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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 354 vom 25. Januar 2007

 Liebe Leser,

noch letzte Woche um diese Zeit waren wir überzeugt, daß es ein stürmischer Tag, aber ohne schwerwiegende Folgen würde. Am Freitag kamen dann die ersten Meldungen über schwere Schäden oder gar völlig verwüstete Parks wie das Wildfreigehege Hellenthal herein. In manchen Regionen fehlt jeder zweite Baum. Von der Ostseeküste bis in die Schweiz und nach Österreich reichte die Spur der Verwüstung, so flächendeckend hat hierzulande wohl noch kein Naturphänomen zugeschlagen.

Wer auf die für solche Sondermeldungen vorgesehene Aktuell-Seite der Zoopresseschau gesehen hat oder unseren RSS-Feed bezieht ("dynamisches Lesezeichen" in modernen Browsern), konnte sich bereits seit Freitag Mittag einen Überblick verschaffen. Die Aktuell-Seite bleibt noch eine Woche stehen, in der heutigen Ausgabe bringen wir neuere bzw. wichtigere Meldungen zum Thema "Kyrill".

Viel Spaß beim Lesen kann ich da wirklich nicht wünschen.

Dirk Petzold

Pausentisch für Tierpfleger und offenbar genau einen Handwerker (im Zoo Frankfurt)
Zoos – Meldungen

"Kyrill" und seine Folgen

WDR Nachrichten - 19. Jan. 2007
"Kyrill" macht Tierparks zu schaffen
Das Orkantief "Kyrill" hat auch einigen Tierparks in Nordrhein-Westfalen zu schaffen gemacht. Der Krefelder Zoo stellte nach dem heftigen Sturm massive Schäden fest. 15 Bäume waren dort umgestürzt. Dabei wurde auch der Zaun des Geparden-Geheges zerstört. Die Raubkatzen konnten sich aber nicht im Park verteilen. Anders die Muntjaks: Die kleinen Hirsche hatten die Chance genutzt und sich über mehrere Stunden im Zoo auf eigene Faust umgesehen. So, wie die Baum-Pandas, die ein Loch im Zaun für einen Ausflug genutzt hatten, später aber von sich aus den Heimweg wieder antraten. Der Krefelder Zoo blieb am Freitag für Besucher geschlossen. Erst am Montag werde der Zoo in Dortmund seine Pforten wieder für Besucher öffnen, sagte eine Sprecherin. Dort sei zwar "nichts dramatisches" passiert, dennoch hatten einige der alten Bäume im Wind Äste lassen müssen. Keine Extremschäden meldete auch der Wuppertaler Zoo, der auch am Freitag wieder geöffnet hatte. Mit "hellblauen Augen", so Sprecherin Ilona Zühlke, kam der Allwetterzoo in Münster davon. Lediglich kleinere Bäume und ein paar Zäunen hielten dem Wind nicht Stand. Alle Tiere blieben unversehrt. Im Kölner Zoo wurden zwei Mitarbeiter durch herabstürzende Äste verletzt. Der Tierpark war am Donnerstagmittag vorsorglich geschlossen worden. Beschädigt wurde lediglich ein Seitentor. Einen äußerst spannenden Tag erlebte die Polizei im westfälischen Isselburg. Dort hatte am Donnerstagmittag ein umgestürzter Baum einen Zaun des Bärenparks beschädigt. Noch während die Feuerwehr das Hindernis räumte, stürzten zwei weitere Bäume ins Gehege. Der Pächter des Parks legte sich vorsichtshalber mit einem Betäubungsgewehr auf die Lauer, musste aber nicht eingreifen. "Bei so einem Wetter gehen auch die Bären nicht vor die Höhlen", berichtete ein Polizeibeamter.

Kölnische Rundschau - 19. Jan. 2007
Wildgehege zerstört, Dach abgehoben
Nahezu alle Gehege und Gatter des Hellenthaler Wildgeheges (mit Ausnahme der Greifvogelstation) wurden durch „Kyrill“ zerstört. Eine Reihe von Tieren wurde durch umstürzende Bäume erschlagen. Das Gehege ist geschlossen. Einen genauen Überblick, wie viele Tiere getötet wurden und wie viele aus dem Gehege in die umliegenden Wälder geflüchtet sind, hat die Gehegeleitung noch nicht.

Kölner Stadt-Anzeiger - 20. Jan. 2007
Chaos im Wildgehege
Marie-Theres Fischer konnte gestern Morgen, als das ganze Ausmaß des Sturmschadens im Wildfreigehege erkennbar wurde, die Tränen nicht zurückhalten. Entwurzelte und abgebrochene Bäume lagen kreuz und quer durcheinander, die Gehegezäune waren niedergeworfen. Und das Schlimmste: Vermutlich sind auch große Tiere unter den stürzenden Bäumen zu Tode gekommen. Von den zehn zu Weihnachten aus Lappland importierten Rentieren waren gestern nur noch sieben zu finden. Die anderen sind entweder ausgebüxt oder wurden von Bäumen erschlagen. Nun sucht das Wildfreigehege dringend Hilfe aller Art. Die Aufräum- und Reparaturarbeiten werden Wochen dauern.

Neue OZ Online - 20. Jan. 2007
Gehege zerstört, Wolf entlaufen
Osnabrück. Sein Ausflug in die Freiheit währte nur kurz. Und wahrscheinlich hat der junge Wolf "Welpi" dabei mehr Angst gehabt als die ihn verfolgenden Polizeibeamten und Zoo-Mitarbeiter: Gestern Morgen gegen 9 Uhr musste die Zoo-Tierärztin in einem Hinterhof an der Pferdestraße einen entlaufenen Wolfsrüden mit ihrem Narkosegewehr "abschießen". Der Sturm Kyrill hatte vor allem im oberen Teil des Zoogeländes auf dem Schölerberg große Zerstörungen angerichtet. Bäume stürzten zum Beispiel in die Gehege der Känguruhs, der Wölfe und Muntjaks. Bei den Aufräum- und Sicherungsarbeiten anderntags im Wolfs-Gehege sei dann gegen 8 Uhr eines der sieben Grautiere durch die Kette der absperrenden Zoo-Mitarbeiter durchgebrochen, berichtete Everts: "Der Krach hat ihn ganz panisch gemacht." Und weil auch der Außenzaun des Geländes durch umgeworfene Bäume zerstört wurde, konnte der Wolfsrüde sich immerhin bis zur Meller Straße durchschlagen. Neben erheblichem Sachschaden hat der Orkan im Zoo auch ein Todesopfer gefordert: Ein kleiner Bartkauz wurde in seiner Voliere von einem Ast erschlagen.

Ruhr Nachrichten - 22. Jan. 2007
Luchs-Kater treibt sich noch herum
Dortmund. Muttergefühle haben die Luchs-Katze Leboca bereits am Freitag nach dem Sturm zu ihren Jungen im Zoo-Gehege zurückkehren lassen. Vater Paco indes genießt weiter die Freiheit. Wie berichtet, war das Luchs-Pärchen beim Orkan Kyrill am Donnerstag durch ein Loch im Gehege getürmt. "Die Weibchen haben kleinere Reviere", erklärte gestern die stellv. Zoo-Chefin Ilona Schappert, "der Kater streift durch verschiedene Reviere auf der Suche nach anderen Weibchen. So sind die Männer." In den Wald dürfe man zwar zurzeit nicht gehen, sagt Ilona Schappert, aber nicht wegen des Luchses, - "der ist keine Gefahr für Menschen" - sondern nur wegen der beschädigten und möglicherweise umstürzenden Bäume nach dem Orkan. Aufgrund der Sturmschäden bleibt der Zoo auch heute noch geschlossen. Einige Brüche über den Wegen müssen noch weggeräumt werden.

Thüringer Allgemeine - 20. Jan. 2007
Der Borkenkäfer wartet
Die Tiere in den Thüringer Zoos überstanden den Sturm nicht alle unbeschadet. Im Suhler Tierpark entliefen drei Luchse aus ihrem Gehege, als eine entwurzelte Fichte den eigentlich recht stabilen Maschendrahtzaun zerstörte. Eins der verängstigten Tier wurde am Nachmittag eingefangen. Die Tierpfleger gehen aber davon aus, dass die anderen beiden Luchse wieder in den Zoo zurückkehren, weil sie sich in der freien Wildbahn nicht zurechtfänden. Rund 400 Meter weit wurde eine Pfauendame des Erfurter Zoos durch die Luft gewirbelt. Sie landete schließlich auf dem Balkon eines mehrgeschossigen Wohnhauses, bevor sie von einem Zoomitarbeiter nach Hause gebracht wurde.

Wochenspiegel - 23. Jan. 2007
Verwüstung im Tierpark
Sturm „Kyrill“ hat auch im Köthener Tierpark für Verwüstung gesorgt. Bei den Hirschen stürzte ein Baum um und auch eine Mauer überstand das Unwetter nicht. Am schwersten getroffen hat es allerdings das Gehege der Luchse. Während des Sturms stürzten große Äste auf das Dach des Geheges. Luchs Benny, seine Frau und seine drei Kinder kamen mit dem Schrecken davon. Zwei der Luchse entwischten aus dem Gehege und mussten wieder eingefangen werden. Besonders ärgerlich: Erst vor vier Jahren konnten die Luchse in das neue Gehege ziehen. Bereits zum zweiten Mal wurde das Gehege Opfer eines Sturms.

TLZ - 19. Jan. 2007
Pfauendame vom Winde verweht - Landung auf Balkon
Vom Winde verweht: Eine Pfauendame aus dem Erfurter Zoo hat in der Nacht zum Freitag erfolglos gegen Orkantief »Kyrill« angekämpft. Sie sei vom Sturm weggepustet worden und etwa 400 Meter entfernt auf dem Balkon eines mehrgeschossigen Wohnhauses gelandet, teilte der Thüringer Zoopark Erfurt mit. Die Pfauendame habe vergeblich versucht, sich bei dem Sturm auf einem meterhohen Schlafbaum zu halten. Zoomitarbeiter fingen das Tier ein und brachten es nach Hause.

Kinzigtal-Nachrichten - 19. Jan. 2007
„Verwüstungen schlimmster Art“
„Es ist furchtbar“, seufzte Norbert Filke, Leiter der Tourist Information in Gersfeld, „der Schaden im Tierpark ist riesig.“ Der Orkan Kyrill schlug auch im Gersfelder Tierpark zu und verwüstete das Gelände. Tiere flohen aus den zerstörten Gehegen. Die kommende Woche wird der Park geschlossen bleiben. „Die Außenzäune und die der Gehege sind kaputt, weil Fichten darauf gefallen sind.“ Auch die neue Vogelvoliere wurde zerschmettert. Fasane und Rebhühner sind weggelaufen.

Fuldaer Zeitung - 25. Jan 2007
Fast alle Tiere wieder da
Bis auf die Fasanen und Rebhühner sind alle Tiere wieder in den Gersfelder Tierpark zurückgekehrt. Dies erklärt der Leiter der Tourismus-Information in Gersfeld, Norbert Filke. Der Orkan „Kyrill“ zog den Park arg in Mitleidenschaft. Aufgrund der Sturmböen fielen Bäume auf Volieren und beschädigten diese so stark, dass die Vögel entfliegen konnten. Auch 1000 Meter Zaun wurden durch die herabstürzenden Äste oder die abgebrochenen Bäume in Mitleidenschaft gezogen, sodass einige Rehe, Hirsche oder Mufflos in den benachbarten Wald flohen. Mittlerweile sind alle von allein zurückgekommen oder sind zurück getrieben worden. Er schätzt den Sachschaden auf etwa 50 000 Euro
.

Kölner Stadt-Anzeiger - 19. Jan. 2007
Nach Sturmschaden am Gehege: Damkuh erkundet Oberhausen
Oberhausen. Den Sturmschaden an ihrem Gehege hat eine Damkuh am Donnerstag zur rasanten «Erkundung» der Oberhausener Innenstadt genutzt. Ein auf den Zaun des Geheges gestürzter Baum hatte dem Tier den Weg in die Freiheit geebnet. Über eine Straßenbahn-Trasse habe die trächtige Kuh zunächst Kurs auf den Hauptbahnhof genommen. Als das Tier schließlich im Eingangsbereich eines Bettengeschäftes pausierte, griff die Polizei zur Hundeschlinge und stoppte den «Ausflug». Mitarbeiter der Stadt brachten das verwirrte Tier schließlich zurück ins Gehege.

