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Ausgabe 328 vom 27. Juli 2006 |
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Liebe Leser,
schon
die ganze Woche sendet das ARD-Morgenmagazin täglich aus einem
anderen Zoo. Leider hatte die Redaktion versäumt, uns wie
versprochen
die genauen
Sendedaten und Zoos zu schicken. Daher
gab es letzte Woche nur eine allgemeine Ankündigung unter den
TV-Tipps.
Ein Vorschlag war, kleinere, spezialisierte Parks zu besuchen.
Merkwürdigerweise gibt es aber auch Zoos, die weniger kooperativ
(oder
organisatorisch überfordert) sind und eine solche Sendung
ablehnen, und
so kamen ersatzweise auch schon ziemlich "totgesendete" Zoos in den
Genuß. Nach der heutigen Sendung aus Duisburg geht es morgen noch
nach
Bad
Mergentheim.
Der Begriff "Erlebnis" wird mittlerweile extrem stapaziert,
obwohl die Besucher schon immer primär in den Zoo kamen, um etwas
zu
erleben. Selbst kleine Tierparks schmücken sich mittlerweile mit
"Erlebniswelten"-Konzepten und versuchen, den mit
Zig-Millionen-Aufwand neuerbauten Großzoos hinterherzuhecheln,
statt
sich auf eigene Stärken zu besinnen. Wenn aber bei den Parks mit
Rieseninvestitionen auf Kosten der Tiere oder zu Lasten des
Naturschutzes gespart wird, ist das kaum noch verzeihlich.
Vor
wenigen Wochen
haben wir im Rahmen einer Zoo-AG-Exkursion nach Arnheim ein riesiges
Stallgebäude für hunderte afrikanischer Huftiere
samt Konferenzzentrum und Lodge-Restaurant bestaunt: Die gesamte
Holzkonstruktion besteht aus FSC-zertifiziertem europäischem Holz
- die
größe Investition dieser Art in den Niederlanden. Und zwar
aus
Überzeugung der Zoo-Verantwortlichen, daß man Naturschutz
nicht
predigen kann, wenn man ihn selbst nicht ernst nimmt. Vielleicht ist es
dann kein Zufall, wenn andere Zoos, die bedenkenlos unzertifiziertes
Tropenholz kaufen, auch ihre Besucher über Naturschutzthemen
höchst
spärlich informieren?
Mehr im heutigen Gastkommentar und in "Schöne Zoowelt" ganz unten,
die
sich langsam zu Exkursionsberichten auswächst.
15:25
Dirk
Petzold
Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus
dem Luftbild eines deutschen Zoos.
Was zeigt er?
Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei
maps.google.com
Wenn Sie
es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze
Stadt
bzw. deren Lage sehen.
(Sie
benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur
Auflösung nächste
Woche
warten...
Lösung von letzter Woche: Afrikahaus
im Zoo Saarbrücken
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Gastkommentar
ZOOM Erlebniswelt – Gratwanderung zwischen Zoo und Erlebniswelt
Es war ein passend heißer Sommertag am 20. Juli, als ich mit
einer Hand
voll Kollegen gespannt darauf wartete, was der Zoo Gelsenkirchen neues
zu
bieten hätte. Doch da ist schon der Haken: Zoo oder nicht Zoo, das
ist
hier die
(ungeklärte) Frage. Denn während das Management beharrlich
verkündet,
dass die
Erlebniswelt eben kein Zoo mehr sei (und das ist auch gut so),
verfingen sich
die Redner zur diesmal erfreulich schlichten Eröffnungsfeier genau
in
dieser
Falle mit Bemerkungen wie „der Vorzeigezoo NRWs“ oder „der
Zoo der Zukunft“ und ähnlichen Superlativen für einen Zoo.
Nun werde
ich
nicht beurteilen, ob ein Zoo gut oder schlecht ist, das steht mir an
dieser
Stelle nicht zu, aber ich kann und muss beurteilen, ob ein Zoo die
Welt-Zoo- und
Aquarium-Naturschutzstrategie (WZACS) ernst nimmt oder nicht. Wenn ZOOM
in
Gelsenkirchen allerdings als „Erlebniswelt“ und nicht als
wissenschaftlich geleiteter Zoo firmiert, ist die WZACS außen vor
(obwohl der
Begriff Erlebniswelt für jeden Zoo genau so gelten kann wie
neuerdings
für
Möbelhäuser oder Kinos).
