E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
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   Reinhard Hellwig
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 343 vom 9. November 2006


Liebe Leser,

gehen Sie einfach mal die heutigen Pressemeldungen der Zoos durch - es ist wirklich erstaunlich, wie viele davon sich mit Natur- und Artenschutzthemen beschäftigen. Zumindest die von einigen (und immer mehr) Zoos; andere haben das Thema bisher eher selten bis nie angeschnitten - und das selbst dann, wenn es eigentlich wirklich nichts anderes Berichtenswertes gab. Ob und welche Schlußfolgerungen sich daraus ziehen lassen, dürfen Sie selbst deuten.

Dem radikalen Tierschutz wurde durch sein unfreiwilliges Klientel wieder einmal eine Schlappe verpaßt, weil sich die undankbaren Tiere in Langenberg partout nicht befreien lassen wollten. Solche Geschichten gibt es seit Jahrzehnten (und wenn doch ein verschrecktes Tier die "Freiheit" fand, überlebte es meist nicht lange) - aber es wachsen wohl immer wieder Naive nach, die in ihrer verqueren Weltsicht gerade jene gefährden, für die sie sich angeblich einsetzen.

Übrigens habe ich die letzten zwei Ausgaben nicht um 3 oder 5 Uhr morgens fertiggestellt, sie wurden nur einmal mehr erst viele Stunden zu spät ausgeliefert. Zwar ist ist mittlerweile dunkel draußen, doch dank November ist Mitternacht zum Glück noch nicht in Sicht. Mal sehen, wann wir die heutige Ausgabe erhalten.

Dirk Petzold


Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem Luftbild eines deutschen Zoos.
Was zeigt er?


Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei maps.google.com
Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze Stadt bzw. deren Lage sehen (Sie benötigen dafür einen Browser der neueren Generation).
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste Woche warten...


Lösung von letzter Woche: Amazonia in Helsinki

Zoos  –  Meldungen

Blick Online - 4. Nov. 2006
Wal-Baby-Sensation im Aquarium
Erstmals in Europa hat ein Beluga-Wal-Baby in Gefangenschaft das Licht der Welt erblickt. Am Donnerstag brachte das acht Jahre alte Weibchen «Yulka» im Aquarium der spanischen Stadt Valencia ihr 90 Kilogramm schweres Junges zur Welt. Allerdings müsse das Junge, dessen Geschlecht noch nicht bekannt ist, in den kommenden Tagen mehrere kritische Phasen überstehen. «Yulka» ist der jüngste Wal, der je in Gefangenschaft Nachwuchs bekommen hat. Ausserdem wurde sie nicht künstlich befruchtet, was ebenfalls ungewöhnlich ist. Ihre Schwangerschaft dauerte 16 Monate. Die Öffentlichkeit bekommt die neue Attraktion des Aquariums frühestens in einer Woche zu sehen.

dieneueepoche.com - 04.November 2006
Erstmals in Europa Beluga-Wal in Gefangenschaft geboren
Erstmals in Europa ist ein Beluga-Wal in Gefangenschaft geboren worden. Das acht Jahre alte Weibchen «Yulka» brachte im Aquarium der spanischen Stadt Valencia ein 90 Kilogramm schweres Junges zur Welt, wie der Park am Freitag erklärte. Die Mitarbeiter erklärte, sie seien sehr aufgeregt. Allerdings müsse das Junge, dessen Geschlecht noch nicht bekannt ist, in den kommenden Tagen mehrere kritische Phasen überstehen. «Yulka» ist der jüngste Wal, der je in Gefangenschaft Nachwuchs bekommen hat. Außerdem wurde sie nicht künstlich befruchtet, was ebenfalls ungewöhnlich ist. Ihre Schwangerschaft dauerte 16 Monate. Die Öffentlichkeit bekommt die neue Attraktion des Aquariums frühestens in einer Woche zu sehen.

derstandard.at - 03.November 2006
Ansichtssache: Geburt eines Weißen Wals als Europa-Premiere
Im Ozeanarium der ostspanischen Hafenstadt Valencia ist erstmals in Europa ein Beluga-Wal in Gefangenschaft geboren worden. Das Beluga-Weibchen "Yulka" habe nach einer Tragzeit von 16 Monaten ein Junges zur Welt gebracht, berichtete das Fernsehen am Freitag. Das Geschlecht des 1,20 Meter langen und rund 90 Kilogramm schweren Walbabys steht noch nicht fest. Und noch eine Unsicherheit besteht leider: Ob der kleine Wal überlebt, werde davon abhängen, ob die Mutter es schaffe, ihn zu säugen, sagte der Meeresbiologe Javier Leon. Im Gegensatz zu frei lebenden Tieren hatte "Yulka" sich das Ernähren ihres Nachwuchses nicht von anderen Walweibchen abschauen können. Eine künstliche Ernährung gilt als aussichtslos, weil die Jungtiere lebenswichtige Abwehrstoffe nur über die Muttermilch erhielten, erklärte Leon. Um Mutter und Kind nicht zu stören, wurde das Beluga-Aquarium bis auf weiteres für das Publikum geschlossen.

Spanien Anzeiger -
3. Nov. 2006
Premiere für Beluga-Wal in Valencia
Valencia hat eine Premiere zu verzeichnen. Es handelt sich dabei um den ersten Beluga - Wal europaweit, der in Gefangenschaft zur Welt gekommen ist


Blick - 7. Nov. 2006
Krokodil und Schlangen verbrennen in Tierpark
Bei einem Brand in dem Tierpark Gatorland in Florida sind zwei Pythonschlangen und ein Krokodil verendet. Der Park ist eine der ältesten Touristenattraktionen Floridas und lockt jährlich 400´000 Besucher an. Das Feuer zerstörte den Souvenirladen, den Eingangsbereich und einige Büroräume, wie die Behörden mitteilten. Die Feuerwehr brachte den Brand nach etwa zwei Stunden unter Kontrolle.

Los Angeles Times, CA

Gatorland blaze damages park
A fire destroyed a section of Gatorland in Orlando, one of the state's oldest tourist attractions.

Orlando Sentinel, FL

Gatorland sets target open date
Gatorland President and CEO Mark McHugh reports that the park will try to reopen on Nov. 22


sueddeutsche.de - 6. Nov. 2006
Aufregung in Dänemark
Im April schickte die tasmanische Regierung zwei sehr seltene Tiere nach Kopenhagen - als Geschenk anlässlich der Geburt von Prinzessin Marys Sohn. Wie jetzt bekannt wurde, sollen sie aus einer "Hochrisikizone" kommen - und möglicherweise einen tückischen Krankheitserreger in sich tragen. Die tasmanischen Grünen sagen nun, dass die beiden Tiere möglicherweise die tückische DFTD-Krankheit haben, die Beutelteufeltypische Gesichtskrebserkrankung. Grünen-Sprecher Nick McKim warf der Regierung vor, die Öffentlichkeit falsch informiert zu haben, als sie sagte, die Tiere seien aus einer Region, in der nur gesunde Teufel lebten. Sie kämen vielmehr aus einer "Hochrisikozone". Es sei aber "nahezu ausgeschlossen", dass Tasmanische Teufel andere Tiere oder gar Menschen anstecken könnten, sagt die Biologin Beatrix Köhler vom Tierpark Hellabrunn in München. Bald soll es übrigens mehr Teufel außerhalb Tasmaniens geben. Um ihr Überleben zu sichern, plant die Regierung, 24 gesunde Tiere zu evakuieren, die sich unter Aufsicht in Europa oder anderswo vermehren sollen.


Hamburger Abendblatt - 3. Nov. 2006
Wohlfühltempel für die Elefanten
Shandra, Thura und Yashoda, Kandy und Thai sind offensichtlich begeistert - die neue Freilaufhalle in Hagenbecks Tierpark bietet alles, was ihr Elefantenherz begehrt: Sand für die tägliche Hautpflege, Wasser zum Baden und zum Rüsselspülen und viel Tageslicht zum Wohlfühlen. Am Freitag wurde die fast 1000 Quadratmeter große beheizbare Anlage von den beiden Geschäftsführern Joachim Weinlig-Hagenbeck und Stephan Hering-Hagenbeck feierlich eröffnet. Die Elefantenhaltung in dem Tierpark sei nun die fortschrittlichste in ganz Europa. "Wir haben mehr als hundert Jahre Erfahrung mit Elefanten. Sie haben nun die Möglichkeit, auch über Nacht als Herde zusammenzubleiben, was ihr natürliches Sozialverhalten fördert", erklärt Stephan Hering-Hagenbeck. Die Stiftung Tierpark Hagenbeck hat insgesamt 1,6 Millionen Euro in den Bau investiert. Die Anlage im Stil einer indischen Tempelruine verfügt über eine ca. 510 Quadratmeter große Elefantenfreilauffläche aus Natursand. Es gibt einen tiefen Wassergraben zum Baden und einen kleinen Wasserfall, der als Dusche benutzt werden kann. Auch an die Besucher wurde gedacht, die das elefantöse Treiben von einer mehrstöckigen Tribüne aus beobachten können und nur durch eine Rüssellänge von ihren Lieblingen getrennt sind.

Die Neue Epoche - 3. Nov. 2006
Hamburger Elefanten verbringen jetzt auch die Nacht zusammen
Die Elefanten im Hamburger Tierpark Hagenbeck verbringen jetzt auch die Nacht zusammen. Am Freitag eröffnete der Zoo für seine zehnköpfige Herde eine neue beheizte Halle. Bisher bewohnten die Dickhäuter nur eine Außenanlage und standen nachts und im Winter in beheizten Boxen - meist allein. «Dass die Elefanten jetzt auch nachts zusammen sind, wird sie stärker aneinander binden», sagte Hagenbecks Tierarzt Michael Flügger. Das sei ein großer Schritt in die artgerechte Herdenhaltung. Der Zoo hofft, dass es auch mehr Elefantenbabys geben wird.

Stern Shortnews - 3. Nov. 2006
Regionen: Tierquälerei im Berliner Zoo: Elefanten werden nicht artgerecht gehalten
Die Elefanten im Berliner Zoo haben nachts keine Möglichkeit, sich umzudrehen, geschweige denn richtig zu bewegen. Weil das Geld für ein größeres Innengehege fehlt, werden die Tiere in der Nacht bis zu 14 Stunden lang angekettet. Dabei sei die Kette extrem kurz und verbietet es den Tieren, sich frei im Raum zu bewegen. Würde man sie nicht anleinen, käme es eventuell zu Auseinandersetzungen zwischen den Artgenossen aufgrund des fehlenden Platzes.

B.Z. Berlin
Die Dickhäuter sind 15 Stunden an der Kette
Die Elefanten im Tierpark Berlin sind täglich bis zu 15 Stunden an zwei Beinen angekettet, die ganze Nacht und jeweils zu den Mahlzeiten.


Tages-Anzeiger Online - 6. Nov. 2006
Wildpark-Gehege zerschnitten
Unbekannte Täter haben in der Nacht an fünf Stellen die Umzäunung des Wildparks Langenberg zerschnitten. Trotz der offenen Gehege sind keine Tiere entwichen. Das Gehege stand an den fünf betroffenen Stellen jeweils auf einer Länge von mehreren Metern offen. Die Fassade des Wildparkrestaurants war mit dem Schriftzug «Animal Liberation ALF» besprayt. Tiere sind keine entwichen. Der Wildpark Langenberg hat bei der Kantonspolizei Zürich Anzeige gegen Unbekannt eingereicht.

Blick - 6. Nov. 2006
Tierbefreiung in Langenberg missglückt
Unbekannte haben im zürcherischen Wildpark Langenberg in der Nacht auf heute an fünf Stellen die Drahtzäune aufgeschnitten. Die Gehege standen an diesen Stellen mehrere Meter offen, wie die Behörden der Stadt Zürich heute mitteilten. An die Fassade des Wildparkrestaurants wurde der Schriftzug «Animal Liberation ALF» gesprayt. Die Aktion verlief für die Tierbefreier erfolglos: Kein einziges Tier haute ab. Bloss «Wisi», eine Wildkatze, wurde anfänglich vermisst. Man fand sie dann in der alten Bärenanalge und beförderte sie in sein eigenes Gehege zurück.

Bote der Urschweiz, 9. November 2006
Tierpark erhöht die Sicherheit
Goldau. – An fünf Stellen haben Unbekannte in der Nacht auf Montag die Drahtzäune des Wildparks Langenberg in Langnau am Albis aufgeschnitten. An die Fassade des Wildparkrestaurants wurde der Schriftzug «Animal Liberation ALF» gesprayt. Ob wirklich die militanten Tierschützer von der ALF am Werk waren, ist noch offen. Laut «Tages-Anzeiger» ist die ALF seit einem Monat in Zürich aktiv und hat unter anderem Tiere des Circus Royal «befreit». Auch der Wildpark Langenberg, der Zürich Zoo und der Wildpark Bruderhaus in Winterthur haben ihre Sicherheitsvorkehrungen intensiviert. Die Aktion im Tierpark Langenberg verlief für die Tierbefreier erfolglos: Kein einziges Tier haute ab. Bloss der Kuder «Wisi», eine Wildkatze, wurde anfänglich vermisst. Man fand ihn dann in der alten Bärenanlage und beförderte ihn in sein eigenes Gehege zurück.


