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Ausgabe 347 vom 7.
Dezember 2006 |
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Liebe Leser,
die "Taipeh Four" fliegen heute nach Kamerun, womit eine jahrelange
Aff-äre dem vorläufigen Ende entgegengeht. Ein gutes Ende
nicht
unbedingt, wenn man vom selbst-ausgerufenen Sieg der Tierschützer
ausgeht. Einiger Tierschützer, wohlbemerkt, denn während
manche von
diesen grundsätzlich alles, was sich Zoo nennt, in einen
Negativ-Topf
werden, möchte ich hier klar differenzieren. Da gibt es
seriöse, die
auch mit Zoos gut zusammenarbeiten, und jene, die aus einem Dogma
heraus oder mit Blick auf Ihre Klientel auch Aktionen starten, die
letztlich für die Tiere nicht das Beste bringen.
Verstehen Sie mich nicht falsch: Fang und Schmuggel der Gorillas war
verwerflich, der malayische Zoo wird zu recht kritisiert, und das nicht
nur in Tierschützer-Kreisen. Statt sich aber für eine
Lösung
einzusetzen, die sowohl für die Tiere am besten ist als auch
letztlich
den Zuchtbemühungen dient, ritten einige verbohrte
Tierschützer so
lange auf abstrakten Prinzipien wie "die Tiere gehören nach
Zentralafrika / in ihre Heimat" herum, bis es juristisch entschieden
wurde. Anwälte der Tiere? Die längst an Menschen - und zwar
immer
wieder neue - gewöhnten Gorillas werden also nun umerzogen, bis
sie den
Idealen jener Tierschützer entsprechen. Daß die ohnehin
überfüllten
Affen-Waisenhäuser sich nun auch noch damit herumschlagen
müssen und
letztlich die Gefahr besteht, mit den weitgereisten Tieren Krankheiten
gar in den Wildbestand einzuschleppen, ist offenbar zweitrangig. Von
den immensen Kosten dieser fraglichen Kampagne ganz abgesehen - aber
die gutherzigen Spender werden es vor Weihnachten schon richten. Ob
eine Auswilderung dann auch noch den IUCN-Richtlinien entspräche,
steht
abermals auf einem anderen Blatt, aber damit nimmt man es ja auch bei
uns nicht immer so ganz genau.
Um aber ausgewogen auszuteilen: Rentiere werden zur Zeit ja hoch
gehandelt - in Aktionen, bei den PR-Abteilungen und auch wörtlich:
Mancher Zoo hat sich extra für die Vorweihnachtszeit eines
angeschafft.
Gut, es sind "nur" europäische Haustiere, auch wenn sie "Alaskas"
und
"Yukons" bevölkern (sollen). Hin und wieder ein Hinweis auf die
hoch
bedrohten europäischen Wild-Rentiere wäre aber sicher
angebracht, wenn
man sie schon nicht halten will.
Aber für kritische Randbemerkungen aller Art ist seit genau einem
Jahr
unser Kolumnist Carsten Schöne zuständig. Zu diesem
Jubiläum finden Sie
heute die ausführliche Besprechung seines Buches "Umgeben von
Stinktieren".
Dirk
Petzold
Rätselflug
Dieser
Bildausschnitt stammt aus
dem Luftbild eines europäischen Hauptstadt-Zoos.
Was zeigt er?
(Sollten Sie den Verdacht haben, daß unser Rätsel in der
letzen Zeit
etwas schweiz-lastig ist, wäre dieser nicht ganz unbegründet)
Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei
maps.google.com
Wenn Sie
es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze
Stadt
bzw. deren Lage sehen (Sie
benötigen dafür einen Browser der neueren Generation).
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung
nächste
Woche
warten...
Lösung
von letzter Woche: Bärengraben
der Stadt Bern
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| Zoos
– Meldungen |
Umweltjournal
- 4. Dez. 2006
Gestohlene
Gorillakinder kehren heim
Am 7. Dezember kehren vier Gorilla-Kinder in ihr Heimatland Kamerun
zurück, wo sie vier Jahre zuvor für einen Zoo in Malaysia
gefangen
wurden. Damit endet ein jahrelanges Tauziehen zwischen
Tierschützern,
Artenschutzbehörden und den Zoos von Taiping (Malaysia) und
Pretoria
(Südafrika). PRO WILDLIFE unterstützt seit vielen Jahren das
Affenwaisenhaus in Limbe (Kamerun),
das nun die jungen Gorillas aufnimmt, und kämpfte seit Jahren
für
die Rückkehr der Vier. „Der Zoo in Malaysia behauptete, die
Gorillakinder
seien Nachzuchten aus Nigeria, doch das war eine Lüge“, berichtet
Dr.
Sandra Altherr von PRO WILDLIFE. „Insgesamt 64 wilde Gorillas mussten
sterben,
damit der Zoo Malaysia sich mit den begehrten Jungtieren schmücken
konnte.“
Bevor die „Vier von Taiping“ 2002 nach Malaysia kamen, kursierte die
Preisliste eines nigerianischen Tierhändlers, der vier
Gorillababys zum
Preis
von 1,6 Millionen US$ anbot. So viel dürfte der Zoo von Taiping
für
die Publikumsmagneten gezahlt haben. Nur kurze Zeit nach dem illegalen
Transfer
wurde bewiesen, dass die Gorillas keine legalen Nachzuchten waren. 2004
schließlich setzte der Weltdachverband der Zoos (WAZA) entgegen
dem
Widerstand Kameruns durch, dass die Tiere an den Zoo Pretoria abgegeben
wurden.
„Somit profitierte ein zweiter Zoo schamlos von dem illegalen Deal, der
dutzende
Tiere das Leben kostete, und hatte für ebenfalls zwei Jahre
Kassenschlager“,
kritisiert Altherr.
Kölner
Stadt-Anzeiger
- 4. Dez. 2006
Münsters erstes Gorillababy an innerer Verletzung
gestorben
Das erste im Allwetterzoo Münster geborene Gorillababy ist tot.
Das
kleine Affenmädchen sei am Sonntag an einer äußerlich
nicht
erkennbaren Beckenverletzung gestorben, teilte der Tierpark am Montag
mit.
Die inneren Verletzungen hatte sich der Gorilla-Nachwuchs nach ersten
Erkenntnissen
bei einer etwa vier Wochen zurückliegenden Rangelei zugezogen. In
der
mit Nachwuchs unerfahrenen Affengruppe war es seit der Geburt des Babys
Mitte
Juli mehrfach zum Streit gekommen, unter anderem zwischen der
Gorillamutter
und einem weiteren Weibchen. Zwei Mal war das Baby dabei leicht
verletzt
worden.
Netzeitung - 4. Dez. 2006
Gorillababy
aus Münster stirbt nach Keilerei
Ein im
Juli im
Zoo in Münster geborenes Gorillababy ist tot.
Stern
Shortnews
- 4. Dez. 2006
Im Münsteraner Zoo verstarb auf tragische Weise
ein
Gorillababy
Wie der
Tierpark mitteilte, gab es in einem Gehege einer Affengruppe
regelmäßig
Rangeleien zwischen den Affen. Meistens waren die zehnjährige
Gorillamutter "Changa" und ein anderes Weibchen daran beteiligt. Das
Gorillababy kam immer öfter zwischen die beiden Streithähne
und wurde
dabei verletzt.
Nun ist das Jungtier wohl an einem äußerlich nicht
sichtbaren
Beckenbruch gestorben, den sich das Gorillababy vor gut einem Monat
zugezogen
hat.
Leipziger
Volkszeitung
- 5. Dez. 2006
Unausgewogene
Ernährung: Okapi-Bulle „Dibaya“ tot
„Dibaya“,
das
einzige Okapi im Leipziger Zoo, ist tot. Der 18 Jahre alte Bulle, der
erst vor rund einem Jahr aus dem Zoo Wuppertal übergesiedelt
war, sei wahrscheinlich einem Kreislaufversagen erlegen, teilte der Zoo
am
Montag mit. Der Okabi-Bulle litt an einer chronischen
Nierenentzündung
und an einem
Mangel an roten Blutkörperchen. Als Ursache dafür gilt seine
unausgewogene
Ernährung.
Berliner
Zeitung - 4. Dez.
2006
Der
Löwe im Netz
Verglichen
mit
seinem internationalen Publikum gibt sich der Zoologische
Garten Berlin bislang wenig weltläufig: Wegweiser, Schilder und
Informationstafeln sind ausschließlich in Deutsch gehalten -
obwohl 38
Prozent der Besucher Ausländer sind. Die Fixierung aufs Deutsche
soll
künftig der Vergangenheit angehören: In den nächsten
zweieinhalb Jahren
wird das bisherige
Informations- und Wegeleitsystem komplett überarbeitet.
Umfassender
soll es werden, mehrsprachig und computergestützt. Entwickelt wird
das
neue System von Studenten der Fachhochschule für Technik (TFH).
Die
Studenten werden aber nicht nur ein neues Info- und Wegeleitsystem
für
den Zoologischen Garten schaffen, sondern sich auch den Gebäuden
und
Pflanzen im 35 Hektar großen Park widmen. Das ganze Projekt
trägt
den umständlichen Namen "Bau & Betrieb, IT-Anwendungen,
Pflanzen,
Regie", - kurz "Baer" - und wird mit 4,5 Millionen Euro aus Mitteln des
Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.
Juraforum.de
-
4. Dez. 2006
Wegweisende
Kooperation zwischen Zoo Berlin ...
Heute
Mittag haben Vertreter des Zoo Berlin und der Technischen
Fachhochschule Berlin einen zukunftsweisenden Kooperationsvertrag
unterzeichnet. Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojekts BAER
entwickelt die TFH Berlin, die
mit ihren 9.300 Studierenden zu den größten technischen
Fachhochschulen
Deutschlands zählt, innovative Informations- und
Kommunikationslösungen
für den Hauptstadtzoo. Ziel des innovativen Besucherinformations-
und
Besucherleitsystems ist eine verbesserte, mehrsprachige Information der
Besucher
zu ausgesuchten Themen. Netzgestützte Informations- und
Kommunikationstechnologien
ermöglichen eine vertiefende Wissensvermittelung und neue
Erlebnisse
im Zoo Berlin. Gleichzeitig umfasst das Projekt BAER den Aufbau eines
modernen
Gebäudemanagements, das die speziellen klimatischen
Lebensbedingungen
in den Tierhäusern verbessert und hilft, Kosten zu senken.
Darüber
hinaus gilt es, die Grünanlagen verstärkt in das Konzept des
Zoo
Berlin einzubinden und Blickachsen sowie Beobachtungsmöglichkeiten
zu
den einzelnen Tierhäusern und Gehegen zu optimieren.
Unterstützt
werden die TFH und der Zoo Berlin bei ihrem Forschungsprojekt von der
Berliner
Wall AG.
Kleine
Zeitung - 5. Dez. 2006
"Planlos
agiert in Herberstein"
Seit
gestern
liegt den Landtagsklubs der erste Entwurf des Berichtes des
Herberstein-Untersuchungsausschusses vor. Verfasser ist Werner Murgg
(KPÖ), der zum ersten Mal den Vorsitz über einen
Untersuchungsausschuss
führte. Der Bericht dürfte noch Abänderungen erfahren.
Die Vorgänge
rund um Herberstein illustrierten, dass von einem planvollen Vorgehen -
sowohl
von Seiten des Landes als auch von Seiten der Herberstein OEG - keine
Rede
sein könne. Für die Gutsverwaltung Herberstein hätten
zumindest
in den 1990er-Jahren erleichterte Bedingungen bei Förderansuchen
gegolten.
Das Fehlen eines Vertrages wertet er als Fehlen einer Rechtsgrundlage
für
die Auszahlung der letzten Fördermillion - eine Ansicht, der
Klasnic
und die durchführenden Beamten entgegengetreten waren.
Schließlich
stellt Murgg auch fest, dass es sowohl im Bereich der Tierhaltung als
auch
bei der Sicherheit für Mensch und Tier eklatante Mängel im
Tierpark
gebe, die in kausalem Zusammenhang mit der Person des Tierparkleiters
stehen.
Diese Position sei daher neu auszuschreiben.
