|
Liebe
Leser,
wieder
gilt es, ein rundes Jubiläum zu feiern - mit der heutigen letzten
Ausgabe des Jahres 2006 erhalten Sie bereits die 350. Zoopresseschau!
Ehrlich gesagt hatte ich mir vor fast sieben Jahren, als ich damit
begann, die ersten Artikel zum Thema Zoo in Online-Medien zu
recherchieren, nicht vorstellen können, dass das Ganze mal diese
Form annehmen würde. Der wachsende Leserkreis und die positiven
Rückmeldungen zeigten schnell, dass der Bedarf und das Interesse
an dem Thema sehr groß sind.
Mittlerweile können wir im Redaktionsteam auf einen ganzen Stab
fleißiger Mitarbeiter zurückgreifen, die uns helfen, das
Angebot aufrecht zu erhalten und sogar immer weiter auszubauen.
Gelegentliche technische Probleme aufgrund des verwendeten
Newsletter-Systems mögen da sicherlich verziehen sein. Wir werden
uns auch weiterhin bemühen, die verfügbaren Online-Artikel
und interessanten Informationen aus dem Bereich Zoo und Artenschutz
für Sie zusammenzustellen!
Ansonsten wird die heutige Ausgabe, wie üblich zum Jahreswechsel,
zunehmend bestimmt von Rückblicken auf das Jahr 2006, Ausblicken
auf das neue Jahr, den diversen Weihnachtsaktionen und
Bibelführungen sowie den nun anlaufenden Jahresinventuren in den
Zoos.
Zugleich wurden bzw. werden zum Jahreswechsel aber auch einige
Zoo-Direktoren in den Ruhestand verabschiedet. Allen frisch-gebackenen
bzw. Fast-Direktoren wünschen wir auf diesem Wege viel Erfolg
für ihre neue Tätigkeit. Den scheidenden Direktoren
wünschen wir alles Gute für die Zukunft und einen frohen
"Unruhestand". Wir hoffen, dass Sie mit der Lektüre der
Zoopresseschau auch weiterhin hinreichend über die Vorgänge
in der Zoowelt informiert sein werden.
Das Redaktionsteam wünscht allen Lesern einen guten Rutsch und ein
glückliches und erfolgreiches Jahr 2007!
Martina Raffel
Rätselflug
Leider endet nach fast einem Jahr unser

vorerst,
da
wir schlicht keine weiteren Zoos mit brauchbaren Luftbildern mehr
gefunden haben.
Lösung
vom 14.12.: Haus des Meeres in Wien (im
Flakturm im Esterhazypark)
|
|
|
| Zoos
–
Meldungen |
|
Stuttgarter
Nachrichten - 21. Dez. 2006
Wilhelma:
Teurere Tickets trotz Rekordbesuch
2 023 000 Besucher bis zum jetzigen Zeitpunkt, eine runderneuerte
Krokodilhalle, wieder mit so genannten Weißen als Bewohnern, das
Projekt Menschenaffenhaus, das allmählich in Fahrt kommt - Dieter
Jauch, Chef der Stuttgarter
Wilhelma, hat allen Grund, über das Jahr 2006 zu jubilieren, auch
wenn
es noch nicht ganz vorüber ist. Denn neben der
öffentlichkeitswirksamen
TV-Serie "Eisbär, Affe und Co." war der warme Herbst ein weiterer
Grund
für den diesjährigen Besucheransturm. Angesichts der Aufgaben
allein im nächsten Jahr scheint die Wilhelma zum Erfolg verdammt.
Parkhaus-
und Wegesanierung, Umgestaltung des Haupteingangs, Ausbau von
Beschilderung
und Toiletten und vor allem die gestiegenen Betriebskosten verbieten
einen
Rückwärtstrend. Am 1. März 2007 erhöhe sich der
Obolus
für die Besucher erstmals nach zwei Jahren, im Schnitt um 6,1
Prozent.
Ausgenommen vom Preisaufschlag bleiben die Jahreskarten, von denen im
Jahr
2006 rund 19 000 verkauft wurden. Gleichzeitig habe die Wilhelma wieder
drei
Viertel des Etats selbst erwirtschaftet. Der Zuschuss aus Steuergeld an
den
landeseigenen Betrieb liegt erneut bei etwa 3,4 Millionen Euro. Die
neue,
von Ministerpräsident Günther Oettinger im März
eröffnete Krokodilhalle
zählte 2006 zwar zu den Besuchermagneten, trübt aber
auch gleichzeitig die Bilanz des Wilhelma-Direktors: Der Besuchersteg,
der
schon in der Bauphase problematisch war, muss bereits komplett saniert
werden.
An den Berührungspunkten von verzinktem Stahl und Edelstahl weist
der
Steg erste Korrosionsschäden auf. Zudem, so wurde erst am Mittwoch
bekannt, ist eines der beiden weißen Krokodile im Sommer
verendet.
Die Todesursache ist laut Jauch nicht letztlich geklärt. Aus der
zum
Trio geschrumpften Krokodilgruppe soll im nächsten Jahr wieder ein
Quartett werden, sagt Jauch.
Lübecker
Nachrichten - 22. Dez. 2006
Weniger Besucher als im Vorjahr im Rostocker Zoo
Die Zahl der Besucher im Rostocker Zoo ist einem Medienbericht zufolge
in diesem Jahr deutlich zurückgegangen. Gerechnet wird nur noch
mit
485 000 Besuchern. Ausschlag
gebend war nach Auffassung der Zooverwaltung, dass die Veranstaltungen
unter
dem Thema "Liebeswerben der Tiere" nicht wie erwartet angenommen wurde.
Im nächsten Jahr soll das Thema Polarjahr im Rostocker Zoo unter
dem
Motto "Eiskalte Entdeckungen Extreme Lebensräume" wieder
für
mehr Besucher sorgen.
Neue
Ruhr
Zeitung - 21. Dez. 2006
Das
hat nicht jeder
Mit Sirenen hat so eine Seekuh auf den ersten Blick nun nicht viel
gemein, aber ihr zoologischer Namen, Sirenia, deutet ja auch nicht
darauf hin, sie mit dem Elefanten verwandt ist. Wird die Wunschliste
von Duisburgs neuem
Zoodirektor Achim Winkler erfüllt, werden künftig auch
Vertreter
dieser schwergewichtigen Schwimmer am Kaiserberg zu Hause sein. Der Zoo
möchte in den nächsten Jahren mit neuen Tierarten mehr
Besucher
anlocken. Und Fluss-Seekühe für das Tropenhaus stehen ganz
oben
auf der Wunschliste des 45-jährigen Diplom-Biologen. Der ehemalige
Tierpfleger übernimmt Ende des Jahres das Zepter seines
langjährigen
Chefs Reinhard Frese."Nach Jahren der Reduzierung des Tierbestandes
haben wir jetzt genügend Platz für mehr Tiere und vor allem
neue
Tierarten",
beschreibt der derzeitige Stellvertreter Freses die Zukunftspläne
für
den 15 Hektar großen Zoo. Allerdings wolle man in den
nächsten
zehn bis zwanzig Jahren maßvoll aufstocken, betont Winkler. "Mit
unserem
bescheidenen Jahresetat von rund acht Millionen Euro müssen wir
durch
kreative Besucheraktionen wie "Tierpfleger für einen Tag" oder die
TV-Doku-Soap
"Ruhrpottschnauzen" der Konkurrenz wie der Gelsenkirchener ZOOM
Erlebniswelt
Paroli bieten. Die Sanierung der alten Eisbären- und Walanlage
sowie
des Affenhauses stehen auf der Projekt-Wunschliste, so Winkler. Am 14.
Januar
wird Reinhard Frese verabschiedet.
wienweb.at
- 22.
Dez: 2006
Pechlaner
übergibt Zoo
Der Schönbrunner Tiergarten-Direktor Helmut Pechlaner hat am
Freitag
seiner Nachfolgerin Dagmar Schratter den Zoo übergeben. Die
studierte
Biologin arbeitete bereits seit 15 Jahren Pechlaners Seite. Zuletzt
betreute
sie die Pandas, Koalas und Panzernashörner und plante den Neu- und
Ausbau von Gehegen. Ihre Pläne für die Zukunft: die heimische
Tierwelt soll im Vordergund stehen. So sei ein Naturerlebnisweg vom
Tirolerhof
zum Pelikanteich geplant. Weiters soll das Giraffenhaus in den
nächsten
Jahren umgebaut werden.
ORF.at
- 22.
Dez. 2006
Zooübergabe
in
Schönbrunn
Mit dem Jahreswechsel geht die Ära Helmut Pechlaners im Tiergarten
Schönbrunn zu Ende. Heute übergibt er offiziell an seine
Nachfolgerin
Dagmar Schratter. Sie will in Zukunft einen Schwerpunkt auf die
heimische
Tierwelt legen. Leicht wird es für die gebürtige
Klagenfurterin
Dagmar Schratter vermutlich nicht, dem immer präsenten Helmut
Pechlaner
nachzufolgen. Die 1954 in Klagenfurt geborene Schratter schloss ihr
Studium
der Zoologie und Botanik an der Karl-Franzens-Universität in Graz
1983
ab. 1984 legte sie die Lehrabschlussprüfung als Tierpflegerin ab.
Die
ehemalige Mitarbeitern Otto Koenigs am Wiener Institut für
Vergleichende Verhaltensforschung war bis 1993 am Institut für
angewandte Öko-Ethologie tätig. Sie wirkte unter anderem auch
bei der
TV-Sendereihe "Rendezvous
mit Tier und Mensch" von Otto Koenig mit. 1993 holte sie Pechlaner als
Zoologische Abteilungsleiterin an den Tiergarten Schönbrunn.
TeachersNews
- 27. Dez.2006
Ausbildung
von Biologielehrern praxisnäher gestalten ...
Die Zoo- und Naturschule in Erfurt erhält Unterstützung von
der
Friedrich-Schiller-Universität Jena. Die Arbeitsgruppe
Biologiedidaktik
der Biologisch-Pharmazeutischen Fakultät hat jetzt mit der
Zooschule
eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, die 2007 in Kraft tritt.
Auch
zum Nutzen der Jenaer, wie der Leiter der AG Biologiedidaktik, PD Dr.
Uwe
Hoßfeld, verrät: "Wir können dadurch die Ausbildung von
Biologielehrern
wesentlich praxisnäher gestalten." Die Vereinbarung sieht u. a.
vor,
dass die angehenden Pädagogen ihr Schulbiologisches Praktikum in
Teilen
auch an der Zooschule absolvieren können. Roy Bäthe, Leiter
der Zoo-
und Naturschule, erhofft sich aus der Zusammenarbeit Unterstützung
bei der Betreuung der Kinder. Die Zoo- und Naturschule bietet den
Kindergarten- und Schülergruppen ein umfangreiches Paket an
Kursen, das
insgesamt
30 Themen umfasst. Dabei steht neben einer kurzen theoretischen
Einführung
vor allem der praktische Umgang mit den Tieren im Zoo selbst im
Mittelpunkt.
Planung
und
Bau
Dresdner
Neueste Nachrichten - 22. Dez. 2006
Zoochef
hofft auf "Okay" vom Stadtrat
Dresden. Wenn alles klappt, können die Besucher pünktlich zu
den Sommerferien Löwen und Karakale in der neuen Raubtieranlage
bewundern.
Zurzeit wird auf das "Okay" vom Stadtrat gewartet, aber Zoo-Direkter
Karl-Heinz
Ukena ist da zuversichtlich. Schließlich habe man als Zoo schon
einiges
vorfinanziert und sei in der Planung weit vorangeschritten. Am 8.
Februar
wird sich zeigen, ob die Stadträte die Gelder bewilligen. Und dann
hofft Ukena auf den Baustart. Entstehen soll ein kompletter Neubau am
Felsen
schräg gegenüber vom Elefantenhaus. Kostenpunkt rund 2,7
Millionen
Euro. Der Felsen wird innen und außen begehbar sein, so dass die
Besucher
sich aus verschiedenen Perspektiven die Raubkatzen ansehen können.
Die Sichtfenster werden überwiegend aus Glas sein. Im
Felseninneren
soll zudem eine Ausstellung über die Geschichte des Dresdner Zoos
entstehen. Der wichtigste Punkt des Bauprojektes ist aber, dass die
Tiere artgerecht gehalten werden können. Die neue Löwenanlage
soll 620
Quadratmeter
groß werden. Zwei Drittel der alten Anlage sollen im
Frühjahr
abgerissen werden. Seit November ist das Haus für die Besucher
nicht
mehr begehbar. Ein Drittel des alten Raubtierhauses wird dennoch
bestehen
bleiben. Dort sollen die teilweise fast 20 Jahre alten Raubkatzen
weiterhin
wohnen. Einen Umzug in diesem Alter würden die Tiere nicht mehr
verkraften.
Ab Anfang Januar können die Zoogäste übrigens wieder die
Löwen
in den Außenkäfigen besichtigen. Für das neue
Raubtierhaus möchte Ukena
ein junges Löwen- und ein Karakalpärchen erwerben,
die für viel Nachwuchs sorgen sollen. "Durch die hohen
Besucherzahlen
wurde es auch möglich, das Projekt Raubtierhaus teilweise
vorzufinanzieren",
so Ukena.
