E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

http://www.zoo-ag.de

Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

RSS-Feed


Ausgabe 344 vom 16. November 2006


Liebe Leser,

die vergangene Woche war die Woche der fatalen Leoparden-Zwischenfälle. Wir haben wieder einmal die traurige Pflicht, Ihnen die (mehr oder auch weniger einfühlsamen) Presseberichte zusammenzustellen und an dieser Stelle nochmals den Mitarbeitern und Kollegen in Chemnitz unsere Anteilnahme auszudrücken.


Aus gegebenem Anlaß möchte ich einmal mehr daran erinnern, daß dieser kostenlose und ehrenamtlich erstellte Newsletter zwar gerne die vielfältigsten Meldungen veröffentlicht und wir bei einigen Zoos lange "gebettelt" haben, in den Presseverteiler zu kommen. Das heißt aber keineswegs im Umkehrschluß, daß jemand auf einer Veröffentlichung bestehen könnte. Wir müssen uns vorbehalten, schon aus Platzgründen Meldungen zu kürzen oder ebenso wie Bilder (es sind nur max. 12 möglich) auch ganz wegzulassen. Hier böse Absicht zu unterstellen wäre unfair.

Ich hoffe, niemand von Ihnen bleibt bis in die frühen Morgenstunden wach, um auf die Zoopresseschau zu warten - der nächtliche Auslieferungstermin scheint sich leider zum Dauerärgernis zu entwickeln. Vielleicht hat Domeus ja eine Kooperation mit den lokalen Zeitungsausträgern geschlossen.
Dirk Petzold


Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem Luftbild eines deutschen Zoos.
Was zeigt er?


Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei maps.google.com
Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze Stadt bzw. deren Lage sehen (Sie benötigen dafür einen Browser der neueren Generation).
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste Woche warten...


Lösung von letzter Woche: Gehlenhaus in Krefeld

Zoos  –  Meldungen

Express.de - 11. Nov. 2006
Leopard beißt Pflegerin tot
Manchmal genügt ein kleiner Reiz, um in einem friedlichen Zoo-Tier die wilde Bestie zu wecken. So wie jetzt der bloße Nacken einer jungen Tierpflegerin im Leopardenkäfig des Tierparks von Chemnitz. Als Direktor Hermann Will um 9.30 Uhr zu den Leopardenkäfigen kommt, gefriert dem erfahrenen Zoologen das Blut: Im Zwischengang vor den Käfigen liegt die blonde Nastja L. (23) auf dem Bauch. Hinterkopf und Nacken der Tierpflegerin sind grausam zerfleischt. Im Käfig daneben schleicht Leopard „Bakou“ (5) nervös auf und ab. Obwohl Direktor Will sofort den Notarzt ruft, kann der nur noch den Tod der jungen Pflegerin feststellen. Sicher ist: Entgegen der Vorschriften waren sowohl das Gitter zum Vorraum wie auch das Gitter zum Freigehege geöffnet. Die gefleckte Raubkatze, die als Jungtier in den Chemnitzer Zoo kam, muss die Pflegerin, die hier ihre Ausbildung gemacht hatte und seit 2005 fest angestellt war, von hinten angegriffen haben. „Bakou“ wurde zunächst isoliert. Pläne zu seiner Einschläferung gibt es bislang nicht.

Krone.at - 11. Nov. 2006
Raubtier-Unfall
Im Chemnitzer Tierpark ist am Samstag eine Tierpflegerin von einem Leoparden angefallen und getötet worden. Tierparkdirektor Hermann Will fand nach Angaben der Polizei die 23-jährige Frau bei einem Routinerundgang kurz nach 9.00 Uhr leblos im Vorraum des Käfigs. Dort war die Frau mit Reinigungsarbeiten beschäftigt, als einer der beiden asiatischen Leoparden sie vermutlich von hinten anfiel. Die Frau soll mit einem Nackenbiss getötet worden sein. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge waren die Schieber zum Käfig nicht verriegelt. Im Tierpark herrschte tiefe Betroffenheit. Der Zoo blieb am Samstag geschlossen. Lediglich die Ermittler, Fotografen und Kameraleute waren im Tierpark unterwegs.

Märkische Oderzeitung - 11. Nov. 2006
Leopard tötete junge Pflegerin im Chemnitzer Tierpark
Am Eingang zum Chemnitzer Tierpark verkündet am Samstagmittag ein handgeschriebener Zettel: "Tierpark heute geschlossen". Eine junge Pflegerin ist am Morgen von einem Leoparden getötet worden. Sie wurde vermutlich von hinten angefallen und in den Nacken gebissen. Tierparkdirektor Hermann Will steht sichtlich unter dem Eindruck des Geschehens. Er selbst hatte die junge Kollegin gegen 9.20 Uhr bei seinem üblichen Kontrollgang gefunden. Bislang war der Chemnitzer Tierpark stolz auf seine Persischen Leoparden. Erst im Jahr 2005 gab es eine Drillingsgeburt bei diesen asiatischen Großkatzen. Das Gehege, in dem sich das Unglück ereignete, ist eine sanierte ältere Anlage. Das Leoparden-Zuchtpaar lebt dort in getrennten Abteilen.

SACHSEN - FERNSEHEN.de - 13. Nov. 2006
Leopardenattacke im Chemnitzer Tierpark
Der Leopard im Tierpark Chemnitz soll nicht eingeschläfert werden. Das bestätigte am Montag die Stadt. Das Tier hatte am Samstag eine 23-jährige Pflegerin bei Reinigungsarbeiten attackiert und tödlich verletzt. Die Frau erlitt massive Bisswunden an Hals und Kopf. Tierparkdirektor Hermann Will selbst fand die junge Frau leblos im Vorraum des Leopardengeheges. Tierparkleitung und Veterenäramt sind sich einig, dass sich das Leopardenweibchen lediglich artgerecht verhalten hat. Über die genauen Umstände des tragischen Unfalls ist noch nichts bekannt. Jedoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Pflegerin vergaß, den Schieber des Käfigs zu schließen.

Leipziger Volkszeitung - 13. Nov. 2006
Geöffnete Schieber waren Ursache für Drama im Chemnitzer ...
Nach ersten Ermittlungen der Behörden waren die Schieber zum Käfig nicht verriegelt. Im Tierpark herrschte tiefe Betroffenheit. Die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) informierte sich schon kurz nach dem Vorfall am Unglücksort. Sie äußerte sich erschüttert und sprach den Angehörigen der Tierpflegerin ihr Mitgefühl aus. Auch am Sonntag hatte noch niemand im Zoo den Vorfall verarbeitet, die Eingangstore blieben wie am Samstag geschlossen. Die 23-Jährige hatte laut Stadtsprecher Andreas Bochmann erst im Sommer im Chemnitzer Tierpark ihre Ausbildung abgeschlossen.

sz-online - 13. Nov. 2006
Leopardin wird nicht eingeschläfert
Die Leopardin „Cleopatra“ wird nach ihrem tödlichen Angriff auf eine Tierpflegerin in Chemnitz nicht eingeschläfert. Das sagte Stadtsprecher Andreas Bochmann am Montag. Zwei Tage nach der Tragödie öffnete der Tierpark wieder für das Publikum. Von Normalität könne aber noch keine Rede sein, sagte Bochmann. Die Mitarbeiter seien tief betroffen und schockiert. Polizei und Gewerbeaufsicht prüften weiter die Hintergründe des Dramas. Die Frau wurde obduziert. Ungeklärt ist bislang, weshalb die Tore des Raums zwischen dem Innen- und Außengehege nicht verriegelt waren.

MDR - 13. Nov. 2006
Getötete Tierpflegerin in Chemnitz wird obduziert
Nach dem tödlichen Angriff eines Leoparden auf eine Tierpflegerin im Tierpark Chemnitz wird die Leiche der 23-jährigen Frau heute obduziert. Außerdem prüft das Gewerbeaufsichtsamt, ob Pflichtverletzungen anderer Personen vorliegen.

Fatal Zoo Accident: East German Zookeeper Slain by Leopard

Tages-Anzeiger Online - 11. Nov. 2006
Männlicher Leopard tötet sein Weibchen im Berner Tierpark
Im Berner Tierpark Dählhölzli hat am Vormittag ein Leopard seine Partnerin getötet. Der Angriff sei ohne erkennbaren Anlass erfolgt, teilte die Leitung des Tierparks mit. Das Männchen Rigo habe das Weibchen Saida innert Sekunden getötet. Die Tiere hatten früher in Eintracht zusammen gelebt und auch Nachwuchs bekommen. Damals lebten sie noch in einem kleinen Gehege. Seit August werden sie in einer neuen, grösseren Anlage gehalten, in getrennten Gehegen nebeneinander. Schon bei einem ersten Versuch, sie wieder zusammenzuführen, sei es zu Aggressionen gekommen, sagte Marc Rosset, Kurator des Tierparks, auf Anfrage. Dann hätten sich die Tiere aber wieder vertragen - zumindest habe man am Trenngitter keine Aggressionen beobachtet. Beim zweiten Versuch einer Zusammenführung hat Rigo nun aber zugebissen. Bei der Anlage im Dählhölzli handelt es sich um die schweizweit grösste Leopardenanlage: Die beiden Persischen Leoparde Rigo und Saida verfügten über 800 Quadratmeter.

news.search.ch - 11. Nov. 2006
Tragödie im Dählhölzli-Tierpark
Im Berner Tierpark Dählhölzli hat ein Leopard seine Partnerin getötet. Der Angriff sei ohne erkennbaren Anlass erfolgt, sagte die Tierpark-Leitung. Das Männchen Rigo habe das Weibchen Saida innert Sekunden getötet, nachdem die Tierpfleger einen zweiten Versuch der Zusammenführung der beiden Tiere unternommen hatten. Schon beim ersten Versuch kam es zu Aggressionen. Die Tiere hatten früher in Eintracht zusammen gelebt und Nachwuchs bekommen. Seit August wurden sie in einer neuen, grösseren Anlage gehalten, in getrennten Gehegen nebeneinander.

news.search.ch - 11. Nov. 2006
Persischer Leopard bedrohte Tierart
Der Persische Leopard ist vom Aussterben bedroht. Es wird vermutet, dass nicht einmal mehr 200 dieser Grosskatzen in Freiheit leben. Bei der Dählhölzli-Anlage handelt es sich um das schweizweit grösste Leopardengehege: Die beiden Tiere Rigo und Saida verfügten über 800 m2. Die Anlage ist laut Tierpark dem natürlichen Lebensraum der Tiere angepasst.


Kronberger Bote - 15. Nov. 2006
„Giraffe, Erdmännchen &Co.“ beliebteste Zoo-Doku der ARD
Der Hessische Rundfunk hat mit seiner Zoo-Dokumentation „Giraffe, Erdmännchen & Co.“ offenbar ganz den Geschmack der Zuschauer getroffen: Mit rund 2,2 Millionen Zuschauern hat „Giraffe, Erdmännchen & Co.“ in den ersten zweieinhalb Wochen eine beachtliche Einschaltquote erreicht. Im Vergleich mit den bisherigen Zoo-Dokumentationen nimmt die ARD-Gemeinschaftsproduktion unter Federführung des hr nach Angaben der Pressestelle des Hessischen Rundfunks mit einem Marktanteil von 17,8 Prozent den Spitzenplatz ein und mauserte sich damit zur beliebtesten Zoo-Doku der ARD. Für die Zoo-Dokumentation waren nach Angaben Krupps täglich jeweils drei Kamera-Teams im Frankfurter Zoo und im Opel-Zoo im Einsatz. Insgesamt seien 8.000 Stunden Material gefilmt worden. Damit alle 44 Folgen liebevoll und spannend produziert werden konnten, sei ein Team von 80 Leuten notwendig gewesen.


Leipziger Volkszeitung - 13. Nov. 2006
Leipziger Zoo erhält Finanzspritze von Bund und Land
Der Bund und das Land Sachsen unterstützen von heute an offiziell das Projekt „Gondwanaland“ im Leipziger Zoo. Der Leipziger Regierungspräsident Walter Christian Steinbach (CDU) wird hierzu Zoodirektor Jörg Junhold im neuen Vogelhaus des Zoos einen Fördermittelbescheid in noch unbekannter Höhe übergeben. Das „Gondwanaland“ ist eine große Tropenhalle, in der die Geschichte der Erde nachgestellt wird. Die Halle soll 2009 eröffnet werden.


Krefelder Zeitung - 15. Nov. 2006
Jambo wird Boss auf der Gorilla-Insel
Krefeld. Der Zoo nahm am Mittwoch Abschied von seinem 13 Jahre alten Jambo. Der Krefelder ist jetzt ein Niederländer. Wohnsitz: „Apenheul“, die Affenhöhle in Appeldoorn. Zoo-Tierarzt Manfred Straube, Seriendarsteller in der Doku-Soap des Senders Vox, konstatierte am Mittwochmorgen, dass der am meisten sozialisierte Gorilla der fünfköpfigen Gruppe „das große Los“ gezogen hat: Jambo wird nämlich in der „Apenheul“ (Affenhöhle) von Appeldoorn zur Nummer 1 aufsteigen. Die Gorilla-Gruppe im „wohl besten Menschenaffen-Park Europas“ umfasst derzeit acht weibliche Tiere mit diversen Jungen, darunter ein zweijähriger Knabe. Ursprünglich sollte Jambo, 1993 in Krefeld geboren, hier die Führungsrolle übernehmen. „Sein Vater Massa und seine Mutter Boma sollten zusammen mit Tumba in einer Seniorengruppe zusammengefasst werden“, erläuterte Zoo-Biologin Cornelia Bernhardt. Doch die Vergrößerung der Menschenaffenanlage um ein Außengehege habe sich doch um einiges verzögert. Vor 2008 werde wohl kaum mit dem Bau begonnen werden können. Jambos Abgabe war schon deshalb nötig, weil es zwischen ihm und dem Silberrücken Massa zunehmend zu Spannungen kam, die Nummer 2 der Gruppe schließlich getrennt gehalten werden musste.


