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Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 336 vom 21. September 2006

Liebe Leser,

heute nur ein kurzes Vorwort.

Was soll man auch sagen bei so viel neuen Elefanten, auszusterbenden Misch-Masch-Löwen und irre vielen Zooveranstaltungen inklusive neuer Patenschaften...

Weiß eigentlich jemand, ob die eBay-A(u)ktion für das Nashorn ein gutes Ende gefunden hat?

20:20 Uhr
Annette Schubert
 
 

Rätselflug
macht Herbstpause...


Zoos  –  Meldungen

Echo-online - 21.September 2006
Weniger ist mehr – den Tieren zuliebe
Die behäbigen, schwarzbepelzten Marderbären (Binturongs) räkeln sich auf den Bäumen, auf der anderen Seite der Brücke springen – quietschvergnügt, so scheint es – zwei asiatische Krallenottern am Ufer des künstlichen Flusses entlang. Die Tiere fühlen sich in dem neuen, Ende vergangenen Jahres eingeweihten Haus augenscheinlich wohl. „Der Schein trügt nicht“, sagt Vivariumsleiter Thomas Becker, „die Tiere sind artgerecht untergebracht, haben viel Platz und sind guter Dinge .“ Fünfzig Jahre ist das Vivarium alt geworden und hat in diesem halben Jahrhundert so manche Wandlung durchgemacht.
Aus Anlass des Jubiläums veranstaltet das Vivarium am Sonntag (24.) einen Tag der offenen Tür. Besucher werden ab 9 Uhr erwartet. Morgen, Freitag, 12 Uhr, gibt es im Vivarium einen Empfang für geladene Gäste.

Remscheider General-Anzeiger - 21.September 2006
"Pinguinale 2006" geht bald zu Ende
Bunte, beleibte Gesellen mit elegant geschwungenen Schnäbeln haben monatelang das Stadtbild Wuppertals bestimmt. Mitte August sind die 200 farbenfroh gestalteten Plastik-Pinguine, mit denen der Zoo sein 125-jähriges Bestehen feiert, in einer großen Parade über die Hubertusallee "marschiert".

Stuttgarter Wochenblatt - 21.September 2006
Panzernashorn Sahib lernt jetzt fliegen
Ob Sahib immer schon davon geträumt hat, einmal durch die Lüfte zu schweben, mag bezweifelt werden. Schließlich ist der Lieblingsaufenthaltsort eines rund 1200 Kilogramm schweren Panzernashorns eher die Schlammsuhle, sprich ein mit Wasser gefülltes Erdloch. Doch das zwei Jahre alte Nashornmännchen aus der Wilhelma wird bereits sehnsüchtig im Madrider Zoo erwartet, und anders als durch die Luft war es nicht auf den Lkw zu bekommen.
Die Reise von Sahib war auch deswegen nicht mehr aufzuschieben, weil sich ein neuer Bewohner im Nashornhaus schon angemeldet hat. Denn nach 16 Monaten Tragezeit wird im Oktober die Nashornkuh Sani ein neues Jungtier zur Welt bringen - wenn alles gut geht. Dann hat sich der gro-ße Bruder Sahib hoffentlich längst in Madrid eingelebt. Damit diese Eingewöhnungsphase auch gut klappt, hat sich der verantwortliche Tierpfleger aus Madrid vor Ort bei seinen Stuttgarter Kollegen informiert. Plus: Wilhelma-Tierpfleger Volker Kruschenski fliegt seinem Zögling Sahib nach, um für die ersten Tage in Madrid mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Stuttgarter Zeitung - 20.September 2006
Panda beißt Mann - Mann beißt Panda
Nach vier Glas Bier überkam den Zoobesucher Zhang Xinyan ein tiefes Bedürfnis nach zärtlicher Annäherung an die Tierwelt. Kurzerhand entschloss sich der 35-Jährige im Pekinger Zoo zu einem Sprung in den Graben der Pandas. Einer der Pandas, "Gu Gu", wurde von dem zudringlichen Menschen aus dem Schlaf gerissen und biss dem Besucher ins rechte Bein, wie die Zeitung "Beijing Chenbao" am Mittwoch berichtete. Statt Zuneigung spürte Zhang auf einmal nur noch Schmerz und Frust. Er trat den Panda, löste damit aber nur einen Biss ins andere Bein aus. Danach sah Zhang rot und biss zurück, dem Panda in den Rücken. Eine Sprecherin des Zoos, Ye Mingxia, sagte, "Gu Gu" sei bei guter Gesundheit. An eine Bestrafung des zudringlichen Besuchers werde nicht gedacht. "Er hat schon genug gelitten."

Die Zeit - 20.September 2006
Beiß-Duell: Zahn um Zahn
Ein betrunkener Chinese ist bei einem Besuch im Pekinger Zoo von einem Panda-Bären gebissen worden. Der Mann wusste sich jedoch zu wehren und biss kräftig zurück.

Bild.T-Online.de - 20.September 2006
Affenmutter beschützt ihr blutendes Baby
Der Allwetterzoo Münster (NRW) wurde zum Schauplatz eines Gorilla-Krieges! Nur kurz hatte die Gorilla-Mutter ihr Baby (zwei Monate alt) aus den Augen gelassen. Plötzlich stürzte sich eine eifersüchtige Konkurrentin auf das Kleine, wollte es rauben. Aufgebracht kämpften die Tiere um das Baby.
Erschöpft, an Kopf und Schultern blutend, lag das flauschige Affenkind schließlich wieder an der Brust seiner tapferen Mutter.

derStandard.at - 20.September 2006
Berliner Bärenbrüder kommen nach Herberstein
Zwei Bärenbrüder werden ab dem kommenden Frühling die neue Attraktion im oststeirischen Tierpark Herberstein sein. Die beiden Lippenbären kommen aus dem Zoo Berlin und werden ein neues Gehege mit guten Einblicken für die Besucher bewohnen, teilte der Tierpark am Mittwoch mit. Die Herbersteiner Lippenbären sind einzigartig in Österreich, es gibt europaweit nur in acht Zoos diese Tiere.

szonline.ch - 20.September 2006
TIERPARK DÄHLHÖLZLI Seehundbaby Caya gestorben
Im Berner Tierpark Dählhölzli ist vor wenigen Tagen das sechs Wochen alte Seehundbaby «Caya» gestorben. Die Todesursache ist noch unklar. Ein zweites Seehundbaby gedeiht dagegen prächtig.
Der Tod des jungen Seehunds fiel in die heikle Phase der Entwöhnung von der Mutter. Die Obduktion des Kadavers soll Aufschluss über die Todesursache bringen.

NDR Online - 20.September 2006
Löwenrudel in Hagenbecks Tierpark getauft
Tagesschau-Sprecherin Laura Dünnwald hat am Mittwoch in Hagenbecks Tierpark ein Rudel Löwenbabys getauft. Der Nachwuchs hatte vor sechs Wochen das Licht der Welt erblickt. Die Nachrichtensprecherin, die nach eigenen Angaben ein besonderes Herz für den privat finanzierten Zoo hat, spendete einen Gewinn von 50.000 Euro aus einer Fernseh-Rateshow an die Stiftung Tierpark Hagenbeck.

Berner Rundschau - 20.September 2006
Elefantenkinder lernen «Frühenglisch»
Für die beiden Nesthäkchen der Elefantenfamilie im Zoo Zürich, Farha und Fahim, beginnt der Ernst des Lebens. Lernen und gehorchen steht seit Neustem auf dem Tagesplan. «Frühenglisch» wird dabei geübt, denn das Elefanten-ABC ist zweisprachig.

Dresdner Neueste Nachrichten - 19.September 2006
2007 ziehen Löwen und Karakale in ihr neues Haus
Der Zoo wird keines seiner Tiere aus finanziellen Nöten in die Wüste schicken müssen. Das hat der amtierende Oberbürgermeister Lutz Vogel (parteilos) jetzt im Gespräch mit den DNN versprochen. In den kommenden beiden Jahren stehe ein höherer einstelliger Millionen-Betrag für die Sanierung zur Verfügung. DNN fragte Zoo-Geschäftsführer Karl-Heinz Ukena, welche Tiere vom städtischen Geldsegen profitieren, wann die lang ersehnten Giraffen sich auf den Weg nach Dresden machen werden und ob der Zoo noch in diesem Jahr die Eintrittspreise erhöht.

Mannheimer Morgen - 19.September 2006
Wildpark hat sich ein Eichhörnchen eingefangen
Für den Wildpark Rheingönheim gilt ab sofort das Prinzip Eichhörnchen: Mit dem neuen Logo sollen weitere Freunde für das rund 30 Hektar Natur umfassende Gelände beim Stadtteil Rheingönheim gewonnen werden. Und das neue Wildpark-Maskottchen braucht ganz dringend einen Namen. Der soll beim dritten Aktionstag am Sonntag, 24. September, gefunden werden. Motto des Aktionstags: "Mit allen Sinnen Natur erleben".

Neue OZ Online - 19.September 2006
Mindestens 34 Jahre gratis in den Zoo
"Das wird teuer. Ich werde hundert Jahre alt." Der Zoo wird's verkraften können, denn der will, wenn es dann so kommt, in den nächsten 34 Jahren auf das Eintrittsgeld von Hans-Jürgen Fip verzichten. Der scheidende Oberbürgermeister, der am 6. November 66 Jahre alt wird, bekam gestern von Zoopräsident Reinhard Coppenrath eine Ehrenkarte auf Lebenszeit überreicht. Außerdem hat Fip nach den Worten von Coppenrath und Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann die fälligen Eintrittsgelder in der Vergangenheit bereits um ein Vielfaches in seiner Funktion als OB durch sein Engagement wettgemacht. Fips letzter Einsatz galt der Erlebniswelt Takamanda, die 2009 in Betrieb gehen soll. Hierfür wird sich der Zoo am Südhang des Schölerbergs vergrößern. Fip hatte sich dafür stark gemacht, dass die notwendigen Flächen zur Verfügung stehen.

Muenchen24.info - 19.September 2006
Tierpark Hellabrunn München: Aus Mist Strom erzeugen
Jährlich fallen im Tierpark Hellabrunn in München 2.000 Tonnen Bioabfall an, wobei die Elefanten die größten Haufen dazu beisteuern. Jetzt soll mit diesem Mist Strom und Wärme erzeugt werden. Das Blockheizkraftwerk, das auf dem Zoo-Gelände gebaut wird, erzeugt dann ab Dezember diesen Jahres 240.000 Kilowattstunden Strom und 230.000 Kilowattstunden Wärme. Prof. Dr. Henning Wiesner, Vorstandsvorsitzender der Münchener Tierpark Hellabrunn AG sagt zu dem Vorhaben: "Diese für uns neue Art der Energiegewinnung aus dem betriebseigenen Mist unter Entlastung der Umwelt passt bestens zu unserem 'Tier-Natur-und Artenschutzkonzept', dessen neues Zentrum noch in diesem Jahr eröffnet wird."

Verivox - 18.September 2006
Tierpark Hellabrunn baut Biogasanlage: Zoo-Mist wird zu Strom
Mit einer Biogasanlage will der Tierpark Hellabrunn in München künftig aus dem Mist seiner tierischen Bewohner Strom und Wärme machen. Am Montag wurde nach Angaben der Münchner Stadtwerke (SWM) der Grundstein für die umweltfreundliche Anlage gelegt. Der Strom soll ins Münchner Stromnetz eingespeist, die Wärme direkt ins Heiznetz der Käfige geleitet werden. Im Tierpark fallen durch die Futterreste und den Mist der Pflanzen fressenden Tiere jährlich rund 2000 Tonnen Biogas-Abfall an. Einen großen Anteil Mist liefern die Elefanten.
Das Verfahren der "Trockengärung", das bei der Anlage angewendet werden soll, ist neuartig: Mist und Futterreste werden in Faulräume gebracht, wo sie ohne Luftzufuhr und mit Hilfe von Bakterien vergoren werden. Dabei entstehen Methangase, die als Brennstoff einem Blockheizkraftwerk zugeleitet werden. Bei der Verbrennung werden Wärme und Strom erzeugt. Finanziert wird das Projekt durch Münchner Bürger, die Ökostrom beziehen. Die Anlage soll bis zum Dezember fertig gestellt werden.

Express.de - 18.September 2006
Marlars neue Freundinnen
Sie sind gerade erst angekommen und fühlen sich schon pudelwohl: Chumpol (23), Kleemblamduan (22), Thong Khun (18), Maejaruad (17) und Laongdaw (16). Bisher lebten sie bei Bangkok (Thailand), nun wird der Zoo das neue Zuhause der fünf Elefantenkühe (Sonntag EXPRESS berichtete). Eine von ihnen ist sogar hochschwanger. Und so wird es im Laufe der nächsten Monate gleich zwei neue Elefantenbabys im Zoo geben, denn neben der „neuen“ Thong Khun, die spätestens im Januar niederkommen soll, ist auch die alteingesessene Thi Ha Phyu (26) schwanger. Bei ihr ist es aber erst gegen Mai soweit.
„Mit der neuen Gruppe können wir unser Zuchtprogramm ausbauen“, so Zoo-Tierarzt Olaf Behlert. „Wir haben die genetisch stärkste Gruppe in Europa.“
18 Monate lang hatte der Zoo mit dem „Ayutthaya Elephant Palace & Royal Kral“ in Thailand verhandelt. „Von unserem Elefantenpark ist man weltweit so überzeugt, dass man uns die Tiere anvertraut“, freut sich der neue Zoodirektor Theo Pagel.
Insgesamt hat die Aktion rund 500.000 € gekostet. Und so hat die kleine Marlar ihre neuen Freundinnen fast zum Schnäppchenpreis bekommen: ein australischer Zoo musste für sechs Tiere 4,5 Millionen € zahlen. Mitarbeiter des thailändischen Elefantenparks werden ihre Tiere noch zwei Wochen bei der Eingewöhnung beobachten. Bereits in den nächsten Tagen sollen die „alten“ und die „neuen“ Elefanten zusammengeführt werden. Aber ohne Marlars Bruder Aung Bo (5) und Großcousin Aung Si (4): Die beiden sollen nämlich bald Elefantenkühe in einem anderen Zoo in Wallung bringen. Die kleine Marlar ist der Star im Zoo – bald bekommt sie Konkurrenz von zwei neuen Babys.

