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Ausgabe 344 vom 16.
November 2006 |
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Liebe Leser,
die vergangene Woche war die Woche der fatalen
Leoparden-Zwischenfälle.
Wir haben wieder einmal die traurige Pflicht, Ihnen die (mehr oder auch
weniger einfühlsamen) Presseberichte zusammenzustellen und an
dieser
Stelle nochmals den Mitarbeitern und Kollegen in Chemnitz unsere
Anteilnahme auszudrücken.
Aus
gegebenem Anlaß möchte ich einmal mehr daran erinnern,
daß dieser
kostenlose und ehrenamtlich erstellte Newsletter zwar gerne die
vielfältigsten Meldungen veröffentlicht und wir bei einigen
Zoos lange
"gebettelt" haben, in den Presseverteiler zu kommen. Das heißt
aber keineswegs
im Umkehrschluß, daß
jemand auf
einer Veröffentlichung bestehen könnte. Wir müssen uns
vorbehalten,
schon aus Platzgründen Meldungen zu kürzen oder ebenso wie
Bilder (es
sind nur max. 12 möglich) auch ganz wegzulassen. Hier böse
Absicht zu
unterstellen wäre unfair.
Ich
hoffe, niemand von
Ihnen bleibt bis in die frühen Morgenstunden wach, um auf die
Zoopresseschau zu warten - der nächtliche Auslieferungstermin
scheint
sich leider zum Dauerärgernis zu entwickeln. Vielleicht hat Domeus
ja
eine
Kooperation mit den lokalen Zeitungsausträgern geschlossen.
Dirk
Petzold
Rätselflug
Dieser
Bildausschnitt stammt aus
dem Luftbild eines deutschen Zoos.
Was zeigt er?
Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei
maps.google.com
Wenn Sie
es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze
Stadt
bzw. deren Lage sehen (Sie
benötigen dafür einen Browser der neueren Generation).
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung
nächste
Woche
warten...
Lösung
von letzter Woche: Gehlenhaus in Krefeld
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| Zoos
– Meldungen |
Express.de
- 11.
Nov. 2006
Leopard
beißt Pflegerin tot
Manchmal genügt ein kleiner Reiz, um in einem friedlichen Zoo-Tier
die wilde Bestie zu wecken. So wie jetzt der bloße Nacken einer
jungen
Tierpflegerin im Leopardenkäfig des Tierparks von Chemnitz. Als
Direktor
Hermann Will um 9.30 Uhr zu den Leopardenkäfigen kommt, gefriert
dem
erfahrenen Zoologen das Blut: Im Zwischengang vor den Käfigen
liegt
die blonde Nastja L. (23) auf dem Bauch. Hinterkopf und Nacken der
Tierpflegerin
sind grausam zerfleischt. Im Käfig daneben schleicht Leopard
„Bakou“
(5) nervös auf und ab. Obwohl Direktor Will sofort den Notarzt
ruft,
kann der nur noch den Tod der jungen Pflegerin feststellen. Sicher ist:
Entgegen der Vorschriften waren sowohl das Gitter zum Vorraum wie auch
das
Gitter zum Freigehege geöffnet. Die gefleckte Raubkatze, die als
Jungtier
in den Chemnitzer Zoo kam, muss die Pflegerin, die hier ihre Ausbildung
gemacht hatte und seit 2005 fest angestellt war, von hinten angegriffen
haben. „Bakou“ wurde zunächst isoliert. Pläne zu seiner
Einschläferung
gibt es bislang nicht.
Krone.at - 11. Nov. 2006
Raubtier-Unfall
Im Chemnitzer Tierpark ist am Samstag eine Tierpflegerin von einem
Leoparden angefallen und getötet worden. Tierparkdirektor Hermann
Will
fand nach
Angaben der Polizei die 23-jährige Frau bei einem Routinerundgang
kurz
nach 9.00 Uhr leblos im Vorraum des Käfigs. Dort war die Frau mit
Reinigungsarbeiten beschäftigt, als einer der beiden asiatischen
Leoparden sie vermutlich
von hinten anfiel. Die Frau soll mit einem Nackenbiss getötet
worden
sein. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge waren die Schieber zum
Käfig
nicht verriegelt. Im Tierpark herrschte tiefe Betroffenheit. Der Zoo
blieb
am Samstag geschlossen. Lediglich die Ermittler, Fotografen und
Kameraleute
waren im Tierpark unterwegs.
Märkische Oderzeitung - 11. Nov. 2006
Leopard
tötete junge Pflegerin im Chemnitzer Tierpark
Am Eingang zum Chemnitzer Tierpark verkündet am Samstagmittag ein
handgeschriebener Zettel: "Tierpark heute geschlossen". Eine junge
Pflegerin
ist am Morgen von einem Leoparden getötet worden. Sie wurde
vermutlich
von hinten angefallen und in den Nacken gebissen. Tierparkdirektor
Hermann
Will steht sichtlich unter dem Eindruck des Geschehens. Er selbst hatte
die junge Kollegin gegen 9.20 Uhr bei seinem üblichen Kontrollgang
gefunden. Bislang war der Chemnitzer Tierpark stolz auf seine
Persischen
Leoparden. Erst im Jahr 2005 gab es eine Drillingsgeburt bei diesen
asiatischen
Großkatzen. Das Gehege, in dem sich das Unglück ereignete,
ist
eine sanierte ältere Anlage. Das Leoparden-Zuchtpaar lebt dort in
getrennten
Abteilen.
SACHSEN - FERNSEHEN.de - 13. Nov. 2006
Leopardenattacke
im Chemnitzer Tierpark
Der Leopard im Tierpark Chemnitz soll nicht eingeschläfert werden.
Das bestätigte am Montag die Stadt. Das Tier hatte am Samstag eine
23-jährige
Pflegerin bei Reinigungsarbeiten attackiert und tödlich verletzt.
Die
Frau erlitt massive Bisswunden an Hals und Kopf. Tierparkdirektor
Hermann
Will selbst fand die junge Frau leblos im Vorraum des Leopardengeheges.
Tierparkleitung
und Veterenäramt sind sich einig, dass sich das Leopardenweibchen
lediglich
artgerecht verhalten hat. Über die genauen Umstände des
tragischen
Unfalls ist noch nichts bekannt. Jedoch kann nicht ausgeschlossen
werden,
dass die Pflegerin vergaß, den Schieber des Käfigs zu
schließen.
Leipziger Volkszeitung - 13. Nov. 2006
Geöffnete
Schieber waren Ursache für Drama im Chemnitzer ...
Nach ersten Ermittlungen der Behörden waren die Schieber zum
Käfig
nicht verriegelt. Im Tierpark herrschte tiefe Betroffenheit. Die
Chemnitzer
Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) informierte sich schon
kurz
nach dem Vorfall am Unglücksort. Sie äußerte sich
erschüttert
und sprach den Angehörigen der Tierpflegerin ihr Mitgefühl
aus.
Auch am Sonntag hatte noch niemand im Zoo den Vorfall verarbeitet, die
Eingangstore
blieben wie am Samstag geschlossen. Die 23-Jährige hatte laut
Stadtsprecher
Andreas Bochmann erst im Sommer im Chemnitzer Tierpark ihre Ausbildung
abgeschlossen.
sz-online - 13. Nov. 2006
Leopardin
wird nicht eingeschläfert
Die Leopardin „Cleopatra“ wird nach ihrem tödlichen Angriff auf
eine
Tierpflegerin in Chemnitz nicht eingeschläfert. Das sagte
Stadtsprecher
Andreas Bochmann am Montag. Zwei Tage nach der Tragödie
öffnete
der Tierpark wieder für das Publikum. Von Normalität
könne
aber noch keine Rede sein, sagte Bochmann. Die Mitarbeiter seien tief
betroffen
und schockiert. Polizei und Gewerbeaufsicht prüften weiter die
Hintergründe des Dramas. Die Frau wurde obduziert. Ungeklärt
ist
bislang, weshalb
die Tore des Raums zwischen dem Innen- und Außengehege nicht
verriegelt
waren.
MDR - 13. Nov. 2006
Getötete
Tierpflegerin in Chemnitz wird obduziert
Nach dem tödlichen Angriff eines Leoparden auf eine Tierpflegerin
im
Tierpark Chemnitz wird die Leiche der 23-jährigen Frau heute
obduziert.
Außerdem prüft das Gewerbeaufsichtsamt, ob
Pflichtverletzungen anderer
Personen vorliegen.
Fatal
Zoo Accident: East German Zookeeper Slain by Leopard
Tages-Anzeiger
Online - 11. Nov. 2006
Männlicher
Leopard tötet sein Weibchen im Berner Tierpark
Im Berner Tierpark Dählhölzli hat am Vormittag ein Leopard
seine
Partnerin getötet. Der Angriff sei ohne erkennbaren Anlass
erfolgt,
teilte die Leitung des Tierparks mit. Das Männchen Rigo habe das
Weibchen
Saida innert Sekunden getötet. Die Tiere hatten früher in
Eintracht
zusammen gelebt und auch Nachwuchs bekommen. Damals lebten sie noch in
einem
kleinen Gehege. Seit August werden sie in einer neuen, grösseren
Anlage
gehalten, in getrennten Gehegen nebeneinander. Schon bei einem ersten
Versuch,
sie wieder zusammenzuführen, sei es zu Aggressionen gekommen,
sagte
Marc Rosset, Kurator des Tierparks, auf Anfrage. Dann hätten sich
die
Tiere aber wieder vertragen - zumindest habe man am Trenngitter keine
Aggressionen
beobachtet. Beim zweiten Versuch einer Zusammenführung hat Rigo
nun
aber zugebissen. Bei der Anlage im Dählhölzli handelt es sich
um
die schweizweit grösste Leopardenanlage: Die beiden Persischen
Leoparde
Rigo und Saida verfügten über 800 Quadratmeter.
news.search.ch - 11. Nov. 2006
Tragödie
im Dählhölzli-Tierpark
Im Berner Tierpark Dählhölzli hat ein Leopard seine Partnerin
getötet. Der Angriff sei ohne erkennbaren Anlass erfolgt, sagte
die
Tierpark-Leitung. Das Männchen Rigo habe das Weibchen Saida innert
Sekunden
getötet, nachdem die Tierpfleger einen zweiten Versuch der
Zusammenführung
der beiden Tiere unternommen hatten. Schon beim ersten Versuch kam es
zu
Aggressionen. Die Tiere hatten früher in Eintracht zusammen gelebt
und
Nachwuchs bekommen. Seit August wurden sie in einer neuen,
grösseren
Anlage gehalten, in getrennten Gehegen nebeneinander.
news.search.ch - 11. Nov. 2006
Persischer
Leopard bedrohte Tierart
Der Persische Leopard ist vom Aussterben bedroht. Es wird vermutet,
dass nicht einmal mehr 200 dieser Grosskatzen in Freiheit leben. Bei
der Dählhölzli-Anlage handelt es sich um das schweizweit
grösste
Leopardengehege: Die beiden
Tiere Rigo und Saida verfügten über 800 m2. Die Anlage ist
laut
Tierpark dem natürlichen Lebensraum der Tiere angepasst.
Kronberger
Bote - 15. Nov. 2006
„Giraffe, Erdmännchen &Co.“ beliebteste
Zoo-Doku
der ARD
Der Hessische Rundfunk hat mit seiner Zoo-Dokumentation „Giraffe,
Erdmännchen
& Co.“ offenbar ganz den Geschmack der Zuschauer getroffen: Mit
rund
2,2 Millionen Zuschauern hat „Giraffe, Erdmännchen & Co.“ in
den
ersten zweieinhalb Wochen eine beachtliche Einschaltquote erreicht. Im
Vergleich
mit den bisherigen Zoo-Dokumentationen nimmt die
ARD-Gemeinschaftsproduktion unter Federführung des hr nach Angaben
der
Pressestelle des Hessischen
Rundfunks mit einem Marktanteil von 17,8 Prozent den Spitzenplatz ein
und
mauserte sich damit zur beliebtesten Zoo-Doku der ARD. Für die
Zoo-Dokumentation
waren nach Angaben Krupps täglich jeweils drei Kamera-Teams im
Frankfurter
Zoo und im Opel-Zoo im Einsatz. Insgesamt seien 8.000 Stunden Material
gefilmt
worden. Damit alle 44 Folgen liebevoll und spannend produziert werden
konnten,
sei ein Team von 80 Leuten notwendig gewesen.
Leipziger
Volkszeitung -
13. Nov. 2006
Leipziger Zoo erhält Finanzspritze von Bund und
Land
Der Bund und das Land Sachsen unterstützen von heute an offiziell
das
Projekt „Gondwanaland“ im Leipziger Zoo. Der Leipziger
Regierungspräsident
Walter Christian Steinbach (CDU) wird hierzu Zoodirektor Jörg
Junhold
im neuen Vogelhaus des Zoos einen Fördermittelbescheid in noch
unbekannter
Höhe übergeben. Das „Gondwanaland“ ist eine große
Tropenhalle, in der
die Geschichte der Erde nachgestellt wird. Die Halle soll 2009
eröffnet
werden.
Krefelder
Zeitung - 15. Nov. 2006
Jambo
wird Boss
auf der Gorilla-Insel
Krefeld. Der Zoo nahm am Mittwoch Abschied von seinem 13 Jahre alten
Jambo. Der Krefelder ist jetzt ein Niederländer. Wohnsitz:
„Apenheul“,
die
Affenhöhle in Appeldoorn. Zoo-Tierarzt Manfred Straube,
Seriendarsteller
in der Doku-Soap des Senders Vox, konstatierte am Mittwochmorgen, dass
der
am meisten sozialisierte Gorilla der fünfköpfigen Gruppe „das
große
Los“ gezogen hat: Jambo wird nämlich in der „Apenheul“
(Affenhöhle)
von Appeldoorn zur Nummer 1 aufsteigen. Die Gorilla-Gruppe im „wohl
besten
Menschenaffen-Park Europas“ umfasst derzeit acht weibliche Tiere mit
diversen
Jungen, darunter ein zweijähriger Knabe. Ursprünglich sollte
Jambo,
1993 in Krefeld geboren, hier die Führungsrolle übernehmen.
„Sein
Vater Massa und seine Mutter Boma sollten zusammen mit Tumba in einer
Seniorengruppe
zusammengefasst werden“, erläuterte Zoo-Biologin Cornelia
Bernhardt.