NZZ Online - 21. Dez. 2006
Ein
neues Zuhause für Dschelada-Affen und Steinböcke
Zürich. Nur ein halbes Jahr nach der Eröffnung der
Löwenanlage
präsentiert der Zoo sein nächstes Grossprojekt: eine neue
Anlage
für die Dscheladas, eine Pavianart. Im Herbst 2007 soll sie fertig
sein.
Die Kosten von 6,5 Millionen Franken übernehmen Sponsoren und
Donatoren.
Die Baustelle unterhalb des Restaurants Altes Klösterli ist mit
6300
Quadratmetern fast so gross wie die Anlage der Brillenbären. Die
Dscheladas
werden ihr neues Heim mit Nubischen Steinböcken und
Blauflügelgänsen
teilen. Ausserdem sollen Klippschliefer, das sind kaninchengrosse
afroasiatische Säugetiere, dort einziehen. Diese drei Tierarten
gibt es
im Zoo Zürich
bis jetzt noch nicht. Das Vorbild für die Gestaltung ist der
Semien-Nationalpark im Norden Äthiopiens, wo viele Dscheladas
leben.
Ein Kiosk und ein
Informationspavillon werden in afrikanischen Rundhütten
untergebracht.
Von der Gartenterrasse des Restaurants Altes Klösterli aus kann
man
bald den Blick schweifen lassen über rote Felsen, karge
Grasflächen,
einen See und die tierischen Bewohner dieser Wüstenlandschaft
beobachten. Nicht mehr dabei sein beim Umzug werden die beiden grossen
Dschelada-Männchen. Sie sind gewissermassen Opfer des guten
Zuchterfolgs. Da sie mittlerweile mit den meisten Weibchen in ihren
Harems verwandt sind, müssen sie im
Rahmen des europäischen Zuchtprogramms gegen Männchen aus
anderen
Zoos ausgetauscht werden. In der neuen Anlage haben laut Zoo-Kurator
Robert
Zingg vier Dschelada-Gruppen nebeneinander Platz. Voraussichtlich
werden
es drei Haremsgruppen und eine reine Männchengruppe sein. Die
Anlage
verfügt nur über ein kleines Innengehege. Dafür kann man
die engen Felshöhlen heizen, in denen die Affen schlafen.
Wattenscheid.net -
24. Dez. 2006
Duisburger
Delphinarium eröffnete wieder.
Die Delphine im Duisburger Zoo haben wieder ein Dach über dem
Kopf: Am
vergangenen Mittwoch eröffnete nach nur fünfwöchiger
Bauzeit
das neue Delphinarium. Überspannt wird das Becken der
Meeressäuger
jetzt von einem neuen Dach aus Stahlträgern, transparenten
Kunststoffplatten
und verschiebbaren Elementen. Im Januar 2006 musste das Delphinarium
geschlossen
werden, weil die Dachkonstruktion marode war. Mit Hilfe der Kampagne
"Lasst
uns nicht im Regen stehen" konnten innerhalb von zehn Monaten
Spendengelder
in Höhe von 800.000 Euro eingeworben werden. Die Hilfsaktion
läuft
allerdings weiter, da die bisher eingegangenen Spendengelder bei weitem
noch
nicht alle entstandenen Kosten abdecken.
Volksstimme
-
23. Dez. 2006
Engagement
im Wildpark Christianental in Wernigerode Paten für ...
Wernigerode. Von weihnachtlicher Ruhe ist zumindest im Wildpark
Christianental nichts zu spüren. Zwei weitere Wernigeröder
meldeten
sich als
Tierpaten, und die Luchsdame erhielt endlich einen Namen. "Finnja" war
bei
den Leserinnen und Lesern der Harzer Volksstimme der große
Favorit.
Bereits vor dem Fest fanden sich zwei weitere Gönner. Im
Übrigen
wäre es schön, wenn sich zu den Tier- auch Baumpaten
gesellten.
Damit der Zuspruch so bleibt wie bisher wurde in den vergangenen
Monaten
erneut einiges in die Anlage investiert. In Zusammenarbeit mit der
Kommunalen
Beschäftigungsagentur ( KoBa ) konnte die Entschlammung der drei
Teiche
für rund 170 000 Euro abgeschlossen werden. Auch der Umbau und die
Rekonstruktion
des Wildkatzengeheges ist gelungen. Das dritte Projekt war die
Neugestaltung
der Waschbärenanlage. In die alte Voliere sollen im kommenden Jahr
zwei
junge Füchse eingesetzt werden. Zu einem großen Erfolg wurde
zudem
die Wildpark-Außenstelle auf dem Gelände der
Landesgartenschau. Schmidt
: "Wir werden das Streichelgehege ab 1. April wieder öffnen."
Für 2007 hat der Wildparkchef einen "Wunschzettel" eingereicht.
Vorgesehen
ist, den maroden Zaun für das Rotwildgehege auf beiden Seiten zu
erneuern.
Im alten Wirtschaftshof sollen die Quarantäne-Volieren für
verletzte
Greifvögel oder in Winterpflege genommene Igel modernisiert
werden.
Basler
Zeitung -
25. Dez. 2006
Besseres
Leben für Zootiere in Bukarest in Sicht
Von der EU-Mitgliedschaft Rumäniens ab 2007 sollen auch die Tiere
im
Zoo von Bukarest profitieren: Der Tierpark soll auf europäischen
Standard
gebracht werden. Mitte Dezember billigte das Rathaus die Verlegung des
Zoos
in einen 60 Hektar grossen Naturpark im Westen der rumänischen
Hauptstadt.
Er kann sich dann auf einer neun Mal grösseren Fläche
ausbreiten
als bislang. Ausserdem sollen die Tiere nicht mehr in Käfigen
leben,
sondern grössere Gehege erhalten. Von den Zoobesuchern werden sie
nicht
mehr durch Gitterstäbe getrennt, sondern mittels Glasscheiben und
Tunnel.
Der Umzug soll im kommenden Jahr über die Bühne gehen, ein
genauer
Termin steht aber noch nicht fest. Ist der Zoo erst einmal umgezogen,
könnten
nach dem Willen der Pfleger dort auch mehr Tierarten als bisher
untergebracht
werden - Zebras, Kamele und Elefanten etwa. Ausserdem sollen die
Tierpfleger
eine bessere Ausbildung erhalten, beispielsweise darin, wie sie zu
ihren
Schützlingen eine engere Beziehung aufbauen können.
Aktionen
Ruhr
Nachrichten -
27. Dez. 2006
Falsche
Fuffziger im Stall
Da steh'n sie nun in trauter und vertrauter Gemeinschaft mit Maria,
Josef
und dem Kind: Ochs und Esel in der Krippe. Doch: "Sie sind falsche
Fuffziger."
Sagt zumindest Zoochef Dr. Frank Brandstätter. "Sie sind in der
Bibel
nicht erwähnt, sondern eine Hinzudichtung des Mittelalters, aus
dekorativen
Gründen, weil sie die Bilder und Kirchenfenster schmücken.
Aber
lassen Sie sie ruhig stehen." Bei seinen Bibeltier-Führungen nahm
Brandstätter
die Besucher natürlich auch zu den Rindern im Zoo-Bauernhof und
den
Eseln mit. Viele Besucher, denn die Führung ist eine beliebte
Einrichtung
geworden. Sechs Gruppen lenkte das Leitungsteam des Zoos am Heiligen
Abend
um 11 und um 12.30 Uhr zu den Bibeltieren - zu Trampeltieren, die in
der
Schrift eigentlich Dromedare waren, zu den Ziegen, Skudden. Und zum
Leopard.
Westdeutsche
Zeitung - 22. Dez: 2006
Keine
Angst vorm bösen Wolf im Zoo
Wuppertal. Sie sind vorbereitet, die Jungs und Mädchen aus der
Grundschule Kruppstraße. Sie wollen dem Zoo-Mann zeigen, was sie
drauf
haben,
wenn der ihnen etwas zu den Bibel-Tieren im Zoo erzählen will.
Aber
auch Andreas Haeser-Kalthoff ist gewappnet. Wann immer er eine Gruppe
Kinder
zu den Tieren der Bibel führt, gibt es einen Neunmalklugen, der es
besser weiß: „Tiere der Bibel? Das sind doch alle, jedenfalls
alle,
die es auf die Arche Noah geschafft haben.“ Der Zoo-Biologe lobt die
verschmitzt
lächelnden Besserwisser und präsentiert dann souverän
seine
ganz persönliche Auswahl von Feder- und sonstigem Vieh, das in der
Heiligen
Schrift eine Rolle spielt.
PR-Inside.com - 23. Dez. 2006
Bei
der Geburt Jesus Christus anwesend
Der Zoo Berlin veranstaltet an beiden Weihnachtsfeiertagen
Sonderführungen zu den Tieren aus der Bibel. Die Tiere, die auf
der
«Arche Noah»
weilten und bei der Geburt Jesus Christus anwesend waren, würden
genauer
vorgestellt, teilte ein Sprecher des Berliner Zoos mit. Die Teilnehmer
besuchten
unter anderen die Affen, Schlangen, Löwen, Leoparden, Bären
und
Wölfe. Erwachsene zahlen für die Tour sieben Euro. Für
Kinder
kostet die Führung vier Euro.
Neue Presse - 22. Dez. 2006
Schöne
Bescherung mit Makrelen
Wenn am Heiligabend in den Wohnstuben die Geschenke ausgepackt werden,
ist auch in den Zoos und Tierparks in Niedersachsen Bescherung. „Unsere
Erdmännchen bekommen ein Paket mit Mehlwürmern. Die lieben
es, sowas
auseinander
zu nehmen”, sagt Christiane Reiss vom Zoo Hannover. Auch andere Tiere
erwartet
eine kleine weihnachtliche Überraschung, wie eine Umfrage der dpa
ergab.
Im Tierpark Nordhorn erhalten die vier Schimpansen Päckchen mit
Lebkuchen
und Rosinen. Im Zoo Osnabrück können Kinder die Tiere
beschenken:
Die Kamele werden mit Karotten gefüttert, die Seelöwen mit
Makrelen,
die Pinguine mit Heringen und die Kapuzineraffen mit Nüssen und
Mandeln.
ORF.at - 22. Dez. 2006
Zootiere
fressen
Ungeduld
Für Kinder, die das Christkind gar nicht mehr erwarten
können,
hält der Tiergarten Schönbrunn am 24. Dezember ein buntes
Programm
bereit. Im Preis der Eintrittskarte sind Basteln, Führungen und
Spielecke
inkludiert. Während der Öffnungszeiten von 9.00 bis 16.30 Uhr
bietet der Zoo vielfältige Möglichkeiten, die Kinder vom
Warten
aufs Christkind abzulenken. Wie es sich für einen Tiergarten
gehört,
gehören Fütterungen zum Weihnachtsprogramm. Im
Halbstundentakt
bekommen unterschiedliche Tiere ihr Fressen, während Mitarbeiter
gleichzeitig
über die jeweiligen Tiere und die Arbeit im Zoo berichten.
Cellesche
Zeitung - 27. Dez. 2006
Rinderkeule
für Löwen und Tiger
Rund 100 Besucher zum Abendessen – ausgerechnet Heiligabend, das war zu
viel für Tom. Er brüllte los. Und beruhigte sich erst wieder,
als
der letzte Gast sein Haus verlassen hatte und er sich in aller Ruhe
seiner
Rinderkeule widmen konnte. Die hätte ihm wohl auch niemand
streitig
machen wollen, denn gegen einen ausgewachsenen Löwen ist der
Mensch
chancenlos. Joe Bodemann hatte den Besuchern der Weihnachtsbescherung
im
Filmtierpark erklärt, dass Raubtiere keinen Spaß verstehen,
wenn
es um ihr Fressen geht. Die Weihnachtsbescherung der Tiere hat bei
Bodemann
Tradition. Neu war in diesem Jahr, dass auch Besucher den mit Tanne
geschmückten
Futterwagen durch das mit Lichterketten geschmückte Zentrum folgen
durften.
An den Gehegen gab Filmtiertrainer Bodemann Erläuterungen zu den
Park-Bewohnern.
Als Assistent stand ihm der Weihnachtsmann zur Seite, mit
bürgerlichem
Namen Timo Bollmann. Der junge Mann aus Höfer lernt seit August
den
Beruf des Tierpflegers in Aschenberg. Zentrums-Manager Sven-J. Hellwig
spricht
von steigender Tendenz bei der Besucherzahl. Auch im kommenden Jahr
werde
es wieder besondere Veranstaltungen geben. So ist ein Wildwest-Festival
mit
echten Cowboys geplant, das Sommerfest steht unter dem Thema
„Traumschiff“, und es wird eine Dschungelnacht geben, Löwe Tom
für die
richtige
Geräuschkulisse sorgen.
