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Ausgabe 348 vom 14.
Dezember 2006 |
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Liebe Leser,
hoch her geht es um das Berliner Riesenrad, obgleich noch nicht einmal
mit dem Bau begonnen wurde. Nun meldeten sich einige Tierschützer
zu
Wort, die ausgerechnet die Zootiere davor zu schützen müssen
glauben.
Geradezu eine Persiflage auf deren eigenen Standpunkt stellt die
Aussage dar, die Beleuchtung verhindere möglicherweise die
Nashorn-Zucht und damit "wichtige Artenschutzprojekte". Jetzt haben wir
es schriftlich, und die Zoos werden dankbar sein für diese
Anerkennung
ihrer Zuchtbemühungen seitens ihrer schärfsten Kritiker.
Schließlich
werden die besagten Personen ja sonst nicht müde, der
Zootierhaltung
samt Vermehrung öffentlich jeglichen Artenschutz-Wert
abzuerkennen.
Der
Artenschutz selbst stellt diese Woche einmal mehr die interessanteren
Meldungen: Da wurde der Caatinga-Specht in Brasilien wiederentdeckt
(seit 1926 verschollen), und schon letzte Woche wurde bekannt,
daß
Brasilien immense Gebiete im Amazonas-Becken unter Schutz
stellt (wenn auch nicht im unter extremen Druck durch Soja-Anbau
stehenden südlichen Teil). Leider überwiegen aber schlechte
Nachrichten, so das Fazit der Ebola-Epidemien seit 2003 im Lossi-Gebiet
des Kongo: 5500 tote Flachlandgorillas allein dort. Nicht auszudenken,
wenn ein Ausbruch im Berggorilla-Gebiet geschähe.
Und nun wird befürchtet, daß der Baiji im Jangtse ebenfalls
komplett
verschwunden ist. Der Flußdelphin, für den seit über 15
Jahren immer
wieder millionenschwere Fang- und Zuchtprogramme angekündigt, aber
nicht umgesetzt werden, könnte also als erste Walart ausgerottet
worden
sein, ein Opfer der ungehemmten Umweltverschmutzung in China. Er war
(wie auch das Nördliche Breitmaulnashorn, dem es wohl ähnlich
gehen
wird) einer der Protagonisten in Die
letzten ihrer Art von Douglas Adams ("Per Anhalter in All") - in den
90er-Jahren Kult- und inoffizielle Pflichtlektüre aller
Zoologiestudenten. Es soll aber schon wieder eine Generation
Bio-Studierender geben, die das großartige Buch nicht kennen!
Eine
Fortsetzung wäre dringend nötig, nur leider lebt auch Adams
nicht mehr.
Ein Einzelexemplar gibt es vom geheimnisumwitterten "52-Hertz-Wal", von
dem man nicht viel mehr weiß, als daß er seit nunmehr 15
Jahren durch
die Weltmeere kreuzt und als einziger auf eben jener Frequenz singt.
Letzter Vertreter einer Art, Hybrid, Mißbildung? Niemand
weiß es, aber
ihm wurde nun sogar der Titel eines höchst ungewöhnlichen
Buches
gewidmet, was wir Ihnen heute vorstellen.
Eigentlich sollte ich ja ein schlechtes Gewissen haben, daß die
Zoopresseschau heute aufgrund des alljährlichen
ins-Allgäu-Auswanderns
erst gegen Abend fertiggeworden ist - aber mit
Ausliefer-Verzögungen
von wie letzte Woche fast 20 Stunden durch Domeus spielt das kaum noch
eine Rolle. Eine Lösung ist leider nicht in Sicht - solle einer
unserer
Leser aber einschlägige Erfahrungen beim Aufbau eigener
Newsletter-Verwaltungssysteme haben, würden wir Hilfe gern
annehmen!
Dirk
Petzold
Rätselflug
Dieser
Bildausschnitt stammt aus
dem Luftbild einer europäischen Hauptstadt.
Was zeigt er?
Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei
maps.google.com
Wenn Sie
es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze
Stadt
bzw. deren Lage sehen (Sie
benötigen dafür einen Browser der neueren Generation).
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung
nächste
Woche
warten...
Lösung
von letzter Woche: Vivarium
und Seehundbecken im Tierpark Dählhölzli, Bern
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| Zoos
– Meldungen |
Kölner
Stadt-Anzeiger - 13. Dez. 2006
Trauer im Kölner Zoo
Im Kölner Zoo hat sich in der Nacht zu Mittwoch ein Tierdrama
abgespielt. Die 25-jährige Elefantenkuh Khaing Lwin Htoo (deutsch:
Sonniger Strauß)
musste nach monatelangen massiven Blasenbeschwerden eingeschläfert
werden,
wie Zoo-Tierarzt Olaf Behlert erklärte. Das Tier mit dem Kosenamen
"Kaiwintu"
hatte im März das Elefantenbaby Marlar zur Welt gebracht. Beide
gehörten
seitdem zu den Publikumslieblingen des Kölner Zoos. Es handelte
sich
um die erste Elefantengeburt in der Geschichte des 1860
gegründeten
Tierparks. Schon vor Marlars Geburt hatten die Zoo-Veterinäre eine
Schwellung
am Genitalbereich des Muttertieres bemerkt. Nach Marlars schwieriger
Geburt
kam es bei "Kaiwintu" zu einem Umschlagen der Blase. Die Krankheit habe
zu
schmerzhaften Entzündungen im Unterbauch geführt. In der
vergangenen
Woche zeichnete sich schließlich ab, dass das Tier
eingeschläfert
werden muss. "Wir nutzten die verbliebene Zeit, um Marlar an
Ersatzmilch
zu gewöhnen, und das klappt erfreulicherweise sehr gut", sagte
Behlert.
PR-Inside.com
-
13. Dez.
2006
Trauer
im Kölner Zoo
Im Kölner Zoo hat sich in der Nacht zu Mittwoch ein Tierdrama
abgespielt.
Nach Angaben einer Sprecherin musste die 26-jährige Elefantenkuh
«Kaiwintu»
eingeschläfert werden. Zu den Gründen äußerte sich
der
Zoo zunächst nicht.
koeln.de
- 14. Dez 2006
Drama
im Kölner Zoo: "Marlars" Mama eingeschläfert
Wie nah
Trauer und Freude zusammenhängen, zeigte sich in der vergangenen
Nacht
im Kölner
Zoo. Noch am Abend hatte der neue Zoo-Direktor bei einer Veranstaltung
im Domforum
freudig verkündet, dass der Tiergarten noch in diesem Jahr mit
Elefantennachwuchs
rechnet und nur wenige Stunden später war tiefe Trauer im
Kölner
Elefantenhaus angesagt:
Die Mama des Elefantennachwuchses "Marlar", Khaing Lwin Htoo, musste
eingeschläfert
werden. Die Elefantenkuh war bereits seit einigen Monaten schwer krank.
In den letzten Tagen
und Wochen verschlechterte sich der Zustand jedoch dermaßen, dass
Tierpfleger und
Zoo-Tierarzt Dr. Olaf Behlert keine andere Möglichkeit mehr sahen,
als
Khaing Lwin
Htoo von ihren Schmerzen zu erlösen. Die 25-jährige Kuh litt
an einem
Harnblasenumschlag. Schon bei der Geburt ihres
Sohnes, der auch im Kölner Zoo lebt, hatten sich Probleme mit der
Blase
gezeigt.
Im vergangenen Dezember war es dann zu einem Blasenvorfall gekommen -
was Pfleger
und Tierarzt zunächst als Zeichen der herannahenden Geburt
gedeutet
hatten, stellte
sich später als Harnblasenumschlag heraus. Seither hatte man alles
versucht, um
das Leben der Mutterkuh zu erhalten, auch um die kleine Marlar durch
die schwierigen
ersten Monate zu bekommen.
Kölner Stadt-Anzeiger -
13. Dez 2006
Marlar
hat keine Mutter
mehr
„Es ist der schwerste
Tag meiner jungen Karriere“, sagte Zoodirektor Theo Pagel mit gesenktem
Haupt. Die 25 Jahre alte Elefantenkuh, die am 30. März das erste
Kölner
Elefantenbaby Marlar
geboren hatte, litt bereits Anfang des Jahres an einer Schwellung im
Genitalbereich.
Die Blase war ins Becken umgeschlagen und lief über, erklärte
Zoo-Veterinär Olaf
Behlert. Das geschah bei der Elefantenkuh wahrscheinlich aufgrund eines
Drucks im
Unterleib, wie er durch Wehen oder Koliken ausgelöst werden kann.
Heilbar war das
nicht, eine Operation so gut wie unmöglich. Eine Schmerztherapie -
etwa
mit Rückenmarkspritzen
- verbesserte Khaing Lwin Htoos Zustand zwar so, dass sie Marlar
optimal mit Muttermilch
versorgen und sich um die Kleine kümmern konnte. Doch ein
Gebärmuttervorfall kam
hinzu, Schmerzmittel wirkten nicht mehr. Behlert: „Wir konnten das
ethisch nicht
mehr verantworten.“ Vergangene Woche wurde Marlar auf Ersatzmilch
umgestellt, um
auf den baldigen Verlust der Mutter vorbereitet zu werden. Die Flasche
kriegt Marlar nicht. Sie trinkt selbständig
mit dem Rüssel aus einem Eimer.
Krefelder
Zeitung
- 8. Dez. 2006
Zoo:
Viele Indianer und ein Häuptling
Krefeld. Die wichtigsten Weichen sind gestellt, damit der Zoo in seiner
neuen Rechtsform demnächst losdampfen kann. Gegenüber
der bisherigen
Planung hat sich
der Aufsichtsrat zu einigen entscheidenden Veränderungen
durchgerungen.
Diese sollen bei der nächsten Sitzung des Hauptausschusses
diskutiert
und genehmigt und dann der Gesellschafterversammlung zum Beschluss
vorgelegt
werden. Wichtigste Neuorientierung im Stellenplan: Sowohl die
Teilzeitstelle
des Tierarztes (Martin Straube) als auch die der Diplombiologin
(Cornelia
Bernhardt) werden ab 1. Juli 2007 in Vollzeitstellen umgewandelt.
Für
den Zooshop wird eine zusätzliche Stelle eingerichtet, die
gleichzeitig
die Kasse unterstützen kann. Im Gegenzug, so Heitmann, habe sich
der
Aufsichtsrat entschlossen, keinen zusätzlichen kaufmännischen
Mitarbeiter einzustellen. Ein Blick in den Investitionsplan zeigt,
wohin
die Reise des Zoos im nächsten Jahr gehen soll. Jeweils 50 000
Euro
wurden für die Planungen der neuen Schimpansenanlage und die
Außengehege
von Gorillas und Orang-Utans eingesetzt. 300 000 Euro fließen in
den
Bau einer Vorhalle für das Regenwaldhaus, womit die Sanierung der
Gesamtanlage
eingeleitet wird. Weitere 300 000 Euro werden zur Sanierung des
Bauernhauses
benötigt. Dort wird bei der Umgestaltung des gesamten Eingangs
vorübergehend
auch die Verwaltung unterkommen. Für 60 000 Euro soll ein
„Forscherhaus“
errichtet werden, in dem die Zoopädagogen mit Schulkindern
arbeiten
können. Heitmann sprach Klartext: „Wir sollten dem
Zoodirektor eigene Gestaltungsmöglichkeiten zugestehen und seinen
Sachverstand akzeptieren. Er weiß ab 1. Januar,
womit er wirtschaften kann und darf.“
MeinBerlin
12.12.06
Tierschützer wollen Riesenrad
verhindern
Der
Tierschutzverein für
Berlin und Umgebung wendet sich gegen den Bau eines 175 Meter hohen
Riesenrades in unmittelbarer Nähe zum Zoologischen Garten. „Vor
allem
in den Wintermonaten ist durch die Beleuchtung des
Riesenrades bis in die späten Abendstunden davon auszugehen, dass
der
Tagesrhythmus der Tiere im Zoo in empfindlichem Maße gestört
sein
wird”, kritisierte Vereinspräsident Wolfgang Apel. Besonderes
Augenmerk
der Tierschützer gilt neben den im Zoo lebenden
Vögeln den Tieren auf der Nashornanlage. Es sei zu
befürchten, dass
sich die vom Aussterben bedrohten Tiere nicht mehr fortpflanzen und
damit wichtige Artenschutzprogramme gefährdet sind.
PR-Inside.com
- 11. Dez.
2006
Tierschützer
wollen Riesenrad am Berliner Zoo verhindern
Der Tierschutzverein für Berlin und Umgebung macht mobil gegen den
Bau eines 175 Meter hohen Riesenrades in unmittelbarer Nähe zum
Zoologischen Garten. Darüber hinaus stelle das Riesenrad wegen
seiner
Größe eine
erhebliche Gefahr für Vögel dar, die den Innenstadtraum
überfliegen.
Sollte am Bau des Riesenrades festgehalten werden, fordert der Verein
ein Umweltverträglichkeitsgutachten, das auch den Tierschutz
berücksichtigt.
PR-Inside.com - 12. Dez. 2006
Münchner
Zoo heizt ab Freitag mit Elefantenmist
Aus Futterresten und Tiermist will der Münchner Tierpark
Hellabrunn
künftig Strom und Wärme erzeugen. Die dafür
erforderliche
Biogasanlage mit Blockheizkraftwerk wird am Freitag auf dem
Zoogelände
in Betrieb genommen. Nach Angaben des Tierparks soll der Strom
künftig
direkt ins Münchner Stromnetz eingespeist werden. Die Wärme
wird
in das betriebseigene Heiznetz geleitet. Die Biogasanlage decke
voraussichtlich
ein Fünftel des Wärmebedarfs des Zoos ab. Die Stadtwerke
München
haben den Angaben nach die Finanzierung der Anlage übernommen.
Kleine
Zeitung - 7. Dez. 2006
Pleitegeier
kreist über der Adlerwarte Landskron
Eineinhalb Jahre nach Inbetriebnahme der modernen Flugshow-Arena auf
dem Landskroner Burgberg kreisen die Pleitegeier wieder: "Kommt keine
finanzielle Hilfe, wissen wir nicht, wie wir den Winter überstehen
sollen", schildert Falkner Franz Schüttelkopf die Misere. Konkret
gehe
es um 70.000 Euro,
welche nötig sind, um die Greifvögel über den Winter zu
bringen.
