E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
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   Dr. Christian Remenyi
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   Dr. Silke Sorge
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 355 vom 1. Februar 2007

 Liebe Leser,

morgen veröffentlicht das Klimagremium der Vereinten Nationen die neuen, langfristigen Klimaprognosen (s.u.). Wir benötigen wohl keine komplizierten Modelle, um deren Kernaussage schon heute zu prognostizieren: Der längst auch von konservativsten Politikern und Zeitungen nicht mehr beweifelte Wandel kommt noch schneller und heftiger als bislang befürchtet. Vor einigen Jahren wurden Prognosen von 30 - 80 cm Meeresspiegelanstieg als Panikmache zurückgewiesen, mittlerweile sind die niedrigsten Modelle bei 1 m, auch 7 m werden durchaus für möglich gehalten. Und dennoch wird nur geredet, aber kaum gehandelt - daran hat sich seit der Tokio-Pleite nicht viel geändert. Unsere Stromkonzerne haben versucht, daraus (trotz gleichzeitiger Einweihung von Braunkohlekraftwerken und der unverdrossenen Erschließung neuer riesiger CO2-Lager namens Tagebau) politische Stimmung für Atomkaft zu schlagen. Es ist auffällig, wie sich die Kanzlerin - Kernphysikerin! - zum Thema "Atom-Wiedereinstieg" so dezent zurückhält, und das hat wohl kaum etwas mit Koalitionsvertragstreue zu tun. Und das Argument "Unabhängigkeit von russischen Gaslieferungen" war ja erst recht zum Lachen: Was glauben Sie, woher der Großteil des Urans stammt?

Vermutlich wollen Sie so etwas im Editorial der Zoopresseschau gar nicht lesen, auch wenn es den Naturschutz direkt und die Zoos mittelfristig betreffen wird. Ist ja auch unangenehm. Freuen wir uns lieber über neue Zoodiektoren, zurückgefundene Luchse und darauf, daß die "Vogelgrippe" ihr häßliches Haupt wiedererhebt. Davon haben wir
bald sicher alle wieder was.

Dirk Petzold



Zoos – Meldungen

Berliner Zeitung - 28. Jan. 2007
Dreifacher Abschied
Wenn man sieht, wie er durch den Zoologischen Garten eilt, begreift man schnell: Das mit der Rente kommt für Jürgen Lange zu früh. Nicht mehr arbeiten - unmöglich. Und doch ist es so: Jürgen Lange, seit 1978 Chef des Aquariums und seit 2002 auch Direktor des artenreichsten Zoos Europas, wird morgen 65 Jahre alt und in den Ruhestand verabschiedet. So, wie es im Zoo üblich ist. Für Jürgen Lange geht nicht nur das Berufsleben zu Ende: Sein 65. Geburtstag bringt noch zwei weitere Abschiede mit sich - vom Hobby und von der Wohnung. Lange hat sein Hobby zum Beruf gemacht, wie er es nennt. Und er hat sich darin quasi auch gleich sein Leben eingerichtet: Der studierte Zoologe und Meeresbiologe wohnt seit 1978 in einer Dienstwohnung direkt überm Aquarium. Was wird er tun? "Ich setze mich garantiert nicht auf die Couch und gucke mir Doku-Soaps über den Zoo an", sagt Lange. Er macht sich selbstständig - er wird Berater für Zoo- und Erlebnisbauten.

Tagesspiegel - 29. Jan. 2007
Der Doktor und das viele Vieh
Ab morgen ist Tierparkchef Bernhard Blaszkiewitz auch für den Zoo zuständig. An beiden Standorten wird sich dieses Jahr viel tun: Unaufgeregt geht er an die doppelte Chefsache heran – in jeweils drei und zwei Tage will er sich die Arbeitswoche in beiden Einrichtungen aufteilen und sich anfangs natürlich etwas mehr dem Zoo widmen. Dass es „dort ’ne Menge Mitarbeiter gibt, die sich auf ihn freuen“, erleichtert ihm den Start, und auf seine Leute im Tierpark kann er sich eh verlassen. Dort will er vor allem an den Wochenenden nach dem Rechten sehen – „damit die Besucher nicht denken, der Blaszkiewitz ist weg“. Umzugskisten packt er jetzt auch nicht, Blaszkiewitz bleibt in Friedrichsfelde hinter den Wisenten wohnen. Nicht gegen-, sondern miteinander soll es in Zoo und Tierpark gehen, wünscht sich Blaszkiewitz. Neues steht hie und da genug ins Haus: In Friedrichsfelde im Frühjahr dreifacher afrikanischer Elefantensegen und für die Sekretäre – stelzenbeinige afrikanische Greifvögel – eine neugestaltete Anlage. Im Zoo wird das Nachttierhaus eröffnet, weitere Projekte sind geplant. Ab 2008 erhalte man für weitere vier Jahre vom Senat einen neuen Zuwendungsvertrag.

Tagesspiegel - 30. Jan. 2007
Schlüsselerlebnis im Zoo
Es schüttete wie aus Kannen, als gestern vormittag Zoo-Direktor Jürgen Lange seinem Amtsnachfolger Bernhard Blaszkiewitz vor dem Elefantentor symbolisch einen riesigen Schlüssel für den Zoo überreichte. Das Nass von oben vermochte dabei die sichtlich entspannte Laune der beiden Vertreter der zwei Berliner Tiergärten nicht zu stören. Mit einem festen Händedruck besiegelte der eine seinen Abschied nach bald 30 Jahren von den „Viechern“ im Zoo, der andere seinen Beginn als deren neuer Chef. In den Ruhestand tritt Jürgen Lange ab heute auch noch nicht. Als Reiseleiter begleitet er weiterhin Tagesspiegelleser in die Antarktis, und als zoologischer Fachberater hilft er in Südkorea einen Zoo einzurichten und in Nordkorea Zoo-Personal zu schulen.

Berliner Kurier - 29. Jan. 2007
Zootiere traurig - Ihr Lieblings-Mensch geht in Pension
Die Tiere im Zoo sind traurig, denn heute geht ihr Lieblings-Mensch in Pension. Im KURIER erzählt Zoo-Direktor Dr. Jürgen Lange seine lustigsten Geschichten. Etwa die Geschichte mit den gegarten Seeanemonen. Höchstens 26 Grad warmes Wasser mögen die exotischen Tiere. Doch um sie für einen Film ins rechte Licht zu rücken, wurden starke Jupiterlampen ans Becken gerückt. Was keiner ahnte: Die Strahler heizten das Wasser auf 46 Grad hoch... Film fertig, Anemonen auch. Oder die Blamage um Berlins Gorilla-Baby Makoua.

Berliner Zeitung - 29. Jan. 2007
"Ich will keine Spaßparks"
Der neue Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz über seine Arbeit, die Tiere und neue Attraktionen.

Rundfunk Berlin-Brandenburg - 30. Jan. 2007
Zoo und Tierpark unter gemeinsamer Leitung
Der Zoologische Garten und der Tierpark Friedrichsfelde in Berlin haben erstmals einen gemeinsamen Direktor: Tierpark-Chef Bernhard Blaszkiewitz (52) übernahm am Dienstag vom bisherigen Zoo-Leiter Jürgen Lange an dessen 65. Geburtstag symbolisch den Schlüssel für beide Anlagen. Blaszkiewitz ist offiziell vom 1. Februar an für beide Tiergärten verantwortlich.

Neue Ruhr Zeitung - 26. Jan. 2007
Der geborene Zoodirektor
Schon als Kind wusste Achim Winkler, was er werden wollte. In Afrika war er an der Rettung der Bergzebras beteiligt. "Ich bin schon mit dem Wunsch, Zoodirektor zu werden, auf die Welt gekommen. Das liegt in meinen Genen." Gene? Sein Vater ist Maschinenbauingenieur, die Mutter Hausfrau. Immerhin: Einer seiner drei Brüder malt und zwar vornehmlich und mit viel Talent Tiere. Seine Wurzeln hat der 45-Jährige, der seit dem 1. Januar, Direktor des Duisburger Zoos ist, in Neuss - ein klein wenig aber auch in Duisburg. Seine Frau unterstützt ihn - und er sie. "Es war klar, dass ich in einem Zoo hier in der Gegend arbeiten würde", sagt Winkler. Schließlich ist die Frau seines Lebens Salesmanagerin bei einem Düsseldorfer Unternehmen. Über Longleat (England) und Aachen kam er 1993 nach Duisburg. Hier räumte Reinhard Frese eineinhalb Jahre früher seinen Platz, um ihn in Duisburg zu halten. Nun ist Achim Winkler Zoodirektor. Und wenn es nach ihm geht, bleibt er das auch in den nächsten 20 Jahren.

koeln.de - 31. Jan 2007
Der Zoodirektor geht in den Ruhestand
Nach 25 Jahren geht Gunther Nogge, der Direktor des Kölner Zoos in den Ruhestand. Feierlichkeiten wird es anlässlich der Verabschiedung allerings nicht geben, da Nogge noch immer mit dem Aufsichtsrat um seine Pension vor Gericht steht. Ab dem ersten Februar tritt der derzeitige Kurator Theo Pagel auch offiziell die Nachfolge Nogges als Zoodirektor.


Kanal8 - 25. Jan. 2007
Hoch- und Tiefpunkte im Chemnitzer Tierpark
Der verregnete Sommer 2006 hat offenbar auch dem Tierpark Chemnitz zu schaffen gemacht. Im vergangenen Jahr kamen rund 35.000 Gäste weniger in die Einrichtung an der Nevoigtstraße. Allerdings gibt es auch viel Erfreuliches zu berichten. So kamen in Tierpark und Wildgatter insgesamt rund 500 Tiere zur Welt, ein Großteil davon waren Amphibien. Inzwischen gibt es auch den ersten Nachwuchs des Jahres 2007, bei den Lisztäffchen ist ein Jungtier geboren worden.

Freie Presse - 26. Jan. 2007
Schlechtes Wetter sorgt für Besucherschwund in Tierpark und Wildgatter
Chemnitz. Über die Gründe für den Besucherschwund konnte die Tierparkleitung nur spekulieren, mal abgesehen von den verregneten Wochen im Frühjahr und im Sommer. Mit dem Einzug von Medienstar Malik vor zwei Jahren waren die Besucherzahlen auf den zweithöchsten Wert seit 1997 geklettert.

Die Welt - 26. Jan. 2007
Cottbuser Tierpark wuchs auf 1235 Tiere
Im Cottbuser Tierpark sind Ende vergangenen Jahres 1235 Tiere gezählt worden. Das seien 60 mehr als ein Jahr zuvor, teilte Tierpark-Direktor Jens Kämmerling am Freitag mit. Mit 127 700 Besuchern konnte die Zahl des Vorjahres nicht erreicht werden. Als Hauptgrund führte Kämmerling das kalte Frühjahr an.

Ostthüringer Zeitung - 26. Jan. 2007
Inselzoo blickt auf erfolgreiches Jahr zurück
Der Altenburger Inselzoo erfreute sich auch im Vorjahr großer Beliebtheit. Der Zuspruch bewegt sich in etwa auf dem Niveau der Vorjahre. Auf erfreulich hohem Niveau hat sich auch die Zahl der Tierpatenschaften eingepegelt.

Yahoo! Nachrichten - 1. Februar 2007
Entlaufener Luchs «Paco» ist wieder aufgetaucht
Der bei Orkan «Kyrill» aus dem Dortmunder Zoo entlaufene Luchs «Paco» ist wieder aufgetaucht. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wurde das Tier in der Nacht zum Donnerstag mit einem Kaninchenköder in eine Zuschnappfalle gelockt und dort gefasst. Am Vormittag kam die Raubkatze zurück in ihr Gehege zu ihrem Weibchen und den zwei Jungen.

Westfälische Rundschau - 31. Jan 2007
Suche gestoppt - Lockt Luchs die Lust?
Die Suche nach "Paco", dem entlaufenen Luchs, ist eingestellt. "Das bringt absolut nichts", sagte gestern Dr. Ilona Schappert, stellvertretende Zoo-Direktorin. "Lücklemberg ist ein Paradies für Luchse. Da ist ´Paco´ kaum zu finden." Im Zoo hofft man jetzt auf Heimweh oder Hormonschübe bei der Wildkatze.
Vor zwei Wochen hatten zwei Luchse die Verwüstungen des Orkans "Kyrill" genutzt und waren aus dem beschädigten Gehege ausgebrochen. Das Weibchen "Levoca" kehrte rasch zum Nachwuchs zurück. "Paco" aber, der fünfjährige Kater, ist seither auf freiem Fuß.

Ruhr Nachrichten - 29. Jan. 2007
Bei Sichtung sofort melden
Sechs ernsthafte Hinweise gingen in den vergangenen elf Tagen im Zoo ein. Zuletzt gestern Morgen um 9 Uhr. "Da rief ein Zeitungsbote an, dass er den Luchs gegen 6 Uhr gesehen habe. Da war es natürlich zu spät", sagt die Vize-Zoochefin, Ilona Schappert. "Er ist in einem Umkreis von 500 bis 1000 Meter um den Zoo gesehen worden. Zum Glück sind Luchse standorttreu", sagt Schappert. Das ist auch die Hoffnung von Tierpfleger Jens Voigtländer. Dem 41-Jährigen ist die Sorge um seinen Schützling anzumerken: "Jede ernsthafte Sichtung sollte man umgehend melden."

