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Ausgabe 339 vom 12. Oktober 2006 |
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Liebe Leser,
der Herbst kehrt allmählich ein und beschert vielen Zoos mit schönem Ferienwetter gute Besucherzahlen. Das Redaktionsteam ist wieder nahezu vollständig; an dieser Stelle geht mein Dank an die übrigen Redaktionsmitglieder, die die diversen Vertretungen und Umstrukturierungen während unserer Abwesenheit mit Bravour meisterten und Ihnen wie gewohnt die Zoopresseschau produzierten!
Leider beinhalten die Hauptmeldungen dieser Ausgabe mehrere Nachrufe: Mit Heinz Sielmann ist ein bedeutender Tierfilmer gestorben, der sich in unzähligen Filmen, dem Klassiker "Expeditionen ins Tierreich", zahlreichen weiteren Fernsehsendungen sowie in den letzten Jahren mit der Heinz Sielmann Stiftung für die Tierwelt und die Bewahrung der Natur einsetzte. Viele Biologen und Naturbegeisterte dürfte er mit seinem Schaffen geprägt haben.
Auch aus Duisburg gibt es einen Alterstod zu vermelden: Der älteste bekannte Flussdelphin ist im Alter von über 40 Jahren gestorben. Im letzten Jahr durfte er noch den Umzug in das neu erbaute "Rio Negro" erleben, nun zieht Sohn "Baby" (zunächst?) allein durch das Becken.
Und auch die "Schöne Zoowelt" liefert, angeregt durch ein aktuelles Ereignis in Berlin, einen Nachruf mit dem Titel "Raubtier"....
19:30
Martina Raffel
Rätselflug
macht Herbstpause...
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| Zoos – Meldungen |
NDR Online - 11.Oktober 2006
Trauerfeier für Heinz Sielmann am Sonnabend in Duderstadt
Mit einem öffentlichen Trauergottesdienst gedenken am Sonnabend in Duderstadt Hinterbliebene, Weggefährten und Freunde des verstorbenen Tierfilmers Heinz Sielmann. Die Trauerfeier findet in der evangelischen Kirche St. Servatius statt. In einer Trauerrede wird der frühere Bundesumweltminister Klaus Töpfer Sielmanns Werk und Leben würdigen. Schon am Freitag wird der verstorbene Publizist in der Friedhofskapelle von St. Paulus aufgebahrt, damit Freunde und Vertraute persönlich Abschied nehmen können.
Rheinische Post - 09.Oktober 2006
Mit 89 Jahren Tierfilmer Heinz Sielmann ist tot
Der Tierfilmer und Publizist Heinz Sielmann ist tot. Er sei am Freitag im Alter von 89 Jahren ruhig und im Kreise seiner Familie und Freunde entschlafen, teilte die Heinz Sielmann Stiftung am Sonntag in Berlin mit. Mit Heinz Sielmann verliert der Naturschutz eine prägende Persönlichkeit. In Ostpreußen aufgewachsen, hatte Sielmann als erster Tierdokumentationen ins Fernsehen gebracht. Mit seinen über drei Jahrzehnten ausgestrahlten "Expeditionen ins Tierreich" schrieb er TV-Geschichte. Zu seinen zahlreichen Ehrungen gehören der "Deutsche Filmpreis", die "Goldene Kamera", der "Goldene Bär" und der "Silberne Bär" der Filmfestspiele Berlin sowie der "Bambi". Seit den 70er Jahren nahmen Fragen des Naturschutzes eine immer wichtigere Stellung in Sielmanns Arbeit ein. 1981 schloss er als Herausgeber die Buchreihe "Knaurs Tierleben" ab. Ab 1982 arbeitete er neben Bernhard Grizmek als Herausgeber der Zeitschrift "Das Tier". In seinen späteren Sendungen im Privatfernsehen wandte er sich immer wieder gegen die Maßlosigkeit der Menschen und ihren Raubbau an der Natur. Sielmanns Sohn Stephan kam 1978 im Alter von 24 Jahren bei einem Unfall während einer Expedition in Kenia ums Leben. Dieses Ereignis trug 1994 dann zu der Entscheidung des Ehepaars Heinz und Inge Sielmann bei, ihr Lebenswerk im Rahmen einer Stiftung in die Zukunft zu tragen. Seit 2000 erwarb die Stiftung unter anderem das ehemalige Braunkohle-Tagebaugebiet Wanninchen in der Niederlausitz in Brandenburg. Inge Sielmann will mit der Stiftung die Arbeit für den Natur- und Artenschutz sowie in der Umweltbildung im Geist ihres verstorbenen Mannes fortsetzen.
Frankfurter Rundschau - 08.Oktober 2006
Unser Lehrer, Herr Specht
Vor 52 Jahren griff Heinz Sielmann eine Säge, legte das Innere eines Baumstammes frei und versah die entstandene Lücke mit einer Glasplatte. Dann harrte er tage- und nächtelang vor der kleinen Höhlung aus und vermied jedes menschliche Geräusch. Die Spechte, die den Baum bewohnten, ließen sich von dem heimlichen Beobachter nicht stören. Die damals einzigartigen, Aufsehen erregenden Bilder, die Sielmann mit seiner Kamera einfing, montierte er zu dem Fernsehfilm Die Zimmerleute des Waldes, der ihm den Bundesfilmpreis in Silber einbrachte und in England - da die BBC das Werk aufkaufte - den Spitznamen "Mister Woodpecker", Herr Specht. Gerade Fernsehzuschauer kennen ihn vorrangig als den Tierfilmer, der in die entlegensten Winkel der Erde gereist ist, der bei den Berggorillas in Zentralafrika war, bei den Echsen und Darwin-Finken auf den Felsen der Galapagos-Inseln, bei den Albatrossen vor der Antarktis oder bei den scheuen Laubvögeln im Dschungel Papua-Neuguineas. Sielmann hatte eine Mission. Er wollte die Menschen für dringliche ökologische Probleme sensibilisieren, ihnen den Artenschwund, die Folgen des Klimawandels, den Raubbau der Zivilisationsgesellschaften verdeutlichen. Heinz Sielmann starb am 6. Oktober - "ruhig und in Würde im Kreise seiner Familie und Freunde". Sein Leben war eine 89 Jahre währende Expedition ins Tierreich.
news aktuell - 08.Oktober 2006
Tierfilmer und Naturschützer Prof. Heinz Sielmann verstorben
Der Stiftungsrat und der Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung geben mit großer Trauer bekannt, dass Prof. Heinz Sielmann am Freitag, den 6. Oktober 2006, im Alter von 89 Jahren in München verstorben ist. Er entschlief ruhig und in Würde im Kreise seiner Familie und Freunde. Prof. Heinz Sielmann erkannte frühzeitig die Bedeutung der Massenmedien Film und TV für Belange des Naturschutzes. Am Anfang seiner Berufslaufbahn produzierte er Lehrfilme für das Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU) und das Institut für den Wissenschaftlichen Film (IWF). Im Fernsehen begeisterte er Millionen von Zuschauern durch seine charakteristische, einprägsame Moderation und durch innovative Filmtechniken, mit denen er in seinen Sendungen das Verhalten der Tiere entschlüsselte. Legendäre Kinofilme wie "Herrscher des Urwalds" (1959) und "Galápagos" (1962) sind ebenso mit seinem Namen verknüpft wie die ab 1965 über drei Jahrzehnte ausgestrahlte TV-Serie des Norddeutschen Rundfunks "Expeditionen ins Tierreich" (NDR). Auch im Privatfernsehen war er ab 1991 mit Fernsehreihen präsent, der Serie "Sielmann 2000" (RTL) sowie "Sielmann-Report" (SAT 1).
Die britische BBC und die National Geographic Society in den USA beauftragten Heinz Sielmann mit Produktionen, die in der ganzen Welt ausgestrahlt wurden. Es war Prof. Heinz Sielmann vergönnt, in mehr als sieben Jahrzehnten ein Lebenswerk von bleibender Wirkung zu schaffen. Die Heinz Sielmann Stiftung ist sein Vermächtnis für die nachfolgenden Generationen. Sie wird mit Inge Sielmann als Vorsitzender des Stiftungsrates die Arbeit für den Natur- und Artenschutz sowie in der Umweltbildung im Geist ihres verstorbenen Mannes fortsetzen.
Münchner Wochenanzeiger - 11.Oktober 2006
Schwabing · Wildtiere in der Stadtbibliothek
Die 26 Schüler der Klasse 4 b von der Grundschule am Bayernplatz erlebten am Mittwoch, 4. Oktober, in der Schwabinger Bücherei eine im wahrsten Sinne »tierisch« gute Veranstaltung, die von der Stadtsparkasse unterstützt wurde.
Zu Gast war Frau Dr. Tutter, Biologin im Tierpark Hellabrunn, die eine Vogelspinne und eine Schlange mitbrachte. Die Kinder hörten gespannt zu, als Tutter viel Wissenswertes über die beiden Tiere erzählte und hatten selbst eine Menge Fragen. »Wie schwer wird eine Schlange?« oder »Was ist Dein Lieblingstier?« wollten die interessierten und aufgeweckten Viertklässler von der Fachfrau aus Hellabrunn erfahren. Absolutes Highlight war natürlich die Riesenboa anzufassen und die Vogelspinne von ganz Nahem zu betrachten.
Die Kids erfahren auch: Wenn die Tiere im Zoo untersucht werden müssen, werden sie vorher mit einem Pfeil betäubt. Zum Schluss durften die Kinder deshalb selbst einmal mit einem Blasrohr zielen, allerdings auf Luftballons.
Westdeutsche Zeitung - 11.Oktober 2006
Kleiner Bonobo aus dem Wuppertaler Zoo heiratet, Wuppertaler Zoo, 11.10.2006
Leider, leider muss die junge Bonobo-Dame Opala den Wuppertaler Zoo verlassen. Im Bergischen geboren, zieht sie jetzt nach Berlin, um eine eigene Familie zu gründen. Mit ihren Verwandten im Wuppertaler Menschenaffen-Haus bleibt sie natürlich im Kontakt. Was es Neues gibt, erfährt sie von ihrer kleinen Schwester Busira.
Westdeutsche Zeitung - 11.Oktober 2006
Opala zieht nach Berlin!
Auch Affenkinder sind irgendwann alt genug, um zu Hause auszuziehen. Bei Opala ist es soweit. Nächste Woche wird sie ihre vielen Verwandten im Wuppertaler Zoo verlassen, um eine eigene Familie zu gründen.
Wo, wollt ihr wissen? In Berlin. Das ist leider sehr weit entfernt. Zu weit, um sie mal eben an einem freien Nachmittag im Zoo zu besuchen. Aber dort in Berlin leben zwei Männchen der selben Affenart namens Bonobo, die schon sehnsüchtig auf Opala warten. Die drei werden in einem großen Gehege zusammen leben und eines Tages hoffentlich auch gemeinsame Kinder haben.
Opala reist in einer gemütlichen Kiste in den Zoo der deutschen Hauptstadt. Weil sie noch nie allein von daheim weg war und in Berlin auch noch keine Freunde hat, wird sie von einer Pflegerin aus dem Wuppertaler Menschenaffenhaus begleitet. Die bleibt so lange bei ihr, bis sich das Affenmädchen besser gesagt die junge Affendame in der neuen Umgebung so richtig wohl fühlt.
Krone.at - 11.Oktober 2006
Entführungsalarm um Affenmama und Babys
Entführungsalarm im Tierpark Wels. Eine Affenmama und ihre kleinen Zwillinge sind seit Sonntag verschwunden. Da die 4.000 Euro wertvollen Kattas normalerweise nicht weit gehen und in der Stadt sofort auffallen würden, wird ein Diebstahl befürchtet. Jetzt wurden 500 Euro Belohnung für Affenfinder ausgesetzt. "Die Tiere sind handzahm. Da wäre es leicht, die Mutter samt den Babys einfach anzulocken und etwa in einen Rucksack zu stecken", sagt Helmut Echer, Vize-Direktor des Welser Zoos. ...
Er hofft, dass die Tiere zurück in den Zoo kommen. Die Strafverfolgung des Katta-Entführers wäre da zweitrangig.
Blick - 11.Oktober 2006
Affenspiele, Affenprobleme
«Ach, wie schön ists doch an der warmen Herbstsonne», scheint sich das kleine Javaneräffchen zu sagen. Und tollt fröhlich in seinem Gehege im Zoo Basel umher. Springt vom Stein auf den Ast. Und vom Ast zurück auf den Stein.
Nun kommt eine Hürde. Das Seil. «Ob ichs wohl schaffe, mich ans Seil zu hängen?» Dem Versuch steht nichts mehr im Weg. Doch da kommt die Mutter des Kleinen und wirft ein wachsames Auge auf das Ganze. Denn schliesslich soll ihr verspielter Nachwuchs nicht vom Ast fallen.
Gar nicht verspielt ist das Leben von 300 Affen in Neu-Delhi. Denn sie müssen auf Anweisung des Obersten Gerichtshofs eingefangen und in den Dschungel von Madhya Pradesh gebracht werden. Die Regierung dort erhält dafür umgerechnet 71´000 Franken.
Die Rhesusaffen sind in Teilen der indischen Hauptstadt zu einer wahren Plage geworden. Sie streunen durch die Strassen, stehlen Passanten das Essen und beissen hin und wieder auch zu.
Die Behörden bemühen sich seit Jahren, das Problem in den Griff zu kriegen. Doch das ist nicht einfach: Viele Hindus halten die Affen für eine Erscheinung des Affengotts Hanuman und füttern die Tiere.
