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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 338 vom 05. Oktober 2006

Liebe Leser,

die einen Elefanten haben sich beruhigt, die anderen müssen umziehen, Koalas dürfen nicht mehr wie sie wollen, der Seeadler dafür um so mehr und ich verabschiede mich mit dieser Ausgabe vorerst aus der Zoopresseschau-Vertretung und lege die ZPS wieder in die Hände von Martina und Dirk.

16:55 Uhr
Annette Schubert
 

Rätselflug
macht Herbstpause...


Zoos  –  Meldungen

Kölner Stadt-Anzeiger - 04.Oktober 2006
Affen für die Städter
„So einen Aufwand haben wir schon lange nicht mehr betrieben“, sagte Ludger Schmidt, der seit seinem Abschluss als Tiermediziner zusammen mit seinem Vater Werner den 1981 gegründeten Affen- und Vogelpark in Eckenhagen leitet. Nach Sonderaktionen zu Ostern und Pfingsten wurden die Feiern zum 25. Jubiläum am Sonntag mit einem großen Kinderfest abgeschlossen. Insgesamt 5500 Besucher kamen am Sonntag in den Park und zum angrenzenden Bauern- und Kleintiermarkt. „Einfach spannend“ findet Ludger Schmidt die ständige Weiterentwicklung des Parks, denn was vor 25 Jahren als kleiner Tierpark mit Volieren gegründet wurde, ist mittlerweile ein Erlebnispark, der mit fünf Freiflughallen auf den direkten Kontakt zwischen Mensch und Tier setzt. Dieses Konzept kommt auch bei künftigen Erweiterungen zur Geltung.

Alb Bote - 04.Oktober 2006
Einbruchssichere Gitter gegen unerwünschte Besucher
Im Südwesten gibt es noch etwa 1000 Wimperfledermäuse. Die Weibchen haben im Sommer zum Beispiel auf Kirchendachböden in der Rheinebene ihre Jungen zur Welt gebracht, jetzt sind sie im Schwarzwald schon wieder auf der Suche nach sicheren Winterquartieren. Die fällt in diesem Herbst etwas leichter: Das Regierungspräsidium Freiburg und die Fürstlich Fürstenbergische Verwaltung in onaueschingen haben zwölf alte Bergwerksstollen mit speziellen Gittertoren verschlossen. Rund 70 000 Euro hat das ganze Projekt gekostet, finanziert wurde es von der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg aus Glücksspirale-Einnahmen.

Kurier - 03.Oktober 2006
Der Bär steppt nicht mehr
Mit zwei Jahren begann Vela zu tanzen, mit fünf Jahren Alkohol zu trinken. Mit 25 ging sie in Pension.
Seitdem lässt sie es sich gut gehen. Isst viel Obst und Gemüse, springt in den Teich, wenn ihr heiß wird, liegt faul unterm Baum oder spielt mit dem blinden Dobri, einem ihrer liebsten Mitbewohner. Vellas "Altersheim" liegt im Süden Bulgariens. Tanzbärenpark steht am Eingang des Geländes. 1999 entstand bei Vier Pfoten die Idee, ein Bärenschutz-Zentrum zu errichten. Nahe der Stadt Belitsa, 170 Kilometer südöstlich von Sofia, fand man auf 1300 Meter Höhe ein geeignetes Gelände. Schon im September 2000 konnten die ersten drei Bären in ihr neues Zuhause überführt werden. Seither wurde das Gelände von 11.000 auf 120.000 Quadratmeter erweitert, das entspricht der Fläche von zwölf Fußballfeldern. 20 ehemalige Tanzbären leben mittlerweile dort, im größten Bärenpark Europas.

Express.de - 03.Oktober 2006
FRIEDEN IM ZOO
Marlar tobt wieder fröhlich durch ihr Gehege, im Kölner Zoo hat sich die Lage entspannt: Der Kampf um die Position der neuen Leitkuh der 14-köpfigen Herde scheint entschieden. Zootierarzt Dr. Olaf Behlert: „Die Kölnerin Thi Ha Phyu hat wohl den Kampf gewonnen und führt jetzt die große Herde an. Hoffentlich ist nun Ruhe im Gehege.“

Kölner Stadt-Anzeiger - 02.Oktober 2006
Kastanien und Eicheln in den Tierpark bringen
Manche Tierparks nehmen gerne gesammelte Kastanien und Eicheln als Futter entgegen. Das sagt Wolfgang Fröhlich, Pressesprecher des Deutschen Wildgehege Verbandes im niedersächsischen Rosengarten. Allerdings sollte man sich mit dem jeweiligen Zoo in Verbindung setzen, bevor das Sammelgut dort abgeliefert wird, rät Fröhlich. «Denn manche Tierparks nehmen nichts von Sammlern an. Andere geben den Kindern dafür sogar freien Eintritt.» Das werde sehr unterschiedlich gehandhabt.

sz-online - 02.Oktober 2006
Spitzenmonat September: Dresdner Zoo mit 53.000 Besuchern
Mehr als 53.000 Besucher haben dem Dresdner Zoo im September einen Spitzenmonat beschert. Nach Angaben der Direktion des Tierparks vom Montag ist dies der besuchermäßig erfolgreichste September seit 1990. Seit Jahresbeginn besuchten bereits mehr als 500.000 Kinder und Erwachsene den Zoo. Zudem wurden bislang 7.750 Jahreskarten verkauft, hieß es.

Oberberg Aktuell - 02.Oktober 2006
Affen- und Vogelpark feierte 25-jähriges Bestehen
Der Affen- und Vogelpark in Eckenhagen hatte allen Grund zu feiern, denn vor 25 Jahren öffnete dieser seine Pforten.
Da waren die Berber- und Totenkopfäffchen ganz schön aus dem Häuschen, denn die vielen Besucher, die in den Park gekommen waren, hielten sie ganz schön auf Trab. Vor allem die Kinder hatten ihren Spaß mit den possierlichen Tieren, die sich auch gerne füttern ließen. Im Freifluggehege des Geländes posierten die zahlreichen Vogelarten für die Besucher. Natürlich standen die Bewohner der Parkanlage im Vordergrund, aber auch im Rahmenprogramm wurde zum großen Familienfest vieles geboten.

Westfalenpost - 01.Oktober 2006
Füchsin findet neue Heimat im Wildpark
Aya, die neue Fuchsdame aus dem Warsteiner Wildpark, ist der Star der nächsten Fernsehsendung "Tiere suchen ein Zuhause". Gestern Nachmittag fand die ausgewachsene Fehe aus Radevormwald eine neue Heimat in Warstein und ein Kamerateam des WDR hat sie dabei begleitet.

Hamburger Abendblatt - 30.September 2006
Das kann Schule machen! Gymnasium übernimmt Hagenbeck-Patenschaft
Das Heilwig-Gymnasium steht hinter Hagenbeck: Die ganze Schule, also 792 Mädchen und Jungen und 60 Lehrer, besuchten am Freitagmorgen den Tierpark. "Wir haben die Berichterstattung im Abendblatt über die finanzielle Notlage des Tierparks verfolgt und gedacht, wenn Hagenbeck Unterstützung braucht, dann werden auch wir einen Beitrag leisten", sagte Schulleiterin Ingrid Krause. Das Eintrittsgeld machte den einen, eine Patenschaft den anderen Teil der Hilfsaktion aus. Den sibirischen Tiger Sascha hatten sich die Gymnasiasten bei einer schulinternen Abstimmung ausgesucht. Mit 1000 Euro übernimmt das Heilwig-Gymnasium ein Jahr lang einen Teil von Saschas Pflege und Versorgung.

Kleine Zeitung Online - 30.September 2006
Born to be wild: Steppenwölfe im Zoo Salzburg
Mit den Steppenwölfen gibt es eine neue Attraktion in der geplanten Südamerika-Anlage im Zoo Salzburg. Am Wochenende sind die Tiere für Besucher erstmals zu sehen.

derstandard.at - 29.September 2006
Steppenwölfe im Zoo Salzburg
Ab dem Wochenende können Zoo-Fans die zwei jüngsten Bewohner des Tiergartens Salzburg am Fuß des Hellbrunner Berges bewundern: die beiden Mähnenwölfe, die - wegen ihrer natürlichen Umgebung in Südamerika - auch Steppenwölfe genannt werden. "Die Mähnenwölfe sind eine neue Tierart im Zoo. Sie sind erst zehn Monate jung und haben in der 'Wilhelma', dem zoologisch-botanischen Garten in Stuttgart, das Licht der Welt erblickt", berichtet Sandra Langguth, die tiergartenbiologische Leiterin und Tierärztin des Zoo Salzburg. "Die beiden männlichen Tiere haben ihr neues Zuhause im neuen Südamerika-Bereich, der nun Schritt für Schritt fertig gestellt wird. Die großzügige Freianlage und das neu gestaltete Haus wurden zur Gänze aus Sponsorgeldern finanziert", stellte Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner fest....

espace.ch - 29.September 2006
Wider die tierische Langeweile
Wenn Zootiere sich langweiligen, verfallen sie in einen trostlosen Trott oder werden krank. In allen Zoos der Welt wird deshalb über belebende Gehege nachgedacht. Im Berner Dählhölzli dürfen die Leoparden neuerdings Tauben jagen. Aber: Ist das nicht Tierquälerei? Nein, sagt Tierparkdirektor Bernd Schildger. Hinter der Berner Idee, Leoparden mit Tauben auf Trab zu halten und für beide Felsen und Bäume ins geräumige Gehege zu stellen, steht eine Debatte, die derzeit in jedem Zoo der Welt geführt wird. Das Codewort dafür heisst «Behaviour enrichment». Mit dem Fitnessprogramm soll ein Hauptmissstand der Tierhaltung bekämpft werden: Gefangene Wildtiere langweilen sich. Sie werden dabei verhaltensauffällig. Die neue Philosophie hat die Zoos verwandelt und nicht nur für die Tiere, sondern auch für die Besucher reizvoller gemacht. In der spektakulären Masoala-Halle des Zürcher Zoos leben Fledermäuse, Vögel oder Riesenschildkröten in einem Dschungel unter einem Dach. Bern will nun doch noch den einengenden Bärengraben bis zum Aareufer hinunter erweitern, nicht zuletzt, um die Bären von der Achtertour abzubringen. Und im Dählhölzli plant Bernd Schildger, demnächst Wölfe und Bären in einem grossen gemeinsamen Gehege zu halten.

Krone.at - 29.September 2006
Ein Fisch pro Strich
Zum Ruhme eines Leonardo Da Vincis wird’s wohl nicht reichen, aber Seelöwin Maggie ist so ziemlich die einzige ihrer Art, die wirklich malen kann und ihre Werke auch an den Mann bzw. die Frau bringt. Im Zoo von Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania hat man der 11 Jahre alten Seelöwin den Umgang mit Pinsel und Leinwand beigebracht – und das obwohl sie und ihre Artgenossen eigentlich farbenblind sind! Das stört das intelligente Tier aber nicht, schließlich ist für ein ordentliches Aquarell – was in diesem Zusammenhang auch eine ganz neue Bedeutung erfährt – in erster Linie die richtige Pinselführung maßgeblich.

Handelsblatt - 29.September 2006
Von Löwen-Gattern und Fußball-Fangzäunen
Hersteller von Türen, Fenstern, Schlössern und Zäunen stehen in einem harten Wettbewerb. Viele Standardprodukte der Sicherheitstechnik kommen aus dem Ausland. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, mühen sich die Unternehmen um Innovationen und richten sich in Marktnischen ein. Wenn im Wuppertaler Zoo der König der Tiere seinen Blick über das Rudel erhebt und Ausschau hält, damit ihm auch ja niemand die Beute streitig macht, können Besucher fasziniert zusehen - aus sicherem Abstand, und mit der Gewissheit, dass sie nicht selbst zu seinem Opfer werden. Das haben sie Michael Thomas zu verdanken, der das Löwen-Gehege eingezäunt hat. "Es war eine besondere Herausforderung, weil sich das Gehege auf einem Hang befindet", sagt der Geschäftsführer der Thomas GmbH aus Heinsberg bei Aachen. Thomas hat sich auf Zoogehege spezialisiert. Für ihn ist das eine Möglichkeit, dem wachsenden Konkurrenzdruck zwischen den Anbietern mechanischer Sicherheitstechnik standzuhalten.

