E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 350 vom 28. Dezember 2006

 Liebe Leser,

wieder gilt es, ein rundes Jubiläum zu feiern - mit der heutigen letzten Ausgabe des Jahres 2006 erhalten Sie bereits die 350. Zoopresseschau!

Ehrlich gesagt hatte ich mir vor fast sieben Jahren, als ich damit begann, die ersten Artikel zum Thema Zoo in Online-Medien zu recherchieren, nicht vorstellen können, dass das Ganze mal diese Form annehmen würde. Der wachsende Leserkreis und die positiven Rückmeldungen zeigten schnell, dass der Bedarf und das Interesse an dem Thema sehr groß sind.
Mittlerweile können wir im Redaktionsteam auf einen ganzen Stab fleißiger Mitarbeiter zurückgreifen, die uns helfen, das Angebot aufrecht zu erhalten und sogar immer weiter auszubauen. Gelegentliche technische Probleme aufgrund des verwendeten Newsletter-Systems mögen da sicherlich verziehen sein. Wir werden uns auch weiterhin bemühen, die verfügbaren Online-Artikel und interessanten Informationen aus dem Bereich Zoo und Artenschutz für Sie zusammenzustellen!

Ansonsten wird die heutige Ausgabe, wie üblich zum Jahreswechsel, zunehmend bestimmt von Rückblicken auf das Jahr 2006, Ausblicken auf das neue Jahr, den diversen Weihnachtsaktionen und Bibelführungen sowie den nun anlaufenden Jahresinventuren in den Zoos.

Zugleich wurden bzw. werden zum Jahreswechsel aber auch einige Zoo-Direktoren in den Ruhestand verabschiedet. Allen frisch-gebackenen bzw. Fast-Direktoren wünschen wir auf diesem Wege viel Erfolg für ihre neue Tätigkeit. Den scheidenden Direktoren wünschen wir alles Gute für die Zukunft und einen frohen "Unruhestand". Wir hoffen, dass Sie mit der Lektüre der Zoopresseschau auch weiterhin hinreichend über die Vorgänge in der Zoowelt informiert sein werden.

Das Redaktionsteam wünscht allen Lesern einen guten Rutsch und ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2007!

Martina Raffel
 
Rätselflug

Leider endet nach fast einem Jahr unser
vorerst, da wir schlicht keine weiteren Zoos mit brauchbaren Luftbildern mehr gefunden haben.

Lösung vom 14.12.: Haus des Meeres in Wien (im Flakturm im Esterhazypark)

Zoos  –  Meldungen


Stuttgarter Nachrichten - 21. Dez. 2006
Wilhelma: Teurere Tickets trotz Rekordbesuch
2 023 000 Besucher bis zum jetzigen Zeitpunkt, eine runderneuerte Krokodilhalle, wieder mit so genannten Weißen als Bewohnern, das Projekt Menschenaffenhaus, das allmählich in Fahrt kommt - Dieter Jauch, Chef der Stuttgarter Wilhelma, hat allen Grund, über das Jahr 2006 zu jubilieren, auch wenn es noch nicht ganz vorüber ist. Denn neben der öffentlichkeitswirksamen TV-Serie "Eisbär, Affe und Co." war der warme Herbst ein weiterer Grund für den diesjährigen Besucheransturm. Angesichts der Aufgaben allein im nächsten Jahr scheint die Wilhelma zum Erfolg verdammt. Parkhaus- und Wegesanierung, Umgestaltung des Haupteingangs, Ausbau von Beschilderung und Toiletten und vor allem die gestiegenen Betriebskosten verbieten einen Rückwärtstrend. Am 1. März 2007 erhöhe sich der Obolus für die Besucher erstmals nach zwei Jahren, im Schnitt um 6,1 Prozent. Ausgenommen vom Preisaufschlag bleiben die Jahreskarten, von denen im Jahr 2006 rund 19 000 verkauft wurden. Gleichzeitig habe die Wilhelma wieder drei Viertel des Etats selbst erwirtschaftet. Der Zuschuss aus Steuergeld an den landeseigenen Betrieb liegt erneut bei etwa 3,4 Millionen Euro. Die neue, von Ministerpräsident Günther Oettinger im März eröffnete Krokodilhalle zählte 2006 zwar zu den Besuchermagneten, trübt aber auch gleichzeitig die Bilanz des Wilhelma-Direktors: Der Besuchersteg, der schon in der Bauphase problematisch war, muss bereits komplett saniert werden. An den Berührungspunkten von verzinktem Stahl und Edelstahl weist der Steg erste Korrosionsschäden auf. Zudem, so wurde erst am Mittwoch bekannt, ist eines der beiden weißen Krokodile im Sommer verendet. Die Todesursache ist laut Jauch nicht letztlich geklärt. Aus der zum Trio geschrumpften Krokodilgruppe soll im nächsten Jahr wieder ein Quartett werden, sagt Jauch.

Lübecker Nachrichten - 22. Dez. 2006
Weniger Besucher als im Vorjahr im Rostocker Zoo
Die Zahl der Besucher im Rostocker Zoo ist einem Medienbericht zufolge in diesem Jahr deutlich zurückgegangen. Gerechnet wird nur noch mit 485 000 Besuchern. Ausschlag gebend war nach Auffassung der Zooverwaltung, dass die Veranstaltungen unter dem Thema "Liebeswerben der Tiere" nicht wie erwartet angenommen wurde. Im nächsten Jahr soll das Thema Polarjahr im Rostocker Zoo unter dem Motto "Eiskalte Entdeckungen ­ Extreme Lebensräume" wieder für mehr Besucher sorgen.

Neue Ruhr Zeitung - 21. Dez. 2006
Das hat nicht jeder
Mit Sirenen hat so eine Seekuh auf den ersten Blick nun nicht viel gemein, aber ihr zoologischer Namen, Sirenia, deutet ja auch nicht darauf hin, sie mit dem Elefanten verwandt ist. Wird die Wunschliste von Duisburgs neuem Zoodirektor Achim Winkler erfüllt, werden künftig auch Vertreter dieser schwergewichtigen Schwimmer am Kaiserberg zu Hause sein. Der Zoo möchte in den nächsten Jahren mit neuen Tierarten mehr Besucher anlocken. Und Fluss-Seekühe für das Tropenhaus stehen ganz oben auf der Wunschliste des 45-jährigen Diplom-Biologen. Der ehemalige Tierpfleger übernimmt Ende des Jahres das Zepter seines langjährigen Chefs Reinhard Frese."Nach Jahren der Reduzierung des Tierbestandes haben wir jetzt genügend Platz für mehr Tiere und vor allem neue Tierarten", beschreibt der derzeitige Stellvertreter Freses die Zukunftspläne für den 15 Hektar großen Zoo. Allerdings wolle man in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren maßvoll aufstocken, betont Winkler. "Mit unserem bescheidenen Jahresetat von rund acht Millionen Euro müssen wir durch kreative Besucheraktionen wie "Tierpfleger für einen Tag" oder die TV-Doku-Soap "Ruhrpottschnauzen" der Konkurrenz wie der Gelsenkirchener ZOOM Erlebniswelt Paroli bieten. Die Sanierung der alten Eisbären- und Walanlage sowie des Affenhauses stehen auf der Projekt-Wunschliste, so Winkler. Am 14. Januar wird Reinhard Frese verabschiedet.

wienweb.at - 22. Dez: 2006
Pechlaner übergibt Zoo
Der Schönbrunner Tiergarten-Direktor Helmut Pechlaner hat am Freitag seiner Nachfolgerin Dagmar Schratter den Zoo übergeben. Die studierte Biologin arbeitete bereits seit 15 Jahren Pechlaners Seite. Zuletzt betreute sie die Pandas, Koalas und Panzernashörner und plante den Neu- und Ausbau von Gehegen. Ihre Pläne für die Zukunft: die heimische Tierwelt soll im Vordergund stehen. So sei ein Naturerlebnisweg vom Tirolerhof zum Pelikanteich geplant. Weiters soll das Giraffenhaus in den nächsten Jahren umgebaut werden.


ORF.at - 22. Dez. 2006
Zooübergabe in Schönbrunn
Mit dem Jahreswechsel geht die Ära Helmut Pechlaners im Tiergarten Schönbrunn zu Ende. Heute übergibt er offiziell an seine Nachfolgerin Dagmar Schratter. Sie will in Zukunft einen Schwerpunkt auf die heimische Tierwelt legen. Leicht wird es für die gebürtige Klagenfurterin Dagmar Schratter vermutlich nicht, dem immer präsenten Helmut Pechlaner nachzufolgen. Die 1954 in Klagenfurt geborene Schratter schloss ihr Studium der Zoologie und Botanik an der Karl-Franzens-Universität in Graz 1983 ab. 1984 legte sie die Lehrabschlussprüfung als Tierpflegerin ab. Die ehemalige Mitarbeitern Otto Koenigs am Wiener Institut für Vergleichende Verhaltensforschung war bis 1993 am Institut für angewandte Öko-Ethologie tätig. Sie wirkte unter anderem auch bei der TV-Sendereihe "Rendezvous mit Tier und Mensch" von Otto Koenig mit. 1993 holte sie Pechlaner als Zoologische Abteilungsleiterin an den Tiergarten Schönbrunn.

TeachersNews - 27. Dez.2006
Ausbildung von Biologielehrern praxisnäher gestalten ...
Die Zoo- und Naturschule in Erfurt erhält Unterstützung von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Die Arbeitsgruppe Biologiedidaktik der Biologisch-Pharmazeutischen Fakultät hat jetzt mit der Zooschule eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, die 2007 in Kraft tritt. Auch zum Nutzen der Jenaer, wie der Leiter der AG Biologiedidaktik, PD Dr. Uwe Hoßfeld, verrät: "Wir können dadurch die Ausbildung von Biologielehrern wesentlich praxisnäher gestalten." Die Vereinbarung sieht u. a. vor, dass die angehenden Pädagogen ihr Schulbiologisches Praktikum in Teilen auch an der Zooschule absolvieren können. Roy Bäthe, Leiter der Zoo- und Naturschule, erhofft sich aus der Zusammenarbeit Unterstützung bei der Betreuung der Kinder. Die Zoo- und Naturschule bietet den Kindergarten- und Schülergruppen ein umfangreiches Paket an Kursen, das insgesamt 30 Themen umfasst. Dabei steht neben einer kurzen theoretischen Einführung vor allem der praktische Umgang mit den Tieren im Zoo selbst im Mittelpunkt.



Planung und Bau 

Dresdner Neueste Nachrichten - 22. Dez. 2006
Zoochef hofft auf "Okay" vom Stadtrat
Dresden. Wenn alles klappt, können die Besucher pünktlich zu den Sommerferien Löwen und Karakale in der neuen Raubtieranlage bewundern. Zurzeit wird auf das "Okay" vom Stadtrat gewartet, aber Zoo-Direkter Karl-Heinz Ukena ist da zuversichtlich. Schließlich habe man als Zoo schon einiges vorfinanziert und sei in der Planung weit vorangeschritten. Am 8. Februar wird sich zeigen, ob die Stadträte die Gelder bewilligen. Und dann hofft Ukena auf den Baustart. Entstehen soll ein kompletter Neubau am Felsen schräg gegenüber vom Elefantenhaus. Kostenpunkt rund 2,7 Millionen Euro. Der Felsen wird innen und außen begehbar sein, so dass die Besucher sich aus verschiedenen Perspektiven die Raubkatzen ansehen können. Die Sichtfenster werden überwiegend aus Glas sein. Im Felseninneren soll zudem eine Ausstellung über die Geschichte des Dresdner Zoos entstehen. Der wichtigste Punkt des Bauprojektes ist aber, dass die Tiere artgerecht gehalten werden können. Die neue Löwenanlage soll 620 Quadratmeter groß werden. Zwei Drittel der alten Anlage sollen im Frühjahr abgerissen werden. Seit November ist das Haus für die Besucher nicht mehr begehbar. Ein Drittel des alten Raubtierhauses wird dennoch bestehen bleiben. Dort sollen die teilweise fast 20 Jahre alten Raubkatzen weiterhin wohnen. Einen Umzug in diesem Alter würden die Tiere nicht mehr verkraften. Ab Anfang Januar können die Zoogäste übrigens wieder die Löwen in den Außenkäfigen besichtigen. Für das neue Raubtierhaus möchte Ukena ein junges Löwen- und ein Karakalpärchen erwerben, die für viel Nachwuchs sorgen sollen. "Durch die hohen Besucherzahlen wurde es auch möglich, das Projekt Raubtierhaus teilweise vorzufinanzieren", so Ukena.

