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Liebe
Leser,
der UN-Klimabericht letzte Woche ist noch erschreckender ausgefallen
als ohnehin befürchtet, aber er hat wohl wirklich
aufgerüttelt: noch
nie gab es so viel Bewegung in Politik und Medien zu diesem Thema.
Versuchen wir, darin etwas Positives zu sehen.
Ansonsten
heute nur zwei kleine Hinweise "in eigener Sache":
Unsere
Zoodatenbanken
sind in den
letzten Wochen wieder aktualisiert worden, zuletzt "Deutschland": Nach und nach sind
die Jahresberichte und die Ergebnisse der Tierinventuren
veröffentlicht, geänderte Eintrittspreise und
Öffnungszeiten für 2007
bekanntgegeben worden. Das Team hat in den letzten Wochen weit
über 100
Ergänzungsformulare erhalten und in die Datenbank eingepflegt. Wir danken gleichermaßen den
"Ausfüllern" wie den "Usern"; daß unser Service
offensichtlich nützlich
ist, zeigt die Statistik: Allein im Januar haben über
100.000 Besucher mehr als eine Million Seiten abgerufen! Eine
umfangreiche Aktualisierung mit neuen Funktionen ist dann wieder zu
Saisonbeginn vor Ostern geplant.
Auch
die in
Zusammenarbeit mit uns erstellte Sendung "Zoo-Infos" von Prometheus-TV (jeden letzten
Samstag im Monat) wird immer umfangreicher: Die neueste Sendung von
Ende Januar aus dem Reptilium Landau dauerte 23 Minuten und ist jetzt
wieder kostenlos bei zoo-infos.org
im
Kleinformat und als größerer Stream auf www.prometheus.tv zu sehen.
Allen Teilnehmern der ZooKunft wünsche ich (mit kritischem Blick
auf
den Schneesturm da draußen) eine sichere Anreise - wir sind mit
vier
Redaktionsmitgliedern dabei und freuen uns darauf, viele unserer Leser
zu treffen!
Dirk Petzold
Leider (bisher) nicht
interpretierte Fütterung und ganz ohne Show. Gesehen in Köln.
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| Zoos –
Meldungen |
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RNZ-Online - 6. Feb. 2007
Mehr Zoo für etwas mehr Geld
Die Freunde von Gorillas,
Schimpansen, Tigern und sonstigem Getier müssen in Heidelberg
für einen
Zoobesuch
ab 1. März tiefer in die Tasche greifen. Der Tiergarten selbst
spricht
von einer
"Preisanpassung", mit der man die "Kostensteigerungen" ausgleichen
und die Entwicklungspotenziale für die Zukunft sichern wolle. Die
Tageskarte für
Erwachsene erhöht sich von 6 auf 7 Euro, der Preis für die
Familienjahreskarte steigt
von 65 auf 75 Euro. In diesem Jahr werde der Zoo noch attraktiver
werden. Es
steht der
Umbau des Außengeheges für Schimpansen an, die dann fast
"hautnah"
betrachtet
werden können. Der Baubeginn für das Restaurant und
natürlich der Start
des größten
Bauprojektes seit 1989, der Neubau des Elefantenhauses, steht ebenso
bevor. Die
Elefantenpfleger und die Zooleitung sind sich sicher: Es wird ein
Meilenstein in
der Entwicklung des Zoos und ein wichtiger Schritt zur innovativen
Pflege von Großtieren
sein. An dem Benefizabend für das Elefantenhaus am 8. März
sollen
wichtige Persönlichkeiten
für das Projekt begeistert werden. Als Schirmherr des Abends hat
Hans-Dietrich Genscher
sein Kommen bereits avisiert.
Kölner
Stadt-Anzeiger
- 1. Feb. 2007
Neues
Familienticket
für den Zoo
„Der Zoo wird sich in
den nächsten Jahren weiter verändern.“ Theo Pagel, seit
gestern auch
ganz offiziell
neuer Zoodirektor in Köln, hat weit-reichende Veränderungen
angekündigt. Der Kölner
Zoo soll so umgebaut werden, dass der Besucher erkennt, in welchem Teil
der Welt
er sich bei seinem Rundgang gerade befindet. „Tiergeographische
Gliederung“ nennen
das die Experten. Das nächste Großprojekt ist Vorbild
für weitere
Planungen: Eine
afrikanische Flusslandschaft
wird die neue Heimat für Flusspferde und Nilkrokodile. Weitere
Neubauprojekte schaffen
Luft für andere Projekte. So wird der Nebeneingang in ein neues
Gebäude
für Zoo-Gastronomie
und Zoo-Laden integriert. Dort soll ein attraktives Lokal entstehen,
das sich einerseits
gewinnbringender in den Zoo-Rundgang der Besucher integrieren
lässt und
andererseits
auch außerhalb der Zoo-Öffnungszeiten einen Blick auf den
Elefantenpark
ermöglicht. Auch ein weiteres ehrgeiziges Projekt soll keine
Schnapsidee bleiben:
Der Zoo will
eine neue Station für die Seilbahn vorantreiben. Sie soll den Zoo
noch
besser mit
der rechten Rheinseite verbinden und das Parkplatzproblem verringern.
Überraschend kündigte Pagel an, in die alte
Zoodirektoren-Villa auf dem
Gelände
einziehen zu wollen, die mancher schon als weitere
Erweiterungsfläche
des zoologischen
Gartens angesehen hatte. Das Haus wird zurzeit weiterhin von Nogge
bewohnt, der
aber offenbar seinen Auszug plant. Der Aufsichtsrat des Zoos hat ihm
die Wohnung
nicht gekündigt. Aufsichtsratschef Grau scheint
auf Versöhnungskurs mit Nogge, der sich am Dienstag bei einer
internen
Feier von
seinen Mitarbeitern verabschiedet hat.
Deutschlandradio
- 7. Feb. 2007
Affentheater
um Berliner Zoos
Der Ostberliner
Tierpark soll mit dem Westberliner Zoo fusioniert werden. Die
Haushaltslage der
Hauptstadt zwingt beide Einrichtungen, künftig unter einem
gemeinsamen
Dach zu arbeiten.
Doch großes Gekreische droht: Der Westberliner Zoo ist eine
altehrwürdige Aktiengesellschaft
- und einige kritische Teilhaber wollen nicht die "armen Tiere" aus dem
Osten aufnehmen. Sie haben nun einen Verein gegründet, um zu
verhindern, dass der defizitäre Friedrichsfelder
Tierpark - wie eigentlich geplant - mit der AG fusioniert. Ost-
Westklischees machen
die Runde; Hardliner beider Seiten kommen sich mächtig ins Gehege.
Beide Standorte bleiben erhalten, sollen aber zu einem
Wirtschaftsunternehmen
fusionieren. Bereits jetzt gibt es ein gemeinsames Management:
Kürzlich
wurde Tierparkchef
Bernhard Blaszkiewitz zum Direktor beider Einrichtungen berufen. Zuvor
wurde schon
ein gemeinsamer kaufmännischer Leiter eingesetzt: Gerald Uhlich.
Uhlich
setzt sich
dafür ein, dass sich bei der angestrebten Fusion die Tierkolonien
nicht
"ins
Gehege kommen". Deshalb plant er, den weitläufigen Ostzoo zum
Safarieland weiter
zu entwickeln, den kleineren Westzoo dagegen zum Fotoshooting-Garten
mit exotischer
Architektur.
sz-online
-
5. Feb.
2007
Gibt
es bald
einen neuen Tierpark-Förderverein?
Chemnitz. Gibt es bald einen zweiten Förderverein für den
Tierpark? Aus
Protest
gegen Fördervereins-Chef Steffen Mehl waren drei
Vorstandsmitglieder,
darunter
auch Tierparkchef Hermann Will, zurückgetreten.
Jetzt
hat sich ein ehemaliger Berater des Fördervereins an die
Morgenpost
gewandt:
Offenbar gibt es bereits Pläne, einen zweiten Förderverein zu
gründen.
Tierparkchef Hermann
Will:
„Es ist besser, einen funktionierenden Förderverein zu haben.“ Das
sei
aber mit
dem derzeitigen Vorstand nicht möglich. „Wir machen uns Gedanken
darüber, ob es
sinnvoll ist, einen neuen Förderverein zu gründen“, sagt Will.
Freie Presse - 6. Feb.
2007
Die
zwei
Streithähne vom Tierpark
Chemnitz. Der Streit
schwelt schon seit Monaten – jetzt ist er eskaliert: Tierpark-Direktor
Hermann Will
hat den Förderverein „Arche Noah“ vor die Tür gesetzt.
Bislang
residierte der Verein
(46 Mitglieder) in der Villa der Tierpark-Verwaltung an der
Nevoigtstraße. „Der Direktor hat uns aufgefordert, die
Schlüssel
abzugeben“, sagte Vereins-Chef
Steffen Mehl der „Freien Presse“. Und das, obwohl der Verein offenbar
über Jahre
gute Arbeit geleistet hatte.
sz-online
- 7.
Feb. 2007
Vereinschef
gegen
Direktor
Chemnitz. Der Streit im Tierpark geht weiter.
Drei Vorstandsmitglieder des Fördervereins „Arche Noah“ waren
zurückgetreten, darunter
auch Tierparkchef Hermann Will. Jetzt wandte sich der Vorsitzende
des Vereins, Steffen Mehl, an die Morgenpost. Der größte
Kritikpunkt von den zurückgetretenen Vorstandsmitgliedern
war die fehlende Einsicht in die Arbeit des Fördervereins gewesen.
„Die Vorstandsmitglieder
hatten keinen Einblick in die Finanzen“, sagt Will. Dazu nimmt jetzt
Fördervereins-Chef Steffen Mehl Stellung.
„Nach Auffassung des Vorstandes hat in einem Verein nur der Rechte, der
seine Pflichten
in Form der Beitragszahlung erfüllt“, sagte er. Das hätte
Tierparkchef Will nicht
getan. „Doktor Will hat seit drei Jahren keinen Beitrag gezahlt“, so
Mehl. 25 Euro
kostet die Mitgliedschaft im Verein pro Jahr. Mit Unverständnis
reagiert Hermann
Will auf diesen Vorwurf: „Ich hatte dem Verein eine
Einzugsermächtigung erteilt.
Trotz Nachfragen wurde das Geld aber nicht eingezogen.“ Mehl wirft Will
außerdem vor, den Förderverein finanziell
geschädigt zu haben - in Höhe von 100.000 Euro. Streitpunkt
ist das Froschmuseum,
das im Erdgeschoss des Verwaltungsgebäudes eingerichtet werden
sollte. Jetzt wurden dem Verein die Räume
gekündigt - vergebens war also die Sanierung. Die Kündigung
begründet Tierparkchef
Hermann Will so: „Es gab seit einem Jahr kein Konzept für das
Museum.“
ORF.at
- 3. Feb.
2007
Pächter
für
Safaripark
gefunden
Gänserndorf. Für den
Safaripark ist ein neuer Pächter gefunden worden, das berichtet
der
"Kurier".
Der Tierarzt Josef Zoher aus Deutsch Wagram hat mit der Stadtgemeinde
Gänserndorf
einen Pachtvertrag abgeschlossen. Er sucht Investoren für das
Millionenprojekt. Ein Tierpark, eine Kindererlebniswelt und eine
Auffangstation für Elefanten und
Raubkatzen sollen am Gelände des Safariparks entstehen. Insgesamt
eine
Million Euro würden diese Projekte kosten, schätzt Josef
Zoher, neuer
Pächter und Geschäftsführer der Safari-Park
Gänserndorf
Revitalisierungs GmbH. Bis Ende 2007 möchte er private Investoren
finden und um EU-Förderungen ansuchen,
so Zoher. Spätestens im Sommer 2009 will er den Tierpark
eröffnen. Auf
50 Jahre habe man das Gelände des Safari-Parks verpachtet,
erklärt
Annemarie
Burghardt, Bürgermeisterin von Gänserndorf. Die ehemaligen
Laboraffen,
so der neue Pächter Josef Zoher, könnten in den neuen
Tierpark integriert werden. Allerdings müsste die Pharma-Firma
Baxter
oder der Bund
für die Haltung der Tiere finanziell aufkommen.
wienweb.at - 4.
Feb. 2007
Tierarzt
will Tierpark retten
Wie der kurier.at am
Sonntag berichtet, besteht wieder Hoffnung, dass der Safaripark in
Gänserndorf wieder
in Betrieb geht. Der Tierarzt Josef Zoher aus Deutsch Wagram will den
Park pachten.
Spätestens 2008 soll eröffnet werden. Die Gespräche mit
dem
Gänserndorfer Gemeinderat sind letzte Woche abgeschlossen
worden. Der Pachtzins ist moderat, da die Gemeinde um die
Werbewirksamkeit des Ausflugsziels
weiß. Rund eine Millionen Euro soll in den Park investiert
werden,
damit die Tiergehege
wieder in Stand gesetzt werden können.
Kleine
Zeitung Online - 5. Feb. 2007
Safaripark Gänserndorf soll zu neuem Leben
erweckt
werden
Der Safaripark
Gänserndorf, der vor drei Jahren Konkurs anmelden musste und
geschlossen worden
ist, soll zu neuem Leben erweckt werden. Laut einem "Kurier"-Bericht
hat die Stadt im Marchfeld grünes Licht gegeben und das etwa
300.000
Quadratmeter große Areal an den Tierarzt Josef Zoher aus
Deutsch-Wagram
verpachtet. Bis spätestens Sommer 2008 soll wieder ein Tierpark
eröffnen. Als Betreiber wird die "Safaripark
Revitalisierungs-Gesellschaft" fungieren, der Pachtvertrag gilt
für 50
Jahre. In das Projekt soll in den kommenden 18 Monaten etwa eine Mio.
Euro
investiert werden. 300.000 Euro seien für den Wiederaufbau der
Tiergehege und
den Rückkauf sowie Rücktransport ehemaliger Safaripark-Tiere,
200.000
Euro für
die Errichtung einer Kindererlebniswelt und 500.000 Euro für
Infrastruktur und
Betrieb vorgesehen.
NÖN Online - 7.
Feb. 2007
Safaripark
soll Auferstehung feiern
„Tot Gesagte
leben länger.“ Dieses Sprichwort könnte auch auf den im Jahr
2004 in
die Pleite
geschlitterten Safaripark zutreffen. Tierarzt Dr. Josef Zoher will den
Park in kleinerem
Rahmen neu eröffnen. Die Gemeindeväter gaben bereits
grünes Licht.