NRZ - 7. Nov. 2006
Vollbeschäftigung
Langeweile tut nicht gut. Das gilt nicht nur für den Menschen, sondern auch für Tiere. Der Zoo Krefeld hat in Christine Peter eine Teilzeitkraft, die sich speziell dieses Themas annimmt. Gehirnjogging für Affe, Zebra & Co sozusagen. Da ist Fantasie gefragt. Herausgefunden hat sie inzwischen, dass Schneeleopard "Leonardo" beispielsweise total auf frisches Gras steht. Nein, er ist nicht zum Vegetarier geworden, aber man kann sich so herrlich wohlig darin wälzen. Schimpanse "Charlie" mag alles, was von Pappe ist. So lange Leckerchen darin versteckt sind. Erwachsene können einen Tag lang mit Christine Peter Spielzeug für die Tiere basteln und schauen, wie man Schwung in den Alltag von Pinselohrschweinen und Hirschebern bringt. Kosten für sechs bis acht Stunden "Zoo intern": 80 bis 100 Euro.

 
ORF.at, 9. November 2006
Schwere Vorwürfe gegen Tierparkdirektor
Im Herberstein-Untersuchungsausschuss haben zwei Zeugen am Donnerstag massive Kritik an Tierpark-Direktor Andreas Kaufmann geübt. Thema war sowohl sein Umgang mit den Mitarbeitern als auch mit den Tieren. Das viel gerühmte Gepardengehege mit der längsten Laufstrecke Europas ist eigentlich ein als Geparden-Laufstrecke ungeeignetes Sumpfgebiet, sagte etwa eine Tierpflegerin am Donnerstag als Zeugin aus.  Der frühere Gutsverwalter Heinz Boxan machte in seinen Aussagen Tierparkdirektor Andreas Kaufmann für den Tod von jungen Geparden verantwortlich: Nicht eine Mitarbeiterin habe sie zu Hause zu Tode gepflegt, wie Kaufmann im Untersuchungsausschuss ausgesagt habe; gestorben seien die Tiere erst danach, als sie wieder im Tierpark waren. Sowohl Boxan als auch die Tierpflegerin berichteten am Donnerstag im Zeugenstand, dass zwei Wochen alte Wölfe im Auftrag von Kaufmann erschlagen worden seien, weil der Tierarzt sich geweigert habe, sie einzuschläfern; sie selbst habe das machen müssen, sagte die Pflegerin. In einem anderen Jahr seien junge Wölfe mit dem Kot von Wölfen einer anderen Rasse eingeschmiert worden, damit sie nicht überleben - auch das im Auftrag von Kaufmann. Die Pflegerin berichtete außerdem von Problemen und Fehlern bei der der Haltung von Pelikanen und Bisons und spricht von cholerischen Anfällen des Tierparkdirektors.

ORF.at, 9. November 2006
Klasnic, Paierl und Boxan im Zeugenstand
Die Zukunft des Tierparks Herberstein ist entschieden, die gerichtliche Aufarbeitung der Affäre geht weiter. Mit seiner Selbstanzeige legte der ehemalige Gutsverwalter Heinz Boxan im Sommer 2005 die Basis für die Erhebungen im Fall Herberstein. Über die möglicherweise strafrechtlich relevanten Aspekte seiner Tätigkeit in Herberstein dürfte Boxan am Donnerstag aber angesichts des laufenden Strafverfahrens nicht sprechen.



Planung und Bau 

Westdeutsche Allgemeine - 7. Nov. 2006
Schweizer Affentheater
Für zehn Schimpansen ist die Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen das Zuhause. Zwei von ihnen, Lady und Djuba, lebten schon zu Ruhr-Zoo-Zeiten in der Stadt; seit dem Sommer haben sie Verstärkung von acht Artgenossen aus der Schweiz bekommen. Anfang voriger Woche durften die Affen erstmals ihre Behausung verlassen und auf der neuen, 1000 Quadratmeter großen und unvergitterten Außenanlage herumtollen. In den ersten Tagen durften sie höchstens eine gute halbe Stunde vor die Tür - gestern gingen sie erstmals den ganzen Tag auf Entdeckungsreise. 

Tagesspiegel - 5. Nov. 2006
Auf dem Weg nach oben
Berlin. Ab heute sind Anteile für den Fonds zum Bau des Aussichtsrades am Zoologischen Garten erhältlich. „Wir rechnen damit, dass wir den Fonds zu Weihnachten schließen können“, sagt Thomas Bone-Winkel, Geschäftsführer der Fondsgesellschaft DBM (Delbrück, Bethmann, Maffei). Der Optimismus speist sich aus den Erfahrungen für den Fonds zum Bau des Aussichtsrades in Singapur: „Die Anteile im Gesamtwert von 30 Millionen Euro waren binnen weniger Tage weg.“ Die Investoren versprechen eine Rendite von bis zu 20 Prozent, 10 000 Euro sind die Mindesteinlage. Noch im Frühsommer 2007 will die World Wheel Holding Berlin beginnen, damit sich das Aussichtsrad am Zoo Ende 2008, spätestens aber im Frühjahr 2009, drehen kann. Ähnlich ambitioniert ist das Konkurrenz-Projekt eines Riesenrades an der Anschutz-Arena nahe dem Ostbahnhof in Friedrichshain. Dieses Baugenehmigungsverfahren hat zwar zehn Wochen früher begonnen, doch der Vorsprung nimmt ab. Anlass dafür ist das langwierigere Verfahren in Kreuzberg-Friedrichshain. Dort muss nach jeder Etappe zuerst das Bezirksamt eingeschaltet werden, ehe der nächste Schritt angegangen werden kann. Den Zuschlag erhalte, wer zuerst alle nötigen Genehmigungen zusammenhabe. In der kommenden Woche will sich der Aufsichtsrat des Zoos mit dem Projekt beschäftigen. Diskutiert wird unter anderem, wie viel Geld nötig sein wird, um den Wirtschaftshof, auf dessen Gelände das Aussichtsrad errichtet werden soll, neu zu bauen. Geplant ist, den Wirtschaftshof um gut zweihundert Meter zur Straße des 17. Juni hin zu verrücken. Dem fielen die Gewächshäuser des Zoos zum Opfer, für die dann kein Platz mehr wäre. Der Zoo rechnet mit Neubaukosten von zwölf Millionen Euro, die Finanzverwaltung glaubt, dass es auch mit sieben Millionen zu machen ist.

Die Welt - 6. Nov. 2006
Architekten für Aussichtsrad am Zoo
Berlin. Der Architekten- und Ingenieur-Verein (AIV) zu Berlin unterstützt den Bau des Riesenrads am Zoologischen Garten. Die Standortentwicklung der World Wheel Berlin Holding GmbH sei weit fortgeschritten, und das Projekt verspreche eine neue Belebung im Zooviertel, was nach der Einstellung des Fernbahnverkehrs auch notwendig sei, sagte der AIV-Vorsitzende Manfred Semmer. "Wenn bis zu 20 000 Menschen am Tag zum Riesenrad hingehen sollten, kann der Standort am Nahverkehrsknotenpunkt Bahnhof Zoo den erwarteten Besucherstrom am besten bewältigen", so Semmer weiter. Die World Wheel Berlin möchte das 175 Meter hohe Aussichtsrad auf dem bereits erworbenen Gelände des Zoo-Wirtschaftshofs an der Hertzallee errichten. Neben dem Einstiegsbereich in die Glaskabinen sind auch größere Veranstaltungs- und Einkaufsflächen für die Besucher geplant.

Frankenpost - 3. Nov. 2006
Dickes Lob für Vogelpark-Konzept
Wunsiedel. „Das ist ein tolles Konzept, das noch dazu sehr gut in die herrliche Landschaft des Fichtelgebirges eingebunden wurde“: Als Joachim Herrmann, der Fraktionsvorsitzende der CSU im Bayerischen Landtag, die Stadt Wunsiedel besuchte, zeigte er sich begeistert vom Greifvogelpark. Dieser Park entsteht zurzeit auf dem Katharinenberg. Der Greifvogelpark soll am 1. April 2007 eröffnet werden. Eckard Mikisch, der den Greifvogelpark betreiben wird, und Stadtförster Hubert Steinberger führten den CSU-Fraktionsvorsitzenden durch die Anlage. Als eine Besonderheit bezeichneten sie dabei eine begehbare Voliere mit Falken, die auch als Forschungsprojekt diene.

Westfalenpost - 7. Nov. 2006
Auf in die (Bil-)Steinzeit
Warstein. Vor einem Jahr hatte sich Bürgermeister Manfred Gödde noch die Ansiedlung von Braunbären an der Höhle gewünscht. Sein Wunsch könnte Realität werden: Die "Bilsteinzeit" an der Höhle kann beginnen. Zumindest fasste der Rat mit der Mehrheit von CDU, SPD und Teilen der BG dafür den Grundsatzbeschluss. Dieser erlaubt es zu untersuchen, was vom Konzept zur Attraktivitätssteigerung von Höhle und Wildpark umsetzbar ist.




Aktionen
 
Morgenweb - 4. Nov. 2006
Benefiz-Comedy für den Wildpark
Der Wildpark Rheingönheim hat viele Freunde. So kommt für eine Benefizveranstaltung zu Gunsten des Wildparks der bekennende kurpfälzische "Lokalpatri(di)ot" Christian Habekost mit seiner Mundart-Comedy-Show am Sonntag, 3. Dezember, nach Rheingönheim. Da heißt es Lachen für einen guten Zweck, wenn "Chako" die kleinen und großen Schwächen der Kurpfälzer aufdeckt oder einfach über die Einkaufstüte, genannt "Dutt", Sprachunterricht für alle Nicht-Kurpfälzer erteilt. Der Erlös aus den Eintrittskarten wird für das Wildpark-Außengelände eingesetzt.

Volksstimme - 7. Nov. 2006
Gruselspaziergang im Tiergarten Finstere Gestalten im Schein der ...
Halberstadt. Waren die Kinder am letzten Oktoberabend verkleidet um die Häuser gezogen, um Süßes zu erbitten, durften sie wenige Tage später gemeinsam mit ihren Eltern noch einmal Halloween feiern. Diesmal an einem dafür ungewöhnlichen Ort – im Halberstädter Tiergarten.

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 7. Nov. 2006
Auf Augenhöhe mit Heinrich
Auge in Auge mit Heinrich, dem Löwen – ein solches Zoo-Vergnügen hat man nicht alle Tage. Für Joseph Sonntag ging dieser Traum jetzt in Erfüllung. Der sechsjährige Schweriner Junge gewann bei der „Coco’s Zoo-Tour“ von „Kellogg’s Choco Krispies“ einen der Hauptpreise: Einen Tag lang durfte er sich im Zoo der Landeshauptstadt umsehen und bei der Pflege der Tiere mithelfen.

Thurgauer Zeitung - 7. Nov. 2006
Auge in Auge mit tropischen Tieren
Einen Schulmorgen der etwas anderen Art erlebten mehr als 100 Mädchen und Knaben des Kindergartens und der Primarschule Warth-Weiningen. Zu Gast im Schulhaus Vogelhalde war Sandra Visscher vom Walter Zoo aus Gossau mit der Schultierschau «Tropischer Regenwald». Während eineinhalb Stunden lernten die Kinder viel über das Aussehen und die Tarnkünste der Australischen Gespenstschrecke, den Kannibalismus bei der Mexikanischen Vogelspinne, die Sorgen der Australier wegen der aus Amazonien eingeschleppten Aga-Kröte, die Fangtechnik der Geier-Schildkröte, die Jagdmethoden des Stumpf-Krokodils aus Westafrika und über die Nahrungspalette des Tigerpythons.

Westfälische Rundschau, 8. November 2006
Flugsaurier landen im Tierpark
Auf einen Hauch von Jurassic Park dürfen sich Besucher bei den 10. Bochumer Fossilientagen freuen. Dann sind im Tierpark drei seltene Flugsaurier zu sehen.




Nachwuchs 
 
Leipziger Volkszeitung - 2. Nov. 2006
Endlich erkannt: Gorilla-Baby im Zoo Leipzig ist ein Mädchen
Fast vier Monate nach der überraschenden Geburt eines Gorillas im Leipziger Zoo haben die Tierpfleger dessen Geschlecht erkannt. Es ist ein Mädchen und wurde auf den Namen „Louna“ getauft. So heißt ein Fluss im Kongo. Die 1979 geborene Gorilladame „Bebe“ hatte die Zoo-Mitarbeiter am 13. Juli mit dem Baby überrascht. „Immer wieder hatten die Tierpfleger seither versucht, mit Adleraugen das Geschlecht des Neuankömmlings zu erspähen, doch vergebens“, teilte der Zoo am Donnerstag mit.

