E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
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   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 329 vom 3. August 2006

Liebe Leser,

ein Aufatmen geht durch die Zoowelt.
Die Reform der reformierten Rechtschreibreform erleichtert den Alltag doch ganz gewaltig:

Als Tierpfleger können Sie nun wieder unterscheiden, ob sie das Futter richtigstellen oder richtig stellen wollen. Sie dürfen es wieder kleinschneiden (und nicht nur klein schneiden). Affenkuchen muß sich nicht mehr selbst backen, Sie dürfen auch wieder selbstgebackenen nehmen, und die Tiere dürfen die Futterschale leerfressen (statt nur leer zu fressen). Dabei zusehen können nun sowohl Tausende wie auch tausende von Besuchern, da die Fütterungszeiten wieder am Schwarzen Brett (egal welcher Farbe) und nicht an irgendeinem schwarzem Brett angegeben werden.
Leider müssen Sie, liebe Tierärzte, Ihre Patienten weiterhin ruhig stellen (selbst wenn sie besser liegen sollten), denn ruhigstellen dürfen Sie sie noch immer nicht. Zum Trost aber nun hinterher
wiederbeleben (und nicht nur wieder beleben).
Und für die Freilandbiologen gibt es wieder einen Unterschied zwischen ziemlich wild lebenden Tieren und wildlebenden Tieren.

Die entschärften Regeln zur Getrennt- und Zusammenschreibung ersparen uns sinnentstellende Formulierungen, könnten uns aber eigentlich recht egal sein. Nur Beamte und Schüler sind verpflichtet, sich daran zu halten - wir anderen können schreiben, wie wir wollen. Sie werden hier also weiterhin von Känguruh und Gemse lesen. Delphin, Thunfisch und Panther darf man ohnehin schreiben.

Aber es gibt auch Wörter, die aus anderen Gründen "verboten" sind, zumindest soweit man für oder über Zoos schreiben will, ohne sich harscher Kritik auszusetzen. "Gefangenschaft", zum Beispiel (übrigens ein Beschluß der Zoodirektoren aus den frühen 1980ern - Grzimek oder auch Hediger hatten auch in Buchtiteln noch keine Probleme, den Begriff zu verwenden). Zoopolitisch korrekt ist bekanntlich "in Menschenobhut" oder "in Zoohaltung". Im Englischen ist "captivity" noch verbreitet, da es weniger stark an Gefängnis-Vokabular erinnert und eine brauchbare Umschreibung fehlt. Dennoch gibt es auch dort ähnliche Bestrebungen, und nicht zuletzt deshalb wurde ja die CBSG vor einiger Zeit in Conservation Breeding Specialist Group umdeklariert.

Und nun eine kleine Hausaufgabe für Sie: Welche Wörter stehen noch auf der "Giftliste" - oder sollten darauf stehen?
Ich mache mal einen Anfang: Wärter, Käfig, Zwinger, Dressur, Lämmergeier, Fischreiher, Raubvogel, ... ?
Vielleicht entsteht so ein kleines Wörterbuch der politisch korrekten Zoo-Sprache, das nicht nur Journalisten und angehenden Pressesprechern eine Hilfe sein könnte.

19:05
Dirk Petzold


Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem Luftbild einer deutschen Tierhaltung.
Was zeigt er? Heute ist es etwas schwieriger, da es kein Zoo ist, aber zu einem Zoo gehört...

Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei maps.google.com
Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze Stadt bzw. deren Lage sehen.
(Sie benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste Woche warten...

Lösung von letzter Woche:
Afrikahaus Saarbrücken



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Lösung bitte per E-Mail mit Postadresse an die Zoopresseschau-Redaktion

Zoos  –  Meldungen

NDR Online - 2. Aug. 2006
Tierparks klagen über Besucherrückgang
Den Tierparks in Schleswig-Holstein und Hamburg hat das lange kalte Frühjahr und die Hitzeperiode der vergangenen Wochen schwer zu schaffen gemacht. Alle Tierparks verzeichneten zum Teil deutliche Einbrüche bei den Besucherzahlen. Frost und zum Teil Schneefälle bis in den späten März hinein hatten den Tierparkbetreibern schon den Saisonauftakt gründlich verhagelt. Man habe bis zu zwei Drittel weniger Besucher als üblich gezählt, sagte der Chef des Tierparks Neumünster, Peter Drüwa. Und auch der heiße Juli habe eher schwache Zahlen gebracht, ähnlich wie auch in Gettorf, wo die Tierparkbetreiber einen Rückgang der Besucherzahlen um rund die Hälfte beklagen. Auch in Hamburg beim Tierpark Hagenbeck ist die Saison bisher nicht sehr gut verlaufen.


koeln.de -
28. Juli 2006
Feuer zerstörte Kölner Zooschule
Die Feuerwehr rückte mit zwei Löschzügen und 35 Einsatzkräften an, konnte das Gebäude aber nicht mehr vor den Flammen retten. Mehrere Räume, Inventar und Teile vom Dach wurden vom Feuer zerstört. Verletzt wurde niemand, auch Tiere kamen nicht zu Schaden. Autofahrer hatten die Rauchschwaden von der Zoobrücke aus gesehen und die Feuerwehr alarmiert. Nach Angaben der Kriminalpolizei brachen die Flammen, die sich bis in den Dachstuhl fraßen, in einem Abstellraum aus, in dem sich Stromverteilerkästen befanden. Die Feuerwehrleute verhinderten glücklicherweise das Übergreifen der Flammen auf eine angrenzende Scheune, in dem Stroh und Tierfutter aufbewahrt wurden.
Das Gebäude beherbergt seit 1964 die Zooschule, die als einzigartige Institution in Europa immer mehr an Bedeutung gewann. Hier wurden 2005 über 22.000 Schüler unterrichtet, der zum größten Teil im Freien stattindet, aus diesem Grund wird der Unterricht nicht ausfallen müssen.


Tagesspiegel - 31. Jul. 2006
Berliner Zoos sind so beliebt wie noch nie
Kleine Publikumslieblinge wie das im Januar geborene Orang-Utan-Mädchen „Satu“ oder der einjährige Elefant „Shaina Pali“, viele Schönwettertage und ein Ansturm von Gästen der Fußball-WM, die tagsüber mal schnell einen Ausflug von der Fanmeile zum Zoo unternahmen: Im ersten Halbjahr 2006 hat der Zoologische Garten alle bisherigen Besucherrekorde an seinen Toren überflügelt. „Die besten Voraussetzungen kamen zusammen“, sagt Zoo-Vorstandschef Jürgen Lange und freut sich über rund neun Prozent mehr verkaufte Einzel- und Jahreskarten für Zoo und Aquarium im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Doch auch im Tierpark Friedrichsfelde ist die jüngste Besucherstatistik nach Angaben der Geschäftsführung „überraschend postitiv“.


N24 - Donnerstag, 3. August 2006
Kind überlebt Sturz in Löwengehege
Unverletzt hat ein sechsjähriges Kind einen Sturz in den Wassergraben des Löwengeheges im Tierpark Hagenbeck in Hamburg überstanden.
Besucher hätten das Mädchen unverletzt aus dem Wasser vor der Löwenschlucht ziehen können, sagte eine Hagenbeck-Sprecherin. Nach Angaben der Sprecherin war der Unfall am Dienstag der erste dieser Art in 100 Jahren.

Express.de - Donnerstag, 3. August 2006
HAMBURGER TIERPARK
Schock im Hamburger Tierpark Hagenbeck. Das Kind hatte aber offensichtlich einen Schutzengel. Wie das Kind in das abgesperrte Gebiet gelangen konnte, ist bislang unbekannt.


Siebenbürgische Zeitung - 31. Jul. 2006
Kooperation mit Hellabrunn soll Hermannstädter Zoo helfen
Über den sukzessiven Verfall des Hermannstädter Tierparks seit 1990 berichtete Ruxandra Stănescu, Korrespondentin der Siebenbürgischen Zeitung, in der Online-Ausgabe vom 30. März 2006. Die Leserin Johanna Letz (München) startete inzwischen eine bemerkenswerte Initiative zu Gunsten des traditionsreichen Tierparks in Hermannstadt. Von den traurigen Zuständen überzeugte ich mich bei einem Besuch Anfang Juni in Hermannstadt. Zurück in München, bemühten wir uns um ein Gespräch mit Prof. Dr. Henning Wiesner, dem Direktor des Tierparks Hellabrunn. Wir erhielten sein Versprechen, nach Hermannstadt zu fahren und dem Tierpark mit kompetentem Rat für sein Erneuerungsprojekt zu helfen. Anfang August erwarten wir eine Einladung seitens des Bürgermeisteramtes von Hermannstadt für den Direktor, die Tierärztin von Hellabrunn und einen Vertreter des Tierschutzvereins München. Sie werden die örtlichen Gegebenheiten und den Zustand der Tiere in Hermannstadt Augenschein nehmen und ein nachhaltiges und den neuesten Erkenntnissen und Normen der Wildtierhaltung entsprechendes Projekt anbieten.


Mannheimer Morgen - 27. Jul. 2006
Ilona bekommt eine Gefährtin
"Elefantöse" Nachrichten aus dem Heidelberger Zoo: Dickhäuter Ilona (37) bekommt eine Gefährtin. Wie schon in unserer gestrigen Ausgabe kurz berichtet, reist das Tier aus dem hohen Norden an. Es stammt nämlich aus dem renommierten Hamburger Tierpark Hagenbeck. "Wir freuen uns sehr auf den Zuwachs", bestätigte gestern Zoodirektor Klaus Wünnemann. Sowohl das Außengehege, als auch das Elefantenhaus seien bereits für den Neuzugang vorbereitet. Ilonas künftige Stallgenossin ist 25 Jahre alt - also ebenfalls gereift. Dass das neue Tier schon am Wochenende zu sehen sein wird, ist fraglich, denn der Neuling soll sich in Ruhe eingewöhnen dürfen. 
 


Planung und Bau 

ka-news.de - 2. Aug. 2006
Wettbewerb in zwei Runden Neues Bild für Zoo und Festplatz ...
Karlsruhe. Jetzt geht es die Stadt an: Der Zoologische Garten soll neu entwickelt werden. Dafür wird ein zweistufiger Wettbewerb ausgeschrieben, der im kommenden Frühjahr abgeschlossen sein soll. Von den Konzepten werden Vorschläge für Veränderungen von Tiergehegen und des Spielbereichs erwartet. Zudem soll das Tullabad neu genutzt werden. Ab dem Herbst entwickeln 60 Arbeitsgemeinschaften aus Architekten sowie Garten- und Landschaftsarchitekten Entwurfsideen für den Zoologischen Stadtgarten. Wichtig ist gerade die Erweiterung des Zoos, vor allem die Anlagen für Elefanten, Trampeltiere und Kropfgazellen. Im Tullabad soll zudem eine Zoogaststätte und eine Zoopädagogik entstehen. Eine Jury bewertet die verschiedenen Konzepte und in der zweiten Runden sollen 20 Teilnehmer ihre Projekt nochmals vertiefen.

ORF.at - 27. Jul. 2006
Größere Gehege für Eisbären und Affen
Ein trauriger Anblick waren bis zuletzt trotz aller Modernisierungen im Tiergarten Schönbrunn die Gehege der Eisbären und Orang-Utans. Ihre Anlagen werden nun vergrößert. Laut neuem Tierschutzgesetz war nicht nur das Elefanten-Gehege zu klein. Vize-Direktor Harald Schwammer beruhigte nun: Es wird es bald Änderungen geben. Bereits gebaut wird ein Gehege für die Menschenaffen bei den ehemaligen Filmstudios in der Maxingstraße. Von 110 Quadratmetern soll die neue "Wohnfläche" auf 1.000 Quadratmeter anwachsen. Die Eisbären sollen in zwei bis drei Jahren das Areal der syrischen Bären "erben". Den Eisbären soll nach deren Ableben fast doppelt so viel Platz - rund 700 Quadratmeter mit einem zusätzlichen Wasserfall und mehr Grabemöglichkeiten - zur Verfügung stehen. Auch das Giraffen-Areal wird laut Schwammer demnächst vergrößert. "Sie sollen in Zukunft um ihr Haus herumgehen können", sagte er.

Kurier - 27. Jul. 2006
Wiener Zoo: Mehr Platz für Tiere
Die letzte Woche nach Deutschland gebrachten Elefanten "Abu" und "Sabi" dürfte es nicht betreffen, obwohl schon von einer Initiative zur Rückführung der beiden Dickhäuter die Rede ist: Das neue Tierschutzgesetz schreibt die Vergrößerung der Tiergehege vor. Im Tiergarten Schönbrunn kämpft man derzeit auch bei anderen Tierarten mit Platzproblemen. Betroffen sind vor allem Eisbären und Affen. Ihre Anlagen werden vergrößert. Bereits gebaut wird ein größeres Gehege für die Menschenaffen im Bereich der ehemaligen Filmstudios in der Maxingstraße. Von 110 Quadratmetern soll die neue "Wohnfläche" auf knapp 1.000 Quadratmeter anwachsen.

