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Liebe
Leser,
noch letzte Woche um diese Zeit waren wir
überzeugt, daß es
ein stürmischer Tag, aber ohne schwerwiegende Folgen würde.
Am Freitag
kamen dann die ersten Meldungen über schwere Schäden oder gar
völlig
verwüstete Parks wie das Wildfreigehege Hellenthal herein. In
manchen
Regionen fehlt jeder zweite Baum. Von der Ostseeküste bis in die
Schweiz und nach Österreich reichte die Spur der Verwüstung,
so
flächendeckend hat hierzulande wohl noch kein Naturphänomen
zugeschlagen.
Wer auf die für solche Sondermeldungen
vorgesehene Aktuell-Seite
der Zoopresseschau gesehen hat oder unseren RSS-Feed
bezieht ("dynamisches Lesezeichen" in modernen Browsern), konnte sich
bereits seit Freitag Mittag einen Überblick verschaffen. Die
Aktuell-Seite bleibt noch eine Woche stehen, in der heutigen Ausgabe
bringen wir neuere bzw. wichtigere Meldungen zum Thema "Kyrill".
Viel Spaß beim Lesen kann ich da wirklich
nicht wünschen.
Dirk Petzold
Pausentisch
für Tierpfleger und
offenbar genau einen Handwerker (im Zoo
Frankfurt) |
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| Zoos –
Meldungen |
"Kyrill" und seine
Folgen
WDR
Nachrichten - 19. Jan. 2007
"Kyrill"
macht Tierparks zu schaffen
Das Orkantief
"Kyrill" hat auch einigen Tierparks in Nordrhein-Westfalen zu schaffen
gemacht. Der Krefelder Zoo stellte nach dem heftigen Sturm massive
Schäden fest.
15 Bäume waren dort umgestürzt. Dabei wurde auch der Zaun des
Geparden-Geheges zerstört.
Die
Raubkatzen konnten sich aber nicht im Park verteilen. Anders die
Muntjaks: Die kleinen Hirsche
hatten die
Chance genutzt und sich über mehrere Stunden im Zoo auf eigene
Faust
umgesehen.
So, wie die Baum-Pandas, die ein Loch im
Zaun für einen
Ausflug genutzt hatten, später aber von sich aus den Heimweg
wieder
antraten. Der
Krefelder Zoo blieb am Freitag für Besucher geschlossen. Erst am
Montag
werde der Zoo in Dortmund seine Pforten wieder für
Besucher öffnen,
sagte eine Sprecherin. Dort sei zwar "nichts dramatisches" passiert,
dennoch
hatten einige der alten Bäume im Wind Äste lassen
müssen. Keine
Extremschäden meldete
auch der Wuppertaler Zoo, der auch am Freitag wieder geöffnet
hatte.
Mit "hellblauen
Augen", so Sprecherin Ilona Zühlke, kam der Allwetterzoo in
Münster
davon.
Lediglich kleinere Bäume und ein paar Zäunen hielten dem Wind
nicht
Stand. Alle
Tiere blieben unversehrt.
Im
Kölner Zoo wurden zwei Mitarbeiter durch herabstürzende
Äste verletzt.
Der Tierpark war
am Donnerstagmittag
vorsorglich geschlossen worden. Beschädigt wurde lediglich ein
Seitentor. Einen äußerst spannenden Tag erlebte die Polizei
im
westfälischen
Isselburg. Dort
hatte am Donnerstagmittag ein umgestürzter Baum einen Zaun des
Bärenparks beschädigt.
Noch während die Feuerwehr das Hindernis räumte,
stürzten zwei weitere
Bäume ins
Gehege. Der Pächter des Parks legte sich vorsichtshalber mit einem
Betäubungsgewehr
auf die Lauer, musste aber nicht eingreifen. "Bei so einem Wetter gehen
auch
die Bären nicht vor die Höhlen", berichtete ein
Polizeibeamter.
Kölnische Rundschau
- 19. Jan. 2007
Wildgehege
zerstört, Dach abgehoben
Nahezu alle Gehege und
Gatter des Hellenthaler Wildgeheges (mit Ausnahme der
Greifvogelstation)
wurden durch „Kyrill“ zerstört. Eine Reihe von Tieren wurde durch
umstürzende Bäume
erschlagen. Das Gehege ist geschlossen. Einen genauen Überblick,
wie
viele Tiere
getötet wurden und wie viele aus dem Gehege in die umliegenden
Wälder
geflüchtet
sind, hat die Gehegeleitung noch nicht.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 20. Jan. 2007
Chaos im
Wildgehege
Marie-Theres Fischer
konnte gestern Morgen, als das ganze Ausmaß des Sturmschadens im
Wildfreigehege
erkennbar wurde, die Tränen nicht zurückhalten. Entwurzelte
und
abgebrochene Bäume
lagen kreuz und quer durcheinander, die Gehegezäune waren
niedergeworfen. Und das
Schlimmste: Vermutlich sind auch große Tiere unter den
stürzenden
Bäumen zu Tode
gekommen. Von den zehn zu Weihnachten aus Lappland importierten
Rentieren waren
gestern nur noch sieben zu finden. Die anderen sind entweder
ausgebüxt
oder wurden
von Bäumen erschlagen. Nun sucht das Wildfreigehege dringend Hilfe
aller Art. Die Aufräum- und Reparaturarbeiten werden Wochen
dauern.
Neue OZ Online - 20.
Jan. 2007
Gehege
zerstört, Wolf entlaufen
Osnabrück. Sein Ausflug in die
Freiheit währte nur kurz. Und wahrscheinlich hat der junge Wolf
"Welpi"
dabei mehr Angst gehabt als die ihn verfolgenden Polizeibeamten und
Zoo-Mitarbeiter:
Gestern Morgen gegen 9 Uhr musste die Zoo-Tierärztin in einem
Hinterhof
an der Pferdestraße
einen entlaufenen Wolfsrüden mit ihrem Narkosegewehr
"abschießen". Der
Sturm Kyrill hatte vor allem im oberen Teil des Zoogeländes auf
dem
Schölerberg
große Zerstörungen angerichtet. Bäume stürzten zum
Beispiel in die
Gehege der Känguruhs,
der Wölfe und Muntjaks. Bei den Aufräum- und
Sicherungsarbeiten
anderntags im Wolfs-Gehege sei dann gegen
8 Uhr eines der sieben Grautiere durch die Kette der absperrenden
Zoo-Mitarbeiter
durchgebrochen, berichtete Everts: "Der Krach hat ihn ganz panisch
gemacht."
Und weil auch der Außenzaun des Geländes durch umgeworfene
Bäume
zerstört wurde,
konnte der Wolfsrüde sich immerhin bis zur Meller Straße
durchschlagen.
Neben erheblichem Sachschaden hat der Orkan im Zoo auch ein Todesopfer
gefordert:
Ein kleiner Bartkauz wurde in seiner Voliere von einem Ast erschlagen.
Ruhr
Nachrichten - 22. Jan. 2007
Luchs-Kater
treibt sich noch herum
Dortmund. Muttergefühle haben die Luchs-Katze Leboca bereits am
Freitag
nach dem Sturm zu
ihren Jungen im Zoo-Gehege zurückkehren lassen. Vater Paco indes
genießt weiter
die Freiheit. Wie berichtet, war das Luchs-Pärchen beim Orkan
Kyrill am
Donnerstag durch ein Loch im Gehege getürmt. "Die Weibchen haben
kleinere Reviere", erklärte gestern die stellv.
Zoo-Chefin Ilona Schappert, "der Kater streift durch
verschiedene Reviere auf der Suche nach anderen Weibchen. So sind die
Männer." In
den Wald dürfe man zwar zurzeit nicht gehen, sagt Ilona Schappert,
aber
nicht
wegen des Luchses, - "der ist keine Gefahr für Menschen" - sondern
nur wegen der beschädigten und möglicherweise
umstürzenden Bäume nach
dem
Orkan. Aufgrund der Sturmschäden bleibt der Zoo auch heute noch
geschlossen. Einige
Brüche über den Wegen müssen noch weggeräumt werden.
Thüringer Allgemeine -
20. Jan. 2007
Der
Borkenkäfer wartet
Die Tiere in den Thüringer
Zoos überstanden den Sturm nicht alle unbeschadet. Im Suhler
Tierpark
entliefen
drei Luchse aus ihrem Gehege, als eine entwurzelte Fichte den
eigentlich recht stabilen
Maschendrahtzaun zerstörte. Eins der verängstigten Tier wurde
am
Nachmittag eingefangen.
Die Tierpfleger gehen aber davon aus, dass die anderen beiden Luchse
wieder in den
Zoo zurückkehren, weil sie sich in der freien Wildbahn nicht
zurechtfänden. Rund 400 Meter weit wurde eine Pfauendame des
Erfurter
Zoos durch die Luft gewirbelt. Sie landete schließlich auf dem
Balkon
eines mehrgeschossigen
Wohnhauses, bevor sie von einem Zoomitarbeiter nach Hause gebracht
wurde.
Wochenspiegel -
23. Jan. 2007
Verwüstung
im Tierpark
Sturm „Kyrill“ hat auch im Köthener Tierpark für
Verwüstung gesorgt.
Bei den
Hirschen stürzte ein Baum um und auch eine Mauer überstand
das Unwetter
nicht.
Am schwersten getroffen hat es allerdings das Gehege der Luchse.
Während des
Sturms stürzten große Äste auf das Dach des Geheges.
Luchs Benny, seine
Frau
und seine drei Kinder kamen mit dem Schrecken davon. Zwei der Luchse
entwischten aus dem Gehege und mussten wieder eingefangen werden.
Besonders
ärgerlich: Erst vor vier Jahren konnten die Luchse in das neue
Gehege
ziehen.
Bereits zum zweiten Mal wurde das Gehege Opfer eines Sturms.
TLZ
- 19. Jan. 2007
Pfauendame vom Winde verweht - Landung auf Balkon
Vom Winde verweht: Eine
Pfauendame aus dem Erfurter Zoo hat in der Nacht zum Freitag erfolglos
gegen Orkantief
»Kyrill« angekämpft. Sie sei vom Sturm weggepustet
worden und etwa 400
Meter entfernt
auf dem Balkon eines mehrgeschossigen Wohnhauses gelandet, teilte der
Thüringer
Zoopark Erfurt mit. Die Pfauendame habe vergeblich versucht, sich bei
dem Sturm
auf einem meterhohen Schlafbaum zu halten. Zoomitarbeiter fingen das
Tier ein und
brachten es nach Hause.
Kinzigtal-Nachrichten
- 19. Jan. 2007
„Verwüstungen
schlimmster
Art“
„Es ist furchtbar“, seufzte Norbert Filke, Leiter der Tourist
Information in Gersfeld, „der Schaden im Tierpark ist riesig.“ Der
Orkan Kyrill
schlug auch im Gersfelder Tierpark zu und verwüstete das
Gelände. Tiere
flohen aus
den zerstörten Gehegen. Die kommende Woche wird der Park
geschlossen
bleiben. „Die
Außenzäune und die der Gehege sind kaputt, weil Fichten
darauf gefallen
sind.“ Auch
die neue Vogelvoliere wurde zerschmettert. Fasane und Rebhühner
sind
weggelaufen.
Fuldaer
Zeitung -
25. Jan 2007
Fast
alle Tiere
wieder da
Bis auf die Fasanen und Rebhühner sind alle Tiere wieder
in den Gersfelder Tierpark zurückgekehrt. Dies erklärt der
Leiter der
Tourismus-Information in Gersfeld, Norbert Filke. Der Orkan „Kyrill“
zog
den Park arg in Mitleidenschaft. Aufgrund der Sturmböen fielen
Bäume
auf
Volieren und beschädigten diese so stark, dass die Vögel
entfliegen
konnten. Auch 1000 Meter Zaun
wurden durch die herabstürzenden Äste oder die abgebrochenen
Bäume in
Mitleidenschaft gezogen, sodass einige Rehe, Hirsche oder Mufflos in
den
benachbarten Wald flohen. Mittlerweile sind alle von allein
zurückgekommen oder
sind zurück getrieben worden. Er schätzt den
Sachschaden auf etwa 50 000 Euro.
Kölner
Stadt-Anzeiger
- 19. Jan. 2007
Nach Sturmschaden am Gehege: Damkuh erkundet Oberhausen
Oberhausen. Den Sturmschaden an ihrem Gehege hat eine Damkuh am
Donnerstag zur
rasanten «Erkundung»
der Oberhausener Innenstadt genutzt. Ein auf den Zaun des Geheges
gestürzter Baum
hatte dem Tier den Weg in die Freiheit geebnet.
Über eine Straßenbahn-Trasse habe die trächtige Kuh
zunächst Kurs auf
den Hauptbahnhof
genommen. Als das Tier schließlich im Eingangsbereich eines
Bettengeschäftes pausierte,
griff die Polizei zur Hundeschlinge und stoppte den
«Ausflug».
Mitarbeiter der Stadt
brachten das verwirrte Tier schließlich zurück ins Gehege.
Frankenpost
- 20. Jan. 2007
Ein
„Baron“ auf Abwegen
Der Wunsiedler Platzhirsch „Baron“ ist mit seinem gesamten
Gefolge „ausgebüxt“. Der Sturm hatte beim Rotwildgehege auf dem
Katharinenberg rund
50 Bäume zu Boden geworfen. Mehrere Bäume erwischten den Zaun
und
sorgten dafür,
dass er an einer Stelle durchlässig wurde. Alle acht Tiere,
Platzhirsch
„Baron“,
ein Junghirsch, Alttiere und Kälber, nutzten die Gelegenheit und
suchten das Weite.
Die Stadt ließ gestern den Zaun reparieren, über Nacht
soll jetzt ein Gatter offen bleiben. „Damit die Tiere zurückkehren
können“, sagt
Hubert Steinberger.
MZ -
19.
Jan. 2007
Zootiere
überstehen Orkan gut Die Bewohner
der Zoos und Tierparks in Sachsen-Anhalt haben
den Orkan «Kyrill» unbeschadet überstanden. Auch die
materiellen
Schäden hielten sich in Grenzen, wie eine dpa-Umfrage am Freitag
ergab.
