E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Christian Remenyi
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   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 330 vom 10. August 2006

Liebe Leser,

die Geflügelpest grassiert. Wirklich? Allenfalls in den Medien für zwei Tage. Ein einzelner toter Schwan im Dresdner Zoo ist vor allem bedenklich, weil ja durchaus ein Beamter die "Keulung" des ganzen Bestandes hätte anordnen können (was zum Glück nicht geschah - im politischen Aktionismus vor einigen Monaten hätte das noch ganz anders ausgehen können). Und auch, weil sich bisher so gar niemand erklären kann, wie der Fall eintreten konnte. Weit und breit keine anderen verendeten Wild- oder Zoo-Vögel. Die übrigen Vögel des Zoos sind negativ getestet (wo das Virus doch so hochansteckend sein soll!). Vogelzug findet nicht statt, und angeblich sterben infizierte Vögel ja schnell, können das Virus also nicht seit Monaten herumtragen - oder? Woher also kommt es? Was ist mit den Impfungen? Statt sich nur mit der bequemen, aber ohnehin unplausiblen Zugvogel-Hypothese zufriedenzugeben, sollte man vermehrt Geflügelhandel und Futtermittel genauer unter die Lupe nehmen (ich verweise auf den zusammenfassenden Artikel von Klemens Steiof in den letzten ZGAP-Mitteilungen, online verfügbar). Ärgerlich ist auch die unhinterfragte Berichterstattung, die z.B. von einer kilometergroßen Sperrzone berichten, ohne dazuzusagen, daß sich dies nur auf Geflügeltransporte bezieht - so mancher mag sich vorgestellt haben, Polizeikräfte würden ganze Stadtteile von Dresden abriegeln und den Zoo sperren. Immerhin waren die Beiträge sachlich.

Auf
www.zoo-infos.org finden Sie wieder die neueste Folge der von uns mit Material belieferten "Zoo-Infos" von Prometheus-TV, diesmal moderiert aus dem Zolli in Basel und mit Tierportrait "Mekong-Riesenwels" in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz. Oder öffnen Sie die Sendung im Miniatur-Format direkt hier (wmv-Format, ca. 7 mb, 19 Min). Besten Dank erneut an alle, die uns Foto-Meldungen an die Adresse zoo-infos@zoopresseschau.info sendeten. Die nächste Sendung wird aus Bad Mergentheim kommen.
Dirk Petzold


Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem Luftbild eines deutschen Zoos.
Was zeigt er?


Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei maps.google.com
Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze Stadt bzw. deren Lage sehen.
(Sie benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste Woche warten...

Letzte Woche hatten sich gleich zwei Fehler eingeschlichen, die mehren Lesern auffielen: Zum einen gehörte die gesuchte Anlage nicht (mehr) zu einem Zoo, zum anderen war die Lösung der Vorwoche nicht aktualisiert:
Lösung von letzter Woche: "Bärenzwinger" am Köllnischen Park, Berlin
(1937 eingeweiht, um die Wappentiere der Stadt nach Berner Vorbild zu präsentieren, wurde er bis nach der "Wende" vom Tierpark Berlin betreut, wird nun vom Bezirk Berlin-Mitte betrieben und steht zudem unter ständiger Kritik aufgrund der kleinen, unstrukturierten Anlagen und der unkontrollierten Fütterung durch Besucher. www.berliner-baer.de)
Korrektur Lösung aus Ausgabe 328 vom 27. Juli 2006: Maurischer Garten in der Wilhelma Stuttgart




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Zoos  –  Meldungen

Stellungnahme des Dresdner Zoos / Karl Heinz Ukena, 10.8.2006
Derzeit ist davon auszugehen, dass es sich bei der H5N1-Infektion des Trauerschwans um einen Einzelfall handelt. Der übrige
Bestand wird derzeit von der Landesuntersuchungsanstalt getestet, die bisherigen Ergebnisse sind glücklicherweise allesamt negativ. Die Kolleginnen und Kollegen die in der vergangenen Woche mit bewundernswertem Engagement die weitreichenden Massnahmen umgesetzt haben, atmen langsam wieder tief durch. Die von uns getroffenen und bereits umgesetzten Notfallmaßnahmen sind gemeinsam mit den zuständigen Behörden erarbeitet worden. Diese Notfallplanung wird von den übergeordneten Behörden in Bund und Land als professionell und ausreichend angesehen, so daß für den Vogelbestand derzeit keine weiteren Massnahmen als die bislang kommunizierten vorgesehen sind.Die Kommunikation als Schnittstelle zwischen dem Zoo sowie den übergeordneten  Bund- und EU-Behörden hat das Sozialministerium dankenswerterweise übernommen. Die offiziellen Verlautbarungen sind daher in Abstimmung mit dem Zoologischen Garten durch die Pressestelle des Sozialministeriums erstellt und versandt worden.Im Rahmen einer Pressekonferenz haben wir gemeinsam mit allen Beteiligten die Öffentlichkeit bereits am 04h. August 2006 umfassend informiert. Den jeweiligen Vertretern der Presse haben wir seitdem umfänglich in persönlichen Gesprächen die jeweiligen Hintergrundinformationen zu dem Stand der eingeleiteten und kommunizierten Notfallmassnahmen im Zoologischen Garten geliefert. Mit der Einrichtung des Bürgertelefons sowie der Information der Nachbarn und Gäste des Zoologischen Gartens führte dies im Ergebnis nach unserem Kenntnisstand zu einer überwiegend sachlichen Berichterstattung. Den VDZ sowie die EAZA haben wir gleichfalls über den Stand der umgesetzten Massnahmen informiert. Nach Abschluss aller Untersuchungsergebnisse wird der Zoologische Garten Dresden dann eine Presseverlautbarung in Umlauf geben.

Lausitzer Rundschau - 9. Aug. 2006
Dresdner Zoo-Vögel im Vogelgrippe-Test
Der von Vogelgrippe betroffene Dresdner Zoo hat binnen einer Woche keine weiteren Verdachtsfälle registriert. Gestern Nachmittag sollten die letzten Tauchenten für entsprechende Tests eingefangen werden, teilte Zoodirektor Karl-Heinz Ukena mit. Laut Zoo hat der Besucherandrang wieder zugenommen. An den Tagen nach der Hiobsbotschaft war die Zahl der Gäste trotz Ferienzeit deutlich gesunken, was vermutlich auch am schlechten Wetter lag. Beim Bürgertelefon zur Vogelgrippe nahm das Interesse ab.


MDR - 7. Aug. 2006
Ente aus Dresdner Zoo starb nicht an Vogelgrippe
Der zweite Vogelgrippe-Verdacht im Dresdner Zoo hat sich nicht bestätigt. Das sächsische Gesundheitsministerium teilte mit, bei einem zweiten toten Vogel konnte das Virus nicht nachgewiesen werden. Auch weitere Proben aus dem Tierpark hätten bisher keine Hinweise auf das H5N1-Virus erbracht. Bis Ende der Woche sollten alle Proben ausgewertet sein.

Freie Presse - 7. Aug. 2006
Tote Ente aus Dresdner Zoo offenbar nicht an Vogelgrippe verendet
Die im Dresdner Zoo tot aufgefundene Reiherente ist wahrscheinlich nicht an Vogelgrippe verendet. Untersuchungen deuteten darauf hin, dass das Tier sich nicht mit dem gefährlichen H5N1-Virus infiziert habe, sagte eine Sprecherin des Friedrich-Löffler-Institut auf der Insel Riems am Montag. Die Laborergebnisse seien jedoch nicht eindeutig, deshalb würden noch weitere Untersuchungen an den Tieren des Tierparks vorgenommen. Mit Ergebnissen sei in den kommenden Tagen zu rechnen.

Mitteldeutsche Zeitung - 6. Aug. 2006
Vogegrippefall in Dresden Bundesministerium gibt Entwarnung
Die Vogelgrippe im Dresdner Zoo hat sich vermutlich nicht weiter ausgebreitet. Das Bundesagrarministerium gab am Freitag bei einem Verdachtsfall Entwarnung. Am vergangenen Montag war im Dresdner Zoo ein toter Trauerschwan aus eigenem Bestand entdeckt worden. Seit Donnerstag steht fest, dass sich das Jungtier mit dem auch für den Menschen gefährlichen Virus H5N1 infiziert hatte. Die Experten gehen davon aus, dass er von Wildvögeln eingeschleppt wurde. Der Zoo liegt in einem großen Park und wird immer wieder von Wildenten frequentiert. Die tote Ente wurde einen Tag später gefunden. Nach Angaben von Zoodirektor Karl-Heinz Ukena fahren die Mitarbeiter Sonderschichten, um alle Vogelarten auf eine eventuelle Ansteckung zu testen. Dazu werden von den Tieren so genannte Tupferproben aus dem Speichel oder Kot entnommen. Bei größeren Vögeln sollen auch Bluttests Gewissheit bringen.

MDR - 6. Aug. 2006
Bisher keine weiteren toten Tiere im Dresdner Zoo
Dresden. Nach dem Fall von Vogelgrippe im Zoologischen Garten sind bislang keine weiteren toten Tiere gefunden worden. Zoodirektor Karl-Heinz Ukena zeigte sich erleichtert. Bei weiteren Infektionen sähe er den gesamten Bestand in Gefahr, so Ukena. Neben dem infizierten Schwan war noch eine Ente tot aufgefunden worden. Sie war aber nach ersten Untersuchungen nicht an der Vogelgrippe verendet. Nach dem Bekanntwerden des Falls verzeichnete der Zoo am gesamten Wochenende Besucherrückgänge um mehr als die Hälfte.

Leipziger Volkszeitung - 6. Aug. 2006
Besucherrückgang im Dresdner Zoo - 2000 Gäste weniger an einem Tag
Dresden. Nach einem Fall von Vogelgrippe klagt der Dresdner Zoo über einen starken Besucherrückgang. Rund 1200 Gäste kamen am Freitag, 2000 weniger als am Tag zuvor, teilte der Zoo mit. Am Samstag waren es gerade mal 998 Besucher, am Sonntag bis zur Mittagszeit nur 200. Allerdings wurde auch der Regen für das gebremste Interesse verantwortlich gemacht.

sz-online - 7. Aug. 2006
Weniger Besucher im Dresdner Zoo
„Wir haben wieder eine Situation wie damals, als der erste Vogelgrippefall in Sachsen publik wurde“, sagt Gundra Bartos von der Leitstelle der Feuerwehr. Die Leute würden die Tierrettung wieder zu jedem toten Vogel, manchmal auch nur zu dem Teil eines toten Federviehs rufen. Die Tiere werden abgeholt und zur Untersuchung gebracht. Ansonsten machen sich viele Dresdner Bürger aber nicht heiß. Im Zoo herrscht allerdings Krisenstimmung. Die Nachricht über den infizierten Schwan lässt vor allem besorgte Eltern von einem Besuch absehen. Außerdem hängt immer noch das Damoklesschwert über dem Zoo, dass vielleicht noch mehr infizierte Tiere gefunden werden könnten und die EU keine Sonderregelungen – gegenwärtig sind viele Vögel noch nicht weggesperrt – mehr zulässt.

Bocholter-Borkener Volksblatt - 5. Aug. 2006
SCHWÄNE IN QUARANTÄNE Vogelgrippe - weniger Besucher im Dresdner Zoo
Dresden. Lag's nur am schlechten Wetter? Oder lag es doch an der Vogelgrippe? Auf jeden Fall sind nach dem Fund des am gefährlichen H5N1-Virus verendeten Schwans am Samstag weniger Besucher in den Dresdner Zoo gekommen. Der zoologische Leiter Wolfgang Ludwig war sich über die Ursache nicht schlüssig.

MDR - 5. Aug. 2006
Zweiter Vogelgrippe-Verdacht im Dresdner Zoo nicht bestätigt
Der Verdacht auf einen zweiten Fall von Vogelgrippe im Zoologischen Garten hat sich bislang nicht bestätigt. Die tot aufgefundene Reiherente sei mit aller Wahrscheinlichkeit nicht infiziert gewesen. Ein nochmaliger Test soll bis Montag letzte Zweifel ausräumen.

Der Spiegel, 8.8.06
Vogelgrippe: Kein weiterer H5N1- Fall im Dresdner Zoo
Ein zweiter toter Vogel aus dem Dresdner Zoo war nicht mit H5N1 infiziert. Auch der Zwischenstand der Tests im Bestand des Tierparks weist darauf hin: Die Vogelgrippe im Gehege könnte ein Einzelfall gewesen sein

Leipziger Volkszeitung - 5. Aug. 2006
Agrarministerium will an Vogelgrippe-Stallpflicht festhalten
Das Bundesagrarministerium will wegen der Vogelgrippe-Gefahr vorerst an der Stallpflicht für Geflügel in Risikogebieten festhalten. „So lange die Experten auf der Insel Riems uns deutlich machen, dass derzeit kein Anlass zur Entwarnung besteht, halten wir es für richtig, das Verfahren aufrechtzuerhalten“, sagte Agrarstaatssekretär Gert Lindemann in Berlin. Bundesweit muss das Federvieh zunächst bis Ende Februar zum Schutz vor der Vogelgrippe im Stall bleiben. Die Stallpflicht gilt in der Nähe des Fundorts infizierter Tiere, an Seen und Feuchtgebieten sowie in Regionen mit viel Geflügel. Für die Risikogebiete haben die Länder großflächige Ausnahmen festgelegt. Der Bundesrat stimmte im Juli für eine Verlängerung der Stallpflicht. Sie dürfe wegen der gravierenden Auswirkungen aber nicht von Dauer sein, forderten die Länder.