Durch die Wiedereröffnung
würde der Wunsch der Bevölkerung - 72 Prozent sprachen sich
in der
großen NÖN-Umfrage
dafür aus - in Erfüllung gehen. Eine Million Euro will Zoher
in das
Projekt investieren. 500.000 für die Infrastruktur,
300.000 für den Tierpark und 200.000 Euro für die so genannte
Kinder-Erlebniswelt
(Spielplatz mit diversen Attraktionen). Eine Auffangstation für
exotische Wildtiere
soll es auch geben. Investoren werden gesucht. Fest steht, dass
künftig
nicht mehr mit dem Auto durch den Safaripark gefahren werden
kann. „Dafür ist das Projekt zu klein. Es wird
Fußgänger-Wege geben.
Wir wollen
auch kein großes Restaurant, sondern kleine Imbiss-Stände.“
Welche
Tiere wird es
geben? „Vor allem heimische, nordafrikanische und asiatische Haus - und
Wildtiere,
die im Winter draußen bleiben können. Zum Beispiel Bisons,
Kängurus,
Kamele und
Hirsche.“ Elefanten und ein Nashorn will der Tierarzt ebenfalls nach
Gänserndorf
holen.
Kleine
Zeitung -
5. Feb. 2007
Afrika-Safari
macht Herberstein zum Erlebnis
Während
die gerichtsanhängige Causa Herberstein ins Finale geht, ist man
im
Tiergarten
Herberstein damit beschäftigt, den Winterschlaf zu beenden und das
Frühlingserwachen vorzubereiten. Am 31. März wird wieder
aufgesperrt.
Die neue Tierparkchefin Doris Wolkner-Steinberger ist seit dem 1.
Jänner im Amt
und setzt Schritt für Schritt ihre Spuren. Mitte März will
die neue
Chefin zu einem Tag der Begegnung in
den
Tierpark laden, bei dem sich die Bürgermeister der umliegenden
Gemeinden, die
Beherbergungsbetriebe und die örtlichen Tourismusfachleute
über ihre
gegenseitigen Erwartungen austauschen. Den Besuchern will der Tierpark
im kommenden Jahr viel Neues bieten.
Neue
Tierarten, neue Angebote im Veranstaltungsbereich sollen den Besuch in
Herberstein wieder als Attraktion ausschildern. Die treuesten Besucher
werden mit verbilligten Saisonkarten vorab
belohnt:
Erstmals gibt es einen Saisonkartenvorverkauf.
derStandard.at - 1.
Feb. 2007
Gutachter:
Causa
Herberstein wird dichter
Es
geht jetzt Schlag auf Schlag in der Causa Herberstein. Nachdem dem
Gericht seit
der Vorwoche das Gutachten über die steuer- und strafrechliche
Einordnung der Vorgänge
rund um Andrea Herberstein, ihre Familie, das Schloss und den Tierpark
(samt dem
fördernden Land Steiermark) vorliegt, geht der Sprecher der
Staatsanwaltschaft,
Manfred Kammerer, davon aus, dass der Vorhabensbericht "Ende Februar
bis Anfang
März bei der Oberbehörde und dem Ministerium abgegeben wird".
Schlösse
sich das Gericht den Feststellungen des Gutachters,
des Grazer Wirtschaftstreuhänders Fritz Kleiner, an, so sähe
sich die
Familie Herberstein
(es gilt natürlich die Unschuldsvermutung) schlimmeren steuer- und
strafrechtlichen
Kalamitäten gegenüber als bisher angenommen. Allein Andrea
Herberstein
hat laut Gutachten zwischen 1996 und 2003 um rund 172.300
Euro zu wenig Einkommenssteuer bezahlt.
Salzburger
Nachrichten -
7. Feb. 2007
Zirkuslöwe
hat Haus
geerbt
Ein Paar aus Oberösterreich hat dem Zoo Salzburg ein gepflegtes
Einfamilienhaus in St. Pantaleon hinterlassen. Nutznießer des
Erbes
wird der ehemalige
Zirkuslöwe "Stinki" sein, der seit 1996 im Tiergarten Hellbrunn
lebt.
Er bekommt ein neues, modernes Gehege im Afrika-Bereich des Zoos. Im
Grundbuch sind noch einige Forderungen eingetragen, allerdings sollten
insgesamt
rund 70.000 Euro übrig bleiben, schätzt Grebner. Die Planung
für das
Gehege ist bereits abgeschlossen, das Projekt eingereicht. Jetzt
muss es bau- und naturschutzrechtlich genehmigt werden. Wenn diese
Verfahren positiv
erledigt werden können, findet noch heuer der Spatenstich für
das
Löwengehege statt.
Die verbliebenen zwei Löwen könnten dann 2008 in den
Afrika-Bereich des
Zoos übersiedeln.
Der ehemalige Zirkuslöwe "Stinki" wurde von der
Bezirkshauptmannschaft
Kufstein zusammen mit weiteren sieben Raubkatzen von einem Wanderzirkus
beschlagnahmt
- vier Tiere kamen in den Tiergarten Hellbrunn. Drei Löwinnen sind
bereits gestorben
- "Stinki" wird 16 Jahre alt geschätzt.
ORF.at
- 1.
Feb. 2007
Geringere
Vogelgrippe-Gefahr als
im Vorjahr
Veterinäre
rund um den Bodensee rechnen heuer mit einer deutlich geringeren
Vogelgrippe-Gefahr.
Aufgrund des milden Klimas sind deutlich weniger Zugvögel zum
Überwintern an den
Bodensee gekommen, als im vergangenen Jahr. Die Experten des
länderübergreifenden Vogelgrippeprojektes "Constanze"
tagen derzeit in Friedrichshafen. Wenn weniger Zugvögel in unseren
Breiten überwintern,
verringert sich auch die Gefahr, dass der H5N1-Virus eingeschleppt
wird. Zudem scheinen die Wasservögel wegen der höheren
Temperaturen
auch eine stärkere
Resistenz zu haben.
>wobei auch die jüngsten Ausbrüche wie in England wieder
in
Massentierproduktionsanlagen auftraten und nicht in eine Beziehung mit
Zugvögeln gesetzt werden können
Planung
und
Bau
Die
Welt - 4. Feb.
2007
Mehr
Freiheit
für Lemuren,
Flughunde und Ameisen
Im Mai öffnet
das neue Tropen-Aquarium bei Hagenbeck. Auch im Winter kann man hier
bei konstant
24 Grad Celsius und 70 Prozent Luftfeuchtigkeit im Trockenen Tiere
besichtigen.
Noch ist es eine Baustelle, aber wie es sein wird, ist schon klar. Das
zwölf Meter hohe Haus nach den Entwürfen der Hamburger
Architekten Geising und Böker steht bereits, direkt neben dem
Haupteingang. Jetzt
machen sich die Handwerker an die Inneneinrichtung. Tierparkchef
Stephan Hering-Hagenbeck hat auf der ganzen Welt Felsen und
Uferbereiche
fotografiert. In der neuen Halle mit dem Glasdach liegen die
Abzüge der
Bilder überall
verteilt. Sie dienen als Vorlage für die tropische
Abenteuerlandschaft,
die hier
auf einer Fläche von 3366 Quadratmetern entsteht. Baukosten: 20,5
Millionen Euro.
10 Millionen Euro davon trägt die Stadt Hamburg aus Mitteln des
Sonderinvestitionsprogramms.
Die Besucher wandern durch
drei Themenbereiche: Im tropischen und subtropischen Urwald leben
gefährliche Giftschlangen.
Die quirligen Lemuren können in der ganzen Halle frei
herumklettern.
Auch Flughunde flattern frei an den Besuchern vorbei. Und entlang der
Pfade schleppen
Blattschneiderameisen riesige Blattstücke, die sie in Gänge
und Kammern
transportieren.
In einem 324
Quadratmeter großen Teich schwimmen Nilkrokodile. Es gibt
Schildkröten,
Papageien,
Eidechsen, Leguane, Klippschliefer. In einem Mangrovenwald leben
glitschige Schlammspringer,
eine Fischart, die auch über Land läuft. In der "Unterwelt"
ist schon eine feuchte Tropfsteinhöhle fertig. Das Herz des
Neubaus
wird aber die Meeresgrotte sein. In dem Aquarium werden 2000
Seefische und 8000 Süßwasserfische schwimmen. Sogar Haie
kreisen im
acht Meter tiefen
Wasser - zu beobachten hinter einer 14 Meter langen und sechs Meter
hohen gewölbten
Riesenscheibe.
Nur zum alten Eintrittspreis gibt es das alles nicht. Wer sich
ausschließlich für
das Tropenaquarium entscheidet, zahlt elf Euro (Kinder sieben). In den
Tierpark
darf man dann nicht. Eine Kombikarte für Tierpark und
Tropenaquarium
kostet 21 Euro
(zwölf Euro für Kinder).
Stuttgarter Zeitung -
1. Feb. 2007
Ein
riesiges Theater für die Menschenaffen
Am 19. Januar hat die Wilhelma dem Berliner Architekturbüro
Hascher und
Jehle den
Zuschlag für die neue Menschenaffenanlage erteilt. 23
Vorschläge waren
insgesamt
eingereicht worden. Dass sich die Jury letztlich für den Entwurf
von
Hascher und
Jehle entschieden hat, liegt auch an deren Kompromissbereitschaft. "Sie
haben
unsere Änderungswünsche alle umgesetzt und keine
Künstlerallüren
gezeigt",
sagt die Tierkuratorin der Wilhelma, Marianne Holtkötter. Die
Anlage
fügt sich harmonisch in den ansteigenden Hang ein, die
Außenanlagen
liegen teilweise
über den Innenanlagen. Aber an den Seiten und an der Decke der
Innenanlagen wird
Glas eingearbeitet, damit ausreichend Licht nach innen fällt.
Über die
Glasdecken
können die Gehege zudem gelüftet werden, was auch wichtig
ist. Für
Tiere hat das Büro, das 50 Mitarbeiter beschäftigt, bisher
noch nie
Gebäude
entworfen. 11 000 Quadratmeter stehen für die Anlage insgesamt zur
Verfügung, die
neben dem Außenbereich zwei Schaugehege für die Gorillas,
drei für die
Bonobos und
eine Aufzuchtstation beherbergen wird. Die Tierkuratorin will mit den
Berliner Architekten noch die Zoos in Leipzig und
Köln besuchen, um dort weitere Anregungen zu holen. Außerdem
stellt sie
sich schon
auf lebhafte Diskussionen ein. Schließlich müssten noch
Details und
Wünsche der
Pfleger besprochen werden, auf die Menschen, die sonst nicht mit Affen
zu tun haben,
nicht kommen würden.
RZ
online - 5. Feb. 2007
Sea
Life Speyer bekommt „Hailagune” - Umbau des Atlantikbeckens
Das Sea Life-Aquarium in Speyer bekommt eine „tropische
Hailagune”.
Nach Angaben der Betreiber vom Montag muss dafür das
Atlantikbecken
umgebaut
werden. Zu diesem Zweck wurde damit begonnen, 320 000 Liter Meerwasser
abzulassen und die Meeresbewohner aus dem Ozeanbecken zu fischen, um
sie
vorübergehend umzusetzen. Ende März soll das umgestaltete
Becken wieder aufgefüllt und auf 24 bis
25 Grad
erwärmt werden, damit sich die Haie dort wohl fühlen.
Außerdem
kündigte Sea Life an, die Sonderausstellung „Oktopus - Tinte,
Tarnung
und
Tentakel” um ein Jahr zu verlängern.
Wiener Zeitung - 7.
Feb. 2007
Die
neue Tiergartendirektorin Dagmar Schratter will zurück zu den ...
"Ich
bin kein zweiter Helmut Pechlaner – und das ist auch gut so, nicht nur
wegen der
Statur", stellt Schratter scherzhaft im Gespräch mit der "Wiener
Zeitung"
klar. Die neue Chefin will die Arbeit des Tiergartens auf das
Wesentliche konzentrieren:
Auf "Bewusstseinsbildung, Artenschutz, Naturschutz" und natürlich
den
weiteren Ausbau des Tiergartens, der Dank massiver Investitionen in den
vergangenen
Jahren heute "zu den modernsten Europas" gehört. Nichtsdestotrotz
will
Schratter nun weiterbauen und stellt der "WZ" ihr
neuestes Projekt vor: Sie will einen neuen, spektakulären Zugang
zum
Tiergarten
bauen. Vom Eingang "Tirolerhof" aus, der wesentlich höher als
weite
Teile
des Zoos liegt, soll man in den kommenden Jahren mit einem neuen
"Naturerlebnisweg"
auf drei Etappen die verschiedenen heimischen Lebensräume
näher kennen
lernen. Im ersten Teil kann man dann über ein System von Stegen
direkt
durch die Baumkronen
des Eichen- und Buchenwaldes nach unten wandeln: "Wir wollen zeigen,
dass nicht
nur der Regenwald Stockwerke hat, sondern auch unser Wald", sagt
Schratter.
Dann gelangt man in den mittleren Teil, wo das Thema "Wasser"
vermittelt
werden soll. Man kann durch die ehemalige Schneeziegenanlage an den
Greifvogel-Volieren
vorbei bis zum Pelikanteich spazieren. Dort gibt es Freiland-Aquarien
und -Terrarien
mit einheimischen Fischen, Amphibien und Reptilien zu bestaunen. Die
dritte Etappe
führt durch eine neu zu bauende Schilflandschaft, die auch dieses
Habitat und seine
Bewohner wie Bartmeise, Zwergmaus und Würfelnatter vorstellen
wird.
Dafür wird der
Streichelzoo abgesiedelt und erhält einen neuen Standort. Schon
heuer
soll mit dem
Bau des zweiten Teils begonnen werden, der 2008 eröffnet werden
soll.
Der dritte
Teil soll 2010 fertig werden. Allerdings hapert es beim ersten
Teilstück durch die Baumkronen noch bei der Finanzierung.
Schratter ist noch auf der Suche nach Sponsoren, die die notwendige
eine Million
Euro für den Umbau locker machen.
