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Ausgabe 330 vom 10. August 2006 |
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Liebe Leser,
die
Geflügelpest grassiert. Wirklich? Allenfalls in den Medien
für zwei
Tage. Ein einzelner toter Schwan im Dresdner Zoo ist vor allem
bedenklich, weil ja durchaus ein Beamter die "Keulung" des ganzen
Bestandes hätte anordnen können (was zum Glück nicht
geschah - im
politischen Aktionismus vor einigen Monaten hätte das noch ganz
anders
ausgehen können). Und auch, weil sich bisher so gar niemand
erklären
kann, wie der Fall eintreten konnte. Weit und breit keine anderen
verendeten Wild- oder Zoo-Vögel. Die übrigen Vögel des
Zoos sind
negativ getestet (wo das Virus doch so hochansteckend sein soll!).
Vogelzug findet nicht statt, und angeblich sterben infizierte
Vögel ja
schnell, können das Virus also nicht seit Monaten herumtragen -
oder?
Woher also kommt es? Was ist mit den Impfungen? Statt sich nur mit der
bequemen, aber ohnehin unplausiblen Zugvogel-Hypothese
zufriedenzugeben, sollte man vermehrt Geflügelhandel und
Futtermittel
genauer unter die Lupe nehmen (ich verweise auf den zusammenfassenden
Artikel von Klemens Steiof in den letzten ZGAP-Mitteilungen, online
verfügbar).
Ärgerlich ist auch die unhinterfragte Berichterstattung, die z.B.
von
einer kilometergroßen Sperrzone berichten, ohne dazuzusagen,
daß sich
dies nur auf Geflügeltransporte bezieht - so mancher mag sich
vorgestellt haben, Polizeikräfte würden ganze Stadtteile von
Dresden
abriegeln und den Zoo sperren. Immerhin waren die Beiträge
sachlich.
Auf www.zoo-infos.org
finden Sie wieder die neueste Folge der von uns mit
Material belieferten "Zoo-Infos" von
Prometheus-TV, diesmal moderiert aus dem Zolli in Basel und mit Tierportrait
"Mekong-Riesenwels" in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz.
Oder öffnen Sie die Sendung im
Miniatur-Format direkt hier
(wmv-Format, ca. 7 mb, 19 Min). Besten Dank erneut an alle, die
uns Foto-Meldungen an die
Adresse zoo-infos@zoopresseschau.info
sendeten. Die nächste Sendung wird aus Bad Mergentheim kommen.
Dirk
Petzold
Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus
dem Luftbild eines deutschen Zoos.
Was zeigt er?
Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei
maps.google.com
Wenn Sie
es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze
Stadt
bzw. deren Lage sehen.
(Sie
benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung
nächste
Woche
warten...
Letzte
Woche hatten
sich gleich zwei Fehler eingeschlichen, die mehren Lesern auffielen:
Zum einen gehörte die gesuchte Anlage nicht (mehr) zu einem Zoo,
zum
anderen war die Lösung der Vorwoche nicht aktualisiert:
Lösung
von letzter Woche: "Bärenzwinger"
am Köllnischen Park, Berlin
(1937
eingeweiht, um die Wappentiere der Stadt nach Berner Vorbild zu
präsentieren, wurde er bis nach der "Wende" vom Tierpark Berlin
betreut, wird nun vom Bezirk Berlin-Mitte betrieben und steht zudem
unter
ständiger Kritik aufgrund der kleinen, unstrukturierten Anlagen
und der
unkontrollierten Fütterung durch Besucher. www.berliner-baer.de)
Korrektur Lösung aus Ausgabe 328 vom 27. Juli 2006: Maurischer
Garten in der Wilhelma Stuttgart
Der Kinderleicht
Wissen Verlag
verlost über uns nochmals fünf "Benny Blu"
Kinder-Sachbücher.
Das Paket enthält die Titel
„Schlangen“,
„Papageien“, „Katzen“, „Gorillas“ und „Löwen“.
Bitte beantworten Sie einfach die folgende
Frage:
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Zoopresseschau-Redaktion
Gewinner der 5 Bücher letzte Woche: B. Frohnes - herzlichen
Glückwunsch!
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| Zoos
– Meldungen |
Stellungnahme des Dresdner Zoos /
Karl Heinz Ukena, 10.8.2006
Derzeit
ist
davon auszugehen, dass es sich bei der H5N1-Infektion des Trauerschwans
um einen Einzelfall handelt. Der übrige
Bestand wird derzeit von der Landesuntersuchungsanstalt getestet, die
bisherigen Ergebnisse sind glücklicherweise allesamt negativ.
Die
Kolleginnen und Kollegen die in der vergangenen Woche mit
bewundernswertem Engagement die weitreichenden Massnahmen umgesetzt
haben, atmen langsam wieder tief durch. Die von uns getroffenen und
bereits umgesetzten Notfallmaßnahmen sind gemeinsam mit den
zuständigen
Behörden erarbeitet worden. Diese Notfallplanung wird von den
übergeordneten Behörden in Bund und Land als professionell
und
ausreichend angesehen, so daß für den Vogelbestand derzeit
keine
weiteren Massnahmen als die bislang kommunizierten vorgesehen
sind.Die
Kommunikation als Schnittstelle zwischen dem Zoo sowie den
übergeordneten Bund- und EU-Behörden hat das
Sozialministerium
dankenswerterweise übernommen. Die offiziellen Verlautbarungen
sind
daher in Abstimmung mit dem Zoologischen Garten durch die Pressestelle
des Sozialministeriums erstellt und versandt worden.Im Rahmen einer
Pressekonferenz haben wir gemeinsam mit allen Beteiligten die
Öffentlichkeit bereits am 04h. August 2006 umfassend informiert.
Den
jeweiligen Vertretern der Presse haben wir seitdem umfänglich in
persönlichen Gesprächen die jeweiligen
Hintergrundinformationen zu dem
Stand der eingeleiteten und kommunizierten Notfallmassnahmen im
Zoologischen Garten geliefert. Mit der Einrichtung des
Bürgertelefons
sowie der Information der Nachbarn und Gäste des Zoologischen
Gartens führte dies im Ergebnis nach unserem
Kenntnisstand zu einer
überwiegend sachlichen Berichterstattung. Den VDZ sowie die EAZA
haben
wir gleichfalls über den Stand der umgesetzten Massnahmen
informiert.
Nach Abschluss aller Untersuchungsergebnisse wird der Zoologische
Garten Dresden dann eine Presseverlautbarung in Umlauf geben.
Lausitzer Rundschau - 9. Aug. 2006
Dresdner
Zoo-Vögel im Vogelgrippe-Test
Der von Vogelgrippe betroffene Dresdner Zoo hat binnen einer Woche
keine
weiteren Verdachtsfälle registriert. Gestern Nachmittag sollten
die
letzten Tauchenten für entsprechende Tests eingefangen werden,
teilte
Zoodirektor Karl-Heinz Ukena mit. Laut Zoo hat der Besucherandrang
wieder
zugenommen. An den Tagen nach der Hiobsbotschaft war die Zahl der
Gäste
trotz Ferienzeit deutlich gesunken, was vermutlich auch am schlechten
Wetter
lag. Beim Bürgertelefon zur Vogelgrippe nahm das Interesse ab.
MDR - 7.
Aug.
2006
Ente
aus Dresdner
Zoo starb nicht an Vogelgrippe
Der zweite Vogelgrippe-Verdacht im Dresdner Zoo hat sich nicht
bestätigt. Das sächsische Gesundheitsministerium teilte mit,
bei einem
zweiten
toten Vogel konnte das Virus nicht nachgewiesen werden. Auch weitere
Proben
aus dem Tierpark hätten bisher keine Hinweise auf das H5N1-Virus
erbracht.
Bis Ende der Woche sollten alle Proben ausgewertet sein.
Freie Presse - 7. Aug. 2006
Tote
Ente
aus Dresdner Zoo offenbar nicht an Vogelgrippe verendet
Die im Dresdner Zoo tot aufgefundene Reiherente ist wahrscheinlich
nicht an Vogelgrippe verendet. Untersuchungen deuteten darauf hin, dass
das Tier sich nicht mit dem gefährlichen H5N1-Virus infiziert
habe,
sagte eine
Sprecherin des Friedrich-Löffler-Institut auf der Insel Riems am
Montag.
Die Laborergebnisse seien jedoch nicht eindeutig, deshalb würden
noch
weitere Untersuchungen an den Tieren des Tierparks vorgenommen. Mit
Ergebnissen
sei in den kommenden Tagen zu rechnen.
Mitteldeutsche Zeitung - 6. Aug. 2006
Vogegrippefall
in Dresden Bundesministerium gibt Entwarnung
Die Vogelgrippe im Dresdner Zoo hat sich vermutlich nicht weiter
ausgebreitet. Das Bundesagrarministerium gab am Freitag bei einem
Verdachtsfall Entwarnung. Am vergangenen Montag war im Dresdner Zoo ein
toter Trauerschwan aus eigenem Bestand entdeckt worden. Seit Donnerstag
steht fest, dass sich das Jungtier mit dem auch für den Menschen
gefährlichen Virus H5N1 infiziert
hatte. Die Experten gehen davon aus, dass er von Wildvögeln
eingeschleppt
wurde. Der Zoo liegt in einem großen Park und wird immer wieder
von
Wildenten frequentiert. Die tote Ente wurde einen Tag später
gefunden.
Nach Angaben von Zoodirektor Karl-Heinz Ukena fahren die Mitarbeiter
Sonderschichten,
um alle Vogelarten auf eine eventuelle Ansteckung zu testen. Dazu
werden
von den Tieren so genannte Tupferproben aus dem Speichel oder Kot
entnommen.
Bei größeren Vögeln sollen auch Bluttests Gewissheit
bringen.
MDR - 6. Aug. 2006
Bisher
keine weiteren toten Tiere im Dresdner Zoo
Dresden. Nach dem Fall von Vogelgrippe im Zoologischen Garten sind
bislang keine weiteren toten Tiere gefunden worden. Zoodirektor
Karl-Heinz Ukena zeigte sich erleichtert. Bei weiteren Infektionen
sähe
er den gesamten
Bestand in Gefahr, so Ukena. Neben dem infizierten Schwan war noch eine
Ente
tot aufgefunden worden. Sie war aber nach ersten Untersuchungen nicht
an
der Vogelgrippe verendet. Nach dem Bekanntwerden des Falls verzeichnete
der
Zoo am gesamten Wochenende Besucherrückgänge um mehr als die
Hälfte.
Leipziger Volkszeitung - 6. Aug. 2006
Besucherrückgang im Dresdner Zoo - 2000
Gäste
weniger an einem Tag
Dresden. Nach einem Fall von Vogelgrippe klagt der Dresdner Zoo
über
einen starken Besucherrückgang. Rund 1200 Gäste kamen am
Freitag,
2000 weniger als am Tag zuvor, teilte der Zoo mit. Am Samstag waren es
gerade
mal 998 Besucher, am Sonntag bis zur Mittagszeit nur 200. Allerdings
wurde
auch der Regen für das gebremste Interesse verantwortlich gemacht.
sz-online - 7. Aug. 2006
Weniger
Besucher im Dresdner Zoo
„Wir haben wieder eine Situation wie damals, als der erste
Vogelgrippefall in Sachsen publik wurde“, sagt Gundra Bartos von der
Leitstelle der Feuerwehr. Die Leute würden die Tierrettung wieder
zu
jedem toten Vogel, manchmal
auch nur zu dem Teil eines toten Federviehs rufen. Die Tiere werden
abgeholt
und zur Untersuchung gebracht. Ansonsten machen sich viele Dresdner
Bürger
aber nicht heiß. Im Zoo herrscht allerdings Krisenstimmung. Die
Nachricht
über den infizierten Schwan lässt vor allem besorgte Eltern
von
einem Besuch absehen. Außerdem hängt immer noch das
Damoklesschwert
über dem Zoo, dass vielleicht noch mehr infizierte Tiere gefunden
werden
könnten und die EU keine Sonderregelungen – gegenwärtig sind
viele
Vögel noch nicht weggesperrt – mehr zulässt.
Bocholter-Borkener Volksblatt - 5. Aug. 2006
SCHWÄNE
IN QUARANTÄNE Vogelgrippe - weniger Besucher im Dresdner Zoo
Dresden. Lag's nur am schlechten Wetter? Oder lag es doch an der
Vogelgrippe? Auf jeden Fall sind nach dem Fund des am gefährlichen
H5N1-Virus verendeten Schwans am Samstag weniger Besucher in den
Dresdner Zoo gekommen. Der zoologische Leiter Wolfgang Ludwig war sich
über die Ursache nicht schlüssig.
MDR - 5. Aug. 2006
Zweiter
Vogelgrippe-Verdacht im Dresdner Zoo nicht bestätigt
Der Verdacht auf einen zweiten Fall von Vogelgrippe im Zoologischen
Garten hat sich bislang nicht bestätigt. Die tot aufgefundene
Reiherente sei
mit aller Wahrscheinlichkeit nicht infiziert gewesen. Ein nochmaliger
Test
soll bis Montag letzte Zweifel ausräumen.
Der
Spiegel, 8.8.06
Vogelgrippe:
Kein weiterer H5N1- Fall im Dresdner Zoo
Ein
zweiter toter Vogel aus dem Dresdner Zoo war nicht mit H5N1 infiziert.
Auch der Zwischenstand der Tests im Bestand des Tierparks weist darauf
hin: Die Vogelgrippe im Gehege könnte ein Einzelfall gewesen sein
Leipziger
Volkszeitung - 5. Aug. 2006
Agrarministerium
will an Vogelgrippe-Stallpflicht festhalten
Das Bundesagrarministerium will wegen der Vogelgrippe-Gefahr vorerst an
der Stallpflicht für Geflügel in Risikogebieten festhalten.