Westdeutsche Allgemeine – 26. Jan 2007
Luchs "Paco" streunt weiter herum
Dortmund. Ungewöhnliche Folge der Orkan-Nacht in der vergangenen Woche: Seit dem 19. Januar ist "Paco" aus dem Dortmunder Zoo verschwunden, ein vierjähriges Luchs-Männchen. Sämtliche Versuche von Zoopersonal und Polizei, das Tier wieder einzufangen, blieben bis zum gestrigen Tag erfolglos. Gemeinsam mit seiner Partnerin "Leboca" hatte der Luchs Reißaus genommen, nachdem ein umgestürzter Baum einen Teil des Zauns zerschmettert hatte.

SZOn - 26. Jan. 2007
Zoo-Luchs «Paco» nach Orkan weiter flüchtig
Ein beim Orkan «Kyrill» aus dem Dortmunder Zoo entlaufener Luchs ist weiter auf freiem Fuß. «Wir hoffen, dass wir ihn irgendwann einfangen können», sagte Zooinspektor Hans-Joachim Sill in Dortmund. Das werde aber immer schwieriger. «Mit jedem Tag wird er selbstbewusster.» Seit seinem Ausbruch vor über einer Woche sei «Paco» fast jede Nacht in Zoo-Nähe gesehen worden. Er sei aber keine Gefahr für Menschen, hieß es.

Freies Wort online – 26. Jan 2007
Sturmschäden erschweren Suche nach Luchs-Pärchen
Nun hat der Winter mit etwas Schnee eine gute Grundlage dafür gelegt, den Luchsen über ihre Fährte quasi auf dem Fuß zu folgen, doch die Schäden und damit verbundenen Gefahren, die Orkan „Kyrill“ hinterlassen hat, durchkreuzen die Such-Pläne. Das Luchs-Pärchen, das aus dem Tierpark ausgebüchst ist, nachdem ein umgestürzter Baum den Zaun ihres Geheges zerstört hatte, ist noch immer auf freiem Fuß. Und zwar gar nicht weit entfernt vom Tierpark. Hier sind schon viele Hinweise zum Aufenthalt der beiden Ausreißer eingelaufen. Sie halten sich im Gebiet Ringberg/Döllberg auf.

Ruhr Nachrichten - 30. Jan. 2007
"Mini" steht nach Treffen mit Paco noch unter Schock
Für Menschen ist der ausgebüxte Luchs ungefährlich - für Haustiere offenbar nicht. Nachdem Paco am Montagabend eine Katze angegriffen hatte, verordneten viele Halter ihren Samtpfoten Stubenarrest. "Mini hat zum Glück nur eine kleine Wunde davon getragen", sagte die Besitzerin. Nach der Behandlung bei einem Tierarzt, der die Verletzung noch am Montagabend versorgt hatte, ging es der Vierjährigen schon wieder besser - von ihrem ungewöhnlich großen Widersacher war sie allerdings noch merklich geschockt.


schweizerbauer.ch - 24. Jan. 2007
Vogelgrippe H5-Virus bei Gänsefarm in Ungarn
Bei einer Gänseherde im Südosten Ungarns ist Vogelgrippe ausgebrochen. Es handelt sich um den ersten Fall in diesem Winter in der Europäischen Union (EU). Ob es sich um das gefährliche H5N1-Virus handelt, wird noch untersucht. Die Herde von über 3000 Gänsen sei bereits getötet worden, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Auch seien die für solche Fälle vorgesehenen Schutzzonen in der Region eingerichtet worden.

Märkische Allgemeine – 29. Jan 2007
Erster Vogelgrippeausbruch des Winters in Europa
Brüssel/Budapest (dpa) - Die Vogelgrippe ist nach Europa zurückgekehrt: Das auch für Menschen gefährliche Virus H5N1 ist in Ungarn europaweit zum ersten Mal in diesem Winter gefunden worden. Das EU-Referenzlabor im britischen Weybridge bei London habe einen entsprechenden Verdacht auf einem ungarischen Geflügelhof bestätigt.

Hamburger Abendblatt – 29. Jan 2007
H5N1 90 Tiere in Ungarn verendet - Die Vogelgrippe kehrt nach Europa zurück
Experten hatten stets vor einer Rückkehr der Vogelgrippe im Winter gewarnt. Jetzt ist es soweit: In Ungarn ist das auch für Menschen gefährliche Virus H5N1 nachgewiesen worden.

Tagesspiegel - 29. Jan. 2007
Die Vogelgrippe kommt wieder
Die Hoffnung, das Vogelgrippe-Virus werde europäische Nutztiere nach den Aufregungen des letzten Jahres eine Weile ungeschoren lassen, hat sich als verfrüht erwiesen. Gänse, die in der letzten Woche in einem Zuchtbetrieb im Südosten Ungarns verendet sind, sind mit dem Influenza-Virus vom Typ H5N1 infiziert. Der Erreger wurde jetzt in einem EU-Referenzlabor in Großbritannien nachgewiesen. Damit wurde das Vogelgrippe-Virus erstmals seit dem Sommer wieder bei EU-Tieren gefunden. Beim Bundesforschungsinstitut geht man davon aus, dass das Virus weiter unter Wildvögeln kursiert. Wegen des bisher fast durchweg ausgesprochen milden Winters konnte es sich aber wahrscheinlich schlechter verbreiten. Bei großer Kälte, wie sie im letzten Winter etwa auf Rügen herrschte, konzentrieren sich die Tiere an einigen wenigen Futterplätzen.



Planung und Bau

Bietigheimer Zeitung - 29. Jan. 2007
Das Tal der Affen im Neckartal
Die afrikanischen Menschenaffen der beliebten Stuttgarter Wilhelma bekommen schon bald ein neues Zuhause: eine Art Tal mit Urwald-Atmosphäre. Ende 2009 könnte das 13 Millionen Euro teure Gehege eröffnet werden, bevor der nächste große Neubau ansteht. Durch "eine Art Grabenbruch", wie es Zoodirektor Jauch ausdrückt, sollen die Besucher durch das neue Gehege hindurchspazieren und die afrikanischen Menschenaffen betrachten können. Sieger eines Architektenwettbewerbs war das Berliner Büro Hascher und Jehle, das schon das neue Stuttgarter Kunstmuseum geplant hatte. So zweifelt Zoochef Jauch nicht daran, dass der Haushalt im März mit dem Wilhelma-Posten vom Landtag verabschiedet wird und rechnet mit dem Spatenstich für das Frühjahr 2008 sowie mit einer 18-monatigen Bauzeit. "Wenn wir Ende 2009 bis Mitte 2010 fertig sind, ist das gut", sagt Jauch. "Das hält dann wieder für 30 Jahre." Mit dem Neubau wird ein Schritt getan zur Realisierung des Wilhelma-Entwicklungskonzeptes aus dem Jahr 2003. Dieses sieht unter anderem vor, die Tiere des Parks nach Kontinenten unterzubringen. Das nächste große Projekt ist Jauch zufolge ein Elefantenhaus: "Dann können wir auch einen Bullen halten und Elefantennachwuchs bekommen." Dieses Haus wird 15 bis 20 Millionen Euro kosten, schätzt Jauch, "das muss für die Elefanten nicht nur groß, sondern auch niet- und nagelfest sein." Mit dem Bau könne erst begonnen werden, wenn der Rosensteintunnel unter der Wilhelma hindurch gebaut und die B 10 verlegt ist.

Solinger Tageblatt - 26. Jan. 2007
Tropen und Wüste in der Fauna
Es riecht schon sehr bewohnt im Gebäude des Tierparks Fauna, in dem Schlangen, Geckos und ein Dreihorn-Chamäleon ihre neuen Terrarien neben den Papageien bezogen haben. Gestern wurden die sechs kleinen und zwei großen Behausungen eingeweiht – mehr als 20 000 Euro wurden investiert. Neben sechs kleineren „Wohnzimmern“ wurden aus alten Vogelkäfigen zwei neue Groß-Terrarien für Schlangen. Die Stadt-Sparkasse Solingen spendete 19 000 Euro für das Projekt, die Bezirksvertretung Gräfrath gab 2 500 Euro dazu. Neben der Neugestaltung gab es einige Zukäufe. Tierpfleger Björn Heimann ist besonders stolz auf das Dreihorn-Chamäleon. Finanziell geht es der Fauna besser. „Wir haben keinen Cent Schulden, können pünktlich bezahlen und haben sogar einige Rücklagen“, so Geschäftsführerin Vera Schramm. „Jetzt müssen wir nur noch den mauen Winter überstehen.“

ND – 27. Jan 2007
Man darf den Kängurus auf den Pelz rücken - Neugestaltetes Freigehege im Tierpark Friedrichsfelde bringt Mensch und Tier zusammen
Die Kängurus sind ausgebüxt, die Besucher ins Tiergehege eingedrungen – diesen Eindruck könnte das Areal erwecken. Der Schein trügt. Dennoch: Neues gibt es aus dem Tierpark Friedrichsfelde zu berichten. Gäste dürfen jetzt den Beuteltieren auf den Pelz rücken, bei gegenseitiger Sympathie sogar streicheln.

Rhein Main Presse - 27. Jan. 2007
Hans lacht jetzt in neuer Voliere
Viel mussten die Eisvogel-Verwandten nicht mitnehmen. Die Mitarbeiter des Exotenhauses im Tiergarten hatten alle Vorbereitungen getroffen. Die Tierpfleger Lars Heymann und Britta Müller scheuten zusammen mit den beiden Auszubildenden Geraldine Kuschel und Carina Decker keine Mühen, um den australischen Vögeln ein schönes neues Zuhause einzurichten. Gleich neben der Fasanenvoliere liegt das neue lebensraumgerechte Domizil der beiden hübschen Vögel.

Rhein Main Presse - 30. Jan. 2007
Energie aus dem Wald
Wiesbaden. Der Heizkessel steht im künftigen Jugendbauernhof, einem separaten Gebäude unweit des neuen Tierpark-Eingangs. Im Dachraum darüber lagern 38 000 Kubikmeter Pellets - aus Sägemehl und Spänen, aus Bruchholz oder minderwertigem Holz zusammengepresst. Der Vorrat reicht für ungefähr sechs Wochen, sind alle Gebäude angeschlossen. Vom Brennstofflager transportieren Förderschnecken die Pellets in den Kessel, in dem sie umweltneutral verbrennen. Bis zum Herbst soll die Gesamtanlage einschließlich des Jagdschlösschens schmuck und wie neu dastehen. Es wurde Zeit, sich Gedanken zu machen, wie die Gebäude ökologisch sinnvoll beheizt werden können, so Klaus Ries, Vorsitzender des Fördervereins. Entstanden sei eine Wärmezentrale, ausreichend für alle Gebäude, die nach Abschluss der Bauarbeiten angeschlossen werden.

Zürcher Unterländer - 26. Jan. 2007
Seilbahn soll in den Richtplan kommen
Der Zoo will den Bau der Seilbahn von Stettbach zum Tierpark vorantreiben. Mit der eingereichten Petition wird der Kantonsrat dazu aufgefordert, das Projekt im kantonalen Richtplan einzutragen. «Die Seilbahn von Stettbach ist als umweltfreundliche Erschliessung des Zoos sehr wichtig für uns», betonte Zoo-Direktor Alex Rübel. Er erhoffe sich durch die Seilbahn eine erhebliche Anzahl zusätzlicher Umsteiger vom Auto auf den öffentlichen Verkehr: «Mit der Seilbahn verkürzt sich die Anreisezeit zum Zoo um 25 Minuten für etwa 40 Prozent der Nutzer des öffentlichen Verkehrs.» Damit solle die heutige Verkehrssituation rund um den Zoo entschärft werden. Eine Machbarkeitsstudie im Auftrag des Zoos habe gezeigt, dass täglich nur rund 50 zusätzliche Fahrzeuge nach Stettbach fahren würden. Zudem sei eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr mit der S-Bahn, der Glatttalbahn, Bus und Tram gewährleistet. Der Kantonsrat ist jetzt verpflichtet, innerhalb der nächsten sechs Monate die Petition zu prüfen und dazu Stellung zu nehmen.

mzbern.ch - 29. Jan. 2007
Erster Schritt für Zoo-Seilbahn
Die umstrittene Seilbahn in der Stadt Zürich vom Bahnhof Stettbach zum Zoo bleibt im Verkehrsrichtplan. Der Zürcher Kantonsrat lehnte am Montagnachmittag einen Antrag der SVP auf Streichung ab. Die SVP befürchtet ein schlimmes Parkplatzproblem, insbesondere an der Talstation in Dübendorf. «Eine saubere Anbindung an den Zoo wäre die Verlängerung des Trams bis zum Eingang.» Der Streichungs-Antrag wurde mit 103 zu 52 Stimmen abgelehnt.

Frankenpost online – 24. Jan 2007
IM WUNSIEDLER GREIFVOGELPARK - In die Volieren ist bereits Leben eingezogen / Gestern erster Rundgang mit geladenen Gästen
Bob Marley ist auch schon da
Gestatten, Herkules. Herkules, so heißt der Winzling auf der Schuler von Anja Bucher aus Hauenreuth, einer angehenden Falknerin. Der nordamerikanische Buntfalke, der in freier Wildbahn Insekten jagt, ist einer der Bewohner, die bereits im Wunsiedler Greifvogelpark Quartier bezogen haben.



Aktionen

Kölner Wochenspiegel - 30. Jan. 2007
Zoo-Direktor Pargel stellte den Zoo-Orden vor
Das war bestimmt die schönste Amtshandlung, die der neue Zoo-Direktor Theo Pargel in seiner kurzen Amtszeit vollzogen hatte. Er überreichte im Elefanten-Haus dem Kölner Kinderdreigestirn mit Prinz Yannick I., Jungfrau Isabelle und Bauer Oscar je einen Zoo-Orden. Und darauf zu sehen ist der größte Schatz des Tiergeheges: Marlar, das kleine Elefanten-Baby. Dieser Orden wird mit Sicherheit ein Sammlerstück, denn es gibt ihn nur in limitierter Anzahl von 100 Stück, und er ist auch nur im Zoo zu kaufen. Der Erlös geht nach Tailand, in ein Naturschutzprojekt für Elefanten.