Nachwuchs
Berliner
Kurier - 27. Dez. 2006
Nashorn-Baby
im Zoo geboren
Berlin. Fast wäre es ein tierisches Weihnachtsbaby geworden. Doch
nach
immerhin fast 15 (!) Monaten Schwangerschaft hatte Spitzmaulnashorn
Kumi
(11) offenbar die Nase voll und brachte im Zoo bereits vier Tage vor
Heiligabend
ihr Baby zur Welt: ein rundum gesundes und munteres Mädchen! Doch
weil
es für Kumi das erste Kind ist und die Dickhäuter-Dame sehr
sensibel
ist und jetzt erst recht Ruhe braucht, bleibt das Nashorn-Haus erst
einmal
für Besucher geschlossen.
SWR
Nachrichten - 22.
Dez. 2006
Gorilla-Nachwuchs
im Zoo
Der Heidelberger Zoo hat ein tierisches Weihnachtsgeschenk erhalten:
Gorillaweibchen ZsaZsa brachte am 16. Dezember Nachwuchs zur Welt.
Mutter und Sohn Banjoko zeigen sich bislang allerdings eher scheu.
Unmittelbar nach der Geburt habe die Mutter den Kleinen zur Seite
gelegt und nicht weiter beachtet, teilte der Zoo weiter mit. Erst nach
mehrstündigem Zureden eines Pflegers
nahm sich ZsaZsa wieder ihres Sprösslings an. Seitdem kümmert
sie sich den Angaben zufolge "liebevoll" um den Mini-Gorilla. ZsaZsa
reagiere
jedoch etwas nervös und unruhig, wenn sich ein anderes Mitglied
der
Gorilla-Gruppe für ihren Nachwuchs interessiere oder zu viele
Besucher
ins Gehege schauten.
20minuten - 23. Dez. 2006
Dank
Präparat: Gorilla-Dame bringt Junges zur Welt
Die 30-jährige Gorilla-Dame Salome im Zoo von Bristol, die seit 20
Jahren keinen Nachwuchs mehr vorweisen konnte, hat nun mit Hilfe eines
eigentlich für ihre menschlichen Geschlechtsgenossinnen
entwickelten
Präparats
ein Baby zur Welt gebracht. Wie Vize-Zoodirektor Bryan Carroll am
Freitag
erläuterte, verhalf das Fruchbarkeitspräparat Clomifene der
Gorilla-Lady
zu dem späten Nachwuchs. Zu der Medikamentengabe habe der
Gynäkologe
David Hill von der Universität Bristol geraten.
Schon drei Monate nach dem Einsatz des Präparats sei Salome
trächtig
geworden. «Viele Zoos könnten nun in der Lage sein, den
Gorilla-Weibchen
ein wenig auf die Sprünge zu helfen.» Salomes Baby wurde am
15.
Dezember geboren und scheint sich bestens zu entwickeln.
20minuten - 21. Dez. 2006
Giraffennachwuchs
im Basler Zoo
Die Giraffenfamilie im Basler Zoogischen Garten hat Zuwachs bekommen:
Mutter Tamaa hat eine Tochter geboren, wie der Zolli am Donnerstag
mitteilte.
Das langbeinige Baby wurde Diriki getauft. Man kann es bereits
besuchen.
Das Antilopenhaus hat allerdings reduzierte Öffnungszeiten, weil
Mutter
und Kind in den ersten Wochen viel Ruhe brauchen.
sz-online -
27. Dez. 2006
Zwei
Riesenpandas in Japan geboren
Ein Tierpark in Japan freut sich über ein besonders seltenes
Weihnachtsgeschenk: die Geburt zweier Riesenpandas. Den am Tag vor
Heiligabend zur Welt gekommenen Babys und ihrer Mama Meimei gehe es
gut, wie die Leitung des «Adventure World»-Parks in der
westjapanischen
Provinz Wakayama mitteilte. Damit
freut sich Japan bereits über das dritte
Riesenpanda-Zwillingspaar,
die auch noch alle die selben Eltern haben: Vater Eimei und Mutter
Meimei.
Die stolze Panda-Dame hat nun schon acht Kinder zur Welt gebracht,
wobei
allerdings ein früher geborener Zwilling gestorben war.
Tages-Anzeiger
Online -
25. Dez. 2006
Japanischer
Zoo feiert Weihnachten mit Geburt zweier Riesenpandas
Auf ganz besondere Weise hat ein japanischer Zoo Weihnachten gefeiert:
Wie der "Adventure World"-Tierpark in der westjapanischen Region
Wakayama bekanntgab,
wurden am Samstag zwei Riesenpanda-Babys geboren.
RZ
online - 22. Dez. 2006
Neuer
Drill - Affe im Saarbrücker Zoo soll für Nachwuchs sorgen
Im Saarbrücker Zoo soll ein neuer Affe für Nachwuchs sorgen:
Der schwarzfarbige, etwa 20 Kilogramm schwere Primat kommt aus dem Zoo
Hannover
und gehört zur westafrikanischen Art der so genannten Drills.
Dabei
handelt es sich um eine der am stärksten bedrohten Affenarten. Der
Bestand wird nur noch auf 3000 Exemplare geschätzt, davon sind
weltweit
zirka 200 Tiere in Zoos untergebracht. In Deutschland werden Drills
laut
Zoo nur in vier Tierparks gehalten. Demnächst sollen zwei
Nachwuchs-Tiere
aus der Saarbrücker Drill-Gruppe in den Zoos von Frankfurt und
Barcelona
für Nachwuchs sorgen.
Hannoversche Allgemeine - 21. Dez. 2006
Überleben
in der
Arche Noah
Auf der ganzen Welt versuchen Zoos, das Sterben der Tierarten
aufzuhalten. Auch der hannoversche Zoo beteiligt sich an vielen
Erhaltungszuchtprogrammen – mit wachsendem Erfolg. Es gibt im Zoo ein
bärenstarkes Pärchen
– und das macht sich jetzt auch um den Erhalt seiner vom Aussterben
bedrohten
Art verdient. Der Kleine Panda Manni und seine neue Partnerin Mareike
erwarten nämlich sehr wahrscheinlich Nachwuchs. Um effektiver
arbeiten
zu können, spezialisieren sich die Tierparks. Der Zoo Hannover
kämpft
seit Jahren
auch um den Arterhalt der Drill-Affen und der Addax-Antilopen, deren
Bestand ebenfalls akut bedroht ist. Der Zoologische Leiter des Zoos,
Heiner Engel, leitet das Wiederauswilderungsprojekt für Addax in
die
Nationalparks
Souss-Massa (Marokko) und Djebil (Tunesien) – und er koordiniert die
Zucht
dieser Antilopen weltweit. Vor Kurzem trafen in Hannover vier
Addax-Antilopen
aus San Diego ein. Der Tiertransfer wurde von Engel und seinen
Mitarbeitern
eineinhalb Jahre lang vorbereitet. Ein Bock wird in Hannover bleiben,
die
anderen Tiere gehen an andere Zoos. Besonders erfolgreich ist der Zoo
Hannover
auch beim Schutz der imposanten Bartgeier.
Berliner
Zeitung - 27. Dez. 2006
Freiheit
auf Raten
Noch steht "Mrs. X" ahnungslos in ihrem Stall im Berliner Zoo und
knabbert
am Heu. Doch das wird sich bald ändern: Die Transportkiste
für die
zweijährige Säbelantilope (Oryx dammah) steht parat und die
nötigen
Reisepapiere liegen auch schon vor. Das Tier soll demnächst nach
Tunesien gebracht und dort ausgewildert werden. Damit auch die
Mendesantilopen in
Zukunft optimale Lebensbedingungen haben, soll die mittlerweile 20
Tiere
umfassende Herde aus Bou Hedma in den Djebil-Nationalpark am Rande der
Sahara
umgesiedelt werden. Geplant war die Aktion schon für diesen
November.
Im kommenden Januar sollte die Gruppe dann durch zehn weitere Tiere,
Nachzuchten
aus EEP und SSP, vergrößert werden. Allerdings musste die
Umsiedlung
wegen noch ausstehender tierärztlicher Untersuchungen kurzfristig
verschoben
werden. Nun sollen die Antilopen erst im März aus den Zoos nach
Tunesien
reisen. Mit an Bord der Sondermaschine werden auch zehn
Säbelantilopen
sein, unter ihnen die Berlinerin Mrs. X. Ihr Ziel ist aber nicht der
karge
Djebil-, sondern der Dghoumes-Nationalpark. In Tunesien angekommen,
können
sich die Antilopen zunächst in kleineren Gehegen an die fremde
Umgebung
und ihre neue Herde gewöhnen. Gleichzeitig wird das Gehege
erweitert,
bis irgendwann die Zäune wegfallen. Ranger prüfen
regelmäßig,
wie es den Tieren geht und versuchen, sie vor Wilderern zu
schützen.
Die
Welt - 27.
Dez.
2006
Das
Jahr der Rekorde
und Umzüge
Berlin. Tierische Geschichten aus 2006: Von Dackel Paul und Kanzlergans
Doretta - Viechereien, die die Hauptstadt bewegt haben und manchmal
auch
zum Lachen brachten. Für die Berliner Tierfreunde begann das Jahr
2006
mit Trauer über die in der Silvesternacht eingeschläferte
Flusspferddame
Bulette. Bei den Weißbartpekaris im Zoologischen Garten wuchsen
in
diesem Jahr 14 Jungtiere auf. "Absoluter Weltrekord", sagte ein
Zoosprecher
über die fleißigen Eltern bei den Nabelschweinen. Die
Berliner
Zuchttiere der in der südamerikanischen Heimat von Ausrottung
bedrohten
Tiere sind in Zoos der ganzen Welt begehrt. Einen großen
Zuchterfolg
feierte auch der Tierpark Friedrichsfelde. Nach mehr als 40 Jahren
vergeblicher
Versuche schlüpfte bei den Stumpfkrokodilen ein 21 Zentimeter
langes
und nur 43,2 Gramm leichtes Jungtier. Pandabärin Yan Yan lebt seit
Anfang
Oktober "illegal" im Zoologischen Garten. In der Vereinbarung mit der
chinesischen
Regierung ist die Aufenthaltszeit in Berlin abgelaufen. Zoo-Direktor
Jürgen
Lange konnte bei einer Dienstreise in Peking noch keine
Verlängerung
erreichen. Die Chinesen signalisierten, dass sie im neuen Jahr lieber
in
Berlin verhandeln wollen. Der Zoo-Chef ist optimistisch, dass der
Publikumsliebling
mit seinen schwarz-weißen Knopfaugen bleiben darf.
Wiesbadener
Kurier -
27. Dez. 2006
Fledermäuse
von der Stange gepflückt
Kaum zu glauben: Nicht nur in Kaufhäusern und Warenlagern wird am
Jahresende gerne Inventur gemacht, sondern auch im Frankfurter Zoo. Mit
Tigern, Nashörnern oder Menschenaffen müssen sich die
Zähler im
Frankfurter Zoo nicht
lange aufhalten. "Da wissen wir natürlich, wie viele wir haben",
sagt
Zoodirektor Christian Schmidt zum Auftakt der Inventur zum
Jahreswechsel.
Die eigentlichen Schwierigkeiten bei der vorgeschriebenen
Inventur-Zählung
in einem Zoo wie dem Frankfurter machen einzelne Tierarten, die sonst
nicht
unbedingt im Blickpunkt des Interesses stehen. Während ein
Bienenvolk
nur als ein Posten gezählt wird, machen zum Beispiel die kleinen
südamerikanischen
Fledermäuse von der Art der Brillenblattnasen eine ganze Menge
Arbeit.
Die Zählerei dient ausdrücklich nicht der Buchhaltung, wie
Direktor
Schmidt versichert. Haushaltstechnisch sei der gesamte Tierbestand mit
einem
Euro bewertet, daran habe auch die neue, produktorientierte Buchhaltung
im
Frankfurter Stadtetat nichts geändert.
hr
online - 20.
Dez. 2006
Zoo zählt seine Tiere
Frankfurt. Der Zoo zählt seit Mittwoch seine Tiere. Schwierig
wird's
nach Angaben von Zoodirektor Schmidt bei den Brillenblattnasen, einer
Fledermausart, die in einer großen Kolonie lebt. Die
Jahresinventur
soll auch zeigen,
ob die neue wissenschaftliche Buchführung stimmt.
Stern Shortnews - 20. Dez. 2006
Freizeit: Gelsenkirchener Zoo: 19 Jahre alter
Eisbär
"Strupo" gestorben
Am Dienstag ist in der "Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen" der 19 Jahre
alte Eisbär "Strupo" völlig unerwartet gestorben. Der
Gelsenkirchener
Zoo erklärte: "Wir trauern um Strupo und werden die Ursache des
plötzlich
eingetretenen Todes medizinisch aufklären." Der tote Eisbär
wird
jetzt obduziert, um die genaue Todesursache festzustellen.