Zisch - 6. Nov. 2006
Tierpark Goldau: Nachwuchs bei seltenstem Schweizer Rind
Am letzten Freitag warf eine Evolèner-Kuh ein gesundes weibliches Kalb namens Marta. Marta weiss wohl kaum, wie wertvoll es für die Erhaltung der seltenen Evolèner Rasse ist. Nur noch rund 100 Zuchttiere retten das Walliser Evolèner Rind vor dem Aussterben, wie der Natu- und Tierpark Goldau am Montag in einer Mitteilung schrieb. Bereits vor rund 6000 Jahren sollen Vorfahren des alptüchtigen Evolèner-Rinds im Wallis gezüchtet worden sein. Damit gehören die kräftigen Evolèner, der Name stammt von einem Dorf im Ursprungsgebiet, zu den ältesten domestizierten Rassen der Schweiz. Zu den Rassenmerkmalen zählt das gescheckte Fell. Dieses wirkt zwar attraktiv, war aber wesentlich für den Niedergang der Rasse verantwortlich, denn 1885 verordnete der Walliser Staatsrat, es dürften nur noch einfarbige Rinder gezüchtet werden. Einige wenige Züchter in abgelegenen Seitentälern der Rhône hielten zwar hartnäckig an den Evolènern fest und nahmen dafür sogar Bussen in Kauf; sie konnten jedoch nicht verhindern, dass die Rasse zu Beginn der 1990er-Jahre fast verschwunden war. Heute gibt es wieder rund 70 Züchter im Wallis, im Berner Oberland und eben auch in Goldau.





Wenn der Sturm zweimal kommt
openPR.de (Pressemitteilung) -
vor 1 Stunde gefunden
.. Wetterdienstes meteoXpress Ltd. Schwere Sturmböen haben im Holiday-Park Hassloch in der Pfalz einen Baum zum Umstürzen gebracht.

Orkanböe knickt Baum um - sieben Verletzte
Spiegel Online -
vor 2 Stunden gefunden
Die Krokodilshow im Holiday Park Haßloch hat ein dramatisches Ende genommen: Auf das Dach der Bühne krachte ein Baum und begrub mehrere der Zuschauer

Umstürzender Baum verletzt zwei Menschen
SWR Nachrichten -
vor 4 Stunden gefunden
Im Freizeitpark "Holiday Park" in Hassloch (Kreis Bad Dürkheim) sind zwei Menschen von einem umstürzenden Baum schwer verletzt worden.

Hamburger Abendblatt - 4. Nov. 2006
Hamburg hat einen neuen Zoo
Dank der Regelungswut der EU hat Hamburg jetzt einen neuen Zoo: Denn mit der seit 2006 geltenden neuen EU-Zoo-Richtlinie hat das alte Wildgehege im Klövensteen bei Rissen (Bezirk Altona) einen Statuswandel erfahren. Es gilt nach EU-Recht jetzt nicht mehr als einfaches Gehege, sondern als Zoo. Folge: Die Betreuung von Damwild, Wildschweinen und Uhu durch den Förster reicht nicht mehr aus. Für den "neuen" Zoo muss nun zusätzlich ein eigener "Wildwart" eingestellt werden, um allen EU-Anforderungen für einen Zoo gerecht zu werden.

Volksstimme - 8. Nov. 2006
"Bei den Hirschdamen und mir ging es schon ganz schön zur Sache"
" Ein Hirsch fährt nicht gern mit der Eisenbahn. Er reist auch nicht gern mit dem Schiff. Ein Hirsch ist am liebsten im Wald. " Diese Sätze aus der berühmten Kindergeschichte vom Hirsch Heinrich würde sicher auch Heinrich III. unterschreiben. Der ist nämlich seit einigen Wochen der neue Platzhirsch im Gehege in Zabakuck.

Hamburger Abendblatt - 7. Nov. 2006
Warder - Die Heimat der gefährdeten Haustiere
Kennen Sie Schleswiger Kaltblutpferde, Husumer Schweine, Hornlose Heidschnucken, Poitou-Riesenesel oder Girgentana-Ziegen? Wenn nicht, empfehlen wir Ihnen einen Besuch im Tierpark Warder bei Neumünster. Dieser Tierpark ist Europas größtes Zentrum für den Erhalt alter und vom Aussterben bedrohter Nutztierrassen. Allein in Deutschland stehen rund 100 Nutz- und Haustierrassen auf der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.

Super Sonntag - 4. Nov. 2006
Sparen um jeden Preis?
Walbeck. Sparen um jeden Preis, so lautet die Devise des Landkreises, um den Haushalt zu retten. Nun setzt der Kreistag seinen Rotstift beim Tierpark an. Wie aus einem Schreiben des Landrates Hans-Peter Sommer an die Vorsitzende des Trägervereins „Tierpark Walbeck“ e.V. Petra Wernicke hervorgeht, soll der Zuschuss im Höhe von 10.000 Euro bereits für das Jahr 2007 und die kommenden Jahre nicht mehr gezahlt werden. So hat die Vorsitzende für den 29. November eine Mitgliederversammlung einberufen. In dieser soll sich Landrat Sommer zu dieser Problematik vor den Mitgliedern äußern. Ansonsten sehe ich mich gezwungen, der Mitgliederversammlung die Auflösung des Vereins vorzuschlagen", sagte die Vereinsvorsitzende. Im Fall einer Auflösung würde laut Satzung §14 Absatz 3 die Regelung eintreten, dass nach Beendigung der Liquidation das Vermögen des Vereins zu gleichen Teilen an den Landkreis Mansfelder Land, an die Stadt Hettstedt und die Gemeinde Walbeck fallen würde, die es ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwenden dürften. „Das würde bedeuten, dass der Landkreis dann auch wieder in der Pflicht steht“, so Wernicke.

Wattenscheid.net - 7. Nov. 2006
Vogelhochzeit in Wattenscheid.
Das Alleinsein hat für den männlichen Kolkraben im Wattenscheider Vogelpark ein Ende: Am Donnerstag zieht endlich ein Weibchen zu ihm. Dem Umwelt- und Grünflächenamt ist es vor wenigen Wochen gelungen, ein Weibchen zu bekommen, und zwar vom Tierpark Hirschfeld bei Zwickau. Noch haben die beiden Vögel aber keinen Namen, deshalb ruft das Umwelt- und Grünflächenamt einen Wettbewerb aus, bei dem es Namensvorschläge sammelt.

WDR - 6. Nov. 2006
Damit die Elefanten nicht niesen
Elefanten mit Schnupfen, Affen im Schnee und Flamingos auf Eis - damit all das nicht passiert, bereiten sich die Zoos in Nordrhein-Westfalen derzeit auf den Winter vor. Mit Vitamin C, Eukalyptus und speziellen Heizungen.

Volksstimme - 3. Nov. 2006
Tiergarten Stendal bereitet sich auf Kälte und Schnee vor ...
Am einfachsten haben es im Winter die Schildkröten im Stendaler Tiergarten. Sie schlafen tief und fest im Kühlschrank bei 5 Grad Celsius. Jede Schildkröte in ihrem eigenen Pappkarton, der mit Kokosgranulat gepolstert und einem Schälchen Wasser ausgestattet ist. Vorher wurden sie vom Pfleger gebadet, ihre Panzer eingeölt. Bis März kontrollieren einmal wöchentlich die Mitarbeiter, ob alles in Ordnung ist. So einfach ist es für andere Tiere nicht, die mitunter strenge Winterperiode problemlos zu überstehen.

Basler Zeitung, 8. November 2006
Rare Lungenfische im Zoo Basel: Viel älter als Dinosaurier
Im Basler Zoologischen Garten sind rare Neuzugänge zu sehen: australische Lungenfische. Lungenfisches stehen unter strengen Schutz. Exporte werden so kaum zugelassen, doch der Basler Zolli konnte sich dem Zoo Leipzig anschliessen und drei Individuen beziehen. Neues gibt es auch im frisch renovierten Gifttier-Aquarium zu sehen: Zu den bereits wieder einquartierten Feuerfischen mit ihren ausladenden roten Flossen werden sich in den nächsten Wochen diverse neue Nachbarn gesellen, etwa der hochgiftige Kugelfisch, langarmige Diadem-Seeigel und Giftpfeil-bewehrte Konus-Schnecken.

Walsroder Zeitung, 9. November 2006
Zahmer Gaukler aus Vogelpark entwischt
Alarm im Vogelpark: Durch einen Sturmschaden am Gehege konnte ein Raubvogel entwischen. Gefahr geht von dem zahmen Gaukler jedoch nicht aus, betont der Zoologische Leiter Dr. Dieter Rinke: „Er ist eher lieb.“ Der Vogelpark Walsrode setzt sogar darauf, dass der entflogene Gaukler innerhalb kürzester Zeit die Nähe zu den Menschen sucht. Wer das entflogene Tier sieht, braucht nicht in Panik zu geraten. Er sollte ihn beobachten und sofort den Vogelpark informieren: (05161) 604-40.

Berliner Morgenpost
Zoo will junge Pandas
Der Zoologische Garten will ein junges Panda-Pärchen aus China nach Berlin holen. Zoo-Direktor Jürgen Lange hat in einem Schreiben an die chinesischen Panda-Experten diese Hoffnung mit dem Angebot verbunden, eine völlig neue Panda-Anlage in Berlin zu betreiben.

Segeberger-Zeitung Donnerstag, 9. November 2006
Im Geweih von Hirsch "Melchior" steckt ein großer Ast
Einen ungewöhnlichen Anblick können derzeit die Besucher des Wildparks Eekholt (Kreis Segeberg) erhaschen. Ein großer Ast habe sich im 16-endigen Geweih des Platzhirsches "Melchior" verfangen und stecke dort seit Tagen fest. Offensichtlich behindert der über das Geweih hinausragende Ast das  Tier nicht..

N24 - 6. Nov. 2006
Zehn Zentimeter lange Rüsselspitze verloren
Ein am Rüssel verletzter Zoo-Elefant hat in Japan eine Mitleidswelle ausgelöst. Aus unbekannter Ursache verlor die 17-jährige Elefantendame "Hanako" im Omoriyama-Zoo kürzlich ein zehn Zentimeter langes Stück ihrer Rüsselspitze. Ein Wärter hatte das abgerissene Stück des Rüssels eines Morgens im Stall entdeckt. Seither schicken besorgte Bürger aus der ganzen Region Mitleidsbriefe und E-Mails in den Zoo. Selbst Bargeld für die Bezahlung der Behandlung sei geschickt worden. Möglicherweise habe sich "Hanako" an einer Kette oder beim Spielen mit anderen Elefanten verletzt.

10/19/2006
Animal auction lacks drama, protests
Almost half of the animals at the now-closed Catskill Game Farm were quietly auctioned off on Wednesday with no sign of the protesters who picketed near the zoo on its closing weekend. More than 200 people attended the auction at the Catskill Game Farm, off state Route 32 in Catskill. The auctioneer traveled around the zoo on the back of the truck as potential bidders followed on foot. Game Farm owner Kathie Schulz said she welcomed the visitors from the Humane Society because they would see that everything was in order. Precautions, like removing the horns from deer, were taken because no canned hunt operation would want animals without horns, she said. About 1,000 animals were on the auction block on Wednesday.

Birth of hope: Miracle in the mist as gorillas returned to wild give birth
It was announced yesterday that the two apes have become only the second and third gorillas ever to be reintroduced to the wild and produce offspring. So far, the foundation has reintroduced 45 great apes. They include six "second-generation" gorillas which were born in Howletts, Aspinall's private zoo in Kent, and successfully reintroduced into the wild in Gabon in 2003. The project in Lefini, situated to the North of the Congolese capital, Brazzaville, slowly reintegrates orphaned and captive gorillas back into wild family groups.

Express.de - 7. November 2006
Zoo verkauft Kroko-Fleisch
Es fehlt das Geld und das muss irgendwie wieder reinkommen. Aus Geldknappheit verkauft ein chinesischer Krokodil-Zoo jetzt seine Schützlinge zum Verzehr an Fleischliebhaber. Seit Ende vergangener Woche seien täglich etwa ein bis zwei der Reptilien zum Preis von umgerechnet 21 Euro pro Kilo verscherbelt worden, sagte Zoodirektor Zheng Yi vom Zoo in Nantai im Süden des Landes. Wenn es einen Absatzmarkt dafür gibt, sollen rund 2000 Krokodile als Fleisch verkauft werden.