Kölner Stadt-Anzeiger - 29.September 2006
Der Machtkampf der Elefanten-Ladys
Typisch Frau: Kaum kommt ihr eine Rivalin ins Gehege, wird selbst die sanftmütigste Lady zum Tier. Dass da auch Elefantendamen keine Ausnahme machen, ist in diesen Tagen im Kölner Zoo zu beobachten: Seit Dienstag verteidigt die kölsche Leitkuh Thi Ha Phyu ihren Platz in der Herde gegen den thailändischen Neuankömmling Kleemblamduan. Welche der beiden Damen am Ende den höheren Rang davonträgt, steht noch nicht fest, zeichnet sich laut Zoo-Tierarzt Olaf Behlert aber schon ab: „Ich meine, die thailändische Kuh wird sich durchsetzen. Sie ist stämmiger und hat eher den Charakter einer Leitkuh.“

Kölnische Rundschau - 29.September 2006
Bei den Elefanten steht's jetzt 1:1
Um zehn vor eins war es vorbei mit der Ruhe im Zoo: Die Kölner Elefantendame Thi Ha Phyu (26) nahm einmal kräftig Anlauf. Dann jagte sie ihre erst vor wenigen Tagen aus Thailand eingetroffene Kontrahentin Kleemblamduan (22) quer durchs Elefantengehege. Staub wirbelte. Kleemblamduans gewaltiger Schädel krachte gegen die Felsen. Und die kleine Marlar verkroch sich laut trompetend hinter ihrer Mama. Gute zehn Minuten dauerte diese zweite Runde im Kampf um die Vorherrschaft innerhalb der Herde. Der Kampf zwischen alten und neuen Elefanten. Die erste Runde war am Mittwoch gestiegen. Da hatte Kleemblamduan ihrerseits Thi Ha Phyu gejagt. Somit stehts also eins zu eins. Und ein Sieger ist noch nicht in Sicht.

Express - 28.September 2006
Elefanten-Kämpfe: Die Rüssel-Rüpel vom Kölner Zoo
Ring frei für die nächste Runde: Auch am dritten Tag nach Zusammenlegung mit den thailändischen Neuzugängen ging der Zicken-Terror zwischen den beiden Elefantenkühen „Thi Ha Phyu“ und „Kleemblamduan“ munter weiter. Kaum sahen sich die Konkurrentinnen im Außengehege, gingen sie wieder aufeinander los

webjournal.ch - 28.September 2006
Bärenschwinget im Zolli
Nach einer längeren Eingewöhnungszeit teilen sich die Brillenbärenmänner Nobody und Chaparri ihre Anlage im Zoo Basel. Selbstverständlich ist es nicht, dass sich die zwei Einzelgänger so gut vertragen. Nach anfänglichen Raufereien können die beiden bereits bei gemeinsamen Siestas beobachtet werden. Der Zoo Basel hält junge männliche Brillenbären, bis diese in einer Zuchtgruppe untergebracht und in einem Erhaltungszuchtprogramm für Nachwuchs sorgen können. So kamen im letzten Jahr Nobody aus Leipzig und Chaparri aus dem französischen Zoo Doué-la-Fontaine im Departement Maine et Loire in den Zolli

Express.de - 28.September 2006
DICKHÄUTER-WRESTLING
Beim Dickhäuter-Wrestling im Kölner Zoo gibt es zwar immer noch keinen Sieger – aber dafür die ersten Verletzten.
Der Kölner Jungbulle Sang Raja (7) bezahlte die Piekser gegen Kleemblamduan (22), Leitkuh der neuen Elefanten, jetzt sogar mit beiden Stoßzähnen! „Sang Raja ist einfach ein pubertärer Rüpel“, erklärt Zootierarzt Olaf Behlert. „Er wollte seine Kräfte messen und hat sich bei einem Kampf mit Kleemblamduan den rechten Stoßzahn abgebrochen. Den behandeln wir jetzt mit Wasserstoffperoxid, daamit die Wunde verödet. Und den linken Stoßzahn müssen wir auch noch absägen.“ Nachts werden die beiden Elefantengruppen vorerst weiterhin getrennt. Und damit Kleemblamduan sich ein wenig erholen und auf ihren Kampf mit Thi Ha Phyu konzentrieren kann, bekommen die insgesamt vier Bullen heute Stubenarrest und werden von den Kühen getrennt. Jungs, das habt ihr Sang Raja zuzuschreiben…

Kölner Stadt-Anzeiger - 28.September 2006
Duell kostet Nachwuchs einen Zahn
Menschen zu gehorchen haben sie in Thailand gelernt. Mit Haken und Fußfesseln wurden einige der fünf Elefanten früher gebändigt, als sie noch als Arbeitselefanten beispielsweise zur Teakholzernte eingesetzt wurden. Und später, in einem thailändischen Auffangpark, haben sie sich weiter dem Willen von Menschen gebeugt. Jetzt müssen die fünf neuen Elefantenkühe im Kölner Zoo nicht mehr den Gesetzen von Zweibeinern folgen. Stattdessen sollen Chumpol, Laongdaw, Maejaruad, Kleemblamduan und Thong Khun selbst ihren Platz in der Herde finden. Das bedeutet lautstarken Kampf zwischen zwei Leitkühen, assistiert vom Nachwuchs. Die ranghöchste Kölner Elefantenkuh Thi Ha Phyu will sich von der Leitkuh der Neuankömmlinge sichtlich nichts gefallen lassen. Zwischen der 26-jährigen Chefin und der thailändischen Leitkuh Kleemblamduan ging's gleich nach dem Zusammenführen beider Gruppen am Dienstag heftig zur Sache. Die Rivalinnen tragen mit vollem Körpereinsatz den Kampf um die Herrschaft aus - ein Spektakel für die Besucher. Der Aufruhr im Gehege kann wochenlang dauern, sagt der stellvertretende Zoochef, Tierarzt Olaf Behlert. Weil die Elefanten hier „off hands“ gehalten werden, mischen sich Menschen nicht ein.

Bieler Tagblatt - 28.September 2006
Wie viel Kind verträgt ein Streichelzoo-Tier?
Der Heso-Streichelzoo in Solothurn ist «härzig», einige Kinder treiben es mit der Tierliebe aber zu weit. Der Streichelzoo sei tier- gerecht, heissts bei den Verantwortlichen; Störenfriede würden weggewiesen. Zeitweise sind die Kinder im Gehege den Tieren zahlenmässig weit überlegen. Die jeweils drei Ferkel, Kälber und Geisslein fühlen sich in solchen Momenten bedrängt. Die Situation hat etwa dazu geführt, dass die sonst friedfertige Kameldame Aisha eine junge Frau gebissen hat. All das scheint auch zum Streichelzoo zu gehören. Das bestreiten auch die Verantwortlichen nicht. «Es kommt schon vor, dass mal zu viele Kinder bei den Tieren sind», sagt Herbert Schluep, Biobauer aus Nennigkofen und Wächter über den Heso-Streichelzoo. «Wenn wir aber sehen, dass ein Kind den Tieren nicht gut tut, dann weisen wir es hinaus.» Grundsätzlich, findet er, laufe im Heso-Streichelzoo alles in geordneten Bahnen ab. Das zeigten auch die Erfahrungen in der Nacht, wo man befürchtete, dass beispielsweise Angetrunkene Unfug treiben würden. Zu Unrecht, wie sich herausgestellt hat. «Das zeigt mir, dass die Leute Respekt haben vor den Tieren», sagt Herbert Schluep. «Sie schlagen sich offenbar lieber untereinander, als dass sie sich dafür unschuldige Tiere aussuchen.» Heso-Streichelzoo als Publikumsmagnet: Den Tieren gehe es gut, sie seien nicht gestresst, sagen die Verantwortlichen. Dennoch gibt es immer wieder Situationen, die den Tieren nicht gut tun.  



Planung und Bau 

Landeszeitung (Lüneburg) - 30.September 2006
Die Ilmenau im Aquarium - Einmaliges Projekt in Norddeutschland im ...
Stichlinge und Forellen, Rotfedern und Schleien schwimmen im riesigen Aquarium. Ein Aal schlängelt sich an Flusskrebsen vorbei, die über Quellmoos und Wassersterne krabbeln. Typische Tier- und Pflanzenbewohner der Ilmenau. Naturliebhaber können sie im neuen Kaltwasseraquarium des Schulbiologie- und Umweltbildungszentrums (Schubz) auf dem Uni-Campus bewundern. 6,50 Meter in der Länge misst das Aquarium, das mit 4000 Litern Wasser gefüllt ist. Das nachgebildete Biotop ist Teil des von der Deutschen Umwelthilfe initiierten regionalen Projektes "Schulen für eine lebendige Ilmenau".

Basler Zeitung - 29.September 2006
Basler Regierung hält an Polarium-Vorentscheid fest
Die Idee eines Polariums mit Pinguinen in der Basler Markthalle ist für die Regierung vom Tisch. Die Exekutive hält an ihrem Vorentscheid zu Verkauf und Neunutzung der Markthalle fest. Sie will deshalb die Verhandlungen mit der Allreal fortsetzen. Für die Neunutzung der Markthalle seien die Angebote aller Investoren nach den gleichen Kriterien geprüft worden, hielt die Regierung am Freitag in ihrer Antwort auf eine Interpellation aus dem Grossen Rat fest. Im Vordergrund gestanden seien dabei die Nutzungsvorgaben für das Gebäude und nicht die Ziele einzelner Investoren. Das von einer privaten Mäzenin unterstützte Projekt für ein Polarium des Zoologischen Gartens entsprach diesen Kriterien zu wenig, wie die Regierung bekräftigte.

webjournal.ch - 29.September 2006
Zolli geht in Kampfposition
Der Zoo Basel nimmt mit seinem Communiqué vom Freitag, 29. September 2006, «mit grossem Bedauern zur Kenntnis, dass der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt an seinem Vorentscheid zur Veräusserung und Nutzung der Markthalle festhält und das Projekt Polarium nicht weiter verfolgen will». Weiter schreibt der Zolli: Das Polarium hätte neben lebenden Tieren der polaren Regionen auch Räumlichkeiten für Gastronomie, Veranstaltungen und Events beinhaltet. Dem Zolli und der Region Basel entgehen dadurch ein einmaliges Geschenk und eine grosse Chance zur Verwirklichung eines faszinierenden und nachhaltigen Naturschutzprojektes, das europaweit für Aufsehen gesorgt hätte.

sz-online - 28.September 2006
Der Zoo muss saniert werden
Wenn Dresdens Tierpark kein Geld kriegt, muss er in wenigen Jahren dicht machen.
Dank Thabo-Umasai kommen 2006 über eine halbe Million Besucher in den Dresdner Zoo. Sobald die Gäste aber den Blick von dem Mini-Elefanten abwenden, geraten sie ins Grübeln: Eine zeitgemäße Unterbringung von Raubtieren und Affen sieht anders aus. Weil die momentanen Unterkünfte nicht artgerecht sind, dürfen dort keine weiteren Tiere mehr untergebracht werden.

Solingen-online - 28.September 2006
Geldnot: Fauna im Würgegriff
Würgen ist die Leidenschaft der Dame. Das liegt ganz in ihrer Art. Denn Conny ist eine Boa constrictor. Und artgerecht leben kann sie bald wieder. Die Sanierung ihres Großraum-Terrariums ist abgeschlossen. Ebenso die des Terrariums ihres Nachbarn, Herrn Leguan. Anschließend werden die rund zehn kleinen Terrarien an der anderen Seite des Warmhauses in der Gräfrather Fauna in Angriff genommen. Die Renovierung des Warmhauses (Terrarien, neue Elektrik, neue Türen, Maurerarbeiten) war notwendig geworden, da laut Amtstierarzt eine artgerechte Haltung nicht mehr gewährleistet sei. Eine Seite des Hauses ist nun fertig. Der neue Vorstand, der seit März im Amt ist, packt an und räumt auf. Dennoch bleibt die Fauna im Würgegriff. Nicht in dem von Conny, sondern in dem der Finanznot. Rund 14 000 Euro kostet die Warmhaussanierung. "9000 Euro haben wir als Spende von der Sparkasse bekommen, 2500 Euro jetzt von der Bezirksvertretung Gräfrath", kann Tierpark-Geschäftsführerin Vera Schramm berichten. "Das aber reicht noch nicht. Wir sind ständig dabei, Geld und Spenden zu beschaffen." "12 000 Euro Altverbindlichkeiten des alten Vorstandes sind dann auch noch aus der Versenkung aufgetaucht", erklärt die Geschäftsführerin. Das aber habe man unter anderem mit Teilzahlungen im Griff. Der neue Vorstand hat nicht nur die Ärmel hochgekrempelt, er hat auch seit Amtsantritt einiges bewegt. Aber das Geld fehlt an allen Ecken und Enden.
Problem: "In den vergangenen Jahren wurde die Bevölkerung sehr in Anspruch genommen. Aber das Geld ist nicht dahin geflossen, wo es hin sollte. Der Park ist verfallen." Jetzt heißt es, durch sichtbare Taten Vertrauen wiederzugewinnen. Mit dem Warmhaus ist der Anfang gemacht.



