E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
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   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 328 vom 27. Juli 2006

Liebe Leser,

schon die ganze Woche sendet das ARD-Morgenmagazin täglich aus einem anderen Zoo. Leider hatte die Redaktion versäumt, uns wie versprochen die genauen Sendedaten und Zoos zu schicken. Daher gab es letzte Woche nur eine allgemeine Ankündigung unter den TV-Tipps. Ein Vorschlag war, kleinere, spezialisierte Parks zu besuchen. Merkwürdigerweise gibt es aber auch Zoos, die weniger kooperativ (oder organisatorisch überfordert) sind und eine solche Sendung ablehnen, und so kamen ersatzweise auch schon ziemlich "totgesendete" Zoos in den Genuß. Nach der heutigen Sendung aus Duisburg geht es morgen noch nach Bad Mergentheim.

Der Begriff "Erlebnis" wird mittlerweile extrem stapaziert, obwohl die Besucher schon immer primär in den Zoo kamen, um etwas zu erleben. Selbst kleine Tierparks schmücken sich mittlerweile mit "Erlebniswelten"-Konzepten und versuchen, den mit Zig-Millionen-Aufwand neuerbauten Großzoos hinterherzuhecheln, statt sich auf eigene Stärken zu besinnen. Wenn aber bei den Parks mit Rieseninvestitionen auf Kosten der Tiere oder zu Lasten des Naturschutzes gespart wird, ist das kaum noch verzeihlich.

Vor wenigen Wochen haben wir im Rahmen einer Zoo-AG-Exkursion nach Arnheim ein riesiges Stallgebäude für hunderte afrikanischer Huftiere samt Konferenzzentrum und Lodge-Restaurant bestaunt: Die gesamte Holzkonstruktion besteht aus FSC-zertifiziertem europäischem Holz - die größe Investition dieser Art in den Niederlanden. Und zwar aus Überzeugung der Zoo-Verantwortlichen, daß man Naturschutz nicht predigen kann, wenn man ihn selbst nicht ernst nimmt. Vielleicht ist es dann kein Zufall, wenn andere Zoos, die bedenkenlos unzertifiziertes Tropenholz kaufen, auch ihre Besucher über Naturschutzthemen höchst spärlich informieren?

Mehr im heutigen Gastkommentar und in "Schöne Zoowelt" ganz unten, die sich langsam zu Exkursionsberichten auswächst.

15:25
Di
rk Petzold


Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem Luftbild eines deutschen Zoos.
Was zeigt er?

Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei maps.google.com
Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze Stadt bzw. deren Lage sehen.
(Sie benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste Woche warten...

Lösung von letzter Woche:
Afrikahaus im Zoo Saarbrücken

Gastkommentar

ZOOM Erlebniswelt – Gratwanderung zwischen Zoo und Erlebniswelt
Es war ein passend heißer Sommertag am 20. Juli, als ich mit einer Hand voll Kollegen gespannt darauf wartete, was der Zoo Gelsenkirchen neues zu bieten hätte. Doch da ist schon der Haken: Zoo oder nicht Zoo, das ist hier die (ungeklärte) Frage. Denn während das Management beharrlich verkündet, dass die Erlebniswelt eben kein Zoo mehr sei (und das ist auch gut so), verfingen sich die Redner zur diesmal erfreulich schlichten Eröffnungsfeier genau in dieser Falle mit Bemerkungen wie „der Vorzeigezoo NRWs“ oder „der Zoo der Zukunft“ und ähnlichen Superlativen für einen Zoo. Nun werde ich nicht beurteilen, ob ein Zoo gut oder schlecht ist, das steht mir an dieser Stelle nicht zu, aber ich kann und muss beurteilen, ob ein Zoo die Welt-Zoo- und Aquarium-Naturschutzstrategie (WZACS) ernst nimmt oder nicht. Wenn ZOOM in Gelsenkirchen allerdings als „Erlebniswelt“ und nicht als wissenschaftlich geleiteter Zoo firmiert, ist die WZACS außen vor (obwohl der Begriff Erlebniswelt für jeden Zoo genau so gelten kann wie neuerdings für Möbelhäuser oder Kinos).
Warum dann meine Kritik?
Sie gilt, falls man sich also doch parallel weiterhin Zoo nennt, der wie schon in „Alaska“ verpassten Chance zur Information über die Probleme der Biodiversität und somit der nicht vorhandenen Aufklärung der Besucher über den Zustand der Natur. Geradezu zornig wurde ich aber (und das habe ich die Verantwortlichen vor Ort auch deutlich wissen lassen), als ich die nagelneuen Gartenmöbel in der ansonsten netten „Afrikalodge“ sah. Auf Nachfragen wurde mir bestätigt, dass diese Tische und Stühle aus Teak seien und von der einschlägig bekannten Kette „Teak 24“ gekauft wurden. Teak 24 handelt nach eigenem Bekunden aber definitiv nicht mit FSC Produkten. Das FSC Siegel ist jedoch eine moralische Mindestanforderung für den Kauf von Holzprodukten in einem Zoo, der den Biodiversitätsschutz ernst nimmt; wenn es denn überhaupt Tropenholz sein muss. Ob es für die Möbel in der ZOOM Erlebniswelt ein wie auch immer geartetes anderes Zertifikat (zumeist ohnehin wertlos) gab, war bis zum Moment (26.7.) nicht zu erfahren.  
Liebe Zoologen, Tierärztinnen, Tierpfleger und Tierpflegerinnen in Gelsenkirchen, Ihr habt nach wie vor meinen größten Respekt für die schwierige Arbeit in einem neuen Zoo (Euch ist die Bezeichnung wahrscheinlich auch egal, solange es um Tiere und Pflanzen geht). Und den Verantwortlichen empfehle ich einen Ausflug zum GaiaPark in Kerkrade (NL), dort kann man eine nagelneue, wunderbare und preiswert errichtete Alternative zu „ZOOM“ kennen lernen. Es lohnt sich ganz bestimmt.
Ihr Jörg Adler, Allwetterzoo Münster




Zoos  –  Meldungen

Die Presse.com - 20. Jul. 2006
"Problem-Elefant" übersiedelte
Der fünfjährige Elefantenbulle "Abu" und seine Mutter "Sabi" sind in der Nacht auf Donnerstag aus dem Tiergarten Schönbrunn in ein größeres Gehege nach Halle an der Saale übersiedelt. Der Grund dafür ist, dass die Bullenanlage in Wien nach den Vorgaben des seit eineinhalb Jahren gültigen Tierschutzgesetzes nicht groß genug für zwei Bullen ist. Mit "Pambo" gibt es aber bereits einen Zuchtbullen in Schönbrunn. Abu, der im Februar vergangenen Jahres in die Schlagzeilen geriet, weil er einen Schönbrunner Pfleger beim Morgentraining tödlich verletzt hatte, wird zwar erst in drei Jahren geschlechtsreif. "Der Standort in Sachsen-Anhalt hat sich relativ kurzfristig ergeben", sagt Tiergarten-Direktor Helmut Pechlaner. Daher sei Abu schon jetzt nach Deutschland transportiert worden. Im neuen Gehege in Deutschland haben die beiden Elefanten genügend Platz, der Bau der Anlage wurde erst vor wenigen Tagen abgeschlossen.

Die Zeit - 20. Jul 2006
Der Alpha-Mann
Von dressierten Affen in Menschenkleidung hält der Kölner Zoodirektor Gunther Nogge schon lange nichts mehr. Er ist ein Vorkämpfer für die möglichst artgerechte Haltung von Tieren. Es sei ein Märchen, eines der vielen Zoomythen, dass Direktoren ihre Zeit hauptsächlich damit zubrächten, inkognito durch die Anlage zu schweifen, erklärt Nogge. »Zooarbeit ist Büroarbeit.« Aus dem Inkognito würde in seinem Fall ohnehin nichts, denn in Köln kennt ihn jeder – den Mann, der vom Affen gebissen wurde. 1985 wäre Nogge bei einem Schimpansenangriff beinahe ums Leben gekommen. In Nogges Umgebung gibt es Leute, die Petermanns Instinkt zumindest in dieser Hinsicht für recht zielsicher halten. Die Neigung des Direktors, Entscheidungen allein zu treffen und deren Vollzug selbst zu kontrollieren, ist bekannt. An seinem Büro kommt keiner vorbei. Bis heute hat der Kölner Zoo keine Pressestelle. Da seine einsamen Entschlüsse den Zoo aber stetig vorangebracht haben, im Jahr 2000 sogar auf Platz eins einer Zoo-Ranking-Liste des stern, ist seine Stellung unangefochten – seit nunmehr 25 Jahren. Das Kunststück modernen Zoomanagements besteht heute darin, den Spagat hinzubekommen zwischen artgerechter Tierhaltung und steigender Attraktivität für die Besucher. Das Petermann-Prinzip ist überwunden; zurückbehalten hat der Direktor außer den Narben nur noch eine tiefe Abneigung gegen possierlich abgerichtete Primaten, die für den Menschen öffentlich den Affen machen müssen. Seit vielen Jahren wettert er – vergeblich – gegen die ZDF-Serie Unser Charly, in der Staffel für Staffel ein Schimpanse nach dem anderen verschlissen wird, um der Quote willen.


Kölner Stadt-Anzeiger - 20. Jul. 2006
Zoo Gelsenkirchen: «Zoom-Erlebniswelt Afrika» eröffnet
Begleitet von afrikanischen Trommlern hat Bauminister Oliver Wittke (CDU) am Donnerstag im Gelsenkirchener Zoo die «Zoom-Erlebniswelt Afrika» eröffnet. «Mit dem Umbau der gesamten Anlage und der Verbindung zwischen Landschaft und Tierpräsentation ist dieser Zoo einzigartig in Deutschland», sagte Wittke. In der Afrika-Landschaft können Besucher die Tiere in einer Savanne und auf einem Flusslauf nahezu auf Tuchfühlung erleben. Mit der Afrika-Welt ist der Zoo-Umbau zu zwei Dritteln abgeschlossen.

ORF.at - 25. Jul. 2006
Tierparkleiter: "Stalinistische Methoden"
Aufregung herrscht im Tierpark Herberstein im Zusammenhang mit dem U-Ausschuss, der die politische Verantwortung für die Herberstein-Affäre klären soll. Tierparkleiter Andreas Kaufmann spricht von stalinistischen Methoden. Laut Kaufmann ist eine Tierpark-Mitarbeiterin total verunsichert, weil sie von einer Mitarbeiterin des KPÖ-Landtagsklubs per SMS aufgefordert wurde, sich wegen ihrer Zeugenaussage zu melden. Die Frau wisse von nichts, so Kaufmann, zudem würde ihre Telefonnummer nicht einmal im Telefonbuch stehen. Die betroffene Mitarbeiterin habe vor dem SMS nie eine schriftliche Aufforderung bekommen, sich zu melden, weder vom Untersuchungsausschuss noch vom kommunistischen Landtagsklub. Karin Reimelt vom KPÖ-Landtagsklub, die der Herberstein-Mitarbeiterin das SMS geschickt hat, weist den Vorwurf, es handle sich um stalinistische Methoden, strikt zurück. Es habe den Hinweis gegeben, dass diese Frau einiges zur Aufklärung beitragen könne, so sei man auch an die Telefonnummer gekommen.

Chilli.cc - 24. Juli 2006
„Wir wollen Bewusstsein schaffen“
Tiere sind nun mal Tiere und als solche unberechenbar. So weigerten sich die Pandabären etwa beharrlich, den Fotohintergrund für die designierte neue Direktorin des Tiergarten Schönbrunn, Dr. Dagmar Schratter, abzugeben. Die 52-Jährige tritt mit 1. Jänner 2007 als Nachfolgerin des medial stets präsenten Helmut Pechlaner kein leichtes Erbe an und will dessen Linie mit eigener Schwerpunktsetzung fortsetzen. Geplant ist etwa ein Fokus auf die einheimische Tierwelt.
> Ausführliches Interview mit Hintergründen und Zukunftsplänen.

azonline - 24. Jul. 2006
Wildpark Langenberg mit Projekt erfolgreich
Über 100 Przewalskipferde leben dank den Bemühungen des Wildparks Langenberg wieder in freier Wildbahn in der Mongolei. In einer Jurte finden nun die Besucherinnen und Besucher des Wildparks Informationen über das Projekt. Seit Mitte 1990er Jahre beteiligt sich der Wildpark Langenberg an einem Auswilderungsprojekt in den Nationalpark Gobi B in der Mongolei, Partner ist die ITG (International Takhi Group). Der Wildpark funktioniert seit 2000 zudem als logistisches Zentrum. Inzwischen leben wieder über 100 Tiere in der Mongolei. In der Mongolei selber laufen noch weitere Ansiedlungsprojekte von Przewalskipferden. Nun sollen in nächster Zeit Wildpferde vom relativ kleinen Nationalpark Hustai Nuuru in die Gobi B transportiert werden.


