 |
|
|
|
Ausgabe 341 vom 26.
Oktober 2006 |
|
Liebe Leser,
an
ausgefallenen Aktionen mangelt es in den Zoos zum Saisonende wahrlich
nicht. Ich werde es unserem Kolumnisten gleichtun und das merkwürdige
Hallo-Hoffen-Fest (frei übersetzt), das uns dieses Wochenende
wieder
aufgedrängt wird, nicht weiter erwähnen.
Bemerkenswert hingegen finde ich, was aus Lama-Wolle, die man sich
anderswo kostenlos aus dem Gehegezaun pflücken kann, alles so gemacht werden kann. Zum Beispiel
kleine Häkel-Horste - Elefant-Tiger-und-Co-Gucker wissen, was ich
meine. Alle anderen seien auf die Website
des Leipziger Zoos verwiesen:
Die Aktion hat
begonnen: 12 "Häkel-Horste" werden versteigert!
Der Erlös kommt übrigens
zu 100%
einem Projekt für die äußerst bedrohten
Nasenfrösche zugute (und selbst auf der Startseite der
Website wird gleich für Artenschutz geworben).
Zwei Wermutstropfen mischen sich dennoch ein: Zum einen ist die Website
des Zoos zur Zeit überlastet und zur ET&Co-Zeit am
Freitagabend
meist gar nicht mehr zu erreichen (Geduld!). Zum anderen fehlt bislang
ein Direktlink zu Ebay. Das holen wir hiermit nach:
Übersicht: http://search.ebay.de/_W0QQsassZzooleipzig1QQhtZ-1
Direktlink
zu Lama 1 (damit Sie auch nach Auktionsende das Ergebnis sehen
können)
Letzter Stand gerade eben: "Horst 1" steht knapp unter - halten Sie
sich fest - 800 Euro!
Und Auktionsende ist erst morgen Abend. Nasenfrösche, Kopf hoch!
18:35
Dirk
Petzold
Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus
dem Luftbild eines europäischen Hauptstadt-Zoos.
Was zeigt er?
Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei
maps.google.com
Wenn Sie
es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze
Stadt
bzw. deren Lage sehen (Sie
benötigen dafür einen Browser der neueren Generation).
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung
nächste
Woche
warten...
Lösung
von letzter Woche: Vivarium
des Tierparks Dählhölzli, Bern
|
|
|
| Zoos
– Meldungen |
Tirol
Online -
20. Okt 2006
Alpenzoo
droht eine bärige Pleite: Zach hofft auch Herbst
Mit einem finanziellen Hilferuf an Stadt und Land versucht Direktor
Martys den Alpenzoo vor der Zahlungsunfähigkeit zu retten. Jobs
und
Tiere
seien aber nicht in Gefahr. "Damit der Alpenzoo heuer noch bis zum
Jahresende zahlungsfähig
ist, sehe ich mich veranlasst, um eine Nachtragssubvention in Höhe
von 50.000 Euro zu bitten." Michael Martys, Direktor des Innsbrucker
Alpenzoos,
hält in einem internen E-Mail vom 25. September an
Bürgermeisterin
Hilde Zach nicht mit den finanziellen Schwierigkeiten des beliebten
Tiergartens
hinterm Berg. Der Alpenzoo stehe aber weder vor dem Konkurs noch
müssten
Mitarbeiter entlassen werden oder gar die Tiere Hunger leiden,
versichert
Martys: "Ich muss nur in meiner Funktion als Geschäftsführer
rechtzeitig
auf die schwierige Situation aufmerksam machen." Das Finanzloch
erklärt
Martys vor allem mit einem Einbruch der Besucherzahlen: "Wir hatten von
Jänner bis September ein Minus von zehn Prozent gegenüber dem
Vorjahr." Das leidige Dauerthema der fehlenden Parkplätze will
Martys
endlich gelöst wissen. Aber auch die ungünstigen
Witterungsverhältnisse
(Dauerregen im April/Mai gefolgt von Tropenhitze im Juni/Juli) trugen
ihr Scherflein zur Misere bei. Schon für nächstes Jahr
rechnet der
Alpenzoo-Chef wieder mit einem Besucheranstieg. Daher wurde und wird
auch
viel investiert: Steinbockgehege, Terrarien und Volieren und
dergleichen
mehr. Für die Bauvorhaben bekommt der Alpenzoo heuer von Stadt und
Land Sondersubventionen von je 218.000 Euro. Seit 1983 zahlten Stadt
Innsbruck
und Land Tirol über 6,3 Millionen Euro für den laufenden
Betrieb
des Alpenzoos aus. Pro Jahr fließen hier 363.000 Euro. Dazu
kommen
Investitionssubventionen. 75 Prozent des laufenden Betriebs muss der
Alpenzoo
selbst berappen.
Tirol Online - 20. Okt. 2006
Finanzspritze
für Innsbrucker Alpenzoo gesichert
Der in Finanznöten befindliche Innsbrucker Alpenzoo kann aufatmen:
Die von der Politik geforderten 100.000 Euro werden schon in Kürze
fließen.
Eindringlich hatte Martys in zwei Schreiben an Stadt und Land um
Nachtragssubventionen in der Höhe von je 50.000 Euro gebeten. Ein
zehnprozentiger Einbruch
bei den Besucherzahlen - ausgelöst hauptsächlich durch die
eingestellte
Hungerburgbahn sowie die Parkplatzmisere - hätten zu einem
finanziellen
Engpass geführt. Viele Gäste haben Martys gestern besorgt
nach
dem Wohl des Betriebs gefragt: "Auch einige neue Sponsoren haben sich
gemeldet."
Tirol Online - 20. Okt. 2006
Ponys
und
Esel sollen die Parkplatzprobleme lösen
Kreative Ideen zur Lösung des Parkplatzproblems beim Alpenzoo
fordern
jetzt die Grünen. Auch tierische Alternativen sollen dabei zum
Einsatz
kommen. Stadträtin Uschi Schwarzl fordert mehr Phantasie und
Kreativität
bei der Suche nach Alternativen: "Wenn die neue Hungerburgbahn fertig
ist,
könnten doch Ponys oder Esel die Kinder von der Haltestelle
abholen
und zum Eingang bringen." Das würde sicher viele zum Umsteigen
bewegen.
Weitere Parkplätze zu errichten, bevor die neue Bahn in Betrieb
ist,
"das wäre ja fast schon ein Schildbürgerstreich".
Die
Welt - 20.
Okt.
2006
Wildtierforscher
übernehmen ein neues Zentrum
Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) hat
gestern
an der Alfred-Kowalke-Straße 17 nahe Tierpark in Friedrichsfelde
ein
neues, viergeschossiges Gebäude in Betrieb genommen. Die Kosten
von
sechs Millionen Euro - inklusive Sanierung des beengten Altbaus -
teilten
sich Bund und Land Berlin. Das Institut soll zum europäischen
Kompetenzzentrum
für Wildtierforschung werden. IZW-Direktor Prof. Heribert Hofer
sagte:
"Mit dem Neubau können wir modernste Technologien in den Dienst
des
Artenschutzes stellen." Im Mittelpunkt stünden Forschungen zum
Überleben
und der Anpassungsfähigkeit bedrohter Wildtiere unter
veränderten
ökologischen Bedingungen. Auf 1400 Quadratmetern entstanden neue
Labore
und ein tiermedizinischer Bereich, in dem viele Zoo- und Wildtiere
behandelt
werden können. Die Tierklinik verfügt über Ultraschall,
Endoskopie und
Computertomografie. Auch ein Hörsaal und Arbeitsräume
für
Studenten wurden geschaffen.
Die
Welt - 24. Okt. 2006
Eigentümer
für Riesenrad am Zoo gesucht
Mit dem "Global View"-Fonds, aufgelegt von der DBM Fonds Invest, einer
Tochtergesellschaft
der Delbrück Bethmann Maffei AG, sollen weltweit vier
Aussichtsräder
- in Berlin, Dubai, Peking und Tsing Tao - finanziert werden. "Am 6.
November
beginnt der offizielle Verkauf", teilte Christian Harreiner,
Geschäftsführer
des Fondsinitiators, gestern mit. Um ein Stück Aussichtsgondel ihr
Eigen
nennen zu können, müssen potenzielle Anleger allerdings tief
in
die Tasche greifen: Die Mindestzeichnungssumme beträgt 10.000
Euro.
Spätestens bis zum 30. März kommenden Jahres soll die Summe
von
insgesamt 200 Millionen Euro zusammengekommen sein. Auf das Berliner
Rad
entfallen etwa 50 Millionen Euro. Während in Peking bereits der
Vertrag
unterschrieben wurde und der Bau demnächst beginnt, ist es in
Tsing Tao
und Dubai noch nicht so weit. Auch in Berlin ist das Vorhaben noch
nicht abgesegnet,
weil der Senat nur eines der zwei in Planung befindlichen
Riesenräder
genehmigen will. Das rund 13.000 Quadratmeter große
Grundstück
am Zoo, auf dem sich das 175 Meter hohe Rad der "World Wheel Berlin
Holding GmbH" drehen soll, ist aber bereits für geschätzte 23
Millionen
Euro gekauft. Projektentwickler Michael Waiser hat 120 Millionen Euro
Kosten veranschlagt. "70 Millionen Euro davon werden über Kredite
finanziert", erläuterte Harreiner das Konzept.
Mannheimer Morgen - 23.
Okt. 2006
Zoo erwartet Besucher-Rekord
Dieses Jahr könnte es klappen: Mit mehr als einer halben Million
Besucher darf sich der Zoo auf einen neuen Besucherrekord freuen.
"Eigentlich wollten wir diese Marke überspringen, wenn das neue
Elefantenhaus steht. Aber
so ist es uns noch lieber," kommentiert Zoodirektor Dr. Klaus
Wünnemann
den angepeilten Rekord. Zum Jahresbeginn sah das noch ganz anders aus.
Erst
im Sommer hat sich das Blatt gewendet. Im August wurde mit über 70
000 Besuchern der stärkste Zustrom verzeichnet, den der Zoo je
gesehen
hat. Bislang kamen dieses Jahr bereits mehr als 465 000 Besucher in den
Zoo.
Auf den Lorbeeren will sich der Tiergarten aber nicht ausruhen: "Wir
müssen
im Service neue Akzente setzen", sagte Zoodirektor Wünnemann.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 21. Okt. 2006
Kölner Zoo erhält Auszeichnung
Der Kölner Zoo ist für seine Naturschutz-Bemühungen in
Vietnam
mit dem "EAZA Conservation Award" des europäischen Zoo-Verbandes
(EAZA)
ausgezeichnet worden. Zoo-Chef Theo Pagel teilte am Freitag mit, dass
die
Kölner einen 18 Hektar großen Bereich im Gebiet Phong Nha-Ke
Bang erschlossen hätten, um dort vom Aussterben bedrohte
Affenarten
anzusiedeln. Nachdem der Zoo im Jahr 2000 das 6 Millionen Euro teure
Großprojekt
"Regenwald" in Köln ins Leben gerufen hatte, habe man beschlossen,
auch
vor Ort aktiv zu werden.
Deutschlandradio - 23. Okt.
2006
Arche
Noah für Löwe, Tiger und Panther
In der freien Wildbahn ist das Überleben vieler Großkatzen
gefährdet.
In Frankreich versucht man nun, diese vom Aussterben bedrohten
Raubkatzen
zu retten in dem 60 Hektar großen Schlosspark von Lumigny, 50
Kilometer
östlich von Paris. Nach eigenen Angaben ist dieser neue, privat
betriebene
Raubkatzenpark der größte in Europa. Gregory Breton ist der
Biologe
im Raubkatzenpark. Bei seinen Kontrollgängen im Park wird Gregory
Breton
immer wieder von Besuchern angesprochen. Denn vor jedem Gehege hat er
Tafeln
aufstellen lassen, die in französisch und englisch Auskunft geben
über
die jeweilige Katzenart. Auf vielen Tafeln wird detailliert
erklärt:
die Wildtiere sterben aus, weil der Mensch ihr natürliches
Lebensumfeld
zerstört. Erklärtes Ziel des Raubkatzenparks ist es,
gemeinsam
mit anderen Zoos in Europa, Arten zu erhalten, um sie später
wieder
in freier Wildbahn anzusiedeln. Doch das liegt noch in weiter Ferne,
weiß
auch Tierparkbesitzer Patrick Jardin.
ORF.at
-
20. Okt. 2006
Bewerber
für
Geschäftsführer-Posten
Der Tierpark Herberstein ist seit 1. Oktober vom Land Steiermark
gepachtet. Mit 1. Dezember soll der Landestierpark auch einen neuen
Geschäftsführer
bekommen. Am Montag endet die Ausschreibungsfrist; der Andrang für
den
Job ist sehr groß. Bis jetzt gibt es 22 Bewerber für den
Geschäftsführerposten.
Das gab der zuständige Tourismusreferent
Landeshauptmannstellvertreter
Hermann Schützenhöfer (ÖVP) bekannt. Bis Montag haben
weitere
Bewerber Zeit, ihr Interesse anzumelden. Danach wird ein Gremium rund
um
den Schönbrunner Zoodirektor Helmut Pechlaner und
Tourismusfachleuten
den neuen Geschäftsführer auswählen. Der bisherige
Tierpark-Geschäftsführer
Andreas Kaufmann hat sich nicht beworben. Er soll aber im Tierpark
bleiben
und als zoologischer Leiter arbeiten. Außerdem wird auch für
die
neue Steirische Landestiergarten Gesellschaft ein Aufsichtsrat
gebildet.
Dieser sei zwar nicht zwingend vorgeschrieben, dennoch werde es ein
kleines
Kontrollgremium mit sieben Mitgliedern geben, so
Schützenhöfer.
derStandard.at
- 20. Okt. 2006
Causa
Herberstein:
Bald neuer Tierparkchef
Wenig Neues zur Causa Herberstein, aber dafür eine Neuigkeiten in
Sachen
neuer Landesgesellschaft für den oststeirischen Tierpark gab es in
der
Sitzung des Untersuchungsausschusses des steirischen Landtags am
Freitag in
Graz. LHStv. Hermann Schützenhöfer (V) gab bekannt, dass sich
für
die Ausschreibung des Geschäftsführerpostens bis Donnerstag
22
Bewerber gemeldet hätten. Er sei zuversichtlich, bis Dezember
einen
neuen Leiter präsentieren zu können, so
Schützenhöfer.