Aktionen

presse-service.de - 04.Oktober 2006
„Wilde Tiere“ in der Sonntagsschule
Am Sonntag, 8. Oktober, findet wieder die Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen statt. Das Rotwild, das Rehwild und die Wildkatzen sind die „wilden“ Tiere, die vorgestellt und besprochen werden.

Naumburger Tageblatt - 03.Oktober 2006
Namenstaufe des weißen Tigers im Zoo Aschersleben
Der einzige weiße Tiger Ostdeutschlands wird heute (Dienstag/15.00 Uhr) im Zoo von Aschersleben offiziell auf den Namen Kiara getauft. Neben zwei Taufpaten werden mehrere hundert Besucher erwartet. Kiara kam im Juni aus einem französischen Tierpark nach Aschersleben.

Rundfunk Berlin-Brandenburg - 01.Oktober 2006
Kinder-Rätseltouren durch den Zoo
Ab Montag bietet der Berliner Zoo besondere Kinderführungen an. Anlässlich des neuen Kinofilms "Kiriku und die wilden Tiere" gebe es im Zoo eine Rätseltour, teilte ein Sprecher mit.

Lampertheimer Zeitung - 01.Oktober 2006
So gut wie bei Oma zu Hause
Es ist eine alte Tradition - das Erntedankfest des AZ Vogelparks. Eingeführt vor 27 Jahren vom früheren Organisator Heini Schmittini. So wurde auch gestern ein reichhaltig bestückter Gabentisch aufgestellt, mit dem all denjenigen, die auch im Jahr 2006 mit Geld, Naturalienspenden, aber auch mit ihren Besuchen im Park und ihrer regen Mitarbeit zum Bestehen des AZ Vogelparks beigetragen haben. "Wir feiern im Jahr zwischen zehn und zwölf Feste, um durch die Einnahmen der Gastronomie den Vogelpark erhalten zu können", erklärte der Zweite Vorsitzende Herbert Schmidt und fügte hinzu, dass die Mitglieder mit der Besucherzahl des gestrigen Erntedankfestes keineswegs zufrieden seien und sich wesentlich mehr Zuspruch erhofft hätten. So bleibt den Mitgliedern nur zu hoffen, dass in drei Wochen mehr Besucher den Weg zum AZ Vogelpark finden. Mit dem Oktoberfest wird der Saisonabschluss gefeiert.

Osthessen News - 29.September 2006
Wildbiologische Wochen „Wilde Katzen auf heimlichen Tatzen“ ...
Das Umweltzentrum Fulda veranstaltet vom 04. Oktober bis zum 03. November die 12. Wildbiologischen Wochen. In diesem Rahmen werden in mehreren Veranstaltungen die Rückkehr der mittelgroßen Beutegreifer Luchs und Wildkatze thematisieren. Unter anderem soll eine Ausstellung ein Bild der unterschiedlichen Katzenarten und ihrer Lebensansprüche im Vergleich zu unseren Hauskatzenrassen vermitteln.

My Colonia - 28.September 2006
25 Jahre Affen- und Vogelpark Eckenhagen: Jubiläum mit tollem ...
Eckenhagen. 25 Jahre Affen- und Vogelpark Eckenhagen – klar, dass dieses Jubiläum gebührend gefeiert werden soll! Zum Abschluss der Saison 2006 steht deshalb ein Finale auf dem Programm, dass es so noch nicht gegeben hat. Hierzu haben die Betreiber des Parks ein tolles Programm auf die Beine gestellt.



Nachwuchs 

Kieler Nachrichten - 04.Oktober 2006
Zuchterfolg bei den Bunten Bentheimer Schweinen in der Arche ...
Als auf den Höfen noch die Bäuerinnen die Verantwortung für die Schweinehaltung hatten, waren auch die Bunten Bentheimer Schweine wohl gelitten. "Das lag sicher an den großen schwarzen Flecken, die den "Swatbunten" ein niedliches Aussehen verleihen", mutmaßt Birgit Radow, Geschäftsführerin im Tierpark Arche Warder. Männer achteten offenbar auf andere Merkmale.
Im Tierpark Warder suhlen sich diese gern extensiv gehaltenen Landschweine bereits seit mehr als einem Jahrzehnt im Boden. Jetzt gelang mit einem Eber und zwei Sauen dieser Robustrasse ein Erfolg: Sie sind als Zuchttiere im Herdbuch dieser selten gewordenen Schweinerasse eingetragen. "Damit sind wir für die Swatbunten der erste Herdbuchbetrieb in Schleswig-Holstein", sagt Radow mit sichtlichem Stolz. Ziel ist es, in den nächsten beiden Jahren gezielt Nachwuchs zu produzieren.

HNA.de - 28.September 2006
Putzige Falkenkinder
18 Tage sind die beiden putzigen Vogelkinder alt, die aber schon mit lautem Geschrei ihre Schnäbel aufreißen und nach Futter verlangen: Erstmals ist es den Falknern Luger Kluthausen und Theo Koch in der Greifenwarte im Wildpark Edersee gelungen, zwei Baumfalken nachzuziehen. Seit etwa zwei Jahren hält die Greifenwarte in einer Voliere vier der nicht so häufig vorkommenden Baumfalken, die dort als verletzte Tiere abgegeben wurden. "Dauerpflegefälle, die nicht wieder ausgewildert werden können", erklärte Kluthausen.



Frankfurter Neue Presse - 29.September 2006
Grzimek contra Brehm
Die Anwohner des Alfred-Brehm-Platzes sind wütend. Viele zumindest. Der Direktor des Frankfurter Zoos, Christian Schmidt, würde den repräsentativen Platz vor dem Zoo gerne nach dem früheren Frankfurter Zoodirektor, bekannten Tierfilmer und Forscher Bernhard Grzimek benennen. Viele Anwohner hingegen haben das Gefühl, ihnen werde eine Namensänderung aufgezwungen, die für sie nur Nachteile hat. Das wurde in der Diskussion deutlich, zu der der Ortsbeirat 4 ins Zoo-Gesellschaftshaus geladen hatte.

ORF.at - 29.September 2006
Tierpark-Verträge unterschrieben
Der Tierpark Herberstein ist ab Sonntag ein Landestierpark: Am Freitag wurden die Verträge dafür unterschrieben.

ORF.at - 29.September 2006
Herberstein-Verträge werden unterzeichnet
Im Herberstein-U-Ausschuss ist am Freitag Tierparkdirektor Andreas Kaufmann als Zeuge geladen; es geht indirekt auch darum, ob er zoologischer Leiter bleibt. Heute werden auch die Herberstein-Verträge mit dem Land unterzeichnet. Erst Donnerstagabend wurde die letzte Voraussetzung für die Unterzeichnung der Herberstein-Verträge geschaffen. Der Gemeinderat von Stubenberg hat einstimmig beschlossen, der Familie Herberstein sechs Hektar Grund am Stubenbergsee um 1,2 Millionen Euro abzukaufen - mit finanzieller Hilfe vom Land natürlich. 

ORF.at - 29.September 2006
Tierparkleiter wehrt sich gegen Vorwürfe
Der Leiter des Tierparks Herberstein Andreas Kaufmann wehrte sich am Freitag im Untersuchungsausschuss vehement gegen Vorwürfe, die andere Zeugen gegen ihn erhoben haben, auch gegen das Umschreiben von Rechnungen. 

Kölner Stadt-Anzeiger - 29.September 2006
Bayer Vital sponsert Wildpark
Die Bayer Vital GmbH wird den Wildpark Reuschenberg in Leverkusen in den nächsten drei Jahren unterstützen. Darauf einigten sich nun Vertreter der Bayer HealthCare AG, dessen deutsche Vertriebsorganisation die Bayer Vital GmbH ist, und des Förderkreises Wildpark Leverkusen e.V. Der Förderkreis wendet einen erheblichen Teil seines Budgets für Tierarztkosten und Arzneikosten für seine Tiere auf, so dass eine Kooperation mit dem führenden Hersteller von Tierarzneimitteln nur logisch erschien. Äußerlich sichtbar wird die Kooperation durch das Unternehmenslogo auf den Schildern und durch eine Werbefläche am Eingang. Dadurch sollen auch andere Unternehmen animiert werden, das Projekt ebenfalls zu unterstützen.

Businessportal24 - 28.September 2006
Zoos wichtig für Umweltbildung, Tourismus, Tierschutz und ...
Umweltminister Prof. Dr. Wolfgang Methling hat heute (28. September 2006) anlässlich des Seminars der Deutschen Tierparkgesellschaft (DTG) im Vogelpark Marlow ein Grußwort gehalten. Die dreitägige Veranstaltung hat die Schwerpunktthemen 'Praxisorientierte Marketingkonzepte für kleinere zoologische Einrichtungen', und 'Erfahrungen mit Tiervergesellschaftungen in Zoos'. Die Seminarteilnehmer kommen aus verschiedenen tiergärtnerischen Einrichtungen Deutschlands.

N24 - 28.September 2006
Irwins Todes-Video "wird nie zu sehen sein"
Nicht viel mehr als ein "dummer Unfall" sei der Tod ihres Mannes Steve gewesen, so Terri Irwin im ersten Interview seit dessen Unfalltod am 4. September. Die 42-jährige sprach mit US-Talkmasterin Barbara Walters, das Gespräch war am gestrigen Mittwoch zu sehen.
Dabei enthüllte die Mutter zweier Kinder, dass ihr Mann ohnehin mit einem frühen Tod gerechnet habe: "Er hat oft darüber gesprochen. Aber er hatte keine Angst vor dem Leben in der Wildnis - er fand das Leben an sich riskant". Irwin, australischer Zoobesitzer und Star einer Realityshow, die ihn als "Krokodiljäger" porträtiert, war bei Dreharbeiten für eine Tierdokumentation gestorben: Ein Stachelrochen hatte ihm ins Herz gestochen. Der Unfall ihres Mannes wurde gefilmt, die Aufnahmen würden jedoch, so Irwin nun, niemals ausgestrahlt werden. "Was für einen Sinn soll das haben?", so Irwin auf eine entsprechende Frage ihrer Interviewerin. Sie kündigte zudem an, das Lebenswerk ihres Mannes, den Zoo in Beerwah (Queensland), fortzuführen.

derStandard.at - 28.September 2006
Herberstein: Geld floss "zu unrecht"
Jene Geldflüsse, die Jahre lang vom Land Steiermark an den oststeirischen Tierpark Herberstein flossen, sorgen weiterhin – und mit Sicherheit über die Nationalratswahl hinaus – für Aufregung. Vor dem Untersuchungsausschuss des steirischen Landtages zur Causa Herberstein sagte am Donnerstag unter anderem der ehemalige Leiter der Finanzabteilung des Landes, Gerhard Wurm, aus. Dabei ging es um die weiterhin besonders umstrittene Ferialverfügung, durch die die ehemalige Landeshauptfrau Waltraud Klasnic (ÖVP) im Sommer 2004 während der Landtags-Sommerpause eigenmächtig die Auszahlung einer Million Euro an den Tierpark verfügte. Am Freitag werden weitere Zeugen gehört. Max Herberstein, Sohn von „Gräfin“ Andrea Herberstein, verweigerte am Donnerstag die Aussage wegen des laufenden Strafverfahrens.

ORF.at - 28.September 2006
Zeugen entschlugen sich der Aussage
Kurze Befragungsrunde von Zeugen im Herberstein-Untersuchungsausschuss am Donnerstag: Max Herberstein und der Rechtsanwalt Hans Kortschak entschlugen sich der Aussage.  Hans Kortschak hat die Interessen der Familie Herberstein vertreten und war in der früheren Herberstein OEG als Aufsichtsrat tätig gewesen. Max Herberstein ist laut Firmencompass persönlich haftender Gesellschafter der Herberstein Tier- und Naturpark Schloss Herberstein OHG, mit der das Land Steiermark kürzlich den Übernahmevertrag für den Tierpark Herberstein ausgehandelt hat. Dem Vernehmen nach steht die Unterzeichnung des Vertrags knapp bevor. 

