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Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 337 vom 28. September 2006

Liebe Leser,

wundern Sie sich nicht über die ungewöhnlich zeitige Versendung der heutigen Zoopresseschau, es ist auch nur eine Ausnahme.

Wie ich finde, sind die Meldungen diese Woche bunter wie sie gar nicht sein könnten: von verstorbenen Stars (Orang-Utan Suma), machtkämpferischen Englisch-lernenden Elefanten über Ringelnatter-Mauern-bauernde Natur-Ranger bis hin zu allergen-freien Kätzchen für 3590 Dollar haben wir für jeden etwas dabei ... das Bunt des einziehenden Herbstes macht sich eben auch hier breit.

Viel Spaß auf der Zoo-Kirmes !

11:38 Uhr
Annette Schubert
 

Rätselflug
macht Herbstpause...


Zoos  –  Meldungen

Leipziger Volkszeitung - 27.September 2006
Europas ältester Orang-Utan ist tot - Suma lebte auch in Dresden
Der laut Zuchtbuch älteste Orang-Utan Europas ist tot. Die früher auch im Dresdner Zoo beheimatete 53 Jahre alte Affendame Suma musste in der vergangenen Woche wegen zunehmender Altersschwäche eingeschläfert werden, teilte der Osnabrücker Zoo am Mittwoch mit. Sie wurde 1953 in Sumatra geboren und kam 1959 als Wildfang in den Dresdner Zoo. Hier lebte sie bis 1992, dann wurde sie als „Gesellschaftsdame“ für den ebenfalls betagten Orang-Utan Buschi in Osnabrück ausgewählt.

Express.de - 27.September 2006
DER ZOO BEBT
Dienstag um 10 Uhr wurden die fünf neuen Elefanten aus Thailand (allesamt Kühe) und die alteingesessenen Kölner Dickhäuter im Außengehege des Elefantenparks erstmals zusammengebracht. Trompetengeheul und Machtkämpfe folgten - was für ein tierisches Spektakel!

Die Welt - 26.September 2006
Senat beschließt 1,5-Millionen-Hilfe für Hagenbeck
Der Investitionszuschuss solle einer Reihe von Instandsetzungs- und Restaurierungsmaßnahmen an Felsenanlagen sowie für Maßnahmen zur Verbesserung der artgerechten Haltung im Tierpark dienen. Hamburg wird sich an den vom Tierpark Hagenbeck vorgesehenen Investitionen in Höhe von rund vier Millionen Euro mit einem Volumen von 1,5 Millionen Euro beteiligen. Das beschloss der Senat am Dienstag.

Freie Presse - 26.September 2006
Mungos ziehen in neues Gehege
Christian Schroller vom Auer Zoo der Minis hält schon das Modell in den Händen. Bevor jedoch das Mungo-Land von putzigen kleinen Raubtieren bevölkert wird, haben derzeit die Bauarbeiter das Sagen. Im Dezember soll alles eröffnet werden. Dann steht auch der vier Meter hohe Stahlbeton-Baum für die katzenartigen Tiere. Einen Wermutstropfen birgt der Bau allerdings: Das bereits verschobene Tierparkfest entfällt dieses Jahr ganz.

Volksstimme - 26.September 2006
Tiger Buran ist nun Stendaler / Anreise in der Eisbärkiste Zur ...
Noch leicht schläfrig aber trotzdem neugierig machte Buran gestern Mittag die ersten Schritte in seinem neuen Zuhause im Stendaler Tiergarten. Gespannt verfolgt von gut 20 Augenpaaren und klickenden Verschlüssen einiger Fotoapparate und diverser Handykameras. Alle Zuschauer sind sich einig : " Ein schönes Tier ". Seit gestern Mittag ist der anderthalb Jahre alte Tigerkater im Stendaler Tiergarten. Deren Leiterin Anne-Katrin Schulze war am Morgen nach Schwerin gefahren, um Buran aus dem dortigen Zoo abzuholen. Es habe alles gut geklappt, so Schulze. Der Tiger sei betäubt und mit einer Trage in die Kiste gebracht worden. Diese sei eigentlich für den Transport von Eisbären gedacht. Aber Buran sollte es so bequem wie möglich haben und durfte deshalb in der gehobeneren Klasse reisen. Als Begrüßungsessen werde es Kaninchen und Wasser geben, so Schulze. Aber frühestens am Tag nach dem Transport, wegen der Narkose. Schulze hofft, dass sich Buran und die Tigerdame Tassia gut verstehen werden. Doch bis sie sich das erste Mal direkt begegnen, wird noch einige Zeit vergehen. Heute wird Tassia in die neue Tigeranlage umziehen. Die Anlage ist so gebaut, dass zwei getrennte Bereiche existieren. So können sich beide Katzen in Ruhe kennenlernen. Tassia lebt seit Februar dieses Jahres alleine im Tierpark, nachdem ihr Vater Sascha gestorben war.

Lübecker Nachrichten - 26.September 2006
Mölln lockt die Fledermäuse an
Fledermäuse sind faszinierende Tiere. Wer mehr über sie wissen möchte, ist ab sofort im Möllner Wildpark richtig. Dort hat die Ortsgruppe des Naturschutzbunds (Nabu) jetzt einen Fledermaus-Lehrpfad eingerichtet, der reichlich Informationen bietet.

NÖN Online - 26.September 2006
Zukunft der Schimpansen im Safaripark Gänserndorf geklärt
Das unsichere Schicksal der 44 Schimpansen des vor zwei Jahren in Konkurs gegangenen Safariparks Gänserndorf ist nun geklärt.
Das sagte Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat (V) am Montag bei einer Pressekonferenz in Wien. Der Pharma-Konzern Baxter übernehme "bis auf Lebenszeit" die Mitfinanzierung der Versorgung und Betreuung der Tiere. Im Mai wurden die Schimpansen von der Agentur für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (AGES) untersucht, ebenso gab es ein Gutachten zur Neuadaptierung eines Gebäudeteils, um die "Unterbringung der Schimpansen dauerhaft sicher zu stellen", so die Ministerin. Ab Anfang nächsten Jahres nimmt sich laut Rauch-Kallat eine öffentliche Trägerschaft um die zwei Affenhäuser an. Seit Dezember 2002 verbringen die Laboraffen von Baxter ihren Lebensabend im Safaripark Gänserndorf. Sie waren als Versuchstiere für Impfstoff eingesetzt worden, ein Teil von ihnen ist mit HIV sowie Hepatitis B und C infiziert. Die Schimpansen, durch ihr Leben in den Labors oft schwer verhaltensgestört, müssen teilweise einzeln gehalten werden, Gruppierungen der Tiere seien langwierig bis unmöglich, sagte die Ministerin. Die 44 Tiere sollen in Gänserndorf bleiben, die anderen Tieraffen, die nicht infiziert wurden, sind bereits in anderen Zoos untergebracht.

Kölner Stadt-Anzeiger - 26.September 2006
Elefanten aus Thailand lernen Englisch
Die fünf thailändischen Elefanten stehen mit ihren Mahouts, so heißen ihre mitgereisten Tierpfleger, im Elefantenhaus und posieren wie die Orgelpfeifen der Größe nach für Fotografen und Zoobesucher. Geschmückt sind die grauen Riesen für diese kleine Zeremonie nach thailändischem Brauch mit rot-goldenen Überhängen. So wird die Übergabe an die neuen Betreuer und Besitzer des Zoos gefeiert. Von Bangkok aus waren die fünf Elefantenkühe zunächst nach Luxemburg geflogen und dann nach Köln gebracht worden, wo sie am vorletzten Wochenende eingetroffen waren. Seitdem hatten die Neuankömmlinge Chumpol, Kleemblamduan, Laongdaw, Maejaruad und Thong Khun Zeit, sich an die neue Umgebung und an die schon im Zoo lebenden Artgenossen zu gewöhnen. Bisher konnten sich die Elefanten allerdings nur durch Gitterstäbe näher kommen. Heute wird sich zeigen, wie die neuen und alten Bewohner des Elefantenhauses aufeinander reagieren, denn die fünf thailändischen werden zu den anderen Elefanten auf das Gelände gelassen. Zoodirektor Theo Pagel, der gestern auch seinen Vertrag unterschrieben hat: „Es wird mit Sicherheit zu Rangeleien zwischen den beiden bisherigen Leitkühen kommen, denn die Rangordnung in der Herde muss geklärt werden.“

Kölnische Rundschau - 25.September 2006
Feierliche Elefantenzeremonie im Zoo
In bunten Trachten und mit Blumen geschmückt sind fünf asiatische Elefantendamen am Montag dem Kölner Zoo feierlich übergeben worden. Die 15 bis 24 Jahre alten Elefantenkühe aus Thailand seien von ihren Pflegern begleitet worden, sagte Zoodirektor Theo Page. Die Elefantenherde umfasse nun 14 Tiere, darunter das im März geborene Elefantenjunge Marlar - das erste im Kölner Zoo geborene Elefantenbaby.

PNP-Online - 25.September 2006
Aquarium Jaging: Schließung unvermeidlich
Das Meerwasseraquarium in Jaging schließt seine Pforten, nicht nur vorübergehend, sondern für immer. Eigentlich wollte Besitzer Lühr Coenen noch ein Jahr machen. Doch nach einem Unfall am Freitag vor einer Woche kann er Fischeund Reptilien nicht mehr so pflegen, wie er müsste, und gibt das Aquarium auf.

Die Neue Epoche - 25.September 2006
Grazile Leichtgewichte
Dieses einen Monat alte Chamäleon gehört zu den ersten, die in einem australischen Zoo geboren wurden. In Sydney´s Taronga Zoo sind in den letzten Monaten vier Junge aus den Eiern geschlüpft, vier weitere stehen noch aus. Chamäleons sind für ihre Fähigkeit bekannt, ihr Aussehen je nach Körpertempertur und Stimmung zu verändern und ihre großen Augen unabhängig voneinander zu bewegen.

Wochenblatt.online - 25.September 2006
Mona Lisa der Meere auch im Loro Parque
Die Loro Parque-Familie ist wieder um einige Mitglieder gewachsen. Eine Gruppe von 35 Rochen wurde aus den USA eingeflogen und hat sich inzwischen in ihrer neuen Heimat, dem Aquarium, bestens eingelebt.

Frankfurter Rundschau - 25.September 2006
"Tiger können alles viel besser"
Besucher des Zoos Frankfurt erfuhren bei den 13. Deutschen Zootagen in Vorträgen allerlei über die Tiere, sahen aber lieber, wo Tiger schlafen und Pinguine springen.

Walsroder Zeitung - 25.September 2006
Vogelpark als einmalige Kulisse
Das dreitägige Gartenfestival im Vogelpark Walsrode fand großen Zuspruch.

Morgenweb - 25.September 2006
Putziges Eichhörnchen beflügelt die Phantasie der jungen Tierfreunde
Träge kratzt sich der kleine Damwild-Bock am Kopf und schaut erstaunt in die Runde - so viel Besuch an einem Tag hat er selten. Im Wildpark geht's mächtig rund: Mehrere tausend Besucher aus der Region kommen zum Aktionstag nach Rheingönheim. Dieser große Erfolg liegt nicht zuletzt an dem putzigen Eichhörnchen. Das neue Werbelogo hat schnell die Herzen der großen und kleinen Wildpark-Fans erobert.

Mitteldeutsche Zeitung - 25.September 2006
Weiße Lady namens Kiara
Die Würfel sind gefallen. Die weiße Tigerin im Zoo Aschersleben heißt Kiara. Dieser Name wurde bei der Wahl, zu der sowohl Zoobesucher als auch MZ-Leser aufgerufen worden waren, am häufigsten genannt.

wienweb.at - 24.September 2006
Faultier in Schönbrunn
Der Tiergarten Schönbrunn hat wieder einen neuen Bewohner. Diesmal ist es ein Faultier, das den Weg in den Zoo gefunden hat.
Das neue "Zweifinger-Faultier", wie der eigentliche Name wegen der beiden großen und langen Zehen an den Vorderfüßen lautet, stammt aus einem Tiergarten in Hannover. Dort werden Faultiere gezüchtet.

Hamburger Abendblatt - 23.September 2006
Hagenbeck-süchtig
Helga Purucker (68) hat eine besondere Beziehung zu Hagenbeck - sie ist süchtig danach. Im vergangenen Jahr war sie 152-mal dort, 2006 bislang 96-mal - obwohl sie weder Kinder noch Enkel hat. Sie liebt den Tierpark, die Ruhe, sitzt gerne auf Bänken und beobachtet die Tiere. Immer ist es ein anderes, das ihr, der pensionierten Buchhalterin aus Rissen, auffällt.



