E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 346 vom 30. November 2006


Liebe Leser,

seit dieser Woche ist nun auch unsere Zoo-Datenbank für die Schweiz freigeschaltet, mit zur Zeit 44 Parks. Natürlich wie gewohnt mit Übersichtskarte, Suchfunktionen, Beschreibungen, Links zu den Zoo-Websites und allen nützlichen Infos.
Damit hat sich die Zoo-Infos-Familie weiter vermehrt:

zoo-infos.de - Zoo-Datenbank Deutschland
at.zoo-infos.org - Zoo-Datenbank Österreich

ch.zoo-infos.org - Zoo-Datenbank Schweiz
fr.zoo-infos.org - Zoo-Datenbank Frankreich
zoo-infos.org - Die Portalseite
Auch die anderen Datenbanken wurden in den letzten Tagen aktualisiert - ein guter Grund, mal wieder vorbeizuschauen. Unser Service für Besucher (und Zoos) wird bestens angenommen. Mit einigen 1000 Besuchern täglich selbst um diese Jahreszeit dürften wir fast alle größeren Zoos übertreffen...
Besten Dank wie üblich an alle, die uns neue Daten geschickt haben - Zoomitarbeiter, Interessierte und auch ganz normale Zoobesucher, die uns nach einem Zoobesuch Ergänzungen mitteilen.

Einen schönen ersten Advent trotz Frühlingswetter wünscht
Dirk Petzold


Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem Luftbild einer europäischen Hauptstadt.
Was zeigt er?


Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei maps.google.com
Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze Stadt bzw. deren Lage sehen (Sie benötigen dafür einen Browser der neueren Generation).
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste Woche warten...


Lösung von letzter Woche: Kuppel des Papilioramas in Kerzers

Zoos  –  Meldungen

Kölner Stadt-Anzeiger - 24. Nov. 2006
Zoodirektor Nogge steht volle Pension zu
Deutlicher hätte die Klatsche für den Aufsichtsrat des Zoos nicht ausfallen können, die er sich am Donnerstag beim Landgericht abholte. „Erstaunlich und nicht vertretbar“ sei seine Rechtsauffassung im Streit um die Pension des Noch-Zoodirektors Gunter Nogge. Die 5. Kammer für Handelssachen empfahl dem Aufsichtsrat dringend, dem Zoochef die Pension zu zahlen, die er einfordert. Wenn nicht, werde man ein Urteil fällen müssen, das viele „deutliche Worte“ enthalten werde, die dem Image des Zoos nur schaden könnten. Entscheidend sei allein Nogges Arbeitsvertrag. Dort heißt es unter anderem, dass der Zoochef nicht nur bei Dienstunfähigkeit, sondern sogar bei der Nicht-Verlängerung seines Vertrags einen Anspruch auf eine Pension habe, die 75 Prozent seines Gehalts betragen müsse. Für Nogge, der nicht im Gerichtssaal erschien, ist das eine späte Genugtuung. Seit Wochen taucht er in der Öffentlichkeit nicht mehr auf. Der Streit hat die Zoo-Belegschaft so gespalten, dass dort nach der verspäteten Wahl von Theo Pagel zum neuen Zoochef, immerhin Nogges Wunschkandidat, seltsame Zustände herrschen. So werden heute Mitarbeiter der Zooschule und Angestellte des Tierparks nach Dienstschluss mit Fackeln zur Villa ihres Ex-Chefs ziehen.

Express.de - 24. Nov. 2006
RÜFFEL VOM RICHTER
Nogge hat Anspruch auf 75 Prozent seines Gehalts. Das wären 6.700 Euro. Richter Wolfgang Keller ließ keinen Zweifel: Nogge ist im Recht! Als „erstaunlich und nicht nachvollziehbar“ bezeichnete das Gericht die Auffassung des Aufsichtsrates, wonach der weltweit anerkannte Zoodirektor nur Anspruch auf eine Rente von etwa 2.800 € brutto hat. Es könne nicht sein, dass Nogge ein Ruhegehalt zugeständen hätte, selbst wenn er schon eine Woche nach Dienstantritt 1981 dienstunfähig geworden wäre, nicht aber, wenn er nach 26 Jahren das gesetzliche Rentenalter erreiche.


Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 24. Nov. 2006
„Komo“ erhält neues Eigenheim
Über ein rund 35 Quadratmeter großes neues Eigenheim darf sich Giraffenbulle „Komo“ freuen. „Nach der Geburt des kleinen Bullen ‚Toto-Bingo’, im Juli diesen Jahres, sind wir bestrebt, Mutter und Kind vom Vater zu trennen – da sich diese auf engen Raum nicht verstehen würden“, erklärt Erika Hellmich vom Zoo Schwerin. Da die alten Gitter in der Innenunterkunft entfernt wurden, steht nun ein größerer Innenraum zur Verfügung. Im Frühjahr nächsten Jahres soll eine zweite Giraffenkuh nach Schwerin kommen. Durch die Umbauarbeiten haben Zoobesucher zukünftig die Möglichkeit, die Giraffen bei schlechtem Wetter zu besichtigen. Der Anbau der Giraffenbox und des Besucherraums wurde durch die Förderung aus dem Programm „Kleinräumige Infrastruktur“ ermöglicht, erklärt Hellmich.

ORF.at - 25. Nov. 2006
Abu bekommt eine Partnerin
Die Elefanten Abu und Sabi, die von Schönbrunn in den deutschen Zoo Halle übersiedelt sind, bekommen Gesellschaft. Elefantenkuh Mafuta soll die Partnerin von Abu werden. Abus Mutter Sabi soll dagegen wieder nach Wien zurückkehren. Im Juli wurde Abu mit seiner Mutter Sabi nach Sachsen-Anhalt gebracht. Die Elefantendame Mafuta wird aus Sicherheitsgründen wegen eines Zwischenfalls übersiedelt. Sie hatte vor einigen Wochen im Berliner Tierpark einen Pfleger in den Graben geschubst, der dabei einen Rippenbruch erlitt. "Das war ein unglücklicher Zwischenfall und bedeutet noch lange nicht, dass Mafuta eine böse Elefantenkuh oder ein Problemtier ist", sagte Zoologin Jutta Heuer vom Zoo in Halle. Die beiden Schönbrunner Elefanten hätten sich mittlerweile "sehr gut eingelebt", weiß die wissenschaftliche Zoomitarbeiterin in Halle zu berichten.


Kleine Zeitung Online - 28. Nov. 2006
Schönbrunner Tiergarten startet Zusammenarbeit mit Zoo von Neapel
Der Wiener Tiergarten Schönbrunn startet eine Zusammenarbeit mit dem Zoo von Neapel. Vize-Direktor Harald Schwammer, trifft am Dienstag in Neapel mit den Leitern des Zoos von Neapel zusammen, um eine Kooperation in die Wege zu leiten. Auch ein Projekt zur Ausbildung des Personals will der Zoo der Vesuvstadt mit Hilfe des Wiener Tiefgartens entwickeln. Der Tiergarten von Neapel ist in den vergangenen Monaten tief greifend umstrukturiert worden. Schwammer wird unter anderem den Gesundheitszustand der Elefantin Sabrina überprüfen, dem einzigen Dickhäuter, der sich im Moment im Tiergarten von Neapel befindet. Die neapolitanischen Tierschutzbehörden sind auf der Suche nach einem internationalen Tiergarten, wo Sabrina aufgenommen werden könnte. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass Sabrina nach Wien übersiedeln könnte.
> Der Zoo von Neapel war seit Jahren für das Publikum geschlossen

Spiegel Online - 24. Nov. 2006
Rosa Rüssel, Flaum statt Fell ...
Mit aufgemotztem Ultraschall, Computern und viel Aufwand können Forscher jetzt Tiere im Mutterleib beobachten. Jetzt wurden just solche Anblicke zu einem einzigartigen, zweistündigen Film zusammengesetzt, "Animals in the Womb" - Tiere im Mutterleib. Am 10. Dezember strahlt der US-Fernsehsender "National Geographic Channel" den Einblick in die Bäuche der trächtigen Tiere in den USA aus. Weihnachten wird er in Deutschland gesendet. Im Internet ist jetzt schon ein kurzes Video zu sehen. SPIEGEL ONLINE präsentiert daraus einzigartige Fotos, ein Blick ins Innere trächtigen Tiere. Ohne den deutschen Tierarzt und Wissenschaftler Thomas Hildebrandt wäre diese Sendung wohl nie möglich geworden. Um die Jahrtausendwende hatte er zusammen mit zwei Kollegen vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin ein 3D-Ultraschallsystem so weiterentwickelt, dass man damit auch großen Säugetieren in die immer dicker werdenden Bäuche schauen konnte. Der "National Geographic Channel" nutzte diese Methode nun zum Filmemachen. Dazu war indes noch eine vierte Dimension nötig, die Zeit. 4D ist 3D in Echtzeit. "Mit dieser Qualität gibt es die Bilder erst seit einem Jahr", berichtet Hildebrandt. Er hatte zwischen Mitte 2005 und Sommer 2006 Delfine, Elefanten und Hunde, aber auch Hasen und Bonobo-Affen beschallt, die wissenschaftlichen Fakten für die Filmautoren geliefert und schließlich kritisch den Filmtext gegengelesen.


Juraforum.de - 29. Nov 2006
Zukunftsträchtiges BAER-Projekt: Mit innovativen Technologien ...
Der Zoo Berlin und die Technische Fachhochschule Berlin (TFH) beschreiten gemeinsame Wege. Im Rahmen einer Kooperation entwickelt Berlins größte Fachhochschule innovative Informations- und Kommunikationslösungen für den Hauptstadtzoo, der weltweit die artenreichste Einrichtung seiner Art ist. Das on der EU geförderte Forschungsprojekt "BAER" umfasst ein modernes und benutzerfreundliches Besucherleit- und Informationssystem, effektive Facility-Management-Lösungen sowie eine ansprechende Grünflächengestaltung.


Planung und Bau 

Frankfurter Rundschau - 28. Nov 2006
Ein Grundstein fürs neue Bonoboland
Sirih weiß, was sich gehört. Die 14-jährige Orang-Utan-Dame klebt am Dienstag förmlich am Gitter ihres Geheges und klatscht immer wieder Beifall. Vor ihr haben sich eine ganze Menge Menschen versammelt, die in ihrer Welt da draußen eine ähnlich überragende Bedeutung haben wie Matze, der gewaltige Silberrücken-Gorilla. Oberbürgermeisterin Petra Roth sowie Zoodirektor Christian Schmidt - diesmal mit einem Sirih-Konterfei auf der Krawatte - führen die Schar der Gäste an, die den Baubeginn für "Bonoboland" feiern, die neue Menschenaffenanlage. Bereits im August ist mit den Erdarbeiten nördlich des Menschenaffenhauses begonnen worden - eine 2700 Quadratmeter große Behausung für Bonobos, Orang-Utans und Gorillas mit künstlichem Regenwald und begrüntem Dach. Für "Bonoboland" hatte die Hannover Leasing eine eigene Finanzierungsgesellschaft gegründet, die "Avicenna". Mit-Finanziers sind die Stadt und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF). Präsident Gerhard Kittscher sagt, die ZGF werde voraussichtlich zwei Millionen Euro dazugeben. Der Vorstand werde in den nächsten Tagen darüber beschließen.Das Bonoboland ist nicht nur aus Gründen des Tierschutzes notwendig, sondern soll auch die Attraktivität des Zoos weiter erhöhen – ähnlich wie das mit dem Katzendschungel oder den Robbenklippen gelang. Die Besucherzahl muss sich um elf Prozent erhöhen, soll die Finanzierung des PPP-Projektes klappen.

derStandard.at - 27. Nov. 2006
Spatenstich für Schönbrunner Orang Utan-Anlage
Mit dem Spatenstich zur neuen Orang Utan-Anlage ist am Montag im Wiener Tiergarten ein lange geplantes Großprojekt in Angriff genommen worden. Das älteste Schönbrunner Palmenhaus war zuletzt als Filmstudio genutzt worden und soll ab 2009 neben dem Gehege u.a. eine Bibliothek sowie ein Naturkunde- und Veranstaltungszentrum beherbergen. Das ursprünglich überaus prächtige, dreiteilige Orangeriegebäude wurde um 1820 - also hundert Jahre vor der Verwendung als Filmstudio - im Auftrag von Kaiser Franz I. erbaut. Von der alten Pracht blieben lediglich die gusseisernen Säulen der einstigen Verglasung und der betagte Dachstuhl. Obwohl die Sanierung nach denkmalpflegerischen Kriterien verläuft, wurden drastische Maßnahmen nötig: Die Nebengebäude wurden bereits abgerissen, alle Einbauten aus den Filmstudio-Zeiten kompromisslos entfernt. Die Gusssäulen wurden freigelegt, so dass die einstige Ansicht zu erahnen ist. Nach gut zwei Jahren Bauzeit soll das Ensemble in neuem Glanz erstrahlen. Der Haupttrakt wird zu einem Raum für alle Gelegenheiten, der auf der Galerie mit einer Bibliothek aufwartet. Im rechten Trakt wird die Zoopädagogische Abteilung des Tiergartens ebenso einziehen wie ein Gastronomiebetrieb. Der linke Trakt wird zu einem modernen Orang Utan-Gehege mit einer 800 Quadratmeter großen und bis zu 13 Meter hohen Freianlage.