Doch die Vergrößerung der Menschenaffenanlage um ein
Außengehege
habe sich doch um einiges verzögert. Vor 2008 werde wohl kaum mit
dem
Bau begonnen werden können. Jambos Abgabe war schon deshalb
nötig, weil
es zwischen ihm und dem Silberrücken Massa zunehmend zu Spannungen
kam, die Nummer 2 der Gruppe schließlich getrennt gehalten werden
musste.
Wochenblatt.online
- 13.
Nov. 2006
Wenn
Pinguine fliegen ...
Für sechs junge Humboldtpinguine wurde wahr, wovon viele in
Deutschland
träumen: Im kalten Oktober verließen sie ihre bisherige
Heimat,
um nun im sonnigen Süden zu leben. Die Jungtiere sind vor sechs
Monaten
im Zoo von Landau geschlüpft und vor einigen Tagen auf ungewohntem
Weg
nach Teneriffa gekommen. Nicht schwimmend, wie man von ihnen erwarten
würde,
sondern fliegend haben sie ihre Reise in den Loro Parque angetreten und
wurden
dabei nicht nur vom Kurator des Parks, Matthias Reinschmidt begleitet.
Da
es sich um eher seltene Passagiere für die Hapag Lloyd handelte,
ist
ein Kamerateam von VOX mitgeflogen, um diese
außergewöhnliche
Reise für die Serie „Menschen, Tiere und Doktoren“ zu
dokumentieren.
Salzburger
Nachrichten - 10. Nov. 2006
Klasnic
als Zeugin vor Herberstein-U-Ausschuss
Zum Finale des Herberstein-Untersuchungsausschusses des steirischen
Landtags ist die frühere steirische Landeshauptfrau Klasnic am
Freitag
als letzte
Zeugin erschienen. "Der Tierpark ist erhalten geblieben, also war das
Ganze
doch für etwas gut", meinte Klasnic. Sie bekannte sich zu einer
Ferialverfügung, mit der sie 2004 mittels einer Million Euro den
Tierpark vor der Schließung bewahren wollte. Bis 7. Dezember wird
Ausschussvorsitzender Werner Murgg
(KPÖ) den Entwurf für einen Endbericht vorlegen. Entschieden
wies
Klasnic zurück, dass es im Fall von Herberstein um
persönliche
Bevorzugungen gegangen sei. Den Vorwurf des Landesrechnungshofes, es
habe
an Kontrolle der Förderungen gefehlt, habe sie ernst genommen:
Noch
in ihrer Amtszeit habe sie die entsprechenden Schritte veranlasst.
ORF.at - 10. Nov. 2006
War der
Herberstein-Ausschuss sinnvoll?
Die Zeugenbefragungen im Herberstein-Untersuchungsausschuss sind zu
Ende. Nun wird der Endbericht erstellt. In der Frage, ob der Ausschuss
sinnvoll war oder nicht, gehen die Meinungen in den Parteien
auseinander.
Planung
und Bau
Westdeutsche
Allgemeine - 15. Nov. 2006
Zoo Duisburg: Baustart für neues Delfinarium-Dach
Im Duisburger Zoo sind am Mittwoch die Arbeiten zum Bau für das
neue
Delfinarium-Dach gestartet worden. Die 1,8 Millionen teure Konstruktion
aus
Stahl und Glas soll am 20. Dezember fertig sein, teilte Zoodirektor
Reinhard
Frese mit. Der Neubau ist auch durch Bürger- und Vereinsspenden in
Höhe
von rund 650 000 Euro möglich geworden. Das alte Dach musste im
Februar
wegen akuter Einsturzgefahr abgerissen werden. Die Delfine sind in
einem Ausweichbecken
untergebracht.
Mittelbayerische
- 13. Nov. 2006
Zoo:
Adler nicht gefährdet
Der Betrieb der Kleinbahn „Adler“ im Tiergarten Nürnberg ist durch
den Bau der Delphinlagune nicht gefährdet. Die Attraktion soll bis
zum
Spatenstich für das Lagune-Projekt fahren, erklärte der
Leitende
Direktor Dr. Dag Encke. „Die seit 1964 im Sommerhalbjahr betriebene
Kleinbahn
,Adler‘ war in allen Planentwürfen zur Lagune enthalten“, so
Encke.
Parallel zur Planung der Lagune überlege der Tiergarten, wie die
neue
Trasse verlaufen solle. Zur Station „Kinderzoo“ soll eine Station
„Waldschänke“
hinzukommen. Zur Umsetzung sei es erforderlich, die Kleinbahn so
umzurüsten,
dass sie Steigungen, zum Beispiel zur Waldschänke, bewältigen
kann.
Gegenwärtig arbeite der Tiergarten verschiedene
Trassenalternativen
aus und ermittele die Kosten. Die Kleinbahn solle bis zum Spatenstich
für
das Lagune-Projekt in 2007 fahren. Anschließend werde die Bahn
bis
zur Wiederinbetriebnahme eingelagert oder an anderen Orten eingesetzt.
In
den 42 Jahren hat die Kleinbahn über 5,1Millionen Besucher durch
den
Zoo gefahren. Allein im vergangenen Jahr waren es 91631Fahrgäste.
Tagesspiegel
- 14. Nov. 2006
Zoo
räumt Grundstück fürs Riesenrad
Das Riesenrad-Projekt am Bahnhof Zoo hat eine wichtige Hürde
genommen.
Nach Auskunft der Finanzverwaltung stimmte der Aufsichtsrat des Zoos am
Montagabend dem Verkauf des benötigten Grundstücks zu. Auf
dem Areal
jenseits
der Stadtbahn befindet sich zurzeit der Wirtschaftshof des Zoos, der
nebenan
neu gebaut werden soll. Die Zooverwaltung hatte ihre Zustimmung davon
abhängig
gemacht, dass sie am Ende nicht draufzahlen muss. Nach Auskunft der
Finanzverwaltung wird der Zoo rund 13 Millionen Euro aus dem vom Land
erzielten Verkaufserlös erhalten. Da der neue Hof nur etwa zehn
Millionen Euro kosten solle, wäre der Zoo sogar im Plus. Gutachter
haben prophezeit, dass er von der Nachbarschaft des Riesenrades auch
durch jährlich etwa 300 000 zusätzliche Besucher
profitieren dürfte. Zur Finanzierung des „Aussichtsrades“ wurde
inzwischen
ein Fonds aufgelegt, der für weltweit vier derartige Projekte
insgesamt
200 Millionen Euro einbringen soll. Ein Sprecher des Bankhauses
Delbrück
Bethmann Maffei sagte gestern: „Das Interesse ist immens. Wir sind
schon
bei knapp 80 Millionen Euro.“
Freie
Presse -
15. Nov.
2006
Chemnitzer
Hilfe für bedrohte Tiere im Urwald Südamerikas
Mit Hilfe des Chemnitzer Vereins „Regenzeit“ entsteht im bolivianischen
Regenwald derzeit eine Auswilderungsstation für in Gefangenschaft
geratene
Wildtiere. Dazu werden derzeit unweit eines großen Nationalparks
am
Rande des Amazonasbeckens zwei große Gehege geschaffen. Dort
sollen
vor allem Raubtiere wie Jaguare, Pumas und Ozelote, die unter Menschen
aufgewachsen
sind, an ein Leben in der Natur herangeführt werden.
Aktionen
Krefelder
Zeitung - 10. Nov. 2006
Nüsse
knacken
macht müde Affen munter
Krefeld. Wenn Christine Peter am Affenfelsen vorbeiradelt, sind die
Paviane im wahrsten Sinne des Wortes „aus dem Häuschen“. Denn
gleich
gibt es
„Arbeit“ für sie – angenehme Arbeit. Holzklötze fliegen ins
Revier,
in deren Löchern leckere Nüsse oder Rosinen auf geschickte
Finger
warten. Christine Peter hat sich einen Kindheitstraum erfüllen
können.
„Mir war immer schon bewusst, dass Zootiere mehr beschäftigt
werden
müssen, vor allem die Menschenaffen.“ Mit 40 kündigte sie
ihren
sicheren Arbeitsplatz als Medizinisch-Technische Assistentin in Berlin,
bewarb
sich beim Arbeitsamt für ein zwölfwöchiges Zoo-Praktikum
–
und bekam es. „In den Berliner Tiergärten war man damals an
Tierbeschäftigung nicht so interessiert“, erinnert sich
Quereinsteigerin Christine Peter. So landete sie 2001 im Duisburger Zoo
in einem Vollzeit-Job: 50 Prozent Routine, 50 Prozent „Sozialarbeit“
für Primaten & Co. Als der Vertrag 2003
auslief, stand die Wahl-Niederrheinerin wieder im Arbeitsamt. Und
erneut
gelang es ihr, ein zwölfwöchiges Praktikum zu ergattern;
diesmal
in Krefeld. Seit Januar 2006 ist sie ausschließlich für die
Tierbeschäftigung
im Zoo da, 15 Stunden die Woche, als bislang erste
Beschäftigungsspezialistin
in Deutschland. Als solche nimmt sie den Pflegern im personell nicht
auf
Rosen gebetteten Krefelder Zoo Arbeit ab. Erwachsene Tierfreunde
können
im Krefelder Zoo im Rahmen eines Schnupper-Praktikums mithelfen,
Schwung
in den Alltag von Affen, Hirschebern oder Pinselohrschweinen zu
bringen.
Das sechs- oder achtstündige Tagespraktikum wird zum Preis von 80
bis
100 Euro angeboten.
Kleine
Zeitung
- 15. Nov. 2006
Thailändischer
Zoo macht Panda-Kot zu Geld
Ein thailändischer Zoo hat eine Methode entwickelt, mit der aus
dem
Kot von Pandabären Papier hergestellt werden kann. Der Tierpark
produziert
damit jährlich Souvenirs im Wert von mehr als umgerechnet 6.200
Euro
und finanziert so sein Panda-Projekt. "Wir wissen, dass aus jeder Art
von
Brei Papier gemacht werden kann, also haben wir die 2.000 Jahre alte
Technik
aus Maulbeerbäumen Papier zu machen abgewandelt", sagte ein
Manager
des Zoos im nordthailändischen Chiang Mai am Dienstag. Das
Pandakot-Papier
wird zu Fächern, Grußkarten, Schlüsselanhängern
und
Lesezeichen weiterverarbeitet, die mit Pandagesichtern bedruckt und im
Andenkenladen
des Zoos verkauft werden. Der Zoo präsentierte sein Projekt bei
einer
internationalen Panda-Konferenz in Chiang Mai vor 200 Experten.
Nachwuchs
ka-news.de
- 14.
Nov. 2006
Giraffennachwuchs
im Karlsruher Zoo
Karlsruhe. Giraffennachwuchs im Zoologischen Garten: Nur drei Tage
nachdem
Junggiraffe "Trudi" im Alter von anderthalb Jahren die Reise in den Zoo
Rotterdam
angetreten hatte, brachte Giraffenmutter "Alice" am vergangenen Sonntag
ihr
sechstes Junges zur Welt. Die jüngere Schwester von Trudi
heißt
"Uganda" und ist das fünfte Jungtier von Vater "Max". Wie der Zoo
mitteilt,
hatten die Tierpfleger bereits bei Dienstbeginn am Sonntag Anzeichen
für
die nahende Geburt bemerkt, die für November/Dezember
vorausberechnet
worden war. Die "Kinderstube", eine Box im Giraffenhaus, war
rechtzeitig mit einer dicken Strohmatte eingerichtet worden. Die
Geburt verlief laut
Zoologischem Garten komplikationslos.
Hamburger
Abendblatt -
10. Nov. 2006
Nelson
- Hagenbecks
Kinderstar
Klein und kuschelig, tapsig und tolpatschig und einfach nur zum
Liebhaben: die Tierbabys von Hagenbeck. In den vergangenen Wochen
wurden in Stellingen so viele Tierkinder geboren wie im ganzen Jahr
noch nicht. Allein Löwenmutter Tembesi hat fünf Kinder auf
einen
Streich bekommen - und damit für
eine Sensation im Tierpark gesorgt. Zuvor hatte es elf Jahre keinen
Nachwuchs
bei den Raubkatzen in Stellingen gegeben. Seit ihrer Geburt am 13.
August
tollen Nibalo, Naju, Nelson, Nawiri und Tawanga übermütig
durch
die Löwenschlucht und sorgen für Entzücken bei den
Besuchern.
Nur wenige Tage nach den löwenstarken Fünflingen wurde bei
Hagenbeck
ein Star geboren: Ailton - ein Tapir-Baby. Zebra-Fohlen Jeannine kam am
22. Oktober zur Welt. Auch bei den Nasenbären geht alles drunter
und
drüber, seit Mitte September der Nachwuchs geboren wurde.
N24 - 10. Nov. 2006
Vier Nasenbären-Babys erkunden den Zoo
Vier kleine Nasenbären sind die neueste Attraktion im Hamburger
Tierpark Hagenbeck. Vier Wochen nach ihrer Geburt durften die
temperamentvollen Gesellen zum ersten Mal mit ihren Eltern ins
Freigehege. Die beiden Mädchen
heißen Rüsselchen und Schnüffelnase, die beiden Jungs
Knopfnase
und Stupsnase. Mit ihnen tummeln sich nun 22 dieser munteren Gesellen
in
der Anlage des Tierparks. In der Bergzebra-Anlage im Tierpark Berlin
kam unterdessen das apart gestreifte Zebrafohlen "Eva" zur Welt. Die
Mutter lässt das Neugeborene die erste
Zeit nicht von ihrer Seite.
Basler
Zeitung
- 15. Nov. 2006
Zolli:
Junges Klammeräffchen erobert Besucherherzen
Im Basler Zolli ist ein neugeborenes Geoffroy-Klammeräffchen zu
bewundern.
Dicha, «die Hübsche», heisst das Junge, das am 16.
Oktober
zur Welt gekommen ist und derzeit die Herzen der Besucherinnen und
Besucher
erorbert.
Blick
Online -
15. Nov.
2006
Tierischer
Baby-Boom
Der Panda-Nachwuchs in China hört nicht mehr auf. Durch
künstliche
Befruchtung sind so viele der kuschligen Tiere gezeugt worden wie noch
nie.
31 Pandas in Gefangenschaft wurden geboren, darunter elf
Zwillingspärchen
und ein Tier in einem Zoo in den USA. Drei der Panda-Babys starben.
Bleiben
28 junge Pandas. Ein Rekord. Denn damit sind durch künstliche
Befruchtung
in diesem Jahr nach chinesischen Angaben so viele Pandas gezeugt worden
wie
noch nie. Im vergangenen Jahr wurden 21 Tiere geboren. Weltweit wurden
in
Zoos bislang mehr als 180 Pandas geboren.
