E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 331 vom 17. August 2006

Liebe Leser,

auch diesmal kommen wir um die Geflügelpest nicht herum; neben dem Fall im Zoo Rotterdam (der erneut nicht mit Zugvögeln in Verbindung zu bringen ist) gibt es Entwarnung in Dresden, verschärfte Maßnahmen auf Rügen und diverse Hintergrundberichte. Die weitaus meisten Meldungen ranken sich diese Woche aber um die nun hoffentlich dauerhafte Lösung für den Tierpark Herberstein.

Wieder einmal
haben wir unsere non-Profit-Zoodatenbank www.zoo-infos.de aktualisiert - nun mit nicht weniger als 685 zoologischen Einrichtungen in Deutschland, und wir haben noch mehr in der Hinterhand. Mit einigen 100.000 Seitenaufrufen im Monat ganz nebenbei auch eine nicht zu unterschätzende kostenlose Werbung für alle Zoos. Und übrigens können Sie dort zusätzlich auch selbst ganz einfach kontext-bezogene Anzeigen schalten (Beispiel-Seite):   .   In zwei Wochen erfolgt nochmals eine Aktualisierung, danach ist Herbstpause bis Ende Oktober. Nach der Pause ist auch der Start der Schweiz-Version geplant: die meisten schweizer Parks haben wir diese Woche angemailt, und erste Ergänzungsformulare sind bereits angekommen - herzlichen Dank!

Aus gegebenen Anlässen möchte ich noch auf zwei Dinge hinweisen:
- Sollten Sie die Zoopresseschau nur noch online lesen können: Sie erscheint auch als Newsletter weiterhin, wir haben aber bis zu 50 Rückläufer wöchentlich, als "blockiert" oder "unbekannt" gekennzeichnet. Dies ist oft ein Zeichen dafür, daß Ihr Provider sie als vermeindlichen Spam einstuft. Dagegen können wir leider selbst nichts tun.
- Sollten Sie Ihre Pressemitteilung vermissen, überprüfen Sie bitte, wie Sie sie versenden. Immer wieder bekommen wir Meldungen an eine andere als die Redaktions-E-Mailadresse, oder auch ohne E-Mail-Betreffzeile, von einem nicht zuordenbaren Absender, ohne Text im E-Mail und/oder mit Anhängen wie "XY665.doc". Das Risiko besteht, daß diese trotz aller Sorgfalt im Spamordner landen oder unter Virenverdacht gelöscht werden müssen.

Dirk Petzold


Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem Luftbild eines deutschen Zoos.
Was zeigt er?


Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei maps.google.com
Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze Stadt bzw. deren Lage sehen.
(Sie benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste Woche warten...

Lösung von letzter Woche: Nashornhaus im Tierpark Hellabrunn, München (das "gelandete Ufo")


"Vogelgrippe"
(s. a. Niederländische Meldungen)

Öko Test - 16. Aug. 2006
Verschärfte Stallpflicht auf Rügen
Auf der Ostseeinsel Rügen verschärfen die Behörden die Stallpflicht für Geflügel. Grund ist der einsetzende Vogelzug, der die Gefahr einer Infektion erhöht. Das gilt vor allem in den Regionen an den Binnengewässern. Grundsätzlich gilt in Deutschland eine Stallpflicht bis Februar 2007. Nach starken Protesten von Landwirten und Tierschützern hatten die Behörden den Hausarrest der Tiere jedoch eingeschränkt. Sie müssen derzeit nur rund um den Fundort infizierter Tiere sowie an Seen und in Feuchtgebieten im Stall bleiben. Für weitere, strengere Maßnahmen abseits von Rügen sehen die Behörden derzeit noch keinen Grund.


Bönnigheimer Zeitung - 14. Aug. 2006
Seuche / Vor Einem Halben Jahr Vogelgrippe Erstmals In Deutschland
Heute ist es genau ein halbes Jahr her, dass in Deutschland erstmals ein Schnelltest den ersten Hinweis auf das Vogelgrippevirus H5N1 ergab. Auf der Insel Rügen bestätigte sich der Anfangsverdacht - tot aufgefundene Schwäne waren mit dem Vogelgrippevirus infiziert. Der nahende Herbst treibt den Geflügelhaltern auf der Insel Rügen die Sorgenfalten ins Gesicht. Denn mit dem kühleren Wetter kommen wieder hunderttausende Zugvögel aus dem Norden Europas, um hier zu rasten oder zu überwintern. Ob sie erneut die Vogelgrippe nach Deutschland tragen, ist ungewiss. Die Halbjahres-Bilanz: ein infizierter Geflügelbestand im sächsischen Wermsdorf trotz angeordneter bundesweiter Stallpflicht im April und bis zum 12. Mai zunächst 343 nachweislich infizierte Wildvögel in acht Bundesländern. Hinzu kommen vier H5N1-infizierte Säugetiere. Danach gab es monatelang kein Nachweis, bis im Dresdner Zoo ein infizierter Trauerschwan gefunden wurde.

Torgauer Zeitung - 17. August 2006
Aufklärung zur Seuche mangelhaft
Anlässlich des neuen Vogelgrippe-Falls im Dresdener Zoo, bei dem es allerdings für die übrigen Tierpark-Vögel Entwarnung geben konnte, schaute Elke Herrmann, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Landtag noch einmal zurück. Hermann habe darauf verwiesen, dass die "von der Landesregierung versprochene lückenlose Aufklärung über die Ursachen der H5N1-Infektion in Wermsdorf noch immer nicht erfolgt sei". Dort mussten im Frühjahr dieses Jahres etwa 30 000 Puten wegen der Tierseuche getötet werden. Die Annahme, dass infizierte Wasservögel aus dem nahen Teichgebiet das H5N1-Virus übertragen hätten, hätte trotz Untersuchungen bis heute nicht bestätigt werden können. "Aus Erklärungsnot schob man seitens der Behörden den Schwarzen Peter des Virusüberträgers einem Sperling zu. Das entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage." Sperlinge wurden nach Aussagen des renommierten Friedrich-Loeffler-Instituts noch nie als H5N1-Träger in Europa nachgewiesen", so die Abgeordnete. "Ich vermute daher, dass das Virus häufig über importierte Futtermittel eingeschleppt wird. Dieser Gefahr kann nur mit der Einschränkung der Importe von Futtermitteln und Junggeflügel begegnet werden."
Das Gesundheitsministerium erinnerte gestern daran, "dass die ursprünglich bis zum 15. August geltende Geflügelaufstallungsverordnung vom 9. Mai 2006 zwischenzeitlich bis zum 28. Februar 2007 verlängert wurde".

Leipziger Internet-Zeitung
Entspannung im Dresdner Zoo: Kein weiterer Fall von Geflügelpest
Die Beprobung und Untersuchung aller Vogel- und Geflügelgehege im Zoo Dresden ist abgeschlossen

sz-online - 13. Aug. 2006
Vogelgrippe-Verdacht in Rotterdamer Zoo
Nach dem Tod von vier Sperbereulen im Zoo von Rotterdam haben niederländische Labors Hinweise auf die auch für Menschen gefährliche Vogelgrippe vom Typ H5N1 gefunden. Das teilte das Agrarministerium in Den Haag am späten Samstagabend mit. Es ist das erste Mal, dass dieser Verdacht in den Niederlanden auftaucht. Der Tiergarten Blijdorp in der Hafenstadt bleibt nach Angaben vom Sonntag aber für den Publikumsverkehr geöffnet. Die vier jungen Eulen erkrankten Ende Juli und Anfang August und starben innerhalb weniger Tage. Die meisten Vögel in Blijdorp sind nach Angaben des Tiergartens gegen die Vogelgrippe geimpft. Die vier gestorbenen Eulen seien jedoch erst nach dem letzten Impfdurchgang geboren und deshalb nicht geschützt gewesen.

derStandard.at - 13. Aug. 2006
Verdacht auf Vogelgrippe bei Eulen im Rotterdamer Zoo
Zwei junge Eulen im Rotterdamer Zoo sind möglicherweise an der Vogelgrippe gestorben. Das niederländische Landwirtschaftsministerium teilte am späten Samstagabend mit, die Tiere seien nach ersten Tests durch das aggressive H5N1-Virus getötet worden. Endgültige Ergebnisse würden in den kommenden Tagen erwartet.


Zoos  –  Meldungen

Neue OZ Online - 15. Aug. 2006
Eine coole Berlinerin schwebt ein
„Mach’s jut, Matibi! Und halt im Zoo von Osnabrück bloß die großen Ohren steif!“ So verabschiedeten Berliner Zeitungen die siebenjährige Elefantendame, die gestern Abend um 19.30 Uhr in ihrer neuen Heimat eintraf. Dort traf sie ihren Halbbruder Tutume wieder – und unglaublich: Beide erkannten sich nach vierjähriger Trennung sofort. Damals in Berlin war Matibi die Größere und hat Tutume die Schwanzquaste abgebissen. Jetzt allerdings ist der Bulle sichtlich kräftiger und stärker. Mal sehen, wie es mit den beiden, die denselben Vater haben, weitergeht. „Eine Paarung unter Halbgeschwistern ist nicht tragisch, das kommt in der Natur auch vor“, heißt es im Zoo. Gestern waren die vier Einheimischen und die Berlinerin sicherheitshalber noch durch starke Gatter getrennt, heute Vormittag sollen sie sich näher kennen lernen.

Neue OZ Online - 16. Aug. 2006
Eine schlaflose Nacht
Neugierig und nicht ängstlich - so erkundete die siebenjährige Elefantendame Matibi, die am Montagabend im Zoo eintraf, gestern ihre neue Umgebung. Allerdings: Die erste Nacht hat sie nach all der Aufregung nicht geschlafen, wie die Elefantenpfleger registriert haben. Gestern Morgen zeigt der Berliner Tierpfleger Thomas Günther seinem bisherigen Schützling erst einmal die neue Heimat. Matibi hört zum ersten Mal das Geräusch der Rolltore und wird auf der Außenanlage herumgeführt. Sofort läuft sie in den Bullenstall und will nicht wieder hinaus. "Dort riecht es nach Tutume", sagen die Elefantenpfleger. Die Zirkustricks wie das Stehen auf zwei Beinen, die ihr in der Hauptstadt beigebracht wurden, wird sie in Osnabrück nicht zeigen. Auf dem Schölerberg wird mit den Dickhäutern im "geschützten Kontakt" umgegangen. Zur Sicherheit für die Pfleger sind in der Regel schützende Gatter zwischen Mensch und Tier. Nach ihrem Rundgang durch ihr neues Zuhause werden die Tore geöffnet, und plötzlich steht Matibi mitten in ihrer neuen Familie. Selbst von der alten Sikkim wird sie freundlich mit dem Rüssel abgetastet. Im Oktober wird es neue Aufregung geben: Elefantenkuh Kenia kommt aus dem Safaripark Cabarceno auf den Schölerberg.


derStandard.at - 16. August 2006
Tierliebe verbindet: Land will Herberstein pachten
All der Skandale zum Trotz wird das Land Steiermark den finanziell völlig ausgetrockneten Tierpark von der gräflichen Familie Herberstein langfristig pachten und selbst betreiben. Die neue Herberstein-Zukunft: Eine eigens gegründete GmbH soll als 100-Prozent-Tochter des Landes den Tierpark ab Oktober pachten. Knapp 230.000 Quadratmeter ist der Park groß, 92.500 Euro jährlich zahlt das Land. Vorerst ist ein Vertrag mit 20-jähriger Laufzeit geplant, wobei die Pacht für diesen Zeitraum (1,85 Millionen Euro) als Vor-auszahlung auf ein Treuhandkonto gelegt wird. Mit dem Geld darf Herberstein ausschließlich seine offenen Rechnungen begleichen. Voves hofft, dass "es keine Verbindlichkeiten gibt, die über die Pachtvorauszahlung hin-ausschießen." Das Land übernimmt den Tierpark, bevor im Fall Herberstein ein Gerichtsurteil vorliegt und die Höhe der Verschuldung feststeht; in dieser Sache will das Land unbedingt schad- und klaglos gehalten werden. Den Tierpark zu verkaufen lehnt Herberstein vehement ab, deshalb pachtet ihn das Land und kauft einige umliegende Grundstücke, um den Park theoretisch vergrößern zu können.


Die Presse.com - 16. Aug. 2006
Steiermark übernimmt Tierpark
In einem der landespolitisch heiklen Themen ist am Mittwoch in einer außerordentlichen Sitzung der steirischen Landesregierung in der Grazer Burg "Burgfrieden" geschlossen worden: Auf Vorschlag von Tourismusreferent LHStv. Hermann Schützenhöfer (V) wurde die Übernahme des Tierparks Herberstein in einer kombinierten Pacht-Kauf-Lösung einstimmig angenommen. Nun müssen noch bis September die Detailverträge ausverhandelt werden. Eine "Übernahmebilanz", wie sie von Landeshauptmann Franz Voves (S) gewünscht wird, werde es laut Tourismusreferent nicht geben, weil benötigte Unterlagen noch unter gerichtlichem Verschluss sind. "Wir haben ein gewisses Restrisiko, passen aber auf wie die Haftelmacher, dass wird keine Verbindlichkeiten übernehmen". Man will nicht als "Universalerbe", sondern als Teilbetriebsnachfolger der Herberstein OEG fungieren. Konkret soll der Tierpark aus der OEG herausgelöst und in eine gemeinnützige GesmbH, die sich zu 100 Prozent in Landeseigentum befindet, eingebracht werden.

imzoom.info - 17. August 2006
Herberstein: Verhöhnung der Steierinnen und Steirer!
"Sollte die Landesregierung in der Sitzung am kommenden Mittwoch tatsächlich den Beschluss fassen, den Tierpark Herberstein zu pachten, kann ich das nur als Verhöhnung der steirischen Bevölkerung auffassen!" Das erklärte der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses zum Fall Herberstein, der KPÖ-LAbg. Werner Murgg. Die KPÖ kann sich nur einen Kauf des Parks, einschließlich des profitablen Shop- und Gastronomiebereichs, vorstellen. Selbstverständlich nach Abzug der zu Unrecht bezogenen Fördermittel. "Eine weitere Zusammenarbeit mit der Familie Herberstein, in welcher Form auch immer, kann den Steirerinnen und Steirern nach allem was vorgefallen ist nur schwer zugemutet werden."

Die Presse.com - 16. August 2006
Steiermark schluckt Tierpark Herberstein
In einem kombinierten Pacht-Kauf-Modell übernimmt das Land das marode Unternehmen und einen Teil seiner Immobilien. Voraussetzung ist, dass während der Vertragserstellung, die Mitte September abgeschlossen sein soll, keine versteckten, zusätzlichen Schulden auftauchen

Kleine Zeitung - 16. Aug. 2006
Land gibt grünes Licht für die Herberstein-Übernahme
Nach monatelangem Tauziehen ist es jetzt endlich fix: Die Übernahme des Tierparks Herberstein in einer kombinierten Pacht-Kauf-Lösung wurde einstimmig angenommen.

Salzburger Nachrichten - 12. Aug. 2006
Mögliche Lösung für Tierpark Herberstein
Eine Kombination aus Pacht und Kauf hat der steirische Landeshauptmann Stellvertreter Schützenhöfer als Verhandlungsergebnis in Sachen Tierpark Herberstein präsentiert. Schützenhöfer teilte den Kauf von Erweiterungsflächen und Parkausstattung sowie die Pacht des Kernareals mit. Nach einem Beschluss in einer Sitzung der Landesregierung am kommenden Mittwoch werden die Verträge ausgehandelt. Der Tierpark soll nun zum "Landestierpark" werden und dazu eine Landesgesellschaft gegründet werden. Der Kernbereich - das 226.989 Quadratmeter große Areal des Tierparks - soll ab 1. Oktober 2006 auf 20 Jahre mit einem jährlichen Zins von 92.500 Euro in Bestand genommen werden. Der Gesamtbetrag wird vom Land als Pachtvorauszahlung geleistet. Gekauft werden Betriebs- und Erweiterungsflächen im Gesamtausmaß von 113.403 Quadratmetern um 524.300 Euro sowie alle Fahrnisse - Betriebs- und Geschäftsausstattung - zum Pauschalpreis von 230.000 Euro. Das Land Steiermark wird die 40 Arbeitnehmer des Tierparks übernehmen. Mitverhandelt wurden auch die insgesamt sechs Hektar großen "Seegrundstücke" am Stubenbergsee einschließlich der Baufläche "Seehof". Diese werden von der Gemeinde Stubenberg um 1,2 Mio. Euro erworben.

Kleine Zeitung Online - 12. Aug. 2006
Herberstein: Keine Haftung für Schulden
Eine Kombination zwischen Pacht und Kauf hat der steirische LHStv. und Tourismusreferent Hermann Schützenhöfer (V) am Samstag als Verhandlungsergebnis in Sachen Tierpark Herberstein präsentiert. In einer Pressekonferenz teilte Schützenhöfer den Kauf von Erweiterungsflächen und Parkausstattung sowie die Pacht des Kernareals mit. Der Gesamtbetrag wird vom Land als Pachtvorauszahlung geleistet. Eine Investitionsablöse ist nicht vorgesehen, da davon ausgegangen wurde, dass die Investitionen des Landes durch Förderungen abgedeckt sind. Vertraglich abgesichert werde, dass Herberstein das Land aus allfälligen Altverbindlichkeiten schad- und klaglos zu halten habe, so der LHStv. Für den Fall der gerichtlichen Feststellung eines Fördermissbrauches behalte man sich die Rückforderung der Fördergelder vor. Alle Zahlungen des Landes im Zuge der Übernahme des Tierparks sowie auch der Kaufpreis der Seegründstücke sollen über Treuhandkonten ausschließlich zur Bedienung bestehender Verbindlichkeiten verwendet werden. Schützenhöfer betonte, dass noch nichts fix sei - erst nach einem Beschluss der Landesregierung würden die Verträge ausverhandelt.

ORF.at - 11. Aug. 2006
Kauf oder Pacht: Sondersitzung der Regierung
Die Entscheidung, ob das Land den finanzmaroden Tierpark Herberstein kauft oder pachtet wird in Kürze getroffen. Am Mittwoch gibt es dazu eine Sondersitzung der Landesregierung. Laut der Kronen Zeitung vom Freitag soll das Land künftig als Betreiber auftreten, Grundstücke kaufen und Partner der Herberstein Gmbh sein. Eine Bestätigung von Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ) gab es dafür am Freitag nicht. Die SPÖ hatte im Hinblick auf die Zukunft des Tierparks einen Kauf favorisiert, die ÖVP hatte sich eher für eine Pachtvariante stark gemacht. 


Volksstimme - 14. Aug. 2006
Bernburger Tiergarten mit Geparden-Weibchen um eine Attraktion reicher
Mit den Geparden-Weibchen Mbala und Yathi bezogen gestern zwei Exemplare der schnellsten Säugetierart der Welt ein neues Gehege im Tiergarten Bernburg. "Unsere beiden Neuzugänge sind die einzigen ihrer Art in einem sachsen-anhaltischen Zoo und die ersten in der fast 100-jährigen Geschichte unseres Tiergartens ", freute sich der Leiter der Einrichtung, Andreas Filz, gestern bei der offiziellen Übergabe der Errungenschaft. Die beiden Vertreter der schnellsten Säugetierart der Welt – sie erreichen fast aus dem Stand immerhin eine Geschwindigkeit von 115 km / h – stammen aus dem Allwetter-Zoo Münster in Westfalen und sind eine Leihgabe. Das Gehege, das an Stelle der früheren Kleinbahn-Anlage für 40 000 Euro geschaffen wurde, kostete der Stadt Bernburg übrigens keinen Cent, dafür sehr viel eigenen Schweiß der 18 Angestellten des Tiergartens.


Hamburger Abendblatt - 17. August 2006
Hilft der Senat Hagenbeck?
Heute Nachmittag berät Hagenbeck mit der Kulturbehörde über die Zukunft des Tierparks. Auf Basis des betriebswirtschaftlichen Prüfdienstes der Wirtschaftsbehörde wird besprochen, ob die Stadt eine Ausfallbürgschaft für Schadensfälle übernimmt. "Wir sind sicher, dass uns die Stadt nicht im Stich lassen wird", sagte Tierpark-Chef Joachim Weinlig-Hagenbeck. Nachdem die Besucherzahlen in den ersten sechs Monaten wegen Vogelgrippe, Weltmeisterschaft und Hitzewelle eingebrochen waren, ist Hagenbeck jetzt wieder optimistisch: Die Besucherzahlen steigen, die Stadt und die Hamburger wollen dem Zoo helfen.


Tirol Online - 15. Aug. 2006
Abschied nehmen vom Raritätenzoo Ebbs
Die Tage von Amalia und Erich Eberl als Besitzer des Raritätenzoos Ebbs sind gezählt. Am 31. Oktober ist Schluss. Am Abend dieses Tages wird Erich Eberl den Raritätenzoo Ebbs zusperren. Ob sich dann, wie in den Jahren zuvor, im nächsten Jahr zu Ostern die Pforten wieder öffnen, steht noch in den Sternen. Die Chancen dafür stehen jedoch gut. Eberl hat eine Familie gefunden, die sein Lebenswerk fortsetzen möchte. "Die Frau, beide kommen aus Ebbs, hat gerade im Zoo kräftig mitgeholfen. Sie hat eine sehr gute Hand für Tiere", berichtet Eberl. Ob das Ehepaar den Zoo aber wirklich übernimmt, werden erst die Verhandlungen mit der Bank zeigen. Eberl will nämlich eine Million Euro Ablösesumme haben. "Ich würde weiterhin kostenlos den Tierpfleger machen, auch die wissenschaftliche Leitung geht weiter", verrät Eberl. Er fordert aber die Gemeinde und den Tourismusverband auf, die künftigen Besitzer zu unterstützen. Wenn die Nachfolge nicht klappt, werden die Tiere an einen holländischen Milliardär für dessen Privatzoo verkauft. 