Reuters Deutschland - 5. Aug. 2006
Schutzmaßnahmen nach Vogelgrippe-Fund im Dresdner Zoo
Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe im Dresdner Zoo sind umfangreiche Schutzvorkehrungen vor Ort gestartet worden. Alle 600 Ziervögel seien eingesperrt worden und würden untersucht, sagte Zoodirektor Karl-Heinz Ukena am Freitag in Dresden. Zudem werde sämtliches Geflügel auf den H5N1-Erreger getestet. Im Umkreis von drei und zehn Kilometern richteten die Behörden Sperr- und Beobachtungszonen ein. Hunde und Katzen dürfen damit in der Dresdner Innenstadt nicht mehr frei herumlaufen. Das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit betonte, bundesweit ergebe sich keine veränderte Gefahrenlage. Die Stadt Dresden richtete ein Bürgertelefon ein. Auf dem rund 13 Hektar umfassenden Zoogelände nahe dem Stadtzentrum wurden die Desinfektionsmaßnahmen verstärkt. Das begehbare Freifluggehege wurde für Besucher geschlossen. Bisher galt für den Tierpark eine Ausnahmegenehmigung von der Stallpflicht.

Leipziger Volkszeitung - 4. Aug. 2006
„Der gesamte Vogelbestand steht auf dem Spiel“
Dresden. Nach dem ersten Vogelgrippefall in einem europäischen Zoo fürchtet der Dresdner Tierpark um seine mehr als 700 Vögel. „Der gesamte Vogelbestand steht auf dem Spiel“, sagte Zoo-Chef Karl-Heinz Ukena am Freitag. Noch ist unklar, ob der Dresdner Zoo zur Tötung von Vögeln gezwungen wird. In einem zweiten H5N1-Verdachtsfall aus dem Tierpark, einer toten Reiherente, gab das Bundesagrarministerium am Freitag Entwarnung. Nach Auskunft der Tierseuchenexpertin im sächsischen Gesundheitsministerium Gerlinde Schneider hängt das weitere Vorgehen von der Dynamik der Infektion ab. Möglicherweise entscheide auch die EU über den Fortgang.

sueddeutsche.de - 4. Aug. 2006
Keulung aller Vögel droht
Dresden. Weil ein Schwarzer Schwan an dem Virus verendet ist, droht dem Tierpark jetzt die Keulung aller Vögel. Beim eigens eingerichteten Bürgertelefon der Stadt wird der Hörer nicht abgenommen. Auch sonst hat man in den Wohnvierteln rund um den Zoo, die soeben zum Sperrbezirk erklärt wurden, kaum den Eindruck, als ob Katastrophenstimmung herrsche: Zwar wurden Flugblätter verteilt und Seuchenschranken eingerichtet, Tierhalter wurden gebeten, ihre Katzen im Haus zu behalten und Hunde anzuleinen. Doch auf den ersten Blick deutet nichts daraufhin, dass mitten in Dresden der erste Fall von Vogelgrippe in einem europäischen Zoo festgestellt wurde. Sämtliche Vogelgehege im Zoo, Teichlandschaften und Volieren wurden sofort geschlossen, doch es könnte noch schlimmer kommen: Zoodirektor Karl-Heinz Ukena, 35, fürchtet, dass möglicherweise der gesamte Vogelbestand des Zoos getötet werden muss – „darüber wird die EU-Kommission entscheiden“, sagt er.

Märkische Allgemeine - 4. Aug. 2006
Vogelgrippe im Dresdner Zoo
Die Hiobsbotschaft von der Vogelgrippe trifft den Dresdner Zoo völlig überraschend. Es ist der erste H5N1-Fall in einem deutschen Tierpark. Am vergangenen Dienstag hatte ein Mitarbeiter bei seinem morgendlichen Kontrollgang auf einem kleinen Teich einen toten Trauerschwan entdeckt. Das schwarze Jungtier trieb im Wasser. Eine Tierärztin barg es und schickte es an die zuständigen Stellen. Als der Verdachtsfall bestätigt wurde, setzte sofort das Krisenmanagement an. Neben dem üblichen Verfahren mit Sperr- und Beobachtungsbezirk erstellte der Zoo auch eine Liste aller Futtermittellieferanten. Die bereits im Herbst verwendeten Seuchenmatten wurden reaktiviert, das Elternpaar des toten Schwans umgehend isoliert. Zugleich beantragte der Zoo eine Impfung für andere Vögel. In der Rangfolge Wassergeflügel, Hühnervögel (Hühner, Pfau), Laufvögel und Greifvögel sehen die Experten weitere Tiere gefährdet. Zoo-Chef Karl-Heinz Ukena motivierte gestern die Mitarbeiter zum Weitermachen.

Zeit online - 4. Aug. 2006
Dresden: Schwan im Zoo an Vogelgrippe verendet
Erstmals seit rund einem Vierteljahr gibt es in Deutschland wieder einen Fall von Vogelgrippe. Im Dresdner Zoo verendete ein Schwan an der Krankheit. Bei dem Schwan handelte es sich um ein wildes Tier, das in den Teich des Dresdner Tiergartens eingeflogen war. Nach Angaben des Dresdner Sozialministeriums müssen nun alle Vögel im Zoo in Gehege und Volieren eingesperrt werden. Begehbare Freiluftgehege blieben bis auf weiteres für Besucher geschlossen, zudem würden Desinfektionsmaßnahmen im Zoo verstärkt.

FAZ.net - 4. Aug. 2006
Schwan im Dresdner Zoo an Vogelgrippe verendet
Die Hiobsbotschaft von der Vogelgrippe trifft den Dresdner Zoo völlig überraschend. Es ist der erste H5N1-Fall in einem deutschen Tierpark. Am vergangenen Dienstag hatte ein Mitarbeiter beim morgendlichen Kontrollgang auf einem kleinen Teich neben dem Afrikahaus einen toten Trauerschwan entdeckt. Der schwarze Schwan mit rotem Schnabel - ein Jungtier - trieb leblos im Wasser. Neben dem üblichen Verfahren mit Sperr- und Beobachtungsbezirk erstellte der Zoo eine Liste aller Futtermittellieferanten sowie anderer Daten. Die schon im Herbst verwendeten Seuchenmatten wurden reaktiviert, das Elternpaar des toten Schwans umgehend isoliert. Zugleich beantragte der Zoo eine Impfung für andere Vögel. Da die Anlage im Großen Garten - der grünen Lunge Dresdens - liegt, kommen auch viele Tiere von außerhalb zu Besuch. Denkbar wäre, daß das Virus auf diesem Weg in den Zoo gelangte. Jetzt sollen die Wildenten an dem betroffenen Teich mit reichlich Futter zum Dabeibleiben animiert werden. „Wenn sie von dort nicht wegfliegen, haben wir sie besser unter Kontrolle.“ Zoo-Chef Karl-Heinz Ukena ist unterdessen vorzeitig aus dem Urlaub zurückgekehrt und eilt von Krisensitzung zu Krisensitzung. 

Freie Presse Online - 4. Aug. 2006
Keine Einschränkungen im Leipziger Zoo wegen Vogelgrippe
Der Leipziger Zoo plant nach dem Ausbruch der Vogelgrippe im Dresdner Tierpark keine zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen. Der bisherige Schutz reiche aus, sagte eine Zoo-Sprecherin am Freitag. So würden regelmäßig Kotproben der Vögel genommen, die Fütterung finde nur unter überdachten Plätzen statt und tote Vögel würden routinemäßig von der Landesuntersuchungsanstalt auf Vogelgrippe getestet. Erstmals wolle man im Herbst die Vögel gegen das Virus impfen. Einen entsprechenden Antrag habe der Zoo gestellt, eine Entscheidung sei aber noch nicht gefällt worden.

Der Spiegel
Toter Schwan: Vogelgrippe in Dresden nachgewiesen
Die Vogelgrippe ist erstmals seit drei Monaten wieder in Deutschland aufgeflammt: In Dresden wurde ein toter Schwan gefunden, der mit dem gefährlichen H5N1-Virus infiziert war.

Handelsblatt - 4. Aug. 2006
Neuer Vogelgrippe-Fall schreckt Sachsen auf
Die Monate währende Ruhe ist vorbei – am Donnerstag wurde in Deutschland wieder ein Vogelgrippe-Fall bei einem Wildvogel nachgewiesen. Mit großem Aufwand läuft daher die Suche nach wirksamen Mitteln zur Bekämpfung der Seuche. „Das Risiko ist weiterhin hoch“, so das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI). Erst vor kurzem seien in Rumänien, Dänemark, Ungarn und Spanien neue Ausbrüche gemeldet worden. Und mit dem bevorstehenden Herbstzug der Vögel erhöhe sich die Gefahr einer Virusverschleppung nach Deutschland. Mit großem Aufwand läuft derzeit die Suche nach wirksamen Mitteln zur Bekämpfung der Seuche. Einer der vielversprechendsten Ansätze: Ein Forscherteam des FLI hat einen genannten Markerimpfstoff gegen den Vogelgrippe-Erreger H5N1 entwickelt, mit dem massenhafte Notschlachtungen verhindert werden können. Der neue Impfstoff schützt das Geflügel vor H5N1 und ermöglichen gleichzeitig durch ihre genetische „Markierung“ die Unterscheidung zwischen erkrankten und geimpften Tieren. Belastungstests im Labor haben die Impfstoffe bereits bestanden, im kommenden Jahr werden sie unter realen Bedingungen an Hühnern getestet.

derStandard.at - 2. Aug. 2006
Vogelgrippe: Genaustausch mit herkömmlicher Grippe weniger folgenreich als gedacht
Die Kombination der Gene des tödlichen H5N1 Virus mit jenen einer gewöhnlichen menschlichen Grippe scheint keine Stämme zu schaffen, die ein sofortiges pandemisches Potenzial haben. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der US Centers for Disease Control and Prevention (CDC) gekommen. H5N1 erfüllt zwei von drei Anforderungen für einen pandemischen Stamm. Es ist stark krankheitserregend und dem Immunsystem der meisten Menschen unbekannt. Erwürbe das Virus die Fähigkeit der einfachen Übertragung von einem Menschen zum anderen, wären Millionen von Leben in Gefahr. Die Wissenschaftler schufen Grippeviren, die vier Gene für die äußerlichen "umhüllenden" Gene von H5N1 und die inneren Proteine von H3N2 enthielten, der am häufigsten verbreiteten Form von Grippe beim Menschen. In der Folge wurden Frettchen mit diesen Viren geimpft. Befinden sich die Tiere in aneinander liegenden Käfigen, wird H3N2 leicht übertragen. Weder H5N1 noch das neu geschaffene Virus konnten auf diese Art und Weise übertragen werden. Zusätzlich waren die neuen Virenstämme deutlich weniger pathogen als H5N1. Diese Ergebnisse legen laut "New Scientist" nahe, dass für die Verwandlung von H5N1 in eine weltweite Gefahr mehr erforderlich ist als ein einfacher Austausch von Genen.

SWR Nachrichten - 8. Aug. 2006
Stockenten sollen bei Vogelgrippe-Forschung helfen
Am Bodensee wollen Wissenschaftler der Vogelwarte Radolfzell und des Friedrich-Loeffler-Instituts auf der Insel Riems zehn Stockenten mit Vogelgrippe-infizierten Wildvögeln in Kontakt bringen. Dafür wird ab September ein Gehege eingerichtet. Das Gehege wird nach oben hin offen sein. So sollen die Zuchtenten mit eventuell infizierten Wildvögeln in Kontakt kommen. Ziel ist die Übertragungswege des Virus herauszufinden. Wo genau das Gehege ist, bleibt geheim. Das Projekt, das der Bund finanziert, ist auf drei Jahre angelegt. Deutschlandweit soll es vier solcher Gehege geben.

Der Spiegel, 9.8.06
China: Erster Vogelgrippe- Toter starb schon 2003
Chinesische Behörden haben zugegeben: Zwei Jahre früher als bislang angegeben starb der erste Chinese an Vogelgrippe.


Hamburger Morgenpost - 9. Aug 2006
CDU-Finanzexperte will dem Tierpark 3,5 Mio. Euro geben
Ganz Hamburg macht sich Sorgen: Der Tierpark Hagenbeck steckt in finanziellen Engpässen und bittet die Stadt um eine Ausfallbürgschaft. Denn die Einnahmen decken so eben den Betrieb, bei Ausfällen durch heißes Badewetter bis hin zu Vogelgrippe steht der Zoo auf dem Schlauch. Die MOPO sprach mit dem CDU-Haushaltsexperten Rüdiger Kruse.
Kruse: Ich denke an eine einmalige Zuwendung von 1,5 Millionen Euro für die Erneuerung des Kletterfelsens. Als langfristige Hilfe sollte es eine Zuwendung von zwei bis drei Millionen Euro an die Hagenbeck-Stiftung geben. Aus einer solchen Rücklage können Einnahmeverluste ausgeglichen werden. Wir wollen keinen Zoo, bei dem Hagenbeck nur noch den Namen gibt und die Stadt alles bezahlt.
MOPO: Erwarten Sie also, dass die Hagenbecks auch all ihr Privatvermögen investieren?
Kruse: Sie müssen nicht ihren letzten Cent reinstecken, aber natürlich angemessen beitragen.
MOPO: Wieso geht die Stadt nicht dazu über, einen jährlichen Betrag zu geben?
Kruse: Mit den jetzt geplanten Investitionen hoffen wir, dass Hagenbeck in Zukunft allein klarkommt.
MOPO: Hält Hagenbeck der Konkurrenz durch ein Aquarium in der HafenCity stand?
Kruse: Das hoffen wir. Gerade die Attraktionen in der HafenCity haben uns bewogen, 15 Millionen Euro in die Modernisierung des Zoos zu investieren.

