebte, alles getan, damit der Beluga
wie ein
Star wahrgenommen wurde. Stars leben nicht in gewöhnlichen
Häusern -
auch Gasper lebte nicht in einem
gewöhnlichen Aquarium, sondern im größten der Welt.
100.000 Fische in
24
Millionen Litern Wasser auf 500.000 Quadratmetern Fläche mitten in
Atlantas
Stadtzentrum - die Zahlen klingen einfach zu bombastisch, als dass
jemand auf
die Idee käme, diesen ersten Platz auf der Aquarien-Rangliste auch
nur
in Frage
zu stellen. Anders als die 36 weiteren
amerikanischen Aquarien muss man sich in Atlanta keine Sorgen um
Kostendeckung
machen. Weil dieses Aquarium eigentlich das Hobby eines
Milliardärs
ist. Bernie Marcus hat aber nicht nur ein Hobby - er hat Visionen. Sein
Aquarium
soll downtown Atlanta revitalisieren und zu jenem Comeback verhelfen,
nach dem
sich so viele amerikanische Innenstädte sehnen, die von ihren
Bewohnern
verlassen wurden. Am ersten Geburtstag seines Riesenbabys hatte Bernie
jeden Grund zum Feiern:
Das Aquarium rechnete mit 2,4 Millionen Besuchern im ersten Jahr,
tatsächlich
kamen bis Jahresende 2006 fast vier Millionen Menschen.
Durchschnittlich
empfängt das Aquarium 100.000 Gäste pro Tag. Ökonomen
behaupten, der
Beitrag des
Aquariums zur Wirtschaft Atlantas werde in den ersten fünf Jahren
fünf
Milliarden Dollar übersteigen. Als am 21. November eine riesige
Fischtorte in
das „Ocean Voyager“-Becken geworfen wurde, klatschten alle Besucher.
Und sangen
„Happy Birthday“. Gasper, der große Star allerdings, hat sich von
seinen Leiden
nicht mehr erholen können. Er wurde Anfang Januar
eingeschläfert.
Franchiseportal.de -
19. Feb. 2007
Neue
Franchise-Variante von Fressnapf
Die
Tierbedarfkette Fressnapf hat eigenen Angaben zufolge mit dem ersten so
genannten Mega Zoo ein neues Vertriebs- bzw. Franchise-Angebot
gestartet.
Vergangene Woche eröffnete der erste Markt dieses Typs als
Teststandort
in
Berlin-Waltersdorf. Die Unterschiede der Mega Zoos im Vergleich
zu den
XXL-Märkten: mehr präsentierte Tierkompetenz,
durchschnittlich 2.500
Quadratmeter große Geschäftseinheiten, offene Tierbereiche,
Gehege und
Terraristik-Landschaften. Das neue Konzept richtet sich besonders auch
an
Familien mit Kindern. Auch exotische Tiere, die nicht zum Verkauf
stehen,
sollen das Zooerlebnis verstärken. Für 2007 ist bereits die
Eröffnung von ein bis zwei weiteren Mega Zoos
in
Deutschland geplant. Mittelfristig sollen bundesweit mindestens 40 Mega
Zoo-Märkte entstehen, langfristig rechnet Fressnapf mit 60 bis 80
Standorten in
Europa.
Passauer Neue Presse
- 20. Feb. 2007
Verbotenes
Leuchten im Aquarium
Das erste
genmanipulierte Haustier ist - in den USA legal gezüchtet - nun
auch in
Europa auf
dem Markt. Doch hier schwimmt der bunte „Glofish“ gegen das Gesetz.
Kritiker sehen sich bestätigt: Werden genmanipulierte Tiere und
Pflanzen erst einmal
gezüchtet und in einem Land der Welt legal verkauft, dauert es
nicht
lange, bis
sie auch in anderen Ländern auftauchen - durchaus auch
verbotenerweise.
Erste
Tiere sind im Handel in Deutschland, Österreich und der Schweiz
entdeckt worden.
In den USA ist das erste genmanipulierte Haustier der Welt -
außer in Kalifornien
- vollkommen legal für fünf Dollar zu haben. In Europa
hingegen schlägt aktuell
der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) Alarm und rät
seinen rund 750
Mitgliedbetrieben dringend: „Zoofachhändler sollten
genmanipulierte Zierfische sofort
ihren Lieferanten zurückgeben.“ Andernfalls drohe wegen
Verstoßes gegen das geltende
Gentechnikgesetz eine Geldbuße bis zu 50 000 Euro und
Freiheitsstrafe bis zu fünf
Jahren. Kritiker befürchten nun, dass weitere genetisch
veränderte Haustiere folgen werden.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
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Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
Naturschutz-Tierpark
Görlitz, 21.02.2007
ZOOLEX ZOO DESIGN WORKSHOP im
Naturschutz-Tierpark
Görlitz - Es sind noch einige Plätze frei!
Wie plant man Tiergehege, damit die Besucher auch verstehen, was wir
Ihnen vermitteln wollen? Der Verein ZooLex Zoo Design Organization
bietet in Zusammenarbeit mit dem Naturschutz-Tierpark Görlitz eine
einzigartige Fortbildungsmöglichkeit im deutschsprachigen Raum zum
Thema Zooplanung an. Theorie und praktische Übungen zur
Gehegeplanung
erwarten Sie in Görlitz am 22. und 23. März 2007.
> s. auch Veranstaltungen
Wildpark
Knüll, 21.02.2007
Kleine Bären aus Ton im Wildpark
Knüll
Große Ereignisse werfen bekanntlich ihre Schatten voraus. Und
deshalb
ist es nicht verwunderlich, dass kurz vor der Eröffnung der neuen
Anlage für Bär und Wolf im Wildpark Knüll
Veranstaltungen zu diesen
Tieren angeboten werden. So hatten kürzlich 14 Kinder die
Gelegenheit,
unter der fachkundigen Anleitung von Gudrun Reichmann und
Künstlerkollegen Bären aus Ton zu töpfern.
Miniatur-Bären und Fotos
boten die Vorlage für die Petze. Alle Bären entstanden aus
einfachen
Tonklumpen, die in den Händen der Teilnehmer zu Körper und
Kopf geformt
wurden. Mit dem richtigen Werkzeug erhielten die Tiere Gesicht, Ohren
und Fell, sodass nach zwei Stunden teils possierliche, teils
gefährlich
aussehende Bären zu bewundern waren. Die echten Bären und
Wölfe sind ab
Ende März im Wildpark Knüll zu bewundern, aber die
nächsten Aktionen
rund um Bär und Wolf sind bereits jetzt geplant.
Zoo Köln, 21.02.2007
……….. was kann der Eisbär dafür
………..?
