 |
|
|
|
Ausgabe 333 vom 30. August 2006 |
|
Liebe Leser,
Sie können Ihrem Kalender trauen, es ist tatsächlich erst
Mittwoch!
Diverse Spectaculi füllen das Sommerloch, ob als geplante
Veranstaltung, als (ebenfalls geplante?) Skandälchen oder per
genau
geplanter Pressemitteilung. Dazu gehören auch jene, die heute in
der
Kolumne hinterfragt werden. Ob sich an diese hohen Wogen in fünf
Jahren
noch jmand erinnern wird?
In der heutigen Ausgabe finden Sie nämlich erstmals auch die
monatliche
Rubrik "vor
5 Jahren", in der Anja Schulze eine Zusammenfassung darüber
bringt, was
uns vor einem halben Jahrzehnt bewegte.
Unsere Zoo-Datenbanken für Deutschland
und Österreich sind in den
letzten Tagen erneut aktualisiert worden, es sind auch wieder "neue"
Zoos dabei.
Freigeschaltet wurde das neue Portal für die Zoos in Frankreich: http://fr.zoo-infos.org,
das wir in Zusammenarbeit mit Jonas Livet erstellt haben. Zur Zeit gibt
es dort Basis-Infos zu über 120 Zoos, Aquarien usw. auf deutsch,
und
ausführlichere Bescheibungen auf französisch.
Im Herbst soll dann noch die Zoo-Datenbank für die Schweiz
starten,
auch dafür sind bereits jetzt Angaben über unser
Ergänzungsformular
erwünscht. Weitere
Infos und Anregungen sind willkommen. Da wir mehrfach gefragt wurden:
Der Eintrag in die Datenbank ist für alle Zoos
selbstverständlich
kostenlos!
Das ganze Projekt ist non-profit, mit den Werbeeinnahmen der Webseiten
finanzieren wir Artenschutzprojekte, u. a. auch das von uns
"adoptierte" Pakarana-Projekt
- daher bitte fleißig benutzen!
Die August-Sendung der Zoo-Nachrichten "Zoo-Infos", aus dem Wildpark
Bad Mergentheim, ist nun erstmals direkt bei Prometheus-TV
zu sehen, mit "echtem" Streaming und in guter Qualität.
Mit dieser Schnapszahl-Ausgabe verabschieden Martina Raffel und ich uns
für die nächsten Wochen und legen die Zoopresseschau in
bewährter Weise
in die Hände des restlichen Redaktionsteams.
17:35
Dirk
Petzold
Rätselflug
macht Herbstpause...
Lösung
von letzter Woche: Vivarium
im "Zolli" Basel
Zum
Thema "anhandengekommener Planet" kursieren bereits neue
Merksprüche:
- Möglicherweise Vermissen Einige Menschen Jetzt Schon
Unseren
Neunten (Planeten).
-
Mehrere
verwirrte Experten machten jüngst sehr unsinnige
Neudefinitionen.
-
Mittels
Votum entsteht manch jämmerlicher Schwachsinn und Nonsens.
|
|
|
| Zoos
– Meldungen |
Leipziger
Internet-Zeitung - 28. Aug. 2006
Amphibien
in Gefahr! Zooexperten beraten in Leipzig zum Artenschutz
Die 61. Jahrestagung der World Association of Zoos and Aquariums (WAZA)
beginnt am heutigen Montag in Leipzig. Rund 250 Zoodirektoren und
Wissenschaftler aus 50 Ländern beraten über Perspektiven und
Maßnahmen
zur
Erhaltung der Artenvielfalt aus Sicht der Zoos. Konkrete
Maßnahmen
wie Schutzkampagnen, Schutzprojekte in freier Natur werden dabei ebenso
diskutiert
wie Wildtiermanagement, Wissenschaft, Bildung und Marketing im Dienste
des
Artenschutzes. Neben inzwischen renommierten Schutzprojekten und
Zuchtprogrammen
geriet in den letzten Monaten ein neuer Brennpunkt in den Focus der
WAZA-Arbeit
– die Amphibienkrise. Rund ein Drittel der 5.743 Arten weltweit sind
vom
Aussterben bedroht. 413 sind so selten geworden, dass sie in Kürze
aussterben
werden und 126 Arten existieren bereits nicht mehr. Seit 2004 hat sich
die
Situation dramatisch aufgrund der rasanten Verbreitung einer
tödlichen
Pilzinfektion verschärft.
mephisto
97.6 -
28.
Aug. 2006
Zootagung
über Artenschutz in Leipzig
Zoodirektoren und Wissenschaftler aus aller Welt beraten in Leipzig
über
Artenschutz. Zu der Konferenz des Weltverbandes für Zoos und
Aquarien
werden rund 250 Teilnehmer erwartet. Sie wollen darüber
diskutieren,
wie Zoos die Artenvielfalt erhalten können. Im Mittelpunkt stehen
dabei
die Amphibien, wie zum Beispiel Kröten, Lurche und Salamander.
N24 -
29. Aug. 2006
Zoos
wollen Amphibiensterben bremsen
Der Weltverband der Zoos und Aquarien will gezielt dem Artensterben der
Amphibien entgegenwirken. "In ausgewählten Zoos sollen Arten
gezüchtet
und später wieder in die freie Wildbahn ausgesetzt werden", sagte
der
Direktor Peter Dollinger am Montag in Leipzig. Auf der 61. Jahrestagung
der
World Association of Zoos and Aquariums (Waza) soll eine
Prioritätenliste
der besonders gefährdeten Amphibien zusammengestellt werden.
Anhand
dieser Aufstellung werde ausgewählt, welche Arten in welchen Zoos
gezüchtet
werden sollten. Für den Leipziger Zoo ist bereits eine
Entscheidung
gefallen. Im November wird dort mit der Haltung gefährdeter
Nasenfrösche
aus Chile begonnen, sagte Zoodirektor Jörg Junhold. Für das
Projekt
sind zunächst 50.000 bis 100.000 Euro vorgesehen. Leipzig arbeitet
dabei
mit einem englischen Zoo zusammen, zudem engagiert sich der
sächsische
Tierpark auch in Chile.
Yahoo!
Nachrichten -
29. Aug. 2006
Zoo-Experten
diskutieren über Artenschutz und Amphibienkrise
Rund 250 Zoodirektoren und Wissenschaftler aus 50 Ländern beraten
seit
Montag in Leipzig über den Artenschutz. Bis Donnerstag diskutieren
sie
auf der 61. Jahrestagung der World Association of Zoos and Aquariums
(WAZA)
über Projekte zur Erhaltung der Artenvielfalt, wie der Zoo Leipzig
als
Gastgeber mitteilte. Außerdem stehen Themen wie
Wildtiermanagement
oder Marketing im Dienste des Artenschutzes auf der Agenda. Nach
Angaben
des Leipziger Zoos ist der Schwerpunkt dieses Jahr die so genannte
Amphibienkrise,
die sich seit 2004 durch eine tödliche Pilzinfektion
verschärft
habe. Darum sollen während der Tagung Konzepte erarbeitet werden,
um
die Kräfte der Zoos zu bündeln und Haltungsbedingungen
für
Amphibien zu verbessern. Der Zoo Leipzig will sich an einem Projekt zum
Schutz
einer gefährdeten Froschart in Chile finanziell beteiligen und
diese
Art ab November auch im eigenen Zoo aufnehmen. 2009 soll im Leipziger
Zoo außerdem eine Tropenhalle eröffnet werden.
Express.de -
30. Aug 2006
Affentheater
im Zoo
Im Zoo ist das Chaos ausgebrochen: Nach der Absage von Achim Winkler,
der jetzt
doch Zoodirektor in Duisburg wird, sucht Köln einen neuen Zoochef.
Doch im Aufsichtsrat ist man sich uneins: Offenbar will der Betriebsrat
nach wie
vor Theo Pagel, den Wunschkandidaten von Zoodirektor Prof. Dr. Gunther
Nogge
verhindern.
Mitarbeiter
der Zooschule hatten eine Unterschriftensammlung unter den
Zoo-Mitarbeitern
gemacht, in der Pagel als „am besten geeigneter Nachfolger“ bezeichnet
wird.
Der Betriebsrat hat die Aktion verboten – der Betriebsfrieden werde
gestört. Zoo-Aufsichtsratschef Walter Grau (CDU) findet das Votum
der
Mitarbeiter – 65
von 150 hatten sich bis zum Verbot für Pagel ausgesprochen –
„höchst
interessant“. Auch er hält Pagel für geeignet, will sich aber
nicht zu
weit aus dem Fenster
lehnen, um nicht Unmut im Aufsichtsrat – namentlich bei den
Arbeitnehmervertretern – hervorzurufen. Sie hatten Pagel im Mai
verhindert, und
auch jetzt gilt er keineswegs als sicherer Nachfolger.
Koeln.de -
29. Aug. 2006
Wer
wird neuer Zoodirektor?
Nachdem der zum neuen Direktor gewählte Achim Winkler dem
Kölner
Zoo überraschend einen Korb gegeben hat, steht der Zoo nun wieder
ohne
Führung da und der Hickhack um die Nachfolge des scheidenden
Direktors
Gunther Nogge geht in die nächste Runde. Jetzt haben sich
Mitarbeiter
des Zoos in einer Befragung für Theo Pagel als Nachfolger Nogges
ausgesprochen.
Pagel, der Vogelkurator des Zoos, war bislang die Nummer zwei der
Bewerber
für den Posten des Direktors. Aufgrund seiner Qualifikation und
seiner
Kenntnis der Zoointerna halten die Mitarbeiter Pagel für den
geeigneten
Kandidaten, so Lothar Philips von der Zooschule, der die Befragung
anstieß.
Mit ihrem Vorschlag möchte die Zoobelegschaft dem
rufschädigenden
Hin und Her um die Besetzung des Postens entgegen treten.
>>
Lesen Sie dazu die Pressemitteilung von 28.8.
Kölner
Stadt-Anzeiger -
29. Aug. 2006
Mitarbeiter
des Zoos für Theo Pagel
Die Belegschaft des Zoos hat sich am Montag bei einer informellen
Befragung mit deutlicher Mehrheit für Theo Pagel als neuen
Direktor und
Nachfolger von Gunther Nogge ausgesprochen. 65 von rund 80
Mitarbeitern, die gestern Dienst hatten, stellten damit klar, dass
Pagel nach dem Rückzieher des
Wunschkandidaten Achim Winkler das Ruder übernehmen soll.
Insgesamt
beschäftigt der Zoo 153 Mitarbeiter. „Wir halten Theo Pagel
für
den am besten geeigneten Nachfolger. Ihm wird es am ehesten gelingen,
den
Zoologischen Garten wieder in das richtige Fahrwasser zu bringen“,
heißt
es in einer Presseerklärung der Zooschule, deren Mitarbeiter keine
Angestellten
des Zoos sind. „Wir haben die Befragung durchgeführt, weil die
nationale
und internationale Reputation unserer Einrichtung auf dem Spiel steht“,
so
Initiator Lothar Philips. „Theo Pagel war nach Achim Winkler der zweite
Kandidat.
Also sollte er auch genommen werden.“ Der stellvertretende Zoochef Olaf
Behlert
unterstützt die Aktion der Zooschule ausdrücklich. Der
Betriebsratsvorsitzende
Bruno Kummetat reagierte dagegen mit Unverständnis und sprach von
einer
„Störung des Betriebsfriedens“. Die Zooschule sei nicht
autorisiert,
eine derartige Aktion durchzuführen. Für Freitag werde man zu
einer
außerordentlichen Betriebsversammlung einladen.
Kölner
Stadt-Anzeiger -
29. Aug. 2006
Betriebsrat
in Bedrängnis
Bei der Suche nach einem neuen Zoodirektor als Nachfolger von Gunther
Nogge geht es längst nicht mehr um die Frage, ob der nach der
Absage
des Duisburgers Achim Winkler „hausinterne“ Kandidat Theo Pagel
ausreichend qualifiziert ist
oder nicht. Vielmehr ist die Schlammschlacht der Nogge-Befürworter
und
Gegner in vollem Gange. Dass die Zooschule jetzt mit einer informellen
Befragung an die Öffentlichkeit geht, nach der die Mehrheit der
Zoo-Mitarbeiter
für Pagel als neuen Chef votiert, bringt den Betriebsrat in
Bedrängnis.
Er muss sich fragen lassen, ob er tatsächlich die Interessen der
Zoo-Beschäftigten vertritt, wenn er sich nach der Absage von
Winkler
weiter gegen Pagel ausspricht. Diese Frage stellt sich der Betriebsrat
aber nicht, zweifelt stattdessen lieber
das Ergebnis der Befragung an und spricht von einer Störung des
Betriebsfriedens. Bei den ganzen Querelen fällt eine wichtige
inhaltliche Frage völlig
unter den Tisch: Kann man die Leitung eines Zoologischen Garten von der
Bedeutung Kölns überhaupt noch einem Direktor
überlassen? Oder müssen
die wissenschaftliche, technische sowie die kaufmännische
Verantwortung
nicht auf mehrere Schultern verteilt werden? Darüber wird aber
nicht
diskutiert. Weil es keinen interessiert.
Kölner
Stadt-Anzeiger
Der
Kölner Zoo ist führungslos
Mit den Querelen im Kölner Zoo, beteuert Winkler, habe
die Entscheidung nichts zu tun - und doch: Die Absage ist der
Höhepunkt
einer Krise
NRZ
- 24. Aug. 2006
Winkler macht´s
Wunschkandidat Achim Winkler wird zum 1. Januar 2007 neuer Zoo-Direktor
in Duisburg. Der 44-jährige Diplom-Biologe rückt vom Posten
des
Stellvertreters auf und wird Nachfolger von Reinhard Frese, der das Amt
mehr als ein Jahr vor seinem 65. Geburtstag abgibt. Beinahe wäre
Winkler
Direktor des Kölner Zoos geworden, doch Frese und Aufsichtsratchef
Artur
Grzesiek konnten das gerade noch verhindern. Nun soll ein "harmonischer
Wechsel
ohne Differenzen" erfolgen.
LinksZeitung -
28. Aug.
2006
Wahlalternative
will attraktiven Zoo in Saarbrücken
Die Wahlalternative Saarbrücken-Mitte/Burbach (WASG) hat sich
einstimmig
für das Konzept eines attraktiven Saarbrücker Zoos am
Eschberg
ausgesprochen. Einer Verkleinerung hatten die Mitglieder eine klare
Absage
erteilt. Nach Aussage des Vorstandes, sei auch die Idee eines
"Europa-Zoos",
wie von Oberbürgermeisterin Britz (SPD) vorgeschlagen, abwegig.
