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Ausgabe 340 vom 19.
Oktober 2006 |
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Liebe Leser,
hiermit
meldet sich der letzte "Verschollene" der Redaktion zurück, noch
umgeben von Gepäckstücken und überhäuft mit Post
und E-Mails. Ich hatte bisher noch nicht einmal
Gelegenheit, alle Zoopresseschauen zu lesen, so bin ich trotz der fabelhaften
Arbeit der Redaktionskollegen auch nicht auf dem neuesten Stand in
Sachen Zoo und Artenschutz und wage noch keine Kommentare. Dennoch
hoffe ich, daß die heutige Ausgabe nicht allzusehr hinter die der
letzten Wochen zurückfällt.
Jene unter Ihnen, welche die
Schnittmenge aus Antworterwartenden und Zoopresseschaulesern bilden,
bitte ich kollektiv um etwas Geduld.
Und nun lese ich ersteinmal selbst genauer, was ich hier gerade
zusammengestellt habe...
15:55
Dirk
Petzold
Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus
dem Luftbild eines europäischen Hauptstadt-Zoos.
Was zeigt er?
Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei
maps.google.com
Wenn Sie
es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze
Stadt
bzw. deren Lage sehen.
(Sie
benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung
nächste
Woche
warten...
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| Zoos
– Meldungen |
Tagesspiegel
-
13. Okt. 2006
Blauzungenkrankheit
breitet sich aus
Die Blauzungenkrankheit ist mittlerweile in 32 von 54 Kreisen und
kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen worden.
Betroffen seien
238 Betriebe, davon 148 mit Rinderhaltung und 90 mit Schaf- und
Ziegenhaltung.
Erkrankt sind den Angaben zufolge auch ein wildlebendes Schaf, ein so
genanntes
Mufflon, sowie ein Wisent in einem Wildpark. Das Ministerium rechnet
mit
weiteren Krankheitsfällen wegen des milden Herbstwetters, weil die
Tierseuche durch Mücken übertragen wird. Der Erreger
verursacht
Veränderungen an den Schleimhäuten von Maul und Nase sowie
Fieber.
Meist können die Tiere nach zwei Wochen geheilt werden. Vereinzelt
kommt
es aber zu schweren Erkrankungen bis zum Tod der Tiere. Für
Menschen
ist die Tierseuche ungefährlich.
Westdeutsche
Allgemeine - 15. Okt. 2006
Zoo Duisburg: Seekühe für "Baby"
Nach dem Tod des Flussdelfins "Vater" im Duisburger Zoo hat der
designierte Direktor Achim Winkler den verbliebenen "Baby" besonders im
Auge. Die Experten im Zoo befürchten, dass sich der Flussdelfin
einsam
fühlen könnte.
Doch einen Artgenossen wird er wohl nie mehr zu Gesicht bekommen. "Es
gibt
weltweit nur noch einen weiteren Halter dieser Tiere, das Acuario de
Valencia
in Venezuela." Doch das Gehege der Duisburger Flussdelfine, das
aufwändig
gestaltete "Rio Negro", wurde auch für die Bedürfnisse von
Seekühen
ausgelegt. Diese würde der Duisburger Zoo anschaffen, wenn sich
"Baby",
der seit mehr als 30 Jahren in Duisburg ist, einsam fühlen
würde.
Die
Welt - 11. Okt. 2006
Zoo-Mitarbeiter
machen Front gegen das geplante Riesenrad
Berlin. Während sich zwei Investoren seit Monaten ein Wettrennen
um den Bau eines Riesenrades in Berlin liefern, wachsen an einem der
ausgewählten Standorte Unmut und Widerstand. Es brodelt im Zoo,
weil
die World Wheel Berlin Holding ein 175 hohes Aussichtsrad ganz in der
Nähe aufstellen will. Zoo-Mitarbeiter, Aktionäre und Besucher
sorgen
sich um das Wohlergehen
der Tiere, befürchten Umsatzeinbußen und einen Wertverlust
für
den Zoo. Das anvisierte, rund 25 000 Quadratmeter große Areal an
der
Hertzallee wurde dem Zoo von der Stadt einst in ewiger Erbbaupacht
überlassen
und wird seit 1962 als Wirtschaftshof genutzt. Dort befinden sich das
dringend
benötigte Futtermagazin, das Tierkrankenhaus, Werkstätten und
die Gärtnerei. Für ein Mitglied des Zoo-Aufsichtsrates ist
klar:
"Das Ganze ist ein politisches Ding. Der Senat will das Riesenrad
haben." Im August verkaufte die Stadt das Grundstück mit
Einverständnis
des Zoo-Vorstands für geschätzte 22 Millionen Euro an die
Investoren
des Aussichtsrads. Das Baurechtsverfahren, für das der Bezirk
Mitte
zuständig ist, hat begonnen. Doch die Mitarbeiter im Zoo zeigen
sich
skeptisch. "Die Belegschaft hat sich nach einer Umfrage durch den
Betriebsrat
zu 70 Prozent gegen das Riesenrad ausgesprochen", sagt "Affenvater"
Reimon
Opitz. Zoo-Direktor Jürgen Lange hingegen bezweifelt, dass Tiere
gestört
werden: Das Rad stehe ja jenseits des Bahndamms.
openPR.de
- 12. Okt. 2006
Seniorenresidenz
für Bären in der Mecklenburgischen Seenplatte
Es brummt in der Mecklenburgischen Seenplatte: Zwischen Buchen und
Kiefern durchstreifen Braunbären das Gebiet am Ostufer des Plauer
Sees.
Am
14. Oktober eröffnet hier der Bärenwald, ein Projekt von VIER
PFOTEN - Stiftung für Tierschutz. Eine fünf Hektar
große
Anlage ist die neue Seniorenresidenz der Kraftpakete, die in der
Mecklenburgischen
Seenplatte ihren Lebensabend genießen können. "In den
Herbstmonaten
fressen sich die Tiere den Winterspeck an, etwa 16 Kilo am Tag sind
dafür
notwendig", so Christoph Eberharter, Bärenexperte und
Projektleiter
im BÄRENWALD Müritz. Auf einem Rundweg können Besucher
die
Tiere bei der Futtersuche beobachten.
Hamburger
Abendblatt - 13. Okt. 2006
Lothar
wohnt jetzt im Gehege mit Seeblick
"Lothar hatte Glück, Bruno nicht", sagt Marlene Wartenberg. Die
Geschäftsführerin der Hamburger Tierschutzstiftung Vier
Pfoten
hat am Freitag den Braunbären Lothar in das erste norddeutsche
Freigehege,
den sogenannten Bärenwald bei Stuer (Müritzkreis) in
Mecklenburg-Vorpommern,
entlassen - und muss an seinen in Bayern abgeschossenen Artgenossen
denken.
Das zunächst 13 Fußballfelder große Freigehege im
waldreichen
Gelände am Plauer See ist der dritte Bärenwald der Stiftung
in
Europa. In Deutschland gibt es zwar mehr Bärengehege, ein
vergleichbar
großes aber nur in Thüringen. Das knapp 300 Kilo schwere
Männchen
Lothar - benannt nach dem ehemaligen baden-württembergischen
Ministerpräsidenten
Lothar Späth - stammt aus dem Wildpark Löffingen bei Freiburg
in Baden-Württemberg. Als die Transportbox geöffnet wird,
tapst
Lothar, vorsichtig in das Waldgelände.
Tagesspiegel - 14. Okt.
2006
Das
kommt ins Gehege
Schöner wohnen: Auch Orang-Utans oder Schweine wollen nicht in
nackten
Räumen leben. Eine Innenarchitektin hilft ihnen dabei. „Um ein
gutes
Gehege zu bauen, muss man wissen, wie das Tier sich in seinem
natürlichen
Lebensraum verhält“, sagt Monika Fiby, Landschaftsarchitektin aus
Wien
und spezialisiert auf Zooplanung. Sie berät Tierparks auf der
ganzen
Welt, entwirft Entwicklungskonzepte und veranstaltet Workshops zu
Zoodesign. Gerade plant sie für die Fasanerie Wiesbaden, einen
Tierpark
in den
bergigen Laubwäldern des Taunus, den Umbau mehrerer Gehege. Fiby
sitzt
im schwarzen Wollpullover und Hose im Leoparden-Look zusammen mit der
Tierpark-Leiterin vor den neuen Plänen. Wer einen Schweineauslauf
anlegen will, hat es
vergleichsweise einfach, denn Literatur über die heimischen
Huftiere
ist reichlich vorhanden. Als Monika Fiby jedoch ein Pudu-Gehege
für
den Tiergarten Schönbrunn in Wien planen sollte, war die Sache um
einiges komplizierter. „Ein Tier, das im Urwald lebt und Duftmarken
setzt, viel mehr
war in den Bibliotheken nicht zu finden“, erzählt Fiby. Die
mühsame
Arbeit brachte die Landschaftsplanerin auf die Idee, im Internet eine
Datenbank für Gehegebau anzulegen, mit deren Hilfe Zooexperten aus
der
ganzen
Welt Informationen austauschen können. Auf www.zoolex.org
sind mittlerweile gut 80 Gehege und Tierhäuser beschrieben .
Express.de -
19. Okt
2006
Nogge
will 6500 € Rente
Köln –
Im Zoo ist eine Klage eingegangen. Der dienstunfähige Zoodirektor
Prof.
Gunther
Nogge will vor dem Landgericht seine Renten-Ansprüche durchpauken.
Damit erreicht
der Renten-Streit zwischen dem 2007 offiziell scheidenden Zoo-Chef und
der
Stadt einen Höhepunkt. Prof. Nogge beansprucht 75 Prozent seiner
Bezüge
(rund
8700 € monatlich) als Ruhegehalt – so wie jedem städtischen
Beamten
oder
Vorstand bei einer städtischen Gesellschaft per Gesetz zusteht.
Ende
November steht ein Gütetermin an.
Doch die Politiker im Aufsichtsrat sehen keinen Verhandlungsspielraum.
Der Zoo-Aufsichtsrats-Chef Walter Grau (CDU): „Es geht durchaus um eine
gewichtige Summe. Für mich ist die juristische Klärung dieser
Sache
entscheidend. Wenn das Gericht zu der Auffassung gelangt, dass Nogge
diesen Anspruch
hat, werden wir dem selbstverständlich nachkommen und zahlen.“
Die
Welt - 19. Okt
2006
Das
schwere Erbe von
Bindi Irwin
Australien
hat einen Nationalhelden verloren – und einen neuen TV-Kinderstar
bekommen:
Bindi Irwin, die Tochter des Crocodile Hunters, soll Heldin einer Serie
werden. Gerade mal acht Jahre alt ist die Tochter von Steve Irwin, und
ganz Australien
hat bereits riesigen Respekt vor ihr. Millionen saßen vor dem
Fernseher, als
sie bei der Beerdigung ihres Vaters am 20. September einen
äußerst
tapferen Auftritt
hinlegte. "Mein Daddy war ein Held – er war immer für mich da,
wenn ich
ihn brauchte", sagte sie mit fester Stimme. Dann kündigte sie an:
"Ich möchte bedrohten Tierarten helfen, genauso wie er es getan
hat."
Wenige Wochen später ist klar, dass seine Tochter ihre Worte Ernst
gemeint hat.
Zu jeder Gelegenheit wirbt sie für das Erbe des Tierschützers
Steve
Irwin, ab
kommendem Frühjahr soll das Kind gar in einer eigenen, 26-teiligen
Fernsehshow
mit dem Titel "Bindi, das Dschungelmädchen" zu sehen sein. Einige
Landsleute machen sich allerdings Sorgen. Unter anderem meldete sich
der
Vorsitzende der australischen Regierungspartei, Bill Heffernan, zu
Wort.
"Jedes Kind hat seine Kindheit verdient". Bindi selbst beharrt auf
ihren Karriereplänen. "Ich liebe es, fotografiert
zu werden, das ist cool", sagte sie dem Magazin "Women’s
Weekly". "Wenn Leute klatschen und jubeln, macht mich das
glücklich,
weil ich das Gefühl habe, ich habe etwas richtig gemacht. Ich
wollte
immer
genau das tun, was ich jetzt tue: singen, schauspielern und mit Tieren
arbeiten." Irwins Freund und Produzent, John Stainton, wird auch
die
Fernsehshow der Tochter
betreuen, die er für ein großes Talent hält. Er
erzählte, dass Bindi
früher schon oft bei den Aufnahmen dabei war,
ohne sich vor die Kamera zu drängen. In diesem Jahr habe sich das
geändert.
"Sie wollte mitmachen. Ich habe sie mit einem Kameramann durch den Zoo
geschickt und gesagt, sie soll über die Tiere plaudern. Sie hat 30
Minuten lang
nicht aufgehört zu reden."
ORF.at -
18. Okt. 2006
Tierschutzverein
will Herberstein leiten
Der Österreichische Tierschutzverein bewirbt sich um die
Geschäftsführung
des oststeirischen Tierparks Herberstein. Das Land Steiermark, das den
Tierpark übernommen hat, sucht einen neuen
Geschäftsführer. Der Verein
verfüge nicht nur über hervorragende Experten wie Zoologen
oder
Juristen, sondern könne auch auf eine erfolgreiche
Tierschutzarbeit
verweisen, sagt der Präsident des Tierschutzvereins Erich
Goschler.
NÖN
Online -
18. Okt. 2006
ÖVP
will Karl unter Druck setzen
Gänserndorf. Der Machtkampf zwischen der ÖVP und
SPÖ-Bürgermeister
Johann Karl wegen der Nachnutzung des Safaripark-Areals geht weiter:
Die
Volkspartei fordert eine sofortige Öffnung der Anlage für die
Allgemeinheit:
„Die Wege säubern und beleuchten, damit die Menschen sie für
Freizeitaktivitäten
nutzen können.“ Der Stadtchef wiederum ist dagegen: „Nichts
überstürzen.
Außerdem, wo ist der Finanzierungsplan?“ Noch immer steht nicht
fest,
was mit dem verwaisten Safaripark-Areal geschehen soll. Grund und
Gebäude
gehören der Gemeinde.