«Wir sind glimpflich davongekommen und hatten auch gewaltiges
Glück»,
sagte eine Sprecherin des Magdeburger Zoos. Ein schwerer Ast eines
alten Baumes sei nur haarscharf an einer Tierunterkunft vorbei
aufgeschlagen. Der Zoo
Halle hatte ebenfalls
Glück. «Bei uns ist ein alter Baum umgefallen. Das ist auch
gut so»,
sagte Zoo-Chef Andreas Jacob. Auch im Stendaler Tiergarten fiel
lediglich ein Baum um. Ähnliches Bild in Dessau: «Es gibt
keine Schäden
und keine Verletzungen», sagte eine Sprecherin des dortigen
Tierparks.
Bad Vilbel Online
- 19. Jan. 2007
Zootiere
trotzen Orkan mit
Ruhe
Frankfurt: In der vergangenen Nacht ist der Orkan
"Kyrill" auch über Frankfurt gezogen. Der Zoo Frankfurt wurde am
Nachmittag
bereits vorsorglich geschlossen. Heute atmet Zoodirektor Dr. Christian
Schmidt erleichtert
auf:" Wir haben nur geringe Schäden zu verzeichnen." Einziger
Schaden
ist eine Dachluke aus dem Nashornhaus, die aus der
Verankerung
gerissen wurde. Es wurde dabei jedoch kein Mensch oder Tier verletzt.
Freude hat die komplikationslose Geburt einer männlichen
Rappenantilope
in der Nacht
ausgelöst. Ob die frühzeitige Geburt, die zu diesem Zeitpunkt
noch
nicht erwartet
wurde, auf das Wetter zurückzuführen ist, bleibt offen.
Kölner Stadt-Anzeiger
- 18. Jan. 2007
Keine
Verletzten und
kaum Schäden
trend.at -
22. Jan. 2007
"Terminkalender"
der Tiere gerät durcheinander
Bereits
bevor Kyrill Österreich erreicht hat, haben Tiere die Gefahr
erkannt
und darauf
reagiert. Vor allem Vögel spüren die massive
Luftdruckveränderung, die
mit
einem Orkan einhergeht. Auch der "Terminkalender" vieler Arten ist
durcheinander geraten: Gänse und Enten beginnen früher zu
balzen und zu
brüten.
Der Leiter der Konrad-Lorenz-Forschungsstation in Grünau, Kurt
Kotrschal, sprach von einer "kontinuierlichen Verschiebung", die
deutlich zu beobachten sei. Durch die warmen Temperaturen komme es zu
Anpassungen der
Vogelzugrouten. Vor allem Opportunisten - die sich an die Gegebenheiten
anpassen - fliegen nicht mehr so weit wie früher. Manche
Vögel treten
die Reise
erst gar nicht an, wenn die Winter-Temperaturen so mild sind. Die Tiere
legen immer früher ihre Eier. Innerhalb von zehn Jahren habe sich
der
Zeitpunkt um fünf bis sechs Tage weiter Richtung Jahresbeginn
verschoben, so
der Experte weiter. Der Wildpark Cumberland im Almtal berichtete
ebenfalls von ungewöhnlichen
Beobachtungen. "Der Mönchsgeier brütet schon", hieß es
auf
APA-Anfrage.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 19. Jan. 2007
Zoo will
im Fall Nogge
ein „klares Urteil“
Das Landgericht
hat einen neuen Termin angesetzt, an dem sich die Anwälte der
streitenden Parteien
wiedersehen werden. Das hatte Richter Wolfgang Keller vermeiden wollen,
als er den
Anwalt des Zoo-Aufsichtsrates im November mit deutlicher Kritik nach
Hause schickte.
Die Verantwortlichen sollten die „blamable Geschichte“ ohne weiteres
Aufsehen vom
Tisch bringen und Nogge eine Pension in Höhe von 6700 Euro zahlen.
Nachdem eine
außergerichtliche Einigung nicht zustande kam, könnte Keller
am 22.
März das Urteil
sprechen, das er für diesen Fall angekündigt hatte. Noch ist
unklar,
warum es der Zoo auf den Showdown anlegt. Der
Aufsichtsrat hatte
zuvor immer angedeutet, dass er das Geld an Nogge zahlen werde, wenn
„Rechtssicherheit“
bestehe. Sollte die Kammer für
Handelssachen
die barschen und klaren Worte des Richters in ein Urteil fließen
lassen, könnte
der Zoo in Berufung gehen. Der Streit würde in eine weitere Runde
gehen. Im Umfeld
des Aufsichtsrates ist aber auch zu hören, dass die
mündlichen
Ausführungen des
Richters nicht ausreichten. Man brauche ein klares Urteil, bevor man
dann die von
Nogge geforderte Pension bezahle. Wie im Umfeld von Nogge zu hören
ist,
hat der Aufsichtsrat trotz des
anhaltenden
Streites dem Noch-Direktor offenbar bislang nicht die Dienstwohnung
gekündigt. Er
wohnt weiter in seinem Haus auf dem Zoogelände, das er Ende des
Monats
verlassen
müsste, wenn ihn der Aufsichtsrat dazu auffordern würde.
Aktivitäten zu
seiner Verabschiedung
sind weiterhin nicht geplant. Die Dienstzeit des seit Monaten
krankgeschriebenen
Direktors endet am 31. Januar.
Volksstimme
Magdeburg - 12. Jan.
2007
Seit
1. Januar neuer Zoologischer
Leiter im Magdeburger Zoo - Matthias Gross ist Spezialist für die
grauen Riesen
Matthias Gross hat eine
besondere Beziehung zu Elefanten. Sechs Jahre lang hat der studierte
Biologe die grauen Riesen im Zoo Osnabrück betreut, am Anfang als
Pfleger, dann war er für sie komplett verantwortlich. Seit 1.
Januar
ist Gross Zoologischer Leiter im Magdeburger Zoo. Als er sich die
Elefantenhaltung in Magdeburg zum ersten Mal angesehen
habe, sei er erschrocken gewesen, sagte Matthias Gross gestern bei
seinem ersten öffentlichen Termin als neuer Zoologischer Leiter.
Dabei
erhofft sich Zoo-Chef Kai Perret
auch eine große Unterstützung durch das Fachwissen seines
neuen
Zoologischen Leiters. Ausschlaggebend für die Anstellung von Gross
sei
dieser Umstand aber nicht gewesen. Unter insgesamt 15 Bewerbern
für den
Posten hätte sich Gross durch Fachwissen, Erfahrung und
Führungspersönlichkeit durchgesetzt." In Magdeburg wird der
gebürtige
Herforder für 39
Mitarbeiter und rund 900 Tiere zuständig sein. Zwar war er von der
Elefantenhaltung " erschrocken ", vom Tierbestand im Zoo allerdings
auch. Den bezeichnete er als qualitativ sehr umfangreich und
anspruchsvoll. Frank Ahrens, bis zum 31. Dezember Zoologischer Leiter
in Magdeburg,
hat diese Aufgabe zum Jahreswechsel im Zoo Gelsenkirchen
übernommen. "
Wir haben uns im Guten getrennt ", sagte Zoo-Chef Kai Perret dazu.
Wiener Zeitung -
19.
Jan. 2007
Direktor
des Haus des Meeres ist "Wiener der Woche".
Wien. Am
liebsten sitzt er auf einer kleiner Metallbank tief im Bauch des
Flakturms und starrt
durch die Scheibe. Und wären da nicht eine Menge anderer Dinge,
die
darauf warten,
erledigt zu werden, würde Michael Mitic vermutlich stundenlang den
farbenprächtigen
Tropenfischen zuschauen, die sich dort hinter dickem Plexiglas in den
Korallen tummeln.
Zu zeigen, dass Fische "überhaupt nicht langweilig" sind,
gehört auch
zum Job-Verständnis von Mitic. Und daher erzählt der
45-Jährige, der
bisher wissenschaftlicher
Leiter und Geschäftsführer des Haus des Meeres war und seit
Jänner nun
auch offiziell
Direktor ist, nur allzu gerne über geschuppte
Höchstleistungen. Und ein
bisschen schmerzt es Mitic daher, dass sich durch das
"Hinaufrutschen
auf der Karriereleiter" der unmittelbare Kontakt zu den Tieren ein
wenig reduziert
hat und Administratives und Organisatorisches in den Mittelpunkt
gerückt sind.
Die
Welt - 23. Jan. 2007
Blaszkiewitz:
Zukunft
von Zoo und Tierpark gesichert
Der künftige
Direktor des Zoologischen Gartens und Tierparks Friedrichsfelde,
Bernhard
Blaszkiewitz (52), hält die Zukunft beider Anlagen in Berlin
für
gesichert.
Eine Woche vor Amtsantritt auch als Chef im Zoo sagte der
Tierpark-Leiter: „Wir
brauchen und erhalten von 2008 an für weitere vier Jahre einen
neuen
Zuwendungsvertrag mit dem Senat.“ Die Landesregierung wisse sehr wohl
um die
Bedeutung der Attraktion mit zusammen mehr als 3,3 Millionen Besuchern
im Jahr.
Der gebürtige Berliner, der als Fünfjähriger zum ersten
Mal im
Tierpark war und seine Karriere später als Tierpfleger im Zoo
begann,
wandte
sich entschieden „gegen das ständige Herbeireden des Untergangs“.
Seit
mehr als
15 Jahren höre er das.
Berliner Morgenpost -
20.
Jan. 2007
Riesenrad:
Bedenken wegen Touristenbussen
Beim
Thema Riesenrad geht ein Riss durch die Fraktion der Grünen.
Während
die Mehrheit sich bei der Abstimmung im Abgeordnetenhaus über den
Grundstücksverkauf an die Great Berlin Wheel GmbH am
Donnerstagabend
enthielt, gab es vier Nein-Stimmen. Dazu gehörte die der
verkehrspolitischen Sprecherin Claudia Hämmerling, die dem
Vertragswerk
wegen des fehlenden Verkehrskonzepts nicht zustimmen wollte. Mit den
Stimmen von SPD und Linkspartei PDS hatte das
Abgeordnetenhaus den Vertrag mit der Great Berlin Wheel GmbH gebilligt.
Die Riesenradbetreiber kaufen das Grundstück, auf dem heute noch
der
Wirtschaftshof des Zoos steht, für 25 Millionen Euro. Im Vertrag
sind
mehrere Sicherungen für den Insolvenzfall eingebaut.
Tagesspiegel - 21. Jan. 2007
Berliner
wollen das Riesenrad am Zoo
Eine knappe
Mehrheit der Berliner möchte gern ein Riesenrad in der Stadt haben
-
und zwar am ehesten am geplanten Standort beim Bahnhof Zoo.
Dafür sprechen sich 52 Prozent der
Berliner aus, wie eine repräsentative Umfrage des
Meinungsforschungsinstituts Forsa ergab. Besonders Männer (61
Prozent)
und besonders die jungen Berliner (62 Prozent), gemeint sind unter
30-Jährige, mögen das Projekt, das bis Ende des Jahres 2008
verwirklicht sein könnte.
PR-Inside.com
- 24. Jan. 2007
Schnee
im Zoo
Der Wintereinbruch wirbelt
auch im zoologisch-botanischen Garten «Wilhelma» in
Stuttgart den Alltag durcheinander.
So wurden am Mittwoch die Giraffen unter Hausarrest gestellt, damit sie
sich bei
Schneeglätte nicht die Beine brechen, wie der Zoo mitteilte.
Elefanten, Nashörner,
Zebras und Antilopen dürfen bei dem
Wetter nur für kurze Zeit an die frische Luft, damit sie sich
nicht
erkälten. Ganz anders verhält es sich bei den dickfelligen
Naturen wie
Bären, Bisons oder
Schneeleoparden.
Berliner
Umschau - 20. Jan. 2007
„Tierisch“
gute Einschaltquoten
Was kann einen Fernsehzuschauer
derzeit so richtig glücklich machen? Ganz genau, es sind die
etlichen
Tierdokumentationen
auf nahezu allen Kanälen des deutschen Fernsehens, die wie Pilze
aus
dem Boden schießen.
In diesen Sendungen kommen die Tierpfleger und Tierärzte in den
Zoos
und Tierparks
zu Wort, die zusammen mit ihren lieben Viechern vor laufender Kamera
ihren Alltag
zur Schau stellen. Doch die Quoten stimmen und man hat anscheinend ein
neues Fernsehformat gefunden,
das gut unterhält, dafür aber nicht viel kostet. Vielleicht
gibt es
bald sogar einen
Fernsehsender, der ausschließlich Tierdokumentationen senden und
einen
Zoobesuch
ersetzen wird. Zum Nachteil der Zoos und Tierparkanlagen in deutschen
Gefilden.
Krefelder
Zeitung - 22. Jan. 2007
Martin
Straube
- Ein
Tierarzt zum Anfassen
Krefeld.
„Menschen,
Tiere und Doktoren“ – mit der TV-Serie ist der Zoo-Tierarzt Martin
Straube
bundesweit bekannt geworden. Am Samstag hatten Fans die
Möglichkeit,
Straube in
der Zoo-Scheune Fragen zu stellen. Der
Umgang mit Kamera und Fans ist für Straube nichts Neues. „Es ist
nicht
so, dass
ich in Krefeld zum ersten Mal vor der Kamera stehe.“ Erste Erfahrungen
sammelte
Straube in der Stuttgarter Wilhelma. Ab März wird ein TV-Team
wieder
mit ihm auf
Visite gehen. Zurzeit lohnen sich auch keine Dreharbeiten, so Straube,
denn
alle seine Schützlinge seien gesund.
