E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

http://www.zoo-ag.de

Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

RSS-Feed


Ausgabe 356 vom 8. Februar 2007

 Liebe Leser,

der UN-Klimabericht letzte Woche ist noch erschreckender ausgefallen als ohnehin befürchtet, aber er hat wohl wirklich aufgerüttelt: noch nie gab es so viel Bewegung in Politik und Medien zu diesem Thema. Versuchen wir, darin etwas Positives zu sehen.

Ansonsten heute nur zwei kleine Hinweise "in eigener Sache":

Unsere Zoodatenbanken sind in den letzten Wochen wieder aktualisiert worden, zuletzt "Deutschland": Nach und nach sind die Jahresberichte und die Ergebnisse der Tierinventuren veröffentlicht, geänderte Eintrittspreise und Öffnungszeiten für 2007 bekanntgegeben worden. Das Team hat in den letzten Wochen weit über 100 Ergänzungsformulare erhalten und in die Datenbank eingepflegt. Wir danken gleichermaßen den "Ausfüllern" wie den "Usern"; daß unser Service offensichtlich nützlich ist, zeigt die Statistik: Allein im Januar haben über 100.000 Besucher mehr als eine Million Seiten abgerufen! Eine umfangreiche Aktualisierung mit neuen Funktionen ist dann wieder zu Saisonbeginn vor Ostern geplant.

Auch die in Zusammenarbeit mit uns erstellte Sendung "Zoo-Infos" von Prometheus-TV (jeden letzten Samstag im Monat) wird immer umfangreicher: Die neueste Sendung von Ende Januar aus dem Reptilium Landau dauerte 23 Minuten und ist jetzt wieder kostenlos bei zoo-infos.org im Kleinformat und als größerer Stream auf www.prometheus.tv zu sehen.

Allen Teilnehmern der ZooKunft wünsche ich (mit kritischem Blick auf den Schneesturm da draußen) eine sichere Anreise - wir sind mit vier Redaktionsmitgliedern dabei und freuen uns darauf, viele unserer Leser zu treffen!

Dirk Petzold

Leider (bisher) nicht interpretierte Fütterung und ganz ohne Show. Gesehen in Köln.

Zoos – Meldungen


RNZ-Online - 6. Feb. 2007
Mehr Zoo für etwas mehr Geld
Die Freunde von Gorillas, Schimpansen, Tigern und sonstigem Getier müssen in Heidelberg für einen Zoobesuch ab 1. März tiefer in die Tasche greifen. Der Tiergarten selbst spricht von einer "Preisanpassung", mit der man die "Kostensteigerungen" ausgleichen und die Entwicklungspotenziale für die Zukunft sichern wolle. Die Tageskarte für Erwachsene erhöht sich von 6 auf 7 Euro, der Preis für die Familienjahreskarte steigt von 65 auf 75 Euro. In diesem Jahr werde der Zoo noch attraktiver werden. Es steht der Umbau des Außengeheges für Schimpansen an, die dann fast "hautnah" betrachtet werden können. Der Baubeginn für das Restaurant und natürlich der Start des größten Bauprojektes seit 1989, der Neubau des Elefantenhauses, steht ebenso bevor. Die Elefantenpfleger und die Zooleitung sind sich sicher: Es wird ein Meilenstein in der Entwicklung des Zoos und ein wichtiger Schritt zur innovativen Pflege von Großtieren sein. An dem Benefizabend für das Elefantenhaus am 8. März sollen wichtige Persönlichkeiten für das Projekt begeistert werden. Als Schirmherr des Abends hat Hans-Dietrich Genscher sein Kommen bereits avisiert.

Kölner Stadt-Anzeiger - 1. Feb. 2007
Neues Familienticket für den Zoo
„Der Zoo wird sich in den nächsten Jahren weiter verändern.“ Theo Pagel, seit gestern auch ganz offiziell neuer Zoodirektor in Köln, hat weit-reichende Veränderungen angekündigt. Der Kölner Zoo soll so umgebaut werden, dass der Besucher erkennt, in welchem Teil der Welt er sich bei seinem Rundgang gerade befindet. „Tiergeographische Gliederung“ nennen das die Experten. Das nächste Großprojekt ist Vorbild für weitere Planungen: Eine afrikanische Flusslandschaft wird die neue Heimat für Flusspferde und Nilkrokodile. Weitere Neubauprojekte schaffen Luft für andere Projekte. So wird der Nebeneingang in ein neues Gebäude für Zoo-Gastronomie und Zoo-Laden integriert. Dort soll ein attraktives Lokal entstehen, das sich einerseits gewinnbringender in den Zoo-Rundgang der Besucher integrieren lässt und andererseits auch außerhalb der Zoo-Öffnungszeiten einen Blick auf den Elefantenpark ermöglicht. Auch ein weiteres ehrgeiziges Projekt soll keine Schnapsidee bleiben: Der Zoo will eine neue Station für die Seilbahn vorantreiben. Sie soll den Zoo noch besser mit der rechten Rheinseite verbinden und das Parkplatzproblem verringern. Überraschend kündigte Pagel an, in die alte Zoodirektoren-Villa auf dem Gelände einziehen zu wollen, die mancher schon als weitere Erweiterungsfläche des zoologischen Gartens angesehen hatte. Das Haus wird zurzeit weiterhin von Nogge bewohnt, der aber offenbar seinen Auszug plant. Der Aufsichtsrat des Zoos hat ihm die Wohnung nicht gekündigt. Aufsichtsratschef Grau scheint auf Versöhnungskurs mit Nogge, der sich am Dienstag bei einer internen Feier von seinen Mitarbeitern verabschiedet hat.

Deutschlandradio - 7. Feb. 2007
Affentheater um Berliner Zoos
Der Ostberliner Tierpark soll mit dem Westberliner Zoo fusioniert werden. Die Haushaltslage der Hauptstadt zwingt beide Einrichtungen, künftig unter einem gemeinsamen Dach zu arbeiten. Doch großes Gekreische droht: Der Westberliner Zoo ist eine altehrwürdige Aktiengesellschaft - und einige kritische Teilhaber wollen nicht die "armen Tiere" aus dem Osten aufnehmen. Sie haben nun einen Verein gegründet, um zu verhindern, dass der defizitäre Friedrichsfelder Tierpark - wie eigentlich geplant - mit der AG fusioniert. Ost- Westklischees machen die Runde; Hardliner beider Seiten kommen sich mächtig ins Gehege. Beide Standorte bleiben erhalten, sollen aber zu einem Wirtschaftsunternehmen fusionieren. Bereits jetzt gibt es ein gemeinsames Management: Kürzlich wurde Tierparkchef Bernhard Blaszkiewitz zum Direktor beider Einrichtungen berufen. Zuvor wurde schon ein gemeinsamer kaufmännischer Leiter eingesetzt: Gerald Uhlich. Uhlich setzt sich dafür ein, dass sich bei der angestrebten Fusion die Tierkolonien nicht "ins Gehege kommen". Deshalb plant er, den weitläufigen Ostzoo zum Safarieland weiter zu entwickeln, den kleineren Westzoo dagegen zum Fotoshooting-Garten mit exotischer Architektur.

sz-online - 5. Feb. 2007
Gibt es bald einen neuen Tierpark-Förderverein?
Chemnitz. Gibt es bald einen zweiten Förderverein für den Tierpark? Aus Protest gegen Fördervereins-Chef Steffen Mehl waren drei Vorstandsmitglieder, darunter auch Tierparkchef Hermann Will, zurückgetreten. Jetzt hat sich ein ehemaliger Berater des Fördervereins an die Morgenpost gewandt: Offenbar gibt es bereits Pläne, einen zweiten Förderverein zu gründen. Tierparkchef Hermann Will: „Es ist besser, einen funktionierenden Förderverein zu haben.“ Das sei aber mit dem derzeitigen Vorstand nicht möglich. „Wir machen uns Gedanken darüber, ob es sinnvoll ist, einen neuen Förderverein zu gründen“, sagt Will.

Freie Presse - 6. Feb. 2007
Die zwei Streithähne vom Tierpark
Chemnitz. Der Streit schwelt schon seit Monaten – jetzt ist er eskaliert: Tierpark-Direktor Hermann Will hat den Förderverein „Arche Noah“ vor die Tür gesetzt. Bislang residierte der Verein (46 Mitglieder) in der Villa der Tierpark-Verwaltung an der Nevoigtstraße. „Der Direktor hat uns aufgefordert, die Schlüssel abzugeben“, sagte Vereins-Chef Steffen Mehl der „Freien Presse“. Und das, obwohl der Verein offenbar über Jahre gute Arbeit geleistet hatte.

sz-online - 7. Feb. 2007
Vereinschef gegen Direktor
Chemnitz. Der Streit im Tierpark geht weiter. Drei Vorstandsmitglieder des Fördervereins „Arche Noah“ waren zurückgetreten, darunter auch Tierparkchef Hermann Will. Jetzt wandte sich der Vorsitzende des Vereins, Steffen Mehl, an die Morgenpost. Der größte Kritikpunkt von den zurückgetretenen Vorstandsmitgliedern war die fehlende Einsicht in die Arbeit des Fördervereins gewesen. „Die Vorstandsmitglieder hatten keinen Einblick in die Finanzen“, sagt Will. Dazu nimmt jetzt Fördervereins-Chef Steffen Mehl Stellung. „Nach Auffassung des Vorstandes hat in einem Verein nur der Rechte, der seine Pflichten in Form der Beitragszahlung erfüllt“, sagte er. Das hätte Tierparkchef Will nicht getan. „Doktor Will hat seit drei Jahren keinen Beitrag gezahlt“, so Mehl. 25 Euro kostet die Mitgliedschaft im Verein pro Jahr. Mit Unverständnis reagiert Hermann Will auf diesen Vorwurf: „Ich hatte dem Verein eine Einzugsermächtigung erteilt. Trotz Nachfragen wurde das Geld aber nicht eingezogen.“ Mehl wirft Will außerdem vor, den Förderverein finanziell geschädigt zu haben - in Höhe von 100.000 Euro. Streitpunkt ist das Froschmuseum, das im Erdgeschoss des Verwaltungsgebäudes eingerichtet werden sollte. Jetzt wurden dem Verein die Räume gekündigt - vergebens war also die Sanierung. Die Kündigung begründet Tierparkchef Hermann Will so: „Es gab seit einem Jahr kein Konzept für das Museum.“


ORF.at - 3. Feb. 2007
Pächter für Safaripark gefunden
Gänserndorf. Für den Safaripark ist ein neuer Pächter gefunden worden, das berichtet der "Kurier". Der Tierarzt Josef Zoher aus Deutsch Wagram hat mit der Stadtgemeinde Gänserndorf einen Pachtvertrag abgeschlossen. Er sucht Investoren für das Millionenprojekt. Ein Tierpark, eine Kindererlebniswelt und eine Auffangstation für Elefanten und Raubkatzen sollen am Gelände des Safariparks entstehen. Insgesamt eine Million Euro würden diese Projekte kosten, schätzt Josef Zoher, neuer Pächter und Geschäftsführer der Safari-Park Gänserndorf Revitalisierungs GmbH. Bis Ende 2007 möchte er private Investoren finden und um EU-Förderungen ansuchen, so Zoher. Spätestens im Sommer 2009 will er den Tierpark eröffnen. Auf 50 Jahre habe man das Gelände des Safari-Parks verpachtet, erklärt Annemarie Burghardt, Bürgermeisterin von Gänserndorf. Die ehemaligen Laboraffen, so der neue Pächter Josef Zoher, könnten in den neuen Tierpark integriert werden. Allerdings müsste die Pharma-Firma Baxter oder der Bund für die Haltung der Tiere finanziell aufkommen.

wienweb.at - 4. Feb. 2007
Tierarzt will Tierpark retten
Wie der kurier.at am Sonntag berichtet, besteht wieder Hoffnung, dass der Safaripark in Gänserndorf wieder in Betrieb geht. Der Tierarzt Josef Zoher aus Deutsch Wagram will den Park pachten. Spätestens 2008 soll eröffnet werden. Die Gespräche mit dem Gänserndorfer Gemeinderat sind letzte Woche abgeschlossen worden. Der Pachtzins ist moderat, da die Gemeinde um die Werbewirksamkeit des Ausflugsziels weiß. Rund eine Millionen Euro soll in den Park investiert werden, damit die Tiergehege wieder in Stand gesetzt werden können.

Kleine Zeitung Online - 5. Feb. 2007
Safaripark Gänserndorf soll zu neuem Leben erweckt werden
Der Safaripark Gänserndorf, der vor drei Jahren Konkurs anmelden musste und geschlossen worden ist, soll zu neuem Leben erweckt werden. Laut einem "Kurier"-Bericht hat die Stadt im Marchfeld grünes Licht gegeben und das etwa 300.000 Quadratmeter große Areal an den Tierarzt Josef Zoher aus Deutsch-Wagram verpachtet. Bis spätestens Sommer 2008 soll wieder ein Tierpark eröffnen. Als Betreiber wird die "Safaripark Revitalisierungs-Gesellschaft" fungieren, der Pachtvertrag gilt für 50 Jahre. In das Projekt soll in den kommenden 18 Monaten etwa eine Mio. Euro investiert werden. 300.000 Euro seien für den Wiederaufbau der Tiergehege und den Rückkauf sowie Rücktransport ehemaliger Safaripark-Tiere, 200.000 Euro für die Errichtung einer Kindererlebniswelt und 500.000 Euro für Infrastruktur und Betrieb vorgesehen.