Ein
Zoo etwa ohne Affen, könne sich nicht zum Besuchermagnet
entwickeln.
Völlig absurd seien die Vorstellungen des Kulturdezernenten
Schwarz-Paqué
(FDP). Den Zoo zum Tierpark im DFG zu degradieren, bedeute den Tod der
Einrichtung
in absehbarer Zeit. Um die Attraktivität auch für erwachsene
Besucher
zu steigern, müsse jedoch mehr getan werden, so die WASG. Man
stehe
von Seiten der WASG auch deshalb zum Saarbrücker Zoo, um Aufzucht
und
Forschung der seltenen Halbaffen weiter zu fördern. Völlig
klar
sei es für die örtliche WASG, dass die Finanzierung des Zoos
nicht
alleine der Saarbrücker Stadtkasse aufgebürdet werden
könne.
Da die Einrichtung weit über die Grenzen der Landeshauptstadt
hinaus
Bedeutung habe, sei das Land quasi verpflichtet, seinen Beitrag zum
Erhalt
zu leisten. Unbestritten sei ebenfalls, dass der Zoo auf weitere
Sponsoren
angewiesen sei. Die engagierte und lobenswerte Arbeit der
Fördervereine
müsse durch die verstärkte Ansprache privater Geldgeber
ergänzt
werden.
Hannoversche
Allgemeine
- 28. Aug. 2006
Der
Steuerberater Paul
Morzynski will Fonds für den Kauf des Zoogrundstücks auflegen.
Der hannoversche Investor Paul Morzynski will sich für die
geplante
Alaska-Landschaft Yukon Bay engagieren. Der 55-jährige
Steuerberater,
der in der Walderseestraße die Kanzlei Morzynski & Partner
mit
70 Mitarbeitern führt und bundesweit agiert, will im Zoo nicht als
alleiniger
Finanzier auftreten. Er möchte vielmehr zahlreiche Hannoveraner
dazu
ermuntern, sich so wie er mit kleinen Beträgen am Kauf des
Zoo-Grundstücks
zu beteiligen. „Wenn wir 10000 Leute finden, die jeweils 1000 Euro ins
Töpfchen
packen, ist die Sache geschafft”, sagt er. Unterdessen ist in
Rathauskreisen
zu hören, dass bereits Angebote für das Zoo-Grundstück
eingegangen
sind. Mit Zoo-Chef Klaus-Michael Machens hatte Morzynski bereits Anfang
Januar
über sein Vorhaben gesprochen. „Das klingt seriös und
interessant”,
sagt Machens. Morzynski ist Geschäftsführer der
Halloren-Schokoladenfabrik
in Halle/Saale, die er mit Millionenaufwand saniert hat. Auf Sylt hat
er
ein Aquarium, in Hamburg das Cinemaxx-Kino initiiert.
Heilbronner
Stimme -
25. Aug. 2006
Jungwölfe
dürfen ab September ins Freigehege
Die derzeitige Unterbringung von vier Jungwölfen des Wildparks
Tripsdrill
in einem Zwinger ohne Auslauf ist vorübergehend akzeptabel. Mit
dieser
Aussage reagiert das Veterinäramt des Landkreises auf die Anzeige
eines
Tierschützers. Er wirft den Betreibern des Wildparks
Tierquälerei
vor. Wie berichtet, hatte Tierschützer Frank Albrecht aus
Nürtingen
die Größe der Unterkunft und die reizarme Unterkunft der
Tiere
als nicht artgerecht kritisiert. Am Donnerstag nahm darauf hin ein
Vertreter
des Veterinäramts die Behausung in Augenschein. Ernährungs-
und
Pflegezustand seien nicht zu beanstanden, teilte die Behörde
gestern
auf Anfrage mit. Es gebe darüber hinaus innerhalb des Zwingers
Rückzugsmöglichkeiten,
eine große Sandkiste, Heu, automatische Selbsttränken und
ausreichend
Futter und Futtertiere. Durch die vier Lichtöffnungen käme
auch
ausreichend Luft ins Innere. Die Größe des Geheges von 50
Quadratmetern
entspreche allerdings nicht den Vorgaben des Säugetiergutachtens.
Darin
werden für ein ausgewachsenes Wolfspaar 100 Quadratmeter
gefordert.
Da die vier Wölfe nicht ausgewachsen sind, sei dies aber
vorübergehend
zu akzeptieren. Die im Mai geborenen Tiere wurden nach Auskunft der
Wildparkbetreiber
Anfang August gemeinsam aus ihrem Rudel vom Freigehege in das
Ausweichgehege
gebracht. Spätestens Mitte September sollen die Tiere in ein
Freigehege
verlegt werden, das derzeit gebaut wird. Frank Albrecht allerdings will
nicht
lockerlassen. „Demonstrationen“ kündigte er an, ebenso eine
Dienstaufsichtsbeschwerde
gegen das Veterinäramt.
uniprotokolle
- 25. Aug. 2006
Kaltwasserkorallen
- bedrohte Juwelen der Tiefe
Das Aquarium des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften
(IFM-GEOMAR) präsentiert weltweit zum ersten Mal riffbildende
Kaltwasserkorallen.
Im Rahmen der "Museumsnacht" werden Kieler Meeresforscher die filigrane
Steinkoralle Lophelia pertusa in einem speziell eingerichteten Becken
der
Öffentlichkeit vorstellen. Erst vor wenigen Jahren sind die
Kaltwasserkorallen
in den Blickpunkt der Wissenschaft geraten, denn ihr Lebensraum in der
Tiefe
ist nur durch aufwendige Technik wie Tauchboote und ferngesteuerte
Roboter
erschließbar. Die Meeresbiologen Prof. Ulf Riebesell und Armin
Form
vom IFM-GEOMAR sind mit dem Forschungstauchboot JAGO im März
dieses
Jahres vor der Küste Norwegens getaucht, um Exemplare für die
Forschung in Kiel zu sammeln. Nach Studien in ihrem natürlichen
Lebensraum
beschreiten die Kieler Meeresforscher nun neue Wege, indem sie weltweit
erstmalig
Kaltwasserkorallen in speziell dafür entwickelten Aquariensystemen
experimentell
untersuchen.
Basler
Zeitung - 25. Aug. 2006
Wildvogelkrankheit
Usutu erstmals in der Schweiz
In der Schweiz ist bei verendeten Vögeln erstmals das Usutu-Virus
entdeckt worden. Die Wildvogelkrankheit stammt aus Afrika. Betroffen
waren
Amseln, Haussperlinge und Eulen. Für Menschen und Säugetiere
besteht
keine akute Gefahr. Seit Ende Juli seien in der Stadt Zürich
vermehrt
tote Amseln und Haussperlinge aufgefunden worden, teilte die
Universität
Zürich am Freitag mit. Auch mehrere Eulen im Zoo Zürich sind
verstorben.
Eine Vogelgrippe-Infektion wurde aber ausgeschlossen. Für Menschen
und
Säugetiere wie Katzen bestehe keine akute Gefahr. Infektionen
seien
zwar nicht auszuschliessen, würden aber nur zu geringfügigen
Erkrankungen
wie Fieber oder Hautausschlägen führen. Auch weitere
Usutu-Verdachtsfälle
sollen abgeklärt werden. Dabei helfe auch der im Rahmen der
Vogelgrippe-Überwachung
bestehende Aufruf, bei mehr als fünf toten Vögeln an einem
Ort
das kantonale Veterinäramt zu informieren.
Dresdner
Neueste
Nachrichten - 30. Aug 2006
Enten,
Gänse und Laufvögel
müssen im Stall bleiben
Knapp
vier Wochen ist es her, dass sich bei dem jungen Trauerschwan aus dem
Zoo der
Verdacht auf Vogelgrippe bestätigt hatte. Seit Freitag gelten
gelockerte
Regelungen im Drei-Kilometer-Sperrbezirk um den Tierpark. DNN wollten
von
Tierärztin Eva Zimmermann wissen, wie es um das Geflügel im
Zoo
bestellt ist.
Frage: Hunde und Katzen dürfen jetzt wieder frei herumlaufen. Was
aber
ist mit
den Enten, Gänsen, Hühnervögeln und vor allem den
Straußen und Nandus
im Zoo,
die seit Wochen eingesperrt sind?
Eva Zimmermann: Für unsere Tiere hat sich gar nichts
geändert, denn die
Aufstallungspflicht gilt nach wie vor. Erst nach 30 Tagen, also am 4.
September, kann das Veterinäramt diese Anordnung aufheben.
Wie geht es den 160 weggesperrten Tieren, insbesondere den
Straußen,
die ja
bekanntlich viel Auslauf brauchen?
Mehr schlecht als recht. Die fünf Strauße waren im Stall der
Watussi-Rinder
untergebracht, bis das einzige Männchen namens "Fidibus" wegen der
Enge aggressiv wurde. Jetzt leben die vier etwas kleineren Nandus in
diesem
Stall. Die Strauße sind an unterschiedlichen Orten untergekommen,
die
alte Dame
"Häubchen" z.B. im Antilopenhaus. Wir können von Glück
reden, dass es
jetzt noch verhältnismäßig warm draußen ist und
beispielsweise die
Watussis
ihren Stall nicht selbst dringend brauchen.
Wie ist es um das andere Geflügel bestellt?
Noch sensibler haben die Tauchenten reagiert. Sie waren gewohnt, den
ganzen Tag
auf dem Teich zu schwimmen. Jetzt müssen sie auf engstem Raum u.a.
im
Pinguinhaus
leben und bekommen Pellets. Eine Handvoll Tiere ist uns schon an einem
bakteriellen Infekt gestorben.
Rein theoretisch könnte der Zoo sein bedrohtes Geflügel doch
auch
impfen, oder?
Unser Antrag darauf ist heute bestätigt worden, obwohl uns das
letztlich nicht
viel bringt. Wir müssten so ziemlich alles impfen, was Federn hat
-
also 600
Vögel einfangen und jeden von ihnen insgesamt dreimal impfen.
Hinzu
kommt, dass
die Tiere weder vor der Aufstallung noch im Ernstfall vor einer Keulung
geschützt wären.
Planung
und Bau
Rhein-Neckar
Zeitung - 26. Aug. 2006
Genug
Platz für Tiere und Menschen
Heidelberg. Der Peru-Triel stolziert am Rand des Teichs entlang.
Drinnen dümpelt
ein Ruderenten-Pärchen. Darüber toben sich drei
Weißgesichtseidenäffchen
im Geäst aus. In der neuen Südamerika-Voliere des Zoos ist
einiges
los und Menschen müssen nicht draußen bleiben. Laut
Zoodirektor
Dr. Klaus Wünnemann soll die begehbare Voliere zum aufmerksamen
Beobachten
anregen, wobei Lianen und tropische Pflanzen für
Urwald-Atmosphäre
sorgen.
Mitteldeutsche
Zeitung -
28. Aug. 2006
Spatenstich
für ein neues Schulgebäude
Der Leipziger Zoo erneuert sein Schulgebäude. Die Bauarbeiten
haben
am Sonntag mit einem symbolischen Spatenstich begonnen. Die Kosten
für
den Bau betragen rund 530 000 Euro. Die Arbeiten sollen im März
2007
abgeschlossen sein. Zum Bauauftakt begrüßte Zoodirektor
Jörg
Junhold die Präsidentin des weltweiten Zoo-Verbandes WAZA, Karen
Sausmann
aus Palm Dessert (USA). Sie ist zur Welt-Zookonferenz bis Monatsende in
der
Stadt. Rund 250 Zoodirektoren und Wissenschaftler haben sich zu dem
Treffen
angekündigt. Bislang war die Zooschule in einem Container
untergebracht.
Mit der Modernisierung erhält sie drei thematisch gestaltete
Projekträume
sowie sanitäre Anlagen und einen Aufzug. Parallel mit den Arbeiten
am
Verwaltungsgebäude am Haupteingang des Zoos wird der
Servicebereich
ausgebaut. Dies sollen die Zoobesucher zur Eröffnung der kommenden
Saison
vom 1. April 2007 an nutzen können.
Mitteldeutsche
Zeitung -
24. Aug. 2006
Drei
Polarwölfe auf dem Petersberg
Der Tierpark Petersberg ist um drei creme-weiße Bewohner reicher:
Um 11 Uhr wird am Freitag am Fuße des Petersbergs ein Wolfsgehege
eingeweiht,
in dem bereits seit Wochenbeginn drei Polarwölfe zu Hause sind.
"Die
knapp ein Jahr alten Raubtiere stammen aus dem Zoo Berlin", sagte
Tierpark-Leiter
Sascha Strauß vor der offiziellen Einweihung. Die neuen Bewohner
-
zwei Männchen und ein Weibchen - sind in einem 1 300 Quadratmeter
großen
Freigehege untergebracht. Bodenversiegelung und ein mit elektrischen
Abweisern
ausgerüsteter Zaun sollen ungeplante Ausflüge des Trios
verhindern.
Eine Glaswand im vorderen Teil der Anlage erlaubt es den Besuchern, die
Raubtiere
aus der Nähe zu beobachten. Über so genannte
Riechöffnungen
können die Wölfe die Witterung nach außen aufnehmen.
Durch
die Öffnungen bekommen aber auch die Besucher Gelegenheit, den
markanten
Geruch der Raubtiere zu schnuppern. Insgesamt 46 000 Euro hat die
Raubtier-Attraktion
gekostet.
Norddeutsche
Neueste Nachrichten - 28. Aug. 2006
Bambus
statt Geburtstagsstrauß
Er ist, was er frisst. Denn der Name des Roten oder kleinen Pandas
leitet
sich vom nepalesischen Wort „Nigalya ponya“ ab und bedeutet nichts
weiter
als – „Bambusfresser“. Im Frühjahr 2008 sollen zwei der bis zu
1,20
Meter großen so genannten Katzenbären in den Schweriner Zoo
einziehen.
Damit die Leibspeise der Roten Pandas auch in ausreichenden Mengen
vorrätig
ist, haben unsere Zeitung und Fielmann zum zweiten Auftakt der
gemeinsamen Baumpflanz-Aktion dem Zoo 40 Bambuspflanzen beschert. Als
grünes Geschenk zum 50. Geburtstag des renommierten Tierparks
kamen sie
jetzt in die Erde. Auf 300 Quadratmetern Fläche sollen außer
einem
Klettergerüst auch zwei Bäume stehen – allerdings kein
Bambus.