Bieler
Tagblatt -
19. Okt 2006
«So
wichtig wie Elefanten»
Den
Madagassischen Goldfröschchen gefällt es im Zoo Zürich.
ber ihr
Lebensraum sei bedroht und
stehe nicht unter Schutz, sagte Zoo-Direktor Alex Rübel an einer
Medienorientierung. Die Frösche im Zoo Zürich sind
Nachzuchten und
stammen hauptsächlich aus dem
Aquarium in Genua. «Es scheint ihnen bei uns zu gefallen»,
so Kurator
Samuel
Furrer. «Die Männchen quaken häufig und überzeugen
so die Weibchen von
ihren
Qualitäten.»
Bereits seit zehn Jahren erfolgreich ist der Zoo Zürich bei der
Aufzucht des
Schrecklichen Pfeilgiftfrosches. Das Zuchtbuch des Blauen
Pfeilgiftfrosches
wird gar in Zürich geführt. Ziel ist es, den Bestand
europaweit
langfristig zu
sichern. Frösche werden zwischen Zoos ausgetauscht, um die
genetische
Vielfalt
zu sichern. Gemäss Rübel ist rund ein Drittel der 6000
bekannten
Amphibienarten
vom Aussterben bedroht. Innert kurzer Zeit seien bereits 120 Arten
ausgestorben.
Die grösste Bedrohung der Froscharten bildet das Verschwinden des
natürlichen
Lebensraumes sowie die Verbreitung des Chytridpilzes. Von
Südafrika
breitet er
sich über die ganze Welt aus. Der Pilz verändert die Haut des
Frosches,
sodass
sie ihre lebenswichtigen Funktionen nicht mehr ausüben kann, was
zum
Tod des
Tieres führt.
Planung
und Bau
Tagesspiegel
- 15. Okt. 2006
Das
Aquarium will Meer
Wie ein großes, dickes Ei sieht das Projekt aus. Zoodirektor
Jürgen
Lange hat die Pläne schon fertig – für einen Anbau des
Aquariums
an der Budapester Straße. Mit einem Großbecken, in dem sich
etwa gewaltige Haie, Rochen oder Schwärme großer Makrelen
tummeln
könnten und das sich über zweieinhalb Etagen erstreckt. Das
Ei
hat ein Schmetterlingshaus in der Kuppel und im Erdgeschoss ein
Restaurant mit „Meeresblick“, das bis in den Abend geöffnet ist.
Der
Platz für
ein kleines Aquariummuseum ist auch noch da. Ein großes
Meeresbecken
fehlt dem Aquarium, sagt Lange. Vor den Plänen für einen
Anbau
hat der Zoo geprüft, ob im Altbau Platz für ein
Großbecken ist.
„Technisch nicht machbar,“ sagt Lange. Es sei denn, das Treppenhaus
wäre herausgerissen worden. Da hätte vermutlich auch der
Denkmalschutz
nicht mitgespielt. So kam die Idee auf, das Gelände zwischen
Aquarium
und dem Zoo-Eingang Elefantentor für einen Anbau zu nutzen. Das
Grundstück
ist totes Kapital, ein Hinterhof. Dort steht das leergeräumte,
nicht
denkmalgeschützte und marode wirkende alte Direktorenhaus in einem
kleinen
Garten. Der Architekt und Aquariumspezialist Peter Chermayeff aus
Boston
sah sich bei einem Besuch in Berlin um, legte den Entwurf für
einen
Anbau vor. Lange ist der Ansicht, dass dieser Plan verwirklicht werden
sollte.
Vorgesehen ist, dass neben dem alten Aquariumstreppenhaus, dessen
Fenster zum Schauaquarium weisen, eine Art Lobby entsteht, von der aus
das große
neue Becken im Halbrund zu umlaufen ist. Von hier aus ist auch das
Restaurant
zugänglich. Billiger als zunächst mit 40 Millionen Euro
veranschlagt
werde das Projekt auch: rund 25 Millionen Euro. „Ein dicker Brocken“,
gibt
er zu, gerade angesichts der finanziellen Situation des Zoos. Aber
Lange will
sich, kurz vor dem Ende seiner Amtszeit, mit einem Veto nicht zufrieden
geben.
Der Wiederaufbau des Aquariums nach dem Krieg sei fast voll und ganz
aus
Lotto-Mitteln bezahlt worden, sagt er. Das Aquarium sei eigentlich ein
Lotto-Haus.
Es müsste eine Lösung gefunden werden, bei der sich
beispielsweise Zoo,
Lotto und Sponsoren die Kosten aufteilen könnten. Auch Zoo-Kurator
Heiner Klös hält viel von dem Projekt. „Weltweit steigt das
Interesse
des Publikums an großen Schau-Aquarien,“ sagt er.
Die
Welt - 17.
Okt. 2006
Zoo
plant riesiges Aquarium mit Meerwasser
Der Zoologische Garten Berlin will ein riesiges Meerwasserbecken bauen.
"Um das Aquarium in die Jetzt-Zeit zu bringen, ist ein modernes
Großbecken
erforderlich", sagte Zoodirektor Jürgen Lange. Die Pläne
für
die Anlage seien seit längerem vorhanden. Wann mit dem Bau
begonnen
werden kann, stünde aufgrund der finanziellen Lage des Zoos
allerdings
noch nicht fest. Vorgesehen ist, den Neubau für Großfische
wie
Haie und Rochen zwischen dem historischen Aquarium und dem Zoo-Eingang
Elefantentor
zu errichten.
Volksstimme
Magdeburg -
12. Okt. 2006
Mit der Buga-Bahn übers Elefanten-Gehege
Magdeburg. Die Visionen, die im gemeinsamen
Antrag der Fraktionen CDU und Bund für Magdeburg ( BFM ) / Die
Tierschutzpartei
vorgelegt werden, seien so verlockend wie teuer. Der Stadtentwicklungs-
und Bauausschuss lehnte den Änderungsantrag dann auch mehrheitlich
ab. Auch im Finanzausschuss wurde er abgeblockt – vor allem wegen der
Kosten.
Die beiden Ratsfraktionen aber lassen nicht locker. Denn, so Stern und
sein
Fraktionskollege Gunter Schindehütte, die Umverlagerung wurde
nicht
nur die Attraktivität eines "neuen" Zoos in ungeahntem Maße
steigern.
Die Kosten des geplanten Umbaus der beliebten Einrichtung am bisherigen
Standort würden gleichfalls enorme Summen verschlingen. Dieser sei
nämlich im städtischen Konzept in genauso weiten Dimensionen
angedacht.
So soll der Vogelgesangpark einbezogen, eine Brücke gebaut, ein
neues
Dickhäuterhaus errichtet, die meisten Tiergehege saniert werden.
Dr.
Kutschmann, u. a. Spezialist für Zootiergehege, weiß
außerdem
definitiv : Nahezu alle Gehege seien zu klein, es gebe verschärfte
Bedingungen für die artgerechte Tierhaltung. " Der Zoo wird auch
bei
Erweiterung am alten Standort in Schwierigkeiten geraten ",
erklärte
er. Kutschmann sieht erhebliche Probleme zum Beispiel für
Elefanten,
Nashörner, Antilopen, Giraffen etc. Der komplette Umzug würde
Jahre dauern, solange würden zwei Einrichtungen existieren.
Großer
Nachteil, sagen die Gegner. Noch schlimmer aber, so Kutschmann,
wäre
eine jahrelange Baustellenatmosphäre am alten Standort. Zugleich
stellten beide Fraktionschefs klar : Sie werden für die
Gründung einer gGmbH mit Umlandsbeteiligung stimmen. Auch in
Finanzfragen
für den Zoo werde man sich nicht etwa querlegen. Aber das
derzeitige
Entwicklungskonzept sei ihrer Meinung nicht zukunftsträchtig. Die
Umzugsvorschläge
müssen sorgfältig geprüft werden, fordern sie.
Cellesche
Zeitung - 14. Okt. 2006
Auerochse
und Urpferd sollen bei Wietze weiden
Ein Einblick in eine einige hundert Jahre zurückliegende Tierwelt
soll schon im kommenden Jahr im Naturschutzgebiet „Hornbosteler
Hutweide”
möglich sein. Das Land Niedersachsen will hier eine Urpferd-Rasse
und
eine Nachzüchtung des ausgestorbenen Auerochsen ganzjährig
halten.
Die Tiere sollen zunächst etwa 65 Hektar beweiden und dafür
sorgen,
dass wertvolle Biotope erhalten bleiben. Die Kosten des Tierkaufs und
des
Transports sowie des Zaunbaus werden mit rund 70000 Euro veranschlagt.
Diesen
Betrag zahlt das niedersächsische Umweltministerium. Die Kosten
für
den Bau eines Aussichtsturms beziffert das NLWKN in etwa genauso hoch
wie
die für sieben Infotafeln. Dafür wären jeweils rund
15000
Euro fällig. Zuschüsse „von 75 Prozent und mehr” seien aus
den
EU-Töpfen ELER oder EFRE zu erwarten, so Wolff. Für den
Eigenanteil der
Gemeinde könne man sich Kooperationspartner wie Umweltlotterien
oder Stiftungen denken.
ORF.at
-
14. Okt. 2006
Bären
soll es
in
neuem Gehege bärig gehen
Das Bärengehege im südsteirischen Berghausen soll
runderneuert
werden. Zwölf pelzige Vierbeiner, meist Tanzbären oder
Zirkusbären,
bekommen dort im Moment Asyl. Von Tierschützern wurde das Gehege
oft
kritisiert. Es ist offensichtlich, dass an den Bärengehegen der
Zahn
der Zeit genagt hat. 1980 fanden hier die ersten Bären Asyl.
Damals
waren es fünf, heute sind es zwölf. Johann Ruprechter rief
das
Bärengehege ins Leben - aus Leidenschaft, wie er sagt; er betreibt
es privat. Nun will ihn der Tierverein "Freunde der Tierecke"
unterstützen
und den Bären ein neues zu Hause geben, sagt Maggie Entenfellner.
"Es
wir jeder Bär ein großes Schwimmbecken bekommen, auch ein
bisschen mehr
Fläche. Und wir wollen es natürlich auch optisch ansprechend
machen, für Bären und Besucher..." Im Frühjahr soll mit
dem
Umbau begonnen werden. Die 300.000 Euro werden durch Spenden
finanziert,
auch durch Aufrufe über die "Kronen Zeitung", für die
Entenfellner
die Tierecke betreut.
Aktionen
Tages-Anzeiger Online - 13. Okt.
2006
Zürcher
Zoo startet Naturschutzkampagne
Der Zürcher Zoo hat heute die dritten Madagaskar-Tage
eröffnet.
Anlässlich der Eröffnung wurde eine internationale
Naturschutzkampagne
lanciert, die auf die ökologischen Schwierigkeiten von Madagaskar
aufmerksam
machen soll. Im Auftrag des Europäischen Verbands der Zoos und
Aquarien
hat der Zürcher Zoo die Leitung der Naturschutzkampagne
übernommen.
Ziel ist, die Besucher der teilnehmenden europäischen
Tiergärten
auf die ökologischen Probleme Madagaskars aufmerksam zu machen.
Dabei
sollen insgesamt 500’000 Euro für 20 Naturschutzprojekte gesammelt
werden.
drs.ch
-
13. Okt. 2006
3
Jahre Masoala Regenwald im Zoo Zürich
Zoodirektor Alex Rübel zieht eine positive Bilanz über die
Tier- und Pflanzenwelt in der Regenwaldhalle- Und der Zoo Zürich
spielt
eine Vorreiterrolle unter den europäischen Zoos beim
internationalen
Naturschutz. Ein Rundgang mit Zoodirektor Alex Rübel und ein
Bericht
zum Naturschutz.
Frankfurter
Neue Presse -
16. Okt. 2006
Wie
der Zoo über den Artenschutz aufklärt
Frankfurt. Cowboy-Stiefel aus Krokoleder, Geldbörsen aus
Schlangenhaut,
Ketten aus Bärenkrallen oder ein ausgestopfter Papagei: Abstruse
Souvenirs
und andere Exponate zeigt eine Ausstellung in den Faust-Vogelhallen im
Zoo.
Ergänzt wird sie durch Arbeiten der Diplom-Biologin Angela Mutti,
die
in den Asservatenkammern von Zoll und Regierungspräsidium
fotografieren
durfte. „Diese mahnenden und abschreckenden Beispiele sollen zum
Nachdenken
anregen“, sagt Angela Mutti. Hintergrund ist das Washingtoner
Artenschutzübereinkommen,
das in Deutschland vor 30 Jahren in Kraft trat. 50 Prozent aller
Artenschutz-Beschlagnahmungen
erfolgen auf dem Frankfurter Flughafen. „Schmerzen, Leiden und
Schädigungen
der Tiere werden in Kauf genommen. Ein erheblicher Prozentsatz der
Tiere
überlebt diese unsachgemäßen Transporte nicht.“ Auch
bei
Urlaubsreisen in die Ferne sei Vorsicht angeraten – nicht nur, wenn es
in
Vietnam auf den Märkten getrocknete Seepferdchen gibt oder in
Afrika
den Elfenbeinschmuck.
Westdeutsche
Zeitung - 15.
Okt. 2006
Die
Frackträger feiern ihren Abschied aus dem Zoo
Wuppertal. "Etwa 5000 Besucher haben über den schönsten und
originellsten Pinguin abgestimmt", sagt Pinguinale-Koordinator Andreas
Haeser-Kalthoff. "Mit so vielen hatten wir überhaupt nicht
gerechnet."
Nach dem riesigen
Erfolg der Pinguin-Parade am 19. August, als alle 200 Pinguine ihr
neues
Quartier im Zoo-Rondell und in der Arena bezogen haben, war eine
ähnliche
Beteiligung für das Abschlussfest und die Prämierung der
besten
drei Plastikkameraden zu erwarten. Am Sonntag wird das Ende der
Pinguinale 2006 mit einem großen Fest im Zoo gefeiert. Von 11 bis
17
Uhr gibt
es ein buntes Rahmenprogramm, zu dem auch eine Pinguin-Rallye
gehört.
Fragebögen mit 24 Aufgaben rund um die Pinguinfiguren
schärfen
ein letztes Mal den Blick für die bunten, künstlerisch
gestalteten
Vögel. Ab 15 Uhr stehen die Gewinner im Mittelpunkt: Zuerst werden
die
Sieger-Pinguine gekürt, dann unter den Abstimmungs-Teilnehmern
noch
Jahreskarten für den Zoo, Pinguin-Kalender und DVDs verlost. Dass
die
Pinguinale ein viel größerer Erfolg geworden ist als
ursprünglich
angenommen zeigt auch das Interesse, jetzt noch einen Pinguin-Rohling
zu erwerben. Bestellungen nimmt der Zooverein noch bis Ende des Jahres
entgegen.