Frankenpost - 20. Jan. 2007
Ein „Baron“ auf Abwegen
Der Wunsiedler Platzhirsch „Baron“ ist mit seinem gesamten Gefolge „ausgebüxt“. Der Sturm hatte beim Rotwildgehege auf dem Katharinenberg rund 50 Bäume zu Boden geworfen. Mehrere Bäume erwischten den Zaun und sorgten dafür, dass er an einer Stelle durchlässig wurde. Alle acht Tiere, Platzhirsch „Baron“, ein Junghirsch, Alttiere und Kälber, nutzten die Gelegenheit und suchten das Weite. Die Stadt ließ gestern den Zaun reparieren, über Nacht soll jetzt ein Gatter offen bleiben. „Damit die Tiere zurückkehren können“, sagt Hubert Steinberger.

MZ - 19. Jan. 2007
Zootiere überstehen Orkan gut Die Bewohner der Zoos und Tierparks in Sachsen-Anhalt haben den Orkan «Kyrill» unbeschadet überstanden. Auch die materiellen Schäden hielten sich in Grenzen, wie eine dpa-Umfrage am Freitag ergab. «Wir sind glimpflich davongekommen und hatten auch gewaltiges Glück», sagte eine Sprecherin des Magdeburger Zoos. Ein schwerer Ast eines alten Baumes sei nur haarscharf an einer Tierunterkunft vorbei aufgeschlagen. Der Zoo Halle hatte ebenfalls Glück. «Bei uns ist ein alter Baum umgefallen. Das ist auch gut so», sagte Zoo-Chef Andreas Jacob. Auch im Stendaler Tiergarten fiel lediglich ein Baum um. Ähnliches Bild in Dessau: «Es gibt keine Schäden und keine Verletzungen», sagte eine Sprecherin des dortigen Tierparks.

Bad Vilbel Online - 19. Jan. 2007
Zootiere trotzen Orkan mit Ruhe
Frankfurt: In der vergangenen Nacht ist der Orkan "Kyrill" auch über Frankfurt gezogen. Der Zoo Frankfurt wurde am Nachmittag bereits vorsorglich geschlossen. Heute atmet Zoodirektor Dr. Christian Schmidt erleichtert auf:" Wir haben nur geringe Schäden zu verzeichnen." Einziger Schaden ist eine Dachluke aus dem Nashornhaus, die aus der Verankerung gerissen wurde. Es wurde dabei jedoch kein Mensch oder Tier verletzt. Freude hat die komplikationslose Geburt einer männlichen Rappenantilope in der Nacht ausgelöst. Ob die frühzeitige Geburt, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht erwartet wurde, auf das Wetter zurückzuführen ist, bleibt offen.

Kölner Stadt-Anzeiger - 18. Jan. 2007
Keine Verletzten und kaum Schäden

trend.at - 22. Jan. 2007
"Terminkalender" der Tiere gerät durcheinander
Bereits bevor Kyrill Österreich erreicht hat, haben Tiere die Gefahr erkannt und darauf reagiert. Vor allem Vögel spüren die massive Luftdruckveränderung, die mit einem Orkan einhergeht. Auch der "Terminkalender" vieler Arten ist durcheinander geraten: Gänse und Enten beginnen früher zu balzen und zu brüten. Der Leiter der Konrad-Lorenz-Forschungsstation in Grünau, Kurt Kotrschal, sprach von einer "kontinuierlichen Verschiebung", die deutlich zu beobachten sei. Durch die warmen Temperaturen komme es zu Anpassungen der Vogelzugrouten. Vor allem Opportunisten - die sich an die Gegebenheiten anpassen - fliegen nicht mehr so weit wie früher. Manche Vögel treten die Reise erst gar nicht an, wenn die Winter-Temperaturen so mild sind. Die Tiere legen immer früher ihre Eier. Innerhalb von zehn Jahren habe sich der Zeitpunkt um fünf bis sechs Tage weiter Richtung Jahresbeginn verschoben, so der Experte weiter. Der Wildpark Cumberland im Almtal berichtete ebenfalls von ungewöhnlichen Beobachtungen. "Der Mönchsgeier brütet schon", hieß es auf APA-Anfrage.



Kölner Stadt-Anzeiger - 19. Jan. 2007
Zoo will im Fall Nogge ein „klares Urteil“
Das Landgericht hat einen neuen Termin angesetzt, an dem sich die Anwälte der streitenden Parteien wiedersehen werden. Das hatte Richter Wolfgang Keller vermeiden wollen, als er den Anwalt des Zoo-Aufsichtsrates im November mit deutlicher Kritik nach Hause schickte. Die Verantwortlichen sollten die „blamable Geschichte“ ohne weiteres Aufsehen vom Tisch bringen und Nogge eine Pension in Höhe von 6700 Euro zahlen. Nachdem eine außergerichtliche Einigung nicht zustande kam, könnte Keller am 22. März das Urteil sprechen, das er für diesen Fall angekündigt hatte. Noch ist unklar, warum es der Zoo auf den Showdown anlegt. Der Aufsichtsrat hatte zuvor immer angedeutet, dass er das Geld an Nogge zahlen werde, wenn „Rechtssicherheit“ bestehe. Sollte die Kammer für Handelssachen die barschen und klaren Worte des Richters in ein Urteil fließen lassen, könnte der Zoo in Berufung gehen. Der Streit würde in eine weitere Runde gehen. Im Umfeld des Aufsichtsrates ist aber auch zu hören, dass die mündlichen Ausführungen des Richters nicht ausreichten. Man brauche ein klares Urteil, bevor man dann die von Nogge geforderte Pension bezahle. Wie im Umfeld von Nogge zu hören ist, hat der Aufsichtsrat trotz des anhaltenden Streites dem Noch-Direktor offenbar bislang nicht die Dienstwohnung gekündigt. Er wohnt weiter in seinem Haus auf dem Zoogelände, das er Ende des Monats verlassen müsste, wenn ihn der Aufsichtsrat dazu auffordern würde. Aktivitäten zu seiner Verabschiedung sind weiterhin nicht geplant. Die Dienstzeit des seit Monaten krankgeschriebenen Direktors endet am 31. Januar.

Volksstimme Magdeburg - 12. Jan. 2007
Seit 1. Januar neuer Zoologischer Leiter im Magdeburger Zoo - Matthias Gross ist Spezialist für die grauen Riesen
Matthias Gross hat eine besondere Beziehung zu Elefanten. Sechs Jahre lang hat der studierte Biologe die grauen Riesen im Zoo Osnabrück betreut, am Anfang als Pfleger, dann war er für sie komplett verantwortlich. Seit 1. Januar ist Gross Zoologischer Leiter im Magdeburger Zoo. Als er sich die Elefantenhaltung in Magdeburg zum ersten Mal angesehen habe, sei er erschrocken gewesen, sagte Matthias Gross gestern bei seinem ersten öffentlichen Termin als neuer Zoologischer Leiter. Dabei erhofft sich Zoo-Chef Kai Perret auch eine große Unterstützung durch das Fachwissen seines neuen Zoologischen Leiters. Ausschlaggebend für die Anstellung von Gross sei dieser Umstand aber nicht gewesen. Unter insgesamt 15 Bewerbern für den Posten hätte sich Gross durch Fachwissen, Erfahrung und Führungspersönlichkeit durchgesetzt." In Magdeburg wird der gebürtige Herforder für 39 Mitarbeiter und rund 900 Tiere zuständig sein. Zwar war er von der Elefantenhaltung " erschrocken ", vom Tierbestand im Zoo allerdings auch. Den bezeichnete er als qualitativ sehr umfangreich und anspruchsvoll. Frank Ahrens, bis zum 31. Dezember Zoologischer Leiter in Magdeburg, hat diese Aufgabe zum Jahreswechsel im Zoo Gelsenkirchen übernommen. " Wir haben uns im Guten getrennt ", sagte Zoo-Chef Kai Perret dazu.

Wiener Zeitung - 19. Jan. 2007
Direktor des Haus des Meeres ist "Wiener der Woche".
Wien. Am liebsten sitzt er auf einer kleiner Metallbank tief im Bauch des Flakturms und starrt durch die Scheibe. Und wären da nicht eine Menge anderer Dinge, die darauf warten, erledigt zu werden, würde Michael Mitic vermutlich stundenlang den farbenprächtigen Tropenfischen zuschauen, die sich dort hinter dickem Plexiglas in den Korallen tummeln. Zu zeigen, dass Fische "überhaupt nicht langweilig" sind, gehört auch zum Job-Verständnis von Mitic. Und daher erzählt der 45-Jährige, der bisher wissenschaftlicher Leiter und Geschäftsführer des Haus des Meeres war und seit Jänner nun auch offiziell Direktor ist, nur allzu gerne über geschuppte Höchstleistungen. Und ein bisschen schmerzt es Mitic daher, dass sich durch das "Hinaufrutschen auf der Karriereleiter" der unmittelbare Kontakt zu den Tieren ein wenig reduziert hat und Administratives und Organisatorisches in den Mittelpunkt gerückt sind.

Die Welt - 23. Jan. 2007
Blaszkiewitz: Zukunft von Zoo und Tierpark gesichert
Der künftige Direktor des Zoologischen Gartens und Tierparks Friedrichsfelde, Bernhard Blaszkiewitz (52), hält die Zukunft beider Anlagen in Berlin für gesichert. Eine Woche vor Amtsantritt auch als Chef im Zoo sagte der Tierpark-Leiter: „Wir brauchen und erhalten von 2008 an für weitere vier Jahre einen neuen Zuwendungsvertrag mit dem Senat.“ Die Landesregierung wisse sehr wohl um die Bedeutung der Attraktion mit zusammen mehr als 3,3 Millionen Besuchern im Jahr. Der gebürtige Berliner, der als Fünfjähriger zum ersten Mal im Tierpark war und seine Karriere später als Tierpfleger im Zoo begann, wandte sich entschieden „gegen das ständige Herbeireden des Untergangs“. Seit mehr als 15 Jahren höre er das.

Berliner Morgenpost - 20. Jan. 2007
Riesenrad: Bedenken wegen Touristenbussen
Beim Thema Riesenrad geht ein Riss durch die Fraktion der Grünen. Während die Mehrheit sich bei der Abstimmung im Abgeordnetenhaus über den Grundstücksverkauf an die Great Berlin Wheel GmbH am Donnerstagabend enthielt, gab es vier Nein-Stimmen. Dazu gehörte die der verkehrspolitischen Sprecherin Claudia Hämmerling, die dem Vertragswerk wegen des fehlenden Verkehrskonzepts nicht zustimmen wollte. Mit den Stimmen von SPD und Linkspartei PDS hatte das Abgeordnetenhaus den Vertrag mit der Great Berlin Wheel GmbH gebilligt. Die Riesenradbetreiber kaufen das Grundstück, auf dem heute noch der Wirtschaftshof des Zoos steht, für 25 Millionen Euro. Im Vertrag sind mehrere Sicherungen für den Insolvenzfall eingebaut.

Tagesspiegel - 21. Jan. 2007
Berliner wollen das Riesenrad am Zoo
Eine knappe Mehrheit der Berliner möchte gern ein Riesenrad in der Stadt haben - und zwar am ehesten am geplanten Standort beim Bahnhof Zoo. Dafür sprechen sich 52 Prozent der Berliner aus, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa ergab. Besonders Männer (61 Prozent) und besonders die jungen Berliner (62 Prozent), gemeint sind unter 30-Jährige, mögen das Projekt, das bis Ende des Jahres 2008 verwirklicht sein könnte.

PR-Inside.com - 24. Jan. 2007
Schnee im Zoo
Der Wintereinbruch wirbelt auch im zoologisch-botanischen Garten «Wilhelma» in Stuttgart den Alltag durcheinander. So wurden am Mittwoch die Giraffen unter Hausarrest gestellt, damit sie sich bei Schneeglätte nicht die Beine brechen, wie der Zoo mitteilte. Elefanten, Nashörner, Zebras und Antilopen dürfen bei dem
Wetter nur für kurze Zeit an die frische Luft, damit sie sich nicht erkälten. Ganz anders verhält es sich bei den dickfelligen Naturen wie Bären, Bisons oder Schneeleoparden.

Berliner Umschau - 20. Jan. 2007
„Tierisch“ gute Einschaltquoten
Was kann einen Fernsehzuschauer derzeit so richtig glücklich machen? Ganz genau, es sind die etlichen Tierdokumentationen auf nahezu allen Kanälen des deutschen Fernsehens, die wie Pilze aus dem Boden schießen. In diesen Sendungen kommen die Tierpfleger und Tierärzte in den Zoos und Tierparks zu Wort, die zusammen mit ihren lieben Viechern vor laufender Kamera ihren Alltag zur Schau stellen. Doch die Quoten stimmen und man hat anscheinend ein neues Fernsehformat gefunden, das gut unterhält, dafür aber nicht viel kostet. Vielleicht gibt es bald sogar einen Fernsehsender, der ausschließlich Tierdokumentationen senden und einen Zoobesuch ersetzen wird. Zum Nachteil der Zoos und Tierparkanlagen in deutschen Gefilden.

