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Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 349 vom 21. Dezember 2006

Liebe Leser,

heute aufgrund der kurzfristigen Übernahme mal kein Vorwort,
aber ich wünsche allen ein wunderschönes Weihnachtsfest und viel Erholung von der stressigen Vorweihnachtszeit !!!!

20:34 Uhr
Annette Schubert
 

Fundstück
>> Aus dem Weihnachts-Anschreiben eines Tierschutzvereins, mit dem
für die Aufnahme von Katzen aus dem Tierheim geworben wird:
Gründe, warum Sie eine Katze haben sollten:
1. Katzen interessieren sich immer für das, wofür sich Ihr Mensch interessiert
2. Katzen äußern nie Kritik
(...)
7. Es ist leicht, ein Abendessen für eine Katze zuzubereiten
Auf der Rückseite:
Kochrezepte für die Katze: Fangfrisches Filet mit Käseschnee. (...) Das Goldbarschfilet auf einem Teller anrichten, einen Petersiliestängel mit Blatt als Fahne hineinstecken
Es handelt sich um jüngere oder ältere Katzen,     > also keine mittelalten?
die zum Teil in der Wohnung oder als Freigänger zu halten sind.   > und zum anderen Teil?
Wenn möglich, solten einzelne Katzen zu zweit übernommen werden  > ??



Zoos  –  Meldungen

 
wienweb.at - 18. Dez. 2006
Zoo Schönbrunn Großes Abschiedsfest für Pechlaner
Mit einem großen Fest ist der scheidende Direktor des Tiergartens Schönbrunn Helmut Pechlaner am Montag offiziell verabschiedet worden. Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP) überreichte Pechlaner das Große Ehrenzeichen der Republik Österreich, die Gardemusik des Bundesheeres spielte für den Tiroler den eigens komponierten Helmut-Pechlaner-Marsch. Der gelernte Tierarzt hatte den Schönbrunner Zoo vor 15 Jahren übernommen. Unter seiner Führung wurden zahlreiche Tiergehege vergrößert und modernisiert, die Besucherzahl stieg von etwa 700.000 auf rund 2 Millionen im Jahr. Nun übergibt er die Leitung des Tiergartens an seine Nachfolgerin Dagmar Schratter, sie tritt ihr Amt am 1. Jänner an.

Tirol Online - 18. Dez. 2006
Große Ehren für Helmut Pechlaner
Fast genau auf den Tag vor fünfzehn Jahren hatte der ehemalige Leiter des Inns­brucker Alpenzoos den schwer in die Bredouille gekommenen Tiergarten Schönbrunn übernommen. Gestern wurde Pechlaner festlich verabschiedet. Bei der Überreichung des Großen Ehrenzeichens der Republik Österreich durch Bundeskanzler Wolfgang Schüssel fehlten dem sonst so sprachgewaltigen Tiroler beinahe die Worte. Auch wenn er die Leitung mit 1. Jänner an Dagmar Schratter übergibt, ließ es sich Pechlaner dann aber doch nicht nehmen, der Politik noch etwas mitzugeben: "Die Eurofighter sind nicht annähernd so wichtig wie die paar Sachen, die bei uns noch fehlen." Mit dem "Helmut-Pechlaner-Marsch", gespielt von der Gardemusik des Bundesheeres, bedankte sich Verteidigungsminister Günther Platter (V) für die langjährige gute Nachbarschaft in Schönbrunn.

Berliner Zeitung - 20.12.2006
Stört das Riesenrad die Nashörner beim Paaren? - Kritik an geplanter Touristenattraktion am Zoo wächst
Wieso, so fragt Harro Strehlow, verschleudert Berlin einen Teil seines Zoologischen Gartens, nur um dort ein Monstrum von Riesenrad hinzusetzen? Strehlow ist Biologe und seit Jahren Zoo-Aktionär. Ihm liegt das Wohlergehen der Tiere am Herzen. Deshalb ist er gegen das geplante, 175 Meter hohe und 120 Millionen Euro teure Riesenrad auf dem benachbarten Zoo-Wirtschaftshof. "Niemand weiß, welche Auswirkungen die Beleuchtung und die ständige Bewegung des Rades auf die sensiblen Zootiere hat", sagte er gestern Abend bei einer Anhörung, zu der die Bezirke Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf sowie der Riesenrad-Investor, die World Wheel Berlin Holding GmbH, eingeladen hatten. Viele der 150 Interessierten, die ins Europa-Center gekommen waren, äußerten Bedenken. Sie fürchten etwa, dass wichtige Berliner Wahrzeichen wie Gedächtniskirche oder Brandenburger Tor durch das dominante Rad degradiert werden. Vor allem aber, dass der Straßenverkehr um den Bahnhof Zoo, der bereits jetzt chaotische Züge trägt, noch schlimmer wird. Immerhin wird mit 195 Fahrzeugen pro Stunde gerechnet, die zum Aussichtsrad fahren. Der Investor rechnet mit jährlich zwei Millionen Besuchern.

Stern Shortnews - 20. Dez. 2006
Freizeit: Münster: Erstmals seit 29 Jahren wieder eine Million Besucher im Zoo gezählt
In diesem Jahr kamen wieder eine Million Besucher in den Allwetterzoo von Münster. So viele Menschen fanden zuletzt vor 29 Jahren in den Zoo. In der Zeit von 1977 bis zum Beginn der 1990er Jahre gingen die Besucherzahlen bis auf 720.000 pro Jahr zurück. Vor zehn Jahren wurde der Allwetterzoo umgestaltet, seitdem steigt die Zahl der Tierfreunde wieder an. Das bekannteste Tier im Zoo ist derzeit eine schwarze Schwänin.

presse-service.de - 14. Dez. 2006
Neue Weichenstellung: Zoologischer Garten Magdeburg wurde gGmbH
Der Eintrag des Zoologischen Garten Magdeburg mit der neuen Eigentumsform als gGmbH in das Handelsregister ist vollzogen. Jetzt gilt es die dringliche Modernisierung und den Ausbau des Magdeburger Zoos zu einem Erlebniszoo mit einem Artenschutzzentrum zu forcieren und zeitnah eine Attraktivitätssteigerung dieser beliebten Freizeiteinrichtung zu erreichen. 90-prozentiger Gesellschafter der gemeinnützigen Zoo GmbH ist die Stadt Magdeburg. Mit 10 Prozent beteiligt sich die Gemeinde Barleben als Mitgesellschafter und trägt 300 000 Euro jährlich zum Betriebskostenzuschuss bei.

Express.de - 15. Dez. 2006
TRÄNEN IM ZOO
Köln. Ein stiller, trüber Tag im Zoo. Der Elefantenpark ist trauriger Mittelpunkt. Die Kölner sind gekommen, um zu sehen, wie es der kleinen Marlar geht – zwei Tage, nachdem ihre Mama Khaing Lwin Htoo eingeschläfert werden musste. Vor allem die Dauerkartenbesitzer sind an diesem kalten, grauen Morgen gekommen, sprechen sich gegenseitig Trost zu - wie auch in unserem Online-Trostbuch », in das bereits Hunderte eingetragen haben. Aber auch ein Profi wie Zoo-Tierarzt Dr. Olaf Behlert steckt das nicht so leicht weg: „Das ist schon traurig, auch wenn es aus tiermedizinischer Sicht natürlich die richtig Entscheidung war. Aber man hat ja eine Bindung fast wie zu einem Haustier.“ Doch die Zukunft für Marlar sieht rosig aus. „Sie frisst und es geht ihr gut. Das beste, was passiert, sind die Babys, die kommen. Sie können dann gemeinsam spielen.“ Bis dahin kümmern sich Marlars Tanten liebevoll um die Kleine. Auch von den Pflegern bekommt sie Streicheleinheiten, wenn sie aus dem Eimer ihre Ersatzmilch bekommt.

Leipzig info - 15. Dez. 2006
Zoo Leipzig ist ein "Ort im Land der Ideen 2007"
Der Zoo Leipzig ist ein "Ort im Land der Ideen 2007". Im Rahmen der gleichnamigen Veranstaltungsreihe präsentiert sich der Zoo Leipzig dann am 3. April 2007. Die Jury der bundesweiten Standortinitiative "Deutschland – Land der Ideen" hatte aus 1500 Bewerbern 365 kommunale Einrichtungen, Vereine, Verbände und Initiativen ausgewählt und in der vergangenen Woche bekannt gegeben. Ausschlaggebend waren dabei ein zukunftsorientiertes Konzept mit neuen und unerwarteten Aspekten sowie eine originelle und ungewöhnliche Idee, die richtungweisend und dem Gemeinwohl verpflichtet ist. Anfang 2007 erscheint der Reiseführer, der die 365 "Orte" des Jahres enthält.

Die Presse.com - 18. Dez. 2006
Ist Yang Yang nun schwanger?
Ende des Jahres tritt Helmut Pechlaner als Tiergartendirektor endgültig seinen Ruhestand an, die "Universum"-Doku "Ganz schön wild"-Spezial lässt, Dienstag 19.12.2006, 20.15h (ORF1) die Ära Pechlaner noch einmal Revue passieren. Für "Universum" begibt sich Pechlaner auch auf einen letzten Rundgang durch den Tiergarten. Zu den Pandas und zur Frage: Ist, nachdem das Liebesleben der großen Bären im Frühjahr den ganzen Zoo in Aufregung versetzt hat, die Pandadame Yang Yang nun schwanger? Das "Ganz schön wild"-Spezial zeigt aber auch einen unbekannten bzw. schon vergessenen Pechlaner - rank und schlank, mit Vollbart - bei seinen ersten Auftritten in Naturfilmen des ORF. Zum Abschied stellt sich die ORF-"Universum"-Familie mit einem Geschenk ein: Regisseur Heinz Leger und zahlreiche Mitglieder des Teams übernahmen die Patenschaft für zwei Strahlen-Schildkröten. Die zwei Schildkröten aus Madagaskar waren in Oberösterreich bei einem Schmuggler sichergestellt worden, 13 Artgenossen sind dort verendet.



Planung und Bau 

Kölner Stadt-Anzeiger - 18. Dez. 2006
Duisburger Delfine zurück im Delfinarium - Dachschäden behoben
Die Delfine Daisy, Delphi, Ivo und Pepina im Duisburger Zoo können nach elf Monaten in «ihr» Delfinarium zurückkehren. Die Anlage habe ein neues Dach erhalten, das zu einem großen Teil mit Spenden von 800 000 Euro finanziert worden sei. Das Delfinarium war Mitte Januar wegen schlechten Zustands der Leimbinder im Dach vorsorglich geschlossen worden. Am Mittwoch geht die erste öffentliche Vorführung des Delfin-Quartetts im renovierten Bau über die Bühne.

Neue Ruhr Zeitung - 20. Dez. 2006
Ein Dach für die Delfine
Nach elf Monaten "oben ohne" hat das Delfinarium seit gestern wieder ein Dach - eines mit Outdoor-Atmosphäre. Denn das Wasser ist geheizt, das Delfinarium noch nicht. Die Rückwand fehlt noch. Zoodirektor Reinhard Frese, der die Premiere eröffnete, durfte sich daher nicht nur über das neue Dach freuen - sondern auch über Szenenapplaus, als er die Installation der Heizung in den nächsten Tagen ankündigte. Solange dürfen die Besucher nur während der Vorführungen ins Delfinarium. Wenn nicht Showtime ist, werden noch Kabelabdeckungen installiert und die fehlende Wand ergänzt. Erst eine Stunde vor der Vorführung hatten Ivo, Pepina, Delphi und Daisy ihr Zuhause zurückerobert - mit "offensiver Neugierde", meinte Tierpflegemeister Frank Chomik schmunzelnd. Zwar ist es im neuen, alten Zuhause der Großen Tümmler ebenso hell wie zu Open-Air-Zeiten im Sommer - dennoch aber nimmt das Quartett laut Chomik durchaus wahr, "dass da jetzt ein Dach ist."

Rundfunk Berlin-Brandenburg - 14. Dez. 2006
Berliner Riesenrad vermutlich am Zoo
Das Berliner Riesenrad wird voraussichtlich nahe dem Zoologischen Garten in Charlottenburg gebaut. Die konkurrierende Anschutz-Gruppe hat sich am Donnerstag offiziell aus dem Wettbewerb um den Bau der Touristenattraktion zurückgezogen. Geschäftsführer Detlef Kornett begründete die Absage damit, dass das Riesenrad nicht zeitgleich zur Eröffnung der Mehrzweckhalle im Herbst 2008 fertig geworden wäre. Außerdem habe der vorgesehene Betreiber "trotz mehrfacher Ankündigung bisher keine Finanzierung für die Realisierung und den späteren wirtschaftlichen Betrieb" vorgelegt. Die "Great Berlin Wheel GmbH & CoKG" will ihr Riesenrad für 120 Millionen Euro auf dem bisherigen Wirtschaftshof des Zoos bauen. Es soll bis zu 185 Meter hoch werden und in zwei Jahren fertig sein. Am 19. Dezember gibt es im Europacenter einen offiziellen Erörterungstermin.

