|
Liebe
Leser,
morgen veröffentlicht das Klimagremium der Vereinten Nationen die
neuen, langfristigen Klimaprognosen (s.u.). Wir
benötigen wohl keine komplizierten Modelle, um deren Kernaussage
schon
heute zu prognostizieren: Der längst auch von konservativsten
Politikern und Zeitungen nicht mehr beweifelte Wandel kommt noch
schneller und heftiger als bislang befürchtet. Vor einigen Jahren
wurden Prognosen von 30 - 80 cm Meeresspiegelanstieg als Panikmache
zurückgewiesen, mittlerweile sind die niedrigsten Modelle bei 1 m,
auch
7 m werden durchaus für möglich gehalten. Und dennoch wird
nur geredet,
aber kaum gehandelt - daran hat sich seit der Tokio-Pleite nicht viel
geändert. Unsere Stromkonzerne haben versucht, daraus (trotz
gleichzeitiger Einweihung von Braunkohlekraftwerken und der
unverdrossenen Erschließung neuer riesiger CO2-Lager
namens Tagebau) politische Stimmung für Atomkaft zu schlagen. Es
ist
auffällig, wie sich die Kanzlerin - Kernphysikerin! - zum Thema
"Atom-Wiedereinstieg" so dezent zurückhält, und das hat wohl
kaum etwas
mit Koalitionsvertragstreue zu tun. Und das Argument
"Unabhängigkeit
von russischen Gaslieferungen" war ja erst recht zum Lachen: Was
glauben Sie, woher der Großteil des Urans stammt?
Vermutlich wollen Sie so etwas im Editorial der Zoopresseschau gar
nicht lesen, auch wenn es den Naturschutz direkt und die Zoos
mittelfristig betreffen wird. Ist ja auch unangenehm. Freuen wir uns
lieber über neue Zoodiektoren, zurückgefundene Luchse und
darauf, daß
die "Vogelgrippe" ihr häßliches Haupt wiedererhebt. Davon
haben wir bald sicher alle wieder was.
Dirk Petzold

|
|
|
| Zoos –
Meldungen |
Berliner Zeitung - 28. Jan. 2007
Dreifacher
Abschied
Wenn man sieht, wie er durch den Zoologischen Garten eilt, begreift man
schnell:
Das mit der Rente kommt für Jürgen Lange zu früh. Nicht
mehr arbeiten -
unmöglich.
Und doch ist es so: Jürgen Lange, seit 1978 Chef des Aquariums und
seit
2002 auch
Direktor des artenreichsten Zoos Europas, wird morgen 65 Jahre alt und
in den Ruhestand
verabschiedet. So, wie es im Zoo üblich ist. Für Jürgen
Lange geht nicht nur das Berufsleben zu Ende: Sein 65.
Geburtstag bringt
noch zwei weitere Abschiede mit sich - vom Hobby und von der Wohnung.
Lange hat
sein Hobby zum Beruf gemacht, wie er es nennt. Und er hat sich darin
quasi auch
gleich sein Leben eingerichtet: Der studierte Zoologe und Meeresbiologe
wohnt seit
1978 in einer Dienstwohnung direkt überm Aquarium. Was wird er
tun? "Ich setze mich
garantiert
nicht auf die Couch und gucke mir Doku-Soaps über den Zoo an",
sagt
Lange.
Er macht sich selbstständig - er wird Berater für Zoo- und
Erlebnisbauten.
Tagesspiegel - 29.
Jan. 2007
Der
Doktor
und das viele Vieh
Ab morgen
ist Tierparkchef Bernhard Blaszkiewitz auch für den Zoo
zuständig. An
beiden Standorten
wird sich dieses Jahr viel tun: Unaufgeregt geht er an die doppelte
Chefsache heran – in jeweils drei und zwei Tage
will er sich die Arbeitswoche in beiden Einrichtungen aufteilen und
sich anfangs
natürlich etwas mehr dem Zoo widmen. Dass es „dort ’ne Menge
Mitarbeiter gibt, die
sich auf ihn freuen“, erleichtert ihm den Start, und auf seine Leute im
Tierpark
kann er sich eh verlassen. Dort will er vor allem an den Wochenenden
nach dem Rechten
sehen – „damit die Besucher nicht denken, der Blaszkiewitz ist weg“.
Umzugskisten packt er jetzt auch nicht, Blaszkiewitz bleibt in
Friedrichsfelde hinter
den Wisenten wohnen. Nicht gegen-, sondern miteinander soll es in Zoo
und Tierpark gehen,
wünscht sich
Blaszkiewitz. Neues steht hie und da genug ins Haus: In Friedrichsfelde
im Frühjahr
dreifacher afrikanischer Elefantensegen und für die Sekretäre
–
stelzenbeinige afrikanische
Greifvögel – eine neugestaltete Anlage. Im Zoo wird das
Nachttierhaus
eröffnet,
weitere Projekte sind geplant. Ab 2008
erhalte man für weitere vier Jahre vom Senat einen neuen
Zuwendungsvertrag.
Tagesspiegel
- 30. Jan. 2007
Schlüsselerlebnis
im Zoo
Es schüttete
wie aus Kannen, als gestern vormittag Zoo-Direktor Jürgen Lange
seinem
Amtsnachfolger
Bernhard Blaszkiewitz vor dem Elefantentor symbolisch einen riesigen
Schlüssel für
den Zoo überreichte. Das Nass von oben vermochte dabei die
sichtlich
entspannte
Laune der beiden Vertreter der zwei Berliner Tiergärten nicht zu
stören. Mit einem
festen Händedruck besiegelte der eine seinen Abschied nach bald 30
Jahren von den
„Viechern“ im Zoo, der andere seinen Beginn als deren neuer Chef. In
den Ruhestand tritt Jürgen Lange ab heute auch noch nicht. Als
Reiseleiter begleitet
er weiterhin Tagesspiegelleser in die Antarktis, und als zoologischer
Fachberater
hilft er in Südkorea einen Zoo einzurichten und in Nordkorea
Zoo-Personal zu schulen.
Berliner Kurier - 29.
Jan. 2007
Zootiere
traurig - Ihr Lieblings-Mensch geht in Pension
Die Tiere im Zoo sind traurig, denn
heute geht ihr
Lieblings-Mensch in Pension. Im KURIER erzählt Zoo-Direktor Dr.
Jürgen
Lange seine
lustigsten Geschichten. Etwa die Geschichte mit den gegarten
Seeanemonen. Höchstens 26 Grad
warmes Wasser
mögen die exotischen Tiere. Doch um sie für einen Film ins
rechte Licht
zu rücken,
wurden starke Jupiterlampen ans Becken gerückt. Was keiner ahnte:
Die
Strahler heizten
das Wasser auf 46 Grad hoch... Film fertig, Anemonen auch. Oder die
Blamage um Berlins Gorilla-Baby Makoua.
Berliner Zeitung - 29.
Jan. 2007
"Ich
will keine Spaßparks"
Der neue
Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz über seine Arbeit, die Tiere und
neue
Attraktionen.
Rundfunk
Berlin-Brandenburg
- 30. Jan. 2007
Zoo
und Tierpark unter gemeinsamer Leitung
Der Zoologische
Garten und der Tierpark Friedrichsfelde in Berlin haben erstmals einen
gemeinsamen
Direktor: Tierpark-Chef Bernhard Blaszkiewitz (52) übernahm am
Dienstag
vom bisherigen
Zoo-Leiter Jürgen Lange an dessen 65. Geburtstag symbolisch den
Schlüssel für beide
Anlagen. Blaszkiewitz ist offiziell vom 1. Februar an für beide
Tiergärten
verantwortlich.
Neue
Ruhr
Zeitung -
26. Jan. 2007
Der
geborene Zoodirektor
Schon als Kind wusste
Achim Winkler, was er werden wollte. In Afrika war er an der Rettung
der Bergzebras
beteiligt. "Ich bin schon mit dem Wunsch, Zoodirektor zu werden,
auf die Welt gekommen. Das liegt in meinen Genen." Gene? Sein Vater ist
Maschinenbauingenieur,
die Mutter Hausfrau. Immerhin: Einer seiner drei Brüder malt und
zwar
vornehmlich
und mit viel Talent Tiere. Seine Wurzeln hat der 45-Jährige, der
seit
dem 1. Januar, Direktor des Duisburger
Zoos ist, in Neuss - ein klein wenig aber auch in Duisburg. Seine Frau
unterstützt ihn - und er sie. "Es war klar, dass ich in einem Zoo
hier in der Gegend arbeiten würde", sagt Winkler.
Schließlich ist die
Frau
seines Lebens Salesmanagerin bei einem Düsseldorfer Unternehmen.
Über
Longleat (England) und Aachen kam er 1993 nach Duisburg. Hier
räumte
Reinhard Frese eineinhalb Jahre früher seinen Platz, um ihn in
Duisburg
zu halten.
Nun ist Achim Winkler Zoodirektor. Und wenn es nach ihm geht, bleibt er
das auch in den nächsten 20 Jahren.
koeln.de - 31. Jan 2007
Der Zoodirektor geht in den Ruhestand
Nach 25 Jahren geht Gunther Nogge, der
Direktor des
Kölner Zoos in den Ruhestand. Feierlichkeiten wird es
anlässlich der
Verabschiedung allerings nicht geben, da Nogge noch immer mit dem
Aufsichtsrat um seine Pension vor Gericht steht. Ab dem ersten Februar
tritt der derzeitige Kurator Theo Pagel auch offiziell die Nachfolge
Nogges als Zoodirektor.
Kanal8
- 25.
Jan.
2007
Hoch-
und
Tiefpunkte im Chemnitzer Tierpark
Der
verregnete
Sommer 2006 hat offenbar auch dem Tierpark Chemnitz zu schaffen
gemacht. Im vergangenen Jahr kamen rund 35.000
Gäste
weniger in
die Einrichtung an der Nevoigtstraße. Allerdings gibt es auch
viel
Erfreuliches zu berichten. So kamen in
Tierpark
und Wildgatter insgesamt rund 500 Tiere zur Welt, ein Großteil
davon
waren
Amphibien. Inzwischen gibt es auch den ersten Nachwuchs des Jahres
2007, bei den
Lisztäffchen ist ein Jungtier geboren worden.
Freie
Presse - 26.
Jan. 2007
Schlechtes
Wetter sorgt für Besucherschwund in Tierpark und Wildgatter
Chemnitz. Über die Gründe für den Besucherschwund konnte
die
Tierparkleitung
nur spekulieren, mal abgesehen von den verregneten Wochen im
Frühjahr
und im
Sommer. Mit dem
Einzug von
Medienstar Malik vor zwei Jahren waren die Besucherzahlen auf den
zweithöchsten
Wert seit 1997 geklettert.
Die Welt -
26. Jan.
2007
Cottbuser
Tierpark wuchs auf 1235 Tiere
Im Cottbuser Tierpark sind Ende vergangenen Jahres 1235 Tiere
gezählt
worden.
Das seien 60 mehr als ein Jahr zuvor, teilte Tierpark-Direktor Jens
Kämmerling
am Freitag mit. Mit
127 700 Besuchern konnte die Zahl des Vorjahres nicht
erreicht werden. Als Hauptgrund führte Kämmerling das kalte
Frühjahr an.
Ostthüringer
Zeitung - 26. Jan. 2007
Inselzoo
blickt auf erfolgreiches Jahr zurück
Der
Altenburger
Inselzoo erfreute sich auch im Vorjahr großer Beliebtheit. Der
Zuspruch
bewegt sich in etwa auf
dem
Niveau der
Vorjahre. Auf erfreulich hohem Niveau hat sich auch die Zahl der
Tierpatenschaften
eingepegelt.
Yahoo!
Nachrichten
- 1. Februar 2007
Entlaufener
Luchs «Paco» ist wieder aufgetaucht
Der bei Orkan «Kyrill» aus dem Dortmunder Zoo entlaufene
Luchs «Paco»
ist wieder aufgetaucht. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wurde das
Tier in der
Nacht zum Donnerstag mit einem Kaninchenköder in eine
Zuschnappfalle
gelockt und
dort gefasst. Am Vormittag kam die Raubkatze zurück in ihr Gehege
zu
ihrem Weibchen
und den zwei Jungen.
Westfälische
Rundschau - 31. Jan 2007
Suche gestoppt - Lockt Luchs die Lust?
Die Suche nach "Paco", dem entlaufenen
Luchs, ist
eingestellt. "Das bringt absolut nichts", sagte gestern Dr. Ilona
Schappert, stellvertretende Zoo-Direktorin. "Lücklemberg ist ein
Paradies für Luchse. Da ist ´Paco´ kaum zu finden." Im
Zoo hofft man
jetzt auf Heimweh oder Hormonschübe bei der Wildkatze.
Vor zwei Wochen hatten zwei Luchse die Verwüstungen des Orkans
"Kyrill"
genutzt und waren aus dem beschädigten Gehege ausgebrochen. Das
Weibchen "Levoca" kehrte rasch zum Nachwuchs zurück. "Paco" aber,
der
fünfjährige Kater, ist seither auf freiem Fuß.
Ruhr
Nachrichten
- 29. Jan. 2007
Bei
Sichtung sofort melden
Sechs ernsthafte Hinweise
gingen in den vergangenen elf Tagen im Zoo ein. Zuletzt gestern Morgen
um 9 Uhr.
"Da rief ein Zeitungsbote an, dass er den Luchs gegen 6 Uhr gesehen
habe. Da
war es natürlich zu spät", sagt die Vize-Zoochefin, Ilona
Schappert.
"Er
ist in einem Umkreis von 500 bis 1000 Meter um den Zoo gesehen worden.
Zum Glück
sind Luchse standorttreu", sagt Schappert. Das ist auch die Hoffnung
von Tierpfleger Jens Voigtländer. Dem 41-Jährigen ist
die Sorge um seinen Schützling anzumerken: "Jede ernsthafte
Sichtung
sollte
man umgehend melden."
Westdeutsche Allgemeine – 26. Jan 2007
Luchs
"Paco" streunt
weiter herum
Dortmund. Ungewöhnliche Folge der Orkan-Nacht in der vergangenen
Woche:
Seit dem 19. Januar ist "Paco" aus dem Dortmunder Zoo verschwunden, ein
vierjähriges Luchs-Männchen. Sämtliche Versuche von
Zoopersonal und
Polizei, das Tier wieder einzufangen, blieben bis zum gestrigen Tag
erfolglos. Gemeinsam mit seiner Partnerin "Leboca" hatte der Luchs
Reißaus genommen, nachdem ein umgestürzter Baum einen Teil
des Zauns
zerschmettert hatte.