Planung und Bau 

sz-online - 25.September 2006
Weinbergschnecken kriechen ins Internet
Im kleinen Tierpark von Waschleithe sagen sich Füchse und Hasen Gute Nacht. Doch Bürgermeister Joachim Rudler (54) hat ehrgeizige Pläne: In dem 600 Einwohner zählenden Örtchen soll nach seinem Willen für 469000 Euro Sachsens erster Multimedia-Tierpark entstehen. Auf Kosten der Steuerzahler - nämlich zu 80 Prozent mit EU-Fördermitteln. Rudler: „Wir statten die Gehege mit 25 Kameras aus, davon eine unter Wasser. Die Bilder werden ins Internet übertragen.“ Außerdem wird es nach dem Vorbild der MDR-Sendung Elefant, Tiger & Co. eine Erzgebirgsvariante im privaten Sachsenfernsehen geben „Die MDR-Sendung hat dem Leipziger Zoo einen unheimlichen Besucherzuwachs beschert, warum soll das in kleinerem Rahmen nicht auch bei uns funktionieren?“, hofft der Bürgermeister. Außerdem wird das Tierparkgelände um 1,7 Hektar erweitert.

ORF.at - 23.September 2006
Umbauten um zwei Millionen Euro
Im Salzburger Tiergarten Hellbrunn wird derzeit groß neu- und umgebaut: Stadt und Land haben dafür insgesamt zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Gehege werden damit an das neue Tierschutzgesetz angepasst.  Ein Viertel dieses Budgets wird im neuen Südamerikabereich verbaut: Auf insgesamt 7.000 Quadratmetern entstehen die Behausungen für die verschiedenen Tierarten dieses Erdteils. Als erstes ist das Haus für die Tiere aus den Anden fertig. Dort wurden 65.000 Euro investiert, um die Anlage auf die Ansprüche der Bewohner abzustimmen, sagt Zoodirektorin Sabine Grebner: "Jedes Tier hat eigene Bedürfnisse. Da hilft auch das neue Tierschutzgesetz: Es schreibt genau die Größen der Außenanlagen, der Innenanlagen, die Höhen und die Struktur der Anlage vor - ob man Wasser oder Klettermöglichkeiten braucht."  Von den Anden sollen die Besucher dann ins Amazonasgebiet weitergeleitet werden. Hier entsteht ein Spezialhaus für Kleinaffen, wie die Löwenkopfäffchen und Seidenäffchen. Der Bau des Amazonas-Hauses ist eine besondere Herausforderung. Denn um den Bedürfnissen der künftigen Bewohner zu genügen, sind hier konstante Temperaturen und eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit nötig. Das erklärt die enormen Baukosten von mehreren Hunderttausend Euro für die Anlage, die im kommenden Frühjahr eröffnet werden soll.
 


Aktionen

Morgenweb - 23.September 2006
Besucher dürfen Tierpfleger spielen
Unter dem Motto "Sesam öffne dich" lässt der Heidelberger Zoo an diesem Wochenende vom 23. auf den 24. September hinter seine Kulissen blicken. Jeweils zwischen 10 und 17 Uhr gelten die Türen mit dem Schild "Zutritt nur für Zoomitarbeiter" ausnahmsweise nicht für die Besucher. Die Tierpfleger führen durch den Kamelstall, die Wurfboxen der Raubtiere und die Kühlkammer und beantworten geduldig Fragen wie "Geht der Pfleger zu den Löwen ins Gehege?", Warum braucht ein Kamel Streicheleinheiten?" und "Wie viel frisst ein Elefant?"

Schwerin-News - 22.September 2006
Bärenfest im Zoo
Claudia und Vica, die zwei schwergewichtigen Braunbären aus dem Schweriner Zoo, haben den Sommer genutzt und sich eine dicke Speckschicht angefressen. Rund und wohlgenährt bewegen sie sich träge auf der Außenanlage. Am 03.10. von 13 bis 16 Uhr verabschieden wir die Braunbären in die Winterruhe mit einem bärenstarken Kinderprogramm an der Bärenanlage. Die letzte Schaufütterung vor der Winterruhe findet um 15.30 Uhr statt.

Frankfurter Rundschau - 22.September 2006
Zoo gibt Einblick in seinen Betrieb
Frankfurt. Rund 25 Attraktionen bietet der Zoo am Wochenende bei den 13. Deutschen Zootagen seinen Gästen. Anders als im Alltagsbetrieb können Besucher den Tierpflegern und Handwerkern des Zoos über die Schulter blicken - und mit etwas Glück auch selbst Tiere füttern. Bei den Infotagen werden die Zoo-Angestellten von Freiwilligen unterstützt: den offiziellen Naturschutz-Botschaftern des Zoos.

Hamburger Abendblatt - 22.September 2006
Wildpark sammelt Handabdrücke
Im Wildpark Eekholt werden am Sonntag Handabdrücke von Kindern gesammelt. Bundesweit sollen so über 120 000 Handabdrücke zusammenkommen und zusammengeklebt werden, damit ein Eintrag in das "Guinnessbuch der Rekorde" zustande kommt. Jedes Kind nimmt an einer Verlosung teil. Kinderspiele und Glücksrad sorgen für Unterhaltung während der Aktion von 11 bis 18 Uhr.

koeln.de - 22.September 2006
Familientage im Kölner Zoo
"Der ganze Zoo zum halben Preis" - unter diesem Motto geht es bei den Familientagen am Samstag, den 23., und Sonntag, den 24. September, im Kölner Zoo rund um das Familienleben der Tiere. Vor allem die Nashörner stehen dieses Mal im Fokus der Familientage: An verschiedenen Mitmach-Stationen erfahren die Besucher mehr über die Lebensweise und Bedrohung der Nashörner und was zu ihrem Schutz beigetragen werden kann.



Nachwuchs 
 
Verlagsgruppe Kreiszeitung - 23.September 2006
Erste Bewohner sind geschlüpft
In der Aufzuchtstation des künftigen "Klimahauses" im Deutschen Zentrum für Marine Biodiversitätsforschung (DZMB) in Wilhelmshaven sind jetzt die ersten Jungfische geschlüpft. Sie sollen nach der Eröffnung im Frühjahr 2008 in rund 800 000 Liter großen Aquarien des "Klimahauses" schwimmen, heißt es. Das Konzept des "Klimahauses" sieht vor, seine Besucher auf eine "spannende Reise durch die Klimazonen entlang des Längengrades 8° Ost 34’" mitzunehmen. Und dabei sollen diese unter anderem die Süßwasserlandschaft eines Flusslaufes im tropischen Kamerun, ein Korallenriff der Südseeinsel Samoa, die Nordsee und vieles mehr hautnah erleben. Und damit die Lebensräume in den Aquarien in anderthalb Jahren auch einen Teil der Wirklichkeit abbilden können, werden heute schon in Wilhelmshaven Fische gezüchtet.

ABG-info.de - 22.September 2006
Inselzoo - Erdmännchen haben Nachwuchs
Die Publikumslieblinge des Altenburger Inselzoos haben sich vermehrt. Seit wenigen Tagen können Besucher mit etwas Glück bei schönem Wetter drei Erdmännchen-Junge beobachten. Die putzigen Tiere sind erst wenige Wochen alt und werden von ihren erwachsenen Artgenossen wohl behütet. Wer möchte, kann für die jüngsten Inselzoo-Bewohner eine Patenschaft abschließen



NÖN Online - 27.September 2006
Fix: Affen sind gerettet
Die ehemaligen Laborschimpansen auf dem Safaripark-Gelände können aufatmen: Gestern, Montag, gab ÖVP-Tierschutzministerin Maria Rauch-Kallat bekannt, dass sich die Firma Baxter bereit erklärt hat, dauerhaft für die Unterbringung der Affen zu sorgen. Jetzt soll eine öffentliche Trägerschaft sowie eine entsprechende Geschäftsführung auf die Beine gestellt werden, die mit 1. Jänner 2007 ihre Arbeit aufnimmt. Rauch-Kallat zufrieden: „Es ist uns gelungen, die Verhandlungen mit allen involvierten Behörden, dem Masseverwalter und Baxter erfolgreich abzuschließen. Die langfristige, artgerechte Unterbringung der ehemaligen Laboraffen ist nun finanziell auf sichere Beine gestellt.“ Insgesamt geht es um 44 Schimpansen und sieben Rhesusaffen. Für eine artgerechte Haltung der Tiere braucht es ein Außengehege, das derzeit nicht vorhanden ist. Rauch-Kallat: „Die Planung der Außenanlagen wird umgehend in die Wege geleitet. Im Herbst wird geplant, im Winter ausgeschrieben und im Frühjahr wird mit dem Bau begonnen.“ Fertig gestellt soll das neue Gehege im Sommer 2007 sein.

ORF.at - 26.September 2006
Lebenslange Pension für Aids-Affen
Nach dem Konkurs des Safariparks Gänserndorf war das Schicksal der 44 Affen lange Zeit unklar. Der Pharmakonzern Baxter übernimmt nun bis auf Lebenszeit die Mitfinanzierung des Unterhalts der Schimpansen.  Wie viel Baxter für die Versorgung und Betreuung der 44 Affen bezahlt, ist unbekannt.

Lübecker Nachrichten - 26.September 2006
Deutsche Tierparkgesellschaft tagt im Vogelpark Marlow
Rund 80 Vertreter von Zoos und Tierparks in ganz Deutschland treffen sich am Mittwoch im Vogelpark Marlow (Nordvorpommern). Bei der Tagung der Deutschen Tierparkgesellschaft wollen sie bis Freitag unter anderem über bessere Vermarktungswege diskutieren, wie der Verband am Dienstag mitteilte. Weiteres Thema ist eine Bilanz zu Versuchen der Parks, verschiedene Tierarten gemeinsam in einem Gehege zu halten. Auch das Vorgehen gegen den Chydrit-Pilz, der ein Drittel der weltweiten Amphibienarten bedroht, soll besprochen werden. Der Verband mit 77 Mitgliedern versteht sich als Interessensvertretung kleinerer Zoos und Tierparks.

Berner Rundschau - 26.September 2006
Hühnerdrama in Museum
Am Rande einer Ausstellung über die Geschichte des Haushuhns im Naturhistorischen Museum Neuenburg ist es zu einem Hühnerdrama gekommen. Vandalen zerstörten das Gehege eines Bankiva-Paares, was die Henne dermassen erschreckte, dass sie starb.

presse-service.de - 26.September 2006
Geflügelpest: Aufstallungspflicht gilt wieder ab 1. Oktober
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat im Mai dieses Jahres die Geflügel-Aufstallungsverordnung erlassen. Die Geltungsdauer wurde nunmehr mit der Verordnung vom 10.07.2006 bis zum 27.02.2007 verlängert.
Mit Beginn des Herbstes und des Vogelzuges an den Niederrhein ist das Risiko einer Einschleppung der Geflügelpest neu zu bewerten.

derstandard.at - 25.September 2006
Gänserndorfer Schimpansen erhalten Betreuung auf Lebenszeit
Das unsichere Schicksal der 44 Schimpansen des vor zwei Jahren in Konkurs gegangenen Safariparks Gänserndorf ist nun geklärt. Das sagte Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat am Montag bei einer Pressekonferenz in Wien. Der Pharma-Konzern Baxter übernehme "bis auf Lebenszeit" die Mitfinanzierung der Versorgung und Betreuung der Tiere.

ORF.at - 22.September 2006
Murgg fordert Ablöse des Tierpark-Chefs
Der Vorsitzende des Herberstein-U-Ausschusses Werner Murgg (KPÖ) fordert die Ablöse des Tierpark-Geschäftsführers Andreas Kaufmann: Er sei als "Alleinherrscher" aufgetreten. ÖVP und SPÖ bezeichnen diese Kritik als verfrüht.  Eine mögliche Klärung und neue Erkenntnisse könnte es kommende Woche geben. Da wird nämlich der Tierparkdirektor als Zeuge im Untersuchungsausschuss befragt. Kaufmann ist übrigens nicht nur Direktor in Herberstein, sondern auch Präsident der österreichischen Zooorganisation und Vertreter der österreichischen Zoos auf europäischer Ebene. 

Vorarlberg Online - 22.September 2006
Herberstein: Vorwürfe von der KPÖ
Harte Bandagen gab es am Freitag in Sachen Herberstein vom Vorsitzenden des U-Ausschusses des steirischen Landtags, dem KPÖ-Abgeordneten Werner Murgg. Dieser begründete den Verzicht des Ausschusses am Freitag zur Befragung einer Tierpark-Mitarbeiterin damit, dass versucht worden sein soll, Druck auszuüben. Unterdessen ist im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" vom Freitag die Ausschreibung für die Stelle des Geschäftsführers der neu zu gründenden Steirischen Landestiergarten GmbH erfolgt.

oe24.at - 21.September 2006
41 Orang-Utans sitzen nach Putsch in Bangkok fest
41 Orang-Utans sitzen nach dem Militärputsch in Thailand fest und können nicht in ihre indonesische Heimat ausreisen. Wie der zuständige Direktor für Artenschutz im indonesischen Landwirtschaftsministerium, Adi Susmianto, erläuterte, hätten die illegal nach Thailand geschafften Tiere am Wochenende mit einer Militärmaschine zurückgebracht werden sollen.
Allerdings fühle sich nach dem Putsch in Bangkok nun niemand mehr für die Rückführung zuständig. Außerdem könne das Transportflugzeug von Typ Hercules am Militärflughafen in der thailändischen Hauptstadt nicht fliegen.