Leipziger Volkszeitung - 1. Aug. 2006
Regenwaldhaus in Hannover wird Schau-Aquarium
Das Regenwaldhaus in Hannover soll im kommenden Jahr als Schau-Aquarium wiedereröffnet werden. Das teilt die Stadt Hannover mit. In dem neuen Haus unter dem Namen «Sea Life Hannover» könnten Besucher dann eine Reise von der heimischen Leine bis in den tropischen Regenwald erleben. Ein großer Teil der bislang zu sehenden Pflanzen solle in das Konzept integriert werden. Der neue Träger des Hauses, die Sea Life Deutschland, betreibt bundesweit nach eigenen Angaben gegenwärtig neun Sea Life Center. Das jetzt geschlossene Regenwaldhaus in den Herrenhäuser Gärten war zur Weltausstellung Expo im Jahr 2000 eröffnet worden. Das Haus habe zwar in sechs Jahren mehr als 1,2 Millionen Besucher angezogen und sei damit eines der erfolgreichsten botanischen Museen überhaupt gewesen. In den letzten Jahren habe sich aber leider gezeigt, dass die Darstellung des Regenwaldes «auf so einem hohen Level» nicht durch die Einnahmen aus Ticketverkauf, Sponsoring und Gastronomie zu decken sei.

Pforzheimer Zeitung - 1. Aug. 2006
Parkplatz finanziert sich selbst
Pforzheim. Der Wildpark hat seit gestern einen dritten Parkplatz. Dadurch erhöhen sich zum einen die Einnahmen der Einrichtung durch die Gebühr, zum anderen haben Studenten der Hochschule eine weitere Parkgelegenheit. Zu den bereits 160 Plätzen am Wildpark sind noch einmal 190 Stellmöglichkeiten dazugekommen. Auf der anderen Straßenseite des Parks findet der Besucher jetzt den neuen Waldparkplatz. Für 245 000 Euro ist im Zeitraum von Mai bis Ende Juli auf dem Stadtwald-Grundstück „Galgenschlag“ gerodet und eine Fahrschneise betoniert worden. Jegliche Art der Investition finanziert sich aber über die Parkgebühren, den Tierfutterverkauf oder Spenden, die der neue Förderverein sammelt. Die Ausgaben für diesen dritten Parkplatz, die der Gemeinderat per Beschluss über den Haushalt vorgeschossen hat, sollen sich laut Uhlig in den nächsten Jahren refinanzieren. Der neue Förderverein will im Herbst über einen Katalog von Ideen für den Park abstimmen, um dann gezielt Spenden zu sammeln.

Tierwelt Donnerstag, 3. August 2006
Munter leben im Halmwald
Sie sind geschickte Kletterer und zudem die kleinsten Nager Europas: die Zwergmäuse. Die im Tierpark Dählhölzli lebende Zwergmaus-Population ist umgezogen; ihr bisheriges Gehege musste dem Bau einer neuen und grösseren Leoparden-Anlage weichen.
Die neue Zwergmaus-Anlage bietet den Besuchern des Berner Tierparks Dählhölzli ideale Bedingungen, um die quirligen Tierchen in Ruhe hinter Glas zu beobachten. Den kleinsten Nagern Europas hat der zuständige Tierparkmitarbeiter in einem Aussenterrarium optimale Lebensbedingungen geschaffen.

Die Welt
Riesenrad im Zoo - Zweikampf der Investoren

Westdeutsche Zeitung
Einsturzgefahr: Zoo-Gaststätten wieder zu
Wuppertal. Es ist gar nicht so lange her, da mussten die Zoo-Festsäle nach einem Besuch der Bauaufsicht über Nacht geschlossen werden.



Aktionen

koeln.de - 1. Aug. 2006
9. Sommernacht in Zoo und Flora
Am 5. August 2006 lädt der Kölner Zoo ab 19 Uhr bereits zum 9. Mal zu einem stimmungsvollen Streifzug durch die Tier- und Pflanzenwelt zu abendlicher Zeit. Begleitet von einem attraktiven Rahmenprogramm werden sich nachtaktive Tiere und ihre "schläfrigen" Kollegen im besten Licht präsentieren. Dafür sorgen insbesondere die eindrucksvollen Illuminationen, die die Tiergehege und deren Bewohner in Szene setzen. Musikalisch wird wieder einiges geboten, aber auch Theater und Akrobatik sind wieder mit dabei.

Volksstimme Magdeburg - 2. Aug. 2006
Dschungelnacht mit "Haddaway"
Bei der Dschungelnacht am 12. August können Besucher den Magdeburger Zoo von 19 bis 24 Uhr im Lichterschein erleben. Auf der Bühne von Radio SAW wird es exotische Klänge und Feuershow mit "Australopithecus" geben. Top-Act ist "Haddaway", der mit seinem Song "What Is Love" berühmt wurde. Wer die Dschungelnacht verpasst, der hat an zwei weiteren Abenden die Chance, im Dunkeln auf Entdeckungstour zu gehen: Der Zoo lädt am 18. und 26. August jeweils um 21 Uhr zu Nachtsafaris ein.


Hamburger Abendblatt - 30. Jul. 2006
Thai ist der Star im Tierpark
Hagenbecks Tierpark. Als besondere Attraktion für die Besucher gilt das Füttern der Elefanten, der Giraffen von einem Hochstand aus und die Freiflugschau mit Großpapageien und Pelikanen. Aber auch das Reiten auf Elefanten und Ponys sowie Pferdekutschfahrten und die zahlreichen Schaufütterungen stehen bei den großen und kleinen Zuschauern ganz hoch im Kurs. In den kommenden Wochen will der Tierpark seinen Besuchern etwas Besonderes bieten: Am 5., 12., und 19. August lädt er von jeweils 18 Uhr an zu "romantischen Nächten" mit klassischer Musik.

Lübecker Nachrichten - 2. Aug. 2006
Klassische Musik und Feuerwerk in Hagenbecks Tierpark
Zu klassischer Musik und Feuerwerk lädt Hagenbecks Tierpark an den nächsten drei Sonnabenden (5./12./19.) ein. Von 18.00 bis 23.00 Uhr spielen mehr als 60 Musiker der Hamburger Hochschule für Musik und Theater Stücke unter anderem von Bach und Mozart. Dazu gibt es kulinarische Angebote. Abendlicher Höhepunkt ist nach Angaben der Tierparkbetreiber jeweils ein Feuerwerk, das von Georg Friedrich Händels Feuerwerksmusik untermalt wird.


Fränkische Nachrichten - 27. Jul. 2006
Überleben in der Natur
Der Wildpark Bad Mergentheim bietet auch in diesem Jahr wieder ein spezielles, eigenes Sommerferienprogramm vom 3. August bis zum 15. September. Für alle Kinder gibt es wieder spannende Angebote mit viel Spaß und jede Menge Abenteuer. Informationen über die Abläufe und Kosten gibt es im Internet unter "www.wildtierpark.de", oder direkt beim Betreuungsteam. Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich.

St. Galler Tagblatt - Donnerstag, 3. August 2006
Den Erlebniszoo kennenlernen
Eichberg. Unter dem Motto «Mehr sehen, mehr erfahren und mehr erleben» wird Gelegenheit geboten, den Erlebniszoo Eichberg und seine Tiere gratis kennenzulernen. Für seinen speziell hohen Erlebniswert ist der Zoo Eichberg weit über das Rheintal hinaus bekannt. Kaum in einem anderen Zoo kommt man den Tieren so nah wie hier. Während der Führungen kann man einem Emu durch die Federn fahren, über den Lerneifer der Fischotter staunen oder gar einen Gepard streicheln. Eine der wichtigsten Aufgaben, die der Eichberger Zoo wahrnimmt, ist jedoch die Zucht gefährdeter Tierarten. In diese Kategorie fallen auch die beiden jüngsten Zoobewohner: ein am 7. Mai geborener Schneeleopard und ein am 3. Juni zur Welt gekommenes Liszt-Äffchen. Beide wird man am Zoofest kennenlernen können, das am 20. August stattfinden wird. An diesem Tag ist keine Anmeldung erforderlich wie sonst.

Mitteldeutsche Zeitung - 1. Aug. 2006
Luchsbaby zeigt seine Krallen
Bernburg. "Was es nicht alles für Vögel gibt - da staunt man", meinte eine Besucherin, während sie sich die Rotschnabeltokos im Käfig kurz hinter dem Eingang des Tiergartens betrachtete. Aufgepäppelt von der Zootierpflegerin Steffi Müller präsentierte sich auch das zwei Monate alte Luchsbaby den Besuchern des Ferientages, das von seiner Mutter verstoßen worden war.

Wiesbadener Tagblatt - 27. Jul. 2006
Fliegender Salat für wilde Tiere
Nicht nur Braunbären bekamen die gut 60 Teilnehmer von Leos Lesestunde gestern in der Fasanerie zu Augen: Auch die vier Wölfinnen, wohl angelockt vom Gewühl auf der Aussichtsrampe von der aus die Fütterung stattfand, zeigten sich den Tierliebhabern. Die seit über einem Jahr erprobte Gemeinschaftsveranstaltung von Wiesbadener Tagblatt und Fasanerie hatte es diesmal auf die großen braunen Wildtiere abgesehen, von denen der Tierpark in seinem Gelände vier beherbergt. Rund um die Feuerstelle hatte Irmtrud Wendling die Kinderschar gesetzt, die andächtig ihren Erzählungen über die hier lebenden Bären lauschte und danach zwei kleine Volksmärchen hörte. Leos Lesestunde rund um die Hirsche findet das nächste Mal am Mittwoch, 27. September, statt.

HNA.de - 31. Jul. 2006
Tierisch toller Tag im Park
Woher kommen die Humboldtpinguine und wie reden sie? Haben Wildschweine Steh- oder Schlappohren und wie heißt das Vielfraß wirklich? Dies waren nur drei der Fragen, die junge Besucher am Sonntag bei einer Rallye im Tierpark Sababurg zu beantworten hatten. Die HNA und der Tierpark hatten zum Sommerfest eingeladen.

Freie Presse - 27. Jul. 2006
Beim Schlachten von 70 Sparschweinen kamen fast 11.000 Euro ...
Hirschfeld. 10.959,13 Euro hat die Sparschweinaktion für den Bau des Bären-Wolf-Geheges im Tierpark Hirschfeld gebracht. Der Förderkreis der Einrichtung hatte Schulen und Kindertagesstätten in der Region aufgerufen, originelle Spendendosen anzufertigen, die dann in Geschäftsstellen der Sparkasse, anderen Einrichtungen sowie Rathäusern aufgestellt worden waren.

Frankfurter Neue Presse - 1. Aug. 2006
Von der Kunst, einen Zierfisch von seiner besten Seite zu zeigen
Der Guppy ist ein attraktives Fotomotiv. Doch ein gutes Foto zu schießen verlangt dem Fotografen einiges Können ab, wie die Teilnehmer des Aquarienfotografie-Workshops des Aquarien- und Terrarienvereins Argus in Fechenheim nun feststellen mussten. Der Berliner Fotograf Siegfried Bäsler war auf Einladung des Internetforums http://www.cichlidengemeinschaft.de und der Argus nach Frankfurt gekommen, um eine 16-köpfige Gruppe in die Kunst einzuführen.

Businessportal24 - 2. Aug. 2006
Weiße Löwen im Fackelschein, Super-Show-Mix und Fahrspaß
Noch mehr Programm, feurige Tanzshows, spektakuläre Artistik, Ballonglühen, weiße Löwen und Tiger im Fackelschein und als Höhepunkt die Parade der 'Shademakers' in ihren farbenprächtigen Lichtkostümen - das sind die Highlights der 'Timbavati Night' 2006 im Zoo Safaripark und Hollywoodpark Stukenbrock. Am 12. August feiert der Park seine exotische Sommernachtsparty 2006.


Tages-Anzeiger Online - 2. Aug. 2006
Tierisch was los
Heute ruft jede mickrige Modenschau laut, sie sei ein Event. Doch der Zoo, der alle möglichen Veranstaltungen durchführt, lässt Taten lauter sprechen als Slogans. Dieser Meinung waren auch die Gründer der Tiergartengesellschaft, die 1925 beschlossen, in Zürich einen Zoo ins Leben zu rufen. Seither ist schon ein schwarzer Panter ausgebrochen, ein Lama hat das Kinderspital besucht und eine Elefantenkuh musste von der Feuerwehr aus dem Graben geborgen werden. In der Zwischenzeit hat sich aber nicht nur die Fläche des Zoos, sondern auch dessen Angebot beachtlich vergrössert. Die ERLEBNISgutscheine etwa ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen, zum Beispiel bei den Ameisenbären. Wünscht jemand, im Zoo zu essen, so wird das Menü der Örtlichkeit angepasst. Daneben bietet der Zoo auch thematische Informationsführungen an (etwa über Homosexualität im Tierreich), von Psychologen begleitete Schlangen- und Spinnenangstseminare, Besuche der Fledermaus-Notstation oder Nachtwandeln inklusive Übernachtung.

