 |
|
|
|
Ausgabe 345 vom 23.
November 2006 |
|
Liebe Leser,
in Kooperation mit
der Zoopresseschau, Zoo-Infos.org und der Stiftung
Artenschutz sendet der Wissenschafts-Sender Prometheus
schon seit April monatlich die "Zoo-Infos", die mittlerweile
jeweils etwa 20 Minuten umfassen und neben "vertonten
Pressemitteilungen" auch Tierportraits sowie Vorstellung des
gastgebenden Zoos und Interviews umfassen. An dieser Stelle Dank an die
Zoomitarbeiter, die Prometheus dabei unterstützten.
Bislang nur für Nutzer des Digital-Kabels in
Baden-Württemberg
empfangbar, hat sich das jetzt geändert: Sie können das
Programm von
Prometheus TV nun am Computer als Live-Streaming verfolgen oder die jeweils letzte
Sendung als Streaming oder
wmv-Download in guter Qualität
(ab DSL4000, ca. 250 MB) ansehen.
Die bisherigen
Sendungen gibt es in stark komprimiertem wmv- Format (ca. 7-12 mb) allesamt wie
gehabt bei Zoo-Infos.org
Oktober:
aus dem Wildpark Pforzheim; Portrait Annam-Schildkröte (21 Min)
September:
aus dem Zoo Karlsruhe; Portrait Amur-Leopard (22 Min)
August:
aus dem Wildpark Bad Mergentheim, Portrait Europäischer
Nerz (19 Min)
Nächste Sendung: am 25. November, aus dem Aquarium Ulm
Dirk
Petzold
Rätselflug
Dieser
Bildausschnitt stammt aus
dem Luftbild eines mitteleuropäischen Zoos.
Heute besonders farbenprächtig. Was zeigt er?
Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei
maps.google.com
Wenn Sie
es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze
Stadt
bzw. deren Lage sehen (Sie
benötigen dafür einen Browser der neueren Generation).
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung
nächste
Woche
warten...
Lösung
von letzter Woche: Gehlenhaus in Krefeld
Der Zwiebelfisch hat diese Woche gleich zwei tierische Stilblüten
zu
vermelden: Einen Wellsedich
aus Greifswald und Sprechzeiten
für Reptilien
|
|
|
| Zoos
– Meldungen |
Freie
Presse -
13. Nov. 2006
Fehlverhalten
führte zu Leoparden-Attacke im Chemnitzer Zoo
Der tödliche Angriff eines Leoparden auf eine Tierpflegerin des
Chemnitzer Tierparks ist offenbar auf ein Fehlverhalten der
23-Jährigen
zurückzuführen. Dem Tierpark als Arbeitgeber sei aus
derzeitiger
Sicht kein Vorwurf zu machen, sagte der Sprecher des Chemnitzer
Regierungspräsidiums.
Weiß betonte, nach derzeitigen Erkenntnissen liege auch kein
technisches
Versagen vor. Die Anlage sei zwar nicht auf dem allerneuesten Stand,
entspreche
aber den Vorschriften. Möglich sei, dass die Frau in einer
Stress-Situation
gewesen sei und beim Reinigen des Käfigvorraums vergaß, die
Tür
zu dem Leopardengehege zu schließen.
sz-online - 14. Nov. 2006
Leopardin
Cleopatra wird nicht getötet
Die Chemnitzer Leopardin Cleopatra wird nach ihrem tödlichen
Angriff
auf eine Tierpflegerin nicht eingeschläfert. Das sagte gestern
Stadtsprecher Andreas Bochmann. Die Leopardin habe sich verhalten, wie
es ihrer Natur entspricht. Deshalb könne man sie nicht bestrafen.
Gestern öffnete der Tierpark
wieder. Von Normalität könne aber noch keine Rede sein, sagte
Bochmann. Die Mitarbeiter seien noch schockiert. Laut
Regierungspräsidium
Chemnitz gibt es keine technischen Mängel, auch keine
Fremdeinwirkung.
Vermutlich sei Unachtsamkeit die Ursache gewesen.
Freie Presse - 14. Nov. 2006
Fünf
Kilo Fleisch für ein Raubtier
Der Tod einer Pflegerin im Leopardengehege des Chemnitzer Tierparks hat
auch die Mitarbeiter des Klingenthaler Zoos aufhorchen lassen. „Durch
so ein Unglück wird man wieder wachgerüttelt“, sagte gestern
Dietmar
Dörfel, Leiter der Klingenthaler Einrichtung. Im Zoo auf der
Richard-Wagner-Höhe der Musikstadt lebt ebenfalls ein persischer
Leopard. Assir ist elf Jahre alt und in Klingenthal geboren. Derzeit
bewohnt er allein die Anlage, die im nächsten Jahr um- und
ausgebaut
werden soll.
Freie Presse - 14. Nov. 2006
Aues
Zoo-Chef Schroller: Routine ist der schlimmste Feind
Die Nachricht vom Tod einer 23-jährigen Mitarbeiterin des
Chemnitzer
Tierparks hat das Team im Auer Zoo der Minis erschüttert. „Wir
sind
alle sehr betroffen“, sagte gestern Christian Schroller, Leiter des
Tiergartens.
Er und zwei weitere Mitarbeiter kannten die junge Frau, die am
Wochenende
von einem Leoparden angefallen und tödlich verletzt worden war.
Yahoo! Nachrichten - 17. Nov. 2006
Trauerfeier
im Chemnitzer Tierpark für totgebissene Pflegerin
Nach dem Tod einer Tierpflegerin durch einen Leopardenangriff vor rund
einer Woche bleiben der Tierpark Chemnitz und das dazugehörende
Wildgatter
Oberrabenstein am kommenden Dienstag geschlossen. Dem Vernehmen nach
soll
an diesem Tag die Trauerfeier für die 23-Jährige stattfinden.
Unterdessen
hat das Regierungspräsidium Chemnitz seine Untersuchungen in dem
Fall
abgeschlossen. Dabei seien keine Pflichtverletzungen seitens des
Tierparks
festgestellt worden, sagte eine Behördensprecherin am Freitag.
Auch
die technischen Einrichtungen des Leopardengeheges seien in Ordnung
gewesen.
Offensichtlich habe die Mitarbeiterin «die letzte, durch den
Menschen
zu schaffende Sicherheit» herzustellen versäumt.
Kanal8 - 21. Nov. 2006
Chemnitzer
Tierpflegerin beigesetzt
Chemnitz trauert um die bei der Leopardenattacke getötete
Tierpflegerin. Die 23-Jährige ist am Dienstag beigesetzt
worden. An der
Beerdigung
nahm das gesamte Tierparkpersonal teil. Deshalb blieb der Chemnitzer
Zoo
am Dienstag geschlossen. Die Ermittlungen von Polizei und
Gewerbeaufsichtsamt
haben ergeben, dass der schreckliche Vorfall allein auf das menschliche
Versagen
der Frau zurückgeht. Sie hatte vergessen, das Leopardengehege
vollständig
abzuriegeln. Arbeitsstress als Ursache wird ausgeschlossen, da die
23-Jährige
zuvor zwei Tage frei hatte.
Freie Presse - 21. Nov. 2006
Leoparden-Angriff:
Behörden schließen Ermittlungen ab
Der Tod der 23-jährigen Pflegerin vor eineinhalb Wochen im
Chemnitzer
Tierpark geht auf menschliches Versagen zurück. Das ist das
Ergebnis
der arbeitsschutzrechtlichen Ermittlungen des
Regierungspräsidiums,
die nahezu abgeschlossen sind.
MDR - 20. Nov. 2006
Schwierige
Elefantendame für Bergzoo Halle
Der Bergzoo Halle bekommt wahrscheinlich einen zweiten
Problem-Elefanten. Die Elefantendame Mafuta aus Berlin soll ins neue
Elefantengehege umziehen. Daheim hatte sie einem Pfleger gebrochen und
mehrere Rippen sowie Zähne ausgeschlagen. Halles Zoo-Sprecher
Biegel
sagte MDR 1 Radio Sachsen-Anhalt, man fühle sich dem Tier
gewachsen. In
Halle sei durch elektrische Gitter und große Laufboxen kein
direkter
Kontakt mit den Tieren mehr nötig.
Berliner
Kurier - 21. Nov. 2006
Rambo-Elefant
Berlin. Mit schweren Ketten an den Füßen, so müssen die
Tierpark-Elefanten wie im Ketten-Knast die Nacht verbringen. Doch
für
Elefantin Mafuta hat das Elend ein Ende. Nachdem sie einen Pfleger
angegriffen
hatte, zieht sie in den Zoo Halle - und kommt in ein echtes
Elefantenparadies!
Doch das ist keine Strafversetzung, eher eine "Beförderung": Denn
der
Zoo Halle hat erst im Sommer sein neues, rund fünf Millionen Euro
teures
Elefantenhaus eröffnet. Dort leben bisher nur Elefantenbulle Abu
(5)
und seine Mutter Sabi (20). Da hat Mafuta viel Platz auf dem
Freigelände
(2500 Quadratmeter) und auch drinnen kann sie sich künftig auf 380
Quadratmetern
tummeln. Und muss darum auch nachts nie wieder Ketten tragen!
Berliner
Zeitung - 22. Nov. 2006
Elefantenkuh
hat zu viel Temperament
Der Tierpark Berlin ist auf der Suche nach einen anderen Zoo für
die
Elefantenkuh Mafuta. "Sie hat einen sehr selbstbewussten Charakter",
sagte
Tierpark-Vizedirektor Claus Pohle. Und so komme es immer mal wieder zu
Konflikten
zwischen der 25 Jahre alten Kuh und anderen Elefanten. Vor sechs Wochen
hatte
auch ein Pfleger Mafutas Impulsivität zu spüren bekommen. Als
er sie
anketten wollte, gab sie ihm einen heftigen Schubs. Der Mann
stürzte
in den Graben des Geheges und schlug sich dabei mehrere
Schneidezähne
aus. "Wir suchen nun nach einem Zoo, in dem es zwischen Pflegern und
Elefanten
keinen Körperkontakt gibt", sagte Pohle. Möglich sei dies
beispielsweise
in Halle. Aber noch sei nichts entschieden.
eBund -
14. Nov. 2006
Bern,
dählhözli:
nur Rigo weiss, warum er zubiss
Traurig steht Tierpark-Direktor Bernd Schildger am Montagmorgen vor dem
Gehege, wo am Samstag Leopard Rigo seine Partnerin Saida bei der
Zusammenführung innert Sekunden getötet hat. Der
14-jährige Rigo
faulenzt oben
auf einer acht Meter hohen künstlichen Felsplatte. Hier zuhinterst
auf dem Plateau ereignete sich das Drama. Für Schildger ist der
Leopard
das gefährlichste, unberechenbarste Wildtier, das jederzeit
töten
könne. Deshalb werde jetzt Rigo auf keinen Fall
eingeschläfert.
Warum Rigo nach zwölf Jahre langer Zweisamkeit seine Saida
totgebissen
hat, ist für Bernd Schilder unklar. Vor allem weil sie sich in den
letzten
zwei Monaten in benachbarten Gehegen durchs Gitter sehen, berühren
und
beschnuppern konnten. Und sie hatten sogar mit Darius und Sakira
gemeinsamen
Nachwuchs. Könnte die neue, grosse Leopardenanlage im
Dählhölzli schuld
am Todesbiss sein? Diesen Grund hält Schildger für
unwahrscheinlich:
«Vielleicht bringt die anatomische Sektion Klarheit.»
Gegenwärtig
nehmen Ärzte bei der toten Leopardendame Saida im Berner
Tierspital
eine Autopsie bis zum letzten Gefäss vor. «Wir wollen
natürlich
wissen, ob sie krank war», sagt er.
20minuten - 14. Nov. 2006
Trotz
Todesbiss: Leopard Rigo wird nicht eingeschläfert
Gnade für den Dählhölzli-Leoparden: Obwohl Rigo am
Wochenende
seine Partnerin getötet hat, darf er am Leben bleiben. «Wir
sind
alle traurig und betroffen», sagt Bernd Schildger vom
Dählhölzli.
Das Unglück passierte am Samstag vor den Augen entsetzter
Tierparkbesucher:
Als die beiden Leoparden zusammengeführt wurden, stürzte sich
Männchen Rigo auf seine Partnerin Saida und tötete sie innert
Sekunden. Rigo wurde danach narkotisiert und erholt sich jetzt langsam
vom
Dämmerschlaf. Auch Experten gibt Rigos Todesbiss Rätsel auf:
«Das
ist kein natürliches Verhalten», sagt Pierre Moisson vom Zoo
Mülhausen. «Es kommt zwar vor, dass Leopardenmännchen
ihre
Jungen töten, aber nicht ihre Partnerinnen.» Moisson:
«Eventuell
könnte die Umplatzierung zu dieser Aggressivität geführt
haben.» Bevor
die neue Anlage fertig gestellt wurde, lebten die Tiere
gemeinsam in einem kleineren Gehege.
NZZ Online - 19. Nov. 2006
Das
Drama der Leoparden von Bern
Sie waren seit Jahren ein Paar und lebten im grössten
Leopardengehege
Europas. Trotzdem biss Leoparden-Männchen Rigo seine
Gefährtin
Saida im Berner Tierpark Dählhölzli zu Tode. Die Attacke gibt
Rätsel auf. Zwar hatte es schon bei einem früheren
Wiedervereinigungsversuch
Aggressionen gegeben, doch so etwas hatte niemand erwartet. «Kaum
war der Schieber zwischen den Abteilen geöffnet, ist Rigo
hindurchgegangen
und hat Saida attackiert», erzählt Schildger. Nach dem
ersten
Angriff liess der Leoparde kurz von seinem Opfer ab, biss dann aber
erneut
zu. Der Balg der Raubkatze wies «eine Perforation im
Schädel» auf, wie
Nadia Robert vom Tierpathologischen Institut sagt. Nachdem
Rigo und Saida aus dem Zürcher Zoo heimgekehrt waren, wo sie
gemeinsam
in einem Gehege rund sieben Monate verbracht hatten, wurden sie in Bern
separiert
untergebracht, um sich an ihre neue Anlage zu gewöhnen: ein Gehege
von
800 Quadratmetern Fläche, mit Felsterrassen und neun Meter hohen
Bäumen. Das Gehege war für rund 1,5 Millionen Franken gebaut
worden.