Dresdner Neueste Nachrichten - 16. Aug. 2006
Sea Life verlässt Ende Februar 2007 Dresden
Nach rund drei Jahren Aufenthalt verlässt das weltgrößte mobile Meeresaquarium "Sea Life" mit seinen 3000 Meeresbewohnern Ende Februar 2007 die Cockerwiese in Dresden. "Wohin, wissen wir noch nicht. Der nächste Standort wird uns kurzfristig mitgeteilt", sagte gestern Pressesprecherin Melanie Olbrich, die von Dresden nach Hannover wechselt, wo im Frühjahr 2007 ein neues stationäres Sea Life errichtet wird. Ob Dresden ebenfalls eine "Feststation" bekommt, sei noch unklar, aber im Gespräch, erklärte Olbrich. Möglicherweise wird in Dresden auch ein "Dungeon" (Englisch für Verlies, Kerker) errichtet, wie es schon in Hamburg existiert. Das ist eine Art Erlebnis-Museum, in dem die Geschichte einer Stadt multimedial unterhaltsam aufbereitet wird. Die Standorte wähle der Mutterkonzern in England aus. Die deutsche Zentrale mit dem Namen Merlin Entertainments Deutschland GmbH und Sitz in Hamburg wisse auch nicht mehr.


sraelnetz.de - 16. August 2006
Zootiere nach Bombardements und krank
Die kriegerischen Auseinandersetzungen mit der Hisbollah haben auch den Zootieren in Haifa schwer zu schaffen gemacht. Nach 34 Tagen in überdachten Notunterkünften durften die Tiere nun am Dienstag das erste Mal wieder in ihre Freigehege. Während der Angriffe der Hisbollah auf die Küstenstadt Haifa mussten im dortigen Zoo alle Raubtiere, Bären und Affen in überdachte, enge Gehege gebracht werden, um sie von den Raketenangriffen zu schützen. In dieser Zeit wurden die Paviane zunehmend angespannter, die Löwen nahmen an Gewicht zu und bei den Antilopen befürchteten Zoowärter Herzinfarkte. Am meisten Angst hatten die Tierpfleger aber um die schwächeren Tiere wie die Antilopen, die während der Explosionen draußen verweilen mussten. "Diese Tiere bekommen manchmal augenblicklich einen Herzinfarkt, Wochen nachdem sie ein Trauma erlebt haben", sagte Zoomanagerin Etty Ararat. Der Krieg hat dem Zoo auch finanziell stark geschadet. In den Monaten Juli und August sind normalerweise die meisten Besucher zu erwarten. Durch die Bombenangriffe sind diese aber ausgeblieben.

ENN - 17.August 2006
Israeli Zoo Animals Show Signs of Stress
The baboons got stressed, the lions got fat and zoo officials worry the antelopes might have heart attacks. After 34 days in indoor shelters, many of the animals at the Haifa Zoo got a breath of outdoor air -- if not a taste of freedom -- for the first time on Tuesday.

 



Planung und Bau 

Lausitzer Rundschau - 15. Aug. 2006
Dem Waschbär in die Augen schauen
Mitten im Zentrum von Bischofswerda befindet sich eine grüne Oase, in der mehr als 400 Tiere ihr Zuhause haben. Im kleinsten Tierpark Sachsens, mit einer Fläche von nur 0,75 Hektar, können die Besucher heimische und fremde Lebewesen aus nächster Nähe beobachten. Einen großen Platz nehmen in Bischofswerda seltene und ehemals heimische Arten ein. Die Tierparkleitung ist gerade dabei, ein neu entwickeltes Konzept umzusetzen. «Mit Bär und Co. im kleinsten Zoo» , soll bald das Motto der Einrichtung lauten. «In Zukunft dreht sich alles um den Bären» , schaut Leiterin Silvia Berger voraus. Tiere, die einen Bezug zum Bären haben, stehen dann im Mittelpunkt des Parks. Vom Waschbären, Nasenbären bis hin zu anderen Tieren, die in der Umgebung des Bären leben, werden künftig in Bischofswerda zu sehen sein, erklärt die 44-Jährige die Neuausrichtung der idyllischen Anlage.

Märkische Allgemeine - 14. Aug. 2006
Die Uhus sind umgezogen
So hatten sie nicht gewettet, die vier Uhus im Tierpark Kunsterspring. Vor einigen Wochen bezogen sie ihre neue Residenz gleich rechts neben dem Rotwildgehege. Eine Einweihungsparty war eigentlich nicht geplant. Nun kam aber am Sonnabend Brandenburgs Umweltstaatssekretär Dietmar Schulze samt lärmendem Gefolge. Auf viele Menschen müssen sich die vier großen Eulen im Tierpark nun regelmäßig einstellen. Denn der Eulenwald ist begehbar. 20 000 Euro brachte der Förderverein des Tierparks für das neue Eulengehege auf. Das Brandenburger Agrar- und Umweltministerium hatte für das Projekt 53172 Euro aus Lottomitteln bereitgestellt. Der Eulenwald hat die Form eines Halbkreises und ist rund 400 Quadratmeter groß. Nachts wird der Eulenwald leicht beleuchtet. "Das ist ein wunderbares Bild - ideal für Nachtführungen", freut sich Peter Mancke.

Märkische Oderzeitung - 11. Aug. 2006
Lottogewinn für den Tierpark
Einen überraschenden Geldsegen bekommt der Angermünder Tierpark vom Brandenburger Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz. Exakt 20354,06 Euro überbrachte Agrar- und Umweltstaatssekretär Dietmar Schulze am Freitag der Leiterin des einzigen Tierparks der Uckermark, Sabine Lehmann. Das Geld stammt aus Lottomitteln und wird um so dringender benötigt, da der Landkreis die bisher gezahlten jährlichen Festzuschüsse für den Tierpark gestrichen hat und nur noch einzelne Projekte fördert. "Das Frei- und Streichelgehege für das Damwild ist unser Schmuckstück im Tierpark, nur der Stall ist alt und unansehnlich geworden. Er soll im Fachwerkstil erneuert werden", erklärte Sabine Lehmann während eines Rundgangs mit Staatssekretär Dietmar Schulze und Angermündes Bürgermeister Wolfgang Krakow.

Volksstimme - 15. Aug. 2006
Nationalpark erweitert derzeit Luchsschaugehege bei Bad Harzburg ...
Die Luchse sind die Sympathieträger des Harzer Nationalparks schlechthin. Das Schaugehege an den Rabenklippen bei Bad Harzburg daher ein beliebtes Wanderziel. Derzeit wird die Anlage vergrößert, geplant ist auch, für Livebilder aus dem Gehege eine Kamera zu installieren. Bis September wird diese Anlage so erweitert, dass sich die Tiere auf einer Gesamtfläche von fast einem Hektar wohlfühlen können, aber auch die Besucher eine größere Chance haben, die Sympathieträger des Nationalparkes zu sehen. Derzeit leben dort drei Luchse: der prächtige zwölfjährige Kater Attila, die siebenjährige Katze Bella und die kleine Pamila, die in einem Zoo per Flasche aufgezogen wurde.

Limmattalonline.ch - 14. Aug. 2006
Neue Leitung bringt seit Anfang Juli neue Ideen
Seit Anfang Juli hat der Rüfenacher Privatzoo Hasel mit Cornelia Da Silva eine neue Leitung. Einen reinen Streichelzoo will die neue Geschäftsführerin, die Tochter des Zoobesitzers Rolf Wernli, aus dem Hasel zwar nicht machen; etwas zahmer wird sich der Zoo in Zukunft aber schon präsentieren. Nach dem Wegzug von Bär Mario aus dem Zoo Hasel in den deutschen Bärenpark Worbis Anfang Juli haben nun auch die drei Pumas des Privatzoos ein neues Zuhause erhalten. Die Raubkatzen sind in einen Genfer Privatpark umgezogen. Ursprünglich sollte auch der Panther «Pushkin» nach Genf ziehen; dieser verhielt sich in seinem neuen Zuhause jedoch derart aggressiv, dass er vorerst zurück nach Rüfenach geholt wurde. Für ihn wird nun intensiv nach einer neuen Lösung gesucht. Und auch dem Tiger «Blockos» steht ein Umzug bevor. Er soll, wie seit Längerem bekannt, in einer privaten Tierhaltung in Wettingen untergebracht werden. Ein reiner Streichelzoo soll aus dem Hasel aber nicht werden. «Wir wollen zwar vermehrt einheimische Tiere», sagt Da Silva, «das heisst aber nicht, dass wir alle unsere Exoten weggeben; die Leute gehen ja nicht in den Zoo, um Ponys und Ziegen anzuschauen.» Ausserdem hat Cornelia Da Silva den kleinen Zoo bereits durch neue Tiere bereichert. Bernhard Bader von der Tierschutzorganisation «Vier Pfoten», die mit dem Umzug von Bär Mario die Neuerungen angestossen hat, begrüsst die neuen Ansätze im Zoo Hasel und hat der neuen Geschäftsleitung seine Hilfe bei der Unterbringung der Raubkatzen angeboten. Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit sind im Gang – in den nächsten Wochen wollen sich die Beteiligten treffen und über Möglichkeiten für eine Umgestaltung des Zoos sprechen.

Dresdner Neueste Nachrichten - 17. August 2006
Sachsens kleinster Zoo verlegt sich auf Bären
Bischofswerda. Auf lediglich 0,75 Hektar leben hier gut 400 Tiere. Silvia Berger, die Leiterin des Zoos, legt Wert auf seltene, ehemals heimische Arten. Weil der Zoo so klein ist und nur vier Mitarbeiter hat , legt die Tierpark-Chefin bei der Fütterung oft selbst mit Hand an. "Unser Tierpark ist wie ein Märchenwald", schwärmt sie. Der straff gereimte Titel "Mit Bär und Co. im kleinsten Zoo" lässt keinenZweifel daran, worum sich künftig alles dreht: um den Bären. "Waschbären, Nasenbären und Tiere, die in der Umgebung des Bären leben, werden künftig verstärkt in Bischofswerda zu sehen sein", erklärt die 44-Jährige. Derzeit wird das Bärengehege erweitert. Zwar fehlt noch etwas Geld, doch der Zoo hofft auf Spenden. Im nächsten Jahr nämlich soll der 130 000 Euro teure Umbau abgeschlossen sein.

Die Welt
Sarrazin gibt Grünes Licht für Zoo-Riesenrad
Grünes Licht für das Riesenrad-Projekt am Zoo

Die Welt
Schwindel erregend: Riesenrad der Superlative in Berlin geplant
"Natürlich kann es in Berlin am Ende nur ein Riesenrad dieser Dimension geben, aber wir halten sowohl den Zoo als auch den Ostbahnhof für geeignet

Die Welt  
Investor stellt Pläne für "Giant Wheel" am Ostbahnhof vor, doch der Finanzsenator unterstützt das Vorhaben am Zoo
Anschutz muss sich sputen, denn die World Wheel Berlin Holding steht mit ihren Plänen für ein Riesenrad am Zoo auch in den Startlöchern.

taz
Neue Runde im Rennen um Riesenrad
Gleich zwei Investoren wollen der Stadt ein neues Wahrzeichen verpassen: Die Anschutz Entertainment Group plant, ein Riesenrad in der Nähe des Ostbahnhofs aufzustellen; die "World Wheel Berlin Holding" will direkt in der City West neben dem ZOO bauen.




Aktionen

Westdeutsche Zeitung - 14. Aug. 2006
Jedes Los bringt Gorillas ein Stück mehr Freiheit
Krefeld. Preise im Wert von insgesamt fast 100 000 Euro gewinnen können und dazu noch etwas für die Gorillas im Zoo tun das kann man ab 18. August bei der Stadtlotterie der Zoofreunde. Wie die WZ vorige Woche exklusiv berichtete, sollen Orang Utans und Gorillas ein Außengehege erhalten für mehr Bewegungsfreiheit und für mehr Sinnes-Reize. Der Grundstock ist durch eine Stiftung (450 000 Euro) gelegt. Nun soll diese Summe durch die Stadtlotterie aufgestockt werden. In einem mit entsprechenden Informationen gestalteten Container auf dem Neumarkt sind die Losverkäufer ab 18. August bis zum Ende der Kampagne am 12. November (werk-)täglich von 11 bis 19 Uhr vor Ort, um Lose für jeweils einen Euro zu verkaufen. Rund 40 Krefelder Unternehmen haben wertvolle Preise vom Auto bis zum Buch, vom DVD-Player bis zum T-Shirt gestiftet, so dass sich das Mitmachen auf jeden Fall lohnt. Die Planung für die beiden Außengehege in unmittelbarer Nachbarschaft zum Affenhaus soll nächstes Jahr gemacht werden, dann könnte Baubeginn in 2008 sein.

Solinger Tageblatt - 16. Aug. 2006
Solinger sind zu groß für die Schwebebahn
Wer am Samstag die Schwebebahn benutzt, sollte sich auf ungewöhnliche Mitfahrer gefasst machen. Denn an diesem Tag brechen die in den Stadtgebieten von Wuppertal, Solingen, Remscheid und Haan verteilten Kunststoff-Pinguine von Oberbarmen aus zum Zoo auf. Zu dessen 125. Geburtstag wurde die auch überregional gefeierte "Pinguinale" ins Leben gerufen. "Die meisten der 200 Pinguine nutzen am Samstag die Schwebebahn", berichtet Organisator Andreas Haeser-Kalthoff. Zu den wenigen Ausnahmen zählen die vier Pinguinale-Exponate, die aus der Klingenstadt kommen: Der Kaiserpinguin, den das Humboldtgymnasium im Auftrag der Stadt-Sparkasse anfertigte, und die drei mit Geigerzählern ausgestatten Sicherheitspinguine der Target Systems GmbH. "Die sind mit ihrer Ausrüstung dann doch zu groß für die Schwebebahn", erklärt Haeser-Kalthoff. Also werden sie mit 44 anderen Watschlern von Oberbarmen aus per LKW zur Schwebebahnhaltestelle Zoo chauffiert. Dorthin schweben die kleineren und weniger empfindlichen Artgenossen ab 9 Uhr im Vier-Minuten-Takt. "Das wird so bunt wie ein Karnevalsumzug", sagt Haeser-Kalthoff.

Remscheider General-Anzeiger - 16. Aug. 2006
Wuppertaler Zoo: Tag der Parade naht
Wuppertal. Der große Tag der Pinguin-Parade naht. Am Samstag, 19. August, werden die 200 bunten Plastikvögel, mit denen der Zoo seinen 125. Geburtstag feiert, per Schwebebahn zum Zoo kutschiert. Um 9 Uhr starten in Oberbarmen die ersten Pinguine, gegen 17 Uhr sollen die letzten Nachzügler im Zoo ankommen. Dort werden alle Vögel auf dem Hauptplatz vor der Konzertmuschel aufgestellt. Es soll ein riesiges Fest werden, das rund um den Zoo, aber auch am benachbarten Stadion Menschen aus der ganzen Region anziehen soll.

wupperguide - 14. Aug. 2006
Pinguinale 2006: Pinguine zu Gast bei Vorwerk
Nur noch wenige Tage dauert es, dann feiert am Samstag, 19. August 2006, der Wuppertaler Zoo seinen diesjährigen 125. Geburtstag mit einer großen Parade zum Abschluss der "Pinguinale 2006". Alle zweihundert im Stadtgebiet derzeit noch ausgestellten Pinguin-Figuren werden sich dann im Verlauf des Samstages vom Schwebebahnhof Oberbarmen mit Wuppertals Wahrzeichen in Richtung Zoo auf den Weg machen. Doch bis es endlich soweit ist, sind die Pinguine noch einmall alle an einem Ort zu bestaunen. Zwar nicht echt, aber auf einer umfassenden Foto-Dokumentation von Till Brühne. Und da die Barmer Vorwerk & Co. KG mit ihren verschiedenen Tochtergesellschaften selbst ein mehrfacher Pinguinist ist, lag es natürlich sehr nahe, dass Fotograf Till Brühne seine Bilder auch in der Zentrale am Mühlenweg ausstellen durfte. Bild an Bild reiht sich im dortigen Service-Center derzeit noch die "vorgezogene Pinguin-Parade" bei Vorwerk. Die Ausstellung ist übrigens noch - natürlich kostenlos - bis zum großen Höhepunkt der Pinguinale am Samstag, 19. August 2006, zu sehen.

MDR - 15. Aug. 2006
Zebra-Taufe im Leipziger Zoo
Der Zebra-Nachwuchs in der Kiwara-Savanne des Leipziger Zoos bekommt heute Namen. Für die drei Stuten und den Hengst gingen 367 Vorschläge ein. Die Tiere wurden zwischen Mai und Juli dieses Jahres geboren. Über ihre Namen entscheiden die Tierpfleger sowie die Paten.

ORF.at - 14. Aug. 2006
Piranha-Fütterung immer am Montag
Spannend wird es ab heute im Tiergarten Schönbrunn. Die Piranhas werden jeden Montag um 13.30 Uhr vor Publikum gefüttert. Im Piranha-Aquarium wird dabei gewissermaßen "das Wasser kochen". Die Fütterung wird von einem Mitarbeiter des Tiergartens live kommentiert. Im Anschluss an die Piranhas geht es zu den großen Amazonas-Fischen im Tunnel-Aquarium, die ebenfalls künftig vor Publikum gefüttert werden. 

HNA.de - 16. August 2006
Tierpark Sababurg: Tag der Chöre
Zwölf verschiedene Chorgemeinschaften stellen sich am kommenden Sonntag in der Zeit von 14 bis 17 Uhr auf einer Bühne im Tierpark Sababurg der Öffentlichkeit vor.

Leipziger Internet-Zeitung - 17. August 2006
Ab in die Bäume: Familienwaldfest im Wildpark
Der Wildparkverein Leipzig lädt am Sonntag, 20. August, zum Familienwaldfest in den Wildpark. Von 10 bis 18 Uhr wird auf dem Vereinsgelände etwas in dieser Vielfalt einmaliges zu erleben sein.

Westfälischer Anzeiger - 13. Aug. 2006
Schönstes Zebra wird gesucht
Hamm. "Voll der Max" hieß es am Sonntag - diesmal im Tierpark. Die fünf beliebten Ausflugsziele Maximare, Maxipark, Tierpark, Cinemaxx und die Waldbühne Heessen nutzten den sonnigen Tag, um sich den Besuchern zu präsentieren und ihr Angebot vorzustellen. Großer Andrang herrschte gleich am Eingang, wo jeder sein Glück beim Glücksrad versuchen konnte. Für einen kleinen Spendenbeitrag von 20 Cent, der dem Tierpark zu Gute kam, lockten beim richtigen Dreh tolle Gewinne. Aufmerksame Besucher lockten die Schilder, auf denen ein schwarz-weiß gestreiftes Tier zu sehen war, geradewegs in das Naturkundemuseum. Dort fand sich auch die Lösung des Rätsels: Beim großen Malwettbewerb wurde das schönste gemalte Zebra gesucht, passend zum neuen Zebragehege, das bald im Tierpark entstehen soll.

presse-service.de - 15. Aug. 2006
Sonntagsschule im Tierpark Olderdissen
Bielefeld. Am Sonntag, 20. August, findet im Heimat-Tierpark Olderdissen erneut eine Sonntagsschule statt: Von 10.00 bis 11.00 Uhr stehen Waschbären und Schleiereulen im Mittelpunkt der Veranstaltung für Schulkinder bis zu 12 Jahren.

ABG-info.de - 16. Aug. 2006
Andrang beim Inselzoofest
In Scharen strömten die Besucher am vergangenen Wochenende zum Großen Teich. Der Andrang kam nicht überraschend, schließlich fand das beliebte Inselzoofest statt. Vor allem die Kinder kamen voll auf ihre Kosten, für sie hatten die Organisatoren allerhand auf die Beine gestellt. Weil das Inselzoofest wieder in das traditionelle Park- und Teichfest eingebettet war, verwandelte sich das Areal rund um das große Gewässer in ein Festgelände.

HarryPotter-Buch.de
Magische Zoo-Tour
Der Berliner Zoo hat in seinem Sommerprogramm ein besonderes Highlight für Harry Potter-Fans.

Elbenwald
Ferientipp: Harry Potter Zoo-Tour
Harry Potter hat auch den Berliner Zoo verzaubert: Jeden Dienstag in den Ferien kann man hier die "Harry Potter Zoo-Tour" erleben.

swissinfo
Amsterdamer Zoo beglückt Eisbärdame mit Kunstschnee
..ein bisschen ängstlich wegen des rutschigen Schnees und der vielen Leute und der Kameras, aber wir haben sie mit Fisch gelockt", berichtete der Zoo-Wärter

 

Nachwuchs 
 
Gourmet-report.de - 11. Aug. 2006
Gorillababy im GaiaPark Kerkrade Zoo geboren!
Mutter und Kind sind wohlauf. Ob das Kleine ein Mädchen oder ein Junge ist, steht noch nicht fest. Die anderen Gorillas der Gruppe reagieren ganz aufgeregt auf das freudige Ereignis. Als noch sehr junger Zoo freut sich der GaiaPark außerordentlich, bereits anderthalb Jahre nach seiner Eröffnung eine derart besondere Geburt verkünden zu können. Um 7 Uhr morgens entdeckten die Tierpfleger, dass das Gorillaweibchen Irala in der Nacht niedergekommen war. Irala hat bereits zuvor ein gesundes Junges großgezogen, und es war sofort offensichtlich, dass sie auch das Neugeborene sorgsam festhielt.

Berner Rundschau - 16. Aug. 2006
Begehrte Tannzapfenechse aus Zürcher Zoo
Vater und Mutter liegen regungslos im Sand, sehen aus wie Tannzapfen und schauen stoisch ins Leere. Das Junge kriecht derweil neugierig über die Rücken seiner Eltern. Das am 18. Juli geborene Tier ist der erste Fortpflanzungserfolg dieser Art seit 48 Jahren im Zürcher Zoo. Seit 1955 werden in Zürich Tannzapfenechsen gehalten. «Wir haben von ganz Europa Anfragen erhalten, ob wir das Jungtier abgeben», sagte Zoo-Kurator Samuel Furrer vor den Medien. «Vorläufig behalten wir es.» Weit grösser als bei den Tannzapfenechsen ist der Fortpflanzungserfolg im Kasten nebenan, bei den Paraguay-Anakondas. Der Zoo hält diese Schlangen seit 1961. Seither wurden 52 Jungtiere geboren. Die neun jüngsten Tiere der Riesenschlagenart erblickten am 9. Juni das Licht der Welt.