Berliner Kurier - 21. Dez. 2006
Entfleuchter
Pelikan kreist über Berlin
Berlin. Jetzt haben die Pfleger den Schwarzen Peter. Denn der
weiße
ist weg: Peter, der Pelikan, entfleuchte dem Zoo, weil seine
Flügel
nicht gestutzt werden konnten. Schnipp, schnapp, Federn ab. So machte
der
Zoo aus Pelikan Peter sonst immer eine "lahme Ente". Pech für die
Pfleger,
dass sie Peter jetzt nicht ans Gefieder konnten, um die anderen
Pelikane
nicht beim Brüten zu stören. Letzten Freitag dann die
große
Flatter in die Freiheit: Peter breitete vor den Augen der Pfleger
("Guckt
mal, was ich kann!") seine Schwingen aus und hob einfach ab. Seitdem
scheint
ein Pelikan-Phantom über Berlin und Umgebung zu kreisen.
Bild.T-Online.de - 21. Dez. 2006
Einbrecher
warfen 13 Kaninchen und Meerschweinchen ins Raubtier-Gehege
Die armen Streicheltiere hatten keine Chance – hilflos zappelten sie im
Tigerkäfig! Tierquäler waren nachts in den Heimattierpark von
Grimmen eingebrochen, warfen Tigerweibchen Chanka 13 Kaninchen und
Meerschweinchen
zum Fraß vor. Zoo-Chefin Cornelia Koch (38): „Uns fielen am
Morgen
Fellreste und Blutlachen im Käfig unserer Tigerdame Chanka auf.
Dann
sahen wir ein völlig verängstigtes Kaninchen und ein
Meerschweinchen.
Den Pflegern gelang es noch, die beiden Kleintiere herauszuholen.“
Die Einbrecher hatten die kleinen Holzhütten der Meerschweinchen
und Kaninchen aufgebrochen. Der „Sachschaden“ ist mit 150 Euro relativ
gering,
aber: Die Häschen und Meerschweinchen waren die Lieblinge der
Kinder.
Die Tierparkchefin: „Es gab viele Patenschaften von Schulklassen.“ Die
Tiere
waren sehr zugänglich, ließen sich streicheln.
Norddeutsche Neueste Nachrichten -
22. Dez. 2006
Besuch
im Zoo lohnt auch in der kalten Zeit
Zwischen Frühstück und Gänsebraten lohnt sich zu den
Feiertagen
ein Besuch im Schweriner Zoo. Festlich geschmückt präsentiert
sich Bauer Lehmanns Hof. Jüngster Nachwuchs im Zoo hat sich bei
den
Kamerunschafen eingestellt. Am morgigen Heiligabend und am Silvestertag
bleibt die Zoopforte geschlossen.
Märkische Oderzeitung - 23. Dez. 2006
Den
Tieren ein Wohlgefallen
Weihnachtsüberraschung im Tierpark Angermünde. Raiffeisen
Uckermark
brachte am Freitag eine Extra-Portion Futter. Bei Tierparkleiterin
Sabine
Lehmann war die Freude groß: "Die Spende können wir gut
gebrauchen."
wienweb.at
-
21. Dez. 2006
Lainzer
Tiergarten bleibt geöffnet
Der Lainzer Tiergarten bleibt auch in den Weihnachtsferien
geöffnet
(23. Dezember bis 7. Jänner). Damhirsch-, Auerochsen- und
Mufflon-Gehege
ermöglichen den Besuchern, die Tiere von der Nähe zu
besichtigen.
Erst am 8. Jänner tritt die Wintersperre ein.
Blick - 23. Dez. 2006
Tiger
attackiert Zoo-Trainerin
Gestern, um 14 Uhr im Zoo von San Francisco: Eine Angestellte des Zoos
hält sich während der täglichen Fütterung bei
Tigerkäfig
auf. Nichts deutet auf einen blutigen Zwischenfall hin. Plötzlich
greift
Tigerdame «Tatiana» aber mit beiden Pranken durch die
Gitterstäbe
– und erwischt die Raubtier-Trainerin. Mit schrecklichen Folgen: Die
Frau
wird vor den Augen von 50 Zoobesuchern schwer verletzt und verliert
womöglich
einen Arm. Die Trainerin arbeitet seit 1997 in dem Zoo und ist für
die
Versorgung von vier Löwen und drei Tigern verantwortlich.
20min.ch - 23. Dez. 2006
Tiger geht auf Trainerin los
Im Zoo von San Francisco hat ein Sibirischer Tiger seine Trainerin vor
dutzenden Zoobesuchern angegriffen und schwer verletzt. Die Frau wird
möglicherweise einen Arm verlieren. Die Verletzungen seien aber
nicht
lebensbedrohlich, erklärten die Rettungskräfte. Die drei
Jahre alte
Tiger-Dame Tatiana
hatte durch die Gitterstäbe ihres Käfigs gegriffen und ihre
Trainerin
mit beiden Pranken attackiert.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
Provinciale Zeeuwse Courant – 23. Dezember 2006
Dag vol insecten in Vlindertuin Kwadendamme
Tag voller Insekten im Schmetterlingsgarten
Kwadendamme
Unter dem Namen „Prikkebeen on Tour“ („Stachelbein auf Tour“) findet am
27. Dezember 2006 im Schmetterlingsgarten Kwadendamme eine
Insektenaustellung statt. „Prikkebeen“ findet jährlich in Artis in
Amsterdam statt und gastiert 2006 erstmals in Zeeland. Etwa 20 Experten
halten zwischen 10 und 17 Uhr Vorträge und bemühen sich, die
eine oder
andere Phobie zu heilen.
Emmen.nu – 22. Dezember 2006
Vreugde na drama bij colobusapen
Freude nach Drama bei Colobusaffen
Im Noorder Dierenpark Emmen hat ein betagtes Guereza-Weibchen ihr 15.
Jungtier zur Welt gebracht. Nach kleinen Startschwierigkeiten sind
beide Tiere wohlauf. Bei der Aufzucht des Jungtieres wird die Mutter
von ihren beiden älteren Töchtern unterstützt. Der
Freude über die
Geburt ging ein Drama voraus: Der Vater des jüngsten
Säuglings war erst
im Frühjahr in die Gruppe integriert worden und tötete sofort
die
beiden Säuglinge. Durch dieses natürliche Verhalten erzielte
er eine
frühere Aufnahmebereitschaft der Weibchen.
Dierennieuws – 22. Dezember 2006
Artis beleeft opnieuw topjaar
Artis erlebt erneut Top-Jahr
Etwa 1,2 Mio Besucher werden zum Jahresende die Tore von Artis in 2006
passiert haben. Der Zoo verzeichnet somit nach 2005 erneut ein sehr
gutes Jahr. Allein die pädagogische Abteilung betreute in diesem
Jahr
14% mehr Besucher, als noch 2005. Um 13% auf 71.000 stieg die Zahl der
verkauften Jahreskarten, deren Inhaber den Zoo zusammen etwa 500.000
Mal besuchten. Besuchermagnete waren die Sommerabende, das neue
Schmetterlingshaus und natürlich diverser Nachwuchs wie zwei
Giraffen
und ein Zebra. Die Eröffnung des Schmetterlingspavillon
führte zu den
höchsten Besuchszahlen im Oktober in der Geschichte des Zoos. 2007
wird
das erneuerte, multimediale Planetarium eröffnet.
Dierennieuws – 22. Dezember 2006
Blijdorp zoekt uw herinneringen in beeld en woord
Blijdorp sucht Ihre Erinnerungen in Wort und
Bild
2007 wird der Rotterdamer Zoo 150 Jahre alt. Im Rahmen der
Jubiläumsfeierlichkeiten wird in der Rivierahalle im April eine
große
Ausstellung eröffnet, welche eine Reise in die Vergangenheit des
Zoos
ermöglichen wird. Hierbei sind allerlei Anekdoten, Fotos, Filme
und
Zeichnungen der Besucher herzlich willkommen. Wer etwas aus seinen
privaten Erinnerungen beizutragen hat, kann dies am Besucherservice am
Oceanium, per E-Mail (i.molendijk@diergaardeblijdorp.nl)
oder mit der Post tun: Diergaarde Blijdorp t.a.v. Ingrid Molendijk
Afdeling Educatie Expositie Antwoordnummer 1529 3000 VB Rotterdam Bitte
geben Sie bei jeder Einsendung Ihren Namen, Ihre Adresse und eine
Angabe, ob das Material im Zoo-Archiv verbleiben darf. Die Besitzer
aller ausgestellten Stücke erhalten eine Freikarte.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
|
Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
Zoo Leipzig, 27.12.2006
Lippenbärenjungtier im Zoo Leipzig muss
eingeschläfert
werden
Der Zoo Leipzig musste heute ein neugeborenes Lippenbärenjungtier
einschläfern. Völlig unerwartet hatte die knapp
dreijährige „Renate“ am
25.12.2006 zwei Junge zur Welt gebracht. Die Bärin zeigte
keinerlei
Bemühungen, ihren ersten Wurf zu versorgen. Sie ließ die
Kleinen allein
zurück. Um ihr die Gelegenheit zu geben, sich an ihre neue Rolle
zu
gewöhnen und ihre Mutterinstinkte zu wecken, wurden ihr Hormone
verabreicht. Die beiden Jungtiere wurden vorübergehend in die
Obhut
einer scheinträchtigen Hundeamme gegeben. Eins starb dennoch
bereits
nach wenigen Stunden. Mehrere Versuche, „Renate“ erneut an ihr Junges
heranzuführen, scheiterte. Sie lehnte die Versorgung nach wie vor
ab.
„Es war nicht mehr davon auszugehen, dass die Lippenbärin ihr
Junges
selbst versorgen würde. Auch in der Natur ist es nicht
ungewöhnlich,
dass die ersten ein bis zwei Würfe nicht aufgezogen werden, da es
Müttern an Erfahrung mangelt. Eine Aufzucht durch den Menschen
–und sei
es mit Hilfe einer Hundeamme- kommt für uns nur in
äußersten
Ausnahmefällen in Frage. Denn die Aufzucht von Wildtieren durch
Menschenhand ist nicht artgerecht und hat langfristige Konsequenzen.
Die starke Prägung durch den menschlichen Umgang macht die
Eingliederung in eine Sozialstruktur von Artgenossen nahezu
unmöglich.
Das ist zum einen zum Nachteil für das Tier selbst und erschwert
zudem
die Haltung und die Vermittlung in andere Zoos. Letzteres ist besonders
im Hinblick auf die koordinierte Zucht gefährdeter und bedrohter
Arten
von Bedeutung.“, begründet Zoodirektor Dr. Jörg Junhold die
Entscheidung. „Hinzu kommt, dass ,Renate` und ,Klaus` als Vater der
beiden Jungtiere zu nah verwandt sind. Es besteht die Gefahr einer
Degeneration, die weder wir noch das Europäische
Erhaltungszuchtprogramm vertreten können, wenn wir eine gesunde
Population in menschlicher Obhut bewahren wollen.“
Zoo Osnabrück, 27.12.2006
Osnabrücker Schimpansen in China
Ein Pärchen Schimpansen aus dem Zoo Osnabrück ging in der
letzten Woche
auf eine lange Reise: Quattro, der 14 jährige Schimpansenmann,
geboren
und aufgewachsen im Zoo Osnabrück und seine „Lieblingsfrau“ Fali,
geboren in der Schweiz, flogen via Amsterdam nach Shanghai/China und
fuhren von dort weitere zwei Stunden mit dem Auto zu ihrer neuen
Bleibe, dem Ningbo Youngor Zoo. Dort sind sie gut angekommen und werden
demnächst mit den dortigen vier Artgenossen zusammengeführt.
Der Zoo
Osnabrück musste sich von den beiden Tieren trennen, weil sich
zwischen
den gleichaltrigen Männchen verschärfte Aggressionen
entwickelt hatten.
Lange wurde nach einem guten Platz für die beiden Schimpansen
gesucht
und schließlich auf der anderen Seite der Erde gefunden. Der
Ningbo Zoo
in Ningbo besteht seit 1980, hat eine Fläche von 180 ha und
entspricht
gutem westlichen Standard, sowohl was die Haltungsbedingungen als auch
die Personalausstattung angeht. Quattro und Fali werden auf einer 1200
m² großen grünen Insel leben, und auch im Innenbereich
mehr Platz haben
als in Osnabrück. Im Zoo Osnabrück wurden die beiden nicht
nur von
ihrem Rudel vermisst, auch den Tierpflegern fehlen die dicke
gemütliche
Fali und der quirlige, zutrauliche Quattro. Nur Tatu, der dominante
Rudelführer, ist offensichtlich zufrieden, dass sein Konkurrent
nicht
mehr zu sehen ist.
Wilhelma
Zoologisch-Botanischer Garten, 27.12.2006
Mann trägt wieder Pelz
Eselmann ganz bestimmt, zumal bei den frostigen Temperaturen. Das
Poitoueselfohlen „Sancho“ auf dem Schaubauernhof der Wilhelma
hüllt
sich in schwarzbraune Löckchen, am Maul abgesetzt mit elegantem
Weiß
und um die großen Augen dazu passende Ringe. Meist steht er ganz
dicht
im Windschatten seiner zotteligen Mama „Hatari“, die ihren
milchkaffeebraunen Pelz eher im Modell Flokati trägt. Auch die
übrigen
Esel sehen eigentlich viel zu wuschelig aus für Grautiere. Aber
grau
sind sie ja nicht – schließlich sind sie nicht einfach Esel,
sondern
Poitouesel, und somit Mitglieder einer vom Aussterben bedrohten
Nutztierrasse. Groß sind sie, die Poitouesel – schließlich
nutzte man
sie früher zur Produktion von Maultieren. Und so ist das am 28.