Zoodirektor Schneider
sieht sich mit den 40 neuen Bambuspflanzen einen Schritt weiter auf dem
Weg
zu den Roten Pandas. „Wenn wir Glück haben, bekommen wir sogar ein
Pärchen,
das entscheidet aber der EU-Zuchtkoordinator“, sagte Schneider.
Freie
Presse -
30.
Aug 2006
Marderhunde
haben ihr neues Domizil bezogen
Hirschfeld. Dort erwartete Nicole und Benjamin, die Stammgäste
sind,
eine besondere Aufgabe:
Sie durften die Klappen im Stallgebäude öffnen. Als das
geschehen war,
kamen
nach einigem Zögern die Pelztiere zum Vorschein
Berliner
Zeitung
Berlin
Die Kampfansage
Florian
Bollen ist der Chef des Unternehmens mit Sitz in Singapur, das rund 20
Riesenräder in aller Welt plant, darunter am Zoo in Berlin.
Aktionen
NRZ
- 25. Aug. 2006
Benefizkonzert der Duisburger Philharmoniker für
Zoo-Delfine
Die Duisburger Philharmoniker zeigen am 24. September mit einem
Benefizkonzert im Theater Duisburg Herz für die Delfine des
Duisburger
Zoos. Die Konzerteinnahmen sollen helfen, dass 1,5 Millionen Euro teure
neue Delfinarium-Dach zu bauen.
20minuten -
30.
Aug 2006
Fotoausstellung
im Zoo
Zürich
In der
Fotoausstellung «Amphibien-Vielfalt im Regenwald» zeigt der
Zoo Zürich
bis zum
31. Oktober eine Auswahl der faszinierenden Fotografien von Thomas
Marent.
Der Fotograf bereist seit 16 Jahren die Regenwälder der Erde und
dokumentiert
die beeindruckende Farben- und Formenvielfalt der dort beheimateten
Tiere und
Pflanzen. Die Bilder werden zu Gunsten des Projektes Amphibien-Schutz
Zoo
Zürich verkauft.
Naumburger
Tageblatt - 26. Aug. 2006
Zweite
Nachtsafari im Magdeburger Zoo
Der Magdeburger Zoo lädt heute (Samstag) zu seiner zweiten
Nachtsafari.
Gemeinsam mit den Zoologen können Interessenten ab 21.00 Uhr den
Tierstimmen
lauschen und erleben, wie zum Beispiel Luchs, Eule und Löwe die
Nacht
verbringen. Außerdem lädt der Tiergarten zu einem netten
Beisammensein
in die neue Africambo Logde ein.
Berliner
Kurier - 24.
Aug. 2006
Der
Tierpark putzt sich raus
Beim Tierparkfest am Sonntag in Friedrichsfelde ist wieder für
jeden
Besucher was Passendes dabei. Ob putzige Berberäffchen oder
Stimmungskanone
Frank Zander. Der wird ab 15 Uhr eine eigene Show bestreiten - trotz
Sehnen-Operation.
Doch schon ab 10 Uhr geht's so richtig rund auf der Freilichtbühne
im
Tierpark. "Wir bieten der ganzen Familie eine tolle Mischung aus Musik,
Showtanz und Comedy", verspricht Gastgeber und Moderator Uwe Jensen.
Eine
besondere Tradition des Festes ist die Tierparade. Sie wird von
Moderatorin
Kirsten Mc K und Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz
präsentiert.
Der
Tagesspiegel
- 25. Aug. 2006
Erstklässler
erhalten freien Eintritt
Berlin. Alle Lernanfänger hätten am Samstag und Sonntag die
Möglichkeit,
bei freiem Eintritt in einen der beiden Zoos zu gehen, sagte ein
Sprecher
der beiden Einrichtungen. Dazu müssten sich die Kinder lediglich
durch
die orangefarbene Mütze ausweisen, die sie am Samstag zum Tag der
Einschulung
erhielten. In Friedrichsfelde wird am Sonntag zudem das große
Tierparkfest
gefeiert.
Mitteldeutsche
Zeitung -
28. Aug. 2006
Plüsch
und Fell begegnen einander
Aschersleben. "Wie heißt die denn nun?" Lea wendet ihren Blick
von
der Bengaltigerin ab und schaut fragend ihre Oma an. Schließlich
ist
der Name entscheidend dafür, wie die Fünfjährige aus
Poing
in Bayern ihren eigenen Plüschtiger nennt. Doch ein Weilchen
werden
sowohl Original als auch Kopie noch namenlos bleiben. Zum "Tag des
weißen
Tigers" am Sonntag wurden die sibirischen Tiger Tanja und Puhdy sowie
der
Neuzugang, die weiße Bengaltigerin, erstmals in der großen
Anlage
zusammengeführt. Ohne Probleme, wie sich zeigte. Gelegenheit, sich
zu
beschnuppern, bot sich den dreien schon seit Mittwoch. "Wir hoffen,
dass
mit ihr mehr Leben in die Bude kommt", so Zoodirektor Dietmar Reisky.
Im
Anschluss an eine Tierparade verkündete Reisky die sechs Namen,
die
eine siebenköpfige Jury aus den gut 350 eingegangenen
Vorschlägen
herausgefiltert hat. Zoobesucher und Leser der MZ sind nun
aufgefordert,
ihren Favoriten zu wählen. Bekannt gegeben wird der Name zur
Safarinacht
am 23. September. Mit dem Neuzugang ist der Zoo um eine Attraktion
reicher:
"Im Juli hatten wir so viele Gäste, wie seit zehn Jahren nicht und
der
August ist bereits jetzt der besucherstärkste Monat seit der
Wende",
freut sich Reisky.
wienweb.at -
27.
Aug.
2006
Tierschutz-Tag
Im Schönbrunner Zoo
Einen Tag vor Schulbeginn laden Veterinäramt und Tierpark zu einem
Aktionstag für den Tierschutz. Am Sonntag, 3. September,
öffnen
die Tore für alle Wissbegierigen. So geben Zoologen Einblick in
die
Welt von Nashörnern, Orang Utans und Elefanten. Ein Zauber-Zirkus
und
eine Rätselrallye runden das Kinderprogramm ab. Im Regenwaldhaus
erzählen
Experten, wie man Hunde am besten in der Stadt hält.
HNA.de -
29.
Aug. 2006
Mit
Gauklern und Hexen in den Tierpark
Sababurg. Über 250 historische Figuren werden am Wochenende den
Tierpark
Sababurg bevölkern. Dort findet am Samstag und Sonntag, 2. und 3.
September,
das große Mittelalter-Spectaculum statt. Es entsteht ein
großer
mittelalterlicher Platz mit Zelten und Ständen. Wikingergruppen,
Hexen,
Kunsthandwerker, edle Ritter und andere Figuren werden die Besucher
unterhalten.
Es gibt Verkaufsstände, Schaukämpfe, Kinderspiele, Speisen
und
Getränke. Auch zum Mitmachen wird einiges angeboten,
beispielsweise
beim
Armbrustbauer und Kerzenzieher.
Gera.de -
28.
Aug. 2006
30.
Tierparkfest am Sonntag, 17. September, im Geraer Martinsgrund
Zum 30. Tierparkfest im Martinsgrund am Sonntag, 17. September, wird es
wieder in der Zeit von 10 bis 17 Uhr im Geraer Martinsgrund viel
Interessantes
zum Schauen und Bestaunen geben. Die kleinen und großen Besucher
können
zum Beispiel die vielen Jungtiere sehen. Mit Hilfe von Geldern aus
Tierpatenschaften
und Spenden konnte auch im vergangenen Jahr die Werterhaltung der
Tierhäuser
und Gehege forgesetzt und die Betreuung der Tiere noch weiter
verbessert
werden. So ist z.B. eine neue Außenanlage für die
Marderhunde
entstanden, die zum Tierparkfest ihrer Bestimmung übergeben wird.
Mit
dem Bau bzw. der Erweiterung der Anlagen für die Chinaleoparden,
die
Alpensteinböcke oder die Mufflons ist begonnen worden. Neben den
gefiederten
und vierbeinigen Hauptakteuren gibt es selbstverständlich wieder
Unterhaltung
auf der Bühne an der Waldschänke.
juelicht.de -
24. Aug.
2006
Tierisch
blau zum Jülicher Zoofest
Wer am Sonntag, 3. September, beim Besuch des Brückenkopf-Zoos in
Jülich glaubt, er sei blau, irrt – es sind tatsächlich nur
die
Schafe, die in der Farbe des Himmels auf den grünen Wiesen stehen.
Die
tierische Kunstaktion von Rainer Bonk reiste bereits entlang der
Straße
der Gartenkunst, an der bekanntlich auch der Jülicher
Brückenkopf-Park
liegt. Zum Zoofest freut sich Parkchefin und promovierte
Kunsthistorikerin
Dorothee Esser darüber neben Pony, Hochlandrindern und Ziegen, den
50
blauen kunststoffenen Vertreter der kuschelweichen Schafe zwischen Kind
&
Kegel bis zum Lindenrondell eine Weide bieten zu können. In
Kooperation
mit dem Brückenkopf-Verein wird zum Zoofest aber selbstredend
allerhand
natürlich Tierisches geboten: eine Falknerei hat ihr Kommen
zugesagt
und auch Reitvergnügen wird wieder ermöglicht.
Lampertheimer
Zeitung - 28. Aug. 2006
Wetter
macht Strich durch Rechnung Zirkusfest beim AZ Vogelpark ...
Lampertheim. Seit zwei Jahrzehnten findet nun das traditionelle
Zirkusfest
beim AZ Vogelpark statt. Am gestrigen Sonntag kamen wetterbedingt nicht
ganz
so viele Besucher. Bereits am 17. September findet im AZ Vogelpark das
traditionelle
Herbstfest mit Kürbisverkauf statt, zu dem die gesamte
Bevölkerung
eingeladen ist.
Märkische
Allgemeine -
28. Aug. 2006
Süßes
Kerlchen
Ein kniffeliges Tierparkquiz hatten die "Freunde des Wildtierpark
Germendorf"
für das Tierparkfest am Sonnabend vorbereitet. Warum zittern
Flamingos
öfters mit den Beinen, wenn sie im Wasser stehen? wollten die
Mitglieder
des Fördervereins von den kleinen Festbesuchern wissen. Oder:
Warum
haben viele Affen einen langen Schwanz? "Wer den Tierpark kennt oder
die
Schilder gelesen hat, weiß die Antworten", sagte Vereinsmitglied
Edith
Block lachend. Zum siebten Mal hatten die Vereinsmitglieder zum
Tierparkfest
eingeladen.
Märkische
Allgemeine -
28. Aug. 2006
Kiara
schlürft Sekt
Fjordpferd Kiara wusste, dass es was zu feiern gibt. Das Fohlen wurde
zum 50. Geburtstag des Luckenwalder Tierparks mit einer Flasche Sekt
auf seinen Namen getauft und konnte gar nicht genug davon kriegen.
Eseldame Pia, die ebenfalls ihren Namen am Tierparksonntag erhielt,
fiel dagegen allein vom Alkoholduft fast um. Nils Winter aus
Frankenfelde hatte sich nach langem
Überlegen den Namen für das Eseljunge ausgedacht.
Mitteldeutsche
Zeitung -
29. Aug. 2006
Urkunden
für die elf Tierpaten
Dufte Stimmung herrschte am vergangenen Wochenende im Tiergehege in
Reuden,
wohin die Stadt Wolfen zum nunmehr zehnten Tiergehege-Fest eingeladen
hatte.
Das abwechslungsreiche Programm für Groß und Klein lockte
viele
Besucher an. Das war auch am Sonntag zur offiziellen Eröffnung so.
wupperguide
Zentausende
kamen zum Pinguinale-Höhepunkt
.. Schaulustige am Berliner Platz in Oberbarmen ein, denn dort
wurden die Pinguine in Dreiergruppen in die Schwebebahn geladen und auf
die Reise zum Zoo geschickt
Nachwuchs
Frankenpost
- 25. Aug. 2006
Im
Nürnberger Zoo Zebra-Nachwuchs mit Plüschohren
Die in freier Wildbahn vom Aussterben bedrohten Grevy-Zebras haben im
Nürnberger
Tiergarten Nachwuchs bekommen. Die zwei Hengstfohlen seien derzeit die
Attraktion
im örtlichen Zoo, teilte stellvertretender Direktor Helmut
Mägdefrau
am Freitag mit. Die beiden gestreiften Jungtiere «Bomani»
und
«Cha-Bua» seien im Juli und im August zur Welt gekommen.
Die Welt -
28.
Aug. 2006
Nachwuchs für die Grévy-Zebras im
Zoologischen
Garten
Die Grévy-Zebras im Berliner Zoologischen Garten haben Nachwuchs
bekommen. Wie der Zoo am Montag mitteilte, ist die kleine Stute bereits
am
18. August geboren. Mittlerweile hätte sie die ersten Schritte in
der
Freianlage gewagt, streng bewacht von ihrer Mutter. Es ist in diesem
Jahr
schon das zweite Fohlen, das die fünfköpfige
Grévy-Zebra-Herde
im Zoologischen Garten verstärkt.
Wormser
Zeitung - 25.
Aug. 2006
Wohnen
mit den Stachelschweinen
Nachdem vor gut einem Jahr sechs Waschbären aus dem Zoo
Braunschweig
nach Heidelberg kamen, gibt es nun Nachwuchs: Anfang Juni kam der erste
Wurf
mit insgesamt drei kleinen Waschbären zur Welt, der zweite folgte
mit
fünf Jungtieren wenige Wochen später. Nun sind die kleinen
Waschbären
alt genug, um ihnen den Transponder-Chip einzusetzen, der jedes Tier
individuell
kennzeichnet und sie dabei auf ihr Geschlecht hin zu untersuchen. Im
Zoo
Heidelberg leben die Waschbären in einer ungewöhnlichen
"Wohngemeinschaft":
Sie sind mit Stachelschweinen in einem Gehege vergesellschaftet.
Mittelbayerische -
29. Aug. 2006
Mama
Nasenbär und ihre Jungen
Neumarkt. 14 lange Jahre hat die Familie Pelech darauf gewartet – und
jetzt
ist es endlich passiert. Die Nasenbären-Dame des Jurazoos hat
Junge
bekommen – und gleich fünf an der Zahl. „Für uns ist das eine
kleine
zoologische Sensation“, sagt Zoochef Fritz Pelech und strahlt über
das
ganze Gesicht. Vier Nachwuchs-Weißrüsselbären – so ist
die
genaue Art-Bezeichnung – schauen übrigens genauso aus wie ihre
Mutter,
also braun. Nur eines ist fast schwarz. Um die Jungtiere zu
schützen,
hat Fritz Pelech im unteren Bereich des Käfigs eine Plastikwand
aufgestellt.