Westdeutsche
Zeitung - 16.
Okt. 2006
Keiner
ist origineller als der bunte Spießer
Alles hat ein Ende, selbst die schönste Veranstaltung: An einem
bilderbuchartigen Herbsttag lud der Wuppertaler Zoo am Sonntag zur
Abschlussveranstaltung der Pinguinale und sowohl Zoofreunde als auch
eingefleischte Pinguinisten kamen reichlich: Die Zookasse verkaufte
8543 Eintrittskarten. "Mir wird der
Anblick der Pinguine fehlen", bekannte Zoodirektor Ulrich Schürer
ein
wenig wehmütig. Doch anstelle Tränen zu vergießen,
wurden
aus dem weiten Feld von 200 Exemplaren in drei Kategorien die
Herausragendsten
ausgewählt. Dazu hatten im Vorfeld mehr als 5000 Zoobesucher in
demokratischer
Wahl ihre Stimmen abgegeben. Die Zuschauer beklatschten die Gewinner
und
freuten sich über die exemplarisch schönen Tierchen. Wo und
wann
sie im Stadtbild wieder auftauchen, war derweil eine aufgeregt
diskutierte
Frage.
Leipzig info - 16. Okt 2006
Leipziger
Zoo veranstaltet spannendes Herbstferien-Programm
Die Tage werden wieder kürzer und vor allem merklich kühler,
aber von Winterschlaf ist im Leipziger Zoo noch nichts zu spüren!
Anpfiff
zum Ferienspektakel ist am 16. Oktober um 11 Uhr: An der langen Mal-
und
Bastelstraße auf dem Aquariumsvorplatz können sich den
ganzen
Tag kreative Geister ausprobieren und beweisen, dass sie das Zeug zu
großen
Künstlern haben. Wer in sich eher den Columbus spürt, sollte
dienstags
und donnerstags die aufregenden Ferientouren nicht verpassen. Doch was
wären
wilde Cowboys und furchtlose Cowgirls ohne Lagerfeuer? Daher werden
alle
wackeren Abenteurer am 27. Oktober zum großen Herbstfeuer
eingeladen.
Um die dunkle Nacht auszuleuchten werden zuvor tierische Laternen
gebastelt und im anschließenden traditionellen Lampionumzug
ausprobiert.
HNA.de - 12. Okt. 2006
Lichterfest
im Tierpark
Nach dem großen Erfolg im vergangenen findet auch in diesem Jahr
an zwei Wochenenden im Oktober wieder das nordische Lichterfest im
Tierpark
Sababurg statt. Am 14. und 15. sowie am 21. und 22. Oktober bietet der
Tierpark Sababurg ab 16 Uhr wieder ein interessantes Kinderprogramm mit
Bastelaktion, Laternenumzug und Kinderschminken.
Nachwuchs
20minuten
- 16. Okt. 2006
Löwenbaby
Getika ebenfalls gestorben
Schwarzes Wochenende für den Zürcher Zoo: Nachdem das
Löwen-Weibchen
Aipani bereits ein Junges tot geboren hatte, ist am Samstag auch sein
Geschwisterchen Getika gestorben. Die Mutter habe das Jungtier zwar
intensiv betreut, ihm aber keine Chance zum Trinken gegeben. Um
Aufschluss über die Todesursache zu bekommen, wird das Junge am
Institut für Veterinärpathologie
untersucht. Für den Zoo wäre das Überleben des
Löwenbabys
wichtig gewesen, da sein 17-jähriger Vater Bhagirath zum
Europäischen
Erhaltungszuchtprogramm gehöre und vermutlich das letzte Jungtier
gezeugt
habe. Der Zoo sei daher auf der Suche nach einem neuen Löwen.
Aargauer Zeitung - 14. Okt. 2006
Löwenbaby
im Zoo Zürich gestorben
Der am Donnerstag im Zürcher Zoo geborene Indische Löwe
Getika
ist gestorben. Der Zoo bedauert den Verlust sehr. Ein zweites Baby des
Löwen-Weibchens Aipani war bereits tot zur Welt gekommen. Aipani
habe
das Jungtier von Anfang an intensiv betreut, geleckt und herumgetragen.
Mit der Zeit zeigte es sich jedoch, dass Aipani ihr Junges wohl nicht
aus
den Augen liess, ihm aber auch keine Chance gab zu trinken. Obgleich
jegliche
Störungen von Aipani ferngehalten und ihr Verhalten nur über
eine Kamera beobachtet wurde, trug die erstgebärende Mutter ihr
Junges
ruhelos umher. Von erstgebärenden Löwenmüttern weiss man
gemäss dem
Zoo, dass sie ihre ersten Jungtiere oft nicht erfolgreich
aufziehen. Um die Überlebenschance des Jungtieres zu erhöhen,
wurde deshalb beschlossen, es von der Mutter zu trennen und von Hand
aufzuziehen.
Am Freitag habe Getika dann bei einem Tierpfleger gut getrunken. Am
Samstag
am späteren Morgen sei das Tier plötzlich matt erschienen und
gestorben, bevor der sofort hinzugerufene Tierarzt eintraf.
Aargauer
Zeitung - 13. Okt. 2006
Handaufzucht
des Löwenbabys im Zoo Zürich
Der vor einem Tag im Zürcher Zoo zur Welt gekommene Indische
Löwe
Getika ist von der Mutter getrennt worden und wird von Hand aufgezogen.
Damit soll die Überlebenschance des Jungtiers erhöht werden.
Zunächst
wollten die Zoo-Verantwortlichen eine natürliche Aufzucht durch
das
Löwen-Weibchen Aipani ermöglichen. Die erstgebärende
Mutter
hatte ihr Junges nicht aus den Augen gelassen und ruhelos
umhergetragen,
aber ihm keine Chance zum Trinken gegeben. Das Verhalten wurde nur
über
eine Kamera beobachtet, um jegliche Störungen von Aipani
fernzuhalten.
Am zweiten Tag wurde nun die Betreuung des Löwenbabys von
Tierpflegern
übernommen.
azonline -
12.
Okt. 2006
Freude
und Leid im Löwenhaus des Zoo Zürich
Aufregungen im Zürcher Zoo: Die Löwin Aipani hat am Morgen
zwei Junge geboren. Das eine kam tot zur Welt, beim andern ist der
Gesundheitszustand noch unklar. Bei Aipani handelt es sich um eine
Erstgebärende. Ziel
des Zoos sei es, möglichst eine natürliche Aufzucht des
lebend
geborenen Löwenbabys durch die Mutter zu ermöglichen. Deshalb
benötige Aipani in ihrer Wurfbox absolute Ruhe. Auch die
Tierpfleger
müssten sich zurückhalten. Dem Publikum könnten Jungtier
und
Mutter noch nicht präsentiert werden.
Bereits vor zwei Tagen sorgte Löwin Joy ebenfalls für
Aufregung
im Löwenhaus. Sie entdeckte eine erfolgreiche Jagdmethode für
Alexandersittiche. Joy schüttelte die Bäume, in denen sich
Sittiche
aufhielten, so stark, dass diese auf den Boden fielen. Dort jagte sie
Joy
und hatte innert kürzester Zeit drei Vögel getötet und
gefressen.
Deshalb brach der Zoo die Gemeinschaftshaltung - die sogenannte
Vergesellschaftung - der Alexandersittiche mit den Löwen sofort
ab.
Blick - 12. Okt. 2006
Königin des Schleckens
Im Tierpark Hagenbeck in Hamburg gibt es seit dem 13. August fünf
knuddelige Wollknäuel zu bewundern – der erste
Löwen-Nachwuchs
seit elf Jahren. Bei ihrer Geburt war das Quintett 1,5 Kilo schwer,
blind
und noch kleiner als eine Hauskatze. Nun sind Tawanga, Nibalo, Naju,
Nawiri
und Nelson schon kräftig gewachsen und können ihre Umwelt
farbig
erkennen. Was die fünf Löwenkinder natürlich zu
neugierigen
Touren durchs Gehege antreibt. Noch nicht ganz so rosig geht es dem
Löwennachwuchs
im Zürcher Zoo. Die Löwin Aipani brachte heute zwei Junge zur
Welt, wovon eines tot war. Und noch ist unklar, wie es dem zweiten Baby
geht.
Die Welt
- 12.
Okt.
2006
Löwenbabys
wagen den ersten Schritt in die Freiheit
Zwei Monate nach der Geburt von fünf Löwenbabys im Hamburger
Tierpark Hagenbeck können Besucher den Löwennachwuchs jetzt
auch
im Freien beobachten. Am Donnerstag durften die Junglöwen erstmals
ins Außengehege. Neugierig erkundeten das Löwenmädchen
Tawanga
und ihre vier Brüder Nibalo, Naju, Nelson und Nawiri das
ungewohnte
Gelände. Zur Sicherheit hatte der Tierpark einen Zaun vor dem
Graben
der Löwenschlucht aufgebaut. Die ersten Löwenbabys bei
Hagenbeck
seit elf Jahren entwickeln sich nach Angaben des Zoos prächtig
sollen
von nun regelmäßig ins Freie.
Die Stadt wird sich an den von Hagenbeck vorgesehenen Investitionen in
Höhe von rund vier Millionen Euro mit einem Volumen von 1,5
Millionen
Euro beteiligen.
Neue
Presse
- 17. Okt. 2006
Giraffenbaby noch auf Wackelbeinen
Der Zoo Hannover hat am Dienstag sein neugeborenes Giraffenbaby
präsentiert. Der 1,70 Meter lange, eine Woche alte Nachwuchs steht
noch
auf wackeligen Beinen, hat aber bereits die typischen großen
dunklen
Augen und schwarzen Haarbüschel auf dem Kopf. Besonders stolz auf
die
noch namenlose Tochter ist nach Angaben des Zoos ihre Mutter „Luna”.
Deren letztes Baby war kurz nach der Geburt gestorben.
Hannoversche
Allgemeine
Zeitung - 17. Okt. 2006
Aus
der Perspektive eines Zweibeiners betrachtet ist das Kleine, das jetzt
im Zoo geboren wurde, schon ganz schön groß:
Stolze 1,70 Meter misst das Giraffenbaby, das der Zoo Hannover jetzt
präsentierte. 1,70 Meter ist in seinen Kreisen allerdings nichts
Unübliches. Gestern
machte die große Kleine mit ihrer Mutter Luna den ersten Ausflug
nach
draußen. Begleitet wurden Mutter und Tochter bei ihrem Ausflug
vom
Rest der Giraffenfamilie, und da war natürlich auch der stolze
Vater
Schorse mit von der Partie.
20minuten
- 11.
Okt. 2006
Tierischer
Kindersegen im Zolli bei Javaneraffen und Erdmännchen
In der Felsenanlage des Zolli tummeln sich 58 Javaneraffen. Die vier
jüngsten kamen während der letzten zwei Monate zur Welt, wie
Zoo-Tierarzt Christian Wenker gestern erklärte. Die vor zehn
Jahren
gestartete Familienplanung bei den Javaneraffen bewährt sich laut
Wenker:
Einige Weibchen bekamen Hormonpräparate – mit dem Resultat, dass
die
Gruppe nun um die Hälfte auf die gewünschte Grösse von
rund
60 Tieren geschrumpft ist. Nachwuchs gab es auch bei den
Erdmännchen.
Die vier Jungen haben vor rund sechs Wochen erstmals den Bau verlassen
und lernen nun, wie man Insekten und Kriechtiere fängt.
20min.ch - 12. Okt. 2006
Mini-Huftier im Tierpark geboren
«Dem jungen Kleinkantschil geht es gut», versichert
Tierpfleger
Hans Triet vom Dählhölzli. «Es ist aber noch sehr scheu
und versteckt sich im Unterholz, wo es von der Mutter regelmässig
gesäugt wird.» Seit 1988 werden die Huftiere im Berner
Tierpark
erfolgreich gezüchtet.
ORF.at
-
14. Okt. 2006
Pinselohrschweine
erobern Besucherherzen
In der wärmenden Herbstsonne und unter den fürsorglichen
Blicken
der Eltern Anton und Clara unternehmen die vier jungen
Pinselohrschweine
des Zoos in Hellbrunn ihre ersten Schritte in der Natur. Am 2. Oktober
hat
Pinselohrschwein Clara im Afrika-Bereich des Zoos das Quartett
Frischlinge
zur Welt gebracht.
Mitteldeutsche
Zeitung - 12. Okt. 2006
Vor
Kochtopf geretteter Malaienbär sorgt für Nachwuchs
Ein von Tierschützern vor dem Kochtopf in Kambodscha geretteter
seltener Malaienbär hat in einem Zoo in Neuseeland für
Nachwuchs
gesorgt. Das Bärenbaby kam vor drei Wochen zur Welt, berichtete
der
Zoodirektor in der Hauptstadt Wellington am Donnerstag.
«Malaienbär-Junge
sind sehr anfällig und äußerst schwer zu
züchten»,
sagte Mauritz Basson. «Wir sind vorsichtig optimistisch, dass
dieses
überlebt.» «Sean» war von Tierfreunden in einem
Restaurant
in Kambodscha gefunden und nach Neuseeland gebracht worden.
oe24.at - 18. Okt. 2006
Zuwachs
im Zoo Zwei neue Giraffen in Schönbrunn
Seit 7. Oktober gibt es im Wiener Tiergarten Schönbrunn zwei neue
Giraffen zu bestaunen. Bei den Langhälsen - Mutter Karla und
Tochter
Rita - handelt es sich um Rothschild-Giraffen - die größte
afrikanische
Unterart.
Im Rahmen des Zuchtprogramms der Europäischen Zoos wurden die
beiden
aus einem tschechischen Tiergarten nach Wien gebracht. Mit dem
ebenfalls
in Schönbrunn lebenden Rothschild-Männchen Kimba hatten die
beiden
Damen von Anfang an kein Problem, berichtete Zoologin Regina
Pfister-Müller.
Das bisher in Schönbrunn untergebrachte Giraffenweibchen - eine
Kreuzung
- wurde in einen ungarischen Zoo gebracht.