NZZ Online - 21. Dez. 2006
Ein neues Zuhause für Dschelada-Affen und Steinböcke
Zürich. Nur ein halbes Jahr nach der Eröffnung der Löwenanlage präsentiert der Zoo sein nächstes Grossprojekt: eine neue Anlage für die Dscheladas, eine Pavianart. Im Herbst 2007 soll sie fertig sein. Die Kosten von 6,5 Millionen Franken übernehmen Sponsoren und Donatoren. Die Baustelle unterhalb des Restaurants Altes Klösterli ist mit 6300 Quadratmetern fast so gross wie die Anlage der Brillenbären. Die Dscheladas werden ihr neues Heim mit Nubischen Steinböcken und Blauflügelgänsen teilen. Ausserdem sollen Klippschliefer, das sind kaninchengrosse afroasiatische Säugetiere, dort einziehen. Diese drei Tierarten gibt es im Zoo Zürich bis jetzt noch nicht. Das Vorbild für die Gestaltung ist der Semien-Nationalpark im Norden Äthiopiens, wo viele Dscheladas leben. Ein Kiosk und ein Informationspavillon werden in afrikanischen Rundhütten untergebracht. Von der Gartenterrasse des Restaurants Altes Klösterli aus kann man bald den Blick schweifen lassen über rote Felsen, karge Grasflächen, einen See und die tierischen Bewohner dieser Wüstenlandschaft beobachten. Nicht mehr dabei sein beim Umzug werden die beiden grossen Dschelada-Männchen. Sie sind gewissermassen Opfer des guten Zuchterfolgs. Da sie mittlerweile mit den meisten Weibchen in ihren Harems verwandt sind, müssen sie im Rahmen des europäischen Zuchtprogramms gegen Männchen aus anderen Zoos ausgetauscht werden. In der neuen Anlage haben laut Zoo-Kurator Robert Zingg vier Dschelada-Gruppen nebeneinander Platz. Voraussichtlich werden es drei Haremsgruppen und eine reine Männchengruppe sein. Die Anlage verfügt nur über ein kleines Innengehege. Dafür kann man die engen Felshöhlen heizen, in denen die Affen schlafen.

Wattenscheid.net - 24. Dez. 2006
Duisburger Delphinarium eröffnete wieder.
Die Delphine im Duisburger Zoo haben wieder ein Dach über dem Kopf: Am vergangenen Mittwoch eröffnete nach nur fünfwöchiger Bauzeit das neue Delphinarium. Überspannt wird das Becken der Meeressäuger jetzt von einem neuen Dach aus Stahlträgern, transparenten Kunststoffplatten und verschiebbaren Elementen. Im Januar 2006 musste das Delphinarium geschlossen werden, weil die Dachkonstruktion marode war. Mit Hilfe der Kampagne "Lasst uns nicht im Regen stehen" konnten innerhalb von zehn Monaten Spendengelder in Höhe von 800.000 Euro eingeworben werden. Die Hilfsaktion läuft allerdings weiter, da die bisher eingegangenen Spendengelder bei weitem noch nicht alle entstandenen Kosten abdecken.

Volksstimme - 23. Dez. 2006
Engagement im Wildpark Christianental in Wernigerode Paten für ...
Wernigerode. Von weihnachtlicher Ruhe ist zumindest im Wildpark Christianental nichts zu spüren. Zwei weitere Wernigeröder meldeten sich als Tierpaten, und die Luchsdame erhielt endlich einen Namen. "Finnja" war bei den Leserinnen und Lesern der Harzer Volksstimme der große Favorit. Bereits vor dem Fest fanden sich zwei weitere Gönner. Im Übrigen wäre es schön, wenn sich zu den Tier- auch Baumpaten gesellten. Damit der Zuspruch so bleibt wie bisher wurde in den vergangenen Monaten erneut einiges in die Anlage investiert. In Zusammenarbeit mit der Kommunalen Beschäftigungsagentur ( KoBa ) konnte die Entschlammung der drei Teiche für rund 170 000 Euro abgeschlossen werden. Auch der Umbau und die Rekonstruktion des Wildkatzengeheges ist gelungen. Das dritte Projekt war die Neugestaltung der Waschbärenanlage. In die alte Voliere sollen im kommenden Jahr zwei junge Füchse eingesetzt werden. Zu einem großen Erfolg wurde zudem die Wildpark-Außenstelle auf dem Gelände der Landesgartenschau. Schmidt : "Wir werden das Streichelgehege ab 1. April wieder öffnen." Für 2007 hat der Wildparkchef einen "Wunschzettel" eingereicht. Vorgesehen ist, den maroden Zaun für das Rotwildgehege auf beiden Seiten zu erneuern. Im alten Wirtschaftshof sollen die Quarantäne-Volieren für verletzte Greifvögel oder in Winterpflege genommene Igel modernisiert werden.

Basler Zeitung - 25. Dez. 2006
Besseres Leben für Zootiere in Bukarest in Sicht
Von der EU-Mitgliedschaft Rumäniens ab 2007 sollen auch die Tiere im Zoo von Bukarest profitieren: Der Tierpark soll auf europäischen Standard gebracht werden. Mitte Dezember billigte das Rathaus die Verlegung des Zoos in einen 60 Hektar grossen Naturpark im Westen der rumänischen Hauptstadt. Er kann sich dann auf einer neun Mal grösseren Fläche ausbreiten als bislang. Ausserdem sollen die Tiere nicht mehr in Käfigen leben, sondern grössere Gehege erhalten. Von den Zoobesuchern werden sie nicht mehr durch Gitterstäbe getrennt, sondern mittels Glasscheiben und Tunnel. Der Umzug soll im kommenden Jahr über die Bühne gehen, ein genauer Termin steht aber noch nicht fest. Ist der Zoo erst einmal umgezogen, könnten nach dem Willen der Pfleger dort auch mehr Tierarten als bisher untergebracht werden - Zebras, Kamele und Elefanten etwa. Ausserdem sollen die Tierpfleger eine bessere Ausbildung erhalten, beispielsweise darin, wie sie zu ihren Schützlingen eine engere Beziehung aufbauen können.




Aktionen

Ruhr Nachrichten - 27. Dez. 2006
Falsche Fuffziger im Stall
Da steh'n sie nun in trauter und vertrauter Gemeinschaft mit Maria, Josef und dem Kind: Ochs und Esel in der Krippe. Doch: "Sie sind falsche Fuffziger." Sagt zumindest Zoochef Dr. Frank Brandstätter. "Sie sind in der Bibel nicht erwähnt, sondern eine Hinzudichtung des Mittelalters, aus dekorativen Gründen, weil sie die Bilder und Kirchenfenster schmücken. Aber lassen Sie sie ruhig stehen." Bei seinen Bibeltier-Führungen nahm Brandstätter die Besucher natürlich auch zu den Rindern im Zoo-Bauernhof und den Eseln mit. Viele Besucher, denn die Führung ist eine beliebte Einrichtung geworden. Sechs Gruppen lenkte das Leitungsteam des Zoos am Heiligen Abend um 11 und um 12.30 Uhr zu den Bibeltieren - zu Trampeltieren, die in der Schrift eigentlich Dromedare waren, zu den Ziegen, Skudden. Und zum Leopard.

Westdeutsche Zeitung - 22. Dez: 2006
Keine Angst vorm bösen Wolf im Zoo
Wuppertal. Sie sind vorbereitet, die Jungs und Mädchen aus der Grundschule Kruppstraße. Sie wollen dem Zoo-Mann zeigen, was sie drauf haben, wenn der ihnen etwas zu den Bibel-Tieren im Zoo erzählen will. Aber auch Andreas Haeser-Kalthoff ist gewappnet. Wann immer er eine Gruppe Kinder zu den Tieren der Bibel führt, gibt es einen Neunmalklugen, der es besser weiß: „Tiere der Bibel? Das sind doch alle, jedenfalls alle, die es auf die Arche Noah geschafft haben.“ Der Zoo-Biologe lobt die verschmitzt lächelnden Besserwisser und präsentiert dann souverän seine ganz persönliche Auswahl von Feder- und sonstigem Vieh, das in der Heiligen Schrift eine Rolle spielt.

PR-Inside.com - 23. Dez. 2006
Bei der Geburt Jesus Christus anwesend
Der Zoo Berlin veranstaltet an beiden Weihnachtsfeiertagen Sonderführungen zu den Tieren aus der Bibel. Die Tiere, die auf der «Arche Noah» weilten und bei der Geburt Jesus Christus anwesend waren, würden genauer vorgestellt, teilte ein Sprecher des Berliner Zoos mit. Die Teilnehmer besuchten unter anderen die Affen, Schlangen, Löwen, Leoparden, Bären und Wölfe. Erwachsene zahlen für die Tour sieben Euro. Für Kinder kostet die Führung vier Euro.

Neue Presse - 22. Dez. 2006
Schöne Bescherung mit Makrelen
Wenn am Heiligabend in den Wohnstuben die Geschenke ausgepackt werden, ist auch in den Zoos und Tierparks in Niedersachsen Bescherung. „Unsere Erdmännchen bekommen ein Paket mit Mehlwürmern. Die lieben es, sowas auseinander zu nehmen”, sagt Christiane Reiss vom Zoo Hannover. Auch andere Tiere erwartet eine kleine weihnachtliche Überraschung, wie eine Umfrage der dpa ergab. Im Tierpark Nordhorn erhalten die vier Schimpansen Päckchen mit Lebkuchen und Rosinen. Im Zoo Osnabrück können Kinder die Tiere beschenken: Die Kamele werden mit Karotten gefüttert, die Seelöwen mit Makrelen, die Pinguine mit Heringen und die Kapuzineraffen mit Nüssen und Mandeln.

ORF.at - 22. Dez. 2006
Zootiere fressen Ungeduld
Für Kinder, die das Christkind gar nicht mehr erwarten können, hält der Tiergarten Schönbrunn am 24. Dezember ein buntes Programm bereit. Im Preis der Eintrittskarte sind Basteln, Führungen und Spielecke inkludiert. Während der Öffnungszeiten von 9.00 bis 16.30 Uhr bietet der Zoo vielfältige Möglichkeiten, die Kinder vom Warten aufs Christkind abzulenken. Wie es sich für einen Tiergarten gehört, gehören Fütterungen zum Weihnachtsprogramm. Im Halbstundentakt bekommen unterschiedliche Tiere ihr Fressen, während Mitarbeiter gleichzeitig über die jeweiligen Tiere und die Arbeit im Zoo berichten.

Cellesche Zeitung - 27. Dez. 2006
Rinderkeule für Löwen und Tiger
Rund 100 Besucher zum Abendessen – ausgerechnet Heiligabend, das war zu viel für Tom. Er brüllte los. Und beruhigte sich erst wieder, als der letzte Gast sein Haus verlassen hatte und er sich in aller Ruhe seiner Rinderkeule widmen konnte. Die hätte ihm wohl auch niemand streitig machen wollen, denn gegen einen ausgewachsenen Löwen ist der Mensch chancenlos. Joe Bodemann hatte den Besuchern der Weihnachtsbescherung im Filmtierpark erklärt, dass Raubtiere keinen Spaß verstehen, wenn es um ihr Fressen geht. Die Weihnachtsbescherung der Tiere hat bei Bodemann Tradition. Neu war in diesem Jahr, dass auch Besucher den mit Tanne geschmückten Futterwagen durch das mit Lichterketten geschmückte Zentrum folgen durften. An den Gehegen gab Filmtiertrainer Bodemann Erläuterungen zu den Park-Bewohnern. Als Assistent stand ihm der Weihnachtsmann zur Seite, mit bürgerlichem Namen Timo Bollmann. Der junge Mann aus Höfer lernt seit August den Beruf des Tierpflegers in Aschenberg. Zentrums-Manager Sven-J. Hellwig spricht von steigender Tendenz bei der Besucherzahl. Auch im kommenden Jahr werde es wieder besondere Veranstaltungen geben. So ist ein Wildwest-Festival mit echten Cowboys geplant, das Sommerfest steht unter dem Thema „Traumschiff“, und es wird eine Dschungelnacht geben, Löwe Tom für die richtige Geräuschkulisse sorgen.



