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Ausgabe 329 vom 3. August 2006 |
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Liebe Leser,
ein Aufatmen geht durch die Zoowelt. Die Reform der
reformierten Rechtschreibreform erleichtert den Alltag doch ganz
gewaltig:
Als
Tierpfleger
können Sie nun wieder unterscheiden, ob sie das Futter
richtigstellen
oder
richtig stellen wollen. Sie
dürfen es wieder kleinschneiden (und nicht nur klein schneiden). Affenkuchen muß sich nicht
mehr
selbst backen, Sie dürfen auch wieder selbstgebackenen nehmen,
und die Tiere dürfen die Futterschale leerfressen (statt nur leer
zu
fressen). Dabei zusehen
können nun sowohl Tausende wie auch tausende von Besuchern, da die
Fütterungszeiten wieder am Schwarzen Brett (egal welcher Farbe)
und
nicht an irgendeinem schwarzem Brett angegeben werden.
Leider müssen Sie, liebe Tierärzte, Ihre Patienten weiterhin
ruhig
stellen (selbst wenn sie besser liegen sollten), denn ruhigstellen
dürfen Sie sie noch immer nicht. Zum Trost aber nun hinterher wiederbeleben (und nicht nur
wieder beleben).
Und
für die Freilandbiologen gibt es wieder einen Unterschied zwischen
ziemlich wild lebenden Tieren und wildlebenden Tieren.
Die
entschärften Regeln zur Getrennt- und Zusammenschreibung ersparen
uns
sinnentstellende Formulierungen, könnten uns aber eigentlich recht egal sein.
Nur Beamte und Schüler sind verpflichtet, sich daran zu halten -
wir
anderen können schreiben, wie wir wollen. Sie werden hier also
weiterhin von Känguruh und Gemse lesen.
Delphin, Thunfisch und Panther darf man ohnehin schreiben.
Aber
es gibt auch Wörter, die aus anderen Gründen "verboten" sind, zumindest soweit man für
oder
über Zoos schreiben will, ohne sich harscher Kritik auszusetzen. "Gefangenschaft", zum Beispiel
(übrigens ein Beschluß der Zoodirektoren aus den frühen
1980ern -
Grzimek oder auch
Hediger hatten auch in Buchtiteln noch keine Probleme, den Begriff zu
verwenden). Zoopolitisch korrekt ist bekanntlich "in Menschenobhut"
oder "in
Zoohaltung". Im Englischen ist "captivity" noch verbreitet, da
es weniger stark an Gefängnis-Vokabular erinnert und eine
brauchbare
Umschreibung fehlt. Dennoch gibt es auch dort ähnliche
Bestrebungen, und nicht zuletzt deshalb wurde ja die CBSG vor einiger
Zeit in Conservation Breeding Specialist Group umdeklariert.
Und nun eine kleine Hausaufgabe für Sie: Welche Wörter stehen
noch auf
der "Giftliste" - oder sollten darauf stehen?
Ich mache mal einen Anfang: Wärter, Käfig, Zwinger, Dressur,
Lämmergeier, Fischreiher, Raubvogel, ... ?
Vielleicht entsteht so ein kleines Wörterbuch der politisch
korrekten
Zoo-Sprache, das nicht nur Journalisten und angehenden Pressesprechern
eine Hilfe sein könnte.
19:05
Dirk
Petzold
Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus
dem Luftbild einer deutschen Tierhaltung.
Was zeigt er? Heute ist es etwas schwieriger, da es kein Zoo ist, aber
zu einem Zoo gehört...
Bei Klick auf's Bild gelangen Sie
direkt zum kompletten Luftbild bei
maps.google.com
Wenn Sie
es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze
Stadt
bzw. deren Lage sehen.
(Sie
benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur
Auflösung nächste
Woche
warten...
Lösung von letzter Woche: Afrikahaus Saarbrücken
Der Kinderleicht Wissen Verlag
verlost über uns zwei mal je fünf "Benny Blu"
Kinder-Sachbücher.
Jedes Paket enthält die Titel „Schlangen“,
„Papageien“, „Katzen“, „Gorillas“ und „Löwen“.
Bitte beantworten Sie einfach die folgende
Frage:
-
Was ist der „Drachenstich“?
(kleiner Tipp: Benny Blu Reiseführer "Bayern“)
www.BennyBlu.de
Lösung bitte per E-Mail mit Postadresse an die
Zoopresseschau-Redaktion
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| Zoos
– Meldungen |
NDR Online
- 2. Aug. 2006
Tierparks
klagen über Besucherrückgang
Den Tierparks in Schleswig-Holstein und Hamburg hat das lange kalte
Frühjahr und die Hitzeperiode der vergangenen Wochen schwer zu
schaffen
gemacht. Alle Tierparks verzeichneten zum Teil deutliche Einbrüche
bei
den Besucherzahlen. Frost und zum Teil Schneefälle bis in den
späten
März hinein
hatten den Tierparkbetreibern schon den Saisonauftakt gründlich
verhagelt.
Man habe bis zu zwei Drittel weniger Besucher als üblich
gezählt,
sagte der Chef des Tierparks Neumünster, Peter Drüwa. Und
auch
der heiße Juli habe eher schwache Zahlen gebracht, ähnlich
wie
auch in Gettorf, wo die Tierparkbetreiber einen Rückgang der
Besucherzahlen
um rund die Hälfte beklagen. Auch in Hamburg beim Tierpark
Hagenbeck
ist die Saison bisher nicht sehr gut verlaufen.
koeln.de -28.
Juli 2006
Feuer zerstörte Kölner Zooschule
Die
Feuerwehr rückte mit zwei
Löschzügen und 35 Einsatzkräften an, konnte das
Gebäude aber nicht mehr
vor den Flammen retten. Mehrere Räume, Inventar und Teile
vom Dach
wurden vom Feuer zerstört. Verletzt wurde niemand, auch Tiere
kamen
nicht zu Schaden. Autofahrer hatten die Rauchschwaden von der
Zoobrücke
aus
gesehen
und die Feuerwehr alarmiert. Nach Angaben der Kriminalpolizei brachen
die Flammen, die sich bis in den Dachstuhl fraßen, in einem
Abstellraum
aus, in dem sich Stromverteilerkästen befanden. Die Feuerwehrleute
verhinderten glücklicherweise das Übergreifen der Flammen auf
eine
angrenzende Scheune, in dem Stroh und Tierfutter aufbewahrt wurden.
Das Gebäude beherbergt seit 1964 die Zooschule, die als
einzigartige
Institution in Europa immer mehr an Bedeutung gewann. Hier wurden 2005
über 22.000 Schüler unterrichtet, der zum größten
Teil im Freien
stattindet, aus diesem Grund wird der Unterricht nicht ausfallen
müssen.
Tagesspiegel
- 31. Jul.
2006
Berliner
Zoos sind so beliebt wie noch nie
Kleine Publikumslieblinge wie das im Januar geborene
Orang-Utan-Mädchen
„Satu“ oder der einjährige Elefant „Shaina Pali“, viele
Schönwettertage
und ein Ansturm von Gästen der Fußball-WM, die tagsüber
mal
schnell einen Ausflug von der Fanmeile zum Zoo unternahmen: Im ersten
Halbjahr
2006 hat der Zoologische Garten alle bisherigen Besucherrekorde an
seinen
Toren überflügelt. „Die besten Voraussetzungen kamen
zusammen“,
sagt Zoo-Vorstandschef Jürgen Lange und freut sich über rund
neun
Prozent mehr verkaufte Einzel- und Jahreskarten für Zoo und
Aquarium
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Doch auch im Tierpark
Friedrichsfelde
ist die jüngste Besucherstatistik nach Angaben der
Geschäftsführung
„überraschend postitiv“.
N24
- Donnerstag,
3. August 2006
Kind
überlebt
Sturz in Löwengehege
Unverletzt hat ein sechsjähriges
Kind einen Sturz in den Wassergraben des Löwengeheges im Tierpark
Hagenbeck in Hamburg
überstanden.
Besucher hätten das Mädchen unverletzt aus dem Wasser vor der
Löwenschlucht ziehen
können, sagte eine Hagenbeck-Sprecherin.
Nach Angaben der Sprecherin war der Unfall am Dienstag der erste dieser
Art in 100
Jahren.
Express.de - Donnerstag,
3. August 2006
HAMBURGER
TIERPARK
Schock im Hamburger Tierpark Hagenbeck. Das Kind hatte aber
offensichtlich einen Schutzengel.
Wie das Kind in das abgesperrte Gebiet gelangen konnte, ist bislang
unbekannt.
Siebenbürgische
Zeitung - 31. Jul. 2006
Kooperation
mit Hellabrunn soll Hermannstädter Zoo helfen
Über den sukzessiven Verfall des Hermannstädter Tierparks
seit
1990 berichtete Ruxandra Stănescu, Korrespondentin der
Siebenbürgischen
Zeitung, in der Online-Ausgabe vom 30. März 2006. Die Leserin
Johanna
Letz (München) startete inzwischen eine bemerkenswerte Initiative
zu
Gunsten des traditionsreichen Tierparks in Hermannstadt. Von den
traurigen
Zuständen überzeugte ich mich bei einem Besuch Anfang Juni in
Hermannstadt. Zurück in München, bemühten wir uns um ein
Gespräch
mit Prof. Dr. Henning Wiesner, dem Direktor des Tierparks Hellabrunn.
Wir
erhielten sein Versprechen, nach Hermannstadt zu fahren und dem
Tierpark
mit kompetentem Rat für sein Erneuerungsprojekt zu helfen. Anfang
August
erwarten wir eine Einladung seitens des Bürgermeisteramtes von
Hermannstadt für den Direktor, die Tierärztin von Hellabrunn
und einen
Vertreter
des Tierschutzvereins München. Sie werden die örtlichen
Gegebenheiten
und den Zustand der Tiere in Hermannstadt Augenschein nehmen und ein
nachhaltiges und den neuesten Erkenntnissen und Normen der
Wildtierhaltung entsprechendes Projekt anbieten.
Mannheimer Morgen - 27. Jul. 2006
Ilona bekommt eine Gefährtin
"Elefantöse" Nachrichten aus dem Heidelberger Zoo: Dickhäuter
Ilona (37) bekommt eine Gefährtin. Wie schon in unserer gestrigen
Ausgabe kurz berichtet, reist das Tier aus dem hohen Norden an. Es
stammt
nämlich aus dem renommierten Hamburger Tierpark Hagenbeck. "Wir
freuen
uns sehr auf den Zuwachs", bestätigte gestern Zoodirektor Klaus
Wünnemann.
Sowohl das Außengehege, als auch das Elefantenhaus seien bereits
für den Neuzugang vorbereitet. Ilonas künftige Stallgenossin
ist
25 Jahre alt - also ebenfalls gereift. Dass das neue Tier schon am
Wochenende
zu sehen sein wird, ist fraglich, denn der Neuling soll sich in Ruhe
eingewöhnen
dürfen.
Planung
und Bau
ka-news.de
- 2. Aug. 2006
Wettbewerb
in zwei Runden Neues Bild für Zoo und Festplatz ...
Karlsruhe. Jetzt geht es die Stadt an: Der Zoologische Garten soll neu
entwickelt
werden. Dafür wird ein zweistufiger Wettbewerb ausgeschrieben, der
im
kommenden Frühjahr abgeschlossen sein soll. Von den Konzepten
werden
Vorschläge für Veränderungen von Tiergehegen und des
Spielbereichs
erwartet. Zudem soll das Tullabad neu genutzt werden. Ab dem Herbst
entwickeln
60 Arbeitsgemeinschaften aus Architekten sowie Garten- und
Landschaftsarchitekten
Entwurfsideen für den Zoologischen Stadtgarten. Wichtig ist gerade
die
Erweiterung des Zoos, vor allem die Anlagen für Elefanten,
Trampeltiere
und Kropfgazellen. Im Tullabad soll zudem eine Zoogaststätte und
eine
Zoopädagogik entstehen. Eine Jury bewertet die verschiedenen
Konzepte
und in der zweiten Runden sollen 20 Teilnehmer ihre Projekt nochmals
vertiefen.
ORF.at -
27.
Jul. 2006
Größere
Gehege für
Eisbären und Affen
Ein trauriger Anblick waren bis zuletzt trotz aller Modernisierungen im
Tiergarten Schönbrunn die Gehege der Eisbären und
Orang-Utans.
Ihre Anlagen werden nun vergrößert. Laut neuem
Tierschutzgesetz
war nicht nur das Elefanten-Gehege zu klein. Vize-Direktor Harald
Schwammer
beruhigte nun: Es wird es bald Änderungen geben. Bereits gebaut
wird
ein Gehege für die Menschenaffen bei den ehemaligen Filmstudios in
der Maxingstraße. Von 110 Quadratmetern soll die neue
"Wohnfläche" auf
1.000 Quadratmeter anwachsen. Die Eisbären sollen in zwei bis drei
Jahren das Areal der syrischen Bären "erben". Den Eisbären
soll
nach deren Ableben fast doppelt so viel Platz - rund 700 Quadratmeter
mit
einem zusätzlichen Wasserfall und mehr Grabemöglichkeiten -
zur
Verfügung stehen. Auch das Giraffen-Areal wird laut Schwammer
demnächst
vergrößert. "Sie sollen in Zukunft um ihr Haus herumgehen
können",
sagte er.
Kurier - 27. Jul. 2006
Wiener Zoo: Mehr Platz für Tiere
Die letzte Woche nach Deutschland gebrachten Elefanten "Abu" und "Sabi"
dürfte es nicht betreffen, obwohl schon von einer Initiative zur
Rückführung der beiden Dickhäuter die Rede ist: Das neue
Tierschutzgesetz schreibt
die Vergrößerung der Tiergehege vor. Im Tiergarten
Schönbrunn
kämpft man derzeit auch bei anderen Tierarten mit Platzproblemen.
