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Ausgabe 335 vom 14. September 2006 |
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Liebe Leser,
neue Runde, neues Glück... wie befürchtet gab es mit der Darstellung der Sonderzeichen arge Problem, deswegen auch die doppelte Auslieferung der letzten Ausgabe der Zoopresseschau. Die Probleme dürften mittlerweile aber behoben sein.
Die bisher unübliche Weise der Patenfindung im Magdeburger Zoo ist mit doch recht gutem Erfolg gekrönt: laut eBay steigerte sich das Anfangsgebot von 1 Euro auf sagenhafte 1121,11 Euro !!
Mit weiteren Patenschafts-Auktionen ist zu rechnen...
Die Odyssee um den neuen Chef des Kölner Zoos hat auch endlich ein Ende: wie von vielen gewünscht und erhofft tritt Dr.Theo Pagel die Nachfolge an.
Mit diesem kurzen Vorwort verabschiede ich mich in einen weiteren Spätsommerabend,
Annette Schubert
Rätselflug
macht Herbstpause...
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| Zoos – Meldungen |
Express.de - 14.September 2006
NOGGE-NACHFOLGER
„Ich bin erleichtert. Das ist eine sehr gute Lösung!“ So teilte Aufsichtsratschef Walter Grau (CDU) Mittwoch am späten Abend mit, dass Theo Pagel (45) zum neuen Zoodirektor gewählt worden ist. Der Biologe ist Vogelkurator des Zoos und war bei der Wahl im Juni überraschend gegen Achim Winkler, Vize-Zoochef von Duisburg, durchgefallen. Doch Winkler sagte ab, der Aufsichtsrat musste neu wählen. Jetzt ist der Wunschkandidat des seit Wochen dienstunfähig geschriebenen Zoodirektors Prof. Dr. Gunther Nogge endlich gewählt. Und zwar einstimmig.
ksta.de - 14.September 2006
Theo Pagel ist neuer Zoodirektor
Der Kölner Zoo ist nicht länger führungslos: Die Pressesprecherin des Zoos teilte mit, dass der Aufsichtsrat am Mittwochabend einstimmig den bisherigen Vogel-Kurator Theo Pagel zum neuen Zoodirektor gewählt hat. Zuvor war der Duisdorfer Wunschkandidat Achim Winkler abgesprungen, der den in Ruhestand verabschiedeten Gunther Nogge ersetzten sollte. Die Wahl des Vogel-Experten entspricht auch dem Wunsch der Belegschaft. Sie hatten sich vergangenen Monat bei einer informellen Befragung mit deutlicher Mehrheit für Theo Pagel als neuen Direktor und Nachfolger von Gunther Nogge ausgesprochen. Theo Pagel arbeitet seit 15 Jahren im Kölner Zoo.
koeln.de - 14.September 2006
Köln hat einen neuen Zoo-Direktor
Das lange Gezerre um die Neubesetzung des Postens des Direktors des Kölner Zoos hat nun ein Ende gefunden: Der Aufsichtsrat des Zoos hat sich in seiner Sitzung am Mittwoch, den 13. September, einstimmig für Theo Pagel als Nachfolger des scheidenden Direktors Gunther Nogge entschieden.
MDR - 14.September 2006
Wisent aus Tierpark Tangerhütte ausgebüchst
Von dem gesuchten Wisent in Tangerhütte fehlt noch immer jede Spur. Das männliche Tier war gestern aus dem Wildpark Weißewarte ausgebrochen. Ein Wisent-Weibchen, dass ebenfalls ausgebüchst war, konnte am Abend wieder eingefangen werden. Die Suche nach dem noch vermissten Bullen ist nach Tages-Anbruch fortgesetzt worden. Experten vermuten, dass sich der Wisent einer Kuhherde angeschlossen hat. Deshalb sollen heute die Koppeln in der Region abgesucht werden.
ORF.at - 14.September 2006
Pechlaner als Zeuge im Herberstein-Ausschuss
Zum ersten Mal nach der Sommerpause tagt der Herberstein-Untersuchungsausschuss. Auf dem Programm stehen die ersten Zeugenbefragungen: Hochrangige Landesbeamten und der Direktor des Tiergartens Wien, Helmut Pechlaner .
Hamburger Abendblatt - 13.September 2006
1,5 Millionen Euro für Hagenbeck
Der Senat will den Tierpark Hagenbeck nach Abendblatt-Informationen mit einer einmaligen Zahlung von 1,5 Millionen Euro unterstützen. "Wir prüfen jetzt sehr wohlwollend, den Betrag für dringliche Sanierungsmaßnahmen zur Verfügung zu stellen", sagt Björn Marzahn, Sprecher der Kulturbehörde.
Laut Hagenbeck-Geschäftsführer Joachim Weinlig-Hagenbeck soll eine Million Euro für die Renovierung des Mähnenspringerfelsens genutzt werden, das restliche Geld sei für Investitionen wie das Wapitigehege gedacht. Eine Ausfallbürgschaft sei nicht mehr im Gespräch. "Sollte der Tierpark aber erneut unverschuldet in finanzielle Not geraten, wird die Stadt wiederum mögliche Hilfestellungen prüfen", sagt Marzahn. Bis Ende des Monats wird sich der Senat mit dem Thema befassen, anschließend geht es in die Bürgerschaft.
NÖN Online - 13.September 2006
Affen beschäftigen Bundespolitik
Der Safaripark - oder besser, das, was noch davon übrig ist - beschäftigt wieder einmal die Bundespolitik. Brigid Weinzinger, Tierschutzsprecherin der Grünen, forderte ÖVP-Tierschutzministerin Maria Rauch-Kallat auf, endlich eine Lösung zur Rettung des Affenhauses vorzulegen. Die Ministerin erklärte daraufhin, dass man bereits nahe an einer Lösung sei. Gespräche zwischen Ministerium, dem Verein „Menschen für Affen“, der Gemeinde Gänserndorf und dem Masseverwalter laufen.
Freie Presse - 13.September 2006
100.000. Tierparkbesucher staunt übers Bärenland
Hirschfeld. Für das Ehepaar Ursula und Christfried Reißmann aus Fraureuth war es eine große Überraschung, als es bei seinem Besuch im Tierpark Hirschfeld von der Leiterin der Anlage, Ramona Demmler, mit den Worten begrüßt wurde: „Einer von ihnen ist der 100.000. zahlende Besucher in diesem Jahr.“
Nachrichten.ch - 13.September 2006
Vor 50 Jahren: Erste Panzernashorngeburt
Das weltweit erste Panzernashorn, das je in einem Zoo geboren wurde, hiess «Rudra» und kam im Basler Zolli zur Welt.
Am Donnerstag jährt sich das Ereignis zum 50. Mal. Rechtzeitig zum Jubiläum eröffnet der Zoo sein umgebautes Panzernashornhaus. Vor 55 Jahren traf aus dem Kaziranga-Nationalpark im indischen Bundesstaat Assam der Panzernashornbulle «Gadadhar» im Zoologischen Garten Basel ein. Ein Jahr danach folgte das Weibchen «Joymothi». Die zwei lebten zunächst im Elefantenhaus des Zolli und sorgten am 14. September 1956 mit «Rudras» Geburt für eine Weltsensation.
Dem ersten Panzernashorn-Baby folgte eine lange Reihe weiterer Geburten. Das bisher Letztgeborene ist der junge «Baabuu»: Er kam 2004 zur Welt und ist bereits das 30. Nashorn, das in der Rheinstadt das Licht der Welt erblickt hat.
Netzeitung - 13.September 2006
Gepard verletzt kleines Mädchen bei Aachen
In Wassenberg bei Aachen ist ein Gepard aus seinem Gehege ausgebrochen und hat ein fünfjähriges Mädchen angegriffen. Das Kind erlitt Kratz- und Bisswunden und wurde in ein Mönchengladbacher Krankenhaus gebracht, teilte die Polizei mit.
Der Gepard war aus einem Privatgehege ausgebüxt. Der Tierhalter verfügte nach Angaben der Polizei über eine gültige Genehmigung für die Haltung des Tieres.
ORF.at - 13.September 2006
Millionster Besucher im Tierpark
Eine ganze Schulklasse wurde am Mittwoch als Millionster Besucher des Tierparks Herberstein gefeiert. Die 19 Schulkinder aus Wien wurden zu einer spannenden Schatzsuche durch den Tierpark eingeladen.
Stolz ist man beim Tierpark Herberstein auch auf die Publikumsbewertung im Monat August. 65 Prozent der Befragten erteilten dem Tierpark die Note "sehr gut", 32 Prozent beurteilten den Tierpark mit "gut". Eine Bewertung, die laut Tierpark Herberstein kein anderer Zoo im mitteleuropäischen Raum bisher erreicht hat.
diepresse.com - 13.September 2006
Trotz Debatten über Geldprobleme: Besucher bleiben Herberstein treu
Stubenberg. Nach langem politischen Gezänk hat das Land Steiermark mit 1. Oktober den Tierpark im südoststeirischen Herberstein übernommen und damit wohl dessen Existenz gerettet. Die Diskussionen um den Tierpark hatten den Wahlkampf vor dem 2. Oktober 2005 geprägt und wohl auch dazu beigetragen, dass es in der Steiermark bei den letzten Landtagswahlen zu einem Machtwechsel gekommen ist.
Für die Besucher des Tierparks bleibt der Besitzer-Wechsel unbemerkt, die Beliebtheit des Zoos ist ungebrochen. Im heurigen August wurden Rekordzahlen erzielt, auch jetzt nach Ende der Urlaubssaison ist der Tiergarten gut besucht.
Gestern, Mittwoch, wurde der einmillionste Besucher begrüßt. Als der Zähler, der seit 2000 die Besucherzahlen registriert, beim Passieren einer Volksschulklasse auf 1,000.000 sprang, entschied Tierparkleiter Andreas Kaufmann, die ganze Klasse zu ehren: Die 23 Schüler aus Wien 10 nahmen an einer Schatzsuche im Tierpark teil.
Im August, dem besucherstärksten Monat, wurde übrigens eine Besucherbefragung durchgeführt, deren Auswertung jetzt vorliegt: 65 Prozent der Befragten bewerten den Gesamteindruck des Tierparks mit "sehr gut", 32 Prozent mit "gut". Das ergibt eine Durchschnitts-Bewertung von 1,38. Laut Tiergarten Chef Kaufmann hat noch kein anderer Zoo in Mitteleuropa eine solche Quote erreichen können.
Westdeutsche Zeitung - 12.September 2006
Zoo "umarmt" die Grotenburg
Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen und Aufsichtsratsvorsitzender Joachim C. Heitmann sind sich hierbei einig: Die vergangene Woche in Worte gefasste Idee von Oberbürgermeister Gregor Kathstede, dem Zoo als Erweiterungsfläche den vom KFC genutzten Ascheplatz zu überlassen, wirft die bisherige Planung in Teilen über den Haufen.
Wenn der erst kürzlich beschlossene Masterplan dahingehend geändert wird, dass ein von Sportverwaltung und Zoo künftig gemeinsam genutzter ziemlich groß ausfallender Wirtschaftshof auf den heutigen Fußballplatz gesetzt wird, dann nimmt das all denen den Wind aus den Segeln, die gegen das Projekt hinter der Nordkurve der Grotenburg wettern, weil dafür etliche alte Bäume gefällt werden müssten.
ORF.at - 12.September 2006
Shopping City Seiersberg sponsert Herberstein
Die Shopping City Seiersberg hat am Dienstag Gespräche über ein Sponsoring des künftigen Landestierparks Herberstein bestätigt.
Shopping-City-Geschäftsführer Peter Panwinkler sagte gegenüber Radio Steiermark, man wolle Leitprojekte des Landes finanziell unterstützen.
Das Ergebnis der Verhandlungen soll gemeinsam mit dem Land in einer Pressekonferenz präsentiert werden. Angedacht ist laut Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer (ÖVP), dass das Einkaufszentrum fünf Jahre lang die Tierpark-Pacht von 92.500 Euro pro Jahr bezahlt.
NÖN Online - 12.September 2006
Besucherrekord für den Naturpark Buchenberg
Ein Besucher-zuwachs von über 200 Prozent konnte der Naturpark- und Wildpark Buchenberg im heurigen Jahr im Vergleich zum vorigen Jahr erreichen. Über 90% der Besucher kommen dabei vor allem aus dem Wienerraum, der Rest aus Oberösterreich und der Region.
Als wesentlicher Faktor für den Erfolg gelten die Einrichtungen im Naturpark. „Hier wurde in den letzten Jahren sehr viel investiert und das Konzept trägt nun erste Früchte,“ freut sich auch Bürgermeister Mag. Wolfgang Mair. Besonders der neue Eulen-Mythos-Wald hat sich zum neuen Besuchermagnet entwickelt. Diese Anlage ist europaweit einzigartig, da sie dem Besucher die Möglichkeit gibt, die Tiere in ihrer Umgebung zu beobachten. Bereits für 2007 gibt es weitere konkrete Ausbaupläne im Wildparkbereich - eine neue Tieranlage für einen Luchs und eine Wildkatze soll entstehen.
Hamburger Abendblatt - 12. September 2006
Wer wird Platzhirsch im Wildpark?
Mit der diesjährigen Hirschbrunft lockt der Wildpark Eekholt in Großenaspe Besucher in den kommenden Wochen. Dann kann in der herbstlichen Natur wieder der Kampf um den Rang als Platzhirsch verfolgt werden.
cyber SAX - 12.September 2006
Sea Life Dresden baut ab
Das mobile Dresdner Meeresaquarium zieht um. Nur noch ein halbes Jahr wird es in Dresden stationiert sein.
