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Zoo und Artenschutz in der
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   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 334 vom 07. September 2006

Liebe Leser,

man möge mir verzeihen, wenn in dieser und den nächsten 4 Ausgaben der Zoopresseschau kleinere oder größere Pannen passieren, aber als Vertretung bin ich im Zusammenbau der Zoopresseschau noch nicht so routiniert wie Dirk. Ich werde aber natürlich mein Bestes geben!
Die Online-Version wird allerdings leider etwas später erscheinen. Ich denke, nächste Woche läuft alles flüssiger.

Neue Wege geht auch der Magdeburger Zoo bezüglich der Patenschaft um Klein-Spitzmaulnashorn Malindi: Mitbieten heißt das Zauberwort. Ein doch ungewöhnlicher Weg, aber immerhin up-to-date.

Großen Wirbel machten auch der tödliche Unfall von Steve Irwin und das erneute Eisbären-Unglück im Bremerhavener Zoo. Zweifach Futter für Kritiker...
18:01
Annette Schubert
 
 
Rätselflug
macht Herbstpause...

Zoos  –  Meldungen

Rheinpfalz.de - 05. Sep. 2006
Pfleger in Bremerhavener Zoo von Eisbären schwer verletzt
Zwei Eisbären haben im Bremerhavener Zoo einen Pfleger angegriffen und dabei schwer verletzt. Zu den Angriffen kam es heute Morgen um 08.00 Uhr in einem Freigehege. Eine Bedienstete habe beobachtet, wie einer der Eisbären auf dem Mann saß, teilte der Zoo mit.

Morgenweb - 05. Sep. 2006
Eisbären verletzen Pfleger im Zoo
Bremerhaven. Zwei Eisbären haben gestern im Bremerhavener Zoo einen Tierpfleger schwer verletzt. "Die Tiere wollten offenbar mit dem Wärter spielen", sagte Zoodirektorin Heike Kück. Nach ersten Ermittlungen hatte der 25-Jährige das Bärengehege betreten, obwohl sich dort noch beide Tiere befanden.

Märkische Oderzeitung - 05. Sep. 2006
Tierpfleger durch Eisbären im Bremerhavener Zoo schwer verletzt
Ein Tierpfleger ist am Dienstag im Bremerhavener Zoo von zwei Eisbären schwer verletzt wurden. Der Mann war beim Reinigen des Geheges angegriffen worden, wie die Polizei mitteilte. Eine Auszubildende, die den Pfleger begleitete, rief Hilfe herbei.

mdr.de - 05. Sep. 2006
Eisbären greifen Zoowärter an
Ein Tierpfleger ist im Zoo Bremerhaven von zwei Eisbären angegriffen und schwer verletzt worden. Wie die Zooleitung mitteilte, hatte der Pfleger das Gehege betreten, ohne dass die Eisbären eingesperrt waren. Die Polizei versuchte, die Tiere mit Warnschüssen zu vertreiben, was jedoch misslang.

Stern Shortnews - 05. Sep. 2006
Bremerhaven: Eisbär verletzte Pfleger schwer - Das Tier wollte nur spielen
Wahrscheinlich durch Unachtsamkeit kam es heute Morgen im Zoo von Bremerhaven zu einem Unfall, bei dem ein Angestellter schwer verletzt wurde. Der Mann war, ohne die Eisbären wegzuschließen, in das Gehege gegangen um es zu reinigen.

NGZ-Online - 05. Sep. 2006
Tierpfleger durch Eisbären im Zoo schwer verletzt
Im Zoo von Bremerhaven ist am Dienstagmorgen ein Tierpfleger von zwei Eisbären angegriffen und schwer verletzt worden. Der Pfleger war dabei, das Gehege zu reinigen, als die Tiere ihn anfielen.

Hamburger Abendblatt - 05. Sep. 2006
Wildpark Nindorf: Die Hirsche röhren
Es ist wieder soweit. Die Hirsche im Wildpark Lüneburger Heide in Nindorf bereiten sich auf ihr nahendes Hochzeitsfest vor. Mit dem ersten Röhren der männlichen Anwärter auf die schönste Rotwild-Braut haben sie die Brunftzeit im Gehege angekündigt.

ORF Wien - 05. Sep. 2006
Sabi und Abu fühlen sich wohl in Halle
Sie haben sich gut eingelebt: Die Elefantenkuh Sabi und ihr Sohn Abu siedelten Ende Juli vom Tiergarten Schönbrunn in den deutschen Zoo Halle über. Das neue Gehege ist so groß wie ihr altes.

Mitteldeutsche Zeitung - 04. Sep. 2006
Magdeburg: Nashorn-Paten werden gesucht
Nashorn «Malindi» aus dem Magdeburger Zoo kommt im Internet «unter den Hammer». Für die Patenschaft des im November 2005 geborenen Tieres hat der Zoo eine ebay-Versteigerung gestartet. Ab einem Euro könne jeder mitbieten, teilte der Zoo am Montag mit.

Liechtensteiner Vaterland - 02. Sep. 2006
Rekordspende für Elefantenpark im Zoo Zürich überreicht
Einen Check über 1 Million Franken hat der Zürcher Zoo-Direktor Alex Rübel am diesjährigen Zoofest entgegen nehmen können. Das Geld soll den Elefanten zu Gute kommen.

Tirol Online - Freitag, 1. September 2006
Niemand will den Raritätenzoo in Ebss retten
Das Ferienland Kufstein hat kein Geld für den Raritätenzoo Ebbs. Kufsteins Stadtrat Horst Steiner will dafür die Gemeinden in die Pflicht nehmen.
Hans Mauracher, Obmann des Ferienlands Kufstein, bedauert, dass ein runder Tisch zur Rettung des Raritätenzoos in Ebbs nie zustande gekommen ist. Geld habe er aber trotzdem keines. "Ich finde den Zoo toll und wichtig, eine finanzielle Unterstützung kann ich mir aber nicht vorstellen. Der Zoo wird wie jeder andere private Betrieb, der Gäste ins Ferienland bringt, mitbeworben", sagt er.
Ob die möglichen Nachfolger von Zoobesitzer Eberl die nötige Ablösesumme auftreiben können, steht noch immer nicht fest. "Ohne dass alle zusammenhelfen, wird es vermutlich nicht gehen", meint Eberl.

Rheinische Post - 01. Sep. 2006
Zoo Parc Overloon / Niederlande
Wer einen natürlichen und überschaubar großen Zoo sucht, ist im Zoo Parc Overloon genau richtig. Vor allem Kinder werden ihre helle Freude haben.

azonline - 31. Aug 2006
Dählhölzli mit neuer Leopardenanlage
Die Persischen Leoparden im Berner Tierpark Dählhölzli haben ein neues Zuhause: Die vom Aussterben bedrohten Tiere haben die neue 800 Qudratmeter grosse und damit schweizweit grösste Leopardenanlage bezogen.
Getreu nach dem Dählhölzli-Motto: «Mehr Platz für weniger Tiere» bietet die auf das über Fünfache gewachsene Felsenlandschaft eine bessere Anlehnung an den natürlichen Lebensraum der Leoparden.
Den Besuchern ins Auge sticht aber auch die einzigartige Zeltkonstruktion. Über die Kronen naturgewachsener Bäumen spannt sich ein filigran ausssehendes, robustes Gitternetz, das stellenweise bis zu neun Meter in die Höhe strebt.

Liechtensteiner Vaterland - 31. Aug. 2006
Tierpark Dählhölzli eröffnet schweizweit grösste Leopardenanlage
Die Persischen Leoparden im Berner Tierpark Dählhölzli haben ein neues Zuhause: Die vom Aussterben bedrohten Tiere haben die neue 800 Qudratmeter grosse und damit schweizweit grösste Leopardenanlage bezogen.


Zisch - 31. Aug 2006
Prähistorischer Fund im Tierpark Goldau
25 Millionen Jahre alt und voller Geschichten ist die Publikumsattraktion im Natur- und Tierpark Goldau. Sie hat keine Federn, keinen Pelz und frisst auch kein Futter, aber sie erzählt auf eindrückliche Weise Geschichten aus einer Zeit, als in Goldau noch die Nashörner grasten.
Es handelt sich um den einzigen Abguss eines 25 Millionen Jahre alten versteinerten Baumstrunks aus der Abrisskante des Bergsturzgebiets.

Neue OZ Online - 31. Aug 2006
Auf Robbie folgt Knut
Knut heißt der neue Mann der beiden Seehundweibchen Alice und Biene. Knut kam jetzt in den Osnabrücker Zoo, weil Seehundmännchen Robbie gestorben ist.
Wochenlang trauerten die beiden Weibchen Alice und Biene. Schlimm für den Zoo war es, dass Robbie beinahe zum ersten Mal Vater geworden wäre, aber das Weibchen Biene erlitt in dieser Zeit eine Fehlgeburt.
Nun ist seit einigen Tagen Knut da. Der vierjährige Bulle stammt aus dem Tierpark Grömitz in Schleswig-Holstein.

20minuten - Mittwoch, 30. August 2006
Leopard «attackiert» Gemeinderätin
Action bei der Einweihung der schweizweit grössten Leopardenanlage im Tierpark Dählhölzli: Während der Rede von Gemeinderätin Barbara Hayoz flippte eines der Tiere aus.

Stern - 30. Aug. 2006
Der alte Kerl will seine Ruhe
Sein Fell ist grau und struppig, er lebt allein. "Amur" ist der älteste Amurleopard der Welt. Der auf den Namen "Amur" getaufte Amur-Leopard feiert an diesem Mittwoch seinen 22. Geburtstag. Damit bricht er nach Angaben des Dortmunder Zoos den bestehenden Altersrekord dieser Leopardenart von 21 Jahren.
"In freier Wildbahn hätte er nicht so alt werden können", sagt Zoo-Direktor Frank Brandstätter. Die normale Altersgrenze für die Leoparden, die im Ussuri- und Amurgebiet im Osten Asiens leben, liege bei 14 Jahren
Der Dortmunder Zoo hat neben "Amur" auch das alte Leopardenpaar "Caesar" und "Sungari" untergebracht - aber im Gehege nebenan. "Er empfindet die beiden als Konkurrenz", sagt Voigtländer. Nach dem Tod seiner Frau "Ussuri" im Jahr 2004 habe sich "Amur" an das Alleinsein gewöhnt. "So ein alter Kerl will seine Ruhe haben", sagt Voigtländer.

Hannoversche Allgemeine Zeitung 30. Aug 2006
Osnabrück hofft auf Nachwuchs - bei den Seehunden im Zoo. Na dann, mach's gut Knut!
Neugierig erkundet Seehundbulle Knut sein neues Zuhause. Er kommt aus dem hohen Norden, aus dem Tierpark Grömitz in Schleswig-Holstein, und ist erst einige Tage im Zoo Osnabrück. Dort soll er den Seehunddamen Alice und Biene Gesellschaft leisten und für Seehundbabys sorgen.

mephisto 97.6 - 28. Aug. 2006
Leipziger Zoo züchtet bedrohten Nasenfrosch
Der Leipziger Zoo plant ein Projekt zum Schutz der bedrohten Nasenfrösche. Das wurde auf der Jahrestagung des Weltverbandes der Zoos und Aquarien beschlossen. Die 250 Zoodirektoren und Wissenschaftler erstellen derzeit eine Liste der bedrohtesten Amphibien.



Planung und Bau 

Volksstimme Magdeburg - 02. Sep. 2006
Zoo der Zukunft: Direktor setzt auf Privatisierung und Elefantenhaltung
Lange wurde über die Dickhäuterhaltung im Zoo diskutiert und darüber, wie deren Zukunft aussehen soll. Der Oberbürgermeister hat kürzlich eine GmbH-Lösung vorgeschlagen. Für Zoo-Direktor Kai Perret die einzige Möglichkeit, Magdeburgs Tierpark zukunftsfähig zu machen.

Krefelder Zeitung - 01. Sep. 2006
Zoo Krefeld soll einen Fußballplatz bekommen
Oberbürgermeister Gregor Kathstede möchte dem Zoo den Aschenplatz schenken. Der KFC soll im Gegenzug zwei Kunstrasen-Trainingsplätze bekommen.

20min.ch Mittwoch, 30. August 2006
Polarium-Projekt des Zoos hat viele Sympathisanten
Das vom Zoo Basel für die Markthalle vorgeschlagene Polarium gewinnt immer mehr Freunde. Auch Basel Tourismus zieht es dem favorisierten Shoppingzentrum vor.
«Aus touristischer Sicht ist das Polarium sicherlich attraktiver als ein Ladengeschäft», liess Basel-Tourismus-Geschäftsleitungsmitglied Frederic Pothier gestern verlauten. Das Projekt des Zoos Basel ist bereits in der Frühphase des Wettbewerbs um die Neunutzung der Markthalle ausgeschieden. Die Regierung favorisiert die Pläne der Firma Allreal, die Markthalle als Shoppingcenter zu nutzen.
Die Vision des Zoos ist hingegen, im Kuppelbau die Tierwelt der Polarregionen unterzubringen und das Publikum für die Folgen der Klimaerwärmung zu sensibilisieren. Das wäre nicht nur eine neue Attraktion für die Stadt, sondern hätte auch grosses touristisches Potenzial. «Das könnte eine einzigartige Attraktion werden», sagt Pothier. Die Finanzierung wäre dank Mäzenin Christine Cerletti-Sarasin ebenfalls gesichert.
Auch von politischer Seite gewinnt das Zolli-Projekt immer mehr Fürsprecher. Nach LDP-Grossrat Andreas Albrecht verlangt nun auch Jürg Stöcklin, Fraktionspräsident des Grünen Bündnis, die Prüfung der Variante Polarium. «Es ist gut denkbar, dass wir im Grossen Rat eine Interpellation machen», sagte er gestern.



Aktionen

MVregio - 04. Sep. 2006
Rund um den Schweriner Zoo - OB Norbert Claussen eröffnete ...
Der Zoo Schwerin präsentiert sich von heute an im Foyer des Stadthauses. Oberbürgermeister Norbert Claussen und Zoodirektor Michael Schneider eröffneten gemeinsam die Ausstellung "Gestern, heute, morgen - 50 Jahre Zoo Schwerin".

Leipziger Volkszeitung - 03. Sep. 2006
ABC-Schützen feiern großen Tag im Zoo: Mit Mokassins und Tomahawk
Zum diesjährigen Schulanfängertag am 2. September 2006 hat der Leipziger Zoo alle ABC-Kids zu einem riesigen Indianerfest eingeladen. Kleine und große Zoobesucher bestaunten echte Indianer und bunt bemalte Tipis.

