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Liebe
Leser,
kurz vorweg: der Staatanwalt bescheinigt dem Zoo Leipzig in klaren
Worten, die Bären-Einscheidung sei gerechtfertigt gewesen.
Plötzlich
gibt es auch zustimmende Zeitungsartikel...
In vielen Ländern versuchen Zoos - erst recht neugegründete -
den
Begriff "Zoo" ganz zu vermeiden und erfinden abenteuerliche Namen, um
den vermeindlich oder tatsächlich negativ belegten Begriff zu
vermeiden. Nicht so in Deutschland:
Die
Welt
Zoo statt
Gehege - weil die EU es so will
Was
auf den ersten Blick als europäischer Bürokratieauswuchs
erscheint,
bietet auf den zweiten Blick neue Chancen: Aus dem "Wildgehege
Klövensteen" wird der "Zoo Klövensteen".
"Ein Zoo soll Informationen über die Tiere und die
biologischen Zusammenhänge vermitteln und dient somit der
Bildung",
sagte Revierförster Nils Fischer.
Da werden also die paar Gehege im Hamburger Klövensteen nun
offiziell
in "Zoo" umbenannt. Hamburg hat also wieder zwei Zoos! Ähnliches
passierte der Vogelvoliere im Stadtgarten Mainz, und ganz peinlich war
es, als ein zu unrecht bekannter Safaripark unlängst schwafelte,
er sei
nun "EU-geprüfter Zoo" und damit sozusagen von oberster Stelle
geadelt.
Die Diskussion reicht bis in die 70er Jahre zurück, als sich die
etablierten Zoos gegen eine ausufernde Zahl neuer privater Wild- und
Tierparks auf dem Lande erwehren wollten. Mit nationaler und
internationaler Gesetzgebung hoffte man, sich den Begriff "Zoo"
schützen oder zumindest mit hohen Mindestanforderungen belegen zu
können. Das Thema wäre eigentlich längst gegessen (die
EU-Richtlinie
gilt seit 2002!), wenn nicht erst die Länder, dann die kommunalen
Verwaltungen die Umsetzung verzögert hätten. Nun ist es auf
der
absteigenden Behördenleiter beim letzten Forstamt ganz unten
angekommen. Fragt sich eigentlich nur noch, ob die zuständigen
"Zoo-Gründer" einfach nur übersteigertes lokalpatriotisches
Geltungsbewußtsein oder schlicht die EU-Richtlinie nicht
verstanden
haben. Nicht alles, was nach EU ein genehmigungspflichtiger Zoo ist,
muß sich auch so nennen!
Sie dürfen sich darauf verlassen: diese Einrichtungen werden auch
künftig bei Zoo-infos.de keine rote Zoo-Markierung auf der Karte
erhalten.
Zoos im Sinne des Gesetzes
sind also auch Wildgehege?
Na gut, aber da hätten wir noch mehr:
Weihnachtsmänner im Sinne des Gesetzes sind auch Osterhasen
(Amtsgericht Rheine, 5 Ds 84 Js 782/93).
Fische im Sinne des Gesetzes sind auch zehnfüßige Krebse,
Muscheln und
Tintenfische (Schleswigholsteiner
Fischereigesetz)
Tiere im Sinne des Gesetzes
sind auch Eier (Artenschutzrecht)
Wald im Sinne des Gesetzes
sind auch Forststraßen (Forstrecht)
Luftfahrzeuge im Sinne des
Gesetzes sind auch Flugmodelle
Blumen im Sinne des Gesetzes sind auch Kränze
Bücher im Sinne des Gesetzes sind auch Musiknoten
In diesem Sinne, ob mit oder ohne Gesetz, ein schönes Wochenende!
Dirk Petzold

Elefantengehegebegrenzungsenrichment
im Zoo Abidjan (aus einem PAAZAB-Report)
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| Zoos –
Meldungen |
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sz-online - 10. Jan. 2007
Staatsanwaltschaft: Kein Strafverfahren gegen Zoo nach
Bären-Tötung
Die Staatsanwaltschaft Leipzig leitet kein Strafverfahren gegen
Zoo-Direktor Jörg Junhold wegen der Tötung eines jungen
Lippenbären
ein. Wie die Behörde am Mittwoch mitteilte, besteht kein Anlass
für
weitere Ermittlungen. Die Entscheidung des Zoos, das Tier
einzuschläfern, sei gerechtfertigt sowohl aus
veterinärmedizinischer
Sicht als auch nach allgemein verbindlichen Richtlinien. Der
Staatsanwaltschaft lagen fünf Strafanzeigen vor. Die
Tierschützer
hatten Junhold sowie dem zuständigen Kurator und einem Zootierarzt
einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorgeworfen. Zoodirektor
Junhold zeigte sich erleichtert über den schnellen Abschluss der
Prüfung und deren Ergebnis. Die Behörde habe bestätigt,
dass der Zoo
diese „schwere Entscheidung“ im Einklang mit dem Tierschutzgesetz und
dem für ihn verbindlichen Regelwerk getroffen habe. Der Deutsche
Tierschutzbund in Bonn sieht weiterhin Klärungsbedarf. „Wir
bleiben bei
unserer grundsätzlichen Kritik“, sagte
Bundesgeschäftsführer Thomas
Schröder.
Leipziger Volkszeitung - 10. Jan. 2007
Kein Strafverfahren gegen Leipzigs Zoodirektor wegen
Bären-Tötung
Die Staatsanwaltschaft sieht „nach eingehender Prüfung“ der
Anzeigen
und der vorliegenden Unterlagen keine Anhaltspunkt für einen
Anfangsverdacht eines strafrechtlichen Verstoßes seitens der Zoo-
Verantwortlichen. Die Welt-Zoo-Naturschutzstrategie und des
Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für Bären lehnten
in ihren
Grundsätzen und Empfehlungen die Handaufzucht ausdrücklich
ab, hieß es.
Dies werde auch von der Tierschutzorganisation WWF mitgetragen.
Yahoo! Nachrichten - 8. Jan. 2007
Leipziger Zoo verteidigt Tötung von kleinem
Lippenbären
Nach der Tötung eines kleinen Lippenbären kurz nach dessen
Geburt hat
der Leipziger Zoo sein umstrittenes Vorgehen verteidigt. Eine gesunde
Aufzucht des Jungtiers, das von seiner Mutter verstoßen worden
sei, sei
nicht möglich gewesen, hieß es in einer am Montag
verbreiteten
Erklärung. Selbst bei Erfolg einer künstlichen Handaufzucht
wäre die
spätere Integration in eine Bärengruppe nicht möglich
gewesen. Die
Staatsanwaltschaft Leipzig prüft derzeit zwei Strafanzeigen wegen
Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Vor Ende der
Woche
sei aber nicht mit einem Ergebnis zu rechnen. Unterdessen gab es im
Leipziger Zoo erneut Nachwuchs bei den Lippenbären: In der Nacht
zum
Freitag brachte Lippenbärendame Malini zum zweiten Mal Junge zur
Welt.
PR-Inside.com - 8. Jan. 2007
Zoo Leipzig verteidigt Bären-Tötung
Der Leipziger Zoo hat die Tötung eines Lippenbärenbabys
verteidigt. Die
Einschläferung des Neugeborenen sei im Einklang mit anerkannten
wissenschaftlichen Erkenntnissen und Empfehlungen erfolgt, sagte ein
Zoo-Sprecher am Montag in Leipzig. Da die Mutter ihren Nachwuchs
ignoriert habe, wäre das Jungtier innerhalb kürzester Zeit
gestorben.
Auch bei einer künstlichen Aufzucht wäre das Tier mit
schweren
psychischen Schäden groß geworden und eine Integration in
eine Gruppe
kaum möglich gewesen.
MDR - 8. Jan. 2007
Erneut Lippenbären-Nachwuchs im Leipziger Zoo
Gut eine Woche nach der Tötung eines Lippenbär-Jungen im
Leipziger Zoo
hat es bei den Tieren erneut Nachwuchs gegeben. Wie der Zoo am Montag
mitteilte, brachte Lippenbärin „Malini“ in der Nacht zum Freitag
zwei
Junge zur Welt. Das Weibchen kümmere sich „liebevoll“ um die
Kleinen.
Unterdessen laufen die Ermittlungen zur Tötung des Nachwuchses
eines
anderen Lippenbären-Weibchens bei der Staatsanwaltschaft Leipzig
weiter. Nach Angaben des Zoos wurde der Behörde ein Schreiben
vorgelegt, in dem der Tierpark Rechenschaft über die Tötung
des Tieres
ablegt. Das Schreiben soll zudem an den Deutschen Tierschutzbund in
Bonn geschickt werden. Nach Angaben des Zoos heißt es in der
Erklärung:
„Eine gesunde, auch psychisch gesunde Aufzucht des Tieres wurde unter
den gegebenen Umständen prognostisch als mit an Sicherheit
grenzender
Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen.“
Mitteldeutsche Zeitung - 8. Jan. 2007
Erneut Lippenbär-Nachwuchs im Zoo Leipzig
Gut eine Woche nach der Tötung eines Lippenbär-Jungen im
Leipziger Zoo
hat es bei den Tieren erneut Nachwuchs gegeben. Wie der Zoo am Montag
mitteilte, brachte Lippenbärin «Malini» in der Nacht
zum Freitag zwei
Junge zur Welt. Abschließend verweist der Zoo darauf, dass die
Entscheidung zur Tötung im Einklang mit international anerkannten
wissenschaftlichen Grundsätzen und Empfehlungen für die
Haltung und
Aufzucht von Wildtieren, insbesondere auch Lippenbären, stehe.
Angesichts dieses umstrittenen Falles zeigte sich Zoodirektor Jörg
Junhold erfreut über den neuen Nachwuchs bei den Lippenbären.
Die
Geburt wurde erwartet.
mephisto 97.6 - 9. Jan. 2007
Tierschutzbund kritisiert Erklärung des Zoos
Der Vorsitzende Thomas Schröder sagte, die Begründungen
reichten noch
nicht aus. Außerdem habe sich der Zoo nicht genug um die Rettung
des
Babys gekümmert. Schörder sagte: "Wir sagen ganz deutlich, es
gibt
vielleicht Einrichtungen, die einen solchen Bären übernommen
hätten.
Das geht nämlich. Zumindest ist es spekulativ, dass es nicht geht,
so
wie der Zoo es sagt. Es kostet Zeit, Fachverstand und Aufwand. Den aber
scheut der Zoo. Er hat sich über die Weihnachtsfeiertage soweit
wir
wissen nicht um genügend andere Optionen gekümmert. Das
hätten wir
zumindest erwartet vom Zoo."
sz-online - 9. Jan. 2007
Neue Bärenbabys im Zoo - diesmal dürfen sie
leben
Neun Tage nach dem Bärendrama im Leipziger Zoo gab es bei den
Lippenbären erneut Nachwuchs. Im Gegensatz zu dem nach Weihnachten
totgespritzten Bärenbaby dürfen die beiden neuen Jungtiere
weiterleben.
Unterdessen laufen die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft zu der
umstrittenen Tötungsaktion weiter. Einer offiziellen
Erklärung des
Tiergartens zufolge freut sich Zoo-Chef Dr. Jörg Junhold diesmal
über
den Nachwuchs bei den Lippenbären. Soll heißen: Der Daumen
des
Direktors zeigt nach oben - die Tiere dürfen weiterleben.
Vorausgesetzt, Malini kommt ihren Mutterpflichten weiterhin nach und
das Säugen funktioniert problemlos.
Leipziger
Internet-Zeitung
Lippenbären-"Drama"
in Leipzig: Wenn der Zoo zur Arche wird
Stuttgarter Zeitung - 10. Jan. 2007
"Schließt die Irrenhäuser, die ihr Zoos
nennt"
Der Nürtinger Tierrechtler unterscheidet sich von
gemäßigten
Tierschützern durch sein klares Bekenntnis zu den Lehren Peter
Singers.
(nur mit Abo zugänglich)
Die
Welt - 8.
Jan. 2007
Die
letzten Arbeitstage des scheidenden Zoo-Direktors
Berlin. Tiere und Arbeit. Ohne die geht es nicht. Deshalb ist dem
scheidenden Zoodirektor Jürgen Lange auch nicht bange vor dem
Ruhestand. Ein Tierpflegerhandbuch muss geschrieben, eine
Zoologen-Konferenz in Shanghai vorbereitet werden und dann stehen auch
noch zwei Reiseleitungen in die Antarktis und nach Kenia auf seinem
Jahresplan. In dieser Woche hat der 64-Jährige seinen letzten
Arbeitstag im Zoo. Davon ist nichts zu merken. Auf dem Schreibtisch
stapeln sich nach wie vor Berge von Papier, Baupläne liegen herum,
die
Dienstwohnung muss geräumt werden, aber jetzt ist erst mal Zeit
für
eine Bilanz. Das Antilopenhaus wurde umgebaut, die Bären- und
Wolfanlage spektakulär zusammengelegt, eine Greifvogelvoliere kam
dazu
und Ende Februar soll das für 1,8 Millionen Euro neu gestaltete
Nachttierhaus eröffnet werden. Im Keller des Raubtierhauses werden
aus
35 sehr kleinen 16 große Anlagen, in die unter anderem Erdferkel
und
Wüstenfüchse einziehen werden. Nicht vermissen wird der
Zoodirektor
dagegen die zähen Verhandlungen mit dem Finanzsenator. Lange
musste
sparen und Arbeitsplätze abbauen, er handelte den laufenden
Zuwendungsvertrag aus. In diesem Jahr bekommen der Zoo noch zwei und
der Tierpark als sein Tochterunternehmen sechs Millionen Euro Zuschuss.
Wie es ab 2008 weitergeht, liegt in den Händen des neuen Zoo- und
Tierparkdirektors Bernhard Blaszkiewitz.