Für die Besucher ist es damit die letzte Chance in diesem Sommer, in die faszinierende Unterwasserwelt einzutauchen, bevor das mobile Aquarium seine Zelte in Dresden abbricht. Die Planung für den Umzug läuft derzeit auf Hochtouren. Momentan wird nach einem passenden neuen Standort gesucht. Noch ist nicht klar, in welche Stadt es geht. Sicher ist nur, dass definitiv Ende Februar 2007 das mobile Aquarium abgebaut wird. „Die Dresdner und Sachsen waren ein tolles Publikum. Eigentlich ist es schade, dass wir schon wieder gehen müssen!“, so Christian Siebold, Attractions Manager.
Tages-Anzeiger Online - 11.September 2006
Rübel erhält Ethik-Preis
Der Zürcher Zoodirektor Alex Rübel ist mit dem Jahrespreis 2006 der Stiftung für Abendländische Ethik und Kultur ausgezeichnet worden. Mit dem 50'000 Franken dotierten Preis werden Rübels Verdienste als innovativer Zoodirektor gewürdigt.
Besonders angetan ist die Stiftung für Abendländische Ethik und Kultur (Stab) vom Masoala-Regenwald. Wie die Stab heute mitteilte, ist die enge Verbindung der Zoo-Halle mit dem Nationalpark Masoala in Madagaskar wegweisend für die Entwicklung der zoologischen Gärten. Die Tiere seien keine Ausstellungsobjekte. Die Besuchenden würden zum Nachdenken angeregt. So zum Beispiel über ökologische Zusammenhänge und über die Partnerschaft von Mensch und Natur.
News Networld - 11.September 2006
Übernahme von Tierpark Herberstein fix: Land Steiermark einigte sich auf Verträge
Die steirische Landesregierung hat einstimmig die Übernahme des oststeirischen Tierparks Herberstein beschlossen. Dies teilten Landeshauptmann Franz Voves und LHStv. Hermann Schützenhöfer im Pressefoyer nach einer Regierungssitzung mit. Das Land zahlt pro Jahr eine Pacht von 92.500 Euro für 20 Jahre und übernimmt den jährlichen Betriebsabgang von einer Mio. Euro.
Sechs Einzelverträge sind zum Abschluss der Causa Herberstein notwendig: Das Land Steiermark wird eine Steirische Tiergarten GmbH gründen, die ab dem 1. Oktober 2006 den Tierpark Herberstein übernehmen soll, womit die Fortführung des Tierparks als wissenschaftlicher Zoo der Kategorie A mit acht Jahresmonaten Öffnungszeit gesichert sei, so Schützenhöfer. 2007 sollen eine Bärenanlage, ein Affenhaus, ein Pelikan-Vari-Teich bzw. ein Antilopen-Stall realisiert werden.
presse-service.de - 11.September 2006
Neuer Seehund im Tiergarten
Dora heißt die junge Seehunddame, die sich seit ein paar Tagen im kühlen Nass des Mönchengladbacher Tiergartens tummelt. Bei der Neuerwerbung handelt es sich um einen kleinen Fernsehstar, denn Dora wurde bereits für die ZDF-Serie "Ruhrpott-Schnauzen" im Duisburger Zoo gefilmt.
Südtirol Online - 11.September 2006
Die Tiere des Sommers: „Bruno“, Dornfinger & Co
Die Temperaturen werden heißer, das Meldungsaufkommen dünner: Sich mehr oder weniger ungewöhnlich gebärdende Tiere fanden auch in diesem Sommer viel Platz in den Medien. „Bruno“ und Dornfingerspinnen waren die tierischen Stars der vergangenen Monate. Daneben kreuchte und fleuchte noch einiges mehr durch den Blätterwald, über die Bildschirme und durch den Äther.
Esslinger Zeitung - 11.September 2006
Eisbärgehege gleicht einem Hochsicherheitstrakt
Stuttgart Am vergangenen Dienstag kam es im Bremerhavener Zoo zu einem Angriff zweier Eisbären auf ihren 23-jährigen Pfleger, der dabei schwer verletzt wurde. Die Gefährlichkeit der Eisbären ist somit auch in der Wilhelma zum Thema geworden. Im botanisch-zoologischen Garten gab es bisher noch keine derartigen Angriffe auf Pfleger.
Im Moment hat Wilhelma-Pfleger Jürgen Deisenhofer mehr Rummel mit den Medien, als mit seinen drei Eisbären Anton, Corinna und Hallensia.
Westdeutsche Zeitung - 07. September 2006
125 tierische Jahre: Von Pascha, Lina und Bongi
Sie hieß Lina, hatte ein großes Maul und war über Jahrzehnte Liebling aller Wuppertaler. Das Flusspferdweibchen kam 1950 aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn nach Wuppertal und sollte Zoo-Geschichte schreiben.
Planung und Bau
Russland.RU - 13.September 2006
Myschkin: Baubeginn für den Maus-Palast
In der kleinen Wolgastadt Myschkin, auf dessen Wappen neben einem Bären eine Maus prangt, beginnen die Bauarbeiten für einen "Palast der Maus". Im Erdgeschoss des künftigen Palastes wird sich ein Nagetier-Zoo mit Mäusen, Hamstern, Meerschweinchen und Ratten befinden.
Für das Konzept und den Bau des Zoos und den Entwurf des Saals mit dem Titel "Die Maus - Ein Held der Wissenschaft" sind Fachleute aus der Akademie der Wissenschaften mitverantwortlich. "Die Ausstellung im Saal wird über die Laborversuche Auskunft geben, für die Mäuse verwendet wurden, um Menschenleben zu retten", sagte der Leiter der Stadtverwaltung, Anatoli Kurizyn.
Kölner Wochenspiegel - 12.September 2006
Hippo-Aquarium soll bis zum Jahr 2010 entstehen
Köln - Nach dem Elefantenpark plant der Kölner Zoo bereits das nächste Großprojekt. Auf der linken Seite vom Haupteingang soll rund um das alte, denkmalgeschützte Elefantenhaus eine neue Savannenlandschaft entstehen. Zum 150-jährigen Zoo-Jubiläum 2010 sollen darin sechs Flusspferde, zahlreiche Nilkrokodile sowie Antilopen in artgerechter Umgebung unterkommen. Das zentrale Gebäude wird 2.000 Quadratmeter umfassen, ein dazu gehöriger See weitere 400 Quadratmeter.
Kurator Theo Pagel erläutert: "Das Ziel ist, einen Lebensraumausschnitt einer afrikanischen Flusslandschaft mit Projektbezug zu zeigen. Das Haus soll in Verbindung stehen mit einem Naturschutzprojekt im Luambe-Nationalpark in Sambia." Tiere aus Afrika sind ein Lieblingsthema des Zoodirektors Gunther Nogge, der bereits seit seiner Afrikareise 1976 die Idee verfolgt.
In einem gläsernen Haus werden die Flusspferde auch unter Wasser zu beobachten sein. Gegenüber den bestehenden Hippo-Aquarien in Berlin und Hannover ist die Kombination mit den Antilopen einzigartig. Die Tiere können bei Bedrohung durch Krokodile über ein Spezialgatter in ein eigenes Gehege flüchten. Der Architekt Peter Rasbach aus Oberhausen hat die Anlage für den Kölner Zoo geplant.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 11.September 2006
Vogelpark für Wanne-Nord
Helgo Andresen-Weissenberg will auf der Grünfläche Heid-/Ecke Rathausstraße Volieren aufstellen. Andresen-Weissenberg hat sich für die Umgestaltung der Anlage viel vorgenommen. Es sollen vier Volieren entstehen, in denen zwölf Vogelarten und etwa 70 Tiere untergebracht werden. Im Mittelpunkt, so betont der Tierfreund, werden vor allem einheimische Vögel stehen, ergänzt um einige "Exoten".
Südwest Presse - 11.September 2006
Donau-Aquarium bis Herbst 2007
Ulm bekommt bis in einem Jahr ein begehbares Aquarium. Der Tierpark in der Au wird um eine solche Attraktion erweitert, in der das Leben in der Donau gezeigt wird. Die Projektentwicklungsgesellschaft der Stadt baut das Donau-Aquarium. Der Bauantrag ist gestellt.
Man geht davon aus, dass die vorbereitenden Arbeiten fürs Donau-Aquarium noch in diesem Jahr beginnen und das begehbare Wasserbecken bis im Herbst 2007 als neue Attraktion des Ulmer Zoos fertiggestellt werden kann.
Holsteiner Zeitung - 11.September 2006
Im Pavillon ruft der Adler auf Knopfdruck
Der Wildpark Eekholt ist um eine Attraktion reicher: Der neue Pavillon der Projektgruppe Seeadlerschutz informiert anschaulich über Biologie, Gefährdung und Schutz des deutschen Wappenvogels in Schleswig-Holstein. Eingeweiht wurde er am Sonnabend von Ministerpräsident Peter-Harry Carstensen.
Der Pavillon soll die Öffentlichkeitsarbeit der Projektgruppe unterstützen, die als gemeinnütziger Verein im Auftrag der Landesregierung den Schutz der Seeadler in Schleswig-Holstein übernommen hat.
Liechtensteiner Vaterland - 07. September 2006
Basler Zoo lanciert Petition für ein "Polarium"
Der Basler Zoologische Garten will mit Geld einer Mäzenin in der alten Markthalle beim Bahnhof SBB ein "Polarium" bauen. Zur Unterstützung dieses in einem Wettbewerb unterlegenen Vorhabens ist eine Petition lanciert worden.
Aktionen
Thüringische Landeszeitung - 14.September 2006
Am Sonntag ist 30. Tierparkfest im Martinsgrund
Am Sonntag, dem 17. September, findet im Martinsgrund in Gera das 30. Tierparkfest statt. Für die Besucher wird es eine Menge zu sehen und zu bestaunen geben. Der Tierpark präsentiert eine Vielzahl von Neuerungen und über 100 Jungtiere, die in diesem Jahr das Licht der Geraer Tierparkwelt erblickt haben.
Zu den neuesten Errungenschaften des Tierparkes , die mit Hilfe von Tierpatenschaften und Spenden möglich wurden, zählt die Außenanlage der Marderhunde sowie der Baubeginn neuer und erweiterter Anlagen für die Chinaleoparden, die Alpensteinböcke und die Mufflons .
ka-news.de - 14.September 2006
Konzerte im Zoo
Karlsruhe - Im September wird das Programm mit Musik und Unterhaltung auf der Seebühne im Zoologischen Stadtgarten fortgesetzt. Nächster Termin ist Sonntag, 17. September, 15.30 Uhr
Rasender Reporter - 13.September 2006
Lauf um das Watussi-Rind am 17.9.06 im Rostocker Zoo
Kann man mit Laufen anderen helfen? Ja, man kann. Der jährlich stattfindende „Lauf um das Watussi-Rind“, als gemeinsame Aktion von Tierärzte ohne Grenzen e.V. und dem Zoo Rostock bietet dazu eine gute Möglichkeit. Denn mit dem Laufen können die Kinder Spenden sammeln.
NRZ - 12.September 2006
Safari-Lauf unter den Augen der weißen Tiger in Stukenbrock
Unter den Augen weißer Tiger starten am 17. September hunderte Sportler zum 11. Safari-Volkslauf im und um den Safaripark Stukenbrock (Kreis Gütersloh).
fnweb - 12.September 2006
Blick hinter die Wilhelma-Kulissen
Vom Fernsehsessel ins Elefantenhaus: Am "Wilhelma-Tag" können Besucher selbst erleben, was sie sonst nur als Zuschauer aus der erfolgreichen Doku-Soap "Eisbär, Affe & Co." kennen. So werden am 17. September für neugierige Gäste auch Teile der Wilhelma geöffnet sein, die den Besuchern sonst verschlossen sind. Mit Tierpflegern kann man direkt in den Bärenstall, das Giraffenhaus oder die Futterküche gehen oder sich die Krankenstation anschauen. Für Botanikfans gibt es einen Rundgang durch die Anzuchthäuser und die botanischen Sammlungen hinter den Kulissen.
Leipziger Volkszeitung - 10.September 2006
Große Party für die Kleinen: Zoo Leipzig feiert KIDZ-Fest
Die großen und kleinen Gäste des KIDZ-Festes am 9. September 2006 im Zoo Leipzig haben erneut eine tolle Kinderparty mit kreativen und sportlichen Aktionen erlebt. Ganz nebenbei vollbrachten die Gäste auch ein gutes Werk: Das Fest fand traditionell zu Gunsten der Leipziger Uni-Kinderklinik statt.
Die Welt - 08. September 2006
«Tag der Begegnung» in Hagenbecks Tierpark
Zu einem «Tag der Begegnung» hat der Tierpark Hagenbeck am Mittwoch eingeladen. «Das gesamte Areal ist nahezu barrierefrei und so auch für Rollstuhlfahrer zugänglich», teilte die Zooleitung mit.
Nachwuchs
Liechtensteiner Vaterland - 08. September 2006
Pandabärin Lun Lun im Zoo von Atlanta wird erstmals Mamma
Der Zoo von Atlanta im US-Bundesstaat Georgia ist um eine Attraktion reicher: Pandabärin Lun Lun brachte ihr erstes Kind zur Welt, wie Zoodirektor Denis Kelly mitteilte.
Die Welt - 07. September 2006
Erstmals Borstenhörnchen-Nachwuchs im Cottbuser Tierpark
Im Cottbuser Tierpark sind erstmals Südafrikanische Borstenhörnchen zur Welt gekommen. Das teilte die Einrichtung am Donnerstag mit. Im Juni hatte sich ein Weibchen von der Kolonie abgesondert und einen Erdbau gegraben.
