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Zoo und Artenschutz in der
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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 340 vom 19. Oktober 2006


Liebe Leser,
hiermit meldet sich der letzte "Verschollene" der Redaktion zurück, noch umgeben von Gepäckstücken und überhäuft mit Post und E-Mails. Ich hatte bisher noch nicht einmal Gelegenheit, alle Zoopresseschauen zu lesen, so bin ich trotz der fabelhaften Arbeit der Redaktionskollegen auch nicht auf dem neuesten Stand in Sachen Zoo und Artenschutz und wage noch keine Kommentare. Dennoch hoffe ich, daß die heutige Ausgabe nicht allzusehr hinter die der letzten Wochen zurückfällt.
Jene unter Ihnen, welche die Schnittmenge aus Antworterwartenden und Zoopresseschaulesern bilden, bitte ich kollektiv um etwas Geduld.
Und nun lese ich ersteinmal selbst genauer, was ich hier gerade zusammengestellt habe...
15:55
Dirk Petzold


Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem Luftbild eines europäischen Hauptstadt-Zoos.
Was zeigt er?


Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei maps.google.com
Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze Stadt bzw. deren Lage sehen.
(Sie benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste Woche warten...


Zoos  –  Meldungen

Tagesspiegel - 13. Okt. 2006
Blauzungenkrankheit breitet sich aus
Die Blauzungenkrankheit ist mittlerweile in 32 von 54 Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen worden. Betroffen seien 238 Betriebe, davon 148 mit Rinderhaltung und 90 mit Schaf- und Ziegenhaltung. Erkrankt sind den Angaben zufolge auch ein wildlebendes Schaf, ein so genanntes Mufflon, sowie ein Wisent in einem Wildpark. Das Ministerium rechnet mit weiteren Krankheitsfällen wegen des milden Herbstwetters, weil die Tierseuche durch Mücken übertragen wird. Der Erreger verursacht Veränderungen an den Schleimhäuten von Maul und Nase sowie Fieber. Meist können die Tiere nach zwei Wochen geheilt werden. Vereinzelt kommt es aber zu schweren Erkrankungen bis zum Tod der Tiere. Für Menschen ist die Tierseuche ungefährlich.

Westdeutsche Allgemeine - 15. Okt. 2006
Zoo Duisburg: Seekühe für "Baby"
Nach dem Tod des Flussdelfins "Vater" im Duisburger Zoo hat der designierte Direktor Achim Winkler den verbliebenen "Baby" besonders im Auge. Die Experten im Zoo befürchten, dass sich der Flussdelfin einsam fühlen könnte. Doch einen Artgenossen wird er wohl nie mehr zu Gesicht bekommen. "Es gibt weltweit nur noch einen weiteren Halter dieser Tiere, das Acuario de Valencia in Venezuela." Doch das Gehege der Duisburger Flussdelfine, das aufwändig gestaltete "Rio Negro", wurde auch für die Bedürfnisse von Seekühen ausgelegt. Diese würde der Duisburger Zoo anschaffen, wenn sich "Baby", der seit mehr als 30 Jahren in Duisburg ist, einsam fühlen würde.

Die Welt - 11. Okt. 2006
Zoo-Mitarbeiter machen Front gegen das geplante Riesenrad
Berlin. Während sich zwei Investoren seit Monaten ein Wettrennen um den Bau eines Riesenrades in Berlin liefern, wachsen an einem der ausgewählten Standorte Unmut und Widerstand. Es brodelt im Zoo, weil die World Wheel Berlin Holding ein 175 hohes Aussichtsrad ganz in der Nähe aufstellen will. Zoo-Mitarbeiter, Aktionäre und Besucher sorgen sich um das Wohlergehen der Tiere, befürchten Umsatzeinbußen und einen Wertverlust für den Zoo. Das anvisierte, rund 25 000 Quadratmeter große Areal an der Hertzallee wurde dem Zoo von der Stadt einst in ewiger Erbbaupacht überlassen und wird seit 1962 als Wirtschaftshof genutzt. Dort befinden sich das dringend benötigte Futtermagazin, das Tierkrankenhaus, Werkstätten und die Gärtnerei. Für ein Mitglied des Zoo-Aufsichtsrates ist klar: "Das Ganze ist ein politisches Ding. Der Senat will das Riesenrad haben." Im August verkaufte die Stadt das Grundstück mit Einverständnis des Zoo-Vorstands für geschätzte 22 Millionen Euro an die Investoren des Aussichtsrads. Das Baurechtsverfahren, für das der Bezirk Mitte zuständig ist, hat begonnen. Doch die Mitarbeiter im Zoo zeigen sich skeptisch. "Die Belegschaft hat sich nach einer Umfrage durch den Betriebsrat zu 70 Prozent gegen das Riesenrad ausgesprochen", sagt "Affenvater" Reimon Opitz. Zoo-Direktor Jürgen Lange hingegen bezweifelt, dass Tiere gestört werden: Das Rad stehe ja jenseits des Bahndamms.

openPR.de - 12. Okt. 2006
Seniorenresidenz für Bären in der Mecklenburgischen Seenplatte
Es brummt in der Mecklenburgischen Seenplatte: Zwischen Buchen und Kiefern durchstreifen Braunbären das Gebiet am Ostufer des Plauer Sees. Am 14. Oktober eröffnet hier der Bärenwald, ein Projekt von VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz. Eine fünf Hektar große Anlage ist die neue Seniorenresidenz der Kraftpakete, die in der Mecklenburgischen Seenplatte ihren Lebensabend genießen können. "In den Herbstmonaten fressen sich die Tiere den Winterspeck an, etwa 16 Kilo am Tag sind dafür notwendig", so Christoph Eberharter, Bärenexperte und Projektleiter im BÄRENWALD Müritz. Auf einem Rundweg können Besucher die Tiere bei der Futtersuche beobachten.

Hamburger Abendblatt - 13. Okt. 2006
Lothar wohnt jetzt im Gehege mit Seeblick
"Lothar hatte Glück, Bruno nicht", sagt Marlene Wartenberg. Die Geschäftsführerin der Hamburger Tierschutzstiftung Vier Pfoten hat am Freitag den Braunbären Lothar in das erste norddeutsche Freigehege, den sogenannten Bärenwald bei Stuer (Müritzkreis) in Mecklenburg-Vorpommern, entlassen - und muss an seinen in Bayern abgeschossenen Artgenossen denken. Das zunächst 13 Fußballfelder große Freigehege im waldreichen Gelände am Plauer See ist der dritte Bärenwald der Stiftung in Europa. In Deutschland gibt es zwar mehr Bärengehege, ein vergleichbar großes aber nur in Thüringen. Das knapp 300 Kilo schwere Männchen Lothar - benannt nach dem ehemaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Lothar Späth - stammt aus dem Wildpark Löffingen bei Freiburg in Baden-Württemberg. Als die Transportbox geöffnet wird, tapst Lothar, vorsichtig in das Waldgelände.

Tagesspiegel - 14. Okt. 2006
Das kommt ins Gehege
Schöner wohnen: Auch Orang-Utans oder Schweine wollen nicht in nackten Räumen leben. Eine Innenarchitektin hilft ihnen dabei. „Um ein gutes Gehege zu bauen, muss man wissen, wie das Tier sich in seinem natürlichen Lebensraum verhält“, sagt Monika Fiby, Landschaftsarchitektin aus Wien und spezialisiert auf Zooplanung. Sie berät Tierparks auf der ganzen Welt, entwirft Entwicklungskonzepte und veranstaltet Workshops zu Zoodesign. Gerade plant sie für die Fasanerie Wiesbaden, einen Tierpark in den bergigen Laubwäldern des Taunus, den Umbau mehrerer Gehege. Fiby sitzt im schwarzen Wollpullover und Hose im Leoparden-Look zusammen mit der Tierpark-Leiterin vor den neuen Plänen. Wer einen Schweineauslauf anlegen will, hat es vergleichsweise einfach, denn Literatur über die heimischen Huftiere ist reichlich vorhanden. Als Monika Fiby jedoch ein Pudu-Gehege für den Tiergarten Schönbrunn in Wien planen sollte, war die Sache um einiges komplizierter. „Ein Tier, das im Urwald lebt und Duftmarken setzt, viel mehr war in den Bibliotheken nicht zu finden“, erzählt Fiby. Die mühsame Arbeit brachte die Landschaftsplanerin auf die Idee, im Internet eine Datenbank für Gehegebau anzulegen, mit deren Hilfe Zooexperten aus der ganzen Welt Informationen austauschen können. Auf www.zoolex.org sind mittlerweile gut 80 Gehege und Tierhäuser beschrieben .

Express.de - 19. Okt 2006
Nogge will 6500 € Rente
Köln – Im Zoo ist eine Klage eingegangen. Der dienstunfähige Zoodirektor Prof. Gunther Nogge will vor dem Landgericht seine Renten-Ansprüche durchpauken. Damit erreicht der Renten-Streit zwischen dem 2007 offiziell scheidenden Zoo-Chef und der Stadt einen Höhepunkt. Prof. Nogge beansprucht 75 Prozent seiner Bezüge (rund 8700 € monatlich) als Ruhegehalt – so wie jedem städtischen Beamten oder Vorstand bei einer städtischen Gesellschaft per Gesetz zusteht. Ende November steht ein Gütetermin an. Doch die Politiker im Aufsichtsrat sehen keinen Verhandlungsspielraum. Der Zoo-Aufsichtsrats-Chef Walter Grau (CDU): „Es geht durchaus um eine gewichtige Summe. Für mich ist die juristische Klärung dieser Sache entscheidend. Wenn das Gericht zu der Auffassung gelangt, dass Nogge diesen Anspruch hat, werden wir dem selbstverständlich nachkommen und zahlen.“

Die Welt - 19. Okt 2006
Das schwere Erbe von Bindi Irwin
Australien hat einen Nationalhelden verloren – und einen neuen TV-Kinderstar bekommen: Bindi Irwin, die Tochter des Crocodile Hunters, soll Heldin einer Serie werden. Gerade mal acht Jahre alt ist die Tochter von Steve Irwin, und ganz Australien hat bereits riesigen Respekt vor ihr. Millionen saßen vor dem Fernseher, als sie bei der Beerdigung ihres Vaters am 20. September einen äußerst tapferen Auftritt hinlegte. "Mein Daddy war ein Held – er war immer für mich da, wenn ich ihn brauchte", sagte sie mit fester Stimme. Dann kündigte sie an: "Ich möchte bedrohten Tierarten helfen, genauso wie er es getan hat." Wenige Wochen später ist klar, dass seine Tochter ihre Worte Ernst gemeint hat. Zu jeder Gelegenheit wirbt sie für das Erbe des Tierschützers Steve Irwin, ab kommendem Frühjahr soll das Kind gar in einer eigenen, 26-teiligen Fernsehshow mit dem Titel "Bindi, das Dschungelmädchen" zu sehen sein. Einige Landsleute machen sich allerdings Sorgen. Unter anderem meldete sich der Vorsitzende der australischen Regierungspartei, Bill Heffernan, zu Wort. "Jedes Kind hat seine Kindheit verdient". Bindi selbst beharrt auf ihren Karriereplänen. "Ich liebe es, fotografiert zu werden, das ist cool", sagte sie dem Magazin "Women’s Weekly". "Wenn Leute klatschen und jubeln, macht mich das glücklich, weil ich das Gefühl habe, ich habe etwas richtig gemacht. Ich wollte immer genau das tun, was ich jetzt tue: singen, schauspielern und mit Tieren arbeiten."  Irwins Freund und Produzent, John Stainton, wird auch die Fernsehshow der Tochter betreuen, die er für ein großes Talent hält. Er erzählte, dass Bindi früher schon oft bei den Aufnahmen dabei war, ohne sich vor die Kamera zu drängen. In diesem Jahr habe sich das geändert. "Sie wollte mitmachen. Ich habe sie mit einem Kameramann durch den Zoo geschickt und gesagt, sie soll über die Tiere plaudern. Sie hat 30 Minuten lang nicht aufgehört zu reden."

ORF.at - 18. Okt. 2006
Tierschutzverein will Herberstein leiten
Der Österreichische Tierschutzverein bewirbt sich um die Geschäftsführung des oststeirischen Tierparks Herberstein. Das Land Steiermark, das den Tierpark übernommen hat, sucht einen neuen Geschäftsführer. Der Verein verfüge nicht nur über hervorragende Experten wie Zoologen oder Juristen, sondern könne auch auf eine erfolgreiche Tierschutzarbeit verweisen, sagt der Präsident des Tierschutzvereins Erich Goschler. 

NÖN Online - 18. Okt. 2006
ÖVP will Karl unter Druck setzen
Gänserndorf. Der Machtkampf zwischen der ÖVP und SPÖ-Bürgermeister Johann Karl wegen der Nachnutzung des Safaripark-Areals geht weiter: Die Volkspartei fordert eine sofortige Öffnung der Anlage für die Allgemeinheit: „Die Wege säubern und beleuchten, damit die Menschen sie für Freizeitaktivitäten nutzen können.“ Der Stadtchef wiederum ist dagegen: „Nichts überstürzen. Außerdem, wo ist der Finanzierungsplan?“ Noch immer steht nicht fest, was mit dem verwaisten Safaripark-Areal geschehen soll. Grund und Gebäude gehören der Gemeinde.

Bieler Tagblatt - 19. Okt 2006
«So wichtig wie Elefanten»
Den Madagassischen Goldfröschchen gefällt es im Zoo Zürich. ber ihr Lebensraum sei bedroht und stehe nicht unter Schutz, sagte Zoo-Direktor Alex Rübel an einer Medienorientierung. Die Frösche im Zoo Zürich sind Nachzuchten und stammen hauptsächlich aus dem Aquarium in Genua. «Es scheint ihnen bei uns zu gefallen», so Kurator Samuel Furrer. «Die Männchen quaken häufig und überzeugen so die Weibchen von ihren Qualitäten.»
Bereits seit zehn Jahren erfolgreich ist der Zoo Zürich bei der Aufzucht des Schrecklichen Pfeilgiftfrosches. Das Zuchtbuch des Blauen Pfeilgiftfrosches wird gar in Zürich geführt. Ziel ist es, den Bestand europaweit langfristig zu sichern. Frösche werden zwischen Zoos ausgetauscht, um die genetische Vielfalt zu sichern. Gemäss Rübel ist rund ein Drittel der 6000 bekannten Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Innert kurzer Zeit seien bereits 120 Arten ausgestorben.
Die grösste Bedrohung der Froscharten bildet das Verschwinden des natürlichen Lebensraumes sowie die Verbreitung des Chytridpilzes. Von Südafrika breitet er sich über die ganze Welt aus. Der Pilz verändert die Haut des Frosches, sodass sie ihre lebenswichtigen Funktionen nicht mehr ausüben kann, was zum Tod des Tieres führt.
 


Planung und Bau 

Tagesspiegel - 15. Okt. 2006
Das Aquarium will Meer
Wie ein großes, dickes Ei sieht das Projekt aus. Zoodirektor Jürgen Lange hat die Pläne schon fertig – für einen Anbau des Aquariums an der Budapester Straße. Mit einem Großbecken, in dem sich etwa gewaltige Haie, Rochen oder Schwärme großer Makrelen tummeln könnten und das sich über zweieinhalb Etagen erstreckt. Das Ei hat ein Schmetterlingshaus in der Kuppel und im Erdgeschoss ein Restaurant mit „Meeresblick“, das bis in den Abend geöffnet ist. Der Platz für ein kleines Aquariummuseum ist auch noch da. Ein großes Meeresbecken fehlt dem Aquarium, sagt Lange. Vor den Plänen für einen Anbau hat der Zoo geprüft, ob im Altbau Platz für ein Großbecken ist. „Technisch nicht machbar,“ sagt Lange. Es sei denn, das Treppenhaus wäre herausgerissen worden. Da hätte vermutlich auch der Denkmalschutz nicht mitgespielt. So kam die Idee auf, das Gelände zwischen Aquarium und dem Zoo-Eingang Elefantentor für einen Anbau zu nutzen. Das Grundstück ist totes Kapital, ein Hinterhof. Dort steht das leergeräumte, nicht denkmalgeschützte und marode wirkende alte Direktorenhaus in einem kleinen Garten. Der Architekt und Aquariumspezialist Peter Chermayeff aus Boston sah sich bei einem Besuch in Berlin um, legte den Entwurf für einen Anbau vor. Lange ist der Ansicht, dass dieser Plan verwirklicht werden sollte. Vorgesehen ist, dass neben dem alten Aquariumstreppenhaus, dessen Fenster zum Schauaquarium weisen, eine Art Lobby entsteht, von der aus das große neue Becken im Halbrund zu umlaufen ist. Von hier aus ist auch das Restaurant zugänglich. Billiger als zunächst mit 40 Millionen Euro veranschlagt werde das Projekt auch: rund 25 Millionen Euro. „Ein dicker Brocken“, gibt er zu, gerade angesichts der finanziellen Situation des Zoos. Aber Lange will sich, kurz vor dem Ende seiner Amtszeit, mit einem Veto nicht zufrieden geben. Der Wiederaufbau des Aquariums nach dem Krieg sei fast voll und ganz aus Lotto-Mitteln bezahlt worden, sagt er. Das Aquarium sei eigentlich ein Lotto-Haus. Es müsste eine Lösung gefunden werden, bei der sich beispielsweise Zoo, Lotto und Sponsoren die Kosten aufteilen könnten. Auch Zoo-Kurator Heiner Klös hält viel von dem Projekt. „Weltweit steigt das Interesse des Publikums an großen Schau-Aquarien,“ sagt er.


Die Welt - 17. Okt. 2006
Zoo plant riesiges Aquarium mit Meerwasser
Der Zoologische Garten Berlin will ein riesiges Meerwasserbecken bauen. "Um das Aquarium in die Jetzt-Zeit zu bringen, ist ein modernes Großbecken erforderlich", sagte Zoodirektor Jürgen Lange. Die Pläne für die Anlage seien seit längerem vorhanden. Wann mit dem Bau begonnen werden kann, stünde aufgrund der finanziellen Lage des Zoos allerdings noch nicht fest. Vorgesehen ist, den Neubau für Großfische wie Haie und Rochen zwischen dem historischen Aquarium und dem Zoo-Eingang Elefantentor zu errichten.


Volksstimme Magdeburg - 12. Okt. 2006
Mit der Buga-Bahn übers Elefanten-Gehege
Magdeburg. Die Visionen, die im gemeinsamen Antrag der Fraktionen CDU und Bund für Magdeburg ( BFM ) / Die Tierschutzpartei vorgelegt werden, seien so verlockend wie teuer. Der Stadtentwicklungs- und Bauausschuss lehnte den Änderungsantrag dann auch mehrheitlich ab. Auch im Finanzausschuss wurde er abgeblockt – vor allem wegen der Kosten. Die beiden Ratsfraktionen aber lassen nicht locker. Denn, so Stern und sein Fraktionskollege Gunter Schindehütte, die Umverlagerung wurde nicht nur die Attraktivität eines "neuen" Zoos in ungeahntem Maße steigern. Die Kosten des geplanten Umbaus der beliebten Einrichtung am bisherigen Standort würden gleichfalls enorme Summen verschlingen. Dieser sei nämlich im städtischen Konzept in genauso weiten Dimensionen angedacht. So soll der Vogelgesangpark einbezogen, eine Brücke gebaut, ein neues Dickhäuterhaus errichtet, die meisten Tiergehege saniert werden. Dr. Kutschmann, u. a. Spezialist für Zootiergehege, weiß außerdem definitiv : Nahezu alle Gehege seien zu klein, es gebe verschärfte Bedingungen für die artgerechte Tierhaltung. " Der Zoo wird auch bei Erweiterung am alten Standort in Schwierigkeiten geraten ", erklärte er. Kutschmann sieht erhebliche Probleme zum Beispiel für Elefanten, Nashörner, Antilopen, Giraffen etc. Der komplette Umzug würde Jahre dauern, solange würden zwei Einrichtungen existieren. Großer Nachteil, sagen die Gegner. Noch schlimmer aber, so Kutschmann, wäre eine jahrelange Baustellenatmosphäre am alten Standort. Zugleich stellten beide Fraktionschefs klar : Sie werden für die Gründung einer gGmbH mit Umlandsbeteiligung stimmen. Auch in Finanzfragen für den Zoo werde man sich nicht etwa querlegen. Aber das derzeitige Entwicklungskonzept sei ihrer Meinung nicht zukunftsträchtig. Die Umzugsvorschläge müssen sorgfältig geprüft werden, fordern sie.