Die Auswahl werde von einer Gruppe von Touristikfachleute sowie dem
Schönbrunner Zoodirektor Helmut Pechlaner und dem
Wirtschaftstreuhänder
Klaus Rabel
getroffen. Der wissenschaftliche Leiter des Tierparks, Andreas
Kaufmann,
habe sich nicht um die Geschäftsführung beworben.
Kleine
Zeitung -
19.
Okt. 2006
Shopping-Center
sponsert Herberstein und Piber
Die Shoppingcity Seiersberg (SCS) wird in den nächsten Jahren die
Pacht für den Tierpark Herberstein übernehmen.
Landeshauptmann
Franz Voves (S) sprach der SCS seinen Dank aus. "Wir freuen uns, dass
in
der Causa Herberstein ein gutes Ende gefunden wurde und werden nun wie
versprochen
die jährliche Pacht von 92.500 Euro für die nächsten
fünf
Jahre übernehmen. Ferner wird es ein Sponsoring für das
Gestüt
in Piber, ebenfalls in dieser Höhe, geben", so Martin Klein, der
zusammen
mit Christian Guzy als Geschäftsführer der SCS fungiert. Der
Landeshauptmann
erinnerte daran, dass es gelungen sei, die Pacht für den Tierpark
Herberstein
von 304.000 Euro pro Jahr auf 92.500 Euro zu reduzieren.
ORF.at - 20. Okt 2006
Politikertag
im Herberstein-Ausschuss
Mit der Befragung von Spitzenpolitikern ist am Freitag der
Herberstein-Untersuchungausschuss fortgesetzt worden. Im Mittelpunkt
stand einmal mehr die umstrittene Ferialverfügung, die die
damalige LH
Waltraud Klasnic veranlasst hatte. "Diese Million der Frau
Landeshauptmann hätte ich wahrscheinlich auch gemacht, weil sonst
der Tierpark eingegangen wäre", sagte Schützenhöfer. Ein
zweites Mal sei der Tierpark Ende des Vorjahres vom Zusperren bedroht
gewesen,
hier sprang das Land mit einer Überbrückungshilfe in
Höhe
von 450.000 Euro ein. Von diesem Geld liegen übrigens noch mehr
als
128.000 Euro auf einem Treuhandkonto. Dieser Betrag stehe jetzt der
neuen
Steirischen Landestiergartengesellschaft, die den Tierpark Herberstein
im
Oktober übernommen hat, zur Verfügung, sagte
Schützenhöfer.
APA
OTS -
25. Okt. 2006
Tierpark
Herberstein: Winterspeck und Löwentraum
Kurz vor der Winterpause ist die Tierwelt in Herberstein in zwei Lager
geteilt:
Während einige Tiere noch eifrig mit den Vorbereitungen auf den
Winterschlaf
beschäftigt sind, genießen die "Exoten" völlig
entspannt
das angenehme Herbstwetter für ein wärmendes Sonnenbad. Auch
der
Tierpark selbst steht kurz vor dem Winterschlaf, denn auch in diesem
Jahr
wird der Tierpark über die Wintermonate schließen. Bis 5.
November
2006 herrscht jedoch Vollbetrieb.
Lübecker Nachrichten
- 21. Okt. 2006
Braunbär "Lothar" bekommt Gesellschaft
Braunbär "Lothar" im Bärenwald von Stuer im Müritzkreis
bekommt Gesellschaft. Nach zwölf Tagen allein soll am 25. Oktober
seine
Schwester aus dem Wildpark Löffingen im Schwarzwald in das Gehege
kommen.
"Lothar" hatte jahrelang mit Bärenschwester "Cindy" zusammen in
einem
nicht artgerechten Gehege mit Betonfußboden gelebt. Das fast 300
Kilogramm
schwere Bärenmännchen war am 13. Oktober von der
Tierschutzstiftung
"Vier Pfoten" als erster Bewohner im Bärenwald aufgenommen worden
und
hatte große Besucherresonanz ausgelöst.
Planung
und Bau
Bieler
Tagblatt - 25. Okt. 2006
«Sentimentaler
Aktienkauf»
Es geht wieder vorwärts in Sachen Bärenpark - nachdem man in
der
letzten Zeit das Gefühl gewinnen konnte, dass die Geldsuche
für
das 9,7-Millionen-Franken-Projekt ins Stocken geraten ist. Und so
freute
sich denn die zuständige Gemeinderätin Barbara Hayoz gestern
vor
den Medien auch, «nach langer Zeit wieder Neues berichten zu
können».
Sie stellte die Mobiliar als 2,5 Millionen Franken beisteuernder
«Presenting
Partner» vor und gab bekannt, dass sich die Burgergemeinde mit
500000
Franken engagiert. Weil in der Finanzierung momentan ein Loch von
über
2 Millionen Franken klafft, wird das im Mai angekündigte
«professionelle Fundraising» nun auf der Stufe
«Klein- und
Kleinstspenden»
gestartet. Weil laut Hayoz in ihrer Direktion das Know-how dafür
fehlt,
führt Bern Tourismus die öffentliche Spendenkampagne durch.
In
einer Leistungsvereinbarung verpflichtet sich die Organisation, eine
Million
Franken zu sammeln. Parallel zur Sammelaktion im Publikum bleibt Hayoz
aktiv.
Neben der Mobiliar als «Presenting Partner» sieht ihr
Finanzierungskonzept
vier «Partner», die sich mit mindestens 500 000
Franken
engagieren, und beliebig viele Donatoren in zwei Kategorien (ab 100000
respektive
20000 Franken) vor. Bereits hätten sich zwei «Partner»
verpflichtet,
die noch nicht genannt sein wollen, sagte Hayoz. Des Weiteren konnte
sie mit
der Bäckerei Glatz und Feldschlössli die ersten Donatoren
vermelden.
Mit weiteren «Partnern» verhandle sie.
Diesen Sommer wurde still und leise wieder ein Bärenwärter
eingesetzt:
Walter Bosshard, bis dahin im Tierpark als Pfleger in der Abteilung
Raubtiere
tätig. Man wolle zeigen, dass man an die Realisierung des
Bärenparks
glaube, sagte Tierpark-Direktor Bernd Schildger gestern am Rande der
Medienorientierung:
«Die Einsetzung eines Bärenwärters ist auch ein
symbolischer
Akt.» Ob Bosshard nach der geplanten Eröffnung des
Bärenparks
im Sommer 2009 Verstärkung benötigt, sei noch nicht klar,
sagte
der erste neue Bärenwärter von Bern.
SF
Tagesschau -
24.
Okt. 2006
Bessere
Bedingungen für Berner Bären
Die Stadt Bern und Bern Tourismus spannen beim Fundraising für den
geplanten Bärenpark am Aarehang zusammen. Bern Tourismus soll mit
einer
Spendenkampagne eine Million Franken einholen. Das Interesse an der
Realisierung
des Bärenparks sei auf beiden Seiten gross, teilten die Stadt und
Bern
Tourismus anlässlich einer Medienorientierung mit. Ziel der
Kampagne
ist neben dem Sammeln von Geld, die Berner Bevölkerung hinter das
Projekt
zu scharen. Der Bärengraben, der im kommenden Jahr 150 Jahre alt
wird,
gilt als eines der Wahrzeichen der Bundesstadt.
Hannoversche
Allgemeine - 24. Okt. 2006
Die Yukon
Bay
kann kommen
Die neue Attraktion für den Zoo Hannover ist jetzt in greifbare
Nähe
gerückt. Für das 25 Millionen Euro teure Projekt der
Alaskalandschaft
Yukon Bay gibt es endlich eine umsetzbare Finanzierung. Nach
HAZ-Informationen
war es das Kölner Immobilienunternehmen Vivacon, das am Montag auf
der
Investorenmesse ExpoReal ein konkretes Angebot unterbreitet hat. Yukon
Bay
ist der letzte Schritt des Umbaus vom Tierpark alten Zuschnitts zum
Erlebniszoo.
Pinguine, Wölfe, Eisfüchse, Robben und endlich auch wieder
Eisbären
sollen ein 22 000 Quadratmetern großes Areal bekommen, in dem sie
artgerecht
gehalten werden. Besucher erleben die Alaskalandschaft als Abenteuer:
Glasscheiben
geben den Blick unter Wasser frei, Geschichten von Goldgräbern und
Fischern
dekorieren die Tierwelt. Bislang scheiterte das Großprojekt am
Geld,
in der Politik gab es lange Gezänk sogar um geringfügige
Planungskosten.
Jetzt ist der Weg geebnet. Die Region hat gut eine Viertelmillion Euro
für
die Planung bewilligt, im Koalitionsvertrag der rot-grünen
Regionsmehrheit
findet sich nach anfänglichen Bedenken der Grünen eine klare
Aussage
zugunsten von Yukon Bay, und prompt gibt es auch Erfolge bei der
Finanzierung.
Das von der Vivacon unterbreitete Angebot sieht eine 99-jährige
Vertragslaufzeit
vor. Das Unternehmen zahlt rund 12,5 Millionen Euro – den Rest soll
eine
EU-Förderung beisteuern – und erhält dafür dauerhaft
eine
Jahrespacht über rund 700 000 Euro vom Zoo. Der zahlt bislang nur
eine
symbolische Miete von einem Euro und müsste das Geld aus
zusätzlichen
Einnahmen durch neue Besuchermassen aufbringen. Das Konzept ist von der
Rechtsabteilung
der Stadt, der das Grundstück gehört, bereits geprüft
und
für umsetzbar befunden worden. Der noch auszuarbeitende
endgültige
Vertrag soll eine so genannte Exit-Klausel vorsehen, um zu verhindern,
dass der Zoo bei Zahlungsunfähigkeit an das Unternehmen
fällt. Baustart
könnte bereits im November 2007 sein. 2009 wäre dann die
Eröffnung
von Yukon Bay – und der Zoo hätte seine Rundumerneuerung geschafft.
webjournal.ch -
26. Okt 2006
Über
12'600
Unterschriften für das Polarium
Über 12'600
Personen haben die vom Verein der Freunde des Zoo Basel lancierte
Petition für
ein Polarium unterzeichnet.
Der Zoo Basel freut sich über die begeisterte Unterstützung
des
Projektes und
bittet die Regierung, trotz bereits erfolgter Absage, um wohlwollende
Prüfung.
Sollte ein Polarium nicht zu Stande kommen, wird sich der Zoo Basel
bemühen, eine
alternative Lösung zu finden. Der Zoo Basel sieht nach dem
Entscheid
des Regierungsrates, an der gewerblichen
Neunutzung und Veräusserung der Markthalle festzuhalten, keine
Möglichkeit
mehr, das Polarium in der Markthalle zu realisieren. Er nimmt hingegen
erfreut
zur Kenntnis, dass die Regierung im Rahmen der Entwicklungsplanung des
Zoo
Basel Hand bieten will, um eine andere Lösung zu finden.
Lübecker Nachrichten
- 20. Okt. 2006
Neue Baummarderanlage im Wildpark Eekholt
Platz haben sie, auch um das zu tun, was Baummarder am liebsten machen,
wenn sie eines Menschen ansichtig werden: Flüchten. Trotzdem ist
die
neue Baummarderanlage im Wildpark Eekholt - so paradox es klingen mag -
so gestaltet, dass man sich gut beobachten kann: Marder und Mensch. Wie
sehr es gedankt wird, wenn dies nicht hehre Postulate bleiben, sondern
wenn
Mensch und (Wild)tier tatsächlich in nahen Augenkontakt treten,
wird
aus den Besucherzahlen in Eekholt deutlich. Abgerechnet wird am
Jahresende,
aber schon jetzt, so Freiherr von Schenck, lasse sich sagen, dass der
August
und der September die besten Monate seit Bestehen des Wildparks
überhaupt
gewesen seien. Die neue Anlage wurde um hohe Bäume herum gebaut
und
nicht nur das: Mit 360 Quadratmetern und vier Metern Höhe ist sie
sechs
mal so groß wie zuvor. Bei Regen können die Besucher die
beiden
Baummarder durch das Pavillongitter "Auge in Auge" beobachten. Im
Pavillon
finden sich auch zahlreiche Informationen. Bei gutem Wetter geht man
auf
die Beobachtungsplattform und verfolgt die Marder von oben -
natürlich
nur mit dem Auge, dem Teleobjektiv oder dem Fernglas. Den
Großteil
der Kosten von 29 000 Euro für das Gehege hat der
Förderungsverein
Wildpark Eekholt um seinen Vorsitzenden Klaus Martens übernommen.
Märkische
Allgemeine - 26. Okt 2006
Eine
Eulenburg
wächst im Tierpark
Vielleicht ist ja die Eulenburg - heute erfolgt
die offizielle Grundsteinlegung - das letzte große Bauvorhaben
des
Fördervereins für den Perleberger Tierpark. Vorsitzender
Hartmut Martin
sieht jedenfalls nach dem
neuen Wolfsgehege und der gerade im Entstehen begriffenen Eulenburg in
absehbarer Zeit kein vergleichbares Vorhaben. Nach den Plänen von
Architekt Klaus Röpke entsteht eine
Burgruine mit einem großen Tor, einer mehr als drei Meter hohen
Mauer
und zwei
Türmen, wobei der eine schon recht verfallen erscheinen soll. Im
Mauerwerk sind
Nischen vorgesehen, in denen sich Eulen wohl fühlen können.
Die
Überspannung
des Geheges ruht auf fünf Meter hohen Masten. Die Besucher werden
das
Freigehege betreten und die Vögel an ihren Nistplätzen
beobachten
können. Beim Wolfsgehege konnte der Verein noch Fördermittel
einplanen; bei der Eulenburg ist dies nicht der Fall.
Cellesche
Zeitung - 23. Okt. 2006
Wildpark
in Müden neu eröffnet
Der Wildpark in Müden ist in letzter Zeit durch Erweiterungen,
Umbauten
und Änderungen in vielen Details neu gestaltet worden. Am Sonntag
wurde
er mit einer kleinen Feier neu eröffnet. Bei einem „Tag der
offenen
Tür” nahmen viele Besucher die Neugestaltung in Augenschein. “Das
Ergebnis
kann sich sehen lassen“, fasste Faßbergs Bürgermeister
Hans-Werner
Schlitte am Schluss seiner kleinen Begrüßungsansprache
zusammen.
