E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 357 vom 15. Februar 2007

 Liebe Leser,

viele Zoo-Mitarbeiter wissen es schon länger, anderen gegenüber haben wir uns am vergangenen Wochenende auf der absolut gelungenen Zookunft in Magdeburg "geoutet":
Wir - ein Team mit deutlicher Überschneidung mit der Zoopresseschau-Redaktion - arbeiten derzeit an einem Zooführer für den deutschsprachigen Raum (eine längst überfällige Publikation, die ab April hoffentlich auch in Ihrem Zooshop zum Verkauf ausliegen wird...)
Das Druckwerk wird sich "Abenteuer Zoo" nennen
nicht zu verwechseln, aber in Abstimmung mit der gleichnamigen Fernsehsendung des MDR und erscheint im Leopold Stocker Verlag. In den Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz haben wir über 550 zoologische Einrichtungen ausfindig machen können, die auf etwa 400 Seiten mehr oder minder ausführlich vorgestellt werden.
Schon an dieser Stelle möchte ich allen Zoos & Co's danken, die uns mit Anmerkungen in den Datenbank-Formularen – manchmal lediglich dem Hinweis, daß alle Daten noch korrekt sind - und mit Bildern effektiv unterstützt haben! Etliche dieser Rückmeldungen würden auch eine persönliche Beantwortung verdienen... Bitte sehen Sie uns nach, daß wir uns derzeit auf die Fertigstellung konzentrieren und freuen Sie sich auf das Erscheinen des Machwerks!

Ihre Silke Sorge (Herausgeberin)

Gefährliche Ponys im Saarland


Zoos – Meldungen
Hinweis:
In der Nacht vom 13. auf den 14. 2. wurden im Tierpark Bad Liebenstein mehrere Gehege aufgebrochen. Es wurden 1,1 Weißbüschelaffen und 2,1 Lisztaffen gestohlen. Auch das Gehege der Totenkopfaffen S. boliviensis aufgebrochen. Sicherlich werden die Tiere privat angeboten.


Volksstimme - 12. Feb. 2007
230 Teilnehmer am Wochenende bei internationaler Tagung in der Landeshauptstadt
Zoo-Direktoren, Artenschützer, Wissenschaftler, Leiter kleinerer Tierparks und Architekten trafen sich am Wochenende im Madeburger Zoo zu einer Fachtagung. Die Teilnehmer kamen unter anderem aus England, den Niederlanden, Österreich, Polen und Norwegen und diskutierten das Thema "Artenschutz und Marketing ". Zoo-Chef Dr. Kai Perret stand Rede und Antwort, führte die Fachleute durch seinen Zoo und stellte vor allem das Marketing-Konzept, zu dem auch die Huskys gehören, vor. Gerade weil der Magdeburger Zoo zurzeit in einer wichtigen Umbauphase stecke, seien Anregungen, Kritik und fachlicher Rat wichtig.

Naumburger Tageblatt - 9. Feb. 2007
Internationale Zoo-Tagung «ZooKunft 2007» in Magdeburg
Zooexperten aus aller Welt kommen heute in Magdeburg zusammen. Während des Symposiums «ZooKunft 2007» wollen sie bis Sonntag unter anderem neue Erkenntnisse der artgerechten Tierhaltung vorstellen. Zudem werden die 200 Teilnehmer über die Themen Artenschutz und Marketing sprechen. Die Veranstaltung, die vom Verein Quantum Conservation ausgerichtet wird, ist den Angaben zufolge die größte ihrer Art in Deutschland.

MDR - 11. Feb. 2007
Internationale Zoo-Tagung in Magdeburg
Internationale Artenschutzexperten haben ein besseres Marketing zum Schutz bedrohter Tierarten gefordert. Der Gründer der zoologischen Gesellschaft Quantum, Richard Perron, sagte MDR 1 RADIO SACHSEN-ANHALT man könne nur durch verstärkte Werbung für den Artenschutz die Zuchtprogramme finanzieren. Nur so blieben seltene Arten erhalten. Auf dem Symposium "Zookunft 2007" in Magdeburg debattierten die Experten über die Finanzierung der Erhaltungszucht. Dabei wurde deutlich, dass private Initiativen an Bedeutung gewinnen, etwa Fördervereine oder Tierpatenschaften, wie es sie im Magdeburger Zoo bereits seit Jahren gibt.

mdr.de - 12. Feb. 2007
Görlitzer Tierpark feiert Jubiläum
Der Naturschutz-Tierpark der Görlitz feiert in diesem Jahr sein 50jähriges Bestehen. Nach Angaben von Direktor Axel Gehbauer sind bis zu 15 Veranstaltungen geplant. Bekannt ist der Görlitzer Park für seine Wildtier-Auffangstation. Dort werden pro Jahr bis zu 400 kranke und geschwächte Tiere gesund gepflegt.


oe24.at - 12. Feb. 2007
Tod im Zoo - Gepard tötet Besucherin in Belgien
Ein tödliches Drama in einem Zoo hat in Belgien Trauer und Ratlosigkeit ausgelöst: Ein junger Gepard tötete eine Besucherin, die in sein Gehege eingedrungen war. Die 37-Jährige beschaffte sich nach Polizeiangaben auf noch unbekanntem Weg den Schlüssel zu dem Gehege im Tierpark Olmen bei Antwerpen. Nach Schließung des Zoos ging sie zu den Geparden, wo ein achtzehn Monate altes Tier sie tödlich verletzte. Die Familie des Opfers teilte am Montag mit, die Frau sei leicht behindert gewesen. Die Frau war beim Zoo-Personal gut bekannt und galt als große Geparden-Liebhaberin, für eines der Tiere hatte sie eine Patenschaft übernommen. Die Zoodirektion wehrte sich gegen den Vorwurf, die Sicherheitsvorkehrungen im Tiergarten seien mangelhaft. Wie das Opfer an den Gehegeschlüssel gekommen war, blieb zunächst unklar. Bisher durften Besucher unter Aufsicht der Tierwärter Raubtiere füttern, der Zoo wirbt auf seiner Website mit Fotos von Menschen, die zusammen mit den Geparden posieren. Damit soll jedoch nach dem Vorfall vom Sonntag Schluss sein.

News Networld - 12. Feb. 2007
Tödliches Drama in belgischem Zoo: Gepard zerfleischte geistig leicht behinderte Frau
Ein tödliches Drama in einem Zoo hat in Belgien Trauer und Ratlosigkeit ausgelöst: Ein junger Gepard tötete eine Besucherin, die in sein Gehege eingedrungen war. Die 37-Jährige beschaffte sich nach Polizeiangaben auf noch unbekanntem Weg den Schlüssel zu dem Gehege im Tierpark Olmen bei Antwerpen. Nach Schließung des Zoos ging sie zu den Geparden, wo ein achtzehn Monate altes Tier sie tödlich verletzte. Laut der Familie des Opfers sei die Frau leicht behindert gewesen. Die Antwerpenerin war mit schwersten Verletzungen im Geparden-Gehege gefunden worden und wenig später gestorben.

NZZ Online - 12. Feb. 2007
Gepard tötet Zoobesucherin in Antwerpen
In einem Zoo bei Antwerpen ist eine 37-jährige Frau durch einen Geparden getötet worden. Die Frau hatte sich den Schlüssel des Geheges beschafft, um selbst zu den Tieren zu gelangen. Tierschützer haben den Zoo scharf kritisiert. Die Tierschutzorganisation Gaia forderte am Montag die Schliessung des Zoos. Dort seien weder die Sicherheit der Besucher noch das Wohlergehen der Tiere gewährleistet. Zoodirektion und Personal vermittelten den Besuchern zudem immer wieder den Eindruck, wilde Tiere seien nicht gefährlich.

Focus – 12. Febr. 2007
Gepard beißt Besucherin zu Tode
Ein Gepard hat eine Zoobesucherin im nordbelgischen Olmen tödlich verletzt. Tierpfleger hatten die 37 Jahre alte Frau schwer verstümmelt in dem Gehege des Raubtiers gefunden, wie flämische Medien am Montag berichteten. Im Krankenhaus konnte der Verletzten nicht mehr geholfen werden. Die 37-Jährige hatte sich nach ersten Erkenntnissen der Polizei den Schlüssel zum Geparden-Käfig des Tierparks von Olmen bei Antwerpen beschafft und war dort am Sonntagabend eingedrungen.

Spiegel online – 12. Febr. 2007-02-14
Gepard zerfleischt Besucherin
Grausiger Fund im Zoo von Olmen: Tierpfleger haben in einem Raubtier-Gehege eine verstümmelte Frau entdeckt. Ein Gepard soll die 37-Jährige zu Tode gebissen haben. Nach ersten Polizei-Erkenntnissen ist die Frau jedoch freiwillig in das Gehege geklettert.

Märkische Oderzeitung – 12. Febr. 2007
Zoobesucherin klettert in Geparden-Gehege - zu Tode gebissen
Ein Gepard hat eine Zoobesucherin im nordbelgischen Olmen tödlich verletzt. Tierpfleger hatten die 37 Jahre alte Frau schwer verstümmelt in dem Gehege des Raubtiers gefunden, berichteten flämische Medien am Montag. Im Krankenhaus konnte der Verletzten nicht mehr geholfen werden. Warum die Frau am Sonntagabend nach der Schließung des Tiergartens in den Käfig kletterte, blieb zunächst unklar. Die Staatsanwaltschaft untersuche den Vorfall. Der Zoo in Olmen stand in der Vergangenheit häufiger in der Kritik von Tierschützern.


> s.a. niederländische Meldungen


Krone.at - 14. Feb. 2007
Positive Schwingung
Die Leihgabe dreier vom Aussterben bedrohter Goldaffen aus China hat sich der Zoo von Los Angeles ordentlich was kosten lassen. Stolze 7,4 Millionen Dollar hat der Bau des Geheges verschlungen, das - so die Auflage der Chinesen - extra nach Feng-Shui-Kriterien gestaltet werden musste. Für die nächsten zehn Jahre wird der Zoo von Los Angeles das neue Heim der vom Aussterben bedrohten Affen sein.

NÖN Online - 14. Feb. 2007
Wie soll der Safaripark aussehen?
Gänserndorf. Wie berichtet, will der Deutsch-Wagramer Tierarzt Josef Zoher den Safaripark wiederbeleben. Bis spätestens Sommer 2009 soll eine abgespeckte Variante des ehemaligen Parks aus dem Boden gestampft werden. Im NÖN-Interview spricht Zoher über seine Pläne.


N24 - 9. Feb. 2007
Risiko für Vogelgrippe-Einschleppung bleibt hoch
Das Risiko für die Einschleppung der Vogelgrippe in deutsche Nutzgeflügelbestände bleibt weiter hoch. Das geht aus der aktuellen Risikobewertung des Bundesinstituts für Tiergesundheit auf der Ostsee-Insel Riems vom Freitag hervor. Eine Abkehr von der Stallpflicht wird nicht empfohlen. Die größte Gefahr geht nach Einschätzung der Riemser Forscher weiterhin von Wild- und Zugvögeln sowie illegalen Einfuhren von lebendem Geflügel und Geflügelprodukten aus Vogelgrippe-Ländern aus. Die Fälle in Ungarn und in Großbritannien belegten, dass der H5N1-Erreger weiterhin in Europa präsent sei, teilte das FLI mit. Es sei damit zu rechnen, dass sich der Erreger weiter über Wildvögel und andere Überträger verbreitet.

nh24.de - 14. Feb. 2007
Calden: Blauzungenkrankheit im Landkreis Kassel festgestellt
Im Caldener Ortsteil Fürstenwald der Gemeinde Calden wurde gestern bei einem Rind der Ausbruch der Blauzungenkrankheit amtlich festgestellt. „Damit liegen fast alle Städte und Gemeinden im Landkreis Kassel und auch die Stadt Kassel im 20-Kilometer-Bereich rund um den Ausbruchsort, für den strengere Schutzvorschriften gelten“, informierte der Leiter des Kreisamtes für Veterinärwesen und Verbraucherschutz in Wolfhagen, Dr. Reinhard Butte. Neben Haus- und Wildrindern, Haus- und Wildschafen sowie Haus- und Wildziegen können auch Dromedare und Lamas an der Blauzungenkrankheit erkranken. Außerhalb des 20-Kilometer-Gebietes liegen Tierhaltungen in Bad Karlshafen, Helsa, den Naumburger Stadtteilen Altendorf, Elbenberg und Heimarshausen, Nieste, Oberweser, Söhrewald, den Trendelburger Stadtteilen Deisel, Friedrichsfeld, Gottsbüren, Langenthal und Stammen sowie in Wahlsburg. Ebenfalls nicht betroffen ist der Tierpark Sababurg.



Planung und Bau

Esslinger Zeitung - 9. Feb. 2007
Neues Menschenaffenhaus soll 2008 gebaut werden
Für rund 13 Millionen Euro plant die Wilhelma den Bau eines neuen Menschenaffenhauses. Eines der größten Projekte in der Geschichte der Wilhelma wird nach den Plänen des Büros Hascher und Jehle verwirklicht werden. Baubeginn ist für das Frühjahr 2008 vorgesehen. Das Preisgericht im Wettbewerb zur Anlage für Afrikanische Menschenaffen des zoologisch-botanischen Gartens Wilhelma hatte im September des vergangenen Jahres zwei erste Preise vergeben. Der Grund: Die Jury befand damals beide Entwürfe für gut, hatte allerdings einige kritische Punkte angemerkt und um Überarbeitung gebeten. Seitdem haben die beiden Büros Auer + Weber sowie Hascher und Jehle ihre Entwürfe weiterentwickelt. Das Land Baden-Württemberg und der Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma entschieden nun nach der Betrachtung aller zoologischen, architektonischen und wirtschaftlichen Kriterien einhellig, das Büro Hascher und Jehle mit der weiteren Planung zu betrauen. Der Vorsitzende des Fördervereins, Georg Fundel, zeigte sich erfreut, dass ein Baubeginn bereits für das Frühjahr des kommenden Jahres angestrebt werde. Die Zeit bis dahin wird von Architekten und Fachingenieuren für umfangreiche Planungsarbeiten genutzt. Allerdings wird es dort in Zukunft keine Schimpansen mehr geben. Denn die Wilhelma wird sich künftig verstärkt den Gorillas, Bonobos und Urang-Utans widmen.

Freie Presse Online - 12. Feb. 2007
Ein Kamelhaus zum Geburtstag
Görlitz. Die vier Wochen alten Maskenschweinferkel kuscheln sich unter der Wärmelampe an ihre Mutter «Kando». Die asiatische Rasse im Görlitzer Naturschutz-Tierpark freut sich wie viele andere Arten über den Nachwuchs. Auch «Martha», das robuste Deutsche Sattelschwein, hat mit ihren zwölf Neuankömmlingen zu tun. «Diese Glücksbringer bescheren uns doch einen guten Start in unser Jubiläumsjahr», sagt der Görlitzer Tierparkdirektor Axel Gebauer. Das Freigehege feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Die offizielle Geburtstagsfeier ist am 18. August. An diesem Tag werde das neu errichtete Kamelhaus innerhalb des tibetischen Dorfes eröffnet. Vor zwei Jahren, am 4. Dezember 2004, fiel der Startschuss für dieses Projekt. Anziehungspunkt sei schon immer der deutsche Bauernhof mit Pommerschen Landschaf, Edelziege, schwarzbuntem Milchrind, Hausschwein und Kaninchen gewesen. Als Pendant entstehe nun ein nachgebautes tibetisches Dorf. Hausyak, Kaschmirziege, Kamel, Luchs und der Rote Panda sind unter anderem tierische Vertreter dieser Region. Das Yakhaus steht bereits. Zudem soll ein Heu- und Strohlager entstehen. Geplant ist, den gesamten Komplex bis 2010 fertigzustellen.

Thüringische Landeszeitung - 9. Feb. 2007
Abwarten, bis die Orchideen blühn
Erfurt. Neben all dem Ärger, den der Rechnungsprüfungsbericht der Zoopark-Leitung beschert hat, wird jetzt auch noch die für 30. Mai geplante Freigabe des neuen Zoo-Eingangs in Frage gestellt. Denn so, wie es derzeit aussieht, kann dieser dann nur von den per Straßenbahn angereisten Zoo-Besuchern genutzt werden - die mobilisierten Besucher auf den Parkplatz an der Straße "Am Zoopark" zu leiten, wird vom Tiefbau- und Verkehrsamt allerdings abgelehnt. Derartiges, so Amtsleiter Gerhard Glanz, sei den Anwohnern nicht zumutbar. Beim neuen Zoo-Eingang sei es von Beginn an Teil der Baugenehmigung gewesen, eine separate Zufahrt zu bauen, was von der Zoo-Geschäftsführung wohl nicht bedacht wurde. Die einzig machbare Lösung sei jetzt, dass weiter der alte Parkplatz über die Stotternheimer Straße genutzt wird und von dort durch das Wäldchen zum neuen Haupteingang gewandert wird. Diese Version verhindere allerdings die geplante Expansion der Elefantenanlage bis über das Areal des Parkplatzes. Wodurch die Planungen des Zooparks so ziemlich komplett über den Haufen geworfen werden.

PR-Inside.com - 9. Feb. 2007
Zoo-Erweiterung in Leipzig
Im Rahmen des Leipziger Zooausbaus wird am 24. Februar ein denkmalgeschütztes Industrie-Hochhaus gesprengt. Auf dem ehemaligen Gelände der Firma Orsta Hydraulik soll nach Angaben der Zooverwaltung vom Freitag bis 2009 der Themenbereich «Gondwanaland» mit einer Riesentropenhalle entstehen. In Anbetracht der attraktiven und wirtschaftlich bedeutsamen Neugestaltung des Areals habe die Denkmalschutzbehörde dem Abriss zugestimmt. Das Ostra-Hochhaus wird mit 150 Kilogramm Sprengstoff versehen, der im Erdgeschoss elektronisch gezündet werde, damit der Baukörper in eine Richtung stürze.

Münstersche Zeitung - 9. Feb. 2007
Der Löwe thront vorm Burgtor
Metelen. Der Countdown läuft: In 50 Tagen öffnet der Abenteuerzoo seine Pforten. Daran will Betreiber Peter van den Brand nicht rütteln obwohl noch viel zu tun ist. Erst das Schneechaos, jetzt der Sturm, es tauchen eben immer wieder Probleme auf. Gestern und vorgestern wurden die letzten Sturmschäden beseitigt. In zwei Wochen soll die Burg inklusive der beiden Türme komplett mit Marmorplatten verkleidet sein. Bis Affen, Wölfe und Co. einziehen können, muss nicht nur die Zoogenehmigung durch den Kreis Steinfurt erteilt sein, bis dahin müssen auch die letzten noch fehlenden Handgriffe an den Käfigen erledigt sein. Dazu gehört nicht nur die Reparatur der durch einen umgestürzten Baum beschädigten Voliere, sondern auch die Fertigstellung des Wolfsgeheges. Van den Brand: Wir sind gerade dabei zu klären, welche Bestimmungen dafür erfüllt werden müssen. Das Gleiche gilt für die geplanten Falknervorführungen. Auch wenn die Zeit bis zum 31. März drängt, ist van den Brand zuversichtlich, den Besuchern zur Eröffnung ein rundes Bild bieten zu können.

presse-service.de - 9. Feb. 2007
Tiergarten Mönchengladbach:
Mitte letzten Jahres hat der Tiergarten Mönchengladbach mit der Umgestaltung der Bärengehege begonnen. Nun sind die Bauarbeiten am Pixbusch in Odenkirchen abgeschlossen. Etwas vorsichtig beäugen die vier Braunbären noch ihr neues Zuhause. Insgesamt ist die Fläche nun größer und grüner geworden, da ein Teil des Wassers durch Erde und Mulch ersetzt wurde. Außerdem gibt es über eigens angefertigte Schieber eine neue Verbindung der beiden Gehege. Besonders "arbeitsintensiv" war das Einfügen von großen Bäumen aus dem Hardter Wald.

Limmattalonline.ch - 14. Feb. 2007
Mit dem Tram direkt zum Zoo
Der VCS Zürich hat am Mittwoch die kantonale Volksinitiative «Mit dem Tram direkt zum Zürcher Zoo» mit über 7000 Unterschriften eingereicht. Für die Realisierung wird ein Rahmenkredit von 14 Millionen Franken verlangt. Mit der Initiative werde die Voraussetzung geschaffen, dass die Zoobesucherinnen und -besucher vermehrt das Tram benutzen werden, wie der VCS in einer Medienmitteilung vom Mittwoch schreibt. Zudem werde das Wohnquartier vom Verkehr entlastet. Die Initianten verlangen, die bestehende Tramlinie um rund 570 Meter bis zur Masoala-Halle zu verlängern. Mit der Verlängerung würden zwei neue Haltestellen entstehen, eine beim Haupteingang des Zoos, die andere bei der Masoala-Halle.

Lausitzer Rundschau - 13. Feb 2007
Tibetisches Dorf für asiatische Rassen
Die vier Wochen alten Maskenschweinferkel kuscheln sich unter der Wärmelampe an ihre Mutter „Kando“. Die asiatische Rasse im Görlitzer Naturschutz-Tierpark freut sich wie viele andere Arten über den Nachwuchs. Auch „Martha“, das robuste Deutsche Sattelschwein, hat mit ihren zwölf Neuankömmlingen zu tun. „Diese Glücksbringer bescheren uns doch einen guten Start in unser Jubiläumsjahr“, sagt der Görlitzer Tierparkdirektor Axel Gebauer. Das Freigehege feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. ... 135 Tierarten – von der Honigbiene bis zum Weißschwanzstachelschwein – beherbergt der Görlitzer Naturschutz-Tierpark. Besonders stolz ist Tierparkdirektor Axel Gebauer auf das Kompliment einer Touristin aus Amerika. Sie habe ins Gästebuch des Parks geschrieben: «Little, but sweet» (Klein, aber süß) – und so solle der Tierpark auch in den kommenden Jahren bleiben, findet Gebauer.