SZOn -
26. Jan. 2007
Zoo-Luchs «Paco» nach Orkan weiter
flüchtig
Ein beim
Orkan «Kyrill»
aus dem Dortmunder Zoo entlaufener Luchs ist weiter auf freiem
Fuß.
«Wir
hoffen, dass wir ihn irgendwann einfangen können», sagte
Zooinspektor Hans-Joachim Sill in Dortmund. Das werde
aber immer
schwieriger. «Mit jedem Tag wird er selbstbewusster.» Seit
seinem
Ausbruch vor
über einer Woche sei «Paco» fast jede Nacht in
Zoo-Nähe gesehen worden.
Er sei
aber
keine Gefahr für Menschen, hieß es.
Freies Wort online – 26. Jan 2007
Sturmschäden erschweren Suche nach
Luchs-Pärchen
Nun hat der Winter mit etwas Schnee eine gute Grundlage dafür
gelegt,
den Luchsen über ihre Fährte quasi auf dem Fuß zu
folgen, doch die
Schäden und damit verbundenen Gefahren, die Orkan „Kyrill“
hinterlassen
hat, durchkreuzen die Such-Pläne. Das Luchs-Pärchen, das aus
dem
Tierpark ausgebüchst ist, nachdem ein umgestürzter Baum den
Zaun ihres
Geheges zerstört hatte, ist noch immer auf freiem Fuß. Und
zwar gar
nicht weit entfernt vom Tierpark. Hier sind schon viele Hinweise zum
Aufenthalt der beiden Ausreißer eingelaufen. Sie halten sich im
Gebiet
Ringberg/Döllberg auf.
Ruhr Nachrichten
- 30. Jan. 2007
"Mini"
steht nach Treffen mit Paco noch unter Schock
Für Menschen ist der
ausgebüxte Luchs ungefährlich - für Haustiere offenbar
nicht. Nachdem
Paco am Montagabend
eine Katze angegriffen hatte, verordneten viele Halter
ihren Samtpfoten
Stubenarrest. "Mini hat zum Glück nur eine kleine Wunde davon
getragen", sagte die
Besitzerin. Nach der Behandlung bei einem Tierarzt,
der die Verletzung
noch am Montagabend versorgt hatte, ging es der Vierjährigen schon
wieder besser
- von ihrem ungewöhnlich großen Widersacher war sie
allerdings noch
merklich geschockt.
schweizerbauer.ch -
24. Jan. 2007
Vogelgrippe
H5-Virus bei Gänsefarm in Ungarn
Bei
einer Gänseherde im Südosten Ungarns ist Vogelgrippe
ausgebrochen. Es
handelt
sich um den ersten Fall in diesem Winter in der Europäischen Union
(EU). Ob es
sich um das gefährliche H5N1-Virus handelt, wird noch untersucht.
Die
Herde von über
3000
Gänsen sei bereits getötet worden, um die Verbreitung des
Virus
einzudämmen.
Auch seien die für solche Fälle vorgesehenen Schutzzonen in
der Region
eingerichtet worden.
Märkische Allgemeine – 29. Jan 2007
Erster Vogelgrippeausbruch des Winters in Europa
Brüssel/Budapest (dpa) - Die Vogelgrippe ist nach Europa
zurückgekehrt:
Das auch für Menschen gefährliche Virus H5N1 ist in Ungarn
europaweit
zum ersten Mal in diesem Winter gefunden worden. Das EU-Referenzlabor
im britischen Weybridge bei London habe einen entsprechenden Verdacht
auf einem ungarischen Geflügelhof bestätigt.
Hamburger Abendblatt – 29. Jan 2007
H5N1 90 Tiere in Ungarn verendet - Die
Vogelgrippe kehrt nach Europa zurück
Experten hatten stets vor einer Rückkehr der Vogelgrippe im Winter
gewarnt. Jetzt ist es soweit: In Ungarn ist das auch für Menschen
gefährliche Virus H5N1 nachgewiesen worden.
Tagesspiegel
- 29.
Jan. 2007
Die
Vogelgrippe kommt wieder
Die Hoffnung, das Vogelgrippe-Virus
werde europäische Nutztiere nach den Aufregungen des letzten
Jahres
eine Weile ungeschoren
lassen, hat sich als verfrüht erwiesen. Gänse, die in der
letzten Woche
in einem
Zuchtbetrieb im Südosten Ungarns verendet sind, sind mit dem
Influenza-Virus vom
Typ H5N1 infiziert. Der Erreger wurde jetzt in einem EU-Referenzlabor
in Großbritannien
nachgewiesen. Damit wurde das Vogelgrippe-Virus erstmals seit dem
Sommer wieder
bei EU-Tieren gefunden. Beim Bundesforschungsinstitut geht man davon
aus, dass das Virus weiter unter Wildvögeln
kursiert. Wegen des bisher fast durchweg ausgesprochen milden Winters
konnte es
sich aber wahrscheinlich schlechter verbreiten. Bei großer
Kälte, wie
sie im letzten
Winter etwa auf Rügen herrschte, konzentrieren sich die Tiere an
einigen wenigen
Futterplätzen.
Planung
und
Bau
Bietigheimer
Zeitung - 29. Jan. 2007
Das
Tal der Affen im Neckartal
Die afrikanischen
Menschenaffen der beliebten Stuttgarter Wilhelma bekommen schon bald
ein neues Zuhause:
eine Art Tal mit Urwald-Atmosphäre. Ende 2009 könnte das 13
Millionen
Euro teure
Gehege eröffnet werden, bevor der nächste große Neubau
ansteht. Durch
"eine Art Grabenbruch", wie es Zoodirektor Jauch ausdrückt,
sollen
die Besucher durch das neue Gehege hindurchspazieren und die
afrikanischen Menschenaffen
betrachten können. Sieger eines Architektenwettbewerbs war das
Berliner
Büro Hascher und
Jehle, das
schon das neue Stuttgarter Kunstmuseum geplant hatte. So zweifelt
Zoochef
Jauch nicht daran, dass der Haushalt im März mit
dem Wilhelma-Posten
vom Landtag verabschiedet wird und rechnet mit dem Spatenstich für
das
Frühjahr
2008 sowie mit einer 18-monatigen Bauzeit. "Wenn wir Ende 2009 bis
Mitte 2010
fertig sind, ist das gut", sagt Jauch. "Das hält dann wieder
für 30
Jahre." Mit dem Neubau wird ein Schritt getan zur Realisierung des
Wilhelma-Entwicklungskonzeptes
aus dem Jahr 2003. Dieses sieht unter anderem vor, die Tiere des Parks
nach Kontinenten
unterzubringen. Das nächste
große Projekt ist Jauch zufolge ein Elefantenhaus: "Dann
können wir
auch einen
Bullen halten und Elefantennachwuchs bekommen." Dieses Haus wird 15 bis
20 Millionen Euro kosten, schätzt Jauch, "das
muss
für die Elefanten nicht nur groß, sondern auch niet- und
nagelfest
sein." Mit
dem Bau könne erst begonnen werden, wenn der Rosensteintunnel
unter der
Wilhelma
hindurch gebaut und die B 10 verlegt ist.
Solinger
Tageblatt - 26. Jan. 2007
Tropen
und Wüste
in der Fauna
Es
riecht schon sehr bewohnt im Gebäude des Tierparks Fauna, in dem
Schlangen,
Geckos und ein Dreihorn-Chamäleon ihre neuen Terrarien neben den
Papageien
bezogen haben. Gestern wurden die sechs kleinen und zwei großen
Behausungen
eingeweiht – mehr als 20 000 Euro wurden investiert. Neben sechs
kleineren „Wohnzimmern“ wurden aus alten Vogelkäfigen zwei neue
Groß-Terrarien
für Schlangen. Die Stadt-Sparkasse Solingen spendete 19 000 Euro
für
das
Projekt, die Bezirksvertretung Gräfrath gab 2 500 Euro dazu. Neben
der
Neugestaltung gab es einige Zukäufe. Tierpfleger Björn
Heimann ist
besonders stolz auf das Dreihorn-Chamäleon. Finanziell geht es der
Fauna besser. „Wir haben keinen Cent Schulden,
können
pünktlich bezahlen und haben sogar einige Rücklagen“, so
Geschäftsführerin Vera
Schramm. „Jetzt müssen wir nur noch den mauen Winter
überstehen.“
ND – 27. Jan 2007
Man
darf den Kängurus auf den Pelz rücken - Neugestaltetes
Freigehege im
Tierpark Friedrichsfelde bringt Mensch und Tier zusammen
Die Kängurus sind ausgebüxt, die Besucher ins Tiergehege
eingedrungen –
diesen Eindruck könnte das Areal erwecken. Der Schein trügt.
Dennoch:
Neues gibt es aus dem Tierpark Friedrichsfelde zu berichten. Gäste
dürfen jetzt den Beuteltieren auf den Pelz rücken, bei
gegenseitiger
Sympathie sogar streicheln.
Rhein
Main Presse - 27. Jan. 2007
Hans
lacht
jetzt in neuer Voliere
Viel mussten die Eisvogel-Verwandten nicht mitnehmen. Die Mitarbeiter
des Exotenhauses
im Tiergarten hatten alle Vorbereitungen getroffen. Die Tierpfleger
Lars Heymann
und Britta Müller scheuten zusammen mit den beiden Auszubildenden
Geraldine Kuschel
und Carina Decker keine Mühen, um den australischen Vögeln
ein schönes
neues Zuhause
einzurichten. Gleich neben der Fasanenvoliere liegt das neue
lebensraumgerechte
Domizil der beiden hübschen Vögel.
Rhein
Main Presse - 30. Jan. 2007
Energie
aus dem Wald
Wiesbaden. Der Heizkessel steht im künftigen Jugendbauernhof,
einem separaten
Gebäude unweit
des neuen Tierpark-Eingangs. Im Dachraum darüber lagern 38 000
Kubikmeter Pellets
- aus Sägemehl und Spänen, aus Bruchholz oder minderwertigem
Holz
zusammengepresst.
Der Vorrat reicht für ungefähr sechs Wochen, sind alle
Gebäude
angeschlossen. Vom
Brennstofflager transportieren Förderschnecken die Pellets in den
Kessel, in dem
sie umweltneutral verbrennen. Bis zum Herbst soll die Gesamtanlage
einschließlich des
Jagdschlösschens schmuck
und wie neu dastehen. Es wurde Zeit, sich Gedanken zu machen, wie die
Gebäude ökologisch
sinnvoll beheizt werden können, so Klaus Ries, Vorsitzender des
Fördervereins. Entstanden
sei eine Wärmezentrale, ausreichend für alle Gebäude,
die nach
Abschluss der Bauarbeiten
angeschlossen werden.
Zürcher
Unterländer -
26. Jan. 2007
Seilbahn
soll in den Richtplan kommen
Der Zoo
will den Bau der Seilbahn von Stettbach zum Tierpark vorantreiben. Mit
der
eingereichten Petition wird der Kantonsrat dazu aufgefordert, das
Projekt im
kantonalen Richtplan einzutragen. «Die Seilbahn von Stettbach ist
als
umweltfreundliche Erschliessung des
Zoos
sehr wichtig für uns», betonte Zoo-Direktor Alex Rübel.
Er erhoffe sich
durch die Seilbahn eine erhebliche Anzahl zusätzlicher
Umsteiger vom Auto auf den öffentlichen Verkehr: «Mit der
Seilbahn
verkürzt
sich die Anreisezeit zum Zoo um 25 Minuten für etwa 40 Prozent der
Nutzer des
öffentlichen Verkehrs.» Damit solle die heutige
Verkehrssituation rund
um den
Zoo entschärft werden. Eine Machbarkeitsstudie im Auftrag des Zoos
habe
gezeigt, dass täglich
nur rund
50 zusätzliche Fahrzeuge nach Stettbach fahren würden. Zudem
sei eine
gute
Anbindung an den öffentlichen Verkehr mit der S-Bahn, der
Glatttalbahn,
Bus und
Tram gewährleistet. Der Kantonsrat ist jetzt verpflichtet,
innerhalb
der nächsten
sechs
Monate die Petition zu prüfen und dazu Stellung zu nehmen.
mzbern.ch
- 29.
Jan. 2007
Erster
Schritt für Zoo-Seilbahn
Die umstrittene
Seilbahn in der Stadt Zürich vom Bahnhof Stettbach zum Zoo bleibt
im
Verkehrsrichtplan.
Der Zürcher Kantonsrat lehnte am Montagnachmittag einen Antrag der
SVP
auf Streichung
ab. Die SVP befürchtet ein schlimmes Parkplatzproblem,
insbesondere an
der
Talstation
in Dübendorf. «Eine saubere Anbindung an den Zoo wäre
die Verlängerung
des Trams bis
zum Eingang.» Der Streichungs-Antrag wurde mit
103 zu 52
Stimmen abgelehnt.
Frankenpost online – 24. Jan 2007
IM WUNSIEDLER GREIFVOGELPARK - In die Volieren ist
bereits Leben eingezogen / Gestern erster Rundgang mit geladenen
Gästen
Bob Marley ist auch schon da
Gestatten, Herkules. Herkules, so heißt der Winzling auf der
Schuler
von Anja Bucher aus Hauenreuth, einer angehenden Falknerin. Der
nordamerikanische Buntfalke, der in freier Wildbahn Insekten jagt, ist
einer der Bewohner, die bereits im Wunsiedler Greifvogelpark Quartier
bezogen haben.
Aktionen
Kölner
Wochenspiegel - 30. Jan. 2007
Zoo-Direktor
Pargel stellte den Zoo-Orden vor
Das war bestimmt
die schönste Amtshandlung, die der neue Zoo-Direktor Theo Pargel
in
seiner kurzen
Amtszeit vollzogen hatte. Er überreichte im Elefanten-Haus dem
Kölner Kinderdreigestirn mit Prinz
Yannick
I., Jungfrau Isabelle und Bauer Oscar je einen Zoo-Orden. Und darauf zu
sehen ist
der größte Schatz des Tiergeheges: Marlar, das kleine
Elefanten-Baby.