Betroffen
sind vor allem Eisbären und Affen. Ihre Anlagen werden
vergrößert.
Bereits gebaut wird ein größeres Gehege für die
Menschenaffen
im Bereich der ehemaligen Filmstudios in der Maxingstraße. Von
110
Quadratmetern soll die neue "Wohnfläche" auf knapp 1.000
Quadratmeter
anwachsen.
Leipziger Volkszeitung - 1. Aug. 2006
Regenwaldhaus
in Hannover wird Schau-Aquarium
Das Regenwaldhaus in Hannover soll im kommenden Jahr als Schau-Aquarium
wiedereröffnet werden. Das teilt die Stadt Hannover mit. In dem
neuen
Haus unter dem Namen «Sea Life Hannover» könnten
Besucher
dann eine Reise von der heimischen Leine bis in den tropischen
Regenwald
erleben. Ein großer Teil der bislang zu sehenden Pflanzen solle
in
das Konzept integriert werden. Der neue Träger des Hauses, die Sea
Life
Deutschland, betreibt bundesweit nach eigenen Angaben gegenwärtig
neun
Sea Life Center. Das jetzt geschlossene Regenwaldhaus in den
Herrenhäuser
Gärten war zur Weltausstellung Expo im Jahr 2000 eröffnet
worden.
Das Haus habe zwar in sechs Jahren mehr als 1,2 Millionen Besucher
angezogen
und sei damit eines der erfolgreichsten botanischen Museen
überhaupt
gewesen. In den letzten Jahren habe sich aber leider gezeigt, dass die
Darstellung
des Regenwaldes «auf so einem hohen Level» nicht durch die
Einnahmen
aus Ticketverkauf, Sponsoring und Gastronomie zu decken sei.
Pforzheimer Zeitung - 1. Aug. 2006
Parkplatz
finanziert sich selbst
Pforzheim. Der Wildpark hat seit gestern einen dritten Parkplatz.
Dadurch erhöhen sich zum einen die Einnahmen der Einrichtung durch
die
Gebühr,
zum anderen haben Studenten der Hochschule eine weitere
Parkgelegenheit.
Zu den bereits 160 Plätzen am Wildpark sind noch einmal 190
Stellmöglichkeiten dazugekommen. Auf der anderen
Straßenseite des Parks
findet der Besucher jetzt den neuen Waldparkplatz. Für 245 000
Euro ist
im Zeitraum von
Mai bis Ende Juli auf dem Stadtwald-Grundstück „Galgenschlag“
gerodet
und eine Fahrschneise betoniert worden. Jegliche Art der Investition
finanziert
sich aber über die Parkgebühren, den Tierfutterverkauf oder
Spenden,
die der neue Förderverein sammelt. Die Ausgaben für diesen
dritten
Parkplatz, die der Gemeinderat per Beschluss über den Haushalt
vorgeschossen
hat, sollen sich laut Uhlig in den nächsten Jahren refinanzieren.
Der
neue Förderverein will im Herbst über einen Katalog von Ideen
für
den Park abstimmen, um dann gezielt Spenden zu sammeln.
Tierwelt
Donnerstag, 3. August 2006
Munter leben im Halmwald
Sie sind geschickte Kletterer
und zudem die kleinsten Nager Europas: die Zwergmäuse. Die im
Tierpark
Dählhölzli
lebende Zwergmaus-Population ist umgezogen; ihr bisheriges Gehege
musste dem Bau
einer neuen und grösseren Leoparden-Anlage weichen.
Die neue Zwergmaus-Anlage bietet den Besuchern des Berner Tierparks
Dählhölzli ideale
Bedingungen, um die quirligen Tierchen in Ruhe hinter Glas zu
beobachten. Den kleinsten
Nagern Europas hat der zuständige Tierparkmitarbeiter in einem
Aussenterrarium optimale
Lebensbedingungen geschaffen.
Die
Welt
Riesenrad im Zoo
- Zweikampf der Investoren
Westdeutsche
Zeitung
Einsturzgefahr:
Zoo-Gaststätten wieder zu
Wuppertal. Es ist gar nicht so lange her, da mussten die
Zoo-Festsäle
nach einem Besuch der Bauaufsicht über Nacht geschlossen werden.
Aktionen
koeln.de
- 1. Aug. 2006
9.
Sommernacht in Zoo und Flora
Am 5. August 2006 lädt der Kölner Zoo ab 19 Uhr bereits zum
9.
Mal zu einem stimmungsvollen Streifzug durch die Tier- und Pflanzenwelt
zu
abendlicher Zeit. Begleitet von einem attraktiven Rahmenprogramm werden
sich
nachtaktive Tiere und ihre "schläfrigen" Kollegen im besten Licht
präsentieren.
Dafür sorgen insbesondere die eindrucksvollen Illuminationen, die
die
Tiergehege und deren Bewohner in Szene setzen. Musikalisch wird wieder
einiges
geboten, aber auch Theater und Akrobatik sind wieder mit dabei.
Volksstimme
Magdeburg - 2. Aug. 2006
Dschungelnacht mit "Haddaway"
Bei der Dschungelnacht am 12. August können Besucher den
Magdeburger
Zoo von 19 bis 24 Uhr im Lichterschein erleben. Auf der Bühne von
Radio
SAW wird es exotische Klänge und Feuershow mit "Australopithecus"
geben.
Top-Act ist "Haddaway", der mit seinem Song "What Is Love" berühmt
wurde. Wer die Dschungelnacht verpasst, der hat an zwei weiteren
Abenden die Chance,
im Dunkeln auf Entdeckungstour zu gehen: Der Zoo lädt am 18. und
26.
August jeweils um 21 Uhr zu Nachtsafaris ein.
Hamburger
Abendblatt - 30.
Jul. 2006
Thai
ist der
Star im Tierpark
Hagenbecks Tierpark. Als besondere Attraktion für die Besucher
gilt das Füttern der Elefanten, der Giraffen von einem Hochstand
aus
und die Freiflugschau mit Großpapageien und Pelikanen. Aber auch
das
Reiten auf Elefanten und Ponys sowie Pferdekutschfahrten und die
zahlreichen
Schaufütterungen stehen bei den großen und kleinen
Zuschauern
ganz hoch im Kurs. In den kommenden Wochen will der Tierpark seinen
Besuchern
etwas Besonderes bieten: Am 5., 12., und 19. August lädt er von
jeweils
18 Uhr an zu "romantischen Nächten" mit klassischer Musik.
Lübecker
Nachrichten - 2. Aug. 2006
Klassische Musik und Feuerwerk in Hagenbecks Tierpark
Zu klassischer Musik und Feuerwerk lädt Hagenbecks Tierpark an den
nächsten drei Sonnabenden (5./12./19.) ein. Von 18.00 bis 23.00
Uhr
spielen mehr als 60 Musiker der Hamburger Hochschule für Musik und
Theater
Stücke unter anderem von Bach und Mozart. Dazu gibt es
kulinarische
Angebote.
Abendlicher Höhepunkt ist nach Angaben der Tierparkbetreiber
jeweils
ein Feuerwerk, das von Georg Friedrich Händels Feuerwerksmusik
untermalt
wird.
Fränkische
Nachrichten - 27. Jul. 2006
Überleben
in der Natur
Der Wildpark Bad Mergentheim bietet auch in diesem Jahr wieder ein
spezielles, eigenes Sommerferienprogramm vom 3. August bis zum 15.
September. Für
alle Kinder gibt es wieder spannende Angebote mit viel Spaß und
jede
Menge Abenteuer. Informationen über die Abläufe und Kosten
gibt
es im Internet unter "www.wildtierpark.de", oder
direkt
beim Betreuungsteam. Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich.
St. Galler Tagblatt - Donnerstag,
3. August 2006
Den
Erlebniszoo kennenlernen
Eichberg.
Unter dem Motto «Mehr sehen, mehr erfahren und mehr
erleben» wird
Gelegenheit geboten,
den Erlebniszoo Eichberg und seine Tiere gratis kennenzulernen.
Für
seinen speziell hohen Erlebniswert ist der Zoo Eichberg weit über
das
Rheintal
hinaus bekannt. Kaum in einem anderen Zoo kommt man den Tieren so nah
wie hier.
Während der Führungen kann man einem Emu durch die Federn
fahren, über
den Lerneifer
der Fischotter staunen oder gar einen Gepard streicheln. Eine der
wichtigsten Aufgaben, die der Eichberger Zoo wahrnimmt, ist jedoch die
Zucht gefährdeter Tierarten. In diese Kategorie fallen auch die
beiden
jüngsten
Zoobewohner: ein am 7. Mai geborener Schneeleopard und ein am 3. Juni
zur Welt gekommenes
Liszt-Äffchen. Beide wird man am Zoofest kennenlernen können,
das am
20. August stattfinden wird.
An diesem Tag ist keine Anmeldung erforderlich wie sonst.
Mitteldeutsche
Zeitung - 1. Aug. 2006
Luchsbaby
zeigt seine Krallen
Bernburg. "Was es nicht alles für Vögel gibt - da staunt
man",
meinte eine Besucherin, während sie sich die Rotschnabeltokos im
Käfig
kurz hinter dem Eingang des Tiergartens betrachtete. Aufgepäppelt
von
der Zootierpflegerin Steffi Müller präsentierte sich auch das
zwei
Monate alte Luchsbaby den Besuchern des Ferientages, das von seiner
Mutter
verstoßen worden war.
Wiesbadener
Tagblatt -
27. Jul. 2006
Fliegender
Salat für wilde Tiere
Nicht nur Braunbären bekamen die gut 60 Teilnehmer von Leos
Lesestunde
gestern in der Fasanerie zu Augen: Auch die vier Wölfinnen, wohl
angelockt vom Gewühl auf der Aussichtsrampe von der aus die
Fütterung
stattfand,
zeigten sich den Tierliebhabern. Die seit über einem Jahr erprobte
Gemeinschaftsveranstaltung von Wiesbadener Tagblatt und Fasanerie hatte
es diesmal auf die großen braunen Wildtiere abgesehen, von denen
der
Tierpark in seinem Gelände vier beherbergt. Rund um die
Feuerstelle
hatte Irmtrud Wendling die Kinderschar gesetzt, die andächtig
ihren
Erzählungen über die hier lebenden Bären lauschte und
danach zwei
kleine Volksmärchen hörte. Leos Lesestunde rund um die
Hirsche
findet das nächste Mal am Mittwoch, 27. September, statt.
HNA.de - 31. Jul. 2006
Tierisch
toller Tag im Park
Woher kommen die Humboldtpinguine und wie reden sie? Haben Wildschweine
Steh- oder Schlappohren und wie heißt das Vielfraß
wirklich?
Dies waren nur drei der Fragen, die junge Besucher am Sonntag bei einer
Rallye
im Tierpark Sababurg zu beantworten hatten. Die HNA und der Tierpark
hatten
zum Sommerfest eingeladen.
Freie Presse - 27. Jul. 2006
Beim
Schlachten von 70 Sparschweinen kamen fast 11.000 Euro ...
Hirschfeld. 10.959,13 Euro hat die Sparschweinaktion für den Bau
des Bären-Wolf-Geheges im Tierpark Hirschfeld gebracht. Der
Förderkreis
der Einrichtung hatte Schulen und Kindertagesstätten in der Region
aufgerufen, originelle Spendendosen anzufertigen, die dann in
Geschäftsstellen
der Sparkasse, anderen Einrichtungen sowie Rathäusern aufgestellt
worden
waren.
Frankfurter Neue Presse - 1. Aug. 2006
Von
der Kunst, einen Zierfisch von seiner besten Seite zu zeigen
Der Guppy ist ein attraktives Fotomotiv. Doch ein gutes Foto zu
schießen verlangt dem Fotografen einiges Können ab, wie die
Teilnehmer
des Aquarienfotografie-Workshops des Aquarien- und Terrarienvereins
Argus in Fechenheim nun feststellen mussten. Der Berliner Fotograf
Siegfried Bäsler war auf Einladung des Internetforums http://www.cichlidengemeinschaft.de
und der Argus nach Frankfurt gekommen, um eine 16-köpfige Gruppe
in
die Kunst einzuführen.
Businessportal24
- 2. Aug. 2006
Weiße
Löwen
im Fackelschein, Super-Show-Mix und Fahrspaß
Noch mehr Programm, feurige Tanzshows, spektakuläre Artistik,
Ballonglühen,
weiße Löwen und Tiger im Fackelschein und als Höhepunkt
die
Parade der 'Shademakers' in ihren farbenprächtigen
Lichtkostümen
- das sind die Highlights der 'Timbavati Night' 2006 im Zoo Safaripark
und
Hollywoodpark Stukenbrock. Am 12. August feiert der Park seine
exotische
Sommernachtsparty 2006.
Tages-Anzeiger
Online
- 2. Aug. 2006
Tierisch
was
los
Heute ruft jede mickrige Modenschau laut, sie sei ein Event. Doch der
Zoo, der alle möglichen Veranstaltungen durchführt,
lässt Taten
lauter sprechen als Slogans. Dieser Meinung waren auch die Gründer
der
Tiergartengesellschaft, die 1925 beschlossen, in Zürich einen Zoo
ins
Leben zu rufen. Seither ist schon ein schwarzer Panter ausgebrochen,
ein
Lama hat das Kinderspital besucht und eine Elefantenkuh musste von der
Feuerwehr
aus dem Graben geborgen werden. In der Zwischenzeit hat sich aber nicht
nur
die Fläche des Zoos, sondern auch dessen Angebot beachtlich
vergrössert.
Die ERLEBNISgutscheine etwa ermöglichen einen Blick hinter die
Kulissen,
zum Beispiel bei den Ameisenbären. Wünscht jemand, im Zoo zu
essen,
so wird das Menü der Örtlichkeit angepasst. Daneben bietet
der
Zoo auch thematische Informationsführungen an (etwa über
Homosexualität
im Tierreich), von Psychologen begleitete Schlangen- und
Spinnenangstseminare, Besuche der Fledermaus-Notstation oder
Nachtwandeln inklusive Übernachtung.