Welt am Sonntag - 5. Aug. 2006
Senat berät Rettungsplan für Hagenbeck
Die Hamburger CDU-Regierung arbeitet an einem Rettungsplan für den finanziell angeschlagenen Tierpark Hagenbeck. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" wollen Kultur- und Wirtschaftsbehörde, Stadtentwicklungsbehörde und Bürgerschaftsfraktion den dramatischen Investitionsstau des Traditionsunternehmens auflösen. Dazu sollen rund fünf Millionen Euro bereitgestellt werden. Offiziell will das noch niemand bestätigen. Explodierende Kosten und äußere Ereignisse, auf die der Tierpark keinen Einfluss nehmen konnte, haben die angespannte finanzielle Situation bei Hagenbeck herbeigeführt."Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sanken unsere Einnahmen um 15 Prozent", sagte Geschäftsführer Joachim Weinlig-Hagenbeck. Anders als alle anderen großen deutschen Zoos bekommt Hagenbeck aber keine Zuschüsse von der Stadt. "Und Reserven dürfen wir als gemeinnütziger Betrieb nicht haben", sagt der Geschäftsführer. Nun wird überlegt, eine Summe zwischen drei und vier Millionen Euro der Hagenbeck-Stiftung zukommen zu lassen, mit der Maßgabe, dass die aus dem Stiftungskapital anwachsenden Zinsen nur in schlechten Zeiten zur Deckung der laufenden Betriebskosten herangezogen werden.

Hamburger Morgenpost - 7. Aug. 2006
Was ist da los bei Hagenbeck?
Der Tierpark Hagenbeck steckt in Schwierigkeiten. Und das ist nicht das erste Mal. Das Problem: Es kommen zu wenig Besucher. Deshalb können die laufenden Kosten von mindestens 22000 Euro täglich kaum noch gedeckt werden. "In diesem Jahr haben wir bislang ein Minus von 15 Prozent bei den Besucherzahlen", sagt Sprecherin Tanja Königshagen. 2005 kamen noch eine Million Gäste, in diesem Jahr sind es bis jetzt gerade mal 425000. Jetzt hat der Tierpark sogar die Stadt um Hilfe gebeten. Das Anliegen: Eine "Ausfall-Bürgschaft", damit schlechtere Zeiten überbrückt werden können. Grund für den Besuchereinbruch in diesem Jahr seien Vogelgrippe und Fußball-WM. In der CDU gibt es jetzt Überlegungen, dem Tierpark mit fünf Millionen Euro unter die Arme zu greifen. Zu dem wird über einen Zuschuss für Hagenbecks Stiftung nachgedacht. In anderen großen deutschen Zoos lief das Jahr bislang meist glänzend. Bei Hagenbeck ist man ratlos: "Die Zahlen bei uns laufen öfter gegen den Trend. Warum wissen wir nicht", sagt Königshagen. Liegts vielleicht am Konzept? "Ob die Disney-Kultur von manch anderen Zoos sich rentiert, ist noch fraglich", meint Hagenbeck-Biologe Cord A. Crasselt. Trotz der Misere meint Crasselt: "Wir arbeiten wirtschaftlicher als staatliche Zoos."

Hamburger Abendblatt - 9. Aug. 2006
Hagenbeck: Wir brauchen nur eine Ausfallbürgschaft
Zuversicht bei Hagenbeck: Zum ersten Mal in diesem Jahr ist der Tierpark wieder optimistisch. Nach Abendblatt-Informationen soll es bereits in der nächsten Woche ein Gespräch der beteiligten Behörden und der Senatskanzlei über die Zukunft des Tierparks geben. Dann wird auf Grundlage des jüngsten Berichts des Betriebwirtschaftlichen Prüfdienstes entschieden, welche Hilfsmaßnahmen eventuell nötig sind, um Hagenbeck zu unterstützen. Doch jetzt geht es aufwärts. "Seit Ende der WM und der Hitzeperiode verzeichnen wir einen Besucheransturm", sagte Tierparkchef Joachim Weinlig-Hagenbeck dem Abendblatt. Man sei optimistisch, einen Teil des Besucherminus ausgleichen zu können und Hilfe von der Stadt zu bekommen. "Es geht nicht um eine dauerhafte Subvention, sondern um eine Ausfallbürgschaft für den Schadensfall, so wie sie die Stadt bereits für Sport- und Kulturveranstaltungen übernimmt." Unterstützung bekommt das Traditionsunternehmen von allen Seiten. Die Tourismus GmbH sagte zu, den Tierpark künftig noch stärker zu bewerben.

Hamburger Morgenpost - 7. Aug. 2006
Wie Tierparks überleben
"Die WM und die Vogelgrippe machen den Zoos nicht wirklich zu schaffen", sagt Professor Hubert Lücker. Und er muss es wissen, denn Lücker ist Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Zoodirektoren. "Sogar die Zoos, die wegen der Maul- und Klauenseuche schließen mussten, haben am Ende des Jahres das Defizit wieder eingeholt", so Lücker. Der Experte räumt ein, dass bislang nur richtig erfolgreiche Zoos rund 80 Prozent ihrer Kosten wieder erwirtschaften. Im Schnitt sind es sogar nur 50 Prozent. "Es zeigt sich aber bereits, dass große Umbauten wie in Hannover oder Frankfurt sich lohnen", sagt Lücker. Er lobt in Sachen "Trend" die Zoos in Duisburg, Leipzig, Stuttgart, Dresden und auch Hannover, Köln, Krefeld. Den Hamburger Tierpark Hagenbeck erwähnt er dagegen nicht.


Augsburger Allgemeine - 6. Aug. 2006
Sorge um Zukunft von Panda Yan Yan
Im Zoologischen Garten Berlin droht der Abschied von Pandabärin Yan Yan. Der schon zwei Mal verlängerte Leihvertrag mit der chinesischen Regierung läuft Ende des Jahres endgültig aus. Zoo-Direktor Jürgen Lange sagte beim Hauptstadt-Besuch einer Expertendelegation aus Chengdu in der Provinz Sezuan, der Heimat der einzigen in einem deutschen Zoo lebenden Pandas Yan Yan und Bao Bao, Berlin wolle die Tradition mit den Publikumsattraktionen unbedingt fortsetzen. Yan Yan müsse auf jeden Fall in Berlin bleiben. Lange sagte weiter: «Langfristig geht es uns um ein junges Panda-Pärchen für Berlin.» Die Verhandlungen mit den Chinesen gestalten sich sicherem Vernehmen nach äußerst schwierig. Zoo-Direktor Lange setzt auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Chinesen und vertraut darauf, dass Yan Yan in Berlin bleiben darf. Allerdings ist seit drei Monaten ein Bitt-Brief von ihm ohne Antwort aus China geblieben. Die Delegation aus Chengdu unter Leitung von Luo Bo überzeugte sich am Sonntag jedenfalls vom guten Zustand der Tiere und dem erneut riesigen Besucherinteresse um die Großanlage.

Bietigheimer Zeitung - 8. Aug. 2006
Berlin will Panda-Bärin "Yan Yan" behalten
Wie lange darf die Pandabärin "Yan Yan" noch in Berlin bleiben? Die Chinesen, welche das Tier an den Zoologischen Garten ausgeliehen haben, wollen die Attraktion wieder zurückhaben. Aus China gibt es keine Reaktion auf einen vor drei Monaten abgeschickten Bittbrief. Berlin investiert seit langem in eine verstärkte Zusammenarbeit mit chinesischen Biologen und Wissenschaftlern und finanziert in zwei Projekten einen Teil des Artenschutzes für den vom Aussterben bedrohten Großen Panda in China. Konkrete Zahlen nennen Zoo und Senat nicht. Der Zoo bezahlt außerdem die Versicherungskosten von rund 35 000 Euro und die Futterkosten für den extra zweimal im Monat von einer Spezialfirma aus Südfrankreich in Kühltransportern gelieferten Bambus von noch einmal rund 35 000 Euro pro Jahr. Bei einem internationalen Kongress in Shanghai will Lange intensiv um die gesicherte Berlin-Zukunft der nun schon 21-jährigen Bärin kämpfen.

T-Online - 6. Aug. 2006
Berliner Zoo besorgt über Zukunft von Panda Yan Yan
Im Zoologischen Garten Berlin heißt es vielleicht bald Abschied nehmen. Der Leihvertrag für die Pandabärin Yan Yan läuft Ende des Jahres endgültig aus. Das Abkommen mit der chinesischen Regierung war in den vergangen zehn Jahren schon zweimal verlängert worden. Zoo-Direktor Jürgen Lange sagte am Sonntag beim Hauptstadt-Besuch einer Expertendelegation aus Chengdu in der Provinz Sezuan, Yan Yan müsse auf jeden Fall in Berlin bleiben. Der Zoo wolle die Tradition mit der Publikumsattraktion unbedingt fortsetzen.

Berliner Kurier - 6. Aug. 2006
Panda-Bär Yan Yan muss nach China
Schlechte Nachricht für Berlins Tierfreunde. Eine der Attraktionen des Zoos, Panda-Dame Yan Yan (23), wird Ende des Jahres die Hauptstadt für immer verlassen und zurück nach China gebracht. Der schon zwei Mal verlängerte Leihvertrag mit der chinesischen Regierung läuft Ende des Jahres endgültig aus. Zoo-Direktor Jürgen Lange sagte gestern beim Hauptstadt-Besuch einer Experten-Delegation aus der Provinz Sezuan, Berlin wolle die Panda-Tradition aber unbedingt fortsetzen.

rbi-aktuell - 8. Aug. 2006
Berlins Panda-Bären bekamen Besuch aus ihrer Heimat ...
Wieder einmal sorgt sich ganz Berlin um einen Bären. Nicht den eigenen braunen, sondern einen Gastarbeiter aus China: Yan Yan, der Panda-Bär, wird, so meldet es die Boulevardpresse, wohlmöglich zum Jahreswechsel die Hauptstadt verlassen. Dabei sind die schwarz-weißen Tiere für das Reich der Mitte eine Art Lokomotive in Sachen Sympathiewerbung, wie eine Besuchsabordnung aus der Panda-Heimat am Sonntag wissen ließ. Ganz emotionslos betrachtet ist der Panda wohl vor allem ein überspezialisiertes Tier, bei dem bereits eine falsche Bambusblüte das kollektive Aus einer Population bedeuten kann. Seit Jahren schickt China seine Pandas auch als "Botschafter" in die Zoos der Welt, nach Japan, die USA, Österreich und auch nach Berlin, wo die Frage, ob das Panda-Pärchen Nachwuchs erwartet, über Jahre die Zeitungen beschäftigte. Der Nachwuchs kam nicht, aber Attratktionen des Zoos sind die beiden Bären dennoch. Am vergangenen Wochennede hatte nun eine Delegation aus Cengdu bei den Pandas vorbeigeschaut - sozusagen eine Welttour zur Inspektion der brummenden Botschafter im Ausland, denn nach und nach sollen alle Pandas Besuch erhalten. Ob ihnen gefiel, was sie in Berlin sahen? Wir wissen es nicht - aber zumindest konnte man am Montag in den Lokalzeitungen lesen, daß der Leihvertrag von Yan Yan nicht verlängert wird. Darauf kann sich dann jeder seinen Reim machen. 


Die Welt - 4. Aug. 2006
Elefantendame Matibi zieht in den Zoo von Osnabrück
Der Tierpark Friedrichsfelde nimmt Abschied von seiner Elefantendame Matibi. Mitte August wird der sieben Jahre alte afrikanische Elefant dem Zoo Osnabrück übergeben.
"Unsere Kapazitäten sind erschöpft", erläutert Kurator Claus Pohle. Dabei werde das Tier lediglich im Osnabrücker Zoo eingestellt und bleibt weiterhin im Besitz des Tierparks. Matibi wurde am 15. Januar 1999 geboren und war die erste lebende Elefantengeburt in Berlin seit 61 Jahren. In ihrem neuen Zuhause wird Matibi auf ein altbekanntes Familienmitglied treffen. Ihr Halbbruder Tutume wurde bereits im Jahr 2003 nach Osnabrück gebracht.

Tagesspiegel - 4. Aug. 2006
Elefant verlässt Berlin nach sieben Jahren
Zum Abschied zeigte Matibi im Tierpark noch einmal ihr Können: Die Elefantendame legte sich hin, hob den Rüssel und stellte sich auf die Hinterbeine. Nach sieben Jahren wird Matibi Berlin verlassen. Mitte des Monats wird sie in den Osnabrücker Zoo ziehen. In den vergangenen sieben Jahren wurden bereits vier Elefanten aufgezogen. Zuletzt gab es im März eine Geburt. Die aus zehn Tieren bestehende Herde hat damit nicht nur eine gute Altersstruktur, sondern ist auch verhältnismäßig groß, sagte Tierpark-Vizechef Claus Pohle. Deshalb habe man der Bitte des Osnabrücker Zoos entsprochen, wo dringender Bedarf besteht.