ORF Wien - 27. Nov. 2006
Orangerie wird zu Orang Utan-Gehege
Im Tiergarten Schönbrunn wird seit Montag in der baufälligen historischen Orangerie ein neues Heim für die Orang-Utan-Familie errichtet. Zuletzt wurde die Orangerie als Filmstudio genutzt. Die Arbeiten sollen 2009 fertig werden. Pechlaners Nachfolgerin ab 1. Jänner, Dagmar Schratter, wälzt aber bereits weitere Zukunftspläne: Das Gehege der Giraffen soll vergrößert werden, die Ameisenbären und auch die Eisbären sollen mittelfristig mehr Platz bekommen. "Diese Projekte sind für die nächsten fünf bis zehn Jahre geplant", so Schratter. Schratters Lieblingsprojekt ist ein Natur-Erlebnisweg vom Tirolerhof nach unten in den Zoo - und zwar in luftiger Höhe durch die Baumkronen. Dafür sind aber noch Sponsorengelder notwendig. Bekannt wurde am Montag auch, dass der Tiergarten eine Zusammenarbeit mit dem Zoo von Neapel startet. Auch ein Projekt zur Ausbildung des Personals will der Zoo der Vesuvstadt mit Hilfe des Wiener Tiefgartens entwickeln, hieß es. Der Tiergarten von Neapel ist in den vergangenen Monaten tief greifend umstrukturiert worden. Zum Abschied von Zoodirektior Helmut Pechlaner wurde am Dienstag das Taubenhaus in Schönbrunn eröffnet. Die Wiener Hochflugtauben sind eine alte, neue Attraktion, die durch ganz besondere Eigenschaften besticht.

Die Presse.com - 27. Nov. 2006
Schönbrunn neu: Tiere von Bäumen aus beobachten
Die designierte Tiergartendirekorin Dagmar Schratter will den Schönbrunner Zoo um eine Attraktion bereichern: Sie plant einen "Erlebnisweg in den Baumkronen", der vom Tirolerhof im oberen Teil des Tiergartens hinunter zu den Gehegen führt - und das in Form von Hängebrücken in einigen Metern Höhe. Schratter, die im Jänner dem langjährigen Tiergartendirektor Helmut Pechlaner nachfolgt, will damit vor allem die heimische Tierwelt besser präsentieren und zeigen, dass in Schönbrunn nicht nur exotische Tiere leben. "Es soll da Beobachtungspunkte geben, wo man heimische Vögel, aber auch Schlagen und Käfer beobachten kann", sagt Schratter zur "Presse", die diese Pläne als Langfristprojekt sieht.

Hannoversche Allgemeine - 29. Nov 2006
Der Zoo hebt nach der Wintersaison die Eintrittspreise an.
Das Kinderland „Mullewapp“ wird aufgemöbelt. Für die Betreuung der großen Bauprojekte wie Yukon Bay bekommen Zoochef Michael Machens und seine Mannschaft einen Bauausschuss an die Seite. Das ist das Ergebnis einer vertraulichen Aufsichtsratssitzung vom Dienstagabend, bei der es, so ein Teilnehmer, „teilweise mächtig gerummst hat“. Grund ist, dass das Gremium Korrekturen am von Machens vorgelegten Wirtschaftsplan für das kommende Jahr vorgenommen hat. Um attraktiver für junge Familien mit kleinen Kindern zu werden, baut der Zoo bis März sein Streichelland Mullewapp um. Allerdings kann Machens dafür nicht wie gewünscht drei Millionen ausgeben, sondern nur 2,5 Millionen Euro. Mullewapp erhält ein Kinderrestaurant, einen Raum für Terrarien, Aquarien und die Zooschule. Auch wird die Reitbahn dorthin verlegt. Yukon Bay: Die prognostizierten Baukosten sind nach Informationen der HAZ zwischenzeitlich auf 30 Millionen Euro gestiegen. Das verträgt sich nach Auskunft der Regionsverwaltung aber nicht mit den Förderrichtlinien der Europäischen Union. Machens wollte sich zu diesem Thema nicht äußern.

Die Welt - 27. Nov. 2006
Riesenrad-Planer am Zoo haben offenbar die Nase vorn
Das Riesenrad mit seiner mächtigen "Abflughalle" sieht aus wie der Bug eines Schiffes, das sich am Bahnhof Zoologischer Garten verirrt hat. Der erste Eindruck der Animationen und futuristischen Zeichnungen der erstmals öffentlich ausgehängten Planungsunterlagen für das 120 Millionen Euro teure Zukunftsprojekt wirkt unwirklich. Den Investoren der "Great Berlin Wheel GmbH & Co. KG" kommt es vor allem darauf an, im behördlichen Wettrennen um die Senats-Genehmigung deutlich schneller zu sein als die Konkurrenz der amerikanischen Anschutz-Gruppe. Diese will ihr Riesenrad am Ostbahnhof zum Drehen bringen. Der "Flugpreis" für eine 35 Minuten dauernde Umkreisung soll später 11 Euro betragen. Gerechnet wird mit zwei Millionen Besuchern pro Jahr. 36 Glaskapseln mit einer Grundfläche von sechs mal zwölf Metern sollen je 40 Passagiere befördern. Nur der Fernsehturm mit 386 Metern ist später höher als das Riesenrad am Zoo. In den Bauplänen werden auch Probleme benannt: Zahlreiche Bäume müssen fallen, wenn auf dem Gelände des Zoo-Wirtschaftshofes zwischen Hertzallee und Müller-Breslau-Straße mit dem Bau begonnen wird. Zum Ausgleich erhält der Zoo 14 Millionen Euro.

meinberlin.de - 29. Nov 2006
Riesige Zweifel beim Rad
Im Wettlauf der Riesenrad-Projekte schließt ein Beteiligter den Rückzug nicht aus, falls der Konkurrent zuerst bauen darf. „Wir sind nicht auf Berlin angewiesen”, sagte Christian Harreiner, Geschäftsführer von DBM Fonds Invest. Die Gesellschaft hat den Fonds aufgelegt, mit der das 185 Meter hohe Aussichtsrad am Zoo finanziert werden soll. Die Stadtentwicklungsverwaltung hatte erklärt, dass es nur ein Aussichtsrad geben könne, sich aber nicht klar zu ihren Entscheidungskriterien geäußert. Während die Projektentwickler am Zoo auf ihre beim Bau des «London Eye» erworbene Kompetenz und die bislang hervorragende Zusammenarbeit mit den beteiligten Bezirksämtern setzen, bauen Anschutz und dessen Projektpartner auf ihren Vorsprung und die in Friedrichshain vielleicht eher akzeptable optische Dominanz des Rades.

Berliner Zeitung - 29. Nov 2006
Das Geld reicht sogar für sechs Räder
Für Michael Waiser ist heute ein besonderer Tag: Am Nachmittag soll sein Unternehmen, die World Wheel Berlin Holding GmbH, per Notarvertrag ganz offiziell der Eigentümer von 13 000 Quadratmetern an der Hertzallee werden. Es handelt sich um rund die Hälfte des Wirtschaftshofes des Zoologischen Gartens. Die World Wheel hatte das Areal Ende August vom Land Berlin für 25 Millionen Euro gekauft, um dort ein 175 Meter hohes Aussichtsrad zu errichten. Der Zoo erhält als Ausgleich für den Verzicht auf sein Erbbaurecht gut elf Millionen Euro für ein neues Wirtschaftsgebäude im nördlichen Teil des Hofes. Sehr gut läuft laut Waiser die Finanzierung: "Wir haben in nur vier Wochen fast 200 Millionen Euro in unseren Fonds eingesammelt", sagte er. Das Geld ist aber nicht ausschließlich für das Berliner Rad. Damit sollen insgesamt vier Räder gebaut werden. Geplant sind Aussichtsräder auch in China und Dubai.

Die Welt - 28. Nov. 2006
Bezirksamt zeigt hochfliegende Pläne für Riesenrad am Zoo
Ein "normales, nicht überdurchschnittliches Interesse" verzeichnen die Bezirksämter Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf, wo die hochfliegende Planung für ein Riesenrad an der Hertzallee ausliegen. In einer Zeichnung wird dargestellt, wie das 175 hohe Rad samt Abflughalle (mit Gastronomie, Shops und Parkhaus) aussehen soll. Bürger können im Bezirksamt Anregungen und Bedenken zu dem 120 Millionen Euro teuren Bauvorhaben vortragen. Der benachbarte Zoologische Garten könne mit einem jährlichen Plus von 300000 Besuchern profitieren, heißt es in den Planungsunterlagen. Bis zu 15 000 Besucher täglich erwarten die Investoren, Gutachter rechnen mit zwei Millionen Gästen im Jahr. 180 Arbeitsplätze soll die Touristen-Attraktion bringen.


Kölner Stadt-Anzeiger - 23. Nov. 2006
Chance für den Reuschenberg?
Der Wildpark Reuschenberg steht vor einer glänzenden Zukunft. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Stadt Leverkusen die Empfehlungen des Kienbaum-Gutachtens vergisst und die Ratschläge befolgt, die Eckhard Wiesenthal den Politikern erläutert hat. Demnach ist es nicht nur möglich, den Wildpark kostenlos, sondern sogar gewinnbringend zu betreiben. Bei rund 200 000 Besuchern jährlich würde bereits bei zwei Euro Eintritt Gewinn erzielt. Die Bezirksvertretung beauftragte Wiesenthal daraufhin, ein genaues Konzept auszuarbeiten.

Westdeutsche Zeitung - 23. Nov. 2006
Ein Museum im Zoo? "Das wäre ideal für uns"
Wuppertal. Kulturdezernentin Marlis Drevermann gerät ins Schwärmen, wenn sie nur daran denkt: "Ich weiß nicht, wo man das Fuhlrott-Museum besser unterbringen könnte als in den Zoo-Sälen. Eine gemeinsame Kasse, die räumliche und inhaltliche Nähe und viele zusätzliche Besucher." Dabei wirbt die Beigeordnete nicht einmal für eine eigene Idee, denn schon Generationen von Entscheidungsträgern vor ihr wollten das Naturkundemuseum an den Zoo andocken. Garantiert wird nur eine Sicherung der Sammlung, nicht aber des Ausstellungsbetriebes. Die Zoo-Lösung würde Millionen kosten Millionen, die die Stadt nicht hat. Auch der Zoo nicht, der jede finanzielle Beteiligung bereits abgelehnt hat.

Paderzeitung - 30. Nov 2006
Der ganz andere Weihnachtsmarkt: Mittelalterliches im Tierpark ...
Wenn es auch im Reinhardswald so langsam draußen kalt wird und sich eine vorweihnachtliche Stimmung bei den Menschen einschleicht, findet im Tierpark Sababurg am Samstag, den 09. und Sonntag, den 10. Dezember, jeweils von 10:00 bis 19:00 Uhr, ein mittelalterlicher Weihnachtsmarkt mit alten Zünften und verschiedenen Köstlichkeiten statt.

Rhein Main Presse - 30. Nov 2006
Allein die Igel halten Winterschlaf
Leo´s Lesestunde - die Veranstaltungsreihe von Fasanerie und Tagblatt gibt´s schon fast zwei Jahre. Auch gestern wurde im Wiesbadener Tierpark wieder vorgelesen. Innerhalb von wenigen Tagen sind zwei bekannte Bewohner gestorben. Bärin Willy war einfach in die Jahre gekommen, 30 Jahre sind für einen Bär enorm viel.  Dann ist da noch der große, weiße Hirsch, der auf einem Auge blind war. Er unterlag kürzlich einem jüngeren Rivalen im Kampf um den Führungsanspruch.




Aktionen

Krefelder Zeitung - 28. Nov. 2006
Nessie gibt Flosse und Küsschen zum Dank
Solch einen Kuss hat Anne Poleska noch nie bekommen: Kalt, feucht und mit einem leichten Hauch von Fisch. Die Weltklasseschwimmerin erhielt gestern eine Extra-Vorstellung vom Seelöwen-Trio Nessie, Conchita und Chico im Krefelder Zoo. Der Grund war natürlich ein ganz Besonderer: Anne Poleska, die gerade für ihre dritten Olympischen Spiele in Peking nominiert wurde, ist die erste Botschafterin des Tiergartens an der Uerdinger Straße. „Die schnellste deutsche Schwimmerin wird von der schnellsten Schwimmerin des Zoos begrüßt“, erklärte Zoodirektor Wolfgang Dreßen. Nessie gab bereitwillig Flosse und Küsschen. „Der Symbolgehalt für den Zoo ist wirklich groß“, fand auch Rolf Herding, der Vorsitzende der Zoofreunde, und freute sich über die Dynamik, für die Anne Poleska stehe. Auch Dreßen lobte das Bestreben der Schwimmerin, für den Zoo aktiv zu werden. Damit dies auch nach außen hin sichtbar wird, soll sie ein T-Shirt und eine Weste mit Zoo-Aufdruck erhalten. Poleskas genaue Aufgaben werden noch erarbeitet.