Wochenblatt.online - 13. Nov. 2006
Wenn Pinguine fliegen ...
Für sechs junge Humboldtpinguine wurde wahr, wovon viele in Deutschland träumen: Im kalten Oktober verließen sie ihre bisherige Heimat, um nun im sonnigen Süden zu leben. Die Jungtiere sind vor sechs Monaten im Zoo von Landau geschlüpft und vor einigen Tagen auf ungewohntem Weg nach Teneriffa gekommen. Nicht schwimmend, wie man von ihnen erwarten würde, sondern fliegend haben sie ihre Reise in den Loro Parque angetreten und wurden dabei nicht nur vom Kurator des Parks, Matthias Reinschmidt begleitet. Da es sich um eher seltene Passagiere für die Hapag Lloyd handelte, ist ein Kamerateam von VOX mitgeflogen, um diese außergewöhnliche Reise für die Serie „Menschen, Tiere und Doktoren“ zu dokumentieren.


Salzburger Nachrichten - 10. Nov. 2006
Klasnic als Zeugin vor Herberstein-U-Ausschuss
Zum Finale des Herberstein-Untersuchungsausschusses des steirischen Landtags ist die frühere steirische Landeshauptfrau Klasnic am Freitag als letzte Zeugin erschienen. "Der Tierpark ist erhalten geblieben, also war das Ganze doch für etwas gut", meinte Klasnic. Sie bekannte sich zu einer Ferialverfügung, mit der sie 2004 mittels einer Million Euro den Tierpark vor der Schließung bewahren wollte. Bis 7. Dezember wird Ausschussvorsitzender Werner Murgg (KPÖ) den Entwurf für einen Endbericht vorlegen. Entschieden wies Klasnic zurück, dass es im Fall von Herberstein um persönliche Bevorzugungen gegangen sei. Den Vorwurf des Landesrechnungshofes, es habe an Kontrolle der Förderungen gefehlt, habe sie ernst genommen: Noch in ihrer Amtszeit habe sie die entsprechenden Schritte veranlasst.

ORF.at - 10. Nov. 2006
War der Herberstein-Ausschuss sinnvoll?
Die Zeugenbefragungen im Herberstein-Untersuchungsausschuss sind zu Ende. Nun wird der Endbericht erstellt. In der Frage, ob der Ausschuss sinnvoll war oder nicht, gehen die Meinungen in den Parteien auseinander. 

 


Planung und Bau 

Westdeutsche Allgemeine - 15. Nov. 2006
Zoo Duisburg: Baustart für neues Delfinarium-Dach
Im Duisburger Zoo sind am Mittwoch die Arbeiten zum Bau für das neue Delfinarium-Dach gestartet worden. Die 1,8 Millionen teure Konstruktion aus Stahl und Glas soll am 20. Dezember fertig sein, teilte Zoodirektor Reinhard Frese mit. Der Neubau ist auch durch Bürger- und Vereinsspenden in Höhe von rund 650 000 Euro möglich geworden. Das alte Dach musste im Februar wegen akuter Einsturzgefahr abgerissen werden. Die Delfine sind in einem Ausweichbecken untergebracht.

Mittelbayerische - 13. Nov. 2006
Zoo: Adler nicht gefährdet
Der Betrieb der Kleinbahn „Adler“ im Tiergarten Nürnberg ist durch den Bau der Delphinlagune nicht gefährdet. Die Attraktion soll bis zum Spatenstich für das Lagune-Projekt fahren, erklärte der Leitende Direktor Dr. Dag Encke. „Die seit 1964 im Sommerhalbjahr betriebene Kleinbahn ,Adler‘ war in allen Planentwürfen zur Lagune enthalten“, so Encke. Parallel zur Planung der Lagune überlege der Tiergarten, wie die neue Trasse verlaufen solle. Zur Station „Kinderzoo“ soll eine Station „Waldschänke“ hinzukommen. Zur Umsetzung sei es erforderlich, die Kleinbahn so umzurüsten, dass sie Steigungen, zum Beispiel zur Waldschänke, bewältigen kann. Gegenwärtig arbeite der Tiergarten verschiedene Trassenalternativen aus und ermittele die Kosten. Die Kleinbahn solle bis zum Spatenstich für das Lagune-Projekt in 2007 fahren. Anschließend werde die Bahn bis zur Wiederinbetriebnahme eingelagert oder an anderen Orten eingesetzt. In den 42 Jahren hat die Kleinbahn über 5,1Millionen Besucher durch den Zoo gefahren. Allein im vergangenen Jahr waren es 91631Fahrgäste.

Tagesspiegel - 14. Nov. 2006
Zoo räumt Grundstück fürs Riesenrad
Das Riesenrad-Projekt am Bahnhof Zoo hat eine wichtige Hürde genommen. Nach Auskunft der Finanzverwaltung stimmte der Aufsichtsrat des Zoos am Montagabend dem Verkauf des benötigten Grundstücks zu. Auf dem Areal jenseits der Stadtbahn befindet sich zurzeit der Wirtschaftshof des Zoos, der nebenan neu gebaut werden soll. Die Zooverwaltung hatte ihre Zustimmung davon abhängig gemacht, dass sie am Ende nicht draufzahlen muss. Nach Auskunft der Finanzverwaltung wird der Zoo rund 13 Millionen Euro aus dem vom Land erzielten Verkaufserlös erhalten. Da der neue Hof nur etwa zehn Millionen Euro kosten solle, wäre der Zoo sogar im Plus. Gutachter haben prophezeit, dass er von der Nachbarschaft des Riesenrades auch durch jährlich etwa 300 000 zusätzliche Besucher profitieren dürfte. Zur Finanzierung des „Aussichtsrades“ wurde inzwischen ein Fonds aufgelegt, der für weltweit vier derartige Projekte insgesamt 200 Millionen Euro einbringen soll. Ein Sprecher des Bankhauses Delbrück Bethmann Maffei sagte gestern: „Das Interesse ist immens. Wir sind schon bei knapp 80 Millionen Euro.“


Freie Presse - 15. Nov. 2006
Chemnitzer Hilfe für bedrohte Tiere im Urwald Südamerikas
Mit Hilfe des Chemnitzer Vereins „Regenzeit“ entsteht im bolivianischen Regenwald derzeit eine Auswilderungsstation für in Gefangenschaft geratene Wildtiere. Dazu werden derzeit unweit eines großen Nationalparks am Rande des Amazonasbeckens zwei große Gehege geschaffen. Dort sollen vor allem Raubtiere wie Jaguare, Pumas und Ozelote, die unter Menschen aufgewachsen sind, an ein Leben in der Natur herangeführt werden.



Aktionen

Krefelder Zeitung - 10. Nov. 2006
Nüsse knacken macht müde Affen munter
Krefeld. Wenn Christine Peter am Affenfelsen vorbeiradelt, sind die Paviane im wahrsten Sinne des Wortes „aus dem Häuschen“. Denn gleich gibt es „Arbeit“ für sie – angenehme Arbeit. Holzklötze fliegen ins Revier, in deren Löchern leckere Nüsse oder Rosinen auf geschickte Finger warten. Christine Peter hat sich einen Kindheitstraum erfüllen können. „Mir war immer schon bewusst, dass Zootiere mehr beschäftigt werden müssen, vor allem die Menschenaffen.“ Mit 40 kündigte sie ihren sicheren Arbeitsplatz als Medizinisch-Technische Assistentin in Berlin, bewarb sich beim Arbeitsamt für ein zwölfwöchiges Zoo-Praktikum – und bekam es. „In den Berliner Tiergärten war man damals an Tierbeschäftigung nicht so interessiert“, erinnert sich Quereinsteigerin Christine Peter. So landete sie 2001 im Duisburger Zoo in einem Vollzeit-Job: 50 Prozent Routine, 50 Prozent „Sozialarbeit“ für Primaten & Co. Als der Vertrag 2003 auslief, stand die Wahl-Niederrheinerin wieder im Arbeitsamt. Und erneut gelang es ihr, ein zwölfwöchiges Praktikum zu ergattern; diesmal in Krefeld. Seit Januar 2006 ist sie ausschließlich für die Tierbeschäftigung im Zoo da, 15 Stunden die Woche, als bislang erste Beschäftigungsspezialistin in Deutschland. Als solche nimmt sie den Pflegern im personell nicht auf Rosen gebetteten Krefelder Zoo Arbeit ab. Erwachsene Tierfreunde können im Krefelder Zoo im Rahmen eines Schnupper-Praktikums mithelfen, Schwung in den Alltag von Affen, Hirschebern oder Pinselohrschweinen zu bringen. Das sechs- oder achtstündige Tagespraktikum wird zum Preis von 80 bis 100 Euro angeboten.

Kleine Zeitung - 15. Nov. 2006
Thailändischer Zoo macht Panda-Kot zu Geld
Ein thailändischer Zoo hat eine Methode entwickelt, mit der aus dem Kot von Pandabären Papier hergestellt werden kann. Der Tierpark produziert damit jährlich Souvenirs im Wert von mehr als umgerechnet 6.200 Euro und finanziert so sein Panda-Projekt. "Wir wissen, dass aus jeder Art von Brei Papier gemacht werden kann, also haben wir die 2.000 Jahre alte Technik aus Maulbeerbäumen Papier zu machen abgewandelt", sagte ein Manager des Zoos im nordthailändischen Chiang Mai am Dienstag. Das Pandakot-Papier wird zu Fächern, Grußkarten, Schlüsselanhängern und Lesezeichen weiterverarbeitet, die mit Pandagesichtern bedruckt und im Andenkenladen des Zoos verkauft werden. Der Zoo präsentierte sein Projekt bei einer internationalen Panda-Konferenz in Chiang Mai vor 200 Experten.



Nachwuchs 
 
ka-news.de - 14. Nov. 2006
Giraffennachwuchs im Karlsruher Zoo
Karlsruhe. Giraffennachwuchs im Zoologischen Garten: Nur drei Tage nachdem Junggiraffe "Trudi" im Alter von anderthalb Jahren die Reise in den Zoo Rotterdam angetreten hatte, brachte Giraffenmutter "Alice" am vergangenen Sonntag ihr sechstes Junges zur Welt. Die jüngere Schwester von Trudi heißt "Uganda" und ist das fünfte Jungtier von Vater "Max". Wie der Zoo mitteilt, hatten die Tierpfleger bereits bei Dienstbeginn am Sonntag Anzeichen für die nahende Geburt bemerkt, die für November/Dezember vorausberechnet worden war. Die "Kinderstube", eine Box im Giraffenhaus, war recht­zeitig mit einer dicken Strohmatte eingerichtet worden. Die Geburt verlief laut Zoologischem Garten komplikationslos.

Hamburger Abendblatt - 10. Nov. 2006
Nelson - Hagenbecks Kinderstar
Klein und kuschelig, tapsig und tolpatschig und einfach nur zum Liebhaben: die Tierbabys von Hagenbeck. In den vergangenen Wochen wurden in Stellingen so viele Tierkinder geboren wie im ganzen Jahr noch nicht. Allein Löwenmutter Tembesi hat fünf Kinder auf einen Streich bekommen - und damit für eine Sensation im Tierpark gesorgt. Zuvor hatte es elf Jahre keinen Nachwuchs bei den Raubkatzen in Stellingen gegeben. Seit ihrer Geburt am 13. August tollen Nibalo, Naju, Nelson, Nawiri und Tawanga übermütig durch die Löwenschlucht und sorgen für Entzücken bei den Besuchern. Nur wenige Tage nach den löwenstarken Fünflingen wurde bei Hagenbeck ein Star geboren: Ailton - ein Tapir-Baby. Zebra-Fohlen Jeannine kam am 22. Oktober zur Welt. Auch bei den Nasenbären geht alles drunter und drüber, seit Mitte September der Nachwuchs geboren wurde.

N24 - 10. Nov. 2006
Vier Nasenbären-Babys erkunden den Zoo
Vier kleine Nasenbären sind die neueste Attraktion im Hamburger Tierpark Hagenbeck. Vier Wochen nach ihrer Geburt durften die temperamentvollen Gesellen zum ersten Mal mit ihren Eltern ins Freigehege. Die beiden Mädchen heißen Rüsselchen und Schnüffelnase, die beiden Jungs Knopfnase und Stupsnase. Mit ihnen tummeln sich nun 22 dieser munteren Gesellen in der Anlage des Tierparks. In der Bergzebra-Anlage im Tierpark Berlin kam unterdessen das apart gestreifte Zebrafohlen "Eva" zur Welt. Die Mutter lässt das Neugeborene die erste Zeit nicht von ihrer Seite.

Basler Zeitung - 15. Nov. 2006
Zolli: Junges Klammeräffchen erobert Besucherherzen
Im Basler Zolli ist ein neugeborenes Geoffroy-Klammeräffchen zu bewundern. Dicha, «die Hübsche», heisst das Junge, das am 16. Oktober zur Welt gekommen ist und derzeit die Herzen der Besucherinnen und Besucher erorbert.

Blick Online - 15. Nov. 2006
Tierischer Baby-Boom
Der Panda-Nachwuchs in China hört nicht mehr auf. Durch künstliche Befruchtung sind so viele der kuschligen Tiere gezeugt worden wie noch nie. 31 Pandas in Gefangenschaft wurden geboren, darunter elf Zwillingspärchen und ein Tier in einem Zoo in den USA. Drei der Panda-Babys starben. Bleiben 28 junge Pandas. Ein Rekord. Denn damit sind durch künstliche Befruchtung in diesem Jahr nach chinesischen Angaben so viele Pandas gezeugt worden wie noch nie. Im vergangenen Jahr wurden 21 Tiere geboren. Weltweit wurden in Zoos bislang mehr als 180 Pandas geboren.