Neue EU-Richtlinien hatten vor drei Jahren den Neubau der Volieren
erfordert,
die Maßnahmen waren von den Falknern Franz Schüttelkopf und
Michael
Holzfeind allein nicht zu bewerkstelligen. Damals sprang
Landeshauptmannstellvertreter
Karl Pfeifenberger mit 1,2 Millionen Euro ein, Bürgermeister
Helmut
Manzenreiter gewährte 200.000 Euro Kredit. Schüttelkopf: "Der
vorige Winter war extrem, wir mussten Ausweichgehege schaffen, weil man
die Tiere nicht während der Schneeräumung in Käfigen
lassen kann, die
Vogelgrippe hat die Futterpreise explodieren werden lassen, die Saison
war nicht besonders gut." Jetzt hoffen die Landskroner Falkner erneut
auf öffentliche Hilfe: "Kein einziger Zoo kann ohne Subventionen
existieren, bei uns ist es nicht anders."
Planung
und Bau
Echo-online
- 13. Dez. 2006
Aus
Platzmangel weiterhin keine Elefanten
Die Zwergotter quieken uns im neuen Binturong-Haus fröhlich
entgegen.
Sie sind relativ neu im Vivarium, vorher lebten sie im Frankfurter Zoo.
Als
die beiden Otter dann in ihrem Wasserbecken unter der Brücke
durchtauchen,
fallen uns drei große Fellbüschel auf dem Baum auf. Dies
sind
die Binturongs, eine große Schleichkatzenart, für die das
neue
Haus gebaut wurde. Da das Vivarium rundum keinen Platz für
Ausbaumöglichkeiten
bietet, musste für den Neubau das alte Zebragehege weichen. Die
Zebras
sind jetzt auf der anderen Seite des Tierparks untergebracht. Der
nächste
Umbau steht im Terrarien- und Aquarienhaus an. Die Mitarbeiter
bemühen
sich, allen Zoobewohnern die bestmöglichen Bedingungen zu bieten,
damit
sich alle so wohl fühlen wie die Zwergotter.
Hamburger
Abendblatt - 7.
Dez. 2006
Rückenwirbel
so groß wie Propeller
Vom Entführungsopfer zum Bakterien-Futter: Der im Januar in der
Ostsee verendete und zwischenzeitlich von Umweltaktivisten nach Berlin
"entführte" Finnwal hat die erste Stufe seiner Präparation
überstanden.
Das Skelett des einst 20 Tonnen schweren Wals wurde gestern in
Stralsund
mit einem Kran aus dem Reinigungsbehälter gehoben. Im
Frühling
soll die zweite Stufe der aufwendigen Reinigungsprozedur beginnen. Dann
werden die Knochen in ein Entfettungsbad gelegt, in dem Waschmittel den
Tran aus den Knochen lösen sollen, wie Beese sagte. Das Skelett
soll
Ausstellungsobjekt im neuen Stralsunder Ozeaneum werden. Die
Eröffnung
des Museumskomplexes mit 40 Großaquarien ist für 2008
geplant.
Mit 9700 Quadratmeter Nutzfläche, einem 17 Meter tiefen
Schwarmfischbecken und vielen weiteren Aquarien und
Ausstellungsexponaten - neben dem Finnwal wird es auch einen original
sechs Meter langen Riesenkalmar geben - wird das Ozeaneum zu den
Top-Ten-Einrichtungen in der Welt gehören.
Aktionen
Kronberger Bote - 6. Dez. 2006
Tiermärchen am Kachelofen und vieles mehr im
Advent
im Opel-Zoo
Kronberg. Auch im Winter hat der Opel-Zoo einiges zu bieten: Es ist
ruhiger, es gibt weniger Besucher und man hat mehr Muße die Tiere
zu
beobachten.
Die Giraffen sind nach Fertigstellung der Anlage „Afrika Savanne“ in
dem
neuen Schauhaus auch bei schlechtem Wetter zu sehen. Jeden Donnerstag
im
Advent erzählt Claus Claussen um 15 Uhr im Zoorestaurant Sambesi
den
Kindern Märchen von Tieren und Menschen. Sonntag, 10. Dezember
kommt
um 14 Uhr der Nikolaus in den Opel-Zoo und füttert mit den Kindern
und natürlich auch den anwesenden Erwachsenen die Elefanten mit
ganz
besonderen Leckereien. Wie immer bekommen die Kinder im Anschluss an
die
Führung vom Nikolaus noch eine Überraschung. Auch auf dem
Kronberger
Weihnachtsmarkt ist der Opel-Zoo dieses Jahr wieder mit dem
Streichelzoo
und einem Stand auf dem Berliner Platz vertreten.
MVregio - 11. Dez. 2006
"Winterzauber"-
Veranstaltungen im Zoo für die ganze Familie
Rostock. Noch bis zum 28. Januar 2007 immer am Wochenende ab 14 Uhr
(außer 24./31.12.) erwartet die Besucher ein stimmungsvolles
Zooerlebnis abseits von Stress und Hektik. Im "Winterdorf" auf dem
Veranstaltungsplatz ist neben Bastel- und Kerzen-Stübchen auch das
Rentier-Postamt aufgebaut, in
dem die gestempelte "Rentierpost Erstausgabe" zu erhalten ist. Bewohner
im "Winterdorf" sind Tiere zum Streicheln und Zoomaskottchen Otto
Eisbär.
Mitteldeutsche Zeitung - 10. Dez. 2006
Märchenoma
wartet im warmen Eselstall
Dessau. Das war ein aufregender Nachmittag am Sonntag im Tierpark. Der
Weihnachtsmann hatte sich angesagt und kam auch pünktlich 13 Uhr
mit
seiner Helferin und Pony Karino zu den vielen Kindern, die am Eingang
schon
ungeduldig auf ihn gewartet hatten.
H@ll Anzeiger - 11. Dez. 2006
Lustige
Affenbande erstmals auf der HAUS-GARTEN-FREIZEIT zu Gast
Eine besondere Attraktion auf der HAUS-GARTEN-FREIZEIT 2007 ist die
Paviangruppe von Maike und Jörg Probst. Am zweiten
Messewochenende,
jeweils zweimal
täglich, werden sie mit vier Pavianen und einem Rhesus-Affen
zeigen,
wie man diese außergewöhnlichen Tiere für sich gewinnt.
Weiterhin erzählen sie über deren Charaktereigenschaften und
kompliziertes
Sozialverhalten. Natürlich beweisen die Affen auch ihr
artistisches
Können. Wie schon im letzten Jahr, wird Lama Horst vom Leipziger
Zoo
zur Eröffnung der HAUS-GARTEN-FREIZEIT vorbei schauen.
Darüber
hinaus ist der Zoo mit einem Stand vertreten, der den Kontinent Asien
und
den 2006 neu eröffneten Elefantentempel Ganesha Mandir als
Schwerpunkt
hat, und bringt einen kleinen Haustier-Streichelzoo mit.
Neue OZ Online - 8. Dez. 2006
Willkommen im Neue-OZ-Kinderland
Geheimnisvolle Wassergeister, ein unterirdisches Labyrinth,
abenteuerliche Stege - wer einen der schönsten Spielplätze
Deutschlands
kennen
lernen möchte, muss nur in den Osnabrücker Zoo gehen, ins
Neue-
OZ-Kinderland. Mit der Namensgebung für den einzigartigen
Abenteuerspielplatz
baut die "Neue Osnabrücker Zeitung" ihr langjähriges
Engagement
für den Zoo weiter aus. Welche Anziehungskraft die Erlebniswelt im
Zoo auf Kinder (und natürlich auch Eltern) hat, wurde deutlich,
als
die Neue OZ alle Kindergärten und Grundschulen in der Stadt zur
Abstimmung
aufrief, welches Logo das Neue-OZ-Kinderland erhalten solle. Vier
Kindergruppen,
die bei der Logo-Suche dabei waren, haben eine Exklusivführung
durch
den Zoo gewonnen - inklusive Abenteuer im Neue-OZ-Kinderland.
Hamburger Abendblatt - 7. Dez. 2006
Tannenbaumschießen im Wildpark
Wer kennt es nicht, das alljährliche Tannenbaumschlagen. Da sucht
sich jeder einen Tannenbaum aus und fällt ihn mit der Axt. Das
Team
vom Wildpark Schwarze Berge hat sich nun eine ganz originelle Aktion
ausgedacht.
Die Tannenbäume werden nicht geschlagen, sondern mit Pfeil und
Bogen
geschossen. Die Bäume werden von einer wilden (Papp-)Sau bewacht.
Wer die Sau mit gezieltem Schuss (drei Versuche) ins Herz mit Pfeil und
Bogen erlegt, gelangt an einen Tannenbaum. Die besten Schützen
nehmen
an einer Verlosung teil und können ihren Weihnachtsbaum sogar
gewinnen.
Wird die Sau nicht getroffen, kostet der Baum 20 Euro.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 11. Dez. 2006
Schöne Bescherung für Wildpark
Die roten Zipfelmützen bewegten sich im Takt der Füße,
als am Sonntagmorgen knapp 950 Läufer im Lindenthaler Tierpark zum
Nikolaus-Lauf über drei, sechs oder zehn Kilometer starteten.
Über
die hohe Beteiligung des Laufs, der in diesem Jahr zum ersten Mal
stattfand, freute sich nicht nur der Spitzensportbeauftragte der
Sporthochschule, Norbert
Stein, sondern auch der Lindenthaler Tierpark: Für jeden
Läufer
spendete der Veranstalter dem Wildpark 50 Cent. Für Athleten, die
mit
einer Nikolausmütze antraten, wurde die Spendensumme verdoppelt.
So
kamen etwa 1000 Euro zusammen.
Nachwuchs
Kölner
Stadt-Anzeiger - 13. Dez. 2006
Milde Witterung: Schafe im Dortmunder Zoo
begrüßen
ersten Nachwuchs
Die ungewöhnlich milde Witterung hat dem Zoo Dortmund das erste
Frühlingslamm
beschert. Neugeboren wurde ein schwarzes Tier der alten Hausschafrasse
Skudden,
wie die Stadt Dortmund am Mittwoch berichtete. Üblicherweise
würden
die Lämmer im Frühjahr geboren. Auch wenn dies bei Haustieren
nicht
so festgeschrieben sei wie bei Wildtieren, sei die frühe Geburt
dennoch
ungewöhnlich und dem schönen Wetter geschuldet.
schweizerbauer.ch - 7. Dez. 2006
Vogelgrippe:
Alle 169 bisher untersuchten Wasservögel nicht ...
Die Überwachung des Vogelgrippevirus geschieht unter anderem durch
das Fangen lebender Wildvögel. So werden in einer Reuse in Sempach
regelmässig Wasservögel gefangen und auf den Virus
untersucht.
Seit Oktober sind so 28 Vögel untersucht worden. Je eine weitere
solche
Reuse wird in den kommenden Tagen auch am Bodensee sowie im Verlauf des
Winters im Tessin in Betrieb genommen. Neben der systematischen
Überwachung
der Wasservögel werden gemäss Falk auch die tot aufgefundenen
Vögel geprüft.
Basler Zeitung - 7. Dez. 2006
Impfung
gegen Vogelgrippe im Zoo zeigt Wirkung
Die Impfung gegen Vogelgrippe in den Zoos von Basel, Bern, Goldau und
Zürich scheint erfolgreich zu sein. Die meisten der 365 Vögel
haben die Impfung gut überstanden und ein Grossteil scheint
zumindest
teilweise geschützt. Die Studie soll in diesem Winter
weitergeführt
werden. Bei über 80 Prozent der Vögel wurden Antikörper
in Mengen gemessen, die beim Haushuhn als schützend gelten. Ob die
geimpften Zoovögel bei einem Ausbruch der Vogelgrippe
tatsächlich
geschützt wären, könne jedoch nicht mit Bestimmtheit
gesagt
werden, heisst es weiter. Die Menge der Abwehrstoffe nach der Impfung
nahm
bei den Zoovögeln rasch ab und sank etwa bei den Humboltpinguinen
und beim Europäischen Uhu nach 26 Wochen auf null. Dies bedeutet,
dass die Impfung auf jeden Fall jährlich wiederholt werden muss.
Die
Verträglichkeit der Impfung wurde als gut bezeichnet.
Morgenweb - 7. Dez. 2006
Zoo-Vögel ziehen in die Partnerstadt
Die Partnerschaft zwischen Heidelberg und Montpellier ist nicht nur in
der Politik zu beobachten: Ganz praktische Züge nahm sie für
16
Rote Sichler und sechs Höckerglanzgänse an, die jetzt vom
Tiergarten
Heidelberg zum Zoo in Montpellier gebracht wurden. Beide Arten hatten
sich
in den zwei vergangenen Jahren zahlreich vermehrt. In Spezialkisten und
mit professioneller Begleitung von Tierpfelgern trat das Federvieh
seine
Reise in den warmen Süden an. Dort haben die 22 Tiere mittlerweile
ihre neue, großzügige Voliere bezogen - und zu Hause kann
wieder
in Ruhe Nachwuchs gezeugt werden.
Sachsen
Fernsehen
Chemnitz - 13. Dez. 2006
Strauße für Chemnitzer Tierpark
Der Tierpark Chemnitz kann sich über ein neues
Straußenpärchen
freuen. Die Tiere sind ein Geschenk der Werkstätten für
Buchbinderei
Chemnitz. Das Unternehmen, das in diesem Jahr sein 50-jähriges
Bestehen
feiert, ist damals zum Teil aus Beständen der Buchbinderei
Strauß
gegründet worden. Aus diesem Grund entschieden sich die jetzigen
Eigentümer,
dem Tierpark die Namensvetter zu schenken. Helen und Feodor, so der
Name
des Pärchens, haben sogar ein eigenes Gehege erhalten und werden
den
Tierbestand an der Pelzmühle künftig verstärken.
ORF.at -
9. Dez.
2006
Orang-Utan
Sandra
als neue Bewohnerin
Die Orang-Utans Vladimir und Nonja im Schönbrunner Tiergarten
werden
das Gehege schon nächster Woche mit einer dritten Bewohnerin
teilen.
Sandra, die holländische Orang-Utan-Dame, übersiedelt nach
Wien.