Kölner Stadt-Anzeiger - 18.September 2006
Kein leichtes Unterfangen
Eine bessere Kulisse kann sich ein neuer Zoochef nicht wünschen: Während er sich selbstbewusst vorstellte, tröteten im Hintergrund fünf wunderschöne Elefanten zur Begrüßung. Der Anspruch des Zoos bleibt Programm: Mit den Tieren aus Thailand erhöht er seine Attraktivität und leistet gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zum Europäischen Zucht- und Erhaltungsprogramm. So will Theo Pagel weitermachen: „Betriebswirtschaftlich denken, ohne dass zoologische Ziele leiden“.“ Dabei ist ihm viel Glück zu wünschen. Zunächst geht es jedoch darum, den Zoo wieder in ruhiges Fahrwasser zu führen. Auch Teile der Belegschaft haben sich in den letzten Wochen an den Schlammschlachten um Noch-Zoochef Nogge und seine Nachfolge beteiligt. Pagel wird Misstrauen überwinden und gleichzeitig neue Ziele für den Zoo formulieren müssen. Kein leichtes Unterfangen. Es wird auch darauf ankommen, wie ihm sein Leitungsteam und der Aufsichtsrat, der ein miserables Bild abgegeben hat, den Rücken stärken.

Lampertheimer Zeitung - 18.September 2006
Störche haben den Abflug gemacht
Auf den Herbst eingestimmt wurden am Sonntag die Besucher des AZ-Vogelparks. Als besondere Attraktion hatte der Park für diesen Tag ein "Herbstfest" organisiert. Von den Besucherzahlen her zeigten sich die Organisatoren zufrieden: Mehr Gäste als bei den letzten Park-Veranstaltungen waren gekommen. Besonders für die Familien stellt der Park immer wieder ein beliebtes Ausflugsziel dar

NÖN Online - 18.September 2006
Kein Verfahren wegen Tierhaltung im Kurpark
Es waren arbeitsreiche Wochen, die der Streit um das Tiergehege im Kurpark Amtstierarzt Dr. Kurt Sasshofer zuletzt bereitete. Nicht weniger als sieben Mal nahm der Veterinär der Bezirkshauptmannschaft die Mufflons, Ziegen und Kamerunschafe unter die Lupe. In seiner abschließenden Stellungnahme kommt er zum Schluss, dass „bei der Tierhaltung kein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliegt.“ Seitens der Bezirkshauptmannschaft wird daher auch kein Strafverfahren gegen Stadtgartendirektor DI Gerhard Weber oder andere Mitarbeiter seiner Abteilung eingeleitet. Gemeinderätin Dr. Helga Krismer (Grüne) hatte Anzeige gegen Unbekannt wegen des Verdachts der Tierquälerei erstattet.

WDR Nachrichten - 17.September 2006
Neue Bewohner im Kölner Elefantenhaus
Sie reisten in großen Holzkisten an: Gleich fünf asiatische Elefantenkühe bezogen am Sonntag (17.09.06) ihr neues Zuhause im Kölner Zoo. Eine der Damen soll trächtig sein - Besucher-Liebling Marlar könnte bald einen neuen Spielkameraden bekommen. Den Angaben zufolge zahlte der Kölner Zoo, der seit 1865 Elefanten beherbergt, pro Tier 40.000 Dollar. Das Geld soll am Herkunftsort einem Elefanten-Hospital zu Gute kommen.

Express - 16.September 2006
Doppelspitze: Zwei Direktoren im Zoo?
Kriegt der Zoo eine Doppelspitze mit zwei Direktoren? Einer für die Tiere, einer fürs Geld? So ist es in Duisburg, in Hamburg, in Berlin oder Frankfurt.
Nur in Köln gibt es seit jeher einen, und zwar allein zuständigen Vorstand – Noch-Zoodirektor Prof. Gunther Nogge. Sein Nachfolger, der frisch gewählte Theo Pagel (EXPRESS berichtete), ist für die Verteilung der Verantwortung durchaus offen. „Ich bin ein Teamspieler“, sagt er. Und: „Das Vier-Augen-Prinzip kann durchaus Sinn machen.“ Der kaufmännische Zoodirektor könnte dann auch Christopher Landsberg heißen, seit einiger Zeit als Geschäftsführer für die Zoofinanzen zuständig. Im Aufsichtsrat wird darüber diskutiert: „Ich kann doch gar nicht gegen das Vier-Augen-Prinzip sein, zumal es größere Transparenz in die Entscheidungen bringt“, sagt Aufsichtsratschef Walter Grau (CDU). „Aber der Aufsichtsrat hat sich noch keine abschließende Meinung gebildet.“

sz-online - 16.September 2006
Tierpark: Nachbarn klagen über laute Pfaue
T ierisches Problem im sächsischen Landtag. Mit einer ungewöhnlichen Anfrage aus Chemnitz muss sich der Petitionsausschuss in Dresden befassen. Über die lauten Schreie der Pfaue im Chemnitzer Tierpark hatten sich Anwohner beschwert.

Märkische Allgemeine - 15.September 2006
Ein Kälbchen sorgt für Kopfzerbrechen
Neuruppinchen, Kunigunde, Spelünkchen oder Marseillaise - auf der Suche nach einem Namen für das kürzlich in Kunsterspring geborene Wisentkälbchen ist noch immer alles möglich. Doch die Wahl fällt dem Tierpark-Team schwerer als gedacht. Denn noch immer ist unklar, ob der Nachwuchs im Hause Wisent nun streng nach den Zuchtregeln benannt werden muss oder ob Pfleger und Paten ihrer Fantasie einfach freien Lauf lassen können.

Hamburger Abendblatt - 15.September 2006
Hagenbeck braucht mehr Hilfe
Der Tierpark Hagenbeck hat keinen finanziellen Spielraum mehr. Das geht aus einem Gutachten der Hamburger Wenzel Consulting Aktiengesellschaft hervor, das dem Abendblatt vorliegt. Hagenbeck-Geschäftsführer Joachim Weinlig-Hagenbeck hatte es Anfang des Jahres in Auftrag gegeben: "Wir wollen dem Senat zeigen, wie wichtig wir für die Stadt sind und dass es Sinn macht, uns Geld zu geben", sagte Weinlig-Hagenbeck. Wie berichtet will der Senat Hagenbeck mit 1,5 Millionen Euro unterstützen. Weitere Hilfestellungen werde man überprüfen, sollte der Tierpark ein weiteres Mal unverschuldet in Not geraten, so Björn Marzahn, Sprecher der Kulturbehörde. Das kann bald wieder der Fall sein, denn die Reserven sind aufgebraucht. "Hamburg ist ohne Hagenbeck so wenig vorstellbar wie ohne Hafen", sagt Björn Marzahn. Wie viel Hagenbeck der Stadt wert ist, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Bis Ende des Monats wird sich der Senat mit dem Thema befassen, anschließend geht es in die Bürgerschaft.

Express - 15.September 2006
Kölner König der Tiere: Hallo, ich bin der neue Zoo-Chef!
Am Mittwochabend wählte der Aufsichtsrat Theo Pagel (45) zum neuen Zoodirektor. EXPRESS sprach mit ihm über Pläne, seinen bisherigen Chef, Lieblingstiere und Umzug. Ich muss es erst mal selber glauben“, lacht der neue Zoodirektor. Ende Juni nämlich war überraschend nicht Pagel, sondern der Duisburger Zoovize Achim Winkler gewählt worden – die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat hatten gegen den Vater von zwei Mädchen (14, 16) votiert. Doch Winkler sagte ab, der Aufsichtsrat musste neu wählen. Diesmal wurde es Pagel – einstimmig. Er übernimmt sofort die Geschäfte, offizieller Nachfolger von Prof. Dr. Gunther Nogge wird er am 1. Februar 2007. Dessen Wunschkandidat war er schon lange. „Ich bin mit Nogge befreundet, obwohl wir auch nach 15 Jahren noch immer per »Sie« sind“, so Pagel. „Ich habe viel von ihm gelernt und hoffe, dass ich mir nur die guten Dinge abgeguckt habe.“ Der Neue setzt auf Teamarbeit, nicht auf einsame Entscheidungen. Pagel ist bisher als Kurator zuständig für Vögel und Seehunde. In Zukunft ist er für alle 9011 Tiere aus 730 Arten verantwortlich. Und er hat Pläne: „Wir wollen eine afrikanische Flusslandschaft bauen, mit Antilopen, Flusspferden, Nilkrokodilen und eventuell auch Nashörnern“, sagt er. „Die Finanzierung steht zwar noch nicht, aber wir sind davon überzeugt, dass wir damit ein weiteres Highlight schaffen.“ Ein Lieblingstier hat der neue Zoochef übrigens nicht: „Ich mag alle Tiere gern.“
Doch Pagel ist nicht „fehlerfrei“: Er hat ausgerechnet in Düsseldorf Biologie, Erdkunde und Pädagogik auf Lehramt studiert, wohnt in Duisburg. Nach EXPRESS-Informationen besteht für den Zoochef aber Residenzpflicht, das heißt: Er müsste nach Köln ziehen. „Dann wäre die Villa auf dem Zoogelände natürlich eine Option“, so Pagel.

Heidenheimer Zeitung - 15.September 2006
Balanceakt zwischen Artenschutz und Attraktivität
Überlebensinsel für vom Aussterben bedrohte Arten, Oase in der Großstadt, Erholungsort für Besucher, grünes Klassenzimmer für Kinder ohne Tierbezug - sie ist von allem etwas, die Wilhelma in Stuttgart. Knapp 9000 Tiere aus 1050 Arten sowie 6000 Pflanzenarten beherbergt der botanisch-zoologische Garten.

Thüringer Allgemeine - 15.September 2006
Isegrim als Rentner
Ein französischer Zoo bietet seinen Wölfen einen ruhigen Lebensabend. Die Tiere werden abseits der Besucher versorgt. Im Alternativen Bärenpark Worbis gibt es diesen extra abgetrennten Rückzugsbereich zwar nicht. Dafür haben die sieben Hybridwölfe zusammen mit zwölf Bären eine bewaldete Fläche von 40 000 Quadratmetern mit zwei Teichen zur Verfügung.

Volksstimme Magdeburg - 15.September 2006
Altmark: Wisente brechen aus, Bulle flieht in ein Waldgebiet
Aus dem Wildpark Weißewarte bei Tangerhütte ( Kreis Stendal ) sind zwei Wisente ausgebrochen. Während die Wisentkuh von selbst zurückkehrte, aber bald darauf starb, fehlte von dem Bullen bis gestern Abend jede Spur.

all-in.de - 14.September 2006
Ein "Federspiel" am Bodensee
"Guten Morgen, Baby." So begrüßt Falkner Gerhard Seylehner liebevoll seine fedrige Freundin, den Schreiseeadler Hera, wenn er den weiblichen Jungvogel morgens aus dem Gehege holt. Familie Seylehner betreibt unter der Federführung von Mutter Manuela seit 1994 die Adlerwarte am Pfänderhang bei Bregenz, die mit ihrer einzigartigen Flugshow als besondere Attraktion im Bodenseeraum gilt.



Planung und Bau 

Königsteiner Woche - 20.September 2006
„Lodge“ im Opel-Zoo eröffnet
Mit Beginn der Jubiläumswoche zum 50-jährigen Bestehen des Georg von Opel-Freigeheges für Tierforschung e.V. vom 16. bis 24. September öffnet die neue Gastronomie am Haupteingang ihre Pforten.

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 19.September 2006
Zoo eröffnet neue Waldschule
Ein Klassenzimmer im Grünen wird es vom kommenden Sonntag an im Schweriner Zoo geben. Das eigens dafür errichtete Haus mit Blick auf den Schweriner See verfügt über 30 Sitzplätze. Entworfen und gebaut hat das Schmuckstück Holzbildhauer Nando Kallweit mit seinen Mitarbeitern.
Nach dem erfolgreichen Forschercamp „Wasser“ widmet sich das neue Projekt dem „Leben im Wald“.

Stuttgarter Nachrichten - 19.September 2006
Neues Affenhaus nimmt Gestalt an
Die Gorillas und Zwergschimpansen in der Stuttgarter Wilhelma bekommen ein neues Zuhause. Am Dienstag stellte eine elfköpfige Jury in Stuttgart die Ergebnisse eines Architektenwettbewerbs für die neue Menschenaffen-Anlage in dem Zoo vor. Spätestens 2009 sollen die etwa 20 Affen in die rund 13 Millionen Euro teure Anlage umziehen. Die Jury kürte allerdings noch keinen endgültigen Sieger, sondern vergab zwei erste Preise.

Die Welt - 18. Sep 2006
Ein Gedenkpark für den australischen „Krokodiljäger“
Dem bei einer Stachelrochen-Attacke ums Leben gekommenen „Krokodiljäger“ Steve Irwin soll im Süden Indiens ein Denkmal gesetzt werden. Der Bundesstaat Kerala will in Neyyar einen Krokodil-Gedenkpark für den Naturfilmer aus Australien errichten, berichtete die indische Zeitung „Hindustan Times“ am Sonntag.

presse-service.de - 15.September 2006
Neues aus dem Eselgehege im Brückenkopf-Park
Gerade noch rechtzeitig zum Zoofest, Anfang September, konnten zwei Neuankömmlinge im Zoo des Brückenkopf-Parks Jülich begrüßt werden. Gemeinsam mit ihrem Sohn bezog eine dreijährige Eselstute ihr neues Domizil im Park.