Er hatte die Vogelvoliere, ein Insektenhotel, einen Pavillon
angesprochen,
die als die markantesten Neuheiten errichtet worden sind. Hinzu kommt
ein
Wirtschaftsgebäude mit integriertem Eingang. Wenngleich rund die
Hälfte
aller Kosten durch diverse Spenden und Zuschüsse aufgebracht
wurde,
so dankte Schlitte ganz besonders den vielen ehrenamtlichen Helfern,
die
in zahllosen Arbeitsstunden die Fertigstellung erleichtert hatten. Ein
Tag
der offenen Tür bot Gelegenheit, sich im Wildpark umzusehen.
Tirol Online - 19. Okt. 2006
Wildpark
Assling: Bald könnten auch Wölfe Besucher anlocken
Das traumhafte Herbstwetter hatte großen Anteil am Besucherrekord
im Wildpark Assling. Über 40.000 besuchten den privaten
Tiergarten.
Der fast zehn Hektar große Tiergarten kann sich dieses Jahr aber
nicht
nur über besondere Zuchterfolge - auch Luchse und Uhus kamen in
den
letzten Monaten zur Welt - sondern auch über einen Rekordbesuch
freuen.
Die Hälfte der Besucher kam aus Südtirol und Italien.
"Insgesamt
konnten wir heuer eine Steigerung von zehn Prozent erzielen",
weiß
Lukasser und verweist stolz auf die zahlreichen Einträge im
Gästebuch.
Im nächsten Jahr soll das Gehege für die Wildkatzen neu
errichtet
und mit der Planung einer großzügigen Luchsanlage begonnen
werden.
Dass in absehbarer Zeit neben Steinböcken, Hirschen, Wildschweinen
und
Steinadlern auch Wölfe zum Besuch im Wildpark animieren, scheint
nicht
ausgeschlossen. Der Wildpark ist noch bis 31. Oktober
geöffnet.
Aktionen
Volksstimme
- 20. Okt. 2006
Warum
sich der Zoo ein Stadion baut und Nashorn "Malindi" uns
verläßt
Magdeburgs Zoo ist ohne Zweifel eine beliebte Einrichtung. Rund 280 000
Gäste werfen jährlich einen Blick auf Elefant, Tiger &
Co.
Doch mehr als das ist bisher kaum möglich – die Tiere bleiben bis
auf
das Streichelgehege für die Ziegen meist dort, wo sie sind:
Für
den Besucher unerreichbar hinter Gittern. Das soll sich ändern.
Der
Zoo hat sich dafür eigens ein eigenes " Stadion " bauen lassen.
Morgen
ist Premiere. Nach neuen Spezialführungen zu einzelnen Tieren wie
Pinguinen,
Kamelen oder den Halbaffen wird morgen ein eigenes kleines " Stadion "
eingeweiht
: die " Tierisch-nah " -Arena. 200 Zoo-Besucher finden hier Platz, die
ohne
zusätzlichen Eintritt Vorführungen von Zoo-eigenen Tieren und
aus
gastierenden Tier-Shows erleben können. " Damit erweitert der Zoo
konsequent
sein ‚ Tierisch-nah ‘ - Angebot ", sagt Zoo-Chef Kai Perret, der sicher
ist,
dass die umgebaute ehemalige Pony-Anlage schnell das Herz der
Zoo-Besucher
erobern wird. Der Zoo hat deshalb nicht nur umgebaut, sondern auch "
umgeschult
". Einige Mitarbeiter haben sich speziell auf die Tiervorführungen
vorbereitet,
die morgen in der Arena ihre Premiere haben. Vorerst werden in die
Shows
nur Huskys, Lamas, Yaks, Esel und Trampeltiere eingebaut, aber der
Zoo-Chef
verspricht mehr, ohne konkret zu werden : " Im nächsten Jahren
werden
wir einige Überraschungen anbieten ", so Kai Perret. Neu wird aber
auch
: Der Zoo baut im Bereich des Wirtschaftshofes eine Auffangstation
für
verletzte Wildtiere und aufgefundene Exoten, um deren Betreuung zu
verbessern
und sie anschließend – so weit möglich – wieder in die
Freiheit
zu entlassen.
Mitteldeutsche Zeitung - 23. Okt. 2006
Wer
beobachtet da wen - Auge in Auge mit dem Bären
Zum Herbstfest hatte der Zoo Aschersleben am Sonntag eingeladen. Und
wären da nicht die rotbraunen und gelben Blätter gewesen, die
immer
wieder
auf den laubbedeckten Boden gefallen sind, hätte man sich
angesichts
des blauen Himmels und der warmen Sonnenstrahlen eher an einen
Frühlingstag
erinnert gefühlt. Und so fanden sich auch etliche Besucher ein,
die
sich mit auf den Weg zu der in dieser Saison letzten Führung mit
Zooleiter
Dietmar Reisky machten. Vorbei ging es an den Lamas zu den
Großkatzen.
Dort bot sich die Gelegenheit, mit einem fünf Wochen alten Jaguar
auf
Tuchfühlung zu gehen. Höhepunkt während der Führung
war
die Einweihung des Laufbands. Das Spielgerät, gesponsert von
Sparkassenstiftung,
Ostharzer Volksbank und Förderverein der Tierparkfreunde,
gehört
zum Abenteuer- und Lehrpfad, der rund um die Tigeranlage entsteht.
"Vier
Spielgeräte sind schon aufgestellt. Weitere folgen", so Reisky,
der
diesbezüglich die Zusammenarbeit mit der Ökologischen
Sanierungs-
und Entwicklungsgesellschaft mbH lobend hervorhob.
Hamburger
Abendblatt - 23. Okt. 2006
Erkunden Sie den Wildpark!
Wenn sich in den Abendstunden langsam die Dämmerung auf den Wald
legt
und sich die Konturen der Bäume nur noch vage abheben, dann
beginnen
im Wildpark Eekholt die "Dunkel-Munkel-Nächte". An den Sonnabenden
28.
Oktober (18.30 bis 21 Uhr) sowie 4. und 11. November (jeweils 17.30 bis
21
Uhr) können die Besucher den Park in der Dunkelheit erobern. Nach
dem
Rundgang gibt es kulinarische Köstlichkeiten am Lagerfeuer.
Paderzeitung
-
23. Okt. 2006
TIERPARK
SABABURG: Halloween am 28. und 29. Oktober 2006
Am Samstag und Sonntag findet im Tierpark Sababurg wieder das beliebte
Halloween-Fest statt. Um 14.00 Uhr und 15.00 Uhr können die Kinder
Kürbislaternen anfertigen. Ab ca. 16.00 Uhr können die Kinder
im Schein ihrer Kürbislaterne in der dunklen Deele der Ostheimer
Scheune
schaurig schönen Grusel- und Geistergeschichten lauschen.
Besonders
schön wäre es, wenn sich die kleinen Besucher wieder etwas
gruselig
verkleiden würden.
Westfalenpost - 19. Okt. 2006
Der
schönste Pinguin stammt aus Schwelm
Berlin hat seine Bären, München seine Löwen und
Wuppertal
seine Pinguine. Aus Anlass des 125-jährigen Zoo-Jubiläums
hatte
der Tierpark überdimensionale Glasfiber-Pinguine "nackt" an
Sponsoren
verkauft, die angemalt werden konnten. Den schönsten seiner Zunft
hat
die Schwelmerin Barbara Klotz gestaltet. Mit einer großen
Abschlussveranstaltung,
auf der je einmal der ideenreichste, der originellste und der
schönste
Pinguin prämiert wurde, fand die im April gestartete Pinguinale am
vergangenen Sonntag im Beisein von über 8500 Besuchern im Zoo
ihren
Abschluss.
Nachwuchs
Esslinger
Zeitung - 25. Okt. 2006
Kilo
gepanzerte Lebenslust
Nachwuchs bei den Panzernashörnern der Wilhelma: Vor gut einer
Woche
erblickte Shikari das Licht der Welt. Am vergangenen Sonntag durfte das
Nashornmädchen
zum ersten Mal ins Gehege. Knapp 50 Kilogramm bringt Shikari bereits
auf
die Waage. Shikari ist bereits das 14. kleine Nashörnchen, dass
dort
geboren wurde. Das 13. war Sahib. Der Bulle kam 2004 auf die Welt und
wurde
vor knapp vier Wochen in den Madrider Zoo verlegt.
Segeberger-Zeitung
- 24.
Okt. 2006
Tapir-Nachwuchs bei Hagenbeck
Der Tierpark Hagenbeck in Hamburg freut sich über seinen
Tapir-Nachwuchs.
Wie Zoo-Sprecherin Sarah Klindworth am Dienstag sagte, macht Tapir-Baby
Ailton
seinem "sportlichen" Namen alle Ehre: Er tobe schon wie wild durchs
Gehege. Gute vier Wochen ist der Sprössling inzwischen alt und hat
sein
Gewicht
in dieser Zeit von sechs auf zwölf Kilogramm verdoppelt. Seinen
Namen
erhielt er von Tierpfleger Thomas Günther, den der kleine Tapir an
den
brasilianischen Fußballer Ailton erinnerte: Bei seiner Geburt war
das
Tierbaby klein und rund.
Westdeutsche
Allgemeine
- 24. Okt. 2006
Nachwuchs im Sechserpack - Zebramangusten
»wuseln«
durchs Gehege
Mit ihrem Nachwuchs im Sechserpack haben in Krefeld die Zebramangusten
einen großen Wurf gelandet. Derzeit »wuseln« die
kleinen
Schleichkatzen gleich als halbes Dutzend durch ihre Anlage im Tierpark,
berichtete
die Stadt Krefeld am Dienstag. Bereits zum zweiten Mal hatten die
kleinen
Raubtiere in diesem Jahr für Nachwuchs gesorgt.
Stuttgarter
Wochenblatt - 26. Okt 2006
Schwere
Antilopen-Geburt
Vor einigen Wochen versammelten sich die Pfleger erwartungsfroh um
das Blessbockweibchen Lea, denn die Geburt kündigte sich an. Doch
trotz
Pressen, immer wieder niederknien und sich wenden, konnte Lea ihr
Junges nicht herausbringen. Kaiserschnitt. Zum ersten Mal kam ein
Blessböckchen
so in der Wilhelma zur Welt. Nach der Geburt war die Mutter durch den
Kaiserschnitt sehr geschwächt, dass
nicht sicher war, ob sie überleben würde. An das Säugen
ihres Jungen
war gar
nicht zu denken. Daher gaben die Pfleger dem jungen Blessbock, einem
Männchen,
die Flasche. Langsam erholte sich die Mutter, die Milch blieb aber aus.
So ist
das Böckchen nun zweifach bestens versorgt: von den Tierpflegern
viermal täglich
eine Flasche Milch und von der Mutter die Obhut und Nähe.
fnweb
- 24.
Okt. 2006
Schwere Geburt bei einer Antilope
Stuttgart. Vor genau vier Wochen versammelten sich die Pfleger
erwartungsfroh
um das Blessbockweibchen Lea, denn die Geburt kündigte sich an.
Doch
Lea konnte ihr Junges nicht zur Welt bringen. Tierarzt Wolfram
Rietschel
wurde gerufen und versuchte, das Junge im Mutterleib mit seinen
Händen
in eine gute Position zu drehen. Geholfen hat auch das nicht, und dem
Muttertier
schwanden langsam seine Kräfte. Da kam nur noch ein Kaiserschnitt
in
Frage. Zum ersten Mal kam so ein Blessböckchen so in der Wilhelma
zur
Welt. Nach der Geburt war die Mutter durch den Kaiserschnitt sehr
geschwächt,
dass nicht sicher war, ob sie überleben würde. Daher gaben
die
Pfleger dem jungen Blessbock, einem Männchen, die Flasche. Langsam
erholte
sich die Mutter, die Milch blieb aber aus. Von den Tierpflegern
erhält
das Böckchen nun viermal täglich eine Flasche Milch.
ORF.at -
25.
Okt.
2006
Ersatz-Mama
kümmert
sich
um Affenzwillinge
Ein Pfleger hat die Mutterrolle für die im September im Tiergarten
Schönbrunn geborenen Lisztäffchen-Zwillinge übernommen.
Die
schon betagte Affenmutter war vier Wochen nach der Geburt gestorben.
Pfleger
Alfred Maier zieht die Tierbabys mit der Flasche auf und nimmt sie
nachts
sogar mit nach Hause. Allerdings wird darauf geachtet, den Kontakt
zwischen
dem Pfleger und den Äffchen nicht zu eng werden zu lassen. Die
Lisztäffchen
wohnen jetzt in einer geschützten Behausung mitten im großen
Gehege
ihrer Artgenossen. Abends holt Maier sie aus dem Käfig und nimmt
sie
mit nach Hause. Mit dieser Art der Aufzucht und der Sozialisierung war
der
Tiergarten Schönbrunn bereits bei Zwergseidenäffchen
erfolgreich.
Krone.at -
24.
Okt. 2006
Drei
süße
Babies
Der Zoo Salzburg hat Puma-Nachwuchs bekommen: Drei blauäugige
Weiberl
kamen bereits am 15. September zur Welt. Routinemäßig werden
die
Babys wenige Tage nach der Geburt untersucht und gewogen. Noch ist der
Puma-Nachwuchs
für Zoobesucher nicht zu sehen. Sobald sie jedoch alle Impfungen
hinter
sich gebracht haben und auf sicheren Beinen stehen, werden sie mit
ihrer
Mutter "Winnie" auf die Freianlage gelassen.
TLZ - 23.
Okt. 2006
600 fiepende Kilogramm
Im Angesicht der Nuckelflasche gerät auch ein mehr als 600
Kilogramm
schweres Breitmaulnashorn ganz aus dem Häuschen: Fiepend bettelt
es
um mehr, als die Milch zur Neige geht. Gestern wurde Nashorn-Bube Amari
gefüttert
von Landtagsvizepräsidentin Birgit Pelke (SPD), die ihre
Tierpatenschaft
für das einstige Sorgenkind des Nashornhauses um ein weiteres Jahr
verlängerte.
1500 Euro bringt sie privat als Patin auf - die SPD-Fraktion im Landtag
hatte
die Patenschaft für einen Adler namens "Gerhard" übernommen.