Entstanden ist die grösste Leoparden-Anlage Europas, die
«dem
natürlichen
Lebensraum» nachempfunden ist, wie Tierparkdirektor Schildger
sagt.
Bieler Tagblatt - 20. Nov. 2006
Tiere
leben schon heute artgerecht
Muss im Berner Dählhölzli wegen der strengeren
Tierschutzverordnung
umgebaut werden? «Nein», sagt Direktor Bernd Schildger.
«Die
Tiere werden bereits heute weit besser gehalten, als es das neue Gesetz
vorschreibt.» Die neue Tierschutzverordnung schreibt vor, wie
Menschen
mit Tieren umzugehen haben. Dabei geht es nicht nur um die
Nutztierhaltung,
wo strengere Regeln und grössere Liegeflächen gefordert
werden.
Auch private Tierhalter werden in die Pflicht genommen. Der Entwurf der
Verordnung hat Kritiker auf den Plan gerufen. Alex Rübel, Direktor
des Zürcher Zoos, bemängelt etwa, dass im Zusammenhang mit
der
Wildtierhaltung den Behörden die Fachkenntnis fehle. Es
genüge
nicht, nur quantitative Vorgaben über die Gehegegrösse zu
machen.
Rübels Kritik kann sich der Berner Tierpark-Direktor Bernd
Schildger
nicht anschliessen. Er findet den Entwurf gut. Bernd Schildger und das
Dählhölzli
kommen wegen der strengeren Auflagen nicht in Zugzwang. Als Beispiel
nennt
er die neue Seehundeanlage: «Sie ist mit 2000 Kubikmetern und
einer
Wassertiefe von 4 Metern die grösste Europas.» Es gibt aber
noch
Altlasten: «Die Pinguin-Anlage entspricht punkto Wasserbecken
nicht
mehr den Anforderungen. Neu wird eine Wassertiefe von einem Meter
vorgeschrieben, diese ist bei uns nicht überall gegeben.»
Die Pinguine
werden
den Tierpark verlassen. An gleicher Stelle entsteht ein Revier für
Papageientaucher.
Hamburger
Abendblatt - 21. Nov. 2006
Tierpark
Hagenbeck erhöht die Eintrittspreise
Der Tierpark Hagenbeck erhöht ab 2007 die Eintrittspreise, bei den
Jahreskarten um bis zu 28,5 Prozent. Grund: Der Zoo braucht Geld. Und
zwar
auf lange Sicht. Denn nach neuesten Berechnungen sind die laufenden
Kosten
auf 23 600 Euro pro Tag gestiegen. 1600 Euro mehr als in den
vergangenen
Jahren, in denen der Richtwert bei 22 000 Euro lag. "Die erhöhten
Kosten
liegen vor allem an den stark gestiegenen Preisen für Wasser,
Strom
und Energie", sagt Geschäftsführer Joachim Weinlig-Hagenbeck.
Die Konsequenz: Für eine Tageskarte zahlen Erwachsene 50 Cent
mehr,
also 15 statt 14,50 Euro. Für Kinder erhöht sich die Karte um
1,50 auf zehn Euro. "Unsere Preise sind trotzdem noch günstig",
sagt
Weinlig-Hagenbeck. Doch obwohl viele Besucher Verständnis für
die
Situation haben - für einige Familien wird der Zoo-Besuch zu
teuer.
Krefelder Zeitung - 17.
Nov. 2006
Laser-Therapie
soll Thai-Elefanten heilen
Krefeld. Obwohl sie meist selbst auf Spenden angewiesen sind, leisten
sich viele Zoos eigene Hilfsprojekte. Krefeld peilt eine Partnerschaft
im
Fernen Osten an. „Sie kennen doch viele Projekte in Asien. Ist da nicht
was für uns dabei?“ Sinngemäß so leitete Zoodirektor
Dr.
Wolfgang Dreßen im Sommer die Idee von einem eigenen –
möglichst
kostenneutralen – Engagement im Ausland an seinen Mitarbeiter Wolfgang
Nehring
weiter. Der erfahrene Elefantentrainer und -pfleger musste nicht lange
überlegen.
„Seit zehn Jahren kenne ich das Thai Elephant Conservation Center in
der
Lampang-Provinz. Dort werden nicht nur die königlichen
Dickhäuter
gepflegt, sondern auch Arbeitselefanten, die im Goldenen Dreieck
(Thailand,
Burma, Laos) auf Landminen getreten sind. Das wäre eine Aufgabe
für
den Krefelder Zoo.“ Mehrfach hat der 58-Jährige Nehring die
Station
60 Kilometer östlich von Chiang Mai besucht. In Zukunft soll im
Elefantenhaus
eine Info-Wand über das Projekt informieren und Zoo-Besucher
animieren,
für das Elefanten-Heim in Lampang zu spenden.
Sindelfinger Zeitung /
Böblinger Zeitung - 13. Nov. 2006
Lothar
und Sindi zurück im Osten
Er ist 16 Jahre alt, gut 250 Kilogramm schwer und, wenn er sich
aufrichtet, stolze 2,20 Meter groß. Lothar heißt das
Prachtexemplar,
das
im sächsischen Torgau geboren, im Sindelfinger Sommerhofenpark
aufgewachsen
ist und nach einem langen Intermezzo im Schwarzwald im Bärenwald
Müritz
in Mecklenburg eine neue Heimat gefunden hat. "Er hat sich sofort in
seinem
Gehege eingelebt", sagt Christoph Eberharter, der Projektleiter im
Bärenwald
Müritz, war eine Runde Schwimmen und hat sich dann aber ein
Wochenende
lang im Buschwerk ausgeruht. Trotzdem hat der Bärenwald gleich bei
seiner Eröffnung einen Besucheransturm erlebt: 2500 Menschen
wollten
Lothar sehen. Zwei Wochen später war der Braunbär aus Torgau
nicht
mehr allein, Schwester Sindi hat mit ihren 130 Kilogramm Lebendgewicht
ebenfalls
ihr Quartier in Mecklenburg bezogen. Bis Mitte 2007 sollen acht
Bären
im neuen Park leben. Ob der Torgauer Bärengraben überhaupt
noch
einmal Nachwuchs produziert, steht in den Sternen. In Sindelfingens
sächsischer
Partnerstadt läuft gerade eine Spendenaktion, um das Domizil der
Tiere
auf Schloss Hartenfels gründlich zu sanieren.
ORF.at - 20. Nov. 2006
Herberstein
bekommt neue Geschäftsführerin
Der vom Land Steiermark übernommene Tierpark Herberstein wird mit
Doris Wolkner-Steinberger eine neue Geschäftsführerin
bekommen.
Tourismusreferent LHStv. Hermann Schützenhöfer (ÖVP)
stellte
die Oststeirerin am Montag vor. Die 47-jährige Doris
Wolkner-Steinberger
ging von einer Bewerbungskommission als eindeutig beste Kandidatin
unter
32 Bewerbern hervor und wurde für den Job vorgeschlagen. Die
Oststeirerin
machte neben einer kaufmännischen Ausbildung auch eine Ausbildung
als
Tierpflegerin und war vier Jahre lang Geschäftsführerin beim
Tier-
und Erlebnispark Elfenberg in Mautern.
ORF.at - 21. Nov. 2006
Tierpark
soll
künftig mehr Besucher anlocken
Der Tierpark Herberstein hat ab 1. Jänner mit der
Marketing-Expertin
Doris Wolkner-Steinberger eine neue Geschäftsführerin. Sie
will
Herberstein für Familien attraktiver machen und um ein Drittel
mehr
Besucher anlocken. "Es wird eine Lippenbären-Anlage gebaut, die
wird
dann zur Eröffnung am 30. März präsentiert. Und wir
werden
versuchen jetzt auch mehr Zugang zu den Tieren für unsere Besucher
zu machen, vielleicht aktives Miteinander mit dem Besucher und dem
Tierpark.
Wir werden versuchen neue Events zu machen", so Wolkner-Steinberger.
Geplant
ist auch eine Zusammenarbeit mit Schönbrunn und eventuell anderen
Parks,
dann könne man dem Besucher ein so genanntes Paket anbieten.
Businessportal24
- 17. Nov. 2006
NABU
und Loro Parque Stiftung unterzeichnen Kooperationsvertrag
Der NABU will künftig enger mit der auf der Kanareninsel Teneriffa
ansässigen Loro Parque Stiftung zusammenarbeiten. Zu diesem Zweck
haben
der Naturschutzverband und die Organisation, die weltweit im Papageien-
und Artenschutz tätig ist, einen Kooperationsvertrag
unterzeichnet.
Das Bündnis zwischen Verantwortlichen aus den Bereichen
Naturschutz
und Zoologischen Gärten soll zu effektiveren Erhaltungs- und
Schutzmaßnahmen
der von Ausrottung bedrohten Arten führen', sagte
NABU-Präsident
Olaf Tschimpke. Auch wenn beide Organisationen ihre Ursprünge im
Vogelschutz
haben, soll auch der Schutz anderer Tierarten, wie zum Beispiel von
Elefanten,
Tigern und Walen, bei dem gemeinsamen Engagement eine Rolle spielen.
Der
NABU hat bereits eine seit sechs Jahren bestehende Kooperation mit dem
Verband
deutscher Zoodirektoren (VDZ). 'Das große
Umweltbildungspotential, das
die Zoologischen Gärten und Aquarien mit weltweit mindestens 600
Millionen Besuchern pro Jahr aufweisen, bietet die einzigartige
Möglichkeit
eine breite Schicht der Bevölkerung für die Handlungsweisen
und
Zielsetzungen des Natur- und Artenschutzes zu sensibilisieren', so
Tschimpke.
Westdeutsche Zeitung - 17. Nov.
2006
"Einen Freizeitpark wird es nicht geben"
Der Wuppertaler Zoo wappnet sich für die Zukunft. Zoo-Direktor
Ulrich
Schürer und Zoovereins-Vorsitzender Bruno Hensel über die
Neuausrichtung
des Tierparks.
WZ: Die schrittweise Modernisierung des Tierparks finanzieren Sie aus
unterschiedlichen Quellen. Die Großkatzenanlage ist ein
Regionale-Projekt,
das Gorilla-Außengehege ist aus städtischen Mitteln
finanziert
worden. Wichtigster Geldgeber aber ist und bleibt der Zoo-Verein.
Hensel: Der Zoo-Verein wird bis 2008 sechs Millionen Euro in den Zoo
investiert haben.
Schürer: Wir können durchaus mit der rasanten Entwicklung in
den Tierparks mithalten. In zehn Jahren sehe ich uns unter den
Top-Fünf
der NRW-Zoos. Wir setzen auf Qualität, weniger auf Show.
>> Ausführliches Interview
Planung
und Bau
Volksstimme -
22. Nov. 2006
Nationalpark
Harz: "Pamina" zeigt sich in neuer Umgebung
Nach mehrmonatiger Bauzeit ist es soweit. Der Nationalpark Harz weiht
ein
neues Luchsgehege ein. Rund 1500 Quadratmeter umfasst die
Umzäunung,
die unmittelbar an das bereits seit dem Jahr 2000 bestehende
Luchs-Schaugehege
an der Rabenklippe bei Bad Harzburg anschließt. Zukünftig
soll
es nun wesentlich leichter sein, hier Luchse zu beobachten. Die neue
Anlage
ist landschaftlich reizvoll gestaltet und bietet
Klettermöglichkeiten
und windgeschützte Liegeplätze für die Luchse. Besucher
können
fast alle Teile des Geheges überblicken. Attraktion der neuen
Anlage
bilden zwei einjährige Luchse. Das Weibchen " Pamina " wurde im
Pfälzer
Wald mit der Flasche aufgezogen und schon vor knapp einem Jahr vom
Nationalpark
Harz übernommen. Der junge "Kuder" war eigentlich für die
Auswilderung
vorgesehen und dafür eigens aus dem finnischen Wildpark Ranua am
Polarkreis
eingeflogen worden. Hier angekommen, erwies er sich nach einigen Wochen
Beobachtungszeit
allerdings als nicht geeignet für das Freiland. Es musste nun nur
noch
ein Name für den neuen Luchs gefunden werden. Und wie anders
sollte
dieser im ausklingenden Mozartjahr lauten als "Tamino".
Jungfrau
Zeitung - 17.
Nov. 2006
Rückzugsmöglichkeiten
für Gämsen im Tierpark Brienz
Drei Gämsen zeigt der Tierpark Brienz seinen Besuchern; einen
Bock,
eine Ziege und ein Jungtier. Im Gehege der Ziege und ihres Jungen wurde
während vier Tagen gebaut. Tierparkfreunde erstellten in
ehrenamtlicher
Arbeit einen Gämsberg. Während den ersten zwei Tagen
montierten
die Helfer den Zaun ab und transportierten mit Hilfe der Flück und
Blatter AG aus Brienz rund 50 Tonnen Steinbrocken und fünf
Kubikmeter
Beton herbei. Am Donnerstag und Freitag schliesslich wurden die Steine
zu
einem grossen, zerklüfteten Felsmassiv aufgetürmt und
gekittet.
Costa Blanca Rundschau - 16. Nov. 2006
Vogelpark,
dritter Versuch
Ein paar Vögel haben in San Fulgencio großen Wirbel
ausgelöst
- und das, obwohl sie noch gar nicht fliegen. Denn der Erlebnispark
samt
Raubvogelvoliere, der bei La Marina gebaut werden sollte, ist vorerst
im
Behördenwald verschwunden. Dabei hatten der Holländer Robert
Christian
Lauritsen und seine Frau Joyce van der Graaf vor zwei Jahren mit dem
Projekt
begonnen. Sie besorgten ein Grundstück, Baugenehmigung und Kredite
und fingen 2005 hinter dem neuen Supermarkt Mercadona an zu bauen. Doch
scheiterte das Projekt zunächst am Veto aus Valencia: Das Terrain
lag
im Überschwemmungsgebiet. Die Gemeinde war schließlich dabei
behilflich
gewesen, ein neues Grundstück weiter oberhalb in der Nähe
der Urbanisation La Marina zu finden. 85 Vögel - aus einer
renommierten
Brutstätte und mit Papieren - wurden besorgt und die ersten 30
Käfige
aufgestellt. Weil eine schriftliche Lizenz fehlte, veranlasste die
Ortspolizei
Ende Oktober den Abriss der Fundamente. Wie es nun weitergeht? „Wir
werden
jetzt den Behördenweg gehen und erst anfangen, wenn alles hieb-
und
stichfest ist", sagen sie.