Hamburger Abendblatt - 14. Aug. 2006
Die Wappentiere haben Nachwuchs
Ein Ausflugsziel, das die ganze Familie begeistert, ist der Tierpark Neumünster. Eingebettet in ein Waldgebiet, hat der Besucher hier das Gefühl, gemeinsam mit den Tieren in freier Natur zu sein. Und gleichzeitig den tierischen Nachwuchs zu bewundern, der im Frühjahr das Licht des Parks erblickte - wie die Elch-Zwillinge, die gleich rechts vom Eingang mit ihrer Mutter ihre Spielchen treiben. Derzeit profitiert der traditionsreiche Tierpark von der Begeisterung der Besucher über die vielen Jungtiere, die sich arglos im Gehege zeigen und im Wasser herumturnen wie das Seehundbaby.

Zisch
Fortpflanzungserfolg bei Tannzapfenechsen nach 48 Jahren
Es ist das erste Jungtier bei den Tannzapfenechsen im Zoo Zürich seit 1958.



Berliner Zeitung - 15. Aug. 2006
Nashörner aus dem Gefrierschrank
Sie wollen einfach nicht. Breitmaulnashörner gehören zu den Tierarten, die sich im Zoo nur selten fortpflanzen. Die Weibchen entwickeln oft keinen normalen Zyklus und die Männchen machen keine Anstalten, sie zu decken. "Die Tiere leben wie Geschwister zusammen, Sex spielt in ihrem Leben keine Rolle", sagt Thomas Hildebrandt vom Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Er und seine Kollegen wollen den Dickhäutern trotzdem zu Nachwuchs verhelfen und haben zu diesem Zweck ein neues Verfahren für künstliche Befruchtungen entwickelt. Weltweit lebt noch kein einziges Nashorn, das mit reproduktionsmedizinischer Hilfe entstanden ist. Mithilfe einer etwa anderthalb Meter langen Apparatur ist es Catherine Reid und ihrem Kollegen Robert Hermes nun gelungen, das Sperma der Dickhäuter schonend einzufrieren. Noch ist Catherine Reid dabei, die Details des Verfahrens auszutüfteln. Und sie testet, mit welchen chemischen Zusätzen sich die Haltbarkeit des Spermas erhöhen lässt. Auch die spätere Befruchtung der weiblichen Dickhäuter ist eine Herausforderung. Immerhin haben die Tiere einen anderthalb Meter langen Gebärmutterhals, der auch noch kompliziert gewunden ist. Nur ein am IZW entwickeltes Spezialgerät aus biegsamen Karbonfasern dringt tief genug ein. Bei einem Tier im Zoo von Budapest hat die Befruchtung mithilfe des Geräts schon mal geklappt und der Embryo entwickelte sich zunächst gut. Doch dann starb das kleine Südliche Breitmaulnashorn kurz vor der Geburt. Nun aber gibt es in der ungarischen Hauptstadt wieder eine Chance auf den weltweit ersten Nashorn-Nachwuchs aus künstlicher Befruchtung. Im Januar wird dort wieder ein Kalb erwartet. Vielleicht bietet die IZW-Methode sogar eine Chance für das Nördliche Breitmaulnashorn. Elf Nördliche Breitmaulnashörner leben noch weltweit in Gefangenschaft. "Davon sind allerdings nur zwei Weibchen jung genug für die Zucht", sagt Hildebrandt. Eins davon, aus dem Zoo von Dvur Kralové in Tschechien, hat das IZW-Team vor wenigen Wochen künstlich besamt. Nun hoffen die Forscher, dass das Kalb sich gut entwickelt und gesund zur Welt kommt.

fnweb 17. August 2006
"Moritz" in der Identitätskrise
Neu in der Wilhelma ist "Moritz", das Steinböckchen, das sozusagen aus dem Nichts am Uracher Wasserfall auftauchte und dort im Sommer mal zur Freude, mal zum Ärger der Wanderer an ihren Ausflügen und Mahlzeiten teilnahm. Nach mancherlei Hin und Her nebst Klärung der rechtlichen Bedingungen wurde "Moritz" schließlich eingesammelt und in die Wilhelma verfrachtet. Tatsächlich jagten ihm die Artgenossen Angst ein, so dass er sein Heil in der Flucht suchte und mit einem Riesensatz ins Bärengehege sprang. Seitens der Verantwortlichen hatte man solches befürchtet und den Bären daher vorsichtshalber Hausarrest verordnet. "Moritz" wurde zur weiteren Therapierung seiner Identitätskrise ins Steinbockgehege zurückgebracht.

Reutlinger General-Anzeiger - 17. August 2006
Moritz ins Bären-Gehege geflohen
Moritz, Baden-Württembergs berühmtester Steinbock, der zwangsweise von der Bad Uracher Wasserfall-Region in die Stuttgarter Wilhelma verfrachtet wurde, hat Probleme mit Seinesgleichen. Seine Artgenossen sind ihm nicht ganz geheuer.

Märkische Oderzeitung - 17. August 2006
Schmuggler kennen keine Skrupel
Schon seit 15 Jahren ist der Oderbruch-Zoo in Altreetz nicht nur die Heimstatt von aktuell 300 Tieren aus 30 Arten. Ebenso lange dient die von Peter Wilberg geleitete Einrichtung bereits als Auffangstation für mehrere Zollämter. Egal, ob es sich dabei um lebende Vögel, meist Papageien, oder um auf irgendeine Weise behandelte Präparate handelt. Die Zusammenarbeit läuft so gut, dass Peter Wilberg eine Sonderausstellung zu illegalen Mitbringseln vorbereitet. Dass ausgerechnet der winzig kleine Zoo als Auffangstation dient, kann Peter Wilberg erklären. Bei lebenden Vögeln, so bei den Papageien, hätten gerade größere Einrichtungen das Problem, dass sie sich ihre mühevoll aufgebauten Zuchtgruppen nur ungern durch Neuankömmlinge durcheinander bringen lassen. "Wir hingegen nehmen diese Tiere gern, weil sie für unsere Besucher attraktiv sind und weil wir selbst nicht züchten", sagt der Zooleiter.

Marl Aktuell/Sonntagsblatt - 12. Aug. 2006
Ruhrgebiet Aktuell
Rund 1,2 Millionen Gäste haben das Sea Life Oberhausen seit der Eröffnung am 1. August 2004 besucht. Dies teilte das größte Sea Life Aquarium in Deutschland anlässlich seines zweiten Geburtstages mit. In den vergangenen Jahren wurden in dem Aquarien etwa 50 Millionen Liter Wasser umgewälzt, 150 Tonnen Salz verbraucht und 10.000 Kilo Nahrung.

Bayerischer Rundfunk. - 11. Aug. 2006
Im Sea Life Center ist der Wurm drin
Seit April sind Haie, Rochen und andere Meeresbewohner in die Unterwasserwelt des Sea Life Centers in München eingezogen. Aber nicht alle Neuankömmlinge haben den Umzug auch überlebt. Hundert "Rückenschwimmer" zählt die Managerin der Aquarien bislang. Mit ein Grund dafür ist der derzeitige Wurmbefall einiger Bewohner. Es ist gar nicht so einfach, kranke Fische zu pflegen. Behandlungsmethoden wie Schuppen eincremen oder Zäpfchen in den Po einführen fallen schließlich flach. Stattdessen werden die Patienten in Extra-Becken selektiert und bekommen ihre Medizin direkt ins Wasser gespritzt. Die Fische müssen sich dann quasi selbst gesund schwimmen. Von den bislang Hundert gestorbenen Fischen, gehen aber nur ein paar Dutzend Todesfälle auf das Konto der Hautwürmer. Die übrigen sind eines natürlichen Todes gestorben, denn viele Tiere haben nur eine Lebenserwartung von wenigen Monaten.

Stuttgarter Nachrichten - 15. Aug. 2006
Wilhelma wird zum Storchentreff
Etwa 40 Störche haben sich am Montag und Dienstag vorübergehend auf Hausdächern in Bad Cannstatt und in der Wilhelma niedergelassen. Heftige Regenschauer haben sie auf ihrem Weg nach Afrika zur Zwischenlandung gezwungen. Auch am Dienstagmorgen, so Rehmann, seien noch nicht alle Tiere weitergezogen. Die Invasion ist doppelt ungewöhnlich, weil sich Stuttgart normalerweise nicht auf der Flugroute der Vögel befindet.

InfoRadio - 12. Aug. 2006
Flughund Kasimir beschäftigt die Berliner Gerichte
Er wohnt in Spandau, ist 20 Jahre alt und heisst Kasimir. Bei Ämtern und vor Gericht gibt es seit Jahren um ihn ein juristisches Tauziehen, wie wenn zerstrittene Eltern um ein Kind kämpfen. Wahrscheinlich ist Kasimir, der indische Riesenflughund inzwischen das bekannteste Tier der Stadt, zumindest bei Gericht. Seine  Eigentümerin will den Flughund wiederhaben. Derzeit aber lebt er noch im Fledermauskeller der Zitadelle Spandau und wird vom Berliner Artenschutzteam betreut und - geliebt. Nun gibt es ein weiteres Urteil des Kammergerichts: Die tierliebe Weddingerin hat das Eigentumsrecht. Und eigentlich müsste Kasimir die Zitadelle nun wieder verlassen ….

Rheinische Post - 16. Aug. 2006
Wir trotzen den Stürmen, den brausenden Wogen
Wie viele es von uns gibt, das wissen wir selbst nicht genau. 20.000 vielleicht. Humboldtpinguine werden wir genannt. Unser Bestand ist gefährdet. Vor einigen Jahren ist etwas ganz Lustiges passiert! Da hat ein deutscher Forscher ein paar unserer Kolonien bereist. Er hat uns gezählt und beobachtet. Und er hat sogar einige von uns mit merkwürdigen Gerätschaften behängt und die Schnabellängen unserer Küken ausgemessen. Und inzwischen haben wir auch gehört, was er heraus gefunden hat*: Wir Humboldtpinguine können uns ziemlich gut an natürlich Gegebenheiten anpassen. In unserer Gegend gibt es ja alle paar Jahre diese schlimmen El Niños. Die sind zwar nicht witzig für uns, aber damit kommen wir im Großen und Ganzen klar. Viel angenehmer lebt es sich zum Beispiel für die kleine 20-Pinguin-Kolonie in Bremerhaven. Sie wohnt in den „Tiergrotten“, die jetzt eigentlich „Zoo am Meer“ heißen.

Wattenscheid.net - 14. Aug. 2006
Skorpion als Fundsache bei der Polizei abgegeben.
Eine ungewöhnliche Fundsache lieferte ein Mann in der vergangenen Woche bei der Bochumer Polizei ab. Er übergab den überraschen Beamten eine Plastikbox, in der sich ein schwarzer Skorpion befand. Da niemand das Tier vermisste, wurde es in Absprache mit dem Tierpark Bochum in eine Zoohandlung nach Werne gebracht. Hier wurde festgestellt, dass das Tier völlig harmlos ist.

ORF.at - 10. Aug. 2006
Haus des Meeres im Dornfinger-Fieber
Nachdem in letzter Zeit Berichte über Spinnen durch alle Medien geistern, hat sich das Haus des Meeres diesen Problems angenommen: Ein Pärchen der seltenen Art der Dornfinger-Spinne wurde aufgenommen. Meldungen über Spinnenbisse sind keine Seltenheit und im Haus des Meeres laufen die Telefone heiß. Meist handelt es sich zwar nur um harmlose Hausspinnen, doch der Aquaterra Zoo will die Besucher über die Achtbeiner informieren.

derStandard.at - 15. Aug. 2006
Orang-Utan-Flirt im Internet
Im Zeitalter der elektronischen Kommunikation beginnt so manche Romanze im Internet-Chatroom. Und was beim Menschen klappt, müsste doch eigentlich auch beim Affen funktionieren. Das zumindest glauben Tierpfleger in den Niederlanden. Sie wollen Orang-Utans aus dem Zoo in Apeldoorn mit Artgenossen im indonesischen Teil der Insel Borneo in Kontakt bringen - und zwar zunächst online. Mit Hilfe einer Webcam könnten sich die potenziellen Partner in Augenschein nehmen und, so sie Gefallen aneinander finden, durch Drücken eines Knopfes gegenseitig Nahrung zuteilen. Das primäre Ziel des ungewöhnlichen Vorhabens ist freilich nicht die Fortpflanzung der Orang-Utans. Vielmehr solle das öffentliche Interesse für das Schicksal der Menschenaffen geweckt werden, sagt Ballot: Die Ausbreitung von Palmöl-Plantagen und die damit verbundene Abholzung des Regenwaldes vernichten auf Borneo den natürlichen Lebensraum der Tiere.

Westdeutsche Zeitung
Zoo Wuppertal: Sabi plaudert aus dem Nähkästchen
Die Leitkuh im Zoo Wuppertal führt hinter die Kulissen im Elefantenhaus. Sie erzählt, was sie von ihrer Herde hält und von den menschlichen Pflegern

Rettungsaktion für gefährdete Großkatze
derStandard.at - Wien,Austria
Das vor gut einem Jahr in den Bergen im Norden Pakistans entdeckte verwaiste Schnee-Leo-Jungtier werde vorübergehend in einen Zoo im New Yorker Stadtteil Bronx gebracht

MTV - 11. Aug. 2006
Gallagher adoptiert Affen
Liam Gallagher hat im Londoner Zoo einen Affen adoptiert. Eigentlich als Geschenk für seine beiden Kinder Molly (7) und Lennon (6) gedacht, sei aber inzwischen der Oasis Frontmann selbst der größte Fan des Primaten. Vielleicht ist Liam aber auch nur fasziniert, wie sehr doch der Mensch dem Affen ähnle, denn laut Liam habe der Klammeraffe eine gewisse Ähnlichkeit mit seinem Bruder Noel.

20min.ch - 15. Aug. 2006
Auge in Auge mit Krokodil
Touristen können jetzt in einem Wildpark in Südafrika Krokodile auch unter Wasser beobachten. Ein spezieller Käfig bietet ihnen Sicherheit vor dem Raubtier. Ähnliche Angebote gibt es bereits, um Haifische zu beobachten. Der Kick mit den Krokodilen ist aber grösser. Diese sehen nämlich Menschen als natürliche Beute, während die Haie Menschen normalerweise mit keinem Blick würdigen.



Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

N
iederländische Meldungen

Algemeen Dagblad – 16. August 2006
Nog geen zekerheid over vogelgriep
Noch keine Sicherheit über Vogelgrippe
http://www.ad.nl/rotterdam/article544939.ece
Von dem Labor in Lelystad, welches im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums Proben der im Rotterdamer Zoo möglicherweise an Vogelgrippe gestorbenen jungen Sperbereulen untersucht, sind noch keine gesicherten Ergebnisse vermeldet worden. Ein positives Ergebnis müsse recht schnell sichtbar werden, während negative Ergebnisse erst nach etwa zehn Tagen gesichert sind. Spätestens in einer Woche herrscht also Gewissheit darüber, ob es im Rotterdamer Zoo tatsächlich Fälle der Vogelgrippe gegeben hat.

Leidsch Dagblad – 15. August 2006
Avifauna houdt het hoofd koel na mogelijke uitbraak van vogelgriep in Blijdorp
Avifauna behält kühlen Kopf nach möglichem Ausbruch der Vogelgrippe in Blijdorp
http://www.leidschdagblad.nl/nieuws/regionaal/rijnenveen/article802384.ece?secId=695
Im Vogelpark Avifauna in Alphen aan den Rijn behalten Angestellte und Besucher kühlen Kopf. Es hatte kaum Anrufe besorgter Menschen gegeben. Bereits 2003 war intensiv über die Vogelgrippe aufgeklärt worden.

Algemeen Dagblad – 14. August 2006
Uilenouders treuren niet
Euleneltern trauern nicht
http://www.ad.nl/rotterdam/article542240.ece
Das Zuchtpaar Sperbereulen bei dessen Nachwuchs mögliche Vogelgrippefälle auftraten, verhalten sich aufgrund der Aufstallung etwas nervös, nehmen den Verlust der vier Junvögel allerdings gelassen hin, so Biologe Steven Smit. Es handelte sich um das ersten Jungvögel, welche das Paar erfolgreich aufzogen. Das Männchen wurde 2000 in Rotterdam geboren, das Weibchen stammt aus Helsinki.

Algemeen Dagblad – 14. August 2006
'Alleen knuffelen met uil is gevaarlijk'
„Nur Kuscheln mit der Eule ist gefährlich“
http://www.ad.nl/rotterdam/stad/article540197.ece
Sperbereulen seien schöne Tiere, aber nicht zum Kuscheln geeignet, so Ton Dorresteijn, Dirketor des Rotterdamer Zoo. Dies trifft vor allem in diesen Tagen zu, nachdem zwei Vogelgrippeverdachtsfälle bei Sperbereulen bekannt wurden. Gefahr für die Besucher bestand daher zu keiner Zeit, lediglich zehn Tierpfleger nehmen vorsorglich Viren hemmende Mittel.  Erste Krankheitsanzeichen bei einem der vier Jungvögel wurden durch Antibiotikagaben behoben, kurze Zeit später erkrankten die beiden Tiere, bei denen Anzeichen für die Vogelgrippe festgestellt wurden. Sie waren noch zu jung für die prophylaktische Schutzimpfung, die alle Vögel des Zoos erhalten hatten. Dorresteijn wolle zunächst weitere Untersuchungen abwarten, da sich Laboratorien nicht zum ersten Mal irren würden.

Algemeen Dagblad – 14. August 2006
Blijdorp licht bezoekers in over vogelgriep
Blijdorp klärt Besucher über Vogelgrippe auf
http://www.ad.nl/binnenland/article539336.ece
Besucher des Rotterdamer Zoos erhalten an den Kassen Infoblätter über die möglicherweise festgestellten Vogelgrippefälle. Die Besucher scheint dies nicht von einem Besuch abzuhalten: Die Schlangen an den Kassen sind gewohnt lang.

Algemeen Dagblad – 14. August 2006
Alarm voor vogelgriep in Blijdorp
Vogelgrippe-Alarm in Blijdorp
http://www.ad.nl/binnenland/article538966.ece
Bei zwei im Rotterdamer Zoo gestorbenen Eulen wurden nach Untersuchungen des Wild Life Health Centre des Erasmus Medisch Centrum Rotterdam und der Universiteit Utrecht Anzeichen für eine Infektion mit dem Vogelgrippevirus H5N1 gefunden. Weitere Untersuchungen müssen nachweisen, ob es sich tatsächlich um Fälle der Vogelgrippe handelt. Die beiden Jungvögel stammen aus einem Gelege mit vier Tieren. Auch die restlichen beiden Eulen sind gestorben, ohne dass bei ihnen Anzeichen für die Vogelgrippe gefunden wurden. Sie waren im Gegensatz zu anderen Vögeln in Blijdorp nicht geimpft. Vorsorglich wurden die Tierpfleger medizinisch behandelt. Die Erste Eule erkrankte bereits am 27. Juli. Der Zoo bleibt für Besucher geöffnet, alle Vögel bleiben jedoch im Stall.

HLN.be – 14. August 2006
Regen zet Zee Aquarium in Nederland blank
Regen setzt Zee Aquarium in den Niederlanden unter Wasser

http://www.hln.be/hlns/cache/det/art_243183.html
Vergangenen Montagmorgen ist das Zee Aquarium in Bergen aan Zee nach starken Regenfällen mit Wasser voll gelaufen. Das Wasser stand einen halben Meter hoch. Die Feuerwehr pumpte das Wasser ab. Der Schaden ist noch nicht quantifiziert, sei jedoch nach einem Sprecher des Aquariums beträchtlich. Dennoch sollte es am Dienstag wieder geöffnet werden.

Nieuws.nl – 13. August 2006
Extra vaccinaties in Blijdorp
Zusatzimpfungen in Blijdorp

http://www.nieuws.nl/270123/Extra_vaccinaties_in_Blijdorp
Alle Jungvögel, die nach der letzten Impfaktion im Rotterdamer Zoo geschlüpft sind, werden entweder geimpft oder aufgestallt. Betroffen sind alle in diesem Jahr zur Welt gekommenen Vögel. Die Maßnahmen wurden notwendig, nachdem bei zwei gestorbenen Sperbereulen Anzeichen für eine Infektion mit dem Vogelgrippevirus H5N1 gefunden wurden.

De Gelderlander – 12. August 2006
Tijgers in Burgers’ Zoo wijken voor neusberen
Tiger in Burgers’ Zoo weichen Nasenbären
http://www.gelderlander.nl/arnhem/article566870.ece
Innerhalb der kommenden ein bis zwei Monate werden die Tiger den Arnheimer Zoo verlassen. Ihr Gehege wird mit Nasenbären neu besetzt werden, die sich für das vorhandene Areal besser eignen.

HLN.be – 11. August 2006
Zoo van Antwerpen verwelkomt zebrababy
Antwerpener Zoo heißt Zebrababy willkommen
http://www.hln.be/hlns/cache/det/art_242264.html
In der Nacht vom 3. zum 4. August wurde im Zoo von Antwerpen ein männliches Zebra geboren. Es handelt sich dabei um die erste Zebrageburt in Antwerpen seit acht Jahren. Auch bei den Nasenbären gab es bereits am 21. Juli Nachwuchs. Zwei Weibchen brachten insg. neun Jungtiere zur Welt.