Tagesspiegel - 18. Dez. 2006
Riesenrad-Planung läuft nicht rund
Um das geplante Aussichtsrad am Zoo gibt es große Verwirrung: Weil der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf plant, den Hardenbergplatz komplett umzugestalten, könnte der Bau des Riesenrads gefährdet sein. Baustadtrat Klaus-Dieter Gröhler (CDU) will aus dem Bus- und Autoparkplatz einen „Stadtplatz mit Aufenthaltsqualität“ machen. Autos sollten in einer Tiefgarage verschwinden. Der Politiker kündigte einen „Runden Tisch“ aller Hardenbergplatz-Anlieger für Anfang Februar an. Gröhler (CDU) sagte gestern, dass er mit „verschiedenen privaten Interessenten Gespräche“ führe, den Hardenbergplatz „ohne öffentliches Geld“ zu verbessern. Experten befürchten, das damit das Riesenradprojekt torpediert werden könnte. Baustadtrat Gröhler selbst sieht das Projekt aber nicht gefährdet. Eine Planungsverzögerung wäre insofern brisant, als das 120-Millionen-Euro-Projekt über einen Immobilienfonds finanziert werden soll, dessen Anleger auf baldige Rendite hoffen. Nachdem in der vergangenen Woche die Investoren des Konkurrenzprojektes am Ostbahnhof ihr Vorhaben stoppten, ist der Zoo der einzig verbliebene Standort.

Berliner Morgenpost - 19. Dez. 2006
Bezirk will Bau-Chaos am Zoo verhindern
Nicht nur das geplante Aussichtsrad am Bahnhof Zoo, sondern auch andere Großinvestitionen rund um den Hardenbergplatz sollen schnellstmöglich miteinander abgestimmt werden. Charlottenburg-Wilmersdorfs Baustadtrat Klaus-Dieter Gröhler (CDU) will im Februar alle Anlieger des prominenten Platzes in der City-West zu einem runden Tisch einladen. "Es kann nicht sein, dass alle gleichzeitig anfangen zu bauen, da läuft zurzeit einiges parallel, was nicht mit den Nachbarn abgestimmt ist", erklärt der Baustadtrat die Notwendigkeit. Auf der Liste der Eingeladenen stehen neben den Riesenrad-Investoren auch die Projektverantwortlichen für das Schimmelpfeng-Haus, das Zoofenster, den Zoo-Palast sowie das Bikini-Haus. Ebenfalls werden Vertreter des Zoologischen Gartens und der BVG vertreten sein. Während viele Berliner gestern erstmals ihre Einwände vorbringen konnten, hatten Tierschützer und die Technische Universität (TU) bereits im Vorfeld massive Kritik und sogar Klage gegen den Bau des Aussichtsrades angekündigt. Die TU sieht eigene Bauvorhaben auf dem Charlottenburger Campus in direkter Nachbarschaft zum Riesenrad gefährdet. Der Tierschutzverein forderte im Interesse der Zootiere und Zugvögel ein Umweltverträglichkeitsgutachten für das Bauvorhaben, für das es in Deutschland keine Vergleichsmöglichkeiten gibt.

Berliner Zeitung - 20. Dez. 2006
Stört das Riesenrad die Nashörner beim Paaren?
Wieso, so fragt Harro Strehlow, verschleudert Berlin einen Teil seines Zoologischen Gartens, nur um dort ein Monstrum von Riesenrad hinzusetzen? Strehlow ist Biologe und seit Jahren Zoo-Aktionär. Ihm liegt das Wohlergehen der Tiere am Herzen. Deshalb ist er gegen das geplante, 175 Meter hohe und 120 Millionen Euro teure Riesenrad auf dem benachbarten Zoo-Wirtschaftshof. "Niemand weiß, welche Auswirkungen die Beleuchtung und die ständige Bewegung des Rades auf die sensiblen Zootiere hat", sagte er gestern Abend bei einer Anhörung, zu der die Bezirke Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf sowie der Riesenrad-Investor, die World Wheel Berlin Holding GmbH, eingeladen hatten. Viele der 150 Interessierten, die ins Europa-Center gekommen waren, äußerten Bedenken. Vertreter der Ämter versuchten die Sorgen zu zerstreuen. Man werde sämtliche Gutachten umfassend prüfen und vertraue im Übrigen auf die Experten, die keine Belästigungen der Zootiere durch das Riesenrad sehen. Die größten Bedenken gegen das Projekt kommen von der Technische Universität (TU), dem direkten Nachbarn des geplanten Aussichtsrades. Die TU kündigte eine Klage an, sollte es für das Rad eine Baugenehmigung geben.

Hamburger Abendblatt - 20. Dez. 2006
Merlin wächst mit Fischen und Bauklötzen
Der größte europäische Freizeitparkbetreiber Merlin Entertainments will seine Expansion im nächsten Jahr fortsetzen. "Das Wachstum in den vergangenen zwei Jahren war rasant. 2007 wird es anhalten", sagte Deutschland-Chef Johannes Mock dem Abendblatt. "Wir planen in Europa jährlich drei neue Attraktionen." Bereits im Frühjahr will das englische Unternehmen, das von Hamburg aus seine deutschen Geschäfte steuert und dort auch weltweit neue Standorte entwickelt, sein zehntes Sea-Life-Aquarium in Deutschland eröffnen. Es wird derzeit im Regenwaldhaus in Hannover gebaut. 250 000 Besucher jährlich sollen Krebse, Süßwasserstechrochen, Piranhas und bis zu drei Meter lange Ammenhaie bestaunen. In Hamburg betreibt Merlin die Gruselwelt Dungeon in der Speicherstadt, eine von fünf in Europa. Bis Ostern soll zudem eine Lego-Bauklötzewelt im Berliner Sony Center am Potsdamer Platz entstehen. Nach den Plänen wird das Legoland Discovery Centre auf 3500 Quadratmetern auch ein 4D-Kino beinhalten, teilte das Unternehmen mit. Erst im Herbst hatte Merlin mit dem italienischen Gardaland am Gardasee den drittgrößten Freizeitpark Europas (drei Millionen Besucher jährlich) nach dem Disneyland Paris und dem Europa-Park in Rust gekauft. Das Geld für das rasante Wachstum erhält Merlin von seinem Eigentümer Blackstone. Der Finanzinvestor aus den USA hat das englische Unternehmen im Mai vergangenen Jahres für rund 150 Millionen Euro von einer anderen Beteiligungsgesellschaft übernommen. Kurz darauf erwarb Merlin für 375 Millionen Euro von der dänischen Lego-Gruppe deren vier Legoland-Parks im dänischen Billund, in Kalifornien, dem englischen Windsor und Günzburg in Bayern. Seitdem hält der Spielwarenkonzern 30 Prozent an Merlin. Insgesamt macht Merlin mit 37 Attraktionen in neun europäischen Ländern und den USA jährlich 400 Millionen Euro Umsatz. Die Besucherzahl liegt bei rund 16 Millionen, davon 4,5 Millionen in Deutschland.

Hamburger Abendblatt - 20. Dez. 2006
Die Bären kommen in den Wald
Der Besuch in einem Zoo ist allemal ein Erlebnis. Manchmal allerdings lässt die Größe der Gehege zu wünschen übrig. Man sieht förmlich, wie die Tiere im Kreis laufen müssen, um überhaupt Bewegung zu haben. Im Zoo in der Wingst im Landkreis Cuxhaven ist das anders. Hier leben schon jetzt ganze Tierfamilien in großzügigen, natürlich gestalteten Gehegen. Und trotzdem will der dortige Zoodirektor Rüdiger Wandrey noch einen draufsetzen: Mitten im hügeligen Hochwald entsteht zur Zeit eines der größten Raubtierfreigehege Norddeutschlands. Fast 20 000 Quadratmeter ist das gesamte neue Gelände groß. Rund 10 000 Quadratmeter davon gehören zum Gehege. Gut die Hälfte ist für die Braunbären bestimmt. In die andere Hälfte werden Wölfe einziehen. Rund 1,2 Millionen Euro hat der gesamte Bau gekostet. Das Geld stammt aus europäischen Fördertöpfen und von der Samtgemeinde Dobrock. Während die letzten Arbeiten an der Innengestaltung der Gehege durchgeführt werden, warten die zukünftigen Bewohner schon ungeduldig auf den Umzug, sagt Zoodirektor Wandrey: "Der größte Teil der Wölfe kommt aus dem Zoo in Ostberlin. Das werden sieben sein. Und drei kommen aus Neumünster." Und dazu kommen natürlich die Braunbären, die jetzt nur einige Hundert Meter entfernt von ihrem neuen Zuhause in ihrem alten Gehege sitzen.

Tages-Anzeiger Online - 20. Dez. 2006
Neues Gehege für afrikanische Tiere
20 Dscheladas, die auch unter dem Namen Blutbrustpavian bekannt sind, erhalten ein neues Gehege im Zürcher Zoo. Sie teilen es sich mit anderen afrikanisch-stämmigen Tieren. Das «Afrikanische Gebirge» werden sich die Dscheladas ab Herbst 2007 mit nubischen Steinböcken, Blauflügelgänsen und Klippenschliefern teilen - ein 2600 Quadratmeter grosses Revier. Der Bau der neuen Anlage wird 6,5 Millionen Franken kosten. Der Betrag wurde durch private Donatoren sowie einer Spende der Jubiläumsstiftung der Credit Suisse zusammen getragen.

Berliner Kurier - 15. Dez. 2006
Neue Attraktion im Tierpark
Im neuen Känguru-Gehege hüpfen jetzt auch die Besucher. Vor Freude! Denn sie können ihren Lieblingen jetzt fast (!) auf den Pelz rücken, sie in ihrem Gehege besuchen.  Auch drinnen auf der Anlage gibt es einen etwa kniehohen Zaun. Aber der soll nicht die Kängurus im Zaum halten (denen reicht ein Hüpfer und sie sind drüber). Sondern die Besucher. Die hält der Zaun davon ab, den Tieren auf den Fersen zu folgen, wenn die sich zurückziehen wollen. Im Tierpark kann man seit dem Sommer 2005 bereits die schönen Varis in einem Gehege ohne Gitter bewundern.

Freie Presse - 20. Dez. 2006
Damwildgehege im Tierpark ist größer geworden
Im Freiberger Tierpark ist das Gehege für das Damwild und die Mufflons vergrößert worden. Das war möglich, da in der Einrichtung aus Platzgründen kein Rotwild mehr gehalten werden darf. Nachdem der Hirsch schon vor Wochen in ein anderes Gehege abgegeben wurde, wo er sich gut eingelebt haben soll, sind die zwei Hirschkühe und ein Jungtier kürzlich in das Wildgehege nach Geising auf Reise gegangen. Dafür haben zwei weitere Mufflons im Freiberger Tierpark Einzug gehalten.

HNA.de - 13. Dez. 2006
Wildpark: Zufahrt wird ausgebaut
Mit rund 120 000 Besuchern und 800 Gruppen und Schulklassen pro Jahr zählt der Wildpark Edersee zu den Magneten der Nationalparkregion. Nur die mit Schlaglöchern übersäte, gut einen Kilometer lange Zufahrt von der Kreisstraße 35 bei Dornröschenshöh aus präsentiert sich alles andere als repräsentativ. Ab Januar soll dieser Straße nun ausgebaut werden. Mit dem Ausbau der Straße soll nach Angaben Gottschalks möglichst noch im Januar begonnen werden - wenn die Witterung mitspielt. Die Zufahrt zum Wildpark wird in einer Breite von etwa sechs Meter ausgebaut. Ein Gehweg wird auf der Fahrbahn dargestellt.

Rhein Main Presse - 15. Dez. 2006
Leguane und Geckos als Dauergäste Exotische Tiere im Palmenhaus ...
Das Favorite-Parkhotel will für Hotelgäste und Besucher noch attraktiver werden. "Für nächstes Jahr haben wir eine Neuplanung des Pflanzenbeetbereichs im unteren Pflanzenhaus vor", erklärt Hotelchef Christian Barth. Derzeit entwickelt ein Fachplaner ein Gesamtkonzept der Innenraumbepflanzung. Im Januar und Februar werde die Überplanung abgeschlossen sein. Inklusive der Boden- und Wasseranalysen soll die Umgestaltung bis Mai geschafft sein. "Das Pflanzgranulat, das eingebracht wurde, war nicht für ein Pflanzenhaus geeignet", erläuterte der 34 Jahre alte Geschäftsführer. "Von daher müssen wir es austauschen." Zudem soll eine Bewässerungsanlage ins Granulat integriert werden. Ziel ist es, den Bereich um die beiden 15000-Liter-Aquarien weiter zu optimieren. Das lässt sich der Hotelier 25000 Euro kosten. Inklusive Gehege 10000 Euro haben das Leguan-Pärchen und die sechs grünen Tag-Geckos gekostet, die seit Juni in einem Terrarium im Palmenhaus Besucher anlocken. Nach Auskunft von Barth hat sich das Favorite-Parkhotel zum Ziel gesetzt, "dass Pflanzenhaus und Palmenhaus über die Jahre wieder alle Tiere beherbergen sollen, die vor der Erweiterung da waren". Man könne sich gut vorstellen, Mitte bis Ende kommenden Jahres ein zweites Terrarium in einer freien Ecke des Palmenhauses zu bauen und andere Spezies dazuzuholen, auch wenn dies "alles mit viel Kleinarbeit verbunden" sei. Zurzeit leben im Vier-Sterne-Superior-Haus neben den Leguanen und Geckos noch acht Zwergwidder - das sind Kaninchen - und 350 Fische, die sich auf 50 Sorten verteilen und zusammen mehr als 20000 Euro gekostet haben.