HNA.de
- 15. Nov. 2006
Wo
Wolf und Bär baden
Bald werden sie da sein: Drei Wölfe und Bärin Dunja. Noch vor
dem kommenden Jahr soll das Gehege im Wildpark
Knüll fertig sein. Jetzt feierte der Wildpark Halbzeitfest. Jetzt
arbeiten die
Handwerker an einem erhöhten Weg, der es den Besuchern
ermöglichen
soll, die Tiere von oben, ganz aus der Nähe betrachten zu
können.
Auch der Wurfkessel ist noch nicht ganz fertig. Außerdem
fehlt der sichernde Zaun und die Begrünung. Insgesamt wird das
Gelände
7000 Quadratmeter messen. "Wir bauen diese Bären-Wolfsanlage, weil
Kinder
und Jugendliche uns immer wieder danach gefragt haben.", sagte Dr.
Wolfgang
Fröhlich. Die Europäische Union beteiligt
sich mit 121 000 Euro aus ihrem Leader-Programm an dem Projekt.
Basler
Zeitung - 22. Nov. 2006
Basler
Regierung genehmigt Kaufvertrag für Markthalle
Der Übernahme der Basler Markthalle durch die Immobilienfirma
Allreal
steht nichts mehr im Weg. Die Regierung hat den Kaufvertrag genehmigt.
Allreal zahlt für die Markthalle 19 Mio. Fr. und will das
Gebäude 2009
für das Publikum öffnen. Chancenlos war das von einer
privaten
Mäzenin unterstützte Projekt eines Polariums mit Pinguinen in
der
Markthalle. Die Regierung will aber Anfang 2007 mit dem Zoo Basel erste
Gepräche
über ein Polarium ausserhalb der Markthalle führen. Die
Petition
für das Polarium will die Regierung dann beantworten, wenn die
Ergebnisse
der gemeinsamen Suche nach einer Lösung vorliegen.
Westdeutsche
Zeitung
Ein Museum im
Zoo? "Das wäre ideal für uns"
Wuppertal. Das Fuhlrott-Museum soll umziehen, am besten in die
Zoo-Säle. Das
Gebäude gilt als Ideal-Unterkunft.
Aktionen
Hannoversche
Allgemeine Zeitung - 17. Nov. 2006
Ob
Mini-Nasenbär, Flusspferd- oder Tapir-Baby: Kinder sind
bekanntlich
unwiderstehlich –
das beweist auch der neue
Es ist der erste Kalender, in dem der Nachwuchs aus dem hannoverschen
Tierpark präsentiert wird. Für 14,90 Euro ist dieser ab
sofort im
Anzeiger-Hochhaus, in allen HAZ-Geschäftsstellen und im Zoo-Shop
erhältlich. Von
nächster Woche an gibt es ihn auch im Buchhandel. 1 Euro vom
Verkaufspreis
kommt der geplanten Alaskalandschaft Yukon Bay des Zoos zugute.
Leipziger Internet-Zeitung - 17. Nov. 2006
„Häkelhorste“
hoch im Kurs: Nur noch vier zertifizierte Mini ...
Westdeutsche
Zeitung - 21. Nov. 2006
Wo
die
Wuppertaler Pinguine wohnen
Die Pinguine sind aus dem Zoo zurück. Einige stehen an
altbekannter
Stelle, andere haben ein neues Zuhause. Doch ihre Macken und Vorlieben
sind
geblieben.
HNA.de -
15.
Nov. 2006
Märchenhaftes
für Kinder im Wildpark Knüll
Ob altüberliefert oder selbst ausgedacht: Märchen haben in
der dunklen Jahreszeit ihren festen Platz - wie der Wald, der immer
wieder
in den zauberhaften und faszinierenden Geschichten auftaucht. Im
Wildpark
Knüll findet deshalb am Sonntag, 19. November, für Kinder ab
sechs
Jahren ein märchenhafter Nachmittag statt.
Gera.de - 20. Nov. 2006
Weihnachten
im Tierpark Gera
Ein Blick auf den Kalender sagt uns unmissverständlich: „Bald nun
ist Weihnachtszeit, schönste Zeit, ...“. Und auch in diesem Jahr
kommt
der Weihnachtsmann wieder in den Tierpark Gera im Martinsgrund.
Schöne
weihnachtliche Märchenbilder, ab dem ersten Advent zu bestaunen,
sind
der Rahmen für besinnliche Stunden im Tierpark. Natürlich
will
das auch der Weihnachtsmann sehen. Und so kommt er am 1. Adventssonntag
das erste Mal in diesem Jahr mit kleinen Überraschungen in den
Tierpark.
Auch am 2. und am 3. Adventssonntag wird er zu Gast sein.
Yahoo! Nachrichten - 16. Nov. 2006
Orang-Utan
sammelt mit Webseite weltweit Freunde
Eine Orang-Utan-Dame namens Janey aus dem Zoo der kalifornischen Stadt
San Diego sammelt auf ihrer Internetseite weltweit Freunde. Mit dem
MySpace-Portal will der Zoo auf das Schicksal der bedrohten Tiere
aufmerksam machen und vor allem junge Leute über die Lebensweise
der
Menschenaffen aufklären.
Durch Buschfeuer sollen im vergangenen Monat in Indonesien rund 1000
Orang-Utans ums Leben gekommen sein. Bis zum Mittwoch hatten sich auf
der in dieser Woche geschaffenen Seite bereits über 200 Nutzer
eingetragen, darunter
die prominenten US-Talkshow-Moderatoren Ellen DeGeneres und Conan
O'Brien.
Nachwuchs
Vienna
Online - 16. Nov. 2006
Pinguin-„Wollknäuel“
in Schönbrunn
Der „Kronprinz“ unter den Königspinguinen im Tiergarten
Schönbrunn
zeigt sich seit einigen Tagen den neugierigen Besuchern. Bereits am 3.
Oktober schlüpfte das Küken. Bisher hielt sich das
„flauschige
Wollknäuel“ aber in der Bauchfalte seiner Eltern versteckt, sagte
Herwig
Pucher vom Schönbrunner Zoo. Mittlerweile sei der kleine Pinguin
aber
so groß, dass man ihn nicht mehr übersehen kann, berichtete
Pucher.
Gewicht und Größe werden derzeit noch nicht gemessen. Im
Frühjahr
soll anhand einer Feder mit Hilfe von Laboruntersuchungen das
Geschlecht
des Pinguins festgestellt werden. Das Schlüpfen eines
Königspinguins im
Tiergarten sei eine zoologische Rarität, erklärte Pucher.
Neben Königs- leben auch Humboldt- und Felsen-Pinguine im
Tiergarten
Schönbrunn. Die 54-köpfige Humboldt-Kolonie vermehrt sich im
Gegensatz zu den beiden anderen Arten sehr gut: In diesem Jahr wurden
insgesamt
acht Küken großgezogen. Bei den Felsenpinguinen ist 2006 nur
ein Jungtier geschlüpft. Der im Oktober zur Welt gekommen
Nachwuchs der
Königspinguine ist der erste seit vielen Jahren.
Express.de - 21. Nov. 2006
NOCH
VOR WEIHNACHTEN
Es war DIE Sensation der letzten Jahre im Kölner Zoo – die Geburt
von Baby Marlar. Doch jetzt kam raus: Es wird bald wieder eine
elefantöse
Geburt geben! Denn: Tong Koon, eine der neuen Elefanten-Kühe aus
Thailand
ist trächtig! Noch vor Weihnachten soll der nächste Minifant
das
Licht der Welt erblicken! EXPRESS-TV hat mit Zoo-Chef Theo Pagel
über
den bevorstehenden Kindersegen im Elefantenhaus gesprochen. Wie es um
Tong
Koon steht und was es noch für eine Überraschung gibt: Das
alles
verriet er uns am Telefon.
Süddeutsche Zeitung - 20. Nov. 2006
Nachwuchs bei den Pinselohrschweinen
Nachwuchs im Tierpark Hellabrunn: Die Pinselohrsauen "Dickes Kind" und
"Frau Nagel" haben geworfen. Insgesamt drei Pinselohrferkel, und eins
hat schon einen Namen.
Lübecker Nachrichten - 13.
Nov. 2006
Tierpark Neumünster freut sich über
Zwergotter-Nachwuchs
Ursprünglich stammt die kleinste Otterart aus Südostasien,
die zwölf Exemplare des Tierparks Neumünster fühlen sich
aber auch in nördlichen Gefilden wohl. Zwei Pärchen haben im
Herbst Nachwuchs bekommen. "Das dritte ist gerade dabei", sagte am
Montag
Tierparkleiter Peter Drüwer.
derstandard.at
-
22.November 2006
Zoo
vergiftet aus Kostengründen seine Löwen
Aus Kostengründen werden in einem äthiopischen Zoo seltene
Löwen
vergiftet. Man könne sich die teure Haltung der Jungtiere nicht
leisten, erklärte der Verwalter des Tierparks in Addis Abeba,
Muhedin
Abdulaziz. Die getöteten Äthiopischen Löwen würden
für 170
Dollar (130 Euro) an Tierpräparatoren verkauft, die sie ausstopfen
und
weiterverkaufen werden."Diese Tiere sind der Stolz unseres
Landes", sagte Abdulaziz. "Wir müssen etwas tun. Aber derzeit ist
es
unsere einzige Möglichkeit, sie den Präparatoren zu geben."
Nach
Schätzung von Naturschützern leben nur noch etwa 1.000
Äthiopische Löwen in Freiheit. Die für ihre schwarze
Mähne bekannte
Großkatze ist etwas kleiner als andere Löwenarten. Sie ist
das
Wahrzeichen Äthiopiens und ziert unter anderem die
Landeswährung. Der
Zoo habe laufende Betriebskosten in Höhe von 6.000 Dollar pro
Monat,
wohingegen die Einnahmen nur bei 5.000 Dollar lägen, sagte
Abdulaziz.
Die Praxis, Löwenjungen zu vergiften, gebe es seit mindestens zwei
Jahren.
Tierschützer haben sich bereits mehrfach entsetzt über die
Zustände in
dem fast 60 Jahre alten Löwen-Zoo geäußert. Dort sind
in mehreren von
Stacheldraht umgebenen Käfigen insgesamt 16 erwachsene Löwen
untergebracht.
derstandard.at - 16.November 2006
Orang-Utan-Aufklärung
auf MySpace
Für die Orang-Utan-Dame Janey aus dem Zoo der kalifornischen Stadt
San
Diego wurde eine MySpace-Seite eingerichtet. Damit will der Zoo auf das
Schicksal der bedrohten Spezies aufmerksam machen. Durch
Buschfeuer sollen im vergangenen Monat in Indonesien rund 1000
Orang-Utans ums Leben gekommen sein.
Nach
Angaben der Zooverwaltung haben sich auch schon virtuelle BesucherInnen
aus Japan, Neuseeland und Dubai zu Freunden der Affendame Janey
erklärt.
Die 1962 auf Borneo geborene Affendame Janey lebt seit über 20
Jahren
in dem kalifornischen Zoo. Mit Farben und Kreide schafft sie Bilder,
die bei
Versteigerungen weltweiten Absatz finden. Der Erlös einer
Bilder-Auktion in dieser Woche soll einem Tierschutzzentrum in Borneo
zu Gute kommen.
Georgien
Nachrichten
Direktor
von Zoo Tbilisi soll Geld unterschlagen haben
Die georgische Finanzpolizei hat am Mittwoch den früheren Direktor
des
Zoos in Tbilisi, Gia Sarkua, festgenommen
meinberlin.de
-
20. Nov. 2006
Ein
neues Zuhause für vier Kaimane
Der Zoo Berlin hat vier Kaimane aufgenommen. Die Tiere stammten aus
einer Münchner Reptilienauffangstation und seien nach Angaben
eines
Zoosprechers wegen illegalen Imports oder schlechten
Haltungsbedingungen beschlagnahmt worden. Die renovierte Krokodilhalle
des Zoo-Aquariums werde ihre neue Heimat sein.
Hamburger
Abendblatt - 22. Nov. 2006
Entflogener Pelikan wieder bei Hagenbeck
Die Suche nach dem Pelikan, der in der vergangenen Woche viele
Norderstedter amüsierte, war erfolgreich. Der große Vogel
lebt
inzwischen wieder
wohl versorgt im Tierpark Hagenbeck. Entdeckt wurde das Tier auf einer
Koppel
in Quickborn, wo zwei Tierpfleger Erfolg hatten: Ihnen gelang es, den
Pelikan einzufangen und in einer Box zum Tierpark zu transportieren. In
der vergangenen Woche war der Vogel aus dem Tierpark entflogen.
Süddeutsche
Zeitung
- 13. Nov. 2006
Trauerschwan lebt sich ein
Es war die Liebe des Sommers. Ein Trauerschwan verknallte sich auf dem
Aasee in Münster in ein Tretboot in Schwanenform. Im Tierpark
haben
die beiden dank Zoodirektor Jörg Adler ein Winterquartier
gefunden.
Ein Interview mit Jörg Adler.
Wormser Zeitung - 14. Nov. 2006
Kleiner
Nico Nuss frisst den i-Punkt
Das Eichhörnchen, das während seines ersten Auftrittes als
Sympathieträger auf dem Aktionstag im Wildpark Rheingönheim
viele
Kinderherzen höher schlagen ließ, heißt "Nico Nuss".
Dies
ist das Ergebnis des Wettbewerbs der Stadt Ludwigshafen, an dem sich
350
Personen beteiligten. Ein Designbüro entwarf, in enger
Zusammenarbeit
mit Stadt und dem Grünflächenamt das neue Erscheinungsbild
mit
dem Eichhörnchen als Sympathieträger.