NZZ - 1. Feb. 2007
Naturerlebnispark
im Sihlwald
Der Kanton Zürich unterstützt den geplanten Naturerlebnispark
im
Sihlwald mit 3,5
Millionen Franken. Der Park diene einerseits dem Naturschutz,
andererseits sei er
auch eine Aufwertung eines Erholungsraums, teilte der Regierungsrat
mit. Der Betrag, der rund einen Drittel der vorgesehenen
Gesamtinvestitionen von 10 Millionen
Franken deckt, soll dem Lotteriefonds entnommen werden. Das Projekt
sieht insbesondere Anpassungen vor, die den 10 Quadratkilometer grossen
Sihlwald zu einem Naturerlebnispark machen, wie ihn das revidierte
Natur- und Heimatschutzgesetz
des Bundes vorsieht. Einbezogen in den «Naturpark
Zürich» ist auch der
Tierpark
Langenberg. Im Projekt vorgesehen ist unter anderem eine Neugestaltung
der Eingangsbereiche
des Naturzentrums Sihlwald, welche eine bessere Besucherlenkung
ermöglicht. Zudem
soll im Zentrum eine neue Dauerausstellung entstehen und eine
Hängebrücke erstellt
werden, dank welcher die Besucher den Wipfelbereich der Bäume
erkunden
können. Im Wildpark Langenberg sollen die Gehege der Wisente,
Wildpferde, Rehe und Elche
neu gestaltet werden.
Vorstadt
(Zürich) - 7. Feb. 2007
«Seilbahn
ist noch lange
nicht gebaut»
Das Gerangel um die Zooseilbahn geht in die zweite Runde. Christian
Widmer von
der «IG Zürich Nord Gondelbahn Nein» hat sich im
Interview mit der «Vorstadt» der
Diskussion gestellt. Der Zoo Zürich hingegen lehnte die Einladung
ab.
Aktionen
Lübecker
Nachrichten - 1. Feb. 2007
Zoos im Nordosten werben mit gemeinsamer Jahreskarte
Die Besucher
von 15 Zoos und Tierparks in Mecklenburg-Vorpommern können
künftig mit
einer universellen
Jahreskarte Geld sparen. Inhaber der so genannten "Sparcard" erhalten
in jeder der Einrichtungen Rabatt oder sogar freien Eintritt. Zudem
wollen die Teilnehmer füreinander werben. Eine solche Kooperation
gibt es laut Vogelpark bislang nur noch in Nordrhein-Westfalen. 2006
zählten die
beteiligten Einrichtungen im Nordosten insgesamt 2,2 Millionen Besucher.
Naumburger Tageblatt -
3. Feb. 2007
Magdeburger Zoo lädt in die Weiten Russlands
Russland
ist das aktuelle Thema des Magdeburger Zoos, der heute zu Erlebnissen
mit Schneeleoparden, Huskies und sibirischen Tigern einlädt. Jede
Menge
russischer
Folklore und Leckereien wie heiße russische Schokolade und
Kosakenspieße am Lagerfeuer
sollen den Zoobesuch zu einem Abenteuer werden lassen. Wissenswertes
über Raubkatzen
wird im Tigerhaus berichtet, in der Mittagszeit sind die Schlittenhunde
in Aktion.
SACHSEN -
FERNSEHEN.de - 2. Feb. 2007
Tour
zu den Meeresbewohnern
Leipzig. Die sonntäglichen Entdeckungstouren
im Februar, die jeweils um 11 Uhr am Safaribüro starten, tauchen
diesmal ab in die
faszinierende Welt der Meeresbewohner.
Tickets für die Touren sind im Safaribüro für 5,00 Euro
(zusätzlich zum
Eintritt)
erhältlich.
MDR - 4. Feb.
2007
Elefantenkind
im Dresdner
Zoo feiert ersten Geburtstag
Im Dresdner Zoologischen
Garten feiert der Elefant Thabo-Umasai heute seinen 1. Geburtstag.
Thabo-Umasai
ist der erste Elefant, der in deutschen Tierparks nach einer
künstlichen Befruchtung
zur Welt kam. Für den Zoo in Dresden war die Geburt eines
Elefanten
eine Premiere
in seiner über 140-jährigen Geschichte. Zur heutigen Feier
hat sich als
Gratulant
unter anderen Sachsens Ministerpräsident Milbradt angesagt.
Stern - 4. Feb.
2007
Ein
Star feiert im Außengehege
Er ist nicht besonders groß und hat graue, faltige Haut. Dennoch
ist
Thabo-Umasai
schon seit dem Tag seiner Geburt ein Star mit treuer Fan-Gemeinde. Nun
begeht er
das erste Jubiläum seiner Karriere. Der putzige
Mini-Dickhäuter hat
auch mit Abstand die meisten Paten:
17 Erwachsene und 32 Kinder.
Aachener Zeitung - 4.
Feb. 2007
Hunold
tauft Pinguin-Baby auf den Namen «Jenny»
Aachen.
Das ließen sich die tierliebenden Öcher nicht entgehen: der
designierte
Ordensritter
Joachim Hunold taufte sechs Stunden vor der großen
AKV-Festsitzung
«Wider den tierischen
Ernst» ein kleines Pinguin-Mädchen auf den Namen
«Jenny». Etwa 1111
Besucher erlebten im Aachener Tierpark bei strahlendem Sonnenschein den
festlichen Taufakt. Im Sommer wird der Air-Berlin-Chef mit seinen
Sprösslingen das Patenkind in Aachen
besuchen. Zunächst übergab er an Graf-Rudolf ein
Patengeschenk: einen
Scheck über
1111 Euro.
Mitteldeutsche
Zeitung - 6. Feb. 2007
Warum
heißt Alpaka Ralf?
Dessau.
Wie fühlt sich ein Alpaka an? "Das Fell ist sehr weich", meinte
Max, der
gerade das Jungtier Ralf gestreichelt hatte. Nebenbei erfuhren Max und
die anderen
Hortkinder der Grundschule Jeßnitz, woher Ralf seinen Namen hat.
"Unser Gärtner
Ralf Boeck war der Erste, der ihn nach der Geburt gesehen hat",
erzählte Tierpflegerin
Sabine Werner, "und da haben wir ihn einfach Ralf genannt." Derlei
unterhaltsame
wie informative Einblicke in den Zooalltag gibt es noch bis morgen bei
den traditionellen
Dessauer Tierparktagen.
Taucher@Net - 5.
Feb. 2007
Taucher-Nachrichten
- Shark Week im SeaStar Aquarium Coburg
Das Sea-Star Lehr- und
Erlebnisaquarium ist mit ihren 20 Haiarten zurzeit das artenreichste
Haiaquarium
Deutschlands. Die Einrichtung pflegt nicht nur Haie, sondern
züchtet
diese auch
regelmäßig nach. Im Jahr 2006 wurden bei fünf
eierlegenden Arten
zahlreicher Nachwuchs
verzeichnet, das ist einfach sensationell. Auf 1.000 qm
Ausstellungsfläche in 55
Schauanlagen von 30 bis 130.000 Litern gibt dort aber nicht nur Haie zu
bestaunen,
sondern 650 Tierarten erwarten den Besucher. Eine wichtige Aufgabe
für die Einrichtung ist, die Aufklärung rund ums
Thema Hai,
die keinesfalls so gefährlich sind wie viele Menschen glauben. Aus
diesem Grund
arbeitet das SEA-STAR Lehraquarium auch mit SHARKPROJECT, einer der
bedeutendsten
Haischutzorganisationen, zusammen. Um noch bessere Aufklärung zu
betreiben veranstaltet
das Aquarium zusammen mit SHARKPROJECT vom 17.-25.2. die SHARK-WEEK
2007.
Weilburger Tageblatt -
7. Feb. 2007
Näher
an die Tiere herankommen
Neue Angebote
hält der Wildpark "Tiergarten Weilburg" für seine Besucher in
diesem Jahr
bereit. Entsprechend Anregungen, die bei einer kürzlichen Umfrage
geäußert wurden, gibt
es einmal im Monat - an jedem dritten Mittwoch - geführte
Exkursionen, die jeweils
einem bestimmten Thema gewidmet sind. Außerdem sollen die
Tiergarten-Besucher Gelegenheit
bekommen, den Tierpflegern bei ihrer Arbeit zuzuschauen: An jedem 1.
Sonntag im
Monat gibt es "Fütterungstouren". Die ersten Termine sind der 21.
Februar
und der 4. März.
Aachener Zeitung - 7.
Feb. 2007
Wo schlafen die Luchse?
Jülich. Der Brückenkopf-Zoo bietet auch in diesem
Jahr Kindern ab sechs Jahren die Möglichkeit, mit den Tierpflegern
verschiedene
Tiere zu füttern, zu streicheln, zu beobachten und zu pflegen. Der
«Ti-Ki-Ko» (Tiere-Kinder-Kontakt)
genannte Kurs geht neben vielem anderen auch der Frage nach: Wo
schlafen die Luchse
oder wie werden die Papageien gefüttert? Weiterhin wird sich um
Meerschweinchen, Kaninchen oder Ziegen
gekümmert - Ponys und Esel werden gefüttert und gepflegt und
Wildschweine und Rehwild
beobachtet. Der
erste Kurs beginnt am 5. März. Er findet weiterhin am 12./ 19. und
26. März - jeweils
von 15 bis 16.30 Uhr - statt.
Märkische
Allgemeine - 5. Feb. 2007
Schlittenhundefest
im Wildpark Johannismühle / Kunst mit der Motorsäge
Klasdorf. Traudel
Waesch steigt zufrieden vom kleinen Wagen. "Hat großen Spaß
gemacht",
sagt sie und lächelt. Die Barutherin hat sich gerade einen Wunsch
erfüllt:
"Ich wollte unbedingt einmal mit dem Schlittenhundewagen fahren",
erzählt die Rentnerin. Am Wochenende war dazu Gelegenheit. Der
Wildpark Johannismühle hatte
zum
siebenten Schlittenhundefest eingeladen. Wer wollte, konnte sich
von den
Hunden über einen kleinen Kurs ziehen lassen. "Jede Runde bringt
Geld
für
einen guten Zweck", erklärt Markus Jeschke. "Unsere Schlittenhunde
rennen für die sibirischen Tiger im Wildpark."
presse-service.de
- 5. Feb. 2007
Fledermäuse
zu
Gast in Sonntagsschule
In der
Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen erfahren die
teilnehmenden Kinder
am Sonntag, 11. Februar, von 10.00 bis 11.00 Uhr Interessantes
über
Fledermäuse. In der neuen Fledermaushöhle erzählt ein
Fledermausexperte
von den
Lebens- und Verhaltensweisen dieser besonderen Tiere.
Nachwuchs
Iserlohner
Kreisanzeiger und Zeitung - 5. Feb. 2007
Kinderstuben bei Kamelen und Kängurus
entzücken
Zoo-Besucher
Gleich zwei
Kinderstuben entzücken derzeit die Besucher im Krefelder Zoo. Ein
paar
Stunden
täglich erkundet der noch höckerlose Kamel-Hengst
»Rasoul« an der Seite
seiner
Mutter »Rauja« das Außengehege. Das Trampeltierchen
erblickte Ende
Januar das
Licht der Welt. Schwarze Kulleraugen
blinzeln hingegen immer öfter aus dem Beutel von Känguru-
Mama »Kylie«.
Das
fünf Monate alte, noch namenlose Beuteltier ist das 65. seiner
Art, das
innerhalb von 40 Jahren in Krefeld geboren wurde.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 7. Feb. 2007
Vier Jahre nach Blutbad im Zoo wieder
Känguru-Nachwuchs in Krefeld
Rund vier Jahre nach einem Blutbad im Krefelder Zoo hat der Tierpark
erstmals
wieder Nachwuchs bei den Kängurus. Unbekannte hatten in einer
Novembernacht im Jahr
2002 das Gehege der Geparden geöffnet. Raubkatze
«Catherine» tötete 10 der 13 grauen
Riesenkängurus und hatte damit eine der erfolgreichsten
Zuchtgruppen Europas vernichtet.
Der etwa fünf Monate alte Hüpfer stehe für einen
Neubeginn und lasse die schrecklichen
Ereignisse von damals langsam in Vergessenheit geraten, sagte
Zoo-Sprecherin Petra
Schwinn am Mittwoch.
Tagesspiegel - 5.
Feb. 2007
Alleine
stehen
kann Knut noch nicht
"Die Hinterbeine muss er noch lernen zu koordinieren“, sagte gestern
Heiner Klös,
im Zoo als Kurator für die Raubtiere zuständig. Dazu
zählen auch die
Eisbären, deren
erster Nachwuchs seit 1933 sorgsam aufgepäppelt wird, da die
Eisbärin
„Tosca“ ihren
Mutterpflichten seit der Geburt nicht nachkommt. Statt ihrer sprang
Reviertierpfleger
Thomas Dörflein in die Bresche – seit zwei Monaten rund um die Uhr
um
Knut bemüht.
Wann die Berliner dem bislang abgeschirmten Zoo-Liebling ihre
Aufwartung machen
können, ist noch offen. Man will jegliche Infektionsgefahr
für Knut
ausschließen.
Acht Kilo sollte er bis zum ersten Auftritt auf die Waage bringen,
sagte Klös. Voraussichtlich
bis März müssen sich alle noch gedulden – die RBB-Abendschau
konnte
aktuelle Bilder
von Knut bisher nur deshalb zeigen, weil sie für die Aufnahmen
ihre
Kamera den Reviertierpflegern
überließ.
Berliner Zeitung - 6.
Feb. 2007
Knut
geht es gut
Da geht der Herr Dörflein, und keiner darf mit. Obwohl sie es alle
möchten - die
Besucher, die Mitarbeiter des Zoos, die Journalisten. Denn Thomas
Dörflein geht
zu Knut. Der wohnt und wartet wohl auch schon im Gehege. Nicht in einer
Höhle, wie
oft zu lesen war, sondern in einem Raum mit Klappliege und
Schlafkasten. Knut ist
gerade zwei Monate alt und ein kleiner Eisbär. Der Tierpfleger
Dörflein ist 43 und
eine männliche Amme mit dunklem Bart und Pferdeschwanz, in
Arbeitskluft und derben
Stiefeln: Er ist der Einzige, der Knut anfassen, füttern und
unterhalten darf. "Der Eisbär ist ein Flaggschiff in der
Diskussion
über Klimaerwärmung", sagt der Zoo-Kurator und
Verhaltensforscher Heiner Klös.
Das größte an Land lebende Raubtier wird durch die
Förderung von Gas und Erdöl im
Polargebiet in seinem Lebensraum eingeschränkt - der durch die
globale Erwärmung
ohnehin immer kleiner wird.
Westfälische
Rundschau - 31. Jan. 2007
Der
teuerste Bau im Zoo
Dortmund. Das Regenwaldhaus
wurde Ostern 2004 eröffnet. Allerdings nur mit den
Schabrackentapiren.
Schon damals gab es bauliche Probleme in dem teuersten Gebäude des
Zoos
(rund 4
Mio. Euro), allerdings betraf das den Fußboden. Die Orang-Utans
konnten
erst 2005 einziehen. Waren es anfangs nur zwei der roten
Menschenaffen,
leben seit 2006 fünf Sumatra-Orang-Utans
im Haus.