Krefelder Zeitung - 22. Jan. 2007
Martin Straube - Ein Tierarzt zum Anfassen
Krefeld. „Menschen, Tiere und Doktoren“ – mit der TV-Serie ist der Zoo-Tierarzt Martin Straube bundesweit bekannt geworden. Am Samstag hatten Fans die Möglichkeit, Straube in der Zoo-Scheune Fragen zu stellen. Der Umgang mit Kamera und Fans ist für Straube nichts Neues. „Es ist nicht so, dass ich in Krefeld zum ersten Mal vor der Kamera stehe.“ Erste Erfahrungen sammelte Straube in der Stuttgarter Wilhelma. Ab März wird ein TV-Team wieder mit ihm auf Visite gehen. Zurzeit lohnen sich auch keine Dreharbeiten, so Straube, denn alle seine Schützlinge seien gesund.

Thurgauer Zeitung - 22. Jan. 2007
Dank Wärme besteht wenig Gefahr
Der warme Winter mindert die Vogelgrippe-Gefahr. Er führt aber auch dazu, dass wir nichts Neues über das gefährliche H5N1-Virus erfahren. Die hohen Temperaturen haben die Flugpläne der Zugvögel zünftig durcheinander gebracht. Nach Einschätzung von Marcel Falk vom Bundesamt für Veterinärwesen entfliehen normalerweise eine halbe Million Vögel der Kälte des Nordens in die Schweiz. Heuer seien es bis zu 10 Prozent weniger. Das hat Auswirkungen auf das Vogelgrippe-Projekt «Constanze» am Bodensee: In einem seenahen Gehege werden auf Schweizer Seite elf flugunfähige Stockenten gehalten. Ihr Kontakt zu Zugvögeln und anschliessende Proben sollen Aufschluss darüber geben, zu welchem Zeitpunkt sich einheimische Vögel vornehmlich mit dem Vogelgrippe-Virus infizieren. «Dieser Kontakt fand nicht in dem Ausmass statt, wie wir uns das wünschten», sagt Kantonstierarzt Paul Witzig. Noch war keine Probe positiv. Auch tote Vögel, die auf das Virus getestet werden könnten, sind derzeit Mangelware.



Planung und Bau

Stuttgarter Nachrichten - 23. Jan. 2007
Millionenzusage für Elefantenhaus
Stuttgart. Ohne den Förderverein und seine Mitglieder, sagt Wilhelma-Direktor Dieter Jauch, wäre vieles im zoologisch-botanischen Garten nicht möglich. Die Stimme des Vereins der Freunde der Wilhelma hat Gewicht, und nicht nur das. Über 20 000 Mitglieder sorgen auch für einen nicht unerheblichen finanziellen Spielraum. Mit Horst Brügge wurde am Dienstag der 20 000. Freund der Wilhelma offiziell bei einem Stehempfang im Raubtierhaus begrüßt. Ein Angebot, "das man nicht ausschlagen kann", nannte Günther Oettinger schon mehrfach die Zusage von sechs Millionen Euro für eine neue Menschenaffenanlage. Die restlichen rund sieben Millionen Euro hat die Finanzverwaltung des Landes inzwischen im kommenden Haushaltsentwurf berücksichtigt. Nun müsste das Landesparlament seinen Ministerpräsidenten noch beim Wort nehmen, nachdem dieser Tage auch der Architektenwettbewerb zu Gunsten der Galerie-Erbauer Hascher und Jehle entschieden wurde. Dem von Georg Fundel anvisierten Beginn der Bauarbeiten im nächsten Jahr stünde dann nichts mehr im Weg. Doch der Fördervereinsvorsitzende wie auch Direktor Dieter Jauch denken bereits weiter: Ende 2009, wenn der Neubau fertig ist, wollen die beiden das nächste Großprojekt auf den Weg bringen. Die Elefantenanlage genügt nicht mehr den Anforderungen der Europäischen Union an eine artgerechte Zucht. Die geschätzten Baukosten belaufen sich wie beim Affenhaus auf etwa 13 Millionen Euro. Sechs bis sieben Millionen Euro würde der Verein der Freunde auch bei diesem Projekt zuschießen, erklärte Georg Fundel. Einzige Voraussetzung: Der Rosensteintunnel, der unter dem Bereich des Elefantengeheges hindurchführt, müsste vollendet sein. Beim derzeitigen Planungsstand "wäre 2012 ein realistischer Baubeginn", drückt der Fördervereinsvorsitzende aufs Tempo.

Stuttgarter Nachrichten - 24. Jan. 2007
Wilhelma-Förderer: Millionenzuschuss für Elefantenhaus

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 19. Jan. 2007
Pinguine bekommen mehr Platz zum Klettern
Die Pinguine des Schweriner Zoos bekommen in Zukunft noch mehr Platz. Um mehr als das Doppelte wird die Anlage der putzigen Frackträger erweitert. „Unsere fast 30 Pinguine brauchen einfach mehr Raum, deshalb haben wir uns entschlossen, zum jetzigen Gehege auch noch die ehemalige Fischotter-Anlage hinzuzunehmen“, erklärt der Technische Leiter des Zoos, Uwe Jansch. Zu Ostern soll das neue Areal für die Humboldt-Pinguine, die eigentlich an den Küsten Chiles und Perus heimisch sind, eröffnet werden. Ein frisch angelegter Brunnen sorgt zudem für eine verbesserte Wasserqualität. Und auch für die Besucher ergeben sich Vorteile: „Sie können die Tiere jetzt aus der Nähe und durch eine Glasscheibe sogar unter Wasser beobachten“, so Jansch. Rund 125000 Euro kostet die neue Anlage, inklusive Brunnen. „Die Agentur für Arbeit hat uns tatkräftig unterstützt“, betont der Technische Leiter. So hätten ein Vorarbeiter und sechs junge Leute, die von der Agentur gefördert wurden, die Bauarbeiten ausgeführt. „Die jungen Männer haben teilweise anderenorts auch schon wieder einen festen Job“, berichtet Jansch. So hätten alle Beteiligten profitiert.

Tageblatt-online - 24. Jan. 2007
Die Wingst-Wölfe sind jetzt da
Jetzt gibt es Wölfe in der Wingst. Kräftige Jungtiere, vier Rüden und zwei Weibchen, ein dreiviertel Jahr alt. Die sechs stattlichen Exemplare aus dem Ostberliner Zoo hielten vor wenigen Tagen spektakulär Einzug im Wingster Zoo. Dort ist inmitten des hügeligen Hochwaldes eines der größten Raubtier-Freigehege Norddeutschlands fast fertig. Bereits nach wenigen Minuten hatten die Tiere den Zwischenzaun „erlegt“, der sie noch einen Tag lang im kleinen Vorgehege halten sollte und waren eiligst in ihr großes Domizil geschlüpft. Heute treffen aus Neumünster zwei weitere Exemplare des Europäischen Wolfs ein, Mutter mit Sohn. In Kürze werden die Wölfe die Braunbären kennenlernen, mit denen sie künftig das 9000-Quadratmeter-Kombi-Gehege teilen können. Ab März dürfen Besucher auch zum neuen Zoo-Areal. Rund 1,3 Millionen Euro hat die Erweiterung des Wingst-Zoos gekostet, das Geld kommt aus europäischen Fördertöpfen und von der Samtgemeinde Dobrock.

Limmattalonline.ch - 22. Jan. 2007
Petition für Seilbahn zum Zoo eingereicht
Die Petition für eine Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist am Montag mit 26 000 Unterschriften dem Kantonsrat überreicht worden. Sie fordert den Kantonsrat auf, das Projekt im kantonalen Richtplan einzutragen. Die Übergabe der Unterschriften wurde von einer Aktion begleitet, bei welcher der Zoo mit drei Lamas, zwei Kamelen und einer Seilbahnkabine vor dem Rathaus für sein Anliegen warb. Mit einem Eintrag in den Richtplan wäre ein erster politischer Entscheid in Sachen Zoo-Seilbahn gefällt, gegen welche sich in Stettbach und Dübendorf bereits Widerstand gebildet hat.

Vorstadt (Zürich) - 24. Jan. 2007
Wenn Kamele im Kantonsrat lobbyieren
Ein tierisches Spektakel spielte sich am Montagmorgen vor dem Rathaus am Limmatquai ab. Zwei Kamele und weitere pelzige Stadtbewohner waren mit ihren Tierpflegern vom Zoo in die Stadt hinunter gewandert, um dem Kantonsrat ihre Forderung zu überbringen. Alex Rübel, der Direktor des Zoos, übergab dem Ratspräsidenten Hartmut Attenhofer eine Petition für die Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo. Sie soll in den kantonalen Richtplan aufgenommen werden, über den der Rat diese Woche debattiert. Wie Rübel vor den Medien sagte, würde mit der Luftseilbahn die Attraktion bereits bei der Anreise beginnen. Überdies sei die Gondelbahn ein ruhiges und sauberes Transportmittel, mit dem die darunter liegende Landschaft nicht zerstört werde.

Thurgauer Zeitung - 24. Jan. 2007
Geld für die Papageien
Der Förderverein Plättli Zoo Frauenfeld erhält für eine neue Anlage für Grosspapageien einen Beitrag von 25 000 Franken aus dem Lotteriefonds, teilt der kantonale Informationsdienst mit. Der Regierungsrat spricht diesen Beitrag im Sinne einer Anerkennung für das Engagement des Fördervereins Pro Plättli Zoo und unter dem Gesichtspunkt der Verbesserung der Tierhaltung im Plättli Zoo. Die Gesamtkosten für die neue Anlage mit Innen- und Aussengehege belaufen sich auf 235 000 Franken.



Aktionen

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 20. Jan. 2007
Baako und Bahati getauft
„Baako“ und „Bahati“ – „Erstgeboren“ und „Glück“ – auf diese Namen wurden gestern die beiden Gepardenbrüder im Rostocker Zoo von Oberbürgermeister Roland Methling getauft. „Es hat sich ausgezahlt, dass vor einem Jahr das Gepardenhaus gebaut wurde“, sagt Methling. In dem Geparden-„Männerhaus“ können die Besucher die Mutter im Schaukäfig mit ihren beiden Jungen beobachten. Der Zoo hatte am 15. Dezember aufgerufen, afrikanisch klingende Namen für den Nachwuchs der Gepardeneltern Uzuri und Hagen einzusenden. Über 60 Zuschriften mit bis zu zehn Ideen erreichten die Einrichtung.

HNA.de - 23. Jan. 2007
Wildpark: Kinder töpfern für die Bären
Endlich ist es soweit! Das Bärengehege im Wildpark Knüll ist fertiggestellt und der Einzug zweier Braunbären steht kurz bevor. Um die Wartezeit zu verkürzen, findet für Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 13 Jahren am Mittwoch, 24. Januar, von 14 bis 17 Uhr ein Bärentöpfern statt.

Hamburger Abendblatt - 18. Jan. 2007
Wildpark lässt Hirsche in Berlin röhren
Als Mitglied im "Holsteiner Auenland" nimmt der Wildpark Eekholt von morgen an bis Sonntag, 21. Januar, an der "Internationalen Grünen Woche" in Berlin teil. Der Wildpark zeigt in Halle 21b eine Ausstellung über den Schutz einheimischer Tiere. Außerdem wird es ein überdimensioniertes Modell einer Hirschfamilie mit dazu passendem Hirschruf-Wettbewerb geben, an dem sich die männlichen Besucher beteiligen können.

Thüringische Landeszeitung - 17. Jan. 2007
Rotmilane dem Schützen-Adler am nächsten
Solche "Wiederholungstäter" sind Geras Tierpark-Chef Ulrich Fischer am liebsten: Andreas Elm von Liebschwitz, Präsident der Privilegierten Schützengesellschaft Gera e.V. seit 1660, und Schießstandverantwortlicher Wolfgang Raps kamen gestern stellvertretend für die rund 110 Mitglieder, um die im Januar 2006 besiegelte Patenschaft über die beiden Rotmilane zu erneuern. Als Patengeschenk hatten sie wiederum 350 Euro dabei, tatsächlich "mit dem Hut in der Hand" gesammelt beim Vereins- und Schützenball im November.



Nachwuchs

TLZ - 19. Jan. 2007
Nashornbaby hat gesunden Appetit - Name frühestens in sechs Wochen
Familienglück im Nashorngehege: Das vor wenigen Tagen im Erfurter Zoo geborene Nashornbaby hat offenbar einen gesunden Appetit. »Es trinkt sehr gut«, sagte Direktor Norbert Neuschulz am Freitag. Nashornkuh »Temba« gibt dem Baby seit der Geburt keine Milch, Pfleger müssen das kleine Nashorn-»Mädchen« mit der Flasche füttern. Einen Namen solle das Breitmaul-Nashörnchen frühestens in sechs Wochen bekommen, wenn es gesundheitlich über dem Berg ist, sagte Neuschulz.