Walsroder
Zeitung - 15. Nov. 2006
Nelson narrt sogar die Polizei
Der aus dem Vogelpark ausgebüxte Gaukler Nelson ist wieder da:
Völlig
ausgehungert ließ sich der junge Raubvogel von Anglern
füttern
und wieder einfangen – nachdem sein Ausflug eine Woche lang nicht nur
die
Tierpfleger in Aufruhr versetzt hatte. Rund 50 Anrufe gingen im Park
ein,
weil besorgte Bürger den zahmen Vogel gesehen haben wollten. In
den
meisten Fällen jedoch war es ohnehin falscher Alarm. „Wir bedanken
uns
bei allen Bürgern, dass sie so mitgeholfen haben“, sagt der
Zoologische
Leiter des Vogelparks, Dr. Dieter Rinke, mit sichtlicher Erleichterung.
Letztlich
gefangen werden konnte Nelson an den Borger Fischteichen. Als die
Vogelpark-Mitarbeiter
dort eintrafen, ließ sich der zutrauliche Jungvogel gerade von
den
Anglern mit Fisch-Innereien füttern und ohne Probleme wieder mit
nach
Hause nehmen. Dort kann er sich jetzt erstmal von seinem Abenteuer
erholen.
Tages-Anzeiger
Online - 15.
Nov. 2006
Wölfe
bei Tigern zu Besuch
Der Gehegetausch ist eine Möglichkeit, den Tieren ein bisschen
Abwechslung
vom tristen Zooalltag zu bieten. Heute machten sechs mongolische
Wölfe
des Zürcher Zoos von dieser Gelegenheit Gebrauch und erforschten
das
Tigergehege. Der Weg zum Tigergehege führte das Rudel durch einen
Tunnel,
der 2001 beim Neubau der Gehege eigens dafür angelegt wurde. Wie
Zoo-Kurator
Robert Zingg schildert, haben die Ausflüge des Wolfsrudels in das
fremde
Territorium zögerlich angefangen. Die Wölfe haben zuerst nur
kleine
Gebiete erkundet und sind bei der geringsten Störung gleich wieder
in
ihr eigenes Gehege geflüchtet. Heute zeigt sich den Besuchern ein
anderes
Bild.
innovations
report - 13. Nov. 2006
Neues
von Schwamm Tethya: Oberflächenwunder mit modernem Skelett
Die erste im Stuttgarter Zoologisch-Botanischen Garten Wilhelma
entdeckte und nach ihm benannte Tierart, der Schwamm Tethya wilhelma,
sorgt weiter für
wissenschaftliche Schlagzeilen. In zwei Veröffentlichungen in der
aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Zoomorphology* stellt der Zoologe
Dr. Michael Nickel vom Biologischen Institut der Universität
Stuttgart
gemeinsam
mit Dr. Felix Beckmann (Hamburg) und Dr. Eric Bullinger (Irland) die
neuesten Forschungsergebnisse rund um die kleinen weißen
Kugelschwämmchen
vor. Zum ersten Mal gelang es, mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen
(Synchrotronstrahlung) die dreidimensionale Körperstruktur eines
kompletten Schwammes aufzunehmen und in einem virtuellen Modell
darzustellen. Dabei zeigte sich, dass der kleine
Schwamm ein wahres Oberflächenwunder ist: "Bezogen auf das Volumen
besitzt
Tethya wilhelma sechsmal so viel Oberfläche wie die menschliche
Lunge",
erklärt Michael Nickel.
General-Anzeiger (Bonn) - 13. Nov. 2006
Die
kleine Bärin hört auf ihren neuen Namen Chima
Drei Jahre war der Katzenbärenmann Nirma alleine im Zoo Neuwied.
Im
Juni ist eine junge Katzenbärendame aus dem Zoo von Thoiry in
Frankreich
bei ihm eingezogen. "Der Katzenbär, auch Kleiner Roter Panda
genannt,
hat ein langes, buschiges Fell das kupferrot und am Bauch schwarz
gefärbt
ist. Das Gesicht zeigt weiße Abzeichen ähnlich denen des
Waschbären",
erklärt der stellvertretende Zoodirektor Mirko Thiel. Viele
Besucher
beteiligten sich nun daran, der kleinen Französin einen
schönen
Namen zu geben. Dem Zooteam hat schließlich der Vorschlag einer
Rheinbreitbacherin
am besten gefallen. Von nun an wird die Kleinbärin auf den Namen
"Chima"
hören. Dieser ist aus den Verbreitungsgebieten China und Burma
zusammen
gesetzt.
Die Welt - 12. Nov. 2006
Creme
für
Elefantenohren und Tee für die Affen
Heizung anschalten, Tee kochen und unter die warme Kuscheldecke
kriechen:
Die Menschen haben sich nach einem langen Sommer nun endgültig auf
die
kalte Jahreszeit eingestellt. Auch viele Tiere in den Zoos kommen nur
mit
besonderen Vorkehrungen unbeschadet über den Winter. Ob
Heizplatten
in den Außengehegen, warme Keller für den Winterschlaf oder
Erkältungstee für Affen - die Tierparks in Niedersachsen und
Bremen
sind gut vorbereitet.
Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 10. Nov. 2006
Nicht
nur für die Prüfung gelernt
Die beste Nachwuchs-Tierpflegerin Deutschlands kommt aus Schwerin und
heißt Sandra Gläsel. Die 24-Jährige, die ihre
Ausbildung im Tierpark
der Landeshauptstadt gemacht hat, beendete die
IHK-Abschlussprüfung
als bundesweit erfolgreichste Teilnehmerin. Am 11. Dezember wird Sandra
bei der „Nationalen Bestenehrung“ des Deutschen Industrie- und
Handelskammertages
in Berlin dabei sein. Die Festrede hält Bundeskanzlerin Angela
Merkel.
Noch mehr freuen würde sich die 24-Jährige allerdings, wenn
sie
nun einen festen Arbeitsplatz im Zoo hätte, doch der Stellenplan
des
Tierparks in der Landeshauptstadt mit rund 30 Plätzen gibt derzeit
keine
Festanstellung her. Noch bis zum Frühjahr nächsten Jahres
macht
Sandra erst mal eine Schwangerschaftsvertretung, kümmert sich um
Erdmännchen, Vögel und Raubtiere. „Ich würde gerne in
Schwerin bleiben,
werde
mich aber auch anderswo bewerben“, kündigt die Tierpflegerin an.
Freie Presse - 10. Nov. 2006
Tierpark
mausert sich zu Magnet
Der Falkensteiner Tiergarten mausert sich wieder zu einem
Besuchermagnet. Zwischen April und Oktober haben die Einrichtung 24.000
Gäste besucht.
Damit zahlen sich die vielen kleinen Veränderungen aus, die die
Stadt
Falkenstein seit dem Umbaustart vor fünf Jahren vornehmen lassen
hat.
Der Tiergarten wurde zwar erheblich kleiner, hat jedoch an
Attraktivität
stetig zugelegt.
Westdeutsche Zeitung - 10. Nov. 2006
Kreis
Mettmann: Geschichte
auf vier Beinen
Tarpan, Wisent, Auerochse auf 23 Hektar leben im Neandertal Tiere, die
dort schon zu Zeiten des Namensgebers ihre Weidegründe hatten.
Während
Auerochsen und Tarpane die Besucher im Neandertal jedes Jahr mit
Nachwuchs
erfreuen, hat sich die Fortpflanzungfrage bei den Wisenten erledigt.
Stier
Kroko bringt`s nicht mehr. Sollte aber eines der Tiere sterben, wird
ein
anderes nachgekauft. Verkauft werden müssen hingegen die
einjährigen
Auerochsenstiere, um die Zucht nicht zu gefährden.
Heidenheimer Neue Presse - 10. Nov. 2006
Schwarzer
Peter» unter Tretboot
Nach nur einer Nacht in seinem Winterquartier im Allwetterzoo
Münster
hat Deutschlands bekanntester Trauerschwan schon für Aufregung
gesorgt.
«Der Schwan ist fort...», hieß es am Freitagmorgen,
nachdem
Zoodirektor Jörg Adler am Zooteich nach dem Rechten schaute. Der
morgendlichen
Aufregung schloss sich eine Suche durch den gesamten Zoo sowie auf dem
angrenzenden
Aasee an. Das Tier allerdings war gar nicht geflüchtet, sondern
verweilte
äußerst nah an seiner großen Liebe - nur eben unter
dem
Tretboot und damit für den Zoo-Chef zunächst nicht sichtbar.
Nach
der Befreiung des Tieres wollen Handwerker des Tierparks nun die
Tretboot-Konstruktion
leicht verändern, damit das ungleiche Paar in Zukunft seine
Nächte
miteinander verbringen kann, ohne am Morgen nicht mehr voneinander
loszukommen.
Berliner Morgenpost - 13. Nov. 2006
Affenstarke
Lektüre
Orang-Utan Ningsih spielt im Ragunan-Zoo in Jakarta mit einer Zeitung.
Der
vierjährige Ningsih hat mit seinem Leben in Gefangenschaft noch
Glück
gehabt: In diesem Jahr starben in Indonesien bereits 1000 Orang-Utans
bei
Waldbränden.
derStandard.at - 11. Nov. 2006
Thailand: Zoo
will
keuschen Panda
mit Video stimulieren
Nachdem ein Panda-Paar in einem thailändischen Zoo jahrelang ohne
Nachwuchs geblieben ist, wollen die Tierpfleger nun auf besondere Weise
nachhelfen: mit einem anregenden Videofilm, der den männlichen
Bären
Chuang
Chuang auf die richtigen Gedanken bringen soll. Chuang Chuang werde von
seiner
Freundin Lin Hui im Dezember vorübergehend getrennt, sagte
Projektmanager
Prasertsak Buntrakoonpoontawee von dem Tierpark in der nördlichen
Stadt
Chiang Mai. Dem inzwischen sechsjährigen Männchen soll
demnächst
zusätzlich auf einem großen Bildschirm ein anregendes Video
vorgespielt
werden, wenn ihm der Sinn nach Erotik stehe. Der Zoo in Chiang Mai ist
ab
Montag Veranstalter einer viertägigen internationalen
Panda-Konferenz.
Daran nehmen etwa 200 Experten aus der ganzen Welt teil.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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gekürzt |
Wildpark
Lüneburger Heide, 15.11.2006
Haspa-Spende für verletzte Greifvögel
Dem Vorsitzenden des Vereins Artenschutz Wildpark
Lüneburger
Heide e.V. Norbert Tietz, wurde von Jens Murrar, Firmenkundenbetreuer
der Hamburger Sparkasse, ein Sparbuch in Höhe von 3.000,00 Euro
überreicht. Der Wildpark Lüneburger Heide nimmt schon seit
Jahren
verletzte Greifvögel auf und ist offizielle Auffangstation
für diese
Tiere des Landes Niedersachsen. In der Station sind schon einige
hundert Tiere gepflegt, gefüttert und wenn möglich auch
wieder
ausgewildert worden. Allerdings sind Greifvögel mit
Flügelamputationen
und Fußverletzungen auch Dauergäste im Wildpark. Diese
müssen in
Volieren untergebracht, und betreut werden. Chef und Leiter der
Auffangstation ist der Falkner Lothar Askani (siehe Foto). Die Spende
soll für den Bau von neuen Volieren dienen um die Pflegefälle
möglichst
gut unter zu bringen. Der Verein Artenschutz Wildpark Lüneburger
Heide
e.V. ist eine Einrichtung um Tierschutzmaßnahmen innerhalb des
Wildparks, aber auch externe Aktionen zu unterstützen. Zweck des
Vereins ist die Förderung von Projekten zur Erhaltung und zur
Entwicklung der Artenvielfalt. Für die Umsetzung von
Artenschutzprojekten wird die Zusammenarbeit mit anderen
Organisationen, zoologischen Einrichtungen und Privatpersonen
angestrebt. Die Mittel werden überwiegend zur Förderung der
genannten
Projekte im Wildpark und der Region Lüneburger Heide eingesetzt.
Der
Verein wird ausschließlich über Spenden und Beiträge
von
Fördermitgliedern finanziert.
Thüringer Zoopark Erfurt, 15.11.2006
Steine setzen im Aquarium
Ein weiterer Meilenstein beim Bau unseres Riffaquariums
ist
gesetzt. Das Becken ist in seiner Rohform fertig. Scheiben sind drin,
alles ist wasserdicht versiegelt. Jetzt geht es an die Dekoration. Es
soll möglichst naturnah aussehen. Mit Travertingestein werden nun
Felswände gesetzt, in Stufenform und mit Höhlungen und
Löchern. Die
Fische brauchen später Raum, um bei Rangeleien ausweichen zu
können und
Regionen, in die sie sich auch mal zurückziehen können. Was
so einfach
klingt, ist aber richtig Arbeit. Die Steine müssen alle über
die Kante
des Beckens gewuchtet werden. Und die ist deutlich über
Kopfhöhe. Dann
wird drin mittels Spezialkleber alles montiert. Die Aufbauten sollen
schließlich halten. Als Bodengrund kommt dann Sand dazu. So sind
auch
die Matten, auf denen die Steine liegen, um die wasserdichte
Versiegelung nicht zu beschädigen, unsichtbar. Die nächsten
Tage
bringen viel Arbeit, aber auch einen gewaltigen Fortschritt. Wer dem
Treiben zuschauen möchte, ist zu einem Aquarienbesuch herzlich
eingeladen. Wir bitten aber die leichte Unordnung im Außenbereich
zu
entschuldigen.
Zoo Leipzig, 15.11.2006
„Häkelhorste“ hoch im Kurs
-
Nur noch 6 zertifizierte Mini-Lamas zu haben
Nur noch 6 zertifizierte „Häkelhorste“ können
ersteigert
werden! Bei zweien davon endet am kommenden Freitag, dem 17. November
bei Ebay die Versteigerungsfrist und sie bekommen dann per
Höchstgebot
ein neues Zuhause. Die „Reise“ treten die Minilamas in stilechten
Tiertransportkisten an, extra für diese „Spezies“ entworfen und
einzeln
in Handarbeit gefertigt – wie die Häkelhorste selbst. In der
Spinnstube
Lützschena wurde Horst´s Wolle gesponnen und daraus die
zertifizierten
Unikate gehäkelt, innen mit Draht stabilisiert und dann mit Watte
ausgestopft. Für 12 Exemplare haben die 500g Haarpracht gereicht,
die
dem berühmten Lama in diesem Frühjahr herunter geschoren
wurden. Die
nächste Schur steht allerdings erst 2008 wieder an und somit wird
es
bis dahin keine weiteren originalen „Häkelhorste“ geben
können. Die
erste Horst-Miniatur wechselte Ende Oktober für 799 €, die sechste
für
326 € den Besitzer. Der Erlös der Aktion kommt einem
Artenschutzprojekt
für Nasenfrösche zugute. Die nur drei Zentimeter großen
Amphibien sind
ursprünglich in Chile und Argentinien beheimatet und wie viele
ihrer
Verwandten durch Lebensraumzerstörung und eingeschleppte fremde
Arten
und damit auch Krankheiten in Gefahr. Der Zoo Leipzig engagiert sich
seit 2005 in Chile für diese Froschart und wird ab Anfang 2007
selbst
einige Exemplare halten. Der Nasenfrosch wurde einst von Charles Darwin
entdeckt und zeichnet sich durch eine interessante Brutbiologie aus.