November geborene Hengstfohlen „Sancho“ nur 4 Wochen nach seiner Geburt
bereits größer als die Shetlandponies nebenan. Das scheinbar
größere
Pony ist übrigens kein echtes Shettie, sondern ein Maultier – das
Ergebnis einer unbeabsichtigten Liaison von Poitoueselhengst und
Shetlandponystute. Der zur Zeit bei der kleinen Eselherde stehende
fünfjährige Hengst „Nepomuk“ ist übrigens weder der
Vater von „Sancho“,
noch verantwortlich für das Muli „Viska“: Das Muli stammt von
„Bernard“, der heute im Zoo von Saarbrücken den Freuden der
Arterhaltung frönt. „Sancho“ ist ein unvermuteter Nachkomme von
„Pancho“, dem Ungestümen, der seinen Damen so heftig den Hof
machte,
dass er sich ein Bein brach und eingeschläfert werden musste.
Herrschten anfangs noch Zweifel, ob er überhaupt Spuren in der
Herde
hinterlassen würde, so gibt es nun mit dem am 13. März 2006
geborenen
„Sam“ und dem kleinen „Sancho“ doch zwei quicklebendige Nachkommen von
ihm. Im nächsten Jahr wird es leider keine Fohlen bei den
Poitoueseln
geben, denn „Nepomuk“ kam zu spät im Jahr in die Wilhelma. Er darf
sich
erst 2007 um die Damen „Garie“, „Hamrah“ und „Hatari“ bemühen -
seine
Nachkommen werden dann im Jahr 2008 geboren. Bis dahin werden „Sam“ und
„Sancho“ schon wie richtige Poitouesel aussehen und nicht mehr das
Fohlenfell, sondern das für diese französische Rasse typische
zottelige
lange Fell haben. Unser kleiner Esel steht stellvertretend für
Unmengen
tierisch guter Wünsche, die wir den Freunden und Gönnern der
Wilhelma
für das Neue Jahr mitgeben möchten. Genießen Sie den
Jahreswechsel,
kommen Sie gut ins Jahr 2007 und dann vor allem auch wieder
regelmäßig
in die Wilhelma!
Tierpark Ueckermünde, 27.12.2006
Vortrag am 12. Januar im Tierpark
Ueckermünde,
"Impressionen aus dem schwarzen Kontinent"
Vortragender ist Herr Hans Arno Ulrich, Torgelower Schreinermeister, 70
Jahre alt. Langjähriger Ornithologe und Mitglied der Fachgruppe
Faunistik im Förderverein für Naturschutzarbeit
Uecker-Randow-Region
e.V. Herr Ulrich ist Afrikareisender seit 1995 und hat Reisen nach
Namibia, Botswana, Simbabwe, Südafrika, Tansania und Kenia
unternommen.
Im Vortrag werden viele Geschichten aus Afrika erzählt und auf den
Bildern werden Landschaften, Menschen und viele, viele Tiere zu sehen
sein. Moderiert wird die Veranstaltung von Frau Ruth Beyer, der
Vorsitzenden des Fördervereins für Naturschutzarbeit
Uecker-Randow-Region e.V.
Zoo Duisburg, 27.12.2006
Schöne Bescherung im DELPHINARIUM
Die sprichwörtliche „Schöne Bescherung“ gibt es in der
Zoo-Futterküche
nicht erst am Heiligen Abend, sondern genau genommen das ganze Jahr
über. Nicht ausgeschlossen werden soll natürlich, daß
die Tierpfleger
vom Kaiserberg so manchen ihrer besonderen Lieblinge zu Weihnachten ein
Extra-Würstchen, ein Super-Bonbon oder einen zuckerbepuderten
Rettich
zustecken mögen... Damit den Kleinen die Wartezeit bis zur
Heilig-Abend-Bescherung nicht allzu lang wird, haben Kinder bis 13
Jahre am Heilig Abend, Sonntag, dem 24. Dezember 2006, freien Eintritt
ins Delphinarium, der Zoo-Eintritt muß jedoch gezahlt werden.
Während
der Vorführungen um 11.30 und 13.00 Uhr findet eine
Weihnachtsverlosung
statt. Pudelmütze und Handschuhe können übrigens in der
häuslichen
Garderobe verbleiben,
denn das geschlossene Tierhaus ist während der Vorführungen
beheizt.
Wenn in anderen Breiten dem Weihnachtsmann resp. Nikolaus
höchstens von
Rentieren assistiert wird, übernehmen am Kaiserberg die Delphine
diese
Aufgabe. Die im Verlaufe der Delphin-Vorführung verschossenen
„Schwanzbälle“ können von den glücklichen Fängern
auf den Tribünen
gleich anschließend gegen ein Präsent eingetauscht werden.
Daß außer
Goldflitter und Tannennadeln möglicherweise auch ein paar Tropfen
Salzwasser an Kordel und / oder Papier hängen bleiben, wird dem
Vorweihnachtsspaß sicherlich keinen Abbruch tun.
Zoo
Hannover, 22.12.2006
Tierische Weihnachten
Weihnachten ist ein ganz besonderer Tag im Zoo! Nicht nur die
Zoo-Mitarbeiter, auch alle Tiere freuen sich auf die friedliche
Stimmung und natürlich auf tolle Geschenke. Jedes Jahr am
Heiligabend
lassen sich die Tierpfleger kleine Überraschungen für ihre
Schützlinge
einfallen, damit dieser Tag ein tierisches Erlebnis wird.
Natürlich
bekommen alle Tiere an diesem Tag besondere Leckereien. Manche werden
auch hübsch als Geschenk verpackt, damit das Auspacken so richtig
Spaß
macht. Oftmals sind die Tiere stundenlang mit dem auspacken
beschäftigt. Und genau das ist der Sinn der Sache. Die
Weihnachtsgeschenke zählen zur Tierbeschäftigung im Zoo.
Damit den
Tieren nicht langweilig wird, werden sie täglich aufs Neue
beschäftigt.
In der freien Wildbahn sind die Tiere stundenlang mit der Suche nach
Nahrung ausgelastet.
Zoo
Heidelberg, 22.12.2006
Das schönste Weihnachtsgeschenk für
den Zoo – ein Gorilla
wurde geboren
Am 16.12.2006 erwartete die Tierpfleger im Affenhaus ihr sicher
schönstes Geschenk zu Weihnachten: Gorillaweibchen ZsaZsa hielt
ein
frisch geborenes Jungtier in ihrem Armen. Die Freude war zunächst
groß,
bekam jedoch einen kleinen Dämpfer, als ZsaZsa ihr Junges kurze
Zeit
später plötzlich weglegte und augenscheinlich nichts mehr mit
ihm zu
tun haben wollte. Mehrere Stunden bangten die Zoomitarbeiter und
berieten, was zu tun sei. Gorillas sind sehr sensible und
störanfällige
Tiere, bei denen ein Eingreifen durch die Pfleger oft schädlicher
als
hilfreich ist. Doch ZsaZsa, ein handaufgezogenes Weibchen, das
ursprünglich im Zoo München geboren wurde, wollte sich
einfach nicht
mehr um ihren kleinen Sohn kümmern. Nun musste Plan B gestartet
werden.
Die junge Mutter wurde mit ihrem Baby abgetrennt und Tierpfleger
Manfred Barz, der ein besonders enges Verhältnis zu ZsaZsa hat,
legte
ihr das Jungtier immer wieder in den Arm. Über fünf Stunden
verbrachte
Herr Barz mit Mutter und Kind und versuchte mit viel
Einfühlungsvermögen ZsaZsa zu mütterlichem Verhalten zu
überreden.
Gegen Abend wurde seine Geduld endlich belohnt, plötzlich wandte
sich
ZsaZsa ihrem Sohn zu, nahm ihn in den Arm und kümmert sich seitdem
liebevoll um den kleinen „Banjoko“. Den Pflegern fiel ein Stein vom
Herzen, denn es gibt nichts besseres für einen jungen Gorilla, als
von
seiner Mutter in einer Gorillagruppe aufgezogen zu werden. Noch zeigt
sich die neue Mutter, die erst seit etwas über einem Jahr in
Heidelberg
lebt, etwas nervös und unruhig, wenn sich ein anderes
Gruppenmitglied
für den Nachwuchs interessiert oder zu viele Besucher ins Gehege
schauen. Deshalb hat sie immer die Gelegenheit, sich in die
Schlafräume
hinter den Kulissen zurückzuziehen. Das gesamte Zooteam bittet
daher
die Besucher und die Presse um ein wenig Geduld. Möglichst viel
Ruhe -
ohne wirklich etwas am Tagesablauf zu ändern - das ist jetzt das
beste
für die sensiblen Gorillas. „Es ist klar, dass es jeder kaum
abwarten
kann, den schwarzen Neuzugang im Affenhaus zu Gesicht zu bekommen“
erklärt Kuratorin Sandra Reichler, „aber selbst einige unserer
Mitarbeiter haben ihn noch nicht gesehen und halten sich mit ihrer
Neugier zurück.“ Wenn alles gut geht, wird sich ZsaZsa in den
nächsten
Wochen immer sicherer fühlen. Junge Gorillas bleiben viele Jahre
lang
klein und niedlich, so dass wir noch lange Zeit haben, den kleinen
„Banjoko“ zu bewundern. Der kleine Gorilla ist bereits ZsaZsa’s zweites
Jungtier und auch bei ihrem ersten Baby, das sie vor vielen Jahren im
Frankfurter Zoo zur Welt gebracht hatte, musste der Pfleger sie erst
dazu überreden, sich um ihr Junges zu kümmern, bevor sie es
dann
erfolgreich großgezogen hat. Diese Erfahrung macht den
Heidelberger
Pflegern nun Mut, dass endlich ein junger Gorilla in seiner
Geburtsgruppe in Heidelberg aufwachsen kann. Auch die beiden anderen
Weibchen „Chuma“ und „Doba“ könnten davon enorm profitieren.
Menschenaffen schauen sich viele Verhaltensweisen von
Gruppenmitgliedern ab. Eine erfolgreiche Jungtieraufzucht in der Gruppe
kann ihnen helfen, die eigenen Jungtiere, die hoffentlich in Zukunft
geboren werden, erfolgreich groß zu ziehen.
Tierpark Stralsund, 21.12.2006
Gute Resonanz auf weihnachtlichen
Abendrundgang durch den
Stralsunder Zoo
Über 50 Interessenten fanden sich gestern um 16.00 Uhr zu einem
weihnachtlichen Abendrundgang im Stralsunder Tierpark ein. Geführt
durch die Mitarbeiter der Zooschule ging es zu den Wölfen, in das
Südamerikahaus, in das Löwen- und Bärenhaus und zu den
Schimpansen in
das Affenhaus. An den einzelnen Stationen erwarteten die Zootierpfleger
und die Lehrlinge des Zoos die Besucher und vermittelten Wissenswertes
über ihre Tiere. Dabei gab es die Möglichkeit einen Blick
hinter die
Kulisen zu werfen .So konnten die Besucher beispielsweise den
Löwen
beim Fressen zusehen oder auch einmal eine riesige Stabheuschrecke auf
die Hand nehmen. Zwischendurch gab es die Möglichkeit bei
Bratwurst und
Glühwein an der Grillhütte eine kleine Rast einlegen. Durch
die große
Besucherzahl mußten zwei Gruppen gebildet werden, leider konnte
die
Märcheneinlage im Affenhaus deshalb nicht von allen Besuchern
miterlebt
werden. Für das nächste Jahr sind drei ähnliche
Veranstaltungen im
Frühjahr, Sommer und im Herbst geplant.
Papageienschutz-Centrum Bremen, 21.12.2006
Mechthold-Stiftung für Tierschutz
verleiht
Tierschutzpreis 2006 an das Papageienschutz-Centrum Bremen e. V.
Die gemeinnützige Mechthold-Stiftung für Tierschutz,
ansässig in
Frankfurt/Main, hat ihren Tierschutzpreis für das Jahr 2006 dem
Papageienschutz-Centrum Bremen e. V. verliehen. Ausgezeichnet wurde das
Papageienschutz-Centrum Bremen e. V. – so die Begründung –
‚für dessen
vorbildliches Projekt Naturnah gestaltetes Fluggehege für
Papageien’.
Der Tierschutzpreis ist mit 2000 € dotiert.
Zoologischer Garten Berlin, 21.12.2006
Eine schöne alte Tradition in Berlin:
Der
Weihnachtsbesuch in Zoo und Tierpark!