Nachwuchs
Hannoversche
Allgemeine - 2. Aug. 2006
Flusspferdbaby
im Zoo geboren
Was Zoo-Tierarzt Andreas Knieriem liebevoll eine „ganz süße
Kartoffel”
nennt, ist in Wirklichkeit ein kleines Flusspferd – und das kam vor
genau
einer Woche im hannoverschen Zoo zur Welt. Am Mittwoch wurde das Kleine
zum
ersten Mal den Fotografen vorgestellt und machte zunächst das, was
Neugeborene
gemeinhin tun. Eng an seine Mutter Victoria gekuschelt, schlief es.
Nachwuchs
bei den Flusspferden im Zoo gab es letztmalig vor zehn Jahren. Der
kleine
Eberhard II., der im Januar 1996 zur Welt kam, war das 22. Kind von
Zora
und ihrem Partner Eberhard, der einen Monat vor der Geburt seines
Sohnes
gestorben war. Da die neue Flusspferd-Anlage jedoch noch Platz für
weitere
Tiere bietet, ließen der Zoologische Leiter des Zoos, Heiner
Engel
und seine Mitarbeiter vor zwei Jahren den Bullen Maikel aus Frankfurt
anreisen.
Nach anfänglicher Freude über seinen Besuch, schmissen ihn
die
Weibchen fortan buchstäblich aus dem Becken. Lediglich Victoria
konnte
sich schließlich für Maikel erwärmen. Doch jetzt ist
der
Beweis zweifelsfrei erbracht.
mephisto
97.6 -
31. Jul.
2006
Viertes Zebrababy im Leipziger Zoo
Wie heute bekannt wurde, kam das Fohlen bereits vorgestern zur Welt. Es
wurde vor den Augen der Pfleger und Besucher geboren. Mutter und Kind
leben derzeit noch getrennt von der Herde. Sie sollen so eine Bindung
zueinander aufbauen. Für den Zoo ist es schon das vierte Zebrababy
in
den vergangenen drei Monaten. Bis kommenden Montag können für
alle vier
Tiere beim
Zoo Namensvorschläge abgegeben werden.
Leipziger
Volkszeitung - 2. Aug. 2006
Taufe im Zoo: Giraffenmädchen heißt Twiga
Taufe im Leipziger Zoo: Knapp sieben Wochen nach seiner Geburt hat ein
Giraffenmädchen den Namen Twiga erhalten. Der Name wurde aus rund
700
Vorschlägen ausgewählt. Der Name bedeutet auf Suaheli
Giraffe. Er sei
vor allen Dingen wegen seines Klanges ausgewählt worden, weil er
sich
von den Namen der anderen Tiere
in der Kiwara-Savanne unterscheide. Der Vorschlag stammt von einer
Leipziger Familie, die zur Belohnung eine Zoo-Jahreskarte erhielt.
MDR - 2.
Aug.
2006
Giraffentaufe
im Leipziger Zoo
Knapp sieben Wochen nach der Geburt ist im Leipziger Zoo eine Giraffe
auf
den Namen Twiga getauft worden. Der Name wurde aus rund 700
Vorschlägen
ausgewählt. Der Name bedeutet auf Suaheli Giraffe.
mephisto
97.6 -
2. Aug.
2006
Giraffenjunges im Zoo getauft
Im Zoo wird heute ein Giraffenjunges getauft.In den vergangenen Wochen
hatten die Leipziger knapp 700 Namensvorschläge für die
Giraffe
gemacht. Das Jungtier wurde vor etwa sieben Wochen geboren. Es lebt mit
seiner
Mutter Ashanti und seinem Vater Max auf dem Gelände der
Kiwara-Savanne.
Yahoo!
Nachrichten - Germany
Weltweit
einziges Jamesflamingo-Küken in einem Zoo
Im Berliner Zoo ist wieder ein Jamesflamingo geschlüpft.
APA OTS -
1.
Aug. 2006
Tierpark
Herberstein: Große Freude über seltenen Zuchterfolg bei ...
Auf seinen jüngsten und kleinsten Zuwachs ist der oststeirische
Tierpark Herberstein besonders stolz, weil auch nicht
"zoo-alltäglich"!
Der Nachwuchs kam überraschend, da die Lisztaffeneltern Ina und
Chrisu,
die seit zwei
Jahren zusammenleben, sich mit der Familiengründung sehr viel Zeit
gelassen
haben. Nachwuchs bei dieser kleinen Affenart ist selten, die Sterberate
der
Neugeborenen liegt bei 60 Prozent. "Es ist ein kleines Wunder, denn
eigentlich
haben wir gar nicht mit Nachwuchs gerechnet", erzählt
Tierparkleiter
Mag. Andreas Kaufmann. "Die Lisztaffenmama Ina ist bereits 11 Jahre
alt,
wobei die durchschnittliche Lebenserwartung bei 13 Jahren liegt."
Kleine
Zeitung -
2. Aug.
2006
Daumengroßer
Lisztaffen-Nachwuchs im Tierpark Herberstein
Nur rund zehn Zentimeter ist es groß und etwa 40 Gramm schwer -
ein
Lisztaffenbaby ist der jüngste Nachwuchs im oststeirische Tierpark
Herberstein.
Affeneltern Ina und Chrisu leben seit zwei Jahren zusammen. Am 26. Juli
wurde
das etwa daumengroße Äffchen geboren. Namen hat es noch
keinen:
"Weil wir noch nicht wissen, ob es ein Männchen oder ein Weibchen
ist",
so Tierpark-Leiter Andreas Kaufmann über den seltenen Zuchterfolg.
Das
Baby ist der erste Lisztaffen-Nachwuchs im Tierpark. Die späte
Mutterschaft
verlief ohne Probleme.
Tirol
Online -
31. Jul.
2006
Nachwuchs im Alpenzoo: Luchsbaby kam zur Welt
Luchsnachwuchs im Alpenzoo gab es zum letzten Mal vor zehn Jahren. Das
mittlerweile sechs Jahre alte Muttertier stammt aus dem Osttiroler
Wildpark Assling. Der zweijährige Luchsvater ist voriges Jahr aus
dem
Deutschen
Tierpark Chemnitz in den Alpenzoo übersiedelt.
Rheinische Post
- 27. Jul. 2006
Alaska
bei 30 Grad im Schatten
Am Sonntagmorgen gegen 10.15 Uhr starten wir zu einer Expedition nach
Gelsenkirchen in den kurz zuvor erweiterten neuen Zoo. Wir werden von
afrikanischen Klängen einer typisch bunt gekleideten Band
begrüßt und
betreten den Bereich „Afrika“, der erste vor drei Tagen neu
eröffnet
wurde. Der klar strukturierte Rundweg beginnt in einem nachempfundenen
afrikanischen Dorf, das sehr schön zeigt, wie die Bevölkerung
teilweise lebt. Wir schlendern an einem großen Gehege für
dortige
Haustiere wie Schwarzkopfschafe, Ziegen und Rinder mit gewaltigen
Hörnern
vorbei, bevor wir am ersten modernen Kiosk uns ein erfrischendes Eis
gönnen.
Wir nähern uns der ersten Hauptattraktion, den Löwen, die
müde in der
Sonne dösen. Die Giraffen wurden gerade gefüttert und
verspeisen Äste mit welken Blättern, während sich die
Hyäne
selbst nicht von einem auf ihrem Terrain hoppelnden Hasen stören
lässt.
Das Gebiet mit den Savannentieren wie Zebras und Antilopen ist
weitläufig
und sehr schön angelegt mit schattenspendenden Bäumen, kahlen
Stämmen, die spröde in der Sonne liegen, und dünnem
Gras. Wir kommen zu
einem See, auf dem man mit kleinen Booten eine Rundfahrt machen kann.
Auch hier haben wir wieder Glück, weil ein Zoomitarbeiter mit
bei uns ihm Boot sitzt und uns erklärt, welche Schwierigkeiten es
bei
der Zeitplanung gab, dass die Anubis-Paviane wieder aus ihrem Gehege
entfernt
werden mussten, weil sie die Elektrozäune ignorierten und die
Nashörner
noch in Südafrika wegen falscher Zollpapiere festsitzen. So
bekommen
wir Verständnis dafür, dass viele Tiere nicht da sind und die
Bereiche verlassen daliegen. Die ZOOM Erlebniswelten sind auf jeden
Fall
einen Besuch wert, allerdings würde ich bis September warten, bis
alle
Tiere im Bereich Afrika eingetroffen sind.
Frankfurter
Neue Presse - 1. Aug. 2006
Werden
Frankfurts Kaninchen im Zoo verfüttert?
Sie haben keine natürlichen Feinde in den Parks, die
Grünanlagen
bieten ihnen einen reich gedeckten Tisch, und deshalb vermehren sich
dort
die Kaninchen sprichwörtlich wie selbige. Und sie verursachen auch
erheblichen
Schaden: Denn mit ihren weitläufigen Bauten unterhöhlen sie
das
Erdreich und machen mit ihrem gesunden Appetit die Arbeiten des
Grünflächenamtes
zunichte. Mit einer bislang nur im Rebstockpark erprobten Methode will
die
Stadt den Tieren ab Herbst nun zu Leibe rücken – und zwar mit
Frettchen.
Die Raubtiere schlüpfen in die Bauten und sollen die Kaninchen in
Netze
treiben, die an den Ausgängen hängen. Doch trotzdem kostet
die
Jagd die Kaninchen das Leben: Sie enden als Futtertiere entweder im
Frankfurter
Zoo oder in Falknereien. Zoodirektor Christian Schmidt hat von
derartigen
Plänen noch keinerlei Kenntnis. Er will sich zunächst noch
mit
seinen Mitarbeitern und Veterinären über die vom
Grünflächenamt
beabsichtigte Option beraten.
BRF Hauptportal - 27. Jul. 2006
Drei
seltene Savannah-Katzen im Aachener Tierpark
Im Aachener Tierpark sind am Morgen drei seltene Savannahkatzen
eingetroffen. Die Tiere waren am Wochenende wegen fehlender
Einfuhr-Papiere vom Zoll
in Frankfurt beschlagnahmt worden. In Aachen sollen die Katzen jetzt
zur
Ruhe kommen. Ob sie dauerhaft Bewohner des Tierparks beiben, ist noch
unklar. Savannahkatzen ähneln äußerlich der
afrikanischen Wildkatze,
können aber als Haustier gehalten werden. Ihr Marktwert schwankt
zwischen
7.500 und 10 000 US-Dollar.
20minuten - Donnerstag,
3. August 2006
Dählhölzli:
Harte Arbeit für
die Tierpark-Ponys
«So einen
Ansturm habe ich noch nie erlebt», sagt Therese Engel vom Berner
Tierpark Dählhölzli. In Scharen standen die Kinder gestern
zum
Ponyreiten an. Das Ponyreiten findet jeweils
am Mittwoch- und Sonntagnachmitag statt.
Kieler
Nachrichten - 27. Jul. 2006
Eine
kühle Dusche weckt die Lebensgeister
Julia und Rüdiger liegen
träge im Stroh. Selbst als Tierpfleger
Ulli Traxel die Tür des Geheges im Tierpark Gettorf öffnet,
bewegen
sie höchstens ein Augenlid. Doch im Außengelände wartet
auf die beiden Tapire eine schöne kalte Dusche, die sie denn auch
sehr genießen. In den anderen Gehegen sieht es ähnlich aus:
während
die Flamingos lässig mit einem Bein im kühlenden Wasser
stehen
und mit dem Kopf eintauchen, um zu sehen, was da unter der
Wasseroberfläche an kulinarischen Kostbarkeiten herum schwimmt,
freut
sich der Emu über
eine kalte Dusche und eine schlammige Pfütze. Die Stimmung unter
den
Tieren allgemein: es dürfte gern etwas kühler werden.
azonline -
Mittwoch, 2.
August 2006
Bär
Mario mit Erfolg operiert
Der vor einem Monat
aus dem Zoo Hasel nach Worbis geführte Bär Mario wurde einem
zahnärztlichen Eingriff
unterzogen. An drei Zähnen wurde eine Wurzelbehandlung
vorgenommen.
Zuerst kastrierte der Tierarzt den Bären, damit dieser mit den
Weibchen
im Park
keine Nachkommen zeugt; die Zahl gefangener Bären ist ohnehin
schon zu
hoch. Den schlechten Zustand des Gebisses hatten die Experten aus
Worbis bereits im Zoo
Hasel bemerkt. Sie führen dies auf eine falsche Fütterung in
Marios
ersten Lebensjahren
zurück, als er noch gar nicht im Zoo Hasel lebte.
Rhein-Berg-Online.de - 31. Jul.
2006
Kletterspaß
zwischen Käuzen und Affen
Affentheater, Storchennester und Steilwandklettern - im Affen- und
Vogelpark Eckenhagen gibt es viel zu entdecken für kleine und
große
Gäste.
Die unmittelbare Begegnung mit den Totenkopfäffchen ist eines der
unvergesslichen
Erlebnisse im Affen- und Vogelpark Eckenhagen. Viele Tiere, auch die
frechen
Berberaffen, leben in begehbaren Freigehegen. Nach dem Besuch der Affen
haben die meisten Kinder meist schon genug von dem, was das kreucht und
fleucht auf dem zwölf Hektar großen Naturgelände.
Deshalb
haben die Inhaber der Einrichtung, der Verhaltensforscher Werner
Schmidt
und seine Sohn, der Tierarzt Ludger Schmidt, ein richtiges
Freizeitparadies
geschaffen. Gleich am Eingang ist die große Indoor-Halle mit
Kletterwand,
20 Meter langem Hüpfberg und Karussell zum Austoben. Und
überall
im Gelände findet man weitere Spielangebote wie das
Wildwasser-Rondell
und den Nautic-Jet für eine rasante Schussfahrt ins Wasser, aber
auch
Schaukeln und Sandkästen.