Cellesche Zeitung - 14. Okt. 2006
Auerochse und Urpferd sollen bei Wietze weiden
Ein Einblick in eine einige hundert Jahre zurückliegende Tierwelt soll schon im kommenden Jahr im Naturschutzgebiet „Hornbosteler Hutweide” möglich sein. Das Land Niedersachsen will hier eine Urpferd-Rasse und eine Nachzüchtung des ausgestorbenen Auerochsen ganzjährig halten. Die Tiere sollen zunächst etwa 65 Hektar beweiden und dafür sorgen, dass wertvolle Biotope erhalten bleiben. Die Kosten des Tierkaufs und des Transports sowie des Zaunbaus werden mit rund 70000 Euro veranschlagt. Diesen Betrag zahlt das niedersächsische Umweltministerium. Die Kosten für den Bau eines Aussichtsturms beziffert das NLWKN in etwa genauso hoch wie die für sieben Infotafeln. Dafür wären jeweils rund 15000 Euro fällig. Zuschüsse „von 75 Prozent und mehr” seien aus den EU-Töpfen ELER oder EFRE zu erwarten, so Wolff. Für den Eigenanteil der Gemeinde könne man sich Kooperationspartner wie Umweltlotterien oder Stiftungen denken.


ORF.at - 14. Okt. 2006
Bären soll es in neuem Gehege bärig gehen
Das Bärengehege im südsteirischen Berghausen soll runderneuert werden. Zwölf pelzige Vierbeiner, meist Tanzbären oder Zirkusbären, bekommen dort im Moment Asyl. Von Tierschützern wurde das Gehege oft kritisiert. Es ist offensichtlich, dass an den Bärengehegen der Zahn der Zeit genagt hat. 1980 fanden hier die ersten Bären Asyl. Damals waren es fünf, heute sind es zwölf. Johann Ruprechter rief das Bärengehege ins Leben - aus Leidenschaft, wie er sagt; er betreibt es privat. Nun will ihn der Tierverein "Freunde der Tierecke" unterstützen und den Bären ein neues zu Hause geben, sagt Maggie Entenfellner. "Es wir jeder Bär ein großes Schwimmbecken bekommen, auch ein bisschen mehr Fläche. Und wir wollen es natürlich auch optisch ansprechend machen, für Bären und Besucher..." Im Frühjahr soll mit dem Umbau begonnen werden. Die 300.000 Euro werden durch Spenden finanziert, auch durch Aufrufe über die "Kronen Zeitung", für die Entenfellner die Tierecke betreut. 



Aktionen
 
Tages-Anzeiger Online - 13. Okt. 2006
Zürcher Zoo startet Naturschutzkampagne
Der Zürcher Zoo hat heute die dritten Madagaskar-Tage eröffnet. Anlässlich der Eröffnung wurde eine internationale Naturschutzkampagne lanciert, die auf die ökologischen Schwierigkeiten von Madagaskar aufmerksam machen soll. Im Auftrag des Europäischen Verbands der Zoos und Aquarien hat der Zürcher Zoo die Leitung der Naturschutzkampagne übernommen. Ziel ist, die Besucher der teilnehmenden europäischen Tiergärten auf die ökologischen Probleme Madagaskars aufmerksam zu machen. Dabei sollen insgesamt 500’000 Euro für 20 Naturschutzprojekte gesammelt werden.

drs.ch - 13. Okt. 2006
3 Jahre Masoala Regenwald im Zoo Zürich
Zoodirektor Alex Rübel zieht eine positive Bilanz über die Tier- und Pflanzenwelt in der Regenwaldhalle- Und der Zoo Zürich spielt eine Vorreiterrolle unter den europäischen Zoos beim internationalen Naturschutz. Ein Rundgang mit Zoodirektor Alex Rübel und ein Bericht zum Naturschutz.

Frankfurter Neue Presse - 16. Okt. 2006
Wie der Zoo über den Artenschutz aufklärt
Frankfurt. Cowboy-Stiefel aus Krokoleder, Geldbörsen aus Schlangenhaut, Ketten aus Bärenkrallen oder ein ausgestopfter Papagei: Abstruse Souvenirs und andere Exponate zeigt eine Ausstellung in den Faust-Vogelhallen im Zoo. Ergänzt wird sie durch Arbeiten der Diplom-Biologin Angela Mutti, die in den Asservatenkammern von Zoll und Regierungspräsidium fotografieren durfte. „Diese mahnenden und abschreckenden Beispiele sollen zum Nachdenken anregen“, sagt Angela Mutti. Hintergrund ist das Washingtoner Artenschutzübereinkommen, das in Deutschland vor 30 Jahren in Kraft trat. 50 Prozent aller Artenschutz-Beschlagnahmungen erfolgen auf dem Frankfurter Flughafen. „Schmerzen, Leiden und Schädigungen der Tiere werden in Kauf genommen. Ein erheblicher Prozentsatz der Tiere überlebt diese unsachgemäßen Transporte nicht.“ Auch bei Urlaubsreisen in die Ferne sei Vorsicht angeraten – nicht nur, wenn es in Vietnam auf den Märkten getrocknete Seepferdchen gibt oder in Afrika den Elfenbeinschmuck.

Westdeutsche Zeitung - 15. Okt. 2006
Die Frackträger feiern ihren Abschied aus dem Zoo
Wuppertal. "Etwa 5000 Besucher haben über den schönsten und originellsten Pinguin abgestimmt", sagt Pinguinale-Koordinator Andreas Haeser-Kalthoff. "Mit so vielen hatten wir überhaupt nicht gerechnet." Nach dem riesigen Erfolg der Pinguin-Parade am 19. August, als alle 200 Pinguine ihr neues Quartier im Zoo-Rondell und in der Arena bezogen haben, war eine ähnliche Beteiligung für das Abschlussfest und die Prämierung der besten drei Plastikkameraden zu erwarten. Am Sonntag wird das Ende der Pinguinale 2006 mit einem großen Fest im Zoo gefeiert. Von 11 bis 17 Uhr gibt es ein buntes Rahmenprogramm, zu dem auch eine Pinguin-Rallye gehört. Fragebögen mit 24 Aufgaben rund um die Pinguinfiguren schärfen ein letztes Mal den Blick für die bunten, künstlerisch gestalteten Vögel. Ab 15 Uhr stehen die Gewinner im Mittelpunkt: Zuerst werden die Sieger-Pinguine gekürt, dann unter den Abstimmungs-Teilnehmern noch Jahreskarten für den Zoo, Pinguin-Kalender und DVDs verlost. Dass die Pinguinale ein viel größerer Erfolg geworden ist als ursprünglich angenommen zeigt auch das Interesse, jetzt noch einen Pinguin-Rohling zu erwerben. Bestellungen nimmt der Zooverein noch bis Ende des Jahres entgegen.


Westdeutsche Zeitung - 16. Okt. 2006
Keiner ist origineller als der bunte Spießer
Alles hat ein Ende, selbst die schönste Veranstaltung: An einem bilderbuchartigen Herbsttag lud der Wuppertaler Zoo am Sonntag zur Abschlussveranstaltung der Pinguinale und sowohl Zoofreunde als auch eingefleischte Pinguinisten kamen reichlich: Die Zookasse verkaufte 8543 Eintrittskarten. "Mir wird der Anblick der Pinguine fehlen", bekannte Zoodirektor Ulrich Schürer ein wenig wehmütig. Doch anstelle Tränen zu vergießen, wurden aus dem weiten Feld von 200 Exemplaren in drei Kategorien die Herausragendsten ausgewählt. Dazu hatten im Vorfeld mehr als 5000 Zoobesucher in demokratischer Wahl ihre Stimmen abgegeben. Die Zuschauer beklatschten die Gewinner und freuten sich über die exemplarisch schönen Tierchen. Wo und wann sie im Stadtbild wieder auftauchen, war derweil eine aufgeregt diskutierte Frage.

Leipzig info - 16. Okt 2006
Leipziger Zoo veranstaltet spannendes Herbstferien-Programm
Die Tage werden wieder kürzer und vor allem merklich kühler, aber von Winterschlaf ist im Leipziger Zoo noch nichts zu spüren! Anpfiff zum Ferienspektakel ist am 16. Oktober um 11 Uhr: An der langen Mal- und Bastelstraße auf dem Aquariumsvorplatz können sich den ganzen Tag kreative Geister ausprobieren und beweisen, dass sie das Zeug zu großen Künstlern haben. Wer in sich eher den Columbus spürt, sollte dienstags und donnerstags die aufregenden Ferientouren nicht verpassen. Doch was wären wilde Cowboys und furchtlose Cowgirls ohne Lagerfeuer? Daher werden alle wackeren Abenteurer am 27. Oktober zum großen Herbstfeuer eingeladen. Um die dunkle Nacht auszuleuchten werden zuvor tierische Laternen gebastelt und im anschließenden traditionellen Lampionumzug ausprobiert.

HNA.de - 12. Okt. 2006
Lichterfest im Tierpark
Nach dem großen Erfolg im vergangenen findet auch in diesem Jahr an zwei Wochenenden im Oktober wieder das nordische Lichterfest im Tierpark Sababurg statt. Am 14. und 15. sowie am 21. und 22. Oktober bietet der Tierpark Sababurg ab 16 Uhr wieder ein interessantes Kinderprogramm mit Bastelaktion, Laternenumzug und Kinderschminken.



Nachwuchs 
 
20minuten - 16. Okt. 2006
Löwenbaby Getika ebenfalls gestorben
Schwarzes Wochenende für den Zürcher Zoo: Nachdem das Löwen-Weibchen Aipani bereits ein Junges tot geboren hatte, ist am Samstag auch sein Geschwisterchen Getika gestorben. Die Mutter habe das Jungtier zwar intensiv betreut, ihm aber keine Chance zum Trinken gegeben. Um Aufschluss über die Todesursache zu bekommen, wird das Junge am Institut für Veterinärpathologie untersucht. Für den Zoo wäre das Überleben des Löwenbabys wichtig gewesen, da sein 17-jähriger Vater Bhagirath zum Europäischen Erhaltungszuchtprogramm gehöre und vermutlich das letzte Jungtier gezeugt habe. Der Zoo sei daher auf der Suche nach einem neuen Löwen.

Aargauer Zeitung - 14. Okt. 2006
Löwenbaby im Zoo Zürich gestorben
Der am Donnerstag im Zürcher Zoo geborene Indische Löwe Getika ist gestorben. Der Zoo bedauert den Verlust sehr. Ein zweites Baby des Löwen-Weibchens Aipani war bereits tot zur Welt gekommen. Aipani habe das Jungtier von Anfang an intensiv betreut, geleckt und herumgetragen. Mit der Zeit zeigte es sich jedoch, dass Aipani ihr Junges wohl nicht aus den Augen liess, ihm aber auch keine Chance gab zu trinken. Obgleich jegliche Störungen von Aipani ferngehalten und ihr Verhalten nur über eine Kamera beobachtet wurde, trug die erstgebärende Mutter ihr Junges ruhelos umher. Von erstgebärenden Löwenmüttern weiss man gemäss dem Zoo, dass sie ihre ersten Jungtiere oft nicht erfolgreich aufziehen. Um die Überlebenschance des Jungtieres zu erhöhen, wurde deshalb beschlossen, es von der Mutter zu trennen und von Hand aufzuziehen. Am Freitag habe Getika dann bei einem Tierpfleger gut getrunken. Am Samstag am späteren Morgen sei das Tier plötzlich matt erschienen und gestorben, bevor der sofort hinzugerufene Tierarzt eintraf.

Aargauer Zeitung - 13. Okt. 2006
Handaufzucht des Löwenbabys im Zoo Zürich
Der vor einem Tag im Zürcher Zoo zur Welt gekommene Indische Löwe Getika ist von der Mutter getrennt worden und wird von Hand aufgezogen. Damit soll die Überlebenschance des Jungtiers erhöht werden. Zunächst wollten die Zoo-Verantwortlichen eine natürliche Aufzucht durch das Löwen-Weibchen Aipani ermöglichen. Die erstgebärende Mutter hatte ihr Junges nicht aus den Augen gelassen und ruhelos umhergetragen, aber ihm keine Chance zum Trinken gegeben. Das Verhalten wurde nur über eine Kamera beobachtet, um jegliche Störungen von Aipani fernzuhalten. Am zweiten Tag wurde nun die Betreuung des Löwenbabys von Tierpflegern übernommen.


azonline - 12. Okt. 2006
Freude und Leid im Löwenhaus des Zoo Zürich
Aufregungen im Zürcher Zoo: Die Löwin Aipani hat am Morgen zwei Junge geboren. Das eine kam tot zur Welt, beim andern ist der Gesundheitszustand noch unklar. Bei Aipani handelt es sich um eine Erstgebärende. Ziel des Zoos sei es, möglichst eine natürliche Aufzucht des lebend geborenen Löwenbabys durch die Mutter zu ermöglichen. Deshalb benötige Aipani in ihrer Wurfbox absolute Ruhe. Auch die Tierpfleger müssten sich zurückhalten. Dem Publikum könnten Jungtier und Mutter noch nicht präsentiert werden.
Bereits vor zwei Tagen sorgte Löwin Joy ebenfalls für Aufregung im Löwenhaus. Sie entdeckte eine erfolgreiche Jagdmethode für Alexandersittiche. Joy schüttelte die Bäume, in denen sich Sittiche aufhielten, so stark, dass diese auf den Boden fielen. Dort jagte sie Joy und hatte innert kürzester Zeit drei Vögel getötet und gefressen.
Deshalb brach der Zoo die Gemeinschaftshaltung - die sogenannte Vergesellschaftung - der Alexandersittiche mit den Löwen sofort ab.

Blick - 12. Okt. 2006
Königin des Schleckens
Im Tierpark Hagenbeck in Hamburg gibt es seit dem 13. August fünf knuddelige Wollknäuel zu bewundern – der erste Löwen-Nachwuchs seit elf Jahren. Bei ihrer Geburt war das Quintett 1,5 Kilo schwer, blind und noch kleiner als eine Hauskatze. Nun sind Tawanga, Nibalo, Naju, Nawiri und Nelson schon kräftig gewachsen und können ihre Umwelt farbig erkennen. Was die fünf Löwenkinder natürlich zu neugierigen Touren durchs Gehege antreibt. Noch nicht ganz so rosig geht es dem Löwennachwuchs im Zürcher Zoo. Die Löwin Aipani brachte heute zwei Junge zur Welt, wovon eines tot war. Und noch ist unklar, wie es dem zweiten Baby geht.

Die Welt - 12. Okt. 2006
Löwenbabys wagen den ersten Schritt in die Freiheit
Zwei Monate nach der Geburt von fünf Löwenbabys im Hamburger Tierpark Hagenbeck können Besucher den Löwennachwuchs jetzt auch im Freien beobachten. Am Donnerstag durften die Junglöwen erstmals ins Außengehege. Neugierig erkundeten das Löwenmädchen Tawanga und ihre vier Brüder Nibalo, Naju, Nelson und Nawiri das ungewohnte Gelände. Zur Sicherheit hatte der Tierpark einen Zaun vor dem Graben der Löwenschlucht aufgebaut. Die ersten Löwenbabys bei Hagenbeck seit elf Jahren entwickeln sich nach Angaben des Zoos prächtig sollen von nun regelmäßig ins Freie.
Die Stadt wird sich an den von Hagenbeck vorgesehenen Investitionen in Höhe von rund vier Millionen Euro mit einem Volumen von 1,5 Millionen Euro beteiligen.

Neue Presse - 17. Okt. 2006
Giraffenbaby noch auf Wackelbeinen
Der Zoo Hannover hat am Dienstag sein neugeborenes Giraffenbaby präsentiert. Der 1,70 Meter lange, eine Woche alte Nachwuchs steht noch auf wackeligen Beinen, hat aber bereits die typischen großen dunklen Augen und schwarzen Haarbüschel auf dem Kopf. Besonders stolz auf die noch namenlose Tochter ist nach Angaben des Zoos ihre Mutter „Luna”. Deren letztes Baby war kurz nach der Geburt gestorben.


Hannoversche Allgemeine Zeitung - 17. Okt. 2006
Aus der Perspektive eines Zweibeiners betrachtet ist das Kleine, das jetzt im Zoo geboren wurde, schon ganz schön groß:
Stolze 1,70 Meter misst das Giraffenbaby, das der Zoo Hannover jetzt präsentierte. 1,70 Meter ist in seinen Kreisen allerdings nichts Unübliches. Gestern machte die große Kleine mit ihrer Mutter Luna den ersten Ausflug nach draußen. Begleitet wurden Mutter und Tochter bei ihrem Ausflug vom Rest der Giraffenfamilie, und da war natürlich auch der stolze Vater Schorse mit von der Partie.


20minuten - 11. Okt. 2006
Tierischer Kindersegen im Zolli bei Javaneraffen und Erdmännchen
In der Felsenanlage des Zolli tummeln sich 58 Javaneraffen. Die vier jüngsten kamen während der letzten zwei Monate zur Welt, wie Zoo-Tierarzt Christian Wenker gestern erklärte. Die vor zehn Jahren gestartete Familienplanung bei den Javaneraffen bewährt sich laut Wenker: Einige Weibchen bekamen Hormonpräparate – mit dem Resultat, dass die Gruppe nun um die Hälfte auf die gewünschte Grösse von rund 60 Tieren geschrumpft ist. Nachwuchs gab es auch bei den Erdmännchen. Die vier Jungen haben vor rund sechs Wochen erstmals den Bau verlassen und lernen nun, wie man Insekten und Kriechtiere fängt.

20min.ch - 12. Okt. 2006
Mini-Huftier im Tierpark geboren
«Dem jungen Kleinkantschil geht es gut», versichert Tierpfleger Hans Triet vom Dählhölzli. «Es ist aber noch sehr scheu und versteckt sich im Unterholz, wo es von der Mutter regelmässig gesäugt wird.» Seit 1988 werden die Huftiere im Berner Tierpark erfolgreich gezüchtet.

ORF.at - 14. Okt. 2006
Pinselohrschweine erobern Besucherherzen
In der wärmenden Herbstsonne und unter den fürsorglichen Blicken der Eltern Anton und Clara unternehmen die vier jungen Pinselohrschweine des Zoos in Hellbrunn ihre ersten Schritte in der Natur. Am 2. Oktober hat Pinselohrschwein Clara im Afrika-Bereich des Zoos das Quartett Frischlinge zur Welt gebracht.

Mitteldeutsche Zeitung - 12. Okt. 2006
Vor Kochtopf geretteter Malaienbär sorgt für Nachwuchs
Ein von Tierschützern vor dem Kochtopf in Kambodscha geretteter seltener Malaienbär hat in einem Zoo in Neuseeland für Nachwuchs gesorgt. Das Bärenbaby kam vor drei Wochen zur Welt, berichtete der Zoodirektor in der Hauptstadt Wellington am Donnerstag. «Malaienbär-Junge sind sehr anfällig und äußerst schwer zu züchten», sagte Mauritz Basson. «Wir sind vorsichtig optimistisch, dass dieses überlebt.» «Sean» war von Tierfreunden in einem Restaurant in Kambodscha gefunden und nach Neuseeland gebracht worden.




oe24.at - 18. Okt. 2006
Zuwachs im Zoo Zwei neue Giraffen in Schönbrunn
Seit 7. Oktober gibt es im Wiener Tiergarten Schönbrunn zwei neue Giraffen zu bestaunen. Bei den Langhälsen - Mutter Karla und Tochter Rita - handelt es sich um Rothschild-Giraffen - die größte afrikanische Unterart. Im Rahmen des Zuchtprogramms der Europäischen Zoos wurden die beiden aus einem tschechischen Tiergarten nach Wien gebracht. Mit dem ebenfalls in Schönbrunn lebenden Rothschild-Männchen Kimba hatten die beiden Damen von Anfang an kein Problem, berichtete Zoologin Regina Pfister-Müller. Das bisher in Schönbrunn untergebrachte Giraffenweibchen - eine Kreuzung - wurde in einen ungarischen Zoo gebracht.