 

Nachwuchs 
 
Hannoversche Allgemeine - 2. Aug. 2006
Flusspferdbaby im Zoo geboren
Was Zoo-Tierarzt Andreas Knieriem liebevoll eine „ganz süße Kartoffel” nennt, ist in Wirklichkeit ein kleines Flusspferd – und das kam vor genau einer Woche im hannoverschen Zoo zur Welt. Am Mittwoch wurde das Kleine zum ersten Mal den Fotografen vorgestellt und machte zunächst das, was Neugeborene gemeinhin tun. Eng an seine Mutter Victoria gekuschelt, schlief es. Nachwuchs bei den Flusspferden im Zoo gab es letztmalig vor zehn Jahren. Der kleine Eberhard II., der im Januar 1996 zur Welt kam, war das 22. Kind von Zora und ihrem Partner Eberhard, der einen Monat vor der Geburt seines Sohnes gestorben war. Da die neue Flusspferd-Anlage jedoch noch Platz für weitere Tiere bietet, ließen der Zoologische Leiter des Zoos, Heiner Engel und seine Mitarbeiter vor zwei Jahren den Bullen Maikel aus Frankfurt anreisen. Nach anfänglicher Freude über seinen Besuch, schmissen ihn die Weibchen fortan buchstäblich aus dem Becken. Lediglich Victoria konnte sich schließlich für Maikel erwärmen. Doch jetzt ist der Beweis zweifelsfrei erbracht.


mephisto 97.6 - 31. Jul. 2006
Viertes Zebrababy im Leipziger Zoo
Wie heute bekannt wurde, kam das Fohlen bereits vorgestern zur Welt. Es wurde vor den Augen der Pfleger und Besucher geboren. Mutter und Kind leben derzeit noch getrennt von der Herde. Sie sollen so eine Bindung zueinander aufbauen. Für den Zoo ist es schon das vierte Zebrababy in den vergangenen drei Monaten. Bis kommenden Montag können für alle vier Tiere beim Zoo Namensvorschläge abgegeben werden.  

Leipziger Volkszeitung - 2. Aug. 2006
Taufe im Zoo: Giraffenmädchen heißt Twiga
Taufe im Leipziger Zoo: Knapp sieben Wochen nach seiner Geburt hat ein Giraffenmädchen den Namen Twiga erhalten. Der Name wurde aus rund 700 Vorschlägen ausgewählt. Der Name bedeutet auf Suaheli Giraffe. Er sei vor allen Dingen wegen seines Klanges ausgewählt worden, weil er sich von den Namen der anderen Tiere in der Kiwara-Savanne unterscheide. Der Vorschlag stammt von einer Leipziger Familie, die zur Belohnung eine Zoo-Jahreskarte erhielt.

MDR - 2. Aug. 2006
Giraffentaufe im Leipziger Zoo
Knapp sieben Wochen nach der Geburt ist im Leipziger Zoo eine Giraffe auf den Namen Twiga getauft worden. Der Name wurde aus rund 700 Vorschlägen ausgewählt. Der Name bedeutet auf Suaheli Giraffe.

mephisto 97.6 - 2. Aug. 2006
Giraffenjunges im Zoo getauft
Im Zoo wird heute ein Giraffenjunges getauft.In den vergangenen Wochen hatten die Leipziger knapp 700 Namensvorschläge für die Giraffe gemacht. Das Jungtier wurde vor etwa sieben Wochen geboren. Es lebt mit seiner Mutter Ashanti und seinem Vater Max auf dem Gelände der Kiwara-Savanne.

Yahoo! Nachrichten - Germany
Weltweit einziges Jamesflamingo-Küken in einem Zoo
Im Berliner Zoo ist wieder ein Jamesflamingo geschlüpft.

APA OTS - 1. Aug. 2006
Tierpark Herberstein: Große Freude über seltenen Zuchterfolg bei ...
Auf seinen jüngsten und kleinsten Zuwachs ist der oststeirische Tierpark Herberstein besonders stolz, weil auch nicht "zoo-alltäglich"! Der Nachwuchs kam überraschend, da die Lisztaffeneltern Ina und Chrisu, die seit zwei Jahren zusammenleben, sich mit der Familiengründung sehr viel Zeit gelassen haben. Nachwuchs bei dieser kleinen Affenart ist selten, die Sterberate der Neugeborenen liegt bei 60 Prozent. "Es ist ein kleines Wunder, denn eigentlich haben wir gar nicht mit Nachwuchs gerechnet", erzählt Tierparkleiter Mag. Andreas Kaufmann. "Die Lisztaffenmama Ina ist bereits 11 Jahre alt, wobei die durchschnittliche Lebenserwartung bei 13 Jahren liegt."

Kleine Zeitung - 2. Aug. 2006
Daumengroßer Lisztaffen-Nachwuchs im Tierpark Herberstein
Nur rund zehn Zentimeter ist es groß und etwa 40 Gramm schwer - ein Lisztaffenbaby ist der jüngste Nachwuchs im oststeirische Tierpark Herberstein. Affeneltern Ina und Chrisu leben seit zwei Jahren zusammen. Am 26. Juli wurde das etwa daumengroße Äffchen geboren. Namen hat es noch keinen: "Weil wir noch nicht wissen, ob es ein Männchen oder ein Weibchen ist", so Tierpark-Leiter Andreas Kaufmann über den seltenen Zuchterfolg. Das Baby ist der erste Lisztaffen-Nachwuchs im Tierpark. Die späte Mutterschaft verlief ohne Probleme.

Tirol Online - 31. Jul. 2006
Nachwuchs im Alpenzoo: Luchsbaby kam zur Welt
Luchsnachwuchs im Alpenzoo gab es zum letzten Mal vor zehn Jahren. Das mittlerweile sechs Jahre alte Muttertier stammt aus dem Osttiroler Wildpark Assling. Der zweijährige Luchsvater ist voriges Jahr aus dem Deutschen Tierpark Chemnitz in den Alpenzoo übersiedelt.



Rheinische Post - 27. Jul. 2006
Alaska bei 30 Grad im Schatten
Am Sonntagmorgen gegen 10.15 Uhr starten wir zu einer Expedition nach Gelsenkirchen in den kurz zuvor erweiterten neuen Zoo. Wir werden von afrikanischen Klängen einer typisch bunt gekleideten Band begrüßt und betreten den Bereich „Afrika“, der erste vor drei Tagen neu eröffnet wurde. Der klar strukturierte Rundweg beginnt in einem nachempfundenen afrikanischen Dorf, das sehr schön zeigt, wie die Bevölkerung teilweise lebt. Wir schlendern an einem großen Gehege für dortige Haustiere wie Schwarzkopfschafe, Ziegen und Rinder mit gewaltigen Hörnern vorbei, bevor wir am ersten modernen Kiosk uns ein erfrischendes Eis gönnen. Wir nähern uns der ersten Hauptattraktion, den Löwen, die müde in der Sonne dösen. Die Giraffen wurden gerade gefüttert und verspeisen Äste mit welken Blättern, während sich die Hyäne selbst nicht von einem auf ihrem Terrain hoppelnden Hasen stören lässt. Das Gebiet mit den Savannentieren wie Zebras und Antilopen ist weitläufig und sehr schön angelegt mit schattenspendenden Bäumen, kahlen Stämmen, die spröde in der Sonne liegen, und dünnem Gras. Wir kommen zu einem See, auf dem man mit kleinen Booten eine Rundfahrt machen kann. Auch hier haben wir wieder Glück, weil ein Zoomitarbeiter mit bei uns ihm Boot sitzt und uns erklärt, welche Schwierigkeiten es bei der Zeitplanung gab, dass die Anubis-Paviane wieder aus ihrem Gehege entfernt werden mussten, weil sie die Elektrozäune ignorierten und die Nashörner noch in Südafrika wegen falscher Zollpapiere festsitzen. So bekommen wir Verständnis dafür, dass viele Tiere nicht da sind und die Bereiche verlassen daliegen. Die ZOOM Erlebniswelten sind auf jeden Fall einen Besuch wert, allerdings würde ich bis September warten, bis alle Tiere im Bereich Afrika eingetroffen sind.

Frankfurter Neue Presse - 1. Aug. 2006
Werden Frankfurts Kaninchen im Zoo verfüttert?
Sie haben keine natürlichen Feinde in den Parks, die Grünanlagen bieten ihnen einen reich gedeckten Tisch, und deshalb vermehren sich dort die Kaninchen sprichwörtlich wie selbige. Und sie verursachen auch erheblichen Schaden: Denn mit ihren weitläufigen Bauten unterhöhlen sie das Erdreich und machen mit ihrem gesunden Appetit die Arbeiten des Grünflächenamtes zunichte. Mit einer bislang nur im Rebstockpark erprobten Methode will die Stadt den Tieren ab Herbst nun zu Leibe rücken – und zwar mit Frettchen. Die Raubtiere schlüpfen in die Bauten und sollen die Kaninchen in Netze treiben, die an den Ausgängen hängen. Doch trotzdem kostet die Jagd die Kaninchen das Leben: Sie enden als Futtertiere entweder im Frankfurter Zoo oder in Falknereien. Zoodirektor Christian Schmidt hat von derartigen Plänen noch keinerlei Kenntnis. Er will sich zunächst noch mit seinen Mitarbeitern und Veterinären über die vom Grünflächenamt beabsichtigte Option beraten.

BRF Hauptportal - 27. Jul. 2006
Drei seltene Savannah-Katzen im Aachener Tierpark
Im Aachener Tierpark sind am Morgen drei seltene Savannahkatzen eingetroffen. Die Tiere waren am Wochenende wegen fehlender Einfuhr-Papiere vom Zoll in Frankfurt beschlagnahmt worden. In Aachen sollen die Katzen jetzt zur Ruhe kommen. Ob sie dauerhaft Bewohner des Tierparks beiben, ist noch unklar. Savannahkatzen ähneln äußerlich der afrikanischen Wildkatze, können aber als Haustier gehalten werden. Ihr Marktwert schwankt zwischen 7.500 und 10 000 US-Dollar.

20minuten - Donnerstag, 3. August 2006
Dählhölzli: Harte Arbeit für die Tierpark-Ponys
«So einen Ansturm habe ich noch nie erlebt», sagt Therese Engel vom Berner Tierpark Dählhölzli. In Scharen standen die Kinder gestern zum Ponyreiten an. Das Ponyreiten findet jeweils am Mittwoch- und Sonntagnachmitag statt.

Kieler Nachrichten - 27. Jul. 2006
Eine kühle Dusche weckt die Lebensgeister
Julia und Rüdiger liegen träge im Stroh. Selbst als Tierpfleger Ulli Traxel die Tür des Geheges im Tierpark Gettorf öffnet, bewegen sie höchstens ein Augenlid. Doch im Außengelände wartet auf die beiden Tapire eine schöne kalte Dusche, die sie denn auch sehr genießen. In den anderen Gehegen sieht es ähnlich aus: während die Flamingos lässig mit einem Bein im kühlenden Wasser stehen und mit dem Kopf eintauchen, um zu sehen, was da unter der Wasseroberfläche an kulinarischen Kostbarkeiten herum schwimmt, freut sich der Emu über eine kalte Dusche und eine schlammige Pfütze. Die Stimmung unter den Tieren allgemein: es dürfte gern etwas kühler werden.

azonline - Mittwoch, 2. August 2006
Bär Mario mit Erfolg operiert
Der vor einem Monat aus dem Zoo Hasel nach Worbis geführte Bär Mario wurde einem zahnärztlichen Eingriff unterzogen. An drei Zähnen wurde eine Wurzelbehandlung vorgenommen. Zuerst kastrierte der Tierarzt den Bären, damit dieser mit den Weibchen im Park keine Nachkommen zeugt; die Zahl gefangener Bären ist ohnehin schon zu hoch. Den schlechten Zustand des Gebisses hatten die Experten aus Worbis bereits im Zoo Hasel bemerkt. Sie führen dies auf eine falsche Fütterung in Marios ersten Lebensjahren zurück, als er noch gar nicht im Zoo Hasel lebte.

Rhein-Berg-Online.de - 31. Jul. 2006
Kletterspaß zwischen Käuzen und Affen
Affentheater, Storchennester und Steilwandklettern - im Affen- und Vogelpark Eckenhagen gibt es viel zu entdecken für kleine und große Gäste. Die unmittelbare Begegnung mit den Totenkopfäffchen ist eines der unvergesslichen Erlebnisse im Affen- und Vogelpark Eckenhagen. Viele Tiere, auch die frechen Berberaffen, leben in begehbaren Freigehegen. Nach dem Besuch der Affen haben die meisten Kinder meist schon genug von dem, was das kreucht und fleucht auf dem zwölf Hektar großen Naturgelände. Deshalb haben die Inhaber der Einrichtung, der Verhaltensforscher Werner Schmidt und seine Sohn, der Tierarzt Ludger Schmidt, ein richtiges Freizeitparadies geschaffen. Gleich am Eingang ist die große Indoor-Halle mit Kletterwand, 20 Meter langem Hüpfberg und Karussell zum Austoben. Und überall im Gelände findet man weitere Spielangebote wie das Wildwasser-Rondell und den Nautic-Jet für eine rasante Schussfahrt ins Wasser, aber auch Schaukeln und Sandkästen.