Ostthüringer Zeitung - 22. Jan. 2007
Nashornkuh »Temba« kann ihr Baby selbst aufziehen
Nashornkuh »Temba« kann ihr Baby im Erfurter Zoo nach anfänglichen Problemen nun doch selbst aufziehen. »Es ist ein zoologisches Wunder passiert«, sagte Zoodirektor Norbert Neuschulz am Montag. »Das Kleine trinkt in regelmäßigen Abständen.« Das Nashorn- Mädchen war vor einer Woche zur Welt gekommen und hatte in den ersten vier Tagen nach der Geburt keine Milch von der Mutter bekommen. Pfleger gaben dem Jungtier Ersatznahrung in einer Flasche durch die Gitterstäbe. Seit vergangenem Freitag lässt »Temba« das Junge an ihrem Euter trinken.

Netzeitung - 22. Jan. 2007
Baby-Eisbär Knut verlässt Brutkasten
Im Zoologischen Garten Berlin wächst erstmals seit 30 Jahren wieder ein Eisbärbaby heran. Die 20-jährige Tosca brachte einen Zwillingswurf zur Welt. Die Eisbärdame sorgte sich jedoch nicht um die am 5. Dezember 2006 geborenen Jungtiere. Ein Zwilling starb nach vier Tagen. Doch der kleine, mit 810 Gramm Gewicht auf die Welt gekommende Knut kam nach 44 Tagen im Brutkasten und liebevoller Betreuung der Pfleger durch. Der Tierpfleger schläft seit der Bärengeburt im Zoo und kann sich praktisch rund um die Uhr um das Sorgenkind kümmern. Auch wenn bereits die ersten Zähne durchbrechen, sei der Winzling noch absolut unselbstständig und ganz auf die Pflege angewiesen. Der Zoo teilte mit, dass der Jungbär deshalb dem Publikum noch nicht vorgestellt werden kann.

PR-Inside.com - 22. Jan. 2007
Eisbär «Knut» wird mit der Flasche aufgezogen
Das sechs Wochen alte Eisbärbaby «Knut» wird derzeit im Berliner Zoo mit der Flasche aufgezogen. Die Mutter des am 5. Dezember geborenen Jungtieres habe sich nicht um ihn kümmern wollen, sagte Zoosprecher Ragnar Kühne am Montag. Weil die Handaufzucht von Eisbären als sehr schwierig gilt, schläft Tierpfleger Thomas Dörflein seit der Bärengeburt im Zoo und versorgt «Knut» rund um die Uhr mit Futter.

Neue OZ Online - 23. Jan. 2007
Nach 30 Jahren wieder Eisbär-Baby im Berliner Zoologischen Garten
Im Zoologischen Garten Berlin wächst erstmals seit 30 Jahren wieder ein Eisbärbaby heran. Da der Winzling aber noch absolut unselbstständig und auf Pflege angewiesen sei, könne er dem Publikum noch nicht vorgestellt werden, teilte der Zoo am Montag mit. Die 20-jährige Eisbärin Tosca hatte am 5. Dezember 2006 einen Zwillingswurf zur Welt gebracht, kümmerte sich aber nicht um die Jungtiere. Ein Zwilling starb nach vier Tagen.

Berliner Morgenpost - 23. Jan. 2007
Große Freude über den kleinen Knut
Nach mehr als 30 Jahren wächst im Berliner Zoo wieder ein kleiner Eisbär heran. Mutter ist die 20-jährige Tosca. Bereits am 5. Dezember brachte die Eisbärendame ein Zwillingspärchen zur Welt, allerdings legte sie die Jungtiere noch am selben Tage ab, ohne sich weiter um sie zu sorgen. Im Zoo entschlossen sich die Pfleger deshalb für eine Handaufzucht, die bei Eisbären aber schwierig ist.

Mein Berlin - 23. Jan. 2007
Knut geht's gut
Das sechs Wochen alte Eisbärbaby „Knut” wird derzeit im Berliner Zoo mit der Flasche aufgezogen. Die Mutter des am 5. Dezember geborenen Jungtieres habe sich nicht um ihn kümmern wollen, sagte Zoosprecher Ragnar Kühne. 3,9 Kilogramm wiegt der kleine Eisbär mittlerweile.

Leipziger Volkszeitung - 21. Jan. 2007
Giraffenbaby im Leipziger Zoo geboren
Die Rothschild-Giraffen im Leiziger Zoo haben Zuwachs bekommen: Giraffendame Knöpfchen brachte am Samstag ihr drittes Jungtier zur Welt. "Die Geburt geschah im Beisein der Herde und verlief ohne Komplikationen", teilte der Tierpark am Sonntag mit. Die Mutter und ihr Kleines seien wohl auf, das Jungtier werde von ihr und den "Tanten" der Herde gut versorgt.

MDR - 21. Jan. 2007
Giraffenbaby in Leipziger Zoo geboren
Im Leipziger Zoo ist ein weibliches Giraffen-Baby zur Welt gekommen. Es sei bereits gestern geboren worden, teilte der Tierpark mit. Die Mutter sei wohlauf und kümmere sich um ihren 64 Kilogramm schweren Nachwuchs. Es ist bereits ihr drittes Giraffenbaby im Leipziger Zoo.

PR-Inside.com - 24. Jan. 2007
«Diesmal waren wir vorbereitet»
In Rostocker Zoo werden am Freitag Jaguar-Drillinge getauft. Das sechs Wochen alte Trio von einem Mädchen und zwei Jungen ist der Nachwuchs von Blanco und Ayana, die dem Zoo schon einmal Mehrlinge bescherten. Vor sechs Jahren war die Raubkatze trotz Pille schwanger geworden und hatte zur Überraschung der Tierpfleger Vierlinge geworfen. «Diesmal waren wir vorbereitet», sagte eine Zoosprecherin am Mittwoch. Die zwei schwarzen und das gefleckte Katzenbaby erhalten Namen von den Tierpflegern, die Taufe übernimmt Landessozialminister Erwin Sellering (SPD).

Weinheimer Nachrichten - Odenwälder Zeitung - 22. Jan. 2007
Heraus aus dem Beutel, hinein in die Welt
Auch die Kängurus im Heidelberger Zoo können es nicht mehr verbergen, dass zwei von ihnen schon große Junge im Beutel tragen. Einen Blick auf sie werfen zu können, ist jedoch Glückssache. Die Kängurus haben bei trockenem Wetter von 10 bis 16 Uhr freien Zugang zur Außenanlage. Mit ein wenig Glück können die Jungtiere beobachtet werden, wie sie aus dem Beutel der Mutter schauen oder ihre ersten Ausflüge unternehmen.

Landeszeitung (Lüneburg) - 20. Jan. 2007
Baby-Boom im Wildpark Milder Winter sorgt für schweinischen Nachwuchs
Über Nachwuchs freuen sich die Tierpfleger im Wildpark Schwarze Berge. "Bei den Wildschweinen ist er so früh wie noch nie", zeigt sich auch Dr. Hartmut Müller, Geschäftsführer und Tierarzt des Parks, erstaunt. Ende Dezember erblickten insgesamt 13 Frischlinge das Licht der Welt. "Das ist zeitig aber nicht außergewöhnlich", erklärt Florian Martens, Leiter der Tierpfleger. Grund der frühen Geburtstermine sei der milde Winter. Pünktlich für diese Jahreszeit ist der Nachwuchs bei den Bentheimer Landschafen.

Hamburger Abendblatt - 20. Jan. 2007
Schwarze Berge: Der erste Nachwuchs 2007
Die Frischlinge wissen genau, wann ihre Mutter die Milchbar eröffnet. Kaum hat die Bache gegrunzt, kommen sie auch schon auf ihren kleinen Beinchen angetippelt und nuckeln gierig an den Zitzen. Die Wildscheine sind in diesem Jahr die ersten Tiere, die im Vahrendorfer Wildpark Schwarze Berge für Nachwuchs sorgten.

Tages-Anzeiger Online - 18. Jan. 2007
Pinguine spüren den Frühling
Drei Monate früher als üblich sind im Berner Tierpark Dählhölzli zwei junge Humboldtpinguine zur Welt gekommen. Die frühlingshaften Temperaturen haben offenbar die Paarungslust der Pinguine stimuliert. Wie der Tierpark mitteilte, sind bisher alle geschlüpften 62 Jungtiere zwischen April und September zur Welt gekommen. Heuer schlüpften bereits am 10. Januar zwei Humboltpinguine. Weiterer Nachwuchs sei derzeit nicht in Sicht. Mit den beiden Nesthäkchen zählt der Tierpark Dählhölzli nun 20 Humboldtpinguine.

20min.ch - 18. Jan. 2007
Toni’s Zoo: Laufvogel legte bereits ein Ei
«Ich traute meinen Augen kaum», sagt Toni Röösli von Toni’s Zoo in Rothenburg. Am Mittwoch lag ein Ei im Nest seiner Nandus. «Das muss mit dem warmen Wetter zusammenhängen», sagt der Zoo-Chef und erinnert sich: «Letztes Jahr kam das erste Nandu-Ei Ende Februar, im Jahr zuvor sogar erst im März.» Röösli hat das 600 Gramm schwere, hellgrüne Ei aus dem Nest genommen. Sobald seine vier Nandu-Weibchen weitere Eier gelegt haben, will er diese in den Brutkasten legen.

szonline.ch - 18. Jan. 2007
Straussennachwuchs im Zoo Basel
Im Basler Zolli sind Anfang Jahr an drei aufeinander folgenden Tagen nicht weniger als elf Jungstrausse zur Welt gekommen. Der Straussennachwuchs ist bereits hin und wieder im Aussenbereich der Afrikaanlage unterwegs.

20minuten - 18. Jan. 2007
Zürcher Schneeleopardenzucht geniesst hohes Ansehen
Gul’cha fühlte sich beim gestrigen Zoo-Apéro trotz anhaltendem Schneemangel im Zoo Zürich sichtlich wohl. Das sieben Monate alte Schneeleoparden-Mädchen ist bereits das 54. Junge, das im Zoo Zürich zur Welt gekommen ist. Das 1972 gestartete Zürcher Zuchtprogramm ist hoch angesehen: Laut Zoodirektor Alex Rübel gibt es in Europa keinen einzigen Zoo, dessen Schneeleoparden nicht mit dem Zürcher Programm in Zusammenhang stehen.




sz-online - 24. Jan. 2007
Tierpark steigt in die Lippenbär-Zucht ein
Neues Leben in Kittys Bärengehege: Seit dem Tod der alten Grizzlydame vergangenen März hatte der Chemnitzer Tierpark nach einer neuen, vorzugsweise vom Aussterben bedrohten Bärenart gesucht. Nun fiel die Entscheidung: Lippenbären sollen her. Nur etwa 30 dieser Tiere leben in europäischen Zoos, in Deutschland werden sie in Frankfurt, Berlin und eben Leipzig gehalten. Jetzt will Chemnitz ins Zuchtprogramm einsteigen. „Wir warten auf konkrete Zuarbeiten des holländischen Zuchtbuchführers“, sagte Tierparkdirektor Dr. Hermann Will der Morgenpost. „Er ist sehr interessiert.“ Einiges spricht dafür, dass nach Malik nun Lippenbären aus Leipzig herziehen.

SUPERillu.de Glückspilz - 23. Jan. 2007
Chemnitzer Tierpark will bedrohte Lippenbären halten
Im Chemnitzer Tierpark sollen in diesem Jahr Lippenbären einziehen. «Derzeit laufen noch Verhandlungen, wir hoffen auf eine Entscheidung im Frühjahr», sagte Tierparkdirektor Hermann Will. In Europa werden Hermann zufolge derzeit nur knapp 30 Lippenbären gehalten, die in ihrer indischen Heimat vom Aussterben bedroht sind. Die Lippenbären sollen in das Gehege von Grizzlybärin Kitty einziehen, die hoch betagt wegen schwerer Erkrankungen eingeschläfert werden musste.

