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Liebe
Leser,
während meine Redaktionskollegen mir heute netterweise die gesamte
Zusammenstellung der Zoopresseschau abgenommen haben (und dadurch
hoffentlich wirksam daran gehindert wurden, allzulange die sicheren
Häuser zu verlassen), habe ich wenigstens schnell mal
recherchiert, was
heute so in den Zoos los war. Äste und Bäume vor allem, aber
Besucher
wohl kaum, sofern der Zoo nicht ohnehin geschlossen wurde. Trösten
Sie
sich - den Zugriffszahlen unserer Zoodatenbanken zufolge nutzten viele
den heutigen "kyrillischen" Sauwettertag, um sich auf die nächsten
Zoobesuche vorzubereiten.
Sind 25 Grad im November Zeichen einer menschgemachten
Klimaveränderung? Tornados im Dezember? Sternklare Nächte im
Januar im
Allgäu ohne Minusgrade? Flächendeckender Orkan? Ebensowenig
wie ein
einzelnes Auto mitten im Stau für selbigen verantwortlich gemacht
werden kann, ist es der Wissenschaft möglich, Einzelereignisse
direkt
auf die Klimaerwärmung zurückzuführen. In der Summe
bieten sie aber
eine überwältigende Evidenz. Schon die zu erwartenden
Auswirkungen auf
den Natur- und Artenschutz sind völlig unüberschaubar, und
dies dürfte
auf lange Sicht eher noch das kleinere Problem werden.
Grund genug, spätestens jetzt zu handeln - als Einzelner, aber
auch als
Betrieb, erst recht wenn dieser sich Umweltbildung auf die Fahnen
schreibt. Bezieht Ihr Zoo, Ihre Organisation z.B. CO2-neutral
erzeugten Strom, oder wenigstens mit KWK? (KWK, nicht KKW!)
Genug geunkt. Obwohl Unken sehr melodisch klingen. Ein schönes
Post-Orkan-Wochenende!
Dirk Petzold
Erklärungstafel zu
Aaronstäben in Oxford |
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| Zoos –
Meldungen |
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Kölner
Stadt-Anzeiger
„Kyrill“ sorgt für Chaos
Auch
der Kölner
Zoo
schloss seine Pforten schon um 13.30 Uhr, nachdem zwei Arbeiter durch
einen herabfallenden Ast verletzt worden waren.
Thüringische Landeszeitung
Erfurt total durch den Wind
Der Zoo wurde am Nachmittag geschlossen. Bereits am Morgen war begonnen
worden, Tiere in ihre Ställe zu sperren - zu deren Schutz
Leipziger
Volkszeitung
Orkan wirbelt in Sachsen - Vorbereitungen bei Bahn
und in den Zoos
Im
Leipziger Zoo
wurden die Tiere zwei Stunden früher als sonst eingesperrt.
newsclick.de
Orkan „Kyrill“ stürmt über
Norddeutschland -
Zunächst wenig Schäden
Der
Zoo
Hannover schloss seine Pforten
Leipzig info -
15.
Jan. 2007
Rekordjahr
für den Zoo Leipzig
Für
den Zoo Leipzig
ein erneuter Besucherrekord. „Es ist eine Erfolgsgesichte, wie
sie im Buche steht und ich bin sehr stolz auf
die gesamte Zoomannschaft, die eine hervorragende Arbeit für den
Zoo
geleistet hat.
Wieder konnten wir das Ergebnis steigern und über 300.000 Besucher
mehr
begrüßen,
worüber wir uns im hohen Maß freuen. Auch 2007 werden wir
alles
Mögliche daran setzten,
um den Zoogästen einen erlebnisreichen Aufenthalt zu bieten“, so
Zoodirektor Dr.
Jörg Junhold.
Freie Presse
Online - 12. Jan. 2007
Zoo Leipzig mit neuem Besucherrekord
Der Zoo Leipzig hat das
vergangene Jahr mit einem erneuten Besucherrekord beendet.Den Grund
für
den Anstieg sieht Zoodirektor Jörg Junhold vor
allem in
der neu eröffneten
Elefanten-Anlage, bei der die Besucher die Dickhäuter unter Wasser
beim
Baden beobachten
können.
Kölner Stadt-Anzeiger
- 15. Jan. 2007
Zoom-Erlebniswelt mit neuem Schub: 785 000 Besucher
Die
Eröffnung der Afrika-Erlebniswelt im Sommer 2006 hat dem Tierpark
in
Gelsenkirchen
einen kräftigen Schub gebracht. Im
Sommer 2008 soll mit der Asien-Landschaft die Anlage komplett werden.
Dann wird eine Besucherzahl von bis zu einer Million jährlich
angepeilt. Auch die Zahl der
tierischen Bewohner in dem Zoo hat sich erhöht: So wechselte eine
ganze
Damengruppe
von Seelöwen aus Barcelona ins Ruhrgebiet, aus Wien kamen die
Eisbären
Lara sowie
Olinka und der Schimpansenherde schlossen sich Tiere aus Zürich
an.
Neue
Ruhr
Zeitung -
14. Jan. 2007
Elefantöser
Abschied für den Zoo-Chef
Nahezu elefantös
fiel gestern der offizielle Abschied von Reinhard Frese als
Zoo-Direktor aus. Bei
mild-sonnigem Januarwetter strömten Besuchermassen in den
Tierpark,
während 160
geladene Gäste zum Festakt in die Zoo-Terrassen drängten und
damit den
ursprünglichen
Plan, Frese in der alten Societät zu verabschieden, völlig
zunichte
machten. Die
hätte bei weitem für diesen Bahnhof nicht ausgereicht. Damit
nicht
genug, ritt Oberbürgermeister Adolf Sauerland bei seiner
herzlichen
Abschiedsrede darauf herum, dass Frese nicht nur beabsichtigt hatte,
Koalas zu züchten
(was ihm gelungen ist), sondern auch Elefanten (was noch nicht gelungen
ist). 13 Jahre, die Frese als Chef der Arche absolviert hat,
hätten
bedeutet "13 Jahre jemanden zu haben, auf den man sich verlassen kann."
Sauerland zollte dem Ziehenden aber auch Respekt, weil er auf einmalige
Weise seine
Nachfolge geregelt habe. Um Achim Winkler, der bereits ein Angebot aus
Köln hatte,
in Duisburg zu halten, geht Frese frühzeitig in den Ruhestand.
"Einmalig",
lobte der OB diesen Schritt, ebenso wie Freses glückliche Hand mit
seinen Mitarbeitern
und bei den Sponsoren. "Sie waren ein sehr, sehr erfolgreicher
Zoo-Chef",
so der OB. "Sie waren ein tierischer Zoo-Direktor." Für den
Verband
Deutscher Zoo-Direktoren sprach Präsident Dr. Bernhard
Blaszkiewitz
anerkennende Worte. Als Zoo-Chef in Berlin freute er sich über die
künftige Zusammenarbeit
mit Frese, der in Berlin das Zuchtbuch für afrikanische
Nashörner
übernimmt.
Tagesspiegel - Samstag, 13. Januar 2007
Der Herr aller Tiere
Nur noch wenige Tage ist Jürgen Lange
Direktor des Zoos
und verantwortlich für seine 13 000 „Viecher“. Seinem Nachfolger
hinterlässt er einen wohlgeordneten und vor allem viel besuchten
Betrieb. Er wäre dankbar, wenn sein Kopf nicht in der Sammlung
auftauchen würde. Jürgen Lange lacht, während er im Zoo
an den in
Bronze gegossenen Häuptern der ehemaligen Direktoren vorbeigeht.
Eine
solche Ehrung wäre ihm unangenehm. Anspruch auf einen Platz in der
Galerie nahe des Flamingo-Geheges hätte er aber schon bald: Ende
Januar, pünktlich zum 65. Geburtstag, nimmt der Leiter des Zoos
seinen
Abschied. Ein bisschen traurig sei das natürlich immer, sagt
Lange,
während er später der Fütterung der Seehunde zuschaut.
Schließlich habe
er das Glück gehabt, sein Hobby zum Beruf machen zu können.
ka-news.de
- 11.
Jan. 2007
Grüne
wollen neues Konzept Zoo als Auffangstation für
Exoten stärken
Der Karlsruher Zoo soll nach Ansicht der
Grünen-Gemeinderatsfraktion
verstärkt als Auffangstation für Tiere dienen. Besonders
beschlagnahmte Exoten
aus privater Haltung oder Zirkusse sollten dort ein neues Heim finden.
Anlass
sind Äußerungen der Direktorin, nur Tiere aufzunehmen, die
"ins Konzept
passen". Die Grünen wollen ein anderes Konzept.
Uetersener
Nachrichten - 16. Jan. 2007
Linkspartei.PDS: G8-Gipfel im Zoo veranstalten
Die
Linkspartei.PDS hat die Idee des Rostocker Zoodirektors Udo Nagel
begrüßt, den Sicherheitszaun
um Heiligendamm nach dem G8-Gipfel dem Tierpark zu überlassen. Am
Montag hatte der
Bau des 12,5 Millionen Euro teuren Bauwerks begonnen. PDS-Landeschef
Peter Ritter,
der auch Innen-Experte der Landtagsfraktion ist, führte am
Dienstag die Idee weiter:
"Um den Abbau und die Neuerrichtung des Zaunes nach dem Gipfel zu
vermeiden,
wäre es eine noch bessere Idee, das G8-Treffen gleich im Zoo
stattfinden zu lassen.
Zur Besichtigung der großen und der wilden Tiere könnten
Eintrittsgelder erhoben
werden, die ein wenig zur Kostenminimierung beitragen würden."
Augsburger
Allgemeine - 16.01.2007
Löwen-Kind in Tierklinik untergebracht -
"Pflegeeltern" einverstanden
Der ungefähr vier Monate alte, kleine
Löwe, der auf den
Namen "Tone" hört, lebt seit gestern Nachmittag nicht mehr auf dem
Bauernhof von Wolfgang Holzner und Marion Palli in Babenhausen. Das
Landratsamt Unterallgäu hat die kleine Raubkatze in seine Obhut
genommen und sie sofort in der Tierklinik in Gessertshausen bringen
lassen. "Tones" Pflegeeltern waren einverstanden. Der kleine Löwe
wird
nicht mehr zurückkehren. Das Amt sucht nun einen dauerhaften Platz
für
das Tier. Gespräche mit Einrichtungen in Deutschland,
Österreich und
Italien werden geführt.
Augsburger Allgemeine - 16.01.2007
Italiener wollen Babenhauser Löwenbaby
Tone ist verwirrt, unsicher,
schüchtern. Konnte er
bisher frei über einen Bauernhof in Babenhausen tollen, so sitzt
er
jetzt in einem Käfig der Tierklinik Gessertshausen/Kreis Augsburg.
Dort
ist alles fremd: die Umgebung, die Gerüche, die Menschen. Nicht
ganz
einfach für einen vier Monate alten Baby-Löwen. Wie
berichtet, hatte
das Landratsamt Unterallgäu von Amts wegen den Umzug angeordnet,
denn
ein landwirtschaftliches Anwesen sei nicht der richtige Ort für
ein
Raubtier. ... Vielleicht muss sich Tone bald an einem anderen Ort
einleben, dann aber zum letzten Mal. Möglicherweise liegt er in
Norditalien. Kathrin Schröder, Biologin am Safaripark Pombia
zeigte
sich gestern auf Anfrage unserer Zeitung höchst interessiert: "Wir
haben bereits einen drei Monate alten, von Hand aufgezogenen
Löwen.
Simba bräuchte dringend einen Spielgefährten. Tone würde
optimal zu ihm
passen, er könnte sich leicht integrieren." Der Park von Pombia
liegt
zwischen Mailand und dem Lago Maggiore. Er beherbergt rund 400 Tiere,
hauptsächlich Exoten. "Der Löwe könnte in einer
großen Gemeinschaft
leben und hätte sehr viel Auslauf", verspricht Kathrin
Schröder.
Vorarlberg
Online - 13. Jan. 2007
Italiener
wollen "Tone" retten
Wird Löwe "Tone", der in Alberschwende aufwachsen sollte, bald
Italiener?
Nun hat ein Safaripark in Pombia am italienischen Ufer des Lago
Maggiore Interesse
an der kleinen Raubkatze bekundet. In dem Park lebt bereits ein kleiner
weißer afrikanischer Löwen-Bub, drei Monate
alt und ebenfalls von Hand aufgezogen. Mit ihm könnte „Tone“ eine
Löwenbande bilden.
Über den Österreichischen Tierschutzverein,
der die Affäre um das illegale Löwenbaby seit Tagen mit
Argusaugen
verfolgt, war
das Interesse des Safariparks offenbar geweckt worden. Das
Löwenbaby
wurde von einem Alberschwender
Geschäftsmann illegal in Tschechien gekauft.
Vorarlberg Online-Austria - 11.01.2007
"Tone soll nicht in den Zirkus"
Babenhausen - Am liebsten frisst der Junglöwe Hasen – Ist "Tone"
ein
Problemlöwe? Am Freitag entscheidet sich sein Schicksal.