Dierennieuws – 11. August 2006
Kuifhoenderkoeten nieuw in Dierenpark Wissel
Tschajas neu im Dierenpark Wissel
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200608/nw45860.htm
Im Dierenpark Wissel sind Tschajas als neue Tierart angekommen. Ebenfalls erst seit kurzem zu sehen ist das vor etwa drei Monaten geborene Wallaby.

Dierennieuws – 11. August 2006
Roodbuiklemuren gewend in Aqua Zoo Friesland
Rotbauchmakis eingewöhnt in Aqua Zoo Friesland

http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200608/nw45858.htm
Die vor zwei Wochen in den Aqua Zoo Friesland geholten Rotbauchmakis (ein Paar mit zwei Jungtieren) haben sich inzwischen gut eingelebt und teilen ihre Insel mit den Kattas.
Im August wird den Besuchern unterdessen einiges geboten. Dienstags bis Donnerstags finden Greifvogelschauen statt. Für die Kinder finden Kasperletheater-Vorstellungen und Schminkaktionen statt. An einem Infostand können ferner diverse „tierische“ Objekte betrachtet und angefasst werden.

Dierennieuws – 11. August 2006
Perzische panterwelpen ontmoeten vader King
Persische Leopard-Zwillinge treffen auf Vater King

http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200608/nw45827.htm
Im Dierenpark Amersfoort trafen am 15 August die beiden im Mai geborenen Persischen Leoparden erstmals auf ihren Vater. Bisher wurden sie mit ihrer Mutter separat gehalten.

Dierennieuws – 11. August 2006
Caribische zeeschildpad op de weegschaal
Karibische Meeresschildkröte auf der Waage

2 von den Kaiman-Inseln importierte Meereschildkröten sind durch spezielle Trainingsmaßnahmen durch die Tierpfleger auf regelmäßiges Wiegen vorbereitet worden.

Reformatisch Dagblad – 10. August 2006
„Natuur moet je niet willen pushen”
„Der Natur keinen Druck machen“

http://www.refdag.nl/artikel.php/1270318?mode=print
„Ideal sind Temperaturen von 23 bis 26°C. Hitzewellen drücken die Besucherzahlen um bis zu 30%.“ Sagt Alex van Hooff, Direktor von Burgers’ Zoo Arnhem. Beklagen will er sich jedoch nicht, denn 2005 belegte sein Zoo mit 1,5 Millionen Besuchern den dritten Rang auf der Liste der 20 beliebtesten Ausflugsziele der Niederlande. Häufiger wurden nur die Amsterdamer Schiffsrundfahrten (2,8 Millionen) und der Freizeitpark De Efteling (3,2 Millionen) besucht. In den „Top-20“ befinden sich insg. acht Zoos. Van Hooff: „Die Niederlande ist eine echte Zoo-Nation. Hier finden Innovationen statt, obwohl sich die Zoos, im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, selbst finanzieren müssen. Tierwohl und Ökonomie gehen also zusammen.“ Bis heute ist Burgers’ Zoo (wie auch der Dierenpark Amersfoort) in Privatbesitz. Anfangs machte sich der Tierpark einen Namen durch die Präsentation von Tieren in Freianlagen. 1968 entstand in Arnhem der europaweit erste Safaripark. Eine Weltneuheit war der 1988 eröffnete „Bush“, eine begehbare Regenwaldhalle. „Der Bush war ein großer Traum meines Vaters.“, so van Hooff. Direktorenkollegen waren hingegen skeptisch und schüttelten noch am Eröffnungstag den Kopf. Die jährlichen Besucherzahlen von Burgers’ Zoo schnellten unterdessen von 600.000 auf 1,2 Millionen. Es folgten weitere Öko-Displays: Mangrove (1992), Desert (1994) und Ocean (2000). Auch biologisch sind die Displays ein Erfolg: „Die Nachzuchtzahlen sind auffallend hoch. Hier geht die Natur eben ihren eigenen Weg. Man darf der Natur keinen Druck machen.“

Nieuws.nl – 10. August 2006
Geslacht van gorillababy nog onbekend
Geschlecht des Gorillababys noch unbekannt

http://www.nieuws.nl/268861
Am vergangenen Donnerstagmorgen wurde im Gaiapark Kerkrade ein Gorilla geboren. Das Geschlecht des Jungtieres konnte noch nicht ermittelt werden. Unter www.gorillababy.com hat der Zoo eine Gorilla-Sonderseite eingerichtet.

Dierennieuws – 10. August 2006
Huisyak in Zoo Parc Overloon
Hausyak im Zoo Parc Overloon

http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200608/nw45793.htm
Bei den seit Juli im Zoo Parc Overloon lebenden neun Rentieren lebt nun auch ein 300kg schweres Hausyak-Weibchen.

Emmen.nu – 9. August 2006
Verrassende geboorte waterbokjes
Überraschende Wasserbockgeburt

http://www.emmen.nu/index.php?option=com_content&task=view&id=8753&Itemid=2
Anfang August sind im Noorder Dierenpark Emmen zur Überraschung der Pfleger zeitgleich zwei Wasserböcke geboren worden. Dass zwei Weibchen tragend waren, war bekannt, man rechnete jedoch nicht mit einer zeitgleichen Geburt. Mit vielen anderen Tierarten leben sie auf der großen Savannenanlage.


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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Landau, 16.08.2006
Mehrteilige Zoodokumentation in der SWR-Landesschau - Sudan-Geparden sind Fernseh-Stars im Zoo Landau in der Pfalz

Der Zoo Landau ist einer der kleinen Zoos in Deutschland. Trotzdem hat er große Pläne. Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel und sein Team haben es sich zur Aufgabe gemacht, vom Aussterben bedrohte Tiere nachzuzüchten. Auch Geparden gehören dazu. Nach längeren Vorbereitungen erhielt der Zoo Landau in der Pfalz nun ein junges Sudan-Geparden-Pärchen aus Zuchtstationen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. In einer bunten fünfteiligen Reportage in der SWR-Landesschau zeigt der Autor Christian Gropper ab dem 21. August 2006, jeweils ab 18:45 Uhr, die Ankunft und Eingewöhnung von Geparden-Männchen Tungaro und dem Weibchen Malindi. Ihre ersten zaghaften Erkundungsgänge in ihren Gehegen in Landau, das langsame Gewöhnen an die Tierpfleger und schließlich das erste vorsichtige Zusammentreffen der Tiere, die sich bislang nicht kannten und doch später einmal eine Familie gründen sollen.

Zoo Leipzig, 16.08.2006
Lichter der Dschungelnacht im Zoo Leipzig - Exotisches Festival der Kulturen im Fackelschein

Die Trommeln rufen – zur exotischsten Nacht des Jahres. Am 19. August lädt der Zoo Leipzig ab 17 Uhr zu einem spektakulären Festival der Kulturen und entführt die Besucher der Dschungelnacht im Schein lodernder Fackeln in fremde Lebensräume. Vor allem die Magie Afrikas und südamerikanisches Temperament sind in nahezu jedem Winkel des Zoos zu spüren. Auf einer musikalischen Reise durch die Kontinente laden landestypisch dekorierte Stände mit traditionellem Kunsthandwerk und exotischen Köstlichkeiten zum Verweilen ein. Bis tief in die Nacht empfängt der Zoo seine Gäste und gewährt auch noch zu später Stunde einen Blick in das eine oder andere Tierhaus. Zu kommentierten Fütterungen und Führungen gibt es Spannendes zu beobachten. Trommelwirbel und Sambarhythmen empfangen die Gäste schon am Zoo-Eingang. Begleitet vom klanglichen Feuer der Samba Band „Quinta Feira“ und brasilianischen Tänzerinnen geht es zur Bühne im Konzertgarten, wo Zoodirektor Dr. Junhold mit tierischer Unterstützung die 8. Dschungelnacht um 17:30 Uhr eröffnet. Bis spät in die Nacht begleiten internationale Künstler auf verschiedenen Bühnen mit heißen Rhythmen von Salsa bis Reggae, mit eindrucksvollen Showeinlagen und atemberaubender Akrobatik die Dschungelnachtgäste auf einer musikalischen Entdeckertour. Im Konzertgarten reicht das Spektrum reicht von Calypso-Klängen mit „Buba Jammeh“ bis zur spektakulären Feuershow der afrikanischen Percussionkünstler „TonTon“. Karibisches Flair erwartet alle Nachtschwärmer an der Hacienda Las Casas mit „ConTacto Latino“. Liegestühle und Sonnenschirme sorgen hier für das richtige Strandgefühl, exotische Cocktails und Salsa-Tanzen inklusive. Mystischer Zauber verbreitet sich im Urwalddorf. Bei afrikanischen Trommelklängen beschwören Voodoo Tänzer die Geister ihrer Ahnen. Das „HOTTA FIRE SUMMER OPEN 2006“ auf der Wiese am Dschungelfitz versprüht Jamaika-Atmosphäre ganz im Zeichen von Reggae und Dancehalls. Mit karibische Rhythmen von „Sin Fronteras“ aus Kuba geht einer abenteuerlichen und faszinierenden Reise dann zu Ende.

Tiergarten Heidelberg, 16.08.2006
Begegnungen zwischen Ilona und Jenny

Am Donnerstag, 17.08.2006, um 10.30 Uhr ist ein weiterer Termin, an dem "Ilona" und "Jenny" zusammen gelassen werden. Da für "Jenny" das Zusammenleben mit Hirschziegenantilopen und Axis-Hirschen noch etwas ungewohnt ist, versucht sie manchmal, die ungewohnten Mitbewohner zu verjagen und hört sie dabei trompeten. "Ilona" hingegen nimmt die Fluchttiere gelassen. Nachdem "Ilona" anfangs dominates Verhalten "Jenny" gegenüber gezeigt hat, hat "Jenny" gestern erstmals dagegen gehalten, so dass weiter spannend bleibt, wer die Führungsrolle übernimmt.

Zoo Wuppertal, 16.08.2006
Countdown zur Pinguin-Parade der PINGUINALE 2006

Die größte Wuppertaler Marketing-Aktion des Jahres 2006 steht an, der Countdown zur Pinguin-Parade hat begonnen. "Dreimal werden wir noch wach...", dann ist der große Tag gekommen und fast 200 Pinguine treten die große Reise zum Zoo an. Etwa 150 von Ihnen werden dabei zunächst mit der Schwebebahn von Oberbarmen zum Zoo/Stadion transportiert. Der Startschuss fällt um 9.00 Uhr in Oberbarmen, wenn die neu gestaltete Zoo-Schwebebahn sich mit den ersten pinguinalen Fahrgästen, darunter Oberbürgermeister Peter Jung und Zoodirektor Dr. Ulrich Schürer, in Bewegung setzt. Um 10.00 Uhr beginnt dann die Parade der Pinguine vom Schwebebahnhof Zoo/Stadion über die Huberutsallee in den Zoo mit allen 200 Pinguinen. Mit einem bunten Rahmenprogramm werden die Pinguine und ihre vielen Begleiter im Zoo begrüßt, bevor jeder einzelne seinen Platz für die nächsten 10 Wochen im Blumenrondell oder in der Arena am Kinderspielplatz einnimmt. Wir übermitteln Ihnen nachfolgend noch einmal das Rahmenprogramm und möchten nochmals darauf hinweisen, dass wegen einer Sperrung der Hubertusallee am 19.08.2006 die Anreise zum Zoo mit Öffentlichen Verkehrsmitteln dringend empfohlen wird. Dies ist nicht nur die bequemere sondern auch preiswertere Anreisemöglichkeit, weil die Zoo-Eintrittskarten zum Sonderpreis von 4,00 € für Erwachsene bzw. 2,00 € für Kinder an diesem Tag auch zur Hin- und Rückfahrt im gesamten VRR-Raum berechtigen. Karten sind bis Freitag noch an den Vorverkaufsstellen im gesamten Stadtgebiet (Geschäftsstellen der WZ, Rundschau, Ticket-Zentrale, Info-Zentren Döppersberg und Rathaus, Solinger Tageblatt und Remscheider General-Anzeiger) erhältlich. Am Samstag gibt es Karten wie bisher bei den Verkaufsstellen der WSW und an der Zoo-Kasse.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 16.08.2006
Die neuen Leiden des jungen M.

Die geneigten Leser erinnern sich vielleicht an das Steinböckchen, das sozusagen aus dem Nichts am Uracher Wasserfall auftauchte und dort im Sommer mal zur Freude, mal zum Ärger der Wanderer an ihren Ausflügen und Mahlzeiten teilnahm. Wurde der gehörnte Begleitservice anfangs noch als possierlich empfunden und vermarktet, nahm dies doch mit zunehmendem Alter des nun „Moritz“ genannten Steinbocks bedenkliche Züge an. Irgendwie fühlte sich „Moritz“ wohl als Mensch, aber nachdem diese sich nicht mit Hörnern stoßen, auf Tische springen und Spielgeräte anpinkeln, mehrten sich die Forderungen nach Entfernung des „Problem-Steinbocks“. Nach mancherlei Hin und Her nebst Klärung der rechtlichen Bedingungen wurde „Moritz“ schließlich eingesammelt und in die Wilhelma verfrachtet, um seine wahre Identität zu finden und sich in der dortigen Steinbockherde mit seinesgleichen zu amüsieren. “Moritz“, sprach das Pflegerteam, „wir geh’n raus und du bleibst drin. Füg’ dich ordentlich und fein in die Steinbock-Herde ein“. Das nun mochte „Moritz“ so nicht einsehen – schließlich hatte er längere Zeit keinen Kontakt zu anderen Steinböcken und somit ein wenig das Gefühl für die eigene Art verloren. Tatsächlich jagten ihm die Artgenossen sogar Angst ein, so dass er sein Heil in der Flucht suchte und mit einem Riesensatz ins Bärengehege sprang. Ohne schwerwiegende Konsequenzen, denn seitens der Verantwortlichen hatte man solches befürchtet und den Bären daher vorsichtshalber Hausarrest verordnet. „Moritz“ wurde also aus dem Bärengehege entfernt und zur weiteren Therapierung seiner Identitätskrise ins Steinbockgehege zurückgebracht. Jetzt scheint er sich so allmählich als Steinbock zu fühlen. Zumindest den Weibchen und den jüngeren Böcken nähert er sich zaghaft an, den „Platzhirschen“ geht er lieber aus dem Weg. Allerdings hat er gelernt, die Ausweichmöglichkeiten im Steinbockgehege zu nutzen und unterlässt die Ausflüge zu den Bären, deren Hausarrest damit aufgehoben werden konnte. Bleibt zu hoffen, dass „Moritz“ bald vollendete Steinbockmanieren hat und dann auch als vollwertiges Herdenmitglied gilt.

NaturZoo Rheine, 15.08.2006
Grosser Tag für kleine Naturforscher im NaturZoo Rheine

„Der Natur auf der Spur“ ist das Thema im NaturZoo Rheine am Sonntag, dem 20. August. Von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr kann man mit der Lupe auf die Suche nach Hundertfüßern im Waldboden gehen, sich mit einem Kescher an Wasserflöhe heranpirschen oder sich in die Verhaltensbeobachtung von Zootieren einweisen lassen. Naturkunde, Ökologie und Verhaltensforschung werden von Zoomitarbeitern und den Zooschullehrern ganz praktisch jedem nahe gebracht. Seit einigen Jahren sind Wasserflohtage und im letzen Jahr der Wald-Tag sehr beliebte Veranstaltungen. Diese sind diesmal kombiniert und um ein weiteres Kapitel aus dem „Biologie-Unterricht“ ergänzt, nämlich die Verhaltensbeobachtung. Wer sich also einmal als Naturforscher betätigen will, der hat am kommenden Sonntag dazu Gelegenheit. Außer dem Zooeintritt entstehen keine weiteren Kosten.

Zoo Duisburg, 15.08.2006
Zu Gast bei Duisburgs Delphinen - Benefiz-Veranstaltung für ein neues Dach

Zu einem ganz besonderen Ereignis mit Duisburgs Delphinen laden prominente Künstler, Moderatoren und Zoo-Mitarbeiter ein, dessen Höhepunkt ein Show- und Infotainment sein wird – um Tricks und Technik, Wasserspiele und Pflege rund um die attraktiven Seesäuger vorzustellen. - und mit den Einnahmen zum Ausbau einer neuen Dacheindeckung des Delphinariums beizutragen. Wie bekannt, musste aus Sicherheitsgründen Anfang diesen Jahres das komplette Dach des attraktiven Tierhauses abgetragen werden. Alle Künstler – Musiker, Maler, Moderatoren, Kabarettisten und Zauberer – verzichten auf ihre Gagen zugunsten des Projektes „Lasst uns nicht im Regen steh’n“ - und hoffen nicht nur auf rege Beteiligung, sondern auch auf außergewöhnliche Spendenfreude aller Gäste. Dank gebührt den Stadtwerken Duisburg und der Veranstaltungsagentur Duisburg Event, mit deren Hilfe Personen gewonnen und Programme erstellt werden konnten.

Alternativer Bärenpark Worbis, 15.08.2006
Indianerfest im Bärenpark - Und: Die Wolfswelpen erhalten ihre Namen

Am 27. August 2006 findet das traditionelle Indianerfest im Alternativen Bärenpark® Worbis statt. Zahlreiche Hobbyindianer werden hier ihre Tipis aufbauen und den Besuchern das Leben der Indianer anschaulich vermitteln. Außerdem erhalten die am 7. Mai d. J. geborenen vier Wolfswelpen endlich ihre Namen. Schon traditionell und doch immer wieder faszinierend wird das Indianerdorf sein. Weithin sichtbar sind dann die Spitzen der Tipis und die weißen, schmalen Rausäulen; ein Indianerdorf - erfüllt mit Leben, in dem die Hobby-Indianer arbeiten, Wettkämpfe austragen, Singen und Trommeln.
Ein Schau-Tipi mit Gebrauchsgegenständen bietet Einblicke in das Alltagsleben. Höhepunkte werden die Auftritte des Sky Walkinstik –Man-Alone vom Stamm der Chocktown mit seiner magischen Flötenmusik und eine indianische Reitshow sein. Für Jung und Alt gibt es genügend Gelegenheit, aktiv zu werden und auch indianische Speisen zu probieren, die Vertreter des Wolakota Waldorf-School e.V, einem Förderverein für eine kleine Waldorfschule in der Pine Ridge Reservation in South Dakota, zubereiten. Und endlich werden die beiden weiblichen und die beiden männlichen Wolfswelpen, die am 7. Mai 20006 im Bärenpark geboren wurden, ihre Namen erhalten. Über 200 Namensvorschläge wurden eingeschickt. Da die Welpen der erste Nachwuchs der Wölfin Shiara sind, geboren im Mai 2003 ebenfalls im Bärenpark, werden die Welpen Namen erhalten, die mit dem Buchstaben „A“ beginnen.Am Tage des Indianerfestes, um 14 Uhr auf der Tanzbühne, entscheidet die Verlosung, welche Namen die kleinen Kerlchen künftig tragen werden.

Jaderpark, 15.08.2006
Giraffenzuwachs im Jaderpark

Am 10. August war ein aufregender Tag im Jaderpark und so kamen selbst die Mitarbeiter, die an diesem Tag eigentlich frei hatten, um dabei zu sein. Kein Wunder: Am Nachmittag traf ein Spezialtransporter mit zwei jungen Giraffenmädchen aus Dänemark (Safaripark Givskut) ein. Etwas verunsichert schauten die Giraffenkinder „Arusha“, geb. am 26.04.04, und „Mikumi“, geb. am 17.04.05, vom Anhänger in ihr neues Zuhause. Hier wurden sie aber bereits von „Luanda“ und „Nubia“, zwei erfahrenen Giraffenkühen, die schon seit drei Jahren im Tierpark wohnen, erwartet. So dauerte es glücklicherweise nur wenige Minuten bis die Neulinge ihr wackeliges Gefährt verließen, um sich begrüßen zu lassen. Inzwischen sind die ersten Tage der Eingewöhnung überstanden, die beiden Kleinen haben sich jede „ihre Tante“ ausgesucht und sind nun gemeinsam im großen Afrikagehege zwischen Zebras, Antilopen und Straußen zu bewundern. Und die Mitarbeiter des Jaderparks sind natürlich sehr froh, daß die Zwei sich so schnell und problemlos eingefügt haben, denn schon in Kürze wird noch eine Giraffe erwartet. Aus einem anderen Tiergarten Dänemarks wird das junge Männchen „Meru“ dazu kommen. Hoffen wir, daß auch er diesen Ortswechsel so ruhig akzeptiert und seine zukünftigen Damen ihn gebührend empfangen.

