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Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 332 vom 24. August 2006

Liebe Leser,

aus Zeitgründen heute kein langes Editorial. Ich wüßte, zugegeben, auch nicht so recht, was ich zum heutigen Meldungs-Mix Sinnvolles sagen sollte.
Ach ja, heute Nachmittag ist uns ein Planet abhanden gekommen. Ein neuer Merksatz wird gesucht...

Dirk Petzold


Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem Luftbild eines großen Zoos.
Was zeigt er?


Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei maps.google.com
Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze Stadt bzw. deren Lage sehen.
(Sie benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste Woche warten...

Lösung von letzter Woche: "Katzendschungel" im Zoo Frankfurt

Zoos  –  Meldungen

Express.de - 23. Aug. 2006
Pleite für den Kölner Zoo
Der Duisburger Zoo und der Kölner Zoo haben sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Biologen Achim Winkler (44) als neuen Direktor geliefert. Und Köln hat das Rennen verloren! Wie der Zoo Duisburg am Mittwoch mitteilte, hat Winkler am Dienstag seinen Vertrag als neuer Direktor des Zoos Duisburg zum 1. Januar 2007 unterschrieben. Er sei zuvor einstimmig vom Aufsichtsrat gewählt worden. Winkler, der bisher stellvertretender Direktor in Duisburg war, wird damit der Nachfolger seines bisherigen Chefs, Reinhard Frese (63). Der Zoo Köln sucht nun weiter nach einem Nachfolger seines Direktors Gunter Nogge (64), der noch bis zum Jahresende amtiert. Der Aufsichtsratsvorsitzende des Kölner Zoos, Walter Grau, sagte am Mittwoch: "Menschlich habe ich volles Verständnis dafür, dass Herr Winkler das Angebot annimmt, Direktor in Duisburg zu werden. So kann er in seinem gewohnten Umfeld seine Arbeit fortsetzen. Ich bedaure das aber für den Zoo Köln und bin natürlich nicht begeistert."
(Vergl. Pressemeldung)

koeln.de - 23. Aug. 2006
Neuer Direktor lässt Kölner Zoo sitzen
Bei der Neubesetzung des Direktorenpostens droht dem Kölner Zoo eine Schlappe. Der bereits gewählte neue Direktor Achim Winkler zog am Mittwoch überraschend seine Zusage zurück, wie ein Sprecher des Kölner Tierparks mitteilte. Der stellvertretende Direktor des Zoos Duisburg hatte kurzfristig das Angebot erhalten, dort zum 1. Januar 2007 zum Direktor aufzusteigen. Dieses Angebot nahm Winkler an. Ursprünglich sollte er zum 31. Januar kommenden Jahres seinen Dienst in Köln antreten.

Kölner Stadt-Anzeiger - 24. Aug 2006
Der Kölner Zoo ist führungslos
Der amtierende Chef hat sich dienstunfähig gemeldet, sein Nachfolger will nicht mehr.
„Das Herz hat entschieden“, sagt Achim Winkler. Der stellvertretende Chef des Duisburger Zoos kommt nicht nach Köln. „Man hat mir den roten Teppich ausgerollt und mich dermaßen hofiert, dass ich mich für Duisburg entschieden habe.“ Die Möglichkeit, in Duisburg zum Direktor aufzusteigen, sei völlig überraschend gekommen. Der Aufsichtsratschef des Kölner Zoos, Walter Grau, nannte Winklers Entscheidung „menschlich nachvollziehbar“, aber auch „ein bisschen unfair“.
Mit den Querelen im Kölner Zoo, beteuert Winkler, habe die Entscheidung nichts zu tun - und doch: Die Absage ist der Höhepunkt einer Krise, die seit Monaten dem Image des Kölner Zoos schadet. Ein Ende ist nicht in Sicht. Zwischen dem noch amtierenden Zoochef Gunther Nogge und dem Aufsichtsrat des Tiergartens herrscht Funkstille. Nogge hat sich kurz nach seiner Vertragsverlängerung bis zum Ende des Jahres krank gemeldet. Er sei „dienstunfähig“, teilte er selbst per Pressemitteilung mit. „Dienstunfähigkeit stellt normalerweise ein Amtsarzt fest“, sagt Grau. Der CDU-Ratspolitiker sieht sich seit Wochen einem „Psychoterror“ ausgesetzt. Zoochefs oder Fördervereinsmitglieder bombardieren ihn mit E-Mails, in denen der „unwürdige Abschied“ von Nogge kritisiert und eine angemessene Altersvorsorge gefordert wird. „Die kennen alle meine E-Mail-Adresse und wurden wahrscheinlich durch Rundschreiben informiert“, formuliert Grau vorsichtig. Er habe sich immer um eine sachliche Auseinandersetzung mit Nogge bemüht. „Je mehr Druck er nun ausübt, desto mehr verschlechtert sich seine Lage. Er wird vor Gericht ziehen müssen."
Neben dem Pensionsstreit hat die Entscheidung des Aufsichtsrates, Nogges Wunschkandidaten bei der Wahl seines Nachfolgers durchfallen zu lassen, für Wirbel gesorgt. Nogge wollte, dass der Vogelkurator des Zoos, Theo Pagel, die Leitung übernimmt, doch das Aufsichtsgremium entschied sich überraschend für den Mann, der nun abgesagt hat. „Ich habe keine Sorge, dass der Kölner Zoo einen guten Nachfolger findet“, sagt Winkler und empfiehlt mit Nachdruck „den hauseigenen Kandidaten“. Theo Pagel sei eine „hochkompetente Kraft“. Er scheint weiter bereit, das Amt anzutreten. Aufsichtsratschef Grau sieht keinen Grund für eine neue Ausschreibung. Es hätten sich genügend gute Kandidaten beworben.

Kölner Stadt-Anzeiger - 24. Aug 2006
Schädliches Affentheater
(Kommentar). Das Affentheater im Zoo geht weiter. Man darf darüber spekulieren, welche Rolle die aktuellen Querelen bei der Absage des designierten Zoochefs gespielt haben. Klar ist aber: Lust auf Köln macht das, was sich da abspielt, keinem. Winklers Absage reiht sich in die mittlerweile lange Reihe von Personalschlappen bei der Stadt ein. Nicht wenige vermuten, dass Winkler von Anfang an um seinen Traumjob im Duisburger Zoo gepokert hat. Doch hier nachzukarten hilft Köln nicht weiter. Dem Zoo nützt nur, wenn schnell ein neuer Chef gefunden wird. Wenn der Aufsichtsrat zügig entscheidet, würde er auch einen Beitrag zur Beruhigung der Lage leisten. Und der Streit mit Gunther Nogge muss vom Tisch. Doch das wird wohl angesichts der mittlerweile völlig zerrütteten Beziehung mit dem Zoochef ohne das Arbeitsgericht nicht möglich sein.

Fränkische Nachrichten - 18. Aug. 2006
Wildpark-Chef gestorben
Im Wildpark Bad Mergentheim herrscht große Betroffenheit unter den Mitarbeitern, denn am Dienstag ist deren langjähriger Chef nach langer Krankheit gestorben. Rolf Rügamer leitete den Park, dessen Inhaber er ab 1988 auch war, seit 1979 als Geschäftsführer. "Der Wildpark war sein Ein und Alles. Er kümmerte sich sieben Tage in der Woche um sein Lebenswerk", sagte gestern Schwiegersohn Frank Hofmann betroffen: "Wir werden versuchen den Wildpark in seinem Sinne weiterzuführen!" Rolf Rügamer, der 1942 geboren wurde und zuletzt in Harthausen lebte, kam 1979 als Geschäftsführer in den Wildpark. Vorher hatte er Landwirtschaft studiert und danach als Gutsverwalter gearbeitet. Unter seiner Führung nahm der Park eine stetige Aufwärtsentwicklung. 1988 übernahm das Ehepaar Rügamer den Wildpark schließlich vollständig in den eigenen Besitz und entwickelte das Gelände samt Angebot kräftig weiter. Das letzte Großprojekt von Rolf Rügamer war die Etablierung der "Wipaki" (Wildparkkinder) durch ein spezielles Angebot gerade auch während den Schulferien sowie die Einbindung der erworbenen Katzenberghütte in den Wildpark. Bereits Anfang Juli übergab Rolf Rügamer aus gesundheitlichen Gründen die Geschäftsführung des Wildparks vollständig in die Hände von Frank Hofmann sowie die seiner Söhne Marcus und Stephan Rügamer. Die drei werden künftig gemeinsam den Park leiten wie es gestern hieß. Von Beileidsbekundungen bittet die Familie abzusehen.

mephisto 97.6 - 24. Aug 2006
Zoochefs treffen sich in Leipzig
In Leipzig treffen sich zu einer wissenschaftlichen Jahrestagung Zoochefs aus aller Welt. Während der einwöchigen Konferenz der Weltvereinigung der Zoos und Aquarien diskutieren die Experten alltägliche und spezielle Probleme. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Elefantenhaltung, Schutz bedrohter Tierarten und Auswirkungen des Klimawandels auf die Tiere. Zudem will sich der Leipziger Zoo international präsentieren. In den vergangenen Jahren fand die Tagung unter anderem in New York und Taiwan statt. 


presse-service.de - 23. Aug. 2006
Drei neue Eigenbetriebe und Zoo gGmbH starten am 1. Januar 2007
Gleich drei neue städtische Eigenbetriebe sollen zum Jahresbeginn 2007 starten: die Eigenbetriebe "Kommunales Gebäudemanagement", "theater magdeburg" und "Puppentheater Magdeburg". Auch für den Zoologischen Garten steht eine Änderung der Betriebsform an: Der Eigenbetrieb Zoo soll in eine gemeinnützige GmbH Zoologischer Garten Magdeburg umgewandelt werden. Die Zoologische Garten Magdeburg gGmbH (ZGM) wird neben der Landeshauptstadt einen weiteren Gesellschafter haben: die Gemeinde Barleben. Der Zoologische Garten ist die meistbesuchte Freizeiteinrichtung in Magdeburg. Zum 1. Januar 2007 wird er außerdem die Grusonschen Gewächshäuser übernehmen. Mittel- und langfristig wird die Attraktivität unseres Zoologischen Garten maßgeblich davon abhängen, ob es gelingt, ihn zu einem modernen Arten- und Naturschutzzentrum zu entwickeln." Die dafür notwendigen Investitionen - u.a. der NAWUMBO-Park und die AFRIKAMBO-Erlebnislandschaft - sind angesichts der aktuellen städtischen Finanzlage ohne Fremdkapital nicht realisierbar. "Als GmbH hat der Zoo die Möglichkeit, dafür am Kapitalmarkt Darlehen aufzunehmen."

NDR Online - 18. Aug. 2006
Lösung für Hagenbecks Finanzprobleme nicht in Sicht
Der private Hamburger Tierpark Hagenbeck hat nach einem Bericht von NDR 90,3 finanzielle Probleme. In diesem Jahr blieben aus unterschiedlichen Gründen die Besucher aus: So bei der Vogelgrippe, während der Fußball-Weltmeisterschaft oder im heißen Sommer, weil Familien mit Kindern lieber an die See als zu Hagenbeck fuhren. Vertreter der Kulturbehörde und des Tierparks versuchten am Donnerstag, gemeinsam eine Lösung zu finden. Die von Tierparkchef Joachim Weinlig-Hagenbeck vorgeschlagene Ausfallbürgschaft der Stadt stieß bei der zuständigen Kulturbehörde offenbar auf wenig Zustimmung. Die Kulturbehörde wolle unbedingt vermeiden, mit dem privaten Tierpark einen weiteren Subventionsempfänger zu bekommen, heißt es in dem Bericht. Weitere Gespräche zwischen Kulturbehörde und dem Familien-Unternehmen sollen folgen.

NRZ - 22. Aug. 2006
Operation im Affenhaus: Gorillababy im Zoo Münster behandelt
Münster. Für ungewohnten Trubel im Affenhaus hat am Montag ein vier Wochen altes Gorillababy im Allwetterzoo Münster gesorgt. Der kleine Affe wurde von der Zootierärztin und einem Human-Chirurgen operiert, die eine Bisswunde am Handgelenk des Tieres bemerkt hatten. Vermutlich habe der ungestüme Gorilla-Vater den eigenen Nachwuchs verletzt. Die Gorilla-Mutter bekam von der Behandlung nichts mit: Das Tier wurde vorher mit zwei Pfeilen aus einem Blasrohr betäubt.

Kleine Zeitung - 18. Aug. 2006
Schöne Geschenke
Hermann Schützenhöfers Terminkalender hat es gut gemeint mit dem Landeshauptmannstellvertreter. Der "Rucksack" Tierpark Herberstein, an dem die ÖVP hart zu schleppen hatte, wird nach ewigen Diskussionen und Streitereien und einer verlorenen Landtagswahl jetzt endlich leichter. "Wir mussten ein Jahr lang fürchten, dass uns Herberstein verloren geht, jetzt können wir wieder Visionen haben", jubelte VP-Bezirksobmann Franz Riebenbauer. Etwas vorsichtiger Schützenhöfer selbst: "Ein Vertrag ist erst ein Vertrag, wenn er abgeschlossen ist." Es sei aber alles auf Schiene, er sei optimistisch, dass die Einigung halten werde.