ORF Wien - 03. Sep. 2006
Artenschutz im Mittelpunkt
Heute findet im Tiergarten Schönbrunn der achte Tierschutz-Aktionstag statt. Im Mittelpunkt steht dieses Mal der Artenschutz. Für die Unterhaltung der Kinder ist gesorgt, aber auch für die Erwachsenen gibt es ein Programm.

Vienna Online - 31. Aug. 2006
Tierschutz-Aktionstag in Schönbrunn
Riesen-Fest im Tiergarten-Schönbrunn: Selbstverständlich kann man dabei Elefanten beim Duschen zuschauen, Panzernashörner beim Suhlen im Pool bestaunen, mit den Wölfen heulen oder die Affen beobachten.
Aber damit nicht genug: Das Wiener Veterinärsamt organisiert im Tiergarten Schönbrunn ein komplettes Kinderprogramm!

Die Welt 31. Aug 2006
Lange Nacht im Tierpark Berlin- Friedrichfelde
Tiere gucken bis Mitternacht: Der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde lädt in dieser Saison noch einmal zu einer langen Nacht ein. An diesem Freitag (1. September) können die Besucher zusätzlich von 20.00 - 24.00 Uhr durch den Park spazieren.

Thüringische Landeszeitung (Abonnement) - 30. Aug 2006
Affe kommt als Künstler heim
Gotha. Auf den Sonntag reduziert, aber mit der gewohnten Qualität präsentiert sich das diesjährige Tierparkfest. Die Anlage unterhalb des Seeberges bietet zwischen 10 und 19 Uhr ein buntes Programm mit vielen Höhepunkten.

20min.ch Mittwoch, 30. August 2006
Zoo Zürich: Gul'cha sucht einen Papi
Das Schneeleopärdlein, das am 8. Juli im Zoo Zürich zur Welt gekommen ist, ist ein Weibchen. Das war unbekannt, denn das scheue Mädchen versteckte sich bei Mama in der Wurfbox. Tierarzt Jean- Michel Hatt stellte am Donnerstag das Geschlecht fest, als er das Kleine erstmals impfte. In den ersten Wochen war es nicht möglich gewesen, das Tier näher anzuschauen, da es ausschliesslich in der Wurfbox lebte. In den letzten Tagen aber begann es, beschützt von Mutter Dshamilija das Aussengehege zu entdecken. Gul'cha, wie die Kleine nach einem kirgisischen Ort heisst, erhielt am Donnerstag eine kombinierte Impfung gegen Katzenkrankheiten sowie ein Entwurmungsmittel, wie Kurator Robert Zingg sagte. Das Jungtier wurde nicht näher untersucht, habe aber gesund ausgesehen. Der schwer kranke Vater von Gul'cha war im Juni eingeschläfert worden. Man sei «hart dran», Ersatz für ihn zu finden, sagte Zingg. Welcher Schneeleoparden-Kater nach Zürich zügelt, wird anhand des internationalen Zuchtprogramms für die stark gefährdete Tierart bestimmt. Wo dereinst Gul'cha leben wird, ist noch völlig unklar. Sicher zwei Jahre wird sie laut Zingg nun einmal in Zürich bleiben.



Nachwuchs 
 
20minuten - 31. Aug 2006
Die Seehunde-Babys heissen Caya und Leo
Die Würfel sind gefallen: Die Seehunde-Babys im Berner Tierpark Dählhölzli schwimmen nicht mehr namenlos im Becken herum.
«Aus den vielen Vorschlägen der 20-Minuten-Leser haben wir für das Mädchen den Namen Caya ausgewählt», sagt Tierparkdirektor Bernd Schildger. Das am Dienstag geborene Männchen werde Leo getauft - dieser Name sei schon vor der Geburt festgestanden.

KU Aktuell Mittwoch, 30. August 2006
Taufe im Tierpark: Eselfohlen heißt „Asina“
Der Tierpark Röhrensee im Süden Bayreuths kann sich auch in diesem Jahr über eine ganze Reihe von Jungtieren und interessanten Neuzugängen freuen Der  erst Mitte August geborenen Zwergesel hat sich innerhalb kürzester Zeit zum Publikumsliebling gemausert. Heute wurde das kleine Eselfohlen offiziell auf den Namen „Asina“ getauft.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen

Dierennieuws - 5. September 2006
Cheetahs naar buiten in Zoo Parc Overloon
Geparden nach draußen in Zoo Parc Overloon
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200609/nw46620.htm
Die beiden Geparden, die in der vergangenen Woche im Zoo Parc Overloon eingetroffen waren, haben inzwischen ihr neues Gehege „Cheetah County“ in ihren Besitz genommen.

De Stentor - 2. September 2006
Dierenpark vreest tekort bij verhuizing naar Vemde
Tierpark fürchtet Verluste bei Umzug nach Vemde
http://www.destentor.nl/veluwenoord/article620746.ece
Zodiac Zoos, Betreiber des Dierenpark Wissel, befürchtet mit einer Verlegung des Zoos von Wissel nach Vemde / Horsthoek etwa eine halbe Million Euro Verlust zu machen. In Vemde stünde ein geräumiges Areal für den Bau des von Zodiac Zoos geplanten „Pangea Parc“ zur Verfügung, während das derzeit vom Tierpark Wissel genutzte Areal mit Wohnbebauung bebaut und zum Teil renaturiert würde. Eine Entscheidung über den etwaigen Umzug fällt bis Ende 2006.

De Gelderlander - 2. September 2006
Burgers' Zoo krijgt nieuwe ecosystemen
Burgers' Zoo bekommt neue Ökosysteme
http://www.gelderlander.nl/arnhem/article619442.ece
Im April 2007 wird die neue Savanne in Burgers' Zoo Arnheim eröffnet. Bis zum 100jährigen Jubiläum im Jahr 2013 sollen zudem zwei weitere „Ökosysteme“ gebaut werden, welche jedoch nicht die Ausmaße des Bush, Desert oder Oceans haben werden. Die Thematik der beiden neuen Anlagen wurde noch nicht bekannt gegeben. Sie sollen an der Stelle entstehen, an der sich derzeit die Gehege für Wölfe, Walabys, Lamas und Bisons befinden.

Algemeen Dagblad - 31. August 2006
'Vogelgriep-affaire' zorgt voor commotie
„Vogelgrippe-Affaire“ sorgt für Unruhe
http://www.ad.nl/rotterdam/article585403.ece
Der Direktor des Rotterdamer Zoos, Ton Dorresteijn, äußerte sich auf der monatlichen Pressekonferenz negativ über den Umgang des Landwirtschaftsministeriums mit den Vogelgrippe-Verdachtsfällen. Im Zoo habe man nach 48 Stunden gewusst, dass es sich nicht um Vogelgrippe handele, während das Ministerium zweieinhalb Wochen brauchte, um eine eindeutige Aussage zu treffen. Im Mitarbeiterkreis sorgte der Verdacht für große Unruhe, nachdem vor einigen Jahren die gesamte Fledermauskolonie des Zoos wegen ungerechtfertigten Tollwutverdachts getötet werden musste. Nun bestand offenbar sogar Gefahr für die Haustiere der Tierpfleger. Die Gespräche mit dem Ministerium bezüglich eventueller Tötungen von Tieren verliefen laut Dorresteijn äußerst schwierig. 70 Bluttests erbrachten letztlich die Gewissheit, dass keine Vogelgrippe im Zoo vorlag. Bei den Blutabnahmen verletzten sich jedoch ein Jungvogel sowie ein Flamingo tödlich.


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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Tiergarten Schönbrunn, 07.09.2006
2. BirdLife-Vogel-Aktionstag am 10. September 2006 im Tiergarten Schönbrunn
Nach dem großen Erfolg im Vorjahr veranstaltet BirdLife-Österreich auch heuer wieder einen vogelkundlichen Aktions- bzw. Informationstag in Zusam­menarbeit mit dem Tiergarten Schönbrunn. Informationsstände, eine vogelkund­liche Führung, ein lustiges Schätzspiel mit tollen Preisen und ein Geschenk, all das und einiges mehr erwartet die Besucher des Tiergarten Schönbrunn im Rahmen des 2. BirdLife-Aktionstages. Vier Informationsstände auf den schönsten Plätzen des Tiergartenareals bieten Wissenswertes und Nützliches zu den Themen „Winterfütterung“, „Nisthilfen“, „Vogelbeobachtung im Urlaub und als Hobby“ und „Vogelzug und Beringung“. Der renommierte Optikproduzent „Swarovski-Optik“ präsentiert den Besuchern Beobach­tungsequipment der internationalen Spitzenklasse und lässt jung und alt staunend durch Ferngläser und Spektive schauen. BirdLife-Geschäftsführer Gerald Pfiffinger macht’s spannend: „Das heurige Programm hat wirklich sehr viel zu bieten: Interessante Führungen, Informations­stände an wunderschönen Plätzen und vieles mehr.“ Im Rahmen einer spannenden Führung, geleitet von einem renommierten BirdLife-Orni­thologen wird interessierten Be­suchern die Wildvogelfauna des Zooareals näher gebracht. Der Treffpunkt ist das Infocenter „Hietzing“ um 14.00 Uhr. Ferngläser der Firma Swarowski-Optik können für die Führungen ausgeliehen werden. Einer vogel­kundlichen Entdeckungsreise für jung und alt steht somit nichts mehr im Wege! Pfiffinger: „Wir hoffen auf reges Interesse und wollen an diesem Tag versuchen, die ungeheure Spannung und die vielen ästhetischen Reize der Vogelkunde hautnah zu vermitteln!“

Zoo Wuppertal, 07.09.2006
Geburtstagswochenende im ZooNeue Zoo-Chronik und Pinguinale-Buch ab Samstag erhältlich
Am kommenden Freitag wird der Zoologische Garten 125 Jahre alt. Das kommende Wochenende steht ganz im Zeichen des Zoo-Geburtstages und bildet nach der großen PINGUINALE im August den zweiten Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten. Festveranstaltung in der Historischen Stadthalle am Johannisberg unter Mitwirkung des Sinfonieorchesters Wuppertal. Festredner: Prof. Dr. Helmut Pechlaner, Direktor des Tiergarten Schönbrunn in Wien, des ältesten Zoos der Welt.

Tierpark Goldau, 07.09.2006
Die Igelwaisen von Lisbeth Schumann
Unsere Chefkassiererin Lisbeth Schumann ist seit 16 Jahren im Tierpark tätig. Als gelernte Tierarzt-Assistentin weiss sie mit Tieren umzugehen und hat schon für manch verwaistes Igelbaby die Mutterrolle übernommen. Ein Igelbaby gross zu ziehen ist ein 24-Stunden Job. Sie sind bei der Geburt bis zum 14ten Tag noch blind und taub. Während dieser Zeit, ist die Gefahr, dass die Igelbabies nicht überleben am Grössten. Deshalb werden die Kleinen alle 2 Stunden mit einer speziellen Babymilch gefüttert, die mittels Pipette
eingeflösst wird. Lisbeth unsere Igelmutter pflegt regelmässig Kontakt mit unserem Tierarzt Dr. M. Wehrle. Sie besprechen die Fortschritte der Kleinen, um evt. zusätzliche Massnahmen, die getroffen werden müssen, abzusprechen. Ab dem 19. Tag vertragen die Igel Katzenfutter. Sobald sie 500 Gramm schwer sind, können die Igel in die Natur entlassen werden.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 06.09.2006
Einzug der Schimpansen in die Zoom Erlebniswelt Afrika
Es ist soweit. Nach ihrer Ankunft aus Zürich und der vorgeschriebenen Quarantäne-Zeit kann es die achtköpfige Schimpansenfamilie kaum erwarten, ihr neues Zuhause in der ZOOM Erlebniswelt Afrika zu erkunden. Besonders der jüngste Nachwuchs, der dreijährige Dongo, freut sich auf die ersten Ausflüge mit seiner Mutter Kiki. Zu entdecken für die aus Westafrika stammenden Schimpansen sowie die beiden Gelsenkirchener Schimpansendamen Lady mit Tochter Djuba gibt es genug: neben der 2.000 qm großen Dschungelhalle wird das neue Revier später auch eine rund 1.000 qm große naturnah gestaltete Außenanlage umfassen.

Zoo Köln, 06.09.2006
Laubfrosch-Nachwuchs im Kölner Aquarium
Ab Freitag werden im Aquarium des Kölner Zoos Kaulquappen und gerade erst umgewandelte Jungfröschchen des Amerikanischen Laubfrosches (Hyla cinerea) zu sehen sein. Dies ist die Erstnachzucht dieser nur in den USA vorkommenden und in Deutschland nur selten nachgezüchteten Art im Kölner Zoo. Seien auch Sie dabei, wenn die putzigen Jungfrösche ihr neues Terrarium im Besucherbereich beziehen, und zwar am: Donnerstag, dem 7. September 2006 um 11.30 Uhr.

Alternativer Bärenpark® Worbis, 06.09.2006
Eine artgerechte Haltung von Eisbären ist nicht möglich. Die STIFTUNG FÜR BÄREN fordert Konsequenzen.
Der skandalöse Unfall im Zoo Bremerhaven macht wiederum deutlich: Auf die Haltung von Tierarten, für welche eine artgemäße Haltung nicht möglich ist, muss verzichtet werden. Die STIFTUNG FÜR BÄREN fordert ein konsequentes Vorgehen in Bremerhaven. Nach dem erneuten skandalösen Unfall mit Eisbären im Zoo Bremerhaven bezweifelt die STIFTUNG FÜR BÄREN die wissenschaftliche Qualifikation der Zooleitung. Die modernsten Einrichtungen Deutschlands und Europas sind nicht in der Lage, eine solide und ordentliche Sicherheit zu gewährleisten, wenn menschliches Versagen die Ursache für derartige Vorfälle ist. Bei Raubtieren sind grundsätzlich zwei Pfleger für die Sicherheit und Kontrolle in den Gehegen einzusetzen. Schaufütterungen, Streicheleinheiten, Handaufzuchten und Vorführungen gezähmter, menschengeprägter Wildtiere vermitteln ein falsches Bild. Wildtier bleibt Wildtier. Sie sind und bleiben daher gefährlich. „Zoodirektoren, die solche Unfälle nicht verhindern können, sollten sich einen anderen Job suchen, denn hier hört die Wissenschaftlichkeit auf“, so Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer der STIFTUNG FÜR BÄREN. „Wer in Zoos die Tierhaltungen mit gefährlichen Arten nicht unter Kontrolle hat, handelt unverantwortlich und skrupellos“. Den Eisbären jetzt Spielverhalten zu unterstellen und damit den Sachverhalt abzuschwächen, zeigt, dass das gesamte Gehegemanagement nicht stimmt. Bei verhaltensgerechten Anlagen können eine solche Langeweile und der Spieltrieb mit einen Pfleger nicht passieren. Eisbärenanlagen sind weltweit fragwürdig, da kaum die Bedingungen geschaffen werden können, die den Bedürfnissen dieser Tierart gerecht werden. Eisbären sind lebenslange Wanderer. Zu Fuß, schwimmend und auf Treibeis stehend, folgt er seinen wichtigsten Beutetieren, den Robben, und legt dabei hunderte von Kilometern zurück. In der Gefangenschaft muss das Tier, das sich bei minus 30 Grad wohl fühlt, in unserem Sommer 30 Grad plus ertragen. Der Schwimmer, den man im offenen Meer 100 Kilometer von der Küste entfernt begegnen kann, muss sich mit einem Planschbecken von ein paar Metern zufrieden geben.