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Zoo Wuppertal, 05.10.2006
Geburtstag des kleinen Wuppertaler Elefantenbullen „Kibo“ am 9. Oktober
Am Montag dem 9. Oktober jährt sich der Geburtstag unseres kleinen Elefantenbullen „Kibo“ im Zoologischen Garten Wuppertal. Damals kam er als erster Nachwuchs von unserer Elefantenkuh „Numbi“ mit einem Gewicht von 101 kg und einer Schulterhöhe von 90 cm zur Welt. Er hat sich in dem ersten Jahr prächtig entwickelt und sein Gewicht mindestens verdreifacht. Besonders glücklich war für uns, dass er seine ältere Halbschwester „Bongi“ als Spielkameraden hat. Die beiden Kleinen spielen täglich viele Stunden miteinander auf der Außenanlage. Auffällig ist dabei, dass der kleine Kibo bereits das Imponierverhalten eines Elefantenbullen mit großem Talent übt. Er findet besonders bei der Leitkuh der Wuppertaler Elefantenherde „Sabie“ Anlehnung und läuft beim täglichen Konditionstraining der Elefantenkühe auch manchmal gern ein Stück voraus. Für Mitte 2007 erwarten wir ein weiteres hoffentlich gesundes Brüderchen oder Schwesterchen für ihn.

Zoo Duisburg, 05.10.2006
Ein Kopf wie’n Hammer…
Den Spruch: „Nägel mit Köpfen machen“ kennt jeder, - aber einen „Kopf wie’n Hammer“ mit Sicherheit nicht.
Und wer behaupten würde, es handele sich bei einem Hammerkopf um einen leibhaftigen Vogel, dem würde der so Angesprochene einen ebensolchen per Fingerzeig aufs Stirnbein tippen!Trotzdem: Vor wenigen Wochen traf eine lebendige Hammerköpfin, geschlüpft und aufgewachsen im Vogelpark Herborn, am Kaiserberg ein, um fortan mit dem hier ortsansässigen (Ex-)Kölner Hammerkopf ein Braut- bzw. Brutpaar zu bilden. Bisher zeigen die hühnergroßen, zierlich gebauten Storchenverwandten noch keine echte Zuneigung zueinander; die sichtbare Folge hiervon ist, dass zur Zeit der männliche Revierinhaber ins abgetrennte Privatgemach verbannt werden musste, weil die von Tierpflegern und Zoologen erhoffte Schnäbelei bislang ausgeblieben ist und durch wütende Schnabelstiche ersetzt wurde…
Das eigentlich Außergewöhnliche dieser Vogelart aber besteht in deren Brutbiologie: Gemeinsam bauen die Partner einen riesengroßen Reisig-Ball als Nest, der bis zu einem Meter Durchmesser aufweisen kann, obwohl die eigentliche Nisthöhle innerhalb des Riesennestes gerade einmal 30 cm beträgt. Reste eines solchen Gebildes sind aus den in Vorjahren brütenden Hammerkopf-Paaren noch vorhanden; offenbar aber regt der morsche Reisighaufen die noch nicht verliebten Vögel weder zum Weiterbau noch zur Neuanlage einer künftig gemeinsamen Brutstätte an. Der eigenartige Name des westafrikanischen Vogels – Hammerkopf - lässt sich nur mit viel Phantasie von seiner nach hinten gerichteten Federhaube am Hinterkopf ableiten, und genau die wird sowohl bei Zank als auch bei Zärtlichkeit heftig auf- und abbewegt. Trotz augenblicklichen Partnerzwistes sind die Pfleger des Vogelwäldchens durchaus guter Hoffnung, dass sich in den kommenden Wochen nicht nur guter Wille, sondern auch wachsende Zuneigung zwischen den beiden Hammerköpfen entwickeln wird
- und damit Aussicht besteht auf einen neuen Riesen-Reisig-Ball und bis zu drei muntere Hammerköpfchen.

Vogelpark Herborn, 04.10.2006
Zusammenarbeit zwischen dem Vogelpark und dem Duisburger Zoo - Der Zoo Duisburg wirbt im Ruhrgebiet für Herborn und Umgebung
Anlässlich eines Tiertransportes in den Duisburger Zoo (wo mit einem jungen Hammerkopf und einem Satyrtragopan jetzt auch gebürtige Herborner leben) vereinbarten die Direktion des weltweit renommierten Tiergartens der Ruhrmetropole und die Leitung des Herborner Vogelparks am Sonntag eine engere Zusammenarbeit im Bereich der Information ihrer Besucher über die jeweils andere Einrichtung. Vogelparkleiter Wolfgang Rades weilte zum ersten Mal seit vielen Jahren in dem wegen seiner tiergärtnerischen Pionierarbeiten in der Haltung besonders von Walen und Delphinen wie auch von Koalas bekannten Duisburger Tierpark – und ist begeistert. Rades: „Neben der sehenswerten Delphinshow überzeugt der Duisburger Zoo durch viele Neuerungen in der Tierhaltung: Von den possierlichen Zwergottern über die raren Fossa-Schleichkatzen aus Madagaskar bis hin zu einer neuen Elefantenanlage ist alles sehenswert! Für mich als Zoologen war natürlich das Koalahaus sowie das neue Tropenhaus für die nur hier außerhalb Südamerikas gezeigten Toninas oder Flussdelphine von besonderem Interesse.“ Übrigens: Tierfreunde können sich bereits vor ihrem Besuch des Duisburger Zoo in der von Montags bis Freitags um 15.15 Uhr ausgestrahlten ZDF-Serie „Ruhrpottschnauzen“ von der Qualität des Parks überzeugen. Wobei ein Fernsehfilm natürlich keinesfalls das Live-Erlebnis eines Zoobesuches ersetzen kann. Während sich schon alleine für den Besuch des Duisburger Zoos die Fahrt ins Ruhrgebiet lohnt, machen die Duisburger Tiergärtner in ihrer Einrichtung durch Auslegen von Prospekten der Stadt Herborn und des Vogelparks besonders für die Anbieter von Pauschalreisen auf die weiteren Sehenswürdigkeiten in Herborn und Umgebung aufmerksam. Wie Wolfgang Rades betont, gilt es, in Kooperation mit der Stadtmarketing Herborn GmbH unter Miteinbeziehung weiterer Partner die Schönheit unserer Region für Tagesgäste und Kurzurlauber vermehrt darzustellen.

Tierpark Ueckermünde, 04.10.2006
Vortrag am 20.10.2006, 19 Uhr im Tierparksaal, Haus des Gastes.
Der Privatdozent Dr. Ralf Thiel ist Leiter der Abteilung Ichthyologie im Biozentrum Grindel und Zoologisches Museum der Universität Hamburg. Er hat als Mitarbeiter des Meeresmuseums Stralsund die Ausstellung „Störe: Bedrohte Giganten – Lebende Fossilien konzipiert, die zur Zeit im Tierpark Ueckermünde zu sehen ist. Dr. Thiel wird in seinem Vortrag über Lebensweise und und Bestandssituation der Störe berichten. Störe gehören zu den größten, wertvollsten, ältesten und am meisten gefährdeten Fischen auf der Erde. Der Vortrag erläutert dazu die Hintergründe und gibt einen Überblick zur Evolution, Systematik, Anatomie, Verbreitung, Biologie, Ökologie, Nutzung und Wiederansiedlung der Störe.

Tiergarten Schönbrunn, 04.10.2006
Für Feinschmecker: Gruselabend im Kaiserpavillon
Zum keltischen Halloween-Fest am 31. Oktober veranstaltet der Tiergarten einen kulinarischen Gruselabend: Begrüßung mit Sturm und Maroni, Führungen zu den Fledermäusen, Skorpionen, Vogelspinnen und Totenkopfaffen, ein Gewinnspiel mit Algenschleim und ein wahrlich stimmungsvolles Kürbis-Dinner im Kaiserpavillon. Menü: von Kürbiserdäpfelpuffer bis Panna Cotta vom Hokkaidokürbis mit Lychee-Weichselragout. Kosten pro Person: 79 Euro. Nur 80 Plätze verfügbar. Anmeldung unter der Telefonnummer (1) 877 92 94 - 500 In der Halloween-Nacht, so wird erzählt, soll die Wand zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten recht leicht zu durchdringen sein. Die Tradition empfiehlt, die Geister mit Delikatessen freundlich zu stimmen und sich obendrein selbst als Gespenst zu verkleiden, um von den Gespenstern nicht bemerkt zu werden. In Nordamerika ist das Symbol für diese Nacht ein ausgehöhlter, beleuchteter Kürbis.

Zoo Landau, 04.10.2006
Herbstferien im Zoo Landau – Workshops für Kinder
Im Zoo Landau in der Pfalz ist auch in den Herbstferien wieder jede Menge los und es gibt viel zu entdecken und zu erfahren. Die Zooschule bietet Kindern von sechs bis 12 Jahren in der ersten sowie in der zweiten Ferienwoche Workshops zu spannenden Themen an.

Wildpark Lüneburger Heide, 03.10.2006
Happy Halloween mit Wolf, Bär & Co. im Wildpark Lüneburger Heide - Kürbisse, Zauberer und andere Ungeheuer...............
Inmitten der herbstlichen Kulisse des Wildparks geht es den ganzen Oktober richtig gruselig zu. Hunderte von Kürbissen, Vogelscheuchen, Tiermasken und allerlei andere schaurige Gestalten erwarten die Besucher. Viele der Kürbisse sind in liebevoller Kleinarbeit von den Schülern der Haupt-und Realschule Hanstedt, Klassen 7aR und 7bR, mit Masken versehen worden. Unter fachkundiger Anleitung ihrer Kunstlehrerinnen Sabiene Christiansen, lernten die Schüler wie aus einem Kürbis eine unheimliche Dekoration entstehen kann. Mit viel Eifer und Freude schafften die kleinen Künstler rund 100 Kürbisse fertig zu stellen. Als besondere Attraktionen werden am 20. und 27.10. 2006 Abendwanderungen zum “Wildparkgeist“ angeboten. Verkleidet im lustigen Halloween-Kostüm können Kinder in der Dunkelheit “Auf dem Bärengang“ viele unheimliche Abenteuer mit Bären, Eulen, Lagerfeuer und freundlichen Schattenwesen erleben. Treffen ist um 18.30 Uhr an der Kasse (Verkleidung ist erwünscht). Für Kinder kostet es 3,00 und für Erwachsene 4,00 Euro. Die Zauberhexe Finsel ist 101 Jahre alt und kommt direkt aus der Hexenschule um am 22.10.2006 von 11.00 – 15.00 Uhr, den Kleinen und Grossen allerhand übersinnliche Geschichten zu erzählen und auch zu zaubern. Wer an diesem Tag vergessen hat sich zu schminken, kann sich von einer “Kinderschminkerin“ die passende Maske aufmalen lassen. Unterwegs mit den Tierpflegern, Kinder ab 9 Jahren lernen die Aufgabe eines Tierpflegers kennen. Die “Junior Tierpfleger“ helfen beim Füttern und lernen den Umgang mit Tieren und deren Verhalten kennen. Einen Tag lang “Wildparkluft schnuppern“ in den Herbstferien von 12.00 - 15.00 Uhr. Eintritt inkl. Verpflegung 9,00 Euro. Selbstverständlich ist auch das Restaurant des Wildparks im Halloween-Fieber und bietet leckere Kürbisscremesuppe an.

Zoo Hannover, 03.10.2006
Zoo Anfang Oktober schon „Millionär“!
Kaum hatte der Zoo im August mit über 200.000 Besuchern in einem Monat den ersten Rekord geknackt, folgt nun der zweite Erfolg: Bereits am 3. Oktober begrüßte der Erlebnis-Zoo den millionsten Besucher – so früh wie noch nie seit Bestehen des Zoos! Mit Applaus, einem außergewöhnlichen Plüsch-Tapir und einem Gutschein für den nächsten Zoo-Besuch wurde der Ehrengast empfangen. Anett Walther war mit ihrem Mann René und Sohn Jonny aus Gersdorf in Sachsen in den Zoo gekommen, um den Sambesi, den Dschungelpalast, den Gorillaberg und Meyers Hof zu besichtigen. „Im vergangenen Jahr hatten wir den millionsten Besucher Ende Oktober begrüßt – und das war schon sehr früh!“, so Zoodirektor Klaus-Michael Machens. „Die Million bereits drei Wochen eher erreicht zu haben, zeigt, dass die Attraktivität des Erlebnis-Zoos stetig wächst. Und dass die Anziehungskraft – wie man an dem millionsten Besucher sieht – weit über Hannover hinaus wirkt .“ Für die „tierische“ Arbeit in diesem und in den letzten Jahren bedankte er sich beim Zooteam mit einer ausgefallenen Idee: Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen erhielten ein originelles T-Shirt, auf dem das Wort „Rekordknacker“ prangt.