Kölner Stadt-Anzeiger - 07. September 2006
Seltener Frosch-Nachwuchs im Kölner Zoo
Dem Kölner Zoo ist eine seltene Nachzucht gelungen: Im Aquarium tummeln sich erstmals zwei Zentimeter kleine Jungfrösche des Amerikanischen Laubfrosches. Aquariums-Leiter Thomas Ziegler sagte am Donnerstag, der grüne Nachwuchs umfasse rund 150 Tiere.
Bocholter-Borkener Volksblatt - 13.September 2006
WITWE VON STEVE IRWIN DANKT FANS Trauerfeier live für "Crocodile ...
Nach der geheimen Beerdigung vom "Crocodile Hunter" gibt es jetzt eine öffentliche Trauerfeier im "Crocoseum". Die wird sogar live im australischen Fernsehen übertragen.
dieneueepoche.com - 13.September 2006
Witwe von Steve Irwin dankt Fans für ihre Unterstützung
Die Witwe des Dokumentarfilmes Steve Irwin hat am Mittwoch allen Fans für die Unterstützung nach seinem Tod gedankt. In ihrer ersten öffentlichen Stellungnahme seit dem Tod des «Krokodiljägers» erklärte Terri Irwin, am kommenden Mittwoch werde eine Trauerfeier im Zoo der Familie in Queensland stattfinden. Das von Irwin gebaute «Crocoseum» habe zwar nur 5.500 Plätze, sei aber der Ort, den sich ihr Mann für das Feier gewünscht hätte.
Chart-King - 11.September 2006
Steve Irwin wurde vergangenen Samstag beerdigt
Steve Irwin ist beigesetzt worden. Der Tierschützer wurde am vergangenen Samstag (09.09.) im Kreis seiner engsten Angehörigen zu Grabe getragen. Das hat jetzt die Familie des Fernsehstars bekannt gegeben.
Irwin wurde auf dem Gelände des "Australia Zoo" beerdigt. Steves Ehefrau Terri hatte ein Staatsbegräbnis für ihren Mann abgelehnt und auf einer privaten Beerdigung bestanden. Innerhalb der nächsten zwei Wochen ist aber eine nationale Gedenkfeier geplant, bei der dann auch die Öffentlichkeit zugelassen ist.
Steve Irwin starb am Montag, den 04. September bei einem Tauchgang am Great Barrier Reef. Er wurde von einem Stachel-Rochen in die Brust gestochen. Bekannt wurde Irwin als "Crocodile Hunter" und durch die Fernsehsendung "Australia Zoo". Er setzte sich stark für den Natur- und Tierschutz in Australien ein.
Steve Irwin hinterlässt seine Ehefrau Terri und die beiden Kinder Bindi und Bob. Er wurde nur 44 Jahre alt.
BautzenerBote - 11.September 2006
GDZ - Tagung in Dresden
Vom 08. September bis 10. September 2006 fand in Dresden die diesjährige Tagung der Gesellschaft der deutschen Zooförderer (GDZ) statt.
Am Freitagabend wurden die deutschen Zooförderer durch den Ministerpräsidenten unseres Freistaates, Herrn Prof. Milbradt, empfangen. In seiner Rede dankte er den Anwesenden für ihr Engagement in ihren Zoos und Tiergärten und lobte ihren Einsatz für Umwelt- und Artenschutz.
Der Sonnabend war geprägt von einem umfangreichen, ganztägigen Tagungsprogramm. Neue Projekte wurden vorgestellt und an deren Beispiel die Vereinsarbeit erläutert.
Dr. Junold, Direktor des Zoo Leipzig, erläuterte den Entwicklungsplan seines Zoos bis zum Jahre 2015 in dessen Ergebnis einer der attraktivsten Weltzoos entstehen wird. Die Wuppertaler Freunde stellte ihre Pinguinale vor.
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Niederländische Meldungen
Dierennieuws – 13. September 2006
Dierenrijk Europa: berberaap geboren in dierenpark
Dierenrijk Europa: Berberaffe geboren in Tierpark
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200609/nw46858.htm
In der Nacht vom 10. zum 11. September kam im Dierenrijk Europa ein weiblicher Berberaffe zur Welt.
Emmen.nu – 07. September 2006
Zwaarwichtige zaaddonor in Dierenpark Emmen
Schwergewichtiger Samenspender im Dierenpark Emmen
http://www.emmen.nu/index.php?option=com_content&task=view&id=9098&Itemid=2
Aus Paris erreichte am 6. September „Poupouille“, ein imposanter Flusspferd-Mann, den Zoo in Emmen. In den kommenden Monaten soll er die dortigen Weibchen decken, um 2007 zusammen mit zwei erwachsenen Emmener Weibchen nach Kopenhagen weiter zu reisen.
Algemeen Dagblad – 07. September 2006
Twee leeuwtjes geboren in Blijdorp
Zwei Löwen in Blijdorp geboren
http://www.ad.nl/rotterdam/stad/article609164.ece
Im Rotterdamer Zoo sind zwei Asiatische Löwen geboren worden. Die Mutter kam vor wenigen Monaten aus einem Bretonischen Zoo, wo der bereits 20jährige Vater der Jungtiere noch heute lebt. Das Weibchen hatte nach einer früheren Geburt ihre Jungen getötet, sodass man ihr nun besonders viel Ruhe gönnen will.
Brabants Dagblad – 06. September 2006
Welkom thuis
Willkommen zu Hause
http://www.brabantsdagblad.nl/brabant/article630353.ece
Vier Gorillas wechselten aus Apenheul in Apeldoorn in den Safaripark Beekse Bergen.
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Vogelpark Herborn, 13.09.2006
Natur als Lernort - Außerschulische Lernorte kooperieren im Lahn-Dill-Kreis
Außerschulische Lernorte haben in unserer Zeit der vermehrt zu beobachtenden Bildungsdefizite bei der Unterstützung des Schulunterrichts eine wachsende Bedeutung. Vor diesem Hintergrund richtet am Dienstag, den 26. September von 11.00 bis 18.00 Uhr das Staatliche Schulamt Weilburg in Kooperation mit der Naturschutzakademie Hessen, Wetzlar, dem Vogelpark Herborn, dem Wildpark Dillenburg-Donsbach, dem Forstamt Herborn sowie dem Johanneum-Gymnasium in Herborn eine Fachtagung "Natur als Lernort" aus. Die Veranstaltung, die beim Institut für Qualitätsentwicklung IQ im Rahmen der Lehrerfortbildung mit 10 Punkten akkreditiert ist, beginnt in der Aula des Johanneum-Gymnasiums. In einem Einstiegsreferat wird Professor Hans-Peter Ziemek von der Fachgruppe Biologie und Didaktik der Universität Dortmund in die Thematik einführen. Im Rahmen des Nachmittagsprogramms besteht in Gruppen die Möglichkeit, einen der drei beteiligten außerschulischen Lernorte - Vogelpark Herborn-Uckersdorf, Wildpark Donsbach oder den Dillenburger Forstgarten aufzusuchen, um dort einzelne Programmbausteine zu erproben. Diese Veranstaltung richtet sich insbesondere an Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen und Klassen, dabei übrigens keinesfalls nur an Biologielehrer. Auch für Lehrer anderer Fachrichtungen ebenso wie für Erzieherinnen und Erzieher sowie interessierte Eltern dürfte diese Tagung von Interesse sein.
Zoo Wuppertal, 13.09.2006
Herbstferienprogramm 2006
Auch in den Herbstferien bietet der Zoo Wuppertal seinen Gästen neben den Tieren wieder ein attraktives Veranstaltungsprogramm mit Führungen und Sonderaktionen. Das Herbstferienprogramm 2006 ist an der Zoo-Kasse erhältlich und kann auch im Internet unter www.zoo-wuppertal.de abgerufen werden.
Zoo Basel, 13.09.2006
Jubiläenreiche Eröffnung des Panzernashornhauses im Zoo Basel
Zum 50. Jahrestag der weltweit ersten Nachzucht eröffnet der Zoo Basel das umgebaute Panzernashornhaus für das Publikum
Auf den Tag genau 50 Jahre nach der Geburt von Rudra, der weltweit ersten Panzernashorn-Nachzucht in einem Zoo, eröffnet der Zoo Basel am 14. September das umgebaute Panzernashornhaus für das Publikum. Die Innengehege der Weibchen sind verbessert worden und der Bulle hat einen neuen Stall erhalten. Alle Nashörner haben neu Zugang zu einem 'Wellness-Bereich', einer Badezone zum Schwimmen und Plantschen. Mit einer Ausstellung möchte der Zoo Basel auf den dringend notwendigen Schutz der Nashörner aufmerksam machen. Ende 2006 beginnt der Umbau der Aussenanlagen.
Zoo Basel, 13.09.2006
Der neue Zooführer ist da
Wann spazieren im Zolli die Pinguine, wie schwer ist ein Straussenei, wie viel frisst ein Elefant pro Tag und wo sind die Zolli-Störche eigentlich im Winter? Der neue Zooführer beantwortet so ziemlich alle Fragen, die einem bei einem Zolli-Rundgang durch den Kopf gehen. Er gewährt aber auch Einblicke hinter die Kulissen des Zooalltags.
Zoo Basel, 13.09.2006
Wellness gegen Fussprobleme
Die bis zu zwei Tonnen oder mehr schweren Panzernashörner leben in der Natur in der Nähe von Flussläufen und verbringen viel Zeit mit Suhlen und Baden. Sie fressen Gräser und Zweige, laufen auf weichem Untergrund und treffen sich nur gelegentlich mit dem anderen Geschlecht. Kühe leben mit ihren Jungtieren in der Regel allein, ab und zu tolerieren sie auch ein weiteres Weibchen in der Nähe. Aus diesen Gründen hat der Zoo Basel die Innenanlagen der Kühe wie auch des Bullen verändert.
Zoo Basel, 13.09.2006
Das verflixte Nasenhorn - Eine Ausstellung zu Hörnern und ihren Trägern
Die Ausstellung im neueröffneten Panzernashornhaus im Zoo Basel handelt von Hörnern, den Tieren, die sie tragen, und den Problemen die ihnen das Horn im Zusammenleben mit dem Mensch macht. Panzernashörner sind heute stark bedroht und ihr Schutz ist dringend notwendig. Mittels witziger, hintergründiger und unterhaltender Infoelemente möchte der Zoo Basel seine Besucherinnen und Besucher für die urzeitlich aussehenden Riesen begeistern, in der Hoffnung, dass sich möglichst viele Menschen für ihren Schutz einsetzen werden.
Zoo Basel, 13.09.2006
Indian Rhino Vision (IRV) 2020
Der Zoo Basel unterstützt das Projekt IRV 2020. Dazu ist er mit dem WWF India und International Rhino Foundation (IRF) eine Kooperation eingegangen, hat eine Patenschaft übernommen und leistet damit einen Beitrag an den Langzeitschutz der Panzernashörner im Orang-Nationalpark.
Tiergarten Heidelberg, 13.09.2006
Benefizkonzert für den Zoo Heidelberg am 16.09.2006 in der Halle 02
Am 16.09.2006 erklingen harte Töne für den Zoo: insgesamt fünf Bands aus Schweden und Deutschland bilden eine Allianz und spielen Punk n Roll für ein neues Elefantenhaus. Veranstalter und Ort des Festivals ist die Halle 02 in Heidelberg. Hier beginnt um 18.30 Uhr das Festival mit den Bands: „Stars of the Silverscreen“ aus Schweden, „Heroines“ aus Stuttgart, „V8 Wankers“ aus Offenbach und „Toughdog“ aus Kassel. Headliner werden „The Bones“ - ebenfalls aus Schweden - sein. Mit diesem Abend soll der Neubau „Elefantenhaus“ unterstützt werden. „Wir freuen uns sehr über die Zusage einer so hochkarätigen Band“, sagt Dr. Klaus Wünnemann, Zoodirektor in Heidelberg. In der Tat, die Bones haben sich in den letzten 10 Jahren durch Hunderte Konzerte an die Spitze der europäischen Punk’n’Roll-Szene gespielt und sind bekannt für ihre grandiosen Live-Shows. Auch die anderen Bands verstehen ihr Handwerk und garantieren zusammen mit dem Headliner die Rocknacht des Jahres in Heidelberg. „Wir hoffen auf viele Gäste“, sagt Dr. Klaus Wünnemann, „mit jedem Ticket rückt die Realisierung des Projekts ein Stück näher.“
Tierpark Hellabrunn, 13.09.2006
Umweltbewusst in die Zukunft!
Nicht nur umweltbewusst, sondern auch sparsamer. Wir machen zwar nicht aus „Mist Gold“, aber mit der neuen Biogasanlage, die die Stadtwerke München im Tierpark bauen, wird mit einem modernen Blockheizwerk umweltfreundliche Energie erzeugt. Der Strom wird in das SWM-Netz eingespeist, die Wärme in das Heiznetz des Tierparks. Für genug „Heizmaterial“ – kurz Substrat – ist gesorgt. Jährlich fallen rund 2.000 Tonnen Bioabfall an. Auch die Entsorgung des verbleibenden Restes wird billiger. Durch die Vergärung in den
Fermentern hat sich die Masse um rund ein Zehntel verringert. Dadurch reduzieren sich die Transportfahrten zum Hofgut Beigarten entsprechend. Die Biogasanlage wird aus M-Natur Mitteln finanziert. Hier kann jeder SWM-Kunde seinen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Hier schließt sich der Kreis zum Naturschutzgedanken des Tierparks, der sich mit seinem „Tier- Natur- und Artenschutzprojekten“ weltweit engagiert.