Zoo Leipzig, 15.08.2006
Zebrataufe im Zoo Leipzig - Klangvolle Namen für gestreiften Nachwuchs vergeben

Die vier Zebrakinder der Kiwara-Savanne im Zoo Leipzig wurden heute getauft. Aus 367 Vorschlägen wählten die Mercedes-Benz-Niederlassung Leipzig als Pate und die Zoo-Jury folgende Namen aus: Kianga, Khanysha, Zanta, Karibo. „Obwohl wir schon seit dem Jahr 2004 Pate für die ganze Zebraherde sind, war die Namensauswahl für die Kleinen eine aufregende Angelegenheit für uns. Man glaubt gar nicht, wie vielfältig die Ideen der Einsender sind. Es waren sehr viele klangvolle Namen dabei und wir finden die passenden für die Fohlen gefunden zu haben", freut sich Martin Kehnen, Verkaufsleiter Nutzfahrzeuge der Mercedes-Benz Niederlassung Leipzig.“ Dass ausgerechnet diese vier Namen ausgewählt wurden, begründet Zoodirektor Dr. Jörg Junhold so: „Wir möchten die uns anvertrauten Exoten auch immer im Zusammenhang mit ihrem ursprünglichen Lebensraum präsentieren, denn dort ist ihre Existenz oft durch uns Menschen gefährdet. Also sollten sie auch Namen in der entsprechenden Landessprache tragen. Darüber hinaus müssen die Namen auch im täglichen Umgang mit den Tieren sinnvoll sein. Sie sollten nicht zu lang sein und sich so unterscheiden, dass der jeweilige Zoobewohner auch erkennen kann, dass er gemeint ist.“

Zoo Dortmund, 15.08.2006
Zoo Dortmund kooperiert eng mit dem Zoo Singapur

Im April 2006 besuchte die Zootierpflegerin Christina Wyborski den Zoo Singapur. Sie hat 2005 als eine der Jahrgangsbesten ihre Ausbildung im Dortmunder Zoo abgeschlossen. Finanziert wurde der Austausch im Rahmen einer Förderung, die sie erhalten hatte, weil sie zu den besten ihres Ausbildungsjahrganges gehörte. Sie kann viel über Ihre Erfahrungen berichten und natürlich Fotos zeigen. Auch Zoochef Dr. Frank Brandstätter war im Februar ebenfalls im Zoo Singapur und die stellvertretende Zoodirektorin Ilona Schappert hat ebenfalls im April Christina Wyborski im Zoo Singapur besucht und sich vor Ort umgesehen. Sie war auch in Sachen Ameisenbären dort, denn sie musste den Kollegen in Singapur zeigen, wie man das Geschlecht der Ameisenbären bestimmt. Dazu wurde sie als Zuchtbuchführerin höchst persönlich dort begrüßt. Im August 2005 weilte ein Tierpfleger aus Singapur im Zoo Dortmund, um den Umgang mit den Großen Ameisenbären zu lernen. Wir möchten Ihnen gern mehr über die Zusammenarbeit mit dem Zoo Singapur erzählen und unsere erfolgreiche Ex-Auszubildende Christina Wyborski vorstellen und laden ein zum Pressegespräch mit Fototermin am Donnerstag, 17. August. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Zooeingang. Über Ihr Interesse freuen wir uns!

Zoo Leipzig, 15.08.2006
Leipziger Zoo swingt durch die Nacht - Honky Tonk macht wieder Halt im Gründergarten

Lama Horst und Kumpel Harry wird es wohl in den Hufen jucken, aber leider können die beiden nur neugierige Blicke über den Zaun ihrer Sommerresidenz werfen. Alle anderen hingegen sind aufgefordert, das Tanzbein zu schwingen. Denn am Samstag, dem 26. August 2006 wird der Biergarten des Marché ab 18.00 Uhr in ein swingendes Paradies verwandelt. Zum Auftakt des 20. Honky Tonk spielt die „Inkspot Swing Band“ unter freiem Himmel im Leipziger Zoo und möchte damit nicht nur die Flamingos beeindrucken. Die neun Musiker aus Thüringen wollen ihr Publikum durch mitreißende Spielfreude in die Zeit der legendären Big Bands zurückversetzen. Bei all dieser Anstrengung ist auch für das leibliche Wohl gesorgt – das Team des Marché wird die Gäste des Gründergartens mit kulinarischen Speisen und Getränken verwöhnen.

Zoo Landau, 14.08.2006
VI. DGHT-Stammtisch Reptilien und Amphibien im Zoo Landau in der Pfalz

Mittwoch, den 23. August 2006 um 19:30 Uhr, Treffpunkt: Haupteingang des Zoo Landau in der Pfalz. Mittlerweile ist der DGHT-Stammtisch Reptilien und Amphibien eine feste Institution im Zoo Landau in der Pfalz und erfreut sich über immer mehr Beliebtheit bei Reptilien- und Amphibienfreunden aus der gesamten Region. Die regelmäßigen Zusammenkünfte dienen dem Erfahrungsaustausch und der Weiterbildung. Interessierte treffen sich alle zwei Monate jeden vierten Mittwoch im Monat um 19:30 Uhr am Haupteingang des Zoo Landau in der Pfalz. So auch wieder am kommenden Mittwoch, den 23. August 2006 um 19:30 Uhr, Treffpunkt: Haupteingang des Zoo Landau in der Pfalz. Diesmal wird sich alles um das Thema „Gesundheit der Reptilien“ drehen. Der erfahrene und bekannte Tierarzt Dr. Marcellus Bürkle, Karlsruhe wird fachkundig und leicht verständlich erläutern, wie z.B. Schildkröten gesund bleiben und an welchen ersten Warnsignalen der Halter erkennt, dass sein Vierbeiner erkrankt ist. Die Gesunderhaltung seiner Heimtiere sollte jedem Halter ein wichtiges Anliegen sein und gerade bei diesem komplexen Thema ist es wichtig sich immer auf dem aktuellen Stand zu halten bzw. seine Kenntnisse aufzufrischen. Durch rechtzeitiges Erkennen einer Erkrankung kann dem Tier rasch geholfen werden und unnötige Qualen für das Tier sowie hohe Tierarztkosten und eine langwierige Behandlung können somit vermieden werden. Die regelmäßig stattfindenden Treffen im Zoo Landau in der Pfalz stehen unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. (DGHT) und sind für jeden interessierten Halter, ob Einsteiger oder bereits Profi, offen. Die Teilnahme an den Abenden kostenlos!

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 14.08.2006
Arno Bilek neuer Leiter der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen

Gelsenkirchen. – Arno Bilek heißt der neue Leiter der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Der 50-jährige Essener hat zum 1. Juni die operative Leitung von Dr. Jörg Plischka übernommen, der sich zukünftig als leitender Bauingenieur vorrangig um die Umbauarbeiten der neuen ZOOM Erlebniswelten in Gelsenkirchen kümmern wird. Der studierte Diplom-Kaufmann Arno Bilek kam nach diversen Führungspositionen im RWE-Konzern zur ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Und hier hat er inzwischen bereits die berühmten ersten “100 Tage“ im Amt erfolgreich hinter sich gebracht. Über seine neue Aufgabe in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen freut er sich riesig: „Es ist eine große Herausforderung, an einem solchen Projekt wie der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen mitarbeiten zu können. Ich kann hier den Aufbau und die Entwicklung der Strukturen von Anfang an begleiten. Zusammen mit unseren Mitarbeitern wollen wir die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen zu einem der führenden Zoos in Deutschland und ganz Europa ausbauen.“ Und wie fast jeder neue Mitarbeiter der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen hat auch Arno Bilek natürlich schon sein Lieblingstier in Gelsenkirchen gefunden. Es sind die Giraffen. „Die haben über alles einen prima Überblick“, so Arno Bilek. Den kann er selbst sicher auch bei seiner künftigen Aufgabe gut gebrauchen.

Zoo Heidelberg, 14.08.2006
„Jenny“ und „Ilona“, die beiden Elefantenkühe des Zoo Heidelberg, lernen einander kennen - Erste Begegnungen verliefen positiv.

Die Elefantenkuh „Ilona“ im Zoo Heidelberg hat wieder eine Gefährtin: „Jenny“, kam vor etwa zwei Wochen aus dem Tierpark Hagenbeck, Hamburg, in ihre neue Heimat am Neckar. In den ersten Tagen im Zoo Heidelberg ließ man der Elefantenkuh aus dem Norden Zeit, sich an ihre neue Umgebung und Pfleger zu gewöhnen – zu „Ilona“ hatte sie nur Sichtkontakt. Das ist jetzt anders: die beiden Elefanten können erstmalig körperlichen Kontakt ohne schützenden Zaun aufnehmen, nachdem die ersten Berührungen am Kontaktgitter positiv waren. „Die Elefanten tasten einander mit dem Rüssel ab oder drücken sie gegeneinander, um ihre Kräfte zu messen“, beschreibt Imke Figura, Wissenschaftliche Assistentin des Zoo Heidelberg die ersten Kontakte. In jeder Elefantenherde, die sich meistens ausschließlich aus weiblichen Tieren und ihre Jungen zusammensetzt, gibt es eine Leitkuh. Diese Frage muss zwischen beiden noch geklärt werden. „Bisher zeigt sich ‚Ilona’ dominant gegenüber ‚Jenny’“, sagt Imke Figura, „das kann sich aber in den nächsten Wochen noch ändern, dann wenn sich ‚Jenny’ in ihrer neuen Umgebung sicherer fühlt.“ Das wird sicher nicht lange dauern, denn „Jenny“ ist ein sehr aktiver Elefant. Sie spielt mit ihrem Fußball, wälzt sich im Sand oder nimmt ein Bad und manchmal quiekt sie dabei vor Freude. Viele Besucher verweilen derzeit vor dem Elefantengehege und verfolgen das Kennenlernen der beiden. „Spannender als ein Krimi“, sagt einer und wendet sich wieder dem munteren Treiben auf der Anlage zu.

Tierpark Ueckermünde, 14.08.2006
Nuckelflaschenfest im Tierpark Ueckermünde am 19. und 20. August 2006

Am kommenden Montag müssen viele Kinder wieder in die Schule. Für die Schulanfänger ist das ein freudiges Ereignis, alle anderen sind sicher
traurig, dass die Schulferien zu Ende sind. Aus diesem Grund hat sich der Tierpark Ueckermünde etwas besonderes einfallen lassen: Alle Kinder bis zu
einem Alter von 15 Jahre haben am letzten Ferienwochenende freien Eintritt! Schulanfänger können also auch ihre älteren Geschwister mitbringen und gemeinsam mit den Eltern das letzte Ferienwochenende im Tierpark Ueckermünde genießen. Im Sinne von „Erste Klasse – Nuckelflasche“ wird im Tierpark Ueckermünde ein „Nuckelflaschenfest“ gefeiert. Schon an der Kasse werden die Schulkinder mit einem kleinen Überraschung begrüßt und Maskottchen „Leo“ wird allen Schulkindern persönlich einen guten Schulbeginn wünschen.

Zoologischer Garten Magdeburg, 13.08.2006
9500 begeisterte Besucher zur Dschungelnacht

9.500 Besucher ließen sich am 12.8.2006 von der Dschungelnacht im Magdeburger Zoo faszinieren. Die Dschungelnacht-Besucher ließen sich von den heißen karibischen Rhythmen, den Trommelklängen und dem Temperament Afrikas, Südamerikas mitreißen. Ein stimmungsvolles Fest der Kulturen mitten in Magdeburg! Der Zoo zeigte sich im Glanz effektvoller Lichtillumationen, die durch eine ausgefeilte geschickte Anordnung, faszinierende Einblicke in die Tierwelt bei Nacht bot. Ruhig, majestätisch dahinschreitende Giraffen, flink durchs Wasser ziehende Pinguine, ausruhende Löwen und Kamele... Zwischen den zahlreichen Aktionsflächen, fand so mancher Besucher ein beschauliches Plätzchen, um den Tierstimmen bei Nacht zu lauschen. Die neue TIERISCH NAH Arena wurde erstmalig von den Besuchern begeistert genutzt. Dicht gedrängt wurde hier besonders den Didgeredoo-Klängen aus den fernen Australien gelauscht - Australopethicus gab seinem Publikum hier gleich mehrere Zugaben. Die Stimmung zum Brodeln brachte um 22 Uhr HADDAWAY: Der coole Softrocker aus der Karibik überzeugte mit seiner unverwechselbaren Soulstimme. Tausende Besucher zollten im bei seinem Superhit "What is love" tobenden Beifall. Im Fackelschein auf der Elefantenanlage zeigte Astralopithecus eine atemberaubende Feuershow zum krönenden Finale dieser Dschungelnacht. Diese große Besucherresonanz und vorallem das freudige, ausgelassene Mitfeiern der Besucher der exotischen Dschungelnacht hat die Erwartungen des Zoos übertroffen.

Zoo Leipzig, 11.08.2006
Zebrataufe im Zoo Leipzig - Goldsponsor Mercedes-Benz-Niederlassung Leipzig übernimmt Patenschaft

Die vier Zebrababys auf der Kiwara-Savanne des Zoo Leipzig erhalten klangvolle afrikanische Namen. Für die kleinen Stuten, die am 13.5., 5.7. und 7.7.2006 zur Welt kamen und den Hengst, der am 29.07.2006 das Licht der Welt erblickte, gingen 367 Namensvorschläge ein. Keine leichte Aufgabe für die Mercedes-Benz-Niederlassung Leipzig als Paten und die Tierpfleger-Jury, sich für vier Namen zu entscheiden. Die Fohlen sind die ersten Zebrakinder, die auf der 2004 eröffneten Kiwara-Savanne geboren wurden und auch die ersten Kinder von Zebrahengst Grommit im Zoo Leipzig.

Thüringer Zoopark Erfurt, 11.08.2006
Großes Fressen zum 30. Zooparkfest

Am Sonntag, dem 13. August wird im Zoopark nicht nur auf der Festwiese etwas geboten. Um 14.30 Uhr findet in der Löwensavanne für die Großkatzen eine Ganzkörperfütterung statt. Die frisch geschlachteten Ziegen bieten den Löwen die Gelegenheit, ihr arteigenes Verhalten am Riss ausleben zu können. Zudem ist das Verfüttern von Schlachttieren mit Haut und Haaren und sämtlichen Innereien sehr gesund, da alle lebenswichtigen Nährstoffe enthalten sind. Die Raubtierfütterung ist ein Ereignis, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Auch die anderen Programmpunkte wie Tiershows, Modenschau und natürlich ab 15 Uhr die mdr „Hitparade unterwegs“ sollte man keineswegs verpassen. Das Zooparkfestprogramm beginnt um 10 Uhr auf der Festwiese.

Zoologischer Garten Berlin, 11.08.2006
Es hat geklappt ! Familienleben bei den Wieselkatzen oder Eyras im Zoo Berlin

Im Oktober 2005 importierten wir zwei olivbraungrau gefärbte Wieselkatzen oder Jaguarundis. Für diese südamerikanische Katzenart, die nur in gut vierzig Exemplaren in den europäischen Zoos gehalten wird, war dieser Wildimport aus genetischen Gründen sehr wichtig. Die Katze wurde im Dezember 2005 mit unserem älteren Kater Fabian verpaart. Zur großen Freude aller Jaguarundi-Halter Europas zeigten sich im frühen Sommer auffällige Rundungen bei dem Weibchen. Am 22.Juni - also vor fünfzig Tagen - fanden die Tierpfleger bei ihrer morgendlichen Runde zwei gesunde Jungtiere vor. Ihre Mutter kümmerte sich vorbildlich um den Nachwuchs und duldete den Vater - so wie es für Jaguarundis üblich ist - auch im selben Gehege. Fabian durfte bis auf ca. 1 m an die Jungtiere heran und sie von weitem beobachten - mehr war ihm aber nicht erlaubt. Wenn unsere Zoobesucher jetzt am tropisch bewachsenen Gehege vorbeigehen, können sie sich an den spielenden, dunkel gefleckten Jungtieren erfreuen. Diese folgen ihrer Mutter durch das Gehege und klettern an den Felsen und Bäumen herum. Auch die Grünpflanzen werden ausgiebig untersucht und dabei auch im Aussehen verändert. Umso ausgiebiger diese Spiele sind, und umso mehr dies die Katzen, Tierpfleger und Besucher schön finden, desto länger wird das Gesicht des Zoogärtners, der seine grünen Pfleglinge leiden sieht. In einer Woche, wenn die Impfung ansteht, wird sich auch klären, ob es sich hier um weibliche oder männliche Katzen handelt.

Tierpark Herberstein, 11.08.2006
„Auf der Fährte der Komantschen“ Indianerfest im Tierpark Herberstein am 19.+20. August

Der Tierpark Herberstein verwandelt sich in ein indianisches Dorf! Howah, ein Komantsche aus Nordamerika und Lliuya, ein Quetchua aus Peru schlagen ihr Tipi auf und erzählen eindrucksvoll die Geschichte ihrer Vorfahren, die auch im Tipi-Museum zu sehen ist. Gerne bringen sie uns indianische Kultur näher und zeigen uns ihre Rituale und traditionelle Tänze! Musik aus den Anden und indianisches Kunsthandwerk darf dabei nicht fehlen! Auf die Kinder wartet ein spannender Indianerpfad! Mit Kriegsbemalung geht es auf Schleichpfad durch den Tierpark! Jagdmethoden und indianische Kinderspiele kennen lernen, Blasrohr- und Bogenschießen üben, Mini-Tipis basteln und lustige Aufgaben lösen! Bei der Verlosung am Abend gibt es tolle Preise zu gewinnen!

NaturZoo Rheine, 11.08.2006
Sammeln zum Abflug – Rund 200 Störche im NaturZoo Rheine

Bis zu 200 Störche fallen derzeit nachmittags zu den Fütterungen im NaturZoo Rheine ein. Es ist jetzt der absolute Höhepunkt der Ansammlung von Weißstörchen an diesem Ort, bevor sie sich in wenigen Tagen auf Richtung Süden machen. Seit rund 20 Jahren werden im NaturZoo die Störche zum Teil auch freifliegend gehalten. Rund 30 solcher „Freiflieger“ bleiben auch im Winter in der Emsstadt auf dem Zoogelände und immer in der Nähe zu ihren 30 flugunfähigen Artgenossen im Storchenreservat. Der über die Jahre aufgezogene Nachwuchs der Freiflieger verhält sich aber ganz artgemäß und zieht alljährlich Richtung Süden, und aus den Überwinterungsquartieren kommen sie – mit Verstärkung – im Frühjahr zurück, um im Zoo den Sommer zu verbringen und selbst Nachwuchs aufzuziehen. In diesem Jahr waren es tatsächlich 48 Paare, die, soweit gezählt werden konnte, über 70 Junge aufzogen. Diese haben vor wenigen Wochen die Horste verlassen und ihr Flugvermögen trainiert. Jetzt stehen sie vor dem kollektiven Abflug nach Afrika. Dieser findet zumeist Ende August, Anfang September statt. Bis dahin müssen sie noch etwas Kraftstoff tanken, und das geht am bequemsten bei den Fütterungen im Storchengehege, das dann täglich um 9.30 Uhr und 15.30 Uhr zum „größten Sammelplatz von Störchen in Nordrhein-Westfalen“ wird.

Zoo Wuppertal, 11.08.2006
Musikalischer Auftakt zur PINGUINALE-Woche

Mit einem Streifzug durch die Musiklandschaft des 20. Jahrhunderts und bekannten Oldie-Melodien aus den 60er und 70er Jahren gestaltet der Wuppertaler Chor "Vocal im Tal" ein Zoo-Konzert am Sonntag, dem 13. August 2006 von 15.00 bis 16.30 Uhr in der Musikmuschel am Blumenrondell. Dieses Konzert bildet den musikalischen Auftakt zur PINGUINALE-Woche, die am 19. August 2006 mit der großen Pinguin-Parade ihren Höhepunkt findet. "Vocal im Tal" wird auch das Rahmenprogramm am 19.08.2006 mit gestalten. Wir möchten an dieser Stelle noch einmal auf den Kartenvorverkauf für den 19.08.2006 hinweisen: Die Sonderkarten zum Preis von 4,00 € für Erwachsene bzw. 2,00 € für Kinder sind an der Zoo-Kasse, allen Verkaufsstellen der WSW, in den Info-Zentren Döppersberg und Rathaus sowie bei der Ticket-Zentrale, Rundschau-Reisen sowie den Geschäftsstellen des Solinger Tageblatts und des Remscheider General-Anzeigers erhältlich.

Tiergarten Heidelberg, 10.08.2006
Zoo-Wetter und Jenny treiben die Besucherzahlen nach oben

Ein wenig kühler, kleinere Regenschauer in den frühen Morgenstunden – das freut nicht nur die Gärtner – im Zoo sorgt das Wetter, das in den letzten Tagen herrschte, für regen Besuch. Über 2000 verkaufte Karten, darunter fast 300 Familienkarten, 20 verkaufte Jahreskarten - Dienstag, der 9. August war der beste Wochentag im Zoo seit vielen Jahren. „Es sind deutlich mehr als 3000 Menschen im Zoo gewesen,“ bilanziert Gabriele Hofmann, Besucherstatistikerin im Zoo. Die guten Besucherzahlen sind sicher auch auf den neuen Elefanten zurückzuführen. „Jenny“ ist ein sehr aktiver Elefant. Sie spielt viel mit ihrem Fußball, wälzt sich im Sand und manchmal quiekt sie dabei vor Freude. Da macht das Zusehen Spaß. Mit Ilona wird sie nun stundenweise zusammengelassen. Die Mähnenrobben bekommen am Sonntag ihre medizinische Jahresuntersuchung und werden aus diesem Grunde nur vereinzelt zu sehen sein. Eine Fütterung kann leider nicht stattfinden, aber dafür kann man die Tiere dann ab Montag in ihrem frischrenovierten Pool bewundern. Viele Besucher kommen gerne wieder – spätestens am Wochenende wird die zweitausendste Jahreskarte ihren Besitzer finden. „Die hohe Nachfrage nach Jahreskarten ist für uns ein großer Vertrauensbeweis und Verpflichtung auch in Zukunft den Zoobesuch zu einem wunderbaren Erlebnis zu machen.“,sagt Dr. Klaus Wünnemann, Zoodirektor in Heidelberg. In den nächsten Wochen stehen die Eröffnung eines Terrariums für Kurzohr-Rüsselspringer und Agamen sowie der neuen Urwaldvoliere an. Zur Zeit sind die Handwerker und Gärtner des Zoos noch damit beschäftigt, das Urwaldambiente mit Lianen und tropischen Pflanzen perfekt zu gestalten. Die begehbare Voliere wird einen Unterwasserblick auf die Paddelfüße der Ruderenten und die unmittelbare Begegnung mit den kleinen Weißgesichtsseidenäffchen bieten.

Wisentgehege Springe, 10.08.2006
Holzkohle aus dem Wisentgehege

Am Montag, den 7. August haben die Köhler Ernst Lenzing und Wolfgang Eick den Meiler im Wisentgehege nach einer Brenndauer von ca. fünf Tagen aufgemacht und mit der Gewinnung der Holzkohle begonnen. Etwa 4000 Besucher haben in dieser Zeit dem Wisentgehege und dem Meiler einen Besuch abgestattet und sich über das alte Köhlerhandwerk informiert. Für die Verantwortlichen im Wisentgehege ein schöner Erfolg, der sicher eine weitere Veranstaltung zu Köhlerei nach sich ziehen wird. Am Sonntag ab 10 Uhr werden Mitglieder des Fördervereines „Freunde des Wisentgeheges“ die Holzkohle in abgepackten Säcken im Eingangsbereich des Wisentgeheges den Besuchern zum Kauf anbieten.