Damit sie nachts nicht ausbüxen oder gar zum benachbarten Serval
marschieren.
Eine weitere kleine Sensation gibt es vielleicht auch noch heuer im
Jurazoo
zu sehen: Eselspinguine. Die putzigen Pinguine, die vom
südafrikanischen
Kap stammen, sollen gemeinsam mit exotischen Enten und schwarz
gefiederten Trauerschwänen ein Gehege teilen – sobald dieses
fertig
ist.
fnweb -
28. Aug.
2006
Gefiederte
Azubis in der Wilhelma
Neun junge Brillenpinguine sind dieses Jahr in der Wilhelma aufgezogen
worden - in bewährter Arbeitsteilung zwischen den Pinguineltern
und den
Pflegern. Erstere übernehmen den Part vom Ausbrüten bis zum
Füttern
mit vorverdautem Heringsbrei. Zu dem Zeitpunkt, an dem in freier
Wildbahn
von "vorgewürgt" zu "selbst gefangen" gewechselt wird, treten die
Pfleger
auf den Plan: In der Wilhelma werden Heringe nämlich nicht gejagt,
sie
werden serviert. Und so wird geduldig wochenlang hinter den Kulissen
mit
den jungen Frackträgern geübt, bis sie den Fisch artig aus
der
Hand nehmen. Ist diese Lektion gelernt, dürfen die Jungen
zurück in die
Kolonie. Eigentlich müsste dieser Jahrgang auch noch einen
Grundkurs in
Französisch absolvieren, denn ihr künftiges Zuhause liegt
nicht
in der Wilhelma. Die Pinguinkolonie hier ist für die Anlage zu
groß
geworden, das Jungvolk darf im Herbst umziehen nach Boulogne-sur-Mer.
KU Aktuell
- 23.
Aug. 2006
Wie soll das Eselchen heißen?
Vor elf Tagen brachte Zwergesel-Mama „Lou“ ihr Kleines im Bayreuther
Tierpark Röhrensee zu Welt, das Weibchen hat sich mittlerweile zum
absoluten
Besucherliebling entwickelt. Einen Namen hat das Esel-Mädchen
allerdings
noch nicht, hier setzt das Stadtgartenamt, das für den Park
zuständig
ist, auf die Kreativität der Bevölkerung. Aber nicht nur im
Esel-
und Ziegengehege gab es Nachwuchs. Gegenüber haben kürzlich
zwei
Dybowski-Hirsche, deren Rasse aus Ost-Asien stammt, das Licht der Welt
erblickt,
und die drei Lamas sind seit 7. Mai zu viert.
Berner Rundschau -
29. Aug 2006
TIERPARK
DÄHLHÖLZLI Nachwuchs bei den Seehunden
Im Berner Tierpark
Dählhölzli hat Seehundemutter «Pandorra» am
Dienstag ein Junges
geboren.
Die Welt
Bundespräsident
hilft bei Pandasuche für den Zoo
Wenn sein Engagement gewünscht sei, könne Zoo-Direktor
Jürgen Lange
sich ihn wenden, sagte Köhler bei einem Rundgang durch
den artenreichsten Zoo der Welt
Merkur
Online - 29. Aug. 2006
Nicht
nur Füttern und Spielen
"Wenn ihnen langweilig ist, denken sie sich allen möglichen Unsinn
aus", sagt Andi Fries über seine Schützlinge. Steffi, Tina,
Panang,
Mangala und Gajendra sind eben nicht nur Dickhäuter, sondern
bisweilen
auch Dickköpfe. Deshalb muss ein Tierpfleger, der mit Elefanten
arbeitet
- so wie der 43-jährige Fries im Tierpark Hellabrunn - ganz
besondere
Eigenschaften mitbringen.
Westfälischer
Anzeiger - 29. Aug 2006
Alenas
letzte Stunde
Gestern musste Alena, 17 Jahre alte Tigerin des
Hammer Tierparks, eingeschläfert werden. "Es ging nicht mehr",
sagte
Betriebsleiter Peter Amedinck traurig.
Tierpark-Tierarzt Dr. Reinhold Erbing erlöste Alena von ihren
Altersbeschwerden. Zunächst wurde sie mit einem Blasrohr
betäubt, dann
kam die
tödliche Spritze. "Sie ist ruhig eingeschlafen", so Amedinck.
Vorarlberg
Online - 29. Aug 2006
Manuel
ist Patenonkel von Lemuren
Drei
Kattas, in Madagaskar heimische Ringschwanz-Lemuren, sind vor Kurzem
von
Schönbrunn in den oststeirischen Tierpark Herberstein
übersiedelt.
presse-service.de -
29. Aug 2006
100
Jahre Botanischer
Garten in Duisburg-Hamborn
Vor 100 Jahren
öffnete der Botanische Garten in Duisburg Hamborn zum ersten Mal
für
seine
Besucher die Pforten. Seitdem ist er ein beliebtes Ausflugsziel
für
alle
Duisburgerinnen und Duisburger. Neben einem Seerosenbecken
beherbergt der Botanische Garten ebenfalls elf Aquarien, in denen
Zierfische
aus aller Welt zu sehen sind.
Merkur
Online -
29.
Aug. 2006
Maus
im Labor, Schwein im Heim
Wer an Tierpfleger denkt, dem fallen als erstes die Männer und
Frauen
ein, die sich im Zoo um Elefant und Co. kümmern. Doch den Beruf
üben
Menschen auch anderswo aus. Zum Beispiel im Tierheim. Dort leben viele
Haustiere, die ausgesetzt wurden, oder aus einem anderen Grund
herrenlos geworden sind. Tierpensionen bieten vorübergehend
Unterkunft
für kleinere Lebewesen,
etwa wenn die Besitzer im Urlaub sind. Auch hier arbeiten Tierpfleger.
In
Laboren testen Forscher zum Beispiel ob ein neues Medikament wirksam
ist.
Das bekannteste Labortier ist die Maus. Um die Zucht, Haltung und
Pflege
dieser Tiere kümmern sich ebenfalls Tierpfleger. Wer hier
arbeitet,
muss jedoch starke Nerven haben: Die Pfleger wirken nämlich auch
hin
und wieder bei Tierexperimenten mit.
MVregio -
28.
Aug. 2006
Streichelzoo
hinter
Gittern -
In der Jugendhaftanstalt Neustrelitz ...
Das Fell ist jetzt zwar noch schwarz, aber es wird mit der Zeit
heller", erläutert der 21-Jährige. Seit gut einem Jahr macht
er die
Ausbildung
zum Tierpfleger - allerdings nicht in einem Tierpark, sondern in der
Jugendhaftanstalt
am Kaulksee in Neustrelitz. Derzeit absolvieren nach Angaben der
Jugendhaftanstalt
sechs Häftlinge eine berufsvorbereitende Maßnahme zum
Tierpfleger.
Drei kommen ins zweite Lehrjahr, und weitere drei beginnen ab September
ihre
Lehre. Angefangen hat alles mit zwei Kaninchen aus der privaten Zucht
eines
Gefängnis-Mitarbeiters. Mittlerweile gibt es auf dem insgesamt 15
Hektar
großen Gelände des Jugendgefängnisses einen kleinen
Streichelzoo
mit Schafen, Schweinen, Ponys und Ziegen. Die meisten Tiere wurden der
JVA
geschenkt. Einige von ihnen wurden misshandelt und zum Aufpäppeln
nach
Neustrelitz gebracht.
Oberpfalznet -
24.
Aug. 2006
Bunte
Exoten hautnah erleben
Ein Hauch von Exotik im bayerischen Feriensommer gefällig? Dann
ist
der Vogelpark in Abensberg genau das richtige. Aras, Nandus, Marabus
und
Pfauen warten in dem rund 28 000 Quadratmeter großen Gelände
auf
die großen und kleinen Besucher.
sz-online - 25. Aug. 2006
Zurzeit
gibt es immer mehr Füchse, die sich in die Stadt verirren ...
Zweifeln Sie nicht an Ihrem Gesundheitszustand, wenn Ihnen ein Fuchs in
Chemnitz über den Weg läuft. Meister Reineke ist auf der
Suche
nach einer neuen Bleibe, drückt sich schon mal an der Kappler
Drehe
oder am Schlossteich herum. Seit 2004 wurden im Stadtgebiet 65
Füchse
überfahren, 285 weitere von Jägern abgeschossen. Sehen die
getöteten
Füchse krank aus, werden sie untersucht. Bis jetzt wurde bei
keinem
der Tiere der gefährliche Fuchsbandwurm nachgewiesen. Auch der
Tierpark
hat sich gegen vagabundierende Füchse gerüstet. Tierparkchef
Hermann
Will: „Wir haben die Flamingo- und Storchengehege mit
Elektrozäunen
gesichert.“
webjournal.ch - 25. Aug. 2006
Vergängliche
Brautgeschenke
Zwitschernd und flatternd, kopfüber an einem im Rohbau fertig
erstellten Einfamilienhäuschen hängend, werben
Kapwebermännchen im
Zolli
zurzeit um heiratslustige Weibchen. Im Vogelhaus herrscht Hochbetrieb.
SZOn
- 25.
Aug. 2006
«Kebab»-Python in Ankara wieder aufgetaucht
Zwei Monate nach ihrem Verschwinden ist ein Python im Zoo der
türkischen
Hauptstadt Ankara überraschend wieder aufgetaucht. Die
Würgeschlange
schlief friedlich auf einem Rohr in einem Lüftungsschacht, wie
türkische
Medien berichteten. Sie habe den Tierpark niemals verlassen. Über
ihren
Verbleib waren wilde Spekulationen angestellt worden. So hatte der
türkische
Umweltminister Osman Pepe mit der Vermutung für Aufsehen gesorgt,
die
Schlange sei möglicherweise zu Kebab verarbeitet worden. Seine
nicht
ganz ernst gemeinte Empfehlung lautete damals, so lange kein Fleisch
vom
Spieß zu essen, bis die Schlange wieder gefunden sei. Der Python
mit
dem Namen «Pakize» habe zwei Monate in dem
Lüftungsschacht geschlafen,
sagte der türkische Agrarminister Mehdi Eker bei einer
Pressekonferenz im Zoo. Durch Hautfetzen am Boden seien die
Tierwärter
auf das Tier aufmerksam geworden.
Nullzeit.at
Tauchen -
24. Aug. 2006
Das
Aquarium La Rochelle ist auch architektonisch interessant
Mit 3 mio Liter Seewasser und 4.000 m² Ausstellungsfläche
zählt
das Aquarium La Rochelle zu den größten seiner Art in
Europa.
Begleitet von einem tragbaren Audioguide in deutsch, englisch, spanisch
oder
französisch gleiten wir in die Welt der Meere. Unser Fazit nachdem
wir
das Aquarium verlassen ist eindeutig. Es war großartig! Wir sind
in
die Welt der Meeresbewohner eingetaucht und haben viel über
Chancen
und Gefahren dieses Lebensraumes erfahren.
Heidenheimer Neue Presse - 25. Aug. 2006
Hilflos
mit gebrochenem Schnabel
Die kugeligen Kiwis sind das Nationalsymbol Neuseelands. In einem
Wildpark in Christchurch lebt ein ganz besonderes Exemplar: Weil
"Mohua" den Schnabel gebrochen hat und ihr Futter nicht selbst
ausgraben kann, wühlen Menschen nach Würmern für die
Kiwi-Dame. Ihre
Mahlzeiten werden von Tierpflegern
und Gartenbesitzern aus dem Boden gepult und in feuchten, weichen Torf
gemischt, in dem "Mohua" dann ohne Probleme nach den Kriechtieren
fischen kann. Ihre Schnabelspitze ist in der Zwischenzeit zwar wie ein
Fingernagel nachgewachsen, aber die Stabilität, um den Schnabel
schmerzfrei unter Steine und in
harten Boden zu rammen, fehlt. Die Pfleger im Wildpark "Willowbank" im
neuseeländischen Christchurch sind hellauf begeistert von den
Fortschritten.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische
Meldungen
Dierennieuws
–
29. August 2006
Vier gorillamannen verhuizen naar Safaripark Beekse Bergen
Vier Gorilla-Männer beziehen den Safaripark Beekse
Bergen
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200608/nw46398.htm
Am 5. September erhält der Safaripark Beekse Bergen vier
männliche
Gorillas aus Apenheul in Apeldoorn. Sie werden ein Gehege zusammen mit
Colubus-Affen beziehen.
Dierennieuws – 25. August 2006
Cheetahs naar Zoo Parc Overloon
Geparde für den Zoo Parc Overloon
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200608/nw46278.htm
Voraussichtlich am 30. August trifft im Zoo Parc Overloon ein
Geschwisterpärchen Geparden aus Dänemark ein. Sie beziehen in
Overloon
ein neues, dreiteiliges Gehege.
Dierennieuws – 25. August 2006
Berenbos Feestweekend 9 en 10 september
Bärenwald-Festwochenende am 9. und 10. September
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200608/nw46268.htm
Zum 9. und 10. September organisiert Alertis, Stiftung für
Bären- und
Naturschutz, das jährliche Bären-Festwochenende im Ouwehands
Dierenpark
Rhenen. Die Stiftung unterhält das Bärengehege im Zoo von
Rhenen und
versorgt darin Bären aus schlechter Haltung. Im Rahmen des
Festwochenendes werden diverse Aktionen stattfinden, besonderer
Schwerpunkt wird eine neue Kampagne zur Bärengalle-Problematik.
|
Vor fünf Jahren
Das geschah im August 2001
Ein großes Thema im Sommerloch 2001 war Keiko.
Wir erinnern uns, das ist der traurige, gefangene Orka, der als "Free
Willy" im Film befreit wird und auf Druck der Medien auch in
Realität
in die Wildnis zurück sollte. Problem war nur, dass Willy -
äh "Keiko"
- keine Ahnung von der Wildnis hatte: Er konnte nicht jagen und hatte
Probleme, sich anderen Artgenossen anzuschließen. Nach Meinung
verschiedener Wissenschaftler und Tierschützer, wird Keiko wohl
nie in
die Freiheit entlassen werden können. Keiko kann am Ende doch in
die
Freiheit, allerdings starb
er im Dezember 2003 in einem norwegischen Fjord an einer
Lungenentzündung. Das ganze Auswilderungsprojekt kostete
geschlagene
16,3 Mio. €.