NÖN Online - 7. Feb. 2007
Safaripark soll Auferstehung feiern
„Tot Gesagte leben länger.“ Dieses Sprichwort könnte auch auf den im Jahr 2004 in die Pleite geschlitterten Safaripark zutreffen. Tierarzt Dr. Josef Zoher will den Park in kleinerem Rahmen neu eröffnen. Die Gemeindeväter gaben bereits grünes Licht. Durch die Wiedereröffnung würde der Wunsch der Bevölkerung - 72 Prozent sprachen sich in der großen NÖN-Umfrage dafür aus - in Erfüllung gehen. Eine Million Euro will Zoher in das Projekt investieren. 500.000 für die Infrastruktur, 300.000 für den Tierpark und 200.000 Euro für die so genannte Kinder-Erlebniswelt (Spielplatz mit diversen Attraktionen). Eine Auffangstation für exotische Wildtiere soll es auch geben. Investoren werden gesucht. Fest steht, dass künftig nicht mehr mit dem Auto durch den Safaripark gefahren werden kann. „Dafür ist das Projekt zu klein. Es wird Fußgänger-Wege geben. Wir wollen auch kein großes Restaurant, sondern kleine Imbiss-Stände.“ Welche Tiere wird es geben? „Vor allem heimische, nordafrikanische und asiatische Haus - und Wildtiere, die im Winter draußen bleiben können. Zum Beispiel Bisons, Kängurus, Kamele und Hirsche.“ Elefanten und ein Nashorn will der Tierarzt ebenfalls nach Gänserndorf holen.

Kleine Zeitung - 5. Feb. 2007
Afrika-Safari macht Herberstein zum Erlebnis
Während die gerichtsanhängige Causa Herberstein ins Finale geht, ist man im Tiergarten Herberstein damit beschäftigt, den Winterschlaf zu beenden und das Frühlingserwachen vorzubereiten. Am 31. März wird wieder aufgesperrt. Die neue Tierparkchefin Doris Wolkner-Steinberger ist seit dem 1. Jänner im Amt und setzt Schritt für Schritt ihre Spuren. Mitte März will die neue Chefin zu einem Tag der Begegnung in den Tierpark laden, bei dem sich die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden, die Beherbergungsbetriebe und die örtlichen Tourismusfachleute über ihre gegenseitigen Erwartungen austauschen. Den Besuchern will der Tierpark im kommenden Jahr viel Neues bieten. Neue Tierarten, neue Angebote im Veranstaltungsbereich sollen den Besuch in Herberstein wieder als Attraktion ausschildern. Die treuesten Besucher werden mit verbilligten Saisonkarten vorab belohnt: Erstmals gibt es einen Saisonkartenvorverkauf.

derStandard.at - 1. Feb. 2007
Gutachter: Causa Herberstein wird dichter
Es geht jetzt Schlag auf Schlag in der Causa Herberstein. Nachdem dem Gericht seit der Vorwoche das Gutachten über die steuer- und strafrechliche Einordnung der Vorgänge rund um Andrea Herberstein, ihre Familie, das Schloss und den Tierpark (samt dem fördernden Land Steiermark) vorliegt, geht der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Manfred Kammerer, davon aus, dass der Vorhabensbericht "Ende Februar bis Anfang März bei der Oberbehörde und dem Ministerium abgegeben wird". Schlösse sich das Gericht den Feststellungen des Gutachters, des Grazer Wirtschaftstreuhänders Fritz Kleiner, an, so sähe sich die Familie Herberstein (es gilt natürlich die Unschuldsvermutung) schlimmeren steuer- und strafrechtlichen Kalamitäten gegenüber als bisher angenommen. Allein Andrea Herberstein hat laut Gutachten zwischen 1996 und 2003 um rund 172.300 Euro zu wenig Einkommenssteuer bezahlt.

Salzburger Nachrichten - 7. Feb. 2007
Zirkuslöwe hat Haus geerbt
Ein Paar aus Oberösterreich hat dem Zoo Salzburg ein gepflegtes Einfamilienhaus in St. Pantaleon hinterlassen. Nutznießer des Erbes wird der ehemalige Zirkuslöwe "Stinki" sein, der seit 1996 im Tiergarten Hellbrunn lebt. Er bekommt ein neues, modernes Gehege im Afrika-Bereich des Zoos. Im Grundbuch sind noch einige Forderungen eingetragen, allerdings sollten insgesamt rund 70.000 Euro übrig bleiben, schätzt Grebner. Die Planung für das Gehege ist bereits abgeschlossen, das Projekt eingereicht. Jetzt muss es bau- und naturschutzrechtlich genehmigt werden. Wenn diese Verfahren positiv erledigt werden können, findet noch heuer der Spatenstich für das Löwengehege statt. Die verbliebenen zwei Löwen könnten dann 2008 in den Afrika-Bereich des Zoos übersiedeln. Der ehemalige Zirkuslöwe "Stinki" wurde von der Bezirkshauptmannschaft Kufstein zusammen mit weiteren sieben Raubkatzen von einem Wanderzirkus beschlagnahmt - vier Tiere kamen in den Tiergarten Hellbrunn. Drei Löwinnen sind bereits gestorben - "Stinki" wird 16 Jahre alt geschätzt.



ORF.at - 1. Feb. 2007
Geringere Vogelgrippe-Gefahr als im Vorjahr
Veterinäre rund um den Bodensee rechnen heuer mit einer deutlich geringeren Vogelgrippe-Gefahr. Aufgrund des milden Klimas sind deutlich weniger Zugvögel zum Überwintern an den Bodensee gekommen, als im vergangenen Jahr. Die Experten des länderübergreifenden Vogelgrippeprojektes "Constanze" tagen derzeit in Friedrichshafen. Wenn weniger Zugvögel in unseren Breiten überwintern, verringert sich auch die Gefahr, dass der H5N1-Virus eingeschleppt wird. Zudem scheinen die Wasservögel wegen der höheren Temperaturen auch eine stärkere Resistenz zu haben.
>wobei auch die jüngsten Ausbrüche wie in England wieder in Massentierproduktionsanlagen auftraten und nicht in eine Beziehung mit Zugvögeln gesetzt werden können



Planung und Bau

Die Welt - 4. Feb. 2007
Mehr Freiheit für Lemuren, Flughunde und Ameisen
Im Mai öffnet das neue Tropen-Aquarium bei Hagenbeck. Auch im Winter kann man hier bei konstant 24 Grad Celsius und 70 Prozent Luftfeuchtigkeit im Trockenen Tiere besichtigen. Noch ist es eine Baustelle, aber wie es sein wird, ist schon klar. Das zwölf Meter hohe Haus nach den Entwürfen der Hamburger Architekten Geising und Böker steht bereits, direkt neben dem Haupteingang. Jetzt machen sich die Handwerker an die Inneneinrichtung. Tierparkchef Stephan Hering-Hagenbeck hat auf der ganzen Welt Felsen und Uferbereiche fotografiert. In der neuen Halle mit dem Glasdach liegen die Abzüge der Bilder überall verteilt. Sie dienen als Vorlage für die tropische Abenteuerlandschaft, die hier auf einer Fläche von 3366 Quadratmetern entsteht. Baukosten: 20,5 Millionen Euro. 10 Millionen Euro davon trägt die Stadt Hamburg aus Mitteln des Sonderinvestitionsprogramms. Die Besucher wandern durch drei Themenbereiche: Im tropischen und subtropischen Urwald leben gefährliche Giftschlangen. Die quirligen Lemuren können in der ganzen Halle frei herumklettern. Auch Flughunde flattern frei an den Besuchern vorbei. Und entlang der Pfade schleppen Blattschneiderameisen riesige Blattstücke, die sie in Gänge und Kammern transportieren. In einem 324 Quadratmeter großen Teich schwimmen Nilkrokodile. Es gibt Schildkröten, Papageien, Eidechsen, Leguane, Klippschliefer. In einem Mangrovenwald leben glitschige Schlammspringer, eine Fischart, die auch über Land läuft. In der "Unterwelt" ist schon eine feuchte Tropfsteinhöhle fertig. Das Herz des Neubaus wird aber die Meeresgrotte sein. In dem Aquarium werden 2000 Seefische und 8000 Süßwasserfische schwimmen. Sogar Haie kreisen im acht Meter tiefen Wasser - zu beobachten hinter einer 14 Meter langen und sechs Meter hohen gewölbten Riesenscheibe.
Nur zum alten Eintrittspreis gibt es das alles nicht. Wer sich ausschließlich für das Tropenaquarium entscheidet, zahlt elf Euro (Kinder sieben). In den Tierpark darf man dann nicht. Eine Kombikarte für Tierpark und Tropenaquarium kostet 21 Euro (zwölf Euro für Kinder).

Stuttgarter Zeitung - 1. Feb. 2007
Ein riesiges Theater für die Menschenaffen
Am 19. Januar hat die Wilhelma dem Berliner Architekturbüro Hascher und Jehle den Zuschlag für die neue Menschenaffenanlage erteilt. 23 Vorschläge waren insgesamt eingereicht worden. Dass sich die Jury letztlich für den Entwurf von Hascher und Jehle entschieden hat, liegt auch an deren Kompromissbereitschaft. "Sie haben unsere Änderungswünsche alle umgesetzt und keine Künstlerallüren gezeigt", sagt die Tierkuratorin der Wilhelma, Marianne Holtkötter. Die Anlage fügt sich harmonisch in den ansteigenden Hang ein, die Außenanlagen liegen teilweise über den Innenanlagen. Aber an den Seiten und an der Decke der Innenanlagen wird Glas eingearbeitet, damit ausreichend Licht nach innen fällt. Über die Glasdecken können die Gehege zudem gelüftet werden, was auch wichtig ist. Für Tiere hat das Büro, das 50 Mitarbeiter beschäftigt, bisher noch nie Gebäude entworfen. 11 000 Quadratmeter stehen für die Anlage insgesamt zur Verfügung, die neben dem Außenbereich zwei Schaugehege für die Gorillas, drei für die Bonobos und eine Aufzuchtstation beherbergen wird. Die Tierkuratorin will mit den Berliner Architekten noch die Zoos in Leipzig und Köln besuchen, um dort weitere Anregungen zu holen. Außerdem stellt sie sich schon auf lebhafte Diskussionen ein. Schließlich müssten noch Details und Wünsche der Pfleger besprochen werden, auf die Menschen, die sonst nicht mit Affen zu tun haben, nicht kommen würden.

RZ online - 5. Feb. 2007
Sea Life Speyer bekommt „Hailagune” - Umbau des Atlantikbeckens
Das Sea Life-Aquarium in Speyer bekommt eine „tropische Hailagune”. Nach Angaben der Betreiber vom Montag muss dafür das Atlantikbecken umgebaut werden. Zu diesem Zweck wurde damit begonnen, 320 000 Liter Meerwasser abzulassen und die Meeresbewohner aus dem Ozeanbecken zu fischen, um sie vorübergehend umzusetzen. Ende März soll das umgestaltete Becken wieder aufgefüllt und auf 24 bis 25 Grad erwärmt werden, damit sich die Haie dort wohl fühlen. Außerdem kündigte Sea Life an, die Sonderausstellung „Oktopus - Tinte, Tarnung und Tentakel” um ein Jahr zu verlängern.

Wiener Zeitung - 7. Feb. 2007
Die neue Tiergartendirektorin Dagmar Schratter will zurück zu den ...
"Ich bin kein zweiter Helmut Pechlaner – und das ist auch gut so, nicht nur wegen der Statur", stellt Schratter scherzhaft im Gespräch mit der "Wiener Zeitung" klar. Die neue Chefin will die Arbeit des Tiergartens auf das Wesentliche konzentrieren: Auf "Bewusstseinsbildung, Artenschutz, Naturschutz" und natürlich den weiteren Ausbau des Tiergartens, der Dank massiver Investitionen in den vergangenen Jahren heute "zu den modernsten Europas" gehört. Nichtsdestotrotz will Schratter nun weiterbauen und stellt der "WZ" ihr neuestes Projekt vor: Sie will einen neuen, spektakulären Zugang zum Tiergarten bauen. Vom Eingang "Tirolerhof" aus, der wesentlich höher als weite Teile des Zoos liegt, soll man in den kommenden Jahren mit einem neuen "Naturerlebnisweg" auf drei Etappen die verschiedenen heimischen Lebensräume näher kennen lernen. Im ersten Teil kann man dann über ein System von Stegen direkt durch die Baumkronen des Eichen- und Buchenwaldes nach unten wandeln: "Wir wollen zeigen, dass nicht nur der Regenwald Stockwerke hat, sondern auch unser Wald", sagt Schratter. Dann gelangt man in den mittleren Teil, wo das Thema "Wasser" vermittelt werden soll. Man kann durch die ehemalige Schneeziegenanlage an den Greifvogel-Volieren vorbei bis zum Pelikanteich spazieren. Dort gibt es Freiland-Aquarien und -Terrarien mit einheimischen Fischen, Amphibien und Reptilien zu bestaunen. Die dritte Etappe führt durch eine neu zu bauende Schilflandschaft, die auch dieses Habitat und seine Bewohner wie Bartmeise, Zwergmaus und Würfelnatter vorstellen wird. Dafür wird der Streichelzoo abgesiedelt und erhält einen neuen Standort. Schon heuer soll mit dem Bau des zweiten Teils begonnen werden, der 2008 eröffnet werden soll. Der dritte Teil soll 2010 fertig werden. Allerdings hapert es beim ersten Teilstück durch die Baumkronen noch bei der Finanzierung. Schratter ist noch auf der Suche nach Sponsoren, die die notwendige eine Million Euro für den Umbau locker machen.

NZZ - 1. Feb. 2007
Naturerlebnispark im Sihlwald
Der Kanton Zürich unterstützt den geplanten Naturerlebnispark im Sihlwald mit 3,5 Millionen Franken. Der Park diene einerseits dem Naturschutz, andererseits sei er auch eine Aufwertung eines Erholungsraums, teilte der Regierungsrat mit. Der Betrag, der rund einen Drittel der vorgesehenen Gesamtinvestitionen von 10 Millionen Franken deckt, soll dem Lotteriefonds entnommen werden. Das Projekt sieht insbesondere Anpassungen vor, die den 10 Quadratkilometer grossen Sihlwald zu einem Naturerlebnispark machen, wie ihn das revidierte Natur- und Heimatschutzgesetz des Bundes vorsieht. Einbezogen in den «Naturpark Zürich» ist auch der Tierpark Langenberg. Im Projekt vorgesehen ist unter anderem eine Neugestaltung der Eingangsbereiche des Naturzentrums Sihlwald, welche eine bessere Besucherlenkung ermöglicht. Zudem soll im Zentrum eine neue Dauerausstellung entstehen und eine Hängebrücke erstellt werden, dank welcher die Besucher den Wipfelbereich der Bäume erkunden können. Im Wildpark Langenberg sollen die Gehege der Wisente, Wildpferde, Rehe und Elche neu gestaltet werden.