„So
lange die Experten auf der Insel Riems uns deutlich machen, dass
derzeit
kein Anlass zur Entwarnung besteht, halten wir es für richtig, das
Verfahren aufrechtzuerhalten“, sagte Agrarstaatssekretär Gert
Lindemann
in Berlin. Bundesweit muss das Federvieh zunächst bis Ende Februar
zum Schutz vor der Vogelgrippe im Stall bleiben. Die Stallpflicht gilt
in
der Nähe des Fundorts infizierter Tiere, an Seen und
Feuchtgebieten
sowie in Regionen mit viel Geflügel. Für die Risikogebiete
haben
die Länder großflächige Ausnahmen festgelegt. Der
Bundesrat
stimmte im Juli für eine Verlängerung der Stallpflicht. Sie
dürfe
wegen der gravierenden Auswirkungen aber nicht von Dauer sein,
forderten
die Länder.
Reuters Deutschland - 5. Aug. 2006
Schutzmaßnahmen
nach Vogelgrippe-Fund im Dresdner Zoo
Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe im Dresdner Zoo sind umfangreiche
Schutzvorkehrungen vor Ort gestartet worden. Alle 600 Ziervögel
seien
eingesperrt worden
und würden untersucht, sagte Zoodirektor Karl-Heinz Ukena am
Freitag
in Dresden. Zudem werde sämtliches Geflügel auf den
H5N1-Erreger
getestet. Im Umkreis von drei und zehn Kilometern richteten die
Behörden
Sperr- und Beobachtungszonen ein. Hunde und Katzen dürfen damit in
der Dresdner Innenstadt nicht mehr frei herumlaufen. Das
Friedrich-Loeffler-Institut
für Tiergesundheit betonte, bundesweit ergebe sich keine
veränderte
Gefahrenlage. Die Stadt Dresden richtete ein Bürgertelefon ein.
Auf
dem rund 13 Hektar umfassenden Zoogelände nahe dem Stadtzentrum
wurden
die Desinfektionsmaßnahmen verstärkt. Das begehbare
Freifluggehege
wurde für Besucher geschlossen. Bisher galt für den Tierpark
eine
Ausnahmegenehmigung von der Stallpflicht.
Leipziger Volkszeitung - 4. Aug. 2006
„Der
gesamte Vogelbestand steht auf dem Spiel“
Dresden. Nach dem ersten Vogelgrippefall in einem europäischen Zoo
fürchtet der Dresdner Tierpark um seine mehr als 700 Vögel.
„Der
gesamte Vogelbestand steht auf dem Spiel“, sagte Zoo-Chef Karl-Heinz
Ukena
am Freitag. Noch ist unklar, ob der Dresdner Zoo zur Tötung von
Vögeln
gezwungen wird. In einem zweiten H5N1-Verdachtsfall aus dem Tierpark,
einer
toten Reiherente, gab das Bundesagrarministerium am Freitag Entwarnung.
Nach
Auskunft der Tierseuchenexpertin im sächsischen
Gesundheitsministerium
Gerlinde Schneider hängt das weitere Vorgehen von der Dynamik der
Infektion
ab. Möglicherweise entscheide auch die EU über den Fortgang.
sueddeutsche.de - 4. Aug. 2006
Keulung
aller Vögel droht
Dresden. Weil ein Schwarzer Schwan an dem Virus verendet ist, droht dem
Tierpark jetzt die Keulung aller Vögel. Beim eigens eingerichteten
Bürgertelefon der Stadt wird der Hörer nicht abgenommen. Auch
sonst hat
man in den
Wohnvierteln rund um den Zoo, die soeben zum Sperrbezirk erklärt
wurden,
kaum den Eindruck, als ob Katastrophenstimmung herrsche: Zwar wurden
Flugblätter
verteilt und Seuchenschranken eingerichtet, Tierhalter wurden gebeten,
ihre
Katzen im Haus zu behalten und Hunde anzuleinen. Doch auf den ersten
Blick
deutet nichts daraufhin, dass mitten in Dresden der erste Fall von
Vogelgrippe
in einem europäischen Zoo festgestellt wurde. Sämtliche
Vogelgehege
im Zoo, Teichlandschaften und Volieren wurden sofort geschlossen, doch
es
könnte noch schlimmer kommen: Zoodirektor Karl-Heinz Ukena, 35,
fürchtet,
dass möglicherweise der gesamte Vogelbestand des Zoos getötet
werden muss – „darüber wird die EU-Kommission entscheiden“, sagt
er.
Märkische Allgemeine - 4. Aug. 2006
Vogelgrippe
im Dresdner Zoo
Die Hiobsbotschaft von der Vogelgrippe trifft den Dresdner Zoo
völlig
überraschend. Es ist der erste H5N1-Fall in einem deutschen
Tierpark.
Am vergangenen Dienstag hatte ein Mitarbeiter bei seinem morgendlichen
Kontrollgang
auf einem kleinen Teich einen toten Trauerschwan entdeckt. Das schwarze
Jungtier trieb im Wasser. Eine Tierärztin barg es und schickte es
an
die zuständigen Stellen. Als der Verdachtsfall bestätigt
wurde,
setzte sofort das Krisenmanagement an. Neben dem üblichen
Verfahren
mit Sperr- und Beobachtungsbezirk erstellte der Zoo auch eine Liste
aller
Futtermittellieferanten. Die bereits im Herbst verwendeten
Seuchenmatten
wurden reaktiviert, das Elternpaar des toten Schwans umgehend isoliert.
Zugleich
beantragte der Zoo eine Impfung für andere Vögel. In der
Rangfolge
Wassergeflügel, Hühnervögel (Hühner, Pfau),
Laufvögel
und Greifvögel sehen die Experten weitere Tiere gefährdet.
Zoo-Chef
Karl-Heinz Ukena motivierte gestern die Mitarbeiter zum Weitermachen.
Zeit online - 4. Aug. 2006
Dresden:
Schwan
im Zoo an Vogelgrippe verendet
Erstmals seit rund einem Vierteljahr gibt es in Deutschland wieder
einen
Fall von Vogelgrippe. Im Dresdner Zoo verendete ein Schwan an der
Krankheit. Bei dem Schwan handelte es sich um
ein wildes Tier, das in den
Teich des Dresdner Tiergartens eingeflogen war. Nach Angaben des
Dresdner
Sozialministeriums müssen nun alle Vögel im Zoo in Gehege und
Volieren
eingesperrt werden. Begehbare Freiluftgehege blieben bis auf weiteres
für
Besucher geschlossen, zudem würden Desinfektionsmaßnahmen im
Zoo
verstärkt.
FAZ.net - 4. Aug. 2006
Schwan
im Dresdner Zoo an Vogelgrippe verendet
Die Hiobsbotschaft von der Vogelgrippe trifft den Dresdner Zoo
völlig
überraschend. Es ist der erste H5N1-Fall in einem deutschen
Tierpark.
Am vergangenen Dienstag hatte ein Mitarbeiter beim morgendlichen
Kontrollgang
auf einem kleinen Teich neben dem Afrikahaus einen toten Trauerschwan
entdeckt.
Der schwarze Schwan mit rotem Schnabel - ein Jungtier - trieb leblos im
Wasser.
Neben dem üblichen Verfahren mit Sperr- und Beobachtungsbezirk
erstellte
der Zoo eine Liste aller Futtermittellieferanten sowie anderer Daten.
Die
schon im Herbst verwendeten Seuchenmatten wurden reaktiviert, das
Elternpaar
des toten Schwans umgehend isoliert. Zugleich beantragte der Zoo eine
Impfung
für andere Vögel. Da die Anlage im Großen Garten - der
grünen Lunge
Dresdens - liegt, kommen auch viele Tiere von außerhalb zu
Besuch.
Denkbar wäre, daß das Virus auf diesem Weg in den Zoo
gelangte.
Jetzt sollen die Wildenten an dem betroffenen Teich mit reichlich
Futter
zum Dabeibleiben animiert werden. „Wenn sie von dort nicht wegfliegen,
haben
wir sie besser unter Kontrolle.“ Zoo-Chef Karl-Heinz Ukena
ist
unterdessen vorzeitig aus dem Urlaub zurückgekehrt und eilt von
Krisensitzung
zu Krisensitzung.
Freie Presse Online - 4. Aug. 2006
Keine Einschränkungen im Leipziger Zoo wegen
Vogelgrippe
Der Leipziger Zoo plant nach dem Ausbruch der Vogelgrippe im Dresdner
Tierpark keine zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen. Der
bisherige
Schutz reiche aus, sagte eine Zoo-Sprecherin am Freitag. So würden
regelmäßig Kotproben der Vögel genommen, die
Fütterung
finde nur unter überdachten Plätzen statt und tote Vögel
würden
routinemäßig von der Landesuntersuchungsanstalt auf
Vogelgrippe
getestet. Erstmals wolle man im Herbst die Vögel gegen das Virus
impfen. Einen entsprechenden Antrag habe der Zoo gestellt, eine
Entscheidung sei aber
noch nicht gefällt worden.
Der Spiegel
Toter
Schwan: Vogelgrippe in Dresden nachgewiesen
Die
Vogelgrippe ist erstmals seit drei Monaten wieder in Deutschland
aufgeflammt: In Dresden wurde ein toter Schwan gefunden, der mit dem
gefährlichen H5N1-Virus infiziert war.
Handelsblatt
- 4. Aug. 2006
Neuer
Vogelgrippe-Fall schreckt Sachsen auf
Die Monate währende Ruhe ist vorbei – am Donnerstag wurde in
Deutschland
wieder ein Vogelgrippe-Fall bei einem Wildvogel nachgewiesen. Mit
großem
Aufwand läuft daher die Suche nach wirksamen Mitteln zur
Bekämpfung
der Seuche. „Das Risiko ist weiterhin hoch“, so das
Friedrich-Loeffler-Institut
(FLI). Erst vor kurzem seien in Rumänien, Dänemark, Ungarn
und
Spanien neue Ausbrüche gemeldet worden. Und mit dem bevorstehenden
Herbstzug
der Vögel erhöhe sich die Gefahr einer Virusverschleppung
nach
Deutschland. Mit großem Aufwand läuft derzeit die Suche nach
wirksamen
Mitteln zur Bekämpfung der Seuche. Einer der vielversprechendsten
Ansätze:
Ein Forscherteam des FLI hat einen genannten Markerimpfstoff gegen den
Vogelgrippe-Erreger
H5N1 entwickelt, mit dem massenhafte Notschlachtungen verhindert werden
können.
Der neue Impfstoff schützt das Geflügel vor H5N1 und
ermöglichen
gleichzeitig durch ihre genetische „Markierung“ die Unterscheidung
zwischen
erkrankten und geimpften Tieren. Belastungstests im Labor haben die
Impfstoffe
bereits bestanden, im kommenden Jahr werden sie unter realen
Bedingungen
an Hühnern getestet.
derStandard.at -
2. Aug. 2006
Vogelgrippe:
Genaustausch
mit herkömmlicher Grippe weniger folgenreich als gedacht
Die Kombination der Gene des tödlichen H5N1 Virus mit jenen einer
gewöhnlichen
menschlichen Grippe scheint keine Stämme zu schaffen, die ein
sofortiges
pandemisches Potenzial haben. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der US
Centers
for Disease Control and Prevention (CDC) gekommen. H5N1 erfüllt
zwei
von drei Anforderungen für einen pandemischen Stamm. Es ist stark
krankheitserregend
und dem Immunsystem der meisten Menschen unbekannt. Erwürbe das
Virus
die Fähigkeit der einfachen Übertragung von einem Menschen
zum
anderen, wären Millionen von Leben in Gefahr. Die
Wissenschaftler
schufen Grippeviren, die vier Gene für die äußerlichen
"umhüllenden"
Gene von H5N1 und die inneren Proteine von H3N2 enthielten, der am
häufigsten
verbreiteten Form von Grippe beim Menschen. In der Folge wurden
Frettchen
mit diesen Viren geimpft. Befinden sich die Tiere in aneinander
liegenden
Käfigen, wird H3N2 leicht übertragen. Weder H5N1 noch das neu
geschaffene
Virus konnten auf diese Art und Weise übertragen werden.
Zusätzlich
waren die neuen Virenstämme deutlich weniger pathogen als H5N1.
Diese
Ergebnisse legen laut "New Scientist" nahe, dass für die
Verwandlung
von H5N1 in eine weltweite Gefahr mehr erforderlich ist als ein
einfacher
Austausch von Genen.
SWR Nachrichten - 8. Aug. 2006
Stockenten
sollen bei Vogelgrippe-Forschung helfen
Am Bodensee wollen Wissenschaftler der Vogelwarte Radolfzell und des
Friedrich-Loeffler-Instituts auf der Insel Riems zehn Stockenten mit
Vogelgrippe-infizierten Wildvögeln in Kontakt bringen. Dafür
wird ab
September ein Gehege eingerichtet.
Das Gehege wird nach oben hin offen sein. So sollen die Zuchtenten mit
eventuell infizierten Wildvögeln in Kontakt kommen. Ziel ist die
Übertragungswege
des Virus herauszufinden. Wo genau das Gehege ist, bleibt geheim. Das
Projekt, das der Bund finanziert, ist auf drei Jahre angelegt.
Deutschlandweit soll es vier solcher Gehege geben.
Der Spiegel, 9.8.06
China:
Erster Vogelgrippe- Toter starb schon 2003
Chinesische Behörden haben zugegeben: Zwei Jahre früher als
bislang
angegeben starb der erste Chinese an Vogelgrippe.
Hamburger
Morgenpost - 9. Aug 2006
CDU-Finanzexperte
will dem Tierpark 3,5 Mio. Euro geben
Ganz Hamburg macht
sich Sorgen: Der Tierpark Hagenbeck steckt in finanziellen
Engpässen
und bittet
die Stadt um eine Ausfallbürgschaft. Denn die Einnahmen decken so
eben
den
Betrieb, bei Ausfällen durch heißes Badewetter bis hin zu
Vogelgrippe
steht der
Zoo auf dem Schlauch. Die MOPO sprach mit dem CDU-Haushaltsexperten
Rüdiger
Kruse.
Kruse: Ich denke an eine einmalige Zuwendung von 1,5 Millionen Euro
für
die
Erneuerung des Kletterfelsens. Als langfristige Hilfe sollte es eine
Zuwendung
von zwei bis drei Millionen Euro an die Hagenbeck-Stiftung geben. Aus
einer
solchen Rücklage können Einnahmeverluste ausgeglichen werden.