Planung
und
Bau
Berliner
Morgenpost - 18.01.2007
Vermögensausschuss billigt Vertrag für
Riesenrad
Nachdem der Senat grünes Licht für das Riesenrad am Zoo
gegeben hat,
votierte gestern auch der zuständige Vermögensausschuss des
Abgeordnetenhauses für das Grundstücksgeschäft. "Das ist
ein sehr guter
Vertrag mit vielen Sicherheiten für das Land Berlin", sagte die
SPD-Finanzexpertin Dilek Kolat. Insgesamt bezahlt die Great Berlin
Wheel GmbH 25 Millionen Euro für das Areal am Zoo. Die
Absicherungen
des Senats gehen weit. Falls nicht genug Besucher das Riesenrad nutzen
und die Betreibergesellschaft Insolvenz anmelden muss, kann er auf eine
Bürgschaft von einer Million Euro zurückgreifen, um dann
notfalls
selbst den Auftrag zum Rückbau des Riesenrads zu geben. Zehn Jahre
dauert die Betriebspflicht für das Riesenrad. Immobilienexperten
vermuten, dass allerdings das Berliner Projekt vornehmlich als Werbung
für einen Fonds dient, mit dem noch drei weitere Räder
finanziert
werden sollen.
tagesspiegel.de - 17.01.2007
Damit das Riesenrad keine Luftnummer wird
Kaufvertrag
für
das Areal enthält Ausstiegsklauseln - 10 000
Besucher im Monat sind Minimum
Die
Zahlen liegen auf dem Tisch: 25 Millionen Euro stehen in dem
Kaufvertrag für das rund 12 000 Quadratmeter große
Grundstück am Zoo,
das zum Baugrund für Europas größtes Riesenrad werden
soll. 100 000
Euro sind als Bürgschaft bereits hinterlegt. Die zweite Rate, 24,9
Millionen Euro, werden fällig, wenn die Baugenehmigung für
das
Aussichtsrad da ist. So steht es in dem Vertrag, der heute im
Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses zur Diskussion steht. Strittig
sind die Ausstiegsklauseln, sollte sich der Betrieb des Aussichtsrades
nicht lohnen.
tagesspiegel.de - 15.01.2007
Architekten- und Ingenieur-Verein gegen Parkhaus
Der Architekten- und Ingenieur-Verein (AIV) Berlin hat sich gegen den
Bau eines Parkhauses in der Nähe des geplanten Riesenrads am Zoo
ausgesprochen. Die Fläche solle für einen Busparkplatz
genutzt werden.
Berliner Morgenpost - 12. Jan. 2007
Riesenrad-Gegner
geben nicht auf
Das geplante, bis zu 185 Meter hohe Riesenrad am Zoo spaltet
Befürworter und Gegner. Der Senat hatte am Dienstag seine
Zustimmung
zum Grundstückskauf für das Riesenrad gegeben. Die
Tierfreunde sehen in
dem Riesenrad eine Gefahr für viele Zootiere, besonders für
die künftig
direkt benachbarten Nashörner. "Wir werden uns deshalb weiterhin
kritisch äußern", beschrieb König die Strategie des
Tierschutzvereins
Berlin-Brandenburg. Konkrete rechtliche Schritte konnte sie noch nicht
benennen. Im Laufe der nächsten Woche wolle sie eine Stellungnahme
zum
Vorgehen des Vereins abgeben.
Tagesspiegel
- 15. Jan. 2007
Riesenrad
am Zoo
Der Architekten- und Ingenieur-Verein (AIV) Berlin hat sich gegen den
Bau eines Parkhauses in der Nähe des geplanten Riesenrads am Zoo
ausgesprochen. Die Fläche solle für einen Busparkplatz
genutzt werden.
Berliner Morgenpost - 09.01.2007
Zoo: Neue Strauße in der Afrika-Savanne
Der Umbau der alten Nashornstallungen auf dem Erweiterungsgelände
des
Zoos zu geräumigen Laufstallungen macht es möglich, die
angrenzende
"Afrika-Savanne" mit neuen Straußen zu beleben. Zuletzt lebte im
Einhuferrevier nur ein betagter Straußenhahn, der sich gerade in
weiblicher Gesellschaft immer wieder mit seinen Mitbewohnern, den
Elenantilopen, angelegt hatte. Nun zogen zwei Nachwuchshennen aus dem
Tierpark in den Zoo. Sie teilen sich die Anlage mit Großen Kudus,
Bless- und Springböcken sowie mit Perlhühnern. Alle Tiere
haben sich
soweit aneinander gewöhnt, dass sie nun gemeinsam auf der
Freianlage
präsentiert werden können.
Aktionen
Leipziger
Internet-Zeitung - 11. Jan. 2007
Zoo
Leipzig und MDR
beteiligen sich am Leipziger Ehrenamts-Pass
Bereits zum 4. Mal verleiht die Freiwilligen-Agentur Leipzig gemeinsam
mit der
Leipziger Agenda 21 und dem Stadtsportbund den Ehrenamts-Pass an
engagierte
Leipzigerinnen und Leipziger. 91 Vereine werden sich in diesen Tagen
bei ihren
Ehrenamtlichen für deren Engagement mit diesem Pass bedanken.
Nachwuchs
PR-Inside.com
- 15. Jan. 2007
Erfurter
Zoo freut sich über Nashornnachwuchs
Über Nachwuchs bei den
Nashörnern freut sich der Erfurter Zoopark. Wie der Zoo mitteilte,
brachte Nashorndame
«Temba» am Montagmittag ein Junges zur Welt. Um eine
erfolgreiche
Aufzucht zu gewährleisten,
sei absolute Ruhe nach der Geburt nötig. Die Pfleger konnten die
Geburt
über zwei zuvor
im Stall installierte Kameras verfolgen. Zoogäste müssen sich
noch ein
wenig gedulden, ehe sie das Neugeborene besuchen dürfen.
Berliner Morgenpost - 17.01.2007
Nashorn-Baby: "Temba" gibt ihrem Nachwuchs keine Milch
Sorge um Nashorn-Baby: Einen Tag nach seiner Geburt im Erfurter Zoo hat
das kleine Breitmaul-Nashorn gestern noch keine Milch von der Mutter
bekommen. Nashorn-Kuh Temba, die nach der Geburt des Kleinen sehr
nervös war und es nicht ans Euter ließ, sei mit
Narkosemitteln
ruhiggestellt worden. "Jetzt lässt sie das Kalb ans Euter, aber es
saugt nicht", sagte Zootierarzt Dietmar Kulka. Das kleine Nashorn sei
mit Ersatznahrung aus der Flasche gefüttert worden.
Thüringische Landeszeitung - 16.01.2007
Sorge ums Nashorn-Mädchen
Anders als bei seinem Bruder Amari soll die
Aufzucht des
Nashornmädchens verlaufen, das am Montag im Zoopark geboren wurde.
Zwar
war Breitmaulnashorn-Mutter Temba zunächst zu nervös, um ihr
Baby an
den Euter zu lassen. Am Tag nach der Geburt erschien sie zwar ruhiger -
doch der Nachwuchs offenbar zu ungeschickt, den Euter als rettende
Milchquelle für sich zu entdecken.
Musste Nashornjunge Amari noch aus der Box geholt und von Hand mit der
Flasche aufgezogen werden, soll dem Nashornmädchen die Trennung
von der
Mutter nach Möglichkeit erspart werden.
Mitteldeutsche
Zeitung - 16. Jan. 2007
Sorge
um das Erfurter Nashorn-Baby
Nashornkuh «Temba», die nach
der Geburt
des Kleinen
sehr nervös war und es nicht ans Euter ließ, sei mit
Narkosemitteln
ruhig gestellt
worden, sagte Zoosprecherin Heike Maisch am Dienstag. «Jetzt
lässt sie
das Kalb
ans Euter, aber es saugt nicht», sagte Zootierarzt Dietmar Kulka.
Das
kleine Nashorn
sei mit Ersatznahrung aus der Flasche gefüttert worden. Die
Pfleger
hätten zunächst versucht, dem Kleinen die Flasche von
außen mit einer
Stange zu geben, ohne die Nashornkuh ruhig zu stellen.
Naumburger
Tageblatt - 15. Jan. 2007
Nachwuchs für Lama-Familie im Stendaler Tiergarten
Die
Lama-Familie im Stendaler Tiergarten hat Nachwuchs: Noch namenlos
bewohnt das weibliche
Lama-Fohlen seit einer Woche das Gehege. Der Nachwuchs wiegt rund 20
Kilo, ist etwa einen Meter groß und graubraun
meliert. Schon an diesem Dienstag soll die kleine Lamadame einen Namen
erhalten.
Über eine Telefon-Hotline kann die Bevölkerung
Vorschläge einreichen.
«Einzige Bedingung
für den Vornamen: Er muss mit dem Buchstaben T beginnen, weil die
Mutter Turid heißt»,
erklärte Schulze.
Netzzeitung - 11.01.2007
Nashorn-Geburt
live im Internet
Der Zoo im südenglischen Paignton hat das Gehege der
trächtigen
Nashorn-Dame Sita mit Kameras ausgestattet. Nutzer können die
bevorstehende Geburt ihres Jungen im Internet verfolgen.
wienweb.at - 17.01.2007
Haus des Meeres hat neuen Direktor
Das Haus des Meeres hat mit Michael Mitic
einen neuen
Direktor. Mitic war bisher wissenschaftlicher Leiter des Vivariums im
Esterhazy-Park in Mariahilf. Zu seinen Stellvertretern wurden
Werner
Binder und Daniel Abed ernannt.
Nach dem Tod des vorherigen Direktors Erich Brenner im Jahr 1995, wurde
der Zoo in den letzten zwölf Jahren in Teamarbeit geführt.
Derzeit
beherbergt das Haus des Meeres etwa 3.500 Tiere.
derStandard.at - 17.01.2007
"Politisch
haben die beiden ja bezahlt"
"Ich habe meine Meinung nicht
geändert", betonte Fritz
Kleiner, der Gerichtsgutachter im Herberstein-Prozess am
Straflandesgericht in Graz, gegenüber dem Standard am Mittwoch.
Andrea
Herberstein, Chefin über Schloss und Tierpark Herberstein, hatte
in
einer Stellungnahme ans Gericht angegeben, das Gutachten, das der
Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Kleiner im August 2006
erstellt
hatte, sei voll mit "zahllosen Mängeln und Irrtümern".
"Ich kenne diese Stellungnahme Herbersteins nicht", erklärt
Kleiner
gelassen, "aber darüber soll das Gericht entscheiden." Auch das
nächste
Gutachten, das Kleiner Ende kommender Woche fertig gestellt haben wird,
werde aus seiner Sicht keine große Wende bewirken.
SWR Nachrichten - 17.01.2007
Der Mann mit dem Äpfelchen
Dr. Wolfram Rietschel ist Zoo-Tierarzt. Seit
mehr als 22
Jahren arbeitet er in der Stuttgarter Wilhelma und achtet auf das
Wohlergehen von Elefant, Panzernashorn und Ameisenbär. Im
Gespräch mit
SWR1-Moderator Wolfgang Heim erzählt Rietschel von seinem
ungewöhnlichen Alltag.
affolternonline.ch - 17.01.2007
Frühlingsboten im Zürcher Zoo
Im Zürcher Zoo melden sich im Januar
bereits die
Frühlingsboten. Die Wasservögel haben eifrig zu balzen
begonnen.
Zurzeit erinnern nur die Schneeleoparden an Winter. Und ihr
jüngster
Nachwuchs gedeiht prächtig - auch ohne Schnee. Der ausbleibende
Winter
hinterlässt im Zürcher Zoo klare Spuren, wie am
traditionellen
Zoo-Apéro deutlich wurde. Zoo-Direktor Alex Rübel verwies
auf die frühe
und intensive Balz der Wasservögel und vor allem auf das
sonderbare
Verhalten der Präriehunde. ... Ansonsten habe aber der
ungewöhnlich
warme Winter für den Zoo mehr Vor- als Nachteile, erklärte
der
Zoodirektor. So könnten viele Tiere ihre Zeit in den Aussengehegen
an
der frischen Luft verbringen. In richtigen Wintern bleibt ihnen
während
Monaten der engere Raum im Innern.
koeln.de - 17.01.2007
Mit der Seilbahn in den Zoo
Es gibt viele Möglichkeiten den
Kölner Zoo zu erreichen:
zu Fuß, mit der Bahn oder im eigenen Auto. Schon bald könnte
es eine
weitere geben. Der bei Groß und Klein gleichermaßen
beliebte Tiergarten
plant seine Besucher zukünftig von der anderen Rheinseite
"einzufliegen", wie die Kölnische Rundschau berichtet.
Grund für diese ungewöhnliche Maßnahme ist der akute
Parkplatzmangel,
der dem Zoo schon seit Jahren zu schaffen macht. Geplant ist eine
Verlängerung der Trasse bis zum Aquarium direkt am Haupteingang.
Ideal
wäre eine "Landeplatz" direkt auf dem Dach des Gebäudes, dies
wird aus
statischen Gründen jedoch nicht möglich sein. Stattdessenn
ist ein
Hochbau vor oder hinter dem Aquarium - mit Rücksicht auf den
Sicherheitsabstand zur Riehler Straße - im Gespräch.
Die jetzige "Seilbahnhaltestelle" könnte dann einem Parkhaus oder
einer
Tiefgarage Platz machen. Christopher Landsberg, kaufmännischer
Leiter
des Tierparks, hofft das Projekt pünktlich zur Regionale 2010
fertigzustellen.
rundschau-online.de - 16.01.2007
Zoo will Besucher „einfliegen“
Der Zoo klagt seit Jahren über Parkplatzmangel. Nun hofft er auf
Hilfe
aus der Luft - und will die „Kundschaft“ einfliegen lassen. Bei seinen
Plänen, die Seilbahn bis zum Aquarium auf dem Zoo-Gelände zu
verlängern, kann der Tiergarten deshalb auf die Unterstützung
vieler
Bezirksvertreter zählen. Der frei werdende Raum an der jetzigen
Seilbahnstation wiederum könnte als Parkhaus oder Tiefgarage
genutzt
werden. Die Idee als solche ist nicht ganz neu, nun will aber jemand
kräftig kräftig aufs Tempo drücken: „Es wäre doch
schön, wenn man zur
Regionale 2010 vom Zoo aus in das alte Gartenschau-Gelände fahren
könnte“, sagt Christopher Landsberg, kaufmännischer Leiter
des
Tierparks. ... Momentan stehe man in Verhandlungen mit der Stadt, unter
der Zoobrücke Parkpaletten einzurichten. „Das wäre eine
Erleichterung,
aber keine Lösung“.