Vorstadt (Zürich) - 7. Feb. 2007
«Seilbahn ist noch lange nicht gebaut»
Das Gerangel um die Zooseilbahn geht in die zweite Runde. Christian Widmer von der «IG Zürich Nord Gondelbahn Nein» hat sich im Interview mit der «Vorstadt» der Diskussion gestellt. Der Zoo Zürich hingegen lehnte die Einladung ab.



Aktionen

Lübecker Nachrichten - 1. Feb. 2007
Zoos im Nordosten werben mit gemeinsamer Jahreskarte
Die Besucher von 15 Zoos und Tierparks in Mecklenburg-Vorpommern können künftig mit einer universellen Jahreskarte Geld sparen. Inhaber der so genannten "Sparcard" erhalten in jeder der Einrichtungen Rabatt oder sogar freien Eintritt. Zudem wollen die Teilnehmer füreinander werben. Eine solche Kooperation gibt es laut Vogelpark bislang nur noch in Nordrhein-Westfalen. 2006 zählten die beteiligten Einrichtungen im Nordosten insgesamt 2,2 Millionen Besucher.

Naumburger Tageblatt - 3. Feb. 2007
Magdeburger Zoo lädt in die Weiten Russlands
Russland ist das aktuelle Thema des Magdeburger Zoos, der heute zu Erlebnissen mit Schneeleoparden, Huskies und sibirischen Tigern einlädt. Jede Menge russischer Folklore und Leckereien wie heiße russische Schokolade und Kosakenspieße am Lagerfeuer sollen den Zoobesuch zu einem Abenteuer werden lassen. Wissenswertes über Raubkatzen wird im Tigerhaus berichtet, in der Mittagszeit sind die Schlittenhunde in Aktion.

SACHSEN - FERNSEHEN.de - 2. Feb. 2007
Tour zu den Meeresbewohnern
Leipzig. Die sonntäglichen Entdeckungstouren im Februar, die jeweils um 11 Uhr am Safaribüro starten, tauchen diesmal ab in die faszinierende Welt der Meeresbewohner.
Tickets für die Touren sind im Safaribüro für 5,00 Euro (zusätzlich zum Eintritt) erhältlich.

MDR - 4. Feb. 2007
Elefantenkind im Dresdner Zoo feiert ersten Geburtstag
Im Dresdner Zoologischen Garten feiert der Elefant Thabo-Umasai heute seinen 1. Geburtstag. Thabo-Umasai ist der erste Elefant, der in deutschen Tierparks nach einer künstlichen Befruchtung zur Welt kam. Für den Zoo in Dresden war die Geburt eines Elefanten eine Premiere in seiner über 140-jährigen Geschichte. Zur heutigen Feier hat sich als Gratulant unter anderen Sachsens Ministerpräsident Milbradt angesagt.

Stern - 4. Feb. 2007
Ein Star feiert im Außengehege
Er ist nicht besonders groß und hat graue, faltige Haut. Dennoch ist Thabo-Umasai schon seit dem Tag seiner Geburt ein Star mit treuer Fan-Gemeinde. Nun begeht er das erste Jubiläum seiner Karriere. Der putzige Mini-Dickhäuter hat auch mit Abstand die meisten Paten: 17 Erwachsene und 32 Kinder.

Aachener Zeitung - 4. Feb. 2007
Hunold tauft Pinguin-Baby auf den Namen «Jenny»
Aachen. Das ließen sich die tierliebenden Öcher nicht entgehen: der designierte Ordensritter Joachim Hunold taufte sechs Stunden vor der großen AKV-Festsitzung «Wider den tierischen Ernst» ein kleines Pinguin-Mädchen auf den Namen «Jenny». Etwa 1111 Besucher erlebten im Aachener Tierpark bei strahlendem Sonnenschein den festlichen Taufakt. Im Sommer wird der Air-Berlin-Chef mit seinen Sprösslingen das Patenkind in Aachen besuchen. Zunächst übergab er an Graf-Rudolf ein Patengeschenk: einen Scheck über 1111 Euro.

Mitteldeutsche Zeitung - 6. Feb. 2007
Warum heißt Alpaka Ralf?
Dessau. Wie fühlt sich ein Alpaka an? "Das Fell ist sehr weich", meinte Max, der gerade das Jungtier Ralf gestreichelt hatte. Nebenbei erfuhren Max und die anderen Hortkinder der Grundschule Jeßnitz, woher Ralf seinen Namen hat. "Unser Gärtner Ralf Boeck war der Erste, der ihn nach der Geburt gesehen hat", erzählte Tierpflegerin Sabine Werner, "und da haben wir ihn einfach Ralf genannt." Derlei unterhaltsame wie informative Einblicke in den Zooalltag gibt es noch bis morgen bei den traditionellen Dessauer Tierparktagen.

Taucher@Net - 5. Feb. 2007
Taucher-Nachrichten - Shark Week im SeaStar Aquarium Coburg
Das Sea-Star Lehr- und Erlebnisaquarium ist mit ihren 20 Haiarten zurzeit das artenreichste Haiaquarium Deutschlands. Die Einrichtung pflegt nicht nur Haie, sondern züchtet diese auch regelmäßig nach. Im Jahr 2006 wurden bei fünf eierlegenden Arten zahlreicher Nachwuchs verzeichnet, das ist einfach sensationell. Auf 1.000 qm Ausstellungsfläche in 55 Schauanlagen von 30 bis 130.000 Litern gibt dort aber nicht nur Haie zu bestaunen, sondern 650 Tierarten erwarten den Besucher. Eine wichtige Aufgabe für die Einrichtung ist, die Aufklärung rund ums Thema Hai, die keinesfalls so gefährlich sind wie viele Menschen glauben. Aus diesem Grund arbeitet das SEA-STAR Lehraquarium auch mit SHARKPROJECT, einer der bedeutendsten Haischutzorganisationen, zusammen. Um noch bessere Aufklärung zu betreiben veranstaltet das Aquarium zusammen mit SHARKPROJECT vom 17.-25.2. die SHARK-WEEK 2007.

Weilburger Tageblatt - 7. Feb. 2007
Näher an die Tiere herankommen
Neue Angebote hält der Wildpark "Tiergarten Weilburg" für seine Besucher in diesem Jahr bereit. Entsprechend Anregungen, die bei einer kürzlichen Umfrage geäußert wurden, gibt es einmal im Monat - an jedem dritten Mittwoch - geführte Exkursionen, die jeweils einem bestimmten Thema gewidmet sind. Außerdem sollen die Tiergarten-Besucher Gelegenheit bekommen, den Tierpflegern bei ihrer Arbeit zuzuschauen: An jedem 1. Sonntag im Monat gibt es "Fütterungstouren". Die ersten Termine sind der 21. Februar und der 4. März.

Aachener Zeitung - 7. Feb. 2007
Wo schlafen die Luchse?
Jülich. Der Brückenkopf-Zoo bietet auch in diesem Jahr Kindern ab sechs Jahren die Möglichkeit, mit den Tierpflegern verschiedene Tiere zu füttern, zu streicheln, zu beobachten und zu pflegen. Der «Ti-Ki-Ko» (Tiere-Kinder-Kontakt) genannte Kurs geht neben vielem anderen auch der Frage nach: Wo schlafen die Luchse oder wie werden die Papageien gefüttert? Weiterhin wird sich um Meerschweinchen, Kaninchen oder Ziegen gekümmert - Ponys und Esel werden gefüttert und gepflegt und Wildschweine und Rehwild beobachtet. Der erste Kurs beginnt am 5. März. Er findet weiterhin am 12./ 19. und 26. März - jeweils von 15 bis 16.30 Uhr - statt.

Märkische Allgemeine - 5. Feb. 2007
Schlittenhundefest im Wildpark Johannismühle / Kunst mit der Motorsäge
Klasdorf. Traudel Waesch steigt zufrieden vom kleinen Wagen. "Hat großen Spaß gemacht", sagt sie und lächelt. Die Barutherin hat sich gerade einen Wunsch erfüllt: "Ich wollte unbedingt einmal mit dem Schlittenhundewagen fahren", erzählt die Rentnerin. Am Wochenende war dazu Gelegenheit. Der Wildpark Johannismühle hatte zum siebenten Schlittenhundefest eingeladen. Wer wollte, konnte sich von den Hunden über einen kleinen Kurs ziehen lassen. "Jede Runde bringt Geld für einen guten Zweck", erklärt Markus Jeschke. "Unsere Schlittenhunde rennen für die sibirischen Tiger im Wildpark."

presse-service.de - 5. Feb. 2007
Fledermäuse zu Gast in Sonntagsschule
In der Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen erfahren die teilnehmenden Kinder am Sonntag, 11. Februar, von 10.00 bis 11.00 Uhr Interessantes über Fledermäuse. In der neuen Fledermaushöhle erzählt ein Fledermausexperte von den Lebens- und Verhaltensweisen dieser besonderen Tiere.



Nachwuchs

Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung - 5. Feb. 2007
Kinderstuben bei Kamelen und Kängurus entzücken Zoo-Besucher
Gleich zwei Kinderstuben entzücken derzeit die Besucher im Krefelder Zoo. Ein paar Stunden täglich erkundet der noch höckerlose Kamel-Hengst »Rasoul« an der Seite seiner Mutter »Rauja« das Außengehege. Das Trampeltierchen erblickte Ende Januar das Licht der Welt. Schwarze Kulleraugen blinzeln hingegen immer öfter aus dem Beutel von Känguru- Mama »Kylie«. Das fünf Monate alte, noch namenlose Beuteltier ist das 65. seiner Art, das innerhalb von 40 Jahren in Krefeld geboren wurde.

Kölner Stadt-Anzeiger - 7. Feb. 2007
Vier Jahre nach Blutbad im Zoo wieder Känguru-Nachwuchs in Krefeld
Rund vier Jahre nach einem Blutbad im Krefelder Zoo hat der Tierpark erstmals wieder Nachwuchs bei den Kängurus. Unbekannte hatten in einer Novembernacht im Jahr 2002 das Gehege der Geparden geöffnet. Raubkatze «Catherine» tötete 10 der 13 grauen Riesenkängurus und hatte damit eine der erfolgreichsten Zuchtgruppen Europas vernichtet. Der etwa fünf Monate alte Hüpfer stehe für einen Neubeginn und lasse die schrecklichen Ereignisse von damals langsam in Vergessenheit geraten, sagte Zoo-Sprecherin Petra Schwinn am Mittwoch.

Tagesspiegel - 5. Feb. 2007
Alleine stehen kann Knut noch nicht
"Die Hinterbeine muss er noch lernen zu koordinieren“, sagte gestern Heiner Klös, im Zoo als Kurator für die Raubtiere zuständig. Dazu zählen auch die Eisbären, deren erster Nachwuchs seit 1933 sorgsam aufgepäppelt wird, da die Eisbärin „Tosca“ ihren Mutterpflichten seit der Geburt nicht nachkommt. Statt ihrer sprang Reviertierpfleger Thomas Dörflein in die Bresche – seit zwei Monaten rund um die Uhr um Knut bemüht. Wann die Berliner dem bislang abgeschirmten Zoo-Liebling ihre Aufwartung machen können, ist noch offen. Man will jegliche Infektionsgefahr für Knut ausschließen. Acht Kilo sollte er bis zum ersten Auftritt auf die Waage bringen, sagte Klös. Voraussichtlich bis März müssen sich alle noch gedulden – die RBB-Abendschau konnte aktuelle Bilder von Knut bisher nur deshalb zeigen, weil sie für die Aufnahmen ihre Kamera den Reviertierpflegern überließ.

Berliner Zeitung - 6. Feb. 2007
Knut geht es gut
Da geht der Herr Dörflein, und keiner darf mit. Obwohl sie es alle möchten - die Besucher, die Mitarbeiter des Zoos, die Journalisten. Denn Thomas Dörflein geht zu Knut. Der wohnt und wartet wohl auch schon im Gehege. Nicht in einer Höhle, wie oft zu lesen war, sondern in einem Raum mit Klappliege und Schlafkasten. Knut ist gerade zwei Monate alt und ein kleiner Eisbär. Der Tierpfleger Dörflein ist 43 und eine männliche Amme mit dunklem Bart und Pferdeschwanz, in Arbeitskluft und derben Stiefeln: Er ist der Einzige, der Knut anfassen, füttern und unterhalten darf. "Der Eisbär ist ein Flaggschiff in der Diskussion über Klimaerwärmung", sagt der Zoo-Kurator und Verhaltensforscher Heiner Klös. Das größte an Land lebende Raubtier wird durch die Förderung von Gas und Erdöl im Polargebiet in seinem Lebensraum eingeschränkt - der durch die globale Erwärmung ohnehin immer kleiner wird.




Westfälische Rundschau - 31. Jan. 2007
Der teuerste Bau im Zoo
Dortmund. Das Regenwaldhaus wurde Ostern 2004 eröffnet. Allerdings nur mit den Schabrackentapiren. Schon damals gab es bauliche Probleme in dem teuersten Gebäude des Zoos (rund 4 Mio. Euro), allerdings betraf das den Fußboden. Die Orang-Utans konnten erst 2005 einziehen. Waren es anfangs nur zwei der roten
Menschenaffen, leben seit 2006 fünf Sumatra-Orang-Utans im Haus.