Amari,
am 22. Juni 2005 geboren, dem seine Mutter Temba das Saugen am Euter
verweigert
hatte, ist längst kein Sorgennashörnchen mehr. Im
Frühjahr
2007 aber könnte es mit Bruder Rimbo auf Reisen in ein neues
Zoopark-Zuhause
gehen. So sieht es die Europäische Zuchtbuchkoordination zumindest
für
Amaris älteren Bruder vor.
NDR Online
- 23.
Okt. 2006
Ältester
Seehund Schleswig-Holsteins gestorben
Schleswig-Holsteins vermutlich ältester Seehund ist tot. Das
Weibchen
"Kiek" sei mit 33 Jahren wahrscheinlich an Alterschwäche
gestorben,
teilte das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der
Christian-Albrechts
Universität (IFM-Geomar) in Kiel mit. Die exakte Todesursache
solle
mit einer Sektion durch Fachwissenschaftler und den betreuenden
Tierarzt
geklärt werden, hieß es weiter. Kiek war als "Heuler" 1973
nach
Kiel gebracht worden.
Kieler
Nachrichten - 20.
Okt. 2006
KIELIUS
trauert
Das älteste Seehundweibchen ist tot. Kiek wurde 33 Jahre alt, die
Seehund-Dame
sei, so Dr. Nicole Schmidt, "an Altersschwäche verstorben". Die
Mitarbeiter
des Aquariums seien traurig. Ganz überraschend kam der Tod nicht:
In
den vergangenen beiden Wochen habe Kiek ein verändertes Verhalten
aufgewiesen
und kaum noch Nahrung aufgenommen, sie sei von einem Fachtierarzt
intensiv
betreut worden, berichtete Aquariumschef Dr. Uwe Waller.
OÖNachrichten
-
20.
Okt. 2006
Scheidender
Zoo-Direktor Pechlaner: „Befriedigung und Erleichterung"
OÖN: Sie haben in den 15 Jahren viel Energie in den Tiergarten
gesteckt. Wie viel ist noch über, wie geht es mit Ihnen weiter?
Pechlaner: Also ich hab Gott sei Dank immer noch die Fähigkeit,
mich
relativ rasch zu regenerieren. Aber natürlich geht die Zeit nicht
spurlos
vorbei und ich will jetzt wirklich wesentlich ruhiger und nicht in
operativer
Verantwortung weiter tätig sein.
> ausführliches Interview
Wattenscheid.net - 22. Okt. 2006
Tierpark
Bochum vermisst Wüstenbussard.
Der Bochumer Tierpark vermisst die Wüstenbussard-Dame "Lady". Der
ca. 60 Zentimeter lange Vogel ist bereits am Donnerstag entflogen. Beim
Tierpark geht man davon aus, dass sich "Lady" noch in der Nähe des
Stadtparks
aufhält. Der Tierpark bittet um Meldung, wenn der Vogel gesichtet
wird.
Westdeutsche
Allgemeine Zeitung - 20. Okt. 2006
"Steffi"
und "Jupp" im Winterurlaub
Nach diesem Wochenende können sich die Hirsche im Schatten des
Cappenberger Schlosses gänzlich ungestört um ihre "Frauen"
bemühen. Und
auch die Akteure der dortigen Greifvogelwarte gehen in den
Winterurlaub.
Der Wildpark ist vom kommenden Montag bis Ostern 2007 geschlossen!
Falkner
Joachim Müller aus Deuna, der die Greifvogelwarte im Wildpark
betreibt
und natürlich auch für die faszinierenden Flugschauen
samstags
und sonntags um 11 und um 15 Uhr verantwortlich ist, zeigte sich vor
dem
letzten Wochenende der Saison "einigermaßen zufrieden": "Uns hat
in
diesem Jahr natürlich die Fußball-Weltmeisterschaft
erheblich
zugesetzt." Dennoch lägen die Besucherzahlen des Cappenberger
Wildparks
und seiner Greifvogelwarte durchaus "leicht über denen der Branche
insgesamt". Allerdings schreibe er nach wie vor noch keine "schwarzen
Zahlen - ich bin immer noch gezwungen, privates Geld zuzuschustern".
Hamburger
Abendblatt -
24. Okt. 2006
Studium
mit Waschbär & Co.
Na, was ist der Unterschied zwischen einer Herde und einem Rudel?" Die
Kinder vor dem Wolfsgehege im Wildpark Schwarze Berge wissen keine
rechte
Antwort auf die Frage der Parkführerin Stephanie Wanker-Stempell.
"Im
Rudel gibt es immer einen Chef", verrät die Biologin vom
Natur-Erlebnis-Zentrum
des Wildparks. In einem Rudel gebe es immer eine feste Rangordnung, in
der
jedes Tier einen bestimmten sozialen Status habe. Aber wie sieht diese
Rangordnung
genau aus? Und wie wird sie bestimmt? Typische Fragen, auf die
Studierende
der Universität Hamburg im Wildpark Schwarze Berge eine Antwort
suchen.
Seit sechs Jahren können Studierende des Arbeitsbereichs
Verhaltensbiologie am Biozentrum Grindel regelmäßig im
Wildpark in
Rosengarten-Vahrendorf
praktisch üben, was sie in Vorlesungen und Seminaren über die
Erforschung tierischen Verhaltens lernen. Rund die Hälfte aller
Projekte
aus dem Praktikum wird in irgendeiner Form von den Studierenden
weitergeführt
- etwa als Projekt- oder Diplomarbeit. Inzwischen informieren an
manchen
Gehegen kleine Schrifttafeln über das Wissen, das die Studierenden
in
ihren Forschungsarbeiten gesammelt haben. Außerdem werden die
Projekte
in Kurzvorträgen und auf Postern den Parkgästen
präsentiert.
Südwest
Presse -
21.
Okt. 2006
Kein
Job für zimperliche Naturen
Was bei vielen Menschen Ekel und Schaudern hervorruft, wovor manche gar
Angst haben, darüber kann Daniela Maier aus Winterlingen
inzwischen
nur noch lachen. Eine Woche lang hatte sie während ihres
Praktikums
in der Stuttgarter Wilhelma zum Teil hautnahen Kontakt zu Vogelspinnen,
Schlangen,
Krokodilen, Echsen und anderen Reptilien. Eine Erfahrung, die sie nicht
mehr
missen möchte. Spätestens seit dieser Zeit ist sich die
15-jährige
sicher: 'Ich werde Tierpflegerin'.
Rhein Main Presse - 20. Okt. 2006
"Die
Ziegen sind vorwitzig, die Esel verschmust" Tierpfleger ...
Oliver Rathmacher hat ein großes Herz für Tiere. Der
Osthofener
ist Tierpfleger im Wormser Tiergarten, einer von elf Kollegen, von
denen
jeder ein "Revier" besitzt.
Kieler Nachrichten - 23. Okt. 2006
Brigitte
Bardots Tiger genießen ihr Gehege - aber nie gemeinsam
Ein halbes Jahr leben die französischen Tigerdamen jetzt schon im
Lübecker Tierpark - und sie wirken recht zufrieden. Aber die
ersten
Wochen mit den dreieinhalb Zentner schweren Französinnen waren
nicht
eben leicht, erinnert sich der Zoo-Chef Günther Lehmensiek. Da die
Tiger
ihr Leben bis dahin nur in einem sechs Quadratmeter großen
Zirkuswagen
gefristet haben, gefiel ihnen das neue Außengehege so gut, dass
sie
abends kaum mehr in den Stall zu bewegen waren. Bis heute nutzen die
Tigerinnen
ihr Gehege allerdings nur wechselweise. Seit ihrer Geburt haben sie
sich
zwar den engen Käfigwagen geteilt, doch stets war ein Gitter
zwischen
ihnen. "Sie zeigen auch überhaupt keine freundschaftlichen
Neigungen",
hat der Tierpark-Chef beobachtet. "Es ist traurig, aber sie scheinen
sich
völlig gleichgültig zu sein. Das Risiko, sie zusammen in ein
Gehege zu
lassen, ist mir daher zu groß."
Rhein
Main
Presse - 24. Okt. 2006
Bangen
um Tierpark geht weiter
Der Fortbestand des Tierparks am Unteren Zwerchweg in Kastel ist nach
wie vor ungesichert. Die Zuschüsse reichen bei weitem nicht aus,
um die
laufenden Kosten zu decken. Der Trägerverein macht sich weiterhin
Sorgen
um seinen kleinen Tierpark am Unteren Zwerchweg. Zwar haben Stadt, der
Träger
des kleinen Zoos und der benachbarte Cyperusverein vor einem Monat
einen
Zuschussvertrag unterzeichnet, der eine jährliche Zahlung von
10000
Euro an beide Vereine vorsieht. Die laufenden Kosten des Tierparks
betrügen
aber rund 24000 Euro. Er müsse einen Tierpfleger
beschäftigen,
während der Cyperusverein die im Naturpark anfallende Arbeit von
den
Mitgliedern des Cyperusvereines selbst übernehme. Zwar würden
einige 1000 Euro durch Sponsoren aufgebracht - wie die Spielbank,
die
in diesem Jahr zur Überbrückung 3000 Euro spendete. Eine
Arbeitsgruppe
aus Vertretern der Stadt, Ortspolitikern und der Vereine sucht nach
Angaben
der Vorsitzenden nach Lösungswegen für den Erhalt der
Tierpflegerstelle. "Mit den 6000 Euro aus dem Zuschussvertrag
können
wir den Tierpfleger
gerade mal drei Monate beschäftigen", so die Vorsitzende.
Freie
Presse -
20. Okt. 2006
Minischweine
sind umgezogen
Die Minischweine im Freiberger Tierpark sind jetzt in das ehemalige
Wildschweingehege umgezogen. Sandra Küttner und Sarah Böhme
verwöhnten
die grunzende
Familie mit Obst. Die Schwarzkittel, zwei Bachen und ein Keiler, kamen
in
ein Wildgehege nach Bayreuth. Auch die Rotwildhaltung muss im
Freiberger
Tierpark aus Platzgründen eingestellt werden. Der Hirsch hatte
bereits
im September die Reise in ein Wildgehege im Jerichoer Land angetreten.
Die
drei Kühe werden noch in diesem Jahr in ihre neue Heimat nach
Geising
gebracht. Für die Minischweine wird gegenwärtig im
Wildschweingehege
die Unterkunft etwas behaglicher ausgebaut.
HNA.de - 22. Okt. 2006
Schweiß
und Kastanien
Hardegsen. Schweißperlen standen Vater Roland Miara auf der
Stirn.
Der Lütgenroder war aus der Puste, als er am Samstagmorgen
über
20 schwere Säcke voller Kastanien und Eicheln von seinem
Autoanhänger
hob und vor den Stall im Wildpark Hardegsen stapelte. "Wir haben
für
die Rehe und Wildschweine gesammelt, damit sie im Winter gute Nahrung
haben",
berichtet die siebenjährige Karina, die zusammen mit ihren Eltern
419
Kilogramm Eicheln und 194 Kilogramm Kastanien bei unzähligen
Spaziergängen
in und um Nörten sammelte und sich damit den zweiten Platz in der
Sammlerliste
von Tierparkbetreuer Wolfgang Schlemme sicherte. "Ich bin
überwältigt",
freute sich Wolfgang Schlemme, der über drei Stunden akribisch die
Futtermengen und Namen notierte. Für jedes Kilo Futter zahlte er
einen
kleinen Obolus aus. 1041,45 Euro musste Schlemme für die sieben
Tonnen
Kastanien, 2,5 Tonnen Eicheln und 130 Kilo Nüsse ausgeben. 550
Euro
stellte die Stadt zur Verfügung. "Den Rest müssen wir durch
Spenden
finanzieren", erklärt Schlemme. Das besondere Kraftfutter reicht
nun
bis Februar.
RZ
online 26. Oktober 2006
Zoo
Neuwied verschiebt Umzug der Pelikane in Winterquartier
Der Zoo Neuwied
verschiebt angesichts des warmen Herbstwetters den Umzug seiner
Zwergflamingos
und Pelikane in die Winterquartiere. Bei diesen Temperaturen
könnten
sich die
Tiere noch gut draußen aufhalten, sagte der stellvertretende
Zoodirektor Mirko
Thiel am Donnerstag.
Holsteiner Zeitung - 23. Okt. 2006
Tangreks,
Mungos und andere Exoten - Rund 1000 Besucher in den ...
Die Säugetiere von Robert Richhardt waren eine absolute Premiere
auf
der Exota 2006, die am Wochenende rund 1000 Besucher in die
Holstenhallen
lockte. 270 Vögel in 70 Arten, 50 Amphibien und Reptilien und drei
Spinnen
gab es zu bewundern – und eben die Tangreks, Mungos, Streifenstinktiere
und
Sugar-Glider von Richhardt. Bei dem 28-jährigen Experten für
Säugetiere
aus Kellinghusen haben Passion und Studium konsequent in den Beruf
gemündet.
Die Streifenstinktiere hat Richhardt nicht zuletzt aus
pädagogischen
Gründen mitgebracht: "Sie kommen immer mehr in Mode, vielleicht
auch
wegen des flauschigen Fells. Aber sie brauchen viel Zuwendung, werden
bis
zu 20 Jahre alt. Darüber sollten sich Käufer klar sein."
Unter
seinen 17 "Stinkern" daheim in Kellinghusen befinden sich denn auch
sieben
ausgesetzte Tiere, die ein neues "verantwortungsbewusstes" Zuhause
suchen.
derstandard.at - 24.Oktober 2006
Blauäugiger
Puma-Nachwuchs im Salzburger Zoo
Der Zoo Salzburg hat Puma-Nachwuchs bekommen: Drei blauäugige
Weibchen
kamen am 15. September zur Welt, teilte der Zoo am Dienstag mit.
"Routinemäßig wird unser Nachwuchs wenige Tage nach seiner
Geburt
untersucht und gewogen, um festzustellen, ob die Jungtiere gesund sind
und genug Muttermilch trinken. Bei diesem ersten, direkten Kontakt
konnten wir auch gleich das Geschlecht feststellen. Die drei
Puma-Mädchen sind gesund und entwickeln sich prächtig",
erzählt
Zootierärztin Sandra Langguth.