Südkurier - 2. Aug. 2006
"Mein
Pascha greift niemanden an"
Was den Bayern der inzwischen erlegte Bär "Bruno" war, ist den
Konstanzern seit Montag die Wildkatze "Pascha": Das in einem privaten
Gehege gehaltene afrikanische Wildtier ist während Bauarbeiten am
umzäunten Gehege
entflohen. Seither sucht die Polizei nach dem elf Monate alten Tier.
Sollte
ein friedliches Einfangen nicht möglich sein und die Wildkatze
immer
wieder entwischen, wären auch drastische Mittel bis hin zum
Einsatz
der Dienstwaffe denkbar, so die Polizei. Eigentümer Roger Simon,
bekannter
Geschäftsführer des "Relax Centers" im Industriegebiet,
besänftigt
mögliche Ängste vor dem Tier: "Mein Pascha greift niemanden
an.
Fremde kommen gar nicht in seine Nähe, weil er sofort weg
läuft."
Das aus einer österreichischen Zucht stammende Jungtier sei zahm
wie
ein Hund. Servals leben normalerweise in der afrikanischen Savanne. Das
Zuchttier
"Pascha", das 2500 Euro gekostet hat, sei ordnungsgemäß aus
Österreich
eingeführt worden, auch erfülle seine Haltung im Gehege die
strengen
Auflagen des Tierschutzes. Die Wildkatze habe entweichen können,
weil
Handwerker eine Verstärkung der Umzäunung eingebaut hatten
und
so kurzzeitig eine kleine Lücke in der Umhegung entstanden sei.
Westdeutsche
Allgemeine
Donnerstag, 3. August 2006
Sea Life Aquarien untersuchen das Paarungsverhalten
der Seepferdchen
Das Paarungsverhalten der
Seepferdchen wollen die Sea Life Aquarien an zahlreichen deutschen und
europäischen
Standorten untersuchen. »Dafür bekommen die Seepferdchen von
uns
farbige Halsbänder
mit Nummern um den Hals gehängt«, sagte Robert Donoso,
Leiter des
Sea-Life Oberhausen
am Donnerstag. »Dann können wir und auch die Besucher
beobachten,
welche Pärchen
zusammen schwimmen und ob es Seitensprünge gibt.« Die Studie
solle auch
dazu dienen,
die Züchtung der bedrohten Fischart zu intensivieren.
ORF.at - 30.
Jul. 2006
Berberaffen
aus Zoo
in Ebbs ausgebrochen
In Niederndorf bei Kufstein sorgen zwei Affen für Aufregung. Die
kleinen Kerlchen sind aus ihrem Gehege im Raritätenzoo in Ebbs
ausgebrochen.
Ein Affe wurde wieder eingefangen, der zweite läuft noch frei
herum.
Der Zooinhaber rückte Sonntagabend mit einem Betäubungsgewehr
und einer ganzen Polizeieskorte aus, um die zwei Streuner wieder
einzufangen.
Erst nach gut zwei Stunden konnte zumindest einer der beiden Affen,
Charly
eingefangen werden. Jetzt hofft der Zooinhaber auf Hinweise aus der
Bevölkerung,
um den Affen wieder hinter Gitter zu bringen.
Vorarlberg Online - 31. Jul. 2006
Tiroler
Polizei auf Affenjagd
Zwei Berberaffen halten die Tiroler Polizei und einen Zoo-Besitzer
derzeit auf Trab. Die beiden männlichen Affen waren aus dem Zoo
ausgebüxt
und querten mehrmals eine Straße im Unterland. Die Polizei musste
Verkehrsmaßnahmen ergreiffen. Die Affen können sich laut
Polizei
frei im Zoo-Gelände in Ebbs bewegen und manchmal auch die
umliegenden
Wälder im durchstreifen. Normalerweise würden die Tiere am
Abend
immer wieder ins Zoo-Gelände zurückkehren, doch seit einigen
Tagen
seien die beiden Streuner nicht mehr im Gehege gewesen.
ORF.at
-
2. Aug. 2006
Entlaufener
Affe
wieder im
Zoo
Nachdem vor vier Tagen im Ebbser Raritätenzoo ein Berberaffe
ausbrach,
konnte das Tier am Mittwoch wieder eingefangen werden. Der Affe wurde
zwar
täglich gesichtet, konnte sich aber jedes Mal in Sicherheit
bringen.
Mittwochnachmittag konnte Chef, so heißt der Berberaffe, dann
endlich
betäubt werden. Im Kuriositätenzoo brechen
regelmäßig
Berberaffen aus, es war aber das erste Mal, dass ein Tier so lange
fortgeblieben
ist, berichtet Erich Eberl, der Besitzer des Zoos.
newsclick.de
Neu
im Zoo: Affen-Familie aus Madagaskar eingezogen
Eine ganze Familienbande ist im Stöckheimer Arche-Noah-Zoo
eingezogen:
sieben Braune Makis
Volksstimme
Tiergarten
in Halle hat Informationssystem für Sehbehinderte
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische
Meldungen
Ottergeburt im Zoo Parc Overloon
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200608/nw45360.htm
In Overloon sind sechs Asiatische Zwergkrallenotter geboren worden.
BN De Stem – 29. Juli 2006
Antwerpse Zoo drastisch op de schop
Umbruch im Antwerpener Zoo
http://www.bndestem.nl/binnenland/article535758.ece
Immer weniger Tierarten, dafür aber in jeweils größerer
Individuenzahl
wird der Antwerpener Zoo halten und richtet sich damit, neben den
Anforderungen moderner Tiergärtnerei und der europäischen
Zoo-Gesetzgebung, auch nach den Besucherwünschen. Ihnen zuliebe
werden
auch bekannte Tiere wie Elefanten, Büffel, Löwen und
Leoparden in dem
eingeengten Areal behalten werden.
Anstehende Bauarbeiten betreffen ein neu zu errichtendes
Besucher-Informationszentrum sowie die Erweiterung der Zoofläche
um ein
Hektar auf dann insg. 11 Hektar. Vergrößert werden dadurch
zunächst die
Gehege der Okapis und Elefanten.
Der Zoo soll jedoch komplett überplant werden. Hierzu werden gegen
Ende
des Jahres verschiedene Architektenentwürfe vorgelegt werden. Teil
der
Veränderung wird das Informationszentrum, ein Zoo-Museum sowie die
Verlegung des Eingangs in den Park hinein sein, sodass auch
Nicht-Zoobesucher die historische Umgebung in Teilen nutzen können.
Blickopnieuws Limburg – 29. Juli 2006
Zwanger gorillavrouwtje in Gaiapark
Schwangeres Gorillaweibchen im Gaiapark
http://www.blikopnieuws.nl/bericht/29901
Das Gorillaweibchen Irala im Gaiapark Kerkrade ist schwanger. Mit der
Geburt wird im August bis September 2006 gerechnet. Im letzten Jahr
verlor Irala ein Jungtier frühzeitig.
Dierennieuws – 29. Juli 2006
Night Safari in Zoo Parc Overloon!
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200607/nw45254.htm
Am 3. August können die Besucher wieder von 18 bis 22 Uhr auf eine
Nachtsafari im Zoo Parc Overloon gehen.
Dierennieuws – 28. Juli 2006
Zebramangoesten geboren in Aqua Zoo Friesland
Zebramangusten geboren in Aqua Zoo Friesland
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200607/nw45223.htm
Die im Aqua Zoo Friesland geborenen Zebramangusten wurden von ihrer
Mutter aufgrund der großen Hitze schon sehr früh aus der
Höhle
getragen. Daher können die Besucher die Jungtiere bereits in einem
ungewöhnlich frühen Entwicklungsstadium beobachten.
Dierennieuws – 27. Juli 2006
Artis-olifantje Yindee is jarig
Amsterdamer Elefantenkind Yindee hat Geburtstag
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200607/nw45176.htm
Am 2. August wird der weibliche Asiatische Elefant „Yindee“ ein Jahr
alt. Wog sie bei der Geburt erst 80 kg, so sind es nun bereits 450 kg,
die sie auf die Waage bringt.
|
| Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen
|
Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise
gekürzt |
Thüringer
Zoopark Erfurt, 03.08.2006
30. Zooparkfest
Das größte Fest, das jährlich im Thüringer Zoopark
stattfindet, wirft
seine Schatten voraus. Es ist das inzwischen 30. Zooparkfest, das am
Sonntag, dem 13. August 2006 von 10 bis 18 Uhr auf unserer großen
Festwiese stattfindet. Aufgrund des besonderen Jubiläums haben
sich der
Zoopark und der FOKUS Veranstaltungs- und Werbeservice Erfurt
dafür
etwas Besonderes einfallen lassen.
Zoologischer Garten Magdeburg, 03.08.2006
Dschungelnacht mit Ticket-Vorverkauf und Zusatzkasse
Für die Dschungelnacht am 12. August gibt es im
Volksstimme-Service-Center, im Magdeburg-Ticket-Büro und an den
Zookassen die begehrten Karten für die Dschungelnacht des
Magdeburger
Zoos. Ohne Wartezeit kommen die Besucher mit Vorverkaufskarten direkt
zur exotischen Megaparty, zu der auch der Top-Star Haddaway erwartet
wird. Zusätzlich zu den Zookassen in der Straße Am
Vogelgesang und Im
Steingewände öffnet am 12.8.2006 ab 17 Uhr die Kasse im
Vogelgesangpark
(ehemals Südkasse). Bis um 24 Uhr ist im Zoo eine exotisches,
temperamentvolles Fest der Superlative erlebbar.
Zoo Dortmund, 03.08.2006
Dortmunder Zoobesucher haben vorbildlich gespendet
Als Mitglied des europäischen Zooverbandes EAZA (European
Association
of Zoos and Aquaria) beteiligt der Zoo Dortmund sich
regelmäßig an den
Artenschutzkampagnen des Verbandes und bittet seine Besucher um Spenden
zugunsten des jeweiligen Projektes. Soeben hat die EAZA – Zentrale in
Amsterdam das Ergebnis der „Shellshock Campaign“ zugunsten des Schutzes
bedrohter Schildkröten bekanntgegeben. Insgesamt wurden 372.000
Euro
von 94 Zoologischen Gärten in Europa gesammelt. Der Zoo Dortmund
belegt
immerhin Platz 20 in der Liste der Spendenhöhe. Insgesamt rund
5.000
Euro haben die Dortmunder Zoobesucher für diese Kampagne gespendet
und
damit ihr Bewusstsein für die Belange des Artenschutzes zum
Ausdruck
gebracht. Damit hält der Zoo Dortmund nach den Zoos von
Münster und
Duisburg immerhin den dritten Platz unter den deutschen Zoos – ein
stolzes Ergebnis. Die meisten Spenden hat übrigens der Zoo von
Colchester (England) beigetragen. Die europäischen Zoos hoffen,
mit
dieser finanziellen Unterstützung dazu beizutragen, dass das
sinnlose
Abschlachten von Schildkröten insbesondere in Asien, aber auch auf
anderen Kontinenten, ein Ende findet und die betroffenen
Schildkrötenarten unter Schutz gestellt werden können. Der
Zoo Dortmund
dankt seinen Besuchern für das Engagement und das
entgegengebrachte
Vertrauen und freut sich bereits jetzt mitteilen zu können, dass
auch
für das aktuelle EAZA-Projekt „Save the Rhino“ zum Schutze der
letzten
lebenden Nashörner bereits fleißig gespendet wird.
Zoologischer Garten Magdeburg, 03.08.2006
50. Pinguin im Magdeburger Zoo
In diesem Jahr kann bei den Humboldt-Pinguinen ein kleines
Jubiläum
gefeiert werden. Der 50. Pinguin ist seit 1999 geschlüpft und
aufgewachsen. Damit leistet der Zoologische Garten Magdeburg im Rahmen
des EEP für Humboldt-Pinguine einen wichtigen Beitrag zur
Arterhaltung.
Humboldt-Pinguine gehören zu den bedrohtesten Vogelarten der Welt.
Die
meisten Jungtiere sind an andere Zoos abgegeben worden und
verstärken
die dortigen Zuchtgruppen oder bilden den Grundstock für eine neue
Kolonie. Im Pinguinhaus informiert eine Ausstellung über die
erfolgreichen Pinguin-Nachzuchten.
Tierpark Chemnitz, 03.08.2006
Tigerin „Zeysan“ erhielt Mani- und Pediküre
Die beiden im Tierpark Chemnitz lebenden Sibirischen Tiger haben zwar
eine rund 1000 Quadratmeter große Freianlage und damit
ausreichend
Möglichkeit, sich zu bewegen, aber wie alle Katzen lieben sie es,
gemütlich im Gehege zu liegen und zu ruhen. Zudem sind nicht mehr
die
Allerjüngsten. Ihre Krallen nutzen sich daher nicht mehr so stark
ab,
wie es eigentlich notwendig wäre, und manchmal wächst eine
Kralle in
den Ballen ein. So ist es von Zeit zu Zeit erforderlich, bei den Tigern
eine Mani- bzw. Pediküre durchzuführen, was hier
natürlich nicht ohne
Narkose möglich ist. Vorgestern war es nach Information aus dem
Chemnitzer Tierpark wieder einmal soweit: Tigerin „Zeysan“ hatte einen
Termin zur fachmännisch vom Tierarzt auszuführenden
Krallenpflege. Sie
hatte ihr linkes Vorderbein schon seit Tagen geschont, doch musste mit
der Behandlung gewartet werden, bis die extreme Hitze vorbei war. Zwei
Krallen an dieser Vorderpfote waren eingewachsen, die anderen Krallen
wurden prophylaktisch ebenfalls gekürzt. „Zeysan“ erholte sich gut
von
der Narkose und ist wieder zusammen mit Tigerkater „Prinz“ auf der
Freianlage zu sehen, die sie jetzt ohne Probleme durchstreifen kann.