Berliner Morgenpost - 8. Jan. 2007
Der Herr der Tiere zieht sich zurück
Berliner
Kurier
- 4. Jan. 2007
Blaszkiewitz will Koalabären
Knuffige Koalas begeistern alle Tierfreunde. Jetzt will auch
Tierpark-Chef Dr. Bernhard Blaszkiewitz die Exoten zeigen. Doch deren
Haltung ist extrem teuer. Tierschützer sind darum empört: Mit
dem Geld
sollten lieber die Gehege der anderen Tiere verbessert werden! "Eines
Tages werden wir Koalas haben", kündigte Blaszkiewitz in einem
Interview an. "Der Koala ist eines der teuersten Zoo-Tiere. Für
zwei
sind im Monat etwa 3000 Euro fällig", schätzt Achim Winkler,
Chef im
Duisburger Zoo, der als einziger in Deutschland Koalas hat.
Außerdem
muss jeder Zoo die Pflege der Tiere in Australien unterstützen -
macht
mindestens 10 000 Euro pro Jahr. Das Geld wird dringender woanders
gebraucht, sagen Tierschützer. "Solange die Elefanten im Tierpark
nachts angekettet werden, weil das Geld für den Umbau vom
Dickhäuterhaus fehlt, verbietet sich jede teure Anschaffung von
Exoten!", schimpft Claudia Hämmerling von den Grünen.
Mittelbayerische
- 4. Jan. 2007
1,1 Millionen Gäste bestaunen 2270 Tiere
Das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte des Tiergartens hat der
Nürnberger Zoo im Jahr 2006 erzielt. Mehr waren es nur im Vorjahr
2005
gewesen. Insgesamt bezeichneten
Tiergarten-Direktor Dr. Dag Encke und sein Stellvertreter Dr. Helmut
Mägdefrau gestern beim Pressetermin das Jahr 2006 als ein Jahr
„mit
vielen Rückschlägen im Delfinarium, aber auch vielen
Zuchterfolgen“.
Insgesamt leben im Nürnberger Zoo 2270 Tiere 274 verschiedener
Arten.
2006 sank die Zahl der Wasservögel vor allem wegen Füchsen
leicht, die
Zahl der Reptilien stieg durch Beschlagnahmungen und Fundtiere an.
Nürnberger Zeitung - 5. Jan. 2007
Die schönen Momente überwiegen
Wenn Tiergartendirektor Dag Encke auf das Jahr 2006 zurückblickt,
dann
überwiegen für ihn die schönen Momente - bei einem
Zoochef sind das
naturgemäß die Geburten von Tierbabys: «Vor allem
über die drei
Jungtiere bei den Takins habe ich mich gefreut, irgendwie hat es mir
diese Tierart besonders angetan.» Aber auch auf andere
Zuchterfolge des
Jahres 2006 kann Encke stolz sein, vor allem auf die beiden asiatischen
Löwenbabys und auf den erstmaligen Nachwuchs bei den Buntleguanen.
Nachwuchs gab es außerdem u. a. bei den Gibbons, Seelöwen,
Urwildpferden und Grevyzebras. Über die Frage, was die schlimmsten
Augenblicke im vergangenen Jahr waren, muss Encke nicht lange
nachdenken: «Die Todesfälle bei den Delfinen, insbesondere,
als die
Delfinmutter Daisy eingeschläfert werden musste.»
Bad
Vilbel
Online - 8. Jan. 2007
Gute
Jahresbilanz für Zoo Frankfurt
Der Aufwärtstrend bei
den Besucherzahlen ist seit sieben Jahren mit insgesamt 30% Steigerung
ungebrochen. Mit dem Baubeginn eines Gibbonhauses und vor allem des
Menschenaffenhauses Bonoboland, wurden 2006 die Grundsteine für
zwei
wichtige neue Tieranlagen gelegt, die in diesem Jahr zu einer weiteren
Attraktivitätssteigerung des Frankfurter Zoos beitragen werden.
PR-Inside.com - 5. Jan. 2007
Besucheransturm im Frankfurter Zoo
Der Frankfurter Zoo hat sich auch im Jahr 2006 als Publikumsmagnet
erwiesen - die
meistbesuchte hessische Freizeitinstitution
Kieler
Nachrichten - 10. Jan. 2007
Wildpark
Eekholt erreicht mit fast 229 000 Besuchern
gute Bilanz
Der Wildpark Eekholt hat im Jahr 2006 trotz Vogelgrippe die zweitbeste
Besucherzahl seiner Geschichte erreicht, sagte
Geschäftsführer
Wolf-Gunthram Freiherr von Schenck beim Neujahrsempfang des Parks.
Lübecker Nachrichten - 7. Jan. 2007
Weniger Besucher im Ueckermünder Tierpark
Der Tierpark Ueckermünde hat 2006 einen Besucherrückgang
verbucht, rund
10 000 Besucher weniger als 2005.
Zugleich stieg der Anteil polnischer Besucher. Der Ueckermünder
Zoo war
Anfang 2006 drei Wochen wegen der Vogelgrippe geschlossen.
Hannoversche
Allgemeine - 4. Jan. 2007
Drei
kleine Geparden im Zoo tot
Die drei kleinen Geparden im Zoo Hannover sind tot. Die nur drei Monate
jungen Raubkatzen hätten am Mittwoch eingeschläfert werden
müssen,
teilte der Zoo am Donnerstag mit. Sie hätten an einer seltenen
Rückenmarkserkrankung gelitten, die ausschließlich bei
jungen Geparden
auftritt. Die Krankheit war bei allen drei Tieren gleichzeitig
ausgebrochen und sehr schnell fortgeschritten. Die jungen Geparden
konnten nicht mehr richtig laufen, knickten ein und fielen um.
„Für uns
war es gestern ein trauriger Tag”, sagte Zoo-Tierarzt Andreas Knieriem
am Donnerstag. „Wir können nur hoffen, dass die Untersuchung
unserer
Jungtiere hilft, den Ausbruch der Krankheit bei anderen Gepardenkindern
zu verhindern.” Auch in anderen Zoos in Europa starben in den
vergangenen Jahren Gepardenbabys an der Rückenmarkserkrankung.
PR-Inside.com - 4. Jan. 2007
Geparde im Zoo Hannover an seltener
Rückenmarkskrankheit gestorben
Drei junge Geparde sind am Mittwoch im Zoo Hannover an einer seltenen
Rückenmarkserkrankung verstorben. Die Ursache der Krankheit sei
noch
unklar, teilte der Zoo am Donnerstag mit. Für Menschen und Tiere
sei
die so genannte Myelopathie nicht ansteckend. Die Tierärztliche
Hochschule Hannover will nun in Zusammenarbeit mit dem Schweizer
Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin (FIWI) die Erkrankung
untersuchen. Die Krankheit greift den Angaben nach die Nervenzellen und
-bahnen sowie das Rückenmark an. Sie war bei allen drei Tieren
gleichzeitig ausgebrochen. Ein genetischer Hintergrund wird
ausgeschlossen.
Planung
und
Bau
Tagesspiegel - 9. Jan. 2007
Der Senat sagt Ja zum Riesenrad am Zoo
Das Riesenrad kommt – und es wird am Zoo gebaut. Der Senat hat gestern
dem Verkauf des Grundstücks an der Charlottenburger Hertzallee
zugestimmt, auf dem sich das 175 Meter hohe Rad ab 2009 drehen soll.
Mit 36 Kabinen für jeweils 40 Passagiere. „Da hat meine Verwaltung
an
einem großen Rad gedreht“, sagte Finanzsenator Thilo Sarrazin
(SPD)
nach der Kabinettssitzung. Die künftigen Passagiere erwarte „eine
große
Abflughalle mit Ticketcounter (voraussichtlich 12 Euro), Lounges,
Restaurants, Shopping und Kino“. Bis dahin sind aber noch einige
Formalien zu erledigen. Das Abgeordnetenhaus muss dem Kaufvertrag
zustimmen. Sarrazin hofft, dass dies noch im Januar geschieht. Für
das
Riesenrad muss der Wirtschaftshof des Zoologischen Gartens weichen. Ein
Neubau entsteht auf dem Zoogelände, finanziert aus dem
Grundstücksverkauf, der 25 Millionen Euro einbringt. Der Zoo macht
bei
dem Geschäft sogar ein Plus von drei bis vier Millionen Euro. Bis
Ende
Juni muss der Investor „Great Berlin Wheel“ einen Bauantrag einreichen;
die Bezirke Charlottenburg- Wilmersdorf und Mitte sollen zeitgleich
einen Bebauungsplan vorlegen. Vor allem das Verkehrskonzept für
die
Umgebung des Bahnhofs Zoo ist noch strittig. Ein mehrstufiges
Bürgschaftsverfahren verhindert, dass die Kosten am Land Berlin
hängen
bleiben, sollte das größte Aussichtsrad Europas ein
Pleiteunternehmen
werden.
Grünes Licht für Riesenrad am Zoo
Das Projekt für ein Riesenrad am Berliner
Zoo hat eine
weitere Hürde genommen. Der Berliner Senat beschloss am Dienstag
den
Verkauf des Grundstücks, das bislang vom Zoologischen Garten als
Wirtschaftshof genutzt wird. Das Geschäft mit dem Investor, der
dort
bis Ende 2008 ein 185 Meter hohes Rad errichten möchte, muss noch
vom
Abgeordnetenhaus gebilligt werden. Er sei aber zuversichtlich, dass
dies bis Monatsende passieren werde, sagte Finanzsenator Thilo Sarrazin
(SPD). Das Riesenrad sei nun „sicher unterwegs“. Der Zoologische Garten
erhalte für den Umzug auf einen neuen Bauhof 12,4 Millionen Euro
sowie
einen Anteil des Kauferlöses in Höhe von drei bis vier
Millionen Euro.
Der Zeitplan sehe vor, dass der Betreiber den Bauantrag bis Mitte 2007
einreicht. Nach der Genehmigung seien noch acht Monate für die
Fertigung der Einzelteile notwendig, ehe der Bau tatsächlich
beginnen
könne. Während dieser Zeit müsse der Zoo das
Gelände räumen.
Mittelbayerische - 4. Jan. 2007
Die Löwen ziehen aus
Zumindest für Katzen-Fans wird das Jahr 2007 im Nürnberger
Tiergarten
ein Jahr, das deren Seele gespalten hinterlassen wird: Die Raubkatzen
bekommen in diesem Jahr Abteile, die drei- bis viermal so groß
werden
wie die jetzigen – dafür werden sie aber das ganze Jahr
ausquartiert.
Wer die Löwen und Tiger in diesem Jahr noch einmal sehen will,
muss
sich sputen: Anfang April werden die Raubkatzen in andere Zoos verlegt.
Wegen des Erhaltungs-Zucht-Programms kommen nur zwei der insgesamt vier
Löwen zurück, wie der stellvertretende Tiergarten-Direktor
Dr. Helmut
Mägdefrau gestern sagte. Die Tiger werden aber beide nach
Nürnberg
zurückgeholt. Größere, spektakuläre
Veränderungen stehen im Nürnberger
Zoo 2007 ansonsten nicht an – hauptsächlich werden bereits
begonnene
Projekte wie die Delfin-Lagune und das Manati-Haus fortgeführt.
Bis die
Lagune abbezahlt ist, wird es laut Mägdefrau kein weiteres
Großprojekt
geben. Allerdings stehe die Frage im Raum, wie das alte Seekuh-Haus
genutzt werde, wenn die Seekühe im neuen Manati-Haus untergebracht
seien. Konkrete Überlegungen gebe es aber noch nicht.
Bietigheimer Zeitung - 9. Jan. 2007
Nashorn-Dame erhält Gesellschaft
Das älteste Breitmaulnashorn der Welt lebt im Augsburger Zoo. Die
46-jährige Toto bekommt dieses Jahr ein neues Haus und die
Gesellschaft
von Artgenossen. Einen bitteren Verlust mussten Toto und der Tierpark
im September verkraften: Nashornbulle Abu starb an Altersschwäche.
Jetzt ist Toto allein, doch das soll nicht lange so bleiben. Der Zoo
will eine junge Breitmaulnashorn-Herde nach Augsburg holen und hofft
auf Zuchterfolge mit den seltenen Huftieren. Die Ansiedlung der
Rhinozerosse erfordert allerdings auch bauliche Veränderungen: Der
Augsburger Zoo plant das größte Projekt seit Jantschkes
Amtsantritt vor
fast fünf Jahren. Für rund 900 000 Euro soll ein neues
Nashorn-Haus
gebaut werden. Denn um mit den jungen Tieren züchten zu
dürfen,
brauchen die Augsburger Platz für mindestens sechs Exemplare. Im
neuen
Gebäude werden die Breitmaulnashörner mit sechs
Watussi-Rindern
nachbarschaftlich Wand an Wand wohnen, die auch eine neue Behausung
brauchen. Das neue Rhino-Quartier wird Teil des großen
Afrika-Panoramas, einer steppenartig angelegten, drei Hektar
großen
Freifläche inmitten der verschiedenen Tierhäuser. Das Haus
soll bereits
im Herbst fertig sein.
Thüringische Landeszeitung - 7. Jan. 2007
Ein Parkplatz für die Elefanten
Prof. Harald-H. Roth schien es geahnt zu haben, dass auf dem
diesjährigen Neujahrsempfang der Zooparkfreunde für seine
Vision von
einem Zoopark entscheidende Weichen gestellt werden. Der erste Direktor
des Erfurter Zooparkes kam extra aus Harare (Zimbabwe) um die
Ankündigung mit zu erleben, dass den Elefanten bis 2009 in Erfurt
endlich ein angemessener Lebensraum verschafft wird. Ihm blieben die
Mittel und Möglichkeiten dafür einst versagt, weshalb er der
DDR 1961
den Rücken kehrte, aus einem Urlaub in Westberlin nicht wieder
zurück
kehrte. Auf 7000 Quadratmeter soll der Auslauf der Dickhäuter
vergrößert werden. Sie erhalten dafür nicht nur die
Fläche des
Zebra-Geheges, sondern auch noch die des Parkplatzes dazu. Weil mit dem
neuen Haupteingang, der im Mai auf Höhe der Löwensavanne
eröffnet wird,
der alte Eingangsbereich nicht mehr benötigt wird, kann dieses
Gebiet
jetzt vollkommen neu verplant werden. Wie es konkret aussehen soll wird
derzeit noch diskutiert - was Zooparkdirektor Norbert Neuschulz
für die
TLZ vorab auf einen Notizblock kritzelte, lässt Großes
erwarten. Etwa
2,5 Millionen Euro soll die Erweiterung kosten, gestaffelt wird die
Investition in drei Scheiben. Denn Fördermittel oder
Zuschüsse wurden
dafür verwehrt, sämtliche Kosten werden allein von der Stadt
getragen.