Südkurier - 2. Aug. 2006
"Mein Pascha greift niemanden an"
Was den Bayern der inzwischen erlegte Bär "Bruno" war, ist den Konstanzern seit Montag die Wildkatze "Pascha": Das in einem privaten Gehege gehaltene afrikanische Wildtier ist während Bauarbeiten am umzäunten Gehege entflohen. Seither sucht die Polizei nach dem elf Monate alten Tier. Sollte ein friedliches Einfangen nicht möglich sein und die Wildkatze immer wieder entwischen, wären auch drastische Mittel bis hin zum Einsatz der Dienstwaffe denkbar, so die Polizei. Eigentümer Roger Simon, bekannter Geschäftsführer des "Relax Centers" im Industriegebiet, besänftigt mögliche Ängste vor dem Tier: "Mein Pascha greift niemanden an. Fremde kommen gar nicht in seine Nähe, weil er sofort weg läuft." Das aus einer österreichischen Zucht stammende Jungtier sei zahm wie ein Hund. Servals leben normalerweise in der afrikanischen Savanne. Das Zuchttier "Pascha", das 2500 Euro gekostet hat, sei ordnungsgemäß aus Österreich eingeführt worden, auch erfülle seine Haltung im Gehege die strengen Auflagen des Tierschutzes. Die Wildkatze habe entweichen können, weil Handwerker eine Verstärkung der Umzäunung eingebaut hatten und so kurzzeitig eine kleine Lücke in der Umhegung entstanden sei.

Westdeutsche Allgemeine Donnerstag, 3. August 2006
Sea Life Aquarien untersuchen das Paarungsverhalten der Seepferdchen
Das Paarungsverhalten der Seepferdchen wollen die Sea Life Aquarien an zahlreichen deutschen und europäischen Standorten untersuchen. »Dafür bekommen die Seepferdchen von uns farbige Halsbänder mit Nummern um den Hals gehängt«, sagte Robert Donoso, Leiter des Sea-Life Oberhausen am Donnerstag. »Dann können wir und auch die Besucher beobachten, welche Pärchen zusammen schwimmen und ob es Seitensprünge gibt.« Die Studie solle auch dazu dienen, die Züchtung der bedrohten Fischart zu intensivieren.

ORF.at - 30. Jul. 2006
Berberaffen aus Zoo in Ebbs ausgebrochen
In Niederndorf bei Kufstein sorgen zwei Affen für Aufregung. Die kleinen Kerlchen sind aus ihrem Gehege im Raritätenzoo in Ebbs ausgebrochen. Ein Affe wurde wieder eingefangen, der zweite läuft noch frei herum. Der Zooinhaber rückte Sonntagabend mit einem Betäubungsgewehr und einer ganzen Polizeieskorte aus, um die zwei Streuner wieder einzufangen. Erst nach gut zwei Stunden konnte zumindest einer der beiden Affen, Charly eingefangen werden. Jetzt hofft der Zooinhaber auf Hinweise aus der Bevölkerung, um den Affen wieder hinter Gitter zu bringen. 

Vorarlberg Online - 31. Jul. 2006
Tiroler Polizei auf Affenjagd
Zwei Berberaffen halten die Tiroler Polizei und einen Zoo-Besitzer derzeit auf Trab. Die beiden männlichen Affen waren aus dem Zoo ausgebüxt und querten mehrmals eine Straße im Unterland. Die Polizei musste Verkehrsmaßnahmen ergreiffen. Die Affen können sich laut Polizei frei im Zoo-Gelände in Ebbs bewegen und manchmal auch die umliegenden Wälder im durchstreifen. Normalerweise würden die Tiere am Abend immer wieder ins Zoo-Gelände zurückkehren, doch seit einigen Tagen seien die beiden Streuner nicht mehr im Gehege gewesen.

ORF.at - 2. Aug. 2006
Entlaufener Affe wieder im Zoo
Nachdem vor vier Tagen im Ebbser Raritätenzoo ein Berberaffe ausbrach, konnte das Tier am Mittwoch wieder eingefangen werden. Der Affe wurde zwar täglich gesichtet, konnte sich aber jedes Mal in Sicherheit bringen. Mittwochnachmittag konnte Chef, so heißt der Berberaffe, dann endlich betäubt werden. Im Kuriositätenzoo brechen regelmäßig Berberaffen aus, es war aber das erste Mal, dass ein Tier so lange fortgeblieben ist, berichtet Erich Eberl, der Besitzer des Zoos.

newsclick.de
Neu im Zoo: Affen-Familie aus Madagaskar eingezogen
Eine ganze Familienbande ist im Stöckheimer Arche-Noah-Zoo eingezogen: sieben Braune Makis

Volksstimme
Tiergarten in Halle hat Informationssystem für Sehbehinderte

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

N
iederländische Meldungen

Ottergeburt im Zoo Parc Overloon
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200608/nw45360.htm
In Overloon sind sechs Asiatische Zwergkrallenotter geboren worden.

BN De Stem – 29. Juli 2006
Antwerpse Zoo drastisch op de schop
Umbruch im Antwerpener Zoo
http://www.bndestem.nl/binnenland/article535758.ece
Immer weniger Tierarten, dafür aber in jeweils größerer Individuenzahl wird der Antwerpener Zoo halten und richtet sich damit, neben den Anforderungen moderner Tiergärtnerei und der europäischen Zoo-Gesetzgebung, auch nach den Besucherwünschen. Ihnen zuliebe werden auch bekannte Tiere wie Elefanten, Büffel, Löwen und Leoparden in dem eingeengten Areal behalten werden.
Anstehende Bauarbeiten betreffen ein neu zu errichtendes Besucher-Informationszentrum sowie die Erweiterung der Zoofläche um ein Hektar auf dann insg. 11 Hektar. Vergrößert werden dadurch zunächst die Gehege der Okapis und Elefanten.
Der Zoo soll jedoch komplett überplant werden. Hierzu werden gegen Ende des Jahres verschiedene Architektenentwürfe vorgelegt werden. Teil der Veränderung wird das Informationszentrum, ein Zoo-Museum sowie die Verlegung des Eingangs in den Park hinein sein, sodass auch Nicht-Zoobesucher die historische Umgebung in Teilen nutzen können.

Blickopnieuws Limburg – 29. Juli 2006
Zwanger gorillavrouwtje in Gaiapark
Schwangeres Gorillaweibchen im Gaiapark

http://www.blikopnieuws.nl/bericht/29901
Das Gorillaweibchen Irala im Gaiapark Kerkrade ist schwanger. Mit der Geburt wird im August bis September 2006 gerechnet. Im letzten Jahr verlor Irala ein Jungtier frühzeitig.

Dierennieuws – 29. Juli 2006
Night Safari in Zoo Parc Overloon!

http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200607/nw45254.htm
Am 3. August können die Besucher wieder von 18 bis 22 Uhr auf eine Nachtsafari im Zoo Parc Overloon gehen.

Dierennieuws – 28. Juli 2006
Zebramangoesten geboren in Aqua Zoo Friesland
Zebramangusten geboren in Aqua Zoo Friesland

http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200607/nw45223.htm
Die im Aqua Zoo Friesland geborenen Zebramangusten wurden von ihrer Mutter aufgrund der großen Hitze schon sehr früh aus der Höhle getragen. Daher können die Besucher die Jungtiere bereits in einem ungewöhnlich frühen Entwicklungsstadium beobachten.

Dierennieuws – 27. Juli 2006
Artis-olifantje Yindee is jarig
Amsterdamer Elefantenkind Yindee hat Geburtstag

http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200607/nw45176.htm
Am 2. August wird der weibliche Asiatische Elefant „Yindee“ ein Jahr alt. Wog sie bei der Geburt erst 80 kg, so sind es nun bereits 450 kg, die sie auf die Waage bringt.


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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt
Thüringer Zoopark Erfurt, 03.08.2006
30. Zooparkfest
Das größte Fest, das jährlich im Thüringer Zoopark stattfindet, wirft seine Schatten voraus. Es ist das inzwischen 30. Zooparkfest, das am Sonntag, dem 13. August 2006 von 10 bis 18 Uhr auf unserer großen Festwiese stattfindet. Aufgrund des besonderen Jubiläums haben sich der Zoopark und der FOKUS Veranstaltungs- und Werbeservice Erfurt dafür etwas Besonderes einfallen lassen.

Zoologischer Garten Magdeburg, 03.08.2006
Dschungelnacht mit Ticket-Vorverkauf und Zusatzkasse

Für die Dschungelnacht am 12. August gibt es im Volksstimme-Service-Center, im Magdeburg-Ticket-Büro und an den Zookassen die begehrten Karten für die Dschungelnacht des Magdeburger Zoos. Ohne Wartezeit kommen die Besucher mit Vorverkaufskarten direkt zur exotischen Megaparty, zu der auch der Top-Star Haddaway erwartet wird. Zusätzlich zu den Zookassen in der Straße Am Vogelgesang und Im Steingewände öffnet am 12.8.2006 ab 17 Uhr die Kasse im Vogelgesangpark (ehemals Südkasse). Bis um 24 Uhr ist im Zoo eine exotisches, temperamentvolles Fest der Superlative erlebbar.

Zoo Dortmund, 03.08.2006
Dortmunder Zoobesucher haben vorbildlich gespendet

Als Mitglied des europäischen Zooverbandes EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) beteiligt der Zoo Dortmund sich regelmäßig an den Artenschutzkampagnen des Verbandes und bittet seine Besucher um Spenden zugunsten des jeweiligen Projektes. Soeben hat die EAZA – Zentrale in Amsterdam das Ergebnis der „Shellshock Campaign“ zugunsten des Schutzes bedrohter Schildkröten bekanntgegeben. Insgesamt wurden 372.000 Euro von 94 Zoologischen Gärten in Europa gesammelt. Der Zoo Dortmund belegt immerhin Platz 20 in der Liste der Spendenhöhe. Insgesamt rund 5.000 Euro haben die Dortmunder Zoobesucher für diese Kampagne gespendet und damit ihr Bewusstsein für die Belange des Artenschutzes zum Ausdruck gebracht. Damit hält der Zoo Dortmund nach den Zoos von Münster und Duisburg immerhin den dritten Platz unter den deutschen Zoos – ein stolzes Ergebnis. Die meisten Spenden hat übrigens der Zoo von Colchester (England) beigetragen. Die europäischen Zoos hoffen, mit dieser finanziellen Unterstützung dazu beizutragen, dass das sinnlose Abschlachten von Schildkröten insbesondere in Asien, aber auch auf anderen Kontinenten, ein Ende findet und die betroffenen Schildkrötenarten unter Schutz gestellt werden können. Der Zoo Dortmund dankt seinen Besuchern für das Engagement und das entgegengebrachte Vertrauen und freut sich bereits jetzt mitteilen zu können, dass auch für das aktuelle EAZA-Projekt „Save the Rhino“ zum Schutze der letzten lebenden Nashörner bereits fleißig gespendet wird.

Zoologischer Garten Magdeburg, 03.08.2006
50. Pinguin im Magdeburger Zoo
In diesem Jahr kann bei den Humboldt-Pinguinen ein kleines Jubiläum gefeiert werden. Der 50. Pinguin ist seit 1999 geschlüpft und aufgewachsen. Damit leistet der Zoologische Garten Magdeburg im Rahmen des EEP für Humboldt-Pinguine einen wichtigen Beitrag zur Arterhaltung. Humboldt-Pinguine gehören zu den bedrohtesten Vogelarten der Welt. Die meisten Jungtiere sind an andere Zoos abgegeben worden und verstärken die dortigen Zuchtgruppen oder bilden den Grundstock für eine neue Kolonie. Im Pinguinhaus informiert eine Ausstellung über die erfolgreichen Pinguin-Nachzuchten.

Tierpark Chemnitz, 03.08.2006
Tigerin „Zeysan“ erhielt Mani- und Pediküre

Die beiden im Tierpark Chemnitz lebenden Sibirischen Tiger haben zwar eine rund 1000 Quadratmeter große Freianlage und damit ausreichend Möglichkeit, sich zu bewegen, aber wie alle Katzen lieben sie es, gemütlich im Gehege zu liegen und zu ruhen. Zudem sind nicht mehr die Allerjüngsten. Ihre Krallen nutzen sich daher nicht mehr so stark ab, wie es eigentlich notwendig wäre, und manchmal wächst eine Kralle in den Ballen ein. So ist es von Zeit zu Zeit erforderlich, bei den Tigern eine Mani- bzw. Pediküre durchzuführen, was hier natürlich nicht ohne Narkose möglich ist. Vorgestern war es nach Information aus dem Chemnitzer Tierpark wieder einmal soweit: Tigerin „Zeysan“ hatte einen Termin zur fachmännisch vom Tierarzt auszuführenden Krallenpflege. Sie hatte ihr linkes Vorderbein schon seit Tagen geschont, doch musste mit der Behandlung gewartet werden, bis die extreme Hitze vorbei war. Zwei Krallen an dieser Vorderpfote waren eingewachsen, die anderen Krallen wurden prophylaktisch ebenfalls gekürzt. „Zeysan“ erholte sich gut von der Narkose und ist wieder zusammen mit Tigerkater „Prinz“ auf der Freianlage zu sehen, die sie jetzt ohne Probleme durchstreifen kann.