Das Thema „Klimawandel“ aufgezeigt am Beispiel der Spätestens in
den
warmen Tagen diesen Winters, der eigentlich keiner sein will,
dämmert
auch dem letzten Ignoranten, dass mit unserem Klima etwas geschehen ist
und weiter geschieht, dass außer Kontrolle zu geraten droht und
dass
dies etwas mit uns, unserem Energieverbrauch und unserem
Umweltverhalten zu tun hat. Die Folgen des Klimawandels sind dabei
ebenso vielfältig wie uneindeutig. Sie finden sich oft weit
entfernt
und oft verlaufen sie schleichend und weitgehend unbeachtet von der
Welt. So wird das Schicksal der majestätischen Eisbären der
Nordpolarregionen letztlich weit entfernt von ihren Lebensräumen
durch
unseren Energiekonsum und die damit verbundenen Eingriffe in die Natur
mitbestimmt. „Jagd- und Wanderverhalten von Eisbären“,
„Eisbärtourismus“, „Konflikt Mensch – Bär“, aber auch
„Packeisausdehnung und CO2-Ausstoß“, „Mein Beitrag zum
CO2-Ausstoß“
oder „Experiment Treibhauseffekt und Anstieg des Meeresspiegels“ sind
Themen von Lernstationen, die von sehr kreativen Referendarinnen und
Referendaren für ein fächerübergreifendes Pilotprojekt
zum aktuellen
Thema „Klimawandel“ entwickelt wurden. Die Bezirksregierung Köln
(Dezernat 46) und die Zooschule Köln laden Sie herzlich ein, am
Freitag, dem 23. Februar 2007 um 14.00 Uhr diese und weitere
Lernstationen auszuprobieren, die wir anlässlich einer
Lehrerfortbildung in der Mehrzweckhalle des Tropenhauses aufgebaut
haben.
Zoo Heidelberg, 21.02.2007
Kurzohr-Rüsselspringer im Heidelberger
Zoo
Seit kurzem gibt es im Zoo Heidelberg eine neue Tierart zu entdecken.
Eigens für die Kurzohr-Rüsselspringer wurde im Afrikahaus ein
neues
Terrarium gestaltet, das den ursprünglichen Lebensraum dieser
kleinen
Tiere widerspiegelt. Die Kurzohr-Rüsselspringer erinnern an kleine
Mäuse, dürfen jedoch keinesfalls mit diesen verwechselt
werden. Während
Mäuse zu den Nagetieren gehören, bilden die
Rüsselspringer eine eigene
Ordnung in der Klasse der Säugetiere. Der Lebensraum dieser
flinken
Tiere sind die Graslandschaften Südwestafrikas
einschließlich der
Namib-Wüste, wobei das Streifgebiet der kleinen Einzelgänger
bis zu
einem Quadratkilometer beträgt. Die Kurzohr-Rüsselspringer
sind
dämmerungs- und nachtaktiv, sind aber, gerade im Zoo, auch
tagsüber
beim Sonnenbaden, auf einem aufgeheizten Stein oder dem warmen Sand
anzutreffen. Die Nahrung der Rüsselspringer besteht
hauptsächlich aus
Wirbellosen, wie Termiten und anderen Insekten, aber auch aus Samen,
Früchten und Beeren. Als Wüstenbewohner brauchen sie nur
wenig Wasser.
Im Gegensatz zu ihrem Namen und trotz der verlängerten Hinterbeine
bewegen sich die Kurzohr-Rüsselspringer nicht hüpfend fort,
sondern
laufen auf allen vieren, wobei sie Geschwindigkeiten von bis zu 20km/h
erreichen können. Innerhalb ihres Wohngebietes haben sie Pfade
angelegt, die alle wichtigen Orte, wie Ruheplätze, Sandbadestellen
und
Jagdgebiete miteinander verbinden. Auf diese Weise können sie sich
bei
Gefahr blitzschnell in Sicherheit bringen. Beim Laufen halten die
Rüsselspringer ihren Schwanz immer waagrecht, um dabei besser das
Gleichgewicht zu behalten.
Wilhelma
Zoologisch-Botanischer Garten, 21.02.2007
Winterzeit ist Orchideenzeit!
In den Gewächshäusern der Wilhelma zeigt sich der
kapriziöse
Pflanzenadel gerade in voller Blütenpracht, obwohl die meisten
Menschen
den Winter bereits zu den Akten gelegt haben. Den Orchideen ist das
egal – und wer die neblige Tristesse draußen nicht sehen mag,
kann sich
im Farbenrausch der herrlichen Pflanzen die Stimmung ein wenig
aufhellen lassen. Im Wintergarten wetteifern verschiedene
Cymbidium-Hybriden und Naturformen um die Gunst der Besucher, in den
Vitrinen im Gewächshaus mag jeder Besucher für sich
entscheiden, wer
unter den verschiedenen Vanda, Phalaenopsis, Bulbophyllum, Oerstedella,
Phragmipedium und wie sie alle heißen denn die schönste sei.
Auch Dr.
Oetkers Lieblingsgewürz rankt sich über den Vitrinen mit den
Orchideen
– Vanilleduft erwartet man allerdings vergebens, denn es duften nicht
die Blüten, sondern nur die Früchte mit den winzigen Samen.
Den
Besuchern wird immer nur eine Auswahl besonders schön
blühender
Pflanzen präsentiert – in den langen Ruhephasen zwischen den
Blütezeiten sind Orchideen eher unattraktiv und werden in dieser
Zeit
in 4 Gewächshäusern mit unterschiedlichem Klima hinter den
Kulissen
sorgfältig gepflegt. Es wäre ohnehin unmöglich, alle
Orchideen zu
zeigen, denn die Wilhelma besitzt mit über 5000 Pflanzen in 1200
Arten
und Zuchtformen eine der größten Sammlungen in Deutschland.
Die
Sammlung von Mutter Natur hat noch mehr zu bieten – dort stellen die
Orchideen mit über 18 500 Arten eine der größten
Pflanzenfamilien! Den
Gärtnern der Welt aber war dies nicht genug, sie haben der
natürlichen
Fülle noch Tausende von Zuchtformen hinzugefügt. In der Natur
bestäuben
vorwiegend Insekten, aber auch Kolibris, Frösche oder
Fledermäuse die
Orchideen mit ihren bizarren, hochspezialisierten Blüten. In der
Wilhelma sind die Gärtner für die allerdings vegetative
Vermehrung der
botanischen Kostbarkeiten zuständig. Behutsam werden die kleinen
Pflänzchen gepäppelt, bis sie auch einmal in voller
Blüte stehend eine
Zeit lang ins Schaugewächshaus gesetzt werden, um die Besucher zu
verzaubern ... bis Ende Februar übrigens noch zum günstigen
Wintertarif!
Tierpark Arche Warder, 21.02.2007
Greenpeace-Pressekonferenz im Tierpark Arche
Warder
die industrialisierte Landwirtschaft stützt sich auf immer weniger
Nutztier-Rassen – besonders leistungsstarke, hochgezüchtete Tiere.
Erst
im Januar 2007 erteilte das Europäische Patentamt ein Patent auf
genmanipulierte Milchkühe, die unter anderem eine noch höhere
Milchleistung erzielen sollen. Während die Turbo-Tiere oft unter
Krankheiten und Stress leiden, werden robuste alte Nutztierrassen kaum
mehr in der Landwirtschaft eingesetzt. Ihre DNA lagert tiefgekühlt
in
den Gefriertruhen von Gen-Banken. Greenpeace möchte Sie am
kommenden
Montag in die Arche Warder einladen, Europas größtem Park
für seltene
und vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen. Gemeinsam mit der Liga
für
Hirtenvölker veröffentlichen wir einen neuen Report, der eine
brisante
Entwicklung aufzeigt: die Kartellbildung in der Tierzuchtbranche. Zudem
legen wir eine Recherche vor, wie sich Agrar- und
Biotechnologiekonzerne mit Patentanträgen inzwischen nicht nur
genmanipulierte Versuchstiere, sondern auch den Zugriff auf ganze
Tierherden sichern.