Vienna
Online - 5. Dezember 2006
Safaripark Gänserndorf vor dem Aus
Zoo
Organisation spricht vom endgültigen Ende für den insolventen
Safaripark -
Betreuungsvertrag für die Tiere war bis Freitag befristet - Kein
ernsthafter
Interessent für Fortbetrieb gefunden. Die vom
Land Niederösterreich zur Verfügung gestellten finanziellen
Mittel sind
restlos
erschöpft, hieß es. Der Masseverwalter sind sich nun
gezwungen, alle
noch
verbliebenen Tiere umgehend abzugeben. Die zahlreichen
Organisationen, die in den vergangenen Monaten Spendengelder für
die
Tiere des
Safariparks gesammelt haben, seien nun aufgefordert, diese Gelder an
Masseverwalter Bruckner weiterzuleiten und damit die Abgabe der Tiere
an
geeignete Plätze zu unterstützen. Betont wurde, dass die zu
Jahresbeginn
drohende Tötung der Tiere des Safariparks Gänserndorf
erfolgreich
abgewendet
worden sei.
Planung
und Bau
H@ll Anzeiger - 30. Nov. 2006
Eröffnung
des Parkhauses und des neuen Zooeingangs
Der Zoo
Halle
macht sich und seinen Besuchern ein vorweihnachtliches
Geschenk: Mit der Eröffnung des Parkhauses und des neuen
Zooeingangs
am Freitag, 1. Dezember 2006, geht eine lange Zeit der Parkplatzsuche
und
anstrengender Bautätigkeit ihrem Ende entgegen. Mit 161
Stellplätzen
wird das Parkhaus für eine deutliche Entspannung der
Parkplatzsituation
um den Reilsberg beitragen. Die Besucher parken bei Vorlage des
Parkscheins
an der Zoo-Kasse die erste Stunde kostenfrei. Anliegern werden im
begrenztem
Umfang Dauerparkplätze zur Verfügung gestellt werden
können.
Im neuen Eingangsbereich finden Besucher nun nicht nur die Kassen. In
nächster
Zeit wird an dieser Stelle auch ein geräumiger Zoo-Shop seine
Pforten
öffnen.
Echo-online
-
1. Dez. 2006
Ein
Gehege für „Luke“
Heike Nold
vom
Pfungstädter Tiergarten hat diesen Tag herbeigesehnt. Als sie vor
gut
vier Monaten ein Berber-Äffchen aus dem Erlenbacher Tierpark
aufnahm,
dessen Mutter ihr Junges ablehnte,
wusste sie, was auf sie zukommt. Sie gab ihm den Namen „Spider“ und zog
ihn
„wie eine Mutter“ auf. Parallel
dazu bemüht sich der Tiergartenverein um den Aufbau einer neuen
Affenanlage.
„Die Pläne sind fertig, es fehlt noch eine Stange Geld“, sagt
Dietmar
Nold, Vorsitzender des Tiergarten-Vereins. Zwischen 25 000 und 30 000
Euro
wird die Anlage kosten. Die Pläne sehen ein Gehege vor, in dem
drei
Parzellen entstehen. Eine davon könnte künftig für
beschlagnahmte
Affen genutzt werden. Deshalb unterstützt auch die
Landestierschutzbeauftragte Madeleine Martin den Bau der Affenanlage im
Pfungstädter Tiergarten
und unterstützt die Maßnahme mit 10 000 Euro.
Input
Actuell - 6. Dezember 2006
Weihnachtsmann
schickt 10 Rentiere aus Lappland in die Eifel
10
Rentiere aus Lappland haben am 06.12. die Reise angetreten und
werden voraussichtlich
am Mittwoch, den 13.12. im Wildgehege Hellenthal eintreffen. Ein neu
geschaffenes
Gehege, direkt am Eingang, ist großzügig und artgerecht
gestaltet
worden. Die Mitarbeiter
des Wildgeheges haben eine Monokultur von hundert maroden Fichten
gefällt und mit
600 Laubbäumen wieder aufgeforstet.
espace.ch
- 5. Dez. 2006
Ex-Dählhölzli-Inspektor:
Bärenpark ist besser als der Graben
Fred
Sommer ist
kein
Mann der grossen Worte – obwohl er viel zu sagen hat. 43 Jahre lang hat
der pensionierte Tierparkinspektor mit Tieren gearbeitet. Zurzeit setzt
sich Sommer vor allem für eine schnelle Realisierung des
Bärenparks ein. «Für Bern ist der Bärenpark die
bessere
Referenz als der Graben», sagt Sommer. Er ist auch sicher, dass
die
Besucher aus aller Welt geduldig warten werden, bis sie einen der
Bären
im Park entdecken.
Aktionen
openPR.de
- 4. Dez. 2006
Die
Affen sind los: Erste Fotoausstellung im Wiener Westbahnhof
Vom 1.12. bis 3.12.2006 fand im Wiener Westbahnhof die erste
Fotoausstellung statt. „Affen-Art“ - ein Fotoprojekt der bekannten
Frankfurter Fotografin Jenny Klestil - lockte viele interessierte
Besucher in den Ausstellungsraum. Gezeigt wurden erstmalig
großformatige Fotografien mit Portraits unserer
engsten tierischen Verwandten - den Menschenaffen. Die Bilder wurden
weltweit
in Zoos fotografiert (von Las Vegas bis Dänemark) und bewusst in
schwarz-weiß gehalten, „weil Farben, Käfige und andere Dinge
nur vom
Wesentlichen,
der Mimik der Affen, ablenken würden“, so die Fotografin. Mit der
Fotoausstellung sollte außerdem ein guter Zweck erreicht werden.
Der
Erlös aus
den verkauften Bildern geht der Erhaltung der Lebensräume von
Menschenaffen
zu (u. a. WWF - Stiftung für den Schutz der biologischen Vielfalt
und
natürlichen Umwelt). In Wien wurden hierfür die ersten 500
Euro
beigesteuert. Nach Wien werden die Aufnahmen nun auch in Berlin
(Zoologischer
Garten) und in Frankfurt (Frankfurter Zoo) zu sehen sein. Weitere
Informationen
zu den Ausstellungsorten und Terminen sind auf der Webseite www.affen-art.
de abrufbar.
mephisto 97.6 - 1. Dez.
2006
Zoo stimmt Kinder auf Weihnachtsfest ein
Der Zoo will seine jüngsten Besucher mit einem Adventskalender auf
das Weihnachtsfest einstimmen. Wie der Zoo mitteilte, koennen Kinder
Tiere
raten. Dazu hängen an einem Weihnachtsbaum 24 Tieranhänger.
Wer
die Lösung weiß, erhält neben einer Überraschung
eine
Entdeckungsreise durch den Zoo.
Echo-online - 5. Dez. 2006
Wildkatzen
lernen wieder das Jagen
„Artenschutz wird bereits seit der Gründung vor 50 Jahren
groß
geschrieben“, sagte Thomas Becker, Leiter des Vivariums. Wie sich der
Artenschutz
im Laufe der Zeit innerhalb des Vivariums und in ganz Europa
entfaltete,
darüber referierte Becker in einem Vortrag der Reihe
„Vivariumsgespräche“.
„Artenschutz geht Hand in Hand mit Natur- und Umweltschutz“, betonte
Becker.
Es sei wie in einem Uhrwerk: Falle eines der Zahnräder aus, komme
der
ganze Apparat aus dem Takt. „Unser Ziel muss sein, die Artenvielfalt zu
erhalten.“
Eine Art, um Tiere vor völligem Aussterben zu schützen, sei
die
Auswilderung. „Dabei werden Tiere in den Gebieten, in denen sie sich
ursprünglich
aufhielten, wieder eingegliedert“, erklärte Becker. Das Vivarium
hatte
beispielsweise schon vor Jahren angefangen, Wildkatzen in ihre
ehemaligen
Reviere wieder einzugliedern und musste den verwöhnten Tieren
wieder
das Jagen beibringen.
Tschechien Online - 2.
Dez. 2006
Name
für weißen Tiger gesucht
Einen Namen für den weißen Tiger zu finden, der vor Kurzem
als Neuzugang aus Frankreich in den Zoo von Liberec gekommen ist, wird
nicht
einfach werden. Die Zoologen, die die Öffentlichkeit um Hilfe und
Vorschläge
gebeten haben, werden nun mit Hunderten Vorschlägen bombardiert.
Nachwuchs
Volksstimme
-
1. Dez. 2006
Tierpark
Halle Tigerbabys zeigen sich Zoobesuchern
Die vor
acht
Wochen im halleschen Bergzoo geborenen Indochina-Tiger werden am Montag
erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Wie ein Zoo-Sprecher
ankündigte, werden die Tiere dann mit ihrer Mutter aus der "
Wochenstube
" in den für Besucher zugänglichen Bereich der Tigeranlage
umziehen.
Die drei Tiere waren am 6. Oktober dieses Jahres zur Welt gekommen.
Für
Mutter Cindy war es bereits der dritte Wurf.
PR Inside
- 4. Dez. 2006
Ein
Affe kommt selten allein
Rothandtamarin-Zwillinge
haben Mitte Oktober im Berliner Tierpark das
Licht der Welt erblickt. Die Eltern der Zwillinge sind Mutter
«Martina»
und Vater «Pilsi».
Wochenspiegel
-
5. Dezember 2006
Drei
kleine Tigerdamen zeigten ihre Krallen
Am Montag
präsentierten
die Zoo-Mitarbeiter die drei kleinen Tiger-Damen, die am 6. Oktober das
Licht der
Welt erblickt hatten, das erste Mal der Öffentlichkeit.
Indochina-Tiger
sind eine sehr selten in Zoos gehaltene Tiger-Unterart. In Europa
besitzt der Zoo
Halle die einzige Zuchtgruppe. Das zweite Geschenk an die Hallenser ist
der neu
gestaltete Eingangsbereich. Hier befinden sich nicht nur die Kassen. In
nächster
Zeit wird hier auch ein geräumiger Zooshop öffnen.
Wattenscheid.net
- 5. Dez.
2006
Gelsenkirchener
Stachelschweine haben Nachwuchs.
Eine
kleine
zoologische Sensation gibt es aus der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen
zu melden: Ende November wurden zwei neue Stachelschweine geboren. Seit
über 10 Jahren hat es bei den „Hystrix cristata“, so der
biologische
Fachbegriff, in Gelsenkirchen keine Geburten mehr gegeben.
derStandard.at
-
1. Dez. 2006
Junge Nashornleguane in
Schönbrunn
Gleich um
fünf
gesunde Nashornleguane reicher ist der Tiergarten
Schönbrunn. Zwanzig Jahre lang versuchten Züchter vergebens
den
Bestand von vier Exemplaren - die als Schmuggelware vom
österreichischen
Zoll beschlagnahmt und so in dem Wiener Zoo gelandet waren -
aufzustocken.
Alle Bemühungen die Tiere zu vermehren waren erfolglos geblieben.
Ab
Montag wird der neue Stolz des Aquarien- und Terrarienhauses in einem
abgetrennten
Teil der Reptilien-Anlage zu sehen sein. "In ganz Europa gab es bisher
nur Inzüchtungen,
unsere Leguane bringen frisches Blut ins Erhaltungszuchtprogramm"
Hamburger Abendblatt - 1. Dez. 2006
Ausritt auf Muttern
Erst zehn Tage ist dieser kleine Wicht alt, aber seine Augen hat er
schon überall. Auf dem Rücken seiner Mutter hat der
schwarze-weiß
Lemur den besten Überblick über "sein" Gelände im Zoo
von
Buenos Aires.
Kölner Stadt-Anzeiger
- 4. Dez. 2006
Eisbärin Lara nun auf sich gestellt - Mutter
kehrt
nach Wien zurück
Die
kleine
Eisbärin Lara (2) im Gelsenkirchener Zoo ist seit Montag
auf sich allein gestellt. Ihre Mutter Olinka wurde in der «Zoom
Erlebniswelt» in eine Transportkiste verladen und trat den 1000
Kilometer langen Rückweg in ihren Heimatzoo Wien an. Das Verladen
ihrer
Mutter begleitete die auch in Österreich geborene Lara mit
großem
Geschrei. Auf sie warte
aber mit dem 17- jährigen Strupo ein männlicher Partner im
1500
Quadratmeter großen «Alaska»-Gehege. Beide sollten
nun
behutsam miteinander bekannt gemacht werden.
Der
Spiegel, 1. Dezember 2006
Mannesmann-Prozess:
Zoo bittet um Ackermann-Millionen - Nachrichten
Rund 5,8
Millionen sollen die Angeklagten im
Mannesmann-Prozess für die Einstellung des Verfahrens zahlen - 40
Prozent sollen an gemeinnützige Einrichtungen gehen. Zoos, Museen
und
freiwillige Feuerwehren sehen ihre Chance: Und bombardieren das
Düsseldorfer Landgericht mit Bewerbungen. "Die Anfragen kommen per
Mail, Fax, Brief oder
telefonisch", sagte Landgerichts-Sprecher Ulrich Thole, "es sind
Bewerbungen aus der gesamten Bundesrepublik." Auch die Bittschreiben
eines Zoos, mehrerer Museen oder botanischer
Gärten seien eingegangen.