Erst wenn für den alten Zugang ein neuer barrierefreier
Besucherweg
anstelle der Treppe gebaut wurde. Der neue Haupteingang wird sich nicht
nur durch direkten Zugang zur Straßenbahn auszeichnen, dort wird
es
auch einen Souvenir-Shop, WC-Anlagen und einen Parkplatz mit mehr als
300 Stellplätzen geben. Die alte Zoo-Zufahrt von der
Stotternheimer
Straße wird dann nach 48 Jahren endgültig geschlossen und
zurück
gebaut. Folglich auch die Wirtschaftseinfahrt, die in die
Mittelhäuser
Straße verlegt wird. Ziel sei es laut Neuschulz, bis zum
50-jährigen
Jubiläum des Zooparks, der im Jahr 2009 gefeiert wird, eine der
attraktivsten Elefantenanlagen Deutschlands vorweisen zu können.
Thüringische Landeszeitung - 7. Jan. 2007
Flamingos freuen sich auf ein neues Domizil
Nicht weniger als 29 kleine und größere Baustellen wurden im
Thüringer
Zoopark im vergangenen Jahr realisiert - und bei einigen hatte der
Verein der Zooparkfreunde entscheidenden Anteil. Kleinere übernahm
man
komplett selbst, bei größeren Projekten teilte man sich die
Kosten.
Beim alljährlichen Neujahrsempfang zog Vereinsvorsitzender Dietmar
Schumacher am Samstag eine beeindruckende Bilanz, erklärte, dass
der
Verein seit seiner Gründung 1994 mehr als 867000 Euro für den
Zoo
bereitgestellt habe, allein 2006 sammelte der Verein 143629 Euro bei
privaten Spendern und Unternehmen der Region. Der größte
Teil der im
Vorjahr gesammelten Gelder sei dabei ins Känguru-Land geflossen.
Es
steht inzwischen und wird über den Winter ausgebaut, dank des
anhaltend
milden Wetters könne auch die australische Landschaft weiter Form
annehmen. Einer Eröffnung im Frühjahr stünde nun nichts
mehr im Wege -
und für den Verein sei es jetzt an der Zeit, sich einem neuen
Projekt
zu widmen. Freuen dürfen sich darauf die 18 Kuba- und
Rosaflamingos,
denen für 70000 Euro ein neues Domizil gebaut werden soll.
Schnellstmöglich soll mit dem Projekt begonnen werden, vorher
schon mit
kleineren Baustellen entlang des Weges zum Schaubauernhof.
Spielplätze,
Ruhezonen und Picknick-Plätze sollen dort errichtet werden.
Thüringische Landeszeitung - 4. Jan. 2007
Ein Riff, wie es im Bauplan steht
Zahlreiche Höhepunkte stehen dem Zoopark in diesem Jahr ins Haus,
die
zum Großteil den Abschluss von Baumaßnahmen betreffen.
Neben der
Känguru-Anlage und dem neuen Eingangsbereich wird es im Laufe des
Jahres auch das neue Riff-Aquarium zu feiern geben, das am
Nettelbeckufer anstelle des früheren Krokodil-Geheges für
Besucherandrang sorgen soll. Für das Projekt wurden vom Zoopark
insgesamt 240000 Euro zur Verfügung gestellt, mit 3000 Euro
finanzierte
im Vorfeld der Verein der Zooparkfreunde die Planung. Mit der
Fertigstellung wird im frühen Sommer gerechnet.
Kölner Stadt-Anzeiger - 5. Jan. 2007
Sea Life Aquarium in Oberhausen baut sein
größtes
Ozeanbecken um
Mehrere Hundert Fische bekommen im Sea Life Aquarium in Oberhausen ein
neues Zuhause. Das bundesweit größte Ozeanbecken von Sea
Life werde vom
kommenden Donnerstag an umgebaut und für Tropen-Fische neu
gestaltet,
berichtete eine Sprecherin von Sea Life am Freitag. Dazu müssten
die
bisherigen Bewohner wie Haie, Seelachse und Wrackbarsche umgesiedelt
und die 1,5 Millionen Liter Meerwasser abgelassen werden. Das neue
Aquarium soll bis spätestens März fertig gestellt sein und
mit neuen
Fischen aus tropischen Regionen wie Haien oder Schwarmfischen besiedelt
werden. Die Umbaukosten liegen bei mehreren Hunderttausend Euro.
Zoo: Neue Strauße in der Afrika-Savanne
Berlin. Der Umbau der alten Nashornstallungen auf
dem
Erweiterungsgelände des Zoos zu geräumigen Laufstallungen
macht es
möglich, die angrenzende "Afrika-Savanne" mit neuen Straußen
zu
beleben. Zuletzt lebte im Einhuferrevier nur ein betagter
Straußenhahn,
der sich gerade in weiblicher Gesellschaft immer wieder mit seinen
Mitbewohnern, den Elenantilopen, angelegt hatte. Nun zogen zwei
Nachwuchshennen aus dem Tierpark in den Zoo. Sie teilen sich die Anlage
mit Großen Kudus, Bless- und Springböcken sowie mit
Perlhühnern.
Kieler Nachrichten - 8. Jan. 2007
Geld ist da - jetzt fehlen Ideen
Ein Haus zu bauen, ist die eine Seite. Ein Haus zu unterhalten, die
andere. In diesem Zwiespalt befindet sich der Förderverein des
Gettorfer Tierparks. Deshalb soll noch einmal überlegt werden, ob
das
Risiko eingegangen werden kann, den Auftrag für den Bau des
i-Punkt-Natureums zu vergeben. In neun Tagen will der Vorstand
endgültig entscheiden. Eigentlich stehen die Vorzeichen gar nicht
schlecht. "Die 269000 Euro für die Neubau-Finanzierung haben wir
zusammen", berichtete gestern Fördervereins-Vorsitzender Wolfgang
Böckeler bei einem Empfang in der Paradieshalle des Tierparks.
Nachdem
bereits die Bingo-Lotterie, das Land, das Amts für Ländliche
Räume
sowie weitere Sponsoren Zuschussmittel zugesagt hatten, gab jetzt auch
die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) 100000 Euro zur
Unterstützung
des zoo- und umweltpädagogischen Projekts frei. Aber um den
geplanten
Neubau mit Leben zu erfüllen und um ihn unterhalten zu
können, sind
nach Auskunft Böckelers weitere finanzielle und auch ehrenamtliche
Kraftanstrengungen notwendig. Um Mieter und Nutzer für die
Räume zu
finden, hofft der Fördervereins-Vorsitzende auf die Mithilfe eines
Akquisiteurs – zunächst auf ehrenamtlicher Basis. Das
i-Punkt-Natureum
soll nicht nur für zoo- und erlebnispädagogische Aktionen zur
Verfügung
stehen, sondern auch Anlaufstelle für Wohld-Touristen sein.
Wiesbadener Tagblatt - 8. Jan. 2007
"Den Rest werden wir auch noch auftreiben"
In naher Zukunft werden Besucher der Fasanerie von Hühnern
begrüßt.
"Damit man auch weiß, dass man in einen Tierpark kommt",
schmunzelt
Klaus Ries. Das Federvieh bekommt nämlich gleich rechts vom neuen
Eingang einen zusätzlichen Tummelplatz. Der Vorsitzende des
Fördervereins Fasanerie hieß beim Neujahrsempfang die
zahlreichen
Mitglieder und Gäste indes persönlich willkommen. Dort, wo
sie sich nun
bei Glühwein und Sekt einen Eindruck über den aktuellen
Baustand
verschafften, soll in Zukunft die Werkstatt des Vereins angesiedelt
sein. "Es war ein aufregendes Jahr", blickte Klaus Ries zurück.
Ende
2005 fand das Richtfest statt und kurz darauf wurde klar, dass eine
Finanzierungslücke von 400000 Euro klafft. Die hat der Verein in
der
Zwischenzeit durch Zuschüsse, Eigenleistungen, zahlreiche Spenden
und
nicht zuletzt kluges Wirtschaften auf ein Viertel reduziert. Allein
durch die Aktion "(M)ein Fenster", die von Bärbel Riemann
umgesetzt
wurde, sind zwischenzeitlich rund 30000 Euro zusammengekommen.
Ostthüringer Zeitung - 9. Jan. 2007
Besucher zu Damwild ins Gehege
Auch das Damwild müssen Gäste des Eisenberger Tiergartens
bald nicht
mehr hinter Gittern erleben. Denn das Damwild-Gehege soll - wie
beispielsweise schon die Känguru-Unterkunft, das Quartier der
Ziegen
oder das der Pferde im Bauernhof - ebenfalls so umgestaltet werden,
dass es für Besucher begehbar ist. "Mitten durch das Gehege soll
ein
kleiner Naturlehrpfad, etwa 100 bis 150 Meter lang, entstehen. Er soll
beispielsweise über Geweihe, Nisthilfen und Gehölze
aufklären", hofft
Tiergartenleiter Mathias Wiesenhütter, dass zu Ostern alles fertig
ist.
Auch ein Futterautomat soll beim Damwild aufgestellt werden, so dass
beim Füttern ein unmittelbarer Kontakt zwischen Mensch und Tier
hergestellt werden kann. Begehbar soll bis Ende des Jahres auch die
Anlage mit den Wellen- und Nymphensittichen und Zebrafinken werden. Die
Umgestaltung und Erweiterung der Voliere auf über 100 m² ist
eine
Auflage für den Erhalt der Betriebserlaubnis des Tiergartens, mit
der
bis Ende 2007 zumindest begonnen werden muss. Weitere Bauarbeiten sind
im Eisenberger Tiergarten im Afrika-Bereich im Gange. Dort wird schon
seit einiger Zeit in den ehemaligen Gehegen der Milane und der
Schweinsaffen die Unterkunft für ein Erdmännchen-Paar
vorbereitet. Fürs
Tiergartenfest im Sommer ist die Einweihung geplant.
Naumburger Tageblatt - 4. Jan. 2007
Tierpark Thale bekommt neues Luchsgehege - 171 000
Besucher
Der Heimattierpark auf dem Hexentanzplatz bei Thale bekommt in diesem
Jahr ein neues Luchsgehege. Die Planungen für das Areal sind
beendet
und auch die Vorarbeiten so gut wie abgeschlossen», sagte
Geschäftsführer Uwe Köhler. Die geschätzten Kosten
beliefen sich auf 15
000 Euro. Das eigentlich schon für 2006 geplante Vorhaben sei den
hohen
finanziellen Aufwendungen für das rund 5200 Quadratmeter
große und etwa
400 000 Euro teure Bärengehege zum Opfer gefallen.
Echo-online - 6. Jan. 2007
Affenbande wartet auf neues Zuhause
Knapp 200 Vögel und Säugetiere leben im Pfungstädter
Tiergarten auf dem
Mühlberg. Luke, der kleine Berberaffe, sitzt in seinem warmen
Zuhause
und knabbert mit Behagen an den Zweigen einer Nordmanntanne. Das
Äffchen, das von seiner Mutter nach der Geburt nicht angenommen
wurde,
kam vergangenes Jahr aus dem Bergtierpark Erlenbach nach Pfungstadt.
Jetzt lernt Luke im Zusammensein mit einem älteren Berberaffen
äffisches Verhalten. Der Tiergarten sei nicht das Hobby extremer
Tierfreunde, sondern erfülle – auch als kleinster Zoo in Hessen –
eine
wichtige Aufgabe, erläutert er und verweist auf die geplante neue
Affenanlage, die noch in diesem Jahr gebaut werden soll. Darin sollen
die an kälteres Klima gewöhnten Berberaffen, Makaken und
Berg-Rhesusaffen ein neues Zuhause erhalten, die bereits im
großen
Freifluggehege der Anlage wohnen. Zudem können darin Tiere, die
aus
nicht artgerechter Haltung stammen, mit Artgenossen wieder
resozialisiert werden, bevor sie an andere Zoos weitergegeben werden.
„Das wird dann die einzige Station dieser Art in Deutschland sein“,
sagt Nold. Die neue Anlage wird auf einer Grundfläche von 230
Quadratmeter entstehen und vier Meter hoch sein. An den Kosten von 30
000 Euro beteiligt sich die hessische Tierschutzbeauftragte mit 10 000
Euro, für den Rest sucht der Verein noch Spender und Sponsoren.
Aachener Zeitung - 5. Jan. 2007
Gaia-Park schreibt weiter Erfolgsgeschichte
Kerkrade. In diesen Tagen kommt das Geschäft noch einmal so
richtig auf
den Touren. An der Kasse des Gaia-Parks, des Zoos von Kerkrade, bilden
sich regelmäßig Menschenschlangen - wobei Eltern mit Kindern
stark
vertreten sind. Giraffen, Gorillas und andere Tiere sind halt auch im
Winter eine Attraktion, selbst wenn sie derzeit nur im klimatisierten
Innenbereich zu sehen sind. So geht ein erfolgreiches Jahr zu Ende, das
dem Zoo rund 320.000 Besucher brachte - 20.000 Menschen mehr als 2005
den Weg auf das 25 Hektar große Gelände fanden. Darum wird
der Park, wo
bei 16 Hektar für die Tierhaltung genutzter Fläche noch immer
vier
Hektar brach liegen demnächst erweitert. Das soll vor allem den
Kindern
und Jugendlichen zu Gute kommen. Noch 2007 wird für die
jüngeren
Besucher ein Karussell gebaut. Für die älteren Kinder wird
außerdem im
selben Jahr ein Baumpfad angelegt. Die spektakuläreren
Erweiterungen
indes sind erst für 2008 geplant. Zum einen kommen neue Vierbeiner
nach
Kerkrade: zwei weiße Nashörner. Einen zweiten Paukenschlag
steht
ebenfalls für 2008 auf der Agenda: die Eröffnung des
«Dome», einer
Halle mit Kuppel, in der allerlei Wissenswertes zum Thema
«Dinosaurier»
gezeigt werden wird. Mit dem «Dome» verbinden die
Niederländer als
gewiefte Kaufleute indes noch andere Aspekte: Das Gebäude soll
nämlich
für Tagungen, Feiern und Anlässe ähnlicher Art an
Außenstehende
vermietet werden.