Zoo Duisburg, 21.02.2007
Tschüss und guten Flug, GOONAROO -
Willkommen am
Kaiserberg, JANNALI
Gib Du mir den, ich geb’ Dir den… Solcherlei Tauschgefälligkeiten
sind
auch in der internationalen Tiergärtnerei nicht unbekannt;
Wenn aber zwei Koalas fast gleichzeitig ihre Heimatzoos gegen neue,
ihnen unbekannte Aufenthaltsorte wechseln, dann darf ein solcher
Tiertransfer durchaus als unüblich angesehen werden – zumal es
sich bei
den australischen Kletterbeutlern nicht nur um höchst
empfindliche,
sondern auch höchst exklusive Raritäten außerhalb des
Fünften
Kontinents handelt. Da die plüschwolligen Eukalyptusesser in
Europa nur
in ganz wenigen Zoologischen Gärten gepflegt – und in noch
wenigeren
gezüchtet! – werden, so sind Zoologen und Tierpfleger umso mehr an
Tiertausch zwischen blutsfremden Artgenossen interessiert, um
genetische Defekte wie z.B. Inzucht auszuschließen. Das ist der
Grund
dafür, dass sich am kommenden Donnerstag der Chef des Duisburger
Koalahauses, Mario Chindemi, mit samt einer handliche Transportkiste
und deren Einsitzer GOONAROO (geb. am 24. Oktober 2004 in Duisburg) zum
Frankfurter Flughafen aufmachen wird, um eine Direkt-Maschine zur
schottischen Hauptstadt Edinburgh zu besteigen. Zurück erwartet
wird
Mario Chindemi am Montag, dem 26. Februar 2007, von Edinburgh kommend
mit einer Lufthansamaschine auf dem Frankfurter Flughafen, Ankunft:
16.20 Uhr, - wiederum mit einer Transportkiste in der Hand, diesmal mit
einem anderen Koala-Passagier: JANNALI (geb. 17. März 2001 in San
Diego), der sich künftig als Zuchtmann für Duisburgs
schmucke, stets
nach Hustenbonbon duftende Koala-Weiblein bereithalten soll.
Zoo
Landau, 20.02.2007
Erster DGHT-Amphibien- und
Reptilien-Stammtisch 2007 im
Zoo Landau
Am 28. Februar 2007 findet im Zoo Landau in der Pfalz zum ersten Mal in
diesem Jahr wieder der sehr beliebte DGHT Reptilien- und
Amphibien-Stammtisch statt. Die interessierten Teilnehmer treffen sich
zu dieser kostenlosen Veranstaltung um 19 Uhr am Haupteingang des Zoo
Landau in der Pfalz. Bei dem Termin berichtet Herr Steven Art,
Neunkirchen, mit dem Vortrag „Madagaskar – Brennpunkt der
Biodiversität, nicht nur für Schildkrötenfreunde“ von
seinen Besuchen
auf der faszinierenden Insel Madagaskar. Besonders die
äußerst
interessante Tierwelt, die dort anzutreffen ist, darunter viele
Reptilien, wie Schildkröten oder Echsen, aber auch Amphibien und
Säugetiere werden vorgestellt. Der erfahrene Terrarianer ist
begeisterter Hobbyfotograf, so dass sich die Zuhörer auf
eindrucksvolle
Bilder und interessante Informationen freuen können. Weitere
Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie unter: p_kern@t-online.de
oder peter.buchert@t-online.de.
Zoo Salzburg, 20.02.2007
Rekord-Besuch im Zoo Salzburg
Das sonnige und milde Wetter am Faschingssonntag, 18. Februar 07,
lockte tausende Besucher in den Salzburger Zoo „Kaum zu glauben, aber
am Faschingssonntag waren über 2.000 Besucher bei uns im Zoo“,
freut
sich Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner. Damit wurde der
vor fast 10
Jahren aufgestellte Tages-Besucher-Rekord eingestellt. „1997 hatten wir
an einem Sonntag im Februar annähernd viele Eintrittskarten
verkauft
wie gestern! Das traumhafte Wetter genießen nicht nur die
Menschen,
sondern auch unsere Tiere. Unsere Störche renovieren schon seit
Samstag
ihr Nest.“ Josef Angermann, Tierpfleger im Vogelpark „Normalerweise
beginnen unsere Störche Ende März Anfang April mit ihrer
Brut. Heuer
sind sie einen Monat früher in Hochzeitsstimmung!“
Zoo Osnabrück, 19.02.2007
Der Wolf kehrt zurück
Die Gelegenheit in Deutschland, gar in Osnabrück einem lebendigen
Wolf
zu begegnen, ohne Zäune und Gitter als Trennung, haben nur wenige
Menschen. Durch den Orkan „Kyrill“ entwurzelte Bäume
zerstörten im
Osnabrücker Zoo die Umzäunung des Wolfsgeheges und
ermöglichte dem
Wolfsrudel einen kurzen Ausflug in den Zoo, der für Besucher
bereits
gesperrt war. Dank des beherzten Einsatzes des Zooteams konnte sehr
schnell das Rudel wieder in ihr angestammtes, mittlerweile repariertes
Gehege getrieben werden.
Das gesamte Rudel? Nein – Jung-Wolf „ Welpi“ flüchtete – von
„Kyrill“
verängstigt, durch einen ebenfalls vom Sturm beschädigten
Außenzaun und
erkundete anschließend den Wald des Schölerbergs. Bald
erreichte er die
Wohngebiete nahe der Meller Straße, wo aufgeregte Bürger
umgehend die
Polizei verständigten. Es gelang dann den beherzt einschreitenden
Beamten unter Einsatz bewährter Polizeitechnik sehr bald, den
jungen
Wolf in einen Hinterhof abzudrängen, wo von der herbeigeeilten
Zootierärztin mit einem gezielten Schuss aus der Narkosepistole
betäubt
werden konnte. Verpackt in eine Transportkiste verschlief er die
Heimreise in den Zoo. Die Tränen im Blick von „ Welpi“, zeugen
allerdings nicht nur von Trauer, wieder im Zoo zu sein, sondern sind
die letzten Auswirkungen des Pfeffersprays, das von der Polizei zum
Abdrängen eingesetzt wurde (leichte Nachwirkungen zeigte auch die
am
Transport beteiligte Tierpflegerin). Da die Polizeibeamten sich ebenso
wie alle Zoomitarbeiter und nicht zuletzt das Wolfsrudel über die
gelungene Gemeinschaftsaktion und die Heimkehr von „Welpi“ freuen,
entstand spontan die Idee, eine Tierpatenschaft für „ihren“ Wolf
zu
übernehmen. Die Kollegen der PI Osnabrück, ESD II, DA IV
sammelten in
ihren Reihen den Betrag von 270 ¤, den eine starke Abordnung von
Polizisten sicher in den Zoo bringt wo ihn Zoopräsident Reinhardt
Coppenrath stellvertretend für das Patentier in Empfang nimmt.