Tages-Anzeiger Online - 29. Nov 2006
«Wir müssen umdenken!»
Hoher Besuch an der Uni Zürich und im Zoo: Dr. Jane Goodall, Dame of the British Empire, Uno-Friedensbotschafterin, berichtet unter dem Titel Reason for Hope über ihr Leben als Schimpansenforscherin und das Gombe Stream Reserve in Tansania.
Die nun 72-jährige Engländerin macht sich keine Illusionen über den Zustand der Welt. So weist sie darauf hin, dass der Bestand der Menschenaffen seit 1960 von 2 Millionen auf weniger als 200 000 Tiere gesunken ist. Dennoch ist sie überzeugt, dass es trotz beängstigender Perspektiven Hoffnung gibt: «Wir müssen umdenken!», heisst ihre Devise, und das beginne bei jedem Einzelnen.




Nachwuchs 
 
Spanien Bilder - 27. Nov. 2006
Belugawal-Nachwuchs in Spanien gestorben
Das Belugawahl-Baby, dass Anfang des Monats in Valencia geboren worden war, ist 25 Tage nach seiner Geburt gestorben. Das erste Belugababy, dass in Europa in Gefangenschaft geboren worden war, starb heute um 12 Uhr 15 im Aquarium Oceanográfic in Valencia. Bereits in den vergangenen Tagen hatte es Berichte gegeben, dass es dem Beluga-Nachwuchs nicht gut geht. Der Nachwuchs litt unter Desorientierung. Das Belugababy war u.a. mit Antibiotika behandelt worden. Auch in freier Natur ist die Sterblichkeitsrate beim Nachwuchs von Belugas sehr hoch. So überleben nur 42 Prozent den ersten Monat nach ihrer Geburt.

Die Neue Epoche - 28. Nov 2006
Erster in Gefangenschaft in Europa geborener Beluga-Wal im Alter von 25 Tagen gestorben
Madrid – Der erste in europäischer Gefangenschaft geborene Beluga-Wal ist tot. Das Tier starb am Montag im Alter von 25 Tagen, wie das Aquarium in der spanischen Stadt Valencia am Dienstag mitteilte. Der genaue Grund sei noch nicht bekannt, das Tier habe sich jedoch nicht an den Milchersatz gewöhnt, mit dem es ernährt werden sollte. Mutter „Yulka“ hatte das Wal-Junge nicht säugen können.

20min.ch - 26. Nov. 2006
Leopard soll Namir heissen
Der Leoparden-Junge, der am 30. August in Toni’s Zoo in Rothenburg geboren wurde, soll auf den Namen Namir getauft werden. Den Namensvorschlag hat Manuela Weibel eingereicht. Via Internet konnte aus sieben Namen gewählt werden. Von den über 220 Teilnehmenden stimmten gut die Hälfte für Namir.

Kölner Stadt-Anzeiger
Ein neuer Bewohner im Zoo
Im Kölner Zoo hat es Nachwuchs gegeben: Das neue Giraffen-Baby wird am Mittag der Öffentlichkeit vorgestellt.

Blick - 23. Nov. 2006
Ein Löwenhunger
Sie sind rar und deshalb besonders begehrt: die weissen Löwen. Im Mogo Zoo in Sydney freut man sich gerade über Nachwuchs. Zufällig entdeckte Chris McBride vor einigen Jahren zwei weisse Löwen. Der Forscher war erstaunt und untersuchte das Phänomen. Keine Störung stellte er fest, sondern schlichtweg eine Laune der Natur. Doch die Tiere sind vom Aussterben bedroht. Sie können sich nicht unbemerkt anschleichen und deshalb haben sie keine Jagderfolge. Um sie vor dem Hungertod zu bewahren, wurden die weissen Löwen in verschiedene Zoos gebracht. Einer davon ist der Mogo Zoo südlich von Sydney. Hier durfte man sich nun über Nachwuchs freuen. Zwei junge weisse Löwen kamen vor neun Wochen auf die Welt.
>> wieder eine Redaktion, die auf das Märchen vom "bedrohten weißen Löwen" hereingefallen ist. Als ginge es hier um eine eigene Art.



news aktuell - 24. Nov. 2006
Hannelore Fischer im Gespräch mit Prof. Henning Wiesner, Direktor ...
Professor Henning Wiesner hat sich mit seinem Beruf seinen ganz persönlichen Kindertraum erfüllt; er ist Direktor des Tierparks Hellabrunn in München. Aber nicht nur in dieser Funktion hat er sich international einen Namen gemacht. Denn Wiesner ist Doktor der Veterinärmedizin und Professor der Zoologie, ist als Wissenschaftler tätig und hat auf einem ganz bestimmten Gebiet, der Immobilisation, das heißt der Betäubung von Großtieren, besonders geforscht. Vor kurzem wurde Henning Wiesner für seine umfangreichen Aktivitäten und Erfolge mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

Tirol Online - 24. Nov. 2006
Helmut Pechlaner über sein künftiges Leben als Pensionist
Helmut Pechlaner geht als Direktor des Schönbrunner Tiergartens in Pension. Sein Nachbar und seine Enkel werden davon profitieren.
Helmut Pechlaner: Mir war im Leben noch nie langweilig. Tatsächlich versuche ich krampfhaft, mich nicht schon jetzt stressen zu lassen, weil ich so viele Anfragen habe. Abgesehen davon erfülle ich manche Verpflichtungen gern weiter: Ich bin Präsident des WWF, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Marchschlösser-Gesellschaft, im Vorstand des Nationalparks Neusiedlersee-Seewinkel, habe meine Vorlesung an der Universität. Und meine Nachfolgerin in Schönbrunn hat mich gebeten, für Sponsoren- und Medienbetreuung weiterhin zur Verfügung zu stehen.

Berliner Zeitung - 28. Nov. 2006
Vom Sozialamt direkt in den Zoo
Die Fasanerie des Zoologischen Gartens Berlin hat einen neuen Bewohner: einen Kappenblauraben. Der dohlengroße Vogel, der in Südamerika beheimatet ist, wurde dem Zoo allerdings weder geschenkt noch verkauft oder gegen ein anderes Tier getauscht, sondern im Schalterraum des Sozialamtes in Tempelhof eingefangen. Mitarbeiter hatten im Frühherbst den Raben mit der markanten Blaufärbung auf einem Baum vor dem Rathaus am Tempelhofer Damm entdeckt. Wochenlang flog der Vogel jeden Tag durch ein geöffnetes Fenster ins Sozialamt und bediente sich dort an den Früchten, die ihm die Beamten hingestellt hatten. Als es kälter wurde, übernahm der Zoo die Regie. Mit Hilfe eines Netzes wurde der Kappenblaurabe eingefangen und in den Zoo gebracht.

20minuten - Zürich
Trotz Leoparden-Taufe: Toni’s Zoo plagen Zukunftssorgen
Die neue Tierschutzverordnung macht Zoo-Chef Toni Röösli zu schaffen. Diese möchte die heute geltenden Mindestmasse für Gehege von Wildtieren in Zoos massiv vergrössern. «Die Grösse ist gar nicht ausschlaggebend, damit sich Tiere wohlfühlen», ärgert sich Röösli. Wichtiger sei die Ausstattung der Gehege mit Rückzugsmöglichkeiten und die artgerechte Fütterung der Tiere. Obwohl Röösli mit Blick in die Zukunft schon ein Modellgehege für seine Raubtiere hat bauen lassen, bereitet ihm die Finanzierung der Anlage Bauchschmerzen: «Das wird unglaublich teuer, ich muss mit Kosten von rund 100 000 Franken rechnen.»

Hannoversche Allgemeine
Der Zoo hebt nach der Wintersaison die Eintrittspreise an.
Mit den erhofften Mehreinnahmen will der Zoo die Mehrwertsteuererhöhung und gestiegene Energiekosten auffangen.

Main Post - 29. Nov 2006
Falkner mit Leib und Seele
Ein Blick genügt, und Günther Gabold weiß, wie es einem Greifvogel geht und was er fühlt. Gabold betreibt im Landkreis Haßberge ehrenamtlich eine Auffangstation für verletzte Greife in Stettfeld. Auch in seinem Berufsleben dreht sich alles um Vögel: Er arbeitet als Falkner im Wildpark Tambach. 
> lange Reportage

ORF.at - 29. Nov 2006
Anderwald: Scharfe Kritik an U-Ausschüssen
Teils heftige Kritik am Procedere in diversen Untersuchungsausschüssen übt jetzt der scheidende steirische Landtagsdirektor Heinz Anderwald. Laut Anderwald hätten die Mitglieder ihre Kompetenzen zum Beispiel im Herberstein-U-Ausschuss deutlich überschritten. So könne man Zeugen nicht einfach fragen, was sie mit ihrem Geld privat gemacht hätten. "Der Tierpark ist ein privates Unternehmen und eine Einsichtmöglichkeit im Rahmen eines Untersuchungsausschusses in ein privates Unternehmen besteht nicht." 
 
Yahoo! Nachrichten - 27. Nov. 2006
Verliebter Trauerschwan muss noch einmal umziehen
Der verliebte Trauerschwan aus Münster und sein Tretboot müssen erneut umziehen. Wie der Allwetterzoo Münster am Montag mitteilte, soll das ungleiche Duo von seinem Teich in ein nahe gelegenes Pelikanhaus wechseln, weil dort der Fuß des Vogels besser behandelt werden kann.
Mitteldeutsche Zeitung - 28. Nov. 2006
Berühmter Trauerschwan muss erneut umziehen
Der schwarze Schwan wurde am Dienstag vom bisherigen Revier auf einem Teich des Allwetterzoos ins Pelikan-Haus gebracht. Um das «Liebespaar» nicht trennen zu müssen, kam das Plastikboot in Schwanengestalt gleich mit ins Trockene.
http://www.schwanenliebe.de

20min.ch - 28. Nov. 2006
Platzkämpfe im Zolli: Wer aussen sitzt, der friert
Eine Schar junger Guira-Kuckucke steht derzeit auf einem Ast im Vogelhaus im Zoo Basel eng zusammen. Zum Schlafen kuscheln sie sich jeweils dicht aneinander – nur wer von den Tieren ganz aussen sitzt, hat Pech gehabt. Vögel mit Sitzplätzen am Rande der Reihe würden schnell einmal frieren.

Rhein Main Presse - 24. Nov. 2006
Mufflons freuen sich auf Winter
Das Ausbleiben des Storchenpärchens, das zwar sein Nest im Wormser Tiergarten hat, ansonsten aber völlig frei lebt, kündigt in jedem Jahr den nahenden Winter an. Während sich die Störche auf den Weg in den sonnigen Süden machen, gilt es für die Tierpfleger die "Daheimgebliebenen" der Nibelungenstadt auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Besonders Tiere, die Winterschlaf halten, bedürfen dieser Tage einer besonderen Pflege.

N24 - 23. Nov. 2006
Hirschkuh durch Pfeil im Kopf schwer verletzt
Im Tiergehege Birkenwerder in Brandenburg haben Unbekannte einer Hirschkuh einen Pfeil in den Kopf geschossen. Das Tier sei bei dem Anschlag mit dem 20 Zentimeter langen Pfeil am Mittwoch nicht getötet worden und laufe noch im Gehege umher. Die Hindin soll nun durch den Jagdwächter erlegt und der Pfeil sichergestellt werden. Hinweise auf den oder die Täter nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Berliner Umschau - 23. Nov. 2006
Geldmangel: Löwenbabys im Zoo getötet
Geht es den Menschen schlecht, leiden auch die Tiere schwer. Dieser Satz hat im Tiergarten der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba zu einer absichtlichen Tötung von Löwenbabys geführt. Was verschärfend hinzukommt, ist die Tatsache, daß es sich um Nachwuchs des inzwischen sehr selten gewordenen Abessinischen Löwen (Panthera leo roosevelti) handelt. Allein im Vorjahr sollen mindestens elf Löwen vergiftet worden sein. Die Fleischration für die Löwen kostet 4.000 Dollar monatlich - und das kann sich der Zoo nicht leisten. "Wir könnten die Löwen in den Wäldern freilassen oder auch an Regierungs-Paläste abgeben, aber die meisten werden an Tierpräparatoren abgegeben", erklärte der Zoo-Verwalter Muhedin Abdulaziz gegenüber BBC. Äthiopische Umweltschützer haben gefordert, daß in Zukunft weitere Schutzgebiete für Löwen im Land geschaffen werden sollten. Die Fauna des Ostafrikanischen Landes weist neben den abessinischen Löwen auch ein anderes inzwischen sehr selten gewordenes Raubtier auf: den Äthiopischen Wolf (Canis simensis).