Aktionen

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 9. Feb. 2007
Spielerisch die Arktis kennenlernen
Wer von den „Schollen“ vor der Eisbärenstube im Rostocker Zoo fällt, braucht das kalte Nass nicht zu fürchten. Vielmehr lernen die Jungen und Mädchen von Kindertagesstätten oder Grundschulen der Hansestadt an den Aktionstagen in den Wintererlebnisferien des Tiergartens etwas über den arktischen Lebensraum. „Mit dem Thema ,Von Inuit und Polarbären’ bringen wir ihnen auf spielerische Weise bei, wo sich der Lebensraum der Tiere befindet und wie sie dort leben“, erklärt Waltraud Behnke, Umweltpädagogin im Zoonarium.

Sachsen Fernsehen Chemnitz - 13. Feb. 2007
Entdeckungsreise im Chemnitzer Tierpark
Der Tierpark Chemnitz lädt während der Winterferien alle Kinder zur Entdeckungsreise ein. Täglich gibt es Kurzführungen zu verschiedenen Tiergruppen. Treffpunkt ist jeweils 14.00 Uhr am Kassenhäuschen.

Stuttgarter Nachrichten - 13. Feb. 2007
Die Tiere des Amazonienhauses
Längst haben sich die Stuttgarter an das vielbeachtete Schmuckstück der Stuttgarter Wilhelma aus Glas und Stahl - das Amazonienhaus - an der Pragstraße gewöhnt. Nach dem anfänglichen Besucherandrang in den tropischen Gefilden ist es ruhiger in dem 15,4 Milionen Mark teuren Gebäude geworden. Auch das 2002 zu Ostern eröffnete neue Insektarium hat den größten Ansturm hinter sich. Trotzdem sind beide Gebäude immer wieder eine Stippvisite wert, gerade wenn ein Blick hinter die Kulissen - wie heute im Amazonienhaus - gewährt wird. In den beiden heutigen Führungen geht es um eben diese Tiere, deren Heimat die tropische Enklave am Neckar ist. Ihre Lebensgewohnheiten und Verhaltensweisen werden vorgestellt und die Besucher werfen mit den Tierpflegern einen Blick hinter die Kulissen.

Stuttgarter Nachrichten - 13. Feb. 2007
Die Affen der Wilhelma
Im August 2001 musste die Wilhelma mit dem Tod des Silberrückens Banjo, dem Chef bei den Gorillas im Menschenaffenhaus, einen schmerzlichen Verlust hinnehmen. Der Anführer der Stuttgarter Gorillafamilie, der 1966 als Baby an den Neckar kam, war bei den großen und kleinen Besuchern lange Jahre einer der meistbesuchten Favoriten. Die Gunst des Publikums teilte er sich gemeinsam mit seinen fünf Haremsdamen, den Orang Utans und den Schimpansen im Menschenaffenhaus der Wilhelma. Doch auch der Nachwuchs weiß sich im Jungtieraufzuchthaus hinter Glas in Szene zu setzen. Die heutigen Führungen erlauben den Besuchern einen ganz besonderen Einblick in die Welt unserer nächsten Verwandten.

Rhein Main Presse - 9. Feb. 2007
Geburtstag mal im Zoo feiern
Der Geschäftsführer der Freizeitbetriebe, Dieter Haag, freut sich auf ein neues Kapitel in der Geschichte des Tiergartens: "Wir haben in Zusammenarbeit mit Tamara Kalmbach ein neues Konzept für den Tiergarten entwickelt. Neben pädagogischen Rundgängen für Kindergärten und Schulen erwartet die Besucher ein tierisches Programm für Jedermann." Am 1. März startet das neue Angebot. Die Kinder verwandeln sich zum Beispiel in Zoodetektive oder lernen die Bauernhoftiere von einer neuen Seite kennen. Auf den Rundgängen besteht auch die Möglichkeit, eine Schlangenhaut oder ein Ziegenhorn anzufassen und zu untersuchen. Dieses Angebot gibt es gegen Voranmeldung für Kindergärten und Schulklassen ohne Mehrkosten.

Schwerin-News - 9. Feb. 2007
Am Valentinstag in den Zoo
Am 14.02. und 18.02.2007 dreht sich in der neuen Waldschule alles um die Liebe im Allgemeinen und im Besonderen. Unter Anleitung werden Duftwässerchen hergestellt, die die Sinne beflügeln. Interessantes rund um den Valentinstag und das Liebesleben der Waldtiere wurde herzlich verpackt. Das Jahresthema in der Waldschule befasst sich mit der Liebe im Wald.

Thüringische Landeszeitung - 13. Feb. 2007
Patenschaft ermöglicht Elchbullen eine Dame
Gestern ist die Patenschaft über die Elchgruppe im Geraer Tierpark wieder verlängert wurden. "Das Volvo-Autohaus Auto-Haas GmbH ist einer der zuverlässigsten und ältesten Paten. Sie sind jetzt bereits im elften Patenschaftsjahr", teilte Tierparkdirektor Ullrich Fischer mit, der sich über das Engagement von Verkaufsleiter Dieter Kellner freute. Kellner übergab dem Tierparkdirektor einen Scheck über 1 200 Euro und besuchte Elch Moritz, dem er eine frische Möhre und Knäckebrot zu knabbern gab.

Ostthüringer Zeitung - 13. Febr. 2007
Patenschaft ermöglicht Elchbullen eine Dame
Der im Tierpark Gera lebende Elchbulle Moritz bekommt im März dank der Spende eine Dame.
1200 Euro Spende der Auto Haas GmbH für Transport einer Elchkuh von Bern nach GeraGera (Tina Puff). Gestern ist die Patenschaft über die Elchgruppe im Geraer Tierpark wieder verlängert wurden. "Das Volvo-Autohaus Auto-Haas GmbH ist einer der zuverlässigsten und ältesten Paten. Sie sind jetzt bereits im elften Patenschaftsjahr", teilte Tierparkdirektor Ullrich Fischer mit, der sich über das Engagement von Verkaufsleiter Dieter Kellner freute. ... Das Geld soll für den Transport einer jungen Elchkuh aufgewändet werden, die im März ihre neue Heimat im Geraer Tierpark im Martinsgrund finden soll.



Nachwuchs

Neu-Ulmer Zeitung - 12. Feb. 2007
Giraffen-Baby unerwartet gestorben
Das Giraffenkind des Augsburger Zoos ist tot. Das Jungtier starb nach nur zehn Tagen. Zoochefin Barbara Jantschke: "Wir sind alle sehr traurig, das kam unerwartet." Die junge Kuh hatte nach einer Verletzung nicht mehr trinken wollen. Vermutlich starb das nur 49 Kilo schwere Tier an Schwäche. Am Freitag hatten die Pfleger entdeckt, dass das Giraffen-Baby am rechten Hinterlauf lahmte und brachten ihn in die Tierklinik nach München. Ein Bluterguss im Kniegelenk wurde festgestellt. Vermutlich wurde das Jungtier von seiner Mutter Jamie (5) getreten.

Neu-Ulmer Zeitung - 13. Feb. 2007
Trauer um die Augsburger Baby-Giraffe
Die Trauer steht ihm ins Gesicht geschreiben: Tierpfleger Danilo Grüneberg hat der überraschende Tod des Augsburger Giraffen-Babys sichtlich mitgenommen. Der 26-Jährige war dabei, als das Tier geboren wurde und er wachte die Nacht zum Sonntag an seinem Gehege. Gegen 24 Uhr fand er die junge Giraffe schließlich tot im Stroh liegen. Vermutlich war sie einfach zu schwach gewesen, um zu leben, hieß es gestern im Augsburger Zoo. Um die Todesursache festzustellen, wird das Tier nun obduziert.
Über sechs Stunden dauerte es, bis die kleine Giraffe - übrigens nicht wie anfangs angenommen ein Bulle, sondern eine Kuh - mit wackeligen Beinen im Stroh stand. Und heute, nicht mal zwei Wochen später, ist sie tot. Sie starb so früh, dass sie noch nicht einmal einen Namen hatte.

oe24.at - 14. Feb. 2007
Schönbrunner Zoo Seltener Prinz Alfred-Hirsch hat Nachwuchs
In Schönbrunn hat der seltene Prinz Alfred-Hirsch Nachwuchs bekommen - das Jungtier ist seit Mittwoch auch für Zoobesucher zu sehen. Mitte Dezember ist das Weibchen zur Welt gekommen, jetzt steht sie auch für Zoo-Besucher zur Besichtigung. Der Prinz Alfred-Hirsch ist einer der seltensten und gefährdetsten Arten, die im Wiener Tiergarten gepflegt werden. Derzeit leben in 14 europäischen Tiergärten knapp achtzig Prinz Alfred-Hirsche - gewissermaßen „die letzte Reserve“, sollte es nicht gelingen, die Art auf den Philippinen dauerhaft zu schützen. In Zusammenarbeit mit der philippinischen Regierung wurden mittlerweile Pläne für einen Nationalpark ausgearbeitet, Schutzstationen und Gehege eingerichtet und Gebiete für eine etwaige Wiederansiedelung ermittelt. Der Tiergarten Schönbrunn unterstützt die Bewahrung des Lebensraumes dieser Hirschart im Rahmen der deutschen „Stiftung Artenschutz“.

Kanal8 - 14. Feb. 2007
Chemnitzer Tierpark bekam seltenen Nachwuchs
In der vergangenen Woche wurde ein kleiner Prinz-Alfred-Hirsch geboren. Das weibliche Jungtier ist wohlauf, mit ein bisschen Glück können die Besucher einen Blick auf den Nachwuchs erhaschen. Bei den Prinz-Alfred-Hirschen handelt es sich um eine sehr seltene und bedrohte Art von den Phillippinen. Der Chemnitzer Tierpark züchtet die Tiere bereits seit 1999 mit großem Erfolg.

Kanal8 - 13. Feb. 2007
Zweite Prinzessin in Chemnitz geboren
Ein freudiges Ereignis ist es immer, wenn Jungtiere geboren werden, und ganz besonders, wenn es sich dabei um eine bedrohte Art handelt. In der vergangenen Woche hat die kleine Familie der Prinz-Alfred-Hirsche im Chemnitzer Tierpark wieder weiblichen Nachwuchs bekommen. Die Tiere zählen zu einer seltenen philippinischen Hirschart und werden im städtischen Tierpark seit knapp acht Jahren gehalten. Im Abstand von etwa zwei Jahren kommt ein Jungtier zur Welt.

Stern Shortnews - 9. Feb 2007
Dortmunder Tierpark: Drei Löwenbabys erblickten das Licht der Welt
Im Dortmunder Tierpark haben drei Löwenbabys das Licht der Welt erblickt. Zuletzt waren im Dortmunder Zoo 1990 Löwenjungen geboren worden. Vater der Drei ist der elfjährige Lukas und die Mutter ist Moreni.

Westfälische Rundschau - 9. Feb. 2007
Drei Löwenbabys auf einen Streich
Riesengroß ist die Freude im Zoo: Gleich drei Löwenbabys kamen gesund zur Welt. Und Mama "Moreni" kümmert sich äußerst fürsorglich um ihr Welpentrio. Für den Dortmunder Zoo ist das der erste Nachwuchs nach 17 Jahren im Löwengehege. Dass es 17 Jahre keinen Nachwuchs im Löwengehege gab, war teils auch "Familienplanung" der Zuchtbuchführer. Denn nicht immer konnten Jungtiere in anderen Tierparks abgesetzt werden. So musste im Extremfall Ende der 1970er Jahre der Altlöwe zugunsten des Jungkaters getötet werden.

Berliner Zeitung – 13. Febr. 2007
Ein Fläschchen für Knut
Eisbären-Baby Knut, das Anfang Dezember im Zoo geboren wurde, hat sein Geburtsgewicht schon fast versechsfacht. 5 400 Gramm bringt der Kleine jetzt auf die Waage. Knuts gutes Gedeihen ist nicht zuletzt der aufopferungsvollen Pflege von Pfleger Thomas Dörflein zu verdanken, der dem flauschigen Bärchen alle vier Stunden die Flasche gibt. Laufen kann Knut zwar noch nicht, aber immerhin kann er sich schon mit Hilfe der Vordertatzen aufrichten, voranziehen und umherkugeln. Außerdem hat der Baby-Bär schon fast alle Milchzähne.

Märkische Oderzeitung - 12. Feb. 2007
Eisbär Knut entwickelt sich gut
Berlin. Der gut zwei Monate alte Eisbär Knut entwickelt sich gut. Der kleine Bär wiegt mittlerweile 5400 Gramm, hat fast sein komplettes Milchgebiss und kann sich mit Hilfe seiner Vordertatzen aufrichten, voranziehen und herumkugeln, wie ein Zoosprecher am Montag mitteilte. Das Tier bekommt alle vier Stunden von Tierpfleger Thomas Dörflein Milch aus der Flasche. Weil die Handaufzucht von Eisbären als sehr schwierig gilt, schläft Dörflein seit der Bärengeburt im Zoo und versorgt Knut rund um die Uhr.

Die Welt - Donnerstag, 8. Februar 2007
Afrikanischer Katzennachwuchs im Tierpark Berlin
Der Berliner Tierpark ist um zwei seltene afrikanische Katzen reicher. Bereits am 3. Januar wurden die beiden Servale Kisongo und Asanti geboren, teilte der Tierpark am Donnerstag mit. Servale sind Kleinkatzen, die normalerweise in der afrikanischen Steppe beheimatet sind. Sie zeichnen sich durch große Ohren, lange Beine und ein gelb-geflecktes Fell aus. Die beiden 5-wöchigen Kätzchen seien sehr aktiv und tobten bereits wild in ihrer Schaubox herum. Die Eltern der beiden, Vater Malo und Mutter Mara, sollen sich rührend um ihren Nachwuchs kümmern.

Thüringer Allgemeine - 12. Febr. 2007
NACHWUCHS BEI DEN STREIFENPFERDEN:
Im Erfurter Zoo wurde ein weibliches Zebra geboren. Sein Streifenmuster bleibt das ganze Leben unverändert.

Westdeutsche Zeitung - Mittwoch, 7. Februar 2007
Zoo-Glück: Der Zwerg in Mutters Beutel
Fotografen und Kameraleute haben im Krefelder Zoo einen etwa acht Meter entfernten Beutel im Visier – den von Kylie, dem fünf Jahre alten Känguru-Weibchen. Darin steckt ein Winzling mit langen Ohren. Doch nur einmal lässt sich der vorletzte Woche geborene Zwerg kurz sehen. Das reicht für die Bilder. Welche Temperatur mag Kylies Baby gefühlt haben? Es zieht sich in den warmen Beutel zurück. Und da bleibt es. Die Freude über den Nachwuchs bei den Grauen Riesenkängurus ist in Krefeld groß. Schließlich hat es fünf Jahre keinen Nachwuchs in der Gruppe gegeben. Der 16. November 2002 war der schwärzeste Tag in der Geschichte des Krefelder Zoos: Unbekannte stiegen zu nächtlicher Stunde über den Zaun auf das Tierparkgelände und öffneten das Geparden-Gehege. Während Kater Urs sich versteckte, ging Gepardin Catherine auf Entdeckungstour.

>Rubrik "Irreführung der Leser":

Basler Zeitung - 9. Feb. 2007
Drei seltene Bengaltiger im Zoo von Buenos Aires geboren
In Buenos Aires können sich die Zoobesucher an seltenem Nachwuchs erfreuen: Drei kleine weisse Bengaltiger tobten am Donnerstag erstmals durch das Freigehege. Die Geburt der drei blauäugigen Raubkatzen sei ein wichtiger Beitrag, um die Art vor dem Aussterben zu bewahren, sagte Tierarzt Miguel Rivolta. Die zwei Weibchen und das Männchen waren am Tag vor Heiligabend geboren worden.

Stern - 9. Feb. 2007
Seltener Nachwuchs
Nicht einmal 300 weiße Bengaltiger leben noch weltweit - nun sind es wieder drei mehr: Der Zoo von Buenos Aires präsentiert stolz einen Wurf von drei Jungen.

Kleine Zeitung - 10. Feb. 2007
Drei seltene Bengaltiger im Zoo von Buenos Aires geboren
Es gebe weltweit nur noch zwischen 250 und 300 der Tiere in Gefangenschaft.



oe24.at - Donnerstag, 8. Februar 2007
Giraffe fiel auf Zoodirektor
Der Versuch, eine unter Tuberkulose-Verdacht stehende Giraffe für Untersuchungen zu betäuben, ist im schwedischen Tierpark Kolmarden gründlich daneben gegangen. Das bewusstlos gemachte Tier geriet trotz der Bemühungen mehrerer Tierpfleger aus dem Gleichgewicht und stürzte um. Während Safaripark-Chef Lennart Sunden mit einer Platzwunde ins Krankenhaus gebracht werden musste, endete die Aktion für Giraffe Mans tödlich. Nachträglich stellte sich übrigens heraus, dass das Tier nicht an Tuberkulose erkrankt war.

Leipziger Volkszeitung - 9. Feb. 2007
Neuer Leopard für Leipziger Zoo: "Xembalo" aus Helsinki eingetroffen
Der Leipziger Zoo hat einen neuen Leoparden erhalten. Der 20 Monate alte "Xembalo" aus Helsinki ist am Donnerstag in der sächsischen Metropole eingetroffen. Mit dem Tier soll versucht werden, Nachwuchs der stark bedrohten Tierart zu züchten. Das Weibchen dafür fehlt derzeit noch, soll aber in einigen Wochen vom Tierpark Berlin kommen. Die Zucht der Amurleoparden hat in Leipzig Tradition. Den Angaben zufolge wurden in den vergangen 129 Jahren mehr als 300 Jungtiere geboren. Von dem derzeitigen Pärchen "Balin" und "Olga" ist nach Angaben von Zoodirektor Jörg Junhold eher kein Nachwuchs mehr zu erwarten. Die Tiere sind bereits 24 und 17 Jahre alt. In freier Wildbahn ist der Amurleopard nahezu ausgerottet. Nach Angaben der Tierschutzorganisation WWF gibt es weniger als 30 Tiere.

koeln.de - 9. Feb. 2007
Bisons im Kölner Zoo erschossen
Es klingt grausam, aber die Natur zwingt den Kölner Zoo dazu: Drei Bisons mussten im vergangenen Jahr getötet werden und auch in diesem Jahr droht zwei weiteren ihrer Art das gleiche Schicksal. Grund dafür ist die Überbevölkerung im Gehege. Im Herdenverband können nicht mehrere männliche Tiere gehalten werden, da der Leitbulle keine Konkurrenten duldet. In der freien Natur vertreibt der Herdenchef die schwächeren Bullen, dies ist im kleinen Gehege des Tiergartens leider nicht möglich. So müssen die männlichen Nachkommen entweder in eigene Gehege umgesiedelt oder in anderen Zoos untergebracht werden. Für ein eigenes Junggesellen-Gehege ist allerdings kein Platz und aufgrund der Blauzungenkrankheit ist Köln Sperrbezirk, sodass die Tiere nicht auf Reisen gehen können. Nach ihrem Tod ereilt die Bisons dasgleiche Schicksal wie ihren Artgenossen in der freien Wildbahn: Sie werden an die Raubtiere verfüttert.

Express.de - 9. Feb. 2007
KEIN PLATZ!
Köln. Kann es in einem Zoo zuviele Tiere geben? Was passiert mit den Überzähligen? In manchen Zoos werden Tiere auch schon mal erschossen und dann an Raubtiere verfüttert. Das geschieht auch in Köln. Im November wurde ein Bison getötet und an Raubkatzen verfüttert. „Wir tun so etwas nicht leichtfertig“, erklärt Zoodirektor Theo Pagel. „Die Tötung ist und bleibt aber ein Extremfall, der nur eintritt, wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind.“ Zootierarzt und Pagel-Vize Dr. Olaf Behlert ergänzt: „Um unerwünschte Nachzuchten zu verhindern, geben wir weiblichen Tieren die Pille, wir sterilisieren oder kastrieren sie, wir lassen kein männliches Tier in die Gruppe oder wir impfen gegen Trächtigkeit.“ Bei den Geburten habe man keinen Einfluss auf das Geschlecht. Wenn man keinen Platz für überzählige Tiere habe und sie nicht in einem anderen Zoo unterbringen könne, bleibe als letzte Möglichkeit die Tötung.

Ostsee-Zeitung - 12. Febr. 2007
Kegel robbe vor Graal-Müritz
Am Strand von Graal-Müritz (Kreis Bad Doberan) ist gestern eine Kegelrobbe aufgetaucht. Der seltene Gast, der es sich nahe des Aufgangs Strandstraße bequem machte, ließ sich über mehrere Stunden von Spaziergängern bestaunen. Dass diese Tiere an Land kommen, sei in Graal-Müritz ein seltener, wenn auch nicht außergewöhnlicher Vorgang, sagte Ingo Söllig, Tierinspektor des Zoos in Rostock. Zunächst bestehe auch kein Grund einzugreifen. Falls die Robbe Hilfe benötige, könnte sie im Zoo untersucht werden.