SF Tagesschau - 24. Jan. 2007
Faultier zu faul für Forschung
Weil ein Faultier allzu faul war, haben sich Forscher der Universität Jena von ihm getrennt. Die Experten vom Institut für Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie erforschen mit Spezialkameras die tierische Bewegung. Drei Jahre hätten sie vergeblich versucht, das Faultier «Mats» aus der Reserve zu locken, sagte der Universitätssprecher Axel Burchardt. Das Faultier habe lediglich an einer Stange hoch und wieder herunterklettern sollen. Die Wissenschaftler hätten es mit Gurken gelockt und ihm sogar Spaghetti gekocht, doch es sei nicht eine einzige Filmsequenz entstanden. Den Angaben zufolge wurde das träge Tier schliesslich in den Duisburger Zoo gebracht. Laut dem Zeitungsbericht fühlt sich «Mats» dort sehr wohl.

derstandard.at - 24.01.2007
Mats, das forschungsresistente Faultier
Was tun, wenn man seine Doktorarbeit zum Thema "Fortbewegung des Faultieres" schreiben will, das Hauptstudienobjekt aber zu nichts zu bewegen ist? Drei Jahre lang sei vergeblich versucht worden, "Mats" mit Leckereien wie Gemüse und Obst zu locken, sagte John Nyakatura, Doktorand am Institut für Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie an der Universität Jena. ... So kam schließlich das unweigerliche Ende von Matsens wissenschaftlicher Karriere, von der er ohnehin kaum Notiz genommen hatte - er wurde in den Duisburger Zoo gebracht. "Da ist es für ihn schöner als bei uns", gibt sich Nyakatura selbstkritisch. Dort hoffen die Pfleger dafür, dass Mats in seinem hohen Alter von 16 Jahren noch Vater werden könnte. Die Doktorarbeit ist deswegen aber noch nicht gestorben: Die Forscher bekamen vom Dortmunder Zoo zwei Ersatz-Faultiere - zunächst für einige Monate

Berliner Morgenpost - 20. Jan. 2007

Bei den Bonobos darf jeder mit jedem
Yala wird Mutter. Doch im Zoo weiß keiner genau, wer der Vater ist. Beantworten könnte diese Frage nur ein Gentest, denn bei den Bonobos geht es drunter und drüber. Jeder darf mit jedem, denn bei den vermutlich intelligentesten Menschenaffen dient Sex nicht nur der Fortpflanzung, sondern auch dem Frieden.

Berliner Zeitung - 20. Jan. 2007
Affenzuwachs
Berlin. Gut eingewöhnt bei den Gelbbrustkapuzinern im Tierpark haben sich die neuen Zuchttiere. Sie sollen nun bald für Nachwuchs sorgen. Gelbbrustkapuziner gehören zu den 20 am stärksten bedrohten Affenarten der Welt.

ND - 22. Jan. 2007
Naturkundliche Bildung für Wissensdurstige
Martin Hinrich Carl Lichtenstein sollte der deutsche Zoo-Pionier werden. Am 10. Januar 1780 als Sohn eines Zoologen in Hamburg geboren, zog die in der Hafenstadt allgegenwärtige Seeschifffahrt den Jungen in die Ferne. 1810 wurde Lichtenstein Privatdozent an der eben gegründeten Berliner Universität, 1811 daselbst der erste ordentliche Professor für Zoologie, 1813 Mitbegründer und zweiter Direktor des Zoologischen Museums, Vorläufer des heutigen Museums für Naturkunde. Den wissensbedürftigen Berlinern wollte er die mannigfaltige Tierwelt nicht nur museal, sondern auch anschaulich-lebendig vorführen. 1840 popularisierte er die Idee in der Schrift »Gedanken über die Errichtung eines zoologischen Gartens bei Berlin«. König Friedrich Wilhelm IV. war »mit der Art der Einrichtung eines zoologischen Gartens ... einverstanden«, bewilligte zinsfrei zunächst 15 000 Taler Kredit, überließ unentgeltlich den »projectirten Teil der Fasanerie mit den darauf befindlichen Gebäuden« im Tiergarten sowie »diejenigen Thiere .. welche ich von der Pfaueninsel entfernen zu lassen Mich bewogen finden werde«. Am 1. August 1844 wurde Berlins Zoo als weltgrößter Tierpark und erster in Deutschland eröffnet.

Kölner Stadt-Anzeiger - 18. Jan. 2007
Eins, zwei, drei - hier zählt jeder Fisch
Königswinter. Der mächtige Fisch paddelt gemächlich an der gewölbten Scheibe des Beckens vorbei. Und mit einem Strich in einer Tabelle wird er prompt registriert - als einer von fünf Wrackbarschen. Im „Sea Life“-Aquarium steht heute und in den nächstem zwei bis drei Wochen „Fisch-Inventur“ an: Alle Bewohner werden erfasst, vom Sandhai über die Muschel bis zu Oktopus und Einsiedlerkrebs. „Wenn wir die Garnelen mitrechnen, kommen wir wohl auf rund 6000 Tiere und 100 Arten“, schätzt Aquarist Michael Flessing.

Kölnische Rundschau - 18. Jan. 2007
Der Barsch ist inzwischen im Flegelalter
Königswinter. Der Rochen versteckt sich unter einer Schatzkiste, und vom Meeresaal ist eigentlich auch nur die Nasenspitze zu sehen. Mit Taucheranzug und Luftschlauch bewaffnet ist Aquarist Alexander von den Driesch in den Aquarien des Sealife unterwegs, um die Bewohner aufzuspüren: Inventur im Aquarium. Die drei Aquaristen Michael Flessing, Jochen Rinnert und eben von den Driesch versuchen mit Unterstützung aller anderen Mitarbeiter, die fischige „Buchhaltung“ in den Griff zu kriegen. Und wenn es gar nicht anders geht, hilft die moderne Computertechnik: Da es bisher nicht gelungen zu sein scheint, die schuppigen Bewohner zur Mitarbeit bei der Zählaktion zu bewegen, hilft die Digitalfotografie: Ein Bild wird geschossen und am Computer in aller Ruhe nachgezählt.

Borkener Zeitung - 18. Jan. 2007
Wo Zebras auf Marbecker Sand laufen
Von Marbeck nach Afrika ist es eigentlich nur ein Katzensprung. Diese Erfahrung haben Reinhold Beckmann und seine Mitarbeiter in den vergangenen Monaten gemacht. Der Marbecker Garten- und Landschaftsbauer unternahm mit seiner Belegschaft aber nicht etwa wiederholte Betriebsausflüge auf den schwarzen Kontinent, sondern war in dienstlicher Mission in Gelsenkirchen. Der dortige Zoo wird mit Riesenaufwand in eine Erlebniswelt namens "Zoom" verwandelt. "Wir haben die Kernzone als Hügellandschaft modelliert", beschreibt er den ungewöhnlichen Auftrag. "Zebras und Großantilopen laufen jetzt auf Marbecker Sand", veranschaulicht Beckmann schmunzelnd. Außerdem legten die zwei Beckmann Kolonnen um Bauleiter Stefan Hänsch einen Parkplatz mit 1000 Stellplätzen an, auch um so genannte Totholzschüttungen kümmerten sich die Marbecker Fachleute. Die Bepflanzung ist wegen des heißen Sommers noch spärlich, wird aber nach und nach vervollständigt.

Main-Spitze - 19. Jan. 2007
"Paul" braucht Fläschchen und viele Liebe
Einen sehr seltenen Neuzugang kann demnächst der Serengeti-Park Hodenhagen im Landkreis Soltau-Fallingbostel begrüßen: Ab Ende März soll der Weiße Tiger "Paul" dem Publikum präsentiert werden. Derzeit wird das sechs Wochen alte Jungtier im Wert von 40000 Euro aber noch im Privathaus des Tierpflegerehepaars Regina und Hansi Hamsa von beiden per Hand aufgezogen und dabei auch an seine Zukunft im Tierpark gewöhnt. Der Weg von "Paul" nach Hodenhagen vollzog sich auf Umwegen. Seine Mutter "Jasmin" war im Januar 2006 einem italienischen Zirkus abgekauft und dann zu Zuchtzwecken nach Spanien gebracht worden. Dort hat sie dann der weiße Zuchttiger "White" zur Mutter gemacht. Wenn Regina Hamsa "Paul" bald in den Serengeti-Park bringt, ist der Fortbestand der Weißen Tiger in Hodenhagen gesichert.

Walsroder Zeitung - 20. Jan. 2007
Tigerbaby Paul kämpft im Wohnzimmer
Tatzen in Größe XXL, Temperament für zwei und nur Quatsch im Sinn: Tigerbaby Paul sorgt bei Regina und Hanze Hamza in Hodenhagen zurzeit für tierisch viel Wirbel. Seit über 25 Jahren kümmern sich die beiden Tierpfleger um besonders pflegebedürftige Vierbeiner des Serengeti-Parks. Mini-Tiger Paul ist einer von ihnen – und wenn er groß ist, soll er Chef im Gehege werden. Sein Weg ist vorbestimmt: Gemeinsam mit Tigerdame Blanca wird er als Zuchtkater für den Nachwuchs und das Fortbestehen der Gruppe sorgen müssen. Ab März ist er im Park zu sehen.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


De Telegraaf – 22. Januar 2007
Dierentuin met dak tegen slecht weer
Überdachter Zoo gegen schlechtes Wetter
Um den durch das schlechte Wetter rückläufigen Besucherzahlen entgegen zu wirken, bauen immer mehr Zoos überdachte Attraktionen. So überdacht Apenheul Teile des Besucherrundwegs und der Noorder Dierenpark Emmen baut eine komplett überdachte „Mayawelt“. Burgers’ Zoo Arnhem sieht den Bau eines neuen Hauses für tropische Bären mit großem, begehbaren Besucherraum vor, zu dem auch neue Freianlagen entwickelt werden. In Emmen werden Tempel, Baumhäuser und ein Schiffswrack bei allen Wetterlagen einladend wirken. 2006 hatten die niederländischen Zoos durch das nasse Frühjahr und den sehr heißen Sommer eher mäßige Besucherzahlen, welche durch den milden Herbst noch etwas aufgebessert werden konnten. Apenheul konnte 385.000 Besucher begrüßen (gegenüber 445.000 in 2005), Burgers’ Zoo verkaufte 1,45 Mio Eintrittskarten (gegenüber 1,5 Mio in 2005).

Dierennieuws – 19. Januar 2006
Artis na de storm
Artis nach dem Sturm
Am 18. Januar wurde der Amsterdamer Zoo aus Sicherheitsgründen bereits um 11 Uhr geschlossen. Die Tiere wurden in ihre überdachten Unterkünfte gesperrt. Hierbei hat es keine Probleme gegeben, allerdings richtete der Sturm einigen Schaden im Zoo an. Vor allem die alten Bäume in Artis haben gelitten. Einige haben große Äste verloren, andere sind völlig umgeweht worden. Auch das Dach des neuen Schmetterlingspavillons wurde beschädigt, wodurch die Bepflanzung des Pavillons zum Teil beschädigt wurde. Die meisten Schmetterlinge konnten durch herbeigeeilte Mitarbeiter des Zoos gerettet werden. Die Reparaturarbeiten begannen unmittelbar. Es gibt jedoch auch gute Nachrichten: In der Sturmnacht brachte das Tapirweibchen Aya nach dreizehnmonatiger Tragzeit ein gesundes Jungtier zur Welt gebracht. Mutter und Kind sind wohlauf, werden die ersten Tage jedoch im Stall verbringen.

De Stentor – 19. Januar 2007
Pandavrouwtje in Wissel
Pandaweibchen in Wissel
Ein zweijähriger weiblicher Kleiner Panda ist vom Aqua Zoo Friesland in den Dierenpark Wissel transferiert worden, wo es dem sechsjährigen Männchen Parus Gesellschaft leisten soll. Im Gegenzug ist ein 2003 in Wissel geborenes Männchen in den Aqua Zoo gebracht worden, wo es mit einem dort verbleibenen Weibchen für Nachwuchs sorgen darf.

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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt


Zoologischer Garten Magdeburg, 18.01.2007
Warum sind die Magdeburger Pelikane nicht im Winterquartier?
Die Pelikane des Magdeburger Zoos haben in diesem Winter nicht ihr Überwinterungsquartier bezogen. „Liegt es gar am milden Winter?“, fragen sich die Zoobesucher. Der neue Zoologische Leiter, Matthias Gross hat dafür eine ganz einfache Erklärung: “Unsere Pelikane setzen nach mehrjährigen Zuchtjahren in diesem Jahr einmal aus und sind daher nicht in der Brut. Ein Winterquartier ist daher nicht zwingend notwendig gewesen“, erläutert der Zoologische Leiter. Außerdem hat er noch einen Besuchertipp: An diesem und am nächsten Samstag purzeln im Magdeburger Zoo die Eintrittspreise. Kinder zahlen an diesen beiden Samstagen statt 2,50 Euro nur 1,50 Euro und Erwachsene statt 5 Euro nur 3 Euro für den Zoobesuch. Zu erleben gibt es das TIERISCH NAH-Programm, bei dem man auch in die Kochtöpfe für die Zootiere schauen kann (Besuch der Futterküche). Wer einmal Affen tierisch nah erleben möchte, kann dies im Rahmen einer Führung in der begehbaren Anlage für Varis tun. Außerdem freuen sich die beiden Elefanten-damen „Mwana“ und „Birma“ zur ausgewiesenen Fütterungszeit über die Leckereien aus Besucherhand. Der Zoo hat an diesem Wochenende bis um 16 Uhr geöffnet.