Thurgauer
Zeitung - 22. Jan. 2007
Dank
Wärme besteht wenig Gefahr
Der
warme Winter mindert die Vogelgrippe-Gefahr. Er führt aber auch
dazu,
dass wir
nichts Neues über das gefährliche H5N1-Virus erfahren. Die
hohen
Temperaturen haben die Flugpläne der Zugvögel zünftig
durcheinander
gebracht. Nach Einschätzung von Marcel Falk vom Bundesamt für
Veterinärwesen
entfliehen normalerweise eine halbe Million Vögel der Kälte
des Nordens
in die
Schweiz. Heuer seien es bis zu 10 Prozent weniger. Das hat Auswirkungen
auf das
Vogelgrippe-Projekt «Constanze» am Bodensee: In einem
seenahen Gehege
werden
auf Schweizer Seite elf flugunfähige Stockenten gehalten. Ihr
Kontakt
zu
Zugvögeln und anschliessende Proben sollen Aufschluss darüber
geben, zu
welchem
Zeitpunkt sich einheimische Vögel vornehmlich mit dem
Vogelgrippe-Virus
infizieren. «Dieser Kontakt fand nicht in dem Ausmass statt, wie
wir
uns das
wünschten», sagt Kantonstierarzt Paul Witzig. Noch war keine
Probe
positiv. Auch tote Vögel, die auf das Virus getestet werden
könnten,
sind derzeit
Mangelware.
Planung
und
Bau
Stuttgarter
Nachrichten
- 23. Jan. 2007
Millionenzusage
für Elefantenhaus
Stuttgart. Ohne den Förderverein und seine Mitglieder, sagt
Wilhelma-Direktor Dieter Jauch,
wäre vieles im zoologisch-botanischen Garten nicht möglich.
Die Stimme
des Vereins
der Freunde der Wilhelma hat Gewicht, und nicht nur das. Über 20
000
Mitglieder
sorgen auch für einen nicht unerheblichen finanziellen Spielraum.
Mit
Horst Brügge
wurde am Dienstag der 20 000. Freund der Wilhelma offiziell bei einem
Stehempfang
im Raubtierhaus begrüßt. Ein Angebot, "das
man nicht ausschlagen kann", nannte Günther Oettinger schon
mehrfach
die Zusage
von sechs Millionen Euro für eine neue Menschenaffenanlage. Die
restlichen rund
sieben Millionen Euro hat die Finanzverwaltung des Landes inzwischen im
kommenden
Haushaltsentwurf berücksichtigt. Nun müsste das
Landesparlament seinen
Ministerpräsidenten
noch beim Wort nehmen, nachdem dieser Tage auch der
Architektenwettbewerb zu Gunsten
der Galerie-Erbauer Hascher und Jehle entschieden wurde. Dem von Georg
Fundel anvisierten
Beginn der Bauarbeiten im nächsten Jahr stünde dann nichts
mehr im Weg.
Doch der Fördervereinsvorsitzende wie auch Direktor Dieter Jauch
denken
bereits
weiter: Ende 2009, wenn der Neubau fertig ist, wollen die beiden das
nächste Großprojekt
auf den Weg bringen. Die Elefantenanlage genügt nicht mehr den
Anforderungen der
Europäischen Union an eine artgerechte Zucht. Die geschätzten
Baukosten
belaufen sich
wie beim Affenhaus auf etwa 13 Millionen Euro. Sechs bis sieben
Millionen Euro würde
der Verein der Freunde auch bei diesem Projekt zuschießen,
erklärte
Georg Fundel.
Einzige Voraussetzung: Der Rosensteintunnel, der unter dem Bereich des
Elefantengeheges
hindurchführt, müsste vollendet sein. Beim derzeitigen
Planungsstand
"wäre
2012 ein realistischer Baubeginn", drückt der
Fördervereinsvorsitzende
aufs
Tempo.
Stuttgarter
Nachrichten - 24. Jan. 2007
Wilhelma-Förderer:
Millionenzuschuss für Elefantenhaus
Anzeiger
Sternberg-Brüel-Warin
- 19. Jan. 2007
Pinguine
bekommen mehr Platz zum Klettern
Die Pinguine des Schweriner
Zoos bekommen in Zukunft noch mehr Platz. Um mehr als das Doppelte wird
die Anlage
der putzigen Frackträger erweitert. „Unsere fast 30 Pinguine
brauchen
einfach mehr
Raum, deshalb haben wir uns entschlossen, zum jetzigen Gehege auch noch
die ehemalige
Fischotter-Anlage hinzuzunehmen“, erklärt der Technische Leiter
des
Zoos, Uwe Jansch.
Zu Ostern soll das neue Areal für die Humboldt-Pinguine, die
eigentlich
an den Küsten
Chiles und Perus heimisch sind, eröffnet werden. Ein frisch
angelegter
Brunnen
sorgt zudem
für eine verbesserte Wasserqualität. Und auch für die
Besucher ergeben
sich Vorteile:
„Sie können die Tiere jetzt aus der Nähe und durch eine
Glasscheibe
sogar unter
Wasser beobachten“, so Jansch. Rund 125000 Euro kostet die neue Anlage,
inklusive
Brunnen. „Die
Agentur für Arbeit hat uns tatkräftig unterstützt“,
betont der
Technische Leiter.
So hätten ein Vorarbeiter und sechs junge Leute, die von der
Agentur
gefördert wurden,
die Bauarbeiten ausgeführt. „Die jungen Männer haben
teilweise
anderenorts auch
schon wieder einen festen Job“, berichtet Jansch. So hätten alle
Beteiligten profitiert.
Tageblatt-online
- 24. Jan. 2007
Die
Wingst-Wölfe sind jetzt
da
Jetzt gibt es Wölfe in der Wingst. Kräftige
Jungtiere, vier Rüden und zwei Weibchen, ein dreiviertel Jahr alt.
Die
sechs stattlichen
Exemplare aus dem Ostberliner Zoo hielten vor wenigen Tagen
spektakulär
Einzug im
Wingster Zoo. Dort ist inmitten des hügeligen Hochwaldes eines der
größten Raubtier-Freigehege
Norddeutschlands fast fertig. Bereits nach wenigen Minuten hatten die
Tiere den
Zwischenzaun „erlegt“, der sie noch einen Tag lang im kleinen Vorgehege
halten sollte
und waren eiligst in ihr großes Domizil geschlüpft. Heute
treffen aus
Neumünster
zwei weitere Exemplare des Europäischen Wolfs ein, Mutter mit
Sohn. In
Kürze werden
die Wölfe die Braunbären kennenlernen, mit denen sie
künftig das
9000-Quadratmeter-Kombi-Gehege
teilen können. Ab März dürfen Besucher auch zum neuen
Zoo-Areal. Rund
1,3 Millionen Euro hat die Erweiterung des Wingst-Zoos gekostet, das
Geld kommt
aus europäischen Fördertöpfen und von der Samtgemeinde
Dobrock.
Limmattalonline.ch
-
22. Jan. 2007
Petition
für Seilbahn zum Zoo eingereicht
Die Petition für eine Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo
Zürich ist
am
Montag mit 26 000 Unterschriften dem Kantonsrat überreicht worden.
Sie
fordert
den Kantonsrat auf, das Projekt im kantonalen Richtplan einzutragen.
Die Übergabe der Unterschriften wurde von einer Aktion begleitet,
bei
welcher
der Zoo mit drei Lamas, zwei Kamelen und einer Seilbahnkabine vor dem
Rathaus für
sein Anliegen warb. Mit einem Eintrag in den Richtplan wäre ein
erster
politischer Entscheid in
Sachen Zoo-Seilbahn gefällt, gegen welche sich in Stettbach und
Dübendorf
bereits Widerstand gebildet hat.
Vorstadt
(Zürich) - 24.
Jan. 2007
Wenn Kamele
im Kantonsrat
lobbyieren
Ein tierisches Spektakel
spielte sich am Montagmorgen vor dem Rathaus am Limmatquai ab. Zwei
Kamele und weitere
pelzige Stadtbewohner waren mit ihren Tierpflegern vom Zoo in die Stadt
hinunter
gewandert, um dem Kantonsrat ihre Forderung zu überbringen. Alex
Rübel, der Direktor
des Zoos, übergab dem Ratspräsidenten Hartmut Attenhofer eine
Petition für die Seilbahn
vom Bahnhof Stettbach zum Zoo. Sie soll in den kantonalen Richtplan
aufgenommen
werden, über den der Rat diese Woche debattiert. Wie Rübel
vor den Medien sagte,
würde mit der Luftseilbahn die Attraktion bereits bei der Anreise
beginnen. Überdies
sei die Gondelbahn ein ruhiges und sauberes Transportmittel, mit dem
die darunter
liegende Landschaft nicht zerstört werde.
Thurgauer
Zeitung -
24.
Jan. 2007
Geld
für die Papageien
Der Förderverein Plättli Zoo Frauenfeld erhält für
eine neue Anlage für
Grosspapageien einen Beitrag von 25 000 Franken aus dem Lotteriefonds,
teilt der
kantonale Informationsdienst mit. Der Regierungsrat spricht diesen
Beitrag im Sinne
einer Anerkennung für das Engagement des Fördervereins Pro
Plättli Zoo und unter
dem Gesichtspunkt der Verbesserung der Tierhaltung im Plättli Zoo.
Die Gesamtkosten
für die neue Anlage mit Innen- und Aussengehege belaufen sich auf
235 000 Franken.
Aktionen
Norddeutsche
Neueste Nachrichten
- 20. Jan. 2007
Baako
und Bahati getauft
„Baako“ und „Bahati“ – „Erstgeboren“
und „Glück“ – auf diese Namen wurden gestern die beiden
Gepardenbrüder
im Rostocker
Zoo von Oberbürgermeister Roland Methling getauft. „Es hat sich
ausgezahlt, dass
vor einem Jahr das Gepardenhaus gebaut wurde“, sagt Methling. In dem
Geparden-„Männerhaus“
können die Besucher die Mutter im Schaukäfig mit ihren beiden
Jungen
beobachten.
Der Zoo hatte am 15. Dezember aufgerufen, afrikanisch klingende Namen
für den Nachwuchs
der Gepardeneltern Uzuri und Hagen einzusenden. Über 60
Zuschriften mit
bis zu zehn
Ideen erreichten die Einrichtung.
HNA.de
- 23. Jan. 2007
Wildpark:
Kinder töpfern für die Bären
Endlich ist
es soweit! Das Bärengehege im Wildpark Knüll ist
fertiggestellt und der Einzug zweier
Braunbären steht kurz bevor. Um die Wartezeit zu verkürzen,
findet für Kinder und Jugendliche im Alter von acht
bis 13 Jahren am Mittwoch, 24. Januar, von 14 bis 17 Uhr ein
Bärentöpfern statt.
Hamburger
Abendblatt - 18. Jan. 2007
Wildpark
lässt Hirsche in Berlin röhren
Als Mitglied im "Holsteiner
Auenland" nimmt der Wildpark Eekholt von morgen an bis Sonntag, 21.
Januar,
an der "Internationalen Grünen Woche" in Berlin teil. Der Wildpark
zeigt
in Halle 21b eine Ausstellung über den Schutz einheimischer Tiere.
Außerdem wird
es ein überdimensioniertes Modell einer Hirschfamilie mit dazu
passendem Hirschruf-Wettbewerb
geben, an dem sich die männlichen Besucher beteiligen können.
Thüringische
Landeszeitung
- 17. Jan. 2007
Rotmilane
dem Schützen-Adler am nächsten
Solche "Wiederholungstäter"
sind Geras Tierpark-Chef Ulrich Fischer am liebsten: Andreas Elm von
Liebschwitz,
Präsident der Privilegierten Schützengesellschaft Gera e.V.
seit 1660,
und Schießstandverantwortlicher
Wolfgang Raps kamen gestern stellvertretend für die rund 110
Mitglieder, um die
im Januar 2006 besiegelte Patenschaft über die beiden Rotmilane zu
erneuern. Als Patengeschenk hatten sie wiederum 350 Euro dabei,
tatsächlich "mit
dem
Hut in der Hand" gesammelt beim Vereins- und Schützenball im
November.
Nachwuchs
TLZ
-
19. Jan. 2007
Nashornbaby hat gesunden Appetit - Name
frühestens in
sechs Wochen
Familienglück
im Nashorngehege: Das vor wenigen Tagen im Erfurter Zoo geborene
Nashornbaby hat
offenbar einen gesunden Appetit. »Es trinkt sehr gut«,
sagte Direktor
Norbert Neuschulz
am Freitag. Nashornkuh »Temba« gibt dem Baby seit der
Geburt
keine Milch,
Pfleger müssen das kleine Nashorn-»Mädchen« mit
der Flasche füttern.
Einen Namen
solle das
Breitmaul-Nashörnchen frühestens in sechs Wochen bekommen,
wenn es
gesundheitlich
über dem Berg ist, sagte Neuschulz.
Ostthüringer
Zeitung - 22. Jan. 2007
Nashornkuh »Temba« kann ihr Baby selbst
aufziehen
Nashornkuh »Temba« kann ihr Baby im Erfurter Zoo nach
anfänglichen
Problemen
nun doch selbst aufziehen. »Es ist ein zoologisches Wunder
passiert«,
sagte
Zoodirektor Norbert Neuschulz am Montag. »Das Kleine trinkt in
regelmäßigen Abständen.«
Das Nashorn- Mädchen war vor einer Woche zur Welt gekommen und
hatte in
den
ersten vier Tagen nach der Geburt keine Milch von der Mutter bekommen.
Pfleger
gaben dem Jungtier Ersatznahrung in einer Flasche durch die
Gitterstäbe. Seit
vergangenem Freitag lässt »Temba« das Junge an ihrem
Euter trinken.
Netzeitung -
22. Jan. 2007
Baby-Eisbär
Knut
verlässt Brutkasten
Im Zoologischen Garten Berlin wächst erstmals seit 30 Jahren
wieder ein Eisbärbaby heran. Die 20-jährige Tosca brachte
einen
Zwillingswurf
zur Welt. Die Eisbärdame sorgte sich jedoch nicht um die am 5.
Dezember
2006 geborenen
Jungtiere. Ein Zwilling starb nach vier
Tagen. Doch der kleine, mit 810 Gramm Gewicht auf die Welt gekommende
Knut kam
nach 44 Tagen im Brutkasten und liebevoller Betreuung der Pfleger
durch. Der Tierpfleger schläft seit der Bärengeburt im Zoo
und kann
sich praktisch
rund um die Uhr um das Sorgenkind kümmern. Auch wenn bereits die
ersten
Zähne durchbrechen, sei der Winzling
noch absolut unselbstständig und ganz auf die Pflege angewiesen.