Dresdner Neueste Nachrichten - 11.Oktober 2006
Kattas unter sich: Snoopy & Sultan prügeln sich um Susan
Die Begegnung hatte sich Olaf Lohnitz, Revierleiter im Primatenhaus, eigentlich anders vorgestellt: Vergangene Woche holte er Katta-Weibchen Susan und ihr Baby Leila aus dem Naturpark Rheine unweit von Köln nach Dresden, um sie mit Snoopy und Sultan, den beiden Halbbrüdern, bekannt zu machen. Statt sich gesittet zu benehmen, bekamen sich die zwei Feuchtnasenaffen wegen der Dame gewaltig in die Wolle, begannen sich mit ihren scharfen Eckzähnen zu beißen und gefährdeten dabei selbst Baby Leila. Ein Wunder ist das nicht, hat doch die bis in den Januar hineinreichende Brunstzeit soeben begonnen.
Das Ende vom Lied: Einen Tag später bekamen Sultan und Snoopy erst mal Platzverweis, bis die Brunstzeit vorbei ist. Jetzt sitzt jeder in einem separaten Gehege - mit Sichtkontakt zu Susan. Nachwuchs bei den Kattas ist also frühestens Anfang 2008 zu erwarten - dann aber vielleicht gleich in doppelter Ausführung. Denn diese ursprünglich aus Madagaskar stammenden Primaten bringen gern Zwillinge zur Welt.
Krone.at - 11.Oktober 2006
Entführungsalarm um Affenmama und Babys
Entführungsalarm im Tierpark Wels. Eine Affenmama und ihre kleinen Zwillinge sind seit Sonntag verschwunden. Da die 4.000 Euro wertvollen Kattas normalerweise nicht weit gehen und in der Stadt sofort auffallen würden, wird ein Diebstahl befürchtet. Jetzt wurden 500 Euro Belohnung für Affenfinder ausgesetzt.
Freie Presse - 11.Oktober 2006
Natur- und Wildpark verändert sein Gesicht
Fast täglich verändert in diesen Tagen der Natur- und Wildpark in Waschleithe sein Gesicht. Während in der neuen Scheune neben dem Ökohof bereits das Heu für den kommenden Winter eingelagert ist, sollen die Arbeiten für das große Freiluft-Aquarium erst in der kommenden Woche beginnen.
Nach seiner Fertigstellung werden dort einheimische Fischarten ein neues Domizil erhalten.Am Montagabend stimmten die Stadträte von Grünhain-Beierfeld dem Bau eines Backofens zu, der die Attraktivität des Wildparks als Naherholungseinrichtung weiter erhöhen soll.
Neue Ruhr Zeitung - 10.Oktober 2006
Wisent verendete an der Blauzungenkrankheit
Die Blauzungenkrankheit hat Duisburg erreicht. Wie erst jetzt bekannt wurde, verendete bereits Ende September ein Wisent aus dem Duisburger Zoo an dem Virus, das durch Stechmücken übertragen wird. Das Wisent hatte zuvor keine typischen Merkmale der Blauzungenkrankheit gezeigt. Der Erreger wurde erst bei einer Routineuntersuchung entdeckt. Wie die Stadt gestern meldete, gibt es derzeit keine Hinweise auf weitere Erkrankungen bei Tieren im Zoo. Der Kontakt mit den Tieren sei bei einem Zoo-Besuch weiterhin völlig ungefährlich. Die Krankheit ist nicht auf Menschen übertragbar.
ORF.at - 10. Oktober 2006
Noch immer keine Spur von Affen
Die Katta-Mutter und ihre beiden sechs Wochen alten Babys aus dem Tierpark Wels sind nach wie vor spurlos verschwunden. Im Zoo glaubt man inzwischen, dass ein Profi die kleine Lemuren-Familie gestohlen hat. Zwei Nächte sind inzwischen vergangen, seit dem die Katta-Mutter und ihre zwei Babys verschwunden sind. Und noch immer gibt es keinen einzigen Hinweis zu den Tierchen. Das ist auch der Grund, warum im Welser Zoo inzwischen Zweifel auftauchen, ob die Affen mit dem schwarz-weiß geringelten Schwanz tatsächlich ausgerissen sind.
Morgenweb - 10.Oktober 2006
Landau: Zoo für Engagement beim Nashorn-Schutz ausgezeichnet
Der Landauer Zoo ist für sein Engagement beim Nashorn-Schutz und seine Zooschule mit einem internationalen Preis ausgezeichnet worden. Bei der Jahrestagung des Europäischen Zoo- und Aquarienverbandes in Madrid sei der "Save the Rhinos Education Award 2006" verliehen worden, wie der Zoo heute mitteilte. Laut Urkunde habe der Zoo das "innovativste und originellste Schul- und öffentliche Bildungsprogramm" dieser Initiative bewiesen. Europaweit hatten sich 133 Zoos an der Artenschutzkampagne beteiligt, darunter 33, die wie der Landauer Zoo selbst keine Nashörner halten.
Bönnigheimer Zeitung - 10. Oktober 2006
Löffinger Bären ziehen um
Die neue Heimat für die fünf Bären des Schwarzwaldparks Löffingen liegt 900 Kilometer weit weg: Im "Bärenwald Müritz" in Mecklenburg-Vorpommern können die Tiere in einem großen Gehege leben. Jahrelang wurde für die Bären ein artgerechtes Domizil gesucht.
Am Donnerstag soll es losgehen: Im Lastwagen wird der erste Bär, ein Männchen, aus dem Schwarzwaldpark nach Mecklenburg-Vorpommern gebracht werden. Die anderen vier Löffinger Bären sollen später ebenfalls in den "Bärenwald Müritz" folgen. ... Die Stiftung nimmt die Bären in Obhut. "Wir haben über fünf Jahre nach einer geeigneten Unterkunft für unsere fünf Bären gesucht und freuen uns, dass sie in den neuen ,Bärenwald dürfen", sagt Ottfried Reichle vom Schwarzwaldpark. Auf keinen Fall sollten sie einem Tierhändler überlassen werden. ...
Auf dem 78 000 Quadratmeter großen Gelände gibt es Wälder, in die sich die Tiere zurückziehen können. "Bei uns finden Braunbären Platz, die aus der Gefangenschaft kommen, aus kleinen Zoos, Zirkussen oder sogar aus Privathaltung." Vorerst sind es insgesamt zehn Bären, die im Bärenwald ein neues Zuhause finden. Später, wenn der Park erweitert wird, sollen zehn weitere Bären hinzukommen.
Yahoo! Nachrichten - 09.Oktober 2006
Meister Petz zieht um
Ein halbes Jahr nach der Grundsteinlegung für den «Bärenwald Müritz» bezieht dort am Freitag der erste Bewohner sein neues Zuhause. Der 14 Jahre alte Braunbär stammt aus einem 900 Kilometer entfernten Freizeitpark in Baden-Württemberg, wo er zuletzt in einem zu engen Gehege lebte. Vier weitere Artgenossen werden ihm von dort bald ins Mecklenburgische folgen, wie der Projektleiter im Bärenwald, Christoph Eberharter, ankündigt. Am Wochenende werden auch die ersten Besucher in der Gemeinde Stuer (Landkreis Müritz) erwartet. Hinter dem Projekt einer «Seniorenresidenz» für die Kraftpakete, die dort ihren Lebensabend verbringen sollen, steht die Hamburger Tierschutzstiftung Vier Pfoten. Die Anlage umfasst im ersten Abschnitt 7,8 Hektar. Dort können zehn Bären unterkommen. Ein etwa gleich großes Gelände bietet Platz für weitere zehn Tiere. Am Eröffnungswochenende ist der Eintritt für die Besucher frei und im ersten halben Jahr ermäßigt. Ein Informationszentrum mit Ausstellung wird Auskunft über die Lebensweise der Bären und die Einzelschicksale der in Stuer lebenden Tiere geben. Die Investitionssumme für das Bärenschutzzentrum beläuft sich auf insgesamt 1,8 Millionen Euro. Rund 500 000 Euro steuerte das Wirtschaftsministerium bei.
ORF.at - 09.Oktober 2006
Welser Zoo sucht Affenfamilie
Eine Katta-Mutter und ihre beiden einen Monat alten Jungen sind seit Sonntagabend aus dem Zoo in Wels verschwunden. Die Mitarbeiter des Tiergartens suchen fieberhaft nach der kleinen Lemuren-Familie. Die Tiere leben seit fünf Jahren im Welser Zoo und können sich dort frei bewegen. Irgendetwas könnte die pelzigen Äffchen erschreckt und in die Flucht getrieben haben.
oe24.at - 09.Oktober 2006
Finanzbericht zu Herberstein
Bei den Ermittlungen zu den Missständen in der Causa des Tierparks Herberstein hat das Finanzamt seinen Abschlussbericht an die zuständige Staatsanwaltschaft Graz fertig gestellt. Der 150 Seiten starke Finanzbericht in der Causa Tierpark Herberstein wurde dem Radio Steiermark zugespielt. Demnach sollen in den vergangenen zehn Jahren 850.000 Euro zu wenig Steuern gezahlt worden sein. Es sollen Rechnungen umgeschrieben und Löhne schwarz ausbezahlt worden sein. Dazu sollen auch Steuertricks zählen, wie die Umschreibung von Privatrechnungen zu Firmenrechnungen. Die Finanz sehe zwei Hauptverdächtige für die Steuertricks: Andrea Herberstein un der früherer Herberstein-Gutsverwalter. Die Herberstein-Kinder seien zwar Eigentümer gewesen, aber hätten mit der Geschäftsführung nichsts zu tun gehabt. Die Finanz gehe von einem Rechtsirrtum aus und nicht von einer vorsätzlichen Steuerhinterziehung. Im Zuge des U-Ausschusses soll es noch fünf Sitzungen geben, die letzte soll am 10. November stattfinden, da soll die frühere steirische Landeshauptfrau Waltraud Klasnic (ÖVP) befragt werden.
Tagesspiegel - 09.Oktober 2006
Tierpark erwägt kein Hundeverbot Keine Konsequenzen aus Vorfall ...
In Berliner Parks lauern keine Raubtiere. So kennen das die Hunde der Stadt von ihren Spaziergängen an der Leine. Im Tierpark Friedrichsfelde dürfen die Haustiere Raubtierluft schnuppern. Hundebesitzer können ihre Tiere dorthin ausführen – angeleint. Doch das geht nicht immer gut aus. Vor kurzem ist ein Mischling über die Mauer ins Hyänengehege gesprungen und durch einen Graben direkt zu dem Rudel Aasfresser geschwommen. Die stürzten sich auf den Hund und verletzten ihn so schwer, dass er eingeschläfert werden musste. Der Tierpark will seinen Gästen dennoch weiterhin erlauben, ihre Hunde mitzubringen. „Das handhaben wir seit 51 Jahren so“, sagt Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz. In dieser Zeit sei nie etwas passiert, der Vorfall eine große Ausnahme. Im Zoo sind Hunde verboten: „Sie ängstigen sich zu sehr in der Nähe der Raubtiergehege“, sagt Regine Damm von der Zooverwaltung. Vor allem aber sei der Zoo viel kleiner als der Tierpark. Hunde und Wildtiere können sich nicht aus dem Weg gehen.
Kölnische Rundschau - 09.Oktober 2006
Duisburgs Zoo verliert seinen „Vater”
Der älteste wissenschaftlich bekannte Flussdelfin der Welt ist im Alter von mehr als 40 Jahren in der Nacht zum Montag im Duisburger Zoo gestorben. In Freiheit erreiche diese urtümliche Delfinart ein Alter von nur etwa 20 bis 30 Jahren, sagte am Montag der Duisburger Zootierarzt Manuel Garcia Hartmann. Das genaue Alter des im Zoo eher unter seinem Spitznamen "Vater" bekannten Delfins mit Namen "Apure" sei unbekannt. Er wurde im Jahr 1975 bereits im Erwachsenen-Alter von etwa 10 bis 20 Jahren nach einer Fang-Expedition in Südamerika in den Zoo gebracht. Nach dem Tod von "Apure" lebt nun der 33 Jahre alte Flussdelfin "Orinoko" allein im neuen Duisburger Tropenhaus. Erst vor gut einem Jahr waren die Flussdelfine in das mehr als zehn Mal so große Becken des rund 3,2 Millionen Euro teuren Tropenhauses umgezogen. Die vom Aussterben bedrohten Tiere werden außer in Duisburg weltweit nur noch in wenigen Exemplaren in Südamerika in Zoos gehalten. Nach der Ermittlung der genauen Todesursache soll der Körper einem zoologischen Museum zur Verfügung gestellt werden. Nachdem seine Bewegungen in den vergangenen Tagen bereits deutlich langsamer geworden seien, sei "Apure" vermutlich einen "sanften Alterstod" gestorben, sagte Hartmann.
Neue Ruhr Zeitung - 09.Oktober 2006
Nun ist "Baby" allein
In der Nacht von Sonntag auf Montag starb der ältere der beiden Orinoko-Delfine im Methusalem-Alter von über 40 Jahren. Das letzte Jahr seines bemerkenswert langen Lebens hat er noch in der künstlich erstellten Umgebung verbringen können, die einmal sein natürlicher Lebensraum gewesen war. Ob der alte Flussdelfin des Duisburger Zoos daran noch Erinnerungen hatte, sofern Delfine überhaupt ein Erinnerungsvermögen besitzen, vermag niemand zu sagen. Zurück bleibt in dem smaragdgrünen Wasser des Rio Negro-Tropenhauses am Kaiserberg sein mutmaßlicher Sohn "Baby", der jetzt auch schon stattliche 32 Jahre auf dem Buckel hat. Damit liegt er ebenfalls bereits über dem Durchschnittsalter von 20 bis 30 Lebensjahren, die diesen Tieren in freier Wildbahn vergönnt sind. Zur Zeit zeige "Baby" erhöhte Schwimmaktivität, erklärte Tierarzt Manuel Garcia-Hartmann gegenüber der NRZ. Sein weiteres Verhalten wolle man nun mit gesundem Menschenverstand beobachen. Ob schon jetzt zur Gesellschaft des Delfins Fluss-Seekühe in das Tropenhaus einziehen könnten, kann Hartmann derzeit nicht sagen.