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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Leipzig, 27.09.2006
Glanzvolle Feier für Twiga - Silbersponsor inmediaONE] GmbH ist Pate fürs Giraffenkind
Hoch hinaus gewachsen ist sie schon und nach den Sternen greifen braucht sie nicht mehr, denn sie hat längst ihr eigenes Sternbild. Auf ein glänzendes Ereignis musste unser kleines Giraffenmädchen Twiga aber bis heute noch warten: ihre Patenschaft. Die Obhut und Verantwortung für das kleine gefleckte Mündel übernahm am Vormittag die ortsansässige inmediaONE] GmbH. Das Unternehmen, das der Bertelsmann arvato-Gruppe angehört, unterstützt den Zoo seit letztem Jahr und gibt mit der Patenschaft auch sein Engagement als Silbersponsor bekannt. Stellvertretend für die inmediaONE] GmbH nahmen Dr. Michael Schneider und Dr. Alfred Schuster die Patenurkunde entgegen und brachten ihre Namenstafel mit Schrauben und Bohrer eigenhändig an der neuen Sponsorenstele an. Giraffendame Twiga zeigte sich von dem ganzen Spektakel aber völlig unbeeindruckt und ließ sich auch von einem prall gefüllten Obst- und Gemüsekorb nicht anlocken. Vater Max hingegen nahm die Paten seiner Tochter ganz genau unter die Lupe und ließ sich schließlich auch noch deren gesundes Mitbringsel schmecken. Gegönnt sei es ihm, schließlich feierte der Giraffenmann heute auch seinen 11.Geburtstag.

Vogelpark Herborn, 27.09.2006
Der Zoo Duisburg wirbt im Ruhrgebiet für Herborn und Umgebung
Anlässlich eines Tiertransportes in den Duisburger Zoo (wo mit einem jungen Hammerkopf und einem Satyrtragopan jetzt auch gebürtige Herborner leben) vereinbarten die Direktion des weltweit renommierten Tiergartens der Ruhrmetropole und die Leitung des Herborner Vogelparks am Sonntag eine engere Zusammenarbeit im Bereich der Information ihrer Besucher über die jeweils andere Einrichtung. Vogelparkleiter Wolfgang Rades weilte zum ersten Mal seit vielen Jahren in dem wegen seiner tiergärtnerischen Pionierarbeiten in der Haltung besonders von Walen und Delphinen wie auch von Koalas renommierten Duisburger Tierpark – und ist begeistert. Rades: „Neben der sehenswerten Delphinshow überzeugt der Duisburger Zoo durch viele Neuerungen in der Tierhaltung: Von den possierlichen Zwergottern über die raren Fossa-Schleichkatzen aus Madagaskar bis hin zu einer neuen Elefantenanlage ist alles sehenswert! Für mich als Zoologen war natürlich das Koalahaus sowie das neue Tropenhaus für die nur hier außerhalb Südamerikas gezeigten Toninas oder Flussdelphine von besonderem Interesse.“ Übrigens: Tierfreunde können sich bereits vor ihrem Besuch des Duisburger Zoo in der von Montags bis Freitags um 15.15 Uhr ausgestrahlten ZDF-Serie „Ruhrpottschnauzen“ von der Qualität des Parks überzeugen. Wobei ein Fernsehfilm natürlich keinesfalls das Life-Erlebnis eines Zoobesuches ersetzen kann. Während sich schon alleine für den Besuch des Duisburger Zoos die Fahrt ins Ruhrgebiet lohnt, machen die Duisburger Tiergärtner in ihrer Einrichtung durch Auslegen von Prospekten der Stadt Herborn und des Vogelparks besonders für die Anbieter von Pauschalreisen auf die weiteren Sehenswürdigkeiten in Herborn und Umgebung aufmerksam. Wie Wolfgang Rades betont, gilt es, in Kooperation mit der Stadtmarketing Herborn GmbH unter Miteinbeziehung weiterer Partner die Schönheit unserer Region für Tagesgäste und Kurzurlauber vermehrt darzustellen.

Tierpark Ueckermünde, 27.09.2006
15 Jahre in der Trägerschaft des Tierpark Ueckermünde e.V.
Seit dem 1. Oktober 1991 befindet sich der Tierpark Ueckermünde in der Trägerschaft eines gemeinnützigen eingetragenen Vereines. Nach 15 Jahren wird Bilanz gezogen, und es gibt Grund zum Feiern. Der Tierpark Ueckermünde hat sich durch die aktive Mithilfe zahlreicher Sponsoren und Förderer zu einer sehr erfolgreichen zoologischen Einrichtung gemausert. Am 18. Juli 2005 erhielt der Tierpark Ueckermünde als erster Tierpark in Mecklenburg-Vorpommern die Zoogenehmigung. Seit der Gründung des Tierparks im Jahr 1962 besuchten über 5-Millionen Gäste den Tierpark Ueckermünde. In den vergangenen 15 Jahren waren es allein etwa 2,1-Millionen. Darunter inzwischen auch zahlreiche polnische Gäste. Seit 1997 kamen über 50.000 Gäste aus Polen. Der Tierpark Ueckermünde zeichnet sich durch artgerechte Tierhaltung aus, was sich in eindrucksvollen Nachzuchtergebnissen niederschlägt, so bei den Löwen, Berberaffen, Kattas, Weißbüschelaffen und anderen Tierarten. Im Tierpark Ueckermünde werden ständig zukunftsweisende Projekte für die Region entwickelt. Beispiele hierfür sind das geplante Haff-Aquarium und das Zoolarium. Die Gründungsversammlung des Freundeskreises Tierpark Ueckermünde e.V. fand bereits am 18. Oktober 1990 statt. Damals hatte der Verein 17 Mitglieder.

Tiergarten Heidelberg, 27.09.2006
Elefanten passen nicht rein – Tierarztpraxis im Zoo eröffnet
Seit dem 1. Januar 2006 arbeitet Kerstin Jurczynski als Tierärztin im Zoo Heidelberg. Zusammen mit den langjährigen Vertragstierärzten des Zoos – dem Ehepaar Drs. Christine und Franz Bach aus Schriesheim – betreut sie die über 1000 Tiere des Zoos. Und da die Zootiere zum Glück selten krank sind, füllt sie zusätzlich die Lücke im Sekretariatsbereich des Zoos. „Die Arbeit im Zoo ist so vielseitig wie wohl kein anderer Teil der Tiermedizin,“ begründet Kerstin Jurczynski ihren Traumberuf Zootierärztin. „Und außerdem sind Elefanten, Tigerpython, Löwe oder Mähnenrobbe auch ganz besondere Tiere. Ich freue mich, dass mir in Heidelberg mit dem Ehepaar Bach zwei engagierte und erfahrene Kollegen helfen. Eine weiterführende Diagnostik wäre ohne ihre Hilfe nicht möglich“. In der Tat ist die Zootiermedizin in den letzten zwei Jahrzehnten immer mehr zu einem eigenständigen Teilgebiet der Tiermedizin geworden. Auf den Zootierarzt kommen neben der Behandlung erkrankter Tiere auch die Bestandsprophylaxe – die Krankheitsvorbeugung – durch Impfung, Optimierung der Fütterung, regelmäßige Gesundheitschecks inkl. der Untersuchung von Kotproben sowie ein erheblicher Teil Schreibtischarbeit zu. Bei Tiertransporten sind tierseuchenrechtliche Bestimmungen zu beachten, wissenschaftliche Erkenntnisse müssen in die Arbeit einbezogen oder gewonnen und publiziert werden. Dann ist da noch der betriebseigene Unterricht für die Auszubildenden der Tierpflege, und, und , und. Da der Zoo bis zu ihrem Arbeitsbeginn am Neckar kein Sekretariat hatte gehört die Pflege der Adressdateien, Betreuung von Sponsoren, Protokollführen bei Sitzungen etc. gleich auch noch mit zum ausgefüllten Arbeitstag.
Für den tierärztlichen Teil Ihres Aufgabengebietes wurde eine kleine Tierarztpraxis aus drei Bürocontainern aufgestellt. Hier sollen später die Behandlungen kleinerer Tiere und Laboruntersuchungen stattfinden. Zur Zeit sind neben einigen Regalen und dem Basisequipment noch keine Geräte zu finden. Mikroskop, Zentrifuge, Autoklav, OP-Tisch, Op-Lampe, ein Röntgengerät und später ein Inhalationsnarkosegerät und Ultraschall gehören zu den Wünschen der jungen Tierärztin, die ihre Arbeit so gut wie möglich machen will. „Wir pflegen hier viele Tiere, die bereits fast ausgestorben sind. Da ist jedes Individuum für die Arterhaltung besonders wichtig und verdient bestmögliche tierärztliche Betreuung.“ Leider ist das Budget des Zoos sehr begrenzt und daher hofft sie auf externe Mithilfe. Ausrangierte Geräte von Kollegen oder auch aus der Humanmedizin könnten dem Zoo sehr weiterhelfen.

Tiergarten Schönbrunn, 27.09.2006
50.000ste Jahreskarte für vierfache Mutter
Barbara Lindowsky hätte, so sagt sie, „noch nie im Leben was gewonnen, dafür aber Glück in der Liebe gehabt“. Gestern war ihr erstmals auch das Spielglück hold: Sie löste an der Kassa des Tiergarten Schönbrunn die 50.000ste Jahreskarte für 2006. Direktor Pechlaner und seine Nachfolgerin Dagmar Schratter wurden alarmiert, eilten herbei, gratulierten, überreichten Blumen und einen Geschenkkorb. Keine Frage, dass die Jahreskarte gratis ausgefolgt wurde. Die vierfache Mutter Barbara Lindowsky wurde beim Ausflug nach Schönbrunn von zwei ihrer Kinder und der Schwiegermutter begleitet. Sie ist eine überaus treue Freundin des Tiergartens und es war nicht zum ersten Mal, dass sie eine Jahreskarte erwarb. Der Preis für die Jahrestickets wurde im Sommer auf verträgliche 29 Euro herabgesetzt – was in den vergangenen Wochen zu einem gewaltigen Ansturm führte. Zum Vergleich: Der bisherige Rekord lag bei 21.500 Karten im Jahr 2005.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 27.09.2006
Der Igel, der Sommerschlaf hält - Zum ersten Mal Nachwuchs bei den Kleinen Igeltanreks
Der kleine etwas zu hellbraun geratene „Igel“ wuselt umher, schnüffelt mit seiner etwas zu langen Nase in der Luft herum und ist irgendwie zutraulicher als sonst. „Man kann ihn sogar auf die Hand nehmen“, berichtet Tierpfleger Jens Schwarz, „ohne dass er sich zusammenrollt.“ Was ist bloß los mit diesem „Igel“? Spätestens wenn dieser behände und flink Baumstämme entlang klettert, schwant uns, hier ist etwas nicht in Ordnung. Der vermeintliche Igel ist nämlich ein Genosse aus der systematischen Gruppe der Kleinen Igeltranreks. Diese Art kommt nur in Madagaskar vor, der an der Südwestspitze Afrikas gelegenen großen Insel. Igeltranreks zählen wie ihre Verwandten die Großen Tanreks zu den Kostbarkeiten eines zoologischen Gartens. Beide Arten werden im Kleinsäugerhaus der Wilhelma gezeigt. Jetzt gibt es zum ersten Mal drei noch kleinere Kleine Igeltranreks. Die Jungtiere kuscheln sich tief in der Höhle im Heu versteckt an die Mutter. Da sie zudem noch nachtaktiv sind, ist es nicht leicht den Nachwuchs zu Gesicht zu bekommen. Wie unsere heimischen Igel gehören auch die Kleinen Igeltranreks zu den Säugetieren und innerhalb dieser Gruppe zu den Insektenfressern. In der Wilhelma bekommen die Tanreks vor allem Heuschrecken oder Obststückchen serviert. Trotz dieses guten Speiseplans fallen sie im Herbst in eine Körperstarre. Diese ist dem Winterschlaf unserer Igel ähnlich. Die Körpertemperatur sinkt, der Herzrhythmus verlangsamt sich, und die Tiere stellen das Fressen ein. Für Igel und Igeltranreks ist dies ein sinnvolles Mittel, um eine nahrungsarme Periode im Jahr unbeschadet zu überdauern. Dass die Igeltranreks diesen Rhythmus auch bei ganzjährig gedeckten Tischen in menschlicher Obhut beibehalten, liegt an ihrer inneren Uhr. In ihrer Heimat, den trockenen Küstengebieten und Halbwüsten Madagaskars, ist die nahrungsarme Zeit im Sommer. Dann herrscht eine tropische Hitze und der Niederschlag bleibt aus. Diese - im wahrsten Sinne des Wortes- anhaltende Durststrecke gilt es in der Körperstarre zu überstehen. Warum beginnen die Igeltranreks der Wilhelma aber ihren Sommerschlaf immer im Herbst? Ganz einfach, weil Madagaskar auf der Südhalbkugel liegt und der Sommer von November bis April dauert. In diesem Punkt verhält sich der Kleine Igeltanrek also wieder wie ein richtiger Igel, der sich im Herbst verkrümelt und erst im Frühjahr wieder auftaucht. Für die Besucher heißt das: Mit ein bisschen Glück sind die putzigen Gesellen noch bis Anfang November zu sehen!