ORF.at - 18. Aug. 2006
Tourissmuspläne: Stubenbergsee beheizen
In der Region um den Tierpark Herberstein werden große Pläne geschmiedet. Dass das Land den Tierpark pachten will, ist für die Tourismusverantwortlichen der Region dieser Neustart Anlass dafür, kräftige Investitionen anzuregen. Am Freitag wurde dem Tourismusreferenten, ÖVP-Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer, das Konzept vorgelegt. Es sieht unter anderem vor, die Spiel- und Sportanlagen am Stubenbergsee zu verbessern und möglicherweise einen Teil des Sees zu beheizen, damit Gäste auch bei Regen baden können. Außerdem könnte es eine Tourismuskarte geben - man kauft eine Eintrittskarte für die ganze Region und kann alles besuchen - ob Tierpark, Stubenbergsee oder Obstbaumuseum. Wer die touristischen Verbesserungen bezahlen soll, ist noch nicht geklärt.


ORF.at - 22. Aug. 2006
Herberstein-Gutachter kritisiert Land
Wenige Tage vor Übergabe des Gerichtsgutachtens in der Causa Herberstein übt der Ersteller der Expertise, der Grazer Wirtschaftsprüfer und Sachverständige Fritz Kleiner, Kritik an der Förderpolitik des Landes. Im Zuge seiner Arbeit sei er zu einer "klaren Einschätzung" der Förderpolitik des Landes gegenüber der Familie Herberstein gekommen, sagt Kleiner in der Steiermark-Ausgabe der Wochenzeitung "Falter". "Die Leute werden sich wundern", so Kleiner, und kündigte eine "Überraschung" an. "Man hat ihnen (der Familie Herberstein, Anm.) das Geld nachgeschmissen", so Kleiner.

 


Planung und Bau 

Neue OZ Online - 18. Aug. 2006
Minister sagt dem Zoo Unterstützung zu
Begeistert vom Osnabrücker Zoo zeigte sich gestern der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander. Und er versprach, den Zoo bei seinen Bemühungen um Gelder der Europäischen Union zum Bau der Takamanda-Erlebniswelt zu unterstützen. "Man könnte meinen, man sei in einem Park", staunte Sander, der von FDP-Politikern wie dem Bundestagsabgeordneten Carl-Ludwig Thiele, der Landtagsabgeordneten Gabriele König und dem Kreisvorsitzenden Wolfgang Vogt begleitet wurde. Der Zoo habe alles aus eigener Kraft geschafft durch engagierte Mitarbeiter und Ehrenamtliche, und die Verbundenheit mit der Region sei "einmalig". Nur 15 Prozent Zuschüsse bekommt der Osnabrücker Zoo, so wenig wie kein anderer Zoo in Deutschland, erläuterten Zoopräsident Reinhard Coppenrath, Geschäftsführer Andreas Busemann, Zoodirektor Dr. Wolf Everts und Schatzmeister Reinhard Sliwka dem Minister. Sie informierten ihn über die seit Jahren steigenden Besucherzahlen, die Aktivitäten der Zooschule mit jährlich 20000 Kindern, die hohen Sponsorengelder und die neuen Projekte wie den unterirdischen Zoo, der Tierpark und Museum miteinander verbinden wird. Vor allem aber gaben sie einen Einblick in die Planungen für Takamanda. In dieser Erlebniswelt auf sechs Hektar am Südhang des Schölerberges (Kosten gut neun Millionen Euro) sollen die sichtbaren Grenzen zwischen Mensch und Tier fallen. Außerdem ist ein Artenschutzzentrum geplant.

Hamburger Abendblatt - 18. Aug. 2006
Neue Heimat für Haie
Im Tierpark Hagenbeck geht es voran - zumindest, was den Bau des Tropen-Aquariums betrifft. Gestern trafen die ersten beiden der insgesamt fünf riesigen Acrylglas-Fenster für das Haifischbecken aus Japan ein. Fraglich hingegen ist die finanzielle Unterstützung des Zoos durch die Stadt. "Ende August entscheiden wir, ob und mit wie viel Geld wir Hagenbeck unterstützen würden", sagte Björn Marzahn, Sprecher der Kulturbehörde. Ungeachtet der Finanzprobleme gehen die Arbeiten am Tropen-Aquarium "hervorragend weiter", wie Tierparkchef Stephan Hering-Hagenbeck sagte. Mitte September beginnen Mitarbeiter des japanischen Herstellers, die Einzelteile miteinander zu verbacken. "Zehn Tage lang werden die Scheiben verpackt auf 70 Grad Celsius erhitzt", sagt Hering-Hagenbeck. Die neue Heimat von fünf Riffhaien wird 30 Meter lang, acht Meter breit sein und eine Wassertiefe von neun Metern haben. Im Mai 2007 wird das Tropen-Aquarium eröffnet.

eBund - 18. Aug. 2006
Eine Ausnahme für den Bärenpark
Schritt für Schritt geht es vorwärts mit der Planung für den neuen Bärenpark am Aaarehang: In den kommenden Tagen wird die für den Bau der Anlage nötige Änderung der Überbauungsordnung öffentlich aufgelegt. Während der Auflage haben Verbände und Bürger nun die Möglichkeit, gegen die Änderung der Überbauungsordnung zu intervenieren und auf allfällige Anpassungen hinzuwirken. Den Plänen liegt das abgeänderte, verkleinerte Projekt zugrunde, das bereits im Mai der Öffentlichkeit vorgestellt wurde: Der Bärengraben bleibt als solcher erhalten und wird weder zu einer Eisbahn noch zu einem Tourismuszentrum. Allerdings soll ein Tunnel gebohrt werden, durch den die Mutzen hinaus in den Park trotten können und der sich von der Terrasse des alten Tramdepots bis zur Aare erstreckt. Ferner ist die Gesamtfläche der Parkanlage gegenüber dem ursprünglichen Projekt aus den Zeiten von Gemeinderat Adrian Guggisberg um einen Fünftel geschrumpft, so wie auch das Bassin am Aareufer, wo die Bären baden und fischen können, mit 5,5 Metern inzwischen etwas schmaler ausfällt als im ersten Entwurf. In der neuen Überbauungsordnung ist weiter die naturnahe Gestaltung des Areals mit Bäumen, Sträuchern und Wiesen vorgeschrieben. Als mögliche Knacknuss könnte sich indes eine Ausnahmeregelung erweisen, die für den Bärenpark bewilligt werden muss: Damit die kletterfähigen Bären nicht aus dem Gehege ausbrechen können, müssen Mauern von 4,5 Metern Höhe gebaut werden, die nicht durch Pflanzenbewuchs abgedeckt werden. Offiziell erlaubt sind in den Vorschriften für den Schutz des Aaretals bloss Mauern bis zu 3 Metern.

20minuten - 17. Aug. 2006
VCS fordert Tram direkt zum Zürcher Zoo
Der VCS Zürich fordert ein Tram bis direkt zum Zürcher Zoo. Er startet eine kantonale Volksinitiative, die einen Rahmenkredit von 14 Millionen Franken für die Verlängerung bis zum Zoo-Eingang und zur Masoala-Halle verlangt. Der bestehende öffentliche Verkehr genüge den heutigen Bedürfnissen nicht mehr, schreibt der VCS in einem Communiqué vom Donnerstag. Der Zoo, der im letzten Jahr von 1,7 Millionen Personen besucht wurde, brauche eine «zeitgemässe, attraktive und umweltfreundliche Erschliessung». Weil die Tramverlängerung «zu teuer und wirtschaftlich nicht vertretbar» sei, wurde sie 2001 vom Stadtrat abgelehnt. 2004 liess die Stadtregierung ein Vorprojekt für eine Luftseilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo erarbeiten. In Dübendorf und Stettbach gibt es heftigen Widerstand gegen dieses Projekt.

openPR.de - 21. Aug. 2006
Australiens Fauna in einem Park vereint
Am 20. September eröffnet in Sydney eine neue Touristen-Attraktion. Im Sydney Wildlife World können Besucher die ganze Bandbreite von Australiens einmaliger Fauna auf einmal kennen lernen. Über 6.000 Tiere – teilweise vom Aussterben bedroht – sind hier in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen. Der Park ist über 7.000 Quadratmeter groß und bietet dank zwölf Meter hoher Bäume, Regenwald und Wasserfälle einen optimalen Lebensraum für die Tiere. Die Besucher-Gehwege mit insgesamt einem Kilometer Länge verteilen sich über zwei Stockwerke. Besucher können Gelbfuß-Wallabies (eine Känguru-Art) und Koalas bestaunen. Im „Nachthaus“ beobachten Gäste, wie sich Oppossums und Quolls in der Dunkelheit verhalten. Im „Flight Canyon“ sind kleine Reptilien zu Hause. Besucher lauschen hier auch den einzigartigen Gesängen verschiedener Vogelarten. Die Gesamtkosten dieses Projekts belaufen sich auf umgerechnet rund 27 Millionen Euro.

Limmattalonline.ch - 22. Aug. 2006
Im Eigi soll ein Tiger «heimisch» werden
«Der Tiger braucht ein neues Heim», sagt Pius Benz. Deshalb plant er auf dem Mooshof, am Fusse der Lägern, ein Gehege für den Tiger Blocko aus dem Zoo Hasel einzurichten. Jahrelang stand der Zoo Hasel in Remigen wegen der Haltung des Bären Mario im Kreuzfeuer der Kritik. Der Bär wurde nach Deutschland umgesiedelt und der Tiger Blocko soll in einem privaten Gehege in Wettingen untergebracht werden. «Wir können der Raubkatze nicht genügend Platz bieten», sagte Da Silva. Bis der Tiger nach Wettingen umziehen kann, sind aber noch einige Hürden zu nehmen; nötig sind eine Baubewilligung und eine Halterbewilligung. Benz hat Erfahrung mit Wildtieren, seit April 2003 züchtet er Damhirsche. Der Kanton verlangt, dass der Halter entweder die Jagdprüfung abgelegt oder einen Schiesskurs der Vereinigung der Schweizerischen Hirschhalter absolviert hat.

Berliner Zeitung - 21. Aug. 2006
Riesenrad-Investoren kaufen Grundstück am Zoo
Der Kaufvertrag über ein 12 000 Quadratmeter großes Gelände an der Hertzallee ist seit dem Sonnabend unterzeichnet. Das wurde gestern aus dem Büro von Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) mitgeteilt. Auf dem Areal, etwa der Hälfte des Wirtschaftshofes des Zoologischen Gartens, will die World Wheel Berlin Holding, ein 175 Meter hohes Riesenrad bauen. Am Ostbahnhof will die Anschutz Entertainment Group auch ein Riesenrad bauen.

Tagesspiegel - 22. Aug. 2006
Riesenrad am Zoo: Gegen den Chef wird ermittelt
Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Geschäftsführer der Firma, die das Riesenrad am Berliner Zoo bauen will. Nach Informationen des Tagesspiegels gehen die Ermittler dem strafrechtlichen Vorwurf der Untreue nach. Zu Details könne man sich gegenwärtig nicht äußern. Der Vorwurf steht offenbar im Zusammenhang mit früheren Geschäften des Managers an der Spitze einer anderen Firma: einer Softwarefirma. Der von den Ermittlungen betroffene Geschäftsführer wollte sich auf Anfrage des Tagesspiegels darüber hinaus nicht äußern. Im Hause von Finanzsenator Thilo Sarrazin heißt es: „Nach unserer Einschätzung haben wir es mit seriösen Partnern bei der World Wheel GmbH zu tun“, sagte Sprecher Clemens Teschendorf. Der Kaufvertrag sichere außerdem das Land gegen eventuelle finanzielle Risiken „vollumfänglich“ ab. Deshalb hat die Finanzverwaltung das Grundstück auf dem Areal des Berliner Zoos an die Firma „Great Berlin Wheel GmbH in Gründung“ verkauft. Außerdem liegt bereits eine Vollmacht vor, um ein baurechtliches Verfahren auf dem landeseigenen Grundstück einzuleiten. Durch den Grundstücksverkauf sollen über 20 Millionen Euro an das Land Berlin fließen. Ein Teil des Ertrags wird allerdings dadurch wieder verwendet, dass dem Zoo ein neuer Wirtschaftshof angelegt werden muss. Denn dieser steht bisher auf dem Grundstück, auf dem das Riesenrad errichtet werden soll. Um den Bau eines Riesenrades in Berlin konkurrieren zwei Firmen miteinander. Auch die Anschütz-Gruppe will eine solche Attraktion an der geplanten Multifunktionshalle am Ostbahnhof bauen. Im Senat legte man sich bisher auf kein Projekt fest, will aber nur eins zulassen.

Neues Deutschland - 18. Aug. 2006
Es läuft nicht rund  
„Wie Hase und Igel werden zwei Investoren auf den Weg geschickt, ein Riesenrad zu bauen.“

Tagesspiegel
Grundstückskauf am Zoo perfekt
Der Kaufvertrag für das Riesenrad-Grundstück am Zoo ist am Sonnabendabend unterschrieben worden.

Tagesspiegel
Riesenrad am Zoo: Gegen den Chef wird ermittelt
Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Geschäftsführer der Firma, die das Riesenrad am Berliner Zoo bauen will.