Ruhr Nachrichten - 4. Feb. 2007
Ausreißer Paco war am Wochenende Publikumsmagnet
Seine zweiwöchige Flucht nach dem Orkan Kyrill hat Luchs Paco viele neue Freunde gebracht. Am Wochenende strömten zahlreiche "Luchstouristen" zu seinem Zoogehege. Doch Paco scherte sich nicht um den Rummel. Doch auch "Luchstouristen" mit weniger geschultem Blick wird der Besuch nicht langweilig: Hier, wo ein entwurzelter Baumstamm und Sägespäne der abgesägten Baumkrone Pacos Fluchtweg nachzeichnen. "Guck mal, da liegt der Baum noch, der vom Orkan entwurzelt wurde, und da sind die Dellen im Zaun, wo der Luchs abhauen konnte, weil die Baumkrone drauf gefallen ist." Begeistert begutachtet die achtjährige Nassima mit ihrer Freundin Meike das Gehege. "Jedenfalls hat der Luchs jetzt eine schöne neue Grube unter der Baumwurzel", freut sich Meike für Paco. Sein Nachwuchs wird im Zuge eines Auswilderungsprogrammes vielleicht auf Dauer die Freiheit genießen dürfen, in die Paco zwei Wochen lang hineingeschnuppert hat.

Yahoo! Nachrichten - Donnerstag, 1. Februar 2007
Entlaufener Luchs «Paco» ist wieder aufgetaucht
Der bei Orkan «Kyrill» aus dem Dortmunder Zoo entlaufene Luchs «Paco» ist wieder aufgetaucht. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wurde das Tier in der Nacht zum Donnerstag mit einem Kaninchenköder in eine Zuschnappfalle gelockt und dort gefasst. Am Vormittag kam die Raubkatze zurück in ihr Gehege zu ihrem Weibchen und den zwei Jungen.

Handelsblatt - 7. Feb. 2007
Stachelschwein „raste mit erheblicher Geschwindigkeit“
Ein Stachelschwein genießt nach einem misslungenen Fangversuch im saarländischen Neunkirchen weiter ein Leben in freier Wildbahn. Eine Anwohnerin hatte das exotische Tier am Dienstagabend gesehen und Polizeibeamte gerufen, die es unter einem parkenden Auto sichteten. Mitarbeiter des Neunkirchener Zoos scheiterten jedoch mit dem Versuch, das Stachelschwein zu fangen. Woher das Schwein stammte, ist unklar. Möglicherweise handelt es sich um jenes Stachelschwein, das während des Orkans „Kyrill“ vor einigen Wochen aus dem nahe gelegenen Zoo ausgebüxt war, hieß es.

sz-online - 7. Feb. 2007
Sterbehilfe für kranken Dresdner Löwen Aron
Der Dresdner Zoo trauert um seinen Löwen Aron. Am Mittwoch wurde die knapp 20 Jahre alte Raubkatze von ihrem Leiden erlöst, teilte Zoodirektor Karl-Heinz Ukena mit. Die Zootierärztin habe Sterbehilfe gegeben. Aron hatte schon seit Monaten nicht mehr richtig gefressen und an Gewicht verloren. Eine erste Sektion weise auf ein altersbedingtes Organversagen sowie Tumore hin, hieß es. Bereits am Montag war mit dem Roten Panda Bärli ein Veteran des Dresdner Zoos gestorben.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 4. Feb. 2007
Zwei Seelöwen ziehen ins Elefantendorf
Das Geheimnis ist gelüftet: Exklusiv für die Parchimer Zeitung stellten sich am Sonnabend die jüngsten Bewohner des Elefantendorfes Platschow für ein erstes Foto. Itschy und Scratchy, zwei Kalifornische Seelöwenkinder, gehören nun zur großen Familie der international bekannten Dompteurfamilie Frankello, die seit neun Jahren in dem 40-Seelendorf heimisch ist und mit ihren sieben Elefanten europaweit für viel Aufsehen sorgen. Die Seelöwen sind im Zoo in Krefeld nahe Dortmund vor anderthalb Jahren zur Welt gekommen und mussten von der Seelöwenfamilie getrennt werden. Wenn am 1. April der Elefantenhof für Besucher wieder die Tore öffnet, kann jedermann Erwin beim Training mit den imposanten Tieren beobachten.

Frankfurter Neue Presse - 1. Feb. 2007
Fasanerie füttert alle durch
Zwar könnte es mit der Kälte in diesem Winter noch etwas werden, doch zurzeit haben Förster Michael Christ und sein Team von der Fasanerie alle Hände voll zu tun: Wegen der milden Temperaturen müssen sie verstärkt Tiere aufnehmen, die normalerweise längst im Winterschlaf liegen würden. „Das sind momentan vor allem Igel oder Siebenschläfer. Viele Tiere sind gar nicht erst eingeschlafen oder viel zu früh wieder aufgewacht“, hat Michael Christ festgestellt. Insgesamt beherbergt die Fasanerie zurzeit gut 40 Einzeltiere.

trend.at - 1. Feb. 2007
Trauerfall im Tiergarten Schönbrunn: Kranker Eisbär musste ...
Tierärzte im Wiener Zoo Schönbrunn haben ein krankes Eisbärenweibchen einschläfern müssen. Die 30-jährige "Olga" litt an einem Lebertumor, wie der Tiergarten mitteilte. Bereits seit Sommer hatte das Tier wegen seines geschwächten Zustandes Herz-Medikamente bekommen. Schließlich verweigerte es das Futter. Mit 30 Jahren war Olga eine "Eisbär-Greisin": In freier Wildbahn werden die weißen Vierbeiner lediglich 15 bis 18 Jahre alt.

wienweb.at - 1. Feb. 2007
Tiergarten öffnet wieder
Der Lainzer Tiergarten öffnet wieder seine Pforten. Ab Samstag, 3. Februar, ist es mit der Winterruhe vorbei. Damhirsch-, Auerochsen- und Mufflon-Gehege ermöglichen den Besuchern, die Tiere von der Nähe zu besichtigen.

wienweb.at - 3. Feb. 2007
Tiergarten wieder geöffnet
Die Winterruhe ist vorbei, am Samstag, dem 3. Februar, öffnet der Lainzer Tiergarten wieder seine Tore. Die beliebte Wildschweinfütterung fällt allerdings fürs erste aus. Laut einem Bericht des ORF sind die Tiere überfüttert. Der milde Winter, dazu das ausreichende Futter, haben die Schweine rund und satt werden lassen.

ORF.at - 2. Feb. 2007
Schweine im Lainzer Tiergarten überfüttert
Rechtzeitig zu Beginn der Semesterferien hat der Lainzer Tiergarten nach fast drei Monaten wieder seine Tore geöffnet. Die beliebte Wildschweinfütterung wird es vorerst aber nicht geben, die Tiere sind überfüttert. In den elf Wochen der Wintersperre haben die Förster den Lainzer Tiergarten wieder auf Vordermann gebracht. Morsche Bäume wurden geschnitten und die Besucherwege gerichtet.

Neu-Ulmer Zeitung - 5. Feb. 2007
Tones Leben hängt am seidenen Faden
Das Leben des Löwenbabys Tone hängt an einem seidenen Faden: Eine Tierärztin sagte, dass die Chance zu Überleben für das Tier bei 50 Prozent liegen würde. «Der Urlaub auf dem Bauernhof ist für das Tier lebensgefährlich gewesen», seufzt Tierärztin Christine Lendl. «Tone kann binnen eines Tages an Organversagen sterben, seine Überlebenswahrscheinlichkeit liegt bei ungefähr fünfzig Prozent», sagt die im Umgang mit Großkatzen erfahrene Frau. Anfang Januar war Tone nach Hinweisen aus der Bevölkerung im nah gelegenen Babenhausen auf dem Grundstück eines Landwirts aufgefunden und von den Behörden beschlagnahmt worden. Weil die kleine Raubkatze wahrscheinlich mit Kuhmilch und auch zu früh mit rohem Fleisch gefüttert worden ist, leidet das Tier neben schweren Darmkomplikationen auch an hormonellen Problemen, die sein Knochenwachstum behindern. Darüber hinaus fehlen Tone wichtige Abwehrstoffe, die der Löwe normalerweise über die Muttermilch aufgenommen hätte. Die Ärztin bestätigt zwar Kontakte zu einem norditalienischen Safaripark, wo bereits eine gleichaltrige Löwin lebe, die mit der Hand aufgezogen wird. «Zunächst aber muss der Löwe gesund werden», betont Lengl.

Aichacher Nachrichten - 6. Feb. 2007
"Wir kämpfen wie ein Löwe um Tones Leben"
Seine erste Fleischmahlzeit hat sich Tone selber gerissen: Er schlüpfte in das Kaninchengehege seiner menschlichen Pflegeeltern und krallte sich ein Langohr. Dass er damit möglicherweise sein junges Leben akut gefährdete, konnte der kleine Löwe natürlich nicht ahnen. Der Jagdtrieb ist eben angeboren. "Er hat viel zu früh Fleisch bekommen", urteilte die Veterinärin Christine Lendl. Die Gessertshauser Tierärzte stellten bei ihm eine Darminfektion mit Hefe- und Schimmelpilzen fest. Darüber hinaus leide der Löwe an einer Stoffwechselstörung, weil er zu früh mit Fleisch gefüttert worden sei. Die Folge: Die Knochen lagern zu wenig Kalzium ein und können später das Gewicht von bis zu 250 Kilo nicht tragen. Sie brechen einfach.

Russland.RU - 2. Feb. 2007
Keine Wettervorhersage für Russland: Moskauer Zoo hat keine Murmeltiere
Der Moskauer Zoo kann den „Groundhog Day“, also Murmeltiertag, nicht feiern, weil es dort keine Murmeltiere gibt. Der zweite Februar wird in den USA traditionell als Murmeltiertag gefeiert. Jedes Jahr klettert das Murmeltier Phil aus seiner Höhle im Dorf Punxsutawney nach seinem Winterschlaf, um nachzusehen, ob der Frühling schon da ist.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


Dagblad van het Norden – 5. Febr 2007
Dierenpark Emmen verkoopt villa De Lindenhof voor vier ton euro
Tierpark Emmen verkauft die Villa Lindenhof für 400000 Euro
Die Gemeinde Emmen hat Ende vorigen Jahres die Emmener Villa Lindenhof für 400000 Euro vom Tierpark Emmen gekauft. Die Villa Lindenhof, die der Familie des Parlamentsabgeordneten Roelof Zegering Hadders als Wohnhaus gedient hatte, wurde in den 1980er Jahren von der Gemeinde an den Zoo verkauft. Zum Haus gehört ein etwa 1,9 ha großes Grundstück. Der Tierpark nutzte diese Fläche unter anderem für den Bau eines Schmetterlingsgartens und der Außenanlage für die Elefanten. Das Haus, das unter Denkmalschutz steht, wurde in den zurückliegenden Jahren unterschiedlich genutzt. In den letzten Jahren fanden in der Villa Lindenhof kleine Feste und Konferenzen statt. Die Gemeinde begann im vorigen Jahr Gespräche mit dem Tierpark über den Ankauf des Gebäudes, weil die Unterhaltung des Hauses zu teuer wurde. Wie die 1936 errichtete Villa künftig genutzt werden soll, ist noch nicht endgültig geklärt. Es gibt Pläne des Fremdenverkehrsvereins, ein Umweltbildungszentrum darin u nterbringen. Außerdem ist das Gebäude als neuer Ort für die Artothek im Gespräch.

Dagblad van het Norden – 1. Febr 2007
Slingeraapje geboren in Dierenpark Emmen
Klammeraffe im Tierpark Emmen geboren
Der Tierpark Emmen ist um einen Klammeraffen reicher. Das Geschlecht des Tieres ist noch unbekannt. Die bisher letzte Geburt eines Klammeraffen war im März 2005. Inzwischen besitzt der Tierpark Emmen die größte Gruppe von Klammeraffen in Europa. Mit dem Neugeborenen zählt die Emmener Gruppe Braunkopfklammeraffen, wie diese Neuweltaffen richtig heißen, 18 Tiere.

Algemeen Dagblad – 1. Febr 2007
Ook dieren varen wel bij ’feestjaar 2007’ Het is dit jaar feest in Diergaarde Blijdorp, en dat geldt zeker voor de bewoners van deze prachtige dierentuin.
Auch die Tiere haben etwas vom Jubiläumsjahr 2007. In diesem Jahr sind Festlichkeiten im Tiergarten Blijdorp, das gilt allemal für die Bewohner dieses herrlichen Tiergartens.
Man ist vollauf beschäftigt, neuen Gehegen einzurichten, damit die verschiedenen Tiergruppen viel mehr Bewegungsfreiheit erhalten. Zum Beispiel die Eisbären, die ziemlich beengt untergebracht waren. „Das wird die Krone des Jubiläumsjahres“, sagte Direktor Ton Dorresteijn. Die Eisbären sollen in einer Tundralandschaft leben - inmitten von Bibern, Schnee-Eulen, Lemmingen und Polarfüchsen. In diesem Jahr findet die Eröffnung statt. Bereits im April können die Besucher durch eine riesige Voliere mit am Wasser lebenden Zugvögeln gehen. Nicht weniger als 2000 qm groß wird dieser „Käfig“ – dessen hauptsächliche Bewohner unter anderem Rotschenkel, Uferschnepfen, Kampfläufer und Löffler sein werden. In diesem Jahr entsteht ein Gewächshaus, in dem farbige Bienenfresser herumfliegen - an einem Fluß mit Nil- und Spitzkrokodilen. „Alles erwachsene Tiere, die aus anderen Tiergärten stammen“. Ein Holzsteg wird die Besucher zu einer neuen Giraffenanlage führen „Dieser ganze Komplex wird ähnlich groß wie das Ozeanium,“ heißt es. Außerdem werden entstehen eine Flugvoliere für Rote Ibisse und Aras, eine Anlage für China-Alligatoren sowie eine Unterkunft für Servale und Colobusaffen.