Walsroder Zeitung - 15. Nov. 2006
Nelson narrt sogar die Polizei
Der aus dem Vogelpark ausgebüxte Gaukler Nelson ist wieder da: Völlig ausgehungert ließ sich der junge Raubvogel von Anglern füttern und wieder einfangen – nachdem sein Ausflug eine Woche lang nicht nur die Tierpfleger in Aufruhr versetzt hatte. Rund 50 Anrufe gingen im Park ein, weil besorgte Bürger den zahmen Vogel gesehen haben wollten. In den meisten Fällen jedoch war es ohnehin falscher Alarm. „Wir bedanken uns bei allen Bürgern, dass sie so mitgeholfen haben“, sagt der Zoologische Leiter des Vogelparks, Dr. Dieter Rinke, mit sichtlicher Erleichterung. Letztlich gefangen werden konnte Nelson an den Borger Fischteichen. Als die Vogelpark-Mitarbeiter dort eintrafen, ließ sich der zutrauliche Jungvogel gerade von den Anglern mit Fisch-Innereien füttern und ohne Probleme wieder mit nach Hause nehmen. Dort kann er sich jetzt erstmal von seinem Abenteuer erholen.


Tages-Anzeiger Online - 15. Nov. 2006
Wölfe bei Tigern zu Besuch
Der Gehegetausch ist eine Möglichkeit, den Tieren ein bisschen Abwechslung vom tristen Zooalltag zu bieten. Heute machten sechs mongolische Wölfe des Zürcher Zoos von dieser Gelegenheit Gebrauch und erforschten das Tigergehege. Der Weg zum Tigergehege führte das Rudel durch einen Tunnel, der 2001 beim Neubau der Gehege eigens dafür angelegt wurde. Wie Zoo-Kurator Robert Zingg schildert, haben die Ausflüge des Wolfsrudels in das fremde Territorium zögerlich angefangen. Die Wölfe haben zuerst nur kleine Gebiete erkundet und sind bei der geringsten Störung gleich wieder in ihr eigenes Gehege geflüchtet. Heute zeigt sich den Besuchern ein anderes Bild.


innovations report - 13. Nov. 2006
Neues von Schwamm Tethya: Oberflächenwunder mit modernem Skelett
Die erste im Stuttgarter Zoologisch-Botanischen Garten Wilhelma entdeckte und nach ihm benannte Tierart, der Schwamm Tethya wilhelma, sorgt weiter für wissenschaftliche Schlagzeilen. In zwei Veröffentlichungen in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Zoomorphology* stellt der Zoologe Dr. Michael Nickel vom Biologischen Institut der Universität Stuttgart gemeinsam mit Dr. Felix Beckmann (Hamburg) und Dr. Eric Bullinger (Irland) die neuesten Forschungsergebnisse rund um die kleinen weißen Kugelschwämmchen vor. Zum ersten Mal gelang es, mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen (Synchrotronstrahlung) die dreidimensionale Körperstruktur eines kompletten Schwammes aufzunehmen und in einem virtuellen Modell darzustellen. Dabei zeigte sich, dass der kleine Schwamm ein wahres Oberflächenwunder ist: "Bezogen auf das Volumen besitzt Tethya wilhelma sechsmal so viel Oberfläche wie die menschliche Lunge", erklärt Michael Nickel.

General-Anzeiger (Bonn) - 13. Nov. 2006
Die kleine Bärin hört auf ihren neuen Namen Chima
Drei Jahre war der Katzenbärenmann Nirma alleine im Zoo Neuwied. Im Juni ist eine junge Katzenbärendame aus dem Zoo von Thoiry in Frankreich bei ihm eingezogen. "Der Katzenbär, auch Kleiner Roter Panda genannt, hat ein langes, buschiges Fell das kupferrot und am Bauch schwarz gefärbt ist. Das Gesicht zeigt weiße Abzeichen ähnlich denen des Waschbären", erklärt der stellvertretende Zoodirektor Mirko Thiel. Viele Besucher beteiligten sich nun daran, der kleinen Französin einen schönen Namen zu geben. Dem Zooteam hat schließlich der Vorschlag einer Rheinbreitbacherin am besten gefallen. Von nun an wird die Kleinbärin auf den Namen "Chima" hören. Dieser ist aus den Verbreitungsgebieten China und Burma zusammen gesetzt.

Die Welt - 12. Nov. 2006
Creme für Elefantenohren und Tee für die Affen
Heizung anschalten, Tee kochen und unter die warme Kuscheldecke kriechen: Die Menschen haben sich nach einem langen Sommer nun endgültig auf die kalte Jahreszeit eingestellt. Auch viele Tiere in den Zoos kommen nur mit besonderen Vorkehrungen unbeschadet über den Winter. Ob Heizplatten in den Außengehegen, warme Keller für den Winterschlaf oder Erkältungstee für Affen - die Tierparks in Niedersachsen und Bremen sind gut vorbereitet.

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 10. Nov. 2006
Nicht nur für die Prüfung gelernt
Die beste Nachwuchs-Tierpflegerin Deutschlands kommt aus Schwerin und heißt Sandra Gläsel. Die 24-Jährige, die ihre Ausbildung im Tierpark der Landeshauptstadt gemacht hat, beendete die IHK-Abschlussprüfung als bundesweit erfolgreichste Teilnehmerin. Am 11. Dezember wird Sandra bei der „Nationalen Bestenehrung“ des Deutschen Industrie- und Handelskammertages in Berlin dabei sein. Die Festrede hält Bundeskanzlerin Angela Merkel. Noch mehr freuen würde sich die 24-Jährige allerdings, wenn sie nun einen festen Arbeitsplatz im Zoo hätte, doch der Stellenplan des Tierparks in der Landeshauptstadt mit rund 30 Plätzen gibt derzeit keine Festanstellung her. Noch bis zum Frühjahr nächsten Jahres macht Sandra erst mal eine Schwangerschaftsvertretung, kümmert sich um Erdmännchen, Vögel und Raubtiere. „Ich würde gerne in Schwerin bleiben, werde mich aber auch anderswo bewerben“, kündigt die Tierpflegerin an.

Freie Presse - 10. Nov. 2006
Tierpark mausert sich zu Magnet
Der Falkensteiner Tiergarten mausert sich wieder zu einem Besuchermagnet. Zwischen April und Oktober haben die Einrichtung 24.000 Gäste besucht. Damit zahlen sich die vielen kleinen Veränderungen aus, die die Stadt Falkenstein seit dem Umbaustart vor fünf Jahren vornehmen lassen hat. Der Tiergarten wurde zwar erheblich kleiner, hat jedoch an Attraktivität stetig zugelegt.

Westdeutsche Zeitung - 10. Nov. 2006
Kreis Mettmann: Geschichte auf vier Beinen
Tarpan, Wisent, Auerochse auf 23 Hektar leben im Neandertal Tiere, die dort schon zu Zeiten des Namensgebers ihre Weidegründe hatten. Während Auerochsen und Tarpane die Besucher im Neandertal jedes Jahr mit Nachwuchs erfreuen, hat sich die Fortpflanzungfrage bei den Wisenten erledigt. Stier Kroko bringt`s nicht mehr. Sollte aber eines der Tiere sterben, wird ein anderes nachgekauft. Verkauft werden müssen hingegen die einjährigen Auerochsenstiere, um die Zucht nicht zu gefährden.

Heidenheimer Neue Presse - 10. Nov. 2006
Schwarzer Peter» unter Tretboot
Nach nur einer Nacht in seinem Winterquartier im Allwetterzoo Münster hat Deutschlands bekanntester Trauerschwan schon für Aufregung gesorgt. «Der Schwan ist fort...», hieß es am Freitagmorgen, nachdem Zoodirektor Jörg Adler am Zooteich nach dem Rechten schaute. Der morgendlichen Aufregung schloss sich eine Suche durch den gesamten Zoo sowie auf dem angrenzenden Aasee an. Das Tier allerdings war gar nicht geflüchtet, sondern verweilte äußerst nah an seiner großen Liebe - nur eben unter dem Tretboot und damit für den Zoo-Chef zunächst nicht sichtbar. Nach der Befreiung des Tieres wollen Handwerker des Tierparks nun die Tretboot-Konstruktion leicht verändern, damit das ungleiche Paar in Zukunft seine Nächte miteinander verbringen kann, ohne am Morgen nicht mehr voneinander loszukommen.

Berliner Morgenpost - 13. Nov. 2006
Affenstarke Lektüre
Orang-Utan Ningsih spielt im Ragunan-Zoo in Jakarta mit einer Zeitung. Der vierjährige Ningsih hat mit seinem Leben in Gefangenschaft noch Glück gehabt: In diesem Jahr starben in Indonesien bereits 1000 Orang-Utans bei Waldbränden.

derStandard.at - 11. Nov. 2006
Thailand: Zoo will keuschen Panda mit Video stimulieren
Nachdem ein Panda-Paar in einem thailändischen Zoo jahrelang ohne Nachwuchs geblieben ist, wollen die Tierpfleger nun auf besondere Weise nachhelfen: mit einem anregenden Videofilm, der den männlichen Bären Chuang Chuang auf die richtigen Gedanken bringen soll. Chuang Chuang werde von seiner Freundin Lin Hui im Dezember vorübergehend getrennt, sagte Projektmanager Prasertsak Buntrakoonpoontawee von dem Tierpark in der nördlichen Stadt Chiang Mai. Dem inzwischen sechsjährigen Männchen soll demnächst zusätzlich auf einem großen Bildschirm ein anregendes Video vorgespielt werden, wenn ihm der Sinn nach Erotik stehe. Der Zoo in Chiang Mai ist ab Montag Veranstalter einer viertägigen internationalen Panda-Konferenz. Daran nehmen etwa 200 Experten aus der ganzen Welt teil.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Wildpark Lüneburger Heide, 15.11.2006
Haspa-Spende für verletzte Greifvögel
Dem Vorsitzenden des Vereins Artenschutz Wildpark Lüneburger Heide e.V. Norbert Tietz, wurde von Jens Murrar, Firmenkundenbetreuer der Hamburger Sparkasse, ein Sparbuch in Höhe von 3.000,00 Euro überreicht. Der Wildpark Lüneburger Heide nimmt schon seit Jahren verletzte Greifvögel auf und ist offizielle Auffangstation für diese Tiere des Landes Niedersachsen. In der Station sind schon einige hundert Tiere gepflegt, gefüttert und wenn möglich auch wieder ausgewildert worden. Allerdings sind Greifvögel mit Flügelamputationen und Fußverletzungen auch Dauergäste im Wildpark. Diese müssen in Volieren untergebracht, und betreut werden. Chef und Leiter der Auffangstation ist der Falkner Lothar Askani (siehe Foto). Die Spende soll für den Bau von neuen Volieren dienen um die Pflegefälle möglichst gut unter zu bringen. Der Verein Artenschutz Wildpark Lüneburger Heide e.V. ist eine Einrichtung um Tierschutzmaßnahmen innerhalb des Wildparks, aber auch externe Aktionen zu unterstützen. Zweck des Vereins ist die Förderung von Projekten zur Erhaltung und zur Entwicklung der Artenvielfalt. Für die Umsetzung von Artenschutzprojekten wird die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, zoologischen Einrichtungen und Privatpersonen angestrebt. Die Mittel werden überwiegend zur Förderung der genannten Projekte im Wildpark und der Region Lüneburger Heide eingesetzt. Der Verein wird ausschließlich über Spenden und Beiträge von Fördermitgliedern finanziert.

Thüringer Zoopark Erfurt, 15.11.2006
Steine setzen im Aquarium
Ein weiterer Meilenstein beim Bau unseres Riffaquariums ist gesetzt. Das Becken ist in seiner Rohform fertig. Scheiben sind drin, alles ist wasserdicht versiegelt. Jetzt geht es an die Dekoration. Es soll möglichst naturnah aussehen. Mit Travertingestein werden nun Felswände gesetzt, in Stufenform und mit Höhlungen und Löchern. Die Fische brauchen später Raum, um bei Rangeleien ausweichen zu können und Regionen, in die sie sich auch mal zurückziehen können. Was so einfach klingt, ist aber richtig Arbeit. Die Steine müssen alle über die Kante des Beckens gewuchtet werden. Und die ist deutlich über Kopfhöhe. Dann wird drin mittels Spezialkleber alles montiert. Die Aufbauten sollen schließlich halten. Als Bodengrund kommt dann Sand dazu. So sind auch die Matten, auf denen die Steine liegen, um die wasserdichte Versiegelung nicht zu beschädigen, unsichtbar. Die nächsten Tage bringen viel Arbeit, aber auch einen gewaltigen Fortschritt. Wer dem Treiben zuschauen möchte, ist zu einem Aquarienbesuch herzlich eingeladen. Wir bitten aber die leichte Unordnung im Außenbereich zu entschuldigen.