Zoologischer Garten Magdeburg, 06.09.2006
Schneeleopard hat Paten gefunden
Unsere Schneeleopardin "Thirsi" ( 17 Jahre alt) hat gestern Paten gefunden. Die Magdeburger Rechtsanwälte Herr Deipenbrock und Herr Faupel erhielten gestern aus den Händen des Zoodirektors, Dr. Kai Perret ihre Patenurkunde für die Schneeleopardin. (Jahresbeitrag 800 Euro).

Zoo Leipzig, 06.09.2006
Nachwuchsfreuden gehen weiter - Stumpfkrokodile im Zoo Leipzig geschlüpft
Der Kindersegen im Zoo Leipzig nimmt kein Ende: Am vergangenen Freitag schlüpften im Terrarium zehn Stumpfkrokodile aus ihren Eiern. Obwohl früher als geplant, sind die Kleinen dennoch sehnsüchtig erwartet wurden. Schließlich ist der Zuchterfolg in Menschenobhut eine Seltenheit! Schon 2004 konnte der Zoo Leipzig einen Wurf mit zwölf Jungen verkünden. „Wir freuen uns sehr über diesen regelmäßigen Nachwuchs. Es ist ein großer Erfolg für uns“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Damit die Jungtiere ohne Konkurrenz ausreichend fressen können, wurden sie aus dem Gehege genommen und hinter den Kulissen in einem separaten Terrarium gesetzt. Hier bekommen sie die volle Aufmerksamkeit der Pfleger. Zoobesucher können die bis zu 24 cm langen Baby-Krokodile voraussichtlich ab nächster Woche bestaunen. Stumpfkrokodile erreichen maximal eine Länge von zwei Metern und gehören damit zu den kleinsten Krokodilarten. Sie leben in schattenreichen Sumpfwäldern und Urwaldtümpeln im Westen Afrikas und sind besonders in der Dämmerung aktiv. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Weichschildkröten, Fischen, Krebstieren und Fröschen. Stumpfkrokodile gehören zu den wenigen Reptilien, die Brutpflege betreiben. Dazu legen sie ihre Eier in Sand- oder Erdhaufen, die eine Temperatur von 27 bis 35 Grad Celsius haben. Diese Temperatur entscheidet, ob aus dem gesamten Gelege nach einer Brutzeit von etwa drei Monaten männliche oder weibliche Tiere schlüpfen. Die Jungtiere werden dann vom Krokodilweibchen aufgezogen. Im Freiland ist die Art aufgrund illegaler Jagd gebietsweise stark bedroht.

Zoo Krefeld, 06.09.2006
Zoo Krefeld veranstaltet am Sonntag einen Forscher- und Artenschutztag für Groß und Klein
Ihren Forschungsdrang ausleben können kleine und große Besucher im Zoo Krefeld am „Forscher- und Artenschutztag“ am Sonntag, 10. September, von 11 bis 17 Uhr. Der Forscher- und Artenschutztag ist Abschluss und Krönung der Projektwoche „Regenwald - Wert der Vielfalt“. Unter dem Motto „Von Flöhen, Wassertieren und Schimpansen - nur was wir kennen, schützen wir auch!“ gibt es viele Attraktionen, außerdem sucht der Zoo den „Forscher des Tages“. Zooführer, Zoopersonal, die Zooschule, Zoll, Greenpeace, der NABU, die Rollende Waldschule, Krewi und Geoscopia präsentieren an diesem Tage Forschungsprojekte für Jedermann. Die Angebotspalette umfasst Wassertieruntersuchung, Verhaltensbeobachtung von Schimpansen, Mikroskopieren, Spurensuche, Sinnespfad, Tastkästen, Blasrohrschießen, Futterausstellung und vieles mehr. Am Forschertag können Kinder mit Versuchen erfahren, wie ein Pinguin schwimmen kann und wie man einen Tiger an seinen Spuren im Wald entdeckt. An sechs Stationen können sich die Forscher ihre Studien mit einem Stempel bestätigen lassen. Wer alle Stempel gesammelt hat, kommt in die große Auslosung: „Wer wird Forscher des Tages“. Natürlich gibt es prima Preise zu gewinnen: Ein Tierlexikon, Stofftiere und echte Straußeneier sind nur einige der zahlreichen Preise, die noch am Sonntagmittag nach 16 Uhr vor Ort ausgelost werden. Und nach der Erkenntnis - nur was man versteht und kennt, lernt man schätzen und auch schützen, werden an verschiedenen Ständen Projekte vorgestellt, die sich um den Schutz bedrohter Natur drehen. Greenpeace und der NABU erzählen von ihrer Naturschutzarbeit und der Zoll erläutert, auf was man beim Urlaubseinkauf achten sollte. Der Zoo stellt seine Aktivitäten im Artenschutz vor, von der Zucht bedrohter Tierarten bis zur Unterstützung verschiedener Freilandprojekte. Das Angebot der Projektwoche „Regenwald - Wert der Vielfalt“, das in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen für alle Interessen- und Altersgruppen gestaltet werden kann, und gut für eine herbst- oder winterliche Exkursion durch den zoo geeignet ist, ist auch nach dem Forschertag für Gruppen und Schulklassen möglich.

Zoo Duisburg, 06.09.2006
Neue Wombat-Anlage im Zoo - Multi Development stiftet und baut ein neues Zuhause für seltene Beuteltiere
Noch vor wenigen Jahrzehnten galten sie als exklusive Rarität in den Zoologischen Gärten der Welt: Die pummeligen Nacktnasen-Wombats, grabende Beuteltiere vom Fünften Kontinent Australien. Obwohl Mitte der Siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts am Kaiserberg die Erstzucht dieser Tierart für Deutschland zu verzeichnen war, hielten sich Zuchterfolge seither in Grenzen; viele Jahre über waren diese Beutler im Zoobestand überhaupt nicht vertreten. Erst nach dem Bau des Koala-Hauses - 1994 - lebten wieder Nacktnasen-Wombats gemeinsam mit Bennett-Känguruhs und den flugunfähigen Emus auf einer gemeinsamen Freianlage. In nur 8 Wochen Bauzeit errichtete ein Firmen- und Sponsorenkonsortium eine rund 150 Quadratmeter große Anlage mit eigenem Haus sowie einer speziell hergerichteten Auslauffläche, auf der die eigenartigen Geschöpfe, die eher an eine Kreuzung aus Bär, Murmeltier und Riesenwühlmaus erinnern, nach Herzenslust graben und baggern können. Für diese Lieblingsbeschäftigung entwickelte die Evolution übrigens einige anatomische Besonderheiten, so z.B. einen nach hinten geöffneten Beutel, sodass weder Erdreich noch sonstiger Unrat die Aufzucht der Jungtiere beeinträchtigen können. Multi Development Germany, die Firmen Bilfinger Berger AG, die August Heine Baugesellschaft AG sowie weitere Sponsoren schufen unterhalb des Koala-Hauses erstmals ein attraktives Freigehege, das nach vier Jahrzehnten Wombat-Haltung in Duisburg endlich ein für Besucher vorzeigbares und für die Plumpbeutler ansprechendes Zuhause bietet - ohne eine Kostenbelastung für den Zoo selbst und sämtlichen Personaleinsatz gratis dazu - nicht nur während eines Betriebsausfluges am Donnerstag, dem 7. September 2006, bei dem sämtliche Mitarbeiter eigenhändig mit Schaufel und Kelle Fundamenten und Mauern den letzten Schliff geben werden.

Zoo Basel, 06.09.2006
Jubiläenreiche Eröffnung des Panzernashornhauses im Zoo Basel
Zum 50. Jahrestag der weltweit ersten Nachzucht in einem Zoo eröffnet der Zoo Basel das umgebaute Panzernashornhaus für das Publikum. Vor 55 Jahren traf das erste Panzernashorn im Zoo Basel ein und mit Baabuu erlebt das 30. im Zolli geborene Panzernashornkind die Eröffnung.

Zoo Wuppertal, 06.09.2006
125 Jahre Zoologischer Garten Wuppertal
Am 8.09.2006 wird der Zoologische Garten der Stadt Wuppertal 125 Jahre alt. Aus diesem Anlass laden wir herzlich zu einen Rundgang ein, auf dem Ihnen das älteste Tierhaus im Zoo und anschließend die im Bau befindlichen Neuanlagen für Löwen und Tiger auf dem Erweiterungsgelände vorgestellt werden. Wir treffen uns am Donnerstag, dem 07.09.06 um 10.30 Uhr am Zooeingang.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 06.09.2006
Wilhelma-Tag am 17. September 2006 - Blick hinter die Kulissen der Wilhelma für Groß und Klein
Vom Fernsehsessel ins Elefantenhaus: Am Wilhelma-Tag können Besucher selbst erleben, was sie sonst nur als Zuschauer aus der erfolgreichen Doku-Soap „Eisbär, Affe & Co.“ kennen. So werden für neugierige Gäste auch Teile der Wilhelma geöffnet sein, die den Besuchern sonst verschlossen sind. Gehen Sie mit Tierpflegern direkt in den Bärenstall, das Giraffenhaus, die Futterküche und schauen Sie sich die Krankenstation an. Für Botanikfans gibt es einen Rundgang durch die Anzuchthäuser und die botanischen Sammlungen hinter den Kulissen. Gärtner und Tierpfleger erzählen Geschichten aus der Wilhelma, beantworten Fragen der Besucher und geben praktische Tipps zur Pflege von Zimmerpflanzen. Für Kinder wie für Erwachsene gibt es zahlreiche Angebote, den Tieren und Pflanzen der Wilhelma näher zu kommen. Dazu gehören Fütterungen sowie hautnaher Kontakt mit Kaninchen, Fischen, Küken und Schlangen. Kinder können Pflanzen selber topfen und mit nach Hause nehmen. Auf dem Bauernhof kann jeder herausfinden, wie begabt er beim Melken am Kunsteuter ist und sich anschließend mit einer Kuh fotografieren lassen. Exklusiv am Wilhelma-Tag werden wieder überzählige Wilhelma-Pflanzen verkauft. Wer eine der seltenen Pflanzen erwerben möchte, sollte schon früh in die Wilhelma kommen, da die Pflanzen erfahrungsgemäß sehr begehrt sind. Zum letzten Mal ist am Wilhelma-Tag die bei den Besuchern sehr beliebte Sonderausstellung „Kaffee, Tee, Kakao“ zu sehen, die von der wechselvollen Geschichte der drei Muntermacher und Seelentröster aus den Tropen erzählt.
Das Programm dauert von 9.30 bis 16.00 Uhr, einige zoologische Angebote finden bis 17.00 Uhr statt. Die Besucher zahlen den üblichen Eintritt. Einzige Ausnahme: Diejenigen, die in der Langen Nacht der Museen 2006 in der Wilhelma Buttons erworben haben, erhalten pro Button 2,20 € Ermäßigung auf eine Tageskarte für Erwachsene. Die Ermäßigung gilt vom Wilhelma-Tag bis einschließlich 23.09.2006.

Vogelpark Herborn, 05.09.2006
„Rollende Waldschule“ und Jagdrevierführungen in Herborn-Uckersdorf - Hegegemeinschaft Westerwald Nord bietet im Vogelpark spannende Informationen zu Jagd und Naturschutz
„Jagd und Naturschutz - wie verträgt sich das?“ - So lautet der Titel des schon von vielen Naturfreunden mit Spannung erwarteten nächsten naturkundlichen Aktionstages im Herborner Vogelpark. Für Sonntag, den 10. September, lädt der Vogelpark gemeinsam mit dem hessischen Jagdverband, vertreten durch den Naturschutzreferenten Rolf Walter Becker sowie mit der Hegegemeinschaft Westerwald Nord von 11.00 bis 17.00 Uhr zu vielfältigen Aktionen rund um Wild und Wald ein Die Hegegemeinschaft Westerwald Nord ist ein Zusammenschluss von 13 Jagdrevieren in und um Herborn. Die Jäger um ihren Vorsitzenden Dr. Rudolf Schönhofen bieten neben Informationen zu ihrer Jagd- und Hegegemeinschaft eine „rollende Waldschule“ mit Präparaten und Informationen über heimische Wildarten. Mit Hilfe von Fühlkästen können kleine und große Naturfreunde ihre Sinne erproben, um dann bestens vorbereitet mit den Jägern zu einer kleinen naturkundlichen Wanderung ins Uckersdorfer Jagdrevier aufzubrechen. Die Führungen „Mit dem Jäger im Revier“ finden in kleinen Gruppen statt und werden am Sonntag stündlich angeboten. Weiterhin wird ein Quiz für groß und klein geboten. Auf die Teilnehmer wartet es ein kleines Präsent. Zur Auflockerung wird um 14.00 Uhr ein Vortrag der Jagdhornbläsergruppe Schelderwald beitragen. Ebenso wie dies die regelmäßigen Fütterungen der Jungvögel in der Vogel-aufzuchtstation des Parks durch den Tierpfleger tun. Derzeit werden hier kleine Rote und Heilige Ibisse sowie ein junger Ara von Hand großgezogen (wir berichteten).