20min.ch - 09.Oktober 2006
Ferien und viel Sonne sorgten im Zoo für Ansturm
Gestern haben in Zürich offiziell die Herbstferien begonnen.
Zusammen mit schönstem Wetter für viele Familien ein Grund, wieder einmal einen Ausflug zu machen: Im Zoo Zürich wurden 3716 Eintritte gezählt. Noch mehr warens am Sonntag, als 5920 Besucher die Tiere im Zoo besuchten.
hr online - 5.Oktober 2006
SPD für Grzimek-Zoo in Frankfurt
Frankfurt. Der Zoo soll nach dem Willen der SPD künftig den Namen seines früheren Direktors und Tierforschers Bernhard Grzimek tragen. Die Erhaltung des Zoos nach 1945 sei Grzimek zu verdanken. Das 150-jährige Bestehen des Zoos 2008 sei der richtige Zeitpunkt für die Ehrung. Grzimek war von 1945 bis 1974 Direktor des Frankfurter Zoos.
Solinger Tageblatt - 05.Oktober 2006
Fauna: Anzeige gegen Ex-Vorstand
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachtes der Untreue gegen den früheren Vorstand des Vereins Tierpark Fauna. Das Verfahren richte sich gegen zwei Personen, bestätigte Oberstaatsanwalt Alfons Grevener gestern. Betroffen sind die ehemalige Vereinsvorsitzende und ihr Stellvertreter. Der neue Fauna-Vorstand, seit März 2006 im Amt, hat die Ermittlungen ins Rollen gebracht. Geschäftsführerin Vera Schramm erklärte lediglich, während der Amtszeit des alten Vorstandes seien "Spenden nicht dahin geflossen, wo sie hin sollten". Der Fauna sei erheblicher Schaden entstanden. Man gehe aber keinesfalls davon aus, dass der alte Vorstand sich bereichert habe. Vielmehr scheinen die beiden Ehrenamtler, die sich viele Jahre für den Tierpark eingesetzt hatten, von unseriösen Werbefirmen über den Tisch gezogen worden zu sein.
Hamburger Abendblatt - 05.Oktober 2006
Hagenbeck will Alster-Drachen
Mit Begeisterung hat der Tierpark Hagenbeck auf den Vorschlag reagiert, den Drachen der China Time im Tierpark aufzustellen. "Wir finden die Idee ganz wunderbar. Der Tierpark und unser Haupteingang sind bereits stark asiatisch geprägt. Dazu würde der Drache ideal passen", so Tierparkchef Joachim Weinlig-Hagenbeck. Noch bis zum 10. Oktober steht der Drache auf der Binnenalster, ein neuer Standort wird derzeit gesucht.
derStandard.at - 05.Oktober 2006
Andrea Herberstein schweigt vor Ausschuss
Jahrelang wurde Andrea Herberstein von ÖVP-Politikern hofiert, mit "Gräfin" tituliert und ihr Tierpark großzügig finanziell gefördert. Am Donnerstag musste nun die "Hausfrau", wie sie ihren Beruf angab, vor dem Herberstein-Untersuchungsausschuss des steirischen Landtages dem Kommunisten und Ausschussvorsitzenden, Werner Murgg Rede und Antwort stehen. Die Sitzung blieb wenig erhellend, denn wie schon zuvor ihr Sohn Maximilian und ihre Tochter Johanna Catherine entschlug sich Herberstein – kaum hörbar – der Ausage: "Gegen mich laufen Vorerhebungen beim Straflandesgericht Graz, aus diesem Grund werde ich nicht aussagen".
Die Zeit - 04.Oktober 2006
Das Ende einer Großfamilie
Die Erdmännchen von Köln sind Kult. Regelmäßig stehlen sie ihren Nachbarn die Schau. Unbeachtet trampeln die mächtigen Trampeltiere durch die Anlage gegenüber, ähnlich ergeht es den putzigen Waschbären beim Mehlwürmermümmeln im Gehege nebenan. Bei den Erdmännchen aber sammeln sich die Zoobesucher in Scharen. Waltraut Zimmermann weiß, was sich hinter dem vermeintlich fröhlichen Treiben verbirgt: ein Familiendrama, das als Tragödie enden könnte. Es nahm seinen Anfang im März mit dem Tod von Mel B, dem Alphaweibchen der Erdmännchenfamilie. Sie war einer Infektion erlegen. Bis dahin hatte Köln eine weltweit wohl einmalige Erdmännchengruppe in menschlicher Obhut. Über 20 Tiere bevölkerten das Gehege, das vor drei Jahren nach den neuesten Erkenntnissen der Forschung gebaut wurde. Im Mai 2003 zogen 14 Erdmännchen hier ein. Und mit ihnen die Zoologiestudentin Alexandra Habicher. Ein Jahr lang beobachtete sie das Verhalten der Tiere und schrieb ihre Diplomarbeit über deren Gehegenutzung und Kooperation. In Köln entfernten die Zoologen nach dem Ableben von Mel B alle Männchen aus der Gruppe und schleusten dafür drei neue (nicht verwandte) aus Leipzig ein. Unter den Weibchen brach auf der Stelle ein gnadenloser Dominanzkrieg aller gegen alle aus. Jüngste Beobachtungen in Köln lassen inzwischen hoffen, das Familiendrama könnte doch noch glücklich enden: Frühestens Ende Oktober könnte sich der Nachwuchs über der Erde zeigen, falls die Kleinen den raubtierhaften Familienkrach bis dahin überleben.
Planung und Bau
Freie Presse - 11.Oktober 2006
Natur- und Wildpark verändert sein Gesicht
Fast täglich verändert in diesen Tagen der Natur- und Wildpark in Waschleithe sein Gesicht. Während in der neuen Scheune neben dem Ökohof bereits das Heu für den kommenden Winter eingelagert ist, sollen die Arbeiten für das große Freiluft-Aquarium erst in der kommenden Woche beginnen. Nach seiner Fertigstellung werden dort einheimische Fischarten ein neues Domizil erhalten.
Westdeutsche Zeitung - 10.Oktober 2006
Wülfrath: Hirsche, Ziegen und Wichtelwald
Rund um den Steinbruch Schlupkothen soll ein "Erlebniswald für den Bürger" entstehen. Für einige Angebote will der Investor L & F Eintritt verlangen. Die Arbeiten sind bereits im vollen Gang. Rund 76 Hektar ist das erworbene Gebiet groß. Herzstück ist der mit Wasser gefüllte Steinbruch, in dem der Abbau 1956 beendet wurde. Seit 1984 steht das Gebiet unter Naturschutz. So soll ein Hirschpark auf der nordöstlichen Seite des Gebietes unweit der B224 entstehen. Im Tiergehege wird Schwarzwild, Rot- und Damwild angesiedelt, ebenso wie einzelne Ziegenarten als Streicheltiere. Die Anlage wird eine Fläche von 10 000 Quadratmetern umfassen. Ein Abenteuerspielplatz, ein Wichtelwald, in dem Kindergartenkinder hautnah erleben können, wie ein Wald funktioniert, die Ansiedlung seltener Baumarten die Palette der Vorhaben ist groß. Der Euroga-Rundwanderweg wird von Gebühren ausgenommen bleiben. "Auch unter der Woche soll der Park für alle Bürger kostenlos zu nutzen sein. Aber am Wochenende, wenn hoffentlich ein großer Besucherstrom den Park erleben will, wird für einige Bereiche Eintritt erhoben", sagt Dunja Baumhardt. Das könnte für neue Wege der Fall sein, für spezielle Wildgehege ebenso wie für den Abenteuerspielplatz. Ferner sollen in Zukunft Grillplätze angemietet werden können.
Passauer Neue Presse - 09. Oktober 2006
Der Nationalpark modernisiert das Hirschgehege in Scheuereck
»Wo sind denn die Hirsche?« - das ist seit ein paar Wochen die Frage, die Gerd Rheinheimer mehrmals täglich beantworten muss. Rheinheimer führt die »Waldgaststätte Hirschgehege« in Scheuereck und vom namensgebenden Gehege ist derzeit nicht viel mehr zu sehen als ein alter Stall und ein paar zusammengerollte Bündel Drahtzaun. Die Hirsche werden zurückkommen - und sogar in ein noch schöneres Umfeld. Die Nationalparkverwaltung modernisiert das Gehege und will es in Zukunft fest ins Besucherangebot des Parks integrieren. Der vergangene Winter hat dem Gehege massiv zugesetzt, der Zaun wurde an etlichen Stellen eingedrückt. Die Fläche wird nun vergrößert, von knapp fünf auf künftig etwa neun Hektar. Ein Wanderweg mitten durch das erweiterte Gehege wird angelegt; er folgt weitgehend der bisherigen Zauntrasse. Auch eine Aussichtsplattform wird errichtet, von der aus man einen guten Blick auf die Tiere haben soll. Die Parkverwaltung investiert alles in allem mindestens 50 000 Euro in die Anlage. Sie soll ins Besucher- und Führungsprogramm des Parks aufgenommen werden.
Leipziger Volkszeitung - 09.Oktober 2006
Löwenanlage für Malik und Kimba im Bau - Umzug im Frühjahr 2007
Die beiden Löwen Malik und Kimba in Chemnitzer Tierpark werden das kommende Frühjahr in neuen „vier Wänden“ erleben. Der Bau ihrer 800 Quadratmeter großen neuen Behausung nimmt allmählich Konturen an. „Vom Stallgebäude und der Gehegeumgrenzung sind bereits die Umrisse zu erkennen“, sagt Tierparkdirektor Hermann Will. Wenn das Wetter mitspielt und der Frost die Bauarbeiten nicht verzögert, sollen die beiden Großkatzen im „frühen Frühjahr“ umziehen. Geld für den Löwen-Bau spendeten Tierfreunde, Sponsoren und der Förderverein des Tierparks. Die Stadt Chemnitz ist mit rund 100 000 Euro dabei. Nachwuchs von Malik und Kimba, der zwei Monate jüngeren Gefährtin aus Halle, wird es in Chemnitz nicht geben. Der Angola-Löwe wurde sterilisiert, da seine Mutter an einer Augenkrankheit litt.
Handelsblatt - 07.Oktober 2006
Zoo nutzt Hilfe von privaten Geldgebern
Public-Private-Partnership, kurz PPP, erfreut sich einer zunehmenden Akzeptanz bei der öffentlichen Hand und wird vielerorts intensiv diskutiert. "PPP-Modelle haben sich in Deutschland, unterstützt durch die PPP-Initiative der Bundesregierung, in der Breite durchgesetzt", so Achim Großmann, Staatssekretär im Bauministerium. Dies sei das wichtigste Ergebnis einer repräsentativen Studie des Bundesbauministeriums in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Urbanistik. Die Studie belegt eine Verdoppelung realisierter PPP-Projekte von 2004 bis 2005 im Vergleich zu den Vorjahren. Bis dato wurde PPP vorwiegend beim Bau oder der Sanierung von Schulen oder Verwaltungsgebäuden eingesetzt. Ein Novum stellt der Neubau eines modernen Menschenaffenhauses des Frankfurter Zoo dar. Nachdem das 1933 eröffnete Großtiergehege nicht mehr den Anforderungen zeitgemäßer Tierhaltung entsprach und die Betriebserlaubnis befristet wurde, entschieden sich Stadt und Zoo für den Neubau im PPP-Verfahren. Den Zuschlag für das umfangreiche Projekt erhielt schließlich Ende 2005 das Bau-, Finanzierungs- und Betriebskonzept eines Leasingunternehmens- und Fondsinitiators. Dessen Partner und Auftragnehmer rekrutieren sich aus einem regionalen Architekturbüro, einem mittelständischen Bauunternehmen sowie einem international tätigen Gebäude-Manager. Der Neubau wird 10 000 Quadratmeter Fläche beanspruchen und soll ab Frühjahr 2008 neuer Besuchermagnet und neue Heimat der Bonobos, Orang-Utans, Gorillas und weiterer Affenarten sein.
Südwest Presse - 07.Oktober 2006
Ein neues Domizil für Leguan Mäxle
Leguan Mäxle schließt zufrieden die Augen. Fürs Foto vom Albaquariums-Vorsitzenden Peter Fritz auf den Arm genommen, genießt er die Streicheleinheiten sichtlich. 'Unsere Grünen Leguane', erläutert Fritz, 'haben ein riesen Gehege - und mehr Platz als ihre Kollegen in der Wilhelma'. Dennoch soll gerade im Terrarienbereich des Albaquariums kräftig renoviert werden. Denn der Zahn der Zeit nagt an der Einrichtung, die im kommenden Jahr ihren 50. Geburtstag feiert. Die ganze Verkleidung der Behälter wird neu gemacht, moderner. Vor allem aber auch das Innenleben der Terrarien wird mit viel Geld den modernen Erkenntnissen gemäß hergerichtet. So bekommen nicht nur Mäxle und sein Leguankumpel ein völlig neues Domizil.
Aktionen
Königsteiner Woche - 11. Oktober 2006
Modellieren in der Zoo-Schule
Unter Anleitung der Künstler Ursula Krabbe-Paulduro und Ernst Paulduro können Kinder in den Herbstferien Tiere modellieren. Die Termine: Sonntag, 15. Oktober bis Donnerstag, 19. Oktober jeweils von 14 bis 18 Uhr in der ZooSchule des Opel-Zoos. Der Materialkostenbeitrag beträgt fünf Euro.
medienhandbuch.de - 11.Oktober 2006
Scholz & Friends wirbt für die Berliner Zoos
Mit Kind und Kegel in den Zoo und kein Tier kommt aus dem Bau. Scholz & Friends Berlin präsentiert in einer aktuellen Kampagne die Lösung des Problems: die Jahreskarte des Hauptstadtzoos. Die Plakatmotive sollen es augenzwinkernd auf den Punkt bringen: Sie zeigen von den Tieren nur ein kleines Stück. Manchmal muss man eben ein paar Mal vorbei schauen. Und das können Besucher mit der ZooCard ab 25 Euro problemlos jeden Tag. Für das Publikum verstecken sich Gorillas, Chamäleons, Klapperschlangen und rund 14.000 andere sehenswerte Tiere. Die Kampagne ist die zweite Zusammenarbeit zwischen Scholz & Friends Berlin und dem Zoologischen Garten Berlin. Die Vorgängermotive "Rockplakate" wurden beim ADC und bei den London International Advertising Awards 2005 ausgezeichnet.
meinberlin.de - 09.Oktober 2006
Nachtführungen für Kinder
Berlin. Das Zoo-Aquarium bietet ab Donnerstag wieder Nachtführungen für Kinder an. Bei den Rundgängen erfahren die kleinen Besucher von Aquariumsmitarbeitern, warum Schlangen und Skorpione in der Nacht munter werden und andere Tiere wie die Korallenfische und Korallen wiederum schlafen gehen. Die Nachtführung, die bis März immer am zweiten Donnerstag im Monat angeboten wird, beginnt um 18:15 Uhr.