Aktionen

Wattenscheid.net - 19. Dez. 2006
Zoobesucher telefonieren kostenlos.
Dieses Angebot dürfte auch im Handy-Zeitalter auf begeisterte Zustimmung stoßen: Im Eingangsbereich der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, gleich neben dem Service Center und dem ZOOM-Shop, wurde jetzt eine neue Telefonzelle von GelsenNet zum deutschlandweiten, kostenlosen Telefonieren in Betrieb genommen. "ZOOM-Besucher telefonieren kostenlos" – unter diesem Motto können alle Besucher nun während der Öffnungszeiten der ZOOM Erlebniswelt – ohne Münze oder Telefonkarte – nicht nur Orts- und Nahgespräche, sondern auch deutschlandweite Dreiminutengespräche führen. "Dieser deutschlandweit einmalige Service wurde bereits erfolgreich in anderen GELSEN-NET Telefonzellen angenommen. Das ist nun die siebte Telefonzelle in unserem Marktgebiet, in der man kostenlos telefonieren kann", so Dettenberg. Wie schon bei den anderen Gelsen-Net Telefonzellen in Gelsenkirchen wird genau nach drei Minuten jedes Telefongespräch automatisch beendet. Eine Digitalanzeige zeigt an, wie viel Zeit noch zum Telefonieren verbleibt. Die Telefonierenden in der ZOOM Erlebniswelt können beliebig oft ein neues gebührenfreies Telefongespräch beginnen.

juelicht.de - 19. Dez. 2006
Tiere der Bibel im Dortmunder Zoo
Alle Jahre wieder bietet der Zoo Dortmund die Führung "Tiere der Bibel" an. Wie jedes Jahr am 24. Dezember bringen der Zoodirektor und sein Team interessierten Besuchern Ochs und Esel aber auch Löwen und Peilkane aus biblischer Perspektive näher. Für einen Zusatztermin sind noch Karten zu haben. Es ist nur der übliche Zooeintritt zu bezahlen, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.

Wochenspiegel - 19. Dez. 2006
Ein Wintermärchen im Erlebnis-Tierpark
Anlässlich der Weihnachtsferien öffnet der Erlebnis-Tierpark Memleben seine Tore erstmals zu einem wahrlich fantastischen Winterspektakel vom 22. Dezember bis zum 7. Januar (außer 24. Dezember). Die Besucher erwarten ca. 350 Tiere in 80 Arten, von der Hausmaus über Affen und Kamele bis hin zum Elefanten. Das Tropenhaus mit seinen Krokodilen und anderen exotischen Gästen lässt den Winter vergessen. Täglich finden winterliche Spitzenshows mit vielen Tieren und internationalen Topp-Artisten in dem, eigens für die Wintersaison, beheizten Circuszelt statt. Aber es wäre ja nicht der Erlebnis-Tierpark Memleben, wenn da nicht noch viel mehr geboten würde. - insgesamt zwölf Fahrgeschäfte, die ebenfalls geräuscharm laufen, um keine Jahrmarkt-Stimmung aufkommen zu lassen. Freiluftaktivitäten wie Ponyreiten und Rentierreiten (Bullriding) machen riesigen Spaß und sind ebenso zu finden.

Bad Vilbel Online - 14. Dez. 2006
Bären-Basteltag
Beim Bärenbasteltag im Zoo Frankfurt können kleine und große Kinder ihren ganz persönlichen Glücksteddy stopfen und ihn mit Glückssteinen, T-Shirts oder Engelsflügeln zu einem echten Unikat werden lassen. Sie können ihre Geschicklichkeit beim betreuten Bärenbasteln beweisen, Räucherstäbchenhalter schnitzen oder sich schminken lassen. Der Erlös der Veranstaltung wird für den Bau der neuen Bärenanlagen, den Bärenbusch, gespendet.

Liechtensteiner Vaterland - 19. Dez. 2006
Sea Life Aquarium Konstanz entlarvt untreue Seepferdchen
Vier Monate lang haben Besucher und Mitarbeiter im Konstanzer Sea Life Aquarium das Liebesleben der Seepferdchen beobachtet. Entgegen der bisherigen Annahme hat sich dabei herausgestellt, dass sich die Tiere keineswegs treu sind. Für die Untersuchung wurden in mehreren Sea Life Aquarien 45 Seepferdchen aus drei verschiedenen Arten mit farbigen Halsbändern markiert. Nach viermonatiger Beobachtung lagen 2300 Aufzeichnungen vor, die von Biologen ausgewertet wurden. Jede Berührung der Seepferdchen wurde genau dokumentiert. Dazu gehörten die Verknotung der Schwänze, die Verhaltenskopie des Partner und der Farbwechsel der Tiere. Dies zählt zum Balzverhalten der Seepferdchen. Insgesamt wurden nun rund 1500 Kontakte zwischen Männchen und Weibchen gezählt. Etwa 630 mal haben sich zwei Weibchen und 260 mal zwei Männchen berührt. Für dieses Verhalten haben die Forscher noch keine Erklärung. Doch auch bei den Seepferdchen gibt es Ausnahmen: zwei Paare haben sich während des gesamten Beobachtungszeitraums die Treue gehalten.

Wiesbadener Kurier - 19. Dez. 2006
Wissenswertes über Biberratte und Uhu
Wiesbaden. In der Fasanerie endete gestern ein Projekt der Grundschule Bierstadt. Viertklässler präsentierten den Besuchern ihr Wissen über die Tiere in dem Tierpark. Die Viertklässler wussten nicht nur einiges über die tierischen Bewohner der Fasanerie zu erzählen, sondern hatten auf großformatigen Plakaten auch allerlei Wissenswertes über die jeweiligen Tiere zusammengetragen. Die Kinder haben sich dafür im Sachunterricht in sieben vierköpfigen Gruppen zusammengetan und sich jeweils auf ein Tier - vom Uhu bis zum Wolf - spezialisiert, erzählt Projektleiterin Ulrike Krause. Die angehende Grundschullehrerin wird über das Fasanerie-Projekt auch ihre Examensarbeit schreiben.

Mitteldeutsche Zeitung - 17. Dez. 2006
Weihnachtsmann füttert die Tiere
Es war nur eine kleine Schar von Eltern, die "Zum Advent im Zoo" mit ihren Kindern am Eingang auf den Weihnachtsmann warteten. Pünktlich ließ er die Glocke ertönen.



Nachwuchs 

Kölnische Rundschau - 13. Dez. 2006
Bis zu sechs Elefanten schwanger
Die kleine Marlar wird bald neue Spielkameraden haben. Schon bei der Rundschau-Talkshow „Menschen 2006“ hatte Zoodirektor Theo Pagel verraten, dass zu Weihnachten ein Elefantenbaby auf die Welt kommt, es sei denn, der Nachwuchs lässt sich wieder Zeit. Gestern legte Pagel nach: „Es sind noch mehrere tragend.“ Fest steht, dass nicht nur Tong Koon, die am 16. September 2006 zusammen mit vier anderen thailändischen Kühen nach Köln gekommen ist, hochschwanger ist, sondern auch die Leitkuh Thi Ha Phyu. Der Tierarzt geht auch davon aus, dass Maejaruad und Kreeblambuan schwanger sind. Die beiden thailändischen Damen sind aber nicht im Kölner Zoo geschwängert worden. Maejaruad und Kreeblambuan kamen schon trächtig aus dem thailändischen Zoo „Ayutthaya Elephant Palace & Royal Kraal“. Doch damit nicht genug. Der Zoodirektor vermutet, dass noch zwei weitere Elefanten erfolgreich befruchtet worden sind. Shu Thu Zar und Aye Chan May können wahrscheinlich gemeinsam das Mutterglück teilen.

Die Presse.com - 20. Dez. 2006
Asexuell nur in der Not
Im Zoo zu Chester warten sie auf ein Weihnachtswunder, im Zoo zu London ist es schon geschehen, Nature verbreitet die frohe Botschaft: "A virgin birth for christmas?" Die Jungfrauen, die da geboren haben, heißen Flora und Sungai, sonst haben sie nicht viel Menschenähnliches, sie sind Komodo-Warane. Und bei denen hat man noch nie beobachtet, dass sie sich ohne Sex fortpflanzen können, durch Jungferngeburt, Parthenogenese. Zwar ist das unter niederen Tieren nicht selten, aber bei den Wirbeltieren setzen die meisten auf Sex, nur etwa 70 Arten - 0,1 Prozent - kommen ohne Männchen aus, darunter kleine Reptilien. Aber Komodo-Warane sind nicht klein, sie bringen es auf drei Meter und 90 Kilo. Die meisten Tiere sind Weibchen, die wenigen Männchen werden von einem Zoo zum nächsten geflogen. Aber bei Flora in Chester war noch nie eines, sie ist eine echte Jungfrau, und doch legte sie dieses Frühjahr 25 Eier, elf davon entwickelten sich, drei davon starben früh, aus den anderen acht soll um Weihnachten herum etwas schlüpfen. Was? Ein Waran, der genetisch identisch ist mit der Mutter, fast: Aufgrund der Reproduktionsbiologie der Warane werden alle Jungen männlich sein. So war es auch bei Sungai in London, aber sie ist keine Jungfrau, sie wurde verpaart, erfolglos. Zweieinhalb Jahre später legte sie Eier - sie waren nicht von möglicherweise eingelagertem Sperma befruchtet -, 7,5 Monate schlüpften die Jungen. Dann wurde Sungai wieder verpaart, diesmal wurden die Eier befruchtet. Die Warane können also beides. Vermutlich kommt die Flexibilität daher, dass Warane gute Schwimmer sind und entlegene Inseln erreichen. Kommt ein Weibchen allein irgendwohin, muss es erst einmal Söhne in die Welt setzen.

Muenchen24.info - 20. Dez. 2006
Sea Life Aquarium: Nachwuchs im Haifischbecken
Im Sealife Aquarium in München hat es Nachwuchs gegeben. Die Besucher können jetzt Katzenhaibabys und Babyrochen bestaunen. Sie haben die Quarantänestation im Olympiapark verlassen und in einem separaten Aquarium ihr neues Zuhause gefunden, um sicherzustellen, dass sie zwischen ihren Mitbewohnern nicht zu kurz kommen.

SF Tagesschau - 19. Dez. 2006
Schlangenbabys als Attraktion
Im Tropenhaus Papiliorama in Kerzers (FR) sind vor kurzem 40 Riesenancondas geschlüpft, wie der Tierpark mitteilte. Die jungen Anacondas sind rund 70 Zentimeter lang.
Nachwuchs bei Riesenanacondas ist in europäischen Zoos und Tierparks relativ selten. In der Schweiz sind drei Fälle bekannt. Das Muttertier lebt seit 1998 im Tropenhaus, wie die Tierpark-Leitung erklärte. Die Schlange hatte erstmals vor zwei Jahren Junge - auch damals genau deren 40.

eBund - 15. Dez. 2006
Bern, Dählhölzli Jungtiere für eine Patenschaft
«Wir freuen uns, und wir sind stolz über die erste Nachzucht von Nashornleguanen», sagte Tierpark-Direktor Bernd Schildger gestern. Anfangs 2005 wurde die Anlage für diese «hoch bedrohte» Echsenart gebaut, nun sind vor ein paar Tagen acht Jungtiere geschlüpft. «Es gibt nur sehr wenige Zoos, die solchen Nachwuchs erhalten», meinte Schildger. Nashornleguane leben auf Haiti, ihr Bestand ist extrem gefährdet. Zu den gefährdeten Tierarten gehören auch die Wildkatzen. Und auch hier hat es Nachwuchs gegeben. Die fünf Jungtiere sind allerdings bereits zu starken Katzen herangewachsen. Schon bald werden sie die Reise in die Freiheit antreten. Mit den Nachzuchten beteiligt sich der Tierpark Dählhölzli nämlich an einem Auswilderungsprojekt im Bayerischen Wald. Dank Tier-Patenschaftsgeldern konnte unter anderem die Leguananlage gebaut sowie das Wildkatzengehege neu gestaltet werden. Dieses erhält demnächst noch ein neues Dach.

20minuten - 14. Dez. 2006
Tierpark Goldau: Paarungszeit bei den Bartgeiern
Hochbetrieb bei den Bartgeiern im Natur- und Tierpark Goldau. Seit die Temperaturen in den Keller gefallen sind, geht es bei den seltenen Vögeln heiss zu und her. «Zurzeit paart sich das Bartgeierpärchen mehrmals täglich», sagt die Zoopädagogin Stephanie Heinzelmann. «Dies ist nicht zu überhören», lacht sie. Rund um die Bartgeiervolière sei im Umkreis von rund 100 Metern ein hohes und lautes Zwitschern zu vernehmen. Im Januar wird das 17-jährige Bartgeierweibchen Eier legen, aus welchen dann nach gut 52 Tagen der Nachwuchs schlüpft.

Kleine Zeitung Online - 20. Dez. 2006
Koala-Babys erstmals in der Öffentlichkeit
Der Zoo im japanischen Saitama hat seine zwei sechs Monate alten Koala-Jungen den Besuchern vorgestellt. Die beiden waren vor wenigen Tagen erstmals aus den schützenden Beuteln ihrer Mütter herausgekommen.



HNA.de - 14. Dez. 2006
Hamlets Weg in die Kiste
Auf große Reise ging in diesen Tagen der vor zehn Monaten im Tierpark Sababurg geborene Vielfraß-Jüngling Hamlet: Das schon 20 Kilogramm schwere Raubtier siedelt in den Zoo der nord-tschechischen 100 000-Einwohner-Stadt Usti nad Labem (früher Aussig) über und soll dort für für Nachwuchs und die Erhaltung der Art sorgen.
Grundlage ist der Austausch von Tieren im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms. Weil das possierlich aussehende Pelztier gewaltige Kräfte, Klauen und Reißzähne hat, gingen die Tierpfleger und Zoofachleute auf Nummer sicher. Ein Tierarzt betäubte das Tier mit einem Narkosepfeil, der mit dem Blasrohr in den Muskel eingebracht wurde.  