Zoo Osnabrück, 27.09.2006
Suma, das 53jährige Orang-Utan-Weibchen im Osnabrücker Zoo lebt nicht mehr.
Sie musste in der letzten Woche wegen zunehmender Altersschwäche eingeschläfert werden. Suma war laut Zuchtbuchführer der älteste Orang-Utan in Europa. 1953 in Sumatra geboren, lebte sie bis 1992 im Zoo Dresden , kam dort auch zur Nachzucht, vertrug sich aber langfristig nicht mit ihren Artgenossen. Im März 1992 reiste sie nach Osnabrück, um dem damals 21 jährigen Orang –Mann Buschi, der durch den Tod seiner Mutter verwaist war, Gesellschaft zu leisten. Buschi, der im Zoo Osnabrück geboren war, akzeptierte die neue Partnerin sofort und auch Suma schien mit ihrem jungen Artgenossen zufrieden. Sie war sehr interessiert an seinen Lernspielen mit den Tierpflegern und versuchte, seine erfolgreichen Futtertricks zu imitieren, erreichte aber nie sein Übungsniveau. In ihren letzten ruhigen Jahren saß sie am liebsten unter einer Decke versteckt in ihrem Nest und beobachtete ihren Partner und die Umgebung. Buschi, mit jetzt 35 Jahren auch schon in reifem Mannesalter, soll nicht allein bleiben. Die Zoo-Leitung bemüht sich, zusammen mit dem Zuchtbuchführer um einen neuen Partner.

Tierpark Chemnitz, 26.09.2006
Einladung zum Löwenfest im Tierpark
Am kommenden Sonntag, dem 01. Oktober, gibt es im Chemnitzer Tierpark wieder etwas zu feiern: von 10:00 bis 18:00 Uhr findet ein „Löwenfest“ statt! Neben Kulinarischem wird es eine Reihe von Spiel- und Bastelmöglichkeiten geben, zum Beispiel Seidenmalerei und Glücksrad. Ein Großteil der Aktionen dreht sich natürlich um den König der Tiere. Bei einem Löwen-Ratespiel und tierischen Spielstationen ist Einsatz gefragt, Löwensouvenirs und Führungen runden das Geschehen ab. Gegen 15:30 Uhr wird der vom Brockhaus-Verlag gestiftete Hauptpreis - die zwölfbändige Enzyklopädie „Biosphäre“ - des zugunsten der neuen Löwenanlage durchgeführten Aufbau-Quiz übergeben.

Tiergarten Nürnberg, 26.09.2006
Spendenübergabe Martin Daut im Tiergarten
Martin Daut, CEO von Cortal Consors Deutschland spendet die Bezüge aus seinem Aufsichtsratsmandat bei der simple fact AG dem Förderverein DelphinLagune e.V. und dem Jugendhilfeverbund Schlupfwinkel e.V. Da die Kinder des Schlupfwinkels aufgrund schulischer Verpflichtungen bei der Scheckübergabe leider nicht anwesend sein können, wird die Spende von Frau Schön vom Vorstand des Jugendhilfeverbandes Schlupfwinkel entgegengenommen. Für den Förderverein DelphinLagune ist Herr Dr. von Fersen anwesend.

Zoo Köln, 26.09.2006
Von Dickhäutern und anderen Exoten
Inmitten vieler exotischer Tiere im Kölner Zoo möchten wir Ihnen den aktuellen Titel „Zoo de Cologne – Von Dickhäutern und anderen Exoten“ aus dem J.P. Bachem Verlag vorstellen. Das Büchlein von Zoodirektor Prof. Dr. Gunther Nogge bietet einen humorvollen Einblick in den Zooalltag der Domstadt. Der Leser staunt, was man mit Tier und Mensch alles erleben kann. Aus über 500 Beiträgen der langjährigen Hörfunkreihe „Zoo de Cologne“ von Radio Köln 107,1 hat Gunther Nogge die 50 schönsten Geschichten ausgewählt und in diesem Buch zusammengestellt. Der Termin lautet: Donnerstag, 28. September 2006 11.00 Uhr Besucherterrasse im Elefantenhaus im Zoologischen Garten Köln Riehler Str. 173 50735 Köln Im Anschluss an die Buchvorstellung findet der wöchentliche Pressetermin des Kölner Zoos statt. Gehen Sie mit Herrn Dr. Behlert zu unserem jüngsten Nachwuchs bei den Alpakas.

Zoo Leipzig, 26.09.2006
Löwen machen Station in Lehmanns Buchhandlung - Zoodirektor und Autor lesen aus der „Löwenfabrik“
Leipzig ist die Stadt des Löwen: Das anmutige Tier schmückt nicht nur das ehrwürdige Stadtwappen und zahlreiche Einkaufsstraßen, sondern begrüßt seit Jahrzehnten auch die aus Süden einreisenden Gäste. Da verwundert es wohl kaum, wenn eine seriöse Buchhandlung zum „gefährlichen Löwengehege“ umfunktioniert wird: Wir laden Sie herzlich ein zur Lesung „Der Leipziger Zoo und die Löwen. Ein literarischer Spaziergang durch die Geschichte des Leipziger Zoos“ am Donnerstag, den 28. September um 20.15 Uhr 2006
in der Lehmanns Buchhandlung, Grimmaische Straße 10. Anlässlich der zweiwöchigen Entdeckertour, die in der Lehmanns Buchhandlung zu Ausflügen nach Afrika, Asien oder Lateinamerika einlädt, geben die Autoren Dr. Jörg Junhold und Dr. Mustafa Haikal einen außergewöhnlichen Einblick in die Vergangenheit des Leipziger Zoos. Denn dieser verbindet nicht nur die drei großen Kontinente miteinander, sondern auch die zahlreichen Schicksale furchtloser Löwenväter und Löwenbräute, sowie längst vergessener Löwenjäger und Löwenwächter. Die Safari startet 20.15 Uhr im Erdgeschoss der Lehmanns Buchhandlung in der Grimmaischen Straße 10 und kostet die mutigen Besucher nur Abenteuerlust, aber keinen Cent.

Wildtier- und Artenschutzstation, 26.09.2006
Sielmanns Natur-Ranger bauen Ringelnatter-Mauer - Auswilderung von kleinen Ringelnattern in der Wildtierstation
Die Sielmanns Natur-Ranger haben auf dem Gelände der Wildtier- und Artenschutzstation in Sachsenhagen eine Ringelnattermauer erstellt. Nun konnten dort 8 kleine Ringelnattern ausgewildert werden, die zuvor in der Wildtierstation aus einem Gelege ausgebrütet worden waren. Die Ringelnatter liebt feuchte Lebensräume - zumal sie auch im Wasser jagt. Da sie keine eigene Körperwärme erzeugen kann, sucht sie für die Eiablage warme Orte auf. Sie bevorzugt dabei vermodernde Pflanzen-, Mist-, oder Komposthaufen. Der Misthaufen in der Nähe des Teiches ist daher für Ringelnattern ein idealer Lebensraum. Er ist von einer Trockenmauer umfasst. Reptilien und Insekten lieben es, sich hier zu sonnen. Die jungen Ringelnattern haben es nun nicht weit vom warmen Versteck zum Gewässer, wo sie dann Jagd auf Amphibienlarven, Insekten und kleine Fische machen werden.

Tiergarten Heidelberg, 26.09.2006
Ein gutes Haus!
Die Firma Immobilien-Feurer aus Wiesloch hatte zu seinem 50. Jubiläum im Mai nicht nur Gäste geladen, sondern auch um Spenden für ein besonderes Bauwerk gebeten: Für das neue Elefantenhaus im Zoo Heidelberg! Stolze 5.000 Euro sind zusammengekommen, die nun am Samstag, den 30. September um 11.15 Uhr im Zoo Heidelberg übergeben werden sollen. Darüber hinaus haben die guten Beziehungen der Familie Feurer noch ein besonderes Echo gefunden: Fliesenlegemeister Werner Biermann mit seiner Truppe der Fa. Biermann & Erhart Fliesen GmbH aus Wiesloch haben sich bereit erklärt eine Woche unentgeltlich im Zoo zu fliesen. Am Samstag werden die Spender von Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann über die Planung des Elefantenhauses informiert und viel Interessantes über Elefanten und ihre Haltung erfahren. Wir laden Sie ganz herzlich ein zur Spendenübergabe am 30.9. um 11.15 Uhr in den Zoo zu kommen. Wir würden uns besonders freuen, wenn Sie das gute Beispiel anschließend publik machen würden.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 26.09.2006
Dämmerexpeditionen nur noch als Sonderführungen
Die beliebten Dämmerexpedition der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen sind bis zum Ende des Jahres bereits ausgebucht. Die gute Nachricht: Für Gruppen ab 10 Personen bietet die Erlebniswelt auf Wunsch gerne noch Sonderführungen an. Bei den 90minütige Rundgängen durch die hereinbrechende Dunkelheit werden die Besucher in kleinen Gruppen zu den nachtaktiven Tieren geführt. Viele dieser Tiere bleiben dem Besucher tagsüber verborgen und verlassen erst mit Einbruch der Dämmerung ihre Verstecke. Dazu Dipl. Biologin Sabine Haas, Pressereferentin der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen: „Wir freuen uns natürlich, dass die Dämmerexpeditionen auf so großes Interesse stoßen. Wer sich mit Freunden und Bekannten zusammen tut, kann bei uns ab einer Gruppengröße von 10 Personen auch weiterhin eine Dämmerexpedition an seinem Wunschtermin buchen.“ Auf Grund der kalten Witterung und der frühen Dunkelheit wird die Dämmerexpedition allerdings nur im Oktober empfohlen.

Zoologischer Garten Berlin, 26.09.2006
Abends geöffnet: Kinder-Nachtführungen im ZOO-AQUARIUM Berlin
Endlich ist es wieder so weit. Jetzt beginnen die seit Jahren in den Wintermonaten populären Kinder-Nachtführungen durch das dunkle Zoo-Aquarium wieder. Ob Fische nachts schlafen, warum Schlangen und Skorpione nachts aktiver sind als tagsüber, alle diese Fragen beantworten die Aquariumsmitarbeiter bei diesen Führungen mit der Taschenlampe durch das dunkle Aquarium, nur gestört durch das Zirpen der Grillen und das laute Quaken der Frösche. Die erste Kinder-Nachtführung findet am Donnerstag, den 12. Oktober 2006 um 18:15 Uhr statt und danach bis März immer am zweiten Donnerstag im Monat jeweils um 18:15 Uhr. Schwache Taschenlampen können von den Kindern mitgebracht werden, damit sie das nächtliche Geschehen besser beobachten können.

Zoologischer Garten Berlin, 26.09.2006
Ein hübsches Kerlchen: Nachwuchs bei den Haubenlanguren im Tropenhaus!
Am 8. September brachte Haubenlangur-Mutter Elke Nachwuchs zur Welt. Zwar ist das Geschlecht des Nachwuchses noch unbekannt, aber die Freude bei den Tierpflegern über das wertvolle Affenkind ist riesig, schließlich zählen die aus Java und Bali stammenden Affen zu den besonders stark von der Ausrottung bedrohten Primaten. Der Bestand dieser leuchtend rot gefärbten Affen leidet unter der rasanten Umweltzerstörung in der indonesischen Inselwelt. Zudem wird immer noch Jagd auf die harmlosen, blätterfressenden Affen gemacht. Gerade diese Nahrungsspezialisierung macht die Haltung recht schwierig, denn extra für die Haubenlanguren muss der Berliner Zoo in jedem Sommer Hunderte von Kilo frisches Laub in Zusammenarbeit mit den Berliner Forstämtern in den Stadtwäldern ernten, in Plastiksäcke verpacken und tieffrieren. Ohne diese Vorratswirtschaft könnten die ausgesprochen hübschen Affen nicht gehalten werden. Wie gut die Haubenlanguren mit den Bedingungen im Berliner Zoo zurecht kommen, beweisen die regelmäßigen Zuchterfolge. Für die Tierpfleger ist jede Geburt mit viel Aufregung verbunden, weil jedes Weibchen versucht, das gerade geborene Jungtier zu tragen. Einzig Vater Basil kümmert sich gar nicht um sein Kind.

Vogelpark Marlow, 26.09.2006
Seminar der Deutschen Tierparkgesellschaft
Vom 27. – 29. 09. 06 ist der Vogelpark Marlow Gastgeber des diesjährigen Seminars der Deutschen Tierparkgesellschaft. Wir erwarten über 80 Gäste aus Zoos und Tiergärten Deutschlands. Am Donnerstag, den 28. 09. 06 besteht um 10.45 Uhr in der Gaststätte „Am Vogelpark“ die Möglichkeit, Fragen rund um die Zoowelt an alle anwesenden Vertreter der Zoowelt zu stellen.