Dagblad van het Noorden – 1. Febr. 2007
Diergaarde Blijdorp viert 150-jarig bestaan
Tiergarten Blijdorp feiert 150jähriges Bestehen
Rotterdam. DerTiergarten Blijdorp in Rotterdam besteht in dieses Jahr 150 Jahre. Grund zum Feiern. Der Tiergarten hat ein umfangreiches Festprogramm geplant. Und mit der Geburt eines Zwergflußpferds, eines Gorillas und einer Giraffe konnte das Festjahr gar nicht besser beginnen.

Nieuwsblad.be – 30. Januar 2007
Schattige morsecode in de Zoo van Antwerpen
Süßer Morsecode im Zoo von Antwerpen
Nach 14monatiger Tragzeit brachte die Schabrakentapir-Dame Signora im Zoo von Antwerpen ein Jungtier zur Welt. Die vorherige Tapirgeburt in Antwerpen liegt nunmehr 2 Jahre zurück. Der Vater des Jungtiers lebt heute zu Zuchtzwecken in Rotterdam. Mutter und Kind sind für alle Besucher zu besichtigen.

de Gelderlander – 30. Jan 2007
Rechter buigt zich over uitbreiding Zoo Parc
Richter beschäftigen sich mit der Erweiterung des Tierparks
Anwohner des Zoo Parcs Overloon sind nicht begeistert von der Erweiterung des Tierparks. Das brachte die streitenden Parteien vor den Staatsrat (Raad van State)..

De Telegraaf – 29. Januar 2007
Zwerfslangen straat op door zachte winter
Streunende Schlangen wegen mildem Winter auf der Straße
Im Reptilienzoo Serpo in Delft werden derzeit wöchentlich mehrere Schlangen, Eidechsen und andere exotische Tiere abgegeben, die Bürger im Haus oder auf der Straße aufgefunden haben. Normalerweise erhält der Zoo in den Monaten Dezember, Januar und Februar keine Abgabetiere. In der letzten Woche wurde man sogar zur Hilfe gerufen, weil ein Bürger in seiner Wohnung von einer Schlange gebissen wurde, die in einem anderen Gebäude entkommen sein muss und es durch die milden Temperaturen bis in die Wohnung des Bürgers geschafft hat. Entkommene Terrarientiere könnten derzeit besonders in den Städten problemlos überleben.

HLN.be – 27. Januar 2007
Zoo van Antwerpen verwelkomt tapirbaby
Zoo von Antwerpen heißt Tapirbaby willkommen
Im Antwerpener Zoo ist heute Mittag ein Schabrakentapir geboren worden. Das Jungtier hat noch keinen Namen, da das Geschlecht noch nicht festgestellt werden konnte.



Russische Meldungen


RIA Nowosti – 6. Febr. 2007
В зоопарке Южно-Сахалинска проснулись медведи
Im Zoo von Jushno-Sachalinsk sind die Bären aus ihrer Winterruhe erwacht
Im Zoobotanischen Park der Oblast Sachalin in der Stadt Jushno-Sachalinsk sind die Bären aus ihrer Winterruhe erwacht. Wie die Leiterin der wissenschaftlich-methodischen Abteilung des Zoobotanischen Parks Larissa Borontschuk der Agentur Nowosti mitteilte, sind die Bären schon ziemlich aktiv und ihr Wohlbefinden ist gut. Ihren Worten nach leben vier Petze in dieser Einrichtung. Gemeinsam mit ihnen sind auch andere Bewohner des Tierparks aus ihrer Winterruhe erwacht: die Marderhunde (zwei Männchen, ein Weibchen) und ein Igel namens „Pupsik“. Schuld daran ist vor allem das für die Insel-Region ungewöhnlich warme Wetter und das lärmende Verhalten der Besucher. „Viele Leute, die zu den Bären kommen, schreien: „Mischa, steh auf, wir sind gekommen“, sagte Borontschuk.Wie von der Sachaliner Vereinigung der Jäger und Fischer zu erfahren war, beenden die Bären in der freien Natur ihre Winterruhe im April, die Marderhunde ebenfalls. Doch können wildlebende Marderhunde bereits im Februar von Zeit zu Zeit auf Nahrungssuche gehen, um anschließend weiter in ihrer Höhle zu ruhen bis zum Frühjahr.

RIA Niowosti – 5. Febr. 2007
Тигренок-сирота, обнаруженный в амурской тайге, перевезен в Приморье
In der Amur-Taiga gefundenes verwaistes Tigerjunges in die Region Primorje gebracht
Eine kleine Tigerwaise wurde nach einer Operation im Gebiet Chabarowsk in die Region Primorje gebracht. Wie die Russische Presseagentur Nowosti am Montag vom stellvertretenden Leiter der Spezialinspektion „Tiger“ des Ministeriums für Naturressourcen Rußlands erfuhr, mußten dem jungen Tiger, der in der Amurtaiga mit der Tatze in ein Fangeisen geraten war, zwei Zehen amputiert werden.„Jetzt wurde der Kleine zur Rehabilitierung in das Dorf Rasdolnoe gebracht. Mitarbeiter der Spezinspektion und Tierärzte aus Wladiwostok kümmern sich um das Tier“, erfuhr die Agentur. Das in eine Falle geratene Tigerjunge wurde Ende voriger Woche von einem Jäger in der Amurtaiga gefunden. Das drei bis vier Monate alte Tigerjunge wurde in das Rehabilitationszentrum für Wildtiere „Utjos“ („Klippe“) im Gebiet Chabarowsk gebracht. Um die verletzte Pfote zu operieren, kam ein Tierarzt aus Wladiwostok in das Zentrum, der schon mit Tigern zu tun hatte. Das ist nicht das erste Tigerjunge, das in diesem Winter im Gebiet Chabarowsk in der Taiga aufgefunden wurde. Ende Januar wurde ein halbverhungerter vier bis sechs Monate alter Tiger, der von einem Einheimischen im Rayon Bikin aufgefunden wurde, in den Zoo Chabarowsk gebracht. Trotz aller Bemühungen der Mitarbeiter des Zoos hat das Tigerjunge nicht überlebt. Das Leben eines anderen Tigerjungen, das im Dezember 2006 in den Zoo gebracht wurde, ist außer Gefahr. Die kleine Tigerin erhielt den Namen „Rigma“. Zwei weitere Tigerjunge, die im vorigen Jahr in der Region Primorje von Mitarbeitern der Spezialinspektion „Tiger“ des Ministeriums für Naturressourcen Rußlands gerettet wurden, kamen in die Zoos von Nowosibirsk und Moskau. Die Fachleute vermuten, daß die Mütter dieser Tigerjungen höchstwahrscheinlich Opfer von Wilddieben wurden. Nach Angaben der Spezialinspektion haben Wilddiebe in der Region Primorje seit Anfang des Jahres 2006 mehr als zehn Tiger getötet. Laut Statistik werden 15 bis 18% der Verbrechen aufgeklärt, die zusammenhängen mit rechtsverletzender Nutzung biologischer Objekte. [rechtsverletzender Nutzung von Flora und Fauna]
Der Amurtiger ist in die internationale Rote Liste eingetragen. 95% der Population leben in der Region Primorje und im Gebiet Chabarowsk. Zählungen zufolge gibt es noch ungefähr 450 Exemplare des Amurtigers.

RIA Nowosti – 7. Febr. 2007
Угнана единственная в Приморье машина для перевозки тигров
Geklaut: das einzige für den Transport von Tigern geeignete Auto in der Region PrimorjeWladiwostok
In der Region Primorje ist ein Auto geklaut worden, das für den Transport von Tigern vorgesehen ist. Das wurde Nowosti am Mittwoch mitgeteilt vom stellvertretenden Leiter der Spezialinspektion „Tiger“ des Ministeriums für Naturressourcen der Russischen Föderation Witalij Starostin.„Der Wagen wird gesucht. Ein Ersatzauto zu beschaffen ist sehr schwer – damit der Transport eines Tigers ungefährlich und relativ komfortabel ist, wurde der ganze Innenraum des „UAZ“ [UAS= Uljanowski Awtomobilnyj Zavod=Uljanowsker Automobilwerk] mit einem Käfig ausgestattet. Die übrigen intakten Autos der Spezialinspektion können nicht auf diese Art und Weise umgerüstet werden“, sagte Starostin.Es wäre der Transport einer Tigerin geplant gewesen, die das zweite Jahr in der Umgebung des Dorfes Tschernigowka den Winter verbrachte. Jetzt müsse die Umsiedlung der Raubkatze in den Norden der Region Primorje aufgeschoben werden, bemerkte Starostin.Eine alte 13jährige Tigerin macht schon den zweiten Winter Jagd auf die Hofhunde des Dorfes Tschernigowka. Sie kam dorthin, weil ihr die Nahrung fehlte – vor drei Jahren haben die Dorfbewohner alle Huftiere in der Gegend verjagt.Der Amurtiger ist in die internationale Rote Liste eingetragen. Nach der letzten Tigerzählung, die von russischen und amerikanischen Fachleuten durchgeführt wurde, leben in der [Pazifik]Region Primorje und im Süden des Gebiets Chabarowsk ungefähr 450 Amurtiger.

RIA Nowosti 7. Febr. 2007
В Приморье попытаются поймать тигра, напавшего на человека
In der Pazifik-Region Primorje versucht man einen Tiger zu fangen, der einen Menschen angegriffen hat
In der Region Primorje wurde beschlossen, einen Tiger zu fangen, der einen Dorfbewohner angefallen hatte, erfuhr die Presseagentur Nowosti am Mittwoch vom Leiter der Spezialinspektion Tiger des Ministeriums für Naturressorcen Rußlands Sergej Subzow. „Wenn es gelingt, den Tiger zu fangen, wird er untersucht, um die Ursachen seines unangemessenen Verhaltens zu klären. Abhängig von den Untersuchungsergebnissen wird beschlossen, was mit dem Raubtier weiter geschehen soll“, erklärte Subzow. Die Mitarbeiter der Spezialinspektion riefen die Einwohner des Dorfes Meteoritnoje des Rayons Krasnoarmejski zu erhöhter Vorsicht auf: Nachts solle niemand das Haus verlassen, die Kinder sollen drin bleiben, die Hunde an die Leine und das Hausvieh einsperrt. Am Montag zerfetzte im Dorf Meteoritnoje ein Tiger einen Hund und verwundete dessen Herrn, der versuchte auf einen Baum zu klettern. Das Raubtier zerriß [zerkratzte?] dem Mann das Bein, der Verletzte mußte aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Schon einige Tage hält sich die Raubkatze im Umkreis von drei Kilometern auf. Nachts schlendert der Tiger sogar durch die Hauptstraßen des Dorfes. In Meteoritnoje befindet sich eine Gruppe der Spezialinspektion „Tiger“, aber die Versuche, das Raubtier einzufangen, blieben bisher ohne Ergebnis. Nach Angaben der Spezialinspektion kam es in diesem Winter in der Region Primorje mehr als zehnmal zu einem unerwarteten Zusammentreffen von Mensch und Tiger. In den meisten Fällen hing das damit zusammen, daß der Tiger in die Nähe des Dorfes geriet. Fälle, in denen ein Tiger einen Menschen in der Nähe einer Siedlung angegriffen hat, gab es diesen Winter nicht.

RIA Nowosti – 5. Febr. 2007
В Приморье амурский тигр напал на человека
In der Region Primorje hat ein Amurtiger einen Menschen angegriffen
In der Region Primorje hat im Rayon Krasnoarmejski ein Tiger einen Förster angefallen. Der Verletzte lehnte eine Behandlung im Krankenhaus ab. Wie RIA Nowosti am Montag in der Naturschutzstiftung „Phönix“ erfuhr, geschah der Angriff im Dorf Meteoritnoje. Am Ort des Geschehens arbeiten Mitarbeiter der Spezialinspektion „Tiger“ des russischen Ministeriums für Naturressourcen. Nach den Worten des Ansprechspartners der Agentur kam der Tiger ins Dorf, um einen Hund zu schlagen. Der Hausherr kam heraus, als er das Gebell hörte, und traf unerwartet mit der Raubkatze zusammen. Während der Tiger den Hund tötete, versuchte der Förster auf einen Baum zu klettern. Der Tiger zog ihn von dort herunter, wobei er ihn am Oberschenkel verletzte. Danach verschwand der Tiger in den Wald.„Der Tiger hat sich noch nicht weit vom Dorf entfernt. Wir versuchen ihn zu verjagen, doch nahe an das Tier heranzufahren verhindert der hohe Schnee“ – wurde aus der Spezialinspektion „Tiger“ mitgeteilt.

RIA Nowosti – 6. Febr. 2007-02-07
Напавший на жителя Приморья тигр по-прежнему держит в страхе все село
Ein ganzes Dorf hat nach wie vor Angst vor dem Tiger, der einen Bewohner angefallen hat
Im Gebiet Primorje gelang es den Spezialisten nicht, den Tiger, der einen Menschen angegriffen hatte, aus der Nähe des Dorfes zu verjagen. Wie der stellvertretende Leiter der Spezialinspektion „Tiger“ des russischen Ministeriums für Naturressourcen Witalij Starostin der Presseagentur Nowosti mitteilte, hält sich die Raubkatze im Umkreis von drei Kilometern beim Dorf Meteoritnoje im Rayon Krasnoarmejski auf. Am Vorabend schlug der Tiger einen Dorfhund und griff dessen Besitzer an, den er am Bein verletzte. Eine Krankenhausbehandlung des Verletzten war nicht erforderlich.„Nachts lief der Tiger sogar durch die Hauptstraßen. Ungeachtet dessen, daß die Inspektoren ihn die ganze Nacht erschreckten – lärmten, in die Luft schossen, mit dem Auto dicht an ihn heranfuhren, er ging nur etwas zur Seite, das Dorf verließ er aber nicht. Obwohl es ihm diesmal auch nicht gelang, einen Hund zu reißen“, sagte Starostin.
Wie er sagte, werden die Mitarbeiter der Spezialinspektion auch weiterhin versuchen, den Tiger in die Taiga zu vertreiben. Nach Angaben der Spezialinspektion, gab es in diesem Winter in der Region Primorje schon mehr als zehn plötzliche Zusammentreffen eines Tigers mit Menschen, meist geschah es in Dorfnähe.

Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Dresden, 07.02.2007
Der Zoo Dresden trauert um zwei Zootierveteranen
Leider starben in dieser Woche zwei Veteranen unserer Zootiere, die sich auch unter unseren Besuchern großer Beliebtheit erfreuten. Am Montag erhielt der 13jährige Katzenbär (Roter Panda) Bärli Sterbehilfe und heute erlöste die Zootierärztin den fast 20jährigen Löwen Aron von seinen Leiden. Auch wenn er der König der Tiere genannt wird, haben Löwen ein vergleichsweise kurzes Leben. 20 Jahre sind ein sehr hohes Alter. In freier Wildbahn sind besonders Löwenmännchen zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Sie werden lediglich für wenige Jahre in einem Rudel geduldet und sterben deshalb frühzeitig. Anders im Zoo: Hier können auch Mähnenlöwen älter als 15 Jahre werden. Aron kam am 1987, halbjährig nach Dresden. Seine etwa gleichaltrige Partnerin Mirjam starb im Sept. 2005. Seitdem lebte er mit seiner Tochter Sara zusammen, die nun allein zurückbleibt. Schon seit Monaten zeigte Aron Fressunlust und Gewichtsverlust. Seit Ende Januar war schließlich ein rapider körperlicher Verfall zu verzeichnen. Eine Untersuchung seines Blutes ergab Hinweise auf einen chronischen Nierenschaden. Die ersten Sektionsbefunde weisen auf ein altersbedingtes Organversagen sowie ein Tumorgeschehen bei Aron hin. Auch der Katzenbär Bärli hatte seine Altersgrenze erreicht, war zum Skelett abgemagert und konnte kaum noch klettern und fressen. Für beide Tiere stehen die Befunde noch aus, die erst in den nächsten Tagen erstellt werden. Beide Tierveteranen haben fast ihr gesamtes Leben im Zoo Dresden verbracht. Von solchen Tieren Abschied zu nehmen ist für die Pfleger besonders traurig. Bei Aron und Bärli kommt noch hinzu, dass beide auch freundschaftliche Beziehungen zu ihren Pflegern hatten. Sicher werden den beiden auch zahlreiche Besucher und ihre Paten nachtrauern. Die Haltung von Katzenbären und Löwen wird natürlich fortgeführt. Die Anlage für Katzenbären wie auch die geplante neue Löwenanlage wird in Zukunft jeweils von einem neuen Paar bewohnt sein.

VogelPark Walsrode, 07.02.2007
Es wird tropisch im VogelPark Walsrode - Der Februar lockt mit zahlreichen Motto-Veranstaltungen
Im Februar geschehen unheimliche Dinge im VogelPark Walsrode: Ein Mord in der Tropenwaldhalle! Doch keine Bange, es handelt sich nur um einen fiktiven Todesfall, den sich Zoopädagoge Stephan Bannas ausgedacht hat. Junge Besucher ab 12 Jahren können hier zu Detektiven werden und die spannende Rahmenstory um den Todesfall aufklären. War es Rache? Hatte der Tote ein Geheimnis? Und hat der Mord etwas mit den tropischen Vögeln zu tun? An verschiedenen Stationen sammeln die Kinder spannende Informationen über Flora, Fauna und Bewohner der Tropen, bis sie schließlich den Mörder gefunden haben. Der kostenlose Mitmach-Krimi findet am 10. und 11. Februar sowie am 24. und 25. Februar jeweils von 11 Uhr bis 12 Uhr statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ebenfalls in der Tropenwaldhalle werden am 17. und 18. Februar mystische Göttermasken aus Gips, Federn und Farbe gebastelt. Exotische, indonesische Skulpturen dienen als Vorbild. Doch weil noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, erhalten die interessierten Besucher jeden Alters fachkundige Anleitung durch erfahrene Künstler. Der Workshop ist kostenfrei und findet ohne Anmeldung von 11 Uhr bis 15 Uhr statt. Wer gern einmal zum exotischen Tier werden möchte, kann sich am 18. Februar von einer Maskenbildnerin schminken lassen. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Vom Tukan bis hin zum Zebra oder farbenfrohen Schmetterling ist alles möglich. Übrigens: Kreative Besucher bis 17 Jahre, die am Rosenmontag, 19. Februar, geschminkt und verkleidet in den VogelPark Walsrode kommen, erhalten freien Eintritt! Doch natürlich ist der Februar nicht nur der Monat des Karneval, sondern auch der Liebenden. Am Valentinstag, 14. Februar, wird deshalb im Rosencafé ein ganz besonderes 3-Gänge-Menü für Verliebte angeboten. An diesem Tag ist das Café auch extra lange geöffnet, und zwar bis 21 Uhr. Weiterhin finden noch bis zum 21. März an jedem Wochenende die beliebten Theaterworkshops sowie spannende Märchenstunden mit den Profi-Schauspielern Peter und Undine Andersonn statt.

Thüringer Zoopark Erfurt, 07.02.2007
50. Zoovortrag - Fensterbank-Orchideen - Ein Abend rund um die Orchidee
Der Verein der Zooparkfreunde in Erfurt e. V. lädt am Freitag, dem 16. Februar um 19 Uhr ins Atrium der Stadtwerke Erfurt (Magdeburger Allee) ein. Gerd Horlbeck, Chef der Interessengemeinschaft der Thüringer Orchideen-Freunde (T.O.F.) aus Olbersleben, zeigt zunächst in einem Diavortrag etwas zur Geschichte der Orchideen. Im zweiten Teil werden Tipps und Tricks zur häuslichen Pflege verraten. Richtiges Umtopfen , fachgerechtes Teilen und die Schädlingsbekämpfung stehen im Mittelpunkt des farbigen Videovortrages. Sollten Sie Probleme mit Ihrer Orchidee haben, bringen Sie die Blume mit. Kostenloses Informationsmaterial erhalten Sie als kleines Dankeschön von den Thüringer Orchideen-Freunden.

Zoo Leipzig, 07.02.2007
Absolut tierisch! Zoo Leipzig zum Anfassen und Mitmachen auf der „Haus Garten Freizeit“
Der Zoo Leipzig und der Freundes- und Förderkreis präsentieren sich gemeinsam zur Messe „Haus Garten Freizeit“ vom 17. bis 25. Februar 2007 mit einem Stand in Halle 1. Das zentrale Thema in diesem Jahr ist der „Weg in die Zukunft“. Mit dem Bau der 15.000qm großen Riesentropenhalle Gondwanaland wird ein weiteres Projekt des „Zoo der Zukunft“ in Angriff genommen. Der Freundes- und Förderkreis des Zoo Leipzigs unterstützt dieses Vorhaben und wird dafür 1.000.000 Euro sammeln. Wie wird sich der „Zoo der Zukunft“ weiter entwickeln? Welche Tiere bekommen als nächstes ein neues, naturnahes Gehege? Und: Welches Zootier ist vielleicht das passende „Patenkind“? Am Info-Stand gibt es (fast) auf jede Frage zum Zoo und seinen Bewohnern eine Antwort! Dafür sorgen der Freundes- und Förderkreis des Zoologischen Gartens Leipzig e.V. und das Zoolotsen-Team. Wer möchte nicht einmal selbst ein Löwe sein! Oder ein Tiger! Beim Kinderschminken am Zoo-Stand können sich kleine Zoofans für 1,50 Euro in ihre „tierischen“ Lieblinge verwandeln lassen und damit ganz gewiss alle Blicke auf sich lenken. Der Erlös kommt natürlich dem Bau von Gondwanaland zugute. Ein Messe-Klassiker ist das Glücksrad, bei dem man einfach nicht verlieren kann! Jeder Dreh bringt 50 Cent in die Gondwana-Kasse und es gibt auf jeden Fall ein kleine Überraschung! Natürlich geben sich auch Zoobewohner höchstpersönlich die Ehre am Zoo-Stand. In Streichelgehegen kann man mit Zwergkaninchen, Meerschweinchen und Zwergziegen aus dem Zoo auf Tuchfühlung gehen.

Zoo Zürich, 07.02.2007
Alarmierender Populationsrückgang der Galápagos Albatrosse
Zürich, Februar 2007 – Der Bedrohungslevel des Galápagos Albatrosses wird von «gefährdet» auf «vom Aussterben bedroht» angehoben. Ausschlaggebend für diesen Entscheid waren die Resultate einer Studie, die einen alarmierenden Populationsrückgang aufgezeigt haben. Die IUCN (International Union for the Conservation of Nature) hat entschieden, die majestätischen Galápagos Albatrosse (Phoebastria irrorata), neben den Galápagos Schildkröten, eines der Wahrzeichen der Galápagos Inseln, auf seiner roten Liste 2007 neu als «vom Aussterben bedroht» einzustufen. Bewirkt haben dies Studienresultate, die im September 2006 im «Biological Conservation» unter dem Titel «Incidental and intentional catch threatens Galápagos waved albatross» veröffentlicht worden sind. Das Projekt «Bestandesüberwachung des Galápagos Albatros» ergab für die Jahre 1994 – 2001 einen Populationsrückgang von etwa 35%. Die Bedrohungen der Albatrospopulationen durch menschliche Aktivitäten steigen weltweit, fatal sind vor allem die Auswirkungen der industriellen Fischerei. Der Lebenszyklus der Albatrosse kombiniert eine lange Lebenserwartung mit einer geringen Reproduktionsrate. Das hat zur Folge, dass bei erhöhter Sterblichkeit alter Vögel die Bestände sich kaum wieder erholen. Langfristig kann dies das Gleichgewicht der Gesamtpopulation zerstören. Die alarmierenden Ergebnisse des Projektes, das vom Verein Freunde der Galápagos Inseln Schweiz unterstützt worden ist, führten dazu, dass die ACAP (International Agreement for the Conservation of Albatrosses and Petrels) einberufen wurde. Diese soll an einem Treffen dieses Jahr einen Massnahmen- Plan zum Schutz der Galápagos Albatrosse erarbeiten. Zentral wird dabei sicherlich die Bedrohung der Vögel durch die industrielle Fischerei in Ecuador und Peru sein. «Diese Studienergebnisse und Folgeaktivitäten zeigen erneut, wie wichtig unsere Unterstützung, gerade bei verhältnismässig kleinen Projekten, ist. Ohne derartige Bestandesuntersuchungen wären die Galápagos Albatrosse womöglich eines Tages still und leise ausgestorben», betont Dr. Hendrik Hoeck, Präsident des Vereins Freunde der Galápagos Inseln Schweiz. In diesem Sinne beteiligt sich der Verein mit Sitz im Zoo Zürich dieses Jahr an einem Projekt zum nachhaltigen Schutz der Suppenschildkröten auf Galápagos.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 07.02.2007
Kodiakbär Ibo: Krankheit kaum behandelbar
Schon im Herbst des letzen Jahres war Kodiakbär Ibo an einem Krebsleiden erkrankt, er hat an seiner Hinterpfote einen bösartigen Tumor. Seit dem ist er ständiger Patient bei der Tierärztin der ZOOM Erlebniswelt, Dr. Pia Krawinkel. Mehrfach wurde der 24 Jahre alte Bär seit dem operiert, alle möglichen Therapiemethoden eingesetzt. Jedoch kann der ständig nachwachsende Tumor nicht vollständig entfernt werden. Der Allgemeinzustand des Bären ist trotz alledem ausgesprochen gut, so dass der Kodiakbär seine vertraute Anlage wieder aufsuchen darf. Als Schutz ist um den Wundbereich ein Verband gelegt, den der Bär ausgezeichnet toleriert. Wie seine Gefährtin Brenda genoss Ibo in den letzten Wochen seine Winterruhe. Eine Hoffnung auf erfolgreiche Behandlung kann Dr. Pia Krawinkel derzeit kaum nähren: „Wir tun alles medizinisch notwendige und mögliche für Ibo. Mit einer Heilung grundsätzlich ist nicht mehr zu rechnen. Sollte zu einem Zeitpunkt irgendwann erkennbar sein, dass der Bär Schmerzen hat und sich sein Zustand verschlimmert, werden wir ihn unverzüglich von seinem Leiden erlösen. Aber er kann seinem Bewegungsdrang folgen und sich mit einem Verband frei in seinem weitläufigen Revier bewegen“.

Zoologischer Garten Magdeburg, 07.02.2007
Liebe auf den ersten Blick?
„Rudi“, das bekannte Pinselohrschwein des Magdeburger Zoos, sehnte sich schon lange nach einer Partnerin. Jetzt konnte dieser Wunsch erfüllt werden: „Zaji“ (geboren am 27.3.2006 in Münster) heißt seine neue Partnerin, die vor wenigen Tagen an die Elbestadt zog.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 07.02.2007
Affentheater
„Gonzales“ ist König im Affenstaat – zumindest in seinem Reich auf der Felsenanlage in der Wilhelma. Er kann stolz auf das vergangene Jahr zurückblicken, denn 6 Jungtiere wurden in seinem beachtlichen Harem geboren, die drei letzten am 24. und 27. Dezember und am 25. Januar. Insgesamt 31 Dscheladas oder Blutbrustpaviane – namensgebend ist ein roter Fleck nackter Haut auf der Brust- leben auf der Felsenanlage. Das bergige Terrain bietet den kletterfreudigen Affen aus den Hochgebirgsregionen Äthiopiens viel Raum zum Toben. Den jungen Dscheladas steht zusätzlich lebendes Spielgerät in Gestalt der Mähnenschafe zur Verfügung: Diese aus dem nordafrikanischen Atlasgebirge stammenden Tiere dienen geduldig als Sitzplatz, Trampolin, Reittier und gelegentlich auch als Milchbar. Wird es dem Schaf dann doch zu viel, wechseln die Kleinen auf den Rücken ihrer Mütter, denn sie werden nicht auf den Arm genommen, sondern dürfen reiten. Gelegentlich mischt Haremschef „Gonzales“, erkennbar an seinem eleganten Schultermantel aus langen Haaren, sein Volk auf: Alles tobt kreischend durch die Gegend, und anschließend wissen alle wieder, wo es lang geht und können zum Tagesgeschäft übergehen. Das besteht großteils aus Nahrungssuche und sozialer Fellpflege: Dscheladas sind Vegetarier und immer auf der Suche nach Gras, Blättern, Körnern, Früchten oder Wurzeln, die von den Pflegern großzügig auf der Anlage verteilt werden. Die Wilhelma ist sehr stolz auf diese Großfamilie, eine der wichtigsten Zuchtgruppen in Europa, denn Dscheladas sind in ihrem ursprünglichen Lebensraum stark bedroht, der Erhalt der Art in den Zoologischen Gärten könnte für sie dereinst überlebenswichtig sein.