Tiergarten Heidelberg, 02.08.2006
Bio – die Zukunft vom Land
Der Zoo Heidelberg präsentiert vom 03.08.2006 bis 29.08.2006 im
Afrikahaus des Zoo Heidelberg die Wanderausstellung Ökologischer
Landbau. Hier erfährt man Wissenswertes zum ökologischen
Landbau, zum
Bio-Siegel und zur Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung von
Bio-Lebensmitteln.
Schon längst ist Bio „in aller Munde“ und selbst in den
großen
Supermarktketten mit einer wachsenden Produktpalette vertreten – bei
stetig steigenden Umsätzen. Aber wer weiß schon genau, was
das
Bio-Siegel garantiert, oder wie kontrolliert wird, ob auch wirklich
„Bio“ drin ist, wo „Bio“ drauf steht? Thementafeln, Aktivboxen und
zahlreiche kurze Filmsequenzen der Bio-Schau klären auf. Sie
entführen
nicht nur auf große und kleine Höfe, sondern gewähren
darüber hinaus
viele Einblicke in die ökologische Lebensmittelverarbeitung bis
hin zum
Großküchen- und Catering-Service. Die Ausstellung informiert
auf
anschauliche Weise über den ökologischen Landbau und seine
Produkte.
Interaktive Elemente wie kleine Spiele und Rätsel laden Besucher
jeden
Alters dazu ein, sich mit dem Thema auseinander zu setzen und sich eine
eigene Meinung zu bilden. Die Zukunft vom Land – als Verbraucher
gestalten wir sie alle ein Stückchen mit. Die Wanderausstellung
ist
Bestandteil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau, initiiert
vom
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz.
Das Programm informiert Landwirte, Verarbeiter und Händler sowie
insbesondere Verbraucher über den ökologischen Landbau.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 02.08.2006
Affenstark: Ein kleiner Drill in der Wilhelma!
Nach zwei
Säuglingspflegekursen
kann „Bubi“ es jetzt endlich alleine! „Bubi“ ist eine Drilldame in der
Wilhelma und eigentlich mit Chef „Julian“ dafür zuständig,
dass die
bedrohte Art sich mehre: Drills oder Waldpaviane sind eine der
bedrohtesten afrikanischen Affenarten – nur etwa 100 Tiere leben in den
Zoos der Welt, und wie wenige es in den zerstörten afrikanischen
Regenwäldern noch sind, weiß niemand so genau. Nachwuchs in
den
Zoofamilien ist also höchst erwünscht, aber nicht so einfach
zu
realisieren. 2000 und 2001 klappte es nur mit geduldiger Hilfe durch
die vertrauten Pfleger, die „Bubi“ wochenlang zeigten, wie man ein Baby
trägt und füttert. Unter dieser sorgsamen Anleitung machte
„Bubi“, die
selbst im Zoo von Barcelona geboren und dort handaufgezogen wurde, gute
Fortschritte. Aber in den nächsten vier Jahren gab es zum
Leidwesen
aller Beteiligten nur Totgeburten oder lebensschwache Jungtiere. Dieses
Jahr hat es endlich geklappt – und diesmal braucht „Bubi“ keine
menschliche Unterstützung mehr: Am 14. Juni brachte sie ihr
Töchterchen
zur Welt und kümmert sich nach nur kurzer Starthilfe durch die
Pfleger
selbständig um die kleine „Kumasi“. Ihre sechsjährige Tochter
„Hakuna“
schaut neugierig zu, wie das alles so geht – da „Julian“ nicht ihr
Vater ist, darf sie in der Familie bleiben und sollte im nächsten
Jahr
eigentlich auch Nachwuchs bekommen – möglichst ohne
Säuglingspflegekurs!
Tierpark Nordhorn, 02.08.2006
Viel Platz für die "Vorzeigetiere"
Tierpark Startsignal für neue Präriehunde-Anlage direkt im
Eingangsbereich
Lange haben der Tierpark und seine vielen Besucher darauf gewartet:
Gestern gab es das Startsignal für den Bau einer neuen Anlage
für
Präriehunde. Die flinken Tiere sollen im nächsten Jahr
umziehen, und
direkt danach geht der Zoo auf dem Erweiterungsgelände das neue
Gehege
für die Bisons an.Fünf Jahre lang geisterte das
Präriehunde-Projekt nur
in Form von Überlegungen, Skizzen und Entwürfen durch die
Büros der
Tierpark-Geschäftsführung, gestern Nachmittag haben gleich
vier Männer
symbolisch dafür gesorgt, dass die auf den Plänen
überaus schmucke
Anlage endlich in die Tat umgesetzt wird. Erster Kreisrat Hans-Werner
Schwarz, Tierpark-Geschäftsführer Thomas Berling, der
Zoologische
Leiter Dr. Hermann Kramer und Nordhorns stellvertretender
Bürgermeister
Johann Nyhuis starteten die Baumaßnahme mit einem Spatenstich.
Der
offizielle Akt verdeutlicht die Bedeutung des geplanten Geheges
für den
Zoo. "Diese Anlage für die Präriehunde wird das erste
Highlight für die
Besucher sein, nachdem sie den Tierpark betreten haben", sagte Schwarz.
Die "Vorzeigetiere" erhalten ein rund 700 Quadratmeter großes
Gehege
mit viel Platz zum Buddeln und Wühlen – und der Zoo erfährt
eine
erhebliche Aufwertung des Eingangsbereichs. Schon nach der großen
Zoo-Erweiterung und der Verlegung des Eingangsbereichs im Jahr 2001
waren die Tierpark-Verantwortlichen bestrebt, den Erweiterungsbereich
zwischen Kassenhaus, Vechte und Altzoo durch attraktive Anlagen
besucherfreundlich zu gestalten. Immer wieder aber musste der Bau einer
repräsentativen und somit kostspieligen Anlage direkt im
Eingangsbereich verschoben werden – teils, weil das Geld fehlte, teils
aber auch, weil andere Projekte dringlicher waren oder Zuschüsse
für
andere Maßnahmen festgeschrieben waren. "Fünf Jahre haben
wir alle auf
diesen Spatenstich gewartet", sagte Geschäftsführer Berling.
Münchner Tierpark Hellabrunn, 02.08.2006
Eine kleine Giraffe kam auf die Welt!
Am 25. Juli d. J. brachte unsere Netzgiraffe „Kabonga“ nach einer
Tragezeit von ca. 450 Tagen ein gesundes Jungtier auf die Welt. Seit
„Kabonga“ 1994 aus dem Duisburger Zoo nach Hellabrunn kam, ist es ihr
5. Jungtier. Das erste Jungtier musste noch von den Tierpflegern mit
der Flasche großgezogen werden. Inzwischen ist sie eine
hervorragende
Mutter und kümmert sich bestens um die Erziehung ihrer Kinder.
Vater
„Togo“ wurde 1991 im Stuttgarter Zoo geboren und ist ebenfalls seit
1994 in Hellabrunn. Eine Giraffengeburt ist immer wieder ein
beeindruckendes Ereignis. Giraffen gebären im Stehen und das Kalb
gleitet aus ca. 2 m Höhe auf die Erde. Wenn unser Giraffenbulle
Durst
hat, trinkt er gelassen aus der 5 m hohen Dachrinne. Wir freuen uns,
dass unser kleiner „Jimmy“ schon einen Paten hat und bedanken uns sehr
herzlich.
Österreichische Zoo Organisation OZO, 02.08.2006
2. Startversuch für Bartgeier „Doraja“ Österreichische Zoo
Organisation
OZO unterstützt alpenweites Artenschutzprojekt - 20 Jahre
erfolgreiche
Wiederansiedlung des Bartgeiers
Mit vier jungen Bartgeiern, darunter zwei Nachzuchten aus dem Alpenzoo
Innsbruck begann 1986 die Wiederansiedlung des größten
Vogels der
Alpen, des Bartgeiers. 1913 wurde der letzte freilebende Vogel im
Aostatal / Italien abgeschossen. Ab 1973 gab es kontinuierliche
Nachzuchten im Alpenzoo Innsbruck, hier wurden auch die Methoden zur
Aufzucht in menschlicher Obhut entwickelt. Dies bildete die Grundlage
für das „Internationale Bartgeier Wiederansiedlungsprogramm“.
Dieses
Artenschutzprojekt zählt zu den erfolgreichsten in ganz Europa und
ist
das Ergebnis der Zusammenarbeit von WWF, Nationalpark Hohe Tauern,
Frankfurter Zoologische Gesellschaft, Veterinärmedizinische
Universität
Wien und den Tiergärten in Europa. In den vergangenen 20 Jahren
wurden
insgesamt 138 Bartgeier erfolgreich an zwölf Orten im Alpenraum
ausgewildert. In Österreich sind auf dem Gebiet des Nationalparks
Hohe
Tauern insgesamt 43 Jungvögel freigelassen worden.
Zoo Frankfurt, 02.08.2006
Zoo Frankfurt gratuliert zur Geburt von MAIKELs Hannoveraner Kind
Die Hochzeitsreise des Frankfurter Flusspferdbullen MAIKEL vom
02.12.2004 bis 04.04.2006 war erfolgreich: Der Zoo Frankfurt gratuliert
zum Flusspferdbaby im Zoo Hannover.
Zoo Landau, 02.08.2006
Nachwuchs bei den Zwergseidenaffen
Endlich ist es soweit! Es gibt Nachwuchs bei den Kleinsten im
Affenhaus, den Zwergseidenaffen (Cebuella pygmaea). Die zu den
Krallenaffen gehörenden „Zwerge“ stammen aus Südamerika und
sind in
ihrer Heimat bedroht. Nach einer Tragzeit von ca. 130 Tagen hat unsere
Zwergseidenaffendame zwei Jungtiere geboren. Kurz nach der Geburt
verstarb eines der Babys aus noch ungeklärten Gründen. Das
zweite
Jungtier entwickelt sich gut. Allerdings ist die Aufzucht unseres
Zwergseidenaffennachwuchses etwas kurios.
Zoo Köln, 02.08.2006
Wat is ene Dampfschiffente ?
Na, da stellen wir uns mal janz dumm ! Ene Dampfschiffente, dat is ene
jroße Ente, die ...... Ganz einfach, wenn Sie wissen wollen, um
was für
einen Entenvogel es sich handelt und warum dieser so heißt, dann
kommen
Sie morgen zu unserem Pressetermin in den Zoologischen Garten Köln.
Zoo Duisburg, 02.08.2006
Nyala-Böckchen geboren
Zugegeben: Streng genommen betont die Überschrift eine sogenannte
Tautologie, denn „Nyala“ und „Böckchen“ sind bedeutungsgleich,
wenn
auch erstere Bezeichnung aus der Alt-Afrikanischen Kisuaheli-Sprache
stammt – und eben „Böckchen“ bedeutet. Dieser Sprachwirrwarr
allerdings
trübt die Freude über den mittlerweile sechs Wochen alten
Nachwuchs bei
den Flachland-Nyalas nicht im geringsten, handelt es sich bei dem
kleinen Antilopen-Böckchen doch um einen ebenso erfolgreichen wie
niedlichen Zuwachs am Kaiserberg. Nyalas zählen zu den
hübschesten
Hornträgern afrikanischer Savannen- und Galeriewälder – und
das nicht
nur der stark gewundenen Hörner beim männlichen Geschlecht,
sondern
ihrer zierlichen Eleganz und kastanienbraunen Fellfärbung bei
beiden
Geschlechtern wegen. Auffallend für diese Tierart sind
darüber hinaus
die ausgeprägten „Zebra-Streifen“ quer über den schlanken
Rumpf sowie
die lange Bauch- und Halsbehaarung bei männlichen Tieren;
unverkennbar
sowohl für Männlein wie Weiblein sind auch die weißen
Gesichtsmasken,
die diesen sanften Stirnwaffenträgern ihr unverwechselbares
Aussehen
verleihen.
Die kulleräugigen Antilopen-Kitze – auf zierlich langen Beinen
springend – begeistern durch Anmut wie Sprinterkünste
gleichermaßen und
erfreuen sich bei (Hobby-)Fotografen allergrößter
Beliebtheit. Frieden
geschlossen haben Mutter und Kind auf ihrer Gemeinschaftsanlage derzeit
mit Marabus, Geiern und Perlhühnern. Die Stachelschweine
allerdings
dulden die Schnupperversuche des Nyala-Böckchens überhaupt
nicht. Um
einem schmerzhaften Beschuss durch nadelspitze Stachelschweinborsten
vorzubeugen, dürfen Mutter und Kind deshalb erst nachmittags den
Auslauf über die Freianlage genießen.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 02.08.2006
Der treue Pate
Die Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG übernimmt im fünften
Jahr in
Folge die Patenschaft für die Seelöwengruppe der Wilhelma.
Mit diesem
kontinuierlichen Engagement für einen der Publikumsmagneten im
zoologisch-botanischen Garten Stuttgart gehört das
Versicherungsunternehmen zu den Dauerpaten der Wilhelma . Ein Beweis
dafür, dass sich die Kalifornischen Seelöwen in der Wilhelma
sehr wohl
fühlen ist, dass sie regelmäßig Nachwuchs zeugen. Im
letzten Jahr waren
es drei in diesem Jahr sogar vier Jungtiere. Sie sind alle innerhalb
von zwei Wochen Anfang Juni auf die Welt gekommen.