Zoo Leipzig, 15.11.2006
„Häkelhorste“ hoch im Kurs - Nur noch 6 zertifizierte Mini-Lamas zu haben
Nur noch 6 zertifizierte „Häkelhorste“ können ersteigert werden! Bei zweien davon endet am kommenden Freitag, dem 17. November bei Ebay die Versteigerungsfrist und sie bekommen dann per Höchstgebot ein neues Zuhause. Die „Reise“ treten die Minilamas in stilechten Tiertransportkisten an, extra für diese „Spezies“ entworfen und einzeln in Handarbeit gefertigt – wie die Häkelhorste selbst. In der Spinnstube Lützschena wurde Horst´s Wolle gesponnen und daraus die zertifizierten Unikate gehäkelt, innen mit Draht stabilisiert und dann mit Watte ausgestopft. Für 12 Exemplare haben die 500g Haarpracht gereicht, die dem berühmten Lama in diesem Frühjahr herunter geschoren wurden. Die nächste Schur steht allerdings erst 2008 wieder an und somit wird es bis dahin keine weiteren originalen „Häkelhorste“ geben können. Die erste Horst-Miniatur wechselte Ende Oktober für 799 €, die sechste für 326 € den Besitzer. Der Erlös der Aktion kommt einem Artenschutzprojekt für Nasenfrösche zugute. Die nur drei Zentimeter großen Amphibien sind ursprünglich in Chile und Argentinien beheimatet und wie viele ihrer Verwandten durch Lebensraumzerstörung und eingeschleppte fremde Arten und damit auch Krankheiten in Gefahr. Der Zoo Leipzig engagiert sich seit 2005 in Chile für diese Froschart und wird ab Anfang 2007 selbst einige Exemplare halten. Der Nasenfrosch wurde einst von Charles Darwin entdeckt und zeichnet sich durch eine interessante Brutbiologie aus. Die Männchen nehmen die frisch geschlüpften Kaulquappen in einen Kehlsack auf und spucken die fertigen Fröschchen aus, wenn diese groß genug sind. Dies ist einmalig bei Fröschen.
http://search.ebay.de/_W0QQsassZzooleipzig1QQhtZ-1

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 15.11.2006
Wertvolles Langohr in der Wilhelma
Kann ein Esel Begeisterungsstürme hervorrufen? Selbstverständlich! Vor allem, wenn es sich nicht um einen der noch zahlreich vorhandenen Lastenträger handelt, sondern um einen Somali-Wildesel. In ihrer Heimat Somalia und Äthiopien steht die Art am Rande der Ausrottung, in den Zoos der Welt gibt es noch etwa 130 Tiere – damit sind die 6 Somali-Wildesel in der Wilhelma eine zwar kleine, aber durchaus bedeutende Herde. Jeder Zuwachs wird hier enthusiastisch gefeiert, so auch das Stutfohlen „Seyla“, das am 28. Oktober 2006 zur Welt kam. Zunächst blieb die kleine „Seyla“ mit Mutter „Sarina“ im Stall, um die Mutter-Kind-Bindung zwischen der noch unerfahrenen Stute und ihrem erstgeborenen Fohlen zu stärkern. Seit dem Wochenende dürfen beide mit den anderen Stuten „Simone“, „Shebili“ und „Thea“ auf der Freianlage tollen. Vater „Luciano“ geht das alles am wüstenbeigefarbenen Hintern vorbei – ihn interessieren Fohlen überhaupt nicht und die Stuten nur, wenn sie rossig sind. Den überwiegenden Teil des Jahres verbringt er daher von der Herde getrennt. Alle heute in den Zoos lebenden Somali-Wildesel stammen von 5 Tieren aus dem Basler Zoo und 12 Tieren aus einem Reservat in Israel ab. Leider geht es mit dem Nachwuchs bei Somali-Wildeseln nicht ganz so einfach, wie bei der übrigen langohrigen Verwandtschaft. Vielleicht ist die Individuenzahl sogar zu gering, um die Art langfristig zu retten, aber die Zoos werden nicht aufgeben, solange noch Fohlen geboren werden. Und so freut sich die Wilhelma über jeden der seltenen Esel, der in Stuttgart das Licht der Welt erblickt. Solange die Temperaturen nicht zu frostig sind, können auch die Besucher die Herde nebst Fohlen bewundern ............. Bis Ende Februar noch zum günstigen Wintertarif!

Aktion Fischotterschutz, 15.11.2006
(Über-)Lebensräume für Mensch und Tier - Fischer und Naturschützer fordern den Erhalt von Fischteichen
„Mehr frischen Fisch aus deutschen Teichen und mehr Unterstützung für die heimische Fischwirtschaft“, das fordern Fischer und Naturschützer gleichermaßen von Politik und Verbrauchern. Die Fischereiwirtschaft sieht sich zunehmend mit ihren Problemen von der Politik im Stich gelassen. Viele Fischereibetriebe kämpfen mit dem Überleben, wenn es keine Hilfe gibt, dann gehen ganze Teichlandschaften verloren,“ prophezeit Joachim Heese, Vorstandsmitglied beim Landesfischereiverband Niedersachsen e.V. anlässlich einer Tagung im OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel. Unterstützung erhält der Fischereiverband nun von Seiten der Naturschützer. „Wir sprechen uns sehr für den Erhalt naturverträglich wirtschaftender Fischereibetriebe aus“ erklärt Mark Ehlers, Vorstandsvorsitzender der Aktion Fischotterschutz e.V., denn die heimische Umwelt profitiert ganz erheblich von den künstlichen Naturrefugien aus zweiter Hand. Die Fischer leiden zum einen unter den billigen Importen aus fernen Ländern, zum anderen klagen Fischteichbesitzer zunehmend über Fraßschäden durch Fischotter, denn der Wassermarder hat sich in den vergangenen Jahren spürbar ausgebreitet. Die Aktion Fischotterschutz verspricht Abhilfe, zur Zeit werden „ottersichere“ Einzäunung besonders gefährdeter Teiche in Zusammenarbeit mit Fischern erprobt. Wichtig für die Fischer wären auch Entschädigungszahlungen, wie sie in einigen Bundesländern bereits praktiziert werden. Joachim Heese beklagt die immensen Verluste an Fischen, die durch den Otter, Kormorane, Fischadler und Fischreiher entstehen. Viele Fischereibetriebe stehen mittlerweile mit dem Rücken an der Wand. Wenn es uns nicht gelingt die Schäden zu minimieren und wenn wir keinen Ersatz für die Verluste erhalten, werden ganze Teichlandschaften verloren gehen“, so Joachim Heese, der als Bewirtschafter der Aschauteiche im Landkreis Celle weiß, wovon er spricht. Joachim Heese beklagt, dass die Bedeutung dieser traditionellen Kulturlandschaften von der Politik verkannt wird. Er sieht die Fischer von der Politik und der Gesellschaft allein gelassen. „Wir tolerieren den Otter wie auch die anderen Tiere und setzen uns für deren Erhalt ein, es muss jedoch eine wirtschaftlich tragfähige Lösung für die Vermeidung und Kompensation von Schäden gefunden werden“ so Heese. Ein Tipp von den Naturschützern für die kalte Jahreszeit und die bevorstehenden Festtage: Ein Karpfen aus heimischer Teichwirtschaft schmeckt nicht nur vorzüglich, sondern der Kauf fördert eine naturverträgliche Wirtschaftsform und nützt damit zahlreichen Tier- und Pflanzenarten – so auch dem Fischotter. Na dann: Guten Appetit!

Zoo Basel, 15.11.2006
Nachwuchs bei den Klammeraffen im Zoo Basel - Haartracht vom Feineren
Dicha, die Hübsche, heisst die zur Zeit viel bewunderte neue Bewohnerin im Zoo Basel. Der kleine Geoffroy-Klammeraffe kam am 16. Oktober zur Welt und ist das zweite Kind, das von Mutter Quilimari (13) gehegt und getragen wird. Dicha erobert täglich unzählige Besucherherzen. Immer wieder muss die geduldige Pflegerin erstaunten Besucherinnen und Besuchern bestätigen, dass die unglaublich avantgardistisch wirkende Haartracht des kleinen Kobolds nicht menschengemacht ist, sondern ganz von (Klammeraffen)-Natur aus so ist. Relativ spät im Alter von 11 Jahren hat Quilimari ihr erstes Kind aufgezogen. Nicht ohne Besorgnis haben damals Pflegerin und Zootierarzt das Verhalten der Mutter verfolgt. Obwohl sie in der zur Zeit sechs Weibchen und ein Männchen umfassenden Gruppe schon einige Male Gelegenheit hatte, genau zu beobachten, wie andere Mütter ihre Neugeborenen versorgten, war Quilimari damals nicht recht in der Lage, ihr Kind am Körper mitzutragen und zu stillen. Bange Stunden mit viel gutem Zureden waren zu bestehen, bis die kleine Bonita dann vom dritten Tag an von der Mutter auch wirklich angenommen wurde. Inzwischen ist sie zu einem sehr lebhaften Mädchen herangewachsen und war natürlich keineswegs erfreut, als sie an der Brust der Mutter ihrem neugeborenen Schwesterchen Platz machen musste. Doch nach ein paar Tagen begann die Neugier zu überwiegen, und nun verfolgt sie täglich, wie Quilimari mit gefestigter Kompetenz ihr zweites Kind betreut. Wer weiss, wie lange es dauern wird, bis sie das Gelernte bei ihrem eigenen ersten Kind selbst anwenden kann. Geoffroy-Klammeraffen sind virtuose Schwinghangler, die sich mit ihren daumenlosen Händen und dem wie einen dritten Arm einsetzbaren Greifschwanz durch die Baumkronen der tropischen Regenwälder fortbewegen. In ihren Heimgebieten von Südmexiko bis Panama sind sie in Gemeinschaften von bis zu sechzig Individuen anzutreffen.

Zoo Augsburg, 14.11.2006
Zoo Augsburg neuer Partner der Stiftung Artenschutz
Eines der wichtigsten Anliegen für einen modernen Zoo ist heute die Mitarbeit im Arten- und Naturschutz. Daher ist der Zoo Augsburg seit einigen Wochen auch Partner der „Stiftung Artenschutz“. Die Tafel wurde vor kurzem aufgestellt. Das Ziel der Stiftung, an der sich mittlerweile fast 50 Zoos, Tierparks und Umweltorganisationen in Deutschland, Österreich und Luxemburg beteiligen, ist die Unterstützung von Artenschutzprojekten. Dabei werden ausschließlich Tierarten gefördert, die auf der „Roten Liste“ der Weltnaturschutzorganisation stehen, für die es aber bisher noch keine ausreichende Finanzierung gibt. Durch das Einbinden der Zoos in die Öffentlichkeitsarbeit können jährlich nahezu 20 Millionen Menschen erreicht werden und über die Arbeit der Stiftung und Ihrer Partner informiert werden. Der Zoo Augsburg hält aktuell zwei der von der „Stiftung Artenschutz“ unterstützten Tierarten (Amur-Leopard und Daghestanischer Tur). Dies war natürlich mit ein Grund, sich dem Projekt anzuschließen und damit einen Beitrag zum Erhalt des Lebensraumes zu leisten.

Zoo Landau, 14.11.2006
Frey & Kissel-Frischdienst übergibt Spende an den Freundeskreis des Landauer Tiergartens e.V.
Alles fing mit dem richtigen „Riecher“ der Frey & Kissel-Frischdienst Mitarbeiter an: Bei einem Tippspiel zur Fußball-Weltmeisterschaft der Firma Gold-Ei gewannen sie den ersten Preis. Und weil das alles ganz sportlich zuging, war der Hauptgewinn ein Besuch der Traditionsmannschaft Eintracht Frankfurt in Landau. Am 18. Oktober 2006 standen sich die Mannen der Traditionsmannschaft und die Frey & Kissel-Elf in einem spannenden Fußballspiel gegenüber. Die Frey & Kissel-Mannschaft musste zwar acht Tore verkraften, konnten aber auch zwei Bälle ins Eckige der Gegner schießen. Die Erlöse aus dem Eintritt und der Tombola in Höhe von 1.200 Euro spendete die Unternehmensgruppe Frey & Kissel dem Freundeskreis des Landauer Tiergartens e.V.. Der Freundeskreisvorsitzende, Frank Keller, sowie Freundeskreisgeschäftsführer Gerhard Blumer bedankten sich in Anwesenheit von Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel sehr herzlich für diese wertvolle Unterstützung zu Gunsten des Zoos.

Zoologischer Garten Magdeburg, 14.11.2006
Wie schwer ist das Geweih vom Rentier „Rudolf“
„Hakon“ das Magdeburger Rentier, von den Tierpflegern auch liebevoll „Rudolf“ genannt, hat in diesen Tagen schwer zu tragen. Sein prachtvolles Geweih ist einige Kilogramm schwer. Die Zoobesucher können jetzt das Gewicht dieses Geweih schätzen und eine Große Familienjahreskarte gewinnen. Wahrscheinlich noch im November „verliert“ das Rentier sein Geweih. Das abgeworfene Geweih wird noch vor Weihnachten genau ausgewogen und der beste Schätzer prämiert. Wer noch ein passendes Weihnachtsmotiv sucht, sollte unbedingt in den nächsten Tagen bei unserem Rentier „Rudolf“ zum Fotografieren vorbei schauen.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 14.11.2006
Die Pinsel müssen erst noch wachsen!
Pinselohrschweine gehören mit den weißen Ohrpinseln und der markanten, hübschen Gesichtsmaske zu den buntesten Säugetieren.
Sie sind in West- und Zentralafrika beheimatet und nur in wenigen Tierparks zuhause. Ende August brachte unsere Sau „Dickes Kind“ (9 J.) zwei weibliche Jungtiere zur Welt, die schon eifrig ihre Umgebung erkunden und mit Schwester „Escada“ (2 J.) herumtoben. Unsere Sau „Frau Nagel“ (14 J.) brachte im Juni einen schrammen Jungen auf die Welt, der sie ganz schön auf Trapp hält. Vater aller Jungtiere ist Eber „Taran“ (2 J.). Unseren Tieren kann man eine besondere Freude mit Nüssen machen, die sie mit Vorliebe knacken und die Schale ausspucken. Zu unserer Freude hat ein weibliches Jungtier schon einen Paten. Frau Hanna King vom KINGS HOTEL hat dankenswerterweise die Patenschaft übernommen und tauft die kleine Sau auf den Namen „Emmely“.

Zoo Osnabrück, 14.11.2006
Kuhmilch macht stark!
Am 01. November gab es bei der Trampeltierfamilie im Osnabrücker Zoo Nachwuchs. „Soraya“ wurde geboren. Leider hatte ihre 20 Jahre alte Mutter „Bibi“ eine Schwergeburt. Die Zootierärztin Frau Dr. Susanne Klomburg musste eingreifen und die schwierige Geburt einleiten. Aufgrund der schwierigen Geburt und den damit verbundenen Anstrengungen verstarb „Bibi“ trotz intensiver Bemühungen kurz nach der Geburt, so dass „Soraya“ nun ein Flaschenkind ist. Täglich wird sie 6 Mal gebuddelt und trinkt pro Mahlzeit mit Genuss einen halben Liter Vollmilch. „Soraya“ ist mittlerweile der Liebling im Kamelrevier. Unter Aufsicht darf sie schon stundenweise zu ihrer Familie; ansonsten folgt sie den Pflegern auf Schritt und Tritt und erkundigt neugierig ihre Umgebung.