Berliner
Morgenpost - 13. Jan. 2007
So
leicht gibt ein Nashorn nicht auf
Schon seit einigen Wochen hatten sie im Tierpark gewartet. Auf Unruhe,
vor allem aber das laute Fiepen, das bei Panzernashörnern in den
Momenten höchster Erregung weit über das Gelände
schallt. Am Mittwoch
war es soweit. Betty begann unüberhörbar zu fiepen, was so
viel
bedeutet wie: "Heute wäre mir nach einem Mann." Allerdings auch
nur
heute, denn beim Panzernashorn hält die Hitze höchstens 24
Stunden an.
Die Tierpfleger reagierten deshalb sofort, und Bulle Belur wusste kaum,
wie ihm geschah, da stand er schon am frühen Morgen neben der
brünftigen Betty auf der Außenanlage. Weil es bei der
Paarung von
Nashörnern ziemlich ruppig zugehen kann, muss immer jemand dabei
sein
und aufpassen. Auf Betty und Belur dagegen ist Verlass. "Die mögen
sich", sagt der stellvertretende Tierpark-Direktor Claus Pohle, drei
gemeinsame Jungtiere sprechen für sich.
Berliner Morgenpost -
13. Jan. 2007
Neue
Attraktion: Tintenfische in Zoo-Aquarium
Nach langer Zeit können Besucher des Zoo-Aquariums wieder
Tintenfische
beobachten. 15 Sepien aus dem Mittelmeerraum sind in ein Schauaquarium
umgezogen. Sepien zählen zu den häufigsten Tintenfischen in
Europa,
sind aber nur relativ selten in einem Aquarium zu sehen. Der Zoo hatte
im vorigen Jahr einige Sepien-Eier erhalten, aus denen im
Spätsommer
2006 der erste Nachwuchs schlüpfte.
Berliner
Morgenpost - 13. Jan. 2007
Manche
schlafen trotzdem
Berlin. Winterschlaf ist ein Schutz, der Tieren durch die kalte,
futterarme Zeit hilft. Solange es Futter gibt, müssen sie nicht
unbedingt schlafen. Manche tun es trotzdem. Die Murmeltiere im Berliner
Zoo schlafen artig in einer 0 bis 5 Grad kalten Felshöhle. Sie
werden
vor März nicht aufwachen. Auch die Präriehunde im Tierpark
haben sich
genug Fettreserven angefuttert und schlummern in ihrem dunklen Graben.
Die drei Berliner Bären Tilo, Maxi und Schnute im Zwinger am
Köllnischen Park allerdings wollen von Winterruhe noch nichts
wissen.
Norddeutsche
Neueste
Nachrichten
- 16. Jan. 2007
Mit
Elefanten auf Tuchfühlung
Jörg Küchenmeister arbeitet in seinem Traumberuf: Er ist
Tierpfleger im Rostocker Zoo und für Elefanten zuständig. Zu
seinem
Revier
gehören außerdem Esel, Damhirsche, Lamas,
Rüsselspringer und Schafbock
Gisbert,
der Mitbewohner der Elefantendamen Sara und Dzomba. Mit 14 Jahren
begann der heute 43-Jährige als Ferienhelfer und sammelte
Erfahrungen
im Umgang mit den verschiedensten Vögeln. Seit 1983 sind die
grauen
Riesen Küchenmeisters
Berufung. Täglich geht der Rostocker mit ihnen bei Fütterung,
Reinigung
und Körperpflege
auf Tuchfühlung.
Hamburger
Abendblatt - 16. Jan. 2007
Die
Stube ist eine
Schlangengrube
Tierpflegeleiter André
Rose vom Wildpark Eekholt hat schon so manchen Zögling daheim
gepäppelt: einen Eisvogel,
eine kranke Eule und anderes Federvieh. Seit einem Jahr teilt er sein
Zuhause allerdings
mit ganz besonderen Tierchen: vier Kreuzottern. Die faszinierenden
Schlangenbabys,
so ganz ohne Niedlichkeitsfaktor, kamen als bleistiftdünner
Nachwuchs aus dem Alpenzoo
in Innsbruck nach Norddeutschland und sollen, wenn sie groß genug
sind, die Schlangengrube
des Wildparks bereichern.
hr
online - 11. Jan. 2007
Afrika
in Hessen - der Opel-Zoo
Sie leben in besonders großen, landschaftlich
reizvoll integrierten Gehegen - der ungehinderte Blick auf Tiere, wie
sonst nur
bei Freilandbeobachtungen möglich, ist im Opel-Zoo garantiert.
Freie
Presse - 16. Jan. 2007
Katze,
Dackel und Schildkröte ziehen in den Tierpark ein
Um drei Tiere
reicher wird der Freiberger Tierpark im Frühjahr. Allerdings sind
Katze, Dackel
und Schildkröte kein lebendiger Zuwachs, sondern drei
Holzskulpturen, die der Muldaer
Jan Haufe in seiner Werkstatt aus einheimischem Eichenholz formen wird.
Berliner
Morgenpost - 13. Jan. 2007
Für
Gamsbock "Burli" gibt es Sex nur noch mit Gummi
Für einen jungen Gamsbock im Salzburger Zoo gibt es Sex nur noch
mit
Gummi: Die spitzen Hörner des sechsjährigen "Burli" wurden in
Gartenschläuche gesteckt, damit er seine Gämsen nicht beim
stürmischen
Liebesspiel verletzt. Der Tiroler Bock wurde aus dem Zoo in Innsbruck
ausgeliehen, um die fünf Salzburger Geißen zu
beglücken. Auch mit dem
Schlauch auf den Hörnern gefalle er den Damen in seinem Gehege.
Blick Online - 14.
Jan. 2007
Safer
Sex
für
Gamsbock Burli
Die Gämsen-Damen sind sich zwar einiges gewohnt, aber wenn der
liebestolle Burli
im Tiergarten Hellabrunn loslegte, trugen seine Angebeteten beim
Liebesspiel immer
wieder Verletzungen davon. Jetzt wurde Burli zum Safer Sex gezwungen:
Zwei Stücke eines Gartenschlauchs
wurden über seine Hörner gestülpt und mit Spezialkleber
befestigt, so
dass er sie
nicht abstreifen kann. Die Damen würden ihn immer noch lieben,
versicherte der Tierpark.
Focus Online - 12. Jan. 2007
Zoo-Bock
darf nur Sex
mit Gummi haben
Die spitzen Hörner des sechsjährigen „Burli“
wurden in Gartenschläuche gesteckt, damit er seine Gämsen
nicht beim
stürmischen Liebesspiel verletzt. „So ein Gamsbock ist ein
rabiater Liebhaber“,
hieß es dazu am Freitag aus dem Tiergarten Hellbrunn.
Stern -
14. Jan. 2007
Diät
als Sex-Therapie für Panda-Bär
Um die äußerst raren Panda-Bären in Gefangenschaft zu
mehr
Fortpflanzung zu animieren,
wurden auch schon Pornos eingesetzt. Jetzt versucht es der
thailändische Zoo in
Chiang Mai mit einer neuen Varianten: Diät und
Trimm-Dich-Programm. Der
Zoo in Chiang Mai wartet seit mehr als drei Jahren vergeblich
auf Nachwuchs im Panda- Haus. Mit einem Trimm-Dich-Programm soll der
übergewichtige
Panda nun auf den Geschmack an seiner fünf Jahre alten
Gefährtin "Lin
Hui"
gebracht werden. Der siebenjährige "Xuang Xuang" bringt stolze 150
Kilogramm auf die Waage,
nach Angaben des Panda-Betreuers Prasertsak Buntrakulpoontawee zehn Mal
so viel
wie ein Durchschnittspanda.
Focus
Online - 14. Jan. 2007
Notstand
im
Kabuler Zoo
Seit vier
Wochen erstarrt Afghanistan unter einer Kältewelle. Im Zoo von
Kabul
versuchen Helfer
verzweifelt, die Tiere über den Winter zu retten. „Die gute
Nachricht
ist, dass wir jetzt wenigstens 24 Stunden Stadtstrom haben“,
meint Abdul Latif Hashini, Direktor vom Kabuler Zoo. „Somit können
wir
zumindest
nachts, wenn die Temperaturen auf bis zu – 17 Grad fallen, die Gehege
unserer wertvollsten
Tiere wie der Löwen, Bären, Affen und Pfauen mit
Elektroheizungen
erwärmen.“ Die
schlechte Nachricht ist, dass Strom und Heizungen nicht für alle
Tiere
reichen. Noch sei kein Tier erfroren.
Doch wie lange können die Tiere der Kälte trotzen?
Krone.at
- 16.
Jan. 2007
OP mit
dem Spieß
Nachdem
er monatelang mit starken Schmerzen durch sein Gehege im Tiergarten von
Pittsburgh
laufen musste, kann Eisbär "Koda" nun endlich wieder kräftig
zubeißen.
Verantwortlich dafür ist ein Team von Veterinärmedizinern,
die dem Tier
eine Zahnfüllung
und eine Wurzelbehandlung verpasst haben. Anstatt feiner Bohrer wurde
ein Bratenspieß verwendet, die übrige Gerätschaft
entnahmen
die Tierärzte aus der Werkzeugkiste eines Installateurs. Nach 45
Minuten unter Vollnarkose
hat "Koda" den Eingriff - eine Wurzelbehandlung mit
anschließender
Zahnfüllung
- überstanden.
20minuten
-
11. Jan. 2007
Ausgestellt:
Menschen als Exoten im Zoo
Im Zuge eines Experiments stellt der Zoo von Adelaide Menschen in einem
Affengehege zur Schau. Das weckt Erinnerungen an die
«Menschenzoos» unserer
Urgrossväter.
News4Press.com - 11. Jan. 2007
Projekt
im Australischen Zoo: 4 Wochen freiwillig in
den Affenknast !
In Adelaide, Australien, hat sich ein Tierpark eine ganz besondere
Attraktion ausgedacht, um mehr Finanzmittel in die Tierparkkasse zu
führen,
denn es soll ein neues Schimpansen- Gehege gebaut werden: Im alten
Orang-Utan-Gehege werden lebendige Menschen ausgestellt.
Franchiseportal.de - 12. Jan. 2007
Franchising-Erfolg:
Zoo & Co. eröffnet größten
Zoofachmarkt Kärntens
Das deutsche Franchise-Unternehmen Zoo
& Co. expandiert auch in Österreich weiter. Wie die
Zoofachhandelskette
mitteilt, eröffnete Mitte Dezember 2006 in Klagenfurt ein neuer
Zoofachmarkt
auf über 1500 m² in Kärnten am Wörthersee.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
Dierennieuws –
16. Januar 2007
Zeebeerdame gearriveerd in Aqua Zoo Friesland
Seebären-Dame im Aqua Zoo Friesland
angekommen
Am 15. Januar erhielt der Aqua Zoo Friesland eine Südamerikanische
Seebärin. Es handelt sich um die 20jährige Conchita, dem
letzten
verbliebenen Seebären des Duisburger Zoo.
Ebenfalls neu ist ein dreijähriger männlicher Kleiner Panda
aus dem
Dierenpark Wissel.
Dierennieuws – 12. Januar 2007
Zebra heeft 'streepje voor' tijdens Zebraweek
Vorrang für Zebras in der Zebrawoche
Im Safaripark Beekse Bergen findet vom 17. bis 25. Februar die
Zebrawoche statt. Auf der Bussafari wird den Tieren besondere
Aufmerksamkeit gewidmet, für Kinder gibt es Entdeckungstouren und
Schminkstationen. Auch während der Zebrawoche gilt der reduzierte
Wintertarif in Höhe von 10,95 Euro pro Person.
|
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° Pressemitteilungen
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Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
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teilweise gekürzt |
Zoo
Duisburg,
17.01.2007
Süße Kuchen für das neue Dach
Als im Oktober vergangenen Jahres Ex-Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard
Frese gemeinsam mit Fachverkäuferinnen der Duisburger
Bäckerei Bolten
hinter der Kuchentheke deren Innenstadtfiliale (auf der
Königstraße)
stand, wanderten ungewöhnlich viele (Delphin-)Kuchen und –Kekse,
Brot
und Backwaren nicht nur an Stamm- sondern auch vermehrt an sogenannte
Laufkundschaft über die Theke. Die Geschäfts- und
Produktionsleitung
der Bäckerei Bolten hatte sich verpflichtet, von jedem
Kuchenstückchen
10 Cent zweckgebunden für das neue Dach über dem Delphinarium
des Zoos
zu spenden. Mittlerweile – wie bekannt – haben Duisburgs Flipper ein
neues Dach, das freilich noch nicht komplett bezahlt ist… Deshalb ist
die Freude groß, dass aus der genannten Aktion immerhin ein
Erlös von
1.447,50 Euro zusammengetragen werden konnte, der als Spende an
Reinhard Freses Nachfolger, Dipl.-Biol. Achim Winkler ausgehändigt
wird. Eine vorbildliche Aktion, der viele ähnliche Unternehmungen
folgen sollten, denn nach wie vor ist die Finanzlage – auch – des
Duisburger Zoos eher klamm als klotzig…
Wilhelma
Zoologisch-Botanischer Garten, 17.01.2007
Ein Pferd, ein Pferd...