Dieser Orden
wird mit Sicherheit ein Sammlerstück, denn es gibt ihn nur in
limitierter Anzahl
von 100 Stück, und er ist auch nur im Zoo zu kaufen. Der
Erlös geht
nach Tailand,
in ein Naturschutzprojekt für Elefanten.
Westdeutsche Zeitung -
28. Jan. 2007
Zoo:
Regenwald
vor der Haustür
Krefeld. Um den Regenwald zu erforschen, muss
man keine weite Flugreise antreten, um dorthin zu kommen. Denn er liegt
quasi direkt
vor der Haustür, nämlich im Krefelder Zoo. Am Samstag fand
dort zum
ersten Mal ein
Forschertag für Kinder statt, wobei die Kleinen das Tropenhaus
einmal
von einer
ganz anderen Seite kennen lernen durften. Gaby
Borg, Diplom-Biologin und Zooführerin, hatte sich einiges für
ihre
Gruppe ausgedacht. Wie echte Verhaltensforscher müssen die Kinder
genau schauen, wo sich
die rund 30
Tierarten, darunter Reptilien, Frösche oder Spinnen, verstecken.
hr
online -
26.
Jan. 2007
Führung
"Gebisse und Zähne" im Opel-Zoo
Wilden
Tieren mal
ganz gefahrlos in's Maul schauen und auf den Zahn fühlen - das
geht am
27.
Januar im Opelzoo Kronberg. In der Zooschule werden den Besuchern die
verschiedenen
Gebisse und Zähne von Pflanzen-, Fleisch- und Allesfressern
vorgeführt
und
anschaulich erklärt. Eine ganz andere Art Giraffe,
Erdmännchen & Co
kennen
zu lernen.
Volksstimme
- 30. Jan. 2007
Förderverein
Wildpark Christianental lässt Skulptur anfertigen ...
Der Förderverein
für den Wildpark Christianental möchte dessen Besuchern immer
wieder
neue Attraktionen
bieten. Für die nächste, einen Auerhahn aus Bronze, fertigt
der
Wernigeröder Künstler
Karl-Heinz Ziomek gerade das Gipsmodell. Am 13. Mai soll die Skulptur
eingeweiht
werden. Noch bis Mitte Februar arbeitet Karl-Heinz Ziomek an dem
Modell. Am 13. Mai ( Muttertag ) zum traditionellen Familienfest im
Christianental soll
die Skulptur samt kleiner Schrifttafel mit den Namen der Gönner
eingeweiht werden.
Wattenscheid.net - 31. Jan 2007
Wattsche Helau am Haifischbecken.
Ein Stelldichein am Haifischbecken unter den
Augen von
Riffi und Rufus (den beiden Schwarzspitzen- Riffhaien) gaben sich
gestern die Prinzenpaare aus Wattenscheid, Herne und Bochum auf
Einladung der Brauerei Fiege im Bochumer Tierpark. Schon seit mehreren
Jahren startet die Brauerei mit den Festausschüssen in die Session
-
2007 erstmals mit Herne, Bochum und Wattenscheid gemeinsam. "Wir
möchten den Zusammenhalt im Ruhrgebiet stärken", beschreibt
Geschäftsführer Hugo Fiege das Engagement für die
Närrinnen und Narren.
Zoo Dresden – 25. Jan 2007
Thabo-Umasai wird ein Jahr alt
Am 4. Februar feiert Dresdens tapsiger Elefantennachwuchs Geburtstag,
zu dem alle Besucher recht herzlich eingeladen sind.Von 11 bis 15 Uhr
gibt es dabei viel Spannendes zu erleben.
Nachwuchs
MVregio
- 27. Jan. 2007
Nachwuchs
bei den
Zoo-Jaguaren - Drillinge
wurden von Sozialminister Sellering getauft
Am 16. und 17. Dezember des vergangenen Jahres gab es Nachwuchs bei den
Jaguaren
im Rostocker Zoo. Blanco und Ayana wurden zum zweiten Mal Eltern,
nachdem bereits
im Mai 2001 Vierlinge das Licht der Welt erblickten. Die jetzt sechs
Wochen alten
Jaguar-Drillinge, ein Junge und zwei Mädchen, wurden am 26. Januar
2007
von Erwin
Sellering, Sozialminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, auf die
Namen "Keme",
"Kaya" und "Kachina" getauft.
Nordsee-Zeitung – 27. Jan 2007
Sozialminister
als Taufpate im Zoo
Keme, Kaya und Kachina wurden gestern von Mecklenburg-Vorpommerns
Sozialminister Erwin Sellering (SPD) getauft. Die Jaguar-Drillinge
waren vor drei Wochen zur Welt gekommen und sind schon tüchtig
gewachsen. Es ist der erste Nachwuchs der Großkatzen im Rostocker
Zoo
seit sechs Jahren.
Berliner Morgenpost – 27. Jan 2007
Knut kommt bald in den Krabbelstall
- Wenn der Eisbär acht Kilo wiegt, darf er sich den Zoo-Besuchern
zeigen
Knut. Im Zoo gibt es kaum noch ein anderes Gesprächsthema als den
kleinen Eisbären. Der lebt zurzeit hinter den Kulissen und bekommt
von
dem Rummel um seine Aufzucht überhaupt nichts mit. Besser so. Knut
braucht noch viel Ruhe und Wärme. "Erst mit acht bis neun Kilo
Körpergewicht wird er so stabil sein, dass wir ihn zeigen
können", sagt
Zoo-Kurator Heiner Klös. Und das wird frühestens im März
sein. Als Knut
am 5. Dezember geboren wurde, wog er 810 Gramm, inzwischen bringt er
immerhin schon über vier Kilo auf die Waage.
Blick
Online - 25. Jan. 2007
Mama
will
Knuddel-Knut
fressen!
Armer,
kleiner Knuddel-Knut – so ein Süsser und doch haben ihn seine
Eltern
gar nicht
lieb! Deswegen muss der kleine Eisbär jetzt von Menschenhand mit
allerhand
Tricks aufgepäppelt werden. Das erste Eisbärenbaby im
Berliner Zoo seit
dreissig Jahren hats nicht
leicht:
Zunächst setzte seine Mutter Tosca ihn gleich nach der Geburt vor
die
Höhle,
und Knut musste wochenlang alleine im Brutkasten schlafen. Die erste
kritische Phase hat der kleine Bär jetzt
überstanden –
zu seinen Eltern darf er aber trotzdem nicht. Denn die würden ihn
glatt
zerfetzen.
BusinessNews -
26.
Jan. 2007
Knut,
der
süßeste Eisbär der Welt
Im Zoo
freut man sich – von 810 Gramm zu seiner Geburt am 5. Dezember hat es
der
kleine Eisbär Knut schon auf ganze vier Kilo gebracht. „Er nimmt
gewaltig zu“,
sagte gestern Zoomitarbeiter Ragnar Kühne. Besuchen kann man Knut
aber
noch
nicht – der Stress wäre zu groß für das weiße
Wollknäuel. Knuts Mutter
war einst ein Star der Manege: Im 1991 aufgelösten
Staatszirkus der
DDR gehörte sie zur berühmten Eisbärengruppe von Ursula
Böttcher, die
als erste
Frau überhaupt diese Raubtiere dressierte und auf USA-Tourneen als
„Brilliant
Baroness of the Bears“ gefeiert wurde.
Der Tagesspiegel online – 26. Jan 2007
Knuts Mutter war ein Zirkusstar - Der
erste Eisbären-Nachwuchs im Zoo seit 33 Jahren gedeiht
prächtig
Im Zoo freut man sich – von 810 Gramm zu seiner Geburt am 5. Dezember
hat es der kleine Eisbär Knut schon auf ganze vier Kilo gebracht.
„Er
nimmt gewaltig zu“, sagte gestern Zoomitarbeiter Ragnar Kühne.
Besuchen
kann man Knut aber noch nicht – der Stress wäre zu groß
für das weiße
Wollknäuel, dessen Zwillingsbruder vier Tage nach der Geburt
starb.
Jetzt lastet auf dem Kleinen die Hoffnung des Zoos – er ist der erste
Eisbären-Nachwuchs seit 33 Jahren.
Wormser Zeitung - 27.
Jan. 2007
Milch
mit Fleisch zum Frühstück Knut muss ohne Mama aufwachsen ...
Der
kleine Kerl hat extra ein eigenes Kinderzimmer bekommen. Denn Knut ist
schon was
Besonderes, er ist seit 33 Jahren der erste Eisbär, der im
Berliner Zoo
geboren
wurde. Und den lässt Reviertierpfleger Thomas Dörflein nicht
mehr aus
den Augen.
Seit der kleine Knut das Licht der Welt erblickt hat, nächtigt
auch
Dörflein im
Zoo. Auf seinen Ziehpapa kommt noch allerhand zu, er muss dem Kleinen
schwimmen beibringen.
Die
Welt - 30.
Jan. 2007
Wir
sind die
Neuen
Die Pfleger
im Tierpark Gettorf freuen sich zurzeit über einen Babyboom. Neben
etwas sehr frühen
Osterlämmern (erst am 8. April ist Ostern) und Ziegenbabys wartet
auch
der Nachwuchs
bei den Affen und den Zwergzebus auf die Besucher. Zu den ersten
Frühjahrsboten dieses Jahres gehören auch Vierhornschafe,
die von
ihrem Pfleger schon stolz an die frische Luft gebracht werden.
Oberberg Aktuell - 27.
Jan. 2007
Nachwuchs
im Eckenhagener Affen- und Vogelpark
Auch im Winter lohnt sich ein Besuch im Affen- und Vogelpark
Eckenhagen. Zu bestaunen gibt es zum Beispiel die frisch
geschlüpften
Warzenenten oder die zehn jungen afrikanischen Bergziegen, die im
Dezember das Licht
der Welt erblickten. An Tagen ohne Schnee und Eis ist der gesamte Park
geöffnet, die winterharten
Tiere können sogar das ganze Jahr in ihren Gehegen bestaunt
werden. Bei
schlechtem Wetter besteht die Möglichkeit, sich in der
Indoor-Erlebnishalle
mit Kletterwand, Hüpfburg und Kometschaukel die Zeit zu
vertreiben.
Stern
Shortnews - 28. Jan. 2007
Affenbaby leidet an Schluckauf - Mutter hat es
verstoßen
Das ca. vier Wochen alte Affenbaby Sokojoo im Newquay Zoo in Cornwall
leidet an
Schluckauf. Die Beschwerden begannen wenige Tage nach der Geburt und
traten immer
nach dem Stillen auf. Deshalb hat die Mutter das Baby nun
verstoßen.
Sokojoo wurde aus dem Gehege ausquartiert und bekommt nun von den
Tierpflegern die
Flasche. Es ist allerdings geplant, das Baby wieder ins Gehege
einzugliedern, sobald
es feste Nahrung frisst.
20minuten - 30. Jan 2007
Plüschpinguin
im Zoo Zürich getauft
Beim Gehege der Königspinguine im Zoo
Zürich wurde
gestern das neue Alpamare-Maskottchen getauft: Der Plüschpinguin
hört
auf den Namen Alpamario.
Der Name wurde von der 11-jährigen Tamara Tanner aus Ebnat-Kappel
kreiert. Zudem übernimmt das Alpamare die Patenschaft für
einen
Zoo-Pinguin. Pressesprecherin Monica Marty: «Leider ist es nicht
möglich, aber wir hätten ihn gern auf unsere Rutschbahnen
eingeladen.»
Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 31. Jan 2007
Affenausbruch - Regenwaldhaus dicht
Das Regenwaldhaus im Zoo ist seit Monaten
geschlossen -
und wird es auch noch längere Zeit bleiben. "Wegen technischer
Probleme", heißt es aus dem Zoo. "Weil die Orang-Utans
ausgebrochen
sind", heißt es von der Stadt. Ja, was ist denn los? Holger
Groenhold
zog es in den Dortmunder Zoo. Klar, dass er die so viel gerühmte
"tierische Wohngemeinschaft" von Orang-Utans und Schabrackentapiren mal
mit eigenen Augen sehen wollte. Doch der Man aus Pinneberg sah nichts -
außer dem Schild, dass das "Ruma hutah" (Regenwaldhaus) leider
geschlossen sei.
"Ja, das ist schon ein Gau für uns. Gerade in den Wintermonaten",
sagt
Zooinspektor Hans-Joachim Sill. Die Tiere dürften sich in dem Haus
wie
immer bewegen, alles liefe darin wie gehabt - nur eben ohne Publikum.
"Und das schon seit den Herbstferien." Technische Probleme,
erklärt er.
Und dass das Haus geschlossen bleibe, bis die Sache ganz behoben sei.
"Aus Sicherheitsgründen."
Lübecker
Nachrichten -
27. Jan. 2007
Tropischer
Zuwachs im Aquarium
Sea Life in Timmendorfer Strand
Im Aquarium "Sea
Life" in Timmendorfer Strand (Kreis Ostholstein) müssen Hering,
Plattfisch
und Kabeljau zusammenrücken. Denn die heimischen Fische in dem
Aquarium
bekommen
Mitbewohner aus tropischen Meeren. Gelbe Segeldoktorfische und bunt
gestreifte Anemonenfische
werden künftig das große Ozeanbecken bevölkern. Damit
solle dem Wunsch
vieler Besucher
Rechnung getragen werden, auch etwas über die Tierwelt tropischer
Meere
zu erfahren,
begründete die Marketingleiterin des Hauses, Franziska Kuhnert,
diesen
Zuwachs.
Grenchner
Tagblatt - 31. Jan 2007
Leguan nach Penis-OP wieder im Gehege
Der Antwerpener Leguan «Mozart»,
dessen Penis-Amputation
grosses Aufsehen erregte, ist zu seinen weiblichen Artgenossen im
Wasserzoo zurückgekehrt. Nach der dreitägigen Quarantäne
habe er sich
prompt seinem Lieblingsweibchen genähert.
Frankfurter Rundschau – 27. Jan 2007
Dauererektion - Harter Schnitt für Mozart
Bald sind Mozarts Schmerzen vorbei. Eine Woche lang quälte den
belgischen Leguan eine Dauererektion. Am heutigen Samstag wird ihn ein
Tierarzt mit einem radikalen Schnitt erlösen. Doch Mozart wird
weiter
Nachkommen zeugen können, denn gegenüber dem Menschen hat er
einen
entscheidenden Vorteil.