Tierpark Chemnitz, 10.08.2006
Zwergflusspferde „Bingo“ und „Petty“ nun zusammen!

Eine weite Reise von Spanien hat er hinter sich gebracht und einen Unfall überstanden, dann mehrere Wochen Gelegenheit gehabt, sich im Tierpark einzuleben und seine zukünftige Partnerin „Petty“ schon durch eine Absperrung hindurch zu beschnuppern. Jetzt ist Zwergflusspferdbulle „Bingo“ wirklich angekommen, denn nun war es nun endlich soweit – beide Zwergflusspferde betraten das Gehege ohne trennenden Zaun. Ihre erste direkte Begegnung verlief friedlich, beide fraßen vom gleichen Futterhaufen und nutzen das Gehege gemeinsam. Der Tierpark hofft nun, dass diese Eintracht anhält und sich zu gegebener Zeit auch Nachwuchs einstellt. Flusspferddame „Petty“ wurde viele Jahre zusammen mit dem Bullen „Ortwin“ gehalten, der aber inzwischen zu alt für die Zucht ist. Da Zwergflusspferde eine stark bedrohte Art sind, deren Erhaltungszucht in den Zoos eine große Bedeutung zukommt, entschied sich der Tierpark, einen jungen Bullen nach Chemnitz zu holen. „Ortwin“ ist nun sozusagen im Ruhestand und bewohnt ein separates Gehege in Sicht-, Geruchs- und Stimmkontakt mit den Artgenossen.

Thüringer Zoopark Erfurt, 10.08.2006
Junge Briefmarkenfreunde Thüringens im Erfurter Zoopark

Die Zentralveranstaltung zum „Tag der jungen Briefmarkenfreunde“ des Landesringes Thüringen findet in diesem Jahr im Zoopark Erfurt statt. Anlass ist das Thema „Tiere“ der bereits erschienenen Jugendmarken der Deutschen Post AG. Die jungen Briefmarkenfreunde aus Weimar und Magdala (Leider gibt es in Erfurt keine Jungendgruppe!) bereiten diesen Höhepunkt mit einem interessanten Programm rund um „Briefmarken und Tiere“ vor. Die Post wird mit einem Sonderpostamt vor Ort sein und den Sonderstempel mit dem Igelmotiv abschlagen, dazu gibt es mehrere Sonderumschläge und –karten. Bei Glücksrad, Quiz, Schätzwettbewerb und Tombola sind viele interessante Preise zu gewinnen. Natürlich gibt es auch viele Informationen über das Sammeln von Briefmarken und die Jugendarbeit in Thüringen. Herzlich willkommen am 13. August ab 10 Uhr auf der Festwiese des Zooparkes anlässlich des großen Zooparkfestes.

Zoo Krefeld, 10.08.2006
Krefelder Gorillaweibchen wandert nach Moskau aus

Auf eine weite Reise schickt der Zuchtbuchführer das Gorillaweibchen „Kira“ aus dem Krefelder Zoo: Nach Moskau wird die knapp elfjährige Gorilladame übersiedeln und soll dort mit einem jungen Männchen eine neue Gruppe aufbauen. Das Männchen, das etwa im gleichen Alter wie Kira ist, kam aus dem Zoo Basel und hat sich in Moskau schon eingelebt. Das europäische Zuchtbuch für die vom Aussterben bedrohten Flachland-Gorillas wird im niederländischen Apeldoorn geführt, wohin der Krefelder Zoo vor einigen Jahren bereits eine ältere Schwester von Kira abgegeben hatte. Eine Tierpflegerin wird Kira auf ihrer langen Reise nach Moskau begleiten, um sie bei der Aufregung des Transportes und der Ankunft in ihrer neuen Heimat gegebenenfalls beruhigen zu können. Für die in Krefeld verbleibende Gruppe, die von Kiras Vater „Massa“ angeführt wird, könnte sich durch Kiras Weggang einiges ändern. Neben Kiras Mutter „Tumba“ gehört „Burma“ zu den Lieblingsweibchen des Anführers. Allerdings ist der Silberrücken inzwischen in die Jahre gekommen und nach einer kürzlich erfolgten Untersuchung nicht mehr Zeugungsfähig. Deshalb gibt es in der Gruppe auch seit geraumer Zeit keinen Nachwuchs mehr. Der junge „Jamba“ hat inzwischen ein Alter erreicht, in dem er seinerseits um die Gunst der Weibchen buhlt, was in freier Natur durch entsprechend große Lebensräume nicht problematisch wird. In der Enge des Zoogeheges dagegen gibt es immer häufiger Spannungen, die nicht zuletzt durch die Anwesenheit von Kira bisher immer bald beigelegt wurden. Jetzt sind die Tierpfleger gespannt, wie sich die Gruppe nach Kiras Weggang verhalten wird.

Zoo Osnabrück, 10.08.2006
Greenpeace Tour 2006: Expedition Amazonien

Lianen umschlungene Baumriesen, zu gewucherte Wasserflächen und ein unentwegtes Zwitschern und Flattern, Gekreisch und Geschlängel. In dieser Wunderwelt war der Fotograf Markus Mauthe im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace mit der Kamera unterwegs. Der Amazonas Regenwald ist das größte noch intakte Urwaldgebiet und einer der artenreichsten Lebensräume der Erde. Rund die Hälfte aller auf dem Land lebenden Tier- und Pflanzenarten leben dort. Mit seinen wunderschönen Fotografien und spannenden Geschichten nimmt Markus Mauthe den Zuschauer mit auf eine Reise in einen Lebensraum von Tieren und Menschen, für dessen Erhaltung sich Greenpeace mit weltweiten Kampagnen einsetzt. Markus Mauthe zeigt seinen Vortrag in moderner Digitaltechnik und auf einer Großbildleinwand. Diese Multimediaschau vereint die Vorteile einer klassischen Diaschau mit denen des Films - ein bleibendes audiovisuelles Erlebnis für alle interessierten Besucher!

Tiergarten Schönbrunn, 10.08.2006
Ab sofort jeden Montag Piranha-Fütterung!
Was bisher nach Tiergartenschluss und hinter den Kulissen geschah, ist nun erstmals öffentlich: Die Piranhas im Schönbrunner Aquarienhaus werden ab sofort jeden Montag um 13.30 Uhr vor den Augen des Publikums gefüttert – und im Piranha-Aquarium wird dabei gewissermaßen "das Wasser kochen". Die Show wird von einem Mitarbeiter des Tiergartens live kommentiert. Im Anschluss an die Piranhas geht es zu den großen Amazonas-Fischen im Tunnel-Aquarium, die ebenfalls zum ersten Mal vor Publikum gefüttert werden. Die 48 Piranhas des Tiergarten Schönbrunn sind allesamt bereits mehr als fünf Jahre alt. Bei der Fütterung erfahren die Besucher etwas über die Jagdstrategie der Piranhas und über die (vermeintliche) Gefahr, die sie für den Menschen darstellen. Im Grunde haben Piranhas unter Wasser denselben Job, wie die Geier an Land: Sie fressen verwundete, kranke und tote Tiere und verhindern dadurch das Ausbrechen von Seuchen. Piranhas scheinen im Vergleich zu ihren Beutetieren gegenüber Krankheiten und Parasitenbefall besonders widerstandsfähig zu sein.

Zoologischer Garten Magdeburg, 10.08.2006
Exotische Megaparty im Magdeburger Zoo: Dschungelnacht mit „Haddaway“
Afrikanische Trommelklänge, heiße karibische Rhythmen und feurige Limbotänzer sind am 12.8.2006 ab 19 Uhr im Magdeburger Zoo angesagt. Der Zoo verzaubert sich dazu in ein effektvolles Lichtermeer, das auch ein Beobachten der Tiere bei Nacht zulässt! Südamerika, Afrika und Asien faszinieren auf eigene Weise bei dieser Dschungelnacht im Zoo. Radio SAW-Moderator Holger Tapper präsentiert zur Dschungelnacht den Top-Star Haddaway, der mit dem sprichwörtlichen Ohrwurm „What is love“ aus den weltweiten Charts nicht mehr wegzudenken ist. Brasilianische Samba und eine spektakuläre Fire & Dance Show bringen das Temperament und die Lebensfreude aus fernen Ländern in den Zoo. Mit einem bunten Feuerwerk aus Calypso, Soca, Reggae, Salsa, Merenge, Pop und Soul verzaubert die Band Kaskadu die Dschungelnachtbesucher. Auf den Besucherwegen laden Afrikaner und Spanier zum Mitmachen beim Trommeln und Famenco-Tanzen ein. In der neue TIERISCH NAH-Arena zieht Australopithecus mit Didgeridoo, Percussions und einer atemberaubenden Feuershow die Zoobesucher in ihren Bann. „Mit der Dschungelnacht ermöglichen wir unseren Besuchern die Faszination der fünf Kontinente in einem außergewöhnlichen Ambiente zu erleben“, freut sich der Zoodirektor, Dr. Kai Perret auf dieses Megaevent. Die Begegnung mit verschiedenen Kulturen ist so nicht nur im Urlaub erlebbar, sondern direkt vor der eigenen Haustür – im Magdeburger Zoo. Wer sich für Handwerkskunst und Naturprodukte aus Südamerika, Afrika, Asien und Australien interessiert, ist bei dieser Dschungelnacht genau richtig.

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Natur- und Artenschutz  –  Meldungen

Wochenblatt.online - 14. Aug. 2006
6. Internationaler Papageienkongress
Bei der Loro Parque Stiftung laufen die Vorbereitungen für den sechsten internationalen Papageienkongress, der vom 27. bis 30. September 2006 im Hotel Botánico und im Kongresszentrum Taoro in Puerto de la Cruz stattfinden wird. Zu dieser alle vier Jahre angebotenen Tagung werden rund 800 Papageienliebhaber, Züchter und Wissenschaftler aus über 40 Ländern erwartet, die sich in mehr als 20 vielfältigen Vorträgen über die neuesten Entwicklungen und wissenschaftlichen Erkenntnisse bei Artenschutzprojekten oder in der Papageienzucht und -haltung informieren können und den Kongress zum persönlichen Gedanken- und Erfahrungsaustausch nutzen.

Neue OZ Online - 15. Aug. 2006
Vogelforscher warnen vor dramatischem Artensterben
Vogelkundler haben vor einem dramatischen Artensterben in der Vogelwelt gewarnt. «Wir haben eine Krise der Vielfalt», sagte Jaques Blondell, Präsident des 24. Internationalen Ornithologenkongresses (IOC), zum Auftakt der Tagung in Hamburg. Schätzungen der Experten zufolge sind rund 2 000 der weltweit 10 000 Vogelarten in ihrem Bestand gefährdet. «Wir beobachten eine dramatische Geschwindigkeit in der Aussterberate», fügte IOC-Generalsekretär Franz Bairlein hinzu. Im Jahr 2005 sind den Experten zufolge 175 Vogelarten neu zu den gefährdeten Arten dazu gezählt worden. «Das ist die höchste Zahl, die je genannt worden ist», sagte der frühere IOC-Präsident Peter Berthold. Schuld an der Bedrohung der Vogelwelt ist den Experten zufolge vor allem der Mensch. «Die wichtigste Ursache für das Artensterben liegt in der Landwirtschaft», sagte Berthold. Ein wesentliches Problem sei etwa die radikale Unkrautvernichtung. Weitere Faktoren sind dem Ornithologen zufolge Verkehr, Tourismus und die Abholzung von Wäldern.

Mitteldeutsche Zeitung - 15. Aug. 2006
Hobbyjäger töten über 100 Millionen Wildvögel pro Jahr
Forscher warnen vor einem dramatischen Artensterben in der Vogelwelt. «Wir haben eine Krise der Vielfalt», sagte Jaques Blondell, Präsident des 24. Internationalen Ornithologenkongresses (IOC), am Montag zum Auftakt der Tagung in Hamburg. Schätzungen der Experten zufolge sind rund 2 000 der weltweit 10 000 Vogelarten in ihrem Bestand gefährdet. Eine positive Entwicklung gibt es jedoch bei den Weißstörchen, wie der Naturschutzbund NABU am Rande des Hamburger Kongresses mitteilte. Der Bestand der Brutpaare stieg in den vergangenen zehn Jahren weltweit um 37 Prozent auf 230 000. Das Komitee gegen den Vogelmord kritisierte in Bonn, allein in Europa würden nach einer Studie mehr als 100 Millionen Wildvögel pro Jahr abgeschossen oder gefangen, darunter mehr als 30 Millionen Singvögel. Die Jagd auf die Vögel sei in der EU freigegeben, obwohl die Bestände vieler Arten stark gefährdet seien, berichtete das Komitee aus einer aktuellen Untersuchung über die Auswirkungen der Vogeljagd mit Daten aus 27 Ländern. An der Spitze stünden Jäger in Frankreich und Großbritannien.

ORF.at - 16. Aug. 2006
Kein Problem-Bär im Ennstal
Für große Aufregung hat am Sonntag der Fund eines Kalbes, das offensichtlich von einem Bären gerissen wurde, gesorgt. Bärenanwalt Walter Wagner sieht im "Täter" aber keinesfalls einen "Problembären". Der Schock für den Menauerbauer Franz Rodlauer in Unterlaussa war groß, als er auf seiner Alm die Reste eines 90 Kilo schweren Kalbes fand. Den restlichen 50 Tieren war nichts passiert, das Kalb musste aus dem umzäunten Gehege herausgezogen und getötet worden sein. Der oberösterreichische Bärenanwalt Walter Wagner will aber nicht von einem Problembären sprechen: "Ein Bär kann ab zu auch einmal ein Schaf oder ein Kalb schlagen. In den letzten drei Jahren haben wir in den Nördlichen Kalkalpen insgesamt drei solche Vorfälle gehabt."

Verivox - 16. Aug. 2006
Schutz des Birkhuhns in der Lüneburger Heide
Hannover. Das Niedersächsischen Umweltministerium und der Verein Naturschutzpark (VNP) engagieren sich erfolgreich seit zwei Jahren für den Schutz des Birkhuhns in der Lüneburger Heide. "In der Lüneburger Heide wurden in diesem Jahr insgesamt 65 Birkhühner gezählt, das sind 30 Tiere mehr als im Jahr 2003", teilte Umweltminister Hans-Heinrich Sander mit. Die Anzahl der balzenden Hähne stieg im Vergleich zum Jahr 2004 um 9, auf insgesamt 14 Birkhähne. Und schon im ersten Jahr der Schutzmaßnahmen wurde eine neue Balz-Arena nahe Schneverdingen entdeckt.

Verivox - 15. Aug. 2006
NABU verzeichnet stetigen Zuwachs bei Mitgliedern
Der Naturschutzbund NABU konnte auch im Jahr 2005 seine Mitgliederzahl gegenüber dem Vorjahr steigern und für seine Arbeit weiterhin auf die starke Unterstützung der Bevölkerung setzen. Zum Jahresende 2005 zählte der NABU knapp 400.000 Mitglieder, eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr (393.912). "Überall in Deutschland arbeiten Menschen im NABU dafür, dass sich auch künftige Generationen noch an einer intakten und artenreichen Umwelt erfreuen können -- darauf sind wir sehr stolz", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke bei der Vorstellung des NABU-Jahresberichts 2005. Mit dem Festhalten am Atomausstieg, der Fortschreibung ambitionierter Klimaschutzziele und dem Vorsatz eines einheitlichen Umweltgesetzbuches, wurden wichtige Forderungen des NABU von der neuen Regierung aufgenommen", sagte der Präsident. Der Schutz des Klimas sei - neben dem Stopp des weltweiten Artensterbens - die zentrale Herausforderung für eine nachhaltige nationale und internationale Politik. Mit rund 6,5 Millionen Euro förderte der NABU auch 2005 wieder die Arbeit der Aktiven in den rund 1500 Orts- und Kreisgruppen vor Ort. Der Anteil der allgemeinen Verwaltungsausgaben konnte mit sechs 6 Prozent der Gesamtausgaben von 16,4 Millionen Euro weiter erfreulich klein gehalten werden. Mit über 12,7 Millionen Euro hatten die Mitgliedsbeiträge wieder den größten Anteil an den Gesamteinnahmen von knapp 17,8 Millionen Euro.

hr online - 10. Aug. 2006
Gestrandeter Gänsegeier Fulvio sendet aus der Heimat
Gänsegeier "Fulvio" ist wieder zu Hause. Nach einem 1.000 Kilometer langen Flug ist der in Hessen gestrandete Vogel nun in den Pyrenäen angekommen. Das Signal des Senders, den der Gänsegeier trägt, komme nun aus dem spanisch-französischen Gebirge, einem Kerngebiet der südwesteuropäischen Geier-Population, teilte Gerd Bauschmann von der Staatlichen Vogelschutzwarte in Frankfurt mit. Ende Mai war der "Fulvio" getaufte Aasfresser entkräftet im Kreis Groß-Gerau gelandet und in einer Wildtierstation aufgepäppelt worden.

Basler Zeitung - 16. August 2006
Weiterer Schritt zur Vergrösserung des Krüger-Nationalparks
Krüger-Nationalpark. AP/baz. Die Präsidenten Südafrikas, Mosambiks und Simbabwes haben am Mittwoch einen kleinen aber entscheidenden Schritt zur Schaffung des weltgrössten Nationalparks getan, der sich über die Grenzen der drei südafrikanischen Länder hinweg erstrecken soll. Zu diesem Zweck eröffneten sie offiziell einen neuen Grenzübergang zwischen Südafrika und Mosambik. Während Südafrikas Krüger-Nationalpark in gutem Zustand ist, bleibt bei den beiden anderen Parks noch viel zu tun. Der unter anderem von der Weltbank und Deutschland finanzierte Park weckt auch Hoffnungen auf wachsenden Tourismus. So sagte Präsident Mbeki in seiner Rede, er sei überzeugt, dass der Park vor, während und nach der Fussballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika eine grosse Attraktion sein werde.

Volksstimme - 11. Aug. 2006
Waschbären-Populationen in freier Wildbahn wachsen ständig / Vor ...
Die Waschbären sind auf dem Vormarsch. Von Nordosten her breiten sie sich im Landkreis Stendal aus. Die Kleinbären werden mehr und mehr Bestandteil der heimischen Fauna. Waschbären in freier Wildbahn gibt es im Osten Deutschlands bereits seit 1945. In Wolfshagen in der Uckermark war 25 nordamerikanischen Waschbären ein Leben als Pelzlieferant in engen Käfigen zu gefährlich. Ihr Ausbruch aus der Pelztierfarm wurde zur Erfolgsgeschichte für die zur Familie der Kleinbären gehörenden Einwanderer, ähnlich einer fast gleichlautenden Begebenheit, die sich bereits 1934 in Hessen abspielte.

Focus Online - 12. Aug. 2006
Jaks für 40 000 Dollar
In China können ausländische Jäger künftig artengeschützte Tiere erlegen – vorausgesetzt, sie zahlen genug. Die Preise der Jagdlizenzen sind je nach Tierart und deren Seltenheit gestaffelt: Um einen Wolf erlegen zu dürfen, müssen ausländische Hobbyjäger 200 Dollar (ca. 150 Euro) ausgeben. Relativ gering erscheint diese Summe im Vergleich zum Preis für einen Jak. Für den Abschuss des asiatischen Rindes werden Waidmänner um bis zu 40 000 Dollar (31 000 Euro) erleichtert. Prekär: Wildlebende Jaks stehen auf der Roten Liste und gelten als sehr gefährdet. Der Ausverkauf als Jagdtrophäe soll den bedrohten Tieren jedoch nicht den Gnadenschuss verpassen, sondern ihnen nutzen. Die Einnahmen der Lizenzverkäufe sollen anschließend in den Erhalt der bedrohten Tiere investiert werden. Ein Konzept, wie es schon Südafrika seit längerem praktiziert. Europäische Tierschutzorganisationen kritisieren das Vorhaben: „Wir bedauern es sehr, dass China nun denselben Weg einschlägt“, sagte Daniela Freyer, Biologin bei Pro Wildlife. Um den Bedenken von Tier- und Umweltschützern entgegenzuwirken, räumten die Verantwortlichen in China ein, dass durch eine strikte Limitierung der Lizenzen die Gefahr einer Ausrottung der seltenen Populationen nicht bestünde.

Stern Shortnews - 16. Aug. 2006
Wissenschaft: Norwegen: Riesenkrabben-Invasion beunruhigt Umweltschützer und Fischer
In den sechziger Jahren sollte in der russischen Barentsee das lokale Fischereigeschäft verbessert werden, wozu Riesenkrabben ausgesetzt wurden. Die Krabben haben sich zu bedrohlichen Massen entwickelt und begannen auch nach Westen zu wandern. Die gigantischen Krebse leben normalerweise in Tiefen, wo Taucher nicht hinunter kommen; jetzt wurden sie als Invasoren in flächeren Gewässern vor der Küste Norwegens ausgemacht. Ein norwegischer Umweltexperte befürchtet, dass die Tiere die Biodiversität der Meeresfauna bedrohen. Als Lösung soll die Fangquote erhöht werden.


spektrumdirekt - 16.August 2006
Ursus ante portas - Die Rückkehr der großen Beutegreifer
Braunbär Bruno kam, wurde gesehen, und siegte dauerhaft - wenigstens im Gedächtnis vieler Menschen. Ein gezielter Schuss beendete jäh sein Leben, durch das hallende Medienecho drängt sich aber eine zentrale Frage auf: Gibt es in unserer Zivilisationslandschaft noch Platz und Toleranz genug für ein Zusammenleben zwischen Beutegreifern und Menschen? Früher waren sie einfach da: Bär, Wolf und Geier - alle drei gefürchtete Beutegreifer und Konkurrenten des Menschen um Lebensraum und Nahrung. Verleumdet als Kindesmörder und Nutztierräuber beschränkte sich das Artenmanagement unserer Vorfahren auf schlicht zwei Maxime: Töten und Vertreiben. Damit und wegen der kontinuierlichen Verknappung von Wildnis durch den wirtschaftenden Menschen gelang ihre - und etlicher Großsäuger und Vögel mehr - endgültige Ausrottung in Mitteleuropa bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Bissige Haushunde schufen fortan größere Probleme als etwa die gelegentliche Begegnung mit einem Wildschwein im Wald. Problem erledigt? ...