Münsterländische Volkszeitung - 12. Feb. 2007
Versteckspiel der Pinguine
Rheine. Das Zählen im Naturzoo hat ein Ende. Die Tierinventur ist abgeschlossen. 1013 Tiere in 93 Arten ist das sachlich nüchterne Endergebnis, das nicht ahnen lässt, welche Fülle an Daten sich hinter diesen Zahlen verbirgt. Für die im Vergleich zum Vorjahr etwas höhere Artenzahl sind sieben Vogelspinnen und ein Skorpion verantwortlich, die in einer neuen Terrarien-Abteilung im Tigerhaus Quartier gefunden haben. Die zahlreichen Nachzuchten spiegeln sich auch in den Abgaben an andere Zoos wider.

presse-service.de - 13. Feb. 2007
"Ene Besuch im Zoo..."
"Ene Besuch im Zoo" gehört zu den beliebten Melodien der Karnevalszeit. Wer das Lied wörtlich nehmen möchte und ein wenig Abwechslung zum jecken Treiben in der Stadt sucht, der sollte einen Besuch im Tiergarten Mönchengladbach einplanen. Die Anlage am Pixbusch im Stadtteil Odenkirchen macht sich wegen der milden Witterung bereits "frühlingsfit" und freut sich auf große und kleine Besucher. Außerdem wurden gerade vier junge Wildschweine, so genannte Frischlinge sowie ein Kamerunschaf geboren. Und die Umgestaltung der Bärengehege ist soeben erst abgeschlossen, so dass es einiges Neues zu entdecken gibt: "...nä, wat is dat schön, dat es wunderschön!"

Ostthüringer Zeitung - 12. Febr. 2007
"Werbeläufer" und "Flirtbus": Ideen zum Valentinstag
Für die "kreativen Köpfe" unter den Verliebten gibt es in einigen Städten ausgefallene romantische Ideen. So gehört die Aktion "Zwei Herzen im Dreiviertel-Takt" des Dortmunder Zoos zu den Liebesbeweisen der etwas anderen Art. Als Symbol dauerhafter Verbundenheit könnten zum Valentinstag Tierpatenschaften zu Dreiviertel des regulären Preises erworben werden, sagt Stadtsprecher Frank Ebbinghaus. "Was auch immer man seinem Partner mit der Wahl des Tieres sagen möchte." So koste die Patenschaft für ein Kamelpaar 750 Euro, die als lebenslang monogam geltenden Pinguine lassen sich für 150 Euro "adoptieren". Und mit 37,50 Euro seien zum Beispiel die prächtig anzusehenden Goldfasane auch für den kleineren Geldbeutel erschwinglich.

meinberlin.de - Donnerstag, 8. Februar 2007
Zoologen erzählen aus ihrem Berufsalltag
Der ehemalige Berliner Zoodirektor, Heinz-Georg Klös, und der heutige Direktor von Zoo und Tierpark, Bernhard Blaskiewitz, erzählen am 8. März Geschichten aus Zoo und Aquarium. In dem vom Berliner Journalisten Werner Synakiewicz zusammengetragenen Buch „Ringkampf mit Knorke” berichten die Zoologen in Lehmanns Fachbuchhandlung in Charlottenburg über Erheiterndes aus ihrem Berufsleben.

wienweb.at - Donnerstag, 8. Februar 2007
2,27 Millionen Besucher im Tiergarten Schönbrunn
Dier Tiergarten Schönbrunn verzeichnete im Vorjahr einen neuen Besucherrekord. 2,27 Millionen Gäste kamen in den Zoo. Zum Vergleich: der Schnitt der letzten Jahre betrug 1,7 Millionen Besucher im Jahr. Die Tiergarten-Leitung macht vor allem die Preissenkung für die Jahreskarten im Juli und das durchwegs warme Wetter für den großen Andrang verantwortlich. Allein im Dezember hat sich die Zahl der Gäste verdoppelt - 100.000 nutzten die milden Temperaturen für einen Tiergartenbesuch aus. Für Anfang 2007 erwartet sich die Zooleitung ähnlich gute Zahlen.

Freie Presse - 9. Feb. 2007
Neu im Wildpark: Echte Wildkatzen
Seit gestern streift ein zirka einjähriges Wildkatzenpärchen am Mühlberg in Waschleithe durch ein neues Gehege. „Bisher lebten Kater und Katze im Bayerischen Wald in einer Aufzuchtstation des Bunds“, erläutert Jochen Gerlach, Leiter des Natur- und Wildparks in Waschleithe. Für die zwei neuen Bewohner der Anlage werden nun Namen und Paten gesucht.

Mitteldeutsche Zeitung - 9. Feb. 2007
Aus dem Leben eines Faultiers
Halle. Wie spielt man Beamten-Mikado? Richtig. Wer sich zuerst bewegt, hat verloren. Paula hätte keine Mühe, bei dem Spiel zu gewinnen. Das mit seinen 38 Jahren sprichwörtlich gut abgehangene Zweifinger-Faultier-Weibchen döst und poft den lieben langen Tag im Zoo. Wenn Zoo-Mitarbeiterin Jutta Heuer das Fellknäuel krault, taucht gemächlich der Kopf von Paula auf. Dann träumt Paula weiter. Auch europaweit hält sie in der Kategorie Faultier den Alters-Rekord.

Express.de - 12. Feb. 2007
Füchse bewohnen Kölner Innenstadt
Ein Fuchs als Mitbewohner - ob’s an den Kästen Bier liegt? Willkommen bei Familie Braun in Ostheim, die gerade ihr Reinecke-Wunder erlebt - ein „kölscher“ Fuchs ist in ihrem Heim eingezogen. Andernorts sorgen die Tiere aber schon für großen Ärger. „Füchse haben sich zur Plage entwickelt“, so Olaf Behlerts Urteil. „Bei uns im Zoo fressen sie Enten und Küken. Auch auf meinem Heimweg sehe ich immer wieder welche auf der Straße – oder am Rhein, wo viele ihre Bauten haben.“

Frankenpost - 14. Feb 2007
Der Freigang ist wieder vorbei
Platzhirsch Baron und sein Rudel sind die absoluten Lieblinge der Wunsiedler Bürger. Das zeigte sich in den Wochen nach der Sturmnacht vom 18. Januar, als umstürzende Bäume das Rotwildgehege auf dem Katharinenberg beschädigt und die acht Tiere das Weite gesucht hatten. Stadtförster Hubert Steinberger wusste praktisch rund um die Uhr, wo sich das Rudel gerade aufhält. Denn die Wunsiedler versorgten die Stadt ständig mit Informationen über die Aufenthaltsorte der vierbeinigen Flüchtlinge. ... Den kurzen „Heimweg“ ins Gehege trat der Hirsch nicht ganz freiwillig an: Im Umfeld des Dronco-Werks kam ein Veterinär so nah an das zutrauliche Tier heran, dass er es mit ein einem gezielten Schuss betäuben konnte, wie Steinberger berichtet. Der Stadtförster, Severin Wejbora von der Landesjagdschule und mehrere Helfer brachten das schwere Tier – in der Woche nach dem Sturm – in sein Gehege zurück.

ka-news.de - 9. Feb. 2007
Karlsruher Zoo
Stadtrat Tom Høyem (FDP/Aufbruch für Karlsruhe) berichtet über die Zusammenarbeit des Karlsruher Zoos mit Krasnodar und einer möglichen Kooperation mit Temeswar. In Sachen Krasnodar habe es seit Dezember 2005 keine große Entwicklung gegeben, obwohl die Stadtverwaltung Karlsruhe der Idee, die Flora und Fauna von Krasnodar im Zoologischen Stadtgarten der Fächerstadt zu präsentieren, grundsätzlich positiv gegenübersteht. Temeswar plant eine Modernisierung seines Zoos und der Zoopädagogik. Oberbürgermeister Ciuhandu besucht im Mai Karlsruhe. Vielleicht könne dann eine Arbeitsgruppe über eine Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Zoo etabliert werden, darunter eine Präsentation über Flora und Fauna von Temeswar im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe.

Kanal8 - 12. Feb. 2007
Die Kamelstute Marketa ist neues Mitglied im Freiburger Mundenhof
In Anwesenheit von Freiburgs Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik wurde das Tier offiziell übergeben. Die dreijährige Kamelstute stammt aus dem Zoo Gossau in der Schweiz. Wegen der momentanen Haushaltslage der Stadt ist der Mundenhof auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um den Tierbestand erhalten zu können.

Passauer Neue Presse - 9. Feb. 2007
Nationalpark-Tiere futtern über 660 Kilo am Tag
Altschönau. Jeder war sicher schon mal im Tierfreigelände des Nationalparks unterwegs, um Wölfe, Bären und andere heimische Tiere zu beobachten. Nur die wenigsten wissen aber, was hinter den Gehegetüren und Volieren passiert. So werden etwa jetzt im Winter 60 Ratten und Mäuse, 250 Küken, über 50 Kilo Fleisch und Fisch, sieben bis acht Zentner Heu und Silagen, 30 bis 50 Kilo Futterrüben, zwei bis drei Zentner Altbrot und Mais sowie fünf Kilo Obst und Gemüse an die Tiere verfüttert - und das täglich. Im Sommer kommt sogar noch mehr zusammen. Da ist klar, dass die drei Tierpfleger im Tierfreigelände alle Hände voll zu tun haben. Benjamin Haydn, Praktikant des Grafenauer Anzeiger, hat zwei von ihnen einen Tag lang bei der Tierfütterung begleitet.

bahnfahren.info magazin - 12. Feb. 2007
Oceanário begrüßt 11-millionsten Besucher
Seit der Eröffnung zur Expo `98 haben elf Millionen Menschen das Oceanário in Lissabon besucht. Der Jubiläumsbesucher wurde am 5. Januar 2007 mit einer Überraschung begrüßt. Damit blickt das Aquarium auf eines der erfolgreichsten Jahre zurück. 40% der 965.000 Besucher waren internationale Touristen. Für 2007 sind verschiedene Ausstellungen geplant, um das Oceanário auch für „Wiederholungstäter“ interessant zu machen. So wird gerade eine Sonderschau über Meeresdinosaurier vorbereitet, die die bisher größte Ausstellung des Aquariums sein wird.

T-Online - 11. Feb. 2007
in Parkhaus gefunden
Ein drei Monate altes Tigerbaby ist nach einer dreitägigen Entführung in Nizza an der Côte d'Azur abgemagert und gestresst aufgefunden worden. Nach dem Hinweis eines anonymen Anrufers stieß die Polizei in einem Parkhaus auf das kleine Tier, das dort angeleint war. Das Junge, das noch mit dem Fläschchen ernährt werden muss, wurde am Samstagabend an den etwa 50 Kilometer entfernten Zoo von Fréjus zurückgegeben. Die Ermittlungen zu der ungewöhnlichen Entführung dauern an. Unbekannte waren in der Nacht zum Donnerstag in die Pflegestation des Zoos eingebrochen und hatten das zwölf Kilogramm schwere Tier namens "Kouma" mitgenommen. Unterdessen wird in der Gegend von Avignon - gut 150 Kilometer westlich von Fréjus - nach einem jungen Löwen gesucht. Augenzeugen behaupten, sie hätten am Samstag ein Kind mit einem kleinen Löwen auf dem Arm weglaufen sehen. Die Polizei forscht bei Zirkusunternehmen nach, um zu klären, ob jemand ein kleines Raubtier vermisst.

Thüringer Allgemeine - 11. Febr. 2007
Entführer lassen Tigerbaby frei
Nach Hinweisen eines anonymen Anrufers stieß die Polizei in einem Parkhaus auf das dort angeleinte kleine Tier, das noch mit einem Fläschchen ernährt werden muss. Es wurde noch am Abend an den etwa 50 Kilometer entfernten Zoo von Fréjus zurückgegeben, dem es gehört. Die Ermittlungen zu der ungewöhnlichen Entführung dauern an.

Aargauer Zeitung - 11. Feb. 2007
Dreimonatiges Tigerbaby wieder aufgefunden
Ein drei Monate altes Tigerbaby ist nach einer zweitägigen Entführung in Nizza abgemagert und gestresst aufgefunden worden. Nach dem Hinweis eines anonymen Anrufers stiess die Polizei in einem Parkhaus auf das dort angeleinte kleine Tier, das noch mit einem Fläschchen ernährt werden muss. Es wurde am Samstagabend an den etwa 50 Kilometer entfernten Zoo von Fréjus zurückgegeben, dem es gehört, teilte die Polizei mit.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


De Stentor – 14. Februar 2007
Vrouw was veel vaker bij luipaarden in kooi
Frau war viel öfter im Gepardenkäfig
Die Frau, die letzten Sonntag von zwei Geparden im belgischen Olmense Zoo getötet wurde, war häufiger bei den Tieren im Gehege. Sie tat dies nach Schließung des Tierparks mit der Erlaubnis der Direktion. Dies sagte eine Freundin der 37jährigen am Dienstag dem flämischen Fernsehen. Die Geparden seien immer zutraulicher geworden, eines Tages sei die Frau sogar im Gehege eingeschlafen. Der Zoo wollte dies bisher nicht kommentieren. Ermittlungen wurden aufgenommen.

www.hln.be - 14. Febr. 2007
Olmense Zoo dicht tijdens krokus na dodelijk ongeval
Der Olmenser Zoo bleibt während der Frühlingsferien geschlossen wegen des tödlichen Unfalls
Der Olmenser Zoo soll während der Frühjahrsferien geschlossen bleiben aus Respekt vor Karen Aerts. Die 37jährige Frau kam am vorigen Wochenende im Gepardenkäfig ums Leben. Der Zoo ist normalerweise im Winter an den Wochenenden und in den Schulferien geöffnet. Aber der Zoo trauert um die getötete Frau, meldete VRT

Algemeen Dagblad – 13. Febr. 2006
Vrouw was veel vaker bij luipaarden in kooi
Frau war viel öfter bei den Jagdleoparden im Käfig
Die Frau, die vergangenen Sonntag totgebissen wurde von zwei Jagdleoparden im Tiergarten des belgischen Olmen, war viel öfter mit den Tieren allein im Käfig. Sie tat das nach der Schließung des Zoos, mit Einverständnis der Direktion. Das hat eine Freundin der 37jährigen Frau aus Antwerpen am Dienstag im flämischen Fernsehen gesagt. Sie wollte klarstellen, daß ihre Freundin den Käfigschlüssel nicht gestohlen hat. Das Opfer hatte über einen der Geparden die Patenschaft übernommen. Laut Freundin durfte die Frau oft zu den Geparden. Die waren angeblich immer zahm gewesen. Sie legten ihren Kopf auf den Kopf der Frau und sie sei einmal bei den Tieren eingeschlafen. Der Tiergarten Olmen wollte am Dienstag keinen Kommentar abgeben. Die Justiz hat eine Untersuchung begonnen, aber das ist noch kein Ermittlungsverfahren.

HLN.be – 12. Februar 2007
Olmense zoo ontkent onveiligheid
Olmense Zoo streitet Unsicherheit ab
Die Direktion des Olmense Zoo stritt auf einer Pressekonferenz ab, dass es im Tierpark Sicherheitsmängel gäbe und ein verfälschtes Bild von gefährlichen Raubtieren vermittelt würde. Durch die Pressekonferenz reagierte der Zoo auf einen Zwischenfall, bei dem eine 37jährige Frau von einem 18 Monate alten Geparden-Paar getötet wurde. Die Tiere wurden daraufhin nicht getötet, da es sich um kein außergewöhnliches Verhalten handelte. Die Direktion konnte keinen anderen Fall ausfindig machen, bei dem ein Mensch durch Geparden getötet wurde. In Zukunft will der Zoo jedoch auf Aktionen wie Fotos mit Raubtier-Babies oder Fütterungen durch Besucher verzichten. Derartige Maßnahmen des Olmense Zoo werden von Tierrechtlern schon seit Jahren kritisiert. Die Getötete war nach Schließung des Zoos mit Bekannten im Café geblieben. Dieses verließ sie unter dem Vorwand, eine Zigarette rauchen zu wollen. Nachdem sie nicht zurück kam, fanden sie ihre Bekannten in einem Gehege der nicht öffentlich zugänglichen Geparden-Zuchtanlage. Der Zoo betonte, dass sämtliche rechtlichen Vorgaben zur Sicherheit in der Einrichtung eingehalten würden.

HLN.be – 12. Februar 2007
Gaia wil sluiting Olmense Zoo na dodelijk ongeval
Gaia will Schließung des Olmense Zoo nach tödlichem Unfall
Nach dem tödlichen Zwischenfall im Olmense Zoo verlangt die Tierschutzorganisation Gaia erneut die Schließung des Tierparks, der grundlegende Notwendigkeiten für die Tierhaltung missachte. Schon mehrfach reichte die Organisation Klage gegen den Park ein, der traurige Zwischenfall sei absehbar gewesen. Dass die Frau sich selbständig des Schlüssels bemächtigte, der ihr Zugang zum Gepardengeheges verschaffte, spiele hierbei keine Rolle. Es sei die Verantwortung des Zoos, dass solche Schlüssel nicht in fremde Hände gelangen könnten. Dem Park fehle es nicht nur an adäquater Infrastruktur, sondern auch an der richtigen Mentalität von Personal und Direktion. Beispielsweise würde hier das Bild vermittelt, dass auch gefährliche Raubtiere Kuscheltiere seien.

HLN.be – 11. Februar 2007
Jachtluipaard doodt vrouw in Olmense zoo
Gepard tötet Frau in Olmense Zoo
Im Olmense Zoo in Balen ist eine Frau von einem Gepard getötet worden, nachdem sie in dessen Gehege eingedrungen war. Die 37jährige war Stammgast im Zoo und Patin eines Geparden. Wahrscheinlich hat sie sich im Park versteckt, um sich nach dessen Schließung hinter die Kulissen zu begeben. Dort muss sie sich des Schlüssels zum Gehege bemächtigt haben. Die Polizei geht von einem Unfall aus, Selbstmord wird vorerst ausgeschlossen. Zoopersonal fand die verletzte Frau im Gehege. Die alarmierte Ambulanz konnte ihr Leben jedoch nicht mehr retten.

De Stentor – 12. Februar 2007
Nieuwe zeehondenpup voor Dolfinarium
Neuer Kegelrobben-Welpe für Dolfinarium
Am Montagmorgen kam im Dolfinarium Harderwijk ein 15kg schweres Jungtier bei den Kegelrobben zur Welt. Im Tierpark leben damit nun 7 Kegelrobben, zudem 8 „normale“ Seehunde.

De Stentor – 12. Februar 2007
Dolfinarium ontwaakt uit zijn winterslaap
Dolfinarium erwacht aus seinem Winterschlaf
Am nächsten Wochenende beginnt die neue Saison im Delphinarium Harderwijk. Es wird wohl wieder ein gutes Jahr. Die Zahlen für 2006 sind noch nicht bekannt gegeben worden, es seien jedoch nennenswert mehr Besucher gekommen, als 2005, als 750.000 Besucher begrüßt wurden. 2007 steht der Tierpark besonders im Blickpunkt, da die Vereinten Nationen das „Jahr des Delfins“ ausgerufen haben. Zum Schutz der Meeressäuger trägt das Delphinarium bereits seit 1971 bei, als der erste gestrandete Schweinswal aufgepäppelt wurde. Das gegründete Auffangzentrum wuchs seither zu einer eigenen Stiftung, SOS Dolfijn, aus. Ganze 18 Schweinswale wurden in 2006 aufgenommen. Die auffälligste Neuheit in 2007 ist die große Besuchertribüne, die am Walroß-Bassin gebaut wurde. Ende März beginnen ferner Dreharbeiten zu einer neuen Staffel der TV-Serie „Spetter“, in der ein Delphin die Hauptrolle spielt. Eine wichtige Änderung gab es auch im personellen Bereich: Direktor Jan Reuvers wechselte zu Walibi World in Biddinghuizen und wurde durch Frankwin van Beers ersetzt.

HLN.be – 10. Februar 2007
Vier wolven in Plopsa Coo
Vier Wölfe in Plopsa Coo
Seit kurzem leben vier Wölfe im Wildpark von Plopsa Coo, wo bisher lediglich Hirsche, Wildschweine und Steinböcke gehalten wurden. Wölfe gehörten in den Ardennen zu den heimischen Wildtieren, bis sie ausgerottet wurden. Am 31. Mai beginnt die neue Saison.

Dierennieuws – 8. Februar 2007
Zeeleeuw Joop geeft zijn laatste show in Rhenen
Seelöwe Joop gibt seine letzte Vorstellung in Rhenen
Ouwehands Dierenpark lädt zur letzten Vorstellung des bekannten Seelöwen Joop am 15. Februar 2007. Danach geht der alte Bulle in Pension.

De Gelderlander – 7. Februar 2007
Geboortegolf beverratten in dierenpark
Geburtenwelle bei den Nutrias im Tierpark
Im Ouwehands Dierenpark Rhenen spricht man derzeit von einer Geburtenwelle. Jahrelang kam bei den Nutrias kein Jungtier zur Welt, nun sind es gleich 15 in wenigen Wochen! Außerhalb des Zoos sind die Tiere, die als Schädlinge gelten, hingegen weniger beliebt.