Kölner Stadt-Anzeiger 31. Jan 2007
Stammhalter bei den Mini-Hirschen im Allwetterzoo
Münster
Die Mini-Hirsche im Tropenhaus des Allwetter- Zoos Münster haben
einen
Stammhalter. Es stehe nun fest, dass es sich bei dem bereits im
September geborenen Kleinkantschil - wie die Mini- Hirsche korrekt
heißen - um einen kleinen Bock handelt, teilte der Zoo am
Mittwoch mit.
Die kleinsten Paarhufer gehören zu den stark bedrohten Arten und
sind
in Zoos nur schwer zu halten. Die nur 25 Zentimeter großen und
sehr
scheuen Tiere stammen aus Südostasien und leben im dichten
Unterholz.
In Münster hat es in den vergangenen Jahren mehrmals Nachwuchs bei
den
Mini-Hirschen gegeben. Der kleine Bock soll später zur Zucht an
einen
anderen europäischen Zoo vermittelt werden.
Berliner Morgenpost – 30. Jan 2007
Kaufvertrag für Riesenrad ist perfekt
Eine wichtige Hürde vor dem Bau des Aussichtsrads am Zoo ist
genommen:
Alle am Kaufvertrag des Grundstücks beteiligten Gremien haben ihre
Zustimmung erklärt. Investor Michael Waiser,
Ge-schäftsführer der Great
Berlin Wheel, begrüßte gestern die Entscheidung: "Nach
langen
Geburtswehen haben sich auch die Berliner Politiker schließlich
für den
besten Standort entschieden." Finanziert wird das Projekt über den
Beteiligungsfonds "Global View", den die DBM Fonds Invest GmbH
aufgelegt hat. Die anvisierten 200 Millionen Euro, mit denen neben dem
Berliner Rad ähnliche Räder in Peking, Dubai und Tsing Tao
gebaut
werden sollen, seien bereits seit Ende Dezember platziert, sagte
Christian G. Harreiner, Geschäftsführer der DBM Fonds Invest
GmbH.
Fonds-Anteile (ab 10 000 Euro) könnten dennoch von Interessierten
weiterhin erworben werden. Ein fünftes Riesenrad sei geplant - es
soll
in Orlando (im US-BundesstaatFlorida) entstehen.
Lübecker Nachrichten - Dienstag, 30. Januar 2007
Frühlingserwachen im Tierpark Gettorf
Die Pfleger im Tierpark Gettorf freuen sich
zur Zeit
über einen "Baby-Boom". Neben "Osterlämmern" und Ziegenbabys
wartet
auch der Nachwuchs bei den Affen und den Zwergzebus auf die Besucher.
"Die Tierbabys sind alle gesund und munter", sagte Sprecherin Gabriele
Thoma am Dienstag. Der Tierpark Gettorf (Kreis
Rendsburg-Eckernförde)
beherbergt etwa 850 Tiere. In den Gehegen leben 150 unterschiedliche
Arten.
Nürnberger
Zeitung - 26. Jan. 2007
Wo
bleibt nur das ersehnte Baby?
Es ist wie verhext. Sie
sind gesund, leben in einem schönen großen Haus mit
traumhaftem Garten,
haben eine
harmonische Partnerschaft – nur mit dem Nachwuchs will es einfach nicht
klappen.
Da geht es den Menschenaffen im Tiergarten nicht anders als vielen
Menschen. Seit
30 Jahren gab es am Schmausenbuck keine Gorilla-Babys mehr. Woran
liegt’s? Die Ursachenforschung
gestaltet sich ungefähr genau so kompliziert wie bei kinderlosen
Menschen-Paaren.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 25. Jan. 2007
Schildkröten-Oldie «Johann» in
Dänemark auf
Freiersfüßen
Auf die ungebrochene Zeugungskraft der 80 Jahre alten
Seychellen-Riesenschildkröte «Johann» setzt der Zoo in
Odense. Der
dänische
Tierpark hat sich den 150 Kilogramm schweren Koloss im Krefelder Zoo
ausgeliehen, wo «Johann» nicht ausgelastet ist. Im
heimischen Quartier
müsse «Johann» ständig
mit
Konkurrent «Bernhard» um die Gunst von
Schildkröten-Dame «Elly» buhlen.
In
seinem neuen Zuhause habe der ursprünglich auf den Seychellen im
Indischen Ozean
beheimatete Casanova die Qual der Wahl. Dort warteten drei Weibchen und
vier
Teenager sehnsüchtig auf ihn.
Thüringer Allgemeine – 25. Jan 2007
Schildkröte
auf Freiersfüßen
Auf die ungebrochene Zeugungskraft der 80 Jahre alten
Seychellen-Riesenschildkröte "Johann" setzt der Zoo in Odense. Der
dänische Tierpark hat sich den 150 Kilogramm schweren Koloss im
Krefelder Zoo ausgeliehen, wo "Johann" nicht ausgelastet ist, wie die
Stadt Krefeld berichtete. Denn in seinem heimischen Quartier müsse
"Johann" ständig mit Konkurrent "Bernhard" um die Gunst von
Schildkröten-Dame "Elly" buhlen. In seinem neuen Zuhause habe der
ursprünglich auf den Seychellen im Indischen Ozean beheimatete
Casanova
die Qual der Wahl. Dort warteten drei Weibchen und vier Teenager
sehnsüchtig auf ihn. Der Zoo erhalte als Leihgebühr einen
Teil des von
"Johann" gezeugten Nachwuchses.
Sachsen Fernsehen Chemnitz 31. Jan 2007
Chemnitzer Tierpark auf Messe
Der Tierpark Chemnitz will jetzt mit einem Messeauftritt die
Werbetrommel rühren. Wie es am Mittwoch hieß, werden
ehrenamtliche
Helfer den Tierpark in der Chemnitz Arena präsentieren. Die
Vorbereitungen für den Aufritt Mitte März bei der
Heimtiermesse werden
bereits getroffen. Denn bei der Messe sollen auch lebende Tiere gezeigt
werden, welche ist allerdings noch unklar. Der Tierpark Chemnitz will
dabei nicht nur allgemeine Informationen geben, sondern vor allem auch
das Thema Amphibien-Sterben in den Mittelpunkt des Messeauftritts
stellen.
Märkische
Allgemeine - 25. Jan. 2007
Die
vier
Bären im Perleberger Tierpark halten Ruhezeit ein und ...
Perleberg. Benn,
Biene, Mira und Mischka haben die Ruhe weg. Schon wochenlang sind die
vier
Bären nicht mehr in ihrem Gehege zu sehen. Sie zogen sich Ende
November
zur
Winterruhe in ihr Häuschen zurück. "Bis März werden sie
dort
bleiben", sagt Perlebergs Tierparkleiter Wilhelm Lüdke. Der bisher
verhältnismäßig warme Winter bringt die Bären in
ihrem
Quartier
offenbar nicht ins Schwitzen. "Das Wetter hat keinen Einfluss auf die
Ruhezeit", so Lüdke. Ganz anders ergeht es da Meister Petz im
europäischen
Teil von Russland. Die milden Temperaturen haben dort die in der freien
Natur
lebenden Braunbären veranlasst, ihre Höhlen zu verlassen.
Prignitzer -
26.
Jan. 2007
Bald
hilft „Ursus“ im Tierpark
Perleberg. Wer
den Tierpark besucht, erlebt auch ein Stück
Landwirtschaftsgeschichte
der
Prignitz. Die Ausstellungen werden thematisch ausgetauscht und durch
aufgearbeitete Exponate ergänzt. So kam am
Mittwoch
ein aufgearbeiteter Leiterwagen dazu, wie ihn Bauern bis in die 60er
Jahre
nutzten. Am 11. Dezember genehmigte die Agentur für Arbeit in
Perleberg
dem CJD
als
Maßnahmeträger die ABM „Arbeiten für und um den
Tierpark Perleberg“.
Bis zum
10. Juni sind zwölf Teilnehmer und ein Vorarbeiter in mehreren
Arbeitsfeldern
tätig, darunter im Bereich Weiterführung der Ausstellung
historische
Landtechnik. Weitere Aufgaben der ABM sind die Anfertigung von
Infotafeln und
Schaukästen
für die Ausstellung sowie der Bau von vier Rastplätzen
für Besucher des
Tierparks. Einbezogen sind ältere Arbeitssuchende über 50
Jahre, um
deren Möglichkeiten zur Integration ins soziale Leben bzw. in den
Arbeitsmarkt
zu verbessern.
Märkische Oderzeitung – 26. Jan 2007
Cottbuser Tierpark wuchs auf 1235 Tiere
Im Cottbuser Tierpark sind Ende vergangenen Jahres 1235 Tiere
gezählt
worden. Das seien 60 mehr als ein Jahr zuvor, teilte Tierpark-Direktor
Jens Kämmerling am Freitag mit. Die Mitarbeiter hätten im
flächenmäßig
größten Tierpark Brandenburgs 180 Arten und Rassen
registriert. Die
Zahl der Vögel verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 91 auf
774.
Dagegen stieg die Zahl der Säugetiere um 92 auf 367, vor allem
durch
die Anschaffung einiger Kleinsäugerarten.
Badische Zeitung online – 27. Jan 2007
Schorse ist der Größte - Im Zoo Hannover
werden einmal
im Jahr alle Tiere gezählt. Das klappt nur mit Tricks und Leckerlis
Eins, zwei, drei: Im Zoo Hannover sind vor kurzem alle Tiere
gezählt
worden. So eine Zählung nennt man "Inventur" . Die wird einmal im
Jahr
gemacht, damit der Zoodirektor Klaus-Michael Martens genau weiß,
wie
viele und welche Tiere in seinem Tierpark leben. "Es muss doch Ordnung
herrschen bei uns" , sagt er und schmunzelt. Zählen klingt
einfach,
kann aber ganz schön anstrengend sein. Denn: Nicht alle Tiere
waren so
gemütlich wie die Elefanten, die sich brav nebeneinander
aufstellten.
Die Zwergmäuse beispielsweise wollten einfach nicht stillhalten,
die
Reiher flogen immer wieder durcheinander und die Karpfen tauchten
einfach von der Oberfläche ab.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 29. Jan. 2007
Eine
Betäubung ist zu
riskant
Seit dem
Orkan Kyrill vermissen die Troisdorfer ein Hirschrudel, das aus dem
Gehege an der
Burg Wissem ausbüxte. Jörg Pape, Leiter des Bundesforstamts
Wahner
Heide, schätzt
die Chancen auf eine Rückkehr der Tiere ein.
Ostseezeitung – 29. Jan 2007
Für Zoo mehr als 8000 Euro gespendet
Auf ein erfolgreiches Jahr blickt der Förder- verein für den
Stral-
sunder Tierpark zu- rück. Nur die Mitgliederzahl stagniert seit
Jahren.
Süddeutsche Zeitung – 29. Jan 2007
Im Augsburger Zoo geht es wieder aufwärts - Eine
Direktorin für alle Felle
Barbara Jantschke hat den Tierpark nach all den Skandalen wieder auf
Vordermann gebracht
Märkische Allgemeine – 30. Jan 2007
Shri liebt Sanssouci Zebu-"Mädchen"
geht gern im Schlosspark spazieren
Shri braucht Auslauf und Zuneigung, beides bekommt sie in Sanssouci.
Parkbesucher waren am Wochenende verblüfft, das indische Zwergrind
auf
den Stufen des Neuen Palais zu sehen und wie es im Wegerondell davor
seine Spuren durch den Schnee zog. "So alle zwei Tage gehe ich mit Shri
spazieren", erzählt Heiko Kretschmer vom Vedischen Kulturverein,
der in
der Lindenstraße die "Indische Bibliothek" betreibt; gelegentlich
steht
vor den Toren des Hauses dort auch Shri und frisst ihr Heu.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Russische Meldungen
interfax.ru – 30.
Jan 2007
В зоопарке Петербурга лечат пойманную в городе дикую
рысь
Im Zoo der Stadt St. Petersburg wird ein
in der Stadt
gefangener wild lebender Luchs ärztlich behandelt
Mitarbeiter des Ministeriums für
Zivilverteidigung und
Katastrophenschutz fingen in der Hauptstadt des Nordens einen wild
lebenden Luchs und brachten ihn in den Leningrader Zoo, erfuhr Interfax
am Dienstag von der Pressesprecherin des Zoos Tatjana Salomatina. „Am
Montagabend wurden die Mitarbeiter des Ministeriums für
Zivilverteidigung und Katastrophenschutz auf den Prospekt Obuchowskoj
oborony gerufen, wo Hunde über frei lebenden Luchs herfielen. Der
Luchs
wurde gefangen und zu uns gebracht“, sagte T. Salomatina. Die
Tierärzte
stellen fest, daß „der knapp einjährige Luchs erschöpft
und an der
Pfote verletzt war.“ „Der Luchs lebte unter den Bedingungen der freien
Natur – höchstwahrscheinlich haben ihn die Eltern weggejagt vor
dem
Beginn der neuen Paarungszeit.
rian.ru - 30. Jan 2007
В Хабаровском крае найден тигренок-сирота
In der Region Chabarowsk kleine Tigerwaise
gefunden
In den Zoo von Chabarowsk (russischer Ferner Osten) ist ein
ausgehungertes Tigerjunges gebracht worden, das ein Ortsbewohner am
Montagabend in der Taiga im Rayon Bikinski gefunden hatte. Wie RIA
Novosti im Büro der Umweltstiftung „Phönix“ in Wladiwostok
erfuhr,
waren am Fundort keine Spuren der Tigermutter zu sehen. „Die kleine
Tigerin im Alter von vier bis sechs Monaten war ausgemergelt und derart
zermürbt, dass sie nicht einmal brüllen konnte. Der Findling
war in die
Obhut der Chabarowsker Gruppe der Spezialinspektion „Tiger“ des
Ministeriums für Naturressourcen Russlands übergeben worden,
die das
Tier in den Zoo brachte.
moscowzoo.ru – 29. Jan 2007
VIII
съезд Териологического общества
VIII. Kongreß der Gesellschaft
für Säugetierkunde
Die Gesellschaft für Säugetierkunde der Russischen Akademie
der
Wissenschaften, das Sewerzow-Institut für Probleme der
Ökologie und
Evolution und die Biologische Fakultät der MGU führen vom 31.