Wirtschaftswoche - 15.September 2006
Grundstein für eines der weltgrößten Meeresmuseen gelegt
Eines der weltgrößten Meeresmuseen entsteht in Mecklenburg-Vorpommern. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) haben heute den Grundstein für das „Ozeaneum“ in Strahlsund gelegt.
Die Einrichtung soll in knapp 40 Schaubecken, die insgesamt sechs Millionen Liter Wasser fassen, 7000 Tiere zeigen. Von Frühjahr 2008 an soll sie zu einer „Unterwasserreise“ von der Ostsee bis in die Polarmeere einladen, wie der Leiter des Deutschen Meeresmuseums, Harald Benke, sagte.
An dem rund 50 Millionen Euro teuren Bau beteiligen sich der Bund, das Land, die Kommune und die Stiftung Deutsches Meeresmuseum. Das „Ozeaneum“ wird Experten zufolge zu den „Top Ten“ der Meeresmuseen auf der Welt gehören und soll vergleichbar sein mit dem Monterey Bay Aquarium in Kalifornien (USA), dem Ozeanographischen Museum in Monaco und dem Oceanario in Lissabon. Nach der Fertigstellung rechnen die Betreiber mit jährlich bis zu einer Million Besuchern im „Ozeaneum“. Das Deutsche Meeresmuseum zählt bereits jetzt mit 650 000 Gästen zu den zehn besucherstärksten Museen in Deutschland.

20min.ch - 15.September 2006
Walter-Zoo: Mehr Platz für die Raubtiere
Der Walter-Zoo in Gossau will ab Herbst 2007 sein Raubtiergehege renovieren und ausbauen.
Die Löwen erhalten eine neue Anlage, und die Tiger sollen sich Teile ihres vergrösserten Geheges mit den Leoparden teilen – allerdings nicht zur selben Zeit. «Das neue Gehege wird den Tieren mehr Möglichkeiten geben, sich auszutoben», sagt Zoodirektor Ernst Federer. Er schätzt die Kosten auf mindestens eine Million Franken. Finanziert wird der Ausbau durch Spenden. Dazu hat der Walter-Zoo am 30. September einen Sponsorenlauf organisiert.



Aktionen

Kölner Stadt-Anzeiger - 21.September 2006
Kastanien sammeln für die Tiere
In den Herbstferien startet der Wildpark Reuschenberg erstmals eine große Sammelaktion. Das Angebot richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen aus Leverkusen und Umgebung. Ziel ist es, möglichst viele Kastanien zu sammeln. Die Früchte können an die Tiere verfüttert werden, und für jedes abgegebene Kilogramm spendet das Brauhaus Janes zehn Cent. „Uns ist es wichtig, eine Verbindung für Kinder zum Wildpark zu schaffen und die Bevölkerung miteinzubeziehen“, erklärt Elisabeth Strauss vom Förderverein und fügt schmunzelnd hinzu: „Und wir suchen immer noch nach Sponsoren, denn wir haben nichts gegen Geld.“

N24 - 20.September 2006
Arche Noah: Arten schützen – dank Informatik
Im April, Mai und September beteiligen sich sechs deutsche Zoos an der Aktion „Arche Noah: Arten schützen – dank Informatik“ im Rahmen des Informatikjahres. Der Verband Deutscher Zoodirektoren ist Partner im Wissenschaftsjahr 2006, das sich mit der Informatik und ihrer Anwendung beschäftigt. Was haben Zoologische Gärten mit Informatik zu tun? ... Die Zoologischen Gärten in Stuttgart, Köln, Frankfurt am Main, Münster, Rostock und Duisburg erklären an besonderen Terminen in Führungen und an Infoständen die Bedeutung der Informatik für die Arterhaltung und die Forschung. ...
Die Wilhelma in Stuttgart wird die Zoo-Informatikjahr-Führung erst im September am so genannten „Wilhelma-Tag“ durchführen. Präsentiert wird die neue globale Datenbank ZIMS (Zoological Information Management System), über die veterinärmedizinische Daten abrufbar sind, Bilder und Videos eingestellt, Tiergruppen besser erfasst und gemanagt und eine Vielzahl an Informationen zur Haltung bestimmter Tierarten verfügbar gemacht werden. (N24.de, informatikjahr.de)

Allgemeine Zeitung Mainz - 20.September 2006
Anfassen vermittelt mehr Wissen
Possierliche Kuscheltiere sind sie gewiss nicht: Schlangen und Echsen. Aber gerade deshalb lenkt der Naturschutzbund den Blick auf heimische Reptilien. Eine Woche lang dreht sich im Nabu-Haus alles um Ringelnattern und Smaragd-Eidechsen. Über Kinderprogramme, Vorträge und Live-Erlebnisse an Terrarien.

Jungfrau Zeitung - 20.September 2006
Jubiläumsfeier am Harder und am Rothorn
Seit hundert Jahren gibt es wieder Steinböcke in der Schweiz. Der Kanton Bern hat bei der Wiederansiedlung eine Schlüsselrolle gespielt. Am Samstag, 7. Oktober 2006, feiert er dieses Jubiläum mit Anlässen auf dem Brienzer Rothorn und in Interlaken. Inzwischen leben wieder über 13'000 Steinböcke in der Schweiz, davon rund 1000 im Kanton Bern. Alle für sie günstigen Gebiete sind besiedelt. Sie werden auch wieder bejagt.

Kronberger Bote - 20.September 2006
Opel-Zoo feiert 50-jähriges Jubiläum und fertige Afrika Savanne
Der Opel-Zoo feiert noch bis Sonntag, 24. September sein 50-jähriges Bestehen sowie die Fertigstellung einiger Bauobjekte. Die neue Anlage „Afrika Savanne“ mit dem Giraffenschauhaus, die Lodge und der neue Haupteingang sind pünktlich zur Jubiläumswoche fertig geworden.

Kölnische Rundschau - 19.September 2006
Über das Nasenhorn des Nashorns
Das Wetter lockt, der Sommer kehrt zurück, beste Voraussetzungen also für den Familientag im Zoo. Am Wochenende findet er statt, am Samstag und Sonntag gilt deshalb ermäßigter Eintritt: Erwachsene zahlen sechs Euro, Kinder drei Euro. Geboten wird ein umfangreiches Programm, unter anderem eine Zoo-Rallye mit sechs Stationen zu Biologie, Bedrohung und Schutz von Nashörnern.

Rhein Main Presse - 18.September 2006
Lokales Bündnis lud in Fasanerie Familienfest und Kürbismarkt ...
Gleich drei Veranstaltungen fielen gestern in der Fasanierie zusammen: das Tier- und Pflanzenparkfest, der Kürbismarkt und das Familienfest des lokalen Bündnisses für Familie. Mit rund 7000 Gästen hatte die Fasanerie wesentlich mehr Besucher als im Vorjahr, wie sich Leiterin Ute Kilian freut.

Thüringische Landeszeitung  - 18.September 2006
Jubiläumstierparkfest erlebt Besucheransturm
Wer gestern in Gera viele Kinder an einem Ort sehen wollte, war im Martinsgrund richtig. Das 30. Tierparkfest und das Sommerwetter lockten viele Besucher ins Grüne, wie beispielsweise auch die Familien Zimmler und Auerbach aus Gera. "Es war eines der bestbesuchten Feste", freute sich Tierparkleiter Ulrich Fischer.



Nachwuchs 

Hamburger Abendblatt - 21.September 2006
Endlich Löwen-Nachwuchs bei Hagenbeck: Laura tauft fünf Babys!
Elf Jahre musste der Tierpark Hagenbeck auf eigenen Löwen-Nachwuchs warten, jetzt sind sie da und auch für die Besucher bereit: Nibalo, Naju, Nelson, Nawiri und Tawanga. Am 13. August brachte die Löwin Tembesi (3) nach viermonatiger Tragzeit die vier Männchen und ein Weibchen zur Welt. Gestern wurden sie von "Tagesschau"-Sprecherin Laura Dünnwald (32) getauft.
Für Oktober plant der Tierpark, sie im Außengehege zu zeigen. Bis dahin können sie im Löwenhaus besucht werden.

ka-news.de - 14.September 2006
Nachwuchs im Zoo
Nachwuchs bei den Trauerschwänen meldet der Zoologische Stadtgarten bei einem Schwanenpaar, das erst Anfang Mai aus dem Gelsenkirchener Zoo nach Karlsruhe umgesiedelt wurde. Nach der bei Neuankömmlingen üblichen, mehrwöchigen Quarantänezeit, fühlten sich die Trauerschwäne in ihrer neuen Umgebung offensichtlich auf Anhieb wohl.



Tirol Online - 20.September 2006
Australien: 5.000 bei Trauerfeier für Crocodile Hunter
Rund 5.000 Freunde und Fans haben am Mittwoch bei einer Trauerfeier Abschied von dem australischen Tierschützer Steve Irwin genommen.
"Dies ist die Feier für ein grandioses und gut geführtes Leben", sagte Ministerpräsident John Howard als erster Redner der Zeremonie im Australien-Zoo in Beerwah, 80 Kilometer nördlich von Brisbane.

Tages-Anzeiger Online - 19.September 2006
Puma als Haustier gehalten
Die Polizei in der süditalienischen Stadt Manduria hat ein ungewöhnliches «Haustier» beschlagnahmt: Einen 15 Jahre alten Puma.
Die Besitzerin, eine 44-jährige Frau, habe die Raubkatze als Jungtier erstanden und liebevoll grossgezogen.
Der Puma lebte in einem Käfig im Hof des Hauses und sei bei bester Gesundheit, berichtete die Nachrichtenagentur «Ansa».
Nun droht der Frau, die sich beim Eintreffen der Polizei keiner Schuld bewusst war, eine Anzeige: Die Haltung von Raubtieren ist in Italien verboten. Der Puma soll jetzt in einen Safari-Park im nahe gelegenen Fasano gebracht werden.

Südtirol Online - 18.September 2006
Durnwalder verteidigt Murmeltierjagd
Die Murmeltierjagd in Südtirol hat Landeshauptmann Durnwalder gegenüber der Eingabe des gesamtstaatlichen Vereins „Lega contro la caccia“ und des Schreibens von Umweltminister Pecoraro Scanio verteidigt. „Wir führen in Südtirol eine reine Selektionsjagd durch, die für den Fortbestand einer gesunden Murmeltierpopulation notwendig ist.

ORF.at - 15.September 2006
Wirtschaftsprüfer verweigert Aussage
Herberstein-U-Ausschuss am Freitag: Der Wiener Tiergartendirektor Helmut Pechlaner lobt die Führung des Tierparks Herberstein. Wirtschaftsprüfer Fritz Kleiner bekräftigt seine Kritik nur vor Journalisten. Im Ausschuss verweigert er die Aussage.  Gegen den Wirtschaftsprüfer Fritz Kleiner läuft ein gerichtliches Verfahren wegen des angeblichen Verrats von Betriebsgeheimnissen. Andrea Herberstein und Thomas Hampson werfen ihm vor, er habe einem Wochenmagazin zumindest Teile seines Gerichts-Gutachtens zur Causa Herberstein zugespielt, sagte Kleiner. Das ist die Begründung dafür, dass er dem Untersuchungsausschuss heute keine Auskunft als Zeuge gab. Er könnte sich selbst belasten, sagte der Wirtschaftsprüfer.

derStandard.at - 14.September 2006
Herberstein-U-Ausschuss: Landesamtsdirektor belastet LH-Büro
Im Fall "Tierpark Herberstein" soll es eine versuchte "unerlaubte Einflussnahme" aus dem Büro des steirischen Landeshauptmannes Franz Voves (V) gegeben haben. Das hat Landesamtsdirektor Gerhart Wielinger am Donnerstag in der Sitzung des Herberstein-Untersuchungsausschusses des steirischen Landtags angegeben, hieß es in einer Aussendung der ÖVP-Verhandler Christopher Drexler, Franz Majcen und Franz Riebenbauer. Es habe sich dabei laut Wielinger um eine Stellungnahme des Landes Steiermark an das Landesgericht für Strafsachen Graz zu Herberstein-Förderungen gehandelt, hieß es. KPÖ-Landtagsabgeordneter Werner Murgg, Vorsitzender des U-Ausschusses, rief in einer Aussendung in Erinnerung, dass der Umgang mit Fördermaßnahmen "von Schlampigkeit geprägt" war. Effiziente Kontrollen habe es nicht gegeben, jetzt solle für Transparenz gesorgt werden.  


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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Hannover, 21.09.2006
Carlito auf Freiersfüßen
Tapirjungtier Carlito ist auf Hochzeitsreise in Frankreich. Seine Abreise konnte der einjährige Tapir kaum erwarten, immerhin trifft er im Zoo von Lisieux gleich auf zwei junge Französinnen mit aparter Rüsselnase. Gestern ist Carlito wohlbehalten in Lisieux angekommen und verzückt bereits die Mitarbeiter – Carlito lässt sich gerne stundenlang kraulen und legt sich entspannt zur Rückenmassage im Gehege nieder (so kennt er das von dem Rundum-Wohlfühl-Programm in Hannover). Carlitos Eltern sind auch nicht zu unglücklich, dass ihr schwer pubertierender Sprössling ausgezogen ist. Zumal Conchita – so wird gemunkelt – bald wieder Nachwuchs erwartet!