Ruhr
Nachrichten -
4. Feb. 2007
Ausreißer
Paco war am Wochenende Publikumsmagnet
Seine zweiwöchige
Flucht nach dem Orkan Kyrill hat Luchs Paco viele neue Freunde
gebracht. Am
Wochenende strömten zahlreiche "Luchstouristen" zu seinem
Zoogehege.
Doch Paco scherte sich nicht um den Rummel. Doch auch "Luchstouristen"
mit weniger geschultem Blick wird der
Besuch nicht langweilig: Hier, wo ein entwurzelter Baumstamm und
Sägespäne der
abgesägten Baumkrone Pacos Fluchtweg nachzeichnen. "Guck mal, da
liegt
der
Baum noch, der vom Orkan entwurzelt wurde, und da sind die Dellen im
Zaun, wo
der Luchs abhauen konnte, weil die Baumkrone drauf gefallen ist."
Begeistert begutachtet die achtjährige Nassima mit ihrer Freundin
Meike
das Gehege.
"Jedenfalls hat der Luchs jetzt eine schöne neue Grube unter der
Baumwurzel", freut sich Meike für Paco. Sein Nachwuchs wird im
Zuge
eines
Auswilderungsprogrammes vielleicht auf Dauer die Freiheit
genießen
dürfen, in
die Paco zwei Wochen lang hineingeschnuppert hat.
Yahoo! Nachrichten - Donnerstag, 1. Februar 2007
Entlaufener Luchs «Paco» ist wieder
aufgetaucht
Der bei Orkan «Kyrill» aus dem
Dortmunder Zoo entlaufene
Luchs «Paco» ist wieder aufgetaucht. Wie die
Stadtverwaltung mitteilte,
wurde das Tier in der Nacht zum Donnerstag mit einem
Kaninchenköder in
eine Zuschnappfalle gelockt und dort gefasst. Am Vormittag kam die
Raubkatze zurück in ihr Gehege zu ihrem Weibchen und den zwei
Jungen.
Handelsblatt - 7. Feb.
2007
Stachelschwein
„raste mit erheblicher Geschwindigkeit“
Ein Stachelschwein
genießt nach einem misslungenen Fangversuch im
saarländischen
Neunkirchen weiter
ein Leben in freier Wildbahn. Eine Anwohnerin hatte das exotische Tier
am Dienstagabend
gesehen und Polizeibeamte gerufen, die es unter einem parkenden Auto
sichteten. Mitarbeiter des Neunkirchener Zoos scheiterten jedoch mit
dem Versuch, das Stachelschwein
zu fangen. Woher das Schwein stammte, ist unklar. Möglicherweise
handelt es sich um jenes Stachelschwein,
das während des Orkans „Kyrill“ vor einigen Wochen aus dem nahe
gelegenen Zoo ausgebüxt
war, hieß es.
sz-online - 7. Feb.
2007
Sterbehilfe
für
kranken Dresdner Löwen Aron
Der Dresdner Zoo trauert um seinen Löwen Aron. Am Mittwoch wurde
die knapp
20 Jahre alte Raubkatze von ihrem Leiden erlöst, teilte
Zoodirektor Karl-Heinz Ukena
mit. Die Zootierärztin habe Sterbehilfe gegeben. Aron hatte schon
seit Monaten nicht mehr richtig gefressen
und an Gewicht verloren. Eine erste Sektion weise auf ein
altersbedingtes Organversagen
sowie Tumore hin, hieß es. Bereits am Montag war mit dem Roten
Panda Bärli ein Veteran
des Dresdner Zoos gestorben.
Norddeutsche Neueste
Nachrichten - 4. Feb. 2007
Zwei
Seelöwen ziehen ins Elefantendorf
Das Geheimnis ist
gelüftet: Exklusiv für die Parchimer Zeitung stellten sich am
Sonnabend
die
jüngsten Bewohner des Elefantendorfes Platschow für ein
erstes Foto.
Itschy und
Scratchy, zwei Kalifornische Seelöwenkinder, gehören nun zur
großen
Familie der
international bekannten Dompteurfamilie Frankello, die seit neun Jahren
in dem
40-Seelendorf heimisch ist und mit ihren sieben Elefanten europaweit
für viel
Aufsehen sorgen. Die Seelöwen sind im Zoo in Krefeld nahe Dortmund
vor
anderthalb Jahren
zur
Welt gekommen und mussten von der Seelöwenfamilie getrennt werden.
Wenn
am 1. April der Elefantenhof für Besucher wieder die Tore
öffnet,
kann
jedermann Erwin beim Training mit den imposanten Tieren beobachten.
Frankfurter Neue
Presse
- 1. Feb. 2007
Fasanerie
füttert alle durch
Zwar könnte es mit der Kälte in diesem Winter noch etwas
werden, doch
zurzeit haben
Förster Michael Christ und sein Team von der Fasanerie alle
Hände voll
zu tun: Wegen
der milden Temperaturen müssen sie verstärkt Tiere aufnehmen,
die
normalerweise
längst im Winterschlaf liegen würden. „Das sind momentan vor
allem Igel
oder Siebenschläfer.
Viele Tiere sind gar nicht erst eingeschlafen oder viel zu früh
wieder
aufgewacht“,
hat Michael Christ festgestellt. Insgesamt beherbergt die Fasanerie
zurzeit gut 40 Einzeltiere.
trend.at - 1.
Feb. 2007
Trauerfall
im Tiergarten
Schönbrunn: Kranker Eisbär musste ...
Tierärzte
im Wiener Zoo Schönbrunn haben ein krankes Eisbärenweibchen
einschläfern müssen.
Die 30-jährige "Olga" litt an einem Lebertumor, wie der Tiergarten
mitteilte. Bereits seit Sommer hatte das Tier wegen seines
geschwächten
Zustandes Herz-Medikamente
bekommen. Schließlich verweigerte es das Futter. Mit 30 Jahren
war Olga
eine "Eisbär-Greisin":
In freier Wildbahn werden die weißen Vierbeiner lediglich 15 bis
18
Jahre alt.
wienweb.at - 1. Feb.
2007
Tiergarten
öffnet wieder
Der Lainzer
Tiergarten öffnet wieder seine Pforten. Ab Samstag, 3. Februar,
ist es
mit der Winterruhe
vorbei. Damhirsch-, Auerochsen- und Mufflon-Gehege ermöglichen den
Besuchern, die
Tiere von der Nähe zu besichtigen.
wienweb.at
- 3. Feb. 2007
Tiergarten
wieder geöffnet
Die Winterruhe ist vorbei,
am Samstag, dem 3. Februar, öffnet der Lainzer Tiergarten wieder
seine
Tore. Die beliebte Wildschweinfütterung fällt allerdings
fürs erste
aus. Laut einem Bericht
des ORF sind die Tiere überfüttert. Der milde Winter, dazu
das
ausreichende Futter,
haben die Schweine rund und satt werden lassen.
ORF.at - 2. Feb. 2007
Schweine
im Lainzer
Tiergarten überfüttert
Rechtzeitig
zu Beginn der Semesterferien hat der Lainzer Tiergarten nach fast drei
Monaten wieder
seine Tore geöffnet. Die beliebte Wildschweinfütterung wird
es vorerst
aber nicht
geben, die Tiere sind überfüttert. In den elf Wochen der
Wintersperre
haben die Förster den Lainzer Tiergarten wieder
auf Vordermann gebracht. Morsche Bäume wurden geschnitten und die
Besucherwege gerichtet.
Neu-Ulmer
Zeitung - 5. Feb. 2007
Tones
Leben hängt am seidenen Faden
Das
Leben des Löwenbabys Tone hängt an einem seidenen Faden: Eine
Tierärztin sagte,
dass die Chance zu Überleben für das Tier bei 50 Prozent
liegen würde.
«Der Urlaub auf dem Bauernhof ist für das Tier
lebensgefährlich
gewesen»,
seufzt Tierärztin Christine Lendl. «Tone kann binnen eines
Tages an
Organversagen sterben, seine Überlebenswahrscheinlichkeit liegt
bei
ungefähr
fünfzig Prozent», sagt die im Umgang mit Großkatzen
erfahrene Frau.
Anfang
Januar
war Tone nach Hinweisen aus der Bevölkerung im nah gelegenen
Babenhausen auf
dem Grundstück eines Landwirts aufgefunden und von den
Behörden
beschlagnahmt
worden. Weil die kleine Raubkatze wahrscheinlich mit Kuhmilch und auch
zu früh
mit
rohem Fleisch gefüttert worden ist, leidet das Tier neben schweren
Darmkomplikationen auch an hormonellen Problemen, die sein
Knochenwachstum
behindern. Darüber hinaus fehlen Tone wichtige Abwehrstoffe, die
der
Löwe
normalerweise über die Muttermilch aufgenommen hätte. Die
Ärztin
bestätigt zwar Kontakte zu einem norditalienischen
Safaripark, wo
bereits eine gleichaltrige Löwin lebe, die mit der Hand aufgezogen
wird.
«Zunächst aber muss der Löwe gesund werden»,
betont Lengl.
Aichacher
Nachrichten - 6. Feb. 2007
"Wir
kämpfen wie ein Löwe um Tones Leben"
Seine erste
Fleischmahlzeit hat sich Tone selber gerissen: Er schlüpfte in das
Kaninchengehege
seiner menschlichen Pflegeeltern und krallte sich ein Langohr. Dass er
damit möglicherweise
sein junges Leben akut gefährdete, konnte der kleine Löwe
natürlich
nicht ahnen.
Der Jagdtrieb ist eben angeboren. "Er hat viel zu früh Fleisch
bekommen",
urteilte die Veterinärin Christine Lendl. Die Gessertshauser
Tierärzte stellten bei ihm eine Darminfektion mit
Hefe- und Schimmelpilzen
fest. Darüber hinaus leide der Löwe an einer
Stoffwechselstörung, weil er zu
früh mit
Fleisch gefüttert worden sei. Die Folge: Die Knochen lagern zu
wenig
Kalzium ein
und können später das Gewicht von bis zu 250 Kilo nicht
tragen. Sie
brechen einfach.
Russland.RU
- 2. Feb. 2007
Keine
Wettervorhersage
für Russland: Moskauer Zoo hat keine Murmeltiere
Der Moskauer Zoo kann
den „Groundhog Day“, also Murmeltiertag, nicht feiern, weil es dort
keine Murmeltiere
gibt. Der zweite Februar wird in den USA traditionell als Murmeltiertag
gefeiert.
Jedes Jahr klettert das Murmeltier Phil aus seiner Höhle im Dorf
Punxsutawney nach
seinem Winterschlaf, um nachzusehen, ob der Frühling schon da ist.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
Dagblad
van het Norden – 5. Febr 2007
Dierenpark Emmen verkoopt villa De Lindenhof voor vier ton euro
Tierpark Emmen verkauft die Villa Lindenhof
für 400000
Euro
Die Gemeinde Emmen hat Ende vorigen Jahres die Emmener Villa Lindenhof
für 400000 Euro vom Tierpark Emmen gekauft. Die Villa Lindenhof,
die
der Familie des Parlamentsabgeordneten Roelof Zegering Hadders als
Wohnhaus gedient hatte, wurde in den 1980er Jahren von der Gemeinde an
den Zoo verkauft. Zum Haus gehört ein etwa 1,9 ha großes
Grundstück.
Der Tierpark nutzte diese Fläche unter anderem für den Bau
eines
Schmetterlingsgartens und der Außenanlage für die Elefanten.
Das Haus,
das unter Denkmalschutz steht, wurde in den zurückliegenden Jahren
unterschiedlich genutzt. In den letzten Jahren fanden in der Villa
Lindenhof kleine Feste und Konferenzen statt. Die Gemeinde begann im
vorigen Jahr Gespräche mit dem Tierpark über den Ankauf des
Gebäudes,
weil die Unterhaltung des Hauses zu teuer wurde. Wie die 1936
errichtete Villa künftig genutzt werden soll, ist noch nicht
endgültig
geklärt. Es gibt Pläne des Fremdenverkehrsvereins, ein
Umweltbildungszentrum darin u
nterbringen. Außerdem ist das Gebäude als neuer Ort für
die Artothek im
Gespräch.
Dagblad van het Norden – 1. Febr 2007
Slingeraapje geboren in Dierenpark Emmen
Klammeraffe im Tierpark Emmen geboren
Der Tierpark Emmen ist um einen Klammeraffen reicher. Das Geschlecht
des Tieres ist noch unbekannt. Die bisher letzte Geburt eines
Klammeraffen war im März 2005. Inzwischen besitzt der Tierpark
Emmen
die größte Gruppe von Klammeraffen in Europa. Mit dem
Neugeborenen
zählt die Emmener Gruppe Braunkopfklammeraffen, wie diese
Neuweltaffen
richtig heißen, 18 Tiere.
Algemeen Dagblad – 1. Febr 2007
Ook dieren varen wel bij ’feestjaar 2007’
Het is dit jaar feest in Diergaarde Blijdorp, en dat geldt zeker voor
de bewoners van deze prachtige dierentuin.
Auch die Tiere haben etwas vom
Jubiläumsjahr 2007. In
diesem Jahr sind Festlichkeiten im Tiergarten Blijdorp, das gilt
allemal für die Bewohner dieses herrlichen Tiergartens.
Man ist vollauf beschäftigt, neuen Gehegen einzurichten, damit die
verschiedenen Tiergruppen viel mehr Bewegungsfreiheit erhalten. Zum
Beispiel die Eisbären, die ziemlich beengt untergebracht waren.
„Das
wird die Krone des Jubiläumsjahres“, sagte Direktor Ton
Dorresteijn.
Die Eisbären sollen in einer Tundralandschaft leben - inmitten von
Bibern, Schnee-Eulen, Lemmingen und Polarfüchsen. In diesem Jahr
findet
die Eröffnung statt. Bereits im April können die Besucher
durch eine
riesige Voliere mit am Wasser lebenden Zugvögeln gehen. Nicht
weniger
als 2000 qm groß wird dieser „Käfig“ – dessen
hauptsächliche Bewohner
unter anderem Rotschenkel, Uferschnepfen, Kampfläufer und
Löffler sein
werden. In diesem Jahr entsteht ein Gewächshaus, in dem farbige
Bienenfresser herumfliegen - an einem Fluß mit Nil- und
Spitzkrokodilen. „Alles erwachsene Tiere, die aus anderen
Tiergärten
stammen“. Ein Holzsteg wird die Besucher zu einer neuen Giraffenanlage
führen „Dieser ganze Komplex wird ähnlich groß wie das
Ozeanium,“ heißt es.