Kölnische Rundschau - 15. Okt. 2006
Hauptsache, die Barthaare sind frei
Ultraschall wie etwa die Delphine können Seehunde zur Orientierung unter Wasser nicht nutzen - sie besitzen ein entsprechendes Sinnesorgan überhaupt nicht. Wie aber finden Seehunde dann beispielsweise ihre Nahrung auch im trüben Wasser oder im Dunkeln? Insgesamt zwölf Wissenschaftler von der Ruhr-Universität Bochum gehen seit sieben Jahren diesem und anderen sensorischen und kognitiven Phänomenen bei den Seehunden systematisch nach, und Projektleiter Dr. Guido Dehnhardt hofft, dass er die experimentelle Forschung noch lange fortführen kann. Im Experiment, das im Kölner Zoo in der früheren Eisbärenanlage vor den Augen aller Besucher abläuft, werden übrigens die Bewegungsspuren im Wasser durch Modell-U-Boote erzeugt. „So ist ja auch wichtig zu wissen, wer sich da durchs Wasser bewegt hat“, erläutert Dehnhardt das Projekt, für das der Zoo lediglich das Wasserbecken zur Verfügung stellt und das von der konzernunabhängigen VW-Stiftung finanziert wird. Die neun Tiere gehören beispielsweise dem Projektleiter selbst. Ganz anderen Ansätzen gehen die Forscher etwa im „Planetarium“ nach, das die Seehunde besonders lieben. Dort geht es darum, wie sich die beliebten Tiere großräumig auf See orientieren. Man weiß etwa, dass sich die kurzsichtigen Seehunde nur nach markanten Stellen am Himmel richten.

Kölner Wochenspiegel - 17. Okt. 2006
Bevor der Zoo die Türe öffnet heißt es "Mahlzeit"
Köln. Morgens früh um sieben dreht sich im Zoo alles um das Futter. Daher herrscht vor allem im Futterhof Hochbetrieb. Dort werden in einer Woche allein fünf Tonnen Obst und Gemüse bewegt.

Westdeutsche Zeitung - 13. Okt. 2006
Klaus Reymer - der Kumpel der Orangs
Krefeld. Tierpfleger Klaus Reymer kennt die Menschenaffen wie kein anderer. Seit 36 Jahren arbeitet er imZoo. "Mit vier Orangs haben wir damals angefangen", erinnert er sich. "Die vier waren alle sehr nett und umgänglich. Wir konnten sogar mit ihnen im Park spazieren gehen und waren für die Orangs wie Kumpel." An ein Erlebnis erinnert sich Reymer besonders gerne: "1979 wurde bei uns Tondi geboren. Er ist der erste Menschenaffe, der im Krefelder Zoo geboren wurde." Massa und die Weibchen Boma und Tumba waren 1979 die ersten Gorillas im Krefelder Zoo. "Sie waren alle drei beschlagnahmte Gorillas", erzählt Reymer. "Aus den drei Tieren heraus ist dann die Gorilla-Familie von heute entstanden." Heute sind Massa, Boma und Tumba bereits mehrfache Großeltern. Sechs Tiere umfasst die Krefelder Gorilla-Familie heute.

Mitteldeutsche Zeitung - 17. Okt. 2006
Rote Pandas aus Görlitz in der ganzen Welt unterwegs
Mei Li und Ma Rek sind meist im Dunklen aktiv, tummeln sich gern in einer alten Eibe und verspeisen am liebsten Bambus. Diese Delikatesse wird den beiden Kleinen Pandas im Görlitzer Tierpark sogar zwei Mal am Tag vorgesetzt. Ihre Artgenossen in der eigentlichen Heimat, der Himalaja-Region in Zentralasien, kommen bei weitem nicht so einfach zu einer Mahlzeit. Längst zählt der Rote Panda weltweit zu den stark gefährdeten Arten. 16 Zoos und Tierparks im deutschsprachigen Raum halten bereits Katzenbären und leisten damit ihren Beitrag zur Erhaltung der Art, etwa in Berlin, Heidelberg, Salzburg und Zürich. In Görlitz leben seit 1997 Katzenbären. In Görlitz geborene Pandas leben heute in Dortmund, im spanischen Malaga und in Aachen. Unterdessen wartet der Leipziger Zoo weiter auf eine Partnerin für sein Panda-Männchen. Ein 2005 in Görlitz geborenes Weibchen war eigentlich für ihn bestimmt. Es starb allerdings. 2006 blieb der Nachwuchs bei den ostsächsischen Katzenbären aus. Der zehnjährige Ma Rek verspürte offenbar keine rechte Paarungslust, weil er sich gerade in der entscheidenden Phase mit fünf vereiterten Zähnen herumplagte. Doch er und die fast gleichaltrige Mei Li sind noch im besten Alter, um im kommenden Jahr erneut Eltern zu werden.


MVregio - 12. Okt. 2006
Gewichtige Patenschaft mit Elefantendame
Die afrikanische Elefanten-Dame Sara ist seit 1998 das Patentier der Stadtwerke Rostock AG, Hauptpartner des Zoos im Bündnis für Natur- und Artenschutz. Jetzt wurde die Tierpatenschaft um weitere drei Jahre verlängert. Die Stadtwerke werden ihr Patentier jährlich mit 10.000 Euro unterstützen. Doch nicht nur als Tierpate für Sara unterstützen die Rostocker Stadtwerke den Zoo, sondern auch als Hauptpartner im Bündnis für Natur- und Artenschutz. Diesem Bündnis gehören vier starke regionale Unternehmen an - neben der Stadtwerke Rostock AG auch die OstseeSparkasse Rostock, Lotto - Toto Mecklenburg-Vorpommern und die Hafen-Entwicklungsgesellschaft. Sie tragen mit dazu bei, dass sich der Zoo natur- und erlebnisnah für seine Besucher, artgerecht und zeitgemäß in der Tierhaltung immer weiter entwickeln kann.

T-Online - 16. Okt. 2006
Einzigartiges Tierprojekt Der mit dem Wolf singt
Der Mond scheint hell, als die Wölfe zu singen beginnen. Erst zögerlich und dann immer lauter dringen die Laute durch die kühle Nacht. Das Rudel ist die Attraktion im lippschen Tierpark Kalletal bei Bielefeld. Tierparkleiter Dirk Neumann ist es gelungen, die scheuen Tiere zu trainieren. Besucher können zusehen, wie die fünf Wölfe in einer kleinen Manege Kunststücke vorführen und gemeinsam mit Neumann am späten Abend heulen. Beeindruckend ist aber vor allem das innige Verhältnis, das zwischen ihnen und dem 57 Jahre alten Wolfstrainer herrscht. "Wir sind eine Lerngemeinschaft", sagt Neumann. "Über die Jahre haben wir gelernt, miteinander zu kommunizieren, die Wölfe verstehen meine Sprache und ich die ihre. Unterstützt durch Mimik und Gestik verständigen wir uns so sehr gut." Dennoch beurteilt Neumann die Aussiedlung von Wölfen skeptisch. Der Wolf sei ein ängstliches Tier, bestätigt der Münsteraner Zoodirektor Jörg Adler. Im 5000 Quadratmeter großen Wolfsgehege in Kalletal warten die Tiere derweil ungeduldig auf ihre Fütterung, laufen aufgeregt vor dem Zaun hin und her. Auf die Frage, welche Rolle er selber in dem Rudel spiele, kommt eine erstaunliche Antwort. "Ich selbst bin für das Rudel nicht wichtig und habe keine tragende Funktion. Ich bin einfach nur ihr Freund und Kumpel, der ihr Vertrauen über die Jahre gewonnen hat", sagt Neumann.

Hamburger Abendblatt - 13. Okt. 2006
Im Wildpark knutscht der Elch
Der Elch wurde von der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild zum "Tier des Jahres 2007" ernannt. Im Vahrendorfer Wildpark Schwarze Berge wurden im Oktober vor sechs Jahren die ersten dieser größten Hirschtiere heimisch. Seitdem bestaunen die Besucher die Tiere in den naturnahen Gehegen und lassen sich immer wieder von ihrer scheinbar ruhigen und gemächlichen Art faszinieren. Im nächsten Jahr stehen die Chancen gut, dass sich die Kinderstube im Wildpark Schwarze Berge vergrößert. Die Elchkuh Lina, die noch nicht lange in der Herde ist, hatte den Bullen Hermann-Tietjen während der Brunftzeit im September zur Seite.

Hamburger Abendblatt - 17. Okt. 2006
Notoperation rettet Milan-Weibchen
Neuester Patient in der Auffangstation für verletzte Greifvögel im Wildpark Lüneburger Heide ist ein von Menschen übel zugerichtetes Rotmilan-Weibchen. Spaziergänger hatten das schwer verletzte Tier am Wochenende gefunden. Schrotkugeln hatten den rechten Flügel durchlöchert. In einer Notoperation musste ein Tierarzt ein Drittel des Flügels amputieren. Die Folge: Der Rotmilan ist flugunfähig und kann nicht wieder ausgewildert werden. Das Rotmilan-Weibchen soll als Zuchttier für Nachwuchs sorgen, der dann wiederum ausgewildert werden kann. Das ist eine Idee von Christian Erdmann von der Wildtierhilfe Lüneburger Heide in Soltau. Er hat auch schon ein passendes Männchen gefunden.

Echo-online - 17. Okt. 2006
Wildpark braucht spendable Freunde
Im Erbacher Brudergrund mit seinem Wildpark hat sich in den vergangenen Jahren einiges zum Positiven gewendet. Es gibt allerdings auch nach den Eingriffen der Stadt viel zu tun, um das Naherholungsgebiet angenehm zu gestalten und langfristig zu sichern. An einigen der hölzernen Schutzhütten, Geländer und Zaunabschnitte nagt der Zahn der Zeit. Um überall einzugreifen, wo es notwendig wäre, fehlen der Stadt Geld und Personal. Da der Wildpark weiter frei zugänglich ist, geht eigentlich nur durch Futterkäufe und Spenden Geld ein, das aber immer spärlicher fließt. Bisher nur schwer finden lassen sich Sponsoren, die das für die gesamte Region wichtige Ausflugsziel erhalten helfen. Das Streben nach Eröffnung eines Kiosks ist vorerst an den gesetzlichen und technischen Voraussetzungen gescheitert.

Lampertheimer Zeitung - 16. Okt. 2006
Winterruhe für Tiere und Besucher
Lampertheim. Zum letzten Mal in diesem Jahr war der AZ Vogelpark Anziehungspunkt für Groß und Klein. Mit dem gestrigen Oktoberfest verabschiedeten sich die Mitglieder für dieses Jahr von ihren Gästen. Ab heute sind die Türen des Parks geschlossen. Zumindest für die Besucher. Für die Aktiven heißt das vor allem viel Arbeit: Tropische und subtropische Tiere, wie beispielsweise Papageien und Sittiche werden ins Tropenhaus umquartiert. Außerdem wird die Winterpause dafür genutzt, die Anlage zu restaurieren und zu renovieren, die Volieren zu warten.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 15. Okt. 2006
Futter für den Winter
200 Kinder sammelten Eicheln und Kastanien für das Wildgehege im Grutholz. Alle bekamen eine Urkunde und einen Stoffhirschen. Die, die am meisten gesammelt hatten, erhielten sogar eine originelle Trophäe: einen Hirschen aus Holz mit der Aufschrift "Erfolgreichster Futtersammler 2006".

ORF.at - 12. Okt. 2006
Verschwundene Äffchen wieder gefunden
Zwei von den drei vor wenigen Tagen aus dem Welser Tiergarten verschwundenen Katta-Äffchen sind wieder da. Eines der Jungtiere hat den Ausflug nicht überlebt. Die sechsjährige Katta-Äffin Jasmin und ihre beiden ein Monate alten Babys waren seit Sonntagabend wie vom Erdboden verschluckt. Beim Zoo ging man davon aus, dass die Lemuren erschreckt worden waren, aber auch ein Diebstahl wurde nicht ausgeschlossen. In unmittelbarer Nähe des Tiergartens Mittwochnachmittag entdeckte schließlich ein Mann Jasmin in unmittelbarer Nähe des Tiergartens. Er lief der Affendame nach, die in ein Gebäude flüchtete. Ihr Verfolger schloss die Tür und verständigte Mitarbeiter des Zoos.

APA OTS - 16. Okt. 2006
Forscherexpress zu Gast im Tierpark Herberstein
Forschung einmal ganz anders wurde am Wochenende im Tierpark Herberstein betrieben: Thomas Brezina und Kati Bellowitsch brausten mit dem Forscherexpress durch den Tierpark und suchten nach Antworten auf zahlreiche Fragen rund um Herbersteins Tierwelt! "Die Antworten werden in der Sendung "Forscherexpress" im Frühjahr 2007 gegeben.

20minuten - 12. Okt. 2006
Zürich: Löwin frass Zoo-Vögel
Dass man gewisse Tierarten nicht miteinander ins gleiche Gehege stecken sollte, wissen nun auch die Verantwortlichen des Zürcher Zoos. Dies, nachdem eine Löwin drei Sittiche frass. Der Zürcher Zoo gab heute bekannt, dass die restlichen Alexandersittiche aus dem Löwengehege entfernt werden mussten. Die Löwin Joy hatte sie als Futterquelle entdeckt.

Frankfurter Rundschau - 11. Okt. 2006
Vogelzug bringt Sorge vor H5N1 mit
Kommt mit dem herbstlichen Zug der Enten, Gänse und Schwäne die Vogelgrippe zurück? Nach der Aufregung im Frühjahr halten sich die Experten mit voreiligen Warnungen derzeit zurück, mahnen aber zu erhöhter "Wachsamkeit". Weltweit breitet sich das tödliche H5N1-Virus derweil weiter aus, hat seinen Vormarsch nach Erkenntnissen der Welternährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO jedoch erheblich verlangsamt: Das Netz aus Kontrollen, Sicherheitsvorkehrungen und reduziertem wie überwachtem Handel mit Geflügel und Vögeln scheint zu greifen. Bis Anfang Oktober starben 148 von 252 infizierten Menschen an der Vogelgrippe, die meisten Todesfälle meldet die Weltgesundheitsorganisation WHO aus Vietnam (42 Tote) und Indonesien (52). Opfer der Seuche aber sind massenhaft Wildvögel und natürlich Geflügel: Inzwischen starben 220 Millionen Vögel, etliche in der freien Natur, Massen aber auch bei Keulungen. In Deutschland wurde bisher an 337 Wildvögeln H5N1 nachgewiesen, aber nur in einem Nutztierbestand in Sachsen brach die Geflügelpest tatsächlich auch aus: 16 000 Puten, Gänse und Hühner wurden im April gekeult.

mzbern.ch - 12. Okt. 2006
Vögel am Wasser müssen drinnen überwintern
«Rein in den Stall» heisst es vom 15. Oktober bis am 30. April 2007 für zahlreiche Vögel in der Schweiz. Im Kanton Zürich sind im Rahmen der Vogelgrippe-Prävention rund 450 Betriebe von der Geflügelstallpflicht betroffen. Bisher seien rund zehn Ausnahmebewilligungen für Betriebe, die in einer betroffenen Zone liegen, erteilt worden. Keine Ausnahmebewilligung musste der Zoo Zürich für seine geflügelten und gefiederten Zweibeiner einreichen. «Der Zoo liegt nicht in einer Gefahrenzone», sagte Vogel weiter.

Öko Test - 17. Okt. 2006
Vogelgrippe wird wieder zum Thema
Das Vogelgrippe-Virus beschäftigt mit Beginn von Herbst und Winter wieder mehr und mehr die Experten. Grund sind die niedrigeren Temperaturen, bei denen das Virus länger ansteckungsfähig bleibt. Zudem habe Deutschland in diesem Winter eine andere Ausgangssituation als vor einem Jahr, heißt es aus dem Friederich-Löffler-Institut. Damals sei das Virus erst nach Deutschland eingeschleppt worden, diesmal befinde sich der Erreger bereits im Land. Das habe der Vogelgrippe-Fall eines Schwans aus dem Dresdner Zoo im August gezeigt. Ansonsten gilt bis Ende Februar: Hühner und ihre Artgenossen müssen nur in gefährdeten Regionen im Stall bleiben. Also in Gebieten mit hoher Geflügeldichte, an Seen und in Feuchtgebieten oder Regionen, in denen infizierte Tiere entdeckt worden sind.

Yahoo! Nachrichten - 18. Okt. 2006
Krontaube, Erdferkel und Soldatenfisch entdecken
Auf Abenteuerpfaden können Besucher den tropischen Regenwald im Burgers´ Zoo in Arnheim erkunden. Fünf naturgetreu nachempfundene Lebensräume wurden seit 1913 im Burgers´ Komplex erschaffen. Inmitten der Niederlande finden sich somit Tropischer Regenwald, Mexikanische Wüste, Afrikanische Savanne, Mangrove und Ozean wieder.

Volksstimme - 19. Okt 2006
Wildpark Christianental wirbt um Tierpatenschaften
Wernigerode. Das Team vom Wildpark Christianental will jetzt gezielt um Paten für seine tierischen Bewohner werben. Zu einem Waschbären hat sich bereits ein Gönner gefunden.


uniprotokolle - 12. Okt. 2006
Von Artenschutz bis Zellforschung. Tiermediziner erfüllen ein breites Spektrum an öffentlichen Aufgaben - eine Konferenz
Mit der Rolle der Veterinärmedizin in Forschung und Gesellschaft befasst sich eine Konferenz der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, die am 13. und 14. Oktober in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften stattfindet. Sie wird in enger Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Veterinärmedizinischen der Freien Universität Berlin ausgerichtet. Ob BSE, Schweinepest oder Vogelgrippe: In den letzten Jahren ist die Öffentlichkeit immer wieder mit Infektionskrankheiten von Tieren konfrontiert worden, die auch Haustiere oder sogar die Gesundheit des Menschen bedrohen. Ganz zu schweigen von den erheblichen wirtschaftlichen Verlusten, die durch solche Krankheiten entstehen. "Wir wollen das breite Betätigungsfeld der Veterinärmedizin bekannt machen und die Vernetzung des Gebietes mit angrenzenden Fächern darstellen", umreißt Martens das Ziel der Tagung.

Nachrichten.ch - 18. Okt. 2006
Kamele in Peru dahingerafft
Lima. Eine kleine Kamelherde, die der König von Marokko vor zwei Jahren einem Tierpark in Peru vermacht hatte, ist durch eine mysteriöse Krankheit fast vollständig ausgelöscht worden. Wie die marokkanische Botschaft in Lima mitteilte, starben acht von zehn Kamelen innerhalb weniger Tage. Nachdem die Tierärzte im Campo Ferial de Ica im Süden Perus kein Gegenmittel fanden, sollte ein marokkanischer Spezialist eingeflogen werden. Diese sollten die verbleibende Kamelkuh und das Fohlen «Estrellita» retten, das in Peru geboren wurde. Eine Autopsie der verendeten Kamele ergab, dass sie eine Art Lungenentzündung hatten. Möglicherweise hatten sie Luzerne gefressen, die sie nicht vertrugen. Auch eine Vergiftung wurde nicht ausgeschlossen.

St. Galler Tagblatt - 17. Okt. 2006
Einen Lebenstraum verwirklicht
Der 43-jährige Martin Zoller lebt abwechslungsweise sechs Monate in Rüthi und sechs Monate in Zambales. Im Rheintal arbeitet er als Schlosser, auf den Philippinen betreibt er mit Frau und Kindern einen Park mit exotischen Tieren und Pflanzen. Als Martin Zoller als 20-Jähriger zum ersten Mal in Zambales in den Ferien war, wusste er schnell: «Hier möchte ich bleiben und etwas Sinnvolles aufbauen.» Und so begann er seinen Lebenstraum schrittweise umzusetzen. Zusammen mit seiner philippinischen Frau Juvy kaufte er Land und baute eine Limetten-, Bananen- und Mangoplantage auf. Später begann er zudem mit seltenen Orchideensorten zu handeln, die er selber züchtet und an Liebhaber und Züchter verkauft. Mit den Jahren kamen zur Fruchtplantage und zur Orchideenzucht ein Garten mit botanisch wertvollen Pflanzen hinzu sowie ein Park für bedrohte exotische Tiere. «Nach vielen Gesuchen, Anstrengungen und Bestrebungen habe ich endlich die staatliche Bewilligung erhalten. Das heisst, meine Botolan-Wildlife-Farm wird als Artenschutz- und Auswilderungspark anerkannt. Das hat viel Geduld und Nerven gekostet und stimmt mich deshalb sehr froh», erzählt der 43-Jährige. Derzeit beherbergt der Park 79 Wildtiere, darunter Brillenkaimane, Graseulen, rare Kronentauben, Salzwasserschildkröten, Strausse und sogar einen sibirischen Tiger. Zoller verschweigt aber auch nicht, dass sein Projekt von den Besucherzahlen und vom Tourismus allein nicht immer existieren kann. Damit er die einkommensschwachen Monate «überbrücken» kann, arbeitet Zoller stets einige Monate im Jahr als Schlosser in Rüthi.