Leipziger Volkszeitung - 16. Nov. 2006
Tiere
unbeeindruckt von milder Witterung in Sachsen
Die milden Novembertemperaturen lassen Wild- und Zootiere in Sachsen
eher unbeeindruckt. Im Dresdner Zoo herrscht der normale Alltag.
Sachsens
Umweltminister Stanislaw Tillich (CDU) warnte vor den Folgen der
globalen
Klimaerwärmung auch für Sachsen. Gerade die Mittelgebirge
würden
mittelfristig von den Auswirkungen betroffen sein. Den Bewohnern im
Dresdener Zoo macht das Wetter
nicht zu schaffen. Weder würden die Tiere ihr Winterfell abwerfen
noch
bereits wieder Frühlingsgefühle bekommen und an Nachwuchs
denken,
sagte der zoologische Leiter Wolfgang Ludwig.
Prignitzer -
21. Nov. 2006
Dankeschön
an fleißige Spender
Perleberg. Es war ein eindeutiges Apfeljahr. Köstlich schmecken
Äpfel
aber auch den Vierbeiner im Perleberger Tierpark. Und darum freut sich
das
Team um Tierparkleiter Wilhelm Lüdke auch ganz
außerordentlich, dass in
diesem Herbst so viel Fallobst und auch Wallnüsse geliefert
wurden und auch noch werden. Gut fünf Tonnen Äpfel und etwa
500
Kilogramm Nüsse gingen bisher im Tierpark ein.
MSV
Duisburg -
16. Nov.
2006
MSV
übernimmt Patenschaft für Zebra Erle
Der MSV Duisburg hat eine Patenschaft für ein Zebra im Duisburger
Zoo übernommen. Das Tier hört ab sofort auf den Spitznamen
„Erle“,
benannt nach MSV-„Oldie“ Carsten „Erle“ Wolters, der in der elften
Saison
in Folge, genau seit Juni 1996, für die Zebras auf dem grünen
Rasen aktiv ist. „Erle“ und „Erle“ lernten sich nach Übergabe der
offiziellen
Urkunde im Zebragehege durch Zoodirektor Dipl. Biol. Reinhard Frese bei
ein paar Möhren bereits näher kennen.
Tirol
Online
- 16. Nov. 2006
Stanglwirt
wegen Haihaltung unter Beschuss
Sie sind die Attraktion im Wellnessbereich des Stanglwirts: die beiden
Haie Romulus und Renki. Jetzt allerdings trat der Österreichische
Tierschutzverein auf den Plan: Sie zeigten
den Stanglwirt wegen nicht artgerechter Tierhaltung an. Seit 1.
Jänner
2006 gibt es ein neues österreichisches Tierschutzgesetz
- laut diesem brauchen diese Riffhaie mindestes 50 Quadratmeter
Grundfläche und 100.000 Liter Salzwasser. Das Aquarium des
Stanglwirts
fasst nur 28.000 Liter Salzwasser. Balthasar Hauser zeigt sich
entsetzt:
"Die artgerechte Haltung unserer Tiere liegt uns sehr am Herzen." Es
befremde
ihn sehr, "dass von diesem Verein niemand mit uns Kontakt aufgenommen
hat".
Für den Bau des Aquariums habe er sich Spezialisten des "Haus der
Natur"
in Salzburg geholt. Deren Mitarbeiter Kurt Hochbrucker betreut das
Becken
nach wie vor: "Es ist richtig, dass sich das Gesetz geändert hat.
Das
gilt aber nur für Aquarien, die jetzt gebaut werden."
Bieler Tagblatt - 16. Nov. 2006
Von
der Gasse in den Zoo
Im Zoo «Johns kleine Farm» in Kallnach werden junge
Menschen
mit Problemen zu Wildtierpflegern ausgebildet. Ein Beispiel für
sinnvolle
Reintegration von Ex-Drogensüchtigen.
Aalener
Nachrichten - 21. Nov. 2006
Proteste
wegen boxender Kängurus in Schanghai
Eine «Tier-Olympiade» mit boxenden Kängurus und
Fahrrad
fahrenden Bären in Schanghai ist nach heftigen Protesten von
Tierschützern
aus aller Welt gestoppt worden. «Die Spiele haben bisher noch nie
Probleme
gemacht, aber in diesem Jahr haben wir Beschwerden bekommen und sie
abgesetzt»,
sagte ein Mitarbeiter des Wildtierzoos. Für die vierten
«Olympischen
Spiele der Tiere» waren im September 300 Zoobewohner aus ganz
China
nach Schanghai gebracht worden. Die Veranstaltung sollte
ursprünglich
bis Ende des Monats laufen. Unter äußerem Druck schaffte der
Zoo
auch die Möglichkeit für Besucher ab, sich mit Jungtieren
fotografieren
zu lassen.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische
Meldungen
De
Telegraaf,
21. November 2006
Verhuizing in Arnhemse dierentuin
Umzug in Arnheimer Zoo
http://www.telegraaf.nl/binnenland/53916241/Verhuizing_in_Arnhemse_dierentuin.html
Die Kamele, Bisons, Lamas und Japan-Makaken haben den Arnheimer Zoo
verlassen, um Platz für Tiger, Bären, Kraniche, Pelikane und
andere
neue Bewohner des Zoos zu machen. Nächstes Jahr eröffnet der
Zoo eine
neue afrikanische Savanne, 2008 soll ein neues asiatisches
Regenwaldhaus für 6 bis 8 Mio. Euro fertig werden.
HLN.be – 17. November 2006
Zwarte zwanen uitzonderlijk vroeg uit het ei in Olmense zoo
Besonders früher Schlupf von Schwarzschwänen
im Olmense Zoo
Im belgischen Olmense Zoo sind fünf
Schwarzschwäne
geschlüpft. Normalerweise legen sie ihre Eier erst im Februar.
Dass sie
in diesem Jahr verfrüht sind, führen Sprecher des Zoos auf
die warme
Witterung zurück.
Limburgs Dagblad – 14. November 2006
IJsberen en leeuwen naar Gaiapark
Eisbären und Löwen für den Gaiapark
http://www.ld.nl/article1137495.ece
In den kommenden vier Jahren soll der Gaiapark Kerkrade um 4 ha
erweitert werden. Auf der neuen Fläche sollen Eisbären,
Löwen, Seehunde
und Seelöwen leben.
Reformatorisch Dagblad – 6. November 2006
Zodiac wil afstand tussen mensen en dieren klein houden
Zodiac will Abstand zwischen Mensch und Tier klein halten
http://www.refdag.nl/artikel.php/1280571
Seit einigen Monaten ist Marc Damen in der Chef-Etage von Zodiac-Zoos,
welches in den Niederlanden vier kleinere Zoos betreibt: Aqua Zoo
Friesland, Zoo Labyrinth Boekelo, Dierenpark Wissel und Zoo Parc
Overloon. Zusammen haben die Zoos jährlich etwa 600.000 Besucher,
von
denen knapp die Hälfte auf den mit 18 ha größten der
vier Zoos, den Zoo
Parc Overloon, entfällt. Zuvor war Marc Damen im Burgers’ Zoo
Arnhem
(1,5 Mio Besucher jährlich) für die Säugetiere
zuständig. Zudem
koordiniert er das Zuchtprogramme für alle 659 europäischen
Giraffen.
In den kommenden Jahren sollen die Zodiac Zoos erweitert und
attraktiver werden. Der Dierenpark Wissel wird sogar komplett auf ein
Gelände nördlich von Epe umziehen. Größere Tiere
(das größte Tier in
Wissel ist das Zwergflusspferd, in Overloon sind es die Kamele) sollen
aber vorläufig nicht angeschafft werden. Der Tierbestand braucht
sich
dennoch nicht zu verstecken: Der Zoo Wissel verfügt über
nicht weniger
als 18 Arten von Krallenäffchen, welche alle Teil der europaweiten
Zuchtprogramme sind. Klein aber fein – so soll es laut Marc Damen
bleiben. Die Zodiac Zoos wollen nicht in Konkurrenz zu den großen
Zoos
des Landes treten.
Dierennieuws – 2. November 2006
Safaripark's neushoorn nel europees kampioen met 13e jong
Nashorn „Nel“ Europameister mit 13. Jungtier
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200611/nw48676.htm
Am Morgen des 2. November ist im Safaripark Beekse Bergen ein
Breitmaulnashorn-Bulle zur Welt gekommen. Für die Mutter „Nel“ ist
dies
bereits das 13. Jungtier, womit sie zusammen mit einer Nashornkuh in
England den diesbezüglichen Europarekord hält. Für den
Tierpark ist es
bereits die 21. Geburt eines Breitmaulnashorns.
|
| Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen
|
Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise
gekürzt |
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 22.11.2006
Neues vom Äffle
Brüllaffen sind bezaubernde
Wesen,
und erlauben dank eindeutiger Fellfarben auch Laien einen tieferen
Einblick in ihre Familienstrukturen. Im amazonischen Regenwald der
Wilhelma herrscht der schwarzhaarige „Myles“, ein Gemütsaffe, der
vielleicht aussieht wie ein Macho, aber nicht brüllen mag. Mit ihm
verbandelt ist die charmante blonde „Yara“. Die farbliche Aufteilung
folgt keinem Klischee, sondern ist bei Brüllaffen völlig
normal: Die
Männer sind immer schwarzhaarig und die Damen immer blond. Die
beiden
produzieren fleißig kleine Brülläffchen, eins pro Jahr,
und bis jetzt
lauter Jungs. Sohnemann „Mato“, geboren 2003, ist mittlerweile nach
Danzig umgezogen – rechtzeitig, bevor Papa „Myles“ ihn rausgeworfen
hätte. Das ist nicht etwa gemein, sondern in der Natur so
üblich:
Brüllaffenväter dulden keine erwachsenen Söhne in der
Familie und
werfen sie raus, solange sie das noch können. „Pepe“, geboren
2004, ist
in der Pubertät und färbt gerade um von blond auf schwarz.
„Alano“,
geboren 2005, genießt noch die Narrenfreiheit der Jugend und
guckt sich
bei „Pepe“ allerlei Blödsinn ab. „Rodrigo“ hingegen, das
Nesthäkchen,
geboren am 16. Oktober 2006, krallt sich noch fest in Mutters Fell und
beobachtet die Welt erst mal von dieser sicheren Warte aus. Da
Brüllaffen ihren Greifschwanz als dritte Hand benutzen
können, hat
Mutter „Yara“ immer eine Hand für den Nachwuchs frei – sehr
praktisch,
wenn fast das ganze Leben auf Bäumen stattfindet!
Zoo Basel, 22.11.2006
Stimmungshoch im Zolli
Wer sich trotz kühlerer Temperaturen noch für
einen
Zollirundgang entscheidet, wird zurzeit reichlich belohnt, denn
während
die aktuell anlaufenden Weihnachtsvorbereitungen Familie "Basler" voll
in Beschlag nehmen, bereiten sich nicht wenige Tiergruppen zielstrebig
auf die Zoosaison 2007 vor. Wie sie dies tun? Sie schaffen jetzt die
biologischen Voraussetzungen für den Nachwuchs, der Sie im
Frühjahr als
Zollibesucher willkommen heissen wird. Ob bei den Rentieren und den
Tahren im Sautergarten, den Zwergziegen im Kinderzolli, oder im
übrigen
Garten, bei den Mufflons, den Straussen oder auf den Entenweihern –
überall werden Hochzeiten gefeiert oder mehr oder weniger
aufwändige
Vorbereitungen dazu getroffen. So wechseln sich beispielsweise beim
Straussenpaar seit Tagen Balzeinlagen, Paarungen und Eiablagen ab, und
diese Woche erwartet der Zolli schon Ei-Nummer 7 und 8! Bei klarem
Wetter ist ein kurzer Halt beim "Oberen Weiher" angezeigt. Das
Augenmerk gilt kleinen Entenversammlungen artgleicher Männchen,
die auf
dem Gewässer einem unterhaltsamen Gesellschaftsspiel frönen.
Unermüdlich wiederholen die Mitspieler ihre starren
Verhaltensmuster.
Sie führen Trink- und Putzbewegungen aus oder schütteln den
Kopf. Sie
richten sich plötzlich hoch auf, wippen mit dem Kopf nach unten,
wobei
ein feines Pfeifen hörbar ist. Schillernde Gefiederpartien lassen
sie
für den Bruchteil einer Sekunde signalartig aufblinken, um sie
ebenso
rasch wieder zu verbergen. Dieses etwas befremdliche Treiben, die so
genannte soziale Balz der Entenerpel, ist nicht mit der
zielgerichteten, auf ein bestimmtes Weibchen ausgerichteten
Partnerwerbung vergleichbar. Vertieft in ihre Selbstdarstellung im
schmucken Hochzeitskleid, interessieren sich die Erpel eher für
ihresgleichen als für in der Nähe schwimmende Weibchen.
Letztere
mustern ihre balzenden Artgenossen aber sehr genau und treffen im
Stillen auch schon ihre Wahl. Ein entschiedenes Weibchen schwimmt ihrem
Auserwählten hartnäckig nach, bis er sich an ihre Anwesenheit
gewöhnt
hat. Mit Trink- und Scheinputzbewegungen gibt er ihr schliesslich zu
verstehen, dass er in die Verlobung einwilligt. Nur ein Spiel ist der
"Männerstamm" also trotzdem nicht. Überall im Garten werden
noch
weitere Hochzeiten zelebriert, zum Beispiel am Tahrfelsen mit
üppig
verspielter Haartracht oder gleich nebenan, die Rentiere mit imposantem
Kopfschmuck; Ziegen im Kinderzolli mögen es pointiert duftend, und
bei
den Mufflonschafen geht die Zeremonie meist nicht ohne
Nebengeräusche
ab, weil mehrere Anwärter, Kopf gegen Kopf, erst den
Paarungspartner
ausmachen müssen.