Zoo Wuppertal, 21.09.2006
Musikalischer Herbstanfang mit Gästen aus Radevormwald und der Wuppertaler Partnerstadt South Tyneside
Zum Herbstanfang erklingen am kommenden Sonntag, dem 24. September 2006 von 14.00 - 16.30 Uhr, international bekannte und beliebte Melodien bei einem musikalischen Nachmittag im Zoo. Mit der Harmonika Band Radevormwald e.V. und den South Tyneside Pipes and Drums präsentieren dabei das Akkordeonorchester aus der Nachbargemeinde im Bergischen Land und das Dudelsackorchester aus Wuppertals nordenglischer Partnerstadt South Tyneside ihr Repertoire. Die Gäste werden zu Beginn des Konzertes durch Frau Bürgemeisterin Ursula Schulz begrüßt.

Tierpark Hagenbeck, 20.09.2006
Orang-Utan-Sommerfest bei Hagenbeck am Sonnabend, 23. September 2006 von 15 - 20 Uhr
Kleine und große Tierpark-Gäste erwartet eine Veranstaltung der besonderen Art: Spiele, Spaß, Unterhaltung, Information und gleichzeitig Unterstützung für frei lebende Orang-Utans bestimmen das Sommerfest. Die Tierpfleger und Mitarbeiter des Parks spenden ab 15 Uhr den Lohn ihrer Arbeitsstunden für den Schutz der von der Ausrottung bedrohten Menschenaffen auf Borneo und Sumatra. Das Geld fließt in die gemeinnützige Borneo Orangutan Survival Foundation (BOS). Die Spenden werden zum Erwerb von abgebrannten Regenwaldgebieten auf Borneo und deren Aufforstung verwendet, um anschließend Orang-Utans in diesen Gebieten wieder auszuwildern. Dieses Engagement der Mitarbeiter unterstützt der Tierpark, indem die Eintrittsgelder des Sommerfestes ebenfalls in die Foundation fließen. Die Tierpark-Besucher können auf ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm gespannt sein. Tierische Eindrücke sind garantiert.

Tiergarten Nürnberg, 20.09.2006
Zootag des Nürnberger Tiergartens, am 24.September 2006
Die Informationstage des Tiergartens der Stadt Nürnberg sind bereits zu einer festen Einrichtung geworden. Seit 1994 führt der Tiergarten im Herbst einen „Zootag“ durch, der in den Folgejahren im Frühjahr noch durch den „Tag des Tiergartens“ ergänzt wurde. Damit kommt der Tiergarten dem Informations-bedürfnis der interessierten Bürger nach und bietet jedermann einen Blick in das vielfältige Arbeitsleben der Tiergartenmitarbeiter. An vielen Orten ist es dabei möglich, auch Bereiche hinter den Kulissen in Augenschein zu nehmen und von den Mitarbeitern Informationen aus erster Hand zu erhalten bzw. Fragen stellen zu können.
Den Besuchern wird in diesem Jahr unter anderem ein Einblick in die Reptilienhaltung gewährt. Da diese Tiere vielfach auch von Privatleuten gehalten werden, zeigt der Tiergarten Grundzüge der Haltung der Terrarientiere und bietet einen Überblick über heutige Informationsmöglichkeiten. Zu den Vorführungen und Aktionen am Tag des Tiergartens gehören auch die Darstellungen der unterschiedlichsten Futtermittel im Betriebshof bis hin zu den eigentlichen Fütterungen der verschiedenen Affen, Raubtiere und Flamingos. Zu den Besonderheiten des Zootages 2006 gehört ein Einblick in die Außenanlage der Löwen, Umgang mit Pferden und Ponies oder die Praxis der Betäubung von Wildtieren mit Blasrohr und Narkosemitteln.

Zoo Leipzig, 20.09.2006
Prominenter Besuch bei Familie Strauß - Sabine Leutheusser-Schnarrenberger übernimmt Patenschaft für Namensvetterin
Straußenhenne Sabine kann bald auf eine prominente Patin verweisen. „Namensvetterin“ Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wird am kommenden Freitag, den 22. September um 14.30 Uhr an der Kiwara-Savanne im Zoo Leipzig die Patenschaftsurkunde im Beisein von Zoodirektor Dr. Jörg Junhold, Siegfried Stauche, Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises und den Straußen Sabine, Heide, Angela und Rezzo samt Nachwuchs übernehmen. Dazu laden wir Sie recht herzlich ein. In den letzten Wochen machten Straußenhahn Rezzo und Lieblingshenne Sabine vor allem durch ihren Nachwuchs auf sich aufmerksam. Direkt auf der Kiwara-Savanne hatte das Paar sein Gelege ca. 40 Tage lang ausgebrütet und nach dem Schlupf im Juli vorbildlich versorgt und beschützt. Die natürliche Brut und Aufzucht sind aufgrund der klimatischen Bedingungen in Zoos eher selten geworden, da die Jungtiere in den ersten Wochen sehr empfindlich sind. Seit den 1950er Jahren hatte der Zoo Leipzig keine Nachzucht dieser größten und schnellsten Laufvogelart.

Zoo Köln, 20.09.2006
Familientage und Familienzuwachs im Zoo
Frau J. Sander (Marketing) und Herr Chr. Landsberg (Leiter Verwaltung) möchten Ihnen am Donnerstag, dem 21. September 2006 um 11.30 Uhr das Programm der Familientage genauer vorstellen. Auch die Zoofamilie hat Zuwachs bekommen: Am 23.6.2006 wurde Attila, ein kalifornischer Seelöwe, geboren, den wir Ihnen bei dieser Gelegenheit ebenfalls präsentieren werden.

Tiergarten Schönbrunn, 20.09.2006
Abendessen am Amazonas
Von Anfang November bis Ende März wird das Schönbrunner Aquarienhaus an besonderen Abenden wieder in ein Restaurant verwandelt. Das „Dinner im Aquarienhaus“ war im Winter 2005/2006 sozusagen ein Renner – von den Gästen mit hervorragender Mundpropaganda weiterempfohlen und fast immer bis auf den letzten Platz ausgebucht. Ab November gibt es eine Wiederholung, diesmal unter dem Motto „Amazonas“. Das Dinner wird für maximal siebzig Personen ausgerichtet. Es beginnt um 18.30 Uhr mit dem Cocktail – der im Elefantenhaus gereicht wird – und soll um etwa 23 Uhr gemächlich ausklingen. Die Kosten pro Person: 79 Euro. Inkludiert sind Empfangscocktail, Führung, 4-gängiges Abendessen und Getränke (Wein, Bier und alkoholfrei).

Zoo Duisburg, 19.09.2006
Bälle kicken - für ’nen guten Zweck
Soeben wurde am östlichen Brückenkopf der Neuen Landschaftsbrücke im Zoo Duisburg eine übermannshohe Sponsorensäule fertig gestellt, deren durchsichtiger Kunststoffzylinder insgesamt 10.000 pingponggroße blaue Bälle fassen kann – und soll! Wie bekannt, sammelt die Kaiserberg-Mannschaft bei Privat-Bürgern und Industrie-Bossen, bei regionalen und überregionalen Unternehmen Geld- und Sachspenden für ein neues Dach am Delphinarium. Unter dem Motto: Lasst uns nicht im Regen steh’n konnten bisher mehr als ein Drittel der benötigten Gelder aus Baurücklagen des Zoos einerseits, aber auch aus unzähligen großen und kleinen Zuwendungen zusammengetragen werden. Jeder blaue Ball der neuen Sponsorensäule bedeutet einen symbolischen Gegenwert von 150 Euro und – laut obiger Rechnung – fehlen noch 6.666 Bälle = 1.000.000 Euro bis zur randvollen Füllung - viel Geld, das hoffentlich bis zum Jahresende noch eingeworben werden kann. Also: Spielen auch Sie uns Ihren Ball zu! Jeder Spender, der namentlich bekannt ist, findet seinNamen wieder auf einer riesigen (blauen!) Tafel, die unmittelbar neben der Säule aufgestellt ist. Auch dort hat’s noch Platz für viele weitere Namen…

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 19.09.2006
Ein Nashorn lernt fliegen - Aufwendiger Tiertransport in der Wilhelma
Ob Sahib immer schon davon geträumt hat, einmal durch die Lüfte zu schweben, mag bezweifelt werden. Schließlich ist der Lieblingsaufenthaltsort eines rund 1200 Kilogramm schweren Panzernashorns eher die Schlammsuhle, sprich ein mit Wasser gefülltes Erdloch. Doch das zwei Jahre alte Nashornmännchen aus der Wilhelma wird bereits sehnsüchtig im Madrider Zoo erwartet, und anders als durch die Luft war es nicht auf den Lkw zu bekommen. Die Reise von Sahib war auch deswegen nicht mehr aufzuschieben, weil sich ein neuer Bewohner im Nashornhaus schon angemeldet hat. Denn nach 16 Monaten Tragezeit wird im Oktober die Nashornkuh Sani ein neues Jungtier zur Welt bringen – wenn alles gut geht. Dann hat sich der große Bruder Sahib hoffentlich längst in Madrid eingelebt. Damit diese Eingewöhnungsphase auch gut klappt, hat sich der verantwortliche Tierpfleger aus Madrid vor Ort bei seinen Stuttgarter Kollegen informiert. Plus: Wilhelma-Tierpfleger Volker Kruschenski fliegt seinem Zögling Sahib nach, um für die ersten Tage in Madrid mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Zoo Dortmund, 19.09.2006
Noch Restplätze zu vergeben beim Herbstferienprogramm im Dortmunder Zoo beim Gehege reinigen und zur „fairgespielten Kinderakademie“
Auch 2006 stellt der Zoo Dortmund sein Herbstferienprogramm wieder unter das Motto „Den Zoo erleben“. Kinder ab neun Jahre können vom 02. bis 06. Oktober an der Aktion „Meine, Deine, Unsere Welt- die fairspielte Kinderakademie“ und vom 9. bis 13. Oktober beim Reinigen der Gehege teilnehmen. Strapazierfähige und wetterfeste Kleidung und Gummistiefel werden empfohlen. Die Teilnahmegebühr beträgt inklusive Eintritt 6,5 Euro pro Person und Tag. Bei der fairspielten Kinderakademie gibt es am Montag (2. Oktober) eine Führung zum Thema Artenschutz, am Mittwoch und Freitag (4. und 6. Oktober) dreht sich alles um den Lebensraum Wasser (mikroskopieren) und am Donnerstag (5. Oktober) eine Führung zu den bedrohten Lebensräumen Amazonas und Südostasien.

Zoo Osnabrück, 19.09.2006
"Wir bringen Tiere in den Zoo"
Die Tiere im Zoo Osnabrück bekommen Konkurrenz. Vom 24. September bis 29. Oktober 2006 ist im Affenhaus eine Foto-Ausstellung unter dem Motto "Wir bringen Tiere in den Zoo" der Fotografischen Gesellschaft Osnabrück zu sehen. Die Fotografische Gesellschaft ist eine Gruppe photo- und kunstinteressierter Menschen, deren erklärtes Ziel es ist, unsere Welt "subjektiv durchs Objektiv" abzulichten. Für die Ausstellung standen Tiere verschiedenster Arten Modell - im Zoo und in der Natur. Ausstellungen zu verschiedenen Themen waren bereits in Münster, Aurich, Bremerhaven, Greifswald, Haarlem und Angers zu sehen. Bilder einiger Fotografen sind auf den websites der Fotografischen Gesellschaft zu sehen (www.fg-os.de).

Tierpark Ueckermünde, 18.09.2006
Rotweinlese im Tierpark Ueckermünde
Im Tierpark Ueckermünde befindet sich der östlichste Weinberg im Norden Deutschlands. Vor zwei Jahren wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein der Privatwinzer zu Rattay am Mühlenhang im Tierpark Ueckermünde ein kleiner Weinberg mit Regent- und Phönix-Trauben angelegt. In diesem Jahr kann das erste Mal geerntet werden. Das Foto zeigt die frühere Weinköniging von Rattey und jetzige Tourismusmanagerin von Ueckermünde, Birka Becker, bei der Weinlese.

Tierpark Nordhorn, 18.09.2006
Vom Münsterland über die Grafschaft ins ferne Baden-Württemberg - Ein Eselhengst auf Reisen
Am frühen Montagmorgen hat der Nordhorner Poitoueselhengst "Nepomuk" seine Reise in die Baden-Württembergische Landeshauptstadt Stuttgart angetreten. Vor 5 Jahren erblickte der Hengst, einer der seltensten Eselrassen der Welt, im Allwetterzoo Münster das Licht der Welt. Ein Jahr später zog er dann in die Grafschaft Bentheim um, denn der Tierpark Nordhorn hatte den hübschen Junghengst zum Decken seiner Stuten gekauft. Ende des Jahres 2004 kam eigens aus Frankreich eine Kommission zur Beurteilung einiger Tiere nach Deutschland. "Nepomuk" hat die Franzosen überzeugt und er wurde als anerkannter Zuchthengst in das Zuchtbuch für Poitouesel aufgenommen. Sonst außerhalb des Zoogeländes gehalten, konnte der hübsche Hengst mit dem kurzen Fell in diesem Jahr für einige Monate im Tierpark bewundert werden. Er hat auf dem Gelände des Vechtenauernhofes seinen beiden Stuten "Jasmin" und "Ivonne" Gesellschaft geleistet und ganz nebenbei gerne seine Arbeit verrichtet. Wenn alles gut läuft, darf sich der Familienzoo im nächsten Jahr über zwei Fohlen von Nepomuk freuen. Etwas widerwillig trat der Eselhengst nun seine Reise in die Stuttgarter Wilhelma an, wo er als Zuchtleihgabe auf Dauer eingestellt wird. Das lag aber sicherlich nicht an dem auserkorenen Ziel, sondern vielmehr an der geschlossenen Transportkiste in die er sich zum Reiseantritt begeben sollte. Mit vereinten Kräften - und vielen Möhren zur Bestechung - war es dann aber nach etwa einer halben Stunde geschafft. Mit einem Ausdruck sichtlicher Erleichterung schauen hier Zootierärztin Dr. Heike Weber (links) und Reviertierpflegerin Regina Sigg mit "Nepomuk" aus der Transportbox. In der Stuttgarter Wilhelma wird der stattliche Hengst bereits sehnsüchtig von seinen neuen Stuten erwartet. "Richtig kennenlernen" darf er diese aber wahrscheinlich erst im nächsten Frühjahr. Die Mitarbeiter des Nordhorner Familienzoos wünschen dem netten Eselhengst viel Glück und Erfolg in der Ferne.