Mannheimer Morgen - 26. Jul. 2006
Kommt schon bald ein neuer Elefant?
Rollt in den nächsten Tagen ein ganz besonders sensibler Schwertransport in Richtung Heidelberger Zoo? Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu hören war, soll bald ein neuer Elefant einziehen. Das Tier könnte aus dem Hamburger Tierpark Hagenbeck stammen. Dort wie in Heidelberg wollte man den Umzug weder dementieren noch bestätigen. Das "Nordlicht" würde dem 37 Jahre alten Dickhäuter Ilona Gesellschaft leisten. Seit dem Tod von Zirkuselefant Maya Mitte Juni - die Elefantenkuh war an Kreislaufversagen eingegangen - ist Schwergewicht Ilona alleine. Am Samstag, 29. Juli, feiert der Tiergarten im Neuenheimer Feld von 10 bis 18 Uhr ein Elefantenfest. Neben Schaufütterungen und Musik sind Aktionen der Feuerwehr geplant. Die Besucher können bei einer Rallye den Zoo und seine Tiere erkunden. Der Tag soll Euros fürs neue Elefantenhaus bringen.


uniprotokolle - 24. Jul. 2006
Freundinnen fürs Leben - Soziale Beziehungen zwischen ...
Im Freiland ist die Bindung von Gorillaweibchen an das männliche Leittier der Gruppe bei Weitem stärker ausgeprägt als die Beziehungen zu anderen Weibchen. Die Biologin Dr. Iris Weiche ging davon aus, dass Gorillaweibchen in Zoogruppen andere Verhaltensstrategien entwickeln können. Für ihre Studie ging die Biologin Dr. Iris Weiche vom Zoologischen Institut der Universität Tübingen von der Annahme aus, dass im Vergleich mit im Freiland lebenden Gruppen die sozialen Beziehungen zwischen Tieren in Gefangenschaft aufgrund der räumlichen Beschränktheit, langjährigem Zusammenleben der Gruppenmitglieder und fehlender Nahrungskonkurrenz anders beziehungsweise enger sein müssten. Über sechs Jahre hinweg untersuchte Iris Weiche in Zoos die Sozialbeziehungen zwischen erwachsenen, weiblichen Westlichen Flachlandgorillas, einer Gorillaart. Die Studie lasse auf eine hohe Flexibilität von Verhaltenstaktiken oder -strategien schließen, mit der die Tiere in der Lage seien, sich unterschiedlichen Lebensumständen anzupassen.

 


Planung und Bau 

Zisch - 26. Jul. 2006
Das künftige Tierpark-Zentrum ist eröffnet
Der neue Panorama-Platz mit seinem Wasserspiel sorgte am Mittwoch im Tierpark Goldau für Aufsehen. Am Morgen, kurz nachdem die Wasserfontänen zum ersten Mal aus den Steinen geschossen kamen, strömten bald zahlreiche Besucher herbei. Nur mit Unterwäsche bekleidet, wollten die Kinder die neun unterschiedlich hoch sprudelnden Geysire genau untersuchen. Nach Eröffnung des ausgebauten Grosswiyer-Geländes wird der Panorama-Platz den Mittelpunkt zwischen dem bestehenden und dem neuen Tierparkareal bilden. Das erste Projekt, das Ende Jahr dort verwirklicht wird, ist eine zwei Hektaren grosse Gemeinschaftsanlage für Bären und Wölfe. Vom ovalen Platz mit seiner spiralförmigen Pflästerung aus geniessen die Besucher einen Einblick in die Vergangenheit: die Absturzstelle des Goldauer Bergsturzes von 1806. Gleichzeitig blickt man in die nahe Zukunft, nämlich über das gesamte Ausbaugelände des Natur- und Tierparks Goldau. Die 17 Hektaren Land hat er vor 19 Jahren übernommen.


Lübecker Nachrichten - 26. Jul. 2006
Vogelpark Marlow eröffnet neue Afrikaanlage
Im Vogelpark Marlow wird am Donnerstag nach dreijähriger Bauzeit die neue Afrikaanlage eröffnet. Auf rund 800 Quadratmetern werde die Vogelwelt des Schwarzen Kontinents unter anderem durch Witwenpfeifgans, Blauracke, Dreifarbenglanzstar und Webervogel vertreten. Alleine in der Webervogelkolonie mit den charakteristischen Hängenestern sollen einmal 500 Tiere leben. In einem angeschlossenen Bau werden Einblicke in das Brüten und Nisten der Vögel gegeben.

PNP-Online - 19. Jul. 2006
Die Wölfe haben ihr Quartier bezogen
Ludwigsthal. Das Tierfreigelände des Nationalparks beim Haus zur Wildnis hat wieder Zuwachs bekommen: Vor wenigen Tagen hat ein Wolfsrudel sein 4,5 Hektar großes Gehege bezogen. Insgesamt neun Tiere - sechs Jungwölfe mit ihren Eltern und ein weiteres erwachsenes Weibchen - sind es, die sich nun mit ihrem neuen Zuhause vertraut machen. Sie stammen alle aus der Gehegezone im Altnationalpark, wo zuletzt 22 Wölfe lebten. Tierpfleger hatten den Vierbeinern per Blasrohr ein Betäubungsmittel verabreicht. Die narkotisierten Tiere wurden dann noch untersucht und geimpft, ehe man sie in Holzkisten nach Ludwigsthal brachte und in ihr neues Gehege entließ. Ein Steg führt mitten durch das Wolfsrevier, es gibt drei Aussichtsplattformen und einen Aussichtsturm. Im Tierfreigelände fehlen jetzt nur noch die Luchse. Wann sie kommen, steht laut Gaisbauer noch nicht fest.

SZ Online - 25. Jul. 2006
Fischotter sollen schon in Kürze einziehen können
Hoyerswerda. Der Bau der neuen Fischotteranlage im Zoo neigt sich dem Ende zu. Thomas Gröbe als Vorsitzender des Vereins der Tiergartenfreunde sagt, es sei ganz gut voran gegangen: „Wir streben die Eröffnung Ende September zum 15. Vereinsgeburtstag an.“ Am Rohbau fehlt außen noch der Fassadenanstrich. Außerdem muss die Dachbegrünung fertig gestellt werden.

Die Welt
Gute Chancen für Riesenrad am Zoo
Projektentwickler Michael Waiser ist optimistisch, daß es in wenigen Tagen zum Vertragsabschluß mit dem Land über das Grundstück am Zoo kommt

Tagesspiegel
Riesenrad kommt in Schwung
Das Riesenrad-Projekt am Bahnhof Zoo hat die nächste Hürde genommen. ... Die Zoo-Verwaltung war am Freitag nicht zu einer Stellungnahme bereit




Aktionen

Kölner Stadt-Anzeiger - 26. Jul. 2006
Nachtaktive Tiere, lichtscheue Fabelwesen
Köln. Schon Tradition ist die Flugschau des Wildgeheges Hellenthal zum Auftakt der Sommernacht in Zoo und Flora. Wenn Zoo und Flora am Samstag, 5. August, zu ihrer Sommernacht einladen, dann machen sich Tausende auf den Weg, um einen vergnüglichen und romantischen Abend zu verbringen. Vorrangig geht es darum, nachtaktive Tiere zu beobachten, aber auch schläfrige Zoobewohner. Möglich macht dies unter anderem eine raffinierte Illumination, die den Tierpark in ein geheimnisvolles Licht taucht.
Um 19.30 Uhr eröffnet „De Famillich“ mitsamt einem 30-köpfigen Kinderchor das Familienprogramm der Sommernacht. Anschließend erinnert die Coverband „Hard Days Night“ an die Songs der Beatles. Weitere Höhepunkte: die Alphornspieler von „Alpcologne“ und die Artisten der „Feuervögel“.

Rundfunk Berlin-Brandenburg - 21. Jul. 2006
Zehn Tonnen Eis für Eisbären im Zoo gespendet
Die Eisbären im Berliner Zoo erhielten am Freitag ein besonderes Geschenk. Ein Unternehmen spendete nach Angaben eines Zoosprechers zehn Tonnen Eis in Form von Blöcken, Scherben und Bällen. Als besondere Leckerei für die Tiere seien in einigen Obst, Gemüse und Nüsse eingefroren. Viele Zoobesucher hatten am Morgen beim Verteilen der Eismassen auf der Anlage und im Wasserbecken geholfen.

Märkische Oderzeitung - 24. Jul. 2006
Eine Sektdusche für den König der Tiere
Das Eberswalder Löwenbaby hört künftig auf den Namen Kismet. Der Name bedeutet "Schicksal" und war einer von 412 Namensvorschlägen, die den Zoo im Vorfeld der Löwentaufe erreichten. Die Taufe vollzog Samstagabend der namibische Botschafter Hanno Rumpf höchstpersönlich. Hunderte Eberswalder ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen und nutzten bis vor Mitternacht das Angebot, eine "Afrikanische Nacht" im Zoo zu verbringen.

swex.de - 24. Jul. 2006
Geschätzte 12.000 Menschen pilgerten in den Schweinfurter ...
Unglaubliche 12.000 Besucher sollen und werden es gewesen sein, die am Sonntag in den Schweinfurter Wildpark kamen. Verbunden war der Stadtwaldtag mit der Einweihung des neuen Luchslandes. „Baumsteigerin Liesel", so stand auf dem Schild am riesigen Gehege, hielt sich jedoch im alten Käfig auf. Die Luchsdame sollte Kraft tanken, nachdem sie die Woche zuvor auf einen 26 Meter hohen Baum kletterte, nicht mehr den Weg nach unten fand und mit einem spektakulären Feuerwehreinsatz betäubt und auf ein Auffangpolster heruntergestürzt werden musste. Rutschige Blechumrandungen verhindern nun ein Klettern in die luftigen Höhen. Die fast 2700 Quadratmeter des Luchslandes sind dennoch bereits größtenteils an die Bürger gebracht. Eine gewaltige Tafel vor der Plattform, von der aus die Besucher u. a. beim Füttern der Tiere zusehen können, weist auf jetzt schon 622 Spender hin, die Grundstücke der neuen Attraktion erworben haben. Ansonsten brachte der Tag im Park Spaß für die gesamte Familie. Während die Kids auf Bäume klettern durften oder von einem Clown unterhalten wurden, lauschten die Eltern der Musik verschiedenster Kapellen.

HNA.de - 25. Jul. 2006
Fest für Familien
Auf Schritt und Tritt zeigt sich am Sonntag, 30. Juli, von 11 bis 19 Uhr die Märchenwelt im Tierpark Sababurg. HNA und der Tierpark laden ein zu einem Familienfest mit Musik, Spiel und Spaß. Für die kleinen Besucher spielt das Kindertheater Laku Paka aus Kaufungen ab 15 und ab 16.30 Uhr das Stück: Circus Himmelstür.

Wochenspiegel - 25. Jul. 2006
„Tierisch sportlich“
Am 30. Juli geht es im Tierpark Hexentanzplatz „tierisch sportlich“ zu. Nachdem es in Thale in diesem Jahr schon einige sportliche Aktivitäten zu erleben gab, sprich Friedensfahrt oder Modellrennboot-WM, möchte der Förderverein des Tierparks auf tierische Höchstleistungen aufmerksam machen. Neben einem bunten Programm hat der „Förderverein Tierpark Hexentanzplatz Thale e.V.“ erneut eine große Verlosung mit attraktiven Preisen, eine Bastelstraße und Pferdereiten organisiert. Außerdem gibt's Kaffee und selbstgebacken Kuchen, eine Riesenhüpfburg, Ballonmodellieren und vieles mehr. An zahlreichen Mitmachstationen können sich die Besucher auf spaßig aktive Weise mit den „tierischen Sportlern“ messen und dabei jede Menge Wissenswertes erfahren.

 

Nachwuchs 
 
Fränkischer Tag - 26. Jul. 2006
Wieder stirbt ein neugeborener Delfin
Keine halbe Stunde nach seiner Geburt ist ein Delfinbaby im Nürnberger Tiergarten gestorben. Das Neugeborene bekam bei einem Kampf zwischen seiner Mutter und einem anderen Delfin einen Schlag auf den Kopf, teilte der Tiergarten mit. Nach dem Schlag verschlechterte sich die Atmung des Kalbes, es konnte nicht mehr richtig schwimmen und starb nach 26 Minuten. Die 23-jährige Mutter Nynke war zum zweiten Mal trächtig. Ihr erstes Jungtier starb 2004, weil sie es nicht angenommen hatte. Diesmal hoffte der Tiergarten nach Angaben von Direktor Dag Encke darauf, dass die gleichaltrige Anke als Amme einspringen und das Kalb übernehmen würde. Dies sei auch eingetreten: „Anke übernahm das Jungtier, führte es im Wasser und schirmte es gegen die Mutter ab, bis es plötzlich zu einem Kampf zwischen Nynke und Anke kam“, erläuterte Encke. Trotz der Fehlschläge will der Tiergarten die Nachzucht der Meeressäuger fortsetzen. Die Hoffnungen ruhen auf einer Meereslagune, die der Zoo bis 2009 für mehr als zehn Millionen Euro bauen lässt.

NRZ - 21. Jul. 2006
Erstes Gorillababy in Münster wohlauf - Besucher dürfen näher heran
Nach der Geburt des ersten Gorillababys im Zoo Münster dürfen die Besucher vom Wochenende an einen Blick auf den gesunden Nachwuchs von Gorillamutter »Changa« werfen. Das zeitweise geschlossene Menschenaffenhaus sei dann wieder offen. Im Freigehege ließ sich die zehnjährige »Changa« noch nicht sehen, aber mit etwas Glück zeigte sie sich Gästen im Wintergarten.

Neue OZ Online - 26. Jul. 2006
Die Nase muss noch wachsen
Mit seinen Streifen sieht er aus wie ein kleines Wildschwein, doch die Nase, die ihre künftige Länge etwas erahnen lässt, passt nicht zum Schwein. Kein Wunder: Umberto ist ein waschechtes Tapirbaby, 12 Tage alt und schon 11 Kilo schwer. Bei der Namensgebung dachte Tierpflegerin Sabine Springmeier an den italienischen Fußballer Umberto Totti. Die Geburt des Kleinen mit den wasserblauen Augen war nicht leicht. Acht Jahre hatte man im Zoo auf Nachwuchs bei den Flachlandtapiren gewartet. Doch irgendwie wollte es mit Ernesto und seinen drei Weibchen nicht klappen. Umso größer jetzt die Freude im Zoo, der übrigens genau heute sein 70-jähriges Bestehen feiert. Aus dem Heimattiergarten hat sich im Laufe der Jahre ein Großzoo mit internationaler Bedeutung entwickelt, bei dem auch der Artenschutz, zum Beispiel mit dem Projekt zum Schutz wild lebender Tapire in Ecuador, eine große Rolle spielt.


azonline - 26. Jul. 2006
Somali-Wildesel-Nachwuchs im Basler Zolli
Bei den seltenen Somali-Wildeseln im Zoo Basel hat es zum zweiten Mal in diesem Jahr Nachwuchs gegeben: Die 13-jährige Stute Tana hat am 22. Juni ein Fohlen geboren. Das Töchterchen von Hengst Lucas wurde auf den Namen Dakara getauft. Zurzeit sind in der Aussenanlage der Somali-Wildesel vier Fohlen und drei Stuten zu sehen, wie der Zoo mitteilte. Das älteste Fohlen, Beyla, wird den Zolli bald verlassen, um in einem spanischen Zoo für den Arterhalt zu sorgen.