Hamburger Abendblatt - 26. Nov. 2006
Familienausflug ins Land der Kängurus
Der 13 Monate alte Sohn Christian des dänischen Thronfolgers hat am Freitag erstmals die ungewohnte Tierwelt der australischen Heimat seiner Mutter Mary besucht. In einem Wildpark in der Nähe von Hobart auf der Insel Tasmanien haben Tierpfleger Wombats, Echidnas (Ameisenigel) und Känguru-ähnliche Pademelons präsentiert.


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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Hannover, 29.11.2006
Kindertraum-Land Mullewapp - Zoo setzt auf junge Familien
Kleine Zoofans und deren Eltern können sich schon jetzt auf die Saison 2007 freuen. Der Zoo setzt einen Themenschwerpunkt für Kinder und junge Familien. Das beliebte Streichelland Mullewapp mit Ziegen, Schafen, Hängebauchschweinen und Alpakas wird aufgewertet. Alles wird größer und schöner, sogar die Pony-Reitbahn wird in den neuen Bereich verlegt. Geplant ist auch ein Raum für Terrarien und Aquarien insbesondere für die Arbeit der Zooschule. Highlight des neuen Bereiches wird ein kunterbuntes Restaurant, das ganz auf die Bedürfnisse junger Familien mit kleineren Kindern ausgerichtet ist – von gesundem Essen und Trinken bis hin zu Spielmöglichkeiten, Bällebad und vielen anderen Überraschungen. „Besonders bei schlechterem Wetter wird Familien das neue Kinderrestaurant mit seinen vielfältigen, spannenden Spielmöglichkeiten begeistern“, freut sich Zoodirektor Klaus-Michael Machens. Das großzügige neue Familien-Restaurant ersetzt die provisorische Gastronomie im ehemaligen Flusspferdhaus. Die stete Aus- und teilweise Überlastung der kleinen Eisdiele hat gezeigt, dass ein separater gastronomischer Bereich für Familien mit kleinen Kindern besonders nachgefragt wird. Für die Umsetzung der neuen Themenwelt ist der Zoo im Gespräch mit potentiellen Sponsoren. „Familienpolitik ist für die Region ein wichtiges Anliegen. Das neue Mullewapp im Zoo wird ein konkreter Beitrag dazu“, so Regionspräsident und Zoo-Aufsichtsratsvorsitzender Hauke Jagau.

Zoo Leipzig, 29.11.2006
Lama Horst trifft den Nikolaus - Vorweihnachtliche Überraschungen im Zoo Leipzig
Am 6. Dezember ist der Nikolaus zu Gast im Zoo Leipzig. In der Zeit von 15.00 bis 17.00 Uhr freut er sich darauf, alle großen und kleinen Zoofans im Eingangsbereich begrüßen zu können. Kinder bis 14 Jahren haben an diesem besonderen Tag freien Eintritt. Tierische Unterstützung bekommt er dabei natürlich von Horst, der wieder einmal unbedingt helfen möchte. Mit einem großen und prall gefüllten Sack hat das Nikolauspärchen jede Menge süße Überraschungen für alle dabei. Wer genug genascht hat, sollte unbedingt das vorweihnachtliche Duo auf einem Bummel durch den Zoo begleiten! Der Zoo wartet im Dezember noch mit einigen anderen Überraschungen auf. Schon der liebevoll geschmückte Baum am Haupteingang zaubert eine vorweihnachtliche Atmosphäre. Ab 1. Dezember erwartet die kleinen Zoobesucher ein Adventskalender der besonderen Art im Safari-Büro. Täglich gibt es um 15.00 Uhr ein tierisches „Fensterchen“ zu öffnen und eine „geschenkte“ Führung zum Tier des Tages. Am 24. Dezember wird das letzte Geheimnis bereits um 12.00 Uhr gelüftet, damit auch alle pünktlich zur Bescherung zuhause sind. Natürlich ist ein individueller Zoobummel in der Vorweihnachtszeit ein Genuss: Welche Tiere zu wahren „Stubenhockern“ oder aber erst so richtig auf Touren kommen lässt sich zu dieser Jahreszeit besonders gut beobachten.

Tierpark Chemnitz, 29.11.2006
Verstärkung für die Kulanstuten
Schon seit fast 40 Jahren werden im Tierpark Chemnitz Kulane gehalten und auch erfolgreich gezüchtet. Vor einigen Tagen kam mit dem zuchterprobten Hengst „Monti“ neues Blut in die kleine Chemnitzer Gruppe. Er wurde in Tallinn geboren und lebte vorher einige Zeit in einem Serengetipark im Norden Deutschlands. Momentan wird er noch von den beiden Stuten im getrennt gehalten, ist aber für die Besucher dennoch zu sehen.

Zoologischer Garten Magdeburg, 29.11.2006
Paten für Schneeleopard und Ameisenbär
Die Schneeleopardin Dina, die erst seit wenigen Wochen im Magdeburger Zoo ist, hat jetzt einen Paten. Die Firma Sporkenbach hat die Tierpatenschaft für Dina übernommen und für den Großen Ameisenbären „Arica“.

Zoologischer Garten Magdeburg, 29.11.2006
Rentier-Geweih
Heute wurde das prächtige Rentier-Geweih ausgewogen. Es wiegt exakt 8,0 Kilogramm. Nur eine Zoobesucherin lag mit ihrer Schätzung genau richtig: Frau Emilie Pirle aus 06408 Baalberge! Sie erhält eine Große Familienjahreskarte von uns. Viele Besucher hatten 15-20 Kilogramm geschätzt, aber es sieht ja auch sehr schwer aus (1,20 Meter Länge und 1 Meter Breite).

Zoo Duisburg, 29.11.2006
Es ist vollbracht! Die Zoo-DVD ist fertig
Die bereits angekündigte DVD mit einem moderierten Rundgang durch den Zoo Duisburg ist fertig.
Mehrere Monate haben die Arbeiten an der DVD gedauert. 2pm Kommunikation verzichtet auf jegliches Honorar für die Produktion dieses Films. Sämtliche Einnahmen aus dem Verkauf der DVD können so dem Neubau des Delphinarium-Daches zugute kommen. Durch den Zoo-Film führt Asli Sevindim, Moderatorin der Aktuellen Stunde des WDR. Duisburger Kinder haben mit zahlreichen Bildern geholfen, den Film zu verschönern. Große und kleine Einzelhändler, sämtliche Sparkassenfilialen und natürlich der Zoo werden die DVD zu einem Preis von 9,90 € verkaufen – ohne einen Cent daran zu verdienen. So können wirklich sämtliche Einnahmen an den Zoo gehen.

Zoo Krefeld, 29.11.2006
Heimatzoo und Tierschutz liegen ihr am Herzen: Schwimm-Star Anne Poleska ist erste Botschafterin des Zoo Krefeld
Gerade erst hat sie die Zusage für ihre Teilnahme an der Schwimm-Weltmeisterschaft in Australien erhalten da macht die Krefelder Weltklasse-Schwimmerin Anne Poleska in ihrer Heimatstadt schon wieder positive Schlagzeilen: Die 26jährige wurde zur ersten Botschafterin für den Zoo in ihrer Heimatstadt Krefeld. Poleska, die dank ihrer Erfolge im Schwimmsport zur „Weltreisenden in Sachen Sport“ geworden ist, erinnert sich, dass sie schon als Kind gerne in den Krefelder Zoo gegangen ist um die heimischen und exotischen Tiere zu sehen. Heute liegen ihr auch der Artenschutz und die Erhaltung bedrohter Tierarten am Herzen. In Gesprächen mit Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen erfuhr Anne Poleska einiges über die Tierschutzprojekte, an den sich der Zoo Krefeld beteiligt und war schnell bereit, die Bemühungen mit ihrem Einsatz zu unterstützen. Wie genau ihr Engagement für den Zoo in der Zukunft aussehen wird, muss jeweils kurzfristig geklärt werden, weil die Sportlerin zu Training und Wettkämpfen sehr oft unterwegs ist. „Ich möchte besonders gern den Kindern den Zoo Nahe bringen, damit sie sich frühzeitig mit dem Tierschutzgedanken vertraut machen können“, meint Poleska. „Ich verbinde mit dem Zoo die Möglichkeit, dass Kinder die Vielfalt der Natur kennen und lieben lernen können“. Von Seelöwin „Nessie“, der schnellsten Schwimmerin im Zoo, erhielt der Schwimmstar zum Dank für seinen „tierischen“ Einsatz jedenfalls gleich einen kräftigen Flossendruck und ein feucht-fischiges Küsschen.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 29.11.2006
Ein Tiger kommt selten allein - Weihnachtsgeschenke aus der Wilhelma
Als im Mai letzten Jahres die zwei Tigerkater Satu und Dua das Licht der Welt erblickten, war der Fotograf Harald Löffler schon kurze Zeit später zugegen. Kein Wunder, denn der engagierte Tierfreund ist seit langem der Wilhelma verbunden und verbringt viel Zeit bei seinen Lieblingstieren, den Tigern. Was Sachverstand gepaart mit Leidenschaft hervorzubringen vermag, zeigen die 13 Porträts von Tigern im Kalender „The Eye of the Tiger – 2007“. Die meisten Aufnahmen sind in der Wilhelma entstanden. 15,- Euro kostet der Kalender und der gesamte Erlös geht an die Tierschutzorganisation 21st Century Tiger, die seit Jahren Projekte zum Schutz von Tigern in freier Wildbahn unterstützt. Weitere Informationen dazu auf www.Eye-of-the-Tiger.com. Ein anderes Weihnachtsgeschenk für Jung und Alt ist die Best-of-DVD von „Eisbär, Affe & Co.“ Seit dem Start der Tiergeschichten aus der Wilhelma im Juli diesen Jahres ist eine der meistgestellten Fragen der Besucher, wann es einen Mitschnitt der Sendung zu kaufen gibt. Diese DVD zeigt nun einen zweistündigen Zusammenschnitt der ersten der 54 Folgen mit Molly, Fritzi und Anton für 14,95 Euro. Noch mehr Wilhelma und diesmal mit ihrer ganzen Vielfalt an Tieren, Pflanzen und historischem Park ist auf dem Wilhelma-Kalender 2007 zu sehen. 13 exklusive Wilhelma-Motive kosten nur 3,- Euro.

Halle, 29.11. 2006
Parkhaus Probelauf und Eröffnung
Der Zoo Halle macht sich und seinen Besuchern ein vorweihnachtliches Geschenk: Mit der Eröffnung des Parkhauses am 1.12.2006 und des neuen Zooeingangs geht eine lange Zeit der Parkplatzsuche und anstrengender Bautätigkeit ihrem Ende entgegen. Mit 161 Stellplätzen wird das Parkhaus für eine deutliche Entspannung der Parkplatzsituation um den Reilsberg beitragen. Zoo-Besucher parken bei Vorlage des Parkscheins an der Zoo-Kasse die erste Stunde kostenfrei. Anliegern werden im begrenztem Umfang Dauerparkplätze zur Verfügung gestellt werden können. Im neuen Eingangsbereich finden Besucher nun nicht nur die Kassen. In nächster Zeit wird an dieser Stelle auch ein geräumiger Zoo-Shop seine Pforten öffnen.

Halle, 29.11. 2006
Vorstellung der Indochina-Tigerbabys
Am Montag, den 4.12.2006 ab 10:15 Uhr werden unsere nunmehr 8 Wochen alten Tigerbabys erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Zu diesem Fototermin möchten wir Sie als Pressevertreten recht herzlich einladen.Die Tiere werden dann mit ihrer Mutter zusammen aus der „Wochenstube“ in den für Besucher zugänglichen Bereich der Tigeranlage umziehen. Die 3 Juntiere kamen am 6.10.2006 zur Welt und wurden sofort mit ihrer Mutter in einen vor allzugroßem Besucheransturm geschützten Bereich umgesiedelt. Für Mutter Cindy ist es der dritte Wurf. Sie kümmerte sich in der vergangenen 8 Wochen sorgfältig um ihre Kleinen, so daß die Tiere nun die Mutterbox verlassen können. Indochina-Tiger (Panthera tigris corbetti) sind eine sehr selten in Zoos gehaltene Tiger-
Unterart. Weltweit gibt es ca. 100 Tiere in Gefangenschaft. In Europa besitzt der Zoo Halle die einzige Zuchtgruppe dieser eleganten Katzen.