Morgenweb - 7. Aug. 2006
Dickhäuter-Damen nähern sich an
Jenny ist ein echter Wonneproppen: Gut eine Woche lebt die Elefantendame jetzt im Heidelberger Zoo, erste öffentliche Auftritte absolvierte sie mit Schwung. Zaghafte Rüssel-Kontakte mit Artgenossin Ilona lassen auf gegenseitige Sympathie hoffen. Vorerst bleiben die beiden Schwergewichte aber in Elefantenhaus und Außengehege getrennt. Während das ehemalige Mitglied des "DDR"-Staatszirkus Jenny (25) nachts in der Box bleibt, genießt die deutlich ältere Ilona Freigang, kann sich im Haus oder auch in die nächtliche Stille nach draußen bewegen. "Wer die Chefin ist, müssen die beiden unter sich ausmachen." Die Jüngere war in Hamburg ein bisschen als "Zicke" verschrien, weil sie sich nicht in der Herde unterordnen wollte. Als ehemaliger Zirkusstar legte sie dort eher Allüren an dem Tag. Bei einer Zweierbeziehung soll das nun einfacher sein.


ORF.at - 4. Aug. 2006
Keine Lösung für Safaripark in Sicht
Seit dem Konkurs des Safariparks Gänserndorf scheint immer noch kein Nachfolgeprojekt für den ehemaligen Tierpark in Sicht. Mittlerweile fristen nur mehr Löwen und Affen ihr Dasein am Gelände des Safariparks. Neben den neun Löwen, die von der Tierschutzorganisation Vier Pfoten aus der Konkursmasse aufgekauft worden sind, bevölkern noch etwa 50 Schimpansen die beiden Affenhäuser. Zu ihrer Versorgung hat die Firma Baxter ein Treuhandkonto eingerichtet, so der Masseverwalter Ferdinand Bruckner. Anstatt zehn Jahre zu halten, wird der Topf voraussichtlich nächstes Jahr leer sein. Wer sich dann um die Affen kümmern wird, ist unklar. Durch das neue österreichische Tierschutzgesetz ergibt sich ein zusätzliches Problem, denn die Affen müssen ein großes Freigehege zur Verfügung haben. Das will aber niemand bauen, da es zumindest 100.000 Euro kosten würde. Diese ungeklärte Situation um die Affenhäuser verschreckt auch mögliche Investoren.

NÖN Online - 9. Aug. 2006
Safaripark: Werden die HIV-Affen rot-weiß-rot?
Gänserndorf. Die Affen lässt die Diskussion kalt. Sie ärgern sich derzeit wohl mehr über das schlechte Wetter. Trotzdem: Ohne es zu wissen könnte gestern, Montag, der Grundstein für ihre Zukunft gelegt worden sein. SP-Bürgermeister Johann Karl reiste in die Bundeshauptstadt zu einem informellen Gespräch mit Vertretern des Bundesministeriums für Gesundheit. So könnte diese Lösung aussehen: Der Bund kümmert sich mit finanzieller Unterstützung vom Pharma-Riesen Baxter, der die HIV-Affen testete, um die Tiere. Karl würde die Affenhäuser dem Staat nach nötigem Gemeinderatsbeschluss um „einen Euro“ verkaufen. Mit Vorbehalten. „Wenn der Bund die beiden Affenhäuser nicht mehr braucht, dann wollen wir sie um den selben Bertrag zurückkaufen können.“ Sollten sich Stadt und Bund auf diese Variante einigen, müsste die Gemeinde auch nihct für die Instandhaltung der Affen-Heimat aufkommen. Derzeit wird Futter und Personal für die Tiere von der Firma Baxter finanziert. Die Obhut über die Affen hat Masseverwalter Dr. Ferdinand Bruckner. Mit der von Karl angestrebten Lösung wäre wohl auch er aus dem Schneider. Insgesamt leben noch 51 Affen im Safaripark, davon 44 Schimpansen, die allesamt mit Hepatitis oder dem HIV-Virus infisziert sind. Indes sinkt die Zahl der Könige der Tiere. Der Verein „Vier Pfoten“ verkaufte drei Löwen, ein weiteres Tier starb. Derzeit brüllen also noch zehn Löwen auf dem Areal.


Norddeutsche Neueste Nachrichten - 4. Aug. 2006
Ihr Herz gehört den Affen
Rostock. Seit 42 Jahren ist Dr. Karin Linke Kuratorin im Zoo. Ende August geht sie in Rente und erinnert sichgegenüber NNN an aufregende und denkwürdige Momente in ihrer Arbeit. Dr. Karin Linke kam 1964 als wissenschaftliche Assistentin zum Zoo. Ihr Arbeitsgebiet sind die Säugetiere, und von Anfang an galt ihr besonderes Engagement den Menschenaffen. Oft kümmerte sie sich auch zu Hause um verwaiste oder verletzte Tiere. Ob junge Orang-Utans, Gibbons, Kapuzineräffchen oder sogar ein kleiner Eisbär, Karin Linke pflegte sie rund um die Uhr. Den Schwerpunkt legte sie aber auf den Neubau des Menschenaffenhauses. Resolut hielt sie an dieser Idee fest und trieb das Projekt mit voran. Ganz ohne Arbeit bleibt sie auch im Ruhestand nicht, denn sie führt das Eisbärenzuchtbuch weiter und sitzt bis 2009 im Prüfungsausschuss der Zootierpfleger in Leipzig.

Hamburger Abendblatt - 9. Aug. 2006
So schaffte der Zoo Hannover den Weg aus der Krise
1 109 657 - so viele Menschen besuchten 2005 den Zoo Hannover. Dieser Rekord kann dieses Jahr sogar noch geknackt werden. Bisher zählte der Zoo 702 000 Besucher. Das sind 32 000 mehr als noch vor einem Jahr. "2006 ist bisher ein sehr gutes Jahr", sagt Zoodirektor Klaus-Michael Machens. "Die WM brachte uns einige Gäste mehr", so Machens. Anfang der 90er-Jahre gingen die Besucherzahlen auf 633 473 zurück. 60 Millionen Euro hat der Zoo seither in Gehege und Gebäude investiert, ein Kredit über 36 Millionen Euro aufgenommen. Zehn Millionen wurden laut Machens schon zurückgezahlt. Auch, weil die Region Hannover den Zoo seit 1994 mit insgesamt 38 Millionen Euro bezuschusst hat.

Bote der Urschweiz - 7. Aug. 2006
Tierpark litt unter Witterung
Goldau. Ein Natur- und Tierpark ist eine «Openair-Veranstaltung». Dementsprechend ist die Wetterabhängigkeit enorm gross. Dies hat der Tierpark Goldau im letzten Betriebsjahr wieder erfahren. Die Zahl der Eintritte ist um 8,7 Prozent auf 314 000 gesunken und liegt damit ein Achtel unter dem langjährigen Durchschnitt. Tierpark-Präsident Bernhard Reutener bestätigte, dass die «Besucherzahl drastisch zurückgegangen» sei. Wie der Trägerverein auf seiner Internet-Seite festhält, liegt der Grund in erster Linie bei den instabilen und regnerischen Wochenenden im Sommer und Herbst 2005. Auch die Vogelgrippe hatte negative Auswirkungen. Dass trotzdem der Gesamtertrag auf dem Niveau von 5,9 Mio Franken gehalten werden konnte, hat mit der Erhöhung der Eintrittspreise auf das Geschäftsjahr 2005/06 hin zu tun.

 


Planung und Bau 

Westdeutsche Zeitung - 10. Aug 2006
Ein Garten für die wasserscheuen Gorillas
Nach Tigern und Jaguaren sollen jetzt auch die Menschenaffen ein schönes Außengehege erhalten. Nun starten die Zoofreunde ein neues Projekt: Der Gorilla-Garten soll ab 2008 am Affenhaus entstehen. Und auch diesmal sollen möglichst viele Tierfreunde bei der Umsetzung finanziell helfen unter anderem mit einer Lotterie. "Heute sind großzügige Außenanlagen Standard", weiß Zoodirektor Wolfgang Dreßen. Und den will man jetzt auch den insgesamt 19 in Krefeld lebenden Tieren bieten. Dazu werden die Schimpansen mittelfristig ausziehen und ein eigenes Gebäude mit Außengehege erhalten. Das wird zwar jetzt bereits mitgeplant, aber erst in einem weiteren Schritt umgesetzt werden können. Das Affenhaus gehört dann Gorillas und Orang Utans. Und die erhalten südlich und nördlich ihrer Behausung ein jeweils rund 1200 bis 1500 Quadratmeter großes Außengelände. Zoochef Dreßen schwärmt vom Affenzoo "Apenheul" im niederländischen Apeldoorn. Doch so viel Platz hat man an der Uerdinger Straße nicht zur Verfügung. Fest steht: Es wird eine grüne Anlage mit Klettermöglichkeiten besonders für die Jungtiere, einem Wasserlauf und hohen Wällen aus Kunstbeton und Holz, damit man auf Netze verzichten kann. Wie seinerzeit das Affenhaus, ist auch für den Gorilla-Garten eine Stiftung der Grundstock: Von Pro Humanitate et Arte erhielten die Zoofreunde 450 000 Euro für die Gorillas. Sie stammen aus dem Versteigerungserlös eines wertvollen Bildes, dessen Besitzer anonym bleiben möchte. Je 800 000 Euro werden die Außengehege voraussichtlich kosten. Aber auch die noch junge Zoo-gGmbH wird ihr Scherflein beitragen. "Das wichtigste auf unserer Liste ist das neue Wirtschaftsgebäude. Aber davon haben die Besucher direkt nichts. Deshalb wollen wir mit dem Gorilla-Garten zeitgleich ein für die Gäste attraktives Projekt umsetzen", so Rolf Herding, Vorsitzender der Zoofreunde.

Walsroder Zeitung - 9. Aug. 2006
Eulen haben die Uhu-Burg erobert
Schneeeulen, Waldkäuze und Turmfalken haben seit gestern an eine zünftige Bleibe im Vogelpark Walsrode. Der neue Park-Betreiber, Dr. Carlo Petri, ließ den Nachtvögeln eine mittelalterliche Burgruine aus Naturstein bauen. Auf insgesamt 1700 Quadratmeter können Besucher in dem verwinkelten Gemäuer auf Entdeckungstour gehen. Neben neun europäischen Eulenarten sind in der Burgruine Kolkraben, Dohlen und ab Herbst auch Fledermäuse untergebracht. Dr. Carlo Petri betonte bei der offiziellen Einweihung, Ziel aller Planungen sei es, den Vogelpark als Unikat weiter auszubauen und attraktiver für alte und neue Besucher zu machen. Die Vögel würden aber weiterhin die Stars bleiben, die in einer neuen Umgebung präsentiert werden.


Die Welt - 7. Aug. 2006
Rund 20 000 Euro für Tierpark Angermünde
Mit rund 20 000 Euro aus Lottomitteln soll das Damwild-Gehege im Tierpark Angermünde (Uckermark) umgebaut werden. Der Scheck werde an diesem Freitag (11.8.) übergeben werden, teilte Agrarministerium am Montag mit. Mit rund 60 000 Besuchern jährlich gehört der Tierpark zu den beliebtesten Ausflugszielen in der Uckermark. Eine Attraktion ist das begehbare Damwildgehege. Der Zaun des Geheges solle erneuert und ein alter Stall im Fachwerkstil rekonstruiert werden.

Kölner Wochenspiegel - 8. Aug. 2006
"8 + 7 + 3 = 18 so lautet die Nachwuchsformel"
Wahre Besucherströme ereilten den Lindenthaler Tierpark in den vergangenen Sommerwochen. "8 + 7 + 3 = 18 ist die Nachwuchsformel", weiß Heribert Resch, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Lindenthaler Tierparks e. V. Denn acht Lämmer bei den Soay-Schafen, sieben Zicklein bei den Ziegen und drei Kälbchen beim Damwild wuseln nun durcheinander und halten ihre Mütter auf Trapp. Sehr zur Freude der vielen hundert Besucher täglich - insbesondere der Kinder, so Resch, der sich auch über den nutzbringenden Nebeneffekt freut: "Über 2000 Packungen Automatenfutter in einer Woche haben die Besucher gezogen und helfen dadurch mit, Investitionen im Tierpark zu finanzieren." So zum Beispiel bei der Vergrößerung der Vogelvolieren. Im September soll es endlich losgehen. Die Finanzierung für das mit 140.000 Euro veranschlagte Projekt steht, erklärte er. Der Förderverein beteilige sich mit 30.000 Euro. Der andere Teil werde von Seiten der Stadt übernommen. Geplant sei zudem im Anschluss an diese Maßnahme, eine erhebliche Ausweitung des Bestands, was insgesamt die Attraktivität der Anlage noch einmal deutlich erhöhen soll.