ORF Oberösterreich - 21. Jul. 2006
Erstes Zebrababy im Zoo Schmiding
Nach einer Tragezeit von etwa einem Jahr brachte Zebramama Tina vor wenigen Tagen ein kräftiges Zebramädchen, mit dem Namen "Trixi" zur Welt. Bereits bei der Geburt hatte Trixi eine Schulterhöhe von 80 cm und ein Gewicht von etwa 30 kg.

Mitteldeutsche Zeitung - 26. Jul. 2006
22 Tigerpythons winden sich im Zoo aus dem Ei
Im Ascherslebener Zoo gibt es wieder Nachwuchs. Vor einigen Tagen sind insgesamt 22 Tigerpythons geschlüpft. Der für Terrarien und Aquarien verantwortliche Pfleger, Markus Spereiter, ist gerade dabei die Schlangen nach der ersten Häutung umzusetzen, damit sie von den Besuchern im Augenschein genommen werden können.

Freie Presse - 24. Jul. 2006
Nachwuchs bei Wölfen entwickelt sich prächtig
Hirschfeld. Dass sich die fünf Welpen so prächtig entwickeln, darüber ist Tierparkchefin Ramona Demmler glücklich. Zum Leidwesen der Besucher kommen die Welpen allerdings tagsüber kaum ans Licht, sondern verstecken sich.



SWR Nachrichten - 24. Jul. 2006
Korallenäffchen aus Zoo gestohlen
Ein schwarzes Korallenäffchen ist am Wochenende aus dem Neuwieder Zoo gestohlen worden. Der oder die Täter hätten das Gehege mit einem Seitenschneider aufgeschnitten, das Äffchen mit Futter angelockt und es herausgenommen. Vermutlich sei der Diebstahl bereits am Samstagnachmittag während der Öffnungszeit passiert, meinte Zoodirektor Heinrich Klein. Der Tierpark bemerkte den Diebstahl erst im Laufe des Sonntags. Nach Kleins Angaben hatten Diebe in der Vergangenheit auch schon einen Schimpansen und eine Schlange aus dem Neuwieder Zoo gestohlen.
>Krallenäffchen, natürlich...

ka-news.de - 20. Jul. 2006
Karlsruher Zoo - Kartenautomat für Gondolettas gefordert
Gondoletta-Fans, die im Zoo der Stadt ihrer Leidenschaft nachkommen wollen, müssen die Fahrkarte an einer der Stadtgartenkassen kaufen. Für die Karlsruher Zoofreunde ein mehr als unschöner Zustand. Für viele Besucher aus der Region, die über diese Regelung nicht Bescheid wissen, sei es eine Zumutung, sich wieder in die Schlange an der Kasse einreihen zu müssen. Die Zoofreunde fordern einen Fahrkartenautomat für die Gondolettas.

Krone.at
Schock im Zoo
Ein siebenjähriger Junge ist in einem südfranzösischen Safari-Park zu den Krokodilen ins Wasser gefallen und von einem im Schlaf überraschten Reptil gebissen worden. Der Junge musste mit 20 Stichen am Gesäß genäht werden. (Peaugres)

Naumburger Tageblatt - 20. Jul. 2006
Wernigeröder Wildpark bekommt weiblichen Luchs
Luchs-Zuwachs für den Wernigeröder Wildpark Christianental: Der Nationalpark Harz übergibt heute einen weiblichen Luchs aus Finnland, der dem schon in dem Wildpark lebenden Männchen Gesellschaft leisten woll. Die Luchsdame ist laut Nationalpark Harz nicht für die Auswilderung geeignet, weil es dem Menschen schon zu vertraut ist.

Waldeckische Landeszeitung - 19. Jul. 2006
Jungfuchs schielt wie Löwe "Clarence"
Über mehrere Wochen hielten drei kleine Waschbären und drei Füchse die Edertalerinnen Karin Mielke und Anika Hernold auf Trab. Die Babys entwickelten sich durch Handaufzuchten prächtig, vor wenigen Tagen zogen sie in ihr neues Zuhause im Wildpark Edersee ein. Die ersten Wochen mit ihren Fuchs-Findelkindern vergisst Anika Hernold aus Affoldern wohl nicht mehr so schnell. Die Mühe hat sich gelohnt, die beiden Fähen und der Rüde sind zu flinken Jungfüchsen herangewachsen. In ihrem neuen Zuhause direkt neben dem Timberwolf-Gehege im Wildpark Edersee fühlen sich Füchse offensichtlich sehr wohl.

HNA.de - 20. Jul. 2006
Einzug der Findelkinder
Ob Reh, Steinbock oder Waschbär - Tierkinder hat Anika Hernold, Tochter des Wildparkleiters Albert Hernold, schon genügend großgezogen. Im Mai begann für die 24-jährige Versicherungskauffrau eine neue Herausforderung: Drei Monate lang päppelte sie mit Erfolg drei Fuchskinder auf. Anfang dieser Woche fanden die flinken Füchse im Wildpark Edersee ebenso ein neues Zuhauses wie drei putzige Waschbären, die die Wellenerin Karin Mileke großgezogen hat.

Frankfurter Rundschau - 26. Jul. 2006
So doof, dass es sich jetzt in die Sonne legt, ist kein Tier
Nur die Flusspferde haben sich einen Platz in der prallen Sonne gesucht. Stoisch liegen die beiden Dickhäuter in der Nachmittagshitze nebeneinander auf dem Boden ihres Geheges und dösen. Den anderen Tieren im Frankfurter Zoo ist es, wie manch anderem Stadtbewohner, derzeit schlicht zu heiß. Selbst die Löwen und Gorillas verziehen sich bei den subtropischen Temperaturen lieber nach drinnen.

Bieler Tagblatt - 20. Jul. 2006
Bei Affenhitze gibts Fischglace
Die Seehunde dösen unter Wasser, die Moschusochsen duschen in ihrem Gehege, und die Bären schlecken Fischglace: Den Bewohnern des Tierparks Dählhölzli in Bern macht so ein Hitzetag nicht viel aus.

Salzburger Nachrichten - 26. Jul. 2006
Ein Eis für die Braunbären
Im Schatten liegen, faulenzen und baden. Im Zoo wappnen sich Bär, Kamel und Leopard gegen die "Affenhitze" - genau wie wir Menschen. Die Hitze der vergangenen Tage mit Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius ist nicht nur für den Menschen eine Belastung, sondern auch für Tiere. "Sie reagieren auf die Hitze genauso wie die Menschen. Sie wollen am liebsten gar nichts tun", sagt Zoopädagoge Rupert Eckkrammer. Die Tiere leiden vor allem unter Bremsen und Mücken. Für die Tierpfleger bedeutet die Hitze, vor allem für genügend Wasser und Schatten in den Gehegen zu sorgen.

Die Welt - Mittwoch, 26. Juli 2006
Die Schlange von nebenan
Berlin - Immer mehr exotische Tiere gelangen während der seit Wochen andauernden Hitze in Deutschland aus den beengten Wohnungen ihrer Eigentümer in die freie Natur. Gänzlich erfolglos gestaltete sich indes unlängst die Jagd der Wasserschutzpolizei auf einen drei Meter langen Python im Neckar in der Nähe von Heidelberg. Ein Angler sowie eine Frau wollen die scheue Riesenschlange unabhängig voneinander gesehen haben. Nach Einschätzung des Zoologen Lutz Plasa von der Stuttgarter Wilhelma ist die Existenz einer Schlange mit marmorierter Haut im Neckar auch durchaus möglich. "Im Sommer kann ein solches Tier in dem aufgeheizten Fluß durchaus überleben.", meint Plasa.


wienweb.at - 20. Jul. 2006
Giftige Spinne in der Abwasch
Eine giftige Dornfingerspinne fanden ein 36-jähriger Wiener und seine Frau am Montag in ihrer Wohnung in Favoriten vor. Bei der Rückkehr von einem Einkauf sahen sie das Insekt in der Küchenabwasch. Die beiden kontaktierten den Zoo Schönbrunn, der das Insekt im Aquarienhaus aufnahm. Die Spinnenart stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, durch die Klimaerwärmung ist sie mittlerweile auch in den nördlicheren Teilen Europas im Vormarsch.

Kleine Zeitung Online 20. Jul 2006
Diebstahl von vier Rothirschen aufgeklärt
Der Wilddiebstahl von vier Rothirschen aus einem Gehege in Güssing (Burgenland) ist aufgeklärt worden. Die Tiere wurden in der Nacht auf den 11. Juli von einem 47-jährigen Steirer und drei weiteren Männern betäubt und abtransportiert. Nachdem das Rotwild auf den Anhänger eines Geländewagen geladen war, wurde es zu einem Wildpark im Bezirk Horn gebracht. Drei der Hirsche wurden in weiterer Folge nach Kärnten gebracht, zwei verendeten in der Zwischenzeit vermutlich an einer "Übernarkotisierung". Die Hirsche dürften für den Weiterverkauf nach Bulgarien bestimmt gewesen sein.

Teneriffa Nachrichten - 21. Jul. 2006
Alladin wird acht Jahre alt: Affenparty im Loro Parque
Der 4. Juli war der große Tag von Alladin, einem der jüngsten Gorillas im Loro Parque, der 8 Jahre alt wurde. Es ist zugleich der erste Geburtstag, den er mit der Junggesellengruppe auf Teneriffa verbringt, da er gemeinsam mit seinem Halbbruder Leon erst im Herbst letzten Jahres aus einem Zoo in Israel in den Loro Parque gekommen ist. Alladin, der per Hand aufgezogen wurde, hat bereits in seinen jungen Jahren einen sehr starken und eigenen Charakter, wodurch er später als ausgewachsenes Tier durchaus Kandidat für den sogenannten Silberrücken, das Leittier einer Gorillagruppe, werden kann.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

N
iederländische Meldungen

Dierennieuws – 26. Juli 2006
Zebra geboren in Artis
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200607/nw45141.htm
In der Nacht zum 26. Juli ist im Amsterdamer Zoo Artis ein weibliches Grevy-Zebra zur Welt gekommen.

HLN.be – 25. Juli 2006
Vier Bengaalse tijgers geboren in Olmense zoo
Vier Bengaltiger geboren im Zoo Olmen
http://www.hln.be/hlns/cache/det/art_234649.html
Die Mutter des großen Wurfs ist ein „weißer Tiger“. Durch spätere Verpaarung der „Mischlinge“ mit anderen „weißen Tigern“ sollen in anderen Zoos wieder „reine weiße Tiger“ gezüchtet werden. Der Direktor des Zoos, Charel Verheyen, berichtet, dass es weltweit „nur noch“ 400 weiße Tiger gäbe, während der „braune Bengaltiger“ nicht bedroht, da er durch seine Färbung besser getarnt sei.

>>stammt dieser ausgemachte Blödsinn vom Zoo oder aus der Redaktion?

Dierennieuws - 25. Juli 2006
Eerste Perzische pantertweeling in Nederland geboren
Erstmals Zwillinge Persischer Leoparden in den Niederlanden
http://www.dierennieuws.nl/dierentuinen/nw090607.htm
Am 2. Mai sind im Dierenpark Amersfoort ein männlicher und ein weiblicher Persischer Leopard geboren worden. Ab dem 26. Juli haben die Jungtiere Zugang zur Freianlage.

Dierennieuws - 25. Juli 2006
Oudste Berenbosbewoner Köröglû overleden
Ältester Bärenwald-Bewohner Köröglu gestorben
http://www.dierennieuws.nl/dierentuinen/nw090607.htm
Der seit 1994 im Berenbos des Dierenpark Rhenen lebende Bär Köröglu ist tot. Das Tier war damals zusammen mit 13 weiteren Bären in Istanbul befreit worden, wo er als Tanzbär misshandelt wurde.

Algemeen Dagblad – 25. Juli 2006
200ste neushoornvogel geboren
200ster Hornvogel geboren
http://www.ad.nl/groenehart/alphen/article492014.ece
Im Vogelpark Avifauna in Alphen a.d. Rijn schlüpfte kürzlich der 200ste Hornvogel. Dennoch war es eine Premiere: Bei Nr. 199 und 200 handelt es sich um Silberwangen-Hornvögel, welche zuvor in Avifauna noch nie gezüchtet wurden.

Algemeen Dagblad – 24. Juli 2006
Zeldzame vogel geboren in Artis
Seltener Vogel in Artis geschlüpft
http://www.ad.nl/amsterdam/article492523.ece
Erstmals in der 77jährigen Amsterdamer Helmkasuar-Haltung ist dort ein Jungtier geschlüpft.

De Telegraaf – 24. Juli 2006
Panda ontsnapt uit dierentuin
Panda entkommt aus Zoo
http://www.telegraaf.nl/binnenland/47061351/Panda_ontsnapt_uit_dierentuin.html
Im Rotterdamer Zoo konnte kurzzeitig ein Kleiner Panda aus seinem Gehege entkommen. Mit Hilfe eines Betäubungsgewehres konnte er wieder eingefangen werden.

De Stentor – 21. Juli 2006
Dierenparkje in eigen achtertuin het mooiste wat er is
Tierenpark im eigenen Garten ist das Schönste, was es gibt
http://www.destentor.nl/nwoverijssel/article517302.ece
Wer in Nieuwleuzen / Zwolle einen Tierpark besuchen will, sollte den Garten von Evert ten Kate nahe dem Ortszentrum von Nieuwleuzen ansteuern. Auf 3,5 Hektar zeigt der „Dierenpark Ten Kate“ verschiedene Hirsche, Wasservögel, Alpakas, Maras u.a. . Der vor über 20 Jahren aus einem Hobby entstandene Tierpark ist täglich für Besucher geöffnet.