Wir
wollen keinen Zoo, bei dem Hagenbeck nur noch den Namen gibt und die
Stadt alles bezahlt.
MOPO: Erwarten Sie also, dass die Hagenbecks auch all ihr
Privatvermögen
investieren?
Kruse: Sie müssen nicht ihren letzten Cent reinstecken, aber
natürlich
angemessen
beitragen.
MOPO: Wieso geht die Stadt nicht dazu über, einen jährlichen
Betrag zu
geben?
Kruse: Mit den jetzt geplanten Investitionen hoffen wir, dass Hagenbeck
in
Zukunft allein klarkommt.
MOPO: Hält Hagenbeck der Konkurrenz durch ein Aquarium in der
HafenCity
stand?
Kruse: Das hoffen wir. Gerade die Attraktionen in der HafenCity haben
uns
bewogen, 15 Millionen Euro in die Modernisierung des Zoos zu
investieren.
Welt
am Sonntag
- 5. Aug. 2006
Senat
berät
Rettungsplan für Hagenbeck
Die Hamburger CDU-Regierung arbeitet an einem Rettungsplan für den
finanziell angeschlagenen Tierpark Hagenbeck. Nach Informationen der
"Welt
am Sonntag" wollen Kultur- und Wirtschaftsbehörde,
Stadtentwicklungsbehörde
und Bürgerschaftsfraktion den dramatischen Investitionsstau des
Traditionsunternehmens
auflösen. Dazu sollen rund fünf Millionen Euro bereitgestellt
werden. Offiziell will das noch niemand bestätigen. Explodierende
Kosten
und äußere Ereignisse, auf die der Tierpark keinen Einfluss
nehmen
konnte, haben die angespannte finanzielle Situation bei Hagenbeck
herbeigeführt."Im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum sanken unsere Einnahmen um 15 Prozent",
sagte Geschäftsführer Joachim Weinlig-Hagenbeck. Anders als
alle
anderen großen deutschen Zoos bekommt Hagenbeck aber keine
Zuschüsse
von der Stadt. "Und Reserven dürfen wir als gemeinnütziger
Betrieb
nicht haben", sagt der Geschäftsführer. Nun wird
überlegt,
eine Summe zwischen drei und vier Millionen Euro der Hagenbeck-Stiftung
zukommen zu lassen, mit der Maßgabe, dass die aus dem
Stiftungskapital
anwachsenden Zinsen nur in schlechten Zeiten zur Deckung der laufenden
Betriebskosten
herangezogen werden.
Hamburger Morgenpost - 7. Aug. 2006
Was ist da los bei Hagenbeck?
Der Tierpark Hagenbeck steckt in Schwierigkeiten. Und das ist nicht das
erste Mal. Das Problem: Es kommen zu wenig Besucher. Deshalb
können
die laufenden Kosten von mindestens 22000 Euro täglich kaum noch
gedeckt
werden. "In diesem Jahr haben wir bislang ein Minus von 15 Prozent bei
den
Besucherzahlen", sagt Sprecherin Tanja Königshagen. 2005 kamen
noch
eine Million Gäste, in diesem Jahr sind es bis jetzt gerade mal
425000.
Jetzt hat der Tierpark sogar die Stadt um Hilfe gebeten. Das Anliegen:
Eine "Ausfall-Bürgschaft", damit schlechtere Zeiten
überbrückt
werden können. Grund für den Besuchereinbruch in diesem Jahr
seien
Vogelgrippe und Fußball-WM. In der CDU gibt es jetzt
Überlegungen,
dem Tierpark mit fünf Millionen Euro unter die Arme zu greifen. Zu
dem
wird über einen Zuschuss für Hagenbecks Stiftung nachgedacht.
In
anderen großen deutschen Zoos lief das Jahr bislang meist
glänzend. Bei
Hagenbeck ist man ratlos: "Die Zahlen bei uns laufen öfter gegen
den Trend. Warum wissen wir nicht", sagt Königshagen. Liegts
vielleicht
am Konzept? "Ob die Disney-Kultur von manch anderen Zoos sich rentiert,
ist
noch fraglich", meint Hagenbeck-Biologe Cord A. Crasselt. Trotz der
Misere
meint Crasselt: "Wir arbeiten wirtschaftlicher als staatliche Zoos."
Hamburger
Abendblatt - 9. Aug. 2006
Hagenbeck:
Wir brauchen nur eine Ausfallbürgschaft
Zuversicht bei Hagenbeck: Zum ersten Mal in diesem Jahr ist der
Tierpark
wieder optimistisch. Nach Abendblatt-Informationen soll es bereits in
der
nächsten Woche ein Gespräch der beteiligten Behörden und
der
Senatskanzlei über die Zukunft des Tierparks geben. Dann wird auf
Grundlage
des jüngsten Berichts des Betriebwirtschaftlichen
Prüfdienstes
entschieden, welche Hilfsmaßnahmen eventuell nötig sind, um
Hagenbeck
zu unterstützen. Doch jetzt geht es aufwärts. "Seit Ende der
WM
und der Hitzeperiode verzeichnen wir einen Besucheransturm", sagte
Tierparkchef
Joachim Weinlig-Hagenbeck dem Abendblatt. Man sei optimistisch, einen
Teil
des Besucherminus ausgleichen zu können und Hilfe von der Stadt zu
bekommen. "Es geht nicht um eine dauerhafte Subvention, sondern um eine
Ausfallbürgschaft
für den Schadensfall, so wie sie die Stadt bereits für Sport-
und
Kulturveranstaltungen übernimmt." Unterstützung bekommt das
Traditionsunternehmen von allen Seiten. Die Tourismus GmbH sagte zu,
den Tierpark künftig
noch stärker zu bewerben.
Hamburger
Morgenpost - 7.
Aug. 2006
Wie Tierparks überleben
"Die WM und die Vogelgrippe machen den Zoos nicht wirklich zu
schaffen", sagt Professor Hubert Lücker. Und er muss es wissen,
denn
Lücker
ist Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Zoodirektoren.
"Sogar
die Zoos, die wegen der Maul- und Klauenseuche schließen mussten,
haben
am Ende des Jahres das Defizit wieder eingeholt", so Lücker. Der
Experte
räumt ein, dass bislang nur richtig erfolgreiche Zoos rund 80
Prozent
ihrer Kosten wieder erwirtschaften. Im Schnitt sind es sogar nur 50
Prozent.
"Es zeigt sich aber bereits, dass große Umbauten wie in Hannover
oder
Frankfurt sich lohnen", sagt Lücker. Er lobt in Sachen "Trend" die
Zoos
in Duisburg, Leipzig, Stuttgart, Dresden und auch Hannover, Köln,
Krefeld.
Den Hamburger Tierpark Hagenbeck erwähnt er dagegen nicht.
Augsburger
Allgemeine - 6. Aug. 2006
Sorge
um Zukunft von Panda Yan Yan
Im Zoologischen Garten Berlin droht der Abschied von Pandabärin
Yan
Yan. Der schon zwei Mal verlängerte Leihvertrag mit der
chinesischen
Regierung läuft Ende des Jahres endgültig aus. Zoo-Direktor
Jürgen
Lange sagte beim Hauptstadt-Besuch einer Expertendelegation aus Chengdu
in der Provinz Sezuan, der Heimat der einzigen in einem deutschen Zoo
lebenden
Pandas Yan Yan und Bao Bao, Berlin wolle die Tradition mit den
Publikumsattraktionen
unbedingt fortsetzen. Yan Yan müsse auf jeden Fall in Berlin
bleiben.
Lange sagte weiter: «Langfristig geht es uns um ein junges
Panda-Pärchen
für Berlin.» Die Verhandlungen mit den Chinesen gestalten
sich
sicherem Vernehmen nach äußerst schwierig. Zoo-Direktor
Lange
setzt auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Chinesen und vertraut
darauf, dass Yan Yan in Berlin bleiben darf. Allerdings ist seit drei
Monaten
ein Bitt-Brief von ihm ohne Antwort aus China geblieben. Die Delegation
aus
Chengdu unter Leitung von Luo Bo überzeugte sich am Sonntag
jedenfalls
vom guten Zustand der Tiere und dem erneut riesigen Besucherinteresse
um
die Großanlage.
Bietigheimer Zeitung - 8. Aug. 2006
Berlin
will Panda-Bärin "Yan Yan" behalten
Wie lange darf die Pandabärin "Yan Yan" noch in Berlin bleiben?
Die
Chinesen, welche das Tier an den Zoologischen Garten ausgeliehen haben,
wollen die Attraktion wieder zurückhaben. Aus China gibt es keine
Reaktion
auf einen vor drei Monaten abgeschickten Bittbrief. Berlin investiert
seit
langem in eine verstärkte Zusammenarbeit mit chinesischen Biologen
und
Wissenschaftlern und finanziert in zwei Projekten einen Teil des
Artenschutzes für den vom Aussterben bedrohten Großen Panda
in China.
Konkrete
Zahlen nennen Zoo und Senat nicht. Der Zoo bezahlt außerdem die
Versicherungskosten
von rund 35 000 Euro und die Futterkosten für den extra zweimal im
Monat
von einer Spezialfirma aus Südfrankreich in Kühltransportern
gelieferten
Bambus von noch einmal rund 35 000 Euro pro Jahr. Bei einem
internationalen
Kongress in Shanghai will Lange intensiv um die gesicherte
Berlin-Zukunft
der nun schon 21-jährigen Bärin kämpfen.
T-Online - 6. Aug. 2006
Berliner
Zoo besorgt über Zukunft von Panda Yan Yan
Im Zoologischen Garten Berlin heißt es vielleicht bald Abschied
nehmen. Der Leihvertrag für die Pandabärin Yan Yan läuft
Ende des Jahres endgültig aus. Das Abkommen mit der chinesischen
Regierung
war in den vergangen zehn Jahren schon zweimal verlängert worden.
Zoo-Direktor
Jürgen Lange sagte am Sonntag beim Hauptstadt-Besuch einer
Expertendelegation
aus Chengdu in der Provinz Sezuan, Yan Yan müsse auf jeden Fall in
Berlin bleiben. Der Zoo wolle die Tradition mit der Publikumsattraktion
unbedingt fortsetzen.
Berliner Kurier - 6. Aug. 2006
Panda-Bär
Yan Yan muss nach China
Schlechte Nachricht für Berlins Tierfreunde. Eine der Attraktionen
des
Zoos, Panda-Dame Yan Yan (23), wird Ende des Jahres die Hauptstadt
für
immer verlassen und zurück nach China gebracht. Der schon zwei Mal
verlängerte Leihvertrag mit der chinesischen Regierung läuft
Ende des
Jahres endgültig aus. Zoo-Direktor Jürgen Lange sagte gestern
beim
Hauptstadt-Besuch
einer Experten-Delegation aus der Provinz Sezuan, Berlin wolle die
Panda-Tradition aber unbedingt fortsetzen.
rbi-aktuell - 8. Aug. 2006
Berlins
Panda-Bären bekamen Besuch aus ihrer Heimat ...
Wieder einmal sorgt sich ganz Berlin um einen Bären. Nicht den
eigenen
braunen, sondern einen Gastarbeiter aus China: Yan Yan, der
Panda-Bär,
wird, so meldet es die Boulevardpresse, wohlmöglich zum
Jahreswechsel
die Hauptstadt verlassen. Dabei sind die schwarz-weißen Tiere
für
das Reich der Mitte eine Art Lokomotive in Sachen Sympathiewerbung, wie
eine Besuchsabordnung aus der Panda-Heimat am Sonntag wissen
ließ.
Ganz emotionslos betrachtet ist der Panda wohl vor allem ein
überspezialisiertes Tier, bei dem bereits eine falsche
Bambusblüte das
kollektive Aus einer
Population bedeuten kann. Seit Jahren schickt China seine Pandas auch
als
"Botschafter" in die Zoos der Welt, nach Japan, die USA,
Österreich
und auch nach Berlin, wo die Frage, ob das Panda-Pärchen Nachwuchs
erwartet,
über Jahre die Zeitungen beschäftigte. Der Nachwuchs kam
nicht,
aber Attratktionen des Zoos sind die beiden Bären dennoch. Am
vergangenen
Wochennede hatte nun eine Delegation aus Cengdu bei den Pandas
vorbeigeschaut
- sozusagen eine Welttour zur Inspektion der brummenden Botschafter im
Ausland,
denn nach und nach sollen alle Pandas Besuch erhalten. Ob ihnen gefiel,
was
sie in Berlin sahen? Wir wissen es nicht - aber zumindest konnte man am
Montag
in den Lokalzeitungen lesen, daß der Leihvertrag von Yan Yan
nicht
verlängert wird. Darauf kann sich dann jeder seinen Reim
machen.
Die
Welt - 4. Aug. 2006
Elefantendame
Matibi zieht in den Zoo von Osnabrück
Der Tierpark Friedrichsfelde nimmt Abschied von seiner Elefantendame
Matibi. Mitte August wird der sieben Jahre alte afrikanische Elefant
dem Zoo Osnabrück übergeben.
"Unsere Kapazitäten sind erschöpft", erläutert Kurator
Claus Pohle. Dabei werde das Tier lediglich im Osnabrücker Zoo
eingestellt
und bleibt weiterhin im Besitz des Tierparks. Matibi wurde am 15.
Januar
1999 geboren und war die erste lebende Elefantengeburt in Berlin seit
61
Jahren. In ihrem neuen Zuhause wird Matibi auf ein altbekanntes
Familienmitglied
treffen. Ihr Halbbruder Tutume wurde bereits im Jahr 2003 nach
Osnabrück
gebracht.
Tagesspiegel - 4. Aug. 2006
Elefant
verlässt Berlin nach sieben Jahren
Zum Abschied zeigte Matibi im Tierpark noch einmal ihr Können: Die
Elefantendame legte sich hin, hob den Rüssel und stellte sich auf
die
Hinterbeine. Nach sieben Jahren wird Matibi Berlin verlassen. Mitte des
Monats wird sie in den Osnabrücker Zoo ziehen. In den vergangenen
sieben
Jahren wurden bereits vier Elefanten aufgezogen. Zuletzt gab es im
März
eine Geburt. Die aus zehn Tieren bestehende Herde hat damit nicht nur
eine
gute Altersstruktur, sondern ist auch verhältnismäßig
groß,
sagte Tierpark-Vizechef Claus Pohle. Deshalb habe man der Bitte des
Osnabrücker
Zoos entsprochen, wo dringender Bedarf besteht.