Aktionen

wupperguide - 18. Aug. 2006
Generalprobe: Aufmarsch der 200 Pinguine
Bevor schließlich am Samstag, 19. August 2006, die große Pinguin-Parade im Rahmen der Feierlichkeiten zum 125-jährigen Zoo-Geburtstag startet, trafen die Pinguine bereits einen Tag zuvor in ihrem "Zwischenquartier" bei einer Spedition in Oberbarmen ein. Von dort aus werden die bunten Frackträger dann am Feier-Tag mit der Schwebebahn in Dreiergruppen zum Wuppertaler Tierpark fahren und sich dort beim großen Volksfest mit viel Programm zwischen Stadion und Zoo wieder zusammenzufinden.

Westdeutsche Zeitung - 20. Aug. 2006
Eindrucksvolle Parade zum Zoo
Es ist vollbracht. 200 hoch empfindliche und nicht ganz leichte Kunststoffpinguine sind am Samstag mit der Schwebebahn zum Zoo gebracht worden. Die seltenen Fahrgäste beeindruckten die zahlreichen Zuschauer auf ihrer Reise durch Wuppertal.

Remscheider General-Anzeiger - 21. Aug. 2006
Pinguinale: "Nanook" brachte nichts aus der Ruhe
Punkt 9.10 Uhr packten die beiden Männer mit den orangfarbenen Westen zu. Einer am Kopf, einer an den Füßen. Und dann wurde "Nanook", unser RGA-Pinguin, der eigentlich ein gut verkleideter Eisbär ist, ganz vorsichtig die Treppe hinauf getragen und ebenso vorsichtig auf dem Bahnsteig in Wuppertal Oberbarmen abgestellt. Da stand er nun, wartete auf die Ankunft der Schwebebahn, die ihn - und dann im Laufe des Tages auch seine 199 Fast-Artgenossen - zum Wuppertaler Zoo bringen würde. An der Schwebebahn-Haltestelle "Zoo" angekommen, treffen sich die Pinguine erst einmal auf dem "Pinguin-Sammelplatz", bevor es los geht mit der Parade. Im Zoo, "Nanooks" Heimat für die nächsten acht Wochen, hat er einen Platz in der "Zoo-Arena", in der Nähe des Spielplatzes gefunden.

Westdeutsche Zeitung - 22. Aug. 2006
Wupper-Pinguine: Bunt, stolz und tropfnass
Wuppertal. "Bahn kommt!", tönt es quer über den Bahnsteig. Das Signal für die rund 15 Helfer in ihren orangen Westen, in rege Betriebsamkeit zu verfallen. Dann geht alles sehr schnell: "Bitte zügig den Bahnsteig verlassen", sagt Ute Mindt, ehrenamtliche Helferin, zum x-ten Mal und immer noch bestens gelaunt. Fünf Stunden lang koordiniert sie das Aussteigen der Pinguine am Zoo, schleust Besucher in die richtige Richtung und sorgt dafür, dass kräftige Jungs mit routinierten Griffen an Schnabel und Sockel die Plastikvögel zu ihrer "Hochzeit" bringen.

Kronberger Bote - 23. Aug. 2006
Der Zauber Afrikas wird sich zwei Tage im Taunus entfalten
Kronberg. Der Opel-Zoo lädt Freitag, 25. und Samstag, 26. August, jeweils von 20.30 bis 24 Uhr zur „ZooFari – Afrikanische Nächte im Opel-Zoo“ ein. Sprechende Trommeln, Stelzenläufer, Feuertänzer: Der Zauber Afrikas entfaltet sich für zwei Tage, der Opel-Zoo wird von Feuerkörben und unzähligen Kerzen illuminiert. Und mit einem vielfältigen Programm wird ein Besuch dieser Veranstaltung für die ganze Familie zu einem besonderen Abschluss der Sommerferien: Geführte Schaufütterungen gibt es bei den Affen, Luchsen, Elefanten, Wildkatzen, Stachelschweinen und Waschbären. Die jüngeren Besucher können sich über die „Sinnestour im Dunkeln“ freuen, Tiermasken basteln und afrikanischen Schmuck herstellen. „Die ZooFari“ ist eine Veranstaltung zur Unterstützung des Bauprojektes „Afrika Savanne“, die kurz vor der Fertigstellung ist und Mittwoch, 20. September eingeweiht wird.

Leipzig info - 18. Aug 2006
Lichter der Dschungelnacht im Zoo Leipzig
Die Trommeln rufen – zur exotischsten Nacht des Jahres. Am 19. August lädt der Zoo Leipzig ab 17 Uhr zu einem spektakulären Festival der Kulturen und entführt die Besucher der Dschungelnacht im Schein lodernder Fackeln in fremde Lebensräume. Vor allem die Magie Afrikas und südamerikanisches Temperament sind in nahezu jedem Winkel des Zoos zu spüren. Auf einer musikalischen Reise durch die Kontinente laden landestypisch dekorierte Stände mit traditionellem Kunsthandwerk und exotischen Köstlichkeiten zum Verweilen ein. Bis tief in die Nacht empfängt der Zoo seine Gäste und gewährt auch noch zu später Stunde einen Blick in das eine oder andere Tierhaus. Zu kommentierten Fütterungen und Führungen gibt es Spannendes zu beobachten.

MVregio - 21. Aug. 2006
Volkstheater und Zoo laden zur 8. Klassik-Nacht ein
Rostock. Amerikanische Highlights, inspiriert von Jazz, Blues oder Rag Time werden die spätsommerliche Klassik-Nacht am 1. September zum Swingen und Klingen bringen. Zwei waschechte Amerikaner - "Peter Leonard", Generalmusikdirektor der Norddeutschen Philharmonie Rostock, und seine Frau, Mezzosopranistin "Lorraine DiSimone" - begeistern mit symphonischen Evergreens aus ihrer Heimat, u.a. mit Klassikern von George Gershwin und Leonard Bernstein. Der Erlös kommt dem neuen Menschenaffenhaus zugute.

Naumburger Tageblatt - 21. Aug. 2006
Weißer Tiger von Aschersleben soll bald Namen erhalten
Der einzige Weiße Tiger in Ostdeutschland im Zoo von Aschersleben soll nun endlich einen Namen erhalten. «Bis zum 23. September können die Besucher aus sechs Namensvorschlägen ihren Favoriten auswählen», sagte Tierparkleiter Dietmar Reisky am Montag der dpa. Start der Aktion sei das Tigerfest an diesem Sonntag. Insgesamt gingen beim Zoo 340 verschiedene Namensvorschläge ein, aus denen eine Jury sechs auswählte.

Mitteldeutsche Zeitung - 23. Aug 2006
«Tanja» liebt keine Spielchen
Aschersleben. "Der gemeinsame Aufenthalt der drei Tiger ist ein Experiment, von dem wir nicht wissen, wie es ausgeht. In der kleinen Anlage können wir mit dem Wasserstrahl, vor dem die Tiere Respekt haben, eingreifen", erklärte Zoochef Dietmar Reisky. Da war der Stellungswechsel von der großen zur kleinen Anlage schnell vollzogen. Gespannt schauten alle auf ihn, als sich die Tür für "Tanja" und "Puhdy" öffnete. "Puhdy" machte den Anfang. Er prustete das weiße Tigermädchen an. "Das Anprusten ist ein gutes Zeichen", freute sich Reisky. Zum Kinderfest im Zoo hatten die Mitarbeiter wieder ein interessantes Programm zusammengestellt. Polizeihauptmeister Siegfried Müller zeigte und erklärte den Steppkes das Innenleben eines Polizeieinsatzfahrzeuges. Großen Anklang finden immer wieder die Tierfütterungen. Jaguare, Krokodile, Kamele und die Berberaffen konnten sich über eine Zusatzration freuen

Super Sonntag - 18. Aug. 2006
Heute ist Tierparkfest
Am heutigen Sonntag wird im Tierpark Bad Kösen ein großes Geburtstags-Fest mit Überraschungen zum 50-jährigen Bestehen der Einrichtung gefeiert. Beginn ist 12 Uhr. Einer der Höhepunkte ist die Eröffnung des neuen Nando-Geheges. Drei der großen Vögel kamen in dieser Woche aus dem Tierpark Karlsruhe nach Bad Kösen.

Super Sonntag - 22. Aug. 2006
Tag für Tierpaten
Thale. Sie zählen zu den vielen guten Geistern, die für den Tierpark Hexentanzplatz wirken: die Tierpaten. „Und dafür können wir nicht oft genug danken“, hebt Brunhild Wöhlbier hervor. Deshalb hat der 1998 gegründete „Förderverein des Tierparks Hexentanzplatz Thale e.V.“ nach Worten seiner Vorsitzenden für Mittwoch den ersten so genannten „Tierpatentag“ organisiert. Der Dankeschöntag soll neben dem Frühjahrsputz und dem traditionellen Grillfest zu den festen Institutionen im Leben des 58-köpfigen Vereins werden. Eingeladen sind am 23. August alle 60 Tierpaten. Ab 10 Uhr können sie sich bis der Tierpark schließt bei Führungen mit den aktuellen Vorhaben des Vereins und natürlich ihrem „kleinen tierischen Liebling“ befassen.

Hamburger Abendblatt - 22. Aug. 2006
Wie sah das Leben der Steinzeitmenschen aus?
Welche Tiere lebten damals? Im Wildpark Schwarze Berge (Rosengarten-Vahrendorf) können Kinder ab acht Jahren am 22.8. von 11 bis 15.50 Uhr den Thementag Steinzeitjäger für Anfänger besuchen. Mit Tagesprogramm, Tierfütterung, Grillwurst, Eis und Urkunde.

Tageblatt-online - 23. Aug. 2006
Familienspaß im Wildpark Schwarze Berge
Das Natur-Erlebnis-Zentrum bietet im Wildpark Schwarze Berge am Sonntag, 27. August, eine spannende und abwechslungsreiche Rallye für Familien an. Von 10.30 Uhr bis 16 Uhr heißt es „Als Naturdetektive unterwegs“. Die ganze Familie kann ihr Geschick und ihre Naturkenntnisse unter Beweis stellen. Da werden in Teamarbeit Federn bestimmt, Tierspuren enträtselt, Geweihe den richtigen Tierarten zugeordnet und unterschiedlichen Tierstimmen gelauscht.

presse-service.de - 23. Aug. 2006
HuiBo-Club-Mitglieder feiern Hummelwiesenfest im Tierpark
Am 26. August hat der HuiBo Club des USB Umweltservice Bochum GmbH seine Mitglieder zu einem großen Fest im Tierpark Bochum eingeladen. Von 12:00 bis 18:00 Uhr erwartet die kleinen und großen Gäste ein buntes Programm rund um die neu gestaltete Hummelwiese. Der USB hat als Sponsor der neuen Hummelwiese -eingebettet in die Nordseewelten- dazu beigetragen, dass die Hummeln ein neues Zuhause bekommen.

Zeitungsgruppe Lahn-Dill - 17. Aug. 2006
Der Luchs kehrt zurück
Scheu sind sie, die Luchse, und doch gelingt es in Hessen immer öfter, diese Wildtiere in den Wäldern zu Gesicht zu bekommen. Im 19. Jahrhundert in Hessen ausgerottet, ist das Auftauchen der Luchse seit 1999 wieder dokumentiert, berichteten Gerd Bauer von der "Arbeitsgruppe Luchs" und Ole Andersen, Forstmann aus dem Nationalpark Harz, den Besuchern des Weilburger Tiergartens am vergangenen Sonntag. Beim "Luchssonntag" machten sich die Weilburger Exemplare jedoch rar: Sie zogen sich angesichts des Trubels weit in ihr Gehege zurück.

Rheintalische Volkszeitung - 20. Aug. 2006
Junger Schneeleopard war Star des Tages
«Auf keinen Fall hätte ich erwartet, dass über 600 Leute unseren Zoo besuchen würden», freute sich Zooleiter Richard Spira über den Grossaufmarsch in Eichberg. Er sei nun glücklich, als jetziger Leiter des Erlebnis-Zoos sich wieder der Kernaufgabe, nämlich dem Betreuen der Tiere, sich vermehrt widmen zu können, meinte Spira als ehemaliger Eigentümer des Zoos. Man habe mit der Stiftung Zoo Eichberg eine Basis geschaffen, welche zuversichtlich in die Zukunft blicken lasse.

Kleine Zeitung - 22. Aug. 2006
Wuschelige Kuscheltiere bekamen "ihren" Kirtag
Passend zur Veranstaltung, dem Schafskirtag am Elfenberg im Wildpark Mautern, ziehen ab und zu Schafswölkchen über den Köpfen der vielen Besucher und jener der 15 ausgestellten österreichischen Schafrassen hinweg. Die wuscheligen Hauptdarsteller, die in Boxen vor dem Kinderbauernhof zu bewundern sind, sind schon von weitem zu hören. Vor dem Bauernhaus werden bei Ziehharmonikaklängen und unter Mithilfe der Organisatorin und Zoologin Sonja Gollenz Bratwürstel und Leberkäse vom Lamm gebraten. Daneben zeigt Ingrid Deininger von der Spinnrunde Kapellen, wie Schafwolle von Hand versponnen wird.