Nachwuchs 

Berliner Kurier - 27. Dez. 2006
Nashorn-Baby im Zoo geboren
Berlin. Fast wäre es ein tierisches Weihnachtsbaby geworden. Doch nach immerhin fast 15 (!) Monaten Schwangerschaft hatte Spitzmaulnashorn Kumi (11) offenbar die Nase voll und brachte im Zoo bereits vier Tage vor Heiligabend ihr Baby zur Welt: ein rundum gesundes und munteres Mädchen! Doch weil es für Kumi das erste Kind ist und die Dickhäuter-Dame sehr sensibel ist und jetzt erst recht Ruhe braucht, bleibt das Nashorn-Haus erst einmal für Besucher geschlossen.

SWR Nachrichten - 22. Dez. 2006
Gorilla-Nachwuchs im Zoo
Der Heidelberger Zoo hat ein tierisches Weihnachtsgeschenk erhalten: Gorillaweibchen ZsaZsa brachte am 16. Dezember Nachwuchs zur Welt. Mutter und Sohn Banjoko zeigen sich bislang allerdings eher scheu. Unmittelbar nach der Geburt habe die Mutter den Kleinen zur Seite gelegt und nicht weiter beachtet, teilte der Zoo weiter mit. Erst nach mehrstündigem Zureden eines Pflegers nahm sich ZsaZsa wieder ihres Sprösslings an. Seitdem kümmert sie sich den Angaben zufolge "liebevoll" um den Mini-Gorilla. ZsaZsa reagiere jedoch etwas nervös und unruhig, wenn sich ein anderes Mitglied der Gorilla-Gruppe für ihren Nachwuchs interessiere oder zu viele Besucher ins Gehege schauten.

20minuten - 23. Dez. 2006
Dank Präparat: Gorilla-Dame bringt Junges zur Welt
Die 30-jährige Gorilla-Dame Salome im Zoo von Bristol, die seit 20 Jahren keinen Nachwuchs mehr vorweisen konnte, hat nun mit Hilfe eines eigentlich für ihre menschlichen Geschlechtsgenossinnen entwickelten Präparats ein Baby zur Welt gebracht. Wie Vize-Zoodirektor Bryan Carroll am Freitag erläuterte, verhalf das Fruchbarkeitspräparat Clomifene der Gorilla-Lady zu dem späten Nachwuchs. Zu der Medikamentengabe habe der Gynäkologe David Hill von der Universität Bristol geraten.
Schon drei Monate nach dem Einsatz des Präparats sei Salome trächtig geworden. «Viele Zoos könnten nun in der Lage sein, den Gorilla-Weibchen ein wenig auf die Sprünge zu helfen.» Salomes Baby wurde am 15. Dezember geboren und scheint sich bestens zu entwickeln.

20minuten - 21. Dez. 2006
Giraffennachwuchs im Basler Zoo
Die Giraffenfamilie im Basler Zoogischen Garten hat Zuwachs bekommen: Mutter Tamaa hat eine Tochter geboren, wie der Zolli am Donnerstag mitteilte. Das langbeinige Baby wurde Diriki getauft. Man kann es bereits besuchen. Das Antilopenhaus hat allerdings reduzierte Öffnungszeiten, weil Mutter und Kind in den ersten Wochen viel Ruhe brauchen.

sz-online - 27. Dez. 2006
Zwei Riesenpandas in Japan geboren
Ein Tierpark in Japan freut sich über ein besonders seltenes Weihnachtsgeschenk: die Geburt zweier Riesenpandas. Den am Tag vor Heiligabend zur Welt gekommenen Babys und ihrer Mama Meimei gehe es gut, wie die Leitung des «Adventure World»-Parks in der westjapanischen Provinz Wakayama mitteilte. Damit freut sich Japan bereits über das dritte Riesenpanda-Zwillingspaar, die auch noch alle die selben Eltern haben: Vater Eimei und Mutter Meimei. Die stolze Panda-Dame hat nun schon acht Kinder zur Welt gebracht, wobei allerdings ein früher geborener Zwilling gestorben war.


Tages-Anzeiger Online - 25. Dez. 2006
Japanischer Zoo feiert Weihnachten mit Geburt zweier Riesenpandas
Auf ganz besondere Weise hat ein japanischer Zoo Weihnachten gefeiert: Wie der "Adventure World"-Tierpark in der westjapanischen Region Wakayama bekanntgab, wurden am Samstag zwei Riesenpanda-Babys geboren.



RZ online - 22. Dez. 2006
Neuer Drill - Affe im Saarbrücker Zoo soll für Nachwuchs sorgen
Im Saarbrücker Zoo soll ein neuer Affe für Nachwuchs sorgen: Der schwarzfarbige, etwa 20 Kilogramm schwere Primat kommt aus dem Zoo Hannover und gehört zur westafrikanischen Art der so genannten Drills. Dabei handelt es sich um eine der am stärksten bedrohten Affenarten. Der Bestand wird nur noch auf 3000 Exemplare geschätzt, davon sind weltweit zirka 200 Tiere in Zoos untergebracht. In Deutschland werden Drills laut Zoo nur in vier Tierparks gehalten. Demnächst sollen zwei Nachwuchs-Tiere aus der Saarbrücker Drill-Gruppe in den Zoos von Frankfurt und Barcelona für Nachwuchs sorgen.

Hannoversche Allgemeine - 21. Dez. 2006
Überleben in der Arche Noah
Auf der ganzen Welt versuchen Zoos, das Sterben der Tierarten aufzuhalten. Auch der hannoversche Zoo beteiligt sich an vielen Erhaltungszuchtprogrammen – mit wachsendem Erfolg. Es gibt im Zoo ein bärenstarkes Pärchen – und das macht sich jetzt auch um den Erhalt seiner vom Aussterben bedrohten Art verdient. Der Kleine Panda Manni und seine neue Partnerin Mareike erwarten nämlich sehr wahrscheinlich Nachwuchs. Um effektiver arbeiten zu können, spezialisieren sich die Tierparks. Der Zoo Hannover kämpft seit Jahren auch um den Arterhalt der Drill-Affen und der Addax-Antilopen, deren Bestand ebenfalls akut bedroht ist. Der Zoologische Leiter des Zoos, Heiner Engel, leitet das Wiederauswilderungsprojekt für Addax in die Nationalparks Souss-Massa (Marokko) und Djebil (Tunesien) – und er koordiniert die Zucht dieser Antilopen weltweit. Vor Kurzem trafen in Hannover vier Addax-Antilopen aus San Diego ein. Der Tiertransfer wurde von Engel und seinen Mitarbeitern eineinhalb Jahre lang vorbereitet. Ein Bock wird in Hannover bleiben, die anderen Tiere gehen an andere Zoos. Besonders erfolgreich ist der Zoo Hannover auch beim Schutz der imposanten Bartgeier.

Berliner Zeitung - 27. Dez. 2006
Freiheit auf Raten
Noch steht "Mrs. X" ahnungslos in ihrem Stall im Berliner Zoo und knabbert am Heu. Doch das wird sich bald ändern: Die Transportkiste für die zweijährige Säbelantilope (Oryx dammah) steht parat und die nötigen Reisepapiere liegen auch schon vor. Das Tier soll demnächst nach Tunesien gebracht und dort ausgewildert werden. Damit auch die Mendesantilopen in Zukunft optimale Lebensbedingungen haben, soll die mittlerweile 20 Tiere umfassende Herde aus Bou Hedma in den Djebil-Nationalpark am Rande der Sahara umgesiedelt werden. Geplant war die Aktion schon für diesen November. Im kommenden Januar sollte die Gruppe dann durch zehn weitere Tiere, Nachzuchten aus EEP und SSP, vergrößert werden. Allerdings musste die Umsiedlung wegen noch ausstehender tierärztlicher Untersuchungen kurzfristig verschoben werden. Nun sollen die Antilopen erst im März aus den Zoos nach Tunesien reisen. Mit an Bord der Sondermaschine werden auch zehn Säbelantilopen sein, unter ihnen die Berlinerin Mrs. X. Ihr Ziel ist aber nicht der karge Djebil-, sondern der Dghoumes-Nationalpark. In Tunesien angekommen, können sich die Antilopen zunächst in kleineren Gehegen an die fremde Umgebung und ihre neue Herde gewöhnen. Gleichzeitig wird das Gehege erweitert, bis irgendwann die Zäune wegfallen. Ranger prüfen regelmäßig, wie es den Tieren geht und versuchen, sie vor Wilderern zu schützen.

Die Welt - 27. Dez. 2006
Das Jahr der Rekorde und Umzüge
Berlin. Tierische Geschichten aus 2006: Von Dackel Paul und Kanzlergans Doretta - Viechereien, die die Hauptstadt bewegt haben und manchmal auch zum Lachen brachten. Für die Berliner Tierfreunde begann das Jahr 2006 mit Trauer über die in der Silvesternacht eingeschläferte Flusspferddame Bulette. Bei den Weißbartpekaris im Zoologischen Garten wuchsen in diesem Jahr 14 Jungtiere auf. "Absoluter Weltrekord", sagte ein Zoosprecher über die fleißigen Eltern bei den Nabelschweinen. Die Berliner Zuchttiere der in der südamerikanischen Heimat von Ausrottung bedrohten Tiere sind in Zoos der ganzen Welt begehrt. Einen großen Zuchterfolg feierte auch der Tierpark Friedrichsfelde. Nach mehr als 40 Jahren vergeblicher Versuche schlüpfte bei den Stumpfkrokodilen ein 21 Zentimeter langes und nur 43,2 Gramm leichtes Jungtier. Pandabärin Yan Yan lebt seit Anfang Oktober "illegal" im Zoologischen Garten. In der Vereinbarung mit der chinesischen Regierung ist die Aufenthaltszeit in Berlin abgelaufen. Zoo-Direktor Jürgen Lange konnte bei einer Dienstreise in Peking noch keine Verlängerung erreichen. Die Chinesen signalisierten, dass sie im neuen Jahr lieber in Berlin verhandeln wollen. Der Zoo-Chef ist optimistisch, dass der Publikumsliebling mit seinen schwarz-weißen Knopfaugen bleiben darf.

Wiesbadener Kurier - 27. Dez. 2006
Fledermäuse von der Stange gepflückt
Kaum zu glauben: Nicht nur in Kaufhäusern und Warenlagern wird am Jahresende gerne Inventur gemacht, sondern auch im Frankfurter Zoo. Mit Tigern, Nashörnern oder Menschenaffen müssen sich die Zähler im Frankfurter Zoo nicht lange aufhalten. "Da wissen wir natürlich, wie viele wir haben", sagt Zoodirektor Christian Schmidt zum Auftakt der Inventur zum Jahreswechsel. Die eigentlichen Schwierigkeiten bei der vorgeschriebenen Inventur-Zählung in einem Zoo wie dem Frankfurter machen einzelne Tierarten, die sonst nicht unbedingt im Blickpunkt des Interesses stehen. Während ein Bienenvolk nur als ein Posten gezählt wird, machen zum Beispiel die kleinen südamerikanischen Fledermäuse von der Art der Brillenblattnasen eine ganze Menge Arbeit. Die Zählerei dient ausdrücklich nicht der Buchhaltung, wie Direktor Schmidt versichert. Haushaltstechnisch sei der gesamte Tierbestand mit einem Euro bewertet, daran habe auch die neue, produktorientierte Buchhaltung im Frankfurter Stadtetat nichts geändert.

hr online - 20. Dez. 2006
Zoo zählt seine Tiere
Frankfurt. Der Zoo zählt seit Mittwoch seine Tiere. Schwierig wird's nach Angaben von Zoodirektor Schmidt bei den Brillenblattnasen, einer Fledermausart, die in einer großen Kolonie lebt. Die Jahresinventur soll auch zeigen, ob die neue wissenschaftliche Buchführung stimmt.

Stern Shortnews - 20. Dez. 2006
Freizeit: Gelsenkirchener Zoo: 19 Jahre alter Eisbär "Strupo" gestorben
Am Dienstag ist in der "Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen" der 19 Jahre alte Eisbär "Strupo" völlig unerwartet gestorben. Der Gelsenkirchener Zoo erklärte: "Wir trauern um Strupo und werden die Ursache des plötzlich eingetretenen Todes medizinisch aufklären." Der tote Eisbär wird jetzt obduziert, um die genaue Todesursache festzustellen. 