Außerdem werden entstehen eine Flugvoliere für Rote Ibisse
und Aras,
eine Anlage für China-Alligatoren sowie eine Unterkunft für
Servale und
Colobusaffen.
Dagblad van het Noorden – 1. Febr. 2007
Diergaarde Blijdorp viert 150-jarig bestaan
Tiergarten Blijdorp feiert 150jähriges
Bestehen
Rotterdam. DerTiergarten Blijdorp in Rotterdam besteht in dieses Jahr
150 Jahre. Grund zum Feiern. Der Tiergarten hat ein umfangreiches
Festprogramm geplant. Und mit der Geburt eines Zwergflußpferds,
eines
Gorillas und einer Giraffe konnte das Festjahr gar nicht besser
beginnen.
Nieuwsblad.be – 30. Januar 2007
Schattige morsecode in de Zoo van Antwerpen
Süßer Morsecode im Zoo von
Antwerpen
Nach 14monatiger Tragzeit brachte die Schabrakentapir-Dame Signora im
Zoo von Antwerpen ein Jungtier zur Welt. Die vorherige Tapirgeburt in
Antwerpen liegt nunmehr 2 Jahre zurück. Der Vater des Jungtiers
lebt
heute zu Zuchtzwecken in Rotterdam. Mutter und Kind sind für alle
Besucher zu besichtigen.
de Gelderlander – 30. Jan 2007
Rechter buigt zich over uitbreiding Zoo Parc
Richter beschäftigen sich mit der
Erweiterung des
Tierparks
Anwohner des Zoo Parcs Overloon sind nicht begeistert von der
Erweiterung des Tierparks. Das brachte die streitenden Parteien vor den
Staatsrat (Raad van State)..
De Telegraaf – 29. Januar 2007
Zwerfslangen straat op door zachte winter
Streunende Schlangen wegen mildem Winter auf
der Straße
Im Reptilienzoo Serpo in Delft werden derzeit wöchentlich mehrere
Schlangen, Eidechsen und andere exotische Tiere abgegeben, die
Bürger
im Haus oder auf der Straße aufgefunden haben. Normalerweise
erhält der
Zoo in den Monaten Dezember, Januar und Februar keine Abgabetiere. In
der letzten Woche wurde man sogar zur Hilfe gerufen, weil ein
Bürger in
seiner Wohnung von einer Schlange gebissen wurde, die in einem anderen
Gebäude entkommen sein muss und es durch die milden Temperaturen
bis in
die Wohnung des Bürgers geschafft hat. Entkommene Terrarientiere
könnten derzeit besonders in den Städten problemlos
überleben.
HLN.be – 27. Januar 2007
Zoo
van Antwerpen verwelkomt tapirbaby
Zoo von Antwerpen heißt Tapirbaby
willkommen
Im Antwerpener Zoo ist heute Mittag ein Schabrakentapir geboren worden.
Das Jungtier hat noch keinen Namen, da das Geschlecht noch nicht
festgestellt werden konnte.
Russische Meldungen
RIA
Nowosti – 6. Febr. 2007
В зоопарке Южно-Сахалинска проснулись медведи
Im Zoo von Jushno-Sachalinsk sind die
Bären aus ihrer
Winterruhe erwacht
Im Zoobotanischen Park der Oblast Sachalin in der Stadt
Jushno-Sachalinsk sind die Bären aus ihrer Winterruhe erwacht. Wie
die
Leiterin der wissenschaftlich-methodischen Abteilung des Zoobotanischen
Parks Larissa Borontschuk der Agentur Nowosti mitteilte, sind die
Bären
schon ziemlich aktiv und ihr Wohlbefinden ist gut. Ihren Worten nach
leben vier Petze in dieser Einrichtung. Gemeinsam mit ihnen sind auch
andere Bewohner des Tierparks aus ihrer Winterruhe erwacht: die
Marderhunde (zwei Männchen, ein Weibchen) und ein Igel namens
„Pupsik“.
Schuld daran ist vor allem das für die Insel-Region
ungewöhnlich warme
Wetter und das lärmende Verhalten der Besucher. „Viele Leute, die
zu
den Bären kommen, schreien: „Mischa, steh auf, wir sind gekommen“,
sagte Borontschuk.Wie von der Sachaliner Vereinigung der Jäger und
Fischer zu erfahren war, beenden die Bären in der freien Natur
ihre
Winterruhe im April, die Marderhunde ebenfalls. Doch können
wildlebende
Marderhunde bereits im Februar von Zeit zu Zeit auf Nahrungssuche
gehen, um anschließend weiter in ihrer Höhle zu ruhen bis
zum Frühjahr.
RIA Niowosti – 5. Febr. 2007
Тигренок-сирота, обнаруженный в амурской тайге,
перевезен в Приморье
In der Amur-Taiga gefundenes verwaistes
Tigerjunges in
die Region Primorje gebracht
Eine kleine Tigerwaise wurde nach einer Operation im Gebiet Chabarowsk
in die Region Primorje gebracht.
Wie die Russische Presseagentur Nowosti am Montag vom stellvertretenden
Leiter der Spezialinspektion „Tiger“ des Ministeriums für
Naturressourcen Rußlands erfuhr, mußten dem jungen Tiger,
der in der
Amurtaiga mit der Tatze in ein Fangeisen geraten war, zwei Zehen
amputiert werden.„Jetzt wurde der Kleine zur Rehabilitierung in das
Dorf Rasdolnoe gebracht. Mitarbeiter der Spezinspektion und
Tierärzte
aus Wladiwostok kümmern sich um das Tier“, erfuhr die Agentur.
Das in eine Falle geratene Tigerjunge wurde Ende voriger Woche von
einem Jäger in der Amurtaiga gefunden. Das drei bis vier Monate
alte
Tigerjunge wurde in das Rehabilitationszentrum für Wildtiere
„Utjos“
(„Klippe“) im Gebiet Chabarowsk gebracht. Um die verletzte Pfote zu
operieren, kam ein Tierarzt aus Wladiwostok in das Zentrum, der schon
mit Tigern zu tun hatte.
Das ist nicht das erste Tigerjunge, das in diesem Winter im Gebiet
Chabarowsk in der Taiga aufgefunden wurde. Ende Januar wurde ein
halbverhungerter vier bis sechs Monate alter Tiger, der von einem
Einheimischen im Rayon Bikin aufgefunden wurde, in den Zoo Chabarowsk
gebracht. Trotz aller Bemühungen der Mitarbeiter des Zoos hat das
Tigerjunge nicht überlebt. Das Leben eines anderen Tigerjungen,
das im
Dezember 2006 in den Zoo gebracht wurde, ist außer Gefahr. Die
kleine
Tigerin erhielt den Namen „Rigma“.
Zwei weitere Tigerjunge, die im vorigen Jahr in der Region Primorje von
Mitarbeitern der Spezialinspektion „Tiger“ des Ministeriums für
Naturressourcen Rußlands gerettet wurden, kamen in die Zoos von
Nowosibirsk und Moskau.
Die Fachleute vermuten, daß die Mütter dieser Tigerjungen
höchstwahrscheinlich Opfer von Wilddieben wurden. Nach Angaben der
Spezialinspektion haben Wilddiebe in der Region Primorje seit Anfang
des Jahres 2006 mehr als zehn Tiger getötet. Laut Statistik werden
15
bis 18% der Verbrechen aufgeklärt, die zusammenhängen mit
rechtsverletzender Nutzung biologischer Objekte. [rechtsverletzender
Nutzung von Flora und Fauna]
Der Amurtiger ist in die internationale Rote Liste eingetragen. 95% der
Population leben in der Region Primorje und im Gebiet Chabarowsk.
Zählungen zufolge gibt es noch ungefähr 450 Exemplare des
Amurtigers.
RIA Nowosti – 7. Febr. 2007
Угнана единственная в Приморье машина для перевозки
тигров
Geklaut: das einzige für den
Transport von Tigern
geeignete Auto in der Region PrimorjeWladiwostok
In der Region Primorje ist ein Auto geklaut worden, das für den
Transport von Tigern vorgesehen ist. Das wurde Nowosti am Mittwoch
mitgeteilt vom stellvertretenden Leiter der Spezialinspektion „Tiger“
des Ministeriums für Naturressourcen der Russischen
Föderation Witalij
Starostin.„Der Wagen wird gesucht. Ein Ersatzauto zu beschaffen ist
sehr schwer – damit der Transport eines Tigers ungefährlich und
relativ
komfortabel ist, wurde der ganze Innenraum des „UAZ“ [UAS= Uljanowski
Awtomobilnyj Zavod=Uljanowsker Automobilwerk] mit einem Käfig
ausgestattet. Die übrigen intakten Autos der Spezialinspektion
können
nicht auf diese Art und Weise umgerüstet werden“, sagte
Starostin.Es
wäre der Transport einer Tigerin geplant gewesen, die das zweite
Jahr
in der Umgebung des Dorfes Tschernigowka den Winter verbrachte. Jetzt
müsse die Umsiedlung der Raubkatze in den Norden der Region
Primorje
aufgeschoben werden, bemerkte Starostin.Eine alte 13jährige
Tigerin
macht schon den zweiten Winter Jagd auf die Hofhunde des Dorfes
Tschernigowka. Sie kam dorthin, weil ihr die Nahrung fehlte – vor drei
Jahren haben die Dorfbewohner alle Huftiere in der Gegend verjagt.Der
Amurtiger ist in die internationale Rote Liste eingetragen. Nach der
letzten Tigerzählung, die von russischen und amerikanischen
Fachleuten
durchgeführt wurde, leben in der [Pazifik]Region Primorje und im
Süden
des Gebiets Chabarowsk ungefähr 450 Amurtiger.
RIA Nowosti 7. Febr. 2007
В Приморье попытаются поймать тигра, напавшего на
человека
In der Pazifik-Region Primorje versucht man
einen Tiger
zu fangen, der einen Menschen angegriffen hat
In der Region Primorje wurde beschlossen, einen Tiger zu fangen, der
einen Dorfbewohner angefallen hatte, erfuhr die Presseagentur Nowosti
am Mittwoch vom Leiter der Spezialinspektion Tiger des Ministeriums
für
Naturressorcen Rußlands Sergej Subzow. „Wenn es gelingt, den
Tiger zu
fangen, wird er untersucht, um die Ursachen seines unangemessenen
Verhaltens zu klären. Abhängig von den
Untersuchungsergebnissen wird
beschlossen, was mit dem Raubtier weiter geschehen soll“, erklärte
Subzow.
Die Mitarbeiter der Spezialinspektion riefen die Einwohner des Dorfes
Meteoritnoje des Rayons Krasnoarmejski zu erhöhter Vorsicht auf:
Nachts
solle niemand das Haus verlassen, die Kinder sollen drin bleiben, die
Hunde an die Leine und das Hausvieh einsperrt.
Am Montag zerfetzte im Dorf Meteoritnoje ein Tiger einen Hund und
verwundete dessen Herrn, der versuchte auf einen Baum zu klettern. Das
Raubtier zerriß [zerkratzte?] dem Mann das Bein, der Verletzte
mußte
aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Schon einige Tage hält
sich
die Raubkatze im Umkreis von drei Kilometern auf. Nachts schlendert der
Tiger sogar durch die Hauptstraßen des Dorfes.
In Meteoritnoje befindet sich eine Gruppe der Spezialinspektion
„Tiger“, aber die Versuche, das Raubtier einzufangen, blieben bisher
ohne Ergebnis.
Nach Angaben der Spezialinspektion kam es in diesem Winter in der
Region Primorje mehr als zehnmal zu einem unerwarteten Zusammentreffen
von Mensch und Tiger. In den meisten Fällen hing das damit
zusammen,
daß der Tiger in die Nähe des Dorfes geriet. Fälle, in
denen ein Tiger
einen Menschen in der Nähe einer Siedlung angegriffen hat, gab es
diesen Winter nicht.
RIA Nowosti – 5. Febr. 2007
В Приморье амурский тигр напал на человека
In der Region Primorje hat ein Amurtiger
einen Menschen
angegriffen
In der Region Primorje hat im Rayon Krasnoarmejski ein Tiger einen
Förster angefallen. Der Verletzte lehnte eine Behandlung im
Krankenhaus
ab. Wie RIA Nowosti am Montag in der Naturschutzstiftung „Phönix“
erfuhr, geschah der Angriff im Dorf Meteoritnoje. Am Ort des Geschehens
arbeiten Mitarbeiter der Spezialinspektion „Tiger“ des russischen
Ministeriums für Naturressourcen.
Nach den Worten des Ansprechspartners der Agentur kam der Tiger ins
Dorf, um einen Hund zu schlagen. Der Hausherr kam heraus, als er das
Gebell hörte, und traf unerwartet mit der Raubkatze zusammen.
Während
der Tiger den Hund tötete, versuchte der Förster auf einen
Baum zu
klettern. Der Tiger zog ihn von dort herunter, wobei er ihn am
Oberschenkel verletzte. Danach verschwand der Tiger in den Wald.„Der
Tiger hat sich noch nicht weit vom Dorf entfernt. Wir versuchen ihn zu
verjagen, doch nahe an das Tier heranzufahren verhindert der hohe
Schnee“ – wurde aus der Spezialinspektion „Tiger“ mitgeteilt.
RIA Nowosti – 6. Febr. 2007-02-07
Напавший на жителя Приморья тигр по-прежнему держит в
страхе все село
Ein ganzes Dorf hat nach wie vor Angst vor
dem Tiger, der
einen Bewohner angefallen hat
Im Gebiet Primorje gelang es den Spezialisten nicht, den Tiger, der
einen Menschen angegriffen hatte, aus der Nähe des Dorfes zu
verjagen.
Wie der stellvertretende Leiter der Spezialinspektion „Tiger“ des
russischen Ministeriums für Naturressourcen Witalij Starostin der
Presseagentur Nowosti mitteilte, hält sich die Raubkatze im
Umkreis von
drei Kilometern beim Dorf Meteoritnoje im Rayon Krasnoarmejski auf. Am
Vorabend schlug der Tiger einen Dorfhund und griff dessen Besitzer an,
den er am Bein verletzte. Eine Krankenhausbehandlung des Verletzten war
nicht erforderlich.„Nachts lief der Tiger sogar durch die
Hauptstraßen.
Ungeachtet dessen, daß die Inspektoren ihn die ganze Nacht
erschreckten
– lärmten, in die Luft schossen, mit dem Auto dicht an ihn
heranfuhren,
er ging nur etwas zur Seite, das Dorf verließ er aber nicht.
Obwohl es
ihm diesmal auch nicht gelang, einen Hund zu reißen“, sagte
Starostin.