De Stentor – 21. Juli 2006
Taman Indonesia in tien jaar flink gegroeid
Taman Indonesia in zehn Jahren stark gewachsen
http://www.destentor.nl/nwoverijssel/article517303.ece
Vor zehn Jahren wurde Taman Indonesia in Kallenkote als kleiner privater Vogelpark gegründet. Inzwischen ist er zu beachtlicher Größe herangewachsen, ist an verschiedenen Zuchtprogrammen (z.B. für den Balistar) beteiligt und ist Mitglied in der Vereinigung kleinerer niederländischer Tierparks „Dier en Park“. Neben verschiedenen asiatischen Säugern sind mit den Jahren auch diverse indonesische Werkzeuge und Kulturgüter angesammelt worden.

De Telegraaf – 21. Juli 2006
IJsblokjes en waterspuit in dierentuin
Eiswürfel und Wasserspritze im Zoo
http://www.telegraaf.nl/binnenland/46914201/IJsblokjes_en_waterspuit_in_dierentuin.html
Schatten und Wasser sind die Hauptrezepte der Zoos gegen die Hitze. Einige Tiere erhalten jedoch eine Sonderbehandlung mit dem Gartenschlauch. Die Elefanten in Emmen und Rotterdam erhalten eine Abkühlung durch Wasserkanonen. Die Rotterdamer Seeotter werden erhalten Eisblöcke mit Garnelengeschmack. Auch die anderen Tiere wissen sich zu helfen und suchen schattige Plätze auf.

Dierennieuws – 21. Juli 2006
Roodbuiklemuren nieuw in Aqua Zoo Friesland
Rotbauchmakis neu in Aqua Zoo Friesland
http://www.dierennieuws.nl/dierentuinen/nw090607.htm
Vier Rotbauchmakis (ein Pärchen mit zwei Jungtieren) leisten ab sofort den Kattas auf der Lemureninsel Gesellschaft.

Algemeen Dagblad – 20. Juli 2006
Dierenparken Amersfoort en Rhenen blijven populair
Tierparks von Amersfoort und Rhenen bleiben populär
http://www.ad.nl/utrecht/article484559.ece
Die Zoos von Amersfoort und Rhenen sind die einzigen Vertreter der Provinz Utrecht in den Top-20 der beliebtesten Ausflugsziele in den Niederlanden. Ouwehands Dierenpark Rhenen besuchten 2005 860.000 Besucher (Platz 13), in den Dierenpark Amersfoort kamen 655.000 Gäste (Platz 18).

BN DeStem – 20. Juli 2006
Artis heeft er een girafje bij
Eine Giraffe zusätzlich in Artis
http://www.bndestem.nl/binnenland/article515869.ece
Am 19. Juli kam im Amsterdamer Zoo eine weibliche Giraffe zur Welt.


Diergaarde Blijdorp Rotterdam – 26. Juli 2006
Twee primeurs met schhilpaddenkweek in Blijdorp
Zwei Premieren in der Schildkrötenzucht in Blijdorp
Nach 30 Jahren ist im Rotterdamer Zoo erstmals die Zucht von
Matamatas (Fransenschildkröten) gelungen. Europaweit erstmalig ist die erfolgreiche Nachzucht von Arrauschildkröten, einer der größten Süßwasserschildkrötenarten. Sie werden lediglich in fünf europäischen Zoos gehalten.In Blijdorp lebt eine Gruppe von 1,3 Tieren, welche nun um zehn Schlüpflinge vergrößert wurde. Das Muttertier lebt bereits seit über 30 Jahren in Rotterdam, während der Vater erst vor zwei Jahren hinzu kam.
Der Rotterdamer Zoo ist international bekannt für seine Zuchterfolge bei seltenen Schildkröten.

Speelse Manoelkittens
Verspielte Manul-Juntiere
Die am 31. Mai geborenen sechs Manul-Jungtiere haben sich gut entwickelt und sind häufig während des Spiels zu beobachten.

Ouwehands Dierenpark Rhenen – 25. Juli 2006
Ouwehand by Night in Ouwehands Dierenpark Rhenen
Am Mittwoch, den 2. August findet wieder die erfolgreiche Veranstaltung Ouwehand by Night statt. Der Zoo wird seine Tore hierbei von 19 bis 23 Uhr öffnen. Verschiedene Infostände und die Tiere bei Ihren nächtlichen Aktivitäten stehen den Besuchern zum entdecken und beobachten zur Verfügung.


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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Basel, 27.07.2006
Die Zucht einer seltenen Tierart

Mit der erfolgreichen Zucht der Somali-Wildesel trägt der Zoo Basel massgeblich zum Erhalt dieser sehr seltenen Tierart bei. Schätzungsweise 150 – 300 Tiere leben noch in vereinzelten Gebieten in Somalia, Eritrea und Äthiopien. Krieg und Hunger der Bevölkerung sind ihre ärgsten Feinde. Aber auch der Kampf um Grasflächen und die paar wenigen Wasserstellen mit Hauseseln setzen diesen ockerfarbenen Eseln mit den schwarz-weiss gestreiften Beinen in ihrem Verbreitungsgebiet stark zu. In der Regel ziehen Wildtiere dabei den Kürzeren. Da die Probleme in diesen Ländern nicht morgen oder in naher Zukunft gelöst sein werden, ist diese schöne Tierart weiterhin stark bedroht und ihr Schutz, wie aber auch ihre Zucht, von essentieller Bedeutung. Eine der vier Hauptaufgaben eines Zoologischen Gartens ist die Sorge um den Erhalt der Arten und ihrer Vielfalt. Ein elementar wichtiger Teil davon ist die Zucht seltener Tiere, die ohne diese Bemühungen seitens zoologischer Gärten schon lange ausgestorben wären oder sich kurz vor dem Aussterben befinden würden. Aber Zucht ist nicht gleich Zucht, und um Verpaarungen mit Geschwistern oder anderen nahen Verwandten zu vermeiden, wurde für viele bedrohte Tierarten ein Zuchtbuch erstellt, welches von einem ausgewählten Zoo geführt wird. Diese Zuchtbücher helfen den Koordinatoren der jeweiligen Erhaltungszuchtprogramme, die bestmöglichen Verpaarungen seitens der Genetik zu finden sowie weitere Zoos zu motivieren, seltene Tierarten korrekt zu halten und zu züchten. Die Koordination des europäischen Erhaltungszuchtprogramms für Somali-Wildesel obliegt dem Zoo Basel.

Tierpark Ueckermünde, 27.07.2006
Im August erwartet der Tierpark Ueckermünde seinen 5millionsten Gast

Wir möchten Sie vorab darüber informieren, daß voraussichtlich noch in der ersten Augusthälfte der Tierpark Ueckermünde seine 5millionsten Gast seit seiner Gründung im Jahr 1962 erwartet.

Zoo Zürich, 27.07.2006
Das etwas andere Eis

Wie schon verschiedentlich aus anderen Zoos berichtet, bekommen in diesen Tagen auch im Zoo Zürich verschiedene Tiere einen Teil ihres Futter ‚saisongerecht’ angeboten: In Eis gefroren. Mit dieser Art der Futterpräsentation verfolgen wir zwei Ziele. Einerseits dient die ungewohnte Verpackungsart des Futters dazu, die Tiere länger mit dem Futter zu beschäftigen und sie mit etwas speziellen Problemen zu konfrontieren. Andererseits soll das Eis zumindest temporär den Tieren etwas Abkühlung bringen. Dieses in Eis verpackte Futter ist z.B. bei Grosskatzen, verschiedenen Affen-Arten, Wölfen oder Hausschweinen auf grosses Interesse gestossen. Wöchentlich ein Mal, verteilt auf die Mittwoch- und Sonntag-Nachmittage*, werden nun diese ‚Eisbecher’ bis auf weiteres den Tieren angeboten. Darin eingefroren sind Sämereien, Früchte, Beeren, Fische, Fleisch oder Knochen – für jeden Geschmack etwas.

Tierpark Ueckermünde, 26.07.2006
Neu im Tierpark Ueckermünde: die Zwergmungos Rikki, Tikki und Tavi

Im Tierpark Ueckermünde sind in diesem Jahr einige Tiere wieder dazu gekommen: Zebras, Kronenkraniche, Marderhunde, Trauerschwäne, Sibirische Störe und jetzt auch noch Zwergmungos. Zwergmungos passen sowohl zur sommerlichen Jahreszeit wie auch zu ihren Nachbarn: den possierlichen Erdmännchen. Zwergmungos sind aber schokoladenbraun gefärbt und nur etwa halb so groß wie die Erdmännchen. Sie kommen aus dem südlichen Afrika und leben hier in den Steppen und Halbwüsten. Sie ernähren sich räuberisch und verschmähen auch giftige Tiere wie Skorpione nicht. Die drei Zwergmungos stammen aus dem Zoo Berlin (ein Männchen, 1 Jahr alt) und zwei Weibchen aus dem Tiergarten Bernburg (die Mutter wurde im Jahr 2003 aus Tanzania importiert; die Tochter wurde im Jahr 2004 in Bernburg geboren).

Aktion Fischotterschutz, 26.07.2006
Spielzeug aus Weiden, Binsen und Rinde - Ferien-Aktion im OTTER-ZENTRUM

Eine neue Ferien-Aktion für bastelwütige, musikfreudige und neugierige Kinder ab 8 Jahren bietet das OTTER-ZENTRUM am Dienstag, dem 8. August von 14:00 – 17:00 Uhr an. An diesem Nachmittag werden unter fachkundiger Anleitung von der Kunstpädagogin Meike Schünemann und Andrea Werneke, Pädagogin im OTTER-ZENTRUM, aus Naturmaterialien Spielzeuge und Musikinstrumente gebaut. So entstehen Flöße und Boote aus Binsen, Rinde oder Hölzern. Manchmal sind nur wenige Handgriffe notwendig, um z.B. aus Löwenzahn ein Saxophon herzustellen oder eine Eichenflöte zum Klingen zu bringen. Damit die Maler unter den „Kreativlingen“ nicht zu kurz kommen, werden außerdem Tipps und Tricks zum Malen mit Pflanzen verraten. Anmeldungen für diesen Ferienspaß werden bis zum 01.08. unter der Tel. Nr. 05832-980820 entgegen genommen. Die Kosten betragen pro Kind 6,- € inklusive Eintritt und Material.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 26.07.2006
Sommerlicher Farbenrausch

Pflanzenliebhaber haben es schon immer gewusst: Im Ballett der Sommerblumen belegen die Fuchsien einen der vorderen Ränge! In der Wilhelma entfalten die südamerikanischen Bergsträucher zur Zeit ihre ganze Pracht: Etwa 260 Arten und Züchtungen wetteifern im Gewächshaus um die Gunst der Besucher. Ampelpflanzen, Sträucher oder Hochstämmchen, unauffällige Wildformen oder Ballerinas mit doppeltem Reifröckchen – mehr als 10 000 Zuchtformen haben die Gärtner in den vergangenen Jahrhunderten aus den etwa 100 bekannten Arten geschaffen. Fuchsien lassen sich gut untereinander kreuzen– das hat die Entstehung so zahlreicher Zuchtformen ungemein erleichtert. Benannt sind die Fuchsien übrigens nach einem der Väter der Pflanzenkunde, Leonhart Fuchs aus Wemding bei Nördlingen. Von 1535 bis 1566 lebte Fuchs als Medizinprofessor in Tübingen. In unseren Breiten sind die beliebten Zierpflanzen allerdings oft heikle Pfleglinge: Als aus den Bergwäldern stammende Pflanzen benötigen sie luftige, schattige Standorte, eine gute Wasser- und Nährstoffversorgung sowie ein helles, kühles aber frostfreies Winterquartier. Zuviel Sonne, Zugluft, Frost quittieren die Sensibelchen mit vorzeitigem Welken, Schädlingsbefall oder ähnlichen unerfreulichen Erscheinungen, mit denen sie „ihren“ Gärtner auf die Missstände aufmerksam machen. Hat der Gärtner die Wünsche der Fuchsien berücksichtigt, danken es die Pflanzen mit üppigem Blütenflor in rosa, rot, weiß, rot-violett, lila-weiß, rosa-weiß, lachsfarben oder rot-weiß bis Ende September oder gar Anfang Oktober.

Allwetterzoo Münster, 26.07.2006
Hitze und kein Ende! Täglich 35 Grad bedeuten Stress für Fische und Pfleger im Allwetterzoo

Betritt man in diesen Tagen den Pflegerbereich hinter den Kulissen des zweistöckigen Aquariums im Allwetterzoo, ist man über den erfrischendenLuftzug dort angenehm überrascht. Zwar profitieren die Tierpfleger vom kühlen Wind, doch sind die zahlreichen, sich unermüdlich drehenden Ventilatoren keineswegs zur Erfrischung der Mitarbeiter gedacht. Sie bewahren vielmehr Fische, Amphibien und Reptilien vor möglichen Hitzeschäden. Ein großes Problem ist die derzeitige lange Sonnenscheindauer, durch die Flachdach und Betonwände des Aquariums sich extrem aufheizen und ihre Wärme an die Becken weitergeben. Zusätzlich erzeugen die Lampen über den Aquarien und Terrarien Wärme. Und so steigt die Wassertemperatur seit Tagen unablässig. 25 Grad wäre für die meisten Fische eine erträgliche Temperatur, 30 Grad und mehr können kritisch sein. Der Sauerstoffgehalt im Wasser sinkt, gleichzeitig werden die Fische lebhafter, bewegen sich mehr, fressen und koten mehr. Ein Mittel zur Kühlung sind Ventilatoren, sie verteilen die heiße Luft über den Becken, die durch die Lampen entsteht. Ein anderes sind "Eisbomben", das sind mit Leitungswasser gefüllte, tiefgefrorene Kunststoff-Wasserflaschen, die gut verschlossen in die Becken von Axolotl, Kuhkofferfisch oder Korallen gelegt werden. Ein dichter Verschluss ist wichtig, damit nicht aufgetautes Trinkwasser das Seewasser in den Becken zum Schaden der Fische verändert. Eine Methode, um empfindlichen Terrarienbewohnern erträglichere Temperaturen zu verschaffen, sind Eisblöcke, die auf die Abdeckung der Becken gelegt werden. Die so erzeugte Verdunstungskälte erfrischt beispielsweise Kammchamäleon, Leopardgecko und Rotkehlanolis.