Morgenweb
- 7. Aug. 2006
Dickhäuter-Damen nähern sich an
Jenny ist ein echter Wonneproppen: Gut eine Woche lebt die
Elefantendame
jetzt im Heidelberger Zoo, erste öffentliche Auftritte absolvierte
sie
mit Schwung. Zaghafte Rüssel-Kontakte mit Artgenossin Ilona lassen
auf
gegenseitige Sympathie hoffen. Vorerst bleiben die beiden
Schwergewichte
aber in Elefantenhaus und Außengehege getrennt. Während das
ehemalige
Mitglied des "DDR"-Staatszirkus Jenny (25) nachts in der Box bleibt,
genießt
die deutlich ältere Ilona Freigang, kann sich im Haus oder auch in
die nächtliche Stille nach draußen bewegen. "Wer die Chefin
ist,
müssen die beiden unter sich ausmachen." Die Jüngere war in
Hamburg
ein bisschen als "Zicke" verschrien, weil sie sich nicht in der Herde
unterordnen
wollte. Als ehemaliger Zirkusstar legte sie dort eher Allüren an
dem
Tag. Bei einer Zweierbeziehung soll das nun einfacher sein.
ORF.at
- 4. Aug. 2006
Keine
Lösung für
Safaripark
in Sicht
Seit dem Konkurs des Safariparks Gänserndorf scheint immer noch
kein
Nachfolgeprojekt für den ehemaligen Tierpark in Sicht.
Mittlerweile
fristen nur mehr Löwen und Affen ihr Dasein am Gelände des
Safariparks.
Neben den neun Löwen, die von der Tierschutzorganisation Vier
Pfoten
aus der Konkursmasse aufgekauft worden sind, bevölkern noch etwa
50
Schimpansen die beiden Affenhäuser. Zu ihrer Versorgung hat die
Firma
Baxter ein Treuhandkonto eingerichtet, so der Masseverwalter Ferdinand
Bruckner.
Anstatt zehn Jahre zu halten, wird der Topf voraussichtlich
nächstes
Jahr leer sein. Wer sich dann um die Affen kümmern wird, ist
unklar.
Durch das neue österreichische Tierschutzgesetz ergibt sich ein
zusätzliches
Problem, denn die Affen müssen ein großes Freigehege zur
Verfügung
haben. Das will aber niemand bauen, da es zumindest 100.000 Euro kosten
würde. Diese ungeklärte Situation um die Affenhäuser
verschreckt auch
mögliche Investoren.
NÖN
Online - 9. Aug. 2006
Safaripark:
Werden die HIV-Affen rot-weiß-rot?
Gänserndorf. Die Affen lässt die Diskussion kalt. Sie
ärgern
sich derzeit wohl mehr über das schlechte Wetter. Trotzdem: Ohne
es
zu wissen könnte gestern, Montag, der Grundstein für ihre
Zukunft
gelegt worden sein. SP-Bürgermeister Johann Karl reiste in die
Bundeshauptstadt zu einem informellen Gespräch mit Vertretern des
Bundesministeriums
für Gesundheit. So könnte diese Lösung aussehen: Der
Bund
kümmert sich mit finanzieller Unterstützung vom Pharma-Riesen
Baxter,
der die HIV-Affen testete, um die Tiere. Karl würde die
Affenhäuser
dem Staat nach nötigem Gemeinderatsbeschluss um „einen Euro“
verkaufen.
Mit Vorbehalten. „Wenn der Bund die beiden Affenhäuser nicht mehr
braucht,
dann wollen wir sie um den selben Bertrag zurückkaufen
können.“
Sollten sich Stadt und Bund auf diese Variante einigen, müsste die
Gemeinde auch nihct für die Instandhaltung der Affen-Heimat
aufkommen.
Derzeit
wird Futter und Personal für die Tiere von der Firma Baxter
finanziert.
Die Obhut über die Affen hat Masseverwalter Dr. Ferdinand
Bruckner.
Mit der von Karl angestrebten Lösung wäre wohl auch er aus
dem
Schneider. Insgesamt leben noch 51 Affen im Safaripark, davon 44
Schimpansen,
die allesamt mit Hepatitis oder dem HIV-Virus infisziert sind. Indes
sinkt
die Zahl der Könige der Tiere. Der Verein „Vier Pfoten“ verkaufte
drei
Löwen, ein weiteres Tier starb. Derzeit brüllen also noch
zehn
Löwen auf dem Areal.
Norddeutsche
Neueste Nachrichten - 4. Aug. 2006
Ihr
Herz gehört den Affen
Rostock. Seit 42 Jahren ist Dr. Karin Linke Kuratorin im Zoo. Ende
August geht sie in Rente und erinnert sichgegenüber NNN an
aufregende
und
denkwürdige Momente in ihrer Arbeit. Dr. Karin Linke kam 1964 als
wissenschaftliche Assistentin zum Zoo. Ihr Arbeitsgebiet sind die
Säugetiere, und von
Anfang an galt ihr besonderes Engagement den Menschenaffen. Oft
kümmerte
sie sich auch zu Hause um verwaiste oder verletzte Tiere. Ob junge
Orang-Utans,
Gibbons, Kapuzineräffchen oder sogar ein kleiner Eisbär,
Karin
Linke pflegte sie rund um die Uhr. Den Schwerpunkt legte sie aber auf
den
Neubau des Menschenaffenhauses. Resolut hielt sie an dieser Idee fest
und
trieb das Projekt mit voran. Ganz ohne Arbeit bleibt sie auch im
Ruhestand
nicht, denn sie führt das Eisbärenzuchtbuch weiter und sitzt
bis
2009 im Prüfungsausschuss der Zootierpfleger in Leipzig.
Hamburger
Abendblatt - 9. Aug. 2006
So
schaffte
der Zoo Hannover den Weg aus der Krise
1 109 657 - so viele Menschen besuchten 2005 den Zoo Hannover. Dieser
Rekord
kann dieses Jahr sogar noch geknackt werden. Bisher zählte der Zoo
702
000 Besucher. Das sind 32 000 mehr als noch vor einem Jahr. "2006 ist
bisher
ein sehr gutes Jahr", sagt Zoodirektor Klaus-Michael Machens. "Die WM
brachte
uns einige Gäste mehr", so Machens. Anfang der 90er-Jahre gingen
die
Besucherzahlen auf 633 473 zurück. 60 Millionen Euro hat der Zoo
seither
in Gehege und Gebäude investiert, ein Kredit über 36
Millionen
Euro aufgenommen. Zehn Millionen wurden laut Machens schon
zurückgezahlt.
Auch, weil die Region Hannover den Zoo seit 1994 mit insgesamt 38
Millionen
Euro bezuschusst hat.
Bote der
Urschweiz - 7.
Aug. 2006
Tierpark litt unter Witterung
Goldau. Ein Natur- und Tierpark ist eine
«Openair-Veranstaltung».
Dementsprechend ist die Wetterabhängigkeit enorm gross. Dies hat
der
Tierpark Goldau im letzten Betriebsjahr wieder erfahren. Die Zahl der
Eintritte
ist um 8,7 Prozent auf 314 000 gesunken und liegt damit ein Achtel
unter
dem langjährigen Durchschnitt. Tierpark-Präsident Bernhard
Reutener
bestätigte, dass die «Besucherzahl drastisch
zurückgegangen»
sei. Wie der Trägerverein auf seiner Internet-Seite festhält,
liegt
der Grund in erster Linie bei den instabilen und regnerischen
Wochenenden im Sommer und Herbst 2005. Auch die Vogelgrippe hatte
negative Auswirkungen. Dass trotzdem der Gesamtertrag auf dem Niveau
von 5,9 Mio Franken gehalten werden konnte, hat mit der Erhöhung
der
Eintrittspreise auf das Geschäftsjahr 2005/06 hin zu tun.
Planung
und Bau
Westdeutsche
Zeitung - 10. Aug 2006
Ein
Garten für die
wasserscheuen Gorillas
Nach
Tigern und Jaguaren sollen jetzt auch die Menschenaffen ein
schönes
Außengehege
erhalten. Nun starten die Zoofreunde ein neues Projekt: Der
Gorilla-Garten
soll ab 2008 am Affenhaus entstehen. Und auch diesmal sollen
möglichst
viele
Tierfreunde bei der Umsetzung finanziell helfen unter anderem mit einer
Lotterie. "Heute sind großzügige Außenanlagen
Standard", weiß
Zoodirektor
Wolfgang Dreßen. Und den will man jetzt auch den insgesamt 19 in
Krefeld
lebenden Tieren bieten. Dazu werden die Schimpansen mittelfristig
ausziehen und
ein eigenes Gebäude mit Außengehege erhalten. Das wird zwar
jetzt
bereits
mitgeplant, aber erst in einem weiteren Schritt umgesetzt werden
können. Das Affenhaus gehört dann Gorillas und Orang Utans.
Und die
erhalten südlich
und nördlich ihrer Behausung ein jeweils rund 1200 bis 1500
Quadratmeter großes
Außengelände. Zoochef Dreßen
schwärmt vom Affenzoo "Apenheul" im niederländischen
Apeldoorn. Doch
so viel Platz hat man an der Uerdinger Straße nicht zur
Verfügung. Fest
steht:
Es wird eine grüne Anlage mit Klettermöglichkeiten besonders
für die
Jungtiere,
einem Wasserlauf und hohen Wällen aus Kunstbeton und Holz, damit
man
auf Netze
verzichten kann. Wie seinerzeit das Affenhaus, ist auch für den
Gorilla-Garten eine Stiftung der
Grundstock: Von Pro Humanitate et Arte erhielten die Zoofreunde 450 000
Euro
für die Gorillas. Sie stammen aus dem Versteigerungserlös
eines
wertvollen
Bildes, dessen Besitzer anonym bleiben möchte. Je 800 000 Euro
werden
die Außengehege voraussichtlich kosten. Aber auch die noch junge
Zoo-gGmbH wird ihr Scherflein beitragen. "Das
wichtigste auf unserer Liste ist das neue Wirtschaftsgebäude. Aber
davon haben
die Besucher direkt nichts. Deshalb wollen wir mit dem Gorilla-Garten
zeitgleich ein für die Gäste attraktives Projekt umsetzen",
so Rolf
Herding, Vorsitzender der Zoofreunde.
Walsroder
Zeitung - 9. Aug. 2006
Eulen haben die Uhu-Burg erobert
Schneeeulen, Waldkäuze und Turmfalken haben seit gestern an eine
zünftige Bleibe im Vogelpark Walsrode. Der neue Park-Betreiber,
Dr.
Carlo Petri, ließ den Nachtvögeln eine mittelalterliche
Burgruine aus
Naturstein bauen.
Auf insgesamt 1700 Quadratmeter können Besucher in dem
verwinkelten
Gemäuer auf Entdeckungstour gehen. Neben neun europäischen
Eulenarten
sind in der Burgruine Kolkraben, Dohlen und ab Herbst auch
Fledermäuse
untergebracht. Dr. Carlo Petri betonte bei der offiziellen Einweihung,
Ziel
aller Planungen sei es, den Vogelpark als Unikat weiter auszubauen und
attraktiver
für alte und neue Besucher zu machen. Die Vögel würden
aber
weiterhin die Stars bleiben, die in einer neuen Umgebung
präsentiert
werden.
Die Welt -
7.
Aug. 2006
Rund 20 000 Euro für Tierpark Angermünde
Mit rund 20 000 Euro aus Lottomitteln soll das Damwild-Gehege im
Tierpark Angermünde (Uckermark) umgebaut werden. Der Scheck werde
an
diesem Freitag (11.8.) übergeben werden, teilte Agrarministerium
am
Montag mit. Mit
rund 60 000 Besuchern jährlich gehört der Tierpark zu den
beliebtesten
Ausflugszielen in der Uckermark. Eine Attraktion ist das begehbare
Damwildgehege.
Der Zaun des Geheges solle erneuert und ein alter Stall im Fachwerkstil
rekonstruiert werden.
Kölner Wochenspiegel - 8. Aug. 2006
"8 + 7 + 3 = 18 so lautet die Nachwuchsformel"
Wahre Besucherströme ereilten den Lindenthaler Tierpark in den
vergangenen
Sommerwochen. "8 + 7 + 3 = 18 ist die Nachwuchsformel", weiß
Heribert
Resch, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des
Lindenthaler
Tierparks e. V. Denn acht Lämmer bei den Soay-Schafen, sieben
Zicklein
bei den Ziegen und drei Kälbchen beim Damwild wuseln nun
durcheinander
und halten ihre Mütter auf Trapp. Sehr zur Freude der vielen
hundert
Besucher täglich - insbesondere der Kinder, so Resch, der sich
auch
über den nutzbringenden Nebeneffekt freut: "Über 2000
Packungen
Automatenfutter in einer Woche haben die Besucher gezogen und helfen
dadurch mit, Investitionen im Tierpark zu finanzieren." So zum Beispiel
bei der Vergrößerung
der Vogelvolieren. Im September soll es endlich losgehen. Die
Finanzierung
für das mit 140.000 Euro veranschlagte Projekt steht,
erklärte er. Der
Förderverein beteilige sich mit 30.000 Euro. Der andere Teil
werde von Seiten der Stadt übernommen. Geplant sei zudem im
Anschluss
an diese Maßnahme, eine erhebliche Ausweitung des Bestands, was
insgesamt
die Attraktivität der Anlage noch einmal deutlich erhöhen
soll.
Aktionen
Westdeutsche
Zeitung - 8. Aug. 2006
Wie
die
Pinguine
in den Zoo kommen
Wuppertal. Jetzt ist es amtlich: 152 Pinguine fahren am Samstag, 19.