Die Neue Epoche - 4. Nov. 2006
Stefanie Hertel will für Schutz des weißen Rehs singen
Der Streit um einen Abschuss des seltenen weißen Rehs in den Wäldern der erzgebirgischen Gemeinde Oberlungwitz hat das Volksmusik-Paar Stefanie Hertel und Stefan Mross auf eine Idee gebracht. Laut «Bild»-Zeitung wollen die beiden am 7. Dezember im Theater von Meißen ein Benefiz-Konzert veranstalten. Die Gage soll dem Tierpark in Meißen gespendet werden, damit es das Reh aufnimmt und damit vor Jägern schützt. Dieses wunderschöne Tier dürfe niemals sterben, sagte die Sängerin dem Blatt. «Es kann doch nichts dafür, dass es ein Albino ist.» Sie werde singen, damit «Rehweißchen nicht stirbt».

sz-online - 7. Nov. 2006
Die „Weiße Tante“ lässt grüßen
Viele Sachsen wollen bereits weiße Rehe gesehen haben. So selten scheinen sie nicht. Doch nicht jedes weiße Wild ist ein Reh. Hätte Rehweißchen geahnt, welchen Wirbel es unter den ebenso weißen Menschen verursacht – es hätte wohl zweimal überlegt, sich auf offenem Feld zu zeigen. Die einen wollten ihm sogleich an den Kragen, die anderen wollten es am liebsten in einen Tierpark bringen; Stefanie Hertel gar für sein Wohl singen. Ein Umzug des Rehs in den Meißner Tierpark ist laut dessen Leiter Heiko Drechsler vorerst jedoch kein Thema mehr.

Thüringische Landeszeitung - 6. Nov. 2006
Münsters Medienstar
Das Gefährt aus Plastwerkstoff ist einem Schwan nachempfunden, und der Trauerschwan hat sich offensichtlich unendlich in das Tretboot verliebt. Medien aus der ganzen Welt berichteten inzwischen über die ungewöhnliche Liebe auf dem Aasee. Wie eine Sprecherin des Tierparks mitteilte, soll das schwanenförmige weiße Tretboot durch Kanäle zum Allwetterzoo gefahren werden und den verliebten Schwan zum Mitkommen bewegen. Besonders engagiert hat sich für die Umzugsaktion des Schwanenpaars Tierparkchef Jörg Adler.

Heidenheimer Neue Presse - 7. Nov. 2006
Die wahre Liebe wartet im Winterquartier
Der Münsteraner Trauerschwan "Peter" lässt nicht locker: Jetzt ist er seiner Angebeteten, einem Tretboot in Schwanenform, sogar ins Winterquartier gefolgt. Was als flüchtiges Techtelmechtel auf dem Münsteraner Aasee begann, scheint sich zur ernsthaften Liaison zu entwickeln. Auf den ersten 800 Metern, die Zoodirektor Jörg Adler mit dem Tretboot in Richtung Allwetter-Zoo zurücklegte, wich der schwarz-gefiederte Vogel seiner Herzensdame nicht von der Seite.

Oberbayerisches Volksblatt, 9. November 2006
Trauerschwan samt geliebtem Tretboot im Winterquartier
 Mit der Ankunft im Winterquartier wurde auch klar, dass der Name «Schwarzer Peter» für den gefiederten Medienstar eigentlich nicht passt. Denn: «Es ist eine Dame», sagte Zoodirektor Jörg Adler.

Blick - 7. Nov. 2006
Von wegen Angsthase!
Die herzigen weissen Häschen im Zoo von Sanya fühlen sich wohl bärenstark. Jedenfalls haben sie keine Angst vor dem Schmusetiger. Ob da Mama Tiger etwas im Fress-Unterricht vergessen hat? Denn eigentlich wären die süssen Hasen doch ein gefundenes Fressen für die kleinen Tigerbabys.

The Sydney Morning Herald, November 2, 2006
Unpacking the pachyderms


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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Heidelberg, 08.11.2006
Abenteuer Regenwald ....

..beginnt bei uns zu Hause schon beim Frühstück! Ganz gleich, ob es sich um Lebensmittel wie Bananen, Gewürze, Nüsse, Kaffee, Medikamente oder um andere Rohstoffe wie Kautschuk und Aluminium und deren Zivilisationsprodukte wie Reifen oder Getränkedosen handelt: Vieles davon kommt aus den tropischen Regionen der Länder der sogenannten Dritten Welt. Angelika Hofer entführt mit ihrer interaktiven Ausstellung „Abenteuer Regenwald“ in die Welt der Tropen und zeigt, dass die Schatzkammer der Natur und deren Schutz uns alle angeht! Die Ausstellung entführt den Besucher mit Bildern des Naturfotografen Günter Ziesler, Cartoons von Wolf-Rüdiger Marunde, Zeichnungen von Harro Maass sowie lebensgroßen Aras und quakenden Fröschen in die staunenswerte Welt der Regenwälder. Die Ausstellung wird vom 11. November bis 31. Dezember 2006 im Afrikahaus des Tiergarten Heidelberg zu sehen sein.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 08.11.2006
Sauerei draußen und drinnen
Für die Sauerei draußen - sprich für das Wetter- kann die Wilhelma nichts. Für die Sauerei drinnen schon, da wurde alles getan, dass diese zustande kommt: 32 quietschfidele schwarz-rosa Ferkel schubsen sich im Schaubauernhof der Wilhelma durchs Stroh, um den besten Zugang zu Mutters Milchbar zu bekommen. Meist ist das Ganze auch mit schweinemäßigem Geschrei verbunden, bis jeder endlich hat, was er will und zufrieden schmatzend Ruhe gibt. Möglich wurde dieser Ferkelsegen durch den Einzug drei junger Muttersauen in den Schaubauernhof – auch der neue Zuchteber „Rocky“ hat sich mit diesem Nachwuchs in der Wilhelma gut eingeführt. Alle vier stammen von der bäuerlichen Erzeugergemeinschaft der Schwäbisch-Hällischen Schweine. Die quiekende Großfamilie in der Wilhelma gehört zur alten heimischen Rasse der Schwäbisch-Hällischen Schweine. Vor über 100 Jahren zur Zeit König Wilhelms I. entstand die Rasse, und noch vor 50 Jahren war sie die häufigste Schweinerasse im Ländle. Die „Mohrenköpfle“ galten als friedlich, robust, gesund, fruchtbar und schmackhaft – aber all das zählte nicht mehr, als dicke Schweine aus der Mode kamen. Der Wahn nach immer noch magererem Fleisch ließ viele alte Schweinerassen verschwinden, und um 1970 hätte auch den Schwäbisch-Hällischen fast das letzte Stündlein geschlagen. Liebhaber alter Haustierrassen retteten die königlichen Säue in letzter Minute vor der Ausrottung.

Thüringer Zoopark Erfurt, 08.11.2006
Zooparkgänse bereichern wieder Martini

Übermorgen (10.11.) dürfen sie beim Martinstag von Amtswegen wieder auf dem Domplatz schnattern: die Steinbacher Kampfgänse des Zooparks Erfurt. 2005 war dies durch die Maßnahmen zur Verhütung der Vogelgrippe nicht möglich. Martinsgänse sind wohl eine frühgallische Sitte aus dem 5. Jahrhundert. Zum Gedenken an die am 6. Januar stattgefundene Taufe Jesu hielt man damals eine 40-tägige Fastenzeit ab Mitte November ein. Die fettgemästeten Gänse waren als Vorfastenspeise sehr beliebt. In Erfurt huldigt man jedoch dem Federvieh, weil es der Überlieferung nach den zum Bischof gewählten Heiligen Martin durch ihr Geschnatter verriet, der sich aus Bescheidenheit in einen Gänsestall versteckt hatte. Das Schicksal Tausender von Martinsgänsen, dieser Tage als wohlschmeckende Speise zu dienen, bleibt „August“, „Adele“, „Doretta“ und „Auguste“ aus dem Zoopark natürlich erspart.

Zoo Duisburg, 08.11.2006
Fünf Zentner in Panzer verpackt

Da staunte das schwergewichtige Duisburger Uralt-Paar JÜRGEN und DIE 3 (wegen dreier Löcher im Panzer) nicht schlecht, als vor wenigen Tagen drei weitere Seychellen-Riesenschildkröten aus hölzernen Transportkisten in ihr warmes Glashaus gleich neben dem Aquarium des Zoos krabbelten. Ihnen entgegen streckten sich nämlich die fauchenden Köpfe von HEMINGWAY (85 kg), EINSTEIN (87 kg) und BRÖTCHEN (ein zierliches, mit starken Rückenhöckern geziertes Weiblein von nur 65 kg). Die drei Duisburger Neubürger hingegen staunten auch nicht schlecht über ihre 120- bzw. 115-jährigen Artgenossen von jeweils 120 bzw. 112 kg Lebendgewicht – und damit in den besten (Riesen-)Schildkrötenjahren überhaupt… Einen warmen, mit duftendem Heu bedeckten Boden unter sich und etlichen Heizstrahlern über sich werden die beiden alten und die drei zwischen 60 und 80 Jahre jungen Panzertiere allerhand Anekdötchen zu erzählen gewusst haben. Die drei jugendlichen Riesenreptilien wurden von einem Heidelberger Privatmann dem dortigen Zoo vermacht; ersterem wuchsen sie über die heimischen Rasenflächen hinaus und letzterem fehlt noch ein schildkrötengerechtes Warmhaus, das in den nächsten zwei Jahren im Neckar-Zoo erstellt werden soll.

Zoo Basel, 08.11.2006
Das neue Zoo Basel Magazin: farbig, frisch und informativ
'Zoo Basel Magazin' heisst das neu aufgemachte Heft, das in diesen Tagen erstmals an alle Freunde und Abonnenten des Zoo Basel versendet wird. Herausgeber des zweimal jährlich erscheinenden Magazins ist der Freundeverein des Zoo Basel. Nach einer grundlegenden Überarbeitung startet es mit einer Grossauflage von 31'500 Exemplaren, denn zur Feier der ersten Neuausgabe erhalten alle Zolli-Abonnenten ein Exemplar geschenkt. Aktuelles, Hintergründiges zum Zolli und neu eine Kinderbeilage erwartet auch all jene, die das Heft an der Zookasse oder im Zooladen für Fr. 3.- erwerben.

Zoo Basel, 08.11.2006
Der Fisch aus der Urzeit

Der Australische Lungenfisch (Nr. 33) ist einer der wenigen Lungenfisch-Arten, die bis heute überlebt haben. Seit über 250 Mio. Jahren existieren sie in fast unveränderter Form, ihre Verwandten waren die Vorfahren der Dinosaurier.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 08.11.2006
111 Tage „Afrika im Ruhrgebiet“ – 750.000 Besucher erlebten Alaska und Afrika in der zoologischen Erlebniswelt -
111 Tage nach der Eröffnung der ZOOM Erlebniswelt Afrika ist die Besucherresonanz überwältigend: Eine Dreiviertel Million Gäste reisten aus der Region Emscher- Lippe, ganz Nordrhein Westfalen und den Niederlanden in diesem Jahr bereits nach „Afrika in Gelsenkirchen“. Die Besucherresonanz der neu gestalteten zoologischen Erlebniswelt übertrifft deutlich die Erwartungen. Seit der Eröffnung der mit 14 Hektar größten von drei geplanten Erlebniswelten am 20. Juli dieses Jahres strömten knapp 450.000 Gäste nach Alaska und Afrika. Mittlerweile sind sämtliche Gehege des ursprünglichen Zoos in Gelsenkirchen großzügigen
Revieren gewichen. Heute ist die ZOOM Erlebniswelt die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt in Europa. Die Planungen für die Erlebniswelt Asien sind bereits gestartet. Die Realisierung komplettiert das umfangreichste Zoo- Neugestaltungsprojekt Deutschlands mit einem Investitionsvolumen von 86 Millionen Euro voraussichtlich in 2008. Mit den jetzt begonnenen Pflanzarbeiten von mehreren tausend Büschen, Gräsern und Bäumen wird die Neugestaltung der Erlebniswelt Afrika
abgeschlossen sein.

Zoo Dortmund, 08.11.2006
Zoopaten treffen sich im Dortmunder Zoo - Zootiere warten auf „Weihnachtspaten“

Der Stress mit der Suche nach Weihnachtsgeschenken fängt ja nun bald wieder an. Der Zoo Dortmund bietet hier die Lösung: eine Patenschaft für ein Zootier, ein Geschenk der besonderen Art. Die Preise liegen zwischen 25 Euro für Frösche, Spinnen, Singvögel, Dachse, Rehe, Nutrias und Gürteltiere und 500 Euro für Giraffen, Nashörner und Löwen. Wer also noch keine Idee für ein Weihnachtsgeschenk hat und gleichzeitig was gutes tun möchte, der kann eine Tierpatenschaft erwerben. Der Erlös kommt in vollem Umfang dem Zoo zugute. Als Dank lädt der Zoo alle Paten (zur Zeit 600) einmal im Jahr zum „Patenschaftstag“ ein. Am 11. November treffen sich etwa 470 Paten zu einer einstündigen Führung durch den Zoo, begleitet durch die Tierpfleger, zu ihren jeweiligen Patentieren und anschließend zu einem Gläschen Sekt im Regenwaldhaus. Die Dauer der Patenschaften umfasst jeweils ein Jahr. Die Paten erwerben mit den Patenschaften keinerlei Rechte am Tier. Sie verleihen mit der Übernahme einer Patenschaft jedoch ihrer Verbundenheit mit dem Zoo Dortmund Ausdruck. Die Paten erhalten als Bestätigung ihrer Patenschaftsübernahme eine Urkunde und sie werden auf der Patenschaftstafel im Eingangsbereich des Zoos erwähnt.