Die Männchen nehmen die frisch geschlüpften Kaulquappen in
einen
Kehlsack auf und spucken die fertigen Fröschchen aus, wenn diese
groß
genug sind. Dies ist einmalig bei Fröschen.
http://search.ebay.de/_W0QQsassZzooleipzig1QQhtZ-1
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 15.11.2006
Wertvolles Langohr in der Wilhelma
Kann ein Esel
Begeisterungsstürme
hervorrufen? Selbstverständlich! Vor allem, wenn es sich nicht um
einen
der noch zahlreich vorhandenen Lastenträger handelt, sondern um
einen
Somali-Wildesel. In ihrer Heimat Somalia und Äthiopien steht die
Art am
Rande der Ausrottung, in den Zoos der Welt gibt es noch etwa 130 Tiere
– damit sind die 6 Somali-Wildesel in der Wilhelma eine zwar kleine,
aber durchaus bedeutende Herde. Jeder Zuwachs wird hier enthusiastisch
gefeiert, so auch das Stutfohlen „Seyla“, das am 28. Oktober 2006 zur
Welt kam. Zunächst blieb die kleine „Seyla“ mit Mutter „Sarina“ im
Stall, um die Mutter-Kind-Bindung zwischen der noch unerfahrenen Stute
und ihrem erstgeborenen Fohlen zu stärkern. Seit dem Wochenende
dürfen
beide mit den anderen Stuten „Simone“, „Shebili“ und „Thea“ auf der
Freianlage tollen. Vater „Luciano“ geht das alles am
wüstenbeigefarbenen Hintern vorbei – ihn interessieren Fohlen
überhaupt
nicht und die Stuten nur, wenn sie rossig sind. Den überwiegenden
Teil
des Jahres verbringt er daher von der Herde getrennt. Alle heute in den
Zoos lebenden Somali-Wildesel stammen von 5 Tieren aus dem Basler Zoo
und 12 Tieren aus einem Reservat in Israel ab. Leider geht es mit dem
Nachwuchs bei Somali-Wildeseln nicht ganz so einfach, wie bei der
übrigen langohrigen Verwandtschaft. Vielleicht ist die
Individuenzahl
sogar zu gering, um die Art langfristig zu retten, aber die Zoos werden
nicht aufgeben, solange noch Fohlen geboren werden. Und so freut sich
die Wilhelma über jeden der seltenen Esel, der in Stuttgart das
Licht
der Welt erblickt. Solange die Temperaturen nicht zu frostig sind,
können auch die Besucher die Herde nebst Fohlen bewundern
............. Bis Ende Februar noch zum günstigen Wintertarif!
Aktion Fischotterschutz, 15.11.2006
(Über-)Lebensräume für Mensch und Tier -
Fischer und
Naturschützer fordern den Erhalt von Fischteichen
„Mehr frischen Fisch aus deutschen Teichen und mehr
Unterstützung für die heimische Fischwirtschaft“, das fordern
Fischer
und Naturschützer gleichermaßen von Politik und
Verbrauchern. Die
Fischereiwirtschaft sieht sich zunehmend mit ihren Problemen von der
Politik im Stich gelassen. Viele Fischereibetriebe kämpfen mit dem
Überleben, wenn es keine Hilfe gibt, dann gehen ganze
Teichlandschaften
verloren,“ prophezeit Joachim Heese, Vorstandsmitglied beim
Landesfischereiverband Niedersachsen e.V. anlässlich einer Tagung
im
OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel. Unterstützung erhält der
Fischereiverband
nun von Seiten der Naturschützer. „Wir sprechen uns sehr für
den Erhalt
naturverträglich wirtschaftender Fischereibetriebe aus“
erklärt Mark
Ehlers, Vorstandsvorsitzender der Aktion Fischotterschutz e.V., denn
die heimische Umwelt profitiert ganz erheblich von den künstlichen
Naturrefugien aus zweiter Hand. Die Fischer leiden zum einen unter den
billigen Importen aus fernen Ländern, zum anderen klagen
Fischteichbesitzer zunehmend über Fraßschäden durch
Fischotter, denn
der Wassermarder hat sich in den vergangenen Jahren spürbar
ausgebreitet. Die Aktion Fischotterschutz verspricht Abhilfe, zur Zeit
werden „ottersichere“ Einzäunung besonders gefährdeter Teiche
in
Zusammenarbeit mit Fischern erprobt. Wichtig für die Fischer
wären auch
Entschädigungszahlungen, wie sie in einigen Bundesländern
bereits
praktiziert werden. Joachim Heese beklagt die immensen Verluste an
Fischen, die durch den Otter, Kormorane, Fischadler und Fischreiher
entstehen. Viele Fischereibetriebe stehen mittlerweile mit dem
Rücken
an der Wand. Wenn es uns nicht gelingt die Schäden zu minimieren
und
wenn wir keinen Ersatz für die Verluste erhalten, werden ganze
Teichlandschaften verloren gehen“, so Joachim Heese, der als
Bewirtschafter der Aschauteiche im Landkreis Celle weiß, wovon er
spricht. Joachim Heese beklagt, dass die Bedeutung dieser
traditionellen Kulturlandschaften von der Politik verkannt wird. Er
sieht die Fischer von der Politik und der Gesellschaft allein gelassen.
„Wir tolerieren den Otter wie auch die anderen Tiere und setzen uns
für
deren Erhalt ein, es muss jedoch eine wirtschaftlich tragfähige
Lösung
für die Vermeidung und Kompensation von Schäden gefunden
werden“ so
Heese. Ein Tipp von den Naturschützern für die kalte
Jahreszeit und die
bevorstehenden Festtage: Ein Karpfen aus heimischer Teichwirtschaft
schmeckt nicht nur vorzüglich, sondern der Kauf fördert eine
naturverträgliche Wirtschaftsform und nützt damit zahlreichen
Tier- und
Pflanzenarten – so auch dem Fischotter. Na dann: Guten Appetit!
Zoo Basel, 15.11.2006
Nachwuchs bei den Klammeraffen im Zoo Basel - Haartracht
vom
Feineren
Dicha, die Hübsche, heisst die zur Zeit viel
bewunderte neue
Bewohnerin im Zoo Basel. Der kleine Geoffroy-Klammeraffe kam am 16.
Oktober zur Welt und ist das zweite Kind, das von Mutter Quilimari (13)
gehegt und getragen wird. Dicha erobert täglich unzählige
Besucherherzen. Immer wieder muss die geduldige Pflegerin erstaunten
Besucherinnen und Besuchern bestätigen, dass die unglaublich
avantgardistisch wirkende Haartracht des kleinen Kobolds nicht
menschengemacht ist, sondern ganz von (Klammeraffen)-Natur aus so ist.
Relativ spät im Alter von 11 Jahren hat Quilimari ihr erstes Kind
aufgezogen. Nicht ohne Besorgnis haben damals Pflegerin und Zootierarzt
das Verhalten der Mutter verfolgt. Obwohl sie in der zur Zeit sechs
Weibchen und ein Männchen umfassenden Gruppe schon einige Male
Gelegenheit hatte, genau zu beobachten, wie andere Mütter ihre
Neugeborenen versorgten, war Quilimari damals nicht recht in der Lage,
ihr Kind am Körper mitzutragen und zu stillen. Bange Stunden mit
viel
gutem Zureden waren zu bestehen, bis die kleine Bonita dann vom dritten
Tag an von der Mutter auch wirklich angenommen wurde. Inzwischen ist
sie zu einem sehr lebhaften Mädchen herangewachsen und war
natürlich
keineswegs erfreut, als sie an der Brust der Mutter ihrem neugeborenen
Schwesterchen Platz machen musste. Doch nach ein paar Tagen begann die
Neugier zu überwiegen, und nun verfolgt sie täglich, wie
Quilimari mit
gefestigter Kompetenz ihr zweites Kind betreut. Wer weiss, wie lange es
dauern wird, bis sie das Gelernte bei ihrem eigenen ersten Kind selbst
anwenden kann. Geoffroy-Klammeraffen sind virtuose Schwinghangler, die
sich mit ihren daumenlosen Händen und dem wie einen dritten Arm
einsetzbaren Greifschwanz durch die Baumkronen der tropischen
Regenwälder fortbewegen. In ihren Heimgebieten von Südmexiko
bis Panama
sind sie in Gemeinschaften von bis zu sechzig Individuen anzutreffen.
Zoo
Augsburg, 14.11.2006
Zoo Augsburg neuer Partner der Stiftung Artenschutz
Eines
der wichtigsten Anliegen für einen modernen Zoo ist heute die
Mitarbeit
im Arten- und Naturschutz. Daher ist der Zoo Augsburg seit einigen
Wochen auch Partner der „Stiftung Artenschutz“. Die Tafel wurde vor
kurzem aufgestellt. Das Ziel der Stiftung, an der sich mittlerweile
fast 50 Zoos, Tierparks und Umweltorganisationen in Deutschland,
Österreich und Luxemburg beteiligen, ist die Unterstützung
von
Artenschutzprojekten. Dabei werden ausschließlich Tierarten
gefördert,
die auf der „Roten Liste“ der Weltnaturschutzorganisation stehen,
für
die es aber bisher noch keine ausreichende Finanzierung gibt. Durch das
Einbinden der Zoos in die Öffentlichkeitsarbeit können
jährlich nahezu
20 Millionen Menschen erreicht werden und über die Arbeit der
Stiftung
und Ihrer Partner informiert werden. Der Zoo Augsburg hält aktuell
zwei
der von der „Stiftung Artenschutz“ unterstützten Tierarten
(Amur-Leopard und Daghestanischer Tur). Dies war natürlich mit ein
Grund, sich dem Projekt anzuschließen und damit einen Beitrag zum
Erhalt des Lebensraumes zu leisten.
Zoo
Landau,
14.11.2006
Frey & Kissel-Frischdienst übergibt Spende an
den
Freundeskreis des Landauer Tiergartens e.V.
Alles fing mit dem richtigen „Riecher“ der Frey &
Kissel-Frischdienst Mitarbeiter an: Bei einem Tippspiel zur
Fußball-Weltmeisterschaft der Firma Gold-Ei gewannen sie den
ersten
Preis. Und weil das alles ganz sportlich zuging, war der Hauptgewinn
ein Besuch der Traditionsmannschaft Eintracht Frankfurt in Landau. Am
18. Oktober 2006 standen sich die Mannen der Traditionsmannschaft und
die Frey & Kissel-Elf in einem spannenden Fußballspiel
gegenüber.
Die Frey & Kissel-Mannschaft musste zwar acht Tore verkraften,
konnten aber auch zwei Bälle ins Eckige der Gegner schießen.
Die Erlöse
aus dem Eintritt und der Tombola in Höhe von 1.200 Euro spendete
die
Unternehmensgruppe Frey & Kissel dem Freundeskreis des Landauer
Tiergartens e.V.. Der Freundeskreisvorsitzende, Frank Keller, sowie
Freundeskreisgeschäftsführer Gerhard Blumer bedankten sich in
Anwesenheit von Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel sehr herzlich für
diese
wertvolle Unterstützung zu Gunsten des Zoos.
Zoologischer Garten Magdeburg, 14.11.2006
Wie schwer ist das Geweih vom Rentier „Rudolf“
„Hakon“ das Magdeburger Rentier, von den Tierpflegern
auch
liebevoll „Rudolf“ genannt, hat in diesen Tagen schwer zu tragen. Sein
prachtvolles Geweih ist einige Kilogramm schwer. Die Zoobesucher
können
jetzt das Gewicht dieses Geweih schätzen und eine Große
Familienjahreskarte gewinnen. Wahrscheinlich noch im November
„verliert“ das Rentier sein Geweih. Das abgeworfene Geweih wird noch
vor Weihnachten genau ausgewogen und der beste Schätzer
prämiert. Wer
noch ein passendes Weihnachtsmotiv sucht, sollte unbedingt in den
nächsten Tagen bei unserem Rentier „Rudolf“ zum Fotografieren
vorbei
schauen.
Münchener Tierpark Hellabrunn, 14.11.2006
Die Pinsel müssen erst noch wachsen!
Pinselohrschweine gehören mit den weißen
Ohrpinseln und der
markanten, hübschen Gesichtsmaske zu den buntesten
Säugetieren.
Sie sind in West- und Zentralafrika beheimatet und nur in wenigen
Tierparks zuhause. Ende August brachte unsere Sau „Dickes Kind“ (9 J.)
zwei weibliche Jungtiere zur Welt, die schon eifrig ihre Umgebung
erkunden und mit Schwester „Escada“ (2 J.) herumtoben. Unsere Sau „Frau
Nagel“ (14 J.) brachte im Juni einen schrammen Jungen auf die Welt, der
sie ganz schön auf Trapp hält. Vater aller Jungtiere ist Eber
„Taran“
(2 J.). Unseren Tieren kann man eine besondere Freude mit Nüssen
machen, die sie mit Vorliebe knacken und die Schale ausspucken. Zu
unserer Freude hat ein weibliches Jungtier schon einen Paten. Frau
Hanna King vom KINGS HOTEL hat dankenswerterweise die Patenschaft
übernommen und tauft die kleine Sau auf den Namen „Emmely“.
Zoo
Osnabrück, 14.11.2006
Kuhmilch macht stark!
Am 01. November gab es bei der Trampeltierfamilie im
Osnabrücker Zoo Nachwuchs. „Soraya“ wurde geboren. Leider hatte
ihre 20
Jahre alte Mutter „Bibi“ eine Schwergeburt. Die Zootierärztin Frau
Dr.
Susanne Klomburg musste eingreifen und die schwierige Geburt einleiten.