Tier- und Naturpark Schloss Herberstein, 18.09.2006
Mystery Day: Von Geistern und Gespenstern - Die „unheimliche“ Seite des Tierparks und des Schlosses Herberstein, 24. September 2006
Gespenstische Führungen durch das Schloss, mystische Geschichten rund um den Aberglauben in der Tierwelt! Ein Gruselpfad führt unsere kleinen Gäste durch den Tierpark, das Schloss und das Gironcoli-Museum. Dabei ist es notwendig, eine geheime Botschaft zu entschlüsseln! Action und Gänsehaut sind garantiert!

Tierpark Hagenbeck, 18.09.2006
Tagesschausprecherin Laura Dünnwald tauft Löwen-Babys im Tierpark Hagenbeck
Ihre Geburt hat alle überrascht: Am 13. August brachte die Löwin Tembesi (3) im Tierpark Hagenbeck fünf Babys zur Welt, den ersten Löwen-Wurf seit elf Jahren. Jetzt wird Tagesschausprecherin Laura Dünnwald (32) die Jungen taufen. Bisher durften die Tierpark-Gäste unsere Löwenmutter und ihre Kinder im Innengehege nicht stören, doch mit der Ruhe ist es bald vorbei. Die Babys haben sich prächtig entwickelt und wir wollen sie der Öffentlichkeit zeigen. Am Morgen des 20. September untersucht Tierarzt Dr. Flügger den Löwen-Nachwuchs, dann folgt der Höhepunkt des Tages: Nachrichtensprecherin Laura Dünnwald (32) tauft die kleinen Großkatzen um 11 Uhr vor der Löwenschlucht (Nr. 41). Noch geheim ist, welche Namen die ARD-Moderatorin ihnen geben wird. Von da an können die Tierpark-Gäste die Babys im Löwenhaus besuchen. Ab Oktober planen wir die kleinen Löwen im Freigehege zu zeigen.

Tierpark Ueckermünde, 18.09.2006
NDR Hannover filmt zwei Tage im Tierpark Ueckermünde
Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, daß der NDR-Hannover am 20.09. und 21.09. (bis Mittag) Filmaufnahmen für das NDR-Tiermagazin, Teil 4, im Tierpark Ueckermünde machen wird. Der Beitrag wird am 3. Oktober, ab 17.15 Uhr im gesamten Sendebereich des NDR ausgestrahlt. Wir sind sehr froh, daß diese überregional bedeutsame Aktion zustande kommt. Im Gespräch mit dem zuständigen Redakteur, Jörg Grotegut, ergab sich, daß das Filmteam an Gesprächen mit der lokalen Presse und anderen Medien
interessiert ist.

Vogelpark Herborn, 17.09.2006
Natur als Lernort - Außerschulische Lernorte kooperieren im Lahn-Dill-Kreis
Außerschulische Lernorte haben in unserer Zeit der vermehrt zu beobachtenden Bildungsdefizite bei der Unterstützung des Schulunterrichts eine wachsende Bedeutung. Vor diesem Hintergrund richtet am Dienstag, den 24. April 2007 von 11.00 bis 18.00 Uhr das Staatliche Schulamt Weilburg in Kooperation mit der Naturschutzakademie Hessen, Wetzlar, dem Vogelpark Herborn, dem Wildpark Dillenburg-Donsbach, dem Forstamt Herborn sowie dem Johanneum-Gymnasium in Herborn eine Fachtagung "Natur als Lernort" aus. Diese Veranstaltung richtet sich insbesondere an Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen und Klassen, dabei übrigens keinesfalls nur an Biologielehrer. Auch für Lehrer anderer Fachrichtungen ebenso wie für Erzieherinnen und Erzieher sowie interessierte Eltern dürfte diese Tagung von Interesse sein. Das vollständige Programm kann der Homepage des Schulamts http://schulamt-lahn-dill.bildung.hessen.de, der Naturschutzakademie www.na-hessen.de und des Vogelparks Herborn www.vogelpark-herborn.de entnommen werden.

Tierpark Ueckermünde, 16.09.2006
Einladung, 15 Jahre Tierpark Ueckermünde in der Trägeschaft eines gemeinnützigen Vereins - eine Bilanz
Am 25.06.1991 gab es einen Beschluss der damaligen Stadtverordnetenversammlung und am 03.07.1991 einen ähnlichen Beschluss des
Kreistages des damaligen Landkreises Ueckermünde: Der Tierpark Ueckermünde wurde am 1. Oktober 1991 in die Trägerschaft eines
gemeinnützigen eingetragenen Vereins, der jetzt Tierpark Ueckermünde e.V. heißt, übertragen. Das 15jährige Jubiläum ist für uns ein Anlass Rückschau zu halten, einen Ausblick in die Zukunft zu geben. Und natürlich ist dies auch ein Grund zum Feiern. Aus diesem Grund möchten wir Sie recht herzlich am Samstag, den 30. September 2006 um 10 Uhr zu einem VIP-Brunch in den Tierparksaal des Haus des Gastes einladen.

Zoo Dresden, 15.09.2006
Dresden´s Exoten einmal anders erleben – Zoo lädt zum Zootag ein
Riesige Papprollen für unsere Orang-Utans, den Zebramangusten beim Eierwerfen zuschauen oder ein Treff im Freien mit Hyazinthara „Quack“ – der 17. September verspricht für Tiere und Zoobesucher gleichermaßen spannend zu werden. So ist von 10 bis 16 Uhr der eine oder andere Blick hinter die Kulissen des Zoo Dresden möglich. Mehr als 20 Tierpflegertreffpunkte bieten Informationen rund um Tiere, Futterzubereitung und die Arbeit im Zoo. Tischler Daniel Hentschel zeigt seine Vogelspinnen, und der Zookasper gibt Extravorstellungen für die jüngeren Besucher. Höhepunkt ist ab 16.00 Uhr die Verlosung zur Gewinnspielaktion „Tragen hilft – Gib dem Dresdner Löwen ein neues Zuhause!“ Anlässlich des Stadtjubiläums 2006 unterstützen Tierfreunde mit dem Kauf eines Basecaps den Bau einer neuen Löwenanlage im Zoo. Besucher können an der Aktion noch bis kurz vor der Auslosung teilnehmen und haben damit die Chance, einen der attraktiven Preise zu gewinnen. Wer das Basecap trägt, zahlt zudem nur die Hälfte des Eintrittspreises in den Dresdner Zoo.

Deutsches Meeresmuseum Stralsund, 15.09.2006
Meilenstein für Norddeutschlands größten Museumsneubau - Bundeskanzlerin Merkel legte Grundstein für OZEANEUM in Stralsund
Bundeskanzlerin Merkel legte heute gemeinsam mit Ministerpräsident Ringstorff, Oberbürgermeister Lastovka, dem Architekten Stefan Behnisch, dem Direktor des Deutschen Meeresmuseums Dr. Benke und Projektleiter Andreas Tanschus, den Grundstein für das OZEANEUM in Stralsund. Unter reger Teilnahme von Bürgern und Besuchern der Hansestadt wurde bei schönem Spätsommerwetter die mit Zeitzeugnissen gefüllte Kupferschatulle eingemauert. Geschäfte, Hotels und Gaststätten organisierten als Willkommensgeste für den neuen Nachbarn auf der Hafeninsel ein kleines Volksfest. Die Ausstellungen und Aquarien öffnen Ostern 2008 für die Besucher. Noch sind, ein Jahr nach dem ersten Spatenstich, die Spitzen einiger der 660 Betonbohrpfähle sichtbar. Auf diesen aufwändigen Fundamenten ruhen ab 2008 vier Gebäudekörper mit Ausstellungen und rund 40 Aquarien mit insgesamt 6 Mio. Liter Wasser. Das große Schwarmfischbecken mit seiner 10,5 Meter breiten und 5 Meter hohen Panoramascheibe alleine wird 2,6 Mio. Liter Wasser fassen. Das von Behnisch & Partner entworfene OZEANEUM wächst, mit Blick auf die Insel Rügen, zwischen historischen Hafenspeichern heran und wird die Silhouette der UNESCO-Welterbestadt bereichern. Viele Neugierige drängten sich im nahe gelegenen Infopunkt OZEANEUM um die Modelle, die neben dem spektakulären Außenentwurf auch Details der geplanten Ausstellungen zeigen. Ein virtueller Rundgang ist schon jetzt unter www.ozeaneum.de möglich. Schaubecken zur Ostsee, zur Nordsee und zum Nordatlantik wechseln sich mit erlebnisorientierten Ausstellungen zu den Themen Weltmeere, Wale, Ostsee und Meeresforschung ab. Familien und Schulklassen dürfen auf das „Meer für Kinder“ gespannt sein.

Zoo Köln, 15.09.2006
Schüler des Humboldtgymnasiums übernehmen Patenschaft über Humboldtpinguine.
Der Namensvater der Humboldtpinguine ist zwar der Bruder des Namensvetters des Humboldt-Gymnasiums. Doch bleibt es sozusagen „in der Familie“, wenn die Schülerinnen und Schüler des Humboldtgymnasiums die Patenschaft über den Humboldtpinguin „Alex“ übernehmen. Zwei 6. Schuljahre haben für „ihren“ Pinguin so viel Geld gesammelt, dass sie die Patenschaft gleich für zwei Jahre übernehmen können. Die feierliche Geld- und Urkundenübergabe findet statt am Dienstag, den 26. September um 10.30 Uhr an der Pinguin-Anlage.

Thüringer Zoopark Erfurt, 15.09.2006
Auch für Vögel ein Herz
Insgesamt zehn Nistkästen für Singvögel und zwei Fledermauskästen wurden von der Tierservice, Tierpension & Hundeschule Hammerschmidt aus Großneuhausen im Landkreis Sömmerda für den Zoopark gespendet und anlässlich des von der Familie Hammerschmidt am 3. September in der Motorenstadt Kölleda ausgerichteten „Happy Dog Tages“ an Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz übergeben. Der Tierservice Hammerschmidt engagiert sich damit nicht nur als Tierpension, Hundeschule und Hundezucht, sondern hat auch ein Herz für wild lebende, einheimische Tiere. Die Vogelnistkästen stammen von einer renommierten Herstellerfirma für Vogelschutzgeräte und sind aus witterungsbeständigem, umweltfreundlichem Holzbeton. So bleiben Schlafplätze, Nest und Jungtiere trocken und Spechte können die Öffnung nicht mehr erweitern.

Zoo Wuppertal, 15.09.2006
Johnson & Johnson übernimmt Tier-Patenschaft
Das Wuppertaler Unternehmen Johnson & Johnson hat sich mit seiner Aktion "Healthy Planet 2010" die Unterstützung der Artenvielfalt zum Ziel gesetzt. Über 100 Mitarbeiter des Unternehmens werden sich bei einem Aktionstag am kommenden Sonntag im Zoo über die Arbeit des Zoologischen Gartens und Artenschutzprojekte informieren. Mit der Übernahme einer Tier-Patenschaft für 5 Brillenpinguine im Wuppertaler Zoo soll ein Beitrag zum internationalen Artenschutz geleistet werden. Diese Patenschaft ist eine große Hilfe für den Zoo und Zoo-Verein Wuppertal, die sich finanziell an einem Schutzprojekt für Brillenpinguine in Südafrika beteiligen. Der Werksleiter des Unternehmens, Herr Wolfgang Klehr, wird an der neuen Brillenpinguinanlage dem stellvertretenden Zoodirektor, Herrn Dr. Lawrenz, den Scheck überreichen und die Patenschaftsurkunde entgegennehmen.

Zoo Landau, 15.09.2006
Radio-SWR1 Familientag war ein großer Erfolg
Am vergangenen Sonntag war es endlich so weit! Nach langer Vorbereitungszeit und Tage voller Spannung ob der Wetterbericht hält was er verspricht, fand im Zoo Landau in der Pfalz der große Radio-SWR1 Familientag statt. Die Kleinen erlebten Jongleure, Zauberer, Zirkuskünstler und Ponyreiten und konnten sich in der Hüpfburg so richtig austoben. Bei den kommentierten Fütterungen durch die Tierpfleger konnten die Besucher viel Wissenswertes über Pinguine, Seebären und Geparden erfahren. Lehrreich waren auch die Besuche in der Zooschule, denn hier wurden über den Tag verteilt, die Stars der Zooschule – nämlich die Zooschul-Tiere vorgestellt. Und so konnten alle Mutigen und Neugierigen die Vogelspinne „Terry“ und die Riesenschlage „Mogli“ aus nächster Nähe kennen lernen und mehr über ihre Biologie, den Lebensraum und ihr Verhalten erfahren. Außerdem stellten sich Minischwein „Franz´l“ und Frettchen „Eddy“ dem neugierigen Publikum vor. Neben den Tiervorstellungen hatte die Zooschule eine lehrreiche Zoo-Rallye erarbeitet. Hierbei konnten alle Kinder den Zoo und seine Bewohner ganz genau kennen lernen und außerdem noch einen tollen Preis gewinnen. Zoo-Kiosk und Zoo-Gaststätte lockten alle Hungrigen mit kulinarischen Sonderaktionen wieSpießbraten und Couscous und beim Freundeskreis des Zoos wurde neben Kaffee, Tee und Waffeln auch der Zoowein verkostet. Durch das Programm begleitete Moderator Michael Lueg und hielt die SWR1-Höhrer live über die Aktionen im Zoo Landau auf dem Laufenden und führte interessante und humorvolle Interviews mit den Zoomitarbeitern. Im abendlichen Zoo erlebten die Besucher ein Konzert der Extraklasse: Howard Jones unplugged. Mit Songs wie „What is love“, „Things can only get better” oder “Everlasting Love” begeistert er noch heute seine Fans. Und wer bis dahin nicht mehr genau wusste, wer Howerd Jones ist, erkannte den sympathischen Sänger sofort an seiner beeindruckenden Stimme und den eingängigen Melodien. Stimmungsvoll ging somit dieser aufregende Tag im Zoo Landau zu Ende und allen Helfern sei an dieser Stelle herzlich für ihren tatkräftigen Einsatz gedankt!