Zoo Dortmund, 13.09.2006
Mit Schleiereulen und Steinkäuzen auf Du und Du im Zoo Dortmund
Einer der Höhepunkte beim Besuch des Dortmunder Zoos ist vor allem für Kinder immer wieder der Streichelzoo, haben sie hier doch die einmalige Chance, Tieren nahe zu kommen. Nun bietet der Zoo Dortmund eine neue Variante der Tierbegegnung. Der Zoo führt seine Besucher nun in eine Tier-Anlage selbst. Die neu errichtet Voliere für Käuze ist für Besucher begehbar. Im Fachjargon werden solche Volieren „Walk-Through-Aviary“ (Durchgangsvoliere) genannt. Hier haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, den Tieren ohne störende Barriere nahe zu sein. Selbstverständlich können die Eulen nicht gestreichelt oder angefasst werden, doch ist es ein Erlebnis, mit den Tieren den gleichen Raum zu teilen. Schleusen am Ein- und Ausgang aus der Voliere verhindern, dass die Tiere versehentlich nach außen gelangen. In der Voliere ist ganz klar ein Weg vorgegeben, auf dem sich die Besucher halten sollen. Alle anderen Bereiche stehen den Vögeln zur Verfügung, die sich somit auch zurückziehen können. Zunächst wird die Voliere von einer Schleiereule und Steinkäuzen bewohnt. Letztere sind neu im Zoo Dortmund und wurden am 13. September von Jörg Stüdemann, Dezernent für Sport, Kultur und Freizeit der Stadt Dortmund, in die Voliere eingesetzt.
Zoo Leipzig, 13.09.2006
Einmal Tierpfleger sein… Zoo-Aktionstage ermöglichen Blick hinter die Kulissen
Wer wollte nicht schon einmal die offiziellen Pfade im Zoo Leipzig verlassen und einen Blick hinter die Kulissen werfen? Am 23. und 24. September haben alle Zoobesucher von 10 bis 16 Uhr die Möglichkeit, sich wie ein Tierpfleger zu fühlen und die rückwärtigen Bereiche und Gehege zu erkunden. Für einen spannenden Einblick ins Zoogeschehen sorgen an diesen Tagen aber nicht nur die Entdeckertouren in die für Besucher verborgenen Gänge des Elefantentempels und die geheimnisvollen Schluchten der Tiger-Taiga, sondern auch die alltägliche Arbeit der vielen Pfleger. Lange bevor Gäste durch die Eingangstore strömen, sind die fleißigen Männer und Frauen auf den Beinen, um die Gehege zu reinigen und die Tiere zu versorgen. Wie hektisch es dabei zugeht, können eifrige Helfer zu den Aktionstagen erfahren: Dann dürfen sie selbst den hungrigen Pavianen und Seebären das Futter zuwerfen. Doch damit ist die Mitarbeit längst nicht getan - schließlich wollen die Tiere auch gut beschäftigt werden. Tatkräftige Unterstützung erwarten die Pfleger vor allem beim Basteln von Rosinenhölzern und Stocherkästen. Diese Dinge dienen den Menschenaffen als Spielzeug und Zeitvertreib, damit im Pongoland gar nicht erst Langeweile aufkommt. Wer unseren fernen Verwandten nacheifern möchte, kann sich selbst an den Futterautomaten oder beim Knacken von Nüssen nach Schimpansenart ausprobieren. Dies erfordert ebenso viel Geschick und Geduld wie das Blasrohrschießen, dass unsere Tierärzte bekanntlich hervorragend beherrschen. Treffsichere Schützen und talentierte Anfänger können sich an der Tierklinik aber gern mit den Profis messen. Natürlich beantworten die Pfleger gern alle neugierigen Fragen und berichten von ihren lustigen, ungewöhnlichen und manchmal auch traurigen Erlebnissen mit den Tieren. Wer den Zoo aus einer anderen Sicht kennen lernen oder einen Tag im Leben eines Tierpflegers erleben möchte, sollte diese Gelegenheit auf keinen Fall verpassen!
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 13.09.2006
Traumjob Faultier
“Mike“ und „Marlies“, von Beruf Zweizehenfaultiere in der Wilhelma, haben der langjährigen Faultierhaltung im Kleinsäugerhaus alle Ehre gemacht und auch dieses Jahr wieder ein kleines Faultierchen zustande gebracht! Die Gemütstiere aus südamerikanischen Regenwäldern sind Meister im Abhängen: Kopfunter hängen sie in Bäumen mit ihrem Lieblingsfutter, tragen ihr am Bauch gescheiteltes Haar (lässt den Regen besser ablaufen) mit schicken algengrünen Strähnchen (dient der Tarnung) und begeben sich nur für sanitäre Zwecke auf den Boden (mindert den Kontakt mit Feinden). Gestresste Mitbürger könnten sich bei den Faultieren in Sachen Gelassenheit jedenfalls den einen oder anderen Rat holen: „Mike“ (1993 geboren im Zoo Zürich, seit 1994 in Stuttgart) und „Marlies“ (kam 2001 aus British-Guyana) demonstrieren „Entschleunigung“ und „Slowfood“ Tag für Tag! Während für erwachsene Faultiere die Welt auf dem Kopf steht, sieht das Junge alles noch aus unserer Perspektive: Es liegt gemütlich auf Mutters Bauch und beguckt sich aus den kleinen Äuglein in aller Ruhe seine Umgebung. Das Kleine ist bis jetzt noch namenlos – das Geschlecht ist nämlich nicht bekannt. Dessen Bestimmung aber ist keine einfache Sache bei Faultieren ... Eine hervorragende Gelegenheit, das kleine Faultierchen näher in Augenschein zu nehmen, ist der Wilhelma-Tag am 17. September. Allerlei Attraktionen, Blicke hinter die Kulissen, Pflanzenverkauf ... und vieles mehr machen diesen Tag der offenen Tür zu einem besonderen Tag im Wilhelma-Jahr!
Zoologische Gesellschaft Frankfurt, 12.09.2006
ZGF-Naturschutzprogramm: Für mehr Wildnis und nachhaltige Finanzierung von Schutzgebieten
Anlässlich der Mitgliederversammlung am heutigen 12. September 2006 hat die Zoologische Gesellschaft Frankfurt ihren Jahresbericht
für das vergangene Geschäftsjahr 2005 vorgestellt, Rechenschaft gegenüber ihren Mitgliedern abgelegt und einen Ausblick auf kommende Projekte gegeben. Frankfurt (12.09.2006) „Rund 2,8 Millionen Menschen in Deutschland haben gestern abend die zweite Folge der BBC Serie „Planet Erde“ auf dem Ersten gesehen. In wunderschönen Bildern präsentiert uns das Fernsehen die Schönheit unserer Erde und ich wünsche mir wirklich dass von dieser Faszination etwas überspringt und bei den Zuschauern einen Denkprozess
auslöst“, sagte ZGF-Geschäftsführer Dr. Christof Schenck bei der Vorstellung der ZGF-Naturschutzprojekte. „Wenn unsere Kinder und
Enkel in der Lage sein sollen, diese faszinierenden Bilder in ein paar Jahrzehnten noch live erleben zu können, dann ist es mehr als höchste Zeit aktiv zu werden“, so Schenck.
Münchener Tierpark Hellabrunn, 12.09.2006
Unser neuer Star heißt RRRingo!
Am 22.Juli kam nach einer Tragzeit von 11 Monaten eine kleine Mähnenrobbe auf die Welt. Das männliche Jungtier wog 3,5 kg und gedeiht unter den fürsorglichen Augen seiner Mutter „Fergie“ (15 J.) hervorragend. Vater „Mike“ (10 J.) wacht über seinen sechsköpfigen Harem, in dem der kleine „RRRingo“ übermütig mitschwimmt.
Zoo Dresden, 12.09.2006
Mehr Tierfans im Dresdner Zoo - 500.000ster Besucher wird am Mittwoch erwartet
Knapp eine halbe Million Gäste haben bis Anfang September unseren Zoo besucht. Das sind gut 80.000 mehr als im Vorjahr. Daher freuen wir uns, den 500.000sten Besucher bereits am 13. September begrüßen zu dürfen. Er wird am Haupteingang mit Blumen erwartet und lernt anschließend den Lamahengst „Willy“ kennen. Wir laden Sie ganz herzlich zu der Begrüßung ein.
Zoologischer Garten Berlin, 12.09.2006
Leckermäulchen: Die neuen Lori-Papageien im Zoo!
Höchste Nahrungsspezialisten sind die beiden Veilchenloris, die vor wenigen Tagen Einzug in den Zoo hielten. Mit Körnern oder Nüssen wissen sie nichts anzufangen, ihnen steht der Sinn allein auf süßen Nektar und ausgewählte weichen und zuckersüßen Früchten. Durch die Spezialisierung auf Nektar spielen sie als Befruchter von Blüten eine nicht unbedeutende Rolle. Im Laufe ihrer Entwicklung erfuhr ihre Zunge eine Umformung und Verlängerung, die es ihnen ermöglicht, den leckeren Nektar auch aus den tiefsten Blüten zu schlecken. Veilchenloris wiegen etwa 50 g und erreichen eine Körpergröße von rund 19 cm. Ihr auffallendes Merkmal ist der die scharlachrote Haube und die malvenfarbig Umsäumung der Augen und Haube. Die Ohrdecken und Wangen sind zart bläulich rosa. Ihre Heimat liegt im Inneren Neuguineas. Erst seit 1977 sind Veilchenloris in Zoos und bei Liebhabern verbreitet. Zuvor gelang dem Brookfield Zoo von Chicago 1950 nur einmal die Zucht. Die jetzt zunehmend erfolgreiche Haltung ist nun durch die Berücksichtung der doch sehr speziellen Ernährung der kleinen Papageichen möglich. Obwohl Veilchenloris ausgesprochen hübsche Vögelchen sind, eignen sie sich als Hausgenossen nicht. Sie machen zwar keinen Krach, ihre flüssigen „Hinterlassenschaften“ sind jedoch nicht angenehm.
RaubtierPark, 12.09.2006
Die Geschichten hinter dem Projekt : „Umgeben von Stinktieren“ ist auf dem Markt
In diesem Buch schildert Carsten Schöne in humoristischem Stil seinen Lebensweg, der vor allem durch eine Konstante gekennzeichnet ist: Die Begeisterung für die Tierwelt. Diese schon als Kind entdeckte Begeisterung ist gepaart mit einem umfangreichen Wissen zu den verschiedensten Tierarten. Deshalb kann dieses Buch auch als ein höchst unterhaltsamer Ratgeber zur Haustier- und/oder Raubtierhaltung gelesen werden. Schöne zeigt eine Vielzahl von Missverständnissen in der Haustierhaltung auf, findet aber - als erfahrener Weltenbummler in Sachen Zoo - auch wenig Gefallen an manchen Zuständen in zoologischen Gärten im In- und Ausland.
Das große Lebensziel von Carsten Schöne war und ist der Aufbau einer artenschützerisch, umweltpädagogisch und präsentatorisch bedeutsamen Tierhaltung mit einem schlüssigen, in sich geschlossenen Konzept. In dem Projekt RaubtierPark, das von der Interessengemeinschaft artgerechter Raubtierschutz (IGAR) e.V., deren Gründer und Geschäftsführer der Autor ist, getragen wird, wird diese Vision nun Wirklichkeit. Einen großen Teil des Buches nehmen deshalb die Entstehung von Idee und Konzept zu diesem Park für bedrohte Raubtiere und die Schwierigkeiten bei der Realisierung des Projekts ein. Auch hier lässt es der Autor aber nicht an jener klugen Ironie fehlen, die dieses Buch so auszeichnet.
„Umgeben von Stinktieren“ ist ab sofort in jedem Buchladen erhältlich und in Kürze auch in den einschlägigen Onlineshops. Über den Onlineshop auf www.RaubtierPark.de ist es bereits jetzt zu beziehen. Dort fließt jeder eingenommene Euro in die Realisierung des RaubtierPark.
Zoo Landau, 11.09.2006
Ein Ort im Land der Ideen: Zooschule Landau präsentiert sich der Öffentlichkeit - Einladung zur feierlichen Übergabe des Pokals (Orte-Preis) und zum „Tag der offenen Tür“
Die Zooschule Landau gehört offiziell zu den von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichneten „365 Orten im Land der Ideen“, die in diesem Jahr Deutschland als innovatives und zukunftsfähiges Land repräsentieren. Am Dienstag, 19. September 2006, wird die Zooschule Landau von einem Repräsentant der Deutschen Bank als „Ausgewählter Ort 2006“ mit dem Orte-Preis ausgezeichnet. Im Anschluss an den Festakt öffnet die Zooschule ihre Tore für die Öffentlichkeit mit einem breiten Programm. Hier können Besucher an fünf thematisch unterschiedlichen Beispielen („Pinguine – Flugkünstler unter Wasser“, „Minischweine“, „Schlangen, Echsen und Kaimane – Reptilien im Landauer Zoo“ u.a.) ab 14:15 erleben, wie Unterricht in der Zooschule abläuft. An diesen Schauunterricht schließt sich um 16 Uhr ein Programm für Erwachsene an, eine Führung zum Thema „Der Landauer Zoo und seine Bemühungen im Artenschutz“. Parallel zu diesem Veranstaltungspunkt können Kinder in der neuen Zooschule an einem Tierquiz teilnehmen, Tiermasken herstellen oder zu einer Rallye durch den Zoo starten.
Zoo Krefeld, 11.09.2006
Fotoausstellung „Waschechte Krefelder“ in der Zooscheune zeigt Tierporträts
Eine Fotoausstellung mit dem Titel „Waschechte Krefelder“ in der Zooscheune des Zoo Krefeld zeigt 50 Tierporträts, die von den Fotografen der Krefelder Fotofreunde, Dietmar Schörner und Heinz Sieberichs, aufgenommen wurden. Zu sehen sind viele verschiedene Tiere des Zoos in ganz besonderen Momenten, angefangen vom Publikumsliebling „Davu“ über die Orang-Utans oder die Tiger bis hin zu eher unauffälligen Tieren wie den Blattschneider-Ameisen oder einem der Hühner, die durchs Gelände streifen. Viele Stunden haben die Fotografen vor den Gehegen verweilen müssen, um diese besonderen Momente mit ihrer Linse einzufangen. Die gezeigten Motive sind eine Auswahl aus insgesamt rund 500 Fotos.