Zoo
Landau, 19.02.2007
Schildkrötenseminar im Zoo Landau in der
Pfalz
Am 3. März 2007 gibt es für Reptilienfreunde eine
interessante
Fortbildungsveranstaltung im Zoo Landau in der Pfalz: Von 9 bis 15 Uhr
werden Dipl.-Biol. Sandra Honigs, Zoo Landau und Peter Buchert, DGHT
(Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V.),
während des ersten von zwei geplanten Schildkrötenseminaren
in diesem
Jahr den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Zooschule Landau
praxisnah und leicht verständlich viel Wissenswertes vermitteln,
um
Landschildkröten tier- und artgerecht halten und pflegen zu
können. Die
Teilnahme an einer solchen Veranstaltung wird Schildkrötenhaltern
von
Amts wegen empfohlen, um die Haltung von Landschildkröten hier
ordnungsgemäß anmelden zu können. Denn nach Paragraph 2
des
Tierschutzgesetzes muss jeder Halter von Tieren über die
notwendige
Sachkunde für die Haltung einer jeweiligen Tierart verfügen.
Die
Teilnahme an dieser Veranstaltung wird durch eine Urkunde bescheinigt.
Das Seminar kostet 30 Euro pro Person. Für Jugendliche bis 14
Jahre 15
Euro. Der Preis beinhaltet neben dem Besuch des Seminars einen kleinen
Mittagssnack, Getränke sowie den Zooeintritt. Die Teilnehmerzahl
ist
begrenzt, so dass eine Anmeldung dringend erforderlich ist.
Zoo Leipzig, 19.02.2007
Renate und Bhima nehmen Abschied -
Lippenbärenweibchen
ziehen nach Chemnitz
Am kommenden Montagmorgen werden die beiden Lippenbärenweibchen
Renate
(geb. 04.01. 2004 in Leipzig) und Bhima (geb. 07.12.1993 in Leipzig)
den Leipziger Zoo in Richtung Chemnitz verlassen. Die Abgabe der
Lippenbärendamen wurde durch das Europäische
Erhaltungszuchtprogramm
befürwortet. Nur wenige Zoos in Europa halten diese besondere
Bärenart.
Leipzig ist europaweit der führende Zoo in der
Lippenbärenzucht. In
keinem anderen Zoo wurden in den letzten Jahren so viele Jungtiere
geboren, wie in Leipzig. In Chemnitz wartet man gespannt auf die Tiere,
denn für den Tierpark sind es die ersten Lippenbären in der
Haltungsgeschichte. Im Tierpark selbst ziehen die Tiere in die
ehemalige Grizzly -Anlage ein, die ihnen beheizte Innengehege und eine
über 800 qm große Freianlage bietet. „Wir freuen uns, dass
mit Chemnitz
ein weiterer Halter dieser stark bedrohten Tierart hinzukommt“, so
Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Der Lippenbär unterscheidet
sich
äußerlich mit seinem zotteligen und tiefschwarzen Fell stark
von
anderen Bären. Auf der Brust hat er eine V-förmige Zeichnung,
die von
Tier zu Tier variiert. Die als Kletterkünstler bekannten Tiere
leben in
den tropischen und subtropischen Wäldern von Sri Lanka und Indien.
Als
Nahrungsspezialisten ist bei ihnen besonders der Geruchssinn
ausgeprägt. Sie ernähren sich hauptsächlich von Termiten
und Ameisen.
Geschickt reißen sie die Baue ihrer Beute auf und saugen die
Tiere
heraus.
Zoo Wuppertal, 16.02.2007
Rosenmontag im Zoo
An Rosenmontag lädt der Zoo seine Gäste zu einem Rundgang
unter dem
Motto „Karneval der Tiere“ ein. Bei dieser Zooführung zum Thema
Tarnen
und warnen im Tierreich gibt es manches über die „Kostüme“
einiger
Tiere zu lernen. Die Führung startet um 10.30 Uhr am Zoo-Eingang.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 16.02.2007
Rosenmontag ganztägig für Jecken
und Karnevalsmuffel
geöffnet
Ob Löwe, Bär, Giraffe oder Maus – in der ZOOM
Erlebnisweltwelt
Gelsenkirchen sind am Rosenmontag nicht nur tierisch verkleidete
Närrinnen und Narren willkommen. Auch ein gemütlicher
Spaziergang fern
ab vom karnevalistischen Treiben ist in den ZOOM Erlebniswelten Alaska
und Afrika möglich. Zum ersten Mal ist die ZOOM Erlebnisweltwelt
Gelsenkirchen dabei in diesem Jahr während des Rosenmontags
ganztägig
für alle Jecken und Nicht-Jecken geöffnet. Wer also der
Schunkelmusik
und dem Kamellewerfen einmal ganz entgehen möchte, findet in der
ZOOM
Erlebniswelt bestimmt den richtigen Ort für ein paar unterhaltsame
und
erholsame Stunden. Doch auch für verkleidete Närrinnen und
Narren
bietet die Erlebniswelt am Rosenmontag den richtigen Treffpunkt.
Schließlich können die Karnevals- und Verkleidungsfans hier
live vor
Ort überprüfen, ob ihre tierischen Kostüme auch den
lebendigen
Originalen möglichst nahe kommen
Zoo
Hannover, 16.02.2007
Letztes Walross in Deutschland verstorben
Der Zoo trauert um „Tanja“, seine liebenswerte alte Walross-Dame. Tanja
musste heute im hohen Alter von 33 Jahren eingeschläfert werden.
Sie
war das letzte Walross in Deutschland. „Viele von uns kannten Tanja
bereits seit Kindertagen“, erzählt Zoodirektor Klaus-Michael
Machens,
„sie wird uns sehr fehlen.“ Tanja war seit einigen Jahren blind und
hörte sehr schlecht. Dennoch ging es ihr für ihr hohes Alter
recht gut.
Vor zwei Wochen verlor die alte Walrossdame plötzlich den Appetit
und
lag apathisch in ihrem Gehege. Die Zoo-Tierärzte untersuchten
Tanja und
gaben ihr ein Schmerzmittel. Einige Tage lang schien es dem Walross
tatsächlich wieder besser zu gehen. Anfang dieser Woche zog sich
das
Tier dann jedoch ins Wasser zurück, statt wie sonst entspannt auf
der
Plattform zu liegen. Das Walross litt offensichtlich Schmerzen, der
Körper zog sich immer wieder krampfartig zusammen. Die
Tierärzte
beobachteten Tanja die ganze Woche. Als sich trotz der Medikamente
keine Besserung einstellte, entschieden sie schließlich, das
Walross
einzuschläfern. In der Pathologie der Tierärztlichen
Hochschule wird
das Tier jetzt untersucht.