Freitag,
5. Januar 2007
Berlin
Von der Besucherkanzel auf Mähnenschafe blicken
Der Zoo hat seine fast 70 Jahre alte Natursteinanlage für
Mähnenschafe
erneuert
Aktionen
PR-Inside.com - 4. Jan. 2007
Berliner
Stadtbären feiern Geburtstage mit Obst und Gemüse
Die Berliner Stadtbären feiern im Januar ihre Geburtstage im
Bärenzwinger am Köllnischen Park in Mitte. Der amtierende
Berliner
Stadtbär Tilo erwarte zu seinem 17. Geburtstag bei einem Festmahl
am
Montagmittag zahlreiche Besucher, sagte eine Sprecherin des
Bezirksamtes Mitte. Am 14. Januar wird die Bärin Maxi 21 Jahre
alt, am
18. Januar feiert Schnute ihren 26. Geburtstag. Alle drei erhalten an
ihren Festtagen besondere Leckerbissen wie Weintrauben, Salat, Tomaten
und Petersilie. Anlässlich der Bärengeburtstage soll auch an
das
Engagement von Bernd Unger erinnert werden. Der langjährige
Vorsitzende
des Vereins der Berliner Bärenfreunde war im Dezember 2005
verstorben.
Stuttgarter Zeitung - 5. Jan. 2007
Blick hinter die Kulissen des Elefantenhauses
Molly, Pama, Zella und die alte Vilja, so heißen die
dickhäutigen
Bewohnerinnen des Elefantenhauses in der Wilhelma. Die indischen
Elefantendamen leben schon seit vielen Jahren zusammen in ihrer WG, ein
Mann würde da nur stören. Da in absehbarer Zeit kaum das Geld
für eine
neue Anlage aufgebracht werden kann, heißt es schon seit einigen
Jahren
jeden Morgen für die beiden Mittdreißigerinnen Zella und
Molly: Platz
da, hier kommen wir. Denn in aller Frühe, wenn sich erst wenige
Besucher im Botanischen Garten eingefunden haben, spazieren die
Elefantendamen mit ihren Pflegern auf dem Rücken durch die
Wilhelma.
Die heutigen Führungen um 10 und 12 Uhr erlauben den Besuchern
einen
ganz besonderen Einblick in die Welt der mächtigen grauen Tiere.
Der
Blick hinter die Kulissen des Elefantenhauses offenbart nicht nur die
ganze Arbeit, die die Tierpfleger in die Verbesserung des Lebensraumes
der Tiere in der Gefangenschaft stecken, sondern zeigt die Tiere auch
aus einem ganz anderen Blickwinkel, nämlich als
Persönlichkeiten mit
ganz eigenen Charakterzügen.
Mitteldeutsche Zeitung - 8. Jan. 2007
Leckeres
Mahl für Bikers Patenkind
Aschersleben. Die Bikerfriends "Black Raven" besuchten am
Sonnabendnachmittag ihr Patenkind im Zoo, einen Jaguar, der auf den
Namen "Mescal" getauft war.
Nachwuchs
Hamburger Abendblatt - 7. Jan. 2007
Ferkelsegen auf der Arche Warder
Wenn das kein glückliches Jahr wird: Einen Baby-Boom bei den
Schweinen
meldet der Tierpark Arche Warder bei Rendsburg. Bei den Angler
Sattelschweinen wuseln elf muntere Ferkel durch die Stallbucht. Der
Nachwuchs der Mangalitza-Wollschweine (drei Rassen) sieht dagegen aus,
als trügen die Tiere weißes oder rotes Persianerfell. Ferkel
von zwei
weiteren Rassen komplettieren den Reigen aus etwa 60 Mini-Schweinen.
Märkische Allgemeine - 10. Jan. 2007
Im Tierpark hat es jetzt Zuwachs bei den
Hochlandrindern gegeben
Den jüngsten Bewohnern im Luckenwalder Tierpark kommt der milde
Winter
sehr gelegen. Zwar haben die schottischen Hochlandrinder ein dickes
Zottelfell, doch die beiden Kälbchen, die im November und Dezember
geboren wurden, fühlen sich bei Temperaturen über Null
besonders wohl.
Hochlandrind Clara hatte es nicht leicht bei der Geburt am 15.
Dezember, denn ihr Kleines befand sich in Steißlage. Trotzdem
schaffte
Clara die Geburt ohne tierärztliche Hilfe.
Tagesspiegel - 5. Jan. 2007
Zoo Hannover Bombenfund sorgte für Aufregung
Im Zoo Hannover ist eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden
worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, mussten die rund 700 Besucher
während der Entschärfung das Gelände verlassen. Der
britische
Blindgänger war bei Bauarbeiten auf dem alten Kamelgelände
entdeckt
worden. Die ehemalige Kamelanlage liege im älteren Teil des Zoos
und
stamme ungefähr aus den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts,
berichtete Hagenmeyer. "Ganz Hannover war im Krieg im Bombenhagel." Die
Besucher, die den Zoo verlassen mussten, bekommen nach Auskunft von
Hagenmeyer ihre Tickets ersetzt und können zu einem späteren
Zeitpunkt
wiederkommen. Für Besucher des Winterzoos mit der Eislaufbahn
öffnete
der Zoo bereits am Nachmittag wieder seine Pforten.
Hamburger Abendblatt - 6. Jan. 2007
Bombenalarm im Zoo
Der siebenjährige Kai ist stinksauer, er wollte den letzten
Ferientag
für einen ausführlichen Besuch im Winterzoo nutzen. Seine
Mutter sieht
den Rausschmiss verständlicherweise eher gelassen: "Sicherheit
geht
vor." Bombenalarm im Zoo Hannover. So ist der Werbeslogan des Tierparks
eigentlich nicht gemeint, der als "Erlebnis-Zoo" vermarktet wird. Um
16.25 Uhr allerdings war die Ausnahmesituation dann aber wieder vorbei.
Die Bombe sei, so teilte der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit,
"problemlos entschärft" worden. Gefunden worden war der
Blindgänger im
Kamelgehege, nachdem vor den Umbaumaßnahmen am Freitagvormittag
routinemäßig Fachleute einer Spezialfirma den Boden
untersucht hatten.
Die rasch alarmierten Bombenspezialisten machten sich kurz darauf
daran, den Aufschlagzünder zu entfernen.
Heidenheimer Neue Presse - 5. Jan. 2007
Bombe im Zoo Hannover erfolgreich entschärft
Eine im Zoo Hannover entdeckte Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist
erfolgreich entschärft worden.
Berliner
Kurier
Keine
Betriebserlaubnis! Müssen die Tierpark-Elefanten ausziehen?
Heinz Nabrowsky. Als Chef von Lichtenbergs Unterer
Naturschutzbehörde
ist er für die Erteilung der Betriebserlaubnis nach der
Zoo-Richtlinie
zuständig. Ohne die kann der Tierpark auf Dauer nicht
geöffnet bleiben.
"Der Tierpark hat in den letzten Jahren viel getan", lobt Nabrowsky.
Darum bekommt der Tierpark (wie auch der Zoo) spätestens im
Februar
endlich die Betriebserlaubnis. Trotz der Flops: Die Innengehege der
Elefanten sind zu klein, auch die der Krokodile und Wellensittiche.
Darum muss der Tierpark noch in diesem Jahr seinen einzigen Kaiman in
einen anderen Zoo abgeben. Zwei Jahre hat der Tierpark Zeit zu sagen,
wie er den Elefanten mehr Platz verschaffen will: Zum Beispiel durch
die Vergrößerung der Innengehege.
>>
Ein schönes Beipiel
für schlechten Journalismus schon allein durch die Schlagzeile
"Keine
Betriebserlaubnis!"...
Die
Welt - 10. Jan. 2007
Die
Vermessung der Tier-Welt
„Calvin“ ist der Schwerste. Der 20-jährige Elefantenbulle brachte
nach
Angaben des Zoos Hannover bei der Tierzählung 4,3 Tonnen auf die
Waage.
Zwergmaus „Walburga“ ist dagegen mit nur zwei Zentimetern der kleinste
Zoo-Bewohner. In diesem Jahr fehlte kein Bewohner. Im Gegenteil: Die
Wärter fanden bei der mehrere Wochen dauernden Inventur sogar
einen
bisher unbekannten Koi-Karpfen.
Westdeutsche Allgemeine - 8. Jan. 2007
Im Krefelder Zoo sind täglich 1200 hungrige
Mäuler zu
stopfen
Rund 1200 hungrige Mäuler müssen im Krefelder Zoo Tag
für Tag gestopft
werden. Dies ergab das jährliche Zählen zum Jahreswechsel.
Mehr als 40
Mitarbeiter hatten soweit möglich Größe, Alter,
Geschlecht und Gewicht
sämtlicher Zoo-Bewohner erfasst.
Mitteldeutsche Zeitung - 7. Jan. 2007
Drei Dickhäuter im Frieden
Halle. "Friedlich sind die Elefanten - aber man muss aufpassen."
Tierpfleger Norman Hase (27) hat Respekt, noch mehr als vor den
Bären
im halleschen Zoo, die er auch regelmäßig betreut.
Tierisch was los
Drei kleine Welten mitten in Berlin. Zoo, Tierpark und Aquarium stecken
voller Rätsel. Was lernen kleine Elefanten in der Schule? Wer wird
die
neue Lieblingsfrau von Gorillamann Ivo? Warum braucht Pythonschlange
Gladys Streicheleinheiten? Und wo steckt die alte Bärin Mausi?
Aber
auch darum geht's: Sind die Gehege wirklich groß genug? Wo
müßte
dringend was getan werden? Und wer liegt bei den Tierärzten auf
dem
OP-Tisch? Brüllen und schnattern Sie mit - im weblog.
Die Welt - 4. Jan. 2007
Drei Gartenboas im Tierpark Friedrichsfelde - Geschenk
aus Leipzig
Drei kleine ockerbraune Gartenboas schlängeln sich jetzt durch das
Terrarium im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde. Die Neuzugänge sind
ein
Geschenk des Leipziger Zooaquariums. Die ungiftigen Tiere bringen Junge
zur Welt, die bei der Geburt aus nur von einer dünnen Haut
umhüllten
Eiern schlüpfen. Im Oberkiefer haben die Tiere lange
Reißzähne, die
besonders zum Fang von Vögeln geeignet sind. Zur Anpassung an ihr
Leben
auf Bäumen haben sie einen Schwanz, den sie zum Klammern
einsetzen.
Passauer Neue Presse - 8. Jan. 2007
Akzeptiert die Biberdame einen Künzinger?
Nationalpark Bayerischer Wald: Wird die Biber-Dame aus Bielefeld den
Künzinger Biber akzeptieren? Wenn ja, werden die beiden ein Paar
und
können sich - zur Freude der Nationalparkbesucher - am Wildbach im
Freigehege tummeln und ihre Burgen und Dämme bauen. Seit Samstag
ist
»Künzing« im Tierfreigelände I in
Altschönau. Osterhofens Biberberater
Karl Straßer hat ihn so benannt, weil er das Tier im Dezember in
Künzing gefangen hat. Insgesamt sechs Biber haben sich
gleichzeitig in
seinem Stall befunden. Das Exportkontingent ist ausgeschöpft, so
dass
die gefangenen Nager geschossen werden müssen. Die Straßers
haben nach
Alternativen gesucht und herausgefunden, dass der Nationalpark
Bayerischer Wald ein Männchen sucht. Die Biber-Dame stammt aus dem
Bielefelder Zoo, das Männchen hingegen ist vor einiger Zeit
gestorben.
Deshalb hat Kirchner einen Nachfolger gesucht. Während die
kanadischen
Biber mehrere Terrassen im Bach angelegt haben, hat sich die Biber-Dame
aus Bielefeld bisher mit Bauten zurückgehalten. Für eine
Alleinstehende
ganz normal, weiß Förster Kirchner. Aber wenn sie den
Künzinger
akzeptiert, wenn die beiden ein Paar werden, dann werden sie sicherlich
am Wildbach bauen.
Focus Online - 10. Jan. 2007
Milder Winter macht Tiere munter
Bei einigen Tieren haben Biologen erste Frühlingsgefühle
beobachtet.
„Wir sehen schon den einen oder anderen Storch klappern“, berichtet
Wolf von Schenck, Leiter des Wildparks Eekholt in Schleswig-Holstein.
Auch im Tierpark Dessau paaren sich die Störche. Andernorts bauen
Vögel
Nester: Im Osnabrücker Zoo sind die afrikanischen Webervögel
in
Balz-Laune. Sollten die Temperaturen weitere vier Wochen so mild
bleiben, dann sei mit einer ersten Brut zu rechnen, sagte Zoodirektor
Wolf Everts. Nach Erwartungen des Schweriner Zoos werden die Tiere im
Frühjahr nicht so richtig in Fortpflanzungsstimmung kommen. Auch
Bären,
Igel und Eichhörnchen werden vom Wetter durcheinander gebracht. So
verzichten viele Tiere im Bärenpark Worbis in Thüringen auf
ihre
Winterruhe und streifen durchs Gelände.
Die Welt - 9. Jan. 2007
Frühlingstemperaturen lassen Störche klappern
Die ungewöhnlich warmen Temperaturen sorgen bei einigen Tieren im
Norden bereits im Januar für Frühlingsgefühle.