 

Nachwuchs 
 
Frankfurter Rundschau - 17. Aug. 2006
Wie eine Kuh mit einem Ziegenbock
Eigentlich wollte man im Kopenhagener Zoo einem traurigen Hirscheber-Witwer nur etwas Gesellschaft bieten. Jetzt ist daraus eine zoologische Weltsensation geworden: vier Ferkel-Mischlinge aus zwei Tierarten, die genetisch so weit voneinander entfernt sind, dass dies eigentlich gar nicht möglich sein sollte. "Das ist ja, als hätte sich ein Ziegenbock mit einer Kuh gepaart", stieß der verblüffte Zoodirektor Bengt Holst mit Blick auf die rosa-grauen Schweinchen aus. Doch was zoologische Lehrbücher behaupten, muss für die Natur nicht gelten. Eine der Sauen warf fünf Ferkel, von denen vier überlebten. Die stolpern jetzt quietschvergnügt mit den Eltern durchs Gehege und laben sich an Kohlköpfen und Bananenscheiben. Der Körperbau unterscheidet sich kaum von normalen Schweinchen. Doch Hautfarbe und Gebiss: ganz der Papa. Die Veterinärhochschule analysiert nun Blut- und Gewebeproben der Frischlinge und will ein DNA-Profil erstellen, denn bisher ist kein einziger Fall eines derartigen Mischlings bekannt geworden.

Augsburger Allgemeine - 18. Aug. 2006
Nachwuchs für wilden Eber und zahme Sau
Vier neugeborene Ferkel im Kopenhagener Zoo haben für Aufruhr wegen ihrer ungleichen Eltern erregt. Wie die Zeitung «Politiken» am Donnerstag berichtete, kamen die Tiere nach den Paarungsaktivitäten eines wilden Hirschebers aus Indonesien mit einer zahmen dänischen Sau zur Welt. «Dies ist ungefähr so wahrscheinlich wie die Kreuzung eines Ziegenbocks mit einer Kuh», sagte Chefzoologe Bengt Holst zu dem einmaligen Wurf. Die Nachkommen seien eine «zoologische Weltsensationen», weil beide Schweinearten miteinander nur so lose verwandt seien wie etwa der Mensch mit dem Schimpansen. Der Hirscheber (Babyrousa babyrussa) hatte nach dem Tod seiner weiblichen Artgenossinnen vereinsamt und deprimiert gewirkt. Deshalb wurden ihm zwei Hausschweindamen zur Aufmunterung beigesellt. Man wolle die Tiere, die als Hybride keine besonders guten langfristigen Überlebenschancen hätten, nun genau wissenschaftlich verfolgen.

SACHSEN - FERNSEHEN.de - 17. Aug. 2006
Nachwuchs im Chemnitzer Tierpark
Nach mehreren Jahren Zuchtpause gibt es wieder ein Jungtier bei den Springtamarinen im Tierpark Chemnitz. Der Nachwuchs bei den kleinen schwarzen südamerikanischen Affen wurde sehnsüchtig erwartet. Die Mutter wurde in Chemnitz geboren, der Vater stammt aus dem Zoo Halle.

Märkische Allgemeine - 18. Aug. 2006
Nachwuchs bei zwei Mauerkünstlern
An den zwei Rotschnabeltokos im Perleberger Tierpark ist ein Bauherr verloren gegangen. Zum Ausbrüten der Eier begab sich das Weibchen in eine Baumhöhle. Anschließend wurde es von seinem Partner mit Lehm eingemauert. Nur einen kleinen Spalt ließ das Männchen offen, um während der mehrwöchigen Brutzeit seine Gefährtin mit Futter versorgen zu können. Zum ersten Mal gab es bei den Tokos im Tierpark Nachwuchs. Bereits Anfang Juli war das Junge geschlüpft. Seit Ende Mai befand sich das Weibchen in seinem Bau. Während dieser Zeit war es von seinem Partner mit Mehlwürmern, Käfern oder kleinen Mäusen versorgt worden. Am 30. Juli befreite sich der Vogel aus dem freiwillig bezogenen Gefängnis. Der Nachwuchs wird voraussichtlich in zwei Wochen flügge.

TV Oberfranken - 18. Aug. 2006
Namenswettbewerb am Tierpark Röhrensee
Der Tierpark Röhrensee kann sich auch in diesem Jahr wieder über eine ganze Reihe von Jungtieren und sonstige interessante Neuheiten freuen. Zuwachs gab es in den vergangenen Wochen durch neue Benett-Kängurus, durch zwei Jungtiere bei den seltenen ostasiatischen Dybowski-Hirschen, durch ein junges Lama und einen erst vor wenigen Tagen geborenen Zwergesel. Freunde des Tierparks sind aufgerufen, geeignete Vorschläge für seinen Namen zu machen, aus denen dann die beste Idee ausgewählt werden soll.



ORF.at - 17. Aug. 2006
Helmut Pechlaner ist 60 Jahre alt
Helmut Pechlaner, Noch-Direktor des Tiergartens Schönbrunn, hat am Donnerstag seinen 60. Geburtstag gefeiert. Er blickt auf sehr erfolgreiche Jahre in Wien zurück, aber auch auf tragische Ereignisse. An seinem Ehrentag zum 60. Geburtstag war Pechlaner nicht zu erreichen. "Er feiert ganz privat", berichtete seine Sekretärin. Und: "Es sind unglaublich viele Glückwünsche eingelangt, per Telefon, per Post, per E-Mail." 

SZOn - 21. Aug. 2006
Betrunkener bringt Sau im Schweinestall um den Schlafplatz
Ein betrunkener Mann hat einer Sau im Landauer Zoo in Rheinland-Pfalz ihren Schlafplatz im Schweinestall streitig gemacht. Das Tier musste wegen des ungebetenen Besuchers in der Nacht zum Sonntag im Freien übernachten. Nach Polizeiangaben schlief der Mann seinen Rausch ausgerechnet im Schweinestall aus. Als eine Polizeistreife ihn am Sonntagmorgen weckte, wurde der Mann aggressiv und musste in Gewahrsam genommen werden.

newsclick.de - 18. Aug. 2006
Kinderleicht: Handbuch zum Zoo-Besuch
Heute ist es soweit: Junge Tierfreunde können ihr Wissen auf den Prüfstand stellen – der erste Zooführer ist jetzt im Arche Noah-Zoo erhältlich. Die Lehramt-Studentinnen Eva Liebsch (24) und Daniela Liebscher (23) haben im Rahmen ihrer Examensarbeit das 40-seitige Heft mit sachlichen Informationen, schulischen Aufgaben und spielerischen Elementen entwickelt. Innerhalb eines Jahres haben die Studienabsolventinnen das kindgerechte Handbuch für den Zoo erarbeitet. "Wir freuen uns über das Heft. Das hat es bisher in unserem Zoo nicht gegeben", sagt Pierre Grothmann, Zootierarzt des Arche Noah- Zoos. Herausgeber ist das Institut für Fachdidaktik der Naturwissenschaften der TU Braunschweig, Abteilung Biologie und Biologiedidaktik unter der Leitung der Professorin Maike Looß. Das Tiger-Maskottchen "Noah" gibt eine Anleitung für den Zoorundgang und führt durch die einzelnen Tiergehege.

NÖN Online
Kurpark-Zoo: Beschluss noch in dieser Woche?
Bade. Wildtier-Experte Dr. Chris Walzer sei bei der Begehung des Geheges im Kurpark „das Gesicht eingeschlafen“. Eine entsprechende Sachverhaltsdarstellung übermittelten die Grünen bereits in der Vorwoche an die zuständige Bezirkshauptmannschaft. Am Freitag sagte Amtstierarzt Dr. Kurt Sasshofer, der bereits vor Wochen festgestellt hatte, dass im Gehege alles in Ordnung sei, dass mit einer entsprechenden Stellungnahme in einer Woche zu rechnen sei. Stadtgartendirektor DI Gerhard Weber, in dessen Zuständigkeit das Gehege fällt: „Der Amtstierarzt wie auch unabhängig davon ein praktizierender Tierarzt haben das Gehege begutachtet und in Ordnung befunden. Das nun in Diskussion gebrachte Expertengutachten dürfte in der Euphorie nun doch den fälschlicherweise ausgerufenen Skandal wiederbeleben zu können, nur oberflächlich gelesen worden sein.“

taz 
Der kleinste Zoo im Norden
Bremerhavens "Zoo am Meer" hält, was der Name verspricht: Von der Kaffeeterrasse aus kann man Tiere, spielende Kinder und die Nordsee auf einmal im Blick behalten. Am vorigen Montag kam der einemillionste Besucher seit der Wiedereröffnung nach umfangreicher Renovierung im März 2004. Gleichwohl bangt Zoodirektorin Heike Kück für dieses Jahr noch um die Zahlen: Das schlechte Wetter im Frühjahr habe auch in ihrem Betrieb dazu geführt, dass im März 20.000 Besucher weniger kamen als im Vorjahr. Dabei ist schlechtes Wetter der einzige Grund, den Zoo zu meiden. Kein Gitterstab versperrt in Bremerhaven die Sicht, stattdessen bieten Glasscheiben zum Teil ungewöhnliche Einblicke. So kann man den Eisbären beim Tauchen zusehen oder einem neugierigen Basstölpel in die Augen blicken.

The Sunday Telegraph, August 20, 2006
Zoo in jumbo battle
ANIMAL welfare groups will today announce plans to mount a last-ditch legal challenge to halt the contentious importation of Thai elephants to Taronga Zoo. In a move that could add months to the animals' long journey, Animal Liberation NSW is seeking a Supreme Court injunction to prevent Taronga Zoo keeping five elephants in a $40 million, custom-built enclosure.

 Freie Presse - 18. Aug. 2006
Stinknormal? Von wegen!
Aue. Der erste Eindruck: Oh, wie niedlich. Der zweite: Sie müssen ins Nagelstudio. Der dritte: Sie werden sich in Aue wohlfühlen.Gestern sind vier Streifenskunks im Zoo der Minis eingezogen. Sie sind nach der rund 700 Kilometer langen Fahrt wohlbehalten angelangt.

Yahoo! Nachrichten - 18. Aug. 2006
«Die Löwen sind meine Familie»
Neugierig drängen sich Kinder an die Gitter des Löwengeheges im Zoo in Neuwied. Mit Schubkarren werden riesige Fleischbrocken herbeigebracht. In dem weitläufigen Tierpark ist Fütterungszeit. Die Frau, die für den Nahrungsnachschub für die Raubkatzen sorgt, ist die 30-jährige Petra Becker - die einzige Löwenwärterin in Rheinland-Pfalz.

Echo-online - 23. Aug. 2006
Ein großes Herz für Tiere
Julia Nebenthal hat ein großes Herz für Tiere. Die 15 Jahre alte Pfungstädterin kümmert sich zu Hause liebevoll um Hasen, Meerschweinchen, Hamster, Mäuse und Kanarienvögel. Fast täglich ist sie auch noch im Tiergarten auf dem Pfungstädter Mühlberg anzutreffen und zu einer der wichtigsten ehrenamtlichen Helferinnen geworden von Dietmar und Heike Nold, die den Tiergarten leiten. Der Einsatz der jungen Pfungstädterin wurde jetzt vom Bund gegen Missbrauch der Tiere und der Quade-Stiftung mit einem Geldpräsent von 150 Euro gewürdigt. 

german [n] - 17. Aug. 2006
Affengeile Viecherei in der Oberpfalz
"Affengeil" ist das, was der Jurazoo in Neumarkt seinen Besuchern zu bieten hat. Denn Teil der großen Viecherei und wichtiger Anziehungspunkt sind die Weißhandgibbons und die Zwergseidenäffchen, ihres Zeichens kleinste Affen der Welt, deren Zucht weltweite Anerkennung genießt. Als einziger Zoo in der Oberpfalz, der Säugetiere, Vögel und Reptilien beheimatet, bietet der Familienbetrieb Juro Zoo Neumarkt darüber hinaus seltenen Tieren wie dem Geierraben oder dem Kaptriel ein Zuhause.

Mitteldeutsche Zeitung - 18. Aug. 2006
Bauchklatscher in die Eine
Aschersleben. 1972 erhielt Hennebold den Auftrag, einen Tierpark aufzubauen. "Nach langem Hin und Her war der Platz Auf der Alten Burg gefunden", erinnert sich Hennebold noch gut. Als Eröffnungstermin war der 1. Mai 1973 festgelegt worden. Order von ganz oben: "Eröffnung erst nach der Maidemonstration!" Die ersten Tiere sind von privaten Besitzern gekauft oder mit nahe gelegenen Tierparks getauscht worden, so auch mit dem Staßfurter Tiergarten.

Spiegel - 22. Aug. 2006
Tierische Liebe: Schnee-Eule umwirbt Tennisball
Tragische Liaison: Im schleswig-holsteinischen Wildpark Eekholt hat sich eine kleine Schnee-Eule in einen Tennisball verliebt. Die Pfleger stehen vor einem Rätsel. "Sie spielt mit dem Ball und umfasst ihn mit den Fängen. Wir hatten das noch bei keinem Vogel", sagte der Wildpark-Leiter Wolf-Gunthram von Schenck. Die Eule war vor sechs Wochen geschlüpft. Weil sie so klein und schwach war, zogen Falkner das Tier mit Mäusen und Ratten auf.