Berliner Kurier - 21. Dez. 2006
Entfleuchter Pelikan kreist über Berlin
Berlin. Jetzt haben die Pfleger den Schwarzen Peter. Denn der weiße ist weg: Peter, der Pelikan, entfleuchte dem Zoo, weil seine Flügel nicht gestutzt werden konnten. Schnipp, schnapp, Federn ab. So machte der Zoo aus Pelikan Peter sonst immer eine "lahme Ente". Pech für die Pfleger, dass sie Peter jetzt nicht ans Gefieder konnten, um die anderen Pelikane nicht beim Brüten zu stören. Letzten Freitag dann die große Flatter in die Freiheit: Peter breitete vor den Augen der Pfleger ("Guckt mal, was ich kann!") seine Schwingen aus und hob einfach ab. Seitdem scheint ein Pelikan-Phantom über Berlin und Umgebung zu kreisen.

Bild.T-Online.de - 21. Dez. 2006
Einbrecher warfen 13 Kaninchen und Meerschweinchen ins Raubtier-Gehege
Die armen Streicheltiere hatten keine Chance – hilflos zappelten sie im Tigerkäfig! Tierquäler waren nachts in den Heimattierpark von Grimmen eingebrochen, warfen Tigerweibchen Chanka 13 Kaninchen und Meerschweinchen zum Fraß vor. Zoo-Chefin Cornelia Koch (38): „Uns fielen am Morgen Fellreste und Blutlachen im Käfig unserer Tigerdame Chanka auf. Dann sahen wir ein völlig verängstigtes Kaninchen und ein Meerschweinchen. Den Pflegern gelang es noch, die beiden Kleintiere herauszuholen.“
Die Einbrecher hatten die kleinen Holzhütten der Meerschweinchen und Kaninchen aufgebrochen. Der „Sachschaden“ ist mit 150 Euro relativ gering, aber: Die Häschen und Meerschweinchen waren die Lieblinge der Kinder. Die Tierparkchefin: „Es gab viele Patenschaften von Schulklassen.“ Die Tiere waren sehr zugänglich, ließen sich streicheln.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 22. Dez. 2006
Besuch im Zoo lohnt auch in der kalten Zeit
Zwischen Frühstück und Gänsebraten lohnt sich zu den Feiertagen ein Besuch im Schweriner Zoo. Festlich geschmückt präsentiert sich Bauer Lehmanns Hof. Jüngster Nachwuchs im Zoo hat sich bei den Kamerunschafen eingestellt. Am morgigen Heiligabend und am Silvestertag bleibt die Zoopforte geschlossen.

Märkische Oderzeitung - 23. Dez. 2006
Den Tieren ein Wohlgefallen
Weihnachtsüberraschung im Tierpark Angermünde. Raiffeisen Uckermark brachte am Freitag eine Extra-Portion Futter. Bei Tierparkleiterin Sabine Lehmann war die Freude groß: "Die Spende können wir gut gebrauchen."

wienweb.at - 21. Dez. 2006
Lainzer Tiergarten bleibt geöffnet
Der Lainzer Tiergarten bleibt auch in den Weihnachtsferien geöffnet (23. Dezember bis 7. Jänner). Damhirsch-, Auerochsen- und Mufflon-Gehege ermöglichen den Besuchern, die Tiere von der Nähe zu besichtigen. Erst am 8. Jänner tritt die Wintersperre ein.

Blick - 23. Dez. 2006
Tiger attackiert Zoo-Trainerin
Gestern, um 14 Uhr im Zoo von San Francisco: Eine Angestellte des Zoos hält sich während der täglichen Fütterung bei Tigerkäfig auf. Nichts deutet auf einen blutigen Zwischenfall hin. Plötzlich greift Tigerdame «Tatiana» aber mit beiden Pranken durch die Gitterstäbe – und erwischt die Raubtier-Trainerin. Mit schrecklichen Folgen: Die Frau wird vor den Augen von 50 Zoobesuchern schwer verletzt und verliert womöglich einen Arm. Die Trainerin arbeitet seit 1997 in dem Zoo und ist für die Versorgung von vier Löwen und drei Tigern verantwortlich.

20min.ch - 23. Dez. 2006
Tiger geht auf Trainerin los
Im Zoo von San Francisco hat ein Sibirischer Tiger seine Trainerin vor dutzenden Zoobesuchern angegriffen und schwer verletzt. Die Frau wird möglicherweise einen Arm verlieren. Die Verletzungen seien aber nicht lebensbedrohlich, erklärten die Rettungskräfte. Die drei Jahre alte Tiger-Dame Tatiana hatte durch die Gitterstäbe ihres Käfigs gegriffen und ihre Trainerin mit beiden Pranken attackiert. 


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


Provinciale Zeeuwse Courant – 23. Dezember 2006
Dag vol insecten in Vlindertuin Kwadendamme
Tag voller Insekten im Schmetterlingsgarten Kwadendamme
Unter dem Namen „Prikkebeen on Tour“ („Stachelbein auf Tour“) findet am 27. Dezember 2006 im Schmetterlingsgarten Kwadendamme eine Insektenaustellung statt. „Prikkebeen“ findet jährlich in Artis in Amsterdam statt und gastiert 2006 erstmals in Zeeland. Etwa 20 Experten halten zwischen 10 und 17 Uhr Vorträge und bemühen sich, die eine oder andere Phobie zu heilen.

Emmen.nu – 22. Dezember 2006
Vreugde na drama bij colobusapen
Freude nach Drama bei Colobusaffen
Im Noorder Dierenpark Emmen hat ein betagtes Guereza-Weibchen ihr 15. Jungtier zur Welt gebracht. Nach kleinen Startschwierigkeiten sind beide Tiere wohlauf. Bei der Aufzucht des Jungtieres wird die Mutter von ihren beiden älteren Töchtern unterstützt. Der Freude über die Geburt ging ein Drama voraus: Der Vater des jüngsten Säuglings war erst im Frühjahr in die Gruppe integriert worden und tötete sofort die beiden Säuglinge. Durch dieses natürliche Verhalten erzielte er eine frühere Aufnahmebereitschaft der Weibchen.

Dierennieuws – 22. Dezember 2006
Artis beleeft opnieuw topjaar
Artis erlebt erneut Top-Jahr
Etwa 1,2 Mio Besucher werden zum Jahresende die Tore von Artis in 2006 passiert haben. Der Zoo verzeichnet somit nach 2005 erneut ein sehr gutes Jahr. Allein die pädagogische Abteilung betreute in diesem Jahr 14% mehr Besucher, als noch 2005. Um 13% auf 71.000 stieg die Zahl der verkauften Jahreskarten, deren Inhaber den Zoo zusammen etwa 500.000 Mal besuchten. Besuchermagnete waren die Sommerabende, das neue Schmetterlingshaus und natürlich diverser Nachwuchs wie zwei Giraffen und ein Zebra. Die Eröffnung des Schmetterlingspavillon führte zu den höchsten Besuchszahlen im Oktober in der Geschichte des Zoos. 2007 wird das erneuerte, multimediale Planetarium eröffnet.

Dierennieuws – 22. Dezember 2006
Blijdorp zoekt uw herinneringen in beeld en woord
Blijdorp sucht Ihre Erinnerungen in Wort und Bild
2007 wird der Rotterdamer Zoo 150 Jahre alt. Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten wird in der Rivierahalle im April eine große Ausstellung eröffnet, welche eine Reise in die Vergangenheit des Zoos ermöglichen wird. Hierbei sind allerlei Anekdoten, Fotos, Filme und Zeichnungen der Besucher herzlich willkommen. Wer etwas aus seinen privaten Erinnerungen beizutragen hat, kann dies am Besucherservice am Oceanium, per E-Mail (i.molendijk@diergaardeblijdorp.nl) oder mit der Post tun: Diergaarde Blijdorp t.a.v. Ingrid Molendijk Afdeling Educatie Expositie Antwoordnummer 1529 3000 VB Rotterdam Bitte geben Sie bei jeder Einsendung Ihren Namen, Ihre Adresse und eine Angabe, ob das Material im Zoo-Archiv verbleiben darf. Die Besitzer aller ausgestellten Stücke erhalten eine Freikarte.

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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Leipzig, 27.12.2006
Lippenbärenjungtier im Zoo Leipzig muss eingeschläfert werden
Der Zoo Leipzig musste heute ein neugeborenes Lippenbärenjungtier einschläfern. Völlig unerwartet hatte die knapp dreijährige „Renate“ am 25.12.2006 zwei Junge zur Welt gebracht. Die Bärin zeigte keinerlei Bemühungen, ihren ersten Wurf zu versorgen. Sie ließ die Kleinen allein zurück. Um ihr die Gelegenheit zu geben, sich an ihre neue Rolle zu gewöhnen und ihre Mutterinstinkte zu wecken, wurden ihr Hormone verabreicht. Die beiden Jungtiere wurden vorübergehend in die Obhut einer scheinträchtigen Hundeamme gegeben. Eins starb dennoch bereits nach wenigen Stunden. Mehrere Versuche, „Renate“ erneut an ihr Junges heranzuführen, scheiterte. Sie lehnte die Versorgung nach wie vor ab. „Es war nicht mehr davon auszugehen, dass die Lippenbärin ihr Junges selbst versorgen würde. Auch in der Natur ist es nicht ungewöhnlich, dass die ersten ein bis zwei Würfe nicht aufgezogen werden, da es Müttern an Erfahrung mangelt. Eine Aufzucht durch den Menschen –und sei es mit Hilfe einer Hundeamme- kommt für uns nur in äußersten Ausnahmefällen in Frage. Denn die Aufzucht von Wildtieren durch Menschenhand ist nicht artgerecht und hat langfristige Konsequenzen. Die starke Prägung durch den menschlichen Umgang macht die Eingliederung in eine Sozialstruktur von Artgenossen nahezu unmöglich. Das ist zum einen zum Nachteil für das Tier selbst und erschwert zudem die Haltung und die Vermittlung in andere Zoos. Letzteres ist besonders im Hinblick auf die koordinierte Zucht gefährdeter und bedrohter Arten von Bedeutung.“, begründet Zoodirektor Dr. Jörg Junhold die Entscheidung. „Hinzu kommt, dass ,Renate` und ,Klaus` als Vater der beiden Jungtiere zu nah verwandt sind. Es besteht die Gefahr einer Degeneration, die weder wir noch das Europäische Erhaltungszuchtprogramm vertreten können, wenn wir eine gesunde Population in menschlicher Obhut bewahren wollen.“

Zoo Osnabrück, 27.12.2006
Osnabrücker Schimpansen in China
Ein Pärchen Schimpansen aus dem Zoo Osnabrück ging in der letzten Woche auf eine lange Reise: Quattro, der 14 jährige Schimpansenmann, geboren und aufgewachsen im Zoo Osnabrück und seine „Lieblingsfrau“ Fali, geboren in der Schweiz, flogen via Amsterdam nach Shanghai/China und fuhren von dort weitere zwei Stunden mit dem Auto zu ihrer neuen Bleibe, dem Ningbo Youngor Zoo. Dort sind sie gut angekommen und werden demnächst mit den dortigen vier Artgenossen zusammengeführt. Der Zoo Osnabrück musste sich von den beiden Tieren trennen, weil sich zwischen den gleichaltrigen Männchen verschärfte Aggressionen entwickelt hatten. Lange wurde nach einem guten Platz für die beiden Schimpansen gesucht und schließlich auf der anderen Seite der Erde gefunden. Der Ningbo Zoo in Ningbo besteht seit 1980, hat eine Fläche von 180 ha und entspricht gutem westlichen Standard, sowohl was die Haltungsbedingungen als auch die Personalausstattung angeht. Quattro und Fali werden auf einer 1200 m² großen grünen Insel leben, und auch im Innenbereich mehr Platz haben als in Osnabrück. Im Zoo Osnabrück wurden die beiden nicht nur von ihrem Rudel vermisst, auch den Tierpflegern fehlen die dicke gemütliche Fali und der quirlige, zutrauliche Quattro. Nur Tatu, der dominante Rudelführer, ist offensichtlich zufrieden, dass sein Konkurrent nicht mehr zu sehen ist.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 27.12.2006
Mann trägt wieder Pelz
Eselmann ganz bestimmt, zumal bei den frostigen Temperaturen. Das Poitoueselfohlen „Sancho“ auf dem Schaubauernhof der Wilhelma hüllt sich in schwarzbraune Löckchen, am Maul abgesetzt mit elegantem Weiß und um die großen Augen dazu passende Ringe. Meist steht er ganz dicht im Windschatten seiner zotteligen Mama „Hatari“, die ihren milchkaffeebraunen Pelz eher im Modell Flokati trägt. Auch die übrigen Esel sehen eigentlich viel zu wuschelig aus für Grautiere. Aber grau sind sie ja nicht – schließlich sind sie nicht einfach Esel, sondern Poitouesel, und somit Mitglieder einer vom Aussterben bedrohten Nutztierrasse. Groß sind sie, die Poitouesel – schließlich nutzte man sie früher zur Produktion von Maultieren. Und so ist das am 28. November geborene Hengstfohlen „Sancho“ nur 4 Wochen nach seiner Geburt bereits größer als die Shetlandponies nebenan. Das scheinbar größere Pony ist übrigens kein echtes Shettie, sondern ein Maultier – das Ergebnis einer unbeabsichtigten Liaison von Poitoueselhengst und Shetlandponystute. Der zur Zeit bei der kleinen Eselherde stehende fünfjährige Hengst „Nepomuk“ ist übrigens weder der Vater von „Sancho“, noch verantwortlich für das Muli „Viska“: Das Muli stammt von „Bernard“, der heute im Zoo von Saarbrücken den Freuden der Arterhaltung frönt. „Sancho“ ist ein unvermuteter Nachkomme von „Pancho“, dem Ungestümen, der seinen Damen so heftig den Hof machte, dass er sich ein Bein brach und eingeschläfert werden musste. Herrschten anfangs noch Zweifel, ob er überhaupt Spuren in der Herde hinterlassen würde, so gibt es nun mit dem am 13. März 2006 geborenen „Sam“ und dem kleinen „Sancho“ doch zwei quicklebendige Nachkommen von ihm. Im nächsten Jahr wird es leider keine Fohlen bei den Poitoueseln geben, denn „Nepomuk“ kam zu spät im Jahr in die Wilhelma. Er darf sich erst 2007 um die Damen „Garie“, „Hamrah“ und „Hatari“ bemühen - seine Nachkommen werden dann im Jahr 2008 geboren. Bis dahin werden „Sam“ und „Sancho“ schon wie richtige Poitouesel aussehen und nicht mehr das Fohlenfell, sondern das für diese französische Rasse typische zottelige lange Fell haben. Unser kleiner Esel steht stellvertretend für Unmengen tierisch guter Wünsche, die wir den Freunden und Gönnern der Wilhelma für das Neue Jahr mitgeben möchten. Genießen Sie den Jahreswechsel, kommen Sie gut ins Jahr 2007 und dann vor allem auch wieder regelmäßig in die Wilhelma!