Zoo Landau, 25.07.2006
Die drei ??? im Zoo Landau und im Pfälzerwald - Spiel, Spaß, Spannung und nachhaltiges Lernen bei gemeinsamer Veranstaltung von Zooschule Landau, Waldwerkstatt Taubensuhl und Jugendamt

Eine Kooperation besonderer Art macht es möglich: Seit Montag, 24. Juli bis Freitag, den 28. Juli, findet ein besonderer Workshop zur Thematik „Wälder bei uns und anderswo“ statt. Orte des Spielens und Lernens sind der Zoo Landau in der Pfalz und die Zooschule sowie der Pfälzer-Wald und die Waldwerkstatt Taubensuhl. Eine Woche lang werden 25 Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren als Detektive tätig und einen „Fall der Umweltzerstörung“ im Rahmen eines Planspieles aufdecken. Dabei helfen ihnen verschiedene Tipps, die sie sich spielerisch im Laufe der Woche erarbeiten können. Spiel und Spaß sind eingebettet in Sequenzen, wo die Kinder ihr Wissen über Urwälder auf der Erde erweitern können. Dabei können sie unter anderem Experimente durchführen, Tiere beobachten, „Waldmahlzeiten“ selber zubereiten, einen „Schatz der Tropen“ genießen und Umweltsiegel kennen lernen. Höhepunkt und Abschluss stellt die gemeinsame Übernachtung im Wald dar. Während dieser fünf Tage werden die Kinder erfahren, dass Waldbestände auf der ganzen Erde für Tier und Mensch lebenswichtig sind und diese nur durch eine nachhaltige Nutzung erhalten werden können. Der Workshop wird von einem erfahrenen Zoopädagogen, Dirk Eiermann, geleitet. Ihm stehen fünf Zoopädagogen bei der Durchführung zur Seite. „Es ist mir wichtig, dass die Kinder zum Schluss wissen, was sie selbst zum Schutz der Wälder unternehmen können“, betont Eiermann, der die Konzeption des Workshops im Rahmen seiner Examensarbeit selbständig entwickelt hat. Die Organisation der Veranstaltung wird von Jugendamt der Stadt Landau übernommen.

Zoo Hannover, 25.07.2006
ARD Morgenmagazin weckt die Flusspferde

Am Dienstag, 25. Juli, wurden Flamingos, Erdmännchen, Pelikane und die Flusspferde im Zoo ein wenig früher geweckt als gewohnt: Das ARD Morgenmagazin berichtete live ab 6.40 Uhr von dem tierischen Tagesbeginn. Reporter Jens Eberl erklärte bei dem frühmorgendlichen Einsatz, ob es unter den Tieren auch Morgenmuffel gibt oder begeisterte Frühaufsteher – und überhaupt, wie Flamingo & Co. so ganz ohne Kaffee ihren Tag beginnen. Dreimal schaltete das Morgenmagazin live in den Zoo: Jeweils um 6.40, 7.45 und 8.45 Uhr stellte sich Jens Eberl der tierischen Aufgabe, die Exoten aus der Flusslandschaft Sambesi zu wecken.

Zoo Hannover, 25.07.2006
Tierisch abfahren im Erlebnis-Zoo Hannover

Tierisch gut gestylte Rollstühle fahren jetzt durch den Erlebnis-Zoo Hannover. Das Medtech-Unternehmen Otto Bock HealthCare aus Duderstadt hat dafür eigens eine „Edition Zoo“ seiner Modellserie „Start“ aufgelegt. Was diese zehn Rollis von allen anderen Exemplaren ihrer Gattung unterscheidet: Unterschiedliche Airbrush-Tiermotive und eine Bespannung im Fell-Design. Zwar kommen Rollstuhlfahrer üblicherweise mit ihren eigenen Fortbewegungsmitteln in den Zoo, aber viele ältere oder gehbehinderte Besucher schätzen den Service des Zoos, einen Rollstuhl für ihre Safari leihen zu können. Immerhin ist die Reise durch den Zoo über 5 km lang. Den letzten Check – sozusagen den tierischen TÜV – der neuen Rollstühle im Zoodesign, nahmen die Pelikane vor. In der begeh- und befahrbaren Pelikanbegegnungsstätte unterzogen die 14 Rosa Pelikane den Prototyp „Edition Zoo“ unvoreingenommen frech dem „Schnabeltest“ und knabberten hemmungslos an Rädern, Sitzen, Fell und Speichen herum. Ergebnis: Die Pelikane verliehen drei goldene Schnäbel, die höchste Auszeichnung. Unternehmenssprecher Joachim F. Hamacher (rechts) übergab die so getesteten Rollstühle unter den wachsamen Augen der Pelikane heute an Zoodirektor Klaus-Michael Machens. Die Rollstühle im tierischen Design können jetzt im Service-Center des Zoos ausgeliehen werden.

Wildtier- und Artenschutzstation, 25.07.2006
„Jäger der Lüfte“ in der Wildtierstation - Kinder erleben Auswilderung von Mäusebussarden

Jedes Jahr werden in der Wildtier- und Artenschutzstation in Sachsenhagen viele verwaiste, kranke und verletzte Greifvögel und Eulen versorgt. Im Rahmen von zwei Aktionstagen erläuterten Jürgen Müller, Auszubildender zum Zoo-Tierpfleger, und Biologe Stefan Sauer die Jagdtechniken und Überlebenstricks der „Jäger der Lüfte“ und beantworteten die vielen Fragen der Kinder. Greifvögel und Eulen sind in ihrer Anatomie eng an ihre Beute und die damit verbundene Jagdweise angepasst. Aufmerksam beobachteten die Kinder Waldkäuze und Waldohreulen, die in den Volieren geräuschlos ihre Runden fliegen. Eulen sind als lautlose Jäger der Nacht bekannt, die besondere Struktur ihres Gefieders macht dies möglich. Zu den Taggreifvögeln gehört der Wanderfalke, den Jürgen Müller auf dem Falknerhandschuh präsentierte. Bei seiner Jagd auf fliegende Kleinvögel kann er sehr hohe Geschwindigkeiten erreichen und ist für das Schlagen der Beute mit großen Fängen ausgestattet. Eifrig waren die Kinder dabei, die typischen Körpermerkmale von Sperber, Turmfalke und Mäusebussard zu vergleichen. Dabei wurde deutlich, dass für Greifvögel bei der Vorbereitung auf die Auswilderung artspezifisches Flugtraining und Beutefangübungen besonders wichtig sind. Zum Abschluss des Aktionstages wurde gemeinsam ein Mäusebussard in die Freiheit entlassen, der zuvor in der Wildtierstation gesund gepflegt worden war. Zufrieden schaute Jürgen Müller dem abfliegenden Greifvogel hinterher: „Der Bussard hat sich nach seiner Verletzung gut erholt und erhält jetzt eine zweite Chance.“

Tierpark Hagenbeck, 25.07.2006
„Elefanten Beach Club“ bei Hagenbeck!

Die Elefanten-Freianlage bietet auf gut 5.000 m² Fläche mit 25 Tonnen Sand die Grundlage für einen Beach Club der besonderen Art – einen Beach Club für Graue Riesen. Bunte Sonnenschirme und Liegestühle bieten ein tolles sommerliches Ambiente. In einem großen Badeteich mit einem Fassungsvermögen von 500.000 Litern kühlen sich die 10 Hagenbeck’schen Elefanten zwischen leckeren vitaminreichen Snacks und köstlichen Drinks immer wieder ab. Die beiden Elefanten-Babys Kandy und Thai genießen neben ihren ausgiebigen Bädern auch gern mal eine „Rüsseldusche“ von ihren Müttern Yashoda und Thura. Mit ihrem Rüssel können die Dickhäuter eine Wassermenge von 10 – 15 Liter aufnehmen. Der Elefanten Beach Club Hagenbeck bietet alles, was das Dickhäuterherz höher schlagen lässt – Sommer, Sonne, Strand und mehr: eine große Badelandschaft, kulinarische Köstlichkeiten, anregende Drinks und Tierpfleger, die sich auch gern mal mit den Elefanten auf eine Wasserschlacht einlassen!

Vogelpark Marlow, 25.07.2006
Hallo, ich möchte einmal ein Papagei werden!

Noch ganz zart befiedert und mit einer höchstens angedeuteten gelben Haube hockt ein kleiner Vogel mit charakteristischem Papageienschnabel im elterlich betreuten Brutkasten im Vogelpark Marlow. Zwei Türen weiter drängeln sich zwei ebenfalls noch halb nackige Wonneprobben eng aneinander. Im Papageienhaus herrscht zurzeit Jungtieralarm! Während das Einzelkind von vorne links allerdings ein ziemlich ausgeprägtes Ego zu besitzen scheint und jeden Neugierigen anfaucht, flüchten die beiden Geschwister von weiter hinten in die hinterste Ecke. Dabei drehen sie dem Betrachter sofort den größtenteils noch unbefiederten Po zu, vermutlich in der Hoffnung, dann nicht weiter beachtet zu werden. Bei den beiden Schüchternen handelt es sich um zwei Große Vasapapageien. Ihr eigentliches Zuhause sind die Feuchtwälder und Buschsavannen Madagaskars. Aber auch im Vogelpark Marlow wachsen und gedeihen die beiden prächtig. Schon nach wenigen Tagen in der Bruthöhle sind sie um das Doppelte gewachsen und die braunen Federn kommen durch. Nebenbei bemerkt, in freier Wildbahn leben die Weibchen dieser Art mit mindestens zwei Männchen zusammen. Forscher vermuten, dass nur durch mehrere Männchen die Versorgung der schnell wachsenden und ewig hungrigen Jungen gesichert werden kann. Im Park erhalten die Eltern natürlich nur das beste Futter, so dass auch ein Vater ausreicht, um alle Krummschnäbel satt zu bekommen. Vasapapageien sind allerdings auch in anderer Hinsicht außergewöhnlich. Die Weibchen des Großen Vasapapageies verlieren nämlich während der Brutzeit alle Federn am Kopf. Was übrig bleibt, ist eine senfgelb gefärbte Kopfhaut. Und da ist das Geschrei dann groß! Tatsächlich kann man in fast allen Bereichen der oberen Vogelparkhälfte die Rufe aus dem Papageienhaus hören. Teilweise fühlen sich sogar schon die benachbarten Gelbbrustaras belästigt und krächzen lautstark gegen die Nachbarn an. Von allem wenig beeindruckt, faucht das Einzelkind vorne weiter. Später einmal möchte er ein Gelbhaubenkakadu werden. Diese sind bekannt dafür, bei Erregung ihre Kopffedern aufzustellen. Diese Tradition setzt sich auch bei den ganz Jungen schon durch. Nur mit ersten Federansätzen ausgerüstet wird trotzdem gedroht und aufgestellt was eben schon vorhanden ist. Das beeindruckt tatsächlich!

Wildpark Dillenburg-Donsbach, 25.07.2006
Sommerliches Freizeitvergnügen für die ganze Familie

Für eine weitere Belebung des Donsbacher Wildparks haben in den letzten Monaten noch einmal die Wildschweinmütter und die Ziegenmütter gesorgt. Frischlinge und Zicklein sind die aktuellen Publikumsmagneten. Besonders die jungen Besucher haben große Freude an den wuseligen gestreiften Vierbeinern. Im Streichelzoo ist das muntere „Gemecker“ der kleinen und großen Zicklein nicht zu überhören, um in den Genuss des wohlschmeckenden Futters zu gelangen. Nachwuchs ist auch im Gehege der Steinböcke, des Muffelwildes, des Sikawildes, bei den Rothirschen und bei den weißen und wildfarbenen Damhirschen angekommen. Imposant und farbenfroh zeigen sich auch das Rot- und Damwildrudel in ihren Sommerfarben. Gerade die Hirsche, die sich in den letzten Monaten wieder ein kräftiges Geweih zugelegt haben, sind eine attraktive Erscheinung. Sie bereiten sich in der Sommerzeit, der sogenannten „Feistzeit“, auf ein wichtiges Ereignis vor – die Rotwildbrunft. Sie beginnt in den kühler werdenden Monaten ab September und gewährt ein weiteres Highlight im Leben der Tiere im Wildpark.

Tiergarten Heidelberg, 25.07.2006
Was haben Schimpansen und Rotwein gemeinsam?

Am 30.7. ab 15.00 Uhr findet eine ganz besondere Versteigerung statt: In der Kaiserbadmühle in Westhofen werden die Kunstwerke, die Orang-Utans und Schimpansen des Heidelberger Zoos in den letzten Monaten geschaffen haben, versteigert. Da kommen Erinnerungen an die inzwischen berühmten ersten Schimpansenbilder aus den 50er Jahren auf, die fünfstellige Preise erzielten. So teuer wird die Affenkunst der Heidelberger Künstlerkolonie im Menschenaffenhaus nicht werden. Dabei ist jedes Gebot willkommen, denn der Erlös wird zu 100% in Verbesserungen der Haltung der Künstler und ihrer Wohngemeinschaft investiert. Gorilla Bobo wünscht sich eine Dusche in seinem Badezimmer, die Orang-Utans neue Kletternetze in ihrem Wohnzimmer und die Schimpansen träumen von einem neuen Außengehege. Was sich die Affen bei den Bilder gedacht haben bzw. was man in die Bilder hineininterpretieren kann – oder auch nicht - wird vom Auktionator Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann erläutert. Das richtige Ambiente für diese Ausstellung liefert die Kaiserbadmühle in Westhofen. Als Ort der kulturellen Begegnung mit afrikanischen Akzenten bekannt, bietet sie immer wieder einen Grund, sich die Werke nicht nur der tierischen Künstler, sondern auch die interessanten Ausstellungen in den alten Mühlenräumen anzuschauen. Und das alles bei einem hervorragenden südafrikanischen Rotwein, der vom Mühlenbesitzer selbst importiert wird. Die Kaiserbadmühle und Affenkunst passt gut zusammen, das fand auch der WDR, der eine umfangreiche Reportage über das Projekt erstellt.