"Als Sandra 1995 im Tiergarten Schöbrunn war, hat sie sich zwar
gut
mit den Tieren Nonja und Vladimir verstanden, war jedoch meistens sehr
traurig und ist in der Ecke gesessen. Doch mittlerweile weiß
Pechlaner,
was
der Orang-Utan-Lady gefehlt hat: Es war ihre Muttersprache. Zur Zeit
lebt
Sandra in Krefeld, wo es ihr sehr gut gehen soll. "Vielleicht hat sie
ja
mittlerweile die deutsche Sprache erlernt", so Pechlaner. Nun hofft
man,
dass das Orang-Utan-Weibchen auch mit dem "Wienerischen" klarkommt,
denn
ansonsten "werden unsere Tierpfleger einen Holländischkurs
besuchen
müssen", so der Tierexperte. Platz genug für den
erwünschten
Orang-Utan-Nachwuchs wird es geben, denn das alte Palmenhaus soll in
etwa
zwei Jahren nach einer Renovierung als modernes Orang-Utan-Gehege in
neuem
Glanz erstrahlen.
Die
Welt
- 13. Dez. 2006
Seepferdchen
sind
notorische Fremdgänger
Seepferdchen sind notorische Fremdgänger. Das hat eine Studie in
neun
Großaquarien ergeben. Das Ergebnis widerspreche bislang
gängigen
Annahmen: „Monogamie ist für Seepferdchen ein Fremdwort“, teilte
das
Sea Life Aquarium in Oberhausen mit. In einer Untersuchung über
das
Liebesleben der Wasserbewohner seien 45 Seepferdchenpaare vier Monate
lang mit gleichfarbigen Halsbändern gekennzeichnet gewesen. „Wir
konnten
mit den Markierungen sehen, dass Seepferdchen nicht nur mit ihrem
Partner
durchs Becken schwimmen“, hieß es. „Die Treue der Seepferdchen
wurde
schon häufig diskutiert, aber dass sich auch gleichgeschlechtliche
Tiere
berühren, hätten wir nicht erwartet“, sagte Kurator Johannes
Peschke
vom Sea Life Oberhausen. Es gebe aber noch Hoffnung auf lebenslange
Liebe
unter den Seepferdchen: In den Aquarien Konstanz und Dresden seien sich
immerhin
zwei „Ehepaare“ über den Untersuchungszeitraum hinweg treu
gewesen.
HNA.de -
6.
Dez. 2006
Ein
Biss kann das Bein kosten
Sababurg. Von den Zähnen hält man sich besser fern: Wo
fünf
Tonnen Beißkraft den Unterschenkelknochen eines Menschen
mühelos
durchbeißen können, bleiben die Finger tunlichst auf
Distanz.
Entsprechend vorsichtig gehen die Menschen zu Werke, die gestern im
Tierpark
Sababurg eines der unbekanntesten und seltensten Raubtiere Europas
einfangen
wollen - den Bärenmarder Hamlet. Das im Februar in dem vor knapp
einem
Jahr eingeweihten Gehege geborene Männchen ist prächtig
gediehen
und bald geschlechtsreif. Er soll in dem Zoo der nord-tschechischen 100
000-Einwohner-Stadt Usti nad Labem (früher Aussig) für
weiteren
Nachwuchs sorgen.
Ostthüringer Zeitung - 7. Dez. 2006
30
Jahre Leben für den Tierpark
Gera. Am 29. Dezember ist der letzte Arbeitstag für Tierinspektor
Rüdiger Schmidtke. Ein Weggang, der nicht nur dem Betroffenen,
sondern
auch seinem Chef Ulrich Fischer einige Bauchschmerzen und einen
Kloß
im Hals verursacht, wie der einräumt. Natürlich wird er auch
öfter
dem Martinsgrund einen Besuch abstatten. "Aber ich werd´ meinen
Kollegen
nicht jeden Tag auf die Nerven gehen", schmunzelt er.
Tagesspiegel - 9. Dez. 2006
Wo
die Nacktmulle zum Sympathieträger wird
Nicht nur Pisa-Studien können Schocks auslösen. Gut geeignet,
regelmäßig mindestens Entsetzen zu erzeugen, sind auch die
Umfragen
zur Naturkenntnis unserer Jugend. Verschiedene Baumsorten können
sie
kaum noch identifizieren, ebenso wenig die bunte Vogelwelt
unterscheiden;
Kolkrabe, Iltis und Bieber sind ihr nachhaltig fremd. Das Fernsehen
braucht
schöne Bilder – und was gibt es Schöneres als eine Natur, die
am liebsten als „unberührt“ vorgestellt wird. Zwar ist sie
bedroht,
aber solange kein Bösewicht oder die „Zivilisation“ eingreift,
wächst
sie organisch, voll innerer Harmonie. Mit großem Aufwand und
entsprechendem
Erfolg hat zuletzt die BBC-Serie „Unser blauer Planet“ diesem Paradigma
gehuldigt. Mit der uns umgebenden Natur hat dies wenig zu tun. Zu den
Wundern
der Natur ohne Mensch gesellt sich im Fernsehen aber flugs auch das
Gegenteil:
die Natur, befriedet, aufbereitet, herausgeputzt für den Menschen.
Sie
nennt man Zoo. Als episodenhafte Doku-Soap mit Tieren hat der Zoo das
TV-Programm
am Nachmittag erobert und taucht abends umschichtig in den Dritten
wieder
auf. Hinreichend mit süßen Tieren versorgt ist längst
der
abendliche 20-Uhr-15-Süßstoff. Mit festem Blick auf die
Kreatur
ver- und entwirrt „Tierärztin Dr. Mertens“ dienstags in der ARD
allzu
menschliche Verstrickungen; während das ZDF mit „Unser Charly“
wochenends
unverdrossen am Schimpansentum der 50er Jahre festhält. Gibt es im
Mainzer Fernsehrat eigentlich keine Tierschützer?
Mitteldeutsche Zeitung - 7. Dez. 2006
Das
tierische Jahr 2006
Er war der unangefochtene Medienstar des Sommers: Bruno, der erste
wilde Bär in Deutschland seit 170 Jahren. Bis zu seinem Abschuss
gewann
er zahlreiche Fans und hielt Politiker sowie eigens eingeflogene
finnische
Bärenjäger auf Trab. Neben Todesfällen ereigneten sich
in
diesem Jahr auch skurrile Liebesgeschichten in der Tierwelt: So
verliebte
sich ein Trauerschwan auf dem Münsteraner Aasee in ein Tretboot in
Form
eines Artgenossen und hielt dem Plastik-Partner über Monate die
Treue.
Die Begegnung mit einem wilden Exoten wurde dem australischen
Tierfilmer
Steve Irwin zum Verhängnis. Der 44-jährige
«Krokodiljäger»
kam im September bei Dreharbeiten für eine Meeres- Dokumentation
ums
Leben, als ihn ein Stachelrochen ins Herz stach. Von einem weiteren
tierischen Drama berichteten im Juni britische Zeitungen. Seit nunmehr
drei Jahren betet
ein Pfau die Zapfsäule einer Tankstelle im südwestenglischen
Ort
Brierley an. Dass der Vogel mit seinem farbenprächtigen
Schwanzfederrad
alle Verführungskünste anwendet, erklären sich Experten
mit
dem knackenden Geräusch der Zapfsäule.
Berliner
Kurier - 13. Dez. 2006
Äffchen
im Park gefunden: Wer ist der Besitzer?
Hohenschönhausen. "Da laust mich der Affe!", dachte Gärtner
Charly
M. (28), als er in der Lankwitzer Leonorenstraße Laub harkte.
Denn
zwischen Amseln hüpfte ein echter Affe durchs Gebüsch. Jetzt
lebt
die Meerkatze (eigentlich Meerkater, es ist ein Junge) im Tierheim. "Er
ist
sehr zutraulich, frisst aus der Hand", sagt Tierheim-Sprecher Marcel
Gäding.
Er vermutet, dass das Äffchen vielleicht illegal gehalten wurde.
DJ
Bobo nennen die Pfleger das Äffchen liebevoll. Nimmt ihn kein Zoo,
dann
vielleicht eine Auffangstation.
RIA
Novosti - 8. Dez. 2006
Neue
Bewohner aus Schweiz und Deutschland im Moskauer Zoo
Aus der Schweizer Stadt Basel wurden zwei afrikanische Wildhundweibchen
in den Moskauer Zoo gebracht. Jetzt befinden sich die
Neuankömmlinge
in einer vierwöchigen Quarantäne. Danach werden sie in
geschlossene
Gehege überführt und kommen im Frühjahr vor die Augen
der
Besucher. Außerdem teilte der Pressedienst mit, dass es sich drei
Fasanenarten
aus Deutschland im Zoo gemütlich gemacht haben. "Das sind der
Satyr-Tragopan,
der ringlose Kupferfasan und der vietnamesische Fasan. Die Vögel
haben
den Umzug gut überstanden, jetzt befinden sie sich in
Quarantäne,
doch in nur einem Monat werden sie durch die Freiluftgehege des
Moskauer
Zoos stolzieren", sagte die Pressesprecherin.
RIA Novosti - 11. Dez. 2006
Anomaler
Winterbeginn in Zentralrussland
Das Wetter im mittleren Streifen Russlands schlägt alle Rekorde.
Mächtige atlantische Zyklonen versperren der arktischen Kälte
den Weg. In Moskau übersteigen die Lufttemperaturen die Norm
durchschnittlich
um 10 Grad. Der Biorhythmus der Tiere im hauptstädtischen Zoo ist
gestört.
Die Braun- und die Himalaja-Bären sind nicht in den Winterschlaf
gefallen,
obwohl sie es bereits im November hätten tun sollen, und die
Schwimmvögel
haben die Saison verwechselt und bereiten sich auf die
Frühjahrshochzeit
vor. In der Natur hat leider niemand für zusätzliche Nahrung
für
diese Tiere gesorgt und auch ihre üblichen "Schlafstellen" sind im
Regen
nass geworden. Fachleute befürchten, dass die Bären ihren
Fettvorrat
vor der Zeit verausgaben, früher als sonst erwachen und zu
ruhelosen,
hungrigen und gefährlichen "Schatuns" werden können.
Spiegel Online - 8. Dez. 2006
Pelikan
verliebt sich in seine Pflegerin
Es war Liebe auf den ersten Blick: Ein Pelikan, der wegen einer
Blutvergiftung in eine Tierpflegestation kam, hat sich verliebt -
ausgerechnet in seine Pflegerin. Nicht nur, dass er heftig um die
47-Jährige wirbt und ihr
Avancen macht - er wird auch äußerst unangenehm, wenn sich
ihr
andere nähern. Der Rötelpelikan war aus einem Wildpark auf
der
Isle of Man ins englische Northumberland ausgebüchst und dort mit
einer
Blutvergiftung von einer Tierschutzorganisation aufgegriffen, berichtet
"Times
Online". Das heftige Werben des Pelikans hat ihm in dem Tierpflegeheim
den
Spitznamen Romeo eingebracht.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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| Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen
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Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
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| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise
gekürzt |
Natur- und Tierpark Goldau, 14.12.2006
Kanarienvögel im Natur- und Tierpark Goldau?
Wenn Sie bei ihrem nächsten Besuch von weitem ein Zwitschern
hören und
meinen Ihren Ohren nicht mehr zu trauen, weil Sie bei diesen tiefen
Temperaturen Kanarienvögel hören, dann sind Sie unserem
Bartgeierpärchen gehörig auf den Leim gekrochen . Denn
zurzeit feiern
die grössten Alpenvögel Hochzeit und paaren sich oft
täglich mehrmals,
schon Wochen bevor die Eier gelegt werden.
14.12.2006
- Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz
Zwei neue Bewohner in
den BÄRENWALD Müritz übersiedelt
Schauspielerin Julia Stinshoff gab vor Ort
Bären-Namen bekannt Heute haben zwei weitere Braunbären im
Bärenwald
Müritz ein neues Zuhause gefunden. Die Tiere stammen aus einer
nicht
artgerechten Privathaltung in Ostdeutschland. Viele Jahre lebten sie in
kleinen Zwingern auf insgesamt rund 150 qm.
Zoo Osnabrück, 13.12.2006
Zoo Osnabrück vermittelt Baumpatenschaften!
Als vor einem Jahr Patricia und
Heriberto Gualinga den Zoo Osnabrück besuchten und von dem
Engagement
der Kichwa-Indianer für den Regenwald berichteten, waren wir alle
sehr
beeindruckt von dem Mut zum friedlichen Widerstand. Jetzt wollen die
2000 Einwohner der kleinen Gemeinde Sarayacu im Amazonischen
Regenwaldes Ecuador die 500 Kilomenter lange Grenze Ihres Gebietes mit
einer lebendigen Grenze markieren. Bunt blühende Bäume sollen
signalisieren "Halt, keine Ölforderung, Keine Abholzung und
Verseuchung
des Regenwaldes". Mit dem Pflanzen der ersten Bäume wurde bereits
begonnen. In Kooperation mit der Gesellschaft für bedrohte
Völker
(GfbV) vermittelt der Zoo für 5 Euro Baumpatenschaften in
Sarayacu.
Bereits seit 2003 unterstützt der Zoo Osnabrück gemeinsam mit
der
Stiftung Pro Kreatur das Tapirschutzprojekt in Sarayacu in Ecuador. Das
Gebiet von Sarayacu ist bedeckt von immergrünem tropischen
Regenwald
und so groß wie das Saarland. Aber der intakte Lebensraum ist
bedroht.
Der argentinische Ölkonzern CGC will über die Köpfe der
einheimischen
Bevölkerung hinweg Öl fördern, obwohl das Land offiziell
den
Kichwa-Indianern zuerkannt wurde. Die Ölförderung hätte
zur Folge, dass
der wertvolle Lebensraum zahlreicher bedrohter Tier- und Pflanzenarten,
wie den Flachlandtapir (IUCN Rote Liste: Gefährdet), zerstört
werden
würde. Zudem wären Kultur und Gesundheit der indigenen
Bevölkerung in
Gefahr.
Zoo Basel, 13.12.2006
Sie singen und tanzen nicht, aber nun spazieren sie wieder
Seit kurzem laufen sie wieder, die Pinguine im Zoo Basel. Es ist zwar
noch nicht so kalt, wie es um diese Jahreszeit üblich wäre,
aber bei
Temperaturen um 10°C kommen die Vögel täglich gegen 11
Uhr über die
hölzerne Brücke beim Vivarium anspaziert und können
hautnah bestaunt
werden.