«Wir sehen schon den ein
oder anderen Storch klappern», schilderte der Leiter des
Wildparks
Eekholt (Kreis Segeberg), Wolf von Schenck, am Dienstag. Zudem nutzten
viele Tiere die schnee- und kältefreie Zeit, um Nahrung
einzusammeln
und sich auf den womöglich doch noch anstehenden Wintereinbruch
vorzubereiten.
Die Welt - 10. Jan. 2007
Wärmerekorde: Verkehrte Welt bei Mensch und Tier
Tagesspiegel - 9. Jan. 2007
Frühlingsgefühle statt Winterschlaf
Ein milder Winter macht noch keine Klimakatastrophe, genauso wenig wie
eine Schwalbe keinen Sommer macht. Wobei die Schwalben zu den am
wenigsten betroffenen Vögeln gehören: Sie sind in Afrika –
ganz egal,
was hierzulande passiert, meint Ragna Kühne. Der Biologe im
Berliner
Zoo verweist darauf, dass für viele hier lebende exotische Tiere
der
milde Winter ausgesprochen angenehme Seiten hat.
Backnanger Kreiszeitung - 8. Jan. 2007
Brandenburgs Braunbären sind nicht müde
Die Braunbären im brandenburgischen Wildpark Johannismühle
haben ihren
Winterschlaf in diesem Jahr anscheinend gestrichen. So grub sich
Bärin
Karla nach Angaben des Parks zwar wie üblich Ende Oktober eine
Höhle
und sammelte und Moos und Zweige dafür. Nun streift sie aber
lieber im
Gelände herum - wie auch die anderen Bären im Wildpark.
Schwarzspechte
und Uhu Caspar begannen dort bereits mit der Balz.
taz - 8. Jan. 2007
Die Bären sind wach
Endlich eine Bärenmeldung - und zwar eine ziemlich ausgeschlafene.
Der
jahreszeitlich übliche Winterschlaf der Braunbären im
brandenburgischen
Wildpark Johannismühle bei Klasdorf ist bisher ausgefallen. Die
Betreiber des Parkes führen dies auf die irre hohen Temperaturen
zurück. So verhalte sich die Bärin nicht winter-, sondern
frühlingsgemäß und habe bei der Balz bereits erste
Erfolge erzielt,
wunderte sich ein Park-Sprecher.
Schwabmünchner Allgemeine - 10. Jan. 2007
Winterschlaf: Hohe Temperaturen stören Bären
nicht
Der milde Winter mit fast frühlingshaften Temperaturen um bis zu
15
Grad stört die Tiere in den Zoos nicht bei ihrer Winterruhe. Die
Bären
hielten wie gewohnt halten ihren Winterschlaf. «Die lassen sich
überhaupt nicht stören und zeigen sich unbeeindruckt»,
sagte der
Kurator des Augsburger Zoos, Wilhelm Möller, über die
Bären. Exotische
Tiere wie Elefanten, Giraffen, Zebras und Nashörner könnten
den ganzen
Tag im Freien verbringen und müssten nicht, wie sonst im Winter,
in
geheizten Räumen gehalten werden.
eBund - 10. Jan. 2007
Bern,
Dählhölzli Berner Bären machen keinen Winterschlaf
T-Online - 9. Jan. 2007
Zoo in Schweden Bären fallen endlich in den
Winterschlaf
Die Bären in einem von Schwedens beliebtesten Zoos sind mit mehr
als
zwei Monaten Verspätung in den Winterschlaf gegangen. Das
ungewöhnlich
warme Klima hatte die Vierbeiner verwirrt. Obwohl der Boden noch immer
nicht gefroren sei, seien alle Braunbären inzwischen
eingeschlafen,
sagte der Direktor des Tierparks Kolmaarden Safari, Lennart Sunden, am
Dienstag. Den zehn schlaflosen Tieren half schließlich das
spärliche
Tageslicht. Ein bisschen half der Tierpark dann doch noch nach: Die
Bären seien schon seit Ende Dezember nicht mehr gefüttert
worden, sagte
der Direktor. Wenn sie nun einen kürzeren Winterschlaf als
normalerweise hielten, sei das nicht schädlich, beruhigte Sunden.
Im
Dezember hatten die Temperaturen im Süden Schwedens bis zu zehn
Grad
über dem Durchschnitt gelegen. In dem Land leben rund 2500
Braunbären
in der Wildnis und etwa 50 in Gefangenschaft. Normalerweise halten sie
Winterschlaf von Ende Oktober bis April.
Liechtensteiner Volksblatt - 10. Jan. 2007
Trotz milden Wetters - Moskaus Bären fallen doch
in
Winterschlaf
Nach schlaflosen Wochen sind die Bären im Moskauer Zoo doch noch
in den
Winterschlaf gefallen. Bislang habe sie das milde Wetter des Schlafes
beraubt, sagte eine Zoosprecherin am Dienstag.
newsclick.de - 4. Jan. 2007
Mit Tierarzt Pierre Grothmann auf Inventur-Rundgang im
Stöckheimer Zoo
Scheu kennt der kleine Kobold nicht. Schwupp-di-wupp ist "Goldi", das
Frettchen, in der Jacke von Anja Schildhauer verschwunden. Gemeinsam
mit Tierarzt Pierre Grothmann ist die Tierpflegerin auf
Inventur-Rundgang im Stöckheimer Zoo.
Märkische Oderzeitung - 4. Jan. 2007
90-Jähriger spendet 5000 Euro
Der Tierpark Angermünde blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2006
zurück.
Etwa 60 000 Euro wurden dort investiert und um die 40 000 Besucher
begrüßt. "Wir haben das Tierparkentwicklungskonzept
zielstrebig
umgesetzt", berichtet Tierparkleiterin Sabine Lehmann. Dazu
gehörte die
Neugestaltung von Gehegen. Gäste können nun sehen, welche der
250 Tiere
auf welchem Kontinent leben. Das Rotwild, die Steinböcke und die
Waschbären mussten allerdings abgeschafft werden.
Märkische Oderzeitung - 6. Jan. 2007
Plastiktüte schuld an Ziegen-Tod
Durch unsachgemäße Fütterung musste im Tierpark
Angermünde eine
Burenziege qualvoll sterben. "Wir haben in ihrem Pansen Reste einer
Plastiktüte gefunden, in der Besucher offenbar Futter für die
Tierparkbewohner mitgebracht hatten", berichtet Leiterin Sabine
Lehmann. Sabine Lehmann appelliert nun nachdrücklich an
Tierparkbesucher, ihre kleinen Lieblinge nicht allein mit irgendwelchen
Dingen zu füttern.
Super Sonntag - 5. Jan. 2007
Tierisch viel zu tun!
Freitagmorgen, 7.30 Uhr: Während ich an gewöhnlichen Tagen zu
dieser
frühen Stunde gemütlich meinen ersten Kaffee schlürfe,
stehe ich heute
schon in der Futterküche des Wittenberger Tierparks. „Wegen des
Besuchs
des SUPER SONNTAG nehme ich mir heute mehr Zeit, sonst passiert das
Ganze eher im Dauerlauf“, so der Tierparkleiter.
Mitteldeutsche Zeitung - 8. Jan. 2007
Selbst Tiere gehen ungern auf die Waage
Zollstock und Waage haben die Tierpfleger im Lehrpark für Tier-und
Pflanzenkunde in diesen Tagen immer griffbereit. Wie in jedem Jahr,
steht auch 2007 die Jahresinventur des Tierbestandes auf dem
Arbeitsplan.
Sachsen Fernsehen Chemnitz - 8. Jan. 2007
Bärendame Kitty jetzt Ausstellungsstück
Der Chemnitzer Tierpräparator Holger Rathaj hat am Wochenende der
Bärendame Kitty aus dem städtischen Tierpark zu neuem Leben
verholfen.
Vor den Augen zahlreicher Besucher fertigte er aus dem gegerbten Pelz
der Anfang vergangenen Jahres verstorbenen Kitty ein neues Exponat
für
das Naturkundemusem Chemnitz. Er zog das Grizzly-Fell über einen
Körper
aus Purschaum. Die fertig präparierte Kitty soll sich im Ausehen
nicht
von der Kitty unterscheiden, wie sie im Chemnitzer Tierpark lebte und
Publikumsliebling war. Die Bärendame musste im März
vergangenen Jahres
wegen einer schweren Krankheit eingeschläfert werden.
Hamburger Abendblatt - 4. Jan. 2007
Der Mann, der "Antje" unsterblich machte
Zwischen wissenschaftlichen Exponaten so mitten im Zoologischen
Institut der Universität Hamburg, kommt die Frage unerwartet.
"Warum
soll es kein Ungeheuer von Loch Ness geben?" Klaus Zwonarz (51) blickt
ernst durch seine Brille. Schließlich gebe es viele unerforschte,
unterirdische Höhlen, sagt der Chefpräparator des Instituts,
der seit
rund 25 Jahren in Neugraben wohnt, "da könnte eine Dinosaurierart
die
Zeit überlebt haben." Mit dem Walross "Antje" aus Hagenbecks
Tierpark
ist der Bekanntheitsgrad des Präparators sehr gestiegen. Der
Neugrabener hat das tonnenschwere NDR-Maskottchen für die Nachwelt
erhalten.
Stern - 6. Jan. 2007
Ozeane für Landratten
Großraumaquarien faszinieren weltweit die Massen und bringen so
vielen
Menschen ins Bewusstsein, wie schön und gefährdet die
Weltmeere als
Lebensraum sind. Für die Vermittlung des Umweltschutzgedanken wird
ein
enormer Aufwand betrieben. 18,50 Meter in der Breite und 7 Meter in der
Höhe misst die Panoramascheibe des Ocean-Voyager-Beckens im
Georgia
Aquarium. Über 80.000 Fische schwimmen im Ocean-Voyager-Becken -
das
sind 20-mal mehr, als etwa das Sea Life Centre Berlin insgesamt
besitzt. Damit ist das erst gut ein Jahr alte Aquarium das
größte in
der Welt - und die Krönung einer fulminanten Serie von
Neueröffnungen,
die sich seit einigen Jahren rund um den Globus beobachten lässt.
Seit
1990 haben weltweit mindestens 125 reine Aquarien neu eröffnet,
hat
Peter Dollinger, Direktor des Weltverbands der Zoos und Aquarien
(Waza), gezählt. Darunter 2003 das größte Aquarium
Europas, das
Oceanogràfic in Valencia, 1998 das Oceánario in Lissabon
und allein in
Deutschland neun Sea-Life-Zentren. Das weltweit größte
Beckenfenster
befindet sich im japanischen Okinawa Churaumi Aquarium: Mit einer
Breite von 22,50 Metern und einer Höhe von 8,20 Metern ist es noch
ein
wenig imposanter als das von Atlanta. Im Okinawa Churaumi Aquarium
leben unter anderem mehrere Mantarochen, deren Spannweite mehr als
sieben Meter erreichen kann, sowie drei Walhaie - mit einer
Körperlänge
von bis zu 18 Metern die größten Fische der Welt. Das
Georgia Aquarium
besitzt davon sogar vier.
Süddeutsche Zeitung - 10. Jan. 2007
Versuchsfeld "Menschen-Gehege"
Der Zoo im australischen Adelaide präsentiert seinen Besuchern
einen
Monat lang eine besondere Sensation: Im ehemaligen Orang-Utan-Gehege
des Tierparks sind sechs Menschen zu beobachten, deren Verhalten die
Gäste des Zoos studieren und bewerten dürfen. Wie die
örtlichen Medien
berichteten, soll der „Menschen-Zoo“ neuartige Erkenntnisse über
das
Verhalten von Primaten in Gefangenschaft ermöglichen.
Rheinische Post - 4. Jan. 2007
Witwe von "Krokodiljäger" bekommt Todesfilm ihres
Mannes
Damit das Video vom tödlichen Tauchunfall des "Crocodile Hunters"
Steve
Irwin nicht in falsche Hände gerät, haben die australischen
Behörden
den Film nun der Witwe übergeben. Für die Aufnahmen hatten
Internetdienste bereits viel Geld geboten. Alle anderen Kopien seien
zerstört worden. Steve Irwin war im September vergangenen Jahres
bei
Unterwasser-Filmaufnahmen im Great Barrier Reef von einem Fisch
getötet
worden. Der Stachelrochen versetzte dem 44-jährigen Fernsehstar
einen
tödlichen Stich in die Brust. Auf dem Film ist zu sehen, wie Irwin
versucht, sich den Strachel aus der Brust zu ziehen, bevor er das
Bewusstsein verliert.
web.de - 9. Jan. 2007
Tochter von "Krokodiljäger" Irwin soll für
Australien
werben
Die achtjährige Tochter des verstorbenen "Krokodiljägers"
Steve Irwin
soll der Star einer Promotiontour für ihre australische Heimat in
den
USA werden. Als Teil der Tourismuswerbeaktion "G'Day USA" solle Bindi
Irwin unter anderem Sing- und Tanzauftritte in Los Angeles und New York
absolvieren und in der Talkshow von Ellen Degeneres sowie in der Late
Show von David Letterman auftreten, teilte der Manager der Familie,
John Stainton, mit. Allerdings werde das Mädchen nicht unter Druck
gesetzt aufzutreten, betonte Stainton. Ursprünglich sollte Bindi
die
Tour in den USA zusammen mit ihrem Vater absolvieren. Steve Irwin war
bei Unterwasseraufnahmen im September von einem Stachelrochen
getötet
worden. Sechs Wochen nach dem Tod ihres Vaters nahm sie die
Dreharbeiten zu ihrer eigenen Serie "Bindi, das Dschungel-Mädchen"
wieder auf.
jetzt.de - 8. Jan. 2007
In der Gruppe wird's wild: Neues vom Sex der Pinguine
Tiere sehen nicht nur anders aus. Sie haben auch anders Sex. An sich
ist Pinguin-Sex zunächst unspannend: Mann quiekt um Frau, Frau
gefällt’s, Mann balanciert auf dem Rücken der Frau, Zeit
vergeht, Ei
wird gelegt. Spannender sind die Geschlechterrollen. Denn nach der
Geburt zieht es das Weibchen zum Futtern in den Ozean, während das
Männchen das Ei geschützt von einer Hauttasche am Unterbauch
auf seinen
Füßen ausbrütet. Schlüpft der Nachwuchs vor der
Rückkehr der Mutter,
wird es vom Vater mit einem fetthaltigen Sekret aus den eigenen
Reserven gefüttert. Nicht ohne Folgen: Vater-Pinguin ernährt
sich
während dieser Zeit ohnehin nur von Schnee und schrumpft deshalb
bis
auf die Hälfte zusammen. Dieser Einsatz für den Nachwuchs
zahlt sich
nur bei manchen Arten aus – die Partnerinnen sind nur bei einigen
Tieren treu.