Tierpark Hagenbeck, 08.11.2006
Der Nasenbären-Nachwuchs stellt sich vor

Sie sind klein, sie sind flauschig und sie haben nur Unsinn im Sinn! Die vier jüngsten Mitglieder der Nasenbären-Familie (Nasua nasua) des Tierpark Hagenbeck dürfen zum ersten Mal ins Freigehege. Dort lernen die am 13. September geborenen Kleinbären, die bisher nur mit ihrer Mutter schmusten, die restliche Verwandtschaft kennen. Seien sie dabei, wenn die zwei Jungs und zwei Deerns die ersten Schritte in ihre Welt unternehmen.

Zoo Leipzig, 08.11.2006
Bester Jungfacharbeiter in Sachsen kommt aus dem Zoo Leipzig!

Martina Hacker aus dem Zoo Leipzig wurde gestern als „Bester Sächsischer Jungfacharbeiter“ des Jahres 2006 geehrt. Im Rahmen einer Festveranstaltung in Anwesenheit des Staatsministers für Wirtschaft und Arbeit des Freistaates Sachsen, Thomas Jurk, zeichnete die Landesgemeinschaft der Sächsischen Industrie- und Handelskammern (IHK) die besten Absolventen der Abschlussprüfung des Jahres 2006 aus. Martina Hacker wurde die höchste Auszeichnung unter allen Preisträgern zuteil. IHK-Präsident Wolfgang Topf überbrachte persönlich die Glückwünsche und die Ehrenurkunden. Das außerordentliche Engagement der Lehrlinge nannte er beispielgebend. Bereits im Oktober war der Zoo Leipzig von der IHK als „Bester Ausbildungsbetrieb 2006“ ausgezeichnet worden.

Zoo Landau, 08.11.2006
Nachwuchs bei den Großen Maras

Erneut gab es in diesem Jahr Nachwuchs bei den Großen Maras (Dolichotis patagonum). Die Großen Maras, welche an eine übergroße Mischung von Hase und Meerschweinchen erinnern, stammen aus Südamerika und gehören neben den Wasserschweinen (Hydrochaeris hydrochaeris) zu den größten Nagetieren (Meerschweinchenartige). Der Nachwuchs dieser schnellen Läufer und gewandten Springer ist nach der Geburt bereits sehr selbstständig und wird noch bis zu 11 Wochen gesäugt. Die einwöchigen Zwillinge tollen bereits munter zwischen den erwachsenen Tieren umher und erfreuen die Besucher mit Ihrem niedlichen Aussehen und ihrem noch überaus tollpatschigen Wesen. Bereits zum vierten Mal in diesem Jahr wächst die Gruppe um den Marabock „Hannes“.

Zoo Landau, 08.11.2006
Bären in der Winterruhe

Wer möchte da nicht manchmal tauschen!? Die beiden Europäischen Braunbären, Jonny und Newa, des Zoo Landau in der Pfalz haben sich zur Ruhe gebettet. Pünktlich zur kalten Jahreszeit verkriechen sich die beiden betagten (beide sind über 30 Jahre alt) Braunbären in ihr warmes Nest im Stall. Dort sind die Tiere für die Zoobesucher nicht zu sehen. Die Bären werden bis voraussichtlich März 2007 in der Winterruhe bleiben. Der Weg hinaus zu den Bären lohnt sich trotzdem, denn die Korsak-Füchse, welche sich die große Anlage mit den beiden Bären teilen streunen auch im Winter durch das Unterholz des Geheges und auch die Kraniche, Muntjaks und Co., welche das Gehege hinter der Bärenanlage bewohnen sind im Winter zu sehen. Bei schlechter Witterung wird aus Sicherheitsgründen lediglich der Holzsteg am Bärengehege gesperrt, die Füchse sind jedoch auch vom Picknickplatz am Ende der Anlage gut zu sehen.

Tierpark Arche Warder, 07.11.2006
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald pflanzt die gefährdete Schwarzpappel – Baum des Jahres 2006 - im Tierpark Arche Warder.
Mitglieder der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald / Kreisverband Rendsburg Eckernförde pflanzen am Mittwoch den 8.11.06 um 11.00 Uhr eine Schwarzpappel im Tierpark Arche Warder. Wie die meisten Tierrassen in der Arche Warder ist die Schwarzpappel vom Aussterben bedroht. Die ehemalige Charakterart der Flussauen ist so selten geworden, dass sie auf der Roten Liste bedrohter Pflanzenarten steht. Vor allem die Rodung von Flussauen und die Absenkung des Grundwassers zerstören den Lebensraum des imposanten Baumes, der bis zu 200 Jahre alt werden kann. Im Tierpark Arche Warder wird die Schwarzpappel einen schönen und geeigneten Standort erhalten. Während der Pflanzaktion geben Herr Langenhan von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und Frau Birgit Radow, Vorstand Tierpark Arche Warder Informationen zu diesem Pflanzprojekt sowie weiteren Kooperationen.

Zoo Osnabrück, 07.11.2006
Vortrag Werwolf
Am Sonntag, den 12. November um 11.00 wird Herr Utz Anhalt einen Vortrag im Rahmen der Sonntagsmatineen der Zoogesellschaft Osnabrück e.V. halten, zum Thema: Werwölfe - die gemeinsame Geschichte von Wolf und Mensch Nicht erst seit Harry Potter sind Werwölfe bekannt als Menschen, die sich bei Vollmond in rasende Bestien verwandeln. Herr Anhalt klärt auf über den gesellschaftlichen und historischen Hintergrund des Stereotyps vom "bösen Wolf" und plädiert für ein vernünftiges Verhältnis zu unserem ältesten tierischen Partner und Konkurrenten. Der Vortrag findet im Museum für Natur und Umwelt statt. Der Eintritt ist frei.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 07.11.2006
Neue Außenanlage ermöglicht echtes Affenleben

Gelsenkirchen. Ein ganz neues Lebensgefühl eröffnet sich ab sofort den 10 Schimpansen der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Mit der Nutzung der neuen, 1.000 Quadratmeter großen Außenanlage für die sympathischen Kletterkünstler genießen die Tiere ein Leben völlig ohne Gitter. Und was es dort zu entdecken gibt, muss ihnen wie ein echtes Affentheater vorkommen. Am mutigsten stellte sich dabei die 30 Jahre alte Schimpansen-Dame Lady an, die sofort die gesamte Anlage erkundete. Mit entschlossenem Schritt tobte sie über den Rasen und hangelte sich an den Seilen bis in die Bäume. Weniger Glück hatte das neue Schimpansenmännchen Yamou aus Zürich bei seinem ersten Freilandausflug. Nachdem er übermütig ein Fenster erklommen hatte, machte er gleich Bekanntschaft mit dem Elektrodraht, der in der zaunfreien ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen dafür sorgt, dass die Tiere nicht aus ihren Gehegen ausbrechen. Erschrocken sauste Yamou im Renntempo zurück in die Dschungelhalle, wo er sich erst einmal von seinem Schreck erholen musste. Seine Schweizer Kollegen, wie zum Beispiel der dreijährige Dongo, haben jedoch mittlerweile Vertrauen zu ihrer neuen Umgebung geschöpft und ebenfalls bereits die ersten Bäume erforscht. Vorsichtshalber blieben aber alle Tiere noch in Sichtweite der sicheren Tür zur Dschungelhalle – man weiß ja nie, was für Überraschungen es da noch geben kann… Es ist deshalb auch noch ungewiss, wann die Schimpansen von der Afrika Lodge aus in allen Bereichen der neuen Außenanlage zu sehen sein werden. Die gesamte Anlage kann von den Besuchern fast komplett umrundet werden.

Zoologischer Garten Berlin, 07.11.2006
Das ZOO-AQUARIUM BERLIN meldet: Kein Fisch, sondern ein echter Molch – der Aalmolch

In den letzten Wochen wurde in den beiden oberen Etagen des ZOO-AQUARIUMS gehämmert und geklopft, denn in der Krokodilhalle wurden die großen Unterwasserfenster ausgetauscht und eine Etage höher in der Froschabteilung zwei Großterrarien umgestaltet und ebenfalls neu verglast. In der Krokodilhalle legen die Handwerker auch jetzt noch letzte Hand an, bevor in etwa zwei Wochen auf der kleinen Seite der Krokodilhalle Wasserschildkröten und eine Gruppe Kaimane einziehen. Alle diese Kaimane werden übrigens in Berlin eine neue Heimat finden, denn sie stammen von einer Münchener Reptilienauffangstation, in der wegen schlechter Haltung oder illegalen Importes beschlagnahmte Tiere aufgenommen werden. Jetzt hingegen schon eingezogen ist in einem der großen Froschterrarien ein Aalmolch. Das lang gestreckte, knapp ein Meter lange Tier gleicht auf den ersten Blick wirklich mehr einem Aal als einem Molch. Obwohl Vorder- und Hinterbeine noch vorhanden sind, sind sie so klein, dass man sie bei flüchtigem Hinsehen kaum wahrnimmt. Eine weitere Besonderheit dieser merkwürdigen Molche sind die inneren Kiemen, die die erwachsenen Tiere außer den Lungen besitzen. Der Sauerstoffaustausch dieser Kiemen geschieht über Kiemenlöcher. Aalmolche leben im Südosten der Vereinigten Staaten, vor allem in Florida lebt er in Wassergräben, Teichen, Reisfeldern, Bächen und Flüssen. Tagsüber ist er meist versteckt im Schlamm des Bodengrundes oder unter in das Wasser hängenden Wurzeln. Nachts hingegen kommt er manchmal, vor allem in Regennächten, sogar an Land. Im ZOO-AQUARIUM ist der Aalmolch ab sofort in einem neu dekorierten Großterrarium im Übergang zum Insektarium zu bestaunen.

Zoo Dresden, 06.11.2006
Artenschutz – Menschenschutz?

Der Kranich gehörte in Deutschland lange Zeit zu den gefährdeten Tierarten, im Jahr 1978 bekam er deshalb vom Deutschen Naturschutzbund den Titel „Vogel des Jahres“. Die vielfältigen Aktivitäten des Artenschutzes haben gezeigt, dass der Schutz einer bedrohten Art nicht nur dem betreffenden Lebewesen, sondern auch der gesamten Gemeinschaft zugute kommt. Über die Projekte des Dresdner Zoos auf dem Gebiet des Schutzes gefährdeter Arten informiert Sie Geschäftsführer Karl-Heinz Ukena. Über die künstlerische Arbeit zu diesem Thema informiert Sie Regisseur Stefan Schimmel.

Zoo Krefeld, 06.11.2006
Gehirnjogging für Zootiere: Zoo Krefeld hat Mitarbeiterin für Tierbeschäftigung / Schnuppertag „Tierbeschäftigung“ für erwachsene Tierfreunde möglich
Als erster Zoo in Deutschland hat Krefeld eine Mitarbeiterin für den Bereich Tierbeschäftigung eingestellt. Mit 15 Stunden in der Woche unterstützt Christine Peter seit Januar die Krefelder Tierpfleger. Seit vielen Jahren arbeiten die schon daran, ihren Schützlingen neben dem Futter und einer guten Versorgung auch verschiedenste Arten der Beschäftigung anzubieten. Christine Peter recherchiert daher auch regelmäßig im Internet und tauscht sich mit anderen Zoos aus, was es neues auf dem Gebiet der Tierbeschäftigung gibt. Erwachsene Tierfreunde habe nun bei einem Schnupperpraktikum die Gelegenheit, einen Tag lang mit Christine Peter Beschäftigungsmaterialien anzufertigen und einen Blick hinter die Kulissen des Zoobetriebs in Krefeld zu werfen. Im Laufe des Tages lernen die Schnupperpraktikanten den ganzen Zoo kennen und erfahren einiges über den Sinn von Tierbeschäftigung und den Tagesablauf eines zoologischen Gartens. Zum Preis von 80 bis 100 Euro pro Person für sechs oder acht Stunden bekommen Teilnehmer mit, wie den Affen, Pinselohrschweinen und Hirschebern Schwung in ihren Alltag gebracht wird.

Tierpark Uckermünde, 06.11.2006
Bemühungen zur Wiedereinbürgerung des Störs

Seit 1996 finanziert das Bundesamt für Naturschutz (BfN) im Auftrag des Bundesumweltministeriums Forschungsvorhaben zur Arterhaltung und Wiedereinbürgerung des Störs in Deutschland. Im Rahmen eines Versuchsbesatzes im Juli im Einzugsgebiet der Peene konnten erste wichtige Informationen über das Verhalten von Jungstören nach dem Besatz gewonnen werden. Von besonderem Interesse waren das Wanderverhalten der bis zu 50 cm langen Tiere sowie die Nutzung der verfügbaren Lebensräume. Im Bereich des Peenestroms waren die Fischer im Rahmen dieses vor allem vom Arten- und Naturschutz getragen Projektes ausgesprochen kooperativ. Störe, die zufällig in den Barsch- und Zandernetzen gefangen wurden, wurden sofort zurückgesetzt und die Wissenschaftler informiert. Für den polnischen Teil der Oder hoffen die Wissenschaftler auf eine ähnlich gute Kooperation der Fischer, um die Arbeiten nach so vielen Jahren der Vorbereitung zu einem Erfolg zu führen.