Zoo Duisburg, 06.02.2007
Kleine Tollitäten im Zoo zu Gast
Im Rahmen einer Rund-Um-Visite durch ihre Heimatstadt Duisburg wird das Kinder-Prinzenpaar des Duisburger Karnevals Prinz Tobias I. (Benkert, 13 Jahre) mit Prinzessin Laura I. (Grontzki, 9 Jahre) auch Hof im Zoo am Kaiserberg halten. Neben einem kurzen Rundgang entlang der Freianlagen werden die prinzlichen Hoheiten samt ihrem Hofstaat - allen voran Hofmarschall Lars Korth sowie der Pagin Anna Göbel - auch den Duisburger Robben einen Besuch abstatten - insbesondere natürlich den stets zu neckischen Späßen aufgelegten Kalifornischen Seelöwen. Für diese Begegnung werden Duisburgs Tierpfleger u.a. auch einen Eimer leckerer Sprotten bereithalten, für die sich die quicklebendigen Flossenfüßler in erster Linie interessieren. Im Anschluss an den Besuch im Robbenrevier wird das Kinderprinzenpaar um 15.00 Uhr die sprunggewandten Meeresakrobaten im Delphinarium des Zoos begrüßen - selbstverständlich steht anschließend bei einer Tasse Kakao und Leckerein Fachsimpelei mit Duisburgs Tierpflegern auf dem Programm.

Tierpark Chemnitz, 06.02.2007
Vielfalt an Veranstaltungen vom 10. bis 25. Februar
Ab kommenden Samstag, 10. Februar, wird es bis zum Sonntag, den 25. Februar, wieder verschiedene Ferienveranstaltungen im Tierpark Chemnitz geben. Täglich 14:00 Uhr finden Kurzführungen zu verschiedenen Tiergruppen statt, den Anfang machen am ersten Ferienwochenende das Vogelrevier (Samstag) und das Tropenhaus (Sonntag). Tierpfleger berichten über ihre Schützlinge und stehen für Fragen zur Verfügung. In der Tierparkschule bieten verschiedene Chemnitzer Kinder- und Jugendeinrichtungen Aktionen zum Mitmachen an. Es stehen Bastelstraßen, Wissenstests, „Mitmachzirkus“ u. v. m. auf dem Programm. Wann welche Veranstaltungen stattfinden, kann unter www.tierpark-chemnitz.de („News“) nachgelesen oder an der Tierparkkasse erfragt werden. Natürlich sind auch die knapp 1000 tierischen Bewohner immer einen Besuch wert. Zuwachs gab es wieder bei den Haustieren, ein Eselfohlen und zwei Schaflämmer erblickten vor wenigen Tagen das Licht der Welt.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 06.02.2007
Was ist los in Hellabrunn 2007?!
Am Wochenende beginnt wieder unsere beliebte Veranstaltungsreihe „Vom Wildtier zum Haustier“ mit den Fischen unter dem Thema „Wir sind goldiger als Nemo“. Von 10:00 – 16:00 Uhr sind im Aquarium z. B. Diskusfische, Guppys in Wild- und verschiedenen Zuchtformen zu sehen. Für die Kinder ist ein großes Aquarium aufgebaut, aus dem sie Pappfische mit einem Magneten angeln können. Wer einen „goldigen Nemo“ angelt, bekommt ein kleines Präsent.

Alternativer Bärenpark Worbis, 06.02.2007
Bären bald hinter G8-Zaun? STIFTUNG FÜR BÄREN zählt auf Münteferings Unterstützung
Vizekanzler Franz Müntefering versprach, sich dafür einzusetzen, dass ein Teil des Sicherheitszaunes, der die Teilnehmer der G8-Gipfels in Heiligendamm schützen soll, anschließend als Grenzzaun für den geplanten Alternativen Bärenparks® im Schwarzwald, zur Verfügung gestellt werden kann. Für die Teilnehmer des G8-Gipfels im Juni d. J, eines der wichtigsten internationalen Foren wurde bereits jetzt damit begonnen, einen kostenintensiven Sicherheitszaun aufzustellen. Dieser hat nach dem Gipfel seine Schuldigkeit getan. Vizekanzler Franz Müntefering, der sich kürzlich bei seinem Besuch im Schwarzwald auch für den Stand des Alternativen Bärenparks im Schwarzwald – Bad Rippoldsau-Schapbach – interessierte, versprach, sich für diese Bärenauffangstation einzusetzen und zu prüfen, ob der Bund einen Teil des 12 Kilometer langen G8-Schutzzaunes nach dem Gipfel für dieses Tierschutzprojekt schenken könnte. „Ein Zaun erst für die Politiker, dann für die Bären; das wäre ein bärenstarker und sinnvoller Kompromiss!“, so Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer der STIFTUNG FÜR BÄREN. Da im Alternativen Bärenpark Worbis (Thüringen) mit derzeit 12 Bären auf 40 000 m² naturbelassener Freianlage die Aufnahmekapazität für ehemalige Zirkus- und „Überschuss“-Bären erschöpft ist, plant die STIFTUNG FÜR BÄREN im Schwarzwald einen zweiten Bärenpark zu errichten. Dort sollen weitere Bären aus tierquälerischer Haltung ein tiergerechtes neues Zuhause finden. Für diesen zweiten Bärenpark im Schwarzwald benötigt die STIFTUNG FÜR BÄREN mindestens 250 000 Euro, allein rund 300 Euro kostet ein Meter des Sicherheitszaunes.

Zoo Osnabrück, 06.02.2007
Mehr Komfort für die Löwen
Der alte Wetterschutz in der Löwenaußenanlage ist in die Jahre gekommen und zusammengebrochen. Durch das zooeigene Handwerkerteam wurde ein neuer, in seinen Dimensionen größerer Unterstand gebaut, wobei ein „Wunsch“ der Löwen berücksichtigt wurde. Die Liegefläche ist nunmehr beheizt und bietet den Tieren bei typischem Schmuddelwetter und kalten Temperaturen einen Komfort-Liegeplatz, was sie sichtlich genießen.

Zoo Heidelberg, 05.02.2007
Mehr Zoo für etwas mehr Geld
Zum 1. März erhöht der Tiergarten Heidelberg einzelne Eintrittspreise . Mit der Preisanpassung wollen wir den wirtschaftlich notwendigen Ausgleich der Kostensteigerungen erreichen und gleichzeitig die Zukunftsentwicklung sichern. Dabei ist uns wichtig, „die kinder- und familienorientierte Eintrittspreisstruktur zu erhalten bzw. zu verbessern,“ beschreibt Waldemar Schmidt, der kaufmännische Geschäftsführer des Zoos, die Eintrittspreisänderungen. Neben der Leitpreisanpassung der Tageskarte für Erwachsene von 6 ¤ auf 7 ¤ bleiben die Einzel- und Jahreskartenpreise für Kinder unverändert. Auch nach der Preiserhöhung der Familienjahreskarte um 10 ¤ hat diese noch einen exzellenten Gegenwert: Für 75,- ¤ kann die ganze Familie ein Jahr lang Elefanten, Tiger, Gorillas – insgesamt über 1000 Tiere – an 365 Tagen erleben. Gerade für Kindergärten und Schulen hat sich das Angebot weiter verbessert: In den Genuss der Ermäßigung für Heidelberger Schulen kommen jetzt auch die Berufsschulen der Stadt. Außerdem ist ab dem 1. März je angefangene zehn Kinder eine Begleitperson frei. Die neue Jahreskarte für Kindergärten kostet 120,- ¤. Dafür kann der jeweilige Kindergarten an jedem Werktag eine Gruppe von 20 Kindern und drei Betreuer in den Zoo schicken – in den Kindergärten der Region brechen tierische Zeiten an. Im Jahr 2007 wird der Zoo noch attraktiver werden: Es steht der Umbau des Außengeheges für Schimpansen an, die dann fast „hautnah“ erlebt werden können., Der Baubeginn für das Restaurant und natürlich der Start des größten Bauprojektes seit 1989, der Neubau des Elefantenhauses, steht ebenso bevor. Die Elefantenpfleger und die Zooleitung sind sich sicher: Es wird ein Meilenstein in der Entwicklung des Zoos und ein wichtiger Schritt zur innovativen Pflege von Großtieren sein. An dem Benefizabend für das Elefantenhaus am 8. März sollen wichtige Persönlichkeiten für das Projekt begeistert werden. Als Schirmherr des Abends hat Hans-Dietrich Genscher sein Kommen bereits avisiert. Wir hoffen, dass unsere Besucher auch das neue Preis-/Leistungsverhältnis als ausgewogen bewerten und dies mit einer wiederum hohen Nachfrage zum Ausdruck bringen. Dann können wir unser Ziel, den Zoo als eine attraktive Erholungs- und Bildungseinrichtung für alle Menschen der Metropolregion weiterentwickeln, der auch für die Freizeitgestaltung aller Altersgruppen und Nationalitäten, besondern für die Familien, ein interessantes und preiswertes Angebot bereithält.

Zoo Duisburg, 05.02.2007
Enne Besuch im Zoo...
Närrische Gäste erwartet der Zoo, deren Wertschätzung eine Begrüßung durch den Vorstand des Zoos, Dipl.-Biol. Achim Winkler und Dipl.-Volksw. Michael Hilbert, rechtfertigt, und selbstverständlich wird auch die gesammelte Mannschaft der Duisburger Koalas, es sich nicht nehmen lassen, ein paar angedeutete Küßchen an die Hoheiten zu verteilen. Mit Sicherheit wird es sich hierbei allerdings um „Luft-Bützchen“ handeln, denn die eukalyptusduftenden Kletterbeutler werden es kaum zulassen, wenn sich gespitzte Kuss-Mäulchen ihren empfindlichen nackten Nasenspiegeln nähern wollten – selbst wenn es sich hier um einladend-blutrote Lippenpaare anziehender Paginnen des Prinzen handeln sollte... Der närrische Troß unter seinem Oberhaupt Tollität Prinz Bodo I wird um 13.00 Uhr den kuscheligen Koalas einen Besuch abstatten und dabei nicht etwa Sekt, sondern ein paar Zweige frisches Eukalyptuslaub (aus der eigenen Plantage!) reichen. Anschließend bleiben die hohen Herrschaften zum Aufwärmen zwischen Kaffeeduft und Flaschenwasser einstweilen im Koala-Haus des Zoos – bevor um 15.00 Uhr Duisburgs Flipper-Quartett die Herzen der Duisburger Obernarren höher schlagen lassen wird. Ein prächtiges Wams, besetzt mit buntbestickten Bordüren, den in der „Fünften Jahreszeit“ allbekannten Schiffchen-Mützen samt meterlangen Prachtfedern aus dem (Oberschwanzdeck-)Gefieder von (in der Regel) Königsfasanen gehören ebenso zur Staffage wie weiße Handschuhe und kurze, steife Röckchen über wohlgeformten Damenbeinen. Aber nicht nur Küßchen, sondern auch Orden werden verteilt, gute Laune ist ebenso angesagt wie ein Schlückchen Sekt, wenn Prinz Bodo I samt seinem Hofstaat verdiente Frauen und Männer im Zoo Duisburg mit Orden auszeichnen wird.