..ein Königreich für ein Pferd! Nun, wohl kaum für ein
solch kleines,
strubbeliges Urwildpferd! Obwohl die Hunnen auf ähnlichen Modellen
ja
durchaus erfolgreich waren, schätzen die heutigen Reiter etwas
elegantere und rittigere Modelle. Das am 26. Dezember vergangenen
Jahres in der Wilhelma geborene Stutfohlen „Mandoa“ ist ein
Przewalski-Urwildpferd, und diese stehen den Vorfahren der heutigen
Hauspferderassen ziemlich nahe. Ob Karrengaul oder Springpferd, Pony,
Araber oder riesiges Shire – der Vorfahr der heutigen Vielfalt war
klein, stämmig, mit massigem Kopf, Stehmähne und sandfarbenem
Fell – zu
bewundern auf prähistorischen Felszeichnungen oder aber live in
der
Wilhelma! Die kleine Herde der Pferdchen mit dem schwer aussprechlichen
Namen lebt auf dem Schaubauernhof in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem
domestizierten Shetlandponys und besteht aus dem Hengst „Billy“, seinen
acht Stuten und der kleinen „Mandoa“. Eigentlich galten die
Urwildpferde als ausgestorben, aber man entdeckte noch einige wenige
Tiere in der Mongolei, und die Zoos kümmerten sich um den
behutsamen
Aufbau neuer Herden aus diesen wenigen Überlebenden. Dank dieser
Bemühungen können kleine Gruppen der robusten Urwildpferde
heute wieder
in der Mongolei ausgewildert werden - auch die Wilhelma leistet mit
ihren Tieren einen Beitrag zum Erhalt der Art und zur Wiederansiedlung
im ursprünglichen Lebensraum.
Zoo
Halle,
16.01.2007
Die Belegschaft des Zoo Halle ist traurig
über den Tod
der Braunbärin Tjoma.
Tjoma kam am 29. Mai 1974 im Alter von etwa einem Jahr in unseren Zoo.
Der damalige Zoodirektor Dr. Witstruk erkämpfte sich auf dem
Flughafen
Halle-Schkeuditz gegenüber seinem Leipziger Kollegen den nicht
eindeutig adressierten kleinen Bären, konnte die Sendung zum
Geschenk
der baschkirischen Genossen an die Bezirksleitung Halle der SED
deklarieren lassen und so endlich auf Unterstützung beim
dringenden
Neubau einer Bärenanlage hoffen. Eine Hoffnung, die sich zu seinen
Lebzeiten allerdings nicht erfüllte.Schnell wurde Tjoma zum
Liebling
der Besucher und wuchs zu einem stattlichen, schönen
Bärenweibchen
heran. Die Haltung in der damaligen Bärenanlage war alles andere
als
optimal und da die Fertigstellung der neuen Bärenanlage zu dieser
Zeit
unabsehbar war, wurde Tjoma Ende 1988 in den Tierpark Suhl gebracht.
Dort lebte ein imposanter Bärenmann namens Goschka, der aus dem
gleichen Gebiet in Baschkirien stammte. Die guten Absichten und die
Hoffnung auf Nachwuchs blieben erfolglos, die beiden wollten nichts
miteinander zu tun haben, Tjoma fühlte sich in Thüringen
nicht wohl und
ertrotzte sich im Juni 1990 die Rückkehr nach Halle.
Munter und zufrieden lebte sie gemeinsam mit der jungen Braunbärin
Conny wieder in der alten Bärenburg. Mit Rücksicht auf ihre
Befindlichkeiten wurde kein weiterer Versuch mit einem Bärenmann
unternommen, auch nicht, nachdem die beiden sich gut vertragenden Tiere
im März 1993 endlich in die neue Anlage umziehen konnten. In den
letzten Monaten begann Tjoma erste Anzeichen einer Erkrankung zu
zeigen. Trotz intensiver Bemühungen auch des Zootierarztes ging es
plötzlich bergab. Starke Durchfälle konnten schließlich
nicht mehr
gestoppt werden, die Futteraufnahme wurde immer schlechter. Die stark
abgemagerte Bärin wurde mit dem Festliegen am Morgen des 11.
Januars
eingeschläfert. Der vorläufige Befund, sehr großer
Lebertumor mit
bereits massiver Beeinträchtigung der Verdauungsorgane, hat
bestätigt,
dass dem alten Tier von uns nicht mehr zu helfen war.
Der Zoo hat damit eine Tierpersönlichkeit verloren und, abgesehen
vom
Faultier „Paula“, das am längsten im halleschen Zoo lebende Tier.
Thüringer
Zoopark Erfurt, 16.01.2007
4. Nashorngeburt im Zoo - Mutter kann ihr
Kind allein
nicht vollständig aufziehen
Bange Stunden im Thüringer Zoopark. An einem Monitor im
rückwärtigen
Teil des Nashornhauses verfolgen Zoomitarbeiter erwartungsvoll die
ersten Reaktionen von Nashornkuh ‚Temba’ als frisch gebackene Mutter.
Wird sie dieses Mal ihr Kind problemlos aufziehen oder wird es dem
jetzigen Nachwuchs genauso wie seinem Bruder ‚Amari’ gehen, der 2005
unter Mühen mit der Flasche aufgezogen werden musste? Nach einer
Tragzeit von 16 Monaten hatte die 9-jährige ‚Temba’ am 15. Januar
um
13.57 Uhr ihr zweites Kind, ein Weibchen, geboren. Eine
Dreiviertelstunde später stand das Nashörnchen erstmals fest
auf seinen
viel zu groß scheinenden Füßen und begann, wenn auch
zögerlich, an
seiner Mutter nach der Milchquelle zu suchen. Doch obwohl im
Nashornhaus absolute Ruhe herrschte und lediglich zwei Kameras als
stumme Zeugen jede Regung von Mutter und Kind registrierten, war die
Mutter wie beim letzen Mal sehr unruhig. Das kleine Nashornmädchen
erhielt keine Chance, das mütterliche Euter zu finden. Da half dem
schwergewichtigen Baby auch seine überdurchschnittliche
Vitalität
nichts. Um diese aufrechtzuerhalten und natürliche
Abwehrreaktionen des
Neugeborenen gegenüber der Umwelt ausbilden zu können,
benötigte das
Kleine dringend die immunisierende Erstlingsmilch seiner Mutter. „Die
Nashornkuh“, so Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz, „habe auch nach der
zweiten Niederkunft ihr übersteigertes Verhalten nicht abgelegt,
dem
Neugeborenen auf Schritt und Tritt zu folgen, anstatt ruhig stehen zu
bleiben, um ihm so die Möglichkeit zu geben, nach Versuch und
Irrtum
das Euter zu finden.“ Am Abend blieb dann nur, ‚Temba’
medikamentös zu
beruhigen. Aber auch das half nichts. So musste das Nashörnchen
fürs
Erste mit einer künstlichen Milch versorgt werden. Darüber
hinaus
erhielt es zur Steigerung seiner Abwehrkräfte Gamma-Globuline.
Noch
bestand Hoffnung, dass es vielleicht bei diesem einen Mal Flaschegeben
bleiben würde. Diese Hoffnung schwand allerdings im Laufe der
Nacht und
bei einem weiteren Versuch am Morgen, die Mutter doch noch zum
Säugen
zu bewegen. Jetzt wird versucht, das immer schwächer werdende
Jungtier
im Beisein von ‚Temba’ durch die Gitterstäbe des Innengeheges
hindurch
mit der Nuckelflasche zu tränken. Der sogenannte Milchaustauscher
besteht je zur Hälfte aus 1,5 %iger Kuhmilch und einem
Fohlenaufzuchtpräparat versetzt mit einem milchzuckerabbauenden
Ferment. Würde das die sich schnell aufregende Nashornkuh
tolerieren,
könnten Mutter und Kind trotz siebenmaligem täglichen
Flaschegeben von
6 bis 21 Uhr zumindest zusammenbleiben. Allein dieser Sozialkontakt,
für den die Aussichten gegenwärtig nicht schlecht stehen,
würde sich
laut Zootierarzt Dietmar Kulka sehr positiv auf die Kindesentwicklung
auswirken.
Zoo
Hannover,
16.01.2007
Winter-Zoo war voller Erfolg
Am Sonntag um 19 Uhr sauste der letzte „Tube“ rasant den Rodelhang
hinab, mit Schwung wurden die letzten Pirouetten auf der Eisfläche
gedreht, dann schloss der Winter-Zoo auf Meyers Hof für diesen
Winter
seine Pforten. Vom 2. Dezember 2006 bis zum 14. Januar 2007 begeisterte
der Zoo mit Unterstützung des Energiedienstleisters E.ON Avacon
als
wunderschönes Winterland. Mit Rodelrampe und Schlittschuhbahn, mit
Winterdorf und Schlittenhunden, mit Glühweingarten und
Weihnachtsmann
und einem leuchtenden Lichtermeer. „Der Winter-Zoo war ein
fantastischer Erfolg“, schwärmt Zoodirektor Klaus-Michael Machens.
„Die
Besucher waren von der besonderen Dorfatmosphäre, dem Lichtermeer
und
der tollen Stimmung begeistert. Und natürlich vom Winter – denn
den gab
es ja nur hier im Zoo.“ 160.457 winterhungrige Gäste besuchten den
Winter-Zoo, um begeistert zu rodeln und Schlittschuh zu laufen –
insgesamt 26,4 Prozent mehr Besucher mehr als im vergangenen Jahr! Neue
Highlights in diesem Winter-Zoo waren die urige Almhütte zum
Aufwärmen
und Feiern und der weihnachtlich gemütliche Geschenke-Bazar.
Besonders
interessant für die Gäste: Der NDR sendete „Hallo
Niedersachsen“ bis
zum 23. Dezember live aus dem Winter-Zoo, das Studio war kurzerhand in
den Stall Bröckel verlegt worden. Für E.ON Avacon, den neuen
Partner
des Winter-Zoos, war dies ein Einstieg nach Maß. „Der Winter-Zoo
hat
sich auch im zweiten Jahr seines Bestehens als echter Besuchermagnet
erwiesen,“ sagte Pressesprecher Andreas Brandtner zum Abschluss. „Wir
freuen uns jetzt schon auf die Fortsetzung unserer Partnerschaft im
nächsten Winter.“
Zoologischer
Garten Berlin, 16.01.2007
Berliner Tiergärten herausragend!
Den Tierbestand auf Freiflächen und Teichen, in Flugvolieren und
Aquarien exakt zu erfassen, ist nicht immer einfach. Doch nachdem nun
alle Zählungen abgeschlossen sind, und der Abgleich mit den
routinemäßigen An- und Abmeldungen erfolgt ist, können
alle Zoo- und
Tierparkmitarbeiter sehr zufrieden sein. Das Ergebnis ist nennenswert.
Nach wie vor bietet keine andere Weltstadt dem Naturfreund eine derart
umfangreiche Auswahl verschiedenster Faunenvertreter unserer Erde.Der
Zoo Berlin mit seinem Aquarium hat im Jahr 2006 ca. 12% mehr Tickets
verkauft als im Vorjahr und erreichte mit einer Gesamtbesucherzahl von
2.505.844 ein Spitzenergebnis. Im Tierpark Berlin wurden 865.518
Besucher verzeichnet. Das Jahr 2005 war für den Tierpark ein
absolut
außerordentliches Jahr wegen der vielen
Jubiläumsveranstaltungen und
den drei Elefantengeburten, so dass zwar in 2006 weniger Gäste den
Tierpark besuchten, doch gegenüber dem „normalen“ Vergleichsjahr
2004
ca. 16% mehr Tickets verkauft wurden. Damit stehen die beiden Berliner
Tiergärten hinsichtlich der Besucherzahlen weltweit in einer
Topposition!
Thüringer
Zoopark Erfurt, 15.01.2007
Nashorngeburt am Montag im Zoopark erfolgt
Um 13.57 Uhr am Montag, dem 15. Januar 2007, war es soweit: ‚Temba’
brachte ein kleines Nashörnchen zur Welt. Vier Füße,
ein Kopf und zwei
Ohren konnte man auf dem Monitor gut erkennen. Nach wenigen Minuten
erfolgten die ersten Stehversuche. ‚Temba’ beschnüffelte sofort
nach
der Geburt das Neugeborene neugierig. Sie legte sich immer wieder ganz
vorsichtig neben das Kalb. So nah wie ‚Temba’ kommt zurzeit keiner an
das kleine Hörnchen ran. Denn absolute Ruhe ist vor und nach der
Geburt
sehr wichtig für eine erfolgreiche Aufzucht. Die Firma Mohr Media,
Erfurt, hatte deshalb am Samstag bereits zwei Kameras eingebaut. Von
dort wird das Bild live auf Bildschirme im Pflegerraum im Nashornhaus
übertragen. Mittels der Monitore können die Tierpfleger die
Nashörner
im Auge behalten, ohne dass ‚Temba’ dadurch beunruhigt wird. In
Kürze
werden die Bilder dann auch auf der Zoowebseite www.zoopark-erfurt.de
und auf der Webseite des mdr zu sehen sein. Wenn alles gut geht, gibt
es dann nicht nur die Geburt zu sehen, sondern auch live Aufnahmen von
Mutter und Kind aus dem Nashornhaus. Damit Mutter und Kind absolute
Ruhe haben, ist das Nashornhaus auch am Dienstag, dem 16. Januar,
vorrausichtlich den ganzen Tag für Besucher gesperrt. Wie
groß, wie
schwer – und was ist es ??? Diese Fragen bleiben zunächst noch
offen,
da weder das Wiegen noch das Messen im Augenblick möglich sind.
Und
auch das Geschlecht ist bisher am Monitor nicht eindeutig zu erkennen
gewesen. Aber Hauptsache: Mutter und Kind sind wohlauf!
Zoo
Duisburg,
15.01.2007
Das große Zählen ist zu Ende -
Inventur im Zoo
Wie alle Jahre wieder, so sind auch kurz vor dem Jahreswechsel vom
vormaligen Wissenschaftlichen Mitarbeiter und Inventur-Leiter des Zoos,
dem heutigen Direktor Dipl.-Biol. Achim WINKLER, die dicken
Bestandsbücher an die Revier-Tierpfleger ausgegeben worden. In
ihnen
ist peinlich genau festgehalten, was es an lebendem (und totem!)