Alternativer Bärenpark Worbis, 05.11.2006
Resolution an Bundesregierung: Kein zweiter Fall Bruno

Namhafte Wildtierfachleute aus ganz Europa, Bärenspezialisten, Luchsforscher und Wolfexperten sowie Vertreter von Naturschutzorganisationen haben heute an der internationalen Fachtagung in Göttingen eine Resolution verabschiedet. Diese soll Herr Gerold Wucherpfennig, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten Thüringen, der Bundesregierung übergeben. Im Jahr 2007 übernimmt die Bundesregierung den Vorsitz im Rat der Europäischen Union. Aufgrund dieser besonderen Verantwortung und dem dringenden Handlungsbedarf im Umgang mit wandernden Großraubtieren appellieren die Teilnehmer der Fachtagung auf eine rasche Umsetzung konkreter Schutzkonzepte. Gefordert wird ein gesamteuropäisches Wildtiermanagement unter Beteiligung aller Staaten, die die Vorraussetzungen für die Wiedereinbürgerung von europäischen Großraubtieren bieten. Hierzu sollen schon vorhandene europaweit erarbeitete Aktionspläne genutzt und auf die jeweiligen Einzelstaaten angepasst werden. Als entscheidend für den Erfolg wird eine intensiv vorbereitete Öffentlichkeitsarbeit eingestuft. Diese und die nationalen Wildtiermanagementkonzepte sind mit allen betroffenen Flächenenutzern in Kooperation zu entwickeln. Die europäischen Wildtierranger, die von den Kooperationspartnern Länder übergreifend ausgebildet, angestellt, ausgerüstet und eingesetzt werden, sollen einen professionellen Umgang mit den Wildtieren garantieren. Ebenso ist ein wissenschaftliches Monitoring-Programm notwendig.

Vogelpark Herborn, 05.11.2006
Bei ermäßigtem Eintritt mit Kakadu Coco flirten und der kleinen Rotbrustkrontaube „hallo“ sagen
Wenn auch der lange Winter, das verregnete Frühjahr, der extrem heiße Frühsommer und der nasskalte August in diesem Jahr zu einem deutlichen Besucherrückgang geführt haben, so hat die Geschäftsführung des Vogelparks im Herborner Stadtteil Uckersdorf wenigstens erfreuliche Herbstbesucherzahlen zu vermelden. Im September besuchten mehr als 3.500 große und kleine Naturfreunde, das sind einige hundert Besucher mehr als in den bislang erfolgreichsten Jahren 2002 und 2005, das beliebte Naturerlebniszentrum. In diesem Oktober kamen immerhin noch über 3.100 Tierfreunde in den Park, was den Oktober des bisherigen Rekordjahres 2002 sogar um fast 1.300 Besucher übertrifft. „Einmal mehr hat sich bestätigt, dass unser familienfreundliches Naturerlebniszentrum bei guter Witterung wie in diesen milden Herbsttagen sehr gut besucht wird, was uns für die Zukunft hoffen lässt!“ freut sich Geschäftsführer Jörg Kring über den zuletzt guten Besucherzuspruch. Angesichts der nach kurzem Wintereinbruch wieder erfreulicheren Bedingungen erhofft sich das Vogelparkteam noch einige schöne Tage und entsprechende Resonanz. Als kleiner Anreiz für einen späten Besuch in diesem Jahr und als Dankeschön für die Vogelparkfreunde erhalten die Besucher des familienfreundlichen Herborner Tiergartens ab Samstag, den 4. November, bis zum noch nicht feststehenden Saisonschluss eine Ermäßigung von 50 %.

Schönbrunner Tiergarten-Gesellschaft, 05.11.2006
HELMUT PECHLANER: ZUM ABSCHIED TAUBEN
Helmut Pechlaner geht Ende des Jahres als Tiergartendirektor in den Ruhestand. Zum Abschied finanzierte ihm der „Verein der Freunde des Tiergarten Schönbrunn“ einen alten Herzenswunsch: ein Taubenhaus. Es wird am kommenden Dienstag, den 7. November, um 14 Uhr bei Sturm und Maroni eröffnet. Tauben sind von Kindheit an Helmut Pechlaners große, der Öffentlichkeit wenig bekannte Leidenschaft: „Es sind unglaublich liebenswerte Geschöpfe und außerdem sind es Heimtiere, die das Glück haben, frei unterwegs sein zu dürfen.“ Pechlaner war schon vor vielen Jahrzehnten als Taubenzüchter aktiv, absolvierte seinen Präsenzdienst auf der heereseigenen Brieftaubenstation und besitzt bis heute einen privaten Taubenschlag. Den Wiener Tiergartendirektor haben die sogenannten Wiener Hochflugtauben immer am meisten fasziniert. Pechlaner: „Bei der Sportart des Taubenfliegens müssen die Hochflugtauben in der Schar in einer bestimmten Höhe über dem Schlag fliegen – ein erhebender Anblick!“ Wien war Jahrhunderte lang eine Hochburg der Taubenzucht. Der Tiergarten sieht es darüber hinaus als seine Aufgabe, alte Haustierrassen und damit auch altes Kulturgut zu erhalten – was im Tirolerhof in Zusammenarbeit mit dem Verein für gefährdete Haustierrassen bereits seit vielen Jahren geschieht. Die feierliche Übergabe des Taubenhauses durch Vereinsobmann Harald Schwammer findet am Dienstag, den 7. November, um 14 Uhr statt.

Zoologischer Garten Berlin, 02.11.2006
Zweifacher Nachwuchs bei den afrikanischen Kudus!
Mit einem Gewicht von nahezu 300 kg, einer Widerristhöhe von 1,7 m und im männlichen Geschlecht mit den eindrucksvollen schraubenförmig gewundenen Hörnern gehören die Kudus zu den mächtigsten und schönsten Antilopen Afrikas. Im Berliner Zoo bewohnen sechs erwachsene Kudus zusammen mit drei Blessböcken und drei Springböcken die großzügige afrikanische Steppe im Erweiterungsgelände jenseits des Landwehrkanals. Wie gut sich die Tiere dort fühlen, beweist der zweifache Nachwuchs – ein Böckchen und eine Weibchen - , der im September zur Welt kam. Mit nun acht Tieren ist die Kudu-Gruppe eine der größten in einem deutschen Zoo. Kudus haben in ihrer afrikanischen Heimat neben dem Menschen und dem Löwen nur einen weiteren, winzigen Feind: eine Wespenart, die ihre Eier an die Hörner der Tiere legt. Von dort aus fressen sich die Larven zu dem Knochenkern der Hörner vor und lassen letztendlich die mächtigen Tiere zumeist jammervoll verenden.

Tierpark Chemnitz, 02.11.2006
Nachwuchs bei den Alpakas
Vor ein paar Tagen gab es wieder Nachwuchs bei den Alpakas. Dies ist das zweite im Tierpark Chemnitz geborene Jungtier dieser südamerikanischen Hauskamele. Mutter und Kind werden momentan noch vom Rest der Herde getrennt gehalten, um ihnen die nötige Ruhe zu gewähren. Sie können aber dennoch gut von den Besuchern beobachtet werden. Diese Tierart lebt erst seit Frühjahr 2005 im Tierpark Chemnitz. Inzwischen besteht die Herde aus fünf Tieren, der im Juni geborene männliche Nachwuchs ist schon mächtig gewachsen. Die Alpakas teilen sich die Südamerikaanlage mit den Nandus und während des Sommers auch mit den Wasserschweinen.

Zoo Duisburg, 02.11.2006
Symphonie der Klicklaute
Am 24. September d.J. gaben die Duisburger Philharmoniker ein Benefiz-Konzert, dessen Erlös für das neue Dach über dem Delphinarium des Zoos vorgesehen war. Prominente Musiker und Moderatoren führten durch die Galaveranstaltung im Theater Duisburg, bei dem u.a. Camille Saint-Saens „Karneval der Tiere“ zu Gehör gebracht wurde sowie auch eine Kinder-Ballettaufführung der Eleven des Ballettstudios von Rotraud Handke die Herzen der Zooschauer begeisterte. Alle Künstler – Musiker, Moderatoren und Dirigenten – verzichteten auf ihre Gagen zugunsten einer Spende für die Aktion „Lasst uns nicht im Regen steh’n“. Gut vier Wochen nach dem Benefizkonzert ist es soweit: Der Erlös dieses wunderbaren Abends im Theater Duisburg wird dem Zoo übergeben- und das mitten auf der Tierpfleger-Bühne des großen Tierhauses – umgeben von blau-leuchtenden Wassern und buntfarbenem Panorama einer tropischen Lagunenlandschaft. Selbstverständlich hat es sich die Tierpflegermannschaft des Delphinariums nicht nehmen lassen, mit IVO, PEPINA und ihren beiden gemeinsamen Delphin-Jungendlichen ein Dankesständchen einzuüben. Dabei werden zwar weder Violinen noch Pauken oder gar Trompeten zum Einsatz kommen, dafür aber recht intensive, lang anhaltende Klicksequenzen aus den Blaslöchern der stimmfreudigen Kleinwale: Eine Symphonie zu vier Klickstimmen also – vorgetragen vom Delphin-Quartett des Zoo Duisburg.

Zoo Leipzig, 02.11.2006
Gorilla-Nachwuchs ist ein Weibchen!
Das am 13. Juli dieses Jahres geborene Gorillababy ist ein Weibchen. Immer wieder hatten die Tierpfleger versucht, mit Adleraugen das Geschlecht des Neuankömmlings zu erspähen, doch vergebens. Mutter Bebe (geb. 1979) hielt ihr Kleines immer so geschickt am Bauch, dass nichts zu erkennen war. Nun gelang es doch und das Mädchen mit den großen Kulleraugen konnte gestern endlich getauft werden. Menschenaffenpfleger und Mitarbeiter des Max-Planck-Institutes für Evolutionäre Anthropologie haben in einem Abstimmungsverfahren den Namen „Louna“ (ein Fluss in der Demokratischen Republik Kongo) ausgewählt. „Wir freuen uns alle sehr, dass uns Bebe ein kleines Mädchen geschenkt hat. Das, was Mutter und Tochter schon lange wussten, haben wir nun endlich auch in Erfahrung bringen können. Bebe umsorgt ihren Schützling sehr rührend. Wir sind froh, dass sich die Beziehung zwischen den beiden gefestigt hat und sich „Louna“ in den letzten Wochen und Monaten so gut entwickelt hat“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Flachlandgorillas sind in ihrem Verbreitungsgebiet, den tropischen Tieflandregenwäldern Afrikas, gebietsweise ausgerottet oder durch Wilderei und Waldrohung bedroht. Alle drei Unterarten, der Westliche – und Östliche Flachlandgorilla und der Berggorilla, stehen auf der Roten Liste der IUCN.

Zoologischer Garten Magdeburg, 02.11.2006
Freier Zoo-Eintritt für Kinder und halber Preis für Erwachsene: Geburtstagsfeier für Nashorn Malindi
Am 3.11.2006 wird das Magdeburger Nashorn Malindi ein Jahr alt. Grund genug dies gebührend zu feiern. Der Pate der kleinen Nashornkuh, der Flora- Park Magdeburg, spendiert der kleinen Malindi nicht nur einen großen Futterkorb, sondern eine ganze Ladung Geburtstagskuchen und Kaffee für die Zoobesucher. Die ersten 1.000 Zoobesucher erhalten am 3.11.2006 an der Zookasse an weiteres Geschenk: Kinder kommen kostenfrei in den Zoo und Erwachsene zahlen an diesem Tag nur die Hälfte (2,50 Euro). Wir laden alle Medienvertreter herzlich zum Foto- u. Drehtermin „Geburtstagsgeschenk für Nashorn Malindi“ am Freitag, 3. November um 11 Uhr ein. Herr Jörg Witzmann, Centermanager des Flora-Park Magdeburg überreicht einen leckeren Futterkorb an Malindi!

Zoo Wuppertal, 02.11.2006
Fachtagung im Zoo Wuppertal

das Jubiläumsjahr unseres Zoos wird durch die Besuche vieler Fachkolleginnen und Kollegen aus dem In- und Ausland mit geprägt. Nachdem im Juni d. J. bereits 120 Zoodirektoren zur Tagung des Verbandes Deutscher Zoodirektoren zu Gast in Wuppertal waren, kann der Zoo sich jetzt über den Besuch von etwa 40 Kaufmännischen Direktoren und Verwaltungsleitern aus 32 Zoos in Deutschland, Österreich und der Schweiz freuen, deren Arbeitskreis seine diesjährige Jahrestagung vom 02. bis 05.11.2006 in unserer Stadt durchführt. Der geschäftliche Bereich eines Zoos ist naturgemäß weniger öffentlichkeitswirksam als der wissenschaftliche, geht es doch hier um Themenbereiche, die sich dem Zoo-Besucher normalerweise nicht erschließen. In diesem Jahr stehen unter anderen Themen aus dem Arbeits- und Tarifrecht, dem Abgabenrecht, der Rentabiltät von Sonderveranstaltungen sowie Fragen zur Zoo-Gestaltung, der Öffentlichkeitsarbeit und des Marketings auf dem Tagungprogramm. Selbstverständlich wird dabei über die in diesem Jahr bei uns so erfolgreich durchgeführte PINGUINALE als gelungene Marketing-Aktion informiert. Der regelmäßige Erfahrungsaustausch hilft allen beteiligten Zoos bei ihrer täglichen Arbeit. Oberbürgermeister Peter Jung und Zoodirektor Dr. Ulrich Schürer werden die Gäste aus Nah und Fern am Freitag, dem 03. November begrüßen.