Tierpark Nordhorn, 15.09.2006
2,5 Tonnen am Haken - Erster Abschnitt Vechtelehrpfad im Tierpark Nordhorn aufgestellt
Am Dienstag, den 12. September fiel im Tierpark Nordhorn der Startschuss für den Bau des Vechtelehrpfades. Ein Tieflader brachte eines von insgesamt drei großen Holzelementen der Firma Bergmann (Neißeaue-Zentendorf, www.kulturinsel.de) in den Zoo. Mit einem großen Kran wurde das 2,5 Tonnen schwere Baumhaus auf das vorgesehene Fundament gesetzt. Die anderen beiden Holzelemente werden in den nächsten drei Wochen von Mitarbeitern der Firma Bergmann vor Ort aus Einzelteilen zusammen gebaut. Verläuft alles nach Plan, dann kann noch vor den Herbstferien der erste Teilabschnitt des zukünftigen Vechtelehrpfades für die Besucher geöffnet werden.

Vogelpark Marlow, 15.09.2006
Entflogener Lannerfalke kehrt in den Marlower Vogelpark zurück
Dank der Feuerwehrleitzentrale der Stralsunder Volkswerft nahm der Ausflug des jungen Lannerfalken, der vor einer Woche während des Trainings aus dem Vogelpark Marlow entflogen war, gestern ein glückliches Ende. Etwas abgemagert aber ansonsten augenscheinlich gesund, kam das knapp vier Monate alte Falkenweibchen per Karton im Auto des Vogelparkleiters, Matthias Haase, wieder in den Vogelpark zurück. Bereits im Wochenverlauf hatte der Vogelpark zahlreiche Hinweise über den Verbleib des Greifvogels sowie mehrere besorgte Nachfragen von Vogelparkinteressierten und Besuchern erhalten. Dieser hatte es in der Zwischenzeit bis in die Schiffbauhalle der Werft geschafft und flog dort umher, vermutlich durch die dort ebenfalls lebenden Tauben angelockt. Obwohl die Mitarbeiter die Glocke am Fuß bemerkten, hatten sie in der riesigen Halle keine Möglichkeit, den Vogel zu fangen. „Als wir aber am Montag eine Schutzbegehung hatten, setzte sich der Falke einfach neben uns auf eine Reeling. Mein Kollege bot ihm die Hand an und der Vogel stieg einfach über“, erzählt Herr Krüger von der Werft am Telefon. Ein Anruf alarmierte schließlich den Vogelparkleiter, so dass der Ausreißer nun wieder in seiner Voliere sitzt. „Der Hunger muss nach einer Woche bereits ziemlich groß gewesen sein. Die drei Mäuse, die wir ihr gleich nach dem Abholen anboten, hat sie jedenfalls sofort gefressen“, berichtet Herr Haase. „Wir sind sehr froh, dass unser Falke wieder bei uns ist und danken allen, die dabei geholfen haben“, erzählt er.

Zoo Dresden, 14.09.2006
Dresden´s Exoten einmal anders erleben – Zoo lädt zum Zootag ein
Riesige Papprollen für unsere Orang-Utans, den Zebramangusten beim Eierwerfen zuschauen oder ein Treff im Freien mit Hyazinthara „Quack“ – der 17. September verspricht für Tiere und Zoobesucher gleichermaßen spannend zu werden. So ist von 10 bis 16 Uhr der eine oder andere Blick hinter die Kulissen des Zoo Dresden möglich. Mehr als 20 Tierpflegertreffpunkte bieten Informationen rund um Tiere, Futterzubereitung und die Arbeit im Zoo. Tischler Daniel Hentschel zeigt seine Vogelspinnen, und der Zookasper gibt Extravorstellungen für die jüngeren Besucher. Höhepunkt ist ab 16.00 Uhr die Verlosung zur Gewinnspielaktion „Tragen hilft – Gib dem Dresdner Löwen ein neues Zuhause!“ Anläßlich des Stadtjubiläums 2006 unterstützen Tierfreunde mit dem Kauf eines Basecaps den Bau einer neuen Löwenanlage im Zoo. Besucher können an der Aktion noch bis kurz vor der Auslosung teilnehmen und haben damit die Chance, einen der attraktiven Preise zu gewinnen. Wer das Basecap trägt, zahlt zudem nur die Hälfte des Eintrittspreises in den Dresdner Zoo.

Zoo Krefeld, 14.09.2006
Mehr Lebensqualität für asiatische Hirsche im Zoo Krefeld / „Fressnapf“ und „Trinkgut“ spendeten je 1 500 Euro für die Neugestaltung der Barasingha-Anlage
Bei den Barasinghas im Zoo Krefeld ist es - nicht zuletzt dank einer Spende in Höhe von jeweils 1 500 Euro der in Krefeld ansässigen Firmen „Trinkgut“ und „Fressnapf“ - sehr „wohnlich“ geworden und die asiatischen Hirsche sind bereits in ihr schönes neues Gehege eingezogen. „Seitdem die Anlage erneuert ist, sind sie viel ruhiger und zutraulicher geworden“, stellte Zootierarzt Martin Straube fest. „Scheinbar wirkt sich die neue Haltungsqualität positiv auf das Gemüt der Tiere aus“, bemerkte er. Davon überzeugten sich jetzt die Vertreter beider Unternehmen, Achim Schütz von der „Fressnapf“- Unternehmenskommunikation und „Trinkgut“-Inhaberin und Geschäftsführerin Alexandra Toeller, bei einem Treffen mit Zoochef Dr. Wolfgang Dreßen und dem Zootierarzt am Barasingha-Gehege vor Ort. Nachdem der sumpfige Boden gegen eine neue, wasserdurchlässige Erdschicht ausgetauscht wurde, konnte das Gehege durch Erdmodellierungen mit kleinen Hügeln und Mulden naturnäher gestaltet werden und bleibt jetzt besser trocken. Als natürliche „Dekoration wurden einige Baumstämme in das Gehege gelegt, das sich die Hirsche mit den Kranichen teilen. Angefangen hatte alles im letzten Winter mit einer „tierischen“ Nachbarschaftshilfe im Zoo. Die Elefantendamen ließen ihre Muskeln spielen und befreiten unter der fachkundigen Anleitung ihrer Pfleger „extrem bodenschonend“ das vorhandene, unwegsame Terrain von schweren Baumstämmen und anderen natürlichen „Dekorationsgegenständen“. Danach wurde dort der vorhandene, viel zu lehmige Boden abgetragen und dadurch das Gehege trocken gelegt. Anschließend wurde alles neu begrünt und wieder mit natürlicher Dekoration versehen. Die Arbeiten wurden weitgehend vom Zoopersonal selbst ausgeführt, allerdings musste Material gekauft und für einige Tage ein Bagger ausgeliehen werden. Da kam die finanzielle Unterstützung der beiden Krefelder Firmen gerade recht. Bald sollen auch die kürzlich aus Dortmund gekommenen Axishirsche das Gehege mit den Barasinghas teilen, die sich momentan noch in der benachbarten ehemaligen Elchanlage an ihre neue Heimat gewöhnen. Alle zusammen werden anschließend das gesamte große Gelände beider Anlagen nutzen dürfen.

Alternativer Bärenpark Worbis, 14.09.2006
Rancher, Ranger und Westernfans am Bärenpark
Das Weidejahr geht zu Ende, die Viehherden werden von den Ranchern langsam in die Winterareale getrieben und die Erlebnisse des Sommers werden in den berühmten Feiern bei Tanz und Spiel ausgewertet und dargestellt. In der modernen Welt sind die Ranger eine Art Umweltpolizei für den Schutz der Reservate und Nationalparks. Auch sie kommen zu den Festen und feiern mit den Farmern, bevor sie ihren harten Job, der auch im Winter keinen Aufschub duldet, fortsetzen.So werden am Bärenpark sowohl die Rancher als Farmer und die Ranger als Schützer gemeinsam das Fest begehen. Die Countrymusic verbindet viele Freunde weltweit. Aus Irland und Schottland stammend, hat sich die Musik durch die Auswanderer weltweit verbreitet. Und das Eichsfeld gehört dazu. Mit der beliebten Countryband WESTEND wird dieses Fest als Open Air vom Bärenpark am Wiesengrund, Samstag, dem 16.September, veranstaltet. In der Zeit von 19 Uhr bis 24 Uhr werden die Countryfans auf ihre Kosten kommen. 6,- Euro Eintritt. Und damit nicht genug: Am Sonntag präsentiert sich von 11 Uhr bis 17 Uhr das Duo Diesel zu Frühschoppen und Kinderspielen. Eintritt 6,- Euro incl. Besuch des Bärenparks. Alle Hobbyisten und Fans, die ein faires und ehrliches Miteinander wollen, sind dazu herzlich eingeladen, um mit dem Erlös ein weiteres Stück Bärenpark zu fördern. Plätze zum Aufschlagen für Camps sind möglich, aber begrenzt. Bitte vorher anfragen. Pferdeanbinder sind vorhanden, nur keine Weideflächen.

Zoo Krefeld, 14.09.2006
Zoo Spende Barasinghaanlage
Im Zoo Krefeld konnte das Gehege der Barasinghas dank sehr viel Eigenarbeit der Zoohandwerker und einer Spende in Höhe von jeweils 1500 Euro der Firmen Fressnapf und Trinkgut vollkommen neu gestaltet werden. Dass es den Tieren jetzt richtig gut geht zeigten (v.r.n.l.) Zootierarzt Martin Straube und Zoochef Dr. Wolfgang Dreßen den Firmenvertretern Alexandra Toeller (Trinkgut) und Achim Schütz (Fressnapf) bei einer Ortsbesichtigung.

Zoo Wuppertal, 14.09.2006
Pinguinisten akzenta, City-Arkaden und Ressort Vermessung, Katasteramt und Geodaten sammeln fast 3.000,- € für den Zoo
Im Rahmen der Gestaltung ihrer Pinguine bzw. während der Pinguin-Parade haben die drei Pinguinisten akzenta, City-Arkaden und das Stadt-Ressort Vermessung, Katasteramt und Geodaten Spenden für den Zoo gesammelt. Der Erlös von insgesamt fast 3.000,- € geht an den Zoo-Verein Wuppertal e.V., den Initiator der Pinguinale, und kommt dadurch dem Zoo zugute. Die Spenden werden dem Vorsitzenden des Zoo-Vereins, Bruno Hensel, am Freitag, 15.09.06, im Zoo überreicht. Bei akzenta etwa konnten Kunden und Mitarbeiter frei nach dem Motto „Menschen bei akzenta“ auf dem Pinguin „Aki“ unterschreiben, wobei gleichzeitig für den Zoo gesammelt wurde. Die dabei eingesammelten 466,68 € wurden vom akzenta-Geschäftsführer Hans Löbbert auf 1.000,- € aufgestockt. „ARKADI“, der Pinguin der City-Arkaden Wuppertal, wurde durch viele bunte Fingerabdrücke der Besucher der City-Arkaden gestaltet. Pro Fingerabdruck spendeten die Besucher 0,50 € für den Zoo. Insgesamt kamen auf diese Weise 1.555,- € zusammen. Alle teilnehmenden Besucher wurden namentlich erfasst und auf dem Sockel nach Abschluss der Aktion unter dem Motto „Auch mein Fingerabdruck kleidet ARKADI“ veröffentlicht. Das Ressort Vermessung, Katasteramt und Geodaten der Stadt Wuppertal beteiligte sich an der Pinguin-Parade mit einem Stand, an dem u.a. historische Pläne des Zooviertels, Luftbilder und historische Postkarten verkauft wurden. Besucher konnten ihre Körpergröße mit modernsten Vermessungsgeräten ermitteln lassen und an einer Verlosung teilnehmen. Die verschiedenen Aktivitäten des Ressorts erbrachten 360,- € an Spenden.