Wie schon im Vorjahr hat auch diesmal der Pate, die Allianz Beratungs-
und Vertriebs-AG, die Namensgebung für den Seelöwennachwuchs
übernommen. Am 2. August um 11 Uhr haben die vier jungen
Seelöwen
offiziell ihre neuen Namen erhalten: Die drei Jungen heißen jetzt
Christian, Niklas und Theo und das einzige Mädchen der Rasselbande
Victoria. Sie werden bis zum nächsten Sommer bei ihren Eltern im
Seelöwenbecken der Wilhelma bleiben. Damit besteht die Gruppe nun
aus
zehn Tieren: vier Jungtieren, fünf Weibchen und einem
Männchen. Der
Vorstand für das Vertriebsgebiet Südwest der Allianz
Beratungs- und
Vertriebs-AG, Dr. Peter Haueisen, war mit seiner Familie für die
Namensgebung in die Wilhelma gekommen. Dabei überreichte ihm Prof.
Dr.
Dieter Jauch, der Direktor der Wilhelma, auch die Patenschaftsurkunde
für das Jahr 2007. Prof. Jauch dankte dem verlässlichen
Partner
herzlich für dessen langjährige Unterstützung. Pate
für ein
Wilhelmatier kann jeder werden. Die Jahresbeiträge liegen je nach
Tierart zwischen 50,-- und 5.000,-- Euro. Der Pate oder die Patin
erhält eine Patenschaftsurkunde, eine Spendenbescheinigung und
wird auf
einer Tafel im Eingangsbereich genannt. Einmal im Jahr sind alle Paten
zum Patentag eingeladen, wo sie unter anderem eine exklusive
Führung zu
ihren Tieren bekommen.
Alternativer Bärenpark Worbis, 02.08.2006
Schweizer Bär hat OP gut überstanden und ist nun der
Bärenfreianlage
ein ganzes Stück näher
Am 6. Juli d. J. wurde der Schweizer Bär Mario im Alternativen
Bärenpark® aufgenommen. Bevor er jedoch die 4 Hektar
große Freianlage,
in der bereits elf Bären und ein Wolfsrudel leben, beziehen kann,
waren
eine Zahnbehandlung und die Kastration notwendig. Beide Eingriffe
wurden heute im Bärenpark Worbis durchgeführt. Mario hat die
OP, die
von 14 bis 16 Uhr andauerte, gut überstanden. Nach 23 Jahren
Gefangenschaft – einige Zeit in einer Betongrube, später in einem
kleinen Zwinger – hatte es VIER PFOTEN Schweiz geschafft: Bär
Mario
konnte endlich sein Gefängnis verlassen. Für Marios neues
Leben hatten
die Schweizer den Alternativen Bärenpark® Worbis
auserwählt, ein in
Deutschland bisher einmaliges Tierschutzprojekt.
Bären und Wölfe aus zuvor tierquälerischen Haltungen
leben auf einer 40
000 m² großen und vor allem naturbelassenen Freianlage. Die
Tiere
lernen es hier, ihre natürlichen Instinkte zu entwickeln und
auszuleben. Diese natürlichen Instinkte, wie z. B. das Graben
einer
Winterhöhle oder das Baden in einem Teich, konnte Mario bisher
nicht
nutzen.
Zoo Hannover, 02.08.2006
Herzensbrecher aufgetaucht!
Acht Monate lang hatte
Flusspferddame Viktoria ein Geheimnis um ihren Zustand gemacht. Zwar
waren heftige Techtelmechtel zwischen ihr und dem schönen
Flusspferdbullen Maikel aus Frankfurt beobachtet worden – aber ob die
Liebelei Folgen haben würde, wusste niemand. Einen
Schwangerschaftstest
für Hippo-Damen gibt es nun einmal noch nicht. Doch jetzt steht
fest:
Viktoria war tragend. Der winzige Beweis schnellt wie ein Korken alle
20 Sekunden an die Wasseroberfläche im Hippo Canyon, schnappt nach
Luft
und taucht wieder ab. Das putzmuntere Auf und Ab würde jeden
Flummi
neidisch machen! Zum ersten Mal seit 10 Jahren gibt es wieder ein
Flusspferdbaby im Zoo Hannover. Das winzige Kerlchen mit dem weichen
rosa Mäulchen und den aparten hellrosa Flecken um die Ohren ist
nicht
einmal so groß wie Mamas Schnauze und hat beste Chancen, der
Publikumsliebling des Jahres 2006 zu werden. Geboren wurde der etwa 40
Kilogramm schwere Winzling genau vor einer Woche am 26. Juli um 21 Uhr.
Entgegen der bei Flusspferddamen beliebten sanften Unterwassergeburt,
brachte Viktoria ihr Baby an Land im Stall zur Welt. Der geflieste
Kreißsaal hat dem Wohlbefinden des Kleinen keinen Abbruch getan.
Auf
diese Weise musste das Baby immerhin nicht sofort nach der Geburt
tauchen und den Weg an die Wasseroberfläche suchen. Mutter
Viktoria
schubste ihren Nachwuchs mit ihrer breiten Schnauze einfach sanft ins
Wasser.
Wildtier- und Artenschutzstation, 02.08.2006
Zuwanderer erreicht Minden schwimmend - Marderhund wird in der
Wildtierstation aufgepäppelt
Völlig durchnässt und
erschöpft
wurde ein junger Marderhund von Schiffern aus dem Mittellandkanal
gezogen. „Er war regelrecht bewusstlos“ berichtet Regine Möhlmann
vom
Tierheim Minden, wo der Welpe zunächst eingeliefert wurde. Dort
wurde
er getrocknet und wiederbelebt bis er transportfähig war und in
die
Wildtier- und Artenschutzstation nach Sachsenhagen gebracht werden
konnte. Hier wird der etwa 10 Wochen alte Welpe derzeit
aufgepäppelt.
Tiergarten Schönbrunn, 01.08.2006
Im Tiergarten Schönbrunn: die Stars aus „Ab durch die Hecke“!
Am Donnerstag 3. August, von 14.00 bis 14.20 und von 16.00 bis 16.20
Uhr!
Seit drei Wochen begeistert der liebenswerte Sommerhit „Ab durch die
Hecke“ das österreichische Kinopublikum. Am 3. August haben nun
alle
Fans die Gelegenheit, die Stars im Tiergarten leibhaftig zu treffen -
Richie, den Waschbär, Hammy, das Eichhörnchen, Stella, das
Stinktier
und Verne, die Schildkröte. Kinder können sich zur Erinnerung
mit ihnen
fotografieren lassen und das Bild gleich mit nach Hause nehmen.
Möglich
machen das die ÖBB, die gerade den 10. Geburtstag ihrer
VORTEILScard
feiern. Schönbrunn hat übrigens auch eine
Schildkröten-Persönlichkeit
zu bieten: den "Schurli", der älteste Bewohner des Tiergartens.
Die
Riesenschildkröte Schurli lebt seit 1953 in Wien und dürfte
bereits
hundert Jahre alt sein.
Tierpark Herberstein, 01.08.2006
Große Freude über seltenen Zuchterfolg bei Lisztaffen
Auf seinen jüngsten und kleinsten Zuwachs ist der oststeirische
Tierpark Herberstein besonders stolz, weil auch nicht
„zoo-alltäglich“!
Der Nachwuchs kam überraschend, da die Lisztaffeneltern Ina und
Chrisu,
die seit zwei Jahren zusammenleben, sich mit der Familiengründung
sehr
viel Zeit gelassen haben. Nachwuchs bei dieser kleinen Affenart ist
selten, die Sterberate der Neugeborenen liegt bei 60 Prozent.
Westküstenpark & Robbarium, 31.07.2006
„Auf den Spuren der Indianer und Greifvögel” 11.00 bis 17.00 Uhr
St. Peter-Ording - Unter dem Motto
«Auf den Spuren der Indianer und Greifvögel» lädt
der Westküstenpark
& Robbarium St. Peter-Ording am 6. August 2006 von 11.00 – 17.00
Uhr zu einem erlebnisreichen Tag ein. Auf dem Programm steht neben
Greifvogel-Präsentationen und Flugvorführungen eine Menge
Spaß für
Kinder: Rallye, Basteln mit Federn und Perlen, Lagerfeuer sowie weitere
kleine Überraschungen
Zoo Dortmund, 31.07.2006
Samson im Zoo Dortmund auch bald für Zuschauer zu sehen
Jetzt hat es bei den Seebären wieder Nachwuchs gegeben:
Seebärenmädchen
„Cira“ hat Pfingstmontag, 5. Juni, einen Sohn zur Welt gebracht, den
kleinen „Samson“. Für Cira, 1998 im Zoo Düsseldorf geboren
und seit
2000 in Dortmund, ist es der erste Nachwuchs. Auch Papa Pablo, 1992 in
Hamburg geboren und seit 1996 in Dortmund, ist stolz auf seinen
aufgeweckten „Sohnemann“. Das Zoopublikum kann den
Seebärennachwuchs
noch nicht bestaunen, da noch zugefüttert werden muss, weil seine
Mutter die Versorgung nicht allein schafft. Ende August wird er dann zu
sehen sein. Wer die Patenschaft (50 Euro für ein Jahr) für
den kleinen
Samson übernehmen will, wendet sich an die Patentante des
Dortmunder
Zoos, Veronika Saul, Telefon (0231) 50 2 86 28. Dass der Zoo Dortmund
das Zuchtbuch für die Großen Ameisenbären führt
ist bekannt, doch dass
er auch das Europäische Zuchtbuch (European Studbook ESB) für
den
Südamerikanischen Seebären führt ist weniger bekannt.
Eine
Gemeinsamkeit haben beide Tierarten: „Bären“ sind sie beide nicht.
Während der Große Ameisenbär ein Nebengelenktier ist,
gehört der
Südamerikanische Seebär zu den Robben und wird lediglich
seines
dichten, bärigen Fells wegen so genannt. Gemeinsam mit den
Kalifornischen Seelöwen, den Stars der Robbenfütterung im Zoo
Dortmund,
teilen die Seebären sich die historische Robbenanlage, die bereits
1955
gebaut wurde. Während die Seelöwen geradezu sportliche
Leistungen bei
der Schaufütterung erbringen, nehmen es die Seebären eher
gelassen und
betrachten das Schauspiel gemeinsam mit den Besuchern des Zoos.
Zoo Wuppertal, 31.07.2006
Der Zoo-Verein Wuppertal e.V. beschließt das größte
Geschenkepaket
seiner Vereinsgeschichte an den Zoo
Im Rahmen der
außerordentlichen
Mitgliederversammlung des Zoo-Vereins Wuppertal e.V. am Samstag,
29.07., haben die Mitglieder das größte Geschenkepaket
beschlossen,
dass der Zoo-Verein dem Zoo Wuppertal jemals gemacht hat. Für den
Umbau
der alten Pinguinanlage zu einer neuen Königspinguinanlage, die
Übergangsunterbringung der Königspinguine während des
Umbaus sowie für
den Umbau der Okapianlage wird in den nächsten 2½ Jahren
ein Bauvolumen
von 3,7 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Dieser Betrag entspricht
ungefähr der Summe, mit der der Zoo-Verein in den vergangenen
fünfzig
Jahren seit seiner Gründung den Zoo insgesamt unterstützt
hat. Damit
macht der Zoo-Verein dem Zoo zu dessen 125-jährigen Jubiläum
einen
würdiges Geburtstagsgeschenk.
Zoo Leipzig, 31.07.2006
Giraffentaufe im Zoo Leipzig live on Air - Auswahl aus fast 700
Namensvorschlägen fiel schwer
Die Wahl ist getroffen: Das am 16. Juni im Zoo Leipzig geborene
Giraffenmädchen erhält endlich einen Namen. Fast 700
Namensvorschläge
erreichten den Zoo innerhalb der letzten drei Wochen – so viele wie
noch nie zuvor. Keine leichte Aufgabe also für die Jury um
Zoodirektor
Dr. Jörg Junhold, sich für einen passenden und klangvollen
Namen zu
entscheiden. In dieser Woche wird das Geheimnis nun gelüftet. Im
Rahmen
der Liveberichterstattung von Hitradio RTL Sachsen findet die
Giraffentaufe am Mittwoch, den 2. August um 11.00 Uhr an der
Kiwara-Lodge statt. Die kleine Giraffendame entwickelt sich bisher
prächtig und macht den Besuchern und Tierpflegern
gleichermaßen viel
Freude. Gemeinsam mit Mutter Ashanti und unter dem besonderen Schutz
von Lieblingstante Emma genießt sie den täglichen Auslauf
auf der
Kiwara-Savanne. Seit ein paar Tagen darf auch Vater Max wieder mit
seinen Giraffenmädels auf die Freianlage. Die
Familienzusammenführung
verlief ruhig und ohne Probleme. Unterstützung erhält der Zoo
an diesem
besonderen Tag von Hitradio RTL Sachsen. Moderatorin Kati Huhn wird
nicht nur die Giraffentaufe „live on air“ kommentieren, sondern den
gesamten Vormittag von 9 bis 14 Uhr aus dem Zoo berichten. Wer das
Geschehen auf der Hitradio RTL Sachsen-Bühne an der Kiwara-Lodge
miterleben möchte, hat am Mittwoch zwischen 9 und 10 Uhr freien
Eintritt in den Zoo. Alle Kinder sind aufgerufen, für Kati Huhn
einen
selbst gebastelten, ausgemalten und ausgeschnittenen Elefanten
mitzubringen. Als Dankeschön winkt an diesem Tag bis 14 Uhr ein
kostenloser Zoobesuch!
Zoo Leipzig, 31.07.2006
Es ist ein Junge! Viertes Zebrababy geboren
Das vierte Zebrababy in diesem Jahr wurde am vergangenen Samstagabend
auf der Kiwara-Savanne geboren. Zebradame Nelly (geb. 4.11.2001 in
Leipzig) brachte den kleinen Hengst vor den Augen der Besucher und der
Pfleger zur Welt. Nachdem die Mutter ihr Erstgeborenes trocken geleckt
und gesäugt hatte und es sicher auf den eigenen Beinen stehen
konnte,
lockte das Tierpflegerteam beide aus Sicherheitsgründen in den
Stall.