Warum dann meine Kritik?
Sie gilt, falls man sich also doch parallel weiterhin Zoo nennt, der
wie schon in „Alaska“ verpassten Chance zur Information über die
Probleme der Biodiversität und somit der nicht vorhandenen
Aufklärung
der
Besucher über den Zustand der Natur. Geradezu zornig wurde ich
aber
(und das
habe ich die Verantwortlichen vor Ort auch deutlich wissen lassen), als
ich die
nagelneuen Gartenmöbel in der ansonsten netten „Afrikalodge“ sah.
Auf Nachfragen wurde mir bestätigt, dass diese Tische und
Stühle aus
Teak seien
und von der einschlägig bekannten Kette „Teak 24“ gekauft wurden.
Teak 24 handelt nach eigenem Bekunden aber definitiv nicht mit FSC
Produkten.
Das FSC Siegel ist jedoch eine moralische Mindestanforderung für
den
Kauf von
Holzprodukten in einem Zoo, der den Biodiversitätsschutz ernst
nimmt;
wenn es
denn überhaupt Tropenholz sein muss. Ob es für die Möbel
in der ZOOM
Erlebniswelt ein wie auch immer geartetes anderes Zertifikat (zumeist
ohnehin
wertlos) gab, war bis zum Moment (26.7.) nicht zu erfahren.
Liebe Zoologen, Tierärztinnen, Tierpfleger und Tierpflegerinnen in
Gelsenkirchen, Ihr habt nach wie vor meinen größten Respekt
für die
schwierige
Arbeit in einem neuen Zoo (Euch ist die Bezeichnung wahrscheinlich auch
egal,
solange es um Tiere und Pflanzen geht). Und den Verantwortlichen
empfehle ich
einen Ausflug zum GaiaPark in Kerkrade (NL), dort kann man eine
nagelneue,
wunderbare und preiswert errichtete Alternative zu „ZOOM“ kennen
lernen. Es lohnt sich ganz bestimmt.
Ihr Jörg Adler, Allwetterzoo Münster
Zoos
– Meldungen |
Die Presse.com - 20. Jul. 2006
"Problem-Elefant"
übersiedelte
Der fünfjährige Elefantenbulle "Abu" und seine Mutter "Sabi"
sind in der Nacht auf Donnerstag aus dem Tiergarten Schönbrunn in
ein
größeres Gehege nach Halle an der Saale übersiedelt.
Der
Grund dafür ist, dass die Bullenanlage in Wien nach den Vorgaben
des
seit eineinhalb Jahren gültigen Tierschutzgesetzes nicht
groß
genug für zwei Bullen ist. Mit "Pambo" gibt es aber bereits einen
Zuchtbullen
in Schönbrunn. Abu, der im Februar vergangenen Jahres in die
Schlagzeilen
geriet, weil er einen Schönbrunner Pfleger beim Morgentraining
tödlich
verletzt hatte, wird zwar erst in drei Jahren geschlechtsreif. "Der
Standort
in Sachsen-Anhalt hat sich relativ kurzfristig ergeben", sagt
Tiergarten-Direktor Helmut Pechlaner. Daher sei Abu schon jetzt nach
Deutschland transportiert worden. Im neuen Gehege in Deutschland haben
die beiden Elefanten genügend Platz, der Bau der Anlage wurde erst
vor
wenigen Tagen abgeschlossen.
Die Zeit - 20. Jul
2006
Der Alpha-Mann
Von dressierten Affen in Menschenkleidung hält der Kölner
Zoodirektor
Gunther Nogge schon lange nichts mehr. Er ist ein Vorkämpfer
für
die möglichst artgerechte Haltung von Tieren. Es sei ein
Märchen,
eines der vielen Zoomythen, dass Direktoren ihre Zeit
hauptsächlich
damit zubrächten, inkognito durch die Anlage zu schweifen,
erklärt
Nogge. »Zooarbeit ist Büroarbeit.« Aus dem Inkognito
würde
in seinem Fall ohnehin nichts, denn in Köln kennt ihn jeder – den
Mann,
der vom Affen gebissen wurde. 1985 wäre Nogge bei einem
Schimpansenangriff beinahe ums Leben gekommen. In Nogges Umgebung gibt
es Leute, die Petermanns Instinkt zumindest in dieser Hinsicht für
recht zielsicher halten.