Siebenbürgische Zeitung - 16. Dez. 2006
Großes Medieninteresse: Siebenbürgerin erforscht Erdmännchen
Alexandra Habicher wurde 1978 in Hermannstadt geboren. Die Familie erhielt 1980 die Ausreisegenehmigung, so dass sie im Alter von anderthalb Jahren ihren Vater nach der Ankunft in Deutschland erstmals kennen lernen durfte. Sie studierte an den Universitäten Freiburg, Marburg und Köln Biologie. Im Kölner Zoo fand sie eine der raren Gelegenheiten in Deutschland, noch klassische Zoologie und Verhaltensforschung an ganzen Tieren ausüben zu können. Sie schloss ihr Studium 2004 mit einer Diplomarbeit über die Gehegenutzung der Erdmännchen im Kölner Zoo ab. Daraus ergaben sich einige interessante, grundlegende Fragen zur Evolution von Gruppenleben, speziell bei den auch Scharrtieren genannten afrikanischen Wüstensäugern, so dass hier der Schwerpunkt ihrer Doktorarbeit liegt. Beobachtungen für diese Doktorarbeit werden im Kölner Zoo und in der südafrikanischen Kalahari-Wüste stattfinden.

tz Online - 18. Dez. 2006
Tierpark-Chef jagt Nandu mit Blasrohr
Mit einem „Plopp“ ist Professor Henning Wiesners Job meist schon getan. Gazellen, Elefanten, Giraffen – mit dem Blasrohr fängt der Direktor des Tierparks Hellabrunn sie alle irgendwann. Doch ein Vogel tanzte ihm jetzt tagelang ganz schön frech auf der Nase herum: Ein Nandu – ein Laufvogel ähnlich einem Strauß – ließ sich auf einem Feld zwischen Neufahrn und Mintraching bei Freising partout nicht einfangen. Aber ganz so schnell wie gedacht machte die fixe acht Monate alte Nandu-Dame nicht schlapp: Selbst drei Betäubungspfeile konnten ihr nichts anhaben, das Narkosemittel gelangte nicht in die Blutbahn.

Bluewin - 16. Dez. 2006
Nach dem Tod des Leopardenweibchens im Berner Tierpark
Nach wie vor bleibt unklar, weshalb der Persische Leopard "Rigo" im Berner Tierpark Dählhölzli am 11. November seine langjährige Partnerin "Saida" tötete. Eingehende Analysen der Verantwortlichen blieben ohne Ergebnis. "Saida" und "Rigo" hatten 12 Jahre in der alten Leopardenanlage einträchtig zusammengelebt. 1996 und 2002 kamen "Darius" und "Shakira" zur Welt. Auch während der siebenmonatigen Bauphase für die neue grosszügige Leopardenanlage lebte das Leopardenpaar in seinem vorübergehenden Zuhause in Zürich friedlich zusammen. Am 28. August konnten die Tiere die neue 800 Quadratmeter grosse Anlage in Bern beziehen. Am 11. November wurden die Tier nach der Fütterung zum dritten Mal zusammengelassen. Darauf stürzte sich "Rigo" sofort auf seine "rollige" (empfängnisbereite) Partnerin und tötete sie innert Sekunden.

russland-aktuell.ru - 19. Dez. 2006
Vogelgrippe? Peterburger Zoo bleibt geschlossen
Der Petersburger Zoo ist geschlossen - offiziell wegen einer saisonalen Generalreinigung. Inoffiziell machte aber die Information die Runde, dass zwei Gänse am 8. Dezember an einer Grippe-Infektion verendet sind. Der „Leningrader Zoopark“ auf der Petrograder Seite bleibt auch heute geschlossen. Dies meldete die Internetzeitung „fontanka.ru“ – und verwies darauf, dass ihr noch gestern vom Pressedienst des Tierparks versichert worden war, der Zoo würde am Dienstag wieder geöffnet. Nun ist von einer Wiedereröffnung „wohl im Laufe der Woche“ die Rede. „Wenn dies wirklich Vogelgrippe gewesen wäre, wäre dann nicht schon längst im Zoo und in der ganzen Stadt Quarantäne verhängt worden?“, sagte Zoodirektorin Irina Skiba gebenüber der „Newskoje Wremja“. Laut Skiba starb eine Gans an Altersschwäche und eine an einer Geschwulst. Auch das in dieser Sphäre führende Petersburger Grippe-Institut bestätigte, dass es die Todesursachen der beiden Gänse analysiere. Im Laufe des Dienstags wollte man dort wie auch bei der Moskauer Behörde mit näheren Befunden aufwarten. Nikolaj Burow, der Leiter des städtischen Kulturkomitees erklärte, dass der Zoo wegen Vorbeuge- und Desinfektionsmaßnahmen geschlossen sei, die man üblicherweise erst im Frühling durchführe. Grund dafür sei das ungewöhnlich warme Wetter, das zum Ausbruch entsprechender Infektionen führen könne. Erst wenn alle Tiere überprüft seien, würde der Tierpark an der Peter-Pauls-Festung wieder öffnen.

derStandard.at - 15. Dez. 2006
"Süße" Bewohner im Zoo Schönbrunn
Besonders "süße" Tiere werden derzeit im Wiener Tiergarten Schönbrunn erforscht. Rund 20 australische Zuckergleiter (Sugar Glider) leben im dortigen Regenwaldhaus. 40 Prozent ihrer Nahrung beziehen die rund 20 Zentimeter großen Beuteltiere aus Blütennektar, der fast nur aus reinem Zucker besteht. Ob die kuscheligen Gleiter Süßstoffe und Zuckerarten unterscheiden können und wie sie sich verständigen, untersuchen derzeit angehende Zoologen.

Freie Presse - 19. Dez. 2006
Exotische Natur in den Niederlanden
Gleich hinter der deutsch-niederländischen Grenze herrschen das ganze Jahr über exotische Temperaturen. Im Burgers´ Zoo von Arnheim können Besucher Savanne, Meer und Tropenwald hautnah erleben. Erlebnispfade führen mitten hinein in die verschiedenen Tierwelten des Parks. Löwe, Erdferkel oder Baumfrosch gibt es hier ganz ohne Zäune und Gitter zu sehen. Jedes Ökosystem des Zoos hat seinen ganz eigenen Reiz.

Netzeitung - 14. Dez. 2006
Größter Mann der Welt rettet zwei Delfine
Der mit 2,36 Meter größte Mann der Welt hat in China das Leben zweier Delfine gerettet. Mit seinen langen Armen habe er durch den Schlund der Tiere in deren Magen gegriffen und Plastikteile herausgeholt. Die Betreiber eines Aquariums im Nordosten Chinas hätten Bao Xishun um Hilfe gebeten, nachdem alle tierärztlichen Verfahren, das Plastik zu entfernen, fehlgeschlagen seien. Der 55-jährige Bao wird vom Guinness Buch der Rekorde vom vergangenen Jahr offiziell als der größte lebende Mensch bezeichnet. Er ist Mongole und wohnt in der Stadt Chifeng im Nordosten Chinas.

Die Presse.com - 15. Dez. 2006
Der Tiger isst am Katzentisch
China. Safari Feelings im Reich der Mitte: Im Hotelrestaurant des Freizeitparks Chimelong Paradise diniert der Reisende zwischen weißen Raubkatzen und rosa Flamingos. Zwei geschäftstüchtige chinesische Kaufleute aus dem Ort Panyu haben hier, nicht weit von der südchinesischen Metropole Kanton, ihren Traum wahr gemacht: eine 5-Sterne-Herberge zu bauen, die in China einzigartig ist, umgeben von einem Freizeitpark. Das Hotel ist die Kopie eines Safari-Hotels, das die Brüder Su Zhigang und Su Zhiping in den 90er-Jahren in Südafrika besucht hatten. Junge Frauen und Männer im Tiger- und im Leopardenkostüm begrüßen die Gäste am Ende einer Auffahrt durch tropische Pflanzengärten. Ausgestopfte Giraffen empfangen die Gäste im Foyer unter einem Kronleuchter aus Hirschgeweihen. Präparierte Krokodile starren von den Wänden des Hotels mit seinen 333 Zimmern. Afrikanische Skulpturen in dunklem Holz dekorieren Nischen und Ecken. Tiger-, Zebra- und Urwaldmuster verzieren die Sofapolster. Der Clou aber sind hinter Glas die beiden großen Innenhöfe mit künstlichen Wasserfällen, kleinen Teichen, tropischen Pflanzen und Steingärten. In einem staken rote Flamingos. Im anderen schleichen die zwei bengalischen Tiger die Glaswände entlang. Ein eigener Zirkus gehört dazu - mit russischen Akrobaten, Löwen, Bären, Elefanten und Nilpferden. Höhepunkt sind die Turmspringer-Clowns, die sich aus großer Höhe zielgenau in ein schmales Wasserbecken plumpsen lassen.

Nachrichten.ch - 14. Dez. 2006
Biel will Wildtiergehege retten
Jessica Biel hat eine Kampagne gestartet, um ein Wildtiergehege in ihrer Heimat Colorado vor der Schliessung zu retten. Die «Blade: Trinity»-Darstellerin ist eine grosse Unterstützerin des Colorado Wild Animal Sanctuary, in dem Raubkatzen leben, die aus Containern oder Kellern gerettet wurden. Biel: «Hier gibt es so viele Hektar Land, auf dem diese exotischen Tiere leben können. Ich hatte keine Ahnung, dass manche Leute Tiger und Löwen kaufen und sie dann in Containern und Kellern halten. Das Gehege muss schliessen, wenn es keine Spenden bekommt, deshalb gebe ich in diesem Jahr Geld dafür. Es kostet so viel, die Tiere zu füttern.»

20minuten - 20. Dez. 2006
Die Flusspferde des Drogenbarons
Der Drogenbaron Pablo Escobar liess auf seinem Anwesen in Kolumbien zu seinem Vergnügen einige Flusspferde frei. Escobar ist weg, doch die Flusspferde sind noch da - und werden zum Problem. Die 8.5 Quadratkilometer grosse Hazienda Napoles war Pablo Esocbars Luxusanwesen im Kolumbischen Urwald. Hier liess es sich Escobar gut gehen, liess einen Jurassic Park mit einem halben Dutzend Plastikdinosauriern aufstellen. Auch ein Ring für Stierkämpfe und ein Flugplatz gehörten zum Anwesen. Ausserdem unterhielt der Drogenbaron einen Zoo mit Elephanten, Kamelen, Giraffen und Flusspferden. Nachdem Pablo Escobar im Kugelhagel der Polizei starb, verrottet das Anwesen. Viele der exotischen Tiere sind eingegangen oder wurden an Zoos verschenkt. Doch die Flusspferde blieben. Kein Zoo wollte die grauen Riesen, die teuer zu unterhalten sind. Trotzdem haben die Hippos überlebt - und sie scheinen sich dort wohl zu fühlen, denn sie vermehren sich rapide. Holzzäune und Stacheldraht sollen sie auf dem Gelände halten, doch die 3-Tonnen-Tiere halten sich nicht daran und brechen mit Leichtigkeit aus ihrem Habitat aus. Letzte Woche musste ein Wildhüter ein Exemplar auf freier Wildbahn erschiessen, weil es in von Menschen bewohntes Gebiet vorstiess.

derStandard.at - 20. Nov. 2006
Keine Fahrt mehr durch Däniken-Land
Der von Bestsellerautor Erich von Däniken gestaltete "Mystery Park" bei Interlaken in der Schweiz ist wegen massiven Geldmangels am Ende. Am Sonntag gingen dort vorerst die Lichter aus, wie die Schweizer Medien am Montag berichten. Der finanzielle Engpass habe von Däniken gezwungen, den nach seinen Ideen entstandenen Park aufzugeben. Er kündigte aber an, im Frühjahr möglicherweise mit neuen Konzepten weiter machen zu wollen. Im Mystery Park gab es unter anderem Pyramiden-Nachbauten und eine Meteoritensammlung zu sehen; Besucher konnten simulierte U-Boot-Fahrten durchs Bermudadreieck und nach Atlantis unternehmen. Mehr als eine Millionen Menschen sind seit der Eröffnung im Mai 2003 nach Interlaken gekommen.

Bieler Tagblatt - 19.11.2006
«Innerlich nicht bereit, aufzugeben»
Ein sichtbar enttäuschter Erich von Däniken schloss gestern seinen Park.

Märkische Oderzeitung - 20.11.2006
Von Däniken will UFO-Park in Berlin bauen
Der UFO-Forscher Erich von Däniken will einem Zeitungsbericht zufolge einen "Mystery Park" in Berlin bauen.

Paranews - 23.11.2006
Mystery Park geht nicht nach Berlin
Bereits am vergangenen Montag berichtete "BILD" und die Nachrichtenagentur ddp, dass Erich von Däniken plane, den finanziell gefloppten und seit 19. November geschlossenen Themen- und Freizeitpark "Mystery Park" in Berlin wieder zu eröffnen. "Diese Meldung stimmt absolut nicht“, so Erich von Däniken. "Ich habe lediglich gesagt, dass Interlaken kein attraktiver Standort war und es genügend andere europäische Hauptstädte gibt."


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.