Der Tierpark Hellabrunn München feierte seinen 90.
Geburtstag und Udo Nagel – Direktor des Zoo Rostock – radelte
zusammen mit dem Leipziger Zootierarzt Klaus Eulenberger und 90
weiteren Radlern
von Rostock nach Leipzig, um Gelder für die Zoos Rostock und
Leipzig sowie das Leipziger Völkerschlachtdenkmal zu sammeln.
Außerdem gab es zwischen Berlin und Peking einen tierisch
politischen
Streit, da Pandadame
Yan-Yan,
eine chinesische Leihgabe, künstlich befruchtet wurde, ohne die
Chinesen davon zu informieren. Am Ende war’s viel Lärm um nichts,
denn Yan-Yan
wurde nicht trächtig.
|
| Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen
|
Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise
gekürzt |
Zoo Köln, 30.08.2006
Mini-"Greif- und Stachelschwänzler" im Kölner Zoo
Auch in diesem Jahr hat das Aquarium wieder spannende Nachzuchten zu
verbuchen. Bei den Reptilien fallen im Moment besonders die kleinen
Jemenchamäleons (Chamaeleo cylyptratus) ins Auge, die schon
perfekt wie
die Großen ihre kleinen Greifschwänze und unabhängig
voneinander
beweglichen Augen einsetzen können. Gleich daneben sind im
Aufzuchtbereich auch frisch geschlüpfte Stachelschwanzwarane
(Varanus
acanthurus) zu bestaunen, die keinen Greif- sondern einen mit Stacheln
bewehrten Schwanz haben. Mit dieser "Wunderwaffe" können sie sich
auf
der Flucht in enge Spalten vor Angreifern schützen.
Zoo Dortmund, 30.08.2006
Ältester Amur-Leopard der Welt lebt im Zoo Dortmund
Am 31. August 2006 hat einer der Methusalems im Zoo Dortmund
Geburtstag: der Amur-Leopard „Amur“ wird 22 Jahre alt – ein wahrhaft
biblisches Alter für Amur-Leoparden. Zudem stellt „Amur“ damit
einen
neuen Altersrekord auf. Bislang lag dieser für Amur-Leoparden bei
21
Jahren. Damit ist der älteste Amur-Leopard ein Beweis für die
gute
Pflege, die den Tieren im Dortmunder Zoo zuteil wird. In freier
Wildbahn leben nur noch wenige Amur-Leoparden. Man geht davon aus, dass
es noch maximal 30 Tiere sind, die in den unendlichen Weiten des
Ussuri- und Amurgebietes im fernen Osten des asiatischen Kontinents
weit verstreut leben. Es ist davon auszugehen, dass Amur-Leoparden nur
noch in Zoologischen Gärten eine Chance für die Zukunft
haben. Die
(auch in Russland) illegale Jagd und die Zerstörung des
Lebensraumes
(z.B. durch den Bau der längsten Pipeline der Welt) sind die
Hauptbedrohungen. „Amur“ lebte bis vor zwei Jahren noch mit einer
Leopardin zusammen, mit der er auch regelmäßig Nachwuchs
gezeugt hatte,
zuletzt im Jahre 2000. Die Katze, „Ussuri“, ist in 2004 ebenfalls
hochbetagt, gestorben. Da „Amur“ das Alleinsein sichtlich genoss
(Leoparden sind von Natur aus Einzelgänger) hat der Zoo ihn nicht
zwangsweise mit einem neuen Weibchen vergesellschaftet. Seit Januar
dieses Jahres hat „Amur“ jedoch in dem Leopardenpaar „Caesar“ und
„Sungari“ neue Nachbarn erhalten. Leider ist „Amur“ nicht mehr bei
bester Gesundheit. Diverse Altersgebrechen machen ihm zu
schaffen. Der
Zoo Dortmund plant übrigens ein neues Leopardengehege. Das
bestehende
Gehege soll großzügig erweitert werden, damit auch
künftig wieder ein
Zuchtpaar der seltenen Amur-Leoparden gehalten werden kann und den Zoo
mit Nachwuchs erfreut. Dazu fehlt nur noch ein zahlungskräftiger
Sponsor.
Zoo Dortmund, 30.08.2006
Ältester Amur-Leopard der Welt bekommt Gesellschaft:
Frankfurter
Amur-Leoparden neu im Dortmunder Zoo
Im Zoo Dortmund ist ein Pärchen der seltenen Amur-Leoparden aus
dem Zoo
Frankfurt eingetroffen. „Sungari“ und „Caesar“ sind zwar schon ein
betagtes Paar, mussten im Zoo Frankfurt jedoch dem Neubau einer Anlage
weichen. Im Zoo Dortmund haben sie nun ein neues Zuhause gefunden und
dürfen hier nun ihren Lebensabend verbringen. Damit kann der Zoo
Dortmund nun drei Vertreter dieser Unterart des Leoparden zeigen.
Amur-Leoparden stark vom Aussterben bedroht und gerade eben wurde
wieder ein Großteil ihres Lebensraumes für den Bau einer
Pipeline
zerstört. Naturschützer fürchten um den Bestand der
Population in
freier Wildbahn. Nach aktuellen Schätzungen leben nur noch rund 30
Tiere im Amur-Gebiet (Nordostasien) Offenbar muss auch der Amur-Leopard
in die Reihe jener Tierarten aufgenommen werden, deren Überleben
nur
noch in Zoos gewährleistet werden kann. Das Europäische
Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für den Amur-Leoparden hat daher den
Erhalt dieser Tiere zum Ziel. An diesem Ziel beteiligt sich auch der
Zoo Dortmund seit vielen Jahren. In der Vergangenheit hat es immer
wieder erfolgreich Nachzuchten bei den Amur-Leoparden gegeben, zuletzt
im Jahr 2000. Mittlerweile jedoch ist das Zuchtweibchen aus
Altersgründen verstorben und der Kater „Amur“ ist mit seinen fast
22
Jahren der älteste lebende Amur-Leopard der Welt. Im Rahmen des
Zuchtprogramms geht es jedoch nicht ausschließlich um die Zucht
von
Tieren. Auch die sinnvolle Unterbringung der vorhandenen Tiere, auch
der nicht mehr zuchtfähigen Alttiere, muss organisiert werden.
Daher
hat der Zoo Dortmund seine Anlage zur Unterbringung der beiden Tiere
aus Frankfurt angeboten. Mit dem Aufbau eines neuen Zuchtpaares soll
ohnehin erst wieder begonnen werden, wenn der Zoo die Gelegenheit und
Mittel hatte, seine Anlage zu verbessern. Bis dahin darf „Amur“ einen
teil der Anlage für sich selbst beanspruchen. Das Pärchen
„Sungari“ und
„Caesar“ nutzt den größeren Teil der Anlage. Als
Einzelgänger bevorzugt
„Amur“ es, seine alten Tage alleine zu verbringen und dies will der Zoo
ihm auch gerne zugestehen.
Münchner Tierpark Hellabrunn, 30.08.2006
So eine niedliche Eselei!
Unser am 25. August 2006 auf die Welt gekommener Martina-Franca-Esel
könnte glatt als Modell für ein „Plüsch-Tier“ herhalten.
Mutter
„Sambuca“ (*2002) und Vater „Franco“ (*1993) sowie Tante „Pellegrina“
gehören zu einer sehr alten Haustierrasse, die in Süditalien
beheimatet
ist und durch die zunehmende Motorisierung nicht mehr gebraucht wurde.
Dieser Umstand hat sie fast aussterben lassen.Inzwischen ist man wieder
bemüht, diese alten Haustierrassen zu erhalten. Sie dienen vor
allem
zur Zucht von Mulis, wobei hier die Mutter ein Pferd und der Vater ein
Esel ist.
Thüringer Zoopark Erfurt, 30.08.2006
‚Gunda’ bald nicht mehr allein - Giraffenbulle ‚Tebogo’ kommt
Nun ist es endlich vorbei mit dem
Alleinsein! Dies scheint Revierleiterin Susanne Meyer ihrer ‚Gunda’
freudig mitzuteilen. Zuvor war im Zoopark Erfurt vom Zoo Duisburg die
Nachricht eingegangen, dass mit dem Transport des neuen Partners
für
die mittlerweile 11-jährige Giraffendame alles klar sei. Am
Freitagnachmittag (1.9.) soll Bulle ‚Tebogo’ auf dem Roten Berg
eintreffen. Transportiert wird der Vier-Meter- Hüne von Interzoo
Gelsenkirchen. Firmenmitinhaber Roy Smith hat schon früher
für den
Zoopark gearbeitet und während seiner über 40-jährigen
Laufbahn als
Wildtiertransporteur mit seinem Spezialtgefährt insgesamt bereits
über
350 Giraffen aller Altersgruppen über deutsche und
europäische
Autobahnen befördert. Bleibt zu hoffen, dass auch dieses Mal
wieder
alles glatt geht. ‚Gunda’, die nach dem Tod ihrer Mutter ‚Maja’ ein
Jahr allein war, erwartet jedenfalls eine spannende Zeit und vielleicht
sogar ein Frühling im Spätsommer. Der neue Netzgiraffenbulle
‚Tebogo’
kann ab Samstag in der Giraffenanlage des Zooparkes besucht werden. Am
selben Tag (2.9.) findet ab 14.30 Uhr in Dusty’s Indiancamp auf der
Zooparkfestwiese ein Fest mit Countrymusik, indianischen Tänzen
und
Geschicklichkeitsspielen statt.
Zoo Duisburg, 29.08.2006
Wie wird sie heißen?
Aufmerksamen Fernseh-Zuschauern wird es nicht entgangen sein: Seit
einigen Wochen können die Freunde der ZDF-Dokusoap
„Ruhrpottschnauzen“
im Internet darüber abstimmen, wie das am 3. Oktober vergangenen
Jahres
in Duisburg geborene Koala-Mädchen heißen soll. Das
ZDF stellte vier
Namen zur Auswahl, von denen der häufigst gewählte Name
herausgesucht
wurde. Bisher noch geheim, wissen selbst die Zooverantwortlichen nichts
über die künftige Bezeichnung des 20. (!) am Kaiserberg
geborenen
Kletterbeutlers. Neben den ZDF-Verantwortlichen gibt es nur noch eine
weitere Person, für die der künftige Name kein Geheimnis ist:
Die
Schauspielerin Susanne Gärtner – bekannt als Darstellerin der
ZDF-Telenovela „Julia – Wege zum Glück“ – wird höchst
persönlich zur
„Taufe“ anwesend sein und dem Spross von Mutter KANGULANDAI und Vater
BIRUBI ganz offiziell unter den Augen neugieriger Kameraobjektive
seinen Namen geben. Während die Beuteltier-Kleinfamilie
genüsslich
frisches Eukalyptuslaub verspeist, werden Mitarbeiter des ZDF, des
Zoos, ganz sicher aber auch Besucher sich an einem Schlückchen
Schaumwein laben.
RaubtierPark, 29.08.2006
Einkaufen für den guten Zweck
Die RaubtierPark-Homepage besitzt ab sofort einen Online-Shop.
Der Vielfraß lässt sich jetzt nach Hause holen und jeder
daraus
erzielte Euro fließt direkt in die Realisierung des RaubtierPark.
Das
Produktangebot wird mit der Zeit erweitert, also: Ab und zu
vorbeischauen und shoppen!
Zoo Berlin, 29.08.2006
Niedliches Zebra-Baby im Pyjamalook: Erfreulicher Nachwuchs bei den
Grevy-Zebras im Zoo!
Im Jahre 1882 schenkte der berühmte Negus Menelik von Abessinien
dem
französischen Präsidenten Grevy ein Exemplar einer bis dahin
der
Wissenschaft unbekannten Zebra-Art, die später zu Ehren des
Präsidenten dessen Namen erhielt. Lange Zeit blieben Grevy-Zebras
ganz
große Seltenheiten in den Zoos der Welt, bis in den 70er Jahren
des
vergangenen Jahrhunderts der Knoten bei der äußerst
schwierigen Zucht
platzte. Fortan gehört die Vermehrung dieser großen
Zebra-Art zwar
keinesfalls zu den Alltäglichkeiten im Zoogeschehen, aber in
einigen
Zoos ist man doch sehr erfolgreich bei der Zucht. Heute dient ein
internationales Zuchtbuch zur Zusammenstellung genetisch
günstiger
Tiere, um Inzucht zu vermeiden. Grevy-Zebras sind die Riesen unter den
Tigerpferden. Im Gegensatz zu den wesentlich häufigeren
Steppenzebras
leben sie nicht in großen Herden, sondern nur in kleinen Gruppen.
Ihr
bevorzugter Lebensraum sind auch nicht die Steppengebiete, sondern
Busch- und sogar Sumpfgebiete Südabessiniens, Somalias und
Nordkenias.
Überall in ihren natürlichen Verbreitungsgebieten sind sie
von der
Ausrottung bedroht, da sie als Konkurrenten von Haustieren
erbarmungslos bejagt werden. Zur Zeit bietet die kleine Herde im Zoo
ein wunderschönes Bild. Das am 18. August geborene weibliche
Fohlen
wird bald Kontakt zu seinem im Juni geborenen Geschwister aufnehmen.
Noch allerdings weicht das hübsche Mädchen nicht von der
Seite seiner
Mutter, die aufmerksam alle vermeintlichen Gefahren von ihrem Nachwuchs
wegjagt.
Zoo Dortmund, 29.08.2006
Jetzt anmelden zum Herbstferienprogramm im Dortmunder Zoo zur
tierischen Reise um die Welt in fünf Tagen
Auch 2006 stellt der Zoo Dortmund als Wissenschaftsstandort sein
Herbstferienprogramm wieder unter das Motto „Den Zoo erleben“. Es gibt
Angebote für Kinder ab sechs und ab neun Jahre. Kinder ab sechs
Jahre
lernen vom 02. bis 06. Oktober den Zoo kennen: „Der Zoo- Wieso,
Weshalb, warum? und reisen vom 9. bis 13. Oktober in fünf Tagen um
die
Welt, eine tierische Reise durch den Zoo. Strapazierfähige und
wetterfeste Kleidung und Gummistiefel werden empfohlen. Die
Teilnahmegebühr beträgt inklusive Eintritt 6,5 Euro pro
Person und Tag.