August,
mit der Schwebebahn zum Zoo und beziehen dort bis zu den Herbstferien
ihr
neues Zuhause. Der Transport, der seit der Eröffnung der
Pinguinale
am 1. April immer wieder Fragen und Befürchtungen aufgeworfen
hatte,
ist geklärt. "Es wird so, wie wir es von Anfang an gesagt haben:
Die
Pinguine schweben zum Zoo", erklärt Andreas Haeser-Kalthoff,
Koordinator
der Pinguinale 2006. Lange war mit den Stadtwerken verhandelt worden,
bis
man sich auf das jetzige Ergebnis einigte. Die Schwebebahn wird an
diesem
Samstag im Vier-Minuten-Takt fahren, also wie an einem normalen
Werktag.
Zwei bis drei der zwei Meter großen und 33 Kilogramm schweren
Plastik-Vögel
teilen sich mit anderen Fahrgästen die Bahn. Der Zoo hat extra
für
diese Veranstaltung über eine Personalvermittlung mehr als 100
Helfer
engagiert, die den Pinguinen Beine machen. Der Zooverein selbst stellt
weitere 100 Helfer bereit.
koeln.de -
7.
Aug. 2006
Zuschauer
im Bann der Sommernacht
15.000 Zuschauer besuchten in der Nacht von Samstag auf Sonntag die
"Sommernacht in Zoo und Flora". Sie konnten eine Falken-Flugshow und
viele andere Shows bestaunen. Zudem nutzten viele Besucher die seltene
Gelegenheit, die nachtaktiven Tiere im Zoo zu beobachten. Alle
Bereiche, wie z.B. die Wasser-Kaskaden
wurden in ein zauberhaftes Licht gehüllt, das eine traumhafte
Atmosphäre
schuf. Neben dem Programm gab es auch nicht weniger als zwölf
Essensstände,
die die Besuchergaumen mit kulinarischen Köstlichkeitden aller
Arten
verführten.
Kölner Stadt-Anzeiger - 7. Aug. 2006
Zauberhafte
Show für alle Sinne
Die wenigsten bemerken den kleinen Versprecher von Fritz Schramma. Die,
die es doch tuen, hören höflich darüber hinweg und
lassen
sich nur an den Mundwinkeln anmerken, dass da gerade etwas nicht
stimmte:
„Ich heiße Sie herzlich willkommen zur langen Sommernacht in Floo
und
Zora“, hatte der Oberbürgermeister die VIP-Gäste auf der
Flora-Terrasse
begrüßt.
Kölner Wochenspiegel - 8. Aug. 2006
Zoo
ist jetzt Partner des "Rheintaler eV"
Der Kölner Zoo gehört bei Jung und Alt wohl zu den
beliebtesten
Attraktionen in der Region. Nicht nur "Marlar", das Elefantenbaby, das
am
30. März dieses Jahres hier geboren wurde, zieht die Menschen in
seinen
Bann. Auch Veranstaltungen wie die "Sommernacht in Zoo und Flora", die
jetzt
wieder viele Besucher anlockte, oder die "Geheimnisvolle
Nachtexpedition"
- für Kinder im Alter ab acht Jahren, sind beim Publikum beliebt
und
tragen zum Unterhalt des Zoos bei. Seit August ist der Zoo auch Partner
des
Rheintaler e.V. und gewährt gegen Vorlage eines Rheintalers, egal
welches
Motiv (deren gibt es derzeit zwölf) einen Nachlass von zwei Euro
auf
den Eintritt (außer bei Sonderveranstaltungen). Ein Taler mit dem
Motiv
"Elefantenbaby Marlar" erscheint demnächst und wird
voraussichtlich im
Zoo erhältlich sein. Der Erlös kommt dem Elefantenhaus zugute.
SCRUM.de - 4. Aug. 2006
Löwen
im Zoo - na und ?
Da Zoobesuche noch nicht in das Vorbereitungsprogramm zur neuen
Bundesliga Saison der Handschuhsheimer Rugby Löwen aufgenommen
wurden,
war dieser
Besuch nicht alltäglich. Am 31.07.2006 traten 30 Löwen zum
Vergleichskampf
Mensch gegen Tier im Heidelberger Zoo an. Anlass war der große
Elefantentag
"Pro Elefant - Aktion Zukunft" zu dem Zoodirektor Dr. Klaus
Wünnemann
eingeladen hatte. "Gegner" der Löwen war die stattliche
Elefantendame
Ilona. Konnte man beim Drücken gegen einen großen Holzblock
gegen
Ilona noch ein beachtliches Unentschieden erreichen, musste man sich
dem
zweiten "Gegner" um eine Rüssellänge geschlagen geben.
Elefantendame
Jenny, wensentlich größer und schwerer als ihre
Teamgefährtin
Ilona, machte mit den Löwen kurzen Prozess und entschied die
Partie
eindeutig zu ihren Gunsten. Wer die Aktion "Pro Elefant - Aktion
Zukunft"
unterstützen möchte findet weitere Informationen auf der
Seite www.tiergartenfreunde.de
Leipzig
info - 9. Aug. 2006
Märchenhelden
zu Gast im Zoo Leipzig
Die Märchenhelden der Leipziger Puppentheater laden vom 12. August
bis zum 3. September in den Zoo Leipzig ein. An jedem Wochenende
entführen
sie ihre kleinen Fans auf dem Lesehügel neben dem Aquarium ins
Reich
der Phantasie. „Mascha und der Bär“ dürfen am 12. August als
erste
auf die Bühne. Am 13. August können Märchenfans
verfolgen,
wie „Das Rübchen“ wächst und wächst. Bei Regen findet
das
Puppentheater im Entdeckerhaus Arche statt.
Hamburger
Abendblatt -
4. Aug. 2006
Klassische
Klänge im Gehege
Musik auf allen Wegen - heiter, beschwingt und klassisch klingt es
während der Romantik-Nächte in Hagenbecks Tierpark. Mehr als
60
Künstler
spielen Werke von Bach, Mozart und Haydn bis Vivaldi.
Vielfältigste
Klangfarben und Instrumente sind zu hören - von der Harfe
über
Querflöte und Violine bis hin zum Streich-Quartett. Neben dem
Genuss
fürs Ohr wird auch Anregendes für den Gaumen geboten. An den
schönsten
Stellen des Tierparks gibt es für die Gäste kulinarische
Köstlichkeiten
(u. a. Chili con Carne, Quiche mit Lachs, Gemüsepfanne) und
kühle
Drinks wie Caipirinha, Cuba libre, Bier und Sekt. Enden werden die
Abende
voller Romantik jeweils mit einem imposanten Knalleffekt: einem bunten
Feuerwerk.
Romantik-Nächte Sa 5., 12. u. 19.8.
MVregio - 8. Aug. 2006
2. Rostocker
UmweltKinderFest am
27.08.2006
Unter dem Motto "Raus ins Grüne - Natur erleben" veranstalten am
Sonntag, den 27. August 2006 natur-und umweltaktive Rostocker
Einrichtungen das 2. UmweltKinderFest. "Wir wollen Kinder begeistern,
ihre Umwelt mit allen Sinnen zu erforschen und zu entdecken. Dafür
haben wir uns ein Meer an Aktivitäten ausgedacht", so Ulrike
Kranz,
Organisatorin des Festes von der NAJU Rostock. Das UmweltKinderFest
richtet sich an Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren. Veranstaltungsort
ist von 11:00-17:00 Uhr der Bereich der Nationengärten im
IGA-Park. Das
UmweltKinderFest ist eine Gemeinschaftsaktion der Rostocker
Kreisverbände von ADFC e.V., BUND e.V., NABU e.V. und NAJU, dem
IGA
Rostock 2003 GmbH Umweltbildungsprojekt, Likedeeler e.V., GSE e.V., dem
Zoo,
dem Freundeskreis Weidendom e.V., dem Verband der Gartenfreunde e.V.
sowie
dem Stadtforstamt Rostock und privaten Umweltbildnern und
Umweltbildnerinnen.
Krone.at -
9. Aug
2006
Tiere
aus Nepal
Einen
großen Auftritt haben am Mittwoch die beiden Panzernashörner
"Sundari" und "Jange" im Tiergarten Schönbrunn gehabt. Das
Bundesheer übernahm die Ehrenpatenschaft für die beiden
Waisen aus
Nepal, die
sich seit März im Tierpark befinden. Bereits seit vielen Jahren
wird
der Tierpark vom
Bundesheer unterstützt, Pechlaner hofft "auch weiterhin auf eine
gute
Kooperation". Aus diesem Grund darf sich das Bundesheer über die
Ehrenpatenschaft der zwei "Panzer" freuen. Pechlaner wies daraufhin,
dass die gesamte Anlage, die den Panzernashörnern zur
Verfügung steht, die größte Europas für diese
Tierart darstellt.
HNA.de -
8. Aug. 2006
Ritter
erobern Tierpark
Am ersten September-Wochenende ist es wieder so weit: Im Tierpark
Sababurg steigt das große Mittelalter-Spectaculum. Samstag 2.
September, 10
bis 23 Uhr und Sonntag bis 18 Uhr tauchen die Besucher in eine
spannende
Epoche zwischen Antike und Neuzeit ein. Nach Auskunft der Veranstalter
soll
ein großer mittelalterlicher Platz mit Zelten und Ständen
entstehen.
Dort wird gelebt, gekämpft und gefeiert, gefeilscht und verkauft.
200
historische Figuren werden dazu beitragen, dass der Besucher sich in
einer
anderen, längst vergangenen Welt glaubt. Schaukämpfe mit
Blankwaffen,
Kinderspiele, allerlei Gaumenschmaus und Unterhaltung werden geboten.
ABG-info.de
- 7.
Aug. 2006
Inselzoofest
am 12. August
Eine schöne Tradition lebt am 12. August auf: Auf und vor dem
Eiland
auf den Großen Teich steigt wieder das beliebte Inselzoofest. Vor
allem
die Kinder dürfen sich auf ein buntes Angebot freuen. Der Eintritt
zum
bunten Fest ist sogar kostenlos, Spenden sind willkommen.
Mitteldeutsche Zeitung - 8. Aug. 2006
Geburtstagstorte
für Shetlandpony Astra
Mit einer ponygerechten Torte aus Kraftfutter, Möhren,
Äpfeln, Zwieback
und Knäckebrot überrascht am Dienstag der Tiergarten
Halberstadt sein
Shetland-Pony Astra zu seinem Geburtstag. Die betagte Stute wird 33
Jahre
alt. Das ansehnliche Geburtstagsgeschenk aus der Zoo-Bäckerei ist
in
der Mitte mit einem Shetlandpony aus Kunststoff sowie mit
Löwenzahnblättern dekoriert. Alleine muss die Jubilarin und
älteste
Bewohnerin des Zoos
ihr Präsent nicht verzehren: Zur Kuchenschlacht sind zahlreiche
andere
Shetlandponys geladen.
Märkische Allgemeine - 4. Aug. 2006
Erlebnisse
und Abenteuer wie in Afrika
Immer abenteuerlicher geht es auf dem Elefantenhof im mecklenburgischen
Platschow zu. Jetzt gibt es dort sogar ein Dschungelcamp. Es besteht
aus einem
ausgedienten Trabi in Zebra-Optik, einer aus Schilf und von den
Elefanten abgeknabberten Weidenzweigen gebauten Hütte sowie einer
verlassenen
Lagerfeuerstätte. Daran, am aufgebauten Afrika-Zelt und an einer
ebenfalls
mit Hilfe der Elefanten vorbereiteten Bühne ist es deutlich zu
sehen:
Die erste Dschungelnacht steht unmittelbar bevor. Sie findet am
Sonnabend,
12. August, statt. Bei dem um 20 Uhr beginnenden Abend sollen sowohl
Erwachsene
als auch Kinder ein Stück von der abenteuerlichen Atmosphäre
Afrikas
- der natürlichen Heimat der Platschower Elefanten - erleben
können,
die allen voran einige Überraschungen zeigen.
Nachwuchs
Bad
Vilbel Online - 7. Aug. 2006
Zoo
Frankfurt
gratuliert zum Hipponachwuchs
Die Hochzeitsreise des Frankfurter Flusspferdbullen MAIKEL vom
02.12.2004
bis 04.04.2006 war erfolgreich: Der Zoo Frankfurt gratuliert zum
Flusspferdbaby im Zoo Hannover, der berichtet: Acht Monate lang hatte
Flusspferddame Viktoria ein Geheimnis um ihren Zustand gemacht. Zwar
waren heftige Techtelmechtel zwischen ihr und dem schönen
Flusspferdbullen Maikel aus Frankfurt
beobachtet worden - aber ob die Liebelei Folgen haben würde,
wusste
niemand. Einen Schwangerschaftstest für Hippo-Damen gibt es nun
einmal
noch nicht. Geboren wurde der etwa 40 Kilogramm schwere Winzling am 26.
Juli
um 21 Uhr. Entgegen der bei Flusspferddamen beliebten sanften
Unterwassergeburt,
brachte Viktoria ihr Baby an Land im Stall zur Welt. In den ersten
Tagen
halten Mutter und Kind sich deutlich abseits von allen Artgenossen -
auch
im Zoo haben Viktoria und ihr Baby die erste Woche ganz allein im
Mutter-Kind-Becken
verbracht. Noch steht nicht fest, ob das Baby ein Junge oder ein
Mädchen
ist.
Schwerin-News - 7. Aug. 2006
Giraffennachwuchs
und Ferienprogramm
Unbeschadet und ohne fremde Hilfe ist der junge Giraffenbulle am 31.
Juli frühmorgens ins Leben gefallen. Da Giraffen im Stehen
gebären,
bedeutet der erste Schritt ins Leben einen Sturz aus fast zwei Meter
Höhe
auf den Boden. Bereits zwei Tage nach der Geburt konnte das Jungtier
mit
seiner Mutter "Maradi" den Stall verlassen und erkundet seitdem die
Welt
um sich herum. Neugierig beobachtet es seine gestreiften Nachbarn, die
Zebrafamilie.
14 Monate wird der junge Bulle von der Mutter gesäugt und frisst
zusätzlich
Grünfutter.
sz-online - 7. Aug. 2006
Im
Tierpark gibt es reichlich Nachwuchs
Meißen. Acht winzige Wollschweinchen schnüffeln sich seit
wenigen
Tagen durch das Gehege im Tierpark Siebeneichen. Die Frischlinge
gehören
zu den vielen Neuzugängen auf der Anlage am Stadtrand. Neu ist
auch
ein kleines Stachelschwein, das allerdings noch sehr scheu ist.