Aufgrund der schwierigen Geburt und den damit verbundenen Anstrengungen
verstarb „Bibi“ trotz intensiver Bemühungen kurz nach der Geburt,
so
dass „Soraya“ nun ein Flaschenkind ist. Täglich wird sie 6 Mal
gebuddelt und trinkt pro Mahlzeit mit Genuss einen halben Liter
Vollmilch. „Soraya“ ist mittlerweile der Liebling im Kamelrevier. Unter
Aufsicht darf sie schon stundenweise zu ihrer Familie; ansonsten folgt
sie den Pflegern auf Schritt und Tritt und erkundigt neugierig ihre
Umgebung.
Erlebnis-Zoo Hannover, 14.11.2006
Zoo und E.ON Avacon holen den Winter nach Hannover!
Das ist ein Versprechen: In Hannover wird es diesem
Winter
Schnee zum Rodeln geben und einen zugefrorenen See, auf dem es sich
herrlich Schlittschuhlaufen lässt. Auf Meyers Hof im Erlebnis-Zoo
Hannover! Vom 2. Dezember bis zum 14. Januar präsentiert sich der
Zoo
mit Unterstützung des Energiedienstleisters E.ON Avacon wieder als
tierisches Winter-Wunderland. Mit Rodelrampe und Schlittschuhbahn, mit
Winterdorf und Schlittenhunden, mit Glühweingarten und
Weihnachtsmann
und einem leuchtenden Lichtermeer! Statt Dunkelheit und Tristesse
warten ein heller Sternenzauber und Winterspaß auf alle, die dem
Winter
im wahrsten Sinne den Buckel runter rutschen möchten! Zum zweiten
Mal
wandelt sich der Zoobauernhof Meyers Hof für den Winter-Zoo in ein
wunderschönes Winter-Wunderland. Die alten Fachwerkhäuser
werden
weihnachtlich geschmückt, urige Weihnachtshütten zaubern
Adventsstimmung, echter Schnee wird an den Wegen liegen. Dunkelt es,
wird Meyers Hof von einem Lichtermeer der besonderen Art erleuchtet:
Die überdimensionalen Umrisse von Nashorn, Giraffe, Elefant &
Co.
strahlen dank der Unterstützung des Energiedienstleisters E.ON
Avacon
von den Dächern der Fachwerkhäuser! Lichterketten und Sterne
erhellen
den Zoo. Ein Sternschnuppenreigen weist den Weg zum Winterwunderland
Meyers Hof. „Der Zoo ist auch im Winter ein tierisches Erlebnis
für die
ganze Familie!“ so Zoodirektor Klaus-Michael Machens.
Energiedienstleister E.ON Avacon unterstützt die tierische Idee:
„Und
gemeinsam können wir hier Dunkelheit und Kälte mit Licht,
Wärme und
jeder Menge Spaß die besten Seiten abgewinnen“, begeistert sich
Pressesprecher Andreas Brandtner.
Tiergarten Schönbrunn, 14.11.2006
GRATIS-FÜHRUNGEN FÜR KINDER !
Für viele Eltern sind sie
geradezu
ein Geheimtipp: die Gratis-Führungen für Kinder, die im
Tiergarten
Schönbrunn jeden Donnerstag um 14 Uhr stattfinden. Sie dauern etwa
eine
Stunde, sind auf Kinder ab sechs Jahren zugeschnitten und es ist nicht
notwendig, sich vorher dafür anzumelden. Das Kind muss allerdings
von
einem Erwachsenen begleitet werden. Staunen wird garantiert! Im Jahr
2005 wurden im Tiergarten mehr als 60 000 Schüler mit Zoologie,
Tierhaltung und Artenschutz vertraut gemacht. An den traditionellen
Kindergeburtstagsfesten - mit kindergerechter Führung zu den
Zootieren
– haben 5000 Personen teilgenommen.
Zoo Leipzig, 13.11.2006
Abschied im Zoo Leipzig - Anoaweibchen „Ellis“ und
Brillenbärdame „Diana“ gestorben
Brillenbärendame Diana (geb. 1974, seit 1982 in
Leipzig) und
Anoaweibchen Ellis (geb. 1985) starben in der vergangenen Woche im Zoo
Leipzig. Diana litt plötzlich an einem stark geblähten Bauch,
der ihr
offensichtlich starke Schmerzen bereitete. Das Tierärzteteam
untersuchte sie umgehend, um die Ursachen dafür festzustellen und
dann
behandeln zu können. Aus der dafür notwendigen Narkose wachte
Diana
nicht mehr auf. Der pathologische Befund ergab, dass sie an einer
Verdrehung des Zwölffingerdarmes um 360 Grad mit Verlagerungen der
wichtigsten Organe litt. Dadurch waren Darm und Magen abgeschnürt
worden, was zu starken Gewebsschädigungen und erhebliche
Herz-Kreislaufbelastung für die hoch betagte Brillenbärin
führte.
Darüber hinaus hatte sich ihr Bauchraum mit Gasen gefüllt und
bei Diana
für äußerst starke Schmerzen gesorgt. Auch das 21 Jahre
alte
Anoaweibchen Ellis war fest liegend im Stall aufgefunden worden. Trotz
intensiver Bemühungen konnten die Tierärzte dem
altersschwachen
Kleinbüffel nicht mehr helfen und mussten das Tier letztendlich
einschläfern. Die Blutuntersuchungen haben inzwischen einen
schweren
Leber- und Nierenschaden mit einer völligen Depression der
Stoffwechselfunktionen ergeben. Nach ersten Obduktionsergebnisse sind
auch Leber- und Nierenzysten mögliche Ursachen dafür, dass
Ellis seit
einiger Zeit hin und wieder kränkelte. „Wir bedauern es sehr, dass
wir
diese wertvollen Tiere verloren haben. Beide haben mit Jungtieren dazu
beigetragen, das Überleben ihrer gefährdeten bzw. bedrohten
Art
zumindest in den Zoos zu sichern. Andererseits muss man respektieren,
dass beide ein hohes Alter erreicht hatten, auch wenn so etwas immer
traurig für uns alle ist.“ so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.
Zoo Dortmund, 13.11.2006
Oberbürgermeister Dr. Langemeyer eröffnet neue
Nashornanlage
im Zoo Dortmund
Oberbürgermeister Dr.
Langemeyer
eröffnete am 13. November die neue Nashornanlage im Zoo Dortmund
im
Beisein von vielen Gästen. Er würdigte dabei die
internationale
Bedeutung des Zoos. Seit 1975 werden im Zoo Dortmund Nashörner
gehalten. Als seinerzeit die ersten Nashörner in den Zoo Dortmund
eingezogen sind, wurde der bestehende Ponystall zu einem Nashornstall
umfunktioniert – ein Provisorium, das sich dreißig Jahre lang
bewährt
hat. Mittlerweile jedoch entspricht der Stall nicht mehr den
Anforderungen an eine verantwortungsbewusste Nashornhaltung im Sinne
des Tierschutzgesetzes und der Haltungsrichtlinien. Daher war die
Neustrukturierung der Dortmunder Nashornhaltung dringend geboten. Dank
der bundesweit einmaligen Initiative des Tierschutzvereins
Groß-Dortmund konnte das neue Nashornhaus aus Spendenmitteln
finanziert
werden. Eine solche Art der Zusammenarbeit zwischen Zoo und
Tierschutzverein hat es bislang noch in keiner anderen deutschen Stadt
gegeben. Der Tierschutzverein Dortmund hat damit bewiesen, dass er
nicht nur kritisiert, sondern auch handelt. Bislang wurden maximal zwei
Tiere hier gehalten. Daher hat der Zoo sich auch entschieden, auf die
Haltung von Breitmaulnashörnern umzusteigen, der einzigen der
fünf
Nashornarten, die auch in der Herde gehalten werden kann.
Thüringer Zoopark Erfurt, 13.11.2006
Kamelabtrieb im Zoopark
Jetzt ist es wieder soweit. Täglich um 15 Uhr
zieht die
Kamel-Karawane durch den Zoopark. Durch das Regenwetter wird es nachts
sehr unwirtlich auf dem Plateau des Roten Berges. Deshalb dürfen
die
Kamele die Nacht im trockenen Stall auf Axmanns Hof verbringen.
Tagsüber geht es jedoch nach wie vor auf die Weide und der Weg
führt
bekanntlich mitten durch den Zoopark. Während der Auftrieb noch
außerhalb der Öffnungszeiten erfolgt, findet der
Rückweg im Beisein der
Besucher statt. Kamele sind sehr klug und wissen genau, wo es lang geht
zu Heu, Stroh und Gemütlichkeit. Deshalb haben sie auch ein
flottes
Tempo drauf und man sollte ihnen nicht im Weg stehen. Zur Sicherheit
für die Zoobesucher wird deshalb der „Kamelweg“ kurzfristig
gesperrt,
wenn die Karawane vorüberzieht. Denn: Kamele haben Vorfahrt.
Übrigens:
die Kälte macht den Tieren nichts aus. Ihr dickes Winterfell
trotzt
Wind und Regen. Aber natürlich schläft es sich auf frischem,
trockenem
Stroh viel besser als auf nassem Boden.
Zoo Landau, 13.11.2006
Abendvortrag mit gemütlichen Ausklang - „Von
Nesseln, Stacheln
und Flossen...“
Mit dem Vortrag „Von Nesseln, Stacheln und Flossen...“
wird
Dipl.-Biol. Sandra Honigs das diesjährige Vortragsprogramm des Zoo
Landau in der Pfalz am 22. November 2006 abschließen. Lassen Sie
sich
in eine Welt entführen, in der es von interessanten, skurrilen,
farbenprächtigen, gigantisch großen oder winzig kleinen
Tieren nur so
wimmelt – nämlich unter Wasser. Ab 19 Uhr wird die Zooverwalterin
des
Zoo Landau diese wundersame Welt allen Interessierten in der Zooschule
des Zoos vorstellen. Denn all zu oft gehen Besucher an den Aquarien im
Warmhaus des Zoos vorbei, ohne diesen eines eingehenderen Blickes zu
würdigen. Die jedoch sehr interessanten Tiere der Aquarien des Zoo
Landau werden mit ihren Eigenheiten und besonderen Anpassungen an ihren
Lebensraum vorgestellt und dem Publikum näher gebracht.
Außerdem nimmt
die Referentin die Anwesenden mit auf eine Reise durch eine
wunderschöne, jedoch allzu häufig unbeachtete Welt – in die
Flüsse,
Seen, Pfützen, Tümpel und Meere unserer Erde. Diese
Lebensräume, die
sehr komplexe Biotope darstellen, sind nicht selten Opfer von
Umweltkatastrophen und Zerstörung durch den Menschen. Mit ihrem
Vortrag
hofft die Biologin aufzeigen zu können, wie wichtig es ist, diese
Lebensräume zu schützen um auch unter Wasser die
Artenvielfalt zu
erhalten. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht
erforderlich, der Eintritt inklusive einer Zooweinprobe kostet drei
Euro pro Person.
Aktion Fischotterschutz, 13.11.2006
Wintermarkt im OTTER-ZENTRUM
Stimmungsvoller Ausklang der Saison 2006
Auch in diesem Jahr veranstaltet das OTTER-ZENTRUM
Hankensbüttel zum Ausklang der diesjährigen Saison seinen
traditionellen Wintermarkt. Der Markt öffnet am Samstag, dem 18.
November um 13:00 Uhr, sowie am Sonntag, dem 19. November um 11:00 Uhr.
An beiden Tagen haben die Besucher die Gelegenheit die
herbstlich-winterliche Stimmung am Isenhagener See bis 18:00 Uhr zu
genießen. Im Mittelpunkt des Wintermarktes stehen die über
30 Stände,
an denen Gebrauchskeramik, Holzarbeiten, selbst gemachte Seife,
Serviettentechnik und natürlich auch Dekoration für die
bevorstehende
Adventszeit angeboten wird. "Bei der Auswahl unserer Aussteller haben
wir viel Wert auf Qualität gelegt", stellt denn auch Frau
Harstick,
Organisatorin des Wintermarktes, fest. Bewusst wolle man sich vom
Flohmarktcharakter vieler Märkte absetzen. Dazu soll auch
beitragen,
dass man Ausstellern bei der Arbeit über die Schulter schauen und
so
miterleben kann, wie deren Produkte entstehen. Zum zweiten Mal wird
auch Kleinkunst an diesem Wochenende geboten. Andreas Sichau verzaubert
den Markt wieder mit den Klängen der klassischen Gitarre! Auch die
Kinder kommen zum Beispiel beim Schminken auf ihre Kosten.
Wildpark Lüneburger Heide, 12.11.2006
Wintertierkinder im Wildpark Lüneburger Heide -
Winterzeit ist
Wildparkzeit
Pünktlich zur kalten
Jahreszeit
bereiten sich Wolf, Bär & Co auf den Winter vor, aber auch
viele
Tierkinder erblicken zurzeit im Wildpark Lüneburger Heide das
Licht der
Welt. Wer möchte da nicht manchmal tauschen!? Die Kodiakbären
und die
Europäischen Braunbären, haben sich genug Fettreserven
angefuttert und
gehen jetzt in die Winterruhe. Sie laufen sozusagen auf Sparflamme und
bewegen sich jetzt sehr viel gemächlicher. Das Bärenfutter
von den
Besuchern nehmen sie trotzdem gerne entgegen. Der vier Wochen alte
Zwergesel “Prinz Philip“ ist der Star unter den Tierkindern. Mit der
Tierpflegerin Silke Lohmann (34), spielt der kleine Hengst am liebsten.
Quitschvergnügt geht es auch bei den vier Wochen alten Ferkeln zu.
Die
vier Geschwister sind eine Mischung aus Husumer-und
Toropolje-Schweinen. Auch werden in Kürze wieder viele Ziegenbabys
bei
den Gigantaner-Ziegen und im Streichelzoo geboren. Trotz Kälte,
kaum
eines der über 1000 Tiere hat sich in seinen Stall
zurückgezogen.
Während mollige Kleidung wichtigste Voraussetzung für Jung
und Alt ist,
schützen sich die Tiere durch ihren warmen Pelz.
Erlebnis-Zoo Hannover, 10.11.2006
Gut gebrüllt, Löwe!
Was die Löwen Max und Camilla im Erlebnis-Zoo
Hannover am
meisten am Herbst mögen, ist ihre kuschelige
Fußboden-Heizung auf den
Felsen am Sambesi, auf der sie gerne den lieben langen Tag schlafen.