„Inventar“ so alles zu verzeichnen gibt. Das große Zählen,
Messen,
Wiegen ist nunmehr abgeschlossen und dies bedeutet: Der derzeitige
Tierbestand setzt sich zusammen aus 2.133 Tier-Individuen in 287 Arten
(Unterarten und Rassen eingeschlossen). Selbstverständlich steht
hinter
jeder einzelnen Zahl ein eigenständiges Lebewesen mit seinen
besonderen
Kennzeichen, wie z.B. Angabe des Geschlechtes, Geburtsdatums, seiner
Ohr-Kennmarken, Brandzeichen oder computer-lesbaren Mikro-Chips unter
der Hautoberfläche. Insgesamt darf das Jahr 2006 für
Duisburgs
„Aushängeschild Nummer 1“ / Zoo als erfolgreich gelten. In jedem
Falle
hält Duisburgs Zoo in NRW nach wie vor eine Spitzenstellung und
darf
sich selbst damit sogar zu den 10 bedeutendsten / meist besuchten
Zoologischen Einrichtungen Deutschlands zählen. Lediglich im
Delphinarium ließ sich ein massiver Besuchereinbruch nicht
verhindern,
denn – wie berichtet – musste zu Beginn des vergangenen Jahres dessen
marodes Dach abgetragen werden; während der hellen Jahreszeiten
also
erlebten Zoobesucher Duisburgs Flipper nur unter freiem Himmel; erst zu
Weihnachten vergangenen Jahres konnte eine neue Dachkonstruktion
über
dem attraktiven Tierhaus fertiggestellt werden.
Als erfreuliche zoologische Fortentwicklung konnte im Jahr 2006 der
völlig neu gestaltete Osteingang des Äquatoriums/Affenhauses
der
Öffentlichkeit übergeben werden – hier sind insbesondere die
Neuanlage
für die seltenen Bärenstummel-Affen als auch eine
Großvoliere für
australische Lori-Papageien zu nennen. Auch die schmucken
madegassischen Vari-Lemuren fanden in der umgestalteten ehemaligen
Nebelparder-Zuchtstation ihr künftiges Dauer-Domizil. Kaum in
Zahlen zu
fassen sind die vielfältigen Aktivitäten der
Service-Abteilung des
Zoos, die sich um Kindergeburtstage, Sonderführungen,
Ausstellungen
und, und, und… kümmert.
Zoo
Heidelberg, 15.01.2007
Halsbandsittiche im Heidelberger Zoo
Schüler des Hector-Seminars, einem Förderungsprogramm
für
naturwissenschaftlich und mathematisch hochbegabte Schüler im Raum
Heidelberg-Mannheim-Karlsruhe, beschäftigten sich 2005 und 2006
ausgiebig mit den grünen Exoten, die schon seit vielen Jahren in
der
Rhein-Neckar-Region ihr neues Zuhause gefunden haben. Nun stellen sie
ihre Ergebnisse in einer Ausstellung über den Halsbandsittich im
Zoo
vor. Auf dem Gelände des Heidelberger Zoos werden
regelmäßig seit 1972
Halsbandsittiche beobachtet. Anfangs waren es aber nur einzelne
Exemplare, die im Winterhalbjahr an das Futterhäuschen kamen. Erst
im
Jahre 1990 brüteten die Papageien auf dem Gelände des Zoos
und damit
erstmals nachweislich auf dem Gelände der Stadt Heidelberg. Dabei
stammen die Sittiche nicht - wie viele Menschen glauben - aus dem
Heidelberger Zoo selbst. In dem kleinen Schlosspark in Neckarhausen -
zwischen Mannheim und Heidelberg am Neckar gelegen - begann der
Siegeszug der kleinen Papageien in der Kurpfalz. Hier fand schon 16
Jahre vor der Ansiedlung in Heidelberg - im Jahre 1974 - die erste
erfolgreiche Brut von einem aus Privathand entflogenen Pärchen
statt.
Dass die Sittiche auf dem Zoogelände vorkommen, liegt vielmehr an
den
schönen großen Platanen, die ausreichend
Nistmöglichkeiten bieten -
nicht nur für Sittiche. Kaum eine andere Vogelart wird bei uns
dermaßen
geliebt und gleichzeitig gehasst wie der Halsbandsittich. Während
sich
viele Bürger über die bunten Exoten freuen und auch gezielt
mit
Vogelfutter versorgen, beklagen sich Gartenbesitzer über
plündernde
Sittichschwärme und Hausbesitzer verzweifeln an der zunehmenden
Anzahl
von Löchern in ihrer Wärmedämmung. Das bietet alles nun
genug Stoff -
so dachten sich die Teilnehmer des Hector-Seminars - um den
Halsbandsittichen eine eigene Ausstellung zu widmen. Der Ort der
Ausstellung "Halsbandsittiche - Exoten im Rhein-Neckar-Raum" ist - wie
sollte es anders sein - genau dort, wo ihre Geschichte in Heidelberg
begann - im Heidelberger Zoo. Sie widmet sich u.a. der Herkunft und der
Biologie dieser Vögel, gibt Antworten auf Fragen, wovon sich
Halsbandsittiche außer von Äpfeln noch ernähren, ob die
Fassadenprobleme alleine auf Papageien zurückzuführen sind,
und was man
dagegen machen kann. Dies alles lässt sich auf den Postern der
Ausstellung betrachten. Außerdem wird noch informiert über
die Rolle
der kleinen Papageien in der Kunst, die Probleme, welche neue Arten
bringen können, was aktuell an den Sittichen geforscht wird und
und
und...
Die Ausstellung ist vom 17.01. bis 28.02.2007 im Afrikahaus des Zoo
Heidelberg zu sehen.
ZOOM
Erlebniswelt Gelsenkirchen, 15.01.2007
ZOOM Erlebniswelt bilanziert Erfolge in allen
Bereichen
Zählen, rechnen, bilanzieren: Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen
hat
Inventur gemacht und dabei sind wieder erstaunliche Zahlen
zusammengekommen. Wie bei jedem Unternehmen zieht auch die Erlebniswelt
am Ende des Jahres Bilanz. Wobei es bei den lebenden – und vor allem
sich bewegenden – „Inventurgütern“ gar nicht so einfach ist, immer
den
Überblick zu behalten. Doch nun ist es geschafft: Allein in der
neuen
ZOOM Erlebniswelt Afrika wurden 152 Säugetiere in 22 Arten
gezählt
sowie 143 Vögel in 17 Arten. Die ZOOM Erlebniswelt Alaska kommt
auf 64
Säugetiere in 12 Arten sowie 31 Vögel in 11 Arten. Insgesamt
tummeln
sich 559 Tiere in 90 Arten im Gelsenkirchener Zoo. Die meiste Freude
machte das Zählen in der Baby-Station der ZOOM Erlebniswelt, denn
2006
konnte der Zoo wieder eine ganze Reihe von Geburten vermelden. Nur
exemplarisch seien hierbei das Watussi-Kalb Louise erwähnt, das
Rote
Vari Mädchen Sina sowie die beiden kleinen Stachelschweine, die
Ende
November das Licht der Welt erblickten und fast als kleine Sensation
gelten. Die Liste der Tierbabys ließe sich noch weiter
fortsetzen, doch
die ZOOM Erlebniswelt setzte nicht nur auf den eigenen Nachwuchs,
sondern kaufte 2006 wieder zahlreiche Tiere aus anderen Zoos für
den
eigenen Bestand hinzu. So wechselte u.a. gleich eine ganze Damengruppe
an Seelöwen aus Barcelona ins Ruhrgebiet, aus Wien kamen die
Eisbären
Lara und Olinka als Verstärkung und die Schimpansenherde wurde mit
Tieren aus Zürich ergänzt. Ein trauriges Element in der
Jahresbilanz
hinterlässt dagegen der plötzliche und unerwartete Tod des
Eisbärmännchens Strupo am Ende des Jahres.
Zoo
Landau, 15.01.2007
Schülerrekord in Landauer Zooschule im
Jahr 2006
Die Landauer Zooschule schreibt
ihre Erfolgsgeschichte weiter. Nach
mehreren hohen Auszeichnungen im Jahr 2006 konnte zusätzlich auch
ein
Schülerbesuchsrekord gebrochen werden: Im letzten Jahr wurden
erstmals
fast 16.000 Kinder und Jugendliche in der Zooschule unterrichtet! Die
Entwicklung bereitet jedoch auch wegen des erheblichen
Organisationsaufwandes Sorgen. „Die hohen Schülerzahlen machen uns
unglaublich stolz“, freut sich die Leiterin und Initiatorin der
Zooschule, Dr. Gudrun Hollstein. „Die Entwicklung lässt auf eine
hohe
Akzeptanz unserer Zooschularbeit von Seiten der Schulen und
Kindergärten schließen.“ In den letzten Jahren sind – vor
allem nach
dem Bezug des neuen Zooschulgebäudes - die Schülerzahlen noch
einmal
deutlich gestiegen. Nicht nur aus der Region Landau, sondern aus der
gesamten Südpfalz, aus dem Elsass und aus den benachbarten
Bundesländern Saarland und Baden-Württemberg besuchen
inzwischen
Kindergruppen und Schulklassen regelmäßig die Landauer
Zooschule. So
konnten für das Jahr 2006 mehr als 15.700 Schüler
gezählt werden. „Für
die positive Entwicklung gibt es sicherlich mehrere Gründe“, meint
Hollstein. „Zum einen bietet die Zooschule eine Fülle von
interessanten
Unterrichtseinheiten für alle Altersstufen und Schularten, zum
anderen
bemühen sich 40 engagierte Zoopädagogen um einen
kindgemäßen
Zooschulunterricht. Moderne Unterrichtsmethoden mit dem Schwerpunkt auf
handlungsorientiertem, erlebnisbetontem und spielerischen Lernen stehen
bei uns im Vordergrund.“ Einzigartig ist auch das Angebot der
Zooschule, das Kennen lernen von Tieren mit dem Erleben einer
Fremdsprache zu verbinden. Für den Fremdsprachenunterricht werden
die
sorgfältig ausgebildeten Zoopädagogen, Studierende der
Universität
Koblenz-Landau, noch einmal extra geschult. Seit ihrer Gründung im
Jahr
1992 wird die Zooschule als Praxisfeld für angehende Lehrer und
Diplompädagogen genutzt und stellt somit einen wichtigen Baustein
mit
Tradition im Rahmen der Landauer Lehrerbildung dar. „Die Zooschule ist
eine Kooperationseinrichtung von Universität und Zoo Landau, die
hinsichtlich ihrer Strukturen und Leistungen bundesweit einmalig ist“,
meint auch der Direktor des Landauer Zoos, Dr. Jens-Ove Heckel. Trotz
der sehr erfreulichen Entwicklungen zeigen sich Hollstein und Heckel
jedoch auch ein Stück weit besorgt. Vormittags steht in der
Zooverwaltung das Telefon keine Minute still. Es fehlt der Zooschule,
die neben dem Schulunterricht ganzjährig auch Kindergeburtstage,
Workshops und andere Sonderveranstaltungen durchführt, dringend
eine
Arbeitskraft für die Aufnahme und Koordination der
Unterrichtstermine
und für die notwendige Beratung von Lehrern, Erziehern und Eltern
hinsichtlich des Schulprogramms. Um die Weiterentwicklung der Zooschule
sicherzustellen, muss hier in den nächsten Monaten eine
Lösung gefunden
werden. Das neue attraktive Zooschulegebäude wurde zum
großen Teil über
Sponsoren finanziert – vielleicht lässt sich über diesen Weg
auch eine
Lösung für das jetzt drängende Problem finden.
Zoo
Landau,
15.01.2007
Waldgeister und Traumnächte – Die Insel
Madagaskar steht
im Mittelpunkt des Veranstaltungsprogramms des Zoo Landau im Jahr 2007
Ein kleiner stacheliger Insektenfresser spielt eine nicht unbedeutende
Rolle im Landauer Zoo im kommenden Jahr. Auch wenn er die
Pressekonferenz zur Vorstellung des Zooprogramms wegen Winterschlafs
absagen musste, so ist der kleine Igeltanrek aus dem Landauer Zoo, der
eigentlich von der Insel Madagaskar stammt, ein Teil der
Madagaskar-Kamapgne 2007 des Europäischen Zoo- und
Aquarienverbandes
(EAZA), bei der sich auch der Landauer Zoo beteiligt und sogar von der
EAZA eine koordinierende Rolle für die deutschen Zoos
übertragen
bekommen hat. Der Zoo, erklärt Direktor Dr. Jens-Ove Heckel, sucht
im
Rahmen der Kamapgne u.a. einen Namen für den Igeltanrek. Daneben
finden
unter dem Motto „Madagaskar – Insel der Waldgeister“ im kommenden Jahr
über 40 Sonderveranstaltungen im Landauer Zoo statt: Vom Workshop
für
Kinder „So leben Kinder auf Madagaskar“ über die „Traumnacht im
Zoo“
für chronisch kranke und behinderte Kinder sowie deren
Familienmitglieder bis hin zum großen Zoo-Sommerfest Anfang
September
hat sich der Landauer Tiergarten ein anspruchsvolles Programm
vorgenommen. Zoodirektor Jens-Ove Heckel betont „ohne Partner und
ehrenamtliche Hilfe wie die vom Freundeskreis des Landauer Zoos oder
auch durch die Kooperation der Universität im Rahmen der Landauer
Zooschule sei ein solches Programm nicht auf die Beine zu stellen.“
Warum „Waldgeister“? Auch auf diese Frage hat der Zoodirketor eine
Antwort. Die bekanntesten Tiere, die auf Madagaskar leben, sind die
sogenannten Lemuren, kleine Halbaffen mit charakteristischen
Gesichtern, deren Name sich aus dem lateinischen Wort für Geister
ableitet. Diese Tiere bräuchten Schutz – wie auch viele andere
Tierarten auf Madagaskar.