Westdeutsche Zeitung - 28. Jan. 2007
Zoo: Regenwald vor der Haustür
Krefeld. Um den Regenwald zu erforschen, muss man keine weite Flugreise antreten, um dorthin zu kommen. Denn er liegt quasi direkt vor der Haustür, nämlich im Krefelder Zoo. Am Samstag fand dort zum ersten Mal ein Forschertag für Kinder statt, wobei die Kleinen das Tropenhaus einmal von einer ganz anderen Seite kennen lernen durften. Gaby Borg, Diplom-Biologin und Zooführerin, hatte sich einiges für ihre Gruppe ausgedacht. Wie echte Verhaltensforscher müssen die Kinder genau schauen, wo sich die rund 30 Tierarten, darunter Reptilien, Frösche oder Spinnen, verstecken.

hr online - 26. Jan. 2007
Führung "Gebisse und Zähne" im Opel-Zoo
Wilden Tieren mal ganz gefahrlos in's Maul schauen und auf den Zahn fühlen - das geht am 27. Januar im Opelzoo Kronberg. In der Zooschule werden den Besuchern die verschiedenen Gebisse und Zähne von Pflanzen-, Fleisch- und Allesfressern vorgeführt und anschaulich erklärt. Eine ganz andere Art Giraffe, Erdmännchen & Co kennen zu lernen.

Volksstimme - 30. Jan. 2007
Förderverein Wildpark Christianental lässt Skulptur anfertigen ...
Der Förderverein für den Wildpark Christianental möchte dessen Besuchern immer wieder neue Attraktionen bieten. Für die nächste, einen Auerhahn aus Bronze, fertigt der Wernigeröder Künstler Karl-Heinz Ziomek gerade das Gipsmodell. Am 13. Mai soll die Skulptur eingeweiht werden. Noch bis Mitte Februar arbeitet Karl-Heinz Ziomek an dem Modell. Am 13. Mai ( Muttertag ) zum traditionellen Familienfest im Christianental soll die Skulptur samt kleiner Schrifttafel mit den Namen der Gönner eingeweiht werden.

Wattenscheid.net - 31. Jan 2007
Wattsche Helau am Haifischbecken.
Ein Stelldichein am Haifischbecken unter den Augen von Riffi und Rufus (den beiden Schwarzspitzen- Riffhaien) gaben sich gestern die Prinzenpaare aus Wattenscheid, Herne und Bochum auf Einladung der Brauerei Fiege im Bochumer Tierpark. Schon seit mehreren Jahren startet die Brauerei mit den Festausschüssen in die Session - 2007 erstmals mit Herne, Bochum und Wattenscheid gemeinsam. "Wir möchten den Zusammenhalt im Ruhrgebiet stärken", beschreibt Geschäftsführer Hugo Fiege das Engagement für die Närrinnen und Narren.

Zoo Dresden – 25. Jan 2007
Thabo-Umasai wird ein Jahr alt
Am 4. Februar feiert Dresdens tapsiger Elefantennachwuchs Geburtstag, zu dem alle Besucher recht herzlich eingeladen sind.Von 11 bis 15 Uhr gibt es dabei viel Spannendes zu erleben.



Nachwuchs

MVregio - 27. Jan. 2007
Nachwuchs bei den Zoo-Jaguaren - Drillinge wurden von Sozialminister Sellering getauft
Am 16. und 17. Dezember des vergangenen Jahres gab es Nachwuchs bei den Jaguaren im Rostocker Zoo. Blanco und Ayana wurden zum zweiten Mal Eltern, nachdem bereits im Mai 2001 Vierlinge das Licht der Welt erblickten. Die jetzt sechs Wochen alten Jaguar-Drillinge, ein Junge und zwei Mädchen, wurden am 26. Januar 2007 von Erwin Sellering, Sozialminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, auf die Namen "Keme", "Kaya" und "Kachina" getauft.

Nordsee-Zeitung – 27. Jan 2007
Sozialminister als Taufpate im Zoo
Keme, Kaya und Kachina wurden gestern von Mecklenburg-Vorpommerns Sozialminister Erwin Sellering (SPD) getauft. Die Jaguar-Drillinge waren vor drei Wochen zur Welt gekommen und sind schon tüchtig gewachsen. Es ist der erste Nachwuchs der Großkatzen im Rostocker Zoo seit sechs Jahren.

Berliner Morgenpost – 27. Jan 2007
Knut kommt bald in den Krabbelstall
- Wenn der Eisbär acht Kilo wiegt, darf er sich den Zoo-Besuchern zeigen
Knut. Im Zoo gibt es kaum noch ein anderes Gesprächsthema als den kleinen Eisbären. Der lebt zurzeit hinter den Kulissen und bekommt von dem Rummel um seine Aufzucht überhaupt nichts mit. Besser so. Knut braucht noch viel Ruhe und Wärme. "Erst mit acht bis neun Kilo Körpergewicht wird er so stabil sein, dass wir ihn zeigen können", sagt Zoo-Kurator Heiner Klös. Und das wird frühestens im März sein. Als Knut am 5. Dezember geboren wurde, wog er 810 Gramm, inzwischen bringt er immerhin schon über vier Kilo auf die Waage.

Blick Online - 25. Jan. 2007
Mama will Knuddel-Knut fressen!
Armer, kleiner Knuddel-Knut – so ein Süsser und doch haben ihn seine Eltern gar nicht lieb! Deswegen muss der kleine Eisbär jetzt von Menschenhand mit allerhand Tricks aufgepäppelt werden. Das erste Eisbärenbaby im Berliner Zoo seit dreissig Jahren hats nicht leicht: Zunächst setzte seine Mutter Tosca ihn gleich nach der Geburt vor die Höhle, und Knut musste wochenlang alleine im Brutkasten schlafen. Die erste kritische Phase hat der kleine Bär jetzt überstanden – zu seinen Eltern darf er aber trotzdem nicht. Denn die würden ihn glatt zerfetzen.

BusinessNews - 26. Jan. 2007
Knut, der süßeste Eisbär der Welt
Im Zoo freut man sich – von 810 Gramm zu seiner Geburt am 5. Dezember hat es der kleine Eisbär Knut schon auf ganze vier Kilo gebracht. „Er nimmt gewaltig zu“, sagte gestern Zoomitarbeiter Ragnar Kühne. Besuchen kann man Knut aber noch nicht – der Stress wäre zu groß für das weiße Wollknäuel. Knuts Mutter war einst ein Star der Manege: Im 1991 aufgelösten Staatszirkus der DDR gehörte sie zur berühmten Eisbärengruppe von Ursula Böttcher, die als erste Frau überhaupt diese Raubtiere dressierte und auf USA-Tourneen als „Brilliant Baroness of the Bears“ gefeiert wurde.

Der Tagesspiegel online – 26. Jan 2007
Knuts Mutter war ein Zirkusstar - Der erste Eisbären-Nachwuchs im Zoo seit 33 Jahren gedeiht prächtig
Im Zoo freut man sich – von 810 Gramm zu seiner Geburt am 5. Dezember hat es der kleine Eisbär Knut schon auf ganze vier Kilo gebracht. „Er nimmt gewaltig zu“, sagte gestern Zoomitarbeiter Ragnar Kühne. Besuchen kann man Knut aber noch nicht – der Stress wäre zu groß für das weiße Wollknäuel, dessen Zwillingsbruder vier Tage nach der Geburt starb. Jetzt lastet auf dem Kleinen die Hoffnung des Zoos – er ist der erste Eisbären-Nachwuchs seit 33 Jahren.

Wormser Zeitung - 27. Jan. 2007
Milch mit Fleisch zum Frühstück Knut muss ohne Mama aufwachsen ...
Der kleine Kerl hat extra ein eigenes Kinderzimmer bekommen. Denn Knut ist schon was Besonderes, er ist seit 33 Jahren der erste Eisbär, der im Berliner Zoo geboren wurde. Und den lässt Reviertierpfleger Thomas Dörflein nicht mehr aus den Augen. Seit der kleine Knut das Licht der Welt erblickt hat, nächtigt auch Dörflein im Zoo. Auf seinen Ziehpapa kommt noch allerhand zu, er muss dem Kleinen schwimmen beibringen.

Die Welt - 30. Jan. 2007
Wir sind die Neuen
Die Pfleger im Tierpark Gettorf freuen sich zurzeit über einen Babyboom. Neben etwas sehr frühen Osterlämmern (erst am 8. April ist Ostern) und Ziegenbabys wartet auch der Nachwuchs bei den Affen und den Zwergzebus auf die Besucher. Zu den ersten Frühjahrsboten dieses Jahres gehören auch Vierhornschafe, die von ihrem Pfleger schon stolz an die frische Luft gebracht werden.

Oberberg Aktuell - 27. Jan. 2007
Nachwuchs im Eckenhagener Affen- und Vogelpark
Auch im Winter lohnt sich ein Besuch im Affen- und Vogelpark Eckenhagen. Zu bestaunen gibt es zum Beispiel die frisch geschlüpften Warzenenten oder die zehn jungen afrikanischen Bergziegen, die im Dezember das Licht der Welt erblickten. An Tagen ohne Schnee und Eis ist der gesamte Park geöffnet, die winterharten Tiere können sogar das ganze Jahr in ihren Gehegen bestaunt werden. Bei schlechtem Wetter besteht die Möglichkeit, sich in der Indoor-Erlebnishalle mit Kletterwand, Hüpfburg und Kometschaukel die Zeit zu vertreiben.

Stern Shortnews - 28. Jan. 2007
Affenbaby leidet an Schluckauf - Mutter hat es verstoßen
Das ca. vier Wochen alte Affenbaby Sokojoo im Newquay Zoo in Cornwall leidet an Schluckauf. Die Beschwerden begannen wenige Tage nach der Geburt und traten immer nach dem Stillen auf. Deshalb hat die Mutter das Baby nun verstoßen. Sokojoo wurde aus dem Gehege ausquartiert und bekommt nun von den Tierpflegern die Flasche. Es ist allerdings geplant, das Baby wieder ins Gehege einzugliedern, sobald es feste Nahrung frisst.

20minuten - 30. Jan 2007
Plüschpinguin im Zoo Zürich getauft
Beim Gehege der Königspinguine im Zoo Zürich wurde gestern das neue Alpamare-Maskottchen getauft: Der Plüschpinguin hört auf den Namen Alpamario.
Der Name wurde von der 11-jährigen Tamara Tanner aus Ebnat-Kappel kreiert. Zudem übernimmt das Alpamare die Patenschaft für einen Zoo-Pinguin. Pressesprecherin Monica Marty: «Leider ist es nicht möglich, aber wir hätten ihn gern auf unsere Rutschbahnen eingeladen.»




Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 31. Jan 2007
Affenausbruch - Regenwaldhaus dicht
Das Regenwaldhaus im Zoo ist seit Monaten geschlossen - und wird es auch noch längere Zeit bleiben. "Wegen technischer Probleme", heißt es aus dem Zoo. "Weil die Orang-Utans ausgebrochen sind", heißt es von der Stadt. Ja, was ist denn los? Holger Groenhold zog es in den Dortmunder Zoo. Klar, dass er die so viel gerühmte "tierische Wohngemeinschaft" von Orang-Utans und Schabrackentapiren mal mit eigenen Augen sehen wollte. Doch der Man aus Pinneberg sah nichts - außer dem Schild, dass das "Ruma hutah" (Regenwaldhaus) leider geschlossen sei. "Ja, das ist schon ein Gau für uns. Gerade in den Wintermonaten", sagt Zooinspektor Hans-Joachim Sill. Die Tiere dürften sich in dem Haus wie immer bewegen, alles liefe darin wie gehabt - nur eben ohne Publikum. "Und das schon seit den Herbstferien." Technische Probleme, erklärt er. Und dass das Haus geschlossen bleibe, bis die Sache ganz behoben sei. "Aus Sicherheitsgründen."

Lübecker Nachrichten - 27. Jan. 2007
Tropischer Zuwachs im Aquarium Sea Life in Timmendorfer Strand
Im Aquarium "Sea Life" in Timmendorfer Strand (Kreis Ostholstein) müssen Hering, Plattfisch und Kabeljau zusammenrücken. Denn die heimischen Fische in dem Aquarium bekommen Mitbewohner aus tropischen Meeren. Gelbe Segeldoktorfische und bunt gestreifte Anemonenfische werden künftig das große Ozeanbecken bevölkern. Damit solle dem Wunsch vieler Besucher Rechnung getragen werden, auch etwas über die Tierwelt tropischer Meere zu erfahren, begründete die Marketingleiterin des Hauses, Franziska Kuhnert, diesen Zuwachs.

Grenchner Tagblatt - 31. Jan 2007
Leguan nach Penis-OP wieder im Gehege
Der Antwerpener Leguan «Mozart», dessen Penis-Amputation grosses Aufsehen erregte, ist zu seinen weiblichen Artgenossen im Wasserzoo zurückgekehrt. Nach der dreitägigen Quarantäne habe er sich prompt seinem Lieblingsweibchen genähert.

Frankfurter Rundschau – 27. Jan 2007
Dauererektion - Harter Schnitt für Mozart
Bald sind Mozarts Schmerzen vorbei. Eine Woche lang quälte den belgischen Leguan eine Dauererektion. Am heutigen Samstag wird ihn ein Tierarzt mit einem radikalen Schnitt erlösen. Doch Mozart wird weiter Nachkommen zeugen können, denn gegenüber dem Menschen hat er einen entscheidenden Vorteil.