Leipzig info - 09.Oktober 2006
Räuberische Sonntagstouren im Leipziger Zoo
Bei den Sonntagstouren im Oktober geht es wahrhaft räuberisch zu: Ziel der Führungen im Oktober sind die Amurtiger, die mit einer Länge von bis zu vier Metern selbst die königlichen Löwen überragen und somit die größten Katzen der Welt sind. Interessante Neuigkeiten aus dem Leben der Leipziger Amurtiger und Wissenswertes zu ihrer Art erfahren Zoobesucher an jedem Sonntag im Oktober.
PNN - 06.Oktober 2006
Laufwettbewerb im Wildpark
Potsdam. Der Wildpark e.V. lädt am Sonntag, dem 8. Oktober, um 11 Uhr zu einem Laufwettbewerb durch den herbstlichen Wildpark ein.
Nachwuchs
ORF.at - 09.Oktober 2006
Nachwuchs im Linzer Zoo
Über Nachwuchs bei den Nasenbären kann sich der Tiergarten in Linz freuen. Die Tierbabys können bereits von den Besuchern bewundert werden.
fnweb - 06.Oktober 2006
Ein Exot unter den Reihern
Drei junge Kahnschnäbel sind im Juli in Stuttgart geschlüpft. Doch nur eines hat es geschafft. Erst in den nächsten zwei bis drei Jahren wird das Jungtier mit Beginn der Geschlechtsreife das Altvogelgefieder bekommen.
Neue Presse - 06.Oktober 2006
Guck mal, wer da guckt – ein Tapir-Baby
Der Zoo Hannover hat am Freitag seinen jüngsten Zuwachs präsentiert. Unter den wachsamen Augen seiner Eltern Conchita und Chaco unternahm der eine Woche alte Tapir die ersten Gehversuche. Der noch namenlose kleine Tapir ist bereits ihr fünfter Nachwuchs.
Blick Online - 06.Oktober 2006
Was bin ich denn?
Der Zoo Hannover hat seltenen Zuwachs bekommen: Ein gestreiftes Tierbaby erfreut die Besucher. Noch hat das am 30. September geborene Baby keinen Namen. Den wird es schon bald erhalten. Traditionsgemäss soll er mit «C» beginnen.
Kölner Stadt-Anzeiger - 05.Oktober 2006
Bockspringen im Krefelder Zoo - Zuwachs bei den Antilopen
Die beiden Nyala-Antilopen Davia und Marius haben Zuwachs aus dem Opelzoo bei Frankfurt bekommen, teilte die Stadt Krefeld am Donnerstag mit. Der anderthalb Jahre alte Antilopen- Bock Hani und seine Partnerin Ishani tobten verspielt durch das Gehege. Von den beiden Neuzugängen erhoffe sich der Tierpark künftig regelmäßige Zuchterfolge. Bei den Großen Kudus zeige sich derzeit Jungtier Asali den Besuchern. Das Weibchen wurde Ende September geboren.
Stuttgarter Wochenblatt - 04.Oktober 2006
Der Igel, der Sommerschlaf hält
Jetzt gibt es in der Wilhelma zum ersten Mal drei noch kleinere Kleine Igeltranreks. Die Jungtiere kuscheln sich tief in der Höhle im Heu versteckt an die Mutter. Da sie zudem noch nachtaktiv sind, ist es nicht leicht den Nachwuchs zu Gesicht zu bekommen. Mit ein bisschen Glück sind die putzigen Gesellen noch bis Anfang November zu sehen.
BR Online - 4. Okt. 2006
Tierisch erfreut: Auszeichnung für Henning Wiesner
Seit 25 Jahren ist er Direktor des Münchner Zoos Hellabrunn. Aber nicht nur die Tiere hinter Gittern beschäftigen den 62-Jährigen, der gelernte Tierarzt unterrichtet an der Münchner Universität, berät Tierschutzorganisationen und hat sich als Betäubungsspezialist mit dem Blasrohr einen Namen gemacht. Am Mittwochabend hat Henning Wiesner das Bundesverdienstkreuz erhalten. Als kleiner Junge hat er sich zuerst überlegt, Schuster zu werden, so faszinierend fand er die Werkstatt ganz unten in dem Mietshaus, in dem er mit seiner Familie gewohnt hat. Langeweile im Job kennt Wiesner auch nach 25 Jahren an der Spitze des Münchners Zoos nicht.
Mittelbayerische - 11. Oktober 2006
„Eulen und andere heimliche Jäger“ im Landratsamt
Die Naturschutzanstrengungen im Landkreis als Gesamtschau zu zeigen ist laut Landrat Volker Liedtke der Grundgedanke der Ausstellung „Von Eulen und anderen heimlichen Jägern“, die Liedtke am Montagabend im Foyer des Landratsamts eröffnete. Vor zahlreichen Gästen aus Behörden, Landwirtschaft, Jagdwesen, Natur- und Umweltschutz schlossen sich drei Vorträge zum Ausstellungsthema an. Norbert Vollath und Michael Reisinger sorgten für musikalische Begleitung.
„Bruno“ sei oft das erste Wort der Besucher im Landratsamt, seit die Ausstellung zu sehen ist, sagte Landrat Volker Liedtke in seiner Einführung. Dabei soll Brunos Artgenosse, der da seit Freitag bereits im Foyer steht, in der Schau nicht nur ein Hingucker sein, sondern zum Nachdenken anregen. „Denn der Artenschutz ist Menschenschutz, und Uhu und Fledermaus sind Indikatoren für den Zustand der Landschaft“, so der Landrat.
Frankfurter Neue Presse - 09.Oktober 2006
Mein Leben für den kleinen Merlin
Der Wilhelm-Kobelt-Zoo ist zu Sarah Ludwigs zweitem Zuhause geworden: Verbrachte die ehrenamtliche Tierpflegerin doch die vergangenen sechs Monate Tag und Nacht in dem Schwanheimer Tierpark. Sie schlief in einem Wohnwagen, stand jede Nacht alle zwei Stunden auf und verpflegte den kleinen Merlin – einen Eseljungen. Zu Beginn der Sommersaison des 90 Jahren alten Zoos, die gestern mit einem Fest abschloss, kam Merlin auf die Welt. Kurz nach seiner Geburt verlor der Mini-Esel seine Mutter. Ein Wink des Schicksals, dass sie auf ihren Studienplatz in Tiermedizin warten musste. In den ersten Wochen zog die angehende Studentin den Vierbeiner mit der Flasche auf.
Rhein Main Presse - 09.Oktober 2006
Park feiert Oktoberfest/3000 Euro von Spielbank
Völlig unbeeindruckt von den Besuchern, die vor Wind und Regen geschützt unter einem Pavillon am Samstag im Tierpark Mainz-Kastel das Oktoberfest gefeiert haben, stolzierten drei der neun Gänse des Parks durch die weitläufige Anlage. Ihre Kollegen, die Ziegen im Gehege, die Frettchen und Kaninchen bekamen von den Feierlichkeiten gar nichts mit, genauso wenig wie von den finanziellen Schwierigkeiten, durch die der Tierpark seit Jahren schlittert.
Bieler Tagblatt - 09.Oktober 2006
Ein Nickerchen in der Herbstsonne
Vor allem einheimische Wildtiere zeigt der Tierpark Biel im lauschigen Wald am Abhang des Bözingenbergs. Mit Hilfe der Informationstafeln an den Gehegen kann man sich auch ins Bild setzen über die Tiere, die gerade nicht sichtbar sind. Neue Tiere einzuführen ist im Moment nicht geplant, die Frettchen und Meerschweinchen ersetzte man nicht, weil die Priorität des Tierparks bei einheimischen Wildtieren liegt. Die nordamerikanischen Waschbären wurden laut Barbara Läng auf Wunsch der Paten beibehalten. Wichtig sei es insbesondere, mit anderen Parks und Zoos Tiere auszutauschen, damit der Bestand nicht durch Inzucht degeneriere. Die Umbau- und Unterhaltsarbeiten führten in der Sommersaison Teilnehmer eines Erwerbslosenprojekts durch.
20min.ch - 09.Oktober 2006
Ferien und viel Sonne sorgten im Zoo für Ansturm
Gestern haben in Zürich offiziell die Herbstferien begonnen. Zusammen mit schönstem Wetter für viele Familien ein Grund, wieder einmal einen Ausflug zu machen: Im Zoo Zürich wurden 3716 Eintritte gezählt. Noch mehr warens am Sonntag, als 5920 Besucher die Tiere im Zoo besuchten.
Die Welt - 08.Oktober 2006
Zubrot für Zoo und Wildgehege
Zu Beginn der kalten Jahreszeit liegt vor allem bei Kindern das Kastaniensammeln wieder hoch im Kurs. Tierparks und Forstleute nutzen die Spenden als Wildfutter für karge Zeiten. Doch im nordostdeutschen Bundesland übersteigt das Angebot die Nachfrage deutlich. "Die meisten Parks brauchen dieses zusätzliche Futter eigentlich nicht, da es nicht genug Tiere dafür gibt", sagte Marina Welsch, Marketingchefin im Tierpark Wismar. Dennoch würden alle Kastanien und Eicheln angenommen. "Die Kinder wären sonst enttäuscht."
Mitteldeutsche Zeitung - 07.Oktober 2006
Viele Eicheln und Kastanien in diesem Jahr
In diesem Herbst gibt es in Sachsen-Anhalt besonders viele Eicheln und Kastanien zu sammeln. Das Taschengeld aufbessern kann man mit den gesammelten Nüssen aus dem Wald aber kaum noch: Anders als zu DDR-Zeiten zahlen Förster und Wildparks heute in der Regeln nichts für das herbstliche Tierfutter, wie eine dpa-Umfrage ergab. Gerade Wildparks sind aber froh, wenn sammelwütige Kinder ihnen Beutel voller Eicheln als Spende bringen.
Echo-online - 06.Oktober 2006
Traumberuf im Tiergarten
Der Tiergarten auf dem Pfungstädter Mühlberg hat personelle Verstärkung bekommen. Nina Berger hat nach einem kurzen Praktikum ihre Ausbildung zur Tierpflegerin begonnen. Möglich wurde dies durch die Industrie- und Handelskammer, die in diesem Sommer den Pfungstädter Tiergarten als Ausbildungsplatz anerkannte, und die Stadt Pfungstadt, die Kosten von 2000 Euro übernimmt. Nina Berger freut sich über ihre Ausbildungsstelle in Hessens kleinstem Zoo. Von der neuen Auszubildenden profitieren auch die Besucher, denn die Öffnungszeiten sind ab dem Wochenende deutlich erweitert. Geöffnet ist jetzt von Freitag bis einschließlich Sonntag jeweils zwischen 10 und 17 Uhr sowie dienstags und mittwochs von 15 bis 17 Uhr.
Frankenpost - 05.Oktober 2006
Tierschützer kritisieren Delfintherapie in Nürnberger Zoo
Die internationale Tierrechtsorganisation PETA kritisiert die Delfintherapie im Nürnberger Zoo. Wie die Tierschützer am Donnerstag mitteilten, sei die Delfintherapie behinderter Kinder bei weitem nicht so wirkungsvoll wie vom Zoo behauptet. Der Zoo versuche, durch das Therapieangebot die angeblich drohende Schließung des Delfinariums zu verhindern und den Bau einer neuen zehn Millionen Euro teuren Delfinlagune zu rechtfertigen.
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Niederländische Meldungen
Dierennieuws – 11. Oktober 2006
Krijg de Kriebels in Zoo Parc Overloon!
Kribbeln im Zoo Parc Overloon
Der Zoo Overloon bietet seinen jungen Besuchern eine neue Zoo-Rallye zu Spinnen und andere Krabbeltieren. Warum spinnt die Spinne ein Netz? Warum sind Mistkäfer so wichtig? Diese und weitere Fragen gilt es zu entdecken und zu beantworten. Dieses und andere Angebote bietet der Zoo seinen Gästen in den Herbstferien vom 14. bis zum 22. Oktober.
HLN.be – 6. Oktober 2006
Babyboom bij flamingo's in Planckendael
Babyboom bei den Flamingos in Planckendael
Vier Paare der Chileflamingos des Dierenpark Planckendael sorgten für insgesamt fünf Eier, aus denen nach und nach Küken schlüpfen. Insgesamt leben in dem belgischen Zoo 48 Chileflamingos.
HLN.be – 5. Oktober 2006
Overleden giraf van Beekse Bergen wordt opgezet
Verstorbene Giraffe aus Beekse Bergen wird ausgestopft
Die verstorbene Rothschildgiraffe Karin wird für ein japanisches Naturkundemuseum ausgestopft. Das gut 20jährige Tier war am 2. Oktober eingeschläfert worden, da es starke Gelenkprobleme hatte und schon längere Zeit Schmerzmittel erhalten musste. Im japanischen Museum wird sie neben einer zweiten Giraffe ausgestellt, welche aus dem Zoo Amersfoort stammt.