Zoo
Duisburg,
12.01.2007
Zoo-Direktor Reinhard Frese offiziell
verabschiedet
Was seit Monaten bekannt und seit Monaten Thema einer Vielzahl von
Presseartikeln war, wird nun gewissermaßen amtlich
bestätigt: Der
Aufsichtsrat der Zoo Duisburg AG, vertreten durch dessen Vorsitzenden
Artur Grzesiek, Oberbürgermeister Adolf Sauerland sowie der
Präsident
des Verbandes der Deutschen Zoodirektoren, Dr. Bernhard Blaszkiewitz,
werden in Gegenwart zahlreicher (Ehren-)Gäste, Honoratioren und
Kollegen Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese feierlich in den
Ruhestand verabschieden. Nach 13 Jahren Tätigkeit als Erster Mann
des
Zoos am Kaiserberg wird der geborene Wuppertaler und vor seiner
Duisburger Zeit als Wissenschaftlicher Assistent im Zoo Berlin
tätige
Reinhard Frese noch einmal mit all den zoologischen, baulichen und
medialen Highlights konfrontiert, die er im Verlaufe der
zurückliegenden 13 Jahre initiiert, begleitet und/oder arrangiert
hat.
Dazu gehören ganz gewiss solche Höhepunkte wie der Um- und
Ausbau der
Elefantenanlagen, der Bau von Gorilla-Bush und Tropenhaus Rio Negro,
aber auch die naturnahe Gestaltung der gesamten Park- und Tieranlagen
und – nicht zuletzt – das reiche Einwerben unzähliger Spender und
Sponsoren.
Zoologischer
Garten Berlin, 12.01.2007
Sepien: die dritte Tintenfischart im
Zoo-Aquarium
Nach langer Zeit gibt es im Zoo-Aquarium wieder Sepien aus dem
Mittelmeer zu bestaunen. Sepien sind die häufigsten Tintenfische
unserer Breiten. Dennoch sind sie relativ selten in einem Aquarium zu
sehen. Die meisten Tintenfische haben nämlich nur ein relativ
kurzes
Leben und sind außerdem empfindliche Pfleglinge, die nur schwer
zu
transportieren sind. Bei jeder Aufregung sprühen sie nämlich
ihre Tinte
ins Wasser. In der Natur soll die Tintenwolke den Angreifer ablenken
und verwirren, denn die blauschwarze Tintenwolke verbirgt nicht nur den
fliehenden Tintenfisch, sondern sie ist auch stark ätzend und kann
im
engen Transportgefäß sogar den Tintenfisch selbst
schädigen. Diesmal
erhielt das Zoo-Aquarium jedoch keine jungen Tintenfische, sondern
über
das Paläontologische Institut der Freien Universität einige
Eier, aus
denen im Spätsommer des letzten Jahres die winzigen Sepien
schlüpften.
In der Zwischenzeit sind sie so groß geworden, dass 15 Sepien
jetzt in
ein großes Schauaquarium umziehen konnten. Hier liegen sie gut
getarnt
auf dem Sandboden oder den Basaltsäulen und warten, dass
zufällig eine
Futtergarnele vorbeischwimmt, die sie dann blitzschnell ergreifen.
Manchmal machen sie sich im Rückstoßprinzip aber im freien
Wasser auch
selbst auf die Futtersuche. Trotz ihres Namens sind Tintenfische keine
Fische, sondern sie sind vielmehr mit den Schnecken und Muscheln
verwandt. Während Sepien nur noch vom Muskelgewebe umhüllte
und deshalb
nicht mehr sichtbare Schalenreste besitzen, haben urtümliche
Tintenfischarten noch ein echtes Schneckenhaus wie etwa der Nautilus.
Mit den Sepien bietet das Zoo-Aquarium jetzt die seltene Chance, ganz
unterschiedliche Tintenfische beobachten zu können, nämlich
einmal die
im Rückstoß schwimmenden Sepien, den allseits bekannten, mit
seinen
langen Saugarmen kriechenden Kraken und den Nautilus mit seinem
schönen
Gehäuse.
Zoo
Leipzig,
12.01.2007
1,76 Millionen Besucher 2006 - Rekordjahr
für den Zoo
Leipzig
Genau 1.759.963 Besucher gingen 2006 auf Erlebnistour durch den Zoo der
Zukunft. Für den Zoo Leipzig ist es ein erneuter Besucherrekord.
Im
Vorjahr 2005 besuchten 1,458 Millionen Gäste den Zoo. „Es ist eine
Erfolgsgesichte, wie sie im Buche steht und ich bin sehr stolz auf die
gesamte Zoomannschaft, die eine hervorragende Arbeit für den Zoo
geleistet hat. Wieder konnten wir das Ergebnis steigern und über
300.000 Besucher mehr begrüßen, worüber wir uns im
hohen Maß freuen.
Auch 2007 werden wir alles Mögliche daran setzten, um den
Zoogästen
einen erlebnisreichen Aufenthalt zu bieten“, so Zoodirektor Dr.
Jörg
Junhold. Mit der Eröffnung der Elefantentempelanlage „Ganesha
Mandir“
wurde ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum „Zoo der Zukunft“ fertig
gestellt. Dass unter anderem die Anlage und die beiden Hamburger
Elefantenneuzugänge Saida und Salvana die Herzen der kleinen und
großen
Zoofans gleichermaßen erobert haben, zeigt die sehr gute
Jahresbilanz.
Einen Elefanten unter Wasser, nur durch eine Glasscheibe getrennt, beim
Baden zu beobachten, ist nur im Leipziger Zoo möglich. „Es ist ein
einmaliges Schauspiel“ so Junhold. Aber auch die „Jungen Wilden“ des
Jahres haben zum erfreulichen Ergebnis beigetragen und alle
gleichermaßen begeistert: Das gemeinsame toben der vier kleinen
Zebras,
der Säbelantilopen- und Straußenjungtiere sowie von
Giraffenweibchen
Twiga über die Kiwara-Savanne, der erneute Zuchterfolg bei den
Hyänen,
Gorillas und Stumpfkrokodielen lockten immer wieder Zoofans in den
Garten.
Zoo
Osnabrück, 12.01.2007
Tierkinder freuen sich über den
„Frühling im Winter“
Die am 10. Dezember 2006 geborenen
Zwillinge bei den Langohrziegen –
Bewohner von Samburu – freuen sich über das warme Wetter, denn
täglich
können sie bei angenehmen Temperaturen auf der Freianlage toben
und die
Familie aufmischen. Der Langohrziegen-Nachwuchs war der letzte im
Reigen der vielen Tierkinder im Jahre 2006. Insgesamt gab es 116
Geburten. Leider sind aus unterschiedlichen Gründen 16 Jungtiere
nicht
aufgekommen. Die Aufzuchtrate betrug damit 86,2 % und ist damit
überdurchschnittlich gut. Diese Zahl ist für die Bewertung
der
Haltungsbedingungen im Osnabrücker Zoo ein sehr guter Wert.
Natur-
und
Tierpark Goldau, 12.01.2007
WINTERMÄRCHEN IM TIERPARK GOLDAU
Die bereits zur Tradition gewordenen Wintermärchen im Natur- und
Tierpark Goldau werden von der Zuger Märchenerzählerin
Claudia M.
Hauser erzählt. Im stimmungsvollen Tierpark-Schulhaus, das eine
warme
Umgebung mit passender Atmosphäre bietet, haben kleine und grosse
Zuhörer Platz. Damit die Grossen und Kleinen nichts verpassen,
dauert
ein Märchenblock ca. 15-20 Minuten. Dazwischen gibt s einen feinen
und
wärmenden Gratis-Punch für alle Fans. Der im wildromantischen
Bergsturzgebiet liegende Natur- und Tierpark ist auch im Winter ein
besonderes Erlebnis. Alle Wege sind gepfadet und mit Kies
beschüttet.
Die angenehme Ruhe lässt Ihnen bei der Beobachtung der Tiere viel
Zeit
und Raum für Erholung
Natur-
und
Tierpark Goldau, 12.01.2007
IMPFUNG GEGEN DIE VOGELGRIPPE MIT GUTEN
RESULTATEN
Nachdem die Vogelgrippe (H5N1) im Herbst 2005 in die Schwarzmeerregion
vorgedrungen war, beantragten die zoologischen Gärten Basel, Bern,
Goldau und Zürich beim Bundesamt für Veterinärwesen eine
Impfbewilligung für ihre Vögel. Die Impfung gegen Vogelgrippe
ist in
der Schweiz grundsätzlich verboten aus gutem Grund: Geimpfte
Hühner
werden bei einer Ansteckung zwar nicht krank, können den Erreger
aber
unter Umständen dennoch weitergeben. Weil der Geflügelhalter
so eine
Ansteckung nicht bemerken würde, ist eine Impfung unter normalen
Umständen riskant.
Die Situation der vier Zoos ist jedoch speziell: Viele ihrer Vögel
sind
äusserst wertvoll und einige gehören gar zu bedrohten Arten.
Zudem
kommen Zoovögel üblicherweise nicht mit Hausgeflügel in
Kontakt. Da die
erhältlichen Impfstoffe bei exotischen Vogelarten nicht
geprüft sind,
beantragten die Zoos die Impfung im Rahmen einer Forschungsstudie, um
die Schutzwirkung bei exotischen Vögeln zu testen. Die daraus
gewonnen
Resultate sind gut, das Impfprogramm ist jedoch noch nicht definitiv
abgeschlossen. Die Verantwortlichen des Natur- und Tierparks Goldau
haben langjährige Erfahrungen und die im Herbst 2005 gemachten
Aussagen, dass ein Zoobesuch trotz Vogelgrippegefahr für Menschen
nach
wie vor ungefährlich ist, hat sich bewahrheitet, da die Haltung
dieser
Tiere strengen Vorschriften genügen muss. Die Weiss- und
Schwarzstörche, wie auch die Graureiher werden weiterhin geimpft,
da
wir diese Vögel aufgrund ihrer Seltenheit nur sehr schwer ersetzt
werden können. Gleichzeitig sind es auch Vögel, die
unmöglich in
geschlossenen Gehegen leben könnten. Falls Sie weitere Fragen zu
dieser
Thematik haben, gibt Ihnen unser Direktor Dr. med. vet. Felix Weber
gerne Auskunft.
Zoo
Frankfurt, 11.01.2007
Neues aus dem Exotarium –
Löffelstöre und Nachwuchs bei
den Gefleckten Krötenlaubfröschen
Nach einigen Jahren schwimmen wieder vier kleine Nordamerikanische
Löffelstöre (Polyodon spathula) in einem Aquarium des
Exotariums.
Löffelstöre haben ihren Namen nach einem langen und breiten,
nach vorne
gerichteten Kopffortsatz, der mit dem Heranwachsen der Tiere auch immer
größer wird. Eigentlich sieht das „unhandlich“ aus, und die
Tiere sind
auch nicht besonders gut im Manövrieren. Wofür dieser
Fortsatz gut ist,
erkennt man erst, wenn die Tiere in eine Planktonwolke schwimmen. Sie
öffnen dann das Maul weit, spreizen die Kiemendeckel ab und
schwimmen
mit offenem Maul im Kreis. Durch den Kopffortsatz wird das Wasser
mitsamt dem Plankton, das aus Kleinkrebsen (Wasserflöhen) und
Insektenlarven besteht, direkt ins Maul geleitet, wo es mit den Kiemen
abgesiebt und dann verschluckt wird. Löffelstöre stammen aus
dem
Flusssystem des Mississippi/Missouri und waren im Norden bis zu den
Großen Seen verbreitet. Früher wurden sie bis 160 cm lang,
heute gibt
es so große Tiere aber fast nicht mehr. Überfischung (u. a.
Kaviar),
Veränderung des Lebensraums durch Kanalisierung und
Wasserverschmutzung
haben die Bestände hinschmelzen lassen. Noch dramatischer ist die
Lage
des nächsten Verwandten des bis sechs Meter lang werdenden
Chinesischen
Löffelstörs, von dem man nicht einmal weiß, ob es noch
lebensfähige
Bestände gibt. Zwei große Löffelstöre schwimmen
jetzt schon in den
Zoogewässern – einer im Klammeraffen-Graben und einer im
Großen Weiher,
wo es genügend Plankton gibt. Auch die jetzt noch kleinen Tiere
aus dem
Aquarium werden dorthin übersiedeln, sobald sie für das
Aquarium zu
groß geworden sind.
Tiergarten
Schönbrunn, 11.01.2007
Tiergarten: Insel für Wildvögel
Vor zwei Jahren vergab der Tiergarten Schönbrunn an einen
Vogelkundler
den Auftrag, erstmals im Zoogelände die Wildvögel zu
zählen und so den
Wert des Tiergartens als Lebensraum für heimische Tierarten zu
ermitteln. Nun liegen die Ergebnisse vor: 74 Vogelarten – 22
brüten Der
Zoologe Dr. Leo Sachslehner – einer der besten Vogelspezialisten
Österreichs – konnte im Tiergarten 74 verschiedene Vogelarten
beobachten. 22 davon haben hier auch Junge aufgezogen. Drei von diesen
Arten sind in den Roten Listen verzeichnet: Mittelspecht,
Gartenbaumläufer und Rauchschwalbe. Sachslehner empfiehlt,
besondere
Aufmerksamkeit auf den äußerst seltenen Mittelspecht zu
legen und
Schönbrunn in ein großflächiges Wiener Schutzkonzept
für diese Art
einzubinden. Die Wälder der Stadt Wien beherbergen knapp zwanzig
Prozent des gesamtösterreichischen Mittelspecht- Bestandes.
Zoo
Krefeld, 11.01.2007
Therapie mit Tieren: Zoo Krefeld bietet mit
der Inoges AG
bundesweit erstmals einen Zoo-Reha-Tag an
Im Zoo Krefeld fand jetzt der 1.