Der
Zoo teilte
mit, dass der Jungbär deshalb dem Publikum noch nicht vorgestellt
werden kann.
PR-Inside.com - 22.
Jan. 2007
Eisbär
«Knut» wird mit der Flasche aufgezogen
Das sechs Wochen alte Eisbärbaby «Knut» wird derzeit
im Berliner Zoo
mit der
Flasche aufgezogen. Die Mutter des am 5. Dezember geborenen Jungtieres
habe
sich nicht um ihn kümmern wollen, sagte Zoosprecher Ragnar
Kühne am
Montag. Weil die Handaufzucht von Eisbären als sehr schwierig
gilt,
schläft Tierpfleger
Thomas Dörflein seit der Bärengeburt im Zoo und versorgt
«Knut» rund um
die Uhr
mit Futter.
Neue OZ
Online - 23. Jan. 2007
Nach
30 Jahren wieder Eisbär-Baby im Berliner Zoologischen Garten
Im Zoologischen Garten Berlin wächst erstmals seit 30 Jahren
wieder ein
Eisbärbaby heran. Da der Winzling aber noch absolut
unselbstständig und
auf
Pflege angewiesen sei, könne er dem Publikum noch nicht
vorgestellt
werden, teilte
der Zoo am Montag mit. Die 20-jährige Eisbärin Tosca hatte am
5.
Dezember 2006
einen Zwillingswurf zur Welt gebracht, kümmerte sich aber nicht um
die
Jungtiere. Ein Zwilling starb nach vier Tagen.
Berliner Morgenpost -
23.
Jan. 2007
Große
Freude über den kleinen Knut
Nach
mehr als 30
Jahren wächst im Berliner
Zoo wieder ein kleiner Eisbär heran. Mutter ist die
20-jährige Tosca.
Bereits am 5. Dezember brachte die Eisbärendame ein
Zwillingspärchen
zur
Welt, allerdings legte sie die Jungtiere noch am selben Tage ab, ohne
sich weiter um sie zu sorgen. Im Zoo entschlossen sich die Pfleger
deshalb für eine Handaufzucht, die bei Eisbären aber
schwierig ist.
Mein
Berlin -
23. Jan. 2007
Knut geht's
gut
Das sechs Wochen alte
Eisbärbaby
„Knut” wird derzeit im Berliner Zoo mit der Flasche aufgezogen. Die
Mutter des am 5. Dezember geborenen Jungtieres habe sich nicht um ihn
kümmern wollen, sagte Zoosprecher Ragnar Kühne. 3,9 Kilogramm
wiegt der
kleine Eisbär mittlerweile.
Leipziger Volkszeitung
- 21. Jan. 2007
Giraffenbaby
im Leipziger Zoo geboren
Die
Rothschild-Giraffen im Leiziger Zoo haben Zuwachs bekommen:
Giraffendame
Knöpfchen brachte am Samstag ihr drittes Jungtier zur Welt. "Die
Geburt
geschah im Beisein der Herde und verlief ohne Komplikationen", teilte
der
Tierpark am Sonntag mit. Die Mutter und ihr Kleines seien wohl auf, das
Jungtier werde von ihr und den "Tanten" der Herde gut versorgt.
MDR - 21. Jan. 2007
Giraffenbaby
in
Leipziger Zoo geboren
Im Leipziger Zoo
ist ein weibliches Giraffen-Baby zur Welt gekommen. Es sei bereits
gestern
geboren worden, teilte der Tierpark mit. Die Mutter sei wohlauf und
kümmere
sich um ihren 64 Kilogramm schweren Nachwuchs. Es ist bereits ihr
drittes
Giraffenbaby im Leipziger Zoo.
PR-Inside.com
- 24. Jan. 2007
«Diesmal
waren wir vorbereitet»
In Rostocker Zoo werden
am Freitag Jaguar-Drillinge getauft. Das sechs Wochen alte Trio von
einem Mädchen
und zwei Jungen ist der Nachwuchs von Blanco und Ayana, die dem Zoo
schon einmal
Mehrlinge bescherten. Vor sechs Jahren war die Raubkatze trotz Pille
schwanger geworden
und hatte zur Überraschung der Tierpfleger Vierlinge geworfen.
«Diesmal
waren wir
vorbereitet», sagte eine Zoosprecherin am Mittwoch. Die zwei
schwarzen
und das gefleckte Katzenbaby erhalten Namen von den Tierpflegern,
die Taufe übernimmt Landessozialminister Erwin Sellering (SPD).
Weinheimer
Nachrichten
- Odenwälder Zeitung - 22. Jan. 2007
Heraus
aus dem Beutel, hinein in die Welt
Auch
die Kängurus im Heidelberger Zoo können es nicht mehr
verbergen, dass
zwei von
ihnen schon große Junge im Beutel tragen. Einen Blick auf sie
werfen zu
können, ist jedoch Glückssache. Die Kängurus haben bei
trockenem Wetter
von 10 bis 16 Uhr freien Zugang zur
Außenanlage. Mit ein wenig Glück können die Jungtiere
beobachtet
werden, wie
sie aus dem Beutel der Mutter schauen oder ihre ersten Ausflüge
unternehmen.
Landeszeitung
(Lüneburg) - 20. Jan. 2007
Baby-Boom
im Wildpark Milder Winter sorgt für schweinischen Nachwuchs
Über Nachwuchs
freuen sich die Tierpfleger im Wildpark Schwarze Berge. "Bei den
Wildschweinen
ist er so früh wie noch nie", zeigt sich auch Dr. Hartmut
Müller,
Geschäftsführer
und Tierarzt des Parks, erstaunt. Ende Dezember erblickten insgesamt 13
Frischlinge
das Licht der Welt. "Das ist zeitig aber nicht
außergewöhnlich",
erklärt
Florian Martens, Leiter der Tierpfleger. Grund der frühen
Geburtstermine sei der
milde Winter. Pünktlich für diese Jahreszeit ist der
Nachwuchs bei den
Bentheimer Landschafen.
Hamburger
Abendblatt -
20. Jan. 2007
Schwarze
Berge: Der
erste Nachwuchs 2007
Die Frischlinge wissen
genau, wann ihre Mutter die Milchbar eröffnet. Kaum hat die Bache
gegrunzt, kommen
sie auch schon auf ihren kleinen Beinchen angetippelt und nuckeln
gierig an den
Zitzen. Die Wildscheine sind in diesem Jahr die ersten Tiere, die im
Vahrendorfer
Wildpark Schwarze Berge für Nachwuchs sorgten.
Tages-Anzeiger
Online - 18. Jan. 2007
Pinguine
spüren
den Frühling
Drei Monate
früher als üblich sind im Berner Tierpark
Dählhölzli zwei junge
Humboldtpinguine
zur Welt gekommen. Die frühlingshaften Temperaturen haben offenbar
die
Paarungslust
der Pinguine stimuliert. Wie der Tierpark mitteilte, sind bisher alle
geschlüpften 62 Jungtiere
zwischen
April und September zur Welt gekommen. Heuer schlüpften bereits am
10.
Januar zwei
Humboltpinguine. Weiterer Nachwuchs sei derzeit nicht
in Sicht.
Mit den beiden Nesthäkchen zählt der Tierpark
Dählhölzli nun 20
Humboldtpinguine.
20min.ch - 18. Jan.
2007
Toni’s
Zoo: Laufvogel legte bereits ein Ei
«Ich traute meinen Augen
kaum», sagt Toni Röösli von Toni’s Zoo in Rothenburg.
Am Mittwoch lag
ein Ei im Nest seiner Nandus. «Das muss mit dem warmen
Wetter zusammenhängen»,
sagt der Zoo-Chef und erinnert sich: «Letztes Jahr kam das erste
Nandu-Ei Ende Februar,
im Jahr zuvor sogar erst im März.» Röösli hat das
600 Gramm schwere,
hellgrüne Ei
aus dem Nest genommen. Sobald seine vier Nandu-Weibchen weitere Eier
gelegt haben,
will er diese in den Brutkasten legen.
szonline.ch
- 18. Jan. 2007
Straussennachwuchs
im Zoo Basel
Im Basler
Zolli sind Anfang Jahr an drei aufeinander folgenden Tagen nicht
weniger als elf
Jungstrausse zur Welt gekommen. Der Straussennachwuchs ist bereits hin
und wieder
im Aussenbereich der Afrikaanlage unterwegs.
20minuten
- 18. Jan. 2007
Zürcher
Schneeleopardenzucht
geniesst hohes Ansehen
Gul’cha fühlte sich
beim gestrigen Zoo-Apéro trotz anhaltendem Schneemangel im Zoo
Zürich
sichtlich
wohl. Das sieben Monate alte Schneeleoparden-Mädchen ist bereits
das
54.
Junge, das im
Zoo Zürich zur Welt gekommen ist. Das 1972 gestartete Zürcher
Zuchtprogramm ist
hoch angesehen: Laut Zoodirektor Alex Rübel gibt es in Europa
keinen
einzigen Zoo,
dessen Schneeleoparden nicht mit dem Zürcher Programm in
Zusammenhang
stehen.
sz-online
- 24. Jan. 2007
Tierpark
steigt
in die Lippenbär-Zucht ein
Neues Leben in Kittys Bärengehege: Seit dem Tod der alten
Grizzlydame vergangenen
März hatte der Chemnitzer Tierpark nach einer neuen, vorzugsweise
vom Aussterben
bedrohten Bärenart gesucht. Nun fiel die Entscheidung:
Lippenbären sollen her. Nur etwa 30 dieser Tiere
leben in europäischen Zoos, in Deutschland werden sie in
Frankfurt, Berlin und eben
Leipzig gehalten. Jetzt will Chemnitz ins Zuchtprogramm einsteigen.
„Wir warten
auf konkrete Zuarbeiten des holländischen Zuchtbuchführers“,
sagte Tierparkdirektor
Dr. Hermann Will der Morgenpost. „Er ist sehr interessiert.“ Einiges
spricht
dafür, dass nach Malik nun Lippenbären aus Leipzig herziehen.
SUPERillu.de
Glückspilz
- 23. Jan. 2007
Chemnitzer
Tierpark will bedrohte Lippenbären halten
Im Chemnitzer Tierpark
sollen in diesem Jahr Lippenbären einziehen. «Derzeit laufen
noch Verhandlungen,
wir hoffen auf eine Entscheidung im Frühjahr», sagte
Tierparkdirektor Hermann Will.
In Europa werden Hermann zufolge derzeit nur knapp 30 Lippenbären
gehalten, die
in ihrer indischen Heimat vom Aussterben bedroht sind. Die
Lippenbären sollen in
das Gehege von Grizzlybärin Kitty einziehen, die hoch betagt wegen
schwerer Erkrankungen
eingeschläfert werden musste.
SF
Tagesschau -
24.
Jan.
2007
Faultier
zu faul für Forschung
Weil ein
Faultier allzu faul war, haben sich Forscher der Universität Jena
von
ihm getrennt.
Die Experten vom Institut für Spezielle Zoologie und
Evolutionsbiologie
erforschen
mit Spezialkameras die tierische Bewegung. Drei Jahre hätten sie
vergeblich versucht, das Faultier «Mats» aus der Reserve zu
locken, sagte der Universitätssprecher Axel Burchardt. Das
Faultier
habe lediglich an einer Stange hoch und wieder herunterklettern sollen.
Die Wissenschaftler hätten es mit Gurken gelockt und ihm sogar
Spaghetti gekocht,
doch es sei nicht eine einzige Filmsequenz entstanden. Den Angaben
zufolge wurde das träge Tier schliesslich in den Duisburger Zoo
gebracht.
Laut dem Zeitungsbericht fühlt sich «Mats» dort sehr
wohl.
derstandard.at - 24.01.2007
Mats,
das forschungsresistente Faultier
Was tun, wenn man seine Doktorarbeit zum Thema "Fortbewegung des
Faultieres" schreiben will, das Hauptstudienobjekt aber zu nichts zu
bewegen ist? Drei Jahre lang sei vergeblich versucht worden, "Mats" mit
Leckereien wie Gemüse und Obst zu locken, sagte John Nyakatura,
Doktorand am Institut für Spezielle Zoologie und
Evolutionsbiologie an
der Universität Jena. ... So kam schließlich das
unweigerliche Ende von
Matsens wissenschaftlicher Karriere, von der er ohnehin kaum Notiz
genommen hatte - er wurde in den Duisburger Zoo gebracht. "Da ist es
für ihn schöner als bei uns", gibt sich Nyakatura
selbstkritisch. Dort
hoffen die Pfleger dafür, dass Mats in seinem hohen Alter von 16
Jahren
noch Vater werden könnte. Die Doktorarbeit ist deswegen aber noch
nicht
gestorben: Die Forscher bekamen vom Dortmunder Zoo zwei
Ersatz-Faultiere - zunächst für einige Monate
Berliner
Morgenpost - 20.
Jan. 2007
Bei
den
Bonobos darf jeder mit jedem
Yala wird
Mutter. Doch im Zoo weiß keiner genau, wer der Vater ist.
Beantworten
könnte diese Frage nur ein Gentest, denn bei den Bonobos geht es
drunter und drüber. Jeder darf mit jedem, denn bei den vermutlich
intelligentesten Menschenaffen dient Sex nicht nur der Fortpflanzung,
sondern auch dem Frieden.
Berliner
Zeitung - 20. Jan. 2007
Affenzuwachs
Berlin.
Gut
eingewöhnt bei den Gelbbrustkapuzinern im Tierpark haben sich die
neuen
Zuchttiere. Sie sollen nun bald für Nachwuchs sorgen.
Gelbbrustkapuziner gehören zu den 20 am stärksten bedrohten
Affenarten
der Welt.
ND
- 22.
Jan.
2007
Naturkundliche
Bildung für Wissensdurstige
Martin
Hinrich
Carl Lichtenstein sollte der deutsche Zoo-Pionier werden. Am 10. Januar
1780 als Sohn eines Zoologen in Hamburg geboren, zog die in der
Hafenstadt allgegenwärtige Seeschifffahrt den Jungen in die Ferne.