Dierennieuws – 5. Oktober 2006
Herfst in Dierenrijk Europa
Herbst in Dierenrijk Europa
In den Herbstferien organisiert Dierenrijk Europa zwischen dem 14. und 22. Oktober verschiedene besondere Aktivitäten. So sind neben besonderen Fütterungs-Vorführungen auch Blicke hinter die Kulissen möglich.
Emmen.nu – 4. Oktober 2006
Herfstvakantie naar Dierenpark Emmen
Herbstferien im Dierenpark Emmen
Die Tiere des herbstlichen Emmener Zoo bereiten sich langsam auf den Winter vor. Junge Besucher des Zoos können sich unterdessen als Kürbisschnitzer beweisen oder sich sportlich mit den Tieren messen.
De Stentor – 4. Oktober 2006
Walrussen smullen van heuse vis-taart
Walrosse genießen Fischtorte
Zur Feier des Welttiertages am 4. Oktober erhielten die Walrosse des Dolfinarium Harderwijk eine besondere Überraschung: eine Torte aus diversen Fischsorten.
Dierennieuws – 4. Oktober 2006
Pinguïns trotseren golfslagbad in DierenPark Amersfoort
Pinguine gewöhnen sich an Wellenbad in Amersfoort
Die Brillenpinguine des DierenPark Amersfoort haben nach etwa einem Jahr Eingewöhnung und Futtertraining ihr Wellenbad gut angenommen. Die Vögel hatten ihr Becken, welches im Sommer 2005 eröffnet wurde, zunächst nicht nutzen wollen. Die Pfleger fütterten folglich fortan im Wasser stehend, wodurch die Pinguine binnen zweier Wochen kein Problem mehr mit dem neuen Becken hatten.
Nederlands Dagblad – 3. Oktober 2006
Leger helpt dieren
Armee hilft Tieren
Eine Einheit der Niederländischen Armee engagiert sich an einem Tag im Jahr im Ouwehands Dierenpark Rhenen. Unter anderem, weil sie einen Tiger in ihrem Kompanie-Logo tragen, fühlen sie sich dem Tierpark besonders verbunden. In diesem Jahr werden bei den Bären die Teiche und Scheiben gereinigt, bei den Löwen Bäume gepflanzt. Die Affen erhalten neue Klettergeräte und im Zoo-Theater wird die Bestuhlung restauriert.
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| Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Tierpark Hagenbeck, 10.10.2006
Hagenbecks Löwen-Babys dürfen ins Freigehege
Zwei Monate alt, halb so hoch und zehnmal so neugierig wie die Großen – Nibalo, Naju, Nawiri, Nelson und Schwester Tawanga, das sind unsere im August geborenen Löwen-Babys. Jetzt dürfen die kleinen Wildfänge endlich ins Freie. Die kleinen Großkatzen sind mittlerweile
genügend gewachsen, um problemlos die Stufen zu meistern und sich sicher im Außengehege zu bewegen. Gespannt warten wir auf ihre erste Entdeckungs-Reise durch die Löwenschlucht. Bisher waren die Fünf mit Mutter Tembesi (3) und Tante Cabora (3) im Löwenhaus untergebracht. Ab dem 12. Oktober können die Tierpark-Gäste die Familie in der Löwenschlucht erleben.
Bärenwald Müritz, 10.10.2006
Eröffnung BÄRENWALD Müritz
Am 15.10.2006 öffnet der BÄRENWALD Müritz, eine neue Erlebnisausstellung von Kunstraum GfK, seine Tore - diesmal an einem ganz besonderen Ort: inmitten eines Braunbärengeheges. Am südlichen Plauer See in der Gemeinde Stuer baut die Tierschutzorganisation
VIER PFOTEN eine weitere Auffangstation für Braunbären aus nicht-artgerechter Tierhaltung und setzt diesmal auf eine zusätzliche Besucherattraktion. Für eine Erlebnisausstellung rund um das Thema Braunbär holte sie die Hamburger Agentur Kunstraum GfK ins Boot.
„Der BÄRENWALD ist in erster Linie auf die Bedürfnisse der Bären abgestimmt. Besucher sind willkommen, aber anders als in Zoos gibt es keine Garantie, einen Braunbären in dem ca. 8 Hektar großen Areal zu Gesicht zu bekommen. Der Besuch gleicht eher einer kleinen Expedition“, berichtet Karin Karcher, Projektleiterin von Kunstraum GfK. „Dafür haben Besucher die einmalige Chance, Braunbären dabei zu beobachten, wie sie ihre natürlichen Verhaltensweisen wieder entdecken und ausleben. “ „Der BÄRENWALD Müritz ist keine Einrichtung, die mit erhobenem Zeigefinger das Schicksal der Braunbären aufzeigt“, erklärt Carsten Hertwig, Geschäftsführer der BÄRENWALD Müritz gGmbH. Mit Spiel, Spaß und Spannung für kleine und große Besucher
Wisentgehege Springe, 10.10.2006
Tag der Natur im Wisentgehege Springe Sonntag 15. Oktober ab 12.00 Uhr
Diese Veranstaltung mit der Gehegeschule gleich zu Beginn der Herbstferien steht unter dem Motto: „Natur mit allen Sinnen erleben“ und richtet sich an Kinder ab 6 Jahren. Auch die Eltern sowie interessierte Erwachsene sind herzlich eingeladen, bei uns im Wisentgehege Springe bei den verschiedenen Spielen und Aktionen rund um die Natur mitzumachen. Die Teilnehmer werden bei den verschiedenen Mitmachaktionen fühlen, riechen, sehen und hören und dabei lernen, wie man die Natur bewusster wahrnehmen kann. Durch den spielerischen Umgang mit Objekten und Fundstücken aus Wald und Flur werden sie diese kennen lernen und einiges darüber erfahren.
Die Teilnahme an den Aktionen beim Tag der Natur ist im Eintrittspreis enthalten. Die Aktionen beginnen um 12.00 Uhr und werden danach fortwährend in kleinen Gruppen durchgeführt. Für neu Hinzugekommene ist auch der Einstieg zwischendurch möglich.
Auch im Bastelzelt der Gehegeschule ist wieder eine attraktive Bastelaktion vorbereitet, die sich thematisch an das Thema Natur in kreativer Weise anschließt. Hier können Klein und Groß aus Naturmaterialien schöne Dinge gestalten. Gerade Kinder bekommen durch das Basteln mit den schönen Dingen, - die uns die einheimische Natur gerade im Herbst in Hülle und Fülle bietet – eine ungezwungene Beziehung zur Natur, und erkennen diese wieder beim nächsten Spaziergang durch den Wald. Wie immer, wird lediglich eine kleine Umlage für das Bastelmaterial erhoben.
Zoo Landau, 10.10.2006
Zoo Landau wird vom Europäischen Zoo- und Aquarien-Verband ausgezeichnet - Sieger im Rahmen der Nashorn-Artenschutzkampagne
Der Zoo Landau in der Pfalz wurde jüngst auf der 23. Jahrestagung des Europäischen Zoo- und Aquarienverbandes (EAZA) in Madrid als Sieger mit dem „Save the Rhinos Education Award 2006“ ausgezeichnet. Europaweit beteiligten sich 133 Zoos an der diesjährigen Artenschutzkampagne für Nashörner. Darunter wirkten auch 33 Einrichtungen mit, die wie der Zoo Landau selbst keine Nashörner halten. Als Gewinner in dieser Kategorie nahmen Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel und Zooverwalterin Sandra Honigs die Auszeichnung, bestehend in einer Urkunde und einem Nashorn-Kunstdruck, aus den Händen des Kampagnen-Verantwortlichen Nick Lindsay von der Zoologischen Gesellschaft London entgegen. Die Initiatoren würdigten das herausragende Engagement des Zoos der mit maßgeblicher Unterstützung durch die Zooschule Landau seinen großen und kleinen Besuchern durch intensive Öffentlichkeitsarbeit, Vorträge, spezielle Zooschulunterrichtseinheiten und -workshops, diverse Sonderveranstaltung und Ausstellungen auf die Bedrohung der fünf Nashornarten aufmerksam machte. Besonders stolz ist die Leiterin der Landauer Zooschule, Dr. Gudrun Hollstein, auf das aus dem Urkundentext hervorgehende Lob als das „innovativste und originellste Schul- und öffentliche Bildungsprogramm“ im Rahmen dieser Naturschutzinitiative.
Allwetterzoo Münster, 10.10.2006
Neues über hochbedrohte Schildkröten im Allwetterzoo: Großartige Zuchterfolge, Europa-Erstzucht in Münster und große Ehre für Elmar Meier
Seit genau drei Jahren besteht das Internationale Zentrum für Schildkrötenschutz (IZS) im Allwetterzoo Münster, ehrenamtlich betreut von Elmar Meier. Der Nottulner Schildkrötenzüchter, der im IZS äußerst seltene, teils im Freiland ausgerottete asiatische Schildkröten pflegt, kann stolz sein: Ihm ist im August nicht nur die europaweite Erstzucht einer Sulawesi-Erdschildkröte gelungen, nach ihm wurde jüngst sogar eine Schildkröte benannt: Cuora cyclornata meieri, das ist eine Unterart der Dreistreifen-Scharnierschildkröte. Insgesamt wuchsen in den drei zurückliegenden Jahren 71 im IZS geschlüpfte Schildkröten auf, darunter so seltene Arten wie die McCords Scharnierschildkröte, die als eine der bedrohtesten Wasserschildkröten der Welt gilt. In den letzten Wochen schlüpften von dieser Art zwei Jungtiere aus dem Ei. Weiter wachsen derzeit acht Dreistreifen-Scharnierschildkröten, acht Zhous-Scharnierschildkröten und sieben Goldkopfschildkröten heran. Letztere sind von der Weltnaturschutzunion (IUCN) als kommerziell ausgerottet eingestuft, d.h., die Art ist in ihrem Lebensraum in China extrem selten geworden bzw. vermutlich bereits endgültig ausgerottet. Elmar Meier rechnet täglich mit dem Schlupf weiterer winziger Panzerträger - mit etwas Glück sogar am Donnerstag, 12. Oktober, bei einem Pressetermin im Zoo. Hierbei wird er seine kostbaren Schützlinge vorstellen und mehr über seine Arbeit im IZS berichten.
Jaderpark, 10.10.2006
Tapirgeburt im Jaderpark
Endlich – am 01. Oktober um 7.58 Uhr ist großes Aufatmen im Jaderpark. Nach einer Wartezeit von ca. 400 Tagen erblickt ein samtweiches Wesen mit neckischen weißen Längsstreifen und lustiger rüsselartiger Nase das Licht der Welt. Tapirweibchen „Peggy“ bringt einen kleinen Jungen zur Welt. Kein Detail geht verloren, denn seit Wochen sind im Innenraum zwei Kameras instaliert, die alle Aktivitäten festhalten und per Computer speichern. Binnen weniger Minuten findet die Geburt statt. Tapirvater „Ferdinand“ und zwei mitbewohnende Capybaras (Wasserschweine) sind sofort zur Stelle, um den Neuling zu begrüßen. Schon nach 30 Minuten in denen die Mutter das Jungtier säubert und trocknet, probiert der kleine Flachlandtapir (Heimat Südamerika) mutig seine ersten Schritte. Da alles reibungslos verläuft ist ein Eingreifen seitens des Zoologen oder der Tierpfleger nicht erforderlich. Zur Sicherheit wird die Beobachtung am Monitor aber ununterbrochen fortgesetzt. Nun, nach 10 Tagen ist das Jungtier sicher auf den Beinen, kennt seine Umgebung und seine Mitbewohner genau und darf bei gutem Wetter die ersten Schritte ins Freie wagen, so daß auch die Besucher ihn ab sofort in Augenschein nehmen können. Eine Berühmtheit ist er allerdings schon jetzt, denn seine Geburt und die ersten Tage seines Lebens werden am 11. Oktober um 22.15 Uhr bei Stern TV auf RTL zu sehen sein.
Vogelpark Herborn, 10.10.2006
Viele interessante Naturerlebnisveranstaltungen im Vogelpark
Nach einer erfreulichen Besucherbilanz im September - mit mehr als 3.500 Besuchern passierten so viele Besucher die Tore des familienfreundlichen Naturerlebniszentrums in Herborn-Uckersdorf wie seit vielen Jahren nicht – in einem ansonsten leider recht durchwachsenen Jahr wartet das Vogelparkteam im Oktober noch mit weiteren Sonderveranstaltungen auf. Zunächst lädt dass Vogelparkteam für Samstag, den 14. Oktober um 14.00 Uhr, Tierpaten sowie Vogelparkfreunde, die sich für die Übernahme einer Patenschaft für ihr Lieblingstier oder auch als ein originelles Geschenk für das Lieblingstier eines lieben Mitmenschen interessieren, herzlich zum diesjährigen Tierpatentag mit einer ausführlichen Sonderführung ein. Parkleiter Wolfgang Rades gibt einen Einblick auch hinter die die Kulissen des Naturerlebniszentrums und steht zur Beantwortung von Fragen rund um die Patentiere zur Verfügung. Für Tierpaten ist die Teilnahme an dieser Veranstaltung selbstverständlich kostenlos.