Kölnische
Rundschau
- 15. Okt. 2006
Hauptsache,
die Barthaare sind frei
Ultraschall wie etwa die Delphine können Seehunde zur Orientierung
unter Wasser nicht nutzen - sie besitzen ein entsprechendes Sinnesorgan
überhaupt nicht. Wie aber finden Seehunde dann beispielsweise ihre
Nahrung auch im trüben Wasser oder im Dunkeln? Insgesamt
zwölf
Wissenschaftler von der Ruhr-Universität Bochum gehen seit sieben
Jahren
diesem und anderen sensorischen und kognitiven Phänomenen bei den
Seehunden
systematisch nach, und Projektleiter Dr. Guido Dehnhardt hofft, dass er
die experimentelle Forschung noch lange fortführen kann. Im
Experiment,
das im Kölner Zoo in der früheren Eisbärenanlage vor den
Augen
aller Besucher abläuft, werden übrigens die Bewegungsspuren
im Wasser
durch Modell-U-Boote erzeugt. „So ist ja auch wichtig zu wissen, wer
sich
da durchs Wasser bewegt hat“, erläutert Dehnhardt das Projekt,
für
das der Zoo lediglich das Wasserbecken zur Verfügung stellt und
das
von der konzernunabhängigen VW-Stiftung finanziert wird. Die neun
Tiere
gehören beispielsweise dem Projektleiter selbst. Ganz anderen
Ansätzen
gehen die Forscher etwa im „Planetarium“ nach, das die Seehunde
besonders
lieben. Dort geht es darum, wie sich die beliebten Tiere
großräumig
auf See orientieren. Man weiß etwa, dass sich die kurzsichtigen
Seehunde
nur nach markanten Stellen am Himmel richten.
Kölner
Wochenspiegel -
17. Okt. 2006
Bevor
der Zoo die Türe öffnet heißt es "Mahlzeit"
Köln. Morgens früh um sieben dreht sich im Zoo alles um das
Futter.
Daher herrscht vor allem im Futterhof Hochbetrieb. Dort werden in einer
Woche
allein fünf Tonnen Obst und Gemüse bewegt.
Westdeutsche
Zeitung - 13.
Okt. 2006
Klaus
Reymer - der Kumpel der Orangs
Krefeld. Tierpfleger Klaus Reymer kennt die Menschenaffen wie kein
anderer.
Seit 36 Jahren arbeitet er imZoo. "Mit vier Orangs haben wir damals
angefangen", erinnert er sich. "Die vier waren alle sehr nett und
umgänglich. Wir
konnten sogar mit ihnen im Park spazieren gehen und waren für die
Orangs
wie Kumpel." An ein Erlebnis erinnert sich Reymer besonders gerne:
"1979
wurde bei uns Tondi geboren. Er ist der erste Menschenaffe, der im
Krefelder
Zoo geboren wurde." Massa und die Weibchen Boma und Tumba waren 1979
die
ersten Gorillas im Krefelder Zoo. "Sie waren alle drei beschlagnahmte
Gorillas",
erzählt Reymer. "Aus den drei Tieren heraus ist dann die
Gorilla-Familie
von heute entstanden." Heute sind Massa, Boma und Tumba bereits
mehrfache
Großeltern. Sechs Tiere umfasst die Krefelder Gorilla-Familie
heute.
Mitteldeutsche
Zeitung -
17. Okt. 2006
Rote
Pandas aus Görlitz in der ganzen Welt unterwegs
Mei Li und Ma Rek sind meist im Dunklen aktiv, tummeln sich gern in
einer alten Eibe und verspeisen am liebsten Bambus. Diese Delikatesse
wird den beiden
Kleinen Pandas im Görlitzer Tierpark sogar zwei Mal am Tag
vorgesetzt.
Ihre Artgenossen in der eigentlichen Heimat, der Himalaja-Region in
Zentralasien, kommen bei weitem nicht so einfach zu einer Mahlzeit.
Längst zählt
der Rote Panda weltweit zu den stark gefährdeten Arten. 16 Zoos
und
Tierparks im deutschsprachigen Raum halten bereits Katzenbären und
leisten
damit ihren Beitrag zur Erhaltung der Art, etwa in Berlin, Heidelberg,
Salzburg
und Zürich. In Görlitz leben seit 1997 Katzenbären. In
Görlitz
geborene Pandas leben heute in Dortmund, im spanischen Malaga und in
Aachen.
Unterdessen wartet der Leipziger Zoo weiter auf eine Partnerin für
sein
Panda-Männchen. Ein 2005 in Görlitz geborenes Weibchen war
eigentlich
für ihn bestimmt. Es starb allerdings. 2006 blieb der Nachwuchs
bei
den ostsächsischen Katzenbären aus. Der zehnjährige Ma
Rek
verspürte offenbar keine rechte Paarungslust, weil er sich gerade
in
der entscheidenden Phase mit fünf vereiterten Zähnen
herumplagte.
Doch er und die fast gleichaltrige Mei Li sind noch im besten Alter, um
im
kommenden Jahr erneut Eltern zu werden.
MVregio -
12.
Okt. 2006
Gewichtige
Patenschaft mit Elefantendame
Die afrikanische Elefanten-Dame Sara ist seit 1998 das Patentier der
Stadtwerke Rostock AG, Hauptpartner des Zoos im Bündnis für
Natur-
und Artenschutz. Jetzt wurde die Tierpatenschaft um weitere drei Jahre
verlängert. Die Stadtwerke werden ihr Patentier jährlich mit
10.000 Euro unterstützen. Doch nicht nur als Tierpate für
Sara
unterstützen die Rostocker Stadtwerke den Zoo, sondern auch als
Hauptpartner
im Bündnis für Natur- und Artenschutz. Diesem Bündnis
gehören
vier starke regionale Unternehmen an - neben der Stadtwerke Rostock AG
auch die OstseeSparkasse Rostock, Lotto - Toto Mecklenburg-Vorpommern
und
die Hafen-Entwicklungsgesellschaft. Sie tragen mit dazu bei, dass sich
der
Zoo natur- und erlebnisnah für seine Besucher, artgerecht und
zeitgemäß
in der Tierhaltung immer weiter entwickeln kann.
T-Online -
16. Okt. 2006
Einzigartiges
Tierprojekt Der mit dem Wolf singt
Der Mond scheint hell, als die Wölfe zu singen beginnen. Erst
zögerlich
und dann immer lauter dringen die Laute durch die kühle Nacht. Das
Rudel
ist die Attraktion im lippschen Tierpark Kalletal bei Bielefeld.
Tierparkleiter Dirk Neumann ist es gelungen, die scheuen Tiere zu
trainieren. Besucher können zusehen, wie die fünf Wölfe
in einer
kleinen Manege Kunststücke
vorführen und gemeinsam mit Neumann am späten Abend heulen.
Beeindruckend
ist aber vor allem das innige Verhältnis, das zwischen ihnen und
dem
57 Jahre alten Wolfstrainer herrscht. "Wir sind eine Lerngemeinschaft",
sagt
Neumann. "Über die Jahre haben wir gelernt, miteinander zu
kommunizieren,
die Wölfe verstehen meine Sprache und ich die ihre.
Unterstützt
durch Mimik und Gestik verständigen wir uns so sehr gut." Dennoch
beurteilt
Neumann die Aussiedlung von Wölfen skeptisch. Der Wolf sei ein
ängstliches
Tier, bestätigt der Münsteraner Zoodirektor Jörg Adler.
Im
5000 Quadratmeter großen Wolfsgehege in Kalletal warten die Tiere
derweil
ungeduldig auf ihre Fütterung, laufen aufgeregt vor dem Zaun hin
und
her. Auf die Frage, welche Rolle er selber in dem Rudel spiele, kommt
eine
erstaunliche Antwort. "Ich selbst bin für das Rudel nicht wichtig
und
habe keine tragende Funktion. Ich bin einfach nur ihr Freund und
Kumpel, der
ihr Vertrauen über die Jahre gewonnen hat", sagt Neumann.
Hamburger
Abendblatt - 13.
Okt. 2006
Im
Wildpark knutscht der Elch
Der Elch wurde von der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild zum "Tier des
Jahres 2007" ernannt. Im Vahrendorfer Wildpark Schwarze Berge wurden im
Oktober vor sechs Jahren die ersten dieser größten
Hirschtiere
heimisch. Seitdem bestaunen die Besucher die Tiere in den naturnahen
Gehegen
und lassen sich immer wieder von ihrer scheinbar ruhigen und
gemächlichen
Art faszinieren. Im nächsten Jahr stehen die Chancen gut, dass
sich
die Kinderstube im Wildpark Schwarze Berge vergrößert. Die
Elchkuh
Lina, die noch nicht lange in der Herde ist, hatte den Bullen
Hermann-Tietjen
während der Brunftzeit im September zur Seite.
Hamburger
Abendblatt -
17. Okt. 2006
Notoperation
rettet Milan-Weibchen
Neuester Patient in der Auffangstation für verletzte
Greifvögel
im Wildpark Lüneburger Heide ist ein von Menschen übel
zugerichtetes
Rotmilan-Weibchen. Spaziergänger hatten das schwer verletzte Tier
am
Wochenende gefunden. Schrotkugeln hatten den rechten Flügel
durchlöchert.
In einer Notoperation musste ein Tierarzt ein Drittel des Flügels
amputieren.
Die Folge: Der Rotmilan ist flugunfähig und kann nicht wieder
ausgewildert
werden. Das Rotmilan-Weibchen soll als Zuchttier für Nachwuchs
sorgen,
der dann wiederum ausgewildert werden kann. Das ist eine Idee von
Christian
Erdmann von der Wildtierhilfe Lüneburger Heide in Soltau. Er hat
auch
schon ein passendes Männchen gefunden.
Echo-online -
17. Okt. 2006
Wildpark
braucht spendable Freunde
Im Erbacher Brudergrund mit seinem Wildpark hat sich in den vergangenen
Jahren einiges zum Positiven gewendet. Es gibt allerdings auch nach den
Eingriffen
der Stadt viel zu tun, um das Naherholungsgebiet angenehm zu gestalten
und
langfristig zu sichern. An einigen der hölzernen
Schutzhütten,
Geländer und Zaunabschnitte nagt der Zahn der Zeit. Um
überall
einzugreifen, wo es notwendig wäre, fehlen der Stadt Geld und
Personal.
Da der Wildpark weiter frei zugänglich ist, geht eigentlich nur
durch
Futterkäufe und Spenden Geld ein, das aber immer spärlicher
fließt.
Bisher nur schwer finden lassen sich Sponsoren, die das für die
gesamte
Region wichtige Ausflugsziel erhalten helfen. Das Streben nach
Eröffnung
eines Kiosks ist vorerst an den gesetzlichen und technischen
Voraussetzungen
gescheitert.
Lampertheimer
Zeitung -
16. Okt. 2006
Winterruhe
für Tiere und Besucher
Lampertheim. Zum letzten Mal in diesem Jahr war der AZ Vogelpark
Anziehungspunkt für Groß und Klein. Mit dem gestrigen
Oktoberfest
verabschiedeten
sich die Mitglieder für dieses Jahr von ihren Gästen. Ab
heute
sind die Türen des Parks geschlossen. Zumindest für die
Besucher.
Für die Aktiven heißt das vor allem viel Arbeit: Tropische
und
subtropische Tiere, wie beispielsweise Papageien und Sittiche werden
ins
Tropenhaus umquartiert. Außerdem wird die Winterpause dafür
genutzt,
die Anlage zu restaurieren und zu renovieren, die Volieren zu warten.
Westdeutsche
Allgemeine Zeitung - 15. Okt. 2006
Futter
für den Winter
200 Kinder sammelten Eicheln und Kastanien für das Wildgehege im
Grutholz. Alle bekamen eine Urkunde und einen Stoffhirschen. Die, die
am
meisten gesammelt hatten, erhielten sogar eine originelle Trophäe:
einen Hirschen aus Holz mit der Aufschrift "Erfolgreichster
Futtersammler
2006".
ORF.at -
12.
Okt. 2006
Verschwundene
Äffchen
wieder gefunden
Zwei von den drei vor wenigen Tagen aus dem Welser Tiergarten
verschwundenen Katta-Äffchen sind wieder da. Eines der Jungtiere
hat
den Ausflug
nicht überlebt. Die sechsjährige Katta-Äffin Jasmin und
ihre
beiden ein Monate alten Babys waren seit Sonntagabend wie vom Erdboden
verschluckt.
Beim Zoo ging man davon aus, dass die Lemuren erschreckt worden waren,
aber
auch ein Diebstahl wurde nicht ausgeschlossen. In unmittelbarer
Nähe
des Tiergartens Mittwochnachmittag entdeckte schließlich ein Mann
Jasmin in unmittelbarer Nähe des Tiergartens. Er lief der
Affendame
nach, die in ein Gebäude flüchtete. Ihr Verfolger schloss die
Tür und verständigte Mitarbeiter des Zoos.
APA OTS - 16. Okt. 2006
Forscherexpress
zu Gast im Tierpark Herberstein
Forschung einmal ganz anders wurde am Wochenende im Tierpark
Herberstein betrieben: Thomas Brezina und Kati Bellowitsch brausten mit
dem Forscherexpress durch den Tierpark und suchten nach Antworten auf
zahlreiche Fragen rund
um Herbersteins Tierwelt! "Die Antworten werden in der Sendung
"Forscherexpress" im Frühjahr 2007 gegeben.
20minuten - 12. Okt. 2006
Zürich:
Löwin frass Zoo-Vögel
Dass man gewisse Tierarten nicht miteinander ins gleiche Gehege stecken
sollte, wissen nun auch die Verantwortlichen des Zürcher Zoos.
Dies,
nachdem eine Löwin drei Sittiche frass. Der Zürcher Zoo gab
heute
bekannt, dass die restlichen Alexandersittiche aus dem Löwengehege
entfernt werden mussten. Die Löwin Joy hatte sie als Futterquelle
entdeckt.