Thüringer Zoopark Erfurt, 22.11.2006
Quirlige Waldgeister
Seit ein paar Tagen haben zwei neue Bewohner in einer
Freianlage im Aquarium des Zooparks am Nettelbeckufer 28a Einzug
gehalten: Rothörnchen. Die flinken Gesellen stammen
ursprünglich aus
Nordamerika und bewohnen dort vor allem Nadelwälder. Laub- und
Mischwälder werden zumeist vom stärkeren Grauhörnchen
„okkupiert“. Die
Tiere erinnern etwas an kleine Eichhörnchen, leben aber im
Gegensatz zu
diesen viel am Boden. Die Hörnchen sind den ganzen Tag aktiv und
erkunden munter ihr Gehege. Winterschlaf halten sie nicht. Nur an ganz
kalten Tagen bleiben sie im warmen Nest. Interessant wird es zur
Paarungszeit. Dann zwitschern sie wie kleine Kanarienvögel. Wer
die
niedlichen Gesellen besuchen möchte, ist zu einem Besuch in das
Aquarium herzlich eingeladen.
Thüringer Zoopark Erfurt, 22.11.2006
Kleiner ‚Yoda’
Die Kinoserie „Star Wars“ kennen viele. Und ‚Yoda’ ist
dann
sicher auch ein Begriff. Genau der Name drängt sich einem auf,
wenn man
in das niedliche Gesicht blickt, das einen aus der Hand des Pflegers
anschaut. ‚Yoda’ ist ein kleiner Nilflughund aus dem Thüringer
Zoopark
Erfurt. Er hatte Pech, denn er ist, wer weiß wie, von seiner
Mutter
gestürzt und lag hilflos am Boden. Das passiert in der Natur auch
hin
und wieder. Für den Kleinen ist das Leben dann zu Ende. Die Mutter
fliegt nicht hinterher und sammelt ihr Kind wieder auf. Im Zoo
könnte
der Pfleger das Baby wieder an die Mutter hängen, theoretisch.
Aber an
welche? Und wie? Beim Versuch, sich den Tieren auf Armlänge zu
nähern,
flattert alles wild durcheinander. In dieser Situation ein Baby an
einen mütterlichen Bauch zu fummeln, ist unmöglich. Zudem ist
die
Gefahr, dass in der Panik noch andere Weibchen ihre Kinder verlieren
viel zu groß. ‚Yoda’ wird nun im Zoopark mit der Hand aufgezogen.
Er
bekommt alle zwei Stunden Früchtebrei mit Traubenzucker, Joghurt
und
etwas Mineral-Vitamin-Pulver. Übrigens ist er nicht allein. An dem
Unglückstag sind nämlich zwei Flughunde abgestürzt.
‚Ewok’ ist ein paar
Tage älter. Aber auch er lässt es sich in Pflegerhand gut
gehen.
Zoo Heidelberg, 22.11.2006
Besucherrekord im Zoo
Über 500.000 Menschen besuchen den Zoo Heidelberg
in diesem
Jahr. Das sind 1370 Besucher pro Tag, wobei die Spanne groß ist:
17
Besucher am 26. Januar stehen ca. 7000 Besuchern am 1. Mai
gegenüber.
Im August wurde mit etwa 70.000 Besuchern ein neuer Monatsrekord
aufgestellt. 1765 Familien der Region haben sich bislang entschlossen
eine Familienjahreskarte für den Zoo zu kaufen. „Der fantastische
Besucherzustrom dieses Jahres lässt sich nicht allein mit dem sehr
guten Wetter begründen,“ ist sich Zoodirektor Dr. Klaus
Wünnemann
sicher. „Die viele Arbeit, die Tierpfleger, Gärtner, Handwerker
und
Verwaltung in den letzten Jahren bewältigt haben, kommt bei den
Besuchern an.“ In den 90er Jahren schwankte die Besucherzahl zwischen
360.000 und 410.000 Besuchern. Nachdem 2005 die halbe Million
Zoobesucher nur knapp verfehlt wurden, könnten dieses Jahr
über 525.000
Besucher am Jahresende zu Buche stehen. Woher kommen die Zoobesucher?
Was gefällt Ihnen und was weniger? Wie erreichen sie den Zoo? und
vieles mehr wurde in diesem Sommer von der größten
Besucherumfrage
erfasst, die im Zoo je durchgeführt wurde. Die Ergebnisse der
Untersuchung werden zum Jahresende vorliegen und zusammen mit denen
einer Studie des Geographischen Instituts in die weiteren Planungen des
Zoos einfließen. „Wir wollen die Zufriedenheit unserer Besucher
mit
unserem Bildungs- und Erholungsangebot weiter steigern und noch mehr
Menschen in der Region erreichen,“ gibt der Zoodirektor als Ziel an.
„Wenn es uns gelingt, dauerhaft über eine halbe Million Besucher
zu
erreichen, dann können wir nötige Investitionen schneller
realisieren
und hoffentlich auch die bedrückende Personalsituation verbessern.
Wir
haben viele engagierte MitarbeiterInnen, die darauf brennen, ihre guten
Ideen umsetzen zu können.“
Zoo Hannover, 22.11.2006
Elefant gratuliert Zoodirektor zum Geburtstag -
Glückwunsch
trompetet
So ist das, wenn man Chef von 2.100 tierischen
Mitarbeitern
ist und seinen 60. Geburtstag feiert. Da wird nicht einfach „Herzlichen
Glückwunsch“ gesagt – es wird regelrecht trompetet! Zum Geburtstag
von
Zoodirektor Klaus-Michael Machens überreichte Elefantendame Sayang
(11)
heute im Erlebnis-Zoo Hannover nachträglich* einen bunten
Strauß Blumen
im Namen des gesamten Zooteams. Natürlich hatte sie sich vorher
von der
Qualität der Blumen überzeugt und erst einmal eine Blüte
einer
Kostprobe unterzogen. Von den tierischen Glückwünschen seines
Teams
wurde der Zoodirektor in der Afrika-Landschaft „Sambesi“
überrascht, in
der er Sayang – als Asiatischer Elefant eigentlich im indischen
Dschungelpalast zu Hause – wahrlich nicht vermutete. Den kleinen
Spaziergang durch den Zoo hatten die Tierpfleger mit der Elefantendame
trainiert. Elefantöse Überraschung!
Zoo Heidelberg, 21.11.2006
Löwe im Zoo – ein harter Job!
Eigentlich heißen Löwen nicht Heribert...und der kleine
Löwe Heribert
ist, zumindest aus Löwensicht, ein hoffnungsloser Fall. Er
trägt eine
Brille, sammelt Briefmarken, ernährt sich vegetarisch und
hält sich am
liebsten in der Leihbücherei auf. So was tut man nicht, vor allem
wenn
der Vater als Anführer eines Löwenrudels arbeitet und zum
„Alphatier
des Jahres“ gewählt wurde. Doch dann werden im Zoo
Teilzeitlöwen
gesucht. Aber auch hier wird Heribert nicht ernst genommen: Was wie ein
Löwe aussieht, muss noch lange kein Löwe sein. Denn ein Zoo
ist ein
ganz normaler Arbeitsplatz. Jeder macht den Job, den man ihm zuteilt.
Der arme Heribert muss ziemlich weit unten anfangen: als Wombat. Als
auch noch seine Eltern zu Besuch kommen wollen, um zu sehen, wie sich
der Junge so als Löwe macht, ist Heribert vollkommen
verzweifelt.... In
dem Buch „So wird man Löwe“ von Hans Zippert und Rudi Hurzlmeier
geht
es um Tiere, die wie Menschen sind. Und so gilt die Moral von der
Geschicht’: Es ist nicht wichtig, wie ein Löwe auszusehen, sondern
das
Herz eines Löwen zu haben. So ist dieses fantastische Buch denn
auch
kein reines Kinderbuch, sondern für Erwachsene und Kinder ab 12
Jahren
geschrieben.
Zoo Duisburg, 21.11.2006
Noch mehr blaue Bälle…
Ungebrochen läuft die Welle der
Spendenbereitschaft für das
neue Dach über dem Delphinarium des Zoos weiter.
Nachdem Einnahmen von unzähligen privaten Sponsoren, Zuwendungen
aus
Wirtschaft und Industrie sowie vielen Vereinen in den vergangenen
Monaten dem Sonderkonto gutgeschrieben werden konnte, fanden die
Aufrufe der Mitarbeiter und des Vorstandes der Zoo Duisburg AG auch im
politischen Raum Gehör: Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Duisburg
hat
für den guten Zweck geworben und Geld gesammelt. Ein namhafter
Betrag
ist dabei zu Gunsten des Delphinariums zusammengekommen und wird in den
nächsten Tagen an den Zoo überwiesen. Wie bekannt, steht am
östlichen
Brückenkopf der Neuen Landschaftsbrücke im Zoo eine
große Spendensäule,
gefüllt mit vielen, vielen blauen Plastikkugeln, von denen jede
einzelne den Gegenwert von 150 Euro repräsentiert.
Zoo Landau, 21.11.2006
Zoo Landau in der Pfalz begrüßt 160.000ten zahlenden
Besucher -
Besucherrekord das dritte Jahr in Folge
Familie Reyer aus Mutterstadt zeigte sich überrascht und sichtlich
erfreut, als Sie am 20. November 2006 (Montagvormittag) als die
160.000ten zahlenden Besucher seit Beginn des Jahres im Zoo Landau in
der Pfalz von Zoodirektor, Dr. Jens-Ove Heckel persönlich
begrüßt
wurden. Der Zoodirektor übergab einen Blumenstrauß, einen
Zooführer und
eine Familienfreikarte als Dankeschön. Im Zoo freut man sich
besonders
über dieses sehr positive Besucherergebnis, da nach einem eher
schleppenden Saisonstart durch die kühle Frühjahrswitterung
und einem
besucherschwachen Juli nun bereits im November das langjährige
Jahresbesuchermittel von 150.000 zahlenden Besuchern deutlich
überschritten wurde. Allerdings wurde diese Zahl auch schon in den
vergangenen zwei Jahren mit insgesamt über 165.000 Besuchern
(2004) und
171.000 Besuchern (2005) erheblich geknackt. Im Zoo führt man
diese
erfolgreiche Zwischenbilanz auf verschiedene Faktoren zurück:
Eigenen
Umfrageergebnissen zur Folge konnte der Zoo durch intensive positive
Medienpräsenz, kooperative Werbemaßnahmen u.a. mit dem
Freizeitbad
LaOla sowie wegen zahlreicher Bauaktivitäten und durch ein sehr
ambitioniertes Veranstaltungsprogramm die Aufmerksamkeit verstärkt
auf
sich ziehen. „Über 90% der Besucher reisen aus dem näheren
und weitern
Umfeld der Stadt Landau an,“ sagt Heckel. Allerdings wolle und
könne
man sich laut Zoodirektor nicht auf diesen Erfolgen ausruhen, da der
Kostenentwicklung beim Unterhalt des Zoos nur durch zwei
Stellmechanismen, nämlich die Eintrittspreise und die Zahl der
Besucher, begegnet werden kann!
Zoo Dortmund, 21.11.2006
Kinder treffen den Nikolaus im Zoo Dortmund
Die Kassiererinnen des Zoos haben gesehen, dass ein rotgekleideter Mann
mit einem Sack voller guter Dinge und seinem Begleiter in den Zoo
gegangen ist. Doch wo sind die beiden? Haben sie sich verlaufen oder
versteckt? Am Montag, 4. Dezember, treffen die Kinder den Nikolaus im
Dortmunder Zoo. Sie werden sich in kleinen Gruppen ab 17 Uhr
halbstündlich auf die Suche machen und auf ihrem Weg durch die
Tierhäuser einiges erleben und entdecken. Freie Plätze sind
noch bei
den Führungen um 18, 18.30 und 19 Uhr zu haben. Die Kinder werden
erst
zirka 45 Minuten durch den Zoo geführt und treffen dann den
Nikolaus im
Raubtierhaus, der aus dem Goldenen Buch vorliest.
Zoologischer Garten Berlin, 20.11.2006
Das ZOO-AQUARIUM BERLIN meldet: Neue Heimat für vier Kaimane aus
der
Münchener Reptilienauffangstation
Endlich ist es so weit. Und dies im doppelten Sinne, denn erstens ist
jetzt die Krokodilhalle des Zoo-Aquariums nach mehrwöchigen
Renovierungsarbeiten wieder voll im Betrieb und zweitens haben vier
Kaimane hier jetzt endlich eine neue Heimat gefunden. In der
Krokodilhalle wurden die Unterwasserfenster neu verglast. Diesmal
musste die Scheibe für die großen Fenster nicht mehr
gedrittelt werden,
sondern mit neuer Technik konnten sie mit einer einzigen 1,6 Tonnen
schweren Glasscheibe verglast werden. Dadurch wirkt das Schwimmbecken
der Krokodile viel größer! Die kleine Seite der Halle wurde
nicht nur
neu verglast, sondern auch neu dekoriert, denn hier werden jetzt
Wasserschildkröten und Kaimane aus Süd- und Mittelamerika
einziehen.
Wahrend die Schildkröten aus dem eigenen Bestand stammen, kommen
die
Kaimane von einer Reptilienauffangstation in München. Alle vier
Kaimane
wurden nämlich wegen illegalen Importes oder schlechten
Haltungsbedingungen bei ihren Vorbesitzern von den Behörden
beschlagnahmt und warteten jetzt in der Reptilienstation darauf, dass
sich jemand für sie interessierte. So gesehen ging es ihnen
ähnlich wie
den Hunden und Katzen im Tierheim. Nur sind Hund und Katze im
Allgemeinen niedlicher als ein mittelgroßes Krokodil und vor
allem auch
leichter zu halten. Doch nun haben sie im Zoo-Aquarium eine neue,
großzügige Heimat mit beheiztem Swimming Pool und ebenfalls
warmen
Liege- und Sandflächen gefunden. Spätestens, wenn in den
nächsten
Wochen noch die Schmetterlinge in der Krokodilhalle schlüpfen und
zwischen den tropischen Bäumen herumflattern, dann kommt auch
für den
Besucher auf der Holzbrücke über den großen Krokodilen
und den
kleineren Kaimanen echte Urwaldstimmung auf. Es lohnt sich also, bei
schlechtem Berliner Wetter wieder einmal die historische Krokodilhalle,
die 1913 übrigens das erste für Besucher begehbare Tiergehege
der Welt
war, zu besuchen und mitten in Berlin etwas Tropenluft zu schnuppern.