Tiergarten Heidelberg, 02.08.2006
Bio – die Zukunft vom Land
Der Zoo Heidelberg präsentiert vom 03.08.2006 bis 29.08.2006 im Afrikahaus des Zoo Heidelberg die Wanderausstellung Ökologischer Landbau. Hier erfährt man Wissenswertes zum ökologischen Landbau, zum Bio-Siegel und zur Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung von Bio-Lebensmitteln.
Schon längst ist Bio „in aller Munde“ und selbst in den großen Supermarktketten mit einer wachsenden Produktpalette vertreten – bei stetig steigenden Umsätzen. Aber wer weiß schon genau, was das Bio-Siegel garantiert, oder wie kontrolliert wird, ob auch wirklich „Bio“ drin ist, wo „Bio“ drauf steht? Thementafeln, Aktivboxen und zahlreiche kurze Filmsequenzen der Bio-Schau klären auf. Sie entführen nicht nur auf große und kleine Höfe, sondern gewähren darüber hinaus viele Einblicke in die ökologische Lebensmittelverarbeitung bis hin zum Großküchen- und Catering-Service. Die Ausstellung informiert auf anschauliche Weise über den ökologischen Landbau und seine Produkte. Interaktive Elemente wie kleine Spiele und Rätsel laden Besucher jeden Alters dazu ein, sich mit dem Thema auseinander zu setzen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Die Zukunft vom Land – als Verbraucher gestalten wir sie alle ein Stückchen mit. Die Wanderausstellung ist Bestandteil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau, initiiert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Das Programm informiert Landwirte, Verarbeiter und Händler sowie insbesondere Verbraucher über den ökologischen Landbau.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 02.08.2006
Affenstark: Ein kleiner Drill in der Wilhelma!

Nach zwei Säuglingspflegekursen kann „Bubi“ es jetzt endlich alleine! „Bubi“ ist eine Drilldame in der Wilhelma und eigentlich mit Chef „Julian“ dafür zuständig, dass die bedrohte Art sich mehre: Drills oder Waldpaviane sind eine der bedrohtesten afrikanischen Affenarten – nur etwa 100 Tiere leben in den Zoos der Welt, und wie wenige es in den zerstörten afrikanischen Regenwäldern noch sind, weiß niemand so genau. Nachwuchs in den Zoofamilien ist also höchst erwünscht, aber nicht so einfach zu realisieren. 2000 und 2001 klappte es nur mit geduldiger Hilfe durch die vertrauten Pfleger, die „Bubi“ wochenlang zeigten, wie man ein Baby trägt und füttert. Unter dieser sorgsamen Anleitung machte „Bubi“, die selbst im Zoo von Barcelona geboren und dort handaufgezogen wurde, gute Fortschritte. Aber in den nächsten vier Jahren gab es zum Leidwesen aller Beteiligten nur Totgeburten oder lebensschwache Jungtiere. Dieses Jahr hat es endlich geklappt – und diesmal braucht „Bubi“ keine menschliche Unterstützung mehr: Am 14. Juni brachte sie ihr Töchterchen zur Welt und kümmert sich nach nur kurzer Starthilfe durch die Pfleger selbständig um die kleine „Kumasi“. Ihre sechsjährige Tochter „Hakuna“ schaut neugierig zu, wie das alles so geht – da „Julian“ nicht ihr Vater ist, darf sie in der Familie bleiben und sollte im nächsten Jahr eigentlich auch Nachwuchs bekommen – möglichst ohne Säuglingspflegekurs!

Tierpark Nordhorn, 02.08.2006
Viel Platz für die "Vorzeigetiere"
Tierpark Startsignal für neue Präriehunde-Anlage direkt im Eingangsbereich

Lange haben der Tierpark und seine vielen Besucher darauf gewartet: Gestern gab es das Startsignal für den Bau einer neuen Anlage für Präriehunde. Die flinken Tiere sollen im nächsten Jahr umziehen, und direkt danach geht der Zoo auf dem Erweiterungsgelände das neue Gehege für die Bisons an.Fünf Jahre lang geisterte das Präriehunde-Projekt nur in Form von Überlegungen, Skizzen und Entwürfen durch die Büros der Tierpark-Geschäftsführung, gestern Nachmittag haben gleich vier Männer symbolisch dafür gesorgt, dass die auf den Plänen überaus schmucke Anlage endlich in die Tat umgesetzt wird. Erster Kreisrat Hans-Werner Schwarz, Tierpark-Geschäftsführer Thomas Berling, der Zoologische Leiter Dr. Hermann Kramer und Nordhorns stellvertretender Bürgermeister Johann Nyhuis starteten die Baumaßnahme mit einem Spatenstich. Der offizielle Akt verdeutlicht die Bedeutung des geplanten Geheges für den Zoo. "Diese Anlage für die Präriehunde wird das erste Highlight für die Besucher sein, nachdem sie den Tierpark betreten haben", sagte Schwarz. Die "Vorzeigetiere" erhalten ein rund 700 Quadratmeter großes Gehege mit viel Platz zum Buddeln und Wühlen – und der Zoo erfährt eine erhebliche Aufwertung des Eingangsbereichs. Schon nach der großen Zoo-Erweiterung und der Verlegung des Eingangsbereichs im Jahr 2001 waren die Tierpark-Verantwortlichen bestrebt, den Erweiterungsbereich zwischen Kassenhaus, Vechte und Altzoo durch attraktive Anlagen besucherfreundlich zu gestalten. Immer wieder aber musste der Bau einer repräsentativen und somit kostspieligen Anlage direkt im Eingangsbereich verschoben werden – teils, weil das Geld fehlte, teils aber auch, weil andere Projekte dringlicher waren oder Zuschüsse für andere Maßnahmen festgeschrieben waren. "Fünf Jahre haben wir alle auf diesen Spatenstich gewartet", sagte Geschäftsführer Berling.

Münchner Tierpark Hellabrunn, 02.08.2006
Eine kleine Giraffe kam auf die Welt!

Am 25. Juli d. J. brachte unsere Netzgiraffe „Kabonga“ nach einer Tragezeit von ca. 450 Tagen ein gesundes Jungtier auf die Welt. Seit „Kabonga“ 1994 aus dem Duisburger Zoo nach Hellabrunn kam, ist es ihr 5. Jungtier. Das erste Jungtier musste noch von den Tierpflegern mit der Flasche großgezogen werden. Inzwischen ist sie eine hervorragende Mutter und kümmert sich bestens um die Erziehung ihrer Kinder. Vater „Togo“ wurde 1991 im Stuttgarter Zoo geboren und ist ebenfalls seit 1994 in Hellabrunn. Eine Giraffengeburt ist immer wieder ein beeindruckendes Ereignis. Giraffen gebären im Stehen und das Kalb gleitet aus ca. 2 m Höhe auf die Erde. Wenn unser Giraffenbulle Durst hat, trinkt er gelassen aus der 5 m hohen Dachrinne. Wir freuen uns, dass unser kleiner „Jimmy“ schon einen Paten hat und bedanken uns sehr herzlich.

Österreichische Zoo Organisation OZO, 02.08.2006
2. Startversuch für Bartgeier „Doraja“ Österreichische Zoo Organisation OZO unterstützt alpenweites Artenschutzprojekt - 20 Jahre erfolgreiche Wiederansiedlung des Bartgeiers

Mit vier jungen Bartgeiern, darunter zwei Nachzuchten aus dem Alpenzoo Innsbruck begann 1986 die Wiederansiedlung des größten Vogels der Alpen, des Bartgeiers. 1913 wurde der letzte freilebende Vogel im Aostatal / Italien abgeschossen. Ab 1973 gab es kontinuierliche Nachzuchten im Alpenzoo Innsbruck, hier wurden auch die Methoden zur Aufzucht in menschlicher Obhut entwickelt. Dies bildete die Grundlage für das „Internationale Bartgeier Wiederansiedlungsprogramm“. Dieses Artenschutzprojekt zählt zu den erfolgreichsten in ganz Europa und ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von WWF, Nationalpark Hohe Tauern, Frankfurter Zoologische Gesellschaft, Veterinärmedizinische Universität Wien und den Tiergärten in Europa. In den vergangenen 20 Jahren wurden insgesamt 138 Bartgeier erfolgreich an zwölf Orten im Alpenraum ausgewildert. In Österreich sind auf dem Gebiet des Nationalparks Hohe Tauern insgesamt 43 Jungvögel freigelassen worden.

Zoo Frankfurt, 02.08.2006
Zoo Frankfurt gratuliert zur Geburt von MAIKELs Hannoveraner Kind

Die Hochzeitsreise des Frankfurter Flusspferdbullen MAIKEL vom 02.12.2004 bis 04.04.2006 war erfolgreich: Der Zoo Frankfurt gratuliert zum Flusspferdbaby im Zoo Hannover.

Zoo Landau, 02.08.2006
Nachwuchs bei den Zwergseidenaffen

Endlich ist es soweit! Es gibt Nachwuchs bei den Kleinsten im Affenhaus, den Zwergseidenaffen (Cebuella pygmaea). Die zu den Krallenaffen gehörenden „Zwerge“ stammen aus Südamerika und sind in ihrer Heimat bedroht. Nach einer Tragzeit von ca. 130 Tagen hat unsere Zwergseidenaffendame zwei Jungtiere geboren. Kurz nach der Geburt verstarb eines der Babys aus noch ungeklärten Gründen. Das zweite Jungtier entwickelt sich gut. Allerdings ist die Aufzucht unseres Zwergseidenaffennachwuchses etwas kurios.

Zoo Köln, 02.08.2006
Wat is ene Dampfschiffente ?

Na, da stellen wir uns mal janz dumm ! Ene Dampfschiffente, dat is ene jroße Ente, die ...... Ganz einfach, wenn Sie wissen wollen, um was für einen Entenvogel es sich handelt und warum dieser so heißt, dann kommen Sie morgen zu unserem Pressetermin in den Zoologischen Garten Köln.

Zoo Duisburg, 02.08.2006
Nyala-Böckchen geboren
Zugegeben: Streng genommen betont die Überschrift eine sogenannte Tautologie, denn „Nyala“ und „Böckchen“ sind bedeutungsgleich, wenn auch erstere Bezeichnung aus der Alt-Afrikanischen Kisuaheli-Sprache stammt – und eben „Böckchen“ bedeutet. Dieser Sprachwirrwarr allerdings trübt die Freude über den mittlerweile sechs Wochen alten Nachwuchs bei den Flachland-Nyalas nicht im geringsten, handelt es sich bei dem kleinen Antilopen-Böckchen doch um einen ebenso erfolgreichen wie niedlichen Zuwachs am Kaiserberg. Nyalas zählen zu den hübschesten Hornträgern afrikanischer Savannen- und Galeriewälder – und das nicht nur der stark gewundenen Hörner beim männlichen Geschlecht, sondern ihrer zierlichen Eleganz und kastanienbraunen Fellfärbung bei beiden Geschlechtern wegen. Auffallend für diese Tierart sind darüber hinaus die ausgeprägten „Zebra-Streifen“ quer über den schlanken Rumpf sowie die lange Bauch- und Halsbehaarung bei männlichen Tieren; unverkennbar sowohl für Männlein wie Weiblein sind auch die weißen Gesichtsmasken, die diesen sanften Stirnwaffenträgern ihr unverwechselbares Aussehen verleihen.
Die kulleräugigen Antilopen-Kitze – auf zierlich langen Beinen springend – begeistern durch Anmut wie Sprinterkünste gleichermaßen und erfreuen sich bei (Hobby-)Fotografen allergrößter Beliebtheit. Frieden geschlossen haben Mutter und Kind auf ihrer Gemeinschaftsanlage derzeit mit Marabus, Geiern und Perlhühnern. Die Stachelschweine allerdings dulden die Schnupperversuche des Nyala-Böckchens überhaupt nicht. Um einem schmerzhaften Beschuss durch nadelspitze Stachelschweinborsten vorzubeugen, dürfen Mutter und Kind deshalb erst nachmittags den Auslauf über die Freianlage genießen.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 02.08.2006
Der treue Pate
Die Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG übernimmt im fünften Jahr in Folge die Patenschaft für die Seelöwengruppe der Wilhelma. Mit diesem kontinuierlichen Engagement für einen der Publikumsmagneten im zoologisch-botanischen Garten Stuttgart gehört das Versicherungsunternehmen zu den Dauerpaten der Wilhelma . Ein Beweis dafür, dass sich die Kalifornischen Seelöwen in der Wilhelma sehr wohl fühlen ist, dass sie regelmäßig Nachwuchs zeugen. Im letzten Jahr waren es drei in diesem Jahr sogar vier Jungtiere. Sie sind alle innerhalb von zwei Wochen Anfang Juni auf die Welt gekommen.
Wie schon im Vorjahr hat auch diesmal der Pate, die Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG, die Namensgebung für den Seelöwennachwuchs übernommen. Am 2. August um 11 Uhr haben die vier jungen Seelöwen offiziell ihre neuen Namen erhalten: Die drei Jungen heißen jetzt Christian, Niklas und Theo und das einzige Mädchen der Rasselbande Victoria. Sie werden bis zum nächsten Sommer bei ihren Eltern im Seelöwenbecken der Wilhelma bleiben. Damit besteht die Gruppe nun aus zehn Tieren: vier Jungtieren, fünf Weibchen und einem Männchen. Der Vorstand für das Vertriebsgebiet Südwest der Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG, Dr. Peter Haueisen, war mit seiner Familie für die Namensgebung in die Wilhelma gekommen. Dabei überreichte ihm Prof. Dr. Dieter Jauch, der Direktor der Wilhelma, auch die Patenschaftsurkunde für das Jahr 2007. Prof. Jauch dankte dem verlässlichen Partner herzlich für dessen langjährige Unterstützung. Pate für ein Wilhelmatier kann jeder werden. Die Jahresbeiträge liegen je nach Tierart zwischen 50,-- und 5.000,-- Euro. Der Pate oder die Patin erhält eine Patenschaftsurkunde, eine Spendenbescheinigung und wird auf einer Tafel im Eingangsbereich genannt. Einmal im Jahr sind alle Paten zum Patentag eingeladen, wo sie unter anderem eine exklusive Führung zu ihren Tieren bekommen.