Solingen-online
- 5. Dez. 2006
Fauna geht schuldenfrei ins neue Jahr
Frohe
Botschaft
für die Mitglieder der Fauna bei der Jahreshauptversammlung: Der
Tierpark geht schuldenfrei ins neue Jahr. Der Vorstand gewann 2006 so
viele Spender, dass er die Verbindlichkeiten vom Anfang des Jahres
abtragen und sogar in wichtige Reparaturen und Anschaffungen fürs
Terrarienhaus
investieren konnte. Auch für neue Zäune, die Pflege des
Geländes
und einen Infokasten blieb noch Geld. Der alte Vorstand, der im Februar
entmachtet
worden war, wurde allerdings noch nicht entlastet. Denn die
Kassenprüfer
haben festgestellt, dass es für einen Betrag von 35 000 Euro
bisher
keine Belege gibt.
Recklinghäuser
Zeitung
- 4. Dez. 2006
Nasenbären
erobern den Stadtgarten
Mehr als
20
Jahre hatten die Schweinsaffen im Recklinghäuser Zoo eine
Bleibe. Doch nun sind die Tiere im Stadtgarten ausgezogen. "Wir haben
ein
wissenschaftliches Institut gefunden, dass sie übernommen hat",
bestätigte
auf Anfrage Gilbert Eßers, Leiter des Fachbereichs Technische
Dienste.
Gleichzeitig machte er deutlich, dass die Tiere in ihrer neuen Bleibe
nicht
zu Versuchszwecken missbraucht würden. Die fünf Affen sollen
bei
der Entwicklung und Auffrischung von Zuchtlinien wertvolle Dienste
leisten.
Das ehemalige Affenhaus, in dem vor Jahrzehnten auch schon einmal ein
Löwe
residierte, wird nach dem Auszug der fünf Bewohner abgerissen. "Es
ist
völlig baufällig. Allein in die Sanierung des Daches
hätten
wir 10000 Euro investieren müssen", bastelt Sengupta nun bereits
an
einem
Konzept für ein Freigehege, das an gleicher Stelle errichtet
werden
soll.
Eine neue Tierart soll dort für eine erhebliche
Attraktivitätssteigerung sorgen. "Wir planen den Kauf einer
Nasenbärengruppe. Die sind pflegeleicht, preiswert und bei den
Besuchern in anderen Zoos unheimlich beliebt", hat sich
Sengupta im Allwetterzoo Münster kundig gemacht.
Badische
Zeitung - 1.
Dez. 2006
Tiere
werden nicht müde
Die
anhaltenden
warmen Temperaturen verleiden den Tieren den Winterschlaf. "Vor allem
in Südbaden und Bayern gibt es vermehrt Meldungen über
Tiere, die eigentlich schon längst im Winterschlaf sein sollten" ,
erklärt Friedrich Wulf vom BUND. Die Ursache: Für die Tiere
ist
nicht nur die innere Uhr, sondern vor allem die Temperatur für den
Zeitpunkt des Winterschlafs entscheidend. Zugvögel wie Kraniche
hätten
noch keine Lust wegzufliegen. Aber auch die Saison für
Mücken,
Fliegen oder Zecken hat sich verlängert. Frösche, Molche und
Fledermäuse litten unter dem warmen Wetter und fänden nicht
in
den Schlaf. Aber nicht nur in Deutschland ist es den Tieren zu warm.
Auch
in Schweden werden die Braunbären durch das ungewöhnlich
warme
Novemberwetter um den Winterschlaf gebracht. Im Stockholmer Zoo sind
die
Bären "ein bisschen schlapper und deutlich müde" , sagt
Chefzoologe
Anders Wiklund. Sollten die Thermometer in Schweden weiterhin deutlich
über
null Grad anzeigen, wollen die Zoos daher künstlich für
Kälte
sorgen. Auf diese Art von Schlaftablette für den Winter
können
die etwa 2500 in Schwedens freier Wildbahn lebenden Bären aber
nicht
zurückgreifen.
Sachsen
Fernsehen Chemnitz - 30. Nov. 2006
Zuwachs im Chemnitzer Tierpark
Der
Chemnitzer
Tierpark kann sich über Zuwachs bei den Kulanen freuen. Ein neuer
Hengst namens "Monti" soll künftig die kleine Gruppe der
beiden Stuten verstärken. Das Tier stammt aus Tallin und lebte
vorher
einige Zeit in einem Serengetipark im Norden Deutschlands.
Rhein
Main
Presse - 1. Dez. 2006
Gute
Noten für die Fasanerie
Im Juni
2006
wurden im Rahmen einer Diplomarbeit in der Fasanerie 100 Besucher
befragt. Dabei sollte überprüft werden, ob die bisherige
und künftige Entwicklung des Parks den Wünschen der Besucher
entspricht.
"Das Angebot der Fasanerie wurde von den Befragten sehr positiv
bewertet.
Ausgezeichnete Noten gab es beispielsweise für die Tierhaltung und
den Spielplatz - und damit für Bereiche, in die in den letzten
Jahren
viel Kraft investiert wurde.", stellt die für die Fasanerie
zuständige
Dezernentin Rita Thies fest. "Ein weiteres wichtiges Ergebnis dieser
Untersuchung
ist", so Thies, "dass die Besucher grundsätzlich bereit sind,
für
die Fasanerie zu spenden". Leider schlägt sich dies nicht ganz in
einem
entsprechenden Spendenaufkommen bei der Torsammlung am Eingang des
Parks
nieder. Die als Diplomarbeit ausgewiesene Erhebung trägt den Titel
"Die
Entwicklung der Fasanerie unter Berücksichtigung der
Besucherwünsche
und der finanziellen Möglichkeiten" und wurde von Marit Schmidt
konzipiert und durchgeführt, die damit ihr Studium an der
Verwaltungsfachhochschule Wiesbaden erfolgreich abschloss.
Münsterländische
Volkszeitung - 30. Nov. 2006
Bleibende
Spuren hinterlassen
Glück
auf, guet
gaohn und ahoi vielfältig wie die Abschiedsgrüße
waren die guten Wünsche, die dem scheidenden Technischen
Beigeordneten
Ernst Kratzsch an seinem vorletzten Arbeitstag in Rheine mit auf den
Weg
nach Bochum gegeben wurden. Ohne Sie würden wir heute nicht so
erfolgreich
dastehen, sagte Klaus Dyckhoff, Vorsitzender der Stiftung Naturzoo.
Damit
die Bindung an den Ort seines 13-jährigen Wirkens noch lange
erhalten
bleibt, schenkte der Naturzoo Kratzsch eine Freikarte, mit der er
für
immer freien Eintritt im Zoo hat.
Freie
Presse -
5. Dez. 2006
Damhirsche
nicht mehr im Tierpark Geithain
Geithain.
Der
Vorstand des Tierparkvereins hat sich entschieden, die Haltung der
Damhirsche zu beenden. Der Verein informierte in einer Pressemitteilung
über die Gründe für diesen schweren Schritt: „Das
Hirschgehege
nimmt eine große Fläche des Tierparks ein. Damhirsche sind
in
letzter Zeit zum landwirtschaftlichen Nutztier geworden und praktisch
nur
noch zur Fleischgewinnung verkäuflich.“ Die Produktion von
Schlachttieren
sei jedoch keine Aufgabe für einen Tierpark.
Freie
Presse -
1. Dez. 2006
Rentierpärchen
aus Schweden ist in Wohlhausener Gehege eingezogen
Eine
Attraktion
des diesjährigen Weihnachtsmarktes in Wohlhausen
wird sicherlich das Rentierpärchen aus Schweden sein. Noch etwas
scheu
zeigten sich die Tiere gestern den ersten Gästen. Der Jacobs
Weihnachtsbaummarkt ist täglich und an den Adventswochenenden von
8 bis
18 Uhr geöffnet.
20minuten
- 30.
Nov. 2006
Killerwal
attackiert Zoopfleger
Ein
Trainer in
Kalifornien wurde von einem Killerwal-Weibchen angefallen und unter
Wasser gezogen. Wie durch ein Wunder überlebte der Tiertrainer Ken
Peters die Attacke. Nach Angaben des Parks in San Diego erlitt Peters
nur leichte Verletzungen am Fuss, wo das Raubtier ihn gepackt hatte
bevor es ihn zwei Mal unter Wasser schleifte. Der Tiertrainer und das
2200 Kilo schwere Walweibchen Kasatka waren gerade dabei, einen Trick
vorzuführen,
als das Unglück passierte. Plötzlich biss das Tier Peters in
den
Fuss und zog ihn zum Entsetzen der anwesenden Besucher im Kreis bevor
es
ihn beinahe eine Minuten lang unter Wasser zog. Nach einiger Zeit
tauchte
der Wal wieder auf und Helfer konnten Peters aus dem Becken bergen.
openPR.de
- 4. Dez. 2006
Krokodile
und Riesenschildkröten auf Mauritius
Ab sofort
können Mauritius-Besucher mehr Tiere denn je im La Vanille
Nature and Crocodile Park bestaunen. Auf dem erweiterten, mittlerweile
fünf
Hektar großen Areal sind 2.000 Krokodile, 500
Riesenschildkröten
und über 23.000 Schmetterlings- und Insektarten beheimatet. Die
aus
Madagaskar importierten Krokodile stellen die Hauptattraktion des Parks
dar. Einige der Panzerechsen bescheren dem Park in den nächsten
Monaten
sogar reichlich Nachwuchs. Schauplatz des Reptilienspektakels ist der
ganz
im Süden der Insel gelegene Ort Riviere des Anguilles. Das
hauseigene
Restaurant Le Crocodile Affamé („Das hungrige Krokodil“) bietet
neben
Snacks und typisch mauritianischer Küche auch besondere
Spezialitäten
mit Krokodilfleisch an.
Allgemeine
Zeitung Namibia
- 6. Dezember 2006
Ein
Tag im Two Oceans Aquarium
Seit 1995
gilt das Two Oceans Aquarium eine der ganz großen
Besucher-Attraktionen
von Kapstadt. Das Aquarium zeigt in sechs
Abteilungen rund 8000 lebende Tiere, Fische, Säugetiere und
Vögel,
bietet Informationen
über wissenschaftliche Projekte zum Schutz verschiedener Arten wie
z.B.
Sonnenfisch,
Albatross und Hai.
>langer
Bericht
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische
Meldungen
Hln.be –
5.
Dezember 2006
Olifant in
Bellewaerde met tandpijn
Elefant
in
Bellewaerde hat Zahnschmerzen
http://www.hln.be/hlns/cache/det/art_317956.html
Der junge
Elefantenbulle Assam hat sich beim Spiel beide Stoßzähne
abgebrochen,
sodass der Nerv frei liegt. Zwar reinigt er sich die Verletzungen
selbst, indem er sie mit Wasser bespritzt, dennoch soll der
amerikanische Elefantenexperte Alan Roocroft nach Ieper kommen, um dem
Tier zu helfen. Vor zwei Jahren startete Roocroft mit den Tieren des
Parks ein Trainingsprogramm, bei dem sie unter anderem lernten, auf
Kommando ihr Maul zu öffnen.
Dierennieuws
–
4. Dezember 2006
'Winterse
Avond(t)uren'
Winterliche
Abendstunden / Abenteuer
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200612/nw49878.htm
Burgers’
Zoo in
Arnhem
bleibt vom 27. – 30. Dezember und vom 2.-6. Januar bis 21 Uhr
geöffnet.
Ab 16 Uhr gilt ein um 50% ermäßigter Eintrittspreis. U.a.
kann ein
Blick hinter die Kulissen des Burgers’ Ocean und des im Bau
befindlichen Safari-Restaurants geworfen werden.
Emmen.nu –
1.
Dezember 2006
Nijlpaarden
genieten van zwoele herfst
Flusspferde
genießen schwülen Herbst
http://www.emmen.nu/index.php?option=com_content&task=view&id=10329&Itemid=2
Zwar
sitzen die
südamerikanischen Vögel schon in ihren Winterquartieren und
die Bären
denken langsam an ihre Winterruhe, an den richtigen Winter denkt
ansonsten jedoch noch niemand im Emmener Zoo. Auch die Flusspferde
nutzen täglich ihr Freigehege, welches sie verlassen müssen,
sobald die
Wassertemperatur unter 10°C fällt. Sogar täglich frisches
Gras gibt es
Anfang Dezember noch.
rtvDrenthe
– 30.