Jetzt zeigten ihnen die Tierpfleger aber, was der Herbst noch alles zu
bieten hat! Fallende Blätter lassen sich herrlich jagen und
große
Laubhaufen sind die besten Verstecke für alles, was tapfere
Löwen
neugierig macht. In dem Laubhaufen versteckten die Tierpfleger kleine
Fleischstückchen und sie richteten in mit Gewürzen und dem
Duft eines
unwiderstehlichen Parfums an. Die misstrauischen Großkatzen
beäugten
erst den Laubhaufen sehr kritisch, dann sich gegenseitig, und nahmen
dann das Blattwerk akribisch auseinander, bis sie alle Leckereien
gefunden hatten. Löwin Camilla machte anschließend eine
ausgiebige
Katzenwäsche in dem gut riechenden Laubbad und rollte sich
genüsslich
herum – Löwe Max sah der weiblichen Wellness-Wälzung eher
verständnislos zu. Über eine Stunde waren die Löwen mit
dem
Herbstspektakel beschäftigt. Dann ging es erschöpft wieder
zurück auf
ihre königliche beheizte Liegefläche, wo die beiden in einen
beherzten
Kurz-Winter-Schlaf fielen und die Blätter einfach weiter fallen
ließen.
Tiergarten Nürnberg, 10.11.2006
Die Kleinbahn „Adler“ im Nürnberger Tiergarten war
und ist
nicht gefährdet
Die seit 1964 im Sommerhalbjahr betriebene Kleinbahn
„Adler“
war in allen Planentwürfen zur Lagune enthalten. Parallel zur
Planung
der Lagune überlegt der Tiergarten, wie die neue Trasse verlaufen
soll.
Folgende Überlegungen sind für den Tiergarten
handlungsleitend: 1. Der
kleine Adler gehört zur Nürnberger Tradition und ist eine
beliebte
Attraktion. 2. Zur Station „Kinderzoo“ soll eine Station
„Waldschänke“
hinzukommen. 3. Neben Familien mit Kindern sollen Senioren und
Gehbehinderten weite Teile des Tiergartens bequemer zugänglich
sein.
Zur Umsetzung ist es erforderlich, die Kleinbahn so umzurüsten,
dass
sie Steigungen z. B. zur Waldschänke, bewältigen kann.
Gegenwärtig
arbeitet der Tiergarten verschiedene Trassenalternativen aus und wird
hierzu Kosten ermitteln. Die Kleinbahn wird auf jeden Fall im Jahr 2007
bis zum Herbst bzw. bis zum Spatenstich für das Lagune-Projekt
fahren.
Anschließend wird die Bahn bis zur Wiederinbetriebnahme
eingelagert
oder an anderen Orten eingesetzt.
Tiergarten Nürnberg, 10.11.2006
Ausstellung im Naturkundehaus - Arbeiten der
Schülerinnen und
Schüler der Zeichenschule Zebra
In den Sommerferien 2005 trafen sich 4
Schülerinnen und
Schüler der Zeichenschule Zebra zum Zeichnen im Tiergarten
Nürnberg.
Die Kinder waren im Alter von 7 bis 8 Jahren. Sie fertigten mit
Bleistiften Skizzen von den Tieren an und übertrugen diese auf DIN
A 2
Blätter und fertigten dann Kreidebilder an. Im Laufe des
Schuljahres
blieben die Tiere weiter das Lieblingsmotiv der Kinder, so gestalteten
sie Arbeiten zur Fußball WM dementsprechend mit Tieren oder
malten mit
Tusche und Aquarellfarbe die Tiere der Eiszeit nach. Auch das Schuljahr
2006-2007 fing wieder mit Motiven des Tiergartens Nürnberg an,
diesmal
zeichneten die nunmehr 9 Schülerinnen und Schüler die
Landschaften und
die Lebensräume der Tiere mit Buntstiften und Kreide. Die
Ausstellung
läuft noch bis 29.11.2006.
Zoo Wuppertal, 10.11.2006
Der erste Adventskalender aus dem Zoo mit Elefanten im
Schnee,
der Zoo-Kalender 2007 und andere Geschenkideen aus dem Zoo
Die nun bald beginnende Adventszeit können sich
Zoofreunde
und Fans der Wuppertaler Elefanten jetzt mit einem ganz besonderen
Highlight versüßen: dem ersten Adventskalender aus dem Zoo
Wuppertal!
24 schokoladige Überraschungen verbergen sich hinter dem
schönen
Fotomotiv vom Elefantenkind „Bongi“ und ihrer Mama „Punda“ im Schnee.
Der Adventskalender ist für 6,50 € in der Zootruhe am Zooeingang
erhältlich. Weitere Geschenkideen aus dem Zoo für Weihnachten
sind z.B.
der Zoo-Kalender 2007, von dem noch eine kleine Anzahl in der Zootruhe
vorhanden ist, oder die Zoochronik zum 125-jährigen
Zoojubiläum. Als
„pinguinale“ Geschenke gibt es dort das Buch und die DVD zur
Pinguinale, Plüschpinguine und andere Pinguinale-Artikel. Die
genannten
Artikel sind in der in diesem Jahr neugestalteten Zootruhe
erhältlich,
in der man täglich von 11.00 bis 17.00 Uhr in Ruhe und nach
Herzenslust
stöbern kann – am besten natürlich in Verbindung mit einem
Zoobesuch!
Zoo Salzburg, 10.11.2006
Eine kleine Herde von Weißen Bergschafen ist nun
im Zoo
Salzburg zuhause
Drei erwachsene und drei junge Bergschafe sind die
neuen
Bewohner des Streichelzoos im Hellbrunner Zoo. „Unsere Weißen
Bergschafe sind Vertreter einer gefährdeten Haustierrasse. Ihre
typischen Merkmale sind der edel schmale Kopf mit den langen,
hängenden
Ohren. Sie sind auch hornlos und haben einen kräftigen
Körperbau“
schwärmt Zootierärztin Dr. Sandra Langguth von dem Neuzugang.
„Die
Sechs sind nun im Streichelzoo zuhause. Sie sind sehr neugierige Tiere,
die den Kontakt zum Menschen nicht scheuen. Für uns ist es sehr
wichtig, dass die Haustiere von den Zoo-Besuchern auch gestreichelt
werden können.“ Das Weiße Bergschafe ist ein sehr
anpassungsfähiges
Haustier. Im Hochgebirge nutzt es Weiden, die für Rinder
unzugänglich
sind. Die kräftigen Beine mit den harten Klauen geben ihm Steig-
und
Trittsicherheit in den alpinen Hochlagen. Die dichte Wolle schützt
diese Schafrasse bestens vor Kälte und Regen.
Zoo Leipzig, 10.11.2006
Regierungspräsident übergibt
Fördermittelbescheid an den
Zoodirektor - Bund und Freistaat gewähren finanzielle
Unterstützung für
die Errichtung der Tropenerlebniswelt „Gondwanaland“
Regierungspräsident Walter Christian Steinbach
wird am
kommenden Montag, dem 13.11.2006, um 13.30 Uhr Neues Vogelhaus, Zoo
Leipzig, Pfaffendorfer Straße 29 Einen Fördermittelbescheid
an
Zoodirektor Dr. Jörg Junhold übergeben. Mit diesem Bescheid
gewähren
der Bund und der Freistaat der Realisierung des 49,5 Mio Projektes
„Gondwanaland“ eine umfassende finanzielle Unterstützung. Zur
Übergabe
dieses Bescheides laden wir Sie sehr herzlich ein. Der Zoo Leipzig und
die Stadt Leipzig erhalten mit dem „Gondwanaland“ ein herausragendes,
einzigartiges attraktives Angebot, welches sich insbesondere an die
Zielgruppen „junge Menschen“ und „junge Familien mit Kindern“ wendet.
Gondwanaland ist eine Riesentropenhalle, die zu einer Zeitreise durch
die Erdgeschichte einlädt und unter anderem die die Entstehung des
Urkontinents Gondwana simuliert. Der Besucher taucht in die Welt des
Regenwaldes von Asien, Afrika und Südamerika ein, unter anderem
mit der
Absicht, ihn durch die ausgelöste Faszination für die
Notwendigkeit des
Erhaltes dieses einzigartigen, stark bedrohten Ökosystems zu
sensibilisieren.
Zoo Frankfurt, 10.11.2006
Das Volkstheater erhält die Patenschaft über
das „weiße Rössl“
im Zoo
Als die bekannte Schauspielerin Sybille Nicolai vor
einigen
Wochen anlässlich eines Zoobesuchs erwähnte, dass sie bald
die
Hauptrolle im „Weißen Rössl am Wolfgangsee“ im Volkstheater
Frankfurt
spielen würde, war offensichtlich, dass eine gemeinsame Aktion
angebracht ist. Der Zoo Frankfurt arbeitet gern mit anderen
Kulturinstituten – wie dem Palmengarten, dem Naturmuseum und
Forschungsinstitut Senckenberg, dem Museum der Weltkulturen, dem
Fritz-Rémond-Theater, etc. Ein „weißes Rössl“ ist ein
Schimmel, der
dunkel oder gescheckt geboren wird und im Laufe der Zeit weiß
wird. Ein
kleines Rössl ist das Shetlandpony, von den gleichnamigen
britischen
Inseln. Früher wurden die Wind und Wetter ausgesetzten,
genügsamen
Pferdchen häufig in Bergwerken eingesetzt, während sie heute
vor allem
Hobbytiere zum Kinderreiten sind. Unsere Shetlandponyherde umfasst
(Zuchthengst PIERRE VON THALHEIM weilt zurzeit auf eine Weide), den
großen Wallach JOCHEN (geboren 1997) und die drei Stuten FLOCKE
(1986),
LAURA (1987) und LISSI (1987) mit je einem Sohn. LISSI ist eine
Schimmelstute und ihr 2005 geborener Sohn PASCAL färbt sich vom
Scheck
in einen Schimmel um.
Zoo Leipzig, 10.11.2006
Mit Lama Horst in Ägypten - Zoo Leipzig zu Gast auf
der
Touristik & Caravaning 2006
Ägypten erahnen, Ägypten erleben,
Ägypten erlaufen: Das alles
und noch viel mehr ist ab dem 22. November 2006 auf der „Touristik
& Caravaning 2006“ möglich. Zwar kann der Zoo Leipzig nicht
mit
ägyptischen Tieren auf der Messe aufwarten, doch ließ er es
sich als
wichtigste Freizeiteinrichtung der Stadt Leipzig nicht nehmen, die
Messehallen mit Dschungelatmosphäre zu verzaubern. Am
Eröffnungstag
selbst wird Lama Horst um 10 Uhr am Zoostand in der Messehalle 3 die
Gäste in Empfang nehmen und für die nötige Stimmung
sorgen.
Selbstverständlich kommt Horst in Begleitung von Tierpfleger Micha
Ernst, der den Großen und Kleinen sicherlich die neusten
Horst&Harry-Anekdoten erzählen kann. Rund um betreut werden
die
Zoointeressierten durch Zoolotsen, die gern alle tierischen Fragen
beantworten und sicherlich gute Tipps für den nächsten
Zoobesuch parat
haben. Und wer noch ein spannendes Weihnachtsgeschenk sucht, wird auch
am Zoostand fündig. Denn hier gibt es den neuen Zookalender,
aufregende
Lektüre und Eintrittskartengutscheine zu kaufen.
Aktion Fischotterschutz, 10.11.2006
Bogenbau für Kinder - Letzter Kurs in diesem Jahr
Nach dem Erfolg des ersten Bogenbaukurses für
Kinder bietet
die Aktion Fischotterschutz e.V. allen Kindern ab 10 Jahren, die im
Frühjahr nicht dabei sein konnten, die Möglichkeit sich den
Traum vom
eigenen Bogen zu erfüllen. Am 25. und 26. November findet der Kurs
jeweils in der Zeit von 10.00 – 18.00 Uhr in der Hauptschule
Hankensbüttel statt. Die Kinder können zwischen verschiedenen
vorbereiteten Holzrohlingen wählen, um aus ihnen - unter
fachkundiger
Anleitung von Dirk Rössner von der Firma Zweitfarm - durch reine
Handarbeit schießfähige Bögen herzustellen. Neben etwas
handwerklichem
Geschick benötigen die Teilnehmer lediglich Freude am Material
Holz und
Lust am Schnitzen, Stemmen und Schleifen. Nebenbei erfahren die Kinder
Wissenswertes über Baumarten und Werkzeuge, sowie die Geschichte
des
Bogens von der Steinzeit bis zum neuzeitigen Sportgerät.
Allwetterzoo Münster, 09.11.2006
Geschafft: Der „Schwarze Peter“ hat sein Winterquartier
im
Allwetterzoo Münster bezogen!
Um die Mittagszeit des 9. November war am Teich neben
der
Elefantenanlage im Allwetterzoo Ruhe eingekehrt. Die Sonne schien, das
weiße Schwanentretboot drehte sich sanft im Wind und der
„Schwarze
Peter“, der sich letztendlich als „Petra“ entpuppte, säuberte sein
Gefieder und beschnäbelte hin und wieder den Rand seines
großen weißen
Partners. Nach mehreren Stationen auf Münsters Aasee hat das
berühmte
„Liebespaar“ sein Winterquartier im Allwetterzoo erreicht!
Vorangegangen waren aufregende Tage mit einem Medieninteresse, das
seinesgleichen sucht. Das Tretboot, dem der Trauerschwan stets folgte,
war Stück für Stück Richtung Allwetterzoo verlegt
worden. Schon der
erste Ortswechsel des Tretboots auf dem etwa 2.000 m langen Aasee wurde
von etlichen Kamerateams, Fotografen und Redakteuren begleitet.
Über
jede weitere Station berichteten zumindest die lokalen Zeitungen.
Tierpark Chemnitz, 09.11.2006
Neuzugang bei den Wasserschweinen
In das Tropenhaus des Tierparks Chemnitz ist mit einer
Wasserschweindame aus dem niederländischen Zoo Epe eine neue
Bewohnerin
eingezogen. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit bekam sie
Gesellschaft
von dem seit einigen Jahren im Tierpark lebenden
Wasserschweinmännchen,
dessen Partnerin im Sommer verstorben war. Schon die erste Begegnung
der beiden sah sehr vielversprechend aus, und der Tierpark hofft nun
auf gute Zuchterfolge. Inzwischen ist die Neue mit dem Gehege und den
anderen Bewohnern des Tropenhauses vertraut, und beide Wasserschweine
vertragen sich gut.