Tiergarten Nürnberg, 25.07.2006
500 000 Besucher des Jahres 2006 im Tiergarten der Stadt Nürnberg

Heute, am 25.07.2006 gegen 10:00 Uhr, konnte der 500 000. Besucher des Jahres 2006 im Tiergarten der Stadt Nürnberg begrüßt werden. Die „Glückszahl“ traf die Familie Prechtel aus Trautskirchen. Mutter Sylvia (28 J.) und Töchter Annalena (3 J.) u. Svenja (13 Wo.) und der Vater von Frau Prechtel, Herr Thomas Teichmann (52 J.) waren die glücklichen Jubiläumsgäste. Zu den Geschenken gehören ein Jahresabonnement für den Tiergarten mit Delphinarium, ein großer Blumenstrauß sowie ein Geschenkkorb mit einer CD-Rom, Tiergarten- und Delphinariumsführer, Tiergarten T-Shirt, Poster, verschiedene Postkarten, usw. Damit konnte wieder ein gutes Besucherergebnis im ersten Halbjahr erzielt werden und eine Besucherzahl von über 1 Million im Jahr 2006 ist durchaus realistisch.

Allwetterzoo Münster, 25.07.2006
Pinguin, Löwe & Co.: Die ARD-Doku-Soap und ihre erfreulichen "Spätfolgen" für den Allwetterzoo Münster

Seit Ende April sendet der WDR an jedem Freitagabend Wiederholungen der Doku-Soap "Pinguin, Löwe & Co.", deren 62 Folgen von Januar bis Ostern in der ARD zu sehen waren. Die Reaktionen auf diese Sendung, die den Allwetterzoo nach wie vor täglich erreichen, stammen immer noch aus allen Teilen Deutschlands! So traf eine besonders erfreuliche E-Mail vor wenigen Tagen aus Berlin ein: "Mein Mann und ich haben fast jede Folge von Pinguin, Löwe und Co. gesehen und uns gleich in Ihren schönen Zoo verliebt. Daher schenke ich meinem Mann zum Geburtstag ein Wochenende im Allwetterzoo. Wir sind hier in Berlin ja auch 'reichlich' mit Zoologischen Gärten 'eingedeckt', aber Ihrer macht einen ganz besonderen Eindruck". Solch ein Lob freut Zooleitung und Zoomitarbeiter! Auch im Online-Gästebuch zur ARD-Serie finden sich regelmäßig neue Einträge. So bedankt sich ein Zoofan Mitte Juli dafür, dass der WDR inzwischen allzu winterliche Szenen durch neu produzierte Geschichten ersetzt. Auch wenn der Schreiber sich eher völlig neue Folgen wünscht, freut sich der Allwetterzoo über die "grünen" Bilder. Die Produktionsfirma ENCANTO hatte im Juni zwei Wochen lang erneut im Zoo gefilmt. Deshalb sieht der Fernsehzuschauer jetzt einen üppig grünen Zoo und erlebt Guerezas, Gorillas oder Schimpansen in ihren tollen Freianlagen.

Zoo Hannover, 24.07.2006
Nachwuchs bei den Vikunjas!

Vikunja-Baby "Kuddel" ist so flauschig, dass er selbst Kaschmirziegen Konkurrenz macht. Wenn die Kaschmirziegen im Himalaja zurzeit noch mehr meckern als gewöhnlich, liegt das an der allgemeinen Kaschmirziegen-Unruhe, die sich vor zehn Tagen ausgebreitet hat: Am 3. Juli wurde im Erlebnis-Zoo Hannover ernstzunehmende flauschig-zarte Woll-Konkurrenz geboren. Kuddel, das Vikunja-Baby! Noch ist sein Fell kurz, dennoch kommen die Ziegen mit der Edelbehaarung bei seinem Anblick bereits jetzt mächtig ins Schwitzen: In ein paar Wochen wird das Vikunjababy so feine Wolle auf dem Rücken tragen, dass sich Kaschmir dagegen anfühlt wie Hanf (fürchten die Ziegen). Klein-Kuddel ist sich seiner Wirkung auf Kaschmirziegen natürlich nicht bewusst, von Luxuszwirn hat er noch nie gehört – aber dass er seltsam angestarrt wird, hat er bereits gemerkt. Für den Zoo ist das zierliche Klein-Kamel mit dem samtweichen Fell und dem spitzbübischen Grinsen eben eine Art Mini-Wunder, das man gar nicht oft genug anstarren kann. Seit zwei Jahren gibt es zum ersten Mal wieder Nachwuchs bei den vom Aussterben bedrohten Vikunjas. (Wenn die Kaschmirziegen wüssten, wie selten Nachwuchs bei der Konkurrenz ist, würden sie wahrscheinlich nicht so meckern.) Um die kleinste Kamelart der Welt zu erhalten, wurde sogar eigens ein neues Männchen nach Hannover geholt: Don Pedro. Schon nach den ersten tierischen Techtelmechteln zwischen Vikunja-Dame Bika und Don Pedro wurde aus dem Kamel-Knuddeln Kuddel.

Zoo Braunschweig, 24.07.2006
Südamerikanischer Nachwuchs bei heißen Temperaturen

Der Tierpark Essehof freut sich über den ersten Nachwuchs beim Großen Mara. Am Samstag wurden Zwillinge geboren.
Große Maras, auch Pampashasen genannt, leben in der Wildbahn in den großen Grasebenen Argentiniens, den Pampas. Haben Sie doch eine ähnliche Gestalt und hüpfen wie Hasen, sind sie dennoch nicht mit Ihnen verwandt. Sie gehören zu den Meerschweinchen-verwandten. Wie diese verstecken sie sich gerne in Höhlen und Erdbauen. Nachdem sich in den letzten Jahren bei den alten Tieren nie Nachwuchs einstellen wollte, kam im Herbst ein junges Weibchen in den Tierpark. Nun gibt es eine glückliche Familie, die den Rasen der Südamerikaanlage abweidet. Im Nachbargehege leben die ebenfalls aus den Pampas Südamerikas stammenden Nandus. Diese Laufvögel sind mit einer Höhe bis 1,80m und ca. 40kg deutlich kleiner als die Afrikanischen Strauße.
Unbeeindruckt von der derzeitigen Hitze kümmert sich „Bruno“ als Hahn, wie bei Laufvögeln üblich, ums Brutgeschäft. Er möchte für Nachwuchs aus den sechs Eiern sorgen, die ihm seine Gefährtin ins Nest gelegt hat. Jedes dieser Eier wiegt um die 650 Gramm und ist damit so schwer wie 10 große Hühnereier. Wenn alles gut geht, darf „Bruno“ nach 40 Tagen Sitzarrest noch ein halbes Jahr die Küken führen und beaufsichtigen. Weiterer Nachwuchs kann im Tierpark z. B. bei den Watussi-Rindern, den Mantelpavianen und dem Damwild beobachtet werden.

Zoo Duisburg, 24.07.2006
VHS-Kunst für Duisburgs Delphinarium

Eine Vielzahl spendenfreudiger Bürger, öffentlicher wie auch privater Institutionen engagieren sich mittlerweile für die große Sammelaktion zu Gunsten einer neuen Dacheindeckung für Duisburgs attraktivstes Tierhaus – und es werden immer mehr. In den vergangenen Wochen fertigten Kursteilnehmerinnen und –nehmer von Duisburgs Volkshochschule Zeichnungen, Bilder und Fotos, die zunächst öffentlich ausgestellt, anschließend versteigert werden. Alle Exponate werden im Foyer der VHS Duisburg vom 1. – 18. August 2006 zu sehen sein; und alle können dort gegen Höchstgebot ersteigert werden. Hierzu wird während der Dauer der Ausstellung ein Kasten aufgestellt, in den die einzelnen Gebote eingeworfen werden können.
Die Exponate sowie die Namen der Künstler werden auch ins Internet gestellt. Im Anschluss an die Ausstellung in der VHS Duisburg wird der – hoffentlich gut gefüllte – Gebote-Kasten ins Delphinarium des Zoos überstellt, wo ein letztes Mal per „Briefeinwurf“ mitgesteigert werden kann. Danach wechseln alle verkauften Exponate ihren Besitzer bzw. „Ersteller“.

Thüringer Zoopark Erfurt, 24.07.2006
Die Zwergmaus zieht aus - Neue Terrarien für Kleintiere entstehen

Im Elefantenhaus des Thüringer Zooparkes Erfurt herrscht seit Tagen emsiges Treiben. Nicht nur die Arbeiten für einen neuen, gelenkschonenden Fußboden für die Rüsseltiere sind in vollem Gange. Nun haben auch die Umbaumaßnahmen zur Verbesserung der Reptilien- und Kleintierhaltung begonnen. Auf der hinteren, oberen Empore des Elefantenhauses werden neue, viel größere Terrarien und Vivarien gebaut. Die vorhandenen Sockel werden an einigen Stellen verbreitert, so dass die neuen Wohnstätten der Tiere bis zu 1 m tief gebaut werden. Vorübergehend zogen deshalb die Zwergmäuse, Amurnattern, Rosenkäfer und Königsnattern am Mittwoch hinter die Kulissen. Die schweren Glasterrarien wurden vorsichtig von Hand weggetragen – damit die Bewohner den Umzug sicher überstehen. Nach dem Neubau werden auch neue Bewohner einziehen. So werden in Zukunft Jemenchamäleons die Besucher erfreuen. Und die Zwergmaus? Sie bleibt natürlich im Zoopark und zieht mit ihrer winzigen Verwandtschaft in eine neue, größere Zwergmauslandschaft.

Zoo Heidelberg, 24.07.2006
So stark wie ein Elefant?

Die 1. Rugby-Mannschaft TSV Handschuhsheim tritt am morgigen Dienstag, den 25.07.2006, um 19.00 Uhr im Zoo Heidelberg zum Kräfteduell an. Gegner ist – nicht unbeachtlich – die stattliche Elefantendame „Ilona“. Die Vertreter aller Medien sind herzlich eingeladen, das Duell zu begleiten. Der morgige Wettkampf gilt als Generalprobe für den kommenden Samstag: Unter dem Motto „Der große Elefantentag“ veranstaltet der Zoo Heidelberg von 10.00 – 18.00 Uhr ein Familienfest ganz unter dem Aspekt der grauen Riesen. Ein buntes Programm mit Hilfe vieler Beteiligter wird für Spaß und Unterhaltung sorgen: der Elefanten-Parcours mit vielen einzelnen Stationen zeigt Kindern und Erwachsenen spielend verschiedene Aspekte des Elefanten. Man kann erleben, wie groß, geschickt oder schwer ein Elefant ist und vieles mehr und wird so spielend zum Elefantenexperten! Aber auch musikalische Begleitung, ein Zauberer sowie andere Attraktionen sollen am Samstag, den 29.07.2006, sowohl Kinder als auch Erwachsene erfreuen und zu einem schönen Familienfest beitragen.

Tierpark Ueckermünde, 24.07.2006
Zwermungo; Präsentation

Am Mittwoch, den 26.07. möchten wir Ihnen eine neue Tierart für den Tierpark Ueckermünde vorstellen: die Zwergmungos. Tierparkdirektor Dr. Zabka wird Sie um 11 Uhr am Tierparkeingang begrüßen und mit Ihnen gemeinsam die Tiere der Öffentlichkeit vorstellen.

Zoo Landau, 24.07.2006
Tierpflegerinfotage an jedem Mittwoch während der Sommerferien, eine der Sonderaktionen der Zooschule in den Ferien

Der Zoo Landau in der Pfalz hält in diesem Jahr einen besonderen Service für Zoo-Besucher parat, denn wer wollte nicht schon immer wissen, wie viel ein Jaguar frisst oder wie ein Schimpanse schläft!? An den „Tierpfleger-Infotagen“ an jedem Mittwoch während der Ferien werden die Mitarbeiter der verschiedenen Reviere ab 13 Uhr nacheinander für je ca. eine halbe Stunde an ausgewählten Treffpunkten für die Beantwortung dieser und ähnlicher Fragen kleiner und großer Zoobesucher bereit stehen. So werden nicht nur die Tierpfleger der vier Tierreviere des Zoos aus dem Affenhaus, Huftier-, Raubtier- und Vogelrevier die Fragen der Besucher beantworten, sondern auch die Mitarbeiter der Futterküche werden einen Einblick in Ihren Arbeitsplatz gewähren. Dieses Angebot ist außerdem besonders nützlich für all jene die sich für den Beruf des Zootierpflegers interessieren und sich über die Ausbildung aus erster Hand erkundigen möchten. Informationen zu den Treffpunkten gibt es an der Zookasse. Dieser Service der besonderen Art ist im Eintrittspreis bereits enthalten. Zum Ausklang der Sommerferien bietet der Zoo Landau am 25. August von 18 bis ca. 21:30 Uhr eine der beliebten abendlichen Zooführungen für die ganze Familie an. Nach einer spannenden Führung durch den Zoo wird bei gutem Wetter am Lagerfeuer Stockbrot gebacken, der Zookiosk sorgt für das leibliche Wohl der Besucher und die Mitglieder des Freundeskreises werden am Weinprobierstand mit guten Tropfen aufwarten. In gemütlicher Atmosphäre des abendlichen Zoos können Besucher weitere Fragen stellen und den Anekdoten der Zoomitarbeiter lauschen.