Die Neigung des Direktors, Entscheidungen allein zu treffen und deren
Vollzug
selbst zu kontrollieren, ist bekannt. An seinem Büro kommt keiner
vorbei.
Bis heute hat der Kölner Zoo keine Pressestelle. Da seine einsamen
Entschlüsse den Zoo aber stetig vorangebracht haben, im Jahr 2000
sogar
auf Platz eins einer Zoo-Ranking-Liste des stern, ist
seine Stellung unangefochten – seit nunmehr 25 Jahren. Das
Kunststück
modernen Zoomanagements besteht heute darin, den Spagat hinzubekommen
zwischen
artgerechter Tierhaltung und steigender Attraktivität für die
Besucher.
Das Petermann-Prinzip ist überwunden; zurückbehalten hat der
Direktor
außer den Narben nur noch eine tiefe Abneigung gegen possierlich
abgerichtete
Primaten, die für den Menschen öffentlich den Affen machen
müssen. Seit
vielen Jahren wettert er – vergeblich – gegen die ZDF-Serie Unser
Charly, in der Staffel für Staffel ein Schimpanse nach dem anderen
verschlissen
wird, um der Quote willen.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 20. Jul. 2006
Zoo Gelsenkirchen: «Zoom-Erlebniswelt
Afrika»
eröffnet
Begleitet von afrikanischen Trommlern hat Bauminister Oliver Wittke
(CDU) am Donnerstag im Gelsenkirchener Zoo die «Zoom-Erlebniswelt
Afrika»
eröffnet. «Mit dem Umbau der gesamten Anlage und der
Verbindung
zwischen Landschaft und Tierpräsentation ist dieser Zoo
einzigartig
in Deutschland», sagte Wittke. In der Afrika-Landschaft
können
Besucher die Tiere in einer Savanne und auf einem Flusslauf nahezu auf
Tuchfühlung
erleben. Mit der Afrika-Welt ist der Zoo-Umbau zu zwei Dritteln
abgeschlossen.
ORF.at
-
25. Jul. 2006
Tierparkleiter:
"Stalinistische Methoden"
Aufregung herrscht im Tierpark Herberstein im Zusammenhang mit dem
U-Ausschuss,
der die politische Verantwortung für die Herberstein-Affäre
klären
soll. Tierparkleiter Andreas Kaufmann spricht von stalinistischen
Methoden.
Laut Kaufmann ist eine Tierpark-Mitarbeiterin total verunsichert, weil
sie
von einer Mitarbeiterin des KPÖ-Landtagsklubs per SMS aufgefordert
wurde,
sich wegen ihrer Zeugenaussage zu melden. Die Frau wisse von nichts, so
Kaufmann,
zudem würde ihre Telefonnummer nicht einmal im Telefonbuch stehen.
Die
betroffene Mitarbeiterin habe vor dem SMS nie eine schriftliche
Aufforderung bekommen, sich zu melden, weder vom Untersuchungsausschuss
noch vom kommunistischen Landtagsklub. Karin Reimelt vom
KPÖ-Landtagsklub, die der Herberstein-Mitarbeiterin
das SMS geschickt hat, weist den Vorwurf, es handle sich um
stalinistische
Methoden, strikt zurück. Es habe den Hinweis gegeben, dass diese
Frau
einiges zur Aufklärung beitragen könne, so sei man auch an
die
Telefonnummer gekommen.
Chilli.cc
- 24. Juli 2006
„Wir
wollen
Bewusstsein
schaffen“
Tiere sind nun mal Tiere und als solche unberechenbar. So weigerten
sich
die Pandabären etwa beharrlich, den Fotohintergrund für die
designierte
neue Direktorin des Tiergarten Schönbrunn, Dr. Dagmar Schratter,
abzugeben.
Die 52-Jährige tritt mit 1. Jänner 2007 als Nachfolgerin des
medial
stets präsenten Helmut Pechlaner kein leichtes Erbe an und will
dessen
Linie mit eigener Schwerpunktsetzung fortsetzen. Geplant ist etwa ein
Fokus
auf die einheimische Tierwelt.