Erlebnis-Zoo Hannover, 14.11.2006
Zoo und E.ON Avacon holen den Winter nach Hannover!
Das ist ein Versprechen: In Hannover wird es diesem Winter Schnee zum Rodeln geben und einen zugefrorenen See, auf dem es sich herrlich Schlittschuhlaufen lässt. Auf Meyers Hof im Erlebnis-Zoo Hannover! Vom 2. Dezember bis zum 14. Januar präsentiert sich der Zoo mit Unterstützung des Energiedienstleisters E.ON Avacon wieder als tierisches Winter-Wunderland. Mit Rodelrampe und Schlittschuhbahn, mit Winterdorf und Schlittenhunden, mit Glühweingarten und Weihnachtsmann und einem leuchtenden Lichtermeer! Statt Dunkelheit und Tristesse warten ein heller Sternenzauber und Winterspaß auf alle, die dem Winter im wahrsten Sinne den Buckel runter rutschen möchten! Zum zweiten Mal wandelt sich der Zoobauernhof Meyers Hof für den Winter-Zoo in ein wunderschönes Winter-Wunderland. Die alten Fachwerkhäuser werden weihnachtlich geschmückt, urige Weihnachtshütten zaubern Adventsstimmung, echter Schnee wird an den Wegen liegen. Dunkelt es, wird Meyers Hof von einem Lichtermeer der besonderen Art erleuchtet: Die überdimensionalen Umrisse von Nashorn, Giraffe, Elefant & Co. strahlen dank der Unterstützung des Energiedienstleisters E.ON Avacon von den Dächern der Fachwerkhäuser! Lichterketten und Sterne erhellen den Zoo. Ein Sternschnuppenreigen weist den Weg zum Winterwunderland Meyers Hof. „Der Zoo ist auch im Winter ein tierisches Erlebnis für die ganze Familie!“ so Zoodirektor Klaus-Michael Machens. Energiedienstleister E.ON Avacon unterstützt die tierische Idee: „Und gemeinsam können wir hier Dunkelheit und Kälte mit Licht, Wärme und jeder Menge Spaß die besten Seiten abgewinnen“, begeistert sich Pressesprecher Andreas Brandtner.

Tiergarten Schönbrunn, 14.11.2006
GRATIS-FÜHRUNGEN FÜR KINDER !
Für viele Eltern sind sie geradezu ein Geheimtipp: die Gratis-Führungen für Kinder, die im Tiergarten Schönbrunn jeden Donnerstag um 14 Uhr stattfinden. Sie dauern etwa eine Stunde, sind auf Kinder ab sechs Jahren zugeschnitten und es ist nicht notwendig, sich vorher dafür anzumelden. Das Kind muss allerdings von einem Erwachsenen begleitet werden. Staunen wird garantiert! Im Jahr 2005 wurden im Tiergarten mehr als 60 000 Schüler mit Zoologie, Tierhaltung und Artenschutz vertraut gemacht. An den traditionellen Kindergeburtstagsfesten - mit kindergerechter Führung zu den Zootieren – haben 5000 Personen teilgenommen.

Zoo Leipzig, 13.11.2006
Abschied im Zoo Leipzig - Anoaweibchen „Ellis“ und Brillenbärdame „Diana“ gestorben
Brillenbärendame Diana (geb. 1974, seit 1982 in Leipzig) und Anoaweibchen Ellis (geb. 1985) starben in der vergangenen Woche im Zoo Leipzig. Diana litt plötzlich an einem stark geblähten Bauch, der ihr offensichtlich starke Schmerzen bereitete. Das Tierärzteteam untersuchte sie umgehend, um die Ursachen dafür festzustellen und dann behandeln zu können. Aus der dafür notwendigen Narkose wachte Diana nicht mehr auf. Der pathologische Befund ergab, dass sie an einer Verdrehung des Zwölffingerdarmes um 360 Grad mit Verlagerungen der wichtigsten Organe litt. Dadurch waren Darm und Magen abgeschnürt worden, was zu starken Gewebsschädigungen und erhebliche Herz-Kreislaufbelastung für die hoch betagte Brillenbärin führte. Darüber hinaus hatte sich ihr Bauchraum mit Gasen gefüllt und bei Diana für äußerst starke Schmerzen gesorgt. Auch das 21 Jahre alte Anoaweibchen Ellis war fest liegend im Stall aufgefunden worden. Trotz intensiver Bemühungen konnten die Tierärzte dem altersschwachen Kleinbüffel nicht mehr helfen und mussten das Tier letztendlich einschläfern. Die Blutuntersuchungen haben inzwischen einen schweren Leber- und Nierenschaden mit einer völligen Depression der Stoffwechselfunktionen ergeben. Nach ersten Obduktionsergebnisse sind auch Leber- und Nierenzysten mögliche Ursachen dafür, dass Ellis seit einiger Zeit hin und wieder kränkelte. „Wir bedauern es sehr, dass wir diese wertvollen Tiere verloren haben. Beide haben mit Jungtieren dazu beigetragen, das Überleben ihrer gefährdeten bzw. bedrohten Art zumindest in den Zoos zu sichern. Andererseits muss man respektieren, dass beide ein hohes Alter erreicht hatten, auch wenn so etwas immer traurig für uns alle ist.“ so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.

Zoo Dortmund, 13.11.2006
Oberbürgermeister Dr. Langemeyer eröffnet neue Nashornanlage im Zoo Dortmund
Oberbürgermeister Dr. Langemeyer eröffnete am 13. November die neue Nashornanlage im Zoo Dortmund im Beisein von vielen Gästen. Er würdigte dabei die internationale Bedeutung des Zoos. Seit 1975 werden im Zoo Dortmund Nashörner gehalten. Als seinerzeit die ersten Nashörner in den Zoo Dortmund eingezogen sind, wurde der bestehende Ponystall zu einem Nashornstall umfunktioniert – ein Provisorium, das sich dreißig Jahre lang bewährt hat. Mittlerweile jedoch entspricht der Stall nicht mehr den Anforderungen an eine verantwortungsbewusste Nashornhaltung im Sinne des Tierschutzgesetzes und der Haltungsrichtlinien. Daher war die Neustrukturierung der Dortmunder Nashornhaltung dringend geboten. Dank der bundesweit einmaligen Initiative des Tierschutzvereins Groß-Dortmund konnte das neue Nashornhaus aus Spendenmitteln finanziert werden. Eine solche Art der Zusammenarbeit zwischen Zoo und Tierschutzverein hat es bislang noch in keiner anderen deutschen Stadt gegeben. Der Tierschutzverein Dortmund hat damit bewiesen, dass er nicht nur kritisiert, sondern auch handelt. Bislang wurden maximal zwei Tiere hier gehalten. Daher hat der Zoo sich auch entschieden, auf die Haltung von Breitmaulnashörnern umzusteigen, der einzigen der fünf Nashornarten, die auch in der Herde gehalten werden kann.

Thüringer Zoopark Erfurt, 13.11.2006
Kamelabtrieb im Zoopark
Jetzt ist es wieder soweit. Täglich um 15 Uhr zieht die Kamel-Karawane durch den Zoopark. Durch das Regenwetter wird es nachts sehr unwirtlich auf dem Plateau des Roten Berges. Deshalb dürfen die Kamele die Nacht im trockenen Stall auf Axmanns Hof verbringen. Tagsüber geht es jedoch nach wie vor auf die Weide und der Weg führt bekanntlich mitten durch den Zoopark. Während der Auftrieb noch außerhalb der Öffnungszeiten erfolgt, findet der Rückweg im Beisein der Besucher statt. Kamele sind sehr klug und wissen genau, wo es lang geht zu Heu, Stroh und Gemütlichkeit. Deshalb haben sie auch ein flottes Tempo drauf und man sollte ihnen nicht im Weg stehen. Zur Sicherheit für die Zoobesucher wird deshalb der „Kamelweg“ kurzfristig gesperrt, wenn die Karawane vorüberzieht. Denn: Kamele haben Vorfahrt. Übrigens: die Kälte macht den Tieren nichts aus. Ihr dickes Winterfell trotzt Wind und Regen. Aber natürlich schläft es sich auf frischem, trockenem Stroh viel besser als auf nassem Boden.

Zoo Landau, 13.11.2006
Abendvortrag mit gemütlichen Ausklang - „Von Nesseln, Stacheln und Flossen...“
Mit dem Vortrag „Von Nesseln, Stacheln und Flossen...“ wird Dipl.-Biol. Sandra Honigs das diesjährige Vortragsprogramm des Zoo Landau in der Pfalz am 22. November 2006 abschließen. Lassen Sie sich in eine Welt entführen, in der es von interessanten, skurrilen, farbenprächtigen, gigantisch großen oder winzig kleinen Tieren nur so wimmelt – nämlich unter Wasser. Ab 19 Uhr wird die Zooverwalterin des Zoo Landau diese wundersame Welt allen Interessierten in der Zooschule des Zoos vorstellen. Denn all zu oft gehen Besucher an den Aquarien im Warmhaus des Zoos vorbei, ohne diesen eines eingehenderen Blickes zu würdigen. Die jedoch sehr interessanten Tiere der Aquarien des Zoo Landau werden mit ihren Eigenheiten und besonderen Anpassungen an ihren Lebensraum vorgestellt und dem Publikum näher gebracht. Außerdem nimmt die Referentin die Anwesenden mit auf eine Reise durch eine wunderschöne, jedoch allzu häufig unbeachtete Welt – in die Flüsse, Seen, Pfützen, Tümpel und Meere unserer Erde. Diese Lebensräume, die sehr komplexe Biotope darstellen, sind nicht selten Opfer von Umweltkatastrophen und Zerstörung durch den Menschen. Mit ihrem Vortrag hofft die Biologin aufzeigen zu können, wie wichtig es ist, diese Lebensräume zu schützen um auch unter Wasser die Artenvielfalt zu erhalten. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich, der Eintritt inklusive einer Zooweinprobe kostet drei Euro pro Person.

Aktion Fischotterschutz, 13.11.2006
Wintermarkt im OTTER-ZENTRUM
Stimmungsvoller Ausklang der Saison 2006
Auch in diesem Jahr veranstaltet das OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel zum Ausklang der diesjährigen Saison seinen traditionellen Wintermarkt. Der Markt öffnet am Samstag, dem 18. November um 13:00 Uhr, sowie am Sonntag, dem 19. November um 11:00 Uhr. An beiden Tagen haben die Besucher die Gelegenheit die herbstlich-winterliche Stimmung am Isenhagener See bis 18:00 Uhr zu genießen. Im Mittelpunkt des Wintermarktes stehen die über 30 Stände, an denen Gebrauchskeramik, Holzarbeiten, selbst gemachte Seife, Serviettentechnik und natürlich auch Dekoration für die bevorstehende Adventszeit angeboten wird. "Bei der Auswahl unserer Aussteller haben wir viel Wert auf Qualität gelegt", stellt denn auch Frau Harstick, Organisatorin des Wintermarktes, fest. Bewusst wolle man sich vom Flohmarktcharakter vieler Märkte absetzen. Dazu soll auch beitragen, dass man Ausstellern bei der Arbeit über die Schulter schauen und so miterleben kann, wie deren Produkte entstehen. Zum zweiten Mal wird auch Kleinkunst an diesem Wochenende geboten. Andreas Sichau verzaubert den Markt wieder mit den Klängen der klassischen Gitarre! Auch die Kinder kommen zum Beispiel beim Schminken auf ihre Kosten.

Wildpark Lüneburger Heide, 12.11.2006
Wintertierkinder im Wildpark Lüneburger Heide - Winterzeit ist Wildparkzeit
Pünktlich zur kalten Jahreszeit bereiten sich Wolf, Bär & Co auf den Winter vor, aber auch viele Tierkinder erblicken zurzeit im Wildpark Lüneburger Heide das Licht der Welt. Wer möchte da nicht manchmal tauschen!? Die Kodiakbären und die Europäischen Braunbären, haben sich genug Fettreserven angefuttert und gehen jetzt in die Winterruhe. Sie laufen sozusagen auf Sparflamme und bewegen sich jetzt sehr viel gemächlicher. Das Bärenfutter von den Besuchern nehmen sie trotzdem gerne entgegen. Der vier Wochen alte Zwergesel “Prinz Philip“ ist der Star unter den Tierkindern. Mit der Tierpflegerin Silke Lohmann (34), spielt der kleine Hengst am liebsten. Quitschvergnügt geht es auch bei den vier Wochen alten Ferkeln zu. Die vier Geschwister sind eine Mischung aus Husumer-und Toropolje-Schweinen. Auch werden in Kürze wieder viele Ziegenbabys bei den Gigantaner-Ziegen und im Streichelzoo geboren. Trotz Kälte, kaum eines der über 1000 Tiere hat sich in seinen Stall zurückgezogen. Während mollige Kleidung wichtigste Voraussetzung für Jung und Alt ist, schützen sich die Tiere durch ihren warmen Pelz.