Thüringer Zoopark Erfurt, 29.08.2006
Indianerfest im Zoopark
Indianische Tänze und
Geschicklichkeitsspiele sind Thema eines Festes, das am kommenden
Samstag (2.9.) ab 14.30 Uhr in Dusty’s Indian Camp im Zoopark Erfurt
stattfindet. Alle kleinen und großen Indianerfreunde und solche
die es
werden wollen sind herzlich eingeladen, einmal tief in den Wilden
Westen einzutauchen und inmitten von Tipis an der Feuerstelle am Leben
der legenderen Ureinwohner Nordamerikas teilzuhaben. Für die
richtige
Stimmung sorgt unter anderem der Campbetreiber Falk
Günterodt mit
seiner Countryband „Dusty & Co.“. Die Indianistikgruppe „Dakota
Meissen“ präsentiert sich in festlichen Kostümen und
Indianerkleidung.
Sie lässt die alten Zeiten wieder aufleben. Wenn dann Messer und
Tomahawks durch die Lüfte ins Ziel wirbeln, die Lassos kreisen und
die
Friedenspfeife ihre Runde macht, ist auch der letzte Alltags- und
Arbeitsstress vergessen. Dusty´s Indiancamp mit
Blockhütten, Tipis und
Feuerstellen liegt am Rande der großen Festwiese im Zoopark. Dort
kann
man übrigens auch übernachten, Bogen schnitzen und
schießen lernen und
vieles über Indianer und ihre Bräuche erfahren. Für
Schulen werden
Projekttage mit Leder- und Perlenarbeiten, Trommeln und vieles mehr
angeboten.
Zoo Krefeld, 29.08.2006
Schulbank drücken bei Davu und Massa: Zooakademie im Krefelder Zoo
bietet Erwachsenen neue Einblicke in Tierwelt
Wer möchte noch einmal im Zoo die Schulbank drücken?
Zoointeressierte
Erwachsene ab 18 Jahren haben jetzt wieder mit neuen Themen die
Gelegenheit viel Wissenswertes und Spannendes über die Biologie
der
Zootiere und die Arbeit des Zoos erfahren. Die Dozenten bieten in der
„Zooakademie“ einen tiefen Einblick in die Zoowelt. Begegnungen mit
Tieren sind dabei nicht ausgeschlossen. Die Zooakademie befasst sich
mit folgenden Themen: Bei der „Zoosprechstunde“ lernen Teilnehmer die
Arbeit des Zootierarztes kennen und dürfen einmal mit dem Blasrohr
ihre
Treffgenauigkeit testen. Bei einer „Expedition in den Regenwald“
begleitet eine Regenwaldexpertin die Zoo-Akademiker in den Krefelder
Dschungel im Regenwaldhaus. Ums „Futter“ geht es, wenn die
Teilnehmer
erfahren wie die Futterschüsseln im Zoo gefüllt werden und
wer welche
Lieblingsspeisen hat. Liebe geht auch in der Tierwelt bekanntlich durch
den Magen. „Sonderbare Medizin“ heißt das Thema, wenn es um
Apotheker
im Tierreich geht: Die Teilnehmer können sich von der
medizinischen
Kenntnis der Schimpansen und anderer Tiere überraschen lassen. Die
Zooakademie findet immer freitags von 16 bis 18 Uhr statt. Die Termine:
22. und 29. September, 20. und 27. Oktober. Die Kosten für alle
vier
Termine liegen bei 50 Euro inklusive Zooeintritt.
Zoo Leipzig, 29.08.2006
Lachen lässt Wunden schneller heilen - Riesenkinderfest KIDZ
zugunsten
der Uni-Kinderklinik
Wenn das keine magische Feier wird: Am 09.09. ab 11 Uhr laden der Zoo
Leipzig und die Universitätskinderklinik zum 9. Riesenkinderfest
„KIDZ“
ein. Unter der Schirmherrschaft von Kristin Otto, ehemalige
Schwimmolympiasiegerin und TV-Moderatorin, beteiligen sich auch in
diesem Jahr namhafte Leipziger Unternehmen, um den kleinen
Zoo-Gästen
ein wunderschönes Fest auszurichten und der Uni-Kinderklinik einen
hohen Spendenbetrag überreichen zu können. KIDZ steht
für ´Kinder in
den Zoo´ und daher haben an diesem Tag alle Kinder bis 14 Jahre
freien
Eintritt! Auf die Sprösslinge warten im ganzen Gelände tolle
Überraschungen und zahlreiche Aktionen, bei denen Geschick und
Kreativität gefordert sind. Zusammen mit dem Belantis-Maskottchen
„Buddel“ können sich Wagemutige zur Piratenprüfung anmelden
und
beweisen, dass sie seetauglich sind. Aber auch die Torschützen,
Prinzessinnen und jungen Picassos dieser Welt werden zum
Torwandschießen oder zum Pressen von Schmetterlingen und
Mandala-Buttons erwartet. Zudem sorgt der bekannte Liedermacher Volker
Rosin mit seiner Musik für klatschende Hände und tanzende
Füße.
Geheimnisvolle Höhepunkte sind die sicherlich spannenden
Verlosungen
der Tombola und die „Harry Potter“-Zaubershows, bei denen alle
Hexenkinder und Zauberlehrlinge bestimmt noch etwas lernen können.
Bei
all dem Spaß wird auch an den ernsten Hintergrund gedacht: Der
Zoo
Leipzig und die Uni-Kinderklinik feiern jedes Jahr dieses Fest, um den
Kindern die Angst vor Ärzten und Schwestern zu nehmen. Daher
können
sich die kleinen Besucher an den informativen Ständen der
Kinderklinik
auf spielerische Weise ihren Blutdruck und ihre Lungenfunktion messen
lassen – ganz ohne Schmerzen! Den Erlös aus Tombola und Spenden
wird
das Krankenhaus verwenden, um jungen Langzeitpatienten
musikunterstüzte
Therapiestunden finanzieren zu können.
Zoo Dortmund, 29.08.2006
Jetzt anmelden zum Herbstferienprogramm im Dortmunder Zoo Gehege
reinigen und zur „fairgespielten Kinderakademie“
Auch 2006 stellt der Zoo Dortmund sein Herbstferienprogramm wieder
unter das Motto „Den Zoo erleben“. Es gibt Angebote für Kinder ab
sechs
und ab neun Jahre. Kinder ab neun Jahre können vom 02. bis 06.
Oktober
an der Aktion „Meine, Deine, Unsere Welt- die fairspielte
Kinderakademie“ und vom 9. bis 13. Oktober beim Reinigen der Gehege
teilnehmen. Strapazierfähige und wetterfeste Kleidung und
Gummistiefel
werden empfohlen. Die Teilnahmegebühr beträgt inklusive
Eintritt 6,5
Euro pro Person und Tag. Bei der fairspielten Kinderakademie gibt es am
Montag (2. Oktober) eine Führung zum Thema Artenschutz, am
Mittwoch und
Freitag (4. und 6. Oktober) dreht sich alles um den Lebensraum Wasser
(mikrokospieren) und am Donnerstag (5. Oktober) eine Führung zu
den
bedrohten Lebensräumen Amazonas und Südostasien.
Tiergarten Heidelberg, 28.08.2006
Kleine Robbe ganz groß
Für Benita war der letzte Freitag ein aufregender Tag, zum
erstenmal
durfte sie mit ihrer Mutter Salta ihr bisheriges, gemütliches
Zuhause
verlassen, um Sonne, Regen und Wind kennen zu lernen. Doch wie es sich
für eine echte Mähnenrobbe gehört, hat sie schnell
gelernt das Leben an
der frischen Luft zu genießen, auch wenn das Wetter schlecht
ist.
Benita ist der jüngste Nachwuchs der Mähnenrobben im
Heidelberger Zoo
und wurde nun zum ersten Mal aus dem Robbenhaus auf die Freianlage
gelassen. Geboren am 29. Juli ist sie mal gerade vier Wochen alt, aber
genau im richtigen Alter, um schwimmen zu lernen. Tatsächlich
können
junge Mähnenrobben das nicht von Geburt an, sondern müssen
sich erst an
das nasse Element gewöhnen. Damit sie dabei von den neugierigen
Gruppenmitgliedern nicht allzu sehr gestört wird, darf sie die
nächsten
Wochen mit ihrer Mutter zusammen einen Teil der Heidelberger
Robbenanlage alleine nutzen. Das kleinere und flachere
Mutter-Kind-Becken ist perfekt zum Üben geeignet, und Benita
genießt
ihr Planschbecken mittlerweile in vollen Zügen. Ihr erstes Bad im
Becken hatte noch nichts von der Eleganz, die für schwimmende
Mähnenrobben so typisch ist. Obwohl sie freiwillig sofort den
Sprung
ins kühle Nass gewagt hatte, paddelte sie dann aufgeregt,
schnaubend
und ziemlich unbeholfen im Becken herum. Doch auch Benita ist für
ein
Leben im Wasser geboren und so wurde sie schnell sicherer.
Zoo Köln, 28.08.2006
Erfreuliche Entwicklung im Kölner Zoo
Nach Absage von Herrn Winkler ist eine weitere Schädigung des Rufs
des
Zoologischen Gartens Köln erfolgt.
Die Presse berichtet unter dem Stichwort „Affentheater“ über uns !
Die
nationale und internationale Reputation unserer Einrichtung steht auf
dem Spiel. Die Frage der Nachfolge von Prof. Dr. Nogge muss im Sinne
der Arbeitsfähigkeit unserer Institution schnellstmöglich
gelöst
werden. Aufgrund seiner Qualifikation und seiner Kenntnis der Interna
halten wir Herrn Theo Pagel für den am besten geeigneten
Nachfolger.
Ihm wird es am Ehesten gelingen, den Zoologischen Garten wieder in das
richtige Fahrwasser zu bringen. Wie aus einer informellen Befragung
hervorgeht, haben sich heute 65 (Stand: 15.00 Uhr) Mitglieder der
Belegschaft für Herrn Theo Pagel als Direktor und Nachfolger von
Prof.
Nogge ausgesprochen und deutlich gemacht, dass er ihr Wunschkandidat
ist. Dies entspricht dem allgemeinen Tenor in den verschiedensten
Institutionen Kölns. Auch aus der allgemeinen Öffentlichkeit
und von
verschiedenen Pressevertretern hört man immer wieder, dass – nach
dem
Rückzieher von Herrn Winkler – nun die Nr. 2 der Bewerber, Herr
Pagel,
automatisch Direktor des Kölner Zoos werden würde. Es ist
erfreulich,
dass Herr Theo Pagel diese große Akzeptanz erfährt, wobei in
Betracht
gezogen werden muss, dass nicht alle Mitarbeiter heute im Dienst waren
und die o.g. Zahl sonst weitaus höher ausgefallen wäre.
Alternativer Bärenpark Worbis, 28.08.2006
Kaiser und Bären gibt es nicht mehr im Eichsfeld - Aus der
Exkursionsreihe: Auf den Spuren der Braunbären
Am Sonnabend, dem 3. September, treffen sich die Wanderfreunde, die
sich auf die Spuren der Braunbären begeben wollen, um 9 Uhr am
Schloss
Buhla. Diplombiologe Arne Willenberg führt auf den Hasenberg. Die
Hasenburg ist diesmal das Ziel der ca. vierstündigen Wanderung.
Dieser
östlich vom Ohmgebirge liegende Berg ist ein sehr
geschichtsträchtiger
Ort. Schon in der Bronzezeit und in der Zeit der Völkerwanderung
hat es
hier Siedlungen und Befestigungsanlagen gegeben. Später, ca. 1070,
wurde hier tatsächlich eine Burg gebaut, deren Besitzer kein
geringerer
als Kaiser Heinrich IV. war. Die damaligen Burgbesucher hatten
sicherlich größerer Chancen, auf Bärenspuren zu
stoßen als die
Wanderfreunde der heutigen Zeit. Jedoch der weitestgehend mit
Laubwald
bedeckte steile Muschelkalkberg wird so manche interessante Spur
und
viele Naturschönheiten bereithalten. Viele dieser Spuren
wären auch
für einen Bären interessant. So lässt der derzeitige
Regen z. B. auf
reichlich Pilze hoffen, für die sich Mensch und Bär
gleichermaßen
interessieren. Eine Belohnung für die Bergbesteigung wird auf
jeden
Fall die sich bietende imposante Aussicht sein.
Zoo Osnabrück, 28.08.2006
Dschungel-Nächte im Zoo Osnabrück - Am 1. und 2. September
jeweils bis
Mitternacht
Fackelexpeditionen zu exotischen Tieren, Lichtinszenierungen im
herrlichen Ambiente des nächtlichen Zoos, Afrikanische Bands,
feurige
Samba, mystischer Voodoo, Afrikanisches Barbecue im Safari-Camp und
Regenwald-Spezialitäten aus Riesenpfannen! Die
Dschungel-Nächte
versprechen auch in diesem Jahr wieder das Saisonhighlight des Zoos zu
werden! Die hügelige Buchenwaldkulisse des Zoos versinkt
während der
Dschungel-Nächte in einem bunten Lichtermeer. Heiße Samba-
und
Voodoo-Rhythmen, sowie afrikanische Musik bieten eine faszinierende
Klangkulisse für Mondscheinrendezvous´ mit den exotischen
Tieren des
Zoos. Insgesamt 12 Expeditionsleiter entführen dabei die
Zoobesucher
permanent auf spannende Fackelführungen durch den nächtlichen
Zoo.
Ausgangspunkt der kostenlosen Mondscheinrendezvous´ ist das tolle
Ambiente des illuminierten Mombasa-Kinderlandes. Besuche im
nächtlichen
Wolfswald, Fackelrendezvous mit den Bären, abendliche Expeditionen
zur
Pinguinküste, der Besuch der grauen Riesen zu vorgerückter
Stunde,
sowie Expeditionen zu den Jägern der Savanne präsentieren die
Zootiere
einmal völlig anders - im Licht der Fackeln. Bereits ab 17 Uhr
haben
alle Besucher die Möglichkeit, hautnah mitzuerleben, wie einzelne
Zootiere sich auf die Nacht vorbereiten. Der Besuch bei den
Schimpansen, die ihre abendlichen Schlafnester bauen, gehört
ebenso
dazu, wie der Besuch vieler Tierhäuser, die während der
Dschungel-Nächte länger geöffnet sind. Alle Kinder
können den Pflegern
dabei helfen, einzelne Tiere mit besonderen abendlichen Leckereien zu
versorgen. Futterpakete für Schweinsaffen, Mehlwürmer
für Erdmännchen,
oder Zwischenmahlzeiten für Waschbären und Seelöwen! Der
Zoo ist an
beiden Aktionstagen bis 24.00 Uhr geöffnet, Kassenschluss ist
22.30
Uhr. Parkeinweiser sorgen für ein komfortables Parken und die
Öffnung
zusätzlicher Zookassen für nur kurze Wartezeiten!