Tierpark Nordhorn, 26.09.2006
Tierpark Touren echter Renner - Seit 2004 schon 100 Niederländische Zooführungen
Der Start erfolgte vor knapp zwei Jahren eher zufällig und improvisiert. Inzwischen haben sich Führungen durch den Nordhorner Tierpark zum "Renner" entwickelt – vor allem in den Niederlanden. Dort schätzen immer mehr Schulen, Vereine, Familien und sonstige Gruppen die Tierpark-Führungen durch niederländische Betreuer. Gestern gab es am Heseper Weg die 100. Gruppenführung in niederländischer Sprache. "Man hofft ja immer, dass neue Angebote auch gut ankommen, aber mit so einer Entwicklung haben wir wirklich nicht gerechnet. " Tierparkleiter Thomas Berling staunt über die große Resonanz, die das Angebot von Gruppenführungen in niederländischer Sprache im Nachbarland inzwischen findet. Als die Idee im Jahre 2004 spontan entstand und ohne große Vorbereitungen umgesetzt wurde, hatten ganze fünf Besuchergruppen aus Holland eine Tierparkführung in ihrer Muttersprache gebucht. 2005 waren es schon 18 und in diesem Jahr bereits 77. Und die Saison am Heseper Weg ist noch längst nicht zu Ende. Eine geübte Betreuergruppe wechselt sich bei den Führungen ab: die Niederländer Henny Grijpma, Henk Hulsink und Gesinus Meiberg sind nicht nur mit der typisch kommunikativen Unkompliziertheit der Niederländer gesegnet. Sie wissen als pensionierte Lehrer auch, wie sie das Wissen über die Tiere und Einrichtungen des Nordhorner Tierparks am besten vermitteln können. Und ihre deutsche "Kollegin" Elisabeth Kip steht ihnen da in nichts nach. Das Viererteam macht bei den zumeist etwa einstündigen Tierparkführungen vor allem Schüler- und Behindertengruppen mit Bison, Wolf und Leopard vertraut. Knapp drei Viertel der niederländischen Besuchergruppen stellen die Grundschulen des Grenzgebiets. Aber auch als Höhepunkt für die im Nachbarland beliebten jährlichen Familientreffen werden die Tierparkführungen immer häufiger nachgefragt. "Unsere Tierparkführer sind inzwischen so beliebt, dass sie aus ehemaligen Kollegenkreisen und privater Bekanntschaft sogar noch zusätzliche Führungen vermitteln", lacht die Leiterin der Nordhorner Zooschule, Ina Brockmann. Die Zooschule ist formal der Veranstalter dieser Führungen. Nicht nur mit den Führungen selbst, sondern auch mit der Art ihrer Vermarktung hat der Nordhorner Tierpark offenbar den Geschmack der Niederländer getroffen: die Führungen sind auch über das Internet zu buchen. Und es gibt ein speziell geschnürtes Pauschalpreispaket, das neben dem Eintritt auch eine Portion Pommes, ein Getränk und ein Eis für jedes Kind umfasst. Dafür wurden auch Busunternehmen als Anbieter gewonnen. "Die Führungen laufen inzwischen so gut, dass wir uns für 2007 schon fragen müssen, wie es weitergeht", meint Tierparkleiter Berling. Sollte die Nachfrage weiter so steigen, werden die vier derzeitigen Zooführer Verstärkung brauchen. Schon in diesem Jahr mussten hin und wieder die beiden niederländischen Tierpfleger des Zoos mit einspringen, um Personalengpässe zu überbrücken. Übrigens: Tierparkführungen zum Pauschalpreis für Schulen, Kindergärten und sonstige Gruppen sowie unterschiedliche "Paketangebote" vom Kindergeburtstag bis zum Familienfest gibt es natürlich auch für deutsche Besucher. In diesem Jahr wurden insgesamt bereits 241 Gruppenangebote gebucht.

Zoo Osnabrück, 26.09.2006
Mönchsgeiernachwuchs in Frankreich ausgewildert: Pitchou fliegt
Am 8. Mai schlüpfte im Zoo Osnabrück das Mönchsgeierküken "Pitchou" und sorgte damit für eine kleine Sensation. Mönchsgeiernachwuchs ist selten in Zoos - nur vier lebende Küken wurden letztes Jahr in europäischen Zoos geboren. Auch im Zoo Osnabrück gab es seit 1988 keine Jungtiere mehr. Mönchsgeier gehören nach der IUCN Roten Liste zu den gefährdeten Tierarten und kommen in Europa nur noch in den Pyrenäen, Mallorca, südlich der Balkanhalbinsel und mittlerweile auch wieder in den französischen Alpen vor. Sowohl in Frankreich als auch in Mallorca werden seit Jahren Mönchsgeier erfolgreich wiederangesiedelt und so konnte dort wieder eine kleine Population etabliert werden. Schon 1988 wurde der Mönchsgeiernachwuchs "Otto" in Mallorca ausgewildert.
Somit ist Pitchou, übrigens ein Männchen, wie die DNA Federanalyse zeigte, der zweite Mönchsgeier aus dem Zoo Osnabrück, der ausgewildert wird. Diese Mal in Frankreich, in Baronnies. Bereits am 21. Juli verließ er auf Empfehlung der Zuchtbuchführerin für
Mönchsgeier den Zoo in Richtung französische Alpen und wurde dort mit einem jungen Artgenossen aus dem Zoo Wuppertal auf einen so genannten "hacking place" gesetzt. Dort wurden die Tiere gefüttert, konnten sich mit ihrer Umgebung vertraut machen und schließlich
die ersten Flugversuche unternehmen. Am 1. September war es soweit: Pitchou zog seine ersten Bahnen über die Berge und landete wieder sicher am Fütterungsplatz. In Baronnies wurden seit 1992 insgesamt 60 Mönchsgeier ausgewildert, die Population steigt
stetig und mittlerweile brüten dort 13 Paare. Nun hoffen wir, dass Pitchou sich in der Natur zu recht findet und in einigen Jahren für weiteren Nachwuchs sorgen wird. Biologen der "Black Vulture Conservation Foundation" (www.bvcf.org) beobachten die Entwicklungen und wir hoffen auf gute Neuigkeiten.

Zoo Köln, 25.09.2006
Erklärung des Aufsichtsratsvorsitzenden
Heute hat Herr Theo Pagel den Vertrag für die Position des Zoodirektors der Aktiengesellschaft Zoologischer Garten Köln unterschrieben. Der Vertrag wurde vom Aufsichtsratsvorsitzenden, Herrn Walter Grau, gegengezeichnet. Damit ist Herr Theo Pagel nunmehr rechtlich als Nachfolger von Herrn Prof. Dr. Gunther Nogge offiziell bestellt.

Tiergarten Kleve, 25.09.2006
Ergebnisse Herbstfest 24.09.06
Gut 1.300 Besucher kamen zu unserem gestrigen Herbstfest. Viele Helfer und Institutionen haben wieder dafür gesorgt, dass das Fest für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde. Ich möchte mich auf diesem Wege noch mal bei den Helfern und natürlich auch den Besuchern bedanken. Zwei Höhepunkte möchte ich besonders erwähnen: Die 2. Wahl zum Lieblingstier des Tiergartens hat doch eine kleine Überraschung ergeben. Wir hatten einen Zweikampf zwischen unserer Gewinnerin des letzten Jahres, der Seehunddame "Lisa" und unserem neuen "Star", dem Poitou-Eselfohlen "Lia" (die erst am 16.06.06 geboren wurde)erwartet. Aber der Kleine Panda/Katzenbär "Popey", der letztes Jahr mit 16,13% den 3. Platz belegte ist an den beiden Damen vorbeigezogen.

Allwetterzoo Münster, 25.09.2006
Erstes bundesweites Zoo-Techniker-Treffen im Allwetterzoo Münster
Zoobesucher ahnen oft kaum, wie viel Technik nötig ist, um tropischen Tieren in einem deutschen Zoo das richtige „Wohlfühlklima“ zu verschaffen: Jedes Tier hat andere Ansprüche an Wärme, Frischluft, Luftfeuchtigkeit oder Licht. Im Allwetterzoo werden deshalb schon mehrere Tierhäuser über die „Hausleittechnik“ bewirtschaftet, d.h., Lüftung, Heizung oder Pumpen für Wasserfälle werden computergestützt reguliert. Weil das Arbeitsgebiet eines Zoo-Technikers entsprechend vielfältig ist, traf sich diese Berufsgruppe jetzt erstmalig zu einem bundesweiten Erfahrungsaustausch. 26 Zoo-Techniker aus 23 Zoologischen Gärten in Berlin, Dresden, Duisburg, Heidelberg oder Nürnberg fanden sich am vergangenen Freitag (22.9.) im Allwetterzoo zusammen, um über ihre Arbeit zu sprechen. Die Technischen Leiter oder Mitarbeiter städtischer Bauämter wurden von Zoodirektor Jörg Adler, der gleichzeitig zoologisch-technischer Geschäftsführer der Zoo GmbH ist, begrüßt. Dirk Heese, der Technische Leiter des Allwetterzoos, führte seine Kollegen anschließend durch die Technikräume des Zoos und erläuterte Hausleittechnik, zooeigene Wasseraufbereitung bzw. Heizanlage.

Zoo Wuppertal, 25.09.2006
Bayer HealthCare AG spendet 10.000,- € an den Zoo-Verein
Der Zoo-Verein Wuppertal e.V. darf sich über eine Spende in Höhe von 10.000,- € freuen, die ihm die Bayer HealthCare AG anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Zoologischen Gartens Wuppertal zukommen lässt. Der Zoo-Verein wird mit Hilfe dieser Spende eine mobile Lautsprecheranlage beschaffen, die bei Führungen größerer Gruppen oder im Elektromobil, das der Zoo-Verein im Mai dieses Jahres als Geschenk entgegen nehmen durfte, eingesetzt werden kann. Damit wird für Besuchergruppen und Menschen mit Einschränkungen ein verbesserter Service erreicht. Die Nachfrage nach einem solchen Service wird aufgrund der Veränderungen in den letzten Jahren und der kommenden Zooerweiterung, die den Zoo für viele Besucher noch attraktiver gemacht haben und machen werden, in den nächsten Jahren sicherlich stark ansteigen. Dank der großzügigen Spende der Bayer HealthCare AG kann der Zoo die Qualität seines Besucherservice deutlich steigern und diese Nachfrage wesentlich besser befriedigen.

Westküstenpark & Robbarium St. Peter-Ording, 25.09.2006
Zwei tolle Tage beim Herbstfest im Westküstenpark & Robbarium
Der Westküstenpark in St. Peter-Ording lädt am 1. und 2. Oktober 2006 von 11.00 bis 16.00 Uhr zu seinem traditionellen Herbstfest ein. Das bunte Spektakel hat sich in den vergangenen Jahren in der Region zu einer beliebten Attraktion entwickelt. Basteln in der Kinderscheune, filzen mit Wolle, eine Rallye für Kinder und natürlich die mehr als 850 Tiere des Parks versprechen auch in diesem Jahr wieder ein vergnügliches Familienfest für Jung und Alt. Für das leibliche Wohl sorgen unter anderem frische Waffeln und selbstgebackener Apfelkuchen. Der Westküstenpark ist nicht nur einer der größten Tierparks Schleswig-Holsteins. Als europaweit einzigartige Attraktion gilt die kombinierte Anlage für Seehunde und Basstölpel: Der internationale „Berufsverband der Zootierpfleger“ zeichnete das in einem Hafen-Ambiente gestaltete „Robbarium“ als gelungene Integration von Kultur- und Naturraum sogar mit seinem Biberpreis aus.

Tierpark Ueckermünde, 24.09.2006
IV. Mühlenfest im Tierpark Ueckermünde - Zeitreise zu den ländlichen Traditionen der Region
Am Sonntag, den 3. Oktober 2006, findet im Tierpark Ueckermünde ganztägig das IV. Mühlenfest statt. Auch Tradition kann spannend sein. In der Museumsscheune kann man beobachten, wie Dreschflegel, Dreschkasten, Kartoffelklapper und andere alte Geräte wieder zum Leben erweckt werden. Die alten Trekker des Fahrenwalder Alttechnik-Vereins knattern durch den Tierpark. Auf dem Bauernmarkt sind historisches Handwerk und regionaltypische Produkte zu sehen. Hier wird Fisch geräuchert, Brotgebacken, Holz geschnitzt, Wolle versponnen, der Naturpark Stettiner Haff, Lokale Bündnis für Familie und das Deutsche Rote Kreuz stellen sich vor. Natürlich wird die Bockwindmühle des Tierparks in Betrieb genommen. Auf der Bühne gibt es ein buntes Unterhaltungsprogramm mit DJ Ulf Albrecht,
Clown Happy Day, Riesenschlange Therese und Musik mit „Ohrwurm“. Hier findet auch die Verlosung des diesjährigen Zooquiz statt. Kleine Gäste können sich im Schminkstudio „Palletti body art“ tierisch schminken lassen. Natürlich freuen sich auch die 400 Tiere auf die vielen Gäste des Ueckermünder Tierparks.