Thurgauer Zeitung - 7. Aug. 2006
Feierstunde
für Löwen-Nachwuchs
Frauenfeld. Im Beisein von rund 50 Gästen wurden am Samstag im
Plättli-Zoo die drei Löwen getauft, die am 4. Juli geboren
wurden.
Geduldig liessen
sich die - jetzt noch zahmen - Naïnda, Ramses und Solana zum
Fototermin
von ihren Paten in die Arme nehmen. Auch viele Kinder durften die
putzigen
Jungtiere streicheln.
Hamburger Abendblatt - 7. Aug. 2006
Nach
der Geburt
des weißen Wals - warum die Mutter lächelt
Im Shedd Aquarium Chicago war die Freude groß, als
Weißwal-Kuh
Puiji jetzt ein Kalb gebar: "It's a boy!", hieß es. Auf der
Internetseite
des Aquariums werden seitdem regelmäßig neue Fotos gezeigt.
Fast
sieben Stunden dauerte die Geburt. Mit seinen 1,50 Metern und 125 Pfund
war
der "Kleine" putzmunter. Auch Puiji ist wohlauf, obwohl sie mit 20
Jahren
fast ein bisschen zu alt zum Gebären ist.
Bieler
Tagblatt -
10. Aug 2006
Zwergzebus
und Seelöwen haben Jungtiere
Der Zoo
Basel vermeldet Nachwuchs: Bei den Zwerg-zebus gab es drei Junge, bei
den
Seelöwen zwei.
Die Neue Epoche -
9. Aug 2006
Zwergpanda-
Zwillinge geboren
Thoiry - Zwei
Zwergpanda-Babys haben im französischen Zoo Thoiry das Licht der
Welt
erblickt.
Die glückliche Mutter hat entgegen den Befürchtungen sogleich
mit dem
Stillen
ihrer Zwillinge begonnen «Der Vater dagegen schaukelt von Ast zu
Ast,
als sei nichts
geschehen», heißt es in einer Mitteilung.
20min.ch, 10.
August 2006
Mini-Seehündin
im Tierpark Dählhölzli
Zärtlich umsorgt
Seehündin Wanda ihr Neugeborenes, das am Wochenende im Berner
Tierpark
Dählhölzli zur Welt gekommen ist.
Blick
Online - 10.
Aug 2006
«Diva»
ist los!
Die
Kinderstube des Basler Zolli ist derzeit das reinste Tollhaus: Im
Wasserbecken
planschen ein Seelöwenbabys und über die Steppe tollen junge
Wildhunde.
Giant Panda Gives Birth
to Giant Cub
A giant panda has broken two records in China by giving birth to the
heaviest
cub born in captivity after the longest period in labour, an exhausting
34
hours, Xinhua news agency said.
koeln.de
- 4.
Aug. 2006
Besondere
Enten im Kölner Zoo
Seit fünf Wochen hat der Kölner Zoo zwei neue Enten. Es
handelt
sich bei den schwarzen Enten um Dampfschiff-Enten. Diese Enten kommen
sonst
nur in den Patagonien, Feuerland und auf den Falklandinseln vor. Nun
sollen
sie im Gehege der Humboldtpinguine leben, um dort die Graureiher vom
Fischklau
im Pinguingehege abzuhalten.
derStandard.at -
9. Aug. 2006
USA: Pinguine
und
Oktopus nach
Unfall auf Autobahn gelandet
Ein mit Zootieren beladener Lastwagen ist bei einem Umfall auf einer
Schnellstraße
in Texas umgestürzt. Dadurch wurden 24 Pinguine, ein Oktopus und
zahlreiche
tropische Fische auf die Fahrbahn und in den Straßengraben
geschleudert.
Drei Pinguine wurden vom Gegenverkehr überfahren, ein vierter
verendete
beim Aufprall. Ein weiterer Vogel brach sich einen Flügel. Der
Oktopus
und die meisten Fische überstanden den Unfall unbeschadet. Sie
befanden
sich in mit Wasser gefüllten Plastikbeuteln, die den Sturz
abfederten.
In einigen Fällen platzten die Beutel allerdings auf, so dass die
darin
enthaltenen Fische verendeten. Die Tiere kamen aus dem Zoo von
Indianapolis
und sollten zu einem Tierpark in Galveston gebracht werden.
mzbern.ch -
10. Aug 2006
Tiger-Weibchen
in Zoo Zürich eingeschläfert
Am Mittwoch ist im
Zoo Zürich das Amurtiger-Weibchen Kora eingeschläfert worden.
Das
Amurtiger-Weibchen wurde 1989 als Jungtier im Osten Russlands gefangen
und kam
1990 über den Moskauer Zoo nach Zürich. Eingeschläfert
wurde Kora wegen
eines Tumors. Ihr Tod bedeutet für die
Tigerhaltung in Zürich den Beginn eines neuen Abschnitts. Coto,
der
Sohn von
Kora, ist wegen der Herkunft seiner Mutter von grosser Bedeutung
für
die Zucht
von Amurtigern in europäischen Zoos. Für Coto wird nun ein
geeignetes
Weibchen gesucht.
SACHSEN -
FERNSEHEN.de - 10. Aug 2006
Petty
und Bingo jetzt zusammen
Nach mehreren Wochen Eingewöhnungsphase wurde der
Zwergflusspferdbulle
nun zu
seiner Artgenossin ins Gehege gelassen. Nach Aussage des Tierparks
verstehen
sich bei Beide sehr gut und fressen auch schon gemeinsam aus einem
Trog.
N24 -
9. Aug 2006
Löwen
töten
Wachleute in Wildfarm
In der
südafrikanischen Freistaat-Provinz ist ein Löwenrudel auf
einer
Wildfarm aus
dem Gehege ausgebrochen und hat zwei Wachmänner getötet. Ein
Beamter
vermutete, dass eine Panne in den elektrischen Zäunen die Ursache
gewesen sein
könnte. Die Behörden ordneten eine Untersuchung an.
Lübecker
Nachrichten, 10. August 2006
Zoo
begrüßte Heringsdorfer Familie als "fünfmillionsten
Besucher"
Eine Familie aus
Heringsdorf auf Usedom ist am Donnerstag als "fünfmillionster
Gast"
im Tierpark Ueckermünde (Kreis Uecker-Randow) begrüßt
worden. Ein
Mädchen hatte
nach einem Schulausflug ihre Eltern und zwei Geschwister zu einer Fahrt
in den kleinen
Zoo am Stettiner Haff animiert. Die Ehrengäste
seien von dem Empfang mit Riesenschlange, Esel und Geschenken
völlig
überrascht
gewesen.
TLZ, 9. August
2006
Grüner Leguan auf Apfelbaum in Erfurt - Zoo nahm
Reptil
vorerst auf
Feuerwehrleute und
Mitarbeiter des Erfurter Zooparks haben am Mittwoch in Erfurt einen
Grünen
Leguan eingefangen.
Rasender
Reporter - 4. Aug. 2006
Wieder
Ammenhaie im Meeresmuseum zu bestaunen
Stralsund. Nach über 4 Jahren ziehen wieder Ammenhaie in das
Aquarium
des Meeresmuseums ein. „Anton“ und „Anna“, zwei etwa 6 Jahre alte
Atlantische Ammenhaie, wurden bei einer Größe von 1,30 Meter
und 1,10
Meter
zu groß für die Becken der „Büsumer Meereswelten“ und
wurden
von Mitarbeitern des Aquariums bereits im Juni nach Stralsund geholt.
Seitdem
wurden die beiden in einem Quarantänebecken hinter den Kulissen
gehalten,
die Eingewöhnungszeit neigt sich jetzt ihrem Ende zu. Die
Vorbereitungen
für die bevorstehende Umsiedlung am 10. August 2006 in das
große
Haibecken laufen auf Hochtouren.
Westdeutsche Zeitung - 4. Aug. 2006
Zoo
Wuppertal: Sabi
plaudert aus dem Nähkästchen
Die Leitkuh im Zoo Wuppertal führt hinter die Kulissen im
Elefantenhaus. Sie erzählt, was sie von ihrer Herde hält und
von den
menschlichen
Pflegern.
Freie Presse - 4. Aug. 2006
K(l)eine
Eselei: Winter buhlt um Matanas Gunst
Bei einer Dreierbeziehung ist oft einer der Esel. Aber im Chemnitzer
Tierpark sind gleich mehrere Esel im Spiel und noch dazu sehr seltene
und stark bedrohte: Somali-Wildesel. Denn momentan ist im 1000
Quadratmeter großen Gehege
ein flottes Spiel zu beobachten: Hengst „Winter“ hat offenbar sein
Eselsherz
für die Jungstute „Matana“ entdeckt. Deshalb treibt er sie eifrig
durch
das Gehege. Doch „Matana“ zeigt ihm gelassen die kalte Schulter und
keilt
mächtig aus. Dabei hätte die Stute „Sabah“ eigentlich
ältere
Rechte.
presse-service.de
- 8. Aug. 2006
Tierischer
Zuwachs im Tiergarten
Hunde, die keine sind, und allerlei andere nette Gesellen gehören
zu
den "Neuerwerbungen" im Tiergarten Mönchengladbach. Die Anlage am
Pixbusch
hat nämlich Zuwachs bekommen: Beliebt bei den Besuchern sind zum
Beispiel
die drei Präriehunde, die - trotz ihres Namens - natürlich
nicht
zu den Hunden zählen. Eine weitere Neuigkeit sind auch die
Nasenbären.
Drei Weibchen und zwei Männchen hat der Tiergarten jetzt bei sich
aufgenommen.
Außer diesen neuen Bewohnern gibt es im Tiergarten regen
Nachwuchs
bei den "alten Bekannten": So haben die Zebramangusten, eine in Afrika
beheimatete
Raubtierart mit den für sie typischen Streifen am Rücken,
fünf
Jungtiere. Auch Damwildnachwuchs gibt es zu bestaunen, und das kleine
Känguru,
wie es mittlerweile die ersten Hüpfer im Freien macht, um schnell
wieder
in Mamas kuscheligem Beutel zu verschwinden.
Passauer
Neue
Presse - 9.
Aug. 2006
Wildpark:
Bei Regen
lassen sich die Tiere eher blicken
Direkt neben dem Renaissance-Schloss in Ortenburg gab es früher
einmal
eine frühbarocke Gartenanlage und ein Tiergehege. Beides war im
Besitz
von Graf Georg Philipp von Ortenburg. Auch heute gibt es auf dem
Gelände
einen Tierpark - den Wildpark der Familie Schobesberger. Den hat die
Familie
vor 16 Jahren dem Grafen Alram von Ortenburg abgekauft, dem damaligen
Konkurrenten.
Ursprünglich gehörte den Schobesbergers nämlich nur der
Vogelpark
in Irgenöd. Nach dem Kauf haben sie den Wildpark Stück
für
Stück vergrößert und neue Tiere dazu gekauft.
Inzwischen
ist der Wildpark 20 Hektar groß.
Südkurier
- 7.
Aug.
2006
Wildkatze
"Pascha" wieder zu Hause
Dem afrikanischen Serval "Pascha" ist das Schicksal von Bär
"Bruno"
erspart geblieben: Am Samstag ist das elf Monate alte Wildtier unter
dem
Einfluss einer zuvor verabreichten Beruhigungstablette von seinem
Herrchen
eingefangen und sicher in sein Gehege zurückgebracht worden. Eine
Zeitungsausträgerin hatte das Tier gesichtet, die Polizei half dem
Eigner beim Einfangen.
NÖN Online - 8. Aug. 2006
Rehbock
attackierte 10-jährige Wangerin
Paranews - 7. Aug. 2006
Hellseher
prophezeien Pandaschwangerschaft
Atlanta. Seitdem die beiden Pandas Lun Lun und Yang Yang, als eine
Leihgabe des Zoos Chengdu, von China in die USA in den Zoo Atlanta
überführt
worden waren, sind alle Zuchtversuche fehlgeschlagen. Bis zum Jahr 2009
sollen die beiden großen Pandabären Lun Lun und Yang Yang im
Zoo von Atlanta bleiben, um Zuchtversuche durchzuführen. Nun
suchten
die Betreiber des Zoos Rat bei zwei Hellsehern. Helene Frisch, ein
Medium
aus Atlanta, und Andy Liu, ein Fachmann für I Ging, sollten ihre
Prognosen
für eine Panda-Schwangerschaft abgeben. Die Voraussagen der beiden
übersinnlichen Ratgeber, sind durchaus positiv. Wie Helene Frisch
voraussagt,
sei Lun Lun schwanger und würde ein männliches Pandababy
gebären.
Auch hoffnungsvoll ist die Einschätzung von Andy Liu. Dieser gab
an,
dass er mit großer Sicherheit sagen kann, dass Lun Lun schwanger
sei.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Niederländische
Meldungen
BNR
Nieuwsradio
– 6. August 2006
Opnieuw een girafje geboren in Artis
Erneute Giraffengeburt in Artis
http://www.bnr.nl/ShowANPNieuwsArtikel.asp?Context=N%7C2%2C2%7CS%7C01bcfbaec698bb71&id=57020
Zum zweiten Mal binnen weniger Wochen ist im Amsterdamer Zoo am
frühen
Sonntag Morgen eine Giraffe zur Welt gekommen.
Dagblad van het Noorden – 4. August 2006
Geen weerverzekering meer voor dierenpark
Keine Wetterversicherung mehr für Tierpark
http://www.dvhn.nl/nieuws/noorden/drenthe/article773421.ece?secId=22
Der Emmener Zoo hat in diesem Jahr keine Wetterversicherung mehr
abgeschlossen. 2004 kompensierte diese Versicherung
Einnahmeausfälle
durch ungünstiges Zoowetter wie Temperaturen über 24°C
oder Regen über
4mm an einem Tag. Nach den jüngsten Hitzewellen stieg die
Versicherungsprämie jedoch so stark an, dass der Abschluss zu
teuer
wurde.