Tierpark Ueckermünde, 28.08.2006
ICE AGE im Tierpark Ueckermünde
„Eiszeit“ für die Tiere im Tierpark Ueckermünde: Es wird eine
kurze
„Eiszeit “ für Löwen, Affen und Co. ausbrechen. Mit
eisgekühlten
„Früchtewürfeln“ oder „Eisfischen“ – selbst hergestellt im
Tierpark –
werden sich die Tropenbewohner abkühlen können. Diese
Sonderaktion
findet statt am Mittwoch, dem 30. August, um 14 Uhr bei den Löwen,
14.30 Uhr bei den Erdmännchen 15 Uhr bei den Berberaffen im
Affenwald
16 Uhr bei den Fischottern
Tierpark Hellabrunn, 28.08.2006
Internationale Zoosammler treffen sich zum ersten Mal in Bayern -
17.
Internationale Zoohistorica München 2006
Tiergarten Hellabrunn, München, 1. – 3. September 2006. Bereits
zum
17.mal versammeln sich die Zoosammler in einem europäischen Zoo,
um die
Andenken und Eindrücke Ihrer Zoobesuche miteinander zu teilen.
Doch
nach Treffen in Polen, England, Belgien, den Niederlanden und
Österreich ist in diesem Jahr mit dem Tierpark Hellabrunn
erstmalig ein
bayerischer Zoo Gastgeber des Internationalen Zoosammlertreffens.
Interessierte Zoobesucher sind herzlich willkommen, wenn ab 10.00 Uhr
für die etwa 80 Zoosammler aus acht Nationen im
Tierpark-Restaurant
Zooführer, Jahresberichte, Bücher und Postkarten zum Tausch
anbieten.
Anschließend sind Führungen und am Abend eine große
Versteigerung
zugunsten des Regenwald-Projektes der Tierparkfreunde geplant.
www.tierparkfreunde.de /
Arterhaltungsforum. Ein Besuch des Zoos in
Augsburg am Sonntag rundet das Programm ab. Die Tierparkfreunde freuen
sich, das Treffen organisatorisch unterstützen zu können.
Auch die
Arbeit der Zoosammler hilft, den beeindruckenden Wandel der Zoos von
den Menagerien des letzten Jahrhunderts zu den Artenschutzzentren
unserer Tage zu dokumentieren. Die Tierparkfreunde unterhalten unter
Leitung ihres Stellvertretenden Vorsitzenden Harry Kinder ein
umfangreiches Archiv, das während der Tagung sicher wieder
ergänzt
werden wird. Fernziel ist die Eingliederung in die Tierparkbibliothek.
Zoo Dortmund, 28.08.2006
Einmaliger Nachzuchterfolg im Zoo Dortmund: Oncillas erneut mit
Nachwuchs
Und wieder kann der Zoo Dortmund mit einer tiergärtnerischen
Meisterleistung glänzen. Gerade noch hat der europäische
Zooverband
EAZA in seinem Ende Juni erschienen Jahrbuch betont, dass der Zoo
Dortmund der einzige ist, der in den letzten Jahren erfolgreich
Oncillas gezüchtet hat. Und schon präsentiert das Dortmunder
Zuchtpaar
dieser seltenen südamerikanischen Kleinkatzen erneut Nachwuchs.
Zur
Vorstellung des weltweit einmaligen Zuchterfolgs (zumindest
außerhalb
Südamerikas) lädt der Zoo Dortmund ein, am Freitag, 1.
September.
Treffpunkt ist um 13 Uhr am Zooeingang. Über Ihr Kommen freuen wir
uns!
Natürlich suchen die kleinen Kätzchen noch Paten, die ihnen
auch gerne
einen Namen verpassen dürfen.
Aktion Fischotterschutz, 28.08.2006
”Spätsommerliches Naturerlebnis in der Ise-Niederung“ Einladung zu
einer geführten Rad-Tour
Am Sonntag, dem 3. September ab 10:00 Uhr führt die Aktion
Fischotterschutz e.V. eine Erlebnis-Radtour in die Ise-Niederung durch.
Startpunkt für diesen ca. 40 km langen Rundkurs ist der Parkplatz
des
OTTER-ZENTRUMs in Hankensbüttel. Geradelt wird entlang des
Mittellaufs
der Ise bis südlich von Wahrenholz. An verschiedenen Punkten der
Tour
erläutern die Mitarbeiter des Projektes „Revitalisierung in der
Ise-Niederung“ die umgesetzten Naturschutzmaßnahmen und die
Entwicklung
von Flora und Fauna. Ein Landwirt wird über die Veränderungen
der
Flächenbewirtschaftung und seine Erfahrungen mit dem Naturschutz
berichten. „Wathosen an!“ heißt es dann unterhalb von Wahrenholz.
Mit
Keschern und Küchensieben bewaffnet werden wir die faszinierende
Unterwasserwelt der Kleinlebewesen in der Ise erforschen. Alle stehen
in der Nahrungskette des Fischotters, der inzwischen auch hier wieder
seinen Lebensraum zurückerobert hat. Mit etwas Glück werden
wir Spuren
des Fischotters und die herbstlichen Libellen beobachten können.
Vor
der Rückfahrt nach Hankensbüttel ist Zeit, sich bei einer
längeren
Pause an der Ise mit der mitgebrachten Brotzeit zu stärken. Da die
Natur rechts und links des Weges betrachtet werden soll und einige
Pausen eingelegt werden, ist die Strecke für junge und ältere
Radler
und Naturliebhaber gleichermaßen geeignet. Räder,
Verpflegung und
wetterfeste Kleidung sind mitzubringen.
Aktion Fischotterschutz, 28.08.2006
ABC-Schützen ins OTTER-ZENTRUM - Einladung zu einem kostenlosen
Besuch
nach Hankensbüttel
Alljährlich lädt die Aktion Fischotterschutz e.V. alle
Schulanfänger zu
einem Besuch in das OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel ein. Am Sonntag,
dem 3.
September ist es wieder soweit: nicht nur, dass die ABC-Schützen
an
diesem Tag von 13:00 bis 17:00 Uhr freien Eintritt haben. Auch für
die
Schultüte gibt es ein paar originelle und praktische Geschenke.
Die
ABC-Schützen des Jahrganges 2006 aus Niedersachsen und
Sachsen-Anhalt
drücken zum ersten Mal die Schulbank. Auf alle Schulanfänger,
die mit
ihrer Schultüte im Arm und ihren Eltern und Gästen ins
OTTER-ZENTRUM
kommen, warten einige besondere Überraschungen. Die
Schultüten werden
selbstverständlich sorgfältig aufbewahrt bis es wieder heim
geht! Und
wer will, kann nach einem schmackhaften Milch-Shake ein kostenloses
Erinnerungsfoto an diesen "etwas anderen ersten Schultag" von sich und
der Otterskulptur in der Eingangshalle des OTTER-ZENTRUMs machen
lassen. Selbstverständlich ist das OTTER-ZENTRUM auch an diesem
Sonntag
von 09:30 bis 18:00 Uhr geöffnet und bietet seinen Gästen
alle 15
Minuten eine der beliebten Schaufütterungen von Otter, Dachs,
Hermelin,
Iltis und Co.
Aktion Fischotterschutz, 28.08.2006
Was kreucht und fleucht vor unserer Haustür? Aktion
Fischotterschutz
organisiert eine Exkursion
Am Sonntag, dem 10. September können Kinder und Familien von 11:00
–14:30 Uhr mit Thomas Lucker und Karsten Borggräfe von der Aktion
Fischotterschutz die Tier- und Pflanzenwelt der näheren Umgebung
mit
Kescher und Lupe untersuchen. „Mama, was ist das für ein
Tier?“. „Wie
heißt denn die Blume?“ Kinder fragen uns Löcher in den
Bauch, die wir
häufig jedoch nicht beantworten können, weil die Natur vor
unserer
Haustür vielfältiger ist als wir glauben: Verschiedene
Kräuter und
Blumenarten am Feldrand, Spinnen im Keller, Schmetterlinge im Garten,
Frösche im Teich, Tausendfüßler im Waldboden,
Heuschrecken und Käfer
auf der Wiese nebenan. Da gibt es viel zu entdecken. Wir möchten
das
Interesse für die Natur bei Eltern, Kindern und Familien wecken
sowie
einen Einblick in die Artenvielfalt unserer Lebensräume geben.
Ausgerüstet mit Kescher, Lupe und Bestimmungsbüchern
unternehmen wir
eine kleine Exkursion außerhalb des OTTER-ZENTRUMs in die Natur,
um
Tier- und Pflanzenarten zu bestimmen.
Zoo Duisburg, 28.08.2006
Großer Artenschutztag im Zoo am Sonntag, dem 27. August 2006
Artenschutz als Teilbereich des Umwelt- und Naturschutzes bemüht
sich
um den Erhalt wildlebender Tier- und Pflanzenarten in ihrer
natürlichen
und entwicklungsgeschichtlich gewachsenen Vielfalt. Im Wesentlichen
lässt sich die Bedrohung von Lebewesen auf folgende Faktoren
zurückführen: zunehmender Verlust von Lebensräumen
aufgrund
menschlicher Einflüsse wie z.B. Rodung von Wäldern,
Kanalisierung
komplexer Flusssysteme, Trockenlegung von Feuchtgebieten,
Bodenversiegelung und vieles mehr der Entnahme von Pflanzen und Tieren
aus ihren natürlichen Lebensräumen, wobei private oder
kommerzielle
Motive wie z.B. Handel, Konsum oder Profitmaximierung die wesentlichen
Ursachen sind. Dem 1973 in Kraft getretenen Washingtoner
Artenschutzabkommen sind derzeit rund 140 Staaten beigetreten, die sich
freiwillig Handelsüberwachungen und –beschränkungen für
bedrohte Tier-
und Pflanzenarten unterworfen haben. An diesen nationalen wie
internationalen Vorkehrungen zum Schutz unserer bedrohten Um- und
Mitwelt sind an vorderster Front auch die Zoologischen Gärten
beteiligt. Allein vom Zoo Duisburg aus werden vier Zuchtbücher auf
internationaler Ebene für hochgefährdete oder sogar akut von
der
Ausrottung bedrohte Tierarten geführt: Für die madagassische
Frettkatze
(Fossa), das west- und zentralafrikanische Pinselohrschwein, den
ostafrikanischen Bärenstummelaffen und den weltweit verbreiteten
Großen
Tümmler. Einen ganzen Tag lang werden an mehreren Ständen
bzw.
Standorten Spezialisten, Zoo- und Bundesämter sowie diverse
Naturschutzorganisationen Informationen zu den brennenden Problemen des
Artenschutzes geben. Eine Auflistung der vertretenen Gruppen sowie der
Themenbereiche ist dieser Pressemeldung beigefügt. Parallel zum
Artenschutztag wirbt die EAZA (European Association of Zoos and
Aquaria) um den dringend gebotenen Schutz aller fünf Nashornarten,
die
in ihren Heimatländern zum Teil nur noch in Restbeständen zu
finden
sind – so insbesondere die drei asiatischen Formen. Diese
Aufklärungskampagne stellt Schutzprojekte vor Ort vor ebenso wie
sie um
Spenden bittet, die unmittelbar dem Schutz dieser hochbedrohten
Panzertiere zugute kommen.
Tierpark Bochum, 25.08.2006
Naturschutztag im Tierpark + Fossilium Bochum
Ein umfangreiches Angebot
für die
ganze Familie rund um das Thema "Natur"! In diesem Jahr organisiert der
Tierpark Bochum zum sechsten Mal zusammen mit anderen Vereinen und
Organisationen eine Veranstaltung zum Thema "Natur". Diese
Veranstaltung findet statt im Tierpark Bochum, Klinikstr. 49, am
Sonntag, 10. September 2006 von 10:00 – 19:00 Uhr Achtundzwanzig
regionale und überregionale Naturschutzverbände verschiedener
Zielsetzungen und Ausrichtungen, Organisationen der Stadt Bochum und
des Landes Nordrhein-Westfalen sowie andere Veranstalter werden an
diesem Wochenende ihre aktuellen Projekte vorstellen, an ihren
Informationsständen beraten und informieren sowie mit
Präsentationen
und Aktionen aufwarten. Viele Stände bieten auch Aktionen speziell
für
Kinder an. Der Tierpark Bochum möchte auf diese Weise einen
Einblick in
bestehende Angebote in Bochum und Umgebung bieten, die Themen zu
Umweltfragen, Ökologie, Tier-, Pflanzen- und Artenschutz sowie
Landschaftsschutz, alternative Energien und gesunde Ernährung zum
Inhalt haben. Nutzen Sie die Gelegenheit, denn nur äußerst
selten ist
in Bochum solch ein hochkarätiges Angebot von
Naturschutzverbänden an
einem Ort versammelt! Die Vielfalt des Angebotes wird in fünf
inhaltlichen Blöcken präsentiert. Zum Thema "Haltung, Zucht
und Schutz
von Tieren" präsentieren der Tierpark Bochum, der
Arbeitskreis
Umweltschutz Bochum, der Imkerverein Bochum-Mitte als ältester und
größter Imkerverein Bochums, die Zierfischfreunde "Roter von
Rio
Hattingen", Fledermausnotruf.de, der Papageienpark Bochum, der
Rassegeflügelzuchtverein "RGZV Phönix Bochum-Stiepel" und der
Tierschutzverein Bochum umfangreiche Informationsstände. Dort
werden in
vielfältiger Form Informationen über die Problematik der
Haltung von
Süß- und Meerwassertieren oder über die Zucht von
Edelpapageien wie
Aras, Kakadus oder Amazonen sowie Tauben und Hühnern gegeben.
Besucher
können weiterhin äußerst interessantes über das
Leben und den Schutz
von Fledermäusen erfahren. Ein lebendes Bienenvolk wird gezeigt
und
Besucher dürfen nach der Königin suchen, die Zahl der Bienen
schätzen
oder sich die Herstellung von echtem Bienenhonig erläutern lassen.
Aktion Fischotterschutz, 25.08.2006
OTTER-ZENTRUM ist „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“ Festakt mit
zahlreichen Gästen aus der Region
Am Donnerstag, dem 24. August stand das OTTER-ZENTRUM
Hankensbüttel im
Mittelpunkt des deutschlandweiten Wettbewerbs „365 Orte im Land der
Ideen“. Aus über 1.200 Bewerbungen wurde die einzigartige
Einrichtung
ausgewählt, weil sie Deutschland im Jahr der Weltmeisterschaft im
In-
und Ausland als ein Land der Ideen und Innovationen
repräsentiert.