Vogelpark Herborn, 09.11.2006
Der Palawan-Pfaufasan ist einer der seltensten Fasanenvögel der
Welt
Einen optisch zwar ein wenig unscheinbaren, dafür aber umso
selteneren
Vogel beherbergt der Vogelpark in Herborn seit wenigen Tagen. Nach
langer Suche erhielt der Vogelpark aus dem traditionsreichen Tiergarten
Schönbrunn, dem in Wien gelegenen ältesten Zoo der Welt,
einen
weiblichen Palawan-Pfaufasan. Das auch Napoleon-Pfaufasan genannte Tier
lebt auf der Insel Palawan im Südchinesischen Meer und ist dort
durch
Lebensraumzerstörung und auch Bejagung sehr selten geworden. Die
Henne
ist als Bodenbrüter hervorragend getarnt. Hingegen ist der Hahn
ist mit
seinem metallisch blau gefärbten Gefieder und seiner
schwarzgrünen
Spitzhaube sehr farbenprächtig gezeichnet. Das aus dem Tierpark
Nordhorn stammende Herborner Männchen ist jetzt endlich nicht mehr
allein, so dass die Verantwortlichen des Vogelparks jetzt darauf
hoffen, sich erfolgreich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm
(EEP)
der europäischen Zooorganisation EAZA für diese hochgradig
bedrohte Art
beteiligen zu können.
Zoo Dortmund, 09.11.2006
Neue Nashornanlage im Zoo Dortmund wird eröffnet
Oberbürgermeister Dr. Langemeyer eröffnete am 13. November
die neue
Nashornanlage im Zoo Dortmund im Beisein von vielen Gästen.
Seit 1975 werden im Zoo Dortmund Nashörner gehalten. Als
seinerzeit die
ersten Nashörner in den Zoo Dortmund eingezogen sind, wurde der
bestehende Ponystall zu einem Nashornstall umfunktioniert – ein
Provisorium, das sich dreißig Jahre lang bewährt hat.
Mittlerweile
jedoch entspricht der Stall nicht mehr den Anforderungen an eine
verantwortungsbewusste Nashornhaltung im Sinne des Tierschutzgesetzes
und der Haltungsrichtlinien. Daher war die Neustrukturierung der
Dortmunder Nashornhaltung dringend geboten. Dank der Initiative des
Tierschutzvereins Groß-Dortmund konnte das Nashornhaus aus
Spendenmitteln finanziert werden. Die Anschubfinanzierung hierzu
lieferte die DSW21. Die neuen Außenanlagen hat die Stadt Dortmund
selbst erstellt. Mit dem Gesamtensemble kann der Zoo Dortmund nun eine
vorbildliche Nashornhaltung vorweisen und den Grundstock für eine
(hoffentlich) erfolgreiche Zucht der vom Aussterben bedrohten grauen
Riesen legen.
Zoo Krefeld, 09.11.2006
Blitzende Kaimanaugen und aktive Faultiere: Letzte Chance auf
Plätze
für Nachtsafari in den Krefelder Regenwald
Zoobegeisterte, die noch einmal die Gelegenheit nutzen wollen, das
Regenwaldhaus bei Nacht zu erleben, sollten sich jetzt bald anmelden.
Am Dienstag, 21. November, um 17 Uhr startet im Zoo Krefeld die letzte
diesjährige abendliche Tour in den niederrheinischen Dschungel des
Regenwaldhauses. Die dort nachgebildete „grüne Hölle
Südamerikas“ lockt
besonders am Abend mit geheimnisvollen Lebewesen, die sich frei
zwischen den Besuchern bewegen können. Faultiere schwingen sich
aus dem
Baumkronen zu ihren Futterplätzen herab. Fledermäuse
umschwirren ihre
süßen Nektarquellen und der Besucher sucht sich dazwischen
seinen Weg
durch den dichten Bewuchs des Regenwalds.
Zoo Krefeld, 09.11.2006
Hans Zippert liest am Sonntag im Zoo: „Wie wird man Löwe“
Tier- und Literaturfreunde sind zur Lesung von Hans Zippert aus seinem
Buch „Wie wird man Löwe“ am Sonntag, 12. November, um 14 Uhr in
der
Zooscheune des Zoo Krefeld willkommen, die vom Zoo in Kooperation mit
der Buchhandlung Habel angeboten wird. Die Besucher erwarten dann die
spannenden Abenteuer des kurzsichtigen Löwen Heribert, der in
seiner
Freizeit als Lotse am Wasserloch arbeitet und Briefmarken sammelt. Als
Vegetarier ist er eine Schande für sein Rudel, daher wird er zur
Ausbildung in den Zoo geschickt und beginnt seine Lehre als Wombat.
Herzhaftes Lachen und hintergründiges Schmunzeln wechseln sich
beim
Blick hinter die Kulissen des Zoos ab. Die herrlich witzigen
Illustrationen von Rudi Hurzlmeier werden bei der Lesung auf eine
Leinwand übertragen und untermalen die abwechslungsreiche
Geschichte.
Was wie ein Kinderbuch erscheint, wird bei genauer Betrachtung zum
hintergründig-amüsanten Lesevergnügen auch für
Erwachsene.
Natur- und Tierpark Goldau, 09.11.2006
Erfolg für das Evolèner-Rind
Geburten sind in einem Zoo immer ein schönes
Ereignis.
Besonders freut man sich im Natur- und Tierpark Goldau, wenn Tiere zur
Welt kommen, deren Art oder Rasse akut vom Aussterben bedroht sind.
Seit vielen Jahren engagiert sich der wissenschaftlich geführte
Zoo für
die Erhaltung alter Nutztierrassen. In den letzten Jahren kamen in
Goldau extrem seltene Poitou- und Barockesel zur Welt. Am Freitag, dem
03. November 2006, ist die Gruppe der raren Jungtiere um ein besonders
wichtiges Exemplar vergrössert worden: Die Evolèner-Kuh hat
ein
gesundes weibliches Kalb namens Marta geworfen. die uralte Walliser
Rasse der Evolèner ist mit einer Population von rund 100
Zuchttieren
akut vom Aussterben bedroht.
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| Natur- und Artenschutz – Meldungen |
pressetext
deutschland - 13. Nov. 2006
Klimaerwärmung
fordert erste Todesopfer
Weniger als ein Grad Temperaturunterschied entscheidet darüber, ob
eine gesamte Echsen-Population das kommende Jahrzehnt überleben
wird
oder nicht. Für die Brückenechsen in Neuseeland entscheidet
nämlich
die Temperatur darüber, ob aus den Eiern Männchen oder
Weibchen
schlüpfen. Eine totale Verschiebung der Geschlechter bedeutet das
sichere
Ende der Tierart, berichtet das Wissenschaftsmagazin National
Geographic.
Wie Nicky Nelson von der Victoria University in Wellington anhand von
Untersuchungen bestätigt, liegt die ideale Temperatur für die
Nachkommen der Echsen
bei 21,7 Grad. "Bei 22 Grad schlüpften 100 Prozent männliche
Nachkommen,
bei 21 Grad schlüpften aus 80 Eiern nur drei Männchen", so
der
Forscher. Wenn sich die klimatische Feinabstimmung im Lebensraum der
Tuatara,
wie die Maori die Echsen nennen, nur geringfügig ändere,
bedeute
dies das sichere Ende der Tierart. Erschwerend kommt hinzu, dass die
Echsen
extrem langsame Reproduktionsraten haben. "Ein Weibchen paart sich
durchschnittlich
alle vier Jahre und die Eier brauchen zwischen elf und 16 Monate, ehe
der
Nachwuchs schlüpft." Seit einiger Zeit werden die Tuataras in
künstlichen
Inkubatoren gezüchtet. Die Forscher wie Nelson sorgen dafür,
dass
die Nachkommenschaft gleichmäßig ist. Ein anderer Teil des
Nachzuchtprogramms
wird vom San Diego Zoo durchgeführt. Die dort nach
gezüchteten
Tiere werden in Gefangenschaft aufgezogen und dann in der Nähe von
Dunedin
in einem durch Zäune abgeschlossenem Gebiet wieder freigelassen.
>> bei aller Bedrohung der Artenvielfalt durch
Klimaveränderungen: In den 200 Millionen Jahren, in denen es
Brückenechen gibt, hat es unzählige Male wesentlich
gravierendere
Klimaänderungen gegeben. Wenn die Bruttemperatur wirklich so
unflexibel
wäre, gäbe es die Art längst nicht mehr. Die wirkliche
Gefährdung
besteht wohl eher darin, daß die Tiere heute auf ein so winziges
Verbreitungsgebiet beschränkt sind, daß eine Reaktion durch
Abwandern
oder Reservepopulationen nicht mehr möglich ist.
Bocholter-Borkener
Volksblatt - 15. Nov. 2006
Philippiner
fliegt mit drei Krokodilen im Handgepäck
Mit drei lebenden Krokodilen im Handgepäck ist ein Philippiner von
Kambodscha bis nach Manila geflogen. Erst nach dem Ausstieg aus seiner
Maschine
fiel er den Zöllnern auf, wie die Behörden am Mittwoch
mitteilten.
Der 50-Jährige erklärte, er habe lebendige Fische in seinem
verdächtig
wirkenden Gepäckstück. Gefunden wurden jedoch die drei unter
Artenschutz
stehenden siamesischen Krokodile mit einer Länge von je einem
halben
Meter. Die Reptilien wurden beschlagnahmt. Wie es dem Mann gelang, die
Tiere
unbemerkt von Phnom Penh über Singapur bis nach Manila zu
transportieren,
blieb zunächst unklar.
g-o.de -
16.November 2006
Klimawandel bedroht Vogelarten
Der Klimawandel gefährdet das Überleben vieler Vogelarten. Zu
diesem
Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die der WWF am Rande der
UN-Klimakonferenz in Nairobi vorgestellt hat. Demnach verpassen
Zugvögel durch die veränderten Temperaturen den richtigen
Zeitpunkt für
den Abflug oder geraten aus ihrem natürlichen
Jahreszeiten-Rhythmus.
Auch der Lebensraum für einige Vogelarten gehe verloren. Besonders
gefährdet sind Gebirgs-, Küsten-, Insel- und arktische Arten.
... Der
WWF forderte daher die Delegierten auf der Klimakonferenz auf, einen
harten Kurs mit ehrgeizigen Zielen zur Reduktion klimaschädlicher
Treibhausgase einzuschlagen. Dies erfordert die Verringerung der
globalen Emissionen um mindestens die Hälfte bis 2050
gegenüber dem
Niveau von 1990. Für Europa müssen Minderungsziele von minus
30 Prozent
bis 2020 beschlossen werden. Darüber hinaus muss jetzt die
Weiterentwicklung des Kyoto-Protokolls nach 2012 eingeleitet werden.
dieneueepoche.com - 15.November 2006
Meeresschutzgebiet auf Zeit vor der Küste
Floridas
668 Quadratkilometer Meeresfläche unter Schutz gestellt
Vor der Südwestküste Floridas entsteht für fünf
Jahre das größte
Meeresschutzgebiet Nordamerikas. Gouverneur Jeb Bush und sein Kabinett
billigten am Dienstag ein Fischfangverbot in einem 156 Quadratkilometer
großen Gebiet im Nationalpark Dry Tortugas im Golf von Mexiko. Im
angrenzenden Ökoreservat Tortugas ist der Fischfang bereits seit
2001
verboten. Zusammen werden damit 668 Quadratkilometer Meeresfläche
unter
Schutz gestellt.
Ziel ist, überfischten Beständen wie dem Zackenbarsch und dem
Schnapper
Gelegenheit zur Erholung zu geben. Außerdem können
Wissenschaftler das
Gebiet für Forschungsarbeiten nutzen, auch Taucher und andere
Besucher
sind willkommen. Das Kabinett traf die Entscheidung mit drei zu eins
Stimmen; die Gegenstimme kam von Jeb Bushs designiertem Nachfolger als
Gouverneur, Charlie Crist. Die Verfügung enthält eine
Klausel, wonach
der Fischfang in dem Gebiet in Dry Tortugas in fünf Jahren ohne
weitere
Abstimmung wieder erlaubt wird.
dieneueepoche.com - 15.November 2006
Japanische Walfangflotte läuft in die Antarktis
aus
Bis April sollen 860 Meeressäuger getötet werden
Eine japanische Flotte ist am Mittwoch zu ihrer jährlichen
Walfangexpedition ausgelaufen. Die sechs Schiffe verließen den
Hafen
von Shimonoseki in Richtung Antarktis, wo bis April 860 Wale
getötet
werden sollen. Die Fanggenehmigung umfasst 850 Zwerg- und zehn
Finnwale. ... Der australische Umweltminister Ian Campbell forderte
Japan auf, sein Walfangprogramm einzustellen. «Das ist eine
schamlose
Scharade, denn obwohl Japan hunderte von Walen schlachtet, haben wir
bislang noch keine brauchbaren wissenschaftlichen Ergebnisse
gesehen»,
sagte Campbell laut einer Meldung der australischen Nachrichtenagentur
AAP.
derstandard.at - 14.November 2006
Japan
will in der Antarktis 860 Wale töten
Japan will während der bevorstehenden jährlichen
Walfang-Expedition in
der Antarktis 850 Zwergwale und zehn Finnwale töten. Das teilte
die
japanische Fischereibehörde am Dienstag mit, einen Tag vor dem
Auslaufen der sechs Schiffe umfassenden Flotte. Die Walfänger
sollen im
April zurückkehren.
derstandard.at - 14.November 2006
Tiere
erschießen, um andere zu retten
In Kanadas Westprovinz British Columbia sind Tierschützer und
Medien
entsetzt, mit welch extremen Mitteln die Behörden das
gefährdete
Bergkaribu retten wollen. Sie planen, dessen natürliche Feinde in
großem Stil zu töten, vor allem Schwarzbären, Pumas und
Wölfe; und wenn
das nicht genügt, auch Grizzlybären und Wolverine
(Großmarder), beides
übrigens ebenfalls bedrohte Tierarten. Da Elche, Hirsche und
anderes
Wild, das im Territorium von Bergkaribus lebt, Raubtiere anziehen,
sollen auch viele dieser Tiere ihr Leben verlieren.
Die Bergkaribus, ein nordamerikanischer Rentier-Typ, der vom Aussterben
bedroht ist, gibt es praktisch nur noch in British Columbia. ... In den
vergangenen zehn Jahren ging ihre Zahl von 2500 auf 1900 Tiere
zurück,
obwohl sie seit 1996 nicht mehr gejagt werden dürfen.... "Es ist
ein
absoluter Skandal", sagt Colleen McCrory von der
Umweltorganisation Valhalla Wilderness Watch. "Das wird ein riesiges
Gemetzel von wilden Tieren." Das Bergkaribu könne nur gerettet
werden,
wenn sein Lebensraum, die uralten Inland- Regenwälder British
Columbias, geschont und erhalten bliebe.