Kölner Stadt-Anzeiger 31. Jan 2007
Stammhalter bei den Mini-Hirschen im Allwetterzoo Münster
Die Mini-Hirsche im Tropenhaus des Allwetter- Zoos Münster haben einen Stammhalter. Es stehe nun fest, dass es sich bei dem bereits im September geborenen Kleinkantschil - wie die Mini- Hirsche korrekt heißen - um einen kleinen Bock handelt, teilte der Zoo am Mittwoch mit. Die kleinsten Paarhufer gehören zu den stark bedrohten Arten und sind in Zoos nur schwer zu halten. Die nur 25 Zentimeter großen und sehr scheuen Tiere stammen aus Südostasien und leben im dichten Unterholz. In Münster hat es in den vergangenen Jahren mehrmals Nachwuchs bei den Mini-Hirschen gegeben. Der kleine Bock soll später zur Zucht an einen anderen europäischen Zoo vermittelt werden.

Berliner Morgenpost – 30. Jan 2007
Kaufvertrag für Riesenrad ist perfekt
Eine wichtige Hürde vor dem Bau des Aussichtsrads am Zoo ist genommen: Alle am Kaufvertrag des Grundstücks beteiligten Gremien haben ihre Zustimmung erklärt. Investor Michael Waiser, Ge-schäftsführer der Great Berlin Wheel, begrüßte gestern die Entscheidung: "Nach langen Geburtswehen haben sich auch die Berliner Politiker schließlich für den besten Standort entschieden." Finanziert wird das Projekt über den Beteiligungsfonds "Global View", den die DBM Fonds Invest GmbH aufgelegt hat. Die anvisierten 200 Millionen Euro, mit denen neben dem Berliner Rad ähnliche Räder in Peking, Dubai und Tsing Tao gebaut werden sollen, seien bereits seit Ende Dezember platziert, sagte Christian G. Harreiner, Geschäftsführer der DBM Fonds Invest GmbH. Fonds-Anteile (ab 10 000 Euro) könnten dennoch von Interessierten weiterhin erworben werden. Ein fünftes Riesenrad sei geplant - es soll in Orlando (im US-BundesstaatFlorida) entstehen.

Lübecker Nachrichten - Dienstag, 30. Januar 2007
Frühlingserwachen im Tierpark Gettorf
Die Pfleger im Tierpark Gettorf freuen sich zur Zeit über einen "Baby-Boom". Neben "Osterlämmern" und Ziegenbabys wartet auch der Nachwuchs bei den Affen und den Zwergzebus auf die Besucher. "Die Tierbabys sind alle gesund und munter", sagte Sprecherin Gabriele Thoma am Dienstag. Der Tierpark Gettorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde) beherbergt etwa 850 Tiere. In den Gehegen leben 150 unterschiedliche Arten.

Nürnberger Zeitung - 26. Jan. 2007
Wo bleibt nur das ersehnte Baby?
Es ist wie verhext. Sie sind gesund, leben in einem schönen großen Haus mit traumhaftem Garten, haben eine harmonische Partnerschaft – nur mit dem Nachwuchs will es einfach nicht klappen. Da geht es den Menschenaffen im Tiergarten nicht anders als vielen Menschen. Seit 30 Jahren gab es am Schmausenbuck keine Gorilla-Babys mehr. Woran liegt’s? Die Ursachenforschung gestaltet sich ungefähr genau so kompliziert wie bei kinderlosen Menschen-Paaren.

Kölner Stadt-Anzeiger - 25. Jan. 2007
Schildkröten-Oldie «Johann» in Dänemark auf Freiersfüßen
Auf die ungebrochene Zeugungskraft der 80 Jahre alten Seychellen-Riesenschildkröte «Johann» setzt der Zoo in Odense. Der dänische Tierpark hat sich den 150 Kilogramm schweren Koloss im Krefelder Zoo ausgeliehen, wo «Johann» nicht ausgelastet ist. Im heimischen Quartier müsse «Johann» ständig mit Konkurrent «Bernhard» um die Gunst von Schildkröten-Dame «Elly» buhlen. In seinem neuen Zuhause habe der ursprünglich auf den Seychellen im Indischen Ozean beheimatete Casanova die Qual der Wahl. Dort warteten drei Weibchen und vier Teenager sehnsüchtig auf ihn.

Thüringer Allgemeine – 25. Jan 2007
Schildkröte auf Freiersfüßen
Auf die ungebrochene Zeugungskraft der 80 Jahre alten Seychellen-Riesenschildkröte "Johann" setzt der Zoo in Odense. Der dänische Tierpark hat sich den 150 Kilogramm schweren Koloss im Krefelder Zoo ausgeliehen, wo "Johann" nicht ausgelastet ist, wie die Stadt Krefeld berichtete. Denn in seinem heimischen Quartier müsse "Johann" ständig mit Konkurrent "Bernhard" um die Gunst von Schildkröten-Dame "Elly" buhlen. In seinem neuen Zuhause habe der ursprünglich auf den Seychellen im Indischen Ozean beheimatete Casanova die Qual der Wahl. Dort warteten drei Weibchen und vier Teenager sehnsüchtig auf ihn. Der Zoo erhalte als Leihgebühr einen Teil des von "Johann" gezeugten Nachwuchses.

Sachsen Fernsehen Chemnitz 31. Jan 2007
Chemnitzer Tierpark auf Messe
Der Tierpark Chemnitz will jetzt mit einem Messeauftritt die Werbetrommel rühren. Wie es am Mittwoch hieß, werden ehrenamtliche Helfer den Tierpark in der Chemnitz Arena präsentieren. Die Vorbereitungen für den Aufritt Mitte März bei der Heimtiermesse werden bereits getroffen. Denn bei der Messe sollen auch lebende Tiere gezeigt werden, welche ist allerdings noch unklar. Der Tierpark Chemnitz will dabei nicht nur allgemeine Informationen geben, sondern vor allem auch das Thema Amphibien-Sterben in den Mittelpunkt des Messeauftritts stellen.

Märkische Allgemeine - 25. Jan. 2007
Die vier Bären im Perleberger Tierpark halten Ruhezeit ein und ...
Perleberg. Benn, Biene, Mira und Mischka haben die Ruhe weg. Schon wochenlang sind die vier Bären nicht mehr in ihrem Gehege zu sehen. Sie zogen sich Ende November zur Winterruhe in ihr Häuschen zurück. "Bis März werden sie dort bleiben", sagt Perlebergs Tierparkleiter Wilhelm Lüdke. Der bisher verhältnismäßig warme Winter bringt die Bären in ihrem Quartier offenbar nicht ins Schwitzen. "Das Wetter hat keinen Einfluss auf die Ruhezeit", so Lüdke. Ganz anders ergeht es da Meister Petz im europäischen Teil von Russland. Die milden Temperaturen haben dort die in der freien Natur lebenden Braunbären veranlasst, ihre Höhlen zu verlassen.

Prignitzer - 26. Jan. 2007
Bald hilft „Ursus“ im Tierpark
Perleberg. Wer den Tierpark besucht, erlebt auch ein Stück Landwirtschaftsgeschichte der Prignitz. Die Ausstellungen werden thematisch ausgetauscht und durch aufgearbeitete Exponate ergänzt. So kam am Mittwoch ein aufgearbeiteter Leiterwagen dazu, wie ihn Bauern bis in die 60er Jahre nutzten. Am 11. Dezember genehmigte die Agentur für Arbeit in Perleberg dem CJD als Maßnahmeträger die ABM „Arbeiten für und um den Tierpark Perleberg“. Bis zum 10. Juni sind zwölf Teilnehmer und ein Vorarbeiter in mehreren Arbeitsfeldern tätig, darunter im Bereich Weiterführung der Ausstellung historische Landtechnik. Weitere Aufgaben der ABM sind die Anfertigung von Infotafeln und Schaukästen für die Ausstellung sowie der Bau von vier Rastplätzen für Besucher des Tierparks. Einbezogen sind ältere Arbeitssuchende über 50 Jahre, um deren Möglichkeiten zur Integration ins soziale Leben bzw. in den Arbeitsmarkt zu verbessern.

Märkische Oderzeitung – 26. Jan 2007
Cottbuser Tierpark wuchs auf 1235 Tiere
Im Cottbuser Tierpark sind Ende vergangenen Jahres 1235 Tiere gezählt worden. Das seien 60 mehr als ein Jahr zuvor, teilte Tierpark-Direktor Jens Kämmerling am Freitag mit. Die Mitarbeiter hätten im flächenmäßig größten Tierpark Brandenburgs 180 Arten und Rassen registriert. Die Zahl der Vögel verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 91 auf 774. Dagegen stieg die Zahl der Säugetiere um 92 auf 367, vor allem durch die Anschaffung einiger Kleinsäugerarten.

Badische Zeitung online – 27. Jan 2007
Schorse ist der Größte - Im Zoo Hannover werden einmal im Jahr alle Tiere gezählt. Das klappt nur mit Tricks und Leckerlis
Eins, zwei, drei: Im Zoo Hannover sind vor kurzem alle Tiere gezählt worden. So eine Zählung nennt man "Inventur" . Die wird einmal im Jahr gemacht, damit der Zoodirektor Klaus-Michael Martens genau weiß, wie viele und welche Tiere in seinem Tierpark leben. "Es muss doch Ordnung herrschen bei uns" , sagt er und schmunzelt. Zählen klingt einfach, kann aber ganz schön anstrengend sein. Denn: Nicht alle Tiere waren so gemütlich wie die Elefanten, die sich brav nebeneinander aufstellten. Die Zwergmäuse beispielsweise wollten einfach nicht stillhalten, die Reiher flogen immer wieder durcheinander und die Karpfen tauchten einfach von der Oberfläche ab.

Kölner Stadt-Anzeiger - 29. Jan. 2007
Eine Betäubung ist zu riskant
Seit dem Orkan Kyrill vermissen die Troisdorfer ein Hirschrudel, das aus dem Gehege an der Burg Wissem ausbüxte. Jörg Pape, Leiter des Bundesforstamts Wahner Heide, schätzt die Chancen auf eine Rückkehr der Tiere ein.

Ostseezeitung – 29. Jan 2007
Für Zoo mehr als 8000 Euro gespendet
Auf ein erfolgreiches Jahr blickt der Förder- verein für den Stral- sunder Tierpark zu- rück. Nur die Mitgliederzahl stagniert seit Jahren.

Süddeutsche Zeitung – 29. Jan 2007
Im Augsburger Zoo geht es wieder aufwärts - Eine Direktorin für alle Felle
Barbara Jantschke hat den Tierpark nach all den Skandalen wieder auf Vordermann gebracht

Märkische Allgemeine – 30. Jan 2007
Shri liebt Sanssouci Zebu-"Mädchen" geht gern im Schlosspark spazieren
Shri braucht Auslauf und Zuneigung, beides bekommt sie in Sanssouci. Parkbesucher waren am Wochenende verblüfft, das indische Zwergrind auf den Stufen des Neuen Palais zu sehen und wie es im Wegerondell davor seine Spuren durch den Schnee zog. "So alle zwei Tage gehe ich mit Shri spazieren", erzählt Heiko Kretschmer vom Vedischen Kulturverein, der in der Lindenstraße die "Indische Bibliothek" betreibt; gelegentlich steht vor den Toren des Hauses dort auch Shri und frisst ihr Heu.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Russische Meldungen


interfax.ru – 30. Jan 2007
В зоопарке Петербурга лечат пойманную в городе дикую рысь

Im Zoo der Stadt St. Petersburg wird ein in der Stadt gefangener wild lebender Luchs ärztlich behandelt
Mitarbeiter des Ministeriums für Zivilverteidigung und Katastrophenschutz fingen in der Hauptstadt des Nordens einen wild lebenden Luchs und brachten ihn in den Leningrader Zoo, erfuhr Interfax am Dienstag von der Pressesprecherin des Zoos Tatjana Salomatina. „Am Montagabend wurden die Mitarbeiter des Ministeriums für Zivilverteidigung und Katastrophenschutz auf den Prospekt Obuchowskoj oborony gerufen, wo Hunde über frei lebenden Luchs herfielen. Der Luchs wurde gefangen und zu uns gebracht“, sagte T. Salomatina. Die Tierärzte stellen fest, daß „der knapp einjährige Luchs erschöpft und an der Pfote verletzt war.“ „Der Luchs lebte unter den Bedingungen der freien Natur – höchstwahrscheinlich haben ihn die Eltern weggejagt vor dem Beginn der neuen Paarungszeit.

rian.ru - 30. Jan 2007
В Хабаровском крае найден тигренок-сирота
In der Region Chabarowsk kleine Tigerwaise gefunden
In den Zoo von Chabarowsk (russischer Ferner Osten) ist ein ausgehungertes Tigerjunges gebracht worden, das ein Ortsbewohner am Montagabend in der Taiga im Rayon Bikinski gefunden hatte. Wie RIA Novosti im Büro der Umweltstiftung „Phönix“ in Wladiwostok erfuhr, waren am Fundort keine Spuren der Tigermutter zu sehen. „Die kleine Tigerin im Alter von vier bis sechs Monaten war ausgemergelt und derart zermürbt, dass sie nicht einmal brüllen konnte. Der Findling war in die Obhut der Chabarowsker Gruppe der Spezialinspektion „Tiger“ des Ministeriums für Naturressourcen Russlands übergeben worden, die das Tier in den Zoo brachte.

moscowzoo.ru – 29. Jan 2007
VIII съезд Териологического общества
VIII. Kongreß der Gesellschaft für Säugetierkunde
Die Gesellschaft für Säugetierkunde der Russischen Akademie der Wissenschaften, das Sewerzow-Institut für Probleme der Ökologie und Evolution und die Biologische Fakultät der MGU führen vom 31. Jan. bis 2. Febr. 2007 in Moskau eine Internationale Tagung zum Thema „Die Säugetierfauna Rußlands und angrenzender Gebiete“ (VIII. Kongreß der Gesellschaft für Säugetierkunde) durch. Auf der Tagung werden erörtert die Ergebnisse säugetierkundlicher Forschungen der letzten Jahre zu gegenwärtigen Aspekten der wissenschaftlichen Erforschung von Säugetieren. Das Programm der Tagung beinhaltet vorbereitete Referate im Plenum, Mitteilungen in Sektionen und Informationsstände. Die Arbeit der Tagung widmet sich folgenden Gebieten: Paläomammalogie, Systematik, Evolution, Philogenie, Morphologie, Physiologie, Geographie der Säugetiere, Ökologie, Ethologie, Schutz der Säugetiere, jagdwirtschaftliche, medizinische und landwirtschaftliche Aspekte der Säugetierkunde. An der Tagung nehmen mindestens zehn Mitarbeiter des Moskauer Zoos teil. Sie werden sechs Beiträge an Informationsständen zeigen und zwei Runde Tische organisieren. Am Runden Tisch werden sie sechs Vorträge halten.