Tirol Online - 15. Aug. 2006
Das letzte Foto von 'JJ1' war angeblich Fälschung
Ein Wildhüter ist sich sicher: Das letzte Bild von JJ1 ist eine Fälschung! Den Bären auf dem Foto kennt der Wildhüter aus seinem Gehege. Der Bär auf dem Foto ist am Leben und ist gesund. Den sehe ich öfters", sagt N.N. (Name der Redaktion bekannt), Wildhüter in einem oberösterreichischen Park. Bei der Nachrichtenagentur epa (European Pressphoto Agency) war man nicht sonderlich erstaunt. "Es kommt schon manchmal vor, dass wir falsche Fotos bekommen. Aber wir können nicht alle kontrollieren. Es kommen einfach zu viele Bilder am Tag in unsere Redaktion", meint ein Sprecher der epa. Auswirkungen für den Fotografen könnte es geben. "Da das Bild dann an die Deutsche Presse Agentur weitergegeben wurde, muss die DPA entscheiden, was passiert." Der Fotograf könnte angezeigt werden.

svz.de - 15.August 2006
Vogelforscher warnen vor dramatischem Artensterben
Vogelkundler haben vor einem dramatischen Artensterben in der Vogelwelt gewarnt. «Wir haben eine Krise der Vielfalt», sagte Jaques Blondell, Präsident des 24. Internationalen Ornithologenkongresses (IOC), zum Auftakt der Tagung in Hamburg. Schätzungen der Experten zufolge sind rund 2 000 der weltweit 10 000 Vogelarten in ihrem Bestand gefährdet. «Wir beobachten eine dramatische Geschwindigkeit in der Aussterberate», fügte IOC-Generalsekretär Franz Bairlein hinzu. ... Nicht nur seltene Arten seien aber bedroht, sondern auch Vögel, die noch vergleichsweise häufig anzutreffen seien, betonte Bairlein. In Deutschland beispielsweise habe sich in den vergangenen 50 Jahren die Zahl der Stare um rund 75 Prozent, die Zahl der Feldlerchen um 50 Prozent reduziert. «Da sind Millionen Individuen verloren gegangen. Das muss uns mehr alarmieren, als wenn in Australien irgendein seltenes Rotkehlchen fehlt», sagte er. Berthold betonte, in Asien, Nordamerika und Regenwald-Gebieten sei die Lage besonders ernst. ... Angesichts der Krise forderten die Vogelkundler entschlossenes politisches Handeln: «In Deutschland wissen wir ziemlich genau Bescheid über miese Populationsraten. Es krankt daran, dass die Politiker unsere Erkenntnisse gar nicht umsetzen», kritisierte Berthold.

derstandard.at - 15.August 2006
Vogelwelt steht vor "großem Wandel" - Ornithologe: Durch Erwärmung gehen einige Arten verloren, andere kommen hinzu - verstärkte Landwirtschaft hingegen ein klarer Vogelkiller
Durch den Klimawandel wird sich die Vogelwelt in den kommenden Jahrzehnten deutlich verändern. Das prophezeit Deutschlands Chef-Ornithologe Franz Bairlein. "Ein großer Wandel kommt auf uns zu", sagte der Direktor des Deutschen Instituts für Vogelforschung in Wilhelmshaven am Rande des 24. Internationalen Ornithologen-Kongresses in Hamburg, der bis 19. August dauert. Anders als andere Forscher will er aber keineswegs ein Schreckensszenario zum Artensterben skizzieren. "Wir werden einige Vogelarten verlieren, aber auch andere dazugewinnen", betonte der 53-Jährige. ...

derstandard.at - 15.August 2006
Pandas: Trick mit künstlicher Befruchtung zeigt Wirkung - Tiere anhaltend fortpflanzungsmüde - "Nachhilfe" verhalf chinesischen Beständen heuer aber zu kleinem Baby-Boom
China freut sich in diesem Jahr über einen wahren Baby-Boom bei den vom Aussterben bedrohten Riesen-Pandas. Am Sonntag kam bereits das elfte Panda-Junge dieses Jahres zur Welt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag berichtete: Panda-Bärin Eryatu gebar im Panda-Fortpflanzungs- und Forschungszentrum von Chengdu ein 130 Gramm leichtes weibliches Baby.

dieneueepoche.com - 14.August 2006
Zahl der Weißstorchpaare weltweit gestiegen
Die Zahl der Weißstorchpaare hat in den vergangenen zehn Jahren weltweit zugenommen. Bei einer großen Zählung seien 230.000 Paare registriert worden, 37 Prozent mehr als noch 1994/95, wie eine am Montag vom Naturschutzbund (NABU) in Hamburg vorgestellte Studie ergab. Die meisten Störche brüten demnach in Polen (52.500 Paare) gefolgt von Spanien (33.217 Paare). In Deutschland waren es 2005 rund 4.100 Paare. Damit habe sich dort der Bestand stabilisiert. Als Grund für die Zunahme nannten Forscher verbesserte Lebensbedingungen.

Komitee gegen den Vogelmord e. V. - 14.August 2006
Hobbyjäger töten über 100 Millionen Wildvögel pro Jahr / Neue Studie über die Folgen der Zugvogeljagd in der EU
Obwohl die Bestände vieler Arten stark gefährdet sind, dürfen in Europa weiterhin mehr als 100 Millionen Wildvögel - darunter mehr als 30 Millionen Singvögel - pro Jahr abgeschossen und gefangen werden. ... "Legt man alle in einem Jahr geschossenen Tiere hintereinander, ergibt sich eine Strecke von rund 41.000 Kilometern Vogelleichen mit einem Gesamtgewicht von 66.000 Tonnen", erläutert Heinz Schwarze, Präsident des Komitees gegen den Vogelmord, die Dimension der Jagd. An die Spitze der Statistik haben sich mit mehr als 25 Millionen Tieren die französischen Jäger geschossen, dicht gefolgt von ihren Kollegen aus Großbritannien (22 Millionen) und Italien (17 Mio). Beliebteste Jagdbeute sind Singvögel wie z.B. Lerchen, Amseln oder Drosseln, die rund ein Drittel der Gesamtstrecke ausmachen. ... Um gegen die nach Ansicht des Komitees "systematische Vernichtung" von Europas Vogelwelt vorzugehen, hat das Komitee die europäischen Jagdverbände aufgefordert, den Abschuss von 22 akut bedrohten Arten noch in diesem Jahr zu stoppen. "Jagd auf bedrohte Arten hat mit nachhaltiger Nutzung nichts zu tun und in Europa nichts zu suchen". Es könne nicht angehen, so Schwarze weiter, dass eine kleine Minderheit von Hobbyjägern das gemeinsame Naturerbe aller Europäer gefährdet.

derstandard.at - 14.August 2006
100 Millionen Wildvögel enden vor den Flinten europäischer Hobbyjäger - Komitee gegen den Vogelmord spricht von "systematischer Vernichtung von Europas Vogelwelt"
In Europa werden nach einer Studie mehr als 100 Millionen Wildvögel - darunter mehr als 30 Millionen Singvögel - pro Jahr abgeschossen oder gefangen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung über die Auswirkungen der Vogeljagd mit Daten aus 27 Ländern, wie das Komitee gegen den Vogelmord am Montag in Bonn berichtete. Die Jagd auf die Vögel sei in der EU freigegeben, obwohl die Bestände vieler Arten stark gefährdet seien. An der Spitze stünden Jäger in Frankreich, gefolgt von Briten. Um gegen die nach Ansicht des Komitees systematische Vernichtung von Europas Vogelwelt vorzugehen, hat das Komitee die europäischen Jagdverbände aufgefordert, den Abschuss von 22 akut bedrohten Arten noch in diesem Jahr zu stoppen. Jagd auf bedrohte Arten habe mit nachhaltiger Nutzung nichts zu tun und in Europa nichts zu suchen. Die EU gebe weiterhin Arten zur Jagd frei, deren Bestände bereits seit Jahrzehnten rückläufig seien. Ein Beispiel sei die Feldlerche. Trotz akuter Gefährdung würden pro Jahr mehr als 2,5 Millionen Lerchen in der EU geschossen oder gefangen. Mindestens ebenso dramatisch sei die Situation für Turteltauben, Wachteln, Kiebitze, Bekassinen und Knäkenten, deren Bestände ebenfalls als gefährdet gälten.

dieneueepoche.com - 16.August 2006
Finnwal in der Flensburger Förde gesichtet
Ein für die Ostsee seltenes Naturschauspiel konnten Zeugen am Mittwoch in der Flensburger Börde beobachten. Im landnahen Wasser tummelte sich nach Auskunft der Wasserschutzpolizei in acht bis zehn Meter langer Finnwal. Nach diesen Angaben tauchte das Jungtier mehrfach vor der Station Holnis der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) auf. Dort näherte er sich dem Ufer bis auf rund 100 Meter. Vom einem Flugzeug aus schoss ein Fotograf Bilder von dem Meeresriesen, die sich normalerweise nicht in diesen Gewässern aufhalten. Der Wal wurde auch in der dänischen Gennerbucht gesichtet. Bereits vor einigen Jahren war ein Wal in dem Bereich beobachtet worden. Finnwale sind enge Verwandte der Blauwale und können mehr als 20 Meter lang werden.

spiegelonline - 16.August 2006
VERIRRTER RIESE - Wal schwimmt in Flensburger Förde
In der Flensburger Förde ist ein Wal aufgetaucht. Die Behörden gehen davon aus, dass es sich bei dem Meeressäuger um einen Finnwal handelt. Unklar ist, wie er in die schmale Bucht gelangt ist.

Australien: Japan hat Tunfisch im Wert von zwei Mrd. Dollar gestohlen
Südlicher Roter Tun vor dem Ende
Sydney (pte/14.08.2006/13:50) - Die Anklage aus der Chefetage der obersten Fischereibehörde Australiens wiegt schwer: Japan hat Rote Tunfische (Thunnus maccoyi) für zwei Mrd. Dollar illegal aus dem Pazifik gefischt und damit diese Fischart an den Rand des Aussterbens gebracht. Die Japaner haben in den vergangenen 20 Jahren mindestens drei Mal soviel Tunfisch gefangen, wie es in den festgelegten Quoten vereinbart war. "In Wahrheit hat Japan Tunfisch im Wert von zwei Mrd. Dollar der internationalen Gemeinschaft gestohlen. Es ist unverständlich, dass dieses Land seit 15 Jahren an den Treffen der Fischereibehörden teilnimmt und von sich behauptet, es habe eine Weste weiß wie Schnee", so Richard McLoughlin, Manager der Australian Fisheries Management Authority http://www.afma.gov.au

svz.de - 17.August 2006
Biologen entdecken unbekannte Seeigelart bei Internet-Auktion
Ein deutsch-britisches Forscherduo ist über Internet-Auktionen auf eine bislang unbekannte Seeigelart gestoßen. «Jede Woche bekam ich Anrufe von Sammlern, die mich um eine Bestimmung baten», berichtete Simon Coppard von der Internationalen Kommission für zoologische Nomenklatur in London dem britischen Magazin «New Scientist» (Nr. 2565, S. 6). Coppard und sein Kollege Heinke Schultz aus dem norddeutschen Hemdingen untersuchten Exemplare von der Inselgruppe Neukaledonien im Südpazifik. Dabei stellten sie fest, dass die Sammler mit einer neuen Art handelten. Die Experten gaben ihr den wissenschaftlichen Namen Coelopleurus exquisitus. Laut «New Scientist» macht sich Coppard Sorgen über die große Anzahl von teils brillant leuchtenden Seeigelschalen, die in den vergangenen fünf Jahren zum Verkauf standen. «Wir glauben, dass sie aus der Fischerei mit illegalen Schleppnetzen stammen», sagte er dem Magazin. «Unglücklerweise scheint der einzige Nutzen der brillanten Farben zu sein, dass diese für Sammler sehr begehrenswert sind.» Die Wissenschaftler haben die neue Art im Fachjournal «Zootaxa» (Bd. 1281, S. 1) beschrieben.

svz.de - 17.August 2006
Holzeinschlag stoppt «Vielweiberei» bei Opossums
Holzeinschlag in ihren Wäldern wandelt australische Opossums von notorischen Polygamisten zu treuen Ehemännern. Das hat die Biologin Jenny Martin von der Universität Melbourne herausgefunden, die 55 so genannte Hundskusus (Trichosurus caninus) fünf Jahre lang beobachtet hatte. Demnach vergrößern Opossum-Weibchen in ausgedünnten Wäldern ihr Revier so stark, dass der Weg von einem Weibchen zum nächsten für die normalerweise polygamen Männchen zu aufwendig ist. «In Wäldern, wo Bäume gefällt wurde, begrenzten die männlichen Tiere ihre Verluste und paarten sich lebenslang mit einem Weibchen», sagte Martin dem britischen Magazin «New Scientist» (Nr. 2565, S. 15). ... Polygamie sei unter Säugetieren verbreitet, weil es für die Männchen evolutionär betrachtet sinnvoll ist, ihr Erbgut möglichst häufig weiterzugeben. Dagegen sei Monogamie dann die klügere Entscheidung, wenn der Nachwuchs durch die Hilfe der Männchen bei der Aufzucht bessere Überlebenschancen hat oder wenn die Weibchen zu weit entfernt voneinander leben. ...

Pressetext - 16.August 2006
Riesenkrabben-Invasion in Norwegen - Gas-Abbau: Angst vor Umweltschäden in der Barentsee
Umweltexperten warnen vor der Invasion der gigantischen Riesenkrabben in den Gewässern Nordnorwegens. Die King-Crabs, die normalerweise vor der russischen Halbinsel Kamtschatka und in Alaska leben, haben den Weg durch das Eismeer offensichtlich erfolgreich bewältigt und dringen nun in Territorien vor, wo sie keine Feinde haben, berichtet BBC-Online. Bis zu 10.000 solcher Krabben können gemeinsam auftreten. "Das sieht wirklich beängstigend aus", so Lars Petter Oeye, der Gourmet-Touristen zu den großen Tieren führt. ... Sowjetische Forscher hatten 1960 die Krebse in der russischen Barentsee nahe der norwegischen Grenze ausgesetzt, um die lokale Fischerei etwas anzukurbeln. Seit damals sind die Tiere Jahr für Jahr Richtung Westen gezogen. Allein in der Barentsee schätzen die Experten den Bestand auf 20 Mio. Tiere. Umweltexperten wie Rasmus Hansson vom WWF-Norwegen sieht in den Invasoren eine große Gefahr für die lokale Meeresfauna, denn die hungrigen Räuber fressen alles kahl, von Fischlaich bis zu kleineren Artgenossen. "Sie gehören einfach nicht hierher. Die Biodiversitäts-Konvention weist ausdrücklich daraufhin, dass eingeschleppte Arten einer der vier Hauptgründe für den Verlust der weltweiten Artenvielfalt sind", so Hansson, der fordert, dass die derzeitige Fangquote von 300.000 Tieren erhöht werden sollte.

Pressetext - 12.August 2006
China: Jagderlaubnis für Touristen ausgesetzt - Auch geschützte Tiere dürfen gegen Bezahlung erlegt werden
Das chinesische Außenministerium hat angekündigt die Auktion von Jagdlizenzen für Ausländer aufgrund massiver Proteste auszusetzen, berichtet die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. In den chinesischen Westprovinzen Qunihai, Shanxi und Gansu und in den zwei autonomen Regionen Ningxia und Xinjiang konnten Jagdttouristen nämlich für Geld Wölfe, Yaks und andere zum Teil geschützte Tiere jagen, berichtet BBC-Online. Die State Forestry Administration in Peking teilte mit, dass diese Lizenzausgabe auf unbestimmte Zeit verschoben wird. Erst vergangenen Frühling haben etwa 150 Jäger aus den USA, Spanien und Mexiko fast vier Mio. Dollar in Nord- und Südwest-China ausgegeben. Dass die Regierung in Peking tatsächlich daran arbeitet, die Belastungen für die Umwelt im Reich der Mitte zu verringern, macht sie auch mit dem Schritt der ersten Wildlife-Datenbank im Internet deutlich. Die Online-Datenbank, die nun Online geht, listet mehr als 3.000 gefährdete Tierarten und soll Umweltschützern eine schnelle Identifizierung der jeweiligen Spezies ermöglichen, berichtet Xinhua.

spektrumdirekt - 12.August 2006
Evolution in Zeitraffer - Miesmuscheln wehren sich gegen eingeschleppte Krabben
Eigentlich haben sie an der amerikanischen Küste nichts zu suchen - doch der Mensch machte es möglich: Er verschleppte 1817 die Strandkrabbe Carcinus maenas aus ihrem urspünglichen Lebenraum in europäischen oder nordafrikanischen Küstengewässern nach Amerika und ließ 1988 die asiatische Küstenkrabbe Hemigrapsus sanguineus folgen. Gefräßig wie die Heuschrecken fallen die beiden seither über Kleingetier in ihrer neuen Heimat her.

Pressetext - 10.August 2006
Qualleninvasion: Überfischung und Erwärmung als Ursache - Sauerstoffmangel an US-Westküste führt zu Massensterben
Die ungewöhnliche Dichte an Quallen im Mittelmeer hat nach Berichten von BBC-Online bereits mindestens 30.000 Urlauber Bekanntschaft mit den Nesseln machen lassen. Zwei Gründe für das vermehrte Auftreten der Quallen sind die ungewöhnlich hohen Temperaturen sowie Überfischung, zeigen sich die Experten von der Umweltgruppe Oceana überzeugt. In einigen Regionen Spaniens haben die Umweltschützer mehr als zehn Quallen pro Quadratmeter ausgemacht.

BirdLife - 10.August 2006
Aussie battler contends with drought and fires
Habitat fragmentation caused by drought and associated fires threatens one of Australia's most elusive arid-zone residents—the Mallee Emuwren Stipiturus mallee .Confined to inland South Australia and Victoria, the emuwren is dependent on significant areas of Triodia —commonly called spinifex or Porcupine grass because of its needle-like “leaves”—that has been unburned for around two decades. But years of drought, particularly in the southern and western parts of the emuwren's range, have affected the health of the spinifex and almost led to the emuwren's extinction in South Australia where the last significant population comprises 100 birds confined to 100 km² of Ngarkat Conservation Park, down from thousands of individuals spread over 2,000 km² in the early to mid 1990s—a 95% reduction in area occupied.

PlanetArk - 17.August 2006
Presidents Open African Cross - Border Park
South Africa, Zimbabwe and Mozambique opened a key border crossing for an expanded international wildlife park on Wednesday, boosting regional hopes of a major new global eco-tourist destination.

PlanetArk - 16.August 2006
China Denies Plundering World's Rain Forests
China on Tuesday denied accusations of plundering the world's rain forests to meet booming demand for wood.
Prehistoric Australian Giants Starved - Study
Giant prehistoric kangaroos and wombat-like creatures the size of hippopotamuses were not killed off by human hunters but by climate change and starvation, an Australian study has found.

PlanetArk - 14.August 2006
Caviar, Oil Targeted by Caspian Protection Plan
Caviar lovers may benefit from a five-nation deal entering into force from Saturday meant to clean up the badly polluted Caspian Sea.

ENN - 16.August 2006
Campaign Launched to Protect the Verde River
By: the Center for Biological Diversity
The Center for Biological Diversity announced this week that it is launching a long-term campaign to protect the Verde River in Arizona. In response to multiple perils facing the river, including the proposed Big Chino Water Ranch Pipeline project by the city of Prescott and town of Prescott Valley, a citizen action and collaboration campaign is underway to preserve the health of this invaluable resource.

ENN - 15.August 2006
China Denies Plundering World's Rain Forests
Environment groups say China is at the heart of a global trade for lumber it sells to markets in the United States and Europe and that much of its plywood exports comes from illegal logging.
Bringing Back the Woolly Mammoth -- Maybe
Descendants of extinct mammals like the giant woolly mammoth might one day walk the Earth again. It isn't exactly Jurassic Park, but Japanese researchers are looking at the possibility of using sperm from frozen animals to inseminate living relatives.
Agency Staff, Rural Residents and Conservation Groups Challenge Off-Road Vehicle Abuse and Desert Mismanagement
A broad coalition of public employees, rural property owners and conservation groups challenged the Bush administration in federal court on August 14 for failing to protect private property, conservation lands and endangered wildlife from off-road vehicles across 7.1 million acres of the California Desert Conservation Area.

ENN - 14.August 2006
Feds to Increase California No-Fishing Zones
Federal authorities have unveiled a proposal to double the size of no-fishing zones around the Channel Islands off Southern California to protect marine life.
Pacific 'Dead Zone' Said to Exceed Fears
Scientists say the oxygen-starved "dead zone" along the Pacific Coast that is causing massive crab and fish die-offs is worse than initially thought.
Two Pairs of Panda Twins Born in China
Two more pairs of panda twins have been born at Chinese breeding centers, the latest in a mini-baby boom for the rare, endangered animals, government media reported Sunday.

ENN - 11.August 2006
Wisconsin Banned From Killing Gray Wolves
A federal court has issued a preliminary injunction barring Wisconsin from killing gray wolves, siding with animal welfare and environmental groups that argue the killing violates the Endangered Species Act.