1810
wurde Lichtenstein Privatdozent an der eben gegründeten Berliner
Universität, 1811 daselbst der erste ordentliche Professor
für
Zoologie, 1813 Mitbegründer und zweiter Direktor des Zoologischen
Museums, Vorläufer des heutigen Museums für Naturkunde. Den
wissensbedürftigen Berlinern wollte er die mannigfaltige Tierwelt
nicht nur museal, sondern auch anschaulich-lebendig vorführen.
1840
popularisierte er die Idee in der Schrift »Gedanken über die
Errichtung
eines zoologischen Gartens bei Berlin«. König Friedrich
Wilhelm IV. war
»mit der Art der Einrichtung eines zoologischen Gartens ...
einverstanden«, bewilligte zinsfrei zunächst 15 000 Taler
Kredit,
überließ unentgeltlich den »projectirten Teil der
Fasanerie mit den
darauf befindlichen Gebäuden« im Tiergarten sowie
»diejenigen Thiere
.. welche ich von der Pfaueninsel entfernen zu lassen Mich bewogen
finden werde«. Am 1. August 1844 wurde Berlins Zoo als
weltgrößter
Tierpark
und erster in Deutschland eröffnet.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 18. Jan. 2007
Eins,
zwei, drei - hier
zählt jeder Fisch
Königswinter. Der mächtige Fisch paddelt gemächlich
an der gewölbten Scheibe des Beckens vorbei. Und mit einem Strich
in
einer Tabelle
wird er prompt registriert - als einer von fünf Wrackbarschen. Im
„Sea
Life“-Aquarium
steht heute und in den nächstem zwei bis drei Wochen
„Fisch-Inventur“
an: Alle Bewohner
werden erfasst, vom Sandhai über die Muschel bis zu Oktopus und
Einsiedlerkrebs. „Wenn wir die Garnelen mitrechnen, kommen wir wohl auf
rund 6000 Tiere
und 100 Arten“,
schätzt Aquarist Michael Flessing.
Kölnische
Rundschau - 18. Jan. 2007
Der
Barsch
ist inzwischen im Flegelalter
Königswinter. Der Rochen
versteckt sich unter einer Schatzkiste, und vom Meeresaal ist
eigentlich auch nur
die Nasenspitze zu sehen. Mit Taucheranzug und Luftschlauch bewaffnet
ist Aquarist
Alexander von den Driesch in den Aquarien des Sealife unterwegs, um die
Bewohner
aufzuspüren: Inventur im Aquarium. Die drei Aquaristen Michael
Flessing, Jochen
Rinnert und eben von den Driesch versuchen mit Unterstützung aller
anderen Mitarbeiter,
die fischige „Buchhaltung“ in den Griff zu kriegen. Und wenn es gar
nicht anders
geht, hilft die moderne Computertechnik: Da es bisher nicht gelungen zu
sein scheint,
die schuppigen Bewohner zur Mitarbeit bei der Zählaktion zu
bewegen,
hilft die Digitalfotografie:
Ein Bild wird geschossen und am Computer in aller Ruhe nachgezählt.
Borkener Zeitung - 18.
Jan. 2007
Wo
Zebras auf Marbecker Sand laufen
Von Marbeck nach Afrika
ist es eigentlich nur ein Katzensprung. Diese Erfahrung haben Reinhold
Beckmann
und seine Mitarbeiter in den vergangenen Monaten gemacht. Der Marbecker
Garten-
und Landschaftsbauer unternahm mit seiner Belegschaft aber nicht etwa
wiederholte
Betriebsausflüge auf den schwarzen Kontinent, sondern war in
dienstlicher Mission
in Gelsenkirchen. Der dortige Zoo wird mit Riesenaufwand in eine
Erlebniswelt namens
"Zoom" verwandelt. "Wir haben die Kernzone als Hügellandschaft
modelliert", beschreibt er
den ungewöhnlichen Auftrag. "Zebras und Großantilopen laufen
jetzt auf
Marbecker
Sand", veranschaulicht Beckmann schmunzelnd. Außerdem legten die
zwei
Beckmann Kolonnen um Bauleiter Stefan Hänsch
einen Parkplatz
mit 1000 Stellplätzen an, auch um so genannte
Totholzschüttungen
kümmerten sich
die Marbecker Fachleute. Die Bepflanzung
ist wegen des heißen Sommers noch spärlich, wird aber nach
und nach
vervollständigt.
Main-Spitze - 19.
Jan. 2007
"Paul"
braucht Fläschchen und viele Liebe
Einen sehr seltenen Neuzugang kann demnächst der Serengeti-Park
Hodenhagen
im Landkreis Soltau-Fallingbostel begrüßen: Ab Ende
März soll der Weiße
Tiger "Paul"
dem Publikum präsentiert werden. Derzeit wird das sechs Wochen
alte
Jungtier im
Wert von 40000 Euro aber noch im Privathaus des Tierpflegerehepaars
Regina und Hansi
Hamsa von beiden per Hand aufgezogen und dabei auch an seine Zukunft im
Tierpark
gewöhnt. Der Weg von "Paul" nach Hodenhagen vollzog sich auf
Umwegen.
Seine
Mutter
"Jasmin" war im Januar 2006 einem italienischen Zirkus abgekauft und
dann
zu Zuchtzwecken nach Spanien gebracht worden. Dort hat sie dann der
weiße Zuchttiger
"White" zur Mutter gemacht. Wenn Regina Hamsa "Paul" bald in
den Serengeti-Park bringt, ist der Fortbestand der Weißen Tiger
in
Hodenhagen gesichert.
Walsroder
Zeitung - 20. Jan. 2007
Tigerbaby Paul kämpft im Wohnzimmer
Tatzen in Größe XXL, Temperament für zwei und nur
Quatsch im Sinn:
Tigerbaby Paul
sorgt bei Regina und Hanze Hamza in Hodenhagen zurzeit für
tierisch
viel Wirbel. Seit über 25 Jahren kümmern sich die beiden
Tierpfleger um
besonders pflegebedürftige
Vierbeiner des Serengeti-Parks. Mini-Tiger Paul ist einer von ihnen –
und wenn er
groß ist, soll er Chef im Gehege werden. Sein Weg ist
vorbestimmt:
Gemeinsam mit Tigerdame Blanca wird er als Zuchtkater
für den Nachwuchs und das Fortbestehen der Gruppe sorgen
müssen. Ab
März ist er im Park zu sehen.
Märkische Oderzeitung - 20. Jan. 2007
Die milden
Temperaturen haben auch die Welt im Eberswalder Zoo auf den
Kopf gestellt.
Die Tiere
balzen, als ob Frühling wäre. Osterlämmer werden schon
im Januar
geboren. Und die frei lebenden Vögel sind gar nicht erst gen
Süden
geflogen. Im
Zoo selbst sorgt der Klimawandel auch für Irritationen. So
räumen die
Weißkopfseeadler schon seit einer Woche ihren Horst auf und
schmeißen
altes Geäst und Unrat heraus. Eine Tätigkeit, mit der die
großen
Greifvögel normalerweise erst im März beginnen. Das alles
wird in
diesem Jahr das erste Mal auch live im Internet übertragen. Eine
Kamera
filmt das Geschehen auf dem Horst. Die Flamingos balzen wie die Teufel.
Stern
Shortnews - 23. Jan. 2007
Freizeit: Belgien: Operative Penis-Entfernung bei
einem Leguan
unausweichlich?
Ein belgischer Zoo meldet bei dem Leguan "Mozart" eine seit sechs Tagen
vorhandene Dauer-Erektion. "Mozart" soll am Donnerstag dem Tierarzt
vorgestellt werden. Eine Behandlungsmöglichkeit
ist die Penis-Amputation, jedoch sollen zunächst andere
Behandlungsmethoden versucht
werden. Da männliche Leguane über zwei Penisse verfügen,
wäre nach einer Amputation eine
Fortpflanzung trotzdem noch möglich.
welt.de - 24.01.2007
Lama-Spucke
ist eine Super-Medizin
Das Lama kommt von Gott, es ist ein Geschenk. Manco Cápac, der
Sohn der
Sonne, hat es seinem Volk vermacht, zusammen mit seinen kleineren,
zotteligen Schwestern, dem Alpaca, dem Guanaco und dem Vicuña.
So
jedenfalls erzählen es sich die Bauern in den Anden. Sie lieben
die
Lamas. Für ihre Wolle und ihre Milch. Dass die göttlichen
Wesen
spucken, beißen, treten, darüber sieht man in den Anden
großzügig
hinweg. Denn seit Neuestem liefern Lamas sogar Medizin: Ihr Immunsystem
produziert Nanobodys, eine besondere Art von Eiweißstoffen, mit
denen
entzündliche Erkrankungen behandelt werden können - zum
Beispiel
Rheuma.
openPR.de
- 18. Jan. 2007
Wenn
ein Murmeltier zum Wetterfrosch wird – Am 2. Februar feiert ...
Wie lange
dauert der Winter noch? Diese Frage beantwortet alljährlich am 2.
Februar das Murmeltier
Phil (Groundhog Phil). Der Ort des Geschehens: Eine Stadt mit dem
schwer aussprechbaren
Namen Punxsutawney (etwa: Panxetoni) im US-Bundesstaat Pennsylvania,
rund 130 Kilometer
nordöstlich von Pittsburgh. Das Objekt der Begierde ist der
Schatten,
den das Murmeltier bei seinem ersten Blick
aus der Behausung wirft – oder eben nicht: Sieht man bei klaren
Witterungsverhältnissen
einen Schatten, wird es in der Region noch für mindestens sechs
Wochen
Winter bleiben.
Ist aufgrund einer bewölkten Wetterlage kein dunkler Fleck zu
erkennen,
so naht
der Frühling. Auch diejenigen, die nicht vor Ort sind, können
am
Murmeltiertag teilhaben, denn
noch weitere Kreise zieht das Event im Internet: Eine Webcam gibt Usern
weltweit
auf der offiziellen Seite des Pennsylvania Tourism Office live den
Blick auf Phil
und seine Prognose frei.
Spiegel
Online - 24. Jan.
2007
CHINESISCHE
ZOOS Hungerdrama
hinter Gitterstäben
In chinesischen
Tierparks herrschen katastrophale Zustände. Weil sie sich das
teure
Tierfutter nicht
mehr leisten können, droht vielen Parks das Aus. Etliche Tiere
sind
schon elend
verhungert, andere werden an Käfignachbarn verfüttert. Acht
Löwen, ein
Wolf, zwei Hirsche, zwei Kamele und zwölf Strauße verendeten
2005 im privaten "Prinzensee-Safaripark" in Xiantao in der
Zentralprovinz
Hubei. Der Eigentümer, ein Herr Zhou, hatte offenbar die hohen
Kosten
für die Fütterungen
falsch kalkuliert, als er 2003 seinen Zoo mit rund 300 Tieren
eröffnete. In Nantai auf der Tropeninsel Hainan droht derzeit
Hunderten
von Krokodilen ein
Ende im Kochtopf. Er sei gezwungen, die Reptilien zu verkaufen, weil er
sonst das
Gehege finanziell nicht halten könnte, gab Zoodirektor Zheng Yi
zu.
Schuld an den
leeren Kassen ist unter anderem die Konkurrenz des Fernsehens. Viele
chinesische
Zoos sind, wie Tierschützer beklagen, schlecht geführt. Die
Tiere leben
in engen
Käfigen und werden kaum gepflegt. Hohe Eintrittsgelder kommen
hinzu.
Vor allem nach der Sars-Krise 2003 sanken die Besucherzahlen drastisch,
weil viele
Menschen fürchteten, sich bei den Tieren mit der tödlichen
Lungenkrankheit anzustecken. In der nordöstlichen Millionenstadt
Shenyang musste das private "Gletscher-zoologische
Paradies" im vorigen November nach sechs Jahren schließen.
20minuten.ch - 22.01.2007
Zürcher
wollen Seilbahn zum Zoo
Die Petition für eine Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo
Zürich ist
mit 26'000 Unterschriften dem Kantonsrat überreicht worden.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
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Niederländische Meldungen
De
Telegraaf – 22. Januar 2007
Dierentuin met dak tegen slecht weer
Überdachter Zoo gegen schlechtes Wetter
Um den durch das schlechte Wetter rückläufigen Besucherzahlen
entgegen
zu wirken, bauen immer mehr Zoos überdachte Attraktionen. So
überdacht
Apenheul Teile des Besucherrundwegs und der Noorder Dierenpark Emmen
baut eine komplett überdachte „Mayawelt“. Burgers’ Zoo Arnhem
sieht den
Bau eines neuen Hauses für tropische Bären mit großem,
begehbaren
Besucherraum vor, zu dem auch neue Freianlagen entwickelt werden. In
Emmen werden Tempel, Baumhäuser und ein Schiffswrack bei allen
Wetterlagen einladend wirken. 2006 hatten die niederländischen
Zoos
durch das nasse Frühjahr und den sehr heißen Sommer eher
mäßige
Besucherzahlen, welche durch den milden Herbst noch etwas aufgebessert
werden konnten. Apenheul konnte 385.000 Besucher begrüßen
(gegenüber
445.000 in 2005), Burgers’ Zoo verkaufte 1,45 Mio Eintrittskarten
(gegenüber 1,5 Mio in 2005).
Dierennieuws – 19. Januar 2006
Artis na de storm
Artis nach dem Sturm
Am 18. Januar wurde der Amsterdamer Zoo aus Sicherheitsgründen
bereits
um 11 Uhr geschlossen. Die Tiere wurden in ihre überdachten
Unterkünfte
gesperrt. Hierbei hat es keine Probleme gegeben, allerdings richtete
der Sturm einigen Schaden im Zoo an. Vor allem die alten Bäume in
Artis
haben gelitten. Einige haben große Äste verloren, andere
sind völlig
umgeweht worden. Auch das Dach des neuen Schmetterlingspavillons wurde
beschädigt, wodurch die Bepflanzung des Pavillons zum Teil
beschädigt
wurde. Die meisten Schmetterlinge konnten durch herbeigeeilte
Mitarbeiter des Zoos gerettet werden. Die Reparaturarbeiten begannen
unmittelbar. Es gibt jedoch auch gute Nachrichten: In der Sturmnacht
brachte das Tapirweibchen Aya nach dreizehnmonatiger Tragzeit ein
gesundes Jungtier zur Welt gebracht. Mutter und Kind sind wohlauf,
werden die ersten Tage jedoch im Stall verbringen.