Tierpark Nordhorn, 28.11.2006
Wachskerzendrehen am 1. Adventswochenende im Tierpark - Vorweihnachtliche Stimmung beim Duft von echtem Bienenwachs
Bereits zum 12. Mal laden die Frauen des Imkervereins Nordhorn am Samstag, den 02.12 von 13.00 bis 17.00 Uhr und am Sonntag, den 03.12. von 10.30 bis 17.00 Uhr zum traditionellen Wachskerzendrehen in den Tierpark Nordhorn ein. Als schönen vorweihnachtlichen Brauch zeigen die Imkerfrauen aus Nordhorn auch in diesem Jahr in der Cafeteria, wie man aus natürlichem Bienenwachs Kerzen von Hand fertigt. Dabei dürfen sich interessierte große und vor allen Dingen kleine Besucher unter Anleitung gerne selbst in der Technik des Kerzendrehens erproben. Bienenwachskerzen zeichnen sich durch einen angenehmen aromatischen Duft aus, der gerade in der kalten Jahreszeit eine stimmungsvolle Atmosphäre entstehen läßt. Als Geschenk sind die kräftig gelben Kerzen daher sehr beliebt. Aufgrund der sehr positiven Resonanz, werden am Sonntag im beheizten historischen Vechtehof wieder selbstgebackene Waffeln, Glühwein und warme Getränke vom Förderverein des Tierparks angeboten. Außerdem lesen ehrenamtliche Vorleser der Euregiobücherei an beiden Tagen zwischen 15 und 17 Uhr den Kindern schöne Weihnachtsgeschichten vor.

Zoo Dortmund, 28.11.2006
Bürgermeisterin Birgit Jörder übernimmt Patenschaft für ein per Hand aufgezogenes Faultier im Zoo Dortmund
Am kommenden Freitag, 1. Dezember, besucht Bürgermeisterin Birgit Jörder ihr neues Patenkind im Dortmunder Zoo und präsentiert es mit Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter erstmals der Öffentlichkeit. Faultiernachwuchs Katrin ist im Juli geboren und wurde von der stellvertretenden Zoodirektorin Ilona Schappert per Hand aufgezogen. Mit der Patenschaft möchte die Vorsitzende des Ausschusses für Sport, Kultur und Freizeit auch die herausragende Bedeutung des Zoo Dortmund würdigen.

Tierpark Hagenbeck, 28.11.2006
Der Weihnachtsmann kommt in den Tierpark Hagenbeck - Schokolade für kleine Besucher
Nicht Apfel, Nuss und Mandelkern, sondern Schokolade, Malbücher und Kalender; das sind die Gaben, die der Weihnachtsmann am 1. Advent (Sonntag, den 3. Dezember) von 12.30 bis 14.30 Uhr an die Besucher des Tierpark Hagenbeck verteilen wird (nur solange der Vorrat reicht). Um die vom Norderstedter Sarotti-Shop (Am Stammgleis 9) gestifteten Süßigkeiten unter die Kinder zu bringen, kommt Berlins dienstältester Weihnachtsmann in dritter Generation extra nach Hamburg – und exklusiv in den Tierpark. Wer artig war und sich nicht vor bärtigen Männern fürchtet, sollte diesen Termin nicht verstreichen lassen!

Zoo Basel, 28.11.2006
Sesselrücken im Zolli
Eine Schar junger Guirakuckucke drängt sich zurzeit auf einem Ast im Vogelhaus im Zoo Basel zusammen. Ganz anders als ihre einheimischen Verwandten leben sie nach dem Motto 'gemeinsam geht es besser'. Zum Schlafen kuscheln sie sich eng nebeneinander, nur wer ganz aussen sitzt, hat Pech gehabt. Vögel mit Sitzplätzen am Rande der Reihe frieren schnell einmal an die Seite. Deshalb drängen sie sich von Zeit zu Zeit in die Mitte und schubsen die Mitschläfer, die nach aussen nachrücken müssen, einen Platz weiter. Selbst beim Nestbau ist Gruppenarbeit angesagt. Mehrere Männchen und Weibchen beteiligen sich begeistert am Bau des gemeinsamen Nestes und alle Weibchen legen ihre Eier hinein. Ob die im Zolli geschlüpften Jungen tatsächlich Geschwister sind, lässt sich deshalb nicht sagen.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 28.11.2006
Erste Kletterversuche des „Kleinen Panda“
Nachdem wir im letzten Jahr erstmals Nachwuchs bei den „Kleinen Pandas“ hatten, kam Mitte Juni wieder ein weibliches Jungtier auf die Welt. Da ein neugeborenes Pandajunge nur ca. 120 g wiegt, dauert es lange, bis es die Wurfbox verlässt und für unsere Besucher zu sehen ist. Jetzt unternimmt das kleine Pandamädchen jedoch seine ersten Ausflüge ins Gehege. Der „Kleine Panda“ heißt auch „Katzenbär“ und wurde schon 48 Jahre (1821) vor seinem großen Namensvetter, dem „Großen Panda“, entdeckt. Seine Hauptnahrung besteht aus Bambus, der im Himalaja in Höhen zwischen 2000 m und 5000 m wächst. Da dieser nicht sehr nährstoffreich ist, verbringen die kleinen Pandas einen Großteil des Tages dösend im Geäst. Wir danken dem BAYERN TOURISMUS-Kinderland für die Übernahme der Patenschaft. Der Bayern-Tourismus-Bär ist ein Botschafter für unsere Tier-, Natur- und Artenschutzprojekte. Pro verkauftem Bär fließen 2,00 EUR in unsere Projekte. Wir bitten Sie darauf hinzuweisen, dass wir an jedem Adventswochenende (außer Heiligabend) von 11.00 – 16.00 Uhr im Kindertierpark eine lebende Krippe haben. Eine große Tombola mit attraktiven Preisen sorgt noch für das eine oder andere
Weihnachtsgeschenk.

Zoo Dortmund, 28.11.2006
Kinder treffen den Nikolaus im Zoo Dortmund
Die Kassiererinnen des Zoos haben gesehen, dass ein rotgekleideter Mann mit einem Sack voller guter Dinge und seinem Begleiter in den Zoo gegangen ist. Doch wo sind die beiden? Haben sie sich verlaufen oder versteckt? Am Montag, 4. Dezember, treffen die Kinder den Nikolaus im Dortmunder Zoo. Sie werden sich in kleinen Gruppen ab 17 Uhr halbstündlich auf die Suche machen und auf ihrem Weg durch die Tierhäuser einiges erleben und entdecken. Freie Plätze sind noch bei der Führung um 19 Uhr zu haben. Die Kinder werden erst zirka 45 Minuten durch den Zoo geführt und treffen dann den Nikolaus im Raubtierhaus, der aus dem Goldenen Buch vorliest.

Zoo Dortmund, 28.11.2006
Kinder schmücken Zooweihnachtsbaum
Diese Woche haben die Gärtner und Handwerker des Dortmunder Zoos den Weihnachtsbaum und die Krippe im Eingangsbereich aufgestellt. Die Krippe ist ein Unikat, die Figuren wurden von der Iserlohner Künstlerin Inge Heetmann exklusiv für den Zoo Dortmund modelliert. Dazu hat der Zooschreiner einen „Bethlehem-Stall“ gebaut. Am Freitag, 1. Dezember, schmücken 36 Vorschulkinder aus dem Kindergarten am Hoppmannsmühlenweg ab 10.30 Uhr den Weihnachtsbaum mit selbstgebasteltem Weihnachtsschmuck.

Zoologischer Garten Magdeburg, 27.11.2006
Wie schwer ist das Geweih vom Rentier Rudolf?
Am Mittwoch, 29. November um 11 Uhr wird es exakt ausgewogen, das abgeworfene Geweih des Magdeburger Rentieres Rudolf! Das Rentier hatte in diesem Jahr besonders schwer zu tragen und ist seit dem 24.11.2007 „geweihlos“. Zoobesucher gaben Ihre Schätzungen zum Gewicht des Geweihes ab und der „beste“ Schätzer wird jetzt ermittelt.


Allwetterzoo Münster, 27.11.2006
Münsters berühmter Schwarzer Schwan zieht erneut um: Fußprobleme machen eine Unterbringung in einem festen Haus im Allwetterzoo erforderlich
Seit gut 14 Tagen lebt Münsters berühmter Schwarzer Schwan in seinem Winterquartier im Allwetterzoo. Er hat sich gut eingelebt, frisst prima, liebt weiterhin den Kontakt zu Menschen - und muss dennoch erneut umziehen! Grund sind Gesundheitsprobleme, die eine Unterbringung in einem trockenen Quartier erforderlich machen. Schon vor der Umsiedlungsaktion des Schwans vom Aasee in den Zoo war bekannt, dass einer seiner Füße nicht in Ordnung ist. Eine gründliche Diagnostik war für die Zeit nach dem Einzug des Schwans in den Zoo geplant. Zuvor wollte man „Petra“ Zeit geben, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Vor einer Woche hat Zootierärztin Dr. Sandra Silinski die Füße des Schwans geröntgt. Dabei hat sich herausgestellt, dass eine ältere Verletzung am linken Fuß zu Knochenveränderungen geführt hat. Nachdem die Zootierärztin diesen Befund und das weitere Vorgehen mit externen Kollegen besprochen hat, wird der Schwan nun täglich medikamentös behandelt. Dafür muss er aus dem Wasser gelockt werden, was zunehmend schwieriger wird. Außerdem ist es günstiger den Fuß trocken zu halten, damit die Verletzung abheilen kann. Um die Chancen für eine Besserung des Schwanenfußes zu erhöhen, entschieden Zoodirektor Jörg Adler und die Tierärztin, den Schwarzen Schwan noch einmal umzusiedeln - wieder mitsamt seinem Tretboot!

Aktion Fischotterschutz, 27.11.2006
Umweltschutz soll Inhalt der Ausbildung werden - Neue Initiative im OTTER-ZENTRUM
Das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz spielt in der Berufsausbildung bislang noch keine große Rolle. Das soll sich ändern. Doch zunächst einmal müssen die Ausbilder lernen. Deswegen hat das „Regionale Bildungszentrum für Nachhaltigkeit (REBINA) die neue Fortbildungsreihe „Nachhaltigkeit lehren lernen“ ins Leben gerufen und erstmals ein Seminar dazu angeboten. Die Teilnehmer des ersten Kurses aus den verschiedensten Bildungseinrichtungen sind begeistert. „Klimaveränderungen und knapper werdende Rohstoffe sowie die alternde Gesellschaft sind Themen, die nicht nur unsere Zukunft betreffen, sondern in erster Linie die unserer Kinder“, begründet Projektmanager Hans-Günter Bock vom REBINA die Notwendigkeit, Themen des Umweltschutzes in die berufliche Aus- und Weiterbildung zu integrieren. Ziel dieser Initiative ist es, Verhaltensänderungen bei Auszubildenden, aber auch bei den Ausbildern herbei zu führen. „Diese sind nötig, damit wir unsere Zukunft nicht schon in der Gegenwart verbrauchen“ so Hans-Günter Bock.

Zoo Landau, 27.11.2006
Adventskinderbuchkino in der Zooschule mit anschließendem Basteln und Ponyreiten als besondere Attraktion
Am 1., 2. und 3. Adventssonntag, also am 3. Dezember, am 10. und 17. Dezember, jeweils um 15 Uhr findet in der neuen Zooschule des Zoo Landau in der Pfalz kostenlos ein gemütliches Adventskinderbuchkino für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter statt. Bei jeder dieser Veranstaltungen wird ein besonderes Bilderbuch vorgelesen und die Bilder dazu auf einer Leinwand präsentiert. Anschließend wird zu der Geschichte gemalt und gebastelt. Zu den weiteren Attraktionen an den drei Sonntagen gehört, dass bei trockenem Wetter zwischen 11 Uhr und 16 Uhr stattfindende Ponyreiten. Vier Ponys der Ponyranch aus Neuhofen erwarten die Kinder zum Streicheln und Striegeln. Gegen Entrichtung eines kleinen Unkostenbeitrages darf auf den Ponys auch geritten werden. Während der Winterzeit ist die Zookasse täglich (auch an den Feiertagen) zwischen 9 Uhr und 16 Uhr geöffnet.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 24.11.2006
Fischotter-Rasselbande im Görlitzer Tierpark unterwegs
Fischottermutter DORKA hat jetzt viel zu tun mit ihrer Rasselbande - den Jungen, die sie schon Anfang August geboren hat. Mit ihrem Auftauchen haben die beiden allerdings bis jetzt gewartet. Im wahrsten Sinne des Wortes tauchen sie seit ein paar Tagen regelmäßig zu den Fütterungszeiten um 9:45 und 14:45 aus dem Wasser auf, lugen frech um die Wurzel (Foto 1) und lassen sich von ihrer Mutter die leckeren Fisch-, Mäuse- oder Geflügelhappen überreichen. Da geht es dann schon mal heiß her und die Otterfähe muss unter lautem Gekreisch der Jungen das Futter ganz schnell rausrücken. Sie lernen dabei, wie man ein abtauchendes Stück Fisch selbst wieder einfangen kann. Das ist wichtig und muss noch mit natürlicher Beute perfektioniert werden, denn die beiden sollen bei einem Wiederansiedlungsprojekt in Holland im kommenden Jahr ihren „Otter“ stehen. Bis dahin müssen sie aber im Naturschutz-Tierpark Görlitz noch viele andere Dinge lernen: Wo ist der gemütlichste Schlafplatz – im Schilfbett, in der selbst gegrabenen Höhle oder unter dem Boot, wo die Mutter ein Nest aus Laub gebaut hat? Wie halte ich ein Loch im Eis offen, damit die Luft nie knapp wird? Muss ich mich vor den großen Gänsen fürchten, die auf der Wiese vorbeilaufen? Wie verteidige ich mein Revier wenn sich ein fremder Artgenosse nähert? Das alles und noch viel mehr wird ihnen DORKA im Verlauf der nächsten 5-6 Monate beibringen. Stolz wird sie dann sein auf ihren Nachwuchs, aber auch froh, dass sie ihre Rasselbande endlich los wird.