November 2006
Zeeleeuwen
gedood vanwege TBC
Seelöwen
getötet wegen TBC
http://www.rtvdrenthe.nl/9f64e8ae-dcae-4493-a990-f473f05f8208.aspx?newsId=10222
Im Zoo
Emmen
sind zwei
Seelöwen eingeschläfert worden, nachdem bei ihnen eine
TBC-Infektion
festgestellt worden war. Bereits im September war ein Seelöwe an
TBC
gestorben, woraufhin sicherheitshalber alle anderen Tiere auf die
Krankheit getestet wurden. Auch die Tierpfleger und alle Huftiere
wurden untersucht – mit negativem Ergebnis.
Blick op
nieuws
Utrecht – 30. November 2006
Winteravondwandelingen
in DierenPark Amersfoort
Winterlicher
Abendspaziergang im DierenPark Amersfoort
http://www.blikopnieuws.nl/bericht/38348
Am 27.,
28. und
29.
Dezember bleibt der Tierpark Amersfoort bis 21 Uhr geöffnet und
bietet
somit Gelegenheit für erfrischende Abendspaziergänge. Der
Tierpark wird
mit tausenden Lämpchen beleuchtet. Neben individuellen
Rundgängen sind
auch Führungen möglich. Glühwein und Kakao sorgen
für die nötige Wärme.
Dierennieuws
–
29. November 2006
Zes
gilamonsters
geboren in Blijdorp: een record
Sechs
Gilamonster geboren in Blijdorp: ein Rekord
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200611/nw49749.htm
Vor vier
Jahren
schlüpfte im Rotterdamer Zoo erstmals eine Gila-Krustenechse aus
dem
Ei, was die niederländische Erstzucht bedeutete. Seither
schlüpfen
jährlich Jungtiere, in diesem Jahr gleich sechs Tiere. Die etwas
10cm
großen Jungtiere sind in der Nachzuchten-Abteilung der
Rivierahalle zu
sehen.
Dierennieuws
–
29. November 2006
Uitbreiding
van
giraffenkudde Blijdorp
Vergrößerung
der Rotterdamer Giraffenherde
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200611/nw49750.htm
In kurzer
Zeit
vergrößerte sich die Rotterdamer Giraffengruppe von sechs
auch acht
Tiere. Zunächst kam die eineinhalb-jährige Trudi aus
Karlsruhe in den
Zoo, dann gebar das Weibchen Marianne ihr erstes Jungtier, ein Weibchen
namens Esta.
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teilweise
gekürzt |
Zoo Leipzig, 06.12.2006
Tierische „Märchenstunde“ auf dem Weihnachtsmarkt - Zoodirektor
liest
Geschichten aus der „Löwenfabrik“
Am morgigen 7. Dezember wird es auf dem Weihnachtsmarkt interessant. Um
14 Uhr gibt Zoodirektor Dr. Jörg Junhold auf der
Marktbühne
Abenteuerliches aus Zoogeschichte zum Besten. Gemeinsam mit Autor Dr.
Mustafa Haikal liest er aus dem aktuellen Buch „Die Löwenfabrik“
unterhaltsame und spannende Episoden. Charismatische Figuren aus der
Historie des Tiergartens an der Pfaffendorfer Straße werden dabei
lebendig: Oberwärter Fischer, Löwendompteuse Claire Heliot
oder
Zoodirektor Gebbing. Im Auditorium mit von der Partie ist Lama Horst.
Im Anschluss an die Lesung stehen Dr. Junhold und Dr. Haikal bis ca.
15.00 Uhr für Fragen und zur Signierstunde zur Verfügung. Wer
noch auf
der Suche nach einem tierisch originellen Geschenk ist, dem sei der
Zoostand auf dem Weihnachtsmark wärmstens empfohlen. Er
befindet am
Nikolaikirchhof gegenüber des Hauptportals der Nikolaikirche.
Zoo Salzburg, 06.12.2006
Rudolph kennt jeder, aber Nikodemus noch kaum einer!
„Nikodemus“, gerade sieben Monate alt und im Tiergarten Schönbrunn
auf
die Welt gekommen, heißt der Neuzugang bei den Rentieren im
Salzburger
Zoo. „Unsere beiden Rentier-Weibchen Edda und Irma schienen etwas
erstaunt zu sein als Nikodemus gestern am späteren Nachmittag auf
ihre
Freianlage gelassen wurde“, erzählt Mag. Sabine Grebner, die
Geschäftsführerin des Zoo Salzburg. „Rentiere sind
vorsichtige Tiere,
die alles Neue vorerst aus einem gewissen Abstand betrachten. Er zeigte
sich jedoch wenig beeindruckt von den beiden erwachsenen
Artgenossinnen. Voll jugendlichem Elan trabte er über sein neues
Reich.
Nach kurzer Entdeckungstour schloss Nikodemus sich Edda und Irma an,
und fraß mit den beiden in aller Ruhe die vorbereiteten
Leckereien."
Dr. Sandra Langguth, Zoo-Tierärztin: „Rentiere sind Herdentiere.
Sie
besiedeln die Nordhalbkugel der Erde und sind weit über den
Polarkreis
zu finden. In Kanada und Alaska wird diese Hirschart als Karibu
bezeichnet. Bemerkenswert ist, dass bei den Rentieren auch die
weiblichen Tiere ein Geweih tragen.“ Die Rentiere in Hellbrunn tragen
schon ihr helleres Winterfell. Vielleicht ist dies das erste Anzeichen,
dass der Winter nun doch bald Einzug bei uns hält! Jedenfalls
freuen
sich die Rentiere und Co. auf zahlreiche Zoo-Besucher/innen.
Zoologischer Garten Magdeburg, 06.12.2006
Was haben der Zoo und der 1. FC Magdeburg gemeinsam?
Warum spielt jetzt der Luchs, das Wappentier des Magdeburger Zoos, beim
1. FC Magdeburg eine große Rolle? Am Freitag, 8. Dezember um 11
Uhr
lüften der Präsident des 1. FC Magdeburg, Herr Volker
Rehboldt und der
Zoodirektor, Herr Dr. Kai Perret gemeinsam das Geheimnis.
Zoo Landau, 06.12.2006
Adventsfrühstücksbuffet im Zoostüb’l am 2. und 3.
Advent
Am 2. und 3. Advent können Familien einen gemütlichen Tag im
Zoo Landau
in der Pfalz verleben. Zu günstigen Preisen bietet das
Zoorestaurant
„Zoostüb’l in der Zeit von 10 bis 13 Uhr ein reichhaltiges
Frühstücksbuffet, das keine Wünsche offen
lässt. Erwachsene zahlen
7.50 Euro, Kinder von vier bis zwölf Jahren 4,00 Euro und
Kleinkinder
sind natürlich kostenlos. Reservierungen werden unter 06341-144429
entgegengenommen. Anschließend kann man bei einem Bummel durch
den
winterlichen Zoo bei geeignetem Wetter Ponyreiten oder um 15 Uhr am
Adventskinderbuchkino mit anschließendem Basteln teilnehmen.
Weitere
Informationen zum Zoo auch unter www.zoo-landau.de
Zoo Landau, 06.12.2006
Besondere Examensarbeit unterstützt Zoo-Projekt zur
Umweltbildung - Studentin entwickelt Vogelschutzbroschüre für
dschibutische Kinder
„Schon seit meiner Kindheit interessiere ich mich
für Tiere
und Pflanzen“, berichtet Nadine Ziellenbach, „im Rahmen meiner
Examensarbeit wollte ich etwas gestalten, das auch eine sinnvolle
Anwendung findet.“ Stolz präsentiert die Studentin ihre
umfangreiche
Examensarbeit im Fach Grundschulpädagogik und das Produkt des
Praxisteils, eine Vogelschutzbroschüre für dschibutische
Kinder in
französischer Sprache. Die Anregung dazu erhielt Ziellenbach von
der
Leiterin der Arbeits- und Forschungsstelle für Zoo- und
Naturpädagogik
der Universität Landau, Dr. Gudrun Hollstein. Sie ist Betreuerin
der
Arbeit und verantwortlich für den pädagogischen Bereich im
Projekt
„Umweltbildung für Dschibuti“, einem Kooperationsvorhaben von Zoo
und
Universität Landau.
Tiergarten Heidelberg, 05.12.2006
FODY'S im Tiergarten Heidelberg
Beste Gelegenheit, während des Zoobesuchs eine kleine Rast
einzulegen
und einen Imbiss zu sich zu nehmen, bietet Fody’s ab sofort den
Besuchern des Heidelberger Tiergartens mit der neuen „Fody’s Arena“,
die sich zwischen Löwengehege und Robbenbereich befindet. In der
Holzkonstruktion mit 360°-Verglasung, die sich im Sommer komplett
öffnen lässt und dann echtes „Open-Air-Feeling“ vermittelt,
werden den
Zoobesuchern das ganze Jahr über leckere Speisen und erfrischende
Getränke zum kleinen Preis angeboten. Darüber hinaus versorgt
ein
trendiger Imbisswagen beim Elefantenhaus die Zoobesucher mit
verschiedenen Getränken, Eis und Snacks für Zwischendurch.
Zusätzlich
zu diesen festen Einrichtungen sind in den Sommermonaten einige mobile
Einheiten im Tiergarten unterwegs. In Planung befindet sich der Neubau
der Hauptgastronomie direkt neben dem großen Kinderspielplatz.
Das
Restaurant soll so gestaltet werden, dass es sowohl für
Zoobesucher als
auch für Gäste von außerhalb zugänglich ist. Doch
Fody’s möchte im
Heidelberger Zoo nicht nur im gastronomischen Bereich wirken, sondern
denkt für die Zukunft auch an die Gestaltung eines
abwechslungsreichen
und attraktiven Kinderprogramms mit verschiedenen Events.
Zoo Hannover, 05.12.2006
Weihnachtsmann eröffnet sein Büro
Am 6. Dezember bezieht der Weihnachtsmann im Erlebnis-Zoo Hannover sein
Büro. Natürlich ist sein Arbeitsplatz kein hochmodernes Glas-
und
Edelstahl-Büro mit Computer und Telefonanlage, sondern – wie es
sich
für einen Weihnachtsmann gehört – ein furchtbar
gemütlicher, alter
Stall mit Heuballen und viel Platz für alle Kinder, die dem
Weihnachtsmann ihren Wunschzettel geben möchten. Oder ihm ein
Gedicht
vortragen mögen. Oder einfach mal sehen wollen, wie der
Weihnachtsmann
eigentlich aussieht. So oder so: Natürlich erhält jedes Kind
eine süße
Kleinigkeit vom Weihnachtsmann! Und natürlich ist sein treues
Rentier
Rudi auch dabei. Der Rudi mit dem großen Geweih steht gleich
neben dem
Weihnachtsmann und stärkt sich an Heu und Kraftfutter.
Zoo Landau, 05.12.2006
Schwarzer Leopard „Shogun“ in sehr hohem Alter gestorben
Eine der bekannten
Tierpersönlichkeiten des Landauer Zoos, der bereits seit 1984 im
Zoo
lebende Panther „Shogun“, musste laut Auskunft von Zoodirektor,
Dr.
Jens-Ove Heckel, in der vergangenen Woche eingeschläfert werden.
„Der
Gesundheits- und der körperliche Zustand des Tieres
verschlechterte
sich in den letzten Tagen zusehends, sodass wir uns schweren Herzens zu
der Entscheidung durchgerungen haben“, so Heckel, der auch gleichzeitig
der Zootierarzt des Landauer Zoos ist. Mit gut 22 Jahren erreichte der
elegante Leoparden- Schwärzling wie auch seine noch lebende
gleichaltrige Partnerin „Sheila“ eine beachtlich hohes Alter, was in
der Fachliteratur mit max. 12 bis 15 Jahren für die Wildbahn und
21 bis
23 Jahre unter Zoohaltung angegeben wird. Im Zoo Landau konnten schon
etliche Altershöchstgrenzen bei Tieren erreicht werden u.a. 30
Jahre
bei einem Dromedar, 17 Jahre bei einem Gepard, über 30 Jahre beim
noch
lebenden Braunbär „Jonny“ oder 53 Jahre beim Landauer
Schimpansenmann
„Fips“. Letztlich musste so mit dem natürlichen Ende des Leoparden
gerechnet werden. „Ein Schicksal, welches uns in absehbarer Zeit wohl
auch mit unserer Leopardin Sheila ins Haus stehen wird“, ahnen auch die
beiden Tierpfleger im Raubtierrevier Michael Schwan und Anne Hanak. So
traurig diese Aussichten einerseits sind, so ergeben sich auch
hoffnungsvolle Momente, da zukünftig die großzügige
Erweiterung der
Raubtiergehege für nur eine Großkatzenart, die Jaguare, in
Angriff
genommen werden kann.