Zoo
Heidelberg, 16.02.2007
Er war ein alter Herr
Mittwoch morgen ist der alte Orang-Utan „Nogger“ im Zoo Heidelberg
gestorben. Mit über 40 Jahren war er einer der ältesten
Orang- Utans in
Menschenobhut. „Nogger“ war ein herrlicher Orang-Utan Mann mit
wallender Behaarung und einem sehr ausdrucksvollen Gesicht – eine der
prägenden Tierpersönlichkeiten im Zoo. Viele Zoobesucher, die
Mitarbeiter des Zoos und vor allem die Pfleger des Affenrevieres werden
ihn sehr vermissen. Nun ist es an seinen Töchtern „Grisella“ und
„Puan“
sowie dem jungen Mann „Uijan“, der aus Hagenbecks Tierpark an den
Neckar kam, die lange Tradition der Orang-Utan Haltung und Zucht in
Heidelberg fortzusetzen. Als die Tierpfleger morgens um kurz nach
sieben Uhr das Menschenaffenhaus betraten, war „Nogger“ wach und
munter. Als er auf eine erhöhte Plattform klettern wollte, fiel er
plötzlich kraftlos in sich zusammen. Es war ein schneller Tod.
Zoologischer Garten Berlin, 15.02.2007
Ein wunderschönes Bild: Dreifacher
Nachwuchs bei den
afrikanischen Elenantilopen!
Innerhalb weniger Wochen gab es gleich dreifachen Nachwuchs bei den
stattlichen Elenantilopen, die sich im Zoo die große Anlage im
Einhuferrevier mit den ruhigen Böhmzebras teilen. Am 23.12.06 und
am
4.1.07 kam jeweils ein Männchen und am 28.1.07 ein Weibchen zur
Welt.
Männliche Elenantilopen sind fast so groß wie Rinder und
erreichen ein
Gewicht bis 1000 kg; die Weibchen bleiben etwas kleiner und sie tragen
weniger mächtige Hörner. Verschiedentlich wurden zu Beginn
des 20.
Jahrhundert Versuche unternommen, diese rindergroßen
afrikanischen
Antilopen zu domestizieren. Diese Versuche blieben nahezu erfolglos,
weil die Tiere trotz Haltung über Generationen ihre
Schreckhaftigkeit
nicht verloren hatten. Einzig im Steppengut Askania Nova in der
Südukraine, das gegen Ende des vorletzten Jahrhunderts von dem
deutschen Friedrich von Falz-Fein gegründet wurde, werden die
Domestikationsversuch bis heute fortgesetzt. Das angestrebte Ziel ist
ein neues Haustier, das in Afrika und anderswo in den Tropen anstelle
der bisweilen landschaftschädigenden Rinder genutzt werden kann.
Auch
im Zoo bedarf der Umgang mit den Elenantilopen viel Ruhe und Umsicht,
denn insbesondere die Jungen erschrecken sich sehr schnell und sind
dann unfallgefährdet.
Zoo Wuppertal, 15.02.2007
Fliesen Kollwitz spendet 1.600,- Euro an den
Zoo-Verein
Der Zoo-Verein Wuppertal e.V. darf sich über eine Spende in
Höhe von
1.600,- ¤ von der Firma Fliesen Kollwitz GmbH freuen. Das
Inhaberehepaar Kollwitz ist dem Zoo stark verbunden und
unterstützt den
Zoo-Verein schon seit längerer Zeit regelmäßig mit
größeren Beträgen.
So konnte der Zoo-Verein z.B. 2006 eine Spende in Höhe von 1.500,-
Euro
für die Pinguine von Fliesen Kollwitz entgegennehmen. Die
Übergabe des
Spendenschecks findet in Anwesenheit des 1. Vorsitzenden des
Zoo-Vereins Wuppertal e.V., Herrn Bruno Hensel, im Zoo statt.
Zoo Duisburg, 15.02.2007
Zwei kleine „Waldmenschen“ im Zoo geboren
Wer da immer noch glaubt, in der ehemaligen Montan-Stadt Duisburg
gäbe
es keinen Wald, der kann an Ort und Stelle eines Besseren belehrt
werden. Wenn aber jemand von Duisburgs „Waldmenschen“ schwärmt, so
wird
er nur ein ungläubiges Kopfschütteln ernten.
Und doch gibt es sie am Kaiserberg, genauer: im Zoo; die rotzotteligen
Orang-Utans, neben dem afrikanischen Gorilla die am stärksten
bedrohte
Menschenaffenart überhaupt – deren indomalayischer Name so viel
bedeutet wie ‚Waldmensch’. Ursprünglich hielten die Eingeborenen
des
heutigen Indonesiens diese extrem stark von der Ausrottung bedrohten
Menschenaffen schlicht für raffinierte menschliche Verwandte, die
sich
taubstumm stellen würden, um nicht zum Arbeiten herangezogen zu
werden
(!). Der heute immer noch rasch dahinschwindende Wildbestand dieser
Affen in den Dschungeln Sumatras und Borneos lässt sich nicht
genau
beziffern; mit Sicherheit aber leben nur noch wenige Tausend Tiere in
den durch Abholzung, Brandrodung und menschliche Kultivation
geschundenen Regenwäldern dieser Rieseninseln – dagegen darf der
Welt-Zoobestand dieser „Waldmenschen“ als einigermaßen gesichert
gelten.
Deshalb ist die Freude über jede gelungene Nachzucht dieser
Primaten
nach wie vor groß, besonders aber, wenn es sich um gleich zwei
Geburten
in wenigen Tagesabständen handelt wie derzeit in Duisburg. Am 25.
Januar d.J. brachte die Sumatra-Orang-Dame ANNETTE (selbst im Jahre
1983 in Berlin geboren, seit 1991 in Duisburg) ihr 5. Kind gesund zur
Welt; Vater war wie bisher der ca. 1960 auf Sumatra geborene SIAM (seit
1962 in Duisburg), ein liebeslustiger Orang-Greis im methusalemischem
Orang-Alter von 45 Jahren! Das zuvor in Duisburg geborene Orang-Kind
JAMBI (geb. 1999) dieses Paares spielt mittlerweile hingebungsvoll mit
seinem fast 8 Jahre jüngeren Geschwisterchen… Gleich neben dieser
vierköpfigen Sumatraner-Familie wohnen Borneo-Orang-Dame MIRI
(geb.
1991 in Duisburg), die zusammen mit ihrem Borneo-Partner NIAS (geb.
1989 in Rotterdam, seit 1991 in Duisburg) sich am 1. Februar 2007
über
ihr erstes Töchterchen freuen durften.
Zoo Osnabrück, 15.02.2007
Sextest – Who is who?
Die Inventur für 2006 ist abgeschlossen. Das Ergebnis lautet: Im
Zoo
Osnabrück leben 2.675 Tiere aus 283 Arten. Zur alljährlichen
Inventur
zählt auch die Tatsache, die neugeborenen Tiere genau zu erfassen.
Bei
vielen Tierkindern ist es dabei leicht, das Geschlecht festzustellen,
nicht aber bei Affen. Die ersten Monate bleiben sie eng im
Körperkontakt zu den Müttern. Sie abzunehmen, um die Neugier
zu
befriedigen, welches Geschlecht sie sind, verbietet sich, da der
Eingriff zu gefährlich ist und das Mutter-Kind-Verhältnis
stören würde.
Jetzt aber kam die Stunde der Wahrheit bei den Lisztaffen. Dort wurden
am 26. März Zwillinge geboren, die jetzt selbständig sind und
für den
Sextest herausgenommen werden konnten. Jetzt wissen wir es: Es sind ein
Männchen und ein Weibchen. Im gleichen Arbeitsgang bekamen sie von
der
Zootierärztin, Frau Dr. Susanne Klomburg, einen elektronischen
Mikrochip unter die Haut eingepflanzt – gewissermaßen ihre
Passnummer.