Zoo Leipzig, 09.10.2006
Sendestart für „Tierärztin Dr. Mertens“ in der ARD - Liebevoll recherchierte Geschichte aus dem Zoo Leipzig geht in Serie
Ab dem morgigen Dienstag ist die Serie „Tierärztin Dr. Mertens“ wöchentlich um 20.15 Uhr in der ARD zu sehen. Schauplatz der 13teiligen Produktion ist der Zoo Leipzig. Das Schicksal der „Tierärztin Dr. Mertens“ ist zunächst sicher kein außergewöhnliches: Susanne Mertens (Elisabeth Lanz) ist verheiratet, hat einen Sohn, den sie über alles liebt, aber glücklich ist sie nicht. Gern würde sie in ihrem Beruf als Tierärztin arbeiten, doch ihr Mann Klaus sieht sie lieber als Hausfrau und Mutter. Als sie erfährt, dass Klaus sie betrügt, verlässt sie ihn. Das bestärkt auch ihren Wunsch, wieder in ihrem Beruf Tierärztin arbeiten. Sie bemüht sich im Zoo um eine Stelle. Doch ihr Vater, der Zoodirektor (Gunter Schoß), ist strikt dagegen. Unzählige Stunden recherchierten die Regisseure Karola Hattop und Matthias Luther vor Ort, besprachen die Szenen mit Tierärzten und Tierpflegern, um das Leben im Zoo aus unmittelbarer Nähe erzählen und zeigen zu können. Gedreht wurde in den Sommermonaten 2005 und 2006. Ganz sicher waren die Zoobewohner die kompliziertesten Schauspieler-Persönlichkeiten, die sich ein Drehteam nur vorstellen kann. So richtete sich der täglich Drehplan nach dem Lebensrhythmus der Tiere und danach, ob sie sich zeigten oder eben nicht.
Wisentgehege Springe, 09.10.2006
„Tierporträts aus dem Wisentgehege Springe“
Urtümliche Wisentbullen rammen ihre gewaltigen Schädel aneinander, dass die Erde erzittert, Tatze an Tatze tanzen Braunbären den „Bärenwalzer“, als unmissverständliche Warnung fixiert der Wolf zähnefletschend sein Gegenüber, der kapitale Brunfthirsch schreit seine Erregung heraus, im seichten Wasser schnappt der Schwarzstorch geschickt nach einem fetten Happen, im rasenden Flug streckt der Falke seine Fänge der „Beute“ entgegen… Entspannter geht es zu, wenn der Luchs auf dem Ast einer mächtigen Eiche ruht oder Waschbär und Fischotter für den Fotografen zu posieren scheinen. Beeindruckende Fotos prägen den Bildband, sie erzählen von der Aggression zwischen Rivalen, von Beuteerwerb und Sexualtrieb, aber auch von der Harmonie zwischen Müttern und Kindern. Ob nun der Braunbär vor den Wölfen Reißaus nimmt oder ob sich Urwildpferd und Hirsch friedfertig begegnen – immer erfreut die Qualität und die Ästhetik des Bildes den Betrachter auf „seinem Rundgang“ durch das Wisentgehege Springe. Durch ebenso kurzweilig wie sachkundig Texte werden die Bilder einfühlsam ergänzt. In typischen Szenen der freien Wildbahn erlebt der Leser den Braunbären auf den ersten Streifzügen nach dem Winterschlaf, den Otter bei der Verfolgung eines Fisches oder den Luchs, der sich an zwei kämpfende Mufflon-Widder heranpirscht. Daneben erfährt man Wesentliches zur Biologie bzw. zum Verhalten der Tiere, oder wie sich die Einstellung des Menschen zu den Mitgeschöpfen in den letzten hundert Jahren verändert hat: Arten wie Wildpferd und Wildkatze, Wisent und Wolf, Fischotter und Nerz werden nach gnadenloser Verfolgung in früheren Zeiten heute wieder unterstützt, nicht zuletzt durch das Wisentgehege. Aktuelle Konflikte sparen die Autoren dabei nicht aus, etwa dass die Wiederansiedlung von Luchs oder Biber Probleme für Schafhalter bzw. Teichwirte schafft, oder dass illegale „Befreiungsaktionen“ amerikanischer Minks aus Pelztierfarmen die Aussichten für eine erfolgreiche Wiederansiedlung des europäischen Nerzes verschlechtern. Immer wieder jedoch gibt es auch Grund zum Schmunzeln, so wenn Parallelen gezogen werden zwischen übermütig keilenden Junghengsten der Urwildpferde und „Halbstarken“ Jugendlichen auf unseren Straßen, oder wenn der Krankheitsverlauf des Hirschfiebers beschrieben wird, von dem mancher Jäger infiziert wird.
Zoo Dortmund, 09.10.2006
Neues Bilderbüchlein hilft Kindern den Zoo zu entdecken
Das Wappentier des Dortmunder Zoos ist der Große Ameisenbär. Das ist hinreichend bekannt. Nun können Kinder mit dem Ameisenbären-Jungtier „Schnüffel“ auf Entdeckungsreise gehen. Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter, Autorin Erika Fehn und Künstler Martin Klose präsentierten am 9. Oktober das Bilderbüchlein „Schnüffel auf der Südamerikawiese“, in dem „Schnüffel“ viele interessante Tiere, wie die Tapirdame „Clara“ oder die eigentümlichen Capybaras trifft. Alle Tiere, denen „Schnüffel“ im Laufe der Geschichte begegnet, leben tatsächlich im Zoo Dortmund. So können Kinder, die die Geschichte lesen oder sich vorlesen lassen, diese Tiere auch bei einem Besuch im Zoo kennenlernen. Die Geschichte von „Schnüffel auf der Südamerikawiese“ stammt aus der Feder von Erika Frehn, die Illustrationen wurden von Martin Klose angefertigt. Gestaltet wurde das Büchlein von der Dortmund-Agentur. Das Bilderbüchlein ist an der Zookasse für drei Euro zu bekommen.
Arche Warder, 07.10.2006
Herbst-Ferienprogramm im Tierpark Arche Warder - Einmal als Tierpfleger arbeiten – vom 16. bis 27. Oktober
Kinder von 6 bis 15 Jahren können einmal Tierpfleger im Tierpark Arche Warder sein und bei der Versorgung von Tieren aktiv mithelfen. Pferde, Esel, Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Geflügel und Kleintiere füttern, Flaschenkinder versorgen, Ställe ausmisten, Gehege reinigen, Tiere striegeln - all das erwartet die kleinen Helfer in Europas größtem Zentrum für seltene und vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen. Wie es sich für richtige Tierpfleger gehört, treffen sich die Kinder pünktlich um 7 Uhr morgens zur Arbeit (Langwedeler Weg 11, 24646 Warder). In drei Gruppen können jeweils bis zu 5 Kinder einen Tierpfleger des Parks zwei Stunden lang im Tierschauhaus, in weiteren Ställen des Parks oder auf den Koppeln unterstützen. Dabei lernen die Kids das Füttern und die Pflege von großen und kleinen Tieren. Danach gibt es ein gemeinsames Frühstück, bei dem auch die Eltern dabei sein können. Die Teilnahme am Programm kostet je Kind 6 Euro einschließlich Frühstück, Eltern zahlen fürs Frühstück 3 Euro pro Person.
Zoo Wuppertal, 07.10.2006
Geburtstagsfeier für "Kibo";freier Zoo-Eintritt am 09. Oktober für Geburtstagskinder bis 12 Jahre
am Montag, dem 09. Oktober 2006 jährt sich der Geburtstag unseres kleinen Elefantenbullen "Kibo" im Zoologischen Garten Wuppertal. Damals kam er als erster Nachwuchs unserer Elefantenkuh "Numbi" mit einem Gewicht von 101 kg und einer Schulterhöhe von 90 cm zur Welt. Er hat sich in dem ersten Jahr prächtig entwickelt und sein Gewicht mindestens verdreifacht. Besonders glücklich war für uns, dass er seine ältere Halbschwester "Bongi" als Spielkameradin hat. Die beiden Kleinen spielen täglich viele Stunden miteinander auf der Außenanlage. Auffällig ist dabei, dass der kleine "Kibo" bereits das Imponierverhalten eines Elefantenbullen mit großem Talent übt. Er findet besonders bei der Leitkuh der Wuppertaler Elefantenherde "Sabie" Anlehnung und läuft beim täglichen Konditionstraining der Elefantenkühe auch manchmal gern ein Stück voraus. Für Mitte 2007 erwarten wir ein weiteres hoffentlich gesundes Brüderchen oder Schwesterchen für ihn. Zu "Kibo's" Geburtstag erhalten am Montag, dem 09. Oktober 2006 alle Kinder bis 12 Jahre, die auch an diesem Tag Geburtstag haben und das belegen können, freien Eintritt in den Zoo. Eltern bezahlen den üblichen Eintrittspreis. Die Wuppertaler Bäckerei Scharrenberg backt zu "Kibo's" Geburtstag Elefanten-Teilchen, die am Montag ab etwa 11 Uhr im Elefantenhaus erhältlich sind. Ein Teil des Erlöses fließt dem Zoo zu.
Vogelpark Heiligenkirchen, 07.10.2006
Affenbaby im Vogelpark Heiligenkirchen
Erst im Frühjahr 2006 haben die Weißbüscheläffchen Daido und Karina ihr Gehege im Vogelpark Heiligenkirchen bezogen. Es handelt sich um eine der kleinsten Affenarten der Welt, nicht einmal so groß wie ein Eichhörnchen. Endlich haben die Weißbüschelaffen den Beweis dafür geliefert, wie gut Sie sich im Vogelpark eingewöhnt haben: Am 29. September haben sie zum ersten Mal Nachwuchs bekommen. Weißbüscheläffchen sind in vielen Dingen fortschrittlicher als ihre größeren Verwandten, die Menschen: Bei den Weißbüschelaffen ist Erziehung nämlich Männersache. Rund zwei Monate wird das Baby von seinem Vater, dicht ins flauschige Fell gekuschelt, durch die Gegend getragen. Lediglich zum Säugen wird es dem Muttertier übergeben. Normalerweise gebären Weißbüscheläffchen übrigens Zwillinge. Für Daido und Karina ist ein einzelnes Junges aber sicher von Vorteil, schließlich sollen sie bei ihrer ersten Jungenaufzucht nicht überfordert werden. Wer sich vom Familienglück überzeugen will, kann dieses im Vogelpark Heiligenkirchen gerne tun. Man muss nur genau hinschauen, um das kleine Pelzbündel zu sehen, welches sich fest in Papas Fell krallt.
Naturschutz-Tierpark Görlitz, 06.10.2006
Schwein gehabt! Neues tibetisches Haus im Naturschutz-Tierpark vorfristig fertig gestellt
Eigentlich sollte pro Jahr nur ein Haus des tibetischen Dorfes (siehe dazu www.tierpark-goerlitz.de/projekt.htm) im Naturschutz-Tierpark Görlitz entstehen. Seit Ende Mai können sich die Yaks und Kaschmirziegen über ihre neue Behausung freuen und nun auch bald die Maskenschweine. Am 15. Oktober wird nämlich eine kleine Schweinefamilie in ihr Haus einziehen, das wieder einem Gebäude der Khampa-Bauern aus Osttibet gleicht. Es wurde aus Natursteinen gebaut. Das Flachdach wird von dicken Fichtenstämmen getragen. Außen ist es umgrenzt von Schieferplatten, an einer Ecke bedeckt mit einem Steinhaufen, der die obligatorischen Gebetsfahnen trägt. Tür- und Fenstergesimse sind mit Ornamenten verziert und die Leibungen mit einer weiß getünchten Fasche versehen, einem ganz charakteristischen Merkmal tibetischer Häuser. So kompromisslos „echt“ wie bei der Außenansicht des Gebäudes konnte man bei der Innengestaltung nicht arbeiten, weil deutsche Bau- und Tierhaltungsvorschriften Berücksichtigung finden mussten. Für die neuen Bewohner ist dies allerdings von Vorteil, denn sie können so in ein schönes und zugleich sehr bequemes Haus einziehen. Das alles ist innerhalb von vier Monaten entstanden, ein Zeitraum, den keiner für möglich gehalten hatte. Weil aber alle Beteiligten an einem Strang zogen, Tierparkmitarbeiter und Ein-Euro-Jobber ebenso wie Bauingenieure, Fremdfirmen und Lieferanten, konnte der Bau so schnell realisiert werden. Die Begeisterung für das Tibetdorfprojekt ist offenbar ziemlich ansteckend und führte dazu, dass viele auch mit Ideen, Material und Geld halfen. Damit konnten die Kosten niedrig gehalten werden – 30.000 Euro für solch ein Haus sind wahrhaftig nicht viel.
Das ist Grund genug zur Freude und zum Feiern. Deshalb wird der Vorstandsvorsitzende des Tierpark-Trägervereins Bürgermeister Ulf Großmann das Haus am 15. Oktober um 14:30 Uhr anlässlich des diesjährigen Erntedankfestes einweihen. Das Fest selbst wird ein internationales Flair haben: Ein polnischer Chor eröffnet das Ganze, deutsche Händler bieten Fisch, Wild, Gemüse, Vollkornerzeugnisse und Schafwollprodukte an und tibeterfahrene Tierparkmitarbeiter werden Feldfrüchte, Speisen und Getränke aus Tibet vorstellen und mit Kindern tibetisch Malen und Drucken..
Thüringer Zoopark Erfurt, 06.10.2006
23.-3.11. Ferienführung im Thüringer Zoopark und seinem Aquarium am Nettelbeckufer
In den Herbstferien vom 23. bis 27. Oktober, 30. Oktober und 1. bis 3. November werden im Thüringer Zoopark Erfurt insgesamt neun Führungen und im Zoopark-Aquarium an zwei Mittwochnachmittagen am Nettelbeckufer 28a Führungen mit interessanten und wissenswerten Themen durchgeführt.
Tierpark Chemnitz, 06.10.2006
Zuchterfolg bei Weißwangen-Turakos
Erstmals ist im Tierpark Chemnitz die Zucht von Weißwangen-Turakos gelungen. Die Vögel, deren natürliches Verbreitungsgebiet in Afrika liegt, gehören zu den Kuckucksvögeln. Bereits am 07.09.2006 hat das Zuchtpaar, welches in der Fasanerie gemeinsam mit den Vieillott-Feuerrückenfasanen gehalten wird, ein Jungtier erbrütet. Mittlerweile ist der Jungvogel aus dem Nest und für Besucher gut zu sehen. Der Vater musste allerdings nach dem Schlupf des Jungtieres in die Nachbarvoliere verbannt werden, da er die Aufzuchtbemühungen des Muttervogels störte. Ein zweites Zuchtpaar dieser Art, das in der Freiflughalle des Tropenhauses gehalten wird, hat zwar schon ein Nest gebaut, jedoch blieb bisher weiteres Fortpflanzungsverhalten aus.