Erlebnis-Zoo Hannover, 10.11.2006
Gut gebrüllt, Löwe!
Was die Löwen Max und Camilla im Erlebnis-Zoo Hannover am meisten am Herbst mögen, ist ihre kuschelige Fußboden-Heizung auf den Felsen am Sambesi, auf der sie gerne den lieben langen Tag schlafen. Jetzt zeigten ihnen die Tierpfleger aber, was der Herbst noch alles zu bieten hat! Fallende Blätter lassen sich herrlich jagen und große Laubhaufen sind die besten Verstecke für alles, was tapfere Löwen neugierig macht. In dem Laubhaufen versteckten die Tierpfleger kleine Fleischstückchen und sie richteten in mit Gewürzen und dem Duft eines unwiderstehlichen Parfums an. Die misstrauischen Großkatzen beäugten erst den Laubhaufen sehr kritisch, dann sich gegenseitig, und nahmen dann das Blattwerk akribisch auseinander, bis sie alle Leckereien gefunden hatten. Löwin Camilla machte anschließend eine ausgiebige Katzenwäsche in dem gut riechenden Laubbad und rollte sich genüsslich herum – Löwe Max sah der weiblichen Wellness-Wälzung eher verständnislos zu. Über eine Stunde waren die Löwen mit dem Herbstspektakel beschäftigt. Dann ging es erschöpft wieder zurück auf ihre königliche beheizte Liegefläche, wo die beiden in einen beherzten Kurz-Winter-Schlaf fielen und die Blätter einfach weiter fallen ließen.

Tiergarten Nürnberg, 10.11.2006
Die Kleinbahn „Adler“ im Nürnberger Tiergarten war und ist nicht gefährdet
Die seit 1964 im Sommerhalbjahr betriebene Kleinbahn „Adler“ war in allen Planentwürfen zur Lagune enthalten. Parallel zur Planung der Lagune überlegt der Tiergarten, wie die neue Trasse verlaufen soll. Folgende Überlegungen sind für den Tiergarten handlungsleitend: 1. Der kleine Adler gehört zur Nürnberger Tradition und ist eine beliebte Attraktion. 2. Zur Station „Kinderzoo“ soll eine Station „Waldschänke“ hinzukommen. 3. Neben Familien mit Kindern sollen Senioren und Gehbehinderten weite Teile des Tiergartens bequemer zugänglich sein. Zur Umsetzung ist es erforderlich, die Kleinbahn so umzurüsten, dass sie Steigungen z. B. zur Waldschänke, bewältigen kann. Gegenwärtig arbeitet der Tiergarten verschiedene Trassenalternativen aus und wird hierzu Kosten ermitteln. Die Kleinbahn wird auf jeden Fall im Jahr 2007 bis zum Herbst bzw. bis zum Spatenstich für das Lagune-Projekt fahren. Anschließend wird die Bahn bis zur Wiederinbetriebnahme eingelagert oder an anderen Orten eingesetzt.

Tiergarten Nürnberg, 10.11.2006
Ausstellung im Naturkundehaus - Arbeiten der Schülerinnen und Schüler der Zeichenschule Zebra
In den Sommerferien 2005 trafen sich 4 Schülerinnen und Schüler der Zeichenschule Zebra zum Zeichnen im Tiergarten Nürnberg. Die Kinder waren im Alter von 7 bis 8 Jahren. Sie fertigten mit Bleistiften Skizzen von den Tieren an und übertrugen diese auf DIN A 2 Blätter und fertigten dann Kreidebilder an. Im Laufe des Schuljahres blieben die Tiere weiter das Lieblingsmotiv der Kinder, so gestalteten sie Arbeiten zur Fußball WM dementsprechend mit Tieren oder malten mit Tusche und Aquarellfarbe die Tiere der Eiszeit nach. Auch das Schuljahr 2006-2007 fing wieder mit Motiven des Tiergartens Nürnberg an, diesmal zeichneten die nunmehr 9 Schülerinnen und Schüler die Landschaften und die Lebensräume der Tiere mit Buntstiften und Kreide. Die Ausstellung läuft noch bis 29.11.2006.

Zoo Wuppertal, 10.11.2006
Der erste Adventskalender aus dem Zoo mit Elefanten im Schnee, der Zoo-Kalender 2007 und andere Geschenkideen aus dem Zoo
Die nun bald beginnende Adventszeit können sich Zoofreunde und Fans der Wuppertaler Elefanten jetzt mit einem ganz besonderen Highlight versüßen: dem ersten Adventskalender aus dem Zoo Wuppertal! 24 schokoladige Überraschungen verbergen sich hinter dem schönen Fotomotiv vom Elefantenkind „Bongi“ und ihrer Mama „Punda“ im Schnee. Der Adventskalender ist für 6,50 € in der Zootruhe am Zooeingang erhältlich. Weitere Geschenkideen aus dem Zoo für Weihnachten sind z.B. der Zoo-Kalender 2007, von dem noch eine kleine Anzahl in der Zootruhe vorhanden ist, oder die Zoochronik zum 125-jährigen Zoojubiläum. Als „pinguinale“ Geschenke gibt es dort das Buch und die DVD zur Pinguinale, Plüschpinguine und andere Pinguinale-Artikel. Die genannten Artikel sind in der in diesem Jahr neugestalteten Zootruhe erhältlich, in der man täglich von 11.00 bis 17.00 Uhr in Ruhe und nach Herzenslust stöbern kann – am besten natürlich in Verbindung mit einem Zoobesuch!

Zoo Salzburg, 10.11.2006
Eine kleine Herde von Weißen Bergschafen ist nun im Zoo Salzburg zuhause
Drei erwachsene und drei junge Bergschafe sind die neuen Bewohner des Streichelzoos im Hellbrunner Zoo. „Unsere Weißen Bergschafe sind Vertreter einer gefährdeten Haustierrasse. Ihre typischen Merkmale sind der edel schmale Kopf mit den langen, hängenden Ohren. Sie sind auch hornlos und haben einen kräftigen Körperbau“ schwärmt Zootierärztin Dr. Sandra Langguth von dem Neuzugang. „Die Sechs sind nun im Streichelzoo zuhause. Sie sind sehr neugierige Tiere, die den Kontakt zum Menschen nicht scheuen. Für uns ist es sehr wichtig, dass die Haustiere von den Zoo-Besuchern auch gestreichelt werden können.“ Das Weiße Bergschafe ist ein sehr anpassungsfähiges Haustier. Im Hochgebirge nutzt es Weiden, die für Rinder unzugänglich sind. Die kräftigen Beine mit den harten Klauen geben ihm Steig- und Trittsicherheit in den alpinen Hochlagen. Die dichte Wolle schützt diese Schafrasse bestens vor Kälte und Regen.

Zoo Leipzig, 10.11.2006
Regierungspräsident übergibt Fördermittelbescheid an den Zoodirektor - Bund und Freistaat gewähren finanzielle Unterstützung für die Errichtung der Tropenerlebniswelt „Gondwanaland“
Regierungspräsident Walter Christian Steinbach wird am kommenden Montag, dem 13.11.2006, um 13.30 Uhr Neues Vogelhaus, Zoo Leipzig, Pfaffendorfer Straße 29 Einen Fördermittelbescheid an Zoodirektor Dr. Jörg Junhold übergeben. Mit diesem Bescheid gewähren der Bund und der Freistaat der Realisierung des 49,5 Mio Projektes „Gondwanaland“ eine umfassende finanzielle Unterstützung. Zur Übergabe dieses Bescheides laden wir Sie sehr herzlich ein. Der Zoo Leipzig und die Stadt Leipzig erhalten mit dem „Gondwanaland“ ein herausragendes, einzigartiges attraktives Angebot, welches sich insbesondere an die Zielgruppen „junge Menschen“ und „junge Familien mit Kindern“ wendet. Gondwanaland ist eine Riesentropenhalle, die zu einer Zeitreise durch die Erdgeschichte einlädt und unter anderem die die Entstehung des Urkontinents Gondwana simuliert. Der Besucher taucht in die Welt des Regenwaldes von Asien, Afrika und Südamerika ein, unter anderem mit der Absicht, ihn durch die ausgelöste Faszination für die Notwendigkeit des Erhaltes dieses einzigartigen, stark bedrohten Ökosystems zu sensibilisieren.

Zoo Frankfurt, 10.11.2006
Das Volkstheater erhält die Patenschaft über das „weiße Rössl“ im Zoo
Als die bekannte Schauspielerin Sybille Nicolai vor einigen Wochen anlässlich eines Zoobesuchs erwähnte, dass sie bald die Hauptrolle im „Weißen Rössl am Wolfgangsee“ im Volkstheater Frankfurt spielen würde, war offensichtlich, dass eine gemeinsame Aktion angebracht ist. Der Zoo Frankfurt arbeitet gern mit anderen Kulturinstituten – wie dem Palmengarten, dem Naturmuseum und Forschungsinstitut Senckenberg, dem Museum der Weltkulturen, dem Fritz-Rémond-Theater, etc. Ein „weißes Rössl“ ist ein Schimmel, der dunkel oder gescheckt geboren wird und im Laufe der Zeit weiß wird. Ein kleines Rössl ist das Shetlandpony, von den gleichnamigen britischen Inseln. Früher wurden die Wind und Wetter ausgesetzten, genügsamen Pferdchen häufig in Bergwerken eingesetzt, während sie heute vor allem Hobbytiere zum Kinderreiten sind. Unsere Shetlandponyherde umfasst (Zuchthengst PIERRE VON THALHEIM weilt zurzeit auf eine Weide), den großen Wallach JOCHEN (geboren 1997) und die drei Stuten FLOCKE (1986), LAURA (1987) und LISSI (1987) mit je einem Sohn. LISSI ist eine Schimmelstute und ihr 2005 geborener Sohn PASCAL färbt sich vom Scheck in einen Schimmel um.

Zoo Leipzig, 10.11.2006
Mit Lama Horst in Ägypten - Zoo Leipzig zu Gast auf der Touristik & Caravaning 2006
Ägypten erahnen, Ägypten erleben, Ägypten erlaufen: Das alles und noch viel mehr ist ab dem 22. November 2006 auf der „Touristik & Caravaning 2006“ möglich. Zwar kann der Zoo Leipzig nicht mit ägyptischen Tieren auf der Messe aufwarten, doch ließ er es sich als wichtigste Freizeiteinrichtung der Stadt Leipzig nicht nehmen, die Messehallen mit Dschungelatmosphäre zu verzaubern. Am Eröffnungstag selbst wird Lama Horst um 10 Uhr am Zoostand in der Messehalle 3 die Gäste in Empfang nehmen und für die nötige Stimmung sorgen. Selbstverständlich kommt Horst in Begleitung von Tierpfleger Micha Ernst, der den Großen und Kleinen sicherlich die neusten Horst&Harry-Anekdoten erzählen kann. Rund um betreut werden die Zoointeressierten durch Zoolotsen, die gern alle tierischen Fragen beantworten und sicherlich gute Tipps für den nächsten Zoobesuch parat haben. Und wer noch ein spannendes Weihnachtsgeschenk sucht, wird auch am Zoostand fündig. Denn hier gibt es den neuen Zookalender, aufregende Lektüre und Eintrittskartengutscheine zu kaufen.

Aktion Fischotterschutz, 10.11.2006
Bogenbau für Kinder - Letzter Kurs in diesem Jahr
Nach dem Erfolg des ersten Bogenbaukurses für Kinder bietet die Aktion Fischotterschutz e.V. allen Kindern ab 10 Jahren, die im Frühjahr nicht dabei sein konnten, die Möglichkeit sich den Traum vom eigenen Bogen zu erfüllen. Am 25. und 26. November findet der Kurs jeweils in der Zeit von 10.00 – 18.00 Uhr in der Hauptschule Hankensbüttel statt. Die Kinder können zwischen verschiedenen vorbereiteten Holzrohlingen wählen, um aus ihnen - unter fachkundiger Anleitung von Dirk Rössner von der Firma Zweitfarm - durch reine Handarbeit schießfähige Bögen herzustellen. Neben etwas handwerklichem Geschick benötigen die Teilnehmer lediglich Freude am Material Holz und Lust am Schnitzen, Stemmen und Schleifen. Nebenbei erfahren die Kinder Wissenswertes über Baumarten und Werkzeuge, sowie die Geschichte des Bogens von der Steinzeit bis zum neuzeitigen Sportgerät.

Allwetterzoo Münster, 09.11.2006
Geschafft: Der „Schwarze Peter“ hat sein Winterquartier im Allwetterzoo Münster bezogen!
Um die Mittagszeit des 9. November war am Teich neben der Elefantenanlage im Allwetterzoo Ruhe eingekehrt. Die Sonne schien, das weiße Schwanentretboot drehte sich sanft im Wind und der „Schwarze Peter“, der sich letztendlich als „Petra“ entpuppte, säuberte sein Gefieder und beschnäbelte hin und wieder den Rand seines großen weißen Partners. Nach mehreren Stationen auf Münsters Aasee hat das berühmte „Liebespaar“ sein Winterquartier im Allwetterzoo erreicht! Vorangegangen waren aufregende Tage mit einem Medieninteresse, das seinesgleichen sucht. Das Tretboot, dem der Trauerschwan stets folgte, war Stück für Stück Richtung Allwetterzoo verlegt worden. Schon der erste Ortswechsel des Tretboots auf dem etwa 2.000 m langen Aasee wurde von etlichen Kamerateams, Fotografen und Redakteuren begleitet. Über jede weitere Station berichteten zumindest die lokalen Zeitungen.

Tierpark Chemnitz, 09.11.2006
Neuzugang bei den Wasserschweinen

In das Tropenhaus des Tierparks Chemnitz ist mit einer Wasserschweindame aus dem niederländischen Zoo Epe eine neue Bewohnerin eingezogen. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit bekam sie Gesellschaft von dem seit einigen Jahren im Tierpark lebenden Wasserschweinmännchen, dessen Partnerin im Sommer verstorben war. Schon die erste Begegnung der beiden sah sehr vielversprechend aus, und der Tierpark hofft nun auf gute Zuchterfolge. Inzwischen ist die Neue mit dem Gehege und den anderen Bewohnern des Tropenhauses vertraut, und beide Wasserschweine vertragen sich gut.