Gerade in jüngster Zeit dringen immer mehr motorisierte
Freizeitvehikel
wie Allradfahrzeuge und Schneemobile in das Gebiet der Bergkaribus ein.
Die Tiere werden auch von Hubschraubern der expandierenden
Heliskiing-Unternehmen aufgeschreckt.
Pressetext - 14.November 2006
Waldreport mit Lichtblick: Wälder wachsen langsam
nach
- Regenwälder bleiben allerdings weiterhin bedroht
Die Situation der weltweiten Wälder ist nicht mehr so düster
wie noch vor wenigen Jahren. In 22 der 50 waldreichsten Nationen der
Welt hat der Waldbestand in den vergangenen 15 Jahren zugenommen. Zu
diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam in der
jüngsten
Ausgabe des US-Wissenschaftsmagazins Proceedings of the National
Academy of Sciences PNAS. Allerdings zeigen die jüngsten Daten
auch
deutlich, dass die Regenwälder Amazoniens und Indonesiens immer
noch
extrem gefährdet sind. Dort wird weiterhin unaufhaltsam gerodet.
...
Die Forscher haben bei der Auswertung auch eine Korrelation zwischen
dem Wirtschaftswachstum und dem Waldbestand festgestellt. "In reicheren
Ländern kann man einen Wechsel von der Rodung zum Walderhalt
deutlich
erkennen", führt Kauppi aus. ... Die wirklichen Problemfelder
sieht der
Forscher allerdings in den tropischen Regionen Afrikas, im
asiatisch-pazifischen Raum sowie in Südamerika. "Die auf unserer
Karte
eingetragenen roten Regionen sind besorgniserregend, denn kein Forscher
wagt weitere Prognosen darüber abzugeben. Und die Zukunft dieser
Wälder
ist mehr als unklar", meint Kauppi abschließend im
pressetext-Interview.
derstandard.at - 14.November 2006
Wo
der Wald fällt, wo er wächst
Vor allem Brasilien und Indonesien roden ihre tropischen Wälder
weiterhin in gewaltigem Ausmaß und in hohem Tempo. Gleichzeitig
ist in
reichen Industrienationen sowie auf dem asiatischen Festland eine
Trendwende in Richtung Ausweitung der Waldflächen eingetreten. Zu
diesem Resultat kommt eine internationale Studie, die in der neuen
Ausgabe des US-Wissenschaftsmagazins PNAS (Proceedings of the National
Academy of Sciences of the USA) veröffentlicht und am Montag im
Voraus
von der Universität Helsinki veröffentlicht wurde. In der von
Finnland
und China finanzierten Studie wurden außer den eigentlichen
Waldflächen
auch das Volumen des Baumbestands und der restlichen Biomasse sowie die
davon gebundene Menge des atmosphärischen Kohlendioxids (CO2)
berücksichtigt. Für die Studie wurden Daten aus den
vergangenen 200
Jahren verarbeitet. Dabei stellten die Forscher fest, dass die Biomasse
in 22 der 50 waldreichsten Ländern der Erde in den vergangenen 15
Jahren wieder angestiegen ist.
Pressetext - 13.November 2006
Klimaerwärmung fordert erste Todesopfer - Weniger
als
ein Grad Erwärmung rottet ganze Tierarten aus
Weniger als ein Grad Temperaturunterschied entscheidet
darüber, ob
eine gesamte Echsen-Population das kommende Jahrzehnt überleben
wird
oder nicht. Für die Brückenechsen in Neuseeland entscheidet
nämlich die
Temperatur darüber, ob aus den Eiern Männchen oder Weibchen
schlüpfen.
Eine totale Verschiebung der Geschlechter bedeutet das sichere Ende der
Tierart, berichtet das Wissenschaftsmagazin National Geographic.
Brückenechsen (Sphenodon punctatus) sind lebende Fossilien, die
seit
200 Mio. Jahren unverändert auf unserem Planeten leben. Die 50 bis
60
Zentimeter langen Echsen gibt es heute nur noch auf den kleinen
Eilanden zwischen der Nord- und der Südinsel Neuseelands in der so
genannten Cook Straße. ... Wie Nicky Nelson von der Victoria
University
in Wellington anhand von Untersuchungen bestätigt, liegt die
ideale
Temperatur für die Nachkommen der Echsen bei 21,7 Grad. "Bei 22
Grad
schlüpften 100 Prozent männliche Nachkommen, bei 21 Grad
schlüpften aus
80 Eiern nur drei Männchen", so der Forscher. Wenn sich die
klimatische
Feinabstimmung im Lebensraum der Tuatara, wie die Maori die Echsen
nennen, nur geringfügig ändere, bedeute dies das sichere Ende
der
Tierart. Erschwerend kommt hinzu, dass die Echsen extrem langsame
Reproduktionsraten haben. "Ein Weibchen paart sich durchschnittlich
alle vier Jahre und die Eier brauchen zwischen elf und 16 Monate, ehe
der Nachwuchs schlüpft." ... Seit einiger Zeit werden die Tuataras
in
künstlichen Inkubatoren gezüchtet. Die Forscher wie Nelson
sorgen
dafür, dass die Nachkommenschaft gleichmäßig ist. Ein
anderer Teil des
Nachzuchtprogramms wird vom San Diego Zoo durchgeführt. Die dort
nach
gezüchteten Tiere werden in Gefangenschaft aufgezogen und dann in
der
Nähe von Dunedin in einem durch Zäune abgeschlossenem Gebiet
wieder
freigelassen.
netzzeitung.de - 13.November 2006
WWF warnt vor Aussterben von Vogelarten
Der
Klimawandel bedroht laut dem WFF zahlreiche Vogelarten. Viele Tiere
könnten sich den veränderten Temperaturen nicht mehr anpassen.
Die Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF) warnt vor einem
Aussterben vieler Vogelarten durch den Klimawandel. Die Ergebnisse
einer Analyse von mehr als 200 wissenschaftlichen Studien zu diesem
Thema sollen am morgigen Dienstag beim Weltklimagipfel in Nairobi
vorgestellt werden. Bereits jetzt beeinflussten veränderte
Temperaturen
das Verhalten und die Verbreitungsgebiete vieler Tiere, heißt es
in dem
Report, über den die Stiftung am Montag in Berlin vorab
berichtete.
Angaben zum Aussterben der Arten schwankten demnach in einem breiten
Bereich von zwei bis 72 Prozent, je nach Region, Klimaszenario und den
Möglichkeiten der Tiere, in einen anderen Lebensbereich
auszuweichen.
.. Der Klimawandel beeinträchtige die Tiere indirekt, er lasse den
Meeresspiegel steigen, verändere zum Beispiel die
regelmäßigen Busch-
und Waldbrände oder die Vegetation, geht aus der Studie
«Vogelarten und
Klimawandel» hervor.
derstandard.at - 13.November 2006
Wehret
den Anfängen: Tasmanien will alle Füchse ausrotten
Die australische Insel Tasmanien hat am Montag zur millionenteuren Jagd
auf vielleicht nur ein paar Dutzend Füchse geblasen - die jedoch
in
weiterer Folge ein ökologisches Desaster auslösen
könnten. Die Tiere,
die die Insel erst seit kurzem bevölkern, sollen - in erster Linie
durch Einsatz von Giftködern - gänzlich ausgerottet werden,
weil die
Behörden sonst unabsehbare Folgen für die Umwelt,
Landwirtschaft und
den Tourismus fürchten. "Das ist eine vermeidbare Katastrophe und
wir
sind entschlossen, sie nicht zuzulassen", sagte Behördenvertreter
David
Llewellyn.
Australien leidet seit langem unter den Folgen der unbedachten
Einführung europäischer oder afrikanischer Spezies, die
einheimische
Arten verdrängen und das ökologische Gleichgewicht
empfindlich stören:
die Aga-Kröte, Kaninchen, Ratten und Katzen gehören zu den
schlimmsten
Bedrohungen. So sieht es auch im Fall der Füchse aus:
Europäer hatten
die Tiere erst 1871 zum Zeitvertreib bei der Jagd nach Australien
gebracht. ..."Ob wir es schaffen, sie auf einem so großem
Territorium
auszurotten, ist offen", schränkte der Wildtierexperte Nick Mooney
gegenüber der australischen Nachrichtenagentur AAP allerdings ein.
vdbiol - 13.November 2006
Tagung über das erfolgreichste Landreptil der
Erde:
die Waldeidechse
Vom
17. - 19.11.2006 werden Wissenschaftler aus aller Herren Länder
eine
Tagung einer einzigen Art widmen, dem erfolgreichsten Landreptil der
Erde: der Waldeidechse. Lebensräume, Biologie und die Beziehung zu
den
nächst verwandten Arten sind spannende Themen.
Als das
erfolgreichste Landreptil der Welt gilt die in Deutschland einheimische
Waldeidechse, mit wissenschaftlichem Namen Zootoca vivipara. Die
höchstens 16 cm lange Eidechse hat unter allen Reptilien - von den
Meeresschildkröten der Ozeane einmal abgesehen - das weltweit
größte
Artareal, das von Westspanien quer durch Eurasien bis nach Japan
reicht! Die Nord-Süd-Erstreckung reicht von der Po-Ebene im
Süden bis
zum Nordkap, was sie auch zum nördlichsten Reptil macht. Und, um
die
Superlative fortzusetzen: Sie kann als einziges Reptil so weit nach
Norden vorstoßen und sogar auf Dauerfrostböden existieren,
weil sie
ihrem Blut Glykol als Frostschutzmittel beimischen kann. ... Aufgrund
der vielen Superlative unserer kleinen Waldeidechse wurde sie von der
DGHT im Frühjahr zum "Reptil des Jahres 2006" ausgerufen, um auf
ihre
vielen Besonderheiten und auf ihre Schutzwürdigkeit hinzuweisen.
derstandard.at - 12.November 2006
Zu
viele Wölfe in Spanien
Spanien will verstärkt Wölfe für Jäger zum Abschuss
freigeben. Auf
diese Weise sollen die Schäden verringert werden, die die
Raubtiere
unter Schafen und Rindern anrichten. Wie die Zeitung "El Pais" am
Sonntag berichtete, wollen die Behörden im Zentrum des Landes den
Abschuss von etwa 100 Wölfen zulassen. Bisher durften Wölfe
mit
Sondergenehmigungen im Norden des Landes gejagt werden. In den Regionen
südlich des Flusses Duero sind die Tiere dagegen geschützt.
In
den vergangenen Jahren hatten die Wölfe sich jedoch bis zu dem -
nördlich von Madrid gelegenen - Gebirge der Sierra de Guadarrama
ausgebreitet. Nach Angaben der Behörden töteten sie in einem
Jahr 2.200
Schafe und 220 Rinder. Tierschützer protestierten gegen die
geplante
Abschuss-Erlaubnis.
Die Wölfe hatten in Spanien in den siebziger Jahren kurz vor dem
Aussterben gestanden. Nur in den Bergen im Nordwesten des Landes
überlebten 200 bis 500 Exemplare. Seither nahm die Zahl
beständig zu.
Die Wölfe überschritten vor mehreren Jahren den Duero und
breiteten
sich bis nach Mittelspanien aus.
derstandard.at - 12.November 2006
Vergebliches
Wal-Opfer
Bei der Massenstrandung von mehr als 80 Walen in Neuseeland haben
Helfer ein junges Tier am Strand eingeschläfert, um andere zu
retten.
Die Maßnahme blieb erfolglos. Ein Großteil der
zunächst Überlebenden
strandete am Samstag erneut auf der Nordinsel. Insgesamt verendeten 54
Tiere. Die Umweltbehörde, die die Lage von Helikoptern aus
verfolgte,
war am Sonntag aber optimistisch, dass die übrigen Tiere die
seichten
Küstengewässer verlassen haben. ... Obwohl Hunderte von
Helfern an den
Strand gekommen waren, konnten sie 17 Wale nicht mehr retten.
Rettungskräften gelang es aber nach einem Fernsehbericht, zwei
Leittiere auf einen aufblasbaren Ponton zu legen und hinaus auf See zu
ziehen. Die etwa 30 überlebenden Wale seien ihnen gefolgt.
Pressetext - 09.November 2006
Giftfrösche leiden unter Giftmangel -
Habitatzerstörung macht Amphibien wehrlos gegen Feinde
Die Zerstörung des Lebensraumes bringt die Tier- und Pflanzenwelt
stark
unter Druck. Nun haben Forscher der Cornell University in Ithaca/New
York entdeckt, dass Giftfrösche in Madagaskar deutlich an
Toxizität
verloren haben. Die Alkaloide, die die Forscher in den Fröschen
finden
konnten, waren deutlich geringer als in Studien zuvor. Für die
kleinen
bunten Frösche bedeutet dies, dass sie Feinden mehr oder weniger
schutzlos ausgeliefert sind, berichtet das Wissenschaftsmagazin
National Geographic. Die Chemikerin Valerie Clark und ihr Team hatten
Frösche in den Regenwäldern untersucht und entdeckt, dass
diese bis zu
30 verschiedene Alkaloide in ihrer Haut tragen. Im Vergleich dazu
tragen jene Frösche, die in Wäldern nahe von
landwirtschaftlichen
Anbaugebieten vorkamen, nur insgesamt 12 verschiedene Alkaloide auf
ihrer Haut. ... In weiteren Untersuchungen wollen die Wissenschaftler
nun feststellen, ob die Fragmentierung des Regenwaldes tatsächlich
mit
der Abnahme der Gifte in der Froschhaut einhergeht. Bereits in
vorhergehenden Untersuchungen anderer Wissenschaftler wurde
festgestellt, dass "Wald-Inseln ohne Korridore" zu den am meisten
gefährdeten Zonen gehören. Dort nimmt die gesamte
Biodiversität extrem
ab, zurück bleibt lediglich ein Stück leerer Wald. Wenn die
knallbunten
Frösche ihr Abwehr-Gift verlieren, befürchten Forscher,
könnte das ihr
Ende bedeuten, denn die Fressfeinde würden sich von den
Signalfarben
allein nicht ewig täuschen lassen.
PlanetArk - 16.November 2006
Wildlife Law Adds to Woes of India's Tigers
A new Indian wildlife law offers too much protection to people living
in forests and threatens to further undermine efforts to save an
endangered population of tigers, conservationists said on Wednesday.
PlanetArk - 15.November 2006
Thai Zoo Finds Gold in Giant Pandas' Dung
A Thai zoo has discovered a way to utilise unwanted dung from a couple
of pandas by using it to make paper for souvenirs, the country's panda
project manager said on Tuesday.
PlanetArk - 13.November 2006
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