Alternativer Bärenpark Worbis, 02.08.2006
Schweizer Bär hat OP gut überstanden und ist nun der Bärenfreianlage ein ganzes Stück näher

Am 6. Juli d. J. wurde der Schweizer Bär Mario im Alternativen Bärenpark® aufgenommen. Bevor er jedoch die 4 Hektar große Freianlage, in der bereits elf Bären und ein Wolfsrudel leben, beziehen kann, waren eine Zahnbehandlung und die Kastration notwendig. Beide Eingriffe wurden heute im Bärenpark Worbis durchgeführt. Mario hat die OP, die von 14 bis 16 Uhr andauerte, gut überstanden. Nach 23 Jahren Gefangenschaft – einige Zeit in einer Betongrube, später in einem kleinen Zwinger – hatte es VIER PFOTEN Schweiz geschafft: Bär Mario konnte endlich sein Gefängnis verlassen. Für Marios neues Leben hatten die Schweizer den Alternativen Bärenpark® Worbis auserwählt, ein in Deutschland bisher einmaliges Tierschutzprojekt.
Bären und Wölfe aus zuvor tierquälerischen Haltungen leben auf einer 40 000 m² großen und vor allem naturbelassenen Freianlage. Die Tiere lernen es hier, ihre natürlichen Instinkte zu entwickeln und auszuleben. Diese natürlichen Instinkte, wie z. B. das Graben einer Winterhöhle oder das Baden in einem Teich, konnte Mario bisher nicht nutzen.

Zoo Hannover, 02.08.2006
Herzensbrecher aufgetaucht!

Acht Monate lang hatte Flusspferddame Viktoria ein Geheimnis um ihren Zustand gemacht. Zwar waren heftige Techtelmechtel zwischen ihr und dem schönen Flusspferdbullen Maikel aus Frankfurt beobachtet worden – aber ob die Liebelei Folgen haben würde, wusste niemand. Einen Schwangerschaftstest für Hippo-Damen gibt es nun einmal noch nicht. Doch jetzt steht fest: Viktoria war tragend. Der winzige Beweis schnellt wie ein Korken alle 20 Sekunden an die Wasseroberfläche im Hippo Canyon, schnappt nach Luft und taucht wieder ab. Das putzmuntere Auf und Ab würde jeden Flummi neidisch machen! Zum ersten Mal seit 10 Jahren gibt es wieder ein Flusspferdbaby im Zoo Hannover. Das winzige Kerlchen mit dem weichen rosa Mäulchen und den aparten hellrosa Flecken um die Ohren ist nicht einmal so groß wie Mamas Schnauze und hat beste Chancen, der Publikumsliebling des Jahres 2006 zu werden. Geboren wurde der etwa 40 Kilogramm schwere Winzling genau vor einer Woche am 26. Juli um 21 Uhr. Entgegen der bei Flusspferddamen beliebten sanften Unterwassergeburt, brachte Viktoria ihr Baby an Land im Stall zur Welt. Der geflieste Kreißsaal hat dem Wohlbefinden des Kleinen keinen Abbruch getan. Auf diese Weise musste das Baby immerhin nicht sofort nach der Geburt tauchen und den Weg an die Wasseroberfläche suchen. Mutter Viktoria schubste ihren Nachwuchs mit ihrer breiten Schnauze einfach sanft ins Wasser.

Wildtier- und Artenschutzstation, 02.08.2006
Zuwanderer erreicht Minden schwimmend - Marderhund wird in der Wildtierstation aufgepäppelt

Völlig durchnässt und erschöpft wurde ein junger Marderhund von Schiffern aus dem Mittellandkanal gezogen. „Er war regelrecht bewusstlos“ berichtet Regine Möhlmann vom Tierheim Minden, wo der Welpe zunächst eingeliefert wurde. Dort wurde er getrocknet und wiederbelebt bis er transportfähig war und in die Wildtier- und Artenschutzstation nach Sachsenhagen gebracht werden konnte. Hier wird der etwa 10 Wochen alte Welpe derzeit aufgepäppelt.

Tiergarten Schönbrunn, 01.08.2006
Im Tiergarten Schönbrunn: die Stars aus „Ab durch die Hecke“!

Am Donnerstag 3. August, von 14.00 bis 14.20 und von 16.00 bis 16.20 Uhr!
Seit drei Wochen begeistert der liebenswerte Sommerhit „Ab durch die Hecke“ das österreichische Kinopublikum. Am 3. August haben nun alle Fans die Gelegenheit, die Stars im Tiergarten leibhaftig zu treffen - Richie, den Waschbär, Hammy, das Eichhörnchen, Stella, das Stinktier und Verne, die Schildkröte. Kinder können sich zur Erinnerung mit ihnen fotografieren lassen und das Bild gleich mit nach Hause nehmen. Möglich machen das die ÖBB, die gerade den 10. Geburtstag ihrer VORTEILScard feiern. Schönbrunn hat übrigens auch eine Schildkröten-Persönlichkeit zu bieten: den "Schurli", der älteste Bewohner des Tiergartens. Die Riesenschildkröte Schurli lebt seit 1953 in Wien und dürfte bereits hundert Jahre alt sein.

Tierpark Herberstein, 01.08.2006
Große Freude über seltenen Zuchterfolg bei Lisztaffen

Auf seinen jüngsten und kleinsten Zuwachs ist der oststeirische Tierpark Herberstein besonders stolz, weil auch nicht „zoo-alltäglich“! Der Nachwuchs kam überraschend, da die Lisztaffeneltern Ina und Chrisu, die seit zwei Jahren zusammenleben, sich mit der Familiengründung sehr viel Zeit gelassen haben. Nachwuchs bei dieser kleinen Affenart ist selten, die Sterberate der Neugeborenen liegt bei 60 Prozent.

Westküstenpark & Robbarium, 31.07.2006
„Auf den Spuren der Indianer und Greifvögel” 11.00 bis 17.00 Uhr

St. Peter-Ording - Unter dem Motto «Auf den Spuren der Indianer und Greifvögel» lädt der Westküstenpark & Robbarium St. Peter-Ording am 6. August 2006 von 11.00 – 17.00 Uhr zu einem erlebnisreichen Tag ein. Auf dem Programm steht neben Greifvogel-Präsentationen und Flugvorführungen eine Menge Spaß für Kinder: Rallye, Basteln mit Federn und Perlen, Lagerfeuer sowie weitere kleine Überraschungen

Zoo Dortmund, 31.07.2006
Samson im Zoo Dortmund auch bald für Zuschauer zu sehen

Jetzt hat es bei den Seebären wieder Nachwuchs gegeben: Seebärenmädchen „Cira“ hat Pfingstmontag, 5. Juni, einen Sohn zur Welt gebracht, den kleinen „Samson“. Für Cira, 1998 im Zoo Düsseldorf geboren und seit 2000 in Dortmund, ist es der erste Nachwuchs. Auch Papa Pablo, 1992 in Hamburg geboren und seit 1996 in Dortmund, ist stolz auf seinen aufgeweckten „Sohnemann“. Das Zoopublikum kann den Seebärennachwuchs noch nicht bestaunen, da noch zugefüttert werden muss, weil seine Mutter die Versorgung nicht allein schafft. Ende August wird er dann zu sehen sein. Wer die Patenschaft (50 Euro für ein Jahr) für den kleinen Samson übernehmen will, wendet sich an die Patentante des Dortmunder Zoos, Veronika Saul, Telefon (0231) 50 2 86 28. Dass der Zoo Dortmund das Zuchtbuch für die Großen Ameisenbären führt ist bekannt, doch dass er auch das Europäische Zuchtbuch (European Studbook ESB) für den Südamerikanischen Seebären führt ist weniger bekannt. Eine Gemeinsamkeit haben beide Tierarten: „Bären“ sind sie beide nicht. Während der Große Ameisenbär ein Nebengelenktier ist, gehört der Südamerikanische Seebär zu den Robben und wird lediglich seines dichten, bärigen Fells wegen so genannt. Gemeinsam mit den Kalifornischen Seelöwen, den Stars der Robbenfütterung im Zoo Dortmund, teilen die Seebären sich die historische Robbenanlage, die bereits 1955 gebaut wurde. Während die Seelöwen geradezu sportliche Leistungen bei der Schaufütterung erbringen, nehmen es die Seebären eher gelassen und betrachten das Schauspiel gemeinsam mit den Besuchern des Zoos.

Zoo Wuppertal, 31.07.2006
Der Zoo-Verein Wuppertal e.V. beschließt das größte Geschenkepaket seiner Vereinsgeschichte an den Zoo

Im Rahmen der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Zoo-Vereins Wuppertal e.V. am Samstag, 29.07., haben die Mitglieder das größte Geschenkepaket beschlossen, dass der Zoo-Verein dem Zoo Wuppertal jemals gemacht hat. Für den Umbau der alten Pinguinanlage zu einer neuen Königspinguinanlage, die Übergangsunterbringung der Königspinguine während des Umbaus sowie für den Umbau der Okapianlage wird in den nächsten 2½ Jahren ein Bauvolumen von 3,7 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Dieser Betrag entspricht ungefähr der Summe, mit der der Zoo-Verein in den vergangenen fünfzig Jahren seit seiner Gründung den Zoo insgesamt unterstützt hat. Damit macht der Zoo-Verein dem Zoo zu dessen 125-jährigen Jubiläum einen würdiges Geburtstagsgeschenk.

Zoo Leipzig, 31.07.2006
Giraffentaufe im Zoo Leipzig live on Air - Auswahl aus fast 700 Namensvorschlägen fiel schwer

Die Wahl ist getroffen: Das am 16. Juni im Zoo Leipzig geborene Giraffenmädchen erhält endlich einen Namen. Fast 700 Namensvorschläge erreichten den Zoo innerhalb der letzten drei Wochen – so viele wie noch nie zuvor. Keine leichte Aufgabe also für die Jury um Zoodirektor Dr. Jörg Junhold, sich für einen passenden und klangvollen Namen zu entscheiden. In dieser Woche wird das Geheimnis nun gelüftet. Im Rahmen der Liveberichterstattung von Hitradio RTL Sachsen findet die Giraffentaufe am Mittwoch, den 2. August um 11.00 Uhr an der Kiwara-Lodge statt. Die kleine Giraffendame entwickelt sich bisher prächtig und macht den Besuchern und Tierpflegern gleichermaßen viel Freude. Gemeinsam mit Mutter Ashanti und unter dem besonderen Schutz von Lieblingstante Emma genießt sie den täglichen Auslauf auf der Kiwara-Savanne. Seit ein paar Tagen darf auch Vater Max wieder mit seinen Giraffenmädels auf die Freianlage. Die Familienzusammenführung verlief ruhig und ohne Probleme. Unterstützung erhält der Zoo an diesem besonderen Tag von Hitradio RTL Sachsen. Moderatorin Kati Huhn wird nicht nur die Giraffentaufe „live on air“ kommentieren, sondern den gesamten Vormittag von 9 bis 14 Uhr aus dem Zoo berichten. Wer das Geschehen auf der Hitradio RTL Sachsen-Bühne an der Kiwara-Lodge miterleben möchte, hat am Mittwoch zwischen 9 und 10 Uhr freien Eintritt in den Zoo. Alle Kinder sind aufgerufen, für Kati Huhn einen selbst gebastelten, ausgemalten und ausgeschnittenen Elefanten mitzubringen. Als Dankeschön winkt an diesem Tag bis 14 Uhr ein kostenloser Zoobesuch!

Zoo Leipzig, 31.07.2006
Es ist ein Junge! Viertes Zebrababy geboren

Das vierte Zebrababy in diesem Jahr wurde am vergangenen Samstagabend auf der Kiwara-Savanne geboren. Zebradame Nelly (geb. 4.11.2001 in Leipzig) brachte den kleinen Hengst vor den Augen der Besucher und der Pfleger zur Welt. Nachdem die Mutter ihr Erstgeborenes trocken geleckt und gesäugt hatte und es sicher auf den eigenen Beinen stehen konnte, lockte das Tierpflegerteam beide aus Sicherheitsgründen in den Stall. Dort bleiben sie zunächst getrennt von der Herde, damit sich die Mutter-Kind-Bindung ausreichend festigen kann. Denn obwohl sich Nelly hervorragend um ihren Nachwuchs kümmert, muss das Kleine seine Mutter erst richtig kennen lernen, um ihr sicher durch die „Weiten der Savanne“ folgen zu können. Langeweile muss das neugeborene Herdenmitglied nicht fürchten. Die am 13. Mai, 5. und 7. Juli geborenen kleinen Zebrastuten haben die Kiwara-Savanne inzwischen erobert und warten nun auf ihre männliche Verstärkung. Allerdings werden Nelly und ihr Junges vorerst nicht mit ihnen die Freianlage teilen und somit auch nicht die Zoobesucher zu sehen sein. Erst wenn sich die Bindung zueinander gefestigt hat, werden sie an die Herde und die anderen Mitbewohner der Savanne gewöhnt und mit ihnen zusammengelassen.