Zoologischer Garten Magdeburg, 23.07.2006
Zoofest

Über 7.000 Zoobesucher feierten heute das Zoofest. Das Fitnesstraining unserer kickenden Elefanten mit anschließender Fütterung durch die Besucher, die Pinguinpräsentation oder auch die tierisch nahe Begegnung mit den Varis (durch Zoobesucher begehbare Anlage für Lemuren) kam tierisch gut an. Schnappi,das berühmteste Krokodil war sehr gefragt auf den Besucherwegen und bekam sehr viel Beifall auf der radio SAW Bühne am Dickhäuterhaus. Zünftiger Dixieland und jede Menge Swing gab es live vom Trio Se Brock's Wing Klapp. Auch von die Dessauer Revuetanzgruppe und Maik der Zauberer faszinierten das Publikum. Richtig spannend ging es auch am Stand der Magdeburger Zooschule zu. Die Zooschule hatte Leguane, Schildkröten, Skorpione und Vogelspinnen mitgebracht und jede Menge Fragen am Stand zu beantworten. Die Bürgerinitiative "Dickhäuterfreundeskreis" konnten mit einem Kuchen-u. Kaffeeeverkauf viele Spenden heute sammeln. Auch der Zootierarzt- Dr. Manfred Tanner konnte Spenden für die EAZA Nashornkampagne sammeln. An seinem Stand gab es auch die seltene Gelegenheit selbst einmal mit dem Blasrohr (zur Narkotisierung oder Medikamentengabe notwendiges tiermedizinisches Hilfsmittel)zu schießen - aber natürlich auf eine Attrappe.

Wildpark Lüneburger Heide, 23.07.2006
“Truck-Stop Konzert“ im Wildpark Lüneburger Heide

Am 29.07.2006 ab 17.00 Uhr, findet ein Großes Live Konzert mit Truck-Stop im Wildpark Lüneburger Heide statt. Wegen des großen Erfolgs im letzten Jahr, geben die Jungs von der bekanntesten deutschen Country-Band auch in diesem Jahr wieder ein Open Air Konzert im Wildpark Lüneburger Heide. Der Vorverkauf läuft schon auf vollen Touren, Karten sind unter Telefon: 04184-893911 zu bestellen. Das Ticket beinhaltet den ganztägigen Aufenthalt im Wildpark Lüneburger Heide an diesem Tag. Es gibt es außerdem ein tolles Rahmenprogramm für jeden Geschmack. Für passendes Westernfeeling, sorgen die Coutrysängerin Sabine Duckstein, Western-Shops und Tokatakiya.

Vogelpark Herborn, 21.07.2006
Herborner Schnee-Eulen haben sieben Junge - Langer Dienstag im Vogelpark ermöglicht es in den Schulferien, einmal den Eulen „gute Nacht“ zu sagen

Aufgrund der sommerlichen Witterung in den zurückliegenden Wochen bietet das Team des Vogelparks im Herborner Stadtteil Uckersdorf – zunächst versuchsweise – in den hessischen Schulferien beginnend mit dem 18. Juli einen langen Dienstag an. Der Park ist somit bis Ende August nicht nur bis 19.00 Uhr (Einlass bis 18.00 Uhr), sondern an den Dienstagen zudem bis 21.00 Uhr (Einlass bis 20.00 Uhr)geöffnet. Naturfreunde können erstmalig bei guter Witterung auch im Anschluss an andere sommerliche Aktivitäten, wie z. B. einem Schwimmbadbesuch oder nach einem Einkaufsbummel, abends bei angenehmen Temperaturen noch einmal Kakadu „Coco“ einen Besuch abstatten und der Fütterung der Eulen, besonders der Eulenjungen, in einer Sonderführung ab 19.00 Uhr beiwohnen. Dabei scheinen die Schnee-Eulen „Hedwig“ und „Merlin“ einen besonderen Rekord anzustreben. Nach den beiden im Mai geschlüpften Jungeulen, um die sie sich leider nicht ausreichend kümmerten, so dass sie in der Jungvogelstation von Hand großgezogen werden, haben sie ein neues Gelege mit sechs Eiern bebrütet, aus denen bislang fünf kleine „Harry-Potter-Botenvögel“ ausgeschlüpft sind. In den nächsten Tagen rechnet das Vogelparkteam zudem mit dem Schlupf von ein bis zwei kleinen Paradieskranichen, während unter anderem bei den scharlachroten Ibissen ebenso wie bei den Gelbbrustaras bereits Jungvögel geschlüpft sind. Unumstrittene Favoriten der Parkbesucher sind aktuell jedoch die sechs Pfauenküken, die von ihrer Mutter durch den ganzen Vogelpark geführt werden.

Zoologischer Garten Berlin, 21.07.2006
Eine 10 Tonnen Eisspende für die Eisbären im Zoo Berlin

Wer denkt in diesem schönen Sommer mit den Mittelmeertemperaturen in Berlin nicht nei-disch an die Eisbären im Berliner Zoo, die zur Abkühlung jederzeit ihr großes Wasserbecken benutzen können. Viele Berliner fragen sich, ob der Zoo nicht seinen Eisbären eine noch effektivere Abkühlung anbieten müsste. Frau Rhea Nentwich, Eventmanagerin der Firma Eisvogel Nutzeis Produktions GmbH, stellt den Eisbären des Zoos nun spontan 10 Tonnen Eis in Form von Eisblöcken, Scherbeneis sowie Eisbällen und Eistischen zur Verfügung. Als besondere Leckerei ist in die beiden letztgenannten Eissorten zusätzlich eine bunte Mischung aus Obst, Gemüse und Nüssen eingefroren. Am Freitag, dem 21.07.2006, soll dieses Eis nun auf der Anlage – natürlich nur, wenn die Eisbären diese vorher geräumt haben – verteilt werden. Auf alle Fälle wird auch viel Eis zum Spielen ins Wasserbecken geworfen werden. Damit die Mitarbeiter des Berliner Zoos und der Firma Eisvogel bei dieser eisigen Tätigkeit nicht zu sehr ins Schwitzen kommen, hoffen sie auf Unterstützung durch Berliner, die uns freiwillig helfen möchten, eine derartige Menge an Eis zu bewegen. Deshalb erhalten die ersten 20 Berliner, die sich morgens um 7.30 Uhr an der Zoo Verwaltung, Hardenbergplatz 8, melden, freien Eintritt zur Eisschlacht. Mitzubringen sind neben kräftigen Muskeln, gute Laune und natürlich entsprechendes Outfit (Handschuhe!) Die Eisvogel Nutzeis GmbH spendiert zusätzlich noch 20 Gutscheine für eine Wanne mit 20 kg Eis für die private Hausfeier. Das Engagement der Firma Eisvogel beschränkt sich aber nicht nur auf eine Eisspende für die Berliner Eisbären, sondern Frau Nentwich übernimmt auch eine Patenschaft für den Eisbären LARS.

Zoo Leipzig, 21.07.2006
Hoch hinaus! Sonntagstouren im August zu den Rothschildgiraffen

Angst davor, den Überblick zu verlieren, brauchen die Rothschildgiraffen im Leipziger Zoo nun wirklich nicht zu haben. Aus einer Höhe von 4 bis 5 Metern behalten sie das Geschehen in ihrer Umgebung immer fest im Blick. Bereits der Start ins Giraffenleben erfolgt „von oben herab“. Mit den Hufen und dem Kopf voran rutscht das Giraffenbaby langsam aus 2 Metern Höhe in die Welt. Es dauert nicht mal eine halbe Stunde und das Giraffenkind steht bereits auf den noch wackeligen langen Beinchen. Wer hoch hinaus will, darf eben keine Zeit verlieren! Bei den Sonntagstouren im August erhalten alle neugierigen Zoobesucher spannende Einblicke in das Familienleben der Giraffenherde im Zoo Leipzig. Während sich Ashanti und ihr Jungtier gemeinsam mit den Tanten Knöpfchen, Emma und Gusti majestätisch und hoch erhobenen Hauptes auf der Kiwara-Savanne präsentieren, berichten unsere Zoolotsen über die Eigenheiten der einzelnen Herdenmitglieder, aber auch darüber, wie sich das kleine Giraffenmädchen seit seiner Geburt im Juni eingelebt hat. Kann man die Giraffen anhand ihres Fleckenmusters voneinander unterscheiden? Welche Vor- und Nachteile haben so ein langer Hals und die hohen Beine? Wozu dienen die Giraffenhörner? Und warum verbringen Giraffen fast die Hälfte ihrer Zeit mit Fressen? Die Antworten auf diese und viele weitere interessante Fragen zum Leben der Rothschildgiraffen gibt es im August jeden Sonntag um 11 Uhr im Zoo Leipzig!

Zoologischer Garten Magdeburg, 21.07.2006
Zum Zoofest kleine „Tiger“ in der neuen Anlage

Pünktlich zum Zoofest gibt es tierische Neulinge: neue, kleine „Tiger“: Tigeriltisse, die genauso interessant gefärbt, wie ihre Namensvetter – die Tiger. In Nachbarschaft zu den Sibirischen Tigern leben die Tigeriltisse in einer naturnahen Tieranlage, die den Besuchern viele verschiedene Beobachtungsmöglichkeiten bietet. Die vier Tigeriltisse wurden im Zoo Nowosibirsks geboren. Es sind 2 Weibchen und 2 Männchen, die 2-4-jährig sind und erstmals zum Tierbestand des Magdeburger Zoos gehören. Tigeriltisse sind auffällig bunt gefärbt, haben einen buschigen Schwanz und große Ohrmuscheln – die Neulinge im Magdeburger Zoo. Tigeriltisse (Vormela peregusna) werden selten in Zoos gehalten. Zum Zoofest am 23.7.06 erartet der Zoo Tausende Besucher. Die Mega-Party für Groß und Klein mit Schnappi, dem berühmtesten Krokodil, Maik der Zauberer und Dixieland mit Se Brock’s Wing Klapp wird präsentiert von radio-SAW-Moderator Daniel Pavel. Für die Kinder gibt es außerdem Hüpfburgen, Kreativ-Bastelstände, knifflige Quizfragen an den Ständen der Zooschule und des Zoos und Sport- und Spielstände von Vereinen und Verbänden. Der bekannte Zeichner Peter Dunsch stellt an seinem Stand neue Malhefte vor. Informatives gibt es auch vom Förderverein „Zoofreunde Magdeburg e.V.“, beim Kinderbuchverlag „lies & spiel“ und beim größten Kinder-Indoorbetreuer „Maximax“. Stachlig wird es beim Verein „Kakteen und Sukkulenten“, der auch einige Raritäten verkauft. Die Elefanten „Mwana“ und „Birma“ sind mit ihrem Fitness-Trainingsprogramm mit dabei. Anschließend freuen sie sich über die leckere Belohnung durch Besucherhand. Auch die schwarzen Frackträger, die Pinguine, erwarten nachmittags die Zoobesucher zur Präsentation.

Tiergarten Nürnberg, 21.07.2006
Nachwuchs bei den Langhälsen

Am 01.07.2006 wurde im Tiergarten der Stadt Nürnberg eine Netzgiraffe geboren. Es ist die 22. Giraffe, die in Nürnberg heranwächst. Die kleine IMARA ist die Tochter vom 11-jährigen CHARLY, der vor drei Jahren nach Nürnberg kam, und LILLI, die vor sieben Jahren in Nürnberg geboren wurde. Fest in der Gruppe integriert ist auch KIBALI, die vor zwei Monaten aus Frankfurt nach Nürnberg kam. Die Nürnberger Giraffen gehören zur Unterart der Netzgiraffen, die in den Trockengebieten des nördlichen Ostafrika beheimatet sind. Auf Grund zunehmender Einschränkungen des Lebensraumes sind sie inzwischen relativ selten geworden und fast nur noch in Nationalparks zu sehen. Wichtig ist für Giraffen auch eine großräumige Landschaft, da in der Natur ein harter Kampf zwischen Tier und Pflanze vorherrscht. Wenn Giraffen in den Kronen der Akazien die Blätter fressen, reagiert der Baum mit Abwehrmaßnahmen. Zum einen werden die in den Wurzeln gespeicherten, giftigen Gerbstoffe (Tannine) innerhalb weniger Minuten in die Blätter transportiert, so dass diese ungenießbar sind und zum anderen wird durch das Zerbeißen der Blätter Äthylen freigesetzt und durch den Wind zu den Nachbarbäumen getragen, wodurch diese vorgewarnt werden. Deshalb müssen Giraffen in der Natur diese Pflanzen immer gegen den Wind abfressen, um schadlos satt zu werden. Wenn Tiere in begrenztem Farmland gehalten werden, wo sie nicht auf andere Nahrung ausweichen oder auf Grund der Zäune nicht gegen den Wind fressen können, kann dies fatale Folgen haben. So sind Anfang der neunziger Jahre auf Farmen in Südafrika über 3.000 Kudus (Antilopen) gestorben, als nur noch Akazien als Futter zur Verfügung stand.

Zoo Duisburg, 21.07.2006
„Wir haben einen Dachschaden“

- zwar nicht im Kopf, dafür aber in Duisburgs bedeutendstem Tierhaus – dem Delphinarium!
Zeitgleich zu der laufenden Spendenkampagne „Lasst uns nicht im Regen steh’n“, initiierte die Duisburger Agentur 2pm Kommunikation eine weitere Werbeaktion zur Beschaffung von Mitteln, die helfen sollen, Menschen und Tieren mit Beginn des kommenden Winters ein regen-, schnee- und frostsicheres Dach zu bescheren. Im Mittelpunkt der Aktion „Wir haben einen Dachschaden“ steht eine DVD, die von der Agentur selbst produziert wird und als Zooführer in bewegten Bildern Tiere und Anlagen, Menschen und Tätigkeiten des Zoos am Kaiserberg vorstellt. Als Kommentatorin wird die Duisburger Fernsehmoderatorin Asli Sevindim (WDR: Aktueller Stunde, Cosmo TV) den Betrachter durch die bunte Bilderwelt des Zoo Duisburg leiten. Die Dreharbeiten werden in den nächsten Tagen beginnen. Dankenswerterweise verzichtet 2pm Kommunikation bei der Herstellung der Zoo-DVD auf jegliches Honorar, stellt sogar die komplette Technik sowie eigenes Personal kostenfrei zur Verfügung. Sämtliche Einnahmen aus dem Verkauf der DVD können somit – ohne Abzüge – der Eindeckung des Neuen Delphinariums zugute kommen.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 21.07.2006
Lesefest im Tierpark

Zu einer außergewöhnlichen Veranstaltung möchten wir Sie gerne einladen. Der Verein „Lesewelt München e.V.“ vermittelt durch 100 ehrenamtlich tätige Vorleser und Vorleserinnen an Münchner Schulen Kindern die Freude am Zuhören und spielerisch mit der deutschen Sprache vertraut zu werden. Zum großen Lesefest im Tierpark werden 3.000 Kinder erwartet, die an 15 verschiedenen Orten Tiergeschichten zuhören können. Zusätzlich zu den ehrenamtlichen Vorlesern haben sich viele Prominente bereit erklärt, an diesen außergewöhnlichen Orten den Kindern vorzulesen. Das Lesefest findet am kommenden Dienstag von 9.00 bis 14.00 Uhr statt. Den Anfang machen die ehrenamtlichen Vorleser und ab 12.00 Uhr lesen die Prominenten.