Zoo Krefeld, 05.02.2007
Im fünften Jahr nach Gepardenattacke: Erstmals wieder Nachwuchs bei den Grauen Riesenkängurus im Zoo Krefeld
Große Freude beim Krefelder Zooteam: Die grauen Riesenkängurus haben endlich wieder Nachwuchs. Fast fünf Jahre nachdem eine von bis heute unbekannten Eindringlingen nachts freigelassene Gepardin die Zuchtgruppe angefallen und stark dezimiert hatte, lugt zum ersten Mal wieder ein Jungtier aus dem Beutel einer Grauen Riesenkängurudame. Mutter ist Kylie, selbst eine Überlebende der Schreckensnacht im November 2002. Gepardin Catherine nutzte damals die ungewohnte Freiheit für eine Entdeckungstour und traf auf die Grauen Riesenkängurus. Mit einem Satz war sie ins Gehege gesprungen und scheuchte damit die Beuteltiere auf. Deren ruckartigen Fluchtbewegungen weckten den Jagdinstinkt der Raubkatze. Sie tötete zehn Tiere und verletzte eines schwer am Hals. Kylie war damals ein winziges Beuteljungtier und floh, nachdem Catherine ihre Mutter getötet hatte, voller Panik in den Beutel des schwerverletzten Weibchens Mathilda. Dabei vertrieb sie den später deutschlandweit bekannt gewordenen Lismore aus dem Beutel seiner Mutter. Unermesslich war der Schaden, denn die Kängurugruppe war eine der größten und erfolgreichsten Zuchtgruppen in Europa. Innerhalb von 40 Jahren wurden in Krefeld mehr als 65 Jungtiere aufgezogen. In der Novembernacht wurde die zoologische Arbeit von Jahrzehnten vernichtet. Die Welle der Hilfsbereitschaft in den Tagen nach der Katastrophe war grenzenlos. Aus allen Teilen der Welt erreichte den Zoo Post mit Anteilnahme und Hilfsangeboten. Eine Benefizveranstaltung Krefelder Künstler erbrachte 12 000 Euro, die für die Neugestaltung der Baumkänguruanlage verwendet werden. Der fünf Monate alte Lismore wurde von Tierpflegerin Christine Osswald mit der Flasche aufgezogen. Für die Aufzucht wurde eigens Trockenmilch aus Australien eingeflogen, um den Durchfall des Hüpfers zu bekämpfen. Ein drei Monate altes weibliches Beuteljunges starb trotz großer Bemühungen nach wenigen Wochen an einer schweren Pilzinfektion. Trotz der liebvollen Aufzucht der Menschenmutter ist Lismore ein echtes Känguru. Er menschelt nicht, wie es bei Handaufzuchten oft der Fall ist. Lange Zeit suchten die Krefelder nach neuen Tieren. Ursprünglich sollten Kängurus direkt aus Australien importiert werden, doch dieses Vorhaben zog sich wegen bürokratischer Schwierigkeiten in die Länge. Glücklicherweise gab der Münchner Zoo „Hellabrunn“ die Haltung von grauen Riesenkängurus auf und drei Tiere von dort – ein Männchen und zwei Weibchen – kamen im Mai 2004 nach Krefeld. Bock Zoran ist ursprünglich Krefelder und war nach München abgegeben worden. Das jetzt heranwachsende noch namenlose Jungtier ist sein erster Nachwuchs.

Zoo Krefeld, 05.02.2007
Knuddelstunde bei Kamelen: Erstes Jungtier des Jahres im Krefelder Zoo
Das erste Jungtier 2007 im Zoo Krefeld erkundet jetzt neugierig die Zoowelt. Kamelbaby „Rasoul“ erblickte vor einer Woche das Licht der Welt. Er ist das sechste Jungtier von Rauja und Vater Oddvar. Munter erkundet der kleine Hengst täglich ab dem späten Vormittag mit seiner Mutter die Außenanlage. Auffällig sind seine langen Haare an den Vorderbeinen und die kräftigen Oberschenkel. Bis die Höcker wachsen, dauert es noch ein bisschen. Derweil stärkt er sich noch häufig an der „Milchbar“ seiner Mutter. Die Krefelder Trampeltiere gehören zu den Hauskamelen. Die beiden erwachsenen Stuten Rauja und Raissa sind Schwestern und beide in Krefeld geboren. Hengst Oddvar stammt aus dem Safari-Park Beekse Bergen. 1994 kam er im Alter von einem Jahr an die Uerdinger Straße. Inzwischen ist er hier Vater von 14 Jungtieren geworden. Das letzte Jungtier, dass die Stute Raissa gebar und das auf den ähnlich klingenden Namen Raoul hörte, hatte der Krefelder Zoo gerade erst im Dezember an den Tierpark Kleve abgegeben.

Zoologischer Garten Berlin, 04.02.2007
Der ganze Zoo im Hosentaschenformat - Papierkünstler aus Taiwan zeigt seine Fingerfertigkeit
Am Sonntag, den 4. Februar 2007, präsentiert der taiwanesische Papierkünstler Hsin-fu Hong im Zoo-Aquarium die hohe Kunst der Falttechnik. Von 10.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 16.00 Uhr können die Besucher des Aquariums die unglaubliche Fingerfertigkeit des Papiermeisters bestaunen. Die Bewohner der Landschaftsbecken, die Haifische und Quallen bekommen an diesem Tag harte Konkurrenz um die Aufmerksamkeit der Besucher. Hsin-fu Hong zeigt, was ein wahrer Papiertiger ist. Ob Tiger oder Kranich, Fisch, Käfer oder ein anderer der zahlreichen Bewohner des Aquariums, Hongs Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die exotischen Tiere aus seiner Heimat Taiwan stehen auch auf dem Programm und vor Ort kann gleich überprüft werden, welche Ähnlichkeit das Papierwesen mit dem lebenden Vorbild hat. Die kreative Leidenschaft für die Papierkunst entwickelte Hsin-fu Hong bereits in seiner Kindheit. Autodidaktisch entwickelte er die Tierfiguren, perfektionierte seine Technik und gewann 1986 bei einem Wettbewerb für das Design von Glückwunschkarten in Taiwan einen Preis. 1988 präsentierte der Künstler seine Werke erstmals in einer Ausstellung und zeigte sie in Belgien, Japan, China, Frankreich und den USA. In Berlin stellt der Meister nach seiner erfolgreichen Schau im Naturkundemuseum 2001 nun zum zweiten Mal sein wunderbares Talent vor. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland und dem Zoo-Aquarium Berlin. Infolge der langjährigen freundschaftlichen Verbindung zwischen Taipeh und Herrn Dr. Lange, dem ehemaligen Direktor von Zoo und Aquarium, stellt Herr Dr. Lange den Künstler und die Gäste der Vertretung den Besuchern an diesem Morgen selbst vor.

Tiergarten Nürnberg, 02.02.2007
IKEA KNUT unterstützt die Delphintherapie durch „Weihnachtsbäume für Kinderträume“ Spendenverkaufsaktion
Der schwedische Möbelhändler IKEA veranstaltet alljährlich von Ende Dezember bis Ende Januar den Kunden Event KNUT. Da am 13. Januar, dem Todestag des Schwedenkönigs KNUT im Jahre 1086 traditionell die Weihnachtsbäume aller Ihrer Süßigkeiten beraubt und aus der Wohnung geworfen werden, bedeutet KNUT heutzutage in Schweden das Ende der Weihnachtszeit und Platz für Neues. Die Aktion KNUT des Einrichtungshauses Nürnberg/Fürth beinhaltet nicht nur den Rauswurf der Weihnachtsbäume aus der Wohnung, sondern kümmert sich auch darum, wie diese in die Wohnungen kommen. Daher beginnt KNUT mit der Aktion Weihnachtsbäume für Kinderträume“. Von jedem verkauften Weihnachtsbaum gehen 3 Euro an ein lokales Kinderhilfsprojekt. Es wurden insgesamt 3400 Bäume verkauft, aus dem sich eine Spendensumme von 10.200 Euro für die Lobby für Kinder e.V. ergeben hat. Die Lobby für Kinder e.V. unterstützt seit mehreren Jahren das Projekt Delphintherapie, welches vom Tiergarten Nürnberg in Zusammenarbeit mit der Universität Würzburg erarbeitet wurde. An dem Projekt nahmen seit 1999 bereits 118 Familien teil. Die Lobby für Kinder e.V. unterstützt das Projekt durch die Unterbringung der Familien im Novotel am Messezentrum, stellt einen behindertengerechten Kleinbus kostenfrei zur Verfügung und kümmert sich um ein Ausgleichsprogramm für die Geschwisterkinder. Das Ausgleichsprogramm beinhaltet Ausflüge in nahe Freizeitparks, Erlebnisbäder, einen Besuch im Spielzeugmuseum sowie Geschenke und Aufmerksamkeiten wie T-Shirts, Mal- und Bastelsachen. Eine rundum gelungene Partnerschaft die mit der Hälfte des Spendenvolumens unterstützt wird und somit in Zukunft weiter ausgebaut werden kann. Die zweite Hälfte der KNUT Weihnachtsbaumspendensumme wird für das Projekt „Schulfrühstück“ der Lobby für Kinder e.V. aufgewandt. Im Rahmen des Schulfrühstücks werden bereits 1147 bedürftige Kinder an mehreren Schulen im Stadtgebiet betreut. Das Angebot beinhaltet nicht nur die Verköstigung der Kinder, sondern bereitet die Kinder darüber hinaus noch auf die Auswahl gesunder Lebensmittel in Alltagssituationen vor. Im Schuljahr 2006/2007 werden dafür von der Lobby für Kinder e.V 64.000,00 Euro bereitgestellt.

Zoo Augsburg, 02.02.2007
Giraffe im Zoo geboren
Nach einer fast 6-stündigen Geburt hat Giraffenweibchen „Jamie“ in der Nacht vom Mittwoch auf den Donnerstag ihr erstes Jungtier geboren. Die Tierärzte der Tierklinik Gessertshausen mussten mit Wehenmittel nachhelfen, aber letztendlich kam der kleine Giraffenbulle dann alleine auf die Welt. Danach war allerdings schnelles Handeln erforderlich, denn die Mutter kümmerte sich nicht um das Jungtier und so wurde es kurz außerhalb des Geheges versorgt, kam aber nach 15 Minuten wieder zur Mutter zurück. Mittlerweile macht die kleine Giraffe (Größe ca. 1,50 m) einen sehr munteren Eindruck, allerdings wurde noch nicht beobachtet, dass er bei der Mutter trinkt. Von den Tierpflegern angebotene Milchflaschen hat er bisher strikt abgelehnt. Wir müssen abwarten. Um die Mutter nicht weiter zu stören, muss das Giraffenhaus leider bis auf weiteres für die Besucher geschlossen bleiben. Wenn das Jungtier steht, ist es bei seiner Größe aber sehr gut durch die Scheibe zu beobachten.

Zoologischer Garten Magdeburg, 02.02.2007
ZooKunft 2007: Größte nationale Zootagung Deutschlands findet in Magdeburg statt
Vom 9.-11.02.2007 findet das internationale Symposium „ZooKunft 2007“ in Magdeburg statt. Der Veranstalter, der Quantum Conservation e.V., lädt jährlich zu einem mehrtägigen Symposium ein, um die Zusammenarbeit zwischen Zoos und anderen Naturschutzorganisationen und deren Einbindung in Erhaltungsmaßnahmen zu fördern und neueste Erkenntnisse über die artgerechte Tierhaltung auszutauschen. Mit etwa 200 Teilnehmern aus aller Welt ist diese Tagung ein wichtiges Forum für Diskussion, Kritik und Information geworden. Die ZooKunft 2007 steht unter dem Thema „Zoopraxis: Artenschutz und Marketing“. Wissenschaftler, Zooexperten und Artenschutz-Praktiker werden über neue Wege, Erkenntnisse und Erfahrungen zur Symbiose Artenschutz und Marketing diskutieren. Aber auch Studenten, Aktive im Umwelt- und Naturschutz können sich noch für die ZooKunft-Vorträge am 10.2.2007 unter www.zookunft.info anmelden. Das offene Diskussionsforum soll nicht nur Neuerungen in der Tiergärtnerei fördern, sondern auch Chancen des Artenschutzes im Verbund mit Marketing aufzeigen. Die Zookunft-Vorträge finden im Maritim Hotel Magdeburg statt.

Zoo Halle, 02.02.2007
Zum Valentinstag: Romantischer Abendrundgang im Zoo
Schenken Sie Ihren Lieben doch einmal etwas ganz Besonderes: Einen romantischen Abendrundgang im Zoo. Am 14. Februar um 17 Uhr erfahren Sie auf einem romantischen Abendrundgang durch den Zoo Fakten, Stories und Kuriositäten zu den „Beziehungskisten“ im Tierreich. Fackeln und ein Glas Sekt sorgen für die passende romantische Stimmung. Eingeladen sind frisch Verliebte, gestandene Paare, eingefleischte Singles, überzeugte Junggesellen und alle anderen, die schon immer mal wissen wollten, wie das mit den tierischen Beziehungen ist.

Tierpark Ueckermünde, 01.02.2007
Volkssolidarität und Tierpark Ueckermünde unterstützen ein Umweltbildungsprojekt in Sri Lanka
Gestern, am 31. Januar, frueh morgens um 5.30 Uhr startete eine Gruppe von erwartungsfreudigen Menschen aus Matara, um den Zoo in Dehiwela in der Naehe Colombos zu besuchen. Nach einem Fruehstueck in Beruwela ging es froehlich weiter, bis die Gruppe um 10.30 Uhr am Zoo ankam. Drei Damen von der Hilfsbruecke (ich hatte das Glueck, noch rechtzeitig aus Deutschland zurueck zu sein) begleiteten die Besucher. Die Kinder zeigten grosses Interesse an den Tieren. Sie hatten so etwas in ihrem kurzen Leben noch nicht gesehen. wischendurch gab es eine Erfrischung und, was den Kindern ebenfalls riesigen Spass machte, eine halbe Stunde, um auf dem Spielplatz herumzuturnen. Schaukeln, Rutsche, Kletterstangen und Karussell bereiteten ihnen grosse Freude. Ausgelassen tobten sie sich aus. Ich hoffe, dass die Fotos etwas von dem Spass, den die Kinder hatten, wiedergeben. Nach diesem ausfuehrlichen Zoobesuch bis ca. 13.30 Uhr ging es wieder in den Bus. Er fuhr in den Vihara Mahadevi Park direkt ins Zentrum von Colombo. Dort hielten sich gerade 20 Elefanten auf, die fuer die am Abend stattfindende Perahera (religioese Prozession mit farbenpraechtig geschmueckten Elefanten) verpflegt und geschmueckt wurden. Etwas abseits dieser urwuechsigen Riesen gab es ein wohlverdientes Picknick. Die kleinen Kinder waren derart muede, dass einige schon auf der Fahrt in den Park einschliefen (s. Foto). Gegen 16.00 Uhr startete der Bus wieder Richtung Matara. Unterwegs gab es noch einen Zwischenstop an der Kueste, bei dem die Kinder nochmals mit Getraenken und einem kleinen Imbiss versorgt wurden. Die erste Fahrt hatte Mrs. Ganga, die alles vor Ort organisiert, fuer die Kleinsten vorgesehen. Das Durchschnittsalter betrug ca. sechs Jahre. Das hatte zur Folge, dass Mutter, Grossmutter, Tante oder eine andere Begleitperson dabei war. Das fanden wir aber richt