Russische Meldungen


Interfax.ru – 13. Febr. 2007
В Ленинградском зоопарке накануне Дня Святого Валентина японские журавли начали брачные танцы
Im Leningrader Zoo begannen die Mandschurenkraniche am Vorabend des Valentinstags ihre Hochzeitstänze
Im Leningrader Zoo begann bei einer Reihe von Tierarten am Vorabend des Tages aller Verliebten die Paarungszeit, erfuhr Interfax am Mittwoch von der Pressesprecherin des Zoos Tatjana Salomatina. Ihren Worten nach bezieht sich das vor allem auf die Tiere der Familie der Katzenartigen, aber auch auf die Vögel: zur Paarungszeit bereit sind: Kormorane, Geier, Luchse und Jaguare. „Die Paarungszeit begann auch bei den Eisbären Uslada und Menschikow. Wir lassen das Männchen für einige Stunden am Tage zur Bärin und die Besucher können ihre Liebesspiele beobachten“, sagte T. Salomatina.

interfax.ru – 13. Febr. 2007
Предотвращена очередная попытка кражи черепах из Ростовского зоопарка
Schildkrötendieb im Zoo der Stadt Rostow auf frischer Tat ertappt
In Rostow-am-Don wurde ein Verdächtiger festgenommen, der versuchte, Schildkröten aus dem Dendrarium des Rostower Zoos zu stehlen.„Zoowächter trafen den Mann am Tatort an und es gelang dem Missetäter nicht mehr, zwei aus dem Aquarium entnommene Schildkröten davonzutragen“, teilte am Dienstag der Pressedienst der Hauptverwaltung für innere Angelegenheiten des Gebiets Rostow mit.„Beim Versuch sich zu verstecken, fiel ihm nicht besseres ein, als auf die Straße hinaus zu eilen, wo er von Mitarbeitern einer Rostower Straßenpatrouille festgenommen wurde, die von der Zoowache über den Vorfall informiert wurdenGegen den Dieb wurde Anklage erhoben nach Art. 158 des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation (Diebstahl)Der Verdächtige mußte schriftlich erklären, den Aufenthaltsort nicht zu verlassen. Jetzt wird überprüft, ob er noch an einer zweiten derartigen Straftat beteiligt war, die sich im Rostower Zoo Anfang Januar ereignete. Damals trugen Diebe aus dem Dendrarium zwei Schildkröten und ein Siam-Krokodil weg“, teilt der Pressedienst mit.

interfax.ru – 12. Febr. 2007
В бельгийском зоопарке погибла женщина в результате нападения гепарда
In einem belgischen Zoo starb eine Frau, als sie von eine Gepard angefallen wurde
Opfer des Angriffs eines Gepards wurde eine 37jährige Belgierin in einem der Zoos des Landes. Die Tragödie geschah in der belgischen Stadt Olmen, als die Frau am Sonntagabend nach der Schließung des Zoos blieb, um sich mit einer der „Paten“-Raubkatzen zu treffen. Sie öffnete den Käfig mit einem eigenen Schlüssel und wurde von dem Tier angegriffen. Laut Polizei handelt es sich um einen Unglücksfall, es wird aber auch Selbstmord nicht ausgeschlossen.

www.lenzoo.ru - 9. Febr. 2007
Челябинскому зоопарку предстоит реконструкция.
Dem Zoo Tscheljabinsk steht eine Umgestaltung bevor
Auf Anordnung des Gouverneurs Pjotr Sumin wurde beim Gebiets-Ministerium für Kultur eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich ernsthaft um das Schicksal des Tscheljabinsker Zoos kümmern und einen Entwurf für dessen Umgestaltung erarbeiten soll. Mit der Leitung wurde Kulturminister Wladimir Makarow beauftragt. Ende Januar nahm an der Beratung der Arbeitsgruppe der Direktor des Moskauer Zoos teil. Während eines Besuchs im Zoo Tscheljabinsk teilte er seine Eindrücke mit und gab seinen Tscheljabinsker Kollegen und der Arbeitsgruppe viele wertvolle Ratschläge. Wladimir Makarow kehrte vor kurzem aus Prag zurück, wo er nun schon im internationalen Maßstab Erfahrungen auf einem für ihn neuen Gebiet sammelte. Von der Reise brachte der Minister neben unvergeßlichen Eindrücken mehr als 500 Fotos vom Zoos der tschechischen Hauptstadt mit und eine Vereinbarung mit dem Prager Zoodirektor, daß dieser in Prag die Arbeitsgruppe zur Umgestaltung des Tscheljabinsker Zoos empfängt. Als er von seinen in Prag gewonnenen Eindrücken einem Korrespondenten der Agentur „Ural-Press-Inform“ berichtete, bemerkte Wladimir Nikolajewitsch, daß die Fläche des Prager Zoos 60 ha beträgt, also genau zehnmal so groß ist wie die des Tscheljabinsker Zoos, dessen Umgestaltung eine Erweiterung des Zoogeländes auf 30 ha erforderlich macht. Der Minister ist überzeugt, daß ungeachtet der geringeren Größe der Tscheljabinsker Zoo nach der Umgestaltung nicht schlechter als der Prager ist.

uralpress.ru – 9. Febr. 2007
Челябинский зоопарк может стать не хуже пражского
Der Zoo der Stadt Tscheljabinsk wird nicht schlechter als der Prager Zoo
Auf Anordnung des Gouverneurs Pjotr Sumin wurde beim Gebiets-Ministerium für Kultur eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich ernsthaft um das Schicksal des Tscheljabinsker Zoos kümmern und einen Entwurf für dessen Umgestaltung erarbeiten soll. Mit der Leitung wurde Kulturminister Wladimir Makarow beauftragt. Ende Januar nahm an der Beratung der Arbeitsgruppe der Direktor des Moskauer Zoos teil. Während eines Besuchs im Zoo Tscheljabinsk teilte er seine Eindrücke mit und gab seinen Tscheljabinsker Kollegen und der Arbeitsgruppe viele wertvolle Ratschläge. Wladimir Makarow kehrte vor kurzem aus Prag zurück, wo er nun schon im internationalen Maßstab Erfahrungen auf einem für ihn neuen Gebiet sammelte. Von der Reise brachte der Minister neben unvergeßlichen Eindrücken mehr als 500 Fotos vom Zoos der tschechischen Hauptstadt mit und eine Vereinbarung mit dem Prager Zoodirektor, daß dieser in Prag die Arbeitsgruppe zur Umgestaltung des Tscheljabinsker Zoos empfängt. Als er von seinen in Prag gewonnenen Eindrücken einem Korrespondenten der Agentur „Ural-Press-Inform“ berichtete, bemerkte Wladimir Nikolajewitsch, daß die Fläche des Prager Zoos 60 ha beträgt, also genau zehnmal so groß ist wie die des Tscheljabinsker Zoos, dessen Umgestaltung eine Erweiterung des Zoogeländes auf 30 ha erforderlich macht. Der Minister ist überzeugt, daß ungeachtet der geringeren Größe der Tscheljabinsker Zoo nach der Umgestaltung nicht schlechter als der Prager ist.

Interfax.ru – 8. Febr. 20078
Экзотические птицы гокко из Южной Америки появились в новосибирском зоопарке
Exotische Hokko-Hühner aus Südamerika neu im Zoo von Nowosibirsk
Der Zoo Nowosibirsk hat seinen Tierbestand ergänzt mit neuen Bewohnern: einem Paar der exotischen Hokkos aus Südamerika.

RIA Nowosti – 8. Febr. 2007
Спасенный в тайге тигренок может остаться без пищи
Geld für die Ernährung des in der Taiga geretteten Tigerjungen reicht nicht mehr lange
Die Mitarbeiter der Spezialinspektion „Tiger“ befürchten, daß das Futter für das in der Taiga gerettete Tigerjunge nicht reichen wird. Wie RIA Nowosti in der Spezialinspektion „Tiger“ des Ministeriums für Naturressourcen der Russischen Föderation mitgeteilt wurde, reicht das Geld, das der Internationale Tierschutz-Fonds (IFAW International Fund for Animal Welfare) für die Ernährung des kleinen Tigers zur Verfügung stellte, nur für insgesamt zwei Wochen. ... Laut Grinenko fühlt sich das Tigerjunge bedeutend besser, doch weiß niemand, wie lange es noch in der Obhut der Inspektoren und Tierärzte bleiben muß.

Regnum.ru – 8. Febr. 2007
В 2007 году может начаться строительство нового петербургского зоопарка
Im Jahre 2007 kann mit dem Bau des neuen St. Petersburger Zoos begonnen werden
Es ist geplant, den Bau des neuen Zoos in St. Petersburg im Jahre 2007 zu beginnen. Wie der Korrespondent der Informationsagentur Regnum mitteilt, wurde das heute, am 8. Februar, von der stellvertretenden Leiterin des Komitees für Wirtschaftsentwicklung, Industriepolitik und Handel der St. Petersburger Administration, Jekaterina Goloúlina verkündet. ... Es wird davon ausgegangen, daß 2007 das Territorium ausgewählt wird und die Ausschreibungen durchgeführt werden zu Planung und Bau des Zoos. ... Zugleich betonte sie, daß vorgesehen ist, das alte Territorium an der U-Bahn-Station „Gorkowskaja“ für den Leningrader Zoo zu erhalten. Ihren Worten nach ist vorgesehen, in diesem Jahr eine Reihe von Tierhäusern zu erneuern und den existierenden Zoo komfortabel einzurichten. Im Leningrader Zoo wurde dem Regnum-Korrespondenten erklärt, daß zwei Gelände für den neuen Zoo in die engere Auswahl kämen: das Juntolowka-Naturschutzgebiet (neben der Bufferzone) und der Olgino-Waldpark. „Gegen die erste Variante treten Wissenschaftler und Zoologen auf, sie behaupten, das Gelände sei nicht geeignet für die Unterbringung von Tieren., aber auf dieser Variante besteht das Stadtkomitee für Stadtentwicklung und Archtektur, im Olgino- Waldpark scheint man etwas anderes bauen zu wollen“, erklärte man im Zoo.

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Zoo Leipzig, 14.02.2007
Zoofreunde aufgepasst! Sparwoche im Leipziger Zoo
Vom 26. Februar bis 4. März 2007 bietet der Zoo Leipzig seinen Besuchern die ganze Faszination der Tierwelt zu günstigeren Eintrittspreisen. Erwachsene zahlen in dieser Woche statt den üblichen 11,50 nur 9,50 Euro, Kinder statt 7,50 nur 6,00 Euro und Familien kommen für 25,00 statt 30,00 Euro in den Genuss des Naturerlebnisses Zoo. Natürlich hat der Zoo seinen Gästen auch in den Monaten Februar und März einiges zu bieten. Neuankömmlinge, wohin das Auge auch blickt. So kann man bei den Rothschildgiraffen die Kleinsten der Größten im Laufstall beobachten. Das sieben Monate alte Giraffenweibchen Twiga tobt ausgelassen mit dem am 20. Januar 2007 geborenen weiblichen Giraffennachwuchs. Bei den Zwergziegen tummeln sich die Kleinen in der ersten Reihe und bei den Anoas wird jeden Tag mit der Geburt eines Jungtieres gerechnet. Echte Amerikaner gibt es im Terrarium zu sehen. Dort sind im Dezember letzten Jahres zwei weibliche Mississippi-Alligatoren aus Florida eingezogen. Noch ein wenig scheu halten sich die Neuzugänge im hinteren Teil des Geheges auf. Doch wer ganz genau hinschaut, wird sie schnell finden. Viel zu entdecken und zu bestaunen – in der Zoosparwoche ein winterliches Vergnügen.

Zoologischer Garten Magdeburg, 14.02.2007
Zoo Magdeburg:Regionales Bier fließt im Zoo
Jetzt ist es amtlich! In den nächsten 10 Jahren fließt im Magdeburger Zoo ausschließlich einheimisches Bier und zwar das "Colbitzer".
Christian August, Geschäftsfüher der Colbitzer Heidebrauerei GmbH und der Geschäftsführer des Zoologischen Garten Magdeburg gGmbH, Dr. Kai Perret unterzeichneten heute den Vertrag im "Serengeti Camp" des Zoos. Frauke Riegg, neue Zoogastronomin freut sich auf die Eröffnung des "Serengeti Camps" in wenigen Tagen.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 14.02.2007
Neues Waldgiräffchen in der Wilhelma
Erstgebärende lassen sich eher etwas mehr Zeit, trödeln rum und stellen die Geduld der Nichtbeteiligten auf eine harte Probe. Nicht so Okapi „Kabinda“ in der Wilhelma: Die Videoüberwachung war gerade erst installiert, und eigentlich sollten bis zur Geburt noch 4 Wochen ins Land gehen. „Kabinda“ aber mochte nicht warten und gebar ihr Junges nach 14-15 Monaten Tragzeit am 23. Januar spätnachmittags, ruckzuck innerhalb von 10 Minuten. Wohl selbst etwas überrascht von dem nassen Bündel im Stroh, machte sie zunächst keine Anstalten, sich darum zu kümmern. Nachdem der Pfleger das Junge dann von der Fruchtblase befreit hatte, fiel bei „Kabinda“ der Groschen: Sie scheuchte die lästigen Zweibeiner aus der Box und kümmert sich seither perfekt um ihr Söhnchen „Steve“. Kleine Okapis sind - wie viele Tierkinder - zunächst einfach niedlich. Im Gegensatz zu den Erwachsenen haben sie kein glattes, sondern ein plüschiges Fell, und die arttypischen Streifen am Hinterteil sind noch etwas zittrig. Wie es bei den scheuen Waldgiraffen Brauch ist, lässt die Mutter ihr Junges alleine und kommt nur gelegentlich vorbei, um es zu säugen. Vater „Vitu“ geht das alles am gestreiften Hintern vorbei – ihn interessiert nur die Zeugung, darüber hinaus sind Okapis nicht gesellig. Die seltsam gebauten Tiere sind zoologische Kostbarkeiten, nur etwa 50 leben in den europäischen Zoos. In der Wilhelma werden Okapis seit vielen Jahren gehalten, die große Anlage bietet optimale Zuchtbedingungen für die sensiblen Tiere. In ihrer Heimat, der Demokratischen Republik Kongo, ist die Zukunft der Okapis wegen der politischen Wirren höchst ungewiss, obwohl das „Okapi Wildlife Reserve“ im Ituri-Wald wegen des großen Artenreichtums zum Weltkulturerbe gehört. Die Wilhelma trägt finanziell übrigens zum Unterhalt dieses Reservats bei (wie alle Zoos, die Okapis halten). Somit liegt große Verantwortung in den Händen des EEP-Koordinators, der die Okapis in den Zoos so zusammenstellt, dass größtmögliche genetische Vielfalt erhalten bleibt. Die Wilhelma-Okapis sind daher eine bunte internationale Mischung: Die Bullen „Vitu“ und „Xano“ stammen aus den Zoos von Basel und Antwerpen, die Weibchen „Epena“, „Ibina“ und „Kabinda“ aus Frankfurt, Berlin und Rotterdam. Der Stuttgarter Nachwuchs - „Stomp“, „Stuma“ und „Stanley“ - hingegen wurde nach Berlin und Chester vermittelt.

Tiergarten Schönbrunn, 14.02.2007
Nachwuchs bei einem der seltensten Hirsche der Welt!
In Schönbrunn ist Mitte Dezember ein sogenannter Prinz Alfred-Hirsch zur Welt gekommen – eine der seltensten und gefährdetsten Arten, die im Wiener Tiergarten gepflegt werden. Seit wenigen Tagen darf das sorgsam behütete Junge – ein Weibchen - ins Freie und ist damit auch für die Zoobesucher zu sehen. Der ursprüngliche Lebensraum der Prinz Alfred-Hirsche sind die Philippinen. Ihre Zahl wird auf maximal 200 Stück geschätzt – verteilt auf zwei unbedeutende, kleine Inseln. Anfang der 80er-Jahre galten diese Hirsche als ausgestorben, wurden dann wiederentdeckt und seitdem durch beherztes Eingreifen von Naturschutzorganisationen und der Vereinigung der Internationalen Zoos vor dem Aussterben bewahrt. Derzeit leben in 14 europäischen Tiergärten knapp achtzig Prinz Alfred-Hirsche - gewissermaßen „die letzte Reserve“, sollte es nicht gelingen, die Art auf den Philippinen dauerhaft zu schützen. In Zusammenarbeit mit der philippinischen Regierung wurden mittlerweile Pläne für einen Nationalpark ausgearbeitet, Schutzstationen und Gehege eingerichtet und Gebiete für eine etwaige Wiederansiedelung ermittelt. Der Tiergarten Schönbrunn unterstützt die Bewahrung des Lebensraumes dieser Hirschart im Rahmen der deutschen „Stiftung Artenschutz“ mit jährlich 2500 Euro. Auf den Philippinen geht es derzeit vor allem darum, gegen das mangelnde Bewusstsein der Bevölkerung für den Erhalt der Natur aufzutreten und die Brandrodung zu stoppen, die auch die letzten Primärwälder nicht zu verschonen scheint. Die Hirsche erhielten ihren Namen übrigens 1870 vom englischen Naturforscher Philip Sclater - zu Ehren von Prinz Alfred, Herzog von Edinburgh, Sohn der britischen Königin Victoria, der als Kapitän und später Admiral der Royal Navy mehrere Weltreisen unternahm.

Tierpark Chemnitz, 13.02.2007
Zweite Prinzessin geboren – wieder Zuchterfolg bei den Prinz-Alfred-Hirschen!
Ein freudiges Ereignis ist es immer, wenn in Tierpark oder Wildgatter Jungtiere geboren werden, und ganz besonders, wenn es sich dabei um eine bedrohte Art handelt. Ein großer Erfolg bei den Erhaltungszuchtbemühungen für eine seltene philippinische Hirschart stellte sich nun letzte Woche ein: die kleine Familie Prinz-Alfred-Hirsche im Tierpark hat wieder weiblichen Nachwuchs bekommen! Im Tierpark Chemnitz werden diese Hirsche seit 1999 gehalten. Seit 2000 kommt im Abstand von anderthalb bis zwei Jahren ein Jungtier zur Welt. Vier in Chemnitz geborene Männchen sind inzwischen in andere Zoos abgewandert, der erste weibliche Nachwuchs, geboren im Januar 2006, lebt noch in der kleinen Gruppe. Die Tiere haben Zugang zum Außengehege, können aber selbst entscheiden, wo sie sich aufhalten wollen. Auch die kleine „Prinzessin“ verlässt schon gelegentlich den warmen Stall, so dass Besucher mit ein bisschen Glück die Möglichkeit haben, die jüngste Bewohnerin des Tierparks zu bestaunen.

Zoo Zürich, 13.02.2007
Ernährungswissenschaft für Zootiere
Zu Beginn des neuen Jahres präsentiert der Zoo Zürich mit dem Futterverbrauch 2006 einen Jahresabschluss der anderen Art. Dabei zeigt sich: Übergewicht vermeiden, ein Thema das auch bei der Ernährung der Zootiere wichtig ist. Der Futterverbrauch der über 4000 Tiere des Zoo Zürich ist beeindruckend. Über 500 Tonnen Nahrung haben sie im Jahr 2006 verzehrt. Die Nahrungspalette reicht von einheimischem Obst und Gemüse, exotischen Früchten, Fleisch und Fisch bis hin zu Randensaft, Sojabohnen und Popkorn. Übergewicht verhindern Die vielen verschiedenen Menüs werden unter Leitung des Futtermeisters André Schatz in der zooeigenen Grossküche täglich frisch zubereitet. Der Speisezettel wird laufend angepasst, Übergewicht bei den Tieren will man unbedingt vermeiden. Weniger Süssgetränke sondern primär Wasser trinken, gilt für Menschen aber auch für Zootiere. Um in den Menüplan jeweils die neusten
ernährungswissenschaftlichen Erkenntnisse einfliessen zu lassen, arbeitet der Futtermeister eng mit dem Zoo-Tierarzt und den Kuratoren zusammen.

Zoo Dortmund, 13.02.2007
zoociety.dortmund bietet kulinarische Weltreise
zoociety.dortmund... ... das sind tierische Emotionen bei nicht nur vegetarischer Kost. Archaische Gefühle bei prosaischer Lektüre. Erschreckende Geräusche bei erquickenden Sounds. zoociety.dortmund heißt, mit allen Sinnen genießen und empfinden. Kultur in der Natur. Lauschen von Erzählungen aus Afrika, während der Löwe hinter einem brüllt. Erfahren von orientalische Genüssen, während man mit dem Kamel um die Wette schmatzt. Sehen von Vorträgen über Regenwälder, während der Papagei mitweint. Erleben der Wildnis, während Sie erfahren warum. Und das alles gemeinsam – und nie wieder einsam. Die zoociety.dortmund erwartet Sie! Der Zoo Dortmund bietet am Samstag, 3. März, eine exklusive Veranstaltung der besonderen Art an. An diesem Tag findet eine kulinarische Weltreise im Zoo Dortmund statt, welche die zoociety.dortmund Mitglieder exklusiv an nur einem Abend durch unterschiedliche Länder führt, wofür Phileas Fogg 80 Tage benötigte. An sechs Stationen gibt es dann internationale Leckereien - natürlich auch für Vegetarier - während die tierische Bewohnerschaft zuschaut. „An verschiedenen Standorten im Zoo bieten wir unseren Gästen kulinarische Spezialitäten der einzelnen Kontinente und Länder an, aus denen unsere Tiere kommen“, beschreibt Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter seine Veranstaltung. Zu den Spezialitäten wird es landestypische Getränke geben, wie z.B. einheimische Weine und exotische Cocktails.
Um an der außergewöhnlichen Reise um die Welt teilnehmen zu können, sollten sich Interessierte beeilen. Der Vorverkauf der Karten läuft seit Mitte Januar; die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt. „Dadurch wird die Exklusivität dieser Veranstaltung gewährleistet“, betont der Zoodirektor.