Dort bleiben sie zunächst getrennt von der Herde, damit sich die
Mutter-Kind-Bindung ausreichend festigen kann. Denn obwohl sich Nelly
hervorragend um ihren Nachwuchs kümmert, muss das Kleine seine
Mutter
erst richtig kennen lernen, um ihr sicher durch die „Weiten der
Savanne“ folgen zu können. Langeweile muss das neugeborene
Herdenmitglied nicht fürchten. Die am 13. Mai, 5. und 7. Juli
geborenen
kleinen Zebrastuten haben die Kiwara-Savanne inzwischen erobert und
warten nun auf ihre männliche Verstärkung. Allerdings werden
Nelly und
ihr Junges vorerst nicht mit ihnen die Freianlage teilen und somit auch
nicht die Zoobesucher zu sehen sein. Erst wenn sich die Bindung
zueinander gefestigt hat, werden sie an die Herde und die anderen
Mitbewohner der Savanne gewöhnt und mit ihnen zusammengelassen.
Zoo Leipzig, 31.07.2006
Namen für die Zebrajungen – Ihre Idee ist gefragt
Freitag letzte Woche hat das dritte von vier zu erwartenden Zebrajungen
im Leipziger Zoo das Licht der Welt erblickt. Die Mercedes-Benz
Niederlassung Leipzig, die sich schon seit dem Jahr 2000 als Pate der
Grevy-Zebrafamilie engagiert, ist jetzt auf der Suche nach Namen
für
die 3 weiblichen Neugeborenen, für die ebenfalls die Patenschaft
übernommen wird. Dazu sind Ihre Einfälle gefragt: In der Zeit
vom 13.
Juli bis 04. August 2006 haben Sie die Möglichkeit, Ihre
Namensvorschläge einzureichen. Günstigerweise sollte der
vorgeschlagene
Name einen Bezug zum afrikanischen Ursprung der Tiere haben und aus nur
einem Wort bestehen. Hier noch einige Informationen zu den
Grevy-Zebras, die bei der Namensfindung vielleicht hilfreich sind. Die
Tiere sind eine von drei vorkommenden Zebraarten und mit 1,60 Metern
Schulterhöhe auch die größte. Die Zebras sind verspielt
und
temperamentvoll. Genau wie im Leipziger Zoo bilden sie in den Savannen
Afrikas große gemischte Herden mit Antilopen, Straußen und
Giraffen.
Die Namen der Jungtiere, die eine Jury bestehend aus Mitarbeitern der
Mercedes-Benz Niederlassung Leipzig auswählt, werden bei der Taufe
der
Zebras im August im Leipziger Zoo bekannt gegeben. Natürlich
sollen die
prämierten Namen nicht unbelohnt bleiben und so winkt den
Gewinnern
jeweils ein Überraschungspaket aus der Mercedes-Benz Collection.
Zoo Landau, 31.07.2006
Langeweile in der letzten Sommerferienwoche ... ? -
Zoo Landau in der Pfalz bietet zusätzliche
Ferien-Workshops
für Kinder
Auf Grund der großen Nachfrage nach den in den vergangenen zwei
Ferienwochen angebotenen Workshops für Kinder, bietet der Zoo
Landau in
der Pfalz nun in der letzten Ferienwoche noch zusätzliche
Veranstaltungen an. Eine Anmeldung dazu unter Tel. 06341-898229 ist
dringend erforderlich und kann ab sofort erfolgen! Treffpunkt für
alle
Workshops ist an der Zookasse
Thüringer Zoopark Erfurt, 31.07.2006
30. Zooparkfest - Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
Zum 30. Jubiläum des
Zooparkfestes
wartet der Zoopark am 13. August mit vielen Besonderheiten auf. Es
werden nicht nur Tier- und Modenschauen präsentiert, sondern auch
die
„Hitparade unterwegs“ des mdr. Moderatorin Kathrin Schirmer führt
durch
das bunte Programm. Ab 10 Uhr beginnt das Fest mit Musik und guter
Laune. Auf der Festwiese wird eine große Bühne erstellt,
damit auch
alle Zuschauer optimale Sicht auf die Schaudarbietungen haben. Ringsum
bieten Händler und Kunsthandwerker ihre Waren feil. Alte
Handwerkskunst
neu entdecken kann man vor Ort: Porzellanmaler, Zinngießer,
Korbflechter und Kunstschnitzer zeigen ihr Handwerk. Neue Mode mit
exotischem Flair wird von Babs Dietrich präsentiert. Helmis
Self-Theater bringt mit seinen Clownerien nicht nur die Kleinen zum
Lachen. Natürlich dürfen auch die tierischen Stars nicht
fehlen. Ob
Pavian Dressur der Familie Probst, Zooparktiere oder Kathlen´s
lustige
Hundeschule: die Tiere geben am Festtag ihr Bestes. Bühne frei
heißt es
dann ab 15 Uhr für die Interpreten bei der mdr Hitparade
unterwegs. Uta
Bresan, Anke Lautenbach, Peter Steinbach, die Gruppe Playa Rouge und
Michael Holm wissen das Publikum drei Stunden lang zu begeistern.
Alternativer Bärenpark Worbis, 31.07.2006
Mit guter Kondition ins Ohmgebirge
Am Sonnabend, dem 5. August, führt die nächste Wanderung aus
der
Exkursionsreihe „Auf den Spuren der Braunbären“ in den
Bärenwald im
Ohmgebirge. Diplombiologe Arne Willenberg erwandert das
Naturschutzgebiet „Bodenstein“. Dieses Naturschutzgebiet ist ein
repräsentativer Ausschnitt des Ohmgebirges. Auf kleinem Raum sind
hier
alle typischen Landschaftselemente dieses durch Erosionen geformten
Gebirges zu erkennen wie z. B. tiefe Bachtäler,
Muschelkalksteilhänge,
Felsformationen und weite Plateauflächen. Alle diese
Landschaftsformen
weisen ihre jeweils typische Vegetation auf, die im Naturschutzgebiet
vor allem von Waldgesellschaften gebildet wird. Ziel der Exkursion ist
es, die Unterschiede zwischen den Wäldern auf den
Plateauflächen, an
den Steilhängen unterschiedlicher Expositionen und in den
Talgründen
hinsichtlich der Vegetation, Fauna, Flora und Ökologie kennen zu
lernen. Aber auch die Kulturlandbiotope an den Waldrändern wie
Halbtrockenrasen und Kalkäcker werden eingehender betrachtet
ebenso wie
ihre Tier- und Pflanzenarten.
Tierpark Ueckermünde, 31.07.2006
ICE AGE im Tierpark Ueckermünde:
„Eisbomben“ für die Tiere im Tierpark
Ueckermünde - Premiere
am 2. August um 11 Uhr an der Fischotteranlage Immer mittwochs, bis
Ende August, wird es für einige Tiere im Tierpark kühle
Erfrischungen
geben. An jedem Mittwoch wird also immer eine kurze „Eiszeit“ für
Löwen, Affen und Co ausbrechen. Mit eisgekühlten
„Früchtewürfeln“ oder
„Eisfischen“ – selbst hergestellt im Tierpark – werden sich die
Tropenbewohner abkühlen können.
Wisentgehege Springe, 28.07.2006
Köhlerei im Wisentgehege Springe
Am Montag den 31.Juli.2006 wird ein altes Handwerk im Wisentgehege
wieder belebt.
Der Kohlemeilerspezialist Erich Lenzing wird in der Woche vom 31.07 bis
zum 06.08.2006 das „Köhlern“ dem interessierten Besucher
näher bringen,
indem er auf der Wiese beim Muffelwild, in der Nähe des
Falkenhofes
einen Meiler errichten und betreiben wird. Die Prozesse der
Holzkohlegewinnung können dann über mehrere Tage beobachtet
werden.
Diese Form zur Herstellung von Holzkohle war in früheren Zeiten
gerade
im Weser- und Leinebergland vielerorts zu finden und prägte sowohl
die
Menschen, als auch das Landschaftsbild. Der Aufbau des Meilers beginnt
Montag am späten Vormittag. Das Anzünden des Meilers erfolgt
am
Mittwoch, den 02. August gegen 1700 Uhr. Die Flugvorführung auf
dem
Falkenhof findet aus diesem Anlass erst um 16.00 Uhr statt, sodass die
Besucher direkt im Anschluss das Anzünden des Meilers erleben
können.
Für das leibliche Wohl sorgt der Förderverein „Freunde des
Wisentgeheges und der Jagdschau e.V.“.
Zoologischer Garten Magdeburg, 28.07.2006
TIERISCH NAH beim Tiger Taskan
Doreen Doppel aus Quedlinburg hatte immer schon diesen Wunsch: einmal
ihrem Lieblingstier, dem Tiger Taskan, ganz nah zu sein. Ihr Ehemann
Gerd Doppel schenkte ihr den Gutschein TIERPFLEGE LIVE vor einigen Tage
zum Geburtstag. Heute besuchte sie nicht nur unseren Tiger Taskan,
sondern auch noch weitere Großkatzen und die Krallenaffen. Neben
der
Stippvisite im Tigerhaus packte Frau Doppel auch bei der Fütterung
der
Tiere mit an. Sie begleitete für 3 Stunden unsere Tierpfleger bei
der
täglichen Arbeit. Ein unvergessliches Erlebnis nimmt sie mit nach
Hause: der größten Raubkatze der Welt – dem Sibirischen
Tiger- TIERISCH
NAH gewesen zu sein. Übrigens wirbt der Tiger Taskan auch für
die
Dschungelnacht am 12.8.2006 auf großen Plakaten. Karten für
die
Dschungelnacht gibt es im Vorverkauf bei Magdeburg Ticket, beim
Volksstimme Service Center und unseren Zookassen (Kinder 2,50 Euro,
Erwachsene 5 Euro).
Vogelpark Herborn, 28.07.2006
Am 6. August ist Handwerkertag im Vogelpark Herborn: Attraktionen
für
Groß und Klein
Einmal mehr zeigt der Herborner Vogelpark an diesen Ferientagen seine
besondere Attraktivität für Familien: Die in naturnahen
Anlagen
gepflegte vielfältige Vogelwelt mit zahlreichen Jungvögeln,
unter
anderem bei Schnee-Eulen, Pfauen, Ibissen, Störchen und Kranichen
begeistert derzeit die zahlreichen Besucher aus Nah und Fern ganz
besonders. Eine zusätzliche Attraktion bietet die Einrichtung am
Sonntag, den 06. August. Aufgrund des großen Erfolges in den
letzten
sieben Jahren findet auch in diesem Jahr in Uckersdorf ein "Tag des
alten Handwerks" statt: Von 13.00 bis 18.00 Uhr verwandelt sich der
Tierpark in eine Art "Museumsdorf". Im Jahr seines vierzigjährigen
Bestehens wird der Vogelpark eine besonders große
Handwerksvielfalt
präsentieren: Auf den Wegen des Naturerlebniszentrums werden
verschiedene Akteure, vom Korbmacher über den Schmied bis zum
Seilmacher alte Handwerks- und Handarbeitskünste wieder aufleben
lassen. Auch Korb- und Stuhlflechter sowie
Klöppelkünstlerinnen zeigen,
wie kunstvoll, aber auch unter körperlichem Einsatz in der „guten,
alten Zeit“ Gegenstände des täglichen Lebens erschaffen
wurden.
Natürlich kommt auch das Spinnrad zur Geltung, eine Handwerkerin
zeigt
die Kunst des Blaudrucks und ein Zupfinstrumentenmacher-Meister spielt
seine Bordunzither. Nicht nur Kinder werden interessiert beobachten,
wie Teddybären hergestellt werden oder wie die Mitarbeiter der
Diakonie
Haiger die beliebten bunten Holzvögel herstellen. Gleichfalls im
gemeinnützigen Sinne werden Grußkarten in Fadengrafik
gestaltet und
zugunsten der Sanierung der Kirche in Herborn-Burg
veräußert. Übrigens
werden einige Handwerker ihr Können nicht nur vorführen.
Interessierte
Vogelparkbesucher können ihr Geschick hier und da selbst unter
Beweis
stellen und zeigen, ob sie damals auf solch kunstvolle Weise ihr Brot
hätten verdienen können...
Zoo Braunschweig, 27.07.2006
Neue Affenart im Braunschweiger Zoo - Eine ganze Familienbande ist
eingezogen
Am Mittwochabend bezogen sieben
Braune Makis, eine Lemurenart aus Madagaskar, ihr neues Quartier im
Braunschweiger Zoo.
Geplant war alles ganz anders. Zu Beginn des Jahres entschloss sich die
Zooleitung die bereits im Zoo lebenden Kattas, ebenfalls Lemuren, mit
einer anderen Art zu vergesellschaften. Zeitgleich wollte das
Primatenzentrum der Universität Straßburg im
französischen Elsass eine
Gruppe Braune Makis abgeben. Gibt es keine aktuellen Forschungsprojekte
an einer Primatenart, so vermittelt das Zentrum die Tiere in
europäische Zoos. Der Umzug von Makimann „Sonic“ mit seinem
dreiköpfigen Harem nach Braunschweig wurde für April
vorgesehen. Doch
die französischen Naturschutzbehörden ließen sich Zeit.
Die Ausstellung
der notwendigen Formulare dieser streng geschützten Art dauerte
letztendlich fast vier Monate. So gab es noch in Straßburg
Maki-Nachwuchs. Zwillinge und ein Einzelkind ließen die Familie
auf
sieben Köpfe anwachsen. Ebenfalls kamen in der letzten Woche im
Zoo
Katta-Zwillinge zur Welt. Folglich wurden die Makis vorübergehend
in
ein anderes Gehege einquartiert, um bei einer Zusammengewöhnung
mit den
Kattas das Risiko für die Jungtiere zu minimieren. Die Besucher
können
die drolligen Drei aber auch hier bewundern, wie sie den Müttern
über
Bauch und Rücken klettern.