RIANowosti – 25. Jan 2007
Москва и Роттердам поменялись львами
Löwentausch zwischen Rotterdam und Moskau
Der Asiatische Löwe aus Rotterdam, der vor zwei Monaten in den Moskauer Zoo kam, wird neuer Gatte der Moskauer Löwin, die mit dem vorherigen Partner keinen Nachwuchs bekam, erfuhr RIA Nowosti von der Presseabteilung des Zoos. „Bis jetzt hatten wir im Zoo ein Löwenpaar, das sich zwar paarte, aber nicht fortpflanzte. Als die Löwen von den Tierärzten untersucht wurden, stellte sich heraus, daß der Löwenmann zeugungsunfähig war. Es wurde beschlossen, einen anderen Löwen zu finden. Das Männchen aus Rotterdam hatte schon für Junge gesorgt, deshalb gibt es keinen Zweifel an seiner Zeugungsfähigkeit“, sagte die Pressesprecherin der Agentur. Ihren Worten nach verblieben nicht mehr als 200 Exemplare des Asiatischen Löwen auf der Erde. „Unsere Aufgabe besteht darin, alles für ihre Fortpflanzung zu tun. Das ist eine sehr seltene Art. Wir hoffen, daß sie sich vermehren wird“, wurde hinzugefügt. Der Asiatische Löwe aus Holland habe sich im Moskauer Zoo bereits eingelebt und begann, durch sein Gehege zu streifen. Der andere Löwe, von dem es nicht gelang, Nachwuchs zu erhalten, lebt noch im Moskauer Zoo. Er wird jetzt auf die Reise nach Rotterdam vorbereitet. So vollziehe sich ein origineller Löwentausch.

RIA Nowosti – 24. Jan 2007
У животных ивановского зоопарка из-за оттепели начался брачный сезон
Paarungszeit - Im Zoo von Iwanowo begann wegen des Tauwetters die Paarungszeit
Im Zoo von Iwanowo, einer Stadt rund 350 km nordöstlich von Moskau, begann zwei Monate früher als gewöhnlich die Paarungszeit der Tiere – wegen des Tauwetters und der Temperatursprünge, erfuhr RIA Nowosti vom Kurator des Zoos Maxim Koslow. „Nachwuchs wird erwartet bei den Luchsen, den Kamelen. Pumas können sich das ganze Jahr über vermehren, doch gewöhnlich läßt sich im Winter beobachten, daß sie eine Pause einlegen. In diesem Jahr entfiel diese Pause aufgrund des warmen Wetters und im März wird es kleine Pumas geben – zwei Monate früher als geplant“, sagte Koslow. Er teilte auch mit, daß die Fortpflanzungszeit der Vögel begann. „Früher als gewöhnlich begannen Kraniche und Eulen, ihre Eier zu legen. Obwohl nach den Gesetzen der Natur die Eulen im März brüten, die Kraniche Ende April.“, erklärte Koslow. Der Kurator bemerkte, jähe Frosteinbrüche von 20 Grad minus würden die Tiere nicht stören. „Die Tiere vertragen strenge Fröste besser als von Zeit zu Zeit fallende Temperaturen. Außerdem sitzen in den Volieren diejenigen draußen, die den Winter leicht vertragen“, ergänzte Koslow.

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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Salzburg, 25.01.2007
Erstmals wieder mehr Besucher! Zoo Salzburg verbuchte im Vorjahr mehr als 266.000 Eintritte
Exakt 266.975 Eintritte verzeichnete der Zoo Salzburg im Vorjahr. Das bedeutet erstmals seit 2002 eine Steigerung! Und zwar deutlich, wenn man die Eintrittszahlen mit 2005 (254.859) und 2004 (258.814) vergleicht. „Wir haben die Trendumkehr geschafft und freuen uns über diesen Publikumserfolg. Der Zoo Salzburg bietet für alle etwas – ob jung oder alt, ob aus Salzburg oder nationale und internationale Gäste. Ein Zoo-Besuch in Hellbrunn gehört zum Fixprogramm“, freut sich Zoo-Salzburg-Geschäftsführerin Mag. Sabine Grebner. Besonders positiv: „Wir haben Steigerungen bei allen Besuchergruppen. Bei Kindern und Jugendlichen verzeichnen wir ein Plus. Kräftige Steigerungen gibt es auch bei den Senioren“, so Grebner. Der vergangene August war der stärkste Monat seit 1997. Rund 50.000 Zoo-Tickets wurden in Hellbrunn verkauft. Den Erfolg führt die Geschäftsführerin auf das Engagement ihres Teams – vom Tierpfleger bis zur Tierärztin – und die vielen Neuerungen im Zoo Salzburg zurück. Die „Stars“ in Hellbrunn sind natürlich die rund 500 Tiere! Und die vielen neuen Attraktionen. „Im Vorjahr haben wir die Alpaka-Anlage fertig gestellt. Neue Tierarten wie Steppenwölfe und Nandus sind im ersten Teil des neuen Südamerika-Bereiches für die Zoo-Besucher zu beobachten“, sieht Grebner in den Investitionen nur Vorteile. Dazu kommt eine neu gestaltete Anlage für die Präriehunde und jede Menge Nachwuchs bei vielen Tierarten, die man in Hellbrunn bewundern kann. Spektakuläres gibt es auch zu melden: 2006 bekam eine Katta-Gruppe nach langem Warten im Transitraum von London-Heathrow eine neue Heimat im Zoo Salzburg. Den Tieren geht es blendend. „Bewährt haben sich auch unsere Spezialangebote“, ergänzt die Zoo-Chefin und nennt den „Nashorntag“, den „Schildkrötentag“, die Kinder-Geburtstage im Zoo, den Nachtzoo und die verstärkte Bewerbung von Kombi-Tickets und Jahreskarten für die Familien als Beispiel. 2007 wird wieder ein interessantes Zoojahr. Das neue Südamerika-Haus für Primaten, mit einem Aquarium und Terrarium wird eröffnet. Auch werden so manche neue Tierarten im Zoo zu sehen sein. „ Wir freuen uns über die Steigerung der Besucherzahlen 2006 und sehen der Zukunft positiv entgegen. “, schließt Sabine Grebner.

Tiergarten Schönbrunn, 25.01.2007
Neu: „Blutspritzergrillen“
Im „Haus der Schrecken“ des Tiergarten Schönbrunn sind ab sofort gepanzerte afrikanische Riesenschrecken zu sehen, die bei Insektenliebhabern als „Blutspritzergrillen“ bekannt sind – und die dem sechsjährigen Samuel sichtlich ein wenig Respekt einflößen. Der Grund für den seltsamen Namen „Blutspritzergrillen“: Bei Belästigung verspritzen die Tiere bis zu 15 Zentimeter weit eine beinahe glasklare Flüssigkeit, die Schleimhautreizungen hervorrufen kann. Sie stammen aus Tansania, führen eine eher verborgene Lebensweise, ernähren sich von toten Insekten, nehmen aber auch süßes Obst an. Da sich die „Blutspritzergrillen“ in Schönbrunn schon gepaart haben und regelmäßig Eier absetzen, dürfte sich in einigen Monaten Nachwuchs einstellen.

Zoo Krefeld, 25.01.2007
Forschertag für Kinder im Zoo Krefeld führt in den Regenwald Südamerikas
Fünf kleine Forscher im Alter von zehn bis 13 Jahren treffen sich am Samstag, 27. Januar, von 10 bis 16 Uhr zum ersten Mal im Zoo Krefeld und machen eine Expedition in den Regenwald Südamerikas. Ab 11 Uhr findet eine erste Erkundung des Dschungels im Regenwaldhaus des Zoos statt. Die kleinen Abenteurer werden sich wundern, was sie mit ein bisschen Anleitung einer erfahrenen Zooführerin zwischen den Zweigen und Blüten der tropischen Pflanzen alles entdecken können. Die Forschergruppe umfasst bewusst nur fünf Kinder, damit sie ausführlich die Gelegenheit haben, Tierverhalten zu beobachten, Gehege zu planen, Steckbriefe zu erstellen, Pflanzen zu untersuchen, oder gar einen Tiertransport zu planen und vieles mehr. Ein Blick in die Arbeit des Zoos vom Tierpfleger über Gärtner bis zum Biologen wird möglich. Zum Abschluss erhält jeder eine Urkunde und ein Foto als Erinnerung an einen erfolgreichen Zootag. Für den April können sich Kinder noch zum Forschertag „rund um die Affen“ bewerben. In der zweiten Jahreshälfte gibt es dann weitere Forschertage rund um folgende Themen: Raubtiere, Haustiere - Pferde, Was fressen Tiere? und - noch einmal aufgrund der großen Beliebtheit - das Thema Tierbeschäftigung. Mitmachen kann jeder, der eine kurze Bewerbung an den Zoo schreibt. Die sollte Alter, Adresse, Telefonnummer, Interessen und Hobbys enthalten. Eine Begründung, warum man zum Forscher werden möchte, erhöht die Chance, ausgewählt zu werden. Die Auswahl erfolgt vom Zoodirektor. Die Bewerbungen sollen bis zum 15. Februar an den Zoo Krefeld, z. H. Frau Borg, Uerdinger Straße 377, 47800 Krefeld, gerichtet werden. Die Kosten für die Teilnahme liegen bei 50 Euro pro Kind für einen Forschertag. Weitere Informationen gibt es montags und donnerstags von 11 bis 15 Uhr unter Telefon 02151/955213.

Zoo Dresden, 25.01.2007
Elefantengeburtstag im Zoo Dresden – Thabo-Umasai wird ein Jahr alt
Am 4. Februar feiert Dresdens tapsiger Elefantennachwuchs Geburtstag, zu dem alle Besucher recht herzlich eingeladen sind. Von 11 bis 15 Uhr gibt es dabei viel Spannendes zu erleben. So sind Thabos tierische Freunde aus Afrika Mittelpunkt der Tierpflegertreffpunkte. Manch ein Exot hat dabei auch gegen die ein oder andere Streicheleinheit nichts einzuwenden. Im Africafe findet ein Basar mit elefantenstarken Souvenirs und afrikanischen Leckereien statt. Unser Zookasper spielt im Auditorium für seine kleinen und großen Gäste. Und wer auf den Spuren unseres Afrikapfades wandelt, sollte das dazugehörige Gewinnspiel richtig lösen. Dafür gibt es an der Kasse ein kleines Geschenk. Der Höhepunkt der Feier ist natürlich unserem Thabo-Umasai gewidmet: um 14.00 Uhr warten Geburtstagstorten auf ihn und seine dickhäutige Verwandtschaft. Spaß beim Zuschauen ist garantiert. Übrigens: eine Überraschung gibt es für alle Besucher, die auch am 4. Februar Geburtstag haben. Sie erhalten freien Eintritt in den Zoo.

Zoologischer Garten Magdeburg, 25.01.2007
Herz für Elefanten statt Weihnachtskarten
Das Best Western Hotel „Geheimer Rat“ hatte 2006 keine Weihnachtskarten verschickt, sondern spendet jetzt 750 Euro für das Magdeburger Dickhäuterprojekt. Herr Rektorik, der Geschäftsführer des Hotels, bringt eine Futterration für die Magdeburger Dickhäuter und übergibt bei dieser Gelegenheit einen Spendenscheck in Höhe von 750 Euro für das Dickhäuterprojekt.