Wildpark Lüneburger Heide, 20.11.2006
Mythos Alphawolf- oder führt die Wölfin?
Workshop im Wildpark
Lüneburger Heide
„Die mit den Wölfen sprechen“: Das erste
Management-Erlebnis-Coaching mit Wölfen. Ein Mittel gegen
Führungskrisen im Unternehmen Mit einem ganz neuen Coaching-Ansatz
löst
Heart-Leadership International Führungs-Krisen im Management. „Von
der
Rudelführung der Wölfe können sich unsere
Workshop-Teilnehmer soziale
Intelligenz für Mitarbeiter- und Teamführung abschauen“, sagt
Rainer K.
Lessing, Coach und Unternehmensberater der strategischen
Managementberatung HeartLeadership International. In Kooperation mit
der Wolfsexpertin Tanja Askani präsentiert Rainer Lessing die
neuesten
wissenschaftlichen Ergebnisse der Managementpraxis, Neurobiologie und
Wolfsforschung. Im Wildpark Lüneburger Heide haben die Teilnehmer
des
Workshops die einzigartige Möglichkeit ganz nah mit den
Wölfen
innerhalb und außerhalb des Geheges in Kontakt zu kommen und
erfahren
einzigartige Erlebnisse: Wölfe zum Anfassen, Bewusstsein für
Heart-Leadership und Strategie-Tools zum sofortigen Nutzen im
beruflichen Alltag. Das Coaching mit dem Wölfen zeigt, was
Menschen von
der Jagdgemeinschaft und dem Familienverbund der Wölfe lernen
können.
Sie erleben live die intelligente und natürliche Art,
Widerstände in
Karriere und Privatleben mit Erfolg durchzusetzen. Und das besser und
schneller als andere. Die beiden Workshops unter dem Motto „Den letzten
beißen die Hunde. Souveränes Führen mit lächelnder
List“ finden am
25.11.2006 und 20.01.2007 in den Seminarräumen des Wildparks
Lüneburger
Heide jeweils von 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr statt. Die
Teilnahmegebühr
beträgt 495 Euro pro Person für das All-Inclusive-Paket.
Zoo Heidelberg, 19.11.2006
Tiger für Elefanten
Ein Tigerbaby liegt auf dem
Rücken, die Pfoten hoch erhoben um nach der Nase seiner Mutter zu
angeln, die es in ihren gewaltigen Pranken hält. Dieses geniale
Naturfoto von Rose von Selasinsky ging nicht nur durch den
Blätterwald.
Als Postkarte und großformatiger Abzug trug es zu einer
einmaligen
Aktion bei. Rose von Selasinsky hat mit unendlicher Geduld die
Tigerbabys und viele andere Zootiere abgelichtet. Seit Jahren ist sie
jede Woche mindestens einen Tag im Zoo, um zu fotografieren. Im
vergangenen Jahr hat sie zusätzlich die Sonntage geopfert, um
einige
ihrer schönsten Aufnahmen als Postkarten oder großformatige
Abzüge an
Zoobesucher zu verkaufen. Der kleine Stand am Raubtierhaus war den
Zoobesuchern schnell bekannt und Rose von Selasinsky hat zusammen mit
Ihrem Mann York beachtliche Marketingtalente entwickelt. Für die
Stammkunden gab es immer wieder neue Motive zu bewundern von der
Mähnenrobbe bis zum Elefanten. Stolze 3.200,- Euro sind so
insgesamt
zusammengekommen, die einen wichtigen Beitrag zum Bau des
Elefantenhauses leisten. Am Dienstag, den 21.11.2006 um 14.00 Uhr wird
nun die zweite Rate des Verkaufserlöses in Höhe von 1.700,-
Euro von
Rose und York Selasinsky an Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann
für das
neue Elefantenhaus übergeben.
www.selafotos.de
Zoologischer Garten Berlin, 17.11.2006
Äußerst seltener und wertvoller Neuzugang im Berliner Zoo:
Mähnenibisse
oder Akohonals aus Madagaskar!
Sowohl in ihrer Heimat auf Madagaskar, aber ebenso in den Zoologischen
Gärten der Welt sind die interessanten Mähnenibisse
äußerst selten.
Während ihre Bestände auf Madagaskar auch heute noch durch
massiven
Jagddruck leiden, gelingt die Zucht in Menschenobhut erst seit wenigen
Jahren. Erfolgreich sind bisher nur der Vogelpark Walsrode und der Zoo
Zürich. Jetzt kann sich der Berliner Zoo in die kurze Reihe der
Halter
dieser Vögel einreihen, denn vor wenigen Tagen kam ein junges Paar
aus
Walsrode an. Damit erfüllt sich ein lang gehegter Wunsch, denn
bereits
vor dem 2. Weltkrieg war diese Vogelart für einige Jahre in Berlin
vertreten. Es ist klar, dass nun alle Bemühungen der Zucht gelten
werden! Mähnenibisse leben einzeln oder in Paaren im Urwald.
Unermüdlich stochern sie im Waldboden nach Insekten, Würmern
und
Spinnen. Werden sie aufgescheucht, so fliegen sie laut lärmend auf
und
lassen sich auf Ästen in den Baumkronen nieder. Die beiden
Neuankömmlinge wurden gegen diesjährige Nachzuchttiere aus
dem Berliner
Greifvogelfelsen eingetauscht. Außerdem wird der Berliner Zoo
einen
finanziellen Beitrag für Erhaltungsmaßnahmen auf Madagaskar
leisten,
denn neben dem Aufbau einer Reserve-Population in Menschenobhut kommt
der Erhaltung im natürlichen Lebensraum größte
Bedeutung zu. Dieses ist
nur mit großem finanziellem Aufwand möglich.
Tierpark Nordhorn, 17.11.2006
Tierpark Nordhorn begrüßte den 250.000 Besucher - Über
270
zweisprachige Führungen der Zooschule.
Zum zweiten Mal in der Geschichte begrüßte der Tierpark
seinen 250.000
Gast. Nordhorns Bürgermeister Meinhard Hüsemann und
Tierparkleiter
Thomas Berling überraschten Irmgard und Hans Weitzel aus Lingen
mit
einem Blumenstrauß und Jahreskartengutscheinen. Obwohl in diesem
Jahr
das Wetter für Zoos regelmäßig ungünstig war, ist
der Besucherzuspruch
bemerkenswert. "Der März mit Winterwetter sorgte mit nur 8.046
Besuchern (Vorjahr 20.857) für einen äußerst negativen
Frühjahrsstart",
anschließend folgten sehr gute Monate, erinnert Tierparkleiter
Thomas
Berling an den Jahresbeginn. Der beste Monat war der August mit 43.563
Besuchern. "Die Menschen der Region honorieren die positive Entwicklung
des Nordhorner Tierparks" freut sich Bürgermeister Meinhard
Hüsemann.
Dazu gehören die Erweiterung des Tierparks auf 10 ha im Jahr 2001,
immer attraktivere Tiergehege und ebenso der historische
Vechtehofbereich. Besonders nachgefragt werden in diesem Jahr die
zweisprachigen Angebote der Zooschule mit ihrem Mitarbeiterteam, die
mit über 270 Führungen einen Rekord meldet. Im Jahr 2007
möchte der
Tierpark Nordhorn im dritten Jahr in Folge die "Viertelmillion"
knacken. Die Attraktivität des Nordhorner Zoos wird durch weitere
Investitionen gesteigert. Neue Gehege und ein Zooschulhaus sind
geplant, eröffnet wird im Frühjahr der Vechtelehrpfad und ein
neues
Präriehundegehege. Zusätzlich ist eine großangelegte
Marketing-Kampagne
für die weite Region geplant, um für einen Besuch im
Nordhorner
Tierpark zu werben.
Zoo Hannover, 17.11.2006
Flusspferdbaby heißt Fridolin
Wochenlang planschte das Ende Juli
geborene Flusspferdbaby mit dem Spitznamen „Korken“ im Hippo-Canyon des
Erlebnis-Zoo Hannover. Korken wurde der Kleine genannt, weil er wie
selbiger alle 30 Sekunden zum Luftholen an die Wasseroberfläche
schoss.
Jetzt wurde aus „Korken“ ein echter „Fridolin“! Die Patenschaft
für das
Flusspferdbaby hat die Frauenzeitschrift „Alles für die Frau“
übernommen und mit ihren Leserinnen nach dem passenden Namen
für das
Mini-Hippo gesucht. Aus den vielen hundert Zuschriften wählte die
Jury
schließlich „Fridolin“. Im riesigen Taufbecken des Hippo-Canyons
wurde
Fridolin nun im Beisein seiner Mutter Victoria feierlich getauft.
Für
Zoo-Konditor und Futtermeister Thomas Severitt war diese Taufe eine
wahre Herausforderung: Es galt, das Flusspferdbaby mit einer Torte,
verziert mit dem Namenszug „Fridolin“, zu überraschen. Bedingung:
Die
Torte muss schwimmen! Schließlich halten sich Flusspferde – ob
klein
oder groß – selbst zur Taufe im Wasser auf. Also zauberte der
Futtermeister mehrere Torten-Prototypen und ließ sie über
Nacht in der
heimischen Badewanne schwimmen. Ergebnis: Nur der Typ „Baiser mit
Pflaumenmus“ dümpelte selbst am nächsten Morgen noch auf der
Wasseroberfläche. Und so entstand in der Zooküche eine
große
Baisertorte, mit Früchten dekoriert, auf die der Name „Fridolin“
kunstvoll aus Pflaumenmus geschrieben wurde. Am Tag der Taufe wurde das
Prachtstück vorsichtig zu Wasser gelassen. Flusspferdmutter
Victoria
beäugte das unbekannte Schwimmobjekt ungefähr so misstrauisch
wie einst
den Vater ihres Kindes, bevor sie sich ihm (wie damals auch dem Vater)
dann doch näherte, „Korken“ an ihrer Seite. Das Flusspferdbaby
stupste
die Torte kurz mit der breiten Schnauze an und schon ward aus „Korken“
Fridolin.
Zoologischer Garten Magdeburg, 17.11.2006
Zoobesuch samstags preiswerter
Sparfüchse aufgepasst! Jeden
Samstag purzeln jetzt im Magdeburger Zoo die Eintrittspreise. An allen
Samstagen bis zum 27.01.2007 zahlen Kinder statt 2,50 Euro nur 1,50
Euro und Erwachsene statt 5 Euro nur 3 Euro für den Zoobesuch. Das
Zoo-Team bietet an diesen Samstagen ein TIERISCH NAH-Programm an, bei
dem man auch in die Kochtöpfe für die Zootiere schauen kann
((Besuch
der Futterküche). Spannend ist auch die Führung durch die
begehbare
Anlage der Schwarzweißen Varis. Wer einmal diese Affen tierisch
nah
erlebt hat, vergisst dieses besondere Zooerlebnis nicht. Nach dem
Trainingsprogramm der Elefanten können die Besucher die beiden
Elefantendamen „Birma“ und „Mwana“ mit leckerem Futter verwöhnen.
Natürlich werden auch die Pinguine vorgestellt. Über 800
Zootiere
erwarten die Zoobesucher bei ihrem Zoorundgang.
Zoo Duisburg, 17.11.2006
Der erste Träger wird montiert
Es ist soweit: Normalerweise beginnt jedes Bauwerk mit dem ersten
Spatenstich; der jedoch liegt beim Neuen Delphinarium bereits über
13
Jahre zurück. Dennoch empfinden Zoovorstand und –mitarbeiter,
Architekten und Baufirmen den kommenden Montag als eine Art Neubeginn
für Duisburgs größtes und bekanntestes Tierhaus, denn:
Mit Hilfe von
zwei riesigen Spezial(auto-)kränen wird der erste lichtgrau
gestrichene, feuerverzinkte Stahlträger für das neue Dach
über dem
Delphinarium aufgesetzt. Über 30 Meter lang und 90 cm hoch wird
das
gesamte stählerne Tragwerk in wenigen Wochen eine Unzahl
transparenter
Kunststoffstegplatten tragen, die Duisburgs Großen Tümmlern
einen
lichtdurchfluteten, wettergeschützten Raum bieten werden; und
nicht nur
den sprunggewandten Meeresakrobaten selbst, sondern auch – und nicht
weniger wichtig – künftigen Besuchern, die deshalb bereits
während der
laufenden Wintersaison auf Regenschirme und Pelzmützen verzichten
können. Die Wiedereröffnung des Delphinariums wird wie
geplant v o r
Weihnachten stattfinden!
Tiergarten Nürnberg, 17.11.2006
„Menschen, Tiere & Doktoren“ Am Montag, den 20. November 2006, um
17 Uhr bei VOX
Wenn eines der Tiere im Nürnberger Tiergarten Hilfe braucht,
sind die
Tierärzte Dr. Katrin Baumgartner und Dr. Bernhard Neurohr sofort
zur
Stelle. Für Tierarzt Dr. Bernhard Neurohr stehen heute die
Eisbären auf
der Behandlungsliste. Im Eisbärengehege herrscht gute Stimmung.
Bei
herbstlichen Luft- und kühlen Wassertemperaturen lassen es sich
die
dortigen Bewohner WILMA, VERA und FELIX gut gehen. Doch die drei
Polarbewohner leiden unter Räude-Milben, und das kann für die
Tiere
sehr unangenehm werden. Deshalb will der Zootierarzt den Dreien ein
Medikament gegen die Parasiten verabreichen. Bei Raubtieren wie den
Eisbären ist das allerdings nur aus der sicheren Entfernung
möglich.
Daher muss ein Blasrohr mit einem Medikamentenpfeil eingesetzt werden.