VogelPark Walsrode, 05.12.2006
Dämmerabend im VogelPark Walsrode - Die Tiere der Nacht stehen im
Mittelpunkt
Wenn die Tage kürzer werden,
kommen manche Tiere erst so richtig in Schwung: Zum Beispiel die
zahlreichen Bewohner der neuen Uhu-Burg im VogelPark Walsrode. Doch wie
genau sieht der typische Abend einer Schneeeule eigentlich aus? Was
macht ein Kolkrabe, wenn die Sonne untergeht? Und was ist das
Lieblingsessen von Bartkäuzen? Am kommenden Freitag (8. Dezember)
sowie
an allen weiteren Freitagen im Dezember, Februar und März
können
interessierte VogelPark-Besucher ab 16 Uhr erhellende Momente in der
Dunkelheit erleben. Ein langjähriger Tiertrainer des VogelPark
Walsrode
verrät dem Publikum bei einer 20-minütigen Burg-Führung
die Eigenheiten
und Vorlieben seiner Schützlinge und beantwortet Fragen. Nach
diesem
ganz besonderen Rundgang geht es weiter zu einer neuen Indoor-Show, bei
der so faszinierende Nachttiere wie Schleiereulen, Flughunde und
Gleitbeutler im Mittelpunkt stehen. Hier sehen die Besucher mit eigenen
Augen, wie geschickt die Geschöpfe der Dunkelheit sind, wie weit
eine
Eule ihren Kopf drehen kann und welche Spannweite ein Flughund hat. Ein
anschließender Tierfilm informiert ausführlich über das
Leben der
Eulen. Zum krönenden Abschluss des Dämmerabends lockt ein
edles
3-Gänge-Menü in das stilvolle Restaurant Rosencafé.
Münchener Tierpark Hellabrunn, 05.12.2006
Kleiner Gorilla entzückt Hellabrunn
Unser Gorillaweibchen „Bagira“ (21 J.) brachte am 10. Oktober ein
gesundes Jungtier auf die Welt. Für Vater „Roututu“(33 J.) ist es
das
14. Kind und er steht seinen Vaterfreuden sehr gelassen gegenüber.
Für
die Tanten „Neema“ (19 J.), Ellen (39 J.) und „Sonja“ (17 J.) ist
momentan noch nicht viel zu tun, da der kleine „Niklas“ sich noch nicht
weit von seiner Mutter entfernt. Schwester „Makena“ (2 J.) wird bald
mit ihm durch die schöne Anlage des Urwaldhauses herumtollen. Die
beiden Halbstarken „Mawingo“ (5 J.) und „Wazungu“ (4 J.) sind als
Spielkameraden erstmal noch zu wild.
Zoo Krefeld, 05.12.2006
Grünes Licht für kleine Schneeleoparden im Zoo Krefeld: Beide
Kater
werden Franzosen / Erlaubnis für neue Zucht
Nach seiner Schwester „Dinah“, die inzwischen in Magdeburg ein neues
Zuhause gefunden hat, zog jetzt auch „Merlin“, das zweite Jungtier des
Schneeleopardennachwuchses vom Krefelder Zuchtpaar Leonardo und Odette
um. Für ihn ging die Reise nach Thoiry in Frankreich. Merlin hatte
sich
prächtig erholt, nachdem Tierarzt Martin Straube ihm im letzten
Winter
eine Niere entfernen musste. Die Tierpfleger sahen seinerzeit seitlich
am Bauch eine Beule herausstehen. Eine Untersuchung brachte zutage,
dass Merlin eine kinderballgroße Zyste auf der Niere hatte. Die
Operation überstand er problemlos, aber es besteht die Gefahr,
dass die
Bildung von Zysten genetisch veranlagt ist und er diese Veranlagung an
seine Nachkommen weitergibt. Deshalb ist er für die Zucht nicht
geeignet. So setzte sich Zoobiologin Cornelia Bernhardt mit dem
Zuchtbuchführer im Zoo Helsinki in Verbindung und der konnte eine
ideale Lösung für den jungen Schneeleoparden finden. Im Zoo
von Thoiry,
rund 40 Kilometer von Paris entfernt, lebt eine sterilisierte
Schneeleoparden-Katze, die auf Gesellschaft wartet. Merlin und seine
neue Partnerin haben dort ein riesiges Gehege im 100 Hektar
großen Park
für sich. In Krefeld wartet derweil „Tarim“, der letzte aus dem
Wurf
von 2005, auf seinen Umzug in die Bretagne. Der soll so bald wie
möglich stattfinden, denn der Zoo Krefeld hat jetzt wieder
grünes Licht
für eine neue Zucht bekommen. Wenn also Odette und Leonardo im
Januar
oder Februar wieder Lust an neuen Elternfreuden haben, könnte es
im Mai
schon wieder neue kleine Schneeleoparden geben und Krefeld knüpft
damit
an seine über 40jährige Tradition der erfolgreichen Zucht an.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 05.12.2006
Eisbärkind Lara geht zum zweiten Geburtstag eigene Wege - Mutter
Olinka
kehrt heute zurück nach Wien
Als Lara vor einem Jahr aus Wien in die ZOOM Erlebniswelt kam, war die
Spannung groß: würde das gerade einjährige
Eisbärkind die Reise gut
überstehen? Wie würde sie die neue Umgebung annehmen? Ein
Jahr später
ist die Spannung glücklicher Gewissheit gewichen: Lara fühlt
sich in
ihrem großzügigen Revier in der Erlebniswelt Alaska sehr
heimisch und
geht drei Tage nach ihrem zweiten Geburtstag eigene Wege. In Zukunft
soll sich die rund 180 Kilogramm schwere Eisbärin ihr 1500 m²
umfassendes Revier mit dem mächtigen Eisbärmann Strupo
teilen. Auf
Nachwuchs darf in ein bis zwei Jahren gehofft werden. Laras Mutter
Olinka kehrt heute zurück in den Wiener Zoo. Die rund 1.000
Kilometer
lange Reise tritt sie per LKW in einer speziellen Transportkiste an.
Die 14-jährige Eisbärdame mit dem stolzen Gewicht von
über 250
Kilogramm hatte Lara in den letzten Wochen immer häufiger
verscheucht –
ein natürliches Zeichen dafür, dass die Tochter ihrer
Aufsicht nicht
mehr bedarf. Am Dienstag wird Olinka in der alten und neuen Heimat Wien
eintreffen und dort zunächst die Quarantänestation beziehen.
Die
verspielte Lara ist neben der kleinwüchsigen Eisbärin Antonia
schon
heute ein großer Liebling der neu gestalteten zoologischen
Erlebniswelt. In der Erlebniswelt Alaska können Besucher sie und
ihre
Artgenossen sogar unter Wasser beobachten. In letzter Zeit hatte Lara
immer seltener bei der Mutter getrunken und sich in Konkurrenz um die
größten Futterfische selbst behauptet. Die Lieblingsspeise
des lieben,
aber durchaus eigenwilligen Eisbärkindes allerdings bleibt
völlig
überraschend Brot.
Zoo Leipzig, 05.12.2006
Trauer um „Dibaya“ Okapibulle erlag vermutlich chronischen und
altersbedingten Erkrankungen
Okapibulle „Dibaya“ (geb. 28.11.19988 in Rotterdam) erlag heute Mittag
vermutlich verschiedenen chronischen und teilweise altersbedingten
Erkrankungen. Bereits gestern konnte er nur noch mit Unterstützung
aufstehen, lag heute fest und erlitt allem Anschein nach ein
Kreislaufversagen. Erfahrungsgemäß führen
altersbedingte Knochen- und
Knorpelveränderungen in der Wirbelsäule und den Gelenken im
Endstadium
dazu, dass die Nerven der Hinterbeine nicht mehr ausreichend versorgt
werden und das Tier erlahmt. Ob dies auch bei der Waldgiraffe der Fall
war, wird der pathologische Befund zeigen. „Dibayas“ Allgemeinbefinden
hatte sich in den letzten Wochen kontinuierlich verschlechtert.
Untersuchungen ergaben eine chronische Nierenentzündung und damit
eine
eingeschränkte Nierentätigkeit sowie einen erheblichen Mangel
an roten
Blutkörperchen. Als Ursache dafür kommt die Angewohnheit
Dibayas in
Frage, wenig faserhaltige Futtermittel (sogenanntes Raufutter)
aufzunehmen. Der Bulle bevorzugte leicht verdauliches Kraftfutter und
Gemüse, was jedoch für eine ausgewogene Okapi-Ernährung
nicht
ausreichend ist. Dieses Fressverhalten hatte das Okapi bereits mit nach
Leipzig gebracht. „Der Tod von ,Dibaya` ist ein herber Verlust für
uns.
Wir wussten ja, dass er mit seinen 18 Jahren schon ein beachtliches
Alter erreicht hat. Er gehört zu den drei ältesten Okapis in
Europa.
Dennoch hatten wir mit ein paar weiteren gemeinsamen Jahren gerechnet.
Immerhin gab es bei uns seit 1968 kein Okapi mehr und mit ,Dibaya`
begann ein neues Kapitel in der Haltung dieser seltenen und
faszinierenden Tiere im Zoo Leipzig“, so Zoodirektor Dr. Jörg
Junhold.
Allwetterzoo Münster, 05.12.2006
Trauer im Allwetterzoo Münster: Am Sonntag starb das Gorillababy
Am Sonntagmorgen ist das erste im Allwetterzoo Münster geborene
Gorillababy im Alter von knapp fünf Monaten gestorben. Das
weibliche
Jungtier hatte dem Zooteam in den ersten drei Monaten seines Lebens
mehrfach Sorgen bereitet, da es in der jugendlichen und mit Nachwuchs
unerfahrenen Gorillagruppe mehrfach zu Streitigkeiten um den Besitz des
Babys gekommen war. In zwei beobachteten Fällen wurde es dabei
leicht
verletzt, doch Mutter „Changa-Maidi“ konnte sich immer gegen die
übrigen Gruppenmitglieder durchsetzen und zog ihr Kind nahezu
vorbildlich auf. Nachdem auch „Gana“, das zweite jüngere Weibchen,
im
September trächtig wurde, kehrte offensichtlich Ruhe in der Gruppe
ein.
Unbemerkt von Pflegern und Besuchern muss aber nach dem vorliegenden
Befund vor etwa vier Wochen nochmals eine Rangelei um das Kind
stattgefunden haben. Hierbei kam es zu einer massiven,
äußerlich nicht
erkennbaren Verletzung im Beckenbereich des Jungtiers. Nachdem in den
letzten Tagen eine Veränderung am Bewegungsapparat des Babys zu
erkennen war, sollte am Sonntag eine eingehende Untersuchung durch die
Zootierärztin und ein Ärzteteam der Universitätskliniken
Münster
stattfinden. Wenige Stunden vorher starb das Gorillakind. Ein schwacher
Trost für das tief unglückliche Team im Menschenaffenhaus des
Allwetterzoos ist die Diagnose der Ärzte nach einer ersten
eingehenden
Untersuchung des toten Gorillas am Sonntag. Danach wären eine
komplizierte Operation und die folgende langwierige Behandlung bei
einem Menschenaffen chancenlos gewesen. Nach diesem Rückschlag
schaut
man im Allwetterzoo aber nach vorn und hofft auf die nächsten
Geburten.
Alternativer Bärenpark Worbis, 04.12.2006
Mildes Klima bringt Flugplan durcheinander - Aus der Exkursionsreihe:
Auf den Spuren der Braunbären
Die nächste Wanderung unter dem Motto „Auf den Spuren der
Braunbären“
findet am Sonnabend, dem 09. Dezember, statt.
Ziel wird der Stausee bei Birkungen sein. Dieser Staussee hat seit
seiner Entstehung in den 80-er Jahren eine naturnahe Entwicklung
genommen. Wegen seiner Lage im Durchzugsgebiet vieler Vogelarten hat er
im ansonsten gewässerarmen Eichsfeld eine wichtige Funktion als
Rast-
und Überwinterungsgewässer. Wegen der derzeit noch sehr
milden
Witterung kann noch mit ziehenden Vögeln gerechnet werden.
Ansonsten
erwarten den Wanderer verschiedene Entenarten, Gänse, Taucher,
Kormorane, Graureiher und auch Schnepfenvögel. Das Kennen
lernen und
Beobachten dieser Tiere steht im Mittelpunkt der Exkursion. Die
Wanderfreunde treffen sich um 9 Uhr ca. 200 Meter hinter dem
Ortsausgang von Birkungen in Richtung Reifenstein. Links in den land-
und forstwirtschaftlichen Asphaltweg einbiegen, der zur Staumauer bzw.
weiter zur Rohrmühle führt und nach etwa 100 Metern parken.