Thüringer Zoopark Erfurt, 13.02.2007
Zebranachwuchs im Zoopark
In der Nacht zum Sonntag brachte die dreizehnjährige Steppenzebrastute „Marca“ ein gesundes, weibliches Fohlen zur Welt. Mutter und Kind sind wohlauf und für die Besucher in der Außenanlage zu sehen. Schon kurz nach der Geburt können die gestreiften Pferdchen stehen und laufen. Schnellstens muss der Nachwuchs lernen, die eigene Mutter zu identifizieren. Denn nur dort gibt es Milch! Vermutlich helfen das einmalige Streifenmuster und der Geruch, dass Stute und Fohlen sich eindeutig erkennen. Übrigens: das Streifenmuster bleibt das ganze Zebraleben unverändert. Es werden also nicht mehr Streifen, je älter ein Zebra wird… Die Kleine trinkt regelmäßig und hält sich sehr dicht bei ihrer Mutter. Sie wiederum passt gut darauf auf, dass keines der anderen Herdenmitglieder ihr zu nahe kommt. Die Erfurter Zebraherde hat den Nachwuchs jedoch gut in seine Mitte aufgenommen und alles verlief friedlich. Wie auch in freier Wildbahn, ist die Herde der beste Schutz für die Neugeborenen. Denn wenn die erwachsenen Tiere aufpassen, kann der Nachwuchs ausgelassen spielen und rennen. Und es ist herzerfrischend anzusehen, wie das Fohlen auf noch staksigen Beinen wilde Sprünge macht und Haken schlägt – und manchmal trotzdem einfach die Kurve nicht kriegt. Auch Galoppieren will gelernt sein! Der quirlige Nachwuchs von „Marca“ würde sich sehr über einen Tierpaten freuen. Und wer weiß, vielleicht hat ja der Pate einen passenden Namen für den Neuzugang? Das Fohlen wird bestimmt nicht das letzte sein. Denn seit 2004 ist der neue Zuchthengst „Chapman“ aus Kaiserslautern im Zoopark. Er wurde 1992 in Duisburg geboren und ist eine Leihgabe des Zoos Kaiserslautern. Seither wurden bereits drei Fohlen geboren, darunter 2006 das Stutfohlen „Kelly“, von der zwanzigjährigen „Schnecke“.

Wisentgehege Springe, 12.02.2007
Kinder-Workshop zum Saisonauftakt am Sonntag, den 4. März 2007 im Wisentgehege Springe
„Aus dem Leben der Vögel“ ist das Thema des Workshops, den die Gehegeschule für interessierte Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren am Sonntag, den 4. März anbietet. Mit Entdeckerlust und Neugierde werden wir uns mit der Tiergruppe der Vögel auseinandersetzen, um einiges über die Lebensweise und besonderen Fähigkeiten der Vögel herauszufinden. Los geht’s um 13.00 Uhr, Treffpunkt ist der Haupteingang des Wisentgeheges. Der Workshop endet um ca. 14.30 Uhr, danach ist der Besuch der Flugvorführung um 15.00 Uhr im Falkenhof möglich. Die Veranstaltung findet draußen statt, daher ist wettergerechte Kleidung sehr wichtig. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos, es ist jedoch der reguläre Eintritt zu entrichten. Wir möchten die Erziehungsberechtigten der angemeldeten Kinder bitten, sich während des Workshops ebenfalls im Wisentgehege aufzuhalten. Es können nur bis zu 20 Kinder teilnehmen, darum ist eine vorherige Anmeldung der Kinder erforderlich. Diese wird direkt von der Gehegeschule unter Tel. 05041-63914 am 22. Februar und 1. März in der Zeit von 13.30 bis 16.00 Uhr entgegengenommen.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 12.02.2007
Am Valentinstag 50% Rabatt für Paare mit Herz
Am 14. Februar steht mal wieder der Valentinstag vor der Tür. Bevor alle Verliebten nun zum nächsten Blumenhändler rennen oder sich eifrig an das Einpacken großer Pralineschachteln machen, sollten sie das Angebot der ZOOM Erlebniswelt studieren: Die Erlebnsiwelt bietet allen Paaren, die am Valentinstag an der Kasse ein Herz vorzeigen, eine liebevolle Eintrittspreis-Ermäßigung von 50 Prozent. Wie dieses Herz aussieht, bleibt den Verliebten überlassen: Akzeptiert werden alle Formen und Materialien, ob Papier, Holz, Metall oder Blumen, ob gebastelt, gekauft oder geliehen; was zählt ist die Leidenschaft. Beherzten Paaren winkt somit am 14. Februar mit dem Liebes-Rabatt ein Eintrittspreis von nur noch 6 Euro pro Person. Und was gibt es schöneres, als mit seiner Liebsten bzw. seinem Liebsten am Tag der Liebe einen romantischen Spaziergang zu zweit zu unternehmen? Die ZOOM Erlebniswelten Afrika und Alaska bieten die dazu passenden wie ausgefallenen Umgebungen.

Zoologischer Garten Magdeburg, 12.02.2007
Regionales Bier fließt im Magdeburger Zoo
Im „Serengeti-Camp“ tut sich was. Die Vorbereitungen zur Eröffnung der Zoogastronomie laufen auf Hochtouren! Nicht nur die neue Zoogastronomin Frauke Riegg sorgt mit einem neuen Konzept für mehr Besucherservice, sondern künftig gibt es regionales Bier im Ausschank.

OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel, 12.02.2007
Workshop Mustelidenhaltung
Die Haltung von Musteliden in Tiergärten und ihre wissenschaftliche Erforschung sind überaus vernachlässigte Themen. Dies mag damit zusammenhängen, dass die Lebensweise der Musteliden eher nächtlich und versteckt ist. Viele Tiergärten halten diese Tiergruppe daher für nicht besonders attraktiv. Es finden sich unter den heimischen Musteliden aber durchaus Arten, welche die Tiergartenbesucher in ihren Bann ziehen, sofern sie entsprechend präsentiert werden. Dieses Seminar stellt daher die Haltung und Präsentation der Marderartigen vor, wobei auf den Fischotter besonders eingegangen wird. Unterkünfte, Abzäunungen, Fütterung und Fang werden praxisnah demonstriert. Aber auch die Biologie der Arten, die über weite Bereiche selbst heute noch unbekannt ist, wird eingehend vorgestellt. Berührt werden auch Fragen des Naturschutz- und Jagdrechtes, sowie der Krankheiten. Das Seminar richtet sich an alle Personen, die sich näher mit diesen interessanten Tierarten beschäftigten möchten. Besonders angesprochen sind natürlich Tierpfleger und Zoofachleute. Aber es ist auch für Biologen, Veterinärmediziner, Naturfreunde und Jäger gedacht, die mehr von ihren Schützlingen wissen möchten.

NaturZoo Rheine, 12.02.2007
Vor dem Komma stehen die Männer – Tierinventur im NaturZoo
Das Zählen im NaturZoo Rheine hat ein Ende, die Tierinventur ist abgeschlossen. 1013 Tiere in 93 Arten ist das sachlich nüchterne Endergebnis, das nicht ahnen lässt, welche Fülle an Daten sich hinter diesen Zahlen verbirgt. „7,6,6 Humboldt-Pinguine“ steht auf der Bestandsliste in der Spalte „1. Januar 2006“. Unter der letzten Rubrik „Bestand 31. Dezember 2006“ stehen in der Tabelle die ominösen Zahlen „14,14,2“. Zoo-Insider erkennen daran sofort, das zum Jahresbeginn 2006 7 Pinguine männlichen Geschlechts, 6 Pinguin-Weibchen und 6 Pinguine, deren Geschlecht unbekannt ist, gehalten wurden. Vor dem Komma stehen also die Männer, an zweiter Stelle die Weibchen, und die ungeklärten Geschlechter müssen sich mit Platz drei begnügen. Ganz offensichtlich hat sich im vergangenen Jahr bei den Pinguinen also einiges getan, dass am Jahresende 14 Frackträger, 14 Frackträgerinnen und nur noch 2 Fracktragende im Zoo zuhause sind. Und das hat es auch, wie ein Blick auf die Tabelle weiter zeigt. Unter „Zugänge“ stehen 7,0,5, unter „geboren / geschlüpft“ 0,0,2, unter „nicht aufgezogen“ 0,0,1. Todesfälle gab es 0,1,1, und weil unter „Abgabe“ 0,0,0 steht, kann man schließen, dass kein Pinguin Rheine verlassen hat. Wer jetzt addiert und subtrahiert, der wird feststellen, dass zwar die Gesamtzahl stimmt, aber die Verteilung der Geschlechter nicht dem Endergebnis entspricht. Zwischenzeitlich wurden nämlich die „unbestimmten“ Pinguine „gesext“. Seit ein paar Jahren waren die Brutergebnisse in der Pinguinkolonie nicht mehr so erfolgreich. Als Ursachen dafür wurde eine gewisse Überalterung des Bestandes angenommen, denn etliche Pinguine sind über 20 Jahre alt und liegen damit schon über ihrer produktiven Zeit. Aber viele Eier waren auch unbefruchtet, und deshalb gab es den Verdacht, dass ein Ungleichgewicht der Geschlechter bestehen könnte. Für Menschen erschließen sich äußere Geschlechtsunterschiede bei Pinguinen nicht so einfach: Den „kleinen Unterschied“ gibt es (äußerlich) nicht, und ansonsten sind Dame und Herr gleich gekleidet. Hilfe kann da nur ein Molekular-Labor bieten, wo anhand einer ausgezupften Feder genetisch das Geschlecht nachgewiesen werden kann. Tatsächlich stellte sich heraus, dass es rund ein Drittel mehr Weibchen als Männchen in der Kolonie gab. Dem sollte abgeholfen werden, und der Koordinator des Zuchtprogramms (EEP) für Humboldt-Pinguine empfahl, 5 junge Tiere aus dem Zoo von Kolmarden, Schweden zu importieren. „Ganz sicher“ seien unter diesen 5 Pinguinen genügend Männchen, hieß es. Tatsächlich waren alle fünf – Weibchen. Sieben definitive Männer aus dem Zoo Halle / Saale sorgten für geschlechtlichen Ausgleich. Bleiben noch zwei Unbekannte, und dazu gehört der Nachwuchs-Pinguin Peppy und ein Alteingesessener. Bei beiden muss noch die Federprobe durchgeführt werden.

Zoo Leipzig, 09.02.2007
Leopardenankunft - Leopardenmann „Xembalo“ aus Helsinki eingetroffen
Am gestrigen morgen traf der schwedische Amurleopardenmann „Xembalo“ (geb. 08.06.2005 im Zoo Helsinki) im Zoo Leipzig ein. Der Transport nach Sachsen verlief reibungslos, das Tier ist gesund und munter angekommen. Unmittelbar nach der Ankunft wurde Xembalo in sein neues Gehege gelassen, welches die zuständigen Pfleger neu hergerichtet hatten. „Wir freuen uns sehr über das neue Tier. Wir möchten die Zuchtbemühungen bei dieser stark bedrohten Tierart wieder verstärken. Deshalb werden wir auch in den nächsten Wochen noch ein Weibchen aus dem Tierpark Berlin dazubekommen. Als ein Zoo mit einer langen Tradition bei der Nachzucht von Amurleoparden fühlen wir uns besonders verpflichtet, einen Beitrag für die Erhaltung dieser wunderschönen Tiere zu leisten. Insgesamt kamen in den letzten 129 Jahren über 300 Jungtiere im Leipziger Zoo zur Welt. Mit dem 24 -Jährigen Mann Balin und der 17 -Jährigen Leopardendame Olga besteht aufgrund des Alters leider nur eine geringe Chance auf Nachwuchs“, so Zoodirektor Dr. Junhold.

Zoo Landau, 09.02.2007
Zooschule Landau erhält Preis einer internationalen UNESCO-Initiative - Auszeichnung als offizielles UN-Dekade-Projekt
Die äußerst erfreuliche Nachricht erreichte die Leiterin der Landauer Zooschule, Dr. Gudrun Hollstein, und Direktor des Zoo Landau in der Pfalz, Dr. Jens-Ove Heckel, am gestrigen späten Nachmittag: Die Jury des Nationalkomitees der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zeichnet die Landauer Zooschule als offizielles Dekade-Projekt für den Zeitraum 2007/2008 aus. Im Dezember 2002 beschloss die Vollversammlung der Vereinten Nationen auf Empfehlung des Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg für die Jahre 2005 bis 2014 eine Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ auszurufen. Ziel der UN-Weltdekade ist es, eine ökonomisch, ökologisch und sozial zukunftsfähige Entwicklung in allen Bereichen des Bildungssystems zu verankern. Allen Menschen sollen Bildungschancen eröffnet werden, die es ihnen ermöglichen, sich Wissen und Werte anzueignen sowie Verhaltensweisen und Lebensstile zu entwickeln, die für eine lebenswerte Zukunft und eine positive gesellschaftliche Veränderung erforderlich sind. Die Zooschule Landau und alle weiteren ausgezeichneten Projekte leisten hierzu einen wichtigen Beitrag und erhalten deshalb den Titel „Offizielles Dekade-Projekt“. „Die Auszeichnung macht deutlich, dass die Zooschule Landau auch auf dem Feld der Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland mit führend ist“, freut sich Hollstein. Die deutsche Umsetzung der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland Horst Köhler. Laut weiterer Auskunft des Komitees wurden 66 Projekte und Initiativen in dieser Runde zur Auszeichnung vorgeschlagen, unter denen nun die Zooschule Landau, nach bereits mehreren nationalen und internationalen Preisen in den letzten Jahren, erneut zu den Preisträgern zählt. Mit der Auszeichnung verbunden ist die Nutzung des UNESCO-Logos. Als Anerkennung für die Projektaktivitäten werden von Frau Dr. Verena Metze-Mangold, Vizepräsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, und dem Vorsitzenden des Nationalkomitees der UN-Dekade, Herrn Prof. Dr. Gerhard de Haan, eine Urkunde, eine Fahne sowie einen Stempel im Rahmen einer feierlichen Auszeichnungsveranstaltung anlässlich des UNESCO-Tages auf der Bildungsmesse didacta in Köln am 28. Februar 2007 überreicht. Vor der Urkundenverleihung (die um 12 Uhr stattfinden wird) findet eine Gesprächsrunde zum Thema „Kultur für nachhaltige Entwicklung“ von 11 – 12 Uhr statt, an der Hollstein und Heckel teilnehmen werden.

Zoo Osnabrück, 09.02.2007
Baumpaten gesucht
Orkan „Kyrill“ verursachte schwere Schäden im Osnabrücker Zoo. Beschädigte Tierhäuser, zerbrochene Zäune und vor allem Dutzende umgestürzte Bäume boten ein Bild der Verwüstung. Wer den Zoo Osnabrück einmal besucht hat, denkt neben den wunderschönen Tieren vor allem an den alten Buchenwald, der den Schölerberg prägt und dem Zoo seinen einzigartigen Charakter verleiht. In das grüne Blätterdach hat „Kyrill“ stellenweise große Löcher gerissen, die möglichst schnell geschlossen werden sollen. Nach der großen Aufräumaktion, an der sich auch Zoopräsident Reinhard Coppenrath tatkräftig beteiligte, ist nun Wiederaufforstung angesagt. Die Stelle der entwurzelten Altbäume sollen schnellstmöglich junge, einheimische Laubbäume einnehmen. Dazu benötigt der Zoo die Hilfe vieler Bürger, die sich als Baumpaten engagieren möchten. Der Zoo hat traditionell bereits eine Vielzahl von Tierpaten, angefangen von einzelnen Bürgern über Schulklassen, Vereinen bis hin zu Handwerksinnungen und Firmen aus der Region, die ihre Lieblingstiere finanziell unterstützen. Baumpaten können jetzt ebenso dazu beitragen, die Wunden, die „Kyrill“ im Waldbestand geschlagen hat, zu heilen. Es werden eine Vielzahl mehrjähriger, bereits über 2 Meter großer Gehölze benötigt, die von den Zoogärtnern eingepflanzt werden.

Alternativer Bärenpark Worbis, 09.02.2007
Wunderschöne Aussichten auf Stinkende Nieswurz - Aus der Exkursionsreihe: Auf den Spuren der Braunbären
Die nächste Wanderung unter dem Motto „Auf den Spuren der Braunbären“ findet am Sonnabend, dem 17. Februar 2007, statt.
Die Wanderfreunde treffen sich um 9 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Krankenhaus in Reifenstein. Die Exkursion wird ca. 4 Stunden dauern. Die Wanderung führt diesmal an den Nordabfall des Düns, der Landschaft prägenden Muschelkalkstufe über dem Buntsandstein des Eichsfelder Kessels. Die hier ausgedehnten Rotbuchenwälder würden auch Bären gefallen, denn gerade am Nordrand des Düns hat die Erosion viele für Bären bestens geeignete Unterschlupfmöglichkeiten wie Höhlen, Spalten und Schluchten im Unteren Muschelkalk entstehen lassen. Ebenfalls ein Werk der Erosion sind die imposanten Felsabbrüche, die außerdem – hat man sie erst einmal erklommen – mit wunderschönen Aussichten auf den Eichsfelder Kessel belohnen.

Zoo Krefeld, 09.02.2007
Fragen zum Zooalltag - Zooakademie für Erwachsene
Zum dritten Mal lädt das Zooführerteam des Krefelder Zoos alle Tierfans ab 18 Jahren zur Zooakademie ein. Vier Veranstaltungen machen einen Blick hinter die Kulissen des Zoos möglich. Die Teilnehmer erfahren Details aus dem Arbeitsalltag der Zoologen und Tierpfleger. Zum Beispiel wird die Planung eines Tiertransportes von der ersten Kontaktaufnahme mit dem Zuchtbuchführer bis zur Ankunft im neuen Zoo durchgespielt. Weitere Themen sind Verhaltensbeobachtungen bei Menschenaffen und die Zoo-Zukunft, die die Planung des Tierbestandes, die Gehegegestaltung und die Vermarktung des Zoos umfasst.

Zoo Krefeld, 09.02.2007
Mini-Club geht in die nächste Runde / Vorschulkinder entdecken den Krefelder Zoo
Vorschulkinder zwischen vier und sechs Jahren haben im Zoo Krefeld wieder die Gelegenheit, die Zootiere zu erkunden. An vier Terminen erleben die „Zoo Minis“ Jungtiere und Familien, den Unterschied zwischen Maus und Flusspferd oder beobachten die Tiere des Regenwalds. Für Kinder, die schon mal beim Mini-Club dabei waren, wurde das Angebot um neue Elemente erweitert.

Zoo Krefeld, 09.02.2007
„Liebevoll und Liebestoll“ - Zooführung über das Liebesleben der Tiere
Unter dem Motto „Das Liebesleben geschlechtsreifer Zootiere“ startet am Freitag, 16. Februar, ab 15 Uhr an der Zookasse eine romantische Zooführung für Verliebte oder für solche, die es einmal werden wollen. Kuschelnde Kängurus und schmusende Schneeleoparden begrüßen die Besucher. Von lebenslanger Treue und Vielweiberei erzählt der Zooführer beim Rundgang durch die Tropenhäuser. Überraschende und herzerweichende Geschichten stimmen auf einen Abend zu Zweit ein.

Zoo Heidelberg, 09.02.2007
Elefantenfreunde treffen sich auf dem Schloss - Benefizabend mit Persönlichkeiten der Region unter der Schirmherrschaft von Hans-Dietrich Genscher
„Wir wollen ein Elefantenhaus bauen, das den Tieren optimale Lebensbedingungen bietet, die Besucher die Elefanten völlig neu erleben lässt und den Tierpflegern einen sicheren Umgang mit den grauen Riesen ermöglicht. Dabei sind wir auf einem guten Weg. Seit einem Jahr testen wir unter den beengten Bedingungen des alten Hauses Ideen, wie wir die Elefanten beschäftigen können. Das neue Haus wird für die Haltung neue Maßstäbe setzen,“ ist sich Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann sicher. Noch ist die Finanzierung nicht völlig gesichert, doch die Elefanten im Zoo könnten hoffnungsvoll in die Zukunft sehen. Zu den ca. 3 Mio. ¤ Gesamtkosten leistet die Stadt Heidelberg einen Zuschuss von 1,25 Mio. Euro, Den „Rest“ von 1,75 Mio. ¤ muss der Zoo mit Krediten und Spenden finanzieren. Für das neue Elefantenhaus sind seit Beginn der Spendenaktion Ende 2005 bereits über 300.000 ¤ Spenden eingegangen. Von der kleine Lea, die in der Stadt mit Geigenspiel für das Haus gesammelt hat, Kindergärten und Schulklassen, die u.a. die Malaktion mit den DM-Märkten zu einem Riesenerfolg werden ließen, bis zu namhaften Spenden von Einzelpersonen und Stiftungen reicht das Spektrum. Auch der Verein der Tiergartenfreunde hat eifrig gesammelt. Nun soll ein weiterer großer Schritt folgen: Am 8. März 2007 wird auf dem Schloss Heidelberg ein großer Benefizabend für das Elefantenhaus stattfinden. Als Schirmherr hat Hans-Dietrich Genscher, der schon lange ein besonderes Interesse an Elefanten hat, sein Kommen zugesagt. „An diesem Abend wollen wir noch mehr Menschen für das Projekt begeistern und für die Unterstützung gewinnen. Dann könnte die Realisierung all der guten Ideen sichergestellt werden, die unser Elefantenteam in den letzten Jahren entwickelt hat. Dazu gehört ein Wasserfall für die Elefanten zum Duschen ebenso wie eine erhöhte Plattform, von der die Besucher die Elefanten aus einer anderen Perspektive beobachten können. Den besonderen Clou der Anlage sollen zwei künstliche Bäume darstellen aus deren Höhlen und Löcher von Zeitschaltuhren gesteuert die Elefanten immer mal wieder Leckerlis herausklauben können und von deren Ästen Netze mit Heu und Laub herab in Reichweite des Elefantenrüssels sinken. Dadurch kommt auch in der Nacht, wenn Pfleger und Besucher nicht da sind, keine Langeweile auf.“ Am Benefizabend wartet ein außergewöhnliches Programm auf die Teilnehmer. Mit Hilfe der Deutsch-Indischen Gesellschaft wird Musik und Tanz aus Indien geboten. Die Moderation wird ein bekennender Zoofreund, Eberhard Reuss, bekannt aus dem Kurpfalzradio, übernehmen. Neben der Geschäftsführung und den Elefantenpflegern des Zoos werden hochqualifizierte Experten für die Information sorgen: Peter Rasbach, der Architekt des neuen Elefantenhauses, der schon in vielen Ländern Tierhäuser geplant hat und Alan Roocroft, der wohl bekannteste Experte für Elefantenhaltung, der nach dreißig Jahren Arbeit mit Elefanten nun weltweit Zoos bei der Verbesserung ihrer Elefantenhaltung und dem Neubau von Elefantenhäusern berät. Damit die Hilfe für das Elefantenhaus auch Spaß macht, arbeitet das Team des Zoos an spritzigen Ideen wie man den Elefanten an diesem Abend zu einem wirklichen Elefantenparadies verhelfen kann.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 09.02.2007
Kinderkochevent bringt Geld für guten Zweck
Der Kochevent aus dem September des letzten Jahres brachte in der ZOOM Erlebniswelt eine Menge Spaß für 298 Kinder und eine Menge Geld für einen guten Zweck ein. Jetzt wurde der Erlös vom „Kochevent für Kinder“ an die Glückauf Schule Gelsenkirchen und ans Ohrwerk übergeben. Im Beisein von Heinrich Wächter, der den Veranstalter Köche Club Gelsenkirchen vertrat, sowie Thomas Dettenberg, Geschäftsführer der GELSEN-NET als Hauptsponsor, und Dipl. Biologin Sabine Haas, Pressereferentin der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, fand nun die offizielle Spendenübergabe statt. Im Sinne des Sprichwortes „für nen Appel und nen Ei“ wurde dabei dieses Mal jedoch kein Scheck überreicht, sondern symbolisch eine Schubkarre mit 3.588 Äpfeln und 28 Eiern übergeben. Genau diese Summe, nämlich stolze 3.588 Euro und 28 Cent, war bei der Veranstaltung zusammengekommen. Die beiden Empfänger werden das Geld sicherlich gut gebrauchen können. Die Glückaufschule in Gelsenkirchen ist eine spezielle Förderschule mit den Schwerpunkten Hören und Kommunikation. Der Verein Ohrwerk e.V. aus Gelsenkirchen ist eine Bildungs- und Begegnungsstätte für hörgeschädigte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Beide Einrichtungen hatten mit ihren Kinder am Kochevent in der ZOOM Erlebnsiwelt teilgenommen. Dazu Heinrich Wächter: „Natürlich waren wir traurig, dass unser Eintrag in Guinness Buch der Rekorde damals nicht zustande gekommen ist. Wenn man jetzt jedoch den Spendenerlös betrachtet, kann man mit der Aktion insgesamt sehr zufrieden sein“, so das Fazit des Ideengebers. Insgesamt 555 Kids wollten im September 2006 für den Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde unter der Schirmherrschaft des Gelsenkirchener Oberbürgermeisters Frank Baranowski ein einzigartiges Kochexperiment in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen durchführen und gemeinsam Buersche Stippmilch kochen. Zum Schluss hatten sich 221 Kinder an dem Mega-Kochversuch in der ZOOM Erlebniswelt beteiligt. Deren Startgeld in Höhe von jeweils 5 Euro sowie weitere Spenden von Veranstalter und Organisatoren wanderten gemeinsam in die Spendenkasse.