Thüringer Zoopark Erfurt, 05.09.2006
‚Damara’ hat’s am Zahn
Nicht nur bei Menschen gibt es Leute, die bräuchten eigentlich nie zum Zahnarzt. Andere sind regelmäßig dort. So auch bei Zebras. Unserer Tigerpferddame ‚Damara’ müssen in gewissen Abständen die Backenzähne korrigiert werden. Diese kauen sich nicht gleichmäßig ab, und es entsteht ein scharfer Grat am Zahn, der das Fressen behindert. Aber mit „Ah“-Sagen ist es eben nicht getan. Da müssen schon stärkere Geschütze aufgefahren werden. Das ganze Tier muss in Narkose gelegt werden. Also Betäubungsgewehr scharf gemacht, Tierarzt zielt und Schuss! Jetzt kommt der ganze Pulk von wartenden Tierpflegern zum Einsatz. Alle auf die Anlage! ‚Damara’ torkelt und droht in den Absperrgraben zu fallen. Das gilt es zu verhindern. Nicht mehr Herr ihrer Sinne wankt sie in Richtung Futter, wo die ranghöheren Zebras gerade grasen. Diese sind ob der Nichtachtung ihres sozialen Status’ aufgebracht und weisen das Tier in die Schranken. Auch der Hengst versteht so einiges nicht. Mittlerweile liegt ‚Damara’ auf der Seite. Die Tierärzte schrauben ihr mit einem Maulgatter das Maul auf und beginnen zu feilen. Die Pfleger halten die Zunge beiseite, stützen sich auf das Tier und fixieren die Beine. Das findet der Hengst nun gar nicht gut. Er will zu seiner Stute. Pfleger mit Besen und ohne halten ihn armwedelnd von seinem Vorhaben ab. Das Abfeilen der Zähne geht recht zügig. Jetzt noch schnell eine Spritze zwecks Wurmkur und, wenn wir sie eben mal so günstig haben, auch noch den Chip, den Ausweis für Tiere, setzen. Gegenmittel injizieren und kurz warten. Mit einem Ruck springt ‚Damara’ auf. Sie rennt zu den anderen, ist einem Wunder gleich fast wieder voll da.

Thüringer Zoopark Erfurt, 05.09.2006
Nachwuchs bei den Königspythons
Fünf kleine Königspythons haben im Zoopark das Licht der Welt erblickt. Zuerst schaute nur der Kopf aus dem Ei, das Herausschlängeln hat dann einige Zeit und Kraft in Anspruch genommen. Bis die kleinen Riesenschlangen ihre maximale Länge von bis zu 2 m erreichen, werden einige Jahre vergehen. Die Königspythons stammen ursprünglich aus Westafrika. Die Beute - vorwiegend Kleinsäuger - wird am Boden gesucht, dann blitzschnell gepackt und wie für alle Würgeschlangen typisch fest umschlungen und dadurch erwürgt. Während das Zupacken und Umschlingen als fertiges Verhalten instinktmäßig vorhanden ist, müssen die Babyschlangen das genaue Zielen und vorsichtige Anschleichen an die flinke Beute durch eigenes Lernen verbessern. Da im Zoo aber immer genug Nahrung vorhanden ist, wird keines der Jungtiere allzu lange einen knurrenden Magen haben. Bis alles gut klappt und die Strapazen des Schlüpfens vergessen sind, ist der sensible Pythonnachwuchs vorsorglich hinter den Kulissen untergebracht und noch nicht für die Besucher zu sehen.

NaturZoo Rheine, 05.09.2006
Neuer Seehund im NaturZoo angekommen!
„Lilo“ heißt das Seehund-Mädchen, das heute aus dem Zoo Duisburg im NaturZoo Rheine eingetroffen ist.
Die kleine Robbe soll zukünftig für etwas frisches Blut und Verjüngung im Seehundbecken sorgen, denn Robby, Susi und Herta sind mittlerweile über 30 Jahre alt und damit echte Senioren ihrer Art. Die vierte im Bunde, Hannah, ist mit vier Jahren deutlich jünger, und mit ihr zusammen soll Lilo die nächste Seehund-Generation in Rheine begründen. Vorerst darf sie sich aber mit Hannahs am 23. Juni geborenen Sohn Happy - mit dem Lilo übrigens gemeinsam Geburtstag feiern kann! - als Spielgefährte vergnügen. Bei ihm im Absperrbecken hat sie jetzt auch ihr erstes Zuhause gefunden, wo sie sich an ihre neuen Pfleger und die Umgebung in Ruhe gewöhnen kann. Der Transport von Lilo durch ihre bisher für sie zuständige Tierpflegerin wurde mit Fernseh-Eskorte durchgeführt. Seit Wochen sendet das ZDF die Doku-Soap „Ruhrpott-Schnauzen“ aus dem Zoo Duisburg, und da darf eine Reportage über einen Tiertransport natürlich nicht fehlen. Wer sich aber spektakuläre Bilder erhofft hat, der wurde enttäuscht. Denn der ganze Transport und die erste Bekanntschaft von Lilo mit Happy erfolgten ganz ruhig und gar nicht spektakulär, eben genau so, wie man es sich im Zoo von solchen Aktionen immer wünscht! Lilo und Happy werden nun noch einige Tage gemeinsam verbringen, bevor sie dann bald zu den erwachsenen Seehunden zurückkehren. Wann das genau sein wird, das hängt von der Lernfähigkeit Lilos ab: Wenn sie genauso schnell wie Happy lernt, wie und von wem man Fisch nimmt, dann sollte der erste Ausflug ins große Becken schon in den nächsten Tagen erfolgen können.

Tiergarten Schönbrunn, 05.09.2006
Gute Nachrichten über Sabi und Abu
Tiergartendirektor Helmut Pechlaner war soeben im Zoo Halle (Bundesland Sachsen-Anhalt), um dort nach der Schönbrunner Elefantenkuh Sabi und ihrem Sohn Abu zu sehen, die Ende Juli von Wien nach Halle übersiedelt sind. Ergebnis: Pechlaner ist beruhigt und zufrieden. Die Elefanten sind aktiv und wohlgelaunt, ihr Gehege ist gut strukturiert, es bietet viele Rückzugs- und Bademöglichkeiten. Die vor kurzem fertiggestellte Anlage des Zoo Halle ist genauso groß wie jene in Schönbrunn. Pechlaner: „Die beiden fühlen sich sichtlich wohl und pflegen innigen Kontakt. Das geht vom spielerischen Rempeln, über gemeinsames Graben im Sand bis zu erfolglosen Versuchen des fast sechsjährigen Bullen noch einmal Milch bei der Mutter zu saugen“. Abu lernt derzeit auf Kommando - und gegen Belohnung - einen Fuß nach dem anderen durch das Gitter zu strecken, damit die Pfleger gefahrlos die erforderliche Huf- und Sohlenpflege durchführen können. Die Hallenser Elefantenpfleger lieben die beiden Tiere und schenken ihnen ihre ganze Aufmerksamkeit.

Zoologischer Garten Berlin, 05.09.2006
Chabo-Hühner mit Nachwuchs: Zur Zeit die Stars im Hühnerhaus!
Der Berliner Zoo ist weltweit einer der wenigen Tiergärten, die über ein spezielles Hühnerhaus verfügen und so in der Lage sind, eine Vielzahl an Hühner- und Taubenrassen zu halten und zu züchten. Das malerische Haus im Berliner Zoo dient gleichzeitig als Pumpenhaus und wurde einst nach den Vorstellungen von Heinrich Schwarz, dem legendären Fasanereinmeister des Zoos, gebaut. Die sicherlich auffallensten Hühner sind augenblicklich die aus Ostasien stammenden Chabos, die aufgrund ihres merkwürdigen Aussehens als „Kleine Groteske“ bezeichnet werden. Sie wiegen als Erwachsene nur 500 Gramm, sind extrem kurzbeinig und haben im Verhältnis zu ihrer geringen Größe auffallend große Köpfe und Kämme. Der Hahnenschwanz steht steil senkrecht und ist gut gefächert. Die Entstehungsgeschichte dieser Rasse ist unklar. Möglicherweise kamen die Vorgänger im 17. Jahrhundert aus China nach Japan, wo sie schnell Anhänger fanden und weiter gezüchtet wurden. Nach Europa gelangen sie im 18. Jahrhundert und nach Deutschland 1857. Chabo-Hühner spielen wirtschaftlich keine Rolle. Ihre Haltung und Zucht ist reine Liebhabersache. Dennoch fühlen sich Zoo und Tierpark verpflichtet, ihre Möglichkeiten zu nutzen und dazu beizutragen, alte Hühnerrassen zu erhalten, stellen sie doch Zeugnisse hoher kultureller Leistungen unserer Vorfahren dar.

Tiergarten Kleve, 04.09.2006
Herbstfest am 24.09.06
Am Sonntag, den 24.09.2006 gibt es zwischen 10.00 und 17.00 Uhr wieder vieles Außergewöhnliche zu sehen und zu erleben, denn viele engagierte Helfer und naturnahe Institutionen werden wieder dafür sorgen, dass das Fest für alle zu einem Erlebnis wird.

Zoologische Gesellschaft Frankfurt, 04.09.2006
Einladung zum Vortrag
in den kommenden Tagen wird unser Projektleiter aus Äthiopien Herr Alastair Nelson in Frankfurt zu Gast sein. Er arbeitet für die ZGF in den Bale Bergen, einer spekatulären Hochgebirgslandschaft im Süden Äthiopiens - der Heimat der letzten Äthiopischen Wölfe. Wir laden Sie herzlich ein zu einem Vortrag von Alastair Nelson über die Bale Berge und das "Bale Mountains Conservation Programme" der ZGF am kommenden Donnerstag, den 7. September 2006 um 15:30 Uhr im Sitzungszimmer 1 des Zoo Frankfurt Alfred-Brehm-Platz 16, 60316 Frankfurt Einen kleinen Vorgeschmack auf Bale und die Wölfe finden Sie unter www.zgf.de/aethiopischer-wolf.html

Tierpark Hagenbeck, 04.09.2006
Hagenbeck für alle - Tag der Begegnung
In Zusammenarbeit mit dem Sozialverband Deutschland und dem Senatskoordinator für die Gleichstellung behinderter Menschen veranstaltet der Tierpark Hagenbeck unter dem Motto „Hagenbeck für alle“ einen Tag der Begegnung mit buntem Unterhaltungs- und Informationsprogramm. Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung der Veranstaltung durch die Schirmherrin Bürgermeisterin Birgit Schnieber-Jastram, Präses der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz am Mittwoch, 6. September 2006 um 11 Uhr vor dem Afrika-Panorama. Auszüge aus dem Veranstaltungsprogramm: Es finden Musik- und Theatervorführungen auf den Bühnen am großen Vogelteich mit behinderten und nicht-behinderten Künstlern statt - Operettenchor Hamburg, Musik-Band „kUNDEkÖNIG“ und die Theatergruppe „Die Klabauter“. An verschiedenen Zooschulstationen im Park kann sich jeder Tierpark-Gast mit allen Sinnen an die Tiere „herantasten“. Gebärdensprachdolmetscher stehen an diesen Stationen zur Verfügung. Darüber hinaus sind spezielle Zooschulführung mit Voranmeldung möglich.

Zoo Basel, 04.09.2006
Basel im Polarium Fieber
Im Wettbewerb um den Kauf der Markthalle ist das Projekt Polarium ausgeschieden, der Zoo Basel gibt aber nicht auf und hofft, dass doch einst Pinguine, Seeotter, Quallen und andere Meerestiere die Markthalle bevölkern werden.

Westküstenpark & Robbarium, 04.09.2006
„Pony-Tag“ im Westküstenpark & Robbarium St. Peter-Ording
Viel Spaß für die ganze Familie - am 10. September 2006 von 11.00 bis 17.00 Uhr. Der Westküstenpark in St. Peter-Ording lädt am 10. September 2006 zum beliebten „Pony-Tag“ ein. Einen Tag lang wird sich in dem vom internationalen „Berufsverband der Zootierpfleger“ (BdZ) für seine Tierpräsentation ausgezeichneten Tierpark alles um die „kleinen Pferde“ drehen. Hauptattraktion wird die Ponykutschfahrt auf dem Parkgelände sein, verspricht Tierpark-Chef Peter Marke. Ein buntes Familienprogramm rund um das Thema „Pony“ mit Ponyrallye, Waffeln backen und Bastelspaß versprechen einen tollen Tag für Groß und Klein. Ponys messen am Widerrist weniger als 1,48 Meter. Trotzdem sind sie immer viel größer als die urzeitlichen Vorfahren unserer heutigen Pferde. Die lebten vor mehreren Millionen Jahren in Nordamerika und waren nur so groß wie ein Fuchs. Die Menschen begannen erstmals vor 7500 Jahren in Mesopotamien und China, Wildpferde als Nutztiere zu zähmen. Seit 3500 Jahren werden Pferde auch als Reittiere genutzt.

Zoo Duisburg, 04.09.2006
Patenschaft für Löwen
Löwenpascha LEO darf sich freuen, denn auch die Dame Nummer 2 seines (kleinen) Harems darf ab sofort als „verpatet“ gelten:
Für fünf Jahre übernimmt die Privatärztliche Verrechnungsstelle Mülheim - als ärztliche Gemeinschaftseinrichtung einer der größten Arbeitgeber Mülheims- die Futterkosten für eine der drei prächtigen Raubkatzen. Der Mülheimer Ärzteverbund hat es sich zur Aufgabe gemacht, regionale Freizeit- und Kultureinrichtungen (tat-) und finanzkräftig zu unterstützen - und darunter den Zoo in Duisburg nicht vergessen.

Zoo Magdeburg, 04.09.2006
Erstmalig in Deutschland: Zoo Magdeburg „versteigert“ Nashorn
Malindi, das kleine Spitzmaulnashorn im Magdeburger Zoo hat noch keinen Paten. Jetzt beschreitet der Magdeburger Zoo einen neuen Weg: Für die Patenschaft über Malindi wird eine ebay-Versteigerung gestartet. Ab 1 Euro geht es los, mit bieten kann jeder! 2005 wurde in Europa nur ein Spitzmaulnashorn geboren: Malindi (3.11.2005). Aber es geht um mehr in Magdeburg! Das alte und zu kleine Dickhäuterhaus ist für die Spitzmaulnashörner nicht ausreichend. Die EU-Verordnung über die artgerechte Haltung von Wildtieren stellt den Weiterbestand der Spitzmaulnashörner in Magdeburg in Frage. Die Lage ist kritisch. Wenn kein neues Haus für die Nashörner gebaut werden kann, müssen sie Magdeburg verlassen. Und das obwohl der Magdeburger Zoo auf eine sehr erfolgreiche Spitzmaulnashornzucht zurückblicken kann, die auch international in Fachkreisen anerkannt ist. Immerhin kamen bisher schon fünf Jungtiere an der Elbestadt zur Welt. 3606 Spitzmaulnashörner leben nur noch weltweit in freier Wildbahn, 277 in den Zoos! Europaweit gelingt jährlich oft nur eine Geburt, mitunter sind es auch 2-3 Geburten. Höchste Zeit etwas für den Fortbestand der Nashörner auch in Magdeburg etwas zu tun! Der Erlös aus der Versteigerung kommt den Magdeburger Nashörner zu gute und soll beim Bau eines neuen Zuhauses für die Dickhäuter verwendet werden. Vom 4.9.-13.9. kann jeder mithelfen und bei der ebay-Versteigerung des kleinen Nashorns mit bieten. Beim SWM-Afrikafest am 23.9.2006 wird die Patenschaft über Malindi dann offiziell übergeben.