> Ausführliches Interview mit Hintergründen und
Zukunftsplänen.
azonline - 24. Jul. 2006
Wildpark
Langenberg mit Projekt erfolgreich
Über 100 Przewalskipferde leben dank den Bemühungen des
Wildparks
Langenberg wieder in freier Wildbahn in der Mongolei. In einer Jurte
finden
nun die Besucherinnen und Besucher des Wildparks Informationen
über
das Projekt. Seit Mitte 1990er Jahre beteiligt sich der Wildpark
Langenberg
an einem Auswilderungsprojekt in den Nationalpark Gobi B in der
Mongolei,
Partner ist die ITG (International Takhi Group). Der Wildpark
funktioniert
seit 2000 zudem als logistisches Zentrum. Inzwischen leben wieder
über
100 Tiere in der Mongolei. In der Mongolei selber laufen noch weitere
Ansiedlungsprojekte
von Przewalskipferden. Nun sollen in nächster Zeit Wildpferde vom
relativ
kleinen Nationalpark Hustai Nuuru in die Gobi B transportiert werden.
Mannheimer
Morgen - 26. Jul. 2006
Kommt schon bald ein neuer Elefant?
Rollt in den nächsten Tagen ein ganz besonders sensibler
Schwertransport
in Richtung Heidelberger Zoo? Wie aus gewöhnlich gut
unterrichteten
Kreisen zu hören war, soll bald ein neuer Elefant einziehen. Das
Tier
könnte aus dem Hamburger Tierpark Hagenbeck stammen. Dort wie in
Heidelberg
wollte man den Umzug weder dementieren noch bestätigen. Das
"Nordlicht"
würde dem 37 Jahre alten Dickhäuter Ilona Gesellschaft
leisten.
Seit dem Tod von Zirkuselefant Maya Mitte Juni - die Elefantenkuh war
an
Kreislaufversagen eingegangen - ist Schwergewicht Ilona alleine. Am
Samstag,
29. Juli, feiert der Tiergarten im Neuenheimer Feld von 10 bis 18 Uhr
ein
Elefantenfest. Neben Schaufütterungen und Musik sind Aktionen der
Feuerwehr geplant. Die Besucher können bei einer Rallye den Zoo
und
seine Tiere
erkunden. Der Tag soll Euros fürs neue Elefantenhaus bringen.
uniprotokolle
- 24. Jul. 2006
Freundinnen
fürs Leben - Soziale Beziehungen zwischen ...
Im Freiland ist die Bindung von Gorillaweibchen an das männliche
Leittier der Gruppe bei Weitem stärker ausgeprägt als die
Beziehungen
zu
anderen Weibchen. Die Biologin Dr. Iris Weiche ging davon aus, dass
Gorillaweibchen
in Zoogruppen andere Verhaltensstrategien entwickeln können.
Für
ihre Studie ging die Biologin Dr. Iris Weiche vom Zoologischen Institut
der Universität Tübingen von der Annahme aus, dass im
Vergleich
mit im Freiland lebenden Gruppen die sozialen Beziehungen zwischen
Tieren
in Gefangenschaft aufgrund der räumlichen Beschränktheit,
langjährigem
Zusammenleben der Gruppenmitglieder und fehlender Nahrungskonkurrenz
anders
beziehungsweise enger sein müssten. Über sechs Jahre hinweg
untersuchte
Iris Weiche in Zoos die Sozialbeziehungen zwischen erwachsenen,
weiblichen Westlichen Flachlandgorillas, einer Gorillaart. Die Studie
lasse auf eine hohe Flexibilität von Verhaltenstaktiken oder
-strategien schließen,
mit der die Tiere in der Lage seien, sich unterschiedlichen
Lebensumständen
anzupassen.
Planung
und Bau
Zisch
- 26.
Jul. 2006
Das
künftige Tierpark-Zentrum ist eröffnet
Der neue Panorama-Platz mit seinem Wasserspiel sorgte am Mittwoch im
Tierpark
Goldau für Aufsehen. Am Morgen, kurz nachdem die
Wasserfontänen
zum ersten Mal aus den Steinen geschossen kamen, strömten bald
zahlreiche
Besucher herbei. Nur mit Unterwäsche bekleidet, wollten die Kinder
die
neun unterschiedlich hoch sprudelnden Geysire genau untersuchen. Nach
Eröffnung
des ausgebauten Grosswiyer-Geländes wird der Panorama-Platz den
Mittelpunkt zwischen dem bestehenden und dem neuen Tierparkareal
bilden. Das erste Projekt, das Ende Jahr dort verwirklicht wird, ist
eine zwei Hektaren grosse Gemeinschaftsanlage für Bären und
Wölfe. Vom
ovalen Platz mit seiner spiralförmigen
Pflästerung aus geniessen die Besucher einen Einblick in die
Vergangenheit:
die Absturzstelle des Goldauer Bergsturzes von 1806. Gleichzeitig
blickt
man in die nahe Zukunft, nämlich über das gesamte
Ausbaugelände
des Natur- und Tierparks Goldau. Die 17 Hektaren Land hat er vor 19
Jahren
übernommen.
