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Ausgabe 342 vom 2.
November 2006 |
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Liebe Leser,
die Mama
ist ein
Reh, der Papa ein Hirsch, und die Kinder heißen Bambi. Das ist so
ungefähr der Wissensstand, der zum Thema "Rehweißchen", dem
unsäglichen, bei Meldungsflaute aber höchst willkommenen
Albino(?)-Reh
in Sachsen, in den Boulevardmagazinen herrscht. Dieses spezielle
zoologische Defizit bekämpfen Generationen eifriger
Zoopädagogen leider
recht erfolglos.
(Eigentlich wollte ich das Thema ganz ignorieren; es gibt schon genug
Tierschutzgeschichten um weiße, schwarze und bunte Hunde, aber
für
alle, die in Ihrer Ecke der Welt dieses Medienereignis verpaßt
haben
sollten, hier ein Link: Albino-Kitz: Heimatort von "Rehweißchen"
gegen
Abschuss).
Ärgerlich ist nur, daß die gleichen Medien sich nicht
scheuen, das
Thema mit Bär Bruno gleichzusetzen und/oder es für
Artenschutz zu
halten.
Der
MDR hat sogar "eine einzigartige Herde weiße Rehe" im Tiergarten
Delitzsch gefunden - das sind natürlich Damhirsche.
Selbst die Deutsche Wildtierstiftung muß da noch mitmischen und
bietet
Auch
im
aktuellen Zwiebelfisch,
in dem Bastian Sick das Verwirrspiel um Bambis Bezeichnung
wunderschön
linguistisch-historisch durchleuchtet (Pflichtlektüre für
alle
Zoopädagogen!) mangelt es ein wenig an biologischem
Hintergrundwissen,
sonst würde er sich nicht so darüber echauffieren, daß
ein
Reh ein
Hirschgeweih trage.
Ach ja, Update zu Häkel-Horst
1: 799 Euro Endstand. Zur Zeit werden Nr. 3 + 4 versteigert.
19:15
Dirk
Petzold
Rätselflug
Dieser
Bildausschnitt stammt aus
dem Luftbild eines europäischen Hauptstadt-Zoos.
Was zeigt er?
Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei
maps.google.com
Wenn Sie
es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze
Stadt
bzw. deren Lage sehen (Sie
benötigen dafür einen Browser der neueren Generation).
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung
nächste
Woche
warten...
Lösung
von letzter Woche: Ehemaliges Elefantenhaus (jetzt
Microzoo) im Jardin des Plantes, Paris
Zum Ende des Jahres ist der Fundus an Zoo-Luftbildern vorläufig
erschöpft und wir möchten wieder "merkwürdige
Zoo-Schilder" zeigen.
Einsendungen sind willkommen!
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| Zoos
– Meldungen |
Businessportal24
- 1. Nov. 2006
Erster
Schritt zu Retorten-Nashörnern
Um verschiedene Nashorn-Arten vor dem Aussterben zu bewahren, haben
Berliner Wissenschaftler einer Nashornkuh in einem australischen Zoo
zum ersten Mal lebende Eizellen entnommen. Der Eingriff sei weltweit
das erste Mal gelungen und ein Meilenstein in der Reproduktionsmedizin
bei den mächtigen Tieren, teilte das Berliner Leibniz-Institut
für Zoo-
und Wildtierforschung
(IZW) am Dienstag mit. Das neue Verfahren eröffne die Hoffnung,
Nashornembryonen im Reagenzglas heranzüchten und die Artenvielfalt
so
besser sichern
zu können. Die nächsten Schritte seien nun Laborexperimente,
um
Embryonen zu erhalten. Sie könnten später potenziellen
Muttertieren
einpflanzt werden.
oe24.at -
30.
Okt. 2006
Zoo
in Halle Drama um Elefanten Abu
Tierschützer sorgen sich um den Elefanten Abu. Der Problem-Bulle
lebt
jetzt in einem Zoo in Deutschland – unter bedenklichen Bedingungen. Der
ehemalige Publikumsmagnet des Schönbrunner Tiergartens, der
Elefantenjunge Abu,
erlangte im Februar 2005 traurige Berühmtheit: Beim Morgentraining
drückte
er seinen Pfleger Gerd Kohl gegen einen Betonpfeiler, spießte ihn
mit dem Stoßzahn auf. Im Juli des heurigen Jahres
übersiedelte
Abu mit seiner Mutter Sabi in den Zoo von Halle. Marion Löcker vom
Österreichischen
Tierschutzverein: „Das Ganze wurde als Tierschutzaktion verkauft, sie
sollten
dort besser untergebracht sein.“ Doch davon ist laut Löcker keine
Rede:
„Abu und Sabi wurden getrennt, sie dürfen nur eine Stunde pro Tag
gemeinsam
verbringen. Die Verlegung nach Deutschland und die Trennung sind ein
großer
Fehler gewesen. Es ist eine Qual für Abu und Sabi.“ Besonders
ärgern
sich die Tierschützer über Zuchtprojekte in Schönbrunn.
Löckler:
„Man will schon wieder Elefantenbabys!“
derStandard.at
-
31. Okt.
2006
Zoodirektor von
Halle: "Abu
und Sabi geht es bestens"
Entrüstet reagierte der Zoodirektor von Halle in Sachsen Anhalt
(Deutschland), Andreas Jacob, auf Medienberichte, wonach laut einem
Tierschutzverein die Schönbrunner Elefanten in seinem Zoo
"leiden",
"isoliert seien" und
ähnliches. Jacob: "Die beiden Elefanten sind fast ganztägig
gemeinsam
auf der Anlage und werden nur gelegentlich für kurze Zeit
getrennt,
wenn mit einem der Tiere gearbeitet wird. Gerade gestern am Montag, dem
30.
Oktober 2006, haben sie bei strahlender Herbstsonne erstmals unser
riesiges
Elefantenbad genossen und gemeinsam im Wasser gespielt."
(vergl. Pressemitteilung; leider nur aus Wien erhalten)
Westdeutsche
Zeitung - 1.
Nov. 2006
Liebesgrüße
aus Moskau an den Wuppertaler Zoo
Wuppertal. Die Pinguinale ist vorbei, die Zoo-Erweiterung steht vor dem
Abschluss. Was die Zoo-Besucher 2007 erwartet, kann sich sehen lassen.
Zoo-Direktor Ulrich Schürer hat in jüngster Zeit so viele
Veränderungen
in seinem Revier zu managen, dass die eine oder andere Neuigkeit schon
mal
etwas bescheiden daherkommt. Zum Beispiel die von den neuen Wuppertaler
Tigern. Bekannt ist, dass die alt bekannten Sumatra-Tiger nicht mit ins
neue
Tigergehege umziehen werden. Die nach Schürers Einschätzung
"etwas
felsig geratene" Grauwacke-Kulisse soll vielmehr von sibirischen Tigern
ausgefüllt werden. Die sibirische Tigerin wird aus dem Zoo in
Moskau
nach Wuppertal umziehen. Die Eltern der Tigerin stammen noch aus freier
Wildbahn,
was den Neuzugang besonders wertvoll macht. "Wir erhoffen uns dadurch
wichtige
Zuchterfolge", sagte Schürer mit Blick auf die eigens im neuen
Tiger-Haus
eingerichtete Mutter-Kind-Abteilung. Nicht ganz so umständlich
wird
die Anreise der männlichen Familienmitglieder. Die künftigen,
hoffentlich potenten Herren im Tigerhaus kommen aus Schwerin. Ganz die
Alten
bleiben übrigens die Löwen. Sie halten Wuppertal die Treue
und
wechseln in ihre neue Savannen-Landschaft, der größten
Löwen-Anlage
in einem mitteleuropäischen Zoo. Nach dem derzeitigen Stand der
Planungen
soll die neue Großkatzenanlage zu Ostern 2007 eröffnet
werden.
Walsroder
Zeitung - 1. Nov.
2006
Vogelpark bleibt im Winter geöffnet
Der Vogelpark Walsrode macht in diesem Jahr keine Winterpause. Ganz im
Gegenteil: „Wir bieten den Besuchern in diesem Jahr in den
Wintermonaten
sogar besondere Aktionen an, bei denen sie auch selbst aktiv werden
können“,
betont der Zoologische Direktor Dr. Dieter Rinke. So werden an den
Wochenenden
unter anderem Workshops zu Themen rund um die gefiederten Bewohner des
weltgrößten
Vogelparks veranstaltet. Auch Auftritte von Schauspielern und die
Märchenaufführung,
in denen es um Vögel geht, wird es geben. Mit Ausnahme der
Pelikane
werden alle Bewohner des Vogelparks zu bewundern sein.
Hannoversche
Allgemeine
- 29. Okt. 2006
Zoo-Eintritt
wird erst billiger,
dann teurer
Wer am Sonntag Elefantenkind Tarak nachträglich zum ersten
Geburtstag
gratulieren wollte, musste noch den vollen Eintrittspreis zahlen – seit
heute aber ist im Zoo Wintersaison: Der Preis der Tageskarten sinkt
für
Erwachsene von 18 auf elf Euro, für Kinder von zwölf auf 9,50
Euro.
Schon am Wochenende wurde der Tierpark statt um 18 Uhr bereits um 16
Uhr
geschlossen – zum Ärger zahlreicher Besucher, die für den
Nachmittag
einen ausgiebigen Zoo-Bummel geplant hatten. Demnächst sollen die
Preise
noch einmal steigen, damit Mehrwertsteuer und erhöhte
Energiekosten
aufgefangen werden. Falls die Alaska-Landschaft Yukon Bay endlich
verwirklicht
wird, soll sich die neue Attraktion noch einmal auf die Preise
auswirken.
Dabei scheint für viele Zoobesucher jetzt schon die Grenze
erreicht,
zumal der Tierpark in Hannover bundesweit am teuersten ist.
Aargauer
Zeitung - 31. Okt.
2006
Schwachstellen
in der Tierschutzverordnung
Alex Rübel, Direktor des Zoo Zürichs, ortet im Entwurf zur
neuen
Tierschutzverordnung Schwachstellen. Insbesondere fehlten den
Behörden
Fachkenntnisse. Für mehr qualitative Kriterien setzt sich auch die
Tierschutzorganisation
«Vier Pfoten» ein. Rübel fordert ein unabhängiges
Kompetenzzentrum,
das von führenden Schweizer Zoos geleitet werden soll. Diese
könnten
den staatlichen Organen beratend zur Seite stehen und sie von Aufgaben
entlasten, für deren Bewältigung Fachkenntnisse unabdingbar
seien,
schreibt
Rübel in einem Communiqué. Der vorliegende Entwurf mache
deutlich,
dass die grundsätzlichen Probleme in der Wildtierhaltung nicht an
der
Wurzel gepackt würden. Es genüge nicht, Vorgaben für
Flächen-
und Raummasse zu machen. Wichtiger seien spezifische Kenntnisse
für
eine fachliche Beurteilung der Tierhaltung. Die neue Verordnung wurde
vom
BVET zusammen mit 25 Arbeitsgruppen aus Fachleuten der Landwirtschaft,
Wissenschaft,
Tierschutz und den Kantonen seit 2003 erarbeitet. Die Vernehmlassung
läuft
bis am 10. November.
Planung
und Bau
Die
Presse.com - 27. Okt. 2006
Tiergarten-Garage:
Pechlaner gibt auf
Das Projekt einer Tiefgarage unter dem Tiergarten Schönbrunn bei
der
Maxingstraße ist höchstwahrscheinlich gestorben.
Tiergarten-Direktor
Helmut Pechlaner bestätigte der "Presse", dass sich das
Zoo-Management
nicht mehr für das Bauprojekt engagiere: "Wir haben aufgegeben."
Grund
für die Resignation ist laut Pechlaner das Bundesdenkmalamt, das
sich
mit "nicht nachvollziehbaren Argumenten" gegen eine solche Garage
ausspricht. Für die Garage, die auf Tiergartenareal, also
Bundesgrund,
errichtet
werden soll, gibt es bereits eine Machbarkeitsstudie. Umso unerwarteter
kommt
jetzt der Stopp für die Garage. Auch die Verantwortlichen der
Stadt
Wien, die den Plänen positiv gegenüberstehen, sind
überrascht.
Hietzings Bezirksvorsteher Heinz Gerstbach (VP), der ein starker
Befürworter des Projektes ist, will aber weiterkämpfen.
wienweb.at - 29. Okt. 2006
Aus
für geplante Tiefgarage
Beim Tiergarten Schönbrunn wird es nun wohl doch keine Tiefgarage
geben. Das Bundesdenkmalamt sagte überraschend Nein zu dem
geplanten
Projekt. Zoo-Direktor, Bezirk und Stadt sind verblüfft. Die Garage
bei
der Maxingstraße hätte die Parkplatznot im Bereich des
Tiergartens
vermindern sollen. Eine Machbarkeitsstudie gibt es bereits, dennoch kam
der Einwand. Für Zoo-Direktor Helmut Pechlaner ist er nicht
nachvollziehbar.
Auf dem schützenswerten Gelände befinden sich
Filmstudio-Gebäude
und ein asphaltierter Parkplatz. Überrascht von der Entscheidung
sind
auch die Verantwortlichen der Stadt.
Kieler Nachrichten
- 1. Nov. 2006
Bau
des i-Punkt-Natureums in Gettorf steht auf der Kippe
Zehn Jahre Förderverein "Freunde des Tierparks Gettorf".
Vorsitzender
Wolfgang Böckeler zog am Montagabend vor Mitgliedern und
Gästen
eine stolze Bilanz. Doch in die Feierstimmung mischte sich ein
Wermutstropfen:
Die Pläne für den Bau des i-Punkt-Natureums auf dem
Tierparkgelände
stehen auf der Kippe. Es hatte alles so gut angefangen. Vom
Sozialministerium
und vom Umweltministerium lagen feste Zusagen vor, das zoo- und
umweltpädagogische
Projekt mit knapp 56.000 Euro aus Landesmitteln zu unterstützen.