Wildpark Lüneburger Heide, 04.09.2006
Hochzeit der Hirsche - Brunftführungen im Wildpark Lüneburger Heide
Das tiefe dröhnende Röhren geht durch Mark und Bein und ist kilometerweit zu hören. Wenn der Herbst langsam Einzug hält, dann beginnt im Wildpark Lüneburger Heide ein einzigartiges Naturschauspiel, die Brunft des Rotwildes. Die Hochzeitsvorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, denn auch das Geweih der Hirsche muss rechtzeitig “kampfbereit“ sein. Das Ablösen des Bastes verursacht einen starken Juckreiz, so dass die Tiere durch heftiges Schlagen und Reiben des Geweihs an Büschen und Bäumen versuchen, sich Linderung zu verschaffen. Dieses „Grobpeeling“ wird auch als Fegen bezeichnet. Das Resultat ist ein blankes Geweih, dessen rötliche Farbe aus den Rückständen der Pflanzensäfte und dem eigenen Blut herrührt. Es dient einerseits als Waffe, andererseits wird es von den männlichen Tieren auch als Statussymbol gebraucht, jetzt kann die spektakuläre Hochzeit beginnen. Erst sind einige Stimmen zu hören, dann vereinigen sich immer mehr zu einem urzeitlichen Konzert, dass die Paarungszeit des Rotwilds begleitet. Die jährliche Hirschbrunft bildet den "gesellschaftlichen" Höhepunkt im Jahresablauf des Rotwildes. Die Brunft hat keinen festen Termin. Sie findet in der Regel zwischen Anfang September bis Mitte Oktober statt. Die Witterungsverhältnisse spielen hierbei eine große Rolle. Kühle Nächte und sonnige Tage sind das ideale Wetter für dieses grandiose Naturschauspiel, dass im Wildpark Lüneburger Heide auch tagsüber beobachtet werden kann. Besonders der Platzhirsch, dies ist immer ein älterer Hirsch mit einem besonders starken Geweih, hat in der Brunft viel Stress. Er ist ständig damit beschäftigt die weiblichen Tiere, die er als Brunftrudel um sich schart, gegen seine Konkurrenten zu verteidigen. Das Furchteinflössende Röhren reicht meistens aber gelegentlich kommt es auch zu erbitterten Kämpfen, die mit den Geweihen ausgetragen werden. Jüngere Hirsche duldet er als Beihirsche oder Adjutanten, diese jedoch müssen unter Kontrolle gehalten werden, sie nutzen jede Gelegenheit zum Seitensprung. Da er kaum zur Nahrungsaufnahme kommt verliert er bis zu 30% seines Körpergewichtes. Der Winter steht vor der Tür, viel Zeit zum Erholen hat er nicht. Ende Februar wird das Geweih abgeworfen dann beginnen wieder die Vorbereitungen auf die nächste Brunft. Im Wildpark Lüneburger Heide lässt sich das Schauspiel der Brunft, im Gegensatz zur freien Wildbahn aus nächster Nähe bestaunen.

Zoo Leipzig, 04.09.2006
„Gondwanaland“ bekommt Gestalt - 17 Architektenentwürfe zur Riesentropenhalle im Neuen Rathaus zu sehen
17 Entwürfe zur Riesentropenhalle sind ab September in der unteren Wandelhalle des Neuen Rathauses zu sehen. Damit werden erstmals alle eingereichten Arbeiten des europaweiten Architektenwettbewerbs der Öffentlichkeit präsentiert. Wir möchten Sie recht herzlich einladen zur Ausstellungseröffnung am 05. September 2006 um 13 Uhr in der unteren Wandelhalle des Neuen Rathauses. Die Modelle und Pläne sind noch bis zum 14. September 2006 im Neuen Rathaus zu sehen. Die ersten drei Preisträger des Architektenwettbewerbs zur Riesentropenhalle „Gondwana-land“ waren bereits am 19. Juli im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt gegeben und deren Pläne präsentiert worden. Gegenwärtig werden Verhandlungen mit den Preisträgern des Wettbewerbes geführt und über die weitere Vorgehensweise gesprochen.

Zoo Landau, 04.09.2006
Raus ins Vergnügen! - Radio SWR 1 Familientag im Zoo Landau in der Pfalz
Am Sonntag den 10. September 2006 findet im Zoo Landau in der Pfalz als besonderes Veranstaltungshighlight der große Radio SWR 1 Familientag von 12 bis 20 Uhr statt! Und an diesem Tag ist für jeden etwas dabei. Durch das Programm führt Radio-Moderator Michael Lueg und wird auch die SWR1-Höhrer live über die Aktionen im Zoo Landau auf dem Laufenden halten. Die kleinen Gäste erleben Jongleure, Zauberer, Zirkuskünstler, Hüpfburg, Kinderschminken und Ponyreiten. Spannend ist auch die ganztags durch die Zooschule Landau betreute Zoorallye für Kinder und die interessanten Tierinfos zu jeder vollen Stunde im Zooschulhaus. Mehr für die Großen ist ein Konzert der Extraklasse: Howard Jones unplugged im phantastischen Ambiente des Landauer Zoos! Mit Songs wie „What is love“, „Things can only get better” oder “Everlasting Love” begeistert er seine Fans. Ab 18 Uhr wird der bekannte Künstler auf der SWR-Showbühne auf der Zoowiese die Stimmung im Zoo anheißen. Die Zoogastronomie sowie der Freundeskreis des Zoos sorgen für das leibliche Wohl der Besucher. Zu den gewohnten günstigen Eintrittspreisen haben die Besucher an diesem Tag die Gelegenheit einen außergewöhnlichen Tag und Abend im Zoo Landau zu erleben.

Wisentgehege Springe, 04.09.2006
Wein, Wild und Gelage
Unter diesem Motto steht das Frühmittelalterliche Fest im Wisentgehege Springe. Erstmalig wird das Zeltlager über drei Tage das bunte Treiben in einem mittelalterlichen Dorf darstellen. Vom 08. bis 10. September geht es wild zu unter den alten Eichen auf dem Duellplatz. Für kurze Zeit können sich die Besucher des Wisentgeheges auf eine Zeitreise in das frühe Mittelalter begeben. Das Programm bietet interessante und spannende Unterhaltung für Jung und Alt. Wie haben die Menschen gewohnt? Wie haben sie geschlafen, gekocht, gearbeitet? Alles das wird für drei Tage zu erleben sein. Auf dem Markt werden Händler Ihre Waren vorstellen. So gibt es Stoffhändler und Perlenmacher zu bestaunen. Altes Handwerk wird zu erleben sein. Der Lampenmacher wird sein Gewerk ebenso vorstellen wie der Schmied. Kinder bekommen die Gelegenheit traditionelles Filzen auszurobieren. Wie war eigentlich ein Bauer gekleidet? Was trägt der höhere Stand und wie zieht man in den Krieg? Die Antwort auf diese Fragen gibt eine frühmittelalterliche Modenschau. Den Einsatz der Streitaxt und des Schwertes werden die Kämpfer in ihren Vorführungen demonstrieren. Selbstverständlich findet das normale Tagesprogramm im Wisentgehege wie gewohnt statt. Jeweils um 11.30 Uhr und um 15.00 Uhr kann man im Falkenhof die Flugvorführung einheimischer Greifvögel bewundern. Die Besucher erfahren eine Menge über das Weltkulturerbe Falknerei und die Biologie der einheimischen Greifvögel, Falken, Adler und Eulen. Am Samstag finden öffentliche Fütterungen statt. Um 10.30 Uhr werden die Nerze und um 16.30 die Bären und Wölfe gefüttert.

Zoo Duisburg, 01.09.2006
Nase an Schnabel mit Gebirgsloris
Nun ist es endlich soweit: Nachdem sich die Gebirgsloris in der großen begehbaren Voliere am neuen Osteingang des Äquatoriums/Affenhauses gut eingelebt haben, soll diese Voliere nun den Besuchern zugänglich gemacht werden, um einen direkten Kontakt mit den Papageien zu ermöglichen. Gebirgsloris sind bunt gefärbte Papageien aus Australien, die lautstark kreischend in großen Schwärmen leben. Aufgrund ihres farbenfroh schillernden Gefieders werden diese bis zu 30 cm großen Papageien im Englischen auch als Regenbogen-Papageien bezeichnet. In ihrer australischen Heimat sind Gebirgsloris häufige Bewohner großer Gärten und Parkanlagen. Hier lassen sich die zutraulichen und wenig scheuen Papageien gerne von den Menschen füttern. Auch im Zoo Duisburg soll dieses Erlebnis geboten werden, mit der Möglichkeit, die Papageien zu ausgewählten Stunden mit süßem Nektar aus kleinen Schälchen zu füttern.

Zoo Duisburg, 01.09.2006
Jubel im Delphinarium
Ein Jahr erfolgreiche Therapiebegleitung des Präparates „Movicol Junior“ durch unseren Delphin DAISY veranlasste den Pharmazeutischen Firmenverbund Norgine, Marburg, zum zweiten Mal ein Symposium für ca. 200 Kinderärzte in Duisburg auszurichten.
Prof. Dr. Klaus Michael Keller, Prof. Dr. Marc A. Benninga und Prof. Dr. David Candy werden über Obstipation im Kindesalter, ihre Behandlungsformen mit Movicol und Erfahrungen aus der Praxis referieren. In einer Delphinvorstellung wird sich DAISY mit ihren Flipperkollegen ganz besonders bei Herrn Geschäftsführer Morton Brandt und Herrn Dr. Sodmann für die gute Zusammenarbeit und die Verlängerung ihrer Patenschaft bedanken.

Thüringer Zoopark Erfurt, 01.09.2006
Fisch- und Wasserpflanzenbörse
Am 10. September ab 9 Uhr lädt der Verein der Aquarienfreunde 1912 e. V. zur ersten Fisch- und Wasserpflanzenbörse nach der Sommerpause in das Aquarium des Zooparks am Nettelbeckufer 28a ein. Auch dieses Mal stehen zahlreiche Nachzuchten von Süßwasserfischen sowie Wasserpflanzen zum Verkauf. Wer Fragen zum Einrichten von Fischbecken, zu einzelnen Fischarten oder zu anderen Aquarienthemen hat, kann sich kostenlos beraten lassen. Aber auch das Aquarium bietet viel Interessantes und Neues zum Entdecken. Unsere große Muräne Susi ist nach Coburg umgezogen. Dafür zeigen wir nun drei neue Arten, die allerdings kleiner bleiben und sehr schön aussehen. Auch unsere Haibabys gedeihen prächtig. Das neue Riffbecken nimmt Gestalt an. Derzeit wird es innen wasserdicht versiegelt.

Zoo Krefeld, 01.09.2006
Jaguarundis in Krefeld haben Nachwuchs
Seine erste Schutzimpfung erhielt jetzt das am 24. Juli im Zoo Krefeld geborene Jaguarundibaby. Dabei wurde es vom Zootierarzt Martin Straube untersucht. Er versuchte auch, das Geschlecht zu bestimmen, wahrscheinlich ist es ein Junge. Ganz sicher kann man das erst allerdings bestimmen, wenn er ein bisschen älter ist. Damit wurde die langjährige erfolgreiche Zucht von Jaguarundis in Krefeld auch in diesem Jahr fortgesetzt. Mutter Marja stammt aus dem Zoo Dortmund und ist fünf Jahre alt, während der Vater schon 1992 im Zoo Rotterdam geboren wurde und bereits seit 1993 in Krefeld lebt. Der Zuchtkater ist schon der Vater vieler in Krefeld aufgewachsener Jaguarundis und das kleine Katerchen ist sein 17. Nachwuchs.

Zoo Krefeld, 01.09.2006
Umbauten und neue Bewohner im Vogelhaus des Zoo Krefeld
Neue Anziehungskraft entwickelt zur Zeit das Vogelhaus im Zoo Krefeld. Hier wird einiges für die Vögel erneuert und verändert. So wird die Südamerikavoliere derzeit umgebaut, um Besuchern wie Bewohnern etwas Neues zu bieten. Aber auch um Zerstörung vorzubeugen, da die Riesentukane mit ihren großen Schnäbeln, die bei den Männchen bis zu 20 Zentimeter lang werden können, die Pflanzen im Vogelhaus ziemlich stark rupfen. In der Natur fällt es nicht auf, dass sie die Bäume attackieren, da dort mehr Platz zum Ausweichen ist und sich die Bäume erholen können. Hier im Vogelhaus jedoch muss man ihrem Zerstörungsdrang etwas Einhalt gebieten und die Tropenpflanzen schützen, damit es nicht irgendwann kahl wird. In freier Wildbahn in Nord- und Ostbrasilien, Paraguay und den subtropischen Gebieten Argentiniens, nisten die Tukane meist in Baumhöhlen, die sie von Spechten übernehmen wobei sie nur die Eingänge vergrößern müssen. Im Zoo Krefeld sollen sie ihre Eier in eigens für sie eingerichteten Niströhren ausbrüten, die sie bisher jedoch noch nicht angenommen haben. Jetzt wird im Rahmen des Umbaus eine weitere Nisthöhle angelegt, die sie dann hoffentlich annehmen, um auch in Krefeld einmal Nachwuchs zu bekommen, den sie dann, wie bei den Tukanen üblich, gemeinsam ausbrüten und gemeinsam füttern. Außer den Niströhren werden noch neue Wasserbecken angelegt, was besonders eine andere Bewohnergruppe des Vogelhauses, die Rallen freut, die darin gerne herum waten. Für sie ist Wassernähe sehr wichtig, sie benutzen die Tränken auch als Pool. Als neue Klettermöglichkeiten und Aussichtsplätze bestens zu nutzen werden neue Sitzäste im Vogelhaus installiert. Neue Scheiben sollen mehr natürliches Licht herein lassen und damit den Besuchern ermöglichen, die gefiederten Bewohner besser zu erkennen. Auffallend werden demnächst auch die neuen Bewohner des Vogelhauses, die Kronentokos. Diese afrikanische Vogelart gehört zur Familie der Nashornvögel, was dadurch gerechtfertigt wird, dass sie einen großen roten Schnabel mit Horn besitzen. Mit ihrem Schnabel fangen sie oftmals Insekten direkt aus dem Flug, die sie ebenso gern verspeisen wie Früchte und Samen. Sehr interessant sind die vier Küken der Scharlachspinte, der sogenannten Bienenfresser. Sie sind noch etwas blasser als ihre scharlachroten Eltern und haben einen kurzen Schwanz. Die Jungtiere bleiben etwa acht Wochen mit ihren Eltern zusammen, wobei sie sich nun aber schon selbst versorgen und sich im Flug über Lebendfutter aus Fliegen und Grillen hermachen.