Aktionen

Westdeutsche Zeitung - 8. Aug. 2006
Wie die Pinguine in den Zoo kommen
Wuppertal. Jetzt ist es amtlich: 152 Pinguine fahren am Samstag, 19. August, mit der Schwebebahn zum Zoo und beziehen dort bis zu den Herbstferien ihr neues Zuhause. Der Transport, der seit der Eröffnung der Pinguinale am 1. April immer wieder Fragen und Befürchtungen aufgeworfen hatte, ist geklärt. "Es wird so, wie wir es von Anfang an gesagt haben: Die Pinguine schweben zum Zoo", erklärt Andreas Haeser-Kalthoff, Koordinator der Pinguinale 2006. Lange war mit den Stadtwerken verhandelt worden, bis man sich auf das jetzige Ergebnis einigte. Die Schwebebahn wird an diesem Samstag im Vier-Minuten-Takt fahren, also wie an einem normalen Werktag. Zwei bis drei der zwei Meter großen und 33 Kilogramm schweren Plastik-Vögel teilen sich mit anderen Fahrgästen die Bahn. Der Zoo hat extra für diese Veranstaltung über eine Personalvermittlung mehr als 100 Helfer engagiert, die den Pinguinen Beine machen. Der Zooverein selbst stellt weitere 100 Helfer bereit.

koeln.de - 7. Aug. 2006
Zuschauer im Bann der Sommernacht
15.000 Zuschauer besuchten in der Nacht von Samstag auf Sonntag die "Sommernacht in Zoo und Flora". Sie konnten eine Falken-Flugshow und viele andere Shows bestaunen. Zudem nutzten viele Besucher die seltene Gelegenheit, die nachtaktiven Tiere im Zoo zu beobachten. Alle Bereiche, wie z.B. die Wasser-Kaskaden wurden in ein zauberhaftes Licht gehüllt, das eine traumhafte Atmosphäre schuf. Neben dem Programm gab es auch nicht weniger als zwölf Essensstände, die die Besuchergaumen mit kulinarischen Köstlichkeitden aller Arten verführten.

Kölner Stadt-Anzeiger - 7. Aug. 2006
Zauberhafte Show für alle Sinne
Die wenigsten bemerken den kleinen Versprecher von Fritz Schramma. Die, die es doch tuen, hören höflich darüber hinweg und lassen sich nur an den Mundwinkeln anmerken, dass da gerade etwas nicht stimmte: „Ich heiße Sie herzlich willkommen zur langen Sommernacht in Floo und Zora“, hatte der Oberbürgermeister die VIP-Gäste auf der Flora-Terrasse begrüßt.

Kölner Wochenspiegel - 8. Aug. 2006
Zoo ist jetzt Partner des "Rheintaler eV"
Der Kölner Zoo gehört bei Jung und Alt wohl zu den beliebtesten Attraktionen in der Region. Nicht nur "Marlar", das Elefantenbaby, das am 30. März dieses Jahres hier geboren wurde, zieht die Menschen in seinen Bann. Auch Veranstaltungen wie die "Sommernacht in Zoo und Flora", die jetzt wieder viele Besucher anlockte, oder die "Geheimnisvolle Nachtexpedition" - für Kinder im Alter ab acht Jahren, sind beim Publikum beliebt und tragen zum Unterhalt des Zoos bei. Seit August ist der Zoo auch Partner des Rheintaler e.V. und gewährt gegen Vorlage eines Rheintalers, egal welches Motiv (deren gibt es derzeit zwölf) einen Nachlass von zwei Euro auf den Eintritt (außer bei Sonderveranstaltungen). Ein Taler mit dem Motiv "Elefantenbaby Marlar" erscheint demnächst und wird voraussichtlich im Zoo erhältlich sein. Der Erlös kommt dem Elefantenhaus zugute.

SCRUM.de - 4. Aug. 2006
Löwen im Zoo - na und ?
Da Zoobesuche noch nicht in das Vorbereitungsprogramm zur neuen Bundesliga Saison der Handschuhsheimer Rugby Löwen aufgenommen wurden, war dieser Besuch nicht alltäglich. Am 31.07.2006 traten 30 Löwen zum Vergleichskampf Mensch gegen Tier im Heidelberger Zoo an. Anlass war der große Elefantentag "Pro Elefant - Aktion Zukunft" zu dem Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann eingeladen hatte. "Gegner" der Löwen war die stattliche Elefantendame Ilona. Konnte man beim Drücken gegen einen großen Holzblock gegen Ilona noch ein beachtliches Unentschieden erreichen, musste man sich dem zweiten "Gegner" um eine Rüssellänge geschlagen geben. Elefantendame Jenny, wensentlich größer und schwerer als ihre Teamgefährtin Ilona, machte mit den Löwen kurzen Prozess und entschied die Partie eindeutig zu ihren Gunsten. Wer die Aktion "Pro Elefant - Aktion Zukunft" unterstützen möchte findet weitere Informationen auf der Seite www.tiergartenfreunde.de

Leipzig info - 9. Aug. 2006
Märchenhelden zu Gast im Zoo Leipzig
Die Märchenhelden der Leipziger Puppentheater laden vom 12. August bis zum 3. September in den Zoo Leipzig ein. An jedem Wochenende entführen sie ihre kleinen Fans auf dem Lesehügel neben dem Aquarium ins Reich der Phantasie. „Mascha und der Bär“ dürfen am 12. August als erste auf die Bühne. Am 13. August können Märchenfans verfolgen, wie „Das Rübchen“ wächst und wächst. Bei Regen findet das Puppentheater im Entdeckerhaus Arche statt.


Hamburger Abendblatt - 4. Aug. 2006
Klassische Klänge im Gehege
Musik auf allen Wegen - heiter, beschwingt und klassisch klingt es während der Romantik-Nächte in Hagenbecks Tierpark. Mehr als 60 Künstler spielen Werke von Bach, Mozart und Haydn bis Vivaldi. Vielfältigste Klangfarben und Instrumente sind zu hören - von der Harfe über Querflöte und Violine bis hin zum Streich-Quartett. Neben dem Genuss fürs Ohr wird auch Anregendes für den Gaumen geboten. An den schönsten Stellen des Tierparks gibt es für die Gäste kulinarische Köstlichkeiten (u. a. Chili con Carne, Quiche mit Lachs, Gemüsepfanne) und kühle Drinks wie Caipirinha, Cuba libre, Bier und Sekt. Enden werden die Abende voller Romantik jeweils mit einem imposanten Knalleffekt: einem bunten Feuerwerk. Romantik-Nächte Sa 5., 12. u. 19.8.

MVregio - 8. Aug. 2006
2. Rostocker UmweltKinderFest am 27.08.2006
Unter dem Motto "Raus ins Grüne - Natur erleben" veranstalten am Sonntag, den 27. August 2006 natur-und umweltaktive Rostocker Einrichtungen das 2. UmweltKinderFest. "Wir wollen Kinder begeistern, ihre Umwelt mit allen Sinnen zu erforschen und zu entdecken. Dafür haben wir uns ein Meer an Aktivitäten ausgedacht", so Ulrike Kranz, Organisatorin des Festes von der NAJU Rostock. Das UmweltKinderFest richtet sich an Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren. Veranstaltungsort ist von 11:00-17:00 Uhr der Bereich der Nationengärten im IGA-Park. Das UmweltKinderFest ist eine Gemeinschaftsaktion der Rostocker Kreisverbände von ADFC e.V., BUND e.V., NABU e.V. und NAJU, dem IGA Rostock 2003 GmbH Umweltbildungsprojekt, Likedeeler e.V., GSE e.V., dem Zoo, dem Freundeskreis Weidendom e.V., dem Verband der Gartenfreunde e.V. sowie dem Stadtforstamt Rostock und privaten Umweltbildnern und Umweltbildnerinnen.

Krone.at - 9. Aug 2006
Tiere aus Nepal
Einen großen Auftritt haben am Mittwoch die beiden Panzernashörner "Sundari" und "Jange" im Tiergarten Schönbrunn gehabt. Das Bundesheer übernahm die Ehrenpatenschaft für die beiden Waisen aus Nepal, die sich seit März im Tierpark befinden. Bereits seit vielen Jahren wird der Tierpark vom Bundesheer unterstützt, Pechlaner hofft "auch weiterhin auf eine gute Kooperation". Aus diesem Grund darf sich das Bundesheer über die Ehrenpatenschaft der zwei "Panzer" freuen. Pechlaner wies daraufhin, dass die gesamte Anlage, die den Panzernashörnern zur Verfügung steht, die größte Europas für diese Tierart darstellt.


HNA.de - 8. Aug. 2006
Ritter erobern Tierpark
Am ersten September-Wochenende ist es wieder so weit: Im Tierpark Sababurg steigt das große Mittelalter-Spectaculum. Samstag 2. September, 10 bis 23 Uhr und Sonntag bis 18 Uhr tauchen die Besucher in eine spannende Epoche zwischen Antike und Neuzeit ein. Nach Auskunft der Veranstalter soll ein großer mittelalterlicher Platz mit Zelten und Ständen entstehen. Dort wird gelebt, gekämpft und gefeiert, gefeilscht und verkauft. 200 historische Figuren werden dazu beitragen, dass der Besucher sich in einer anderen, längst vergangenen Welt glaubt. Schaukämpfe mit Blankwaffen, Kinderspiele, allerlei Gaumenschmaus und Unterhaltung werden geboten.

ABG-info.de - 7. Aug. 2006
Inselzoofest am 12. August
Eine schöne Tradition lebt am 12. August auf: Auf und vor dem Eiland auf den Großen Teich steigt wieder das beliebte Inselzoofest. Vor allem die Kinder dürfen sich auf ein buntes Angebot freuen. Der Eintritt zum bunten Fest ist sogar kostenlos, Spenden sind willkommen.

Mitteldeutsche Zeitung - 8. Aug. 2006
Geburtstagstorte für Shetlandpony Astra
Mit einer ponygerechten Torte aus Kraftfutter, Möhren, Äpfeln, Zwieback und Knäckebrot überrascht am Dienstag der Tiergarten Halberstadt sein Shetland-Pony Astra zu seinem Geburtstag. Die betagte Stute wird 33 Jahre alt. Das ansehnliche Geburtstagsgeschenk aus der Zoo-Bäckerei ist in der Mitte mit einem Shetlandpony aus Kunststoff sowie mit Löwenzahnblättern dekoriert. Alleine muss die Jubilarin und älteste Bewohnerin des Zoos ihr Präsent nicht verzehren: Zur Kuchenschlacht sind zahlreiche andere Shetlandponys geladen.

Märkische Allgemeine - 4. Aug. 2006
Erlebnisse und Abenteuer wie in Afrika
Immer abenteuerlicher geht es auf dem Elefantenhof im mecklenburgischen Platschow zu. Jetzt gibt es dort sogar ein Dschungelcamp. Es besteht aus einem ausgedienten Trabi in Zebra-Optik, einer aus Schilf und von den Elefanten abgeknabberten Weidenzweigen gebauten Hütte sowie einer verlassenen Lagerfeuerstätte. Daran, am aufgebauten Afrika-Zelt und an einer ebenfalls mit Hilfe der Elefanten vorbereiteten Bühne ist es deutlich zu sehen: Die erste Dschungelnacht steht unmittelbar bevor. Sie findet am Sonnabend, 12. August, statt. Bei dem um 20 Uhr beginnenden Abend sollen sowohl Erwachsene als auch Kinder ein Stück von der abenteuerlichen Atmosphäre Afrikas - der natürlichen Heimat der Platschower Elefanten - erleben können, die allen voran einige Überraschungen zeigen.

 

Nachwuchs 

Bad Vilbel Online - 7. Aug. 2006
Zoo Frankfurt gratuliert zum Hipponachwuchs
Die Hochzeitsreise des Frankfurter Flusspferdbullen MAIKEL vom 02.12.2004 bis 04.04.2006 war erfolgreich: Der Zoo Frankfurt gratuliert zum Flusspferdbaby im Zoo Hannover, der berichtet: Acht Monate lang hatte Flusspferddame Viktoria ein Geheimnis um ihren Zustand gemacht. Zwar waren heftige Techtelmechtel zwischen ihr und dem schönen Flusspferdbullen Maikel aus Frankfurt beobachtet worden - aber ob die Liebelei Folgen haben würde, wusste niemand. Einen Schwangerschaftstest für Hippo-Damen gibt es nun einmal noch nicht. Geboren wurde der etwa 40 Kilogramm schwere Winzling am 26. Juli um 21 Uhr. Entgegen der bei Flusspferddamen beliebten sanften Unterwassergeburt, brachte Viktoria ihr Baby an Land im Stall zur Welt. In den ersten Tagen halten Mutter und Kind sich deutlich abseits von allen Artgenossen - auch im Zoo haben Viktoria und ihr Baby die erste Woche ganz allein im Mutter-Kind-Becken verbracht. Noch steht nicht fest, ob das Baby ein Junge oder ein Mädchen ist.

Schwerin-News - 7. Aug. 2006
Giraffennachwuchs und Ferienprogramm
Unbeschadet und ohne fremde Hilfe ist der junge Giraffenbulle am 31. Juli frühmorgens ins Leben gefallen. Da Giraffen im Stehen gebären, bedeutet der erste Schritt ins Leben einen Sturz aus fast zwei Meter Höhe auf den Boden. Bereits zwei Tage nach der Geburt konnte das Jungtier mit seiner Mutter "Maradi" den Stall verlassen und erkundet seitdem die Welt um sich herum. Neugierig beobachtet es seine gestreiften Nachbarn, die Zebrafamilie. 14 Monate wird der junge Bulle von der Mutter gesäugt und frisst zusätzlich Grünfutter.

sz-online - 7. Aug. 2006
Im Tierpark gibt es reichlich Nachwuchs
Meißen. Acht winzige Wollschweinchen schnüffeln sich seit wenigen Tagen durch das Gehege im Tierpark Siebeneichen. Die Frischlinge gehören zu den vielen Neuzugängen auf der Anlage am Stadtrand. Neu ist auch ein kleines Stachelschwein, das allerdings noch sehr scheu ist.