Zoo Krefeld, 11.09.2006
Krefelder Zoo bietet neue Nachtführungen durch das Regenwaldhaus / Nächste Führung am 26. September
Weiterhin bietet der Krefelder Zoo wegen der großen Nachfrage einmal monatlich eine etwa 90minütige Nachtführung durch das Regenwaldhaus an. Pro Führung können bis zu 30 Personen teilnehmen. Für die Führung, die auch für Kinder ab zwölf Jahren geeignet ist, wird zusätzlich zum Zooeintritt eine Gebühr in Höhe von drei Euro erhoben. Dieses Geld wird vom Zoo weitergeleitet und kommt einer internationalen Artenschutzkampagne der europäischen Zoos zu Gute, die sich für bedrohte Nashörner engagiert. Die nächsten Führung ist am Dienstag, 26. September, um 19 Uhr. Weitere Termine sind am 17. Oktober um 18 Uhr und am 21. November um 17 Uhr. Wegen des großen Andrangs ist eine vorherige Anmeldung unter Telefon 02151/955211 oder direkt an der Zookasse erforderlich, die Eintrittskarten sollten dann bis spätestens eine Woche vor der Führung gekauft werden, weil sonst die Plätze anderweitig vergeben werden
Aktion Fischotterschutz, 11.09.2006
Drillinge im OTTER-ZENTRUM - Drei junge Otter machen ihre ersten Ausflüge
Waren es vor einigen Wochen noch drei blinde und piepsende Säuglinge, die in ihrer Nesthöhle im OTTER-ZENTRUM lagen, so sind sie jetzt zu stattlichen Jungottern ausgewachsen. Mutter „Cara“ muss alle Energie aufwenden, um sie überaus fürsorglich mit Milch und Fisch zu versorgen. Da sie in dieser Zeit auch Störungen in ihrer Kinderstube überhaupt nicht schätzt, beschränken sich die Tierpfleger bei ihren täglichen Arbeiten auf das Auffüllen des Fressnapfes. Und dieser wird von Tag zu Tag schneller leer. Gab es zu Beginn ein Kilo Futter, so steigerte sich die Futtermenge schnell auf das Doppelte. Erst nach 8 Wochen beginnen die Jungotter selbst am Fisch zu knappern und die Nesthöhle zu verlassen.
Aktion Fischotterschutz, 11.09.2006
Otterhound-Tag im OTTER-ZENTRUM
Zum traditionellen "Otterhund-Tag" laden die Aktion Fischotterschutz e.V. und die AG Otterhound im Basset-Hound-Club Deutschland e.V. am Sonntag, dem 17. September ins OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel ein. Dort wird seit über 10 Jahren eine kleine "Meute" dieser alten, ehemals speziell zur Jagd auf Fischotter gezüchteten Hunderasse gehalten. Durch das Verbot der Otterjagd und das damit gesunkene Interesse an ihrer Zucht ist sie nun vom Aussterben bedroht.
Aktion Fischotterschutz, 11.09.2006
Profit durch nachhaltiges Wirtschaften
Mit der Frage „Nachhaltiges Wirtschaften – Zeitgeist oder Profitbringer“ befasst sich das nächste Unternehmer-Forum am Mittwoch, 13. September von 17:00 bis 19:00 Uhr im Seminargebäude des OTTER-ZENTRUMs Hankensbüttel. Das Regionale Bildungszentrum für Nachhaltigkeit (REBINA) der Aktion Fischotterschutz lädt Führungskräfte aus kleinen und mittelständischen Unternehmen zu einem Informationsabend ein und bietet neben der Vorstellung konkreter Beispiele aus verschiedenen Branchen auch pragmatische Tipps an, wie man nachhaltig wirtschaften kann. Bei einem Imbiss mit fair gehandelten und regionalen Köstlichkeiten ist anschließend noch ausreichend Zeit für Erfahrungsaustausch und Kontaktpflege. Auslöser für das Thema des inzwischen 12. REBINA-Forums sind die Aktivitäten in den führenden Konzernen Deutschlands, die in ihrem Netzwerk „econsense“ inzwischen als Taktgeber für nachhaltiges Wirtschaften auftreten. Als wichtige Auftraggeber für den Mittelstand erwarten diese Unternehmen von ihren Lieferanten ebenfalls eine Orientierung an Nachhaltigkeit. Wie die Suche nach einem Ausgleich von wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Gesichtspunkten zu mehr Nutzen führen kann, können die Teilnehmenden anhand von konkreten Beispielen erfahren.
Zoo Leipzig, 09.09.2006
Riesiger Erfolg für Riesenkinderfest „KIDZ“ Mehr als 6500 € Spenden für die Kinder-Uniklinik
Das traditionelle Riesenkinderfest „KIDZ“ am heutigen Samstag im Zoo Leipzig ist auch in diesem Jahr ein voller Erfolg gewesen: Spenden in Höhe von ca. 7000 € sind zu Gunsten der Uni-Kinderklinik eingenommen worden. Dies ist der großartigen Unterstützung durch die zahlreichen Zoobesucher, den Förderverein der Uniklinik und den beteiligten Leipziger Unternehmen zu verdanken. Die Spendensumme wird verwendet, um jungen Langzeitpatienten musikunterstützte Therapiestunden finanzieren zu können. Diese Therapien sollen den Heilungsprozess positiv beeinflussen und den Kindern helfen, während der wochenlangen Klinikaufenthalte Entspannung zu finden und die Isolation auf der Krankenstation zu überwinden. Rund 10.000 kleine und große Zoobesucher beteiligten sich an den abwechslungsreichen Aktionen im Zoo. Sie traten zur Piratenprüfung an, wetteiferten beim Torwandschießen und informierten sich an den vielfältigen Ständen der einzelnen Unternehmen. Auch die Kinderklinik präsentierte sich mit einem Infostand, an dem die jungen Gäste den Ärzten über die Schulter schauen durften. Ganz Mutige ließen sich sogar den Blutdruck oder die Lungenfunktion messen. Besondere Höhepunkte auf der Bühne waren die geheimnisvollen „Harry Potter“-Zaubershows und der Liedermacher Volker Rosin, der die Besucher zum Singen und Tanzen brachte. Der Zoo Leipzig und die Uni-Kinderklinik bedanken sich recht herzlich bei allen Beteiligten und hoffen auch im nächsten Jahr beim 10. Riesenkinderfest auf starke Unterstützung.
Zoo Braunschweig, 09.09.2006
Storchenzug nach Norden - Braunschweig hat wieder Weißstörche
In den letzten Tagen sind im Braunschweiger Zoo neun junge Weißstörche eingezogen. Normalerweise begeben sich die Langstreckenzieher jetzt auf den Weg nach Afrika, nicht so die sieben Nachwuchsvögel aus dem Zoo Augsburg. Sie sollen im „Arche Noah“ Zoo in Stöckheim eine neue Weißstorchpopulation aufbauen. Von der Größe und dem Gewicht her sind die Tiere bereits voll ausgewachsen. Allerdings bezeugen eine schwarze Schnabelspitze und ein leichter Rosastich im weißen Gefieder, dass sie erst in diesem Sommer geschlüpft sind. „Mit Glück fangen sie in 2-3 Jahren selbst an zu brüten.“ freut sich die Zooleitung. „Dann sollen die Jungvögel frei fliegen können und sich hoffentlich an der Oker im Nahbereich des Zoos ansiedeln und wieder eine freilebende Population in Braunschweig gründen.“ Da der Großteil der Augsburger Störche männlichen Geschlechts ist, kamen jüngst noch zwei junge Storchendamen aus dem Wildpark Schwarze Berge hinzu. Alle neun tummeln sich derzeit auf der Hühnerwiese am Streichelhof. Die Umgestaltung der alten Ententeiche an der Westseite des Zoos soll aber in den nächsten Wochen abgeschlossen werden, so dass die Störche dann nach nebenan in ihr eigenes Gehege ziehen können.
Wildtierhilfe Lüneburger Heide, 09.09.2006
Exotische Schnappschildkröte -Fundtier in Hannover
Nach Tausendfüssler und Schlange nun noch eine Amerikanische Schnappschildkröte-Immer mehr exotische Haustiere werden ausgesetzt. Vom Tierheim Krähenwinkel wurde die Schnappschildkröte aus einem Regenrückhaltebecken am Kugelfangtrift geborgen.
"Solche Pfleglinge bringen wir zur "Wildtierhilfe Lüneburger Heide e.V." erklärt Obertierpfleger Wolfgang Kriegler vom Tierheim Krähenwinkel. Leiter der Wildtierstation Christian Erdmann wundert sich nicht über die häufigen Zwischenfälle mit exotischen Haustieren.
"Jederman kann sich übers Internet oder auf Reptilienbörsen mit allen an erdenklichen Exoten eindecken. Wen wunderst da wenn die Tiere irgentwann wieder auftauchen wenn sie stören oder zu groß geworden sind." "Es fehlen strengere Gesetze für den Handel mit Exoten-der Markt ist zu groß! Von den 20 anerkannten Betreuungsstationen in Niedersachsen nehmen zur Zeit fünf Einrichtungen exotische Haustiere in Pflege-die Einrichtungen stecken voll mit Schlangen, Leguanen, Schildkröten und Papageien erklärt Erdmann.
"Wir sehen der Zukunft mit Sorge entgegen. Immer mehr Privatpersonen schaffen sich solche Tiere an.Im Falle der Schnappschildkröte besteht für Niedersachsen ein generelles Halteverbot-Gefahrtierverordnung! Selbst in anerkannten Zoofachbetrieben,auch in Hannover, werden exotische Tiere verramscht. Oft fehlt es an Information zur Haltung, Pflege und Ernährung. Hauptsache der Rubel rollt.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 09.09.2006
Achtköpfige Schimpansenfamilie aus Zürich erobert „Afrika“ mitten im Ruhrgebiet
Endlich ist es soweit: Der mit Spannung erwartete Einzug der neuen Schimpansenfamilie in die ZOOM Erlebniswelt Afrika ist vollzogen. Nach über 600 Kilometer langer Reise, dreiwöchiger Quarantäne und eingehender tierärztlicher Untersuchung haben die neuen Stars der afrikanischen Dschungelhalle ihr 1.400 m² umfassendes Revier erobert. Mit dem Einzug der vier Weibchen und vier Männchen – eine der wenigen Schimpansengruppen, die gesichert aus Westafrika stammen – ist die Ende Juli 2006 eröffnete ZOOM Erlebniswelt Afrika
um eine große Attraktion reicher. Die aufregende Entdeckungstour durch die riesige Schimpansenanlage verlief reibungslos. Allen voran erkundete der mutige dreijährige Schimpansenjunge Dongo sogar schon ohne seine Mutter Kiki Kletterbäume und nachempfundene
Felswände. Für Schimpansenmann Sepp-Toni war die Entdeckungsreise gleichzeitig sein Geburtstagsausflug. Der in Liberia geborene Rudelälteste feierte vor zwei Tagen seinen 36-sten Jahrestag. In der über 2.000 m² großen Dschungelhalle ist aus mehr als 100 Pflanzenarten ein tropisches Ökosystem als Lebensraum für seine afrikanischen Tierbewohnergestaltet worden. Hier gelangen Gäste der ZOOM Erlebniswelt Afrika mitten in die Regenwälder Afrikas, wo ein zehnköpfiges Schimpansenrudel die Baumkronen über den Köpfen der Besucher erobern wird.
Thüringer Zoopark Erfurt, 08.09.2006
Der Zoo hinter den Kulissen: 13. Deutscher Zootag im Thüringer Zoopark Erfurt
Wie fängt man ein Yak? Wie funktioniert eine fliegende Spritze? Was lernt man als Lehrling im Zoo? Diese und viele weitere Fragen werden am Sonntag (17.9.) beim Deutschen Zootag 2006 im Zoopark Erfurt beantwortet. In jedem der sechs Zooreviere auf dem Roten Berg gibt es etwas Besonderes zu erleben. Die Futtermeisterei auf Axmanns Hof öffnet ihre Pforten von 11 bis 16 Uhr. Vom Zwergmaus- bis zum Nashornfutter sind tierische Schlemmerein aller Art zu bestaunen. Ebenfalls auf dem Schaubauernhof des Zooparkes können Esel und Pferde von 10 bis 16 Uhr gestriegelt werden. Die Mitglieder der Interessensgemeinschaft Pferde des Vereins der Zooparkfreunde erklären nicht nur Fell- und Hufpflege, sondern auch, was es mit Zaumzeug und Geschirren auf sich hat. Gleich nebenan dreht sich von 10.30 bis 12 Uhr alles um Tierfang und Tiertransport. Wer will, kann selbst einmal das Lasso schwingen oder eine Transportkiste erkunden. Von 14 bis 16 Uhr können sich Besucher dort als „Tierarzt für 1 Minute“ betätigen: Blasrohrschießen ist gar nicht so einfach, selbst wenn die Zielscheibe sich nicht vom Fleck bewegt. Zootierarzt Dietmar Kulka gibt spannende Einblicke in seine Arbeit.