Vogelpark Herborn, 31.08.2006
Vogelpark Herborn im Fernsehen
Am kommenden Sonntag, den 3. September, wird in der TV-Sendung „Teletipps vom Tierarzt“ um 17.30 Uhr von 3sat auch ein Bericht aus dem Herborner Vogelpark ausgestrahlt. Zuvor lohnt natürlich - erst recht bei den endlich wieder steigenden Temperaturen - ein persönlicher Besuch des familienfreundlichen Naturerlebniszentrums. Denn kein noch so gut gemachter Fernsehfilm kann die unmittelbare Begegnung mit der Vielfalt der in Herborn-Uckersdorf gepflegten Tiere ersetzen. Wie Parkleiter Wolfgang Rades weiterhin mitteilt, musste zudem der zuletzt sehr schlechten Witterung Tribut gezollt werden: Sowohl ein kleiner Roter Ibis wie auch ein junger Heiliger Ibis mussten nämlich kurz nach dem Schlupf aus ihren in den Außenvolieren gelegenen Nestern geborgen werden. Denn erst kürzlich waren in der Regenperiode zwei Küken der prächtig gefärbten, aus den tropischen Regenwäldern Südamerikas stammenden Roten Ibisse tot in der großen Freiflugvoliere aufgefunden worden. Obwohl die Jungvögel von ihren Eltern sehr zuverlässig gehudert wurden, verklammten sie letztlich und starben an Unterkühlung. Das Vogelparkteam macht jetzt aus der Not eine Tugend und zieht die zuletzt geschlüpften Küken von Hand groß.

Zoo Hannover, 31.08.2006
Zoo bricht alle Rekorde!
Über 200.000 Besucher (um genau zu sein, um 16.30 Uhr waren es 203.188) kamen im Ferienmonat August in den Erlebnis-Zoo Hannover - 19,2 Prozent mehr als im August des Vorjahres, der mit 170.476 Gästen bereits überdurchschnittlich gut besucht war. Die 200.000-Schallmauer wurde heute bereits kurz nach Zoo-Öffnung durchbrochen. „Das ist der beste Ergebnis in der Zoogeschichte! Noch nie hatten wir 200.000 Besucher in einem Monat!“, freut sich Zoodirektor Klaus-Michael Machens über die deutliche Attraktivität des Zoos als Ausflugsziel. Trotz des wechselhaften Wetters im August mit vielen Regenschauern und wenig sommerlichen Temperaturen zog der Zoo Gäste aus ganz Deutschland an, um über den Sambesi zu fahren, den Dschungelpalast zu erkunden, die Gorillafamilie auf dem Gorillaberg zu besuchen und die Seele auf Meyers Hof baumeln zu lassen. Der Zoo entwickelt sich immer mehr zum Ganztages-Reiseziel: 62 Prozent aller Besucher (Tageskarten und Jahreskarten) kommen aus Gebieten außerhalb der Region Hannover. Bei den verkauften Tageskarten sind dies sogar über 81 Prozent. „Die hervorragende Besucherzahl zeigt, dass der Erlebnis-Zoo mit seinem Konzept jung und alt begeistert. Das Ergebnis unterstreicht die Position des Zoos als eine der wichtigsten niedersächsischen Freizeiteinrichtungen“, so Klaus-Michael Machens.

Tiergarten Nürnberg, 31.08.2006
Panzernashorn NOEL gestorben
Am 30. August 2006 verstarb völlig überraschend der Panzernashornbulle NOEL. Keinerlei Verhaltensänderungen deuteten auf den nahen Tod des Tieres hin. Noch am Nachmittag ging er - wie immer - gemütlich in den Stall und fraß seine Abendration. Als der Tierpfleger gegen 17.45 Uhr das Haus schließen wollte, sah er am Monitor ungewohnte Bewegungen des Nashornes. Im Stall sah er, dass der Bulle an den Hinterbeinen einknickte, in sein Nachquartier lief und dort nochmals einknickte. Er lief ans Telefon um die Tierärztin zu rufen. Nur Minuten später sah er den Bullen bereits tot in seiner Box liegen. NOEL wurde am 24.12.1986 in Stuttgart geboren und kam am 01.12.1989 nach Nürnberg in den Tiergarten. Er wurde Vater der beiden Männchen ALBRECHT und HANS die inzwischen in Lisieux, Frankreich, und Sosto, Ungarn, leben. Er war einer der ältesten Bullen in Europa. Zwei gleich alte Bullen leben in Berlin und Rotterdam. Der ältestete, 1985 geborene Nashornmann lebt in Stuttgart.

Thüringer Zoopark Erfurt, 31.08.2006
Transportstopp für Giraffenbullen verhängt
Über dem Transport des Giraffenbullen ‚Tebogoa’ aus dem Zoo Duisburg in den Zoopark Erfurt steht kein guter Stern. Am gestrigen späten Nachmittag (31.8.) erreichte Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz die Nachricht, dass die Ruhrmetropole wegen der sich von Westen her ausbreitenden Blauzungenkrankheit zum Tierseuchensperrgebiet erklärt wurde, aus dem die Verbringung von Wiederkäuern aller Art verboten ist. Einer Sondergenehmigung für den Transport von Giraffenbullen ‚Tebogo’ aus dem Schutzgebiet wurde von den zuständigen Veterinärbehörden in Düsseldorf und Erfurt nicht zugestimmt. Somit muss Giraffendame ‚Gunda’ bis auf weiteres allein bleiben.

Zoologischer Garten Magdeburg, 31.08.2006
Zoodirektor malt mit Elefanten
Test sofort geglückt: Der Zoodirektor Dr. Kai Perret hat gemeinsam mit den Elefanten Mwana und Birma heute einen Schirm für Unicef bemalt. Eine gelungene künstlerische Arbeit!!! Der Schirm soll im September im Rahmen der Unicefaktion in Magdeburg versteigert werden.

Zoo Leipzig, 31.08.2006
Jahrestagung der World Association of Zoos and Aquariums ging heute in Leipzig zu Ende
Die 61. Jahrestagung der World Association of Zoos and Aquariums (WAZA) ging heute in Leipzig zu Ende. 250 Zoodirektoren und Wissenschaftler aus 50 Ländern präsentierten in Vorträgen die Arbeit in den Zoos und ihre Artenschutzbemühungen, diskutierten in Workshops und erarbeiteten Strategien, um als internationales Netzwerk von Zoos auf aktuelle Probleme reagieren zu können. Dabei standen folgende Themen im Mittelpunkt: 1. Die globale Amphibienkrise: Ein Drittel aller Amphibienarten weltweit sind vom Aussterben bedroht, mehr als 400 können davor nicht mehr bewahrt werden und 127 sind bereits ausgestorben. 2. Überprüfung und Verbesserung von Haltungsstandards in Zoos weltweit. 3. Klimawandel und Globale Erwärmung. 4. Vogelgrippe. „Wir könne mit dem Verlauf der Tagung und den Arbeitsergebnissen sehr zufrieden sein“, zieht Gastgeber Dr. Jörg Junhold Resümee. „Wir haben hart gearbeitet und jeder von uns nimmt Hausaufgaben und neue Ziele mit. Dennoch hatten die Teilnehmer aus aller Welt die Gelegenheit, Leipzig und Sachsen kennen und schätzen zu lernen. Natürlich hat jeder von ihnen auch unseren Zoo besichtigt.“

Tierpark Chemnitz, 31.08.2006
Neuer Parkplatz für die Besucher des Chemnitzer Tierparks ab Sonnabend nutzbar
Mit der Schaffung eines neuen Stellplatzes in unmittelbarer Tierparknähe gibt es nun eine deutliche Verbesserung der Parksituation für Tierparkbesucher und Anwohner. Auf dem Grundstück Nevoigstraße 9 wurden in den vergangenen Wochen knapp 100 Plätze dafür geschaffen. Die Öffnungszeiten des unbewachten Parkplatzes sind an die des Tierparks gekoppelt; während des Sommers kann der Parkplatz von den Tierparkbesuchern zwischen 8 und 20 Uhr genutzt werden. Im Juli begannen die Arbeiten auf dem o.g. Grundstück des Tierparkes zum Bau des neuen Parkplatzes durch das Tiefbauamt der Stadt. Der Platz erhielt eine ungebundene Befestigung (ähnlich einer Schotterdecke), vorhandene Bäume wurden integriert. Am morgigen Freitag erfolgt die Beschilderung des Platzes und ab kommenden Sonnabend können hier die Autos abgestellt werden. Die Maßnahme wurde gefördert durch das Arbeitsamt. Der Parkplatz an der Unritzstraße bleibt weiter bestehen, beide Parkplätze werden demnächst auch über ein Parkleitsystem ausgeschildert.

Zoo Wuppertal, 31.08.2006
Festveranstaltung am 8. September 2006 um 19.00 Uhr zum125. Zoo-Geburtstag in der Historischen Stadthalle Wuppertal
Mit einer festlichen Veranstaltung feiert die Stadt Wuppertal in der Historischen Stadthalle am Johannisberg am 08. September 2006 ab 19 Uhr den 125. Geburtstag des Zoologischen Gartens. Oberbürgermeister Peter Jung und Zoodirektor Dr. Ulrich Schürer freuen sich, dass als Festredner für diese Veranstaltung der Direktor des ältesten Zoos der Welt, Tiergarten Schönbrunn in Wien, Herr Prof. Dr. Helmut Pechlaner, gewonnen werden konnte. Den musikalischen Rahmen für diese Veranstaltung gestaltet das Sinfonieorchester Wuppertal mit Werken von Charles Camille Saint-Saens "Karneval der Tiere" und Gli Ucceli "Die Vögel". Karten für diese Veranstaltung sind ab sofort zum Preis von 3,00 € an der Zoo-Kasse sowie am 08. September an der Abendkasse erhältlich.

Tiergarten Schönbrunn, 31.08.2006
Jahrestickets, Homepage: neue Tiergartenrekorde!
Die seit Juli angebotenen Jahreskarten für 29 Euro haben reißenden Absatz gefunden: In nur zwei Monaten wurden mehr als 26,000 (!) verkauft. Wegen des überwältigenden Interesses wird die ursprünglich als Sommeraktion geplante Vergünstigung nun bis auf weiteres verlängert. Zum Vergleich: Im Jahr 2005 wurden insgesamt 21.500 Jahreskarten verkauft - was schon damals ein Rekord war. Helmut Pechlaner wollte die Österreicher mit dem supergünstigen Tarif von 29 Euro dazu verführen, den Tiergarten häufiger zu besuchen und das Leben der Tiere im Lauf der Jahreszeiten zu verfolgen - mit dem Hintergedanken, auf diese Weise auch mehr Menschen für die Anliegen des Natur- und Artenschutzes zu gewinnen. Im Vergleich zu Einzelkarten ist man mit der Jahreskarte um 29 Euro als Erwachsener schon beim dritten Tiergartenbesuch günstiger dran. Für Kinder von 3 bis 15 Jahren kostet das Ticket 15 Euro. Die Karten gelten 1 Jahr ab dem Ausstellungsdatum (und nicht jeweils von Jänner bis Dezember). Homepage: 11 Millionen Zugriffe: Die Homepage des Tiergarten Schönbrunn hat eine ebenso erfreuliche Entwicklung aufzuweisen: Die Zahl der Zugriffe pro Monat steigt heuer immer häufiger über die 10 Millionen-Marke. Im Juli wurden exakt 11,175.847 Zugriffe (hits) verzeichnet - das entspricht 67,150 Besuchen (visits). Nimmt man die Zugriffe als Maßstab, ist das Interesse an www.zoovienna.at in den vergangenen sieben Jahren geradezu explodiert - von im Schnitt rund 50,000 pro Monat im Jahr 1999 auf 10 Millionen 2006. Der Tiergarten Schönbrunn war 1995 der erste europäische Zoo, der eine umfangreiche Website ins Netz stellte. Dass die Zoobesucher mit dem Angebot zufrieden sind, beweist auch eine vom Tiergarten in Auftrag gegebene Marktforschungsstudie. Die Befragten schätzen vor allem die Artenvielfalt, die moderne Tierhaltung, die Familienfreundlichkeit, das attraktive Gesamtangebot und das barocke Ambiente. Die am häufigsten genannten Assoziationen waren übrigens „schöne, gepflegte Anlage“, „Elefanten“ und „Panda-Bären“. 3. September: Tierschutzfest: Am Sonntag, den 3. September, findet nicht nur für alle neuen Jahreskartenbesitzer und Homepage-Fans, sondern auch für alle anderen Tierfreunde in Schönbrunn ein großes Tierschutzfest für die ganze Familie statt. Bei dem in Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt der Stadt Wien veranstalteten 8. Tierschutz-Aktionstag geben Tierärzte und Zoologen Auskünfte zur richtigen Heimtierhaltung. Zur Unterhaltung gibt es eine Showbühne vor dem Regenwaldhaus, einen Nashorn-Parcours, eine Rätselrallye und Gewinnspiele. 10 bis 18 Uhr, Tiergarten Schönbrunn.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 31.08.2006
„Goldiger“ Nachwuchs bei den Löwenäffchen
Der König der Tiere würde vermutlich klagen wegen missbräuchlicher Verwendung seines Namens, aber die kleinen Goldkopflöwenäffchen haben nun mal eine schicke Wuschelfrisur, die entfernt an eine Löwenmähne erinnert. Vielleicht auch an eine Dirigenten- oder Musikerfrisur, aber das konnten die namengebenden Zoologen damals ja nicht wissen. Goldkopflöwenäffchen gehören zu den Krallenaffen und sind dort mit einer Körperlänge von fast 30 cm (plus 40 cm Schwanzlänge) die größte Art. In der Wilhelma lebt eine typische Kleinfamilie dieser hochbedrohten Kobolde aus dem brasilianischen Küstenregenwald: Das überaus erfolgreiche Zuchtpaar „Zoe“ und „Johanna“ zusammen mit seinem Nachwuchs „Paolo“ und „Chica“. Der EEP-Koordinator wollte die beiden schon trennen und mit neuen Partnern verpaaren, um die genetische Vielfalt zu erhöhen. „Johanna“ aber mochte den neuen Galan nicht und bekam schließlich ihren „Zoe“ zurück. Die beiden haben ihr Revier wieder in Besitz genommen, arttypisch mit Urin und Drüsensekreten markiert, und für den Neuaufbau der Familie gesorgt. Bei Krallenaffen liegt die Betreuung der unselbständigen Jungen übrigens in den Händen des Vaters und eventuell älterer Geschwister, die Mutter darf sich ganz entspannt der Nahrungssuche und der Milchproduktion widmen - sie übernimmt die Jungen nur zum Säugen. Später stehen dann Pflanzensäfte, Früchte und gelegentlich das eine oder andere Kerbtier auf dem Speiseplan. In der Wilhelma leben die Goldkopflöwenäffchen im Amazonienhaus zusammen mit einer Gruppe Weißkopfsakis - eine putzmuntere Gesellschaft, bei der immer etwas los ist!