Wie er sagte, werden die Mitarbeiter der Spezialinspektion auch
weiterhin versuchen, den Tiger in die Taiga zu vertreiben.
Nach Angaben der Spezialinspektion, gab es in diesem Winter in der
Region Primorje schon mehr als zehn plötzliche Zusammentreffen
eines
Tigers mit Menschen, meist geschah es in Dorfnähe.
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teilweise gekürzt |
Zoo
Dresden, 07.02.2007
Der Zoo Dresden trauert um zwei
Zootierveteranen
Leider starben in dieser Woche zwei Veteranen unserer Zootiere, die
sich auch unter unseren Besuchern großer Beliebtheit erfreuten.
Am
Montag erhielt der 13jährige Katzenbär (Roter Panda)
Bärli Sterbehilfe
und heute erlöste die Zootierärztin den fast 20jährigen
Löwen Aron von
seinen Leiden. Auch wenn er der König der Tiere genannt wird,
haben
Löwen ein vergleichsweise kurzes Leben. 20 Jahre sind ein sehr
hohes
Alter. In freier Wildbahn sind besonders Löwenmännchen
zahlreichen
Gefahren ausgesetzt. Sie werden lediglich für wenige Jahre in
einem
Rudel geduldet und sterben deshalb frühzeitig. Anders im Zoo: Hier
können auch Mähnenlöwen älter als 15 Jahre werden.
Aron kam am 1987,
halbjährig nach Dresden. Seine etwa gleichaltrige Partnerin Mirjam
starb im Sept. 2005. Seitdem lebte er mit seiner Tochter Sara zusammen,
die nun allein zurückbleibt. Schon seit Monaten zeigte Aron
Fressunlust
und Gewichtsverlust. Seit Ende Januar war schließlich ein rapider
körperlicher Verfall zu verzeichnen. Eine Untersuchung seines
Blutes
ergab Hinweise auf einen chronischen Nierenschaden. Die ersten
Sektionsbefunde weisen auf ein altersbedingtes Organversagen sowie ein
Tumorgeschehen bei Aron hin. Auch der Katzenbär Bärli hatte
seine
Altersgrenze erreicht, war zum Skelett abgemagert und konnte kaum noch
klettern und fressen. Für beide Tiere stehen die Befunde noch aus,
die
erst in den nächsten Tagen erstellt werden. Beide Tierveteranen
haben
fast ihr gesamtes Leben im Zoo Dresden verbracht. Von solchen Tieren
Abschied zu nehmen ist für die Pfleger besonders traurig. Bei Aron
und
Bärli kommt noch hinzu, dass beide auch freundschaftliche
Beziehungen
zu ihren Pflegern hatten. Sicher werden den beiden auch zahlreiche
Besucher und ihre Paten nachtrauern. Die Haltung von Katzenbären
und
Löwen wird natürlich fortgeführt. Die Anlage für
Katzenbären wie auch
die geplante neue Löwenanlage wird in Zukunft jeweils von einem
neuen
Paar bewohnt sein.
VogelPark
Walsrode, 07.02.2007
Es wird tropisch im VogelPark Walsrode - Der
Februar
lockt mit zahlreichen Motto-Veranstaltungen
Im Februar geschehen unheimliche Dinge im VogelPark Walsrode: Ein Mord
in der Tropenwaldhalle! Doch keine Bange, es handelt sich nur um einen
fiktiven Todesfall, den sich Zoopädagoge Stephan Bannas ausgedacht
hat.
Junge Besucher ab 12 Jahren können hier zu Detektiven werden und
die
spannende Rahmenstory um den Todesfall aufklären. War es Rache?
Hatte
der Tote ein Geheimnis? Und hat der Mord etwas mit den tropischen
Vögeln zu tun? An verschiedenen Stationen sammeln die Kinder
spannende
Informationen über Flora, Fauna und Bewohner der Tropen, bis sie
schließlich den Mörder gefunden haben. Der kostenlose
Mitmach-Krimi
findet am 10. und 11. Februar sowie am 24. und 25. Februar jeweils von
11 Uhr bis 12 Uhr statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ebenfalls in der Tropenwaldhalle werden am 17. und 18. Februar
mystische Göttermasken aus Gips, Federn und Farbe gebastelt.
Exotische,
indonesische Skulpturen dienen als Vorbild. Doch weil noch kein Meister
vom Himmel gefallen ist, erhalten die interessierten Besucher jeden
Alters fachkundige Anleitung durch erfahrene Künstler. Der
Workshop ist
kostenfrei und findet ohne Anmeldung von 11 Uhr bis 15 Uhr statt. Wer
gern einmal zum exotischen Tier werden möchte, kann sich am 18.
Februar
von einer Maskenbildnerin schminken lassen. Dabei sind der Fantasie
keine Grenzen gesetzt: Vom Tukan bis hin zum Zebra oder farbenfrohen
Schmetterling ist alles möglich. Übrigens: Kreative Besucher
bis 17
Jahre, die am Rosenmontag, 19. Februar, geschminkt und verkleidet in
den VogelPark Walsrode kommen, erhalten freien Eintritt! Doch
natürlich
ist der Februar nicht nur der Monat des Karneval, sondern auch der
Liebenden. Am Valentinstag, 14. Februar, wird deshalb im
Rosencafé ein
ganz besonderes 3-Gänge-Menü für Verliebte angeboten. An
diesem Tag ist
das Café auch extra lange geöffnet, und zwar bis 21 Uhr.
Weiterhin
finden noch bis zum 21. März an jedem Wochenende die beliebten
Theaterworkshops sowie spannende Märchenstunden mit den
Profi-Schauspielern Peter und Undine Andersonn statt.
Thüringer Zoopark Erfurt, 07.02.2007
50. Zoovortrag - Fensterbank-Orchideen - Ein
Abend rund
um die Orchidee
Der Verein der Zooparkfreunde in Erfurt e. V. lädt am Freitag, dem
16.
Februar um 19 Uhr ins Atrium der Stadtwerke Erfurt (Magdeburger Allee)
ein. Gerd Horlbeck, Chef der Interessengemeinschaft der Thüringer
Orchideen-Freunde (T.O.F.) aus Olbersleben, zeigt zunächst in
einem
Diavortrag etwas zur Geschichte der Orchideen. Im zweiten Teil werden
Tipps und Tricks zur häuslichen Pflege verraten. Richtiges
Umtopfen ,
fachgerechtes Teilen und die Schädlingsbekämpfung stehen im
Mittelpunkt
des farbigen Videovortrages. Sollten Sie Probleme mit Ihrer Orchidee
haben, bringen Sie die Blume mit. Kostenloses Informationsmaterial
erhalten Sie als kleines Dankeschön von den Thüringer
Orchideen-Freunden.
Zoo Leipzig, 07.02.2007
Absolut tierisch! Zoo Leipzig zum Anfassen
und Mitmachen
auf der „Haus Garten Freizeit“
Der Zoo Leipzig und der Freundes- und Förderkreis
präsentieren sich
gemeinsam zur Messe „Haus Garten Freizeit“ vom 17. bis 25. Februar 2007
mit einem Stand in Halle 1. Das zentrale Thema in diesem Jahr ist der
„Weg in die Zukunft“. Mit dem Bau der 15.000qm großen
Riesentropenhalle
Gondwanaland wird ein weiteres Projekt des „Zoo der Zukunft“ in Angriff
genommen. Der Freundes- und Förderkreis des Zoo Leipzigs
unterstützt
dieses Vorhaben und wird dafür 1.000.000 Euro sammeln. Wie wird
sich
der „Zoo der Zukunft“ weiter entwickeln? Welche Tiere bekommen als
nächstes ein neues, naturnahes Gehege? Und: Welches Zootier ist
vielleicht das passende „Patenkind“? Am Info-Stand gibt es (fast) auf
jede Frage zum Zoo und seinen Bewohnern eine Antwort! Dafür sorgen
der
Freundes- und Förderkreis des Zoologischen Gartens Leipzig e.V.
und das
Zoolotsen-Team. Wer möchte nicht einmal selbst ein Löwe sein!
Oder ein
Tiger! Beim Kinderschminken am Zoo-Stand können sich kleine
Zoofans für
1,50 Euro in ihre „tierischen“ Lieblinge verwandeln lassen und damit
ganz gewiss alle Blicke auf sich lenken. Der Erlös kommt
natürlich dem
Bau von Gondwanaland zugute. Ein Messe-Klassiker ist das
Glücksrad, bei
dem man einfach nicht verlieren kann! Jeder Dreh bringt 50 Cent in die
Gondwana-Kasse und es gibt auf jeden Fall ein kleine Überraschung!
Natürlich geben sich auch Zoobewohner höchstpersönlich
die Ehre am
Zoo-Stand. In Streichelgehegen kann man mit Zwergkaninchen,
Meerschweinchen und Zwergziegen aus dem Zoo auf Tuchfühlung gehen.
Zoo
Zürich, 07.02.2007
Alarmierender Populationsrückgang der
Galápagos Albatrosse
Zürich, Februar 2007 – Der Bedrohungslevel des Galápagos
Albatrosses
wird von «gefährdet» auf «vom Aussterben
bedroht» angehoben.
Ausschlaggebend für diesen Entscheid waren die Resultate einer
Studie,
die einen alarmierenden Populationsrückgang aufgezeigt haben. Die
IUCN
(International Union for the Conservation of Nature) hat entschieden,
die majestätischen Galápagos Albatrosse (Phoebastria
irrorata), neben
den Galápagos Schildkröten, eines der Wahrzeichen der
Galápagos Inseln,
auf seiner roten Liste 2007 neu als «vom Aussterben
bedroht»
einzustufen. Bewirkt haben dies Studienresultate, die im September 2006
im «Biological Conservation» unter dem Titel
«Incidental and
intentional catch threatens Galápagos waved albatross»
veröffentlicht
worden sind. Das Projekt «Bestandesüberwachung des
Galápagos Albatros»
ergab für die Jahre 1994 – 2001 einen Populationsrückgang von
etwa 35%.
Die Bedrohungen der Albatrospopulationen durch menschliche
Aktivitäten
steigen weltweit, fatal sind vor allem die Auswirkungen der
industriellen Fischerei. Der Lebenszyklus der Albatrosse kombiniert
eine lange Lebenserwartung mit einer geringen Reproduktionsrate. Das
hat zur Folge, dass bei erhöhter Sterblichkeit alter Vögel
die Bestände
sich kaum wieder erholen. Langfristig kann dies das Gleichgewicht der
Gesamtpopulation zerstören. Die alarmierenden Ergebnisse des
Projektes,
das vom Verein Freunde der Galápagos Inseln Schweiz
unterstützt worden
ist, führten dazu, dass die ACAP (International Agreement for the
Conservation of Albatrosses and Petrels) einberufen wurde. Diese soll
an einem Treffen dieses Jahr einen Massnahmen- Plan zum Schutz der
Galápagos Albatrosse erarbeiten. Zentral wird dabei sicherlich
die
Bedrohung der Vögel durch die industrielle Fischerei in Ecuador
und
Peru sein. «Diese Studienergebnisse und Folgeaktivitäten
zeigen erneut,
wie wichtig unsere Unterstützung, gerade bei
verhältnismässig kleinen
Projekten, ist. Ohne derartige Bestandesuntersuchungen wären die
Galápagos Albatrosse womöglich eines Tages still und leise
ausgestorben», betont Dr. Hendrik Hoeck, Präsident des
Vereins Freunde
der Galápagos Inseln Schweiz. In diesem Sinne beteiligt sich der
Verein
mit Sitz im Zoo Zürich dieses Jahr an einem Projekt zum
nachhaltigen
Schutz der Suppenschildkröten auf Galápagos.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 07.02.2007
Kodiakbär Ibo: Krankheit kaum behandelbar
Schon im Herbst des letzen Jahres war Kodiakbär Ibo an einem
Krebsleiden erkrankt, er hat an seiner Hinterpfote einen
bösartigen
Tumor. Seit dem ist er ständiger Patient bei der Tierärztin
der ZOOM
Erlebniswelt, Dr. Pia Krawinkel. Mehrfach wurde der 24 Jahre alte
Bär
seit dem operiert, alle möglichen Therapiemethoden eingesetzt.
Jedoch
kann der ständig nachwachsende Tumor nicht vollständig
entfernt werden.
Der Allgemeinzustand des Bären ist trotz alledem ausgesprochen
gut, so
dass der Kodiakbär seine vertraute Anlage wieder aufsuchen darf.
Als
Schutz ist um den Wundbereich ein Verband gelegt, den der Bär
ausgezeichnet toleriert. Wie seine Gefährtin Brenda genoss Ibo in
den
letzten Wochen seine Winterruhe. Eine Hoffnung auf erfolgreiche
Behandlung kann Dr. Pia Krawinkel derzeit kaum nähren: „Wir tun
alles
medizinisch notwendige und mögliche für Ibo. Mit einer
Heilung
grundsätzlich ist nicht mehr zu rechnen. Sollte zu einem Zeitpunkt
irgendwann erkennbar sein, dass der Bär Schmerzen hat und sich
sein
Zustand verschlimmert, werden wir ihn unverzüglich von seinem
Leiden
erlösen. Aber er kann seinem Bewegungsdrang folgen und sich mit
einem
Verband frei in seinem weitläufigen Revier bewegen“.
Zoologischer Garten Magdeburg, 07.02.2007
Liebe auf den ersten Blick?
„Rudi“, das bekannte Pinselohrschwein des Magdeburger Zoos, sehnte sich
schon lange nach einer Partnerin. Jetzt konnte dieser Wunsch
erfüllt
werden: „Zaji“ (geboren am 27.3.2006 in Münster) heißt seine
neue
Partnerin, die vor wenigen Tagen an die Elbestadt zog.
Wilhelma
Zoologisch-Botanischer Garten, 07.02.2007
Affentheater
„Gonzales“ ist König im Affenstaat – zumindest in seinem Reich auf
der
Felsenanlage in der Wilhelma. Er kann stolz auf das vergangene Jahr
zurückblicken, denn 6 Jungtiere wurden in seinem beachtlichen
Harem
geboren, die drei letzten am 24. und 27. Dezember und am 25. Januar.
Insgesamt 31 Dscheladas oder Blutbrustpaviane – namensgebend ist ein
roter Fleck nackter Haut auf der Brust- leben auf der Felsenanlage. Das
bergige Terrain bietet den kletterfreudigen Affen aus den
Hochgebirgsregionen Äthiopiens viel Raum zum Toben. Den jungen
Dscheladas steht zusätzlich lebendes Spielgerät in Gestalt
der
Mähnenschafe zur Verfügung: Diese aus dem nordafrikanischen
Atlasgebirge stammenden Tiere dienen geduldig als Sitzplatz, Trampolin,
Reittier und gelegentlich auch als Milchbar. Wird es dem Schaf dann
doch zu viel, wechseln die Kleinen auf den Rücken ihrer
Mütter, denn
sie werden nicht auf den Arm genommen, sondern dürfen reiten.