Zoo Krefeld, 18.01.2007
Krefelds Zootierarzt Martin Straube ist am Samstagmittag für seine Fans da / Neue Staffel bei VOX folgt im Sommer
Durch die VOX-Doku-Sendung „Menschen, Tiere und Doktoren“ ist Krefelds Zootierarzt Martin Straube inzwischen weit über die Grenzen der Seidenstadt hinweg bekannt geworden. Am Samstag, 20. Januar, von 13 Uhr bis 16 Uhr steht der Krefelder Zootierarzt in der Zooscheune für Fragen rund um seine Arbeit mit den Bewohnern des Zoos und über die Zeit der Dreharbeiten zur Doku-Serie bereit. Straube ist einer der beliebtesten Protagonisten und konnte sich schon bei der letzten Staffel kaum vor Fanpost retten. Jetzt gibt er seinen Fans die Gelegenheit, ihren „Lieblingstierarzt“ von der Mattscheibe auch einmal persönlich kennen zu lernen. Bis dahin soll es im Zoo von Straube auch Bildkarten geben, so dass Autogrammwünsche erfüllt werden können. Eine weitere gute Nachricht für alle, die nicht genug von den Beiträgen bekommen können: Es wird im Sommer eine dritte Staffel geben, mit vielen neuen Geschichten aus dem Zoo Krefeld.

Zoo Basel, 18.01.2007
Straussennachwuchs im Zoo Basel
Elf Jungstrausse flitzen zur Zeit über die Afrikaanlage im Zoo Basel. Geschlüpft sind sie eines nach dem anderen am 6., 7. und 8. Januar dieses Jahres. Mit einer Scheitelhöhe von, beim Hahn, bis zu zwei Metern sind Strausse die grössten Vögel der Welt und mit einem Gewicht von bis zu 150 kg auch die schwersten. Umso erstaunlicher ist, dass ihre Küken beim Schlüpfen durchschnittlich 'nur' 700 Gramm wiegen. Innerhalb kürzester Zeit nehmen sie so stark an Gewicht und Grösse zu, dass sie mit rund 1,5 Jahren gleich gross und schwer wie ihre Eltern sind. Um dieses Gewicht zu erreichen, gibt es nur eines: fressen, fressen und nochmals fressen. Deshalb sieht man die Jungen im Zoo Basel entweder beim Picken oder beim Ruhen in der Wärme, sei es unter den Flügeln der Eltern oder einer Wärmelampe wo sie derzeit in aller Ruhe bestaunt werden können.

Zoo Landau, 18.01.2007
„Madagaskar – Insel der Waldgeister“Jahresprogramm des Zoo Landau 2007
In der vergangenen Woche wurde das Jahresprogramm des Zoo Landau in der Pfalz offiziell vorgestellt und Madagaskar steht im Mittelpunkt des Veranstaltungsjahres 2007 (siehe Veranstaltungskalender). EAZA Madagascar Campain – Arovako i Madagasikara Die EAZA-Madagaskar-Kampagne 2007 des Europäischen Zoo- und Aquarien-Verbandes (EAZA) wurde im Oktober 2006 als sechste offizielle Naturschutzkampagne gestartet. Ziele der Kampagne Die Ziele sind, neben der Förderung des öffentlichen Bewusstseins für eine der artenreichsten Regionen auf unserer Erde, den aktiven Schutz der einzigartigen Flora und Fauna Madagaskars zu unterstützen und dabei auch den Ökotourismus zu fördern. Hierbei geht es vor allem darum, der Bevölkerung vor Augen zu führen, dass Ökotourismus nicht nur den Tieren zugute kommt, sondern auch helfen kann, die eigene wirtschaftliche Situation in Madagaskar nachhaltig zu verbessern. Die EAZA hofft, im Kampagnenzeitraum bis Ende 2007 Spenden in Höhe von 500.000 ¤ für die Unterstützung lokaler Naturschutzbemühungen einzuwerben. Dazu braucht es eine möglichst große Zahl an Zoologischen Gärten in Europa, die sich aktiv an der Kampagne beteiligen. Die Initiatoren sind aber insbesondere auf die Aufmerksamkeit und Hilfe der Zoobesucher und natürlich aller Freunde und Förderer der Zoologischen Gärten europaweit angewiesen! Warum Madagaskar ? Madagaskar steht als sogenannter „Biodiversitäts-Brennpunkt“ auf Platz 3 der Gebiete mit einer besonders hohen Anzahl inzwischen oft rarer Tier- und Pflanzenarten. Global betrachtet, leben 2,8% aller bedrohten Wirbeltiere auf Madagaskar und der prozentuale Anteil der auf Madagaskar heimischen gefährdeten Pflanzenarten ist mit 3,2% sogar noch höher. Insgesamt sind dieses über 10.475 bedrohte Spezies - und die Zahl steigt stetig ! Was sind die Ursachen der Gefährdung ? Der natürliche Lebensraum der Tiere leidet stark unter der im Süden der Insel betriebenen Viehzucht und der Regenwaldabholzung zur Herstellung von Holzkohle. Immer mehr Regenwald wird hier zerstört und in bald öde Graslandschaften verwandelt. Insgesamt fielen bereits 90% des ursprünglichen madagassischen Regenwaldes, welcher die Lebensgrundlage der wilden Tiere darstellt, menschlichen Eingriffen zum Opfer.

Alternativer Bärenpark Worbis, 19.01.2007
Kyrill wütete auch im Bärenpark
Auch im Alternativen Bärenpark richtete Orkan Kyrill Schäden an, die sich auf ca. 20 000 Euro beziffern. Die Sicherheit war aber zu jeder Zeit gewährleistet, Tiere kamen nicht zu Schaden. Das Ausmaß der Schäden im Bärenpark ist erst seit den Morgenstunden vollständig zu erkennen. An vier Stellen ist der Zaun der Freianlage für Bären und Wölfe beschädigt und muss nun repariert werden. Hierfür sind bärenstarke Kräfte und mindestens 20 000 Euro nötig. Seit Beginn des Sturms, am Donnerstagnachmittag, führten die Mitarbeiter ständig Kontrollen durch, die bis in die Nacht andauerten. Teilweise konnten umgekippte Bäume, die den Sicherheitszaun der Freianlage beschädigten, sofort entfernt werden. Größere Bäume müssen mit Unterstützung der Feuerwehr im Laufe des heutigen Tages zerlegt werden. „Trotz der Sturmschäden war zu jeder Zeit die Sicherheit gewährt“, betont Uwe Lagemann, Leiter des Bärenparks. „Die Bären und Wölfe ziehen sich bei einen solchen Unwetter naturgemäß in schützende Bereich zurück und achten keineswegs darauf, ob sich irgendwo die Möglichkeit einer „Auswanderung“ durch den defekten Zaun ergibt, zumal diese Zaunschäden auch gar keine Auswanderung zugelassen hätten“. Die Mitarbeiter des Bärenparks sind heute mit Aufräumungsarbeiten im gesamten Bärenpark, aber auch innerhalb der Bären-Wölfe-Freianlage beschäftigt. Dafür müssen die Wildtiere aus einzelnen Anlagenbereichen umgesetzt werden, was nur mit entsprechenden Leckerlis aus dem Futtereimer gelingen kann. Diesbezüglich ist es ein Vorteil, dass so viele Bären keine Winterruhe halten. Kein Mitarbeiter würde die Anlagen betreten, wenn sich dort Bären in der Winterruhe befänden. Bären, sie sich gestört oder bedroht fühlten, würden angreifen. Es sind und bleiben auch unter Betreuung Wildtiere. Ziel des Bärenparkteams ist es, den Bärenpark spätestens am Sonntag, dem 21. Januar, wieder für die Besucher zu öffnen.

Tiergarten Schönbrunn, 19.01.2007
Sonntag: Madagaskar-Tag!
Die große Schutzkampagne 2007 der Europäischen Zoos gilt Madagaskar – die Insel der Lemuren, auf der so viele Tier- und Pflanzenarten leben, wie kaum an einem anderen Ort der Erde. Auch der Tiergarten Schönbrunn stellt sich in den Dienst der Sache, hat eine Poster-Ausstellung entworfen, sammelt Spenden für Naturschutzprojekte und widmet zahlreiche Veranstaltungen Madagaskar und seinen gefährdeten Tieren. Erstmals am kommenden Sonntag, den 21. Jänner. Da werden die Tiergartenbesucher zu einer spielerischen Auseinandersetzung mit Madagaskars Fauna und Flora animiert. Sicher am beliebtesten: die Kattas - süße Lemuren mit schwarzweiß gestreiftem Schwanz. Wer will, kann sich unter Anleitung am Sonntag selbst einen Katta basteln oder mit Kartonmodellen die geografische Lage der Insel und die Größenrelation zwischen Österreich und Madagaskar ermitteln oder an einer „Regenwald-Wand“ ein Plakat mit Tiermotiven erarbeiten.

Tierpark Chemnitz, 19.01.2007
Tierpark ab heute wieder regulär geöffnet - Wildgatter voraussichtlich ab morgen
Der Chemnitzer Tierpark meldet, dass die Einrichtung an der Nevoigtstraße heute regulär von 9 bis 16 Uhr (letzter Einlass 15 Uhr) für Besucher geöffnet ist. Wie Tierparkdirektor Hermann Will informiert, sind in dem 10 Hektar großen Areal nur geringe Sturmschäden entstanden. Das Wildgatter in Oberrabenstein hingegen bleibt heute aufgrund von Aufräumungsarbeiten für Besucher geschlossen. Hier müssen durch die Orkanböen umgestürzten Bäume und abgeknickte Äste beseitigt werden sowie Gehegeumzäunungen instand gesetzt werden. Schäden sind an den Einfriedungen von Schwarz- und Damwild entstanden Die Umzäunungen von Raubtieren und Wisenten seien unbeschädigt, so Tierparkdirektor Will. Die Einrichtung wird voraussichtlich ab morgen wieder von 8 bis 16 Uhr geöffnet sein.

Zoo Frankfurt, 19.01.2007
Zootiere trotzen dem Orkan mit Ruhe
In der vergangenen Nacht ist der Orkan „Kyrill“ auch über Frankfurt gezogen. Der Zoo Frankfurt wurde am Nachmittag bereits vorsorglich geschlossen. Heute atmet Zoodirektor. Dr. Christian Schmidt erleichtert auf:“ Wir haben nur geringe Schäden zu verzeichnen. Die Tiere sind auf verschiedene Wettersituationen und damit auch auf Stürme aus ihrem natürlichem Lebensraum her eingestellt und haben von daher mit Ruhe reagiert.“ Einziger Schaden ist eine Dachluke aus dem Nashornhaus, die aus der Verankerung gerissen wurde. Es wurde dabei jedoch kein Mensch oder Tier verletzt. Freude hat die komplikationslose Geburt einer männlichen Rappenantilope in der Nacht ausgelöst. Ob die frühzeitige Geburt, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht erwartet wurde, auf das Wetter zurückzuführen ist, bleibt offen. Zurzeit hat das Kälbchen eine hellbraune Färbung, die sich bis zum Alter von drei Jahren allerdings ins Schwarze verfärbt. Bei gutem Wetter können die Besucher die junge Antilope in wenigen Wochen im Außengehege kennen lernen.

Zoo Landau, 19.01.2007
Sturmschäden im Zoo Landau in der Pfalz - Alle Tiere wohl auf – Aber Pappel drückt Dach des Zoostübl´s ein
In der Nacht zum Donnerstag wehte der Sturm Kyrill über Deutschland und mitten durch Landau. Allerorts wurden Vorkehrungsmaßnahmen getroffen der bevorstehenden Sturmnacht entgegenzutreten. Auch im Zoo Landau in der Pfalz war man gewappnet und schloss aus Sicherheitsgründen die Tore des bereits zur Mittagszeit. Nicht nur die besonders gefährlichen Tiere, wie Jaguar, Leopard und Schimpansen, bezogen frühzeitig ihre Innengehege, sondern auch alle anderen Zoobewohner wurden vor den heftigen Windböen Kyrills in Sicherheit gebracht. Bis in die Abendstunden wurden durch die kräftigen Böen keine der zahlreichen Bäume des Zoos ernsthaft beschädigt. Am Donnerstagmorgen zeigte sich jedoch, mit welcher Kraft der Sturm das Zoogelände getroffen hatte. Eine große Pappel wurde komplett entwurzelt und stürzte auf das Gebäude des Zoostübl´s, der Gaststätte des Zoo Landau. „Glücklicherweise kamen keine Menschen und Tiere zu Schaden!“ so Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel „Ob die Gaststätte jedoch noch zu retten ist, bleibt noch fraglich“. Das Technische Hilfswerk und die Feuerwehr sind mit den Aufräumarbeiten beschäftigt und arbeiten fieberhaft daran mit einem Kran und Motorsägen den meterdicken Pappelstamm vom Zaun der Afrikaanlage zu befördern, dieser wurde zuerst von dem riesigen Baum eingedrückt, bevor er auf das Gebäude fiel. „Wir müssen unsere Gnus und Zebras dringend wieder auf die Anlage lassen, die Tiere könnten sonst ernsthaften Schaden nehmen.“ so Heckel besorgt. Weitere abgeknickte Stämme und Äste haben lediglich geringere Schäden hinterlassen und die Aufräumarbeiten sind im vollen Gange. Während der Aufräumarbeiten am Vormittag bleibt der Zoo Landau geschlossen, sobald diese jedoch beendet sind und keine Gefahr mehr für die Besucher besteht, öffnet der Zoo wieder seine Pforten.