N
iederländische Meldungen

Provinciale Zeeuwse Courant – 20. Dezember 2006
Iguana zet rattenslang in de etalage
Iguana stellt Kornnattern aus
Der Reptilienzoo Iguana stellt nun Kornnattern in einer von außerhalb des Hauses sichtbaren Vitrine aus. Von den Tieren wurden allein in diesem Jahr 25 Tiere abgegeben oder aufgefunden. Das Problem sei nicht bloß, dass die Tiere ausgesetzt würden, sondern auch, dass sie selbst aus den Terrarien in Privatwohnungen entkommen, so ein Sprecher von Iguana. Treffen Menschen draußen auf solche völlig harmlosen Tiere, so gerieten sie häufig in Angst, was durch die öffentliche Ausstellung der Tiere vermieden werden sollte.

Dierennieuws – 19. Dezember 2006
NVD dierentuinen sluiten succesvolle Neushoorn Campagne af
NVD-Zoos schließen erfolgreiche Nashornkampagne ab
Die 15 Zoos des Niederländischen Zooverbandes NVD sammelten 2006 zusammen 70.000 Euro im Rahmen der EAZA-Nashornkampagne. Auch an der Madagaskar-Kampagne 2007 werden sich die Zoos beteiligen.

Dierennieuws – 15. Dezember 2006
Kerst in Ouwehands Dierenpark Rhenen
Weihnachten in Ouwehands Dierenpark Rhenen
Während der Weihnachtsferien vom 22. Dezember bis zum 7. januar ist Ouwehands Dierenpark Rhenen festlich geschmückt. Für junge Besucher wird eine spezielle Zoorallye angeboten. Am 22. und 23. Dezember finden Weihnachtskonzerte statt. Am 24. und 26. Dezember ist der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten im Zoo und nimmt Besucher auf eine Fahrt mit.

Vlissingen.nl – 13. Dezember 2006
Operatiekamer Iguana
Operationssaal für Iguana
Der Reptilienzoo Iguana in Vlissingen verfügt neuerdings über einen eigenen Operationssaal für seine Bewohner. Für einen symbolischen Betrag konnten ausgemusterte Operationstische, Beamtmungsgeräte und anderes Zubehör vom Krankenhaus in Walcheren erworben werden. Mit dem Erwerb der veterinärmedizinischen Einrichtung erfüllt der Zoo eine der Bedingungen, die für seine Betriebserlaubnis notwendig sind.

TourPRess – 13. Dezember 2006
Veel te beleven in dierenparken Wissel en Boekelo
Viel zu erleben in den Tierparks Wissel und Boekelo
Das Jahresprogramm 2007 der kleineren Zoos in Wissel und Boekelo hält für jeden etwas bereit: Kinderführungen, Rallyes, Shows und mehr laden zu einem Besuch ein.

Nieuw nieuws – 12. Dezember 2006
Houten dierentuindieren gestolen
Hölzerne Zootiere gestohlen
Im Emmener Zoo sind sechs hölzerne Tierstatuen gestohlen worden. Bereits vor zwei Jahren waren Tierfiguren entwendet worden, damals wurden sie jedoch später zurückgegeben.


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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt


Zoo Halle, 20.12.2006
Abu, Sabi und Mafuta vertragen sich gut
Gute Neuigkeiten aus der Elefantenanlage: nach dem geglückten Zusammenführen von Mafuta und Sabi, die schon wenige Tage nach der Ankunft Mafutas gemeinsam auf der Freianlage zu bewundern waren, konnte nun auch Abu im ersten Versuch erfolgreich in die neu entstandene Elefantenherde integriert werden. Mit lautem Trompeten versteckte er sich zunächst hinter seiner Mutter, als Matufa sich ihm näherte. Sabi schob sich immer wieder schützend zwischen die Beiden; Matufa und Abu berüsselten sich ausgibig. Nachdem sich jedoch die erste Aufregung gelegt hatte, gingen die drei dann zusammen und friedlich ihrem Elefantenalltag nach.

Zoologischer Garten Berlin, 20.12.2006
Weihnachten im Zoo Berlin - Führungen zu den Tieren der Bibel
Die Wartezeit bis zur Ankunft des Christkinds an Heiligabend können Kinder mit ihren Eltern, Omas und Opas kurzweilig im Zoo Berlin verbringen. An diesem Tag haben Kinder freien Eintritt, Erwachsene zahlen für das Ticket den normalen Eintrittspreis von 11,- €. Doch an diesem Tag gilt das Ticket auch für das Zoo-Aquarium und verspricht somit doppeltes Vergnügen. Am 25. und 26.12. werden in einer Sonderführung die Tiere der Bibel vorgestellt. Laut der Schöpfungsgeschichte wurden die Tiere von Gott erschaffen noch vor dem Menschen. Nach den Fischen und Vögeln am fünften Tag folgten am sechsten Tag die Säugetiere und Menschen. Doch durch den gedankenlosen Umgang der Menschen mit ihrem natürlichen Erbe haben viele Tierarten heute nur noch im Zoo und in Naturschutzgebieten eine Chance zum Überleben. Gleich einer „Arche Noah“ versuchen die Zoologischen Gärten weltweit, dieses Erbe zu erhalten. Die Tiere spielen nicht nur in der Entstehungsgeschichte eine wichtige Rolle, sondern auch bei der Geburt Jesus Christus: Der Sohn Gottes wurde in einem Stall zwischen Ochs und Esel geboren. Das Weihnachtsfest möchte der Zoo Berlin deshalb zum Anlass nehmen, den Besuchern die Tiere der Bibel in einer Sonderführung näher zu bringen und gleichzeitig durch die Begegnung mit den Tieren mehr Verantwortung im Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen zu werben. Die Führungen finden am 25. und 26 Dezember jeweils um 11.00 Uhr und 14.30 Uhr statt. Dann geht die Reise zu all den Tieren der Bibel, vorbei an Affen, Schlangen, Löwen, Leoparden, Bären und Wölfen bis zu den Tieren der Weihnachtsgeschichte. Treffpunkt ist das Löwentor, die Führungsgebühr beträgt 7,- Euro für Erwachsene und 4,- € für Kinder zzgl. dem normalen Zooeintritt. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Und wer danach noch nicht genug hat, der kann sich erst bei einem Weihnachtspunsch und heißen Waffeln in der Zoo-Gastronomie aufwärmen und sich danach selbst auf biblische Spurensuche begeben.

Thüringer Zoopark Erfurt, 20.12.2006
Weihnachtsbasar im Zoo
Das Jahr geht so langsam zu Ende. Die „Zoo-Kinder“, die roots-and-shoots-Gruppe im Thüringer Zoopark Erfurt, laden am kommenden Samstag (23.12.) ab 14.30 Uhr zu einem kleinen Weihnachtsbasar in das Nashornhaus des Zooparks ein. Es kann gebastelt und gemalt werden. Herr Yaovi Amettepe wird Holzfiguren schnitzen. Die Zoo-Kinder und der Zoopark möchten mit dieser Veranstaltung unser Sansibar-Projekt, den Bau einer Schule, unterstützen. Wer spenden möchte, kann seinen Obolus in ein Sammel-Suni einwerfen. Wer jetzt noch wissen möchten, was ein Suni ist, ist herzlich eingeladen, es im Nashornhaus des Zooparkes herauszufinden. Übrigens kommt am Samstag um 14.30 Uhr auch der Weihnachtsmann in den Zoopark und am 24. Dezember lässt er es sich nicht nehmen, auch das Zoopark-Aquarium am Nettelbeckufer zu besuchen. Ob er wohl für die Kinder etwas mitgebracht hat? Ein Besuch lohnt sich!

Zoo Frankfurt, 20.12.2006
Tiere zählen
Die Wetten zur Jahresinventur stehen zwischen 603 und 765 Brillenblattnasen. Wie jeder wissenschaftlich geführte Zoo, ja wie wohl jede seriöse Institution, machen wir eine Jahresinventur. Während das Zählen von Menschenaffen, Nashörnern, Flusspferden, Giraffen, Okapis etc. einfach ist, ist dies bei Fischen, Amphibien und einigen Vögeln schon schwieriger. Unsere größte Tiergruppe bilden die Brillenblattnasen, fruchtfressende Fledermäuse aus Südamerika: Hier muss jedes Tier in die Hand genommen werden um Anzahl und Geschlecht festzustellen. Vor einem Jahr lebten 335 männliche, 370 weibliche und 107 angesetzte (812) Brillenblattnasen im Grzimekhaus. Intern wird über die Anzahl gewettet: Dieses Jahr werden zwischen 603 und 765 Brillenblattnasen geschätzt. Die Person, die am weitesten von der gezählten Zahl entfernt ist, bringt einen Kuchen. Unsere Brillenblattnasen leben in der Nachttierabteilung des 1978 eröffneten Grzimekhauses. Die Höhle und der „Außenbereich“ sind naturalistisch gestaltet.

Zoo Augsburg, 20.12.2006
Heiligabend freier Zooeintritt für Kinder!
Eine schöne Bescherung gewährt der Augsburger Zoo am 24.12.2006 schon ab 9.00 Uhr mit der Öffnung seiner Pforten: Alle Kinder bis 15 Jahre haben dann freien Eintritt. Sie können vielleicht zusammen mit dem Vater oder den Großeltern den Zoo genießen, während zuhause die Vorbereitungen für das große Fest getroffen werden. Ein Besuch lohnt sich: im Löwenhaus wartet wieder die exotische Tierkrippe, am Kinderspielplatz wurde erst das neue Streichelgehege eröffnet – die jungen Besucher können zu den Zwergziegen auf die Anlage – und im Giraffenhaus warten die neu eingezogenen Erdmännchen auf viele Besucher. Der Zoo ist an 365 ! Tagen im Jahr ab 9.00 Uhr geöffnet – im Winter immer bis 16.30 Uhr.

Zoologischer Garten Magdeburg, 20.12.2006
Tierische Überraschung am Heiligen Abend in der Kinderklinik
Krank zu Weihnachten ist besonders für Kinder ein schwieriger Umstand. Der Zoodirektor Kai Perret möchte kranken Kindern eine besondere tierische Freude zum Heiligen Abend bescheren. Mit Lama „Eddi“ und Husky „Babba“ kommt er um 14 Uhr in die Kinderklinik (Haus 10), Station K1 des Magdeburger Universitätsklinikums an der Leipziger Straße.

Zoo Landau, 20.12.2006
Weißscheitelmangabe „Leoni“ umgezogen
Die am 20. August 2001 im Zoo Landau in der Pfalz geborene Weißscheitelmangabe (Cercocebus atys lunulatus) „Leoni“ zog am vergangenen Donnerstag in den Zoo London um. Auf die fünfjährige Affendame wartet in Großbritannien ein neuer Partner, mit dem sie hoffentlich bald für Nachwuchs sorgen wird! Da diese hübsche Affenart zu den 25 bedrohtesten Affenarten der Welt gehört, ist eine Vergrößerung der in Zoologischen Gärten gehaltenen Population für die Erhaltung dieser Art sehr wichtig. Die Gesamtpopulation dieser Tiere im Erhaltungszuchtprogramm (EEP) beläuft sich lediglich auf 60 Individuen. Um diese Art vor der Ausrottung zu bewahren und den Schutz der bedrohten Primaten Westafrikas zu verbessern, wurde im Jahr 2000 die West African Primate Conservation Action (WAPCA) ins Leben gerufen. Als Mitglied dieser Interessengemeinschaft europäischer Zoos und durch die Haltung der Weißscheitelmangaben beteiligt sich der Zoo Landau direkt am Schutz dieser und auch anderer bedrohter Arten. Die WAPCAKoordinatorin vor Ort in Ghana, Sonja Wolters wird am 08. Januar 2007 im Zoo Landau zu Gast sein und in der Zooschule über die Aktivitäten und Fortschritte von WAPCA berichten! Alle Interessierten sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen. Weitere Informationen erhalten sie unter 06341-898229 und in der nächsten Infopost.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 20.12.2006
Weihnachten? Weihnachten!
Es ist schon harte Arbeit, die Besucher der Wilhelma dieses Jahr in Weihnachtsstimmung zu versetzen: Kein hilfreiches Schneeflöckchen in Sicht, die Sonne scheint, die Temperaturen sind zu hoch, die Gier auf Lebkuchen und Glühwein dafür noch zu gering, die Vögel zwitschern und die Magnolien schauen irritiert auf den Kalender, ob sie womöglich bereits blühen sollten. Aber die Gärtner haben jede Menge Weihnachtssterne herangezogen und dekoriert, überall in den Gewächshäusern, vor allem aber im Wintergarten. Und Weihnachtssterne tauchen in der Wilhelma nur auf, wenn tatsächlich Weihnachten ist. Der Weihnachtsstern selbst mag übrigens gar keine weihnachtlichen Temperaturen, denn eigentlich stammt das ursprünglich strauchige Gewächs mit dem hübschen Namen „Poinsettie“ aus Mittelamerika. Gärtnerisch auf zimmertaugliche Größe kultiviert, hat das subtropisch/tropische Gewächs bei uns seltsamerweise nur zu Weihnachten Hochkonjunktur – da sorgt die umfangreiche Farbpalette der Hochblätter für leuchtende Farbtupfer in der ansonsten mit botanischen Highlights nicht gerade verwöhnten Jahreszeit. Gärtnerische Zuchtbemühungen haben dem schlichten Hellrot der Wildform cremefarben, gelblich, gescheckt, lachsfarben, pink und dunkelrot hinzugefügt. Je nach Mode helfen Gold- und Silberspray da weiter, wo die gärtnerischen Bemühungen nicht weiterkommen. Künstlichen Glitter sucht der modebewusste Weihnachtsstern-Fan in der Wilhelma allerdings vergeblich, hier schätzt man natürliche Farben. Im Wintergarten schafft der Selaginella-Rasen eine sattgrüne Unterlage für die Poinsettien, die Mimosen setzen zusätzlich leuchtend gelbe Akzente – ein sehr farbenfrohes Bild im Winter! Wenn also die Weihnachtsstimmung noch nicht so recht kommen mag, genießen Sie doch einfach den günstigen Wilhelma-Wintertarif: Schauen Sie zu, wie Nasenbären den Felgaufschwung üben, Ferkel Rote Bete mampfen, Eisbären sich ins Wasser stürzen, Tiger flirten, Elefanten baden, Pinguine brüten oder Erdmännchen sich unter der Höhensonne aalen. Seien Sie selbst Unterhaltungsprogramm für die Affen, brabbeln Sie mit Papageien und genießen Sie den Blick auf die herrliche königliche Parkanlage. Na sehen Sie – die Stimmung ist eindeutig gehoben. Jetzt kann Weihnachten kommen!