Märkische Allgemeine - 23. Aug. 2006
Doppelschlag dreister Diebe
Luckenwalde. "Das hat uns jetzt zur Jubiläumsfeier gerade noch gefehlt", schimpfte Tierparkdirektor Michael Geißler gestern früh. Im Kiosk des Tierparks waren unbekannte Täter eingedrungen und hatten randaliert. Die Diebe hatten nicht nur eine der Mikrowellen und die Softeis-Maschine mitgehen lassen, sondern auch kartonweise Burger und Kümmerlinge. Doch damit nicht genug: Sie hinterließen ein Schlachtfeld.

webjournal.ch - 17. Aug. 2006
Einen Baum zum Mittagessen
Elefanten fressen fast alles, was ihnen vor den Rüssel kommt. Und das sind nicht nur solche Apéro-Snacks wie Blätter, Wurzeln, Gräser, Früchte oder Rinde. Nein, es können durchaus veritable Bäume sein, wie man mit etwas Glück im Basler Zolli erleben kann. Doch es ist noch unglaublicher, dass kürzlich ein frisch gefällter Baum im Gehege der Basler Elefantendamen in nur 30 Minuten ratzekahl aufgefressen war!

ZDF.umwelt - 19. Aug. 2006
Von Bären und Baumwipfeln
Der Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal bietet nicht nur abwechslungsreiche Landschaften und vielfältige Erholungsmöglichkeiten, sondern auch Spannendes wie den Bärenpark Worbis oder den Baumkronenpfad über dem Nationalpark Hainich. Große Raubtiere und bis zu 44 Meter hohe Erlebniswanderwege versprechen einen gewissen Grad an Nervenkitzel im Naturpark.

Südtirol Online - 22. Aug. 2006
Wild lebender Bär schwängerte zwei Bären-Weibchen in Trentiner ..
Für zwei Bären-Weibchen, die in einem Gehege in Spormaggiore im Nontstal (Trentino) leben und die im vergangenen Mai nächtlichen Besuch von einem verliebten, wild lebenden Bären erhalten hatten, wird es keine Mutterfreuden geben. Die Verantwortlichen des Naturparks Adamello Brenta haben nämlich entschieden, dass der anstehende Nachwuchs nicht ausgetragen wird und die beiden Weibchen sterilisiert werden. Gegen diese Entscheidung läuft nun die Gemeinde Spormaggiore Sturm - sie will die Bären-Babys. Im vergangenen Mai trieb sich mehrere Tage lang ein wild lebender Bär in der Nähe eines Geheges in Spormaggiore herum, in dem die Bärinnen leben. Eines Nachts gelang es ihm, die Einzäunung zu überwinden. Mehrere Stunden genoss er offenbar die Gesellschaft der Weibchen. Die Überraschung der Forstwachen war groß, als sie am Morgen beim Kontrollgang einen Bären zu viel im Gehege zählten. Der Bär ergriff sofort die Flucht und kletterte über den Zaun, der anschließend verstärkt wurde. Nun stellte sich aber heraus, dass das nächtliche Rendevous nicht ohne Folgen geblieben ist.

Stern Shortnews 23. Aug 2006
Freizeit: USA: Zoodirektor erschoss einen vom Aussterben bedrohten Sumatra-Tiger
Im Zoo von Tampa (USA) wurde am Dienstag ein Sumatra-Tiger getötet. Das 15 Jahre alte Tier mit dem Namen Enshala war aus dem Käfig entkommen und hatte sich auf dem Weg in einen öffentlich zugänglichen Bereich gemacht. Als der Tierarzt des Zoos versuchte, den Tiger mit einer Betäubungspfeile aufzuhalten, geriet er dabei in Gefahr. Schließlich griff Zoodirektor Lex Salisbury ein und erschoss Enshala.

PlanetArk - 24.August 2006
Rare Sumatran Tiger Killed at Florida Zoo
A rare Sumatran tiger was shot and killed by the head of a Florida zoo after it escaped from its cage and charged at a veterinarian, zoo officials said.

dieneueepoche.com - 20.August 2006
Finnwal «Henry» wieder in tiefen Gewässern - Segler sichten Meeressäuger in Flensburger Außenförde
Finnwal «Henry» hatte offenbar den Weg zurück in die tiefe Ostsee gefunden. Nach Angaben von Greenpeace sichteten Segler den tonnenschweren Meeressäuger am Sonntag in der Flensburger Außenförde. «Damit hat 'Henry' die schwerste Hürde geschafft; nämlich die Passage durch die Enge bei Holnis», sagte Thilo Maack, Meeresbiologe von Greenpeace am Sonntagmorgen. Die Meeresenge trennt die flache Flensburger Innen- von der Außenförde und hat in Höhe der Gemeinde Holnis einen 180-Grad-Knick. Vier Tage lang hatte sich der Jungwal in der Flensburger Innenförde getummelt und war zum Vergnügen zahlreicher Schaulustiger immer wieder bis an die Kaimauer des Hafenbeckens heran geschwommen. Zuletzt war Henry am Samstagnachmittag direkt neben dem Segelschulschiff der Deutschen Marine, der «Gorch Fock» aufgetaucht, berichtete ein Sprecher der Wasserschutzpolizei. ...

dieneueepoche.com - 19.August 2006
Junger Finnwal noch immer in der Flensburger Förde
Der junge Finnwal «Henry» tummelt sich nach wie vor in der Flensburger Förde, doch ist zunehmend unklar, ob er dies freiwillig tut oder nicht. Nach Angaben der Umweltorganisation Greenpeace meldeten zwei Segler am Samstag, dass sie den Zehn-Meter-Riesen erneut in der Flensburger Innenförde gesehen hätten. «Henry» hält bereits den vierten Tag Behörden und Umweltschützer der Stadt in Atem.

spektrumdirekt - 19.August 2006
Die Leiden des braunen Käfers
Sein Name ist ein Fluch: Der "Hitlerkäfer" Anophtalmus hitleri ist bedroht, weil er wegen seines ungewöhnlichen Namens bei Sammlern stark gefragt ist. Der braune, blinde Höhlenkäfer werde von der Wissenschaft wenig beachtet und von Neonazis geliebt. Mittlerweile gebe es eine starke Nachfrage nach den Tieren, Sammler dringen sogar in ihren natürlichen Lebensraum ein, meldet Martin Baehr, Käferexperte der Zoologischen Staatssammlung München. Selbst in der Münchner Sammlung seien fast alle Exemplare entwendet worden, auf Börsen würden Preise von tausend Euro und mehr gezahlt. Vor der Ausrottung stehe der Käfer aber nicht, gibt der Experte Entwarnung. ...

National Geographic - 18.Auguat 2006
Jean-Michel Cousteau: Rettet die Ozeane! Meere und ihre Bewohner immer stärker durch den Menschen bedroht
In den Ozeanen der Welt lebt nur noch ein Zehntel der einstigen Bestände großer Hochseefische. Der Hauptgrund dafür ist die Überfischung durch den Menschen. Nach Ansicht des renommierten Meeresschützers Jean-Michel Cousteau können nur weltweit koordinierte Maßnahmen zum Schutz der Meere den Niedergang der Ozeane und ihrer Bewohner verhindern. Über seine Forderung nach einer "neuen Ethik der Ozeane" berichtet NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der September-Ausgabe. ... Um die Ozeane zu retten, fordert Cousteau verschiedene Maßnahmen, die weltweit abgestimmt sein müssen. Darunter etwa die Schaffung einer staatlichen Treuhänderschaft für die Weltmeere, denn 60 Prozent unterstehen als "internationale Gewässer" nicht der Justiz einzelner Länder, sind also der unkontrollierten Ausbeutung praktisch schutzlos ausgeliefert. Ebenso verlangt Cousteau die Ausweitung der Meeresschutzgebiete, da derzeit noch nicht einmal ein Prozent der Weltmeere vollständig geschützt ist. Vor allem aber sollten Regierungen dem Schutz der Meere oberste Priorität einräumen und internationale Kampagnen über die Bedeutung der Ozeane starten. ...

Pressetext - 18.August 2006
Illegales Elfenbein in Japan mit DNA-Analyse rückverfolgt - Genetischer Fingerprint lässt auf Herkunftsland schließen
Mit Hilfe von genetischen Fingerprints konnten Zollfahnder eine große für Japan bestimmte Sendung von Elfenbein bis ins Ursprungsland Sambia zurückverfolgen. Die genauen DNA-Analysen von afrikanischen Elefanten aus 23 Ländern, die das Forscherteam um Sam Wasser vor zwei Jahren erstellt hat, erwiesen sich dabei als äußerst hilfsreich, berichtet das Wissenschaftsmagazin National Geographic. Das Team um Wasser hatte DNA-Sequenzen aus mehr als 500 Dung-Proben gezogen und damit die geografische Herkunft der Tiere mittels Nahrungsrückverfolgung festgestellt. Offensichtlich ernähren sich Elefanten in den jeweiligen Regionen von unterschiedlichen Pflanzen, zudem gibt es große Unterschiede zwischen Waldelefanten und jenen, die in der Savanne leben. Die Wilderer legen offensichtlich Hand an die etwas kleineren Waldelefanten an, deren Elfenbein wegen der großen Härte und der leichten Rosafärbung besonders beliebt ist. Zudem bleiben im dichten Wald die getöteten Elefanten besser versteckt und können etwa aus der Luft kaum gesichtet werden. Experten zufolge ist die Zahl der Afrikanischen Elefanten seit den 1980er Jahren von 1,3 Mio. auf weniger als 600.000 gesunken, ein Drittel davon sind Wald-Elefanten. Die nun beschlagnahmte Lieferung war für Yokohama bestimmt und enthielt mehr als 500 Stoßzähne und tausende kleinere Elfenbeinbruchstücke. ... Der illegale Handel mit dem "Weißen Gold" geht allerdings trotz der weltweiten Einfuhrverbote unbeirrt weiter. Erst vor drei Monaten wurden von Zollbeamten im Hongkonger-Hafen 600 Stoßzähne Afrikanischer Elefanten beschlagnahmt.

derstandard.at - 18.August 2006
Wien: Fasangarten Schönbrunn zum geschützten Biotop erklärt
Gebiet ist Heimat für eine reiche Tier- und Pflanzenwelt Wien - Die Stadt Wien hat den Fasangarten im Schlosspark Schönbrunn per Bescheid zum geschützten Biotop erklärt. Es ist zu einem wichtigen Rückzugsgebiet für viele seltene Tier- und Pflanzenarten mitten in der Stadt geworden.<br> Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist der ehemalige kaiserliche Jagdgarten nicht mehr forstlich gepflegt worden. Dadurch konnte sich eine reiche Tier- und Pflanzenwelt entwickeln. Nach Untersuchungen der Universität für Bodenkultur (BOKU) sind 168 verschiedene Pflanzenarten im Areal vorhanden. Rund 20 der dort beheimateten Tierarten finden sich auf der "Roten Liste der gefährdeten Arten", wie die Aeskulapnatter. ...

National Geographic - 17.August 2006 
Von Forschern ignoriert: Der Hitlerkäfer Insektenforscher sind bei der Namensgebung wenig zimperlich
Es gibt einen Käfer, der kurz vor der Ausrottung steht, und keiner will etwas über ihn wissen. Selbst naturkundliche Sammlungen weigern sich, diesen Käfer in ihre Bestände aufzunehmen. Der Fluch dieses Tieres ist sein Name: Anophthalmus hitleri. Der "Hitlerkäfer" wurde 1933 in den Höhlen des damaligen Jugoslawiens entdeckt und von einem glühenden Anhänger des Deutschen Reiches nach dem "Führer" benannt. Darüber berichtet NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der September-Ausgabe. Der augenlose Hitlerkäfer gehört zu den Laufkäfern. Er frisst kleines Höhlengetier, das ihm vor die kräftigen Kieferzangen läuft. Auf Insektenbörsen werden inzwischen Höchstpreise für den Käfer gezahlt. Vor allem unter Neonazis wird das Tier hoch gehandelt. Deshalb gehen Wissenschaftler auf Distanz. Bei der Namensgebung sind Insektenforscher bis heute wenig zimperlich. Erst kürzlich wurde ein Schleimpilze fressender Schwammkugelkäfer nach dem Präsidenten der USA benannt: Agathidium bushi.

Spiegel Online - 23. Aug. 2006
Museum stellt zweiköpfige Tiere aus
Ein Kopf ist gut, zwei sind besser, mögen sich die Verantwortlichen des World Aquarium im City Museum von St. Louis gedacht haben, als ihnen die Idee für eine etwas andere Ausstellung kam. Ab der kommenden Woche sind in der Stadt im US-Bundesstaat Missouri Tiere mit zwei Köpfen zu bewundern. "Wir haben elf zweiköpfige Tiere. Das sind 22 Köpfe", rechnet Aquariumspräsident Leonard Sonnenschein vor. Niemals zuvor seien mehr zweiköpfige Wesen an einem Ort versammelt gewesen. So jedenfalls stehe es im Guinness-Buch der Rekorde. "Das Guinness-Buch hat extra für uns eine neue Kategorie eingerichtet", meint Sonnenschein. Unter den Doppelköpfen befinden sich zehn zweiköpfige Schlangen und Schildkröten sowie die seltene Albino-Rattenschlange namens "We", die im Besitz des City Museums selbst ist.