De Stentor – 19. Januar 2007
Pandavrouwtje in Wissel
Pandaweibchen in Wissel
Ein zweijähriger weiblicher Kleiner Panda ist vom Aqua Zoo
Friesland in
den Dierenpark Wissel transferiert worden, wo es dem sechsjährigen
Männchen Parus Gesellschaft leisten soll. Im Gegenzug ist ein 2003
in
Wissel geborenes Männchen in den Aqua Zoo gebracht worden, wo es
mit
einem dort verbleibenen Weibchen für Nachwuchs sorgen darf.
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teilweise gekürzt |
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Zoologischer
Garten Magdeburg, 18.01.2007
Warum sind die Magdeburger Pelikane nicht im
Winterquartier?
Die Pelikane des Magdeburger Zoos haben in diesem Winter nicht ihr
Überwinterungsquartier bezogen. „Liegt es gar am milden Winter?“,
fragen sich die Zoobesucher. Der neue Zoologische Leiter, Matthias
Gross hat dafür eine ganz einfache Erklärung: “Unsere
Pelikane setzen
nach mehrjährigen Zuchtjahren in diesem Jahr einmal aus und sind
daher
nicht in der Brut. Ein Winterquartier ist daher nicht zwingend
notwendig gewesen“, erläutert der Zoologische Leiter.
Außerdem hat er
noch einen Besuchertipp: An diesem und am nächsten Samstag purzeln
im
Magdeburger Zoo die Eintrittspreise. Kinder zahlen an diesen beiden
Samstagen statt 2,50 Euro nur 1,50 Euro und Erwachsene statt 5 Euro nur
3 Euro für den Zoobesuch. Zu erleben gibt es das TIERISCH
NAH-Programm,
bei dem man auch in die Kochtöpfe für die Zootiere schauen
kann (Besuch
der Futterküche). Wer einmal Affen tierisch nah erleben
möchte, kann
dies im Rahmen einer Führung in der begehbaren Anlage für
Varis tun.
Außerdem freuen sich die beiden Elefanten-damen „Mwana“ und
„Birma“ zur
ausgewiesenen Fütterungszeit über die Leckereien aus
Besucherhand. Der
Zoo hat an diesem Wochenende bis um 16 Uhr geöffnet.
Zoo Krefeld, 18.01.2007
Krefelds Zootierarzt Martin Straube ist am
Samstagmittag
für seine Fans da / Neue Staffel bei VOX folgt im Sommer
Durch die VOX-Doku-Sendung „Menschen, Tiere und Doktoren“ ist Krefelds
Zootierarzt Martin Straube inzwischen weit über die Grenzen der
Seidenstadt hinweg bekannt geworden. Am Samstag, 20. Januar, von 13 Uhr
bis 16 Uhr steht der Krefelder Zootierarzt in der Zooscheune für
Fragen
rund um seine Arbeit mit den Bewohnern des Zoos und über die Zeit
der
Dreharbeiten zur Doku-Serie bereit. Straube ist einer der beliebtesten
Protagonisten und konnte sich schon bei der letzten Staffel kaum vor
Fanpost retten. Jetzt gibt er seinen Fans die Gelegenheit, ihren
„Lieblingstierarzt“ von der Mattscheibe auch einmal persönlich
kennen
zu lernen. Bis dahin soll es im Zoo von Straube auch Bildkarten geben,
so dass Autogrammwünsche erfüllt werden können. Eine
weitere gute
Nachricht für alle, die nicht genug von den Beiträgen
bekommen können:
Es wird im Sommer eine dritte Staffel geben, mit vielen neuen
Geschichten aus dem Zoo Krefeld.
Zoo Basel, 18.01.2007
Straussennachwuchs im Zoo Basel
Elf Jungstrausse flitzen zur Zeit über die Afrikaanlage im Zoo
Basel.
Geschlüpft sind sie eines nach dem anderen am 6., 7. und 8. Januar
dieses Jahres. Mit einer Scheitelhöhe von, beim Hahn, bis zu zwei
Metern sind Strausse die grössten Vögel der Welt und mit
einem Gewicht
von bis zu 150 kg auch die schwersten. Umso erstaunlicher ist, dass
ihre Küken beim Schlüpfen durchschnittlich 'nur' 700 Gramm
wiegen.
Innerhalb kürzester Zeit nehmen sie so stark an Gewicht und
Grösse zu,
dass sie mit rund 1,5 Jahren gleich gross und schwer wie ihre Eltern
sind. Um dieses Gewicht zu erreichen, gibt es nur eines: fressen,
fressen und nochmals fressen. Deshalb sieht man die Jungen im Zoo Basel
entweder beim Picken oder beim Ruhen in der Wärme, sei es unter
den
Flügeln der Eltern oder einer Wärmelampe wo sie derzeit in
aller Ruhe
bestaunt werden können.
Zoo Landau, 18.01.2007
„Madagaskar – Insel der
Waldgeister“Jahresprogramm des
Zoo Landau 2007
In der vergangenen Woche wurde das Jahresprogramm des Zoo Landau in der
Pfalz offiziell vorgestellt und Madagaskar steht im Mittelpunkt des
Veranstaltungsjahres 2007 (siehe Veranstaltungskalender). EAZA
Madagascar Campain – Arovako i Madagasikara Die
EAZA-Madagaskar-Kampagne 2007 des Europäischen Zoo- und
Aquarien-Verbandes (EAZA) wurde im Oktober 2006 als sechste offizielle
Naturschutzkampagne gestartet. Ziele der Kampagne Die Ziele sind, neben
der Förderung des öffentlichen Bewusstseins für eine der
artenreichsten
Regionen auf unserer Erde, den aktiven Schutz der einzigartigen Flora
und Fauna Madagaskars zu unterstützen und dabei auch den
Ökotourismus
zu fördern. Hierbei geht es vor allem darum, der Bevölkerung
vor Augen
zu führen, dass Ökotourismus nicht nur den Tieren zugute
kommt, sondern
auch helfen kann, die eigene wirtschaftliche Situation in Madagaskar
nachhaltig zu verbessern. Die EAZA hofft, im Kampagnenzeitraum bis Ende
2007 Spenden in Höhe von 500.000 ¤ für die
Unterstützung lokaler
Naturschutzbemühungen einzuwerben. Dazu braucht es eine
möglichst große
Zahl an Zoologischen Gärten in Europa, die sich aktiv an der
Kampagne
beteiligen. Die Initiatoren sind aber insbesondere auf die
Aufmerksamkeit und Hilfe der Zoobesucher und natürlich aller
Freunde
und Förderer der Zoologischen Gärten europaweit angewiesen!
Warum
Madagaskar ? Madagaskar steht als sogenannter
„Biodiversitäts-Brennpunkt“ auf Platz 3 der Gebiete mit einer
besonders
hohen Anzahl inzwischen oft rarer Tier- und Pflanzenarten. Global
betrachtet, leben 2,8% aller bedrohten Wirbeltiere auf Madagaskar und
der prozentuale Anteil der auf Madagaskar heimischen gefährdeten
Pflanzenarten ist mit 3,2% sogar noch höher. Insgesamt sind dieses
über
10.475 bedrohte Spezies - und die Zahl steigt stetig ! Was sind die
Ursachen der Gefährdung ? Der natürliche Lebensraum der Tiere
leidet
stark unter der im Süden der Insel betriebenen Viehzucht und der
Regenwaldabholzung zur Herstellung von Holzkohle. Immer mehr Regenwald
wird hier zerstört und in bald öde Graslandschaften
verwandelt.
Insgesamt fielen bereits 90% des ursprünglichen madagassischen
Regenwaldes, welcher die Lebensgrundlage der wilden Tiere darstellt,
menschlichen Eingriffen zum Opfer.
Alternativer Bärenpark Worbis, 19.01.2007
Kyrill wütete auch im Bärenpark
Auch im Alternativen Bärenpark richtete Orkan Kyrill Schäden
an, die
sich auf ca. 20 000 Euro beziffern. Die Sicherheit war aber zu jeder
Zeit gewährleistet, Tiere kamen nicht zu Schaden. Das Ausmaß
der
Schäden im Bärenpark ist erst seit den Morgenstunden
vollständig zu
erkennen. An vier Stellen ist der Zaun der Freianlage für
Bären und
Wölfe beschädigt und muss nun repariert werden. Hierfür
sind
bärenstarke Kräfte und mindestens 20 000 Euro nötig.
Seit Beginn des
Sturms, am Donnerstagnachmittag, führten die Mitarbeiter
ständig
Kontrollen durch, die bis in die Nacht andauerten. Teilweise konnten
umgekippte Bäume, die den Sicherheitszaun der Freianlage
beschädigten,
sofort entfernt werden. Größere Bäume müssen mit
Unterstützung der
Feuerwehr im Laufe des heutigen Tages zerlegt werden. „Trotz der
Sturmschäden war zu jeder Zeit die Sicherheit gewährt“,
betont Uwe
Lagemann, Leiter des Bärenparks. „Die Bären und Wölfe
ziehen sich bei
einen solchen Unwetter naturgemäß in schützende Bereich
zurück und
achten keineswegs darauf, ob sich irgendwo die Möglichkeit einer
„Auswanderung“ durch den defekten Zaun ergibt, zumal diese
Zaunschäden
auch gar keine Auswanderung zugelassen hätten“. Die Mitarbeiter
des
Bärenparks sind heute mit Aufräumungsarbeiten im gesamten
Bärenpark,
aber auch innerhalb der Bären-Wölfe-Freianlage
beschäftigt. Dafür
müssen die Wildtiere aus einzelnen Anlagenbereichen umgesetzt
werden,
was nur mit entsprechenden Leckerlis aus dem Futtereimer gelingen kann.
Diesbezüglich ist es ein Vorteil, dass so viele Bären keine
Winterruhe
halten. Kein Mitarbeiter würde die Anlagen betreten, wenn sich
dort
Bären in der Winterruhe befänden. Bären, sie sich
gestört oder bedroht
fühlten, würden angreifen. Es sind und bleiben auch unter
Betreuung
Wildtiere. Ziel des Bärenparkteams ist es, den Bärenpark
spätestens am
Sonntag, dem 21. Januar, wieder für die Besucher zu öffnen.
Tiergarten
Schönbrunn, 19.01.2007
Sonntag: Madagaskar-Tag!
Die große Schutzkampagne 2007 der Europäischen Zoos gilt
Madagaskar –
die Insel der Lemuren, auf der so viele Tier- und Pflanzenarten leben,
wie kaum an einem anderen Ort der Erde. Auch der Tiergarten
Schönbrunn
stellt sich in den Dienst der Sache, hat eine Poster-Ausstellung
entworfen, sammelt Spenden für Naturschutzprojekte und widmet
zahlreiche Veranstaltungen Madagaskar und seinen gefährdeten
Tieren.
Erstmals am kommenden Sonntag, den 21. Jänner. Da werden die
Tiergartenbesucher zu einer spielerischen Auseinandersetzung mit
Madagaskars Fauna und Flora animiert. Sicher am beliebtesten: die
Kattas - süße Lemuren mit schwarzweiß gestreiftem
Schwanz. Wer will,
kann sich unter Anleitung am Sonntag selbst einen Katta basteln oder
mit Kartonmodellen die geografische Lage der Insel und die
Größenrelation zwischen Österreich und Madagaskar
ermitteln oder an
einer „Regenwald-Wand“ ein Plakat mit Tiermotiven erarbeiten.
Tierpark Chemnitz, 19.01.2007
Tierpark ab heute wieder regulär
geöffnet - Wildgatter
voraussichtlich ab morgen
Der Chemnitzer Tierpark meldet, dass die Einrichtung an der
Nevoigtstraße heute regulär von 9 bis 16 Uhr (letzter
Einlass 15 Uhr)
für Besucher geöffnet ist. Wie Tierparkdirektor Hermann Will
informiert, sind in dem 10 Hektar großen Areal nur geringe
Sturmschäden
entstanden. Das Wildgatter in Oberrabenstein hingegen bleibt heute
aufgrund von Aufräumungsarbeiten für Besucher geschlossen.
Hier müssen
durch die Orkanböen umgestürzten Bäume und abgeknickte
Äste beseitigt
werden sowie Gehegeumzäunungen instand gesetzt werden.
Schäden sind an
den Einfriedungen von Schwarz- und Damwild entstanden Die
Umzäunungen
von Raubtieren und Wisenten seien unbeschädigt, so
Tierparkdirektor
Will. Die Einrichtung wird voraussichtlich ab morgen wieder von 8 bis
16 Uhr geöffnet sein.
Zoo Frankfurt, 19.01.2007
Zootiere trotzen dem Orkan mit Ruhe
In der vergangenen Nacht ist der Orkan „Kyrill“ auch über
Frankfurt
gezogen. Der Zoo Frankfurt wurde am Nachmittag bereits vorsorglich
geschlossen. Heute atmet Zoodirektor. Dr. Christian Schmidt erleichtert
auf:“ Wir haben nur geringe Schäden zu verzeichnen. Die Tiere sind
auf
verschiedene Wettersituationen und damit auch auf Stürme aus ihrem
natürlichem Lebensraum her eingestellt und haben von daher mit
Ruhe
reagiert.“ Einziger Schaden ist eine Dachluke aus dem Nashornhaus, die
aus der Verankerung gerissen wurde. Es wurde dabei jedoch kein Mensch
oder Tier verletzt. Freude hat die komplikationslose Geburt einer
männlichen Rappenantilope in der Nacht ausgelöst. Ob die
frühzeitige
Geburt, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht erwartet wurde, auf das
Wetter zurückzuführen ist, bleibt offen. Zurzeit hat das
Kälbchen eine
hellbraune Färbung, die sich bis zum Alter von drei Jahren
allerdings
ins Schwarze verfärbt. Bei gutem Wetter können die Besucher
die junge
Antilope in wenigen Wochen im Außengehege kennen lernen.