Zoo Basel, 13.12.2006
Sepien, intelligente Tarnkünstler mit Schleuderarmen
Die rund ein Dutzend jungenTintenfische sind schon Meister im
Beutefang. Seit zwei Wochen sind im Vivarium wieder junge Zehnarmige
Tintenfische – auch Sepien oder Tintenschnecken genannt – zu sehen.
Zoo Basel, 13.12.2006
Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen
Der Zoo Basel bringt Menschen Tiere näher und sensibilisiert sie
für
den Wert der Natur. Dabei lässt er es aber nicht bewenden, mit
rund
100'000 Franken unterstützte der Zoo Basel in den letzten
zwölf Monaten
Naturschutz-Projekte im Lebensraum von Wildtieren.
Zoo Basel, 13.12.2006
Tiere brauchen mehr als nur viel Platz
Die geplante neue Tierschutzverordnung erhöht invielen Fällen
die
Anforderungen an Gehegegrössen. Ob sich Tiere im Zoo
wohlfühlen, hängt
aber nicht alleinvon der Quadratmeterzahl ihres Geheges ab, deshalb
schlägt der Zoo Basel vor,die zum Wohl der Tiere wichtigen
Grundbedürfnisse, wie Ernährung, Fortbewegung, Fortpflanzung
und
Sozialverhalten, in die Richtlinien miteinzubeziehen.
Thüringer Zoopark Erfurt, 13.12.2006
Dezemberfreuden im Zoo - Weihnachtsmann kommt am 23. Dezember
Es scheint fast, als sei der Rote Berg in diesen Tagen mit all seinen
Tieren in der Dunkelheit des Winters versunken. Doch pulsierendes Leben
gibt es derzeit nicht nur auf dem mittlerweile deutschlandweit
bekannten Erfurter Weihnachtsmarkt. Bei den Berberaffen zum Beispiel
hat jetzt die Brunstzeit begonnen. Nach wie vor hat es Affenmann ‚Max’
schwer, sich gegen Alleinherrscher ‚Mogwai’ durchzusetzen. Letzterer
wurde allerdings im Herbst sterilisiert, um zu vermeiden, dass der
Vater mit seinen eigenen, inzwischen geschlechtsreifen Töchtern
Nachwuchs zeugt. Bei den Trampeltieren steigt die Stimmung ebenfalls.
Bis zum Winterausgang ist auch bei ihnen Paarungszeit. Um der
Winterkälte zu trotzen, haben nicht nur Berberaffen und Kamele ein
dichtes, langes Winterfell angelegt. Selbst die aus Afrika kommenden
Zwergziegen fühlen sich jetzt beim Streicheln viel weicher an. Im
Aquarium am Nettelbeckufer wohnen seit kurzem zwei possierlich
anzuschauende nordamerikanische Rothörnchen. Sie halten keinen
Winterschlaf. Der Dezember ist die beste Zeit, um sich für den
Zoopark
eine Jahreskarte zu kaufen. Ermäßigungsberechtigte erhalten
sie schon
für 15 Euro an der Zookasse und können dann die über
1.000 Tiere in
Erfurters Norden ein Jahr lang so oft sie wollen besuchen. Vielleicht
ist eine Zoopark-Jahreskarte ja sogar ein ideales Weihnachtsgeschenk
für die Lieben Zuhause oder in der Firma. Schließlich
können damit auch
alle Sonderveranstaltungen, wie der Happy Dog Tag am 1. Mai oder das
Zooparkfest am 12. August, auf dem Roten Berg besucht werden. Noch
nicht zu spät ist es für eine Platzbestellung zum
Weihnachtsfest im
Zooparkrestaurant „Weinberghaus“. Bei herrlichem Blick über die
turmreiche Landeshauptstadt und in angenehmer Atmosphäre kann man
hier
nicht nur zum Fest vortrefflich dinieren. Für die kleinen Besucher
hält
der Zoopark-Weihnachtsmann am 23. Dezember, um 14.30 Uhr wieder
Überraschungen bereit. Er vergisst selbstverständlich auch
nicht, den
Pferden, Elefanten und Nashörnern kleine Leckerbissen zuzustecken,
zumal Nashornkuh ‚Temba’ bald wieder Nachwuchs bekommen wird. Nur
Giraffendame Gundas Weihnachtswunsch nach einem männlichen
Stallgefährten kann nicht erfüllt werden. Bulle Tebogo muss
wegen des
Verdachts auf die sogenannte Blauzungenkrankheit, eine Virusinfektion
der Wiederkäuer, weiterhin in Duisburg bleiben.
Zoo Dortmund, 13.12.2006
Vorweihnachtliches Frühlingslämmchen im Zoo geboren
Das milde Klima der vergangenen
Tage lässt selbst die Natur nicht „kalt“. Die ersten
Frühlingsblumen
sprießen. So auch in den Grünanlagen des Dortmunder Zoos.
Aber selbst
im Tierreich sind Frühlingsgefühle erwacht: die Skudden, eine
alte
Schafrasse, haben Nachwuchs bekommen. Während Lämmer sonst
als
Frühlingsboten gelten, kann das nun geborene Skuddenlamm als
vorweihnachtliches Krippensymbol angesprochen werden. Dieses besondere
Weihnachtslämmchen würde sich über eine Patin oder einen
Paten sehr
freuen. Mit dem Patenschaftsbetrag, hier 25 Euro für ein Jahr,
wird die
Arbeit des Zoos zum Erhalt dieser Rasse unterstützt. Wer also noch
keine Idee für das besondere Geschenk hat und gleichzeitig was
Gutes
tun möchte, der kann eine Tierpatenschaft erwerben. Der Erlös
kommt in
vollem Umfang dem Zoo zugute. Als Dank lädt der Zoo alle Paten
einmal
im Jahr zum „Patenschaftstag“ ein. Die Dauer der Patenschaften umfasst
jeweils ein Jahr. Die Paten erhalten eine Urkunde und werden auf der
Patenschaftstafel im Eingangsbereich des Zoos erwähnt. Weitere
Informationen zu Tierpatenschaften im Zoo gibt es im www.dortmund.de/zoo
oder von Veronika Saul, Telefon (0231) 50 - 2 86 28. Üblicherweise
werden vornehmlich im Frühjahr die Lämmer geboren.
Selbstverständlich
ist dies bei Haustieren nicht ganz so festgeschrieben, wie bei
Wildtieren. Ungewöhnlich ist es dennoch und dem schönen
Wetter
geschuldet.
Zoo Köln, 13.12.2006
Marlars Mutter ist tot – der Zoo Köln bedauert den Verlust von
Khaing
Lwin Htoo !
In der letzten Nacht musste Marlars Mutter - nach entsprechender
veterinärmedizinischer Indikation – euthanasiert werden.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 13.12.2006
Kater? Na endlich!
Wer wird sich denn freuen, wenn er
einen Kater hat? Die Wilhelma natürlich! Sumatratigerin „Dumai“
war in
den vergangenen eineinhalb Jahren ausschließlich Hausfrau und
Mutter
für ihre beiden Söhne „Satu“ und „Dua“, hatte alle Pfoten
voll zu tun
mit der Aufzucht der beiden Bengel und keine Zeit für ein bisschen
Geschnurre mit Kater „Tuan“. Was sie nicht wusste („Tuan“ allerdings
auch nicht): Er hatte bereits eine andere! Der Koordinator des
Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) hatte nicht nur
für die
beiden Söhne längst ein neues Heim gefunden, sondern auch
für „Tuan“.
Der passe nämlich genetisch besser zu einer Tigerin im fernen
Australien, wurde befunden, und so reisten ein Sohn nach Ungarn und
Papa mit Sohnemann Nummer zwei nach Australien. Am vergangenen
Donnerstag hatte die katerlose Zeit in der Wilhelma ein Ende: Aus dem
Wuppertaler Zoo kam der fünfjährige „Carlos“ als neuer
Gesellschafter
für die hübsche Tigerin. Am Schmusegitter zeigte sich „Dumai“
ganz
begeistert von ihrem gut gebauten neuen Galan mit dem prachtvollen
Backenbart – aber mehr als schnuppern ist nicht drin, solange der
Tierarzt sein Okay zum ersten Rendezvous noch nicht gegeben hat.
Zoologischer Garten Berlin, 12.12.2006
Ein großer Tag für Flusspferd-Kind NINO: Erneuerung der
Patenschaft
Gar nicht so selten werden auch tierische Patenkinder schnell
vergessen. Nach einer kurzen Zeit voller Euphorie für das
Patenkind
kommt Gleichgültigkeit an der Entwicklung, gefolgt von Vergessen,
auf.
Hier macht die Berlin Wasserholding AG eine große und lobenswerte
Ausnahme. Am 22. April 2004 hatte diese Berliner Institution die
Patenschaft für das am 1. März 2004 geborene Flusspferd-Kind
NINO
übernommen, und nun wird der Vorstandsvorsitzende der Berlin
Wasserholding AG, Herr Dipl.-Ing. Frank Bruckmann, die Patenschaft
für
das inzwischen halbwüchsige Flusspferd-Männchen mit einer
Scheckübergabe in Höhe von 3.500 € an Zoodirektor Dr.
Jürgen Lange
erneuern.
Tierpark Chemnitz, 12.12.2006
Strauße – Helen und Feodor – ziehen im Tierpark ein
Am 10. Dezember konnte die Firma Werkstätten für Buchbinderei
Chemnitz,
Zietenstraße 65, auf 50 Jahre ihres Bestehens zurückblicken.
Wie
vielleicht noch einige Chemnitzer wissen, haben Martin Troschitz,
Siegfried Frohberg und Heinz Donath vor 50 Jahren die Firma teilweise
aus Beständen der Buchbinderei Strauß in der
Gartenstraße 8 gegründet.
Auch wenn sich die «WERKSTÄTTEN FÜR BUCHBINDEREI»
nie als Nachfolger
der Firma von Feodor Strauß sehen wollten, hat doch der Vogel
Strauß
das junge Unternehmen lange als Glücksbringer begleitet. Dieser
Gedanke
sollte anlässlich des Jubiläums aufleben… Die Gäste und
Gratulanten
wurden vorab gebeten, statt Präsenten die Anschaffung eines
Straußenpaares für den Chemnitzer Tierpark und die
Einrichtung
entsprechender Haltungsbedingungen zu unterstützen. Damit tut die
in
Chemnitz verwurzelte Firma etwas für ihre Stadt und etwas wird
bleiben
von diesem festlichen Ereignis: die Strauße Helene und Feodor.
Naturschutz-Tierpark Görlitz, 12.12.2006
Bescherung der Tiere
Wie traurig wäre es, wenn uns in der Adventszeit
nicht auch
die Tiere am Herzen liegen würden. Zum Beispiel könnte man
einen
Weihnachtsbaum für Vögel schmücken. Der hätte
natürlich keine
Strohsterne und Lichter, sondern Ringe und Kugeln aus Körnertalg.
Wenn
man im Herbst Samen gesammelt hat und Rindertalg beim Fleischer kauft,
lassen sich diese Köstlichkeiten für Vögel schnell
selbst herstellen.
Natürlich kann man auch die Tiere beschenken, die man über
das Jahr
besonders lieb gewonnen hat, zum Beispiel die Tiere im
Naturschutz-Tierpark Görlitz. Die Ponys, Zwergesel, Kühe und
Schweine
warten schon auf ihre Bescherung. Sie haben uns das ganze Jahr
über
Freude bereitet, zum Beispiel mit ihrem Nachwuchs, und sich auf jeden
Fall ein „Extra – Leckerli“ verdient. Jetzt freuen sie sich auf den 17.
Dezember. 15.00 Uhr beginnt ihre Bescherung! An der Kuhkoppel vor dem
Haustierstall treffen sich alle Interessenten, um von dort aus mit
Zootierinspektorin Karin Riedel und den Tierpflegern zu ihren
Wunschtieren zu gehen. An diesem Tag ist ausnahmsweise das Füttern
der
Tiere mit mitgebrachten Leckereien erlaubt. Die Damhirsche oder
Alpensteinböcke freuen sich beispielsweise über Möhren,
anderes Gemüse
oder Knäckebrot. Obst und Nüsse finden die Aras ganz lecker
und
Zwieback knuspern die Kamele ganz genüsslich mit ihren
großen Zähnen.
Allerdings wird keiner einem Affen Zucker geben können, denn alle
süßen
Leckereien sind für Zootiere tabu. Und mit Speck sind die
Tierparkmäuse
an diesem Tag auch nicht zu fangen.
Zoologischer Garten Berlin, 12.12.2006
„DER WEISSE PLANET“ Sonderführungen im Zoo Berlin
Der Zoo Berlin bietet in den Weihnachtsferien und Winterferien 2007
montags und donnerstags neue und spannende Sonderführungen an.
Dieses
Programm für alle Fans der Arktis entsteht anlässlich des
Filmstarts
von „Der weiße Planet“: Concorde Filmverleih bringt diese
atemberaubende und vom BUND ausgezeichnete Naturdokumentation am
28.12.2006 in die deutschen Kinos. Die Arktis ist ein eigener Planet.
Hier hat sich eine einzigartige Tierwelt herausgebildet, die sich den
extremen Witterungsbedingungen vollständig angepasst hat - ein
Kaleidoskop überraschender Spielarten der Natur. Hunderte von
Stunden
Filmmaterial waren erforderlich, um die Großartigkeit dieses vom
Eis
und Meer dominierten Landes einzufangen und zugleich auch die den
einzelnen Jahreszeiten angepassten Überlebensstrategien der in der
Arktis lebenden Tiere zu zeigen. Doch so weit muss man gar nicht
reisen, um Einblicke in das Tierreich der Arktis zu haben. Direkt vor
der Haustür – im Zoo Berlin – leben viele Tiere, die den Winter
lieben
oder ihn zu einem ausgiebigen Winterschlaf nutzen. Denn auch im Zoo
legen die Tiere ihre der kalten Jahreszeit angepassten Verhaltensweisen
nicht ab. Hier wird vielmehr alles getan, um die Tiere in ihrer
natürlichen Anpassung an die Natur zu unterstützen. Der Zoo
Berlin
nimmt die Kooperation anlässlich des Starts von „Der weiße
Planet“ zum
Anlass, die Protagonisten in Sonderführungen vorzustellen. Lutz
Prauser
vom Concorde Filmverleih freut sich besonders über diese
Kooperation:
„Der Zoo Berlin bietet den Kinobesuchern mit den speziellen
Führungen
zu unserem Film die einmalige Möglichkeit, die Tierwelt der Arktis
live
zu erleben,“ und Vivian Kreft vom Zoo Berlin fügt hinzu: „Die
ungewöhnlichen Einblicke dieses Films sensibilisieren den
Zuschauer für
eine Tierwelt, die ihm sonst verborgen bleibt. Doch mitten in der Stadt
kann der Besucher sie wieder finden.“ Von der erfolgreichen
Zusammenarbeit zum Start von „Der weiße Planet“ kann sich jeder
ab dem
28.12.2006 im Zoo Berlin und im Kino überzeugen. An diesem Tag
startet
die erste Führung um 14:30 Uhr vom Löwentor. Weitere Termine
im neuen
Jahr: 1. und 4. Januar sowie 5. und 8. Februar. Bei der Führung
werden
Bisons, Rentiere, Kanadische Wölfe und natürlich die
Eisbären besucht.