Aktion Fischotterschutz, 21.07.2006
Den Fischottern hinterher tauchen - Ferien-Aktion für Kinder im OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel
Wer träumt nicht davon, so elegant und so schnell wie ein Fischotter tauchen zu können? Im OTTER-ZENTRUM können Kinder im Alter von 8-9 Jahren am Samstag, dem 5. August die Grundtechniken erlernen, um es dem Otter gleich zu tun. Am Samstag, dem 26. August sind es die 10 – 12 jährigen, die sich ins kühle Nass begeben. Jeweils von 10:00 – 15:30 Uhr werden unter Anleitung eines erfahrenen Tauchlehrers vom Verband Deutscher Sporttaucher verschiedene Tauchtechniken vermittelt, wie z.B. längere Strecken oder durch Ringe zu tauchen. Nach den ersten Taucherfahrungen mit Flossen, Schnorchel und Maske im Waldbad Hankensbüttel geht es ins nahegelegene OTTER-ZENTRUM. Hier können nach einem stärkenden Mittagessen bei einem Besuch der „Tauchexperten“ ‚Mr. Hoppe’ und ‚Johann’, der beiden Fischotter im Wasserfall-Gehege des OTTER-ZENTRUMs, deren Tauchtechniken eingehend studiert werden. Ein Mitarbeiter des Zentrums beantwortet dabei alle Fragen und weiß Spannendes und Interessantes aus dem Leben der Fischotter zu berichten. Anschließend vertiefen die Kinder ihre Taucherfahrungen im Waldbad und dann wird es ernst, wenn der Tauchlehrer Gerd Knepel die Prüfung für das Abzeichen „Otter“ des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST) abnimmt. Kinder, die bereits in den letzten Jahren das Abzeichen erworben haben, können das nächste Abzeichen „Robbe“ erwerben. Der Tauchkurs kostet 22,- € pro Kind (inklusive Eintritt, Tauchpass und Leihgebühr für die Tauchausrüstung). Für diesen Ferienspaß bietet das Restaurant des OTTER-ZENTRUMs ein spezielles Kinder-Menü (Nudeln mit Tomatensauce und ein Getränk) an, für das 3,50 € zusätzlich zu entrichten sind. Wer bei dieser Ferien-Aktion mitmachen möchte, sollte natürlich Badehose oder Badeanzug nicht vergessen und sich rechtzeitig unter der Tel.-Nr. 05832-980820 im OTTER-ZENTRUM anmelden, denn die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.

Aktion Fischotterschutz, 21.07.2006
”OTTER-ZENTRUM bei Nacht” Ferienaktion im OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel
Zur nächtlichen Stunde bietet das OTTER-ZENTRUM während der Sommerferien ein Erlebnis der besonderen Art an. An den Donnerstagen 3. und 24. August können große und kleine Nachtschwärmer das OTTER-ZENTRUM bei einer Nachtexkursion von 22:00 bis 00:30 Uhr erkunden. Die Reise in die Dunkelheit beginnt mit der Beobachtung von Fischotter, Dachs und Baummarder, die sich bei ihrem Nachtmahl auch von einer dezenten Beleuchtung nicht stören lassen. Doch nicht allein in den Gehegen des OTTER-ZENTRUMs sind nächtliche Aktivitäten zu entdecken. Unter fachkundiger Führung wird auch erkundet, was da raschelt, schnüffelt oder schmatzt. Und vielleicht kommt es im Wald des OTTER-ZENTRUMs ja sogar zu Begegnungen mit Käuzen oder Eulen, den heimlichen gefiederten Jägern der Nacht. Fernab von Straßenlaternen und anderer künstlicher Beleuchtung wird ein geheimnisvoller Lichterpfad den Gästen den Weg durch das OTTER-ZENTRUM weisen und sie werden lernen „mit den Händen zu sehen". Aber natürlich muss niemand Angst haben, dass er verloren geht, denn die Mitarbeiter des OTTER-ZENTRUMs werden ihnen bei diesem begleiteten Rundgang den rechten Weg weisen. Dennoch sollte jeder neben festem Schuhwerk und wetterfester Kleidung eine Portion Abenteuerlust mitbringen. Dieser nächtliche Ferienspaß für die ganze Familie kostet für Erwachsene 9,50 € und für Kinder 7,50 €. Der Treffpunkt für die Nacht-Exkursionen ist vor dem Haupteingang des OTTER-ZENTRUMs. Anmeldeschluss (Tel. 05832-980820) ist jeweils eine Woche vorher. Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, empfiehlt das OTTER-ZENTRUM, sich frühzeitig anzumelden.

Zoo Braunschweig, 20.07.2006
Zoo Braunschweig freut sich über seltenen Nachwuchs - Katta-Erstzucht in Braunschweig gleich im Doppelpack
Das lange Warten hat sich gelohnt! Die Mitarbeiter des Zoos sind sehr erfreut über den jüngsten Nachwuchs. Am Donnerstagmittag wurden bei heißen Temperaturen zwei Kattas im Außengehege geboren. Seit vier Jahren zeigt der „Arche Noah“ Zoo diese aus „Madagaskar“ bekannten Halbaffen. Nachdem sich kein Nachwuchs einstellen wollte, kam im Dezember vergangenen Jahres ein zweites Pärchen hinzu. Nach langer Eingewöhnung und ausführlichen Beobachtungen einer Studentin, gestaltete sich das Gruppenleben immer harmonischer. Dies bestätigt die Zwillingsgeburt vom jungen Weibchen „Cleo“, die aus dem Duisburger Zoo kam und mittlerweile das Alphatier ist. Bei Kattas sind nämlich die Weibchen die dominanten Tiere. Der Vater hingegen ist der alteingesessene „Spock“ Gleich doppelt ist die Freude des Personals. Schließlich sind es die ersten in Braunschweig geboren Kattas. Zwillinge sind zwar nicht selten, Einzelkinder sind aber die Regel. Zu Wochenbeginn gab es schon Freude über Nachwuchs bei den Chinesischen Muntjaks, einer der kleinsten Hirscharten der Welt. Hier erblickte bereits das zweite Kälbchen in Braunschweig das Licht der Welt, und das innerhalb von 9 Monaten bei der gleichen Mutter Dem kleinen Böckchen geht es gut, es legt sich wie für Hirschkälber typisch nieder und versteckt sich unterm Bambus oder hinter Stämmen. Zur Tarnung haben alle Hirschkälber immer weiße „Bambi“-Flecken.

Tiergarten Nürnberg, 20.07.2006
Verónica González – Musik aus aller Welt
Im Rahmen des Kulturfestivals KULT 06, wird am Freitag, den 21. Juli um 20.00 Uhr die bekannte Sängerin Veronica Gonzalez auftreten. Ihre Lieder erzählen Geschichten aus der Zeit der Diktatur in Chile und aus dem Leben der Indianer. Sie berichten von Liebe und Frauenschicksalen. Verónica González spielt traurige und heitere Lieder, und bei beiden legt die Songwriterin großen Wert auf die Aussage ihrer Texte. Verónica González hat in ihrer Heimatstadt Santiago de Chile Gitarre und Gesang studiert, war anschließend in Brasilien als Vertreterin der von Violeta Parra und Victor Jara gegründeten "Nueva Canción Latinoamericana" unterwegs sowie mit der bekannten brasilianischen Gruppe "Tarancon". Sie gab Konzerte in Cuba, Mexico, Spanien und tritt immer öfter auch in ihrer Wahlheimat Deutschland auf. Mit ihrer ausdrucksvollen Stimme und ihrer Persönlichkeit verbindet Verónica González in ihrem Gesang unterschiedliche Stilrichtungen, verknüpft europäische und lateinamerikanische Elemente. Neben klassischen Arrangements überrascht sie auf der Gitarre mit ihrem eigenen Rhythmus aus Elementen wie dem Bossa Nova und der Milonga Argentina, lässt sich aber auch von der Karibik und zeitgenössischem Jazz beeinflussen. Dabei greift sie auch gerne zu ungewöhnlichen Instrumenten wie afrikanischer Wassertrommel, brasilianischem Berimbau, dem Cajón Flamenco und zu unzähligen anderen Rhythmus- und Schlaginstrumenten aus verschiedenen Erdteilen und Kulturen. Der Einsatz des Charango, einer zehnsaitigen Indianermandoline, bleibt allerdings der traditionellen lateinamerikanischen Folklore vorbehalten. Die gesamten Einnahmen dieses Festivals kommen den zahlreichen Projekten des Tiergartens zugute. Karten gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse des Tiergarten Nürnberg. Die Karte gilt an dem Tag auch als Eintrittskarte für den Tiergarten Nürnberg.

Zoologischer Garten Magdeburg, 20.07.2006
Ticket-Vorverkauf für die Dschungelnacht im Magdeburger Zoo
Ab sofort sind im Volksstimme-Service-Center, im Magdeburg-Ticket-Büro und an den Zookassen die begehrten Karten für die Dschungelnacht des Magdeburger Zoos erhältlich. Die Dschungelnacht findet am 12. August von 19 Uhr bis Mitternacht statt. Ohne Wartezeit kommen die Besucher mit Vorverkaufskarten direkt zur exotischen Megaparty.

Zoologischer Garten Magdeburg, 20.07.2006
Kleine „Tiger“ in einer neuen Anlage
Der große Namensvetter, der Sibirische Tiger, ist genauso interessant gefärbt, wie unsere neuen, kleinen „Tiger“ – die Tigeriltisse. Sind sind auffällig bunt gefärbt, haben einen buschigen Schwanz und große Ohrmuscheln – die Neulinge im Magdeburger Zoo. Es sind vier Tigeriltisse (Vormela peregusna), die erstmalig zum Tierbestand des Magdeburger Zoo gehören und selten in Zoos gehalten werden. Pünktlich zum bevorstehenden Zoofest am Wochenende ziehen die Tigeriltisse in ihre neue Tieranlage ein, die in Nachbarschaft zu den Sibirischen Tigern in den letzten Monaten entstand.

Tierpark Chemnitz, 20.07.2006
Mehr Platz für die Wölfe im Wildgatter Oberrabenstein
Endlich ist es soweit: das Erweiterungsgehege für die Wölfe des Wildgatters Oberrabenstein ist fertiggestellt. Morgen, Freitag 21.7.2006 11 Uhr dürfen die Tiere erstmals ihr neues Gehege von innen besichtigen. Ein herzlicher Dank geht an den Tierschutzverein Chemnitz und Umgebung e.V., der das Projekt mit einer Spendenaktion unterstützte. Mit der Erweiterung des Geheges steht den Wölfen in Zukunft fast doppelt soviel Platz zur Verfügung wie bisher. Es besteht aber auch die Möglichkeit, das Gehege abzuteilen, so dass bei heftigen Rangordnungskämpfen das Rudel geteilt werden kann. Ein Besuch im Wildgatter lohnt sich aber auch aus anderen Gründen: Zur großen Freude der Tiergärtner hat das Zuchtpaar Karpatenluchse nun schon das dritte Jahr in Folge Nachwuchs. Die beiden jungen Kater sind inzwischen acht Wochen alt und können mit etwas Geduld und Glück schon gut im naturnahen Gehege beobachtet werden. Bei Dam-, Rot-, Muffel- und Schwarzwild kamen ebenfalls in den letzten Monaten viele Jungtiere zur Welt. Außerdem ist bei den derzeitigen Temperaturen ein Spaziergang im schattigen Wald sehr angenehm.

Zoo Basel, 20.07.2006
Eingebauter Sonnenschutz
Die Sonne scheint, die Temperaturen klettern in die Höhe und viele Menschen ignorieren alle Warnungen und braten stundenlang in der Sonne. Auch Flusspferdmama Helvetia (14) und Töchterchen Chimala (9 Monate) geniessen im Zoo Basel das Sonnenbad. Doch hier heisst es aufpassen. Flusspferde bekommen - wie der Mensch - schnell einen Sonnenbrand. Flusspferde aber schützen sich vor der Strahlung mit ihrer körpereigenen "Sonnencreme", einem rosafarbenen Hautdrüsenschleim, den sie vor allem bei Erregung absondern. Praktischerweise dient das Sekret gleich auch noch als Heilsalbe. Es hat antibakterielle Wirkung und lässt Verletzungen schneller heilen. Ein weiteres wirkungsvolles Mittel gegen Sonnenbrand nutzen Helvetia und Chimala derzeit: Bis auf die Nasenlöcher untergetaucht liegen sie im kühlenden Wasser. Bei Bedarf schliessen sie ihre Nasenlöcher und tauchen, bis zu zehn Minuten lang unter.

Tiergarten Schönbrunn, 20.07.2006
Schönbrunner Elefantenbulle ABU mit Mutter nach Deutschland übersiedelt
Heute ist der 5-jährige Jungelefant ABU mit seiner Mutter SABI, die dem Münchner Tierpark Hellabrunn gehört und seit 1992 in Schönbrunn lebte, in den Zoologischen Garten von Halle an der Saale (Bundesland Sachsen-Anhalt) übersiedelt worden. Wegen der großen Hitze wurde ein Nachttransport vorgenommen, der von der professionellen Tiertransportfirma Interzoo (bisher über 150 erfolgreiche Elefantentransporte) durchgeführt wurde und klaglos vor sich ging. Eigentlich bestand die Absicht, dass ABU als Zuchtbulle neben PAMBO in Schönbrunn bleiben sollte. Das ist allerdings durch das neue Österreichische Tierschutzgesetz, das seit eineinhalb Jahren in Kraft i