Tierpark Ueckermünde, 09.02.2007
Vortrag: Die FFH-Richtlinie – Ein Segen für die Haffregion?
Zeit: 21.02.2007, 19:00 Uhr, Ort:Haus des Gastes im Tierpark Ueckermünde.1992 wurde die Richtlinie 92/43/EWG des Rates zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen, kurz FFH-Richtlinie, von den damaligen Mitgliedstaaten der Europäischen Union verabschiedet. Diese Richtlinie schreibt den Schutz bestimmter Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten vor. Um einen effektiven Schutz zu erreichen sind Restriktionen manchmal notwendig. Besonders kritisch wurde in der Öffentlichkeit die Ausweisung von FFH-Gebieten gesehen. Die Ausweisung solcher Gebiete kann sich aber auch als Segen erweisen, denn finanziell werden diese von der Europäischen Union unterstützt. Im Vortrag werden die Ziele und Inhalte der FFH-Richtlinie kurz vorgestellt. Ferner wird die FFH-Richtlinie aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und versucht, die positiven Seiten vom jeweiligen Standpunkt zu beleuchten.

Zoo Köln, 08.02.2007
Afrika-Projekt des Zoo Köln ertrinkt - Kölner Hochwasser nach Sambia exportiert
Seit fünf Jahren unterstützt der Zoo Köln ein Afrika-Projekt im Osten Sambias. Projektmanager ist der stellvertretende Zoodirektor Dr. Olaf Behlert. Auslandsprojekte sind ein essentieller Bestandteil moderner Zoologischer Gärten und werden in den EU-Zulassungen der Zoos gefordert. Im Luangwa-Tal in Sambia schützt der Kölner Zoo in Zusammenarbeit mit der sambischen Naturschutzbehörde den Luambe Nationalpark in seiner Gesamtheit. Im Vordergrund stehen hier die Kontrolle und Eindämmung der Wilderei, der Aufbau der Infrastrukturen und die Integration der lokalen Bevölkerung in den Naturschutz. Die Maßnahmen greifen und unter ihrem Schutz hat sich der Tierbestand bereits so weit erholt, dass Erhalt und Rettung des Parks in Zukunft gewährleistet werden können. So werden jetzt große Zahlen an Flusspferden, Elefanten, Antilopen, Löwen, Hyänen und selbst wieder Giraffen und Afrikanische Wildhunde beobachtet. Der Park hat eine der höchsten Dichten an Leoparden und Servalen in ganz Afrika. Das Projekt finanziert sich ausschließlich aus Spenden. Die Hochwassersituation in Jakarta hat in den Hintergrund rücken lassen, dass auch im südöstlichen Afrika schwerste Regenfälle zu weiten Überschwemmungen geführt haben. Der Luangwa-Fluß hat eine Flutkatastrophe ausgelöst, die in diesem Ausmaß nur zweimal im letzten Jahrhundert (in den 30-er bzw. 70-er Jahren) auftrat. Die Tierwelt ist massiv beeinträchtigt, so trieben z.B. bisher vier ertrunkene Elefanten am Camp vorbei. Die Antilopen stehen auf den wenigen erhöhten Flächen gedrängt, häufig auf Termitenhügeln. Die zahlreichen Schlangen haben sich in die Baumkronen gerettet. Das Wasser hat das Projektcamp überschwemmt und dort großen Schaden an den Unterkünften, Solaranlagen etc. angerichtet. Die Infrastruktur des Parks (Wege etc) muss nach Abfluss des Wassers neu aufgebaut werden. Dies ist essentiell, um Patrouillen zur Eindämmung der Wilderei möglich zu machen. Die umliegenden Dorfgemeinschaften sind ebenfalls von den Fluten betroffen. Laut Auskünften des Managers vor Ort wurden die traditionellen Hütten weggeschwemmt, Felder und Wege überflutet. Die Ernten wurden zerstört. Bereits im letzten Jahr, als ebenfalls Überschwemmungen, wenn auch in geringerem Ausmaß, auftraten, wurden Maissäcke vom Projekt an die hungernde Bevölkerung verteilt. Die Beseitigung der Schäden übersteigt die zur Verfügung stehenden Mittel des Projekts. Die „Hochwasser erfahrenen“ Kölner können ein Lied von einer derartigen Problematik singen. In einer Art Arbeitsteilung versorgen Hilfsorganisationen die Bevölkerung, das Projekt sieht es als seine Aufgabe an, sich um den Park und damit den Naturschutz und die Tiere zu kümmern. Der Kölner Zoo bittet zur Finanzierung dieser Aufgabe um Spenden.
Diese werden direkt nach Sambia weitergeleitet an Luangwa Wilderness e.V., der in Sambia die Projektaktivitäten umsetzt und durchführt. Wir bitten um Spenden auf das Konto Nr. 13 72 200, BLZ 370 501 98 bei der Sparkasse KölnBonn, unbedingt mit dem Vermerk „für Sambia“.

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Natur- und Artenschutz – Meldungen

dieneueepoche.com - 15.02.2007
Walfanggegner werfen Befürwortern Imperialismus vor
Befürworter des Walfangs haben am Donnerstag bei einem Treffen in Tokio über den Entwurf einer Abschlusserklärung diskutiert, in dem Walfanggegnern Imperialismus vorgeworfen und von ihnen mehr Respekt eingefordert wird. Das Treffen von Mitgliedern der Internationalen Walfangkommission (IWC) wurde von Dutzenden Jagdgegnern wie den USA, Großbritannien und Australien boykottiert. Gastgeber Japan wollte auf der Konferenz weiter Druck für eine Aufhebung des seit zwei Jahrzehnten geltenden Fangverbots machen. Die Teilnehmer dringen auf eine Reform der IWC. Sie sollte ihrer Meinung nach die Jagd regulieren und nicht unterbinden.

derstandard.at - 14.02.2007
Greenpeace hat kein Problem "mit dem Walfleischkonsum an sich"
Nach jahrelangem Konfrontationskurs versucht die Umweltschutzorganisation Greenpeace die Anhänger des Walfangs jetzt mit Liebe zu bekehren: Bei einer Demonstration in der japanischen Hauptstadt Tokio riefen die Aktivisten am Valentinstag zur "Liebe der Wale" auf. "Wir sagen klar, dass wir weder ein Problem mit der japanischen Kultur noch mit dem Walfleischkonsum an sich haben", sagte der Organisator der Kampagne, Emiliano Ezcurra.

Tagesspiegel – 14. Febr. 2007-02-14
„Wer hat Angst vorm bösen Wolf?“ - Die in Brandenburg frei lebenden Tiere beschäftigen jetzt auch das Bundesumweltministerium
Ein lebensgroßer Pappwolf schaut durch die Scheiben in den Kongresssaal der Katholischen Akademie in Berlin. Wolfsgeheul eröffnet und beendet die einzelnen Tagesordnungspunkte einer ungewöhnlichen Konferenz, zu der das Bundesumweltministerium am gestrigen Dienstag eingeladen hatte: „Wer hat Angst vorm bösen Wolf“. Die Konferenz hatte zum Ziel, die oftmals emotional geführte Diskussion der Bevölkerung sachgerecht zu vermitteln. Denn die Wölfe sind bekanntlich nach Deutschland zurückgekehrt – und vor allem vermehren sie sich fleißig. Zwei Rudel mit insgesamt zwei bis drei Dutzend Tieren leben im sächsisch-brandenburgischen Grenzgebiet, der Lausitz.

FAKTuell - 14.02.2007
Tod an der Straße
Erneut ist eine Wölfin auf der Straße ums Leben gekommen. Das Tier ist offenbar auf der B 156 zwischen Boxberg und Weißwasser von einem Auto erwischt worden. Die genaue Todesursache soll im Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung geklärt werden. Erst vor wenigen Monaten wurde auf dem nahegelegenen Truppenübungsplatz ein toter Wolfswelpe gefunden. Damit hat sich die Anzahl der Tiere im Muskauer Rudel von 10 auf 8 reduziert.

Berliner Morgenpost – 14. Febr. 2007-02-14
Turmfalken sollen heimisch werden - Sielmann-Stiftung verteilt Nistkästen

Der Turmfalke - Vogel des Jahres 2007 - soll sich in Brandenburg künftig wohler fühlen. Mit Hilfe von speziellen Nistkästen sollen die Brutmöglichkeiten für die Vögel insbesondere in der Niederlausitz verbessert werden, wie die Heinz-Sielmann-Stiftung in Berlin mitteilte. Im Rahmen ihres Projektes "Jeder Ort ein Turmfalken-Nistplatz" könnten alle Gemeinden im Naturpark Niederlausitzer Landrücken in diesem Jahr unentgeltlich einen Turmfalken-Nistkasten bekommen und diesen mit fachlicher Hilfe aufhängen.

derstandard.at - 13.02.2007
Japaner wollen legal Wale fangen
Offiziell hat Japans Fischereibehörde eingeladen, um das aufgeheizte Gesprächsklima zwischen Gegnern und Befürwortern des kommerziellen Walfangs abzukühlen. Die außerordentliche Konferenz, an der Mitglieder der Internationalen Walfangkommission (IWC) teilnehmen, hat gestern, Dienstag, in Tokio begonnen und wird drei Tage dauern. Dass die Konferenz in Tokio stattfindet, ist deshalb brisant, weil Japans Regierung, neben jener von Norwegen und jener von Island, erklärte Befürworterin des kommerziellen Walfangs ist. Nationen wie die USA, Großbritannien, Australien oder Neuseeland, die Wale weiterhin als schützenswert ansehen, sind der Konferenz auch ferngeblieben.

derstandard.at - 13.02.2007
Schiffskollision bei Protest gegen Walfang
In der Antarktis sind bei einer Protestaktion gegen japanische Walfänger am Montag zwei Schiffe kollidiert, wie die Tierschutzorganisation Sea Shepherd in Neuseeland berichtete. Im Heck des Protestschiffs sei dabei ein Riss entstanden, teilte die Gruppe mit. Beide Schiffe seien zwei Mal zusammengestoßen. Das japanische Schiff, die "Kaiko Maru", setzte einen Notruf ab, habe aber nicht auf Hilfsangebote der Tierschützer reagiert, erklärte Paul Watson, der Gründer von Sea Shepherd. Die Tierschützer hatten den Angaben zufolge versucht zu verhindern, dass die Japaner eine Gruppe von Walen erreichen.

dieneueepoche.com - 13.02.2007
Walfanggegner boykottieren internationale Konferenz in Tokio
Dutzende Walfanggegner wie die USA, Großbritannien und Australien haben eine Konferenz der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Tokio boykottiert. Gastgeber Japan will das Treffen nutzen, um weiter Druck für eine Aufhebung des seit zwei Jahrzehnten geltenden Fangverbots zu machen. Der japanische IWC-Vertreter Minoru Morimoto bedauerte zum Auftakt der Konferenz am Dienstag, dass nur 35 der 72 Mitgliedsstaaten vertreten seien. Der Boykott verhindere eine sinnvolle Debatte über eine Reform der IWC. Die japanische Regierung dringt auf eine Reform der Internationalen Walfangkommission, die ihrer Meinung nach die Jagd regulieren und nicht unterbinden sollte.

welt.de - 13.02.2007
Alles noch viel schlimmer. Heute: Die Rentiere
Vier Millionen Euro sollen für die Versorgung der Tiere, die wegen des dicken Eises kein Futter mehr finden, zur Verfügung gestellt werden, wie der schwedische Agrarminister Eskil Erlandsson mitteilte. Wir können nicht einfach dabeistehen und zusehen, wie die Tiere verhungern. Der nasse Schnee des Herbstes, der später gefroren sei, mache es den Rentieren unmöglich, Futter zu finden. Schweden hat rund 230.000 Rentiere, die von dem Volk der Samen gezüchtet werden. In erster Linie wird das Fleisch der Tiere genutzt, das in vielen nördlichen Ländern als Delikatesse geschätzt wird. Die Häute dienen der Bekleidung und aus dem Horn wird Kunsthandwerk geschnitzt. Die Samen hatten die Regierung im Januar um Hilfe für die verhungernden Rentiere gebeten.

dieneueepoche.com - 13.02.2007
Amphibien durch Klimawandel besonders bedroht
Die warme Witterung und der Regen der letzten Tage hat die ersten Amphibien schon aus ihrem Winterschlaf geweckt. Wie die internationale Umweltstiftung Euronatur am Dienstag in Ludwigsburg mitteilte, sind insbesondere in Süddeutschland schon die ersten Molche in Tümpeln gesichtet worden. Gehe die Entwicklung so weiter, würden sich in den nächsten Tagen auch die ersten Kröten auf den Weg machen. Komme es dann zu Kälteeinbrüchen, könnten sich die Eier der Amphibien nicht entwickeln; erwachsenen Tieren, die sich nicht rechtzeitig in Verstecke zurückziehen könnten, drohe dann der Tod.

Handelsblatt - 13.02.2007
Plattschwanzgeckos stranden in Prag
Ein tschechischer Händler wollte in Europa ein gutes Geschäften mit seltenen Echsen aus Magdagaskar machen. Die Tiere sollten aus ihrer Heimat nach Frankfurt exportiert werden. Doch in Prag endete die Reise. Der Mann wurde nach Angaben madagassischer Medien mit zehn Gespenster-Plattschwanzgeckos in Prag festgenommen. Der Kaufmann habe keine Genehmigung für den Export der vom Aussterben bedrohten Tiere vorweisen können, sagte Monique Radiharisoa vom madagassischen Ministerium für Gewässer und Wälder. Ein Komplize des Tschechen wird zur Zeit in Antananarivo verhört. Die nachtaktiven Plattschwanzgeckos sollen nun in ihre Heimat zurückgebracht werden.

Hochrhein-Zeitung - 13.02.2007
Rückkehr der Wölfe ist ein ermutigendes Zeichen
Als ein ermutigendes Zeichen für den Artenschutz hat die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Astrid Klug, die Rückkehr der Wölfe bezeichnet. Unter dem Titel „Wer hat Angst vorm bösen Wolf? - Vermittlung konfliktträchtiger Umwelt- und Naturschutzthemen“ hat das Bundesumweltministerium Wolfs- und Naturschützer, Wissenschaftler, Vertreter von Bund und Ländern sowie Betroffene eingeladen. Bei der Diskussion über die Rückkehr der Wölfe geht es vor allem um die Frage, wie möglichen Ängsten und Befürchtungen in der Bevölkerung begegnet werden kann, um Akzeptanz für wildlebende Wölfe zu erzeugen und zu erhalten. Das Bundesumweltministerium fördert das Forschungsvorhaben „Fachkonzept für ein Wolfsmanagement in Deutschland“, es wird vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) fachlich betreut. In diesem Rahmen wurde jetzt der Leitfaden „Leben mit Wölfen - Leitfaden für den Umgang mit einer konfliktträchtigen Tierart in Deutschland“ vom Staatlichen Museum für Naturkunde Görlitz und dem Wildbiologischen Büro LUPUS erarbeitet. Der Leitfaden soll als fachliche Grundlage für die Entwicklung eines zwischen den zuständigen Behörden und Interessengruppen abgestimmten Managementplanes für Wölfe in Deutschland dienen.

Mitteldeutsche Zeitung – 12. Febr. 2007
Die Angst vor dem Wolf - Jäger sammeln Daten auf eigene Faust
Frei lebende Wölfe sorgen in der Lausitz seit einiger Zeit für heftige Diskussionen. Es gibt Befürchtungen, die Tiere könnten Menschen angreifen. In Sachsen gibt es derzeit zwei Wolfsrudel.

Mitteldeutsche Zeitung – 12. Febr. 2007
Wölfe
Der Wolf wurde im 18./19. Jahrhundert in Europa fast völlig ausgerottet. Das offenbar letzte Tier dieser Art in Deutschland wurde 1904 etwa 15 Kilometer östlich von Hoyerswerda erlegt. Es folgten 40 «wolfsfreie» Jahre. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden mindestens 35 Wölfe in Deutschland gefangen, überfahren oder geschossen. Der Wolf kommt heute isoliert in Spanien, Portugal, Italien und Frankreich vor. Zusammenhängende Populationen der Art gibt es noch in Südost- und Osteuropa. Die Zahl der Tiere in Polen, vor allem im Osten des Landes, wird mit 500 bis 600 angegeben. Aus Westpolen wandern die meisten Wölfe nach Deutschland ein.

dieneueepoche.com - 12.02.2007
Naturschützer fordern mehr Brücken für Luchs und Wolf
Das dichte Verkehrsnetz in Deutschland verhindert nach einer Studie des Naturschutzbunds die Ausbreitung von Wildtieren wie Luchs, Wolf und Wildkatze und bedroht teils ihren Bestand. Der NABU stellte am Montag erstmals ein bundesweites umfassendes Konzept für die Wanderwege der Wildtiere vor und forderte, ihnen mit dem Bau von über 100 Brücken und anderen Querungsmöglichkeiten wieder mehr Bewegungsfreiheit zu verschaffen. Die dafür erforderlichen 30 Millionen Euro jährlich sollen aus dem Bundesverkehrswegeplan kommen.

spektrumdirekt - 10.02.2007
Falsche Früchte zur Renaturierung von Regenwäldern
Mit als Früchten getarnten Ködern haben Forscher Blattnasen-Fledermäuse in Rodungsflächen gelockt. Die Tiere sollten dort verdaute Samen ausscheiden.

derstandard.at - 10.02.2007
Ultraschallsensor soll helfen Ganges-Flussdelfine zu erforschen
Mit einem neu entwickelten Ultraschallsensor wollen Forscher neue Erkenntnisse über den vom Aussterben bedrohten Ganges-Flussdelfin gewinnen. "Die Ergebnisse der Studie werden uns dabei helfen, Maßnahmen zur Erhaltung der Tiere in der oberen Ganges-Region und in anderen Lebensräumen der Delfine zu ergreifen", sagte Ravi Singh, Generalsekretär des indischen World Wide Fund for Nature (WWF) am Donnerstag in Neu Delhi. Der blinde Ganges-Flussdelfin orientiert sich mittels Ultraschalllauten. Wissenschafter der Universität Tokio hatten das System in den vergangenen Monaten gemeinsam mit indischen Kollegen bereits erprobt.

derstandard.at - 10.02.2007
Fische helfen den Korallen sich zu erholen
Korallenriffe brauchen nach Störungen offenbar Fische, um sich optimal erholen zu können. Terry Hughes von der James Cook University in Queensland (Australien) hat nach großflächigen Zusammenbrüchen der Riffe auf Grund zu hoher Temperaturen Versuche mit großen Käfigen angestellt. Auf Fisch-freien Arealen machten sich häufig Algen und sonstige Pflanzen breit. ... Korallenstöcke stellen sehr enge Symbiosen von Polypen, also Tieren, und einzelligen Algen dar. Durch die symbiontischen Algen können die Korallen direkt das Sonnenlicht als Energie-Quelle verwenden. Die Algen liefern quasi den Treibstoff, etwa Zucker, der Korallenstock bietet dafür Schutz und Düngestoffe für die Algen. Obwohl die Korallenpolypen über ihre Tentakel selbst Beute aus dem Wasser machen können, vermögen viele Korallen ohne Algen auf Dauer nicht überleben.