Morgenwelt - 16. Okt. 2006
Pandas sehen bunt
Auch wenn sie selbst nur schwarz-weiß gefärbt sind, sehen Pandabären die Welt bunt. Das haben eine amerikanische Forscherin und ihre Kollegen nachweisen können. Die Tiere sind demnach sehr wohl in der Lage, Farben von Grautönen zu unterscheiden. “Diese Fähigkeit und die damit einhergehende Sehschärfe könnten den Pandas bei der Nahrungssuche helfen”, erklärt Angela Kelling vom Georgia Institute of Technology. Bislang sei man meist davon ausgegangen, dass Bären dank ihres feinen Riech- und Hörsinnes keinen besonders ausgeprägten Sehsinn benötigten, so Kelling weiter. Um diese Hypothese zu testen, führte die Verhaltensforscherin Experimente mit den Riesenpandas Lun Lun und Yang Yang im Zoo von Atlanta durch.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

N
iederländische Meldungen

Dierennieuws – 11. Oktober 2006
Krijg de Kriebels in Zoo Parc Overloon!
Kribbeln im Zoo Parc Overloon
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200610/nw47859.htm
Der Zoo Overloon bietet seinen jungen Besuchern eine neue Zoo-Rallye zu Spinnen und andere Krabbeltieren. Warum spinnt die Spinne ein Netz? Warum sind Mistkäfer so wichtig? Diese und weitere Fragen gilt es zu entdecken und zu beantworten.
Dieses und andere Angebote bietet der Zoo seinen Gästen in den Herbstferien vom 14. bis zum 22. Oktober.

HLN.be – 6. Oktober 2006
Babyboom bij flamingo's in Planckendael
Babyboom bei den Flamingos in Planckendael
http://www.hln.be/hlns/cache/det/art_270952.html
Vier Paare der Chileflamingos des Dierenpark Planckendael sorgten für insgesamt fünf Eier, aus denen nach und nach Küken schlüpfen. Insgesamt leben in dem belgischen Zoo 48 Chileflamingos.

HLN.be – 5. Oktober 2006
Overleden giraf van Beekse Bergen wordt opgezet
Verstorbene Giraffe aus Beekse Bergen wird ausgestopft
http://www.hln.be/hlns/cache/det/art_270385.html
Die verstorbene Rothschildgiraffe Karin wird für ein japanisches Naturkundemuseum ausgestopft. Das gut 20jährige Tier war am 2. Oktober eingeschläfert worden, da es starke Gelenkprobleme hatte und schon längere Zeit Schmerzmittel erhalten musste. Im japanischen Museum wird sie neben einer zweiten Giraffe ausgestellt, welche aus dem Zoo Amersfoort stammt.

Dierennieuws – 5. Oktober 2006
Herfst in Dierenrijk Europa
Herbst in Dierenrijk Europa
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200610/nw47634.htm
In den Herbstferien organisiert Dierenrijk Europa zwischen dem 14. und 22. Oktober verschiedene besondere Aktivitäten. So sind neben besonderen Fütterungs-Vorführungen auch Blicke hinter die Kulissen möglich.

Emmen.nu – 4. Oktober 2006
Herfstvakantie naar Dierenpark Emmen
Herbstferien im Dierenpark Emmen
http://www.emmen.nu/index.php?option=com_content&task=view&id=9490&Itemid=2
Die Tiere des herbstlichen Emmener Zoo bereiten sich langsam auf den Winter vor. Junge Besucher des Zoos können sich unterdessen als Kürbisschnitzer beweisen oder sich sportlich mit den Tieren messen.

De Stentor – 4. Oktober 2006
Walrussen smullen van heuse vis-taart
Walrosse genießen Fischtorte
http://www.destentor.nl/veluwewest/article707785.ece
Zur Feier des Welttiertages am 4. Oktober erhielten die Walrosse des Dolfinarium Harderwijk eine besondere Überraschung: eine Torte aus diversen Fischsorten.

Dierennieuws – 4. Oktober 2006
Pinguïns trotseren golfslagbad in DierenPark Amersfoort
Pinguine gewöhnen sich an Wellenbad in Amersfoort
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200610/nw47584.htm
Die Brillenpinguine des DierenPark Amersfoort haben nach etwa einem Jahr Eingewöhnung und Futtertraining ihr Wellenbad gut angenommen. Die Vögel hatten ihr Becken, welches im Sommer 2005 eröffnet wurde, zunächst nicht nutzen wollen. Die Pfleger fütterten folglich fortan im Wasser stehend, wodurch die Pinguine binnen zweier Wochen kein Problem mehr mit dem neuen Becken hatten.

Nederlands Dagblad – 3. Oktober 2006
Leger helpt dieren
Armee hilft Tieren

http://www.nd.nl/Document.aspx?document=nd_artikel&id=79202
Eine Einheit der Niederländischen Armee engagiert sich an einem Tag im Jahr im Ouwehands Dierenpark Rhenen. Unter anderem, weil sie einen Tiger in ihrem Kompanie-Logo tragen, fühlen sie sich dem Tierpark besonders verbunden. In diesem Jahr werden bei den Bären die Teiche und Scheiben gereinigt, bei den Löwen Bäume gepflanzt. Die Affen erhalten neue Klettergeräte und im Zoo-Theater wird die Bestuhlung restauriert.


Apenheul – 10. Oktober 2006
Brullen of vechten - hoe gebruik jij je energie?
Brüllen oder kämpfen – wie gebrauchst Du Deine Energie?
In den Herbstferien (14.-29.10.) finden in Apenheul verschiedene Aktivitäten unter dem Motto „Gebrauche Deine Energie“ statt. Klettern, hangeln, brüllen, ärgern – ein Affenleben frisst Energie! Wie kommen die Affen an diese Energie? Und wie gehen wir mit unserer Energie um? Was fressen verschiedene Affen? Was enthalten die verschiedenen Futtersorten? Warum sind Bananen schlecht für Affen?

NVD Zoos – 9. Oktober 2006
Nieuwe directeur Nederlandse Vereniging van Dierentuinen
Neuer Direktor der Niederländischen Zoo-Vereinigung
Ab dem 13. November fungiert Marielle van Aggelen als Direktorin der Niederländischen Zoo-Vereinigung. Sie tritt damit die Nachfolge von Pim de Wit, welcher der NVD als Berater erhalten bleibt.

Diergaarde Blijdorp Rotterdam – 6. Oktober 2006
Kinderboekenweek in Diergaarde Blijdorp: Ontmoet je favorierte schrijver tussen de dieren
Kinderbücherwoche im Diergaarde Blijdorp: Triff Deinen Lieblingsautor bei den Tieren
Verschiedene Kinderbuchautoren und –illustratoren geben am 11. Oktober kurze Lesungen an verschiedenen Orten im Rotterdamer Zoo unter dem Motto „Der Löwe ist los“. Während der Bücherwoche finden zudem weitere Aktionen und Angebote statt.

Diergaarde Blijdorp Rotterdam – 3. Oktober 2006
Twaalf bedreigde dieren op postzegels: een uniek postzegelvel op wereld dierendag
Zwölf bedrohte Tierarten auf Briefmarken: einzigartige Briefmarkenkollektion am Welttiertag
Zusammen mit dem Rotterdamer Zoo präsentiert die Niederländische Post zum Welttiertag (4. Oktober) und zum 150jährigen Jubiläum des Diergaarde Blijdorp (2007) eine Briefmarkensonderserie. Alle dargestellten Tiere werden im Rotterdamer Zoo gehalten. Es sind folgende Arten abgebildet: Netzgiraffe, Zwergflusspferd, Flachlandgorilla, Asiatischer Elefant, Panzernashorn, Sumatratiger, Francois-Langur, Mondfalter, Mantschurenkranich, Blauer Pfeilgiftfrosch, Kleiner Panda und Asiatischer Löwe.
Im Zoo ist ein besonderer Rundgang zu diesen Arten ausgewiesen. Wer die Briefmarken im Zoo kauft, bekommt entsprechendes Material.
Die Briefmarkensonderserie erscheint in verschiedenen Ausstattungen in einer Auflage von über 700.000 Stück.
>>Ansicht der Marken

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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Tiergarten Schönbrunn, 17.10.2006
Neue Giraffen in Schönbrunn!
In Schönbrunn leben seit wenigen Tagen ein Weibchen und ein Junges der größten afrikanischen Giraffen-Unterart, der Rothschild-Giraffe. Die beiden stammen aus dem tschechischen Zoo Dvur Králové und sind auf Vermittlung des Giraffenzuchtprogramms der Europäischen Zoos nach Wien gekommen. Schönbrunn besitzt nun ausschließlich reinrassige Rothschild-Giraffen: ein Männchen und die beiden Neuankömmlinge. Das Weibchen, das bisher hier gelebt hat, ist eine Kreuzung und für ein Erhaltungszuchtprogramm deshalb ungeeignet. Es hat einen guten Platz im ungarischen Zoo Sóstó gefunden. Das neue Weibchen „Karla“ wurde im Jahr 2000 geboren, ihre Tochter „Rita“ 2005. Rothschild-Giraffen können eine Höhe von fast sechs Metern erreichen. Da sie in Afrika selten geworden sind, kommt ihrem Schutz und der Nachzucht in Zoos besondere Bedeutung zu.

Zoo Hannover, 17.10.2006
Lunas Lächeln
Wenn man einer Giraffendame überhaupt unterstellen darf, dass sie lächelt (Giraffen haben eine äußerst geringe Gesichtsmuskulatur und überzeugen eher durch eine arg starre Mimik), dann Rothschildgiraffe Luna im Erlebnis-Zoo Hannover. Luna lächelt sogar so selig, dass eine gewisse Mona Lisa neidisch werden könnte. Der Grund von Lunas Lächeln ist zierliche 1,70 Meter groß, hat zartbraunes Fell, riesige schwarze Augen, rührend verknotete Hörnchen mit schwarzen Haarbüscheln auf dem Kopf, besteht fast nur aus Beinen und versucht - noch recht wackelig - auf selbigen zu stehen: Lunas kleine Tochter. Die Mini-Giraffe wurde am 5. Oktober gegen fünf Uhr morgens geboren. Als die Tierpfleger gegen sieben Uhr in den Stall kamen, stand das Kleine bereits und versuchte zu trinken. Natürlich ist jede Mutter stolz auf ihr Baby, Luna aber ist besonders glücklich: Ihr letztes Baby war kurz nach der Geburt gestorben. Und da Luna verständlicherweise in den ersten Tagen sehr besorgt um ihr Baby und äußert aufgeregt war, blieben Mutter und Kind über eine Woche alleine in aller Ruhe hinter den Kulissen. Jetzt haben sich die beiden aneinander gewöhnt und wagten den ersten Ausflug an das Ufer des Sambesi. Begleitet wurden sie von der ganzen Giraffenfamilie. Besonders der erst acht Monate alte Sohn von Giraffendame Shahni freut sich, endlich einen kleinen Spielkameraden zu haben. Darüber wiederum freuen sich alle Antilopen am Sambesi, denn bislang hatte Giraffenjunge Kelele sie als Spielzeug auserkoren. Das etwa 90 kg schwere Baby von Luna hat jetzt einiges vor sich. Es wird pro Monat 8 cm wachsen und seine Höhe innerhalb von zwei Jahren verdoppeln! 15 Monate lang wird es von der Mutter gesäugt, um dank der kräftigen Milch in die Höhe schießen zu können. Die Patenschaft für das Tierchen, das seinen Kopf schon bald über den Wolken trägt, hat die Fluggesellschaft Hapag-Lloyd Express GmbH aus Hannover übernommen, die jetzt auch den Namen für die kleine Giraffe sucht.

Zoo Landau, 17.10.2006
V. DGHT-Stammtisch „Reptilien und Amphibien im Zoo Landau in der Pfalz“
Der DGHT-Stammtisch Reptilien und Amphibien ist nicht mehr aus dem Programm des Zoo Landau in der Pfalz wegzudenken. Die regelmäßigen Zusammenkünfte der Reptilien- und Amphibienfreunde in der Zooschule des Zoos sind zu einer festen Institution geworden und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Die interessierten Besucher nehmen häufig eine weite Anreise in Kauf, um die Zusammenkünfte in Landau zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterbildung nutzen zu können. Die regelmäßig stattfindenden Treffen, alle zwei Monate jeden 4. Mittwoch, im Zoo Landau in der Pfalz stehen unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V. (DGHT) und sind für jeden interessierten Halter, ob Einsteiger oder bereits Profi, offen. Die Teilnahme an den Abenden ist kostenlos! So auch wieder Mittwoch, den 25. Oktober 2006, um 19:30 Uhr, Treffpunkt: Haupteingang des Zoo Landau in der Pfalz. Diesmal wird sich alles um das Thema „Überwinterung“ drehen. Der erfahrene und unter Schildkrötenhaltern bekannte Züchter Peter Buchert, Landau wird anschaulich und praxisnah erläutern, wie Landschildkröten überwintert werden sollten, außerdem gibt er Tipps und Tricks, wie Fehler zu vermeiden sind und die Schildkröten gesund durch die Winterpause kommen. Gerade Anfängern in der Haltung von Schildkröten ist häufig nicht bewusst, wie wichtig die Winterruhe für das Wohlergehen und die Gesunderhaltung ihrer Schützlinge ist. Peter Buchert wird sich den Fragen des interessierten Publikums stellen und wichtige Ratschläge geben um auch das letzte Missverständnis bezüglich „Winterruhe“ aus dem Weg zu räumen. Das letzte Treffen des DGHT-Stammtisch Reptilien und Amphibien in diesem Jahr findet am 27. Dezember statt, das Thema ist noch offen.

Arche Warder, 16.10.2006
Besucherrekord im Tierpark Arche Warder bei der Viehauktion am 15.10.2006 – Tierpflegeraktion für Schulkinder in der Arche Warder während der Herbstferien
2771 zahlende Besucherinnen und Besucher sind am 15.10.2006 zur Viehauktion in den Tierpark Arche Warder gekommen. Das war der Besucherrekord seit der Neueröffnung des Tierparks im Mai 2004. Die Besucher haben sich an der Viehauktion beteiligt oder zugesehen, wie die Tiere im Rund und direkt an den Pferchen „unter den Hammer“ gekommen sind. Sie haben sich die Ausstellungen von Vogelzüchtern und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald angesehen. An allen Ständen des Öko-Bauernmarktes herrschte reger Andrang, und ab 14.00 Uhr waren die ersten Stände ausverkauft. Auf große Begeisterung stieß die Vorführung von Hütehunden, die indische Laufenten durch einen Parcours führen mussten. Und hunderte Kinder tobten im Laufe des Taqes auf einer hohen Strohburg. Die meisten angebotenen Tiere sind während der Viehauktion und danach verkauft worden. Über den Erfolg freut sich Birgit Radow, Tierparkleiterin der Arche Warder. „Mit dem Tierverkauf finanzieren wir einen Teil der Arbeit unseres Tierparks. Und wir machen alte Nutztierrassen wieder bekannter und interessieren Züchter und private Halter für diese Tiere. Das ist ja das Ziel der Arbeit der Arche Warder“. Der Tierpark Arche Warder hat ein besonderes Angebot für Kinder während der Herbstferien: Kinder von 6 bis 15 Jahren können einmal Tierpfleger im Tierpark Arche Warder sein und bei der Versorgung von Tieren aktiv mithelfen. Pferde, Esel, Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Geflügel und Kleintiere füttern, Flaschenkinder versorgen, Ställe ausmisten, Gehege reinigen, Tiere striegeln - all das erwartet die kleinen Helfer in Europas größtem Zentrum für seltene und vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 16.10.2006
Halloween-Party im Zoo: Gruseln erwünscht

Hexen, Gespenster und gruselige Kürbisfratzen bestimmen am 31. Oktober wieder auf der Halloween-Party das Geschehen in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Die alljährliche Geister-Fete in den ZOOM Erlebniswelten Afrika und Alaska dauert von 17 bis 22 Uhr und kann durchgängig besucht werden. Das Fest mit den unheimlichen Überraschungen bietet auch in diesem Jahr wieder viele gespenstische Extras. In der Gastronomie des Grimberger Hof, der Afrika Lodge und dem Alaska Diner werden passend zum Thema allerlei gruselige Köstlichkeiten serviert, angefangen mit der „Brodelnder Hexensuppe" bis hin zu „Freddy Krüger`s Auflauf“ und „Harrys Zaubertrank“. Teile der ZOOM Erlebniswelt werden mit Kürbissen und Spinnenweben in eine Gruselburg verwandelt. Für kleine Geister besteht im Eingangsbereich die Möglichkeit sich am Schminkstand in ein grünes Monster zu verwandeln. Die beiden ZOOM Erlebniswelten Afrika und Alaska werden zudem in schummeriges Licht gehüllt, Landschaften werden grün oder rot ausgeleuchtet, Nebel wabert über Felsen und in Höhlen. An verschiedenen Punkten werden Monster, Gespenster und Feuerspucker mit Überraschungen auf kleine und große Besucher-Geister warten. Als Gespenster und Monster verkleidete Besucher sind natürlich besonders herzlich willkommen. Der Zoo wird für die Geister-Fete am 31. Oktober um 16.00 Uhr geschlossen, um dann zur Halloween-Party um 17.00 Uhr wieder zu öffnen. Die ZOOM Erlebniswelt ist dann bis 22.00 Uhr geöffnet, die Kasse schließt um 21.00 Uhr. Die Eintrittspreise betragen für Erwachsene 15 Euro und für Kinder (4 bis 12 Jahre) 11 Euro. Eine Anmeldung ist erwünscht, der Vorverkauf hat bereits begonnen. Auch am 30. Oktober wird die ZOOM Erlebniswelt für eine externe Veranstaltung um 17.00 Uhr geschlossen.

Wildpark Lüneburger Heide, 16.10.2006
Glück im Unglück - Wildpark Lüneburger Heide rettet schwer verletzten Rotmilan

Das Rotmilan-Weibchen ist verletzt und völlig geschwächt als sie von Spaziergängern bei Hamburg gefunden wird. Ihr rechter Flügel ist von Schrotkugeln durchlöchert. Ein Tierarzt führt eine Notoperation durch, aber auch er kann den Flügel nicht mehr retten. Er muss dem Greifvogel 1/3 des Flügels amputieren, sie wird nie wieder fliegen können. In der Auffangstation für verletzte Greifvögel des Wildparks Lüneburger Heide kümmert sich der Falkner Lothar Askani (56), um die schöne “Wilde“ bis sie außer Lebensgefahr ist. Mit etwa 65 cm Größe und einer Flügelspannweite von bis zu 140 cm ist der Rotmilan etwas größer als ein Mäusebussard. Sein Gefieder ist bräunlich bis rot, der Kopf weißlich bis grau. Sein besonderes Kennzeichen ist der lange, gegabelte, rostrote Schwanz. Der Rotmilan ist in Europa verbreitet, ca. 60% des Weltbestandes lebt in Deutschland. Bei uns gilt er ursprünglich als Zugvogel seit den 60er Jahren jedoch, überwintert er zunehmend auch in Deutschland. Er war besonders durch Intensivlandwirtschaft gefährdet. Es hat sich außerdem gezeigt, dass er häufiger auch an Windkraftanlagen verunglückt in deren Nähe er offenbar bevorzugt nach Beutetieren sucht. Aber auch an Straßen, Bahnlinien und Strommasten zählen die Beutegreifer zu regelmäßigen Opfern. Der verletzte und flugunfähige Rotmilan kann nicht wieder ausgewildert werden. Lothar Askani setzt sich mit der Wildtierhilfe Lüneburger Heide in Soltau in Verbindung. Dort hat Christian Erdmann (44), die rettende Idee, er weiß wo sich ein passendes Männchen für das Greifvogel-Weibchen befindet und holt kurzerhand das Tier zu sich in die Station. Zur Zucht ist sie geeignet und wenn diese erfolgreich ist, können die Jungtiere ausgewildert werden. So werden vielleicht die Nachkommen dieses stolzen Greifvogels in Freiheit leben dürfen.