De Stentor – 4. August 2006
Zeehond Artis overleden
Seehund Artis gestorben
http://www.destentor.nl/veluwewest/article549566.ece
Im Dolfinarium Harderwijk ist der 27jährige Seehund Artis
gestorben.
Der hoch betagte Seehund war letzten Monat aufgrund seiner
„orthopädischen Schuhe“ in die Schlagzeilen geraten.
Lähmungserscheinungen am Hinterleib erschwerten ihm das Verlassen
des
Wassers, was zu Scheuerstellen am Körper führte. Hiergegen
halfen die
von einem Schuhspezialisten gefertigten „Schuhe“ an den
Hinterextremitäten, welche verhinderten, dass die Haut direkten
Kontakt
mit dem Untergrund hatte. Sie wurden ihm abends angelegt und morgens
wieder entfernt, da er sie im Wasser nicht benötigte. In letzter
Zeit
hatte er zunehmend gesundheitliche Probleme, z.B. mit den Lungen.
Seinen Namen erhielt der Seehund, als er aus dem Amsterdamer Zoo nach
Harderwijk kam.
Emmen.nu – 3. August 2006
Zeeleeuwtjes spetteren in de crèche
Seelöwen plantschen in der Kinderkrippe
http://www.emmen.nu/index.php?option=com_content&task=view&id=8692&Itemid=2
4 junge Mähnenrobben können derzeit im Noorder Dierenpark in
Emmen
bestaunt werden. Wie in der Natur suchen die Jungtiere die Nähe
voneinander und bilden eine Kinderkrippe. Sie werden vorläufig mit
ihren Müttern in einem separaten Becken gehalten. Der Emmener Zoo
beherbergt die weltweit größte Mähnenrobbengruppe in
einem Zoo: insg.
29 Tiere können bestaunt werden.
Nieuws.nl – 3. August 2006
Spaanse gorillaleider in Apenheul
Spanischer Gorillaführer für Apenheul
http://www.nieuws.nl/265670
Anfang September erhält Apenheul einen Nachfolger für den im
letzten
Jahr verstorbenen Gorilla-Mann Bongo aus dem spanischen Teneriffa. Es
handelt sich dabei um das Männchen „Maayabu“. Die Suche nach einem
geeigneten Männchen gestaltete sich schwierig, da Bongo sehr viele
Nachkommen in Europa hat.
De Stentor – 3. August 2006
Bamboelemuren naar Apenheul
Bambuslemuren nach Apenheul
http://www.destentor.nl/apeldoorn/article543690.ece
Apenheul hat ein Pärchen Aloatra-Bambuslemuren erhalten. Sie
sollen an
der neuen Sifaka-Anlage untergebracht werden.
Der soeben erschienene Jahresbericht 2005 fasst die Zuchterfolge des
letzten Jahres zusammen. So wurden u.a. 17 Totenkopfäffchen, 10
Kattas,
4 Nasenbären, 5 Zwergseidenäffchen, 3
Weißgesichtsseidenäffchen, 2
Löwenäffchen, 2 Gelbbrustkapuziner, 2 Bartaffen, 2
Javalanguren, 2
Borneo Orang-Utans, je ein Springtamarin, Schwarzer Brüllaffe,
Weißschulterkapuziner und Wollaffe.
De Telegraaf – 3. August 2006
Burgers' Zoo kloont duizenden stukken koraal
Burgers’ Zoo klont tausende Korallen
http://www.telegraaf.nl/binnenland/47634071/Burgers_Zoo_kloont_duizenden_stukken_koraal.html
In Burgers’ Ocean sind Tausende Stein- und Weichkorallen vermehrt
worden. Sie werden nun im 8 Millionen Liter fassenden Ocean platziert
und an andere Aquarien abgegeben.
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teilweise
gekürzt |
Aktion Fischotterschutz, 10.08.2006
Die Ise mit den Augen eines Fischotters erleben - Mit
dem Kanu
in die Ise-Niederung
Schon zum siebenten Mal lädt die Aktion
Fischotterschutz e.V.
gegen Ende der Schulferien am Dienstag, dem 23. August 2006, von 9:00
bis 17:00 Uhr zu einem lustigen Paddelvergnügen auf der Ise ein.
Die
ca. 18 km lange Erlebnis-Kanutour für die ganze Familie mit
Naturbeobachtung beginnt in Wahrenholz, wo die Zweier- und
Dreierkanadier eingesetzt werden. Gepaddelt wird bis zum Jägerhof
in
Gifhorn. Mitarbeiter der Aktion Fischotterschutz erläutern an
verschiedenen Haltepunkten die in der Flussniederung umgesetzten
Naturschutzmaßnahmen sowie Wissenswertes über Flora und
Fauna. Dabei
werden auch die Ufer der Ise nach Spuren des immer
regelmäßiger
auftretenden Fischotters abgesucht. Besonders interessant ist es, die
vielfältig bewachsenen Ufer der Ise mit ihrer Tier- und
Pflanzenwelt
aus der Perspektive des Fischotters zu beobachten. Erholen können
sich
die Teilnehmer bei einer längeren Mittagspause am Flussufer. Viel
Sp
aß wird es bereiten, wenn die Teilnehmenden mit Kescher und
Becherlupe
die artenreiche Unterwasserwelt der Ise erkunden und so manches Tier
der Bachsohle in seinem „Wohnzimmer besuchen“.
Alternativer Bärenpark Worbis, 10.08.2006
Schweizer Bär Mario wird nun endlich Waldbär - Entlassung in
Freianlage
am kommenden Sonnabend
Am kommenden Sonnabend, dem 12. August 2006, wird Bär Mario in die
Freianlage des Alternativen Bärenparks® Worbis entlassen. Um
12 Uhr
sollen sich die Schieber der Quarantänestation für den
Schweizer öffnen
und sich hinter ihm für immer schließen. Mario wird dann in
einem Wald
leben, mit Artgenossen und Nahrungskonkurrenten, ohne Stall und ohne
Schutz vor Wind und Wetter, aber dafür wie ein „echter Bär in
einem
echten Wald“. Während Bären in freier Wildbahn perfekte
Jäger und
Sammler sind und ein Leben im Wald eine Selbstverständlichkeit
ist,
wird der 23-jährige Mario nach lebenslanger Gefangenschaft und
eben so
langer Leidenszeit vermutlich sehr ängstlich und skeptisch den
Wald
betreten. Vorerst werden ihm allein 7 000 m² zur Verfügung
gestellt, so
dass er die Möglichkeit hat, seinen neuen Wald ohne Artgenossen zu
erkunden. Einige Tage später wird er dann nach und nach
Bekanntschaft
mit den anderen Bären und dem Wolfsrudel machen und die gesamte
Freianlage kennen lernen. Nach Jahren sehr „vielseitiger“
Gefangenschaft - beginnend von der Privathaltung für den Zirkus
über
die Betongrube bis hin zur Zwingerhaltung – konnte Bär Mario im
Juli
2006 endlich von der Organisation VIER PFOT
EN Schweiz – Stiftung für Tierschutz befreit und in den
Bärenpark
Worbis verbracht werden.
NaturZoo Rheine, 10.08.2006
Seehund „Happy“ kommt auf den Geschmack
Auch Fische fressen will gelernt
sein: Der vor rund 6 Wochen im NaturZoo Rheine geborene Seehund „Happy“
hat in diesen Tagen erste Bekanntschaft mit Heringen und Sprotten
gemacht. Nun scheint er zunehmend Geschmack an seinem zukünftigen
Hauptfutter zu finden. Noch beherrscht er nicht so ganz, die
glitschigen Fische im Maul zu halten und abzuschlucken, sondern er kaut
auf ihnen herum und zermatscht sie dabei zu einem unansehnlichen Brei.
Aber mit jeder Mahlzeit geht das schon besser, und natürlich
helfen die
Tierpflegerinnen mit, indem sie die Fische portionieren und sie etwas
festhalten, sobald Happy nach ihnen geschnappt hat. Seehunde haben eine
sehr kurze Säugezeit von 4 bis 5 Wochen. Dann bricht auch schon
der
intensive Kontakt zwischen Mutter und Kind ab, und Robbe Junior muss
schauen, wie sie nun satt wird. Die ersten Tage können sie noch
sehr
gut von den Reserven zehren, die sie aus der fetthaltigen Muttermilch
aufgebaut haben. Dies ist auch notwendig, denn die Jungen müssen
mühsam
aus Erfahrung lernen, wie man flink schwimmende oder im Sand versteckte
Fische jagt oder aufspürt und auch tötet und abschluckt.
Jagen und
töten müssen sie im Zoo nicht mehr, aber eben aufnehmen und
abschlucken. Seit Jahren werden im NaturZoo geborene Seehunde nach dem
Ende der Säugezeit in einem kleinen Becken separiert. Dort
erhalten sie
tote Heringe und andere Seefische, und die meisten der kleinen Robben
begannen nach kurzer Zeit, sich spielerisch mit ihnen zu befassen. Zwar
soll man nicht mit dem Essen spielen, aber dabei kommen zumindest
Seehunde auf den Geschmack. Etwas Überzeugungsarbeit braucht es
dann
noch, dass die Jungseehunde den Futterfisch auch aus der Hand ihres
Pflegers nehmen. Da gab es in der Vergangenheit schon so manche
Schramme bei ungestümen oder ungeduldigen Charakteren. Und Happy?
– Der
ist die Ruhe selbst und nimmt vorsichtig den Fisch aus der Hand, die i
hn zukünftig nährt. Guten Appetit!
Zoo Wuppertal, 09.08.2006
PINGUINALE 2006
In knapp zwei Wochen findet die große
Pinguin-Parade der
PINGUINALE 2006 statt. Mit einer beispiellosen Parade werden am
Samstag, dem 19. August, die 200 mehr als mannshohen Pinguine aus dem
gesamten Stadtgebiet mit der Schwebebahn zum Zoo reisen und
anschließend in einer großen Parade in den Zoo einziehen.
Die ersten
Pinguine starten um 9.00 Uhr mit der Schwebebahn in Oberbarmen, die
letzten Pinguine gehen dort um ca. 15.00 Uhr auf die Reise. Die Parade
am Zoo startet um 10.00 Uhr, um ca. 17.00 Uhr wird der letzte Pinguin
im Zoo ankommen. Der Zoo bleibt an diesem Tag bis 22.00 Uhr
geöffnet,
in der Musikmuschel wird ein musikalisches Rahmenprogramm angeboten.
Parallel findet rund um das Stadion am Zoo den ganzen Tag über die
Veranstaltung „Tiere – Tore – Träumereien“ mit Aktionen für
Kinder und
einem bunten Unterhaltungsprogramm statt.
Wildtier- und Artenschutzstation, 09.08.2006
Minimonster in der Wildtierstation - VOX-Moderatorin
Diana
Eichhorn begleitet Aktionstag
Gleich mehrere Aktionstage standen
zum Beginn der Sommerferien in der Wildtier- und Artenschutzstation in
Sachsenhagen auf dem Programm. Der Zuspruch war so groß, dass
auch die
Zusatztermine innerhalb kurzer Zeit ausgebucht waren. Für die
„Forschungsreise zu den Minimonstern“ hatte sich eine erwartungsvolle
Kinderschar eingefunden. Besondere Überraschung für die
Teilnehmer:
Dieser Aktionstag wurde von VOX-Moderatorin Diana Eichhorn und ihrem
Kamerateam begleitet, die einen Beitrag für die Sendung
„hundkatzemaus“
vorbereiteten. Biologe Stefan Sauer teilte die Kinder in drei
Forscherteams ein und wies ihnen die Forschungsbereiche Wald, Wiese und
Tümpel zu. Eifrig machten sie sich unter seiner Anleitung auf die
Suche
nach den verschiedenen Kleinstlebewesen in diesen speziellen
Lebensräumen. Die Kamera war stets dabei, und zunächst war es
gar nicht
so einfach, den Hinweis von Diana Eichhorn zu beherzigen und die Ka
mera „einfach nicht zu beachten“. Bald wurden die ersten Funde gemeldet
und Ameisen, Käfer, Libellen, Asseln, Spinnen und Würmer
fanden den Weg
in die Sammelgefäße, um später unter den
Lupengläsern genau betrachtet
und bestimmt zu werden. Bei einer Abschlussrunde stellten die einzelnen
Forscherteams ihre Funde und Ergebnisse den anderen Teilnehmern vor und
Stefan Sauer musste den Kindern noch viele Fragen beantworten.
Anschließend wurden alle gesammelten Krabbeltiere wieder in die
Freiheit entlassen. Eine letzte Aufgabe galt es noch zu
bewältigen:
Gemeinsam mit Diana Eichhorn sollte die nächste Sendung
„hundkatzemaus“
angekündigt werden - als Dankeschön gab es Autogrammkarten
für die
Kinder.
Zoo Leipzig, 09.08.2006
Lichter der Dschungelnacht im Zoo Leipzig - Exotisches
Festival der Kulturen im Fackelschein
Die Trommeln rufen – zur exotischsten Nacht des Jahres.
Am
19. August lädt der Zoo Leipzig ab 17 Uhr zu einem
spektakulären
Festival der Kulturen und entführt die Besucher der Dschungelnacht
im
Schein lodernder Fackeln in fremde Lebensräume. Vor allem die
Magie
Afrikas und südamerikanisches Temperament sind in nahezu jedem
Winkel
des Zoos zu spüren. Auf einer musikalischen Reise durch die
Kontinente
laden landestypisch dekorierte Stände mit traditionellem
Kunsthandwerk
und exotischen Köstlichkeiten zum Verweilen ein. Bis tief in die
Nacht
empfängt der Zoo seine Gäste und gewährt auch noch zu
später Stunde
einen Blick in das eine oder andere Tierhaus. Zu kommentierten
Fütterungen und Führungen gibt es spannendes zu beobachten.
Trommelwirbel und Sambarhythmen empfangen die Gäste schon am
Zoo-Eingang. Begleitet vom klanglichen Feuer der Samba Band „Quinta
Feira“ und brasilianischen T&a
uml;nzerinnen geht es zur Bühne im Konzertgarten, wo Zoodirektor
Dr.