Lübecker Nachrichten - 09.02.2007
Neues Uhu-Weibchen für Oldesloe
Den niedrigsten Stand seit Jahren verzeichnete die Zählung der Saatkrähen-Nester im Bad Oldesloer Kurpark. Insgesamt 415 Brutstellen wurden festgestellt. Insofern sah der Umweltausschuss bei seiner jüngsten Tagung keinen Anlass für dringende Vergrämungsmaßnahmen. Statt dessen soll aber ein Ersatz für das im vergangenen Jahr gestorbene Uhu-Weibchen über den Vogelpark in Niendorf beschafft werden.

derstandard.at - 09.02.2007
Elche sollen in Bayern heimisch werden
Nach der missglückten Episode mit "Problembär" Bruno will Bayern es nun mit der Ansiedlung von Elchen versuchen. Der bayerische Landwirtschaftsminister Josef Miller will einen Plan zur Eingliederung von Elchen erarbeiten lassen, berichtete die "Passauer Neue Presse" (Samstagausgabe). Nach dem Auftauchen eines Elch-Paars im Bayerischen Wald sei zu erwarten, dass auch künftig vereinzelt Elche aus Tschechien nach Bayern kommen werden. Notwendig sei ein breiter Konsens aller Interessensgruppen, vor allem der Land- und Forstwirtschaft. Miller appellierte an Tierschützer und Jäger, sachliche Lösungen zu finden. Im vergangenen Sommer hatte der Braunbär Bruno wochenlang für Schlagzeilen gesorgt. Das wegen seiner fehlenden Scheu vor Menschen als "Problembär" eingestufte Tier war aus dem italienischen Trient über Österreich nach Bayern eingewandert, wo es nach missglückten Fangversuchen erlegt wurde.

dieneueepoche.com - 09.02.2007
Bayern feilt an einem „Elchplan“
Nach dem „Problem-Bären“ nun die „Problem-Elche“: Als Reaktion auf das überraschende Auftauchen eines Elchpärchens in Bayern feilt das bayerische Landwirtschaftsministerium an einem „Elchplan“. „Wir brauchen zur Konfliktbewältigung eine abgestimmte Strategie mit klaren Spielregeln“, sagte Landwirtschaftsminister Josef Miller der „Passauer Neuen Presse“ (Samstagausgabe). Für den Umgang mit dem Elch brauche es einen breiten Konsens aller Interessengruppen, vor allem auch der Land- und Forstwirtschaft. Zu Details des Plans wollte der Minister sich nicht äußern. Sein Sprecher Alfons Kraus erklärte, mit dem Plan wolle Bayern sich auf die Zuwanderung von Elchen vorbereiten.

innovations report - 09.02.2007
Leben mit Wölfen möglich
"Ein Leben mit Wölfen in Deutschland ist möglich. Pauschallösungen für den Umgang mit dem streng geschützten Wolf gibt es allerdings nicht", sagte der Präsident des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Dr. Hartmut Vogtmann, anlässlich der Veröffentlichung "Leben mit Wölfen. Leitfaden für den Umgang mit einer konfliktträchtigen Tierart in Deutschland". Die neue Veröffentlichung enthält Hintergrundinformationen und stellt ausführlich fachliche Grundlagen und Vorschläge für ein Wolfsmanagement in Deutschland dar. Neben den Konfliktpotentialen in Bezug auf die Nutztierhaltung und die öffentliche Sicherheit wird auch der Aspekt "Wolf-Wild-Jagd" behandelt sowie Lösungsansätze hierzu dargestellt. Der Leitfaden wurde im Rahmen des vom BfN mit Mitteln des Bundesumweltministeriums geförderten Forschungsvorhabens "Fachkonzept für ein Wolfsmanagement in Deutschland" vom Staatlichen Museum für Naturkunde Görlitz und dem Wildbiologischen Büro LUPUS erarbeitet.

dieneueepoche.com - 09.02.2007
Leben mit Wölfen auch in Deutschland möglich
Deutschland ist wieder Wolfsgebiet. Das Bundesamt für Naturschutz veröffentlicht deshalb jetzt einen „Leitfaden für den Umgang mit einer konfliktträchtigen Tierart“. Präsident Hartmut Vogtmann erklärte am Freitag in Bonn: „Ein Leben mit Wölfen in Deutschland ist möglich.“ Pauschallösungen für den Umgang mit der streng geschützten Tierart gebe es aber nicht. Auch für das Bundesumweltministerium ist der Wolf wieder ein Thema. Es lädt für Dienstag zur Tagung „Wer hat Angst vorm bösen Wolf“ nach Berlin. Dann soll auch der Leitfaden des Bundesamts offiziell vorgestellt werden. Vogtmann erklärte, besonders wichtig sei ein bundesweit abgestimmtes Konzept zur Vermeidung und zur Entschädigung von Nutztierverlusten.

Netzzeitung - 09.02.2007
Sensor zur Erforschung von Flussdelfinen
«Die Ergebnisse der Studie werden uns dabei helfen, Maßnahmen zur Erhaltung der Tiere in der oberen Ganges-Region und in anderen Lebensräumen der Delfine zu ergreifen». Das sagte Ravi Singh, Generalsekretär des indischen World Wide Fund for Nature (WWF) am Donnerstag in Neu Delhi. .. Mit dem Hydrophon können Ultraschall-Töne der Tiere aus bis zu einem Kilometer Entfernung aufgezeichnet werden. Am Computer lassen sich aus den Daten die Bewegungen der Delfine nachvollziehen.

derstandard.at - 09.02.2007
Viele geschlachtete Wale sind Muttertiere
Eine unveröffentlichte Statistik des japanischen Walforschungs-Instituts (ICR) hat am Freitag erneut für Kritik an der Jagd auf Meeressäuger gesorgt. Laut den Zahlen der Fangsaison 2005/2006 im Südpolarmeer waren 93,8 Prozent der getöteten erwachsenen Weibchen säugende oder trächtige Mütter, berichtete Greenpeace in einer Aussendung. Insgesamt wurden 863 Wale geschlachtet. 242 bzw. 227 davon waren Weibchen bzw. Muttertiere.

Pressetext - 09.02.2007
Blutige Walfang-Saison hat begonnen - 93 Prozent der getöteten Tiere sind Walmütter
Die Walfang-Saison hat im Südpolarmeer bereits blutig begonnen. Umweltaktivisten von Sea Shepherd stießen heute, Freitag, mit japanischen Walfängern zusammen. Indes hat die Umweltorganisation Greenpeace die bislang geheime Statistik des japanischen Institutes für Walforschung der Fangsaison 2005/2006 veröffentlicht: 93,8 Prozent der getöteten erwachsenen Walweibchen waren trächtige oder säugende Mütter mit Kalb. Insgesamt schlachteten die Japaner 863 Wale, darunter zehn Finnwale, die auf der 'Roten Liste der bedrohten Tierarten' der Weltnaturschutzunion (IUCN) als stark gefährdet eingestuft werden.

BirdLife
Slender-billed Vulture nests found in Cambodia: a first for South-East Asia - 15.02.2007
The discovery of South-East Asia’s only known Slender-billed Vulture Gyps tenuirostris breeding colony has highlighted further Cambodia’s role as a stronghold for Asia’s plummeting vulture populations. Cambodian conservationists found five nests in the Seasan Important Bird Area (IBA) whilst undertaking surveys of birds near the Mekong river in Cambodia’s Stung Treng Province.
Piping Plover lawsuit: Canadian government reverses decision - 14.02.2007
Nature Canada (BirdLife in Canada) has applauded the move by the federal government of Canada to settle an outstanding court case that surrounds the protection of Piping Plover Charadrius melodus. The move could be the first step towards enhanced protection for many of Canada’s other endangered species, say conservationists.
EU President Barroso recognises biodiversity conservation is a vital part of the debate on the future of Europe - 12.02.2007
The President of the European Commission José Manuel Barroso today gave a strong statement about the importance of biodiversity conservation in Europe at a meeting with representatives from BirdLife International, where a new report -“Wellbeing Through Wildlife in the EU”, for which the President wrote the foreword - was launched.
BirdLife Update: Avian Influenza - 09.02.2007
Outbreaks of avian influenza H5N1 in 2007 Late in 2006 and early in 2007, new H5N1 outbreaks in poultry were reported in Vietnam (where the disease spread rapidly), Nigeria, Thailand (the first outbreak in six months), South Korea and Japan. There were no corresponding outbreaks among wild birds in these countries. The cause of the outbreaks in South Korea and Japan, which had been free of H5N1 since 2004, remains unknown.

PlanetArk
Fractured Whaling Body Could Collapse - 15.02.2007
The International Whaling Commission may be headed for collapse unless it manages to overcome distrust and confrontation, delegates to a special meeting of the organisation said on Wednesday.
Anti-Whalers Run Low on Fuel, end Southern Ocean Protest - 15.02.2007
Anti-whaling group Sea Shepherd, which has clashed with Japanese whalers in the Southern Ocean, will end its protest on Wednesday as its ships are running low on fuel.
Japan Hosts Whaling Meet as Anti-Whalers Boycott - 14.02.2007
Japan and like-minded pro-whaling nations took a step towards their goal of resuming commercial whaling on Tuesday at a special meeting of the International Whaling Commission.
Whaling Activists Withdraw Threat to Ram Japan Fleet - 14.02.2007
Activists withdrew a threat to ram a Japanese whaling fleet in the frigid Southern Ocean on Tuesday, while in Tokyo pro-whaling nations met to push for a return to commercial fishing of the giant creatures.
Japan Pushes Whaling as Consumers' Appetite Fades - 12.02.2007
Whaleburgers are on the menu at Akiji Ichihara's restaurant to lure young customers, who tend to turn up their noses at boiled blubber or sliced raw whale.
Japanese Tech May Save India's River Dolphins - 12.02.2007
Japanese technology to track and monitor the behaviour of India's endangered Ganges River Dolphins using underwater acoustics will play a vital role in efforts to conserve the freshwater mammals, the WWF-India said.
Wildlife Group Urges Guilt-Free Chinese New Year - 12.02.2007
Chinese gearing up for traditional lunar new year banquets should think about what they eat as it could be an endangered species, a wildlife group said on Friday.
Rare White Tiger Triplets Born at Argentine Zoo - 09.02.2007
Three rare white tiger cubs delighted visitors at the Buenos Aires zoo on Thursday, tumbling in the grass of their enclosure in their first public appearance since being born late last year.

ENN
Amphibian Ark Planned to Save Frogs - 15.02.2007
Ponds and swamps are becoming eerily silent. The familiar melody of ribbits, croaks and chirps is disappearing as a mysterious killer fungus wipes out frog populations around the globe, a phenomenon likened to the extinction of dinosaurs.
Costa Rica Probes Deaths of 500 Pelicans - 14.02.2007
Authorities in Costa Rica said Tuesday they are investigating the mysterious deaths of about 500 brown pelicans along the country's Pacific coast over the last five days but do not suspect bird flu was the cause.
Groups Sue to Protect Marine Mammals - 14.02.2007
Two conservation groups sued the federal government Tuesday claiming marine mammal regulators are not doing enough to protect polar bears and walruses against the combined threat of oil and gas exploration and global warming.
Suit Filed to Protect Polar Bears and Walrus From Oil Exploration and Global Warming - 14.02.2007
By: the Center for Biological Diversity
Polar bears and walrus are facing a serious threat in the Arctic from expanding oil and gas exploration because federal regulations don't assess the combined risks posed by such activity and global warming, according to a suit filed today in federal court by environmental groups.
Ancient Chimps May Have Used Hammers - 13.02.2007
Chimpanzees may have been using stone "hammers" as long as 4,300 years ago. An international research team, led by archaeologist Julio Mercader of the University of Calgary, Canada, said Monday it had uncovered the hammers, dated to that time, in the West African country Ivory Coast. It would be the earliest known use of tools by chimpanzees.
Alabama's Bald Eagle Population Booming - 13.02.2007
After 15 years of checking bald eagle nests from small planes, there are now an estimated 100 nesting pairs, up from 77 the previous year and 10 times the state's recovery goal under the Endangered Species Act.
U.S. Urges Tougher Policing of Wildlife Black Market - 12.02.2007
A senior U.S. official called on Saturday for better consumer education and tougher policing to combat a multi-billion dollar global black market in wildlife. The illegal trade in animals and plants has grown to more than $10 billion a year, experts say, making it the world's third biggest source of criminal income after drugs and guns.
FYI: Key Facts about Whaling in Japan - 12.02.2007
Japan hosts a special meeting of members of the International Whaling Commission (IWC) from Feb 13-15 in an attempt to help lift the whaling moratorium, but 26 anti-whaling nations have said they will boycott the meeting.
Groups Sue to Save Endangered Kangaroo Rat Habitat on March Air Reserve Base - 08.02.2007
By: the Center for Biological Diversity
The Center for Biological Diversity and San Bernardino Valley Audubon Society will shortly file suit to stop a land exchange that will eliminate a 1,170-acre endangered species reserve on the former March Air Force Base (now March Air Reserve Base). The March Preserve supports one of the last, best populations of the endangered Stephens' kangaroo rat as well as a host of other imperiled plants and animals.

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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Greenpeace e.V. - 15.02.2007
Japanischer Walfänger brennt in der Antarktis / Greenpeace-Schiff "Esperanza" eilt zur Hilfe
Nach dem Ausbruch eines Feuers an Bord des Mutterschiffs der japanischen Walfangflotte, "Nisshin Maru", eilt das Greenpeace Schiff "Esperanza" zum Unglücksort. Das Expeditionsschiff der Umweltschützer wird das japanische Fabrikschiff in rund 24 Stunden erreichen. Die "Esperanza" hatte in der Nacht einen Notruf des Havaristen aufgefangen und sofort Hilfe angeboten. Der Brand an Bord der "Nisshin Maru" war im Fabrikbereich ausgebrochen und hat mittlerweile auf den Maschinenraum übergegriffen. Bis auf eine Löschmannschaft haben rund 130 Besatzungsmitglieder das Schiff verlassen. Ein Mann wird vermisst. "Ein Brand auf hoher See ist das Schlimmste was passieren kann. Wir haben sofort unsere Hilfe angeboten", sagt Regine Frerichs, Greenpeace-Bootfahrerin an Bord der "Esperanza". Die "Nisshin Maru" ist mit 8000 Tonnen das größte Schiff der japanischen Walfangflotte. Auf dem Fabrikschiff werden die getöteten Wale zerlegt und tiefgefroren. Insgesamt besteht die japanische Flotte aus sechs Schiffen. Die "Esperanza" ist vor rund drei Wochen von Auckland/Neuseeland aus in die Antarktis aufgebrochen. Es gab bisher kein Zusammentreffen zwischen Greenpeace und der japanischen Flotte.

Journal Society GmbH - 09.02.2007
Walschützer bombadieren japanische Walfangflotte
Der Hagener Walschützer Jürgen Ortmüller erhielt am Freitag morgen die Nachricht von Board des Flagschiffs des kanadischen Walschützer und ehemaligen Greenpeace-Mitbegründers Paul Watson, dass er und seine 57-köpfige Crew von der "Sea Shepherd" nach über 5-wöchiger Suche die japanische Walfangflotte im Südpolarmeer aufgespürt haben. Die Walschützer bombadierten per Helikopter das japanische Fabrikschiff "Nisshin Maru" mit Buttersäure, um eine Arbeit der Walfänger an Deck unmöglich zu machen. ... Die Sea Shepherd Crew hatte von Beibooten aus den Abfluss des Fabrikschiffes zugenagelt, damit das abfließende Walblut auf das Deck zurückgespült wird. ... Die Walfangschiffe befinden sich jetzt wieder auf der Flucht vor den Walschutzaktivisten.

BMU - 13.02.2007
Astrid Klug: Rückkehr der Wölfe ist ein ermutigendes Zeichen für den Artenschutz
Als ein ermutigendes Zeichen für den Artenschutz hat die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Astrid Klug, die Rückkehr der Wölfe bezeichnet. "Seit einigen Jahren sind Wölfe in Deutschland wieder heimisch geworden. Die Rückkehr der Wölfe in ihre natürlichen Lebensräume bereichert die Lebensvielfalt in unserem Land", sagte Klug bei der Eröffnung einer vom Bundesumweltministerium veranstalteten Tagung. "Wer hat Angst vorm bösen Wolf? – Vermittlung konfliktträchtiger Umwelt- und Naturschutzthemen" hat das Bundesumweltministerium Wolfs- und Naturschützer, Wissenschaftler, Vertreter von Bund und Ländern sowie Betroffene eingeladen. Bei der Diskussion über die Rückkehr der Wölfe geht es vor allem um die Frage, wie möglichen Ängsten und Befürchtungen in der Bevölkerung begegnet werden kann, um Akzeptanz für wildlebende Wölfe zu erzeugen und zu erhalten.

NABU - 13.02.2007
NABU fordert länderübergreifendes Wildtiermanagement für den Wolf
Der NABU hat sich erneut für ein länderübergreifendes Wildtiermanagement für den Wolf ausgesprochen. "Ein erfolgreicher Schutz des scheuen Jägers ist nur in Kooperation und unter Integration der betroffenen Menschen möglich", sagte NABU-Fachbereichsleiter Naturschutz, Jörg-Andreas Krüger, anlässlich der heutigen Wolfstagung des Bundesumweltministeriums in Berlin. Insbesondere auch die einzelnen Bundesländer müssten solche Pläne, die das Zusammenleben von Mensch und Wolf regeln, rechtzeitig in der Schublade haben. Neben Sachsen seien Brandenburg, Bayern, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern mögliche Einwanderungsländer für den Wolf. Darüber hinaus müsse auch die Jägerschaft ein klares Bekenntnis für den Rückkehrer abgeben. "Nur wenn es gelingt, Wölfe nicht als Konkurrenten oder Feinde zu sehen, sondern sie als Bereicherung unserer Naturräume zu betrachten, haben sie eine Chance, in Deutschland wieder dauerhaft heimisch zu werden", betonte Krüger.

NABU - 12.02.2007
NABU: Verkehrswege stoppen Luchs, Wildkatze und Wolf
Das dichte Verkehrsnetz in Deutschland verhindert die Ausbreitung von Luchs, Wildkatze, Wolf sowie anderer Wildtiere und ist für viele Arten zum Teil bestandsbedrohend. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt eine ausführliche Studie des NABU. Mit dem Bundeswildwegeplan hat der Naturschutzverband jetzt erstmals für ganz Deutschland ein umfassendes Konzept vorgelegt, in dem die gravierendsten Konfliktpunkte zwischen Verkehrswegen und bedeutender Wanderwege der Wildtiere sowie die erforderlichen Maßnahmen gegen die Auswirkungen der Zerschneidung der Landschaft klar benannt werden.

Gruner+Jahr, GEO - 08.02.2007
Artenvielfalt auf der Weide! - Unter diesem Motto treten GEO und die Stiftung Naturschutz Thüringen beim diesjährigen GEO-Tag der Artenvielfalt wieder zu einer Biodiversitäts-Aktion an
Rund um den Ort Crawinkel, im mittleren Teil des Thüringer Waldes, ziehen Rinder- und Pferdeherden auf einer Fläche von nicht weniger als 25 Quadratkilometern frei umher. Das ganze Jahr über beweiden sie Berg-, Nass- und Feuchtwiesen, Halbtrockenrasen und von Hecken durchzogene Flächen. Rund 80 Experten werden das Artenvorkommen auf einer in Deutschland einzigartigen Weidelandschaft am 9. Juni 2007 für 24 Stunden untersuchen. "Mit weniger Tieren, zu mehr Natur" heißt das Motto. ... Wer einen GEO-Tag organisieren möchte, kann sich bei der Redaktion im Internet unter www.geo.de/artenvielfalt anmelden. Dabei gilt die Grundidee, innerhalb von 24 Stunden in einem begrenzten Gebiet möglichst viele verschiedene Pflanzen und Tiere zu entdecken. Hierfür wurden 2006 mehr als 330 Projekte von interessierten Laien und Fachleuten initiiert.

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Weitere Infos

Netzzeitung - 13.02.2007
Schimpansen nutzen Steine als Nussknacker
Bei Ausgrabungen in der westafrikanischen Elfenbeinküste sind Steine gefunden worden, die vor rund 4300 Jahren Schimpansen zum Nüsseknacken dienten, berichten Archäologen in der Fachzeitschrift «Proceedings of the National Academy of Sciences». Das Team um Christophe Boesch vom Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie untersuchte einen Ausgrabungsort an der Elfenbeinküste. Der Taï-Nationalpark gilt als einziger bekannter Fundort von Spuren prähistorischer Schimpansenkultur. Die Forscher fanden auffällig geformte Steine, die etwa 4300 Jahre alt sind. Vermutlich wurden sie von Schimpansen zum Knacken von Nüssen genutzt.

derstandard.at - 13.02.2007
Forscher finden 4.300 Jahre alte Schimpansen-Werkzeuge
Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von Wissenschafter des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie hat erstmals 4.300 alte Steinwerkzeuge von Schimpansen ausgegraben. Die Schimpansen-Archäologen drangen damit buchstäblich in die Steinzeit der Menschenaffen vor. Sie gehen davon aus, dass der erste Werkzeuggebrauch schon von den gemeinsamen Vorfahren von Mensch und Affen stammen dürfte. Das Forscherteam um Julio Mercader von der kanadischen University of Calgary und Christophe Boesch vom Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie fanden die Steine in Noulo an der westafrikanischen Elfenbeinküste. Dort befindet sich die bisher einzige bekannte prähistorische Ausgrabungsstätte einer "Schimpansenwerkstatt". Wobei der Begriff "prähistorisch" nur vom Menschen abgeleitet sein kann. Die Entwicklungslinie zwischen Menschenaffen und Mensch trennte sich laut derzeitigen Erkenntnissen vor rund sieben Millionen Jahren.

g-o.de - 13.02.2007
Steinzeit: Schimpansen besaßen schon Nussknacker - Verhalten selbst entwickelt oder von gemeinsamen Vorfahren von Mensch und Schimpanse übernommen
Schimpansen haben schon Nüsse mit Steinwerkzeugen geknackt, bevor der Mensch sesshaft wurde und mit der Landwirtschaft begann. Diese überraschende Entdeckung ist jetzt einem internationalen Forscherteam in Westafrika gelungen. Das Ergebnis legt nahe, dass Schimpansen dieses Verhalten vor mehreren tausend Jahren entweder selbst entwickelt oder es sogar vom gemeinsamen Vorfahren von Mensch und Schimpanse übernommen haben, so die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).