Lübecker
Nachrichten
- 26. Jul. 2006
Vogelpark Marlow eröffnet neue Afrikaanlage
Im Vogelpark Marlow wird am Donnerstag nach dreijähriger Bauzeit
die
neue Afrikaanlage eröffnet. Auf rund 800 Quadratmetern werde die
Vogelwelt
des Schwarzen Kontinents unter anderem durch Witwenpfeifgans,
Blauracke,
Dreifarbenglanzstar und Webervogel vertreten. Alleine in der
Webervogelkolonie
mit den charakteristischen Hängenestern sollen einmal 500 Tiere
leben.
In einem angeschlossenen Bau werden Einblicke in das Brüten und
Nisten
der Vögel gegeben.
PNP-Online -
19. Jul. 2006
Die Wölfe haben ihr Quartier bezogen
Ludwigsthal. Das Tierfreigelände des Nationalparks beim Haus zur
Wildnis hat wieder Zuwachs bekommen: Vor wenigen Tagen hat ein
Wolfsrudel
sein 4,5 Hektar großes Gehege bezogen. Insgesamt neun Tiere -
sechs
Jungwölfe mit ihren Eltern und ein weiteres erwachsenes Weibchen -
sind
es, die sich nun mit ihrem neuen Zuhause vertraut machen. Sie stammen
alle
aus der Gehegezone im Altnationalpark, wo zuletzt 22 Wölfe lebten.
Tierpfleger
hatten den Vierbeinern per Blasrohr ein Betäubungsmittel
verabreicht.
Die narkotisierten Tiere wurden dann noch untersucht und geimpft, ehe
man
sie in Holzkisten nach Ludwigsthal brachte und in ihr neues Gehege
entließ.
Ein Steg führt mitten durch das Wolfsrevier, es gibt drei
Aussichtsplattformen
und einen Aussichtsturm. Im Tierfreigelände fehlen jetzt nur noch
die
Luchse. Wann sie kommen, steht laut Gaisbauer noch nicht fest.
SZ Online
- 25.
Jul. 2006
Fischotter
sollen schon in Kürze einziehen können
Hoyerswerda. Der Bau der neuen Fischotteranlage im Zoo neigt sich dem
Ende zu. Thomas Gröbe als Vorsitzender des Vereins der
Tiergartenfreunde
sagt, es sei ganz gut voran gegangen: „Wir streben die Eröffnung
Ende
September zum 15. Vereinsgeburtstag an.“ Am Rohbau fehlt außen
noch
der Fassadenanstrich. Außerdem muss die Dachbegrünung fertig
gestellt
werden.
Die
Welt
Gute Chancen
für
Riesenrad am Zoo
Projektentwickler Michael Waiser ist optimistisch, daß es in
wenigen
Tagen
zum Vertragsabschluß mit dem Land über das Grundstück
am Zoo
kommt
Tagesspiegel
Riesenrad
kommt in Schwung
Das Riesenrad-Projekt am Bahnhof Zoo hat die nächste Hürde
genommen.
... Die Zoo-Verwaltung war am Freitag nicht zu einer Stellungnahme
bereit
Aktionen
Kölner
Stadt-Anzeiger - 26. Jul. 2006
Nachtaktive
Tiere, lichtscheue Fabelwesen
Köln. Schon Tradition ist die Flugschau des Wildgeheges Hellenthal
zum Auftakt der Sommernacht in Zoo und Flora. Wenn Zoo und Flora am
Samstag,
5. August, zu ihrer Sommernacht einladen, dann machen sich Tausende auf
den
Weg, um einen vergnüglichen und romantischen Abend zu verbringen.
Vorrangig
geht es darum, nachtaktive Tiere zu beobachten, aber auch
schläfrige
Zoobewohner. Möglich macht dies unter anderem eine raffinierte
Illumination,
die den Tierpark in ein geheimnisvolles Licht taucht.