Welt - 24.Oktober 2006
Neues vom Kot
Kraniche nutzen ihn für die Balz, Frösche zur Tarnung und
Flusspferde
brauchen ihn, um ihr Territorium zu markieren – Menschen dagegen
spülen
ihr „Geschäft“ im Allgemeinen möglichst schnell die Toilette
herunter.
Um die Perspektive auf dieses Thema trotzdem ein bisschen zu erweitern,
widmet der Metrozoo in Miami dem Kot eine eigene Ausstellung. Die soll
beweisen, wie allgegenwärtig, vielseitig einsetzbar und
nützlich der
Dung ist.„The Scoop on Poop“ (Neuigkeiten vom Kot) ist der Titel der
Schau, die in einer Reihe interaktiver Ausstellungsstücke Kindern
und
Erwachsenen mehr Wissen über menschliche und tierische
Ausscheidungen
liefern soll. Besonders Kinder zeigen dabei deutlich weniger
Berührungsängste zum Thema „groß machen“, als die
Erwachsenen. Denn das
interessante menschliche Nebenprodukt ist vielseitig nutzbar und hat
auch in der Tierwelt eine große Bedeutung.
Mittelbayerische
- 23. Okt. 2006
Zoo
in Miami zeigt Ausstellung über Tier-Fäkalien
Der Zoo in Miami widmet dem Kot eine eigene Ausstellung: "The Scoop of
the Poop" ist der Titel der Schau, die anhand von interaktiven
Ausstellungsstücken Kindern und Erwachsenen Wissen über
menschliche und
tierische Ausscheidungen liefert. Die Ausstellung soll beweisen, wie
allgegenwärtig, vielseitig
einsetzbar und nützlich der Dung ist. Kraniche nutzen ihn für
die
Balz, Frösche zur Tarnung und Flusspferde brauchen ihn, um ihr
Territorium
zu markieren - Menschen dagegen spülen ihn im Allgemeinen
möglichst
schnell fort.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
|
| Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen
|
Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise
gekürzt |
Zoo
Frankfurt,
25.10.2006
Ein erfolgreiches EEP: Junge Vikunjas
1985 wurden die Europäischen Erhaltungszucht-Programme EEP durch
die
Zoodirektoren von Antwerpen, Amsterdam, Rotterdam, Kopenhagen,
Helsinki, Mulhouse, Köln (alle inzwischen pensioniert und den
Kurator
vom Zoo Zürich (Dr. Christian R. Schmidt) gegründet. An der
kürzlichen
Jahrestagung konnten 534 Teilnehmer aus 200 Mitgliedszoos registriert
werden. In neun Parallelsessionen wurden die 41 Spezialistengruppen
(Taxon Advisory Groups, TAG), 164 EEPs und 162 Europäischen
Zuchtbücher
(ESB) abgehandelt, wie zum Beispiel die Zuordnung einzelner Tiere an
Zoos. Dies erfolgt dank der EEPs heute erfreulicherweise nach
zuchtgenetischen Gesichtspunkten ohne Geld und nicht mehr kommerziell
via Tierhändler. Eines der allerersten EEPs 1985 war dasjenige
für
Vikunjas (Koordinator Dr. Christian R. Schmidt). Die Zoopopulation von
Vikunjas wuchs von 1957 bis 1985 jährlich im Durchschnitt nur um
0,2 %.
Durch das EEP-Zuchtmanagement erhöhte sich die Vikunjapopulation
jährlich um 6 % auf einen Bestand von 76 Hengsten und 108 Stuten
in 44
Zoos (31.12.2005). In unserer Zuchtgruppe – neben derjenigen im Zoo
Zürich weltweit die erfolgreichste – sind am 29.07.2006,
12.09.2006 und
13.10.2006 zwei Hengste und eine Stute geboren worden, das sind
Jungtiere 70 bis 72 im Zoo Frankfurt. Wir rechnen damit, dass auch
unsere vierte Stute noch ein Junges zur Welt bringt.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 25.10.2006
Kleines „Urviechle“ im Elefantenhaus
Gut Ding will Weile haben – 16
Monate hat Panzernashornkuh „Sani“ an ihrem vierten Kalb gebastelt. Am
Morgen des 17. Oktober kam die kleine „Shikari“ zur Welt, das 14. in
der Wilhelma geborene Panzernashörnchen. Vater „Bruno“ zeigt
keinerlei
Begeisterung für seine Tochter – er ist kein Familientyp. Nach der
Paarung will er auch von der Mutter nichts mehr wissen und widmet sich
lieber ausgiebigen Badeorgien und schmackhaften Riesenportionen an
Blättern, Heu, Obst und Gemüse. Die Abneigung beruht
allerdings auf
Gegenseitigkeit – Panzernashörner sind Einzelgänger, die sich
nur kurz
und heftig zur Paarungszeit treffen. Das Kalb allerdings bleibt ca.
zwei Jahre bei der Mutter, es wird erst in die Selbständigkeit
verstoßen, wenn sich der nächste Nachwuchs ankündigt.
Auch in der
Wilhelma war das letzte Kalb, der 2004 geborene Bulle „Sahib“, erst
wenige Wochen vor dem vermuteten Geburtstermin in seine neue Heimat,
den Zoo von Madrid, abgereist. Panzernashörner in Zoos bilden eine
kleine, notgedrungen sehr reisefreudige Gemeinschaft. So kam „Sani“
1993 als Geschenk des Staates Nepal aus dem Royal Chitwan Nationalpark
in die Wilhelma, um frisches Blut in die hier so überaus
erfolgreiche
Zucht der seltenen Tiere zu bringen. „Bruno“ hingegen ist ein 1985
geborener Sohn des damaligen Wilhelma-Zuchtpaares „“Puri“ und „Nanda“,
der lange Jahre im Kölner Zoo wirkte und nach Puris Tod in die
Wilhelma
zurückgeholt wurde. Die Nashornkälber aus der erfolgreichen
Zucht sind
über Zoos in ganz Europa verteilt, um dort mit passenden Partnern
am
Arterhalt mitzuarbeiten. Ein europäisches Erhaltungszuchtprogramm
(EEP)
sorgt dafür, dass die passenden Partner zueinander kommen und die
größtmögliche genetische Vielfalt gewahrt wird.
Thüringer Zoopark Erfurt, 25.10.2006
Herbstferienführungen 2006 im Thüringer Zoopark Erfurt
Den Auftakt zu den täglichen Führungen in den Herbstferien
machte am
Montag Zootiermeister Günter Praedicow mit einem Besuch auf dem
Berberaffenberg. Hier gab es während des gemeinsamen Rundgangs
viel
Wissenswertes über die Tiere zu erfahren. Interessierte haben noch
bis
zum 3. November die Möglichkeit, eine solche Führung
mitzuerleben.
Treffpunkt ist täglich 14 Uhr am Zooplan. Jeden Tag wird ein
anderer
Bereich des Zooparks erkundet (24. Oktober: Löwensavanne, 25.
Oktober:
Schlangen und Fütterung, 26. Oktober: Elefantenhaus, 27. Oktober:
Zoorundgang, 30. Oktober: Nashornhaus, 1. November:
Blätterfressende
Affen, 2. November: Besuch auf dem Bauernhof, 3. November: Altwelt-
& Neuweltkamel). Auch das Aquarium am Nettelbeckufer beteiligt
sich, hier besteht die Möglichkeit, am 1. November alles über
Meerwasseraquarien zu erfahren. Treffpunkt ist 14 Uhr im Kassenraum des
Zoopark-Aquariums.
Tierpark Herberstein, 25.10.2006
Winterspeck und Löwentraum
Kurz vor der Winterpause ist die
Tierwelt in Herberstein in zwei Lager geteilt: Während einige
Tiere
noch eifrig mit den Vorbereitungen auf den Winterschlaf
beschäftigt
sind, genießen die „Exoten“ völlig entspannt das angenehme
Herbstwetter
für ein wärmendes Sonnenbad. Auch der Tierpark selbst steht
kurz vor
dem Winterschlaf, denn auch in diesem Jahr wird der Tierpark über
die
Wintermonate schließen. Bis 5. November 2006 herrscht jedoch
Vollbetrieb.
Abenteuerliche Mondscheinführung durch den Tierpark; 4. November
Faszinierende Mondscheinführungen rund um die Vollmondnacht! Hier
können Sie Ihre Sinne schärfen und den Stimmen der Nacht
lauschen.
Tauchen Sie in die geheimnisvolle nächtliche Tierwelt Herberstein
ein
und erfahren Sie Interessantes und Wissenswertes von unseren Zoologen.
Begleitet von der nächtlichen Geräuschkulisse nehmen Sie
einen kleinen
Imbiss in den historischen Gartenanlagen ein.
Zoo Duisburg, 25.10.2006
Kuchen für den guten Zweck
Unter den vielen großherzigen Gönnern, die sich in den
vergangenen
Monaten mit Finanz- und Sachspenden für die Neueindeckung des
Duisburger Delphinariums stark gemacht haben, entwickelte auch die
Geschäftsführung der Duisburger Bäckerei Bolten eine
ganz besonders
schmackhafte – und dabei spendenfreudige – Idee: In sämtlichen
Filialen
des Bäckereibetriebes werden seit geraumer Zeit schon
Kleingebäck und
Teilchen in Form von Delphinen gefertigt und zum Verkauf angeboten. Von
jedem Kuchenstückchen, das die Seiten einer Verkaufstheke
wechselt,
erhält der Zoo Duisburg 10 Cent – zweckgebunden für das neue
Dach über
dem Delphinarium im Zoo. Mittlerweile sind einige Hundert Euro
zusammengekommen; als besonders verkaufsfördernd allerdings
dürfte sich
herausstellen, dass Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese
höchstpersönlich für eine Stunde lang aus seiner
zoologischen
Führungsrolle am Zoo hinein in die eines
Bäckerei-Hilfsverkäufers
schlüpfen wird… Gemeinsam mit Maite Bolten und dem
Produktionsleiter
der Bäckerei Bolten, Thomas Wichert, wird der Zoochef Brot und
Brötchen, (Delphin-)Kuchen und –kekse hoffentlich nicht nur an
Stammkundschaft verkaufen.
Zoo Landau, 25.10.2006
Ein großer Erfolg: Das Benefiz-Fußballspiel
Am 18. Oktober 2006 trat die Frey & Kissel-Elf gegen die
Traditionsmannschaft Eintracht Frankfurt unter der Leitung von
Bundesliga-Rekordspieler Karl Heinz Körbel an. Das Benefiz-
Fußballspiel zu Gunsten des Zoo Landau in der Pfalz wurde auf dem
Sportplatz des SV Landau-Queichheim ausgetragen und lockte mehr als 400
zahlende Besucher an den Rasenrand. Und obwohl Vertreter des Zoos als
auch des Freundeskreises der Frey & Kissel- Elf die Daumen
drückten
und bei jedem Angriff auf das gegnerische Tor mitfieberten, verlor die
Landauer Auswahl gegen die Frankfurter Traditionself mit 8:2.
Zoo Landau, 25.10.2006
„Regardez les dromadaires“ Zooführung in Französischer Sprache
Nicht nur für unsere Nachbarn und Freunde im angrenzenden
Frankreich
bietet der Zoo Landau in der Pfalz am Sonntag, den 05.11.2005 um 14.00
Uhr etwas Besonderes: Pädagoginnen der Zooschule werden
Erwachsenen und
Kindern in französischer Sprache die Einrichtung sowie
ausgewählte
Tierarten des Landauer Zoos vorstellen. Um das eigene Sprachwissen
aufzufrischen ist dieses Angebot aber auch für Schüler oder
Erwachsene
mit französischen Fremdsprachenkenntnissen interessant! Es ist der
übliche Eintrittspreis zu zahlen, die Führung ist kostenlos.
Zoo Landau, 25.10.2006
Vortragsabend am 22.November 2006
Mit dem Vortrag „Von Nesseln, Stacheln und Flossen...“ wird Dipl.-Biol.
Sandra Honigs das diesjährige Vortragsprogramm des Zoo Landau in
der
Pfalz abschließen. Lassen Sie sich in eine Welt entführen,
in der es
von interessanten, skurrilen, farbenprächtigen, gigantisch
großen oder
winzig kleinen Tieren nur so wimmelt – nämlich unter Wasser. Ab 19
Uhr
wird die Zooverwalterin des Zoo Landau diese wundersame Welt allen
Interessierten in der Zooschule des Zoos vorstellen.
Tierpark Ueckermünde, 25.10.2006
Halloween im Tierpark Ueckermünde
Ganz im Zeichen des Kürbis steht der Tierpark Ueckermünde am
31.
Oktober. Viele Sonderaktionen zeigen Überraschungen mit
Kürbissen für
die Tiere. Am Abend (ab 17 Uhr) können die Tierpark-Besucher am
Lagerfeuer Knüppelkuchen backen . Gemäß dem Motto
„Süßes oder Saures“
erhalten Kinder in Halloween-Verkleidung eine kleine Überraschung
an
der Eintrittskasse.
Tiergarten Schönbrunn, 25.10.2006
Fredi und seine Lisztäffchen
Im September sind in
Schönbrunn
bei den Lisztäffchen Zwillinge geboren worden. Als die Babys vier
Wochen alt waren, verstarb die schon betagte Mutter und Tierpfleger
Alfred Maier („Fredi“) übernahm ihre Rolle. Er zieht die Kleinen
mit
der Flasche auf und nimmt sie nachts sogar mit nach Hause. Das
Aufziehen von jungen Wildtieren durch Menschen wird im Tiergarten an
und für sich nicht gern gesehen. Die danach sehr auf ihren Pfleger
bezogenen Tiere kommen in der Folge meist nur schwer oder gar nicht mit
ihren Artgenossen aus und bleiben oft ein Leben lang isoliert. Bei den
beiden Lisztäffchen versucht man nun einen neuen Weg: Sie wohnen
tagsüber in einer kleinen, geschützten Behausung inmitten des
großen
Geheges der anderen Lisztaffen. Der Vorteil: Die Babys können die
Erwachsenen sehen und hören und gewöhnen sich an sie. Und
Fredi Maier
kann die Jungen abends sanft wieder an sich nehmen. Ließe man die
Jungen völlig frei zu den anderen Lisztaffen, würden sie von
ihren
Tanten geschnappt und nicht mehr losgelassen werden – und dazu noch
mangelhaft versorgt. Es wäre schwierig, sie abends wieder
herauszufangen. Alfred Maier füttert die Jungen während des
Tages so,
dass er sie möglichst nicht berühren muss. So hofft man, eine
allzu
nahe Bindung zu vermeiden und die Jungen später problemlos in die
Gruppe zu integrieren. Der zuständige Zoologe Dr. Harald
Schwammer:
„Diese Art der Aufzucht mit Sozialisierung ist eine neue Methode im
Zoo, die im Tiergarten Schönbrunn bereits bei der Aufzucht von
Zwergseidenäffchen erfolgreich war.“ Die Lisztäffchen wurden
übrigens
nach dem österreichischen Komponisten Franz Liszt benannt, der
durch
eine ähnliche, unverwechselbare Haartracht auffiel: lange,
weiße Haare,
die über die Schultern hängen.