Thurgauer Zeitung - 7. Aug. 2006
Feierstunde für Löwen-Nachwuchs
Frauenfeld. Im Beisein von rund 50 Gästen wurden am Samstag im Plättli-Zoo die drei Löwen getauft, die am 4. Juli geboren wurden. Geduldig liessen sich die - jetzt noch zahmen - Naïnda, Ramses und Solana zum Fototermin von ihren Paten in die Arme nehmen. Auch viele Kinder durften die putzigen Jungtiere streicheln.

Hamburger Abendblatt - 7. Aug. 2006
Nach der Geburt des weißen Wals - warum die Mutter lächelt
Im Shedd Aquarium Chicago war die Freude groß, als Weißwal-Kuh Puiji jetzt ein Kalb gebar: "It's a boy!", hieß es. Auf der Internetseite des Aquariums werden seitdem regelmäßig neue Fotos gezeigt. Fast sieben Stunden dauerte die Geburt. Mit seinen 1,50 Metern und 125 Pfund war der "Kleine" putzmunter. Auch Puiji ist wohlauf, obwohl sie mit 20 Jahren fast ein bisschen zu alt zum Gebären ist.


Bieler Tagblatt - 10. Aug 2006
Zwergzebus und Seelöwen haben Jungtiere
Der Zoo Basel vermeldet Nachwuchs: Bei den Zwerg-zebus gab es drei Junge, bei den Seelöwen zwei.

Die Neue Epoche - 9. Aug 2006
Zwergpanda- Zwillinge geboren
Thoiry - Zwei Zwergpanda-Babys haben im französischen Zoo Thoiry das Licht der Welt erblickt. Die glückliche Mutter hat entgegen den Befürchtungen sogleich mit dem Stillen ihrer Zwillinge begonnen «Der Vater dagegen schaukelt von Ast zu Ast, als sei nichts geschehen», heißt es in einer Mitteilung.

20min.ch, 10. August 2006
Mini-Seehündin im Tierpark Dählhölzli
Zärtlich umsorgt Seehündin Wanda ihr Neugeborenes, das am Wochenende im Berner Tierpark Dählhölzli zur Welt gekommen ist.

Blick Online - 10. Aug 2006
«Diva» ist los!
Die Kinderstube des Basler Zolli ist derzeit das reinste Tollhaus: Im Wasserbecken planschen ein Seelöwenbabys und über die Steppe tollen junge Wildhunde.

Giant Panda Gives Birth to Giant Cub
A giant panda has broken two records in China by giving birth to the heaviest cub born in captivity after the longest period in labour, an exhausting 34 hours, Xinhua news agency said.



koeln.de - 4. Aug. 2006
Besondere Enten im Kölner Zoo
Seit fünf Wochen hat der Kölner Zoo zwei neue Enten. Es handelt sich bei den schwarzen Enten um Dampfschiff-Enten. Diese Enten kommen sonst nur in den Patagonien, Feuerland und auf den Falklandinseln vor. Nun sollen sie im Gehege der Humboldtpinguine leben, um dort die Graureiher vom Fischklau im Pinguingehege abzuhalten.

derStandard.at - 9. Aug. 2006
USA: Pinguine und Oktopus nach Unfall auf Autobahn gelandet
Ein mit Zootieren beladener Lastwagen ist bei einem Umfall auf einer Schnellstraße in Texas umgestürzt. Dadurch wurden 24 Pinguine, ein Oktopus und zahlreiche tropische Fische auf die Fahrbahn und in den Straßengraben geschleudert. Drei Pinguine wurden vom Gegenverkehr überfahren, ein vierter verendete beim Aufprall. Ein weiterer Vogel brach sich einen Flügel. Der Oktopus und die meisten Fische überstanden den Unfall unbeschadet. Sie befanden sich in mit Wasser gefüllten Plastikbeuteln, die den Sturz abfederten. In einigen Fällen platzten die Beutel allerdings auf, so dass die darin enthaltenen Fische verendeten. Die Tiere kamen aus dem Zoo von Indianapolis und sollten zu einem Tierpark in Galveston gebracht werden.

mzbern.ch - 10. Aug 2006
Tiger-Weibchen in Zoo Zürich eingeschläfert
Am Mittwoch ist im Zoo Zürich das Amurtiger-Weibchen Kora eingeschläfert worden. Das Amurtiger-Weibchen wurde 1989 als Jungtier im Osten Russlands gefangen und kam 1990 über den Moskauer Zoo nach Zürich. Eingeschläfert wurde Kora wegen eines Tumors. Ihr Tod bedeutet für die Tigerhaltung in Zürich den Beginn eines neuen Abschnitts. Coto, der Sohn von Kora, ist wegen der Herkunft seiner Mutter von grosser Bedeutung für die Zucht von Amurtigern in europäischen Zoos. Für Coto wird nun ein geeignetes Weibchen gesucht.

SACHSEN - FERNSEHEN.de - 10. Aug 2006
Petty und Bingo jetzt zusammen
Nach mehreren Wochen Eingewöhnungsphase wurde der Zwergflusspferdbulle nun zu seiner Artgenossin ins Gehege gelassen. Nach Aussage des Tierparks verstehen sich bei Beide sehr gut und fressen auch schon gemeinsam aus einem Trog.

N24 - 9. Aug 2006
Löwen töten Wachleute in Wildfarm
In der südafrikanischen Freistaat-Provinz ist ein Löwenrudel auf einer Wildfarm aus dem Gehege ausgebrochen und hat zwei Wachmänner getötet. Ein Beamter vermutete, dass eine Panne in den elektrischen Zäunen die Ursache gewesen sein könnte. Die Behörden ordneten eine Untersuchung an.

Lübecker Nachrichten, 10. August 2006
Zoo begrüßte Heringsdorfer Familie als "fünfmillionsten Besucher"
Eine Familie aus Heringsdorf auf Usedom ist am Donnerstag als "fünfmillionster Gast" im Tierpark Ueckermünde (Kreis Uecker-Randow) begrüßt worden. Ein Mädchen hatte nach einem Schulausflug ihre Eltern und zwei Geschwister zu einer Fahrt in den kleinen Zoo am Stettiner Haff animiert. Die Ehrengäste seien von dem Empfang mit Riesenschlange, Esel und Geschenken völlig überrascht gewesen.

TLZ,  9. August 2006
Grüner Leguan auf Apfelbaum in Erfurt - Zoo nahm Reptil vorerst auf
Feuerwehrleute und Mitarbeiter des Erfurter Zooparks haben am Mittwoch in Erfurt einen Grünen Leguan eingefangen.

Rasender Reporter - 4. Aug. 2006
Wieder Ammenhaie im Meeresmuseum zu bestaunen
Stralsund. Nach über 4 Jahren ziehen wieder Ammenhaie in das Aquarium des Meeresmuseums ein. „Anton“ und „Anna“, zwei etwa 6 Jahre alte Atlantische Ammenhaie, wurden bei einer Größe von 1,30 Meter und 1,10 Meter zu groß für die Becken der „Büsumer Meereswelten“ und wurden von Mitarbeitern des Aquariums bereits im Juni nach Stralsund geholt. Seitdem wurden die beiden in einem Quarantänebecken hinter den Kulissen gehalten, die Eingewöhnungszeit neigt sich jetzt ihrem Ende zu. Die Vorbereitungen für die bevorstehende Umsiedlung am 10. August 2006 in das große Haibecken laufen auf Hochtouren.

Westdeutsche Zeitung - 4. Aug. 2006
Zoo Wuppertal: Sabi plaudert aus dem Nähkästchen
Die Leitkuh im Zoo Wuppertal führt hinter die Kulissen im Elefantenhaus. Sie erzählt, was sie von ihrer Herde hält und von den menschlichen Pflegern.

Freie Presse - 4. Aug. 2006
K(l)eine Eselei: Winter buhlt um Matanas Gunst
Bei einer Dreierbeziehung ist oft einer der Esel. Aber im Chemnitzer Tierpark sind gleich mehrere Esel im Spiel und noch dazu sehr seltene und stark bedrohte: Somali-Wildesel. Denn momentan ist im 1000 Quadratmeter großen Gehege ein flottes Spiel zu beobachten: Hengst „Winter“ hat offenbar sein Eselsherz für die Jungstute „Matana“ entdeckt. Deshalb treibt er sie eifrig durch das Gehege. Doch „Matana“ zeigt ihm gelassen die kalte Schulter und keilt mächtig aus. Dabei hätte die Stute „Sabah“ eigentlich ältere Rechte.

presse-service.de - 8. Aug. 2006
Tierischer Zuwachs im Tiergarten
Hunde, die keine sind, und allerlei andere nette Gesellen gehören zu den "Neuerwerbungen" im Tiergarten Mönchengladbach. Die Anlage am Pixbusch hat nämlich Zuwachs bekommen: Beliebt bei den Besuchern sind zum Beispiel die drei Präriehunde, die - trotz ihres Namens - natürlich nicht zu den Hunden zählen. Eine weitere Neuigkeit sind auch die Nasenbären. Drei Weibchen und zwei Männchen hat der Tiergarten jetzt bei sich aufgenommen. Außer diesen neuen Bewohnern gibt es im Tiergarten regen Nachwuchs bei den "alten Bekannten": So haben die Zebramangusten, eine in Afrika beheimatete Raubtierart mit den für sie typischen Streifen am Rücken, fünf Jungtiere. Auch Damwildnachwuchs gibt es zu bestaunen, und das kleine Känguru, wie es mittlerweile die ersten Hüpfer im Freien macht, um schnell wieder in Mamas kuscheligem Beutel zu verschwinden.

Passauer Neue Presse - 9. Aug. 2006
Wildpark: Bei Regen lassen sich die Tiere eher blicken
Direkt neben dem Renaissance-Schloss in Ortenburg gab es früher einmal eine frühbarocke Gartenanlage und ein Tiergehege. Beides war im Besitz von Graf Georg Philipp von Ortenburg. Auch heute gibt es auf dem Gelände einen Tierpark - den Wildpark der Familie Schobesberger. Den hat die Familie vor 16 Jahren dem Grafen Alram von Ortenburg abgekauft, dem damaligen Konkurrenten. Ursprünglich gehörte den Schobesbergers nämlich nur der Vogelpark in Irgenöd. Nach dem Kauf haben sie den Wildpark Stück für Stück vergrößert und neue Tiere dazu gekauft. Inzwischen ist der Wildpark 20 Hektar groß.


Südkurier - 7. Aug. 2006
Wildkatze "Pascha" wieder zu Hause
Dem afrikanischen Serval "Pascha" ist das Schicksal von Bär "Bruno" erspart geblieben: Am Samstag ist das elf Monate alte Wildtier unter dem Einfluss einer zuvor verabreichten Beruhigungstablette von seinem Herrchen eingefangen und sicher in sein Gehege zurückgebracht worden. Eine Zeitungsausträgerin hatte das Tier gesichtet, die Polizei half dem Eigner beim Einfangen.

NÖN Online - 8. Aug. 2006
Rehbock attackierte 10-jährige Wangerin

Paranews - 7. Aug. 2006
Hellseher prophezeien Pandaschwangerschaft
Atlanta. Seitdem die beiden Pandas Lun Lun und Yang Yang, als eine Leihgabe des Zoos Chengdu, von China in die USA in den Zoo Atlanta überführt worden waren, sind alle Zuchtversuche fehlgeschlagen. Bis zum Jahr 2009 sollen die beiden großen Pandabären Lun Lun und Yang Yang im Zoo von Atlanta bleiben, um Zuchtversuche durchzuführen. Nun suchten die Betreiber des Zoos Rat bei zwei Hellsehern. Helene Frisch, ein Medium aus Atlanta, und Andy Liu, ein Fachmann für I Ging, sollten ihre Prognosen für eine Panda-Schwangerschaft abgeben. Die Voraussagen der beiden übersinnlichen Ratgeber, sind durchaus positiv. Wie Helene Frisch voraussagt, sei Lun Lun schwanger und würde ein männliches Pandababy gebären. Auch hoffnungsvoll ist die Einschätzung von Andy Liu. Dieser gab an, dass er mit großer Sicherheit sagen kann, dass Lun Lun schwanger sei.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

N
iederländische Meldungen

BNR Nieuwsradio – 6. August 2006
Opnieuw een girafje geboren in Artis
Erneute Giraffengeburt in Artis

http://www.bnr.nl/ShowANPNieuwsArtikel.asp?Context=N%7C2%2C2%7CS%7C01bcfbaec698bb71&id=57020
Zum zweiten Mal binnen weniger Wochen ist im Amsterdamer Zoo am frühen Sonntag Morgen eine Giraffe zur Welt gekommen.

Dagblad van het Noorden – 4. August 2006
Geen weerverzekering meer voor dierenpark
Keine Wetterversicherung mehr für Tierpark

http://www.dvhn.nl/nieuws/noorden/drenthe/article773421.ece?secId=22
Der Emmener Zoo hat in diesem Jahr keine Wetterversicherung mehr abgeschlossen. 2004 kompensierte diese Versicherung Einnahmeausfälle durch ungünstiges Zoowetter wie Temperaturen über 24°C oder Regen über 4mm an einem Tag. Nach den jüngsten Hitzewellen stieg die Versicherungsprämie jedoch so stark an, dass der Abschluss zu teuer wurde.