Vogelpark Herborn, 09.11.2006
Der Palawan-Pfaufasan ist einer der seltensten Fasanenvögel der Welt

Einen optisch zwar ein wenig unscheinbaren, dafür aber umso selteneren Vogel beherbergt der Vogelpark in Herborn seit wenigen Tagen. Nach langer Suche erhielt der Vogelpark aus dem traditionsreichen Tiergarten Schönbrunn, dem in Wien gelegenen ältesten Zoo der Welt, einen weiblichen Palawan-Pfaufasan. Das auch Napoleon-Pfaufasan genannte Tier lebt auf der Insel Palawan im Südchinesischen Meer und ist dort durch Lebensraumzerstörung und auch Bejagung sehr selten geworden. Die Henne ist als Bodenbrüter hervorragend getarnt. Hingegen ist der Hahn ist mit seinem metallisch blau gefärbten Gefieder und seiner schwarzgrünen Spitzhaube sehr farbenprächtig gezeichnet. Das aus dem Tierpark Nordhorn stammende Herborner Männchen ist jetzt endlich nicht mehr allein, so dass die Verantwortlichen des Vogelparks jetzt darauf hoffen, sich erfolgreich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) der europäischen Zooorganisation EAZA für diese hochgradig bedrohte Art beteiligen zu können.

Zoo Dortmund, 09.11.2006
Neue Nashornanlage im Zoo Dortmund wird eröffnet

Oberbürgermeister Dr. Langemeyer eröffnete am 13. November die neue Nashornanlage im Zoo Dortmund im Beisein von vielen Gästen.
Seit 1975 werden im Zoo Dortmund Nashörner gehalten. Als seinerzeit die ersten Nashörner in den Zoo Dortmund eingezogen sind, wurde der bestehende Ponystall zu einem Nashornstall umfunktioniert – ein Provisorium, das sich dreißig Jahre lang bewährt hat. Mittlerweile jedoch entspricht der Stall nicht mehr den Anforderungen an eine verantwortungsbewusste Nashornhaltung im Sinne des Tierschutzgesetzes und der Haltungsrichtlinien. Daher war die Neustrukturierung der Dortmunder Nashornhaltung dringend geboten. Dank der Initiative des Tierschutzvereins Groß-Dortmund konnte das Nashornhaus aus Spendenmitteln finanziert werden. Die Anschubfinanzierung hierzu lieferte die DSW21. Die neuen Außenanlagen hat die Stadt Dortmund selbst erstellt. Mit dem Gesamtensemble kann der Zoo Dortmund nun eine vorbildliche Nashornhaltung vorweisen und den Grundstock für eine (hoffentlich) erfolgreiche Zucht der vom Aussterben bedrohten grauen Riesen legen.

Zoo Krefeld, 09.11.2006
Blitzende Kaimanaugen und aktive Faultiere: Letzte Chance auf Plätze für Nachtsafari in den Krefelder Regenwald

Zoobegeisterte, die noch einmal die Gelegenheit nutzen wollen, das Regenwaldhaus bei Nacht zu erleben, sollten sich jetzt bald anmelden. Am Dienstag, 21. November, um 17 Uhr startet im Zoo Krefeld die letzte diesjährige abendliche Tour in den niederrheinischen Dschungel des Regenwaldhauses. Die dort nachgebildete „grüne Hölle Südamerikas“ lockt besonders am Abend mit geheimnisvollen Lebewesen, die sich frei zwischen den Besuchern bewegen können. Faultiere schwingen sich aus dem Baumkronen zu ihren Futterplätzen herab. Fledermäuse umschwirren ihre süßen Nektarquellen und der Besucher sucht sich dazwischen seinen Weg durch den dichten Bewuchs des Regenwalds.

Zoo Krefeld, 09.11.2006
Hans Zippert liest am Sonntag im Zoo: „Wie wird man Löwe“

Tier- und Literaturfreunde sind zur Lesung von Hans Zippert aus seinem Buch „Wie wird man Löwe“ am Sonntag, 12. November, um 14 Uhr in der Zooscheune des Zoo Krefeld willkommen, die vom Zoo in Kooperation mit der Buchhandlung Habel angeboten wird. Die Besucher erwarten dann die spannenden Abenteuer des kurzsichtigen Löwen Heribert, der in seiner Freizeit als Lotse am Wasserloch arbeitet und Briefmarken sammelt. Als Vegetarier ist er eine Schande für sein Rudel, daher wird er zur Ausbildung in den Zoo geschickt und beginnt seine Lehre als Wombat. Herzhaftes Lachen und hintergründiges Schmunzeln wechseln sich beim Blick hinter die Kulissen des Zoos ab. Die herrlich witzigen Illustrationen von Rudi Hurzlmeier werden bei der Lesung auf eine Leinwand übertragen und untermalen die abwechslungsreiche Geschichte. Was wie ein Kinderbuch erscheint, wird bei genauer Betrachtung zum hintergründig-amüsanten Lesevergnügen auch für Erwachsene.

Natur- und Tierpark Goldau, 09.11.2006
Erfolg für das Evolèner-Rind
Geburten sind in einem Zoo immer ein schönes Ereignis. Besonders freut man sich im Natur- und Tierpark Goldau, wenn Tiere zur Welt kommen, deren Art oder Rasse akut vom Aussterben bedroht sind. Seit vielen Jahren engagiert sich der wissenschaftlich geführte Zoo für die Erhaltung alter Nutztierrassen. In den letzten Jahren kamen in Goldau extrem seltene Poitou- und Barockesel zur Welt. Am Freitag, dem 03. November 2006, ist die Gruppe der raren Jungtiere um ein besonders wichtiges Exemplar vergrössert worden: Die Evolèner-Kuh hat ein gesundes weibliches Kalb namens Marta geworfen. die uralte Walliser Rasse der Evolèner ist mit einer Population von rund 100 Zuchttieren akut vom Aussterben bedroht.


Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
Natur- und Artenschutz  –  Meldungen

pressetext deutschland - 13. Nov. 2006
Klimaerwärmung fordert erste Todesopfer
Weniger als ein Grad Temperaturunterschied entscheidet darüber, ob eine gesamte Echsen-Population das kommende Jahrzehnt überleben wird oder nicht. Für die Brückenechsen in Neuseeland entscheidet nämlich die Temperatur darüber, ob aus den Eiern Männchen oder Weibchen schlüpfen. Eine totale Verschiebung der Geschlechter bedeutet das sichere Ende der Tierart, berichtet das Wissenschaftsmagazin National Geographic. Wie Nicky Nelson von der Victoria University in Wellington anhand von Untersuchungen bestätigt, liegt die ideale Temperatur für die Nachkommen der Echsen bei 21,7 Grad. "Bei 22 Grad schlüpften 100 Prozent männliche Nachkommen, bei 21 Grad schlüpften aus 80 Eiern nur drei Männchen", so der Forscher. Wenn sich die klimatische Feinabstimmung im Lebensraum der Tuatara, wie die Maori die Echsen nennen, nur geringfügig ändere, bedeute dies das sichere Ende der Tierart. Erschwerend kommt hinzu, dass die Echsen extrem langsame Reproduktionsraten haben. "Ein Weibchen paart sich durchschnittlich alle vier Jahre und die Eier brauchen zwischen elf und 16 Monate, ehe der Nachwuchs schlüpft." Seit einiger Zeit werden die Tuataras in künstlichen Inkubatoren gezüchtet. Die Forscher wie Nelson sorgen dafür, dass die Nachkommenschaft gleichmäßig ist. Ein anderer Teil des Nachzuchtprogramms wird vom San Diego Zoo durchgeführt. Die dort nach gezüchteten Tiere werden in Gefangenschaft aufgezogen und dann in der Nähe von Dunedin in einem durch Zäune abgeschlossenem Gebiet wieder freigelassen.
>>  bei aller Bedrohung der Artenvielfalt durch Klimaveränderungen: In den 200 Millionen Jahren, in denen es Brückenechen gibt, hat es unzählige Male wesentlich gravierendere Klimaänderungen gegeben. Wenn die Bruttemperatur wirklich so unflexibel wäre, gäbe es die Art längst nicht mehr. Die wirkliche Gefährdung besteht wohl eher darin, daß die Tiere heute auf ein so winziges Verbreitungsgebiet beschränkt sind, daß eine Reaktion durch Abwandern oder Reservepopulationen nicht mehr möglich ist.   

Bocholter-Borkener Volksblatt - 15. Nov. 2006
Philippiner fliegt mit drei Krokodilen im Handgepäck
Mit drei lebenden Krokodilen im Handgepäck ist ein Philippiner von Kambodscha bis nach Manila geflogen. Erst nach dem Ausstieg aus seiner Maschine fiel er den Zöllnern auf, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten. Der 50-Jährige erklärte, er habe lebendige Fische in seinem verdächtig wirkenden Gepäckstück. Gefunden wurden jedoch die drei unter Artenschutz stehenden siamesischen Krokodile mit einer Länge von je einem halben Meter. Die Reptilien wurden beschlagnahmt. Wie es dem Mann gelang, die Tiere unbemerkt von Phnom Penh über Singapur bis nach Manila zu transportieren, blieb zunächst unklar.

g-o.de - 16.November 2006
Klimawandel bedroht Vogelarten
Der Klimawandel gefährdet das Überleben vieler Vogelarten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die der WWF am Rande der UN-Klimakonferenz in Nairobi vorgestellt hat. Demnach verpassen Zugvögel durch die veränderten Temperaturen den richtigen Zeitpunkt für den Abflug oder geraten aus ihrem natürlichen Jahreszeiten-Rhythmus. Auch der Lebensraum für einige Vogelarten gehe verloren. Besonders gefährdet sind Gebirgs-, Küsten-, Insel- und arktische Arten. ... Der WWF forderte daher die Delegierten auf der Klimakonferenz auf, einen harten Kurs mit ehrgeizigen Zielen zur Reduktion klimaschädlicher Treibhausgase einzuschlagen. Dies erfordert die Verringerung der globalen Emissionen um mindestens die Hälfte bis 2050 gegenüber dem Niveau von 1990. Für Europa müssen Minderungsziele von minus 30 Prozent bis 2020 beschlossen werden. Darüber hinaus muss jetzt die Weiterentwicklung des Kyoto-Protokolls nach 2012 eingeleitet werden.

dieneueepoche.com - 15.November 2006
Meeresschutzgebiet auf Zeit vor der Küste Floridas
668 Quadratkilometer Meeresfläche unter Schutz gestellt
Vor der Südwestküste Floridas entsteht für fünf Jahre das größte Meeresschutzgebiet Nordamerikas. Gouverneur Jeb Bush und sein Kabinett billigten am Dienstag ein Fischfangverbot in einem 156 Quadratkilometer großen Gebiet im Nationalpark Dry Tortugas im Golf von Mexiko. Im angrenzenden Ökoreservat Tortugas ist der Fischfang bereits seit 2001 verboten. Zusammen werden damit 668 Quadratkilometer Meeresfläche unter Schutz gestellt. Ziel ist, überfischten Beständen wie dem Zackenbarsch und dem Schnapper Gelegenheit zur Erholung zu geben. Außerdem können Wissenschaftler das Gebiet für Forschungsarbeiten nutzen, auch Taucher und andere Besucher sind willkommen. Das Kabinett traf die Entscheidung mit drei zu eins Stimmen; die Gegenstimme kam von Jeb Bushs designiertem Nachfolger als Gouverneur, Charlie Crist. Die Verfügung enthält eine Klausel, wonach der Fischfang in dem Gebiet in Dry Tortugas in fünf Jahren ohne weitere Abstimmung wieder erlaubt wird.

dieneueepoche.com - 15.November 2006
Japanische Walfangflotte läuft in die Antarktis aus
Bis April sollen 860 Meeressäuger getötet werden
Eine japanische Flotte ist am Mittwoch zu ihrer jährlichen Walfangexpedition ausgelaufen. Die sechs Schiffe verließen den Hafen von Shimonoseki in Richtung Antarktis, wo bis April 860 Wale getötet werden sollen. Die Fanggenehmigung umfasst 850 Zwerg- und zehn Finnwale. ... Der australische Umweltminister Ian Campbell forderte Japan auf, sein Walfangprogramm einzustellen. «Das ist eine schamlose Scharade, denn obwohl Japan hunderte von Walen schlachtet, haben wir bislang noch keine brauchbaren wissenschaftlichen Ergebnisse gesehen», sagte Campbell laut einer Meldung der australischen Nachrichtenagentur AAP.

derstandard.at - 14.November 2006
Japan will in der Antarktis 860 Wale töten
Japan will während der bevorstehenden jährlichen Walfang-Expedition in der Antarktis 850 Zwergwale und zehn Finnwale töten. Das teilte die japanische Fischereibehörde am Dienstag mit, einen Tag vor dem Auslaufen der sechs Schiffe umfassenden Flotte. Die Walfänger sollen im April zurückkehren.

derstandard.at - 14.November 2006
Tiere erschießen, um andere zu retten
In Kanadas Westprovinz British Columbia sind Tierschützer und Medien entsetzt, mit welch extremen Mitteln die Behörden das gefährdete Bergkaribu retten wollen. Sie planen, dessen natürliche Feinde in großem Stil zu töten, vor allem Schwarzbären, Pumas und Wölfe; und wenn das nicht genügt, auch Grizzlybären und Wolverine (Großmarder), beides übrigens ebenfalls bedrohte Tierarten. Da Elche, Hirsche und anderes Wild, das im Territorium von Bergkaribus lebt, Raubtiere anziehen, sollen auch viele dieser Tiere ihr Leben verlieren. Die Bergkaribus, ein nordamerikanischer Rentier-Typ, der vom Aussterben bedroht ist, gibt es praktisch nur noch in British Columbia. ... In den vergangenen zehn Jahren ging ihre Zahl von 2500 auf 1900 Tiere zurück, obwohl sie seit 1996 nicht mehr gejagt werden dürfen.... "Es ist ein absoluter Skandal", sagt Colleen McCrory von der Umweltorganisation Valhalla Wilderness Watch. "Das wird ein riesiges Gemetzel von wilden Tieren." Das Bergkaribu könne nur gerettet werden, wenn sein Lebensraum, die uralten Inland- Regenwälder British Columbias, geschont und erhalten bliebe. Gerade in jüngster Zeit dringen immer mehr motorisierte Freizeitvehikel wie Allradfahrzeuge und Schneemobile in das Gebiet der Bergkaribus ein. Die Tiere werden auch von Hubschraubern der expandierenden Heliskiing-Unternehmen aufgeschreckt.