Zoo
Landau, 19.01.2007
Sturmschäden im Zoo Landau in der Pfalz
- Alle Tiere wohl
auf – Aber Pappel drückt Dach des Zoostübl´s ein
In der Nacht zum Donnerstag wehte der Sturm Kyrill über
Deutschland und
mitten durch Landau. Allerorts wurden Vorkehrungsmaßnahmen
getroffen
der bevorstehenden Sturmnacht entgegenzutreten. Auch im Zoo Landau in
der Pfalz war man gewappnet und schloss aus Sicherheitsgründen die
Tore
des bereits zur Mittagszeit. Nicht nur die besonders gefährlichen
Tiere, wie Jaguar, Leopard und Schimpansen, bezogen frühzeitig
ihre
Innengehege, sondern auch alle anderen Zoobewohner wurden vor den
heftigen Windböen Kyrills in Sicherheit gebracht. Bis in die
Abendstunden wurden durch die kräftigen Böen keine der
zahlreichen
Bäume des Zoos ernsthaft beschädigt. Am Donnerstagmorgen
zeigte sich
jedoch, mit welcher Kraft der Sturm das Zoogelände getroffen
hatte.
Eine große Pappel wurde komplett entwurzelt und stürzte auf
das Gebäude
des Zoostübl´s, der Gaststätte des Zoo Landau.
„Glücklicherweise kamen
keine Menschen und Tiere zu Schaden!“ so Zoodirektor Dr. Jens-Ove
Heckel „Ob die Gaststätte jedoch noch zu retten ist, bleibt noch
fraglich“. Das Technische Hilfswerk und die Feuerwehr sind mit den
Aufräumarbeiten beschäftigt und arbeiten fieberhaft daran mit
einem
Kran und Motorsägen den meterdicken Pappelstamm vom Zaun der
Afrikaanlage zu befördern, dieser wurde zuerst von dem riesigen
Baum
eingedrückt, bevor er auf das Gebäude fiel. „Wir müssen
unsere Gnus und
Zebras dringend wieder auf die Anlage lassen, die Tiere könnten
sonst
ernsthaften Schaden nehmen.“ so Heckel besorgt. Weitere abgeknickte
Stämme und Äste haben lediglich geringere Schäden
hinterlassen und die
Aufräumarbeiten sind im vollen Gange. Während der
Aufräumarbeiten am
Vormittag bleibt der Zoo Landau geschlossen, sobald diese jedoch
beendet sind und keine Gefahr mehr für die Besucher besteht,
öffnet der
Zoo wieder seine Pforten.
Tierpark Ueckermünde, 19.01.2007
Tierpark Ueckermünde hat Sturm „Kyril“
gut überstanden -
Große Nachfrage nach Jahreskarten zum halben Preis - Neu geboren:
ein
Lama
Den Sturm „Kyril“ hat der Tierpark Ueckermünde gut
überstanden. In der
Nacht zum 19. Januar brachen zwar auch im Tierpark einige Bäume
und
viele dicke Äste flogen durch die Luft. Die Schäden hielten
sich aber
glücklicherweise in Grenzen. Im Tierpark gab es natürlich
eine Reihe
von Vorsichtsmaßnahmen. So kamen alle Tiere vorsichtshalber
bereits
gegen Mittag in ihre Ställe. Um 10 Uhr konnte der Tierpark
planmäßig
öffnen. Die wichtigsten Schäden waren durch die Mitarbeiter
und
fleißige Helfer beseitigt worden. Lediglich der Zaun an der
Lama-Anlage
musste geflickt werden. Der Tierpark Ueckermünde hat also am
kommenden
Wochenende planmäßig von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Die
Schaufütterungen
um 11 Uhr bei den Fischottern und um 14 Uhr bei den Löwen finden –
wie
geplant – statt. Die Besucher können den Besuch im Tierpark auch
nutzen, um die Jahreskarten zum halben Preis zu kaufen. Der erste
Nachwuchs kam in diesem Jahr übrigens bei den Lamas zur Welt.
Zoo Salzburg, 19.01.2007
Zoo Salzburg bleibt heute, 19. Jänner
2007, geschlossen.
Noch nie seit Bestehen des Zoo Salzburg gab es einen Tag, an dem die
Tore für Zoo-Besucher nicht geöffnet wurden. Orkan Kyrill mit
seinen
Ausläufern hat heute dafür gesorgt, dass der Zoo Salzburg
erstmals seit
seiner Gründung für Zoobesucher geschlossen bleibt. „Auf dem
Zoogelände
haben wir doch viele hohe und auch alte Baumbestände, die sich
gefährlich im Wind biegen. Der Sturm kommt mit unheimlicher Wucht
am
Hellbrunner Berg an. Aus Sicherheitsgründen für Mensch und
Tier haben
wir uns deshalb entschieden, den Zoo heute für Besucher nicht zu
öffnen. Ein Großteil unserer Tiere wie die Großkatzen
und auch die
Nashörner bleiben heute in ihren Innenbereichen.“ berichtet Zoo
Geschäftsführerin Sabine Grebner. „Einzig unsere Vögel
wie die Störche,
Gänsegeier und Ibisse scheinen an dem Windböen Gefallen zu
finden. Sie
lassen sich in den Lüften von den Böen treiben. So bald sie
jedoch
gefährlich abdriften, landen sie am Boden oder in den Felsspalten.“
Thüringer Zoopark Erfurt, 19.01.2007
Was sonst noch beim Sturm passierte
Im Thüringer Zoopark Erfurt hatte in der Nacht eine Pfauenhenne
vergeblich versucht, sich auf dem meterhohen Schlafbaum zu halten. Sie
wurde vom Sturm weggepustet und landete zirka 400 Meter weit im
Wohngebiet Roter Berg auf dem Balkon eines mehrgeschossigen Wohnhauses.
Dort konnte das Tier am heutigen Vormittag (19.1.) von
Zooparkmitarbeitern eingefangen und in den Zoopark zurückgebracht
werden.
Thüringer Zoopark Erfurt, 19.01.2007
Nashörnchen trank Muttermilch
Nachdem das am Montag geborene Nashornmädchen im Thüringer
Zoopark
Erfurt mit der Flasche aufgezogen werden musste, weil es seine Mutter
‚Temba’ nicht an ihr Euter ließ, trank es heute Vormittag (19.1.)
völlig unerwartet erstmals an der mütterlichen Milchquelle.
Die Mutter
war durch Futter abgelenkt worden, so dass das Jungtier ohne
Störung
das Euter aufsuchen konnte, um die beiden Zitzen zu finden. Nun hoffen
die Zoomitarbeiter, dass vielleicht doch noch eine natürliche
Aufzucht
zustande kommt.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 19.01.2007
Entscheidung für Neubau der Anlage
für Afrikanische
Menschenaffen endgültig gefallen.
Das Preisgericht im Wettbewerb zur Anlage für Afrikanische
Menschenaffen der Wilhelma hatte im September 2006 zwei erste Preise
vergeben. Seither haben die beiden Büros Auer, Weber, Assoziierte
sowie
Hascher und Jehle Architekten, ihre Entwürfe weiterentwickelt.
Heute,
am 19. Januar 2007, fiel die Entscheidung. Das Land
Baden-Württemberg
und der Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma entschieden
einhellig, das Büro Hascher und Jehle, Architekten, mit der
weiteren
Planung zu betrauen. Nach der Gesamtbetrachtung aller zoologischen,
architektonischen und wirtschaftlichen Kriterien wurde dem Entwurf von
Hascher & Jehle der Vorzug gegeben. Der am Ende siegreiche Entwurf
passt sich nach Ansicht aller Beteiligter am besten in die Landschaft
von Wilhelma und Rosensteinpark ein und verspricht so, den Interessen
der Wilhelma, der Tiere und der Besucher, aber auch den Belangen des
Landschaftsparks, gerecht zu werden. Wilhelma-Direktor, Prof. Dr. Jauch
betonte: „Die ursprünglich offenen Punkte des Entwurfs wurden mit
der
Überarbeitung behoben. Aus der Sicht des Wilhelmadirektors
verdient es
Anerkennung, wie die Architekten auf die gestellten Fragen reagiert und
Anregungen aufgenommen haben.“Wenn in Kürze der
Staatshaushaltsplan
verabschiedet wird, kann der Startschuss fallen. Von erwarteten
Gesamtbaukosten von 13 Millionen Euro trägt der Förderverein
die
Hälfte. Der Vorsitzende des Fördervereins, Prof. Fundel,
zeigte sich
erfreut, dass ein Baubeginn im Frühjahr 2008 angestrebt wird. Die
Zeit
bis dahin wird von Architekten und Fachingenieuren für
umfangreiche
Planungsarbeiten genutzt werden. Mit der neuen Anlage für
Afrikanische
Menschenaffen ist ein weiterer Meilenstein für die Zukunft des
zoologisch-botanischen Gartens Wilhelma erreicht!
Zoo Osnabrück, 19.01.2007
Orkan „Kyrill“ richtet im Osnabrücker
Zoo schwere Schäden an
Die gute Nachricht zuerst: Alle Tiere des Zoos und das dem Orkantief
trotzende Zooteam blieben unversehrt. Dennoch richtete „Kyrill“ schwere
Schäden im Osnabrücker Zoo an. Umgestürzte Bäume,
beschädigte
Tierhäuser und durchbrochene Zäune erzeugten ein Bild der
Verwüstung.
Besonders kritisch war die Zerstörung der Zäune im Wolfswald.
Das
gesamte Wolfsrudel konnte aber dank des beherzten Einsatzes des
Zooteams wieder in ihr angestammtes, mittlerweile repariertes Gehege
getrieben werden. Das gesamte Rudel? Nein – Wolf „ Welpi“
flüchtete –
von „Kyrill“ verängstigt, durch einen ebenfalls vom Sturm
beschädigten
Außenzaun und konnte nur dank der beherzten Unterstützung
der Polizei
in einem Hinterhof nahe der Meller Straße isoliert und mit einem
gezielten Schuss aus der Narkosepistole betäubt werden. Die
Tränen im
Blick von „ Welpi„ einem Jungtier vom letzten Jahr, zeugen allerdings
nicht von Trauer, wieder im Zoo zu sein, sondern sind die letzten
Auswirkungen des Pfeffersprays, das von der Polizei eingesetzt wurde.
Die Aufräumarbeiten im Zoo werden auch den gesamten Samstag
über
andauern, so dass der Zoo erst am Sonntag wieder ab 9 Uhr geöffnet
wird. „Welpi“ , der Wolf, freut sich mit seinen Artgenossen und
weiteren 1.800 Tieren auf den Besuch!
Zoo Salzburg, 19.01.2007
Zoo Salzburg bleibt bis Samstagmittag,
20.01.2007,
geschlossen!
Der Orkan Kyrill hat große Baumschäden am Hellbrunner Berg
angerichtet.
Hohe, umgestürzte Bäume hängen gefährlich über
dem Felsen in Richtung
des Zoogeländes. Mag. Sabine Grebner,
Zoogeschäftsführerin: „Erst
Morgen Vormittag werden Experten des Stadtgartenamtes und ich gemeinsam
auf dem Hellbrunner Berg die überhängenden Bäume
begutachten können.
Wir gehen keinerlei Risiko ein, und überprüft deshalb, ob so
manche
entwurzelten Bäume auf unser Gelände herunterstürzen
könnten. Unsere
Tiere bleiben deshalb auch in ihren Innenbereichen, bis wir genaueres
wissen!“
Zoo
Heidelberg, 19.01.2007
Besucherrekord im Zoo
Nun ist es amtlich: Im Jahr 2006 besuchten 535.473 Menschen den Zoo
Heidelberg. Das sind über 50.000 Besucher mehr als im bisherigen
Rekordjahr 2005. „Während in früheren Jahren 400.000 Besucher
ein sehr
gutes Ergebnis darstellten, haben wir jetzt erstmals die Schallmauer
der halben Million durchbrochen,“ freut sich Zoodirektor Dr. Klaus
Wünnemann. Unter den Besuchern sind 2003 Familien der Region, die
eine
Jahreskarte gekauft haben. Besucherstärkster Monat war der August
mit
über 80.000 Zoobesuchern. Im völlig verschneiten März
kamen weniger als
20.000 Besucher – gerade mal die Hälfte des Monatsdurchschnitts.
Ausschlaggebend für die Rekordzahlen waren neben dem guten
Zoowetter
auch die seit 2004/2005 verbesserten Parkmöglichkeiten und die
Steigerung der Attraktivität des Zoos in den letzten Jahren. „Das
Ziel
für die nächsten Jahre ist, uns auf diesem hohen Niveau zu
etablieren.
Wenn das Elefantenhaus gebaut ist, könnte es dann auch gerne noch
etwas
nach oben gehen,“ umreißt der Zoodirektor seine Wünsche
für die
Zukunft. Den Besuchern wird auch in diesem Jahr im Zoo viel geboten:
Faszinierende Kleintiere wie Kurzohrrüsselspringer und
Weissbauchigel
sollen den Tierbestand ergänzen. Im Frühjahr wird die neue
Anlage für
Präriehunde besetzt. Im Sommer wird es wieder ein Elefantenfest
geben.
Neu im Programm wird die Madagaskar-Woche sein, die für die
einmalige
Natur dieser Rieseninsel, die höchst bedroht ist, werben wird. Die
Zooschule bietet Ferien- und Winterkurse, Führungen - auch
für
Erwachsene - , Kindergeburtstage im Zoo und vieles mehr. Die
diesjährigen Ausstellungen im Zoo reichen von Kunst- und
Fotoausstellungen, einer Ausstellung über Holz und Umwelt bis zu
einem
Verhaltensforschungsprojekt an den Halsbandsittichen unserer Region.
Größere Baumassnahmen sind beim Aussengehege der Schimpansen
und dem
Zoorestaurant geplant. Und dann soll im Sommer 2007 auch der erste
Spatenstich für das neue Elefantenhaus erfolgen. Es bleibt
spannend im
Zoo Heidelberg!