Tierpark Ueckermünde, 27.12.2006
Vortrag am 12. Januar im Tierpark Ueckermünde, "Impressionen aus dem schwarzen Kontinent"
Vortragender ist Herr Hans Arno Ulrich, Torgelower Schreinermeister, 70 Jahre alt. Langjähriger Ornithologe und Mitglied der Fachgruppe Faunistik im Förderverein für Naturschutzarbeit Uecker-Randow-Region e.V. Herr Ulrich ist Afrikareisender seit 1995 und hat Reisen nach Namibia, Botswana, Simbabwe, Südafrika, Tansania und Kenia unternommen. Im Vortrag werden viele Geschichten aus Afrika erzählt und auf den Bildern werden Landschaften, Menschen und viele, viele Tiere zu sehen sein. Moderiert wird die Veranstaltung von Frau Ruth Beyer, der Vorsitzenden des Fördervereins für Naturschutzarbeit Uecker-Randow-Region e.V.

Zoo Duisburg, 27.12.2006
Schöne Bescherung im DELPHINARIUM
Die sprichwörtliche „Schöne Bescherung“ gibt es in der Zoo-Futterküche nicht erst am Heiligen Abend, sondern genau genommen das ganze Jahr über. Nicht ausgeschlossen werden soll natürlich, daß die Tierpfleger vom Kaiserberg so manchen ihrer besonderen Lieblinge zu Weihnachten ein Extra-Würstchen, ein Super-Bonbon oder einen zuckerbepuderten Rettich zustecken mögen... Damit den Kleinen die Wartezeit bis zur Heilig-Abend-Bescherung nicht allzu lang wird, haben Kinder bis 13 Jahre am Heilig Abend, Sonntag, dem 24. Dezember 2006, freien Eintritt ins Delphinarium, der Zoo-Eintritt muß jedoch gezahlt werden. Während der Vorführungen um 11.30 und 13.00 Uhr findet eine Weihnachtsverlosung statt. Pudelmütze und Handschuhe können übrigens in der häuslichen Garderobe verbleiben,
denn das geschlossene Tierhaus ist während der Vorführungen beheizt. Wenn in anderen Breiten dem Weihnachtsmann resp. Nikolaus höchstens von Rentieren assistiert wird, übernehmen am Kaiserberg die Delphine diese Aufgabe. Die im Verlaufe der Delphin-Vorführung verschossenen „Schwanzbälle“ können von den glücklichen Fängern auf den Tribünen gleich anschließend gegen ein Präsent eingetauscht werden. Daß außer Goldflitter und Tannennadeln möglicherweise auch ein paar Tropfen Salzwasser an Kordel und / oder Papier hängen bleiben, wird dem Vorweihnachtsspaß sicherlich keinen Abbruch tun.

Zoo Hannover, 22.12.2006
Tierische Weihnachten
Weihnachten ist ein ganz besonderer Tag im Zoo! Nicht nur die Zoo-Mitarbeiter, auch alle Tiere freuen sich auf die friedliche Stimmung und natürlich auf tolle Geschenke. Jedes Jahr am Heiligabend lassen sich die Tierpfleger kleine Überraschungen für ihre Schützlinge einfallen, damit dieser Tag ein tierisches Erlebnis wird. Natürlich bekommen alle Tiere an diesem Tag besondere Leckereien. Manche werden auch hübsch als Geschenk verpackt, damit das Auspacken so richtig Spaß macht. Oftmals sind die Tiere stundenlang mit dem auspacken beschäftigt. Und genau das ist der Sinn der Sache. Die Weihnachtsgeschenke zählen zur Tierbeschäftigung im Zoo. Damit den Tieren nicht langweilig wird, werden sie täglich aufs Neue beschäftigt. In der freien Wildbahn sind die Tiere stundenlang mit der Suche nach Nahrung ausgelastet.

Zoo Heidelberg, 22.12.2006
Das schönste Weihnachtsgeschenk für den Zoo – ein Gorilla wurde geboren
Am 16.12.2006 erwartete die Tierpfleger im Affenhaus ihr sicher schönstes Geschenk zu Weihnachten: Gorillaweibchen ZsaZsa hielt ein frisch geborenes Jungtier in ihrem Armen. Die Freude war zunächst groß, bekam jedoch einen kleinen Dämpfer, als ZsaZsa ihr Junges kurze Zeit später plötzlich weglegte und augenscheinlich nichts mehr mit ihm zu tun haben wollte. Mehrere Stunden bangten die Zoomitarbeiter und berieten, was zu tun sei. Gorillas sind sehr sensible und störanfällige Tiere, bei denen ein Eingreifen durch die Pfleger oft schädlicher als hilfreich ist. Doch ZsaZsa, ein handaufgezogenes Weibchen, das ursprünglich im Zoo München geboren wurde, wollte sich einfach nicht mehr um ihren kleinen Sohn kümmern. Nun musste Plan B gestartet werden. Die junge Mutter wurde mit ihrem Baby abgetrennt und Tierpfleger Manfred Barz, der ein besonders enges Verhältnis zu ZsaZsa hat, legte ihr das Jungtier immer wieder in den Arm. Über fünf Stunden verbrachte Herr Barz mit Mutter und Kind und versuchte mit viel Einfühlungsvermögen ZsaZsa zu mütterlichem Verhalten zu überreden. Gegen Abend wurde seine Geduld endlich belohnt, plötzlich wandte sich ZsaZsa ihrem Sohn zu, nahm ihn in den Arm und kümmert sich seitdem liebevoll um den kleinen „Banjoko“. Den Pflegern fiel ein Stein vom Herzen, denn es gibt nichts besseres für einen jungen Gorilla, als von seiner Mutter in einer Gorillagruppe aufgezogen zu werden. Noch zeigt sich die neue Mutter, die erst seit etwas über einem Jahr in Heidelberg lebt, etwas nervös und unruhig, wenn sich ein anderes Gruppenmitglied für den Nachwuchs interessiert oder zu viele Besucher ins Gehege schauen. Deshalb hat sie immer die Gelegenheit, sich in die Schlafräume hinter den Kulissen zurückzuziehen. Das gesamte Zooteam bittet daher die Besucher und die Presse um ein wenig Geduld. Möglichst viel Ruhe - ohne wirklich etwas am Tagesablauf zu ändern - das ist jetzt das beste für die sensiblen Gorillas. „Es ist klar, dass es jeder kaum abwarten kann, den schwarzen Neuzugang im Affenhaus zu Gesicht zu bekommen“ erklärt Kuratorin Sandra Reichler, „aber selbst einige unserer Mitarbeiter haben ihn noch nicht gesehen und halten sich mit ihrer Neugier zurück.“ Wenn alles gut geht, wird sich ZsaZsa in den nächsten Wochen immer sicherer fühlen. Junge Gorillas bleiben viele Jahre lang klein und niedlich, so dass wir noch lange Zeit haben, den kleinen „Banjoko“ zu bewundern. Der kleine Gorilla ist bereits ZsaZsa’s zweites Jungtier und auch bei ihrem ersten Baby, das sie vor vielen Jahren im Frankfurter Zoo zur Welt gebracht hatte, musste der Pfleger sie erst dazu überreden, sich um ihr Junges zu kümmern, bevor sie es dann erfolgreich großgezogen hat. Diese Erfahrung macht den Heidelberger Pflegern nun Mut, dass endlich ein junger Gorilla in seiner Geburtsgruppe in Heidelberg aufwachsen kann. Auch die beiden anderen Weibchen „Chuma“ und „Doba“ könnten davon enorm profitieren. Menschenaffen schauen sich viele Verhaltensweisen von Gruppenmitgliedern ab. Eine erfolgreiche Jungtieraufzucht in der Gruppe kann ihnen helfen, die eigenen Jungtiere, die hoffentlich in Zukunft geboren werden, erfolgreich groß zu ziehen.

Tierpark Stralsund, 21.12.2006
Gute Resonanz auf weihnachtlichen Abendrundgang durch den Stralsunder Zoo
Über 50 Interessenten fanden sich gestern um 16.00 Uhr zu einem weihnachtlichen Abendrundgang im Stralsunder Tierpark ein. Geführt durch die Mitarbeiter der Zooschule ging es zu den Wölfen, in das Südamerikahaus, in das Löwen- und Bärenhaus und zu den Schimpansen in das Affenhaus. An den einzelnen Stationen erwarteten die Zootierpfleger und die Lehrlinge des Zoos die Besucher und vermittelten Wissenswertes über ihre Tiere. Dabei gab es die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulisen zu werfen .So konnten die Besucher beispielsweise den Löwen beim Fressen zusehen oder auch einmal eine riesige Stabheuschrecke auf die Hand nehmen. Zwischendurch gab es die Möglichkeit bei Bratwurst und Glühwein an der Grillhütte eine kleine Rast einlegen. Durch die große Besucherzahl mußten zwei Gruppen gebildet werden, leider konnte die Märcheneinlage im Affenhaus deshalb nicht von allen Besuchern miterlebt werden. Für das nächste Jahr sind drei ähnliche Veranstaltungen im Frühjahr, Sommer und im Herbst geplant.

Papageienschutz-Centrum Bremen, 21.12.2006
Mechthold-Stiftung für Tierschutz verleiht Tierschutzpreis 2006 an das Papageienschutz-Centrum Bremen e. V.
Die gemeinnützige Mechthold-Stiftung für Tierschutz, ansässig in Frankfurt/Main, hat ihren Tierschutzpreis für das Jahr 2006 dem Papageienschutz-Centrum Bremen e. V. verliehen. Ausgezeichnet wurde das Papageienschutz-Centrum Bremen e. V. – so die Begründung – ‚für dessen vorbildliches Projekt Naturnah gestaltetes Fluggehege für Papageien’. Der Tierschutzpreis ist mit 2000 € dotiert.