Bei den Schweins- und bei den Kapuzineraffen wird das Geheimnis noch
gehütet. Hier gibt es aus der Nachzucht 2006 sechs
„geschlechtslose“
Jungtiere. Im Laufe des Jahres werden wir wissen, wie viele
Männchen
oder Weibchen darunter sind.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Natur- und Artenschutz – Meldungen |
>
in der
heutigen "ZEIT" findet sich eine Advertorial-Beilage zum Thema
Stiftungen, darunter die Stiftung Artenschutz (nicht online
verfügbar)
g-o.de
- 22.02.2007
Klimawandel: Neuankömmlinge verdrängen
Alpenvegetation
-
Alpine Vegetation in den Dolomiten gefährdet
Die ersten Auswirkungen der Klimaerwärmung sind an der alpinen
Vegetation bereits sichtbar: Wie eine neue Studie zeigt dringen
Waldbäume, Waldgrenzarten und Arten der unteren Höhenstufen
bereits in
höhere Lagen vor. Kleinwüchsige alpine Pflanzen werden
dadurch
verdrängt.
Handelsblatt -
21.02.2007
Sympathie
beeinflusst Artenschutz
Eine in der Zeitschrift „Human Ecology“ veröffentlichte Studie
zeigt, dass in manchen Fällen selbst Kleinigkeiten wie kleine
farbige
Strähnchen im Fell eines Tieres entscheidend sein könnten. Im
Falle von
Pinguinen zeigt es sich, dass diejenigen bei Menschen am beliebtesten
sind, die
im Federkleid warme Farben wie Rot, Orange oder starkes Gelb aufweisen.
David
Stokes von der Universität von Washington in Bothell und seine
Studenten
berechneten die Beliebtheit verschiedener Arten, indem sie Fotos in
vier
populären Bildbänden über Pinguine untersuchten. Die
Beliebtheitsranglisten waren sehr ähnlich in allen
vier Büchern. Das lässt vermuten, das die menschlichen
Vorlieben sich gleichen.
Die Studie soll ein Signal für Artenschützer sein, die Rolle
der Beliebtheit,
auch bei ihnen selbst, nicht zu unterschätzen, wenn es um
Entscheidungen geht,
wie mit Arten umzugehen ist. „Es gibt große Unterschiede in
unseren Gefühlen
für Lebewesen“, sagt Stokes. „Diese werden eine große Rolle
bei der Auswahl
spielen, was wir bewahren.“
derstandard.at - 21.02.2007
Mexiko:
Aufforstungsprogramm mit 250 Millionen Bäumen
Mexiko will 2007 im Rahmen des Programms "Proarbol", das vor dem
Hintergrund der UNO-Initiative "The Billion Tree Campaign" stattfindet,
250 Millionen Bäume pflanzen. Das kündigte Präsident
Felipe Calderon am
Dienstag im Bundesstaat Tabasco an, wo die ersten 114 Hektar Wald
wiederaufgeforstet werden sollen. Nach den Worten von Calderon will
Mexiko insgesamt rund sechs Milliarden Pesos (400 Millionen Euro)
für
die Aufforstungen aufbringen. Das Programm diene einer nachhaltigen
Entwicklung in den wirtschaftlich zurückgebliebenen Landesteilen
und
solle vor allem der armen Bevölkerung zu gute kommen, hieß
es.
spiegel.de - 21.02.2007
Wild, Bauern und Feuer bedrohen deutsche Wälder
Agrarminister Horst Seehofer will den alljährlichen
Waldzustandsbericht
abschaffen. Kritiker schimpfen: Die Walddaten-Sammlung sei wertvoller
denn je - als Hilfsmittel beim dringend notwendigen Umbau des deutschen
Waldes. Denn die Forste werden von Bränden und Wild bedroht.
Zyklon
verschmutzt Korallenparadies
Massenhaft Sand und Schlamm treiben von überfluteten Flüssen
Australiens zum Great Barrier Reef. Ein Zyklon hatte die Ufer
übertreten lassen. Satellitenbilder zeigen, wie verschmutzt das
Wasser
in dem Taucherparadies bereits ist. Vor allem die Korallen leiden unter
den Ablagerungen.
Stern
Shortnews
- 21.02.2007
Freizeit: Südafrika: Ende der Jagden auf
halbzahme Tiere
Es ist in Südafrika weit verbreitet, halbzahme oder betäubte
Tiere zu
erlegen.
Oftmals werben die Betreiber von Jagd-Lodges damit, dass Touristen
einen Löwen
oder ein anderes Tier erjagen können, was oft in einem kleinen
Gehege
geschieht. Umweltminister Marthinus van Schalkwyk will dem nun ein Ende
setzen. Halbzahme
Löwen dürfen erst nach zwei Jahren Freiheit gejagt werden,
mit Pfeil
und Bogen
darf man größere Tiere wie Nashörner und Elefanten
nicht mehr erlegen.
Südafrika ist der wichtigste Zielort für
Trophäenjäger der Welt; sie
brachten
bisher mehrere Millionen Dollar pro Jahr ins Land. Daher
befürchtet
man, dass
Van Schalkwyks Regelungen dem sehr schaden werden.
derstandard.at - 21.02.2007
Havariertes
Walfangschiff frustriert Neuseeland
Die Besatzung der "Nisshin Maru" hat das Navigationssystem des
havarierten japanischen Walfangschiffs repariert. Der Motor springe
aber immer noch nicht an, sagte der Sprecher der neuseeländischen
Schifffahrtsbehörde, Steve Corbett, am Mittwoch. Die japanische
Walfangbehörde bestehe nach wie vor darauf, dass das Schiff aus
eigener
Kraft weiterfahre."Es ist frustrierend, aber wir haben nicht die Macht,
sie zum Verlassen des Gebiets zu zwingen - es ist ein
ausländisches
Schiff in internationalen Gewässern", sagte Corbett. Die
neuseeländische Regierung hat Japan aufgefordert, den Havaristen
so
schnell wie möglich zu bergen, um eine Umweltkatastrophe zu
verhindern.
Die "Nisshin Maru" hat 500.000 Liter Schweröl und weitere 800.000
Liter
Heizöl an Bord. Das Walfangschiff treibt seit einem Brand am
vergangenen Donnerstag ohne eigene Maschinenkraft rund 175 Kilometer
vom Kap Adare in der Antarktis entfernt. Dort befindet sich die
weltweit größte Brutstätte für Pinguine.
oe24.at -
21.02.2007
Nashorn
reist
zur Fortpflanzung um die Welt
Um den
Bestand zu sichern, ist das Nashorn "Andalas" per Flugzeug, Lastwagen
und Fähre um die Welt gereist. In Sumatra soll es sich nun
fortpflanzen. Die 63-stündige Reise vom Zoo von Los Angeles nach
Sumatra
per Flugzeug, Lastwagen und Fähre hat das Tier offenbar gut
überstanden. Sein
neues Zuhause ist ein Schutzgebiet, in dem bereits die Nashorn-Damen
"Rosa" und "Ratu" leben. Mit ihrer Hilfe soll der
fünfjährige Bulle den Bestand seiner Art sichern. Das
Sumatra-Nashorn
gilt als stark bedroht. Vermutlich leben nur noch rund 300
Tiere in den Wäldern der Insel Sumatra und in Malaysia. Für
das
langfristige
Überleben der Art sind nach Ansicht von Experten mehr als 2.500
Tiere
nötig.