Tiergarten Nürnberg, 14.09.2006
Seehunde als Botschafter für den Artenschutz: 8te. Benefizveranstaltung von YAQU PACHA e.V.
Am 17. September findet im Tiergarten Nürnberg die 8. Benefizveranstaltung der Artenschutzgesellschaft YAQU PACHA e.V. statt. 1. Über die Gesellschaft YAQU PACHA Fünf verschiedene Kernprojekte umfasst die Arbeit von YAQU PACHA. In Ecuador arbeitet die Gesellschaft bereits seit 14 Jahren und hat in dieser Zeit umfassende Studien zur Biologie und Populationsstatus vom Amazonas Delphin (Inia geoffrensis) im Naturreservat Cuyabeno durchgeführt, ein Gebiet indem eine veraltete Erdölförderung für große Naturkatastrophen verantwortlich ist. Weiterhin wurde die erste ausführliche Verbreitungskarte des stark bedrohten Riesenotters (Pteronura brasiliensis) erstellt. 2. IM MEER KRACHT ES! Das Motto der 8ten Benefizveranstaltung von YAQU PACHA Bei der diesjährigen Veranstaltung wollen wir nicht nur Besucher über unsere Projekte informieren, sondern auch mit Film und Plakaten die Thematik „Lärm im Meer“ ansprechen. Akustische Kontamination ist heutzutage eine bekannte Gefahr, nicht nur für Wasserlebende Säugetiere sondern für die gesamte Meeresfauna. 3. TEDDY HERMANN, Hirschaid: Partner für den Artenschutz! Weiterhin wollen wir am Sonntag, den 17. September die neue YAQU PACHA Plüsch Kollektion vorstellen. Dank der Kooperation zwischen YAQU PACHA und dem fränkischen Unternehmen TEDDY HERMANN, Hirschaid werden wir in Zukunft effektiver unsere Artenschutztätigkeiten durchführen können. Mit dem Verkauf der neuen YAQU PACHA Plüsch-Kollektion (von jedem verkauften Plüschtier erhält YAQU PACHA 1 €) unterstützt die Firma TEDDY HERMANN die Artenschutzbemühungen unserer Gesellschaft. Die Kollektion umfasst sechs verschiedene Motive. Speziell für die Kollektion gefertigte Etiketten enthalten wichtige biologische Informationen und weisen auf die Gefährdung der Art hin.

Thüringer Zoopark Erfurt, 14.09.2006
Vogelnist- und Fledermauskästen
Der Zoopark bekam von der Tierpension und Hundeschule „Tierservice“ Hammerschmidt aus Großneuhausen bei Kölleda anlässlich des ‚Happy Dog Tages’ Vogelnist- und Fledermauskästen überreicht. Zwei davon sollen zum Pressetermin im Beisein eines Vertreters der Hundeschule im Zoopark aufgehängt werden.

NaturZoo Rheine, 14.09.2006
Neu im NaturZoo: Vogelspinnen!
Ein Grund zum Gruseln? Die neuen Bewohner des NaturZoo Rheine sollen genau das Gegenteil bei den Betrachtern bewirken: Vogelspinnen und ein Skorpion haben in eine neu eingerichtete Ausstellung im Tigerhaus Einzug gehalten. Anstelle des Pflanzbeetes sind vier Terrarien für die oftmals mit „Igitt-Faktor“ belegten Gliedertiere eingerichtet worden. Die Informationen dazu sollen gerade dem Schaudern entgegenwirken und aufzeigen, welch faszinierende Wesen die Spinnen und ihre Verwandten sind. Die rund 600 Arten Vogelspinnen sind die größten Vertreter ihrer Sippe, und auch die Exemplare im NaturZoo sind mit Körperlängen von bis zu 8 cm sehr stattliche Exemplare. Spreizen sie dann noch die Beine ab, dann finden sie kaum noch Platz auf einer Männerhand. Je nach Art sind die dicht behaarten Achtbeiner attraktiv gefärbt: Boehmes Vogelspinne ist mit ihren orangefarbenen Beinen vielleicht die auffälligste, die schwarze Lasiodora nebenan beeindruckt hingegen durch ihre gewaltige Größe. Die Vogelspinnen und der Kaiserskorpion stammen aus dem Artenschutzzentrum Metelen, wo sie als beschlagnahmte Tiere auf Weitervermittlung warteten. Im NaturZoo haben Sie nun ein endgültiges und artgemäßes Zuhause gefunden und tragen sicherlich dazu bei, das man diesen Tieren mit dem ihnen gebührenden Interesse und Respekt begegnet. Ganz bewusst wurde bei der Präsentation auf einen „Grusel-Effekt“ verzichtet, der den Tieren eben überhaupt nicht gerecht wird, und den Menschen, die vielleicht eine Scheu vor ihnen haben auch nicht! Vielmehr sollen in NaturZoo-bewährter“ Art und Weise erstaunliche Fakten über die Gliedertiere vermittelt und Besonderheiten und auch Schönheit dieser Tiere hervorgehoben werden.

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Natur- und Artenschutz  –  Meldungen

derstandard.at - 20.September 2006
200-jährige Samen zum Keimen gebracht
Mit mehr als zwei Jahrhunderten "Verspätung" haben britische Wissenschafter eine Hand voll Pflanzensamen aus Südafrika zum Keimen gebracht. Die Körner waren vor einiger Zeit in einem Buch entdeckt worden, das sich im Nationalarchiv in London befunden habe, wie die Königlichen Botanischen Gärten von Kew am Mittwoch mitteilten. Tasche und Samen stammen aus dem Besitz eines niederländischen Händlers namens Jan Teerlink, der 1803 mit seinem Schiff bei der Rückkehr aus Südafrika von der britischen Marine gestoppt worden war. Insgesamt wurden 32 verschiedene Arten von Pflanzensamen gefunden. In mehrmonatiger Arbeit gelang es der Wissenschafter-Gruppe aus Kew, zumindest drei Arten zum Leben zu erwecken. Dabei handelt es sich um eine Protea-Blume, die in der südafrikanischen Kap-Provinz heute noch sehr häufig vorkommt, eine Hülsenfrucht namens Liparia villosa und eine Akazien-Art. ...

derstandard.at - 20.September 2006
Evolution: Zeitraffer-Effekt von Inseln gemessen
Datenmaterial von 88 Säugetierspezies verglichen - Ergebnis: Entwicklung neuer Arten läuft auf Inseln dreimal schneller ab als auf dem Festland
Die Evolutionsgeschichte von Spezies auf Inseln ist in einer nun veröffentlichten Studie der Forscherin Virginie Millien von der McGill University in Montreal erstmals genau analysiert worden. Die Forscherin hat Datenmaterial von 88 Säugetierspezies, die ausschließlich auf Inseln leben mit jenen am Festland verglichen. Das Ergebnis war faszinierend: Auf Inseln entwickelten sich die verschiedenen Arten drei Mal schneller als auf den Kontinenten, berichtet die Forscherin der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "PLoS Biology". ...

spiegel.de - 20.September 2006
Londoner Ratten verschmähen Hausmüll
Kulturfolger nennt man Tiere, die sich in der Nähe des Menschen aufhalten - und ausbreiten. Schädlingsbekämpfer berichten, Londoner Ratten sind schon so kultiviert, dass sie von Hausmüll auf Fast-Food-Reste umsteigen. Das ist ein Problem für die Jäger - und die Gifthersteller.

spiegel.de - 19.September 2006
Paradies vor Papuas Küste
Ein bunt gefleckter Hai, der auf seinen Brustflossen über den Meeresboden läuft und eine Garnele, die wie eine Gottesanbeterin aussieht - das sind nur zwei der nie zuvor gesehenen Tiere, die ein Forscherteam in den Küstengewässern vor der Insel Papua entdeckt hat. Birds head, also Vogelkopf heißt der nordwestlichste Teil der Insel, der zu Indonesien gehört. In den Gewässern vor dessen Küste fand ein Forscherteam der internationalen Naturschutzorganisation Conservation International eine Artenvielfalt, die Expeditionsmitglied Mark Erdmann als "überwältigend" bezeichnete. ... Insgesamt 52 neue Tierarten glaubt sein Team dort gefunden zu haben - ob wirklich alle bislang unentdeckt sind, muss die Fachwelt jetzt prüfen: 24 Fischarten, 20 Korallenarten und acht verschiedene Garnelen sind darunter. Viele dieser Tiere kommen offenbar nur hier vor. Außer ihnen fanden die Wissenschaftler aber auch hunderte Arten, die bereits in anderen Teilen der Welt beobachtet wurden. ...

spektrumdirekt - 19.September 2006
Zahlreiche Artenfunde vor Papua
Wissenschaftler der amerikanischen Naturschutzorganisation Conservation International um Mark Erdmann haben mehr als fünfzig neue Arten von...

spektrumdirekt - 19.September 2006
Gelebte Emanzipation - Vogelmutter steuert gezielt ihre Eiablage
Männer sind das eigentlich schwache Geschlecht: Sie sterben früher, sind häufiger krank und womöglich auch weniger schlau als ihre weiblichen Konterparts. Das scheint unter Vögeln nicht anders - würden die Muttis nicht manchmal aktiv eingreifen.

derstandard.at - 19.September 2006
Tirol erhält neuen Naturpark
Tirol erhält einen neuen Naturpark. Laut einem Beschluss der Landesregierung vom Dienstag werden Teile der Ruhegebiete Ötztaler Alpen und Stubaier Alpen zum "Naturpark Ötztal". Die Voraussetzungen für die Erklärung zum Naturpark lägen vor, die entsprechende Ausstattung für Erholung in der Natur und der Vermittlung von Wissen über die Natur seien gegeben, erklärte die zuständige Landesrätin Anna Hosp nach der Regierungssitzung. ...

derstandard.at - 18.September 2006
Neu entdeckte Unterwasserwelt artenreicher als Great Barrier Reef
Indonesische Forscher haben nach eigenen Angaben eine der schillerndsten Unterwasser-Tierwelten des gesamten Planeten entdeckt. Sie sprechen von einer "Unterwasserwelt voller visueller Wunder".

derstandard.at - 18.September 2006
Besserer Schutz für Kleinwale gefordert
Einen besseren Schutz für Schweinswale und andere kleine Wale vor allem in Nord- und Ostsee fordert die Umweltstiftung WWF (World Wide Fund for Nature). "Wenn nicht schnell gehandelt wird, gibt es in der zentralen Ostsee bald keinen einzigen Schweinswal mehr", warnte der deutsche Meeresschutz-Experte Stephan Lutter bei einer am Montag begonnenen Walschutztagung im niederländischen Küstenort Egmond aan Zee. In Nord- und Ostsee verenden nach seinen Angaben jährlich Tausende von Schweinswalen als unerwünschter Beifang in Fischernetzen. Die EU muss nach Ansicht des WWF insbesondere verhindern, dass Kleinwale in die bis zu 21 Kilometer langen Treibnetze geraten. Im Atlantik und im Mittelmeer seien solche Netze schon seit 2002 verboten, in der Ostsee seien sie aber noch bis 2008 erlaubt.

derstandard.at - 18.September 2006
Tunfisch-Bestände im Mittelmeer vor dem Kollaps
Die Tunfisch-Bestände im Mittelmeer stehen nach der erneuten Einschätzung der Umweltorganisation WWF vor dem Kollaps. Die Bestände des Roten Tunfischs seien in den traditionellen Fanggründen seit 1995 um 85 Prozent zurückgegangen, teilte der WWF mit. ... Fangverbot während der Laichzeit: Die EU müsse sich für ein industrielles Fangverbot während der Laichzeit und Mindestgrößen für gefangene Tunfische stark machen, forderte der WWF. Zudem sollten ständige Beobachter an Bord der Fangflotten und in Zuchtfarmen die Einhaltung der Quoten sichern.

derstandard.at - 18.September 2006
2007 steht im Zeichen des Delfins
Das UN-Umweltprogramm UNEP hat 2007 zum Jahr des Delfins ausgerufen. Die Meeressäuger sind nämlich immer größer werdenden Gefahren ausgesetzt: Verschmutzung der Gewässer, Störungen durch Lärm, Verknappung der Nahrungsressourcen infolge Überfischung und Jagd oder Treibnetzfischerei. Um diesen Prozess zu stoppen, hat UNEP zusammen mit der Convention on Migratory Species (CMS) beschlossen, 2007 zum Jahr des Delfins zu machen. Die Kampagne soll Regierungen, NGOs und den privaten Sektor zusammenbringen, um die Dringlichkeit des Delfinschutzes hervorzuheben, hieß es.

derstandard.at - 18.September 2006
Westbengalens Elefantenkühe werden auf die Pille gesetzt
Dem indischen Bundesstaat Westbengalen werden die dort als Nutztiere dienenden Elefanten zu teuer. Künftig würden den Elefantenkühe Verhütungsmittel verabreicht, um die Vermehrung der Tiere zu kontrollieren, teilte die zuständige Forstverwaltung am Montag mit. Von etwa 400 Elefanten leben in dem Bundesstaat 65 in Gefangenschaft und werden für Patrouillen und zur Tourismuswerbung genutzt ... Die Verhütung soll zunächst an einigen ausgewählten Elefanten getestet werden. Dafür seien sieben Tiere ausgewählt worden, sagte Yadav. Der Vorsitzende der Tierschutzorganisation World Wildlife Fund in dem Bundesstaat, Shakti Ranjan Banerjee, hatte gegen den Versuch nichts einzuwenden. "Das Vorgehen sollte allerdings keinesfalls auf die wild lebenden Elefanten übertragen werden."