Münchener Tierpark Hellabrunn, 20.12.2006
Oberbürgermeister Christian Ude hoch zu Kamel!
Am Heiligabend besucht Oberbürgermeister Christian Ude den Tierpark Hellabrunn und verteilt an unsere Tierpfleger kleine Präsente. Tierparkgemäß macht er dies auf unserem Kamel „Sultan“.

Allwetterzoo Münster - 19.12.2006
Im Allwetterzoo Münster wurde am 19. Dezember der einmillionste Besucher in 2006 begrüßt!
Am Dienstagvormittag, etwa um 11 Uhr, war es soweit: Das Ehepaar Sabine und Jürgen Schultz aus Münster erschien an der Zookasse, um zwei Erwachsenen-Eintrittskarten zu lösen. Hauptkassierer Günther Heinrich sprach die Beiden an: Sie müssten nicht bezahlen, einer von ihnen sei der einmillionste Besucher des Allwetterzoos in diesem Jahr. Das Glück traf genau die Richtigen, denn Frau Schultz hatte Geburtstag und sich einen Zoobesuch gewünscht! Deshalb hatten auch Beide Zeit genug, sich bis zum geplanten Pressetermin im Zoo umzusehen. Um 14 Uhr trafen sich Millionen-Besucher, Gratulanten und Medienvertreter in der BioCity: Zoodirektor Jörg Adler beglückwünschte Sabine Schultz und erfreute sie mit Plüschelefant, Tiger-Mousepad, Zoobuch und einer Zoojahreskarte. Bernadette Spinnen von Münster-Marketing betonte, wie wichtig der Zoo für die Stadt sei, gratulierte Frau Schultz und überreichte ebenfalls ein Präsent. Auch Michael Radau vom SuperBioMarkt gratulierte und spendierte als Zoofreund einen großen, gesunden Präsentkorb.

Zoo Heidelberg, 19.12.2006
Der Heilige Morgen im Zoo
Was tun am 24.12., wenn der Morgen so ewig lang erscheint und die Kinder auf die Bescherung warten? Um die Zeit zu verkürzen hat der Zoo von 9-13 Uhr geöffnet und um 11.00 Uhr liest Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann aus seinen liebsten Tiermärchen vor. Danach geht es eine kurze Runde durch den Zoo, um Eseln und Ziegen mit ein paar Leckereien auch frohe Weihnachten zu wünschen. „In diesem Jahr haben bereits im Herbst einige Eltern angefragt ob wir die Vorlesestunde am heiligen Abend wieder anbieten. Es ist eine schöne Art den Tag für die Kinder zu verkürzen und uns bei all den Besuchern zu bedanken, die dieses Jahr besonders treue Kunden waren.“ Die Veranstaltung ist kostenlos – es ist nur der Zooeintritt zu entrichten. Über eine Spende für das Elefantenhaus freut sich der Zoo aber am heiligen Abend ganz besonders.

Zoo Leipzig, 19.12.2006
Glühweinverkauf zugunsten der Kinderkrebshilfe - Zoodirektor Dr. Jörg Junhold und Gipfelstürmer Dr. Olaf Rieck zapfen für den Lions Club Saxonia Leipzig

Auch in diesem Jahr zapft Zoodirektor Dr. Jörg Junhold für einen guten Zweck Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt. Am morgigen Mittwoch, den 20.12.2006 in der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr wird er am Stand des Lions Club Saxonia Leipzig sein Verkaufstalent unter Beweis stellen. Damit die Kassen zugunsten der Kinderkrebshilfe kräftig klingeln, wird er von Bergsteiger Dr. Olaf Rieck tatkräftig unterstützt. „Ich habe selbst zwei gesunde Kinder und bin jeden Tag dankbar dafür, dass es so ist. Wenn es also die Möglichkeit gibt, den Familien zu helfen, denen dieses Glück nicht beschieden ist, dann engagiere ich mich gern. Der Erlös aus dem Glühweinverkauf des Lions Club Saxonia Leipzig kommt seit Jahren der Kinderkrebshilfe zugute und so auch diesmal.“, begründet Dr. Jörg Junhold seinen Einsatz auf dem Weihnachtsmarkt. Auch für Dr. Olaf Rieck die Aktion eine Herzensangelegenheit: „Wenn ich nicht so gesund wäre, wie ich es bin, könnte ich meiner Leidenschaft nicht folgen und große Berge und unwirtliche Gebiete bezwingen. Auch ich möchte daher gern etwas dafür tun, dass es denen besser geht, für die Gesundheit nicht selbstverständlich ist.“

Tiergarten Nürnberg, 19.12.2006
Kröten für die Eulen
Ein fränkisches Softwareunternehmen unterstützt die Zukunftspläne für den Umbau der Eulenvolieren im Tiergarten der Stadt Nürnberg. Die bestehenden Unterkünfte für die Uhus, Ural- und Bartkäuze sind stark renovierungsbedürftig und sollen durch neue, auch von den Besuchern begehbare, Volieren ersetzt werden. Die erste Anschubfinanzierung ist erfolgt: Die Firma Franken Data, ein international tätiges Softwareunternehmen, hat die Pläne bereits mit € 10.000,-- unterstützt. Der Scheck wird von der Geschäftsleitung, Herrn Christoph Conrad und Herrn Stefan Bregulla, überreicht.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 19.12.2006
ZOOM-Besucher telefonieren kostenlos - Neue GELSEN-NET Telefonzelle in der ZOOM Erlebniswelt
Dieses Angebot dürfte auch im Handy-Zeitalter auf begeisterte Zustimmung stoßen: Im Eingangsbereich der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, gleich neben dem Service Center und dem ZOOM-Shop, wurde jetzt eine neue Telefonzelle von GELSEN-NET zum deutschlandweiten, kostenlosen Telefonieren in Betrieb genommen. „ZOOM-Besucher telefonieren kostenlos“ – unter diesem Motto können alle Besucher nun während der Öffnungszeiten der ZOOM Erlebniswelt – ohne Münze oder Telefonkarte – nicht nur Orts- und Nahgespräche, sondern auch deutschlandweite Dreiminutengespräche führen. Dr. Jörg Plischka, Leiter des Unternehmensbereichs ZOOM Erlebniswelt und Thomas Dettenberg, Geschäftsführer von GELSEN-NET, eröffneten gemeinsam die neue Telefonzelle. Dazu Dr. Jörg Plischka, Leiter der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen: „Ein attraktives Serviceangebot liegt uns in allen Bereichen des Zoos sehr am Herzen. Mit der neuen Telefonzelle bieten wir unseren Gästen nun ein „technisches Bonbon, das sicherlich für einen Zoo keine Selbstverständlichkeit ist.“ Auch GELSEN-NET Geschäftsführer Thomas Dettenberg begrüßt die neue Kooperation: „GELSEN-NET hat als Schwesterunternehmen der ZOOM Erlebniswelt in den vergangenen Jahren viele IT-Projekte und -Dienstleistungen erfolgreich für den Zoo abgewickelt. Umso mehr freuen wir uns, wenn viele Zoobesucher unseren ausgefallenen Service ausprobieren“, so Dettenberg. „Dieser deutschlandweit einmalige Service wurde bereits erfolgreich in anderen GELSEN-NET Telefonzellen angenommen. Das ist nun die siebte Telefonzelle in unserem Marktgebiet, in der man kostenlos telefonieren kann“, so Dettenberg weiter. Wie schon bei den anderen GELSEN-NET Telefonzellen in Gelsenkirchen wird genau nach drei Minuten jedes Telefongespräch automatisch beendet. Eine Digitalanzeige zeigt an, wie viel Zeit noch zum Telefonieren verbleibt. Die Telefonierenden in der ZOOM Erlebniswelt können beliebig oft ein neues gebührenfreies Telefongespräch beginnen.

Zoo Dortmund, 19.12.2006
Dortmunder Geier kreisen in den Alpen
Der Bartgeier gehört zu den großen einheimischen Greifvogelarten. Bis 2002 wurden Bartgeier auch im Zoo Dortmund gehalten und gezüchtet. Leider verstarb das Dortmunder Paar dann aus Altersgründen. Ihre Kinder segeln jedoch mittlerweile in den französischen und italienischen Alpen. Fast alle Jungvögel wurden in den Jahren 1991 bis 1999 an das Auswilderungsprogramm gegeben. Zunächst wurden die Vögel in der Wiener Aufzuchtstation an das Leben in freier Wildbahn angepasst. Immerhin noch fünf Dortmunder Bartgeier fliegen frei in den Alpen: zwei Tiere im Engadin, zwei Tiere in Haute-Savoie und ein Tier in Mercantour.
Damit hat der Zoo Dortmund einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt einer aussterbenden Vogelart geliefert. Der Bartgeier war in Mitteleuropa fast komplett ausgerottet und hatte nur noch in Zoos und Privathaltungen eine Chance zum Überleben. Er ist ein gutes Beispiel dafür, wie Zoo-Nachzuchten zur Aufrüstung oder Wiederherstellung einer Wildpopulation beitragen können. Selbstverständlich haben auch andere Zoologische Gärten und Wildparks ihre Vögel für das Projekt zur Verfügung gestellt. Und die Dortmunder Tiere haben inzwischen auch Nachwuchs in der freien Wildbahn gezeugt. Damit scheint der Fortbestand der neu gebildeten Wildpopulation gesichert.
Leider können momentan keine Bartgeier im Zoo Dortmund gehalten werden. Es fehlt eine ausreichend große Voliere. Ihren Platz haben inzwischen Steinadler eingenommen – die Wappentiere der Stadt Dortmund.

Zoologischer Garten Berlin, 19.12.2006
Das ZOO-AQUARIUM BERLIN meldet: Die Spinnen unter den Ameisen – Weberameisen
Im Zoo-Aquarium ist in der Insektenabteilung eine neue Ameisenart eingezogen, die Weberameise. Schon lange suchten die Mitarbeiter des ZOO-AQUARIUMS nach dieser interessanten, aus Südostasien stammenden Ameisenart. Selbst eigene Versuche, die Tiere von einer Urlaubsreise mit nach Berlin zu bringen, schlugen fehl. Jetzt aber bot ein Händler Weberameisen an und das ZOO-AQUARIUM griff gleich zu. Weberameisen sind zwar keine besonders imposanten Tiere, doch imposant sind ihre großen Nester, die aus Gras, Moos, Blättern und Baumrinde gewoben werden. Die erwachsenen Ameisen wissen zwar, wie die Materialien zusammen gewoben werden, doch besitzen sie kein Sekret, das die Grashalme und Stückchen zusammenklebt. Hierzu benutzen sie ihre Larven, die bei entsprechender Behandlung wie Spinnen oder Raupen ein Klebsekret absondern. Die Ameisen führen ihre Larven wie eine Webspindel hin und her und weben mit ihr die pflanzlichen Bestandteile zu großen Nestern zusammen. Im Nest selbst leben zahlreiche Arbeiterinnen, aber auch bis zu 50 Königinnen. Dadurch sind Nachzucht und Fortbestand des Volkes garantiert, aber vor allem stehen immer genügend Larven zum Weben und Ausbessern des Nestes zur Verfügung. Ab sofort kann der Besucher diese interessante tropische, in Südostasien weit verbreitete Ameisenart mitten in Berlin im Insektarium des ZOO-AQUARIUMS beim Weben beobachten. Doch nicht nur die Ameisen sind neu, sondern die Kaimane und Wasserschildkröten haben sich inzwischen auf ihrer neuen Anlage in der Krokodilhalle ebenfalls gut eingelebt. Ein Besuch zu den Weihnachtsfeiertagen im ZOO-AQUARIUM lohnt also in jedem Fall. Sollten Sie noch ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk suchen, denken Sie an eine Jahreskarte für das Zoo-Aquarium, den Zoo oder den Tierpark. Oder wie wäre es mit einem Ticket für ein festliches Candle Light Dinner zwischen Haien, Rochen und Pirayas? Wie immer sind die zwei im Januar stattfindenden Candle Light Dinner direkt beim Steigenberger Berlin (Tel.: 212 77 06) zu buchen.