Die Nachzucht in Gefangenschaft gilt als schwieriges und teures
Unterfangen. "Andalas" ist das erste in einem Zoo geborene
Sumatra-Nashorn seit
über 100 Jahren.
dieneueepoche.com - 21.02.2007
Sumatra-Nashorn „Andalas“ erkundet sein neues Zuhause
Nach einer Reise um die halbe Welt hat sich der Nashornbulle „Andalas“
am Mittwoch in Indonesien mit seiner neuen Umgebung vertraut gemacht.
Die 63-stündige Reise vom Zoo von Los Angeles nach Sumatra per
Flugzeug, Lastwagen und Fähre hat das Tier offenbar gut
überstanden.
Sein neues Zuhause ist ein Schutzgebiet, in dem bereits die
Nashorn-Damen „Rosa“ und „Ratu“ leben. Mit ihrer Hilfe soll der
fünfjährige Bulle den Bestand seiner Art sichern. Das
Sumatra-Nashorn
gilt als stark bedroht. Vermutlich leben nur noch rund 300 Tiere in den
Wäldern der Insel Sumatra und in Malaysia.
spiegel.de - 21.02.2007
Nashorn reist 63 Stunden zur Paarung
Seine Mission ist klar: Sich paaren, Nachkommen zeugen. Das
Sumatra-Nashorn Andalas hat dafür eine weite Reise auf sich
genommen.
Von seiner Geburtsstätte im US-amerikanischen Cincinnati-Zoo
(Bundesstaat Ohio) ist das Tier bis nach Jakarta in Indonesien
geflogen. Von dort aus wurde es per Lastwagen und Fähre auf die
Insel
Sumatra verfrachtet. Hier befinden sich nicht nur ein Schutzgebiet, in
dem Andalas heimisch werden soll, sondern auch die Weibchen Rosa und
Ratu. Mit ihnen soll das US-Nashorn seine Art retten. ... Die
natürlichen Lebensräume teilen sie sich mit ebenfalls
gefährdeten
Tigern und Elefanten. Doch Wilderer jagen dort, und die Landwirtschaft
verdrängt - etwa durch kräftig wachsende Palmölplantagen
- die
natürlichen Gebiete.
Blick Online -
20.02.2007
Job-Beschreibung:
flotter
Dreier
Das passiert nicht jedem Mann: Eine
Behandlung im VIP-Stil – und als Gegenleistung wird nur Sex erwartet.
Aber
«Andalas» ist auch nicht irgendein Mann. Schon auf dieser
überlangen Flugreise von Nordamerika über Europa bis nach
Südostasien durfte nichts passieren, was diesem wertvollen Nashorn
geschadet
hätte. Angekommen in Indonesien, gings dann sogar noch auf eine
zwölfstündige
Reise per Lastwagen und Fähre. Aber damit dürfte das
Gröbste überstanden sein. Und jetzt warten die Damen
«Rosa» und «Ratu» auf «Andalas».
Und mit denen soll er nur eins machen: für
Nachwuchs sorgen. Und deswegen, nur deswegen, liess der Zoo im
amerikanischen
Cincinatti seinen geliebten Bullen ziehen. Damit wir diese
Hörner-Giganten auch
in Zukunft bewundern können.
derstandard.at - 20.02.2007
Frisches
Blut für Sumatras Nashörner
Der in US-Gefangenschaft geborene Nashornbulle Andalas soll die Art der
Sumatra-Nashörner in Indonesien retten. Der fünfjährige
Andalas darf
sich ab Mittwoch mit drei Nashorn-Damen an der Küste Sumatras
vergnügen, sagte Marcellus Adi, Direktor des Way
Kambas-Nationalparks
in der Provinz Lampung. Sumatra-Nashorn Andalas ist das erste, das seit
mehr als 100 Jahren in Gefangenschaft geboren wurde. Das Tier sollte am
Abend in Jakarta als Luftfracht aus den USA eintreffen und nach
Westjava zur Einschiffung nach Sumatra gebracht werden.
Main Taunus Kurier - 20.02.2007
Trotz
Wärme kehren
Störche nicht eher aus dem Süden zurück
Trotz des milden Wetters
in Deutschland ist in diesem Jahr nicht mit einer verfrühten
Rückkehr
der Störche
aus dem Süden zu rechnen. «Weil sie ja nicht wissen, dass
die
Temperaturen in ihrem Brutgebiet schon jetzt
frühlingshaft sind, brechen sie nicht eher auf», sagte
Christoph Kaatz,
Sprecher
der Bundesarbeitsgruppe Weißstorchschutz des Naturschutzbundes
Deutschland (NABU). «Der Zeitpunkt der Rückkehr wird
über die
Tageslänge gesteuert.
Irgendwann schlägt in den Störchen ein Hämmerchen, das
sagt "Koffer
packen!"»,
sagte Kaatz. Vereinzelt sind dennoch auch im Winter in Deutschland
Störche zu sehen. Wegen des Klimawandels habe die
Wahrscheinlichkeit,
dass sie hier zu Lande überleben, deutlich zugenommen.
derstandard.at - 20.02.2007
Betrunkene
Hirsche torkeln durch tschechische Wälder
Betrunkene Hirsche machen derzeit die Wälder in Tschechien
unsicher.
Der Forstverband hat Spaziergänger besonders im Böhmerwald
vor den
torkelnden Tieren gewarnt. Das Damwild berausche sich in diesen Wochen
vor allem an den gärenden Blättern von Raps und Rüben,
sagte Jiri Silha
von der Böhmisch-Mährischen Waidmannsvereinigung.
Der durch Gärung zu Ethanol gewordene Traubenzucker der Pflanzen
lasse
Hirsche oft unkoordiniert "wie einen Trinker nach 15 Bier" durch den
Wald taumeln. Derart alkoholisierte Hirsche sollten seiner Vereinigung
sofort gemeldet werden, sagte Silha. Der Verband lege an wichtigen
Stellen Futter aus, damit das Wild sich nicht an den gärenden
Blätter
berausche: "Manche Tiere können an der Störung des
Nervensystems
sterben."
derstandard.at - 20.02.2007
Bestiarium
der Klontiere
Vor zehn Jahren wurde das Klonschaf Dolly der Öffentlichkeit
präsentiert. Das Herstellungsverfahren dieser ersten genetischen
Kopie
eines Säugetiers wurde in der Zwischenzeit bei vielen anderen
Tierarten
kopiert und hat einen regelrechten Klontier-Zoo hervorgebracht.
Die Welt - 20.02.2007
Ein
einzigartiges Leben als
Kopie
Das berühmteste
Schaf der Welt zierte die internationalen Titelseiten: Dolly war die
erste genetische
Kopie eines Säugertiers. Mit ihm begann das Klonzeitalter. Zehn
Jahre später haben
sich die Kopien zum Klontier-Zoo gemehrt. Pferde, Maultiere,
Ziegen und Schweine wurden ebenso kopiert wie Mäuse, Kaninchen,
Katzen und Hunde.