Zoo Basel, 24.10.2006
Der Kofferfisch – ein echter Energiesparer im Korallenriff
Im Vivarium tummelt sich ein Fisch, der Autodesignern als Vorlage
dient. Ausgerechnet der langsame und plump wirkende Kofferfisch hilft
den Ingenieuren einer Schwäbischen Automobilfirma beim Entwurf
besonders luftwiderstandsarmer Karosserien. Doch wozu ist eine optimale
Strömungsschlüpfrigkeit auch für den Fisch so wichtig?
Kofferfische
leben tatsächlich in einem "Koffer" - einem festen Panzer aus
untereinander verbundenen, sechseckigen Knochenplatten, die eigentlich
aus spezialisierten Fischschuppen bestehen. Aus dem absolut starren
Körper ragen nur an wenigen Stellen Flossen heraus, die jedoch
sehr
beweglich sind und dem Fisch gestatten, sich in alle Richtungen zu
manövrieren. Der Kofferfischkörper besitzt einen
Reibungswiderstandswert (cw) von nur 0,06 und ist damit im Wasser
praktisch widerstandsfrei. Als Vergleich dazu haben handelübliche
Sportwagen einen rund fünf mal höheren Wert von
typischerweise 0,3 (!)
und sogar ein Flugzeugtragflügel ist mit einem Wert von 0,08
deutlich
schlechter geformt als unser Kofferfisch! Im Vivarium des Zoo Basel ist
der "Hydrodynamik- und Energiespar-Künstler" im Aquarium Nr. 35 in
Aktion zu sehen.
Münchner Tierpark Hellabrunn, 24.10.2006
Ja, was fliegt denn da?
Nachdem unsere tierischen Attraktionen in der Winterzeit
witterungsbedingt nicht stattfinden können, gibt es nun in unserer
Villa Dracula ein neues Besucher-Highlight. Jeden Morgen um 11.00 Uhr
werden unsere Fledermäuse, die Brillen-Blattnasen, gefüttert.
Betritt
unser Tierpfleger mit einem Tablett Obst die Fledermaushöhle,
umschwirren ihn bis zu 300 Fledermäuse und kommen zum
Frühstück.
Zoo Salzburg, 24.10.2006
Blauäugiger Puma-Nachwuchs im Zoo Salzburg - Drei
weibliche
Pumas kamen am 15. September im Zoo Salzburg zur Welt
„Routinemäßig wird
unser Nachwuchs
wenige Tage nach seiner Geburt untersucht und gewogen, um
festzustellen, ob die Jungtiere gesund sind und genug Muttermilch
trinken. Bei diesem ersten, direkten Kontakt konnten wir auch gleich
das Geschlecht feststellen. Die drei Puma-Madchen sind gesund und
entwickeln sich prächtig!“ erzählt Sandra Langguth,
Zootierärztin,
stolz. Das Fell der jungen Pumas ist bis zu sechs Monate gefleckt. Die
ersten drei Lebensmonate werden sie noch von ihrer Mutter Winnie
gesäugt, fangen aber schon mit sechs Wochen an, Fleisch zu
fressen. Und
Sandra Langguth weiter „Sie werden von uns gegen Katzenkrankheiten
geimpft sowie entwurmt. Die drei Mädchen entwickeln sich zu
kleinen
Persönlichkeiten, und zeigen uns jetzt schon ganz deutlich ihren
Unmut
bei den Prozeduren.“ Noch ist der Puma-Nachwuchs für Zoobesucher
nicht
zu sehen. So bald sie jedoch alle Impfungen hinter sich gebracht haben
und auf sicheren Beinen stehen, werden sie mit ihrer Mutter Winnie auf
die Freianlage gelassen.
Vogelpark Herborn, 23.10.2006
Naturerlebnisaktivitäten und freier Eintritt für Kinder sowie
Sonderrabatte für die großen Tierfreunde
Zum diesjährigen Zootag am Sonntag, den 29. Oktober laden der
Vogelpark
im Herborner Stadtteil Uckersdorf und der Wildpark in
Dillenburg-Donsbach große und kleine Naturfreunde ein. Auch in
diesem
Jahr haben sich die Verantwortlichen wieder etwas Besonderes einfallen
lassen: Beide Parks bieten zum Ausklang der hessischen Schulferien
spannende Aktionen für die ganze Familie. Im Wildpark Donsbach
findet
um 13.30 Uhr eine Futterführung „Mit dem Wildpfleger unterwegs“
an, die
an der Futterscheune am Wildschweingehege beginnt. Weiterhin bietet
Parkleiter Thomas Hain eine weitere Sonderführung durch den
Tierpark
an. Start ist um 14.30 Uhr am Kassenhaus. Spielaktivitäten sind
zudem
im Bereich der Oranierhütte gegeben. Auch im Herborner Vogelpark
erwartet kleine und große Besucher von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr ein
spannendes Programm. Natürlich findet um 11.00 und 14.30 Uhr auch
wieder die beliebte Vogelparkführung „Mit dem Tierpfleger
unterwegs“
mit Andreas Trapp statt. Ergänzt wird dieses Angebot um 15.30 Uhr
durch
eine Sonderführung, bei der Parkleiter Wolfgang Rades über
bedrohte
Bewohner der Feuchtgebiete informiert..
Zoologischer Garten Magdeburg, 23.10.2006
Abendliche Laternenführungen im Magdeburger Zoo
Wie schlafen eigentlich Luchs,
Eule und Löwe im Zoo? Am 25. Oktober und am 29. Oktober wird
dieses
Geheimnis während einer abendlichen Laternenführung
gelüftet. Um 18 Uhr
beginnt der besondere Zoorundgang, der nicht nur für Kinder
interessant
ist. Inmitten Magdeburgs ist es so möglich, das Reich der Tiere
bei
Einbruch der Dämmerung zu erleben und den Tierstimmen zu lauschen.
Exotik pur und dies auch noch direkt vor der Haustür! Der
Treffpunkt
für die Führung ist um 18 Uhr am Zooshop direkt an der Kasse
„Am
Vogelgesang“. Bitte nicht vergessen: möglichst Laternen und
Taschenlampen mitbringen! Die Führung ist kostenfrei, lediglich
der
Zooeintritt ist zu zahlen. Übrigens, ab 16 Uhr gilt der Spartarif:
3
Euro Erwachsene, 2 Euro Kind.
Tierpark Hagenbeck, 23.10.2006
Tapir-Baby in Hagenbecks Tierpark
Dribbeln, Passen und Tore schießen zählt nicht zu Ailtons
Stärken. Aber
im Milchtrinken ist er der Größte. Am 24. September brachte
Tapir
Carmina (4) ihr zweites Baby zur Welt. Seitdem weicht ihr Ailton nicht
von der Seite. Lieblingsbeschäftigung: Milch trinken. Und die
saugt er
kräftig – Seit seiner Geburt hat der nicht mal einen Monat alte
Kleine
sein Gewicht schon verdoppelt. Es schadet nicht, denn der beige-braun
gestreifte Frischling mit den hellen Punkten muss noch kräftig
wachsen.
Solange vergnügt er sich mit seiner Familie im Tapir-Gehege
(Nr.27).
Hier können die Tierpark-Gäste das Baby besuchen.
Vogelpark Marlow, 20.10.2006
Lust auf Baumhausaction?
Krumm und schief liegen die noch hellen und geschälten
Baumstämme auf
dem frisch geräumten Platz. Einige dieser Minikolosse bilden
bereits
die Unterkonstruktion für eine seltsam anmutende Drahtkugel, die
später
einmal Ausflugsort wagemutiger Baumkronenkletterer werden soll. Das
Besondere an dieser Baustelle: gerade Linien sind verboten! Bei
diesem
neuen und zugleich einzigartigen Bauplatz im Vogelpark Marlow geht es
laut dem kaufmännischen Leiter des Vogelpark Marlow, Jan Gereit,
um
zwei Dinge. „Zum einen möchten wir damit den bereits bestehenden
‘Abenteuerpfad Baumkrone’ vollenden und zum zweiten handelt es sich um
die Umsetzung des Projektes ‘Grünes Klassenzimmer’. Dahinter
verbirgt
sich nichts Geringeres als ein neues Baumhaus mit Platz für eine
ganze
Klasse“, erklärt er. Um den ersten Abschnitt fertig stellen zu
können,
gab es Fördermittel der NUE und von Leader Plus. Auch für den
nun in
die Höhe wachsenden Teil des Abenteuerpfades konnten Leader-
Fördergelder sowie Mittel der Umwelt-Bingo- Stiftung eingeworben
werden. Damit sind alle Vorraussetzungen erfüllt, damit Besucher
im
Ater zwischen 8 und 88 Jahre zukünftig noch mehr Baumhausaction im
Vogelpark Marlow erleben können.
Zoo Dortmund, 20.10.2006
Unterwegs zu den Geistern der Nacht - Halloween-Führungen im
Dortmunder
Zoo für Kinder ausgebucht
In der Nacht der Nächte der Geister- und Gruselfans, der
Halloween-Nacht vom 31. Oktober zum 1. November, lädt der Zoo
Dortmund
zu fünf Führungen zu den wahren „Geistern der Nacht“ ein. Die
Führungen
um 19 und 20 Uhr für Kinder und deren Eltern sind ausgebucht. Bei
den
Führungen um 22 und 23 Uhr für Erwachsene sind noch
Plätze frei, die
Führung um 21 Uhr ist hier auch schon ausgebucht.. Zu sehen sind
die
nachtaktiven Tiere des Zoos, vor allem Eulen und Kleinkatzen. Dazu
werden mystische Geschichten mit und über Tiere erzählt. Zum
krönenden
Abschluss der Führungen gibt es einen Geisterstunden-Snack im
Raubtierhaus.
Zoologischer Garten Magdeburg, 20.10.2006
TIERISCH NAH Woche in der neuen Arena
Pepe, Eddi , Sahib & Co. sind die Tierstars der neuen TIERISCH NAH
Arena. In der TIERISCH NAH Woche vom 22.10.-29.10.2006 gehören sie
mit
zu den Hauptakteuren. In der neuen TIERISCH NAH Arena, die auf der
ehemaligen Ponykoppel eingerichtet wurde, können die Besucher von
einer
Tribüne mit 200 Sitzplätzen die Zootiere in Aktion erleben.
Damit
erweitert der Magdeburger Zoo konsequent sein TIERISCH NAH Angebot. Das
Zooteam stellt in einer netten und unterhaltsamen, aber auch edukativen
Art und Weise die kleinen und großen Tierstars wie das
Trampeltier
Sahib, das Yak Samson, Lama Eddi oder Esel Pepe vor. Die TIERISCH NAH
Arena wird schnell die Herzen der Besucher erobern, sind sich die
Zoomitarbeiter sicher. In der TIERISCH NAH Woche erleben die Besucher
von 11 bis 16.30 Uhr ein abwechslungsreiches Programm. Im
täglichen
Wechsel sind auch Tiertrainer in der TIERISCH NAH-Arena zu Gast.
„Kathlens lustige Hundeshow“ und die Friesenhengst-Vorführung
„Schwarze
Perle“ ergänzen das Programm. Für die TIERISCH NAH Arena ist
kein
„Extra-Eintrittsgeld“ zu zahlen
Tiergarten Schönbrunn, 20.10.2006
GOLDENER HERBST im Tiergarten Schönbrunn 26. Oktober - 2. November
Vom Nationalfeiertag bis Allerseelen bietet der Tiergarten ein in jeder
Hinsicht kulinarisches Programm: vom Kürbisschnitzen über ein
Halloween-Dinner bis zum Gratis-Striezel. Kinder können für
die
Elefanten Kürbisse mit Gemüsedelikatessen füllen und die
Tiere hinter
den Kulissen beobachten. In der Halloween-Nacht am 31. Oktober findet
ein feines Dinner à la Saison statt – mit Cocktail, einer
abendlichen
Pirsch durch den Zoo und etlichen Überraschungen. Die Speisekarte
des
Kaiserpavillon konzentriert sich während der ganzen Woche auf
Schmankerl „vom Kürbis“. Die Imbiss-Stände kredenzen Maroni
und Sturm.
Alte Obst- und Kürbissorten werden präsentiert. Am 1.
November werden
gratis Tausende Allerheiligen-Striezel verteilt.
Aktion Fischotterschutz, 20.10.2006
Naturwissenschaftliche Experimente in Vor- und Grundschule -
Fortbildung im OTTER-ZENTRUM
Kinder verfügen über ein natürliches Interesse an
Naturphänomenen und
der Welt, welche sie direkt umgibt. Die Frage nach dem Warum, Wieso und
Weshalb? lassen sich anschaulich und einprägsam mithilfe von
Experimenten beantworten. Am Donnerstag, dem 2. November findet hierzu
in der Zeit von 15:00 – 17:30 Uhr eine Fortbildung für
Erzieher/Innen,
Lehrer/Innen und Eltern im OTTER-ZENTRUM statt. Unter der Leitung von
Katharina Feuerbach vom Institut für Chemiedidaktik der TU
Braunschweig
werden zahlreiche Versuche vorgestellt, für die weder
Schutzbrillen
noch komplizierte Apparate notwendig sind. Die Dinge des Alltags wie
Brausetabletten, Backpulver und eine Plastikröhre bieten
ausreichende
scheinbar wundersame Phänomene, die es zu erforschen gilt. An
diesem
Nachmittag werden Methoden der naturwissenschaftlichen Grundbildung in
Chemie, Physik und Biologie für die Vor- und Grundschule
vermittelt. Im
Teilnehmerbeitrag von € 8,- ist eine CD-ROM mit umfangreichen Arbeits-
und Lösungsblättern enthalten. Die Anmeldungen für diese
Fortbildung
werden bis zum 26. Oktober unter der Tel. Nr. 05832-980820 entgegen
genommen.