Die Exkursion wird drei bis vier Stunden dauern. Ferngläser
sollten zur
Ausrüstung gehören.
Zoo Augsburg, 04.12.2006
Die Erdmännchen sind da!
Der Freundeskreis hat mit Hilfe einer großzügigen Spende der
Stadtsparkasse Augsburg für den Zoo ein neues Tiergehege
gebaut. Am
Donnerstag, 14. Dezember 2006 um 11.00 Uhr übergibt der
Freundeskreis
die neue Erdmännchenanlage an den Zoo Augsburg.
Zu diesem Anlass kommt der Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse
Augsburg - Herr Werner Lauterbach - in den Zoo. Dazu laden wir
Sie
ganz herzlich ein! Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie über
das
Bauvorhaben für die possierlichen Südafrikaner –
übrigens unser achtes
Projekt für den Zoo – berichten würden.
Tiergarten Schönbrunn, 04.12.2006
DIE TOLLSTEN KÄFER! SONDERAUSSTELLUNG IM WÜSTENHAUS
SCHÖNBRUNN
Ab 6. Dezember sind im
Wüstenhaus
Schönbrunn erstmals in Wien in einer Ausstellung mehr als 25
lebende
Käferarten aus allen Teilen der Welt zu sehen – kleine Schwarze,
große
Bunte, Wüstenkäfer und Wasserkäfer, Nützlinge und
Schädlinge. Unter
anderem der Heilige Skarabäus und eine Auswahl der schönsten
Rosenkäfer. Die Ausstellung wird am 6. Dezember um 10 Uhr den
Vertretern der Presse vorgestellt: Wüstenhaus, U4 Station
Hietzing, im
Schlosspark gegenüber dem Palmenhaus. Auf einem kurzen Rundgang
präsentiert Organisator Anton Weissenbacher (der neue Kurator des
Schönbrunner Aquarien- und Terrarienhauses) die von ihm in
monatelanger
Arbeit gesammelten Arten und ihre „persönlichen“ Geschichten.
Wildpark Lüneburger Heide, 03.12.2006
Mit dem Weihnachtsmann die Tiere füttern im Wildpark
Lüneburger Heid -
Geschenkidee, ein Jahr “Abenteuer Natur“ mit Wolf, Bär & Co.
Achtung - liebe Eltern ! Dieses Jahr kommt der Weihnachtsmann wieder in
den Wildpark Lüneburger Heide. Kinder haben an diesem Tag freien
Eintritt! Wer pünktlich am 24.12.2006 um 11.00 Uhr im
Eingangsbereich
erscheint, wird vom Weihnachtsmann erwartet. Die ganze Kinderschar
läuft dann mit ihm durch den Wildpark, dort dürfen die Kinder
gemeinsam
mit ihm Tiere füttern. Anschließend verteilt er kleine
Überraschungen
an die Kinder. Der Wildpark Lüneburger Heide hat Heiligabend von
9.00
Uhr bis 15.30 Uhr geöffnet, Kassenschluss ist um 14.00 Uhr. Sie
haben
noch kein passendes Weihnachtsgeschenk? Eine Jahreskarte für den
Wildpark Lüneburger Heide lässt das Herz nicht nur von Tier-
und
Naturliebhabern höher schlagen. Für einen super
günstigen Preis von nur
€ 25,00 für Erwachsene, für Kinder € 20,00 oder
für Familien (2
Erwachsene und alle Kinder) nur € 80,00. Verschenken Sie ein Jahr
“Abenteuer Natur“ mit Wolf, Bär & Co. Besonders jetzt im
Winter ist
der Wildpark ein lohnendes Ziel. Im Gegensatz zu vielen anderen
Tierparks ist der Wildpark Lüneburger Heide ganzjährig
geöffnet. Trotz
Kälte, kaum eines der über 1000 Tiere hat sich in seinen
Stall
zurückgezogen. Während mollige Kleidung wichtigste
Voraussetzung für
Jung und Alt ist, schützen sich die Tiere durch ihren warmen Pelz.
Für
die Schneeleoparden, Polarwölfe, Schneeziegen, Polarfüchse
und
Schnee-Eulen beginnt jetzt die schönste Zeit des Jahres. Die Tiere
zu
erleben, lässt auch das schlechteste Wetter schnell vergessen.
Zoologischer Garten Berlin, 01.12.2006
Willi - das Flaschenkind - Nachwuchs bei den Springhasen im Zoo Berlin
Bereits mit der Eröffnung des Nachttierhauses 1975 zogen
Springhasen
aus den süd- und ostafrikanischen Trockensavannen im Zoo ein.
Diese
Nagetiere bewegen sich mit ihren langen, kräftigen Hinterbeinen
bis zu
3 m weit hüpfend fort und ähneln dabei vom Aussehen einem
Känguru. Die
ungefähr 4 kg schweren Springhasen sind aufrecht sitzend bis zu 40
cm
groß und haben einen buschigen langen Schwanz. Ihr Fell ist
sandfarben
bis rotbraun gefärbt und tarnt vorzüglich. Mit ihren
großen Augen und
den bis zu 8 cm langen Ohren sind sie an das Nachtleben perfekt
angepasst. Kräftige scharfe Krallen erlauben ihnen die Anlage von
Erdhöhlen, in denen sie auch ihre Jungtiere, die ungefähr 50
Tage lang
gesäugt werden, gebären. Die Nahrung der erwachsenen
Springhasen sind
Gräser, Kräuter und Knollen aber auch Insekten. Willi ist der
mittlerweile 51. Springhase, der im Zoo zur Welt kam. Tierpflegerin
Marzena Glogowska übernahm die Handaufzucht des 280 g schweren
Jungtieres, das nun zu einem kräftigen Springhasen herangewachsen
ist.
Nun ist WILLI groß genug, so dass Frau Glogowska in ihren Urlaub
fahren
und ihren Pflegling den Kollegen aus dem Nachttierhaus übergeben
konnte. WILLI wird, wie seine Artgenossen, im nächsten Jahre in
das
dann komplett modernisierte Nachttierhaus einziehen. Bis dahin werden
die Zoohandwerker die einzelnen Gehege eingerichtet haben. Zur guten
Dekoration werden aber noch Bäume - insbesondere knorrige
Obstbäume
gesucht. Baumspenden sind herzlich willkommen!
Zoo Heidelberg, 01.12.2006
Tierische Partnerschaft mit Partnerstadt
Die Partnerschaft zwischen
Heidelberg und Montpellier ist nicht nur in der Politik zu beobachten,
im tierischen Bereich wurde sie gestern ganz praktisch vollzogen. Am
30.11.2006 sind 16 Rote Sichler und 6 Höckerglanzgänse vom
Tiergarten
Heidelberg zum Zoo in Montpellier transportiert worden. Eine weite
Reise für die Vögel, doch das milde Mittelmeerklima
lässt den
Transportstress sicher schnell vergessen. Der Tiergarten Heidelberg
konnte sich in den letzten beiden Jahren über zahlreiche Jungtiere
bei
den knallroten Ibisvögeln freuen, auch die
Höckerglanzgänse brüteten in
diesem Jahr gleich sechs Küken aus. Die Volieren platzen jedoch
aus
allen Nähten und Streit um die beliebtesten Brutplätze im
neuen Jahr
war vorprogrammiert. „In solchen Fällen stellen wir eine Liste auf
mit
Tieren, die wir abzugeben haben oder die wir suchen“ erklärt die
Kuratorin des Zoos Sandra Reichler. „Diese Listen werden innerhalb des
Europäischen Zooverbandes (European Association of Zoos and
Aquaria –
EAZA) für alle wissenschaftlich geführten Zoos
veröffentlicht. Eine
Tiertauschbörse für die Zoos in Europa, die sich an der
Haltung und
Zucht bedrohter Tierarten beteiligen. Montpellier waren die ersten, die
sich für die wertvollen Roten Sichler im Zoo am Neckar
interessierten,
und Heidelberg war es mehr als recht, die Vögel an den Zoo der
Partnerstadt abzugeben, mit dem man auch in der Vergangenheit bereits
sehr gut zusammengearbeitet hatte. Ein Spezialunternehmen für
Tiertransporte wurde beauftragt und gestern war es dann so weit:
insgesamt 16 Rote Sichler oder Ibisse und 6 Höckerglanzgänse
wurden von
den Vogelpflegern Thomas Bersch, Dietmar Nold und Martina Steigner in
Spezialkisten verladen. Vorher wird der Fußring von jedem Vogel
genau
abgelesen und in die Begleitdokumente eingetragen. Der für den
Raum
Heidelberg zuständige Amtstierarzt Dr. Zuber untersucht die
Vögel und
stellt das Gesundheitszeugnis aus. Dann erst kann der Transport
starten. Mittlerweile sind die Vögel gut im Zoo von Montpellier
angekommen und dürfen ihre neue, großzügige Voliere
erkunden In den
Gehegen im Tiergarten Heidelberg können sich die
zurückgebliebenen
Brutpaare derweil in Ruhe auf die neue Zuchtsaison vorbereiten.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 01.12.2006
Seltener Nachwuchs bei den Stachelschweinen
Eine kleine zoologische Sensation
gibt es aus der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen zu melden: Ende
November wurden zwei neue Stachelschweine geboren. Seit über 10
Jahren
hat es bei den „Hystrix cristata“, so der biologische Fachbegriff, in
Gelsenkirchen keine Geburten mehr gegeben. Stachelschwein-Vater Martin
aus dem Zoo Krefeld sowie die Mutter aus Gelsenkirchen sind deshalb
ebenso wie die Zooleitung verständlicher Weise mächtig stolz
auf den
Nachwuchs. Die nächtliche Geburt im Stall wurde übrigens von
der
gesamten Stachelschwein-Gruppe neugierig verfolgt. Auch jetzt scharen
sich die Tiere immer um die Kleinen, alle Ausflüge werden zusammen
unternommen. Doch erst mittags, wenn die Sonne scheint, ist es für
die
empfindlichen Jungtiere draußen warm genug, dass sie einen
kleinen
Außenspaziergang unternehmen können. Namen konnten
bislang noch nicht
vergeben werden, denn die Geschlechterbestimmung findet erst bei der in
der nächster Woche stattfinden „Erstuntersuchung“ statt. Bis dahin
bleibt dem Stachelschwein-Nachwuchs noch etwas Zeit, sich an ihre
Umgebung zu gewöhnen. Die Tiere sind nachtaktiv und verbringen den
Tag
meistens in Höhlen. Bei Bedrohung richten sie die Stacheln auf,
fauchen, stampfen mit den Hinterbeinen und rasseln mit den Stacheln.
Sie greifen durch Seit- oder Rückwärtslaufen an, wobei sich
die
Stacheln leicht lösen und im Angreifer stecken bleiben, was eine
ebenso
pieksige wie schmerzhafte Angelegenheit sein kann.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 01.12.2006
Eisbärin Olinka kehrt zurück nach Wien
Nach gut einem Jahr ist es soweit, die zweijährige
Lara ist
erwachsen geworden und geht von nun an eigene Wege. Grund genug
für
Ihre Mutter, Eisbärin Olinka, die Heimreise nach Wien anzutreten
und
ihrer Tochter das 1.500 m² umfassende Revier zu überlassen,
welches
diese zukünftig mit dem Eisbärenmann Strupo teilen wird. Wir
laden Sie
herzlich ein dabei zu sein, wenn Olinka Abschied nimmt und in einer
speziellen Transporterkiste per Lkw den 1.000 km langen Heimweg
antreten wird
Zoo Dortmund, 01.12.2006
Bürgermeisterin Birgit Jörder übernimmt
Patenschaft für ein
per Hand aufgezogenes Faultier im Zoo Dortmund
Am 1. Dezember besuchte
Bürgermeisterin Birgit Jörder ihr neues Patenkind im
Dortmunder Zoo und
präsentiert es mit Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter
erstmals der
Öffentlichkeit. Faultiernachwuchs Katrin ist im Juli geboren
worden und
wurde von der stellvertretenden Zoodirektorin Ilona Schappert per Hand
aufgezogen, da ihre biologische Mutter nicht genug Milch produziert.