Zoo Salzburg, 03.10.2006
Im Zoo Salzburg ist jeder Tag ein „Tag der Tiere“
Mehr als 500 Tiere, rund 140 Arten, machen den Tiergarten zu einem begehrten Ausflugsziel / Welt-Tierschutz-Tag im Zeichen bedrohter Schildkröten-Arten. Morgen, Mittwoch, ist „Welt-Tierschutz-Tag“. Aus diesem Anlass rührt Zoo-Geschäftsführerin Mag. Sabine Grebner und ihr Team wieder kräftig die Werbetrommel für den Zoo. Mehr als 500 Tiere aus Nah und Fern machen den Zoo für jung und alt so attraktiv. Dazu die herrliche Landschaft, in der der Tiergarten am Fuß des Hellbrunner Berges eingebettet ist. „Im Zoo ist jeder Tag ein Tag der Tiere. Die respektvolle Begegnung und der würdevolle Umgang mit den Zoo-Bewohnern ist unser oberstes Prinzip. Leider erleben wir täglich auch viel Tierleid. Allein in den vergangenen fünf Monaten wurden 28 Schildkröten bei uns abgegeben. Die ehemaligen Besitzer waren sich beim Kauf dieser Tiere nicht im Klaren, welche hohen Ansprüche sie auf Dauer an ihren Halter stellen.“ berichtet Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner. „Täglich rufen uns Tierhalter an und stellen uns Fragen zur Pflege ihrer exotischen Schützlinge. Wir stehen ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Es stimmt mich jedoch nachdenklich und traurig, wie viele Menschen Vögel, Reptilien und Säugetiere halten, ohne sich vorher zu informieren, wie sie ihnen ein artgemäßes Leben bieten können.“ Der Salzburger Tiergarten als moderner, wissenschaftlich geführter Zoo hat die Aufgabe, die Zoo-Besucher über den aktiven Tier- und Naturschutz zu informieren und für den Artenschutz zu sensibilisieren, ob für Nashörner, Steinböcke oder Schildkröten. Am kommenden Sonntag, dem 8. Oktober, zwischen 10 und 16 Uhr, findet deshalb im Zoo Salzburg ein Schildkröten-Tag statt. Schildkröten leben seit über 250 Millionen Jahren auf unserer Erde. Sie haben das Kommen und Gehen der Dinosaurier miterlebt. Heute sind mehr als die Hälfte der 265 Schildkrötenarten vom Aussterben bedroht! Tierfreunde erfahren an diesem Tag Interessantes und Wissenswerte über die richtige Haltung und Pflege der Schildkröten. Kinder und Jugendliche können Schildkröten aus Papier und Nuss-Schalen basteln. Über die internationalen Schutzmaßnahmen für Schildkröten können sich Zoo-Besucher bei der EAZA-Shellshock-Kampagne informieren. Unser Tipp: Am Sonntag, 8. Oktober 2006, ist Schildkröten-Tag im Zoo Salzburg!

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 03.10.2006
ZOOM Erlebniswelt auf RTL heute um 18 Uhr
Heute Abend werden unsere Roten Varis um 18 Uhr im Fernsehen zu sehen sein. RTL lässt in der Sendung "Guten Abend RTL" die Waldgeister Madagaskars die Lottozahlen ziehen. Allen viel Glück beim Lotto spielen und einen schönen Feiertag.

Zoo Dresden, 03.10.2006
Ein gutes Jahr - ein Spitzenmonat
Nachdem wir uns in diesem Jahr über bisher 7.750 verkaufte Jahreskarten und am Anfang des Monats über den 500.000 Besucher freuen konnten, entwickelte sich der September zum Spitzenmonat. Über 53.000 Tierliebhaber erfreuten sich bei tollem Spätsommerwetter an den Bewohnern des Zoos. Das ist seit 1990 - also seit der Wende - der besuchermäßig erfolgreichste September. Wir bedanken uns bei allen großen und kleinen Zoogängern und besonders bei allen Dresdnern, die mit ca. 70% den Großteil zu diesem Besucherrekord beigetragen haben.

Arche Warder, 03.10.2006
Tierpark Arche Warder erster Herdbuchbetrieb für stark gefährdete Bunte Bentheimer Schweine in Schleswig-Holstein
Drei Bunte Bentheimer Schweine - ein Eber und zwei Sauen- aus dem Bestand des Tierparks Arche Warder sind jetzt als Zuchttiere im Herdbuch dieser selten gewordenen Schweinerasse eingetragen. Damit ist die Arche Warder der erste Herdbuchbetrieb in Schleswig Holstein für die „Swatbunten“ wie sie früher genannt wurden. Am 5. Oktober um 11.00 Uhr kommt Helge Thoelen, Vorsitzender des „Vereins zur Erhaltung des Bunten Bentheimer Schweins e.V.“, zur öffentlichen Aufnahme der Arche Warder als „1. BB-Herdbuchzuchtbetrieb in Schleswig-Holstein.“ Im Anschluss daran wird Herr Thoelen über Züchtungserfolge und Verbreitung dieser Rasse in den vergangenen Jahren sowie über die besonderen Fleischqualitäten und Vermarktungsstrategien berichten. Als Herdbuchbetrieb für die schwarz-gefleckten Schweine kann die Arche Warder noch systematischer daran arbeiten, die Überlebenschance dieser Rasse zu sichern.

Wisentgehege Springe, 29.09.2006
Kürbistag im Wisentgehege Springe
Die Kürbisernte ist in den Gärten und auf den Feldern voll im Gange, zurzeit begegnet man diesen eindrucksvollen Früchten überall. Die Formenvielfalt ist riesengroß, es gibt Kürbisse inzwischen in unzähligen Varianten: länglich oder rund, groß bis riesengroß oder eher klein im Format, glatt oder spannrückig oder geformt wie ein Turban. Auch im Geschmack und in der kulinarischen Verwendbarkeit gibt es deutliche Unterschiede, denn nicht jeder Kürbis schmeckt gleich und auch das Fruchtfleisch weist sehr unterschiedliche Eigenschaften auf. Manche Sorten eignen sich eher für eine fruchtige Marmelade, andere für würzige Suppen, wieder andere als Zutat zu köstlichen Kuchen, Broten und Waffeln – um nur einige Beispiele zu nennen. Das Zeitalter des süß-sauer eingelegten Riesenkürbis ist endgültig vorbei. Kinder lieben die Kürbisse ganz besonders, weil man sie aushöhlen und danach in die Kürbiswände herrliche Gesichter schnitzen kann. Es muss übrigens nicht immer eine schaurige Fratze dabei herauskommen. Wer will, verpasst seinem Kürbis ein freundliches Gesicht. Auch Ornamente oder andere Motive machen aus einem Kürbis eine wunderschöne Laterne für den Ehrenplatz vor der Haustür, auf dem Balkon oder im Vorgarten. Am Sonntag den 8. Oktober 2006 ab 11.00 Uhr können die Besucher im Wisentgehege mit der Gehegeschule und dem landwirtschaftlichen Betrieb Sievers aus Eldagsen nach Lust und Laune Kürbisse bearbeiten und selbst-verständlich ihr Kunstwerk mit nach Hause nehmen. Man muss lediglich den Kürbis dafür käuflich erstehen, und schon kann es an den eigens dafür eingerichteten Basteltischen losgehen. Das essbare Fruchtfleisch kann selbstverständlich in bereitgestellte Plastikbeutel gesammelt und zuhause gleich mal nach einem der mitgelieferten Rezeptvorschläge verarbeitet werden. Um schon im Wisentgehege auf den Geschmack zu kommen, bietet das Café Wild an diesem Tag gleich vor Ort Kürbisgerichte an, und zwar hausgemachte Kürbissuppe und Kürbiswaffeln. Im Bastelzelt der Gehegeschule gibt es ebenfalls Aktionen rund um den Kürbis: Hier können die Kinder mit ihren Eltern für den nächsten Laternenumzug aus buntem Tonkarton Kürbis-Laternen bauen. Wer möchte, baut gleich noch aus Natur-Materialien eine Holzhexe dazu. Wie immer, wird dafür lediglich ein angemessener Beitrag für das Bastelmaterial berechnet.

Zoo Hannover, 29.09.2006
Neues Glück dank Ménage à trois
Wenn man Matze heißt, ziemlich zotteliges Haar sein eigen nennt, dank nagerartig vorstehender Zähne auf den ersten Blick nicht gerade umwerfend aussieht und dann auch noch immer wieder mit einem Biber (einem ziemlich großen Biber) verglichen wird, hat man es bei den Frauen nicht leicht. So einer ist Matze aus dem Erlebnis-Zoo Hannover. Sieben Jahre alt, eher schüchtern, eben einer für den dritten Blick. Und ein Schwein. Um genau zu sein: Ein Wasserschwein. Monatelang lebte Matze als einziges Wasserschwein unter Lamas und Maras, die ihn akzeptierten, aber nicht in ihr Herz schlossen. „Schwein“, neckten sie ihn. Dabei sind Wasserschweine mit Schweinen ebenso wenig verwandt wie Rüsselspringer mit Elefanten. Wasserschweine sind nämlich Nagetiere, und zwar die größten Nagetiere der Welt! Doch dann endlich bekam Matze seine Chance auf eine Liebe – und die gleich im Doppelpack. Aus dem schönen Frankreich reisten die Zwillinge Mona und Mimi an. Ein Jahr alt, mit niedlich vorstehenden Nagerzähnen und zotteligem Fell. Matze war schüchtern, aber hingerissen. Nur zwei Wochen dauerte es, bis die kleinen Französinnen den Matze aus Hannover vernascht und seinen Wortschatz um ein bisschen französisch bereichert hatten: Ménage à trois! Und weil Matze die Zwillinge sowieso nicht auseinander halten kann, hat er sie beide gleich lieb und lebt kuschelnd mit den Damen. Vielleicht wird der Riesen-Nager sogar schon bald Vater, dann könnten die Wasserschweine auf einen Schlag die größte Sippe auf der Südamerika-Anlage in Hannover sein, denn momentan sind sie zahlenmäßig den sieben Lamas und vier Maras unterlegen.

Zoo Basel, 29.09.2006
Keine Unterstützung des Projekts Polarium durch die Regierung des Kantons Basel-Stadt
Der Zoo Basel hat mit grossem Bedauern zur Kenntnis genommen, dass der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt an seinem Vorentscheid zur Veräusserung und Nutzung der Markthalle festhält und das Projekt Polarium nicht weiter verfolgen will. Das Polarium hätte neben lebenden Tieren der polaren Regionen auch Räumlichkeiten für Gastronomie, Veranstaltungen und Events beinhaltet. Dem Zolli und der Region Basel entgehen dadurch ein einmaliges Geschenk und eine grosse Chance zur Verwirklichung eines faszinierenden und nachhaltigen Naturschutzprojektes, das europaweit für Aufsehen gesorgt hätte. Der Freundeverein unterstützt das Polarium weiterhin! Die Petition zur Unterstützung des Projektes "Polarium" in der Markthalle Basel wurde bisher von mehr als 7000 Personen aus der Region Basel unterzeichnet. Täglich gehen weitere ausgefüllte Unterschriftenbogen ein. Die Unterschriftensammlung wird fortgesetzt. Der Freundeverein unterstützt das Projekt weiterhin. Eine unkonventionelle Idee braucht unkonventionelle Wege zur Verwirklichung.

Tiergarten Nürnberg, 29.09.2006
Mutter und Kinder – eingemauert!
Der Rotschnabeltoko, ist eine häufige und typische Vogelart der afrikanischen Savannen, die zu den Nashornvögeln gehört. Typisch für diese Vogelgruppe ist das Einmauern der Weibchen zur Eiablage und Aufzucht der Jungvögel, damit diese besser vor Feinden geschützt sind. Der Nachteil dieses Verhaltens ist, dass die Männchen alleine für die Futterbeschaffung verantwortlich sind. Der Tiergarten Nürnberg konnte trotz längerer Haltung dieser kleinen Nashornvogelart, noch nie Jungvögel verbuchen, obwohl das Pärchen Tokos bereits am 19.11.2001 in die Voliere im Giraffenhaus einzog. In diesem Frühsommer beobachteten die Tierpfleger erstmals richtiges Brutverhalten. Beide betätigten sich am Verengen des Eingangs und benutzten dafür den bereit gestellten Lehm und Materialien aus ihrer Voliere. Vermischt mit Speichel und Kot ergab dies eine klebrige Masse. Damit verschlossen sie die Höhle bis auf einen Spalt, der gerade noch groß genug war, dass das Weibchen hindurch schlüpfen konnte. Als es bereit zur Eiablage war, bezog es die Höhle und ließ sich am 20.06.2006 vom Männchen bis auf den 10 mm breiten Spalt fertig einmauern. Von da an war es auf die Fütterung des Männchens angewiesen. Nach einer geschätzten Brutdauer von 35 Tagen war am 25.07.06 das erste Mal ein “Piepsen” der Jungvögel zu hören. Der Appetit der Jungvögel wuchs ständig, immer öfter war das “Piepsen” aus der Höhle zu vernehmen. “Vater Toko” begann sofort das bereit gestellte Futter wie z.B. Heimchen, Obst, Babymäuse, Hundepellets und ab und zu Mehlwürmer zu seiner Familie zu bringen. Am Höhleneingang nahm die Mutter das Futter des Männchens entgegen und fütterte ihre Jungen. Als das Männchen mit der Futterbeschaffung überfordert oder die Bruthöhle langsam zu eng wurde, hörte man am 22.08.06 das erste Mal ein Klopfen und das Weibchen begann sich zu befreien. Am nächsten Morgen war das Weibchen endlich draußen, der Spalt war ca. 3 cm groß und lochförmig. Nachdem die Mutter die Höhle verlassen hatte, begannen die Jungen den Spalt sofort wieder zu schließen. Nachdem sich das geschwächte Weibchen etwas erholt hatte, half es dem Männchen beim Füttern der Jungen. Am 04.09.06 begannen die Jungen an der Höhle zu arbeiten und nach nur einer Stunde, war der erste Jungvogel “ausgebrochen“. Am späten Nachmittag folgte der zweite – und letzte. Die Jungen waren schon so groß wie ihre Eltern und wurden weiterhin von ihren Eltern gefüttert.