Tierpark Ueckermünde, 19.01.2007
Tierpark Ueckermünde hat Sturm „Kyril“ gut überstanden - Große Nachfrage nach Jahreskarten zum halben Preis - Neu geboren: ein Lama
Den Sturm „Kyril“ hat der Tierpark Ueckermünde gut überstanden. In der Nacht zum 19. Januar brachen zwar auch im Tierpark einige Bäume und viele dicke Äste flogen durch die Luft. Die Schäden hielten sich aber glücklicherweise in Grenzen. Im Tierpark gab es natürlich eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen. So kamen alle Tiere vorsichtshalber bereits gegen Mittag in ihre Ställe. Um 10 Uhr konnte der Tierpark planmäßig öffnen. Die wichtigsten Schäden waren durch die Mitarbeiter und fleißige Helfer beseitigt worden. Lediglich der Zaun an der Lama-Anlage musste geflickt werden. Der Tierpark Ueckermünde hat also am kommenden Wochenende planmäßig von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Die Schaufütterungen um 11 Uhr bei den Fischottern und um 14 Uhr bei den Löwen finden – wie geplant – statt. Die Besucher können den Besuch im Tierpark auch nutzen, um die Jahreskarten zum halben Preis zu kaufen. Der erste Nachwuchs kam in diesem Jahr übrigens bei den Lamas zur Welt.

Zoo Salzburg, 19.01.2007
Zoo Salzburg bleibt heute, 19. Jänner 2007, geschlossen.
Noch nie seit Bestehen des Zoo Salzburg gab es einen Tag, an dem die Tore für Zoo-Besucher nicht geöffnet wurden. Orkan Kyrill mit seinen Ausläufern hat heute dafür gesorgt, dass der Zoo Salzburg erstmals seit seiner Gründung für Zoobesucher geschlossen bleibt. „Auf dem Zoogelände haben wir doch viele hohe und auch alte Baumbestände, die sich gefährlich im Wind biegen. Der Sturm kommt mit unheimlicher Wucht am Hellbrunner Berg an. Aus Sicherheitsgründen für Mensch und Tier haben wir uns deshalb entschieden, den Zoo heute für Besucher nicht zu öffnen. Ein Großteil unserer Tiere wie die Großkatzen und auch die Nashörner bleiben heute in ihren Innenbereichen.“ berichtet Zoo Geschäftsführerin Sabine Grebner. „Einzig unsere Vögel wie die Störche, Gänsegeier und Ibisse scheinen an dem Windböen Gefallen zu finden. Sie lassen sich in den Lüften von den Böen treiben. So bald sie jedoch gefährlich abdriften, landen sie am Boden oder in den Felsspalten.“

Thüringer Zoopark Erfurt, 19.01.2007
Was sonst noch beim Sturm passierte
Im Thüringer Zoopark Erfurt hatte in der Nacht eine Pfauenhenne vergeblich versucht, sich auf dem meterhohen Schlafbaum zu halten. Sie wurde vom Sturm weggepustet und landete zirka 400 Meter weit im Wohngebiet Roter Berg auf dem Balkon eines mehrgeschossigen Wohnhauses. Dort konnte das Tier am heutigen Vormittag (19.1.) von Zooparkmitarbeitern eingefangen und in den Zoopark zurückgebracht werden.

Thüringer Zoopark Erfurt, 19.01.2007
Nashörnchen trank Muttermilch
Nachdem das am Montag geborene Nashornmädchen im Thüringer Zoopark Erfurt mit der Flasche aufgezogen werden musste, weil es seine Mutter ‚Temba’ nicht an ihr Euter ließ, trank es heute Vormittag (19.1.) völlig unerwartet erstmals an der mütterlichen Milchquelle. Die Mutter war durch Futter abgelenkt worden, so dass das Jungtier ohne Störung das Euter aufsuchen konnte, um die beiden Zitzen zu finden. Nun hoffen die Zoomitarbeiter, dass vielleicht doch noch eine natürliche Aufzucht zustande kommt.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 19.01.2007
Entscheidung für Neubau der Anlage für Afrikanische Menschenaffen endgültig gefallen.
Das Preisgericht im Wettbewerb zur Anlage für Afrikanische Menschenaffen der Wilhelma hatte im September 2006 zwei erste Preise vergeben. Seither haben die beiden Büros Auer, Weber, Assoziierte sowie Hascher und Jehle Architekten, ihre Entwürfe weiterentwickelt. Heute, am 19. Januar 2007, fiel die Entscheidung. Das Land Baden-Württemberg und der Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma entschieden einhellig, das Büro Hascher und Jehle, Architekten, mit der weiteren Planung zu betrauen. Nach der Gesamtbetrachtung aller zoologischen, architektonischen und wirtschaftlichen Kriterien wurde dem Entwurf von Hascher & Jehle der Vorzug gegeben. Der am Ende siegreiche Entwurf passt sich nach Ansicht aller Beteiligter am besten in die Landschaft von Wilhelma und Rosensteinpark ein und verspricht so, den Interessen der Wilhelma, der Tiere und der Besucher, aber auch den Belangen des Landschaftsparks, gerecht zu werden. Wilhelma-Direktor, Prof. Dr. Jauch betonte: „Die ursprünglich offenen Punkte des Entwurfs wurden mit der Überarbeitung behoben. Aus der Sicht des Wilhelmadirektors verdient es Anerkennung, wie die Architekten auf die gestellten Fragen reagiert und Anregungen aufgenommen haben.“Wenn in Kürze der Staatshaushaltsplan verabschiedet wird, kann der Startschuss fallen. Von erwarteten Gesamtbaukosten von 13 Millionen Euro trägt der Förderverein die Hälfte. Der Vorsitzende des Fördervereins, Prof. Fundel, zeigte sich erfreut, dass ein Baubeginn im Frühjahr 2008 angestrebt wird. Die Zeit bis dahin wird von Architekten und Fachingenieuren für umfangreiche Planungsarbeiten genutzt werden. Mit der neuen Anlage für Afrikanische Menschenaffen ist ein weiterer Meilenstein für die Zukunft des zoologisch-botanischen Gartens Wilhelma erreicht!

Zoo Osnabrück, 19.01.2007
Orkan „Kyrill“ richtet im Osnabrücker Zoo schwere Schäden an
Die gute Nachricht zuerst: Alle Tiere des Zoos und das dem Orkantief trotzende Zooteam blieben unversehrt. Dennoch richtete „Kyrill“ schwere Schäden im Osnabrücker Zoo an. Umgestürzte Bäume, beschädigte Tierhäuser und durchbrochene Zäune erzeugten ein Bild der Verwüstung. Besonders kritisch war die Zerstörung der Zäune im Wolfswald. Das gesamte Wolfsrudel konnte aber dank des beherzten Einsatzes des Zooteams wieder in ihr angestammtes, mittlerweile repariertes Gehege getrieben werden. Das gesamte Rudel? Nein – Wolf „ Welpi“ flüchtete – von „Kyrill“ verängstigt, durch einen ebenfalls vom Sturm beschädigten Außenzaun und konnte nur dank der beherzten Unterstützung der Polizei in einem Hinterhof nahe der Meller Straße isoliert und mit einem gezielten Schuss aus der Narkosepistole betäubt werden. Die Tränen im Blick von „ Welpi„ einem Jungtier vom letzten Jahr, zeugen allerdings nicht von Trauer, wieder im Zoo zu sein, sondern sind die letzten Auswirkungen des Pfeffersprays, das von der Polizei eingesetzt wurde. Die Aufräumarbeiten im Zoo werden auch den gesamten Samstag über andauern, so dass der Zoo erst am Sonntag wieder ab 9 Uhr geöffnet wird. „Welpi“ , der Wolf, freut sich mit seinen Artgenossen und weiteren 1.800 Tieren auf den Besuch!

Zoo Salzburg, 19.01.2007
Zoo Salzburg bleibt bis Samstagmittag, 20.01.2007, geschlossen!
Der Orkan Kyrill hat große Baumschäden am Hellbrunner Berg angerichtet. Hohe, umgestürzte Bäume hängen gefährlich über dem Felsen in Richtung des Zoogeländes. Mag. Sabine Grebner, Zoogeschäftsführerin: „Erst Morgen Vormittag werden Experten des Stadtgartenamtes und ich gemeinsam auf dem Hellbrunner Berg die überhängenden Bäume begutachten können. Wir gehen keinerlei Risiko ein, und überprüft deshalb, ob so manche entwurzelten Bäume auf unser Gelände herunterstürzen könnten. Unsere Tiere bleiben deshalb auch in ihren Innenbereichen, bis wir genaueres wissen!“

Zoo Heidelberg, 19.01.2007
Besucherrekord im Zoo
Nun ist es amtlich: Im Jahr 2006 besuchten 535.473 Menschen den Zoo Heidelberg. Das sind über 50.000 Besucher mehr als im bisherigen Rekordjahr 2005. „Während in früheren Jahren 400.000 Besucher ein sehr gutes Ergebnis darstellten, haben wir jetzt erstmals die Schallmauer der halben Million durchbrochen,“ freut sich Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Unter den Besuchern sind 2003 Familien der Region, die eine Jahreskarte gekauft haben. Besucherstärkster Monat war der August mit über 80.000 Zoobesuchern. Im völlig verschneiten März kamen weniger als 20.000 Besucher – gerade mal die Hälfte des Monatsdurchschnitts. Ausschlaggebend für die Rekordzahlen waren neben dem guten Zoowetter auch die seit 2004/2005 verbesserten Parkmöglichkeiten und die Steigerung der Attraktivität des Zoos in den letzten Jahren. „Das Ziel für die nächsten Jahre ist, uns auf diesem hohen Niveau zu etablieren. Wenn das Elefantenhaus gebaut ist, könnte es dann auch gerne noch etwas nach oben gehen,“ umreißt der Zoodirektor seine Wünsche für die Zukunft. Den Besuchern wird auch in diesem Jahr im Zoo viel geboten: Faszinierende Kleintiere wie Kurzohrrüsselspringer und Weissbauchigel sollen den Tierbestand ergänzen. Im Frühjahr wird die neue Anlage für Präriehunde besetzt. Im Sommer wird es wieder ein Elefantenfest geben. Neu im Programm wird die Madagaskar-Woche sein, die für die einmalige Natur dieser Rieseninsel, die höchst bedroht ist, werben wird. Die Zooschule bietet Ferien- und Winterkurse, Führungen - auch für Erwachsene - , Kindergeburtstage im Zoo und vieles mehr. Die diesjährigen Ausstellungen im Zoo reichen von Kunst- und Fotoausstellungen, einer Ausstellung über Holz und Umwelt bis zu einem Verhaltensforschungsprojekt an den Halsbandsittichen unserer Region. Größere Baumassnahmen sind beim Aussengehege der Schimpansen und dem Zoorestaurant geplant. Und dann soll im Sommer 2007 auch der erste Spatenstich für das neue Elefantenhaus erfolgen. Es bleibt spannend im Zoo Heidelberg!

Thüringer Zoopark Erfurt - 20.01.2007
Nashörnchen trinkt jetzt Muttermilch
Nachdem das am Montag geborene Nashornmädchen im Thüringer Zoopark Erfurt mit der Flasche aufgezogen werden musste, weil es seine Mutter ‚Temba' nicht an ihr Euter ließ, trank es am 19. Januar völlig unerwartet erstmals an der mütterlichen Milchquelle. Die Mutter war durch Futter abgelenkt worden, so dass das Jungtier ohne Störung das Euter aufsuchen konnte, um die beiden Zitzen zu finden. Nun hoffen die Zoomitarbeiter, dass vielleicht doch noch eine natürliche Aufzucht zustande kommt. Inzwischen ist die Kleine auf den Geschmack gekommen und trinkt immer wieder bei der Mutter. ‚Temba' ist dabei ab und zu noch unruhig und dreht sich im Kreis, um ihr Kind wieder ins Gesichtsfeld zu bekommen. Aber das Babynashorn ist hartnäckig genug und erobert sich immer wieder den Platz an der Zitze.