An der technischen Prozedur wurde dabei seit Dolly kaum etwas
verändert. „Es gibt
für jede Tierart unterschiedliche Nuancen“, erklärt Wolf.
„Aber im Grundsatz ist
die Methode die gleiche geblieben.“ „Genetische Modifikationen
in Tieren unterzubringen das ist derzeit die Hauptanwendung beim
Klonen“, sagt Wolf.
Seine Gruppe arbeitet ebenso wie Forscher in den USA daran, Rinder mit
einer BSE-Resistenz zu schaffen. In den USA habe man in einem
ähnlichen Ansatz Ferkel mit gesünderem Fettsäuremuster
geklont, berichtet Niemann. Bei Pferden würde
ein Klon die Zucht oft überhaupt erst ermöglichen: Viele
männliche Spring- und Rennpferde
werden in ihrer Jugend kastriert erweisen sie sich später als
Champion, können sie
nicht mehr für Nachwuchs sorgen.
Vorarlberg
Online - 19.02.2007
In
Bayern gibt es wieder Elche
Rund
200 Jahre nach der Ausrottung setzen immer öfter wieder Elche ihre
Hufe
auf
bayerischen Boden: So zeigte sich im vergangenen Winter eine Elchkuh im
Landkreis Schwandorf. Sie streift vermutlich noch immer in der
Oberpfalz umher, im Dezember
wurde sie
erneut gesichtet. Zuletzt musste vor wenigen Wochen ein schwer
verletzter Elch
nahe dem niederbayerischen Breitenberg bei Passau nach dem
Zusammenstoß
mit
einem Auto erschossen werden. Die Tiere wandern offenbar über die
Grüne Grenze aus dem benachbarten
Tschechien nach Bayern. Nachdem auch schon Luchse, Wölfe und
zuletzt
Braunbär
„Bruno“ in den Freistaat gekommen sind, müssen sich die Menschen
und
Behörden
nun mit Tieren auseinandersetzen, die jahrhundertelang bei uns
allenfalls im
Zoo bestaunt werden konnten. Die
Daten der
Beobachtungen werden nirgends zentral gesammelt. Das soll sich nun mit
einem „Elchplan“ ändern. Der Freistaat will sich
mit
einem speziellen Konzept auf eine verstärkte Zuwanderung der Elche
vorbereiten.
Dabei soll ein „Monitoring“ klären, wie viele Elche sich an
welchen
Orten im
Freistaat aufhalten.
netzzeitung.de - 19.02.2007
Meeresforscher prangern Tiefseefischerei an
Zahlreiche Meeresforscher verlangen das Ende staatlicher Subventionen
für die kommerzielle Tiefseefischerei. Auf dem Kongress der
amerikanischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften
(AAAS) in
San Francisco warfen sie etwa einem Dutzend Länder vor, die
Zerstörung
einzigartiger Ökosysteme aus ihrem Staatssäckel zu
finanzieren. Ohne
dieses Geld wäre der Tiefseefang für die meisten Fischer
unprofitabel
und würde erheblich schrumpfen, erklärten Experten aus
Amerika und der
EU. ... Zu den Ländern, die Tiefseefischer unter anderem bei den
hohen
Treibstoffkosten auf hoher See unterstützten, gehören den
Experten
zufolge Japan, Russland, Spanien, Frankreich, Island, Australien und
Neuseeland. «Es gibt mit Sicherheit bessere Investitionen als die
Subvention von Tiefseekuttern, die 1,1 Milliarden Liter Treibstoff pro
Jahr verbrennen - noch dazu für magere Fänge von uralten
Fischen»,
sagte Mitautor Daniel Pauly.
derstandard.at - 19.02.2007
"Keine
Subventionen für die Tiefseefischerei!"
Zahlreiche Meeresforscher verlangen das Ende staatlicher Subventionen
für die kommerzielle Tiefseefischerei. Auf dem Kongress der
amerikanischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften
(AAAS) in
San Francisco warfen sie etwa einem Dutzend Länder vor, die
Zerstörung
einzigartiger Ökosysteme aus ihrem Budget zu finanzieren. Ohne
dieses
Geld wäre der Tiefseefang für die meisten Fischer
unprofitabel und
würde erheblich schrumpfen, erklärten Experten aus Amerika
und der EU.
Eine in San Francisco veröffentlichte Untersuchung der
Universität von
British Columbia in der kanadischen Stadt Vancouver kommt zu dem
Ergebnis, dass Tiefseefischer jährlich mit 152 Millionen Dollar
unterstützt werden. Ohne diese Subvention würde der Fischfang
mit
Grundschleppnetzen 50 Millionen Dollar pro Jahr Verlust machen, sagte
einer der beiden Autoren der Studie, Rashid Sumalia.
derstandard.at - 19.02.2007
Anhaltende
Bemühungen um den Tasmanischen Teufel
Bemühungen um den Tasmanischen Teufel müssen anhalten, soll
diese
Tierart vor dem Aussterben gerettet werden. In einigen Regionen der vor
der australischen Südküste gelegenen Insel Tasmanien seien
bereits 70
Prozent der Beuteltiere aufgrund des aggressiven Gesichtstumors
gestorben, teilte der führende Experte Hamish McCallum von der
Universität von Tasmanien am Montag in Sydney mit.
Sollte die seltsame Krankheit nicht in den Griff zu bekommen sein,
könnte der Tasmanische Teufel innerhalb der nächsten zehn
Jahre
aussterben, warnte der Forscher. McCallum verglich die Auswirkungen der
Krankheit mit denen des Aids-Virus. Keines der von den Geschwüren
befallenen Tiere habe den Ausbruch länger als sechs Monate
überlebt,
sagte er.
derstandard.at - 19.02.2007
Mottenart
bedroht nun auch Mexikos Kakteen
Eine Mottenart, die in Australien ganze Kakteenplantagen kahlgefressen
hat, bedroht nun die Ernte von Kleinbauern in Mexiko. Eine am
Küstenort
Cancun gefangene Motte gehöre wohl zu der Spezies Cactoblastis
cactorum, die in Australien 20 Millionen Hektar Nutzfläche
vernichtet
habe, teilten die Behörden am Freitag mit. "Es ist Krieg",
beschrieb
Enrique Sanchez, Chef des Amtes für Pflanzen- und Tierschutz, die
Bedrohung.
derstandard.at - 18.02.2007
Hunderte
Pottwale rund um Sizilien
Eine italienische Unterwasserstation hat ein überraschendes
Ergebnis
zur Zahl der Pottwale im Mittelmeer zu Tage gefördert: Akustische
Messungen der im Meer vor Catania installierten "Nemo 1" hätten
ergeben, dass allein im zentralen Mittelmeer rund um Sizilien
wahrscheinlich mehrere hundert Exemplare der riesigen Meeressäuger
leben, berichtete die Zeitung "Corriere della Sera". Bisher waren
Wissenschafter davon ausgegangen, dass es in dem Gebiet höchstens
noch
einige Dutzend Pottwale gibt. Artenschützer reagierten allerdings
zurückhaltend.
Isla
Canaria Net - 18.02.2007
Teneriffa
- Deutscher Naturschutzbund und die Loro Parque-Stiftung ...
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) will künftig enger mit der
weltweit
im Artenschutz tät | |