Zoo Duisburg, 06.10.2006
Die Geister regen sich
Pünktlich zum Ausklang des Herbstes drängen Geister und Kobolde, Hexen und Spukgestalten zu nächtlichem Tun, was seinen Höhepunkt erreichen wird zum Halloween-Fest am Dienstag, dem 31. Oktober 2006. Der ZOO wird bis 22.00 Uhr zu einem gigantischen Spektakel laden; Einzelheiten hierzu werden im Rahmen weiterer Presseverlautbarungen rechtzeitig bekannt gegeben.
Zoo Dortmund, 06.10.2006
Neues Bilderbuch hilft Kindern den Zoo entdecken
Das Wappentier des Dortmunder Zoos ist der Große Ameisenbär. Das ist hinreichend bekannt. Nun können Kinder mit dem Ameisenbären-Jungtier „Schnüffel“ auf Entdeckungsreise gehen. Der Zoo Dortmund präsentiert mit dem Bilderbüchlein „Schnüffel auf der Südamerikawiese“ eine nette Geschichte, bei „Schnüffel“ auf der Südamerikawiese viele interessante Tiere, wie die Tapirdame „Clara“ oder die eigentümlichen Capybaras trifft. Alle Tiere, denen „Schnüffel“ im Laufe der Geschichte begegnet, leben tatsächlich im Zoo Dortmund. So können Kinder, die die Geschichte lesen oder sich vorlesen lassen, diese Tiere auch bei einem Besuch im Zoo kennenlernen. Die Geschichte von „Schnüffel auf der Südamerikawiese“ stammt aus der Feder von Erika Frehn, die Illustrationen wurden von Martin Klose angefertigt. Gestaltet wurde das Büchlein von der Dortmund-Agentur.
Zoo Leipzig, 06.10.2006
Keine Winterruhe in Sichtweite - Zoo veranstaltet spannendes Herbstferien-Programm
Die Tage werden wieder kürzer und vor allem merklich kühler, aber von Winterschlaf ist im Leipziger Zoo noch nichts zu spüren! Zum großen Herbstferien-Programm vom 16. bis 27. Oktober putzen sich Giraffen, Gorillas, Gazellen, Graumulle und alle anderen tierischen Mitbewohner fein heraus, um den Besuchern vor der eisigen Jahreszeit noch einmal kräftig einzuheizen. Anpfiff zum Ferienspektakel ist am 16. Oktober um 11 Uhr: An der langen Mal- und Bastelstraße auf dem Aquariumsvorplatz können sich den ganzen Tag kreative Geister ausprobieren und beweisen, dass sie das Zeug zu großen Künstlern haben. Dabei stehen unsere graziösen Elefanten, die modisch gefleckten Hyänen oder die anmutigen Pinguine gern als Modelle für die kleinen Picassos und Michelangelos bereit. Wer in sich eher den Columbus spürt, sollte dienstags und donnerstags die aufregenden Ferientouren nicht verpassen. Ausgerüstet mit viel Mut und Wissensdrang durchforsten neugierige Entdecker den dicht bewachsenen Dschungel nach Menschenaffen, spüren in den alten Tempelruinen imposante Dickhäuter auf und erkunden die weitläufige Savanne mit den grazilen Giraffen und den flinken Antilopen. Aufbruch zur Expedition ist jeweils 11 Uhr! Doch was wären wilde Cowboys und furchtlose Cowgirls ohne Lagerfeuer? Daher werden alle wackeren Abenteurer am 27. Oktober zum großen Herbstfeuer eingeladen. Um die dunkle Nacht auszuleuchten werden zuvor tierische Laternen gebastelt und im anschließenden traditionellen Lampionumzug ausprobiert. Danach geht es ans wärmende Feuer, wo den kleinen und großen Besuchern spannende und aufregende Geschichten erzählt werden. Bei soviel buntem Treiben stellt sich bestimmt kein Winterschlaf ein!
Zoo Hannover, 06.10.2006
Unikum mit Rüsselnase in gestreiftem Schlafanzug
Für ein Nashorn zu kleine Füße. Auf keinen Fall ein Elefant – der Rüssel ist zu kurz. Für ein Schwein ist der Schwanz zu klein. Es kann auch kein Zebra sein – es hat zu viele Punkte zwischen den Streifen. Und für ein Rehkitz hat es eine zu große Nase. Könnte das putzige Tierbaby in einen Spiegel sehen, würde es wahrscheinlich stirnrunzelnd pfeifen: „Ich bin ein... ich bin ein... was bin ich eigentlich?“ Auf alle Fälle ein liebenswertes Unikum: Ein Tapir! Der am 30. September 2006 geborene Tapir-Junge hat braunes Fell mit weißen Streifen und lustigen hellen Punkten, große Ohren, eine freche Rüsselnase, kurze Beine und merkwürdige Füße. Zudem wirkt es, als habe jemand ihn in einen viel zu großen gestreiften Schlafanzug gesteckt, aus dem nur Kopf und Füße herausschauen. Ein Blick auf Mama Conchita hilft ihm wenig, die Tierart zu erraten, denn Mama sieht irgendwie ganz anders aus. Kein Problem: Tapirdame Conchita (7) liebt ihr gestreift-gepunktetes Baby trotzdem. Schließlich weiß die fünffache Mutter, dass ihr Baby in einigen Monaten genauso grau und groß sein wird wie sie selbst und Vater Chaco (7). Das scheinbar sehr auffällige Fell der Jungtiere dient tatsächlich der unauffälligen Tarnung. Im Licht- und Schattenspiel auf dem Boden im Regenwald sind die kleinen Tapire dank der Streifen und Tupfen nicht zu entdecken. Erst wenn das Jungtier fünf Monate alt ist, verblasst das Streifenkleid langsam. Name gesucht Was dem Kleinen jetzt noch fehlt, ist ein Name, der der Tradition gemäß mit „C“ beginnen sollte. Den Namen sucht der Fernsehsender RTL Nord, der die Patenschaft für den Mini-Tapir übernommen hat.
Zoo Dortmund, 06.10.2006
Zoo Dortmund – Meister der Seebärenhaltung
Der Zoo Dortmund ist für seine meisterlichen tiergärtnerischen Leistungen bekannt. Besonders herausragend sind die Zuchterfolge bei den Großen Ameisenbären. Dabei wird oft vergessen, dass der Zoo Dortmund auch bezüglich anderer Tierarten Meisterleistungen vollbringt. So auch bei den Südamerikanischen Seebären, einer Robbenart, die neben den Seelöwen auch bei der täglichen Schaufütterung im Zoo zu bestaunen ist. Mit seinen sieben Tieren hat der Zoo Dortmund die größte Gruppe Südamerikanischer Seebären innerhalb Europas. Seit rund einem Vierteljahrhundert wird diese Art im Zoo Dortmund gehalten und erfreut Zoo und Besucher regelmäßig mit Nachwuchs. Zuletzt sorgte der im Juni geborene „Samson“ für Aufsehen. Da seine Mutter ihm nicht genügend Aufmerksamkeit zuteil werden ließ, mussten die Tierpfleger des Zoos ihn zufüttern und bauten so einen direkten Kontakt mit ihm auf.
Im Gegensatz zu ihren Mitbewohnern, den Kalifornischen Seelöwen, betrachten die Seebären das muntere Treiben während der Schaufütterung eher desinteressiert. Daher fallen sie kaum auf. In Dortmund geborene Seebären befinden sich mittlerweile auch in den Zoos von Hamburg, Duisburg, Landau, Halle und Leeuwarden und demnächst wird ein weiteres Tier vom Zoo Dortmund nach Bristol umziehen. Neben diesen Erfolgen in der Haltung und Zucht der Südamerikanischen Seebären gilt es auch zu vermerken, dass der Zoo Dortmund auch das Europäische Zuchtbuch für diese Tierart führt und damit eine ganz entscheidende Verantwortung beim europaweiten Zuchtmanagement der Seebären trägt. Die erfolgreiche Seebärenhaltung im Zoo Dortmund reiht sich ohne weiteres in die Liste der Rekorde des Dortmunder Zoos ein, die dem Zoo insbesondere in der Fachwelt hohe Anerkennung verschaffen: Haltung und Zucht des Großen Ameisenbären, Zuchterfolge bei den Tamanduas, Kontinuierliche Nachzucht von Schabrackentapiren, weltweit einmalige Nachzuchterfolge bei Riesenottern, größte Riesenottergruppe außerhalb Südamerikas, der älteste lebende Riesenotter der Welt, der älteste lebende Amur-Leopard der Welt, regelmäßige Nachzucht Abessinischer Hornraben, einzige erfolgreiche Zucht von Oncillas in Europa, weltweit einmalige Zucht von Liktormaskentyrannen. Auch in der Vergangenheit gab es immer wieder Rekorde: erfolgreiche Nachzucht von Kalifornischen Seelöwen in den fünfziger Jahren, erfolgreiche Nachzucht von Hyazintharas in den achtziger Jahren, erste erfolgreiche Zucht von Jahrvögeln in einem deutschen Zoo in den achtziger Jahren usw.
Der Zoo Dortmund – ein Zoo der Rekorde.
Vogelpark Herborn, 05.10.2006
Zusammenarbeit zwischen dem Vogelpark und dem Duisburger Zoo - Der Zoo Duisburg wirbt im Ruhrgebiet für Herborn und Umgebung
Anlässlich eines Tiertransportes in den Duisburger Zoo (wo mit einem jungen Hammerkopf und einem Satyrtragopan jetzt auch gebürtige Herborner leben) vereinbarten die Direktion des weltweit renommierten Tiergartens der Ruhrmetropole und die Leitung des Herborner Vogelparks am Sonntag eine engere Zusammenarbeit im Bereich der Information ihrer Besucher über die jeweils andere Einrichtung. Vogelparkleiter Wolfgang Rades weilte zum ersten Mal seit vielen Jahren in dem wegen seiner tiergärtnerischen Pionierarbeiten in der Haltung besonders von Walen und Delphinen wie auch von Koalas bekannten Duisburger Tierpark – und ist begeistert. Rades: „Neben der sehenswerten Delphinshow überzeugt der Duisburger Zoo durch viele Neuerungen in der Tierhaltung: Von den possierlichen Zwergottern über die raren Fossa-Schleichkatzen aus Madagaskar bis hin zu einer neuen Elefantenanlage ist alles sehenswert! Für mich als Zoologen war natürlich das Koalahaus sowie das neue Tropenhaus für die nur hier außerhalb Südamerikas gezeigten Toninas oder Flussdelphine von besonderem Interesse.“ Übrigens: Tierfreunde können sich bereits vor ihrem Besuch des Duisburger Zoo in der von Montags bis Freitags um 15.15 Uhr ausgestrahlten ZDF-Serie „Ruhrpottschnauzen“ von der Qualität des Parks überzeugen. Wobei ein Fernsehfilm natürlich keinesfalls das Live-Erlebnis eines Zoobesuches ersetzen kann. Während sich schon alleine für den Besuch des Duisburger Zoos die Fahrt ins Ruhrgebiet lohnt, machen die Duisburger Tiergärtner in ihrer Einrichtung durch Auslegen von Prospekten der Stadt Herborn und des Vogelparks besonders für die Anbieter von Pauschalreisen auf die weiteren sehenswürdigkeiten in Herborn und Umgebung aufmerksam. Wie Wolfgang Rades betont, gilt es, in Kooperation mit der Stadtmarketing Herborn GmbH unter Miteinbeziehung weiterer Partner die Schönheit unserer Region für Tagesgäste und Kurzurlauber vermehrt darzustellen.
Vogelpark Herborn, 05.10.2006
Naturkundliche Wanderung des Westerwaldvereins und Vogelparks muss leider ausfallen
Im Rahmen der in diesem Jahr mit sehr positiver Resonanz stattfindenden naturkundlichen Veranstaltungstage „Der Natur auf der Spur“ des Vogelparks in Herborn-Uckersdorf wurde für kommenden Sonntag, den 8. Oktober, eine naturkundliche Wanderung mit dem Westerwaldverein Herborn als Kooperationspartner angesetzt. Aufgrund einer Erkrankung der Referentin muss diese Veranstaltung jedoch leider ausfallen. Natürlich erwartet dennoch im Vogelpark auch am kommenden Wochenende sowohl am Samstag als auch am Sonntag um 11.00 und 14.30 Uhr Tierpfleger Andreas Trapp mit der Führung „Mit dem Tierpfleger unterwegs“ möglichst viele interessierte Gäste. Zumal auch in diesen herbstlichen Tagen mit jungen Ibissen, Papageien, Pfauen oder auch Hühnerküken noch zahlreiche Jungvögel zu beobachten sind. Übrigens sind schon wenige Tage später mit dem Tierpatentag für Samstag, den 14. Oktober, sowie der gemeinsam mit dem Heimat- und Geschichtsverein Breitscheid und dem Museum Zeitsprünge in Erdbach und Uckersdorf durchgeführten Veranstaltung „Die Entstehung des Lebens“ weitere spannende naturkundliche Aktionen des Vogelparkteams vorgesehen
Zoo Dortmund, 05.10.2006
Halloween-Führungen im Dortmunder Zoo: Unterwegs zu den Geistern der Nacht
In der Nacht der Nächte der Geister- und Gruselfans, der Halloween-Nacht vom 31. Oktober zum 1. November, lädt der Zoo Dortmund zu fünf Führungen zu den wahren „Geistern der Nacht“ ein: um 19 und 20 Uhr für Kinder und deren Eltern, um 21, 22 und 23 Uhr für Erwachsene. Zu sehen sind die nachtaktiven Tiere des Zoos, vor allem Eulen und Kleinkatzen. Dazu werden mystische Geschichten mit und über Tiere erzählt. Zum krönenden Abschluss der Führungen gibt es einen Geisterstunden-Snack im Raubtierhaus. Die Teilnahme ist nur nach Voranmeldung möglich. Voranmeldungen nimmt die Zoo-Info, Telefon (0231) 50 2 86 28, täglich von 8.30 bis 12.30 Uhr entgegen. Die Karten kosten zehn Euro pro Person. Im Preis enthalten sind der Eintritt in den Zoo, die Führung und der kleine Imbiss.