Zoo Leipzig, 22.09.2006
Giraffenkind wird Bücherwurm - Silbersponsor inmediaONE] GmbH übernimmt Patensschaft
Was eine Giraffe ist, erklärt der Brockhaus in einer kurzen sachlichen Definition. Wie es ist, Pate für eine Giraffe zu sein, steht noch nicht in der umfangreichen Enzyklopädie. Könnte es aber bald! Denn die inmediaONE] GmbH, zu welcher auch der Brockhaus-Verlag gehört, übernimmt die Patenschaft für unser munteres Giraffenkind Twiga. Wir laden Sie herzlich ein zur Patenschaftsübergabe am Mittwoch, den 27. September um 11.00 Uhr an der Kiwara-Lodge im Zoo Leipzig. Die inmediaONE] GmbH, ein Unternehmen der Bertelsmann arvato-Gruppe, unterstützt den Zoo seit 2005 als Sponsor und freut sich nun auf die neue verantwortungsvolle Aufgabe. Seit ihrer ungestümen Ankunft am 16. Juni sorgte das kleine Giraffenmädchen immer wieder für Aufregung und Trubel. Schon eine halbe Stunde nach der Geburt konnte das Jungtier auf seinen langen, wenn auch zunächst noch wackeligen Beinen stehen. Kurz darauf tobte es bereits ausgelassen über die Savanne und erkundete mit den anderen Familienmitgliedern die heimischen Gefilde. Dabei gewann der hübsche Langhals sehr schnell die Herzen der Zoobesucher, die sich auch bei der Namenswahl im Juli sehr rege beteiligten. In einer prächtigen Feier wurde das Giraffenmädchen schließlich auf den klangvollen afrikanischen Namen Twiga getauft. Anlässlich dieser Patenschaftsübernahme werden erstmalig auch die neuen Patenschaftsstelen eingeweiht. Diese Eichenbohlen sollen mit den Namensschildern der freundlichen Gönner in den Farben der zugehörigen Themenwelten versehen werden und die bisherigen Patentafeln ersetzen.

Zoo Leipzig, 22.09.2006
3333. Kind nach künstlicher Befruchtung geboren - Familien feiern im Leipziger Zoo großes Kinderfest
Die kleine Heike Böttger aus Chemnitz konnte noch nicht verstehen, warum sie am vergangenen Sonnabend mit viel Applaus beim Kinderfest der Praxisklinik für Reproduktionsmedizin und Gynäkologische Endokrinologie im Leipziger Zoo begrüßt wurde. Fast 900 Familien waren der Einladung der renommierten Klinik von Dr. Fayez Hmeidan und seinem Team gefolgt und feierten das fünf Monate alte Mädchen als 3333. Kind nach künstlicher Befruchtung. Den Dank der Eltern an das gesamte Praxisteam konnten die Anwesenden gut verstehen. Jede der Familien kann auf ihre eigene Geschichte zurückblicken: Von dem Wunsch nach einem eigenen Kind, über die Voruntersuchungen bis zu den Höhen und Tiefen ihrer Kinderwunschbehandlung. Das Lachen der vielen fröhlichen Kinder an diesem Tag bewies, wie erfolgreich die Kinderwunschtherapien heute sind. Dr. Hmeidan bedauerte aber in seiner Rede, dass aufgrund der Gesundheitsreform die staatlichen Zuschüsse für die Behandlungskosten zurückgefahren wurden, obwohl die Geburtenzahlen in Sachsen seit der Nachkriegszeit ihren Tiefstand erreicht haben. Die 3333 Kinder wurden in über zweitausend nun glücklichen Familien aus Sachsen und den umliegenden Bundesländern geboren. Die Hälfte dieser Sprösslinge war gekommen und verlebte mit ihren Familien einen aufregenden Tag im Zoo. „Kinder und Zoo gehören zusammen und deshalb freut es uns sehr, dass sie unsere Einrichtung für diese Veranstaltung gewählt haben“, begrüßte Frau Mücke, Leiterin der Marketing- und PR-Abteilung des Zoos, die vielen kleinen und große Gäste. Zum Höhepunkt des Tages überreichte Dr. Hmeidan einen Spendenscheck an Herrn Stauche, den Vorsitzenden des Freundes- und Förderkreises des Zoos, für eine Patenschaft im Wert von 2500 Euro über die Gorilla-Mutter „Bebe“. Mit dieser Patenschaft wollte sich der Arzt auch für das Engagement des Zoos bedanken, kleinen Kindern immer wieder erlebnisreiche Stunden zu bieten.

Tiergarten Nürnberg, 22.09.2006
Abschluss des Forschungsprojektes Delphintherapie
Aufgrund der nachgewiesenen Therapieeffekte bei schwerstbehinderten Kindern im Alter von fünf bis zehn Jahren wird künftig im Tiergarten Nürnberg Delfintherapie angeboten, die von den teilnehmenden Familien selbst zu finanzieren ist. Da es rund um die Wirksamkeit der Delfintherapie noch eine Reihe offener Fragen gibt, werden auch die gemeinsamen Forschungsbemühungen der Universität Würzburg und des Tiergartens Nürnberg fortgesetzt.

Zoo Köln, 22.09.2006
Nashornschlange
Am Sonntag, den 24. September um 15.00 Uhr laden wir zur Außenanlage des Nashornhauses. Zu diesem Zeitpunkt wird sie vollendet sein – die vielleicht längste Schlange aus Nashorngemälden, die die Welt je gesehen hat. 3.600 bemalte Silhouetten an einer Leine von ca. 1,5 km Länge erinnern an die letzten 3.600 Spitzmaulnashörner, die es in freier Wildbahn noch gibt. Wir verlosen aus allen eingegangenen Silhouetten einige Gewinner. Außerdem würdigen wir ein paar besonders engagierte Spendensammler (alles Kinder oder Schulklassen). Zum Schluß wird es einen positiven Ausblick für die Zukunft der Nashörner geben.

Zoo Basel, 22.09.2006
Zu Besuch bei schwergewichtiger Dame
Ein Besuch in einem Tiergehege, das ist für Pfauen nichts Aussergewöhnliches. Nashorndame Quetta nimmt es gelassen, schliesslich sind die beiden 'Landsfrauen'. Panzernashörner und Pfauen kommen beide in Indien vor, Pfauen wurden aber schon vor 4000 Jahren in den Mittelmeerraum gebracht. Sie sind sehr standorttreu und haben im Zoo Basel freien Auslauf. Verwunderte Passanten ertappen sie zwar ab und zu bei einem kurzen Ausflug über die Zolli-Mauer, Aufregung ist aber fehl am Platz, die Vögel kehren freiwillig zurück in die traute Umgebung.

Wisentgehege Springe, 22.09.2006
Rotwildwoche im Wisentgehege Springe
Die Rotwildwoche vom 25. September bis zum 01. Oktober ist eine Aktion des Deutschen Wildgehege Verbandes. Zusammen mit 30 anderen Wildgehegen nimmt das Wisentgehege daran teil, um anläßlich des einzigartigen Naturschauspieles der Hirschbrunft über die Lebensweise der größten einheimischen Hirschart zu informieren. Ganz bewusst sollen die Besucher auch über die Probleme des Rotwildes (und anderer Arten) in unserer stark besiedelten Landschaft erfahren. Das Wisentgehege bietet vom 25. September bis zum 1. Oktober täglich um 17.00 Uhr Führungen zur Hirschrunft an. Die Führungen beginnen im Eingangsbereich. Treffpunkt ist die große Übersichtstafel. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten. Aufschläge werden nicht erhoben. Für die kleinen Naturfreunde bietet die Gehegeschule am 29.09. um 14.30 Uhr einen Entdeckerrundgang zur Rotwildbrunft an. Teilnehmer müssen mindestens 8 Jahre alt sein. Anmeldungen sind erforderlich unter 05041/5828. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Kinder begrenzt. Für die erwachsenen Begleiter, die nicht an der Kindertour teilnehmen, wird zeitgleich eine Führung angeboten. Die Brunft des Rotwildes ist ein untrügliches Zeichen für den Herbst. Im Wisentgehege in Springe ist es so weit. Noch ist es vorsichtig und verhalten, aber es ist bereits zu hören: das eindrucksvolle Röhren der Hirsche. Wenn das weibliche Geschlecht beeindruckt werden soll oder wenn Nebenbuhler in die Flucht geschlagen werden sollen, dann legen sich die Hirsche so richtig ins Zeug. Der Wald ist erfüllt vom majestätischen Ruf des Hirsches. Und wenn all das Imponieren und Drohen nicht hilft, wird der Eindringling oder Nebenbuhler in den Kampf gezwungen. Nur der Sieger erlebt im Mai/Juni Vaterfreuden.

Aktion Fischotterschutz, 22.09.2006
Fischotter und Fischteiche – ein unlösbarer Konflikt?
Die Fischotterbestände in Niedersachsen und anderen Ländern nehmen erfreulicherweise zu. Doch mit dieser Zunahme wächst auch der Konflikt zwischen Fischotter und Mensch. Die Aktion Fischotterschutz bietet daher in Zusammenarbeit mit der Alfred Töpfer Akademie für Naturschutz am Freitag, dem 13. Oktober 2006, im OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel einen Workshop zum Thema „Otter und Fischteiche“ an.

Aktion Fischotterschutz, 22.09.2006
Biotopvernetzung und Korridorentwicklung - Tagung im OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel
Die Aktion Fischotterschutz e.V. veranstaltet in Kooperation mit der Alfred-Toepfer Akademie für Naturschutz(NNA) am Mittwoch, den 4. und Donnerstag, den 5. Oktober 2006 im OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel eine Fachtagung mit dem Titel „Biotopverbundsysteme und Wanderungskorridore – Strategische und naturschutzfachliche Instrumente“. Fachleute aus ganz Deutschland treffen sich in Hankensbüttel, um Fragen der Lebensraumvernetzung für Tiere und Pflanzen zu diskutieren.

Zoologischer Garten Berlin, 21.09.2006
Weltrekord im Berliner Zoo: Bereits 14 Jungtiere in diesem Jahr bei den Weißbartpekaris!
Keine andere Tiergruppe ist so erfolgreich wie die der südamerikanischen Weißbartpekaris oder Nabelschweine des Berliner Zoos. Allen in diesem Jahr kamen schon 14 Jungtiere zur Welt, die auch fast vollzählig aufwuchsen. Es handelt sich dabei um Wildtiere, die in ihrer Heimat schwerst von der Ausrottung bedroht sind, da ihnen erbarmungslos nachgestellt wird. Weniger des Fleisches wegen bejagt man sie, sondern wegen der Ernteschäden, die diese in kopfstarken Rudeln lebenden Tiere anrichten. Man kann sich unschwer vorstellen, dass die ehemals die großen Rudel die Kleinfelder, vor allem Mais und Maniok, der indianischen Bauern schnell vernichteten. Zudem galt das Pekarileder als äußerst schick auch in Europa, wo man überwiegend Handschuhe daraus fertigte. Lange Zeit war die kleine vom Zoo in den frühen 80er Jahren aus Südamerika importierte Pekarigruppe die einzige, die außerhalb ihrer eigentlichen Verbreitung züchtete. Kein Wunder, dass Berliner Nachzuchttiere höchst begehrt in aller Welt waren. Inzwischen ist das Interesse zwar etwas geschrumpft, im Zoo freut man jedoch weiterhin riesig über jedes Ferkel, das zur Welt kommt, sind die wehrhaften Weißbartpekaris doch so etwas wie Paradetiere des Berliner Zoos!

Zoo Landau, 21.09.2006
Zookiosk und Freundeskreis spenden neues Spielgerät für Zoospielplatz
Ab sofort finden die kleinen Besucher des Zoo Landau auf dem Spielplatz ein tolles neues Spielgerät vor. Nach Herzenslust kann nun auf dem niedlichen Federgerät „Brummer“ der Firma Seibel Spielgeräte, Hinterweidenthal geschaukelt und gewippt werden. Ermöglicht hat die Anschaffung dieser zusätzlichen Attraktion Zookioskpächterin Christine Ohmer, die den Löwenanteil der Finanzierung aus den Einnahmen der Kiosksonderaktionen aus Anlass des diesjährigen Vater- und Muttertages bestritt. Ein weiterer Zuschuss kam vom Freundeskreis des Landauer Tiergartens e. V.. Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel freut sich für die Kinder im Zoo, da es sich bei dem schon eifrig genutzten „Brummer“ um ein besonders hübsches, aus einem Stück Edelkastanie geschnitztes und mit Naturfarben geschmücktes, Exemplar handelt. Wichtig sei es, den naturnahen und familienfreundlichen Charakter des Zoos weiter zu pflegen und auszubauen, betont Heckel und dankt den Sponsoren.