Es gehört zu den Traditionen in unserer Stadt: Zu Weihnachten geht
man
in den Zoo und in den Tierpark! Hier können all die Tiere besucht
werden, die so fest mit dem Fest verbunden sind. So die Kamele, auf
denen die Heiligen Drei Könige zur Huldigung des Jesuskindes ins
Heilige Land reisten, und auch die Schafe und Ziegen, die die armselige
Krippe in der Geburtsnacht mit Mutter und Kind teilten. Aber auch die
fleißigen Rentiere, die den reich mit Geschenken für brave
Kinder
beladenen Schlitten vom Heiligen Nikolaus ziehen. Vielleicht ist mit
etwas Phantasie unter ihnen sogar das berühmteste aller Rentiere
zu
entdecken, nämlich Rudolf mit der roten Nase. Wo sich allerdings
Rudolf
aufhalten wird – in Zoo oder Tierpark – konnte vorab nicht ermittelt
werden. Zu Weihnachten gehören auch noch andere Tiere. So etwa die
fetten Gänse, die in Zoo und Tierpark auch nach den Festtagen noch
schnattern dürfen. Oder die wohlschmeckenden Karpfen, denen in
beiden
Tiergärten das bekannte Schicksal erspart bleiben wird. Kurzum:
Der
Besuch von Zoo und Tierpark ist an den Weihnachtstagen besonders
lohnend. Ganz herzlich empfohlen sei der Besuch am Heiligen Abend, denn
nichts verkürzt die lange Wartezeit bis zur großen
Bescherung für die
vor Aufregung zappeligen und ungeduldigen Kinder besser als der
kurzweilige Besuch in einem der beiden Berliner Tiergärten! Kinder
bis
15 Jahre in Begleitung Erwachsener haben in beiden Gärten freien
Eintritt! Zoo und Tierpark sind am 24. Dezember bis 14.00 Uhr
(Kassenschluss 13.00 Uhr) geöffnet. Im Zoo kann das Aquarium mit
der
Eintrittskarte für den Zoo (und umgekehrt) an diesem besonderen
Tag
kostenlos mitbesucht werden. Der Zoo kann durch den Eingang am
Hardenbergplatz (Löwentor) sowie durch das Aquarium betreten
werden.
Tierpark
Chemnitz, 21.12.2006
Exotische Neuzugänge im Tropenhaus
Die bunte Vogelschar im Tropenhaus des Tierparks hat Verstärkung
bekommen: zu den schon vorhandenen sieben Vogelarten sind zwei weitere
hinzugekommen. Ein Pärchen sangesfreudiger
Rotschnabelfluchtvögel und
vier zierliche Rosttäubchen haben in der Freiflughalle ihre neue
Heimat
gefunden. Das Tropenhaus ist damit um eine Attraktion reicher und eine
gute Adresse, um dem nasskalten Wetter zu entfliehen. Etwas Geduld
sollte der Besucher natürlich mitbringen, um die Tiere in der
dichten
Vegetation beobachten zu können.
Zoologischer Garten Magdeburg, 21.12.2006
Zoospaziergang auch an den Feiertagen
Wer einen „tierischen“ und gesunden Weihnachts-spaziergang unternehmen
möchte, der ist im Magdeburger Zoo genau richtig. Viele Tiere
haben
jetzt ihr schönstes Kleid: Luchs und Sibirischer Tiger zeigen in
ihrem
dichten Fell keine Spur vom Frösteln und die Alpakas sehen wie
ganz
dicke Wollkissen aus. Quirlig herumtobende Tierkinder bei den
Krallenaffen, Erdmännchen, Axishirschen und das TIERISCH NAH
Programm
laden zu einem besonderen Spaziergang in den Magdeburger Zoo ein. Der
Zoologische Garten Magdeburg hat an allen Feiertagen geöffnet. Und
am
24.12. gibt es ab 10.30 Uhr auch eine weihnachtliche Überraschung.
Am
Heiligen Abend und zu Silvester schließt der Zoo um 14 Uhr seine
Pforten. Zwischen den Feiertagen ist er bis um 16 Uhr geöffnet.
Zoo Basel, 21.12.2006
Giraffenbaby im Zoo Basel
Zwei kleine Hufe ragten am Morgen des 11. Dezember aus der
Geburtsöffnung von Giraffenmutter Tamaa (10). Noch vor dem Mittag
war
Diriki da und versuchte sofort aufzustehen, um an die Zitzen der Mutter
zu gelangen. Ein schwieriges Unterfangen. So kurz nach der Geburt sind
die langen Giraffenbeine noch ziemlich wackelig, da war die Kleine froh
um die dicke Matratze aus Stroh und Heu, die ihre Stürze bei den
ersten
Aufstehversuchen dämpfte. Diriki hat die anstrengenden Stunden
nach der
Geburt gut überstanden und ist ab sofort täglich im
Antilopenhaus zu
sehen. Da Mutter und Kind in den ersten Wochen viel Ruhe
benötigen, ist
das Haus zeitweise geschlossen. Besucherinnen und Besucher können
Diriki aber am Vormittag von ca. 10:00 bis 11:30 h und am Nachmittag
von ca. 14:00 bis 16:00 h besuchen. Bei schönem Wetter kann es
sein,
dass Mutter und Junges auf der Veranda zu sehen sind.
Zoo
Krefeld, 21.12.2006
Rosa Pelikane im Zoo Krefeld sind ins
Winterquartier
umgezogen / Großeinsatz für die Zoo-Azubis
Kurz vor den Weihnachtstagen sind die Rosa Pelikane im Zoo Krefeld
jetzt umgezogen. Die Tierpfleger hatten für die in wärmeren
Gefilden
wie Südosteuropa, Asien und Afrika beheimateten Zugvögel
schon das
warme Winterquartier beim Ponystall hergerichtet und ihnen dort sogar
Nester für die Nachzucht vorbereitet. Dann folgte der
Großeinsatz beim
„Umzug“ der großen Wasservögel. Damit der Quartierswechsel
für die
Tiere möglichst stressfrei und zügig von Statten geht, kommen
dabei
immer alle Auszubildenden zum Einsatz. Zunächst ziehen die
Tierpfleger
ein großes Netz über die Außenanlage und drängen
die Pelikane in eine
Ecke. Dann kommt der Sondereinsatz der Azubis, der ein bisschen
Geschick und einen beherzten Zugriff verlangt. Nacheinander schnappt
sich jeder von ihnen einen der großen Wasservögel, indem er
mit einer
Hand den Schnabel zuhält und mit dem anderen Arm den Körper
fest
umfasst, damit der Vogel nicht mehr mit den mächtigen Flügeln
schlagen
kann. Dann werden alle Azubis mit ihren Schützlingen auf einem
Pritschenwagen zum Winterquartier gebracht, wo sie die Tiere dann
schnell wieder aus ihrer Gefangenschaft befreien. Nachdem vor zwei
Jahren im Winterquartier erstmals in der 40jährigen
Haltungsgeschichte
der Pelikane in Krefeld emsiges Treiben begann, und gleich drei Paare
im Wettbewerb begannen, aus dem vorhandenen Stroh große Nester zu
bauen
und zwei Paare auch wirklich je ein Küken großzogen, hofft
der Zoo auch
in diesem Winter auf Nachwuchs. Pelikane sind Koloniebrüter,
deshalb
ist es normal, dass mehrere Paare gleichzeitig nebeneinander
brüten und
anschließend Junge großziehen. Nachdem es im vergangenen
Jahr mit der
Nachzucht nicht mehr geklappt hat, sollen die großen
Wasservögel
diesmal durch die gute Vorbereitung des Quartiers besonders animiert
werden. Zwischen den Nestern haben die Tierpfleger etwas Abstand
gelassen, damit jedes Brutpaar Platz genug hat und es nach dem
Schlüpfen kein Gerangel um die Küken gibt. Jetzt sind sie
gespannt, ob
die Pelikane diese Vorbereitung zu schätzen wissen und sich schon
bald
„ins gemachte Nest“ setzen.
Zoo Krefeld, 21.12.2006
„Waschechte Krefelder“ spenden 1 000 Euro
für die
Baumkängurus / Neues Weibchen aus Melbourne kommt im Frühjahr
Die Krefelder Tierfotografen Dietmar Schörner und Heinrich
Sieberichs
überreichten Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen am
Baumkänguru-Gehege eine
Spende in Höhe von 1 000 Euro, den Erlös aus dem Verkauf von
Fotos aus
der Ausstellung „Waschechte Krefelder“. Zahlreiche Besucher waren von
den Tierportraits in der Krefelder Zooscheune so begeistert, dass sie
sich für zu Hause einen großformatigen Abzug bestellten. Die
Aussicht,
die Baumkängurus mit dem Erwerb auch noch finanziell
unterstützen zu
können, war dann für viele ein zusätzlicher Anreiz. Die
Spende wird für
ein neues informatives und hochwertig gestaltetes Gehegeschild
verwendet, wie es unter anderem auch schon bei den Tigern und
Schneeleoparden aufgestellt wurde. Das Schild wird neben der
Tierbeschreibung auch Wissenswertes über den Artenschutz der
seltenen
Tiere aus Papua-Neuguinea enthalten. Die Baumkängurufamilie
gehört
inzwischen auch zu den waschechten Krefeldern. „Bud“ und „Summer“ kamen
1997 aus San Diego nach Krefeld und haben inzwischen sechs Jungtiere
bekommen. Zoodirektor Dreßen hat zu den Beuteltieren eine
besondere
Beziehung, denn seine Doktorarbeit befasste sich mit Kängurus. So
lässt
sich Weibchen Summer auch schon einmal sanft vom Zoochef in den Beutel
greifen, damit er den erhofften Nachwuchs ertasten kann. Im kommenden
Frühjahr wird das Weibchen „Belisi“ aus dem Zoo Melbourne die
kleine
Krefelder Gruppe verstärken. Der Zoo Krefeld ist
Zuchtbuchführer für
die Baumkängurus und koordiniert die Nachzucht in ganz Europa.
Dreßen
freut sich über die Blutauffrischung aus Übersee, denn die
Tiere in
europäischen Zoos sind fast alle eng mit den beiden Krefeldern
verwandt. Bis zum Einzug von Belisi soll die Anlage der Kängurus
vergrößert und attraktiver für Tiere und Besucher
gestaltet werden.
Baubeginn wird im Januar sein. Für die Finanzierung liegen noch 12
000
Euro vom Benefizkonzert „Kangoroo Aid“ im Januar 2003 auf der hohen
Kante. Zusammen mit der Spende der „waschechten Krefelder“ steht dem
Neubau nun nichts mehr im Wege. Am kommenden Samstag, 23. Dezember,
gibt es ab 14 Uhr in der Krefelder Buchhandlung Habel an der
Hochstraße
noch einmal die Gelegenheit, die Fotos der Krefelder Zootiere zu
kaufen. Die Originale sind bereits aufgezogen und können so schon
am
Heiligabend verschenkt werden. Auch Interessenten, die die Bilder in
der Zooscheune noch nicht gesehen haben sind eingeladen, denn die
Bilder sind dann bei Habel noch einmal ausgestellt.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 21.12.2006
ZOOM Erlebniswelt trauert um Eisbären
Am gestrigen Dienstag ist der Eisbärmann Strupo in der ZOOM
Erlebniswelt Gelsenkirchen unerwartet verstorben. Sein
Gesundheitszustand verschlechterte sich erst einen Tag vor seinem
Ableben. „Wir trauern um Strupo und werden die Ursache des
plötzlich
eintretenden Todes medizinisch aufklären“, sagt Dr. Pia Krawinkel,
die
Tierärztin der zoologischen Erlebniswelt. Dazu bedarf es einer
Obduktion, die noch gestern durchgeführt wurde und
weiterführender
Untersuchungen. Der fast 19-jährige Strupo kam aus dem Tiergarten
Straubing zur Eröffnung der ZOOM Erlebniswelt Alaska nach
Gelsenkirchen. Sein Verlust wiegt schwer – auch weil Eisbären in
deutschen Zoos eine Seltenheit sind. Deshalb wird die ZOOM Erlebniswelt
so bald als möglich auf die Suche nach einem Nachfolger für
das
weitläufige Revier gehen, in dem bereits vier Eisbären leben:
„Wir
hatten Hoffnungen auf Nachwuchs. Jetzt werden wir mit großer
Energie
weltweit nach einem männlichen Eisbären suchen, um
hoffentlich bald
eine glückliche Nachricht verkünden zu können“, blicken
Arno Bilek und
Dr. Jörg Plischka, gemeinsame Leiter der ZOOM Erlebniswelt nach
vorn.
Tiergarten Schönbrunn, 21.12.2006
IM TIERGARTEN: WARTEN AUF DAS CHRISTKIND!