Mit der Patenschaft möchte die Bürgermeisterin, die auch
Vorsitzende
des Ausschusses für Sport, Kultur und Freizeit ist, die
herausragende
Bedeutung des Zoo Dortmund würdigen: „Ich habe Katrin gesehen und
fand
sie gleich ausgesprochen niedlich. Damit mache ich mir ein vorgezogenes
Weihnachtsgeschenk und unterstütze dabei noch den Zoo bei seiner
hervorragenden Arbeit“, so Bürgermeisterin Jörder.
Insbesondere in der
Haltung und Pflege von Ameisenbären und ihren Verwandten ist der
Zoo
Dortmund weltweit renommiert. Auch Der Stress mit der Suche nach
Weihnachtsgeschenken fängt ja nun bald wieder an. Der Zoo Dortmund
bietet hier die Lösung: eine Patenschaft für ein
Zootier, ein Geschenk
der besonderen Art. Die Preise liegen zwischen 25 Euro für
Frösche,
Spinnen, Singvögel, Dachse, Rehe, Nutrias und Gürteltiere und
500 Euro
für Giraffen, Nashörner und Löwen. Wer also noch keine
Idee für ein
Weihnachtsgeschenk hat und gleichzeitig was gutes tun möchte, der
kann
es der Bürgermeisterin nachmachen und eine Tierpatenschaft
erwerben und
verschenken. Der Erlös kommt in vollem Umfang dem Zoo zugute.
Zoo Krefeld, 01.12.2006
Metaller-Lehrlinge von Andritz Küsters bauten Stocherkästen
für die
Affen im Zoo Krefeld
Die Schimpansen im Zoo Krefeld fanden in ihrem Gehege jetzt erstmals
neue Stocherkästen mit Leckereien wie Nüssen, Weintrauben
oder Chips
befüllt vor. Mit den Lehrlingen der Firma Andritz Küsters
Krefeld
(AKK), die die Kästen gebaut haben, beobachtete Zoodirektor Dr.
Wolfgang Dreßen, wie die sechs Menschenaffen auf die neue
Abwechslung
reagierten. Schimpansenforscherin Jane Goodall beobachtete in freier
Wildbahn, wie die Menschenaffen aus Termitenbauten die leckeren kleinen
Krabbler mit Stöcken herausangelten. Viele Zoos haben sich dieses
Wissen zu nutze gemacht und verstecken Lieblingsspeisen der
Waldbewohner in Astlöchern, Röhren oder eben in mit
Löchern versehenen
Kästen. Im Krefelder Zoo gab es lange Zeit Kisten aus Holz, die
sich
zum einen im Regenwaldklima als nicht haltbar erwiesen, zum anderen der
Ungeduld der starken Schimpansen nicht Stand halten konnten. Leitaffe
Charly wurde immer wütend, wenn er nicht schnell genug an die
versteckten Nüsse gelangen konnte. Er rüttelte und trat gegen
die
Kisten, wie an einem Getränkeautomaten, der die bezahlte Flasche
nicht
rausrückt. Entsprechend war der Zustand der Kästen nach
einiger Zeit.
Hocherfreut nahm der Zoo daher auch das Angebot der Firma Küsters
an,
die von ihren Lehrlingen im Werksunterricht acht neue
Stocherkästen
fertigen ließ. Zooleitung und Zoomitarbeiter freuen sich sehr
über die
Spende des Krefelder Unternehmens, denn das schmale Budget des Zoos
hätte eine solche Investition nicht zugelassen. Die
Metallkästen werden
sich sicher längerer Haltbarkeit erfreuen und sind gut zu
reinigen. Für
die Affen ist es eine angenehme Abwechslung und für Besucher gibt
es
viel zu sehen bei der „Affenbande“.
Thüringer Zoopark Erfurt, 01.12.2006
Steine rein – aber wie?
Das Riffbecken im Aquarium des Zooparks nimmt Gestalt
an. Der
Unterbau für die künstlichen Felsen ist fertig. Dieser soll
nun mit
Travertingestein verkleidet werden, so dass es wie ein richtiges
Korallenriff aussehen wird. Problematisch waren die Steine, die mit
Gewichten von bis zu 50 kg aufwarteten. Alle mussten über die fast
drei
Meter hohe Beckenkante in das neue Aquarium gehievt werden. Da
stießen
unsere Mitarbeiter an ihre Grenzen. Wir brauchten also Hilfe, um diesen
Kraftakt bewerkstelligen zu können. Und wir fanden sie in der
Spedition
„Umzüge Michel“. Dank der vier starken, hilfreichen Männer
waren binnen
kurzer Zeit alle Steine im Becken. So war die buchstäblich letzte
Hürde
genommen und die Dekoration geht nun bald in die Endphase.
Zoo Duisburg, 01.12.2006
Ein dicker Batzen für das neue Dach - Zoo-Förderverein
spendet 275.000
Euro
In die Liste der Groß-Sponsoren darf sich nun auch der Verein der
Freunde des Duisburger Tierpark e.V. einreihen, denn auf der
Hauptversammlung entschied dessen Vorstand mit Votum der
Vereinsmitglieder, die stolze Summe von 275.000 Euro für die
Neueindeckung des Daches über dem Delphinarium des Zoos
freizugeben.
Hiermit knüpft der Zoo-Förderverein an eine lange Tradition
an, denn
eine ganze Reihe vorbildlicher Tieranlagen und –gehege konnte in den
vergangenen Jahrzehnten mit Hilfe seiner üppigen Zuschüsse
realisiert
werden. So z.B. Innen- und Außenanlagen für Riesenotter,
ehemalige
Nebelparder-Zuchtanlage (jetzt Vari-Gehege), Umbauten am
Äquatorium/Affenhaus und Großem Raubtierhaus – und nicht
zuletzt die
bedeutendste Zuchtanlage weltweit für die vom Aussterben bedrohten
madagassischen Fossas oder Frettkatzen. Anlässlich der
jährlichen
Weihnachtsführung für Vorstand und Mitglieder der Freunde des
Duisburger Tierpark e.V. werden Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese
die 275.000 Euro zwar nicht per Scheck oder Geldsack überreicht,
dafür
aber in Gestalt von mehreren Beuteln blauer Plastikkugeln, die die
Spendensäule am Brückenkopf Ost der Neuen
Landschaftsbrücke um satte 30
cm auffüllen werden.
Allwetterzoo Münster, 01.12.2006
Nachwuchs bei den Geparden im Allwetterzoo Münster
Am 16. November war die Freude bei
den Tierpflegern des Katzenreviers im Allwetterzoo Münster
groß, denn
aus einem Haus der weitläufigen Anlage waren eindeutige
Geräusche zu
hören: Die zehnjährige „Megan“ hatte in der Nacht Jungtiere
zur Welt
gebracht. Zuletzt gab es im April 2004 Nachwuchs bei den Geparden.
Damals waren es gleich fünf Junge, ebenfalls geboren von der aus
Belfast stammenden „Megan“. Vater des damaligen und auch des jetzigen
Wurfes ist „Kambu“. Der 2001 in Münster geborene Kater lebt
derzeit im
Zoo Wuppertal. Wie auch bei Hauskatzen müssen kleine Geparde
prophylaktisch versorgt werden. Als erstes stand am 30. November Sexen,
Wiegen und Entwurmen auf dem Programm. Revierleiterin Carin Fels lockte
zuerst Mutter „Megan“ mit Futter ins Haus. Dann holte sie die Jungen
aus dem Versteck, in dem die Gepardin sich mit ihrem Nachwuchs seit
zwei Tagen aufhielt. Obwohl ihr außer dem Haus mit
Fußbodenheizung noch
zwei geschützte Höhlen zur Verfügung stehen, hatte sie
ihre Jungen im
dichten Gebüsch der großen Freianlage verborgen. Bei
Geparden ist es
üblich, dass eine Mutter ihre Jungtiere immer wieder zu anderen
Orten
bringt. Nur so können sie im Freiland Räubern wie Löwen
oder Hyänen
entgehen... Dann musste es schnell gehen: Zuerst schauten sich die
Pflegerin und Zootierärztin Dr. Sandra Silinski die Katzenkinder
genau
an, um das Geschlecht festzustellen. Dann wog die Tierärztin die
Jungen, bemaß die Menge des Wurmmittels und spritzte es den
Kleinen ins
Mäulchen. Und schon ging es wieder zurück zu Mutter „Megan“.
Die beiden
Gepardkinder sind übrigens ein Weiblein und ein Männlein und
wiegen 750
bzw. 1.110 Gramm. Bis Zoobesucher die Kleinen zu Gesicht bekommen, wird
wohl noch einige Zeit vergehen. Die Geparde haben zwar schon die Augen
geöffnet, können aber noch nicht laufen. Frühestens im
Alter von etwa
drei Wochen werden sie die ersten tapsigen Schritte wagen. Und sicher
wird die erfahrene „Megan“ ihre Jungen an kalten Wintertagen nicht so
schnell auf Entdeckungsreise gehen lassen.
Zoo Frankfurt, 01.12.2006
Projekt Naturschutzbotschafter von UNESCO anerkannt - Ausgezeichnete
Bildung im Zoo
Das Projekt Naturschutzbotschafter der Zoologischen Gesellschaft
Frankfurt (ZGF) und des Zoos Frankfurt erhielt gestern die von der
Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) vergebene Auszeichnung „Offizielles
Dekade-Projekt“. Es erweist sich damit als Vorreiter in
Sachen Bildung für Naturschutz und nachhaltige Entwicklung. Es ist
das
erste deutsche Bildungsprojekt mit einem Zoo, das sich mit
dem Logo der UNESCO schmücken darf.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 30.11.2006
Überraschungskalender und Nikolausbesuch sorgen im Zoo für
Weihnachtsstimmung
Anfang dieses Monats schauen alle Kinder gebannt auf den Kalender, denn
am 6. Dezember steht traditionell der Besuch des Nikolaus an. So auch
in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, die ihre kleinen und
große
Gäste nicht nur mit dem Nikolaus überrascht, sondern zudem
mit einem
überdimensionalen Weihnachtskalender aufwartet. Ob der Nikolaus in
Gelsenkirchen bei der ZOOM Erlebniswelt mit dem Schlitten oder auf dem
Rücken eines Rentieres anreisen wird, ist noch nicht bekannt. Aber
in
jedem Fall wird er den Zoo auf seiner langen Reise nicht vergessen.
Pünktlich am 6. Dezember wird er von 11.00 bis 16.00 Uhr an den
Pforten
des Zoos stehen und Schokolade sowie andere Leckereien an die Kinder
verteilen. So beschenkt macht der anschließende Zoobesuch noch
mehr
Spaß. Die Wartezeit bis zum 6. Dezember und dem Heiligen Abend
wird
zudem mit dem täglichen Öffnen eines Tores aus dem
großen
Zoo-Weihnachtskalender verkürzt. Speziell für die kleinen
Besucher
wurde dafür im Eingangsbereich ein überdimensionaler
Adventskalender
aufgebaut. Hinter jedem der 24 bunten Türchen steckt eine tolle
Überraschung. Täglich um 15.00 Uhr steht nun bis Weihnachten
eine
erwartungsvolle Kinderschar mit roten Wangen vor dem Kalender. Per Los
wird entschieden, welches Kind das tägliche Türchen
öffnen darf. Aber
auch die anderen Kinder gehen natürlich nicht mit leeren
Händen, denn
der Zoo hält für alle Kinder in der Weihnachtszeit im Rahmen
der
Adventskalender-Aktion ein kleines Geschenk bereit.
Zoo Hannover, 30.11.2006
Kieser Training Hannover stärkt Yukon Bay den Rücken
Zugegeben, Hermann hat einen leicht krummen Rücken, lässt die
Schultern
vielleicht eine Spur zu stark hängen und überzeugt eher durch
einen
gebückten als einen grazilen Gang. Aber ihn deshalb gleich in die
Rückenschule schicken? Als Brillenpinguin Hermann hörte, wer
die
Patenschaft für ihn übernommen hat, beäugten er und
seine Kollegen im
Frack erst einmal kritisch ihre Rücken und drehten selbige
empört den
Tierpflegern zu. Rückenprobleme sind in Pinguinkreisen eher
verpönt –
schließlich stärken die kleinen Kerle ihre Muskulatur beim
täglichen
Schwimmen im Zoo-Pool. Leider sind Pinguine nicht nur schnell
eingeschnappt, sie neigen auch dazu, nicht richtig zuzuhören. Der
neue
Pate von Brillenpinguin Hermann ist Kieser Training Hannover – und die
wollen nicht Hermann selbst, sondern der Alaskalandschaft Yukon Bay im
Erlebnis-Zoo Hannover den Rücken stärken und haben symbolisch
dafür die
Patenschaft für einen der zukünftigen Bewohner von Yukon Bay
übernommen. Ach so – darüber freuen sich dann natürlich
auch Hermann
und seine Kollegen. Christian Tesch vom Kieser Training Hannover
übernahm die Patenschaft offiziell am 29. November. „Ein starker
Rücken
macht das Leben leichter und jede Spende die Arbeit des Zoos. Dazu
wollen auch wir einen Beitrag leisten.“ Mit seinem Patenpinguin Hermann
absolvierte Christian Tesch auch gleich eine kostenlose
Trainingsstunde: Fische heben, aber richtig! Hermann nahm den
angebotenen Fisch daher auch sehr vorsichtig aus den Händen seines
Paten. Übrigens profitieren auch Kieser Training-Kunden von dieser
Patenschaft tierisch: Bei Vertragsabschluss (Neukunden und
Verlängerung) im Dezember 2006 erhalten sie eine ZooCard
Erwachsene
gratis dazu! Pinguin Hermann freut sich schon jetzt auf den Besuch der
Kieser Training-Kunden –Trainingserfolge tauscht man schließlich
am
liebsten unter Gleichgesinnten aus.