Zoo Krefeld, 29.09.2006
Krefelds Zootierarzt Martin Straube ab Montag in Tier-Doku-Soap bei VOX zu sehen
In der Tier-Doku-Soap „Menschen, Tiere & Doktoren“, die jeweils wochentags um 17 Uhr im Fernsehsender VOX ausgestrahlt und am nächsten Tag um 9.25 wiederholt wird, ist ab Montag, 2. Oktober, regelmäßig auch der Krefelder Zootierarzt Martin Straube zu sehen. Ein vierköpfiges Fernsehteam hat dem Zoodoktor dafür seit Mitte Juni über längere Zeit regelmäßig mit der Kamera über die Schulter gesehen und die vielfältigen Aufgaben und Behandlungen bei verschiedenen Wildtieren im Bild festgehalten. In der ersten Folge aus Krefeld werden die drei Elefantendamen und die kalifornischen Seelöwen im Fokus stehen, verrät Dina Filippa von der Produktionsfirma, die dem Krefelder Zootierarzt ein großes Lob ausspricht. „Martin Straube hat eine ganz besondere natürliche Art, Menschen für die Tiere zu begeistern“, schwärmt sie von den Dreharbeiten „und er schafft es, auch tiermedizinische Themen für alle Zuschauer verständlich zu übermitteln“.

Thüringer Zoopark Erfurt, 29.09.2006
Fisch- und Wasserpflanzenbörse
Am 8. Oktober von 9 bis 12 Uhr lädt der Verein der Aquarienfreunde Erfurt e. V. zur nächsten Fisch- und Wasserpflanzenbörse in das Aquarium am Nettelbeckufer 28a ein. Neben Wasserpflanzen werden Nachzuchten diverser Süßwasserfische angeboten. Wer Rat in Sachen Aquarium sucht, bekommt dort kostenlos Auskunft. Außerdem kann man den Baufortschritt unseres neuen großen Riffbeckens in Augenschein nehmen. Im Außenbereich tummeln sich die Lisztäffchen, in den Großterrarien sind Reptilien zu sehen. Wer also noch nicht weiß, was er an diesem Tag unternehmen soll, ist zu einem Besuch herzlich eingeladen.

Zoo Berlin, 29.09.2006
Rätselzoo: „Kiriku und die wilden Tiere“
Am 5. Oktober startet der Kinderfilm „Kiriku und die wilden Tiere“, der vom Leben in einem afrikanischen Dorf berichtet. Kiriku ist zwar klein, aber ein pfiffiger und tapferer Held. Auf einer Reise durch die Savanne begegnet er vielen Tieren. Beim Ritt auf einer Giraffe erwischt der kleine Kerl die schönsten Früchte von den Bäumen. Welche Leckereien erhaschen wohl die Besucher bei ihrem Ritt auf einer Netzgiraffe? Die Rästeltour führt weiter zu den Löwen und Antilopen, zu den Kronenkranichen, Spitzmaulnashörnern und Flusspferden. Während Kiriku auf dem Giraffenrücken vor den Löwen sicher ist, werden unsere Besucher sogar den Löwenzähnen recht nahe kommen. Bei den Nashörnern stellt sich die Frage, warum sie selbst in ihrer Heimat Afrika nur noch recht selten zu sehen sind. Bei den Flusspferden heißt es dann absteigen: Wie kommt man vom Giraffenhals herunter? Aber vielleicht bleiben wir ja auch oben – ganz oben, in ungewöhnlicher Perspektive endet nämlich der „Ritt durch den Zoo“! Kiriku und die wilden Tiere: Montag 02. und 09. Oktober sowie
Donnerstag 05. und 12. Oktober 2006 immer um 14:30 Uhr

Zoo Berlin, 28.09.2006
Magische Zootouren im Zoo Berlin!
Bei dieser Tour bringen wir den Besuchern die Tiere aus den Büchern und Filmen Harry Potters auf fantasievolle Weise näher. Dabei trifft Zoologisches auf Magisches! Los geht es mit der Eulenpost direkt zu Harrys Eule Hedwig und hier stellt sich die Frage: „Who is who“ bei den Schnee-Eulen, oder ist Hedwig gar ein Mann? Vorbei geht es an den Häusern „Ravenclaw“ und „Gryfindor“ und wer Glück hat, den streift auf dem Weg ein Fledertier. Wer sich hingegen für die dunkle Seite interessiert, kann sich im Zoo mit der weißen Form der “Wehr“-wölfe beschäftigen. Auch zaubern werden wir unterwegs. Dabei sind unsere Zaubermittel mindestens so ungewöhnlich wie bei Harry. Und Tricks zur Futterzauberei der Tierpfleger werden ganz nebenbei auch verraten. Zum Abschluss der Magischen Zootour gerät das Wappentier, die Schlange, in Haus „Slytherin“ in den Blickpunkt. Termin Magische Zootour: Dienstag 10. Oktober 14:30 Uhr

Zoo Wuppertal, 28.09.2006
Zweifacher Nachwuchs bei den Klammeraffen im Zoo Wuppertal
Wir freuen uns im Zoo Wuppertal über die Nachzuchten bei den Schwarzen Klammeraffen. Am 29. Juni wurde ein weibliches Jungtier mit dem Namen „Lucia“ geboren, erst kürzlich am 15. September dann noch ein zweites Jungtier, dessen Geschlecht wir noch nicht kennen, da es seine Mutter bislang noch eng an sich geschmiegt hält. Beide Mütter kümmern sich hervorragend um ihre Kleinen, obwohl Lucias Mutter „Joanna“ zu ersten Mal ein Jungtier großzieht. Vater beider Jungtiere ist „Anton“, der bei uns schon zwölf Mal für Nachwuchs sorgte. Klammeraffen gehören zu den Neuweltaffen und besitzen als besonderes Merkmal einen langen Greifschwanz. Diese „fünfte Hand“ wird sowohl beim Klettern benutzt als auch bei anderen Aktivitäten. Die auf der Unterseite unbehaarte Schwanzspitze ist so empfindlich, dass sogar Gegenstände damit ergriffen werden können. Typisch für Klammeraffen ist der rückgebildete Daumen, so dass die restlichen vier Finger einen „Greifhaken“ bilden, der zum Hangeln in den Baumkronen benutzt wird. Der Schwarze Klammeraffe aus den Pazifischen Regenwäldern Kolumbiens und Ekuadors gehört zu den am stärksten von der Ausrottung bedrohten Affenarten. Das Überleben dieser Art ist durch die fortschreitende Abholzung ihres Lebensraums, sowie durch Bejagung durch den Menschen in Gefahr. Der Bestand wird auf nur noch wenige hundert Tiere geschätzt. Im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für die Art, in dem der Zoo Wuppertal mitarbeitet, werden momentan nur 180 Tiere gehalten. Bei unseren Besuchern sind diese Affen sehr beliebt, weil sie manchen Stammbesucher erkennen und begrüßen.

Wildtier- und Artenschutzstation e.V., 28.09.2006
35 Fledermäuse aus dem Regenwaldhaus finden Quartier in der Wildtierstation
Die Fledermäuse des ehemaligen Regenwaldhauses in Hannover haben zunächst in der Wildtier- und Artenschutzstation in Sachsenhagen ein neues Zuhause gefunden. Die Fledermausbeauftragte der Region Hannover, Elke Mühlbach, ist froh, dass sie nach langer Suche und einigen Rückschlägen eine gute Unterbringung für die Tiere gefunden hat. Das war nicht einfach. Die 35 Spitzmaus-Langzungenfledermäuse benötigen Raumtemperaturen über 21°C, ihre täglichen Nektar-Pollen-Rationen und natürlich Platz für ihre Flugübungen. All das kann die Wildtierstation bieten. Stationsleiter Dr. Florian Brandes und sein Team konnten schnell und unkompliziert einen geeigneten Raum einrichten und die Pflege der Tiere sicherstellen. Damit hat die Wildtierstation weitere Exoten in ihre Reihe der besonderen Pflegefälle aufgenommen.

Zoo Basel, 28.09.2006
'Petzige' Ringkämpfer im Zoo Basel
Nach einer längeren Eingewöhnungszeit teilen sich die Brillenbärenmänner Nobody und Chaparri ihre Anlage im Zoo Basel. Selbstverständlich ist es nicht, dass sich die zwei Einzelgänger so gut vertragen. Nach anfänglichen Raufereien können die beiden bereits bei gemeinsamen Siestas beobachtet werden. Der Zoo Basel hält junge männliche Brillenbären, bis diese in einer Zuchtgruppe untergebracht und in einem Erhaltungszuchtprogramm für Nachwuchs sorgen können. Nicht nur für Freunde des Ringens und Schwingens sind zur Zeit, im Zoo Basel einmalige Szenen im Kräftemessen zu verfolgen. Seit dem 1. September 06 teilen sich die männlichen Brillenbären Nobody (4) und Chaparri (3) die zwei über Laufgänge im Inneren verbundenen Bärenanlagen. Dabei ist es keineswegs selbstverständlich, dass sich zwei Einzelgänger, die Brillenbären im Freileben sind, so freundlich begegnen.

Zoo Landau, 28.09.2006
Kinder des Sozialpädagogischen Wohnheims Karlsruhe besuchen mit Unterstützung des Rotary Club Landau und Inner Wheel Club Neustadt den Zoo Landau
Im Rahmen eines Gemeindienstprojektes läd am 30.09.2006 der Rotary Club Landau, unterstützt durch den Inner Wheel Club Neustadt, 15 Kinder und Jugendliche des Sozialpädagogischen Wohnheims für Kinder und Jugendliche mit Mehrfachbehinderungen mit ihren Betreuern für einen erlebnisreichen Tag in den Zoo Landau in der Pfalz ein. Unter dem diesjährigen, rotarischen Jahresmotto: „Wegweisend handeln“ setzt der Service-Club so seine lange Reihe regionaler sozialer Projekte fort. Freundschaftliche Beziehungen zu der unter der Trägerschaft des Rehabilitationszentrums Südwest für Behinderte GmbH geführten Einrichtung bestehen schon seit mehreren Jahren. In dem Wohnheim sind 26 schwerst mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche zu Hause. In Kleingruppen leben hier sechs bis sieben Kinder, betreut von fünf Fachkräften, Kinderkrankenschwestern, Praktikanten und Zivildienstleistenden, in familiärer Atmosphäre rund um die Uhr zusammen. „Das Handeln gegenüber einem schwerstbehinderten Kind orientiert sich an der Individualität, an seinen Bedürfnissen und seinen Fähigkeiten“, erläutert Rotarier San-Rat. Dr. Helmuth Back, der im Club Landau die treibende Kraft des langfristigen Engagements ist. Ein wichtiges Anliegen ist dabei, den Kindern ihren oftmals krankheits- und behinderungsbedingt kurzen Lebensweg so angenehm wie möglich zu gestalten.