Der Tiergarten Schönbrunn bietet aus alter Tradition Eltern und
Kindern
am 24. Dezember die Möglichkeit, die Wartezeit auf das Christkind
vergnüglich zu verkürzen: Im Elefantenpark wird eine
weihnachtliche
Bastel- und Spielstube eingerichtet. Mitarbeiter des Tiergartens
erzählen während der Fütterungen live über die
jeweiligen Tiere und die
Arbeit hinter den Kulissen verteilt über den ganzen Tag und an
mehr als
15 verschiedenen Stationen! Das Mitmachen und Zuhören ist
kostenlos,
eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zu bezahlen ist nur der
Tiergarten-Eintritt
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Natur- und Artenschutz
–
Meldungen |
|
derstandard.at - 27.12.2006
Umweltschützer
wollen japanische Walfänger mit Schnellboot verfolgen
Mit einem neuen Schnellboot wollen Umweltschützer die Jagd
japanischer
Walfänger in der Antarktis vereiteln. Paul Watson von der
Organisation
Sea Shepherd erklärte am Mittwoch, das Boot werde ab Jänner
im Einsatz
sein und sein Schiff "Farley Mowat" rund vier Wochen lang in der
Antarktis begleiten. Damit seien die Walfänger nicht mehr
schneller als
die Umweltschützer. "Wir haben jetzt ein Boot, das mit ihrer
Geschwindigkeit mithalten kann", sagte Watson.
spiegel.de - 26.12.2006
Das Meer sieht rot
Die Kreaturen des Ozeans sind in Gefahr: Hunderte von Meeres-Arten
stehen erstmals auf der Roten Liste, weil sie vom Aussterben bedroht
sind. Wissenschaftler vergleichen die Folgen der menschlichen Kurzsicht
mit den fünf großen Massensterben der Erdgeschichte.
spiegel.de - 25.12.2006
Doppelte Pandageburt lässt Japan frohlocken
Japan freut sich an Weihnachten über die Geburt von gleich zwei
der vom
Aussterben bedrohten und extrem fortpflanzungsträgen Pandas. Die
Zwillinge, die bislang eher wie Nacktmulle denn wie Pandas aussehen,
wurden in einem Zoo von der erfahrenen Mutter Meimei zur Welt gebracht.
Wie der "Adventure World"-Tierpark in der westjapanischen Region
Wakayama am ersten Weihnachtstag bekannt gab, wurden schon am Samstag
zwei Riesenpanda-Babys geboren. Die Zwillinge und ihre Mutter Meimei
seien wohlauf, teilte ihr Pfleger Tadashi Ishikawa mit. Meimei
kümmere
sich rührend um ihre beiden Kleinen. Nach fünf Geburten
zähle sie
inzwischen zu den erfahrensten Panda-Müttern in Gefangenschaft.
Stuttgarter Zeitung - 23.12.2006
Zwischen Mensch und Tier fallen die Zäune
Der größte Wildpark der Welt wird kaum vorstellbare
Ausmaße haben: 287
000 Quadratkilometer. Das entspricht nahezu der Fläche Italiens.
Er
verbindet die Länder Angola, Sambia, Simbabwe, Namibia und
Botswana, in
ihm sind einige der spektakulärsten Naturschutzgebiete der Welt zu
sehen wie die Viktoria-Wasserfälle, das Okavango-Delta und die
Etoscha-Pfanne. Bis zur Fußball WM in Südafrika soll der
Kovango-Sambesi-Park vollendet sein, das haben die fünf
beteiligten
Staaten nun beschlossen.
36 bisherige Nationalparks, private Wildtierfarmen und
Naturschutzgebiete werden für das Großprojekt
zusammengelegt. Dann
können Tiere von Zäunen ungehindert ihren natürlichen
Wanderbewegungen
folgen, Touristen brauchen keine unterschiedlichen Visa mehr. Es
handele sich um das "bedeutendste ökologische Projekt in Afrika
seit
hundert Jahren", sagte Werner Myburgh von der südafrikanischen
Peace-Parks-Stiftung, die hinter der Gründung des Megaparks steht.
derstandard.at - 22.12.2006
Dem
Braunbär auf der Spur
Da von vielen Jungtieren jede Spur fehlt, sieht der World Wide Fund for
Nature die Braunbärenpopulation in Österreich gefährdet.
2007 will man
nun den Gesamtbestand untersuchen, und die Wanderung der Tiere im
Alpenraum fördern. Der WWF wird sich dafür einsetzen, dass
die
Abschussrate von Bären in Slowenien verringert wird, hieß es
am Freitag
in einer Aussendung. Wenn die Tage kälter werden und der erste
Schnee
fällt, beginnt für die heimischen Braunbären die Zeit
des
Winterschlafs. Sie ziehen sich in entlegene Gegenden zurück und
verbringen den Winter in einer Höhle. Doch niemand weiß, wie
viele
Bären es in Österreich gibt.
Pressetext - 22.12.2006
Auch
Warane gebären jungfräulich - Sensation im Zoo
durch eingeschlechtliche Fortpflanzung
Eine weihnachtliche Sensationsmeldung von der britischen Insel
lässt
aufhorchen: Im Zoo von Chester steht ein Komodo-Waran-Weibchen knapp
davor, acht Junge zur Welt zu bringen. Das besondere daran ist, dass
das Tier keinen Sex mit einem Männchen hatte. Eine ähnliche
Geschichte
berichten Forscher vom London Zoo, in dem vor wenigen Monaten
jungfräulich empfangene Junge zur Welt gekommen waren, berichtet
das
Wissenschaftsmagazin Nature. Die Parthenogenese - so nennen Forscher
die Jungfernzeugung - ist eine Form der eingeschlechtlichen
Fortpflanzung. Dabei entstehen die Nachkommen aus unbefruchteten Eiern
der Mutter. "Die Parthenogenese ist bei Wirbeltieren generell nicht
sehr häufig anzutreffen", so der Herpetologie-Experte Hans-Konrad
Nettmann vom Institut für Ökologie und Evolutionsbiologie an
der
Universität Bremen gegenüber pressetext. Bei Säugetieren
sei das nicht
mehr möglich, von einigen Reptilien, hier vor allem bei Echsen sei
das
allerdings durchaus bekannt.
dieneueepoche.com - 22.12.2006
Forscher filmen lebenden Riesentintenfisch - Sieben
Meter langes Exemplar
Einem japanisches Forschungsteam ist es – offenbar weltweit zum ersten
Mal – gelungen, einen lebenden Riesentintenfisch zu filmen. Die
Wissenschaftler fingen das sieben Meter lange Tier Anfang Dezember vor
den Ogasawara-Inseln südlich von Tokio. Als Köder diente ein
kleinerer
Tintenfisch. „Wir glauben, dass es das erste Mal ist, dass jemand einen
lebenden Riesentintenfisch gefilmt hat“, sagte Teamleiter Tsunemi
Kubodera vom japanischen Nationalmuseum für Wissenschaft am
Freitag.
spiegel.de - 22.12.2006
Riesen-Tintenfisch geht an den Haken
Erstmals ist es japanischen Forschern gelungen, den Fang eines der
sagenumwobenen "Tiefseemonster" zu filmen. Das Tier starb bei der
Aktion. Für die Forscher ist es der zweite Coup in Folge:
Digitalfotos
hatten vorher wertvollen Aufschluss über das Jagdverhalten der
Tiere
gegeben. ... Die Wissenschaftler fanden das etwa dreieinhalb Meter
lange und 50 Kilogramm schwere Weibchen bei den Ogasawara-Inseln
südlich von Tokyo. Da das Tier den Fang nicht überlebt hat,
wurde es in
Formalin eingelegt und soll so der Wissenschaft dienen. ...
Unbestätigten Berichten zufolge können Riesen-Tintenfische
bis zu 20
Meter lang werden. Sie haben acht Arme und zwei überlange
Tentakeln.
Eine Gefahr für Schiffe seien sie aber nicht, sagen
Wissenschaftler.
Die Tiere leben Hunderte Meter unter der Wasseroberfläche.
Die Welt - 22.12.2006
Forscher
filmen lebenden Riesenkalmar
Einem japanisches Forschungsteam ist es gelungen, einen lebenden
Riesenkalmar zu filmen. Die Wissenschaftler fingen das sieben Meter
lange Tier Anfang Dezember vor den Ogasawara-Inseln südlich von
Tokio.
Als Köder diente ein kleiner Tintenfisch. Bei dem Tier handelte es
sich
um ein noch nicht ausgewachsenes, weibliches Exemplar. Es seien zwei
Personen nötig gewesen, um ihn Bord des Schiffs zu ziehen. Er habe
sich
heftig gewehrt und sich dabei möglicherweise die Verletzungen
zugezogen, denen er schließlich erlegen sei. Nun, da ihr
Vorkommen
bekannt sei, könnten die Tiere vielleicht besser erforscht werden,
sagte Teamleiter Tsunemi Kubodera vom japanischen Nationalmuseum
für
Wissenschaft. Er vermute, dass es mehr von ihnen gebe als bislang
gedacht.
Pressrelations - 22.12.2006
Artenvielfalt/CITES - Haie aus Nord- und Ostsee sollen
geschützt werden - Bedrohter als die Elefanten Afrikas
Dorn- und Heringshaie sollen zukünftig besser geschützt
werden. Anfang
der Woche haben die Mitgliedstatten der EU in Brüssel mit
großer
Mehrheit einem deutschen Vorschlag zugestimmt, die beiden Haiarten
unter den Schutz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens
(CITES) zu
stellen. „Wir wollen kein Handels- oder gar Fangverbot.
CITES-Handelskontrollen können aber dazu beitragen, dass die
Fischbestände auch für die nachkommenden Generationen
erhalten werden“,
sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. ... Die Schutzanträge
werden
nun bei der 14. Konferenz der Vertragsstaaten des
CITES-Übereinkommens
im Juni 2007 in Den Haag (Niederlande) den rund 169 Vertragsparteien
zur Entscheidung vorgelegt.
derstandard.at - 21.12.2006
Rettung
für Paradiesschnäpper auf den Seychellen
Naturschützer auf den Seychellen haben nach eigenen Worten einen
letzten verzweifelten Versuch zur Rettung einer vom Aussterben
bedrohten tropischen Vogelart unternommen. Es gebe nur noch etwa 200
Seychellen-Paradiesschnäpper, sagten die Umweltschützer am
Mittwoch.
Die Vögel leben ausschließlich auf der Insel La Digue, der
drittgrößten
der 115 zu den Seychellen gehörenden Inseln im Indischen Ozean.
Ihre
Existenz ist Experten zufolge besonders durch Krankheiten und
Naturkatastrophen bedroht.
dieneueepoche.com - 21.12.2006
EU-Staaten lehnen Kabeljau- Fangverbote ab
Entgegen den Empfehlungen internationaler Wissenschaftler darf in der
Nordsee auch im kommenden Jahr Kabeljau gefischt werden. Die
EU-Fischereiminister vereinbarten in der Nacht zum Donnerstag
allerdings eine Senkung der Fangquoten um 14 Prozent. Damit dürfen
allein in der Nordsee 2007 rund 20.000 Tonnen Kabeljau gefangen werden.
Die Umweltschutzorganisation WWF bezeichnete die EU-Entscheidung als
„Kniefall vor der Fischerei-Lobby“.
derstandard.at - 21.12.2006
Düstere
Zeiten für den Kabeljau
Die starken Fischerei-Nationen in der EU haben sich im Marathon-Poker
um Fangquoten für 2007 über Bedenken von Umweltschützern
hinweggesetzt.
Die EU-Staaten einigten sich in der Nacht zum Donnerstag zwar auf
Schutzmaßnahmen. Sie fielen aber deutlich schwächer als die
Vorschläge
der EU-Kommission aus. Organisationen wie der World Wide Fund For
Nature (WWF) und Greenpeace verurteilten die Entscheidung der EU-Agrar-
und Fischereiminister als schwere ökologische Sünde.
"Besonders für den
Kabeljau sieht es finster aus", sagte Greenpeace-Experte Thilo Maack.
Dem stimmte der WWF zu: "Der Kabeljau nähert sich immer schneller
der
kommerziellen Ausrottung."
Die Welt - 21.12.2006
Wenn
Affen um ihr Leben singen
Tiergesänge, die potenzielle Partner anlocken sollen, sind ein
alter
Hut. Dass Tiere aber singen, um Raubtiere zu vertreiben, ist neu: Ein
britisch-deutsches Forscherteam hat die Gesänge von
Weißhand-Gibbons in
Thailand untersucht und festgestellt, dass sie einen speziellen
Warngesang entwickelt haben.
BirdLife - 23.12.2006
Happy Feet star takes a tumble
The most important population of Rockhopper Penguin Eudyptes
chrysocome has declined by almost a third since the beginning of
the millennium, according to the latest survey figures from Falklands
Conservation (BirdLife Partner designate in the Falkland
Islands/Malvinas). Lovelace -one of the stars of this year's Christmas
blockbuster, Happy Feet- is a Rockhopper Penguin. Listed as Vulnerable
by the IUCN, the rockhopper is one of ten species of penguin facing the
threat of global extinction.
BirdLife - 22.12.2006
Grenada Update: No ‘Peace on Earth’ for Rare Dove
The Grenada Dove – less than 180 of which remain in the world - is
faced this Christmas with news that its main refuge in Grenada, the Mt.
Hartman National Park, looks set to be sold by the Government of
Grenada to make way for a Hotel and Resort Development.
Darwin project helps biodiversity-rich countries meet
CBD obligations
The UK Government is helping six of the world’s most biodiversity-rich
countries meet their obligations under the Convention for Biological
Diversity (CBD). An ambitious project will strengthen the scientific
capacity of national conservation NGOs, enabling them to carry out the
data gathering and analysis for effective implementation of the
Convention.