Zoo Dortmund, 19.12.2006
Bürgermeisterin Birgit Jörder übernimmt Patenschaft für ein per Hand aufgezogenes Faultier im Zoo Dortmund
Am 1. Dezember besuchte Bürgermeisterin Birgit Jörder ihr neues Patenkind im Dortmunder Zoo und präsentiert es mit Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter erstmals der Öffentlichkeit. Faultiernachwuchs Katrin ist im Juli geboren worden und wurde von der stellvertretenden Zoodirektorin Ilona Schappert per Hand aufgezogen, da ihre biologische Mutter nicht genug Milch produziert. Mit der Patenschaft möchte die Bürgermeisterin, die auch Vorsitzende des Ausschusses für Sport, Kultur und Freizeit ist, die herausragende Bedeutung des Zoo Dortmund würdigen: „Ich habe Katrin gesehen und fand sie gleich ausgesprochen niedlich. Damit mache ich mir ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk und unterstütze dabei noch den Zoo bei seiner hervorragenden Arbeit“, so Bürgermeisterin Jörder.
Insbesondere in der Haltung und Pflege von Ameisenbären und ihren Verwandten ist der Zoo Dortmund weltweit renommiert. Auch Faultiere gehören zu den nächsten Verwandten der Ameisenbären und ihnen und Vertretern ihrer Ordnung ist mit dem Tamanduahaus das weltweit einzige Haus gewidmet, das sich ausschließlich mit diesen sogenannten „Nebengelenktieren“ beschäftigt.
Zweifingerfaultiere leben und vermehren sich im Zoo Dortmund besonders erfolgreich. Erst im vergangenen Jahr ist „Julchen“ zur Welt gekommen, die bzw. der auch mit der Hand aufgezogen wurde. Es stellte sich später nämlich raus, dass Julchen ein männliches Faultier ist und so heißt „sie“ nun Julius Albert. Der Stress mit der Suche nach Weihnachtsgeschenken fängt ja nun bald wieder an. Der Zoo Dortmund bietet hier die Lösung: eine Patenschaft für ein Zootier, ein Geschenk der besonderen Art. Die Preise liegen zwischen 25 Euro für Frösche, Spinnen, Singvögel, Dachse, Rehe, Nutrias und Gürteltiere und 500 Euro für Giraffen, Nashörner und Löwen. Wer also noch keine Idee für ein Weihnachtsgeschenk hat und gleichzeitig was gutes tun möchte, der kann es der Bürgermeisterin nachmachen und eine Tierpatenschaft erwerben und verschenken. Der Erlös kommt in vollem Umfang dem Zoo zugute. Die Dauer der Patenschaften umfasst jeweils ein Jahr. Die Paten erwerben mit den Patenschaften keinerlei Rechte am Tier. Sie verleihen mit der Übernahme einer Patenschaft jedoch ihrer Verbundenheit mit dem Zoo Dortmund Ausdruck. Die Paten erhalten als Bestätigung ihrer Patenschaftsübernahme eine Urkunde und sie werden auf der Patenschaftstafel im Eingangsbereich des Zoos erwähnt.

Zoo Duisburg, 19.12.2006
Delphinarium mit neuem Dach wieder geöffnet
Eine knappe Meldung Mitte Januar d.J. setzte die Medien in helle Aufregung und ausgewiesene Zoofreunde in Erstaunen, manchen sogar in Betrübnis: Aufgrund einer Prüfung eines unabhängigen Gutachterteams wurden feuchtigkeitsbedingte Schäden an der Dachkonstruktion des gewaltigen Tierhauses festgestellt. Daraufhin beschloss der Zoo-Vorstand, das Neue Delphinarium aus Sicherheitsgründen vorübergehend für den Publikumsverkehr zu schließen und das alte Dach komplett abzubauen. Die sofort eingeleitete Kampagne unter dem Motto: „Lasst uns nicht im Regen steh’n“ veranlasste „den kleinen Mann um die Ecke“ genauso wie internationale Konzerne, die Duisburger Symphoniker wie auch Duisburger Unternehmen zu einer beispiellosen Sponsorenaktivität, die im Verlaufe von nur 10 Monaten einen Gesamtbetrag von über 800.000 einbrachte. Nachdem der größte Teil der Finanzierung gesichert war, begannen die Arbeiten am neuen Dach Mitte November d.J., und in nur 5-wöchiger Bauzeit wird das Neue Delphinarium seine Pforten am kommenden Mittwoch, dem 20. Dezember 2006, wieder öffnen. Tonnenschwere Stahlträger tragen zwischen feuerverzinkten Streben transparente Kunststoffplatten, metallene Wannen und verschiebbare Dachelemente, die ganzjährig Luft, Licht und gute Stimmung für Tiere und Menschen bereithalten. Rechtzeitig vor Beginn des Winters werden Besucher also weder Regenschirme noch Pelzmützen beim Bewundern der Meeresakrobaten benötigen, aber auch die sprunggewandten Flipper werden sich nicht über Schneeflocken im Blasloch oder Laubabfälle in ihrem Becken ärgern müssen.

Zoo Dortmund, 18.12.2006
Zoo Dortmund hat an jedem Tag im Jahr geöffnet - Zwei zusätzliche Bibelführung Heiligabend um 12.30 Uhr
Alle Jahre wieder bietet der Zoo Dortmund die Führung „Tiere der Bibel“ am Heiligabend (24. Dezember) an. Es ist bereits gute alte Tradition, dass Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter und sein Team am Heiligen Abend interessierten Besuchern die Tiere der Bibel nahe bringen und so auch im Zoo für weihnachtliches Flair sorgen. Es ist nur der übliche Zooeintritt zu bezahlen, sechs Euro für Erwachsene, drei Euro Jugendliche (sechs bis 17 Jahre), 8,50 Euro für Elternteil mit Kind/ern zahlen und 14,50 Euro für Familien/Eltern mit Kind/ern. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.

Zoo Osnabrück, 18.12.2006
Heiligabend im Zoo.
Es ist schon Tradition, dass am Heiligen Abend der Zoo nur bis 14.00 Uhr geöffnet ist (Kasse 13.00 Uhr). An diesem Tag haben die Kinder freien Eintritt und es erwartet Sie ein besonderes Programm, das Überraschungen für die Tiere bereithält. Die Kinder können die Tiere beschenken.

Tierpark Arche Warder, 15.12.2006
Prominente Unterstützung für den Tierpark Arche Warder - Schauspieler Peter-Heinrich Brix übernimmt eine Patenschaft für die Angler Rinder
Am 15. Dezember hat Peter-Heinrich Brix im Tierpark Arche Warder eine Tierpatenschaft übernommen. Er will damit ein Zeichen gegen das Aussterben alter Nutztierrassen in der Landwirtschaft setzen. „Ich habe mir die dunkelroten Angler Rinder alter Zuchtrichtung für meine Patenschaft ausgesucht. Die habe ich früher noch häufig auf den Koppeln gesehen. Heute ist diese sehr robuste Rasse als extrem gefährdet eingestuft. So geht es vielen Nutztierrassen. Es zählen nur noch Milchleistung und schnell zu produzierendes Fleisch. Artenvielfalt und schmackhaftes Essen bleiben auf der Strecke“, erklärte Peter-Heinrich Brix in Warder. Mit seiner Aktion will Brix, früher selber Landwirt, andere Menschen ermuntern, ebenfalls eine Patenschaft zu übernehmen und so die wichtige Arbeit der Arche Warder zu ermöglichen. Denn der Tierpark ist für seine Zucht und den Tierparkbetrieb dringend auf Spenden angewiesen.

Tiergarten Nürnberg, 15.12.2006
„Auf sechs Beinen zum Welterfolg“
Der Tiergarten der Stadt Nürnberg zeigt im Naturkundehaus eine Ausstellung über Insekten von der Gesellschaft für Biosphärenschutz und -forschung „EUTROPIA e. V.“. Unter dem Motto „Formen, Farben und Faszination“ wird die Vielfalt und die Bedeutung der Insekten - die bei weitem artenreichste Tiergruppe – vorgestellt. Etwa 1000 Arten werden in über 20 Vitrinen und in über 40 Schaukästen gezeigt. In einem Glaspavillon tummeln sich frisch geschlüpfte Schmetterlinge und in kleineren Terrarien präsentieren sich weitere lebende Insekten wie Gottesanbeterinnen und Wandelnde Blätter. Darüber hinaus werden spezielle Themen, die das Verhältnis Mensch - Insekt betreffen, ausführlich dargestellt. Dazu gehören die „Übertragung der Pest durch Flöhe und Ratten“, „Schädlinge in Haus, Garten und Forst“, der „Einsatz der Insekten in Kriminalistik, Medizin und Kosmetik“, „Insektenprodukte wie Honig und Seide“, der „Käferkult im alten Ägypten“ oder „Marienkäfer – Kunst und Kitsch“. Die Ausstellung wird unterstützt von der Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland, Büro München. Die Taipeh Vertretung vermittelte dem Tiergarten Nürnberg die Zoo-Partnerschaft mit dem Zoo von Taipeh, der die Schmetterlingspuppen für den Pavillon liefert aus diesem Zoo. Der Eintrittspreis für die Ausstellung ist im Preis der Tiergartenkarte enthalten.

Zoo Duisburg, 15.12.2006
Türkische Delegation zu Gast im Zoo
Türkischer Besuch im Zoo ist angesagt: Wovon die hohe Politik noch weit entfernt ist, das scheint auf der Ebene deutsch-türkisch-zoologischer Partnerschaft kein Problem zu sein… Im Rahmen eines offiziellen Besuches einer Delegation aus Amts- und Würdenträgern von Duisburgs Partnerstadt in der Türkei, Gaziantep, wünscht sich ein Teil der ausländischen Besucher auch eine Führung entlang der Gehege und Anlagen des Kaiserberg-Zoos – ein Blick hinter die Kulissen eingeschlossen. Da auch der Direktor des Zoo Gaziantep unter den türkischen Offiziellen sein wird, liegt es nur nahe, seinen Kollegen aus Duisburg zu Rundgang und Fachsimpelei zu treffen. Ganz sicher gehören weder Süßwasserdelphine noch Gorillas, weder Koalas noch Ameisenbären zu den Attraktionen des Zoos von jenseits des Bosporus - am Kaiserberg hingegen sind Wildesel und Bergschafe, Dorkas-Gazellen und Steppenleoparden auch nicht zu finden – Grund genug also, sich um Zusammenarbeit und möglichen (Tier-)Tausch zu bemühen.

Tiergarten Schönbrunn, 15.12.2006
ZUCKERGLEITER – NICHTS IST SÜSSER
Im Regenwaldhaus des Tiergartens leben australische Sugar Glider (wörtlich übersetzt: Zuckergleiter), die zu den unbestritten „süßesten“ Tieren von Schönbrunn gehören. Sie ernähren sich zu etwa vierzig Prozent von Blütennektar, also gewissermaßen von konzentriertem Zucker. Zwei Diplomanden der Universität Wien haben sich heuer für ihre Abschlussarbeiten ausführlich mit diesen Tieren beschäftigt und Verblüffendes herausgefunden: Brummen wie ein Traktor Die aus Brünn stammende Zoologie-Diplomandin Eva Gaffron hat ermittelt, ob und wie sich Sugar Glider (der „offizielle“ deutsche Namen lautet „Kurzkopf-Gleitbeutler) miteinander akustisch verständigen. Nach einer monatelangen Abhöraktion stand fest: Die Tiere verfügen über ein kompliziertes Repertoire von Lauten. Eva Gaffron hat elf verschiedene Laute aufgezeichnet und – abhängig von Geschlecht, Stimmung und dem jeweiligen Tier – zahlreiche Variationen davon. Die Sugar Glider bellen, zwitschern ... und manchmal, wenn sie sich gestört fühlen, brummen sie wie ein Traktor. Zuckerexperten Dimitri Gül, der zweite Diplomand, der sich derzeit mit den Zuckergleitern des Tiergartens beschäftigt, stammt aus der Türkei. Seine Forschungen gelten dem Geschmackssinn der Tiere: Können die süßen Zuckergleiter Zucker von anderen Süßstoffen und Zuckerersatzstoffen unterscheiden? Menschen haben ja bekanntermaßen oft Schwierigkeiten mit der Unterscheidung, von Mäusen weiß man, dass sie es nicht können. Die Fragestellung, die hinter Dimitri Güls Diplomarbeit steckt: Wenn die Sugar Glider sich so sehr von Zucker ernähren und ihr Stoffwechsel daran angepasst ist - ist ihr Geschmackssinn dann ebenso hoch spezialisiert? Im „Tierversuch“ werden den Schönbrunner Zuckergleitern verschiedene Zuckerlösungen angeboten. Noch sind die Versuche am Laufen, aber eines steht bereits fest: Die Tiere sind sehr wohl imstande, Zucker von Zuckerersatzstoffen zu unterscheiden.