Frankfurter Rundschau - 11. Okt. 2006
Vogelzug
bringt Sorge vor H5N1 mit
Kommt mit dem herbstlichen Zug der Enten, Gänse und Schwäne
die Vogelgrippe zurück? Nach der Aufregung im Frühjahr halten
sich die Experten mit voreiligen Warnungen derzeit zurück, mahnen
aber zu erhöhter "Wachsamkeit". Weltweit breitet sich das
tödliche
H5N1-Virus derweil weiter aus, hat seinen Vormarsch nach Erkenntnissen
der Welternährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO jedoch
erheblich
verlangsamt: Das Netz aus Kontrollen, Sicherheitsvorkehrungen und
reduziertem
wie überwachtem Handel mit Geflügel und Vögeln scheint
zu greifen. Bis
Anfang Oktober starben 148 von 252 infizierten Menschen an
der Vogelgrippe, die meisten Todesfälle meldet die
Weltgesundheitsorganisation WHO aus Vietnam (42 Tote) und Indonesien
(52). Opfer der Seuche aber sind massenhaft Wildvögel und
natürlich
Geflügel: Inzwischen
starben 220 Millionen Vögel, etliche in der freien Natur, Massen
aber
auch bei Keulungen. In Deutschland wurde bisher an 337 Wildvögeln
H5N1 nachgewiesen, aber nur in einem Nutztierbestand in Sachsen brach
die
Geflügelpest tatsächlich auch aus: 16 000 Puten, Gänse
und
Hühner wurden im April gekeult.
mzbern.ch - 12. Okt. 2006
Vögel
am Wasser müssen drinnen überwintern
«Rein in den Stall» heisst es vom 15. Oktober bis am 30.
April 2007 für zahlreiche Vögel in der Schweiz. Im Kanton
Zürich
sind im Rahmen der Vogelgrippe-Prävention rund 450 Betriebe von
der
Geflügelstallpflicht betroffen. Bisher seien rund zehn
Ausnahmebewilligungen
für Betriebe, die in einer betroffenen Zone liegen, erteilt
worden.
Keine Ausnahmebewilligung musste der Zoo Zürich für seine
geflügelten
und gefiederten Zweibeiner einreichen. «Der Zoo liegt nicht in
einer
Gefahrenzone», sagte Vogel weiter.
Öko
Test - 17. Okt. 2006
Vogelgrippe
wird wieder zum Thema
Das Vogelgrippe-Virus beschäftigt mit Beginn von Herbst und Winter
wieder mehr und mehr die Experten. Grund sind die niedrigeren
Temperaturen,
bei denen das Virus länger ansteckungsfähig bleibt. Zudem
habe
Deutschland in diesem Winter eine andere Ausgangssituation als vor
einem
Jahr, heißt es aus dem Friederich-Löffler-Institut. Damals
sei
das Virus erst nach Deutschland eingeschleppt worden, diesmal befinde
sich
der Erreger bereits im Land. Das habe der Vogelgrippe-Fall eines
Schwans
aus dem Dresdner Zoo im August gezeigt. Ansonsten gilt bis Ende
Februar: Hühner
und ihre Artgenossen müssen nur in gefährdeten Regionen im
Stall
bleiben. Also in Gebieten mit hoher Geflügeldichte, an Seen und in
Feuchtgebieten
oder Regionen, in denen infizierte Tiere entdeckt worden sind.
Yahoo!
Nachrichten -
18. Okt. 2006
Krontaube,
Erdferkel und Soldatenfisch entdecken
Auf Abenteuerpfaden können Besucher den tropischen Regenwald im
Burgers´
Zoo in Arnheim erkunden. Fünf naturgetreu nachempfundene
Lebensräume
wurden seit 1913 im Burgers´ Komplex erschaffen. Inmitten der
Niederlande
finden sich somit Tropischer Regenwald, Mexikanische Wüste,
Afrikanische
Savanne, Mangrove und Ozean wieder.
Volksstimme - 19.
Okt 2006
Wildpark
Christianental wirbt um Tierpatenschaften
Wernigerode.
Das Team vom Wildpark Christianental will jetzt gezielt um Paten
für
seine
tierischen Bewohner werben. Zu einem Waschbären hat sich bereits
ein
Gönner
gefunden.
uniprotokolle
-
12. Okt. 2006
Von Artenschutz bis Zellforschung. Tiermediziner
erfüllen ein breites Spektrum an öffentlichen Aufgaben - eine
Konferenz
Mit der Rolle der Veterinärmedizin in Forschung und Gesellschaft
befasst sich eine Konferenz der Deutschen Veterinärmedizinischen
Gesellschaft
und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, die am 13. und
14. Oktober in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
stattfindet. Sie wird in enger Zusammenarbeit mit dem Fachbereich
Veterinärmedizinischen der Freien Universität Berlin
ausgerichtet. Ob
BSE, Schweinepest oder
Vogelgrippe: In den letzten Jahren ist die Öffentlichkeit immer
wieder
mit Infektionskrankheiten von Tieren konfrontiert worden, die auch
Haustiere
oder sogar die Gesundheit des Menschen bedrohen. Ganz zu schweigen von
den
erheblichen wirtschaftlichen Verlusten, die durch solche Krankheiten
entstehen.
"Wir wollen das breite Betätigungsfeld der Veterinärmedizin
bekannt
machen und die Vernetzung des Gebietes mit angrenzenden Fächern
darstellen",
umreißt Martens das Ziel der Tagung.
Nachrichten.ch -
18. Okt. 2006
Kamele
in
Peru dahingerafft
Lima. Eine kleine Kamelherde, die der König von Marokko vor zwei
Jahren
einem Tierpark in Peru vermacht hatte, ist durch eine mysteriöse
Krankheit
fast vollständig ausgelöscht worden. Wie die marokkanische
Botschaft
in Lima mitteilte, starben acht von zehn Kamelen innerhalb weniger
Tage.
Nachdem die Tierärzte im Campo Ferial de Ica im Süden Perus
kein
Gegenmittel fanden, sollte ein marokkanischer Spezialist eingeflogen
werden.
Diese sollten die verbleibende Kamelkuh und das Fohlen
«Estrellita»
retten, das in Peru geboren wurde. Eine Autopsie der verendeten Kamele
ergab,
dass sie eine Art Lungenentzündung hatten. Möglicherweise
hatten
sie Luzerne gefressen, die sie nicht vertrugen. Auch eine Vergiftung
wurde
nicht ausgeschlossen.
St. Galler
Tagblatt -
17. Okt. 2006
Einen
Lebenstraum verwirklicht
Der 43-jährige Martin Zoller lebt abwechslungsweise sechs Monate
in
Rüthi und sechs Monate in Zambales. Im Rheintal arbeitet er als
Schlosser,
auf den Philippinen betreibt er mit Frau und Kindern einen Park mit
exotischen
Tieren und Pflanzen. Als Martin Zoller als 20-Jähriger zum ersten
Mal
in Zambales in den Ferien war, wusste er schnell: «Hier
möchte
ich bleiben und etwas Sinnvolles aufbauen.» Und so begann er
seinen
Lebenstraum schrittweise umzusetzen. Zusammen mit seiner
philippinischen
Frau Juvy kaufte er Land und baute eine Limetten-, Bananen- und
Mangoplantage
auf. Später begann er zudem mit seltenen Orchideensorten zu
handeln,
die er selber züchtet und an Liebhaber und Züchter verkauft.
Mit
den Jahren kamen zur Fruchtplantage und zur Orchideenzucht ein Garten
mit
botanisch wertvollen Pflanzen hinzu sowie ein Park für bedrohte
exotische
Tiere. «Nach vielen Gesuchen, Anstrengungen und Bestrebungen habe
ich
endlich die staatliche Bewilligung erhalten. Das heisst, meine
Botolan-Wildlife-Farm
wird als Artenschutz- und Auswilderungspark anerkannt. Das hat viel
Geduld
und Nerven gekostet und stimmt mich deshalb sehr froh»,
erzählt
der 43-Jährige. Derzeit beherbergt der Park 79 Wildtiere, darunter
Brillenkaimane,
Graseulen, rare Kronentauben, Salzwasserschildkröten, Strausse und
sogar
einen sibirischen Tiger. Zoller verschweigt aber auch nicht, dass sein
Projekt
von den Besucherzahlen und vom Tourismus allein nicht immer existieren
kann.
Damit er die einkommensschwachen Monate
«überbrücken»
kann, arbeitet Zoller stets einige Monate im Jahr als Schlosser in
Rüthi.
Morgenwelt
- 16.
Okt. 2006
Pandas
sehen bunt
Auch wenn sie selbst nur schwarz-weiß gefärbt sind, sehen
Pandabären
die Welt bunt. Das haben eine amerikanische Forscherin und ihre
Kollegen
nachweisen können. Die Tiere sind demnach sehr wohl in der Lage,
Farben
von Grautönen zu unterscheiden. “Diese Fähigkeit und die
damit
einhergehende Sehschärfe könnten den Pandas bei der
Nahrungssuche
helfen”, erklärt Angela Kelling vom Georgia Institute of
Technology.
Bislang sei man meist davon ausgegangen, dass Bären dank ihres
feinen
Riech- und Hörsinnes keinen besonders ausgeprägten Sehsinn
benötigten,
so Kelling weiter. Um diese Hypothese zu testen, führte die
Verhaltensforscherin
Experimente mit den Riesenpandas Lun Lun und Yang Yang im Zoo von
Atlanta
durch.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische
Meldungen
Dierennieuws
–
11. Oktober 2006
Krijg de Kriebels in Zoo Parc Overloon!
Kribbeln im Zoo Parc Overloon
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200610/nw47859.htm
Der Zoo Overloon bietet seinen jungen Besuchern eine neue Zoo-Rallye zu
Spinnen und andere Krabbeltieren. Warum spinnt die Spinne ein Netz?
Warum sind Mistkäfer so wichtig? Diese und weitere Fragen gilt es
zu
entdecken und zu beantworten.
Dieses und andere Angebote bietet der Zoo seinen Gästen in den
Herbstferien vom 14. bis zum 22. Oktober.
HLN.be – 6. Oktober 2006
Babyboom bij flamingo's in Planckendael
Babyboom bei den Flamingos in Planckendael
http://www.hln.be/hlns/cache/det/art_270952.html
Vier Paare der Chileflamingos des Dierenpark Planckendael sorgten
für
insgesamt fünf Eier, aus denen nach und nach Küken
schlüpfen. Insgesamt
leben in dem belgischen Zoo 48 Chileflamingos.
HLN.be – 5. Oktober 2006
Overleden giraf van Beekse Bergen wordt opgezet
Verstorbene Giraffe aus Beekse Bergen wird ausgestopft
http://www.hln.be/hlns/cache/det/art_270385.html
Die verstorbene Rothschildgiraffe Karin wird für ein japanisches
Naturkundemuseum ausgestopft. Das gut 20jährige Tier war am 2.
Oktober
eingeschläfert worden, da es starke Gelenkprobleme hatte und schon
längere Zeit Schmerzmittel erhalten musste. Im japanischen Museum
wird
sie neben einer zweiten Giraffe ausgestellt, welche aus dem Zoo
Amersfoort stammt.
Dierennieuws – 5. Oktober 2006
Herfst in Dierenrijk Europa
Herbst in Dierenrijk Europa
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200610/nw47634.htm
In den Herbstferien organisiert Dierenrijk Europa zwischen dem 14. und
22. Oktober verschiedene besondere Aktivitäten. So sind neben
besonderen Fütterungs-Vorführungen auch Blicke hinter die
Kulissen
möglich.
Emmen.nu – 4. Oktober 2006
Herfstvakantie naar Dierenpark Emmen
Herbstferien im Dierenpark Emmen
http://www.emmen.nu/index.php?option=com_content&task=view&id=9490&Itemid=2
Die Tiere des herbstlichen Emmener Zoo bereiten sich langsam auf den
Winter vor. Junge Besucher des Zoos können sich unterdessen als
Kürbisschnitzer beweisen oder sich sportlich mit den Tieren messen.
De Stentor – 4. Oktober 2006
Walrussen smullen van heuse vis-taart
Walrosse genießen Fischtorte
http://www.destentor.nl/veluwewest/article707785.ece
Zur Feier des Welttiertages am 4. Oktober erhielten die Walrosse des
Dolfinarium Harderwijk eine besondere Überraschung: eine Torte aus
diversen Fischsorten.
Dierennieuws – 4. Oktober 2006
Pinguïns trotseren golfslagbad in DierenPark Amersfoort
Pinguine gewöhnen sich an Wellenbad in Amersfoort
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200610/nw47584.htm
Die Brillenpinguine des DierenPark Amersfoort haben nach etwa einem
Jahr Eingewöhnung und Futtertraining ihr Wellenbad gut angenommen.
Die
Vögel hatten ihr Becken, welches im Sommer 2005 eröffnet
wurde,
zunächst nicht nutzen wollen. Die Pfleger fütterten folglich
fortan im
Wasser stehend, wodurch die Pinguine binnen zweier Wochen kein Problem
mehr mit dem neuen Becken hatten.
Nederlands Dagblad – 3. Oktober 2006
Leger helpt dieren
Armee hilft Tieren
http://www.nd.nl/Document.aspx?document=nd_artikel&id=79202
Eine Einheit der Niederländischen Armee engagiert sich an einem
Tag im
Jahr im Ouwehands Dierenpark Rhenen. Unter anderem, weil sie einen
Tiger in ihrem Kompanie-Logo tragen, fühlen sie sich dem Tierpark
besonders verbunden. In diesem Jahr werden bei den Bären die
Teiche und
Scheiben gereinigt, bei den Löwen Bäume gepflanzt. Die Affen
erhalten
neue Klettergeräte und im Zoo-Theater wird die Bestuhlung
restauriert.
Apenheul – 10. Oktober 2006
Brullen of vechten - hoe gebruik jij je energie?
Brüllen oder kämpfen – wie gebrauchst Du Deine
Energie?
In den Herbstferien (14.-29.10.) finden in Apenheul
verschiedene Aktivitäten unter dem Motto „Gebrauche Deine Energie“
statt. Klettern, hangeln, brüllen, ärgern – ein Affenleben
frisst
Energie! Wie kommen die Affen an diese Energie? Und wie gehen wir mit
unserer Energie um? Was fressen verschiedene Affen? Was enthalten die
verschiedenen Futtersorten? Warum sind Bananen schlecht für Affen?
NVD Zoos – 9. Oktober 2006
Nieuwe directeur Nederlandse Vereniging van Dierentuinen
Neuer Direktor der Niederländischen Zoo-Vereinigung
Ab dem 13. November fungiert Marielle van Aggelen als
Direktorin der Niederländischen Zoo-Vereinigung. Sie tritt damit
die
Nachfolge von Pim de Wit, welcher der NVD als Berater erhalten bleibt.