Hinzu
kamen 30.000 Euro vom Amt für Ländliche Räume und 85000
Euro
aus der Bingo-Lotterie. Doch dann gab es einen Dämpfer: Die
Deutsche
Bundesstiftung Umwelt (DBU) sitzt nach wie vor auf den 100.000 Euro,
die
sie für das i-Punkt-Natureum zur Verfügung stellen wollte.
"Sollte
die Gesamtfinanzierung nicht gesichert sein, könnte es passieren,
dass
zum Jahresende die vom Land bereitgestellten Fördermittel
verfallen",
beschrieb Wolfgang Böckeler das Dilemma und sprach von einem
Rückschlag.
Pforzheimer
Zeitung - 27. Okt. 2006
Luxus-Gehege
für
die
Luchse
Pforzheim. Luchs, du hast es besser: Die Zeit der nicht artgerechten
Haltung der Raubkatzen im Wildpark ist vorbei. Das neue Gelände
ist
wesentlich
größer und die Raubkatzen müssen sich aktiv ums Futter
kümmern.
Publikumswirksam dürfen sie über eine mit einem Netz
umhüllte
Baumstamm-Brücke von ihrem Schlafplatz in ein zwar ebenfalls
eingezäuntes,
aber nach oben offenes Waldstück, das speziell präpariert
wurde.
Von einem neu gebauten Holzturm sind Leinen gespannt, die an
Bäumen
verankert wurden. Wie an einer Wäscheleine werden an Schnüren
Fleischbrocken übers Gelände gezogen. Unten warten schon zwei
elfjährige
Weibchen und ein neun Jahre altes Männchen auf die Fetzen von
Rinderleber
oder toten Ein-Tages-Küken. Samstags, Sonn- und Feiertags, jeweils
um
15 Uhr, können Besucher die Fütterung von einem Podest aus
verfolgen.
115 000 Euro hat das Projekt, bei dessen Spatenstich der mittlerweile
verstorbene „Wildpark-Vater“ Ewald Steinle noch teilgenommen hatte,
gekostet. Das Geld wurde ausschließlich durch Spenden
aufgebracht.
Prignitzer - 26. Okt. 2006
Eine
Burgruine eigens für Eulen
Perleberg. Es ist in mehrerer Hinsicht eine Novität, was da im
Tierpark
entsteht. Anderswo verfallen Burgen, hier wird eine Burgruine gebaut.
Auf einer Fläche von fast 2000 Quadratmetern wird die Burgruine
mit
ihren
Türmchen eine Art Kulisse bilden für das neue Eulendomizil,
das
dann aus Draht und Holz gefertigt wird. Der Besucher wandelt durch
einen
überdachten Gang mitten durch die Burg, vorbei an drei bis vier
Volieren,
in denen je eine Eulenart ein neues Zuhause findet. Im Frühjahr
sollen
die Burgruinenbewohner einziehen und mit dem Tierparkfest wird dann
offiziell
Einzug gefeiert.
Aktionen
Kölner
Stadt-Anzeiger - 30. Okt. 2006
Schaurig-schöner
Gruselabend im Zoo
Richtig gruselig wird es heute wieder im Kölner Zoo: Zum dritten
Mal
findet von 18 bis 22 Uhr die Halloween-Nacht statt. Dem Anlass
entsprechend
wird das Gelände in eine schaurige Kulisse umgewandelt.
Didgeridooklänge,
Feuerkünstler, leuchtende Kürbisgesichter, Gespenster in
Bäumen und
Gebüschen, und hunderte Grablichter begleiten das bunt gemischte
Programm. Im Aquarium werden Gruselgeschichten vorgelesen, dort findet
auch
das Schabenrennen statt. „Diese Veranstaltung soll nicht erschrecken,
sondern
einen näheren Einblick in die Tierwelt geben“, so der
zukünftige
Zoodirektor Theo Pagel.
juelicht.de
-
28. Okt. 2006
Nachts
im Gelsenkirchen Zoo
Die Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen wird zum Geister-Zoo: Am 31.
Oktober bietet die Halloween-Party in den Erlebniswelten Afrika und
Alaska viele
unheimliche Überraschungen. Von 17 bis 22 Uhr wird die Anlage in
schummeriges
Licht gehüllt, Landschaften werden grün oder rot
ausgeleuchtet,
Nebel wabert über Felsen und in Höhlen. Monster, Gespenster
und
Feuerspucker warten auf die Gäste, in der Gastronomie werden
gruselige
Köstlichkeiten serviert und einige Bereiche werden mit
Kürbissen
und Spinnenweben in eine Gruselburg verwandelt.
ORF.at - 28. Okt. 2006
Goldener
Herbst in Schönbrunn
Gruselstimmung macht sich heuer im Tiergarten Schönbrunn breit.
Denn
auch hier wird Halloween gefeiert. Zahlreiche Aktionen im "Goldenen
Herbst"
vom Kürbisschnitzen bis zur Halloween-Party präsentiert
Zoodirektor
Helmut Pechlaner. Im Elefantenhaus findet sich in diesen Tagen eine
Ausstellung
zu alten Obst- und Kürbissorten. In Kooperation mit Arche Noah
erfährt
man hier vieles über fast in Vergessenheit geratene Sorten, von
der
Verwendung in der Küche bis hin zum Einsatz als Futtermittel.
Einer
der Höhepunkte im "Goldenen Herbst" ist der Abend des 31. Oktober
mit
einer Halloween.-Party. Mit Sturm und Maroni wird man
begrüßt,
anschließend gibt es Führungen zu den Fledermäusen,
Skorpionen,
Vogelspinnen und Totenkopfaffen.
Mitteldeutsche
Zeitung - 1. Nov. 2006
Hexen
und Vampire im Zoo
Kinder als Hexen, Teufel, Vampire, mit knochenklappernden Skeletten,
Phantasiekostümen
und Furcht einflößenden Fratzen hatten sich am Montagabend
zur
Halloweenparty im Ascherslebener Zoo eingefunden. Die Mitglieder des
Fördervereins sorgten dafür, dass jedes Kind mit einem
Lampion am Umzug
teilnehmen
konnte.
Kölner
Wochenspiegel - 31. Okt. 2006
Das
Aquarium am Abend
Köln. Das Leben im Wasser ist vielfältig. Über Millionen
von Jahren haben sich zahlreiche Lebensgemeinschaften und
Räuber-Beute-Beziehungen
entwickelt. Viele Lebewesen werden erst mit einbrechender
Dämmerung
aktiv und verlassen dann die Höhlen und Felsspalten, in die sie
sich
tagsüber zurückgezogen haben. Nicht weniger munter geht's im
Terrarium
zu. Diese bizarre Atmosphäre erleben Sie jeden Freitag bei den
Abendführungen
im Aquarium.
Hamburger
Abendblatt - 27. Okt. 2006
Auf
den Spuren der Otter
Die nächste Dunkel-Munkel-Nacht im Wildpark Eekholt findet am
morgigen
Sonnabend statt. Beim Licht einer Laterne oder auch in völliger
Dunkelheit geht es auf Waldpfaden zu den Wildschweinen und Wölfen,
zu
den Füchsen
und Eulen.
Lübecker
Nachrichten - 31. Okt. 2006
Unheimlicher Spaß im Wildpark: 1000 Besucher bei
Dunkel-Munkel-Nacht
Trotz Regens und schwarzer Nacht ließ es sich gut munkeln im
Wildpark
Eekholt: 1000 Besucher erkundeten den stockfinsteren Wald während
der
ersten "Dunkel-Munkel-Nacht". Die Besucher hatten sichtlich Mühe,
den
Pfad zu erkennen. Nur eine gespannte Leine als Anhaltspunkt wies den
Weg.
Umwickelt war sie mit unterschiedlichen Fellen - vom kuscheligen
Kaninchenbalg
bis hin zum borstigen Wildschweinfell. Wer die erste
Dunkel-Munkel-Nacht
versäumt hat, hat noch zwei Chancen: am 4. November, 17.30 bis 21
Uhr
(Thema: Feen und Hexen) sowie am 11. November, 17 bis 21 Uhr (Feuer und
Flamme).
hr online
- 30.
Okt. 2006
Gottesdienste im Tierpark
Mehrere Tausend Besucher hat die "Kirche im Tierpark Sababurg"
gezählt.
Allein zu den 35 Gottesdiensten seien rund 1.500 Menschen gekommen,
teilte Projektleiter Willi Stiel von der Evangelischen Kirche von
Kurhessen-Waldeck mit. An den insgesamt 210 Öffnungstagen
hätten pro
Tag zudem zwischen
30 und 100 Gäste das Offene Kirchenzelt aufgesucht. Das Projekt,
das
im April startete, endete am Sonntag mit einem Gottesdienst. Gerhard
Briel,
Leiter des Tierparks Sababurg, habe angekündigt, im kommenden Jahr
eine
Kultur- und Kirchenscheune im Tierpark zu eröffnen, so Stiel.
Diese
befinde sich derzeit im Umbau. Am Heiligen Abend in diesem Jahr solle
dort
erstmalig eine Christmette gefeiert werden.
Oberberg
Aktuell - 31. Okt. 2006
Bauern-
und Kleintiermarkt am Affen- und Vogelpark Eckenhagen
Der überregional bekannte Bauern- und Kleintiermarkt am Affen- und
Vogelpark bietet am Sonntag, 5. November von 9 bis 14 Uhr alles an, was
Kleintierinteressierte
zur Haltung ihrer Lieblinge benötigen. Daneben werden Hühner,
Gänse,
Enten, Tauben, Kleinvögel, von Papageien über Sittiche,
Kaninchen,
Meerschweinchen und Chinchillas angeboten.
Morgenweb
- 27.
Okt. 2006
Hübsche Behausungen für Vögel und
Insekten
suchen Ihresgleichen
Der Vogelpark am Karlstern ist ein beliebtes Ausflugsziel für
Familien.
Aus diesem Grund war auch die Vogel- und Naturschutzausstellung dort
sehr kindgerecht und familienfreundlich aufgebaut. Sehr anschaulich gab
es Wissenswertes rund um die einheimische Vogelwelt. Für den
Vogelpark
wird derzeit von
den Vereinsmitgliedern schwer gearbeitet. Einige der alten Holzvolieren
wurden durch Modelle aus Metall ersetzt, die vom Sonnenlicht
verblichenen Schautafeln wurden durch neue ersetzt, hier gibt es
Informationen über Eulen sowie
Tag- und Nachtgreifer. Auch die Stadt Mannheim steht in der Pflicht und
lässt die große Sternvoliere in Stand setzen. Ob dann auch
der einzelne
Kolkrabe "Corvus Corax" eine Partnerin bekommt, bleibt zu hoffen, denn
neue Tiere sind
für den Verein schwer zu bekommen.
Nachwuchs
Stuttgarter
Wochenblatt - 2. November 2006
Kleines
"Urviechle" im Elefantenhaus
16 Monate hat Panzernashornkuh "Sani" ihr vierten
Kalb ausgetragen. Am Morgen des 17. Oktober kam die kleine "Shikari"
zur
Welt, das 14. in der Wilhelma geborene Panzernashörnchen. So kam
"Sani"
1993 als Geschenk des Staates Nepal aus dem Royal Chitwan
Nationalpark in die Wilhelma, um frisches Blut in die hier so
überaus
erfolgreiche
Zucht der seltenen Tiere zu bringen. "Bruno" hingegen ist ein 1985
geborener
Sohn des damaligen Wilhelma-Zuchtpaares "Puri". Trotz aller
Bemühungen
gehören die tonnenschweren Riesen zu den von der Ausrottung
bedrohten Tieren. Die diesjährige
Kampagne des Verbandes der europäischen Zoos und Aquarien (EAZA)
ist
daher dem Schutz
der Nashörner gewidmet. Die Wilhelma unterstützt diese
Kampagne nicht
nur durch die von den Besuchern gespendeten
Gelder, sondern sorgt mit "Shikari" auch wieder für wertvollen
weiblichen
Zuwachs im Bestand.
mdr.de -
30.
Okt. 2006
Nashorn-Nachwuchs im Erfurter Zoo
Der Thüringer Zoopark erwartet Nachwuchs. Nashorn-Kuh Temba ist
trächtig, wie eine Untersuchung ergeben hat. Bei Nashörnern
dauert die
Tragzeit
16 Monate. Im Januar könnte es nach Angaben der Zooverwaltung so
weit
sein. Temba hatte ihr erstes junges Amari nicht angenommen. Das Leben
des
kleinen Nashorns war deshalb monatelang in Gefahr.
NonstopNews
- 31. Okt. 2006
Dreifacher
Nachwuchs bei Raubkatzen in Zoo Hannover
Geparden sind eigentlich für ihre Schnelligkeit bekannt. Gepardin
Tonya
aus dem Zoo Hannover war jedoch alles andere als schnell, was ihre
Partnerwahl anging. Mehrfach wurden ihr hoffnungsvolle junge
Gepardenmänner aus
anderen Zoos vorgestellt – aber Tonya fehlte zunächst jegliches
Interesse.
Erst als der junge und obendrein noch sehr hübsche Kijani (3) aus
dem
Zoo Münster ihr Gehege betrat, war das Eis gebrochen. Die
leidenschaftliche
Liaison war folgenschwer. Mitte September brachte Tonya drei
Gepardenbabys
auf die Welt. Auch wenn die Temperaturen eher auf Eisbären-Niveau
sinken,
werden die Drillinge nun erstmals das Außengehege erkunden.
Neue
Presse -
31. Okt. 2006
Geparden-Nachwuchs erkundet Zoo Hannover
Der Geparden-Nachwuchs im Zoo von Hannover hat sich am Dienstag
erstmals
den neugierigen Besuchern präsentiert. Anderthalb Monate nach
ihrer
Geburt erkundeten die Drillinge das Außengehege des Zoos. Die
Winzlinge
waren bei der Geburt rund 250 Gramm schwer.