Jan. bis
2. Febr. 2007 in Moskau eine Internationale Tagung zum Thema „Die
Säugetierfauna Rußlands und angrenzender Gebiete“ (VIII.
Kongreß der
Gesellschaft für Säugetierkunde) durch. Auf der Tagung werden
erörtert
die Ergebnisse säugetierkundlicher Forschungen der letzten Jahre
zu
gegenwärtigen Aspekten der wissenschaftlichen Erforschung von
Säugetieren.
Das Programm der Tagung beinhaltet vorbereitete Referate im Plenum,
Mitteilungen in Sektionen und Informationsstände. Die Arbeit der
Tagung
widmet sich folgenden Gebieten: Paläomammalogie, Systematik,
Evolution,
Philogenie, Morphologie, Physiologie, Geographie der Säugetiere,
Ökologie, Ethologie, Schutz der Säugetiere,
jagdwirtschaftliche,
medizinische und landwirtschaftliche Aspekte der Säugetierkunde.
An der Tagung nehmen mindestens zehn Mitarbeiter des Moskauer Zoos
teil. Sie werden sechs Beiträge an Informationsständen zeigen
und zwei
Runde Tische organisieren. Am Runden Tisch werden sie sechs
Vorträge
halten.
RIANowosti – 25. Jan 2007
Москва и Роттердам поменялись львами
Löwentausch zwischen Rotterdam und Moskau
Der Asiatische Löwe aus Rotterdam, der vor zwei Monaten in den
Moskauer
Zoo kam, wird neuer Gatte der Moskauer Löwin, die mit dem
vorherigen
Partner keinen Nachwuchs bekam, erfuhr RIA Nowosti von der
Presseabteilung des Zoos. „Bis jetzt hatten wir im Zoo ein
Löwenpaar,
das sich zwar paarte, aber nicht fortpflanzte. Als die Löwen von
den
Tierärzten untersucht wurden, stellte sich heraus, daß der
Löwenmann
zeugungsunfähig war. Es wurde beschlossen, einen anderen
Löwen zu
finden. Das Männchen aus Rotterdam hatte schon für Junge
gesorgt,
deshalb gibt es keinen Zweifel an seiner Zeugungsfähigkeit“, sagte
die
Pressesprecherin der Agentur. Ihren Worten nach verblieben nicht mehr
als 200 Exemplare des Asiatischen Löwen auf der Erde. „Unsere
Aufgabe
besteht darin, alles für ihre Fortpflanzung zu tun. Das ist eine
sehr
seltene Art. Wir hoffen, daß sie sich vermehren wird“, wurde
hinzugefügt. Der Asiatische Löwe aus Holland habe sich im
Moskauer Zoo
bereits eingelebt und begann, durch sein Gehege zu streifen. Der andere
Löwe, von dem es nicht gelang, Nachwuchs zu erhalten, lebt noch im
Moskauer Zoo. Er wird jetzt auf die Reise nach Rotterdam vorbereitet.
So vollziehe sich ein origineller Löwentausch.
RIA Nowosti – 24. Jan 2007
У животных ивановского зоопарка из-за оттепели начался
брачный сезон
Paarungszeit - Im Zoo von
Iwanowo begann
wegen des Tauwetters die Paarungszeit
Im Zoo von Iwanowo, einer Stadt rund 350 km nordöstlich von
Moskau,
begann zwei Monate früher als gewöhnlich die Paarungszeit der
Tiere –
wegen des Tauwetters und der Temperatursprünge, erfuhr RIA Nowosti
vom
Kurator des Zoos Maxim Koslow. „Nachwuchs wird erwartet bei den
Luchsen, den Kamelen. Pumas können sich das ganze Jahr über
vermehren,
doch gewöhnlich läßt sich im Winter beobachten,
daß sie eine Pause
einlegen. In diesem Jahr entfiel diese Pause aufgrund des warmen
Wetters und im März wird es kleine Pumas geben – zwei Monate
früher als
geplant“, sagte Koslow. Er teilte auch mit, daß die
Fortpflanzungszeit
der Vögel begann. „Früher als gewöhnlich begannen
Kraniche und Eulen,
ihre Eier zu legen. Obwohl nach den Gesetzen der Natur die Eulen im
März brüten, die Kraniche Ende April.“, erklärte Koslow.
Der Kurator
bemerkte, jähe Frosteinbrüche von 20 Grad minus würden
die Tiere nicht
stören. „Die Tiere vertragen strenge Fröste besser als von
Zeit zu Zeit
fallende Temperaturen. Außerdem sitzen in den Volieren diejenigen
draußen, die den Winter leicht vertragen“, ergänzte Koslow.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
|
Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
Zoo
Salzburg, 25.01.2007
Erstmals wieder mehr Besucher! Zoo Salzburg
verbuchte im
Vorjahr mehr als 266.000 Eintritte
Exakt 266.975 Eintritte verzeichnete der Zoo Salzburg im Vorjahr. Das
bedeutet erstmals seit 2002 eine Steigerung! Und zwar deutlich, wenn
man die Eintrittszahlen mit 2005 (254.859) und 2004 (258.814)
vergleicht. „Wir haben die Trendumkehr geschafft und freuen uns
über
diesen Publikumserfolg. Der Zoo Salzburg bietet für alle etwas –
ob
jung oder alt, ob aus Salzburg oder nationale und internationale
Gäste.
Ein Zoo-Besuch in Hellbrunn gehört zum Fixprogramm“, freut sich
Zoo-Salzburg-Geschäftsführerin Mag. Sabine Grebner. Besonders
positiv:
„Wir haben Steigerungen bei allen Besuchergruppen. Bei Kindern und
Jugendlichen verzeichnen wir ein Plus. Kräftige Steigerungen gibt
es
auch bei den Senioren“, so Grebner. Der vergangene August war der
stärkste Monat seit 1997. Rund 50.000 Zoo-Tickets wurden in
Hellbrunn
verkauft. Den Erfolg führt die Geschäftsführerin auf das
Engagement
ihres Teams – vom Tierpfleger bis zur Tierärztin – und die vielen
Neuerungen im Zoo Salzburg zurück. Die „Stars“ in Hellbrunn sind
natürlich die rund 500 Tiere! Und die vielen neuen Attraktionen.
„Im
Vorjahr haben wir die Alpaka-Anlage fertig gestellt. Neue Tierarten wie
Steppenwölfe und Nandus sind im ersten Teil des neuen
Südamerika-Bereiches für die Zoo-Besucher zu beobachten“,
sieht Grebner
in den Investitionen nur Vorteile. Dazu kommt eine neu gestaltete
Anlage für die Präriehunde und jede Menge Nachwuchs bei
vielen
Tierarten, die man in Hellbrunn bewundern kann. Spektakuläres gibt
es
auch zu melden: 2006 bekam eine Katta-Gruppe nach langem Warten im
Transitraum von London-Heathrow eine neue Heimat im Zoo Salzburg. Den
Tieren geht es blendend. „Bewährt haben sich auch unsere
Spezialangebote“, ergänzt die Zoo-Chefin und nennt den
„Nashorntag“,
den „Schildkrötentag“, die Kinder-Geburtstage im Zoo, den Nachtzoo
und
die verstärkte Bewerbung von Kombi-Tickets und Jahreskarten
für die
Familien als Beispiel. 2007 wird wieder ein interessantes Zoojahr. Das
neue Südamerika-Haus für Primaten, mit einem Aquarium und
Terrarium
wird eröffnet. Auch werden so manche neue Tierarten im Zoo zu
sehen
sein. „ Wir freuen uns über die Steigerung der Besucherzahlen 2006
und
sehen der Zukunft positiv entgegen. “, schließt Sabine Grebner.
Tiergarten Schönbrunn, 25.01.2007
Neu: „Blutspritzergrillen“
Im „Haus der Schrecken“ des Tiergarten Schönbrunn sind ab sofort
gepanzerte afrikanische Riesenschrecken zu sehen, die bei
Insektenliebhabern als „Blutspritzergrillen“ bekannt sind – und die dem
sechsjährigen Samuel sichtlich ein wenig Respekt
einflößen. Der Grund
für den seltsamen Namen „Blutspritzergrillen“: Bei
Belästigung
verspritzen die Tiere bis zu 15 Zentimeter weit eine beinahe glasklare
Flüssigkeit, die Schleimhautreizungen hervorrufen kann. Sie
stammen aus
Tansania, führen eine eher verborgene Lebensweise, ernähren
sich von
toten Insekten, nehmen aber auch süßes Obst an. Da sich die
„Blutspritzergrillen“ in Schönbrunn schon gepaart haben und
regelmäßig
Eier absetzen, dürfte sich in einigen Monaten Nachwuchs einstellen.
Zoo Krefeld, 25.01.2007
Forschertag für Kinder im Zoo Krefeld
führt in den
Regenwald Südamerikas
Fünf kleine Forscher im Alter von zehn bis 13 Jahren treffen sich
am
Samstag, 27. Januar, von 10 bis 16 Uhr zum ersten Mal im Zoo Krefeld
und machen eine Expedition in den Regenwald Südamerikas. Ab 11 Uhr
findet eine erste Erkundung des Dschungels im Regenwaldhaus des Zoos
statt. Die kleinen Abenteurer werden sich wundern, was sie mit ein
bisschen Anleitung einer erfahrenen Zooführerin zwischen den
Zweigen
und Blüten der tropischen Pflanzen alles entdecken können.
Die
Forschergruppe umfasst bewusst nur fünf Kinder, damit sie
ausführlich
die Gelegenheit haben, Tierverhalten zu beobachten, Gehege zu planen,
Steckbriefe zu erstellen, Pflanzen zu untersuchen, oder gar einen
Tiertransport zu planen und vieles mehr. Ein Blick in die Arbeit des
Zoos vom Tierpfleger über Gärtner bis zum Biologen wird
möglich. Zum
Abschluss erhält jeder eine Urkunde und ein Foto als Erinnerung an
einen erfolgreichen Zootag. Für den April können sich Kinder
noch zum
Forschertag „rund um die Affen“ bewerben. In der zweiten
Jahreshälfte
gibt es dann weitere Forschertage rund um folgende Themen: Raubtiere,
Haustiere - Pferde, Was fressen Tiere? und - noch einmal aufgrund der
großen Beliebtheit - das Thema Tierbeschäftigung. Mitmachen
kann jeder,
der eine kurze Bewerbung an den Zoo schreibt. Die sollte Alter,
Adresse, Telefonnummer, Interessen und Hobbys enthalten. Eine
Begründung, warum man zum Forscher werden möchte, erhöht
die Chance,
ausgewählt zu werden. Die Auswahl erfolgt vom Zoodirektor. Die
Bewerbungen sollen bis zum 15. Februar an den Zoo Krefeld, z. H. Frau
Borg, Uerdinger Straße 377, 47800 Krefeld, gerichtet werden. Die
Kosten
für die Teilnahme liegen bei 50 Euro pro Kind für einen
Forschertag.
Weitere Informationen gibt es montags und donnerstags von 11 bis 15 Uhr
unter Telefon 02151/955213.
Zoo Dresden, 25.01.2007
Elefantengeburtstag im Zoo Dresden –
Thabo-Umasai wird
ein Jahr alt
Am 4. Februar feiert Dresdens tapsiger Elefantennachwuchs Geburtstag,
zu dem alle Besucher recht herzlich eingeladen sind. Von 11 bis 15 Uhr
gibt es dabei viel Spannendes zu erleben. So sind Thabos tierische
Freunde aus Afrika Mittelpunkt der Tierpflegertreffpunkte. Manch ein
Exot hat dabei auch gegen die ein oder andere Streicheleinheit nichts
einzuwenden. Im Africafe findet ein Basar mit elefantenstarken
Souvenirs und afrikanischen Leckereien statt. Unser Zookasper spielt im
Auditorium für seine kleinen und großen Gäste. Und wer
auf den Spuren
unseres Afrikapfades wandelt, sollte das dazugehörige Gewinnspiel
richtig lösen. Dafür gibt es an der Kasse ein kleines
Geschenk. Der
Höhepunkt der Feier ist natürlich unserem Thabo-Umasai
gewidmet: um
14.00 Uhr warten Geburtstagstorten auf ihn und seine dickhäutige
Verwandtschaft. Spaß beim Zuschauen ist garantiert.
Übrigens: eine
Überraschung gibt es für alle Besucher, die auch am 4.
Februar
Geburtstag haben. Sie erhalten freien Eintritt in den Zoo.
Zoologischer Garten Magdeburg, 25.01.2007
Herz für Elefanten statt Weihnachtskarten
Das Best Western Hotel „Geheimer Rat“ hatte 2006 keine Weihnachtskarten
verschickt, sondern spendet jetzt 750 Euro für das Magdeburger
Dickhäuterprojekt. Herr Rektorik, der Geschäftsführer
des Hotels,
bringt eine Futterration für die Magdeburger Dickhäuter und
übergibt
bei dieser Gelegenheit einen Spendenscheck in Höhe von 750 Euro
für das
Dickhäuterprojekt.
Zoo Köln, 25.01.2007
Neues aus Südostasien im Kölner Zoo
Der REGENWALD des Kölner Zoo zeigt nicht nur Tiere und Pflanzen
aus
Südostasien, sondern auch, warum dieser artenreiche Lebensraum so
bedroht ist und was wir zum Schutz beitragen können. Warum werden
für
die Biodieselproduktion in Deutschland Regenwälder in
Südostasien
abgebrannt und was hat unser Toilettenpapier mit Orang-Utans zu tun?
Diese und viele andere Neuigkeiten aus Natur- und Artenschutz
können
sich die Zoobesucher an einer Erdhalbkugel über Telefon
anhören. Die
Installation ist jetzt im Rahmen eines Kooperationsprojektes von vier
Schülern der Fachhochschule für Technik in Köln-Deutz im
Rahmen eines
Ausbildungsganges zum staatlich geprüften Techniker umgebaut
worden.
Naturschutz-Tierpark
Görlitz, 25.01.2007
Erfolgreicher Start in´s 50.