Zoo Frankfurt, 21.09.2006
13. Deutsche Zootage: „Die Zoos: Botschafter für die Natur“
23. und 24. September 9.00 – 19.00 Uhr Die diesjährigen Zootage stehen unter dem Motto „Die Zoos: Botschafter für die Natur“.
Zoos geben nicht nur Einblicke in das Leben und die Bedürfnisse von exotischen Tieren, sondern beteiligen sich auch weltweit an Naturschutzaufgaben. Im Zoo Frankfurt geben ehrenamtliche Naturschutz-Botschafter seit Juli 2006 Auskunft über die Naturschutzarbeit des Zoo Frankfurt und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt. An den Zootagen werden sie unter anderem über die Rückkehr der Nashörner informieren. Viele Aktivitäten in den Tierrevieren und Fütterungen hinter den Kulissen bieten den Besuchern die Möglichkeit, den Zooalltag live zu erleben. So finden z.B. Sonderfütterungen bei Erdferkel, Fingertier und in den Vogelhallen statt. Es gibt ein Kinderquiz, bei dem Tierfütterungen gewonnen werden können und eine Kinder-Zeichenschule. Es locken ein Besuch in den Zoo-Werkstätten, eine Führung in die Brutstation und vieles vieles mehr. Auch für das leibliche Wohl ist ausreichend gesorgt. Das Cafe Kiwi bietet selbstgebackenen Kuchen an. Es können Bären-Kekse selber gebacken und verzehrt und ein Äppler auf den Naturschutz getrunken werden. Integriert in die Zootage ist eine Tierfotografie-Ausstellung von Kindern. Die Ausstellung ist in einem Fotokurs unter Leitung des Tier-Fotografen Detlef Möbius entstanden. Die Ausstellungseröffnung findet am 23. September um 11.00 Uhr statt.

Zoo Leipzig, 21.09.2006
Auge in Auge mit dem Tiger - Räuberische Sonntagstouren im Oktober
Bei den Sonntagstouren im Oktober geht es wahrhaft räuberisch zu: In geduckter Haltung und auf leisen Sohlen pirschen sie sich durch das hohe Gras der Taiga, lauschen aufmerksam jedem kleinen Geräusch und halten nach allen Seiten Ausschau. Jeder Sinn sollte geschärft sein, wenn sich wissbegierige Besucher in die Tigerschluchten des Leipziger Zoos wagen, um den imposanten Großkatzen auf den Zahn zu fühlen. Ziel der Führungen im Oktober sind die Amurtiger, die mit einer Länge von bis zu vier Metern selbst die königlichen Löwen überragen und somit die größten Katzen der Welt sind. Sie leben in Waldgebieten entlang der Flüsse Amur und Ussuri in der chinesisch-russischen Grenzregion, in der im Winter Temperaturen bis zu minus 45 Grad vorherrschen. Ein dichter und langer Pelz hält die Tiger am Körper warm. Doch wie schützen die Raubtiere ihre empfindlichen Tatzen? Um im kalten Klima überleben zu können, muss der Amurtiger bis zu zehn Kilo Fleisch täglich zu sich nehmen. Aber fressen die Leipziger Katzen Taiga, Tommy, Conny, Micha und Tomak genauso viel? Und baden sie ebenso gerne wie ihre Artgenossen in freier Wildbahn? Sind diese immer noch stark vom Aussterben bedroht oder hat sich die Zahl der Tiere in freier Natur inzwischen erhöht?

Zoo Leipzig, 21.09.2006
Einmal Tierpfleger sein… Zoo-Aktionstage ermöglichen Blick hinter die Kulissen
Wer wollte nicht schon einmal die offiziellen Pfade im Zoo Leipzig verlassen und einen Blick hinter die Kulissen werfen? Am 23. und 24. September haben alle Zoobesucher von 10 bis 16 Uhr die Möglichkeit, sich wie ein Tierpfleger zu fühlen und die rückwärtigen Bereiche und Gehege zu erkunden. Für einen spannenden Einblick ins Zoogeschehen sorgen an diesen Tagen aber nicht nur die Entdeckertouren in die für Besucher verborgenen Gänge des Elefantentempels und die geheimnisvollen Schluchten der Tiger-Taiga, sondern auch die alltägliche Arbeit der vielen Pfleger. Lange bevor Gäste durch die Eingangstore strömen, sind die fleißigen Männer und Frauen auf den Beinen, um die Gehege zu reinigen und die Tiere zu versorgen. Wie hektisch es dabei zugeht, können eifrige Helfer zu den Aktionstagen erfahren: Dann dürfen sie selbst den hungrigen Pavianen und Seebären das Futter zuwerfen. Doch damit ist die Mitarbeit längst nicht getan - schließlich wollen die Tiere auch gut beschäftigt werden. Tatkräftige Unterstützung erwarten die Pfleger vor allem beim Basteln von Rosinenhölzern und Stocherkästen. Diese Dinge dienen den Menschenaffen als Spielzeug und Zeitvertreib, damit im Pongoland gar nicht erst Langeweile aufkommt. Wer unseren fernen Verwandten nacheifern möchte, kann sich selbst an den Futterautomaten oder beim Knacken von Nüssen nach Schimpansenart ausprobieren. Dies erfordert ebenso viel Geschick und Geduld wie das Blasrohrschießen, dass unsere Tierärzte bekanntlich hervorragend beherrschen. Treffsichere Schützen und talentierte Anfänger können sich an der Tierklinik aber gern mit den Profis messen. Natürlich beantworten die Pfleger gern alle neugierigen Fragen und berichten von ihren lustigen, ungewöhnlichen und manchmal auch traurigen Erlebnissen mit den Tieren. Wer den Zoo aus einer anderen Sicht kennen lernen oder einen Tag im Leben eines Tierpflegers erleben möchte, sollte diese Gelegenheit auf keinen Fall verpassen!

Tiergarten Nürnberg, 21.09.2006
Blaues Kabarett im Tiergarten Nürnberg, am 26.September 2006
Am Dienstag, 26. September 2006, um 19.30 Uhr (Einlass 19.00 Uhr) werden die bekannten Kabarettisten Volker Heißmann und Martin Rassau im Delphinarium des Tiergartens Nürnberg auftreten. In Begleitung von Delphinen, Seelöwen und Trainern wird das seit Jahren erfolgreiche "Blaue Kabarett" mit neuen Ideen und Witz das Publikum unterhalten. Karten sind im Vorverkauf an allen bekannten Vorverkaufstellen, bei Ticketonline.de und an der Hauptkasse des Tiergartens erhältlich. Erwachsene 25 Euro Kinder und Jugendliche 18 Euro (der Eintritt in den Tiergarten ist im Preis enthalten) Der Erlös dieser Veranstaltung kommt zu 100 Prozent dem Projekt "DelphinLagune" zugute.

Tiergarten Heidelberg, 21.09.2006
„Sesam öffne Dich“ – Blick hinter die Kulissen des Zoo Heidelberg
Am 23. und 24. September 2006 zwischen 10.00 Uhr und 17.00 Uhr bietet der Zoo Heidelberg seinen Besuchern wieder einen ganz besonderen Service an. Unter dem Motto „Sesam öffne Dich“ erhalten die Zoobesuchern einen Blick hinter die Kulissen des Zooalltags. Die Türen mit dem bekannten Schild „Zutritt nur für Zoomitarbeiter“ werden an diesem Wochenende für die Besucher geöffnet. Die Tierpfleger haben sich viele Gedanken gemacht, wie sie etwas von ihrer täglichen Arbeit zeigen und erklären können. Da gibt es Führungen in den Kamelstall, die Wurfboxen der Raubtiere und in die Kühlkammer. Im Vogelrevier lässt sich der Pfleger bei der Zubereitung der Futterschalen für über 600 Vögel auf die flinken Finger schauen. Häufige Fragen wie „Geht der Pfleger zu den Löwen ins Gehege?“, „Warum braucht ein Kamel Streicheleinheiten?“ und „Wieviel frißt ein Elefant?“ werden an diesem Wochenende beantwortet. Aber natürlich können auch große und kleine Gäste selbst Hand anlegen, die Esel müssen gestriegelt und Schimpanse und Co. beschäftigt werden. Das Affenrevier zeigt, daß es nicht reicht, den intelligenten Schützlingen einfach nur mundgerechte Futterportionen zu reichen, sondern daß die Affen beschäftigt werden müssen: da wird Futter versteckt, Nüsse in einer Kiste verschlossen und Honig in Bambusröhrchen gefüllt. Und bei all dem dürfen die Besucher natürlich mithelfen. Die Info-Ranger des Tiergartens sind am nächsten Wochenende auch wieder aktiv. Sie stehen den ganzen Tag über für Fragen jeglicher Art zur Verfügung und haben natürlich auch eine Menge interessanter Informationen über ihre Arbeit und die Zooschule mitgebracht. Bei der Veranstaltung „Sesam öffne Dich“ gilt folgendes Motto: dieses Wochenende gehört dem interessierten Zoobesucher, der die Möglichkeit hat, hinter die Kulissen zu schauen, mit den Pflegern über das Lieblingstier zu reden und viel über die Arbeit eines Zoologischen Gartens zu erfahren.

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Natur- und Artenschutz  –  Meldungen

vdbiol.de - 27.September 2006
Die biologische Vielfalt der Welt braucht eine bessere Lobby
Internationale Experten diskutieren vom 2. bis 4. Oktober 2006 in Leipzig über ein neues Beratungsgremium nach dem Vorbild des Weltklimarates IPCC. Weltweit nimmt die biologische Vielfalt dramatisch ab, ebenso rapide wachsen die Roten Listen gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Nach einer Berechnung der Studie "Millenium Ecosystem Assessment" betrifft dieser Prozess jedoch nicht nur die Natur, sondern mehr und mehr auch die Menschen und die Wirtschaft. Denn diese sind in vielerlei Weise von den Leistungen der Natur, den so genannten "Ökosystemdienstleistungen", abhängig - sei es in Landwirtschaft und Ernährung, im Schutz gegen Hochwasser oder Krankheiten. Aufgrund des Rückgangs der biologischen Vielfalt werden aktuell jedoch fast 60% dieser Dienstleistungen übernutzt oder sind akut bedroht.

spiegel.de - 27.September 2006
Katze ist ganz natürlich allergenfrei
Vor zwei Jahren wollte man den Stubentigern mit Gentechnik zu Leibe rücken, nun scheint die Natur zu reichen: Die amerikanische Firma Allerca kündigte damals an, mittels Gentechnik allergie-freie Katzen "produzieren" zu wollen. Katzenallergiker sollten auf die Stubentiger nicht mehr mit schniefenden Nasen und geröteten Augen reagieren. Doch nun scheint es auch ohne Gentechnik zu gehen: Allerca-Forscher sind auf Katzen gestoßen, die ganz natürlich allergenfrei sind.

Lausitzer Rundschau - 26.September 2006
Elch ist Tier des Jahres 2007
Die größte Hirschart der Erde, der Elch, ist das Tier des Jahres 2007. Dies teilte die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild in Bonn mit. Die jährliche Wahl solle auf große Tierarten aufmerksam machen, die «auf natürlichem Wege in ihre deutsche Heimat zurückkehren». Laut Schutzgemeinschaft scheinen die Tiere seit einigen Jahren wieder nach Deutschland zurückzukehren. In brandenburgischen Wäldern und vereinzelt auch in Bayern seien immer wieder Exemplare der großen Pflanzenfresser gesichtet worden.

derstandard.at - 25.September 2006
Großangelegte Tiger-Auswilderung in China
In China werden 620 Exemplare des vom Aussterben bedrohten Sibirischen Tiger aus der Gefangenschaft in die freie Wildbahn entlassen. Die Raubkatzen sollen sukzessive in einer abgesperrten Waldregion im Norden der Volksrepublik ausgesetzt werden, sagte am Montag ein an dem Projekt arbeitender Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Xinhua. Die Tiger sollen in Zukunft wieder in Chinas Wäldern heimisch werden. Einige Experten sehen das Projekt jedoch mit großer Skepsis: Die fortschreitende Bebauung habe die Rückzugsräume der Tiger zu sehr schrumpfen lassen. Weltweit wird die Zahl der Tiger aller Unterarten zusammen auf etwa 5.000 bis 7.000 geschätzt und ist damit auf einem historischen Tiefstand - im 19. Jahrhundert waren es noch an die 100.000 Tiere.

derstandard.at - 25.September 2006
Ein Rückkehrer wird geehrt
Die größte Hirschart der Erde, der Elch, ist das Tier des Jahres 2007. Dies teilte die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild am Montag in Bonn mit. Die jährliche Wahl solle auf große Tierarten aufmerksam machen, die "auf natürlichem Wege in ihre deutsche Heimat zurückkehren". In den vergangenen beiden Jahrhunderten stand der Elch den Angaben zufolge mehrmals kurz vor dem Aussterben.

derstandard.at - 25.September 2006
Gezüchtet zum Zwecke, nicht lästig zu sein
Nach jahrelangen Zuchtversuchen sind Katzen, die beim Menschen angeblich keine Allergien auslösen können, nun ab sofort lieferbar. Das US-Unternehmen Allerca in San Diego verkauft die kleinen zwölfwöchigen Kätzchen zum Stückpreis von 3.950 Dollar. Gewisse Proteine, die bei vielen Menschen zu allergischem Schnupfen und sogar Asthma führten, wurden bei der neuen Zucht - nach Angaben des Unternehmens ohne gentechnische Eingriffe - deutlich reduziert. Nach Angaben von BBC-online ist das Interesse an den Katzen groß und die Warteliste der Kundschaft bereits lang. Bereits seit 2004 gibt es die Möglichkeit die allergiefreien Katzen zu bestellen.

derstandard.at - 25.September 2006
Blick in eine potenzielle Gegenwart
Kamele, Elefanten, Löwen, Geparden - Tiere, die heute jedes Kind sofort als typisch "afrikanisch" oder "indisch" identifizieren würde, waren einst genauso selbstverständlicher Bestandteil der nordamerikanischen Fauna. Heute ist der Kontinent an Großtieren überaus arm - doch das war einmal ganz anders, und zwar bis vor erdgeschichtlich gesehen sehr kurzer Zeit

spiegel.de - 24.September 2006
Bedrohte Schildkröten-Oase in Orange
Sie gehören zu den bedrohtesten Arten des Mittelmeeres - Schildkröten, die auch an Libanons Küste ihre Eier vergraben. Der Nachwuchs hat nur mit Hilfe engagierter Umweltschützer eine Chance. Doch vor Bomben und Granaten mussten auch diese fliehen - und die Nester zurücklassen.

derstandard.at - 23.September 2006
Großbritanniens Wild-Fauna um Kängurus bereichert
Die Küsten, Wälder und Wiesen der britischen Inseln werden zunehmend von Neozoen aus den verschiedensten Regionen der Welt bevölkert - darunter nicht nur die in Europa praktisch bereits heimischen Waschbären, sondern auch ungewöhnlichere Arten - etwa Wallabys (kleine Kängurus) oder Skorpione. In den vergangenen sechs Jahren sei in mehr als 10.000 Fällen exotisches Getier in der Natur Großbritanniens gesichtet worden, berichtete die Umweltgruppe Beastwatch UK in einer aktuellen Untersuchung.

derstandard.at - 21.September 2006
Gute Nachrichten aus Peru
An den Küsten Perus gibt es wieder mehr Humboldt-Pinguine. Die Zahl der bedrohten Art habe sich in den vergangenen vier Jahren mehr als verdoppelt, sagte ein Meeresbiologe des nationalen Instituts für Naturvorkommen in Lima am Donnerstag. Heute gebe es mehr als 4.000 der kleinen Vögel, die zur Gattung der Brillenpinguine gehören.