Zoo Leipzig, 31.07.2006
Namen für die Zebrajungen – Ihre Idee ist gefragt

Freitag letzte Woche hat das dritte von vier zu erwartenden Zebrajungen im Leipziger Zoo das Licht der Welt erblickt. Die Mercedes-Benz Niederlassung Leipzig, die sich schon seit dem Jahr 2000 als Pate der Grevy-Zebrafamilie engagiert, ist jetzt auf der Suche nach Namen für die 3 weiblichen Neugeborenen, für die ebenfalls die Patenschaft übernommen wird. Dazu sind Ihre Einfälle gefragt: In der Zeit vom 13. Juli bis 04. August 2006 haben Sie die Möglichkeit, Ihre Namensvorschläge einzureichen. Günstigerweise sollte der vorgeschlagene Name einen Bezug zum afrikanischen Ursprung der Tiere haben und aus nur einem Wort bestehen. Hier noch einige Informationen zu den Grevy-Zebras, die bei der Namensfindung vielleicht hilfreich sind. Die Tiere sind eine von drei vorkommenden Zebraarten und mit 1,60 Metern Schulterhöhe auch die größte. Die Zebras sind verspielt und temperamentvoll. Genau wie im Leipziger Zoo bilden sie in den Savannen Afrikas große gemischte Herden mit Antilopen, Straußen und Giraffen. Die Namen der Jungtiere, die eine Jury bestehend aus Mitarbeitern der Mercedes-Benz Niederlassung Leipzig auswählt, werden bei der Taufe der Zebras im August im Leipziger Zoo bekannt gegeben. Natürlich sollen die prämierten Namen nicht unbelohnt bleiben und so winkt den Gewinnern jeweils ein Überraschungspaket aus der Mercedes-Benz Collection.

Zoo Landau, 31.07.2006
Langeweile in der letzten Sommerferienwoche ... ? -
Zoo Landau in der Pfalz bietet zusätzliche Ferien-Workshops für Kinder
Auf Grund der großen Nachfrage nach den in den vergangenen zwei Ferienwochen angebotenen Workshops für Kinder, bietet der Zoo Landau in der Pfalz nun in der letzten Ferienwoche noch zusätzliche Veranstaltungen an. Eine Anmeldung dazu unter Tel. 06341-898229 ist dringend erforderlich und kann ab sofort erfolgen! Treffpunkt für alle Workshops ist an der Zookasse

Thüringer Zoopark Erfurt, 31.07.2006
30. Zooparkfest - Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Zum 30. Jubiläum des Zooparkfestes wartet der Zoopark am 13. August mit vielen Besonderheiten auf. Es werden nicht nur Tier- und Modenschauen präsentiert, sondern auch die „Hitparade unterwegs“ des mdr. Moderatorin Kathrin Schirmer führt durch das bunte Programm. Ab 10 Uhr beginnt das Fest mit Musik und guter Laune. Auf der Festwiese wird eine große Bühne erstellt, damit auch alle Zuschauer optimale Sicht auf die Schaudarbietungen haben. Ringsum bieten Händler und Kunsthandwerker ihre Waren feil. Alte Handwerkskunst neu entdecken kann man vor Ort: Porzellanmaler, Zinngießer, Korbflechter und Kunstschnitzer zeigen ihr Handwerk. Neue Mode mit exotischem Flair wird von Babs Dietrich präsentiert. Helmis Self-Theater bringt mit seinen Clownerien nicht nur die Kleinen zum Lachen. Natürlich dürfen auch die tierischen Stars nicht fehlen. Ob Pavian Dressur der Familie Probst, Zooparktiere oder Kathlen´s lustige Hundeschule: die Tiere geben am Festtag ihr Bestes. Bühne frei heißt es dann ab 15 Uhr für die Interpreten bei der mdr Hitparade unterwegs. Uta Bresan, Anke Lautenbach, Peter Steinbach, die Gruppe Playa Rouge und Michael Holm wissen das Publikum drei Stunden lang zu begeistern.

Alternativer Bärenpark Worbis, 31.07.2006
Mit guter Kondition ins Ohmgebirge

Am Sonnabend, dem 5. August, führt die nächste Wanderung aus der Exkursionsreihe „Auf den Spuren der Braunbären“ in den Bärenwald im Ohmgebirge. Diplombiologe Arne Willenberg erwandert das Naturschutzgebiet „Bodenstein“. Dieses Naturschutzgebiet ist ein repräsentativer Ausschnitt des Ohmgebirges. Auf kleinem Raum sind hier alle typischen Landschaftselemente dieses durch Erosionen geformten Gebirges zu erkennen wie z. B. tiefe Bachtäler, Muschelkalksteilhänge, Felsformationen und weite Plateauflächen. Alle diese Landschaftsformen weisen ihre jeweils typische Vegetation auf, die im Naturschutzgebiet vor allem von Waldgesellschaften gebildet wird. Ziel der Exkursion ist es, die Unterschiede zwischen den Wäldern auf den Plateauflächen, an den Steilhängen unterschiedlicher Expositionen und in den Talgründen hinsichtlich der Vegetation, Fauna, Flora und Ökologie kennen zu lernen. Aber auch die Kulturlandbiotope an den Waldrändern wie Halbtrockenrasen und Kalkäcker werden eingehender betrachtet ebenso wie ihre Tier- und Pflanzenarten.

Tierpark Ueckermünde, 31.07.2006
ICE AGE im Tierpark Ueckermünde:
„Eisbomben“ für die Tiere im Tierpark Ueckermünde - Premiere am 2. August um 11 Uhr an der Fischotteranlage Immer mittwochs, bis Ende August, wird es für einige Tiere im Tierpark kühle Erfrischungen geben. An jedem Mittwoch wird also immer eine kurze „Eiszeit“ für Löwen, Affen und Co ausbrechen. Mit eisgekühlten „Früchtewürfeln“ oder „Eisfischen“ – selbst hergestellt im Tierpark – werden sich die Tropenbewohner abkühlen können.

Wisentgehege Springe, 28.07.2006
Köhlerei im Wisentgehege Springe

Am Montag den 31.Juli.2006 wird ein altes Handwerk im Wisentgehege wieder belebt.
Der Kohlemeilerspezialist Erich Lenzing wird in der Woche vom 31.07 bis zum 06.08.2006 das „Köhlern“ dem interessierten Besucher näher bringen, indem er auf der Wiese beim Muffelwild, in der Nähe des Falkenhofes einen Meiler errichten und betreiben wird. Die Prozesse der Holzkohlegewinnung können dann über mehrere Tage beobachtet werden. Diese Form zur Herstellung von Holzkohle war in früheren Zeiten gerade im Weser- und Leinebergland vielerorts zu finden und prägte sowohl die Menschen, als auch das Landschaftsbild. Der Aufbau des Meilers beginnt Montag am späten Vormittag. Das Anzünden des Meilers erfolgt am Mittwoch, den 02. August gegen 1700 Uhr. Die Flugvorführung auf dem Falkenhof findet aus diesem Anlass erst um 16.00 Uhr statt, sodass die Besucher direkt im Anschluss das Anzünden des Meilers erleben können. Für das leibliche Wohl sorgt der Förderverein „Freunde des Wisentgeheges und der Jagdschau e.V.“.

Zoologischer Garten Magdeburg, 28.07.2006
TIERISCH NAH beim Tiger Taskan

Doreen Doppel aus Quedlinburg hatte immer schon diesen Wunsch: einmal ihrem Lieblingstier, dem Tiger Taskan, ganz nah zu sein. Ihr Ehemann Gerd Doppel schenkte ihr den Gutschein TIERPFLEGE LIVE vor einigen Tage zum Geburtstag. Heute besuchte sie nicht nur unseren Tiger Taskan, sondern auch noch weitere Großkatzen und die Krallenaffen. Neben der Stippvisite im Tigerhaus packte Frau Doppel auch bei der Fütterung der Tiere mit an. Sie begleitete für 3 Stunden unsere Tierpfleger bei der täglichen Arbeit. Ein unvergessliches Erlebnis nimmt sie mit nach Hause: der größten Raubkatze der Welt – dem Sibirischen Tiger- TIERISCH NAH gewesen zu sein. Übrigens wirbt der Tiger Taskan auch für die Dschungelnacht am 12.8.2006 auf großen Plakaten. Karten für die Dschungelnacht gibt es im Vorverkauf bei Magdeburg Ticket, beim Volksstimme Service Center und unseren Zookassen (Kinder 2,50 Euro, Erwachsene 5 Euro).

Vogelpark Herborn, 28.07.2006
Am 6. August ist Handwerkertag im Vogelpark Herborn: Attraktionen für Groß und Klein

Einmal mehr zeigt der Herborner Vogelpark an diesen Ferientagen seine besondere Attraktivität für Familien: Die in naturnahen Anlagen gepflegte vielfältige Vogelwelt mit zahlreichen Jungvögeln, unter anderem bei Schnee-Eulen, Pfauen, Ibissen, Störchen und Kranichen begeistert derzeit die zahlreichen Besucher aus Nah und Fern ganz besonders. Eine zusätzliche Attraktion bietet die Einrichtung am Sonntag, den 06. August. Aufgrund des großen Erfolges in den letzten sieben Jahren findet auch in diesem Jahr in Uckersdorf ein "Tag des alten Handwerks" statt: Von 13.00 bis 18.00 Uhr verwandelt sich der Tierpark in eine Art "Museumsdorf". Im Jahr seines vierzigjährigen Bestehens wird der Vogelpark eine besonders große Handwerksvielfalt präsentieren: Auf den Wegen des Naturerlebniszentrums werden verschiedene Akteure, vom Korbmacher über den Schmied bis zum Seilmacher alte Handwerks- und Handarbeitskünste wieder aufleben lassen. Auch Korb- und Stuhlflechter sowie Klöppelkünstlerinnen zeigen, wie kunstvoll, aber auch unter körperlichem Einsatz in der „guten, alten Zeit“ Gegenstände des täglichen Lebens erschaffen wurden. Natürlich kommt auch das Spinnrad zur Geltung, eine Handwerkerin zeigt die Kunst des Blaudrucks und ein Zupfinstrumentenmacher-Meister spielt seine Bordunzither. Nicht nur Kinder werden interessiert beobachten, wie Teddybären hergestellt werden oder wie die Mitarbeiter der Diakonie Haiger die beliebten bunten Holzvögel herstellen. Gleichfalls im gemeinnützigen Sinne werden Grußkarten in Fadengrafik gestaltet und zugunsten der Sanierung der Kirche in Herborn-Burg veräußert. Übrigens werden einige Handwerker ihr Können nicht nur vorführen. Interessierte Vogelparkbesucher können ihr Geschick hier und da selbst unter Beweis stellen und zeigen, ob sie damals auf solch kunstvolle Weise ihr Brot hätten verdienen können...

Zoo Braunschweig, 27.07.2006
Neue Affenart im Braunschweiger Zoo - Eine ganze Familienbande ist eingezogen

Am Mittwochabend bezogen sieben Braune Makis, eine Lemurenart aus Madagaskar, ihr neues Quartier im Braunschweiger Zoo.
Geplant war alles ganz anders. Zu Beginn des Jahres entschloss sich die Zooleitung die bereits im Zoo lebenden Kattas, ebenfalls Lemuren, mit einer anderen Art zu vergesellschaften. Zeitgleich wollte das Primatenzentrum der Universität Straßburg im französischen Elsass eine Gruppe Braune Makis abgeben. Gibt es keine aktuellen Forschungsprojekte an einer Primatenart, so vermittelt das Zentrum die Tiere in europäische Zoos. Der Umzug von Makimann „Sonic“ mit seinem dreiköpfigen Harem nach Braunschweig wurde für April vorgesehen. Doch die französischen Naturschutzbehörden ließen sich Zeit. Die Ausstellung der notwendigen Formulare dieser streng geschützten Art dauerte letztendlich fast vier Monate. So gab es noch in Straßburg Maki-Nachwuchs. Zwillinge und ein Einzelkind ließen die Familie auf sieben Köpfe anwachsen. Ebenfalls kamen in der letzten Woche im Zoo Katta-Zwillinge zur Welt. Folglich wurden die Makis vorübergehend in ein anderes Gehege einquartiert, um bei einer Zusammengewöhnung mit den Kattas das Risiko für die Jungtiere zu minimieren. Die Besucher können die drolligen Drei aber auch hier bewundern, wie sie den Müttern über Bauch und Rücken klettern.