Zoo Köln, 25.01.2007
Neues aus Südostasien im Kölner Zoo
Der REGENWALD des Kölner Zoo zeigt nicht nur Tiere und Pflanzen aus Südostasien, sondern auch, warum dieser artenreiche Lebensraum so bedroht ist und was wir zum Schutz beitragen können. Warum werden für die Biodieselproduktion in Deutschland Regenwälder in Südostasien abgebrannt und was hat unser Toilettenpapier mit Orang-Utans zu tun? Diese und viele andere Neuigkeiten aus Natur- und Artenschutz können sich die Zoobesucher an einer Erdhalbkugel über Telefon anhören. Die Installation ist jetzt im Rahmen eines Kooperationsprojektes von vier Schülern der Fachhochschule für Technik in Köln-Deutz im Rahmen eines Ausbildungsganges zum staatlich geprüften Techniker umgebaut worden.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 25.01.2007
Erfolgreicher Start in´s 50. Tierparkjahr
Zufrieden blickt das vier Tage alte Maskenschwein in die Görlitzer Tierparkwelt (siehe Foto), die erst einmal nur aus der leckeren Milchquelle von Mutter KANDO, seinen sechs Geschwistern und dem warmen Strohnest besteht. Ab und zu riskiert es aber auch schon mal einen Blick auf sein Zuhause, das erst im Herbst 2006 fertig gestellte tibetische Haus. Zufrieden können die Tierpark-Mitarbeiter auf das vergangene Jahr zurückschauen, denn trotz des langen Winters, des heißen Sommers und der Vogelgrippe zählte man zum vierten Mal in Folge mehr Besucher (85.152) und hatte unter anderem bei den Fischottern gute Zuchterfolge. Der Tierbestand am 31.12. umfasste 555 Tiere in 125 Formen. Und schließlich konnten mit dem Yak- und dem Schweinegehege gleich zwei Bereiche des Tibetdorfes vollendet werden, obwohl nur einer umsetzbar schien. Zufrieden kann die Tierparkmannschaft auch gleich zu Beginn des neuen Jahres auf die Baustelle neben dem Schweinehaus schauen, denn dort wächst und gedeiht das dritte Gebäude des Tibetdorfes. Der Rohbau für das Kamelhaus ist aufgrund der warmen Witterung und der fleißigen Arbeit der Bauleute in den letzten Wochen schon viel weiter vorangeschritten als geplant. Damit steigt die Chance, das Haus zum vorgesehenen Termin fertig zu stellen. Der liegt zwar in einiger Ferne, aber viel gibt es bis dahin noch zu tun. Die alten Anlagen für Meerschweinchen, Zwergziegen und Kaninchen und der Spielplatz müssen abgerissen und in kürzester Zeit neue als Ersatz geschaffen werden. Das alles haben die Handwerker und Tierpfleger um Inspektorin Karin Riedel schon erledigt, so dass es für die Besucher kaum Einbußen geben wird. Außerdem muss ein neuer Weg hergerichtet werden und ein Aussichtspunkt, von dem aus man in das neu zu gestaltende Freigehege für die Kamele schauen kann. Und das Haus selbst soll zur Einweihung am 18. August so authentisch und detailgetreu wie möglich präsentiert werden. An diesem Tag wird der Tierpark nämlich mit tibetischen Künstlern und Gästen, mit tibetischem Reiten und Kochen ein großes Fest feiern. Dafür gibt es einen weiteren Grund, den 50. Geburtstag des Tierparks. Das runde Jubiläum wird allerdings nicht nur diesen Tag im August prägen, sondern das ganze Tierparkjahr 2007. Eine extra für diesen Zweck gegründete Arbeitsgruppe hat sich dafür viele Überraschungen einfallen lassen. Die werden allerdings erst kurz vor dem offiziellen Start des Jubiläumsjahres am 2. März verraten. Bis dahin freut sich das kleine Maskenschwein und die erst wenige Tage alten Zwergziegen in ihrem neu eingerichteten Streichelgehege schon mal auf viele Besucher, gleich nebenan vielleicht sogar noch ein neugeborener Esel.

Zoologischer Garten Halle, 26.01.2007
Winterferien im Zoo
„Schläft der Bär oder ruht er nur? Wie Tiere den Winter verbringen“ Warum halten Igel Winterschlaf? Schlafen sie auch in warmen Wintern wie in diesem Jahr oder was sind die Auslöser dafür? Spielt die „innere Uhr“ eine Rolle? Gibt es Krokodile oder Alligatoren, die sich an den Winter anpassen müssen? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es im Zoo während des Winterferienprogramms unter dem Motto „Schläft der Bär oder ruht er nur? Wie Tiere den Winter verbringen“. Zu diesem Thema bietet der Zoo am Freitag, den 2.2, Mittwoch, den 7.2. und Freitag, den 9.2.2007 um 10 Uhr spielerische Zoorundgänge an, zu denen besonders Familien mit Kindern, aber auch andere Interessierte herzlich eingeladen sind. Auf anschauliche Weise und mit vielen Aktionen geht es in den Zoorundgängen darum, wie sich Tiere an den Winter anpassen und welche Überlebensstrategien sie entwickelt haben. Treffpunkt ist an der Zookasse in der Reilstraße. Die Führungen sind kostenlos, es wird nur der Zooeintritt erhoben. Kindergarten- und Hortgruppen können sich telefonisch für weitere Termine anmelden.

Wildtier- und Artenschutzstation, 26.01.2007
Natur-Ranger führen „Baum-Tagebuch“
Mein Freund der Baum – diese Worte haben für die Natur-Ranger eine ganz besondere Bedeutung. Die Kinder haben Baumpatenschaften übernommen, um mehr über einheimische Bäume und den Lebensraum Baum zu erfahren. Hierfür wählte jeder Teilnehmer auf dem Betriebsgelände der Wildtier- und Artenschutzstation in Sachsenhagen „seinen“ Baum aus, der nun in seiner Entwicklung beobachtet und begleitet wird. In einem eigens dafür angelegten Baum-Tagebuch hält jeder fest, was er für besonders wichtig hält: Ein liebevoll gemaltes Bild des Baumes, Fotos zu den verschieden Jahreszeiten sowie Rubbelbilder von Rinde und Blättern. Aber auch die Tiere am und auf dem Baum werden bestimmt und dokumentiert. Um das Laub für die Baumtagebücher besser pressen zu können, haben die Teilnehmer Pflanzenpressen gebaut. Eifrig wurde gesägt und gebohrt. Den meisten Spaß hatten die Kinder, als sie die Pressen mit dem Brennpeter verzierten. Richtige kleine Kunstwerke sind dabei entstanden. Nun freuen die Ranger sich auf den Sommer, dann sollen viele verschiedene Pflanzen gepresst und in einem Herbarium zusammengestellt werden.

Wildpark Knüll, 26.01.2007
Als Forscher mit den Wölfen heulen - Ein Vater-Kind-Wochenende im Wildpark Knüll
… als Forscher die Wildtiere beobachten … den Wildpark und die nachtaktiven Tiere in der Dunkelheit erleben … mit den Tierpflegern die Tiere füttern … über dem Lagerfeuer kochen und den Wölfen lauschen … mit Blick auf die streifenden Luchse zelten und mitten in der Natur das Lager aufschlagen Wo Vater und Kind das alles erleben können? Im Wildpark Knüll! Vom 13.-15.7.2007 ziehen Väter mit ihren Kindern von 6 bis 12 Jahren ins Abenteuer. Sie zelten mitten im Wald nahe dem Wildpark Knüll (Homberg/Efze). Für ein Wochenende schlüpfen sie in die Rolle echter Wildbiologen. Sie beobachten die Tiere im Wildpark, erforschen das Verhalten der Wildtiere in der Nacht und am Tag und lauschen abends am Lagerfeuer dem Wolfsgeheul. Gekocht wird auf dem offenen Lagerfeuer – das ist Abenteuer pur! Die gemeinsam verbrachte Nacht unterm Sternenhimmel werden Papa und Kind so schnell nicht vergessen! Auge in Auge mit den Luchsen Luchse, Wölfe, Waschbären – Väter und Kinder erleben die Wildtiere hautnah. Angeleitet von einem Wildbiologen erfahren sie, wie Forscher bei ihrer Arbeit vorgehen: Was können sie beobachten? Welche Forschungsmethoden benutzen sie, um den Geheimnissen der Tiere auf die Spur zu kommen? Und warum heulen Wölfe? Organisiert wird das Vater-Kind-Wochenende von Arillus (Gesellschaft für Umweltbildung, Beratung, Naturerlebnis mbH) in Zusammenarbeit mit dem Wildpark Knüll. Der Wildpark hat in den letzten Jahren bereits sehr gute Erfahrungen mit Nachtaktionen und mehrtägigen Angeboten gemacht. „Meist waren es feste Jugendgruppen oder Schulklassen, die bei uns übernachtet haben, um die Natur und unsere Wildtiere bei Tag und bei Nacht zu erleben“, berichtet Sara Engelbrecht, Umweltpädagogin und freie Mitarbeiterin des Parks,“ aber regelmäßig haben uns Eltern gefragt, ob sie nicht auch eine solche Aktion mitmachen könnten. Und wenn im März Wolf und Bär in ihr neues Gehege eingezogen sind, wird das natürlich noch spannender!“

Stiftung für Bären, 26.01.2007
Kyrill wütete auch im Bärenpark
Auch im Alternativen Bärenpark richtete Orkan Kyrill Schäden an, die sich auf ca. 20 000 Euro beziffern. Die Sicherheit war aber zu jeder Zeit gewährleistet, Tiere kamen nicht zu Schaden. Das Ausmaß der Schäden im Bärenpark ist erst seit den Morgenstunden vollständig zu erkennen. An vier Stellen ist der Zaun der Freianlage für Bären und Wölfe beschädigt und muss nun repariert werden. Hierfür sind bärenstarke Kräfte und mindestens 20 000 Euro nötig. Sturmschäden in WorbiSeit Beginn des Sturms, am Donnerstagnachmittag, führten die Mitarbeiter ständig Kontrollen durch, die bis in die Nacht andauerten. Teilweise konnten umgekippte Bäume, die den Sicherheitszaun der Freianlage beschädigten, sofort entfernt werden. Größere Bäume müssen mit Unterstützung der Feuerwehr im Laufe des heutigen Tages zerlegt werden. „Trotz der Sturmschäden war zu jeder Zeit die Sicherheit gewährt“, betont Uwe Lagemann, Leiter des Bärenparks. „Die Bären und Wölfe ziehen sich bei einen solchen Unwetter naturgemäß in schützende Bereich zurück und achten keineswegs darauf, ob sich irgendwo die Möglichkeit einer „Auswanderung“ durch den defekten Zaun ergibt, zumal diese Zaunschäden auch gar keine Auswanderung zugelassen hätten“. Die Mitarbeiter des Bärenparks sind heute mit Aufräumungsarbeiten im gesamten Bärenpark, aber auch innerhalb der Bären-Wölfe-Freianlage beschäftigt. Dafür müssen die Wildtiere aus einzelnen Anlagenbereichen umgesetzt werden, was nur mit entsprechenden Leckerlis aus dem Futtereimer gelingen kann. Diesbezüglich ist es ein Vorteil, dass so viele Bären keine Winterruhe halten. Kein Mitarbeiter würde die Anlagen betreten, wenn sich dort Bären in der Winterruhe befänden. Bären, sie sich gestört oder bedroht fühlten, würden angreifen. Es sind und bleiben auch unter Betreuung Wildtiere. Durch den unermüdlichen Einsatz vom Bärenparkteams war der Park am Samstag den 20.01. 07 wieder für die Besucher offen. Jetzt müssen die Schäden systematisch beseitigt werden, wir bitten um Verständnis wenn es auch mal Einschränkungen gibt.

Zoo Dortmund, 29.01.2007
Vogel des Jahres im Zoo Dortmund zu sehen
Vogel des Jahres 2007 ist der Turmfalke, eine Tierart, die auch im Zoo Dortmund zu sehen ist. Wie nur wenige andere Tierarten gehört der Turmfalke zur Gruppe der Kulturfolger, also Tieren, die sich auch in menschlichen Siedlungen zu Hause fühlen. Als ursprünglicher Gebirgsbewohner nutzt der Turmfalke menschliche Ansiedlungen, vor allem Städte mit hohen Gebäuden. Dort findet der Turmfalke hervorragend geeignete Brutplätze in luftiger Höhe. Wichtig ist das Vorhandensein offener Landschaften und Ackergeländen in der Nähe, wo der Falke seiner Hauptbeute (verschiedenen Mäusearten) nachstellen kann. Der Turmfalke ist jener Vogel, der im allgemeinen Sprachgebrauch auch als „Rüttelfalke“ bekannt ist. Diese Bezeichnung bezieht sich auf die Art der Beutesuche. Hat der Falke seine Beute am Boden erspäht, bleibt er rüttelnd in der Luft „stehen“ und fixiert das Opfer, eine Fähigkeit, die nur wenige Vögel haben. Häufig kann man rüttelnde Falken über freiem Feld sehen. Optisch unterscheiden sich Turmfalken-Männchen und –Weibchen in der Färbung voneinander. Außerdem ist das Männchen in der Regel kleiner als ein gleichaltriges Weibchen. Nach einer Faustregel bleiben Männchen etwa um ein Drittel kleiner als Weibchen, daher werden sie auch als Terzel bezeichnet (Terz = dritter Ton einer Tonleiter).

Zoologischer Garten Magdeburg, 29.01.2007
Milchflaschen für „Mini-Pigs“ im Magdeburger Zoo
Ertönt der „Klicker“, dann quieken neuerdings zwei Tierbabys ganz aufgeregt. Es ist wieder „Flaschenzeit“, die von den beiden niedlichen Mini-Schweinen sehnsüchtig erwartet wird. Im rückwärtigen Bereich des neuen Präsentationsbereiches ziehen die Tierpfleger dieses niedliche Schweine-Duo auf für das neue TIERISCH NAH Programm. Schon in einigen Wochen werden sie zu den kleinen Tierstars der TIERISCH NAH Arena gehören. Zoobesucher haben am 3./4.2.2007 um 14 Uhr die Chance, die beiden Mini-Schweine im Dickhäuterhaus zu erleben. Für die beiden weiblichen „Mini-Pigs“, die am 11.1.2007 geboren wurden, sucht der Zoo jetzt dringend originelle Namen. Die Namensvorschläge können bis zum 15.2.2007 direkt per E-Mail an: tiername@zoo-magdeburg.de oder per Post an: Zoologischer Garten Magdeburg gGmbH, Am Vogelgesang 12, 39124 Magdeburg eingesandt werden. Die originellsten Einsendungen werden mit einer Zoo-Jahreskarte, Tierbücher oder Zoo-Eintrittskarten prämiert!