Zoologische Gesellschaft Frankfurt, 08.09.2006
ZGF Jahresbilanz
Am kommenden Dienstag wie die Zoologische Gesellschaft Frankfurt anlässlich ihrer jährlichen Mitgliederversammlung ihren Jahresbericht 2005 vorlegen. Wir laden Sie herzlich ein zu einem Pressegespräch im Vorfeld, bei dem wir Ihnen bereits unsere wichtigsten Erfolge und Misserfolge im internationalen Naturschutz vergangenes Geschäftsjahr vorstellen, die finanzielle Situation der ZGF präsentieren und Ihnen Gelegenheit zu Fragen und Diskussion geben möchten.
Zoologischer Garten Magdeburg, 08.09.2006
50. Pinguin erhält Paten
Der 50. Humboldt – Pinguin ist vor wenigen Monaten im Magdeburger Zoo geschlüpft. Jetzt erhält er sogar einen menschlichen Paten. Am Dienstag, 12. September um 11 Uhr laden wir Sie herzlich zum Foto-Drehtermin ein. Der Verwaltungsleiter des St. Marienstift, Herr Wieginer erhält eine Patenurkunde an der Pinguinanlage.
Zoologischer Garten Magdeburg, 08.09.2006
Schließung der Zookasse „Im Steingewände“
Ab 11.9.2006 ist die Zookasse „Im Steingewände“ aufgrund von Reparaturarbeiten an der Abwasserdruckleitung geschlossen. Zoobesucher sollten die ausgewiesene Umleitung beachten und über den Schöppensteg die Zookasse „Am Vogelgesang“ nutzen.
Aktion Fischotterschutz, 08.09.2006
Gut Leben statt viel Haben - Zukunfts-Seminar im OTTER-ZENTRUM
„Wir leben quasi in paradiesischen Zuständen, denn wir sind heute in der Lage, weit mehr zu produzieren, als wir sinnvoll verbrauchen können. Unsere Fähigkeit, Dinge zu produzieren, übersteigt unseren Bedarf, Dinge zu konsumieren. “Diese Feststellungen vom Chef der Drogeriemarktkette DM, Götz Werner zeigen, dass es an der Zeit ist, Veränderungen unserer Arbeits- und Lebensstile für die zukünftige Entwicklung zu gestalten. Wie das geht, welcher Zugewinn an Lebensqualität möglich ist und wie solche Veränderungen auch an andere Menschen im Umfeld weitergegeben werden können, vermittelt ein Seminar in der Woche vom 25. bis zum 29. September 2006 im Regionalen Bildungszentrum für Nachhaltigkeit (REBINA) der Aktion Fischotterschutz in Hankensbüttel. Nach dem Motto „Gut Leben statt viel Haben“ wird ein Kurs angeboten, bei dem ein moderner, an Nachhaltigkeit orientierter Lebensstil im Mittelpunkt steht. Die Teilnehmenden lernen, wie sie Strategien entwickeln können, um bei weniger Verbrauch und weniger Umweltbelastung bessere Ergebnisse erreichen zu können. Der nach dem Niedersächsischen Bildungsurlaubsgesetz anerkannte Lehrgang gibt Impulse für ein zukunftsverträgliches Handeln am Arbeitsplatz und im privaten Bereich. Erlebnislernen, Simulations- und Planspiele in angenehmer Atmosphäre und an verschiedenen Lernorten sind die wesentlichen Methoden. Auf diese Weise werden die Lernziele mit Freude und Spaß erreicht.
Aktion Fischotterschutz, 08.09.2006
Ausbildung zum "Spurensucher" im OTTER-ZENTRUM - Seminar bietet neueste Forschungsergebnisse zur Biologie des Fischotters
Die Aktion Fischotterschutz e.V. baut ein Netz ehrenamtlicher Spurensucher auf. Beim "Spurensucher-Seminar" im OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel können die Teilnehmer am Samstag, den 30. September und Sonntag, den 1. Oktober lernen, wie man die Spuren des Fischotters „lesen“ kann. Experten der Aktion Fischotterschutz informieren zudem über die Biologie des Fischotters und neueste Forschungsergebnisse. Da sich Fischotter nicht zählen lassen, ist man auf ihre Spuren angewiesen. Hierbei geht es vor allem um Fußspuren. Aber auch andere Erkennungsmerkmale werden berücksichtigt. Grundsätzliche Informationen zur Lebensweise dieses seltenen Wassermarders werden am ersten Veranstaltungstag im OTTER-ZENTRUM am Samstag, den 30. September durch die "Einführung in die Biologie des Fischotters" vermittelt. Auf dem Programm stehen von 11:00 bis 17:00 Uhr neben den Aspekten Körperbau, Ernährung, Sozialverhalten und Fortpflanzung auch Informationen zur Verbreitung, Bedrohung und zum Schutz des Otters. Am Folgetag, Sonntag, den 1. Oktober wird das Erkennen von Fußspuren und anderen Erkennungsmerkmalen im Gelände praktisch vermittelt. Und natürlich wird es die Möglichkeit geben, dem Fischotter leibhaftig zu begegnen!
Zoo Landau, 08.09.2006
Raubtierpfleger tagten im Zoo Landau in der Pfalz
Über 70 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Belgien trafen sich zum diesjährigen Raubtierpflegertreffen des Berufsverbandes der Zootierpfleger e.V. (BdZ) in Landau. Ziele des 1993 gegründeten Verbandes sind es unter anderem den Erfahrungsaustausch und die Weiterbildung von Zootierpflegern zu fördern. Die jährlich oder alle zwei Jahre stattfindenden Seminare beschäftigen sich jeweils mit verschiedenen Tiergruppen. Themen des vom 1. bis 3. September in der Zooschule Landau veranstalteten Treffens waren unter anderem Haltung, Pflege und Zucht verschiedener Raubtiere, aber auch aktuelle Ergebnisse aus der Freilandforschung sowie zu Zuchtprogrammen und der Präsentation von Raubtieren. Der Raubtierpfleger des Landauer Zoos, Michael Schwan, beeindruckte die Teilnehmer unter anderem mit seinem Vortrag über die Geschichte der Raubtierhaltung im Zoo Landau. Auf besonderes Interesse stießen auch die neuen Pfleglinge des Zoos, die seltenen Sudan-Geparden, deren Haltung von Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel vorgestellt wurde. Das ebenfalls von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Zoos und der Zooschule organisierte Rahmenprogramm umfasste Zeit für individuellen Erfahrungsaustausch, eine Versteigerung, deren Erlös einem Artenschutzprojekt zur Verfügung gestellt wird, sowie eine Führung durch den Landauer Zoo mit Blick hinter die Kulissen.
Zoo Landau, 08.09.2006
Das zweite Gnu-Baby ist da
Nachdem am 26. Juli mit „Nzuri“ ein weibliches Südliches Streifengnu (Connochaetes taurinus taurinus) im Zoo Landau in der Pfalz geboren wurde, freuen sich nun die Zoomitarbeiter und Besucher über die zweite Gnugeburt in diesem Jahr. Diesmal ist es ein kleiner Bulle! Am 29. August brachte „Madaha“ – von den Pflegern wegen ihres hellen Haarschopfes auch „Blondy“ genannt – ihr erstes Jungtier zur Welt und meistert ihre Mutterrolle bis dato ausgezeichnet. Noch namenlos aber kräftig und munter tollt der kleine Bulle gemeinsam mit der „größeren“ Halbschwester und den drei erwachsenen Südlichen Streifengnus auf der Afrikaanlage des Zoos umher und genießt das schöne Wetter.
Zoo Duisburg, 08.09.2006
„Karneval in Rio“ - diesmal zoologisch - Aparter Zuwachs für Duisburgs Südamerika-Haus
Obwohl der diesjährige „Karneval in Rio“ bereits Vergangenheit ist, scheint Brasiliens zoologische Clownerie im ZOO DUISBURG fröhliche Urständ zu feiern! Im Gegensatz zu den Verhältnissen in Afrika oder Indien, ist die Fauna von Südamerika nicht gerade mit Großtieren gesegnet. Das einzige Schwergewicht aus den Dschungeln und Steppen zwischen Amazonas und Anden ist tatsächlich der äußerlich an einen „Schwein in Stromlinienform“ erinnernde, verwandtschaftlich aber in die Nachbarschaft von Pferd und Nashorn gehörige T a p i r dessen Duisburger Zuchtpaar von wenigen Tagen niedlichen - ferkelgroßen - Nachwuchs aufweisen konnte. Während erwachsene Tapire - mit bis zu 5 Zentnern Lebendgewicht die größten Wildtiere Südamerikas - ein eher seriös einfarbig braunes Haarkleid bevorzugen, zeigen sich Neugeborene in geradezu clownsmäßiger Musterung: ihre aus Kringeln, Flecken und frischlingsartigen Längsstreifen gemixte Fellzeichnung scheint im Helldunkel des Tropendickichts jedoch eine vorzügliche Tarnung zu sein, in deren Schutz die urtümlichen Geschöpfe schon im Eozän, also vor über 500 Millionen Jahren „über die Runden“ zu kommen verstanden. Übrigens große wie kleine Tapire tragen ihre Rüsselnase nicht etwa nach vorn gerichtet, sondern abwärts baumelnd, was ihren Harlekins-Eindruck noch um eine weitere Zutat bereichert.
Zoo Dresden, 08.09.2006
Tierisches zur Schuleinführung – das 12. Zuckertütenfest im Zoo
Am 10. September ist es wieder soweit: Dresden´s ABC – Schützen werden anlässlich unseres traditionellen Zuckertütenfestes den Zoo erobern. Von 10 – 17 Uhr gibt es dabei viel Aufregendes zu entdecken. So können kleine Fans großer Motoren Feuerwehren hautnah erleben oder kostenlos eine Runde mit der Parkeisenbahn drehen. Clown Kunterbunt führt auf der Wiese am Pinguincafé seinen Mäusezirkus vor, und Sportbegeisterte kommen an der eigens für das Fest aufgestellten Kletterwand voll auf ihre Kosten. Natürlich dürfen auch Musik, Tanz und eine Hüpfburg nicht fehlen. Zudem gibt unser Zookasper an diesem Tag Sondervorstellungen. Ein besonderes Highlight lässt die Herzen unserer Schulanfänger noch höher schlagen: Dank treuer Sponsoren können wir sie auch in diesem Jahr wieder mit bunt gefüllten Zuckertüten überraschen. Die Begrüßung der Besucher und Sponsoren findet um 10.45 Uhr an der Bühne „Lindenoase“ statt. Zoodirektor Herr Ukena lädt Sie dazu recht herzlich ein.
Thüringer Zoopark Erfurt, 08.09.2006
Junge Briefmarkenfreunde spenden 100 Euro für die Nashornkampagne
Die Kinder und Jugendlichen der Jungen Briefmarkenfreunde in Weimar und Magdala e. V. haben ganze Arbeit geleistet. Bei einer Tombola, Wettbewerben rund um Briefmarken und einer Sonderstempelaktion zum 30. Zooparkfest haben sie für Ihren Verein sehr erfolgreich gewirtschaftet. Vom Erlös wollten die eifrigen Helfer jedoch nicht nur die eigene Jugendarbeit unterstützten. Einstimmig wurde beschlossen, wie auch beim Nashorntag im Mai, 100 Euro zugunsten der Nashornkampagne zu stiften. Der Zoopark bedankte sich mit einer Führung der besonderen Art: Schlange streicheln, Schildkröten kraulen und Laubfröschen einmal auf die Haut fassen, fanden großen Anklang. Wissenswertes gab es auch unter anderem zu Fragen: „Wie füttert man Löwen- etwa aus der Hand? Wie groß ist ein Giraffentransporter? Und wie fängt man Borstenhörnchen?“ Die Kinder waren begeistert und wollen auch im nächsten Jahr wieder bei Zooparkaktionen mitmachen. Seit Mai werden auch in Erfurt im Rahmen einer Kampagne zum Schutz der Nashörner, die von der Europäischen Zoovereinigung EAZA veranstaltet wird, Souvenirs verkauft und Spenden für vier verschiedene Nashornprojekte in Afrika gesammelt. Im Zoopark sind dafür bisher bereits über 2.000 Euro eingenommen worden. Ganz neu erschienen ist ein Nashornkalender von Zoopädagogen Roy Bäthe. Auf hochwertigem Papier geschickt in Szene gesetzt, zeigen die Strichzeichnung wie Nashörner wirklich sind. So steht es garantiert in keinem Grzimek! Der limitierte Kalender ist für 7 Euro an der Zookasse und im Nashornhaus erhältlich. Er ist auf 15 Monate ausgelegt und beginnt im Oktober 2006. Ein ideales Geschenk für Individualisten. Der Erlös kommt natürlich ebenfalls den wild lebenden Nashörnern zugute, deren Zahl in Afrika und Asien durch Lebensraumverlust und Bejagung zum Teil erschreckend abgenommen hat.
Zoo Basel, 07.09.2006
Polarium-Projekt ausgeschieden, der Zolli gibt nicht auf
Im Wettbewerb um den Kauf der Markthalle in Basel ist das Projekt Polarium des Zoo Basel und der Gönnerin Christine Cerletti-Sarasin schon in der ersten Runde ausgeschieden. Nachdem sich Cerletti an die Medien gewandt hat, ist in Basel ein regelrechtes Polarium-Fieber ausgebrochen. Der Grossteil der Bevölkerung Basels scheint hinter dem Projekt Polarium zu stehen, in dem der Zolli unter der Kuppel der ehemaligen Markthalle die gefährdete polare Welt und den Themenkreis Meeresschutz darstellen möchte. Weitere Informationen zum Projekt Polarium entnehmen Sie bitte dem Presse-Bereich der Zoo Basel Website.