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Neue Veröffentlichungen

January edition of the Zoo Research Newsletter (Volume 8, number 1)
http://www.biaza.org.uk/resources/library/images/Vol8No1.pdf

This edition of the Zoo Research Newsletter has some very interesting and relevant pieces of research to a number of disciplines within the zoo:
*
Nutritional adequacy of gorilla diets in EEP facilities (main article)·
* Improving zoo enclosures may make visitors care less
·
* Visitor awareness of native species within Paignton Zoo
As well as abstracts from the winner and commendations from the 2006 BIAZA Research Awards.

Helmut Debelius
Riff-Führer Indischer Ozean (Gebundene Ausgabe)

Malediven, Sri Lanka, Seychellen - Ziele von denen viele Taucher träumen. Und Tauchgebiete mit einer faszinierenden Flora und Fauna, die mit diesem fundierten Führer sicher bestimmt werden können. Mit fantastischen Fotos, die viele Meerestiere erstmals in ihrem natürlichen Lebensraum zeigen. Vergnügliche Kurzgeschichten sowie Berichte über besonderes Verhalten der Meeresbewohner runden dieses Standardwerk ab.
36,80 Euro über Amazon.de



Die gesammelten Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird

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Veranstaltungen

Ostthüringer Zeitung - 11. Feb. 2007
Fachtagung zu Wild, Jagd und Artenschutz
Die Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen führt am Sonnabend, dem 24. Februar, in Jena eine Fachtagung "Jagd- und Artenschutz" durch. Ab 9 Uhr geht es unter anderem um strukturreiche Lebensräume in der Agrarlandschaft, Wild im natürlichen Wald und aktuelle Forschungsergebnisse zur Lebensweise des Waschbären in Wald- und Stadtgebieten Deutschlands. Zu den Themen werden Experten aus Deutschland, Tschechien und der Schweiz sprechen.

ZGAP Jahreshauptversammlung 2007
- 25 Jahre ZGAP -
vom 23. - 25. März im Zoo Köln
http://zgap.de/aktuell/jhv07.html

ZOO DESIGN WORKSHOP

Ein Workshop mit dem Schwerpunkt informelles Lernen am Tiergehege findet in deutscher Sprache im Naturschutz-Tierpark Görlitz am Donnerstag, dem 22. März und Freitag, dem 23. März 2007 statt. ZooLex Workshops vermitteln Planungspraxis an konkreten Beispielen. Information und Anmeldung:
http://www.zoolex.org/workshop.html

Natur- und Wildnischule Teutoburger Wald - 30.01.2007
5. Weiterbildung Natur- und Wildnispädagogik startet bald
Die Natur- und Wildnisschule Teutoburger Wald startet am 29. März 2007 ihre zertifizierte Weiterbildung „Natur- und Wildnispädagogik“. Berufstätige in sozialen und „grünen“ Berufen qualifizieren sich damit für die professionelle Vermittlung von Naturwissen. Die Weiterbildung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Köln durchgeführt. Sie richtet sich an Pädagogen, Erzieher und Angestellte in Waldkindergärten, Heilberufen und sozialen Einrichtungen, an Vertreter so genannter „grüner Berufe“, die in der Natur- und Umweltbildung tätig sind, sowie an Naturliebhaber, die ihr Naturwissen vertiefen wollen. Rund 230 Unterrichtsstunden verteilen sich auf 6 Unterrichtsblöcke in 9 Monaten, die zu allen vier Jahreszeiten und überwiegend an den Wochenenden stattfinden. ... Die Kosten betragen inklusive Materialien, Übernachtung und Verpflegung 1.815 Euro, eine Bezahlung in drei Raten ist möglich. Der Unterricht findet größtenteils an Wochenenden statt. Start ist am 29. März, die Anmeldefrist endet Ende Februar. Auskünfte erteilen die Natur- und Wildnisschule Teutoburger Wald unter Telefon 05201-7352-70 (www.natur-wildnisschule.de) und die Volkshochschule in Köln, Telefon 0221/221 95 74 8.

Berufsverband der Zootierpfleger
Jahreshauptversammlung am 31.3. 2007 in Bochum

Jahreshauptversammlung der Deutschen Tierparkgesellschaft
25.-27.4. in Schwaigern

Zoopädagogen-/Tierpfleger-Zusammenkunft
von 27.-29..4. 2007 in Landau

EAZA RESEARCH CONFERENCE 2007
hosted by Poznan Zoo and Poznan University
FIRST ANNOUNCEMENT AND CALL FOR PAPERS
The European Association of Zoos and Aquaria, Poznan Zoological Garden and the University of Adam Mickiewicz at Poznan would like to invite you to participate in the EAZA Research Conference 2007, hosted by Poznan Zoo and Poznan University.
The conference will be held on 24 and 25 May 2007 in Poznan (Poland), and is aimed at zoo as well as university staff, and students. The conference
language will be English.
a.. Early conference fee: ¤80,- (registration by 31 February 2007)
b.. Late conference fee: ¤90,- (registration after 1 March 2007)
c.. Student conference fee: ¤50,-
Information about accommodation, payment and instructions for authors will be available shortly through the EAZA website’s Calendar (http://www.eaza.net/news/1calendar.html).
Address for correspondence:
„ZOO Conference”
Ogród Zoologiczny w Poznaniu, Ul. Browarna 25, 61-063 Poznan (Poland)
Tel. (+48 61) 870 95 02/ Fax (+48 61) 877 35 33
e-mail: conference@op.pl

The 8th annual EZG (EAZA ZOO HORTICULTURAL GROUP) conference
will be held in Zurich Zoo from 29 May - 1 June 2007. Soil, water and nutrients will be the topics of this conference, using the amazing Masoala Rainforest Exhibit at Zurich Zoo as a living example.
More information is available at: http://www.zoo.ch/EZG-Conference.1114.0.html

August 5 to 10, 2007
ICEE - 8th International Conference on Environmental Enrichment
Hosted by the Schoenbrunn Zoo, Vienna
The International Conference on Environmental Enrichment is a meeting for the exchange of ideas about both theoretical and applied research on enrichment for animals under human care. The conference is held every two years in internationally diverse locations. This conference will be attended by zoo people from all over the world - zoo directors, zoo curators, zoo educators, veterinarians, veterinary and zoology students, animal trainers and keepers, zoo designers, all sorts of institutions from zoo professionals, agricultural and lab animal professionals who will be attracted to the exiting ICEE content. This is the first time in 8 years that this important international conference is back in Europe.
Mehr darüber auf http://www.zoovienna.at/e/index.html
Auskünfte: email: icee2007@zoovienna.at

On behalf of the Leibniz Institut for Zoo and Wildlife Research (IZW) and the European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) we wish to extend a cordial
invitation to you to participate in the
"6th International Zoo and Wildlife Research Conference on Behaviour, Physiology and Genetics",
between 7th and 10th October 2007. The Conference will be held in Berlin, Germany.
Main topics:
1. Behavioural ecology
2. Stress & disturbance
3. Reproduction biology
4. Conservation genetics
5. Management of zoo, captive and small populations
Workshops:
1. Nutrition and energetics
2. Conservation genetics
3. Communication in mammals
4. Animal welfare and conservation
5. Behavioural rhythms
Call for Papers: Abstract deadline: 30th April 2007 Abstracts should be submitted electronically to symposium@izw-berlin.de
Details about the conference will be available on the IZW website
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html



8. - 11. März 2007 - NATUR, Annual Forum for Nature, Landscape,Habitats and Species, Basel. Zusammen mit ZOOSCHWEIZ, WWF, Birdlife, Pro Natura

26. - 30. August 2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo

11. - 15. September 2007 - 24. EAZA Annual Conference, Warschau

8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference, Pretoria

12. - 16. Oktober 2008 - 63. Annual Conference of WAZA, Adelaide (www.waza.org)

4. - 8. Oktober 2009 - 64. Annual Conference of WAZA, St. Louis Zoo


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Ausstellungen

Naturhistorisches Museum Basel
Vielfalt des Lebens - Natürlich vernetzt
bis 20.5.2007

Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig
Sahara – Wüste lebt
Sonderausstellung von Mittwoch, bis Sonntag, 6. Mai 2007
http://www.sahara-ausstellung.de

Die Welt - 5. Feb. 2007
Ausstellungen im Ephraim-Palais
Historische Sammlung "Affentheater und andere Viechereien" lautet das Motto der Entwicklungsgeschichte von Berliner Tierpark und Zoo (noch bis 25. Februar).

Märkische Allgemeine - 14. Nov. 2006
Affentheater und Giraffenschmuck
Die liebevolle Ausstellung "Affentheater und andere Viechereien" im Ephraim-Palais zeichnet eine Geschichte der Berliner Tiergärten und ihrer Bedeutung für die Stadt nach. Das Stadtmuseum Berlin präsentiert die größte zoohistorische Sammlung Europas.
Affentheater und andere Viechereien bis 25. Februar 2007. Ephraim-Palais, Poststraße 16, 10178 Berlin. Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag, Sonnabend von 10 bis 18 Uhr. Mittwoch von 12 bis 20 Uhr. Eintritt fünf Euro, ermäßigt drei Euro. (mittwochs freier Eintritt).



Stellenausschreibungen

Wir suchen für unsere Abteilung Programm in der deutschen WWF-Zentrale in Frankfurt am Main zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Vollzeit eine/n

Referent/-in Tropenwald


Wir wünschen uns eine qualifizierte und erfahrene Persönlichkeit zur Weiterentwicklung unserer Projekte und Programme in Lateinamerika. Die Tätigkeiten erfolgen in enger Zusammenarbeit mit WWF International und den anderen Abteilungen des WWF Deutschland.

Ihre Tätigkeiten:
· Planung, Umsetzung und Steuerung von Naturschutzprojekten des WWF Deutschland in Lateinamerika
· Umsetzung der international festgelegten Ziele des WWF in Lateinamerika
· Durchführung von Feasibilitystudien und Evaluierungen
· Konstruktive Zusammenarbeit und intensive Lobbyarbeit mit politischen Entscheidungsträgern, internationalen Finanzierungsinstitutionen sowie mit nationalen und internationalen Unternehmen
· Erstellung und Koordinierung von Finanzierungsanträgen an GAA und den Privatsektor
· Vertretung des Tropenwaldbereichs in relevanten Gremien
· Durchführung von Kampagnen in Zusammenarbeit mit den Abteilungen Kommunikation & Politik und Marketing

Ihr Profil:
· Abgeschlossenes Hochschulstudium, vorzugsweise der Naturwissenschaften oder der Geographie
· Mehrjährige Berufserfahrung in einem vergleichbaren Tätigkeitsfeld erforderlich
· Auslandserfahrung in internationalen Projekten oder Programmen der Naturschutz- bzw. der Entwicklungszusammenarbeit mit Schwerpunkt Lateinamerika
· Fundierte Kenntnisse in den Bereichen Schutzgebietsmanagement, nachhaltige forstliche Bewirtschaftung, Forstpolitik
· Erfahrung im Projektmanagement
· Verhandlungserfahrung mit Finanzierungsorganisationen und Entscheidungsträgern
· Verhandlungssichere Englischkenntnisse, sehr gute Kenntnisse der portugiesischen oder spanischen Sprache erforderlich
· Diplomatisches Geschick und Einfühlungsvermögen im Umgang mit fremden Kulturen
· Durchsetzungskraft und ausgeprägtes Organisationstalent sowie Kreativität und Innovationsbereitschaft

Unser Angebot:
Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche und spannende Aufgabe in einem sehr engagierten Team. Möchten Sie gemeinsam mit uns für den Naturschutz arbeiten? Dann senden Sie bitte Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen mit der Betreffzeile „Referent/in Tropenwald“ und Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen - gerne auch per e-mail - bis zum 22. Februar 2007 an:

WWF Deutschland
Personalabteilung, Frau Claudia Ziegler, Rebstöcker Straße 55, 60326 Frankfurt am Main referent@wwf.de



The Centre for Research and Conservation (CRC) of the Royal Zoological Society of Antwerp (RZSA) is seeking to employ a full time conservation scientist / population biologist

The successful candidate will be involved in applied zoo-research and related activities of the Centre for Research and Conservation (CRC). The CRC is a government-funded research division of the Royal Zoological Society of Antwerp (RZSA) and is active both within the society's grounds (Antwerp Zoo, Wild Animal Park Planckendael and the local nature reserve De Zegge), in its own field-based conservation projects in Cameroon and Brazil, and as a research partner in various other projects with an in situ component. Performing scientific research helps the Royal Zoological Society of Antwerp accomplish its mission to contribute to worldwide nature conservation and education.

The successful candidate should have:
A demonstrable interest in zoo-related research;
A PhD in Biology in (a) relevant field(s);
A special interest for - and preferably experience in - applied scientific research in the fields of behavioural and evolutionary ecology and/or population biology/ population dynamics;
Experience with statistical data analysis. Knowledge of ARKS, SPARKS, PM2000 is an asset.
A stern discipline in, and experience with the publication of research results in scientific journals;
An higher knowledge of English and preferably a basic knowledge of Dutch (or the willingness and commitment to learn within a time period to be
agreed);
A talent to mentor students and be an enthusiastic teacher;
The ability to work independently though in close collaboration with fellow researchers;
An interest and enthusiasm for popular science writing;

The post-holder will have a full-time fixed term RZSA contract for one year of which six months on proof, with the possibility for an extension. This is a newly created position and the post will available immediately.

Candidates should apply by sending a full CV, a publication list and a cover letter, explaining why they are interested in this position, what particular skills they will bring, and why they are interested in zoo-related research.
Please send your application before 26 February 2007 to:
Greta Thewis
Human Resources
Royal Zoological Society of Antwerp
Koningin Astridplein 26
2018 Antwerp, Belgium
Greta.Thewis@zooantwerpen.be

Visit the CRC website at http://webh01.ua.ac.be/crc/ for information about the CRC's activities.

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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm jetzt auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der aktuellen Sendung besuchte Prometheus das Vivarium in Karlsruhe.

Do, 15.02.2007, 15:15-16:00 ZDF, Dresdner Schnauzen (26), Zoogeschichten aus Sachsen
Fr, 15.02.2007, 03:30-04:00 N3, Zwischen Wolfsgeheul und Falkenshow (Eekholt)
Fr, 16.02.2007, 15:15-16:00 ZDF, Dresdner Schnauzen (27), Zoogeschichten aus Sachsen
Fr, 16.02.2007, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co. (194), Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Fr, 16.02.2007, 20:15-21:00 RBB, Geschichten von der Bärenalm, In den wilden Bergen Polens
Sa, 17.02.2007, 09:45-10:15 B-alpha, Welt der Tiere, Jerry – „Zahle nie für ein Gorillababy!“
Sa, 17.02.2007, 09:45-11:50 VOX, SPIEGEL TV Thema, Patrouille im Regenwald - Dschungelförster und Wildhüter im Einsatz
Sa, 17.02.2007, 11:20-11:45 3sat, Zoo Zürich (3), Freud und Leid
Sa, 17.02.2007, 13:00-15:00 N3, NDR Tiergarten, Aus Burger’s Zoo im niederländischen Arnheim
Sa, 17.02.2007, 13:20-13:50 VOX, tierzeit, Die Wild-Life-Reportage, Dirk und die Manatees
Sa, 17.02.2007, 17:30-18:30 HR, Neue Zoogeschichten
So, 18.02.2007, 16:00-16:30 BR, Welt der Tiere, Nordens Ark - die Letzten ihrer Art
So, 18.02.2007, 16:15-17:05 SF1, Horizonte, Tempel der Tiger (1/2)
So, 18.02.2007, 17:30-18:00 3sat, Arche Noah, Methusalem im Tierreich, Aus dem Zoo Zürich mit Elefanten, Kappengibbons, Knochenhechten, Galapagos-Riesenschildkröten und neukaledonischen Riesengeckos
Mo, 19.02.2007, 20:15-20:40 ARTE, Ganz schön wild - Der Tiergarten Schönbrunn (1/10), Pandaliebe
Mo, 19.02.2007, 14:15-15:00 ORF2, Universum, Kitum - Die Elefantenhöhle
Mo, 19.02.2007, 15:15-16:00 ZDF, Dresdner Schnauzen (28), Zoogeschichten aus Sachsen
Di, 20.02.2007, 11:30-12:15 N3, Deutschlands wilde Tiere, Im Nationalpark Berchtesgaden
Di, 20.02.2007, 15:15-16:00 ZDF, Dresdner Schnauzen (29), Zoogeschichten aus Sachsen
Di, 20.02.2007, 20:15-20:40 ARTE, Ganz schön wild - Der Tiergarten Schönbrunn (2/10)
Mi, 21.02.2007, 20:15-20:40 ARTE, Ganz schön wild - Der Tiergarten Schönbrunn (3/10), Unter Wasser
Mi, 21.02.2007, 20:15-21:00 N3, Expeditionen ins Tierreich, Mein Leben mit Löwen, Als Tierfilmer im Krüger Nationalpark
Do, 22.02.2007, 11:30-11:45 3sat, Die Nummer eins im Affenstall
Do, 22.02.2007, 14:15-15:00 HR, Der Buschdämon, Die geheimnisvolle Welt der Mangusten
Do, 22.02.2007, 15:15-16:00 ZDF, Dresdner Schnauzen (30), Zoogeschichten aus Sachsen
Do, 22.02.2007, 20:15-20:40 ARTE, Ganz schön wild - Der Tiergarten Schönbrunn (4/10), Elefantenabschied
Fr, 23.02.2007, 15:15-16:00 ZDF, Dresdner Schnauzen (31), Zoogeschichten aus Sachsen
Fr, 23.02.2007, 15:45-16:15 HR, Welt der Tiere, Bären in der Brenta
Fr, 23.02.2007, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co. (195), Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Fr, 23.02.2007, 20:15-20:40 ARTE, Ganz schön wild - Der Tiergarten Schönbrunn (5/10), Die Rhinos kommen
Samstag, 24. Februar, Prometheus TV: Zoo-Infos aus dem Vivarium in Karlsruhe

Wochentäglich im ZDF: "Dresdner Schnauzen - Zoogeschichten aus Sachsen" aus dem Zoo Dresden
Die ARD wiederholt "Elefant, Tiger und Co." aus dem Zoo Leipzig von Anfang 2005 (allerdings in Doppelfolgen und ganz neu geschnitten)
"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00 Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark Lüneburger Heide) oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter Filme (RBB, SWR, HR).
Tierarzt-Doku "Menschen, Tiere und Doktoren" montags bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX – auch im Zoo (u.a. Teneriffa, Krefeld, Hamburg, Gelsenkirchen, Heidelberg, Nürnberg); Mittags 13:00 Uhr und samstags 18:00 Uhr jeweils Wiederholungen
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart:und Mo-Fr ab 17:10 Uhr im NDR und im HR.
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen samstags 14:30 im NDR, sonntags 13:00 Uhr im SWR, montags 16:36 im MDR
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird jeweils dienstags um 21:10 Uhr im rbb wiederholt
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: Wiederholung um 11:10 Uhr im SWR-Fernsehen
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen ab 27.12. in der ARD um 16:10 (Wh. morgens), samstags 14:30 im NDR, sonntags 13:00 Uhr im SWR
Ab Frühjahr 2007: "Nashorn, Zebra und Co." vom BFS aus dem Tierpark Hellabrunn in München
Die Zoo-Geschichten des ZDF werden zur Zeit unregelmäßig bei Animal Planet ausgestrahlt



ausführlichere Fernsehprogramm-Tipps: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm

Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Chemnitz - Klappe, die dritte!

Da bin ich aber beruhigt, auch wieder „vernünftige“ Meldungen aus Chemnitz zu hören. Das zweite weibliche Prinz-Alfred-Hirschkalb ist ein schöner Erfolg, gerade auch wenn man das Pech berücksichtigt, das Landau mit dieser Art zuletzt hatte. Jedes Jungtier zählt und das ist übrigens etwas, was Chemnitz ausmacht. Zeigen Sie mir mal einen anderen Tierpark dieser Größe, der zeitgleich Anoas, Mesopotamische Damhirsche, Prinz-Alfred-Hirsche, Kulane, Somali-Wildesel, Persische Leoparden, Amurkatzen, Oman-Falbkatzen, Fossas, Springtama-rine, etliche Lurche und künftig Lippenbären im Bestand hat! Und das schreibe ich jetzt hier nicht etwa, weil mir der Chemnitzer Tierparkdirektor in Mag-deburg zugezwinkert hat, sondern weil ich doch einfach auch mal wieder über etwas SCHÖ-NES schreiben wollte - ich glaube, ich bekomme Fieber!

Ihr
Carsten Schöne

www.schoenes-tierleben.de


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