Zoologischer Garten Berlin, 21.12.2006
Eine schöne alte Tradition in Berlin: Der Weihnachtsbesuch in Zoo und Tierpark!
Es gehört zu den Traditionen in unserer Stadt: Zu Weihnachten geht man in den Zoo und in den Tierpark! Hier können all die Tiere besucht werden, die so fest mit dem Fest verbunden sind. So die Kamele, auf denen die Heiligen Drei Könige zur Huldigung des Jesuskindes ins Heilige Land reisten, und auch die Schafe und Ziegen, die die armselige Krippe in der Geburtsnacht mit Mutter und Kind teilten. Aber auch die fleißigen Rentiere, die den reich mit Geschenken für brave Kinder beladenen Schlitten vom Heiligen Nikolaus ziehen. Vielleicht ist mit etwas Phantasie unter ihnen sogar das berühmteste aller Rentiere zu entdecken, nämlich Rudolf mit der roten Nase. Wo sich allerdings Rudolf aufhalten wird – in Zoo oder Tierpark – konnte vorab nicht ermittelt werden. Zu Weihnachten gehören auch noch andere Tiere. So etwa die fetten Gänse, die in Zoo und Tierpark auch nach den Festtagen noch schnattern dürfen. Oder die wohlschmeckenden Karpfen, denen in beiden Tiergärten das bekannte Schicksal erspart bleiben wird. Kurzum: Der Besuch von Zoo und Tierpark ist an den Weihnachtstagen besonders lohnend. Ganz herzlich empfohlen sei der Besuch am Heiligen Abend, denn nichts verkürzt die lange Wartezeit bis zur großen Bescherung für die vor Aufregung zappeligen und ungeduldigen Kinder besser als der kurzweilige Besuch in einem der beiden Berliner Tiergärten! Kinder bis 15 Jahre in Begleitung Erwachsener haben in beiden Gärten freien Eintritt! Zoo und Tierpark sind am 24. Dezember bis 14.00 Uhr (Kassenschluss 13.00 Uhr) geöffnet. Im Zoo kann das Aquarium mit der Eintrittskarte für den Zoo (und umgekehrt) an diesem besonderen Tag kostenlos mitbesucht werden. Der Zoo kann durch den Eingang am Hardenbergplatz (Löwentor) sowie durch das Aquarium betreten werden.

Tierpark Chemnitz, 21.12.2006
Exotische Neuzugänge im Tropenhaus
Die bunte Vogelschar im Tropenhaus des Tierparks hat Verstärkung bekommen: zu den schon vorhandenen sieben Vogelarten sind zwei weitere hinzugekommen. Ein Pärchen sangesfreudiger Rotschnabelfluchtvögel und vier zierliche Rosttäubchen haben in der Freiflughalle ihre neue Heimat gefunden. Das Tropenhaus ist damit um eine Attraktion reicher und eine gute Adresse, um dem nasskalten Wetter zu entfliehen. Etwas Geduld sollte der Besucher natürlich mitbringen, um die Tiere in der dichten Vegetation beobachten zu können.

Zoologischer Garten Magdeburg, 21.12.2006
Zoospaziergang auch an den Feiertagen
Wer einen „tierischen“ und gesunden Weihnachts-spaziergang unternehmen möchte, der ist im Magdeburger Zoo genau richtig. Viele Tiere haben jetzt ihr schönstes Kleid: Luchs und Sibirischer Tiger zeigen in ihrem dichten Fell keine Spur vom Frösteln und die Alpakas sehen wie ganz dicke Wollkissen aus. Quirlig herumtobende Tierkinder bei den Krallenaffen, Erdmännchen, Axishirschen und das TIERISCH NAH Programm laden zu einem besonderen Spaziergang in den Magdeburger Zoo ein. Der Zoologische Garten Magdeburg hat an allen Feiertagen geöffnet. Und am 24.12. gibt es ab 10.30 Uhr auch eine weihnachtliche Überraschung. Am Heiligen Abend und zu Silvester schließt der Zoo um 14 Uhr seine Pforten. Zwischen den Feiertagen ist er bis um 16 Uhr geöffnet.

Zoo Basel, 21.12.2006
Giraffenbaby im Zoo Basel
Zwei kleine Hufe ragten am Morgen des 11. Dezember aus der Geburtsöffnung von Giraffenmutter Tamaa (10). Noch vor dem Mittag war Diriki da und versuchte sofort aufzustehen, um an die Zitzen der Mutter zu gelangen. Ein schwieriges Unterfangen. So kurz nach der Geburt sind die langen Giraffenbeine noch ziemlich wackelig, da war die Kleine froh um die dicke Matratze aus Stroh und Heu, die ihre Stürze bei den ersten Aufstehversuchen dämpfte. Diriki hat die anstrengenden Stunden nach der Geburt gut überstanden und ist ab sofort täglich im Antilopenhaus zu sehen. Da Mutter und Kind in den ersten Wochen viel Ruhe benötigen, ist das Haus zeitweise geschlossen. Besucherinnen und Besucher können Diriki aber am Vormittag von ca. 10:00 bis 11:30 h und am Nachmittag von ca. 14:00 bis 16:00 h besuchen. Bei schönem Wetter kann es sein, dass Mutter und Junges auf der Veranda zu sehen sind.

Zoo Krefeld, 21.12.2006
Rosa Pelikane im Zoo Krefeld sind ins Winterquartier umgezogen / Großeinsatz für die Zoo-Azubis
Kurz vor den Weihnachtstagen sind die Rosa Pelikane im Zoo Krefeld jetzt umgezogen. Die Tierpfleger hatten für die in wärmeren Gefilden wie Südosteuropa, Asien und Afrika beheimateten Zugvögel schon das warme Winterquartier beim Ponystall hergerichtet und ihnen dort sogar Nester für die Nachzucht vorbereitet. Dann folgte der Großeinsatz beim „Umzug“ der großen Wasservögel. Damit der Quartierswechsel für die Tiere möglichst stressfrei und zügig von Statten geht, kommen dabei immer alle Auszubildenden zum Einsatz. Zunächst ziehen die Tierpfleger ein großes Netz über die Außenanlage und drängen die Pelikane in eine Ecke. Dann kommt der Sondereinsatz der Azubis, der ein bisschen Geschick und einen beherzten Zugriff verlangt. Nacheinander schnappt sich jeder von ihnen einen der großen Wasservögel, indem er mit einer Hand den Schnabel zuhält und mit dem anderen Arm den Körper fest umfasst, damit der Vogel nicht mehr mit den mächtigen Flügeln schlagen kann. Dann werden alle Azubis mit ihren Schützlingen auf einem Pritschenwagen zum Winterquartier gebracht, wo sie die Tiere dann schnell wieder aus ihrer Gefangenschaft befreien. Nachdem vor zwei Jahren im Winterquartier erstmals in der 40jährigen Haltungsgeschichte der Pelikane in Krefeld emsiges Treiben begann, und gleich drei Paare im Wettbewerb begannen, aus dem vorhandenen Stroh große Nester zu bauen und zwei Paare auch wirklich je ein Küken großzogen, hofft der Zoo auch in diesem Winter auf Nachwuchs. Pelikane sind Koloniebrüter, deshalb ist es normal, dass mehrere Paare gleichzeitig nebeneinander brüten und anschließend Junge großziehen. Nachdem es im vergangenen Jahr mit der Nachzucht nicht mehr geklappt hat, sollen die großen Wasservögel diesmal durch die gute Vorbereitung des Quartiers besonders animiert werden. Zwischen den Nestern haben die Tierpfleger etwas Abstand gelassen, damit jedes Brutpaar Platz genug hat und es nach dem Schlüpfen kein Gerangel um die Küken gibt. Jetzt sind sie gespannt, ob die Pelikane diese Vorbereitung zu schätzen wissen und sich schon bald „ins gemachte Nest“ setzen.

Zoo Krefeld, 21.12.2006
„Waschechte Krefelder“ spenden 1 000 Euro für die Baumkängurus / Neues Weibchen aus Melbourne kommt im Frühjahr
Die Krefelder Tierfotografen Dietmar Schörner und Heinrich Sieberichs überreichten Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen am Baumkänguru-Gehege eine Spende in Höhe von 1 000 Euro, den Erlös aus dem Verkauf von Fotos aus der Ausstellung „Waschechte Krefelder“. Zahlreiche Besucher waren von den Tierportraits in der Krefelder Zooscheune so begeistert, dass sie sich für zu Hause einen großformatigen Abzug bestellten. Die Aussicht, die Baumkängurus mit dem Erwerb auch noch finanziell unterstützen zu können, war dann für viele ein zusätzlicher Anreiz. Die Spende wird für ein neues informatives und hochwertig gestaltetes Gehegeschild verwendet, wie es unter anderem auch schon bei den Tigern und Schneeleoparden aufgestellt wurde. Das Schild wird neben der Tierbeschreibung auch Wissenswertes über den Artenschutz der seltenen Tiere aus Papua-Neuguinea enthalten. Die Baumkängurufamilie gehört inzwischen auch zu den waschechten Krefeldern. „Bud“ und „Summer“ kamen 1997 aus San Diego nach Krefeld und haben inzwischen sechs Jungtiere bekommen. Zoodirektor Dreßen hat zu den Beuteltieren eine besondere Beziehung, denn seine Doktorarbeit befasste sich mit Kängurus. So lässt sich Weibchen Summer auch schon einmal sanft vom Zoochef in den Beutel greifen, damit er den erhofften Nachwuchs ertasten kann. Im kommenden Frühjahr wird das Weibchen „Belisi“ aus dem Zoo Melbourne die kleine Krefelder Gruppe verstärken. Der Zoo Krefeld ist Zuchtbuchführer für die Baumkängurus und koordiniert die Nachzucht in ganz Europa. Dreßen freut sich über die Blutauffrischung aus Übersee, denn die Tiere in europäischen Zoos sind fast alle eng mit den beiden Krefeldern verwandt. Bis zum Einzug von Belisi soll die Anlage der Kängurus vergrößert und attraktiver für Tiere und Besucher gestaltet werden. Baubeginn wird im Januar sein. Für die Finanzierung liegen noch 12 000 Euro vom Benefizkonzert „Kangoroo Aid“ im Januar 2003 auf der hohen Kante. Zusammen mit der Spende der „waschechten Krefelder“ steht dem Neubau nun nichts mehr im Wege. Am kommenden Samstag, 23. Dezember, gibt es ab 14 Uhr in der Krefelder Buchhandlung Habel an der Hochstraße noch einmal die Gelegenheit, die Fotos der Krefelder Zootiere zu kaufen. Die Originale sind bereits aufgezogen und können so schon am Heiligabend verschenkt werden. Auch Interessenten, die die Bilder in der Zooscheune noch nicht gesehen haben sind eingeladen, denn die Bilder sind dann bei Habel noch einmal ausgestellt.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 21.12.2006
ZOOM Erlebniswelt trauert um Eisbären
Am gestrigen Dienstag ist der Eisbärmann Strupo in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen unerwartet verstorben. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich erst einen Tag vor seinem Ableben. „Wir trauern um Strupo und werden die Ursache des plötzlich eintretenden Todes medizinisch aufklären“, sagt Dr. Pia Krawinkel, die Tierärztin der zoologischen Erlebniswelt. Dazu bedarf es einer Obduktion, die noch gestern durchgeführt wurde und weiterführender Untersuchungen. Der fast 19-jährige Strupo kam aus dem Tiergarten Straubing zur Eröffnung der ZOOM Erlebniswelt Alaska nach Gelsenkirchen. Sein Verlust wiegt schwer – auch weil Eisbären in deutschen Zoos eine Seltenheit sind. Deshalb wird die ZOOM Erlebniswelt so bald als möglich auf die Suche nach einem Nachfolger für das weitläufige Revier gehen, in dem bereits vier Eisbären leben: „Wir hatten Hoffnungen auf Nachwuchs. Jetzt werden wir mit großer Energie weltweit nach einem männlichen Eisbären suchen, um hoffentlich bald eine glückliche Nachricht verkünden zu können“, blicken Arno Bilek und Dr. Jörg Plischka, gemeinsame Leiter der ZOOM Erlebniswelt nach vorn.