Zoo Landau, 13.10.2006
And the winner is ... Zoo Landau!

Der Zoo Landau in der Pfalz wurde jüngst auf der 23. Jahrestagung des Europäischen Zoo und Aquarienverbandes (EAZA) in Madrid als Sieger mit dem „Save the Rhinos Education Award 2006“ ausgezeichnet. Europaweit beteiligten sich 133 Zoos an der diesjährigen Artenschutzkampagne für Nashörner. Darunter wirkten auch 33 Einrichtungen mit, die wie der Zoo Landau selbst keine Nashörner halten. Als Gewinner in dieser Kategorie nahmen Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel und Zooverwalterin Sandra Honigs die Auszeichnung, bestehend aus einer Urkunde und einem Nashorn- Kunstdruck, aus den Händen des Kampagnen- Verantwortlichen Nick Lindsay von der Zoologischen Gesellschaft London entgegen. Die Initiatoren würdigten das herausragende Engagement des Zoos der mit maßgeblicher Unterstützung durch die Zooschule Landau seinen großen und kleinen Besuchern durch intensive Öffentlichkeitsarbeit, Vorträge, spezielle Zooschulunterrichtseinheiten und -workshops, diverse Sonderveranstaltung und Ausstellungen auf die Bedrohung der fünf
Nashornarten aufmerksam machte. Besonders stolz ist die Leiterin der Landauer Zooschule, Dr. Gudrun Hollstein, auf das aus dem Urkundentext hervorgehende Lob als das „innovativste und originellste Schul- und öffentliche Bildungsprogramm“ im Rahmen dieser Naturschutzinitiative.

Zoo Landau, 13.10.2006
Die nächste Kampagne 2007: Madagaskar!

Nachdem die Artenschutzkampagne der EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) für Nashörner sehr erfolgreich abgeschlossen wurde und die Europäischen Zoos gemeinsam über € 500.000 für Nashornprojekte gesammelt haben, steht die Kampagne für 2007 fest – es geht nach MADAGASKAR. Der Zoo Landau in der Pfalz wird sich selbstverständlich auch an dieser Kampagne beteiligen und mehr noch, Landau wird der koordinierende Zoo für Deutschland sein. Ab 2007 dreht sich dann im Zoo alles um den Schutz der Fauna und Flora dieser einzigartigen Insel und die Bewohner der Madagaskaranlage werden Botschafter für ihren Lebensraum und ihre wilden Artgenossen sein. Der bekante Schauspieler John Cleese (u.a. „Wilde Kreaturen“) hat die Schirmherrschaft über diese Kampagne übernommen und Ziele sind es u.a. die Öffentlichkeit auf die Situation Madagaskars aufmerksam zu machen, sowie Geld für die Unterstützung ausgesuchter Projekte auf Madagaskar zu sammeln. Außerdem wird daran gearbeitet werden den Ökotourismus auf Madagaskar auszubauen und zu
etablieren um interessierten Besuchern des Landes die außergewöhnliche Schönheit ihrer Tier und Pflanzenwelt zu zeigen. Ein weiteres Ziel wird es sein, die Zoos selbst für die Vielfalt der madagassischen Tierwelt zu begeistern, denn es gibt nicht nur die beliebten und häufig gehaltenen Lemuren dort! Die Besucher des Zoo Landau in der Pfalz können sich also erneut auf ein abwechslungsreiches und spannendes Jahresprogramm 2007 freuen. Weitere Informationen zur Madagaskar Kampagne erhalten sie unter www.eaza.net.

Zoo Landau, 13.10.2006
Benefiz-Fussballspiel zugunsten des Zoo Landau

Am 18. Oktober 2006 wird die Frey & Kissel-Elf gegen die Traditionsmannschaft Eintracht Frankfurt unter der Leitung von Bundeslieger-Rekordspieler Karl Heinz Körbel antreten. Das Benefiz-Fussballspiel zu Gunsten des Zoo Landau in der Pfalz wird auf dem Sportplatz des SV Landau-Queichheim stattfinden. Der Eintritt kostet € 3,- und Anpfiff ist um 18:30 Uhr. Die Zooverwaltung wünscht dem Spiel einen guten und fairen Verlauf und bedankt sich bei den Aktiven für diese Initiative!

Zoo Osnabrück, 13.10.2006
Baufortschritte am „Tal der Grauen Riesen“

Die II Baustufe vom „Tal der Grauen Riesen“ nimmt Gestalt an. Die Mrs. Grays Wasserböcke - eine der schönsten Antilopenarten – konnten ihre Neuanlage beziehen. Die alte Huftieranlage wurde in ein Biotop mit Teich, Wasserlauf und Bambushainen umgestaltet. Jetzt kann der Besucher barrierefrei die Tiere – umgeben vom üppigen Pflanzenwuchs – beobachten. Unter dem Motto: „Mehr Platz für unsere Tiere!“ entsteht zurzeit das Nashornhaus und die große neue Freianlage für unsere Nashörner, die später mit Springböcken vergesellschaftet werden sollen. Nach Fertigstellung im Frühjahr 2007 wird man diesen alten Zooteil kaum wieder erkennen.

Zoo Krefeld, 13.10.2006
Affen gucken in die Röhre: Zoo Krefeld sucht kräftige Papprollen und pfandfreie Plastikflaschen

Für die Tierbeschäftigung bittet der Zoo Krefeld Tierfreunde jetzt um die Abgabe von gespülten, pfandfreien Plastikflaschen bis 1,5 Litern Fassungsvermögen und kräftigen Pappröhren. Nicht geeignet sind Toilettenpapier- und Küchenkrepprollen, da sie zu dünnwandig sind. Die gesammelten Flaschen und Röhren können an der Zookasse abgegeben werden. Normalerweise sehen die Schimpansen im Zoo gerne in die Röhre, denn sie wissen, im Inneren sind leckere Sachen verborgen. Mit Stöcken werden Maiskörner, Getreide und Sonnenblumenkerne aus den Röhren gepult, die ihnen die Tierpfleger regelmäßig zur Beschäftigung vorbereiten. Manch ein Affe macht es sich einfacher, bricht die Röhre entzwei und schüttet sich den Inhalt einfach in den Mund. Egal, welche Technik sie sich ausdenken, sie sind bei ihrer Nahrungsaufnahme zusätzlich in ihrer Kreativität gefordert. Auch Plastikflaschen erfreuen sich großer Beliebtheit bei Gorilla „Massa“ und Co. In ihnen wird den Affen Früchtetee oder Apfelsaft serviert. Die Technik, wie ein Flaschendeckel aufgedreht wird, war allen Affen schon nach einer halben Stunde Training klar. Bis vor kurzem bezog der Zoo die Pappröhren für die Tier-beschäftigung aus dem Teppichhandel und der Seidenindustrie. Jetzt ist diese Quelle versiegt und die Affen schauen – nicht mehr wörtlich genommen, sondern im übertragenen Sinne - in die Röhre.

Zoo Köln, 13.10.2006
Dritte Impfung
Am Montag, dem 16. Oktober 2006 werden die Vögel des Kölner Zoos einer dritten Impfung gegen Geflügelgrippe unterzogen. Damit sind unsere Tiere geschützt und der Zoo gesichert.

Tierpark Ueckermünde, 13.10.2006
Bedrohte Giganten - Lebensweise und Bestandssituation der Störe - Vortrag am 20.10.2006, 19 Uhr im Tierparksaal, Haus des Gastes.
Der Privatdozent Dr. Ralf Thiel ist Leiter der Abteilung Ichthyologie im Biozentrum Grindel und Zoologisches Museum der Universität Hamburg. Er hat als Mitarbeiter des Meeresmuseums Stralsund die Ausstellung „Störe: Bedrohte Giganten – Lebende Fossilien konzipiert, die zur Zeit im Tierpark Ueckermünde zu sehen ist. Dr. Thiel wird in seinem Vortrag über Lebensweise und und Bestandssituation der Störe berichten. Störe gehören zu den größten, wertvollsten, ältesten und am meisten gefährdeten Fischen auf der Erde. Der Vortrag erläutert dazu die Hintergründe und gibt einen Überblick zur Evolution, Systematik, Anatomie, Verbreitung, Biologie, Ökologie, Nutzung und Wiederansiedlung der Störe. Störe sind „lebende Fossilien“. Ihre Vorfahren, die Palaeonisciformes,
traten schon vor mehr als 300 Millionen Jahren auf, lange vor den Dinosauriern. Der Hausen, eine Störart, ist der größte Wanderfisch der Welt. Er kann über 7 m groß, über 1000 kg schwer und über 100 Jahre alt werden. Wie der Hausen sind auch die meisten anderen Störarten Wanderfische, die den Großteil ihres Lebens im Meer verbringen. Einige Arten leben aber auch ausschließlich im Süßwasser. Weltweit gibt es heute 27 Störarten, die nur auf der Nordhalbkugel vorkommen. Die Störe werden vor allem wegen ihres Fleisches und ihrer Eier durch die Fischerei gefangen oder in Aquakulturanlagen gehalten. Kaviar, der aus Störeiern hergestellt wird, ist das teuerste Fischgericht der Welt. Ein Kilogramm Kaviar kostet heute je nach Qualität zwischen 1.000 und 3.000 €. Nicht zuletzt aufgrund ihrer intensiven fischereilichen Nutzung, aber auch wegen der Gewässerverbauung und -verschmutzung sind heute alle Störarten vom
Aussterben bedroht oder gefährdet. In Deutschland sind der Stör und der Atlantische Stör bereits ausgestorben. In einigen deutschen Gewässern sollen diese Arten aber wieder angesiedelt werden.

Aktion Fischotterschutz, 13.10.2006
Kunst mit Stempeln - Ferien-Aktion für Kinder im OTTER-ZENTRUM

Die kreativen Seiten von Stempeln können Kinder ab 6 Jahren am Donnerstag, dem 26. Oktober von 14:00 – 16:30 Uhr im OTTER-ZENTRUM kennen lernen. Unter Anleitung der Kunstpädagogin Meike Schünemann entstehen zunächst mit amerikanischen Kunststempeln schöne Tiermotive. Diese werden anschließend mit Aquarellfarben künstlerisch bearbeitet. Zum Einsatz kommen außerdem schöne handgeschöpfte Papiere und vielseitige Naturmaterialien, um Karten und Bilder entstehen zu lassen. Für einen Besuch bei ´Amadeus` dem Dachs und den drei Fischottern ´Tomas`, ´Kuno` und ´Olli` ist bestimmt auch noch Zeit.

Zoo Hannover, 12.10.2006
Katjas härtester Job

Sie schrubbt einem Elefanten den Rücken, lässt sich von einem Seelöwen küssen, duscht Flusspferde, wagt sich mit einem Eimer Fische in einen Schwarm hungriger Pelikane: RTL-Punkt 12-Moderatorin Katja Burkard schuftete einen Tag lang als Tierpflegerin im Erlebnis-Zoo Hannover. Sie durfte dem Zooteam nicht nur über die Schulter schauen, sondern musste kräftig mit anpacken - ob bei der Raubtierfütterung oder bei der täglichen Hygiene für die großen Landschildkröten. Nashörnern die Nase kraulen und Kattas mit Rosinen verwöhnen, waren die angenehmen Aufgaben. Es mussten jedoch auch Ställe gemistet und jede Menge Futter zubereitet werden. Was Katja Burkard alles erlebte, zeigt sich am Sonntag, 15. Oktober, um 15.40 Uhr, auf RTL.

Zoo Salzburg, 12.10.2006
Die Früchte des Herbstes für den Zoo Salzburg - Kastanien, Nüsse und Fallobst können ab sofort im Zoo abgegeben werden / Entzückender Nachwuchs bei den „schönsten Schweinen der Welt“, den Pinselohrschweinen, erobert die Herzen der Zoo-Besucher
Die Tage werden kürzer und die Braunbären Blanca, Altos und Aragon im Zoo Salzburg fressen sich nun einen entsprechenden Winterspeck für ihre Winterruhe an. Kastanien, Eicheln und Nüsse sind nicht nur sehr nahrhaft, sondern auch eine willkommene Abwechslung im Speiseplan für die Steinböcke, Schweine und Affen. „Im Herbst rufen uns viele Tierfreunde an und fragen uns, ob wir Nüsse oder Eicheln für unsere Schützlinge brauchen können. Deshalb laden wir heuer einmal alle fleißigen Sammler ein, diese Baumfrüchte im Zoo Salzburg abzugeben. Wichtig ist jedoch, dass vor allem Kastanien und Eicheln nicht zu lange in Plastiktüten aufbewahrt werden, weil sie sonst schimmeln. Wir können sie dann nicht mehr an unsere Tiere verfüttern“, dankt Zoo-Geschäftsführerin Mag. Sabine Grebner schon jetzt den eifrigen Sammlern und Spendern in der Nachbarschaft des Zoos. Zur richtigen Aufbewahrung eignen sich Draht- oder Spankörbe. Aber auch Fallobst wie Äpfel, die keine großen Druckstellen und Wurmlöcher haben, werden im Zoo in Hellbrunn gerne angenommen! Am 2. Oktober hat das Pinselohrschwein-Quartett im Afrika-Bereich des Zoos das Licht der Welt erblickt. Die Vier sind bei der wärmenden Herbstsonne besonders eifrig mit ihren fürsorglichen Eltern Anton und Clara unterwegs. Zwar ernähren sie sich derzeit noch ausschließlich von der Muttermilch, kleine Nüsse und Eicheln werden jedoch von ihnen gerne mal ins Maul genommen, drauf rumgekaut und wieder ausgespuckt. Es wird nicht mehr lange dauern, bis der Pinselohrnachwuchs auch feste Nahrung zu sich nimmt. Hinweis: Das Zoo Salzburg Team hat sich für diese Herbst-Aktion etwas Besonderes überlegt: Alle Kinder, die ihr herbstliches Sammelgut an der Zoo-Kasse abgeben, können kostenlos den Zoo besuchen. Erwachsene erhalten einen ermäßigen Eintritt.

Tiergarten Kleve, 12.10.2006
Kraut & Rüben Fest am 22.10.06
Im Rahmen seiner Mottotage präsentiert der Tiergarten Kleve unter dem Thema Kraut & Rüben am Sonntag, den 22. Oktober 2006 von 10.00 h bis 17.00 h ein buntes Programm: Die Zuckerfabrik Pfeifer & Langen aus Kalkar-Appeldorn stellt Informationen rund um die Zuckerrübe, vom Anbau, über die Ernte bis zum fertigen Produkt, zur Verfügung. Dazu gibt es für die kleinen Besucher Malbücher und für die großen Besucher zahlreiche Rezeptideen. Die süßen Schleckermäuler werden mit Zuckerwatte verwöhnt. Nachmittags von 14.00 h bis 17.00 h wird Frau Ingrid Billion vom NiederRheinPark Plantaria aus Kevelaer-Twisteden mit den Kindern (und selbstverständlich auch mit den Erwachsenen!) aus Rüben und Kürbissen schöne oder auch gruselige Gesichter schnitzen, die natürlich gerne mit nach Hause genommen werden dürfen.Für das leibliche Wohl steht Thorstens Futterbox im Tiergarten Kleve parat, die für süße und herzhafte Schleckermäuler ein großes Programm bietet. Passend zum Motto gibt es Reibekuchen, entweder süß mit Apfelmus und Zucker oder herzhaft mit Kraut. Die Krautfabrik Koppers aus Goch liefert dafür das Zückerrüben-, Apfel- und Birnenkraut. Wem es geschmeckt hat, der kann gerne eins, zwei oder auch mehrere Gläser erwerben.

Zoo Wuppertal, 12.10.2006
Vorpremiere des Pinguinale-Films im CinemaxX
Vielen Wuppertalerinnen und Wuppertalern ist die Pinguin-Parade vom 19. August als buntes, fröhliches .Volksfest sicher noch gut in Erinnerung. Für alle, die noch einmal die besondere Stimmung dieses Tages nachempfinden möchten, gibt es jetzt diese Möglichkeit in Form eines Filmes: Das Team um den „Pinguinale-Fotografen“ Peter Frese hat die Pinguin-Parade in bewegten Bildern festgehalten. Herausgekommen ist dabei ein etwa 60-minütiger Film mit vielen Eindrücken und Höhepunkten der Pinguin-Parade, der ab Sonntag, dem 15. Oktober (Abschlussfest der Pinguinale), in der Zootruhe für 14,90 Euro erhältlich sein wird. Bereits am Samstag, 14. Oktober, um 17.30 Uhr wird der Pinguinale-Film im CinemaxX Wuppertal, Saal 9, in einer Vorpremiere den Pinguinisten, der Presse und interessierten Zuschauern vorgestellt. Nach dem Film wird es einen kleinen Sektempfang geben, bei dem auch die Möglichkeit besteht, den Film auf DVD sowie das Buch der Pinguinale zu erwerben. Karten für die Vorpremiere des Pinguinale-Films sind am Samstag Nachmittag für 10,- Euro an einer gesonderten Tageskasse erhältlich solange der Vorrat reicht.

Zoo Heidelberg, 12.10.2006
Zoo auf Rekordjagd
Schon in diesem Jahr könnte es klappen – mehr als eine halbe Million Besucher im Zoo! „Eigentlich wollten wir diese Marke überspringen, wenn das neue Elefantenhaus steht – aber so ist es uns noch lieber,“ kommentiert Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann die sehr erfreulichen Zahlen. Zum Jahresbeginn sah das ganz anders aus: Der späte Winter mit Schnee im März ließ die Besucherbilanz in den Keller sacken, der März war der schlechteste Frühlingsmonat seit Beginn der Besucheraufzeichnung. Im Sommer wendete sich dann das Blatt August und September waren Rekordmonate: Der August 2006 sah mit über 70.000 Besuchern den stärksten Zustrom, den der Zoo je zu verzeichnen hatte. So beläuft sich die aktuelle Besucherstatistik auf 464.999 Besucher. „Normalerweise kommen bis Silvester noch etwa 40.000 Besucher – dann wäre der Rekord geschafft,“ freut sich Gabriele Hofmann, die die Besucherstatistik im Zoo führt. „Neben den Jahreskarten, die seit einigen Jahren einen rapiden Aufschwung nehmen, sind dieses Jahr auch die Tageskarten verstärkt nachgefragt worden. Seit 2 Jahren ist der neue Parkplatz in Betrieb und seit 2 Jahren steigen die Zahlen – das ist sicher kein Zufall. An Werktagen in den Oster-, Pfingst- und Sommerferien reicht aber auch dieses Angebot nicht mehr aus. Wenn eine erstklassige Anbindung per Straßenbahn und ein ausreichendes Parkplatzangebot zur Verfügung steht, ist wahrscheinlich noch eine weitere Steigerung möglich.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 11.10.2006
Internationaler Erntedank im Tierpark
Große Schweinereien sind beim diesjährigen Erntedankfest im Naturschutz-Tierpark Görlitz nicht zu erwarten, auch wenn zu Beginn das neue Schweinehaus im tibetischen Dorf eröffnet wird. Nur zwei kleine hübsche Maskenschweindamen werden zusammen mit einem ziemlich knautschig dreinschauenden Eber in das neue Domizil einziehen. Tierpflegerin Sylvie Krystufek, die die netten Tiere am Dienstag selbst aus dem Berliner Tierpark abholte, bietet ihnen zur Eingewöhnung schon mal einen leckeren Kürbis an. Solche und viele andere Früchte wird es dann zum Fest auch für die Besucher geben, unter anderem Kartoffeln, Wasserrüben, Gerste und Erbsen als die typischen vier Feldfrüchte Tibets. Tierparkmitarbeiter werden diese Dinge nicht verkaufen, aber zeigen, wie in Tibet auf einem Markt gehandelt wird. An eine passende Versorgung mit tibetischem Essen ist natürlich auch gedacht – es wird Phagsha geben. Außerdem bringen polnische Anbieter Brot, Gebäck und Piroggen mit zum Fest, und aus der Oberlausitz kommen Kürbisse, Frisch- und Räucherfisch, Zwiebelkuchen, Wild, Eier, Äpfel und Honig, daneben Schafwollprodukte und Spielzeug. Während die Eltern einkaufen, können sich ihre Kinder bei tibetischem Malen, beim Steinschleudern, herbstlichen Basteln (z.B. Musikinstrumenten aus Gemüse) und verschiedenen Spielen beschäftigen.