OÖNachrichten - 17. Aug. 2006
Zackenbarsch fraß sich zu Tode
Auch Fische können sich bei zu reichhaltigem Nahrungsangebot und zu wenig Bewegung zu Tode fressen: Ein Zackenbarsch hat sich in einem Aquarium in China jahrelang derart den Bauch vollgeschlagen, dass er an den Folgen seiner Fettleibigkeit starb. Zum Zeitpunkt seines Todes im Beihai-Sea-World-Aquarium wog der Barsch 150 Kilo und war 1,6 Meter lang. Damit war er stattliche 25 Mal so schwer wie vor fünf Jahren, als der damals nur 30 Zentimeter lange Fisch in sein Aquarium einzog. Pro Tag habe das Tier zehn Kilogramm kleine Fische vertilgt.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

N
iederländische Meldungen

Dierennieuws – 21. August 2006
Zilveroeistities geboren in Dierenpark Wissel
Silberäffchen geboren in Dierenpark Wissel
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200608/nw46137.htm
Bei den Silberäffchen des Dierenpark Wissel sind Zwillinge zur Welt gekommen. Das Zuchtpaar lebt erst seit Mai im Zoo und züchtete erstmals erfolgreich.

nu.nl – 21. August 2006
Doodsoorzaak uiltjes Blijdorp niet duidelijk
Todesursache der Eulen in Blijdorp unklar
http://www.nu.nl/news/807266/12/Doodsoorzaak_uiltjes_Blijdorp_niet_duidelijk.html
Die Todesursache der Sperbereulen, bei denen der Verdacht auf eine Infektion mit dem Vogelgrippevirus H5N1 bestand, konnte nicht geklärt werden. Möglicherweise sei es der Virus gewesen, er sei aber nicht mehr nachweisbar, so eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums.
Hätte sich der Vogelgrippeverdacht bestätigt, so wäre dies der erste Fall von H5N1 in den Niederlanden.

Algemeen Dagblad – 17. August 2006
Blijdorp vrij van vogelgriep
Keine Vogelgrippe in Blijdorp
http://www.ad.nl/binnenland/article550722.ece
Der Rotterdamer Zoo ist nach den bisherigen Untersuchungsergebnissen frei von Vogelgrippe. Zwar sind die beiden in der vergangenen Woche gestorbenen Eulen tatsächlich dem Virus erlegen, es hat jedoch keine Ansteckung auf andere Vögel gegeben. Genauere Untersuchungen laufen jedoch noch, sodass endgültige Aussagen erst Mitte nächster Woche gemacht werden können.


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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Vogelpark Herborn, 23.08.2006
„Keine Bange vor der Schlange!“ -Der Vogelpark entführt am Sonntag in die faszinierende Welt der Kriechtiere und Lurche
Während zahlreiche Jungvögel, vom Ara über den Pfau bis zur Schnee-Eule die naturnahen Gehege und Volieren des Vogelparks im Herborner Stadtteil Uckersdorf beleben, wartet der beliebte Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf am Sonntag, den 27.08.06 von 11.00 bis 16.30 Uhr mit einer besonderen Veranstaltung auf: Das Vogelparkteam entführt die interessierten Besucher in die faszinierende Welt der Kriechtiere und Lurche. Dabei ist es den Naturschützern ein besonderes Anliegen, Berührungsängste und Vorurteile gegen diese  zu Unrecht verrufenen Tiere abzubauen. Der Park möchte getreu dem naturerlebnispädagogischen Motto des „Lernens mit Herz, Kopf und Hand“ keinesfalls staubtrockenes Wissen vermitteln.  Wie Parkleiter Wolfgang Rades betont, möchten die Vogelparkmitarbeiter vielmehr den Parkbesuchern ermöglichen, unmittelbaren Kontakt mit nordamerikanischen Kornnattern und australischen Bartagamen aufzunehmen, um diese im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen. Rades: „Wir wollen durch diese tierverträglich dosierten „Streicheleinheiten“ für die zahmen Tiere dazu beitragen, dass sich künftig mehr Menschen für den Schutz dieser faszinierenden wechselwarmen Tiere einsetzen. Vielleicht gelingt es auch, den einen oder anderen großen oder kleinen Besucher für das interessante Hobby der Terraristik zu begeistern!“

Tiergarten Heidelberg, 23.08.2006
Nachwuchs bei den Waschbären im Zoo Heidelberg
Nachdem vor gut einem Jahr sechs Waschbären aus dem Zoo Braunschweig nach Heidelberg kamen, gibt es nun Nachwuchs:
Anfang Juni kam der erste Wurf mit insgesamt drei kleinen Waschbären zur Welt, der zweite folgte mit fünf Jungtieren wenige Wochen später.  Nun sind die kleinen Waschbären alt genug, um ihnen den Transponder-Chip einzusetzen, der jedes Tier individuell kennzeichnet und sie dabei auf ihr Geschlecht hin zu untersuchen. „Fünf männliche und drei weibliche Tiere in zwei Würfen sind neu im Bestand“, zählt Tierärztin Kerstin Jurczynski, „wir machen die Geschlechtsuntersuchung und Kennzeichnung in der Regel sechs bis neun Wochen nach Geburt der Jungtiere, da sie in diesem Alter erstmals die Wurfhöhle verlassen und ihre Umgebung erkunden.“  Waschbären kommen ursprünglich aus Nordamerika. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts breiten sie sich jedoch auch in Europa aus. Man kann sie als typische Generalisten bezeichnen, die keine großen Ansprüche an ihr Futter stellen und sowohl tierische wie pflanzliche Nahrung zu sich nehmen. Abgesehen davon können sich Waschbären sehr gut an veränderte Umstände und somit auch an das Leben in der Nähe von Menschen anpassen. Inzwischen besiedeln sie auch Gebiete nahe bei Dörfern oder Städten und sind so Kulturfolger. Im Zoo Heidelberg leben die Waschbären in einer ungewöhnlichen „Wohngemeinschaft“: sie sind mit Stachelschweinen in einem Gehege vergesellschaftet. „Diese Mischung gibt den Tiere neue Reize“, erklärt Imke Figura, Wissenschaftliche Assistentin im Zoo Heidelberg das Konzept dieser Tierhaltung. Waschbären sind keine Einzelgänger, sondern Tiere mit einem sehr komplexen Sozialverhalten. Daher ist der Zoo Heidelberg sehr erfreut über den Gruppenzuwachs: „In einer größeren Gruppe ist auch mehr los“, erklärt Revierleiter Jörg Kubacki.

Zoo Köln, 23.08.2006
Elefantentaufe
Wir laden Sie herzlich ein zur „Taufe“ unseres Elefantenmädchens Marlar am Donnerstag, den 24. August um 10:00 Uhr ins Elefantenhaus im Kölner Zoo. Am 30. März dieses Jahres kam die kleine Marlar zur Welt. Es war die erste Elefantengeburt im Kölner Zoo überhaupt. Die Fans der grauen Dickhäuter schlossen Marlar sofort ins Herz – allen voran Bernd Oppermann, der persönlich die Patenschaft für das populäre Riesenbaby übernahm. Er ist Vorstandsvorsitzender der DEVK Versicherungen, die seit Jahrzehnten zu den größten Freunden und Förderern des Kölner Zoos gehören. Prokurist Christopher Landsberg überreicht Bernd Oppermann die Patenschafts-Urkunde für seinen Schützling.

Zoo Köln, 23.08.2006
Neuer Direktor bleibt in Duisburg
Der Aufsichtsrat der Zoo AG Köln hatte in der Sitzung am 29. Mai 2006, Herrn Achim Winkler (stellvertretender Direktor Zoo Duisburg), als Nachfolger von Herrn Prof. Dr. Nogge mit Dienstantritt zum 31.01.2007 gewählt. Zwischenzeitlich wurden die Details des Vertrages abgestimmt und dem AR vorgelegt, mit der Maßgabe, in den nächsten Tagen die Vertragsunterzeichnung vorzunehmen. Heute Morgen teilte Herr Winkler telefonisch mit, dass eine auch für ihn überraschende neue Situation eingetreten ist.  Der Aufsichtsrat des Zoo Duisburg wurde gestern zu einer Sondersitzung einberufen, in der der amtierende Zoodirektor sein Ausscheiden zum 31.12.2006 bekannt gab. Der AR des Zoo Duisburg hat in dieser Sitzung Herrn Winkler die Nachfolge angeboten. Herr Winkler hat diesem Vertragsangebot zugestimmt. Er hat in einem Telefonat mit dem AR-Vorsitzenden Walter Grau zugesichert, das ihm diese Entscheidung nicht leicht gefallen ist, es für ihn aber reizvoll ist, seine bisherige Arbeit im Duisburger Zoo in der neuen Position als Direktor weiterzuführen. Er hat sein Bedauern ausgedrückt, dass für den Kölner Zoo dadurch eine neue Situation entstanden ist.  Walter Grau: „Ich bedauere die Entscheidung von Herrn Winkler aus Sicht des Zoo Köln. Rein menschlich kann ich die Entscheidung von Herrn Winkler aber nachvollziehen. Der AR Zoo Köln wird sich in den nächsten Tagen zusammensetzen und entsprechende Maßnahmen zur neuen Besetzung der Direktorenstelle einleiten. Für den Zoo  Köln wird durch diese Absage kein Vakuum entstehen.“

Zoo Dresden, 23.08.2006
Zoo Dresden erneut Station beim „Tag des Schachs“
Am 26. August 2006 sehen Zoobesucher schwarz- weiß. Grund ist der „Tag des Schachs“ – ein deutschlandweiter Wettbewerb, in dem sich Dresden als Sieger gegen andere Großstädte behaupten will. Wie im gesamten Stadtgebiet, sollen sich daher auch im Zoo viele Dresdnerinnen und Dresdner mit dem „Spiel der Könige“ beschäftigen. Eine gemeinsame Aktion von Zoo und Schachschule Meng macht´s möglich: nach 2005 können Zoobesucher auch in diesem Jahr die Attraktion „Schach“ hautnah erleben. Von 10 – 18 Uhr werden ein Großfeldschach und Bretter für freie Partien zur Verfügung stehen. Außerdem warten die Lehrer der Schachschule auf mutige Herausforderer. Knobelfreunde kommen bereits vor dem Eingangsbereich auf ihre Kosten: Wer am Stand der Schachschule die knifflige Schachaufgabe „Matt in einem Zug“ löst, erhält für diesen Tag einen Gutschein, mit dem zwei Personen zum Eintrittspreis von einer den Zoo besuchen können. Zudem will sich der Dresdner Sozialbürgermeister Tobias Kogge ab 14:00 Uhr in einer Simultanpartie dem Schachnachwuchs stellen. Dafür werden noch 10 Kinder als Gegner gesucht.

Aktion Fischotterschutz, 23.08.2006
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zu Gast im OTTER-ZENTRUM - Symbolische Patenschaft für einen Fischotter als Geschenk
Hoher Besuch im OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel: Am Dienstag, dem 22. August verschaffte sich Bundesumweltminister Sigmar Gabriel auf Einladung des SPD-Unterbezirkverbandes Gifhorn einen persönlichen Eindruck vom OTTER-ZENTRUM und der Arbeit der Aktion Fischotterschutz e.V. Beeindruckt zeigte er sich von der Fülle der Projekte und dem einzigartigen Ansatz des anerkannten Naturschutzverbandes. Aber auch dessen Struktur und die Tatsache, dass der Verein keine institutionelle Förderung aus öffentlichen Kassen erhält, fanden seine Zustimmung: „Die Rückkehr des Fischotters ist eine Erfolgsgeschichte. Das OTTER-ZENTRUM hat seinen Anteil daran“ so der Minister. Anerkennende Worte fand er zudem für den großen Gäste-Zuspruch des OTTER-ZENTRUMs. „100.000 Besucher pro Jahr sind eine stolze Leistung“.  Der Vorstandsvorsitzende der Aktion Fischotterschutz, Mark Ehlers, informierte den Minister über die aktuellen Projekte des Vereins, von denen einige Unterstützung aus dem Bundesumweltministerium und dem Bundesamt für Naturschutz erhalten. „Das i-Tüpfelchen unseres Engagements in der Region ist die Rückkehr des Fischotters“ erklärt Mark Ehlers sichtlich stolz. „Der größte Erfolg ist aber sicher die Kooperation mit zahlreichen regionalen Initiativen und Unternehmen. Vor allem die Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft führte zu neuen, gemeinsamen Projekten, die der ganzen Region zugute kommen“. Kritische Worte fand der Vorstandsvorsitzende zum geplanten Bau der A 39. „ Wir befürchten einen massiven Einfluss auf die noch sehr labile Population des Fischotters in Niedersachsen. Der Bestand steht in einem engen Zusammenhang mit der Population in den östlichen Bundesländern. Die A 39 könnte diese wichtige Verbindung trennen“ begründet Mark Ehlers die Ablehnung des Naturschutzverbandes zum Bau der Autobahn. Der Bundesumweltminister sagte zu, die Belange des Natur- und Artenschutzes in der Planung sehr genau zu berücksichtigen. Etwas weniger ernst ging es bei der anschließenden Fütterung der Fischotter zu. Fasziniert zeigte sich der Minister von drei Fischottern `Tomas’, ’Kuno’ und ‚Oli’ im Teichgehege. Mark Ehlers überreichte im Anschluss daran dem - trotz starken Regens sichtlich erfreuten - Minister eine Urkunde für die Patenschaft des Fischotters ‚Oli.G’. Dieser bekam aufgrund der ihm zugedachten Ehre in Anlehnung an den bekannten Pop-Künstler den Namensanhang „.G“ verliehen. Seinen Besuch im OTTER-ZENTRUM dürfte Sigmar Gabriel aufgrund der gewonnen Eindrücke auf jeden Fall so schnell nicht vergessen.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 23.08.2006
Gefiederte Azubis in der Wilhelma
Neun junge Brillenpinguine sind dieses Jahr in der Wilhelma aufgezogen worden – in bewährter Arbeitsteilung zwischen den Pinguineltern und den Pflegern. Erstere übernehmen den Part vom Ausbrüten bis zum Füttern mit vorverdautem Heringsbrei u.ä. Dies ist sozusagen die Kindergartenzeit der flauschigen Frackträger in spe. Zu dem Zeitpunkt, an dem in freier Wildbahn von „vorgewürgt“ zu „selbst gefangen“ gewechselt wird, treten die Pfleger auf den Plan: In der Wilhelma  werden Heringe nämlich nicht gejagt, sie werden serviert! Nur so ist sicher gestellt, dass niemand zu kurz kommt und später jeder in der Kolonie die für ihn gedachte Futtermenge erhält. Und so wird geduldig wochenlang hinter den Kulissen mit den jungen Frackträgern geübt, bis sie den Fisch artig aus der Hand nehmen. Ist diese Lektion gelernt ist, dürfen die Jungen zurück in die Kolonie. Eigentlich müsste dieser Jahrgang auch noch einen Grundkurs in Französisch absolvieren, denn ihr künftiges Zuhause liegt nicht in der Wilhelma. Die Pinguinkolonie hier ist für die Anlage zu groß geworden, das Jungvolk darf im Herbst umziehen nach Boulogne-sur-Mer. Dort werden sie mit Brillenpinguinen aus anderen Zoos eine neue Kolonie bilden und irgendwann selbst kleine Pinguine aufziehen – im Winter natürlich, denn Brillenpinguine leben auf der Südhalbkugel an den Küsten Südafrikas. Ihr südliches Zeitgefühl ist erblich, daher brüten auch die Zoopinguine konsequent zur „heimatlichen“ Brutzeit, selbst wenn sie schon seit mehreren Generationen auf der Nordhalbkugel leben.