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Natur- und Artenschutz  –  Meldungen

derstandard.at - 08.November 2006
Seit 130 Jahren verschwunden, nun wieder gesichtet
Fotograf macht in Australien ausgestorben geglaubten Papagei ausfindig
Im Australien hat ein Fotograf einen Papagei entdeckt, der seit 130 Jahren als ausgestorben galt. John Young fotografierte den kleinen, farbenfrohen Vogel aus einer Untergattung der Maskenzwergpapageien (Cyclopsitta diophthalma) in einem abgelegenen Stück Regenwald in Süd-Queensland im Osten des Kontinents, berichtete der australische Rundfunk ABC am Mittwoch. Das letzte Exemplar war vor 130 Jahren gesichtet worden. Maskenzwergpapageien sind mit rund 16 Zentimeter Größe die kleinsten australischen Papageien. Sie sind grell-grün-gefärbt und haben je nach Unterart verschiedene bunte Zeichnungen am Kopf oder den Flügeln - was oft namensgebend war. Die Tiere haben einen großen Kopf und einen sehr kurzen Schwanz. Unter den Maskenzwergpapageien gibt es weitere Unterarten, die in Australien als bedroht gelten.

derstandard.at - 07.November 2006
Italien schützt seine Wölfe, Schweiz und Frankreich schießen sie ab
Rom protestiert gegen Tötung der bedrohten Art im Grenzgebiet - Spanien und Rumänien verfügen über Europas größte Wolfsbestände
Italien protestiert bei Frankreich und der Schweiz wegen des Abschusses von Wölfen in den Grenzgebieten. Für einen Eklat sorgte vergangene Woche der Tod einiger Wölfe in Goms an der italienisch-schweizerischen Grenze. "In Italien werden die Wölfe geschützt, in der Schweiz und in Frankreich werden sie getötet, diese Situation ist unerträglich", wurde der italienische Umweltminister Alfonso Pecoraro Scanio von der Tageszeitung "La Repubblica" am Dienstag zitiert.
"Ich habe das Problem bereits in Brüssel bei EU-Umweltkommissar Stavros Dimas angesprochen. Er arbeitet an einer Richtlinie zum grenzüberschreitenden Schutz von Tierarten. Die Situation ist paradox: Die EU finanziert den Schutz der Wölfe und EU-Mitglieder töten sie. Wir werden nicht dulden, dass sich eine Situation wie beim Braunbären Bruno ereignet, den Italien geschützt und Bayern erschossen hat", sagte der Minister. Das Thema Wolfsschutz will Pecoraro Scanio bei dem Treffen mit den Ministern der Länder ansprechen, die die Alpenkonvention unterzeichnet haben.

derstandard.at - 07.November 2006
"Regenwald der Österreicher" feiert 15-Jahr-Jubiläum
Artenreiches Naturreservat in Costa Rica mit "Schutzkäufen" vor der Zerstörung bewahrt - Zehn Euro für 100 Quadratmeter
Der Esquinas-Regenwald im Süden Costa Ricas zählt zu den artenreichsten Naturreservaten der Erde. Mit etwa 146 Quadratkilometern ist er rund eineinhalb Mal so groß wie der Nationalpark Donau-Auen, beherbergt aber mindestens ebenso viele Pflanzenarten wie ganz Österreich. Seit 15 Jahren kämpfen Naturschützer durch den Freikauf von bedrohten Grundstücken für die Rettung des Waldes. Insgesamt konnten so bereits 96 Quadratkilometer gerettet werden.

derstandard.at - 07.November 2006
Naturparks in Simbabwe droht der Kollaps
Umweltschützer beklagen bedrohliche Lage durch ungebremste Wilderei und schlecht ausgestattete Wildhüter
Wegen ausufernder Wilderei droht Nationalparks in Simbabwe nach Angaben von Umweltschützern der Kollaps. Im Reservat Hwange sei der Bestand an Löwen dramatisch gesunken, weil die Raubtiere keine Beute mehr fänden, beklagt ein am Dienstag veröffentlichter Bericht der simbabwischen Organisation ZCTF. Während vor einigen Jahren die Population bei 2.000 Löwen gelegen habe, gebe es inzwischen nur noch rund 200 Tiere. Auch am früher für seine Antilopen berühmten Sambesi-Fluss seien nur noch wenige Impalas zu sehen, berichten die Umweltschützer unter Berufung auf Anrainer. Der Bericht macht die Naturschutzbehörden mitverantwortlich für die bedrohliche Entwicklung. Die Wildhüter seien schlecht ausgerüstet und zum Teil selbst in die Wildereien verwickelt. Immer wieder versuchten unterbezahlte und unzufriedene Mitarbeiter, mit Fleisch oder Elfenbein Geschäfte zu machen. Angesichts des wirtschaftlichen Niedergangs in Simbabwe erlauben die Behörden ihren Wildhütern bereits den Abschuss einiger weniger Tiere zur Versorgung ihrer Familie. Auch Dörfern am Rande der Nationalparks wird gelegentlich Wild angeboten, um der Wilderei Einhalt zu gebieten.

dieneueepoche.com - 07.November 2006
Umweltschützer beklagen bedrohliche Lage von Naturparks in Simbabwe
Wilderei und schlecht ausgestattete Wildhüter
Wegen ausufernder Wilderei droht Nationalparks in Simbabwe nach Angaben von Umweltschützern der Kollaps. ... Bei Einsätzen gegen wild gewordene Elefanten wirft der Bericht den Wildhütern ein grausames Vorgehen vor. In einem Fall seien mindestens 40 Schüsse aus Sturmgewehren abgefeuert worden, statt dem Elefant mit einer stärkeren Waffe schnell zu töten. Unter solchen Vorfällen leide auch der Tourismus, betont der Bericht. Mehrere Urlauber, die den Abschuss von Elefanten beobachteten, hätten geschworen, nie mehr nach Simbabwe zu kommen. «Auf der einen Seite versucht Simbabwe, den Tourismus zu stärken. Auf der anderen Seite zerstört es alle Chancen, ihn zu beleben.»

derstandard.at - 06.November 2006
Auf der Suche nach Baiji
Im Jangtse vorkommende Flussdelfine gehören zu den seltensten Säugetieren der Erde - China startet Expedition zur "Volkszählung"
In der zentralchinesischen Stadt Wuhan ist am Montag die bisher größte wissenschaftliche Expedition zur Zählung des bedrohten Süßwasserdelfins Baiji gestartet. Von der fast blinden, nur im Jangtse vorkommenden Art leben nur noch weniger als 100 Tiere. Der Baiji gilt unter Wissenschaftern damit als eines der seltensten Säugetiere der Erde. "Wenn der Panda als Symbol für die Zerstörung von Chinas Wäldern steht, dann ist der Baiji ein Symbol für die bedrohten Süßwassergebiete", sagte August Pfluger, Kopf der Stiftung Baiji.org und Organisator der Expedition. Sollte die Expedition keine Exemplare des Delfins finden, dürfte er offiziell als ausgestorben erklärt werden. Zuletzt wurde ein Tier im Sommer 2005 von einem Fischer gesichtet.

dieneueepoche.com - 06.November 2006
Klimaexperte Hartmut Graßl warnt vor Artensterben
«Wir graben uns von zwei Seiten die Lebensgrundlage ab»
Der Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie, Hartmut Graßl, hat anlässlich der Weltklimakonferenz in Nairobi vor einer doppelten Gefährdung der biologischen Vielfalt gewarnt. «Wir graben uns von zwei Seiten die Lebensgrundlage ab», sagte der Wissenschaftler am Montag im ZDF-Mittagsmagazin. Ursache für den Artenschwund sei nicht nur der Klimawandel, sondern auch die Zerstörung der Lebensräume vieler Tiere. «Wir wissen, dass wir von der biologischen Vielfalt abhängen. Je mehr wir davon haben, desto stabiler sind die Ökosysteme.» Es sei völlig falsch, zu behaupten, das derzeitige Artensterben sei ein erdgeschichtlicher Prozess, betonte der Direktor des Hamburger Instituts. «Erdgeschichtlich dauert es Millionen Jahre, bis viele Arten aussterben und wieder hinzukommen. Was wir jetzt aber diskutieren, ist ein Sterben von Arten in ein Jahrhundert gepackt.» Als Beispiel nannte Graßl die Eisbären: Weil das Meereis im Sommer seit 1978 alle zehn Jahre um sieben Prozent abgenommen habe, sei deren Lebensgrundlage extrem gefährdet.

derstandard.at - 05.November 2006
Fischerei könnte in wenigen Jahrzehnten kollabieren
Methoden zum Artenschutz müssen grundlegend verändert werden - Meeresschutzgebiete empfohlen
Wenn die Artenvielfalt der Meere weiterhin so stark dezimiert wird wie bisher, könnte die Fischerei bereits Mitte des Jahrhunderts zusammenbrechen. Davor warnt eine Gruppe internationaler Ökologen und Wirtschaftsexperten im Journal "Science". "Wenn wir unsere Methoden zum Artenschutz nicht grundlegend verändern, wird dies das letzte Jahrhundert mit wild gefangenem Fisch sein", erklärte Mitautor Stephen Palumbi von der Stanford-Universität in Pacific Grove (US-Staat Kalifornien). Die Gruppe um Boris Worm von der Dalhousie-Universität in Halifax (Kanada) nutzte Daten aus einer Vielzahl von Experimenten, Messungen und Fischereiaufzeichnungen. Die Forscher zeigen, dass der seit dem Beginn der Industrialisierung bereits vielfach belegte Rückgang der Artenvielfalt die Produktivität der Meere deutlich verringert. äge, schreibt die Gruppe um Worm: Eine Untersuchung im Jahr 2003 habe ergeben, dass zu diesem Zeitpunkt bereits knapp ein Drittel der befischten Arten zusammengebrochen sei. Trotz massiver Mehraufwände für die Fischerei gingen die Erträge seit 1994 kontinuierlich zurück.

Kölnische Rundschau - 7. Nov. 2006
Bären auf dünnem Eis
„Der Eisbär ist das Symbol der Arktis.“ Ein sehr bedrohtes, wie Alexej Kokorin betont. „Im schlimmsten Fall finden wir es ab 2076 nur noch im Zoo.“ Seit sieben Jahren organisiert Kokorin den Naturschutz in Russland für den World-Wildlife-Fund. Zuvor erforschte der Physiker das Klima am Baikalsee und löste Umweltaufgaben der Vereinten Nationen. Nicht zuletzt bewirkte er als Leiter des WWF-Klimaprogramms, dass Wladimir Putin nach langem Zögern das Kyoto- Protokoll doch noch unterschrieb. Für das Wappentier des hohen Nordens kommt es vielleicht schon zu spät. „Heute trägt das meiste Treibeis höchstens noch Robben. Allein extrem kalte Winter könnten „die größte Eisbär-Entbindungsstation“ auf der Wrangel-Insel noch retten.