De Stentor – 4. August 2006
Zeehond Artis overleden
Seehund Artis gestorben

http://www.destentor.nl/veluwewest/article549566.ece
Im Dolfinarium Harderwijk ist der 27jährige Seehund Artis gestorben. Der hoch betagte Seehund war letzten Monat aufgrund seiner „orthopädischen Schuhe“ in die Schlagzeilen geraten. Lähmungserscheinungen am Hinterleib erschwerten ihm das Verlassen des Wassers, was zu Scheuerstellen am Körper führte. Hiergegen halfen die von einem Schuhspezialisten gefertigten „Schuhe“ an den Hinterextremitäten, welche verhinderten, dass die Haut direkten Kontakt mit dem Untergrund hatte. Sie wurden ihm abends angelegt und morgens wieder entfernt, da er sie im Wasser nicht benötigte. In letzter Zeit hatte er zunehmend gesundheitliche Probleme, z.B. mit den Lungen. Seinen Namen erhielt der Seehund, als er aus dem Amsterdamer Zoo nach Harderwijk kam.

Emmen.nu – 3. August 2006
Zeeleeuwtjes spetteren in de crèche
Seelöwen plantschen in der Kinderkrippe

http://www.emmen.nu/index.php?option=com_content&task=view&id=8692&Itemid=2
4 junge Mähnenrobben können derzeit im Noorder Dierenpark in Emmen bestaunt werden. Wie in der Natur suchen die Jungtiere die Nähe voneinander und bilden eine Kinderkrippe. Sie werden vorläufig mit ihren Müttern in einem separaten Becken gehalten. Der Emmener Zoo beherbergt die weltweit größte Mähnenrobbengruppe in einem Zoo: insg. 29 Tiere können bestaunt werden.

Nieuws.nl – 3. August 2006
Spaanse gorillaleider in Apenheul
Spanischer Gorillaführer für Apenheul
http://www.nieuws.nl/265670
Anfang September erhält Apenheul einen Nachfolger für den im letzten Jahr verstorbenen Gorilla-Mann Bongo aus dem spanischen Teneriffa. Es handelt sich dabei um das Männchen „Maayabu“. Die Suche nach einem geeigneten Männchen gestaltete sich schwierig, da Bongo sehr viele Nachkommen in Europa hat.

De Stentor – 3. August 2006
Bamboelemuren naar Apenheul
Bambuslemuren nach Apenheul
http://www.destentor.nl/apeldoorn/article543690.ece
Apenheul hat ein Pärchen Aloatra-Bambuslemuren erhalten. Sie sollen an der neuen Sifaka-Anlage untergebracht werden.
Der soeben erschienene Jahresbericht 2005 fasst die Zuchterfolge des letzten Jahres zusammen. So wurden u.a. 17 Totenkopfäffchen, 10 Kattas, 4 Nasenbären, 5 Zwergseidenäffchen, 3 Weißgesichtsseidenäffchen, 2 Löwenäffchen, 2 Gelbbrustkapuziner, 2 Bartaffen, 2 Javalanguren, 2 Borneo Orang-Utans, je ein Springtamarin, Schwarzer Brüllaffe, Weißschulterkapuziner und Wollaffe.

De Telegraaf – 3. August 2006
Burgers' Zoo kloont duizenden stukken koraal
Burgers’ Zoo klont tausende Korallen
http://www.telegraaf.nl/binnenland/47634071/Burgers_Zoo_kloont_duizenden_stukken_koraal.html
In Burgers’ Ocean sind Tausende Stein- und Weichkorallen vermehrt worden. Sie werden nun im 8 Millionen Liter fassenden Ocean platziert und an andere Aquarien abgegeben.

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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Aktion Fischotterschutz, 10.08.2006
Die Ise mit den Augen eines Fischotters erleben - Mit dem Kanu in die Ise-Niederung
Schon zum siebenten Mal lädt die Aktion Fischotterschutz e.V. gegen Ende der Schulferien am Dienstag, dem 23. August 2006, von 9:00 bis 17:00 Uhr zu einem lustigen Paddelvergnügen auf der Ise ein. Die ca. 18 km lange Erlebnis-Kanutour für die ganze Familie mit Naturbeobachtung beginnt in Wahrenholz, wo die Zweier- und Dreierkanadier eingesetzt werden. Gepaddelt wird bis zum Jägerhof in Gifhorn. Mitarbeiter der Aktion Fischotterschutz erläutern an verschiedenen Haltepunkten die in der Flussniederung umgesetzten Naturschutzmaßnahmen sowie Wissenswertes über Flora und Fauna. Dabei werden auch die Ufer der Ise nach Spuren des immer regelmäßiger auftretenden Fischotters abgesucht. Besonders interessant ist es, die vielfältig bewachsenen Ufer der Ise mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt aus der Perspektive des Fischotters zu beobachten. Erholen können sich die Teilnehmer bei einer längeren Mittagspause am Flussufer. Viel Sp aß wird es bereiten, wenn die Teilnehmenden mit Kescher und Becherlupe die artenreiche Unterwasserwelt der Ise erkunden und so manches Tier der Bachsohle in seinem „Wohnzimmer besuchen“.

Alternativer Bärenpark Worbis, 10.08.2006
Schweizer Bär Mario wird nun endlich Waldbär - Entlassung in Freianlage am kommenden Sonnabend

Am kommenden Sonnabend, dem 12. August 2006, wird Bär Mario in die Freianlage des Alternativen Bärenparks® Worbis entlassen. Um 12 Uhr sollen sich die Schieber der Quarantänestation für den Schweizer öffnen und sich hinter ihm für immer schließen. Mario wird dann in einem Wald leben, mit Artgenossen und Nahrungskonkurrenten, ohne Stall und ohne Schutz vor Wind und Wetter, aber dafür wie ein „echter Bär in einem echten Wald“. Während Bären in freier Wildbahn perfekte Jäger und Sammler sind und ein Leben im Wald eine Selbstverständlichkeit ist, wird der 23-jährige Mario nach lebenslanger Gefangenschaft und eben so langer Leidenszeit vermutlich sehr ängstlich und skeptisch den Wald betreten. Vorerst werden ihm allein 7 000 m² zur Verfügung gestellt, so dass er die Möglichkeit hat, seinen neuen Wald ohne Artgenossen zu erkunden. Einige Tage später wird er dann nach und nach Bekanntschaft mit den anderen Bären und dem Wolfsrudel machen und die gesamte Freianlage kennen lernen. Nach Jahren sehr „vielseitiger“ Gefangenschaft - beginnend von der Privathaltung für den Zirkus über die Betongrube bis hin zur Zwingerhaltung – konnte Bär Mario im Juli 2006 endlich von der Organisation VIER PFOT EN Schweiz – Stiftung für Tierschutz befreit und in den Bärenpark Worbis verbracht werden.

NaturZoo Rheine, 10.08.2006
Seehund „Happy“ kommt auf den Geschmack
Auch Fische fressen will gelernt sein: Der vor rund 6 Wochen im NaturZoo Rheine geborene Seehund „Happy“ hat in diesen Tagen erste Bekanntschaft mit Heringen und Sprotten gemacht. Nun scheint er zunehmend Geschmack an seinem zukünftigen Hauptfutter zu finden. Noch beherrscht er nicht so ganz, die glitschigen Fische im Maul zu halten und abzuschlucken, sondern er kaut auf ihnen herum und zermatscht sie dabei zu einem unansehnlichen Brei. Aber mit jeder Mahlzeit geht das schon besser, und natürlich helfen die Tierpflegerinnen mit, indem sie die Fische portionieren und sie etwas festhalten, sobald Happy nach ihnen geschnappt hat. Seehunde haben eine sehr kurze Säugezeit von 4 bis 5 Wochen. Dann bricht auch schon der intensive Kontakt zwischen Mutter und Kind ab, und Robbe Junior muss schauen, wie sie nun satt wird. Die ersten Tage können sie noch sehr gut von den Reserven zehren, die sie aus der fetthaltigen Muttermilch aufgebaut haben. Dies ist auch notwendig, denn die Jungen müssen mühsam aus Erfahrung lernen, wie man flink schwimmende oder im Sand versteckte Fische jagt oder aufspürt und auch tötet und abschluckt. Jagen und töten müssen sie im Zoo nicht mehr, aber eben aufnehmen und abschlucken. Seit Jahren werden im NaturZoo geborene Seehunde nach dem Ende der Säugezeit in einem kleinen Becken separiert. Dort erhalten sie tote Heringe und andere Seefische, und die meisten der kleinen Robben begannen nach kurzer Zeit, sich spielerisch mit ihnen zu befassen. Zwar soll man nicht mit dem Essen spielen, aber dabei kommen zumindest Seehunde auf den Geschmack. Etwas Überzeugungsarbeit braucht es dann noch, dass die Jungseehunde den Futterfisch auch aus der Hand ihres Pflegers nehmen. Da gab es in der Vergangenheit schon so manche Schramme bei ungestümen oder ungeduldigen Charakteren. Und Happy? – Der ist die Ruhe selbst und nimmt vorsichtig den Fisch aus der Hand, die i hn zukünftig nährt. Guten Appetit!

Zoo Wuppertal, 09.08.2006
PINGUINALE 2006
In knapp zwei Wochen findet die große Pinguin-Parade der PINGUINALE 2006 statt. Mit einer beispiellosen Parade werden am Samstag, dem 19. August, die 200 mehr als mannshohen Pinguine aus dem gesamten Stadtgebiet mit der Schwebebahn zum Zoo reisen und anschließend in einer großen Parade in den Zoo einziehen. Die ersten Pinguine starten um 9.00 Uhr mit der Schwebebahn in Oberbarmen, die letzten Pinguine gehen dort um ca. 15.00 Uhr auf die Reise. Die Parade am Zoo startet um 10.00 Uhr, um ca. 17.00 Uhr wird der letzte Pinguin im Zoo ankommen. Der Zoo bleibt an diesem Tag bis 22.00 Uhr geöffnet, in der Musikmuschel wird ein musikalisches Rahmenprogramm angeboten. Parallel findet rund um das Stadion am Zoo den ganzen Tag über die Veranstaltung „Tiere – Tore – Träumereien“ mit Aktionen für Kinder und einem bunten Unterhaltungsprogramm statt.

Wildtier- und Artenschutzstation, 09.08.2006
Minimonster in der Wildtierstation - VOX-Moderatorin Diana Eichhorn begleitet Aktionstag
Gleich mehrere Aktionstage standen zum Beginn der Sommerferien in der Wildtier- und Artenschutzstation in Sachsenhagen auf dem Programm. Der Zuspruch war so groß, dass auch die Zusatztermine innerhalb kurzer Zeit ausgebucht waren. Für die „Forschungsreise zu den Minimonstern“ hatte sich eine erwartungsvolle Kinderschar eingefunden. Besondere Überraschung für die Teilnehmer: Dieser Aktionstag wurde von VOX-Moderatorin Diana Eichhorn und ihrem Kamerateam begleitet, die einen Beitrag für die Sendung „hundkatzemaus“ vorbereiteten. Biologe Stefan Sauer teilte die Kinder in drei Forscherteams ein und wies ihnen die Forschungsbereiche Wald, Wiese und Tümpel zu. Eifrig machten sie sich unter seiner Anleitung auf die Suche nach den verschiedenen Kleinstlebewesen in diesen speziellen Lebensräumen. Die Kamera war stets dabei, und zunächst war es gar nicht so einfach, den Hinweis von Diana Eichhorn zu beherzigen und die Ka mera „einfach nicht zu beachten“. Bald wurden die ersten Funde gemeldet und Ameisen, Käfer, Libellen, Asseln, Spinnen und Würmer fanden den Weg in die Sammelgefäße, um später unter den Lupengläsern genau betrachtet und bestimmt zu werden. Bei einer Abschlussrunde stellten die einzelnen Forscherteams ihre Funde und Ergebnisse den anderen Teilnehmern vor und Stefan Sauer musste den Kindern noch viele Fragen beantworten. Anschließend wurden alle gesammelten Krabbeltiere wieder in die Freiheit entlassen. Eine letzte Aufgabe galt es noch zu bewältigen: Gemeinsam mit Diana Eichhorn sollte die nächste Sendung „hundkatzemaus“ angekündigt werden - als Dankeschön gab es Autogrammkarten für die Kinder.

Zoo Leipzig, 09.08.2006
Lichter der Dschungelnacht im Zoo Leipzig - Exotisches Festival der Kulturen im Fackelschein
Die Trommeln rufen – zur exotischsten Nacht des Jahres. Am 19. August lädt der Zoo Leipzig ab 17 Uhr zu einem spektakulären Festival der Kulturen und entführt die Besucher der Dschungelnacht im Schein lodernder Fackeln in fremde Lebensräume. Vor allem die Magie Afrikas und südamerikanisches Temperament sind in nahezu jedem Winkel des Zoos zu spüren. Auf einer musikalischen Reise durch die Kontinente laden landestypisch dekorierte Stände mit traditionellem Kunsthandwerk und exotischen Köstlichkeiten zum Verweilen ein. Bis tief in die Nacht empfängt der Zoo seine Gäste und gewährt auch noch zu später Stunde einen Blick in das eine oder andere Tierhaus. Zu kommentierten Fütterungen und Führungen gibt es spannendes zu beobachten. Trommelwirbel und Sambarhythmen empfangen die Gäste schon am Zoo-Eingang. Begleitet vom klanglichen Feuer der Samba Band „Quinta Feira“ und brasilianischen T&a uml;nzerinnen geht es zur Bühne im Konzertgarten, wo Zoodirektor Dr. Junhold mit tierischer Unterstützung die 8. Dschungelnacht um 17:30 Uhr eröffnet. Bis spät in die Nacht begleiten internationale Künstler auf verschiedenen Bühnen mit heißen Rhythmen von Salsa bis Reggae, mit eindrucksvollen Showeinlagen und atemberaubender Akrobatik die Dschungelnachtgäste auf einer musikalischen Entdeckertour. Im Konzertgarten reicht das Spektrum reicht von Calypso-Klängen mit „Buba Jammeh“ bis zur spektakulären Feuershow der afrikanischen Percussionkünstler „TonTon“. Karibisches Flair erwartet alle Nachtschwärmer an der Hacienda Las Casas mit „ConTacto Latino“. Liegestühle und Sonnenschirme sorgen hier für das richtige Strandgefühl, exotische Cocktails und Salsa-Tanzen inklusive. Mystischer Zauber verbreitet sich im Urwalddorf. Bei afrikanischen Trommelklängen beschwö ren Voodoo Tänzer die Geister ihrer Ahnen. Das „HOTTA FIRE SUMMER OPEN 2006“ auf der Wiese am Dschungelfitz versprüht Jamaika-Atmosphäre ganz im Zeichen von Reggae und Dancehalls. Mit karibische Rhythmen von „Sin Fronteras“ aus Kuba geht einer abenteuerlichen und faszinierenden Reise dann zu Ende.