Tiergarten Schönbrunn, 21.12.2006
IM TIERGARTEN: WARTEN AUF DAS CHRISTKIND!
Der Tiergarten Schönbrunn bietet aus alter Tradition Eltern und Kindern am 24. Dezember die Möglichkeit, die Wartezeit auf das Christkind vergnüglich zu verkürzen: Im Elefantenpark wird eine weihnachtliche Bastel- und Spielstube eingerichtet. Mitarbeiter des Tiergartens erzählen während der Fütterungen live über die jeweiligen Tiere und die Arbeit hinter den Kulissen verteilt über den ganzen Tag und an mehr als 15 verschiedenen Stationen! Das Mitmachen und Zuhören ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zu bezahlen ist nur der Tiergarten-Eintritt


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Natur- und Artenschutz  –  Meldungen

derstandard.at - 27.12.2006
Umweltschützer wollen japanische Walfänger mit Schnellboot verfolgen
Mit einem neuen Schnellboot wollen Umweltschützer die Jagd japanischer Walfänger in der Antarktis vereiteln. Paul Watson von der Organisation Sea Shepherd erklärte am Mittwoch, das Boot werde ab Jänner im Einsatz sein und sein Schiff "Farley Mowat" rund vier Wochen lang in der Antarktis begleiten. Damit seien die Walfänger nicht mehr schneller als die Umweltschützer. "Wir haben jetzt ein Boot, das mit ihrer Geschwindigkeit mithalten kann", sagte Watson.

spiegel.de - 26.12.2006
Das Meer sieht rot
Die Kreaturen des Ozeans sind in Gefahr: Hunderte von Meeres-Arten stehen erstmals auf der Roten Liste, weil sie vom Aussterben bedroht sind. Wissenschaftler vergleichen die Folgen der menschlichen Kurzsicht mit den fünf großen Massensterben der Erdgeschichte.

spiegel.de - 25.12.2006
Doppelte Pandageburt lässt Japan frohlocken
Japan freut sich an Weihnachten über die Geburt von gleich zwei der vom Aussterben bedrohten und extrem fortpflanzungsträgen Pandas. Die Zwillinge, die bislang eher wie Nacktmulle denn wie Pandas aussehen, wurden in einem Zoo von der erfahrenen Mutter Meimei zur Welt gebracht. Wie der "Adventure World"-Tierpark in der westjapanischen Region Wakayama am ersten Weihnachtstag bekannt gab, wurden schon am Samstag zwei Riesenpanda-Babys geboren. Die Zwillinge und ihre Mutter Meimei seien wohlauf, teilte ihr Pfleger Tadashi Ishikawa mit. Meimei kümmere sich rührend um ihre beiden Kleinen. Nach fünf Geburten zähle sie inzwischen zu den erfahrensten Panda-Müttern in Gefangenschaft.

Stuttgarter Zeitung - 23.12.2006
Zwischen Mensch und Tier fallen die Zäune
Der größte Wildpark der Welt wird kaum vorstellbare Ausmaße haben: 287 000 Quadratkilometer. Das entspricht nahezu der Fläche Italiens. Er verbindet die Länder Angola, Sambia, Simbabwe, Namibia und Botswana, in ihm sind einige der spektakulärsten Naturschutzgebiete der Welt zu sehen wie die Viktoria-Wasserfälle, das Okavango-Delta und die Etoscha-Pfanne. Bis zur Fußball WM in Südafrika soll der Kovango-Sambesi-Park vollendet sein, das haben die fünf beteiligten Staaten nun beschlossen. 36 bisherige Nationalparks, private Wildtierfarmen und Naturschutzgebiete werden für das Großprojekt zusammengelegt. Dann können Tiere von Zäunen ungehindert ihren natürlichen Wanderbewegungen folgen, Touristen brauchen keine unterschiedlichen Visa mehr. Es handele sich um das "bedeutendste ökologische Projekt in Afrika seit hundert Jahren", sagte Werner Myburgh von der südafrikanischen Peace-Parks-Stiftung, die hinter der Gründung des Megaparks steht.

derstandard.at - 22.12.2006
Dem Braunbär auf der Spur
Da von vielen Jungtieren jede Spur fehlt, sieht der World Wide Fund for Nature die Braunbärenpopulation in Österreich gefährdet. 2007 will man nun den Gesamtbestand untersuchen, und die Wanderung der Tiere im Alpenraum fördern. Der WWF wird sich dafür einsetzen, dass die Abschussrate von Bären in Slowenien verringert wird, hieß es am Freitag in einer Aussendung. Wenn die Tage kälter werden und der erste Schnee fällt, beginnt für die heimischen Braunbären die Zeit des Winterschlafs. Sie ziehen sich in entlegene Gegenden zurück und verbringen den Winter in einer Höhle. Doch niemand weiß, wie viele Bären es in Österreich gibt.

Pressetext - 22.12.2006
Auch Warane gebären jungfräulich - Sensation im Zoo durch eingeschlechtliche Fortpflanzung
Eine weihnachtliche Sensationsmeldung von der britischen Insel lässt aufhorchen: Im Zoo von Chester steht ein Komodo-Waran-Weibchen knapp davor, acht Junge zur Welt zu bringen. Das besondere daran ist, dass das Tier keinen Sex mit einem Männchen hatte. Eine ähnliche Geschichte berichten Forscher vom London Zoo, in dem vor wenigen Monaten jungfräulich empfangene Junge zur Welt gekommen waren, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature. Die Parthenogenese - so nennen Forscher die Jungfernzeugung - ist eine Form der eingeschlechtlichen Fortpflanzung. Dabei entstehen die Nachkommen aus unbefruchteten Eiern der Mutter. "Die Parthenogenese ist bei Wirbeltieren generell nicht sehr häufig anzutreffen", so der Herpetologie-Experte Hans-Konrad Nettmann vom Institut für Ökologie und Evolutionsbiologie an der Universität Bremen gegenüber pressetext. Bei Säugetieren sei das nicht mehr möglich, von einigen Reptilien, hier vor allem bei Echsen sei das allerdings durchaus bekannt.

dieneueepoche.com - 22.12.2006
Forscher filmen lebenden Riesentintenfisch - Sieben Meter langes Exemplar
Einem japanisches Forschungsteam ist es – offenbar weltweit zum ersten Mal – gelungen, einen lebenden Riesentintenfisch zu filmen. Die Wissenschaftler fingen das sieben Meter lange Tier Anfang Dezember vor den Ogasawara-Inseln südlich von Tokio. Als Köder diente ein kleinerer Tintenfisch. „Wir glauben, dass es das erste Mal ist, dass jemand einen lebenden Riesentintenfisch gefilmt hat“, sagte Teamleiter Tsunemi Kubodera vom japanischen Nationalmuseum für Wissenschaft am Freitag.

spiegel.de - 22.12.2006
Riesen-Tintenfisch geht an den Haken
Erstmals ist es japanischen Forschern gelungen, den Fang eines der sagenumwobenen "Tiefseemonster" zu filmen. Das Tier starb bei der Aktion. Für die Forscher ist es der zweite Coup in Folge: Digitalfotos hatten vorher wertvollen Aufschluss über das Jagdverhalten der Tiere gegeben. ... Die Wissenschaftler fanden das etwa dreieinhalb Meter lange und 50 Kilogramm schwere Weibchen bei den Ogasawara-Inseln südlich von Tokyo. Da das Tier den Fang nicht überlebt hat, wurde es in Formalin eingelegt und soll so der Wissenschaft dienen. ... Unbestätigten Berichten zufolge können Riesen-Tintenfische bis zu 20 Meter lang werden. Sie haben acht Arme und zwei überlange Tentakeln. Eine Gefahr für Schiffe seien sie aber nicht, sagen Wissenschaftler. Die Tiere leben Hunderte Meter unter der Wasseroberfläche.

Die Welt - 22.12.2006
Forscher filmen lebenden Riesenkalmar
Einem japanisches Forschungsteam ist es gelungen, einen lebenden Riesenkalmar zu filmen. Die Wissenschaftler fingen das sieben Meter lange Tier Anfang Dezember vor den Ogasawara-Inseln südlich von Tokio. Als Köder diente ein kleiner Tintenfisch. Bei dem Tier handelte es sich um ein noch nicht ausgewachsenes, weibliches Exemplar. Es seien zwei Personen nötig gewesen, um ihn Bord des Schiffs zu ziehen. Er habe sich heftig gewehrt und sich dabei möglicherweise die Verletzungen zugezogen, denen er schließlich erlegen sei. Nun, da ihr Vorkommen bekannt sei, könnten die Tiere vielleicht besser erforscht werden, sagte Teamleiter Tsunemi Kubodera vom japanischen Nationalmuseum für Wissenschaft. Er vermute, dass es mehr von ihnen gebe als bislang gedacht.

Pressrelations - 22.12.2006
Artenvielfalt/CITES - Haie aus Nord- und Ostsee sollen geschützt werden - Bedrohter als die Elefanten Afrikas
Dorn- und Heringshaie sollen zukünftig besser geschützt werden. Anfang der Woche haben die Mitgliedstatten der EU in Brüssel mit großer Mehrheit einem deutschen Vorschlag zugestimmt, die beiden Haiarten unter den Schutz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) zu stellen. „Wir wollen kein Handels- oder gar Fangverbot. CITES-Handelskontrollen können aber dazu beitragen, dass die Fischbestände auch für die nachkommenden Generationen erhalten werden“, sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. ... Die Schutzanträge werden nun bei der 14. Konferenz der Vertragsstaaten des CITES-Übereinkommens im Juni 2007 in Den Haag (Niederlande) den rund 169 Vertragsparteien zur Entscheidung vorgelegt.

derstandard.at - 21.12.2006
Rettung für Paradiesschnäpper auf den Seychellen
Naturschützer auf den Seychellen haben nach eigenen Worten einen letzten verzweifelten Versuch zur Rettung einer vom Aussterben bedrohten tropischen Vogelart unternommen. Es gebe nur noch etwa 200 Seychellen-Paradiesschnäpper, sagten die Umweltschützer am Mittwoch. Die Vögel leben ausschließlich auf der Insel La Digue, der drittgrößten der 115 zu den Seychellen gehörenden Inseln im Indischen Ozean. Ihre Existenz ist Experten zufolge besonders durch Krankheiten und Naturkatastrophen bedroht.

dieneueepoche.com - 21.12.2006
EU-Staaten lehnen Kabeljau- Fangverbote ab
Entgegen den Empfehlungen internationaler Wissenschaftler darf in der Nordsee auch im kommenden Jahr Kabeljau gefischt werden. Die EU-Fischereiminister vereinbarten in der Nacht zum Donnerstag allerdings eine Senkung der Fangquoten um 14 Prozent. Damit dürfen allein in der Nordsee 2007 rund 20.000 Tonnen Kabeljau gefangen werden. Die Umweltschutzorganisation WWF bezeichnete die EU-Entscheidung als „Kniefall vor der Fischerei-Lobby“.

derstandard.at - 21.12.2006
Düstere Zeiten für den Kabeljau
Die starken Fischerei-Nationen in der EU haben sich im Marathon-Poker um Fangquoten für 2007 über Bedenken von Umweltschützern hinweggesetzt. Die EU-Staaten einigten sich in der Nacht zum Donnerstag zwar auf Schutzmaßnahmen. Sie fielen aber deutlich schwächer als die Vorschläge der EU-Kommission aus. Organisationen wie der World Wide Fund For Nature (WWF) und Greenpeace verurteilten die Entscheidung der EU-Agrar- und Fischereiminister als schwere ökologische Sünde. "Besonders für den Kabeljau sieht es finster aus", sagte Greenpeace-Experte Thilo Maack. Dem stimmte der WWF zu: "Der Kabeljau nähert sich immer schneller der kommerziellen Ausrottung."

Die Welt - 21.12.2006
Wenn Affen um ihr Leben singen
Tiergesänge, die potenzielle Partner anlocken sollen, sind ein alter Hut. Dass Tiere aber singen, um Raubtiere zu vertreiben, ist neu: Ein britisch-deutsches Forscherteam hat die Gesänge von Weißhand-Gibbons in Thailand untersucht und festgestellt, dass sie einen speziellen Warngesang entwickelt haben.

BirdLife - 23.12.2006
Happy Feet star takes a tumble
The most important population of Rockhopper Penguin Eudyptes chrysocome has declined by almost a third since the beginning of the millennium, according to the latest survey figures from Falklands Conservation (BirdLife Partner designate in the Falkland Islands/Malvinas). Lovelace -one of the stars of this year's Christmas blockbuster, Happy Feet- is a Rockhopper Penguin. Listed as Vulnerable by the IUCN, the rockhopper is one of ten species of penguin facing the threat of global extinction.

BirdLife - 22.12.2006
Grenada Update: No ‘Peace on Earth’ for Rare Dove
The Grenada Dove – less than 180 of which remain in the world - is faced this Christmas with news that its main refuge in Grenada, the Mt. Hartman National Park, looks set to be sold by the Government of Grenada to make way for a Hotel and Resort Development.
Darwin project helps biodiversity-rich countries meet CBD obligations
The UK Government is helping six of the world’s most biodiversity-rich countries meet their obligations under the Convention for Biological Diversity (CBD). An ambitious project will strengthen the scientific capacity of national conservation NGOs, enabling them to carry out the data gathering and analysis for effective implementation of the Convention.