Zoo Duisburg, 29.01.2007
Kiddies liefen für Delphine
Tue Gutes und laufe, bis die Puste wegbleibt - erzähle allen davon und lass Dich noch bezahlen… So dachten sich rund 100 Kiddies des Kindergartens „Hansagracht“ / Innenstadt (Innenhafen) und arrangierten gemeinsam mit ihren Betreuern und Eltern einen Charity-Walk. Nach mühsamen, schweißtreibenden Runden durch die Innenstadt sammelten die kleinen Zoofreunde den stolzen Betrag von 1.050,00 Euro, die sie ihren Lieblingstieren IVO, PEPINA & Co. - dem munteren Delphin-Quartett im Zoo – schenken wollten. Wie bekannt, haben Duisburgs attraktive Meeresakrobaten mittlerweile wieder ein Dach über dem Blasloch, bezahlt sind Stahlträger, Trossen und Stegplatten allerdings noch nicht… Um den Schuldenberg ein wenig schlanker werden zu lassen, werden 25 Kinder im Alter von 3 – 7 Jahren des Kindergartens „Hansagracht“ den gesammelten Schatz gemeinsam mit Kindergärtnerinnen und Eltern dem Kaufmännischen Direktor des Zoos, Dipl.-Volksw. Michael Hilbert persönlich überreichen - selbstverständlich zweckgebunden zur Finanzierung des neuen Daches über dem Delphinarium.

Zoo Heidelberg, 29.01.2007
Was machen Goldkatzen und Robben bei Nacht?
Schon seit Herbst 2005 bleibt auch nachts nicht verborgen, was die Asiatische Goldkatze „Hannah“ und ihre Artgenossen im Tiergarten Heidelberg so treiben. Und auch die Mähnenrobben „Salta“ und „Lucia“ können seit kurzem fast keinen unbeobachteten „Schritt“ mehr machen. Das Forscherehepaar Katja und Tobias Ehlert tut einiges, um den Tieren ihre Geheimnisse zu entlocken. Im Rahmen ihrer Doktorarbeiten untersuchen sie das zeitliche und räumliche Verhalten von bestimmten Raubtieren in Menschenobhut. Was tun die Tiere zu welcher Zeit und wie lange? Wo hält sich das einzelne Tier wann auf? Das sind die Grundfragen, welche die beiden Diplom-Biologen immer wieder aufs Neue zu beantworten versuchen. Zum einen konnte mit einer Rund-um-die-Uhr-Überwachung mit Infrarotkameras den Tieren schon so manches Geheimnis entlockt werden. Aber auch bei Methoden, bei denen die Tiere direkt für die Datensammlung einbezogen werden, zeigen sich Forschung und Zoo einfallsreich. Zur Zeit wird bei den Mähnenrobben eine besondere Methode angewandt, um das Verhalten der Tiere auch beim Schwimmen und Tauchen untersuchen zu können: Die Tiere tragen ein Geschirr, an dem ein befestigter Datenlogger direkt am Tier aufzeichnet, ob, wann und wie intensiv sich das Tier bewegt. Die beiden Diplom-Biologen beabsichtigen durch die gesammelten Daten vor allem das Verhalten der Tiere über längere Zeiträume besser kennen zu lernen und dadurch auch Empfehlungen zur Optimierung der Haltungsbedingungen der Tierarten geben zu können. Allerdings ist auch hier angewandte Forschung teuer und das Budget sehr begrenzt; daher hoffen sie auf externe Mithilfe. Sponsoring oder eine Bereitstellung von benötigten Geräten, wie beispielsweise Datenlogger oder Überwachungstechnik, könnte dem Forscherehepaar bei ihrem gemeinsamen Vorhaben sehr weiterhelfen.

Zoo Zürich, 29.01.2007
Chance für eine umweltfreundliche Lösung der Verkehrsprobleme im Raum Zoo gewahrt
Der Kantonsrat hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, die Seilbahn Stettbach – Zoo in den Richtplan einzutragen. Der Zoo ist ob dieser Entscheidung sehr erfreut. Sie ermöglicht, die Erschliessung des Zoos langfristig zu planen und lässt insbesondere die Möglichkeit offen, dass die Reise mit dem öffentlichen Verkehr in den Zoo für die Besucher schneller und angenehmer wird. Mit seinem Entscheid anerkennt der Kantonsrat das Bedürfnis der Bevölkerung, das sich auch in der von 26’000 Personen eingereichten Petition ausdrückt, den Zoo einfach, schnell und umweltfreundlich zu erreichen. Der Zoo ist überzeugt, dass auch für die von den Gegnern im Raum Dübendorf formulierten Vorbehalte gegenüber der Seilbahn im Laufe der Planung gute Lösungen gefunden werden können. Der Zoo will nun die Seilbahn konkret planen und zählt auch auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit den betroffenen Städten Zürich und Dübendorf. Der Zoo Zürich ist mit 1,6 Millionen Besucher die meistbesuchte Kulturinstitution des Grossraums Zürich und einer der wichtigsten Standortfaktoren und Attraktionen für diesen Grossraum. Im Railaway-Angebot der SBB ist der Zoo Zürich schweizweit der meistgebuchte Zielort. Den Bahnbenützern wird mit einer Seilbahn eine schnelle und attraktive Anreise ermöglicht. Für den Zoo ist der Entscheid des Kantonsrates auch in betriebswirtschaftlicher Hinsicht wichtig. Viele potentielle Besucher sind im letzten Jahr zu Hause geblieben, weil sie den Zoo nur erschwert erreichen konnten. Es ist dem Zoo, als Aktiengesellschaft strukturiert, in den letzten Jahren gelungen, seine Eigenwirtschaftlichkeit auf 73% zu steigern, was in Europa einen Spitzenwert darstellt und den Zoo unabhängiger von Subventionen gemacht hat. Dieser Wert ist neben dem Angebot im Zoo direkt abhängig von einer guten Verkehrserschliessung und einem guten Parkplatzangebot.

Zoo Krefeld, 30.01.2007
Tiere, Familien, Kunst: Pure Vielfalt 2007 im Zoo Krefeld
Im Jahr 2007 erwartet den Besucher des Krefelder Zoos wieder ein vielseitiges Programm. Drei große Aktionstage machen den Zoobesuch zu einem besonderen Erlebnis. Am 22. April dreht sich beim „Tag des Tieres“ alles um die geliebten Vierbeiner, ihre Fähigkeiten und die richtige Haltung. Vorführungen von Wasserrettungs- und Blindenhunden, Infostände zur Schildkrötenhaltung und die Vorstellung eines Arche-Hofes runden den Tag ab. Der Familientag bietet am 24. Juni großen und kleinen Zoobesuchern ein buntes Spaßangebot und viele Informationen züber die Zootiere. Kleine Forscher kommen darüber hinaus am 14. Oktober, dem Forscher- und Artenschutztag, voll auf ihrer Kosten. Vom 25. März bis zum 29. April heißt es in der Zooscheune „Fremde Freunde - Tiere im Krefelder Zoo“. Aquarelle, Ölbilder und Zeichnungen von Ursula Lemke zeigen dort den Besuchern die bekannten Zootiere in neuem Licht. Wildheit und Vertrautheit begegnen sich. Die Künstlerin hat dafür stundenlang vor den Gehegen gesessen, um die speziellen Eigenheiten der Zootiere einzufangen und wiedergeben zu können. Afrikanischer Kunstgenuss erwartet Tierliebhaber und Kunstfreunde von Juni bis September. Die Ausstellung „Natur, Mystik und Magie“ mit vielen Exemplaren der Shona-Art-Steinmetzkunst aus Simbabwe wird den Besucher im ganzen Park und in der Zooscheune verzaubern. Über 100 kunstvolle Steinskulpturen entführen in die Geheimnisse des schwarzen Kontinents. Krankheitsbedingt muss das geplante Highlight ausfallen - der Besuch der weltbekannten Schimpansenforscherin Jane Goodall am 12. Mai. Der Zoo bemüht sich momentan um eine hochkarätige Alternative. Im Mittelpunkt des Angebots stehen bei Führungen und Info-Mobilen das ganze Jahr über die Themen Naturschutz, Tierhaltung und die Arbeit des Zoos. Bei den offenen Sonntagsführungen am ersten und dritten Sonntag im Monat und den beliebten Nachtsafaris geben Zoomitarbeiter einen Einblick in ihre Arbeit. Immer am zweiten Sonntag findet von 11 Uhr bis 17 Uhr ein Info-Mobil zu wechselnden Themen statt.

Aquazoo Düsseldorf, 30.01.2007
Großer Andrang beim 4. Patentag im Aquazoo Düsseldorf
Rund 50 Tierpaten erlebten am Wochenende den Aquazoo „tierisch und hautnah“ Ein Erlebnis der besonderen Art versprach wieder einmal letzten Samstag der 4. Patentag im Düsseldorfer Aquazoo. Wie nunmehr jedes Jahr ermöglichte es das Zooteam, dass die Patinnen und Paten der Tiere, die dieses Jahr besonders zahlreich kamen, „ihren“ Schützlingen nahe sein konnten. Manchmal, zum Beispiel wenn eine direkte Begegnung zu gefährlich wäre – schließlich haben ja auch die Krokodile Patinnen und Paten - ist man dann eben mit einem Ersatztier zufrieden. So machten sich die ganz Mutigen auf in das Gehege mit den Weißbüscheläffchen (sympathische Zweibeiner werden mit Urin markiert) oder rauften mit Fischotter „Nemo“ höchst persönlich, um dann stolz die Kratzer an den Händen zu zeigen. Weit angenehmer ist der unmittelbare Umgang mit Riesenschlange, Bartagame oder Vogelspinne. Und die riesengroßen, aber recht zutraulichen Nashornleguane waren richtige „Renner“ im Programm. Bereits 1998 erhielt der Zoo die erste Dauerpatenschaft: Die Stockumer Schützen adoptierten das Becken mit den Schützenfischen und einige Patenschaften, u.a. von Frau Hildegard Wünnemann, die mit ihren 92 Jahren behände ins Affengehege kletterte, bestehen bereits seit 1999. Mit der Aushändigung einer Urkunde wurde auch die jüngste Patenschaft besiegelt: Der Lokalsender „Antenne Düsseldorf“ übernahm die Patenschaft zum Seebären-Weibchen „Rio“ und berichtet auf seiner Homepage regelmäßig über das Zoo-Leben dieser Robbe. Tierpatenschaften gibt es bereits ab 100 Euro jährlich aufwärts. Wie man Tierpatin oder Tierpate wird, erläutert ein Prospekt, das man im Aquazoo bekommt. Übrigens: Den weitesten Weg nach Düsseldorf nahm ein „otter-närrisches“ Ehepaar aus Stuttgart auf sich, nur um mit „Nemo“ einmal zu spielen und bei der Fütterung der Raubtiere ganz nahe dabei sein zu können. Und alle freuen sich bereits auf den nächsten Patentag.

Tierpark Ueckermünde, 30.01.2007
Eintrittspreise während der Saison 2007
Trotz Mehrwertsteuererhöhung bleiben die Eintrittspreise im Tierpark Ueckermünde stabil. Ab 1. März gelten allerdings wieder die „normalen“ Eintrittspreise (Erwachsene 6 ¤, Kinder 3 ¤). Die günstigen Winterpreise gelten nur noch bis zum 28. Februar. Jahreskarten zum halben Preis Bis zum 28.02.2007 können sich Besucher günstige Jahreskarten sichern. Mit nur 13 ¤ (Erwachsene) bzw. 7 ¤ (Kinder von 3 bis 15 J.) kann man die familienfreundliche Einrichtung das ganze Jahr besuchen. Die Jahreskarte gilt auch für die Tierparkfeste. Durch eine Aktion der IG Tiergärten wird die Jahreskarte zu einer echten Mehrwertkarte 13 Tiergärten in Mecklenburg-Vorpommern arbeiten künftig verstärkt zusammen. Besitzer einer Jahreskarte des Tierparks Ueckermünde bekommen Sonderrabatte in den anderen Zoos.

Zoo Dortmund, 30.01.2007
Jetzt anmelden: Osterferien im Dortmunder Zoo verbringen
Das Osterprogramm des Zoos steht auch 2007 wieder unter dem Motto „Den Zoo erleben“. Zwei Wochen lang gibt es ab 2. April Angebote für Kinder ab sechs bzw. neun Jahren. Für die tägliche Rundgänge wird wetterfeste Kleidung empfohlen. Die Teilnahmegebühr beträgt inklusive Materialen und Zooeintritt pro Tag 6,5 Euro. Veranstaltungen täglich von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr gearbeitet. Programm liegt im Zoo aus und ist im Internet zu finden: www.dortmund/zoo. Anmeldung und Informationen bei Veronika Saul unter Telefon: (0231) 50 – 2 86 28 (montags bis freitags, 8.30 bis 12.30 Uhr), per Brief: an Zoo Dortmund, Mergelteichstraße 80, 44225 Dortmund, per Fax: (0231) 71 21 75 oder per e-Mail: zoo@dortmund.de. Alle Jahre wieder bietet der Zoo Dortmund die Führung „Tiere der Bibel“ am Karfreitag (6. April) an. Es ist bereits gute alte Tradition, dass Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter und sein Team am Karfreitag interessierten Besuchern die Tiere der Bibel nahe bringen und so auch im Zoo für österliches Flair sorgen. Es ist nur der übliche Zooeintritt zu bezahlen, sechs Euro für Erwachsene, drei Euro Jugendliche (sechs bis 17 Jahre), 8,50 Euro für Elternteil mit Kind/ern zahlen und 14,50 Euro für Familien/Eltern mit Kind/ern. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Anmeldung auch bei Veronika Saul.