Münchner Tierpark Hellabrunn, 11.10.2006
Am Anfang noch etwas wasserscheu....
sind junge Fischotter immer, denn bis die Mutter ihnen das Schwimmen beigebracht hat, sind sie schon fast 10 Wochen alt. So hat unser Fischotterweibchen Daphne (5. J) ihre am 7. August geborenen Jungtiere am Anfang oft auch etwas unsanft ins Wasser befördern müssen, derweil Vater „Emil“ sich vom Schwimmunterricht fernhält. Der Fischotter ist gut an seine Lebensweise im Wasser angepasst. Die ziemlich kurzen Beine enden in breiten Pfoten mit Schwimmhäuten. Mit seinen Vibrissen oberhalb der Lippen kann er sowohl Strömungs- und Druckbewegungen des Wassers als auch Bewegungen von Fischen im Wasser wahrnehmen. Er ist aber nicht nur im Wasser sehr beweglich, sondern ist auch am Land sehr spielfreudig und richtet sich oft auf, um zu sichern.

Zoo Basel, 11.10.2006
Familienplanung - Nachwuchs bei den Javaneraffen
Die Javaneraffengruppe des Zoo Basel umfasst zur Zeit 58 Tiere. Die jüngsten Kinder stammen vom 4.8. ("Kedok"), 6.8. ("Sawi"), 13.8. ("Perunggu") und 29.9.2006 ("Aklamasi"). Damit die Gruppe nicht zu gross wird, muss eine Familienplanung durchgeführt werden.

Zoo Basel, 11.10.2006
Karriereplanung - Den vier Erdmännchenkindern steht eine anstrengende Schulzeit bevor
Am 29. August schauten vier winzige, knapp vier Wochen alte Erdmännchen zum ersten Mal aus ihrem Bau im Zoo Basel heraus. Seit dieser Zeit flitzen sie mutig zwischen den Beinen der Alten umher und verfolgen ganz genau, was diese tun.

Zoo Basel, 11.10.2006
Rentierstier Rudolf präsentiert sein Geweih und zieht mit seiner Gruppe bald um
Schnaubend, mit gesenktem Haupt empfängt einen seit geraumer Zeit Rentierstier Rudolf im Zolli. Angriffslustig präsentiert er sein ausladendes Geweih, das ihm im Verlaufe der letzten Monate neu gewachsen ist: Ein Wunderwerk aus Knochen, mit zwei gebogenen Stangen und vielen spitzen Sprossen.

Otter-Zentrum, 11.10.2006
Tagung Naturschutz und Bildung für nachhaltige Entwicklung
Teil 1: Ziele, Strategien und Perspektiven für Lebenslanges Lernen - Vom 03.12 – 06.12.06 in der Internationalen Naturschutzakademie auf der Insel Vilm bei Rügen. Begründet durch die UNESCO-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005 – 2014)“ finden in vielen gesellschaftlichen Bereichen Veränderungen statt. Auch die Akteure des Naturschutzes und der Umweltbildung müssen sich in diesem „Koordinatensystem“ der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) neu ausrichten. Ziel der vom Bundesamt für Naturschutz initiierten Tagung ist es, Akteure aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen (Naturschutz, Umweltbildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Globales Lernen, Wirtschaft, Pädagogik, Entwicklungspolitik, Tourismus, Sport, Edutainment, Erwachsenenbildung) zusammenzubringen, um die Relevanz, Potenziale und zukünftigen Perspektiven der Bildung für nachhaltige Entwicklung für den Naturschutz zu erörtern und neue Handlungsstrategien zu entwerfen. Die Tagung ist Bestandteil einer Tagungsreihe, die in den Jahren 2007 (Globales Lernen) und 2008 (Außerschulische Lernorte) fortgesetzt wird.

Zoo Wuppertal, 11.10.2006
Sensation !!- Zweiter Nachwuchs bei den Mittelamerikanischen Tapiren im Zoo Wuppertal
Am 3. Oktober 2006 kam im Zoologischen Garten Wuppertal ein zweiter Mittelamerikanischer- oder Baird’s Tapir zur Welt. Seine Mutter ist „Tanya“, der Vater heißt „Tonka“ und das Jungtier bekam den Namen „Moli“, welches in der Sprache der Kuna-Indianer aus Panama Tapir bedeutet. Mittelamerikanische Tapire werden in Europa nur im Zoo Wuppertal gepflegt und der nun geborene zweite kleine Tapirbulle ist erst der dritte Baird’s Tapir überhaupt der in Europa aufwächst. Nach ca. 410 Tagen Tragzeit werden die längs gestreiften Jungtiere geboren. „Tanya“ kümmert sich hervorragend um den Kleinen. Die Mutter wurde 1980 geboren und hat nun zum zweiten Mal Nachwuchs bekommen. Ihr erstes Jungtier war „Susanna“, die Mutter von „Chico“, welcher bereits am 18. Januar 2006 geboren wurde. Ihm geht es sehr gut und er ist schon halb so groß wie seine Mutter geworden. Mittlerweile hat er seine attraktive Jungtierfärbung verloren, welche nun bei „Moli“ aber wieder bestaunt werden kann. In den Zoologischen Gärten Mittel- und Nordamerikas gibt es für die bedrohten Mittelamerikanischen Tapire ein kleines Erhaltungszuchtprogramm mit nur etwa 90 Tieren weltweit.

Zoo Magdeburg, 11.10.2006
Quo vadis Zoo Magdeburg?
Auf der Stadtratsitzung am 12.10.2006 steht die Entscheidung zur Umwandlung des Zoos in eine gemeinnützige GmbH an. Die Bürgerinitiative „Dickhäuter-Freundeskreis“ und Magdeburger Bäcker werden den Stadträten an diesen zukunftsweisenden Tag um 13.30 Uhr gebackene „Malindis“ (Nashörner) mit auf den Entscheidungsweg geben.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 11.10.2006
Schwere Geburt bei einer Antilope - Das Blessblockjunge kam durch Kaiserschnitt auf die Welt
Vor genau vier Wochen versammelten sich die Pfleger erwartungsfroh um das Blessbockweibchen Lea, denn die Geburt kündigte sich an. Doch trotz Pressen, immer wieder niederknien und sich wenden, konnte Lea ihr Junges nicht herausbringen. Tierarzt Wolfram Rietschel wurde gerufen und versuchte das Junge im Mutterleib mit seinen Händen in eine gute Position zu drehen. Geholfen hat auch das nicht, und dem Muttertier schwanden langsam seine Kräfte. Da kam nur noch eins in Frage: Kaiserschnitt! Vollnarkose für die Mutter und los ging es. Zum ersten Mal kam ein Blessböckchen so in der Wilhelma zur Welt. Nach der Geburt war die Mutter durch den Kaiserschnitt sehr geschwächt, dass nicht sicher war, ob sie überleben würde. An das Säugen ihres Jungen war gar nicht zu denken. Daher gaben die Pfleger dem jungen Blessbock, einem Männchen, die Flasche. Langsam erholte sich die Mutter, die Milch blieb aber aus. So ist das Böckchen nun zweifach bestens versorgt: von den Tierpflegern viermal täglich eine Flasche Milch und von der Mutter die Obhut und Nähe. Damit das Junge nicht beim Trinken zu sehr auf den Menschen geprägt wird, geht der Pfleger nicht ins Gehege zu Mutter und Kind, sondern hält die Flasche nur durch den Zaun hindurch. Blessböcke gehören zu den so genannten Kuhantilopen. Sie kommen im offenen Grasland vor. In freier Wildbahn waren die Tiere schon ausgerottet. Aus bereits bestehenden Gruppen in Zoologischen Gärten konnte ein neuer Bestand nachgezogen werden. Dieser lebt jetzt in Südafrika in Schutzgebieten und Wildfarmen. Für einen entfernten Verwandten, den Blaubock, kam diese Maßnahme zu spät. Er ist eine ausgestorbene Tierart. Die Gründe sind - wie auch beim Blessbock - die Besiedlung des Lebensraums durch den Menschen und seine Haustiere. Weil für Haustiere und Wildtiere zusammen nicht genug Weideland zur Verfügung steht, wurden die Antilopen abgeschossen.

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derstandard.at - 18.Oktober 2006
Neu entdecktes Fischfossil gibt Evolutionseinblicke
Australische Forscher haben ein rund 380 Millionen Jahre altes Fischfossil entdeckt, das unerwartet entwickelte Merkmale von Landtieren besitzt. Der Ur-Fisch der Gattung Gogonasus habe in vielerlei Hinsicht für Fische typische Eigenschaften, aber gleichzeitig seien Ohren und Gliedmaßen erstaunlicherweise bereits ähnlich wie bei einem Vierfüßer angelegt, berichten Forscher um John Long vom Museum Victoria in Melbourne im britischen Fachjournal "Nature". Die Beobachtung lege nahe, dass Ohren und Gliedmaßen ein uraltes "fischiges" Erbe seien.

derstandard.at - 18.Oktober 2006
Islands Walfangentscheidung international kritisiert
Island wird nach der Entscheidung für eine Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs international kritisiert. "Die Entscheidung ist ein Schlag ins Gesicht der internationalen Gemeinschaft und steht im Gegensatz zu den intensiven Anstrengungen, Wale zu schützen", sagte der wissenschaftliche Leiter der internationalen Gesellschaft für Wal- und Delfinschutz (WDCS), Mark Simmonds, am Mittwoch. "Es ist traurig, dass nun auch Finnwale im Nordatlantik wieder bejagt werden." Island hatte am Dienstag angekündigt, zusätzlich zum als wissenschaftlich deklarierten Walfang die kommerzielle Jagd auf Zwerg- und Finnwale wieder aufzunehmen. Wie Nachbar Norwegen argumentiert Island, weiter wachsende Zwergwal-Populationen würden die Fischbestände im Nordatlantik bedrohen.

dieneueepoche.com - 18.Oktober 2006
Neuseeland kritisiert Wiederaufnahme der Waljagd in Island
Die neuseeländische Regierung hat die von Island angekündigte Wiederaufnahme der kommerziellen Waljagd verurteilt. Neuseeland lehne diesen Schritt kategorisch ab und werde dies gegenüber der Regierung in Island klar zum Ausdruck bringen, sagte Umweltminister Chris Carter am Mittwoch in Wellington. Eine Sprecherin der neuseeländischen Grünen bezeichnete die geplante Jagd auf Finnwale als besonders besorgniserregend, da diese Art in ihrem Bestand gefährdet sei.

dieneueepoche.com - 17.Oktober 2006
Island nimmt kommerziellen Walfang wieder auf
Nach Norwegen will auch Island trotz eines internationalen Verbots wieder kommerziell Wale jagen. Das Fischereiministerium in Reykjavik gab am Dienstag 30 Zwergwale und neun Finnwale zur Jagd frei, die bis Ende August kommenden Jahres erlegt werden dürfen. Island hatte den Walfang 1989 eingestellt, seit 2003 dürfen die Tiere zu wissenschaftlichen Zwecken getötet werden. Vor der Küste Islands gebe es mehr als 43.000 Zwergwale und 25.000 Finnwale, erklärte das Fischereiministerium. Das Fleisch der Tiere sei in erster Linie für den einheimischen Markt gedacht, möglich seien aber auch Exporte ins Ausland. Nach Angaben des isländischen Marineinstituts wurden seit 2003 zu wissenschaftlichen Zwecken 161 Zwergwale getötet. .. Kritiker sehen im Walfang zu wissenschaftlichen Zwecken, wie ihn Japan und Island betreiben, lediglich einen Vorwand. Norwegen ignoriert das Verbot vollständig und führt offen kommerziellen Walfang durch.

spiegel.de - 17.Oktober 2006
Island will wieder Wale jagen
Island wird wieder kommerziell Wale jagen: Nach Angaben der britischen BBC sollen Schiffe jährlich neun Finnwale - Tiere einer vom Aussterben bedrohten Art - sowie 30 Zwergwale fangen. Dabei hatte Island die kommerzielle Jagd eingestellt, nachdem 1986 ein Moratorium eingeführt worden war. In dessen Folge sind die Quoten des kommerziellen Walfangs für alle Walarten und Jagdgebiete auf Null gesetzt worden. 2002 wurde Island zudem Mitglied der Internationalen Walfangkommission. Nichtsdestotrotz gilt das nordeuropäische Land als Befürworter des kommerziellen Walfangs - so wie auch Japan. Beide Länder jagen zurzeit Zwergwale "zu Forschungszwecken" - was formell erlaubt ist, jedoch nicht immer so wissenschaftlich zugeht , wie es eigentlich der Fall sein sollte.

netzzeitung.de - 17.Oktober 2006
Minibüffel lebte auf Philippinen-Insel
In einem eng begrenzten Lebensraum verändern sich Tiere. Nun haben Forscher ein neues Beispiel für Zwergwuchs auf Inseln entdeckt.
Auf der philippinischen Insel Cebu sind Knochen einer ausgestorbenen Büffelart entdeckt worden. Im Vergleich zu seinen Vorfahren vom Festland kann der Zwergbüffel nicht einmal als halbe Portion bezeichnet werden. ... Der Fund besteht aus zwei Zähnen, zwei Wirbeln sowie Knochen der Gliedmaßen des Tieres. Die Forscher konnten das Alter nicht genau bestimmen, gehen jedoch davon aus, dass der Minibüffel im Eiszeitalter von vor 100.000 bis vor etwa 10.000 Jahren lebte. Möglicherweise seien die Knochen sogar jünger, teilte das Museum nun mit. ... Der Minibüffel sei das erste Beispiel für Insel-Zwergwuchs bei Rindern, sagen die Forscher. Zwar gebe es auf der Philippinen-Insel Mindoro ebenfalls einen kleinen Vertreter der Gattung Wasserbüffel. Mit 90 Zentimetern Schulterhöhe und etwa 230 Kilogramm Gewicht sei Bubalus mindorensis jedoch erheblich größer als die neu entdeckte Art.

spiegel.de - 17.Oktober 2006
Mini- Büffel war so groß wie ein Schäferhund
Auf den Philippinen wurde ein Zwerg-Wasserbüffel gefunden, der gerade einmal halb so groß wie ein moderner Büffel ist. Die ausgestorbene Art zeigt ein Phänomen der Evolution: Auf Inseln schrumpfen Tiere über Generationen hinweg.
Ein Büffel, der ausgewachsen so groß war, wie es heutige Schäferhund sind: Das war wahrlich ein Zwerg, werden Büffel doch normalerweise fast eine Tonne schwer und wachsen bis zu einer Schulterhöhe von 1,6 Metern. Auf den Philippinen aber habe es einst Wasserbüffel mit eben jenen Zwergenausmaßen gegeben, berichten Forscher in der Fachzeitschrift "Journal of Mammalogy". ... Ein moderner Büffel hingegen ist doppelt so groß und wiegt etwa sechsmal so viel wie der indonesische Zwerg. "Natürliche Selektion kann die Körpergröße dramatisch verändern", begründet der Teamleiter. "Auf Inseln, wo das Nahrungsangebot begrenzt ist und die Lebensgemeinschaften klein sind, entwickeln sich große Säugetiere zu viel kleineren."

derstandard.at - 16.Oktober 2006
38 Millionen Haie für die Suppe getötet
Ein internationales Forscherteam hat erstmals eine genaue Untersuchung über die jährlich getöteten Haie für die in Asien so beliebte Haifischflossen-Suppe vorgenommen. Demnach werden jährlich 38 Mio. dieser Knorpelfische nur wegen ihrer Flossen getötet. Bisher wurde die Zahl der jährlich getöteten Haie nur geschätzt, zwischen zehn und 100 Mio. Tiere. Wie das Wissenschaftsmagazin Ecology Letters berichtet, ist die Nachfrage nach Haiflossen steigend, nicht zuletzt deshalb, weil sich in China eine gut verdienende Mittelschicht etabliert hat.

g-o.de - 16.Oktober 2006
Turmfalke Vogel des Jahres 2007 - NABU: Gift bedroht Greifvögel
Der Turmfalke ist der Vogel des Jahres 2007. Dies haben der Naturschutzbund NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, am Freitag in Berlin bekannt gegeben. Falco tinnunculus, so der wissenschaftliche Name der Art, ist mit seinen rund 35 Zentimetern Körpergröße und 75 Zentimetern Flügelspannweite ein kleiner Verwandter des ersten Jahresvogels überhaupt, dem 1971 gewählten Wanderfalken. ... Eines der wichtigsten Kennzeichen des Turmfalken ist der Rüttelflug. Dabei späht er mit heftigen Flügelschlägen und breit gefächertem Schwanz in der Luft stehend nach Mäusen, Eidechsen und Insekten, die er im schnellen Stoßflug geschickt erbeutet. In Deutschland leben knapp 50.000 Turmfalken-Paare. Europaweit gibt es etwa 350.000 Brutpaare. Der Turmfalke ist damit die häufigste Falkenart in Europa

derstandard.at - 16.Oktober 2006
Falknerei gefährdet Sakerfalken
So seltsam es klingt: Die Falknerei gefährdet die Falken. Wissenschafter am Naturhistorischen Museum Wien (NHM) haben mittels Erbgutanalysen von historischen Präparaten herausgefunden, dass Sakerfalken durch das Kreuzen mit Gerfalken heute ein anderes Erbgut haben als etwa noch vor einem Jahrhundert. Die Untersuchungen wurden vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) unterstützt.