Zoo Leipzig, 22.01.2007
Neues Jahr, Neues Glück - Giraffendame Knöpfchen brachte Jungtier zur Welt
Giraffendame Knöpfchen (geb. am 09.01.1998 in Ostrava/Tschechien, seit 16.06.1999 in Leipzig) brachte gestern Mittag im Zoo Leipzig ihr drittes Jungtier zur Welt. Die Geburt geschah im Beisein der Herde und verlief ohne Komplikationen. Die Mutter und ihr Kleines sind wohl auf. Knöpfchen versorgt ihr Junges vorbildlich und auch die „Tanten“ in der Giraffenherde geben Acht auf das Neugeborene. Bereits seit mehreren Wochen hatten die Tierpfleger den Stall für die Geburt vorbereitet und mehrere Strohballen als Unterlage ausgelegt, damit sich das Jungtier bei der Geburt nicht verletzt und leichter aufstehen kann. Bereits gestern Morgen gab es die ersten Anzeichen auf das bevorstehende Ereignis. Daher blieb die gesamte Herde im Stall, denn die Geburt sollte unbedingt im Beisein aller Artgenossen erfolgen. Die Tierpfleger beobachteten die Geburt größtenteils über einen Monitor in einem separaten Raum. „Wir freuen uns alle sehr über den Nachwuchs und den reibungslosen Verlauf der Geburt. Vor allem, weil Knöpfchen 2005 eine Fehlgeburt erlitten hatte. Es ist wunderbar, das Kleine inmitten der Herde zu sehen und zu beobachten, wie es auch von den anderen Giraffenkühen umsorgt wird. Damit ist unsere Gruppe Rothschild-Giraffen nun auf insgesamt sechs Tiere angewachsen“, freut sich Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.

Tierpark Ueckermünde, 22.01.2007
Spenden für den Rollisegler Ueckermünde, gemeinsame Aktion Gewerbeverein und Tierpark Ueckermünde
Im Dezember vergangenen Jahres haben der Verein für Handwerk und Gewerbe Ueckermünde e.V. und der Tierpark Ueckermünde aufgerufen, weiter Spenden für den ersten deutschen behindertengerechten Großsegler (http://rollisegler.de/ ) zu sammeln. Am Mittwoch, den 24. Januar, 11 Uhr möchten der Verein für Handwerk und Gewerbe Ueckermünde e.V. und der Tierpark Ueckermünde die Spende übergeben.

Zoologischer Garten Magdeburg, 22.01.2007
“Serengeti Camp” eröffnet in Kürze
„Serengeti Camp“, diesen verheißungsvollen Namen trägt die neue Zoogastronomie, die in Kürze eröffnet wird. Die alte „Zebra-Klause“ ist für die erforderlichen Umbauarbeiten der neuen Gastronomie derzeitig geschlossen. „Mit dieser neuen Zoogastronomie gehen wir einen weiteren Schritt nach vorn und die neue Zoogastronomin, Frauke Riegg, gestaltet diese wichtige Serviceleistung attraktiver für unsere Besucher“, erläutert der Zoodirektor Kai Perret. Im neuen Ambiente erwartet die Zoobesucher dann auch ein umfangreicheres Speise- und Getränkeangebot. Noch vor dem Saisonstart ist die Eröffnung des „Serengeti-Camps“ geplant. Eine „Ersatzgastronomie“ in der Nähe der Zookasse sorgt zwischenzeitlich für das leibliche Wohl der Zoobesucher.

Wildpark Lüneburger Heide, 22.01.2007
Unter Wölfen - Ein Vater-Kind-Wochenende im Wildpark Lüneburger Heide
… als Forscher die Wildtiere beobachten … den Wildpark und die nachtaktiven Tiere in der Dunkelheit erleben … mit den Wärtern die Tiere füttern … über dem Lagerfeuer kochen und den Wölfen lauschen … mit Blick auf die streifenden Luchse zelten und mitten in der Natur das Lager aufschlagen. Wo Vater und Kind das alles erleben können? Im Wildpark Lüneburger Heide! Vom22.-24.6.2007 sowie am 29.6.-1.7.2007 ziehen Väter mit ihren Kindern von 6 bis 12 Jahren ins Abenteuer. Sie zelten mitten im Wald nahe dem Wildpark Lüneburger Heide. Für ein Wochenende schlüpfen sie in die Rolle echter Wildbiologen. Sie beobachten die Tiere im Wildpark, erforschen das Verhalten der Wildtiere in der Nacht und am Tag, betreten bei der Fütterung die Gehege und lauschen abends am Lagerfeuer dem Wolfsgeheul. Gekocht wird auf dem offenen Lagerfeuer – das ist Abenteuer pur! Die gemeinsam verbrachte Nacht unterm Sternenhimmel werden Papa und Kind so schnell nicht vergessen!

Wildpark Lüneburger Heide, 22.01.2007
Auge in Auge mit den Luchsen
Der erste morgendliche Blick aus dem Zelt streift die Luchse, die in 20 Meter Entfernung ihre Runden drehen. Luchse, Wölfe, Waschbären – Väter und Kinder erleben die Wildtiere hautnah. Organisiert wird das Vater-Kind-Wochenende von Arillus (Gesellschaft für Umweltbildung, Beratung, Naturerlebnis mbH) in Zusammenarbeit mit dem Wildpark Lüneburger Heide. Die Wildtierforscher-Wochenenden erfreuen sich großer Beliebtheit und finden nun bereits im fünften Jahr statt. „Wir möchten den Vätern die Möglichkeit geben, ein ganzes Wochenende gezielt mit ihren Kindern zu nutzen und die Natur dabei zu erkunden“, so Ralf Gerhard von Arillus, der Gesellschaft für Umweltbildung, Beratung & Naturerlebnis aus Göttingen. „Und die Mütter können derweil ein Wochenende ganz ohne Familie genießen!“

Tierpark Stralsund, 22.01.2007
Rückblick und Ausblick für den Stralsunder Zoo
Nachdem die Inventur des Tierbestandes im Tierpark Stralsund abgeschlossen ist, gilt es einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr zu werfen um dann die zahlreichen Aktivitäten des laufenden Jahres vorzubereiten. Der ungewöhnlich lange Winter des vergangenen Jahres führte gemeinsam mit der dramatischen Darstellung der Geflügelpestsituation auf der Insel Rügen zu einem deutlich verzögertem Saisonstart. Einem kurzen Frühjahr folgte ein kurzer Sommer mit sehr hohen Temperaturen und dann schloss sich eine regelrechte Regenzeit an, von welcher auch die Veranstaltungstermine nicht verschont wurden. So fand der Pferdetag im August bei strömenden Regen statt. Allerdings bescherte der Herbst schöne Tage und der Winter blieb bis zum Dezember gänzlich aus, was zum besten Besucher- Ergebnis eines Dezembers in den letzten Jahren führte. Die Verluste vom Saisonauftakt konnten jedoch nicht mehr wett gemacht werden, so daß am Jahresende mit 94.387 Besuchern nur ein durchschnittliches Ergebnis erzielt werden konnte. Im Vergleich zum Jahr 2005 waren es 4448 Besucher weniger, die dem Zoo einen Besuch abstatteten. Die Zooschule betreute im vergangenen Jahr 6939 Schüler in Projekttagen, Führungen, Wandertagen oder im regulären Biologieunterricht. Ungebrochen ist das Interesse an der Jahreskarte. Dieses günstige Angebot kommt besonders den Stralsundern zu Gute. Erfreulicherweise konnten 2006 mit 4754 Kindern unter 3 Jahren fast 1000 Kinder dieser Altersklasse mehr als im Vorjahr ermittelt werden. ( Für Kinder unter 3. Jahren wird kein Eintritt erhoben.) Inzwischen läuft die Planung für das laufende Jahr auf Hochtouren. Den Auftakt der Veranstaltungen bildet traditionell das Osterwochenende mit einer Osterausstellung und dem großen Ostersuchen am Ostersonntag. Anschließend findet zum 1. Mai die öffentliche Schafschur mit kleinen Vorführungen rund um das Thema " Wolle " statt. Am 1. Juni folgt der Kindertag und am 8. Juli findet das diesjährige Tierparkfest statt. Inzwischen auch zu einer kleinen Tradition geworden ist der Pferdetag am 26. August und der nächtliche Rundgang mit " Gruseleinlagen" zum Halloweenabend. Für den 16. Dezember ist dann wieder ein Weihnachtsspiel geplant. Zum Oktoberanfang wird die Pilzausstellung stattfinden und am letzten Oktoberwochenende ist die Rassegeflügelausstellung vorgesehen. Neu in das Programm aufgenommen wurden abendliche " Vollmondwanderungen" und 3 " Gartentage". Bei den Vollmondwanderungen im April, im Juli und im Oktober werden die Mitarbeiter den Besuchern auch den Blick hinter die Kulissen gestatten und es werden verschiedene Überraschungen vorbereitet. Die Gartentage im Mai, Juni und September werden jeweils unter einem eigenen Motto stehen und von der Tierparkgärtnerei gestaltet. Zu den Gartentagen werden auch Pflanzenbörsen stattfinden. Während der Ferien sind Ferienprogramme mit wechselnden Angeboten vorgesehen. Neben den Veranstaltungen sind für 2007 zahlreiche kleinere und größere Bauvorhaben geplant. So soll das neue Leopardengehege Gestalt annehmen, ein Rindergehege muß umgestaltet werden, der Standort für die Rekonstruktion der Mahnkeschen Mühle soll vorbereitet werden, ein Regenwasserauffangbecken ist für die Gärtnerei geplant und zahlreiche Reparaturen und Verschönerungsarbeiten sind zu erledigen. Gegenwärtig wird im Besucherraum des Affenhauses ein Terrarium für afrikanische Leopardschildkröten eingerichtet.

Zoo Köln, 22.01.2007
Der Kölner Zoo und Marlar empfangen das Kölner Kinder-Dreigestirn!
Zur Vorstellung des diesjährigen Kölner Zoo-Karnevalsordens möchten wir Sie recht herzlich zu unserem Pressetermin einladen am: Donnerstag, dem 25.1.2007 um 15.00 Uhr Treffpunkt Besucherservice Aus diesem Anlass empfangen wir das Kölner Kinderdreigestirn. Die Ordensübergabe findet im Elefantenhaus im Namen unseres Elefantenbabys Marlar statt, da sie Mittelpunkt des diesjährigen Karnevalsordens ist. Der Orden wurde in einer geringen Stückzahl produziert und nur 100 Stück gehen in den Verkauf. Zu erwerben sind die „Marlar-Karnevalsorden“ im Zoovenir-Shop des Kölner Zoos. Der Preis liegt bei 25,00 Euro inkl. MwSt. und der Erlös geht natürlich an den Kölner Zoo.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 23.01.2007
Das Wetter ist uns „schleierhaft“ nicht aber unseren Schleiereulen!
Unsere Greifvogelschau wird ab Frühjahr durch ein Pärchen Schleiereulen bereichert. Schleiereulen brauchen zum Jagen offenes Gelände und meiden ausgedehnte Wälder. Ihr Gesichtsfeld ist zwar durch die eng beieinander liegenden Augen eingeschränkt, aber dafür überdecken sich die Sehfelder beider Augen und dies ermöglicht den Eulen ein ausgezeichnetes Tiefensehen. Die Entfernung zu ihrer Beute ermitteln die Eulen aber durch ihr Gehör; indem die zeitliche Differenz der auftreffenden Schallwellen in ihrem Gehirn verarbeitet wird. Diese Beute besteht aus Kleinsäugern bis zur Größe von Ratten. Die Tiere werden mit einem Jahr geschlechtsreif. Die Zahl der Eier richtet sich nach dem Nahrungsangebot. In einem Jahr mit vielen Mäusen können bis zu 12 Eier auf den Boden des Brutplatzes gelegt werden. Sie bauen keine Nester. Die meisten Schleiereulen leben in Dauerehe. Ein Großteil der Jungvögel bleibt in einem Umkreis von 50 km zu ihrem Geburtsort standorttreu.

Zoologischer Garten Magdeburg, 23.01.2007
Stipp-Visite mit neuem Zootierarzt
Um das Wohlergehen der Magdeburger Zootiere kümmert sich seit dem 15.1.2007 der neue Zootierarzt und Wissenschaftliche Mitarbeiter Pierre Grothmann. Er hat bereits im „Arche Noah“ Zoo Braunschweig gearbeitet und er bringt damit fundierte Kenntnisse bei der veterinärmedizinischen Betreuung von Zootieren mit. Am Donnerstag, 25. Januar 2007 um 11.00 Uhr stellen wir Ihnen unseren neuen Zootierarzt und Wissenschaftlichen Mitarbeiter, Herrn Pierre Grothmann bei einer Visite vor.