Aquazoo Düsseldorf, 31.01.2007
Tarnen und Täuschen: Seltsame Fische im Aquazoo Na, dann sucht mal schön !
Wenn Besucher im Aquazoo immer wieder etwas ratlos und suchend vor einzelnen Aquarien und Terrarien stehen, ist diese vorübergehende Irritation beabsichtigt! Nämlich dann, wenn es um das im Reich der Tiere weit verbreitete Thema Tarnung geht. Es gilt sie aufzufinden, die Insekten, die wie Blätter in den Büschen hängen und nur von Eingeweihten ausgemacht werden können, die laubgrünen Reptilien, die mit ihrer Umgebung verschmelzen, die Schildkröten und Fische, die ihre Körperumrisse durch fransige Körperanhänge auflösen und die Besucher foppen. Alles normal im Aquazoo Düsseldorf. Darüber hinaus gibt es aber noch Fische, die nicht nur welke Blätter täuschend echt bis in den Blattstiel hinein nachahmen, sondern auch deren Bewegungen, wenn diese in sanfter Strömung hin und her wiegen. Blattfische aus dem Amazonasland in Südamerika sind solche Weltmeister der Tarnung und nun im Aquazoo in einem Aquarium zu sehen. Oder auch nicht. In Abwandlung eines launigen Spruches unseres ehemaligen Bundespräsidenten Theodor Heuß kann man den Besuchern des Aquazoos nun nur noch anraten: „Na, dann sucht mal schön!“ - Übrigens : Extra für diese Blattfische werden im Herbst Buchenäste mit welkenden Blättern gesammelt und zum Trocknen aufgehängt, damit immer genügend Dekorationsmaterial bereit steht, um diesen einzigartigen Blattfischen nicht nur ihren Wohlfühlfaktor zu bieten, sondern sie auch angemessen „verstecken“ zu können.

Tierpark Chemnitz, 31.01.2007
Neuorientierung bei der Unterstützung des Tierparks
Engagierte Freunde des Chemnitzer Tierparks wollen neue Wege zur Förderung der Einrichtung beschreiten. Ein erster Schritt: Mehrere Ehrenamtliche unterstützen aktiv die Präsentation des Tierparks auf der diesjährigen Heimtier-Messe, die angeschlossen an die „Vital 2007“, zeitgleich mit dem „Chemnitzer Frühling“ vom 16.-18. März in der Messe Chemnitz zu sehen ist.

Zoo Landau, 31.01.2007
Sturm „Kyrill“ in Landau: Alle Tiere wohl auf – Aber Pappel drückt Dach des Zoostüb´ls ein
In der vergangenen Woche wehte der Sturm „Kyrill“ über Deutschland und mitten durch Landau. Allerorts wurden Vorkehrungsmaßnahmen getroffen der bevorstehenden Sturmnacht entgegenzutreten. Auch im Zoo Landau in der Pfalz war man gewappnet und schloss aus Sicherheitsgründen die Tore des Zoos bereits zur Mittagszeit. Nicht nur die besonders gefährlichen Tiere, wie Jaguar, Leopard und Schimpansen, bezogen frühzeitig ihre Innengehege, sondern auch alle anderen Zoobewohner wurden vor den heftigen Windböen „Kyrills“ in Sicherheit gebracht. Bis in die Abendstunden wurden durch die kräftigen Böen keine der zahlreichen Bäume des Zoos ernsthaft beschädigt. Am Freitagmorgen zeigte sich jedoch, mit welcher Kraft der Sturm das Zoogelände getroffen hatte. Eine große Pappel wurde komplett entwurzelt und stürzte auf das Gebäude des Zoostüb´ls, der Gaststätte des Zoo Landau. „Glücklicherweise kamen keine Menschen und Tiere zu Schaden!“ so Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel „Ob die Gaststätte jedoch noch zu retten ist, bleibt noch fraglich“. Das Technische Hilfswerk und die Feuerwehr waren den ganzen Tag mit Aufräumarbeiten beschäftigt und arbeiteten fieberhaft daran mit einem Kran und Motorsägen den meterdicken Pappelstamm vom Zaun der Afrikaanlage zu befördern, dieser wurde zuerst von dem riesigen Baum eingedrückt, bevor er auf das Gebäude fiel. „Wir müssen unsere Gnus und Zebras dringend wieder auf die Anlage lassen, die Tiere könnten sonst ernsthaften Schaden nehmen.“ so Heckel besorgt. Weitere abgeknickte Stämme und Äste haben lediglich geringere Schäden hinterlassen und die Aufräumarbeiten sind immer noch im vollem Gange. Die Gaststätte ist nun auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die Versorgung der Zoobesucher mit heißen Getränken und kleinen Snacks übernimmt in der Zwischenzeit der Zoo-Kiosk.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 31.01.2007
Fernöstliche Pracht
Teils über 160 Jahre alt und immer noch in Topform sind die Kamelien in der Wilhelma. Alljährlich zur kalten Jahreszeit von Dezember bis März erfreuen sie ihre Bewunderer mit üppigen halbgefüllten oder gefüllten Blüten in allen Farben von Weiß über Rosa bis Purpur, weil die Gärtner umsichtig die Ansprüche der sensiblen Schönheiten erfüllt haben: Die berühmte Verwandte des Teestrauchs stammt aus fernöstlichen Gebirgsregionen und verlangt daher kühle Temperaturen unter 16 °C, kalkarmen Boden und hinlänglich feuchte Atmosphäre. Benannt wurde die Kamelie (Camellia japonica) nach dem Jesuitenpater Georg Joseph Kamel (1661-1706). Als 1731 die ersten Kamelien nach Europa kamen, waren es sehr teure Luxusgüter für gekrönte Pflanzenliebhaber – heute sind Kamelien zwar bezahlbar, aber nach wie vor sehr anspruchsvolle Pfleglinge. Fast 100 Arten und Sorten umfasst die wertvolle Kameliensammlung der Wilhelma, deren Grundstock bereits von König Wilhelm I. gelegt wurde. Damit zählt die Kameliensammlung der Wilhelma eindeutig zu den botanischen Schätzen des Landes. Manche der betagten immergrünen Sträucher sind bereits so groß, dass sie eigentlich nicht mehr ins Gewächshaus passen würden – sie wurden daher in Betonschächte eingesenkt, ein gärtnerischer Kniff, der Dank der Dekorationskünste der Wilhelmagärtner nicht weiter auffällt. Bis Anfang Mai bleiben die Kamelien im Schaugewächshaus. Erst wenn mit steigenden Temperaturen draußen die Blütezeit anderer Pflanzen beginnt, zieht sich der fernöstliche Pflanzenadel in den lichten Schatten einer geschützten Stelle im Freiland zurück. In der Sommerfrische bereiten sich die Kamelien auf den nächsten Winter vor, um dann die Wilhelma-Besucher erneut zum günstigen Wintertarif mit herrlichen Blüten zu erfreuen.

Zoo Leipzig, 31.01.2007
„Spuren im Schnee“ Winterferienprogramm im Zoo Leipzig
Am 12. Februar startet der Zoo Leipzig sein Winterferienprogramm. Nicht nur die kleinen Zoofans kommen hier voll auf ihre Kosten. Gestartet wird der Ferienspaß im Zoo am Vormittag im Entdeckerhaus Arche. Im Artenschutzkai beginnt um 11.00 Uhr das Spurengießen von Löwe, Hyäne, Strauss und Co. Bis zum Nachmittag unterstützen euch unsere Zoolotsen beim Anfertigen von tierischen Fußabdrücken. Natürlich gibt es dabei auch jede Menge neue und spannende Zoogeschichten zu hören. Am 13. und 20. Februar ab 11.00 Uhr und am 15. und 22. Februar ab 14.00 Uhr geht es auf Wintersafari durch den Zoo, denn es gibt allerlei Neues zu bestaunen! So zum Beispiel die ´Grauen Riesen` im Elefantentempel „Ganesha Mandir“. Während die Giraffen im Huftierhaus schon vollauf mit der Aufzucht ihrer Jungen beschäftigt sind, wird bei den Anoas ungeduldig der Nachwuchs erwartet. Zum Abschluss der Winterferien, am 23. Februar, wartet ab 11.00 Uhr eine Mal- und Bastelstrasse in der Arche auf alle großen und kleinen Künstler. Mit Leim, Schere und Buntstiften wird allerlei Tierisches gefertigt – ein Riesenspaß! Außerdem können die Arbeiten der Zoo-Kids-Gruppen 2006/2007 bestaunt werden.

Aquazoo Düsseldorf, 31.01.2007
"Aquarius" Nr. 21 erschienen
Druckfrisch liegt das jüngste Heft unser Hauszeitschrift "Aquarius" vor (Titelblatt sowie einige Auswahlseiten: siehe Anlage). Schwerpunktthema diesmal ist die Zoogeschichte in Düsseldorf ("130 Jahre Zoo in Düsseldorf"), die auf auf zwanzig Seiten und reich bebildert abgehandelt wird. Weitere Beiträge sind aktuellen Zuchtprojekten (u.a. Nashornleguane) sowie der europäischen Schutzkampagne für Schildkröten gewidmet. Darüber hinaus werfen wir einen Rückblick auf verschiedene Zooaktivitäten sowie unsere Ausstellung über Hunde. Natürlich fehlen auch nicht die Seiten zu den Aktionen unseres Freundeskreises sowie das Lieblingstier einer Mitarbeiterin. Der "Aquarius" Nr. 21 ist ab sofort für 2.- Euro an der Kasse des Aquazoos erhältlich.

Zoologischer Garten Magdeburg, 31.01.2007
Lagerfeuer und der Ruf der größten Raubkatze
Folgen Sie am kommenden Samstag dem Ruf des Tigers und lassen Sie sich am Lagerfeuer mit russischer Folklore in die Weiten Russlands entführen! Am 3.2.2007 laden „Schneeleopard, Husky & Co.“ von 10 bis 19 Uhr in den Magdeburger Zoo ein. Ab 16 Uhr lodert das Sibirische Lagerfeuer auf der Wiese vor der Tigeranlage und es gibt kräftige Kosackenspieße und heiße russische Schokolade.
Warum ist die größte Raubkatze der Welt, der Sibirische Tiger, so stark von der Ausrottung bedroht? Wer ist eigentlich der Alpinist unter den Großkatzen? Ab 10 Uhr können die Besucher im Tigerhaus diesen Fragen nachgehen. Tierpfleger lassen die Zoobesucher nicht nur hinter die Kulissen der Großkatzen-haltung blicken, sondern führen auch Fütterungen der imposanten Raubkatzen durch. Auf der Wiese gegenüber der Ameisenbärenanlage sind die Schlittenhunde um 11 und 14 Uhr in Aktion. Ab 10 Uhr gibt es für Kinder ein spannendes Ferienprogramm im Dickhäuterhaus. Die Kinder kommen dabei nicht nur den Schneeleoparden und Tigern auf die Spur, sondern sie erfahren auch das Neueste von der Kinderumweltorganisation „Roots & Shoots“ im Zoo. Außerdem informiert die NABU-Wanderausstellung über das Schneeleopardenprojekt in Kirgisistan.

Zoologischer Garten Berlin, 31.01.2007
Einladung zur Schlüsselübergabe im Zoo!
Am Dienstag, dem 30. Januar 2007, um 11.00 Uhr findet anlässlich der Amtsübergabe im Zoo-Aquarium die Schlüsselübergabe von Direktor Dr. Jürgen Lange auf Direktor Dr. Bernhard Blaszkiewitz statt, der am 1. Februar neben der Direktion des Tierparks Berlin-Friedrichsfelde auch die des Berliner Zoos übernimmt. Dr. Jürgen Lange geht zum 1. Februar in Pension. Beide Direktoren stehen gern zu Auskünften bereit.

Zoologischer Garten Berlin, 31.01.2007
Der ganze Zoo im Hosentaschenformat Papierkünstler aus Taiwan zeigt seine Fingerfertigkeit
Am Sonntag, den 4. Februar 2007, präsentiert der taiwanesische Papierkünstler Hsin-fu Hong im Zoo-Aquarium die hohe Kunst der Falttechnik. Von 10.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 16.00 Uhr können die Besucher des Aquariums die unglaubliche Fingerfertigkeit des Papiermeisters bestaunen. Die Bewohner der Landschaftsbecken, die Haifische und Quallen bekommen an diesem Tag harte Konkurrenz um die Aufmerksamkeit der Besucher. Hsin-fu Hong zeigt, was ein wahrer Papiertiger ist. Ob Tiger oder Kranich, Fisch, Käfer oder ein anderer der zahlreichen Bewohner des Aquariums, Hongs Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die exotischen Tiere aus seiner Heimat Taiwan stehen auch auf dem Programm und vor Ort kann gleich überprüft werden, welche Ähnlichkeit das Papierwesen mit dem lebenden Vorbild hat. Die kreative Leidenschaft für die Papierkunst entwickelte Hsin-fu Hong bereits in seiner Kindheit. Autodidaktisch entwickelte er die Tierfiguren, perfektionierte seine Technik und gewann 1986 bei einem Wettbewerb für das Design von Glückwunschkarten in Taiwan einen Preis. 1988 präsentierte der Künstler seine Werke erstmals in einer Ausstellung und zeigte sie in Belgien, Japan, China, Frankreich und den USA. In Berlin stellt der Meister nach seiner erfolgreichen Schau im Naturkundemuseum 2001 nun zum zweiten Mal sein wunderbares Talent vor. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland und dem Zoo-Aquarium Berlin. Infolge der langjährigen freundschaftlichen Verbindung zwischen Taipeh und Herrn Dr. Lange, dem ehemaligen Direktor von Zoo und Aquarium, stellt Herr Dr. Lange den Künstler und die Gäste der Vertretung den Besuchern an diesem Morgen selbst vor.

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