Diergaarde Blijdorp Rotterdam – 6. Oktober 2006
Kinderboekenweek in Diergaarde Blijdorp: Ontmoet je favorierte
schrijver tussen de dieren
Kinderbücherwoche im Diergaarde Blijdorp: Triff
Deinen
Lieblingsautor bei den Tieren
Verschiedene Kinderbuchautoren und –illustratoren geben
am
11. Oktober kurze Lesungen an verschiedenen Orten im Rotterdamer Zoo
unter dem Motto „Der Löwe ist los“. Während der
Bücherwoche finden
zudem weitere Aktionen und Angebote statt.
Diergaarde Blijdorp Rotterdam – 3. Oktober 2006
Twaalf bedreigde dieren op postzegels: een uniek postzegelvel op wereld
dierendag
Zwölf bedrohte Tierarten auf Briefmarken:
einzigartige
Briefmarkenkollektion am Welttiertag
Zusammen mit dem Rotterdamer Zoo präsentiert die
Niederländische Post zum Welttiertag (4. Oktober) und zum
150jährigen
Jubiläum des Diergaarde Blijdorp (2007) eine
Briefmarkensonderserie.
Alle dargestellten Tiere werden im Rotterdamer Zoo gehalten. Es sind
folgende Arten abgebildet: Netzgiraffe, Zwergflusspferd,
Flachlandgorilla, Asiatischer Elefant, Panzernashorn, Sumatratiger,
Francois-Langur, Mondfalter, Mantschurenkranich, Blauer
Pfeilgiftfrosch, Kleiner Panda und Asiatischer Löwe.
Im Zoo ist ein besonderer Rundgang zu diesen Arten ausgewiesen. Wer die
Briefmarken im Zoo kauft, bekommt entsprechendes Material.
Die Briefmarkensonderserie erscheint in verschiedenen Ausstattungen in
einer Auflage von über 700.000 Stück.
>>Ansicht
der Marken
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teilweise
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Tiergarten
Schönbrunn, 17.10.2006
Neue Giraffen in Schönbrunn!
In Schönbrunn leben seit
wenigen
Tagen ein Weibchen und ein Junges der größten afrikanischen
Giraffen-Unterart, der Rothschild-Giraffe. Die beiden stammen aus dem
tschechischen Zoo Dvur Králové und sind auf Vermittlung
des
Giraffenzuchtprogramms der Europäischen Zoos nach Wien gekommen.
Schönbrunn besitzt nun ausschließlich reinrassige
Rothschild-Giraffen:
ein Männchen und die beiden Neuankömmlinge. Das Weibchen, das
bisher
hier gelebt hat, ist eine Kreuzung und für ein
Erhaltungszuchtprogramm
deshalb ungeeignet. Es hat einen guten Platz im ungarischen Zoo
Sóstó
gefunden. Das neue Weibchen „Karla“ wurde im Jahr 2000 geboren, ihre
Tochter „Rita“ 2005. Rothschild-Giraffen können eine Höhe von
fast
sechs Metern erreichen. Da sie in Afrika selten geworden sind, kommt
ihrem Schutz und der Nachzucht in Zoos besondere Bedeutung zu.
Zoo Hannover, 17.10.2006
Lunas Lächeln
Wenn man einer Giraffendame überhaupt unterstellen
darf, dass
sie lächelt (Giraffen haben eine äußerst geringe
Gesichtsmuskulatur und
überzeugen eher durch eine arg starre Mimik), dann
Rothschildgiraffe
Luna im Erlebnis-Zoo Hannover. Luna lächelt sogar so selig, dass
eine
gewisse Mona Lisa neidisch werden könnte. Der Grund von Lunas
Lächeln
ist zierliche 1,70 Meter groß, hat zartbraunes Fell, riesige
schwarze
Augen, rührend verknotete Hörnchen mit schwarzen
Haarbüscheln auf dem
Kopf, besteht fast nur aus Beinen und versucht - noch recht wackelig -
auf selbigen zu stehen: Lunas kleine Tochter. Die Mini-Giraffe wurde am
5. Oktober gegen fünf Uhr morgens geboren. Als die Tierpfleger
gegen
sieben Uhr in den Stall kamen, stand das Kleine bereits und versuchte
zu trinken. Natürlich ist jede Mutter stolz auf ihr Baby, Luna
aber ist
besonders glücklich: Ihr letztes Baby war kurz nach der Geburt
gestorben. Und da Luna verständlicherweise in den ersten Tagen
sehr
besorgt um ihr Baby und äußert aufgeregt war, blieben Mutter
und Kind
über eine Woche alleine in aller Ruhe hinter den Kulissen. Jetzt
haben
sich die beiden aneinander gewöhnt und wagten den ersten Ausflug
an das
Ufer des Sambesi. Begleitet wurden sie von der ganzen Giraffenfamilie.
Besonders der erst acht Monate alte Sohn von Giraffendame Shahni freut
sich, endlich einen kleinen Spielkameraden zu haben. Darüber
wiederum
freuen sich alle Antilopen am Sambesi, denn bislang hatte Giraffenjunge
Kelele sie als Spielzeug auserkoren. Das etwa 90 kg schwere Baby von
Luna hat jetzt einiges vor sich. Es wird pro Monat 8 cm wachsen und
seine Höhe innerhalb von zwei Jahren verdoppeln! 15 Monate lang
wird es
von der Mutter gesäugt, um dank der kräftigen Milch in die
Höhe
schießen zu können. Die Patenschaft für das Tierchen,
das seinen Kopf
schon bald über den Wolken trägt, hat die Fluggesellschaft
Hapag-Lloyd
Express GmbH aus Hannover übernommen, die jetzt auch den Namen
für die
kleine Giraffe sucht.
Zoo Landau, 17.10.2006
V. DGHT-Stammtisch „Reptilien und Amphibien im Zoo
Landau in
der Pfalz“
Der DGHT-Stammtisch Reptilien und Amphibien ist nicht
mehr
aus dem Programm des Zoo Landau in der Pfalz wegzudenken. Die
regelmäßigen Zusammenkünfte der Reptilien- und
Amphibienfreunde in der
Zooschule des Zoos sind zu einer festen Institution geworden und
erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Die interessierten
Besucher
nehmen häufig eine weite Anreise in Kauf, um die
Zusammenkünfte in
Landau zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterbildung nutzen zu
können.
Die regelmäßig stattfindenden Treffen, alle zwei Monate
jeden 4.
Mittwoch, im Zoo Landau in der Pfalz stehen unter der Schirmherrschaft
der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.
V.
(DGHT) und sind für jeden interessierten Halter, ob Einsteiger
oder
bereits Profi, offen. Die Teilnahme an den Abenden ist kostenlos! So
auch wieder Mittwoch, den 25. Oktober 2006, um 19:30 Uhr, Treffpunkt:
Haupteingang des Zoo Landau in der Pfalz. Diesmal wird sich alles um
das Thema „Überwinterung“ drehen. Der erfahrene und unter
Schildkrötenhaltern bekannte Züchter Peter Buchert, Landau
wird
anschaulich und praxisnah erläutern, wie Landschildkröten
überwintert
werden sollten, außerdem gibt er Tipps und Tricks, wie Fehler zu
vermeiden sind und die Schildkröten gesund durch die Winterpause
kommen. Gerade Anfängern in der Haltung von Schildkröten ist
häufig
nicht bewusst, wie wichtig die Winterruhe für das Wohlergehen und
die
Gesunderhaltung ihrer Schützlinge ist. Peter Buchert wird sich den
Fragen des interessierten Publikums stellen und wichtige
Ratschläge
geben um auch das letzte Missverständnis bezüglich
„Winterruhe“ aus dem
Weg zu räumen. Das letzte Treffen des DGHT-Stammtisch Reptilien
und
Amphibien in diesem Jahr findet am 27. Dezember statt, das Thema ist
noch offen.
Arche Warder, 16.10.2006
Besucherrekord im Tierpark Arche Warder bei der
Viehauktion am
15.10.2006 – Tierpflegeraktion für Schulkinder in der Arche Warder
während der Herbstferien
2771 zahlende Besucherinnen und Besucher sind am
15.10.2006
zur Viehauktion in den Tierpark Arche Warder gekommen. Das war der
Besucherrekord seit der Neueröffnung des Tierparks im Mai 2004.
Die
Besucher haben sich an der Viehauktion beteiligt oder zugesehen, wie
die Tiere im Rund und direkt an den Pferchen „unter den Hammer“
gekommen sind. Sie haben sich die Ausstellungen von Vogelzüchtern
und
der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald angesehen. An allen Ständen
des
Öko-Bauernmarktes herrschte reger Andrang, und ab 14.00 Uhr waren
die
ersten Stände ausverkauft. Auf große Begeisterung
stieß die Vorführung
von Hütehunden, die indische Laufenten durch einen Parcours
führen
mussten. Und hunderte Kinder tobten im Laufe des Taqes auf einer hohen
Strohburg. Die meisten angebotenen Tiere sind während der
Viehauktion
und danach verkauft worden. Über den Erfolg freut sich Birgit
Radow,
Tierparkleiterin der Arche Warder. „Mit dem Tierverkauf finanzieren wir
einen Teil der Arbeit unseres Tierparks. Und wir machen alte
Nutztierrassen wieder bekannter und interessieren Züchter und
private
Halter für diese Tiere. Das ist ja das Ziel der Arbeit der Arche
Warder“. Der Tierpark Arche Warder hat ein besonderes Angebot für
Kinder während der Herbstferien: Kinder von 6 bis 15 Jahren
können
einmal Tierpfleger im Tierpark Arche Warder sein und bei der Versorgung
von Tieren aktiv mithelfen. Pferde, Esel, Rinder, Schafe, Ziegen,
Schweine, Geflügel und Kleintiere füttern, Flaschenkinder
versorgen,
Ställe ausmisten, Gehege reinigen, Tiere striegeln - all das
erwartet
die kleinen Helfer in Europas größtem Zentrum für
seltene und vom
Aussterben bedrohte Nutztierrassen.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 16.10.2006
Halloween-Party im Zoo: Gruseln erwünscht
Hexen, Gespenster und gruselige Kürbisfratzen bestimmen am 31.
Oktober
wieder auf der Halloween-Party das Geschehen in der ZOOM Erlebniswelt
Gelsenkirchen. Die alljährliche Geister-Fete in den ZOOM
Erlebniswelten
Afrika und Alaska dauert von 17 bis 22 Uhr und kann durchgängig
besucht
werden. Das Fest mit den unheimlichen Überraschungen bietet auch
in
diesem Jahr wieder viele gespenstische Extras. In der Gastronomie des
Grimberger Hof, der Afrika Lodge und dem Alaska Diner werden passend
zum Thema allerlei gruselige Köstlichkeiten serviert, angefangen
mit
der „Brodelnder Hexensuppe" bis hin zu „Freddy Krüger`s Auflauf“
und
„Harrys Zaubertrank“. Teile der ZOOM Erlebniswelt werden mit
Kürbissen
und Spinnenweben in eine Gruselburg verwandelt. Für kleine Geister
besteht im Eingangsbereich die Möglichkeit sich am Schminkstand in
ein
grünes Monster zu verwandeln. Die beiden ZOOM Erlebniswelten
Afrika und
Alaska werden zudem in schummeriges Licht gehüllt, Landschaften
werden
grün oder rot ausgeleuchtet, Nebel wabert über Felsen und in
Höhlen. An
verschiedenen Punkten werden Monster, Gespenster und Feuerspucker mit
Überraschungen auf kleine und große Besucher-Geister warten.
Als
Gespenster und Monster verkleidete Besucher sind natürlich
besonders
herzlich willkommen. Der Zoo wird für die Geister-Fete am 31.
Oktober
um 16.00 Uhr geschlossen, um dann zur Halloween-Party um 17.00 Uhr
wieder zu öffnen. Die ZOOM Erlebniswelt ist dann bis 22.00 Uhr
geöffnet, die Kasse schließt um 21.00 Uhr. Die
Eintrittspreise betragen
für Erwachsene 15 Euro und für Kinder (4 bis 12 Jahre) 11
Euro. Eine
Anmeldung ist erwünscht, der Vorverkauf hat bereits begonnen. Auch
am
30. Oktober wird die ZOOM Erlebniswelt für eine externe
Veranstaltung
um 17.00 Uhr geschlossen.
Wildpark Lüneburger Heide, 16.10.2006
Glück im Unglück - Wildpark Lüneburger Heide rettet
schwer verletzten
Rotmilan
Das Rotmilan-Weibchen ist verletzt
und völlig geschwächt als sie von Spaziergängern bei
Hamburg gefunden
wird. Ihr rechter Flügel ist von Schrotkugeln durchlöchert.
Ein
Tierarzt führt eine Notoperation durch, aber auch er kann den
Flügel
nicht mehr retten. Er muss dem Greifvogel 1/3 des Flügels
amputieren,
sie wird nie wieder fliegen können. In der Auffangstation für
verletzte
Greifvögel des Wildparks Lüneburger Heide kümmert sich
der Falkner
Lothar Askani (56), um die schöne “Wilde“ bis sie außer
Lebensgefahr
ist. Mit etwa 65 cm Größe und einer Flügelspannweite
von bis zu 140 cm
ist der Rotmilan etwas größer als ein Mäusebussard.
Sein Gefieder ist
bräunlich bis rot, der Kopf weißlich bis grau. Sein
besonderes
Kennzeichen ist der lange, gegabelte, rostrote Schwanz. Der Rotmilan
ist in Europa verbreitet, ca. 60% des Weltbestandes lebt in
Deutschland. Bei uns gilt er ursprünglich als Zugvogel seit den
60er
Jahren jedoch, überwintert er zunehmend auch in Deutschland. Er
war
besonders durch Intensivlandwirtschaft gefährdet. Es hat sich
außerdem
gezeigt, dass er häufiger auch an Windkraftanlagen
verunglückt in deren
Nähe er offenbar bevorzugt nach Beutetieren sucht. Aber auch an
Straßen, Bahnlinien und Strommasten zählen die Beutegreifer
zu
regelmäßigen Opfern. Der verletzte und flugunfähige
Rotmilan kann nicht
wieder ausgewildert werden. Lothar Askani setzt sich mit der
Wildtierhilfe Lüneburger Heide in Soltau in Verbindung. Dort hat
Christian Erdmann (44), die rettende Idee, er weiß wo sich ein
passendes Männchen für das Greifvogel-Weibchen befindet und
holt
kurzerhand das Tier zu sich in die Station. Zur Zucht ist sie geeignet
und wenn diese erfolgreich ist, können die Jungtiere ausgewildert
werden. So werden vielleicht die Nachkommen dieses stolzen Greifvogels
in Freiheit leben dürfen.