Tierpark Arche Warder, 24.11.2006
Weihnachtsprogramm im Tierpark Arche Warder mit lebendiger Weihnachtskrippe, Weihnachtsmarkt und Stallgottesdienst
Weihnachtlich geht es zu im Tierpark Arche Warder, wenn am ersten Adventswochenende eine lebendige Weihnachtskrippe eröffnet wird. Im Streichelhof wird in diesen Tagen mit dem Aufbau und Schmücken der Krippe begonnen, in der Maria, Josef und das Kind als lebensgroße Puppen zu sehen sein werden. Lebendig sind die Krippentiere, die für dieses Schauspiel ausgesucht werden: die Hauptrolle spielt ein Esel, daneben treten Schafe, Ziegen und natürlich Ochsen auf. Die Krippe kann an jedem Tag bis Weihnachten besichtigt werden.Weihnachtsenten aus der Arche Warder ab 17. Dezember Die Arche Warder bietet für den leckeren und außergewöhnlichen Weihnachtsbraten lebende Enten an. Die wilden Moschusenten wiegen zwischen 1-3 kg und kosten 8-12,-- Euro. Moschusenten, auch Warzenenten, Stummenten oder Flugenten genannt, kommen ursprünglich aus Südamerika. In Europa gelangen sie unter dem Namen Barbarie-Enten auf den Markt. Ihr Fleisch ist saftig, schmackhaft und fettarm. Weihnachtsmarkt am 17. Dezember von 10 bis 17.00 Uhr Kunsthandwerkliches & mehr wird beim Weihnachtsmarkt am 17. Dezember im Tierpark angeboten. An rund 15 Ständen kann man zwischen geschmackvoller Keramik, Kunstvollem aus Holz, witzigen Filztieren, duftenden Bioseifen und vielem mehr wählen. Eine gute Gelegenheit, um noch ein schönes und originelles Weihnachtsgeschenk zu ergattern, und sich selbst mit kulinarischen Köstlichkeiten zu verwöhnen. Weihnachtsgottesdienst im Stall am 24. Dezember: Heiligabend um 16.00 Uhr lädt die Arche Warder zum Weihnachtsgottesdienst im großen Tierschauhaus ein. Im weihnachtlich geschmückten Stall mitten unter Rindern, Eseln, Schweinen, Schafen und Ziegen findet dieser Gottesdienst in einer ganz besonderen Atmosphäre statt und ist für die ganze Familie eine schöne Einstimmung auf die Weihnachtsfeiertage.

Aktion Fischotterschutz, 24.11.2006
Saisonende im OTTER-ZENTRUM
„Gerade noch einmal mit einem Blauen Auge davongekommen“, so resümiert Mark Ehlers, Leiter des OTTER-ZENTRUMs in Hankensbüttel, das Ergebnis der Saison 2006, die am 30. November endet. Zwar erfreue sich das Naturerlebniszentrum in der Heidmark nach wie vor großer Beliebtheit. Doch das schlechte Wetter insbesondere der ersten Jahreshälfte und der heiße Juli habe dem OTTER-ZENTRUM einen Besucherrückgang von über 10 % beschert. Damit sind natürlich auch erhebliche finanzielle Einbußen verbunden, die den Träger des OTTER-ZENTRUMs, die Aktion Fischotterschutz e.V., besonders schmerzen, zumal der gemeinnützige Verein das Zentrum seit 1988 ohne staatliche Subventionen betreibt. Dennoch blicken Mark Ehlers und sein Team optimistisch der Saison 2007 entgegen. Am 1. Februar wird das OTTER-ZENTRUM seine Tore wieder für die Gäste öffnen. Besondere Attraktion zum Saisonstart sind alljährlich die weißen Hermeline, die wenige Wochen später beginnen werden, ihr braunes Sommerfell anzulegen. Außerdem werden die Gäste des OTTER-ZENTRUMs ab der kommenden Saison erstmalig die Gelegenheit bekommen, sich im „Pavillon der Region“ über weitere lohnende Ausflugsziele und interessante Initiativen in der Region zu erkundigen.

Zoo Leipzig, 23.11.2006
Adventskalender im Zoo Leipzig - Tierische Überraschungen verkürzen das Warten auf den Weihnachtsmann
Ab dem 1. Dezember hält der Zoo Leipzig für seine kleinen Gäste täglich um 15.00 Uhr eine andere Überraschung bereit. Denn auch im Zoo wird Weihnachten gefeiert, wie schon der festlich geschmückte Baum im Safaribüro vermuten lässt. Der trägt neben Kugeln und Strohsternen einen ganz besonderen Baumschmuck. 24 Tieranhänger verkürzen das Warten auf den Weihnachtsmann. Kleine und große Zoofans müssen herausfinden, welches Tier an welchem Tag gesucht wird. Und wer erster da ist, der bekommt einen Plüschgefährten vom Tier des Tages. Anschließend begeben sich dann die Zoolotsen mit den kleinen Naturforschern und ihren Eltern auf eine gratis Entdeckungsreise durch den Zoo. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich das Tier aus dem „Adventskalender“. Eine ganze Stunde lang dreht sich alles um den König der Tiere, die lustigen Frackträger, einen gefährlichen Riffbewohner oder andere Zootiere. Damit aber am Weihnachtstag pünktlich zur Bescherung alle zu Hause sind, wird das letzte „Türchen“ am 24. Dezember bereits um 12 Uhr geöffnet.

Zoo Salzburg, 23.11.2006
Erster Ausflug des Puma-Nachwuchses - Drei Puma-Mädchen erstmals im Freigehege zu sehen
„Heute war ein aufregender Tag für unsere drei Puma-Mädchen“, erzählt Mag. Sabine Grebner, Geschäftsführerin des Zoo Salzburg in Hellbrunn. Zum ersten Mal durften die drei mit ihrer Mutter „Winnie“ auf ihre Freianlage im Tiergarten. Die bunte Herbstwelt hat die kleinen Berglöwen sichtlich beeindruckt. Ihre Neugierde auf die „neue Welt“ war enorm. Anfänglich haben sie sich noch in der Nähe ihrer Mutter aufgehalten, aber nach schon kurzer Zeit konnte man sie an unterschiedlichen Plätzen beobachten. „Das Trio ist nun 11 Wochen alt. In diesem Alter sind sie voll Tatendrang und wollen auch nicht mehr in der Wurfbox bleiben“, erklärt Dr. Sandra Langguth, Zootierärztin und Zoologische Leiterin. „Ein Ausflug ins Freigehege ist auch eine anstrengende Zeit für die Mutter. Die Jungen bleiben nun nicht mehr in ihrer unmittelbaren Nähe. Mit den so genannten Stimmfühlungslauten sind sie jedoch in ständigem Kontakt zueinander. Die ähneln einem Vogelgezwitscher. Sobald eines der Jungen ängstlichere Laute von sich gibt, ist die Mutter zur Stelle“, weiß Langguth. In den nächsten Wochen werden die Jungen die Freianlage genau kennen lernen. Es wird noch etwas dauern, bis Vater „Yagul“ zu ihnen gelassen werden kann. Bekanntlich reagieren männliche Tiere mitunter intolerant auf Spielaufforderung von Jungtieren. „Deshalb warten wir noch ab, denn wir wollen ja nicht, dass die drei verschreckt werden“, so Langguth. „Bei schönem Wetter werden nun die jungen Pumas mit ihrer Mutter für unsere Besucher auf ihren Erkundungstouren im Freigehege zu beobachten sein. Kurz nach der Veröffentlichung der ersten Bilder ließen unsere Telefone heiß. Tierfreunde aus Nah und Fern wollten wissen, wann sie das Trio zum ersten Mal sehen können. Nun ist es endlich soweit!“, freut sich Zoo-Geschäftsführerin Grebner abschließend.

Zoo Salzburg, 23.11.2006
Geschenkstipp für Weihnachten
Es ist kaum zu glauben, aber Weihnachten steht vor der Tür! Die Zoo-Jahreskarte 2007 für Kinder und Erwachsene ist jetzt an der Zoo-Kasse erhältlich. Zoo- und Tierfreunde können mit dieser Karte tagtäglich den Zoo Salzburg besuchen. Die Jahreskarte 2007 ist vom 1. Dezember 2006 bis 31. Dezember 2007 gültig. Und wer noch ein weiteres originelles Weihnachtsgeschenk sucht, kann auch Eintrittskarten­gutscheine für die ganze Familie und Freunde kaufen.

Zoologischer Garten Magdeburg, 23.11.2006
Der Countdown läuft im Magdeburger Zoo
Nur noch weniger Tage wird es zu sehen sein - das prächtige Geweih des Rentieres „Hakon“. Doch wie schwer ist dieses Geweih wirklich? Noch können die Zoobesucher ihre Schätzung abgeben und eine Große Familienjahreskarte gewinnen. Aber auch sonst gibt es bei diesem milden Herbstwetter viel im Magdeburger Zoo zu beobachten: Jungtiere bei den Kaiserschnurrbarttamarinen, der beginnende Horstbau bei der Familie der Weißkopfseeadler oder das Nashornjungtier „Malindi“. Tierisch nah kommt man während der Führungen am Wochenende den Schwarweißen Varis, einer Halbaffenart aus Madagaskar. Wer mag, kann am Wochenende auch einmal in die Kochtöpfe für Zootiere schauen während eines Besuches der Futterküche. „Tierisch gute“ Geschenke kann man am Zoostand auf dem Histori-schen Weihnachtsmarkt Alter Markt / Ecke Hardtstraße finden. Direkt im Weihnachts-Postamt bieten die Zoomitarbeiter die exklusiven Gutscheine TIERPFLEGE LIVE, Zoojahreskarten, Tierpatenschaften und originelle Zoosouvenirs an. Auch dort lohnt es sich in den nächsten Tagen vorbei zuschauen.

Vogelpark Walsrode, 23.11.2006
Winter-Schnuppertag im VogelPark Walsrode - Am kommenden Samstag haben Kinder bis 17 Jahre freien Eintritt
Die gute Nachricht hat sich schnell herumgesprochen: Seit dieser Saison hat der VogelPark Walsrode auch im Winter geöffnet! Mit einem besonderen Wochenend-Programm für die kalten Monate erleben die Besucher den größten Vogelpark der Welt von einer ganz neuen, bezaubernden Seite. Um dieses abwechslungsreiche Winterprogramm kennen zu lernen, lädt der VogelPark am 25. November alle neugierigen Vogelfreunde bis 17 Jahre zu einem kostenlosen Schnuppertag ein. Hier können sie beispielsweise um 13.30 Uhr an einem 90-minütigen Theater-Workshop mit anschließender Aufführung teilnehmen oder im Ingrid-Fischer-Haus mehrmals täglich einen spannenden Vogelfilm sehen. Wer möchte, kann am Samstag und an allen weiteren November-Wochenenden sogar selbst eine Hecke pflanzen und erfährt dabei durch den neuen pädagogischen Leiter des VogelParks, warum Wildgehölzhecken eine gute Alternative zur Winterfütterung sind. Selbstverständlich finden im Winter auch weiterhin die beliebten Indoor-Shows mit dem urigen Leguan Grisu, einem Tigerpython und anderen exotische Tieren statt. Bei dieser Show wird spielerisch die Geschichte des Fliegens erklärt. Mit bunten Farben, die den grauen Winterhimmel vergessen lassen, lockt auch die Tropenwaldhalle mit indonesischer Vegetation und tropischen Vögeln. Ein Besuch lohnt sich bestimmt!