Zum Abschluss der Führung dürfen die Eisbären
gefüttert werden, die
sich nicht in der Winterruhe befinden. Die Führungsgebühr
beträgt 4,- €
pro Person zzgl. der Eintrittskarte.
Zoo Leipzig, 12.12.2006
Zoo Leipzig ist ein „Ort im Land der Ideen 2007“
Der Zoo Leipzig ist ein „Ort im Land der Ideen 2007“. Im Rahmen der
gleichnamigen Veranstaltungsreihe präsentiert sich der Zoo Leipzig
dann
am 3. April 2007. Die Jury der bundesweiten Standortinitiative
„Deutschland – Land der Ideen“ hatte aus 1500 Bewerbern 365 kommunale
Einrichtungen, Vereine, Verbände und Initiativen ausgewählt
und in der
vergangenen Woche bekannt gegeben. Ausschlaggebend waren dabei ein
zukunftsorientiertes Konzept mit neuen und unerwarteten Aspekten sowie
eine originelle und ungewöhnliche Idee, die richtungweisend und
dem
Gemeinwohl verpflichtet ist. Die Initiative „Deutschland – Land der
Ideen“ steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident
Köhler und
soll die Zukunftsfähigkeit und den Ideenreichtum Deutschlands
widerspiegeln. Eine hochkarätige Jury wählt dafür 365
repräsentative
und facettenreiche „Orte“ verschiedener Regionen und Kategorien aus,
die sich dann im Rahmen einer Veranstaltungsreihe mit einer Aktion
für
einen Tag der Öffentlichkeit präsentieren. Aus dem Raum
Leipzig sind
neben dem Zoo fünf weitere „Orte“ ausgewählt worden. Sachsen
ist mit
insgesamt 15 Einrichtungen vertreten. Anfang 2007 erscheint der
Reiseführer, der die 365 „Orte“ des Jahres enthält.
Münchener Tierpark Hellabrunn, 12.12.2006
Ein tolles Weihnachtsgeschenk..Ein Weihnachtsgeschenk...
nimmt seinen Betrieb auf. Münchens erste Biogasanlage wird von
Herrn
Prof. Henning Wiesner, Vorstandsvorsitzender des Münchner
Tierparks
Hellabrunn AG, und Herrn Stephan Schwarz, SWM Geschäftsführer
Versorgung und Technik, seiner Bestimmung übergeben. Hier werden
aus
Futterresten und Tiermist Strom und Wärme erzeugt.
Zoo Krefeld, 12.12.2006
Kameljunge „Raoul“ aus Krefeld lebt jetzt im Tierpark Kleve
Im Tierpark in Kleve, der damit
eine neue Zucht beginnt, lebt jetzt der im Februar im Zoo Krefeld
geborene junge Kamelhengst „Raoul“. Weil jetzt gerade wieder die
Paarungszeit beginnt, gab es in den letzten Tagen zunehmend Spannungen
zwischen Raoul und seinem Vater „Oddvar“, der seinen Harem für
sich
allein beansprucht und dies gegenüber seinem schon recht erwachsen
gewordenen Sprössling mit unmissverständlichen
Zurechtweisungen zum
Ausdruck bringt. Deshalb wurde es Zeit, für Raoul eine neue Heimat
zu
finden. Da kamen die Überlegungen im Tierpark Kleve gerade recht,
der
demnächst auch eine Zucht mit den Trampeltieren beginnen
möchte. Unter
lautem Klagen von Mutter „Raissa“ verließ also der
Halbwüchsige seinen
Geburtsort und wurde in Kleve mit großem Hallo empfangen. Hier
wird
derzeit noch die Anlage für den Neuankömmling und seine
zukünftige
Gefährtin hergerichtet, so dass Raoul zunächst bei den Lamas
aufgenommen wurde. So entgeht er jedenfalls weiteren Zurechtweisungen
seines Vaters, der seinerseits jetzt wieder uneingeschränkter
Herrscher
in seinem Harem ist und vielleicht schon bald wieder für neuen
Nachwuchs bei den Trampeltieren in Krefeld sorgt.
Zoo Krefeld, 12.12.2006
Rosa Pelikane im Zoo Krefeld beziehen ihr Winterquartier / Nester
für
die Nachzucht sind dort schon vorbereitet
Trotz des noch immer anhaltenden milden Spätherbstklimas werden
die
Rosa Pelikane im Zoo Krefeld am Donnerstag umziehen. Die Tierpfleger
haben den in wärmeren Gefilden wie Südosteuropa, Asien und
Afrika
beheimateten Zugvögeln inzwischen das warme Winterquartier beim
Ponystall eingerichtet und sogar schon Nester für die Nachzucht
vorbereitet. Nachdem vor zwei Jahren im Winterquartier erstmals in der
40jährigen Haltungsgeschichte der Pelikane in Krefeld emsiges
Treiben
begann, und gleich drei Paare im Wettbewerb begannen, aus dem
vorhandenen Stroh große Nester zu bauen und zwei Paare auch
wirklich
ein Küken großzogen, hofft der Zoo auch in diesem Winter auf
Nachwuchs.
Pelikane sind Koloniebrüter, deshalb ist es normal, dass mehrere
Paare
auf engem Raum nebeneinander brüten und anschließend Junge
großziehen.
Nachdem es im vergangenen Jahr mit der Nachzucht nicht mehr geklappt
hat, sollen die großen Wasservögel diesmal durch die gute
Vorbereitung
des Quartiers besonders animiert werden.
Arche Warder, 11.12.2006
Prominente Unterstützung für den Tierpark
Arche Warder -
Schauspieler Peter-Heinrich Brix übernimmt Patenschaft für
die Angler
Rinder
Am Freitag, den 15. Dezember, kommt Peter-Heinrich Brix
in
den Tierpark Arche Warder, um als erster Prominenter eine
Tierpatenschaft zu übernehmen. Er möchte damit ein Zeichen
setzen. Als
echter Schleswig-Holsteiner mit zwei Berufen – Landwirt und
Schauspieler – weiß er, wie wichtig das Überleben alter
Haus- und
Nutztierrassen ist. Als Patentiere hat Peter-Heinrich Brix die
dunkelroten Angler Rinder alter Zuchtrichtung ausgesucht, die er als
Kind in seiner Heimat Angeln noch auf den Wiesen gesehen hat. Heute ist
diese Rasse mit nur noch einigen hundert Tieren als „extrem
gefährdet“
eingestuft. In der Arche Warder wurden 2006 zwei Kälber geboren.
Mit
der Übernahme einer Tierpatenschaft will Peter-Heinrich Brix
zugleich
andere Menschen ermuntern, ebenfalls eine Patenschaft zu
übernehmen und
so die wichtige Arbeit der Arche Warder zu ermöglichen. Denn der
Tierpark ist für seine Zucht und den Tierparkbetrieb dringend auf
Spenden angewiesen.
Zoo Duisburg, 11.12.2006
Nummer Elf wieder 900 Gramm schwer
Als er (oder sie…) sich selbst vor gut vier Wochen nach
24stündigen
Mühen erfolgreich durch die harten Eischalen gepellt hatte, wog
der
Schlüpfling gerade mal 25 Gramm – und nichts stand einer
gelingenden
Aufzucht durch die beiden Elternvögel entgegen.
Doch nur 3 Wochen nach dem Schlupf des kleinen Sprösslings
gerieten
Vater und Mutter mit ihrer Nachbarschaft derart in die Federn, dass
Tierpfleger das zarte Wesen aus der Bruthöhle und in die eigene
Obhut
nehmen mussten. Mit entgräteten Heringsschwänzen, mit
Mineral- und
Vitamincocktails verquirlt nahm das Küken zunächst an Umfang
ab, denn
unter Streß verlieren auch kleine Brillenpinguine bis zu 10 Gramm
täglich an Gewicht. Mittlerweile ist der – bis auf je einen
weißen
Zügelstreifen unterhalb der Augen – einfarbig dunkelbraun bedunte
Jungvogel wieder zu einem 900 Gramm schweren kindskopfgroßen
Schreihals
herangewachsen, der alle drei Stunden nach fetten Heringshäppchen
verlangt. Praktischerweise wird der plattfüßige Zögling
hierzu in eine
Kuchenschale gesetzt, die mindestens einmal täglich auch als
Waagschale
dienen kann, denn Gewichtskontrollen gehören zur täglichen
Routine des
Aufzuchtpersonals. Obwohl ein weit verbreiteter Irrtum Pinguine immer
wieder als Nachbarn von Eisbär und Eskimo an den Nordpol
verpflanzt,
kommen deren 17 verschiedene Arten n u r auf der S ü d-Halbkugel
unserer Erde, und zwar durchaus nicht nur im Ewigen Eis vor!
Brillenpinguine z.B. bewohnen die sonnigen Küsten des
südlichen
Südafrikas und bedürfen daher auch am Kaiserberg keiner
„Tiefkühl-Klima-Kammer“. Allerdings genießen Tiere und
Menschen am Kap
der Guten Hoffnung während unserer Weihnachtstage ihren Hochsommer
–
nicht etwa der globalen Erderwärmung wegen, sondern weil auf der
Südhalbkugel unsere Jahreszeiten gewissermaßen andersherum
verlaufen.
Ein Job als Aushilfskellner in der Zoogastronomie steht für den
späteren Frackträger zur Zeit nicht in Aussicht, denn – wie
gesagt –
„Frack“ trägt der Watschelmann einstweilen noch nicht; die ersten
spitzen Federkiele allerdings lassen sich bereits heute deutlich unter
dem Dunenkleid des Mini-Pinguins erspüren.
Wisentgehege Springe, 11.12.2006
Wilde Geschenke zu Weihnachten
Schlips, Oberhemd und Socken
haben als Weihnachtsgeschenk ausgedient. Das Wisentgehege Springe
bietet drei wilde Geschenkideen. Das „Erlebnisgeschenk“ ist am 28.
Dezember der Seniorentag im Wisentgehege. Nach einem leckeren
Wildgericht im Café Wild gibt es eine Führung durch das
Wisentgehege
mit anschließender Kutschfahrt zum Falkenhof. Dort erleben die
Teilnehmer eine exklusive Flugvorführung heimischer
Greifvögel. Die
Könige der Lüfte unterbrechen dazu extra den wohlverdienten
Winterurlaub. Nach der Flugvorführung klingt der Tag bei Kaffee
und
Kuchen im Café Wild aus. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Karten
kosten
28,- Euro. Es gibt sie nur im Vorverkauf. Das „tierische Geschenk“ ist
eine Patenschaft für die Wisentherde. Mit der Patenschaft wird
gezielt
die Erhaltungszucht der immer noch bedrohten Wildrinder
unterstützt.
Der Pate erhält eine persönliche Urkunde. Die Patenschaft
beinhaltet
natürlich eine Jahreskarte, um die riesigen Patenkinder auch
besuchen
zu können. Patenschaften gibt es an der Kasse des Wisentgeheges
und in
allen Filialen der Landbäckerei Bosselmann in Hannover zum Preis
von 50
Euro. Das „besinnliche Geschenk“ nennt sich „Tierporträts aus dem
Wisentgehege Springe“. Der Bildband, der im Herbst Verkaufsstart hatte,
eignet sich als wilde Lektüre für lange Winterabende. Die
Autoren
Gerhard und Herbert Müsch zeigen sensationelle Tieraufnahmen und
beschreiben viele der im Wisentgehege gezeigten Arten in einem
ausführlichen Textteil.
Alternativer Bärenpark Worbis, 11.12.2006
Warnung vor falschen Tierfreunden: Worbiser Bären klingeln nicht
an der
Haustür!
Die STIFTUNG FÜR BÄREN finanziert ihren Alternativen
Bärenpark Worbis
aus Spenden und Eintrittsgeldern für den Parkbesuch. Die Spender
sind
Tierfreunde, die ihre Unterstützung überweisen, direkt im
Bärenpark
einzahlen oder eine Einzugsermächtigung ausgestellt haben. Viele
Tierfreunde haben eine Patenschaft für ein bestimmtes Tier
übernommen
und zahlen einen so genannten Unterhalt für ihr Tier. In letzter
Zeit
gehen jedoch immer wieder Hinweise bei der Geschäftsleitung der
STIFTUNG FÜR BÄREN ein, dass angebliche Tierfreunde auf
Straßen,
Plätzen oder an Haustüren Spenden für den Bärenpark
sammeln oder um
Kontodaten für angebliche Mitgliedschaften bitten. Auch wenn die
Versorgung der Tiere Geld kostet und eine Erweiterung des
Bärenparks
nur mit großer finanzielle Unterstützung vieler Tierfreunde
möglich
ist, so werden die Mitarbeiter des Bärenparks niemals mit einer
Sammelbüchse an Haustüren klingeln oder Passanten auf der
Straße
ansprechen. Auch nicht vor Weihnachten!
Zoologischer Garten Berlin, 11.12.2006
Riesenschnäbel und knallbunt: Die neuen Tukane im Zoo!