Zoo Duisburg, 14.12.2006
Große Freude beim Zooteam: Verkauf der ZOO DVD übertrifft alle Erwartungen
Die am 01.Dezember erschienene DVD des Zoo Duisburgs übertrifft die kühnsten Erwartungen aller Beteiligten. Nach nur 14 Tagen hat sich die DVD schon über 2000 Mal verkauft. „Jeden Tag rufen uns Einzelhändler aus Duisburg an, die die DVDs nachbestellen, weil sie permanent vergriffen sind“, berichtet Stefanie Discher, Marketingleiterin der Agentur 2pm Kommunikation. Das Engagement des Duisburger Einzelhandels und anderen Institutionen in der Stadt ist im Fall der Zoo DVD einzigartig. Die Ruhrorter Agentur 2pm Kommunikation beschloss im Frühjahr, eine DVD über den Duisburger Zoo zu produzieren. Sie verzichtete dabei auf jegliches Honorar, die Einnahmen sollten zu 100% dem Neubau des Delphinarium-Daches zu Gute kommen. Spontan schlossen sich kleine und große Einzelhändler, die Sparkasse, Haniel, Duisburger Museen und die Stadt-Information an, um dieses Projekt ebenso unter Verzicht auf Gewinn zu unterstützen. „Zwei Argumente sprechen für den großen Erfolg der Zoo DVD.“ weiß Frank Müller, Geschäftsführer von 2pm Kommunikation. „Einmal der Preis von 9,90 €, was die DVD zu einem tollen Weihnachtsgeschenk macht, und die hohe Solidarität der Duisburger für ihre Stadt.“

Zoo Dortmund, 14.12.2006
Können Pinguine tanzen?
Wohl eher nicht. Es sei denn man bezeichnet das tollpatschige Watscheln der Pinguine als Tanz. Gleichwohl sind Pinguine attraktiv anzusehen. Und davon kann man sich im Zoo Dortmund leibhaftig überzeugen.
Die Gruppe der südamerikanischen Humboldtpinguine gehört seit vielen Jahren zu den Highlights des Dortmunder Zoos. Passend zum zentralen Thema des Zoos (Südamerikanische Tiere) werden hier die vor den Küsten Perus und Chiles vorkommenden Humboldtpinguine, so benannt nach dem berühmten deutschen Südamerikaforscher Alexander von Humboldt (1769 bis 1859), gehalten und gezeigt.
Sie sind Bewohner der steilen Felsküsten des südamerikanischen Pazifikrandes und bis weit nach Norden zum Äquator verbreitet. Damit entsprechen sie ganz und gar nicht dem klassischen Bild eines Pinguins in den eisigen Wüsten der Antarktis. Ohnehin kommen nur wenige Pinguinarten wirklich in extremen Kälteregionen vor. Daher sind auch gerade die Humboldtpinguine hervorragend an unser mitteleuropäisches Klima angepasst und genießen den Winter ebenso wie die sommerliche Wärme, vorausgesetzt sie haben die Möglichkeit für ein kühlendes Bad. Wie alle Pinguine sind sie hervorragend an ein Leben im Wasser angepasst. Ihr torpedoförmiger Körper und die umgestalteten Flügel, die fast wie Flossen aussehen, lassen Pinguine deutlich als hochspezialisierte Vögel erscheinen. Ihre Federn sind schuppenförmig verkleinert und haben hauptsächlich isolierende und strömungsreduzierenden Wirkung. Wie bei allen Pinguinen ist das Gefieder schwarzweiß gefärbt. So sind die durchs Wasser „fliegenden“ Tiere von oben gesehen gegen das dunkle Meerwasser und von unten gesehen gegen den hellen Himmel hervorragend getarnt. Ihre Nahrung finden sie in den nährstoffreichen Küstengewässern ihrer Heimat, die vom Humboldtstrom versorgt werden. Im Zoo werden sie vorwiegend mit Fischen gefüttert. Die Fütterung der Pinguine gehört im Zoo Dortmund zu den täglichen Attraktionen: sie findet jeweils um 14.30 Uhr statt. Bei diesen Schaufütterungen kann man die Pinguine in munterer Aktion erleben. Der Zoo ist jeden Tag im Jahr geöffnet, von November bis Februar von 9 bis 16.30 Uhr. Kassenschluss ist 16 Uhr.

Zoo Halle, 14.12.2006
Eröffnung „Zooladen“
Nach der Fertigstellung des neuen Zooeingangs und des Parkhauses wird am Freitag, den 15.12.2006 gegen 9 Uhr unser neuer Zooshop seine Pforten öffnen. Neben typischen Zoo-Souviniers werden auch Eigenproduktionen wie der neue Zookalender und das anlässlich der Eröffnung der Elefantenanlage produzierte Kinder-T-Shirt „Abu und Sabi“ zur kaufen sein. Der Zookalender 2007 entstand aus aus den Siegerfotos des Leserfotowettbewerbs der „Mitteldeutschen Zeitung“ in Zusammenarbeit mit dem „Verein der Förderer und Freunde des halleschen Bergzoo e.V.“ und der Stadtwerke Halle GmbH. Mit der Eröffnung des „Zooladen“ gehen die Bauarbeiten am Eingang und Parkhaus nun endgültig ihrem Ende entgegen. Allerdings wird die benachbarte Baustelle an der Reilschen Villa noch bis Mitte 2007 bestehen bleiben. In der Reilschen Villa wird die neue „Gastronomie am Zoo“ entstehen.

Zoo Halle, 14.12.2006
Seebärentransport
Wir freuen uns , Ihnen mitteilen zu können, dass wir am Donnerstag, den 14.12.2007 zwei neue Südamerikanische Seebären-Männchen bekommen haben. Molly (geboren 2005) und Bert (geboren 2003), erblickten im Tierpark Hagenbeck in Hamburg das Licht der Welt und sollen nun bei uns in Halle auf Ihren „Einsatz“ warten. Unsere Gruppe Südamerikanischer Seebären besteht nur aus Männchen, die einen Genpool im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) bilden. Das heißt, sie springen ein, wenn in einem anderen Zoo "Not am (Seebären) Mann" herrscht. Koordiniert wird das Zuchtprogramm der Seebären vom Zuchtbuchführer des EEP im Zoo Dortmund, Volker Gatz. Die Fütterung unserer Seebären wird mit einem Training verbunden. Erlernte Kommandos erleichtern den Umgang mit ihnen, z. B. auch bei einer tierärztlichen Behandlung. Die Bullen werden 190 cm lang und erreichen ein Gewicht von 200 kg. Weibchen sind mit 140 cm und 50 kg sehr viel kleiner. Diese Robben bevorzugen felsige Küsten und sind in der Lage, recht steile Steigungen zu bewältigen, um zu ihren Lagerplätzen zu gelangen. Oft ruhen sie in Höhlen, um der Sonnenhitze zu entkommen. Seebären ernähren sich hauptsächlich von Fisch.

Zoologischer Garten Magdeburg, 14.12.2006
Neue Weichenstellung: Zoologischer Garten Magdeburg wurde gGmbH
Der Eintrag des Zoologischen Garten Magdeburg mit der neuen Eigentumsform als gGmbH in das Handelsregister ist vollzogen. „Mit der Überführung des Eigenbetriebes Zoo in eine gemeinnützige GmbH wird ein wichtiger Meilenstein erreicht, der für den Magdeburger Zoo perspektivisch sehr prägend ist und neue Entwicklungschancen eröffnet“, erläutert der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg, Dr. Lutz Trümper. Jetzt gilt es die dringliche Modernisierung und den Ausbau des Magdeburger Zoos zu einem Erlebniszoo mit einem Artenschutzzentrum zu forcieren und zeitnah eine Attraktivitätssteigerung dieser beliebten Freizeiteinrichtung zu erreichen.
90-prozentiger Gesellschafter der gemeinnützigen Zoo GmbH ist die Stadt Magdeburg. Mit 10 Prozent beteiligt sich die Gemeinde Barleben als Mitgesellschafter und trägt 300 000 Euro jährlich zum Betriebskostenzuschuss bei.

Zoo Frankfurt, 14.12.2006
Junger Kikuyu-Guereza ganz in weiß und weitere junge Affen
Der Kikuyuguereza lebt in den Bäumen von Galerie- und Nebelwäldern Ostafrikas. Die Art wurde stark bejagt wegen der weißen Mantelhaare und buschigen Schwänzen. Schon die Massais schmückten sich mit diesen prächtigen Affenfellen. Als anfangs des 20. Jahrhunderts die europäische Damenmode die Felle nutzte, wurde die Situation kritisch. Inzwischen haben sich die Guerezabestände erfreulicherweise wieder erholt. Dem Kikuyuguereza fehlt der Daumen, weshalb er auch etwa Stummelaffe genannt wird. Wie alle Schlankaffen ernährt er sich hauptsächlich von Blättern. Die Gruppen von 8 bis 15 Tieren umfassen ein geschlechtsreifes Männchen und drei bis vier meist verwandten Weibchen mit ihren Jungen. Die Stamm-Mutter unserer Gruppe heißt LIV und ist vor 22 Jahren im Zoo Dallas geboren. LIV brachte von 1997 bis 2002 fünf Junge zur Welt, darunter die Töchter GASHI (geboren 05.06.2000) und IRINGA (geboren 02.01.2002). Da wir diese beiden behalten wollten um die Gruppe zu vergrößern, andererseits eine Verpaarung mit Vater
KUOMI vermeiden wollten, tauschten wir diesen gegen den Krefelder Zuchtmann EMBU (geboren 17.03.1993 im Zoo Köln, eingetroffen am 10.12.2003). Unsere Geduld ist auf eine harte Probe gestellt worden, bis am 05.11.2006 –nach fast fünf Jahren Unterbruch – MOJA („Das Erste“ in Kiswahili) geboren wurde: Das erste Frankfurter Kind von EMBU und das erste Kind von IRINGA. Wir hoffen natürlich, dass auch LIV und GASHI zur Vergrößerung unserer Gruppe – die nächstes Jahr ins Bonoboland umziehen wird – beitragen werden.

Diergaarde Blijdorp – 20. Dezember 2006
Asiatische Leeuwenwelpjes naar buiten
Asiatische Löwenjungtiere nach draußen
Die beiden Jungtiere der asiatischen Löwen sind nun täglich für die Besucher im Außengehege zu sehen. Es handelt sich bei den Tieren um die ersten Nachzuchten asiatischer Löwen in den Niederlanden. Sie kamen am 1. September zur Welt.

Dwergnijlpaardje
geboren: een miniatuur
Zwergflusspferd geboren: eine Miniatur
Nach monatelanger Erwartung wurde nun endlich ein männliches Zwergflusspferd geboren. Das Muttertier brachte bereits 2003 einen Sohn zur Welt, der den Zoo inzwischen verlassen musste. Den Rotterdamer Zoo verbindet ein spezielles Verhältnis mit den Zwergflusspferden: Altdirektor Büttikofer war einer der Ersten, die in Liberia ein lebendes Zwergflusspferd sahen.

Geboorte europees ottertje
Geburt eines Europäischen Otters
Recht spät im Jahr wurde ein männlicher Fischotter geboren.

Midwinterzoo in Blijdorp
Midwinterzoo in Blijdorp
In den Weihnachtsferien ist der Rotterdamer Zoo weihnachtlich verziert und mit einer besonderen Winterroute versehen. Tierpflegersprechstunden, Infostationen und Aktivitäten für die ganze Familie laden zu einem Besuch ein.


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Natur- und Artenschutz  –  Meldungen

vdbiol - 20.12.2006
Verfolgen Sie den Weg der Lederschildkröten durch die Ozeane
Ein weltweites Telemetrieprojekt des WWF über die Wanderwege der Lederschildkröten können Sie hier mitverfolgen. Dabei wurde schon überraschend festgestellt, dass eine Schildkröte bis kurz vor England geschwommen ist, eigentlich nicht die erwartete Gegend, wo sich Schildkröten wohl fühlen sollten.
Hier gehts zur allgemeinen Infoseite und der "Wanderkarte": http://www.panda.org

Landeszeitung (Lüneburg) - 20. Dez. 2006
Kleiner Wolf auf großer Tour Jungtier bei Celle gesichtet ...
Lüneburg. Die Wölfe erobern die Heide zurück. Waren die Tiere bisher in der Region nur in Gehegen anzutreffen, streift jetzt nach mehr als 50 Jahren offenbar wieder ein Wolf durch die Heide. Gesichtet worden ist das Jungtier rund 50 Kilometer südlich von Lüneburg bei Unterlüß im Landkreis Celle. Zuletzt sei um 1870 ein Wolf in der Region gewesen. Der letzte wilde Wolf in Niedersachsen sei in den 1950er-Jahren ebenfalls im Landkreis Celle zwischen Lichtenmoor und Winsen/Aller herumgestreift, berichtet Knoop.

Presse Mitteilung - 20. Dez. 2006
Hessen will Haltung und Handel von gefährlichen exotischen ...
Der Handel mit und die Haltung von gefährlichen exotischen Wildtieren wie Reptilien, Amphibien, giftigen Spinnen und Skorpionen sowie Raubkatzen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Die Hessische Landesregierung will die damit für den Menschen und die Tiere verbundenen Gefahren durch eine Änderung des Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung (HSOG) sowie dem Initiativwerden auf Bundesebene minimieren. „Die beabsichtigte landesgesetzliche Regelung dient der Abwehr der aus der Haltung gefährlicher Tiere resultierenden Gefahren“, so Innenstaatssekretärin Scheibelhuber. Der Landesgesetzgeber könne jedoch nicht den Import von Tieren verbieten, hierfür sei die Bundesregierung zuständig. „Daher wird das Hessische Innenministerium eine Bundesratsinitiative zur Schaffung eines entsprechenden Gesetzentwurfes einbringen“, so Scheibelhuber weiter. „Darüber hinaus prüft die Landesregierung zurzeit unter Berücksichtigung des Grundgedankens des Artikels 20a des Grundgesetzes als zusätzliche flankierende Maßnahme eine Bundesratsinitiative zur Änderung des Tierschutzgesetzes.

derstandard.at - 20.12.2006
Forscher entdecken Fossil eines zweiköpfigen Urzeit-Reptils
In Nordostchina haben Forscher die versteinerten Überreste eines zweiköpfigen Urzeit-Reptils entdeckt. Das fast 150 Millionen Jahre alte Fossil sei in der Yixian-Formation gefunden worden, wo in den vergangenen Jahren bereits Reste früher Vögel und gefiederter Dinosaurier ausgegraben wurden, berichten chinesische und französische Forscher in der Fachzeitschrift "Biology Letters" der britischen Wissenschftsakademie R