Pressetext - 14.November 2006
Waldreport mit Lichtblick: Wälder wachsen langsam nach - Regenwälder bleiben allerdings weiterhin bedroht
Die Situation der weltweiten Wälder ist nicht mehr so düster wie noch vor wenigen Jahren. In 22 der 50 waldreichsten Nationen der Welt hat der Waldbestand in den vergangenen 15 Jahren zugenommen. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam in der jüngsten Ausgabe des US-Wissenschaftsmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences PNAS. Allerdings zeigen die jüngsten Daten auch deutlich, dass die Regenwälder Amazoniens und Indonesiens immer noch extrem gefährdet sind. Dort wird weiterhin unaufhaltsam gerodet. ... Die Forscher haben bei der Auswertung auch eine Korrelation zwischen dem Wirtschaftswachstum und dem Waldbestand festgestellt. "In reicheren Ländern kann man einen Wechsel von der Rodung zum Walderhalt deutlich erkennen", führt Kauppi aus. ... Die wirklichen Problemfelder sieht der Forscher allerdings in den tropischen Regionen Afrikas, im asiatisch-pazifischen Raum sowie in Südamerika. "Die auf unserer Karte eingetragenen roten Regionen sind besorgniserregend, denn kein Forscher wagt weitere Prognosen darüber abzugeben. Und die Zukunft dieser Wälder ist mehr als unklar", meint Kauppi abschließend im pressetext-Interview.

derstandard.at - 14.November 2006
Wo der Wald fällt, wo er wächst
Vor allem Brasilien und Indonesien roden ihre tropischen Wälder weiterhin in gewaltigem Ausmaß und in hohem Tempo. Gleichzeitig ist in reichen Industrienationen sowie auf dem asiatischen Festland eine Trendwende in Richtung Ausweitung der Waldflächen eingetreten. Zu diesem Resultat kommt eine internationale Studie, die in der neuen Ausgabe des US-Wissenschaftsmagazins PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA) veröffentlicht und am Montag im Voraus von der Universität Helsinki veröffentlicht wurde. In der von Finnland und China finanzierten Studie wurden außer den eigentlichen Waldflächen auch das Volumen des Baumbestands und der restlichen Biomasse sowie die davon gebundene Menge des atmosphärischen Kohlendioxids (CO2) berücksichtigt. Für die Studie wurden Daten aus den vergangenen 200 Jahren verarbeitet. Dabei stellten die Forscher fest, dass die Biomasse in 22 der 50 waldreichsten Ländern der Erde in den vergangenen 15 Jahren wieder angestiegen ist.

Pressetext - 13.November 2006
Klimaerwärmung fordert erste Todesopfer - Weniger als ein Grad Erwärmung rottet ganze Tierarten aus
Weniger als ein Grad Temperaturunterschied entscheidet darüber, ob eine gesamte Echsen-Population das kommende Jahrzehnt überleben wird oder nicht. Für die Brückenechsen in Neuseeland entscheidet nämlich die Temperatur darüber, ob aus den Eiern Männchen oder Weibchen schlüpfen. Eine totale Verschiebung der Geschlechter bedeutet das sichere Ende der Tierart, berichtet das Wissenschaftsmagazin National Geographic.
Brückenechsen (Sphenodon punctatus) sind lebende Fossilien, die seit 200 Mio. Jahren unverändert auf unserem Planeten leben. Die 50 bis 60 Zentimeter langen Echsen gibt es heute nur noch auf den kleinen Eilanden zwischen der Nord- und der Südinsel Neuseelands in der so genannten Cook Straße. ... Wie Nicky Nelson von der Victoria University in Wellington anhand von Untersuchungen bestätigt, liegt die ideale Temperatur für die Nachkommen der Echsen bei 21,7 Grad. "Bei 22 Grad schlüpften 100 Prozent männliche Nachkommen, bei 21 Grad schlüpften aus 80 Eiern nur drei Männchen", so der Forscher. Wenn sich die klimatische Feinabstimmung im Lebensraum der Tuatara, wie die Maori die Echsen nennen, nur geringfügig ändere, bedeute dies das sichere Ende der Tierart. Erschwerend kommt hinzu, dass die Echsen extrem langsame Reproduktionsraten haben. "Ein Weibchen paart sich durchschnittlich alle vier Jahre und die Eier brauchen zwischen elf und 16 Monate, ehe der Nachwuchs schlüpft." ... Seit einiger Zeit werden die Tuataras in künstlichen Inkubatoren gezüchtet. Die Forscher wie Nelson sorgen dafür, dass die Nachkommenschaft gleichmäßig ist. Ein anderer Teil des Nachzuchtprogramms wird vom San Diego Zoo durchgeführt. Die dort nach gezüchteten Tiere werden in Gefangenschaft aufgezogen und dann in der Nähe von Dunedin in einem durch Zäune abgeschlossenem Gebiet wieder freigelassen.

netzzeitung.de - 13.November 2006
WWF warnt vor Aussterben von Vogelarten
Der Klimawandel bedroht laut dem WFF zahlreiche Vogelarten. Viele Tiere könnten sich den veränderten Temperaturen nicht mehr anpassen.
Die Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF) warnt vor einem Aussterben vieler Vogelarten durch den Klimawandel. Die Ergebnisse einer Analyse von mehr als 200 wissenschaftlichen Studien zu diesem Thema sollen am morgigen Dienstag beim Weltklimagipfel in Nairobi vorgestellt werden. Bereits jetzt beeinflussten veränderte Temperaturen das Verhalten und die Verbreitungsgebiete vieler Tiere, heißt es in dem Report, über den die Stiftung am Montag in Berlin vorab berichtete. Angaben zum Aussterben der Arten schwankten demnach in einem breiten Bereich von zwei bis 72 Prozent, je nach Region, Klimaszenario und den Möglichkeiten der Tiere, in einen anderen Lebensbereich auszuweichen. .. Der Klimawandel beeinträchtige die Tiere indirekt, er lasse den Meeresspiegel steigen, verändere zum Beispiel die regelmäßigen Busch- und Waldbrände oder die Vegetation, geht aus der Studie «Vogelarten und Klimawandel» hervor.

derstandard.at - 13.November 2006
Wehret den Anfängen: Tasmanien will alle Füchse ausrotten
Die australische Insel Tasmanien hat am Montag zur millionenteuren Jagd auf vielleicht nur ein paar Dutzend Füchse geblasen - die jedoch in weiterer Folge ein ökologisches Desaster auslösen könnten. Die Tiere, die die Insel erst seit kurzem bevölkern, sollen - in erster Linie durch Einsatz von Giftködern - gänzlich ausgerottet werden, weil die Behörden sonst unabsehbare Folgen für die Umwelt, Landwirtschaft und den Tourismus fürchten. "Das ist eine vermeidbare Katastrophe und wir sind entschlossen, sie nicht zuzulassen", sagte Behördenvertreter David Llewellyn. Australien leidet seit langem unter den Folgen der unbedachten Einführung europäischer oder afrikanischer Spezies, die einheimische Arten verdrängen und das ökologische Gleichgewicht empfindlich stören: die Aga-Kröte, Kaninchen, Ratten und Katzen gehören zu den schlimmsten Bedrohungen. So sieht es auch im Fall der Füchse aus: Europäer hatten die Tiere erst 1871 zum Zeitvertreib bei der Jagd nach Australien gebracht. ..."Ob wir es schaffen, sie auf einem so großem Territorium auszurotten, ist offen", schränkte der Wildtierexperte Nick Mooney gegenüber der australischen Nachrichtenagentur AAP allerdings ein.

vdbiol - 13.November 2006
Tagung über das erfolgreichste Landreptil der Erde: die Waldeidechse
Vom 17. - 19.11.2006 werden Wissenschaftler aus aller Herren Länder eine Tagung einer einzigen Art widmen, dem erfolgreichsten Landreptil der Erde: der Waldeidechse. Lebensräume, Biologie und die Beziehung zu den nächst verwandten Arten sind spannende Themen.
Als das erfolgreichste Landreptil der Welt gilt die in Deutschland einheimische Waldeidechse, mit wissenschaftlichem Namen Zootoca vivipara. Die höchstens 16 cm lange Eidechse hat unter allen Reptilien - von den Meeresschildkröten der Ozeane einmal abgesehen - das weltweit größte Artareal, das von Westspanien quer durch Eurasien bis nach Japan reicht! Die Nord-Süd-Erstreckung reicht von der Po-Ebene im Süden bis zum Nordkap, was sie auch zum nördlichsten Reptil macht. Und, um die Superlative fortzusetzen: Sie kann als einziges Reptil so weit nach Norden vorstoßen und sogar auf Dauerfrostböden existieren, weil sie ihrem Blut Glykol als Frostschutzmittel beimischen kann. ... Aufgrund der vielen Superlative unserer kleinen Waldeidechse wurde sie von der DGHT im Frühjahr zum "Reptil des Jahres 2006" ausgerufen, um auf ihre vielen Besonderheiten und auf ihre Schutzwürdigkeit hinzuweisen.

derstandard.at - 12.November 2006
Zu viele Wölfe in Spanien
Spanien will verstärkt Wölfe für Jäger zum Abschuss freigeben. Auf diese Weise sollen die Schäden verringert werden, die die Raubtiere unter Schafen und Rindern anrichten. Wie die Zeitung "El Pais" am Sonntag berichtete, wollen die Behörden im Zentrum des Landes den Abschuss von etwa 100 Wölfen zulassen. Bisher durften Wölfe mit Sondergenehmigungen im Norden des Landes gejagt werden. In den Regionen südlich des Flusses Duero sind die Tiere dagegen geschützt. In den vergangenen Jahren hatten die Wölfe sich jedoch bis zu dem - nördlich von Madrid gelegenen - Gebirge der Sierra de Guadarrama ausgebreitet. Nach Angaben der Behörden töteten sie in einem Jahr 2.200 Schafe und 220 Rinder. Tierschützer protestierten gegen die geplante Abschuss-Erlaubnis. Die Wölfe hatten in Spanien in den siebziger Jahren kurz vor dem Aussterben gestanden. Nur in den Bergen im Nordwesten des Landes überlebten 200 bis 500 Exemplare. Seither nahm die Zahl beständig zu. Die Wölfe überschritten vor mehreren Jahren den Duero und breiteten sich bis nach Mittelspanien aus.

derstandard.at - 12.November 2006
Vergebliches Wal-Opfer
Bei der Massenstrandung von mehr als 80 Walen in Neuseeland haben Helfer ein junges Tier am Strand eingeschläfert, um andere zu retten. Die Maßnahme blieb erfolglos. Ein Großteil der zunächst Überlebenden strandete am Samstag erneut auf der Nordinsel. Insgesamt verendeten 54 Tiere. Die Umweltbehörde, die die Lage von Helikoptern aus verfolgte, war am Sonntag aber optimistisch, dass die übrigen Tiere die seichten Küstengewässer verlassen haben. ... Obwohl Hunderte von Helfern an den Strand gekommen waren, konnten sie 17 Wale nicht mehr retten. Rettungskräften gelang es aber nach einem Fernsehbericht, zwei Leittiere auf einen aufblasbaren Ponton zu legen und hinaus auf See zu ziehen. Die etwa 30 überlebenden Wale seien ihnen gefolgt.

Pressetext - 09.November 2006
Giftfrösche leiden unter Giftmangel - Habitatzerstörung macht Amphibien wehrlos gegen Feinde
Die Zerstörung des Lebensraumes bringt die Tier- und Pflanzenwelt stark unter Druck. Nun haben Forscher der Cornell University in Ithaca/New York entdeckt, dass Giftfrösche in Madagaskar deutlich an Toxizität verloren haben. Die Alkaloide, die die Forscher in den Fröschen finden konnten, waren deutlich geringer als in Studien zuvor. Für die kleinen bunten Frösche bedeutet dies, dass sie Feinden mehr oder weniger schutzlos ausgeliefert sind, berichtet das Wissenschaftsmagazin National Geographic. Die Chemikerin Valerie Clark und ihr Team hatten Frösche in den Regenwäldern untersucht und entdeckt, dass diese bis zu 30 verschiedene Alkaloide in ihrer Haut tragen. Im Vergleich dazu tragen jene Frösche, die in Wäldern nahe von landwirtschaftlichen Anbaugebieten vorkamen, nur insgesamt 12 verschiedene Alkaloide auf ihrer Haut. ... In weiteren Untersuchungen wollen die Wissenschaftler nun feststellen, ob die Fragmentierung des Regenwaldes tatsächlich mit der Abnahme der Gifte in der Froschhaut einhergeht. Bereits in vorhergehenden Untersuchungen anderer Wissenschaftler wurde festgestellt, dass "Wald-Inseln ohne Korridore" zu den am meisten gefährdeten Zonen gehören. Dort nimmt die gesamte Biodiversität extrem ab, zurück bleibt lediglich ein Stück leerer Wald. Wenn die knallbunten Frösche ihr Abwehr-Gift verlieren, befürchten Forscher, könnte das ihr Ende bedeuten, denn die Fressfeinde würden sich von den Signalfarben allein nicht ewig täuschen lassen.

PlanetArk - 16.November 2006
Wildlife Law Adds to Woes of India's Tigers
A new Indian wildlife law offers too much protection to people living in forests and threatens to further undermine efforts to save an endangered population of tigers, conservationists said on Wednesday.

PlanetArk - 15.November 2006
Thai Zoo Finds Gold in Giant Pandas' Dung
A Thai zoo has discovered a way to utilise unwanted dung from a couple of pandas by using it to make paper for souvenirs, the country's panda project manager said on Tuesday.

PlanetArk - 13.November 2006