Selbst zoologisch wenig Bewanderte können zumeist ohne
nachzudenken
spontan vier süd- und mittelamerikanische Vogelgruppen nennen:
Kolibris, Aras, Kondore und die Tukane. Letztere werden auch als
„Pfefferfresser“ bezeichnet und sind wegen ihrer unglaublich langen
Schnäbel unverkennbar und allgemein bekannt. Bisher war im Zoo nur
ein
einzelner Tukan zu sehen, und die Freude bei den Zooleuten war riesig,
als ein Berliner Privathalter ein Paar der aus Südmexiko über
Kolumbien
bis nach Venezuela verbreiteten Halsband-Arassaris anbot. Diese
Tukan-Art zeichnet sich nicht nur durch die bunte Gefiederfärbung,
sondern natürlich durch den Riesenschnabel aus. Dieser ist fast
ebenso
lang wie der Körper der Vögel. Dank dieser mächtigen
Schnäbel sind
Tukane in der Lage, reife Früchte zu erreichen, die anderen
Vogelgruppen nicht zugänglich sind. Anatomisch sind die
Schnäbel sehr
leichte Knochenbildungen, die die Vögel keinesfalls behindern.
Tukane
sind keine Stubenvögel, denn als Fruchtfresser nehmen sie viel
süße und
klebrige Nahrung auf, die sie sehr schnell wieder ausscheiden. Man kann
sich leicht vorstellen, dass die Geruchsentwicklung in den warmen
Monaten nicht unerheblich ist.
Zoo Halle, 08.12.2006
Mafuta ist da – Umzug der Afrikanischen Elefantenkuh aus
Berlin erfolgreich
Der Zoo Halle freut sich über die Ankunft von
Mafuta. Der
Umzug der 3200kg schweren Elefantendame aus Berlin erfolgte am heutigen
Mittag. Aus Rücksicht auf das Wohlbefinden und die Sicherheit des
Elefanten wurde der Umzug ohne vorherige Ankündigung vorgenommen.
Die
Afrikanische Elefantenkuh ist nun wohlbehalten in ihrem neuen Zuhause
angekommen und erholt sich von den Strapazen der Reise. Sie kann ab
sofort im neuen Elefantenhaus bewundert werden. Abu und Sabi
begrüßten
den Neuankömmling mit einer gewissen Aufregung. Mafuta nahms
gelassen
und begann nach Inbesitznahme ihrer neuen Schlafbox in aller Ruhe zu
fressen. In den nächsten Tagen soll nun die Gewöhnung der
Tiere
aneinander erfolgen.
Arche Warder, 08.12.2006
Weihnachtsmarkt im Tierpark Arche Warder Sonntag, 17.
Dez.
10-17h
Lichterglanz, Weihnachtsmusik und Tannengrün
bestimmen die
Atmosphäre auf dem Weihnachtsmarkt im Tierpark Arche Warder am
dritten
Advent. An rund 20 festlich geschmückten Ständen gibt es eine
große
Auswahl an weihnachtlichen Geschenken wie z.B. witzige Filztiere,
originelle Keramik, duftende Bio-Seifen, Schmuck, Kerzen oder
holzgeschnitzte Kunstwerke. Der Weihnachtsmarkt findet drinnen und
draußen statt. Bratwurst, Glühwein und andere
Köstlichkeiten halten
Stände bereit, die sich rund um den Streichelhof gruppieren. Hier
kann
man auch die Lebendige Krippe mit Esel, Ochsen und Schafen bestaunen.
Gleich nebenan im Ausstellungsraum und im großen Tierschauhaus
sind
alle anderen Verkaufsstände aufgebaut. Zum Aufwärmen und
gemütlichen
Verweilen lädt hier außerdem das Arche Warder Weihnachtscafe
ein. Auch
die Kinder sollen an diesem Tag nicht zu kurz kommen. In der
Weihnachtswerkstatt können die Kleinen nach Herzenslust basteln,
während die Eltern über den Markt bummeln oder Glühwein
trinken.
Weihnachtsenten aus der Arche Warder ab 17. Dezember: An einem Stand im
Tierschauhaus bietet die Arche Warder für den leckeren und
außergewöhnlichen Weihnachtsbraten lebende Enten an. Die
wilden
Moschusenten wiegen zwischen 1-3 kg und kosten 8-12,-- Euro.
Moschusenten, auch Warzenenten, Stummenten oder Flugenten genannt,
kommen ursprünglich aus Südamerika. In Europa gelangen sie
unter dem
Namen Barbarie-Enten auf den Markt. Ihr Fleisch ist saftig, schmackhaft
und fettarm.
Zoo Dresden, 08.12.2006
Thabo-Umasais erster Weihnachtsbaum – zum zweiten Advent
im
Zoo Dresden
Am 10. Dezember wird der kleine Elefant staunen und mit
ihm
die Besucher: Nikolaus hat heimlich im Zoo vorbeigeschaut und Geschenke
für unsere Tiere mitgebracht. So lässt er im
Orang-Utan-Gehege gefüllte
Säcke zurück. Eine Freude, den Menschenaffen beim Auspacken
zuzuschauen. Weihnachtliche Tüten stehen im Streichelgehege
bereit, um
an die tierischen Bewohner verfüttert zu werden.
Außerdem übt sich Ara „Ferdinand“ als Nussknacker und will
damit
Schnabelstärke beweisen. Die wohl größte
Überraschung erwartet jedoch
unsere Elefanten. Für sie werden mit Leckereien geschmückte
Weihnachtsbäume aufgestellt. Für Thabo-Umasai ist sogar eine
Miniaturausgabe dabei. Man darf gespannt sein, wie sich der kleine
Dickhäuter beim Abschmücken anstellt.
Tierpark Chemnitz, 08.12.2006
Mit und ohne Streifen
Im Tierpark Chemnitz gibt es jetzt
eine neue und etwas ungewöhnliche Wohngemeinschaft: der
Somaliwildesel
„Sancho “ ist aus seiner Single-Wohnung ins Nachbargehege zu den drei
Böhm-Zebras gezogen. Der Wildesel lebt seit 1997 im Tierpark
Chemnitz,
ist aber leider zur Zucht nicht geeignet und konnte daher nicht mit
einer Stute zusammengebracht werden. Um Platz zu gewinnen und auch um
ihm Gesellschaft zu verschaffen, wagte der Tierpark den Versuch, ihn
allmählich an die Zebras zu gewöhnen. Er bekam zuerst
ausreichend
Gelegenheit, sich allein mit dem ihm unbekannten Gehege vertraut zu
machen. Danach wurden die vier afrikanischen Tiere unter Aufsicht
zusammen gelassen. Man kann zwar (noch) nicht von einer dicken
Freundschaft sprechen, aber die Tiere kommen gut miteinander klar. Sie
haben getrennte Futterplätze und ausreichend Platz, um sich auch
aus
dem Weg gehen zu können. Nachts bekommt jede Art ihre eigene Box.
Zebras und Wildesel gehören zusammen mit Halbeseln und Pferden in
eine
Gattung, sind also recht nahe miteinander verwandt. So können sie
sich
auch gut untereinander verständigen. Eine Kreuzung zwischen beiden
Arten ist hier aber ausgeschlossen, der Somaliwildesel wurde vor zwei
Jahren kastriert. Übrigens, neben „Sancho“ leben im Tierpark
Chemnitz
momentan noch weitere fünf Somali-Wildesel, es wurden hier schon
drei
Fohlen dieser seltenen und bedrohten Art geboren. Eine große
vorweihnachtliche Freude bereitete die Erbengemeinschaft nach Max Heinz
Günther dem Tierpark. Da der Erblasser ein großer
Katzenfreund war,
erhielt der Tierpark eine ansehnliche Summe, die es ermöglichen
wird,
die bereits sehr betagte Anlage der Kleinkatzen zu sanieren, sie um-
bzw. neuzugestalten.
Thüringer Zoopark Erfurt, 08.12.2006
Fisch- und Wasserpflanzenbörse
Am 17. Dezember lädt der Verein der
Aquarienfreunde 1912 e.V.
zur letzten Fisch- und Wasserpflanzenbörse des Jahres 2006 in das
Aquarium des Zooparks am Nettelbeckufer 28 a ein. Wer sich die Chance
auf kostenlose Beratung über Fische und das Drumherum nicht
entgehen
lassen will, ist zwischen 9 und 12 Uhr herzlich willkommen. Es gibt
wieder Nachzuchten verschiedenster Süßwasserfische sowie
Wasserpflanzen
zu erwerben. Unser Riffbecken kommt auch voran. Zur Zeit werden die
Unterwasserfelsen gebaut. Durch die 10 cm dicke Scheibe kann der
Baufortschritt beobachtet werden. Im Außenbereich sind vor kurzem
zwei
nordamerikanische Rothörnchen eingezogen. Die flinken Gesellen
sind den
ganzen Tag auf Achse.
Tiergarten Nürnberg, 08.12.2006
Neuer Mann für Purana
Der Tiergarten benötigte seit Monaten einen
Ersatzmann für
den am 30.08.2006 verstorbenen NOEL. Das Europäische
Erhaltungszucht-Programm, in dem der Zoo Basel fast 50 Tiere in ganz
Europa als einen gemeinsamen Tierbestand koordiniert, hat sich für
einen neuen Gefährten in einem passenden Alter entschieden. Als
neuer
Lebensgefährte für PURANA wurde der 18-jährige Bulle
„ROPEN“
ausgewählt, der am 08.05.1988 in Whipsnade geboren wurde und seit
16.11.1990 in Dvur Kralove gelebt hat. Dort hat er bereits erfolgreich
für Nachwuchs gesorgt. Am 28.11.2006 traf der Nashornbulle aus dem
tschechischen Zoo wohlbehalten im Tiergarten der Stadt Nürnberg
ein.
Gleich bei seinem ersten Gang aus der Transportkiste in den Stall hat
er durch das Gitter hindurch mit PURANA
„geflirtet“, die ihn bei der Begrüßung sogar abgeschleckt
hat. So hofft
der Tiergarten auf eine baldige Zusammenführung des neuen Paares
mit
der berechtigten Hoffnung auf erneuten Nachwuchs, der aber wegen der
16-monatigen Schwangerschaft noch länger auf sich warten lassen
wird.
Zoo Landau, 08.12.2006
Zweiter Didgeridoo-Workshop für Anfänger und
Fortgeschrittene
im Zoo Landau
Wegen des großen Interesses am ersten
Didgeridoo-Workshop
findet am Samstag den 16. Dezember 2006 in der Zeit von 13:30 bis 17
Uhr unter Leitung von Andreas Rüschner in der Zooschule des
Landauer
Zoos ein weiterer Didgeridoo-Workshop für Anfänger und
Fortgeschrittene
statt. In Nachbarschaft der australischen Bennettkängurus,
Kookaburras
und Flötenvögel wird das wohl älteste Blasinstrument der
Erde zunächst
vorgestellt. Der Workshop beinhaltet außerdem das Erlernen
verschiedener Grundtechniken und Atemübungen wie zum Beispiel die
Zirkularatmung, die Erzeugung des Grundtons, Stimmmodulationen,
Tiergeräuschimitationen, rhythmisches Spielen, meditatives Spielen
etc.
Durch die Zirkularatmung, die beim Spielen des Didgeridoos angewandt
wird, wie auch durch die erzeugten sonoren Klänge, ist eine
positive
Wirkung auf Körper Geist und Seele zu verspüren. Davon
konnten sich
u.a. die Teilnehmer des diesjährigen Australischen Abends im Zoo
Landau
persönlich überzeugen, bei dem Andreas Rüschner und sein
Kollege Bhadra
Herbert Nofer des Duos „Shamandoo“ während eines Konzertes in neue
Klangwelten entführten.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 08.12.2006
Mission possible: Zwei Millionen Menschen - So viele
Besucher
wie nie zuvor kamen im Jahr 2006 in die Wilhelma
Zum zweiten Mal nach 2000 ist die magische 2 Millionen
Grenze
geknackt, diesmal sogar schon deutlich vor Jahresende. Bei strahlendem
Herbstwetter konnte Wilhelma-Direktor Prof. Dieter Jauch die
Stuttgarterin Selena Mauser mit Blumen und Gutschein als 2 Millionsten
Besucher des Jahres 2006 begrüßen. Die Mutter von drei
Jungen war
gerade dabei eine Familienjahreskarte zu kaufen - als
Weihnachtsgeschenk vom Opa. Sie konnte ihr Glück erst gar nicht
fassen.
Denn nun wird unter dem Weihnachtsbaum auch noch ein Gutschein für
ein
einstündiges Elefantenreiten für die ganze Familie liegen.
„Das wird
für die Jungen eine Riesenüberraschung werden“, erklärte
die 38-jährige
Selena Mauser. Einen Eindruck von den liebenswürdigen Riesen
konnte sie
sich bei der Gutscheinübergabe machen. Denn die beiden
Elefantendamen
Molly und Zella kamen höchstpersönlich zum Eingang, um der
Gewinnerin
ihre Aufwartung zu machen. „Die sind aber groß“, staunte Selena
Mauser.
Bald wird sie mit ihrem Mann und den drei Jungen im Alter von 5-10
Jahren dort oben sitzen. Die erste Annäherung erfolgte dann beim
Füttern der Elefanten unter Mithilfe von Prof. Dieter Jauch.
Für den langjährigen Direktor der Wilhelma ist der
Besucherrekord eine
Bestätigung für die Arbeit des gesamten Wilhelma Teams. „Seit
Jahren
gehen die Besucherzahlen, wenn auch mit Schwankungen, ständig
bergauf.“
Die Wilhelma wird auch in Zukunft mit neuen Attraktionen versuchen
diesen Trend beizubehalten.
Allwetterzoo Münster, 08.12.2006
Pinguine „hautnah“ auf dem heimischen Bildschirm:
Webcams bei
den Brillenpinguinen im Allwetterzoo Münster machen es
möglich!
70 Brillenpinguine leben derzeit im Allwetterzoo
Münster. Und
es werden immer mehr, denn bei den kleinen Frackträgern hört
die
Brutsaison anscheinend nie auf! So schlüpften selbst im November
Küken
und weitere werden in den nächsten Wochen erwartet. Wer die
Aufzucht
von Pinguinküken durch ein Elternpaar „live“ erleben möchte,
der hat
dazu jetzt Gelegenheit: Der WDR richtete drei Webcams in der
Pinguinanlage ein, die das Leben und Treiben der kleinen
Frackträger zu
Wasser und zu Lande zeigen. Eine Kamera ist direkt auf den Nistplatz
eines Pinguinpaares gerichtet, in dem am 28. November und am 2.
Dezember Küken geschlüpft sind. Auf einer vom WDR eigens
eingerichteten
Website werden außerdem häufig gestellte Fragen zu Pinguinen
beantwortet.