spiegel.de - 18.September 2006
Asia-Afrika-Löwen sollen aussterben
Die Löwen sind schwach. Lakshmi und Lajwanti schaffen nicht einmal die wenigen Schritte zum Futterplatz, seit einigen Tagen wird Lakshmi über einen Tropf mit Wasser und Glukose ernährt. "Auch wenn die Löwen sterben sollen, heißt das noch nicht, dass wir sie töten, in dem wir sie nicht behandeln", sagt Dharminder Sharma vom Chhatbir Zoos in der indischen Stadt Chandigarh, wo die beiden Löwen vor sich hinvegetieren. Tiere zu töten ist nach dem indischen Gesetz verboten. Man werde Lakshmi und Lajwanti wenigstens "in Würde" sterben lassen. Wenn es mit den beiden und 19 weiteren verbliebenen Löwen zu Ende geht, dann endet auch ein missglücktes Zuchtexperiment.
In den achtziger Jahren wurden Asiatische Löwen mit einem Paar Afrikanischer Löwen, die mit einem Zirkus umherreisten, gekreuzt - damit der Chhatbir Zoo um eine Attraktion reicher werde und die Bestände des Asiatischen Löwen gesichert würden. Das Experiment glückte - und zugleich doch nicht, denn: Es entstand zwar eine Löwen-Mischform; die sogenannten Hybridtiere konnten auch Nachwuchs bekommen. Allerdings waren die Löwen schwach, ausgemergelt und anfällig für zahlreiche Infektionskrankheiten. Weil ihre Hinterbeine nicht stark genug waren, konnten die Tiere kaum laufen, und ihr Immunsystem war ebenfalls recht schwach. Auch Inzest unter den Mischlöwen wurde zum Problem. ... Im Jahre 2000 wurde das Zuchtprogramm beendet; die männlichen Löwen wurden sterilisiert, damit sie keinen Nachwuchs mehr zeugen konnten. Bis zu 80 Mischlöwen gab es seinerzeit im Chhatbir Zoo, doch weil die Tierpopulation von alleine aussterben soll, schwindet sie nur langsam. ...
"Zwei Unterarten zu kreuzen ist eh verpönt", sagt auch Gerd Nötzold, Kurator im Zoo Leipzig, zu SPIEGEL ONLINE. "Zoos als seriöse Tierhalten haben sich auf die Fahne geschrieben, nur rein zu züchten." Das haben nun, nach der missglückten Kreuzung, auch die indischen Behörden vor: Es sollen reine Indische Löwen herangezüchtet werden. Das neue Zuchtprojekt soll aber erst beginnen, wenn die Lebensgemeinschaft aus Asia-Afrika-Hybriden im Chhatbir Zoo ausgelöscht ist.

welt.de - 15.September 2006
Meeresriesen geraten in die Netze der Hochseefischer
Nur in wenigen Staaten wird noch Jagd auf Wale gemacht. Doch auch diese sind Naturschützern ein Dorn im Auge, denn die Bestände der meisten Arten der großen Meeressäuger schrumpfen auf dramatisch kleine Populationen. Einige werden für ein Überleben schon bald nicht mehr groß genug sein. Doch weit mehr Wale sterben durch Fischernetze als durch Harpunen, vermutet Volker Homes, Walexperte bei der Umweltorganisation WWF. Denn Wale, Delfine, aber auch Meeresschildkröten verheddern sich in den für sie gar nicht vorgesehenen Netzen. Jährlich ertrinken nach Expertenschätzung etwa 300 000 Wale, Delfine und Tümmler als ungewollter Beifang. ... Kaum besser ergeht es Meeresschildkröten. ...
Methoden gegen diesen unnötigen Beifang wurden bereits entwickelt. So gibt es beispielsweise bereits Netze mit eingearbeiteten akustischen Signalgebern (Pinger), die von den Walen gehört werden, und auch an der optischen Gestaltung der Netze wird gearbeitet. Auch durch Einlagerung von bestimmten Materialien, zum Beispiel Bariumsulfat, können Stellnetze für Wale "hörbar" gemacht werden. Der Einsatz von "Notausgängen" in Fischereinetzen wiederum ermöglicht es Schildkröten und größeren Meeressäugern, über einen Klappmechanismus aus dem Netz zu entkommen.

derstandard.de - 15.September 2006
Abkommen für Wale und Delfine
Bessere Lebensbedingungen für Wale und Delfine im Pazifik soll das weltweite größte Abkommen zum Schutz dieser wandernden Tiere bringen. Die Übereinkunft wurde am Freitag von mehreren Staaten, darunter Australien, Neuseeland und den Fidschi Inseln, unterzeichnet. Die "Whale and Dolphin Conservation Society" (WDCS) sieht darin "eine neue Ära regionaler Verantwortung für den Schutz der Meeressäuger". Ziel des Bündnisses ist es, die lokalen Delfintreibjagden und -fänge für Vergnügungsparks einzustellen, den Unterwasserlärm zu minimieren und den negativen Auswirkungen des Fischfangs auf diese Tiere ein Ende zu setzen. Weiters sollen Paarungs- und Aufzuchtgebiete unter strengen Schutz gestellt werden.

derstandard.at - 15.September 2006
Nationalpark Hohe Tauern erhält internationale IUCN-Auszeichnung
Der Nationalpark Hohe Tauern, eines der größten Schutzgebiete Europas, hat pünktlich zu seinem 25. Geburtstag die lang ersehnte internationale Anerkennung erhalten. Nach dem Kärntner Teil, der bereits seit Jahren diese Auszeichnung trägt, haben es nun auch Salzburg und Tirol geschafft. Dieses Ereignis stand denn auch im Mittelpunkt der Jubiläumsfeiern am Freitag auf der Franz-Josefs-Hohe.

BirdLife 18.September 2006
Nine new Ramsar sites in Uganda
Uganda has added nine wetlands to the List of Wetlands of International Importance designated under the Ramsar Convention, bringing the national total to 11 sites covering a total of 354,803 ha. The Convention on Wetlands, signed in Ramsar, Iran, in 1971, is an intergovernmental treaty which provides the framework for national action and international cooperation for the conservation and wise use of wetlands and their resources.

PlanetArk - 20.September 2006
African Penguins Move into Igloo Development
South African officials have built a housing development of fibreglass igloos for a colony of endangered penguins, hoping to replicate natural nesting grounds damaged by environmental degradation.

PlanetArk - 15.September 2006
Thai Monkey Business Over as Orangutan Head Home
One of the world's largest cases of great ape smuggling will draw to a close next week when around 50 orangutan rescued from a Thai amusement park fly home to their native Indonesia, a wildlife campaigner said on Thursday.

ENN - 19.September 2006
Shark That Walks on Fins Is Discovered
Scientists combing through undersea fauna off Indonesia's Papua province said Monday they had discovered dozens of new species, including a shark that walks on its fins and a shrimp that looks like a praying mantis.

ENN - 18.September 2006
Eco-Paradises in Crossfire of Water Scarcity Fight
Delicate wetlands, coasts and wildlife sanctuaries could be ravaged as part of a struggle to stretch the world's water supplies, with the worst damage foreseen in poor countries.
Lions Dying in Indian Zoo after Failed Experiment
Twenty-one lions are dying in a zoo in north India after a cross-breeding experiment to boost the park's attractions went disastrously wrong.

ENN - 15.September 2006
Cousteau Plans Resort in Hawaii That Would Offer Marine Conservation Programs
French marine explorer Jean-Michel Cousteau and his Ocean Futures Society are helping to plan a 434-acre (174-hectare) resort-residential complex on Hawaii's Big Island.
Balinese Sea Turtle Conservationist To Receive 2006 Seacology Prize
By: Seacology
Seacology is pleased to announce that Ketut Sarjana Putra has been selected to receive the 2006 Seacology Prize for his efforts to protect endangered sea turtles in his native Indonesia. The Prize is awarded annually to an indigenous islander for exceptional achievement in preserving the environment and culture of any of the world's 100,000-plus islands. Mr. Putra will be awarded the $10,000 Prize on October 18, 2006 at a ceremony in San Francisco, California.

ENN - 14.September 2006
Kashmir's Monster Mahseer Carp Set To Make Comeback
A giant freshwater carp nearly extinct in India's northern state of Kashmir might soon swim again in the shimmering rivers of the Himalayas decades after it disappeared.
Environmental Commitment by World Bank Bears Watching, Says WRI Policy Note
By: World Resources Institute
On the eve of the World Bank's annual meetings here this weekend, the World Resources Institute is releasing a policy paper that outlines concerns about the Bank's recent merger of its environment and infrastructure units.
Feds Identify 279 Species Needing Endangered Species Act Protection
By: the Center for Biological Diversity
The Center for Biological Diversity and other groups have filed a lawsuit charging that the Bush administration is using the candidate list as a stall tactic to prevent species from being placed on the endangered list.


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Natur- und Artenschutz  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

BfN Bundesamt für Naturschutz - 20.September 2006
Bundesamt für Naturschutz: / - Schlank werden mit Hoodia-Produkten nur mit Genehmigung! / - Hoodia Pflanze vom Aussterber bedroht
Wer träumt nicht davon? Auf rein pflanzlicher Basis zum Idealgewicht. Und das ohne Nebenwirkungen. Das verspricht der natürliche Appetitzügler Hoodia. Der Form nach an einen Kaktus erinnernd hat die Pflanze vor einigen Jahren ihren Siegeszug in der Wohlstandsgesellschaft angetreten. Was dem afrikanischen Volk der San schon seit Jahrtausenden als Schutz vor Hungerqualen diente, erfreut sich hier in Pillen- und Pulverform großer Beliebtheit. Aber der Erfolg hat eine Schattenseite, eine störende Nebenwirkung für die biologische Vielfalt. Denn ihrer großen Beliebtheit hält Hoodia wie viele andere Heilpflanzen nicht mehr stand. Sie ist mittlerweile in ihrem Bestand stark gefährdet. "Leider wird die Pflanze derzeit weder durch kontrollierte Wildsammlung noch durch Anbau nachhaltig genutzt. Deshalb weisen wir darauf hin, dass Hoodia den Regelungen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) unterstellt wurde, um den ausufernden Handel zum Schutz der Pflanze kontrollieren zu können. ...

Komitee gegen den Vogelmord e. V. - 15.September 2006
10 Millionen Singvögel landen in der Pfanne / Deutsche Vogelschützer gegen Wilderei aktiv
Pünktlich zu Beginn der Jagdsaison am Sonntag beginnt in Norditalien wieder der massenhafte Abschuss und Fang geschützter Singvögel. Nach Angaben des Bonner Komitees gegen den Vogelmord gelten Rotkehlchen, Pieper und Nachtigallen bei italienischen Feinschmeckern immer noch als Delikatessen, denen insbesondere in der Region rund um den Gardasee intensiv nachgestellt wird. "Wir gehen davon aus, dass in Italien pro Jahr mehr als 10 Millionen Singvögel illegal in der Pfanne landen", so Komiteesprecher Axel Hirschfeld. ...

Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz - 15.September 2006
Bundesrat entscheidet über Haltungsstandards für Pelztiere VIER PFOTEN startet Kampagne "Pelzfarmen sollte man verbieten ..."
Am 25.09.2006 befasst sich der Agrarausschuss des Bundesrates mit einer lang erwarteten Verordnung zum Schutz von Pelztieren. Im Vorfeld der Sitzung startet VIER PFOTEN mit einem bundesweiten Aktionstag und einer Online-Aktion unter www.pelzfrei.de* die Kampagne "Pelzfarmen sollte man verbieten ...". Seit 2005 blockiert der Bundesrat dringend nötige Vorgaben zur Pelztierhaltung, diese Haltung soll durch die Kampagne aufgelöst werden. Mit einem bundesweiten Aktionstag am morgigen Samstag gibt VIER PFOTEN den Startschuss für die aktuelle Kampagne gegen die fortwährende Tierquälerei auf deutschen Pelzfarmen. ...

NABU - 15.September 2006
NABU: Vogelzug in Deutschland erreicht Höhepunkt
Trotz der noch sommerlichen Temperaturen verlassen in diesen Tagen und Wochen mehr als 50 Millionen Zugvögel ihre Brutgebiete in Deutschland, um wie in jedem Jahr geeignete Winterquartiere anzusteuern. "Der Vogelzug bietet all denen, die ein Auge dafür haben, ein faszinierendes Naturschauspiel ", sagte NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow. Naturfreunde und Vogelfans können sich beim Birdwatch - dem 10. internationalen Zugvogel-Beobachtungswochenende am 7. und 8. Oktober - einer der zahlreichen Veranstaltungen anschließen, die der NABU bundesweit anbietet. ... Ziel ist es, die eindrucksvollen Formationsflüge und rastenden Vogelschwärme am ersten Oktoberwochenende jeden Jahres zu beobachten und festzuhalten. Das diesjährige Motto lautet "Important Bird Areas", womit 542 Vogelschutzgebiete zwischen Garmisch und Flensburg gemeint sind. ...

VierPfoten - 14.September 2006
Zoo Bremerhaven: Eisbären nach Schussverletzung nicht medizinisch behandelt - Tierschutzorganisation VIER PFOTEN prüft rechtliche Schritte gegen Zoodirektor
Nachtrag von VierPfoten:
"VIER PFOTEN hat gestern rechtliche Schritte gegen die Zoodirektion Bremerhaven angekündigt. Dabei jedoch der Zoodirektion eine Frist eingeräumt, bis heute Stellung zu den Vorwürfen zu beziehen. Laut der mündlichen Stellungnahme der Zoodirektorin Frau Kück, wurden die Tiere ummittelbar nach der Verletzung durch die Schüsse der Polizisten vom Zootierarzt Dr. Hantschel medizinisch betreut. Damit besteht aus rechtlicher Sicht kein Verstoß gegen § 17 Tierschutzgesetz und VIER PFOTEN wird keine Strafanzeige gegen die Zoodirektion und den Tierarzt erstatten.
Nach der gestrigen Informationslage (keine medizinische Versorgung über mehrere Stunden) musste VIER PFOTEN im Sinne der Tiere handeln und rechtliche Schritte gegen die Zoodirektion ankündigen und einleiten.
Nach wie vor unverständlich ist der lange Zeitraum, bis die Schusswunden der Eisbärin Inka unter Narkose behandelt wurden. Laut Zoodirektion musste eine zweite fachtierärztliche Meinung eingeholt werden, da eine nicht fachgerechte Betäubung durchaus zum Tod der Eisbärin hätte führen können. Da jedoch in dieser Zeit die medizinische Betreuung gewährleistet war, sieht VIER PFOTEN keine Grundlage für weitere rechtliche Schritte.
Falls sich im Zuge der Ermittlungen der zuständigen Behörden, doch noch andere neue Aspekte ergeben sollten, behält es sich VIER PFOTEN vor, die Angelegenheit wieder aufzugreifen. Hamburg, den 07. September 2006

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