Erlebnis-Zoo Hannover, 07.09.2006
Flusspferdbaby ist ein Junge! Hähnchen im Korb
Wie sich ein Mann allein unter sechs Frauen fühlt, durfte Flusspferdbulle Maikel im Winter 2004 im Erlebnis-Zoo Hannover erfahren: Er wurde bei seiner Ankunft aus dem Zoo Frankfurt schlichtweg angehimmelt und brachte die schwergewichtigen Damen gar dazu, sich in Kletterkünsten zu versuchen – das lästige Gitter zwischen ihnen und dem Traummann musste doch irgendwie zu überwinden sein! (Kleiner Nachtrag: Flusspferde sind nun einmal Wassertiere und keine Freeclimber. Das Gitter hielt stand.) Der Hahn im Korb der Flusspferddamen erwies sich jedoch als Angsthase – um das zoologische Potpourri komplett zu machen. Die resoluten Hippo-Frauen aus Hannover warfen den Möchtegern-Don-Juan auf amouröser Dienstreise aus dem Becken. Lediglich Flusspferd Victoria hatte ein Jahr später schließlich ein Herz für Maikel und ließ ihn das tun, wozu er eigentlich angetreten war. Acht Monate später, als Maikel längst wieder in Frankfurt bei seiner Flusspferdfrau Petra war, kam am 26. Juli 2006 in Hannover das erste Flusspferdbaby seit 10 Jahren zur Welt. Ein Winzling von geschätzten 35 Kilo lag neben Mutter Victoria im seichten Wasser. Geschlecht: unbekannt. Es erhielt den Arbeitstitel „Korken“, weil es beim Säugen wie selbiger alle 20 Sekunden an die Wasseroberfläche schnellte, um Luft zu holen – Flusspferdbabys müssen zum Trinken nämlich tauchen. Wochenlang war das Baby nur von oben oder von der Seite zu betrachten. Das Geschlechtsmerkmal versteckt sich aber leider an der Unterseite. Gestern endlich schwamm das Baby grazil an der Scheibe im Hippo-Canyon vorbei, drehte sich langsam und zeigte seelenruhig seinen Babybauch. Jetzt steht fest: „Korken“ ist ein Junge und somit der neue Hahn im Korb der Hippo-Damen – besser gesagt, das Hähnchen. Denn noch ist der kleine Kerl gerade mal 50 Kilo schwer, was die 12500 bis 182000 Kilo schweren Damen nicht wirklich beeindruckt. Jetzt hat das Hippo-Baby einige Jahre Zeit, unter den wachsamen Augen der sechs Damen zu einem ordentlichen Bullen heranzuwachsen, der genau weiß, wie er sich Flusspferdfrauen gegenüber zu verhalten hat, bevor er seinen eigenen Harem in einem anderen Zoo übernehmen wird.
Wildpark Dillenburg-Donsbach, 07.09.2006
Besucher können faszinierende Beobachtungen machen: Im Wildpark Dillenburg-Donsbach röhren wieder die Hirsche
Im Wildpark Dillenburg-Donsbach (Lahn-Dill-Kreis) beginnt demnächst wieder die „hohe Zeit“ der Brunft. Wer die eindrucksvolle Rotwildbrunft aus nächster Nähe erleben möchte, hat in den nächsten Wochen die Möglichkeit, den Rothirsch im Wildpark zu bestaunen. Wer dem Hirsch schon einmal in stimmungsvoller Herbstlandschaft begegnet ist und ihn während der Brunftzeit stimmgewaltig röhren hörte – oder ihn gar in einem Zweikampf mit einem Rivalen erlebt hat – der kann nachvollziehen, warum er auch König der Wälder genannt wird. Die Brunft des Rotwildes erstreckt sich auf die Monate September und Oktober. In dieser Zeit scharen die mächtigen „Familienvorstände“ ihre Herde um sich, jagen kraftvoll durch ihr Revier und verteidigen dieses misstrauisch gegen mögliche Eindringlinge. Das Röhren der gewaltigen Hirsche mit ihren stattlichen Geweihen bietet imposante Bilder. Aber ein imponierender Blickfang soll das Geweih auch sein, soll es doch in der Brunft dem Rivalen den entsprechenden Respekt einflößen und zeigen, wer der „Herr im Hause“ ist.
Diergaarde Blijdorp – 08. September 2006
Gorillababy in Blijdorp
Am 8. September kam im Rotterdamer Zoo ein Gorilla-Jungtier vom Weibchen Astra und Männchen Dango zur Welt. Einen Namen wird es erst dann erhalten, wenn das Geschlecht bekannt ist. Das Muttertier wurde 1005 in Rotterdam geboren und hat dort schon mehrere Geburten und die Erziehung von Jungtieren miterlebt. Somit ist es nicht verwunderlich, dass sie sich gut um ihr Jungtier kümmert. Das Zuchtpaar Dango und Astra sowie ein zweites Weibchen (Quenta) sollen im nächsten Jahr an den Zoo Shanghai abgegeben werden.
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Echo-online - 13.September 2006
400 Schildkröten in der Sporttasche
Warum hat jemand 150 Filmdöschen in seinem Koffer, aber keinen Fotoapparat? Das kam den Zöllnern am Flughafen komisch vor. Sie öffneten ein Döschen – und darin saß ein Pfeilgiftfrosch. In den anderen Dosen auch. Bei Liebhabern erzielt die Amphibie bis zu 150 Euro. Mit der Schmuggelware hätte sich also ein fetter Gewinn machen lassen: 22 500 Euro.
„Zwei Umstände sind es, die geschützte Arten bedrohen“, sagt Franz Böhmer vom Bundesamt für Naturschutz. „Das eine ist die Gefährdung der Lebensumwelt dieser Tiere und Pflanzen. Dagegen können wir nichts tun. Das andere ist der Handel mit geschützten Arten.“ Und um den zu verhindern oder wenigstens einzudämmen, ist vor dreißig Jahren das Washingtoner Artenschutzabkommen unterzeichnet worden – inzwischen sind ihm 169 Staaten beigetreten.
Das Jubiläum des Abkommens ist Anlass für die Ausstellung „Artenschutz geht jeden an“, die in den kommenden vier Wochen im Foyer des Regierungspräsidiums am Luisenplatz zu sehen ist.
derstandard.at - 12.September 2006
Erfreuliche Fortschritte ein Jahr nach erster UN-Menschenaffen-Konferenz
Tierschützer: Dennoch keine Entwarnung, Aktionsplan muss verlängert werden - Derzeit 336.000 Exemplare in Afrika und Asien
Unsere nächste Verwandtschaft im Tierreich benötigt Hilfe: Ein Jahr nach Abschluss der ersten UN-Menschenaffen-Konferenz gebe es unverkennbare Fortschritte, berichtete WWF-Artenschützer Stefan Ziegler am Dienstag in einer Aussendung. Dennoch können noch lange keine Entwarnung gegeben werden. So müsse der nur bis 2007 laufende Aktionsplan des "Great Apes Survival Project (GRASP)" rechtzeitig verlängert werden. ... Bis auf Malaysia und Liberia haben alle 23 afrikanischen und asiatischen Länder, in denen Menschaffen vorkommen, das Abkommen unterzeichnet, so der WWF. ... Laut Ergebnis der UN-Konferenz im September 2005 im Kinshasa sollen bis 2010 zumindest die 100 wichtigsten Populationen von Orang-Utans, Gorillas, Schimpansen und Bonobos gerettet werden.
FAZ.NET - 12.September 2006
Die Legende vom Spitzlippennashorn
Seit 1996, als man das letzte freilebende Individuum beobachtet hatte, lebte das Westliche Spitzlippen- oder Spitzmaulnashorn als eine von sechs afrikanischen Nashornunterarten nur noch als geisterhafte Existenz fort. Sporadisch wurden Spuren der Tiere gemeldet. Und immer wieder versuchte man dem etwas Positives abzugewinnen, indem man die Individualität der Spuren als Zeugnisse verschiedener männlicher und weiblicher Nashörner deutete.
Zuletzt war man so auf mindestens fünf Exemplare, darunter drei ausgewachsene Weibchen, gekommen. Damit lebte zumindest die Hoffnung fort, daß der von Wilderei und Lebensraumzerstörung dahingerafften Population ein Hauch von Überlebenschance blieb. Bis sich eben jetzt bei einer sechsmonatigen Inspektionsreise und den Recherchen einer französischen Expedition im Namen der Weltnaturschutz-Union IUCN herausstellte, daß die angeblichen Rhinozeros-Spuren von den Wildhütern allesamt vorgetäuscht wurden. Die angeblichen Spuren waren ein großer Schwindel der Wildwärter, und die hatten gewiß ihre Gründe. Denn die letzten Westlichen Spitzlippennashörner waren der wichtigste Grund für die Behörden, die einheimischen Wildhüter weiter zu beschäftigen. Jetzt gelten die Nashörner bis zum Beweis des Gegenteils als „wahrscheinlich ausgestorben“ und die Wildhüter als mutmaßlich arbeitslos.
Handelsblatt - 12. September 2006
Stachelrochen nach Irwin-Tod verstümmelt
Wie Freunde des Natur-Filmers berichteten, wurden eine Woche nach Irwins Tod zehn Kadaver von Stachelrochen an der Küste des australischen Bundesstaates Queensland gefunden. Irwin war im Alter von 44 Jahren bei Filmaufnahmen am Great Barrier Reef zu Tode gekommen, weil ihm ein Rochen seinen Stachel ins Herz gestoßen hatte.
„Wir wollen absolut klarstellen, dass wir derartige Vergeltung weder akzeptieren noch gut heißen“, sagte Michael Hornby, der Direktor von Irwins australischem Zoo Beerwah in der Nähe der Stadt Brisbane. „Das ist das letzte, was Steve gewollte hätte. Ich hoffe, jeder versteht, dass wir uns jetzt noch mehr für den Schutz der Natur und der Tiere einsetzen wollen. Denn das war das Wichtigste für Steve.“
Hamburger Abendblatt - 11.September 2006
Hamster in die Prignitz
Feldhamster aus dem Heidelberger Zoo sollen in der brandenburgischen Prignitz ausgesetzt werden, so die Naturschutzwacht. Dort seien sie seit langem ausgerottet. Neben dem Pärchen aus Baden-Württemberg sollen Hamster aus Thüringen die Prignitz bevölkern. Die Bauern unterstützen die Auswilderung und wollen ihre Felder nach der Ernte eine Woche später umpflügen, damit die Hamster vor dem Winterschlaf genug Nahrung finden.
Deutschlandfunk - 11.September 2006
Im Zeichen des Pandas
Als Spendensammel-Verein angetreten ist der WWF in seiner 45-jährigen Geschichte zu einer der weltweit größten Naturschutzorganisationen geworden. Mehr als 100.000 Projekte hat der WWF betreut, das Spendenaufkommen kletterte auf über 330 Millionen Euro im Jahr.
Es war ein erlesener Kreis von Naturfreunden, der am 11. September 1961 in Zürich beschloss, den persönlichen Einfluss geltend zu machen, um etwas für den Schutz bedrohter Tiere zu tun. Gleich zwei Königliche Hoheiten, denen die Natur besonders am Herzen lag, gehörten zu den Gründern des World Wildlife Fund: Prinz Bernhard der Niederlande und Prinz Philip, Herzog von Edinburgh und Ehemann der britischen Queen. Beide waren lange Jahre auch Präsidenten des WWF. Sir Peter Markham Scott, Sohn des Polarforschers Robert Falcon Scott, entwarf das Logo mit dem Pandabären - eine geniale Idee, findet Thomas Schultz-Jagow, der Sprecher von WWF-International.
"Der Panda symbolisierte eigentlich eine der am meisten bedrohten Arten, die man seinerzeit kannte. Er ist außerdem als Tier ein sehr sympathisches Wappentier, wir sind eigentlich sehr stolz auf das Logo, und wir glauben, dass es zu einem der Gütesiegel in der Natur- und Umweltbewegung zählt."
Dabei geht es dem WWF längst nicht mehr nur um den klassischen Artenschutz.
"Heute ist das Programm sehr viel weiter geworden. Es geht um Umweltpolitik und Umweltschutz im weitesten Sinne. Es ist der Kampf gegen den Klimawandel dazugekommen, und wir haben unsere Aktivitäten konzentriert auf die Bereiche Wälder, Meere und Süßwasser, so dass die Bereiche, die wir am wichtigsten erachten, auch tatsächlich abgedeckt werden können."
Die Welt - 11.September 2006
Giftige Bedrohung vor Long Island
New York - Der exotische Rotfeuerfisch ( Pterois volitans ) ist ursprünglich im Pazifik zu Hause. Er war in New York bisher nur in Aquarien zu bestaunen. In diesem Sommer holten Taucher aber Hunderte Exemplare der ortsfremden Art aus den Tiefen des Atlantiks vor New Yorks Stränden auf Long Island.