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Spiegel
Online
- 13. Dez. 2006
Heißer
Kandidat für die erste ausgestorbene Walart
"Mit aller Wahrscheinlichkeit ausgestorben" - das ist die Bilanz der
vergeblichen Suche nach dem Chinesischen Flussdelfin. Bevor der Baiji
aber offiziell auf
die Friedhofsliste kommt, wird streng geprüft. Denn es wäre
die
erste ausgestorbene Walart. "Wir haben den Wettlauf mit der Zeit
verloren",
klagt der Chef der Umweltorganisation Baiji Foundation, August Pfluger.
39
Tage lang hatte er mit rund 30 Forschern aus sechs Ländern den
Jangtse
nach den nur dort lebenden Chinesischen Flussdelfinen abgesucht - von
zwei
Schiffen aus, mit Ferngläsern und Unterwassermikrofonen. Doch bis
zum
Ende der Expedition am heutigen Mittwoch konnten die Forscher keinen
einzigen Baiji sichten. Trotzdem hält WWF-Tierschutzexperte Homes
es
für
fraglich, ob die IUCN das Ergebnis der Baiji-Expedition annimmt. Denn
die
Baijis wären dann laut Homes die erste ausgestorbene Walart
(Flussdelfine
gehören zu den Zahnwalen). "Es wäre also peinlich, wenn der
Verband
in drei Jahren seine Entscheidung zurücknehmen müsste, weil
doch
noch ein Baiji gesichtet wurde", sagte der WWF-Experte. Selbst August
Pfluger
meint, dass es im östlichen Verlauf des Jangtse noch ein paar
Exemplare
geben könnte.
dieneueepoche.com
- 13.12.2006
Delfine im Jangtse nach Expertenmeinung so gut wie
ausgestorben
Der weiße Flussdelfin im Jangtse ist nach Einschätzung eines
internationalen Forscherteams praktisch ausgestorben. Zwar könnte
es
noch ein paar Exemplare des so genannten Baijis im östlichen
Verlauf
des chinesischen Stromes geben. Die Anzahl würde für eine
ausreichende
Fortpflanzung zur Arterhaltung aber nicht ausreichen, sagte einer der
Expeditionsleiter, der Schweizer Wissenschaftler August Pfluger, in
einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung. Er sprach von
einer
Tragödie nicht nur für China, sondern für die ganze
Welt.
Netzzeitung
- 04.12.2006
Suche nach Flussdelfin bislang ergebnislos
Der Baiji genannte Chinesische Flussdelfin ist möglicherweise
ausgestorben. Ein internationales Forscherteam habe auf einer noch rund
zwei Wochen dauernden Expedition auf dem Jangtse bisher kein Exemplar
der finden können, berichtete August Pfluger, Chef der Stiftung
Baiji.org und Organisator der Suche.
Sollte das Team auch bis zum Ende der Expedition keine Baijis entdeckt
haben, will es die Art offiziell für ausgestorben erklären.
«Es sieht
schlecht aus», sagte Pfluger am Sonntag der Nachrichtenagentur
dpa in
Schanghai. Mit nach Schätzungen weniger als 50 Exemplaren galt der
Baiji bislang als seltenstes Säugetier der Erde. ... Auf der
Expedition
wird auch der Bestand einer Unterspezies nur im Jangtse lebender
Glattschweinswale gezählt. Bislang haben die Forscher weniger als
300
Tiere gefunden. Das seien «alarmierend wenige», sagte
Pfluger. Ihnen
drohe das gleiche Schicksal wie dem Baiji.
Der Baiji kommt nur im Jangtse vor, Chinas längstem Fluss.
Weltweit
gibt es drei weitere Flussdelfinarten: den Amazonasdelfin, den
Gangesdelfin und den La-Plata-Delfin. Die Tiere sind in ihren
Lebensräumen durch Verschmutzung, Fischfang, Schiffsverkehr und
Dammbauten gefährdet. Zuletzt hatte im vergangenen Jahr ein
Fischer
einen Baiji beobachtet.
derstandard.at - 03.12.2006
Chinesischer
Flussdelfin möglicherweise ausgestorben
Die Chancen für den chinesischen Flussdelfin Baiji stehen
schlecht. Ein
internationales Forscherteam habe im Verlauf einer noch rund zwei
Wochen andauernden Expedition auf dem Jangtse bisher kein Exemplar der
bedrohten Tierart finden können, berichtete August Pfluger, Chef
von
baiji.org und Organisator der Suche am Sonntag der Deutschen
Presse-Agentur (dpa) in Shanghai. Sollte das Team auch bis zum Ende der
Expedition keine Baijis entdecken, will es die Art offiziell für
ausgestorben erklären. "Die Hoffnung für Baiji schwindet",
sagte
Pfluger.
Rund 30 Wal- und Delfin-Experten aus den USA, China und Japan hatten
vor 26 Tagen ihre Suche nach den letzten Baijis begonnen. Sie haben von
zwei Schiffen aus einmal die gesamte Expeditionsroute über 1.750
Kilometer zwischen der Stadt Yichang und der ostchinesischen
Hafenmetropole Shanghai vergeblich mit Feldstechern und
Unterwasser-Mikrofonen abgesucht. ... Sollten noch Tiere gefunden
werden, wollen chinesische Forscher sie später fangen und in ein
Reservat bringen. Auf der Expedition wird außerdem der Bestand
einer
Art nur im Jangtse vorkommender Schweinswale gezählt. Bisher haben
die
Forscher weniger als 300 Tiere gefunden. Das seien "alarmierend
wenige", sagte Pfluger. Ihnen drohe das gleiche Schicksal wie Baiji.
derstandard.at
- 12.12.2006
Ebola-Virus
tötete tausende Menschenaffen
Das Ebola-Virus hat in Afrika tausende Gorillas und Schimpansen
getötet
und bis zu 95 Prozent der betroffenen Gorilla-Populationen
ausgelöscht.
Allein in einem rund 2.700 Quadratkilometer großen Gebiet
zwischen
Gabun und der Republik Kongo bezifferten Forscher den Verlust auf 5.000
Gorillas. Weltweit dürfte der Gorilla-Bestand durch das
Ebola-Virus in
den vergangenen Jahren um etwa ein Viertel geschrumpft sein,
heißt es
im Wissenschaftsjournal "Science" (Bd. 314, S. 1522) vom Freitag.
Demnach wütete das Virus parallel zu den Ebola-Ausbrüchen
beim Menschen
in Zentralafrika 2002 und 2003 auch unter den Menschenaffen. Das Team
um Magdalena Bermejo von der Universität Barcelona konzentrierte
seine
Untersuchung auf das Lossi-Primatenschutzgebiet und dessen Umgebung im
Nordwesten Kongos. Die Zählungen zeigten, dass sich das
Massensterben
der Gorillas über tausende Quadratkilometer erstreckte. Bis zu 95
Prozent der Tiere starben. Bei den Schimpansen lag die Sterberate mit
77 Prozent etwas niedriger.
Der
Tagesspiegel - 7. Dez. 2006
Ebola und Aids gefährden den Gorilla
Die knapp 100 000 Westlichen Flachlandgorillas, die in freier Wildbahn
überlebt haben, könnten durch Ebola-Viren drastisch dezimiert
werden, wie Forscher jetzt belegen. Auf einer 2700 Quadratkilometer
großen
Fläche im Odzala-Nationalpark in der Republik Kongo sind seit 2001
schätzungsweise 5500 Westliche Flachlandgorillas an Ebola
gestorben,
wie ein internationales Forscherteam aus Deutschland, Spanien und
Schweden
im Fachmagazin „Science“ (Band 314, Seite 1564) berichtet. Die Forscher
beobachteten im Lossi-Schutzgebiet des Odzala-Nationalparks in den
Jahren
2002 und 2003 zwei Ausbrüche des Ebola-Virus unter Gorillas.
„Deshalb
müssen wir die bereits entwickelten Impfstoffe dringend im Labor
auf
ihre Verträglichkeit prüfen und in Feldversuchen erproben“,
sagte Peter
Walsh. Das allein würde etwa zwei Millionen Euro kosten,
schätzt
der Leipziger Forscher. „Für flächendeckende Impfungen der
Tiere
wäre noch mehr Geld nötig.“ Neben Ebola könnte auch die
bei
Affen vorkommende Variante des Aids-Virus SIV (Simianes
Immunschwäche-Virus)
den Bestand der Westlichen Flachlandgorillas gefährden.
Vdbiol - 10. Dez. 2006
Ebola-Ausbruch
schuld am Tod von tausenden von Gorillas?
Ausbrüche der tödlichen Krankheit Ebola in Afrika gingen in
den
vergangenen Jahren immer wieder einher mit dem Sterben von Schimpansen
und
Gorillas in den benachbarten Wäldern. Heftig umstritten war, ob es
sich dabei nur um isolierte Ereignisse gehandelt hat oder um Anzeichen
eines
Massensterbens unter den Affen. Jetzt hat ein internationals
Forscherteam
aus Deutschland, Spanien und Schweden diese Debatte durch neue Befunde
beendet,
die überzeugend belegen, dass Ebola in einem einzigen Schutzgebiet
allein
in kurzer Zeit über 5.000 Gorillas getötet hat. Die Studie
lässt
allerdings auch hoffen, denn mit einer gezielten Impfkampagne
könnten
die verheerenden Folgen von Ebola auf frei lebende Gorillas und
Schimpansen
klar eingegrenzt werden.
Vdbiol - 10. Dez. 2006
Ebola-Ausbruch
schuld am Tod von tausenden von Gorillas?
Ausbrüche der tödlichen Krankheit Ebola in Afrika gingen in
den
vergangenen Jahren immer wieder einher mit dem Sterben von Schimpansen
und
Gorillas in den benachbarten Wäldern. Heftig umstritten war, ob es
sich dabei nur um isolierte Ereignisse gehandelt hat oder um Anzeichen
eines
Massensterbens unter den Affen. Jetzt hat ein internationals
Forscherteam
aus Deutschland, Spanien und Schweden diese Debatte durch neue Befunde
beendet,
die überzeugend belegen, dass Ebola in einem einzigen Schutzgebiet
allein
in kurzer Zeit über 5.000 Gorillas getötet hat. Die Studie
lässt
allerdings auch hoffen, denn mit einer gezielten Impfkampagne
könnten
die verheerenden Folgen von Ebola auf frei lebende Gorillas und
Schimpansen
klar eingegrenzt werden.
Deutschlandradio
- 12. Dez. 2006
Von
Löwen
und Menschen
Jede Art schlägt sich mit ihren eigenen Krankheitserregern herum.
Der
menschliche Magen ist zum Beispiel die Heimat von Helicobacter pylori,
einem
Keim der Magengeschwüre und Magenkrebs verursachen kann. Andere
Vertreter der Helicobacter Gruppe sind jeweils an ihren Wirt angepasst.
Warum aber
lässt sich der Helicobacter im Magen von Raubtieren kaum von der
menschlichen
Variante unterscheiden? Ein Kriminalfall, der sich nur mit den Methoden
der
Genetik lösen lässt. Professor Mark Achtman istHelicobacter
pylori seit
langem auf der Spur.
Mit genetischen Analysen konnte er nachweisen, dass der Erreger schon
die
Vorfahren des Menschen in Afrika plagte.
World Wide
Fund For Nature - 11. Dez. 2006
Die
Rückkehr der großen Drei
Zum Internationalen Tag der Berge am 11.12.2006 fordert der WWF ein
verbessertes
grenzübergreifendes Wildtier-Management für Bär, Wolf
und
Luchs. „Die seltenen Raubtiere sind dabei, sich in Alpen und
Mittelgebirgen
Mitteleuropas Lebensräume zurückzuerobern, aus denen sie
über
hundert Jahre verschwunden waren. Das ist ein Riesen-Erfolg für
den
Artenschutz“, freut sich WWF-Experte Volker Homes. Nun sei es
nötig,
Richtlinien zu erarbeiten, die das Nebeneinander von Mensch und Tier
ermöglichen
und Konflikte vermeiden helfen. In Deutschland leben Wölfe heute
wieder
in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen. Auch Luchse sind in
zusammenhängenden Waldgebieten wieder heimisch. Im Bayerischen
Wald
sind es heute 15 bis 20 erwachsene Tiere. Kleine Bestände gibt es
beispielsweise
im Pfälzer Wald, im Harz, im Schwarzwald oder im Fichtelgebirge.
Der
erste Braunbär seit rund 170 Jahren wanderte im Frühsommer
aus
Österreich nach Deutschland ein. Experten sind sich sicher, dass
es
nicht der letzte gewesen sein wird.
news aktuell - 12. Dez. 2006
Jungbär
Bruno's Tötung weiterhin sanktioniert ...
Am vergangenen Wochendende wurde den Tierschutzorganisationen von Ihren
Rechtsvertretern mitgeteilt, dass die Münchner
Generalstaatsanwaltschaft
die dutzenden von Beschwerden gegen die Einstellungsverfügung der
Münchener
Staw II vom 7. Juli 2006, gegen die Täter und Auftraggeber der
berühmt
gewordenen Tötung des Jungbären Bruno JJ6 aus der bayrischen
Staatsregierung
und Verwaltung kein Ermittlungsverfahren einzuleiten, ebenfalls
abgewiesen
hat. Die Tierschützer, federführend die Gesellschaft für
Artenschutz und Menschenrechte hat heute daraufhin sofort das
Klageerzwingungsverfahren
gegen diesen Bescheid eingeleitet. Die Argumente der
Generalstaatsanwalt,
der Jungbär fiele nicht unter Jagdsschutzgesetze, weil er nicht
explizit
als Tierart aufgeführt sei, halten sie nach wie vor für
rechtswidrig.
Das Klageerwzingungsverfahren wird von umfassenden Protest- und
Demonstrationsmaßnahmen begleitet werden. Immer noch führen
die
Tierschützer regelmäßig
Mahnwachen für den getöteten Jungbären und gegen das
rechtswidrige
Handeln der bayrischen Regierung vor der Staatskanzlei München
durch
und am Abschussort von "Bruno" im Gebiet Schliersee/Spitzingsee/Obb.
pilgern immer noch hunderte Tierfreunde zu seiner Gedenktafel in den
Bergen.