BirdLife - 26.September 2006
Florida ivory?
Further claims of Ivory-billed Woodpecker Campephilus principalis are disclosed today in the Canadian online journal, Avian Conservation and Ecology —this time from Florida, USA. Researchers from Auburn University and the University of Windsor report 14 sightings of Ivory-billed Woodpeckers in forest along the Choctawhatchee River in the panhandle of Florida between May 2005 and May 2006. All but three of the observations were naked eye only without optical aids, and no photographs of the woodpeckers were obtained. On two occasions, two birds were seen together.

BirdLide - 25.September 2006
World Bird Festival 2006
The biggest birdwatching event in the world is back! On 7–8 October, thousands of people will go birdwatching over World Birdwatch weekend, which kick starts a month-long celebration of birds during BirdLife International's World Bird Festival. Activities include guided walks, festivals of dance, music and poetry, and lectures, with the celebrations aimed at young and old alike.

BirdLife - 22.September 2006
Balearics moving north
Balearic Shearwaters Puffinus mauretanicus , the only Critically Endangered species regularly to visit the United Kingdom, are appearing there in ever greater numbers, but it may not be good news. “Many people believe that because Balearic Shearwaters nest in the Mediterranean, they must love warmth. However, they leave the Mediterranean in mid summer and head north through the Bay of Biscay towards relatively cool British waters. They are cold-water specialists, but with climate change warming the oceans, the seas are becoming less productive, and we believe birds are moving ever further north to find sufficient food,” explains Carles Carboneras, a seabird expert with SEO/BirdLife, the BirdLife partner in Spain. Balearic Shearwaters nest on just five islands in the western Mediterranean, where they are threatened by introduced predators and tourism development. At sea, they are regular victims of longline fishing activities, especially deep-water lines set for hake.

PlanetArk - 27.September 2006
Tiger Play at Private Zoo in Vietnam
A bespectacled man in a wide-brim hat slips his hand between the blue iron bars and casually ruffles the orange and black fur of a tiger's head.
Rwanda Plans to Import Rhinos to Boost Tourism
Rwanda, home to a third of the world's mountain gorillas, plans to import up to 20 rhinos over the next 15 years to draw more tourists to the tiny central African country, a tourism official said on Tuesday.

PlanetArk - 26.September 2006
China to Release Rare Tigers to Shrinking Forests
China will train 620 endangered Siberian tigers to survive in the wild as part of a controversial effort to return them to the country's shrinking northeast forests, state media reported on Monday.

PlanetArk - 25.September 2006
Rampaging Elephants Anger Kenyan Farmers
Naftali Marungo was outside his house guarding his maize crop one cold August night when he heard a resounding thud coming from his neighbour's compound.
China Panda "Tracking" Tours Court Controversy
A Chinese company is running tours which allow groups of tourists to track pandas, an attraction that has disturbed environmentalists, state media reported on Friday.

ENN - 27.September 2006
Judge Bans Snowmobiles to Protect Endangered Caribou in Northern Idaho
A judge has declared nearly 470 square miles of national forest land in northern Idaho off-limits to snowmobiles in an effort to save the last mountain caribou herd in the contiguous 48 states.
Researchers See Rare Woodpecker in Florida
After spending months in remote northwest Florida swamps searching for the ivory-billed woodpecker, researchers say they have seen and heard the rare bird once believed to be extinct.

ENN - 26.September 2006
Island Mammal Dwarfism Not Just a Matter of Size
Dwarf animals that lived on islands thousands of years ago evolved to their tiny size due to a lack of predators and competitors, not just because they were too big for their habitats, researchers said on Monday.


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Natur- und Artenschutz  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoologische Gesellschaft Frankfurt, 26.09.2006
Illegaler Einschlag von Mahagoni in Südostperu bedroht letzte unkontaktierte Indianer
In Südostperu in der Region Madre de Dios wird zunehmend illegal Mahagoni eingeschlagen. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß zwischen bewaffneten Holzfällern und Wildhütern des Nationalparks Alto Purús. Besonders betroffen vom illegalen Holzeinschlag ist auch das angrenzende Indianerreservat. Vertreter der Indianer-Gemeinde Monte Salvado am Rio de las Piedras erhielten Morddrohungen, nachdem sie sich gegen den Holzeinschlag gewehrt hatten. Die Invasion der Holzfäller gefährdet die traditionell lebenden Amazonasindianer und verschiedene unbekannte Ethnien, die bisher ohne Kontakt zur Außenwelt leben. Die Indianer-Organisation der Region Madre de Dios FENAMAD hat sich deshalb mit einem Hilferuf an den peruanischen Staat und die Öffentlichkeit gewandt.Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt führt seit 1990 Naturschutzvorhaben in der Region Madre de Dios durch. Privaten Kunden rät sie, den Kauf tropischer Hölzer möglichst zu vermeiden. Sofern unbedingt notwendig, sollte man immer Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft mit dem FSC Siegel kaufen.

Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz - 26.September 2006
Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt bilden "Allianz der Tierquäler" / Agrarausschuss vertagt Verordnung für Pelztiere
Auf Antrag von Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt hat der Agrarausschuss die Entscheidung über neue Vorgaben für Pelzfarmen auf Mitte Oktober 2006 vertagt. Hintergrund der Verschiebung ist die am 27. September beginnende Agrarministerkonferenz. "Am Rande der Konferenz wollen die Länder offenbar eine Mehrheit für die Aufweichung der Verordnung organisieren", kritisiert Dr. Marlene Wartenberg, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN. ... Vor allem Wasserbecken für Nerze sollen vollständig aus der Verordnung gestrichen werden. Nerze verbringen als Uferbewohner einen Großteil ihres Lebens am bzw. im Wasser und tragen Schwimmhäute zwischen den Zehen. "Auch die Nerze auf Pelzfarmen sind Wildtiere, ein Zugang zu Wasserbecken ist für sie unentbehrlich", so Wartenberg. ...

Deutscher Tierschutzbund e.V. - 22.September 2006
Deutscher Tierschutzbund fordert zum Welttierschutztag "Stoppt Tierversuche" und ruft zu "Respekt!" auf
Anlässlich der bevorstehenden Welttierschutzwochen rund um den Welttierschutztag am 4. Oktober verkündet der DeutscheTierschutzbund sein diesjähriges Leitmotto "Respekt!". Der Verband und seine über 700 Mitgliedsvereine mit mehr als 500 vereinseigenen Tierheimen werden in den Wochen rund um den Welttierschutztag durch Aktionen zu mehr Respekt gegenüber Tieren aufrufen. Im Fokus steht beim diesjährigen Welttierschutztag das Leid der Versuchstiere. Aber auch die industriell geprägte Tierhaltung in der Landwirtschaft wird kritisiert. ...

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Neue Veröffentlichungen

Burkhard Stöcker
Der König der Wälder. Im Reich des Rotwildes

Das urige Rotwild zählt zweifelsohne zu den beeindruckendsten Bewohnern unserer Wildbahn - Bezeichnungen wie "Edelhirsch" und "König der Wälder" bezeugen den Respekt und die Ehrfurcht, mit denen Jäger und andere Naturfreunde dem Rothirsch seit jeher begegnen. Burkhard Stöcker beschäftigt sich seit langem mit der größten unserer frei lebenden Wildarten. In Zusammenarbeit mit namhaften Wildtierfotografen bietet er in atemberaubenden Bildern und unterhaltsamen Texten faszinierende Einblicke in das Leben eines wahrhaft majestätischen Wildtieres.

(Wenn Sie diesen oder einen beliebigen anderen Artikel bei Amazon.de über diesen Link bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird)


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Veranstaltungen

Zoos and Aquariums Committing to Conservation
26-31 January 2007 Houston, Texas
ZACC is a bi-annual event that promotes the role of zoos and aquariums in supporting conservation activities worldwide, both at their institutions and in the field. Conference participants include representatives from zoological institutions, international conservation organizations, local non-governmental organizations, government agencies, funding agencies and, most importantly, field biologists and conservationists. For more information you may contact zacc@houstonzoo.org




27. - 29. September 2006, DTG-Seminar im Vogelpark Marlow: Marketingkonzepte, Vergesellschaftungen

2. - 6. Oktober 2006: EUAC Annual Meeting, Oceanolopis Brest. www.euac.org

2. - 6. Oktober 2006:
CITES, 54 Konfrenz, Genf

3. - 7. Oktober 2006: 23rd EAZA Annual Conference, Zoo Madrid. www.eaza.net

21. - 22.
Oktober  2006 - International Elephant Conservation and Research symposium, Kopenhagen

24. - 25. November 2006: 4. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zootier-, Wildtier und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG) http://www.dvg-zwe.de/


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Ausstellungen

HL-live - 21.September 2006
Tropische Unterwasserwelt im Naturkundemuseum
Im Lübecker Museum für Natur und Umwelt wird am Donnerstag, 28. September 2006, um 17 Uhr die Sonderausstellung "Tropische Unterwasserwelt" eröffnet. Zuletzt hatten Aktive des Vereins "Aquarien- und Terrarienfreunde Lübeck von 1920 e. V." im Jahr 2000 die beliebte Fischschau präsentiert.
Museumsleiter Dr. Wolfram Eckloff begrüßt die Gäste.

Diepholzer Kreisblatt - 27.September 2006
Vogelspinnen, Skorpione und andere Gliederfüßler
Nach zwei Jahren kehrt eine der spektakulärsten Zoo-Ausstellungen Deutschlands ins Soldatenheim "Haus Herrenweide" zurück. Die Stars bei der Spinnen-Schau am Sonnabend und Sonntag (30. September und 1. Oktober) von 10 bis 18 Uhr sind Tiere, denen die Menschheit eher mit Unbehagen begegnet, die aber gleichzeitig Faszination auslösen. Groß und Klein haben auf dieser außergewöhnlichen Veranstaltung die Möglichkeit, Vogelspinnen, Skorpione und andere Gliederfüßer aus nächster Nähe kennen zu lernen. Das einzigartige Konzept der Ausstellung, das sich von herkömmlichen Reptilien-Ausstellungen unterscheidet, erlaubt entspanntes Beobachten ohne Gedränge. Attraktiv eingerichtete Terrarien mit echten Pflanzen und passender Soundkulisse schaffen eine besondere Atmosphäre.

HL-live - 26.September 2006
Tropische Unterwasserwelt im Museum für Natur und Umwelt
"Tropische Unterwasserwelt" heißt die Sonderausstellung, die das Lübecker Museum für Natur und Umwelt am Donnerstag, 28. September 2006, um 17 Uhr eröffnet. Die große Aquarienausstellung mit farbenprächtigen Kleinfischen und Terrarientieren steht in einer langen Tradition. Bereits seit 1975 führt der Verein "Aquarien- und Terrarienfreunde Lübeck von 1920 e. V." alle fünf Jahre Sonderausstellungen von Fischen, Amphibien und Echsen im Naturkundemuseum durch. Nach der Eröffnung durch Museumsleiter Dr. Wolfram Eckloff, führen Reiner Cordes und Günter Warnemünde in die Ausstellung ein. Die Schau ist vom 29. September bis 20. Oktober 2006 im Museum für Natur und Umwelt, Musterbahn 8, zu sehen.