"Das bedeutet, dass es hier Tausende weiterer Rotfeuerfische geben muss", sagt der Biologe Todd Gardner vom Atlantis Marine World Aquarium in Riverhead - und spricht in der "New York Times" von einer "Bevölkerungsexplosion". Den Eindringlingen im Norden dürfte allerdings bereits der kommende Winter zum Verhängnis werden, schätzen die Experten. Sie gehen davon aus, dass die Rotfeuerfische die dann eisigen Temperaturen vor New York nicht überstehen werden.
derStandard.at - 10. September 2006
Einblicke in die Evolution kognitiver Strukturen
Leipzig/Nijmegen - Einem Wissenschaftsteam des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig sowie des Max-Planck-Instituts für Psycholinguistik im niederländischen Nijmegen ist es gelungen, einen Blick in die kognitiven Strukturen unserer bereits vor 15 Mio. Jahren ausgestorbenen evolutionären Vorfahren zu werfen. Die Forscher verglichen dazu die fünf großen Menschenaffenarten - Orang-Utan, Gorilla, Bonobo, Schimpanse und Mensch - in ihren Vorlieben für bestimmte kognitive Strategien, um versteckte Gegenstände wieder zu finden.
spektrumdirekt.de - 09.September 2006
Alt eingesessen - Kalte Tiefseequellen bergen alte Weichtierfauna
Als Oasen in einer lebensfeindlichen Wüste zeigen sich die Tiefseequellen, von denen es neben heißen auch kalte Versionen gibt. Bisher galten diese Biotope als evolutionsbiologisch jung. Doch beim näheren Hinschauen offenbart sich eine alt eingesessene Tierwelt.
derstandard.at - 09.September 2006
Island will Walfleisch-Export wieder aufnehmen - Kritik von Tierschützern - Handelsabkommen mit den Färöer-Inseln wirft Frage über Selbstverwaltungsstatus der Inseln auf
Nach rund 15 Jahren Pause will Island seine Walfleisch-Exporte wieder aufnehmen. Umweltschützer kritisieren das Vorhaben heftig und werfen dem Land vor, das weltweite Handelsverbot mit dem Fleisch der bedrohten Tierart zu unterlaufen. Islands Walkommissars Stefan Asmundsson sagte, man habe mit den Färöer-Inseln ein Handelsabkommen geschlossen, das auch den Export von Walfleisch einschließe. ...Auch Japan und Norwegen, die sich alle nicht an die Konvention der UN gebunden fühlen, fangen Minkewale und argumentieren, die Bestände dieser Wal-Art seien hoch.
derstandard.at - 08.September 2006
Giftiger Rotfeuerfisch massenweise vor New Yorks Stränden aufgetaucht
Biologe spricht von "Bevölkerungsexplosion" - der kommende Winter dürfte dem Tropenfisch allerdings hart zusetzen
Der Pazifische Rotfeuerfisch (lateinischer Name: Pterois volitans) ist ursprünglich in den Gewässern zwischen Malaysia und Japan zu Hause - in New York war er bisher nur in Aquarien zu bestaunen. In diesem Sommer holten Taucher aber hunderte Exemplare der ortsfremden Art aus den Tiefen des Atlantiks vor New Yorks Stränden auf Long Island. "Das bedeutet, dass es hier tausende weiterer Rotfeuerfische geben muss", sagte der Biologe Todd Gardner vom Atlantis Marine World Aquarium in Riverhead - und sprach von einer "Bevölkerungsexplosion". ... Paula Whitflied von der US-Behörde für Meeres- und Atmosphärenforschung (NOAA) fürchtet, dass die Invasion der Rotfeuerfische heimischen Arten den Lebensraum und die Futterquellen streitig machen könnte: Der Rotfeuerfisch ist nämlich als ausgesprochen gefräßige Art bekannt. Darüber hinaus kann das Gift in seinen langen Stacheln beim Menschen heftige Schmerzen und Schwellungen auslösen.
derstandard.at - 08.September 2006
Greenpeace: Tunfischbestände im Pazifik drohen zusammenzubrechen
Fang müsse sofort drastisch verringert werden
Viele Tunfischbestände in weiten Teilen des Pazifiks drohen nach Einschätzung der Umweltorganisation Greenpeace zusammenzubrechen, wenn der Fang nicht sofort drastisch verringert wird. Besonders der Großaugen- und der Gelbflossentunfisch seien kritisch überfischt, warnt die Organisation in ihrem am Freitag veröffentlichten Report "Tatort Pazifik". Dennoch seien die Fangmengen für die Tiere, deren Bestände sich bereits länger in einem schlechten Zustand befinden, in den Jahren 2004 und 2005 weiter gestiegen.
DED Deutscher Entwicklungsdienst - 08.September 2006
Kampf gegen Ölpest vor der Küste der Insel Guimaras, Philippinen / DED koordiniert deutsche Hilfsmaßnahmen und sendet vier Meeresbiologen und einen Koordinator
Am 11. August 2006 ist der Tanker Solar 1 vor der Insel Guimaras gesunken und hat bereits mehr als 200.000 Liter Öl verloren. Die Südostspitze der Insel erleidet die größte Ölpest in der Geschichte der Philippinen. Anfang September 2006 wird eine Gruppe von 20 Tauchern die Schäden an Seegraswiesen und Korallenriffen dokumentieren. Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) beteiligt sich daran mit vier Meeresbiologen. Vor allem soll das Ausmaß der Ölpest genau erfasst werden, um dringend erforderliche Reinigungsmaßnahmen gezielt durchzuführen.
derstandard.at - 08.September 2006
Przewalski-Pferde erfolgreich ausgewildert
Projekt siedelt die Pferde wieder in der Mongolei an - Aufzucht im Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel
1999, als die ersten Przewalski-Pferde aus dem Wiener Tiergarten Schönbrunn in den Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel kamen, startete ein Auswilderungsprojekt für die Mongolei. Dort lebten die Wildpferde ursprünglich, wurden vom Menschen jedoch ausgerottet. Sieben Jahre später steht nun fest, dass das Projekt gelungen ist. Zwei Stuten und zwei Hengste wurden in dem asiatischen Land erfolgreich ausgewildert. Die kleine Przewalski-Herde im Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel besteht aus einem Hengst, drei Stuten und vier Fohlen. Sie sind bereits echte Wildpferde und lassen Menschen kaum an sich heran. Im kargen Seevorgelände des Neusiedler Sees werden sie "fit" gemacht für ihre zukünftige Heimat.
dieneueepoche.com - 08.September 2006
König ohne Reich - Deutsche Wildtier Stiftung fordert Freiheit für den Rothirsch
Der Rothirsch (Cervus elaphus) ist mit einer Körperlänge von bis zu 2,50 Meter Deutschlands größtes einheimisches Säugetier. Doch wie kein anderes Wildtier wird er auf kleine verinselte Lebensräume – sogenannte Rotwildgebiete – zurückgedrängt. Überschreitet er die Grenzen, muss er per Gesetz erlegt werden. Nur wenige Bundesländer, wie Mecklenburg-Vorpommern oder das Saarland, gestehen dem Rotwild noch zu, seinen Lebensraum selbst zu wählen. ...
BirdLife - 12.September 2006
New Indian bird species “too rare to collect”
A professional astronomer has made the most sensational ornithological discovery in India for more than half a century.
Ramana Athreya has found a new species of bird in remote north-eastern India. The Bugun Liocichla, a kind of babbler, is strikingly coloured. Its overall pluamge is various shades of olive, with a black cap, bright yellow patch in front of eye, golden-yellow, crimson, black and white patches on the wing, and red-tipped tail feathers which are flame-coloured on the underside.
Although two Bugun Liocichlas were caught, both were released and no scientific specimen was collected.
PlanetArk - 13.September 2006
New Bird Found in India After More than 50 Years
A striking multi-coloured bird has been discovered in India's remote northeast, making it the first ornithological find in the country in more than half a century, experts said on Tuesday.
Don't Hurt Rays After Irwin Death, Officials Say
Australian authorities have urged fans of Steve Irwin not to attack stingrays after several rays were found dead since the TV naturalist was killed in a rare fatal attack by one of the normally placid animals.
PlanetArk - 12.September 2006
Attention Caribou: It's Time for Your Closeup
The hardest part about making a film with animals is waiting for them to show up.
PlanetArk - 11.September 2006
Iceland Resumes Whale Exports After 15-Year Gap
Iceland is resuming whale meat exports after a gap of more than 15 years with sales to the Faroe Islands despite objections from environmentalists that the shipments undermine a global trade ban.
Congo Militia Turn Endangered Park into Battlefield
Wardens in Congo's giant Virunga National Park face an unusual and deadly challenge: heavily armed militia fighters are eating their elephants.
PlanetArk - 08.September 2006
No More Polar Bears for Tropical Singapore Zoo
The Singapore Zoo is looking for a new home for its male polar bear and will no longer bring animals from the North or South Poles to tropical Singapore, an official said.
ENN - 13.September 2006
Malaysia Denies Rain Forests Being Destroyed for Palm Oil Cultivation
Malaysia pledged to preserve its tropical rain forests Wednesday despite efforts to expand palm oil cultivation for lucrative bio-fuel projects. Western activists warn that the palm oil industry in Malaysia was destroying large tracts of forests and encroaching on the habitats of endangered species.
New Multicolored Bird Found in India
A new bird species has been found in India, the first time such a discovery has been made here in more than 50 years, an astronomer and keen bird watcher said Tuesday.
Proposal Cuts Murrelet Habitat Area
A federal proposal would slash the critical habitat in Oregon, Washington and California set aside under the Endangered Species Act for the marbled murrelet, a threatened sea bird, by about 95 percent, to 221,692 acres.
ENN - 12.September 2006
Isle Royale Wolves Becoming Less Fearful
For campers at Isle Royale National Park, sighting a gray wolf is a rare and thrilling experience. At least, it has been. But some wolves have gotten a bit too familiar this summer, wandering into camping areas and showing little of their customary fear of people.
ENN - 11.September 2006
Zoos Targets for Exotic Animal Thieves
Missing marmosets, abducted alligators, purloined penguins: Thieves are targeting Europe's zoos and safari parks to supply animal collectors who want to own ever more exotic species.
Colorado River Cutthroat Trout To Be Considered for Protection Under Endangered Species Act
By: the Center for Biological Diversity
In a lawsuit brought by the Center for Biological Diversity, Center for Native Ecosystems, Biodiversity Conservation Alliance and Colorado Wild, a federal judge threw out the Bush administration's decision to not consider the groups' petition to protect the Colorado River Cutthroat Trout as a threatened or endangered species under the Endangered Species Act. The court's decision in the case, handed down on September 7, orders the U.S. Fish and Wildlife Service (FWS) to complete a status review of the imperiled trout within nine months.
ENN - 07.September 2006
Lawsuit Filed to Protect Two Native Southwest Fish
By: Center for Biological Diversity
The Center for Biological Diversity filed suit today against the U.S. Fish and Wildlife Service (FWS) for illegally denying protection to the roundtail and headwater chubs under the Endangered Species Act.
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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
BMU - 13.September 2006
Tropenwaldschutz wird Schwerpunkt der internationalen Umweltpolitik - Gabriel: Tropenwälder sind die grüne Lunge unseres Planeten
Zum Tag der Tropenwälder am morgigen 14. September 2006 hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel die Bedeutung der Tropenwälder für den Klimaschutz und die biologische Vielfalt hervorgehoben. "Die Tropenwälder sind die grüne Lunge unseres Planeten und Schatzkammern der biologischen Vielfalt", sagte Gabriel. Im Rahmen des Übereinkommens über die biologische Vielfalt und der Klimarahmenkonvention wird sich der Bundesumweltminister für internationale Maßnahmen gegen die Zerstörung der Tropenwälder einsetzen.
Auf einer Tagung der UN -Klimarahmenkonvention Anfang September wurde intensiv über Emissionen, die durch die Zerstörung der Tropenwälder entstehen, diskutiert. ... Besondere Bedeutung für den Schutz der Tropenwälder wird die 9. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt haben, die im Jahr 2008 in Deutschland stattfinden wird. Der Schutz der Wälder wird ein Schwerpunkt dieser Konferenz sein. Gabriel kündigte an, den Schutz der Tropenwälder auch im Rahmen der deutschen EU- und G8- Präsidentschaft zu thematisieren.
WWF World Wide Fund For Nature - 09.September 2006
Die Welt hilft den Affen. WWF: UN-Programm zur Rettung von Menschenaffen zeigt ermutigende Fortschritte
Ein Jahr nach Abschluss der ersten UN-Menschenaffen-Konferenz zieht der WWF eine positive Bilanz des internationalen Engagements für die letzten Menschenaffen. Die Umweltschützer fordern, den bislang nur bis 2007 laufenden Aktionsplan des Great Apes Survival Project (GRASP) rechzeitig zu verlängern. Unzufrieden zeigt sich der WWF mit der Rolle der Bundesregierung, die bisher weit weniger als die von den Naturschützern geforderten 500.000 Euro für das UN- Programm zur Verfügung gestellt hat. 21 der 23 afrikanischen und asiatischen Länder, in denen Menschaffen vorkommen, haben das Abkommen unterzeichnet. Lediglich Malaysia und Liberia sind noch nicht im Boot. Nach Angaben des UN-Programms könnte Malaysia jedoch bald hinzukommen. Zudem wird GRASP vom WWF und 51 weiteren Nichtregierungsorganisationen unterstützt. ...
WWF World Wide Fund For Nature - 08.September 2006
Kein Geld für Ausrottung der Grauwale! WWF: Auflagen für Kreditvergabe der Europäischen Entwicklungsbank sind unzureichend
Der WWF zeigt sich enttäuscht vom Beschluss des Bundestages, der Vergabe eines Millionenkredits der Europäischen Entwicklungsbank für das Ölförderprojekt Sachalin II keinen Riegel vorzuschieben. Der Bundestag hatte gestern Abend einem Antrag zugestimmt, wonach sich Finanzminister Peter Steinbrück bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) für eine Vergabe des Kredits in Höhe von 400 Millionen US-Dollar aussprechen kann. Einzige Bedingung soll die Zusage der Projektführung sein, ökologische Schäden möglichst zu vermeiden. Schein-Auflagen, wie WWF-Walexperte Volker Homes findet. ... Das Sachalin II genannte Projekt bezeichnet das größte Öl- und Gasförderprojekt der Welt vor der gleichnamigen Insel Russlands im Nordwestpazifik. ... Der geplante Ausbau liegt direkt in den Nahrungsgründen der weltweit letzten 100 Westpazifischen Grauwale. Die vom Aussterben bedrohten Tiere halten sich in den Sommermonaten in der Region auf und ernähren sich und ihren Nachwuchs dort für die Wintermonate.
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