Aktion Fischotterschutz, 20.10.2006
Traditioneller Bogenbau für Erwachsene - Letzter Kurs der Aktion
Fischotterschutz e.V. in diesem Jahr
Das Schießen mit traditionellen Bögen erfreut sich in den
letzten
Jahren immer größerer Beliebtheit. In dem Kurs
„Traditioneller Bogenbau
für Erwachsene“, veranstaltet von der Aktion Fischotterschutz
e.V.,
gibt es die Möglichkeit, sich den eigenen Bogen in Handarbeit zu
bauen.
Der Kurs findet in der Hauptschule Hankensbüttel am Samstag, dem
4. und
Sonntag, dem 5. November jeweils in der Zeit von 10.00 bis 18.00 Uhr
statt. Die Teilnehmer fertigen ihren Bogen unter der fachkundigen
Anleitung von Dirk Rößner (Dipl. Kunstpädagoge) aus
vorgefertigten
Rohlingen aus Esche-, Hasel- oder Robinienholz an. Nebenbei gibt es
Wissenswertes über Baumarten und Werkzeuge sowie die Geschichte
des
Bogens von der Steinzeit bis zum neuzeitlichen Sportgerät zu
erfahren.
Mitzubringen sind Arbeitskleidung und Verpflegung.
Wisentgehege Springe, 20.10.2006
23. Hubertusfest im Wisentgehege Springe
Das traditionelle Hubertusfest findet findet in diesem Jahr zum 23. Mal
statt. Das Motto des ersten Festes „Bunt sind schon die Wälder“
hat
nichts von seiner Aktualität verloren und beschreibt sehr gut die
wundervolle Stimmung, in die der Herbst das Wisentgehege versetzt.
Für
Jung und Alt sorgt ein abwechslungsreiches Programm zwischen den
weitläufigen Wildgehegen für ein unvergessliches Erlebnis.
Unterhaltsame und informative Veranstaltungen rund um Wald, Wild und
Natur werden vorbereitet und sind dann in Zelten, Hütten oder
Ständen
dem Besucher zugänglich. Viele Aussteller kommen seit Jahren zum
Hubertusfest. Da ist z. B. der Imker Jochen Brendel. Er hat kein
einziges Hubertusfest ausgelassen und wird nicht müde,
interessierten
Naturfreunden sein Wissen über Bienen und Imkerei näher zu
bringen.
Aber das Wisentgehege bietet auch immer wieder neue Aussteller auf, die
das Angebot erweitern und bereichern. Erstmals wird in diesem Jahr ein
Infostand interessierten Besuchern die Möglichkeit geben, sich
über den
Aufbau und die Unterschiede von Tierschädeln zu informieren. Dr.
Andreas Lingnau ist Biologe und reist zu diesem Zwecke aus Freiburg an.
Pünktlich zum Hubertusfest erscheint ein Bildband über das
Wisentgehege. Sensationelle Fotos sind in über einem Jahr harter
Arbeit
entstanden. Es ist ein Querschnitt durch das Artenspektrum des
Wisentgeheges. Dazu gibt es Beschreibungen der einzelnen Tierarten. Die
Verfasser Gerhard und Herbert Müsch werden persönlich das
Buch zum Kauf
anbieten. Eine besondere Attraktion ist der Falkenhof im Wisentgehege.
Hier zeigt das Falknerteam um den Berufsfalkner Rouven Polep zweimal
täglich Flugvorführungen mit einheimischen Greifvögeln.
Ferner treten
Jagdhornbläser auf. Die Bogenschützen des SV Bad Münder
präsentieren
ihr Hobby und laden zum Mitmachen ein. Ponyreiten und Basteln mit der
Gehegeschule gehören zum Programm für die kleinen Besucher.
Thüringer Zoopark Erfurt, 19.10.2006
49. Zoovortrag - Äthiopien – Frühchristliche Hochkultur,
ursprüngliche
Stammesgesellschaft und wilde Tiere
Der Verein der Zooparkfreunde in Erfurt e. V. lädt am Freitag, dem
27.
Oktober 2006 um 19 Uhr ins Atrium der Stadtwerke Erfurt (Magdeburger
Allee) ein. Dr. Siegfried Czernay, ehemaliger wissenschaftlicher
Mitarbeiter im Zoologischen Garten Halle, besuchte verschiedene
Regionen in Äthiopien. Im christlichen Norden waren es alte
Kloster und
der Ursprung des Blauen Nils. In der Bergwelt des Simien-Gebirges leben
Blutbrustpaviane, Erzraben und andere nur dort beheimatete Tiere. Im
2000 Jahre alten Axum soll der Legende nach auch der Sitz der
sagenhaften Königin von Saba gewesen sein. Mit Jeeps ging es durch
den
ostafrikanischen Grabenbruch in den wilden Süden des Landes. Neben
bunten Märkten besuchte er auch Nationalparks mit Steppentieren,
großen
Krokodilen und Wasservögeln.
Tiergarten Nürnberg, 19.10.2006
Die Million ist voll
Am Donnerstag, den 19.10.2006 wurde um 11:40 Uhr der millionste
Besucher des Jahres 2006 begrüßt. Damit hat der Tiergarten
der Stadt
Nürnberg zum achten Mal in seiner Geschichte die Millionengrenze
überschritten. 1972, ein Jahr nach der Eröffnung des
Delphinariums,
konnte die Millionengrenze erstmals überschritten werden. Dies
gelang
erst 1999 wieder und nun zum sechsten Mal in Folge. Das Rekordergebnis
vom Vorjahr mit 1.130.435 Besuchern wird in diesem Jahr nicht erreicht
werden können. Nach drei Rekordjahren ist ein kleiner
Rückgang auch
nicht verwunderlich. Die insgesamt sehr guten Besucherzahlen zeugen von
der großen Akzeptanz des Tiergartens der Stadt Nürnberg
unter den
Bürgern der Stadt und den Besuchern aus der ganzen Region. Der
Tiergarten gehört damit zu den besucherstärksten
Einrichtungen in
Nordbayern. Jubiläumsgast war Familie Fritsch, Vater Ricardo (33),
Mutter Marina (36) mit ihren zwei Töchtern Luisa (17) und Larissa
(5)
aus Hersbruck. Sie wurde vom Direktor des Tiergartens Dr. Dag Encke mit
einem Geschenkpaket überrascht. Dazu gehörten neben einem
Blumenstrauß,
einigen Andenken an den Tiergarten Nürnberg wie T-Shirt, Poster,
CD-ROM
auch eine Jahreskarte für den Tiergarten mit Delphinarium.
Zoo Köln, 19.10.2006
EAZA Conservation Award
Anlässlich der Tagung des europäischen Zooverbandes EAZA in
Madrid
Anfang Oktober konnte der krankheitsbedingte Vertreter und
zukünftige
Direktor des Zoologischen Gartens Köln, Herr Theo Pagel, eine
besondere
Auszeichnung für den Zoo entgegennehmen. Von der EAZA wurden die
Naturschutzbemühungen des Kölner Zoos im Gebiet von Phong
Nha-Ke Bang
(Vietnam) mit dem „EAZA Conservation Award“ gewürdigt. Es ist die
höchste Auszeichnung für Naturschutzarbeit, die die EAZA
vergibt.
Zoo Köln, 19.10.2006
Theo Burauen – 100 Jahre !
Am 19. Oktober 2006 wäre Dr. h.c. Theo Burauen,
Oberbürgermeister der
Stadt Köln vom 9.11.1956 bis 17.12.1973 und Ehrenbürger der
Stadt Köln
seit dem 17.1.1974, 100 Jahre alt geworden. Der Zoologische Garten
Köln
lag ihm sehr am Herzen. Theo Burauen war seit 1953 Mitglied, von 1956 –
1980 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Aktiengesellschaft
Zoologischer Garten Köln. Unterbrochen war diese Zeit nur 1974/75,
als
er den schwer erkrankten Zoodirektor Dr. Wilhelm Windecker als
stellvertretender Vorstand der Gesellschaft entlastete.
Theo Burauen war aber nicht nur ein Zoo-, sondern auch eine
Elefantenfan. Über 300 Figuren umfasst seine Elefantensammlung,
von der
ein Teil im Elefantenpark (obere Besucherplattform) ausgestellt ist.
Für diese Leihgabe bedanken wir uns herzlich beim Sohn von Theo
Burauen, Herrn Werner Burauen. Elefanten haben die Menschen seit Alters
her beeindruckt und inspiriert. Theo Burauen würde es sicher
freuen,
dass ein Teil seiner Sammlung nun im ELEFANTENPARK des Kölner Zoos
gezeigt wird, und zwar in dem Gelände, das der Zoo ihm verdankt.
Die
Stadt Köln hat anlässlich seines hundertsten Geburtstages zu
einer
Gedenkfeier im Ratssaal des Rathauses sowie zu einer vorherigen
Kranzniederlegung auf dem Friedhof Melaten geladen. An beiden
Veranstaltungen wird Herr Theo Pagel, krankheitsbedingter Vertreter von
Herrn Prof. Dr. G. Nogge und zukünftiger Zoodirektor, teilnehmen.
Der
Zoo wird in Gedenken an Theo Burauen und seine Verdienste für den
Kölner Zoo einen Kranz niederlegen.
Aktion Fischotterschutz, 19.10.2006
Lebendige Weser im OTTER-ZENTRUM - Wanderausstellung wird in den
Herbstferien gezeigt
Das Einzugsgebiet der Weser reicht bis in den Landkreis Gifhorn und
auch das Wasser des Flusses Ise gelangt über die Aller in die
Weser.
Noch bis zum 30. Oktober ist im OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel eine
Ausstellung der Deutschen Umwelthilfe über das Projekt „Schulen
für
eine Lebendige Weser“ zu sehen. Die Ausstellung möchte die Neugier
der
Bürger im Einzugsgebiet der Weser wecken und dazu motivieren, die
Fließgewässer vor der eigenen Haustür bewusster
wahrzunehmen, zu
erleben, zu erforschen, zu schützen und zu verbessern. Dafür
werden
verschiedene Möglichkeiten vorgestellt: von der Bestandsaufnahme
und
Bewertung der Gewässergüte bis hin zu
Renaturierungsmaßnahmen, die
beispielhaft anhand von Schülerprojekten vorgestellt werden.
Einfach
realisierbare Ideen sowie konkrete Tipps ermutigen zum Handeln. Die
Gäste erhalten außerdem Einblicke in die Europäische
Wasserrahmenrichtlinie, nach der alle Fließgewässer bis zum
Jahr 2015
einen guten chemischen und ökologischen Zustand erreichen sollen.
Die
Ausstellung ist im Rahmen der Öffnungszeiten im OTTER-ZENTRUM zu
besichtigen.
Zoo Basel, 19.10.2006
Vom Vater geboren
Zusammen mit etwa 150 Geschwistern ist dieses Seepferdchen im Zoo Basel
von seinem Vater geboren worden. Seepferdchen-Männer blähen
bei der
Balz ihre sackförmige Bauchtasche gewaltig auf, in der Hoffnung,
die
Weibchen auf diese Weise zu beeindrucken. Seepferdchen-Weibchen
bevorzugen Partner mit möglichst grossen Bruttaschen. Der
Auserwählte
erhält die Eier und behält sie im Schutze seiner Tasche bis
die Jungen
schlüpfen. Nach einigen Wochen 'Schwangerschaft' kommt der
Nachwuchs in
einer richtigen Geburt zur Welt. Mit etwas Glück können
Zoobesucherinnen und Besucher in den frühen Morgenstunden eine
Geburt
beobachten. Der Zoo Basel ist einer der führenden Zoos in der
Seepferdchen Zucht. Jährlich werden hinter den Kulissen des
Vivariums
Hunderte Seepferdchen geboren. Nur ein Teil davon hat jedoch die Chance
erwachsen zu werden.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 18.10.2006
Ein Jahr nach der „Diva-Show“ Titanenwurz meldet sich mit Riesenblatt
zurück
Tausende von Menschen erinnern sich noch an ihren Blütenstand: Die
Titanenwurz hat jetzt - pünktlich zum Jahrestag ihres
Erblühens ein
einziges, aber riesiges Laubblatt mit den Ausmaßen eines kleinen
Baumes
entfaltet. Die Pflanze steht an ihrem angestammten Platz im Maurischen
Landhaus der Wilhelma. Vor genau einem Jahr erblühte in der
Wilhelma
erstmals eine Titanenwurz. Das Gewächs machte seinem Namen alle
Ehre
und brach mit einer Blütenstandshöhe von 2,94 Metern gleich
beim ersten
Anlauf den Weltrekord, der bei 2,76 Metern lag. Mit einer
Gesamthöhe
von 3,37 Metern (Knolle und Blütenstand) ist der offizielle
Weltrekord
bei Guinness World Records beantragt. Allen Beteiligten nötigte
die
Pflanze jedoch mit ihrem - in unseren Augen - „kapriziösem
Verhalten“
viel Geduld ab, denn bis zum Erblühen ließ sie sich
reichlich Zeit. Sie
erhielt deshalb den Spitznamen „La Diva“, unter dem sie von Norwegen
bis Neuseeland und von Chile bis China bekannt geworden ist. Das
Besondere an der Titanenwurz aus Sumatra mit dem botanischen Namen
Amorphophallus titanum ist, dass sie einen der größten
Blütenstände der
Welt aufweist. Auch die unterirdischen Knollen erreichen mit einem
Gewicht von über 75 Kilogramm XXL-Maße. Die Wilhelma-Knolle
wog damals
40 Kilogramm. Die Blüte einer Titanenwurz ist aber nur von kurzer
Dauer. Zwei Tage – am 20. und 21. Oktober 2005 - war der
Blütenstand zu
sehen, dann brach am dritten Tag der Blütenstandkolben
lehrbuchmäßig ab
und der oberirdische Teil der Pflanze welkte mehr oder weniger
würdevoll vor sich hin. Bereits im November letzten Jahres war von
der
„Diva“ nichts mehr zu sehen, denn es existierte nur noch die
unterirdische Knolle. Bis zum März 2006 durfte sich „La Diva“ von
ihrem
Weltrekord erholen, dann musste sie während der Langen Nacht der
Museen
für eine Cocktailbar das Feld räumen. Die
Wilhelma-Gärtner nutzten die
Gelegenheit zum Umtopfen. Die Knolle brachte immerhin noch 36,5
Kilogramm auf die Waage. Frisch eingetopft und am alten Platz im
Maurischen Landhaus, dauerte es bis Juli, bis sich wieder ein neuer
Austrieb zeigte. Während der diesjährigen Sommerferien
entfaltete die
Titanenwurz das für sie charakteristische einzige Laubblatt mit
den
Ausmaßen eines kleinen Baumes. Der Blattstiel hat nun eine
Höhe von
fast vier Metern und einen Durchmesser von 20 Zentimetern. Die
majestätisch, schirmförmig ausgebreitete, gefiederte
Blattfläche
erreicht einen Durchmesser von etwa viereinhalb Metern. Im Gegensatz
zur kurzlebigen Blüte, kann die Lebenserwartung eines Laubblattes
bis
zu 24 Monate betragen und ist die Voraussetzung für eine
neuerliche
Blüte. Und die nächste „Diva-Show“? Frühestes 2008 -
wahrscheinlich
aber später...!