NZZ Online - 10. Jan. 2007
Haiunfälle - verschiedene Ursachen und viele
offene
Fragen
Speziell Haifütterungen und die Frage, ob sie zu mehr
Unfällen führen,
sind heiss umstritten. In Südafrika etwa ist seit den neunziger
Jahren
um Kapstadt eine eigentliche «Weisser-Hai-Industrie»
entstanden. Ganze
Dörfer haben sich dem Haitourismus verschrieben und bringen
Gäste zu
den Weissen Haien, die sich alljährlich vor der Küste zur
Robbenjagd
versammeln. Die Haie werden mit Ködern an die
Wasseroberfläche gelockt
und können vom Boot oder aus einem Unterwasserkäfig heraus
beobachtet
werden. Parallel kommt es im Meer um Kapstadt jedes Jahr zu einigen
Haiunfällen mit Wassersportlern. Erschwert wird die Diskussion um
Haiunfälle und ihre Ursachen durch die relative Seltenheit dieser
Ereignisse. So kam es laut dem am Florida Museum of Natural History
geführten International Shark Attack File (ISAF) zwischen 1990 und
2005
zu jährlich durchschnittlich 54 nicht provozierten
Haiunfällen. Für das
Jahr 2005 listet das ISAF 105 Interaktionen auf; davon sind 58 als
nicht provozierte und 47 als provozierte Unfälle klassifiziert.
Bei 4
Zwischenfällen starb ein Mensch.
Die Welt - 8. Jan. 2007
Können
Tiere denken? Haben sie einen Geist? Und was
unterscheidet sie vom Menschen?
Haben Tiere einen Geist? Wie nah kommen ihre geistigen Fähigkeiten
denen des Menschen? Neue Experimente mit Tieren und genaue
physiologische Untersuchungen des menschlichen Gehirns haben eine
Debatte ausgelöst. Der Unterschied zwischen Mensch und Tier ist
kleiner
als gedacht. Doch wie klein ist er? Antworten geben können
Philosophen
oft besser als Naturwissenschaftler, denn was Geist eigentlich ist,
beschäftigt die Philosophie seit Jahrtausenden. Unter den
deutschsprachigen Philosophen gibt es vor allem einen, der sich diesem
Thema widmet: Der Schweizer Dominik Perler, Jahrgang 1965, ist
Professor für Theoretische Philosophie an der
Humboldt-Universität
Berlin.
>>> sehr ausführliches Interview
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
Dierennieuws – 10. Januar 2007
Pinguinkuiken op cursus in Aqua Zoo Friesland
Lehrgang für Pinguinküken im Aqua
Zoo Friesland
Einem Brillenpinguin-Jungtier wird im Aqua Zoo Friesland derzeit das
fressen von Fisch aus der Hand des Pflegers beigebracht.
Provinciale Zeeuwse Courant – 8. Januar 2007
Reuzenslang legt zestig eieren
Riesenschlange legt 60 Eier
Im Reptilienzoo Iguana in Vlissingen hat ein Netzpython-Weibchen ein
großes Gelege produziert. Einige Eier wurden in einen Inkubator
gelegt,
der Rest des Geleges wird vernichtet, da die Nachzuchten nicht in
anderen Zoos unterkommen könnten. Dem Weibchen erspart dies die
anstrengende Brut, bei der sie durch regelmäßige
Muskelkontraktionen
für die nötige Wärme im Gelege sorgt.
Dierennieuws – 8. Januar 2007
Noordelijke hoornraven naar Zoo Parc Overloon
Nördliche Hornraben in Zoo Parc Overloon
In eine neue Voliere des Zoo Parc Overloon sind zwei Nördliche
Hornraben eingezogen. Beide Tiere kommen aus dem Zoo Beauval
(Frankreich).
Nieuws.nl – 5. Januar 2007
Tijger
Tientsie uit DierenPark Amersfoort overleden
Tiger Tientsie im DierenPark Amersfoort
gestorben
Im DierenPark Amersfoort ist der 13jährige Tigerkater Tientsie
gestorben. Er kam aus der Schweiz in den niederländischen Zoo und
lebte
dort zehn Jahre. Das Tier war an einer Nierenentzündung erkrankt
und
erwachte nicht mehr aus der Narkose, die für medizinische
Behandlung
notwendig war. Erst im letzten Jahr litt das Tier unter einer
Leberentzündung, von der er sich jedoch erholte. Ende 2006
erkrankte er
erneut und verlor an Gewicht, weswegen die Untersuchung notwendig
wurde. Im Tierpark verbleiben noch drei Sibirische Tiger: zwei
Jungtiere des Katers sowie deren Mutter.
Brabants Dagblad – 3. Januar 2007
’Nieuwkomer Raf is extreem lang’
Neuankömmling „Raf“ ist extrem lang
Raf, die am Silvesterabend im Safaripark Beekse Bergen geborene
Giraffe, ist mit ihren 1,90m extrem lang. Normalerweise seien
männliche
Giraffen bei ihrer Geburt maximal 1,80m groß, so ein Sprecher des
Parks.
Blik op Nieuws – 3. Januar 2007
Fors
meer bezoekers voor Zoo Labyrinth
Deutlich mehr Besucher für Zoo Labyrinth
Im Jahr 2006 konnte das Zoo Labyrinth Boekelo rund 50.000 Besucher
begrüßen – rund 15.000 mehr als noch 2005. Unter anderem
wurden über
das Jahr verteilt verschiedene attraktive Kinder-Aktionen angeboten.
2007 soll der Tierbestand erweitert werden, zudem soll der Park mit
tropischen Pflanzen versehen werden. Auch das Angebot für Kinder
wird
ausgebaut.
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teilweise gekürzt |
Erlebnis-Zoo
Hannover, 10.01.2007
Tierische Inventur im Zoo
Jedes Jahr zählt der Zoo alle seine Tiere bei einer tierischen
Inventur. Ergebnis für 2006: Im Erlebnis-Zoo Hannover leben 1.813
Tiere
in 223 Arten. Mehrere Wochen mühten sich die Tierpfleger, um alle
Tiere
genau zu erfassen, denn nicht jede Tierart ist dabei so kooperativ wie
zum Beispiel Elefanten. Die stellen sich zum Appell auf und lassen sich
seelenruhig zählen. Die Zwergmäuse dagegen wollen einfach
nicht
stillhalten, die Kuhreiher fliegen immer wieder durcheinander und statt
durchzuzählen, tauchen die Karpfen einfach ab. Trotzdem: Von der
Agakröte bis zum Zebra wird jeder notiert, eine Bestandsaufnahme
ähnlich wie im Supermarkt – nur quirliger. Und so werden manche
Tierarten nach ausgeklügelten Methoden geschätzt, wie der
Vogelschwarm
im Urwaldhaus oder die Goldfische in den Wassergräben vor den
Tieranlagen. Etwa 200 der goldigen Kerlchen schwimmen dort herum. Da
die freifliegenden, nichtzahmen Vögel sich nicht einfangen lassen,
wird
eben ihre Futterstelle stundenlang beobachtet. Die Anzahl der dort
pickenden Vögeln wird später hochgerechnet. Erheblich
einfacher ist das
Zählen bei den Flusspferden: Die sechs Damen liegen dösend im
Wasser
und halten gähnend still – nur Nachwuchs Fridolin (einer der
Neuzugänge
aus 2006) macht noch nicht mit, er spielt lieber „Tanten nerven“ und
knabbert allen an Schnauze und Schwanz herum. Beliebte Zählobjekte
sind
daher eher die Faultiere und die Riesenschildkröten. Regungslos
harren
sie während der Inventur aus.
Zoo Heidelberg, 10.01.2007
Ein Abschiedsgeschenk für die Elefanten
Am Freitag, dem 12.01.07 um 11.00 Uhr, wird Frau Beate Weber, ehemalige
Oberbürgermeisterin der Stadt Heidelberg, dem Zoo eine Spende
für das
neue Elefantenhaus übergeben. Frau Weber hatte anlässlich
ihrer
Verabschiedung um Spenden für das Elefantenhaus gebeten.
Wilhelma
Zoologisch-Botanischer Garten, 10.01.2007
Stachelige Überlebenskünstler
Der Empfang für die Besucher der Wilhelma sieht zwar stachelig
aus, ist
aber nicht so gemeint: Der Eingangsbereich mit den Sukkulenten, den
wasserspeichernden Pflanzen, im ersten Gewächshaus wurde neu
gestaltet
und zeigt nun in ansprechend wüstenartiger Umgebung die
Überlebenskünstler aus wasserarmen, warmen Gegenden. Der
botanisch
interessierte Besucher kann nun an ausgewählten Beispielen
beobachten,
dass ähnliche Umweltbedingungen ähnliche Anpassungen der
Organismen
hervorbringen. Diese so genannte Konvergenz führt dazu, dass
Pflanzen
unterschiedlichster Familien sehr ähnlich aussehen und vom Laien
gerne
verwechselt werden. So gehören viele der im Volksmund „Kakteen“
genannten Pflanzen mitnichten in diese Familie. Im Gewächshaus ist
die
unterschiedliche geographische Verteilung der verschiedenen sukkulenten
Pflanzenfamilien (auch saftreiche Pflanzen genannt, von lat. succus der
Saft) berücksichtigt, die Dickblattgewächse Afrikas und
Amerikas werden
nun getrennt präsentiert: Rechts des Wegs wachsen die Vertreter
aus der
Alten Welt (Europa, Asien und Afrika) wie etwa Wolfsmilchgewächse
(Euphorbien) und Aloe. Auch die als lebendes Fossil geltende
Welwitschia aus der südafrikanischen Namibwüste ist hier zu
sehen.
Madagaskar ist mit der Madagaskarpalme - weder Palme noch Kaktus! - und
mit dem Christusdorn vertreten. Links des Wegs wachsen die Vertreter
aus der Neuen Welt (Amerika) wie etwa die „echten“ Kakteen und Agaven.
Am gewohnten Standort in diesem Haus sind auch Waldkaktus und
Königin
der Nacht zu sehen, die ihre riesigen Blüten jeweils nur für
eine
einzige Nacht im Jahr öffnen. Die meisten Pflanzen stammen aus der
umfangreichen Sammlung der Wilhelma, die insgesamt über 1400 Arten
von
sukkulenten Pflanzen – davon allein 900 Kakteenarten - umfasst. Die
Beschilderung wird im Laufe der nächsten Wochen
vervollständigt. Das
Haus lädt aber bereits jetzt alle Besucher herzlich ein, zwischen
den
stacheligen Überlebenskünstlern das feuchte Wetter
draußen für eine
Weile zu vergessen – bis Ende Februar gibt’s das Wüstenerlebnis
noch
zum günstigen Wintertarif!
Zoo Duisburg, 10.01.2007
Schweinerei im Doppelpack
Ob abgesprochen oder nicht: Ein schöneres Einstiegsgeschenk
für den
frisch bestallten Duisburger Zoodirektor Dipl.-Biol. Achim Winkler
lässt sich kaum denken - denn rechtzeitig zur Staffelübergabe
des
Direktorenamtes am Kaiserberg warteten gleich zwei
Pinselohrschwein-Bachen mit properem Nachwuchs auf. Die beiden
Schweineschwestern KATANGA (geb. 1997) und KASENJI (geb. 1997)
ließen
sich fast zeitgleich von Super-Eber NANUKI (geb. 2000) schwängern
und
ferkelten im Abstand von nur einem Tag jeweils einen Wurf allerliebster
Frischlinge – gerade einmal so groß/klein wie ein
Meerschweinchen… Seit
dem 8. Dezember 2006 zieht KATANGA einen Viererwurf (drei
Männlein, ein
Weiblein) auf, während Schwester KASENJI sich mit zwei
Schweinebübchen
und einem Schweinemädchen bescheiden zurückhielt. Unter den
wachsamen
Augen des Tierpflegepersonals rund um Reviertierpfleger Peter Dieckmann
und seiner Vertreterin Tanja Tebart nehmen die mit gelblichen
Borstenstreifen gezierten Kostbarkeiten jeden Tag um fast 50 Gramm
Körpergewicht zu. Pinselohrschweine sind Einzelgänger der
west- und
zentralafrikanischen Urwälder; schon auf dem Schwarzen Kontinent
nicht
gerade häufig, zählen sie in Zoos zu den exklusivsten
Raritäten, die im
Falle Duisburgs nur durch die ehemalige Städtepartnerschaft mit
der
togolesischen Metropole Lomé zu bekommen waren. Mit der
herkömmlichen
Vorstellung vom Borstenvieh haben Pinselohrschweine nichts gemein: Die
namengebenden langen Haarpinsel auf den Lauschern (= Ohren) der
„afrikanisch-schwarzweißen Gesichtsmaske“ und das fuchs- bis
mahagonirote Fell machen sie zu ebenso eleganten wie schmucken
Erscheinungen. Ein ganz besonderes Highlight ganz nebenbei: Duisburgs
neuer Zoodirektor Dipl.-Biol. Achim Winkler ist seit Jahren bereits
Initiator und Koordinator des Internationalen Zuchtbuches für alle
Pinselohrschweine weltweit… Wenn das kein gutes Zeichen für den
neuen
Chef am Kaiserberg ist… Viel Schwein – sprich: Viel Glück –
für die
kommenden Jahrzehnte beim weiteren Auf- und Ausbau des Duisburger Zoos!