Nullzeit.at Tauchen - 6. Nov. 2006
Die Meere stehen vor dem endgültigen Kollaps
Wenn die Artenvielfalt der Meere weiterhin so stark dezimiert wird wie bisher, könnte die Fischerei bereits Mitte des Jahrhunderts zusammenbrechen. Davor warnt eine Gruppe internationaler Ökologen und Wirtschaftsexperten im Journal "Science". "Wenn wir unsere Methoden zum Artenschutz nicht grundlegend verändern, wird dies das letzte Jahrhundert mit wild gefangenem Fisch sein", erklärte Mitautor Stephen Palumbi von der Stanford-Universität in Pacific Grove/Kalifornien. Die Gruppe um Boris Worm von der Dalhousie-Universität in Halifax/Kanada nutzte Daten aus einer Vielzahl von Experimenten, Messungen und Fischereiaufzeichnungen. Eine Untersuchung im Jahr 2003 habe ergeben, dass zu diesem Zeitpunkt bereits knapp ein Drittel der befischten Arten zusammengebrochen sei. Trotz massiver Mehraufwände für die Fischerei gingen die Erträge seit 1994 kontinuierlich zurück. Auch die Stabilität des Ökosystems Meer und seine Fähigkeit, sich von Schädigungen zu erholen, verringere sich mit sinkender Artenvielfalt. Krankheiten breiteten sich schneller aus, die Lebensräume veränderten sich. Dadurch erhöhen sich auch die Risiken für die Menschen in den Küstenregionen, berichten die Forscher. Noch sei dieser Prozess umkehrbar. Die Autoren regen an, bei allen Schutzmaßnahmen nicht einzelne, sondern alle Arten einzubeziehen.

pressetext deutschland - 3. Nov. 2006
In 50 Jahren sind die Meere leer
Gleich zwei aktuelle Studien über die Zukunft der Fischerei, die nun veröffentlicht wurden, kommen zum selben Schluss. Nur rasches Handeln kann den drohenden Kollaps abwenden. Der Biologe Boris Worm von der Dalhousie University http://www.dal.ca in Halifax warnt vor dem Ende der Fischerei in 50 Jahren, wenn der Raubbau der Meere im gleichen Stil weitergeführt werde, berichtet er in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science http://www.sciencemag.org. Der Meeresbiologe Callum Roberts von der Universität York und ein 40-köpfiges Forscherteam haben ein Konzept zur Rettung der Meere entwickelt, bei dem 40 Prozent der hohen See unter Schutz gestellt werden sollen. Die Studie wurde von der Umweltorganisation Greenpeace http://www.greenpeace.at vorgestellt.

innovations report, 9. November 2006
Giftfrösche leiden unter Giftmangel
Die Zerstörung des Lebensraumes bringt die Tier- und Pflanzenwelt stark unter Druck. Nun haben Forscher der Cornell University in Ithaca/New York entdeckt, dass Giftfrösche in Madagaskar deutlich an Toxizität verloren haben. Die Alkaloide, die die Forscher in den Fröschen finden konnten, waren deutlich geringer als in Studien zuvor.

Lausitzer Rundschau - 7. Nov. 2006
Toter Wolf gibt Geheimnisse nur zögernd preis
Auf Dr. Hermann Ansorges Seziertisch lagen schon viele tote Tiere. Der Biologe am Staatlichen Museum für Naturkunde Görlitz hat sich auf Raubsäuger spezialisiert. Nunmehr beschäftigt sich Hermann Ansorge zum zweiten Mal mit einem toten Vertreter der Spezies „Canis Lupus“. Doch diesmal handelt es sich um ein Tier aus dem heimischen, dem Bad Muskauer Rudel. Ein Mitarbeiter des Truppenübungsplatzes fand ihn am 17. Oktober in der Nähe einer Schießbahn. Bevor der junge Wolf – man schätzt sein Alter auf etwa fünf Monate – nach Görlitz kam, nahm das Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin schon einige Untersuchungen vor.


spektrumdirekt - 04.November 2006
Dingos schützen seltene Beuteltiere
Die Dingos (Canis lupus dingo) genannten australischen Wildhunde bewahren seltene Beuteltiere des Fünften Kontinents vor dem Aussterben: Die Beutegreifer halten eingeschleppte Füchse (Vulpes vulpes) und verwilderte Hauskatzen so weit in Schach, dass diese nicht zur Gefahr für kleinere Endemiten werden. In Regionen, wo die Dingos hingegen verfolgt werden oder schon ausgerottet wurden, nehmen die Bestände der beiden Neozoen deutlich zu, da ihnen nun der natürliche Feind fehlt. Als Folge üben sie einen hohen Verfolgungsdruck auf kleinere und mittlere Beuteltiere aus, die nach den Untersuchungen von Christopher Johnson von der James- Cook-Universität und seinen Kollegen deshalb lokal oder sogar gänzlich aussterben. Dies zeigt sich nach Angaben der Wissenschaftler ganz deutlich im Süden und Osten des Landes, wo die Dingobestände aufgrund des Verfolgungsdrucks durch Schafzüchter verschwunden oder stark Ausgedünnt sind. ... Dingos - sie kamen erst vor 3500 bis 4000 Jahren wahrscheinlich mit Seefahrern nach Australien - sind heute die größten heimischen Beutegreifer des Landes, nachdem auf dem Festland der Beutelwolf (Thylacinus cynocephalus) und der Beutelteufel (Sacophilus harrisii) ausgestorben sind.

derstandard.at - 02.November 2006
Namibias Robbenjagd auch in Südafrika wahrzunehmen
(Halb) tote Tiere werden an den Küsten angeschwemmt
An den Küsten von Südafrikas Kap-Halbinsel werden seit dem Beginn der Robbenjagd im Nachbarstaat Namibia zunehmend mehr tote Tiere angeschwemmt. Der Rundfunksender SAFM zitierte eine Tierschützerin mit den Worten: "Wenn die Robben (in Namibia) an Land gehen, werden sie zu Tode geprügelt und wenn sie ins Wasser zu fliehen versuchen, dann haben sie kein Futter; deshalb sind die Jungen von den Muttertieren getrennt und deshalb schwimmen sie tausende Kilometer auf der Suche nach Futter." Nikkie Botha, Sprecherin für die Umweltgruppe "Seal Alert" (Robben-Alarm), machte neben der Jagd und dem Nahrungsmangel auch Wetterbedingungen für das Phänomen verantwortlich. Nach ihren Informationen werden derzeit an Namibias Küste pro Tag bis zu 1.000 Robben wegen ihrer kostbaren Felle erschlagen. Mit Blick auf die angeschwemmten Robben meinte Botha: "Wenn sie unsere Strände erreichen, sind sie entweder schon tot oder dabei, zu sterben... die verhungern, sind verletzt und absolut traumatisiert."

netzzeitung.de - 03.November 2006
Neue Tierarten bei Hawaii entdeckt
Wissenschaftler haben im Pazifik bei Hawaii zahlreiche neue Tierarten ausgemacht. Dazu zählen unter anderem ein purpurner Seestern und eine Koralle, berichtete der «Census of Marine Life» in Washington. Der Organisation gehören Wissenschaftler aus 70 Ländern an, die die Artenvielfalt der Ozeane erkunden. Bei vielen weiteren aus dem Wasser gezogenen Organismen - darunter Seegurken und Einsiedlerkrebse - vermuten die Meeresforscher noch, dass sie unbekannt sind. Die Wissenschaftler tauchten in einem Atoll des Schutzgebietes «Northwestern Hawaiian Islands Marine National Monument».

Märkische Allgemeine - 8. Nov. 2006
Elchbulle auf Damensuche
Auf der A 12 "fliegt" der Verkehr vorbei. Doch hinter der Abfahrt Müllrose (Oder-Spree) drosseln Autofahrer das Tempo. Sie vermuten keinen "Blitzer", sondern einen eher seltenen Gast in märkischen Gefilden. Seit einigen Wochen macht es sich in der Dämmerung ein Elch am Autobahnschutzzaun bequem. Das Tier stamme ursprünglich aus Nordeuropa.


Pressetext - 03.November 2006
Einmaliges Ökosystem in Costa Rica in Gefahr - Geplante Thunfischfarm gefährdet Meeresschildkröten, Wale und Delfine
Der Golfo Dulce ist eines der Naturwunder im Südwesten von Costa Rica - und weltweit einer von nur drei tropischen Fjorden. Die große Bucht beherbergt seltene und vom Aussterben bedrohte Arten wie Meeresschildkröten, verschiedene Wal- und Delfinarten, Walhaie, Seevögel und farbenprächtige tropische Fische. Buckelwale bringen dort ihre Jungen zur Welt, und die Strände sind wichtige Brutplätze für mehrere Arten von Meeresschildkröten. Dieses einmalige Gebiet und Ökosystem ist in höchster Gefahr, da ein privatwirtschaftliches Unternehmen in der Mündung der großen Bucht eine großflächige Thunfischfarm plant. Die Auswirkungen wären weitreichend, denn Costa Rica ist weltweit insbesondere für den Ökotourismus bekannt und geschätzt. Mit der Fischfarm wird der gesamte ökologische Kreislauf dieses Naturwunders zerstört und der Menschheit geht diese Einmaligkeit der Natur verloren.

Pressetext - 03.November 2006
In 50 Jahren sind die Meere leer - Nur globales Netzwerk von Schutzzonen kann Ozeane retten
Gleich zwei aktuelle Studien über die Zukunft der Fischerei, die nun veröffentlicht wurden, kommen zum selben Schluss. Nur rasches Handeln kann den drohenden Kollaps abwenden. ... Der Meeresbiologe Callum Roberts von der Universität York und ein 40-köpfiges Forscherteam haben ein Konzept zur Rettung der Meere entwickelt, bei dem 40 Prozent der hohen See unter Schutz gestellt werden sollen. Die Studie wurde von der Umweltorganisation Greenpeace vorgestellt. "Nur ein globales Netzwerk von Meeres-Schutzgebieten, das 40 Prozent der Ozeane umfasst, kann die Artenvielfalt in den Weltmeeren langfristig bewahren", meint die Meeresbiologin Antje Helms von Greenpeace-Österreich im pressetext-Interview. ... Zur massiven Ausbeutung der Ozeane trägt auch die Tatsache bei, dass in der industriellen Fischerei auch eine unermessliche Anzahl anderer Tierarten als Beifang getötet wird. Dazu gehören vom Aussterben bedrohte Vögel, Meeresschildkröten sowie Wale und Delfine. Doch beschränkt sich der Raubbau der Ozeane nicht nur auf das Meer selbst, sondern auch auf die Tiefsee: "Hier zerstören schwere Grundschleppnetze Korallenriffe auf Unterwasserbergen, die über Tausende von Jahren entstanden und nach der menschlichen Zeitskala unwiederbringlich verloren sind. Viele dieser Fischereien sind illegal, unreguliert und undokumentiert", so Helms.

derstandard.at - 03.November 2006
Islands einziger Walfänger macht Rückzieher
Jagd auf Finnwale "wegen zunehmend schlechter Wetterbedingungen" eingestellt - zuvor protestierten 25 Staaten bei der isländischen Regierung
25 Staaten haben bei der isländischen Regierung über ihre Botschafter gegen den Walfang protestiert und dessen Ende eingefordert. Gleichzeitig teilte der einzige auf der Nordatlantik-Insel aktive Walfang-Unternehmer Kristjan Loftsson mit, dass die umstrittene Jagd auf die großen Finnwale für dieses Jahr "wegen zunehmend schlechter Wetterbedingungen" eingestellt worden sei. .. Man werde den Walfang "überdenken", wenn es keinen Markt für das Fleisch der Meeressäuger gebe. Er sagte: "Wenn Sie keinen Abnehmer für Autos haben, stellen Sie deren Produktion ja auch ein."

Pressetext - 02.November 2006
eBay-Auktion gegen isländischen Walfang - Umweltorganisation will Finnwale freikaufen - Scharfe Kritik an Islands Politik
Mit einer ungewöhnlichen Aktion zieht die Umweltorganisation "World Society for the Protection of Animals" WSPA gegen den isländischen Walkampf zu Felde: Eine eBay-Auktion soll umgerechnet 180.000 Dollar bringen. Das ist der Preis, den isländische Walfänger für einen Finnwal erhalten. Mit dem Geld wollen die Aktivisten einem Wal das Leben retten, in dem sie den Fischern das Geld geben. Islands Walfang hatte in der vergangenen Woche für scharfe internationale Proteste gesorgt. ... Für den Fall, dass isländische Fischer oder die Regierung das Geld ablehnen, werde es für weitere Aktionen gegen den Walfang eingesetzt, erklärt Garces. "Die Aktion ist keineswegs ein Gimmick", betont die Umweltorganisation. Die Idee dahinter sei einfach, die Isländer davon zu überzeugen, dass Walfang inakzeptabel sei. Island hatte angekündigt, in dieser Saison insgesamt 30 Minke- und neun Finnwale zu töten.

Offensive gegen ausbüxende Bisons
Sie sind eine Plage, die pünktlich zu jedem Winter das Land überzieht. Bisons aus dem Yellowstone-Nationalpark stapfen hinab in die Nachbarorte, verletzen auf der Suche nach Futter Mensch und Vieh - jetzt planen Forscher eine Bison-Prognose.

BirdLife - 05.November 2006
Prince of Wales pledges support to save the albatross from extinction
HRH The Prince of Wales has further underlined his support for BirdLife International’s worldwide effort to save the world’s albatrosses from extinction.Speaking at a launch for the film, ‘Race to Save the Albatross’, produced by The Friends of TVE and the RSPB (BirdLife in the UK), he highlighted the need for urgent action to help save the albatross from extinction.“Think of the way in which we treat our world, and the way we treat our oceans, and the way we exploit the fish stocks in particular…It would be such an appalling commentary on the way we treat the world.” he said.

PlanetArk - 03.November 2006
Ocean Fish, Seafood Could Collapse By 2048 - Study
The world's fish and seafood populations will collapse by 2048 if current trends in habitat destruction and overfishing continue, resulting in less food for humans, researchers said on Thursday.

ENN - 06.November 2006
Dolphin May Have 'Remains' of Legs
Japanese researchers said Sunday that a bottlenose dolphin captured last month has an extra set of fins that could be the remains of hind legs, a discovery that may provide further evidence that ocean-dwelling mammals once lived on land.
Conservation Groups Challenge Bush Administration Denial of Protection for Arizona's Bald Eagles
By: Center for Biological Diversity
The Center for Biologi