Zoo Dortmund, 18.10.2006
Gewinner aus doMap-Gewinnspiel erhält Zoopatenschaft für
einen
Keilkopf-Glattstirn-Kaimane
Seit dem 16. Mai 2006 steht den
Dortmunder Bürgerinnen und Bürgern eine überarbeitete
Version der
Dortmunder E-Government-Lösung doMap mit neuen
Funktionalitäten zur
Verfügung. Aus diesem Anlass wurde vom Dortmunder Systemhaus auf www.doMap.de
ein Gewinnspiel durchgeführt. Wer sich mit doMap und Dortmund
auskennt,
konnte mit ein bisschen Glück einen Preis gewinnen. Das ganz
große Los
zog Manfred Kleim aus Dortmund. Er gewann den Hauptgewinn, eine
einjährige Patenschaft für einen der
Keilkopf-Glattstirn-Kaimane,
gesponsert vom Dortmunder Zoo. Die Patenschaftsurkunde wurde ihm am 18.
Oktober von Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter übergeben. Vom
Dortmunder Systemhaus gratulierten Christine Brechlin und Simone Dorka.
Im Februar 2005 sind drei Keilkopf-Glattstirnkaimane ins Amazonashaus
eingezogen, eine der kleinsten Krokodilarten. Natürlich stammen
auch
diese Tiere aus Südamerika und komplettieren daher wieder die
Präsentation südamerikanischer Reptilien im Amazonashaus des
Dortmunder
Zoos. Glattstirnkaimane haben von allen Krokodilarten die stärkste
Panzerung, denn sie sind besonders starken Strömungen in ihren
Heimatgewässern des nördlichen Südamerikas ausgesetzt.
Krokodile haben
ihr Äußeres seit Jahrmillionen nicht geändert. Sie
gehören damit zu den
altertümlichsten Tierarten auf der Welt. Bereits zur Zeit der
Dinosaurier bevölkerten sie die Gewässer der Landmassen und
des Meeres.
Ihre nächsten Verwandten sind übrigens nicht die anderen
Reptilienarten, sondern die Vögel, mit denen sie viele
physiologische
und anatomische Gemeinsamkeiten teilen.
Natur- und Tierpark Goldau, 18.10.2006
Zeit des Testosterons bei unseren Rothirschen
Das derzeitige Röhren der gewaltigen Rothirsche ist in diesen
Tagen
nicht zu überhören. Die Männchen (Stiere) genannt,
buhlen um die Gunst
der Weibchen. Wird in einer Herde nicht eindeutig entschieden, welcher
stattliche Hirsch der stärkere ist, kann es unter Umständen
zu heftigen
Kämpfen mit den mächtigen Geweihen kommen. Buhlen auch Sie um
eine
bestimmte Dame? Vielleicht hilft Ihnen ein kräftiges
Rothirsch-Röhren.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
|
Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Natur- und Artenschutz – Meldungen |
Pilzerkrankung
rafft iberische Kröten hinweg
Globale Erwärmung setzt auch europäischen Fröschen zu
Dass die Frösche und Kröten der Welt extrem
unter Druck geraten sind, ist keine Neuigkeit mehr. Nun haben Forscher
des National Museum of Natural Science in Madrid erstmals entdeckt,
dass auch die iberische Geburtshelferkröte ein Opfer der
tödlichen
Pilzerkrankung geworden ist. Und diese Pilzerkrankung wird
offensichtlich durch die globale Erwärmung richtig angefeuert,
berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist http://www.newscientist.com
in seiner jüngsten Online-Ausgabe.
derstandard.at
-
24.Oktober 2006
Kaninchen
sorgen für Erdrutsche und Massensterben unter Seevögeln
Auf einer entlegenen australischen Insel haben wilde Kaninchen
Erdrutsche ausgelöst und damit eine Kolonie von Pinguinen
zerstört.
Millionen weiterer Meeresvögel seien bedroht, warnte die
Umweltschutzorganisation WWF am Dienstag. ... Mehr als 100.000 auf die
nahe der Antarktis gelegenen Macquarie-Insel gekommenen Kaninchen haben
das charakteristische Büschelgras abgefressen. Sie rauben den
Vögeln
damit Nest- und Aufzuchtmöglichkeiten - und sorgen für
Erosion. ...
Die Zerstörungen könnten durch Mäuse und Ratten
verstärkt
werden, die ebenfalls auf der Weltkulturerbe-Insel leben, sagte
Kirkwood. "Der Schaden kann kontrolliert werden, es muss aber schnell
etwas passieren." Sie forderte die australische Regierung auf, ein
millionenschweres Programm zur Ausrottung der Kaninchen zu fördern.
uniprotokolle - 19. Okt. 2006
Neue
Froschgattung auf Madagaskar entdeckt
Amphibien-Inventur für den Artenschutz: Zoologen bestimmten mit
Unterstützung der VolkswagenStiftung die madagassischen
Froscharten -
und stießen
dabei auf eine kleine Sensation. Tsingymantis antitra heißt das
Tier,
dessen Entdeckung die Wissenschaftler auf Madagaskar jüngst zum
Staunen
brachte. Denn bei dem "alten Frosch aus dem Karstmassiv"- so die
Bedeutung
des wissenschaftlichen Namens - handelt es sich um eine bisher
unbekannte
Gattung, die einen alten Ast im Stammbaum der Frösche darstellt.
"Uns
war sofort klar, dass wir etwas ganz Besonderes vor uns hatten",
erklärt
Dr. Frank Glaw von der Zoologischen Staatssammlung München, "denn
keine
der 232 bekannten madagassischen Froscharten ähnelte diesem Tier."
Nur vier Weibchen fanden die Forscher von der neuen Gattung - und zwar
nicht
im triefenden Regenwald, sondern in einer bizarren, von Höhlen
durchzogenen
trockenen Kalkformation im Norden von Madagaskar. Es handelt sich
wahrscheinlich
um den ursprünglichsten Vertreter einer fast nur auf Madagaskar
vorkommenden
Gruppe von Fröschen, der Unterfamilie Mantellinae. Der in
kühlen
Spalten und Höhlen des eher trockenen Kalksteingebirges heimische
Tsingymantis
könnte damit ein lebendes Fossil sein, das die Lebensweise der
madagassischen
Frosch-Urahnen beibehalten hat.
news
aktuell
- 23. Okt. 2006
Viele
Rätsel auf Island nach der Anlandung des Finnwals
"Das Fleisch des Finnwals ist nicht für Island bestimmt,"
erklärte
der Kapitän des isländischen Walfangschiffs, das den ersten
von
geplanten neun Finnwal-Fängen am Sonntag anlandete.
Tierschutz-Organisationen,
die den Walfang verurteilen, darunter der IFAW (Internationaler
Tierschutz-Fonds),
vermuten, dass Island das Fleisch nach Japan liefern will. "Dem
stehen
eigentlich Beschlüsse des Washingtoner
Artenschutz-Übereinkommens
im Weg. Danach ist der Handel mit Produkten von Walen verboten.
Allerdings
wollen sich Island und Japan nicht daran halten. Die Länder
erkennen
die Beschlüsse nicht an," sagt Dr. Ralf Sonntag, Meeresbiologie
und
Leiter von IFAW Deutschland. Diese und weitere offene Fragen und
Merkwürdigkeiten
im Umfeld der letzte Woche verkündeten Wiederaufnahme des
kommerziellen
Walfangs sorgen auf Island für Verwirrung.
afrika.info -
25. Okt.
2006
Japan
als Elfenbein-Käufer zugelassen
Tierschützer aus dem südlichen Afrika laufen Sturm gegen die
jüngste
Zulassung Japans als Käufer von Elfenbein. Nach ihrer Auffassung
hat
der ständige Ausschuss des Washingtoner Artenschutzabkommens
(CITES)
in Genf mit dieser Entscheidung einen schwerwiegenden Fehler begangen.
Japan,
einer der großen Verarbeiter von Elfenbein, tue zu wenig, um den
illegalen
Elfenbeinhandel zu unterbinden. Wie Japan so hatte sich auch China beim
CITES-Ausschuss
um den Status als Käufer beworben, ist damit bei der Sitzung vom
Monatsanfang
gescheitert. Abgelehnt wurde auch der Antrag beider Staaten, auf
Genehmigung
zum Aufkauf von 60 Tonnen Elfenbein aus Lagerbeständen in
Botswana,
Namibia und Südafrika. Die Entscheidung über die Zukunft der
Lagerbestände
in den drei afrikanischen Ländern wurde bis zur nächsten
Sitzung
des Ausschusses im kommenden Jahr in Den Haag vertagt. Vorerst darf das
eingelagerte
Elfenbein nicht verkauft werden.
MDR -
24. Okt. 2006
Toter
Jungwolf in der Oberlausitz
Auf dem Truppen-Übungsplatz Oberlausitz ist ein toter Wolf
gefunden
worden. Dabei handelt sich um einen fünf Monate alten Welpen. Die
Todesursache
konnte im Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung nicht
festgestellt
werden. Der Wolf wurde zur weiteren Untersuchung dem staatlichen Museum
für
Naturkunde in Görlitz übergeben.
Die Welt -
23.
Okt. 2006
Prozess
um illegal verkauften Papagei
Ein Richter muss entscheiden, ob beim Verkauf eines Papageis gegen das
Naturschutzgesetz verstoßen wurde. Der Angeklagte soll den
seltenen
Vogel widerrechtlich verkauft haben. Lore ist ein Papagei der Spezies
Ara
macao. Sie lebte über 30 Jahre bei einem Steuerberater und dessen
Familie,
als sie dieses Zuhause verlassen musste. So geriet sie in die
Hände
von Uwe L. Der 48-Jährige muss sich nun wegen eines
Verstoßes
gegen das Bundesnaturschutzgesetz verantworten. Aras stehen unter
strengem
Artenschutz und dürfen nicht gehandelt werden. Uwe L. indes soll
Lore
schon nach drei Wochen für 650 Euro verkauft haben.
Spiegel
Online - 19.
Okt. 2006
Gnädiger
Jäger filmte Albino-Elch
Der norwegische Albino-Elch ist einem Jäger ins Visier geraten -
doch der griff zur Kamera statt zur Flinte. Forscher hatten empfohlen,
das
Tier zu töten. Zeitungsleser haben dem weißen Riesen
inzwischen
Namen wie "Albin Laden" und "Barry White" gegeben. Die Empörung
hatte
sich an den Plänen von Wissenschaftlern entzündet. Sie wollen
den
weißen Elch so schnell wie möglich loswerden. Das Argument
von
Ökologen und Jägern: Die Erbanlagen des Albino könnten
sich
verbreiten und die gesamte Elch-Population schwächen. Vor zwei
Jahren
hatten in Norwegen zwei andere Albinos für Aufsehen und emotionale
Reaktionen
gesorgt. Im Wildpark Vassfaret hatten Tierpfleger zwei weiße
Bärenjunge
erschossen. Die Zeitung "Aftenposten" berichtete damals von
Entrüstung
und Wut bei Tierfreunden.
Netzzeitung
- 24.Oktober 2006
WWF sieht «finstere» Zukunft für
Ökosysteme
So schnell wie nie zuvor zerstört die Menschheit die Natur. Das
geht
aus einer Studie der Naturschutz- Organisation WWF hervor. Sie warnen
vor einem baldigen Zusammenbruch der Ökosysteme.
Welt - 24.Oktober 2006
Bedrückendes Ausmaß an Umweltzerstörung
Wenn die Menschheit so weiter macht, reichen Mitte des Jahrhunderts
fünf Planeten nicht mehr aus, um die Rohstoff- und
Energiebedürfnisse
einer Menschheit zu befriedigen. „Wenn alle so weiterleben wie bisher,
brauchen wir zwei Welten oder doppelt so viele Ressourcen, als eine
Erde zur Verfügung stellt“, sagte WWF-Vorsitzender James Leaque.
Der
Mensch lebt „auf zu großem Fuß für unsere Natur“. Auf
diese einfache
Wahrheit reduziert sich der neue WWF-Bericht „Living Planet Report“.
Der WWF stellte ihn gestern erstmals in China vor. Hinter seiner
Kernaussage verbergen sich Beobachtungen von zurückbildenden
Ökosystemen und der Abnahme an biologischer Vielfalt. Die Autoren
bewerten dies anhand von Indexsystemen. „Unsere Studien sind
alarmierend. Wir bauen unsere natürlichen Ökosysteme in einem
Tempo ab,
wie es in der Geschichte nie vorkam“, sagte Leaque.
Pressetext - 24.Oktober 2006
Dino-Schicksal - WWF warnt vor größtem
Artensterben -
Globaler Ressourcenkonsum führt zu dramatischem Rückgang der
Biodiversität
Mit der neuesten Studie "Living Planet Report 2006" weist die
Umweltorganisation WWF auf den dramatischen Rückgang der
Artenvielfalt
hin. Schreitet der Verbrauch an natürlichen Ressourcen im selben
Tempo
voran wie bisher, würden wir im Jahr 2050 die Ressourcen von zwei
Planeten benötigen, um | |