Stolz nahm Mark Ehlers, Vorstandsvorsitzender der Aktion
Fischotterschutz, die begehrte Trophäe von Lothar Schmidt von der
Deutschen Bank entgegen. Dieser erklärte: „Innovation und
Weiterentwicklung sind für den Standort Deutschland von
größter
Bedeutung. Im OTTER-ZENTRUM werden neue Ideen in zukunftsweisenden
Projekten realisiert. Vor allem die intensive Zusammenarbeit mit
Wirtschaftsunternehmen der Region ist vorbildlich und hat dazu
beigetragen, dass die Auszeichnung des OTTER-ZENTRUMs als einzige
Einrichtung aus dem Landkreis Gifhorn erfolgte“. Hubertus Heil,
Generalsekretär der SPD, lobte als Gastredner ebenfalls das
OTTER-ZENTRUM. „Das OTTER-ZENTRUM ist eine Zukunftswerkstatt. Es hat
bewiesen, dass Wirtschaft und Naturschutz keine Gegensätze sein
müssen“
so Hubertus Heil. Der Staatssekretär aus dem
Niedersächsischen
Umweltministerium, Dr. Christian Eberl würdigte die Leistungen des
OTTER-ZENTRUMs als Besuchermagnet, dem es gelungen sei, zahlreiche
Menschen an die Natur heranzuführen. Klaus Drögemüller
unterstrich als
Samtgemeindebürgermeister von Hankensbüttel diese Aussagen
und gab
seiner Hoffnung Ausdruck, dass sich die für Hankensbüttel und
den Kreis
Gifhorn nicht mehr wegzudenkende Einrichtung zu einem „Schaufenster der
regionalen Einrichtungen“ entwickelt. „Der Otter ist zu einem
Sympathieträger für die ganze Region geworden“.
Tiergarten Heidelberg, 25.08.2006
Hart aber herzlich: Harte Jungs treffen auf schwere Mädels: erste
Begegnung zwischen den Punk’n Rollern „The Bones“ & Elefantendame
„Ilona“
Am 16.09.2006 erklingen harte Töne für den Zoo: insgesamt
fünf Bands
aus Schweden und Deutschland bilden eine Allianz und spielen für
ein
neues Elefantenhaus. Veranstalter und Ort des Festivals ist die Halle
02 in Heidelberg. Hier beginnt um 18.30 Uhr das Festival mit den Bands:
„Stars of the Silverscreen“ aus Schweden, „Heroines“ aus Stuttgart, „V8
Wankers“ aus Offenbach und „Toughdog“ aus Kassel. Headliner werden „The
Bones“, ebenfalls aus Schweden, sein. Mit diesem Abend in bester Punk’n
Roller Manier soll der Neubau „Elefantenhaus“ ein Stück näher
gebracht
werden. „Wir freuen uns sehr über die Zusage einer so
hochkarätigen
Band“, sagt Dr. Klaus Wünnemann, Zoodirektor in Heidelberg. In der
Tat,
die Bones haben sich in den letzten 10 Jahren durch Hunderte Konzerte
an die Spitze der europäischen Punk’n’Roll-Szene gespielt und sind
bekannt für ihre grandiosen Live-Shows. Auch die anderen Bands
verstehen ihr Handwerk und garantieren zusammen mit dem Headliner die
Rocknacht des Jahres in Heidelberg. „Wir hoffen auf viele Gäste“,
sagt
Dr. Klaus Wünnemann, „mit jedem Ticket rückt die Realisierung
des
Projekts ein Stück näher.“ Am kommenden Sonntag, dem
27.08.2006, um
12.00 Uhr findet zur Einstimmung für die große Rocknacht auf
der
Elefantenanlage des Zoo Heidelberg die erste Begegnung zwischen den
„Bones“ und „Ilona“ statt – harte Jungs treffen auf schwere
Mädels:
wenn das nicht der Beginn einer großen Liebe ist ...
Zoo Leipzig, 25.08.2006
Zooexperten beraten in Leipzig zum Artenschutz - Globale Amphibienkrise
ist neuer Arbeitsschwerpunkt der Zoos weltweit
Die 61. Jahrestagung der World Association of Zoos and Aquariums (WAZA)
beginnt am kommenden Montag in Leipzig. Rund 250 Zoodirektoren und
Wissenschaftler aus 50 Ländern beraten über Perspektiven und
Maßnahmen
zur Erhaltung der Artenvielfalt aus Sicht der Zoos. Konkrete
Maßnahmen
wie Schutzkampagnen, Schutzprojekte in freier Natur werden dabei ebenso
diskutiert wie Wildtiermanagement, Wissenschaft, Bildung und Marketing
im Dienste des Artenschutzes. Stündlich verschwinden drei
Tierarten für
immer von der Erde, über 9.500 sind als vom Aussterben bedroht auf
der
Roten Liste verzeichnet. Die Gründe dafür sind unter
anderem die
Zerstörung von Lebensräumen, intensive Jagd und die
Einschleppung
fremder Arten in ursprüngliche Biotope. Vor diesem Hintergrund
haben
sich die Zoos auf der ganzen Welt eine nahezu biblische Aufgabe
gestellt: Sie betrachten den Artenschutz als Kernaufgabe und entwickeln
sich immer mehr zur „Arche Noah“. Neben inzwischen renommierten
Schutzprojekten und Zuchtprogrammen geriet in den letzten Monaten ein
neuer Brennpunkt in den Focus der WAZA-Arbeit – die Amphibienkrise.
Rund ein Drittel der 5.743 Arten weltweit sind vom Aussterben bedroht.
413 sind so selten geworden, dass sie in Kürze aussterben werden
und
126 Arten existieren bereits nicht mehr. Seit 2004 hat sich die
Situation dramatisch aufgrund der rasanten Verbreitung einer
tödlichen
Pilzinfektion verschärft.
Aktion Fischotterschutz, 25.08.2006
Was haben Fischstäbchen mit der Zukunft zu tun? Lehrer-Fortbildung
im
OTTER-ZENTRUM
Das computergestützte Simulations-Rollenspiel „Fishbanks“ bietet
Gruppen die Möglichkeit, Nachhaltigkeitsmanagement am Fallbeispiel
Fisch als „nachwachsende Ressource“ zu erproben. Am Dienstag, den 12.
September von 14:30 bis 18:00 Uhr findet hierzu im OTTER-ZENTRUM eine
Fortbildung für Lehrkräfte aus Realschule, Gymnasium und
Berufsschule
statt. Auch Jugendgruppen- und Ausbildungsleiter haben an diesem
Nachmittag die Chance, „Fishbanks“ zu spielen und die
Möglichkeiten und
Grenzen dieses Mediums für den interdisziplinären Unterricht
aus zu
loten. „Dieses Spiel ist als Initialzündung für das Thema
„Nachhaltigkeit“ sehr eindrücklich und dabei so einfach aufgebaut,
dass
die Teilnehmer der Fortbildung das Spiel am Ende selbst anleiten
könnten“, so Frank Voigt, abgeordneter Gymnasiallehrer am
Regionalen
Umweltbildungszentrum OTTER-ZENTRUM. Der Pädagoge wird die
Fortbildung
leiten und an seiner mehrjährigen Erfahrung mit der
Durchführung mit
Schulklassen teil haben lassen. Die Teilnehmer leiten bei „Fishbanks“
in kleinen Teams ein Fischereiunternehmen im Spannungsfeld von
Ökonomie, Ökologie und Sozialem. Dabei kommt es zu einer
realistischen
Abbildung der weltweiten Fischereiwirtschaft und ihrer
ökonomischen,
ökologischen und sozialen Auswirkungen. Das Spiel wird
ergänzt durch
umfangreiches aktuelles pädagogisches Material zur Nachbereitung
der
gewonnen Erfahrungen und zur Aufbereitung für unterschiedliche
Unterrichtsfächer.
Tiergarten Nürnberg, 25.08.2006
Nachwuchs mit Plüschohren
Am 20.07. und 06.08.2006 erblickten zwei männliche Grevyzebras das
Licht der Welt. Somit wachsen nach langjähriger Pause und der
Geburt
eines Stutfohlens im Mai 2005, erneut Grevyzebras im Tiergarten
Nürnberg heran. Mit dem Aufbau einer neuen Gruppe von Grevyzebras
aus
Berlin, Paris und Tschechien knüpfte der Tiergarten erfolgreich an
frühere Nachzuchterfolge an. Grevyzebras leben in der Natur in den
Trockengebieten Ostafrikas von Äthiopien bis Kenia. Dort ist in
den
letzten 25 Jahren der Bestand um 90 % auf jetzt nur noch 1.700 bis
2.100 Individuen zurückgegangen. Im vergangenen Winter brach in
Nord-Kenia unglücklicherweise auch noch eine Milzbrandepidemie
aus, für
die Grevyzebras besonders empfänglich sind. An dieser Erkrankung
starben mindestens 100 Tiere. Der Tiergarten hat sich, wie viele andere
Zoos auch, sofort an der Finanzierung des Forschungsprojektes zur
Erprobung einer Massenimpfung im Freiland beteiligt. Nachdem die
Testimpfung keine negativen Effekte auf die Tierwelt hatte, sind 620
Grevyzebras (ca. 60% der im Infektionsgebiet lebenden Tiere)
erfolgreich geimpft worden. Darüber hinaus wurden 56.000 Haustiere
(Schafe, Rinder, Esel und Kamele geimpft), um eine weitere Verbreitung
des Milzbrandes zu verhindern. In Anbetracht der kritischen Situation
im Freiland hat die Zucht in Zoologischen Gärten, wo derzeit
weltweit
ca. 600 Grevyzebras leben (260 davon in Europa) enorm an Bedeutung
gewonnen. Ein Drittel aller Grevyzebras lebt im Moment also in Zoos und
eine Verbesserung der Bestandssituation ist im Freiland nicht in Sicht.
Grevyzebras zeichnen sich durch den weißen, ungestreiften Bauch,
das
enge Streifenmuster und die großen Plüschohren aus. Sie
leben nicht in
großen Herden wie die Steppenzebras, sondern in kleinen
Stutengruppen,
die durch die Reviere der einzelnen Hengste wandern
Natur- und Tierpark Goldau, 25.08.2006
Fledermaus-Aktion im Tierpark Goldau am Sonntag, 27. August von 13:00
bis 17:00 Uhr
Der Fledermausschutz des Kantons Schwyz und der Tierpark Goldau bieten
anlässlich der Europäischen Nacht der Fledermäuse
2006 im Tierpark eine Standaktion speziell für Kinder mit Spielen
und
vielen Basteleien an. Fledertiere gibt es bereits seit 60 Millionen
Jahren, das ist fast so lange wie die meisten Dinosaurier ausgestorben
sind. Die nächtlichen Tiere, die mit den Ohren sehen, mit den
Händen
fliegen und kopfunter schlafen, besiedeln jeden Fleck dieser Erde.
Weltweit leben knapp 1000 verschiedene Fledertierarten, in der Schweiz
sind deren 30 einheimisch. Die kleinste Schweizer Fledermausart ist die
Mückenfledermaus. Eine ausgewachsene Mückenfledermaus kann
weniger als
ein Stück Würfelzucker wiegen - also nicht einmal 5 Gramm.
Trotz des
geringen Körpergewichts besitzen Mückenfledermäuse
vergleichsweise
riesige Flügel: So bringt es selbst unsere kleinste einheimische
Fledermausart auf eine Spannweite von stattlichen 20 cm – die Breite
eines A4-Blattes!
Zoo Krefeld, 25.08.2006
Neue Tierart im Krefelder Zoo zu sehen: Axishirsche beziehen ehemalige
Elchanlage neben den Barasinghas
Kaum haben die Barasingha-Hirsche im Krefelder Zoo ihr komplett neu
gestaltetes Gehege wieder bezogen, erhalten sie neue Nachbarn: Aus
Dortmund erhielt der Zoo jetzt ein Rudel Axishirsche. Die genau wie die
Barasinghas ursprünglich in den Wäldern Indiens und Sri
Lankas
beheimateten Tiere haben ein rotbraunes Fell mit weißen Punkten.
Das in
die Seidenstadt gekommene Rudel umfasst einen Hirsch und vier Ricken.
Nebenan bei den Barasinghas ist es indessen sehr „wohnlich“ geworden.
Nachdem der sumpfige Boden gegen eine neue, wasserdurchlässige
Erdschicht ausgetauscht wurde, konnte das Gehege durch
Erdmodellierungen mit kleinen Hügeln und Mulden naturnäher
gestaltet
werden und bleibt jetzt besser trocken. Als natürliche „Dekoration
wurden einige Baumstämme in das Gehege gelegt, das sich die
Hirsche mit
den Kranichen teilen.
Zoo Krefeld, 25.08.2006
Löffelhund aus Dvur Kralove in den Krefelder Zoo gekommen
Ein junges Löffelhundmännchen hat der Krefelder Zoo jetzt zur
Erweiterung seiner Zucht aus dem Zoo Dvur Kralove aus Tschechien
bekommen. Das etwa zehn Jahre alte Krefelder Weibchen hatte seit dem
Tode ihres Gefährten im vergangenen Herbst lange getrauert und ist
jetzt total verliebt, berichten die Tierpfleger über das erste
Zusammentreffen des neuen Paares, auf das der Zoo jetzt trotz des
großen Altersunterschieds seine Hoffnung auf Nachwuchs setzt. Das
Weibchen kam ursprünglich aus Südafrika, lebt aber bereits
seit acht
Jahren in Krefeld. Löffelhunde werden im Volksmund wegen ihres
Aussehens auch „Fuchs mit den großen Ohren“ genannt.
Regelmäßige
Tiertausch-Beziehungen unterhält der Krefelder Zoo dort schon seit
Jahren mit dem Zoo Dvur Kralove. So hat Krefeld von dort bereits in den
80er Jahren den Damara-Zebrahengst „Kauli“ bekommen, der inzwischen
hier alt geworden und gestorben ist. Wahrscheinlich wird auch sein
Nachfolger von dort kommen. Kürzlich erst konnte sich Krefeld mit
dem
Zwergflusspferdbullen „Lothar“ revangieren, der jetzt in der modernen
Anlage des tschechischen Zoos mit mehreren Weibchen eine schöne
neue
Bleibe gefund | |