Zoo Dresden, 10.01.2007
Doku-Soap „Dresdner Schnauzen“ auf
Erfolgskurs - mehr als
1,5 Millionen Zuschauer sehen Premiere im ZDF
Per Fernbedienung in den Dresdner Zoo: dieser Chance konnten Tierfans
in ganz Deutschland nicht widerstehen. 1,53 Millionen Zuschauer
schalteten am Montagnachmittag die Debütsendung der „Dresdner
Schnauzen
– Zoogeschichten aus Sachsen“ ein. Das entspricht einem Marktanteil von
11, 2 % und ist eine gelungene Premiere. Doch nicht nur im Fernsehen
stellen sich Tierpfleger und Schützlinge derzeit so mancher
Herausforderung. Das reale Zooleben geht natürlich weiter, und so
wird
derzeit die traditionelle Inventur im Zoo Dresden durchgeführt.
Trotz
noch so genauer Buchführung ist eine Überprüfung mit der
Realität
notwendig. Deshalb werden bis Ende Januar alle tierischen Zoobewohner
gezählt und manch ein Jungtier zudem gewogen und gemessen.
Zoologischer Garten Magdeburg, 10.01.2007
Spende für Dickhäuterprojekt
Das Hotel „Sleep & Go“ hat kürzlich nicht nur seinen 10.
Jubiläum
gefeiert, sondern auch ein Herz für die Magdeburger Elefanten und
Nashörner gezeigt. Für das Dickhäuterprojekt
übergibt die
Hotel-Geschäftsführerin Elke Brückner eine Spende in
Höhe von 555 Euro
an den Magdeburger Zoo.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 10.01.2007
Ganzes Erlebnis zum halben Preis Erlebnistag
mit
Ermäßigung 2007
Das ganze Erlebnis zum halben Preis: Das war das Motto der
Erlebnistage, die die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen bereits 2005 und
2006 mit großem Erfolg für finanzschwache Familien
durchgeführt hatte.
Auch in diesem Jahr wird es dieses Angebot des Zoo geben. Dazu Dipl.
Biologin Sabine Haas, Pressereferentin der ZOOM Erlebniswelt
Gelsenkirchen: „Wir freuen uns, dass dieses Angebot soviel Anklang
gefunden hat, denn es ist unser Bestreben, die ZOOM Erlebniswelt
für
alle zugänglich zu machen. Wenn wir finanzschwachen Familien auf
diese
Weise die Möglichkeit bieten können, einen ereignisreichen
Tag bei uns
im Zoo zu verbringen, dann dürften die Erlebnistage auch in
Zukunft aus
unserem Terminkalender nicht mehr wegzudenken sein.“
Zoologischer Garten Magdeburg, 09.01.2007
Magdeburger Zoo-Team erhält
Verstärkung
Afrika war seine Heimat. Der neue Zoologische Leiter des Magdeburger
Zoos leitete einige Jahre eine Forschungsstation in der Republik
Elfenbeinküste und forschte an Leoparden. Am Donnerstag, 11.
Januar
2007 um 11.00 Uhr stellen wir Ihnen unseren neuen Zoologischen Leiter,
Herrn Matthias Gross vor, der ab sofort unser Zoo-Team verstärken
wird.
Herr Gross übernimmt ein wichtiges Aufgabengebiet, das
entscheidend den
Prozess der Wandlung des Zoos zu einem innovativen Erlebniszoo mit
Artenschutzzentrum prägen und beschleunigen wird.
Zoologischer Garten Berlin, 08.01.2007
Neue im Zoo Berlin – Strauße auf der
Afrikaanlage
Zurzeit lebt im Einhuferrevier des Zoos nur noch ein betagter
Straußenhahn. Da der riesige Laufvogel sich insbesondere in
weiblicher
Gesellschaft immer wieder mit seinen Mitbewohnern, den Elenantilopen,
angelegt hatte, wollte man dem Hahn auch keine neue Henne zugesellen.
Auch waren die Innenstallungen besser für Antilopen und Zebras
geeignet
als für Laufvögel. Der Umbau der alten Nashornstallungen auf
dem
Erweiterungsgelände des Zoos zu geräumigen Laufstallungen
machte es
jetzt möglich die angrenzende „Afrika-Savanne“ mit neuen
Straußen zu
beleben. So zogen vor wenigen Tagen zwei Nachwuchshennen aus dem
Tierpark Berlin in den Zoo. Hier teilen sie sich die Savannenanlage mit
Großen Kudus, Bleß- und Springböcken sowie
Perlhühnern. Alle Tiere
haben sich soweit aneinander gewöhnt, dass sie nun gemeinsam auf
der
Freianlage präsentiert werden können. Strauße sind
Tiere der
Superlative. Mit einer Scheitelhöhe von bis zu 2,75 m und einem
Maximalgewicht von 150 kg sind sie die größten noch lebenden
Vertreter
der Vogelwelt. Allein ihr Auge, das das größte eines
Landwirbeltieres
ist, hat einen Durchmesser von 5 cm und ist etwa so groß wie ein
kleiner Kolibri.
Zoologischer Garten Berlin, 08.01.2007
Star des Tages: Nashorn-Baby Zawadi stellt
sich vor!
Die wohl am sehnsüchtigsten erwartete Geburt im nun endenden Jahr
erfolgte in den Mittagstunden des 20 Dezember:
Spitzmaulnashorn-Weibchen Kumi (11) brachte ein gesundes weibliches
Jungtier zur Welt! Vater ist Jasper (15). Das kleine, bei der Geburt
etwa 20 Kilo schwere Nashorn-Mädchen erhielt den Kisuaheli-Namen
Zawadi, der „Geschenk“ bedeutet. Jungtier und Mutter sind wohlauf, so
dass der besonders wertvolle Nachwuchs bereits morgen, Donnerstag, dem
28.12.06, um 11.00 Uhr im Nashornhaus nahe dem Zooeingang Löwentor
am
Hardenbergplatz vorgestellt werden kann. Der Zoo behält sich vor,
das
Nashornhornhaus bei Gefährdung des Jungtieres durch Unruhe der
Mutter
wieder für die Öffentlichkeit zu schließen.
Zoo Augsburg, 08.01.2007
Die Geschichte des Augsburger Zoos - Vortrag
am 9. Januar
um 14 Uhr in der Zooschule
Der Zoo Augsburg hat seit Ende 2006 ein spezielles Angebot für die
Seniorenheime der Stadt Augsburg. In diesem Zusammenhang gibt es auch
jeden zweiten Dienstag im Monat einen Vortrag von Zoomitarbeitern.
Begonnen wird am kommenden Dienstag um 14 Uhr mit einem Bericht
über
die Geschichte des Augsburger Zoos. Das Thema passt auch sehr gut zum
70. Geburtstag, den der Zoo in diesem Jahr feiert. Jeder Interessierte
ist dazu eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos, kommen Sie einfach um
14 Uhr in die Zooschule.
Zoologischer Garten Magdeburg, 08.01.2007
Menü für Schneeleopardin einmal
anders
Schneeleopardin “Dina” bekommt am 9.1.2007 nicht wie gewohnt vom
Tierpfleger das „Menü serviert“, sondern von ihrer Patin, der
Igosys IT
Service GMBH. Am Dienstag, 9. Januar 2007 um 11 Uhr laden wir Sie
herzlich zum Foto- und Drehtermin „Menü für Schneeleopardin“
ein.
Tier-
& Freizeitpark Jaderberg, 08.01.2007
Skorpione sind vorbildliche Babysitter
Mit bis zu 21 cm ist der Kaiserskorpion (Pandinus imperator) die
größte
Art in dieser Tiergruppe. Der giftige Stachel wird eingesetzt, um die
Beute zu lähmen und sie bereits vorzuverdauen. Doch auch bei
diesen
Tieren ist der Ruf schlimmer als die eigentliche Gefahr, die von ihnen
ausgeht. Nur sehr wenige Arten haben ein für den Menschen
tödliches
Gift und der Kaiserskorpion ist trotz seiner Größe eher
harmlos. Im
Jaderpark wartete ein Weibchen mit einer Ganzen Bande Babys auf, die
Mutter förmlich zu Kreuze kriechen. Schneeweiß bleiben die
bis zu 30
Kinder (Wir haben uns ein Nachzählen verkniffen!) ca. zwei Wochen
auf
ihrem Rücken sitzen, lassen sich tragen, aber essen in dieser Zeit
noch
nichts. Nach der dann erfolgenden ersten Häutung können die
Jungen
weiter bei der Mutter bleiben, da sie diese tolerant an der Beute
(Heuschrecken und andere Insekten) mitfressen lässt. Zu sehen ist
die
Kinderstube im Exotarium unseres Parks, das im Frühjahr neu
eröffnet
wurde und gegenüber dem Giraffenhaus zu finden ist.
Zoologischer Garten Berlin, 08.01.2007
Weihnachtsbaumschmaus für die
Zoo-Elefanten
Die erste Pressemeldung aus dem Zoo Berlin gilt seinen schwersten
Bewohnern. Traditionell bekommen die Elefanten erst in der
Nachweihnachtszeit ihr Festmahl. Als ungewöhnliches
Grünfutter werden
ihnen in diesen Tagen vom Verkauf übrig gebliebene
Weihnachtsbäume
gereicht. So werden noch einige Tannen, die den Menschen nicht
aufstellenswert erschienen, als Leckerbissen für die
Dickhäuter einem
sinnvollen Zweck zugeführt. Schmucklos enden sie im
Verdauungstrakt der
Rüsseltiere. Anfangs ist der aromatische Geschmack der Nadelzweige
für
die Tiere sehr attraktiv, doch nach einiger Zeit verlieren sie das
Interesse an diesem Zusatzfutter. Aus diesem Grund startet der Zoo auch
keinen Aufruf an alle Berliner Weihnachtsbaumhändler, ihre
Restware im
Zoo abzuliefern. Verfüttert werden nur die bereits angelieferten
Bäume.
Zoo Krefeld, 08.01.2007
Krefelds Zootierarzt Martin Straube ist
wieder auf
Sendung / Fans können ihn am 20. Januar live im Zoo erleben / Neue
Staffel folgt im Sommer
Am Samstag, 20. Januar, von 13 Uhr bis 16 Uhr steht der Krefelder
Zootierarzt Martin Straube, bekannt durch die VOX-Doku-Sendung
„Menschen, Tiere und Doktoren“, in der Zooscheune für Fragen rund
um
seine Arbeit mit den Bewohner des Zoos und die Zeit der Dreharbeiten
bereit. Seit dem Jahreswechsel läuft wieder wochentäglich die
Serie mit
Bildern aus Krefeld. Straube ist einer der beliebtesten Protagonisten
und konnte sich schon bei der letzten Staffel kaum vor Fanpost retten.
Jetzt haben seine Fans die Gelegenheit ihren Lieblingstierarzt auch
einmal persönlich kennenlernen zu können. Die zweite gute
Nachricht, es
wird im Sommer eine dritte Staffel geben, mit vielen neuen Geschichten
aus dem Zoo. Der Zoo ist von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Das
Regenwaldhaus
und das Menschenaffenhaus laden auch bei regnerischem Wetter zu einem
Besuch ein. Nashörnchen Davu und das Zooteam freut sich auf regen
Besuch. Der Eintritt kostet für Kinder und Personen mit
Ermäßigung drei
Euro, Erwachsene zahlen sieben Euro Eintritt. Ermäßigungen
können nur
bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises gewährt werden. Es
gibt
auch Familien und Gruppenkarten.
Zoo
Krefeld, 08.01.2007
Das große Zählen im Zoo: Inventur
von Elefanten bis
Blattschneider-Ameisen
Der Jahreswechsel steht auch im Zoo immer ganz im Zeichen des
Zählens.
Gezählt wird alles von den Tieren über Postkarten bis zu
Heuballen und
das gesamte über 40köpfige Zooteam ist damit
beschäftigt. Das Ergebnis
lautet: Es gibt 212 verschiedene Tierarten und ziemlich genau 1 200
Tiere, wobei die Blattschneider-Ameisen nicht einzeln erfasst sind und
„zugereiste“ Graureiher und Enten nicht berücksichtigt wurden.
Aber
zählen allein ist natürlich bei einer richtigen Inventur
nicht alles.
Soweit es möglich ist werden Größe, Alter, Geschlecht
und Gewicht der
einzelnen Tiere erfasst. In der Futtermeisterei werden die
Bestände der
Futtermittel überprüft, bei 1 200 hungrigen Mäulern im
Zoo, von denen
viele ganz unterschiedliche Speisepläne haben, ist das eine
zeitraubende Angelegenheit. Natürlich wird auch hier nicht jeder
Mehlwurm und jede Grille einzeln abgezählt, das wäre beim
großen Wuseln
in den Futterkisten gar nicht machbar. In der Zoo-Apotheke zählt
der
Tierarzt die Bestände an Medikamenten, Wurmkurmitteln und
Spritzen,
damit nicht plötzlich ein Engpass entsteht und auch 2007 alle
Zoobewohner medizinisch optimal versorgt werden können.