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 31.08.2006
5 neue Azubis machen in der ZOOM Erlebniswelt Hobby zum Beruf
Für viele ist die Arbeit im Zoo ein Kindheitstraum. Für die fünf neuen Auszubildenden der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, die gerade ihre Ausbildung zum Tierpfleger begonnen haben, wurde der Traum nun Wirklichkeit. In den letzten Wochen konnten sie ihre dreijährige Ausbildung beginnen. Dazu Dipl. Biologin Sabine Haas, Pressereferentin der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen: „Wir freuen uns darüber, in diesem Jahr fünf jungen Menschen bei uns den Start in das Berufsleben bieten zu können. Sicherlich finden sie in den neu gestalteten ZOOM Erlebniswelten einen abwechslungsreichen und spannenden Ausbildungsplatz.“

Thüringer Zoopark Erfurt, 31.08.2006
Presseinformation zum 8. Erfurter Zooparklauf
Am 9. September findet im und am Zoopark der inzwischen 8. Zooparklauf statt. Bei der Gemeinschaftsveranstaltung des SSV Erfurt Nord und dem Zoopark werden an die 300 Läufer und Läuferinnen aller Altersstufen erwartet. Die Strecke über 3 km und 9 km führt mitten durch den Zoopark. Kindergartengruppen, Schulklassen, Sportgruppen und Jedermann sind herzlich eingeladen, am Zooparklauf teilzunehmen. Start und Ziel und auch das Startbüro liegen direkt an der Schule am Zoopark an der Stotternheimer Straße. Damit die Wartezeit von der Meldung bis zum Laufbeginn schnell verfliegt, warten auf dem Schulgelände eine Hüpfburg, der Streichelzoo des Zooparks, Eselreiten und eine Mal- und Bastelstraße auf die Teilnehmer. Den Gewinnern der Läufe winken attraktive Pokale und Preise. Zudem nimmt jeder Läufer mit seiner Startnummer als Losnummer an einer Tombola teil. Autohaus Vogel, SWE, die Zeitungsgruppe Thüringen, die Geschäfte Hugendubel, Buch Habel, DM Drogerie, Runners Point und der Laufladen haben ebenso Preise und Sachspenden zur Verfügung gestellt wie das Hotel Mercure und der Zoopark. Vom Candlelight Dinner im Mercure, Cabriofahrten am Wochenende über Führungen hinter die Zookulissen bis hin zu Kinderbüchern sind die Gewinne breit gefächert. Mitmachen lohnt sich sicherlich auch allein für die eigene Gesundheit, Fitness und den Spaß am Laufen. Als Bonus haben alle Kinder bis zur Altersklasse C freien Eintritt am selben Tag in den Zoopark, wenn sie ihre Teilnahmeurkunde an der Zookasse vorzeigen. Den zehn Gewinnern der Bambiniläufe winkt eine besonders tolle Überraschung. Direkt nach der Siegerehrung geht es für sie zu den großen grauen Riesen. Sie dürfen die Elefanten Safari, Csami und Seronga aus der Hand füttern. Für die Teilnehmer am Zooparklauf stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung.

Zoo Landau, 31.08.2006
Klammeraffen haben ein Jungtier
Große Freude im Affenhaus des Zoo Landau in der Pfalz: Die Braunkopfklammeraffen (Ateles fusciceps robustus) haben erneut Nachwuchs. Das bereits im Juli geborene Jungtier entwickelt sich prächtig. Braunkopfklammeraffen haben etwa eine Tragzeit von 230 Tagen und bekommen meist ein Jungtier, das dann in der Familiengruppe aufwächst. Die agilen Kletterer gehören zu den Neuweltaffen und sind in Südamerika von Panama bis Ecuador im tropischen Tieflandregenwald beheimatet. Durch ihren „Greifschwanz“ sind sie besonders an das Leben im Wald angepasst und vollführen auch im Zoo wahre Kletterkunststücke. Durch ihr freundliches, neugieriges Wesen und ihre interessanten Verhaltensweisen sind die Braunkopfklammeraffen bei den Zoobesuchern überaus beliebt und werden stets neugierig beobachtet. Die Landauer Gruppe hat regelmäßig Nachwuchs und sorgt somit für den Erhalt ihrer Art die in einem
Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) geführt wird. Braunkopfklammeraffen sind auf Grund der Lebensraumzerstörung und der Bejagung durch den Menschen bedroht und brauchen dringend Schutz. Das Team des Zoo Landau ist daher auch besonders stolz auf
seine erfolgreiche Klammeraffengruppe.

Diergaarde Blijdorp - 30. August 2006
Jane Goodall in Rotterdam - donderdag 7 september
Jane Goodall in Rotterdam - Donnerstag, 7. September
Am Morgen des 7. September wird im Rotterdamer Zoo eine permanente Ausstellung über das Leben der weltberühmten Schimpansenforscherin Jane Goodall von ihr persönlich eröffnet.

Diergaarde Blijdorp - 30. August 2006
Nieuwe Amurpanters
Neue Amurleoparden
Am 13 Juli kamen nach langem Warten zwei Amurleoparden nach Blijdorp. Es handelt sich um ein Geschwisterpärchen aus einem englischen Zoo. Das Männchen soll an einen anderen Zoo weitergegeben werden, während das Weibchen mit einem bereits in Rotterdam lebenden Männchen zur Zucht gelangen soll.

Jonge Toko Toekan
Junger Toko-Tukan
Nach einigen Jahren schlüpfte am 3. August wieder ein Toko in Blijdorp. Das Tier wurde in der Brutmaschine ausgebrütet und wird künstlich aufgezogen.

Gezinsuitbreiding bij de Koningspinguins
Familienzuwachs bei den Königspinguinen
In der Gruppe der Königspinguine im Rotterdamer Oceanium kann derzeit ein Jungvogel betrachtet werden. Das Tier schlüpfte am 21. August in der Brutmaschine. Eine Naturbrut wurde nicht zugelassen, da es innerhalb großer Pinguingruppen zu Streitigkeiten kommen kann, bei denen ein Ei beschädigt werden könnte. Die Eltern bebrüteten währenddessen ein künstliches Ei und versorgen das Küken nun vorbildlich.

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berlinonline.de - 07.September 2006
Auf leisen Pfoten über die Grenze - Deutsche und polnische Wölfe sind eng verwandt
Genetische Untersuchungen haben ergeben, dass die deutschen Wölfe eindeutig der polnischen Population zugeordnet werden können. Das berichtet jetzt das Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz im sächsischen Rietschen. Die Raubtiere haben den Weg über die Grenze offenbar auf eigenen Pfoten geschafft. Das hatten Anwohner in der Region zum Teil angezweifelt. Sie vermuteten, dass die Tiere etwa von privaten Wolfshaltern illegal ausgewildert worden waren. 1998 hatten sich zwei Wölfe in der Muskauer Heide in Sachsen niedergelassen und zwei Jahre später für Nachwuchs gesorgt. Ein Weibchen aus diesem Wurf gründete später etwa 30 Kilometer entfernt ein zweites Rudel. Diese Bestände haben sich gut entwickelt, zeigen Untersuchungen der Biologinnen Gesa Kluth und Ilka Reinhardt. Beide Rudel bestehen aus zwei Elterntieren und etwa drei Jungen vom vergangenen Jahr. Bei Muskau wachsen zudem acht Welpen heran, im zweiten Rudel sechs. Diese relativ hohe Zahl von Welpen hängt mit dem langen und schneereichen letzten Winter zusammen. Er verhalf den Wolfseltern zu reichlicher Nahrung, da mehr Wild verhungerte oder erfror als in früheren Wintern. Ihre Paarungszeit Anfang März bestritten die Wölfe also mit gefülltem Magen - eine gute Voraussetzung für reichlich Nachwuchs. ... Insgesamt aber zeigt die Studie, dass die deutschen Wolfsbestände stark von der Zuwanderung aus Polen abhängen. Wenn es dort keine Rudel mehr gibt, oder wenn ihre gewohnten Wege nicht mehr passierbar sind, haben auch die Tiere diesseits der Grenze wegen der Gefahr von Inzucht auf Dauer keine Überlebenschance. Deshalb fordern die Wolfsexperten grenzübergreifende Schutzbemühungen, an denen sich Polen, Sachsen und Brandenburg gemeinsam beteiligen sollten.

dieneueepoche.com - 06.September 2006
Tempo der Regenwald-Zerstörung im Amazonas verlangsamt
Die Zerstörung des Regenwalds im brasilianischen Amazonas-Gebiet ist nach Angaben der Regierung in Brasilia das zweite Jahr in Folge rückläufig. Umweltministerin Marina Silva teilte am Dienstag mit, zwischen 2005 und 2006 seien elf Prozent weniger Dschungel dem Holzeinschlag und Brandrodungen zum Opfer gefallen. Dennoch sei eine Regenwald-Fläche von 16.700 Quadratkilometern - ein Gebiet so groß wie Thüringen - zerstört worden. ... Ein konsequentes Vorgehen gegen korrupte Beamte in den Umweltschutzbehörden habe dazu beigetragen. In den vergangenen Monaten wurden mehrere Beamte verhaftet, die gefälschte Zertifikate für den Holzeinschlag ausgestellt hatten. Die internationale Umweltorganisation Greenpeace schätzt, dass drei Viertel des Regenwald-Einschlags illegal gerodet werden.

derstandard.at - 06.September 2006
Immerhin: Regenwald-Zerstörung in Brasilien verlangsamt sich - Amtliche Hochrechnung spricht von "deutlicher Abnahme" zum zweiten Mal in Folge
Die Urwald-Zerstörung wird in Brasilien in diesem Jahr nach einer amtlichen Hochrechnung zum zweiten Mal in Folge deutlich abnehmen. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres sei eine Fläche von 10.943 Quadratkilometern vernichtet worden, teilte Umweltministerin Marina Silva in Brasilia mit. Auf das ganze Jahr hochgerechnet entspreche das einer Fläche von rund 16.700 Quadratkilometern. Das würde eine Abnahme um elf Prozent im Vergleich zu 2005 (18.790 Quadratkilometer) bedeuten, hieß es. ... Medien relativierten unterdessen die Erfolgsmeldung von Ministerin Silva. Bei der aktuellen Zerstörungstendenz handle es sich immer noch um sehr hohe Zahlen, die bereits in den 80er und 90er Jahren registriert worden seien und unter Umweltschützern Empörung ausgelöst hätten, schrieb die Onlineausgabe der Zeitung "Folha de Sao Paulo". Die in den ersten sieben Monaten von 2006 zerstörte Urwaldfläche entspreche mehr als einem Viertel der Schweiz.

derstandard.at - 06.September 2006
Den Walrössern zuliebe: EU verhängt Importstopp für grönländische Produkte
Vorerst kein Handel mit Elfenbein-Schmuck aus Walrosszähnen mehr - Bestände der großen Robben sind im Rückgang
Die EU hat einen vorläufigen Import-Stopp für sämtliche Walross-Produkte wie etwa Elfenbein-Schmuck aus Walrosszähnen verhängt. Laut dem grönländischen Sender KNR erwirkte Großbritannien die Maßnahme auf Grund einer Studie, wonach die grönländischen Fangmengen möglicherweise den Bestand der bedrohten Tierart gefährden. Eine endgültige Entscheidung soll die EU am 26. September fällen.

g-o.de - 05.September 2006
Wald ist nicht gleich Wald - Kartierung der Landoberfläche wird bis zum Jahr 2010 fortgesetzt
Die Frage „Was ist ein Wald?“ scheint für Laien leicht zu beantworten: ein Gebiet, in dem Bäume wachsen. Doch für Wissenschaftler ist diese Darstellung nicht genau genug. Immerhin gibt es weltweit mehr als 300 Definitionen von „Wald“ - je nach Klimazone, Artenvielfalt, Zustand der Bäume oder der Art der Waldnutzung. In diese zum Teil verwirrende Vielfalt versuchen Wissenschaftler schon seit einigen Jahren mithilfe von Satellitendaten mehr Ordnung zu bringen. Nun hat die ESA bekannt gegeben, diese globale Waldinventur und somit auch deutsche Institute bis zum Jahr 2010 weiter zu unterstützen.

netzzeitung.de - 04.September 2006
Babyboom im Nashornwald
Java-Nashörner sind die seltensten Nashörner der Welt. Doch Spuren lassen nun vermuten, dass sie kürzlich etwas weniger selten geworden sind.
Forscher haben die Geburt von vier Java-Nashörnern im Ujung Kulon Nationalpark auf der indonesischen Insel Java bestätigt. Die Naturschutzorganisation WWF begrüßt den Zuwachs, verweist jedoch auf weitere Schutzmaßnahmen, die notwendig sind um das Überleben des Rhinoceros sondaicus zu sichern. ...«Das ist ein überraschender Babyboom», sagt Stefan Ziegler, WWF-Artenschutzexperte. Die Geburt von vier Jungtieren lasse vermuten, dass sich der Bestand zumindest auf Java erholt, sagt Ziegler. Weltweit gibt es nur noch maximal 65 Java-Nashörner. Zwischen 28 und 56 Tiere leben im Ujung Kulon Nationalpark, die einzige andere bekannte Population lebt im Cat Tien Nationalpark in Vietnam. Dort gibt es vermutlich nur acht Nashörner. Zum Schutz der Population auf Java müsse der Ujung Kulon Nationalpark besser gegen streunendes Weidevieh abgegrenzt werden, fordert der WWF. Das Vieh könnte Krankheiten übertragen und macht den Nashörnern Konkurrenz um Futter und Lebensraum. Außerdem soll eine zweite Nashornpopulation außerhalb des Parks angesiedelt werden. Ansonsten könnte die gesamte Population auf Java durch eine Wildtier-Krankheit oder eine Naturkatastrophe ausgelöscht werden.