Zoo Landau, 13.10.2006
And the winner is ... Zoo Landau!
Der Zoo Landau in der Pfalz wurde jüngst auf der 23. Jahrestagung
des
Europäischen Zoo und Aquarienverbandes (EAZA) in Madrid als Sieger
mit
dem „Save the Rhinos Education Award 2006“ ausgezeichnet. Europaweit
beteiligten sich 133 Zoos an der diesjährigen Artenschutzkampagne
für
Nashörner. Darunter wirkten auch 33 Einrichtungen mit, die wie der
Zoo
Landau selbst keine Nashörner halten. Als Gewinner in dieser
Kategorie
nahmen Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel und Zooverwalterin Sandra Honigs
die Auszeichnung, bestehend aus einer Urkunde und einem Nashorn-
Kunstdruck, aus den Händen des Kampagnen- Verantwortlichen Nick
Lindsay
von der Zoologischen Gesellschaft London entgegen. Die Initiatoren
würdigten das herausragende Engagement des Zoos der mit
maßgeblicher
Unterstützung durch die Zooschule Landau seinen großen und
kleinen
Besuchern durch intensive Öffentlichkeitsarbeit, Vorträge,
spezielle
Zooschulunterrichtseinheiten und -workshops, diverse
Sonderveranstaltung und Ausstellungen auf die Bedrohung der fünf
Nashornarten aufmerksam machte. Besonders stolz ist die Leiterin der
Landauer Zooschule, Dr. Gudrun Hollstein, auf das aus dem Urkundentext
hervorgehende Lob als das „innovativste und originellste Schul- und
öffentliche Bildungsprogramm“ im Rahmen dieser
Naturschutzinitiative.
Zoo Landau, 13.10.2006
Die nächste Kampagne 2007: Madagaskar!
Nachdem die Artenschutzkampagne der EAZA (European Association of Zoos
and Aquaria) für Nashörner sehr erfolgreich abgeschlossen
wurde und die
Europäischen Zoos gemeinsam über € 500.000 für
Nashornprojekte
gesammelt haben, steht die Kampagne für 2007 fest – es geht nach
MADAGASKAR. Der Zoo Landau in der Pfalz wird sich
selbstverständlich
auch an dieser Kampagne beteiligen und mehr noch, Landau wird der
koordinierende Zoo für Deutschland sein. Ab 2007 dreht sich dann
im Zoo
alles um den Schutz der Fauna und Flora dieser einzigartigen Insel und
die Bewohner der Madagaskaranlage werden Botschafter für ihren
Lebensraum und ihre wilden Artgenossen sein. Der bekante Schauspieler
John Cleese (u.a. „Wilde Kreaturen“) hat die Schirmherrschaft über
diese Kampagne übernommen und Ziele sind es u.a. die
Öffentlichkeit auf
die Situation Madagaskars aufmerksam zu machen, sowie Geld für die
Unterstützung ausgesuchter Projekte auf Madagaskar zu sammeln.
Außerdem
wird daran gearbeitet werden den Ökotourismus auf Madagaskar
auszubauen
und zu
etablieren um interessierten Besuchern des Landes die
außergewöhnliche
Schönheit ihrer Tier und Pflanzenwelt zu zeigen. Ein weiteres Ziel
wird
es sein, die Zoos selbst für die Vielfalt der madagassischen
Tierwelt
zu begeistern, denn es gibt nicht nur die beliebten und häufig
gehaltenen Lemuren dort! Die Besucher des Zoo Landau in der Pfalz
können sich also erneut auf ein abwechslungsreiches und spannendes
Jahresprogramm 2007 freuen. Weitere Informationen zur Madagaskar
Kampagne erhalten sie unter www.eaza.net.
Zoo Landau, 13.10.2006
Benefiz-Fussballspiel zugunsten des Zoo Landau
Am 18. Oktober 2006 wird die Frey & Kissel-Elf gegen die
Traditionsmannschaft Eintracht Frankfurt unter der Leitung von
Bundeslieger-Rekordspieler Karl Heinz Körbel antreten. Das
Benefiz-Fussballspiel zu Gunsten des Zoo Landau in der Pfalz wird auf
dem Sportplatz des SV Landau-Queichheim stattfinden. Der Eintritt
kostet € 3,- und Anpfiff ist um 18:30 Uhr. Die Zooverwaltung
wünscht
dem Spiel einen guten und fairen Verlauf und bedankt sich bei den
Aktiven für diese Initiative!
Zoo Osnabrück, 13.10.2006
Baufortschritte am „Tal der Grauen Riesen“
Die II Baustufe vom „Tal der
Grauen Riesen“ nimmt Gestalt an. Die Mrs. Grays Wasserböcke - eine
der
schönsten Antilopenarten – konnten ihre Neuanlage beziehen. Die
alte
Huftieranlage wurde in ein Biotop mit Teich, Wasserlauf und
Bambushainen umgestaltet. Jetzt kann der Besucher barrierefrei die
Tiere – umgeben vom üppigen Pflanzenwuchs – beobachten. Unter dem
Motto: „Mehr Platz für unsere Tiere!“ entsteht zurzeit das
Nashornhaus
und die große neue Freianlage für unsere Nashörner, die
später mit
Springböcken vergesellschaftet werden sollen. Nach Fertigstellung
im
Frühjahr 2007 wird man diesen alten Zooteil kaum wieder erkennen.
Zoo Krefeld, 13.10.2006
Affen gucken in die Röhre: Zoo Krefeld sucht kräftige
Papprollen und
pfandfreie Plastikflaschen
Für die Tierbeschäftigung bittet der Zoo Krefeld Tierfreunde
jetzt um
die Abgabe von gespülten, pfandfreien Plastikflaschen bis 1,5
Litern
Fassungsvermögen und kräftigen Pappröhren. Nicht
geeignet sind
Toilettenpapier- und Küchenkrepprollen, da sie zu dünnwandig
sind. Die
gesammelten Flaschen und Röhren können an der Zookasse
abgegeben
werden. Normalerweise sehen die Schimpansen im Zoo gerne in die
Röhre,
denn sie wissen, im Inneren sind leckere Sachen verborgen. Mit
Stöcken
werden Maiskörner, Getreide und Sonnenblumenkerne aus den
Röhren
gepult, die ihnen die Tierpfleger regelmäßig zur
Beschäftigung
vorbereiten. Manch ein Affe macht es sich einfacher, bricht die
Röhre
entzwei und schüttet sich den Inhalt einfach in den Mund. Egal,
welche
Technik sie sich ausdenken, sie sind bei ihrer Nahrungsaufnahme
zusätzlich in ihrer Kreativität gefordert. Auch
Plastikflaschen
erfreuen sich großer Beliebtheit bei Gorilla „Massa“ und Co. In
ihnen
wird den Affen Früchtetee oder Apfelsaft serviert. Die Technik,
wie ein
Flaschendeckel aufgedreht wird, war allen Affen schon nach einer halben
Stunde Training klar. Bis vor kurzem bezog der Zoo die Pappröhren
für
die Tier-beschäftigung aus dem Teppichhandel und der
Seidenindustrie.
Jetzt ist diese Quelle versiegt und die Affen schauen – nicht mehr
wörtlich genommen, sondern im übertragenen Sinne - in die
Röhre.
Zoo Köln, 13.10.2006
Dritte Impfung
Am Montag, dem 16. Oktober 2006 werden die Vögel
des Kölner
Zoos einer dritten Impfung gegen Geflügelgrippe unterzogen. Damit
sind
unsere Tiere geschützt und der Zoo gesichert.
Tierpark Ueckermünde, 13.10.2006
Bedrohte Giganten - Lebensweise und Bestandssituation
der
Störe - Vortrag am 20.10.2006, 19 Uhr im Tierparksaal, Haus des
Gastes.
Der Privatdozent Dr. Ralf Thiel ist Leiter der
Abteilung
Ichthyologie im Biozentrum Grindel und Zoologisches Museum der
Universität Hamburg. Er hat als Mitarbeiter des Meeresmuseums
Stralsund
die Ausstellung „Störe: Bedrohte Giganten – Lebende Fossilien
konzipiert, die zur Zeit im Tierpark Ueckermünde zu sehen ist. Dr.
Thiel wird in seinem Vortrag über Lebensweise und und
Bestandssituation
der Störe berichten. Störe gehören zu den
größten, wertvollsten,
ältesten und am meisten gefährdeten Fischen auf der Erde. Der
Vortrag
erläutert dazu die Hintergründe und gibt einen Überblick
zur Evolution,
Systematik, Anatomie, Verbreitung, Biologie, Ökologie, Nutzung und
Wiederansiedlung der Störe. Störe sind „lebende Fossilien“.
Ihre
Vorfahren, die Palaeonisciformes,
traten schon vor mehr als 300 Millionen Jahren auf, lange vor den
Dinosauriern. Der Hausen, eine Störart, ist der größte
Wanderfisch der
Welt. Er kann über 7 m groß, über 1000 kg schwer und
über 100 Jahre alt
werden. Wie der Hausen sind auch die meisten anderen Störarten
Wanderfische, die den Großteil ihres Lebens im Meer verbringen.
Einige
Arten leben aber auch ausschließlich im Süßwasser.
Weltweit gibt es
heute 27 Störarten, die nur auf der Nordhalbkugel vorkommen. Die
Störe
werden vor allem wegen ihres Fleisches und ihrer Eier durch die
Fischerei gefangen oder in Aquakulturanlagen gehalten. Kaviar, der aus
Störeiern hergestellt wird, ist das teuerste Fischgericht der
Welt. Ein
Kilogramm Kaviar kostet heute je nach Qualität zwischen 1.000 und
3.000
€. Nicht zuletzt aufgrund ihrer intensiven fischereilichen Nutzung,
aber auch wegen der Gewässerverbauung und -verschmutzung sind
heute
alle Störarten vom
Aussterben bedroht oder gefährdet. In Deutschland sind der
Stör und der
Atlantische Stör bereits ausgestorben. In einigen deutschen
Gewässern
sollen diese Arten aber wieder angesiedelt werden.
Aktion Fischotterschutz, 13.10.2006
Kunst mit Stempeln - Ferien-Aktion für Kinder im OTTER-ZENTRUM
Die kreativen Seiten von Stempeln
können Kinder ab 6 Jahren am Donnerstag, dem 26. Oktober von 14:00
–
16:30 Uhr im OTTER-ZENTRUM kennen lernen. Unter Anleitung der
Kunstpädagogin Meike Schünemann entstehen zunächst mit
amerikanischen
Kunststempeln schöne Tiermotive. Diese werden anschließend
mit
Aquarellfarben künstlerisch bearbeitet. Zum Einsatz kommen
außerdem
schöne handgeschöpfte Papiere und vielseitige
Naturmaterialien, um
Karten und Bilder entstehen zu lassen. Für einen Besuch bei
´Amadeus`
dem Dachs und den drei Fischottern ´Tomas`, ´Kuno` und
´Olli` ist
bestimmt auch noch Zeit.
Zoo Hannover, 12.10.2006
Katjas härtester Job
Sie schrubbt einem Elefanten den Rücken, lässt sich von einem
Seelöwen
küssen, duscht Flusspferde, wagt sich mit einem Eimer Fische in
einen
Schwarm hungriger Pelikane: RTL-Punkt 12-Moderatorin Katja Burkard
schuftete einen Tag lang als Tierpflegerin im Erlebnis-Zoo Hannover.
Sie durfte dem Zooteam nicht nur über die Schulter schauen,
sondern
musste kräftig mit anpacken - ob bei der Raubtierfütterung
oder bei der
täglichen Hygiene für die großen Landschildkröten.
Nashörnern die Nase
kraulen und Kattas mit Rosinen verwöhnen, waren die angenehmen
Aufgaben. Es mussten jedoch auch Ställe gemistet und jede Menge
Futter
zubereitet werden. Was Katja Burkard alles erlebte, zeigt sich am
Sonntag, 15. Oktober, um 15.40 Uhr, auf RTL.
Zoo Salzburg, 12.10.2006
Die Früchte des Herbstes für den Zoo Salzburg
- Kastanien,
Nüsse und Fallobst können ab sofort im Zoo abgegeben werden /
Entzückender Nachwuchs bei den „schönsten Schweinen der
Welt“, den
Pinselohrschweinen, erobert die Herzen der Zoo-Besucher
Die Tage werden kürzer und
die
Braunbären Blanca, Altos und Aragon im Zoo Salzburg fressen sich
nun
einen entsprechenden Winterspeck für ihre Winterruhe an.
Kastanien,
Eicheln und Nüsse sind nicht nur sehr nahrhaft, sondern auch eine
willkommene Abwechslung im Speiseplan für die Steinböcke,
Schweine und
Affen. „Im Herbst rufen uns viele Tierfreunde an und fragen uns, ob wir
Nüsse oder Eicheln für unsere Schützlinge brauchen
können. Deshalb
laden wir heuer einmal alle fleißigen Sammler ein, diese
Baumfrüchte im
Zoo Salzburg abzugeben. Wichtig ist jedoch, dass vor allem Kastanien
und Eicheln nicht zu lange in Plastiktüten aufbewahrt werden, weil
sie
sonst schimmeln. Wir können sie dann nicht mehr an unsere Tiere
verfüttern“, dankt Zoo-Geschäftsführerin Mag. Sabine
Grebner schon
jetzt den eifrigen Sammlern und Spendern in der Nachbarschaft des Zoos.