Jetzt ist viel Geduld, etwas Lebertran und die Treffsicherheit des
Zootierarztes gefragt…
Zoo Krefeld, 17.11.2006
Gorillamann Jambo aus Krefeld findet eine neue Heimat im „Apenheul“
Apeldoorn: Vier Frauen für den jungen Wilden
Auf Reisen in eine unbekannte
Zukunft geht jetzt der in Krefeld geborene Gorillamann „Jambo“. Seinen
13. Geburtstag am kommenden Samstag feiert der jüngste Sohn von
Silberrücken „Massa“, dem Chef der Gorillagruppe im Zoo Krefeld,
bereits in seiner neuen Heimat im „Apenheul“ in den Niederlanden. Sein
Tierpfleger Klaus Reymer, der ihn von Geburt an kennt, ist als
moralische Unterstützung für drei Tage mit nach Holland
gefahren und
wird ihm bei der Eingewöhnung in die unbekannte neue Umgebung und
seiner ersten Begegnung mit den hier lebenden vier erwachsenen
Gorillafrauen den Rücken stärken. In den letzten beiden
Jahren wuchs
Jambo vom verspielten Halbstarken zum jungen Mann heran. Mit
zunehmender Muskelmasse begann der „junge Wilde“, Massa seinen Posten
als Anführer streitig zu machen. In freier Natur wäre er
losgezogen und
hätte sich eine neue Familie gesucht, im Zoo wurde er zum
Konkurrenten
für seinen Vater. Also, was tun? „Apenheul“, der große
Affenpark in der
Nähe von Apeldoorn, suchte in ganz Europa nach einem neuen
Silberrücken
für seine Gorillagruppe. Die Biologen aus dem Nachbarland waren
von
Jambo begeistert. In Apeldoorn leben insgesamt neun Flachlandgorillas
auf einer einen Hektar großen Insel. Pfleger Gerard aus dem
niederländischen Zoo ist extra angereist, um den Transport zu
begleiten
und von den Krefelder Pflegern einige Tipps zu bekommen und seinen
zukünftigen Pflegling schon mal kennen zu lernen.
Zoo Krefeld, 17.11.2006
Affenbeschäftigung sichergestellt: Zoo Krefeld und Menschenaffen
bedanken sich bei vielen Papprollen-Spendern
Die Krefelder lieben ihren Zoo und seine Tiere. Das erfuhren die
Zoomitarbeiter kürzlich am eigenen Leib. Der Aufruf nach
Plastikflaschen und Pappröhren führte geradezu zu einer
Schwemme. Jetzt
quellen alle Lagerräume über und die Affenbeschäftigung
ist für die
kommenden Monate gut gesichert. Der Zoo dankt allen Tierfreunden
für
ihre Pappröhren.
Zoo Krefeld, 17.11.2006
Bilder aus dem Familienalbum der Krefelder Zootiere: Der Zookalender
ist ab sofort erhältlich
Vorwitzig blinzelt Nashörnchen Davu vom Titelblatt des neuen
Zookalenders. Das erste in NRW geborene Spitzmaulnashorn war 2006 der
Star des Zoos und ist daher auch gleich zweimal mit einem Foto
vertreten. Der Kalender ist an der Zookasse (9 bis 17 Uhr), in der
Geschäftsstelle der Westdeutschen Zeitung, in der Galerie
Fleckenstein
auf der Friedrichstraße und bei Buch Habel auf der
Hochstraße zum Preis
von 7,50 Euro erhältlich. Thema sind in diesem Jahr die
Tierfamilien
mit den vielen Nachzuchten, die im Zoo Krefeld gelungen sind.Jungtiere
sind sicher mit das Schönste, was ein Zoo zu bieten hat. Für
die
Tierpfleger sind sie der Lohn für eine gute Betreuung ihrer
Schützlinge. Die Besucher erfreuen sich an den ersten Schritten
der
kleinen Zoobewohner und kommen meist nicht nur einmal, um deren
Entwicklung zu beobachten. So manch ein Tränchen wird dann auch
vergossen, wenn es beim Umzug in einen anderen Zoo zum Abschied nehmen
kommt. Der Kalender ist somit auch ein Familienalbum der Krefelder
Zootiere.
Thüringer Zoopark Erfurt, 17.11.2006
Reise nach Zentralasien
Seit 1994 führt der Verein
der
Zooparkfreunde die Erfurter Zoovorträge durch. Vom Erfurter Zoo
und
seinen Zukunftsplänen vor 12 Jahren bis zu problematischen
Kolossen -
Begegnungen mit Nashörnern und Naturbeobachtungen auf
Neukaledonien –
eine Reise in die Südsee erfuhren die Zuhörer zunächst
im Haus
Dacheröden und dann im Atrium der Erfurter Stadtwerke von
Referenten
aus ganz Deutschland viel Interessantes über Menschen, Tiere und
Abenteuer in aller Welt. Am kommenden Freitag (24.11.) findet im Atrium
der Stadtwerke in der Magdeburger Allee nun bereits der 49. Zoovortrag
statt. Um 19 Uhr entführt Klaus Rudloff, wissenschaftlicher
Mitarbeiter
im Tierpark Berlin, die Zuhörer in die Steppen- und
Halbwüsten des
fernen Kasachstans. Im Mai 2004 reiste eine fünfköpfige
Gruppe von
Kleinsäugerfreunden aus Deutschland und den Niederlanden in die
ehemalige Sowjetrepublik. In Begleitung eines russischen Freundes
besuchten sie verschiedene Landschaften und Reservate im Süden des
Landes und die Stadt Almaty mit ihrem sehr interessanten Tiergarten.
Die Tour führte ins Gebirge zu Eulen, Pfeifhasen und Murmeltieren.
Im
Sharyn Canyon trafen die Zoologen auf Rennmäuse, Insekten und
Eidechsen
und in der Wermutsteppe beobachteten sie Bienenfresser, Rosenstare,
Flughühner und Gelbziesel. Der Zoo in Almaty beherbergt eine
umfangreiche Kollektion von Greifvögeln mit reichlichem Nachwuchs
und
seltene heimische Tiere, wie Bucharahirsche, Asiatische Dachse,
Springmäuse und Kasachische Wildschafe. Über die Tierwelt
hinaus
berichtet der Referent über Land und Leute unweit der
höchsten
Bergregionen der Erde. Der Eintritt kostet 1 Euro pro Person.
Zoo Landau, 17.11.2006
Didgeridoo-Workshop für Anfänger und Fortgeschrittene im Zoo
Landau
Am Samstag den 2. Dezember 2006 in der Zeit von 13:30 Uhr bis 17 Uhr
findet unter Leitung von Andreas Rüschner in der Zooschule des
Landauer
Zoos ein Didgeridoo-Workshop für Anfänger und
Fortgeschrittene statt.
In Nachbarschaft der australischen Bennetkängurus, Kookaburras und
Flötenvögel wird das wohl älteste Blasinstrument der
Erde zunächst
vorgestellt. Der Workshop beinhaltet außerdem das Erlernen
verschiedener Grundtechniken und Atemübungen wie zum Beispiel die
Zirkularatmung, die Erzeugung des Grundtons, Stimmmodulationen,
Tiergeräuschimitationen, rhythmisches Spielen, meditatives Spielen
etc.
Durch die Zirkularatmung, die beim Spielen des Didgeridoos angewandt
wird, wie auch durch die erzeugten sonoren Klänge, ist eine
positive
Wirkung auf Körper Geist und Seele zu verspüren. Davon
konnten sich
unter anderem die Teilnehmer des diesjährigen „Australischen
Abends“ im
Zoo Landau persönlich überzeugen, bei dem Andreas
Rüschner und sein
Kollege Bhadra Herbert Nofer des Duos „Shamandoo“ während eines
Konzertes in neue Klangwelten entführten.
Zoo Landau, 17.11.2006
Freunde und Trauer im Zoo Landau - seltener Rotducker geboren, bedrohte
Prinz-Alfred-Hirsche gestorben
Seit der Eröffnung der neuen
Afrikaanlage im Jahr 2004 hält der Zoo Landau in der Pfalz zwei
der in
Zoologischen Gärten nur selten zu sehenden Natal-Rotducker
(Cephalophus
natalensis). Derzeit leben lediglich 15 dieser Tiere in 5
europäischen
Zoos. Die kleinen Hornträger kommen natürlicherweise in
Südostafrika
vor und leben in Landau zusammen mit den ebenfalls seltenen
Hartmann-Bergzebras (Equus zebra hartmannae), Südlichen
Streifengnus
(Connochaetes taurinus taurinus), Östlichen Kronenkranichen
(Balearica
regulorum gibbericeps) und Graukopfkasarkas (Tadorna cana). Nun freuen
sich die Zoomitarbeiter zum ersten Mal über erfolgreichen
Nachwuchs bei
diesen Zwergantilopen. Mit nur wenigen Hundert Gramm ist ein kleiner
Ducker wahrhaft ein Zwerg unter Zwergen und bekommt daher zunächst
Stallruhe verordnet. Er ist daher leider noch nicht für die
Besucher
des Zoos zu sehen. Es wird sicher noch ein paar Wochen dauern, bis der
Kleine zum ersten Mal in Begleitung seiner Eltern auf die große
Anlage
darf. In der Natur leben Ducker paarweise oder in kleinen
Familiengruppen. Der Name „Ducker“ ist bezeichnend für die
Verhaltensweise der Tiere bei Gefahr nicht zu flüchten, sondern
sich zu
ducken und in das Unterholz abzutauchen. An diese Lebensweise
angepasst, ist der Vorderkörper diese hübschen Antilopen sehr
niedrig
und ermöglicht eine erleichterte Fortbewegung zwischen den
Pflanzen
ihres natürlichen Lebensraumes. Der Bestand der Natal-Rotducker
ist
gebietsweise bedroht. Stark bedroht sind ebenfalls die philippinischen
Prinz-Alfred-Hirsch (Cervus alfredi). Umso bedauerlicher ist, dass
jüngst die fünfjährige Prinz-Alfred-Hirsch Dame „Ligaya“
und ihre 10
Monate alte Tochter „Lisa“ in Folge einer bei manchen Huftierarten
dramatisch verlaufenden Infektionskrankheit eingeschläfert werden
mussten. Durch ein koordiniertes Zuchtprogramm versuchen Zoologische
Gärten gemeinsam mit der philippinischen Regierung und dortigen
Auffangstationen diese Hirschart vor der Ausrottung zu retten. Neben
dem Verlust zweier Tierpersönlichkeiten ist dieses ein schlimmer
Schlag
für die Gesamtpopulation der Prinz-Alfred-Hirsche. Der Zoo Landau,
der
das Zuchtbuch für diese Hirsche führt, kann nach dem Tod
seiner beiden
letzten Prinz-Alfred-Hirsche vorrübergehend keine neuen Tiere
dieser
Art halten, zunächst müssen die genaueren Umstände der
Infektionsübertragung geklärt werden.
Zoo Wuppertal, 17.11.2006
Winterprogramm 2006/2007
Auch in der kalten Jahreszeit lohnt sich ein Besuch im Zoo. Viele Tiere
freuen sich in der ruhigeren Jahreszeit besonders über Gäste,
und bei
allzu kalter Witterung laden die Tierhäuser zum Verweilen ein.
Für ein
attraktives Rahmenprogramm ist ebenfalls gesorgt, denn der Zoo
lädt
wieder zu erlebnisreichen Führungen und Veranstaltungen ein:
Märchenführungen, Nikolaus, „Wir warten auf das
Christkind...“,
Neujahrsrundgang durch den Zoo, “Karneval der Tiere“ Das Winterprogramm
2006/2007 ist an der Zoo-Kasse erhältlich. Alle Termine sind auch
im
Internet unter www.zoo-wuppertal.de
Zoologischer Garten Magdeburg, 16.11.2006
Zu mildes Herbstwetter?: Weißkopfseeadler beginnen verfrüht
mit dem
Horstbau
Bei den Weißkopfseeadlern im Magdeburger Zoo tut sich etwas.
„Bill“ und
„Lucky“ beginnen ungewöhnlich früh mit dem Bau des Horstes
für die
nächste Brut. In unseren Breitengraden geschieht dieses
üblicherweise
im zeitigen Frühjahr. Mit etwas Glück können die
Besucher die beiden
Adler beim fleißigen Horstbau beobachten. Im Mai diesen Jahres
gelang
die europaweit einzige Aufzucht eines Jungtieres bei den
Weißkopfseeadlern.
Zoo Köln, 16.11.2006
Lange Nacht im Aquarium
Am Samstag, den 18.11.2006 findet im Aquarium des Kölner Zoos
wieder
die "Lange Nacht" von 19-23 Uhr statt. Neben Sonderfütterungen,
Demonstrationen lebender Gliedertiere und Kriechtiere sowie Infomobilen
stehen den Besuchern wieder Zoo-Mitarbeiter für die Beantwortung
ihrer
Fragen zur Verfügung. Für neugierige Kinder gibt es wieder
Fossilien
auszugraben und sie können die Kleinlebewesen der Gewässer
mit Lupen
untersuchen. Als besondere Attraktion zeigt das Aquarium auch erstmalig
seine aktuellen Froschnachzuchten. Dazu gehören auch Kaulquappen
und
junge Zipfelkröten, die erstmals im Kölner Aquarium vermehrt
werden
konnten.
Zoo Heidelberg, 16.11.2006
Künstler engagieren sich für das Elefantenhaus
Am Sonntag, den 19.11. findet im
Zoo ein besonderes Event zugunsten des Elefantenhauses statt. Das Buch
„nur deinen blick“ wird von den Autoren Thomas Weiss und Rose von
Selasinsky vorgestellt. Thomas Weiss, vielen Heidelbergern als
engagierter Pfarrer der Jakobusgemeinde in Neuenheim in Erinnerung, ist
seit vielen Jahren auch als Lyriker bekannt. In einfühlsamen
Gedichten
hat er seine Zoobesuche reflektiert. Rose von Selasinsy kann sich seit
Jahren mit Fug und recht „Zoofotografin“ nennen. Jede Woche verbringt
sie mindestens einen Tag im Zoo. Ihre Bilder sind in der Region schon
vielfach ausgestellt worden. Die Zoobesucher haben vor allem die
Ausstellung mit ihren Tigerbildern in bleibender Erinnerung. Einige
ihrer schönsten Aufnahmen sind in den Buch „nur deinen blick“ zu
finden. Beide haben ihre besonderen Fähigkeiten in diesem Buch
zugunsten des neuen Elefantenhauses vereinigt und mit „nur deinen
blick“ ein besonderes Werk geschaffen. Am 19.11. wird Thomas Weiss aus
dem neuen Buch lesen – und nicht nur daraus – ; Rose von Selasinsky
stellt dazu die im Buch abgedruckten Bilder in größerem
Format aus.