Die Jüdische - 19. Okt 2006
Rettung der Genezareth-Sardine, Mönchsgeier und Weißschwanzadler
Der Zoo der Universität Tel Aviv in Ramat Aviv ist ein wichtiger Brennpunkt der Forschung und Erhaltung der wilden Tiere in Israel, wobei im Laufe der Zeit auch eine Station für Zugvögel entstand. Das Gebiet dient nur der Forschung und ist für Besucher gesperrt. Es leben hier Genezareth-Sardinen in Aquarien, die speziell für diese herstellt wurden. Unter den Nachbarn gibt es ein Paar von Mönchsgeiern aus dem Negev, die zu den letzten gehören, die es noch in Israel gibt. Nach Angaben des akademischen Leiters des Zoos, Prof. Arnon Lotam, hat das Vogelpaar versucht, ein Nest zu bauen, konnte sich aber nicht vermehren.

dieneueepoche.com - 15.Oktober 2006
Geschützte Gebiete im brasilianischen Regenwald binnen drei Jahren verdoppelt
Die Fläche der geschützten Gebiete im brasilianischen Regenwald hat sich in den vergangenen drei Jahren mehr als verdoppelt. Ende2006 dürfen mehr als 70 Millionen Hektar am Amazonas gar nicht erschlossen oder nur nachhaltig genutzt werden, teilte der Direktor der brasilianischen Forstbehörde, Tasso Azevedo, am Samstag mit. Beim Amtsantritt von Präsident Luiz Inacio Lula da Silva Anfang 2003 seien nur etwa 30 Millionen Hektar Regenwald geschützt gewesen. Lula da Silva war mit dem Versprechen angetreten, gegen die Abholzung vorzugehen. Umweltorganisationen wie Greenpeace kritisieren, dass die Regierung zwar viele Flächen ausgewiesen habe, sie aber konkret wenig gegen Holzfäller, Bauern und Rinderzüchter schütze. Der brasilianische Regenwald ist insgesamt rund 550 Millionen Hektar groß, von denen 100 Millionen Indianerreservate sind.

derstandard.at - 14.Oktober 2006
Die Wellen des Aussterbens
Natürlicher Klimawandel hat in der Geschichte der Erde regelmäßig zum Aussterben von Säugetierarten geführt - das ergab eine Studie von Wissenschaftern der Universität Utrecht in den Niederlanden, die in der aktuellen Ausgabe der britischen Wissenzeitschrift "Nature" veröffentlicht wurde.
Die Forscher hatten an drei Orten in Spanien die fossilen Überreste von 132 Nagetierarten untersucht. Die zwischen zweieinhalb Millionen und 24,5 Millionen Jahre alten Fossilschichten gaben Aufschluss darüber, wann Arten ausstarben und sich neue entwickelten. Dabei zeigte sich, dass das Verschwinden einzelner Arten zeitlich immer wieder mit Klimaänderungen, die durch leichte Unregelmäßigkeiten bei Erdachse und -umlaufbahn verursacht wurden, zusammenfiel.

derstandard.at - 14.Oktober 2006
Kreuzfahrt in den Öko-Tod
Die zu Ecuador gehörenden Galapagos-Inseln zählen zum Olymp für Evolutionsforscher. Wissenschaftler warnen nun davor, dass Massentourismus diesen Garten Eden der Biologie bedroht. Besonders die großen Kreuzfahrtschiffe machen den Forschern der Charles Darwin Foundation Angst, denn die Schiffe werden immer größer und damit auch die Zahl der Passagiere, berichtet das Wissenschaftsmagazin "New Scientist".
Bedroht werden die Inseln mit der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt vor allem durch fremde Arten, die zufällig mit den Touristen mitkommen. Ratten und Ziegen gehören zu den Bio-Invasoren, die an der lokalen Flora und Fauna schon jetzt großen Schaden anrichten. ... Die ecuadorianische Regierung hat dennoch den Kreuzfahrtmarkt für Galapagos freigegeben - mit der Beschränkung auf maximal zwölf 500-Passagier-Schiffe pro Jahr.

derstandard.at - 14.Oktober 2006
Winterquartier des seltenen Waldrapps in Äthiopien entdeckt
Vogelschützer haben das Winterquartier des seltenen Waldrapps in Äthiopien entdeckt. Mindestens vier der gänsegroßen Vögel hielten sich derzeit im Hochland des ostafrikanischen Landes auf, teilte die britische Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) mit. ... "Zu wissen wo die Tiere sind, ist ein großer Durchbruch", sagte der RSPB-Experte Chris Bowden. "Mit ihrem Aufenthaltsort haben sie eine gute Wahl getroffen, weil Äthiopien bekannt ist für einen guten Vogelschutz."

dieneueepoche.com - 13.Oktober 2006
Dem Turmfalken geht das Futter aus: Bestandszahlen des Vogel des Jahres 2007 gehen stetig zurück - Auch Nistplätze fehlen
Sein wichtigstes Kennzeichen ist der Rüttelflug. Den Körper aufgerichtet, den Schwanz als Stabilisierungsfläche breit gefächert, späht der Turmfalke in 20 bis 40 Meter Höhe nach Beute. Dann schießt er herab, kann sich aber im Flug abfangen, wenn die Feldmaus in ihrem Loch verschwindet. In Deutschland ist diese Kolibri-artige Flugtechnik immer seltener zu sehen. Denn dem Turmfalken fehlen zunehmend die Nistplätze und die Nahrung.
Um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, kürte der Naturschutzbund NABU den Greifvogel zum Vogel des Jahres 2007. Er ist ein kleiner Verwandter des ersten Jahresvogels überhaupt, des 1971 gewählten Wanderfalken. Im Gegensatz zum damals vom Aussterben bedrohten Wanderfalken ist der Turmfalke noch kein ganz seltener Vogel. In Europa leben etwa 350.000 Brutpaare, 50.000 davon im Bundesgebiet.

netzzeitung.de - 13.Oktober 2006
Kleiner Kunstflieger «Vogel des Jahres»
Der Turmfalke nistet am liebsten auf Kirchtürmen, Masten und anderen hohen Gebäuden. Der Naturschutzbund kürte ihn zum Vogel des Jahres.
Er ist der Städter unter den Greifvögeln: Der Turmfalke brütet am liebsten an herausragenden Gebäuden wie Kirchtürmen und nutzt dabei Nischen und Mulden. Zum Jagen benötigt der kleine Greifvogel mit rotbraunem Rücken jedoch offene Flächen und eine niedrige Vegetation. Viele Turmfalken sind deshalb Pendler: Sie wohnen in der Stadt und «arbeiten» auf dem Land. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) hat den emsigen Kunstflieger am Freitag zum «Vogel des Jahres» 2007 ausgerufen.

derstandard.at - 13.Oktober 2006
Er ist ein guter Nachbar und - noch - einer der häufigsten Greifvögel
Der Turmfalke wurde vom deutschen Naturschutzbund (Nabu) und von der Vogelschutzorganisation BirdLife Österreich zum Vogel des Jahres 2007 gekürt. Der Turmfalke hat sich bis jetzt mit der Kulturlandschaft ganz gut arrangiert, er gilt nach dem Mäusebussard als der häufigste Greifvogel Österreichs. Dennoch gehen die Bestände durch Verlust von Lebensraum und Nahrungsangebot langsam zurück, so die Ornithologen von BirdLife.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 19. Okt 2006
Fledermaus bringt Tollwut nach Rostock
Das erste Mal seit 1993 ist jetzt in Rostock ein Fall von Tollwut festgestellt worden. Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt hat bei einer Breitflügelfledermaus den tödlichen Erreger entdeckt. Tierarzt und Leiter des Veterinäramtes Dr. Steffen Zander kann allerdings entwarnen: „Diese Tollwutform konnte bis dato nicht auf Füchse oder Schafe übergreifen.“

Pressetext - 13.Oktober 2006
Galapagos: Kreuzfahrtschiffe gefährden Naturparadies - Forscher warnen vor Massentourismus im Mekka Darwins
Die zu Ecuador gehörenden Galapagos-Inseln zählen zum Olymp für Evolutionsforscher. Wissenschaftler warnen nun davor, dass Massentourismus diesen Garten Eden der Biologie bedroht. Besonders die großen Kreuzfahrtschiffe machen den Forschern der Charles Darwin Foundation Angst, denn die Schiffe werden immer größer und damit auch die Zahl der Passagiere, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist.
Bedroht werden die Inseln mit der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt vor allem durch fremde Arten, die zufällig mit den Touristen mitkommen. Schon jetzt gehören bereits Ratten und Ziegen zu den Aliens, die der lokalen Flora und Fauna großen Schaden anrichten. Rund 126.000 Touristen haben 2005 die Inseln besucht. Die Tendenz ist weiter steigend. Schon jetzt werden manche auf Galapagos lebende Tierarten durch die vielen Menschen gestört, berichten Forscher. "Wir wollen keine Kreuzfahrtsschiffe, weil wir glauben, dass diese nicht nachhaltig sind", bringt es Felipe Cruz von der Charles Darwin Foundation auf den Punkt. "Diese Schiffe hinterlassen große Mengen an Abfällen und Abwässer. Die Passagiere erhalten alle Mahlzeiten an Bord und tragen somit kaum zur Wertschöpfung der Inseln bei", argumentiert der Wissenschaftler.

derstandard.at - 13.Oktober 2006
Seltenste Hunde-Spezies der Welt nur durch Impfung zu retten
Eine ausgefeilte Impfstrategie soll den seltensten Hundeartigen der Welt, den Äthiopischen Wolf (Canis simensis), früher auch "Abessinischer Fuchs" genannt, vor dem Aussterben schützen. Das berichten britische Forscher im Fachjournal "Nature" (Bd. 443, S. 692) von diesem Donnerstag. Bisher lautete die Strategie, möglichst alle Tiere gegen Tollwut zu impfen. Das ist jedoch aufwändig, weil die Tiere in schwer zugänglichen Bergregionen leben und alle einzeln gefangen und geimpft werden müssten. Nach Ansicht der Forscher reicht es immerhin aus, nur diejenigen Tiere zu impfen, die in der Nähe bereits infizierter Artgenossen leben. Das entspricht etwa 30 Prozent aller Tiere. Dadurch ließe sich verhindern, dass es erneut zu einem großflächigen Tollwutausbruch kommt, den ein Großteil der etwa 500 verbliebenen Äthiopischen Wölfe nicht überlebt. Anfang der 1990er Jahre waren drei Viertel der Äthiopischen Wölfe in den Bale-Bergen gestorben. "Wir haben nach einer Impfstrategie gesucht, die Tollwut-Ausbrüche so weit einschränkt, dass eine gefährdete Tierart nicht Gefahr läuft, ganz ausgerottet zu werden", erläuterte Dan Hayden von der Universität Glasgow, einer der Autoren der Studie.

netzzeitung.de - 12.Oktober 2006
Impfprogramm rettete Äthiopischen Wolf
Mit der Impfung ausgewählter Tiere konnten Naturschützer einen Tollwut-Ausbruch unter den seltenen Äthiopischen Wölfen eindämmen. Die Impf-Strategie habe die bedrohte Population über die kritische Phase hinübergerettet und vor dem Aussterben bewahrt, meinen dazu Zoologen. .. Die Krankheit war wahrscheinlich von Haushunden auf die Wildtiere übertragen worden. Das Risiko, durch Tollwut viele Tiere zu verlieren und damit das Überleben der Art zu gefährden, war hoch. Doch die wilden Wölfe in dem schwer zugänglichen Gebiet zu impfen, ist schwierig und zudem umstritten, da sie dazu eingefangen und narkotisiert werden müssen. Anfang 2004 entschied man sich für eine Impfung, über die Wissenschaftler der Universitäten Glasgow, Edinburgh und Oxford sowie der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) nun in der aktuellen Ausgabe des Magazins «Nature» berichten.

derstandard.at - 12.Oktober 2006
Erste neue Säugetierart seit über hundert Jahren in Europa entdeckt
Erstmals seit mehr als hundert Jahren ist in Europa eine neue Säugetierart entdeckt worden: Auf der Mittelmeerinsel Zypern fand ein französischer Forscher eine bisher unbekannte Mäuseart. Das Tier mit dem wissenschaftlichen Namen Mus cypriacus zeichne sich durch einen größeren Kopf, größere Ohren, Augen und Zähne aus als alle bisher bekannten Mäusearten, berichtete die britische "Times" am Donnerstag. Das Fell dagegen ist typisch mausgrau. ... In den vergangenen Jahren wurden weltweit nur rund ein Dutzend bis dahin unbekannte Säugetierarten entdeckt. Zuletzt sichteten Forscher im September im brasilianischen Regenwald eine bisher unbekannte Art von Baumratten.

Die Welt - 18. Okt. 2006
Artenschutz: Island jagd wieder Wale
Nach Norwegen will auch Island wieder kommerziell Wale jagen. Das hat Fischereiminister Einar Kristinn Gudfinnsson am Dienstag im isländischen Parlament angekündigt. Schon an diesem Mittwoch könnten die ersten Walfänger auslaufen, sagte Regierungsberater Björn Bringolfsson. Die kommerzielle Fangquote werde 30 Zwergwale und 9 Finnwale betragen. Diese Tiere könnten zusätzlich zum als wissenschaftlich deklarierten Fangprogramm erlegt werden. Wie Nachbar Norwegen argumentiert Island, weiter wachsende Zwergwal-Populationen würden die Fischbestände im Nordatlantik bedrohen. Die Umweltorganisation Greenpeace reagierte „entsetzt“ auf die isländische Ankündigung. Es gebe keinen Markt für Walfleisch, sagte Greenpeace-Sprecherin Stefanie Werner. Finnwale seien zudem im Washingtoner Artenschutzabkommen in der höchsten Schutzstufe gelistet. Die Bundesregierung hat die Pläne Islands zur Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs scharf kritisiert. „Das ist völlig inakzeptabel“, sagte eine Sprecherin von Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) in Berlin. „Wir sehen das sehr kritisch.“

Thüringische Landeszeitung - 13. Okt. 2006
Waschbär und Nilgans
Zunächst war der Rhododendron betroffen. Dann ließen auch Wein und Clematis die Blätter. Und der Knöterich verweigerte jedes Wachstum. Kerstin Damm stand vor einem Rätsel. Nachts beobachtete sie dann auf der Terrasse in Gothas Innenstadt Heerscharen vom braunen Käfern, die sich über die Zierpflanzen hermachten. Brauner Rüsselkäfer, sagte der Entomologe, doch nicht der Käfer, sondern die Larven seien die eigentlichen Schädlinge: Eingeführt über Gartenerde aus dem Baumarkt. Neozoen - das sind Tiere aus fremden Lebenswelten, die in unserer Natur heimisch werden - gehören zum Alltag. Ihre Ansiedlung geschieht tagtäglich, zufällig oder auch gewollt. Gefährlich sind Neozoen für den Menschen selten. Die Pharaoameise, längst in Gotha angekommen, gehört zu denen, die dem Menschen schaden können. Die tierischen Einwanderer kosten Geld. Bestes Beispiel die Kastanienminiermotte. Internationaler Handel trägt auf der einen Seite dazu bei, dass neue Tierarten in unserer Region heimisch werden. Gedankenlosigkeit mancher Menschen ist die andere.

Berliner Morgenpost - 14. Okt. 2006
Was von Sielmann übrig bleibt
Der große Tierfilmer ist tot. Aber die Sielmann-Stiftung lebt weiter. Ein Besuch in der Wildnis bei Wisent und Przewalskipferd

BirdLife - 16.Oktober 2006
Bald Ibis adults tracked to wintering ground
BirdLife partners in the Middle East, Africa and the UK have come one step closer to discovering what is preventing sub-adult Northern Bald Ibises Geronticus eremita returning to their breeding grounds in Syria. Using satellite tags, a group of ibises was tracked to the highlands of Ethiopia, where they were last recorded almost 30 years ago.

BirdLife - 13.Oktober 2006
SalvaNATURA Bird-a-thon supports Neotropical migrant monitoring
Money raised by this year’s Bird-a-thon will help SalvaNATURA (BirdLife in El Salvador) with the running costs of its permanent bird monitoring stations in three national parks. The stations are a vital part of a network of ringing stations across Central America, which track migrants like Golden-winged Warbler Vermivora chrysoptera and Baltimore Oriole Icterus galbula to and from the north.

BirdLife - 11.Oktober 2006
Royal support for Save the Vulture campaign
On Saturday 7 October, a gala dinner was held in Tokyo where Her Imperial Highness Princess Takamado of Japan, Honorary President of BirdLife International, launched a campaign to support BirdLife’s initiative to rescue Asia’s ailing vulture populations. Her Imperial Highness spoke of the importance of BirdLife’s quick actions to save vultures in the region.

PlanetArk - 13.Oktober 2006
Big Grey Mouse First New Mammal Identified in Years
Wildlife experts believe they have found Europe's first new terrestrial mammal species in years on the island of Cyprus, and it's a humble mouse.

ENN - 18.Oktober 2006
Iceland to Resume Commercial Whaling
Iceland said Tuesday it would resume commercial whaling after a nearly two-decade moratorium, defying a worldwide ban on hunting the mammals for their meat.
Iceland to Hunt Whales Despite Global Moratorium and International Outcry
By: the International Fund for Animal Welfare
The government of Iceland has announced today that it will commercially hunt whales for the first time in more than two decades, contravening a moratorium established in 1986 by the International Whaling Commission (IWC). The announcement has drawn sharp criticism from the global community including the UK government, which today called on Iceland to reconsider its decision, and experts with the International Fund for Animal Welfare (IFAW).

ENN - 17.Oktober 2006
Congressman to Push Bill on Sea Lions

Fishery officials have tried just about everything to keep California sea lions from munching on threatened salmon migrating up the Columbia River -- from yelling at them to setting off firecrackers. But nothing has worked.

ENN - 16.Oktober 2006
Haze Distresses Orangutans in Indonesian Reserve
Haze from Indonesian forest fires has disturbed orangutans living in a natural reserve on Borneo island, a park official said on Monday, blaming deer hunters for intentionally torching protected areas.

ENN - 12.Oktober 2006
Targeted Vaccination Could Save Endangered Species
Targeted vaccination against rabies and other infectious diseases could save from extinction threatened animals such as the Ethiopian wolf, the world's most endangered member of the dog family.
New Type of Mouse Discovered in Cyprus
A previously unknown type of mouse has been discovered on the island of Cyprus, apparently the first new terrestrial mammal species discovered in Europe in decades.

Jährlich 38 Mio. Haie wegen Flossen gekillt
Zubrot für Fischer zerstört ökologisches Gleichgewicht in den Ozeanen
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=061014001
London - Ein internationales Forscherteam hat erstmals eine genaue Untersuchung über die jährlich getöteten Haie für die in Asien so beliebte Haifischflossen-Suppe vorgenommen.

Artensterben im Millionen- Jahre- Takt
Nagetierarten sterben einer Studie zufolge in Rhythmen aus: Im Abstand von einer und 2,4 Millionen Jahren verschwinden jeweils fünf Spezies. Verantwortlich dafür ist offenbar der Einfluss der Erdachse und der Erdumlaufbahn auf das Klima.

Hornissen im Sturzflug
Heuschrecken, Riesenkäfer und zahlreiche andere Insekten: Der Naturfotograf Satoshi Kuribayashi hat sie alle vor die Kamera bekommen. Für seine beeindruckenden Fotos hat der Japaner nun den begehrten Lennart-Nilsson-Preis erhalten.

Albino- Elch soll erschossen werden
In Norwegen ist ein Albino-Elch gesichtet worden - und schon soll das seltene Tier sterben: Der Weiße solle schnellstmöglich erschossen werden, fordern Wissenschaftler. Die Bevölkerung ist empört.

Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
Natur- und Artenschutz  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoologische Gesellschaft Frankfurt, 11.10.2006
Ein Wolf in Not - Wissenschaftler zeigen Wege, eine bedrohte Art bei einer Krankheitswelle zu schützen
In der morgigen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature (12. Oktober) berichten englische Forscher, unter anderem die F-Tierärztin Dr. Karen Laurenson, dass sie mit einer selektiven Impfkampagne bei einer Tollwut-Epidemie unter den seltenen Äthiopischen Wölfen der Krankheit besser Einhalt gebieten konnten als mit einer flächendeckenden Präventivimpfung.

Chiquita Deutschland GmbH - 17.Oktober 2006
Offizielle Ernennung zum Naturschutzgebiet - Das NOGAL-Regenwaldreservat in Costa Rica bietet wertvollen Ökotourismus
Öffentlich-private Partnerschaftsprojekte und Schutz des Regenwaldes Chiquitas erfolgreiches Umwelt-Engagement in Costa Rica wird mit einer Auszeichnung belohnt. Das an die Bananenfarm in Nogal angrenzende Regenwaldreservat wurde im Januar 2006 von der costaricanischen Regierung offiziell zum privaten Naturschutzgebiet erklärt. "Reserva Privada" - das Nogal-Regenwaldreservat, ein privates Naturschutzgebiet Die Besucher des 100 ha umfassenden Nogal-Reservats in der Region Sarapiquì erleben den mittelamerikanischen Regenwald aus nächster Nähe. Das Naturschutzgebiet ist Teil des Chiquita "Nature & Community"-Projektes, einem Umweltschutzprogramm, das durch die Zusammenarbeit von Chiquita, dem führenden Schweizer Einzelhändler Migros, der internationalen Umweltorganisation Rainforest Alliance und der deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) ins Leben gerufen wurde. ... hiquita verpflichtet sich durch die Erklärung zum Naturschutzgebiet weiterhin zum Schutz einheimischer Pflanzen und Tiere im Nogal-Regenwaldreservat sowie zur Unterlassung sämtlicher Tätigkeiten, die das empfindliche Ökosystem beeinträchtigen könnten. .. Bisher haben Wissenschaftler innerhalb des Reservats 225 Pflanzenarten und 187 Tierarten identifiziert, darunter Zweifingerfaultiere, fünf verschiedene Papageienarten, Zugvögel, Tukane, Arakaris und drei verschiedene Affenarten: Brüllaffen, weißgesichtige Kapuzineraffen und Spinnaffen. Das Reservat verfügt über ein Besucherzentrum, einen Schulungsraum, einen botanischen Garten und einen Lehrpfad zur Erklärung des Bananenanbaus. Ein kleines Gästehaus bietet Übernachtungsmöglichkeiten für Studenten und Wissenschaftler. .. Die einheimische Bevölkerung beteiligt sich aktiv am Anbau und an der Pflege des Nogal-Reservats. Sie hilft bei der Anlage und dem Unterhalt des Besucherzentrums, pflanzt und pflegt einheimische Pflanzenarten, produziert und verkauft handwerkliche Produkte über die neue Nachbarschaftsinitiative "Manos Creativas" ("Kreative Hände").

Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz - 16.Oktober 2006
Kaufhof verzichtet auf Echtpelzartikel / VIER PFOTEN: Unternehmen handeln, Bundesländer zögern bei Pelztierverordnung
Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN begrüßt die Ankündigung der Kaufhof Warenhaus AG, ab 2007 keine Pelze und Artikel mit Echtpelzbesatz mehr zu ordern. Nur zwei Monate nach dem Ausstieg von Peek & Cloppenburg verabschiedet sich eine weitere führende Bekleidungskette in Deutschland aus dem Handel mit tierquälerischer Pelzmode. "Wir freuen uns, dass Kaufhof den Ausstieg mit dem Grundsatz der "Corporate Social Responsibility" und der zunehmenden Sensibilisierung von Tierschutzanliegen auf allen gesellschaftlichen Ebenen begründet", erklärt Dr. Marlene Wartenberg, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN. Bereits vor der Ankündigung von Kaufhof und Peek & Cloppenburg ab 2007 keine Pelzartikel mehr anzubieten, haben andere Branchenriesen wie C&A, Zara, der Otto-Versand und die Karstadt Quelle AG den Verkauf von Echtpelz eingestellt.

NABU - 13.Oktober 2006
NABU und LBV küren Turmfalken zum Vogel des Jahres 2007
Der Naturschutzbund NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, haben heute in Berlin den Turmfalken zum "Vogel des Jahres 2007" gekürt. Der Turmfalke (Falco tinnunculus) ist mit seinen rund 35 Zentimetern Körpergröße und 75 Zentimetern Flügelspannweite ein kleiner Verwandter des ersten Jahresvogels überhaupt, dem 1971 gewählten Wanderfalken. Im Gegensatz zum damals vom Aussterben bedrohten Wanderfalken ist der Turmfalke kein ganz seltener Vogel. Dennoch gehen die Bestandszahlen langsam, aber stetig zurück. Auch wenn er nicht auf der Roten Liste gefährdeter Arten steht und die Bestände in manchen Regionen stabil geblieben sind, hat die Zahl der Turmfalken in einigen Teilen Deutschlands in den vergangenen 30 Jahren deutlich abgenommen. ... Freie Flächen an den Stadt- und Dorfrändern würden durch Straßen und Neubauten versiegelt, Nistmöglichkeiten an geeigneten Gebäuden bei Sanierungen häufig verschlossen und Kirchtürme oftmals von außen unzugänglich gemacht. Dem Turmfalken fehle es zunehmend an Nistplätzen und Nahrungsangebot.

Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz - 13.Oktober 2006
Erster Braunbär bezieht BÄRENWALD Müritz pünktlich zur Eröffnung - weitere Artgenossen folgen in wenigen Wochen
Heute bezieht der erste Braunbär den neu eröffneten BÄRENWALD Müritz am Ostufer des Plauer Sees. Der 14 Jahre alte Bär stammt aus dem Freizeitpark Löffingen in Baden-Württemberg. Hier lebte er seit mehreren Jahren unter engen Platzverhältnissen überwiegend auf Betonboden. Vier weitere Braunbären aus dem Schwarzwaldpark Löffingen und drei Bären aus den neuen Bundesländern werden bis Mitte 2007 ebenfalls eine artgerechte Unterkunft im BÄRENWALD Müritz finden. Errichtet hat die Auffangstation für Braunbären die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN.


Heinz Sielmann Stiftung 15.10.2006
Gottesdienst für Prof. Heinz Sielmann in Trauer, Erinnerung, Dank und Verpflichtung - Prof. Dr. Klaus Töpfer würdigt die Nachhaltigkeit des Lebenswerks des Tierfilmers und Naturschützers
Duderstadt - "Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte" - Unter diesem Leitgedanken aus der Genesis (2,15) stand der Trauergottesdienst für Prof. Heinz Sielmann am Samstag, dem 14. Oktober

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Weitere Infos

Leszoosdanslemonde.com September 2007
Nouveau ! Doué, Steve Irwin, Marineland
Nouveau ! http://fr.zoo-infos.org/ Base de données sur les zoos français créée en septembre 2006 en collaboration avec http://www.zoo-ag.org/


Circus

Dresdner Neueste Nachrichten - 17. Okt. 2006
Giraffe Akim kommt mit Circus Berolina nach Dresden
Unter einem Zeltdach so groß wie ein Fußballfeld gastiert der Circus Berolina ab 19. Oktober in Dresden. Mit mehr als 80 Material-Trucks, Tiertransportern und Wohnwagen rollt der Gigant die Tage auf dem Platz gegenüber dem Elbepark an der Lommatzscher Straße an. Er bringt die nach eigenen Angaben größte, in einem Zirkus lebende Elefantenherde Deutschlands mit in die sächsische Landeshauptstadt. Außer den sieben Dickhäutern leben rund 50 Pferde, 32 Kamele, 25 Lamas und fünf Tiger in den mobilen Stallungen, Käfigen und Boxen. Kaum ein Zirkus zeigt ein solch großes Spektrum an Tierdressuren. Das Riesenzelt bietet rund 4000 Gästen Platz.

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Veranstaltungen

4. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zootier-, Wildtier und Exotenmedizin
(Fachgruppe der DVG).
am 24. und 25. November 2006
Augsburg
Handwerkskammer, Brehmplatz
Am Zoo Augsburg
Teilnahmegebühren:
DVG/ATF-Mitglied: 90.- €
Nicht-Miglied: 140.- €
Student (nicht Mitglied): 30.- €
Weitere Infos: www.dvg-zwe.de




Zoos and Aquariums Committing to Conservation
26-31 January 2007 Houston, Texas
ZACC is a bi-annual event that promotes the role of zoos and aquariums in supporting conservation activities worldwide, both at their institutions and in the field. Conference participants include representatives from zoological institutions, international conservation organizations, local non-governmental organizations, government agencies, funding agencies and, most importantly, field biologists and conservationists. For more information you may contact zacc@houstonzoo.org




21. - 22.
Oktober  2006 - International Elephant Conservation and Research symposium, Kopenhagen

8. - 11.
März 2007 - NATUR, Annual Forum for Nature, Landscape,Habitats and Species, Basel. Zusammen mit ZOOSCHWEIZ, WWF, Birdlife, Pro Natura


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Ausstellungen

ka-news.de 18. Okt 2006
Ausstellung im Zoo
Karlsruhe - Ausdrucksstarke Aufnahmen in Großformaten präsentiert der Hobby-Fotograf Markus Zindl noch bis Ende des Jahres im Raubtierhaus des Zoos. Als Motive hat er sich Tierpersönlichkeiten wie den Schimpansen Bennie, die Eisbären Vitus und Nika, die neuen China-Leoparden Tingting und Taohua aber auch Eulen und Störche ausgesucht.



Stellenausschreibungen

Die Zoo Duisburg AG sucht zum 1. Januar 2007
eine/n Gärtner/in
(ggf. mit Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau / Landschaftsgärtner/in)
Anforderungen
- Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als Gärtner
- Mehrjährige gartentechnische Erfahrung
- Fahrerlaubnis für PKW (möglichst mit Hänger) und leichtere LKW bis 7,5 t
- Kenntnisse der einheimischen Pflanzenwelt sowie der Zierpflanzen
- Kenntnisse des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit
- Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und Flexibilität
Aufgaben
- Wartung, Pflege und Versorgung aller Grünflächen, Parkanlagen und Anpflanzungen im Zoo
- Pflanzenkauf, Pflanzenvermehrung, Pflanzungen, Rodungen, Obst- und Zierpflanzenbau, Bodenbewegungen, Bodenpflege, Erd-, Stein- und Holzarbeiten, Pflasterarbeiten, Zaunarbeiten, Gehegegestaltung, Spielplatzwartung, Be- und Entwässerungsarbeiten, Dachbegrünung
- Handhabung, Pflege und Wartung von gartentechnischen Maschinen, Geräten und Betriebseinrichtungen
- Parkpflege und -reinigung
- Materialverwaltung
- Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Biotop- und Artenschutz
Die Vergütung richtet sich nach dem TVöD.
Bewerbungen werden erbeten bis zum 19.11.2006 an Zoo Duisburg AG, z.H. Frau
Dewenter-Lüdtke, Mülheimer Straße 273, 47058 Duisburg.


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TV-Tipps   Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Kölner Stadt-Anzeiger - 19. Okt 2006
Schauspielernde Löwen
Der praktizierende Tierarzt Pierre Grothmann hat sich eine Folge von „Tierärztin Dr. Mertens“ angesehen.
Die erste Folge der Serie, die vor einer Woche lief, war ein Erfolg für die ARD: Insgesamt sahen fast fünf Millionen Zuschauer der Fernsehtierärztin bei ihrer Arbeit im Leipziger Zoo und ihren privaten Problemen zu. Auch an diesem Dienstag schalteten über 5,2 Millionen ein. Und sahen etwa - die Geburt eines Löwen. „Dass so viele Tierpfleger und Ärzte eine Löwengeburt beobachten ist eher unglaubwürdig“, sagt Tierarzt Pierre Grothmann, der seit gut drei Jahren seinen Beruf ausübt. Zu Beginn der Folge „Alarm im Zoo“, die die ARD an diesem Dienstag zeigte, sieht man vier Zoomitarbeiter, die bei dem Ereignis aufpassen - einschließlich Susanne Mertens, der fiktiven Fernsehkollegin von Grothmann. Noch einen kleinen Fehler entdeckt er bei der Löwengeburt im Fernsehen: Normalerweise halten die Neugeborenen etwa eine Woche lang ihre Augen geschlossen. Das schauspielernde Löwenbaby ist also, so Grothmanns Fazit, „jung, aber nicht geburtsfrisch“. Überraschenderweise realistisch ist, wie einem Löwen mittels Blasrohr eine Spritze verpasst wird: Der Abstand zum Tier stimme, schätzt der Experte ein. Auch wirklichkeitsnah: Dass Jonas Mertens, der Sohn der Tierärztin, im Zoo seinen Geburtstag feiern kann. „Das bieten viele Zoos an“. Pierre Grothmanns Fazit? „Die Familienprobleme der Tierärztin stehen bei der Serie sehr im Vordergrund“, gibt er zu bedenken. „Vom rein medizinischen Standpunkt aus gesehen ist jedoch weitgehend alles richtig dargestellt worden.“ Die alltäglichen Fälle in seinem Tiermedizinalltag seien jedoch eher unspektakulärer.

Do, 19.10.2006, 14:50-15:15 BR, Felix und die wilden Tiere, Die Affen mit den roten Hintern
Do, 19.10.2006, 15:15-16:00 ZDF, Tierisch Kölsch (13), Geschichten aus dem Domstadt-Zoo
Do, 19.10.2006, 16:10-17:00 ARD, Eisbär, Affe & Co. (53), Zoogeschichten aus Stuttgart
Do, 19.10.2006, 16:15-17:00 HR, Amazonien am Rhein
Fr, 20.10.2006, 14:00-14:45 WDR, Kluge Vögel (2), Die Kopfarbeiter
Fr, 20.10.2006, 14:50-15:15 BR, Felix und die wilden Tiere, Die Geschichte vom streunenden Kater
Fr, 20.10.2006, 15:15-16:00 ZDF, Tierisch Kölsch (14), Geschichten aus dem Domstadt-Zoo
Fr, 20.10.2006, 16:10-17:00 ARD, Eisbär, Affe & Co. (54), Zoogeschichten aus Stuttgart
Sa, 21.10.2006, 11:00-11:50 ARD, Weiches Fell und scharfe Krallen, Zoogeschichten Deutschland 2006
Sa, 21.10.2006, 12:45-13:30 SWR, Riesenbären in Kamtschatka
Sa, 21.10.2006, 14:30-15:00 N3, Elefant, Tiger & Co., Beobachtungen aus dem Leipziger Zoo, Lockruf nach Leipzig
Sa, 21.10.2006, 18:00-18:30 VOX, tierzeit, Der Heilbutt - Verwandlungskünstler der Nordmeere
Sa, 21.10.2006, 19:00-19:45 BR, natur exclusiv, Der Alpenkönig kehrt zurück
So, 22.10.2006, 12:50-13:50 VOX, BBC Exklusiv, Schimpansen - Wie unsere Verwandten wirklich leben
So, 22.10.2006, 13:00-13:30 SWR, Elefant, Tiger & Co. (23/26), Kuschelige Urlaubsträume
So, 22.10.2006, 13:45-14:30 RBB, Der Gorilla meines Großvaters
So, 22.10.2006, 16:00-16:30 BR, Welt der Tiere, Mecklenburgs wilde Kängurus
So, 22.10.2006, 17:00-17:30 3sat, Sangalaki – Entscheidung am Strand der Schildkröten
So, 22.10.2006, 17:30-18:00 3sat, Arche Noah, „Mystische Meeressäuger“, Aus dem Zoo Duisburg mit Großen Tümmlern, Walhaien (!) u a
So, 22.10.2006, 20:15-21:45 WDR, Tiergeschichten von wilden Tigern und weißen Löwen, Aus dem Safaripark Stukenbrock
Mo, 23.10.2006, 11:30-12:15 N3, Das Leben der Säugetiere, Leben in den Bäumen
Mo, 23.10.2006, 13:00-13:45 MDR, Schweinswale - zwischen Sylt und Kanada
Mo, 23.10.2006, 15:15-16:00 ZDF, Tierisch Kölsch (15), Geschichten aus dem Domstadt-Zoo
Mo, 23.10.2006, 16:10-17:00 ARD, Giraffe, Erdmännchen & Co. (1), Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg NEU
Mo, 23.10.2006, 16:35-17:00 MDR, Elefant, Tiger & Co. (116), Auf Messers Schneide
Mo, 23.10.2006, 19:00-19:45 ARTE, Die Rache der Schöpfung (1/3), Invasion der Exoten
Di, 24.10.2006, 11:30-12:15 N3, Das Leben der Säugetiere, Aufsteiger
Di, 24.10.2006, 14:50-15:15 BR, Felix und die wilden Tiere, Nala, die Geschichte einer Wal-Mama
Di, 24.10.2006, 15:15-16:00 ZDF, Tierisch Kölsch (16), Geschichten aus dem Domstadt-Zoo
Di, 24.10.2006, 16:10-17:00 ARD, Giraffe, Erdmännchen & Co. (2), Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg
Di, 24.10.2006, 17:15-17:45 3sat, Arche Noah, „Mystische Meeressäuger“
Di, 24.10.2006, 19:00-19:45 ARTE, Die Rache der Schöpfung (2/3), Untergang der Bienen
Di, 24.10.2006, 20:15-21:00 WDR, Abenteuer Erde, Finnland - Bären, Elche und Riesenmarder
Mi, 25.10.2006, 11:30-12:15 N3, Das Leben der Säugetiere, Nahrung fürs Gehirn
Mi, 25.10.2006, 15:15-16:00 ZDF, Tierisch Kölsch (17), Geschichten aus dem Domstadt-Zoo
Mi, 25.10.2006, 16:10-17:00 ARD, Giraffe, Erdmännchen & Co. (3), Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg
Mi, 25.10.2006, 19:00-19:45 ARTE, Die Rache der Schöpfung (3/3), Angriff der Parasiten
Mi, 25.10.2006, 20:15-21:00 N3, Expeditionen ins Tierreich, Wilde Heimat, Der Frühling
Do, 26.10.2006, 14:50-15:15 BR, Felix und die wilden Tiere, Der Schreihals von Tasmanien
Do, 26.10.2006, 15:15-16:00 ZDF, Tierisch Kölsch (18), Geschichten aus dem Domstadt-Zoo
Do, 26.10.2006, 16:10-17:00 ARD, Giraffe, Erdmännchen & Co. (4), Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg
Fr, 27.10.2006, 15:15-16:00 ZDF, Tierisch Kölsch (19), Geschichten aus dem Domstadt-Zoo
Fr, 27.10.2006, 16:10-17:00 ARD, Giraffe, Erdmännchen & Co. (5), Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg
Fr, 27.10.2006, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co. (178), Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Fr, 27.10.2006, 20:15-21:00 RBB, Tier zuliebe, Von Perlhühnern und Schakalen, Leben am Wasserloch
Fr, 27.10.2006, 21:00-21:45 WDR, Pinguin, Löwe & Co., Geschichten aus dem Zoo Münster

Tierarzt-Doku "Menschen, Tiere  und Doktoren" montags bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX –  auch im Zoo (u.a. Krefeld, Hamburg, Gelsenkirchen)
"Eisbär, Affe & Co." wird von Mo - Sa um 11.10 Uhr im SWR-Fernsehen wiederholt.
"Elefant, Tiger & Co."
Wiederholungen samstags 14:30 im NDR, sonntags 13:00 Uhr im SWR, montags 16:36 im MDR
"Panda, Gorilla & Co." Wiederholungen  jeweils dienstags um 21:10 Uhr im rbb und Mo-Fr ab 17:10 Uhr im HR und NDR.
"Pinguin, Löwe & Co." wird Fr ab 21:00 im WDR wiederholt.
ausführlichere Fernsehprogramm-Tipps: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm

Schöne Zoowelt    Reflexionen von Carsten Schöne

Von Königsstühlen und ebensolchen Wegen

Mich deucht, es läuft was schief.
Nach exakt zehn Jahren war ich am vergangenen Wochenende wiedereinmal auf der schönen Ostseeinsel Rügen. In dem Maße, wie dort die Kreide unter dem Zahn der Zeit bröckelt, hat sich die Kommerzialisierung die Naturwunder unter den Nagel gerissen. Das Nationalparkzentrum, das dort entstanden ist, liegt voll im Trend der Zeit, es bietet  3D-Projektionen, Multivisionsshows und die heutzutage üblichen Erlebnisausstellungselemente.
Das Motto heißt dort: „Entdecken Sie spielerisch das Abenteuer Natur und lernen Sie den Nationalpark Jasmund von einer ganz neuen Seite kennen“. Das klingt doch gut und entspricht dem, was heutzutage in vielen sogenannten Naturerlebniszentren und auch in den Zoos Einzug hält und derzeit als Nonplusultra in Sachen Umweltbildung angesehen wird.
Das Merkwürdige ist nur, daß man in diesen modernen Ausstellungen alles mögliche erlebt - nur keine Natur. Den frischen feuchten Geruch von Walderde, den schweren Verwesungsgeruch der Stinkmorchel, das Gefühl von Rinde, Moos und Harz an den Fingern und den Geschmack von Quell- und  Ostseewasser auf der Zunge, kann eine solche Ausstellung nicht bieten und schon gar nicht ersetzten. Soll sie wohl auch nicht, schließlich gibt es überall auch betreute Führungen, da ist dann all das unmittelbare Erleben möglich. Nur, wer nimmt daran teil? Ein Bruchteil derer, die mal wieder ein echtes Naturerlebnis bräuchten. Stattdessen werden die stöckelschuhtragenden, kaffeedurstigen und kuchenhungrigen Pauschaltouristen durch eine Kunstwelt geführt, mit Natursurrogat abgespeist und zu guter Letzt werfen sie einen Blick vom Kreidefelsen gen Meer. Mehr passiert dann nicht an Naturwahrnehmung – erst abends wieder, im Fischrestaurant, schleicht sich die Natur zurück auf den Teller. Der Blick über den Tellerrand der technisierten, naturentfremdeten Menschheit wurde nicht riskiert!  Ich fürchte auf diese Weise bekommen wir die Menschen nicht zurück zu einem verständnisvollen Umgang mit ihrer Lebensgrundlage.

Ich soll nicht immer nur nölen, sondern gefälligst auch mal Gegenvorschläge machen? Na gerne: Gehen Sie mal wieder raus in die Natur, ziehen Sie den Duft des rottenden Laubes durch ihre Nasenflügel, bewerfen Sie Ihre Mitspaziergänger mit Kastanien und sparen Sie sich den Königsstuhl, setzen Sie sich lieber anschließend in ihren zertifiziert nachhaltig geernteten Rattansessel und lesen Sie bei einem Glas Holundersaft ein gutes Buch (Sie wissen schon welches), da stehen die Gegenvorschläge (ich betone: VORSCHLÄGE) nämlich drin!

Einen schönen Herbst wünscht Ihnen
Ihr Carsten Schöne

www.schoenes-tierleben.de
  

 
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