Zur richtigen Aufbewahrung eignen sich Draht- oder Spankörbe. Aber
auch
Fallobst wie Äpfel, die keine großen Druckstellen und
Wurmlöcher haben,
werden im Zoo in Hellbrunn gerne angenommen! Am 2. Oktober hat das
Pinselohrschwein-Quartett im Afrika-Bereich des Zoos das Licht der Welt
erblickt. Die Vier sind bei der wärmenden Herbstsonne besonders
eifrig
mit ihren fürsorglichen Eltern Anton und Clara unterwegs. Zwar
ernähren
sie sich derzeit noch ausschließlich von der Muttermilch, kleine
Nüsse
und Eicheln werden jedoch von ihnen gerne mal ins Maul genommen, drauf
rumgekaut und wieder ausgespuckt. Es wird nicht mehr lange dauern, bis
der Pinselohrnachwuchs auch feste Nahrung zu sich nimmt. Hinweis: Das
Zoo Salzburg Team hat sich für diese Herbst-Aktion etwas
Besonderes
überlegt: Alle Kinder, die ihr herbstliches Sammelgut an der
Zoo-Kasse
abgeben, können kostenlos den Zoo besuchen. Erwachsene erhalten
einen
ermäßigen Eintritt.
Tiergarten Kleve, 12.10.2006
Kraut & Rüben Fest am 22.10.06
Im Rahmen seiner Mottotage
präsentiert der Tiergarten Kleve unter dem Thema Kraut &
Rüben am
Sonntag, den 22. Oktober 2006 von 10.00 h bis 17.00 h ein buntes
Programm: Die Zuckerfabrik Pfeifer & Langen aus Kalkar-Appeldorn
stellt Informationen rund um die Zuckerrübe, vom Anbau, über
die Ernte
bis zum fertigen Produkt, zur Verfügung. Dazu gibt es für die
kleinen
Besucher Malbücher und für die großen Besucher
zahlreiche Rezeptideen.
Die süßen Schleckermäuler werden mit Zuckerwatte
verwöhnt. Nachmittags
von 14.00 h bis 17.00 h wird Frau Ingrid Billion vom NiederRheinPark
Plantaria aus Kevelaer-Twisteden mit den Kindern (und
selbstverständlich auch mit den Erwachsenen!) aus Rüben und
Kürbissen
schöne oder auch gruselige Gesichter schnitzen, die natürlich
gerne mit
nach Hause genommen werden dürfen.Für das leibliche Wohl
steht
Thorstens Futterbox im Tiergarten Kleve parat, die für
süße und
herzhafte Schleckermäuler ein großes Programm bietet.
Passend zum Motto
gibt es Reibekuchen, entweder süß mit Apfelmus und Zucker
oder herzhaft
mit Kraut. Die Krautfabrik Koppers aus Goch liefert dafür das
Zückerrüben-, Apfel- und Birnenkraut. Wem es geschmeckt hat,
der kann
gerne eins, zwei oder auch mehrere Gläser erwerben.
Zoo Wuppertal, 12.10.2006
Vorpremiere des Pinguinale-Films im CinemaxX
Vielen Wuppertalerinnen und Wuppertalern ist die
Pinguin-Parade vom 19. August als buntes, fröhliches .Volksfest
sicher
noch gut in Erinnerung. Für alle, die noch einmal die besondere
Stimmung dieses Tages nachempfinden möchten, gibt es jetzt diese
Möglichkeit in Form eines Filmes: Das Team um den
„Pinguinale-Fotografen“ Peter Frese hat die Pinguin-Parade in bewegten
Bildern festgehalten. Herausgekommen ist dabei ein etwa
60-minütiger
Film mit vielen Eindrücken und Höhepunkten der
Pinguin-Parade, der ab
Sonntag, dem 15. Oktober (Abschlussfest der Pinguinale), in der
Zootruhe für 14,90 Euro erhältlich sein wird. Bereits am
Samstag, 14.
Oktober, um 17.30 Uhr wird der Pinguinale-Film im CinemaxX Wuppertal,
Saal 9, in einer Vorpremiere den Pinguinisten, der Presse und
interessierten Zuschauern vorgestellt. Nach dem Film wird es einen
kleinen Sektempfang geben, bei dem auch die Möglichkeit besteht,
den
Film auf DVD sowie das Buch der Pinguinale zu erwerben. Karten für
die
Vorpremiere des Pinguinale-Films sind am Samstag Nachmittag für
10,-
Euro an einer gesonderten Tageskasse erhältlich solange der Vorrat
reicht.
Zoo Heidelberg, 12.10.2006
Zoo auf Rekordjagd
Schon in diesem Jahr könnte es klappen – mehr als
eine halbe
Million Besucher im Zoo! „Eigentlich wollten wir diese Marke
überspringen, wenn das neue Elefantenhaus steht – aber so ist es
uns
noch lieber,“ kommentiert Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann die sehr
erfreulichen Zahlen. Zum Jahresbeginn sah das ganz anders aus: Der
späte Winter mit Schnee im März ließ die Besucherbilanz
in den Keller
sacken, der März war der schlechteste Frühlingsmonat seit
Beginn der
Besucheraufzeichnung. Im Sommer wendete sich dann das Blatt August und
September waren Rekordmonate: Der August 2006 sah mit über 70.000
Besuchern den stärksten Zustrom, den der Zoo je zu verzeichnen
hatte.
So beläuft sich die aktuelle Besucherstatistik auf 464.999
Besucher.
„Normalerweise kommen bis Silvester noch etwa 40.000 Besucher – dann
wäre der Rekord geschafft,“ freut sich Gabriele Hofmann, die die
Besucherstatistik im Zoo führt. „Neben den Jahreskarten, die seit
einigen Jahren einen rapiden Aufschwung nehmen, sind dieses Jahr auch
die Tageskarten verstärkt nachgefragt worden. Seit 2 Jahren ist
der
neue Parkplatz in Betrieb und seit 2 Jahren steigen die Zahlen – das
ist sicher kein Zufall. An Werktagen in den Oster-, Pfingst- und
Sommerferien reicht aber auch dieses Angebot nicht mehr aus. Wenn eine
erstklassige Anbindung per Straßenbahn und ein ausreichendes
Parkplatzangebot zur Verfügung steht, ist wahrscheinlich noch eine
weitere Steigerung möglich.
Naturschutz-Tierpark Görlitz, 11.10.2006
Internationaler Erntedank im Tierpark
Große Schweinereien sind beim diesjährigen
Erntedankfest im
Naturschutz-Tierpark Görlitz nicht zu erwarten, auch wenn zu
Beginn das
neue Schweinehaus im tibetischen Dorf eröffnet wird. Nur zwei
kleine
hübsche Maskenschweindamen werden zusammen mit einem ziemlich
knautschig dreinschauenden Eber in das neue Domizil einziehen.
Tierpflegerin Sylvie Krystufek, die die netten Tiere am Dienstag selbst
aus dem Berliner Tierpark abholte, bietet ihnen zur Eingewöhnung
schon
mal einen leckeren Kürbis an. Solche und viele andere Früchte
wird es
dann zum Fest auch für die Besucher geben, unter anderem
Kartoffeln,
Wasserrüben, Gerste und Erbsen als die typischen vier
Feldfrüchte
Tibets. Tierparkmitarbeiter werden diese Dinge nicht verkaufen, aber
zeigen, wie in Tibet auf einem Markt gehandelt wird. An eine passende
Versorgung mit tibetischem Essen ist natürlich auch gedacht – es
wird
Phagsha geben. Außerdem bringen polnische Anbieter Brot,
Gebäck und
Piroggen mit zum Fest, und aus der Oberlausitz kommen Kürbisse,
Frisch-
und Räucherfisch, Zwiebelkuchen, Wild, Eier, Äpfel und Honig,
daneben
Schafwollprodukte und Spielzeug. Während die Eltern einkaufen,
können
sich ihre Kinder bei tibetischem Malen, beim Steinschleudern,
herbstlichen Basteln (z.B. Musikinstrumenten aus Gemüse) und
verschiedenen Spielen beschäftigen.
Münchner Tierpark Hellabrunn, 11.10.2006
Am Anfang noch etwas wasserscheu....
sind junge Fischotter immer, denn bis die Mutter ihnen
das
Schwimmen beigebracht hat, sind sie schon fast 10 Wochen alt. So hat
unser Fischotterweibchen Daphne (5. J) ihre am 7. August geborenen
Jungtiere am Anfang oft auch etwas unsanft ins Wasser befördern
müssen,
derweil Vater „Emil“ sich vom Schwimmunterricht fernhält. Der
Fischotter ist gut an seine Lebensweise im Wasser angepasst. Die
ziemlich kurzen Beine enden in breiten Pfoten mit Schwimmhäuten.
Mit
seinen Vibrissen oberhalb der Lippen kann er sowohl Strömungs- und
Druckbewegungen des Wassers als auch Bewegungen von Fischen im Wasser
wahrnehmen. Er ist aber nicht nur im Wasser sehr beweglich, sondern ist
auch am Land sehr spielfreudig und richtet sich oft auf, um zu sichern.
Zoo Basel, 11.10.2006
Familienplanung - Nachwuchs bei den Javaneraffen
Die Javaneraffengruppe des Zoo Basel umfasst zur Zeit
58
Tiere. Die jüngsten Kinder stammen vom 4.8. ("Kedok"), 6.8.
("Sawi"),
13.8. ("Perunggu") und 29.9.2006 ("Aklamasi"). Damit die Gruppe nicht
zu gross wird, muss eine Familienplanung durchgeführt werden.
Zoo Basel, 11.10.2006
Karriereplanung - Den vier Erdmännchenkindern steht
eine
anstrengende Schulzeit bevor
Am 29. August schauten vier winzige, knapp vier Wochen
alte
Erdmännchen zum ersten Mal aus ihrem Bau im Zoo Basel heraus. Seit
dieser Zeit flitzen sie mutig zwischen den Beinen der Alten umher und
verfolgen ganz genau, was diese tun.
Zoo Basel, 11.10.2006
Rentierstier Rudolf präsentiert sein Geweih und
zieht mit
seiner Gruppe bald um
Schnaubend, mit gesenktem Haupt empfängt einen
seit geraumer
Zeit Rentierstier Rudolf im Zolli. Angriffslustig präsentiert er
sein
ausladendes Geweih, das ihm im Verlaufe der letzten Monate neu
gewachsen ist: Ein Wunderwerk aus Knochen, mit zwei gebogenen Stangen
und vielen spitzen Sprossen.
Otter-Zentrum, 11.10.2006
Tagung Naturschutz und Bildung für nachhaltige
Entwicklung
Teil 1: Ziele, Strategien und Perspektiven für
Lebenslanges
Lernen - Vom 03.12 – 06.12.06 in der Internationalen
Naturschutzakademie auf der Insel Vilm bei Rügen. Begründet
durch die
UNESCO-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005 – 2014)“
finden in vielen gesellschaftlichen Bereichen Veränderungen statt.
Auch
die Akteure des Naturschutzes und der Umweltbildung müssen sich in
diesem „Koordinatensystem“ der Bildung für nachhaltige Entwicklung
(BNE) neu ausrichten. Ziel der vom Bundesamt für Naturschutz
initiierten Tagung ist es, Akteure aus unterschiedlichen
gesellschaftlichen Bereichen (Naturschutz, Umweltbildung, Bildung
für
nachhaltige Entwicklung, Globales Lernen, Wirtschaft, Pädagogik,
Entwicklungspolitik, Tourismus, Sport, Edutainment, Erwachsenenbildung)
zusammenzubringen, um die Relevanz, Potenziale und zukünftigen
Perspektiven der Bildung für nachhaltige Entwicklung für den
Naturschutz zu erörtern und neue Handlungsstrategien zu entwerfen.
Die
Tagung ist Bestandteil einer Tagungsreihe, die in den Jahren 2007
(Globales Lernen) und 2008 (Außerschulische Lernorte) fortgesetzt
wird.
Zoo Wuppertal, 11.10.2006
Sensation !!- Zweiter Nachwuchs bei den
Mittelamerikanischen
Tapiren im Zoo Wuppertal
Am 3. Oktober 2006 kam im Zoologischen Garten Wuppertal
ein
zweiter Mittelamerikanischer- oder Baird’s Tapir zur Welt. Seine Mutter
ist „Tanya“, der Vater heißt „Tonka“ und das Jungtier bekam den
Namen
„Moli“, welches in der Sprache der Kuna-Indianer aus Panama Tapir
bedeutet. Mittelamerikanische Tapire werden in Europa nur im Zoo
Wuppertal gepflegt und der nun geborene zweite kleine Tapirbulle ist
erst der dritte Baird’s Tapir überhaupt der in Europa
aufwächst. Nach
ca. 410 Tagen Tragzeit werden die längs gestreiften Jungtiere
geboren.
„Tanya“ kümmert sich hervorragend um den Kleinen. Die Mutter wurde
1980
geboren und hat nun zum zweiten Mal Nachwuchs bekommen. Ihr erstes
Jungtier war „Susanna“, die Mutter von „Chico“, welcher bereits am 18.
Januar 2006 geboren wurde. Ihm geht es sehr gut und er ist schon halb
so groß wie seine Mutter geworden. Mittlerweile hat er seine
attraktive
Jungtierfärbung verloren, welche nun bei „Moli“ aber wieder
bestaunt
werden kann. In den Zoologischen Gärten Mittel- und Nordamerikas
gibt
es für die bedrohten Mittelamerikanischen Tapire ein kleines
Erhaltungszuchtprogramm mit nur etwa 90 Tieren weltweit.
Zoo Magdeburg, 11.10.2006
Quo vadis Zoo Magdeburg?
Auf der Stadtratsitzung am 12.10.2006 steht die
Entscheidung
zur Umwandlung des Zoos in eine gemeinnützige GmbH an. Die
Bürgerinitiative „Dickhäuter-Freundeskreis“ und Magdeburger
Bäcker
werden den Stadträten an diesen zukunftsweisenden Tag um 13.30 Uhr
gebackene „Malindis“ (Nashörner) mit auf den Entscheidungsweg
geben.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 11.10.2006
Schwere Geburt bei einer Antilope - Das Blessblockjunge
kam
durch Kaiserschnitt auf die Welt
Vor genau vier Wochen versammelten
sich die Pfleger erwartungsfroh um das Blessbockweibchen Lea, denn die
Geburt kündigte sich an. Doch trotz Pressen, immer wieder
niederknien
und sich wenden, konnte Lea ihr Junges nicht herausbringen. Tierarzt
Wolfram Rietschel wurde gerufen und versuchte das Junge im Mutterleib
mit seinen Händen in eine gute Position zu drehen. Geholfen h | |