Gelegentlich mischt Haremschef „Gonzales“, erkennbar an seinem
eleganten Schultermantel aus langen Haaren, sein Volk auf: Alles tobt
kreischend durch die Gegend, und anschließend wissen alle wieder,
wo es
lang geht und können zum Tagesgeschäft übergehen. Das
besteht großteils
aus Nahrungssuche und sozialer Fellpflege: Dscheladas sind Vegetarier
und immer auf der Suche nach Gras, Blättern, Körnern,
Früchten oder
Wurzeln, die von den Pflegern großzügig auf der Anlage
verteilt werden.
Die Wilhelma ist sehr stolz auf diese Großfamilie, eine der
wichtigsten
Zuchtgruppen in Europa, denn Dscheladas sind in ihrem
ursprünglichen
Lebensraum stark bedroht, der Erhalt der Art in den Zoologischen
Gärten
könnte für sie dereinst überlebenswichtig sein.
Zoo Duisburg, 06.02.2007
Kleine Tollitäten im Zoo zu Gast
Im Rahmen einer Rund-Um-Visite durch ihre Heimatstadt Duisburg wird das
Kinder-Prinzenpaar des Duisburger Karnevals Prinz Tobias I. (Benkert,
13 Jahre) mit Prinzessin Laura I. (Grontzki, 9 Jahre) auch Hof im Zoo
am Kaiserberg halten. Neben einem kurzen Rundgang entlang der
Freianlagen werden die prinzlichen Hoheiten samt ihrem Hofstaat - allen
voran Hofmarschall Lars Korth sowie der Pagin Anna Göbel - auch
den
Duisburger Robben einen Besuch abstatten - insbesondere natürlich
den
stets zu neckischen Späßen aufgelegten Kalifornischen
Seelöwen. Für
diese Begegnung werden Duisburgs Tierpfleger u.a. auch einen Eimer
leckerer Sprotten bereithalten, für die sich die quicklebendigen
Flossenfüßler in erster Linie interessieren. Im Anschluss an
den Besuch
im Robbenrevier wird das Kinderprinzenpaar um 15.00 Uhr die
sprunggewandten Meeresakrobaten im Delphinarium des Zoos
begrüßen -
selbstverständlich steht anschließend bei einer Tasse Kakao
und
Leckerein Fachsimpelei mit Duisburgs Tierpflegern auf dem Programm.
Tierpark Chemnitz, 06.02.2007
Vielfalt an Veranstaltungen vom 10. bis 25.
Februar
Ab kommenden Samstag, 10. Februar, wird es bis zum Sonntag, den 25.
Februar, wieder verschiedene Ferienveranstaltungen im Tierpark Chemnitz
geben. Täglich 14:00 Uhr finden Kurzführungen zu
verschiedenen
Tiergruppen statt, den Anfang machen am ersten Ferienwochenende das
Vogelrevier (Samstag) und das Tropenhaus (Sonntag). Tierpfleger
berichten über ihre Schützlinge und stehen für Fragen
zur Verfügung. In
der Tierparkschule bieten verschiedene Chemnitzer Kinder- und
Jugendeinrichtungen Aktionen zum Mitmachen an. Es stehen
Bastelstraßen,
Wissenstests, „Mitmachzirkus“ u. v. m. auf dem Programm. Wann welche
Veranstaltungen stattfinden, kann unter www.tierpark-chemnitz.de
(„News“) nachgelesen oder an der Tierparkkasse erfragt werden.
Natürlich sind auch die knapp 1000 tierischen Bewohner immer einen
Besuch wert. Zuwachs gab es wieder bei den Haustieren, ein Eselfohlen
und zwei Schaflämmer erblickten vor wenigen Tagen das Licht der
Welt.
Münchener Tierpark Hellabrunn, 06.02.2007
Was ist los in Hellabrunn 2007?!
Am Wochenende beginnt wieder unsere beliebte Veranstaltungsreihe „Vom
Wildtier zum Haustier“ mit den Fischen unter dem Thema „Wir sind
goldiger als Nemo“. Von 10:00 – 16:00 Uhr sind im Aquarium z. B.
Diskusfische, Guppys in Wild- und verschiedenen Zuchtformen zu sehen.
Für die Kinder ist ein großes Aquarium aufgebaut, aus dem
sie
Pappfische mit einem Magneten angeln können. Wer einen „goldigen
Nemo“
angelt, bekommt ein kleines Präsent.
Alternativer Bärenpark Worbis, 06.02.2007
Bären bald hinter G8-Zaun? STIFTUNG
FÜR BÄREN zählt auf
Münteferings Unterstützung
Vizekanzler Franz Müntefering versprach, sich dafür
einzusetzen, dass
ein Teil des Sicherheitszaunes, der die Teilnehmer der G8-Gipfels in
Heiligendamm schützen soll, anschließend als Grenzzaun
für den
geplanten Alternativen Bärenparks® im Schwarzwald, zur
Verfügung
gestellt werden kann. Für die Teilnehmer des G8-Gipfels im Juni d.
J,
eines der wichtigsten internationalen Foren wurde bereits jetzt damit
begonnen, einen kostenintensiven Sicherheitszaun aufzustellen. Dieser
hat nach dem Gipfel seine Schuldigkeit getan. Vizekanzler Franz
Müntefering, der sich kürzlich bei seinem Besuch im
Schwarzwald auch
für den Stand des Alternativen Bärenparks im Schwarzwald –
Bad
Rippoldsau-Schapbach – interessierte, versprach, sich für diese
Bärenauffangstation einzusetzen und zu prüfen, ob der Bund
einen Teil
des 12 Kilometer langen G8-Schutzzaunes nach dem Gipfel für dieses
Tierschutzprojekt schenken könnte. „Ein Zaun erst für die
Politiker,
dann für die Bären; das wäre ein bärenstarker und
sinnvoller
Kompromiss!“, so Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer der
STIFTUNG FÜR
BÄREN. Da im Alternativen Bärenpark Worbis (Thüringen)
mit derzeit 12
Bären auf 40 000 m² naturbelassener Freianlage die
Aufnahmekapazität
für ehemalige Zirkus- und „Überschuss“-Bären
erschöpft ist, plant die
STIFTUNG FÜR BÄREN im Schwarzwald einen zweiten
Bärenpark zu errichten.
Dort sollen weitere Bären aus tierquälerischer Haltung ein
tiergerechtes neues Zuhause finden. Für diesen zweiten
Bärenpark im
Schwarzwald benötigt die STIFTUNG FÜR BÄREN mindestens
250 000 Euro,
allein rund 300 Euro kostet ein Meter des Sicherheitszaunes.
Zoo
Osnabrück, 06.02.2007
Mehr Komfort für die Löwen
Der alte Wetterschutz in der Löwenaußenanlage ist in die
Jahre gekommen
und zusammengebrochen. Durch das zooeigene Handwerkerteam wurde ein
neuer, in seinen Dimensionen größerer Unterstand gebaut,
wobei ein
„Wunsch“ der Löwen berücksichtigt wurde. Die Liegefläche
ist nunmehr
beheizt und bietet den Tieren bei typischem Schmuddelwetter und kalten
Temperaturen einen Komfort-Liegeplatz, was sie sichtlich genießen.
Zoo Heidelberg, 05.02.2007
Mehr Zoo für etwas mehr Geld
Zum 1. März erhöht der Tiergarten Heidelberg einzelne
Eintrittspreise .
Mit der Preisanpassung wollen wir den wirtschaftlich notwendigen
Ausgleich der Kostensteigerungen erreichen und gleichzeitig die
Zukunftsentwicklung sichern. Dabei ist uns wichtig, „die kinder- und
familienorientierte Eintrittspreisstruktur zu erhalten bzw. zu
verbessern,“ beschreibt Waldemar Schmidt, der kaufmännische
Geschäftsführer des Zoos, die Eintrittspreisänderungen.
Neben der
Leitpreisanpassung der Tageskarte für Erwachsene von 6 ¤
auf 7 ¤
bleiben die Einzel- und Jahreskartenpreise für Kinder
unverändert. Auch
nach der Preiserhöhung der Familienjahreskarte um 10 ¤ hat
diese noch
einen exzellenten Gegenwert: Für 75,- ¤ kann die ganze
Familie ein Jahr
lang Elefanten, Tiger, Gorillas – insgesamt über 1000 Tiere – an
365
Tagen erleben. Gerade für Kindergärten und Schulen hat sich
das Angebot
weiter verbessert: In den Genuss der Ermäßigung für
Heidelberger
Schulen kommen jetzt auch die Berufsschulen der Stadt. Außerdem
ist ab
dem 1. März je angefangene zehn Kinder eine Begleitperson frei.
Die
neue Jahreskarte für Kindergärten kostet 120,- ¤.
Dafür kann der
jeweilige Kindergarten an jedem Werktag eine Gruppe von 20 Kindern und
drei Betreuer in den Zoo schicken – in den Kindergärten der Region
brechen tierische Zeiten an. Im Jahr 2007 wird der Zoo noch attraktiver
werden: Es steht der Umbau des Außengeheges für Schimpansen
an, die
dann fast „hautnah“ erlebt werden können., Der Baubeginn für
das
Restaurant und natürlich der Start des größten
Bauprojektes seit 1989,
der Neubau des Elefantenhauses, steht ebenso bevor. Die
Elefantenpfleger und die Zooleitung sind sich sicher: Es wird ein
Meilenstein in der Entwicklung des Zoos und ein wichtiger Schritt zur
innovativen Pflege von Großtieren sein. An dem Benefizabend
für das
Elefantenhaus am 8. März sollen wichtige Persönlichkeiten
für das
Projekt begeistert werden. Als Schirmherr des Abends hat Hans-Dietrich
Genscher sein Kommen bereits avisiert. Wir hoffen, dass unsere Besucher
auch das neue Preis-/Leistungsverhältnis als ausgewogen bewerten
und
dies mit einer wiederum hohen Nachfrage zum Ausdruck bringen. Dann
können wir unser Ziel, den Zoo als eine attraktive Erholungs- und
Bildungseinrichtung für alle Menschen der Metropolregion
weiterentwickeln, der auch für die Freizeitgestaltung aller
Altersgruppen und Nationalitäten, besondern für die Familien,
ein
interessantes und preiswertes Angebot bereithält.
Zoo Duisburg, 05.02.2007
Enne Besuch im Zoo...
Närrische Gäste erwartet der Zoo, deren Wertschätzung
eine Begrüßung
durch den Vorstand des Zoos, Dipl.-Biol. Achim Winkler und
Dipl.-Volksw. Michael Hilbert, rechtfertigt, und
selbstverständlich
wird auch die gesammelte Mannschaft der Duisburger Koalas, es sich
nicht nehmen lassen, ein paar angedeutete Küßchen an die
Hoheiten zu
verteilen. Mit Sicherheit wird es sich hierbei allerdings um
„Luft-Bützchen“ handeln, denn die eukalyptusduftenden
Kletterbeutler
werden es kaum zulassen, wenn sich gespitzte Kuss-Mäulchen ihren
empfindlichen nackten Nasenspiegeln nähern wollten – selbst wenn
es
sich hier um einladend-blutrote Lippenpaare anziehender Paginnen des
Prinzen handeln sollte... Der närrische Troß unter seinem
Oberhaupt
Tollität Prinz Bodo I wird um 13.00 Uhr den kuscheligen Koalas
einen
Besuch abstatten und dabei nicht etwa Sekt, sondern ein paar Zweige
frisches Eukalyptuslaub (aus der eigenen Plantage!) reichen.
Anschließend bleiben die hohen Herrschaften zum Aufwärmen
zwischen
Kaffeeduft und Flaschenwasser einstweilen im Koala-Haus des Zoos –
bevor um 15.00 Uhr Duisburgs Flipper-Quartett die Herzen der Duisburger
Obernarren höher schlagen lassen wird. Ein prächtiges Wams,
besetzt mit
buntbestickten Bordüren, den in der „Fünften Jahreszeit“
allbekannten
Schiffchen-Mützen samt meterlangen Prachtfedern aus dem
(Oberschwanzdeck-)Gefieder von (in der Regel) Königsfasanen
gehören
ebenso zur Staffage wie weiße Handschuhe und kurze, steife
Röckchen
über wohlgeformten Damenbeinen. Aber nicht nur Küßchen,
sondern auch
Orden werden verteilt, gute Laune ist ebenso angesagt wie ein
Schlückchen Sekt, wenn Prinz Bodo I samt seinem Hofstaat verdiente
Frauen und Männer im Zoo Duisburg mit Orden auszeichnen wird.
Zoo Krefeld, 05.02.2007
Im fünften Jahr nach Gepardenattacke:
Erstmals wieder
Nachwuchs bei den Grauen Riesenkängurus im Zoo Krefeld
Große Freude beim Krefelder Zooteam: Die grauen
Riesenkängurus haben
endlich wieder Nachwuchs. Fast fünf Jahre nachdem eine von bis
heute
unbekannten Eindringlingen nachts freigelassene Gepardin die
Zuchtgruppe angefallen und stark dezimiert hatte, lugt zum ersten Mal
wieder ein Jungtier aus dem Beutel einer Grauen Riesenkängurudame.
Mutter ist Kylie, selbst eine Überlebende der Schreckensnacht im
November 2002. Gepardin Catherine nutzte damals die ungewohnte Freiheit
für eine Entdeckungstour und traf auf die Grauen
Riesenkängurus. Mit
einem Satz war sie ins Gehege gesprungen und scheuchte damit die
Beuteltiere auf. Deren ruckartigen Fluchtbewegungen weckten den
Jagdinstinkt der Raubkatze. Sie tötete zehn Tiere und verletzte
eines
schwer am Hals. Kylie war damals ein winziges Beuteljungtier und floh,
nachdem Catherine ihre Mutter getötet hatte, voller Panik in den
Beutel
des schwerverletzten Weibchens Mathilda. Dabei vertrieb sie den
später
deutschlandweit bekannt gewordenen Lismore aus dem Beutel seiner
Mutter. Unermesslich war der Schaden, denn die Kängurugruppe war
eine
der größten und erfolgreichsten Zuchtgruppen in Europa.