Zoo-Reha-Tag für einige Patienten
einer in der Seidenstadt ansässigen Rehabilitationseinrichtung
statt –
und dieser soll nun zu einer regelmäßigen Einrichtung
werden. Der Zoo
Krefeld und die Inoges AG, Gesellschaft für innovative
Lösungen im
Gesundheitswesen, bieten damit für Patienten in der Rehabilitation
einen neuen Therapieansatz: Ein Tag der Reha wird im Zoo Krefeld in
natürlicher Umgebung und mit spannenden Tierkontakten verbracht.
Ein
Wechsel in eine Umgebung mit völlig neuen Reizen eröffnet
dabei den
Patienten und ihren Therapeuten neue Perspektiven. Physische und
psychische Fähigkeiten werden hier gleichermaßen
angesprochen und
gefordert. Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen und Mediziner Stefan
Tripp
als Vertreter der Inoges AG zeigen sich zuversichtlich im Hinblick auf
die bundesweit einmalige Kooperation und ihre Ziele. Noch ist es nach
den ersten Erfahrungen zu früh, um etwas über die
therapeutische
Wirkung der Zoobesuche zu sagen. „Aber“, so Dr. Tripp, „gerade bei
älteren Menschen wirkt so ein Gruppenbesuch im Zoo gegen soziale
Rückzugstendenzen und Vermeidungsstrategien, die oft mit einer
komplizierten Hüft- oder Knieoperation einhergehen“. Die Tatsache,
dass
Tiere eine therapeutische Wirkung auf Patienten haben können, ist
erwiesen. Doch dabei handelt es sich – mit Ausnahme der gelegentlich
auch eingesetzten Delfine – um Haustiere. Zootiere sind in der Regel
Wildtiere und müssen als solche auch behandelt und respektiert
werden.
Der therapeutische Effekt muss also eher aus dem Beobachten und
Analysieren der Tiere und ihrer Verhaltensweisen und aus
beschränkter
„Mitarbeit“, zum Beispiel beim Füttern, kommen. Die Tiere
andererseits
müssen zu den Gruppen gehören, die auch bei den diversen
Zooführungen
an menschliche Nähe gewöhnt sind. So wird auf beiden Seiten
vor dem
Zoobesuch eine Art Selektion betrieben. Die Therapeuten wählen aus
ihren Patienten eine Gruppe aus, von der sie sich versprechen, dass der
Zoobesuch für sie von Nutzen sein könnte, der Zoo wiederum
wählt
geeignete Tiergruppen aus. Der fünf- bis sechsstündige
Zoobesuch der
Patienten ist im Rahmen ihrer drei- bis vierwöchigen Reha eine
einmalige Angelegenheit und kostenlos. Der Besuch wird von Ärzten
begeleitet. Und auf dem Programm steht auch ein Besuch im Regenwaldhaus
mit seinen besonderen klimatischen Bedingungen.
Zoo
Krefeld,
11.01.2007
Nashörnchen Davu, neue
Großkatzenanlage, Orchideen und
Zoowetter: Krefelder Zoo stellte mit 380 000 Besuchern den Rekord ein
Stets zu den ersten Instituten, die am Jahresanfang ihre
Besucher-Bilanz ziehen, gehört der Zoo Krefeld. Und die fällt
für das
Jahr 2006 so gut wie schon lange nicht mehr aus. Mit 380 000 Besuchern
(Vorjahr rund 335 000) kann Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen ein
Jahr
nach der Gründung der Zoo-gGmbH eine rekordverdächtige
Besucherzahl
präsentieren. Das „Top-Ergebnis“ des Jahres 1999 mit der
Rekordzahl von
380 026 Besuchern – angelockt durch das seinerzeit neu eröffnete
Regenwaldhaus – wurde damit nach sieben Jahren erstmals wieder
erreicht. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 13,5
Prozent. Außerdem liegt die Besucherzahl 2006 sogar noch um 11,5
Prozent über dem Zehnjahres-Durchschnitt. Dies dürfte zum
einen durch
die Neugier der Zoobesucher auf die im Herbst des Vorjahres neu
eröffnete Tigeranlage begünstigt worden sein. Eine
Orchideenschau und
die Geburt von Nashörnchen „Davu“ im Februar erfüllten
ebenfalls die
Hoffnung auf besondere Besucherströme. Als dann auch noch
Zootierarzt
Martin Straube durch seine Serienbeiträge im Fernsehsender VOX
bundesweit Werbung für „seinen“ Zoo machte, waren die letzten
Weichen
für das Rekordergebnis gestellt. Besucherstärkster Monat im
abgelaufenen Jahr war der April mit 56 225 Besuchern, dem höchsten
Ergebnis eines Monats seit Beginn dieser Statistik im Jahr 1990.
Erstaunt war das Zooteam diesmal über die Zahlen des Dezembers,
der
sich mit 11 299 Besuchern deutlich von den Dezemberergebnissen der
Vorjahre abhebt. Seit Jahren schon hatte der letzte Kalendermonat mit
durchschnittlich rund 6 000 Besuchern die „Rote Laterne“. Wegen
schlechten Wetters enttäuschten letztes Jahr die Monate März,
August
und November im Vergleich zum Vorjahr ein wenig. Positiv bemerkbar
für
die Besucherzahlen machten sich auch die zahlreichen Aktionen des
Zooführerteams, beispielsweise die regelmäßig
angebotenen zwei
sonntäglichen Zoo-Führungen pro Monat, Nachtführungen
durchs
Regenwaldhaus, spezielle Themenführungen, Ferienführungen
sowie
Ausstellungen und Vorträge in der Zooscheune. Immer mehr
Tierliebhaber
nutzen diese Angebote und entdecken dabei die besondere Gelegenheit,
durch die Erklärungen und individuelle Fragen an die
Zooführer mehr
Hintergrundwissen zu erhalten. Durch Weiterführung und
Ergänzung dieser
Angebote und regelmäßige Verbesserungen im Service und an
den Gehegen,
die damit sowohl für die Tiere als auch für die Betrachter
attraktiver
werden, hofft der Krefelder Zoo auch für dieses Jahr wieder auf
ein
reges Besucheraufkommen. Schon bald werden mit dem Umbau der
Baumkänguru-Anlage die nächsten Schritte in diese Richtung
gesetzt.
NVD-Zoos – 15. Januar 2007
Dierentuinen: meer dan 10 miljoen bezoekers!
Zoos: über 10 Millionen Besucher!
In 2006 haben insgesamt gut 10 Millionen Besucher die 15 Zoos der
Niederländischen Zoovereinigung (NVD) besucht. Allein der
Rotterdamer
konnte 1.428.098 Gäste begrüßen. Insgesamt verfügt
die Niederlande über
etwa 50 zoologische Einrichtungen. Die NVD-Zoos erfüllen hohe
Anforderungen an die Tierhaltung und kooperieren auf den Gebieten
Edukation und Naturschutz.
Aktivitäten der NVD-Zoos umfassten 2006 u.a. die Teilnahme an der
EAZA-Nashornkampagne, wobei etwa 70.000 Euro an Spendengeldern
gesammelt werden konnten. Dies ist ein beträchtlicher Teil der
500.000
Euro, die die europaweit 134 teilnehmenden Zoos sammelten.
Im Juni wurden 14 Kinder-Zoodirektoren gewählt. Die Gewinner
setzen
sich unter 8000 jungen Bewerbern durch und bewiesen sowohl ein
großes
Wissen als auch Überzeugungskraft. Die Kinder bekleiden ihr „Amt“
ein
Jahr lang und nehmen während dieser Zeit an einem eigenen
Zoo-Kongress
teil, organisieren ihr eigenes Zoofest und werfen Blicke hinter die
Kulissen „ihres“ Zoos. Zudem erhielt jeder Kinder-Direktor ein
Naturschutzprojekt zugewiesen, für das sie möglichst viele
„Fans“
gewinnen sollen. Abstimmen kann jeder auf www.dierentuinmaand.nl
Ende 2006 wurde der Nationale Dierentuinbon eingeführt. Gutscheine
im
Wert von 15 Euro können in allen Postämtern des Landes oder
unter www.dierentuinbon.nl erworben
und in allen NVD-Zoos eingelöst werden.
2007 nehmen die NVD-Zoos an der EAZA-Madagaskar-Kampagne teil. Der Juni
ist wieder „Dierentuinmaand“ mit allerlei besonderen Aktivitäten
und
Angeboten
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Natur- und Artenschutz – Meldungen |
derstandard.at
- 17.01.2007
Silberrücken
getötet
Rebellen im Ostkongo haben nach Berichten von Umweltschützern seit
Jahresbeginn mindestens zwei der seltenen Berggorillas geschlachtet. Es
werde befürchtet, dass noch weitere Tiere Wilderern zum Opfer
gefallen
seien, erklärte Robert Muir von der Zoologischen Gesellschaft
Frankfurt, der einen Wildhüter im Virunga-Nationalpark begleitete.
Dieser berichtet im Internet vom Fund eines der Gorillas. Rebellen
hätten den Silberrücken seines Fleisches wegen getötet.
Auch im zweiten bekannten Fall handelte es sich nach Angaben der
Londoner Afrika-Umweltstiftung vom Mittwoch um einen Silberrücken,
einen erwachsenen männlichen Gorilla, der wegen seines
weißen
Rückenfells so genannt wird. Die Überreste des Tieres seien
am Dienstag
im Virunga-Park gefunden worden. Die Stiftung machte Anhänger von
Rebellenführer Laurent Nkunda verantwortlich, der im von langen
Jahren
des Bürgerkriegs geschwächten Ostkongo noch immer Angst und
Schrecken
verbreitet. Weltweit gibt es nur noch rund 700 Berggorillas, davon 380
in der Gebirgsregion zwischen dem Kongo sowie Ruanda und Uganda.
FAZ.NET
-
17.01.2007
Artenschutz: Es geht nicht nur um Tiere
Ein bisschen Kühle wie derzeit in
Europa findet Rob
Williams ganz schön. Denn in Peru, wo er seit drei Jahren lebt,
ist es
jetzt entsetzlich heiß. Obwohl auch dort das Klima nicht mehr so
verlässlich ist: 2006 kam der Regen zwei Monate früher als
üblich.
Dass die Phänomene, mit denen sich der 37 Jahre alte Brite
tagtäglich
beschäftigt, längst globale Dimensionen angenommen haben, ist
ein
Grund, warum sich die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) bei
ihrem Regenwaldschutzprogramm in den Ost-Anden um mehr kümmert als
nur
um Tiere und Pflanzen. Was mit dem Schutz der vom Aussterben bedrohten
Riesenotter vor 16 Jahren begann, ist heute Artenschutz, Ausbildung von
einheimischen Rangern, aber vor allem auch eine Umwelterziehung, die
Zukunftsperspektiven eröffnet.
Berliner
Morgenpost - 17.01.2007
Panda "Chuang Chuang": Für Liebesspiele abspecken
Weil er für Sex mit seiner Partnerin zu dick geworden ist, haben
thailändische Tierärzte den Panda Chuang Chuang auf Diät
gesetzt. Die
Verantwortlichen im Zoo der Stadt Chiang Mai hoffen darauf, dass sich
Chuang Chuang mit dem Pandaweibchen Lin Hui paart und für
Nachwuchs
sorgt. Doch fühle sich Lin Hui mit ihrem 150 Kilogramm schweren
Partner
nicht mehr wohl, erklärte Chefveterinär Kanika Limtrakul. Das
Weibchen
wiegt lediglich 115 Kilogramm. Damit er abspeckt, bekommt der Panda
jetzt nur noch Bambusblätter, Bambussprossen wurden gestrichen.
derstandard.at
- 16.01.2007
Einsame
Frau des Waldes
"Sie war eine sehr streitbare Frau", erinnert sich Louis Fischer. Der
aus Ruanda stammende Tierarzt, der heute in Wien ein Labor für
Veterinärmedizin und Hygiene leitet, ist Dian Fossey Anfang der
Achtzigerjahre persönlich begegnet. Ihre Leidenschaft für die
Berggorillas in Ruanda entdeckte Fossey relativ spät. 1932 in den
USA
geboren, studierte sie zunächst erfolglos Veterinärmedizin,
ehe sie
eine Ausbildung zur Ergotherapeutin absolvierte. 1966 traf sie den
Paläontologen Louis Leakey, der nicht nur Fossey dazu
überredete, in
Afrika über Primaten zu forschen. Leakey hielt Frauen
grundsätzlich für
begabtere Feldbiologen hielt als Männer und begeisterte auch Jane
Goodall und Biruté Galdikas dafür, Menschenaffen zu
studieren. Alle
drei hatten so gut wie keine wissenschaftliche Vorbildung.
Frankfurter
Neue Presse - Dienstag, 16. Januar 2007
Wenn Ralf Sommerlad sich als u...