Tierparkjahr
Zufrieden blickt das vier Tage alte Maskenschwein in die Görlitzer
Tierparkwelt (siehe Foto), die erst einmal nur aus der leckeren
Milchquelle von Mutter KANDO, seinen sechs Geschwistern und dem warmen
Strohnest besteht. Ab und zu riskiert es aber auch schon mal einen
Blick auf sein Zuhause, das erst im Herbst 2006 fertig gestellte
tibetische Haus. Zufrieden können die Tierpark-Mitarbeiter auf das
vergangene Jahr zurückschauen, denn trotz des langen Winters, des
heißen Sommers und der Vogelgrippe zählte man zum vierten
Mal in Folge
mehr Besucher (85.152) und hatte unter anderem bei den Fischottern gute
Zuchterfolge. Der Tierbestand am 31.12. umfasste 555 Tiere in 125
Formen. Und schließlich konnten mit dem Yak- und dem
Schweinegehege
gleich zwei Bereiche des Tibetdorfes vollendet werden, obwohl nur einer
umsetzbar schien. Zufrieden kann die Tierparkmannschaft auch gleich zu
Beginn des neuen Jahres
auf die Baustelle neben dem Schweinehaus schauen, denn dort wächst
und
gedeiht das dritte Gebäude des Tibetdorfes. Der Rohbau für
das
Kamelhaus ist aufgrund der warmen Witterung und der fleißigen
Arbeit
der Bauleute in den letzten Wochen schon viel weiter vorangeschritten
als geplant. Damit steigt die Chance, das Haus zum vorgesehenen Termin
fertig zu stellen. Der liegt zwar in einiger Ferne, aber viel gibt es
bis dahin noch zu tun. Die alten Anlagen für Meerschweinchen,
Zwergziegen und Kaninchen und der Spielplatz
müssen abgerissen und in kürzester Zeit neue als Ersatz
geschaffen
werden. Das alles haben die Handwerker und Tierpfleger um Inspektorin
Karin Riedel schon erledigt, so dass es für die Besucher kaum
Einbußen
geben wird. Außerdem muss ein neuer Weg hergerichtet werden und
ein
Aussichtspunkt, von dem aus man in das neu zu gestaltende Freigehege
für die Kamele schauen kann. Und das Haus selbst soll zur
Einweihung am
18. August so authentisch und detailgetreu wie möglich
präsentiert
werden. An diesem Tag wird der Tierpark nämlich mit tibetischen
Künstlern und Gästen, mit tibetischem Reiten und Kochen ein
großes Fest
feiern. Dafür gibt es einen weiteren Grund, den 50. Geburtstag des
Tierparks. Das runde Jubiläum wird allerdings nicht nur diesen Tag
im
August prägen, sondern das ganze Tierparkjahr 2007. Eine extra
für
diesen Zweck gegründete Arbeitsgruppe hat sich dafür viele
Überraschungen einfallen lassen. Die werden allerdings erst kurz
vor
dem offiziellen Start des Jubiläumsjahres am 2. März
verraten. Bis
dahin freut sich das kleine Maskenschwein und die erst wenige Tage
alten Zwergziegen in ihrem neu eingerichteten Streichelgehege schon mal
auf viele Besucher, gleich nebenan vielleicht sogar noch ein
neugeborener Esel.
Zoologischer Garten Halle, 26.01.2007
Winterferien im Zoo
„Schläft der Bär oder ruht er nur? Wie Tiere den Winter
verbringen“
Warum halten Igel Winterschlaf? Schlafen sie auch in warmen Wintern wie
in diesem Jahr oder was sind die Auslöser dafür? Spielt die
„innere
Uhr“ eine Rolle? Gibt es Krokodile oder Alligatoren, die sich an den
Winter anpassen müssen? Antworten auf diese und andere Fragen gibt
es
im Zoo während des Winterferienprogramms unter dem Motto
„Schläft der
Bär oder ruht er nur? Wie Tiere den Winter verbringen“. Zu diesem
Thema
bietet der Zoo am Freitag, den 2.2, Mittwoch, den 7.2. und Freitag, den
9.2.2007 um 10 Uhr spielerische Zoorundgänge an, zu denen
besonders
Familien mit Kindern, aber auch andere Interessierte herzlich
eingeladen sind. Auf anschauliche Weise und mit vielen Aktionen geht es
in den Zoorundgängen darum, wie sich Tiere an den Winter anpassen
und
welche Überlebensstrategien sie entwickelt haben. Treffpunkt ist
an der
Zookasse in der Reilstraße. Die Führungen sind kostenlos, es
wird nur
der Zooeintritt erhoben. Kindergarten- und Hortgruppen können sich
telefonisch für weitere Termine anmelden.
Wildtier- und Artenschutzstation, 26.01.2007
Natur-Ranger führen „Baum-Tagebuch“
Mein Freund der Baum – diese Worte haben für die Natur-Ranger eine
ganz
besondere Bedeutung. Die Kinder haben Baumpatenschaften
übernommen, um
mehr über einheimische Bäume und den Lebensraum Baum zu
erfahren.
Hierfür wählte jeder Teilnehmer auf dem Betriebsgelände
der Wildtier-
und Artenschutzstation in Sachsenhagen „seinen“ Baum aus, der nun in
seiner Entwicklung beobachtet und begleitet wird. In einem eigens
dafür
angelegten Baum-Tagebuch hält jeder fest, was er für
besonders wichtig
hält: Ein liebevoll gemaltes Bild des Baumes, Fotos zu den
verschieden
Jahreszeiten sowie Rubbelbilder von Rinde und Blättern. Aber auch
die
Tiere am und auf dem Baum werden bestimmt und dokumentiert. Um das Laub
für die Baumtagebücher besser pressen zu können, haben
die Teilnehmer
Pflanzenpressen gebaut. Eifrig wurde gesägt und gebohrt. Den
meisten
Spaß hatten die Kinder, als sie die Pressen mit dem Brennpeter
verzierten. Richtige kleine Kunstwerke sind dabei entstanden. Nun
freuen die Ranger sich auf den Sommer, dann sollen viele verschiedene
Pflanzen gepresst und in einem Herbarium zusammengestellt werden.
Wildpark
Knüll, 26.01.2007
Als Forscher mit den Wölfen heulen - Ein
Vater-Kind-Wochenende im Wildpark Knüll
… als Forscher die Wildtiere beobachten … den Wildpark und die
nachtaktiven Tiere in der Dunkelheit erleben … mit den Tierpflegern die
Tiere füttern … über dem Lagerfeuer kochen und den
Wölfen lauschen …
mit Blick auf die streifenden Luchse zelten und mitten in der Natur das
Lager aufschlagen Wo Vater und Kind das alles erleben können? Im
Wildpark Knüll! Vom 13.-15.7.2007 ziehen Väter mit ihren
Kindern von 6
bis 12 Jahren ins Abenteuer. Sie zelten mitten im Wald nahe dem
Wildpark Knüll (Homberg/Efze). Für ein Wochenende
schlüpfen sie in die
Rolle echter Wildbiologen. Sie beobachten die Tiere im Wildpark,
erforschen das Verhalten der Wildtiere in der Nacht und am Tag und
lauschen abends am Lagerfeuer dem Wolfsgeheul. Gekocht wird auf dem
offenen Lagerfeuer – das ist Abenteuer pur! Die gemeinsam verbrachte
Nacht unterm Sternenhimmel werden Papa und Kind so schnell nicht
vergessen! Auge in Auge mit den Luchsen Luchse, Wölfe,
Waschbären –
Väter und Kinder erleben die Wildtiere hautnah. Angeleitet von
einem
Wildbiologen erfahren sie, wie Forscher bei ihrer Arbeit vorgehen: Was
können sie beobachten? Welche Forschungsmethoden benutzen sie, um
den
Geheimnissen der Tiere auf die Spur zu kommen? Und warum heulen
Wölfe?
Organisiert wird das Vater-Kind-Wochenende von Arillus (Gesellschaft
für Umweltbildung, Beratung, Naturerlebnis mbH) in Zusammenarbeit
mit
dem Wildpark Knüll. Der Wildpark hat in den letzten Jahren bereits
sehr
gute Erfahrungen mit Nachtaktionen und mehrtägigen Angeboten
gemacht.
„Meist waren es feste Jugendgruppen oder Schulklassen, die bei uns
übernachtet haben, um die Natur und unsere Wildtiere bei Tag und
bei
Nacht zu erleben“, berichtet Sara Engelbrecht, Umweltpädagogin und
freie Mitarbeiterin des Parks,“ aber regelmäßig haben uns
Eltern
gefragt, ob sie nicht auch eine solche Aktion mitmachen könnten.
Und
wenn im März Wolf und Bär in ihr neues Gehege eingezogen
sind, wird das
natürlich noch spannender!“
Stiftung für Bären, 26.01.2007
Kyrill wütete auch im Bärenpark
Auch im Alternativen Bärenpark richtete Orkan Kyrill Schäden
an, die
sich auf ca. 20 000 Euro beziffern. Die Sicherheit war aber zu jeder
Zeit gewährleistet, Tiere kamen nicht zu Schaden. Das Ausmaß
der
Schäden im Bärenpark ist erst seit den Morgenstunden
vollständig zu
erkennen. An vier Stellen ist der Zaun der Freianlage für
Bären und
Wölfe beschädigt und muss nun repariert werden. Hierfür
sind
bärenstarke Kräfte und mindestens 20 000 Euro nötig.
Sturmschäden in
WorbiSeit Beginn des Sturms, am Donnerstagnachmittag, führten die
Mitarbeiter ständig Kontrollen durch, die bis in die Nacht
andauerten.
Teilweise konnten umgekippte Bäume, die den Sicherheitszaun der
Freianlage beschädigten, sofort entfernt werden.
Größere Bäume müssen
mit Unterstützung der Feuerwehr im Laufe des heutigen Tages
zerlegt
werden. „Trotz der Sturmschäden war zu jeder Zeit die Sicherheit
gewährt“, betont Uwe Lagemann, Leiter des Bärenparks. „Die
Bären und
Wölfe ziehen sich bei einen solchen Unwetter naturgemäß
in schützende
Bereich zurück und achten keineswegs darauf, ob sich irgendwo die
Möglichkeit einer „Auswanderung“ durch den defekten Zaun ergibt,
zumal
diese Zaunschäden auch gar keine Auswanderung zugelassen
hätten“. Die
Mitarbeiter des Bärenparks sind heute mit Aufräumungsarbeiten
im
gesamten Bärenpark, aber auch innerhalb der
Bären-Wölfe-Freianlage
beschäftigt. Dafür müssen die Wildtiere aus einzelnen
Anlagenbereichen
umgesetzt werden, was nur mit entsprechenden Leckerlis aus dem
Futtereimer gelingen kann. Diesbezüglich ist es ein Vorteil, dass
so
viele Bären keine Winterruhe halten. Kein Mitarbeiter würde
die Anlagen
betreten, wenn sich dort Bären in der Winterruhe befänden.
Bären, sie
sich gestört oder bedroht fühlten, würden angreifen. Es
sind und
bleiben auch unter Betreuung Wildtiere. Durch den unermüdlichen
Einsatz
vom Bärenparkteams war der Park am Samstag den 20.01. 07 wieder
für die
Besucher offen. Jetzt müssen die Schäden systematisch
beseitigt werden,
wir bitten um Verständnis wenn es auch mal Einschränkungen
gibt.
Zoo Dortmund, 29.01.2007
Vogel des Jahres im Zoo Dortmund zu sehen
Vogel des Jahres 2007 ist der Turmfalke, eine Tierart, die auch im Zoo
Dortmund zu sehen ist. Wie nur wenige andere Tierarten gehört der
Turmfalke zur Gruppe der Kulturfolger, also Tieren, die sich auch in
menschlichen Siedlungen zu Hause fühlen. Als ursprünglicher
Gebirgsbewohner nutzt der Turmfalke menschliche Ansiedlungen, vor allem
Städte mit hohen Gebäuden. Dort findet der Turmfalke
hervorragend
geeignete Brutplätze in luftiger Höhe. Wichtig ist das
Vorhandensein
offener Landschaften und Ackergeländen in der Nähe, wo der
Falke seiner
Hauptbeute (verschiedenen Mäusearten) nachstellen kann. Der
Turmfalke
ist jener Vogel, der im allgemeinen Sprachgebrauch auch als
„Rüttelfalke“ bekannt ist. Diese Bezeichnung bezieht sich auf die
Art
der Beutesuche. Hat der Falke seine Beute am Boden erspäht, bleibt
er
rüttelnd in der Luft „stehen“ und fixiert das Opfer, eine
Fähigkeit,
die nur wenige Vögel haben. Häufig kann man rüttelnde
Falken über
freiem Feld sehen. Optisch unterscheiden sich Turmfalken-Männchen
und
–Weibchen in der Färbung voneinander. Außerdem ist das
Männchen in der
Regel kleiner als ein gleichaltriges Weibchen. Nach einer Faustregel
bleiben Männchen etwa um ein Drittel kleiner als Weibchen, daher
werden
sie auch als Terzel bezeichnet (Terz = dritter Ton einer Tonleiter).
Zoologischer Garten Magdeburg, 29.01.2007
Milchflaschen für „Mini-Pigs“ im
Magdeburger Zoo
Ertönt der „Klicker“, dann quieken neuerdings zwei Tierbabys ganz
aufgeregt. Es ist wieder „Flaschenzeit“, die von den beiden niedlichen
Mini-Schweinen sehnsüchtig erwartet wird. Im
rückwärtigen Bereich des
neuen Präsentationsbereiches ziehen die Tierpfleger dieses
niedliche
Schweine-Duo auf für das neue TIERISCH NAH Programm. Schon in
einigen
Wochen werden sie zu den kleinen Tierstars der TIERISCH NAH Arena
gehören. Zoobesucher haben am 3./4.2.2007 um 14 Uhr die Chance,
die
beiden Mini-Schweine im Dickhäuterhaus zu erleben. Für die
beiden
weiblichen „Mini-Pigs“, die am 11.1.2007 geboren wurden, sucht der Zoo
jetzt dringend originelle Namen. Die Namensvorschläge können
bis zum
15.2.2007 direkt per E-Mail an: tiername@zoo-magdeburg.de
oder per Post
an: Zoologischer Garten Magdeburg gGmbH, Am Vogelgesang 12, 39124
Magdeburg eingesandt werden. Die originellsten Einsendungen werden mit
einer Zoo-Jahreskarte, Tierbücher oder Zoo-Eintrittskarten
prämiert!