Ermäßigungen können an diesem Tage nicht gewährt werden. Jahreskarten haben keine Gültigkeit.
Zoo Krefeld, 05.10.2006
Spielkameraden für Nyala-Antilope „Marius“ und kleines Kudu-Weibchen „Asali“ erfreuen die Besucher
Zuwachs aus Hessen haben die beiden Nyala-Antilopen „Davia“ und „Marius“ im Zoo Krefeld bekommen. Zur großen Freude des im April geborenen Krefelder Bocks sind Bock „Hani“ und seine Partnerin „Ishani“ aus dem Opelzoo in Kronberg bei Frankfurt, noch sehr jung und spielfreudig. Die drei jagen mit langen Bocksprüngen über die Anlage. „Hani“ ist mit seinen eineinhalb Jahren zwar noch ein junger Wilder, aber schon bald soll er die Führung der Gruppe übernehmen. Die Mutter von „Marius“, „Davia“, wurde im tschechischen Zoo von Dvur Kralove geboren. Mit den beiden neuen Tieren wurde die Krefelder Gruppe nach zwei Todesfällen durch Krankheit und Alter stark verjüngt, so dass die Besucher in den kommenden Jahren wieder regelmäßig Jungtiere sehen können. Ein paar Meter weiter traut sich seit ein paar Tagen die kleine „Asali“ mit vorsichtigen Schritten auf die Anlage der großen Kudus. Ihr Vater „Kabera“ wurde 2003 in Berlin geboren. Am 24. September wurde er erstmals Vater in Krefeld . In Krefeld leben Große Kudus, die größte Antilopenart, Kaffern-Hornraben und Springböcke in Gemeinschaftsanlage. Hornraben sind sehr neugierig und wollen das Jungtier auf Rabenart zum Spielen animieren. Momentan werden das Jungtier und die Raben daher nur im Wechsel auf die Anlage gelassen. Auch bei den Blauduckern, der kleinsten Antilopenart im Zoo Krefeld, gab es Ende September Nachwuchs. Der Zoo freut sich über die Nachzucht der seltenen Tierart.
Apenheul – 10. Oktober 2006
Brullen of vechten - hoe gebruik jij je energie?
Brüllen oder kämpfen – wie gebrauchst Du Deine Energie?
In den Herbstferien (14.-29.10.) finden in Apenheul verschiedene Aktivitäten unter dem Motto „Gebrauche Deine Energie“ statt. Klettern, hangeln, brüllen, ärgern – ein Affenleben frisst Energie! Wie kommen die Affen an diese Energie? Und wie gehen wir mit unserer Energie um? Was fressen verschiedene Affen? Was enthalten die verschiedenen Futtersorten? Warum sind Bananen schlecht für Affen?
NVD Zoos – 9. Oktober 2006
Nieuwe directeur Nederlandse Vereniging van Dierentuinen
Neuer Direktor der Niederländischen Zoo-Vereinigung
Ab dem 13. November fungiert Marielle van Aggelen als Direktorin der Niederländischen Zoo-Vereinigung. Sie tritt damit die Nachfolge von Pim de Wit, welcher der NVD als Berater erhalten bleibt.
Diergaarde Blijdorp Rotterdam – 6. Oktober 2006
Kinderboekenweek in Diergaarde Blijdorp: Ontmoet je favorierte schrijver tussen de dieren
Kinderbücherwoche im Diergaarde Blijdorp: Triff Deinen Lieblingsautor bei den Tieren
Verschiedene Kinderbuchautoren und –illustratoren geben am 11. Oktober kurze Lesungen an verschiedenen Orten im Rotterdamer Zoo unter dem Motto „Der Löwe ist los“. Während der Bücherwoche finden zudem weitere Aktionen und Angebote statt.
Diergaarde Blijdorp Rotterdam – 3. Oktober
2006 Twaalf bedreigde dieren op postzegels: een uniek postzegelvel op wereld dierendag
Zwölf bedrohte Tierarten auf Briefmarken: einzigartige Briefmarkenkollektion am Welttiertag
Zusammen mit dem Rotterdamer Zoo präsentiert die Niederländische Post zum Welttiertag (4. Oktober) und zum 150jährigen Jubiläum des Diergaarde Blijdorp (2007) eine Briefmarkensonderserie. Alle dargestellten Tiere werden im Rotterdamer Zoo gehalten. Es sind folgende Arten abgebildet: Netzgiraffe, Zwergflusspferd, Flachlandgorilla, Asiatischer Elefant, Panzernashorn, Sumatratiger, Francois-Langur, Mondfalter, Mantschurenkranich, Blauer Pfeilgiftfrosch, Kleiner Panda und Asiatischer Löwe. Im Zoo ist ein besonderer Rundgang zu diesen Arten ausgewiesen. Wer die Briefmarken im Zoo kauft, bekommt entsprechendes Material. Die Briefmarkensonderserie erscheint in verschiedenen Ausstattungen in einer Auflage von über 700.000 Stück.
>> Ansicht der Marken unter http://www.tpgpost.nl/corporate/nieuwspers/persberichten/2006/10/postzegelvelbedreigdediersoorten.jsp
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Spiegel Online - 11. Oktober 2006
AUFRUHR IN NORWEGEN Albino-Elch soll erschossen werden
n Norwegen ist ein Albino-Elch gesichtet worden - und schon soll das seltene Tier sterben: Der Weiße solle schnellstmöglich erschossen werden, fordern Wissenschaftler. Die Bevölkerung ist empört. Eine einvernehmliche Entscheidung müsste eigentlich noch heute getroffen werden - morgen beginnt in Norwegen die Elchjagd-Saison. Würde der weiße Elch nicht bald erschossen, würde sich das Tier vermehren - und so seine angeborene Pigmentierungsstörung weitergeben. Die Jäger in Østfold wurden von den Menschen aufgefordert, den weißen Elch zu schützen.
Pressetext - 10.Oktober 2006
Zucker von Makroalgen zerstört Korallenriffe - Experten vergleichen Riffsterben mit Karies
Korallen sind möglicherweise ähnlich anfällig für jene Prozesse, die uns Menschen bei Karies treffen: Gesunde Korallen leben in einer Symbiose mit einzelligen Algen. Makroalgen, die meist aufgrund von Umweltverschmutzung auftreten, stören dieses symbiotische Leben empfindlich, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist Online.
Jennifer Smith, Meeresbiologin an der University of California in Santa Barbara, hat in einem Versuch gezeigt, dass Zucker, der von Makroalgen produziert wird, auf Korallen tödlich wirkt. ... Ein weiteres Problem ist die Überfischung, denn gesunde Korallenriffe brauchen einen gesunden Fischbestand, der den Makroalgen-Bestand niedrig hält. Immer noch wird in zahlreichen Regionen mit Dynamit gefischt. Als weitere Ursache für das Korallensterben kommt die Klimaerwärmung dazu.
dieneueepoche.com - 10.Oktober 2006
Neue Vogelart in den kolumbianischen Anden entdeckt - Bunter Fink nach dem indianischen Volk der Yariguies benannt
Die Entdeckung einer neuen Vogelart im Nebelwald der kolumbianischen Anden begeistert nicht nur die ornithologische Fachwelt, sondern unterstützt auch die Bemühungen um den Naturschutz in Lateinamerika. Die erstmalige Beschreibung der Finkenart, benannt nach dem indianischen Volk der Yariguies und dargestellt in der Fachzeitschrift «Bulletin of the British Ornithologists' Club», hat die Regierung zu der Entscheidung veranlasst, in einem 200 Hektar großen Gebiet des Nebelwalds einen Nationalpark zu errichten.
Kehle und Brust des Vogel sind hellgelb, Gefieder und Augenpartie sind dunkelgrau, und auf dem Kopf trägt er einen orangeroten Kamm. «Er wurde entdeckt in den letzten Überresten des Nebelwaldes dieser Region», sagte Camila Gomez von der kolumbianischen Vogelschutzorganisation ProAves. «Es gibt noch viele unentdeckte Tier- und Pflanzenarten in dieser Region.»
mountains2b - 10.Oktober 2006
Harzer Luchsprojekt erhält Artenschutzpreis 2006
Der vom Artenschutzkreis Deutschland e.V. einmal jährlich vergebene Artenschutzpreis ging 2006 in den Harz, wo er die Arbeit des Nationalparks Harz für das Harzer Luchsprojekt würdigt und unterstützt. Jüngst überreichte der Vorsitzende des Artenschutzkreises, Carl-Hans Adrian, im Haus der Natur in Bad Harzburg den Artenschutzpreis für das Luchsprojekt in Gestalt eines namhaften Schecks in Höhe von 8.000 Euro. Den Preis nahm der Leiter des Nationalparks Harz, Ltd. Forstdirektor Andreas Pusch, entgegen.
Rheinpfalz.de - 10.Oktober 2006
In indischen Zoos darf kein Nachwuchs mehr gezüchtet werden
In indischen Zoos darf kein Nachwuchs mehr gezüchtet werden - weil die Gehege überfüllt sind. Das Oberste Gericht des Landes gab am Montagabend einer entsprechenden Petition der Tierschutzorganisation PETA statt. "Die Zoos haben keinen Platz mehr für Nachwuchs", sagte die indische PETA-Chefin Anuradha Sawhney der Nachrichtenagentur AFP. Es gebe keine ausreichende Infrastruktur und kaum tierärztliche Versorgung. Zahlreiche Zoo-Löwen und Tiger seien in den vergangenen sechs Monaten deswegen gestorben. In den rund 300 indischen Zoos leben laut PETA mehr als 41.000 Tiere. Die Sterilisation der Zoo-Bewohner ist nach Angaben der Organisation ebenfalls schwierig, weil dafür kaum Möglichkeiten vorhanden sind. Deshalb müssten Zoo-Tiere künftig möglicherweise nach Geschlechtern getrennt gehalten werden.
derstandard.at - 09.Oktober 2006
Eine Wal-Population erholt sich
Die Bestände des südlichen Glattwals oder Südkapers (Eubalaena australis) vor Südafrikas Kap-Halbinsel haben sich dank erlassener Schutzmaßnahmen erholt. Die Population wachse jährlich im Durchschnitt um sieben Prozent, teilte das Meeressäuger-Forschungsinstitut der Universität Pretoria am Montag zum Auftakt der jährlichen Zählung vorbeiziehender Wale mit. "Das deutet darauf hin, dass die Population optimal auf den Schutz anspricht", sagte der Wissenschafter Pete Best.
derstandard.at - 09.Oktober 2006
Tierfilmer-Legende Heinz Sielmann gestorben
Ob Arktiswolf oder Sumpfschildkröte - gern zeigte sich Heinz Sielmann mit den Tieren, über deren Leben er viele Jahrzehnte lang berichtete. Mit seiner markanten Stimme und dem warmherzigen Lächeln legte er Millionen Fernsehzuschauern zugleich eindringlich den Erhalt der Natur ans Herz. Am vergangenen Freitag ist der Tierfilmer und Naturschützer im Alter von 89 Jahren gestorben. Ruhig und in Würde sei er im Kreise seiner Familie und Freunde in München entschlafen, teilten der Stiftungsrat und der Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung am Sonntag in Berlin mit.
Liechtensteiner Volksblatt - 09.Oktober 2006
Ein Wolf dezimiert eine Schafherde im Unterwallis
Auf einer Alp oberhalb der Gemeinde Collombey VS hat ein Raubtier eine Schafherde angegriffen und 25 Tiere getötet. Die DNA-Untersuchung an der Universität Lausanne zeigte, dass der Angreifer ein Wolf war. Die Schafherde sei durch einen elektrischen Zaun geschützt gewesen. Zudem habe sich zur Abschreckung von Raubtieren auch ein Esel im Gehege aufgehalten, ergänzte Radio Chablais. An einer Sitzung mit den Vertretern des Bundesamts für Umwelt will Scheibler nun über das weitere Vorgehen beraten. In der Schweiz darf für den Abschuss eines Wolfs eine Bewilligung erteilt werden, wenn das Tier innerhalb von 30 Tagen 25 oder mehr Schafe reisst. Eine Abschussbewilligung bedeutet derweil nicht, dass das Raubtier auch erlegt wird.
Leipziger Volkszeitung - 8. Okt. 2006
Experte: Millionen Zugvögel am Wochenende über Deutschland ...
Das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit auf der Ostseeinsel Riems hält Furcht vor der Vogelgrippe wegen der Vogelflugsaison für unangebracht. Präsident Thomas Mettenleiter: „Wir müssen keine Angst haben, aber weiter die Augen offen halten.“ Ähnlich äußerte sich auch die französische Agentur für Lebensmittelsicherheit AFSSA in Paris. Sie sieht kein spürbares Risiko einer erneuten Einschleppung der Vogelgrippe. Es gebe aber andere Quellen wie die private Tierhaltung. Loeffler-Institutschef Mettenleiter betonte im Rundfunk, der Vogelgrippefall im Dresdner Zoo von Anfang August habe gezeigt, dass sich das Virus H5N1 nicht komplett aus Deutschland zurückgezogen habe, auch wenn es mittlerweile weniger aktiv sei als im Frühjahr. Die Aufregung um die Vogelgrippe war nach seiner Ansicht im Frühjahr allerdings zu groß.
derstandard.at - 07.Pktober 2006
EU-Fischereikommissar ruft zu wirksamem Schutz des Tunfischs auf
Der Tunfisch in Mittelmeer und Atlantik braucht nach Auffassung der EU-Kommission dringend Schutz. Fischereikommissar Joe Borg hat alle Betroffenen deshalb zum raschen und gemeinsamen Handeln aufg | |