Tiergarten Schönbrunn, 23.11.2006
SPATENSTICH GROSSPROJEKT ORANG UTAN-ANLAGE
Die lange geplante Revitalisierung von Schönbrunns ältestem Palmenhaus wird in Angriff genommen. Aus den zuletzt dort angesiedelten Filmstudios soll ein modernes Orang Utan-Gehege und ein Naturkunde- und Veranstaltungszentrum entstehen. Die herabgekommenen Gebäude, die an der Mauer des Schönbrunner Schlossparks in der Maxingstraße liegen, sind Reste eines historischen Juwels: Schönbrunns ältestes Palmenhaus. Erbaut um 1820, wurde es seit etwa 1920 als Filmatelier benutzt. In den Anfangsjahren des Fernsehens logierte hier der Österreichische Rundfunk, der die Filmstudios 1972 der Hochschule für Musik und darstellende Kunst übergab. Die historischen Gebäude wurden danach von der Wiener Filmakademie genutzt und vor kurzem dem Tiergarten zugesprochen.

Halle, 21.11.2006
Geburtstag feiern im Winter: Kindergeburtstag mit dem halleschen Bergzoo
Eine Geburtstagsparty mit Tieren ist ein ganz besonderes Erlebnis, zu dem der hallesche Bergzoo Kinder und ihre Eltern einlädt. Dank der zahlreichen Warmhäuser, in denen viele spannende Tiere wohnen, kommt auch an kalten und nassen Wintertagen Geburtstagslaune bei den Gästen auf. Das erlebnisreiche Geburtstagsprogramm umfasst verschiedene Themen und Altersgruppen. Auf der „Spurensuche“ lernen die Kinder auf spielerische Weise und unter Einbezug aller Sinne verschiedene Tiere, deren Lebensräume und Besonderheiten kennen. Dabei nehmen sie auch Kontakt zum Tier und seinem Pfleger auf oder werfen mal einen Blick hinter die Kulissen. Als Streicheltiere besonders beliebt sind die Alpakas, deren kuscheliges Fell sich noch weicher anfühlt, als sich Kinder und Eltern vorgestellt haben. Auch die Pinguine und Äffchen gehören zu den Stars der Geburtstagsgäste. Außerdem ist die „Zoosafari“ im Programm, bei der es auf einer Route durch den Bergzoo unterschiedliche Aufgaben zu wechselnden Zoothemen zu lösen gilt. Dabei sind Gemeinschaftssinn, Beobachtungsgabe und detektivischer Spürsinn gefragt.


Halle, 13.11.06
Laternenumzug zum Advent mit Esel Charly
Der erste Frost liegt in der Luft und im Bergzoo beginnt die Weihnachtszeit. An den ersten beiden Adventssamstagen, 2.12.06 und 09.12.06 um 16 Uhr können Kinder, Familien und andere Interessierte sich mit einem feierlichen Laternenumzug durch den Zoo auf den Advent einstimmen. Besonders die Kinder werden begeistert sein, dass Esel Charly den Zug anführt und sich darauf freut, von vielen Händen gestreichelt zu werden. An verschiedenen Lichterstationen warten während des Umzugs stimmungsvolle Überraschungen für die kleinen Besucher. Treffpunkt ist um 16:00 Uhr an der Tiger-Außenanlage. Bitte Laternen mitbringen!

presse-service.de - 29. Nov 2006
Neu im Tierpark-Shop: Ein Milchbecher für Sammler
Bielefeld.  Das neueste, fünfte Sammelobjekt aus der Tierpark-Edition kommt am Wochenende in die Regale des Tierpark-Shops: ein Milchbecher.
Eine freundlich grinsende Tiergruppe mit blendend weißen Zähnen ziert den Milchbecher, der aber auch als Zahnputzbecher, Stiftecontainer oder eventuelle Blumenvase genutzt werden kann. Für die Olderdissen-typische Gestaltung zeichnet sich „Tierpark-Grafiker“ Peter Zickermann verantwortlich.
Der hochwertige bunt-weiße Porzellanbecher, der in einer limitierten Auflage von 1.000 Stück hergestellt wurde, ist für sechs Euro im Tierpark-Shop in der Präparate-Ausstellung käuflich zu erwerben. www.umweltbetrieb-bielefeld.de

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Natur- und Artenschutz  –  Meldungen

Madagaskar-Moorente wiederentdeckt
www.birdlife.org/news/news/2006/11/madagascar_pochard_redisc.html 

derstandard.at - 29.November 2006
Indien will Schutz gefährdeter Tiger verstärken
In Indien wollen Tierschützer die Bewohner in den Tigerreservaten stärker einbinden, um das Überleben der vom Aussterben bedrohten Art zu sichern. Die Tiger könnten nur dann geschützt werden, wenn die überwiegend verarmten Bevölkerungsschichten in den Gebieten in die entsprechenden Projekte integriert würden, sagte Sunita Narain, Chefin des Wissenschafts- und Umweltzentrums, am Montag. So könnten Jäger beispielsweise Touristen durch die Tiger-Gebiete führen, oder sie könnten als Waldhüter engagiert werden. .. Vor einem Jahrhundert gab es noch 40.000 Tiger in dem asiatischen Land. Momentan sind es wegen der anhaltenden Wilderei nur noch 3.700. Einige Naturschützer gehen sogar davon aus, dass die Gesamtzahl der Tiger derzeit bei weniger als 1200 liegt. ... In der Volksrepublik ist Tigerfell zu einem Statussymbol geworden. In Tibet werden Teil des Körpers zudem in der traditionellen Medizin verwendet. Umweltschützern zufolge erhalten die Waldbewohner durchschnittlich fünf Dollar (3,81 Euro) für jeden getöteten Tiger, während auf dem internationalen Markt allein das Fell schon für bis zu 20.000 Dollar verkauft wird.

derstandard.at - 28.November 2006
Erster Schneeleopard erhält Satelliten-Sender
Pakistanischen Tierschützern ist es erstmals gelungen, eine wilde Schneeleopardin mit einen Satelliten-Peilsender auszurüsten. ... Die Tierschützer erhoffen sich von dem Satelliten-Projekt Informationen über die Größe des Lebensraums der Schneeleoparden. Die jetzt mit einem Sender ausgestattete Leopardin wurde im Chitral-Gor-Nationalpark im Norden Pakistans eingefangen. Durch das satellitengestützte Halsband sei es den Tierschützern möglich, fast ohne Zeitverzögerung den genauen Standort der Großkatze zu bestimmen, sagte der WWF-Sprecher. Insgesamt sollen fünf Raubkatzen mit einem Sender versehen werden. Weltweit gibt es den Tierschützern zufolge nur noch zwischen 3.500 und 7.000 der bedrohten Tiere. In Pakistan werden zwischen 200 und 420 vermutet. Außer wegen ihre Pelze und Knochen werden die Tiere auch von Bauern getötet, die ihre Viehherden vor den Leoparden schützen. Der WWF hat deshalb ein Versicherungssystem eingeführt, mit dem Bauern für gerissenes Vieh entschädigt werden sollen.
spiegel.de - 28.November 2006

Schneeleopard trägt GPS-Halsband
Artenschützer haben einem wilden Schneeleoparden im Norden Pakistans ein GPS-Halsband angelegt und das Tier wieder in Freiheit entlassen. Mit Hilfe der Satelliten-Navigation wollen die Forscher das Leben der extrem scheuen, vom Aussterben bedrohten Raubkatzen erforschen.
Am 17. November tappte das Raubtier in die Falle. Das Schneeleoparden-Weibchen, die in den Bergen Nordpakistans zu Hause ist, wurde betäubt. Anschließend legten ihr Tierschützer ein Halsband mit einem GPS-Empfänger an. Ein integrierter Sender funkt mehrere Male pro Tag die aktuelle Position. Die Forscher wollen so erfahren, welche Wege die Raubkatze zurücklegt. Bislang funktioniere das Halsband gut. ... Der Lebensraum der Tiere sind die Hochgebirge Zentralasiens in Pakistan, Afghanistan, China, Indien und Nepal. Der Mensch wird zu einer immer größeren Bedrohung für die Raubtiere: Wegen ihrer dicken Pelze sind sie ein beliebtes Ziel von Wilderern. Ihre Knochen werden zudem in der chinesischen Medizin verwendet.

derstandard.at - 27.November 2006
Europas Wölfe bleiben in höchster Schutzstufe
Der Wolf bleibt in ganz Europa "streng geschützt". Die Schweiz scheiterte am Montag vor dem Ständigen Ausschuss der "Berner Konvention" in Straßburg mit dem Antrag, eine Rückstufung vorzunehmen, wie die Umweltorganisation Pro Natura mitteilte. Die Organisation erklärte anschließend, sie erwarte von der Regierung künftig mehr Rückgrat beim Schutz bedrohter Tierarten. Die Schweiz hatte die Rückstufung verlangt, um künftig mehr Handlungsspielraum im Umgang mit Wölfen zu erhalten. Der Eidgenössische Jagdinspektor Reinhard Schnidrig hatte die Lockerung des Wolfsschutzes als pragmatischen Ansatz beurteilt, der den Dialog zwischen Tierschützern, Wolfskritikern und den verschiedenen Nutzergruppen positiv beeinflussen könnte. Auch der WWF hatte vehement protestiert, den Wolf in der "Berner Konvention" als verbindlichem Vertragswerk des Europarats herabzustufen und so den Abschuss von Wölfen in ganz Europa zu erleichtern.

netzzeitung - 26.November 2006
Tasmanische Teufel von Krebs bedroht
In Australien sind zahlreiche Tasmanische Teufel von Gesichtskrebs befallen. Forscher fürchten nun um den Fortbestand der hundeähnlichen Raubbeutler.
Ein aggressiver Gesichtskrebs gefährdet das Überleben des Tasmanischen Teufels in Australien. Tierpfleger brachten nun 47 gesunde Tiere von der Insel Tasmanien auf das Festland, um sie vor der Krankheit zu schützen. Das berichten australische Medien am Wochenende. Die seltenen, hundeähnlichen Raubbeutler sind nur auf Tasmanien heimisch. Der Bestand wurde vor wenigen Jahren noch auf etwa 100.000 Tiere geschätzt, zehntausende sollen aber inzwischen an Krebs gestorben sein. Die seit Ende der 90er Jahre grassierende Krankheit beginnt mit Knotenbildung um die Schnauze. Die Tumore verbreiten sich dann über den ganzen Körper. Viele der notorisch angriffslustigen Tiere verhungern, weil sie nicht mehr fressen können.

Businessportal24 - 26. Nov. 2006
Krebs bedroht tasmanische Teufel
Ein aggressiver Gesichtskrebs bedroht das Überleben des Tasmanischen Teufels in Australien. Aus Sorge vor der vollständigen Ausrottung der seltenen, hundeähnlichen Raubbeutler, die nur auf der südaustralischen Insel Tasmanien zu Hause sind, haben Tierpfleger jetzt 47 gesunde Tiere auf das australische Festland gebracht. Der Bestand wurde vor wenigen Jahren noch auf etwa 100 000 Tiere geschätzt, doch sind der Krankheit zehntausende zum Opfer gefallen. Die seit Ende der 90er Jahre grassierende Krankheit beginnt mit Knotenbildung um die Schnauze. Die Tumore verbreiten sich dann über den ganzen Körper. Viele der notorisch angriffslustigen Tiere verhungern, weil sie nicht mehr fressen können. Vier Tasmanische Teufel, die im Zoo von Kopenhagen leben, sind möglicherweise auch mit der Krankheit infiziert. Die tasmanische Regierung habe die Quarantäneanforderungen nicht eingehalten, kritisierte der Grünen-Politiker Nick McKim

Pressetext - 25.November 2006
Mehr als 100 unbekannte Meerestiere um Hawaii entdeckt - Marines Schutzgebiet als Hotspot der Biodiversität ausgewiesen
Ein internationales Forscherteam hat in den nordwestlichen Hawaii-Inseln mehr als 100 bisher unbekannte Meerestiere gefunden. Während der dreiwöchigen Forschungsreise durch das Naturschutzgebiet des Northwestern Hawaiian Islands Marine National Monument konnten die Wissenschaftler Krebse, Muscheln, Seesterne und Korallenarten entdecken, die bisher noch nicht beschrieben waren, berichtet das Wissenschaftsmagazin National Geographic.
Erst im Juni 2006 wurde dieses Gebiet zum weltgrößten marinen Schutzpark erklärt.

Kölner Stadt-Anzeiger - 27. Nov. 2006
Warmer Herbst verwirrt Tiere
Der warme Herbst verleidet Tieren den Winterschlaf und lässt Frühlingsblumen sprießen. Zudem hätten Zugvögel wie Kraniche "keine Lust" wegzufliegen, sagte Artenschutz-Experte Peter Schütz von der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten in Recklinghausen am Montag. Die Zugvögel fänden auf vielen abgeernteten Maisfeldern Futter. "Deshalb fliegen sie entweder erst im Januar weg oder sogar gar nicht." Während erste Krokusse aus dem Boden wachsen, leiden nach Angaben von Schütz winterschlafende Tiere wie Frösche, Molche und Fledermäuse unter den warmen Temperaturen. "Die Tiere stehen unter Stress", sagte er. Sie seien aktiv und fänden nicht in den Schlaf.