Zoo Duisburg, 29.01.2007
Kiddies liefen für Delphine
Tue Gutes und laufe, bis die Puste wegbleibt - erzähle allen davon
und
lass Dich noch bezahlen… So dachten sich rund 100 Kiddies des
Kindergartens „Hansagracht“ / Innenstadt (Innenhafen) und arrangierten
gemeinsam mit ihren Betreuern und Eltern einen Charity-Walk. Nach
mühsamen, schweißtreibenden Runden durch die Innenstadt
sammelten die
kleinen Zoofreunde den stolzen Betrag von 1.050,00 Euro, die sie ihren
Lieblingstieren IVO, PEPINA & Co. - dem munteren Delphin-Quartett
im Zoo – schenken wollten. Wie bekannt, haben Duisburgs attraktive
Meeresakrobaten mittlerweile wieder ein Dach über dem Blasloch,
bezahlt
sind Stahlträger, Trossen und Stegplatten allerdings noch nicht…
Um den
Schuldenberg ein wenig schlanker werden zu lassen, werden 25 Kinder im
Alter von 3 – 7 Jahren des Kindergartens „Hansagracht“ den gesammelten
Schatz gemeinsam mit Kindergärtnerinnen und Eltern dem
Kaufmännischen
Direktor des Zoos, Dipl.-Volksw. Michael Hilbert persönlich
überreichen
- selbstverständlich zweckgebunden zur Finanzierung des neuen
Daches
über dem Delphinarium.
Zoo
Heidelberg, 29.01.2007
Was machen Goldkatzen und Robben bei Nacht?
Schon seit Herbst 2005 bleibt auch nachts nicht verborgen, was die
Asiatische Goldkatze „Hannah“ und ihre Artgenossen im Tiergarten
Heidelberg so treiben. Und auch die Mähnenrobben „Salta“ und
„Lucia“
können seit kurzem fast keinen unbeobachteten „Schritt“ mehr
machen.
Das Forscherehepaar Katja und Tobias Ehlert tut einiges, um den Tieren
ihre Geheimnisse zu entlocken. Im Rahmen ihrer Doktorarbeiten
untersuchen sie das zeitliche und räumliche Verhalten von
bestimmten
Raubtieren in Menschenobhut. Was tun die Tiere zu welcher Zeit und wie
lange? Wo hält sich das einzelne Tier wann auf? Das sind die
Grundfragen, welche die beiden Diplom-Biologen immer wieder aufs Neue
zu beantworten versuchen. Zum einen konnte mit einer
Rund-um-die-Uhr-Überwachung mit Infrarotkameras den Tieren schon
so
manches Geheimnis entlockt werden. Aber auch bei Methoden, bei denen
die Tiere direkt für die Datensammlung einbezogen werden, zeigen
sich
Forschung und Zoo einfallsreich. Zur Zeit wird bei den
Mähnenrobben
eine besondere Methode angewandt, um das Verhalten der Tiere auch beim
Schwimmen und Tauchen untersuchen zu können: Die Tiere tragen ein
Geschirr, an dem ein befestigter Datenlogger direkt am Tier
aufzeichnet, ob, wann und wie intensiv sich das Tier bewegt. Die beiden
Diplom-Biologen beabsichtigen durch die gesammelten Daten vor allem das
Verhalten der Tiere über längere Zeiträume besser kennen
zu lernen und
dadurch auch Empfehlungen zur Optimierung der Haltungsbedingungen der
Tierarten geben zu können. Allerdings ist auch hier angewandte
Forschung teuer und das Budget sehr begrenzt; daher hoffen sie auf
externe Mithilfe. Sponsoring oder eine Bereitstellung von
benötigten
Geräten, wie beispielsweise Datenlogger oder
Überwachungstechnik,
könnte dem Forscherehepaar bei ihrem gemeinsamen Vorhaben sehr
weiterhelfen.
Zoo Zürich, 29.01.2007
Chance für eine umweltfreundliche
Lösung der
Verkehrsprobleme im Raum Zoo gewahrt
Der Kantonsrat hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, die Seilbahn
Stettbach – Zoo in den Richtplan einzutragen. Der Zoo ist ob dieser
Entscheidung sehr erfreut. Sie ermöglicht, die Erschliessung des
Zoos
langfristig zu planen und lässt insbesondere die Möglichkeit
offen,
dass die Reise mit dem öffentlichen Verkehr in den Zoo für
die Besucher
schneller und angenehmer wird. Mit seinem Entscheid anerkennt der
Kantonsrat das Bedürfnis der Bevölkerung, das sich auch in
der von
26’000 Personen eingereichten Petition ausdrückt, den Zoo einfach,
schnell und umweltfreundlich zu erreichen. Der Zoo ist überzeugt,
dass
auch für die von den Gegnern im Raum Dübendorf formulierten
Vorbehalte
gegenüber der Seilbahn im Laufe der Planung gute Lösungen
gefunden
werden können. Der Zoo will nun die Seilbahn konkret planen und
zählt
auch auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit den betroffenen
Städten
Zürich und Dübendorf. Der Zoo Zürich ist mit 1,6
Millionen Besucher die
meistbesuchte Kulturinstitution des Grossraums Zürich und einer
der
wichtigsten Standortfaktoren und Attraktionen für diesen
Grossraum. Im
Railaway-Angebot der SBB ist der Zoo Zürich schweizweit der
meistgebuchte Zielort. Den Bahnbenützern wird mit einer Seilbahn
eine
schnelle und attraktive Anreise ermöglicht. Für den Zoo ist
der
Entscheid des Kantonsrates auch in betriebswirtschaftlicher Hinsicht
wichtig. Viele potentielle Besucher sind im letzten Jahr zu Hause
geblieben, weil sie den Zoo nur erschwert erreichen konnten. Es ist dem
Zoo, als Aktiengesellschaft strukturiert, in den letzten Jahren
gelungen, seine Eigenwirtschaftlichkeit auf 73% zu steigern, was in
Europa einen Spitzenwert darstellt und den Zoo unabhängiger von
Subventionen gemacht hat. Dieser Wert ist neben dem Angebot im Zoo
direkt abhängig von einer guten Verkehrserschliessung und einem
guten
Parkplatzangebot.
Zoo Krefeld, 30.01.2007
Tiere, Familien, Kunst: Pure Vielfalt 2007 im
Zoo Krefeld
Im Jahr 2007 erwartet den Besucher des Krefelder Zoos wieder ein
vielseitiges Programm. Drei große Aktionstage machen den
Zoobesuch zu
einem besonderen Erlebnis. Am 22. April dreht sich beim „Tag des
Tieres“ alles um die geliebten Vierbeiner, ihre Fähigkeiten und
die
richtige Haltung. Vorführungen von Wasserrettungs- und
Blindenhunden,
Infostände zur Schildkrötenhaltung und die Vorstellung eines
Arche-Hofes runden den Tag ab. Der Familientag bietet am 24. Juni
großen und kleinen Zoobesuchern ein buntes Spaßangebot und
viele
Informationen züber die Zootiere. Kleine Forscher kommen
darüber hinaus
am 14. Oktober, dem Forscher- und Artenschutztag, voll auf ihrer
Kosten. Vom 25. März bis zum 29. April heißt es in der
Zooscheune
„Fremde Freunde - Tiere im Krefelder Zoo“. Aquarelle, Ölbilder und
Zeichnungen von Ursula Lemke zeigen dort den Besuchern die bekannten
Zootiere in neuem Licht. Wildheit und Vertrautheit begegnen sich. Die
Künstlerin hat dafür stundenlang vor den Gehegen gesessen, um
die
speziellen Eigenheiten der Zootiere einzufangen und wiedergeben zu
können. Afrikanischer Kunstgenuss erwartet Tierliebhaber und
Kunstfreunde von Juni bis September. Die Ausstellung „Natur, Mystik und
Magie“ mit vielen Exemplaren der Shona-Art-Steinmetzkunst aus Simbabwe
wird den Besucher im ganzen Park und in der Zooscheune verzaubern.
Über
100 kunstvolle Steinskulpturen entführen in die Geheimnisse des
schwarzen Kontinents. Krankheitsbedingt muss das geplante Highlight
ausfallen - der Besuch der weltbekannten Schimpansenforscherin Jane
Goodall am 12. Mai. Der Zoo bemüht sich momentan um eine
hochkarätige
Alternative. Im Mittelpunkt des Angebots stehen bei Führungen und
Info-Mobilen das ganze Jahr über die Themen Naturschutz,
Tierhaltung
und die Arbeit des Zoos. Bei den offenen Sonntagsführungen am
ersten
und dritten Sonntag im Monat und den beliebten Nachtsafaris geben
Zoomitarbeiter einen Einblick in ihre Arbeit. Immer am zweiten Sonntag
findet von 11 Uhr bis 17 Uhr ein Info-Mobil zu wechselnden Themen statt.
Aquazoo
Düsseldorf, 30.01.2007
Großer Andrang beim 4. Patentag im
Aquazoo Düsseldorf
Rund 50 Tierpaten erlebten am Wochenende den Aquazoo „tierisch und
hautnah“ Ein Erlebnis der besonderen Art versprach wieder einmal
letzten Samstag der 4. Patentag im Düsseldorfer Aquazoo. Wie
nunmehr
jedes Jahr ermöglichte es das Zooteam, dass die Patinnen und Paten
der
Tiere, die dieses Jahr besonders zahlreich kamen, „ihren“
Schützlingen
nahe sein konnten. Manchmal, zum Beispiel wenn eine direkte Begegnung
zu gefährlich wäre – schließlich haben ja auch die
Krokodile Patinnen
und Paten - ist man dann eben mit einem Ersatztier zufrieden. So
machten sich die ganz Mutigen auf in das Gehege mit den
Weißbüscheläffchen (sympathische Zweibeiner werden mit
Urin markiert)
oder rauften mit Fischotter „Nemo“ höchst persönlich, um dann
stolz die
Kratzer an den Händen zu zeigen. Weit angenehmer ist der
unmittelbare
Umgang mit Riesenschlange, Bartagame oder Vogelspinne. Und die
riesengroßen, aber recht zutraulichen Nashornleguane waren
richtige
„Renner“ im Programm. Bereits 1998 erhielt der Zoo die erste
Dauerpatenschaft: Die Stockumer Schützen adoptierten das Becken
mit den
Schützenfischen und einige Patenschaften, u.a. von Frau Hildegard
Wünnemann, die mit ihren 92 Jahren behände ins Affengehege
kletterte,
bestehen bereits seit 1999. Mit der Aushändigung einer Urkunde
wurde
auch die jüngste Patenschaft besiegelt: Der Lokalsender „Antenne
Düsseldorf“ übernahm die Patenschaft zum
Seebären-Weibchen „Rio“ und
berichtet auf seiner Homepage regelmäßig über das
Zoo-Leben dieser
Robbe. Tierpatenschaften gibt es bereits ab 100 Euro jährlich
aufwärts.
Wie man Tierpatin oder Tierpate wird, erläutert ein Prospekt, das
man
im Aquazoo bekommt. Übrigens: Den weitesten Weg nach
Düsseldorf nahm
ein „otter-närrisches“ Ehepaar aus Stuttgart auf sich, nur um mit
„Nemo“ einmal zu spielen und bei der Fütterung der Raubtiere ganz
nahe
dabei sein zu können. Und alle freuen sich bereits auf den
nächsten
Patentag.
Tierpark Ueckermünde, 30.01.2007
Eintrittspreise während der Saison 2007
Trotz Mehrwertsteuererhöhung bleiben die Eintrittspreise im
Tierpark
Ueckermünde stabil. Ab 1. März gelten allerdings wieder die
„normalen“
Eintrittspreise (Erwachsene 6 ¤, Kinder 3 ¤). Die
günstigen
Winterpreise gelten nur noch bis zum 28. Februar. Jahreskarten zum
halben Preis Bis zum 28.02.2007 können sich Besucher günstige
Jahreskarten sichern. Mit nur 13 ¤ (Erwachsene) bzw. 7 ¤
(Kinder von 3
bis 15 J.) kann man die familienfreundliche Einrichtung das ganze Jahr
besuchen. Die Jahreskarte gilt auch für die Tierparkfeste. Durch
eine
Aktion der IG Tiergärten wird die Jahreskarte zu einer echten
Mehrwertkarte 13 Tiergärten in Mecklenburg-Vorpommern arbeiten
künftig
verstärkt zusammen. Besitzer einer Jahreskarte des Tierparks
Ueckermünde bekommen Sonderrabatte in den anderen Zoos.
Zoo Dortmund, 30.01.2007
Jetzt anmelden: Osterferien im Dortmunder Zoo
verbringen
Das Osterprogramm des Zoos steht auch 2007 wieder unter dem Motto „Den
Zoo erleben“. Zwei Wochen lang gibt es ab 2. April Angebote für
Kinder
ab sechs bzw. neun Jahren. Für die tägliche Rundgänge
wird wetterfeste
Kleidung empfohlen. Die Teilnahmegebühr beträgt inklusive
Materialen
und Zooeintritt pro Tag 6,5 Euro. Veranstaltungen täglich von 9.30
Uhr
bis 12.30 Uhr gearbeitet. Programm liegt im Zoo aus und ist im Internet
zu finden: www.dortmund/zoo. Anmeldung und
Informationen bei Veronika
Saul unter Telefon: (0231) 50 – 2 86 28 (montags bis freitags, 8.30 bis
12.30 Uhr), per Brief: an Zoo Dortmund, Mergelteichstraße 80,
44225
Dortmund, per Fax: (0231) 71 21 75 oder per e-Mail: zoo@dortmund.de.
Alle Jahre wieder bietet der Zoo Dortmund die Führung „Tiere der
Bibel“
am Karfreitag (6. April) an. Es ist bereits gute alte Tradition, dass
Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter und sein Team am Karfreitag
interessierten Besuchern die Tiere der Bibel nahe bringen und so auch
im Zoo für österliches Flair sorgen. Es ist nur der
übliche Zooeintritt
zu bezahlen, sechs Euro für Erwachsene, drei Euro Jugendliche
(sechs
bis 17 Jahre), 8,50 Euro für Elternteil mit Kind/ern zahlen und
14,50
Euro für Familien/Eltern mit Kind/ern. Die Teilnahme an der
Führung ist
kostenlos. Anmeldung auch bei Veronika Saul.
Aquazoo
Düsseldorf, 31.01.2007
Tarnen und Täuschen: Seltsame Fische im
Aquazoo Na, dann
sucht mal schön !