Zoo Wuppertal, 30.11.2006
Dorfgemeinschaft Bracken spendet 2.000,- € an den
Zoo-Verein
Über eine großzügige Spende der
Dorfgemeinschaft Bracken darf
sich der Zoo-Verein Wuppertal e.V. freuen. Mit 2.000,- € aus dem
Erlös
ihres Dorffestes unterstützen die Interessenten der
Dorfgemeinschaft
die Arbeit des Zoo-Vereins. Jörg Schmitz, erster Vorsitzender der
Dorfgemeinschaft Bracken, Kassierer August Hillringhaus und
Schriftführer Herbert Schmitz treffen sich am Freitag, 01.12.06,
im Zoo
mit dem Ersten Vorsitzenden des Zoo-Vereins, Bruno Hensel, und
Zoodirektor Dr. Ulrich Schürer, um die Spende zu überreichen.
Tiergarten Schönbrunn, 30.11.2006
NACH 20 JAHREN: ENDLICH JUNGE NASHORN-LEGUANE!
Seit zwanzig Jahren werden in Schönbrunn
karibische
Nashornleguane gepflegt. Trotz aller Bemühungen wollte sich
niemals
Nachwuchs einstellen - bis vor wenigen Tagen, als endlich fünf
gesunde
Junge zur Welt kamen. Die bis zu zehn Kilogramm schweren Nashornleguane
leben ausschließlich auf der Insel Hispaniola, auf der sich Haiti
und
die Dominikanische Republik befinden. In den vergangenen zwanzig Jahren
gerieten sie draußen in der Natur immer mehr in Bedrängnis
und die Zahl
der regionalen Vorkommen halbierte sich. Nashornleguane stehen nun auf
den Roten Listen der gefährdeten Tierarten, der Handel mit ihnen
ist
streng verboten. Die Eltern der jungen Leguane wurden 1996 vom
österreichischen Zoll beschlagnahmt und landeten in der Folge in
Schönbrunn. Für das Erhaltungszuchtprogramm der
europäischen Zoos sind
sie besonders wertvoll, da sie erfreulicherweise genetisch von allen
anderen in Zoos gehaltenen Nashornleguanen (weltweit etwa 180
Exemplare) relativ weit entfernt sind.
Zoo Dortmund, 30.11.2006
Bundesweit einmalig: Barockmusik im Raubtierhaus -
Vivaldi,
Telemann & Co. unter Löwen und Tigern
Fast schon traditionell
eröffnet
das Ensemble für Alte Musik der Musikschule die Adventszeit im
Zoo. Mit
einem etwa einstündigen Konzert mit klassischer Musik begeistert
Gerda
Hellwig mit ihrem Ensemble nicht nur Fans der klassischen Musik. Ein
buntes Programm mit heiteren und besinnlichen Melodien aus dem
Barock-Repertoire stimmt in die Adventszeit ein, denn am kommenden
Sonntag kann das erste Lichtlein entzündet werden. Zur siebten
Auflage
ihres bundesweit einmaligen Klassikers „Barockmusik im Raubtierhaus“
laden die Musikschule und der Zoo Dortmund am Samstag, 2. Dezember, um
18 Uhr ein. Einlass ist um 17.30 Uhr. Der Eintritt kostet 15 Euro.
Karten im Vorverkauf gibt es an der Zoo-Kasse, Mergelteichstraße
80,
und im Sekretariat der Musikschule, Steinstraße 35. In der
ungewöhnlichen Atmosphäre des Dortmunder Raubtierhauses unter
den
wachen (oder auch nicht?) Blicken der Tiger und Löwen können
Musikfreunde das Konzert genießen. Neben Stücken von Antonio
Vivaldi
und Georg Phillip Telemann werden auch Stücke von Quantz, de
Boismortier, Graun und Castello zu Gehör gebracht, die zu den
weniger
bekannten Vertretern des Genres gehören. Und das genießen
auch die
Tiere. Während die Tiger sich erfahrungsgemäß von der
Musik einlullen
lassen und das Konzert dösend genießen, weckte die Musik bei
den Löwen
in den vergangenen Jahren eher romantische Gefühle und
spätestens bei
Gesangseinlagen schaltet sich Löwe „Lukas“ gerne dazu. Wie die
Großkatzen das Konzert in diesem Jahr begleiten bleibt
abzuwarten. Im
Anschluss an das Konzert lädt der Zoo Dortmund zu einem kleinen
Rundgang durch den nächtlichen Zoo ein.
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° Pressemitteilungen
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Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
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Zoowelt |
| Natur- und Artenschutz – Meldungen |
NZZ
Online - 5. Dez. 2006
Auch Basel
hat seine Stadtfüchse
Ein
Fuchs, der
Ende Oktober in Basel frühmorgens in einer Hotelküche
entdeckt worden war, hat die Aufmerksamkeit wieder einmal auf die in
der
Stadt lebenden Wildtiere gelenkt. Das Amt für Umwelt und Energie
lud
daher zu einem Forum zum Thema «Wildtiere in der Stadt
Basel»
ein. Was lockt sie eigentlich in die Stadt? Solche Fragen weiss Sandro
Gröflin
zu beantworten; er ist Wildbiologe und arbeitet bei der
Wildtierforschung
Region Basel. Nicht nur Füchse und Dachse leben im
städtischen
Raum. Igel, so Gröflin, sind in fast allen Gärten
anzutreffen,
Eichhörnchen seien in den Parks oft zahlreicher vertreten als auf
freier
Wildbahn. Die eher selten zu sehenden Siebenschläfer würden
oft mit
Steinmardern verwechselt, die wiederum sehr zahlreich seien und die
zu Unrecht als «Automarder» bezeichnet würden, hiess
es
an der Veranstaltung. So wohl sich Wildtiere im städtischen Raum
auch
fühlen, so sehr sind sie von Gefahren wie Verkehr, Vergiftung und
falschem
Futter bedroht.
Allgemeine
Zeitung
Namibia - 6. Dezember 2006
Tierkinder
zum Anfassen
Christian
ist seit einem Monat auf Harnas. ,,Ein unbezahlbares
Erlebnis", schwärmt der 25-Jährige. Christian ist einer von
etwa 20
jungen Leuten auf
Harnas, die dort als Gäste freiwillig helfen. Sie
kommen aus der ganzen Welt direkt auf die Löwenfarm und bezahlen
etwa
1300 Euro,
um sich für einen Monat um die verwaisten Wildtiere auf der Farm,
300
km
östlich von Windhoek entfernt, zu kümmern.
Fremde
Quallen fressen sich durch Kieler Förde
Eindringlinge
in
der Kieler Förde - Forscher haben dort die
Rippenqualle entdeckt. Die fremde Art ist eine Gefahr für
heimische
Fische: Weil sie sich schnell vermehrt und hungrig ist. Nun wird ihr
Verhalten in der neuen Heimat erforscht - und ob die Qualle sich weiter
ausbreitet.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
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Zoowelt |
Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen
teilweise
gekürzt
|
05.12.2006
- WWF World Wide Fund For Nature
Größtes
Schutz-Mosaik
der Erde
Brasilien stellt 16,4 Millionen Hektar der Amazonas-Regenwälder
unter
Schutz
Eine Karte
der
geschützten Gebiete und weitere Informationen zur
Entwaldung im Amazonasgebiet finden Sie unter www.wwf.de/amazonas
Conservation
International 5.12.06
Brazil
Makes
Unprecedented Conservation Announcement
Conservation
International and its partners made headlines yesterday as the governor
of the Brazilian state of Pará announced the creation of seven
new
protected areas.
Stretching from the border of Guyana and Suriname in the north to areas
south of the Amazon River, the protected areas encompass some 37
million acres.“I cannot remember any single announcement like this,”
says José
Maria Cardoso da Silva, vice president of science for CI-Brazil. “This
is one of the major conservation announcements of the last decades.”
Get the full story and a photo gallery on
Conservation.org.
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Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Weitere Infos |
BUND:
Atomausstieg selber machen!
Die vier mächtigsten Energiekonzerne im Land wollen sich von dem
Atomkonsens verabschieden, den sie im Juni 2000 gemeinsam mit der
damaligen Regierung unterzeichnet haben. Als erstes Unternehmen hat RWE
Ende September mit einem Antrag auf Laufzeitverlängerung für
den 1975
in Betrieb gegangenen Reaktor Biblis A den Atomkonsens
aufgekündigt.
Die Aussicht auf Sonderprofite in Höhe von 250 bis 300 Millionen
Euro
pro Jahr wiegt für RWE schwerer als die Sicherheit und der
erklärte
Wille der Mehrheit der Bevölkerung.
Der BUND ruft daher gemeinsam mit vielen Umwelt- und
Verbraucherschutzorganisationen dazu auf, den Atomkonzernen die rote
Karte zu zeigen! Vollziehen Sie mit ein paar Briefzeilen oder ein paar
Klicks im Internet Ihren persönlichen Atomausstieg. So können
Sie jetzt
gemeinsam mit vielen anderen aktiv werden, damit wenigstens diese
Reaktoren stillgelegt werden und der Druck für einen echten
Atomausstieg erhöht wird. Weitere Infos unter
www.atomausstieg-selber-machen.de
Circus
hr
online - 2.
Dez. 2006
Circus Renz Krokodil schnappt Direktor-Daumen
Zirkusdirektor Daniel Renz
führte gerade seine Reptilien-Show vor - und da schnappte
Krokodilmännchen King plötzlich zu.
Schni
schna schnappi! Bild.T-Online.de
Krokodil
dreht in Nachmittagsvorstellung durch 20minuten
|
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° Pressemitteilungen
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Zoowelt |
| Neue Veröffentlichungen |
Survey 2006 - Elephants in European Zoos and Safari Parks
EEG - European Elephant Group, Nov. 2006, by Endres,
Haufellner, Paterok
137 Institutionen, 522 Elefanten mit allen Details über
Haltunssystem,
Gehegegrößen, Tier-Daten
Erhältlich bei der EEG: http://elefanten-schutz-europa.de
> ein sehr interesantes Kompendium. Leider wie üblich nicht zum
Download bereitstehend und auf der Website auch noch gar nicht
erwähnt.
Der Zoofreund
Nr. 142,
Dezember 2006:
Fridolin - Eine Familiengeschichte (Flußpferde)
Der Frankfurter Rundbau II
Ganesha Mandir - Die neue Elefantenanlage im Zoo Leipzig
Ilona in Heidelberg
EAZA
News 56
/ 2006
Special: Sustainability
Bärenspur 2/2006 der
Stiftung für Bären
Bärin Maika
Geheimnisvolle Wölf
Bären im Schwarzwald
2. Worbiser Bärenforum
"Problembär Bruno"
Umgeben von Stinktieren
Carsten Schöne
Das lange erwartete Buch,
über das
Andeutungen und Gerüchte zirkulierten und das wohl bei jedem, der
den
Autor und seine Passion kennt, besondere Erwartungen weckt oder auch
den Angstschweiß auf die Stirn treibt. Aber zunächst besteht
kein Anlaß
zur Sorge; der Autor belegt mit Kindheits-Erinnerungen,
wie er schon immer auf dem Weg war, Tiere auf seine ganz eigene Art zu
entdecken und zum Lebensinhalt zu machen. Es ist sicher kein Zufall,
wenn Stil und Inhalt sich an Vorbilder wie Gerald Durrell oder James
Harriot anlehnen – ob es aber Prägung, Lernen durch Nachahmung
oder
Lernen durch Einsicht ist, bleibt offen. An lustigen, tragischen und
auch völlig verrückten A | |