Zoo Leipzig, 23.08.2006
Getupfter Zuwachs sorgt für Aufregung - Sonntagstouren im September zu den Hyänen
Auf den Sonntagstouren im September jeweils ab 11 Uhr können wissbegierige Zoofans beobachten, wie zwei kleine Raufbolde die Kopje-Felsen der Hyänenanlage unsicher machen. Seit der Eröffnung der Kiwara-Savanne 2004 hat der Zoo Leipzig regelmäßigen Nachwuchs dieser durch ihre Fellzeichnung charakterisierten Hyänenart. Erst im Juni dieses Jahres brachte Tüpfelhyänenmama „Lubanga“ zwei Jungtiere zur Welt. Rührend und mit der notwendigen Erfahrung passt sie auf ihre Kleinen auf. Auch zwei Monate nach der Geburt ist es den Pflegern bisher nicht gelungen die Jungen aus nächster Nähe zu betrachten, denn sie verkriechen sich immer schnell in ihre Erdhöhle. Aber wie sehen denn nun die Racker aus? Haben sie auch diese markanten Tupfen? Oder haben sie eine andere Fellfarbe? Stimmt es, das Tüpfelhyänen enger mit den Katzen als mit den Hunden verwandt sind? Können sie denn auch so schnell sprinten, wie zum Beispiel ein Leopard? Wieso kichern und lachen Hyänen eigentlich? Kann man diese lustigen Töne auch in der Kiwara-Savanne hören?

Zoo Leipzig, 23.08.2006
Wettlauf am Lesehügel - Sommer-Puppentheater im Zoo Leipzig
Wer ist wohl der Schnellere: Der kleine Igel mit seinen kurzen, krummen Beinen oder der flinke Hase mit seinen langen Läufern? Auch wer die Antwort zu kennen glaubt, sollte beim Sommer-Puppentheater im Zoo Leipzig vorbeischauen. Dort lädt die Puppenbühne „Sterntaler“ am 2. und 3. September zum „Wettlauf von Hase und Igel“ ein. Nach dem Startschuss um 15.00 Uhr können alle kleinen und großen Gäste ihren Favoriten mit lautstarken Rufen anfeuern. Dabei wird sich zeigen, ob die Besucher mit ihrer Vermutung richtig liegen oder eine Überraschung erleben. Denn soviel sei schon mal verraten: Bei diesem Wettkampf geht es nicht mit rechten Dingen zu. Verpassen Sie also auf keinen Fall die letzten Märchenhelden des Sommer-Puppentheaters!

Aktion Fischotterschutz, 23.08.2006
Expedition Wildnis für Väter und Söhne - Naturforscher im Erlebnis-Zeltlager
Natur erleben, Natur erkunden und erforschen, mit Natur experimentieren und Natur genießen - dazu werden Söhne mit ihren Vätern am Wochenende vom Samstag, den 2. September 10:00 Uhr, bis Sonntag, den 3. September 18:00 Uhr, auf dem ehemaligen Kasernengelände bei Dedelstorf reichlich Gelegenheit haben. Mit Teleskop, Nachtsichtgerät und Metalldetektor wird die Umgebung erkundet und eine Karte angefertigt. Alles was essbar ist, wird abends am Lagerfeuer zu einem Eintopf aus der Natur zubereitet. Vorher lernen die Teilnehmer, ein Feuer ohne Streichhölzer oder Feuerzeug zu entfachen und eine Notunterkunft für die Nacht zu bauen. Mit auf dem Programm stehen auch die Herstellung von einfachen Jagdgeräten, wie Speer und Bogen, eine Spurensuche der tierischen Wildnisbewohner, das Aufbereiten von Wasser und Brot backen ohne Brotbackautomat und Umluftherd. Ein Team von erfahrenen Mitarbeitern der Firma „Zweitfarm“ unter Leitung des Dipl. Kunstpädagogen Dirk Rößner wird dieses abenteuerliche Wildnisspiel der Aktion Fischotterschutz e.V. betreuen. Der Kostenbeitrag für das Wochenende beträgt pro Team (zwei Personen) 115,- Euro, die auf das Konto der Aktion Fischotterschutz e.V. im Voraus zu überweisen sind: Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, BLZ: 269 513 11, Konto: 016 310 500. Die Anmeldung sollte bis zum 25. August 2006 erfolgen, denn die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt. Nähere Auskünfte zum Wildnislager und Anmeldeunterlagen sind bei der Aktion Fischotterschutz unter Tel. 05832-980820 erhältlich.

Zoologischer Garten Berlin, 22.08.2006
Harry Potter lässt grüssen: Fünffacher Nachwuchs bei den Bartkäuzen!
Schon fast rekordverdächtig ist der diesjährige riesige Zuchterfolg bei den hübschen nordischen Bartkäuzen. Gleich fünf Junge haben die fleißigen Eltern aufgezogen! Im Zoo freut man sich sehr über den ungewöhnlichen Erfolg bei diesen uhugroßen Eulen mit den eindrucksvollen Gesichtern, denn die Anmeldungsliste an Interessenten aus anderen Tiergärten ist lang. Bis Mitte September wird die Familie im Zoo noch zusammen bleiben, dann werden die Jungen auf die Reise in andere Tiergärten gehen. Beeindruckt  schon die Größe der Berliner Bartkauzfamilie, so ist die tägliche Fütterung ein besonderes Erlebnis für die Zoobesucher, denn die Futtergier der Kleinen ist schier unglaublich. Revierchef Klaus-Dieter Grahl wird dabei jedes Mal fast mit verschlungen. Der große Hunger der Jungvögel ist biologisch völlig normal und sinnvoll, denn die Kleinen müssen in der günstigen Sommer- und Herbstzeit schnell heranwachsen, um die karge und lange Winterzeit in hohen Norden Europas,  Asiens und Nordamerika unbeschadet überstehen zu können. Auch müssen sie das selbstständige Jagen auf  Vögel und Nagetiere bald erlernen, denn die Eltern vertreiben ihren Nachwuchs noch vor Winterbeginn aus ihren Revieren.

Zoo Duisburg, 22.08.2006
Zoobesuch nach Feierabend
Nicht „gemütlicher Feierabend im Zoo“ lautet das Motto einer neuen, besucherfreundlichen Serviceleistung, sondern der Zoo nach Feierabend
- und das bedeutet ein attraktives Angebot sowohl an Bürger, die tagsüber wenig Gelegenheit haben, die Besonderheiten eines Tiergartens zu erleben oder an Spätentschlossene, die sich spontan zu einem Rundgang entlang Rabatten und Tiergehegen aufmachen wollen, weil weder Abendnachrichten noch Politmagazine ihnen im Fernsehen einen rundum gelungenen Tagesausklang versprechen können… Das neue Event mit dem flotten Titel „After-Work-Zoo“ lädt Tierliebhaber und Abendmuffel, aber auch Schichtarbeiter und verliebte Pärchen in der Zeit zwischen 19.00 und 22.00 Uhr ein, den Zoo am Kaiserberg zu besuchen. Als nicht alltägliche Zugabe werden kostenlose Zoo-Führungen jeweils um 20.00 und um 21.00 Uhr angeboten (Treffpunkt Haupteingang Mülheimer Straße) sowie Sondervorführungen bei den Kalifornischen Seelöwen um 19.30 Uhr und bei den Delphinen um 20.30 Uhr.  Im Übrigen gelten die normalen Zooeintrittspreise.

Zoo Wuppertal, 22.08.2006
Geburtstagsversammlung der Pinguine im Zoo
Die große Parade der Pinguine ist Geschichte: etwa 25.000 Menschen feierten am Samstag die Ankunft der Pinguine im und um den Zoo. Auf der Paradestrecke rund um das Stadion waren insgesamt geschätzte 40.000 – 50.000 Besucher dabei. Bis zum 15. Oktober sind die 200 Pinguine der PINGUINALE 2006 nun zur einmaligen Geburtstagsversammlung im Zoo versammelt. Während dieser Zeit können alle 200 Pinguine an den beiden Standorten im Blumenrondell oder in der Arena am Kinderspielplatz bewundert werden. Nach dem 15. Oktober verlassen die Pinguine wieder den Zoo und kehren zu Ihren Besitzern, den Pinguinisten zurück. Ein Teil der Pinguine wird sicherlich auch weiterhin das Wuppertaler Stadtbild bereichern, einige Pinguine werden jedoch wohl „auf Wanderschaft“ gehen und Wuppertal (für immer?) verlassen. Die Zoobesucher haben in den 8 Wochen der Geburtstagsversammlung die Gelegenheit, über den schönsten, den originellsten und den ideenreichsten Pinguin der Pinguinale abzustimmen. Dies ist bei den vielen toll gestalteten Pinguinen sicher keine leichte Aufgabe. Doch das Mitmachen lohnt sich, denn unter allen Teilnehmern werden attraktive Preise vom Plüschpinguin bis zur Freikarte für den Zoo verlost. Bis zum 13. Oktober kann abgestimmt werden, Stimmzettel liegen am Zoo-Eingang bereit und können dort in eine aufgestellte Box eingeworfen werden. Beim Abschlussfest der Pinguinale am 15. Oktober wird dann die Prämierung der gewählten Pinguine sowie die Verlosung der Preise unter den Teilnehmern vorgenommen.  Übrigens: Große Pinguin-Rohlinge und 65 cm hohe Minipinguine können weiterhin beim Zoo-Verein Wuppertal e.V. erworben werden. Die Minipinguine gibt es – soweit vorrätig – sofort, die großen Rohlinge werden nach dem Ende der Pinguinale am 15. Oktober ausgegeben. Interessenten können sich an der Koordinator der Pinguinale, Andreas Haeser-Kalthoff, unter 2747-162 oder per E-Mail an info@pinguinale2006.de wenden.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 22.08.2006
Vorstellung Kinderkochrekord für das Guinness-Buch der Rekorde
Am 20. September 2006 findet unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Frank Baranowski in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen eine Kinderkochrekord für das Guinness-Buch der Rekorde statt. 555 Kinder wollen zusammen mit dem Köche Club Gelsenkirchen e.V. dabei eine Riesenportion Buersche Stippmilch anrichten. Ein buntes Rahmenprogramm mit vielen Stars sorgt für die passende Unterhaltung bei diesem Mega-Kochevent.

Tiergarten Nürnberg, 22.08.2006
Europäische Fledermausnacht im Tiergarten Nürnberg
In ganz Europa organisieren Fledermausfreunde Veranstaltungen rund um die Kobolde der Nacht anlässlich der Europäischen Nacht der Fledermäuse. Der Tiergarten der Stadt Nürnberg veranstaltet zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz Nürnberg einen Informationsabend. Am Freitag, den 25. August 2006 findet von 19.00 Uhr bis 23.00 Uhr die Informationsveranstaltung über Fledermäuse statt.