Tierpark Ueckermünde, 09.08.2006
5-millionster Gast im Tierpark Ueckermünde
Am 10. August gegen 10:30 Uhr erwartet der Vorstandsvorsitzende des Tierpark Ueckermünde, Herr Thiessen, den 5-millionsten Gast seit seiner Gründung im Jahr 1962. Die beliebte Freizeiteinrichtung am Stettiner Haff besuchen jährlich etwa 130.- bis 140.000 Gäste. Der Tierpark Ueckermünde hat sich auch nach der "Wende" sehr positiv entwickelt. Er hat beispielsweise vom Landestousimusverband das Gütesiegel "Familienland MV - Geprüfte Ferienqualität" erhalten. Für seine Bemühungen um den Einsatz regenerativer Energien hat der Tierpark Ueckermünde im vergangenen Jahr den Zoo-Lar-Pokal erhalten und ist auch einer der Außenstandorte der Bundesgartenschau 2009. Viel Anerkennung erhielt der Tierpark in den vergangenen Jahren auch für seine ambitionierte Umweltbildungsarbeit. Unsere Highlights sind: die Schaufütterungen, die Fischotteranlage, die Sonderausstellung "Störe - Bedrohte Giganten - Lebende Fossilien", die Afrika-Anlage mit Löwen, Mandrillen, Erdmännchen und Affenwald, das Streichelgehege mit den Anglo-Nubischen Ziegen, die Südamerika-Anlage mit freilaufenden Weißbüschelaffen, Lamas und Pampashasen und die zahlreichen Spielplätze.

Thüringer Zoopark Erfurt, 09.08.2006
Kalt gemacht und eingefangen
Zu einem ungewöhnlichen Einsatz rückten am 9. August Zoopark und Erfurter Feuerwehr aus. In einen Hinterhof in der Johannesstraße hatte ein Ehepaar von ihrem Balkon aus in einem benachbarten Apfelbaum einen halbwüchsigen Grünen Leguan entdeckt. Wie sich herausstellte, hielt sich die aus Mittel- und Südamerika stammende Baumechse dort bereits 14 Tage auf. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen und reichlich vorhandener Blattnahrung hatte das 40 cm lange, tropische Reptil bisher gute Überlebenschancen. Offensichtlich ausgesetzt wäre es allerdings bei den in unseren Breiten bald zu erwartenden tieferen Temperaturen unweigerlich zugrunde gegangen. Deshalb lautete das Gebot der Stunde, den nichts ahnenden, auf einem trockenen Ast in der Sonne ruhenden Leguan einzufangen und vorerst im Zoopark unterzubringen. Inzwischen des Öfteren mit derartigen Situationen konfrontiert, hatte die Erfurter Feuerwehr einen kühnen Plan. Von der Dr ehleiter ihres Einsatzfahrzeuges aus sollte das wechselwarme Tier zunächst, um es am Weglaufen zu hindern, mit Hilfe von Kohlendioxyd abgekühlt und anschließend vom Baum in ein aufgespanntes Netz geschüttelt werden. Doch nach der ersten Kohlendioxyd-Dusche war das grüne Reptil im Gewirr der Äste und Blätter des Apfelbaumes untergetaucht. Erst nachdem nach seinem Wiederauffinden ein Feuerwehrmann beherzt den Baum hinaufgeklettert war, gelang mit bloßer Hand der Zugriff und die Übernahme in ein Fangnetz. Leider passiert es auch in Erfurt immer wieder, dass Halter das Interesse an ihren Heimtieren verlieren und sie dann einfach freilassen oder sogar in einer Mülltonne entsorgen. In solchen Fällen ist der Zoopark gern bereit zu helfen. Vom Roten Berg aus werden die Tiere in die Staatliche Vogelschutzwarte Seebach bei Mühlhausen gebracht. Sie ist in Thüringen offizielle Auffangstation für exotische Findlinge aller Art.

Zoo Basel, 09.08.2006
Das lustige Zwergzebutrio – Spieltrieb im Kinderzolli
Die Zwergzebukühe "Hillu" (9), "Sosamma" (11) und "Lenka" (18) haben zwischen dem 25. Juni und dem 11. Juli Junge geboren. Ein Kuh- und ein Stierkalb haben das satte Braun von Vater "Baijan" (4) geerbt, das Kälbchen von "Sosamma" ist weiss und unregelmässig braun gefleckt – ganz wie seine Mutter. Zoo Basel, 09.08.2006 Der schwierige Weg von der Milch zum Fisch Am 11. Juni 2006 wurde bei den Seelöwen das Weibchen "Diva" (Mutter: Tuba) und am 22. Juni 2006 das Männchen "Darwin" (Mutter: Ukiah) geboren. Die Geburt erfolgt an Land bzw. bei uns im Seelöwenstall. Das Neugeborene kann noch nicht schwimmen, lernt dies aber schon nach wenigen Tagen, indem es der Mutter ins Wasser folgt. Zoo Basel, 09.08.2006 Prophylaxe - ein wichtiges Instrument der Gesunderhaltung des Nachwuchses Bei verschiedenen Jungtieren sind tierärztliche Massnahmen notwendig, um ein gesundes Heranwachsen zu gewährleisten. Im Falle der Afrikanischen Wildhunde klettert der Zootierarzt erstmals vier Wochen nach der Geburt in die Wurfhöhle, um die Welpen zu markieren, das Geschlecht zu bestimmen und einen Gesundheits-Check durchzuführen.

Zoo Frankfurt, 09.08.2006
Kinderfest im Zoo - 12. und 13. August 2006 - 10.00 Uhr - 18.00 Uhr
Ob kleine oder große Kinder– beim Kinderfest im Zoo Frankfurt kommen alle auf ihre Kosten. Es erwartet Sie: - ein breites zoospezifisches Spielangebot: Teddybärenbasteln, Zoolympiade mit Straußeneierlaufen, Bärenkekse-Backen für den neuen Bärenbusch, Zoo-Kinderquiz, Dschungelsafari und vieles mehr. - interessante Stände und Mitmachaktionen zum Thema Naturschutz: Naturschutzbotschafter (Zoo Frankfurt und ZGF), global-nature-project e.V., GTZ, WWF, Tropica Verde: BioFrankfurt - Spiel, Spaß und Informationen: Polizei, Jugendfeuerwehr, Sportamt, Kinderbuchverlag Lies + Spiel, Spielegalerie, Väteraufbruch für Kinder e.V., Speckstein-Workshop, Filzwerkstatt - Kinder-Karussells, Hüpfburg und ein breites kulinarisches Angebot. Ein Besuch im Zoo Frankfurt lohnt sich immer!

Zoo Landau, 09.08.2006
Gundis in Tunesien
Seit 1999 beschäftigt sich die Zooverwalterin des Zoo Landau Dipl.-Biol. Sandra Honigs intensiv mit der Biologie der possierlichen Wüstennager aus Nordafrika namens Gundi (Ctenodactylus gundi). Diese interessanten Nager sind in menschlicher Obhut leider noch sehr selten, es gibt zur Zeit nur 34 Exemplare in Europa - alle werden in einem Monitoring Studbook (MSB) geführt. Bereits während ihrer Diplomarbeit gab es, mit Unterstützung des Aquazoos in Düsseldorf, Versuche eine Beobachtungs-, Fang- und Ausfuhrgenehmigung für weitere Tiere aus Tunesien zu bekommen, leider ohne Erfolg. Doch 11 Jahre nachdem die ersten Gundis in den Zoologischen Gärten Europas Einzug hielten ist es nun so weit, Frau Honigs hat die Erlaubnis nach Tunesien zu reisen, um Gundis zu beobachten und auch zu fangen. Und diesmal brauchten die Tunesier Hilfe. Mit einer offiziellen Einladung des Laboratoire d´Ecologie des Systèmes Vectoriels at Pasteur Institute of Tunis reist die Gundiexpertin Mitte August nach Tunesien um den dortigen Kollegen dabei zu helfen Gundis zu fangen und diese artgerecht im Labor zu pflegen. Gespannt darauf diese Tiere zum ersten Mal in Freiheit beobachten zu dürfen erhofft sich Frau Honigs neue Erkenntnisse sammeln zu können, um die Haltung, Fütterung und Zucht der Gundis in menschlicher Obhut weiter zu verbessern. Neue Tiere sollen dann zu einem späteren Zeitpunkt nach Deutschland importiert werden. Dies ist dringend notwenig um für Blutauffrischung in der bestehenden Population zu sorgen und den Fortbestand dieser Art im Zoo zu sichern. Der Zoo Landau in der Pfalz führt zwar das Zuchtbuch für die Gundis, kann jedoch bislang keine lebenden Exemplare präsentieren. Mit dem geplanten Umbau der Vogelflughalle wird dies jedoch in naher Zukunft möglich. Vielleicht ergibt sich bis dahin sogar die Möglichkeit eine weitere der fünf Gundiarten zu pflegen.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 09.08.2006
Morgens um 7 ... .. ist die Welt noch in Ordnung:
Das 25°C warme Wasser des Seerosenteichs in der Wilhelma bildet zarte Nebelschwaden über den noch geschlossenen Blüten der tropischen Seerosen. Zwei Teichhühnchen versuchen sich im grünfüßigen Ballett auf den großen Schwimmblättern, ein Graureiher starrt stoisch ins Wasser in der Hoffnung, ein paar kleine Fische zum Frühstück zu ergattern. Ringsum erwacht der Park: Die Kehrmaschine und die Gibbons singen um die Wette, Seelöwen rülpsen, der Verkehr grummelt ein bisschen, Mitarbeiter füttern die Koikarpfen und entfernen den Müll vom Vortag, und der Cannstatter Amazonenschwarm fliegt laut krakeelend Richtung Rosensteinpark. Die ersten frühen Besucher sichern sich ein Plätzchen auf den Bänken rund um den Teich, und mit zunehmender Sonne öffnen sich nach und nach die Blüten der tropischen Seerosen und der Lotosblumen – wahrhaft königlic he Momente mitten in der Großstadt! Für die Pflege dieses Kleinods müssen die Gärtner regelmäßig dienstlich baden gehen: Die bis zu zwei Meter im Durchmesser großen Blätter der südamerikanischen Viktorien (Seerosen) müssen auf Schädlinge kontrolliert werden, gleichzeitig werden verblühte Knospen und verfallene Blätter sowie Algen entfernt. Zwischenzeitlich nimmt der Trubel zu, die Ferienstimmung erreicht auch den Maurischen Garten. Erst am Abend gehört der Seerosenteich wieder den stillen Genießern, die die Seele noch ein wenig baumeln lassen: Das Wasser beginnt wieder zu nebeln, die Teichhühnchen proben noch mal Schwanensee, die Seelöwen verdauen immer noch geräuschvoll ihre Heringe, und Familie Storch kommt zurück von den Flugstunden mit den Kindern. Langsam kehrt Ruhe ein, Abendstimmung macht sich breit in der Wilhelma. Noch bis in den Spätherbst kann man am Seerosenteic h im Maurischen Garten dieses Szenario genießen – und auf diese Weise einen Ferientag zu einem königlichen Erlebnis machen!

Münchner Tierpark Hellabrunn, 09.08.2006
Übermut ist doch ganz gut!
Zumindest was unsere 4 jungen Vikunjafohlen angeht, die über unsere Südamerika-Anlage hüpfen. So brachten unsere Vikunja-Stuten „Rosita“, „Ramona“, „Ricarda“ und „Lola“ am 17., 18. und 28. Juli nach einer Tragzeit von 310 bis 365 Tagen je ein Jungtier auf die Welt. Vikunja-Hengst „Zoro“ ist der Vater aller vier Jungtiere. Die Vikunjas sind unter den heute lebenden Cameliden die kleinste Art. Ihr Lebensraum sind die südamerikanischen Anden in einer Höhe von 3.500 m bis 5.000 m. Als Anpassung an diese Höhe haben sie ein im Verhältnis ungewöhnlich großes Herz und eine vermehrte Anzahl roter Blutzellen. Durch übermäßige Jagd auf die Vikunjas wegen ihrer Wolle und Felle wurden sie fast ausgerottet und Restpopulationen leben heute in Nordchile und Nordargentinien sowie Bolivien. Das größte Vorkommen gibt es in Peru.

Zoo Duisburg, 09.08.2006
Jahrestreffen der Duisburger Tierpaten