NZZ Online - 12. Dez. 2006
Der
Wolf ist im Kanton Bern
Bei Thun hat ein Wolf im November acht Schafe gerissen. Dies konnte
mittels DNA-Analyse nachgewiesen werden. Zum Schutz der betroffenen
Schafbesitzer will der Kanton Bern mit Präventionsmassnahmen auf
das
Wiederauftauchen
des Wolfes reagieren. Offenbar stamme das Tier aus einer italienischen
Population. Am 22. März 2006 war in Gsteigwiler bei Interlaken ein
Wolf
von einem Zug überfahren worden. Dabei handelte es sich um den
ersten
gesicherten Nachweis an der Alpennordflanke in jüngerer Zeit. Seit
Mitte der 90er Jahre kehrte der Wolf von Süden her in die Schweiz
zurück.
Kleine
Zeitung -
11. Dez. 2006
Samariter
für Bären
In China fristen an die 7000 Schwarzbären ein jämmerliches
Dasein
als Lieferanten für Gallenflüssigkeit. Die
Tierschutzorganisation
Animals Asia Foundation (AAF) kämpft gegen dieses grausame
Martyrium
der Bären an. An der Peripherie der 4-Millionen-Stadt Chengdu in
Zentralchina
hat man eine Art Bärensanatorium errichtet, wo mittels
Sponsorgelder
freigekauften Tieren wieder eine artgerechte Haltung geboten wird. Dort
tummeln sich mittlerweile rund 200 Bären. Für drei Monate
hatte
der Hartberger Zoologe Thomas Lattinger als freiwilliger Helfer den
Bärenpsychiater
gemimt. Nach operativer Entfernung des in vielen Fällen schon
rostigen
Katheters kommen die Bären ins Rehab-Zentrum, bevor sie dann
schrittweise
auf das Leben im Gehege vorbereitet werden. Die Schwierigkeit dabei
war,
so Lattinger, die einzelgängerisch veranlagten Bären an ein
friedliches
Zusammenleben in größeren Gruppen zu gewöhnen.
Lattinger
hat im Reich der Mitte jedenfalls gute Arbeit geleistet. Das zeigt sich
daran, dass ihn Animals Asia Foundation für den Aufbau einer
weiteren
Bärenstation in Vietnam, wo der bittere Gallensaft ebenfalls bares
Geld wert ist, gewinnen will.
Tagesspiegel - 11. Dez. 2006
"Nur
zu Eisbären nehme ich ein Gewehr mit"
Er begleitet Löwen wochenlang bei ihrer Jagd und bekommt
Schafsaugen
serviert. Trotzdem sagt Frans Lanting: "Alles besser als ein Tag im
Büro."
Frans Lanting, 55, gilt als einer der besten Naturfotografen der Welt.
Der
Niederländer lebt in Kalifornien, arbeitet für "Geo" und
"National
Geographic", im Taschen Verlag sind zahlreiche Bücher von ihm
erschienen
- zuletzt "Leben".
> Ausführliches Interview
News Networld - 12. Dez. 2006
US-Bürger
mit Alligator und Drogen gefasst:
Ein Mann wurde im US-Staat Arizona mit einem Alligator und Marihuana
aufgegriffen. Ein Spürhund hatte beim Wagen des Mannes
während einer
Kontrolle
angeschlagen. Der Alligator war in einen Koffer gequetscht. Der Mann
wurde
festgenommen und ihm drohen wegen illegalten Tiertransports bis zu vier
Monaten Haft.
Ehrung
für geringelten Sonderling
Sie ist haarig, hat geringelte Beine, wohnt in Röhren, ist gut zu
Fuß und sehr groß für Ihresgleichen: Die
Flussufer-Riesenwolfspinne,
kurz Sandtarantel, ist Europas Spinne des Jahres 2007.
derstandard.at - 12.12.2006
Indische
Leoparden kommen auf Bewährung frei
Indische Behörden planen einem Zeitungsbericht zufolge 47
Leoparden auf
Bewährung in die Freiheit zu entlassen. Sie sollen mit einem
elektromagnetischen Chip im Schwanz frei gelassen werden, damit die
Behörden sie wieder einsperren können, falls sie erneut
Menschen
attackieren, berichtete "The Hindustan Times" am Dienstag. Die Tiere
waren in den vergangenen Jahren gefangen worden, nachdem sie Menschen
angegriffen hatten. ... Da Leoparden in Indien geschützt sind,
durften
sie nicht getötet, sondern nur gefangen werden. Das
Umweltministerium
ordnete nun an, die Tiere wieder frei zu lassen, da ein Jahr
Gefangenschaft zu lang sei. Sollte ein Leopard jedoch noch einmal einen
Menschen angreifen, würde er lebenslang hinter Gittern landen.
derstandard.at - 12.12.2006
Rätsel
um über 1.000 ölverseuchte Vögel auf Gotland
Im Südosten der zu Schweden gehörenden Ostseeinsel Gotland
sind am
Montag mindestens 1.000 ölverseuchte Vögel gefunden worden.
Nach
Angaben des Webportals der Tageszeitung "Gotlands Allehanda" erschossen
Jäger im Lauf des Tages über hundert der schwer in
Mitleidenschaft
gezogenen Tiere, um deren Leiden zu beenden. Viele der Vögel,
vorwiegend Eisenten, seien bereits erfroren, hieß es. Der Umfang
der
Umweltkatastrophe ist noch unbekannt. Der schwedische Küstenwache
liegen bis dato keine Berichte über Ölteppiche oder über
das Auslaufen
von Öl aus einem Schiff vor. Unklar ist weiters, mit welcher Art
Öl die
Vögel verseucht sind.
g-o.de - 12.12.2006
Darwins
Echsen zu zahm für diese Welt - Forscher untersuchen
Anpassungsfähigkeit im Fluchtverhalten bei Meeresechsen auf
Galapagos
Meeresechsen auf Galápagos lebten lange ohne Feinde. Seit 150
Jahren
müssen sie sich jedoch zumindest auf einigen Inseln des Archipels
beispielsweise mit Hunden und Katzen auseinandersetzen. Wissenschaftler
haben nun untersucht, ob die in der Regel wenig scheuen Tiere in der
Lage sind, ihr Verhalten und die hormonelle Stressantwort auf einen
solchen neu auftretenden Feind einzustellen. Ergebnis: Die durch den
Botenstoff Kortikosteron vermittelte Reaktion auf Angreifer fehlt bei
vollkommen unerfahrenen Tieren völlig, sie wird aber bei
entsprechender
Erfahrung schnell wieder hergestellt.
derstandard.at - 10.12.2006
Steinadler
gesucht
Der von den Vereinten Nationen ausgerufene "Welttag der Berge" steht
heuer ganz im Zeichen der Biodiversität. Berge sind Orte der
Artenvielfalt und beherbergen mehr als die Hälfte der "Hot Spots
of
Biodiversity". Der Naturschutzbund Österreich stellt deshalb zu
diesem
Anlass den "König der Berge" – den Steinadler – in den
Mittelpunkt.
derstandard.at - 06.12.2006
Nahrungskette
in den Ozeanen droht aus dem Gleichgewicht zu geraten
Der Klimawandel könnte einer Studie zufolge die Nahrungskette in
den
Meeren aus dem Gleichgewicht bringen und sie drastisch verändern.
Wie
US-Forscher in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins
"Nature"
berichten, könnte davon die Fischerei in den Tropen und in
mittleren
Breitengraden schwer getroffen werden.
Die Erwärmung der Ozeane verändert den Botanikern zufolge den
Austausch
von Nährstoffen zwischen den Wasserschichten. Mittelfristig
dürfte es
dadurch weniger Phytoplankton, also pflanzliches Plankton, geben.
Dieses Phytoplankton steht am Anfang der Nahrungskette; fehlt es,
nehmen die Bestände an Seefischen und Schalentieren weiter ab.
derstandard.at - 05.12.2006
Brasilien
gründet größtes Urwaldschutzgebiet der Welt
Brasilien hat im Amazonas-Regenwald nach eigenen Angaben das
größte
Urwaldschutzgebiet der Erde geschaffen. Die sieben
zusammenhängenden
Nationalparks hätten eine Gesamtfläche von knapp 16 Millionen
Hektar
(160.000 Quadratkilometer), gab am späten Montagabend (Ortszeit)
der
Vater des Projekts, der Gouverneur der nördlichen Provinz Para,
Simao
Jatene bekannt. Das Naturschutzgebiet ist damit rund doppelt so
groß
wie Österreich (83.800 Quadratkilometer). Wie Gouverneur Jatene
mitteilte, soll in der Region im Bundesstaat Pará - der von
Landkonflikten, illegaler Abholzung und der sklavenähnlichen
Ausbeutung
der Indios besonders schlimm betroffen ist - eine Strategie der
nachhaltigen Entwicklung angewandt werden. Im dem Schutzgebiet werde
Abholzung grundsätzlich verboten sein. Landwirtschaftliche
Betriebe
würden allerdings erlaubt werden, aber nur unter strikter
Kontrolle des
Staates. Mit der Gründung des neuen Naturschutzgebiets, das auch
in die
Bundesstaaten Amapa und Amazonas hineinreicht, seien nun im gesamten
Amazonas-Regenwald 42 Prozent der Fläche der "grünen Lunge
der Erde"
unter Schutz gestellt, betonte Adalberto Veríssimo, Sprecher des
staatlichen Instituts für Umweltforschung im Amazonasgebiet
(Imazon).
Die positiven Auswirkungen des Projekts würden global zu
spüren sein.
Geschützt würden nun auch zahlreiche Arten von Vögeln,
Wildkatzen,
Affen und Reptilien, die zum Teil vom Aussterben bedroht seien.
Pressetext - 05.12.2006
Brasilien: Amazonas vor Rodung gerettet -
Umweltschützer warnen vor Raubbau für Sojaplantagen
Ein großer Teil des Amazonas-Regenwaldes im Norden von Brasilien
wird
unter Schutz gestellt, berichtet die Umweltorganisation Conservation
International. Die ausgewiesene Naturschutzregion im nördlichen
Bundesstaats Para umfasst eine Fläche von insgesamt 16,4 Mio.
Hektar -
das ist mehr als die gesamte Fläche von England. Die
Umweltorganisation
spricht von einer der artenreichsten Regionen der Erde, in der einige
sehr seltene Tier- und Pflanzenarten leben. ... Erfreut zeigt sich auch
der Regenwald-Experte Wolfgang Pekny von Greenpeace-Österreich
über
dieses Projekt. "Das Schrecklichste, was in diesen Regionen passiert,
ist das Stehenlassen so genannter Urwaldinseln ohne Korridore", so
Pekny gegenüber pressetext. "Wenn es keine Korridore zu anderen
Waldteilen gibt, fehlt der genetische Austausch und die Artenvielfalt
nimmt rapide ab." ... "Diese Region verfügt über mehr
unberührten
Regenwald als jede andere auf der Welt", triumphiert Russell
Mittermaier, Präsident von Conservation International. Insgesamt
sind
neun neue Regionen hinzugekommen, die auch einen Korridor zu den
nördlich des Amazonas gelegenen Gebieten im Staat Amapa und weiter
nördlich nach Französisch-Guyana, Guyana und Surinam bilden.
Diese
Region gilt unter den Wissenschaftlern als eine der wichtigsten
ökologischen Nischen weltweit. Bisher sind fast 90 Prozent des
Urwaldes
am Guyana-Shield unberührt. Dieses Gebiet ist die wichtigste
Süßwasser-Reserve des tropischen Südamerikas. Fast 20
Prozent des
weltweiten Wassers läuft hier durch.
derstandard.at - 04.12.2006
"Jahr
des Delfins" wird Massentod bringen
Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2007 zum "Jahr des Delfins"
erklärt, um einen besseren Schutz der Meeressäuger zu
erreichen. Das in
Bonn ansässige Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) will
mit
der am Montag gestarteten internationalen Kampagne auf die
Gefährdung
der Delfine hinweisen. Dagegen hatte die EU erst vor wenigen Tagen den
Tod tausender
Mittelmeer-Delfine durch eine zwischenzeitlich verboten gewesene Form
der Netzfischerei wieder gebilligt. Nach Angaben der
WWF-Fischereiexpertin Heike Vesper werden in Treibnetzen nun unter
anderem wieder Streifendelfine und Gemeine Delfine jämmerlich
ertrinken. Beide Arten stehen bereits auf der Roten Liste der vom
Aussterben bedroht Arten.
derstandard.at - 30.11.2006
Weißer
Hai unter Schutz
Die Jagd auf den vom Aussterben bedrohten Weißen Hai steht in
Neuseeland künftig unter Strafe. Wer einen solchen Fisch
tötet oder
verletzt, muss sich von April 2007 an vor dem Gesetz verantworten, wie
die Regierung in Wellington am Donnerstag bekannt gab. Laut den neuen
Vorschriften, die bis zu 350 Kilometer vor der neuseeländischen
Küste
gelten, ist es auch verboten, Körperteile von Weißen Haien
zu besitzen
oder mit ihnen zu handeln.
Bei einem Verstoß gegen das Gesetz drohen bis zu sechs Monate
Haft und
eine Geldstrafe von 250.000 neuseeländischen Dollar (rund 129.000
Euro). Wilderern bringt ein Kiefer des Weißen Haies angeblich
rund
9.200 Euro ein, für Zähne sollen bis zu 900 Euro gezahlt
werden.
derstandard.at - 30.11.2006
Indonesien:
Wilde Elefanten in Dorfnähe
Indonesier in der Provinz Aceh haben mit dem Abschlachten wilder
Elefanten gedroht, wenn nicht bald Hilfe kommt. Die Elefanten stehen
unter Schutz, und die Einwohner der Region in Südaceh, rund 2.000
Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Jakarta, warten seit zwei Wochen
auf Wildhüter, die Hunderte Dickhäuter aus der Region
vertreiben
sollen.
Die Tiere zu töten wäre der einfachste Weg, das Problem zu
beseitigen,
sagte ein Dorfvorsteher, Tengku Zaimansyah, nach Angaben der
staatlichen Nachrichtenagentur Antara am Donnerstag. Die Elefanten
verwüsteten die Felder der Bauern und kämen bedrohlich nahe
an die
Dörfer heran, sagte ein anderer Ortsvorsteher.
Elefanten dürfen in Indonesien nicht gejagt werden. Nach
Einschätzung
von Umweltschützern dringen die Tiere bis in die Dörfer vor,
weil ihr
natürlicher Lebensraum durch Abholzung und Plantagenbau immer
kleiner
werde. Auf Sumatra werden noch | |