Erlebnis-Zoo Hannover, 22.08.2006
Neues Ticket-Center geht online
Auch wenn Zoobesucher Schlangen normalerweise aufgeschlossen bis interessiert gegenüberstehen, gilt eine Spezies schon immer als besonders abstoßend: Die Warteschlange!  Im Erlebnis-Zoo Hannover kann man diese Schlangen an den Kassen spielend leicht umgehen: Im neuen Ticket-Center unter www.zoo-hannover.de/shop bietet der Zoo-Eintrittskarten und Jahreskarten online an. Jahreskarten können jetzt in dem neuen Ticket-Center auch verlängert werden! Die Handhabung ist geradezu spielerisch einfach. Möglich gemacht hat es die Internetagentur w3design aus Hannover mit Hilfe einer neuen, intelligenten Technologie namens „Rich Media“. Statt langweilige Zahlenlisten studieren und dann auch noch rechnen zu müssen, „zieht“ man im Ticket-Center einfach die entsprechenden Figuren – Mann, Frau, Kind und Hund – und deren Anzahl in den Einkaufskorb und erhält schon die gewünschten Tageskarten. Spielend einfach und selbsterklärend. Bezahlt wird per Kreditkarte, dann muss nur noch das Ticket ausgedruckt werden, schon geht es direkt ins Zoovergnügen. Nicht nur der Gang zur Kasse entfällt. Ein weiterer Pluspunkt der online erworbenen Tickets: Sie sind nicht tagesgebunden, sondern können innerhalb der gerade laufenden Saison (entweder Sommer oder Winter) eingelöst werden. Sollte es am Tag der Bestellung plötzlich regnen oder der unangekündigte Besuch steht just vor der Tür, kann der Zoobesuch einfach vertagt werden.

Allwetterzoo Münster, 22.08.2006
Forscherwerkstatt im Allwetterzoo Münster: Der Kampf um den Erhalt einer vollen Lehrerstelle war erfolglos
Vor wenigen Wochen unterstützten uns die Medien durch ihre Berichterstattung in unserem Kampf um den Erhalt einer vollen Lehrerstelle in der Forscherwerkstatt der BioCity im Allwetterzoo. Trotz verschiedener positiver Signale durch die zuständigen Behörden kam nun der amtliche Bescheid, dass diese Stelle endgültig um 50 % gekürzt wird. Damit ist die pädagogische Betreuung von Schülerinnen und Schülern aus ganz NRW, die in der Forscherwerkstatt lernen und arbeiten, erheblich eingeschränkt. Finanziert wurde diese in Deutschland einzigartige Einrichtung durch die "Stiftung Umwelt und Entwicklung des Landes NRW". Bedingung für die Finanzierung war eine fachgerechte Betreuung der Projektarbeiten, die jetzt leider nur noch begrenzt möglich ist. Wir sind sehr enttäuscht über diese Entscheidung, die gegen motivierte Kinder und Jugendliche und gegen die Natur getroffen wurde. Mögen sich die Verantwortlichen dessen bewusst sein. Wir werden jedenfalls keine Gelegenheit auslassen, unsere 900.000 Besucher jährlich darüber zu
informieren.

Allwetterzoo Münster, 22.08.2006
Das am 19. Juli im Allwetterzoo Münster geborene Gorillababy ist ein Mädchen!
Die Aufregung im Menschenaffenrevier des Allwetterzoos war groß: Das am 19. Juli geborene Gorillababy hatte offensichtlich eine Bisswunde am Handgelenk. Als "Übeltäter" muss vermutlich Vater "N'Kwango" herhalten, der sich oftmals sehr ungestüm gegenüber der jungen Mutter und dem Baby zeigte. Um die Verletzung zu versorgen, griff am Montagnachmittag (21.8.) Zootierärztin Dr. Sandra Silinski, unterstützt von Prof. Norbert Senninger, dem Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik in Münster, ein. Damit das Baby überhaupt untersucht werden konnte, musste die Gorillamutter "Changa-Maidi" in Narkose gelegt werden. Das Mittel injizierte die Zootierärztin per Blasrohr. Die Untersuchung des Säuglings ergab, dass die Verletzung am Handgelenk offensichtlich nur oberflächlich war. Die Wunde wurde gereinigt und desinfiziert, der Säugling mit einem Antibiotikum versorgt und gegen Tetanus geschützt. Um sicher zu gehen, dass nicht doch eine tiefergehende Quetschung vorliegt, wurde das verletzte Handgelenk geröntgt. Weil die Behandlung des Gorillababys im Menschenaffenhaus stattfand, kam das mobile Röntgengerät zum Einsatz, über das der Zoo seit geraumer Zeit verfügt. Trotz der Sorge um das verletzte Gorillakind überwog letztendlich die Freude über das weibliche Geschlecht! Tierpfleger, Zootierärztin und Zoodirektor hatten sich bei der Behandlung erstmals dem Nachwuchs nähern und dabei das Geschlecht bestimmen können. Nun macht man sich im Allwetterzoo Gedanken über einen geeigneten Namen....

Wildpark Lüneburger Heide, 21.08.2006
Drehende naht bei Wolf, Bär & Co.
Nach sechs Monaten Drehzeit ist die Produktion jetzt fast fertig gestellt. Mit bis zu drei Kamerateams des NDR Naturfilm wurde täglich eine 40 – teilige Doku-Soup für das ARD-Familienprogramm aus dem Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt/Nindorf gedreht. NDR Naturfilm hat den Auftrag von der ARD erhalten, die Serie zu produzieren. NDR Naturfilm produziert so bekannte Serien, wie die Expedition ins Tierreich. Bekannte Tierfilmer und Redakteure sind mit den Themen beschäftigt. Als einziger Tierpark Norddeutschlands hatte der Wildpark Lüneburger Heide den Zuschlag für 40 Sendungen a 50 Minuten erhalten. Wir freuen uns hier alle riesig, dass alles so gut geklappt hat, so die Mitarbeiter des Wildparks. Aber auch die Kamerateams sind ein wenig traurig, dass die schöne Zeit im Wildpark jetzt vorbei ist. Beide Seiten hatten sich schon sehr aneinander gewöhnt und der Abschied fällt schwer. Mit einer großen Abschiedsfeier endet Anfang September die schon fast familiär gewordene Zusammenarbeit. Wir hoffen, dass wir Deutschlandweit zur Förderung des Tourismus der Lüneburger Heide beitragen, so Norbert Tietz. Enorme Zuschauerquoten bestätigen den großen Erfolg aus den vergangenen Sendungen Elefant, Tiger & Co. Deutschlandweit sahen fast 2 Millionen Zuschauer täglich diese Sendung. Der ARD-Familienkoordinator Dr. Gerhard Fuchs: die ARD hat aus einer Idee, die anfangs elf Zoogeschichten vorsah ein viel beachtetes Erfolgsformat entwickelt. Wir wollen aus den renommiertesten zoologischen Gärten in verschiedenen Bundesländern die Zuschauer mit einem Herz für Tiere erfreuen und dabei die regionale Kompetenz als Trumpfkarte der ARD ausspielen. Auch im Wildpark Lüneburger Heide fühlen sich die Besucher manchmal wie in der Wildnis. Sie dürfen durch manche Gehege in mitten durchlaufen und auf Tuchfühlung mit den heimischen Wildtieren gehen. Die Quoten von Naturfilmen zeigen regelmäßig: die heimischen Tiere sind oft beliebter als die Exoten aus aller Welt. Der Wildpark Lüneburger Heide ist nicht nur alleine Schauplatz, die Teams verfolgen die Protagonisten auch in freier Wildbahn und gehen mit ihnen auf eine Pirsch zu den Tieren in der Lüneburger Heide. Dieses ist auch eine große Chance für die gesamte Urlaubsregion Lüneburger Heide weit über die Grenzen hinaus noch mehr an Bekanntheit zu gewinnen. Voraussichtlicher Sendetermin für Wolf, Bär & Co. wird im April 2007 sein. Die Sendung wird täglich ausgestrahlt.

Zoo Duisburg, 21.08.2006
Affen unterm Netz
Ende Mai diesen Jahres war es so weit: Mit Hilfe von ThyssenKrupp Steel und vielen weiteren (kleineren) Spendern wurde am Osteingang des Äquatoriums/Affenhauses im Zoo Duisburg ein neues Zuhause für die seltenen Bärenstummel-Affen geschaffen. Allerdings: Die Fertigstellung der schmucken Freianlage verzögerte sich um einige Monate, weil entsprechende Netze für die Überspannung der Außenvoliere nur schwer aufzutreiben – und noch schwieriger zu montieren – waren. Mittlerweile aber überdecken knapp 200 Quadratmeter Nylonnetz – mit mittig eingewebtem Stahlfaden – das Freigehege. An unterschiedlich hohen Robinienstämmen aufgehängt und am oberen Rande der riesigen Sichtscheiben zur Besucherseite hin mit Metallleisten befestigt, erinnert diese Art „offene Dachkonstruktion“ an mehrspitzige Zeltkonstruktionen… Den seltenen Stummelaffen ist auch der verspätete Eröffnungstermin ihrer Freianlage in jedem Falle recht, denn die Hoffnung auf wärmende Sonnenstrahlen des Spätsommers – vielleicht auch Herbstes – scheint nicht unbegründet. Der Umbau dieser ehemaligen Spielwiese für Menschenaffenkinder geriet offenbar so reizvoll, dass sich in den nächsten Wochen sogar Primatenfachleute des Oregon-Zoos aus Portland / USA zur Begutachtung bzw. Besichtigung angesagt haben.
Bären-Stummelaffen zählen übrigens zur Verwandtschaft der afrikanischen Seidenaffen, die sich mit graumeliertem Haar samt weißer Langschwanzquaste sprungstark durch die Kronendächer immergrüner Regenwälder bewegen. Sie gehören zu den sogenannten „Laubessern“, sind also empfindliche Kostgänger, die sich nicht mit Bananen, Erdnüssen oder Zwieback abspeisen lassen, sondern auf ihrer täglichen Portion frischen Laubes, Schösslingen, Knospen und Blüten bestehen.

Thüringer Zoopark Erfurt, 21.08.2006
Sommerkurs beendet
Keine Angst vor den großen und kleinen Tieren des Zooparkes hatten die Teilnehmer am vierwöchigen Sommerkurs im Zoopark „Einführung in die Tiergärtnerei“, der letzten Freitag zu Ende ging. Die acht Studierenden der Biologie von der Uni Jena und eine Kommilitonin der gleichen Fachrichtung aus Bonn erhielten unter Anleitung des Zoodirektors Einblicke in die Zoogeschichte, die Führung eines modernen Zoos und den praktischen Umgang mit Tieren aller zoologischen Kategorien. Darüber hinaus leisteten sie Zuarbeit für einen Zooführer, der mit der Eröffnung des neuen Eingangsbereiches gegenüber der Löwensavanne im Frühling 2007 erschienen soll. Für das Biologiestudium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist das Praktikum im Zoopark eine Bereicherung; denn das Fach Tiergärtnerei gehört dort wie auch anderswo nicht zum offiziellen Lehrprogramm.

Westküstenpark & Robbarium St. Peter-Ording, 21.08.2006
„Schlangen & Schildkröten hautnah“  Familientag im Westküstenpark & Robbarium St. Peter-Ording =
St. Peter-Ording - Der Westküstenpark in St. Peter-Ording lädt am 27. August 2006 zu seinem traditionellen Reptilien-Tag. Unter dem Motto „Schlangen & Schildkröten hautnah“ gibt es von 11 Uhr bis 17 Uhr Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie. Neben einer Expertensprechstunde zum Thema „Reptilien“ gehören lustige Spiele auf der Festwiese, eine Parkrallye mit Schlangen- und Schildkrötenquiz, und natürlich das beliebte Basteln in der Kinderscheune zu den Highlights. Schildkröten bevölkerten unsere Erde schon lange, bevor die Dinosaurier kamen: Seit mehr als 250 Millionen Jahren besiedeln die anpassungsfähigen Kriechtiere alle Kontinente mit Ausnahme der Polargebiete. Heute leben knapp 300 Arten in über 450 Unterarten auf der Welt. Dabei wird die kleinste Schildkröte gerade einmal so groß wie ein Finger (Gesägte Flachschildkröte), während die größte mit bis zu zweieinhalb Metern Länge und 750 Kilogramm Gewicht fast die Ausmaße eines Kleinwagens hat (Lederschildkröte). In der Gefangenschaft können Schildkröten ein „biblisches“ Alter erreichen. Die älteste bekannte und damit vermutlich das älteste Tier überhaupt starb in diesem Frühjahr im Alter von 256 Jahren im Zoo von Kalkutta. Im Westküstenpark leben zur Zeit mehr als drei Dutzend Schildkröten. Noch mehr Interessantes rund um Schildkröten und Schlangen gibt’s dann am Wochenende.

Tierpark Ueckermünde, 21.08.2006
Täglich Schaufütterungen bis zum August-Ende
Die Schaufütterungen im Tierpark Ueckermünde erfreuen sich immer großer Beliebtheit bei Urlaubern und Tagesgästen. Vor allem die Fischotter haben eine stetig wachsende Fangemeinde bekommen. Da im August noch zahlreiche Bundesländer Schulferien haben, ist mit einem wachsenden Urlauberstrom auch im Tierpark Ueckermünde zu rechnen.