Innerhalb von
40 Jahren wurden in Krefeld mehr als 65 Jungtiere aufgezogen. In der
Novembernacht wurde die zoologische Arbeit von Jahrzehnten vernichtet.
Die Welle der Hilfsbereitschaft in den Tagen nach der Katastrophe war
grenzenlos. Aus allen Teilen der Welt erreichte den Zoo Post mit
Anteilnahme und Hilfsangeboten. Eine Benefizveranstaltung Krefelder
Künstler erbrachte 12 000 Euro, die für die Neugestaltung der
Baumkänguruanlage verwendet werden. Der fünf Monate alte
Lismore wurde
von Tierpflegerin Christine Osswald mit der Flasche aufgezogen.
Für die
Aufzucht wurde eigens Trockenmilch aus Australien eingeflogen, um den
Durchfall des Hüpfers zu bekämpfen. Ein drei Monate altes
weibliches
Beuteljunges starb trotz großer Bemühungen nach wenigen
Wochen an einer
schweren Pilzinfektion. Trotz der liebvollen Aufzucht der
Menschenmutter ist Lismore ein echtes Känguru. Er menschelt nicht,
wie
es bei Handaufzuchten oft der Fall ist. Lange Zeit suchten die
Krefelder nach neuen Tieren. Ursprünglich sollten Kängurus
direkt aus
Australien importiert werden, doch dieses Vorhaben zog sich wegen
bürokratischer Schwierigkeiten in die Länge.
Glücklicherweise gab der
Münchner Zoo „Hellabrunn“ die Haltung von grauen
Riesenkängurus auf und
drei Tiere von dort – ein Männchen und zwei Weibchen – kamen im
Mai
2004 nach Krefeld. Bock Zoran ist ursprünglich Krefelder und war
nach
München abgegeben worden. Das jetzt heranwachsende noch namenlose
Jungtier ist sein erster Nachwuchs.
Zoo Krefeld, 05.02.2007
Knuddelstunde bei Kamelen: Erstes Jungtier
des Jahres im
Krefelder Zoo
Das erste Jungtier 2007 im Zoo Krefeld erkundet jetzt neugierig die
Zoowelt. Kamelbaby „Rasoul“ erblickte vor einer Woche das Licht der
Welt. Er ist das sechste Jungtier von Rauja und Vater Oddvar. Munter
erkundet der kleine Hengst täglich ab dem späten Vormittag
mit seiner
Mutter die Außenanlage. Auffällig sind seine langen Haare an
den
Vorderbeinen und die kräftigen Oberschenkel. Bis die Höcker
wachsen,
dauert es noch ein bisschen. Derweil stärkt er sich noch
häufig an der
„Milchbar“ seiner Mutter. Die Krefelder Trampeltiere gehören zu
den
Hauskamelen. Die beiden erwachsenen Stuten Rauja und Raissa sind
Schwestern und beide in Krefeld geboren. Hengst Oddvar stammt aus dem
Safari-Park Beekse Bergen. 1994 kam er im Alter von einem Jahr an die
Uerdinger Straße. Inzwischen ist er hier Vater von 14 Jungtieren
geworden. Das letzte Jungtier, dass die Stute Raissa gebar und das auf
den ähnlich klingenden Namen Raoul hörte, hatte der Krefelder
Zoo
gerade erst im Dezember an den Tierpark Kleve abgegeben.
Zoologischer Garten Berlin, 04.02.2007
Der ganze Zoo im Hosentaschenformat -
Papierkünstler aus
Taiwan zeigt seine Fingerfertigkeit
Am Sonntag, den 4. Februar 2007, präsentiert der taiwanesische
Papierkünstler Hsin-fu Hong im Zoo-Aquarium die hohe Kunst der
Falttechnik. Von 10.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 16.00 Uhr
können die
Besucher des Aquariums die unglaubliche Fingerfertigkeit des
Papiermeisters bestaunen. Die Bewohner der Landschaftsbecken, die
Haifische und Quallen bekommen an diesem Tag harte Konkurrenz um die
Aufmerksamkeit der Besucher. Hsin-fu Hong zeigt, was ein wahrer
Papiertiger ist. Ob Tiger oder Kranich, Fisch, Käfer oder ein
anderer
der zahlreichen Bewohner des Aquariums, Hongs Kreativität sind
keine
Grenzen gesetzt. Die exotischen Tiere aus seiner Heimat Taiwan stehen
auch auf dem Programm und vor Ort kann gleich überprüft
werden, welche
Ähnlichkeit das Papierwesen mit dem lebenden Vorbild hat. Die
kreative
Leidenschaft für die Papierkunst entwickelte Hsin-fu Hong bereits
in
seiner Kindheit. Autodidaktisch entwickelte er die Tierfiguren,
perfektionierte seine Technik und gewann 1986 bei einem Wettbewerb
für
das Design von Glückwunschkarten in Taiwan einen Preis. 1988
präsentierte der Künstler seine Werke erstmals in einer
Ausstellung und
zeigte sie in Belgien, Japan, China, Frankreich und den USA. In Berlin
stellt der Meister nach seiner erfolgreichen Schau im Naturkundemuseum
2001 nun zum zweiten Mal sein wunderbares Talent vor. Die Veranstaltung
ist eine Kooperation zwischen der Taipeh Vertretung in der
Bundesrepublik Deutschland und dem Zoo-Aquarium Berlin. Infolge der
langjährigen freundschaftlichen Verbindung zwischen Taipeh und
Herrn
Dr. Lange, dem ehemaligen Direktor von Zoo und Aquarium, stellt Herr
Dr. Lange den Künstler und die Gäste der Vertretung den
Besuchern an
diesem Morgen selbst vor.
Tiergarten Nürnberg, 02.02.2007
IKEA KNUT unterstützt die
Delphintherapie durch
„Weihnachtsbäume für Kinderträume“ Spendenverkaufsaktion
Der schwedische Möbelhändler IKEA veranstaltet
alljährlich von Ende
Dezember bis Ende Januar den Kunden Event KNUT. Da am 13. Januar, dem
Todestag des Schwedenkönigs KNUT im Jahre 1086 traditionell die
Weihnachtsbäume aller Ihrer Süßigkeiten beraubt und aus
der Wohnung
geworfen werden, bedeutet KNUT heutzutage in Schweden das Ende der
Weihnachtszeit und Platz für Neues. Die Aktion KNUT des
Einrichtungshauses Nürnberg/Fürth beinhaltet nicht nur den
Rauswurf der
Weihnachtsbäume aus der Wohnung, sondern kümmert sich auch
darum, wie
diese in die Wohnungen kommen. Daher beginnt KNUT mit der Aktion
Weihnachtsbäume für Kinderträume“. Von jedem verkauften
Weihnachtsbaum
gehen 3 Euro an ein lokales Kinderhilfsprojekt. Es wurden insgesamt
3400 Bäume verkauft, aus dem sich eine Spendensumme von 10.200
Euro für
die Lobby für Kinder e.V. ergeben hat. Die Lobby für Kinder
e.V.
unterstützt seit mehreren Jahren das Projekt Delphintherapie,
welches
vom Tiergarten Nürnberg in Zusammenarbeit mit der Universität
Würzburg
erarbeitet wurde. An dem Projekt nahmen seit 1999 bereits 118 Familien
teil. Die Lobby für Kinder e.V. unterstützt das Projekt durch
die
Unterbringung der Familien im Novotel am Messezentrum, stellt einen
behindertengerechten Kleinbus kostenfrei zur Verfügung und
kümmert sich
um ein Ausgleichsprogramm für die Geschwisterkinder. Das
Ausgleichsprogramm beinhaltet Ausflüge in nahe Freizeitparks,
Erlebnisbäder, einen Besuch im Spielzeugmuseum sowie Geschenke und
Aufmerksamkeiten wie T-Shirts, Mal- und Bastelsachen. Eine rundum
gelungene Partnerschaft die mit der Hälfte des Spendenvolumens
unterstützt wird und somit in Zukunft weiter ausgebaut werden
kann. Die
zweite Hälfte der KNUT Weihnachtsbaumspendensumme wird für
das Projekt
„Schulfrühstück“ der Lobby für Kinder e.V. aufgewandt.
Im Rahmen des
Schulfrühstücks werden bereits 1147 bedürftige Kinder an
mehreren
Schulen im Stadtgebiet betreut. Das Angebot beinhaltet nicht nur die
Verköstigung der Kinder, sondern bereitet die Kinder darüber
hinaus
noch auf die Auswahl gesunder Lebensmittel in Alltagssituationen vor.
Im Schuljahr 2006/2007 werden dafür von der Lobby für Kinder
e.V
64.000,00 Euro bereitgestellt.
Zoo
Augsburg, 02.02.2007
Giraffe im Zoo geboren
Nach einer fast 6-stündigen Geburt hat Giraffenweibchen „Jamie“ in
der
Nacht vom Mittwoch auf den Donnerstag ihr erstes Jungtier geboren. Die
Tierärzte der Tierklinik Gessertshausen mussten mit Wehenmittel
nachhelfen, aber letztendlich kam der kleine Giraffenbulle dann alleine
auf die Welt. Danach war allerdings schnelles Handeln erforderlich,
denn die Mutter kümmerte sich nicht um das Jungtier und so wurde
es
kurz außerhalb des Geheges versorgt, kam aber nach 15 Minuten
wieder
zur Mutter zurück. Mittlerweile macht die kleine Giraffe
(Größe ca.
1,50 m) einen sehr munteren Eindruck, allerdings wurde noch nicht
beobachtet, dass er bei der Mutter trinkt. Von den Tierpflegern
angebotene Milchflaschen hat er bisher strikt abgelehnt. Wir
müssen
abwarten. Um die Mutter nicht weiter zu stören, muss das
Giraffenhaus
leider bis auf weiteres für die Besucher geschlossen bleiben. Wenn
das
Jungtier steht, ist es bei seiner Größe aber sehr gut durch
die Scheibe
zu beobachten.
Zoologischer Garten Magdeburg, 02.02.2007
ZooKunft 2007: Größte nationale
Zootagung Deutschlands
findet in Magdeburg statt
Vom 9.-11.02.2007 findet das internationale Symposium „ZooKunft 2007“
in Magdeburg statt. Der Veranstalter, der Quantum Conservation e.V.,
lädt jährlich zu einem mehrtägigen Symposium ein, um die
Zusammenarbeit
zwischen Zoos und anderen Naturschutzorganisationen und deren
Einbindung in Erhaltungsmaßnahmen zu fördern und neueste
Erkenntnisse
über die artgerechte Tierhaltung auszutauschen. Mit etwa 200
Teilnehmern aus aller Welt ist diese Tagung ein wichtiges Forum
für
Diskussion, Kritik und Information geworden. Die ZooKunft 2007 steht
unter dem Thema „Zoopraxis: Artenschutz und Marketing“.
Wissenschaftler, Zooexperten und Artenschutz-Praktiker werden über
neue
Wege, Erkenntnisse und Erfahrungen zur Symbiose Artenschutz und
Marketing diskutieren. Aber auch Studenten, Aktive im Umwelt- und
Naturschutz können sich noch für die ZooKunft-Vorträge
am 10.2.2007
unter www.zookunft.info anmelden. Das
offene Diskussionsforum soll
nicht nur Neuerungen in der Tiergärtnerei fördern, sondern
auch Chancen
des Artenschutzes im Verbund mit Marketing aufzeigen. Die
Zookunft-Vorträge finden im Maritim Hotel Magdeburg statt.
Zoo Halle, 02.02.2007
Zum Valentinstag: Romantischer Abendrundgang
im Zoo
Schenken Sie Ihren Lieben doch einmal etwas ganz Besonderes: Einen
romantischen Abendrundgang im Zoo. Am 14. Februar um 17 Uhr erfahren
Sie auf einem romantischen Abendrundgang durch den Zoo Fakten, Stories
und Kuriositäten zu den „Beziehungskisten“ im Tierreich. Fackeln
und
ein Glas Sekt sorgen für die passende romantische Stimmung.
Eingeladen
sind frisch Verliebte, gestandene Paare, eingefleischte Singles,
überzeugte Junggesellen und alle anderen, die schon immer mal
wissen
wollten, wie das mit den tierischen Beziehungen ist.
Tierpark
Ueckermünde, 01.02.2007
Volkssolidarität und Tierpark
Ueckermünde unterstützen
ein Umweltbildungsprojekt in Sri Lanka
Gestern, am 31. Januar, frueh morgens um 5.30 Uhr startete eine Gruppe
von erwartungsfreudigen Menschen aus Matara, um den Zoo in Dehiwela in
der Naehe Colombos zu besuchen. Nach einem Fruehstueck in Beruwela ging
es froehlich weiter, bis die Gruppe um 10.30 Uhr am Zoo ankam. Drei
Damen von der Hilfsbruecke (ich hatte das Glueck, noch rechtzeitig aus
Deutschland zurueck zu sein) begleiteten die Besucher. Die Kinder
zeigten grosses Interesse an den Tieren. Sie hatten so etwas in ihrem
kurzen Leben noch nicht gesehen. wischendurch gab es eine Erfrischung
und, was den Kindern ebenfalls riesigen Spass machte, eine halbe
Stunde, um auf dem Spielplatz herumzuturnen. Schaukeln, Rutsche,
Kletterstangen und Karussell bereiteten ihnen grosse Freude.
Ausgelassen tobten sie sich aus.
Ich hoffe, dass die Fotos etwas von dem Spass, den die Kinder hatten,
wiedergeben. Nach diesem ausfuehrlichen Zoobesuch bis ca. 13.30 Uhr
ging es wieder in den Bus. Er fuhr in den Vihara Mahadevi Park direkt
ins Zentrum von Colombo. Dort hielten sich gerade 20 Elefanten auf, die
fuer die am Abend stattfindende Perahera (religioese Prozession mit
farbenpraechtig geschmueckten Elefanten) verpflegt und geschmueckt
wurden. Etwas abseits dieser urwuechsigen Riesen gab es ein
wohlverdientes Picknick. Die kleinen Kinder waren derart muede, dass
einige schon auf der Fahrt in den Park einschliefen (s. Foto). Gegen
16.00 Uhr startete der Bus wieder Richtung Matara. Unterwegs gab es
noch einen Zwischenstop an der Kueste, bei dem die Kinder nochmals mit
Getraenken und einem kleinen Imbiss versorgt wurden. Die erste Fahrt
hatte Mrs. Ganga, die alles vor Ort organisiert, fuer die Kleinsten
vorgesehen. Das Durchschnittsalter betrug ca. sechs Jahre. Das hatte
zur Folge, dass Mutter, Grossmutter, Tante oder eine andere
Begleitperson dabei war. Das fanden wir aber richt | |