PlanetArk - 28.12.2006
US Weighs Listing Polar Bear as Threatened Species
Polar bears may be facing extinction and should be on the US endangered species list, the Bush administration said on Wednesday in a decision that raised questions about the president's skeptical stance on global warming.

PlanetArk - 27.12.2006
Porcupines Become Fashion Victims in S.Africa
South Africa's porcupines are being slaughtered so their quills can be turned into tourist souvenirs, an animal welfare group said on Sunday.
Giant Squid Caught on Video by Japanese Scientists
Its mass of reddish tentacles flailing, a giant squid fought a losing battle to evade capture in a video unveiled by Japanese scientists on Friday.

PlanetArk - 22.12.2006
Forest Law Brings Hope, Danger for India's Tigers
A new law giving rights to millions of poor Indian forest dwellers has provoked debate among conservationists who disagree over whether it will help save or further threaten the nation's dwindling tiger numbers.

PlanetArk - 21.12.2006
Lawsuit Seeks Protections for Alaska Sea Otters
A lawsuit filed on Tuesday accuses the Bush administration of shirking its duty to protect threatened Alaska sea otters, eschewing environmental safeguards for oil and gas drilling plans.
Virgin Birth Expected for Komodo Dragon in UK Zoo
Flora, a pregnant Komodo dragon living in a British zoo, is expecting eight babies in what scientists said on Wednesday could be a Christmas virgin birth.
Seychelles Tries to Save Endangered Bird
Wildlife experts in the Seychelles have launched a last ditch attempt to save a rare tropical bird facing possible extinction in the Indian Ocean archipelago, conservationists said on Wednesday.

ENN - 27.12.2006
Polar Bears May Be Listed As Threatened
The Bush administration, under legal pressure from three environmental groups, will propose listing polar bears as threatened under the Endangered Species Act, The Washington Post reported.
Defiant British Foxhunters Turn Out for Boxing Day
British hunters took to fields and forests on the year's biggest hunting day on Tuesday in a show of determination to maintain the tradition despite the ban on the age-old custom of killing foxes with packs of dogs.

ENN - 26.12.2006
Southeast Asia Hunts Wildlife Poachers
Long outgunned and outmaneuvered by smuggling gangs, the 10-member Association of Southeast Asian Nations agreed last year to form the Wildlife Enforcement Network to combat a black-market trade in plants and animals that generates $10 billion in revenue each year.
Lawsuit Seeks to Shield Alaska Sea Otter
A conservation group, alarmed at a decrease in the number of sea otters in southwest Alaska, filed a lawsuit in federal court on Tuesday to try to compel the government to designate critical habitat to help the endangered species recover.
Industry Attempt to Strip Orca Protections Tossed by Federal Court
By: Center for Biological Diversity
A federal court threw out a challenge to federal Endangered Species Act protections given to Puget Sound Southern Resident Orcas. The case was brought by the Building Industry Association of Washington and the Washington Farm Bureau. The court ruled the challengers didn't prove they'd be harmed by such protections, and therefore had no standing to bring the case.
Federal Fishery Managers Deny Hawaii Longline Fishery Exemption
By: Western Pacific Regional Fishery Management Council
The Western Pacific Regional Fishery Management Council yesterday in Honolulu denied an 84-year-old indigenous Hawaiian fisherman's request for an exemption to the 25- to 75-nautical mile longline exclusion zone around the Main Hawaiian Islands (MHI).

ENN - 22.12.2006
Rockhopper Penguin Numbers Tumble in South Atlantic
Rockhopper penguins, a type featured in the movie "Happy Feet", have suffered a mysterious 30 percent decline in numbers over five years in their South Atlantic stronghold, conservationists said on Friday
Worldwide Youth Network Raises $40,000 to Help Orphan Chimpanzees in Africa
By: Jane Goodall Institute
Orphan chimpanzees in Africa will get a new place to rest their heads thanks to the remarkable efforts of hundreds of young people, all members of the Jane Goodall Institute's Roots & Shoots program, who raised $40,000 in 2006 for a new care facility at the Institute's Tchimpounga Chimpanzee Rehabilitation Center in the Republic of Congo. Young people from elementary school through college age found creative ways to help the chimpanzees.
Protection Sought For Endandered Abalone
By: Center for Biological Diversity
The Center for Biological Diversity filed a formal administrative petition today seeking to have the Black Abalone protected under the federal Endangered Species Act. The Black Abalone, an intertidal invertebrate ranging from Coos Bay, Oregon to Cape San Lucas, Baja California has declined by as much as 99 percent in significantly large portions of its range.

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Natur- und Artenschutz  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

NABU - 22.12.2006
NABU schenkt Ministerpräsident Wulff eine Wolfspatenschaft zu Weihnachten
Der NABU nimmt die jüngsten Meldungen über eine Wolfseinwanderung nach Niedersachsen und das bevorstehende Weihnachtsfest zum Anlass, dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) eine NABU-Wolfspatenschaft zu schenken. Wölfe sind in Deutschland vielen Gefahren ausgesetzt, vor allem durch illegale Abschüsse und Straßennetze, die ihren Lebensraum durchschneiden. Deshalb will der NABU, der sich seit Jahren für wildlebende Wolfsrudel in Ostdeutschland engagiert, mit der Wolfspatenschaft für den niedersächsischen Ministerpräsidenten ein Zeichen setzen. "Wir hoffen, dass in diesem Fall der Name Programm ist und sich Herr Wulff persönlich für den Schutz des Wolfs stark macht", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. "Das Schicksal des Bären Bruno muss ein abschreckendes Beispiel bleiben.

WWF - 21.12.2006
Kniefall vor der Fischerei-Lobby
Drei Viertel aller wirtschaftlich genutzten Fischbestände werden bereits jetzt so stark befischt, dass sie sich kaum noch oder gar nicht mehr erholen können. Dennoch wird es mit der gestrigen Entscheidung des EU-Fischereirats nach Ansicht des WWF für gefährdete Arten wie Kabeljau, Scholle und Seezunge keine Erholung geben. Die Fischerei-Experten des WWF werfen den Politikern vor, den bedrohlichen Zustand dieser Fischarten seit Jahren zu ignorieren. Die in der Nacht beschlossenen Höchstfangmengen für die Fischereiflotten der einzelnen EU-Staaten seien unverantwortlich. "Besonders der Kabeljau steht nun mit dem Rücken zur Wand", sagt WWF-Fischereireferentin Karoline Schacht. "Die Höchstfangmengen für den bereits nahezu ausgebeuteten Nordseekabeljau nur um 15 Prozent runterzusetzen, ist einfach lächerlich - und das wissen auch die Politiker", kritisiert Karoline Schacht. Seit fünf Jahren schon empfehlen Wissenschaftler eine Nullrunde beim Kabeljaufang. Doch auch 2007 dürfen allein in der Nordsee fast 20.000 Tonnen gefangen werden.


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Weitere Infos

Pressetext - 21.12.2006
Nachtfalter trinken Tränen von schlafenden Vögeln
Der Deutsche Wissenschaftler Roland Hilgartner vom Deutschen Primatenforschungszentrum in Göttingen hat erstmals Nachtfalter entdeckt, die sich an schlafende Vögel heranmachen, um deren Tränen zu trinken. Dem Forscher ist es gemeinsam mit seiner Kollegin Mamisolo Raoilison von der Universität Antananarivo gelungen, dieses Phänomen auch fotografisch festzuhalten, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist. Falter, die sich von Tränen anderer Tiere ernähren, sind aus Afrika und Südamerika bekannt. Die meisten dieser Insekten bedienen sich allerdings an großen Säugetieren wie Antilopen oder auch an Krokodilen, die sie nicht so leicht abschütteln können. Auf der Insel Madagaskar gibt es aber keine großen Säugetiere, sondern nur Lemuren und Mungos, die mit ihren Tatzen solche Insekten gezielt vertreiben könnten. Da aber Vögel vor solchen Faltern fliehen können, schlagen diese in der Nacht zu. Dabei haben die Forscher beobachtet, wie geschickt die Nachtfalter agieren, um an die Tränenflüssigkeit der Vögel zu gelangen.


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Neue Veröffentlichungen

Zootierhaltung 4.
Reptilien und Amphibien
W. E. Engelmann

Die Pflege von Reptilien und Amphibien ist ein Spezialgebiet der Zootierhaltung. Dementsprechend sind für den Tierpfleger neben den speziellen praktischen Fertigkeiten und technischen Erfordernissen auch besondere Kenntnisse über ihre Biologie für eine sachgemäße Pflege von großer Bedeutung.
Im allgemeinen Teil werden zunächst die verschiedenen Gehege vorgestellt, ihre Einrichtung und Gestaltung besprochen sowie technische Möglichkeiten zur Klimatisierung behandelt. Die täglichen Routinearbeiten werden ebenso angesprochen wie Fragen des Arbeitsschutzes und eine ausführliche Fütterungskunde. In einem weiteren Kapitel werden die wichtigen und häufiger auftretenden Krankheiten vorgestellt. Deren frühzeitige Erkennung zeichnet unter anderem einen guten Terrarienpfleger aus.
Der spezielle Teil ist in bewährter Weise nach dem zoologischen System aufgebaut. Ausgehend von den Wirbeltierklassen der Reptilien und der Amphibien werden alle Familien vorgestellt. Die Haltungsabschnitte geben u. a. Informationen zur Gestaltung und Klimatisierung der Gehege, zur Fütterung, Vergesellschaftung und Vermehrung.
Etwa 500 Fotos und 46 Zeichnungen illustrieren das Werk, das mit mehreren Registern und einer Zusammenstellung weiterführender Literatur schließt. Die dem Band beigelegte CD-ROM enthält circa 500 farbige Abbildungen.
Wie die gesamte Reihen wendet sich auch dieser Band an Mitarbeiter in zoologischen Gärten und Tierparks, an Biologen und Veterinärmediziner sowie an Hobby-Tierhalter.

Dr. Wolf-Eberhard Engelmann ist Kurator und Leiter des Aquariums im Zoo Leipzig.

Verlag Harri Deutsch 2006
600 Seiten, 500 Abbildungen


Auch aus dieser Reihe:

Zootierhaltung 1 - Grundlagen. Tiere in menschlicher Obhut von Lothar Dittrich
Zootierhaltung 2 - Tiere in menschlicher Obhut, Säugetiere von Wolfgang Puschmann
Zootierhaltung 3 - Tiere in menschlicher Obhut, Vögel von Wolfgang Grummt
Zootierhaltung 5 - Land- und Wasserwirbellose von W E Engelmann
Zootierhaltung 6 - Tiere in menschlicher Obhut, Fische von Wolf-Eberhard Engelmann

Die gesammelten Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird

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Veranstaltungen

ZooKunft 2007: "Zoopraxis: Artenschutz und Marketing"
am 9., 10. und 11. Februar 2007
im Maritim Hotel Magdeburg
Otto-von-Guericke-Straße 87, 39104 Magdeburg
Frühbuchungsrabat!
Online Programm und Anmeldungsformular: http://www.zookunft.info

ZGAP Jahreshauptversammlung 2007
- 25 Jahre ZGAP -
vom 23. - 25. März im Zoo Köln
http://zgap.de/aktuell/jhv07.html

ZOO DESIGN WORKSHOP

Ein Workshop mit dem Schwerpunkt informelles Lernen am Tiergehege findet in deutscher Sprache im Naturschutz-Tierpark Görlitz am Donnerstag, dem 22. März und Freitag, dem 23. März 2007 statt. ZooLex Workshops vermitteln Planungspraxis an konkreten Beispielen. Information und Anmeldung:
http://www.zoolex.org/workshop.html

Zoos and Aquariums Committing to Conservation
26-31 January 2007 Houston, Texas
ZACC is a bi-annual event that promotes the role of zoos and aquariums in supporting conservation activities worldwide, both at their institutions and in the field. Conference participants include representatives from zoological institutions, international conservation organizations, local non-governmental organizations, government agencies, funding agencies and, most importantly, field biologists and conservationists. For more information you may contact zacc@houstonzoo.org



8. - 11. März 2007 - NATUR, Annual Forum for Nature, Landscape,Habitats and Species, Basel. Zusammen mit ZOOSCHWEIZ, WWF, Birdlife, Pro Natura

26. - 30. August  2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo

11. - 15. September 2007 - 24. EAZA Annual Conference, Warschau

8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference, Pretoria



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Ausstellungen