„Ich freue mich sehr über dieses Engagement. Diese und
ähnliche Aktion
vieler Künstler zeigen, dass der Zoo Heidelberg und seine
Elefanten
auch Künstlern aus der Region sehr am Herzen liegen. Tiere und
gerade
die Elefanten sind immer auch eine Quelle von Inspiration, das
besondere Wesen der Tiere regt uns an, mal aus uns selbst und dem Nebel
unseres Dunstkreises hinauszublicken,“ freut sich Zoodirektor Dr. Klaus
Wünnemann. Gäste, die zur Buchpräsentation kommen,
werden ab 15.30 Uhr
an der Kasse um eine Spende für das Elefantenhaus von 4 Euro
gebeten.
Das Buch kann zum Preis von 9,90 € im Zooshop und hoffentlich bald auch
in Buchhandlungen erworben werden.
Tiergarten Schönbrunn, 16.11.2006
Der Kronprinz geruht sich zu zeigen
Im Tiergarten Schönbrunn ist
nach
vielen Jahren wieder ein Königspinguin zur Welt gekommen. Seit
wenigen
Tagen zeigt sich das mittlerweile stattliche Kücken auch den
Besuchern.
Im heurigen Jahr gelang es darüber hinaus acht Humboldt-Pinguine
großzuziehen und – als weitere Spezialität - einen
Felsenpinguin. In
den Zoos der EU sind 2006 insgesamt nur drei Felsenpinguine
ausgebrütet
worden. Im vergangenen Jahr war Schönbrunn sogar der einzige
europäische Zoo, dem dies gelang. Alle drei Pinguin-Arten werden
im
Rahmen von Europäischen Erhaltungszuchtprogramm gepflegt,
Humboldt- und
Felsenpinguine sind in den Roten Listen als „gefährdet“
verzeichnet. In
Schönbrunn waren Pinguine erstmals 1958 zu sehen, seit knapp
zwanzig
Jahren gelingt es, sie mehr oder weniger regelmäßig zu
züchten.
abrufbar.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
|
Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Natur- und Artenschutz – Meldungen |
Schildkrötennachwuchs im IZS
Elmar Meier, engagierter Schildkrötenzüchter aus Nottuln,
kann stolz
sein: Nach ihm wurde eine Schildkröte benannt! Die Cuora
cyclornata
meieri ist eine Unterart der in Vietnam vorkommenden
Dreistreifen-Scharnierschildkröte. Mehr über Elmar Meier und
seine
großartigen
Zuchterfolge (unser Foto zeigt zwei winzige Goldkopfschildkröten)
im
Internationalen Zentrum für Schildkrötenschutz im
Allwetterzoo in den
letzten Monaten erfahren Sie unter
www.allwetterzoo.de/index2.php?nlid=55
spiegel.de
- 22.November 2006
Drei neue Arten der kleinsten Primaten entdeckt
Unbekannte Anonyme sind die Mausmakis der Art
"Microcebus
bongolavensis", "Microcebus danfossi" und "Microcebus lokobensis" schon
seit rund drei Jahren nicht mehr. Doch viel Zeit kann vergehen, bis
eine Tierart offiziell mit einem wissenschaftlichen Namen bedacht -
quasi getauft - wird: Nach der Entdeckung neuer Kandidaten müssen
sie
beobachtet, ihre physischen und genetischen Daten ausgewertet werden.
Dann müssen Forscher einen langen Bericht an ein Fachmagazin
schreiben.
Den wiederum müssen Experten beurteilen, hinterfragen,
korrigieren.
Erst wenn die Kollegen zustimmen, den Bericht über die
Neuentdeckung in
der Fachzeitschrift zu veröffentlichen, ist die wissenschaftliche
Taufe
vollendet. Drei Mausmaki-Arten haben diese Prozedur jetzt hinter sich -
ab sofort tragen sie offiziell ihre spezifischen Namen und werden
ebenso offiziell zu der Familie der Lemuren gezählt. Entdeckt und
beschrieben wurden sie von Wissenschaftlern aus dem Institut für
Zoologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule (TiHo) Hannover
gemeinsam mit Kollegen von der Insel Madagaskar. Jetzt wurde ihre
Studie zur Veröffentlichung in einer der nächsten Ausgaben
des
Fachmagazins "Molecular Phylogenetics and Evolution" angenommen.
Ursprünglich wollte das Forscherteam die Ausbreitungsgeschichte
von
Lemuren auf der Insel nachvollziehen. Deshalb brach es im Jahr 2003 zu
einer Expedition auf, die bis ins vergangene Jahr dauerte.
g-o.de - 21.November 2006
Drei neue Affen-Arten auf Madagaskar entdeckt - Bisher
unbekannte Lemuren bevölkern wenig erforschte Waldfragmente
Drei neue Primaten-Arten haben Wissenschaftlerinnen der
Tierärztlichen
Hochschule Hannover gemeinsam mit madagassischen Kollegen entdeckt. Bei
ihrer Expedition in schwer zugängliche und bislang wenig
erforschte
Waldfragmente im Norden und Nordwesten der Insel stießen sie auf
drei
Mausmaki-Arten, die zu den Lemuren gehören und bisher noch nicht
bekannt waren.
derstandard.at - 19.November 2006
Unterwasserlandschaften
zu Tode geschleppt
Das Fischen mit Tiefseenetzen gefährdet nicht nur den Fischbestand
der
Weltmeere. Es zerstört auch einzigartige Ökosysteme wie
Korallenriffe
und andere Unterwasserlandschaften, wie aus einem Entwurf für
einen
Umweltbericht der Vereinten Nationen hervorgeht. Demnach wirbeln die
Netze aus Stahl riesige Staubwolken vom Meeresboden auf, wodurch viel
Leben erstickt werde. Besonders folgenschwer sei der Abbau von
Unterwasserbergen, da diese zahlreichen teilweise noch unbekannten
Tierarten Lebensraum böten. Einige der zerstörten
Korallenbänke seien
schon tausende Jahre alt und könnten nicht mehr ersetzt werden,
erklärte der britische Zoologe Alex Rogers bei einer Tagung in
London.
Wichtig sei deshalb eine Umkehr der Beweispflicht, wenn es um Verbote
für das Fischen mit riesigen Schleppnetzen gehe. Regierungen und
Fischereibetriebe sollten nachweisen, dass sie der Umwelt mit dieser
Methode keinen Schaden zufügten, forderte Rogers.
Die Vereinten Nationen wollen im kommenden Monat über ein
Moratorium
des Fischens mit riesigen Schleppnetzen beraten. Vor allem Spanien,
Japan und Island haben Widerstand angemeldet.
derstandard.at - 17.November 2006
80
Beluga-Wale im Norden Kanadas vom Eis eingeschlossen
Inuit-Jäger haben sich am Donnerstag im Norden Kanadas auf die
Tötung
dutzender Beluga-Wale vorbereitet, die seit Wochen in mehreren Buchten
in den Northwest Territories festsitzen. Die Buchten sind über
einen
300 Meter breiten Kanal mit dem offenen Meer verbunden, die
Nebengewässer und der Kanal sind aber nach einem arktischem Sturm
vom
vergangenen Wochenende zugefroren. Den Walen blieb zuletzt nur noch ein
einziges Eisloch zum Luftholen.
Nach Behördenangaben haben die Meeressäuger nun keine Chance
mehr, in
die Beaufort-See zu gelangen. Sie würden entweder ersticken oder
verhungern. "Wir werden so viele von ihnen wie möglich
töten", erklärte
Paul Voudrach, Vorsitzender des Jäger- und Trapper-Ausschusses in
Tuktoyaktuk. Die Jäger sollen um das Luftloch Stellung beziehen
und auf
die Wale warten. ... Jäger hatten Anfang August rund 200 Wale in
der
Gegend südlich von Tuktoyaktuk entdeckt. Die Ureinwohner
versuchten,
die Tiere zurück ins Meer zu treiben. Ende Oktober befanden sich
aber
noch immer 80 Wale in der Gegend.
netzzeitung.de - 16.November 2006
Traue nicht den bunten Halbaffen
Über die wahre Identität kleiner Lemuren
haben Zoologen sich
bislang getäuscht. Die Wissenschaftler haben zu sehr auf
Äußerlichkeiten geachtet.
Bei verschiedenfarbigen Lemuren in madagassischen Wäldern handelt
es
sich um weniger unterschiedliche Arten als Biologen bislang angenommen
hatten. Entsprechend dem Motto «In der Nacht sind alle Katzen
grau»
könnte sich bei diesen Halbaffen keine arttypische Fellfarbe
entwickelt
haben.
Forscher um Kellie Heckman von der US-amerikanischen Yale University
in New Haven, Connecticut, haben die Verwandtschafts- verhältnisse
von
70 Mausmakis untersucht. Die Tiere hatten unterschiedliche Fellfarben
und stammten aus unterschiedlichen Waldgebieten. Dementsprechend wurden
sie als Vertreter dreier Arten von Mausmakis angesehen.
Neben den Körpermerkmalen analysierten die Wissenschaftler Erbgut
aus
bestimmten Zellorganen. Wie sie nun in der Zeitschrift «BMC
Evolutionary Biology» berichten, glichen sich die drei Gruppen
der
Tiere im untersuchten Gen. Anhand ihres Erbguts müssten sie alle
der
Art Microcebus griseorufus
(Graubrauner Mausmaki) zugeordnet werden, folgern sie. ... In den
vergangenen Jahren wurde auf Madagaskar eine Reihe neuer Lemurenarten
identifiziert. Da die Waldgebiete auf der afrikanischen Insel
zerstört
werden sind ihre Bewohner vom Aussterben bedroht. Forscher hatten daher
Projekte gestartet, die Artenvielfalt zu erfassen.
RIA
Novosti - 16. Nov. 2006
Fernost-Region:
Seltener Tiger von Jägern erschossen - Experten ermitteln vor Ort
In der russischen Fernost-Region Primorje ist ein Männchen des
Amurtigers, einer ins internationale Rotbuch aufgenommenen Tierart, von
Jägern
erschossen worden. Laut den Jägern hat der Tiger sie angegriffen.
Nach vergeblichen Versuchen, das Tier zu verscheuchen, hätten sie
sich
gezwungen gesehen, es zu töten, hieß es. Wie der Chef der
Sonderinspektion
"Tiger", Sergej Subzow, am Donnerstag sagte, sind am Ort des Vorfalls
Angehörige
der Sonderinspektion tätig, die den Hergang klären und die
Version
der Jäger prüfen sollen. Subzow führte weiter aus, dass
ein
einheimischer Dorfbewohner an der Autostraße Chabarowsk -
Komsomolsk
am Amur ein halb verhungertes sechsmonatiges Tigerjunges gefunden habe.
Das kleine Raubtier soll einstweilen im Chabarowsker Zoo gehalten
werden.
schweizerbauer.ch -
21. Nov. 2006
Der
Wolf aus dem Val d'Illiez VS ist tot
Der Wolf aus dem Val d'Illiez VS, der im September über 30 Schafe
gerissen haben soll, ist wahrscheinlich tot. Wie die Walliser Regierung
mitteilte, wurde im Chablais am frühen Morgen ein Wolf geschossen.
Mit
grosser Wahrscheinlichkeit sei es das Tier, das für die
Schafsrisse
verantwortlich gemacht werde. Der Wolf war in das Gehege eingedrungen
und
hatte 6 Schafe getötet und 25 Schafe verletzt, die später
notgeschlachtet
werden mussten. Der zuständige Staatsrat Jean-René Fournier
hatte
darauf am 11. Oktober, abgestützt auf das Schweizer Wolfskonzept,
eine
Abschussbewilligung für den Wolf aus dem Val d'Illiez erteilt.
Oberbayerisches
Volksblatt
- 22. Nov. 2006
Mit
Bruno kam auch ein Wolf
Die vier herbeigeeilten Jäger ahnten schnell, was sie von dem
überfahrenen Tier nahe Pöcking (Kreis Starnberg) halten
sollten. „Ich
wusste gleich,
das ist ein Wolf, obwohl ich noch nie einen in freier Wildbahn gesehen
habe“,
berichtet Erhard Frömel. Ihre Vermutung wurde jetzt, ein halbes
Jahr
später bestätigt – der erste nachgewiesenermaßen wilde
Wolf
Bayerns seit rund 150 Jahren wurde zum Verkehrsopfer. Zwei bis drei
Jahre
alt, rund 30 Kilo schwer, mäßiger Ernährungszustand –
und
definitiv ein Wolf. Das stand bereits Mitte Juli fest. Wölfl
bestreitet
aber, dass diese Sensation zurückgehalten wurde, um Umweltminister
Werner
Schnappauf kurz nach dem Bruno- Abschuss neue Schlagzeilen zu ersparen.
„Wir
wollten wissen, wo er herkommt und nur fundiert an die
Öffentlichkeit
gehen“, sagte er. „Schließlich hätte es ja ein Gehegetier
sein
können.“ Am 29. März 2006 war im italienischen Formazzatal
nahe
der Schweizer Grenze Wolfskot gefunden worden, der perfekt mit der DNA
des
Pöckinger Tiers übereinstimmte. Er hatte also in zwei Monaten
250
Kilometer zurückgelegt, ehe er nahe des Starnberger Sees ein
unwürdiges
Ende fand. Die Leitlinien des Management- Plans werden derzeit
erarbeitet
und müssen noch mit den Interessensgruppen abgestimmt werden – das
kann
dauern. Der erste Bär seit 170 Jahren erschossen, der erste Wolf
seit
150 Jahren überfahren – Bayern scheint für
Großraubtiere
kein gutes Pflaster zu sein. Schnappauf wollte sich zum neuen Fall
nicht
äußern.
Blick -
20.
Nov. 2006
Flipper darf nicht sterben
Der Brauch ist jahrhundertealt | |