Hamburger
Abendblatt - 28.
Okt. 2006
Jeannine ist ein wahrer Wildfang
Eifrig probt Jeannine ihre ersten Sprünge. Die kleine Dame ist der
jüngste Nachwuchs im Zebra-Gehege von Hagenbecks Tierpark und ein
wahres
Energiebündel. Am 23. Oktober brachte Mama Jassi ihr Fohlen um 6
Uhr
zur Welt. "Zebras gebären immer in den frühen Morgenstunden,
da
tagsüber die Gefahr durch Feinde in der afrikanischen Steppe wie
Schakal,
Hyäne und Löwe nicht so groß ist", erklärt Tony
Kershaw.
Der Tierpfleger hat Jeannine übrigens nach einer ungeduldigen
Hagenbeck-Besucherin
benannt, die die Geburt des Fohlens kaum erwarten konnte und sich nun
über
das niedliche afrikanische Wildpferd freut.
Hamburg 1 - 27. Okt. 2006
Neue
Hagenbeck-Attraktion: Zebrababy Jeannine
Neue Attraktion für Hagenbeck-Besucher: Sie können das
Zebrababy
''Jeannine'' ab sofort regelmäßig im Hamburger Zoo
besichtigen.
''Wir haben das Fohlen heute zum ersten Mal mit der ganzen Herde ins
Gehege
gelassen'', sagte Hagenbeck-Sprecherin Tanja Königshagen am
Freitag.
Das Shetland-Zebra war am Montag in den frühen Morgenstunden zur
Welt
gekommen.
Kölner Stadt-Anzeiger - 27. Okt. 2006
Echt
kölscher Orang
Sogar in diesem Punkt unterscheiden sich die Orang-Utans hierzulande
kaum von ihren pelzlosen Verwandten in Europa: Auch sie bringen viel zu
wenig Kinder zur Welt; was weniger an Karriereabsichten der Weibchen
oder der in ihrer Rolle verunsicherten Männchen liegt, sondern
schlicht
daran, dass
Orang-Kinder langsam wachsen und jahrelang gesäugt werden
müssen,
so dass die Abstände zwischen Geburten bis zu acht Jahren betragen
können. Vor diesem Hintergrund und der Tatsache, dass
verhältnismäßig
viele Weibchen überhaupt keine Kinder bekommen oder Probleme bei
der
Aufzucht haben, ist die Freude über Nala, den jüngsten
Menschenaffen-Spross
im Kölner Zoo besonders groß. Das am 2. September geborene
Mädchen,
benannt nach einem Fluss auf der Insel Borneo, ist bereits das dritte
Kind
der 21-jährigen Nony, einem echt kölschen Muttertier.
Sachsen Fernsehen Chemnitz - 27. Okt. 2006
Chemnitzer Tierpark bekam Nachwuchs
Der warme Herbst hat dem Tierpark Chemnitz noch einmal eine
Minischwein-Geburt beschert. Sieben Ferkelchen sind am vergangenen
Sonntag auf die Welt gekommen und werden von Mutter-Sau Katrin
vorbildlich betreut. Zu sehen sind die munteren kleinen Kerlchen, die
bislang nur so groß sind wie Meerschweinchen,
täglich im Streichelzoo.
Neue
OZ Online - 1. Nov.
2006
Klein Lino geht auf große Reise...
Affenliebe: Eng an seinen Pfleger Manuel Schulze gekuschelt, beobachtet
der kleine Klammeraffe aufmerksam, was um ihn herum im Osnabrücker
Zoo
passiert. In etwa zwei Wochen tritt Lino in Begleitung seiner
Pflegeeltern,
die ihn seit Januar rund um die Uhr betreuen, die weite Reise in seine
neue
Heimat an: Im Zoo Antwerpen in Belgien freut sich schon ein ebenfalls
handaufgezogener Artgenosse auf den neuen Spielkameraden. Ein weiter
Umzug steht dem Schimpansenpaar Quattro und Fali bevor. Es wird in
einen Zoo in Mittelchina umgesiedelt
Klein
Report - 27. Okt. 2006
Früherer
Ringier-Personalchef Rolf Balsiger gestorben
Der ehemalige Personalchef des Ringier-Verlags, Rolf Balsiger ist laut
einer Todesanzeige der Familie vom Freitag im Alter von 73 Jahren
gestorben. Seine grosse Liebe galt dem Zürcher Zoo, für den
er 40
Jahren lang
in verschiedenen Funktionen gearbeitet hatte, seit 1966 als
Präsident
und seit seinem Rücktritt 2004 als Ehrenpräsident. Seine
umgängliche
Art und sein Engagement für den Zoo trugen ihm die Spitznamen
«Balsamtiger»
und – etwas weniger freundlich - «Salbiger» ein.
affolternonline.ch - 27. Okt. 2006
ZOO
ZÜRICH Ehemaliger Präsident Rolf Balsiger gestorben
40 Jahre lang hat sich Rolf Balsiger für die Weiterentwicklung des
Zoos Zürich eingesetzt - am Donnerstag ist er im Alter von 73
Jahren
gestorben. Laut einer Todesanzeige der Familie vom Freitag erlag er
einem
Krebsleiden. In den 40 Jahren prägte er die Entwicklung vom
Tiergarten
zum Zoo als Naturschutzzentrum massgeblich mit. Diese Entwicklung
kostete
Millionen. Dass sie jeweils zusammenkamen, war in hohem Masse Balsigers
Verdienst. Unermüdlich trommelte er Gelder zusammen und warb
für
den Zoo.
C6
Magazin
Online - 1. Nov. 2006
Elefant
erkennt
sich im Spiegel
Forscher haben bei Versuchen im Bronx Zoo in New York eine neue
Erkenntnis über Elefanten erlangt: Sie können sich selbst im
Spiegel
erkennen.
Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler von der Emory University in
Atlanta
in ihrer Veröffentlichung in den „Proceedings of the National
Academy
of Sciences“ vom 30. Oktober. Zumindest eines von drei Versuchstieren
versuchte,
einen auf seinem Kopf aufgemalten Fleck, der im Spiegelbild zu sehen
war,
zu entfernen. Bisher war unter anderem von Affen, Delfinen und Elstern
ein
ähnliches Verhalten bekannt. Und auch bei diesen reagierten nicht
immer
alle Vesuchstiere auf einen Spiegel.
Focus
Online - 31. Okt.
2006
Zootiere
hart im Nehmen
Für die Zootiere bedeutet der erwartete Kälteeinbruch keine
Gefahr:
Großteils haben sie sich längst an das hiesige Wetter
gewöhnt,
manche werden auch gewärmt. Im Zoo in Landau in Rheinland-Pfalz
bewahren
Wärmelampen im Gehege Erdmännchen und Frettchen vor
möglichem
Frost. Bei Bedarf wird außerdem mehr Futter an die Tiere
verteilt,
so Zoo-Verwalterin Sandra Honigs. Kein Tier müsse umquartiert
werden,
da sich die Zoo-Bewohner in Wärmehäuser zurückziehen
könnten.
Auch im Berliner Zoo bleiben viele Bewohner bei Winterwetter im Freien.
meinberlin.de
-
28. Okt. 2006
Der
Winter kann kommen
Berlin. Noch zeigt der Herbst seine schöne Seite. Doch der Zoo
bereitet
sich vor den ersten kalten Tagen schon mal auf die bevorstehenden
Wintermonate vor. Viele der Exoten benötigten adäquate,
beheizte
Unterkünfte,
sagte der stellvertretende Zoodirektor, Heiner Klös. Die Kraniche
oder
auch Hawaiienten kämen auf dem Wirtschaftshof in ihre
Winterquartiere.
Im vergangenen Jahr sei es dort aufgrund der Stellpflicht-Verordnungen
wegen
der Vogelgrippe leider sehr eng geworden, betonte Klös. Der
stellvertretende
Zoodirektor hofft, dass die bundesweite Stallpflicht in diesem Winter
nicht
ausgesprochen wird. Andere Tiere sind im während der kalten Monate
überhaupt
nicht zu sehen, sagte Klös. Murmeltiere und ihre Verwandten
machten
jetzt einfach Winterschlaf.
Herner Feuilleton - 26. Okt. 2006
Auge
in Auge mit Löwe und Biber
Warum in die Ferne schweifen? Afrika und Alaska liegen doch fast vor
der Haustür. IMöglich macht diesen zweifachen
Kontinentalsprung die
Zoom-Erlebniswelt in Gelsenkirchen-Bismarck. Landschaftsarchitekten
haben
auf den rund 30 Hektar Gelände fast ein Wunder vollbracht und es
geschafft,
mitten im Ruhrgebiet den Eindruck der Weite einer afrikanischen Savanne
wiederzugeben: Im Vordergrund liegt ein Löwe und knabbert an
seinem
Mittagessen, im Hintergrund grasen Zebras und Antilopen, während
Strauße
eilig umherlaufen. Ebenfalls bereits fertig: Das
Schimpansengelände.
Derzeit gibt es allerdings noch Verständigungsschwierigkeiten
zwischen
den beiden Gelsenkirchener Schimpansendamen und den „Neuen“ aus
Zürich.
2008 soll auch die Asien-Erlebniswelt fertig gestellt sein. Hier wird
man unter anderem auf Baumkronenhöhe durch die Welt der Orang
Utans
gehen
können.
Solinger
Tageblatt - 31. Okt. 2006
Wilde
Zeiten
für den Tierpark
Das
Geld
ist knapp im Solinger Vogel- und Tierpark am Hermann-Löns-Weg:
Dringende Reparaturen können nicht durchgeführt werden. Die
Heizung im Vogelhaus ist kaputt, und der Winter steht vor der Tür.
Kostenvoranschlag: 3000 Euro. Auch Tierarzt, nötige Operationen
und
Medikamente seien ein hoher Kostenfaktor. "Wir hatten natürlich
nicht
kalkuliert, dass wir unseren Bestand wegen der Vogelgrippe durchimpfen
mussten." Ein Ara sei an Überfütterung mit Erdnüssen
krank geworden und
trotz tierärztlicher Hilfe gestorben.
Mitteldeutsche
Zeitung - 26. Okt. 2006
Der
Mangel macht den Bauern Sorge
Tierarztromantik - durch Fernsehserien ist sie inzwischen weit
verbreitet: Der Veterinär, der mit dem Affen im Schlepptau auch
nach
Feierabend
noch Omas Katze behandelt, der rührige Zoo-Tierarzt, der gegen die
Kommerzialisierung eines Tierparks kämpft. Doch die Realität
sieht
anders aus.
Passauer Neue Presse - 27. Okt. 2006
20
Kilo
Fleisch reichen für neun Wölfe
Ludwigsthal. Nur wenigen Wolfsfreunden ist es vergönnt, den Canis
lupus in der Wildnis beobachten zu dürfen. Im Tierfreigelände
des
Nationalparks kann jeder Besucher mit etwas Geduld einen Blick auf die
faszinierenden
Tiere werfen. Ganz nah dran an Meister Isegrim sind die Tierpfleger,
die
sich um das Wohlergehen des neunköpfigen Rudels und der anderen
Wildtiere
kümmern. Das 4,5 Hektar große Wolfsgehege ist so konzipiert,
dass die Besucher bei etwas Geduld (10 bis 15 Minuten) fast immer einen
oder mehrere Wölfe zu Gesicht bekommen. Am besten gelingt dies vom
Aussichtsturm aus.
Neuer
Grazer - 31. Okt. 2006
Der
"Forscherexpress" machte nun im Tierpark Herberstein Station
Geforscht wird im Tierpark Herberstein eigentlich täglich – das
gehört
zu den Aufgaben eines wissenschaftlich geführten Zoos. Wenn aber
die
TV-Lieblinge Thomas Brezina und Kati Bellowitsch in ihrem
"Forscherexpress"
anrauschen, dann werden andere Fragen gestellt. Etwa: Warum hat das
Zebra
Streifen? Oder: Welches ist tatsächlich das schnellste Tier? Die
Antworten
auf diese und viele andere Fragen gibt’s im Frühjahr im
ORF-"Forscherexpress".
Vorarlberg
Online -
2. November 2006
Wildparktiere
qualvoll gestorben
Falsch verstandene
Tierliebe und mangelnde Intelligenz mancher Besucher des Wildparks
Feldkirch haben
Ende Oktober zwei Tieren das Leben gekostet. Sie wurden trotz
Verbotsschilder von
Besuchern gefüttert. Schimmliges Brot führt nach Angaben des
Wildparks
bei der Steingeiß zu Koliken und
trotz tierärztlicher Behandlung zu einem schmerzvollen Tod.
Naumburger Tageblatt Donnerstag, 2. November 2006
Besucherrekord im Zoo Aschersleben: 2006 schon fast 80
000 Gäste
Der Zoo Aschersleben steuert in diesem Jahr auf einen Besucherrekord
zu. So
viele Gäste wurden auf dem zehn Hektar großen Areal noch in
keinem Jahr
seit der
Wende gezählt. Publikumsmagnet ist der weiße Tiger Kiara.
20min.ch - 25. Okt. 2006
Der Kofferfisch inspiriert die Industrie
Im Zolli tummelt sich ein Fisch, der der Autoindustrie als Vorlage
für
luftwiderstandsarme Karosserien dient. Kofferfische leben in einem
festen Panzer aus Knochenplatten. So können sie sich nicht
schlängelnd
fortbewegen wie andere Fische. Um dieses Manko auszugleichen, besitzen
sie
einen Reibungswiderstands- oder Cw-Wert von 0,06. Sportwagen haben
dagegen
einen rund fünfmal höheren Wert.
Thüringische Landeszeitung - 26. Okt. 2006
Kastanien
und Eicheln gleich tonnenweise
Einen Monat ist es jetzt her, dass der Geraer Tierpark um
Unterstützung
bei der Versorgung mit Winterfutter bat, vor allem mit Kastanien und
Eicheln als Leckerbissen und notwendige Energielieferanten. Gestern
konnten Tierparkleiter Ulrich Fischer und Tierinspektor Rüdiger
Schmidtke Erfreuliches verkünden: Etwa anderthalb Tonnen Eicheln
und
mittlerweile über fünf Tonnen
Kastanien haben fleißige Helfer dem Waldzoo zur Verfügung
gestellt.
Eine große Gruppe besonders eifriger Helfer hatte deshalb
für
gestern eine Einladung in den Tierpark erhalten.
HNA.de - 26. Okt. 2006
Schwarzkittel
auf Reisen
Dass es sie irgendwann einmal nach Hardegsen verschlagen würde,
konnte
Müllers Muschel nicht ahnen, als sie im April dieses Jahres
irgendwo
in den Wäldern um Gifhorn das Licht der Welt erblickte. Der Start
ins
Leben verlief für die junge Wildschweindame wohl ziemlich
dramatisch,
denn Wanderer fanden sie als verwaisten Frischling in der Feldmark und
übergaben
sie einer Familie Müller zur Aufzucht. Doch als sie aus den
Gröbsten
raus war, gab es das nächste Problem: Weit und breit gab es keinen
Tierpark, der sie aufnehmen konnte. "Wir möchten eine neue Rotte
aufbauen",
erklärt der Chef des Hardegser Tierparks. Von den acht
Schwarzkitteln,
die bisher in Hardegsen gepflegt wurden, trennt sich der Tierpark. Die
Tiere
werden an verschiedene Tierparks in Österreich abgegeben, wo sie
laut
Schlemme für Blutauffrischung sorgen sollen. In ihrem Gehege
sollen
demnächst Schafe wohnen. Lediglich Ivan III., der in diesem Jahr
in
Hardegsen geboren wurde, bleibt in der Eselstadt. Mit Müllers
Muschel -
diesen Namen verdankt sie ihren Pflegeeltern, da sie immer in der Erde
"herumgemuschelt" hat - soll er für längs gestreiften
Nachwuchs
sorgen und den Grundstock für eine neue Hardegser Wildschweinrotte
legen.
Kleine Zeitung Online - 27. Okt. 2006
Mautern: Unbekannter tötete Wildkuh
Ein unbekannter Täter hat im beliebten Tierpark Mautern eine
Hirschkuh
getötet. Am Donnerstag vormittag fand eine Zoologin des Parks eine
verendete Hirschkuh auf, die offenbar erschossen worden war. Trotz
intensiver Untersuchungen konnte weder das Projektil noch ein Hinweis
auf den Täter gefunden werden. Durch die Tötung entsteht dem
Wildpark
allerdings ein Gesamtschaden
von 400 Euro.
Spiegel
Online
Orkanböe knickt Baum um - sieben Verletzte
Die
Krokodilshow im Holiday Park Haßloch
hat ein dramatisches Ende genommen: Auf das Dach der Bühne krachte
ein
Baum und begrub mehrere der Zuschauer
SWR
Nachrichten
Umstürzender Baum verletzt zwei Menschen
Im
Freizeitpark "Holiday Park" in Hassloch
(Kreis Bad Dürkheim) sind zwei Menschen von einem
umstürzenden Baum
schwer verletzt worden.
Wenn der Sturm zweimal kommt
Schwere
Sturmböen haben im Holiday-Park Hassloch in der Pfalz einen
Baum zum Umstürzen gebracht.
Märkische
Oderzeitung - 26. Okt. 2006
Verliebter
Schwan zieht mit seinem Tretboot in den Allwetterzoo um
Der offenbar in tiefe Zuneigung zu einem Tretboot entflammte
Trauerschwan soll in einer mehrtägigen Aktion in den Allwetterzoo
umsiedeln. Wie eine Sprecherin des Tierparks mitteilte, soll das
schwanenförmige weiße Tretboot durch Kanäle zum
Allwetterzoo
gefahren werden und den verliebten Schwan zum Mitkommen bewegen. In dem
Tierpark soll das ungleiche Paar dann in einem Teich neben
der Elefantenanlage ein Winterquartier finden.
Stern
-
1. Nov. 2006
Der
Schwan und sein Tretboot
Der Schwan vom Aasee in Münster ist immer noch glücklich in
ein
Tretboot verliebt. Doch weil der Winter kommt, müssen die beiden
nun
umziehen - Experten fürchten, der Ortwechsel könnte eine
Beziehungskrise
bei dem Pärchen auslösen. stern TV berichtet. Sie müssen
in den
Allwetter-Zoo Münster
umziehen. Dort hat Direktor Jörg Adler "ein Freigehege in
absoluter
Toplage" mit Unterstützung einer Bausparkasse organisiert.
10/19/2006
Animal auction lacks drama,
protests
CATSKILL - Almost half of the animals at the now-closed Catskill Game
Farm were quietly auctioned off on Wednesday with no sign of the
protesters
who
picketed near the zoo on its closing weekend. More than 200 people
attended the auction at the Catskill Game Farm,
off state Route 32 in Catskill. The auctioneer traveled around the zoo
on
the back of the truck as potential bidders followed on foot. The
auction call
took place near the animals being sold to allow bidders to get a look.
The auction, the subject of scrutiny and criticism from animal rights
advocates since the announcement in August that the Catskill Game Farm
would close, did not go off completely without its skeptics. Game Farm
owner Kathie Schulz said members of her family are keeping a large
portion of the
Game Farm's nearly 2,000 animals for their private collections. Other
animals, such as cats, were going to sanctuaries, and some, like bears,
were going to
breeders. About 1,000 animals were on the auction block on Wednesday.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Niederländische
Meldungen
Dierennieuws
–
1. November 2006
Drukste oktobermaand ooit in Artis
Bestbesuchter Oktober aller Zeiten in Artis
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200611/nw48662.htm
Im Oktober 2006 kamen ganze 143.000 Besucher in den Amsterdamer Zoo. Im
Durchschnitt der vergangenen 20 Jahre liegt die Besucherzahl im Oktober
bei 101.000. Ein Grund für die guten Zahlen ist der neu
eröffnete
Schmetterlings-Pavillon. Für das gesamte Jahr rechnet Artis mit
1,2
Millionen Besuchern, was ebenfalls ein neuer Rekord wäre.
Dierennieuws – 30. Oktober 2006
Bamboemaki geboren in Zoo Parc Overloon
Bambuslemur geboren im Zoo Parc Overloon
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200610/nw48568.htm
Überraschend kam im Zoo Parc Overloon vor den Augen der Besucher
ein
Bambuslemur zur Welt. Die Überraschung ist besonders groß,
da das
Weibchen schon im Frühjahr ein Jungtier zur Welt brachte.
De Stentor – 27. Oktober 2006
Dolfinarium trekt meer bezoekers dan vorig jaar
Dolfinarium zieht mehr Besucher an als im letzten Jahr
http://www.destentor.nl/veluwewest/article774573.ece
Noch sind genaue Zahlen nicht bekannt. Es zeichnet sich jedoch schon
jetzt ab, dass 2006 mehr Menschen das Dolfinarium Harderwijk besucht
haben, als 2005. Im letzten Jahr zählte man 750.000 Gäste.
Algemeen Dagblad – 23. Oktober 2006
Antiloop neemt de benen
Antilope ausgebüchst
http://www.ad.nl/binnenland/article737341.ece
Im Rotterdamer Zoo hat ein Großer Kudu die Gehegebegrenzung
überwunden
und das Zoogelände verlassen. Er konnte in einem angrenzenden
Industriegebiet betäubt werden und wurde in sein Gehege
zurückgebracht.
Algemeen Dagblad – 20. Oktober 2006
Weer aapje overleden in Blijdorp
Wieder Affe gestorben in Blijdorp
http://www.ad.nl/rotterdam/article721637.ece
Die Freude über das im Oktober geborene Gorilla-Juntier wurde bald
durch den Tod eines im September zur Welt gekommenen Jungtieres
getrübt. Das Tier schwächelte bereits seit seiner Geburt.
Bereits im
September starben eine Mutter und ihr Jungtier im Rotterdamer Zoo.
Dierennieuws – 17. Oktober 2006
Apenheul krijgt nieuwe zilverrug gorilla
Apenheul erhält neuen Silberrücken
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200610/nw48086.htm
Etwa ein Jahr nach dem Tod des Apeldoorner Gorilla-Mannes erhält
Apenheul einen neuen Silberrücken. Es handelt sich um den
13-jährigen
Jambo aus dem Krefelder Zoo.
Nu.nl – 13. Oktober 2006
Vier generaties gorilla in Blijdorp
Vier Gorilla-Generationen in Blijdorp
http://www.nu.nl/news/848585/89/Vier_generaties_gorilla_in_Blijdorp.html
Im Rotterdamer Zoo kam in der Nacht vom 12. auf den 13. Oktober ein
Gorilla zur Welt. Es handelt sich um ein Jungtier von Weibchen Aya und
dem Männchen Bokito. Im Zoo lebt noch die Ur-Großmutter des
Jungtieres.
|
| Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen
|
Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise
gekürzt |
Tierpark Arche Warder, 01.11.2006
Laternenumzug im Tierpark Arche Warder
Am 11.11.2006 findet ab 17.00 ein Laternenumzug mit St.
Martin hoch zu Ross im Tierpark Arche Warder statt. Mit großem
Martinsfeuer, Gesang, Punsch/Kinderpunsch und Grillwürstchen. Der
Eintritt ist frei.
Tierpark Hagenbeck, 01.11.2006
Hagenbecks Elefanten ziehen in neues “Wohnzimmer“
Tierpark
eröffnet neue Elefanten-Freilaufhalle
Vier Zimmer sind zu klein für eine 10-köpfige
Familie. Das
gilt auch für die Elefanten-Herde im Tierpark Hagenbeck. Bisher
wohnten
die Dickhäuter in der Außen-Anlage mit ihrem Bullen- und
Mutter-Kind-„Gehege“ – in beheizten Boxen standen sie nachts und im
Winter. Jetzt beziehen die sieben Damen mit den zwei Jüngsten Thai
(2)
und Kandy (3) ihr neues Wohnzimmer: die Elefanten-Freilaufhalle. Die
Stiftung Tierpark Hagenbeck finanzierte das „1,6 Millionen-Projekt“. Am
3. November wird der Tierpark die sieben Meter hohe Halle hinter dem
Haupteingang eröffnen. Nach nur einem Jahr Bauzeit zieht die
Dickhäuter-Familie in ihr neues Zuhause. „In der Freilaufhalle
verbringen die Elefanten jetzt auch die Nächte zusammen. Das wird
die
Tiere stärker aneinander binden“, erklärt Hagenbecks Tierarzt
Dr.
Michael Flügger. Die Ebene für die Besucher nicht
mitgerechnet, können
die Elefanten jetzt rund 1.000 Quadratmeter beheizte und
überdachte
Fläche alleine nutzen. Das entspricht in etwa der Größe
von zwei
Tennisplätzen. Außerdem verbessert die neue Halle die
Chancen auf eine
Geburt wie in der Natur im Kreis aller Mütter, Tanten und
Schwestern.
Ab November werden die Besucher die Asiatischen Elefanten auch bei
schlechtem Wetter und im Winter als Herde in der Freilaufhalle erleben.
Vogelpark Walsrode, 01.11.2006
Theater im VogelPark - VogelPark Walsrode
überrascht in der
Wintersaison mit zahlreichen Aktionen
Wie sieht ein Vogeltanz aus? Wohin
fliegen die Vögel im Winter? Und welcher Piepmatz zwitschert am
lautesten? Einer der Höhepunkte des neuen Winterangebotes vom
Vogelpark
Walsrode sind die eigens entwickelten Theater-Workshops für Kinder
zwischen sechs und zwölf Jahren. Ab dem 11. November können
sie jeden
Samstag mit bunten Masken, fantasievollen Kostümen und Tänzen
spielerisch in die Rolle von Vögeln schlüpfen und deren
Besonderheiten
erfahren. Nach etwa 90 Minuten Spiel und Proben kommt dann der
große
Auftritt: Familie, Freunde und Bekannte dürfen sich die
Workshop-Ergebnisse bei einer öffentlichen Aufführung ansehen
und
beklatschen. Ausgedacht haben sich die extra für den VogelPark
Walsrode
entworfene Workshop-Idee die erfahrenen Kindertheatermacher Undine und
Peter Andersonn. Die beiden Profi-Schauspieler stehen auch hinter einer
weiteren Neuheit, die
Vogelpark-Besucher ab dem 4. November erleben können. An jedem
Sonntag
bis zum Frühlingsanfang können sie fantasievollen
Vogelmärchen, Liedern
und Legenden lauschen. Vorgetragen werden die Geschichten von zwei
schrägen Wandervögeln namens Colombia Turturella und Pierre
Volière,
die auf ihren Reisen durch die ganze Welt alles gesammelt haben, was
kleine und große
Vogelfreunde interessiert.
Tierpark Nordhorn, 01.11.2006
12. Zootag im Tierpark Nordhorn „Tag der offenen
Tür“ mit
tollem Programm und freiem Eintritt
Am Sonntag, den 05. November feiert der Nordhorner
Tierpark
bereits zum 12. Mal seinen „Tag der offenen Tür“. Der Eintritt in
den
Familienzoo ist an diesem Tag traditionell für Jedermann frei. Das
Programm von Tierpflegern, Handwerkern, Zooschule, Cafeteria und
Förderverein des Zoos findet in der Zeit von 10 bis 16 Uhr statt
und
ist mit alt bewährten und neuen Aspekten besonders
abwechslungsreich
für Groß und Klein. Im Familienzoo erwarten Sie viele
Informationsstände, an einigen Stellen Blicke „hinter die
Kulissen“ und
eine Zootag-Rallye für Kinder. Interessante neue Spiele wie „Fang
die
Maus“ und „Geschickt wie ein Schimpanse“ laden zum kennen lernen ein.
Der traditionelle Kettkar-Geschicklichkeitsparcours mit 4-rädrigen
Maschinen von Raiffeisen Nordhorn und die selbstgebaute
Negerkuss-Wurfmaschine dürfen zum Austoben natürlich nicht
fehlen. Der
Förderverein des Tierparks veranstaltet an der Cafeteria eine
große
Tombola und bietet im historischen Vechtehof frisch gebackene Waffeln
und Heißgetränke an. Die Einnahmen am Zootag durch geringe
Spieleinsätze und den Verkauf schöner Souvenirs an einem
Drill-Informationsstand gehen zur Erhaltung der bedrohten Affenart an
den Verein „Rettet den Drill e.V.“.
Zoo Köln, 31.10.2006
Wilfried Schmickler übernimmt im Kölner Zoo
eine
Tierpatenschaft, und zwar, wie könnte es anders sein, für
einen
„Brüllaffen“.
Wilfried Schmickler ist kein Typ für nette
Stunden. Eine
Patenschaft für eine Schmusekatze oder ein Faultier passen nicht
zu
ihm; er ist ein wortgewaltiger Aufmischer: politisch, aktuell, ironisch
und provokant, dabei aber immer höchst unterhaltsam und witzig und
deshalb passt quasi als „inspirierendes Wappentier“ der
„BRÜLLAFFE“
ganz gut zu ihm. Und wo kann man so ein Tier anders finden als im Zoo
Köln, der für jeden etwas zu bieten hat. Ob Herr Schmickler
sich
allerdings darüber im Klaren war, dass es sich bei seinem
Patentier um
einen „Roten Brüllaffen“ handelt, wagt die Zooleitung zu
bezweifeln.
Zoo Duisburg, 31.10.2006
Die Open-Air-Saison im Delphinarium des Zoo Duisburg
geht zu
Ende:
Die Delphine werden noch vor Jahresende 2006 ein neues
Dach
erhalten!
Während die Außentemperaturen merklich kühler werden
und die täglich
wachsenden Laubberge vom nahenden Winter künden, laufen im Zoo die
Vorbereitungen für den notwendigen Dachneubau des Delphinariums
auf
Hochtouren. Das ehrgeizige Ziel lautet, das Gebäude noch vor
Beginn der
Frostperiode wieder zu schließen, um weder die Gesundheit der
Delphine
noch die Gebäudesubstanz während des Winters zu
gefährden.
Zoo Hannover, 31.10.2006
Drollige Drillinge nach leidenschaftlicher Liaison
Geparden sind eigentlich für
ihre
Schnelligkeit bekannt. Gepardin Tonya aus Hannover war jedoch alles
andere als schnell, was die Partnerwahl anging. Mehrfach wurden ihr
hoffnungsvolle junge Gepardenmänner aus anderen Zoos vorgestellt –
aber
Tonya ließ nicht einmal ein müdes Fauchen hören. Erst
als der junge und
obendrein sehr hübsche Kijani (3) aus dem Zoo Münster ihr
Gehege
betrat, war das Eis gebrochen: Tonya erlag dem Charme des eleganten
Gepardenmannes, und Kijani machte seiner Tierart alle Ehre – Gepard
kommt augenscheinlich von „gepaart“. Die leidenschaftliche Liaison war
folgenschwer: Am 14. September brachte Tonya drei Gepardenbabys auf die
Welt. Seitdem halten die Drillinge die Mutter hinter den Kulissen
schwer auf Trab. Zwar sind sie bei der Geburt gerade mal 250 Gramm
schwer, aber kaum können sie krabbeln, geht das wilde Krabbeln
auch
schon los und Mutter Tonya muss in alle Richtungen sprinten, um ihren
Nachwuchs beieinander zu halten. Im Gegensatz zu ihrer Mutter sind sie
sehr dunkel gefärbt und tragen eine hell-gelbgraue, lange Nacken-
und
Rückenmähne. Die seltsame Färbung hellt sich in den
nächsten Monaten
auf, bis die Kleinen dann genauso aussehen wie Mutter Tonya. Jetzt
dürfen die Winzlinge zum ersten Mal ihr Außengehege
erkunden. Nur gut,
dass Tonya bis zu 120 Stundenkilometer schnell sein kann, um die
Rasselbande aus allen Ecken wieder einzufangen! Die Gepardenbabys sind
bei schönem Wetter täglich ab 11 Uhr zu sehen.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 31.10.2006
Winterwellness mit Orchidee, Affe & Co.
Es ist dunkel morgens, der Nebel
kriecht durch die Gegend, die Blumenpracht welkt dahin, die Autos
ziehen Winterreifen an und die Heizungen werden angestellt. Zwar gibt
es noch vereinzelt sonnige Tage, aber die Natur bereitet sich
unverkennbar auf die Winterpause vor – und die Laune der Menschen
sinkt. Die Jahreszeit muss man akzeptieren, schlechte Laune bis zum
nächsten Frühling aber nicht. Es gibt schließlich die
Wilhelma! Die
Bäume entblättern sich in leuchtenden Gelb- und
Rot-Tönen, Eichhörnchen
hasten mit Nüssen von Versteck zu Versteck, Krähen klauen
Futterreste,
und für Bären und Elefanten gibt’s dicke Kürbisse als
Leckerei. Die
prächtigen Blumenrabatten sind von den Gärtnern
abgeräumt und für die
kalte Jahreszeit mit Stiefmütterchen bestückt worden –
teilweise
vergeblich, denn manche Vögel haben wenig Respekt vor
gärtnerischem
Bemühen. Wenn die kalte Jahreszeit die Oberhand gewinnt,
können die
Besucher in die tropischen Tier- und Pflanzenhäuser ausweichen und
dort
die Seele baumeln lassen. Vielleicht im Blütenrausch bei den
Orchideen
schwelgen, im Wintergarten den Kois beim Baden zuschauen und im
Schmetterlingshaus den bunten Faltern nachträumen? Oder in den
Tierhäusern dem kleinen Panzernashorn beim Spielen und den
Elefanten
beim Baden zuschauen, beobachten, wie die Raubkatzen ein Hühnchen
rupfen und die Fische artig ihre Garnelen schlürfen? Ein Besuch im
Affenhaus schließlich ist ein Muss – vor allem für die
Affen, denn sie
finden den Winter mit den wenigen Besuchern einfach langweilig und
freuen sich, wenn vor der Scheibe was los ist. Oder lieber doch nach
draußen? Die Seelöwen toben ihren Spieltrieb bei jeder
Fütterung aus –
im Winter stehen fast alle Besucher in der ersten Reihe. Die kalten
Kinderhände kann man anschließend in der Wolle der Skudden
im
Streichelgehege auf dem Schaubauernhof wärmen – oder im Restaurant
an
einem heißen Kakao. Erfahrene „Schlechtwetterbesucher“
genießen
saftiges Grün, blühende Pflanzen, Vogelgezwitscher und das
Rauschen des
Wasserfalls im Amazonienhaus. Die Wilhelma bietet für jeden eine
Ecke,
in der man Herbststürme und Nachtfröste vergessen kann!
Tiergarten Schönbrunn, 31.10.2006
Zoodirektor Dr. Andreas Jacob empört: „Den
Schönbrunner
Elefanten Abu und Sabi geht es im Zoo Halle bestens!“
Entrüstet reagierte der Zoodirektor von Halle in
Sachsen
Anhalt (Deutschland), Dr. Andreas Jacob, auf Medienberichte in
Österreich, nachdem laut einem Tierschutzverein die
Schönbrunner
Elefanten in seinem Zoo „leiden“, „isoliert seien“ und ähnliches.
Dr.
Jacob: „Die beiden Elefanten sind fast ganztägig gemeinsam auf der
Anlage und werden nur gelegentlich für kurze Zeit getrennt, wenn
mit
einem der Tiere gearbeitet wird. Gerade gestern am Montag, dem 30.
Oktober 2006, haben sie bei strahlender Herbstsonne erstmals unser
riesiges Elefantenbad genossen und gemeinsam im Wasser gespielt.“
Für
den Schönbrunner Tiergarten-Direktor VR Hon.-Prof. Dr. Helmut
Pechlaner
ist die Situation klar: „Genau wie vor einem Jahr nützt die selbe
Tierschutzorganisation die spendenträchtige Vorweihnachtszeit, um
mit
unwahren Behauptungen über die Schönbrunner Elefanten beim
spendenfreudigen Publikum Beachtung zu finden! Ich habe mich selbst vor
Wochen in Halle von den makellosen Haltungsbedingungen und der
perfekten Betreuung überzeugen können. Es ist erstaunlich,
dass
einzelne Journalisten gerade dieser Tierschutzorganisation immer noch
Glauben schenken und nicht an Ort und Stelle recherchieren.“
Zoo Krefeld, 31.10.2006
Oma „Gombe“ verabschiedet ihre Enkel: Halbstarke
Schimpansen
aus Krefeld ziehen nach Indien um
Früh am Morgen erreichte ein
seit
zwei Jahren geplanter Schimpansentransport seinen Höhepunkt.
„Marius“
und „Manni“ verließen den Zoo Krefeld Richtung Delhi in Indien.
Zootierarzt Martin Straube legte die zwölf und acht Jahre alten
Halbstarken in eine sanfte Narkose und mit Unterstützung der
Tierpfleger wurden sie in die speziell angefertigte Transportkiste
getragen. Affen-Oma „Gombe“, ein Wildfang von 1973 aus Westafrika,
beobachtete das angespannte Treiben aus der Nachbarbox genau,
schließlich musste sie von ihren Enkeln Abschied nehmen. Kurz
nach acht
Uhr verließ der große Transporter Krefeld. Erstes Ziel war
der
Flughafen Frankfurt. Mit im Gepäck hatte Martin Straube Flaschen
mit
Tee und eine Gemüseration für jedes Tier. Er begleitet die
Tiere und
erleichtert ihnen die Eingewöhnung in der neuen Heimat. Im
indischen
Hauptstadt-Zoo werden die beiden von einer Schimpansin und einem
weiteren Männchen erwartet. Die Krefelder Tierpfleger sind froh,
dass
durch den Kontakt nach Indien ein Umzug möglich wurde, denn in
Europa
gibt es momentan keinen Platz für halbwüchsige Schimpansen.
In Indien
können die beiden eine eigene Familie gründen. Delhis Zoo
entwickelt
sich rasant und viele neue Anlagen werden gebaut. Der tiermedizinische
Standard ist hoch und es bestehen enge Kooperationen mit Zoos und
Einrichtungen in Australien.
Zoo Krefeld, 31.10.2006
Neugier ist gefragt: Zoo sucht Jugendliche für
Forschertag
Ein Forschertag für fünf Kinder ab zehn
Jahren findet im Zoo
Krefeld von Januar bis März jeweils am 4. Samstag im Monat von 10
Uhr
bis 16 Uhr statt. An diesen Tagen werden dann die interessierten
Jungforscher zu Wissenschaftlern, die das Tierverhalten beobachten,
Gehege planen, Steckbriefe erstellen, Pflanzen untersuchen, einen
Tiertransport planen und vieles mehr. Ein Blick in die Arbeit des Zoos
vom Tierpfleger über Gärtner bis zum Biologen wird
möglich. Zum
Abschluss erhält jeder eine Urkunde und ein Foto als Erinnerung an
einen erfolgreichen Zootag.
Zoologischer Garten Magdeburg, 30.10.2006
Neuzugang im Magdeburger Zoo: „Dina“ heißt die
neue
Schneeleopardin
Die 1 ½ jährige Schneeleopardin „Dina“
gehört neu zum
Tierbestand des Magdeburger Zoos. Noch ist sie etwas schüchtern
und
gewöhnt sich erst in die neue Umgebung ein.
Münchener Tierpark Hellabrunn, 30.10.2006
Ein „Berliner Kindl“ wird Münchnerin!
Die Freude bei allen Hellabrunnern ist riesig. Am
28.10.06
traf mit einem Spezialtransporter die junge Elefantenkuh „Temi“ in
Hellabrunn ein, die vom Berliner Tierpark Friedrichsfelde bei uns
eingestellt wird. Herzlichen Dank dafür!! Sie kam in Begleitung
ihres
Tierpflegers, Herrn Thomas Günther, der bis zum Sonntag noch bei
uns
bleiben wird, um „Temi“ (burmesisch: Tochter) bei uns
einzugewöhnen.
Zuvor waren zwei unserer Elefantentierpfleger 14 Tage in Berlin, um
sich mit dem Tier vertraut zu machen. „Temi“ wurde am 2. November 2001
im Tierpark Berlin geboren (Vater „Ankhor“, Mutter „Kewa“) und wog bei
Geburt ca. 100 kg. Jetzt hat sie sich mit 1, 8 t zu einer
prächtigen
Jungelefantin entwickelt und wird in den nächsten Tagen in unsere
Gruppe eingewöhnt. Elefantenkühe werden in der Regel mit dem
8.
Lebensjahr geschlechtsreif und wir hoffen, dass dann „Temi“ zusammen
mit unserem Elefantenbullen „Gajendra“ (13 Jahre) erfolgreich
nachzüchten wird.
Zoo Leipzig, 30.10.2006
Zu Besuch bei den Waldmenschen - Sonntagstouren
führen im
November zu den Orang-Utans
Die kleine Padana feiert im November erst ihren neunten
Geburtstag. Doch die junge Dame ist schon sehr erwachsen: Ihre
Milchzähne sind bereits vor Jahren ausgefallen und knifflige
Aufgaben
löst das Mädchen mit Bravour. Doch orangefarbene Waldmenschen
wie
Pndana sind sehr selten geworden! Wer jetzt neugierig geworden ist,
darf sich auf keinen Fall die Sonntagstouren im November entgehen
lassen. Diese führen durch hohe Sträucher und Gräser,
über tiefe
Wasserschluchten hinein in die dunklen Höhlen des Dschungels.
Aufmerksame Gefährten werden schon aus der Ferne orange-rote
Flecken im
Dickicht leuchten sehen. Beim näher kommen verwandeln sich diese
in
runde Körper mit langen Armen und vergleichsweise kurzen Beinen,
die
eifrig hin und her schaukeln. Padana und die anderen Familienmitglieder
verbringen viel Zeit mit dem Schwinghangeln. Schließlich sind sie
Orang-Utans, so genannte Waldmenschen, die im Freiland ihren
grünen und
blättrigen Lebensraum nie verlassen würden. Wie die
ausgefeilte Technik
des Hangelns funktioniert und ob sich die Tiere auch auf den Boden
elegant bewegen können, lässt sich im Leipziger Zoo gut
beobachten.
Dabei werden die Zoolosten wissenswerte Details aus dem Leben der Affen
erzählen und erklären, ob und wie die Tiere mit uns Menschen
verwandt
sind. Der Startschuss für die affigen Führungen fällt
jeden Sonntag um
11 Uhr!
Zoo Salzburg, 30.10.2006
Ein Kürbiskopf weckt die Neugierde der Zootiere!
Nandu, Nasenbär und Co
gruseln
sich keineswegs vor dem Halloween-Kürbis. Der „orange Geselle“
wird vom
Nandu-Mann mit dem Rufnamen Hainandu genauestens mit seinem Schnabel
auf mögliche, tief verborgene Futterquelle untersucht. Die
Nasenbären-Damen gehen mit dem „Hohlkopf“ nicht sehr zimperlich
um.
Nachdem von ihnen festgestellt wurde, dass keine Bananen und Trauben
mehr versteckt sind, wird er für Streckübungen
zweckentfremdet. „Wir
sind um das Wohl unserer Zootiere sehr bemüht. Eine
Veränderung auf der
Anlage oder eben auch mal ein Kürbis ist eine willkommene
Abwechslung
für unsere Tiere. Diese werden dann nicht nur untersuchen oder
bearbeiten sondern fördern auch artgemäße
Verhaltensweisen“ berichtet
Zoo Geschäftsführerin Sabine Grebner. Am Dienstag, den 31.
Oktober,
werden die Tierpfleger in Hellbrunn so manchen ihrer Schützlinge
mit
einem Kürbis überraschen. Zoo-Besucher werden erstaunt sein,
welche
Aktivität so ein Kürbis bei den Tieren auslösen kann!
Tierpark Chemnitz, 27.10.2006
Sieben Minischweinchen geboren
Der warme Herbst hat dem Tierpark
Chemnitz noch mal eine Minischwein-Geburt beschert. Sieben Ferkelchen
sind am vergangenen Sonntag auf die Welt gekommen und werden von
Mutter-Sau Katrin vorbildlich betreut. Zu sehen sind die munteren
kleinen Kerlchen, die bislang nur Meerschweinchengröße
haben, täglich
im Streichelzoo.
Thüringer Zoopark Erfurt, 27.10.2006
Fisch- und Wasserpflanzenbörse
Am 5. November findet die 6. Fisch- und
Wasserpflanzenbörse
des Vereins der Aquarienfreunde 1912 e.V. statt. Wie bei jeder Fisch-
und Wasserpflanzenbörse können auch diesmal wieder
Nachzuchten von
Süßwasserfischen und Wasserpflanzen käuflich erworben
werden. Jeder der
Interesse hat, ist herzlich eingeladen, von 9 bis 12 Uhr im Aquarium am
Nettelbeckufer 28a hereinzuschauen.
Tierpark Haag, 27.10.2006
ZEBRABABY IST NICHT MEHR NAMENLOS
Das am 24. September geborene Zebrababy läuft
nicht mehr
namenlos im Tierpark Stadt Haag herum. Die Geburt des Zebras war in der
33-jährigen Geschichte des Tierparks Stadt Haag etwas ganz
Außergewöhnliches. Die Eltern, Kiri und Hatarai, deren
Heimat der
Hamburger Hagenbeck Zoo war, kamen infolge eines internationalen
Zuchtprogrammes ins Mostviertel. Die Luft, die Umgebung und auch die
einfühlsame Arbeit der Haager Tierpfleger trugen dazu bei, dass
sich
die gestreifte Pferdeart bereits nach über 2 Jahren über
einen
Familienzuwachs erfreuen konnte. Die Freude ist dem Elternpaar wohl
anzumerken und es ist zugleich auch sehr schön zu beobachten, wie
sich
die Mutter um das Fohlen kümmert und der Vater mit all seiner
Kraft
sein Mädchen beschützt. „Nachdem das Zebramädchen
geboren gab es viele
interessierte Personen für eine Namenspatenschaft“, berichtet der
Tierparkleiter Hans Kogler. Den besten Vorschlag machte die
22-jährige
Studentin, Bernadette Mayrhofer aus Viehdorf bei Amstetten mit dem
Namen „Orisha“.
Afrikanischer und passender hätte dieser Name, der von einer
afrikanischen Naturrreligion abgeleitet wird, nicht sein können.
Aktion Fischotterschutz, 27.10.2006
Tag der Wirtschaft im OTTER-ZENTRUM - Treffpunkt
für kleine
und mittlere Unternehmen
Am Mittwoch, dem 22. November treffen sich ab 10.00 Uhr
Fachleute und Entscheidungsträger kleiner und
mittelständischer
Unternehmen zum Erfahrungs- und Informationsaustausch im OTTER-ZENTRUM.
Das Regionale Bildungszentrum für Nachhaltigkeit (REBINA) der
Aktion
Fischotterschutz veranstaltet nach dem Erfolg im vergangenen Jahr
diesen „Tag der Wirtschaft“ nun zum zweiten Mal. Im Mittelpunkt steht
diesmal ein Energie-Effizienz-Training. Anhand von Beispielen aus der
Praxis erfahren die Teilnehmer, wie man mit pragmatischen und
verblüffend einfachen Methoden den Kostenfaktor Energie deutlich
senken
kann. Wer wissen möchte, welche Fördermittel für
Energie-Effizienz-Projekte zur Verfügung stehen und unter welchen
Voraussetzungen diese Mittel beantragt werden können, bekommt am
Tag
der Wirtschaft ausführliche Informationen.
Tierpark Essehof, 26.10.2006
Seltene Esel aus Spanien sollen deutsche Zuchtlinie
starten
Diese Woche ist im Tierpark
Essehof ein junger Eselhengst aus Spanien eingetroffen. Mit „Viriato“
gibt es erst zwei Hengste der spanischen Rieseneselrasse
Zamorano-Leonés in Deutschland. Freudig erwarteten ihn die
beiden
Stuten im Tierpark, mit denen er in den kommenden Jahren für
Nachwuchs
sorgen soll. In Deutschland steht die Zucht am Anfang, weltweit gibt es
nur wenige hundert im Zuchtbuch registrierte Tiere. Die Parkleitung
hofft auf die ersten Fohlen im Früjahr 2008. Früher ist bei
einer
Verpaarung im März/April und einer Trächtigkeit von ca. 360
Tagen nicht
damit zu rechnen. In Deutschland pflegt nur ein weiterer Haustierpark
diese Raritären.
Die zotteligen, dunkelbraunen Esel haben ein Stockmaß von 140-145
cm
und werden im Nordwesten Spaniens bereits seit Jahrhunderten
gezüchtet.
Maultiere dienten dort und in den spanischen Kolonien als Trag- und
Lasttiere. Für deren Zucht benötigte man große
Eselhengste, die die
größeren Pferdestuten decken konnten. Aber auch die Esel
selbst fanden
ihren Einsatz z. B. in der Landwirtschaft. Durch die Motorisierung
wurden die Esel seltener. Heute werden die letzten verbleibenden Tiere
vorrangig zur Erhaltung des Erb- und Kulturgutes gezüchtet, wozu
die
Spanier in den Neunzigern ein Zuchbuch einrichteten.
Zoologischer Garten Berlin, 26.10.2006
Rund und gesund: Vier Pelikan-Babys im Zoo!
Anfang Mai diesen Jahres gerieten selbst die ruhigsten
und
besonnensten Berliner Zoo-Tierpfleger außer sich vor Wut und
Ärger, als
aus unerklärlichen Gründen in der Nacht zum 2. Mai ein
Hubschrauber in
geringer Höhe über den Zoo kreiste und dabei den Tod von
gleich drei
Pelikan-Kindern verursachte. Die Kleinen sprangen aus Angst vor dem
ungewohnten Lärm in den Teich und ertranken jammervoll. Im Zoo
hofft
man, dass sich so etwas niemals wiederholen wird, vor allen, weil es
seit Anfang Oktober abermals Nachwuchs bei den stark von der Ausrottung
bedrohten südosteuropäischen Krauskopfpelikanen gibt. Diesmal
wachsen
in drei Nestern vier Jung-Pelikane heran! Die Kleinen sind von den
Besuchern sehr gut von der Brücke aus zu beobachten.
Allwetterzoo Münster, 26.10.2006
Der „Schwarze Peter“ zieht vom Aasee in den Allwetterzoo
um
Im Frühjahr 2006 tauchte auf Münsters Aasee
ein Trauerschwan
auf. Er verliebte sich in ein weißes Tretboot in Schwanengestalt.
Sehr
bald machte das ungleiche Paar Schlagzeilen und viele Menschen kamen an
den Aasee, um die „Liebenden” zu sehen. Als der Winter nahte, sollte
das Tretboot den Aasee verlassen. Nun sorgten sich die Menschen: Was
macht der Schwarze Schwan ohne seine weiße
Kunststoff-Gefährtin? Die
Rettung fand sich am anderen Ende des Aasees: Im Allwetterzoo
Münster
gibt es für den „Schwarzen Peter” und das Schwanentretboot ein
sicheres
Zuhause. Hier werden beide bis zum nächsten Frühjahr bleiben
- wenn
alles nach Plan klappt! Den Transport des Tretboots in den Zoo
organisiert die Yachtschule Overschmidt. Deren Inhaber Peter
Overschmidt ist als Besitzer des Schwanenbootes quasi zum
„Medienbeauftragten“ des Schwarzen Schwans geworden. Zoodirektor
Jörg
Adler und Tierpfleger des Vogelreviers werden den Schwan auf seiner
mehrtägigen Reise in den Zoo regelmäßig besuchen und
füttern. Die am
Aasee ansässige Westdeutsche Landesbausparkasse (LBS) hat
entsprechend
ihrem Slogan, „Wir geben Ihrer Zukunft ein Zuhause“, dem „Schwarzen
Peter“ ein neues Zuhause ermöglicht. Sie unterstützt den Zoo
und
finanziert die Umzugs-, „Miet“- und Futterkosten für das
Pärchen im
Winterquartier. Weitere Spenden, die für die Überwinterung
des
"Schwarzen Peter" im Zoo bereits in Aussicht gestellt wurden, sollen in
einen "Schwanenfonds" einfließen, der von der Stiftung
Artenschutz
eingerichtet wird. Damit wird der "Schwarze Peter" zum Botschafter
für
Schwäne und deren bedrohte Lebensräume. Mit dem Umzug wird am
2.
November begonnen, d.h., das Schwanentretboot wird 200 m weiter
Richtung Zoo geschleppt, stets in der Hoffnung, dass der "Schwarze
Peter" ihm folgen wird. Nach mehreren Stationen auf dem See bzw. im
Zookanal soll am 9. November der endgültige Einzug in den
Allwetterzoo
stattfinden - vorausgesetzt der Schwarze Schwan ist dem Tretboot stets
gefolgt. Geht alles gut, kann das ungleiche Paar demnächst auf
einem
Teich neben der Elefantenaußenanlage besucht werden.
Zoo Dortmund, 26.10.2006
Protestierende Schweine im Dortmunder Zoo?
Nicht ganz. Aber als Neuzugang im
Zoo Dortmund sind drei kleine Husumer Protestschweine zu verzeichnen –
eine seltene Schweinerasse, die den historischen Tierbestand des Zoos
um eine weitere Form bereichert, die bislang nicht hier zu sehen war.
Da sie ganz neu sind in Dortmund suchen die Schweinchen noch liebe
Paten. Die Patenschaft kostet für ein Jahr 50 Euro. Auch haben die
Schweinchen noch keinen Namen. Die ersten Paten dürfen dann den
Namen
bestimmen. Informationen gibt Veronika Saul von der Zoo-Info unter
Telefon (0231) 50-28628 oder per e-mail zoo@dortmund.de.
Ein Patenschaftsantrag wird dann umgehend zugesandt. Der Zoo ist im
Internet unter www.dortmund.de/zoo zu finden.
Zum Pressetermin mit den drei kleinen Schweinchen laden wir ein am
Freitag, 27. Oktober. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Westfälischen
Bauernhof im Dortmunder Zoo. Über Ihr Interesse freuen wir uns.
Das
Husumer Protestschwein wird auch als Rotbuntes Husumer Schwein oder als
Dänisches Protestschwein bezeichnet. Es stammt ursprünglich
aus
Schleswig-Holstein. Dort wurde dieser Farbschlag aus der Einkreuzung
verschiedener Rassen mit dem Angler Sattelschwein erhalten. Vor mehr
als hundert Jahren fühlte die dänische Teilbevölkerung
Schleswig-Holsteins sich benachteiligt, weil es ihnen nicht gestattet
war, ihre eigene rotweiße Landesflagge zu zeigen. Aus Protest
(daher
der Name!) hielten die dänischen Landwirte in der Gegend um Husum
vornehmlich die rot-weiß gefärbten Schweine – sozusagen als
Ersatz für
die Nationalfahne. So kam diese Schweinerasse zu ihrem
ungewöhnlichen
Namen.
Tiergarten Nürnberg, 26.10.2006
Junge Sanddüne bekommt ein neues Kleid
Der Tiergarten Nürnberg und die SandAchse Franken
weihen die
neue Sanddüne im Tiergarten ein. Schüler der Steiner-Schule
bringen
Samen seltener Sandpflanzen aus dem Pegnitztal ein und eröffnen
eine
Schautafel an dem neu geschaffenen Sandlebensraum im Eingangsbereich
des Tiergartens. Die Tiergartenbesucher wissen es schon länger:
Nürnberg hat eine neue Sanddüne. Den attraktiven
Sandlebensraum im
Eingansbereich hat der Tiergarten in Kooperation mit der SandAchse
Franken schon im Frühjahr dieses Jahres angelegt. Allerdings war
die
Bepflanzung nicht unbedingt standorttypisch und muss jetzt zur idealen
Zeit für Aussaat und Pflanzung entsprechend angepasst werden. Dazu
werden heimische, seltene Sandpflanzen ausgewählt. Schüler
der
Steiner-Schule Nürnberg sammeln Samen im Pegnitztal-Ost und
säen sie an
der Sanddüne aus. Damit soll die neue Wohnung für
Blauflügelige
Ödlandschrecke, Sandlaufkäfer und andere Tiere so attraktiv
wie möglich
gemacht werden. Bei dieser Gelegenheit wird von den Schülern der
Steiner-Schule, dem Vertreter der SandAchse und dem Direktor des
Tiergartens, eine neue Infotafel zur Sanddüne enthüllt.
Zoo
Heidelberg, 26.10.2006
Die Zoofreunde haben auch ein Herz für kleine Tiere
Die Spendenaktion des Vereins der Tiergartenfreunde
Heidelberg e.V. für das Elefantenhaus läuft auf vollen
Touren. Allein
beim Verein sind bereits mehr als 40.000 € Spenden für die grauen
Riesen zusammengekommen. Daneben möchte der Verein aus den
Mitgliedsbeiträgen auch die sonstige Entwicklung des Zoos
fördern. Die
stetig steigende Mitgliederzahl lässt eine ansehnliche Spende aus
Mitgliedsbeiträgen zu. Die Spende ist für den Bau eines
Gehege für
kleine Säugetiere hoch willkommen. Schon im nächsten
Frühjahr sollen
die putzigen Präriehunde das neue Eigenheim beziehen.
Präriehunde sind
eigentlich keine Hunde, sondern Nagetiere und mit den Hörnchen
verwandt. Sie leben in der Prärie Nordamerikas in großen
Gruppen. Da
sie unterirdische Baue anlegen, in denen sie Schutz vor Feinden aber
auch einen frostfreien Unterschlupf für die Winterschlaf finden,
musste
auch das neue Gehege im Tiergarten Heidelberg mit einem stabilen
Grabschutz ausgestattet werden. Einsichtsmöglichkeiten für
die Besucher
durch Plexiglasscheiben sowie Dekoration aus Wurzeln, Stämmen,
Steinen
und Kunstfelsen werden das neue Gehege Anfang nächsten Jahres
bezugsfertig machen. Die Tiere werden jedoch erst im Frühjahr
einziehen, sobald das Klima wieder milder geworden ist.
Zoo Krefeld, 26.10.2006
Patchwork-Großfamilie mit Nachwuchs: Die
Zebramangusten im Zoo
Krefeld ziehen gleich zwei Würfe auf
Das große Wuseln gibt es momentan in der
Zebramangusten-Anlage des Zoo Krefeld. Sechs kleine „Mangüstchen“
flitzen und kullern durch das Gehege. Zur großen Freude der
Tierpfleger
Thomas Hamma und Knut Nielsen gab es in diesem Jahr sogar zwei
Würfe
von verschiedenen Weibchen. Was bei anderen Tierarten nicht
ungewöhnlich ist, bedeutet bei den Schleichkatzen aus den Savannen
Afrikas eine kleine Sensation. Normalerweise führt ein Leipaar die
Gruppe an, alle anderen ordnen sich unter. Nur die „Chefin“ ist
für den
Fortbestand der Familie zuständig. Nach der Geburt säugt sie
die Jungen
nur, die „Erziehung“ übernehmen die anderen Weibchen.
Wisentgehege Springe, 26.10.2006
23. Hubertusfest im Wisentgehege Springe
Am 28. und 29. Oktober wird im Wisentgehege Springe das
Hubertusfest gefeiert. Um die An- und Abreise mit dem Pkw zu
erleichtern, wird wie in den vergangenen Jahren eine
Einbahnstraße
eingerichtet. Die Kreisstraße 213, vor dem Wisentgehege, ist dann
nur
von der Abzweigung Wisentgehege in Richtung Alvesrode befahrbar. In der
näheren Umgebung des Wisentgeheges weisen veränderte bzw.
zusätzliche
Verkehrschilder auf die gültige Verkehrsregelung hin. Das
Technische
Hilfswerk und die Feuerwehr werden mit Streckenposten die anreisenden
Besucher in freie Parkplätze einweisen. Die Besucher werden
dringend
gebeten, den Anweisungen der Streckenposten Folge zu leisten.
Zusätzlich zum Hauptparkplatz stehen die Behelfsparkplätze
zur
Verfügung. In unmittelbarer Nähe zum Haupteingang werden
Behindertenparkplätze ausgewiesen. Neben dem bekannten
Haupteingang hat
das Wisentgehege, wie beim Hubertusfest inzwischen üblich, zwei
weitere
Kassen eingerichtet. Eine befindet sich unterhalb des Haupteinganges
gegenüber des Forsthauses Eispfad. Die zweite Nebenkasse ist
oberhalb
des Haupteinganges in der Nähe des Falkenhofes.
Zoo Leipzig, 26.10.2006
Laternen basteln und Geister jagen
Zoo lädt unerschrockene Besucher zum mystischen
Spektakel
Geheimnisvolle Dinge geschehen bisweilen im Leipziger Zoo: Es
verschwinden Gegenstände, die kurze Zeit später an anderen
Orten wieder
auftauchen und des Nachts raschelt und klappert es in den Gehegen,
obwohl die Bewohner tief und fest schlafen. Ein tierischer Spuk? Wer
dem Rätsel auf die Schliche kommen möchte, sollte auf keinen
Fall den
traditionellen Lampionumzug am 27. Oktober verpassen. Bereits am
Nachmittag ab 15 Uhr werden die unerlässlichen Vorbereitungen zum
nächtlichen Streifzug getroffen: Allerlei Materialien, eine
ordentliche
Portion Leim und hilfsbereite Zoolotsen unterstützen die
furchtlosen
Teilnehmer beim Basteln der benötigten Leuchtquellen. Mit der
Laterne
in der Hand und dem Mut im Gepäck beginnt in der
Abenddämmerung ein
aufregender Zoorundgang. Aber auch wenn sich an diesem Abend keine
rätselhaften Ereignisse zutragen sollten, bleiben die Besucher von
interessanten Abenteuern nicht verschont. Denn beim
anschließenden
Herbstfeuer laden nicht nur heiße Getränke und gegrillte
Köstlichkeiten
zum Verweilen ein, sondern auch spannend vorgelesene Geschichten.
Zoo Duisburg, 26.10.2006
Es tut sich was vor Halloween - Das Spektakel gegen
Geister
und „Untote“ am Kaiserberg beginnt
Pünktlich zur Herbsteszeit ziehen nächtliche
Nebelschwaden
über Stege und Wege des Kaiserbergs; erst in den frühen
Morgenstunden
pflegen sich die unheilvollen Luftgebilde langsam aufzulösen - und
gerade in den Stunden zwischen Abend und Morgen wollen zartbesaitete
Gemüter sie schon wieder ausgemacht haben: Das große
Drängeln nämlich
ist im Gange - Heerscharen von Geistern, Kobolden, Seelenfängern
und
„Untoten“ formieren ihre Truppen, um in der Nacht vor ‚Allerheiligen’
uns Lebenden das Fürchten zu lehren.
Aber auch auf anderer Seite regt sich Widerstand: Seit Wochen bereits
werkeln Handwerkerkolonnen des Zoos an geeigneten Gegenmitteln, das
Geistervolk - wenn schon nicht zu vernichten, so doch in Schranken zu
halten. Zu solchen Abweisern zählen auch die seit Jahrhunderten
genutzten Lichtermasken aus Kürbissen, in deren ausgehöhlte
Fruchtkörper Fratzen geschnitten werden. Deren grotesk verzerrte
Gesichter bringen selbst dem aufmüpfigsten Geistervolk das Grausen
–
zumal, wenn fahle Lichtlein die fleischigen Hohlköpfe zum Leuchten
bringen… An Hunderten solcher Kalebassen basteln und schneiden zur Zeit
Zoodekorateur und Kinderaktionist „WURZEL“ (mit bürgerlichem Namen
Peter Allenschläger) und seine Hexen-Assistentin RAHEL, damit die
zähnebleckenden Kunstköpfe rechtzeitig am Abend vor Halloween
entlang
der Wege und Freiflächen im Zoo ausgelegt werden können.
Zoo Basel, 26.10.2006
Über 12'600 Unterschriften für das Polarium
Über 12'600 Personen haben die vom Verein der
Freunde des Zoo
Basel lancierte Petition für ein Polarium unterzeichnet. Der Zoo
Basel
freut sich über die begeisterte Unterstützung des Projektes
und bittet
die Regierung, trotz bereits erfolgter Absage, um wohlwollende
Prüfung.
Sollte ein Polarium nicht zu Stande kommen, wird sich der Zoo Basel
bemühen, eine alternative Lösung zu finden. Der Zoo Basel
sieht nach
dem Entscheid des Regierungsrates, an der gewerblichen Neunutzung und
Veräusserung der Markthalle festzuhalten, keine Möglichkeit
mehr, das
Polarium in der Markthalle zu realisieren. Er nimmt hingegen erfreut
zur Kenntnis, dass die Regierung im Rahmen der Entwicklungsplanung des
Zoo Basel Hand bieten will, um eine andere Lösung zu finden. Die
weit
über 12'600 Unterschriften einer vom Freundeverein des Zoos
lancierten
Petition zeigen das grosse Interesse an einem Polarium. Deshalb wird
sich der Zolli bemühen, eine alternative Lösung zu finden, um
den
wichtigen Themenkreis des Klimaschutzes im Rahmen eines anderen
Projektes anzusprechen. Der Bau eines Polariums an einem anderen
Standort wird kaum zu realisieren sein. Einerseits ist die Donation der
Gönnerin Christine Cerletti-Sarasin an Kauf und Ausbau des
Polariums an
die Markhalle gebunden, andererseits ist auch die Vermittlung der
Inhalte des bestehenden Projektes an die Bausubstanz der Markthalle
angepasst. Darüber hinaus hätten die Einnahmen aus der
Vermietung der
Randbebauungen den Betrieb des Polariums finanziell gestützt. Ein
Polarium in der Markthalle hätte nicht nur Pinguine und Seeotter
gezeigt, sondern Einblick in ein äusserst sensibles und
vergleichsweise
unberührtes Ökosystem gegeben und anschaulich die Folgen des
Klimawandels thematisiert. Der Zoo Basel hätte sich
gewünscht, dass das
visionäre Projekt als Chance für die Öffentlichkeit und
die Regio
Basiliensis erkannt wird und deshalb eine Neubeurteilung der
Ausgangslage möglich gewesen wäre. Damit wäre der Zoo
Basel seiner
Grundphilosophie - Naturschutz zu vermitteln, zoologische und
ökologische Bildungsmöglichkeiten anzubieten, Erholung zu
ermöglichen
und Forschung zu betreiben - ein weiteres Mal gerecht geworden. Der Zoo
Basel freut sich über das überwältigende Resultat der
Petition, dankt
der Basler Bevölkerung für die begeisterte Unterstützung
des Projektes,
dem Verein der Freunde des Zoo Basel für seinen unermüdlichen
Einsatz
und bittet die Regierung, die eingereichte Petition wohlwollend zu
behandeln.
Alternativer Bärenpark Worbis, 26.10.2006
Sind wir bereit für Bruno Zwei ? Worbiser Fachleute
fordern
Management für einheimische Beutgreifer
Die STIFTUNG FÜR BÄREN lädt unter
Schirmherrschaft des
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zum zweiten Worbiser
Bärenforum
ein. Vorrangiges Thema wird die Umsetzung von Managementkonzepten zu
den Wildtieren Bär, Wolf und Luchs sein und: Wie bereitet sich
Deutschland auf die Einwanderung heimischer Beutegreifer vor? Ort:
Hochschule für angewandte Wissenschaften und Kunst, Göttingen
Datum: 4.
und 5. November 2006 Zeit: 9:00-18:00 Uhr Bär Bruno, der erste
Einwanderer nach Deutschland seit 170 Jahren, wurde als Problembär
erschossen. Die Wölfe in Sachsen drohen auszusterben, wenn nicht
weitere Tiere zur Blutauffrischung aus Polen einwandern können.
Wildkorridore fehlen. Jedoch nicht nur für Wölfe.
Lebensnotwendig sind
Korridore auch für Luchs und Wildkatze. Und immer noch betrachten
einige Jäger Wolf und Luchs als Jagdkonkurrenten. Die STIFTUNG
FÜR
BÄREN lädt zum zweiten Kolloquium ein, denn Aufklärung,
Akzeptanz und
ein Wildtiermanagement für Bär, Wolf und Luchs tun Not.
„Beweggrund,
diese Veranstaltung auszurichten, ist die zunehmende Einwanderung von
einheimischen Wildtieren, deren dennoch mangelhafte Lobby und die
notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen zur Wiedereingliederung dieser
Tiere“, so Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer STIFTUNG
FÜR BÄREN.
Zoo Landau, 26.10.2006
„Regardez les dromadaires“ Nicht nur für unsere
Nachbarn im
Elsass: Zooführung in französischer Sprache
Nicht nur für unsere Nachbarn und Freunde im
angrenzenden
Frankreich bietet der Zoo Landau in der Pfalz am Sonntag, den 5.
November 2006 um 14 Uhr etwas Besonderes: Pädagoginnen der
Zooschule
werden Erwachsenen und Kindern in französischer Sprache die
Einrichtung
sowie ausgewählte Tierarten des Landauer Zoos vorstellen.
Interessant
ist dieses Angebot aber auch für Schüler oder Erwachsene mit
französischen Fremdsprachenkenntnisse, um das eigene Sprachwissen
aufzufrischen!
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g-o.de - 02.November 2006
Nashorn aus dem Reagenzglas? - Gewinnung von lebenden
Eizellen und anschließende Befruchtung erstmals gelungen
Erstmals ist es gelungen, vitale Eizellen von einem Nashorn zu
gewinnen und anschließend eine Befruchtung im Reagenzglas
herbeizuführen. Auch wenn sich die Zellen anschließend nicht
teilten,
gilt dies doch als Durchbruch für die Reproduktion von
Nashörnern. Die
Forscher wollen mithilfe der neuen Methode die genetische Vielfalt der
Populationen erhöhen. Möglicherweise lassen sich dadurch auch
bedrohte
Arten wie das Nördliche Breitmaulnashorn vor dem Aussterben
bewahren.
„Bislang hat es noch niemand geschafft, lebende Eizellen aus einem
Nashorn abzusaugen“, erläutert Veterinärmediziner Robert
Hermes vom
Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW).
Der
Erfolg, erzielt in einem australischen Zoo, öffne jetzt die
Tür zur
In-Vitro-Fertilisation (IVF). „Diese Methode ist für manche
Nashorn-Unterarten die einzige Möglichkeit, die genetische
Vielfalt zu
erhalten und sie vor dem Aussterben zu bewahren“, sagt Hermes. Der
Reproduktionsexperte weiter: „Da unsere Methode sehr zuverlässig
viele
Eizellen liefert, sind die nächsten Schritte jetzt
Laborexperimente, um
die IVF so weit zu bringen, dass wir Embryonen erhalten und diese dann
potenziellen Muttertieren einpflanzen können.“
Pressetext - 01.November 2006
Zuchterfolg für seltene Leguane - Jerseys
Durrell Wildlife Conservation Trust gibt bedrohten Arten Chancen
Für Naturschützer ist es ein Tag zum Feiern gewesen: Dem
Durrell Wildlife Conservation Trust auf der Kanalinsel Jersey ist es
gelungen, eine der seltensten Leguane nachzuzüchten. Die Blauen
Iguanas
(Cyclura lewisi) von den karibischen Cayman Islands, die 2004 in ihrer
Heimat freigelassen wurden, haben dort offensichtlich erfolgreich
Fuß
fassen können. Demnach sind die Tiere in der Zwischenzeit
geschlechtsreif geworden und haben sich nun vermehrt. "Wir haben drei
Nester von den Leguanen entdekt", berichtet Matt
Goetz, Herpetologe vom Durrell Wildlife Conservation Trust. Die Zahl
der freilebenden Blauen Iguanas ist in den vergangenen Jahren
dramatisch gefallen, schließlich wurde die Spezies als vom
Aussterben
bedrohte Art auf die Rote Liste der World Conservation Union IUCN
gesetzt. ... "Alle drei Nester der Leguane enthielten leere
Eierschalen, die eindeutig darauf hinweisen, dass die Jungen bereits
geschlüpft sind", so Goetz. Nun warten die Forscher darauf, dass
noch
weitere Jungtiere schlüpfen. Ohne Nachzuchtprogramm hätte
diese Art die
kommenden zehn Jahre nicht überlebt.
derstandard.at - 01.November 2006
Rund
100 neue Arten von Meeresbewohnern im Pazifik entdeckt
Mehrfarbiger Wurm, hellpurpurfarbiger Seestern und Einsiedlerkrebs mit
goldenen Zangen
Amerikanische Meeresbiologen haben auf einer dreiwöchigen
Exkursion im
Pazifik rund 100 neue Arten von wirbellosen Tieren entdeckt. Rund um
das Atoll der French Frigate Shoals im Nordwesten der Hawaii-Inseln
stießen die Forscher unter anderem auf einen mehrfarbigen Wurm,
einen
hellpurpurfarbenen Seestern und auf einen Einsiedlerkrebs mit leuchtend
goldenen Zangen, der in enger Gemeinschaft mit einer Seeanemone lebt.
.. Weitere Arten könnten sich noch in den Wasser- und Sandproben
befinden, die die Biologen entnommen haben und die nun im
Ozeanographischen Institut Woods Hole in Massachusetts ausgewertet
werden sollen.
derstandard.at - 31.Oktober 2006
Nashörner
aus der Retorte sollen Bestand erhalten
"Meilenstein" der Reproduktionsmedizin: Berliner Forscher haben
erstmals einer Kuh lebende Eizellen entnommen
Um verschiedene Nashorn-Arten vor dem Aussterben zu bewahren, haben
Berliner Wissenschafter einer Nashornkuh in einem australischen Zoo zum
ersten Mal lebende Eizellen entnommen. Der Eingriff sei weltweit das
erste Mal gelungen und ein Meilenstein in der Reproduktionsmedizin bei
den mächtigen Tieren, teilte das Berliner Leibniz-Institut
für Zoo- und
Wildtierforschung (IZW) am Dienstag mit. Das neue Verfahren
eröffne die
Hoffnung, Nashornembryonen im Reagenzglas heranzüchten und die
Artenvielfalt so besser sichern zu können. "Diese Methode ist
für
manche Nashorn-Unterarten die einzige Möglichkeit, die genetische
Vielfalt zu erhalten und sie vor dem Aussterben zu bewahren", sagte der
IZW-Veterinärmediziner Robert Hermes am Dienstag. Die
nächsten Schritte
seien nun Laborexperimente, um Embryonen zu erhalten. Sie könnten
später potenziellen Muttertieren einpflanzt werden. ... Im August
2005
waren die Berliner Forscher mit der künstlichen Besamung einen
Nashornweibchens im Budapester Zoo nur knapp gescheitert. Das Junge kam
nach 16 Monaten Tragezeit tot zur Welt. Ursache war nach Angaben der
Forscher aber nicht die künstliche Befruchtung, sondern eine
Ablösung
von Teilen der Placenta kurz vor der Geburt.
derstandard.at - 31.Oktober 2006
Dutzende
Delfine in Mozambique verendet
Küstenstreifen bislang keine typische Stelle für Strandungen:
Umweltschützer rätseln nun über den Hintergrund
Dutzende Delfine sind an einem entlegenen Küstenstreifen in
Mozambique
gestrandet und dabei gestorben. 47 Delfine seien am Samstag auf der
Insel Bazaruto an Land geschwommen und hätten sich selbst nicht
mehr
befreien können, sagten Augenzeugen am Montag. Tierschützer
hätten
sechs der Tiere wieder zurück ins Wasser gebracht.
Umweltschützer
rätseln nun über den Hintergrund. "Sie hatten keine Anzeichen
einer
Krankheit und waren nicht in Fischernetze verstrickt", sagte ein
Umweltschützer, der zu den ersten an dem Strand gehörte.
"Irgendetwas
sehr seltsames ist vor sich gegangen." An dieser Stelle seien bisher
nur selten Wale oder Delfine gestrandet.
derstandard.at - 31.Oktober 2006
Australische
Pinguine bekommen Schäferhund-Wächter
Weiterer Schritt von Tierschützern, die Vögel vor
Füchsen zu schützen:
Bislang alle Maßnahmen gescheitert
Mit Schäferhunden wollen australische Tierschützer eine von
hungrigen
Füchsen arg gebeutelte Pinguinkolonie vor einem blutigen Ende
bewahren.
Bisher seien alle Versuche fehlgeschlagen, die Vögel vor den
Räubern zu
schützen, sagte Craig Whiteford vom Umweltamt im Bundesstaat
Victoria
am Dienstag.
Binnen fünf Jahren sei die Zahl der Pinguine auf Middle Island im
Südwesten des Bundesstaates von 5.000 auf ganze hundert gesunken.
Die
Füchse seien bisher durch nichts zu beeindrucken gewesen: Weder
Köder
noch das Ausräuchern ihrer Baue hätten geholfen. ...
Große Erfolge mit
den Vogel-freundlichen Maremma-Hütehunden gab es in Australien
schon
beim Schutz von Hühnern. "Wenn es erfolgreich ist, ist das
Potenzial
enorm", sagte Whiteford. Denn Victorias Pinguin-Kolonien reihten sich
vor der Küste wie Perlen auf einer Kette aneinander.
welt.de - 31.Oktober 2006
Endlich können wir die Koalas retten
Drei knuddelige Koalas im Zoo in Sydney sind eine kleine Sensation: Sie
entstanden bei einer künstlichen Befruchtung.
Wissenschaftler in Australien haben drei Koala-Babys vorgestellt, die
mit Hilfe einer neuen Methode zur künstlichen Befruchtung im
Reagenzglas gezeugt wurden. Insgesamt wurden so acht Koalababys
geboren. Sie sind inzwischen zehn bis zwölf Monate alt.
Bei der neuen Methode wird das Sperma mit einer Speziallösung
versetzt,
wodurch es lange haltbar wird. Projektleiter Steve Johnston von der
Universität Queensland erklärte, mit der neuen Technologie
könne
Koala-Samen innerhalb Australiens und letztlich auch nach Übersee
transportiert werden. Der Koala gilt nicht als bedrohte Tierart. In
Teilen der Staaten
Queensland und New South Wales ist sein Überleben jedoch
gefährdet.
Die Biologen wollen nun die erste Samenbank der Welt für Koalas
aufzubauen. „Der nächste Schritt ist der Einsatz gekühlter
Spermien und
danach die Verwendung aufgetauter gefrorener Spermien aus der
Samenbank.“ Die Samenbank werde eine Überprüfung jedes
einzelnen Tieres
auf Erbkrankheiten ermöglichen und es erlauben, die genetische
Vielfalt
der Koalapopulation zu steuern. Bisher habe man mit der
In-vitro-Befruchtung zwölf Koalas gezeugt.
derstandard.at - 30.Oktober 2006
Koalas
aus dem Reagenzglas
Sie tragen Namen wie "Arania", "Happy J" und "Sapphire" und wurden nun
von australischen Wissenschaftern der Öffentlichkeit vorgestellt:
Koala-Babys, die mit Hilfe einer neuen Methode zur künstlichen
Befruchtung im Reagenzglas gezeugt wurden. Insgesamt wurden so acht
Jungtiere geboren, die inzwischen zehn bis zwölf Monate alt sind.
dieneueepoche.com - 30.Oktober 2006
Wissenschaftler in Australien präsentieren im
Reagenzglas gezeugte Koalas
Wissenschaftler in Australien haben der Öffentlichkeit am Montag
drei
Koala-Babys vorgestellt, die mit Hilfe einer neuen Methode zur
künstlichen Befruchtung im Reagenzglas gezeugt wurden. Insgesamt
wurden
so acht Koalababys geboren, die inzwischen zehn bis zwölf Monate
alt
sind. Bei der neuen Methode wird das Sperma mit einer
Speziallösung
versetzt, wodurch es lange haltbar wird. Projektleiter Steve Johnston
von der Universität Queensland erklärte, mit der neuen
Technologie
könne Koala-Samen innerhalb Australiens und letztlich auch nach
Übersee
transportiert werden. Der Koala gilt nicht als bedrohte Tierart, in
Teilen der Staaten Queensland und New South Wales ist sein
Überleben
aber gefährdet.
derstandard.at - 28.Oktober 2006
Globale
Erwärmung begünstigt tödliche Pilz-Epidemie bei
Fröschen
Bestand schwindet weltweit: Laut Forscher klarstes Beispiel für
Zusammenhang zwischen Klimaänderung und stärker werdenden
Infektionen
Dass die Frösche und Kröten der Welt extrem unter Druck
geraten sind,
ist keine Neuigkeit mehr. Nun haben Forscher des National Museum of
Natural Science in Madrid erstmals entdeckt, dass auch die iberische
Geburtshelferkröte ein Opfer der tödlichen Pilzerkrankung
geworden ist.
Und diese Pilzerkrankung wird offensichtlich durch die globale
Erwärmung richtig angefeuert, berichtet das Wissenschaftsmagazin
New
Scientist in seiner jüngsten Online-Ausgabe. Eine ähnliche
Konstellation konnten Forscher in den südamerikanischen Bergen
feststellen. ... Die
Wissenschaftler haben auf ihre Arbeit großes Echo in der Fachwelt
erhalten. Auch Experten aus Costa Rica wie etwa der Ökologe Alan
Pounds
vom Monteverde Cloud Forest Preserve haben sich dazu gemeldet und auf
die alarmierende Situation der Froschlurche auch in unbewohnten und
geschützten Gebieten hingewiesen. "Der Rückgang der Amphibien
macht
klar, dass die Schaffung von Parks und Schutzzonen allein bei weitem
nicht ausreicht." Pounds hatte mit seinem Forscherteam daraufhin
gewiesen, dass auch der Rückgang der Amphibien in Mittelamerika
mit der
Klimaänderung in Zusammenhang steht.
vdbiol.de - 27.Oktober 2006
Bemühungen zur Wiedereinbürgerung des
Störs
Seit 1996 finanziert das Bundesamt für Naturschutz (BfN) im
Auftrag des
Bundesumweltministeriums Forschungsvorhaben zur Arterhaltung und
Wiedereinbürgerung des Störs in Deutschland. Im Rahmen eines
Versuchsbesatzes im Juli im Einzugsgebiet der Peene konnten erste
wichtige Informationen über das Verhalten von Jungstören nach
dem
Besatz gewonnen werden. Von besonderem Interesse waren das
Wanderverhalten der bis zu 50 cm langen Tiere sowie die Nutzung der
verfügbaren Lebensräume für die Wissenschaftler als
Testvorlauf auf den
zukünftigen Erstbesatz im Odergebiet. Dazu wurden die jungen
Störe mit
Sendern ausgestattet. ... Im Bereich des Peenestroms waren die Fischer
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