Wenn Ralf Sommerlad sich als
unabhängiger
Versicherungsmakler vorstellt, ist kaum zu vermuten, dass sich hinter
diesem Mann eine wilde Bestie verbirgt – oder besser mehrere tausend
wilder Bestien, denn Sommerlad setzt sich für den Schutz der
Krokodile
ein. Denn seit 30 Jahren engagiert sich der Rödelheimer Crocodile
Dundee für die urtümlichen Reptilien, sei es als
Privathalter, als
Pfleger im Frankfurter Zoo oder als Regionalleiter der Crocodile
Specialist Group der Weltnaturschutzunion (IUCN), dem
größten
internationalen Umweltnetz. ... Mittlerweile erforscht der
54-Jährige
seit fast 40 Jahren das Verhalten und den Lebensraum von Krokodilen:
„In ihrem Verhalten unterscheiden sie sich von den anderen Reptilien,
sie betreiben Brutpflege und sind vielfältiger.“ Zusammen mit dem
Biologen und Reptilienexperten Ludwig Trutnau stellte er jetzt ein
umfangreiches Lehrbuch zusammen. Sieben Jahre recherchierten die
Reptilienkenner für dieses Buch und reisten um die ganze Welt.
derstandard.at
- 16.01.2007
Australien
sperrt seine Häfen für Walfänger
Australien hat japanische Walfangschiffen untersagt, in der
diesjährigen Saison seine Häfen anzulaufen. Umweltminister
Ian Campbell
sagte am Montag im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, er lehne den
Walfang strikt ab. "So lange ich Minister bin", dürften die
japanischen
Schiffe keine australischen Häfen anlaufen. Zugleich rief Campbell
die
Walfänger auf, bei möglichen Zusammenstößen mit
Tierschutzaktivisten
Zurückhaltung zu üben. So sollten sie vom Einsatz von
Wasserkanonen
absehen.
spiegel.de
-
16.01.2007
Verlust der skurrilsten Tiere droht
Sie sehen nicht nur bizarr aus und tragen skurrile Namen. Der
Schlanklori, die Hunter-Antilope und 98 weitere Tiere stehen auch auf
einer ebenso exklusiven wie traurigen Liste der Zoological Society of
London (ZSL). Denn ihr Lebensraum ist bedroht und ihre Artgenossen sind
oft schon tot. Die britische Organisation hat jetzt mit einem
Artenschutzprojekt namens Edge (Evolutionary distinct and globally
endangered) begonnen, das die Tiere vor weiterer Unbill schützen
soll.
Dabei wollen Forscher die Lebensgewohnheiten und -räume der Tiere
untersuchen, die größten Gefahren herausfinden und diese
bekämpfen.
"Wir werden die weltweit ungewöhnlichsten Spezies
beschützen", sagte
Jonathan Baille, Leiter des Forschungsprojektes. Dazu zählen
"riesige
und hochgiftige Maus-ähnliche Kreaturen, winzige Fledermäuse
und
eierlegende Säugetiere - alle sind vom Aussterben bedroht", sagte
Baille. Das Edge-Team untersuchte zunächst die evolutionären
Unterschiede zwischen verschiedenen Tieren. Dann prüfte es, wie
stark
diese vom Aussterben bedroht sind und kam auf insgesamt 564 Spezies.
100 davon will die Gruppe in den kommenden Jahren besonders
unterstützen, 2007 stehen vorerst zehn Tiere ganz oben auf der
Rangliste.
Focus
Online
- 16.01.2007
Kuriose Tiere unter Artenschutz
Eine Fledermaus, die nicht größer
ist als eine
Streichholzschachtel. Ein stacheliges Säugetier, das einen langen
Rüssel hat und Eier legt. Ein gestreifter Hase auf Sumatra, der
sich so
gut im Urwald versteckt, dass die Einheimischen keinen Namen für
ihn
haben. Diese und viele andere Tiere sind so außergewöhnlich,
dass sie
durch das Raster der bisherigen internationalen Artenschutzprogramme
fallen. Deshalb hat die Zoologische Gesellschaft von London jetzt ein
neues Projekt gestartet, um die seltsamsten und seltensten Tiere der
Erde zu schützen. Das Vorhaben mit dem Namen „Edge“ (dt. Kante,
Schneide) soll sich ausschließlich um diese besonderen Lebewesen
kümmern, denn deren Überleben steht oft auf Messers Schneide.
Pressetext
-
16.01.2007
Schutz
für die bizarrsten Tiere der Erde - Londoner
Zoologische Gesellschaft will lebende Fossilien schützen
Ein globales Artenschutzprogramm für
die bizarrsten und
ungewöhnlichsten Tiere der Erde hat die Zoological Society of
London
ZSL ins Leben gerufen. Die Wissenschaftler wollen nämlich jene
Lebewesen vor dem Aussterben retten, die einzigartige evolutionäre
Geschichten aufzuweisen haben und sozusagen die letzten
Überlebenden
ihrer Art sind. Unter das Schutzprogramm fallen etwa das
Zwerg-Flußpferd, die afrikanische Hirola Antilope und der
Yangtse-Delfin.
Das wichtigste Argument der Wissenschaftler um Jonathan Baillie, dem
Leiter des Projekts "Evolutionary Distinct and Globally Endagered"
(Edge), ist dahin gehend, dass diese Tierarten in herkömmlichen
Schutzprogrammen kaum Beachtung finden. Die Gesellschaft definiert
diese One-of-a-kind-Spezies als jene, die
verhältnismäßig wenige
Artverwandte haben und sich durch dieses Alleinstellungsmerkmal
auszeichnen und nur durch sofortige Maßnahmen vor dem Aussterben
gerettet werden können. Die Wissenschaftler haben insgesamt 564
solcher
Tierarten anhand eines taxonomischen Baumes identifiziert. Etwa 100
werden in diesem besonderen Schutzprogramm starke Beachtung finden.
Noch in diesem Jahr werden die ersten zehn dieser besonderen
Tierspezies im Fokus der Initiative stehen.
FAZ.NET
-
16.01.2007
Kormorane: Die Überfischer
Es sind gar nicht die Vögel, die man zuerst sieht, wenn man sich
der
Kormoran-Kolonie nähert. Es ist der zerwühlte Waldboden:
"Wildschweine", sagt Tomasz Mokwa von der polnischen Forschungsstelle
für Ornithologie in Danzig. Die Allesfresser suchen unter den
Nestern
nach Fischabfällen und abgestürzten Küken, ihre Zahl hat
genauso
zugenommen wie die der Kormorane. Wenn der Biologe Mokwa Besucher zur
Kormoran-Kolonie nahe Katy Rybacki
(früher Bodenwinkel) führt, kommt er meist diesen Weg
entlang. Die
Frische Nehrung, eine fast 70 Kilometer langen Landzunge östlich
von
Danzig, umgeben von Haff und Ostsee, ist ein Vogel-Paradies. Eine der
wichtigsten Zugvogel-Routen Europas führt über das Haff, von
den bisher
beobachteten 230 Vogelarten, die sich im Jahr an dem Gewässer
aufhalten, nisten 55 Prozent auf oder nahe der Nehrung. Stochennester
sind in den Dörfern im Weichsel-Delta nicht selten, sie thronen
sogar
auf Strommasten.
dieneueepoche.com
- 15.01.2007
Tatort Lacomaer Teiche – ein Fall nicht nur für
Vattenfall-Kunden - Hat Braunkohleabbau einen höheren Stellenwert
als
die europäische Naturschutzpriorität?
Das Naturschutzgebiet Lacomaer Teiche und der angrenzende Hammergraben
in Brandenburg sollen einem Braunkohletagewerk von Vattenfall Europe
Mining & Generation weichen. Im Jahre 2003 wurde dieses Paradies
als europäisches Natura 2000-Schutzgebiet ausgewiesen. Dort lebt
der
Wiedehopf, ein seltener Vogel mit langem Schnabel und
hellorangefarbener Federhaube, dessen Ruf fast wie eine Kinderhupe
klingt, nur viel sanfter, und andere unzählige bedrohte Tiere und
Pflanzen, die zum Teil den höchsten europäischen Schutzstatus
genießen.
Freiburger
Nachrichten
- 15.01.2007
Eine
Raststätte für Vögel
Seit sechs
Jahren führt der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz in
Cudrefin
am Südostufer
des Neuenburgersees das Naturschutzzentrum «La Sauge».
Viele seltene
und bedrohte
Vogelarten brüten in den Naturschutzgebieten rund um den
Neuenburgersee. Die Naturschutzgebiete «Chablais de
Cudrefin» und
«Fanel» gehören mit der rund 3000
Hektaren umfassenden Grande Cariçaie zum grössten
zusammenhängenden
Feuchtgebiet
der Schweiz. Hier findet man rund ein Drittel aller Pflanzenarten und
ein Viertel
aller Tierarten. Jeden Tag werden Vogelzählungen
durchgeführt und die Daten zur Vogelwarte Sempach
übermittelt. Im
Empfangszentrum zeigen Wechselausstellungen Lehrreiches über
Uferlandschaften,
Geschichten der Region und über einzelne Tierarten. Auf dem
Naturpfad
kommen die
Besucher an Beobachtungshütten vorbei, aus denen sie durch
Sichtschlitze hindurch
Vögel beobachten können, ohne diese durch ihre Anwesenheit zu
stören.
Neues
Deutschland -
15.01.2007
Rippenqualle
stört Ökosystem
Sie wirken schwerelos, elegant und effizient – und bedrohen heimische
Fischarten. Die ursprünglich an der Ostküste der USA
beheimatete
Rippenqualle Mnemiopsis leidyi ist im Herbst erstmals in der Ostsee
gesichtet worden und inzwischen auch in der Nordsee. Der milde Winter
dürfte ihre Ausbreitung weiter begünstigen.
Neues
Deutschland - 15.01.2007
Europas energetische Moorleichen
Anbau von Biotreibstoffen zerstört
Südostasiens Regenwälder.
Das treibt den CO2-Ausstoß hoch
Seit dem 1. Januar müssen Benzin und Diesel an deutschen
Tankstellen
einen wachsenden Anteil von Kraftstoffen auf pflanzlicher Basis
enthalten. Während Biodiesel und Alkohol im Tank dazu beitragen,
dass
weniger Erdöl verbrannt wird, verursacht der Anbau der
Energiepflanzen
vermutlich ein Vielfaches der eingesparten Kohlenstoffemissionen: Die
Zerstörung natürlicher Wälder und Moore macht aus
Kohlenstoffspeichern
riesige Treibhausgasquellen.
Neues
Deutschland - 15.01.2007
Utopie und Menetekel - Schicksal der Nördlichen
Weißen
Nashörner steht auf der Kippe
Im Kongo sind die seltensten Säugetiere der Welt, die
Nördlichen Weißen
Nashörner, von ihrer Ausrottung bedroht. Ein neues Buch ist ihnen
gewidmet.
derstandard.at
- 14.01.2007
China
will Sibirischen Tiger durch künstliche Befruchtung retten
Chinesische Zoologen wollen den Sibirischen Tiger mit Hilfe
künstlicher
Befruchtung vor dem Aussterben bewahren. Wissenschaftler hätten in
der
nordöstlichen Provinz Heilongjiang am Samstag eine vier Jahre alte
Tigerin mit dem Sperma eines älteren Tigers befruchtet, berichtete
die
staatliche Nachrichten Xinhua. Im Norden Chinas und in Russland leben
in freier Wildbahn schätzungsweise nur noch 400 Sibirische Tiger.
Das
in China für das Programm zuständige Henghedaozi-Zuchtzentrum
für
Wildkatzen wurde 1986 mit acht Tigern eingerichtet. Inzwischen sei
dieser Bestand auf über 700 Tiere angewachsen, berichtete die
Agentur.
Xinhua verwies darauf, dass das Land Erfolge mit Befruchtungsprogramme
zur Rettung bedrohter Arten bereits im Falle des Panda-Bären
vorweisen
könne. So seien im vergangenen Jahr im Rahmen eines entsprechenden
Programms 34 Panda-Junge geboren worden, von denen 30 überlebt
hätten.
derstandard.at
- 14.01.2007
SOS
für die Sirenen
Vor 20 Millionen Jahren schwammen sie auch durch Ostösterreich: Im
Krahuletz-Museum in Eggenburg bezeugen fossile Seekuh-Skelette, dass
das tropische Flachmeer, das sich damals im Herzen Europas erstreckte,
auch den großen Vegetariern als Lebensraum diente. Auf den ersten
Blick
mögen Seekühe - auch Sirenen genannt - den Robben
ähneln, doch sie sind
mit den Elefanten verwandt, und nur die aquatische Lebensweise hat zu
einer optischen Ähnlichkeit mit Seehund, Walross und Co
geführt.
Seekühe existieren seit rund 50 Millionen Jahren, heute gibt es
zwei
Seekuh-Familien: Die Manatis mit abgerundetem Schwanz und die Dugongs,
die Gabelschwanzseekühe. ... Dass sie auch Sirenen genannt werden,
verdanken die Seekühe der Tatsache, dass sie von Weitem eine
gewisse
Ähnlichkeit mit menschlichen Schwimmern aufweisen: Den Seefahrern
früherer Jahrhunderte, die ja mitunter monatelang auf weibliche
Gesellschaft verzichten mussten, mögen sie wie Meerjungfrauen
erschienen sein.
derstandard.at
- 14.01.2007
Thailand:
Diät für sexmuffeligen Panda
Thailand will dem Panda-Bären und Sexmuffel "Xuang Xuang" mit
einer
Diät auf die Sprünge helfen. Der Zoo in Chiang Mai wartet
seit mehr als
drei Jahren vergeblich auf Nachwuchs im Panda- Haus. Mit einem
Fitness-Programm soll der übergewichtige Panda nun auf den
Geschmack an
seiner fünf Jahre alten Gefährtin "Lin Hui" gebracht werden,
berichtete
die "Bangkok Post" am Sonntag. Der siebenjährige "Xuang Xuang"
bringt
stolze 150 Kilogramm auf die Waage, nach Angaben des Panda-Betreuers
Prasertsak Buntrakulpoontawee deutlich mehr als ein Durchschnittspanda.
Ab sofort bekommt der Panda-Mann nur noch abgemessene Bambus- und Brot-
Rationen, und er soll sich auf der Suche nach dem Essen mehr bewegen.
Die Pandas sind seit 2003 als Leihgabe aus China und eine
Riesenattraktion in dem Zoo.
spiegel.de
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14.01.2007
Invasion der kaspischen Grundeln
Angler ziehen sie aus Rhein und Mosel: Grundel-Arten, die eigentlich in
Osteuropa beheimatet sind. Die Fische, klein, stummelig und nicht
besonders behände, haben sich Tausende Kilometer nach Westen
vorgekämpft - mit Hilfe des Menschen und zu Lasten einheimischer
Arten.
Umweltjournal
- 13.01.2007
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