Tiergarten Heidelberg, 27.07.2006
Eine neue Gefährtin für „Ilona“
„Ilona“, die Elefantendame aus dem
Zoo Heidelberg, hat seit heute eine neue Gefährtin: „Jenny“ aus
dem
Tierpark Hagenbeck, Hamburg. Wie alt „Jenny“ ist, ist unbekannt. Sie
wurde in Burma geboren und lebte zunächst in einem Zirkus, bis sie
im
Jahr 1999 zum Tierpark Hagenbeck überführt wurde. Aufgrund
der hohen
Temperaturen in Deutschland, wurde der Transport über Nacht
durchgeführt. Gestern Abend um 19.30 Uhr ging die Reise für
„Jenny“
Richtung Süden los. „Der Transport hat ‚Jenny’ wenig ausgemacht“,
weiß
Tierpfleger Thomas Moderegger aus Hagenbeck, „als ehemaliger
Zirkuselefant kennt Jenny das Reisen.“ Nachdem der Leiter des
Elefantenreviers, Stefan Aspegren, bereits zwei Mal in Hamburg war, um
„Jenny“ und den dortigen Umgang mit ihr kennen zu lernen, ist nun
Thomas Moderegger aus Hagenbeck mitgereist und wird in Heidelberg bis
Samstag Mittag bleiben. Da beide Elefanten zusammengeführt werden
sollen, ist ein Zusammenspiel beider Tierpfleger wichtig, um
Situationen richtig einschätzen zu können und die
nächsten Schritte zur
richtigen Zeit in die Wege zu leiten.
„In der Natur gibt es in jeder Elefantenherde, die meist aus weiblichen
Tieren und Jungtieren besteht, eine Leitkuh“, erklärt Imke Figura,
Wiss. Assistentin im Zoo Heidelberg, „diese Rangfrage muss auch noch
zwischen ‚Ilona’ und ‚Jenny’ geklärt werden. Aber zunächst
werden wir
versuchen, die beiden ganz vorsichtig einander ‚vorzustellen’.“ Gesehen
haben sich beide Elefanten bisher nicht. „’Jenny’ hat den Transport
sehr gut hinter sich gebracht und auch ‚Ilona“ hat die Ankunft ruhig
genommen, jetzt soll sich ‚Jenny’ zunächst an ihre neue Situation
gewöhnen. Dann werden wir unter Aufsicht beide Elefanten am
Kontaktgitter zusammenbringen“, beschreibt Stefan Aspregren das weitere
Vorgehen. Um den Elefanten die Möglichkeit zu geben, die neue
Umgebung
und einander in Ruhe kennen zu lernen, wird „Jenny“ wahrscheinlich erst
in ein paar Tagen für die Besucher zu sehen sein. Der Zoo
Heidelberg
bittet um Verständnis. Um die beiden Damen und ihre Artgenossen
näher
kennen zu lernen, findet am Samstag, dem 29.07.2006, von 11.00 – 18.00
Uhr im Zoo Heidelberg „Das große Elefantenfest“ statt. Hier
können groß
und klein allerhand über Elefanten lernen. Mit Spiel und
Spaß und einem
abwechslungsreichen Erlebnisparcours kann ein jeder Elefantenexperte
werden! Ob die beiden Elefanten „Ilona & Jenny“ bereits zusehen
sein werden, bleibt ungewiss – zunächst sollen beide Zeit und Ruhe
haben, sich aneinander zu gewöhnen.
Wildtier- und Artenschutzstation, 27.07.2006
Aus dem Taucheranzug in die Lüfte - Natur-Ranger der
Wildtierstation
erforschen Libellen
Libellen sind faszinierende Lebewesen. Erstaunlich ist, dass diese
Flugkünstler den größten Teil ihres Lebens im Wasser
verbringen.
Durchschnittlich stehen ein bis zwei Jahre Larvenleben wenigen Wochen
Libelle gegenüber. Doch was passiert in der Zwischenzeit – wie
wird die
Larve zur Libelle?? Dieser Frage wollte die Jugendgruppe der Wildtier-
und Artenschutzstation in Sachsenhagen gemeinsam mit Frank Lehmann auf
den Grund gehen. Frank Lehmann ist Naturführer der
Heinz-Sielmann-Stiftung und, wie er von sich selber sagt, ein
„Hingucker“, denn Hingucker sehen mehr! Damit die jungen Natur-Ranger
bei der Beobachtung und Bestimmung von Insekten genau hingucken
können,
hat die Heinz-Sielmann-Stiftung eine umfangreiche
Forschungsausrüstung
zur Verfügung gestellt. Und so starteten die Kinder
ausgerüstet mit
Eimern, Keschern, Becherlupen, Insektendosen und Bestimmungstafeln, um
die Entwicklungsstadien der Libellen zu erforschen: Am Anfang der
Entwicklung steht das Ei, abgelegt im Wasser. Die Larven, die daraus
schlüpfen, leben räuberisch und haben Kiemen. Ihre Nahrung
beinhaltet
Mückenlarven oder auch Kaulquappen. Nachdem die Libellenlarve sich
mehrmals gehäutet hat und dabei stetig größer wurde,
verlässt sie
schließlich das Wasser, um zur Libelle zu werden. Sie hängt
sich dafür
meist senkrecht an einen Pflanzenstängel und dort schlüpft
dann das
ausgewachsene Insekt aus der Larvenhülle. Die leeren Hüllen,
Lehmann
nennt sie „Libellen-Taucheranzüge“, kann der aufmerksame
„Hingucker“
dann finden – und anhand der verschiedenen Merkmale sogar die
Libellenart bestimmen und das Geschlecht feststellen. Noch
faszinierender ist es, die ausgewachsenen Libellen anhand ihrer
Färbung
und Zeichnung zu bestimmen – oder einfach nur anzuschauen!
Zoo Frankfurt, 27.07.2006
Tigerbad in der Sommerhitze
Der hessische Tropensommer 2006 bringt vielen Menschen zu hohe
Temperaturen. Unser Dutzend erwachsene Eselpinguine mit ihren am 15.
und 28.06.06 geschlüpften Küken merken in ihrer auf
5-10°C
klimatisierten Anlage gar nichts von den Tropentemperaturen. Dagegen
fühlen sich unsere Sumatratiger IBAN und MALEA bei den hohen
Tropentemperaturen mit hoher Luftfeuchtigkeit wie im Dschungel ihrer
ursprünglichen Heimatinsel. Neben dem südamerikanischen
Jaguar ist der
Tiger die einzige Großkatze, die regelmäßig auch zur
Abkühlung ins
Wasser geht und sogar schwimmt. Unser Weibchen MALEA legt sich bisher
nur ins untiefe Wasser und IBAN schwimmt eigentlich auch nur, wenn er
vom Tierpfleger beispielsweise mit einem Fleisch-Blut-Eisball ins
Wasser gelockt wird. Unsere Besucher können dieses interessante
Verhalten bei entsprechenden Temperaturen jeden Sonntag um 11.30 Uhr
erleben.
Zoo Frankfurt, 27.07.2006
Seepferdchen, Röhrenaale und Wabenkröten im kühlen
Exotarium-Aquarium
Röhrenaale sind verwandt mit unseren Aalen, den Muränen und
Schlangenaalen. Insgesamt sind weltweit nur 14 Arten bekannt. Ihren
Namen haben sie nach ihrer Lebensweise: Sie stecken in
röhrenförmigen
Höhlen im Sand, und nur ihr Kopf und Teile des Vorderkörpers
schauen
heraus. So warten sie auf vorbeischwimmendes Plankton. Bei Gefahr
ziehen sie sich blitzschnell in ihre Röhren zurück.
Röhrenaale bilden
auf Sandböden mitunter große Kolonien mit bis zu zehn Tieren
pro
Quadratmeter, was wie eine Anpflanzung aussieht (daher auch die
englische Bezeichnung „Gardeneel“). Unsere Röhrenaale heißen
Hass-Röhrenaal (Taenioconger hassi) nach dem Unterwasser-Forscher
Hans
Hass und stammen aus dem Indopazifik. Ernährt werden sie mit
Salinenkrebsen und kleinen Garnelen. Im gleichen Aquarium leben
Seepferdchen (Hippocampus kuda), die seit vielen Jahren im Exotarium
gehalten und gezüchtet werden. Bei den Seepferdchen trägt das
Männchen
die Eier in einem Brutbeutel am Bauch umher. Die jungen Seepferdchen
werden je nach Art und Wassertemperatur nach zehn Tagen oder auch erst
mehreren Wochen lebend „geboren“. Auch Seepferdchen sind heikle,
langsame Fresser, die sich fast ausschließlich von Kleinkrebsen
ernähren. Endlich hat die Zucht bei den südamerikanischen
Wabenkröten
(Pipa pipa) geklappt. Eiablagen gab es schon häufiger, aber fast
immer
wurden die Eier abgestoßen. Wabenkröten haben eine
ausgefallene
Ei-Ausbrüte-Technik: Die Eier kleben am Rücken des Weibchens
fest und
werden von der schwammig aufgedunsenen Rückenhaut so
überwachsen, dass
die Eier in „Gewebetaschen“ (Waben) liegen und sich dort entwickeln,
und zwar bei den großen Wabenkröten zu fertigen kleinen
Fröschen wie
bei uns (bei den kleineren Arten zu Kaulquappen). Nach mehreren Wochen
Brutzeit sind die ersten kleinen Mini-Wabenkröten geschlüpft.
Tiergarten Schönbrunn, 27.07.2006
Das grosse Tiergartenfest
Am Sonntag soll es abwechselnd sonnig und bewölkt sein und etwas
weniger heiß. Gerade richtig für das „Fest des Jahres“ – ein
vergnüglicher Nachmittag mit australischen Songs, nepalesischen
Tänzen,
Kinderspielen, Puppentheater und Interviews mit Tierpflegern,
Tierärzten und Zoologen. Moderiert von Hadschi Bankhofer, dem
rasenden
Reporter von Radio Wien. Anlass zu feiern gibt es genug: Im Sommer vor
genau hundert Jahren kam erstmals in einem Zoologischen Garten ein
Elefant zur Welt – in Schönbrunn! Der Geburtstag des Tiergartens:
Im
Sommer 1752 wurden die neugebaute Gehege mit Tieren besetzt und
Besuchern vorgestellt. Die „Menagerie Schönbrunn“ erhielt 1926,
also
vor genau 80 Jahren, den Namen „Tiergarten Schönbrunn“. Der
Abschluss
der seit April laufenden Aktion „Rettet die Rhinos“, bei der es um
Spenden für Freilandprojekte zum Schutz von Panzernashörnern
in Nepal
ging. Der internationale Koala-Tag, der von der Australian Koala
Foundation initiiert und alljährlich um diese Zeit veranstaltet
wird.
Das Große Tiergartenfest Sonntag, 30. Juli 14 bis 17 Uhr
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spiegel.de - 01.August 2006
Geputzte Pinguine wieder in Freiheit
Ihr Frack war sauber und saß wieder richtig: 49 Pinguine wurden
an der
argentinischen Küste in die Freiheit entlassen. Tierschützer
hatten die
zuvor
Tiere einer Vollwäsche unterzogen - die Vögel waren in einen
Ölteppich
geraten.
Fast 50 Pinguine, die vor drei Monaten in einen Ölteppich geraten
waren,
konnten gestern endlich wieder ins Meer watscheln. Mitarbeiter des Fund
for
Animal Welfare und der Fundacion Mundo Marino hatten die Pinguine
frisch
gewaschen in die Freiheit entlassen. Kaum wurden die zwei Käfige
geöffnet, mit
denen die Tiere an einen Südatlantik-Strand in der Nähe von
Argentiniens Rio de
la Plata gebracht worden waren, stürmten die Pinguine in die
Fluten.
.. Anfang
Mai waren an der Magellan-Meerenge im Süden von Südamerika
rund 220
Pinguine
und weitere Vögel ölverschmiert aufgefunden worden. Die 190
überlebenden
Pinguine wurden zur Anlage der Fundacion Mundo Marino gebracht, die
sich in der
300 Kilometer südöstlich von Buenos Aires gelegenen Stadt San
Clemente
del Tuyu
befindet.
InfoRadio
- 2. Aug. 2006
Dem
Mittelmeer droht eine Ölpest ungeahnten Ausmaßes
Im Mittelmeer, vor der libanesischen Küste, bahnt sich eine
gewaltige
Umweltkatastrophe an. Nach dem israelischen Beschuss eines
libanesischen
Kraftwerks vor zwei Wochen sind mindestens zehntausend, eventuell sogar
bis
zu 35.000 Tonnen Heizöl ins Meer gelaufen. Der Ölteppich hat
sich
schon bis nach Syrien ausgebreitet. Umweltschützer
befürchten, dass
sich die Katastrophe noch ausweiten könnte, da wegen des Krieges
im
Libanon kaum etwas dagegen unternommen wird.
Ölpest:
Umweltkatastrophe an Libanons Küste
An
der libanesischen Küste droht eine Umweltkatastrophe riesigen
Ausmaßes.
Bis zu 35.000 Tonnen Öl sind nach israelischen Bombardements ins
Mittelmeer geflossen - fast so viel wie beim Untergang des Tankers
"Exxon Valdez" vor Alaska.
Libanon:
Erstes Satellitenbild des Ölteppichs
Die
Bundesregierung prüft, ob und wie Deutschland gegen die
Ölpest vor der
libanesischen Küste helfen kann. Aus dem All konnten
europäische
Forscher unterdessen das ganze Ausmaß der Verschmutzung
dokumentieren.
Deutschlandradio
- 31. Jul. 2006
Vogelschutz
europaweit
Die europäischen Storchendörfer haben zum Abschluss einer
internationalen Konferenz in Rühstädt in Brandenburg einen
besseren
Schutz des
Weißstorches gefordert. Vor allem auf den Vogelflugrouten gebe es
immer
wieder viele Verluste. Deshalb müssten europaweite Regelungen
geschaffen
werden.
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