Thüringer
Zoopark Erfurt - 20.01.2007
Nashörnchen trinkt jetzt Muttermilch
Nachdem das am Montag geborene Nashornmädchen im Thüringer
Zoopark
Erfurt mit der Flasche aufgezogen werden musste, weil es seine Mutter
‚Temba' nicht an ihr Euter ließ, trank es am 19. Januar völlig
unerwartet erstmals an der mütterlichen Milchquelle. Die Mutter
war
durch Futter abgelenkt worden, so dass das Jungtier ohne Störung
das
Euter aufsuchen konnte, um die beiden Zitzen zu finden. Nun hoffen die
Zoomitarbeiter, dass vielleicht doch noch eine natürliche Aufzucht
zustande kommt. Inzwischen ist die Kleine auf den Geschmack gekommen
und trinkt immer wieder bei der Mutter. ‚Temba' ist dabei ab und zu
noch unruhig und dreht sich im Kreis, um ihr Kind wieder ins
Gesichtsfeld zu bekommen. Aber das Babynashorn ist hartnäckig
genug und
erobert sich immer wieder den Platz an der Zitze.
Zoo Leipzig, 22.01.2007
Neues Jahr, Neues Glück - Giraffendame
Knöpfchen brachte
Jungtier zur Welt
Giraffendame Knöpfchen (geb. am 09.01.1998 in Ostrava/Tschechien,
seit
16.06.1999 in Leipzig) brachte gestern Mittag im Zoo Leipzig ihr
drittes Jungtier zur Welt. Die Geburt geschah im Beisein der Herde und
verlief ohne Komplikationen. Die Mutter und ihr Kleines sind wohl auf.
Knöpfchen versorgt ihr Junges vorbildlich und auch die „Tanten“ in
der
Giraffenherde geben Acht auf das Neugeborene. Bereits seit mehreren
Wochen hatten die Tierpfleger den Stall für die Geburt vorbereitet
und
mehrere Strohballen als Unterlage ausgelegt, damit sich das Jungtier
bei der Geburt nicht verletzt und leichter aufstehen kann. Bereits
gestern Morgen gab es die ersten Anzeichen auf das bevorstehende
Ereignis. Daher blieb die gesamte Herde im Stall, denn die Geburt
sollte unbedingt im Beisein aller Artgenossen erfolgen. Die Tierpfleger
beobachteten die Geburt größtenteils über einen Monitor
in einem
separaten Raum. „Wir freuen uns alle sehr über den Nachwuchs und
den
reibungslosen Verlauf der Geburt. Vor allem, weil Knöpfchen 2005
eine
Fehlgeburt erlitten hatte. Es ist wunderbar, das Kleine inmitten der
Herde zu sehen und zu beobachten, wie es auch von den anderen
Giraffenkühen umsorgt wird. Damit ist unsere Gruppe
Rothschild-Giraffen
nun auf insgesamt sechs Tiere angewachsen“, freut sich Zoodirektor Dr.
Jörg Junhold.
Tierpark Ueckermünde, 22.01.2007
Spenden für den Rollisegler
Ueckermünde, gemeinsame
Aktion Gewerbeverein und Tierpark Ueckermünde
Im Dezember vergangenen Jahres haben der Verein für Handwerk und
Gewerbe Ueckermünde e.V. und der Tierpark Ueckermünde
aufgerufen,
weiter Spenden für den ersten deutschen behindertengerechten
Großsegler
(http://rollisegler.de/
) zu sammeln. Am Mittwoch, den 24. Januar, 11
Uhr möchten der Verein für Handwerk und Gewerbe
Ueckermünde e.V. und
der Tierpark Ueckermünde die Spende übergeben.
Zoologischer Garten Magdeburg, 22.01.2007
“Serengeti Camp” eröffnet in Kürze
„Serengeti Camp“, diesen verheißungsvollen Namen trägt die
neue
Zoogastronomie, die in Kürze eröffnet wird. Die alte
„Zebra-Klause“ ist
für die erforderlichen Umbauarbeiten der neuen Gastronomie
derzeitig
geschlossen. „Mit dieser neuen Zoogastronomie gehen wir einen weiteren
Schritt nach vorn und die neue Zoogastronomin, Frauke Riegg, gestaltet
diese wichtige Serviceleistung attraktiver für unsere Besucher“,
erläutert der Zoodirektor Kai Perret. Im neuen Ambiente erwartet
die
Zoobesucher dann auch ein umfangreicheres Speise- und
Getränkeangebot.
Noch vor dem Saisonstart ist die Eröffnung des „Serengeti-Camps“
geplant. Eine „Ersatzgastronomie“ in der Nähe der Zookasse sorgt
zwischenzeitlich für das leibliche Wohl der Zoobesucher.
Wildpark
Lüneburger Heide, 22.01.2007
Unter Wölfen - Ein Vater-Kind-Wochenende
im Wildpark
Lüneburger Heide
… als Forscher die Wildtiere beobachten … den Wildpark und die
nachtaktiven Tiere in der Dunkelheit erleben … mit den Wärtern die
Tiere füttern … über dem Lagerfeuer kochen und den
Wölfen lauschen …
mit Blick auf die streifenden Luchse zelten und mitten in der Natur das
Lager aufschlagen. Wo Vater und Kind das alles erleben können? Im
Wildpark Lüneburger Heide! Vom22.-24.6.2007 sowie am
29.6.-1.7.2007
ziehen Väter mit ihren Kindern von 6 bis 12 Jahren ins Abenteuer.
Sie
zelten mitten im Wald nahe dem Wildpark Lüneburger Heide. Für
ein
Wochenende schlüpfen sie in die Rolle echter Wildbiologen. Sie
beobachten die Tiere im Wildpark, erforschen das Verhalten der
Wildtiere in der Nacht und am Tag, betreten bei der Fütterung die
Gehege und lauschen abends am Lagerfeuer dem Wolfsgeheul. Gekocht wird
auf dem offenen Lagerfeuer – das ist Abenteuer pur! Die gemeinsam
verbrachte Nacht unterm Sternenhimmel werden Papa und Kind so schnell
nicht vergessen!
Wildpark Lüneburger Heide, 22.01.2007
Auge in Auge mit den Luchsen
Der erste morgendliche Blick aus dem Zelt streift die Luchse, die in 20
Meter Entfernung ihre Runden drehen. Luchse, Wölfe,
Waschbären – Väter
und Kinder erleben die Wildtiere hautnah. Organisiert wird das
Vater-Kind-Wochenende von Arillus (Gesellschaft für Umweltbildung,
Beratung, Naturerlebnis mbH) in Zusammenarbeit mit dem Wildpark
Lüneburger Heide. Die Wildtierforscher-Wochenenden erfreuen sich
großer
Beliebtheit und finden nun bereits im fünften Jahr statt. „Wir
möchten
den Vätern die Möglichkeit geben, ein ganzes Wochenende
gezielt mit
ihren Kindern zu nutzen und die Natur dabei zu erkunden“, so Ralf
Gerhard von Arillus, der Gesellschaft für Umweltbildung, Beratung
&
Naturerlebnis aus Göttingen. „Und die Mütter können
derweil ein
Wochenende ganz ohne Familie genießen!“
Tierpark Stralsund, 22.01.2007
Rückblick und Ausblick für den
Stralsunder Zoo
Nachdem die Inventur des Tierbestandes im Tierpark Stralsund
abgeschlossen ist, gilt es einen kurzen Rückblick auf das
vergangene
Jahr zu werfen um dann die zahlreichen Aktivitäten des laufenden
Jahres
vorzubereiten. Der ungewöhnlich lange Winter des vergangenen
Jahres
führte gemeinsam mit der dramatischen Darstellung der
Geflügelpestsituation auf der Insel Rügen zu einem deutlich
verzögertem
Saisonstart. Einem kurzen Frühjahr folgte ein kurzer Sommer mit
sehr
hohen Temperaturen und dann schloss sich eine regelrechte Regenzeit an,
von welcher auch die Veranstaltungstermine nicht verschont wurden. So
fand der Pferdetag im August bei strömenden Regen statt.
Allerdings
bescherte der Herbst schöne Tage und der Winter blieb bis zum
Dezember
gänzlich aus, was zum besten Besucher- Ergebnis eines Dezembers in
den
letzten Jahren führte. Die Verluste vom Saisonauftakt konnten
jedoch
nicht mehr wett gemacht werden, so daß am Jahresende mit 94.387
Besuchern nur ein durchschnittliches Ergebnis erzielt werden konnte. Im
Vergleich zum Jahr 2005 waren es 4448 Besucher weniger, die dem Zoo
einen Besuch abstatteten. Die Zooschule betreute im vergangenen Jahr
6939 Schüler in Projekttagen, Führungen, Wandertagen oder im
regulären
Biologieunterricht. Ungebrochen ist das Interesse an der Jahreskarte.
Dieses günstige Angebot kommt besonders den Stralsundern zu Gute.
Erfreulicherweise konnten 2006 mit 4754 Kindern unter 3 Jahren fast
1000 Kinder dieser Altersklasse mehr als im Vorjahr ermittelt werden. (
Für Kinder unter 3. Jahren wird kein Eintritt erhoben.) Inzwischen
läuft die Planung für das laufende Jahr auf Hochtouren. Den
Auftakt der
Veranstaltungen bildet traditionell das Osterwochenende mit einer
Osterausstellung und dem großen Ostersuchen am Ostersonntag.
Anschließend findet zum 1. Mai die öffentliche Schafschur
mit kleinen
Vorführungen rund um das Thema " Wolle " statt. Am 1. Juni folgt
der
Kindertag und am 8. Juli findet das diesjährige Tierparkfest
statt.
Inzwischen auch zu einer kleinen Tradition geworden ist der Pferdetag
am 26. August und der nächtliche Rundgang mit " Gruseleinlagen"
zum
Halloweenabend. Für den 16. Dezember ist dann wieder ein
Weihnachtsspiel geplant. Zum Oktoberanfang wird die Pilzausstellung
stattfinden und am letzten Oktoberwochenende ist die
Rassegeflügelausstellung vorgesehen. Neu in das Programm
aufgenommen
wurden abendliche " Vollmondwanderungen" und 3 " Gartentage". Bei den
Vollmondwanderungen im April, im Juli und im Oktober werden die
Mitarbeiter den Besuchern auch den Blick hinter die Kulissen gestatten
und es werden verschiedene Überraschungen vorbereitet. Die
Gartentage
im Mai, Juni und September werden jeweils unter einem eigenen Motto
stehen und von der Tierparkgärtnerei gestaltet. Zu den Gartentagen
werden auch Pflanzenbörsen stattfinden. Während der Ferien
sind
Ferienprogramme mit wechselnden Angeboten vorgesehen. Neben den
Veranstaltungen sind für 2007 zahlreiche kleinere und
größere
Bauvorhaben geplant. So soll das neue Leopardengehege Gestalt annehmen,
ein Rindergehege muß umgestaltet werden, der Standort für
die
Rekonstruktion der Mahnkeschen Mühle soll vorbereitet werden, ein
Regenwasserauffangbecken ist für die Gärtnerei geplant und
zahlreiche
Reparaturen und Verschönerungsarbeiten sind zu erledigen.
Gegenwärtig
wird im Besucherraum des Affenhauses ein Terrarium für
afrikanische
Leopardschildkröten eingerichtet.
Zoo Köln, 22.01.2007
Der Kölner Zoo und Marlar empfangen das
Kölner
Kinder-Dreigestirn!
Zur Vorstellung des diesjährigen Kölner Zoo-Karnevalsordens
möchten wir
Sie recht herzlich zu unserem Pressetermin einladen am: Donnerstag, dem
25.1.2007 um 15.00 Uhr Treffpunkt Besucherservice Aus diesem Anlass
empfangen wir das Kölner Kinderdreigestirn. Die
Ordensübergabe findet
im Elefantenhaus im Namen unseres Elefantenbabys Marlar statt, da sie
Mittelpunkt des diesjährigen Karnevalsordens ist. Der Orden wurde
in
einer geringen Stückzahl produziert und nur 100 Stück gehen
in den
Verkauf. Zu erwerben sind die „Marlar-Karnevalsorden“ im Zoovenir-Shop
des Kölner Zoos. Der Preis liegt bei 25,00 Euro inkl. MwSt. und
der
Erlös geht natürlich an den Kölner Zoo.
Münchener Tierpark Hellabrunn, 23.01.2007
Das Wetter ist uns „schleierhaft“ nicht aber
unseren
Schleiereulen!
Unsere Greifvogelschau wird ab Frühjahr durch ein Pärchen
Schleiereulen
bereichert. Schleiereulen brauchen zum Jagen offenes Gelände und
meiden
ausgedehnte Wälder. Ihr Gesichtsfeld ist zwar durch die eng
beieinander
liegenden Augen eingeschränkt, aber dafür überdecken
sich die Sehfelder
beider Augen und dies ermöglicht den Eulen ein ausgezeichnetes
Tiefensehen. Die Entfernung zu ihrer Beute ermitteln die Eulen aber
durch ihr Gehör; indem die zeitliche Differenz der auftreffenden
Schallwellen in ihrem Gehirn verarbeitet wird. Diese Beute besteht aus
Kleinsäugern bis zur Größe von Ratten. Die Tiere werden
mit einem Jahr
geschlechtsreif. Die Zahl der Eier richtet sich nach dem
Nahrungsangebot. In einem Jahr mit vielen Mäusen können bis
zu 12 Eier
auf den Boden des Brutplatzes gelegt werden. Sie bauen keine Nester.
Die meisten Schleiereulen leben in Dauerehe. Ein Großteil der
Jungvögel
bleibt in einem Umkreis von 50 km zu ihrem Geburtsort standorttreu.
Zoologischer Garten Magdeburg, 23.01.2007
Stipp-Visite mit neuem Zootierarzt
Um das Wohlergehen der Magdeburger Zootiere kümmert sich seit dem
15.1.2007 der neue Zootierarzt und Wissenschaftliche Mitarbeiter Pierre
Grothmann. Er hat bereits im „Arche Noah“ Zoo Braunschweig gearbeitet
und er bringt damit fundierte Kenntnisse bei der
veterinärmedizinischen
Betreuung von Zootieren mit. Am Donnerstag, 25. Januar 2007 um 11.00
Uhr stellen wir Ihnen unseren neuen Zootierarzt und Wissenschaftlichen
Mitarbeiter, Herrn Pierre Grothmann bei einer Visite vor.
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