Natur- und Tierpark Goldau, 28.09.2006
Eichhörnchen - beliebte Kobolde im Natur und Tierpark Goldau
Welchem Tierpark Besucher wird es nicht warm ums Herz, wenn er diese possierlichen, braunäugigen Kobolde durch den Tierpark flitzen
sieht? Zurzeit besteht eine grosse Chance, die Eichhörnchen selbst zu füttern oder an einem der Futterstellen zu beobachten. Die Zeit drängt, und ganz fleissig werden Nüsse, Eicheln und Pilze gesammelt, die als Wintervorräte reichen müssen. Denn Eichhörnchen machen keinen Winterschlaf, legen aber grössere Ruhepausen ein, somit wird der Energieverbrauch reduziert und die zusammengetragenen Vorräte reichen bis zum Frühling. Bei soviel Nüsseknacken werden die langen Schneidezähne sehr stark abgenutzt, aber dies macht nichts, die Natur hat vorgesorgt. Die Zähne dieser Tiere wachsen ein Leben lang nach.

Alternativer Bärenpark Worbis, 28.09.2006
Bärin-Maika-Tag im Alternativen Bärenpark Worbis - Und Bär Mario macht mit
Am kommenden Sonntag, dem 1. Oktober, laden die Mitarbeiter des Bärenparks in Worbis zum Bärin-Maika-Tag, dem etwas anderen „Tag der offenen Tür“ ein. Für den Besuch des in Deutschland bisher einmaligen Tierschutzprojektes bezahlt der Besucher an diesem Tag nur einen Maika-Taler (1 Euro) und darf dafür von 10 bis 18 Uhr im Land der Bären verweilen. Namensgeberin für diesen Tag, der aus Anlass des Welttierschutztages begangen wird, ist die Bärin Maika, die nach jahrelanger Gefangenschaft als erste Bärin ihren tristen Käfig gegen eine großzügige, naturbelassene Freianlage im Bärenpark Worbis eintauschen durfte. Der Schweizer Bär Mario begeht diesen Welttierschutztag bzw. Bärin-Maika-Tag zwar nicht bewusst, ist aber zum ersten Mal in seinem 27-jährigen Leben Nutznießer des Tierschutzes. Seit dem 7. Juli 2006 lebt er mit den Worbiser Artgenossen gemeinsam in einem vier Hektar großen Wald und tut endlich Dinge, die ein Bär normalerweise auch tun sollte: Baden, durch den Wald streifen und in aller Gemächlichkeit Grünzeug knabbern. Noch vor wenigen Monaten vegetierte er jahrelang in einem tristen Käfig in einem Privatzoo in der Schweiz. Mit großer Freude beobachteten allein im August d. J. 16 000 Besucher die anfänglich vorsichtigen Erkundungstouren von Bär Mario. Das „Ich-bin-ein-Bär“ muss nach so vielen Jahren Gefangenschaft erlernt werden. Behilflich sind dabei auf jeden Fall das bärenfreundliche Umfeld, die Artgenossen und vor allem das Wolfsrudel, das sich in diesem Jahr um vier Tiere vergrößert hat. Auch hier freut sich der Besucher immer wieder über den wölfischen Nachwuchs aus Rand und Band. Die Mitarbeiter des Bärenparks nehmen die Bärin-Maika-Tag zum Anlass, über die immer noch zahlreichen Missbräuche von Bären weltweit aufzuklären. Tausende dieser Tiere werden als Tanzbären, Gallesaftspender oder als Kampfbär im unfreiwilligen Kampf gegen Hunde eingesetzt, obwohl – welch ein Phänomen! – der Bär ein Sympathieträger bei Jung und Alt ist. Aber es wird auch mit Stolz über die Entwicklung der nun im Bärenpark lebenden Petze informiert. An diesem Tag gibt es neben Aktionen für Jung und Alt Informationen live und höchst aktuell direkt Bärenwaldesrand. Erinnern wollen die Mitarbeiter aber auch Bruno, der nur wenige Wochen Gast in Deutschland war. Ihm hat es nichts genutzt, dass der Braunbär 2005 zum Wildtier des Jahres erklärt wurde. Auf einer Tafel wird Brunos kurzer Aufenthalt in Germany detailliert nachgestellt. Diese Tafel soll Mahnmal sein und Hoffnung auf einen neuen bärenstarken Besuch in Deutschland geben.


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Natur- und Artenschutz  –  Meldungen

Pressetext - 04.Oktober 2006
Lachse aus Aquafarmen bedrohen Wildlachse - Kanadische Forscher: Lausbefall bei jungen Fischen führt zum Tod
Wolken von Seeläusen aus Aquafarmen infizieren und töten bis zu 95 Prozent der jungen Wildlachse, wenn diese auf dem Weg ins Meer sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie um den Wissenschaftler Martin Krkosek von der University of Alberta in Edmonton. Den Forschern ist es damit erstmals gelungen zu beweisen, welche verheerenden Auswirkungen die Zuchtlachse unter ihren freilebenden Artgenossen anrichten.

derstandard.at - 04.Oktober 2006
Lausbefall in Aquafarmen bedroht junge Wildlachse
... "Es ist ein weitere Feststellung, wie gefährlich die Auswirkungen der Zucht für die wild lebenden Tiere sein können", schreiben die Forscher in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences. Die Fischfarmen sind deswegen errichtet worden, damit die Supermärkte mit billigen Angeboten überschwemmt werden, merkt das Wissenschaftsmagazin National Geographic an. "Die wild lebenden Tiere sind durch Überfischung bis an den Rand des Aussterbens gedrängt worden, nun gibt es Zuchtlachse, die dementsprechend billig sind." Schon im Vorjahr hatte das Forscherteam festgestellt, dass die Wildlachs-Bestände durch Seeläuse aus Zuchtbetrieben wesentlich stärker gefährdet sind als angenommen. Seeläuse sind parasitische Krustentiere, die auch Fische befallen.

BR Online - 04.Oktober 2006
Haie züchten - geht das?
Nicht alle Haie pflanzen sich in Gefangenschaft fort, nur wenige Haiarten sind überhaupt für die Haltung in Aquarien geeignet. Zu enge Becken, keine Annahme des Futters - so mancher Hai verendete bereits qualvoll in einer künstlichen Welt. Dennoch wagen Menschen erstmals den Schritt, Haie sogar gezielt in Becken aufzuziehen. Im oberfränkischen Lautertal bei Coburg züchten Haischützer bedrohte Arten nach, um sie später wieder in die Natur auszusiedeln. Das Zuchtprojekt in Lautertal hat das ehrgeizige Ziel, pro Jahr zunächst 2.000 Jungtiere wieder in ihr angestammtes Ökogebiet Mittelmeer zurückzubringen, wo sie weitgehend aus der Fauna verschwunden sind. Zeigt das Projekt erste Erfolge, dürfen auch die Haifreunde an der Nordsee wieder hoffen: Dort ist ein ähnliches Projekt geplant.

derstandard.at - 04.Oktober 2006
Ihre Naturbeobachtungen sind gefragt!
Um einen Beitrag zur Erhaltung der rund 50.000 Tier- und 3.000 Pflanzenarten in Österreich zu leisten, stellen nun der Naturschutzbund, das Umweltministerium und die Österreichischen Bundesforste 111 teils bedrohte Arten in den Mittelpunkt der neuen Kampagne "überLEBEN" - die auch auf Beteiligung seitens der Bevölkerung setzt. Der Hintergrund: Durch Faktoren wie Klimawandel, Straßenbau und Besiedelung von Flächen stehen rund ein Drittel der heimischen Fauna und 40 Prozent der Flora auf der Roten Liste, sagte Eberhard Stüber, der Präsident des Naturschutzbundes Österreich, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien. ... Die neue Kampagne setze auf Wissensmanagement, um Ursachen für den Artenverlust zu identifizieren, und auf Information der Bevölkerung mit Broschüren, Tagungen und Seminaren, erklärte Birgit Mair-Markart, Geschäftsführerin des Naturschutzbundes. Zusätzlich ging am Mittwoch eine Plattform für Natur-Interessierte online: Auf Naturbeobachtung.at können - mit einem Gewinnspiel verbunden - Naturbeobachtungen eingetragen und Experten befragt werden. Die Verbreitungsdaten aus der Bevölkerung sollen als Grundlage für konkrete Artenschutzprojekte dienen, wie etwa Bachforellen-Nachzucht oder Blumenwiesen-Pflege. Hauptsächlich wolle man aber Freude an der Natur vermitteln - beispielsweise mit Wanderungen und Schüler-Exkursionen, sagte sie.

netzzeitung.de - 03.Oktober 2006
Nachwuchs beim Wappenvogel
Durch Jagd, Umweltgifte und die Zerstörung seines Lebensraums wurde der Seeadler in Deutschland fast ausgerottet. Doch der Bestand erholt sich wieder. Die Zahl der Seeadler-Brutpaare in Deutschland hat sich seit 1980 mehr als vervierfacht. Nach Angaben der Naturschutzorganisation WWF gibt es heute 531 Brutpaare des deutschen Wappenvogels. Doch durch Jagd sind die Tiere weiterhin gefährdet.

spiegel.de - 02.Oktober 2006
Mit Pfeil und Hormonen gegen die Koala- Schwemme
Sie sind das knuffigste Maskottchen Australiens und eine echte Plage dazu. Weil Koalas eine Insel vor der Südküste kahlzufressen drohen, greifen Zoologen zu Pfeilen mit Verhütungsmitteln - anders können sie die Tiere in den Baumwipfeln sonst kaum erreichen. ... Die Insel, eine der größten vor der australischen Südküste, ächzt unter einer Population von schätzungsweise 28.000 Koalas, die sich an den jungen, zarten Eukalyptusblättern der Wälder von Kangaroo Island gütlich tun. Jeder von ihnen futtert fast ein Pfund davon täglich - obwohl die Tiere nur wenige Stunden am Tag wach sind. Geht das so weiter, werden die Koalas ihre Insel bald kahlgefressen haben.

netzzeitung.de - 02.Oktober 2006
Verhütungspfeile für Koalas
Auf einer australischen Insel haben sich die Koalabären zu stark vermehrt. Nun wollen Forscher sie unter Beschuss nehmen – zur schonenden Geburtenkontrolle. Eine neue Art von Verhütungspfeilen soll das Populationswachstum der Koalabären auf der südaustralischen Kangaroo Island stoppen. Vom kommenden Jahr an soll die neu entwickelte Methode getestet werden. ... Auf Kangaroo Island gab es bis in die 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts überhaupt keine Koalas. Als die Beuteltiere jedoch auf dem australischen Festland beinahe ausgerottet waren, wurden 18 Tiere auf der Insel angesiedelt, um ihren Bestand zu sichern. Die Koalas vermehrten sich auf Kangaroo Island sehr schnell, da sie hier keine natürlichen Feinde haben. Derzeit wird die Population auf 28.000 Tiere geschätzt.

animal public - 02.Oktober 2006
Welttierschutztag - mehr Schutz für Wildtiere gefordert
Anlässlich des Welttierschutztages, am 4. Oktober, fordert der deutsche Tierschutzverein animal public e.V. einen besseren Schutz von Wildtieren. Hunderttausende Wildtiere werden in Deutschland in Zoos, Zirkussen und Privathand gefangen gehalten. Anders als domestizierte Tiere, wie Hund und Katze, haben Wildtiere keinen entwicklungsgeschichtlichen Anpassungsprozess an ein Leben in der Nähe des Menschen durchlaufen. Eine wirklich artgerechte Haltung dieser Tiere in Gefangenschaft ist daher nicht möglich. Trotzdem befinden sich Hunderttausende Wildtiere in Deutschland im Besitz von Zoos, Zirkussen und zunehmend auch von Privatpersonen. Das bereitet Tierschützern Sorge.

Augsburger Allgemeine - 01.Oktober 2006
Erbgutanalyse des Kaviars soll Störe besser schützen
Eine Erbgutanalyse des Kaviars soll künftig bessere Hinweise auf den legalen oder illegalen Fang von Stören geben. Durch die Analyse könnte Kaviarschmuggel aufgedeckt und der vom Aussterben bedrohte Riesenfisch besser geschützt werden, teilte das Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung mit. Lebensmittelchemiker könnten bei genetischen Tests von Kaviarproben heute oft schon erkennen, ob der Stör in geschützten Gewässern gelebt hat oder nicht, sagte Arne Ludwig vom Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung. Wenn ein Fisch nachweislich aus illegalem Fang stamme, würden Händler den Kauf des Kaviars ablehnen, ergänzte Ludwig. Das könnte Stör-Anglern langfristig die Motivation für ungesetzliche Fänge nehmen

derstandard.at - 30.September 2006
Die biologische Globalisierungsfalle
"Der Wegfall von Handelshemmnissen macht es schwierig, Strategien gegen eine biologische Globalisierung zu entwickeln", betont Jeffrey A. McNeely, oberster Wissenschafter der Internationalen Vereinigung für die Erhaltung der Natur und ihrer Ressourcen (IUCN). McNeely und Daniel Simberloff, Experte für invasive Arten von der University of Tennesse, berichteten auf der vierten europäischen Neobiota-Konferenz ihre Erfahrungen im Umgang mit gebietsfremden Arten im Vormarsch mit rund 340 Kollegen. Das Umweltbundesamt hat die Konferenz veranstaltet. In Europa beschäftigen sich Wissenschafter seit etwa zehn Jahren zunehmend mit Neobiota. Das sind jene Tier- und Pflanzenarten, die mit oder ohne Unterstützung des Menschen in Ökosysteme vordringen, in denen sie nicht heimisch sind. Als Invasive Alien Species (IAS) bezeichnet man solche, die keine natürlichen Feinde vorfinden und sich ungehindert ausbreiten, was nicht nur biologische Folgen hat.