Junhold mit tierischer Unterstützung die 8. Dschungelnacht um
17:30 Uhr
eröffnet. Bis spät in die Nacht begleiten internationale
Künstler auf
verschiedenen Bühnen mit heißen Rhythmen von Salsa bis
Reggae, mit
eindrucksvollen Showeinlagen und atemberaubender Akrobatik die
Dschungelnachtgäste auf einer musikalischen Entdeckertour. Im
Konzertgarten reicht das Spektrum reicht von Calypso-Klängen mit
„Buba
Jammeh“ bis zur spektakulären Feuershow der afrikanischen
Percussionkünstler „TonTon“. Karibisches Flair erwartet alle
Nachtschwärmer an der Hacienda Las Casas mit „ConTacto Latino“.
Liegestühle und Sonnenschirme sorgen hier für das richtige
Strandgefühl, exotische Cocktails und Salsa-Tanzen inklusive.
Mystischer Zauber verbreitet sich im Urwalddorf. Bei afrikanischen
Trommelklängen beschwö
ren Voodoo Tänzer die Geister ihrer Ahnen. Das „HOTTA FIRE SUMMER
OPEN
2006“ auf der Wiese am Dschungelfitz versprüht
Jamaika-Atmosphäre ganz
im Zeichen von Reggae und Dancehalls. Mit karibische Rhythmen von „Sin
Fronteras“ aus Kuba geht einer abenteuerlichen und faszinierenden Reise
dann zu Ende.
Tierpark Ueckermünde, 09.08.2006
5-millionster Gast im Tierpark Ueckermünde
Am 10. August gegen 10:30 Uhr erwartet der
Vorstandsvorsitzende des Tierpark Ueckermünde, Herr Thiessen, den
5-millionsten Gast seit seiner Gründung im Jahr 1962. Die beliebte
Freizeiteinrichtung am Stettiner Haff besuchen jährlich etwa 130.-
bis
140.000 Gäste. Der Tierpark Ueckermünde hat sich auch nach
der "Wende"
sehr positiv entwickelt. Er hat beispielsweise vom
Landestousimusverband das Gütesiegel "Familienland MV -
Geprüfte
Ferienqualität" erhalten. Für seine Bemühungen um den
Einsatz
regenerativer Energien hat der Tierpark Ueckermünde im vergangenen
Jahr
den Zoo-Lar-Pokal erhalten und ist auch einer der Außenstandorte
der
Bundesgartenschau 2009. Viel Anerkennung erhielt der Tierpark in den
vergangenen Jahren auch für seine ambitionierte
Umweltbildungsarbeit.
Unsere Highlights sind: die Schaufütterungen, die
Fischotteranlage, die
Sonderausstellung "Störe - Bedrohte Giganten - Lebende Fossilien",
die
Afrika-Anlage mit Löwen, Mandrillen, Erdmännchen und
Affenwald, das
Streichelgehege mit den Anglo-Nubischen Ziegen, die
Südamerika-Anlage
mit freilaufenden Weißbüschelaffen, Lamas und Pampashasen
und die
zahlreichen Spielplätze.
Thüringer Zoopark Erfurt, 09.08.2006
Kalt gemacht und eingefangen
Zu einem ungewöhnlichen Einsatz rückten am 9.
August Zoopark
und Erfurter Feuerwehr aus. In einen Hinterhof in der
Johannesstraße
hatte ein Ehepaar von ihrem Balkon aus in einem benachbarten Apfelbaum
einen halbwüchsigen Grünen Leguan entdeckt. Wie sich
herausstellte,
hielt sich die aus Mittel- und Südamerika stammende Baumechse dort
bereits 14 Tage auf. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen und
reichlich vorhandener Blattnahrung hatte das 40 cm lange, tropische
Reptil bisher gute Überlebenschancen. Offensichtlich ausgesetzt
wäre es
allerdings bei den in unseren Breiten bald zu erwartenden tieferen
Temperaturen unweigerlich zugrunde gegangen. Deshalb lautete das Gebot
der Stunde, den nichts ahnenden, auf einem trockenen Ast in der Sonne
ruhenden Leguan einzufangen und vorerst im Zoopark unterzubringen.
Inzwischen des Öfteren mit derartigen Situationen konfrontiert,
hatte
die Erfurter Feuerwehr einen kühnen Plan. Von der Dr
ehleiter ihres Einsatzfahrzeuges aus sollte das wechselwarme Tier
zunächst, um es am Weglaufen zu hindern, mit Hilfe von
Kohlendioxyd
abgekühlt und anschließend vom Baum in ein aufgespanntes
Netz
geschüttelt werden. Doch nach der ersten Kohlendioxyd-Dusche war
das
grüne Reptil im Gewirr der Äste und Blätter des
Apfelbaumes
untergetaucht. Erst nachdem nach seinem Wiederauffinden ein
Feuerwehrmann beherzt den Baum hinaufgeklettert war, gelang mit
bloßer
Hand der Zugriff und die Übernahme in ein Fangnetz. Leider
passiert es
auch in Erfurt immer wieder, dass Halter das Interesse an ihren
Heimtieren verlieren und sie dann einfach freilassen oder sogar in
einer Mülltonne entsorgen. In solchen Fällen ist der Zoopark
gern
bereit zu helfen. Vom Roten Berg aus werden die Tiere in die Staatliche
Vogelschutzwarte Seebach bei Mühlhausen gebracht. Sie ist in
Thüringen
offizielle Auffangstation für exotische Findlinge aller Art.
Zoo Basel, 09.08.2006
Das lustige Zwergzebutrio – Spieltrieb im Kinderzolli
Die Zwergzebukühe "Hillu" (9), "Sosamma" (11) und
"Lenka"
(18) haben zwischen dem 25. Juni und dem 11. Juli Junge geboren. Ein
Kuh- und ein Stierkalb haben das satte Braun von Vater "Baijan" (4)
geerbt, das Kälbchen von "Sosamma" ist weiss und
unregelmässig braun
gefleckt – ganz wie seine Mutter.
Zoo Basel, 09.08.2006
Der schwierige Weg von der Milch zum Fisch
Am 11. Juni 2006 wurde bei den Seelöwen das Weibchen "Diva"
(Mutter:
Tuba) und am 22. Juni 2006 das Männchen "Darwin" (Mutter: Ukiah)
geboren. Die Geburt erfolgt an Land bzw. bei uns im Seelöwenstall.
Das
Neugeborene kann noch nicht schwimmen, lernt dies aber schon nach
wenigen Tagen, indem es der Mutter ins Wasser folgt.
Zoo Basel, 09.08.2006
Prophylaxe - ein wichtiges Instrument der Gesunderhaltung des
Nachwuchses
Bei verschiedenen Jungtieren sind tierärztliche Massnahmen
notwendig,
um ein gesundes Heranwachsen zu gewährleisten. Im Falle der
Afrikanischen Wildhunde klettert der Zootierarzt erstmals vier Wochen
nach der Geburt in die Wurfhöhle, um die Welpen zu markieren, das
Geschlecht zu bestimmen und einen Gesundheits-Check durchzuführen.
Zoo Frankfurt, 09.08.2006
Kinderfest im Zoo - 12. und 13. August 2006 - 10.00 Uhr
-
18.00 Uhr
Ob kleine oder große Kinder– beim Kinderfest im
Zoo Frankfurt
kommen alle auf ihre Kosten. Es erwartet Sie: - ein breites
zoospezifisches Spielangebot: Teddybärenbasteln, Zoolympiade mit
Straußeneierlaufen, Bärenkekse-Backen für den neuen
Bärenbusch,
Zoo-Kinderquiz, Dschungelsafari und vieles mehr.
- interessante Stände und Mitmachaktionen zum Thema Naturschutz:
Naturschutzbotschafter (Zoo Frankfurt und ZGF), global-nature-project
e.V., GTZ, WWF, Tropica Verde: BioFrankfurt - Spiel, Spaß und
Informationen: Polizei, Jugendfeuerwehr, Sportamt, Kinderbuchverlag
Lies + Spiel, Spielegalerie, Väteraufbruch für Kinder e.V.,
Speckstein-Workshop, Filzwerkstatt - Kinder-Karussells, Hüpfburg
und
ein breites kulinarisches Angebot. Ein Besuch im Zoo Frankfurt lohnt
sich immer!
Zoo Landau, 09.08.2006
Gundis in Tunesien
Seit 1999 beschäftigt sich die Zooverwalterin des
Zoo Landau
Dipl.-Biol. Sandra Honigs intensiv mit der Biologie der possierlichen
Wüstennager aus Nordafrika namens Gundi (Ctenodactylus gundi).
Diese
interessanten Nager sind in menschlicher Obhut leider noch sehr selten,
es gibt zur Zeit nur 34 Exemplare in Europa - alle werden in einem
Monitoring Studbook (MSB) geführt. Bereits während ihrer
Diplomarbeit
gab es, mit Unterstützung des
Aquazoos in Düsseldorf, Versuche eine Beobachtungs-, Fang- und
Ausfuhrgenehmigung für weitere Tiere aus Tunesien zu bekommen,
leider
ohne Erfolg. Doch 11 Jahre nachdem die ersten Gundis in den
Zoologischen Gärten Europas Einzug hielten ist es nun so weit,
Frau
Honigs hat die Erlaubnis nach Tunesien zu reisen, um Gundis zu
beobachten und auch zu fangen. Und diesmal brauchten die Tunesier
Hilfe. Mit einer offiziellen Einladung des Laboratoire d´Ecologie
des
Systèmes Vectoriels at Pasteur Institute of Tunis reist die
Gundiexpertin Mitte August nach Tunesien um den dortigen Kollegen dabei
zu
helfen Gundis zu fangen und diese artgerecht im Labor zu pflegen.
Gespannt darauf diese Tiere zum ersten Mal in Freiheit beobachten zu
dürfen erhofft sich Frau Honigs neue Erkenntnisse sammeln zu
können, um
die Haltung, Fütterung und Zucht der Gundis in menschlicher Obhut
weiter zu verbessern. Neue Tiere sollen dann zu einem späteren
Zeitpunkt nach Deutschland importiert werden. Dies ist dringend
notwenig um für Blutauffrischung in der bestehenden Population zu
sorgen und den Fortbestand dieser Art im Zoo zu sichern. Der Zoo Landau
in der Pfalz führt zwar das Zuchtbuch für die Gundis, kann
jedoch
bislang keine lebenden Exemplare präsentieren. Mit dem geplanten
Umbau
der Vogelflughalle wird dies jedoch in naher Zukunft möglich.
Vielleicht ergibt sich bis dahin sogar die Möglichkeit eine
weitere der
fünf Gundiarten zu pflegen.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 09.08.2006
Morgens um 7 ...
.. ist die Welt noch in Ordnung:
Das 25°C warme Wasser des
Seerosenteichs in der Wilhelma bildet zarte Nebelschwaden über den
noch
geschlossenen Blüten der tropischen Seerosen. Zwei
Teichhühnchen
versuchen sich im grünfüßigen Ballett auf den
großen Schwimmblättern,
ein Graureiher starrt stoisch ins Wasser in der Hoffnung, ein paar
kleine Fische zum Frühstück zu ergattern. Ringsum erwacht der
Park: Die
Kehrmaschine und die Gibbons singen um die Wette, Seelöwen
rülpsen, der
Verkehr grummelt ein bisschen, Mitarbeiter füttern die Koikarpfen
und
entfernen den Müll vom Vortag, und der Cannstatter Amazonenschwarm
fliegt laut krakeelend Richtung Rosensteinpark. Die ersten frühen
Besucher sichern sich ein Plätzchen auf den Bänken rund um
den Teich,
und mit zunehmender Sonne öffnen sich nach und nach die
Blüten der
tropischen Seerosen und der Lotosblumen – wahrhaft königlic
he Momente mitten in der Großstadt! Für die Pflege dieses
Kleinods
müssen die Gärtner regelmäßig dienstlich baden
gehen: Die bis zu zwei
Meter im Durchmesser großen Blätter der
südamerikanischen Viktorien
(Seerosen) müssen auf Schädlinge kontrolliert werden,
gleichzeitig
werden verblühte Knospen und verfallene Blätter sowie Algen
entfernt.
Zwischenzeitlich nimmt der Trubel zu, die Ferienstimmung erreicht auch
den Maurischen Garten. Erst am Abend gehört der Seerosenteich
wieder
den stillen Genießern, die die Seele noch ein wenig baumeln
lassen: Das
Wasser beginnt wieder zu nebeln, die Teichhühnchen proben noch mal
Schwanensee, die Seelöwen verdauen immer noch geräuschvoll
ihre
Heringe, und Familie Storch kommt zurück von den Flugstunden mit
den
Kindern. Langsam kehrt Ruhe ein, Abendstimmung macht sich breit in der
Wilhelma. Noch bis in den Spätherbst kann man am Seerosenteic
h im Maurischen Garten dieses Szenario genießen – und auf diese
Weise
einen Ferientag zu einem königlichen Erlebnis machen!
Münchner Tierpark Hellabrunn, 09.08.2006
Übermut ist doch ganz gut!
Zumindest was unsere 4 jungen Vikunjafohlen angeht, die
über
unsere Südamerika-Anlage hüpfen. So brachten unsere
Vikunja-Stuten
„Rosita“, „Ramona“, „Ricarda“ und „Lola“ am 17., 18. und 28. Juli nach
einer Tragzeit von 310 bis 365 Tagen je ein Jungtier auf die Welt.
Vikunja-Hengst „Zoro“ ist der Vater aller vier Jungtiere. Die Vikunjas
sind unter den heute lebenden Cameliden die kleinste Art. Ihr
Lebensraum sind die südamerikanischen Anden in einer Höhe von
3.500 m
bis 5.000 m. Als Anpassung an diese Höhe haben sie ein im
Verhältnis
ungewöhnlich großes Herz und eine vermehrte Anzahl roter
Blutzellen.
Durch übermäßige Jagd auf die Vikunjas wegen ihrer
Wolle und Felle
wurden sie fast ausgerottet und Restpopulationen leben heute in
Nordchile und Nordargentinien sowie Bolivien. Das größte
Vorkommen gibt
es in Peru.
Zoo Duisburg, 09.08.2006
Jahrestreffen der Duisburger Tierpaten | |