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Natur- und Artenschutz  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

NABU - 14.August 2006
NABU präsentiert Ergebnisse des VI. Internationalen Weißstorchzensus
Der Naturschutzbund NABU hat heute im Rahmen des Internationalen Ornithologen Kongresses die Ergebnisse des VI. Internationalen Weißstorchzensus 2004/2005 aus 26 Ländern vorgestellt, darunter u.a. Polen, Spanien, Weißrussland und die Ukraine mit den größten Weißstorchvorkommen. Im Vergleich zu der Zählung 1994/95 haben weltweit die Störche von 166.000 Paaren um 37% auf 230.000 Paare zugenommen. ... "Die Weißstorchbestände nahmen nicht überall in gleicher Weise zu", sagte Kai-Michael Thomsen vom Michael-Otto-Institut im NABU in Bergenhusen. "Besonders stark ist der Zuwachs der so genannten Westpopulation des Weißstorchs, die über Spanien nach Westafrika ins Winterquartier zieht." Diese Population nahm um fast 90% innerhalb der letzten 10 Jahre zu. Gründe hierfür seien günstige Nahrungsressourcen auf Reisfeldern und Mülldeponien, gute Überwinterungsbedingungen im westafrikanischen Sahel und die Entstehung einer Überwinterungstradition von mehreren 10.000 Störchen in Spanien. ... "Bundesweit hat sich der Storchenbestand stabilisiert. Allerdings sind die Reproduktionsraten in vielen Gebieten rückläufig." ... Die größte Bedrohung sei die zunehmende Bebauung in den Vier- und Marschlanden, dem angestammten Brutgebiet. Dadurch gingen wichtige Wiesen verloren, auf denen die Störche nach Nahrung suchen können. "Geht dieser Trend weiter, kann es in den nächsten Jahren für die Hamburger Störche eng werden", so Pelch. Weitere Informationen zum Weißstorchzensus gibt es unter http://bergenhusen.nabu.de und zum Storchenschutz in Hamburg unter www.NABU-Hamburg.de .


Komitee gegen den Vogelmord e. V. 14.08.2006
Hobbyjäger töten über 100 Millionen Wildvögel pro Jahr / Neue Studie über die Folgen der Zugvogeljagd in der EU
Obwohl die Bestände vieler Arten stark gefährdet sind, dürfen in Europa weiterhin mehr als 100 Millionen Wildvögel - darunter mehr als 30 Millionen Singvögel - pro Jahr abgeschossen und gefangen werden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie über die Auswirkungen der Vogeljagd

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Weitere Infos

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Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Die Guereza-Insel ist bei Besuchern im Zoo Münster ebenso beliebt wie  die Lemuren-Insel in unmittelbarer Nähe, die wir schon früher in ZooLex präsentiert haben. In beiden Fällen waren Experimente mit der Verwendung von Pflanzen sehr hilfreich, um für die Primaten eine passende Umgebung zu schaffen. Wir danken dem Allwetterzoo Münster für den Erfahrungsbericht über die Verwendung von lebenden Bäumen in einer Freianlage für Guerezas:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=578
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WAZA KONFERENZ
Monika Fiby wird auf der WAZA Konferenz in Leipzig einen Vortrag mit dem Thema "How zoo staff uses ZooLex" (Wie Zooangestellte ZooLex verwenden) halten. Wir hoffen, dass mehr Zoodirektoren ihre Angestellten dazu veranlassen werden, neue Gehege für die Präsentation in der ZooLex Gallery einzureichen, wenn sie erfahren, wie ihre Institution von der ZooLex Datenbank profitieren kann. Wenn Sie ZooLex für Ihre Arbeit im Zoo verwenden, senden Sie uns bitte eine Email, in der Sie uns beschreiben, für welchen Zweck und in welcher Weise Sie von der ZooLex Website profitieren. Wir freuen uns über Anekdoten und Bilder, die Ihre Arbeit illustrieren. Wenn Sie es bevorzugen, verwenden wir Ihre Geschichte natürlich anonym.
Bitte teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit - Kontact: monika@zoolex.org
              ~°v°~
Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung



Newsletter Tierrechte Nr. 06/06 vom 11.08.2006
Protest gegen geplantes Delfinarium auf Rügen
Derzeit ist ein neues Delfinarium in Glowe auf Rügen in Planung; fünf Große Tümmler sollen "Therapietiere" sein und gleichzeitig für Touristen Unterhaltungsprogramme bieten. 20 deutsche Tier- und Artenschutzorganisationen haben daher in einer gemeinsamen Stellungnahme dargelegt, dass eine artgerechte Haltung von Delfinen in Gefangenschaft nicht möglich ist und die Erfolge von Delfintherapien durchaus zweifelhaft sind. Sie fordern die  Untersagung der Betriebsgenehmigung für das geplante Delfinarium und der Einfuhrgenehmigung für lebende Delfine zur Nutzung auf Rügen. Proteste seitens der Bevölkerung sind erwünscht,  Unterschriftenlisten und Stellungnahme der Verbände sind erhältlich unter: http://www.tierrechte.de/p100040001010.html
Weitere News zu Delfinarien gibt es auch bei unseren Mitstreitern von animal-public unter http://www.animal-public.de


> Auf der Unterzeichnerseite tummeln sich eine bunte Mischung der "üblichen Verdächtigen" in Sachen Anti-Delphinhaltung, aber auch WWF und BUND. Ob sich hinter dem Projekt tatsächlich eine rein kommerzielle Delphinnutzung steht, ist kaum einzuschätzen, da sich die Gegenseite - die planende Nature Projekt GmbH - auffallend zurückhält, sprich: man findet nichts Offizielles im Internet. Ja, es gibt sogar eine Anfrage im Bundestag (http://dip.bundestag.de/btd/16/017/1601737.pdf), in der es heißt, "Presseberichte, die GmbH plane für das Jahr 2006 den Bau eines Delfinariums in Glowe und die Anschaffung fünf Großer Tümmler, wurden von der Firma schriftlich als falsch zurückgewiesen"...


Circus

Thurgauer Zeitung - 11. Aug. 2006
Circus Royal zu Gast auf der Schlosswiese
Romanshorn. An diesem Wochenende macht der Circus Royal auf der Schlosswiese halt. Star des diesjährigen Programms ist Samira, der einzige weisse Tiger in einem Schweizer Zirkus. Daneben werden Darbietungen mit anderen Exoten und Tieren vom Bauernhof präsentiert.

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Neue Veröffentlichungen

Mammalian Biology
Volume 71, Issue 5
Abstracts and the full text will be available at: http://www.sciencedirect.com/science/journal/16165047
A taxonomic revision of the tigers (Panthera tigris) of Southeast Asia J.H. Mazák and C.P. Groves
Geometric morphometric analysis of geographic variation in the Río Negro tuco-tuco, Ctenomys rionegrensis (Rodentia: Ctenomyidae)
Early reproductive onset in the white-eared opossum, Didelphis albiventris Lund, 1840 (Didelphimorphia, Didelphidae)
Rediscovery of Chacodelphys: A South American marsupial genus previously known from a single specimen P. Teta, U.F.J. Pardiñas and G. D'Elía

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Veranstaltungen

ECCB 2006 - the First European Congress of Conservation Biology
Eger, Hungary, 23rd to 27th August 2006
organised by the Society for Conservation Biology - European Section and the Hungarian Natural History Museum. This cornerstone international event will first time bring academics, students, policy makers, natural resource managers and NGO representatives together from all over Europe to address all aspects of conservation biology from research to application. See www.eccb2006.org for details



Zoosammlertreffen 2006
Sven Thanheiser läd als Vorsitzender der Tierparkfreunde Hellabrunn e.V. in den Tierpark Hellabrunn nach München ein.
1.-3.  September 2006
Noch Fragen? Wenden Sie sich bitte jederzeit an Klaus Schüling, schueling@tiergarten.com


Gesellschaft für Tropenornithologie (GTO)
XXVII. Tagung über tropische Vögel
14. bis 17. September 2006 in Bonn



Zoos and Aquariums Committing to Conservation
26-31 January 2007 Houston, Texas
ZACC is a bi-annual event that promotes the role of zoos and aquariums in supporting conservation activities worldwide, both at their institutions and in the field. Conference participants include representatives from zoological institutions, international conservation organizations, local non-governmental organizations, government agencies, funding agencies and, most importantly, field biologists and conservationists. For more information you may contact zacc@houstonzoo.org



23. - 27. August 2006 - European Congress of Conservation Biology (ECCB 2006). Eger, Ungarn

24. - 27. August 2006: CBSG Annual Meeting, Zoo Leipzig

27. - 31. August 2006: 61st Annual Conference of WAZA, Zoo Leipzig: Sustainable management of flagship species for conservation. www.waza2006.org

21. - 24. September 2006: Jahreshauptversammlung Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde DGHT, Bad Orb. www.dght.de

27. - 29. September 2006, DTG-Seminar im Vogelpark Marlow: Marketingkonzepte, Vergesellschaftungen

2. - 6. Oktober 2006: EUAC Annual Meeting, Oceanolopis Brest. www.euac.org

2. - 6. Oktober 2006:
CITES, 54 Konfrenz, Genf

3. - 7. Oktober 2006: 23rd EAZA Annual Conference, Zoo Madrid. www.eaza.net

21. - 22.
Oktober  2006 - International Elephant Conservation and Research symposium, Kopenhagen


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ZWIEBELFISCHCHEN
Ein neues Gehege für Sie im Magdeburger Zoo!
http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,416533,00.html




Stellenausschreibung

Auf 4 ha Parkfläche beherbergt der Zoo Landau in der Pfalz über 550 Tiere in mehr als 110 überwiegend exotischen Arten. Das Leitbild des 1904 gegründeten Zoos besteht in der konsequenten Umsetzung der Welt-Zoo- und Aquarium-Naturschutzstrategie. Mit bis zu 200.000 Besuchern jährlich zählt der Zoo zu den wichtigen Attraktionen der Stadt Landau in der Pfalz und der Region Südpfalz.
Für unseren Zoo suchen wir zum nächstmöglichen Termin
eine/n  Obertierpfleger/-in (Revierinspektor/-in)
mit abgeschlossener Berufsausbildung.
Als Teil der Zooleitung ist Ihr Aufgabenbereich:
- Fachgerechte Oberaufsicht über alle Reviere, einschließlich Futterküche und Betriebshof
- Regelung des Einsatzes von Tierpflegepersonal einschl. Dienstplanerstellung
- Mitwirkung bei der Material- und Futterbedarfserfassung bzw. -beschaffung
- Mitwirkung bei Gehegeplanung und –sanierung
- Vollzug der UVV im Tierpflegebereich
- Unterstützung der Lehrlings- und Praktikantenausbildung
- Im Bedarfs- bzw. Vertretungsfall: Tierpflege gemäß Dienst- und Sicherheitsanweisungen
Wir erwarten:
- Abgeschlossene Berufsausbildung als Zootierpflegermeister/in oder Zootierpfleger/in oder vergleichbare Qualifikationen mit mehrjährigem, breitem tierpflegerischen Erfahrungsspektrum im Zoo
- Bereitschaft und Erfahrung Führungsverantwortung zu übernehmen
- Führerschein Klasse B mit Anhänger
- Handwerkliches Geschick und körperliche Fitness
- Bereitschaft zu Wochenend- und Schließdiensten sowie aktive Beteiligung an Sonderveranstaltungen
- Grundkenntnisse in der Computeranwendung (Word, Excel)
- Englischkenntnisse
Die Entlohnung richtet sich nach dem Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes (TVöD 8, ehemals Vc BAT).
Aussagekräftige Bewerbungen mit Lebenslauf, Lichtbild und lückenlosem Ausbildungs- und Tätigkeitsnachweis erbitten wir bis spätestens 04. September 2006  an die
Stadtverwaltung – Personalabteilung – 76825 Landau in der Pfalz
Informationen zum Zoo Landau in der Pfalz: www.zoo-landau.de
Ihr Ansprechpartner im Zoo Landau: Dr. Jens-Ove Heckel, Direktor

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TV-Tipps   Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Do, 17.08.2006, 19:00-19:45 ARTE, Die Robben der Brandungshöhlen
Do, 17.08.2006, 21:35-22:00 RBB, Elefant, Tiger & Co., Giraffen erstmals in der Afrikasavanne
Fr, 18.08.2006, 15:15-16:00 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (33), Geschichten aus dem Duisburger Zoo
Fr, 18.08.2006, 16:10-17:00 ARD, Eisbär, Affe & Co. (12), Zoogeschichten aus Stuttgart
Fr, 18.08.2006, 19:15-20:15 XXP, BBC Exklusiv: Tagebuch der Raubkatzen (1/3)
Fr, 18.08.2006, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co. (168), Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Fr, 18.08.2006, 21:00-21:40 WDR, Pinguin, Löwe & Co., Geschichten aus dem Zoo Münster (Neufassung)
Fr, 04.08.2006, 10:45-11:15 WDR, Mega: Das geheime Leben der Frösche
Fr, 04.08.2006, 15:15-16:00 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (23), Geschichten aus dem Duisburger Zoo
Fr, 04.08.2006, 17:10-18:00 HR, Pinguin, Löwe & Co. (25), Geschichten aus dem Allwetterzoo Münster
Fr, 04.08.2006, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo (166)
Fr, 04.08.2006, 21:00-21:40 WDR, Pinguin, Löwe & Co., Geschichten aus dem Zoo Münster (Neufassung)
Sa, 12.08.2006, 09:45-10:15 B-alpha, Welt der Tiere, Hawaii - die Zuckervögel unter dem Vulkan
Sa, 12.08.2006, 14:30-15:00 N3, Elefant, Tiger & Co., Beobachtungen aus dem Leipziger Zoo, Auf Messers Schneide
Sa, 12.08.2006, 17:55-18:20 ORF2, Ganz schön wild - Alltag im Tiergarten Schönbrunn (7)
Sa, 12.08.2006, 18:00-18:30 VOX, tierzeit, Sonora - Die giftigste Wüste der Welt
Sa, 12.08.2006, 19:00-19:30 HR, Bei uns im Zoo, Der Gorilla und die Hängematte
Sa, 12.08.2006, 19:10-20:15 Kabel1, K1 Magazin, u. a.: "Wildnis in der Großstadt - Einsatz im größten Zoo Europas"
So, 13.08.2006, 16:00-16:30 BR, Zoo & Co, Orcas, Nashörner und Eisbären - die Tiere von San Diego
So, 13.08.2006, 17:00-17:30 3sat, Jerry - Zahle nie für ein Gorillababy
So, 13.08.2006, 17:10-18:00 HR, Pinguin, Löwe & Co. (31), Geschichten aus dem Allwetterzoo Münster
So, 13.08.2006, 17:30-18:00 3sat, Arche Noah, Ein tierisches Magazin: Hagenbeck, Dortmund, Hodenhagen
So, 13.08.2006, 22:50-23:20 ARTE, Themenabend: Die Affen - Unsere liebsten Verwandten?, Gorillas zwischen den Fronten
Mo, 14.08.2006, 15:15-16:00 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (29), Geschichten aus dem Duisburger Zoo
Mo, 14.08.2006, 16:10-17:00 ARD, Eisbär, Affe & Co. (8), Zoogeschichten aus Stuttgart
Mo, 14.08.2006, 16:35-17:00 MDR, Elefant, Tiger & Co. (106), Sommer, Sonne, Sensationen
Mo, 14.08.2006, 17:10-17:45 XXP, Faszination Tierpark - Wildpark Schwarze Berge
Mo, 14.08.2006, 17:10-18:00 HR, Pinguin, Löwe & Co. (32), Geschichten aus dem Allwetterzoo Münster
Di, 15.08.2006, 15:15-16:00 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (30), Geschichten aus dem Duisburger Zoo
Di, 15.08.2006, 15:45-16:30 3sat, Abenteuer Zoo, Stimmen im Wald, Bartkäuze, Biber und Braunbären in Bad Mergentheim
Di, 15.08.2006, 16:10-17:00 ARD, Eisbär, Affe & Co. (9), Zoogeschichten aus Stuttgart
Di, 15.08.2006, 17:15-18:00 HR, Pinguin, Löwe & Co. (33), Geschichten aus dem Allwetterzoo Münster
Di, 15.08.2006, 20:15-21:00 WDR, Die geheime Welt der Löwen
Di, 15.08.2006, 20:45-21:15 HR, Bei uns im Zoo, Der Gorilla und die Hängematte
Di, 15.08.2006, 21:10-22:00 RBB, Panda, Gorilla & Co. (1), Geschichten aus dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin
Mi, 16.08.2006, 15:15-16:00 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (31), Geschichten aus dem Duisburger Zoo
Mi, 16.08.2006, 16:10-17:00 ARD, Eisbär, Affe & Co. (10), Zoogeschichten aus Stuttgart
Mi, 16.08.2006, 17:10-18:00 HR, Pinguin, Löwe & Co. (34), Geschichten aus dem Allwetterzoo Münster
Do, 17.08.2006, 09:15-10:00 Phönix, Tropenfieber, 1/3: Die Eroberung des Amazonas (Marc van Roosmalen)
Do, 17.08.2006, 13:05-14:00 ARTE, WunderWelten, Elefantenfang in Vietnam
Do, 17.08.2006, 15:15-16:00 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (32), Geschichten aus dem Duisburger Zoo
Do, 17.08.2006, 16:10-17:00 ARD, Eisbär, Affe & Co. (11), Zoogeschichten aus Stuttgart
Do, 17.08.2006, 17:10-18:00 HR, Pinguin, Löwe & Co. (35), Geschichten aus dem Allwetterzoo Münster
Do, 17.08.2006, 18:15-18:45 N3, NDR Zoogeschichten (15), Zoo Hannover, Mit den Zoo-Profis hinter den Kulissen
Do, 17.08.2006, 19:00-19:45 ARTE, Die Robben der Brandungshöhlen
Do, 17.08.2006, 21:35-22:00 RBB, Elefant, Tiger & Co., Giraffen erstmals in der Afrikasavanne
Fr, 18.08.2006, 15:15-16:00 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (33), Geschichten aus dem Duisburger Zoo
Fr, 18.08.2006, 16:10-17:00 ARD, Eisbär, Affe & Co. (12), Zoogeschichten aus Stuttgart
Fr, 18.08.2006, 19:15-20:15 XXP, BBC Exklusiv: Tagebuch der Raubkatzen (1/3)
Fr, 18.08.2006, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co. (168), Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Fr, 18.08.2006, 21:00-21:40 WDR, Pinguin, Löwe & Co., Geschichten aus dem Zoo Münster (Neufassung)

Zoodokumentation über den Zoo Landau / Sudan-Geparden: SWR-Landesschau  täglich vom 21. - 25. August

Samstag 26. August: Zoo-Infos
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus-TV jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Bei uns sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. In der aktuellen Sendung besucht Prometheus den Wildtierpark in Bad Mergentheim. Hier sehen Sie unter anderem die Jungtiere der Biber und wir beobachten Luchse.



ausführlichere Fernsehprogramm-Tipps: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm

Schöne Zoowelt    Reflexionen von Carsten Schöne

Fatale Fertilisation?

Oberstes Ziel einer artgerechten Tierhaltung sollte die Vermehrung sein. Warum eigentlich? Mensch hat sich doch auch das ein oder andere Hilfsmittel ersonnen, um Sex von der Fortpflanzung abzukoppeln. Das hat die Sache durchaus entspannter gemacht und meines Empfindens nicht unbedingt weniger artgerecht. Nun neigt Mensch derzeit nicht akut zum Aussterben, taugt also an dieser Stelle als Modell nur wenig, denn bei einer vernünftigen öffentlichen Tierhaltung sollte der Artenschutzgedanke immer an vorderster Stelle stehen.
Bestandsbedrohte Tiere im Zoo müssen sich also vermehren, ob sie wollen oder nicht, denn in ihren Genen liegt der Schlüssel zur Zukunft ihrer Art. Diese Zukunft des großen Ganzen ist bedeutsamer, als die Frage, ob beispielsweise Bao Bao oder ein mir namentlich nicht bekanntes Breitmaulnashorn Lust haben, sich zu vermehren. Das ist übrigens bereits ein Aspekt des Unterschieds zwischen Tierschutz und Artenschutz.
In diesem Zusammenhang stellt sich nun allerdings die Frage, ob bei chronischer Lustlosigkeit der Griff zum medizinischen Eingriff der Weisheit letzter Schluß ist.
Vom Panda wissen wir mittlerweile, daß sich die Bärin aus mehreren, um ihre Gunst buhlenden Männchen, den ihr sympathischsten aussucht, um ihn zum Vater ihres Kindes zu machen. Auch bei Breitmaulnashörnern führt, soviel wir wissen, erst das Zusammenführen mehrerer verschiedener, gegengeschlechtlicher Tiere zu ordentlichen Zuchterfolgen.
Oberstes Ziel bei solchen Arten hat unter Zoobedingungen die Simulation der Bedingungen zu sein, wie sie auch im ursprünglichen Lebensraum  herrschen. Ich halte nichts davon Elefantenbabys zu produzieren, wenn man sich scheut, den dazugehörigen Bullen zu halten. Ich halte auch nichts von paarweisem Pandaleasing und ich freue mich über die Tendenz Breitmaulnashörner zu Gruppen zusammenzufassen, anstatt sie weit verstreut in Einzelpaaren herumstehen zu lassen. 
Trotzdem ist es richtig und wichtig, wirklich nichts unversucht zu lassen, um die letzten verbliebenen nördlichen Breitmaulnashörner (die hier nur als Beispiel dienen, für etliche  andere Arten, auf die das selbe zutrifft) zu retten. Ihr Lieben Leute vom  IZW: Mixt das Sperma, was das Zeug hält und sollte Ihnen das „vaterlose“ Elefantenbaby nur zum Üben dienen, dann bitte schön: Der Zweck heiligt die Mittel!
Nur bitte nicht vergessen: Auch Ihr Job dient dazu, sich selbst abzuschaffen, denn das Endziel muß heißen: Zurück zum Ursprung – zum Natursprung!

www.schoenes-tierleben.de
  

 
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Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung. Weitere Hinweise, Impressum, Optionen und Archiv aller Ausgaben unter www.zoopresseschau.info.

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