svz.de - 04.September 2006
Erst ein Drittel aller Dinosaurier-Gattungen entdeckt
Saurier-Forschern geht die Arbeit in den kommenden hundert Jahren nicht aus: Aktuellen Schätzungen zufolge sind zwei Drittel aller Dinosaurier-Gattungen noch nicht entdeckt. Insgesamt habe es mindestens rund 1850 Gattungen der Urzeitechsen gegeben, bekannt seien bisher aber nur 527. ... Steve Wang vom Swarthmore College (US-Staat Pennsylvania) und Peter Dodson von der Universität von Pennsylvania in Philadelphia stützen ihre Abschätzung auf ein statistisches Verfahren, das sich auf die Häufigkeiten von Saurierfossilien stützt und in anderen Bereichen bereits als nützlich erwiesen hat. Andere Methoden seien zuvor auf 1200 bis 3400 Saurier-Gattungen gekommen, ihre neue Abschätzung stelle jedoch eine untere Grenze dar, meinen Wang und Dodson. Seit 1990 habe sich das Arbeitstempo der Paläontologen enorm erhöht, schreiben die Forscher. In den vergangenen 16 Jahren hätten die Wissenschaftler insgesamt 242 neue Dinosaurier-Gattungen beschrieben - im Durchschnitt knapp 15 pro Jahr. Anhand dieses Erfolgs sei es wahrscheinlich, dass die Menschheit in 100 bis 140 Jahren 90 Prozent aller Dinosaurier-Gattungen kennen werde.

derstandard.at - 04.September 2006
Gabelböcke als indirekte Opfer von Waldbränden - Lauffeuer in den USA zerstörten Weideland - hunderte der einzigartigen Tiere müssen umgesiedelt oder getötet werden
Der US-Staat Nevada hat wegen verheerender Großfeuer bis zu 200 Gabelböcke zum Abschuss freigegeben. 350 des derzeit 1.000 Tiere zählenden Bestandes sollten eingefangen und in andere Gebiete umgesiedelt werden, teilte das Forst- und Jagdministerium am Sonntag mit. Die Jagd soll am 18. September beginnen. ... Ohne den Abschuss und Umsiedlung eines Teils des Bestandes müsse im Winter ein Massensterben der Tiere befürchtet werden. "Die Feuer sind eine Katastrophe für das Wild", sagte Sprecher Chris Healy am Sonntag. "Es ist so viel Landschaft verbrannt, dass die Tiere einfach keine Chance haben."

azonline - Freitag, 1. September 2006
Baldrian-Trick zur Zählung von Wildkatzen
Eine neuartige Erfassungsmethode soll Klarheit bringen über die Bestände von Wildkatzen in der Schweiz. Getestet wird sie vom Basler Wildtierbiologen Darius Weber. Der Zürcher Wildpark Langenberg unterstützt das Projekt.
Wildkatzen sind äuserst scheue Tiere, die erst noch schwierig zu unterscheiden sind von verwilderten Hauskatzen. Über ihre Bestände in der Schweiz weiss man kaum mehr, als dass sie im Jura vorkommen. Weber will mit einer neuen Methode Klarheit schaffen, wie er an einer Medienkonferenz im Zürcher Wildpark ausführte.
Der Wildtierbiologe hat zum «Baldrian-Trick» gegriffen: Er nutzt aus, dass die Wildkatzen den Geruch von Baldrian lieben. In einem Gebiet von 61 Quadratkilometern hat er rund 120 Stöckchen - nach verschiedenen Kriterien verteilt - in den Boden gesteckt und mit Baldriantinktur besprüht.
Kommt nun eine Wildkatze in der Nähe vorbei, wird sie von dem Baldrianduft angezogen. Sie schnuppert und leckt am Stöckchen, beisst vielleicht hinein und reibt sich daran. Dabei bleiben Haare am Stöckchen hängen. Diese werden später eingesammelt, untersucht und genetisch bestimmt. An ausgewählten Standorten unterstützen Fotofallen die Arbeit der Forschenden.
Laut Weber werden die Stöckchen alle zwei Wochen kontrolliert. Unterstützt wird der Wissenschaftler von den Jagdgesellschaften der Gegend. Nach Abschluss der Studie werde es möglich sein, den lokalen Bestand der Wildkatzen in einem bestimmten Gebiet abzuschätzen. Auch Aufwand und Genauigkeit einer systematischen grossräumigen Wildkatzen-Monitoring seien dann berechenbar.

derstandard.at - 01.September 2006
Alles über Lonesome George
Galapagos - die ferne Inselwelt inspirierte Darwin zu seiner Evolutionstheorie: Ein kleines, feines Buch erzählt nun die Geschichte der berühmtesten Schildkröte des Archipels
Ein attraktives Porträtfoto des "einsamen George" wird man in Henry Nicholls' Monographie "Lonesome George - The Life and Loves of a Conservation Icon" leider vergeblich suchen. Doch vielleicht ist das ja sogar Absicht: Denn schon längst ist der reale Galapagos-Schildkrötenmann in den Augen all jener, die am Schicksal der einzigartigen Inselwelt im Pazifik interessiert sind, zu einer schillernden Figur geworden. Lonesome George wurde zum Symbol einer Natur, die vom klügsten und geschicktesten ihrer Geschöpfe, dem Homo sapiens, zunehmend in die Opferrolle gedrängt wird. George ist der letzte seiner Art: 1971 wurde er auf Pinta entdeckt, einer unbewohnten und unwirtlichen Insel des Galapagos Archipels. Schon seit Jahrzehnten galten die Riesenschildkröten von Pinta als ausgestorben - sie waren von Walfängern, die ihr Fleisch als Proviant nutzten, ausgerottet worden. Nur einige wenige Exemplare existierten als Präparate in Museen, ein lebendes Exemplar war nicht bekannt.

dieneueepoche.com - 01.September 2006
Mehr Seehunde in der deutschen Nordsee
Der Seehundbestand an der deutschen Nordseeküste hat sich erholt: Im August zählten Wissenschaftler im Nationalpark Schleswig-Holsteinsches Wattenmeer 5.543 Seehunde nach 5.505 im Vorjahr. In Niedersachsen wurden 4.642 Seehunde festgestellt. «Die Seehundpopulation ist damit wieder so groß wie Ende der 1990er Jahre und macht einen gesunden Eindruck», erklärte Christian Seyfert vom Kieler Umweltministerium am Freitag. Im Jahr 2002 waren 40 Prozent des Bestandes der Seehundstaupe zum Opfer gefallen.

spektrumdirekt.de - 01.September 2006
Heimat am Ende des Tunnels - Vernetzung erhöht Artenvielfalt von Naturreservaten
Zerstückelt, zerteilt, zerrissen: So geht es Natur, wenn sie unter Menschen fällt. Zurück bleiben meist kleine, isolierte Reste, deren Arteninventar schnell lückenhaft wird. Verbindungs-"Straßen" können diesen Schwund aufhalten - sofern überhaupt geeignete Gebiete erhalten sind.

affolternonline.ch - Freitag, 1. September 2006
Exotische Schildkröten in Limmat und in Weihern
Im Dietiker Marmori- und im Oetwiler Binzerli-Weiher sind Wasserschildkröten eine Attraktion. Den Naturschützern und Biologen sind sie ein Dorn im Auge.
Das Limmattal hat zum Hallalli auf Wasserschildkröten geblasen.

derstandard.at - 31.August 2006
Seltene Robben in Australien erschossen - Umweltminister John Thwaites schockiert
Unbekannte haben in Australien mehr als 40 geschützte Ohrenrobben erschossen. Der australische Umweltminister John Thwaites zeigte sich am Donnerstag schockiert: "Die australische Ohrenrobbe ist sehr selten. Es ist unvorstellbar, dass jemand eine solche Tat verübt." Eine Gruppe Studenten, die auf der Kanowna-Insel rund 200 Kilometer südöstlich von Melbourne Robben beobachten wollte, hatte die Polizei alarmiert. ... Die Insel ist für die Robben ein beliebtes Gebiet, um sich zu paaren und ihre Jungen zur Welt zu bringen. Zwischen November und Februar ist Kanowna von 10.000 Tieren bevölkert. Zurzeit sind nach Angaben von Experten allerdings nur einige hundert Tiere an Ort und Stelle.

Allgemeine Zeitung Namibia - 31. Aug 2006
Kooperation für den Meeresschutz
Fischereiminister aus Angola, Namibia und Südafrika unterzeichneten am Dienstag, 29. August, in Kapstadt/Südafrika eine Interim-Vereinbarung für die Benguelastrom-Kommission (Benguela Current Commission Interim Agreement).
In dem Abkommen einigten die drei Länder sich auf eine gemeinsame Fischfang- und Meerespolitik entlang der südwestafrikanischen Küste.

dieneueepoche.com - 31.August 2006
Schlangenfang in Kambodscha macht Artenschützern Sorgen - Millionen Schlangen werden an Krokodile verfüttert - Bedrohung fürs Ökosystem
Tief im Wald, zwischen von Wasser umspülten Bäumen, hat Ly Vy eine weiteres Tier in seinem Treibnetz erspäht. Er greift die Schlange, schlägt sie mit dem Kopf gegen die Seite des Bootes und wirft sie auf einen großen Haufen. Die größte Schlangenernte der Welt findet derzeit in Kambodscha auf dem Tonle-Sap-See statt. Artenschützern bereitet sie große Sorgen. ...«Die Schlangen sind eines der wichtigsten Bestandteile des Tonle-Sap-Ökosystems», sagt Joe Walston, der WCS-Vertreter in Kambodscha. «Sie sind ein wichtiger Jäger und gleichzeitig wichtiges Futter für große Raubvögel und wilde Krokodile. Wenn ihre Population zurückgeht, hätte das verheerende Auswirkungen auf einige der weltweit wichtigsten Kolonien von Wasservögeln.» ... Der größte Teil des Schlangenfangs geht an Krokodil-Farmen. Andere Schlangen werden zu Geldbörsen, Handtaschen oder anderen Luxusprodukten verarbeitet. Einige der Tiere werden exportiert, viele werden auch an Restaurants vor Ort verkauft, wo sie gebraten, getrocknet oder gekocht werden. «Wir wissen, dass der Fang intensiver betrieben wird, aber gleichzeitig die Menge der Schlangen, die gefangen werden, abnimmt», sagt WCS-Vertreter Walston. Es sei nicht sicher, ob es für den Tonle-Sap-See noch ein Zurück geben kann, erklärt der Biologe. Einige Schlangenarten seien mittlerweile schon sehr selten geworden.

Stern - 31. Aug 2006
Die größte Schlangenernte der Welt
Aus dem Tonle-Sap-See in Kambodscha fischen Jäger täglich tausende Wasserschlagen. Sie werden an Krokodile verfüttert oder zu Handtaschen verarbeitet - für das fragile ökologische Gleichgewicht hat das fatale Folgen.
"Wir wissen, dass der Fang intensiver betrieben wird, aber gleichzeitig die Menge der Schlangen, die gefangen werden, abnimmt", sagt WCS-Vertreter Walston. Es sei nicht sicher, ob es für den Tonle-Sap-See noch ein Zurück geben kann, erklärt der Biologe. Einige Schlangenarten seien mittlerweile schon sehr selten geworden.
Walston hält strengere Gesetze für lebenswichtig.

derStandard.at - 30. Aug 2006
Bären brauchen Zuwachs
Salzburg - Einen "Problembären" wie "Bruno", der die Scheu vor Menschen verloren hatte und im Juni in Bayern von Jägern erschossen wurde, gibt es in Österreich nicht. Das betonte der für Oberösterreich und die Steiermark zuständige Bärenanwalt Walter Wagner Dienstagabend im Zoo Salzburg bei einem Vortrag über die Zukunft der Bären in den heimischen Alpen.
Wagners Prognose für die Zukunft der Bären fiel düster aus. Derzeit gebe es in Österreich etwa 20 Exemplare. Um ein Überleben zu sichern, müssten in den nächsten Jahren Bären angesiedelt werden. Der Bestand habe sich seit 1995 nicht vermehrt.

BirdLife - 06.September 2006
Road to recovery for rare cuckooshrike
Implementation of the Reunion Cuckooshrike Coracina newtoni action plan is producing rapid results Control of predatory rats and cats is a key recommendation of the plan, and already in Réserve Naturelle de La Roche Ecrite in northern La Réunion (Indian Ocean) it has led to four out of five pairs of cuckooshrike successfully rearing chicks, compared to just two out of six pairs raising young at a nearby site without control.

BirdLife - 31.August 2006
Capital campaign for albatrosses
The RSPB, the BirdLife Partner in the UK, is launching a multi-media advertising campaign to raise the plight of albatrosses and increase RSPB membership under the banner Once extinct, you can only imagine . 19 of the world's 21 species of albatross are threatened with extinction, mainly because of the unsustainable numbers killed by longline fishing activites.

PlanetArk - 05.September 2006
"Taiping Four" Gorillas to Return to Cameroon
South Africa's National Zoo said on Monday that four gorillas in its care would be returned to Cameroon, ending a long running dispute that had captured the attention of animal welfare activists.
Elephants and Villagers Battle in Jungles of Bangladesh
Deep in the forests of southeastern Bangladesh, a battle rages between herds of endangered elephants and villagers whose livelihoods depend on felling trees that provide the elephants' habitat.

PlanetArk - 04.September 2006
Indonesia Finds Signs of Rare Javan Rhino Breeding
Experts in Indonesia say they have found evidence suggesting that four Javan rhino calves have been born in recent weeks, raising hopes over the prospects for a species on the brink of extinction. Fewer than 60 Javan rhinos are left worldwide, most of them believed to be living in Indonesia's Ujung Kulon National Park on the far west of Java island.
Protected Birds Die for Decorating Drums in India
Thousands of protected birds are being killed in India's West Bengal state to meet demand from drummers who want to decorate their instruments with feathers, officials and activists said.

PlanetArk - 01.September 2006
Exotic Monkeys Find Home in South African Suburb
In a twist to the oft-told tale of humans encroaching on the wild habitats of Africa, dozens of exotic animals have made a middle-class Johannesburg suburb their permanent address.

PlanetArk - 31.August 2006
Poachers Kill 100 Elephants in Chad - Survey
The remains of 100 African elephants killed for their tusks have been found in Chad not far from Sudan's troubled Darfur region, conservationists said on Wednesday.
Wolves Return to Eastern Germany as People Leave
A century after they were wiped out by hunters and a burgeoning population, wolves have returned to parts of eastern Germany as factories close down, businesses fail and people move out.
Accidental Death of Bear Fuels Passions in France
The apparently accidental death of a bear in the Pyrenees has reopened a bitter row between mountain farmers and environmentalists over whether bears should ever have been reintroduced to the region. One of five Slovenian bears released this spring i