Tiergarten Heidelberg, 27.07.2006
Eine neue Gefährtin für „Ilona“
„Ilona“, die Elefantendame aus dem Zoo Heidelberg, hat seit heute eine neue Gefährtin: „Jenny“ aus dem Tierpark Hagenbeck, Hamburg. Wie alt „Jenny“ ist, ist unbekannt. Sie wurde in Burma geboren und lebte zunächst in einem Zirkus, bis sie im Jahr 1999 zum Tierpark Hagenbeck überführt wurde. Aufgrund der hohen Temperaturen in Deutschland, wurde der Transport über Nacht durchgeführt. Gestern Abend um 19.30 Uhr ging die Reise für „Jenny“ Richtung Süden los. „Der Transport hat ‚Jenny’ wenig ausgemacht“, weiß Tierpfleger Thomas Moderegger aus Hagenbeck, „als ehemaliger Zirkuselefant kennt Jenny das Reisen.“ Nachdem der Leiter des Elefantenreviers, Stefan Aspegren, bereits zwei Mal in Hamburg war, um „Jenny“ und den dortigen Umgang mit ihr kennen zu lernen, ist nun Thomas Moderegger aus Hagenbeck mitgereist und wird in Heidelberg bis Samstag Mittag bleiben. Da beide Elefanten zusammengeführt werden sollen, ist ein Zusammenspiel beider Tierpfleger wichtig, um Situationen richtig einschätzen zu können und die nächsten Schritte zur richtigen Zeit in die Wege zu leiten.
„In der Natur gibt es in jeder Elefantenherde, die meist aus weiblichen Tieren und Jungtieren besteht, eine Leitkuh“, erklärt Imke Figura, Wiss. Assistentin im Zoo Heidelberg, „diese Rangfrage muss auch noch zwischen ‚Ilona’ und ‚Jenny’ geklärt werden. Aber zunächst werden wir versuchen, die beiden ganz vorsichtig einander ‚vorzustellen’.“ Gesehen haben sich beide Elefanten bisher nicht. „’Jenny’ hat den Transport sehr gut hinter sich gebracht und auch ‚Ilona“ hat die Ankunft ruhig genommen, jetzt soll sich ‚Jenny’ zunächst an ihre neue Situation gewöhnen. Dann werden wir unter Aufsicht beide Elefanten am Kontaktgitter zusammenbringen“, beschreibt Stefan Aspregren das weitere Vorgehen. Um den Elefanten die Möglichkeit zu geben, die neue Umgebung und einander in Ruhe kennen zu lernen, wird „Jenny“ wahrscheinlich erst in ein paar Tagen für die Besucher zu sehen sein. Der Zoo Heidelberg bittet um Verständnis. Um die beiden Damen und ihre Artgenossen näher kennen zu lernen, findet am Samstag, dem 29.07.2006, von 11.00 – 18.00 Uhr im Zoo Heidelberg „Das große Elefantenfest“ statt. Hier können groß und klein allerhand über Elefanten lernen. Mit Spiel und Spaß und einem abwechslungsreichen Erlebnisparcours kann ein jeder Elefantenexperte werden! Ob die beiden Elefanten „Ilona & Jenny“ bereits zusehen sein werden, bleibt ungewiss – zunächst sollen beide Zeit und Ruhe haben, sich aneinander zu gewöhnen.

Wildtier- und Artenschutzstation, 27.07.2006
Aus dem Taucheranzug in die Lüfte - Natur-Ranger der Wildtierstation erforschen Libellen

Libellen sind faszinierende Lebewesen. Erstaunlich ist, dass diese Flugkünstler den größten Teil ihres Lebens im Wasser verbringen. Durchschnittlich stehen ein bis zwei Jahre Larvenleben wenigen Wochen Libelle gegenüber. Doch was passiert in der Zwischenzeit – wie wird die Larve zur Libelle?? Dieser Frage wollte die Jugendgruppe der Wildtier- und Artenschutzstation in Sachsenhagen gemeinsam mit Frank Lehmann auf den Grund gehen. Frank Lehmann ist Naturführer der Heinz-Sielmann-Stiftung und, wie er von sich selber sagt, ein „Hingucker“, denn Hingucker sehen mehr! Damit die jungen Natur-Ranger bei der Beobachtung und Bestimmung von Insekten genau hingucken können, hat die Heinz-Sielmann-Stiftung eine umfangreiche Forschungsausrüstung zur Verfügung gestellt. Und so starteten die Kinder ausgerüstet mit Eimern, Keschern, Becherlupen, Insektendosen und Bestimmungstafeln, um die Entwicklungsstadien der Libellen zu erforschen: Am Anfang der Entwicklung steht das Ei, abgelegt im Wasser. Die Larven, die daraus schlüpfen, leben räuberisch und haben Kiemen. Ihre Nahrung beinhaltet Mückenlarven oder auch Kaulquappen. Nachdem die Libellenlarve sich mehrmals gehäutet hat und dabei stetig größer wurde, verlässt sie schließlich das Wasser, um zur Libelle zu werden. Sie hängt sich dafür meist senkrecht an einen Pflanzenstängel und dort schlüpft dann das ausgewachsene Insekt aus der Larvenhülle. Die leeren Hüllen, Lehmann nennt sie „Libellen-Taucheranzüge“, kann der aufmerksame „Hingucker“ dann finden – und anhand der verschiedenen Merkmale sogar die Libellenart bestimmen und das Geschlecht feststellen. Noch faszinierender ist es, die ausgewachsenen Libellen anhand ihrer Färbung und Zeichnung zu bestimmen – oder einfach nur anzuschauen!

Zoo Frankfurt, 27.07.2006
Tigerbad in der Sommerhitze

Der hessische Tropensommer 2006 bringt vielen Menschen zu hohe Temperaturen. Unser Dutzend erwachsene Eselpinguine mit ihren am 15. und 28.06.06 geschlüpften Küken merken in ihrer auf 5-10°C klimatisierten Anlage gar nichts von den Tropentemperaturen. Dagegen fühlen sich unsere Sumatratiger IBAN und MALEA bei den hohen Tropentemperaturen mit hoher Luftfeuchtigkeit wie im Dschungel ihrer ursprünglichen Heimatinsel. Neben dem südamerikanischen Jaguar ist der Tiger die einzige Großkatze, die regelmäßig auch zur Abkühlung ins Wasser geht und sogar schwimmt. Unser Weibchen MALEA legt sich bisher nur ins untiefe Wasser und IBAN schwimmt eigentlich auch nur, wenn er vom Tierpfleger beispielsweise mit einem Fleisch-Blut-Eisball ins Wasser gelockt wird. Unsere Besucher können dieses interessante Verhalten bei entsprechenden Temperaturen jeden Sonntag um 11.30 Uhr erleben.

Zoo Frankfurt, 27.07.2006
Seepferdchen, Röhrenaale und Wabenkröten im kühlen Exotarium-Aquarium

Röhrenaale sind verwandt mit unseren Aalen, den Muränen und Schlangenaalen. Insgesamt sind weltweit nur 14 Arten bekannt. Ihren Namen haben sie nach ihrer Lebensweise: Sie stecken in röhrenförmigen Höhlen im Sand, und nur ihr Kopf und Teile des Vorderkörpers schauen heraus. So warten sie auf vorbeischwimmendes Plankton. Bei Gefahr ziehen sie sich blitzschnell in ihre Röhren zurück. Röhrenaale bilden auf Sandböden mitunter große Kolonien mit bis zu zehn Tieren pro Quadratmeter, was wie eine Anpflanzung aussieht (daher auch die englische Bezeichnung „Gardeneel“). Unsere Röhrenaale heißen Hass-Röhrenaal (Taenioconger hassi) nach dem Unterwasser-Forscher Hans Hass und stammen aus dem Indopazifik. Ernährt werden sie mit Salinenkrebsen und kleinen Garnelen. Im gleichen Aquarium leben Seepferdchen (Hippocampus kuda), die seit vielen Jahren im Exotarium gehalten und gezüchtet werden. Bei den Seepferdchen trägt das Männchen die Eier in einem Brutbeutel am Bauch umher. Die jungen Seepferdchen werden je nach Art und Wassertemperatur nach zehn Tagen oder auch erst mehreren Wochen lebend „geboren“. Auch Seepferdchen sind heikle, langsame Fresser, die sich fast ausschließlich von Kleinkrebsen ernähren. Endlich hat die Zucht bei den südamerikanischen Wabenkröten (Pipa pipa) geklappt. Eiablagen gab es schon häufiger, aber fast immer wurden die Eier abgestoßen. Wabenkröten haben eine ausgefallene Ei-Ausbrüte-Technik: Die Eier kleben am Rücken des Weibchens fest und werden von der schwammig aufgedunsenen Rückenhaut so überwachsen, dass die Eier in „Gewebetaschen“ (Waben) liegen und sich dort entwickeln, und zwar bei den großen Wabenkröten zu fertigen kleinen Fröschen wie bei uns (bei den kleineren Arten zu Kaulquappen). Nach mehreren Wochen Brutzeit sind die ersten kleinen Mini-Wabenkröten geschlüpft.

Tiergarten Schönbrunn, 27.07.2006
Das grosse Tiergartenfest

Am Sonntag soll es abwechselnd sonnig und bewölkt sein und etwas weniger heiß. Gerade richtig für das „Fest des Jahres“ – ein vergnüglicher Nachmittag mit australischen Songs, nepalesischen Tänzen, Kinderspielen, Puppentheater und Interviews mit Tierpflegern, Tierärzten und Zoologen. Moderiert von Hadschi Bankhofer, dem rasenden Reporter von Radio Wien. Anlass zu feiern gibt es genug: Im Sommer vor genau hundert Jahren kam erstmals in einem Zoologischen Garten ein Elefant zur Welt – in Schönbrunn! Der Geburtstag des Tiergartens: Im Sommer 1752 wurden die neugebaute Gehege mit Tieren besetzt und Besuchern vorgestellt. Die „Menagerie Schönbrunn“ erhielt 1926, also vor genau 80 Jahren, den Namen „Tiergarten Schönbrunn“. Der Abschluss der seit April laufenden Aktion „Rettet die Rhinos“, bei der es um Spenden für Freilandprojekte zum Schutz von Panzernashörnern in Nepal ging. Der internationale Koala-Tag, der von der Australian Koala Foundation initiiert und alljährlich um diese Zeit veranstaltet wird. Das Große Tiergartenfest Sonntag, 30. Juli 14 bis 17 Uhr

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Natur- und Artenschutz  –  Meldungen

spiegel.de - 01.August 2006
Geputzte Pinguine wieder in Freiheit
Ihr Frack war sauber und saß wieder richtig: 49 Pinguine wurden an der argentinischen Küste in die Freiheit entlassen. Tierschützer hatten die zuvor Tiere einer Vollwäsche unterzogen - die Vögel waren in einen Ölteppich geraten.
Fast 50 Pinguine, die vor drei Monaten in einen Ölteppich geraten waren, konnten gestern endlich wieder ins Meer watscheln. Mitarbeiter des Fund for Animal Welfare und der Fundacion Mundo Marino hatten die Pinguine frisch gewaschen in die Freiheit entlassen. Kaum wurden die zwei Käfige geöffnet, mit denen die Tiere an einen Südatlantik-Strand in der Nähe von Argentiniens Rio de la Plata gebracht worden waren, stürmten die Pinguine in die Fluten. .. Anfang Mai waren an der Magellan-Meerenge im Süden von Südamerika rund 220 Pinguine und weitere Vögel ölverschmiert aufgefunden worden. Die 190 überlebenden Pinguine wurden zur Anlage der Fundacion Mundo Marino gebracht, die sich in der 300 Kilometer südöstlich von Buenos Aires gelegenen Stadt San Clemente del Tuyu befindet.

InfoRadio - 2. Aug. 2006
Dem Mittelmeer droht eine Ölpest ungeahnten Ausmaßes
Im Mittelmeer, vor der libanesischen Küste, bahnt sich eine gewaltige Umweltkatastrophe an. Nach dem israelischen Beschuss eines libanesischen Kraftwerks vor zwei Wochen sind mindestens zehntausend, eventuell sogar bis zu 35.000 Tonnen Heizöl ins Meer gelaufen. Der Ölteppich hat sich schon bis nach Syrien ausgebreitet. Umweltschützer befürchten, dass sich die Katastrophe noch ausweiten könnte, da wegen des Krieges im Libanon kaum etwas dagegen unternommen wird.

Ölpest: Umweltkatastrophe an Libanons Küste
An der libanesischen Küste droht eine Umweltkatastrophe riesigen Ausmaßes. Bis zu 35.000 Tonnen Öl sind nach israelischen Bombardements ins Mittelmeer geflossen - fast so viel wie beim Untergang des Tankers "Exxon Valdez" vor Alaska.

Libanon: Erstes Satellitenbild des Ölteppichs
Die Bundesregierung prüft, ob und wie Deutschland gegen die Ölpest vor der libanesischen Küste helfen kann. Aus dem All konnten europäische Forscher unterdessen das ganze Ausmaß der Verschmutzung dokumentieren.


Deutschlandradio - 31. Jul. 2006
Vogelschutz europaweit
Die europäischen Storchendörfer haben zum Abschluss einer internationalen Konferenz in Rühstädt in Brandenburg einen besseren Schutz des Weißstorches gefordert. Vor allem auf den Vogelflugrouten gebe es immer wieder viele Verluste. Deshalb müssten europaweite Regelungen geschaffen werden.