Wenn Besucher im Aquazoo immer wieder etwas ratlos und suchend vor
einzelnen Aquarien und Terrarien stehen, ist diese vorübergehende
Irritation beabsichtigt! Nämlich dann, wenn es um das im Reich der
Tiere weit verbreitete Thema Tarnung geht. Es gilt sie aufzufinden, die
Insekten, die wie Blätter in den Büschen hängen und nur
von
Eingeweihten ausgemacht werden können, die laubgrünen
Reptilien, die
mit ihrer Umgebung verschmelzen, die Schildkröten und Fische, die
ihre
Körperumrisse durch fransige Körperanhänge auflösen
und die Besucher
foppen. Alles normal im Aquazoo Düsseldorf. Darüber hinaus
gibt es aber
noch Fische, die nicht nur welke Blätter täuschend echt bis
in den
Blattstiel hinein nachahmen, sondern auch deren Bewegungen, wenn diese
in sanfter Strömung hin und her wiegen. Blattfische aus dem
Amazonasland in Südamerika sind solche Weltmeister der Tarnung und
nun
im Aquazoo in einem Aquarium zu sehen. Oder auch nicht. In Abwandlung
eines launigen Spruches unseres ehemaligen Bundespräsidenten
Theodor
Heuß kann man den Besuchern des Aquazoos nun nur noch anraten:
„Na,
dann sucht mal schön!“ - Übrigens : Extra für diese
Blattfische werden
im Herbst Buchenäste mit welkenden Blättern gesammelt und zum
Trocknen
aufgehängt, damit immer genügend Dekorationsmaterial bereit
steht, um
diesen einzigartigen Blattfischen nicht nur ihren Wohlfühlfaktor
zu
bieten, sondern sie auch angemessen „verstecken“ zu können.
Tierpark Chemnitz, 31.01.2007
Neuorientierung bei der Unterstützung
des Tierparks
Engagierte Freunde des Chemnitzer Tierparks wollen neue Wege zur
Förderung der Einrichtung beschreiten. Ein erster Schritt: Mehrere
Ehrenamtliche unterstützen aktiv die Präsentation des
Tierparks auf der
diesjährigen Heimtier-Messe, die angeschlossen an die „Vital
2007“,
zeitgleich mit dem „Chemnitzer Frühling“ vom 16.-18. März in
der Messe
Chemnitz zu sehen ist.
Zoo Landau, 31.01.2007
Sturm „Kyrill“ in Landau: Alle Tiere wohl auf
– Aber
Pappel drückt Dach des Zoostüb´ls ein
In der vergangenen Woche wehte der Sturm „Kyrill“ über Deutschland
und
mitten durch Landau. Allerorts wurden Vorkehrungsmaßnahmen
getroffen
der bevorstehenden Sturmnacht entgegenzutreten. Auch im Zoo Landau in
der Pfalz war man gewappnet und schloss aus Sicherheitsgründen die
Tore
des Zoos bereits zur Mittagszeit. Nicht nur die besonders
gefährlichen
Tiere, wie Jaguar, Leopard und Schimpansen, bezogen frühzeitig
ihre
Innengehege, sondern auch alle anderen Zoobewohner wurden vor den
heftigen Windböen „Kyrills“ in Sicherheit gebracht. Bis in die
Abendstunden wurden durch die kräftigen Böen keine der
zahlreichen
Bäume des Zoos ernsthaft beschädigt. Am Freitagmorgen zeigte
sich
jedoch, mit welcher Kraft der Sturm das Zoogelände getroffen
hatte.
Eine große Pappel wurde komplett entwurzelt und stürzte auf
das Gebäude
des Zoostüb´ls, der Gaststätte des Zoo Landau.
„Glücklicherweise kamen
keine Menschen und Tiere zu Schaden!“ so Zoodirektor Dr. Jens-Ove
Heckel „Ob die Gaststätte jedoch noch zu retten ist, bleibt noch
fraglich“. Das Technische Hilfswerk und die Feuerwehr waren den ganzen
Tag mit Aufräumarbeiten beschäftigt und arbeiteten fieberhaft
daran mit
einem Kran und Motorsägen den meterdicken Pappelstamm vom Zaun der
Afrikaanlage zu befördern, dieser wurde zuerst von dem riesigen
Baum
eingedrückt, bevor er auf das Gebäude fiel. „Wir müssen
unsere Gnus und
Zebras dringend wieder auf die Anlage lassen, die Tiere könnten
sonst
ernsthaften Schaden nehmen.“ so Heckel besorgt. Weitere abgeknickte
Stämme und Äste haben lediglich geringere Schäden
hinterlassen und die
Aufräumarbeiten sind immer noch im vollem Gange. Die
Gaststätte ist nun
auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die Versorgung der Zoobesucher mit
heißen Getränken und kleinen Snacks übernimmt in der
Zwischenzeit der
Zoo-Kiosk.
Wilhelma
Zoologisch-Botanischer Garten, 31.01.2007
Fernöstliche Pracht
Teils über 160 Jahre alt und immer noch in Topform sind die
Kamelien in
der Wilhelma. Alljährlich zur kalten Jahreszeit von Dezember bis
März
erfreuen sie ihre Bewunderer mit üppigen halbgefüllten oder
gefüllten
Blüten in allen Farben von Weiß über Rosa bis Purpur,
weil die Gärtner
umsichtig die Ansprüche der sensiblen Schönheiten
erfüllt haben: Die
berühmte Verwandte des Teestrauchs stammt aus fernöstlichen
Gebirgsregionen und verlangt daher kühle Temperaturen unter 16
°C,
kalkarmen Boden und hinlänglich feuchte Atmosphäre. Benannt
wurde die
Kamelie (Camellia japonica) nach dem Jesuitenpater Georg Joseph Kamel
(1661-1706). Als 1731 die ersten Kamelien nach Europa kamen, waren es
sehr teure Luxusgüter für gekrönte Pflanzenliebhaber –
heute sind
Kamelien zwar bezahlbar, aber nach wie vor sehr anspruchsvolle
Pfleglinge. Fast 100 Arten und Sorten umfasst die wertvolle
Kameliensammlung der Wilhelma, deren Grundstock bereits von König
Wilhelm I. gelegt wurde. Damit zählt die Kameliensammlung der
Wilhelma
eindeutig zu den botanischen Schätzen des Landes. Manche der
betagten
immergrünen Sträucher sind bereits so groß, dass sie
eigentlich nicht
mehr ins Gewächshaus passen würden – sie wurden daher in
Betonschächte
eingesenkt, ein gärtnerischer Kniff, der Dank der
Dekorationskünste der
Wilhelmagärtner nicht weiter auffällt. Bis Anfang Mai bleiben
die
Kamelien im Schaugewächshaus. Erst wenn mit steigenden
Temperaturen
draußen die Blütezeit anderer Pflanzen beginnt, zieht sich
der
fernöstliche Pflanzenadel in den lichten Schatten einer
geschützten
Stelle im Freiland zurück. In der Sommerfrische bereiten sich die
Kamelien auf den nächsten Winter vor, um dann die
Wilhelma-Besucher
erneut zum günstigen Wintertarif mit herrlichen Blüten zu
erfreuen.
Zoo Leipzig, 31.01.2007
„Spuren im Schnee“ Winterferienprogramm im
Zoo Leipzig
Am 12. Februar startet der Zoo Leipzig sein Winterferienprogramm. Nicht
nur die kleinen Zoofans kommen hier voll auf ihre Kosten. Gestartet
wird der Ferienspaß im Zoo am Vormittag im Entdeckerhaus Arche.
Im
Artenschutzkai beginnt um 11.00 Uhr das Spurengießen von
Löwe, Hyäne,
Strauss und Co. Bis zum Nachmittag unterstützen euch unsere
Zoolotsen
beim Anfertigen von tierischen Fußabdrücken. Natürlich
gibt es dabei
auch jede Menge neue und spannende Zoogeschichten zu hören. Am 13.
und
20. Februar ab 11.00 Uhr und am 15. und 22. Februar ab 14.00 Uhr geht
es auf Wintersafari durch den Zoo, denn es gibt allerlei Neues zu
bestaunen! So zum Beispiel die ´Grauen Riesen` im Elefantentempel
„Ganesha Mandir“. Während die Giraffen im Huftierhaus schon
vollauf mit
der Aufzucht ihrer Jungen beschäftigt sind, wird bei den Anoas
ungeduldig der Nachwuchs erwartet. Zum Abschluss der Winterferien, am
23. Februar, wartet ab 11.00 Uhr eine Mal- und Bastelstrasse in der
Arche auf alle großen und kleinen Künstler. Mit Leim, Schere
und
Buntstiften wird allerlei Tierisches gefertigt – ein Riesenspaß!
Außerdem können die Arbeiten der Zoo-Kids-Gruppen 2006/2007
bestaunt
werden.
Aquazoo Düsseldorf, 31.01.2007
"Aquarius" Nr. 21 erschienen
Druckfrisch liegt das jüngste Heft unser Hauszeitschrift
"Aquarius" vor
(Titelblatt sowie einige Auswahlseiten: siehe Anlage). Schwerpunktthema
diesmal ist die Zoogeschichte in Düsseldorf ("130 Jahre Zoo in
Düsseldorf"), die auf auf zwanzig Seiten und reich bebildert
abgehandelt wird. Weitere Beiträge sind aktuellen Zuchtprojekten
(u.a.
Nashornleguane) sowie der europäischen Schutzkampagne für
Schildkröten
gewidmet. Darüber hinaus werfen wir einen Rückblick auf
verschiedene
Zooaktivitäten sowie unsere Ausstellung über Hunde.
Natürlich fehlen
auch nicht die Seiten zu den Aktionen unseres Freundeskreises sowie das
Lieblingstier einer Mitarbeiterin. Der "Aquarius" Nr. 21 ist ab sofort
für 2.- Euro an der Kasse des Aquazoos erhältlich.
Zoologischer
Garten Magdeburg, 31.01.2007
Lagerfeuer und der Ruf der größten
Raubkatze
Folgen Sie am kommenden Samstag dem Ruf des Tigers und lassen Sie sich
am Lagerfeuer mit russischer Folklore in die Weiten Russlands
entführen! Am 3.2.2007 laden „Schneeleopard, Husky & Co.“ von
10
bis 19 Uhr in den Magdeburger Zoo ein. Ab 16 Uhr lodert das Sibirische
Lagerfeuer auf der Wiese vor der Tigeranlage und es gibt kräftige
Kosackenspieße und heiße russische Schokolade.
Warum ist die größte Raubkatze der Welt, der Sibirische
Tiger, so stark
von der Ausrottung bedroht? Wer ist eigentlich der Alpinist unter den
Großkatzen? Ab 10 Uhr können die Besucher im Tigerhaus
diesen Fragen
nachgehen. Tierpfleger lassen die Zoobesucher nicht nur hinter die
Kulissen der Großkatzen-haltung blicken, sondern führen auch
Fütterungen der imposanten Raubkatzen durch. Auf der Wiese
gegenüber
der Ameisenbärenanlage sind die Schlittenhunde um 11 und 14 Uhr in
Aktion. Ab 10 Uhr gibt es für Kinder ein spannendes Ferienprogramm
im
Dickhäuterhaus. Die Kinder kommen dabei nicht nur den
Schneeleoparden
und Tigern auf die Spur, sondern sie erfahren auch das Neueste von der
Kinderumweltorganisation „Roots & Shoots“ im Zoo. Außerdem
informiert die NABU-Wanderausstellung über das
Schneeleopardenprojekt
in Kirgisistan.
Zoologischer Garten Berlin, 31.01.2007
Einladung zur Schlüsselübergabe im
Zoo!
Am Dienstag, dem 30. Januar 2007, um 11.00 Uhr findet anlässlich
der
Amtsübergabe im Zoo-Aquarium die Schlüsselübergabe von
Direktor Dr.
Jürgen Lange auf Direktor Dr. Bernhard Blaszkiewitz statt, der am
1.
Februar neben der Direktion des Tierparks Berlin-Friedrichsfelde auch
die des Berliner Zoos übernimmt. Dr. Jürgen Lange geht zum 1.
Februar
in Pension. Beide Direktoren stehen gern zu Auskünften bereit.
Zoologischer Garten Berlin, 31.01.2007
Der ganze Zoo im Hosentaschenformat
Papierkünstler aus
Taiwan zeigt seine Fingerfertigkeit
Am Sonntag, den 4. Februar 2007, präsentiert der taiwanesische
Papierkünstler Hsin-fu Hong im Zoo-Aquarium die hohe Kunst der
Falttechnik. Von 10.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 16.00 Uhr
können die
Besucher des Aquariums die unglaubliche Fingerfertigkeit des
Papiermeisters bestaunen. Die Bewohner der Landschaftsbecken, die
Haifische und Quallen bekommen an diesem Tag harte Konkurrenz um die
Aufmerksamkeit der Besucher. Hsin-fu Hong zeigt, was ein wahrer
Papiertiger ist. Ob Tiger oder Kranich, Fisch, Käfer oder ein
anderer
der zahlreichen Bewohner des Aquariums, Hongs Kreativität sind
keine
Grenzen gesetzt. Die exotischen Tiere aus seiner Heimat Taiwan stehen
auch auf dem Programm und vor Ort kann gleich überprüft
werden, welche
Ähnlichkeit das Papierwesen mit dem lebenden Vorbild hat. Die
kreative
Leidenschaft für die Papierkunst entwickelte Hsin-fu Hong bereits
in
seiner Kindheit. Autodidaktisch entwickelte er die Tierfiguren,
perfektionierte seine Technik und gewann 1986 bei einem Wettbewerb
für
das Design von Glückwunschkarten in Taiwan einen Preis. 1988
präsentierte der Künstler seine Werke erstmals in einer
Ausstellung und
zeigte sie in Belgien, Japan, China, Frankreich und den USA. In Berlin
stellt der Meister nach seiner erfolgreichen Schau im Naturkundemuseum
2001 nun zum zweiten Mal sein wunderbares Talent vor. Die Veranstaltung
ist eine Kooperation zwischen der Taipeh Vertretung in der
Bundesrepublik Deutschland und dem Zoo-Aquarium Berlin. Infolge der
langjährigen freundschaftlichen Verbindung zwischen Taipeh und
Herrn
Dr. Lange, dem ehemaligen Direktor von Zoo und Aquarium, stellt Herr
Dr. Lange den Künstler und die Gäste der Vertretung den
Besuchern an
diesem Morgen selbst vor.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | | |