E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 341 vom 26. Oktober 2006


Liebe Leser,

an ausgefallenen Aktionen mangelt es in den Zoos zum Saisonende wahrlich nicht. Ich werde es unserem Kolumnisten gleichtun und das merkwürdige Hallo-Hoffen-Fest (frei übersetzt), das uns dieses Wochenende wieder aufgedrängt wird, nicht weiter erwähnen.
Bemerkenswert hingegen finde ich, was aus Lama-Wolle, die man sich anderswo kostenlos aus dem Gehegezaun pflücken kann, alles so
gemacht werden kann. Zum Beispiel kleine Häkel-Horste - Elefant-Tiger-und-Co-Gucker wissen, was ich meine. Alle anderen seien auf die Website des Leipziger Zoos verwiesen:

Die Aktion hat begonnen: 12 "Häkel-Horste" werden versteigert!
Der Erlös kommt übrigens zu 100% einem Projekt für die äußerst bedrohten Nasenfrösche zugute (und selbst auf der Startseite der Website wird gleich für Artenschutz geworben).

Zwei Wermutstropfen mischen sich dennoch ein: Zum einen ist die Website des Zoos zur Zeit überlastet und zur ET&Co-Zeit am Freitagabend meist gar nicht mehr zu erreichen (Geduld!). Zum anderen fehlt bislang ein Direktlink zu Ebay. Das holen wir hiermit nach:

Übersicht: http://search.ebay.de/_W0QQsassZzooleipzig1QQhtZ-1
Direktlink zu Lama 1 (damit Sie auch nach Auktionsende das Ergebnis sehen können)
Letzter Stand gerade eben: "Horst 1" steht knapp unter - halten Sie sich fest - 800 Euro!
Und Auktionsende ist erst morgen Abend. Nasenfrösche, Kopf hoch!

18:35
Dirk Petzold


Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem Luftbild eines europäischen Hauptstadt-Zoos.
Was zeigt er?


Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei maps.google.com
Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze Stadt bzw. deren Lage sehen (Sie benötigen dafür einen Browser der neueren Generation).
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste Woche warten...


Lösung von letzter Woche: Vivarium des Tierparks Dählhölzli, Bern

Zoos  –  Meldungen

Tirol Online - 20. Okt 2006
Alpenzoo droht eine bärige Pleite: Zach hofft auch Herbst
Mit einem finanziellen Hilferuf an Stadt und Land versucht Direktor Martys den Alpenzoo vor der Zahlungsunfähigkeit zu retten. Jobs und Tiere seien aber nicht in Gefahr. "Damit der Alpenzoo heuer noch bis zum Jahresende zahlungsfähig ist, sehe ich mich veranlasst, um eine Nachtragssubvention in Höhe von 50.000 Euro zu bitten." Michael Martys, Direktor des Innsbrucker Alpenzoos, hält in einem internen E-Mail vom 25. September an Bürgermeisterin Hilde Zach nicht mit den finanziellen Schwierigkeiten des beliebten Tiergartens hinterm Berg. Der Alpenzoo stehe aber weder vor dem Konkurs noch müssten Mitarbeiter entlassen werden oder gar die Tiere Hunger leiden, versichert Martys: "Ich muss nur in meiner Funktion als Geschäftsführer rechtzeitig auf die schwierige Situation aufmerksam machen." Das Finanzloch erklärt Martys vor allem mit einem Einbruch der Besucherzahlen: "Wir hatten von Jänner bis September ein Minus von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr." Das leidige Dauerthema der fehlenden Parkplätze will Martys endlich gelöst wissen. Aber auch die ungünstigen Witterungsverhältnisse (Dauerregen im April/Mai gefolgt von Tropenhitze im Juni/Juli) trugen ihr Scherflein zur Misere bei. Schon für nächstes Jahr rechnet der Alpenzoo-Chef wieder mit einem Besucheranstieg. Daher wurde und wird auch viel investiert: Steinbockgehege, Terrarien und Volieren und dergleichen mehr. Für die Bauvorhaben bekommt der Alpenzoo heuer von Stadt und Land Sondersubventionen von je 218.000 Euro. Seit 1983 zahlten Stadt Innsbruck und Land Tirol über 6,3 Millionen Euro für den laufenden Betrieb des Alpenzoos aus. Pro Jahr fließen hier 363.000 Euro. Dazu kommen Investitionssubventionen. 75 Prozent des laufenden Betriebs muss der Alpenzoo selbst berappen.

Tirol Online - 20. Okt. 2006
Finanzspritze für Innsbrucker Alpenzoo gesichert
Der in Finanznöten befindliche Innsbrucker Alpenzoo kann aufatmen: Die von der Politik geforderten 100.000 Euro werden schon in Kürze fließen. Eindringlich hatte Martys in zwei Schreiben an Stadt und Land um Nachtragssubventionen in der Höhe von je 50.000 Euro gebeten. Ein zehnprozentiger Einbruch bei den Besucherzahlen - ausgelöst hauptsächlich durch die eingestellte Hungerburgbahn sowie die Parkplatzmisere - hätten zu einem finanziellen Engpass geführt. Viele Gäste haben Martys gestern besorgt nach dem Wohl des Betriebs gefragt: "Auch einige neue Sponsoren haben sich gemeldet."

Tirol Online - 20. Okt. 2006
Ponys und Esel sollen die Parkplatzprobleme lösen
Kreative Ideen zur Lösung des Parkplatzproblems beim Alpenzoo fordern jetzt die Grünen. Auch tierische Alternativen sollen dabei zum Einsatz kommen. Stadträtin Uschi Schwarzl fordert mehr Phantasie und Kreativität bei der Suche nach Alternativen: "Wenn die neue Hungerburgbahn fertig ist, könnten doch Ponys oder Esel die Kinder von der Haltestelle abholen und zum Eingang bringen." Das würde sicher viele zum Umsteigen bewegen. Weitere Parkplätze zu errichten, bevor die neue Bahn in Betrieb ist, "das wäre ja fast schon ein Schildbürgerstreich".


Die Welt - 20. Okt. 2006
Wildtierforscher übernehmen ein neues Zentrum
Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) hat gestern an der Alfred-Kowalke-Straße 17 nahe Tierpark in Friedrichsfelde ein neues, viergeschossiges Gebäude in Betrieb genommen. Die Kosten von sechs Millionen Euro - inklusive Sanierung des beengten Altbaus - teilten sich Bund und Land Berlin. Das Institut soll zum europäischen Kompetenzzentrum für Wildtierforschung werden. IZW-Direktor Prof. Heribert Hofer sagte: "Mit dem Neubau können wir modernste Technologien in den Dienst des Artenschutzes stellen." Im Mittelpunkt stünden Forschungen zum Überleben und der Anpassungsfähigkeit bedrohter Wildtiere unter veränderten ökologischen Bedingungen. Auf 1400 Quadratmetern entstanden neue Labore und ein tiermedizinischer Bereich, in dem viele Zoo- und Wildtiere behandelt werden können. Die Tierklinik verfügt über Ultraschall, Endoskopie und Computertomografie. Auch ein Hörsaal und Arbeitsräume für Studenten wurden geschaffen.


Die Welt - 24. Okt. 2006
Eigentümer für Riesenrad am Zoo gesucht
Mit dem "Global View"-Fonds, aufgelegt von der DBM Fonds Invest, einer Tochtergesellschaft der Delbrück Bethmann Maffei AG, sollen weltweit vier Aussichtsräder - in Berlin, Dubai, Peking und Tsing Tao - finanziert werden. "Am 6. November beginnt der offizielle Verkauf", teilte Christian Harreiner, Geschäftsführer des Fondsinitiators, gestern mit. Um ein Stück Aussichtsgondel ihr Eigen nennen zu können, müssen potenzielle Anleger allerdings tief in die Tasche greifen: Die Mindestzeichnungssumme beträgt 10.000 Euro. Spätestens bis zum 30. März kommenden Jahres soll die Summe von insgesamt 200 Millionen Euro zusammengekommen sein. Auf das Berliner Rad entfallen etwa 50 Millionen Euro. Während in Peking bereits der Vertrag unterschrieben wurde und der Bau demnächst beginnt, ist es in Tsing Tao und Dubai noch nicht so weit. Auch in Berlin ist das Vorhaben noch nicht abgesegnet, weil der Senat nur eines der zwei in Planung befindlichen Riesenräder genehmigen will. Das rund 13.000 Quadratmeter große Grundstück am Zoo, auf dem sich das 175 Meter hohe Rad der "World Wheel Berlin Holding GmbH" drehen soll, ist aber bereits für geschätzte 23 Millionen Euro gekauft. Projektentwickler Michael Waiser hat 120 Millionen Euro Kosten veranschlagt. "70 Millionen Euro davon werden über Kredite finanziert", erläuterte Harreiner das Konzept.


Mannheimer Morgen - 23. Okt. 2006
Zoo erwartet Besucher-Rekord
Dieses Jahr könnte es klappen: Mit mehr als einer halben Million Besucher darf sich der Zoo auf einen neuen Besucherrekord freuen. "Eigentlich wollten wir diese Marke überspringen, wenn das neue Elefantenhaus steht. Aber so ist es uns noch lieber," kommentiert Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann den angepeilten Rekord. Zum Jahresbeginn sah das noch ganz anders aus. Erst im Sommer hat sich das Blatt gewendet. Im August wurde mit über 70 000 Besuchern der stärkste Zustrom verzeichnet, den der Zoo je gesehen hat. Bislang kamen dieses Jahr bereits mehr als 465 000 Besucher in den Zoo. Auf den Lorbeeren will sich der Tiergarten aber nicht ausruhen: "Wir müssen im Service neue Akzente setzen", sagte Zoodirektor Wünnemann.


Kölner Stadt-Anzeiger - 21. Okt. 2006
Kölner Zoo erhält Auszeichnung
Der Kölner Zoo ist für seine Naturschutz-Bemühungen in Vietnam mit dem "EAZA Conservation Award" des europäischen Zoo-Verbandes (EAZA) ausgezeichnet worden. Zoo-Chef Theo Pagel teilte am Freitag mit, dass die Kölner einen 18 Hektar großen Bereich im Gebiet Phong Nha-Ke Bang erschlossen hätten, um dort vom Aussterben bedrohte Affenarten anzusiedeln. Nachdem der Zoo im Jahr 2000 das 6 Millionen Euro teure Großprojekt "Regenwald" in Köln ins Leben gerufen hatte, habe man beschlossen, auch vor Ort aktiv zu werden.


Deutschlandradio - 23. Okt. 2006
Arche Noah für Löwe, Tiger und Panther
In der freien Wildbahn ist das Überleben vieler Großkatzen gefährdet. In Frankreich versucht man nun, diese vom Aussterben bedrohten Raubkatzen zu retten in dem 60 Hektar großen Schlosspark von Lumigny, 50 Kilometer östlich von Paris. Nach eigenen Angaben ist dieser neue, privat betriebene Raubkatzenpark der größte in Europa. Gregory Breton ist der Biologe im Raubkatzenpark. Bei seinen Kontrollgängen im Park wird Gregory Breton immer wieder von Besuchern angesprochen. Denn vor jedem Gehege hat er Tafeln aufstellen lassen, die in französisch und englisch Auskunft geben über die jeweilige Katzenart. Auf vielen Tafeln wird detailliert erklärt: die Wildtiere sterben aus, weil der Mensch ihr natürliches Lebensumfeld zerstört. Erklärtes Ziel des Raubkatzenparks ist es, gemeinsam mit anderen Zoos in Europa, Arten zu erhalten, um sie später wieder in freier Wildbahn anzusiedeln. Doch das liegt noch in weiter Ferne, weiß auch Tierparkbesitzer Patrick Jardin.


ORF.at - 20. Okt. 2006
Bewerber für Geschäftsführer-Posten
Der Tierpark Herberstein ist seit 1. Oktober vom Land Steiermark gepachtet. Mit 1. Dezember soll der Landestierpark auch einen neuen Geschäftsführer bekommen. Am Montag endet die Ausschreibungsfrist; der Andrang für den Job ist sehr groß. Bis jetzt gibt es 22 Bewerber für den Geschäftsführerposten. Das gab der zuständige Tourismusreferent Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer (ÖVP) bekannt. Bis Montag haben weitere Bewerber Zeit, ihr Interesse anzumelden. Danach wird ein Gremium rund um den Schönbrunner Zoodirektor Helmut Pechlaner und Tourismusfachleuten den neuen Geschäftsführer auswählen. Der bisherige Tierpark-Geschäftsführer Andreas Kaufmann hat sich nicht beworben. Er soll aber im Tierpark bleiben und als zoologischer Leiter arbeiten. Außerdem wird auch für die neue Steirische Landestiergarten Gesellschaft ein Aufsichtsrat gebildet. Dieser sei zwar nicht zwingend vorgeschrieben, dennoch werde es ein kleines Kontrollgremium mit sieben Mitgliedern geben, so Schützenhöfer.

derStandard.at - 20. Okt. 2006
Causa Herberstein: Bald neuer Tierparkchef
Wenig Neues zur Causa Herberstein, aber dafür eine Neuigkeiten in Sachen neuer Landesgesellschaft für den oststeirischen Tierpark gab es in der Sitzung des Untersuchungsausschusses des steirischen Landtags am Freitag in Graz. LHStv. Hermann Schützenhöfer (V) gab bekannt, dass sich für die Ausschreibung des Geschäftsführerpostens bis Donnerstag 22 Bewerber gemeldet hätten. Er sei zuversichtlich, bis Dezember einen neuen Leiter präsentieren zu können, so Schützenhöfer.
Die Auswahl werde von einer Gruppe von Touristikfachleute sowie dem Schönbrunner Zoodirektor Helmut Pechlaner und dem Wirtschaftstreuhänder Klaus Rabel getroffen. Der wissenschaftliche Leiter des Tierparks, Andreas Kaufmann, habe sich nicht um die Geschäftsführung beworben.

Kleine Zeitung - 19. Okt. 2006
Shopping-Center sponsert Herberstein und Piber
Die Shoppingcity Seiersberg (SCS) wird in den nächsten Jahren die Pacht für den Tierpark Herberstein übernehmen. Landeshauptmann Franz Voves (S) sprach der SCS seinen Dank aus. "Wir freuen uns, dass in der Causa Herberstein ein gutes Ende gefunden wurde und werden nun wie versprochen die jährliche Pacht von 92.500 Euro für die nächsten fünf Jahre übernehmen. Ferner wird es ein Sponsoring für das Gestüt in Piber, ebenfalls in dieser Höhe, geben", so Martin Klein, der zusammen mit Christian Guzy als Geschäftsführer der SCS fungiert. Der Landeshauptmann erinnerte daran, dass es gelungen sei, die Pacht für den Tierpark Herberstein von 304.000 Euro pro Jahr auf 92.500 Euro zu reduzieren.

ORF.at - 20. Okt 2006
Politikertag im Herberstein-Ausschuss
Mit der Befragung von Spitzenpolitikern ist am Freitag der Herberstein-Untersuchungausschuss fortgesetzt worden. Im Mittelpunkt stand einmal mehr die umstrittene Ferialverfügung, die die damalige LH Waltraud Klasnic veranlasst hatte. "Diese Million der Frau Landeshauptmann hätte ich wahrscheinlich auch gemacht, weil sonst der Tierpark eingegangen wäre", sagte Schützenhöfer. Ein zweites Mal sei der Tierpark Ende des Vorjahres vom Zusperren bedroht gewesen, hier sprang das Land mit einer Überbrückungshilfe in Höhe von 450.000 Euro ein. Von diesem Geld liegen übrigens noch mehr als 128.000 Euro auf einem Treuhandkonto. Dieser Betrag stehe jetzt der neuen Steirischen Landestiergartengesellschaft, die den Tierpark Herberstein im Oktober übernommen hat, zur Verfügung, sagte Schützenhöfer.

APA OTS - 25. Okt. 2006
Tierpark Herberstein: Winterspeck und Löwentraum
Kurz vor der Winterpause ist die Tierwelt in Herberstein in zwei Lager geteilt: Während einige Tiere noch eifrig mit den Vorbereitungen auf den Winterschlaf beschäftigt sind, genießen die "Exoten" völlig entspannt das angenehme Herbstwetter für ein wärmendes Sonnenbad. Auch der Tierpark selbst steht kurz vor dem Winterschlaf, denn auch in diesem Jahr wird der Tierpark über die Wintermonate schließen. Bis 5. November 2006 herrscht jedoch Vollbetrieb.


Lübecker Nachrichten - 21. Okt. 2006
Braunbär "Lothar" bekommt Gesellschaft
Braunbär "Lothar" im Bärenwald von Stuer im Müritzkreis bekommt Gesellschaft. Nach zwölf Tagen allein soll am 25. Oktober seine Schwester aus dem Wildpark Löffingen im Schwarzwald in das Gehege kommen. "Lothar" hatte jahrelang mit Bärenschwester "Cindy" zusammen in einem nicht artgerechten Gehege mit Betonfußboden gelebt. Das fast 300 Kilogramm schwere Bärenmännchen war am 13. Oktober von der Tierschutzstiftung "Vier Pfoten" als erster Bewohner im Bärenwald aufgenommen worden und hatte große Besucherresonanz ausgelöst.




Planung und Bau 

Bieler Tagblatt - 25. Okt. 2006
«Sentimentaler Aktienkauf»
Es geht wieder vorwärts in Sachen Bärenpark - nachdem man in der letzten Zeit das Gefühl gewinnen konnte, dass die Geldsuche für das 9,7-Millionen-Franken-Projekt ins Stocken geraten ist. Und so freute sich denn die zuständige Gemeinderätin Barbara Hayoz gestern vor den Medien auch, «nach langer Zeit wieder Neues berichten zu können». Sie stellte die Mobiliar als 2,5 Millionen Franken beisteuernder «Presenting Partner» vor und gab bekannt, dass sich die Burgergemeinde mit 500000 Franken engagiert. Weil in der Finanzierung momentan ein Loch von über 2 Millionen Franken klafft, wird das im Mai angekündigte «professionelle Fundraising» nun auf der Stufe «Klein- und Kleinstspenden» gestartet. Weil laut Hayoz in ihrer Direktion das Know-how dafür fehlt, führt Bern Tourismus die öffentliche Spendenkampagne durch. In einer Leistungsvereinbarung verpflichtet sich die Organisation, eine Million Franken zu sammeln. Parallel zur Sammelaktion im Publikum bleibt Hayoz aktiv. Neben der Mobiliar als «Presenting Partner» sieht ihr Finanzierungskonzept vier «Partner», die sich mit mindestens 500 000 Franken engagieren, und beliebig viele Donatoren in zwei Kategorien (ab 100000 respektive 20000 Franken) vor. Bereits hätten sich zwei «Partner» verpflichtet, die noch nicht genannt sein wollen, sagte Hayoz. Des Weiteren konnte sie mit der Bäckerei Glatz und Feldschlössli die ersten Donatoren vermelden. Mit weiteren «Partnern» verhandle sie.
Diesen Sommer wurde still und leise wieder ein Bärenwärter eingesetzt: Walter Bosshard, bis dahin im Tierpark als Pfleger in der Abteilung Raubtiere tätig. Man wolle zeigen, dass man an die Realisierung des Bärenparks glaube, sagte Tierpark-Direktor Bernd Schildger gestern am Rande der Medienorientierung: «Die Einsetzung eines Bärenwärters ist auch ein symbolischer Akt.» Ob Bosshard nach der geplanten Eröffnung des Bärenparks im Sommer 2009 Verstärkung benötigt, sei noch nicht klar, sagte der erste neue Bärenwärter von Bern.

SF Tagesschau - 24. Okt. 2006
Bessere Bedingungen für Berner Bären
Die Stadt Bern und Bern Tourismus spannen beim Fundraising für den geplanten Bärenpark am Aarehang zusammen. Bern Tourismus soll mit einer Spendenkampagne eine Million Franken einholen. Das Interesse an der Realisierung des Bärenparks sei auf beiden Seiten gross, teilten die Stadt und Bern Tourismus anlässlich einer Medienorientierung mit. Ziel der Kampagne ist neben dem Sammeln von Geld, die Berner Bevölkerung hinter das Projekt zu scharen. Der Bärengraben, der im kommenden Jahr 150 Jahre alt wird, gilt als eines der Wahrzeichen der Bundesstadt.

Hannoversche Allgemeine - 24. Okt. 2006
Die Yukon Bay kann kommen
Die neue Attraktion für den Zoo Hannover ist jetzt in greifbare Nähe gerückt. Für das 25 Millionen Euro teure Projekt der Alaskalandschaft Yukon Bay gibt es endlich eine umsetzbare Finanzierung. Nach HAZ-Informationen war es das Kölner Immobilienunternehmen Vivacon, das am Montag auf der Investorenmesse ExpoReal ein konkretes Angebot unterbreitet hat. Yukon Bay ist der letzte Schritt des Umbaus vom Tierpark alten Zuschnitts zum Erlebniszoo. Pinguine, Wölfe, Eisfüchse, Robben und endlich auch wieder Eisbären sollen ein 22 000 Quadratmetern großes Areal bekommen, in dem sie artgerecht gehalten werden. Besucher erleben die Alaskalandschaft als Abenteuer: Glasscheiben geben den Blick unter Wasser frei, Geschichten von Goldgräbern und Fischern dekorieren die Tierwelt. Bislang scheiterte das Großprojekt am Geld, in der Politik gab es lange Gezänk sogar um geringfügige Planungskosten. Jetzt ist der Weg geebnet. Die Region hat gut eine Viertelmillion Euro für die Planung bewilligt, im Koalitionsvertrag der rot-grünen Regionsmehrheit findet sich nach anfänglichen Bedenken der Grünen eine klare Aussage zugunsten von Yukon Bay, und prompt gibt es auch Erfolge bei der Finanzierung. Das von der Vivacon unterbreitete Angebot sieht eine 99-jährige Vertragslaufzeit vor. Das Unternehmen zahlt rund 12,5 Millionen Euro – den Rest soll eine EU-Förderung beisteuern – und erhält dafür dauerhaft eine Jahrespacht über rund 700 000 Euro vom Zoo. Der zahlt bislang nur eine symbolische Miete von einem Euro und müsste das Geld aus zusätzlichen Einnahmen durch neue Besuchermassen aufbringen. Das Konzept ist von der Rechtsabteilung der Stadt, der das Grundstück gehört, bereits geprüft und für umsetzbar befunden worden. Der noch auszuarbeitende endgültige Vertrag soll eine so genannte Exit-Klausel vorsehen, um zu verhindern, dass der Zoo bei Zahlungsunfähigkeit an das Unternehmen fällt. Baustart könnte bereits im November 2007 sein. 2009 wäre dann die Eröffnung von Yukon Bay – und der Zoo hätte seine Rundumerneuerung geschafft.


webjournal.ch - 26. Okt 2006
Über 12'600 Unterschriften für das Polarium
Über 12'600 Personen haben die vom Verein der Freunde des Zoo Basel lancierte Petition für ein Polarium unterzeichnet.
Der Zoo Basel freut sich über die begeisterte Unterstützung des Projektes und bittet die Regierung, trotz bereits erfolgter Absage, um wohlwollende Prüfung. Sollte ein Polarium nicht zu Stande kommen, wird sich der Zoo Basel bemühen, eine alternative Lösung zu finden. Der Zoo Basel sieht nach dem Entscheid des Regierungsrates, an der gewerblichen Neunutzung und Veräusserung der Markthalle festzuhalten, keine Möglichkeit mehr, das Polarium in der Markthalle zu realisieren. Er nimmt hingegen erfreut zur Kenntnis, dass die Regierung im Rahmen der Entwicklungsplanung des Zoo Basel Hand bieten will, um eine andere Lösung zu finden.

Lübecker Nachrichten - 20. Okt. 2006
Neue Baummarderanlage im Wildpark Eekholt
Platz haben sie, auch um das zu tun, was Baummarder am liebsten machen, wenn sie eines Menschen ansichtig werden: Flüchten. Trotzdem ist die neue Baummarderanlage im Wildpark Eekholt - so paradox es klingen mag - so gestaltet, dass man sich gut beobachten kann: Marder und Mensch. Wie sehr es gedankt wird, wenn dies nicht hehre Postulate bleiben, sondern wenn Mensch und (Wild)tier tatsächlich in nahen Augenkontakt treten, wird aus den Besucherzahlen in Eekholt deutlich. Abgerechnet wird am Jahresende, aber schon jetzt, so Freiherr von Schenck, lasse sich sagen, dass der August und der September die besten Monate seit Bestehen des Wildparks überhaupt gewesen seien. Die neue Anlage wurde um hohe Bäume herum gebaut und nicht nur das: Mit 360 Quadratmetern und vier Metern Höhe ist sie sechs mal so groß wie zuvor. Bei Regen können die Besucher die beiden Baummarder durch das Pavillongitter "Auge in Auge" beobachten. Im Pavillon finden sich auch zahlreiche Informationen. Bei gutem Wetter geht man auf die Beobachtungsplattform und verfolgt die Marder von oben - natürlich nur mit dem Auge, dem Teleobjektiv oder dem Fernglas. Den Großteil der Kosten von 29 000 Euro für das Gehege hat der Förderungsverein Wildpark Eekholt um seinen Vorsitzenden Klaus Martens übernommen.

Märkische Allgemeine - 26. Okt 2006
Eine Eulenburg wächst im Tierpark
Vielleicht ist ja die Eulenburg - heute erfolgt die offizielle Grundsteinlegung - das letzte große Bauvorhaben des Fördervereins für den Perleberger Tierpark. Vorsitzender Hartmut Martin sieht jedenfalls nach dem neuen Wolfsgehege und der gerade im Entstehen begriffenen Eulenburg in absehbarer Zeit kein vergleichbares Vorhaben. Nach den Plänen von Architekt Klaus Röpke entsteht eine Burgruine mit einem großen Tor, einer mehr als drei Meter hohen Mauer und zwei Türmen, wobei der eine schon recht verfallen erscheinen soll. Im Mauerwerk sind Nischen vorgesehen, in denen sich Eulen wohl fühlen können. Die Überspannung des Geheges ruht auf fünf Meter hohen Masten. Die Besucher werden das Freigehege betreten und die Vögel an ihren Nistplätzen beobachten können. Beim Wolfsgehege konnte der Verein noch Fördermittel einplanen; bei der Eulenburg ist dies nicht der Fall.

Cellesche Zeitung - 23. Okt. 2006
Wildpark in Müden neu eröffnet
Der Wildpark in Müden ist in letzter Zeit durch Erweiterungen, Umbauten und Änderungen in vielen Details neu gestaltet worden. Am Sonntag wurde er mit einer kleinen Feier neu eröffnet. Bei einem „Tag der offenen Tür” nahmen viele Besucher die Neugestaltung in Augenschein. “Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, fasste Faßbergs Bürgermeister Hans-Werner Schlitte am Schluss seiner kleinen Begrüßungsansprache zusammen. Er hatte die Vogelvoliere, ein Insektenhotel, einen Pavillon angesprochen, die als die markantesten Neuheiten errichtet worden sind. Hinzu kommt ein Wirtschaftsgebäude mit integriertem Eingang. Wenngleich rund die Hälfte aller Kosten durch diverse Spenden und Zuschüsse aufgebracht wurde, so dankte Schlitte ganz besonders den vielen ehrenamtlichen Helfern, die in zahllosen Arbeitsstunden die Fertigstellung erleichtert hatten. Ein Tag der offenen Tür bot Gelegenheit, sich im Wildpark umzusehen.

Tirol Online - 19. Okt. 2006
Wildpark Assling: Bald könnten auch Wölfe Besucher anlocken
Das traumhafte Herbstwetter hatte großen Anteil am Besucherrekord im Wildpark Assling. Über 40.000 besuchten den privaten Tiergarten. Der fast zehn Hektar große Tiergarten kann sich dieses Jahr aber nicht nur über besondere Zuchterfolge - auch Luchse und Uhus kamen in den letzten Monaten zur Welt - sondern auch über einen Rekordbesuch freuen. Die Hälfte der Besucher kam aus Südtirol und Italien. "Insgesamt konnten wir heuer eine Steigerung von zehn Prozent erzielen", weiß Lukasser und verweist stolz auf die zahlreichen Einträge im Gästebuch. Im nächsten Jahr soll das Gehege für die Wildkatzen neu errichtet und mit der Planung einer großzügigen Luchsanlage begonnen werden. Dass in absehbarer Zeit neben Steinböcken, Hirschen, Wildschweinen und Steinadlern auch Wölfe zum Besuch im Wildpark animieren, scheint nicht ausgeschlossen. Der Wildpark ist noch bis 31. Oktober geöffnet. 



Aktionen

Volksstimme - 20. Okt. 2006
Warum sich der Zoo ein Stadion baut und Nashorn "Malindi" uns verläßt
Magdeburgs Zoo ist ohne Zweifel eine beliebte Einrichtung. Rund 280 000 Gäste werfen jährlich einen Blick auf Elefant, Tiger & Co. Doch mehr als das ist bisher kaum möglich – die Tiere bleiben bis auf das Streichelgehege für die Ziegen meist dort, wo sie sind: Für den Besucher unerreichbar hinter Gittern. Das soll sich ändern. Der Zoo hat sich dafür eigens ein eigenes " Stadion " bauen lassen. Morgen ist Premiere. Nach neuen Spezialführungen zu einzelnen Tieren wie Pinguinen, Kamelen oder den Halbaffen wird morgen ein eigenes kleines " Stadion " eingeweiht : die " Tierisch-nah " -Arena. 200 Zoo-Besucher finden hier Platz, die ohne zusätzlichen Eintritt Vorführungen von Zoo-eigenen Tieren und aus gastierenden Tier-Shows erleben können. " Damit erweitert der Zoo konsequent sein ‚ Tierisch-nah ‘ - Angebot ", sagt Zoo-Chef Kai Perret, der sicher ist, dass die umgebaute ehemalige Pony-Anlage schnell das Herz der Zoo-Besucher erobern wird. Der Zoo hat deshalb nicht nur umgebaut, sondern auch " umgeschult ". Einige Mitarbeiter haben sich speziell auf die Tiervorführungen vorbereitet, die morgen in der Arena ihre Premiere haben. Vorerst werden in die Shows nur Huskys, Lamas, Yaks, Esel und Trampeltiere eingebaut, aber der Zoo-Chef verspricht mehr, ohne konkret zu werden : " Im nächsten Jahren werden wir einige Überraschungen anbieten ", so Kai Perret. Neu wird aber auch : Der Zoo baut im Bereich des Wirtschaftshofes eine Auffangstation für verletzte Wildtiere und aufgefundene Exoten, um deren Betreuung zu verbessern und sie anschließend – so weit möglich – wieder in die Freiheit zu entlassen.

Mitteldeutsche Zeitung - 23. Okt. 2006
Wer beobachtet da wen - Auge in Auge mit dem Bären
Zum Herbstfest hatte der Zoo Aschersleben am Sonntag eingeladen. Und wären da nicht die rotbraunen und gelben Blätter gewesen, die immer wieder auf den laubbedeckten Boden gefallen sind, hätte man sich angesichts des blauen Himmels und der warmen Sonnenstrahlen eher an einen Frühlingstag erinnert gefühlt. Und so fanden sich auch etliche Besucher ein, die sich mit auf den Weg zu der in dieser Saison letzten Führung mit Zooleiter Dietmar Reisky machten. Vorbei ging es an den Lamas zu den Großkatzen. Dort bot sich die Gelegenheit, mit einem fünf Wochen alten Jaguar auf Tuchfühlung zu gehen. Höhepunkt während der Führung war die Einweihung des Laufbands. Das Spielgerät, gesponsert von Sparkassenstiftung, Ostharzer Volksbank und Förderverein der Tierparkfreunde, gehört zum Abenteuer- und Lehrpfad, der rund um die Tigeranlage entsteht. "Vier Spielgeräte sind schon aufgestellt. Weitere folgen", so Reisky, der diesbezüglich die Zusammenarbeit mit der Ökologischen Sanierungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH lobend hervorhob.

Hamburger Abendblatt - 23. Okt. 2006
Erkunden Sie den Wildpark!
Wenn sich in den Abendstunden langsam die Dämmerung auf den Wald legt und sich die Konturen der Bäume nur noch vage abheben, dann beginnen im Wildpark Eekholt die "Dunkel-Munkel-Nächte". An den Sonnabenden 28. Oktober (18.30 bis 21 Uhr) sowie 4. und 11. November (jeweils 17.30 bis 21 Uhr) können die Besucher den Park in der Dunkelheit erobern. Nach dem Rundgang gibt es kulinarische Köstlichkeiten am Lagerfeuer.

Paderzeitung - 23. Okt. 2006
TIERPARK SABABURG: Halloween am 28. und 29. Oktober 2006
Am Samstag und Sonntag findet im Tierpark Sababurg wieder das beliebte Halloween-Fest statt. Um 14.00 Uhr und 15.00 Uhr können die Kinder Kürbislaternen anfertigen. Ab ca. 16.00 Uhr können die Kinder im Schein ihrer Kürbislaterne in der dunklen Deele der Ostheimer Scheune schaurig schönen Grusel- und Geistergeschichten lauschen. Besonders schön wäre es, wenn sich die kleinen Besucher wieder etwas gruselig verkleiden würden.

Westfalenpost - 19. Okt. 2006
Der schönste Pinguin stammt aus Schwelm
Berlin hat seine Bären, München seine Löwen und Wuppertal seine Pinguine. Aus Anlass des 125-jährigen Zoo-Jubiläums hatte der Tierpark überdimensionale Glasfiber-Pinguine "nackt" an Sponsoren verkauft, die angemalt werden konnten. Den schönsten seiner Zunft hat die Schwelmerin Barbara Klotz gestaltet. Mit einer großen Abschlussveranstaltung, auf der je einmal der ideenreichste, der originellste und der schönste Pinguin prämiert wurde, fand die im April gestartete Pinguinale am vergangenen Sonntag im Beisein von über 8500 Besuchern im Zoo ihren Abschluss.

 


Nachwuchs 
 
Esslinger Zeitung - 25. Okt. 2006
Kilo gepanzerte Lebenslust
Nachwuchs bei den Panzernashörnern der Wilhelma: Vor gut einer Woche erblickte Shikari das Licht der Welt. Am vergangenen Sonntag durfte das Nashornmädchen zum ersten Mal ins Gehege. Knapp 50 Kilogramm bringt Shikari bereits auf die Waage. Shikari ist bereits das 14. kleine Nashörnchen, dass dort geboren wurde. Das 13. war Sahib. Der Bulle kam 2004 auf die Welt und wurde vor knapp vier Wochen in den Madrider Zoo verlegt.

Segeberger-Zeitung - 24. Okt. 2006
Tapir-Nachwuchs bei Hagenbeck
Der Tierpark Hagenbeck in Hamburg freut sich über seinen Tapir-Nachwuchs. Wie Zoo-Sprecherin Sarah Klindworth am Dienstag sagte, macht Tapir-Baby Ailton seinem "sportlichen" Namen alle Ehre: Er tobe schon wie wild durchs Gehege. Gute vier Wochen ist der Sprössling inzwischen alt und hat sein Gewicht in dieser Zeit von sechs auf zwölf Kilogramm verdoppelt. Seinen Namen erhielt er von Tierpfleger Thomas Günther, den der kleine Tapir an den brasilianischen Fußballer Ailton erinnerte: Bei seiner Geburt war das Tierbaby klein und rund.

Westdeutsche Allgemeine - 24. Okt. 2006
Nachwuchs im Sechserpack - Zebramangusten »wuseln« durchs Gehege
Mit ihrem Nachwuchs im Sechserpack haben in Krefeld die Zebramangusten einen großen Wurf gelandet. Derzeit »wuseln« die kleinen Schleichkatzen gleich als halbes Dutzend durch ihre Anlage im Tierpark, berichtete die Stadt Krefeld am Dienstag. Bereits zum zweiten Mal hatten die kleinen Raubtiere in diesem Jahr für Nachwuchs gesorgt.


Stuttgarter Wochenblatt - 26. Okt 2006
Schwere Antilopen-Geburt
Vor einigen Wochen versammelten sich die Pfleger erwartungsfroh um das Blessbockweibchen Lea, denn die Geburt kündigte sich an. Doch trotz Pressen, immer wieder niederknien und sich wenden, konnte Lea ihr Junges nicht herausbringen. Kaiserschnitt. Zum ersten Mal kam ein Blessböckchen so in der Wilhelma zur Welt. Nach der Geburt war die Mutter durch den Kaiserschnitt sehr geschwächt, dass nicht sicher war, ob sie überleben würde. An das Säugen ihres Jungen war gar nicht zu denken. Daher gaben die Pfleger dem jungen Blessbock, einem Männchen, die Flasche. Langsam erholte sich die Mutter, die Milch blieb aber aus. So ist das Böckchen nun zweifach bestens versorgt: von den Tierpflegern viermal täglich eine Flasche Milch und von der Mutter die Obhut und Nähe.

fnweb - 24. Okt. 2006
Schwere Geburt bei einer Antilope
Stuttgart. Vor genau vier Wochen versammelten sich die Pfleger erwartungsfroh um das Blessbockweibchen Lea, denn die Geburt kündigte sich an. Doch Lea konnte ihr Junges nicht zur Welt bringen. Tierarzt Wolfram Rietschel wurde gerufen und versuchte, das Junge im Mutterleib mit seinen Händen in eine gute Position zu drehen. Geholfen hat auch das nicht, und dem Muttertier schwanden langsam seine Kräfte. Da kam nur noch ein Kaiserschnitt in Frage. Zum ersten Mal kam so ein Blessböckchen so in der Wilhelma zur Welt. Nach der Geburt war die Mutter durch den Kaiserschnitt sehr geschwächt, dass nicht sicher war, ob sie überleben würde. Daher gaben die Pfleger dem jungen Blessbock, einem Männchen, die Flasche. Langsam erholte sich die Mutter, die Milch blieb aber aus. Von den Tierpflegern erhält das Böckchen nun viermal täglich eine Flasche Milch.


ORF.at - 25. Okt. 2006
Ersatz-Mama kümmert sich um Affenzwillinge
Ein Pfleger hat die Mutterrolle für die im September im Tiergarten Schönbrunn geborenen Lisztäffchen-Zwillinge übernommen. Die schon betagte Affenmutter war vier Wochen nach der Geburt gestorben. Pfleger Alfred Maier zieht die Tierbabys mit der Flasche auf und nimmt sie nachts sogar mit nach Hause. Allerdings wird darauf geachtet, den Kontakt zwischen dem Pfleger und den Äffchen nicht zu eng werden zu lassen. Die Lisztäffchen wohnen jetzt in einer geschützten Behausung mitten im großen Gehege ihrer Artgenossen. Abends holt Maier sie aus dem Käfig und nimmt sie mit nach Hause. Mit dieser Art der Aufzucht und der Sozialisierung war der Tiergarten Schönbrunn bereits bei Zwergseidenäffchen erfolgreich. 


Krone.at - 24. Okt. 2006
Drei süße Babies
Der Zoo Salzburg hat Puma-Nachwuchs bekommen: Drei blauäugige Weiberl kamen bereits am 15. September zur Welt. Routinemäßig werden die Babys wenige Tage nach der Geburt untersucht und gewogen. Noch ist der Puma-Nachwuchs für Zoobesucher nicht zu sehen. Sobald sie jedoch alle Impfungen hinter sich gebracht haben und auf sicheren Beinen stehen, werden sie mit ihrer Mutter "Winnie" auf die Freianlage gelassen.



TLZ - 23. Okt. 2006
600 fiepende Kilogramm
Im Angesicht der Nuckelflasche gerät auch ein mehr als 600 Kilogramm schweres Breitmaulnashorn ganz aus dem Häuschen: Fiepend bettelt es um mehr, als die Milch zur Neige geht. Gestern wurde Nashorn-Bube Amari gefüttert von Landtagsvizepräsidentin Birgit Pelke (SPD), die ihre Tierpatenschaft für das einstige Sorgenkind des Nashornhauses um ein weiteres Jahr verlängerte. 1500 Euro bringt sie privat als Patin auf - die SPD-Fraktion im Landtag hatte die Patenschaft für einen Adler namens "Gerhard" übernommen. Amari, am 22. Juni 2005 geboren, dem seine Mutter Temba das Saugen am Euter verweigert hatte, ist längst kein Sorgennashörnchen mehr. Im Frühjahr 2007 aber könnte es mit Bruder Rimbo auf Reisen in ein neues Zoopark-Zuhause gehen. So sieht es die Europäische Zuchtbuchkoordination zumindest für Amaris älteren Bruder vor. 


NDR Online - 23. Okt. 2006
Ältester Seehund Schleswig-Holsteins gestorben
Schleswig-Holsteins vermutlich ältester Seehund ist tot. Das Weibchen "Kiek" sei mit 33 Jahren wahrscheinlich an Alterschwäche gestorben, teilte das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Christian-Albrechts Universität (IFM-Geomar) in Kiel mit. Die exakte Todesursache solle mit einer Sektion durch Fachwissenschaftler und den betreuenden Tierarzt geklärt werden, hieß es weiter. Kiek war als "Heuler" 1973 nach Kiel gebracht worden.

Kieler Nachrichten - 20. Okt. 2006
KIELIUS trauert
Das älteste Seehundweibchen ist tot. Kiek wurde 33 Jahre alt, die Seehund-Dame sei, so Dr. Nicole Schmidt, "an Altersschwäche verstorben". Die Mitarbeiter des Aquariums seien traurig. Ganz überraschend kam der Tod nicht: In den vergangenen beiden Wochen habe Kiek ein verändertes Verhalten aufgewiesen und kaum noch Nahrung aufgenommen, sie sei von einem Fachtierarzt intensiv betreut worden, berichtete Aquariumschef Dr. Uwe Waller.

OÖNachrichten - 20. Okt. 2006
Scheidender Zoo-Direktor Pechlaner: „Befriedigung und Erleichterung"
OÖN: Sie haben in den 15 Jahren viel Energie in den Tiergarten gesteckt. Wie viel ist noch über, wie geht es mit Ihnen weiter?
Pechlaner: Also ich hab Gott sei Dank immer noch die Fähigkeit, mich relativ rasch zu regenerieren. Aber natürlich geht die Zeit nicht spurlos vorbei und ich will jetzt wirklich wesentlich ruhiger und nicht in operativer Verantwortung weiter tätig sein.
> ausführliches Interview

Wattenscheid.net - 22. Okt. 2006
Tierpark Bochum vermisst Wüstenbussard.
Der Bochumer Tierpark vermisst die Wüstenbussard-Dame "Lady". Der ca. 60 Zentimeter lange Vogel ist bereits am Donnerstag entflogen. Beim Tierpark geht man davon aus, dass sich "Lady" noch in der Nähe des Stadtparks aufhält. Der Tierpark bittet um Meldung, wenn der Vogel gesichtet wird.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 20. Okt. 2006
"Steffi" und "Jupp" im Winterurlaub
Nach diesem Wochenende können sich die Hirsche im Schatten des Cappenberger Schlosses gänzlich ungestört um ihre "Frauen" bemühen. Und auch die Akteure der dortigen Greifvogelwarte gehen in den Winterurlaub. Der Wildpark ist vom kommenden Montag bis Ostern 2007 geschlossen! Falkner Joachim Müller aus Deuna, der die Greifvogelwarte im Wildpark betreibt und natürlich auch für die faszinierenden Flugschauen samstags und sonntags um 11 und um 15 Uhr verantwortlich ist, zeigte sich vor dem letzten Wochenende der Saison "einigermaßen zufrieden": "Uns hat in diesem Jahr natürlich die Fußball-Weltmeisterschaft erheblich zugesetzt." Dennoch lägen die Besucherzahlen des Cappenberger Wildparks und seiner Greifvogelwarte durchaus "leicht über denen der Branche insgesamt". Allerdings schreibe er nach wie vor noch keine "schwarzen Zahlen - ich bin immer noch gezwungen, privates Geld zuzuschustern".

Hamburger Abendblatt - 24. Okt. 2006
Studium mit Waschbär & Co.
Na, was ist der Unterschied zwischen einer Herde und einem Rudel?" Die Kinder vor dem Wolfsgehege im Wildpark Schwarze Berge wissen keine rechte Antwort auf die Frage der Parkführerin Stephanie Wanker-Stempell. "Im Rudel gibt es immer einen Chef", verrät die Biologin vom Natur-Erlebnis-Zentrum des Wildparks. In einem Rudel gebe es immer eine feste Rangordnung, in der jedes Tier einen bestimmten sozialen Status habe. Aber wie sieht diese Rangordnung genau aus? Und wie wird sie bestimmt? Typische Fragen, auf die Studierende der Universität Hamburg im Wildpark Schwarze Berge eine Antwort suchen. Seit sechs Jahren können Studierende des Arbeitsbereichs Verhaltensbiologie am Biozentrum Grindel regelmäßig im Wildpark in Rosengarten-Vahrendorf praktisch üben, was sie in Vorlesungen und Seminaren über die Erforschung tierischen Verhaltens lernen. Rund die Hälfte aller Projekte aus dem Praktikum wird in irgendeiner Form von den Studierenden weitergeführt - etwa als Projekt- oder Diplomarbeit. Inzwischen informieren an manchen Gehegen kleine Schrifttafeln über das Wissen, das die Studierenden in ihren Forschungsarbeiten gesammelt haben. Außerdem werden die Projekte in Kurzvorträgen und auf Postern den Parkgästen präsentiert.

Südwest Presse - 21. Okt. 2006
Kein Job für zimperliche Naturen
Was bei vielen Menschen Ekel und Schaudern hervorruft, wovor manche gar Angst haben, darüber kann Daniela Maier aus Winterlingen inzwischen nur noch lachen. Eine Woche lang hatte sie während ihres Praktikums in der Stuttgarter Wilhelma zum Teil hautnahen Kontakt zu Vogelspinnen, Schlangen, Krokodilen, Echsen und anderen Reptilien. Eine Erfahrung, die sie nicht mehr missen möchte. Spätestens seit dieser Zeit ist sich die 15-jährige sicher: 'Ich werde Tierpflegerin'.

Rhein Main Presse - 20. Okt. 2006
"Die Ziegen sind vorwitzig, die Esel verschmust" Tierpfleger ...
Oliver Rathmacher hat ein großes Herz für Tiere. Der Osthofener ist Tierpfleger im Wormser Tiergarten, einer von elf Kollegen, von denen jeder ein "Revier" besitzt.

Kieler Nachrichten - 23. Okt. 2006
Brigitte Bardots Tiger genießen ihr Gehege - aber nie gemeinsam
Ein halbes Jahr leben die französischen Tigerdamen jetzt schon im Lübecker Tierpark - und sie wirken recht zufrieden. Aber die ersten Wochen mit den dreieinhalb Zentner schweren Französinnen waren nicht eben leicht, erinnert sich der Zoo-Chef Günther Lehmensiek. Da die Tiger ihr Leben bis dahin nur in einem sechs Quadratmeter großen Zirkuswagen gefristet haben, gefiel ihnen das neue Außengehege so gut, dass sie abends kaum mehr in den Stall zu bewegen waren. Bis heute nutzen die Tigerinnen ihr Gehege allerdings nur wechselweise. Seit ihrer Geburt haben sie sich zwar den engen Käfigwagen geteilt, doch stets war ein Gitter zwischen ihnen. "Sie zeigen auch überhaupt keine freundschaftlichen Neigungen", hat der Tierpark-Chef beobachtet. "Es ist traurig, aber sie scheinen sich völlig gleichgültig zu sein. Das Risiko, sie zusammen in ein Gehege zu lassen, ist mir daher zu groß."

Rhein Main Presse - 24. Okt. 2006
Bangen um Tierpark geht weiter
Der Fortbestand des Tierparks am Unteren Zwerchweg in Kastel ist nach wie vor ungesichert. Die Zuschüsse reichen bei weitem nicht aus, um die laufenden Kosten zu decken. Der Trägerverein macht sich weiterhin Sorgen um seinen kleinen Tierpark am Unteren Zwerchweg. Zwar haben Stadt, der Träger des kleinen Zoos und der benachbarte Cyperusverein vor einem Monat einen Zuschussvertrag unterzeichnet, der eine jährliche Zahlung von 10000 Euro an beide Vereine vorsieht. Die laufenden Kosten des Tierparks betrügen aber rund 24000 Euro. Er müsse einen Tierpfleger beschäftigen, während der Cyperusverein die im Naturpark anfallende Arbeit von den Mitgliedern des Cyperusvereines selbst übernehme. Zwar würden einige 1000 Euro durch Sponsoren aufgebracht - wie die Spielbank, die in diesem Jahr zur Überbrückung 3000 Euro spendete. Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Stadt, Ortspolitikern und der Vereine sucht nach Angaben der Vorsitzenden nach Lösungswegen für den Erhalt der Tierpflegerstelle. "Mit den 6000 Euro aus dem Zuschussvertrag können wir den Tierpfleger gerade mal drei Monate beschäftigen", so die Vorsitzende.

Freie Presse - 20. Okt. 2006
Minischweine sind umgezogen
Die Minischweine im Freiberger Tierpark sind jetzt in das ehemalige Wildschweingehege umgezogen. Sandra Küttner und Sarah Böhme verwöhnten die grunzende Familie mit Obst. Die Schwarzkittel, zwei Bachen und ein Keiler, kamen in ein Wildgehege nach Bayreuth. Auch die Rotwildhaltung muss im Freiberger Tierpark aus Platzgründen eingestellt werden. Der Hirsch hatte bereits im September die Reise in ein Wildgehege im Jerichoer Land angetreten. Die drei Kühe werden noch in diesem Jahr in ihre neue Heimat nach Geising gebracht. Für die Minischweine wird gegenwärtig im Wildschweingehege die Unterkunft etwas behaglicher ausgebaut.

HNA.de - 22. Okt. 2006
Schweiß und Kastanien
Hardegsen. Schweißperlen standen Vater Roland Miara auf der Stirn. Der Lütgenroder war aus der Puste, als er am Samstagmorgen über 20 schwere Säcke voller Kastanien und Eicheln von seinem Autoanhänger hob und vor den Stall im Wildpark Hardegsen stapelte. "Wir haben für die Rehe und Wildschweine gesammelt, damit sie im Winter gute Nahrung haben", berichtet die siebenjährige Karina, die zusammen mit ihren Eltern 419 Kilogramm Eicheln und 194 Kilogramm Kastanien bei unzähligen Spaziergängen in und um Nörten sammelte und sich damit den zweiten Platz in der Sammlerliste von Tierparkbetreuer Wolfgang Schlemme sicherte. "Ich bin überwältigt", freute sich Wolfgang Schlemme, der über drei Stunden akribisch die Futtermengen und Namen notierte. Für jedes Kilo Futter zahlte er einen kleinen Obolus aus. 1041,45 Euro musste Schlemme für die sieben Tonnen Kastanien, 2,5 Tonnen Eicheln und 130 Kilo Nüsse ausgeben. 550 Euro stellte die Stadt zur Verfügung. "Den Rest müssen wir durch Spenden finanzieren", erklärt Schlemme. Das besondere Kraftfutter reicht nun bis Februar.

RZ online  26. Oktober 2006
Zoo Neuwied verschiebt Umzug der Pelikane in Winterquartier
Der Zoo Neuwied verschiebt angesichts des warmen Herbstwetters den Umzug seiner Zwergflamingos und Pelikane in die Winterquartiere. Bei diesen Temperaturen könnten sich die Tiere noch gut draußen aufhalten, sagte der stellvertretende Zoodirektor Mirko Thiel am Donnerstag.


Holsteiner Zeitung - 23. Okt. 2006
Tangreks, Mungos und andere Exoten - Rund 1000 Besucher in den ...
Die Säugetiere von Robert Richhardt waren eine absolute Premiere auf der Exota 2006, die am Wochenende rund 1000 Besucher in die Holstenhallen lockte. 270 Vögel in 70 Arten, 50 Amphibien und Reptilien und drei Spinnen gab es zu bewundern – und eben die Tangreks, Mungos, Streifenstinktiere und Sugar-Glider von Richhardt. Bei dem 28-jährigen Experten für Säugetiere aus Kellinghusen haben Passion und Studium konsequent in den Beruf gemündet. Die Streifenstinktiere hat Richhardt nicht zuletzt aus pädagogischen Gründen mitgebracht: "Sie kommen immer mehr in Mode, vielleicht auch wegen des flauschigen Fells. Aber sie brauchen viel Zuwendung, werden bis zu 20 Jahre alt. Darüber sollten sich Käufer klar sein." Unter seinen 17 "Stinkern" daheim in Kellinghusen befinden sich denn auch sieben ausgesetzte Tiere, die ein neues "verantwortungsbewusstes" Zuhause suchen.

derstandard.at - 24.Oktober 2006
Blauäugiger Puma-Nachwuchs im Salzburger Zoo
Der Zoo Salzburg hat Puma-Nachwuchs bekommen: Drei blauäugige Weibchen kamen am 15. September zur Welt, teilte der Zoo am Dienstag mit. "Routinemäßig wird unser Nachwuchs wenige Tage nach seiner Geburt untersucht und gewogen, um festzustellen, ob die Jungtiere gesund sind und genug Muttermilch trinken. Bei diesem ersten, direkten Kontakt konnten wir auch gleich das Geschlecht feststellen. Die drei Puma-Mädchen sind gesund und entwickeln sich prächtig", erzählt Zootierärztin Sandra Langguth.

Welt - 24.Oktober 2006
Neues vom Kot
Kraniche nutzen ihn für die Balz, Frösche zur Tarnung und Flusspferde brauchen ihn, um ihr Territorium zu markieren – Menschen dagegen spülen ihr „Geschäft“ im Allgemeinen möglichst schnell die Toilette herunter. Um die Perspektive auf dieses Thema trotzdem ein bisschen zu erweitern, widmet der Metrozoo in Miami dem Kot eine eigene Ausstellung. Die soll beweisen, wie allgegenwärtig, vielseitig einsetzbar und nützlich der Dung ist.„The Scoop on Poop“ (Neuigkeiten vom Kot) ist der Titel der Schau, die in einer Reihe interaktiver Ausstellungsstücke Kindern und Erwachsenen mehr Wissen über menschliche und tierische Ausscheidungen liefern soll. Besonders Kinder zeigen dabei deutlich weniger Berührungsängste zum Thema „groß machen“, als die Erwachsenen. Denn das interessante menschliche Nebenprodukt ist vielseitig nutzbar und hat auch in der Tierwelt eine große Bedeutung.

Mittelbayerische - 23. Okt. 2006
Zoo in Miami zeigt Ausstellung über Tier-Fäkalien
Der Zoo in Miami widmet dem Kot eine eigene Ausstellung: "The Scoop of the Poop" ist der Titel der Schau, die anhand von interaktiven Ausstellungsstücken Kindern und Erwachsenen Wissen über menschliche und tierische Ausscheidungen liefert. Die Ausstellung soll beweisen, wie allgegenwärtig, vielseitig einsetzbar und nützlich der Dung ist. Kraniche nutzen ihn für die Balz, Frösche zur Tarnung und Flusspferde brauchen ihn, um ihr Territorium zu markieren - Menschen dagegen spülen ihn im Allgemeinen möglichst schnell fort.


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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Frankfurt, 25.10.2006
Ein erfolgreiches EEP: Junge Vikunjas

1985 wurden die Europäischen Erhaltungszucht-Programme EEP durch die Zoodirektoren von Antwerpen, Amsterdam, Rotterdam, Kopenhagen, Helsinki, Mulhouse, Köln (alle inzwischen pensioniert und den Kurator vom Zoo Zürich (Dr. Christian R. Schmidt) gegründet. An der kürzlichen Jahrestagung konnten 534 Teilnehmer aus 200 Mitgliedszoos registriert werden. In neun Parallelsessionen wurden die 41 Spezialistengruppen (Taxon Advisory Groups, TAG), 164 EEPs und 162 Europäischen Zuchtbücher (ESB) abgehandelt, wie zum Beispiel die Zuordnung einzelner Tiere an Zoos. Dies erfolgt dank der EEPs heute erfreulicherweise nach zuchtgenetischen Gesichtspunkten ohne Geld und nicht mehr kommerziell via Tierhändler. Eines der allerersten EEPs 1985 war dasjenige für Vikunjas (Koordinator Dr. Christian R. Schmidt). Die Zoopopulation von Vikunjas wuchs von 1957 bis 1985 jährlich im Durchschnitt nur um 0,2 %. Durch das EEP-Zuchtmanagement erhöhte sich die Vikunjapopulation jährlich um 6 % auf einen Bestand von 76 Hengsten und 108 Stuten in 44 Zoos (31.12.2005). In unserer Zuchtgruppe – neben derjenigen im Zoo Zürich weltweit die erfolgreichste – sind am 29.07.2006, 12.09.2006 und 13.10.2006 zwei Hengste und eine Stute geboren worden, das sind Jungtiere 70 bis 72 im Zoo Frankfurt. Wir rechnen damit, dass auch unsere vierte Stute noch ein Junges zur Welt bringt.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 25.10.2006
Kleines „Urviechle“ im Elefantenhaus
Gut Ding will Weile haben – 16 Monate hat Panzernashornkuh „Sani“ an ihrem vierten Kalb gebastelt. Am Morgen des 17. Oktober kam die kleine „Shikari“ zur Welt, das 14. in der Wilhelma geborene Panzernashörnchen. Vater „Bruno“ zeigt keinerlei Begeisterung für seine Tochter – er ist kein Familientyp. Nach der Paarung will er auch von der Mutter nichts mehr wissen und widmet sich lieber ausgiebigen Badeorgien und schmackhaften Riesenportionen an Blättern, Heu, Obst und Gemüse. Die Abneigung beruht allerdings auf Gegenseitigkeit – Panzernashörner sind Einzelgänger, die sich nur kurz und heftig zur Paarungszeit treffen. Das Kalb allerdings bleibt ca. zwei Jahre bei der Mutter, es wird erst in die Selbständigkeit verstoßen, wenn sich der nächste Nachwuchs ankündigt. Auch in der Wilhelma war das letzte Kalb, der 2004 geborene Bulle „Sahib“, erst wenige Wochen vor dem vermuteten Geburtstermin in seine neue Heimat, den Zoo von Madrid, abgereist. Panzernashörner in Zoos bilden eine kleine, notgedrungen sehr reisefreudige Gemeinschaft. So kam „Sani“ 1993 als Geschenk des Staates Nepal aus dem Royal Chitwan Nationalpark in die Wilhelma, um frisches Blut in die hier so überaus erfolgreiche Zucht der seltenen Tiere zu bringen. „Bruno“ hingegen ist ein 1985 geborener Sohn des damaligen Wilhelma-Zuchtpaares „“Puri“ und „Nanda“, der lange Jahre im Kölner Zoo wirkte und nach Puris Tod in die Wilhelma zurückgeholt wurde. Die Nashornkälber aus der erfolgreichen Zucht sind über Zoos in ganz Europa verteilt, um dort mit passenden Partnern am Arterhalt mitzuarbeiten. Ein europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) sorgt dafür, dass die passenden Partner zueinander kommen und die größtmögliche genetische Vielfalt gewahrt wird.

Thüringer Zoopark Erfurt, 25.10.2006
Herbstferienführungen 2006 im Thüringer Zoopark Erfurt

Den Auftakt zu den täglichen Führungen in den Herbstferien machte am Montag Zootiermeister Günter Praedicow mit einem Besuch auf dem Berberaffenberg. Hier gab es während des gemeinsamen Rundgangs viel Wissenswertes über die Tiere zu erfahren. Interessierte haben noch bis zum 3. November die Möglichkeit, eine solche Führung mitzuerleben. Treffpunkt ist täglich 14 Uhr am Zooplan. Jeden Tag wird ein anderer Bereich des Zooparks erkundet (24. Oktober: Löwensavanne, 25. Oktober: Schlangen und Fütterung, 26. Oktober: Elefantenhaus, 27. Oktober: Zoorundgang, 30. Oktober: Nashornhaus, 1. November: Blätterfressende Affen, 2. November: Besuch auf dem Bauernhof, 3. November: Altwelt- & Neuweltkamel). Auch das Aquarium am Nettelbeckufer beteiligt sich, hier besteht die Möglichkeit, am 1. November alles über Meerwasseraquarien zu erfahren. Treffpunkt ist 14 Uhr im Kassenraum des Zoopark-Aquariums.

Tierpark Herberstein, 25.10.2006
Winterspeck und Löwentraum
Kurz vor der Winterpause ist die Tierwelt in Herberstein in zwei Lager geteilt: Während einige Tiere noch eifrig mit den Vorbereitungen auf den Winterschlaf beschäftigt sind, genießen die „Exoten“ völlig entspannt das angenehme Herbstwetter für ein wärmendes Sonnenbad. Auch der Tierpark selbst steht kurz vor dem Winterschlaf, denn auch in diesem Jahr wird der Tierpark über die Wintermonate schließen. Bis 5. November 2006 herrscht jedoch Vollbetrieb.
Abenteuerliche Mondscheinführung durch den Tierpark; 4. November Faszinierende Mondscheinführungen rund um die Vollmondnacht! Hier können Sie Ihre Sinne schärfen und den Stimmen der Nacht lauschen. Tauchen Sie in die geheimnisvolle nächtliche Tierwelt Herberstein ein und erfahren Sie Interessantes und Wissenswertes von unseren Zoologen. Begleitet von der nächtlichen Geräuschkulisse nehmen Sie einen kleinen Imbiss in den historischen Gartenanlagen ein.

Zoo Duisburg, 25.10.2006
Kuchen für den guten Zweck

Unter den vielen großherzigen Gönnern, die sich in den vergangenen Monaten mit Finanz- und Sachspenden für die Neueindeckung des Duisburger Delphinariums stark gemacht haben, entwickelte auch die Geschäftsführung der Duisburger Bäckerei Bolten eine ganz besonders schmackhafte – und dabei spendenfreudige – Idee: In sämtlichen Filialen des Bäckereibetriebes werden seit geraumer Zeit schon Kleingebäck und Teilchen in Form von Delphinen gefertigt und zum Verkauf angeboten. Von jedem Kuchenstückchen, das die Seiten einer Verkaufstheke wechselt, erhält der Zoo Duisburg 10 Cent – zweckgebunden für das neue Dach über dem Delphinarium im Zoo. Mittlerweile sind einige Hundert Euro zusammengekommen; als besonders verkaufsfördernd allerdings dürfte sich herausstellen, dass Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese höchstpersönlich für eine Stunde lang aus seiner zoologischen Führungsrolle am Zoo hinein in die eines Bäckerei-Hilfsverkäufers schlüpfen wird… Gemeinsam mit Maite Bolten und dem Produktionsleiter der Bäckerei Bolten, Thomas Wichert, wird der Zoochef Brot und Brötchen, (Delphin-)Kuchen und –kekse hoffentlich nicht nur an Stammkundschaft verkaufen.

Zoo Landau, 25.10.2006
Ein großer Erfolg: Das Benefiz-Fußballspiel

Am 18. Oktober 2006 trat die Frey & Kissel-Elf gegen die Traditionsmannschaft Eintracht Frankfurt unter der Leitung von Bundesliga-Rekordspieler Karl Heinz Körbel an. Das Benefiz- Fußballspiel zu Gunsten des Zoo Landau in der Pfalz wurde auf dem Sportplatz des SV Landau-Queichheim ausgetragen und lockte mehr als 400 zahlende Besucher an den Rasenrand. Und obwohl Vertreter des Zoos als auch des Freundeskreises der Frey & Kissel- Elf die Daumen drückten und bei jedem Angriff auf das gegnerische Tor mitfieberten, verlor die Landauer Auswahl gegen die Frankfurter Traditionself mit 8:2.

Zoo Landau, 25.10.2006
„Regardez les dromadaires“ Zooführung in Französischer Sprache

Nicht nur für unsere Nachbarn und Freunde im angrenzenden Frankreich bietet der Zoo Landau in der Pfalz am Sonntag, den 05.11.2005 um 14.00 Uhr etwas Besonderes: Pädagoginnen der Zooschule werden Erwachsenen und Kindern in französischer Sprache die Einrichtung sowie ausgewählte Tierarten des Landauer Zoos vorstellen. Um das eigene Sprachwissen aufzufrischen ist dieses Angebot aber auch für Schüler oder Erwachsene mit französischen Fremdsprachenkenntnissen interessant! Es ist der übliche Eintrittspreis zu zahlen, die Führung ist kostenlos.

Zoo Landau, 25.10.2006
Vortragsabend am 22.November 2006

Mit dem Vortrag „Von Nesseln, Stacheln und Flossen...“ wird Dipl.-Biol. Sandra Honigs das diesjährige Vortragsprogramm des Zoo Landau in der Pfalz abschließen. Lassen Sie sich in eine Welt entführen, in der es von interessanten, skurrilen, farbenprächtigen, gigantisch großen oder winzig kleinen Tieren nur so wimmelt – nämlich unter Wasser. Ab 19 Uhr wird die Zooverwalterin des Zoo Landau diese wundersame Welt allen Interessierten in der Zooschule des Zoos vorstellen.

Tierpark Ueckermünde, 25.10.2006
Halloween im Tierpark Ueckermünde

Ganz im Zeichen des Kürbis steht der Tierpark Ueckermünde am 31. Oktober. Viele Sonderaktionen zeigen Überraschungen mit Kürbissen für die Tiere. Am Abend (ab 17 Uhr) können die Tierpark-Besucher am Lagerfeuer Knüppelkuchen backen . Gemäß dem Motto „Süßes oder Saures“ erhalten Kinder in Halloween-Verkleidung eine kleine Überraschung an der Eintrittskasse.

Tiergarten Schönbrunn, 25.10.2006
Fredi und seine Lisztäffchen

Im September sind in Schönbrunn bei den Lisztäffchen Zwillinge geboren worden. Als die Babys vier Wochen alt waren, verstarb die schon betagte Mutter und Tierpfleger Alfred Maier („Fredi“) übernahm ihre Rolle. Er zieht die Kleinen mit der Flasche auf und nimmt sie nachts sogar mit nach Hause. Das Aufziehen von jungen Wildtieren durch Menschen wird im Tiergarten an und für sich nicht gern gesehen. Die danach sehr auf ihren Pfleger bezogenen Tiere kommen in der Folge meist nur schwer oder gar nicht mit ihren Artgenossen aus und bleiben oft ein Leben lang isoliert. Bei den beiden Lisztäffchen versucht man nun einen neuen Weg: Sie wohnen tagsüber in einer kleinen, geschützten Behausung inmitten des großen Geheges der anderen Lisztaffen. Der Vorteil: Die Babys können die Erwachsenen sehen und hören und gewöhnen sich an sie. Und Fredi Maier kann die Jungen abends sanft wieder an sich nehmen. Ließe man die Jungen völlig frei zu den anderen Lisztaffen, würden sie von ihren Tanten geschnappt und nicht mehr losgelassen werden – und dazu noch mangelhaft versorgt. Es wäre schwierig, sie abends wieder herauszufangen. Alfred Maier füttert die Jungen während des Tages so, dass er sie möglichst nicht berühren muss. So hofft man, eine allzu nahe Bindung zu vermeiden und die Jungen später problemlos in die Gruppe zu integrieren. Der zuständige Zoologe Dr. Harald Schwammer: „Diese Art der Aufzucht mit Sozialisierung ist eine neue Methode im Zoo, die im Tiergarten Schönbrunn bereits bei der Aufzucht von Zwergseidenäffchen erfolgreich war.“ Die Lisztäffchen wurden übrigens nach dem österreichischen Komponisten Franz Liszt benannt, der durch eine ähnliche, unverwechselbare Haartracht auffiel: lange, weiße Haare, die über die Schultern hängen.

Zoo Basel, 24.10.2006
Der Kofferfisch – ein echter Energiesparer im Korallenriff

Im Vivarium tummelt sich ein Fisch, der Autodesignern als Vorlage dient. Ausgerechnet der langsame und plump wirkende Kofferfisch hilft den Ingenieuren einer Schwäbischen Automobilfirma beim Entwurf besonders luftwiderstandsarmer Karosserien. Doch wozu ist eine optimale Strömungsschlüpfrigkeit auch für den Fisch so wichtig? Kofferfische leben tatsächlich in einem "Koffer" - einem festen Panzer aus untereinander verbundenen, sechseckigen Knochenplatten, die eigentlich aus spezialisierten Fischschuppen bestehen. Aus dem absolut starren Körper ragen nur an wenigen Stellen Flossen heraus, die jedoch sehr beweglich sind und dem Fisch gestatten, sich in alle Richtungen zu manövrieren. Der Kofferfischkörper besitzt einen Reibungswiderstandswert (cw) von nur 0,06 und ist damit im Wasser praktisch widerstandsfrei. Als Vergleich dazu haben handelübliche Sportwagen einen rund fünf mal höheren Wert von typischerweise 0,3 (!) und sogar ein Flugzeugtragflügel ist mit einem Wert von 0,08 deutlich schlechter geformt als unser Kofferfisch! Im Vivarium des Zoo Basel ist der "Hydrodynamik- und Energiespar-Künstler" im Aquarium Nr. 35 in Aktion zu sehen.

Münchner Tierpark Hellabrunn, 24.10.2006
Ja, was fliegt denn da?

Nachdem unsere tierischen Attraktionen in der Winterzeit witterungsbedingt nicht stattfinden können, gibt es nun in unserer Villa Dracula ein neues Besucher-Highlight. Jeden Morgen um 11.00 Uhr werden unsere Fledermäuse, die Brillen-Blattnasen, gefüttert. Betritt unser Tierpfleger mit einem Tablett Obst die Fledermaushöhle, umschwirren ihn bis zu 300 Fledermäuse und kommen zum Frühstück.

Zoo Salzburg, 24.10.2006
Blauäugiger Puma-Nachwuchs im Zoo Salzburg - Drei weibliche Pumas kamen am 15. September im Zoo Salzburg zur Welt
„Routinemäßig wird unser Nachwuchs wenige Tage nach seiner Geburt untersucht und gewogen, um festzustellen, ob die Jungtiere gesund sind und genug Muttermilch trinken. Bei diesem ersten, direkten Kontakt konnten wir auch gleich das Geschlecht feststellen. Die drei Puma-Madchen sind gesund und entwickeln sich prächtig!“ erzählt Sandra Langguth, Zootierärztin, stolz. Das Fell der jungen Pumas ist bis zu sechs Monate gefleckt. Die ersten drei Lebensmonate werden sie noch von ihrer Mutter Winnie gesäugt, fangen aber schon mit sechs Wochen an, Fleisch zu fressen. Und Sandra Langguth weiter „Sie werden von uns gegen Katzenkrankheiten geimpft sowie entwurmt. Die drei Mädchen entwickeln sich zu kleinen Persönlichkeiten, und zeigen uns jetzt schon ganz deutlich ihren Unmut bei den Prozeduren.“ Noch ist der Puma-Nachwuchs für Zoobesucher nicht zu sehen. So bald sie jedoch alle Impfungen hinter sich gebracht haben und auf sicheren Beinen stehen, werden sie mit ihrer Mutter Winnie auf die Freianlage gelassen.

Vogelpark Herborn, 23.10.2006
Naturerlebnisaktivitäten und freier Eintritt für Kinder sowie Sonderrabatte für die großen Tierfreunde

Zum diesjährigen Zootag am Sonntag, den 29. Oktober laden der Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf und der Wildpark in Dillenburg-Donsbach große und kleine Naturfreunde ein. Auch in diesem Jahr haben sich die Verantwortlichen wieder etwas Besonderes einfallen lassen: Beide Parks bieten zum Ausklang der hessischen Schulferien spannende Aktionen für die ganze Familie. Im Wildpark Donsbach findet um 13.30 Uhr eine Futterführung „Mit dem Wildpfleger unterwegs“ an, die an der Futterscheune am Wildschweingehege beginnt. Weiterhin bietet Parkleiter Thomas Hain eine weitere Sonderführung durch den Tierpark an. Start ist um 14.30 Uhr am Kassenhaus. Spielaktivitäten sind zudem im Bereich der Oranierhütte gegeben. Auch im Herborner Vogelpark erwartet kleine und große Besucher von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr ein spannendes Programm. Natürlich findet um 11.00 und 14.30 Uhr auch wieder die beliebte Vogelparkführung „Mit dem Tierpfleger unterwegs“ mit Andreas Trapp statt. Ergänzt wird dieses Angebot um 15.30 Uhr durch eine Sonderführung, bei der Parkleiter Wolfgang Rades über bedrohte Bewohner der Feuchtgebiete informiert..

Zoologischer Garten Magdeburg, 23.10.2006
Abendliche Laternenführungen im Magdeburger Zoo

Wie schlafen eigentlich Luchs, Eule und Löwe im Zoo? Am 25. Oktober und am 29. Oktober wird dieses Geheimnis während einer abendlichen Laternenführung gelüftet. Um 18 Uhr beginnt der besondere Zoorundgang, der nicht nur für Kinder interessant ist. Inmitten Magdeburgs ist es so möglich, das Reich der Tiere bei Einbruch der Dämmerung zu erleben und den Tierstimmen zu lauschen. Exotik pur und dies auch noch direkt vor der Haustür! Der Treffpunkt für die Führung ist um 18 Uhr am Zooshop direkt an der Kasse „Am Vogelgesang“. Bitte nicht vergessen: möglichst Laternen und Taschenlampen mitbringen! Die Führung ist kostenfrei, lediglich der Zooeintritt ist zu zahlen. Übrigens, ab 16 Uhr gilt der Spartarif: 3 Euro Erwachsene, 2 Euro Kind.

Tierpark Hagenbeck, 23.10.2006
Tapir-Baby in Hagenbecks Tierpark

Dribbeln, Passen und Tore schießen zählt nicht zu Ailtons Stärken. Aber im Milchtrinken ist er der Größte. Am 24. September brachte Tapir Carmina (4) ihr zweites Baby zur Welt. Seitdem weicht ihr Ailton nicht von der Seite. Lieblingsbeschäftigung: Milch trinken. Und die saugt er kräftig – Seit seiner Geburt hat der nicht mal einen Monat alte Kleine sein Gewicht schon verdoppelt. Es schadet nicht, denn der beige-braun gestreifte Frischling mit den hellen Punkten muss noch kräftig wachsen. Solange vergnügt er sich mit seiner Familie im Tapir-Gehege (Nr.27). Hier können die Tierpark-Gäste das Baby besuchen.

Vogelpark Marlow, 20.10.2006
Lust auf Baumhausaction?
Krumm und schief liegen die noch hellen und geschälten Baumstämme auf dem frisch geräumten Platz. Einige dieser Minikolosse bilden bereits die Unterkonstruktion für eine seltsam anmutende Drahtkugel, die später einmal Ausflugsort wagemutiger Baumkronenkletterer werden soll. Das Besondere an dieser Baustelle: gerade Linien sind verboten!  Bei diesem neuen und zugleich einzigartigen Bauplatz im Vogelpark Marlow geht es laut dem kaufmännischen Leiter des Vogelpark Marlow, Jan Gereit, um zwei Dinge. „Zum einen möchten wir damit den bereits bestehenden ‘Abenteuerpfad Baumkrone’ vollenden und zum zweiten handelt es sich um die Umsetzung des Projektes ‘Grünes Klassenzimmer’. Dahinter verbirgt sich nichts Geringeres als ein neues Baumhaus mit Platz für eine ganze Klasse“, erklärt er. Um den ersten Abschnitt fertig stellen zu können, gab es Fördermittel der NUE und von Leader Plus. Auch für den nun in die Höhe wachsenden Teil des Abenteuerpfades konnten Leader- Fördergelder sowie Mittel der Umwelt-Bingo- Stiftung eingeworben werden. Damit sind alle Vorraussetzungen erfüllt, damit Besucher im Ater zwischen 8 und 88 Jahre zukünftig noch mehr Baumhausaction im Vogelpark Marlow erleben können.

Zoo Dortmund, 20.10.2006
Unterwegs zu den Geistern der Nacht - Halloween-Führungen im Dortmunder Zoo für Kinder ausgebucht

In der Nacht der Nächte der Geister- und Gruselfans, der Halloween-Nacht vom 31. Oktober zum 1. November, lädt der Zoo Dortmund zu fünf Führungen zu den wahren „Geistern der Nacht“ ein. Die Führungen um 19 und 20 Uhr für Kinder und deren Eltern sind ausgebucht. Bei den Führungen um 22 und 23 Uhr für Erwachsene sind noch Plätze frei, die Führung um 21 Uhr ist hier auch schon ausgebucht.. Zu sehen sind die nachtaktiven Tiere des Zoos, vor allem Eulen und Kleinkatzen. Dazu werden mystische Geschichten mit und über Tiere erzählt. Zum krönenden Abschluss der Führungen gibt es einen Geisterstunden-Snack im Raubtierhaus.

Zoologischer Garten Magdeburg, 20.10.2006
TIERISCH NAH Woche in der neuen Arena

Pepe, Eddi , Sahib & Co. sind die Tierstars der neuen TIERISCH NAH Arena. In der TIERISCH NAH Woche vom 22.10.-29.10.2006 gehören sie mit zu den Hauptakteuren. In der neuen TIERISCH NAH Arena, die auf der ehemaligen Ponykoppel eingerichtet wurde, können die Besucher von einer Tribüne mit 200 Sitzplätzen die Zootiere in Aktion erleben. Damit erweitert der Magdeburger Zoo konsequent sein TIERISCH NAH Angebot. Das Zooteam stellt in einer netten und unterhaltsamen, aber auch edukativen Art und Weise die kleinen und großen Tierstars wie das Trampeltier Sahib, das Yak Samson, Lama Eddi oder Esel Pepe vor. Die TIERISCH NAH Arena wird schnell die Herzen der Besucher erobern, sind sich die Zoomitarbeiter sicher. In der TIERISCH NAH Woche erleben die Besucher von 11 bis 16.30 Uhr ein abwechslungsreiches Programm. Im täglichen Wechsel sind auch Tiertrainer in der TIERISCH NAH-Arena zu Gast. „Kathlens lustige Hundeshow“ und die Friesenhengst-Vorführung „Schwarze Perle“ ergänzen das Programm. Für die TIERISCH NAH Arena ist kein „Extra-Eintrittsgeld“ zu zahlen

Tiergarten Schönbrunn, 20.10.2006
GOLDENER HERBST im Tiergarten Schönbrunn 26. Oktober - 2. November

Vom Nationalfeiertag bis Allerseelen bietet der Tiergarten ein in jeder Hinsicht kulinarisches Programm: vom Kürbisschnitzen über ein Halloween-Dinner bis zum Gratis-Striezel. Kinder können für die Elefanten Kürbisse mit Gemüsedelikatessen füllen und die Tiere hinter den Kulissen beobachten. In der Halloween-Nacht am 31. Oktober findet ein feines Dinner à la Saison statt – mit Cocktail, einer abendlichen Pirsch durch den Zoo und etlichen Überraschungen. Die Speisekarte des Kaiserpavillon konzentriert sich während der ganzen Woche auf Schmankerl „vom Kürbis“. Die Imbiss-Stände kredenzen Maroni und Sturm. Alte Obst- und Kürbissorten werden präsentiert. Am 1. November werden gratis Tausende Allerheiligen-Striezel verteilt.

Aktion Fischotterschutz, 20.10.2006
Naturwissenschaftliche Experimente in Vor- und Grundschule - Fortbildung im OTTER-ZENTRUM

Kinder verfügen über ein natürliches Interesse an Naturphänomenen und der Welt, welche sie direkt umgibt. Die Frage nach dem Warum, Wieso und Weshalb? lassen sich anschaulich und einprägsam mithilfe von Experimenten beantworten. Am Donnerstag, dem 2. November findet hierzu in der Zeit von 15:00 – 17:30 Uhr eine Fortbildung für Erzieher/Innen, Lehrer/Innen und Eltern im OTTER-ZENTRUM statt. Unter der Leitung von Katharina Feuerbach vom Institut für Chemiedidaktik der TU Braunschweig werden zahlreiche Versuche vorgestellt, für die weder Schutzbrillen noch komplizierte Apparate notwendig sind. Die Dinge des Alltags wie Brausetabletten, Backpulver und eine Plastikröhre bieten ausreichende scheinbar wundersame Phänomene, die es zu erforschen gilt. An diesem Nachmittag werden Methoden der naturwissenschaftlichen Grundbildung in Chemie, Physik und Biologie für die Vor- und Grundschule vermittelt. Im Teilnehmerbeitrag von € 8,- ist eine CD-ROM mit umfangreichen Arbeits- und Lösungsblättern enthalten. Die Anmeldungen für diese Fortbildung werden bis zum 26. Oktober unter der Tel. Nr. 05832-980820 entgegen genommen.

Aktion Fischotterschutz, 20.10.2006
Traditioneller Bogenbau für Erwachsene - Letzter Kurs der Aktion Fischotterschutz e.V. in diesem Jahr

Das Schießen mit traditionellen Bögen erfreut sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. In dem Kurs „Traditioneller Bogenbau für Erwachsene“, veranstaltet von der Aktion Fischotterschutz e.V., gibt es die Möglichkeit, sich den eigenen Bogen in Handarbeit zu bauen. Der Kurs findet in der Hauptschule Hankensbüttel am Samstag, dem 4. und Sonntag, dem 5. November jeweils in der Zeit von 10.00 bis 18.00 Uhr statt. Die Teilnehmer fertigen ihren Bogen unter der fachkundigen Anleitung von Dirk Rößner (Dipl. Kunstpädagoge) aus vorgefertigten Rohlingen aus Esche-, Hasel- oder Robinienholz an. Nebenbei gibt es Wissenswertes über Baumarten und Werkzeuge sowie die Geschichte des Bogens von der Steinzeit bis zum neuzeitlichen Sportgerät zu erfahren. Mitzubringen sind Arbeitskleidung und Verpflegung.

Wisentgehege Springe, 20.10.2006
23. Hubertusfest im Wisentgehege Springe

Das traditionelle Hubertusfest findet findet in diesem Jahr zum 23. Mal statt. Das Motto des ersten Festes „Bunt sind schon die Wälder“ hat nichts von seiner Aktualität verloren und beschreibt sehr gut die wundervolle Stimmung, in die der Herbst das Wisentgehege versetzt. Für Jung und Alt sorgt ein abwechslungsreiches Programm zwischen den weitläufigen Wildgehegen für ein unvergessliches Erlebnis. Unterhaltsame und informative Veranstaltungen rund um Wald, Wild und Natur werden vorbereitet und sind dann in Zelten, Hütten oder Ständen dem Besucher zugänglich. Viele Aussteller kommen seit Jahren zum Hubertusfest. Da ist z. B. der Imker Jochen Brendel. Er hat kein einziges Hubertusfest ausgelassen und wird nicht müde, interessierten Naturfreunden sein Wissen über Bienen und Imkerei näher zu bringen. Aber das Wisentgehege bietet auch immer wieder neue Aussteller auf, die das Angebot erweitern und bereichern. Erstmals wird in diesem Jahr ein Infostand interessierten Besuchern die Möglichkeit geben, sich über den Aufbau und die Unterschiede von Tierschädeln zu informieren. Dr. Andreas Lingnau ist Biologe und reist zu diesem Zwecke aus Freiburg an.
Pünktlich zum Hubertusfest erscheint ein Bildband über das Wisentgehege. Sensationelle Fotos sind in über einem Jahr harter Arbeit entstanden. Es ist ein Querschnitt durch das Artenspektrum des Wisentgeheges. Dazu gibt es Beschreibungen der einzelnen Tierarten. Die Verfasser Gerhard und Herbert Müsch werden persönlich das Buch zum Kauf anbieten. Eine besondere Attraktion ist der Falkenhof im Wisentgehege. Hier zeigt das Falknerteam um den Berufsfalkner Rouven Polep zweimal täglich Flugvorführungen mit einheimischen Greifvögeln. Ferner treten Jagdhornbläser auf. Die Bogenschützen des SV Bad Münder präsentieren ihr Hobby und laden zum Mitmachen ein. Ponyreiten und Basteln mit der Gehegeschule gehören zum Programm für die kleinen Besucher.

Thüringer Zoopark Erfurt, 19.10.2006
49. Zoovortrag - Äthiopien – Frühchristliche Hochkultur, ursprüngliche Stammesgesellschaft und wilde Tiere

Der Verein der Zooparkfreunde in Erfurt e. V. lädt am Freitag, dem 27. Oktober 2006 um 19 Uhr ins Atrium der Stadtwerke Erfurt (Magdeburger Allee) ein. Dr. Siegfried Czernay, ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoologischen Garten Halle, besuchte verschiedene Regionen in Äthiopien. Im christlichen Norden waren es alte Kloster und der Ursprung des Blauen Nils. In der Bergwelt des Simien-Gebirges leben Blutbrustpaviane, Erzraben und andere nur dort beheimatete Tiere. Im 2000 Jahre alten Axum soll der Legende nach auch der Sitz der sagenhaften Königin von Saba gewesen sein. Mit Jeeps ging es durch den ostafrikanischen Grabenbruch in den wilden Süden des Landes. Neben bunten Märkten besuchte er auch Nationalparks mit Steppentieren, großen Krokodilen und Wasservögeln.

Tiergarten Nürnberg, 19.10.2006
Die Million ist voll
Am Donnerstag, den 19.10.2006 wurde um 11:40 Uhr der millionste Besucher des Jahres 2006 begrüßt. Damit hat der Tiergarten der Stadt Nürnberg zum achten Mal in seiner Geschichte die Millionengrenze überschritten. 1972, ein Jahr nach der Eröffnung des Delphinariums, konnte die Millionengrenze erstmals überschritten werden. Dies gelang erst 1999 wieder und nun zum sechsten Mal in Folge. Das Rekordergebnis vom Vorjahr mit 1.130.435 Besuchern wird in diesem Jahr nicht erreicht werden können. Nach drei Rekordjahren ist ein kleiner Rückgang auch nicht verwunderlich. Die insgesamt sehr guten Besucherzahlen zeugen von der großen Akzeptanz des Tiergartens der Stadt Nürnberg unter den Bürgern der Stadt und den Besuchern aus der ganzen Region. Der Tiergarten gehört damit zu den besucherstärksten Einrichtungen in Nordbayern. Jubiläumsgast war Familie Fritsch, Vater Ricardo (33), Mutter Marina (36) mit ihren zwei Töchtern Luisa (17) und Larissa (5) aus Hersbruck. Sie wurde vom Direktor des Tiergartens Dr. Dag Encke mit einem Geschenkpaket überrascht. Dazu gehörten neben einem Blumenstrauß, einigen Andenken an den Tiergarten Nürnberg wie T-Shirt, Poster, CD-ROM auch eine Jahreskarte für den Tiergarten mit Delphinarium.

Zoo Köln, 19.10.2006
EAZA Conservation Award

Anlässlich der Tagung des europäischen Zooverbandes EAZA in Madrid Anfang Oktober konnte der krankheitsbedingte Vertreter und zukünftige Direktor des Zoologischen Gartens Köln, Herr Theo Pagel, eine besondere Auszeichnung für den Zoo entgegennehmen. Von der EAZA wurden die Naturschutzbemühungen des Kölner Zoos im Gebiet von Phong Nha-Ke Bang (Vietnam) mit dem „EAZA Conservation Award“ gewürdigt. Es ist die höchste Auszeichnung für Naturschutzarbeit, die die EAZA vergibt.

Zoo Köln, 19.10.2006
Theo Burauen – 100 Jahre !

Am 19. Oktober 2006 wäre Dr. h.c. Theo Burauen, Oberbürgermeister der Stadt Köln vom 9.11.1956 bis 17.12.1973 und Ehrenbürger der Stadt Köln seit dem 17.1.1974, 100 Jahre alt geworden. Der Zoologische Garten Köln lag ihm sehr am Herzen. Theo Burauen war seit 1953 Mitglied, von 1956 – 1980 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Aktiengesellschaft Zoologischer Garten Köln. Unterbrochen war diese Zeit nur 1974/75, als er den schwer erkrankten Zoodirektor Dr. Wilhelm Windecker als stellvertretender Vorstand der Gesellschaft entlastete.
Theo Burauen war aber nicht nur ein Zoo-, sondern auch eine Elefantenfan. Über 300 Figuren umfasst seine Elefantensammlung, von der ein Teil im Elefantenpark (obere Besucherplattform) ausgestellt ist. Für diese Leihgabe bedanken wir uns herzlich beim Sohn von Theo Burauen, Herrn Werner Burauen. Elefanten haben die Menschen seit Alters her beeindruckt und inspiriert. Theo Burauen würde es sicher freuen, dass ein Teil seiner Sammlung nun im ELEFANTENPARK des Kölner Zoos gezeigt wird, und zwar in dem Gelände, das der Zoo ihm verdankt. Die Stadt Köln hat anlässlich seines hundertsten Geburtstages zu einer Gedenkfeier im Ratssaal des Rathauses sowie zu einer vorherigen Kranzniederlegung auf dem Friedhof Melaten geladen. An beiden Veranstaltungen wird Herr Theo Pagel, krankheitsbedingter Vertreter von Herrn Prof. Dr. G. Nogge und zukünftiger Zoodirektor, teilnehmen. Der Zoo wird in Gedenken an Theo Burauen und seine Verdienste für den Kölner Zoo einen Kranz niederlegen.

Aktion Fischotterschutz, 19.10.2006
Lebendige Weser im OTTER-ZENTRUM - Wanderausstellung wird in den Herbstferien gezeigt

Das Einzugsgebiet der Weser reicht bis in den Landkreis Gifhorn und auch das Wasser des Flusses Ise gelangt über die Aller in die Weser. Noch bis zum 30. Oktober ist im OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel eine Ausstellung der Deutschen Umwelthilfe über das Projekt „Schulen für eine Lebendige Weser“ zu sehen. Die Ausstellung möchte die Neugier der Bürger im Einzugsgebiet der Weser wecken und dazu motivieren, die Fließgewässer vor der eigenen Haustür bewusster wahrzunehmen, zu erleben, zu erforschen, zu schützen und zu verbessern. Dafür werden verschiedene Möglichkeiten vorgestellt: von der Bestandsaufnahme und Bewertung der Gewässergüte bis hin zu Renaturierungsmaßnahmen, die beispielhaft anhand von Schülerprojekten vorgestellt werden. Einfach realisierbare Ideen sowie konkrete Tipps ermutigen zum Handeln. Die Gäste erhalten außerdem Einblicke in die Europäische Wasserrahmenrichtlinie, nach der alle Fließgewässer bis zum Jahr 2015 einen guten chemischen und ökologischen Zustand erreichen sollen. Die Ausstellung ist im Rahmen der Öffnungszeiten im OTTER-ZENTRUM zu besichtigen.

Zoo Basel, 19.10.2006
Vom Vater geboren

Zusammen mit etwa 150 Geschwistern ist dieses Seepferdchen im Zoo Basel von seinem Vater geboren worden. Seepferdchen-Männer blähen bei der Balz ihre sackförmige Bauchtasche gewaltig auf, in der Hoffnung, die Weibchen auf diese Weise zu beeindrucken. Seepferdchen-Weibchen bevorzugen Partner mit möglichst grossen Bruttaschen. Der Auserwählte erhält die Eier und behält sie im Schutze seiner Tasche bis die Jungen schlüpfen. Nach einigen Wochen 'Schwangerschaft' kommt der Nachwuchs in einer richtigen Geburt zur Welt. Mit etwas Glück können Zoobesucherinnen und Besucher in den frühen Morgenstunden eine Geburt beobachten. Der Zoo Basel ist einer der führenden Zoos in der Seepferdchen Zucht. Jährlich werden hinter den Kulissen des Vivariums Hunderte Seepferdchen geboren. Nur ein Teil davon hat jedoch die Chance erwachsen zu werden.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 18.10.2006
Ein Jahr nach der „Diva-Show“ Titanenwurz meldet sich mit Riesenblatt zurück

Tausende von Menschen erinnern sich noch an ihren Blütenstand: Die Titanenwurz hat jetzt - pünktlich zum Jahrestag ihres Erblühens ein einziges, aber riesiges Laubblatt mit den Ausmaßen eines kleinen Baumes entfaltet. Die Pflanze steht an ihrem angestammten Platz im Maurischen Landhaus der Wilhelma. Vor genau einem Jahr erblühte in der Wilhelma erstmals eine Titanenwurz. Das Gewächs machte seinem Namen alle Ehre und brach mit einer Blütenstandshöhe von 2,94 Metern gleich beim ersten Anlauf den Weltrekord, der bei 2,76 Metern lag. Mit einer Gesamthöhe von 3,37 Metern (Knolle und Blütenstand) ist der offizielle Weltrekord bei Guinness World Records beantragt. Allen Beteiligten nötigte die Pflanze jedoch mit ihrem - in unseren Augen - „kapriziösem Verhalten“ viel Geduld ab, denn bis zum Erblühen ließ sie sich reichlich Zeit. Sie erhielt deshalb den Spitznamen „La Diva“, unter dem sie von Norwegen bis Neuseeland und von Chile bis China bekannt geworden ist. Das Besondere an der Titanenwurz aus Sumatra mit dem botanischen Namen Amorphophallus titanum ist, dass sie einen der größten Blütenstände der Welt aufweist. Auch die unterirdischen Knollen erreichen mit einem Gewicht von über 75 Kilogramm XXL-Maße. Die Wilhelma-Knolle wog damals 40 Kilogramm. Die Blüte einer Titanenwurz ist aber nur von kurzer Dauer. Zwei Tage – am 20. und 21. Oktober 2005 - war der Blütenstand zu sehen, dann brach am dritten Tag der Blütenstandkolben lehrbuchmäßig ab und der oberirdische Teil der Pflanze welkte mehr oder weniger würdevoll vor sich hin. Bereits im November letzten Jahres war von der „Diva“ nichts mehr zu sehen, denn es existierte nur noch die unterirdische Knolle. Bis zum März 2006 durfte sich „La Diva“ von ihrem Weltrekord erholen, dann musste sie während der Langen Nacht der Museen für eine Cocktailbar das Feld räumen. Die Wilhelma-Gärtner nutzten die Gelegenheit zum Umtopfen. Die Knolle brachte immerhin noch 36,5 Kilogramm auf die Waage. Frisch eingetopft und am alten Platz im Maurischen Landhaus, dauerte es bis Juli, bis sich wieder ein neuer Austrieb zeigte. Während der diesjährigen Sommerferien entfaltete die Titanenwurz das für sie charakteristische einzige Laubblatt mit den Ausmaßen eines kleinen Baumes. Der Blattstiel hat nun eine Höhe von fast vier Metern und einen Durchmesser von 20 Zentimetern. Die majestätisch, schirmförmig ausgebreitete, gefiederte Blattfläche erreicht einen Durchmesser von etwa viereinhalb Metern. Im Gegensatz zur kurzlebigen Blüte, kann die Lebenserwartung eines Laubblattes bis zu 24 Monate betragen und ist die Voraussetzung für eine neuerliche Blüte. Und die nächste „Diva-Show“? Frühestes 2008 - wahrscheinlich aber später...!

Zoo Dortmund, 18.10.2006
Gewinner aus doMap-Gewinnspiel erhält Zoopatenschaft für einen Keilkopf-Glattstirn-Kaimane

Seit dem 16. Mai 2006 steht den Dortmunder Bürgerinnen und Bürgern eine überarbeitete Version der Dortmunder E-Government-Lösung doMap mit neuen Funktionalitäten zur Verfügung. Aus diesem Anlass wurde vom Dortmunder Systemhaus auf www.doMap.de ein Gewinnspiel durchgeführt. Wer sich mit doMap und Dortmund auskennt, konnte mit ein bisschen Glück einen Preis gewinnen. Das ganz große Los zog Manfred Kleim aus Dortmund. Er gewann den Hauptgewinn, eine einjährige Patenschaft für einen der Keilkopf-Glattstirn-Kaimane, gesponsert vom Dortmunder Zoo. Die Patenschaftsurkunde wurde ihm am 18. Oktober von Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter übergeben. Vom Dortmunder Systemhaus gratulierten Christine Brechlin und Simone Dorka. Im Februar 2005 sind drei Keilkopf-Glattstirnkaimane ins Amazonashaus eingezogen, eine der kleinsten Krokodilarten. Natürlich stammen auch diese Tiere aus Südamerika und komplettieren daher wieder die Präsentation südamerikanischer Reptilien im Amazonashaus des Dortmunder Zoos. Glattstirnkaimane haben von allen Krokodilarten die stärkste Panzerung, denn sie sind besonders starken Strömungen in ihren Heimatgewässern des nördlichen Südamerikas ausgesetzt. Krokodile haben ihr Äußeres seit Jahrmillionen nicht geändert. Sie gehören damit zu den altertümlichsten Tierarten auf der Welt. Bereits zur Zeit der Dinosaurier bevölkerten sie die Gewässer der Landmassen und des Meeres. Ihre nächsten Verwandten sind übrigens nicht die anderen Reptilienarten, sondern die Vögel, mit denen sie viele physiologische und anatomische Gemeinsamkeiten teilen.

Natur- und Tierpark Goldau, 18.10.2006
Zeit des Testosterons bei unseren Rothirschen

Das derzeitige Röhren der gewaltigen Rothirsche ist in diesen Tagen nicht zu überhören. Die Männchen (Stiere) genannt, buhlen um die Gunst der Weibchen. Wird in einer Herde nicht eindeutig entschieden, welcher stattliche Hirsch der stärkere ist, kann es unter Umständen zu heftigen Kämpfen mit den mächtigen Geweihen kommen. Buhlen auch Sie um eine bestimmte Dame? Vielleicht hilft Ihnen ein kräftiges Rothirsch-Röhren.


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Natur- und Artenschutz  –  Meldungen

Pilzerkrankung rafft iberische Kröten hinweg
Globale Erwärmung setzt auch europäischen Fröschen zu
Dass die Frösche und Kröten der Welt extrem unter Druck geraten sind, ist keine Neuigkeit mehr. Nun haben Forscher des National Museum of Natural Science in Madrid erstmals entdeckt, dass auch die iberische Geburtshelferkröte ein Opfer der tödlichen Pilzerkrankung geworden ist. Und diese Pilzerkrankung wird offensichtlich durch die globale Erwärmung richtig angefeuert, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist http://www.newscientist.com in seiner jüngsten Online-Ausgabe.

derstandard.at - 24.Oktober 2006
Kaninchen sorgen für Erdrutsche und Massensterben unter Seevögeln
Auf einer entlegenen australischen Insel haben wilde Kaninchen Erdrutsche ausgelöst und damit eine Kolonie von Pinguinen zerstört. Millionen weiterer Meeresvögel seien bedroht, warnte die Umweltschutzorganisation WWF am Dienstag. ... Mehr als 100.000 auf die nahe der Antarktis gelegenen Macquarie-Insel gekommenen Kaninchen haben das charakteristische Büschelgras abgefressen. Sie rauben den Vögeln damit Nest- und Aufzuchtmöglichkeiten - und sorgen für Erosion. ... Die Zerstörungen könnten durch Mäuse und Ratten verstärkt werden, die ebenfalls auf der Weltkulturerbe-Insel leben, sagte Kirkwood. "Der Schaden kann kontrolliert werden, es muss aber schnell etwas passieren." Sie forderte die australische Regierung auf, ein millionenschweres Programm zur Ausrottung der Kaninchen zu fördern.

uniprotokolle - 19. Okt. 2006
Neue Froschgattung auf Madagaskar entdeckt
Amphibien-Inventur für den Artenschutz: Zoologen bestimmten mit Unterstützung der VolkswagenStiftung die madagassischen Froscharten - und stießen dabei auf eine kleine Sensation. Tsingymantis antitra heißt das Tier, dessen Entdeckung die Wissenschaftler auf Madagaskar jüngst zum Staunen brachte. Denn bei dem "alten Frosch aus dem Karstmassiv"- so die Bedeutung des wissenschaftlichen Namens - handelt es sich um eine bisher unbekannte Gattung, die einen alten Ast im Stammbaum der Frösche darstellt. "Uns war sofort klar, dass wir etwas ganz Besonderes vor uns hatten", erklärt Dr. Frank Glaw von der Zoologischen Staatssammlung München, "denn keine der 232 bekannten madagassischen Froscharten ähnelte diesem Tier." Nur vier Weibchen fanden die Forscher von der neuen Gattung - und zwar nicht im triefenden Regenwald, sondern in einer bizarren, von Höhlen durchzogenen trockenen Kalkformation im Norden von Madagaskar. Es handelt sich wahrscheinlich um den ursprünglichsten Vertreter einer fast nur auf Madagaskar vorkommenden Gruppe von Fröschen, der Unterfamilie Mantellinae. Der in kühlen Spalten und Höhlen des eher trockenen Kalksteingebirges heimische Tsingymantis könnte damit ein lebendes Fossil sein, das die Lebensweise der madagassischen Frosch-Urahnen beibehalten hat.

news aktuell - 23. Okt. 2006
Viele Rätsel auf Island nach der Anlandung des Finnwals
"Das Fleisch des Finnwals ist nicht für Island bestimmt," erklärte der Kapitän des isländischen Walfangschiffs, das den ersten von geplanten neun Finnwal-Fängen am Sonntag anlandete. Tierschutz-Organisationen, die den Walfang verurteilen, darunter der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds), vermuten, dass Island das Fleisch nach Japan liefern will.  "Dem stehen eigentlich Beschlüsse des Washingtoner Artenschutz-Übereinkommens im Weg. Danach ist der Handel mit Produkten von Walen verboten. Allerdings wollen sich Island und Japan nicht daran halten. Die Länder erkennen die Beschlüsse nicht an," sagt Dr. Ralf Sonntag, Meeresbiologie und Leiter von IFAW Deutschland. Diese und weitere offene Fragen und Merkwürdigkeiten im Umfeld der letzte Woche verkündeten Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs sorgen auf Island für Verwirrung.

afrika.info - 25. Okt. 2006
Japan als Elfenbein-Käufer zugelassen
Tierschützer aus dem südlichen Afrika laufen Sturm gegen die jüngste Zulassung Japans als Käufer von Elfenbein. Nach ihrer Auffassung hat der ständige Ausschuss des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) in Genf mit dieser Entscheidung einen schwerwiegenden Fehler begangen. Japan, einer der großen Verarbeiter von Elfenbein, tue zu wenig, um den illegalen Elfenbeinhandel zu unterbinden. Wie Japan so hatte sich auch China beim CITES-Ausschuss um den Status als Käufer beworben, ist damit bei der Sitzung vom Monatsanfang gescheitert. Abgelehnt wurde auch der Antrag beider Staaten, auf Genehmigung zum Aufkauf von 60 Tonnen Elfenbein aus Lagerbeständen in Botswana, Namibia und Südafrika. Die Entscheidung über die Zukunft der Lagerbestände in den drei afrikanischen Ländern wurde bis zur nächsten Sitzung des Ausschusses im kommenden Jahr in Den Haag vertagt. Vorerst darf das eingelagerte Elfenbein nicht verkauft werden.

MDR - 24. Okt. 2006
Toter Jungwolf in der Oberlausitz
Auf dem Truppen-Übungsplatz Oberlausitz ist ein toter Wolf gefunden worden. Dabei handelt sich um einen fünf Monate alten Welpen. Die Todesursache konnte im Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung nicht festgestellt werden. Der Wolf wurde zur weiteren Untersuchung dem staatlichen Museum für Naturkunde in Görlitz übergeben.

Die Welt - 23. Okt. 2006
Prozess um illegal verkauften Papagei
Ein Richter muss entscheiden, ob beim Verkauf eines Papageis gegen das Naturschutzgesetz verstoßen wurde. Der Angeklagte soll den seltenen Vogel widerrechtlich verkauft haben. Lore ist ein Papagei der Spezies Ara macao. Sie lebte über 30 Jahre bei einem Steuerberater und dessen Familie, als sie dieses Zuhause verlassen musste. So geriet sie in die Hände von Uwe L. Der 48-Jährige muss sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz verantworten. Aras stehen unter strengem Artenschutz und dürfen nicht gehandelt werden. Uwe L. indes soll Lore schon nach drei Wochen für 650 Euro verkauft haben.

Spiegel Online - 19. Okt. 2006
Gnädiger Jäger filmte Albino-Elch
Der norwegische Albino-Elch ist einem Jäger ins Visier geraten - doch der griff zur Kamera statt zur Flinte. Forscher hatten empfohlen, das Tier zu töten. Zeitungsleser haben dem weißen Riesen inzwischen Namen wie "Albin Laden" und "Barry White" gegeben. Die Empörung hatte sich an den Plänen von Wissenschaftlern entzündet. Sie wollen den weißen Elch so schnell wie möglich loswerden. Das Argument von Ökologen und Jägern: Die Erbanlagen des Albino könnten sich verbreiten und die gesamte Elch-Population schwächen. Vor zwei Jahren hatten in Norwegen zwei andere Albinos für Aufsehen und emotionale Reaktionen gesorgt. Im Wildpark Vassfaret hatten Tierpfleger zwei weiße Bärenjunge erschossen. Die Zeitung "Aftenposten" berichtete damals von Entrüstung und Wut bei Tierfreunden.

Netzzeitung - 24.Oktober 2006
WWF sieht «finstere» Zukunft für Ökosysteme
So schnell wie nie zuvor zerstört die Menschheit die Natur. Das geht aus einer Studie der Naturschutz- Organisation WWF hervor. Sie warnen vor einem baldigen Zusammenbruch der Ökosysteme.

Welt - 24.Oktober 2006
Bedrückendes Ausmaß an Umweltzerstörung
Wenn die Menschheit so weiter macht, reichen Mitte des Jahrhunderts fünf Planeten nicht mehr aus, um die Rohstoff- und Energiebedürfnisse einer Menschheit zu befriedigen. „Wenn alle so weiterleben wie bisher, brauchen wir zwei Welten oder doppelt so viele Ressourcen, als eine Erde zur Verfügung stellt“, sagte WWF-Vorsitzender James Leaque. Der Mensch lebt „auf zu großem Fuß für unsere Natur“. Auf diese einfache Wahrheit reduziert sich der neue WWF-Bericht „Living Planet Report“. Der WWF stellte ihn gestern erstmals in China vor. Hinter seiner Kernaussage verbergen sich Beobachtungen von zurückbildenden Ökosystemen und der Abnahme an biologischer Vielfalt. Die Autoren bewerten dies anhand von Indexsystemen. „Unsere Studien sind alarmierend. Wir bauen unsere natürlichen Ökosysteme in einem Tempo ab, wie es in der Geschichte nie vorkam“, sagte Leaque.

Pressetext - 24.Oktober 2006
Dino-Schicksal - WWF warnt vor größtem Artensterben - Globaler Ressourcenkonsum führt zu dramatischem Rückgang der Biodiversität
Mit der neuesten Studie "Living Planet Report 2006" weist die Umweltorganisation WWF auf den dramatischen Rückgang der Artenvielfalt hin. Schreitet der Verbrauch an natürlichen Ressourcen im selben Tempo voran wie bisher, würden wir im Jahr 2050 die Ressourcen von zwei Planeten benötigen, um