NZZ Online - 24. Nov. 2006
Den Wolf mit weniger Schutz besser schützen
Die Schweiz will den Wolf im Anhang der Berner Konvention des Europarates von einer «streng geschützten» zu einer «geschützten» Art zurückstufen. Der ständige Ausschuss der Berner Konvention befasst sich am Montag zum dritten Mal mit dem Antrag. Mit seinem Antrag zur Rückstufung will der Bundesrat bessere Voraussetzungen schaffen für die Koexistenz von Wolf und Nutztieren im Berggebiet. Werde der Antrag am 27. November in Strassburg angenommen, habe der Wolf in der Schweiz den gleichen Status wie der Luchs. Dadurch erhoffe sich der Bundesrat, dass in den Berggebieten die Akzeptanz des Wolfes steige und das Risiko von illegalen Abschüssen sinke. Als die Berner Konvention in den siebziger Jahren erarbeitet wurde, war der Wolf in vielen Ländern Europas ausgestorben oder stand kurz davor, wie das Bafu schreibt. Deshalb wurde ihm grundsätzlich der Status einer «streng geschützten» Tierart verliehen. Weil aber 12 von 27 Ländern, in denen Wölfe vorkommen, bei der Unterzeichnung der Konvention einen Vorbehalt anbrachten, ist der Wolf dort nur «geschützt». Der WWF Schweiz und der WWF Deutschland protestierten am Freitag. Sollte der Ständige Ausschuss der Berner Konvention - verbindliches Vertragswerk des Europarates für die wild lebende Flora und Fauna - den Schutzstatus des Wolfs senken, würde der Wolfabschuss europaweit erleichtert, heisst es in Communiqués.

NZZ Online - 27. Nov. 2006
Der Wolf kann aufheulen
Der ständige Ausschuss der Berner Konvention hat am Montag einen Antrag der Schweiz abgelehnt und den Schutz des Wolfes nicht zurückgestuft. Der Bund hätte sich davon mehr Spielraum erhofft. Der Wolf bleibt in der Schweiz ein «streng geschütztes» Tier. Die Umweltschutzorganisationen Pro Natura und WWF hatten im Vorfeld der heutigen Sitzung heftig gegen das Vorgehen der Schweiz protestiert. Entsprechend würdigten die beiden Organisationen den Entscheid vom Montag.
In der Schweiz wurden unlängst erstmals auch Wolfsweibchen beobachtet. Da es in Frankreich und Italien bereits zu Rudelbildungen gekommen ist, gehen die Experten des Bundes davon aus, dass es auch in der Schweiz zu Familien- und Rudelbildung kommen wird. Diese Erkenntnis soll Einfluss auf das Wolfskonzept haben, das vorab auf die Einwanderung junger Männchen ausgerichtet ist und derzeit überarbeitet wird. Die Schweiz will die Regulierung der Wolfspopulationen auch zusammen mit den Nachbarländern Italien und Frankreich angehen.

Autonome Provinz Bozen - 28. Nov. 2006
"Habitat Schlern": Forscher zählen im Schlerngebiet 3300 Pflanzen ...
Erste bemerkenswerte Zahlen liefert das internationale Forschungsprojekt "Habitat Schlern", im Rahmen dessen das Schlerngebiet und dessen Pflanzen und Tiere unter die Lupe genommen werden. In den letzten Monaten haben die Forscher im Schlerngebiet nicht weniger als 3300 Pflanzen- und Tierarten gezählt, darunter 130 erstmals in Südtirol entdeckte und acht, die hier einzigartig im ganzen Staatsgebiet sind. Im Rahmen des Projekts "Habitat Schlern" systematisch untersucht werden die unterschiedlichsten Lebensräume im Naturpark Schlern-Rosengarten. Sie reichen von den Wäldern oberhalb der Gemeinden Völs, Tiers und Kastelruth bis zu den Trockenrasenflächen auf dem Schlern.


Aalener Nachrichten - 24. Nov. 2006
Leinberger schlägtakuten Biberalarm
Stödtlen. Bürgermeister Ralf Leinberger schlägt Biberalarm. Er bittet dringend um Hilfe, da die Schäden dramatische Ausmaße annehmen. Der Gemeinde sind aber bei Gegenmaßnahmen die Hände gebunden, da die Tiere unter strengem Artenschutz stehen. Land und Regierungspräsidium hätten das Problem noch gar nicht erkannt. Biberdämme übersäen die Gemeinde Stödtlen. Stödtlen fordert deshalb Entschädigungsregelungen wie in Bayern. Dort leben rund 12 000 Biber und Betroffene erhalten Geld aus einem Fonds. Da die Gemeinde Stödtlen hilflos ist, schlug der stellvertretende Bürgermeister Andreas Geiß im Gemeinderat eine gemeinsame Initiative der ebenfalls betroffenen Gemeinden Wört und Fichtenau vor.

uniprotokolle - 23. Nov. 2006
Botschafter der Mongolei besucht IZW
Das dritte "Deutsch-Mongolische Expertentreffen für biologische Forschung in ariden Gebieten der Mongolei" endete am 20. November 2006 erfolgreich mit einem feierlichen Empfang in der mongolischen Botschaft in Berlin. Das Expertentreffen wurde von der Georg-August-Universität Göttingen gemeinsam mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem gastgebenden Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) veranstaltet. Im IZW sagte Prof. Tuvtendorj Galbataar, Botschafter der Mongolei: "Ich begrüße und unterstütze das Engagement deutscher Universitäten und Forschungseinrichtungen für eine nachhaltige Förderung der Lebenswissenschaften in der Mongolei." Auf dem dritten Expertentreffen wurde diskutiert, in welche Richtung sich die mongolische Weidewirtschaft entwickelt und welche ökologischen Auswirkungen die verstärkte Nutzung ausgewählter Tierarten hat. Auch die ökologischen Vor- und Nachteile durch eine aktive Landschaftsgestaltung, Aufforstung oder Bergbauprojekte standen im Zentrum der Diskussion.

Zickenterror bei Schimpansen- Damen
Das Geschrei ist groß, vielleicht rutscht der Schimpansen-Lady auch einmal die Hand aus: Wenn ein Männchen ein Weibchen der Gruppe angreift, halten die Affen-Damen zusammen - und rächen sich manchmal mit vereinten Kräften. Dabei nutzt ihnen das anscheinend gar nicht.

spektrumdirekt - 25.November 2006
Was ist Natur?
Die Paläoökologie liefert wertvolle Hinweise für aktuelle Schutzvorhaben
Wenn Wälder schwinden, Zugvögel selten werden oder der Japan-Knöterich Flussufer überwuchert, fordern Naturschützer Gegenmaßnahmen. Doch bleibt manchmal offen, inwieweit es sich um natürliche Schwankungen oder tatsächlich um eine Gefährdung handelt, die es zu bekämpfen gilt. Ein Blick in die Vergangenheit kann helfen - grundlegende Fragen aber beantwortet er nicht.

PlanetArk - 28.November 2006
Forest Fragmentation Hurts Amazon Biodiversity
Chopping up the dense forests of the Amazon lets hot winds blow in and around ancient trees, killing them off hundreds of years early, researchers reported on Monday.
Forest People Must Help Conserve India's Tigers
Hundreds of thousands of poor people living in India's tiger reserves must be involved in conservation efforts and benefit from them if the endangered big cat is to survive, a leading environmental group said on Monday.
PlanetArk - 24.November 2006
Fenced In, Kashmir's Leopards, Bears Stalk Villages
A fence along India's disputed border with Pakistan designed to keep out militants is curbing the movement of wild bears and leopards which are now wandering into villages and killing people, officials say.

ENN - 29.November 2006
Satellite to Track Elusive Pakistani Snow Leopards
Conservationists in Pakistan have for the first time attached a satellite tracking collar to a snow leopard with the aim of gathering crucial information for efforts to save the endangered big cats.
Animals Brought to Hawaii Flourish with Mixed Results
In Hawaii's warm, moist environment, interlopers have flourished. Known as invasive species, they pillage native forests, screech through the night in suburban neighborhoods and root around in rural taro patches.
Recent Sea Lion Attacks in California Challenge Animal's Cuddly and Playful Image
Tourists flock to Fisherman's Wharf for the seafood and the stunning views of San Francisco Bay, but for many visitors, the real stars are the dozens of playful, whiskered sea lions that lounge by the water's edge, gulping down fish.

ENN - 28.November 2006
Forest Fragmentation Hurts Amazon Biodiversity
Chopping up the dense forests of the Amazon lets hot winds blow in and around ancient trees, killing them off hundreds of years early, researchers reported Monday.
Half the World's Penguin Species Marching Towards Extinction: Conservation Group Seeks Protection
The Center for Biological Diversity, (Center), a non-profit conservation organization, filed a formal petition today requesting that 12 species of penguins worldwide be added to the list of threatened and endangered species under the United States Endangered Species Act.

ENN - 27.November 2006
Wildlife Under Pressure Find Second Chance
Dozens of animals are being rescued, nursed back to health and given a home at the Uganda Wildlife Education Center, a kind of halfway house for animals in trouble -- wildlife under pressure on a continent where human encroachment and poachers' greed are pushing many species toward oblivion.


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Natur- und Artenschutz  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Deutsche Umwelthilfe e.V. - 29.November 2006
Kahlschlagminister Sander legt bei der Abholzung von Auwäldern an der Elbe selbst Hand an
Im niedersächsischen Elbeabschnitt veranlasst ausgerechnet Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) die Rodung und Abholzung von Auwäldern in der Kernzone des dortigen UNESCO-Biosphärenreservats und nennt es Hochwasserschutz - Deutsche Umwelthilfe und BUND Lüchow-Dannenberg protestieren: "Sander bekämpft künftige Hochwasserfluten mit der Axt" 29. November 2006: Die vom niedersächsischen Umweltminister betriebene systematische Abholzung ufernaher Weiden und Pappeln in der Kernzone des UNESCO-Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe erreichte am heutigen Mittwoch ihren bisherigen Höhepunkt. Um sein außergewöhnliches Amtsverständnis öffentlich zu dokumentieren, wollte Hans-Heinrich Sander, der einzige FDP-Umweltminister in Deutschland, unweit Bleckede "selbst mit anpacken." Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) und der BUND Lüchow-Dannenberg protestierten vor Ort gegen die "rechtlich unzulässige und erwiesenermaßen sinnlose Kahlschlagaktion". Die Umweltschützer verlangten "einen nachhaltigen Hochwasserschutz, der sich vorrangig auf die Schaffung neuer Überflutungsflächen stützt". ... Als seien Rodungen und Abholzungen an der Elbe nicht schlimm genug, plane nun ausgerechnet die Verwaltung des Biosphärenreservates Niedersächsische Elbtalaue ausweislich einer aktuellen Projektskizze in einem langjährig angelegten Versuch, Ziegen und Schafe als mobile und nachhaltig wirkende Einsatztruppe einzusetzen, die den Weichholzauen durch "gezielten Viehverbiss" endgültig den Garaus machen sollen. ... Auwälder finden sich heute an der unteren Mittelelbe zumeist nur noch als schmale Streifen parallel zum Flussverlauf, sie gehören jedoch zu den "hot spots" des Artenreichtums und sind Heimat für viele bestandsgefährdete Arten, darunter Elbe-Biber, Flussuferläufer, Beutelmeise und Pirol.

WWF - 27.November 2006
Todesurteil für den Tunfisch
WWF kritisiert Fangquoten und befürchtet Kollaps der Bestände im Mittelmeer
Der WWF befürchtet einen baldigen Zusammenbruch der wirtschaftlich genutzten Tunfisch-Bestände im Mittelmeer. Die Kommission zum Schutz des Atlantischen Tunfischs (ICCAT) habe bei ihrer gestern in Dubrovnik (Kroatien) beendeten Tagung auf ganzer Linie versagt. Die 42 Vertragsstaaten, darunter alle 25 EU-Mitgliedsländer, senkten die Fangquoten für den Roten Tunfisch (Thunnus thynnus) nur geringfügig und sprachen sich gegen einen Wiederaufbauplan für die arg dezimierten Bestände aus. Insbesondere die EU lehnte ein nachhaltiges Fischereimanagement ab. Der WWF erklärte, ICCAT sei nach dieser Entscheidung kein angemessenes Forum mehr für die Rettung des Roten Tunfischs.

WWF - 24.November 2006
Schweiz gegen Rückkehr der Wölfe
WWF: Schutz der Wölfe durch die „Berner Konvention“ darf nicht gelockert werden
Der WWF kritisiert die Absicht der Schweiz, den Schutzstatus der Wölfe in der "Berner Konvention" zu lockern. "Der Antrag der Schweiz ist unbegründet und überflüssig", erklärt Vera Reifenstein, WWF-Artenschutzexpertin. "Er gefährdet nicht nur den Aufbau einer klei