Zoo Leipzig, 08.01.2007
Erklärung zur Euthanasie an neugeborenem
Lippenbären
Bezug nehmend auf die Medienberichterstattung der vergangenen Tage und
die zahlreichen Zuschriften und Anrufe interessierter Privatpersonen
geben wir ergänzend zur Pressemitteilung vom 27. Dezember 2006
nachfolgend die Informationen zum Geschehen bekannt. Künstliche
Aufzuchten in einem Zoo sind äußerst kritisch und immer im
Einzelfall
zu beurteilen. Die Entscheidung war keine Einzelentscheidung, sondern
ist nach sorgfältiger Abwägung aller Aspekte durch eine
betriebsinterne
Kommission (Zoodirektor, Tierärzte, Kuratoren) unter Einbeziehung
der
zuständigen Tierpfleger getroffen worden. Der Zooleitung ist die
emotionale und ethische Komponente dieser Entscheidung jederzeit
bewusst. Sie achtet die Meinung aller Mitarbeiter und muss dennoch
manchmal harte, und für die breite Öffentlichkeit nur schwer
vermittelbare Entscheidungen treffen.... Folgende
veterinär-medizinische, artenbezogene und zoologische Gründe
liegen der
Entscheidung für die Euthanasie des Jungtiers zugrunde: eine
gesunde,
auch psychisch gesunde Aufzucht des Tieres wurde unter den gegebenen
Umständen prognostisch als mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen: Selbst bei Gelingen einer
künstlichen Handaufzucht wäre eine isolierte Einzelhaltung
über einen
längeren Zeitraum erforderlich gewesen. Denn die Integration in
eine
Jungbärengruppe in Leipzig und anderen Zoos wäre nicht
möglich, eine
Abgabe an eine andere Institution wäre völlig
unwahrscheinlich (auch
aufgrund der ungünstigen genetischen Konstruktion) gewesen. Die
Ausbildung von Fehlverhalten wie Stereotypien
(Verhaltensstörungen) bei
Bären wäre zu erwarten gewesen. Das Jungtier wäre
innerhalb kurzer Zeit
gestorben. Denn ein weiteres am Leben lassen des Jungtieres hätte
die
Chancen für eine Annahme und ordnungsgemäße Betreuung
durch das
Muttertier nicht mehr erhöht und stattdessen das Jungtier
unnötigen
Leiden durch Unterkühlung und Verhungern ausgesetzt. Aus
veterinär-medizinischer Sicht musste nach mehrmaliger
Unterkühlung und
dem bereits eingetretenen Tod des anderen Jungtieres mit bei Jungtieren
häufig auftretenden Infektionen des Atmungs- und/oder
Verdauungsapparates gerechnet werden, die laut jetzt vorliegender
Diagnose bereits bei dem anderen Jungtier innerhalb kurzer Zeit
tödlich
verlaufen waren. Die Entscheidung des Zoomanagements steht im Einklang
mit international anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen und
Empfehlungen für die Haltung und Aufzucht von Wildtieren,
insbesondere
auch Lippenbären.
Zoologische Gesellschaft für Arten-u. Populationsschutz, 05.01.2007
10. Tagung des "Fonds für bedrohte
Papageien" in Kevelaer
Am Samstag, den 21. Oktober 2006, fand in Kevelaer die 10. Tagung des
"Fonds für bedrohte Papageien", des "Arbeitskreises Papageien"
innerhalb der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und
Populationsschutz e.V. (ZGAP) statt. René Wüst, der
Sprecher des Fonds,
konnte 140 Teilnehmer im NiederRheinPark Plantaria begrüßen.
Der
Tagungsort lag inmitten des Vogelparks in einer 850 qm großen
Halle mit
Glaskuppel. Die Besucher hatten die Möglichkeit, von Freitag bis
Sonntag kostenlos den Park zu besuchen und sich am Samstag in den
Nebengebäuden der Halle an verschiedenen Ständen über
papageienspezifische Produkte zu informieren: So waren ein
Bücherstand,
der Futtermittelhersteller Versele-Laga, die Volierenbaufirma
Volierenparadies, Frau Melanie Steinkopf mit ihren Papageienweinen aus
der Toskana sowie Karl-Heinz Schallenberg und Renate Brucker mit ihren
DVDs vor Ort. Die diesjährige Gesamteinnahmen für den Fonds
lagen bei
EUR 5.324,10, darüber hinaus gab es in Kevelaer auch eine Reihe
von
großzügigen Spendern. Alfred Pallentin, der 1. Vorsitzende
der
"Papageienfreunde Nord e.V." überraschte auch in diesem Jahr den
Fonds
mit EUR 2.000,-. Ebenfalls EUR 2.000,- übergab Norbert
Groß-Hardt aus
Bocholt dem Fonds. Mit einer außergewöhnlichen Aktion konnte
Lars
Dreßen aus Bochum EUR 425,- an den Fonds überweisen, denn zu
seinem 40.
Geburtstag verzichtete er auf Geschenke und bat seine Gäste um
eine
Spende an den Fonds. Nicht unerwähnt sollen aber auch die
Einzelspenden
von Horst-Ferdinand Büttner (EUR 100,-), Angelika
Fergenbauer-Kimmel
(EUR 150,-), Hildegard Niemann (EUR 100,-), Konrad Lindemann (EUR
300,-), Karl-Heinz Schallenberg (EUR 200,-), Zdeni Schulz (EUR 220,-)
und Melanie Steinkopf (EUR 400,-) bleiben. Alle Einnahmen kommen
ausschließlich dem Papageienschutz zu Gute. Zu guter Letzt
konnten noch
drei neue Mitglieder und der Vogelzuchtverein AZ Ortsgruppe 356 aus Bad
Kreuznach mit dem 1. Vorsitzenden Rudolf Christian für die ZGAP
gewonnen werden. Herzlichen Dank an alle Tagungsteilnehmer und an die
Spender! Durch Ihre Unterstützung können laufende Projekte
weiter
gefördert werden und neue Projekte entstehen.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 05.01.2007
ZOOM Erlebniswelt präsentiert sich auf
Reisemesse in
Utrecht
Ein Hauch von Alaska, Afrika und Asien weht demnächst auch in
Utrecht,
denn die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen zeigt sich zum ersten Mal auf
der renommierten Reisemesse „Vakantiebeurs“ in den Niederlanden. Auf
dieser internationalen Ferienmesse für Touristik und Freizeit, die
gleichzeitig die größte Reisemesse in den Niederlanden
darstellt,
präsentiert sich die Erlebniswelt vom 9. bis 14. Januar 2007 auf
dem
Gemeinschaftsstand der Deutschen Zentrale für Tourismus in Halle
9,
Stand 09.B010. Auf der Vakantiebeurs werben auf einer
Ausstellungsfläche von über 36.000 Quadratmetern rund 1.500
internationale Aussteller für ihre Ferienregion. Die Veranstalter
erwarten etwa 200.000 Besucher. Dazu Dipl. Biologin Sabine Hass,
Pressereferentin der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen: „Der
niederländische Markt hat für die ZOOM Erlebniswelt
Gelsenkirchen große
Bedeutung. Die Niederländer stellen die größte
ausländische
Besuchergruppe in Gelsenkirchen – und die Tendenz ist steigend. Da
liegt es nahe, dass wir uns auch auf den Fachmessen im Nachbarland mit
unseren Leistungen darstellen und um neue Besuchergruppen werben.“
Zoo Hannover, 05.01.2007
Trauer im Zoo: Gepardennachwuchs musste
eingeschläfert
werden
Die drei jungen Geparden im Zoo Hannover wurden nur drei Monate alt.
Gestern mussten die Zootierärzte den Nachwuchs von Gepardin Tonya
einschläfern. Die am 14. September 2006 geborenen Jungtiere litten
an
einer Krankheit, die es ausschließlich bei jungen Geparden gibt.
Die
Ursache der Krankheit ist bis heute ungeklärt, Heilung gibt es
nicht.
Die sogenannte degenerative Myelopathie bei Geparden zeigt sich
zunächst in einer Bewegungsstörung der Hinterbeine (Ataxie),
die Tiere
können nicht richtig laufen, knicken ein oder fallen um. Die
Krankheit
greift die Nervenzellen und –bahnen und das Rückenmark an. Sie war
bei
allen drei Tieren gleichzeitig ausgebrochen und sehr schnell
fortgeschritten. Die nur junge Geparden betreffende, ansonsten für
Mensch und Tier nicht ansteckende Krankheit ist in den letzten Jahren
in diversen Zoos Europas aufgetreten. Vor und nach kranken Würfen
wurden von den selben Tieren gesunde Tiere gezeugt. Ein genetischer
Hintergrund der Krankheit wird daher ausgeschlossen. Auch
Gepardenmutter Tonya hatte 2001 einen gesunden Wurf geboren – die
Fünflinge leben heute munter in anderen Zoos. Für den Kater
„Kijani“
aus Jaderberg war es der erste Nachwuchs. Der Zoo steht in enger
Verbindung mit der Tierärztlichen Hochschule Hannover und dem FIWI
Institut in Bern. Dort wurde ein Forschungsprojekt etabliert, das die
seltene Rückenmarkserkrankung untersucht. Da die Anzahl der in
freier
Wildbahn lebenden Geparden immer weiter sinkt, ist die Nachzucht in
Zoos im Rahmen des Europäischen Erhaltungsprogramms besonders
wichtig.
„Für uns war es gestern ein schrecklicher trauriger Tag“, so
Zoo-Tierarzt Dr. Andreas Knieriem. „Wir können nur hoffen, dass
die
Untersuchung unserer Jungtiere hilft, den Ausbruch der Krankheit bei
anderen Gepardenkindern zu verhindern.“
Tiergarten
Schönbrunn, 04.01.2007
Himalaya-Tahr im Christbaumdickicht
Wenn die übrig gebliebenen Christbäume im Tiergarten
Schönbrunn landen,
ist das für viele Tiere ein kulinarischer Festtag. Die im Sommer
zur
Welt gekommenen Himalaya-Tahre sind dann im Nadeldickicht kaum zu sehen
- und fressen und fressen und fressen. Himalaya-Tahre sind
Hochgebirgstiere, die mit den Ziegen verwandt sind und in den Roten
Listen der vom Aussterben bedrohten Tierarten als „gefährdet“
bezeichnet werden. In Schönbrunn sind heuer sechs Junge geboren
worden
– mehr als in jedem anderen Zoo der Welt.
Zoo Wuppertal, 28.12.2006
Inventur im Zoologischen Garten Wuppertal
Immer zum Jahresende zählt der Zoologische Garten seine Tiere. Die
Inventur dient zur Überprüfung der täglichen
Aufzeichnungen über
Veränderungen im Tierbestand. Ebenso werden besonders „gewichtige“
Tiere wie unsere Elefanten immer zu diesem Zeitpunkt gewogen, z.B. um
die Entwicklung der Jungtiere zu dokumentieren. In diesem Jahr stellen
wir eine der schönsten Nachzuchten vor, einen jungen Gaukler, der
sich
noch in der künstlichen Aufzucht bei unseren Tierpflegerinnen und
Tierpflegern befindet. Unser Gaukler-Zuchtpaar hat die Angewohnheit,
das Ei sehr spät im Jahr zu legen, so dass an eine Aufzucht durch
die
Eltern wegen der kalten Witterung nicht zu denken ist.
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Berliner Zeitung - 11.01.2007
Kiwi gesucht - Mit Marderfallen und speziell
trainierten Hunden versuchen Neuseelands Naturschützer, ihren
Nationalvogel zu retten
Kiwis sind in Neuseeland populär wie kein ein anderes Tier. Kaum
ein
Bewohner des Landes stellt sich als Neuseeländer vor; immer
heißt es
mit einem gewissen Stolz: "Ich bin Kiwi". Der rundliche Vogel mit dem
langen Schnabel ist zum Symbol eines ganzen Landes geworden.
"Allerdings geht es unserem Nationaltier nicht besonders gut", sagt
Tommy Herbert. Anfang des vorigen Jahrhunderts soll es landesweit 2,5
Millionen Kiwis gegeben haben. Heute sind es schätzungsweise noch
50
000, die sich auf fünf verschiedene Arten und etliche Unterarten
verteilen. Im Durchschnitt schrumpfen die Kiwi-Bestände auf
Neuseeland
pro Jahr um knapp sechs Prozent. Offenbar kommen die Vögel nicht
mit
den Gefahren der modernen Zeit klar. ... Jahrmillionen lang eilte der
Kiwi auf seinen kräftigen Beinen unbehelligt über den
Waldboden - bis
vor etwa tausend Jahren die ersten Menschen Neuseeland erreichten.
Seither haben zunächst die aus Polynesien stammenden Maori und
später
die Europäer ein Heer von Säugetieren eingeführt.
Für die Kiwis und
andere Vögel hatte das fatale Konsequenzen: Ratten machen sich
über die
Eier her, marderartige Wiesel und Hermeline stellen den Küken
nach, und
erwachsene Vögel landen nicht selten im Maul von Katzen und
Hunden. Um
den Kiwi-Schwund aufzuhalten, stellte Neuseelands Regierung im Jahr
2000 umgerechnet fünf Millionen Euro für die Einrichtung von
fünf
Schutzzonen zur Verfügung.
welt.de - 11.01.2007
"Landkärtchen"
ist Schmetterling des Jahres 2007
Seinen Namen hat der Schmetterling, weil die Zeichnung seiner
Flügelunterseite einer Landkarte ähnelt. Im Frühjahr
schlüpfen
leuchtend gelb-braune Schmetterlinge aus den Puppen, die
Sommergeneration hat die Grundfarbe schwarz mit weißen
Bändern und
gelblichen Flecken. Der Falter gehört nicht zu den bedrohten
Arten.
Ursache für die Farbvarianten ist die jeweilige Dauer des Lichts
in den
unterschiedlichen Jahreszeiten.
vdbiol - 11.01.07
Was wissen Kinder von Tieren in der Natur? Studie aus
Leipzig
Deutschlands Schüler erfahren im Fach Biologie - so bestimmen es
die
Lehrpläne - viel über die Natur im Allgemeinen, über
Ökologie oder
Gentechnik; aber sie müssen kaum lernen, was denn die Amsel vom
Star
oder den Laubfrosch von der Erdkröte unterscheidet. Derartige
Unwissenheit wird von Lehrern und Wissenschaftlern zwar schon seit
Jahrhunderten beklagt. Aber keiner wusste genau, inwieweit die Kinder
denn tatsächlich (nicht) im Bilde sind. Aus diesem Grunde
initiierte
Prof. Christoph Randler vom Institut für Biologie I der
Universität
Leipzig eine entsprechende Studie und publizierte deren Ergebnisse
kürzlich in der Zeitschrift "Natur und Landschaft". ..."Das
Artenwissen
steigt bis zum Alter von 14 Jahren an, sinkt danach wieder ab.
Gymnasiasten schnitten signifikant besser ab als Realschüler und
die
besser als Grundschüler", fasst | |