PlanetArk - 28.12.2006
US Weighs Listing Polar Bear as Threatened Species
Polar bears may be facing extinction and should be on the US endangered
species list, the Bush administration said on Wednesday in a decision
that raised questions about the president's skeptical stance on global
warming.
PlanetArk - 27.12.2006
Porcupines Become Fashion Victims in S.Africa
South Africa's porcupines are being slaughtered so their quills can be
turned into tourist souvenirs, an animal welfare group said on Sunday.
Giant Squid Caught on Video by Japanese Scientists
Its mass of reddish tentacles flailing, a giant squid fought a losing
battle to evade capture in a video unveiled by Japanese scientists on
Friday.
PlanetArk - 22.12.2006
Forest Law Brings Hope, Danger for India's Tigers
A new law giving rights to millions of poor Indian forest dwellers has
provoked debate among conservationists who disagree over whether it
will help save or further threaten the nation's dwindling tiger numbers.
PlanetArk - 21.12.2006
Lawsuit Seeks Protections for Alaska Sea Otters
A lawsuit filed on Tuesday accuses the Bush administration of shirking
its duty to protect threatened Alaska sea otters, eschewing
environmental safeguards for oil and gas drilling plans.
Virgin Birth Expected for Komodo Dragon in UK Zoo
Flora, a pregnant Komodo dragon living in a British zoo, is expecting
eight babies in what scientists said on Wednesday could be a Christmas
virgin birth.
Seychelles Tries to Save Endangered Bird
Wildlife experts in the Seychelles have launched a last ditch attempt
to save a rare tropical bird facing possible extinction in the Indian
Ocean archipelago, conservationists said on Wednesday.
ENN - 27.12.2006
Polar
Bears May Be Listed As Threatened
The Bush administration, under legal pressure from three environmental
groups, will propose listing polar bears as threatened under the
Endangered Species Act, The Washington Post reported.
Defiant
British Foxhunters Turn Out for Boxing Day
British hunters took to fields and forests on the year's biggest
hunting day on Tuesday in a show of determination to maintain the
tradition despite the ban on the age-old custom of killing foxes with
packs of dogs.
ENN - 26.12.2006
Southeast
Asia Hunts Wildlife Poachers
Long outgunned and outmaneuvered by smuggling gangs, the 10-member
Association of Southeast Asian Nations agreed last year to form the
Wildlife Enforcement Network to combat a black-market trade in plants
and animals that generates $10 billion in revenue each year.
Lawsuit
Seeks to Shield Alaska Sea Otter
A conservation group, alarmed at a decrease in the number of sea otters
in southwest Alaska, filed a lawsuit in federal court on Tuesday to try
to compel the government to designate critical habitat to help the
endangered species recover.
Industry
Attempt to Strip Orca Protections Tossed by Federal Court
By: Center for Biological Diversity
A federal court threw out a challenge to federal Endangered Species Act
protections given to Puget Sound Southern Resident Orcas. The case was
brought by the Building Industry Association of Washington and the
Washington Farm Bureau. The court ruled the challengers didn't prove
they'd be harmed by such protections, and therefore had no standing to
bring the case.
Federal
Fishery Managers Deny Hawaii Longline Fishery Exemption
By: Western Pacific Regional Fishery Management
Council
The Western Pacific Regional Fishery Management Council yesterday in
Honolulu denied an 84-year-old indigenous Hawaiian fisherman's request
for an exemption to the 25- to 75-nautical mile longline exclusion zone
around the Main Hawaiian Islands (MHI).
ENN - 22.12.2006
Rockhopper
Penguin Numbers Tumble in South Atlantic
Rockhopper penguins, a type featured in the movie "Happy Feet", have
suffered a mysterious 30 percent decline in numbers over five years in
their South Atlantic stronghold, conservationists said on Friday
Worldwide
Youth Network Raises $40,000 to Help Orphan Chimpanzees in Africa
By: Jane Goodall Institute
Orphan chimpanzees in Africa will get a new place to rest their heads
thanks to the remarkable efforts of hundreds of young people, all
members of the Jane Goodall Institute's Roots & Shoots program, who
raised $40,000 in 2006 for a new care facility at the Institute's
Tchimpounga Chimpanzee Rehabilitation Center in the Republic of Congo.
Young people from elementary school through college age found creative
ways to help the chimpanzees.
Protection
Sought For Endandered Abalone
By: Center for Biological Diversity
The Center for Biological Diversity filed a formal administrative
petition today seeking to have the Black Abalone protected under the
federal Endangered Species Act. The Black Abalone, an intertidal
invertebrate ranging from Coos Bay, Oregon to Cape San Lucas, Baja
California has declined by as much as 99 percent in significantly large
portions of its range.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Natur- und Artenschutz
– Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
NABU - 22.12.2006
NABU
schenkt Ministerpräsident Wulff eine
Wolfspatenschaft zu Weihnachten
Der NABU nimmt die jüngsten Meldungen über eine
Wolfseinwanderung nach
Niedersachsen und das bevorstehende Weihnachtsfest zum Anlass, dem
niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU)
eine
NABU-Wolfspatenschaft zu schenken. Wölfe sind in Deutschland
vielen
Gefahren ausgesetzt, vor allem durch illegale Abschüsse und
Straßennetze, die ihren Lebensraum durchschneiden. Deshalb will
der
NABU, der sich seit Jahren für wildlebende Wolfsrudel in
Ostdeutschland
engagiert, mit der Wolfspatenschaft für den niedersächsischen
Ministerpräsidenten ein Zeichen setzen. "Wir hoffen, dass in
diesem
Fall der Name Programm ist und sich Herr Wulff persönlich für
den
Schutz des Wolfs stark macht", sagte NABU-Präsident Olaf
Tschimpke.
"Das Schicksal des Bären Bruno muss ein abschreckendes Beispiel
bleiben.
WWF - 21.12.2006
Kniefall vor der Fischerei-Lobby
Drei Viertel aller wirtschaftlich genutzten Fischbestände werden
bereits jetzt so stark befischt, dass sie sich kaum noch oder gar nicht
mehr erholen können. Dennoch wird es mit der gestrigen
Entscheidung des
EU-Fischereirats nach Ansicht des WWF für gefährdete Arten
wie
Kabeljau, Scholle und Seezunge keine Erholung geben. Die
Fischerei-Experten des WWF werfen den Politikern vor, den bedrohlichen
Zustand dieser Fischarten seit Jahren zu ignorieren. Die in der Nacht
beschlossenen Höchstfangmengen für die Fischereiflotten der
einzelnen
EU-Staaten seien unverantwortlich. "Besonders der Kabeljau steht nun
mit dem Rücken zur Wand", sagt WWF-Fischereireferentin Karoline
Schacht. "Die Höchstfangmengen für den bereits nahezu
ausgebeuteten
Nordseekabeljau nur um 15 Prozent runterzusetzen, ist einfach
lächerlich - und das wissen auch die Politiker", kritisiert
Karoline
Schacht. Seit fünf Jahren schon empfehlen Wissenschaftler eine
Nullrunde beim Kabeljaufang. Doch auch 2007 dürfen allein in der
Nordsee fast 20.000 Tonnen gefangen werden.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Weitere Infos |
Pressetext
-
21.12.2006
Nachtfalter
trinken Tränen von schlafenden Vögeln
Der Deutsche Wissenschaftler Roland Hilgartner vom Deutschen
Primatenforschungszentrum in Göttingen hat erstmals Nachtfalter
entdeckt, die sich an schlafende Vögel heranmachen, um deren
Tränen zu
trinken. Dem Forscher ist es gemeinsam mit seiner Kollegin Mamisolo
Raoilison von der Universität Antananarivo gelungen, dieses
Phänomen
auch fotografisch festzuhalten, berichtet das Wissenschaftsmagazin New
Scientist. Falter, die sich von Tränen anderer Tiere
ernähren, sind aus
Afrika und Südamerika bekannt. Die meisten dieser Insekten
bedienen
sich allerdings an großen Säugetieren wie Antilopen oder
auch an
Krokodilen, die sie nicht so leicht abschütteln können. Auf
der Insel
Madagaskar gibt es aber keine großen Säugetiere, sondern nur
Lemuren
und Mungos, die mit ihren Tatzen solche Insekten gezielt vertreiben
könnten. Da aber Vögel vor solchen Faltern fliehen
können, schlagen
diese in der Nacht zu. Dabei haben die Forscher beobachtet, wie
geschickt die Nachtfalter agieren, um an die
Tränenflüssigkeit der
Vögel zu gelangen.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Neue Veröffentlichungen
|
Zootierhaltung 4.
Reptilien
und Amphibien
W. E.
Engelmann

Die
Pflege von
Reptilien und Amphibien ist ein Spezialgebiet der Zootierhaltung.
Dementsprechend sind für den Tierpfleger neben den speziellen
praktischen Fertigkeiten und technischen Erfordernissen auch besondere
Kenntnisse über ihre Biologie für eine sachgemäße
Pflege von großer
Bedeutung.
Im allgemeinen Teil werden zunächst die verschiedenen Gehege
vorgestellt, ihre Einrichtung und Gestaltung besprochen sowie
technische Möglichkeiten zur Klimatisierung behandelt. Die
täglichen
Routinearbeiten werden ebenso angesprochen wie Fragen des
Arbeitsschutzes und eine ausführliche Fütterungskunde. In
einem
weiteren Kapitel werden die wichtigen und häufiger auftretenden
Krankheiten vorgestellt. Deren frühzeitige Erkennung zeichnet
unter
anderem einen guten Terrarienpfleger aus.
Der spezielle Teil ist in bewährter Weise nach dem zoologischen
System
aufgebaut. Ausgehend von den Wirbeltierklassen der Reptilien und der
Amphibien werden alle Familien vorgestellt. Die Haltungsabschnitte
geben u. a. Informationen zur Gestaltung und Klimatisierung der Gehege,
zur Fütterung, Vergesellschaftung und Vermehrung.
Etwa 500 Fotos und 46 Zeichnungen illustrieren das Werk, das mit
mehreren Registern und einer Zusammenstellung weiterführender
Literatur
schließt. Die dem Band beigelegte CD-ROM enthält circa 500
farbige
Abbildungen.
Wie die gesamte Reihen wendet sich auch dieser Band an Mitarbeiter in
zoologischen Gärten und Tierparks, an Biologen und
Veterinärmediziner
sowie an Hobby-Tierhalter.
Dr. Wolf-Eberhard Engelmann ist Kurator und Leiter des Aquariums im Zoo
Leipzig.
Verlag
Harri Deutsch 2006
600 Seiten, 500 Abbildungen
Auch
aus dieser
Reihe:
Zootierhaltung
1 -
Grundlagen. Tiere in menschlicher Obhut von Lothar Dittrich
Zootierhaltung
2 - Tiere in menschlicher Obhut, Säugetiere von Wolfgang
Puschmann
Zootierhaltung
3 - Tiere in menschlicher Obhut, Vögel von Wolfgang Grummt
Zootierhaltung
5 - Land- und Wasserwirbellose von W E Engelmann
Zootierhaltung
6 - Tiere in menschlicher Obhut, Fische von Wolf-Eberhard Engelmann
Die gesammelten
Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige
andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten
wir
eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau
und
unser Artenschutz-Engagement verwendet wird
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
Veranstaltungen
ZooKunft 2007: "Zoopraxis:
Artenschutz und Marketing"
am 9., 10. und 11. Februar 2007
im Maritim Hotel Magdeburg
Otto-von-Guericke-Straße 87, 39104 Magdeburg
Frühbuchungsrabat!
Online Programm und Anmeldungsformular: http://www.zookunft.info
ZGAP Jahreshauptversammlung 2007
- 25 Jahre ZGAP -
vom 23. - 25. März im Zoo Köln
http://zgap.de/aktuell/jhv07.html
ZOO DESIGN WORKSHOP
Ein Workshop mit dem Schwerpunkt informelles Lernen am Tiergehege
findet in deutscher Sprache im Naturschutz-Tierpark Görlitz am
Donnerstag, dem 22. März und Freitag, dem 23. März 2007
statt. ZooLex
Workshops vermitteln Planungspraxis an konkreten Beispielen.
Information und Anmeldung:
http://www.zoolex.org/workshop.html
Zoos and Aquariums Committing to Conservation
26-31 January 2007 Houston, Texas
ZACC is a bi-annual event that promotes the role of zoos and aquariums
in supporting conservation activities worldwide, both at their
institutions and in the field. Conference participants include
representatives from zoological institutions, international
conservation organizations, local non-governmental organizations,
government agencies, funding agencies and, most importantly, field
biologists and conservationists. For more information you may contact zacc@houstonzoo.org
8. - 11. März 2007 - NATUR, Annual Forum for Nature,
Landscape,Habitats
and Species, Basel. Zusammen mit ZOOSCHWEIZ, WWF, Birdlife, Pro Natura
26. - 30. August 2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest
Zoo
11. - 15. September 2007 - 24. EAZA Annual Conference, Warschau
8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference,
Pretoria
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
Ausstellungen
| |