Spanien Bilder - 29.September 2006
Fischsterben an der Küste von Nordspanien
An den Strand von La Griega, einer Stadt in Asturien etwa 60 Kilometer östlich von Gijon im Norden von Spanien, sind Millionen von Sardellen angespült worden und im Sand verendet. Laut Luis Laria, der Vorsitzende der CEPESMA, unterliegen diese Sardellenart in der Europäischen Union dem Artenschutz. Die CEPESMA ist eine Naturschutzorganisation, die sich dem Studium und dem Schutz von Meerestieren verschrieben hat.

derstandard.at - 29.September 2006
Millionenfacher Fischtod an spanischer Küste
Millionen von Fischen sind auf einem Strand in Nordspanien verendet. "Ein solches Phänomen hat es in ganz Spanien noch nie gegeben", sagte der Präsident des Forscherverbandes Cepesma, Luis Laria, am Freitag. Der Strand "La Griega" bei Colunga in der Region Asturien war von einem dicken Teppich von toten Fischen bedeckt. Bei den Tieren handelte es sich fast ausschließlich um junge Sardellen. Ihre Zahl betrage "Dutzende von Millionen", sagte der Experte. Wissenschafter schlossen eine Explosion unter Wasser und andere äußere Einwirkungen als Ursache für das Fischsterben aus. Sie äußerten die Vermutung, dass riesige Schwärme von Sardellen möglicherweise vor Tunfischen oder Delfinen geflüchtet und dabei zu nahe an die Küste geraten seien. Die Fische seien lebend auf den Strand gespült worden und dort verendet.

derstandard.at - 29.September 2006
Elefanten-Karawane in Kenia
Etwa 250 Elefanten in Kenia sollen von einem kleinen in einen größeren Nationalpark umgesiedelt werden. Der Umzug sei nötig, weil es im Shimba-Reservat bereits zu viele Elefanten gebe, sagte eine Sprecherin der kenianischen Wildschutzbehörde am Freitag in dem Reservat nahe der Küstenstadt Mombasa. Die Tiere hätten schon Schäden an der Vegetation angerichtet; außerdem kämen sie immer wieder aus den Wäldern und fräßen den Bauern die Ernte von den Feldern. Die Elefanten werden betäubt und auf Lastwagen in den 250 Kilometer entfernten Tsavo Nationalpark gefahren.

derstandard.at - 29.September 2006
Igel zunehmend auf Menschen angewiesen
Der Herbst ist im Anmarsch und mit ihm sind auch wieder die Igel in den Gärten unterwegs. Durch den Futtermangel sind viele Tiere jedoch zu schwach, um allein überwintern zu können Die Jungen müssen vor dem Wintereinbruch zu 90 Prozent ausgewachsen sein und mindestens 500 Gramm, in Westösterreich sogar 700 Gramm wiegen, um die kalte Jahreszeit überstehen zu können. Sie ernähren sich unter anderem von Käfern, Insekten und Schnecken. Doch die vielen Industriegebiete und die Monokulturfelder schränken ihr Nahrungsgebiet ein, und so müssen sie bei Menschen überwintert werden. Auch von der Mutter im Stich gelassene oder erkrankte Junge müssen beherbergt werden.

derstandard.at - 28.September 2006
Pro gefangenem Schwertfisch müssen zwei Haie ihr Leben lassen
Der weltweite Fischfang verursacht nach einer Studie der Umweltstiftung WWF schwere Umweltschäden. Beim Fang von Scholle und Seezunge werden nach der am Mittwoch in Hamburg veröffentlichten Untersuchung mehr als 80 Prozent des Fangs wie Müll behandelt und wieder ins Meer geworfen, weil die Tiere zu klein oder wertlos seien. "Dem schmackhaften Fisch auf dem Teller sieht man die oftmals katastrophalen ökologischen und sozialen Folgen nicht an, die sein Fang hinterlässt", sagte WWF-Meeresexpertin Heike Vesper. Auch der Genuss von Schwertfisch ist nach WWF-Erkenntnissen mit großen Schäden verbunden. So würden allein bei der illegalen Treibnetzfischerei vor der Küste Marokkos zwei Haie für jeden Schwertfisch getötet, der auf dem europäischen Markt landet. Jedes Jahr gehen so laut WWF 100.000 Haie zu Grunde. Und bei der Scampi-Fischerei mit Schleppnetzen werde der gesamte Meeresboden umgepflügt. Dabei sterben unter anderem Seesterne und Krebse.

BirdLife - 02.Oktober 2006
Road to ruin for Polish wildlife
Proposed road construction in Poland threatens to destroy valuable wildlife and habitats protected under European law. The developments form part of the Helsinki to Warsaw international transport corridor called “Via Baltica”. More than 150,000 people in Poland have already signed a petition against the road construction, but now campaigners are calling for more people to express their concern through an e-petition. OTOP, the Polish partner of BirdLife International, WWF Poland and the CEE Bankwatch Network are asking the Polish government to stop work immediately on four projects and await the results of a Strategic Environmental Assessment.

PlanetArk - 05.Oktober 2006
Stop Crocodile Hunts, Say Malaysian Wildlife Groups
Malaysian conservation groups on Wednesday called for a halt to crocodile hunts in the wild jungles of Borneo mounted by Malaysians searching for the remains of a boy feared to have been eaten by one of the reptiles.

PlanetArk - 04.Oktober 2006
US Targets Destructive Ocean-Fishing Practices
The United States will work with other nations and international groups to eliminate "destructive" ocean fishing practices, such as bottom trawling, the White House said on Tuesday.
United Nations to Consider Deep Sea Trawling Ban
The United Nations needs to stop the destruction of deep sea ecosystems by banning fishermen from trawling nets on the ocean floor, Australia, New Zealand and Palau, joined by actress Sigourney Weaver, said on Tuesday.

PlanetArk - 03.Oktober 2006
Millions of Dead Anchovies Found on Spanish Beach
Millions of dead anchovies have been found on a northern Spanish beach, baffling experts who said they may have been chased into shallow waters by predator fish.

PlanetArk - 29.September 2006
Scientists Spy Ivory-Billed Woodpecker in Florida
Scientists say they have spotted the elusive ivory-billed woodpecker 14 times in the last year in the Florida panhandle, raising hope that the rare bird is truly back from the brink of extinction.

PlanetArk - 28.September 2006
India, China Must Coordinate to Save Tigers
India and China must share intelligence and strengthen their enforcement agencies to crack down on organised criminal gangs that illegally trade tiger skins and parts, wildlife experts said on Wednesday.

ENN - 03.Oktober 2006
Conservation Group Decries Border Wall Vote
By: the Center for Biological Diversity
The massive wall will do nothing to address the underlying causes of illegal immigration but will definitively stop natural wildlife migration if it is built. The wall is expected to cost at least $6 billion and will not effectively address the issue of migrants crossing in remote regions, where law enforcement is spread thin and human life is at risk.

ENN - 02.Oktober 2006
Scientists to Test Koala Contraceptive
Scientists hope to test a contraceptive dart next year as a new weapon to curb a koala population explosion that has destroyed thousands of trees on an Australian island, a researcher said Sunday

ENN - 29.September 2006
Fishermen Say Seal Numbers Out of Control
In the waters and beaches off this Cape Cod town, the shiny scalps and whiskered snouts of the gray seal are everywhere. They bask in the sun, mug for boaters and, fisherman say, eat way too many fish
U.S.-Mexico Border Fence May Harm Animal Migration
A plan to fence off a third of the U.S. border to stop illegal immigration from Mexico may harm migration routes used by animals including rare birds and jaguars, environmentalists and U.S. authorities warn


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Natur- und Artenschutz  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Vier Pfoten - 04.Oktober 2006
4. Oktober - Welttierschutztag
Der 4. Oktober wurde 1929 vom internationalen Kongress der Vereine für Tierschutz in Wien zum jährlichen "Tag des Tieres" erklärt. Dieser Tag soll den Tieren weltweit gehören. Der Tag erinnert damit an den heiligen Franz von Assisi, der am 4. Oktober 1226 gestorben ist und unter anderem wegen seiner Tierpredigten berühmt und volkstümlich wurde. Sogar einige Kirchen verbinden den Tag, der dem 4. Oktober am nächsten ist, mit einem Segen für die Tiere.


Deutscher Tierschutzbund e.V. - 02.Oktober 2006
Tierschutz-Podcast: Deutscher Tierschutzbund startet eigene Tierschutznachrichtensendung - Erste Ausgabe am Welttierschutztag
Zum Welttierschutztag am 4. Oktober startet der Deutsche Tierschutzbund den weltweit ersten Tierschutz-Podcast. Per iPod, MP3-Player oder auch am Computer kann die Newssendung abgerufen werden. Die ersten vier Ausgaben erscheinen 14-tägig, danach geht der Tierschutz-Podcast wöchentlich auf Sendung.

Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft - 02.Oktober 2006
Zum Welttierschutztag am 4. Oktober 2006 / Leben mit und von Tieren - Ethik in der Tierhaltung
Vor allem unterschiedliche Wertvorstellungen, Auffassungen und Interpretationen der "richtigen" Haltung von Nutztieren bestimmen die oftmals emotional geprägte Auseinandersetzung über dieses Thema maßgeblich und sie rücken es nach Angaben der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) gerade zum Welttierschutztag am 4. Oktober wieder in den Fokus des öffentlichen Interesses. Kern des Konfliktes ist, dass die Positionen der Dialogpartner sehr unterschiedlich sind: Einerseits unterstellen Teile der Öffentlichkeit mit negativ assoziierten Schlagworten wie "Massentierhaltung" oder "industrielle Tierhaltung" den Tierhaltern mangelndes Verantwortungsbewusstsein gegenüber ihren Tieren. Andererseits sind die Tierhalter davon überzeugt, ihre Tiere, auch unter ethischen Aspekten, fach- und tiergerecht zu halten. Sie berufen sich zudem auf geltende gesetzliche Bestimmungen, die sie strikt einhalten.

WWF - 29.September 2006
Deutscher Wappenvogel im Aufwind
Totgesagte leben länger: Zumindest beim Seeadler scheint sich das zu bewahrheiten. Vom D-Markstück, dessen Rückseite er einst zierte, schaffte er den Sprung auf die Ein-Euro-Münze. Im Bonner Bundestag einst als „fette Henne“ verspottet, tauchte der Vogel in abgespeckter Form flugs im Berliner Parlament wieder auf.  Auch in der Natur ist der Adler mit dem beeindruckenden Krummschnabel seit Jahren im Aufwind: Anders als beim Volk, das mit ihm als Wappenvogel lebt, stellt sich bei den großen Greifvögeln heute wieder regelmäßig Nachwuchs ein. Für den WWF ist die Geschichte des Seeadlers eine Erfolgsstory des Naturschutzes.  Zuletzt wurden hierzulande 531 Brutpaare gezählt. Nach Angaben des WWF hat sich ihre Zahl seit 1980 (127) damit mehr als vervierfacht. Dabei hatte es einst düster für ihre Zukunft ausgesehen. Jahrhunderte lang wurden die Adler mit Fallen und Flinten verfolgt. Außerdem machten den Tieren Umweltgifte schwer zu schaffen: Das Insektengift DDT rückte nicht nur den Pflanzenschädlingen auf den Äckern zu Leibe, sondern ließ zugleich die Eierschalen immer dünner und zerbrechlicher werden. Zusammen mit der Zerstörung ihres Lebensraumes trugen diese Faktoren dazu bei, dass die Seeadler in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts fast überall in Europa am Rand des Aussterbens standen.


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Amazon River Forest ist ein Aquaterrarium im National Aquarium von Baltimore, das einen Schnitt durch den Amazonas darstellt. Es zeigt diesen speziellen Lebensraum in großer Detailgenauigkeit mit mehr als 100 verschiedenen Arten von Fischen, Vögeln, Amphibien, Reptilien und Säugetieren.
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