Um 19.30 Uhr eröffnet „De Famillich“ mitsamt einem
30-köpfigen
Kinderchor das Familienprogramm der Sommernacht. Anschließend
erinnert
die Coverband „Hard Days Night“ an die Songs der Beatles. Weitere
Höhepunkte:
die Alphornspieler von „Alpcologne“ und die Artisten der
„Feuervögel“.
Rundfunk
Berlin-Brandenburg
- 21. Jul. 2006
Zehn Tonnen Eis für Eisbären im Zoo gespendet
Die Eisbären im Berliner Zoo erhielten am Freitag ein besonderes
Geschenk. Ein Unternehmen spendete nach Angaben eines Zoosprechers zehn
Tonnen Eis in Form von Blöcken, Scherben und Bällen. Als
besondere
Leckerei für die Tiere seien in einigen Obst, Gemüse und
Nüsse
eingefroren. Viele Zoobesucher hatten am Morgen beim Verteilen der
Eismassen
auf der Anlage und im Wasserbecken geholfen.
Märkische Oderzeitung - 24. Jul. 2006
Eine
Sektdusche für den König der Tiere
Das Eberswalder Löwenbaby hört künftig auf den Namen
Kismet.
Der Name bedeutet "Schicksal" und war einer von 412
Namensvorschlägen,
die den Zoo im Vorfeld der Löwentaufe erreichten. Die Taufe
vollzog
Samstagabend der namibische Botschafter Hanno Rumpf
höchstpersönlich.
Hunderte Eberswalder ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen
und
nutzten bis vor Mitternacht das Angebot, eine "Afrikanische Nacht" im
Zoo
zu verbringen.
swex.de - 24. Jul. 2006
Geschätzte
12.000 Menschen pilgerten in den Schweinfurter ...
Unglaubliche 12.000 Besucher sollen und werden es gewesen sein, die am
Sonntag in den Schweinfurter Wildpark kamen. Verbunden war der
Stadtwaldtag
mit der Einweihung des neuen Luchslandes. „Baumsteigerin Liesel", so
stand
auf dem Schild am riesigen Gehege, hielt sich jedoch im alten
Käfig
auf. Die Luchsdame sollte Kraft tanken, nachdem sie die Woche zuvor auf
einen 26 Meter hohen Baum kletterte, nicht mehr den Weg nach unten fand
und mit einem spektakulären Feuerwehreinsatz betäubt und auf
ein
Auffangpolster heruntergestürzt werden musste. Rutschige
Blechumrandungen
verhindern nun ein Klettern in die luftigen Höhen. Die fast 2700
Quadratmeter
des Luchslandes sind dennoch bereits größtenteils an die
Bürger
gebracht. Eine gewaltige Tafel vor der Plattform, von der aus die
Besucher
u. a. beim Füttern der Tiere zusehen können, weist auf jetzt
schon
622 Spender hin, die Grundstücke der neuen Attraktion erworben
haben.
Ansonsten brachte der Tag im Park Spaß für die gesamte
Familie.
Während die Kids auf Bäume klettern durften oder von einem
Clown
unterhalten wurden, lauschten die Eltern der Musik verschiedenster
Kapellen.
HNA.de
-
25. Jul. 2006
Fest
für Familien
Auf Schritt und Tritt zeigt sich am Sonntag, 30. Juli, von 11 bis 19
Uhr
die Märchenwelt im Tierpark Sababurg. HNA und der Tierpark laden
ein
zu einem Familienfest mit Musik, Spiel und Spaß. Für die
kleinen
Besucher spielt das Kindertheater Laku Paka aus Kaufungen ab 15 und ab
16.30
Uhr das Stück: Circus Himmelstür.
Wochenspiegel
-
25. Jul.
2006
„Tierisch
sportlich“
Am 30. Juli geht es im Tierpark Hexentanzplatz „tierisch sportlich“ zu.
Nachdem es in Thale in diesem Jahr schon einige sportliche
Aktivitäten
zu erleben gab, sprich Friedensfahrt oder Modellrennboot-WM,
möchte
der Förderverein des Tierparks auf tierische Höchstleistungen
aufmerksam
machen. Neben einem bunten Programm hat der „Förderverein Tierpark
Hexentanzplatz
Thale e.V.“ erneut eine große Verlosung mit attraktiven Preisen,
eine
Bastelstraße und Pferdereiten organisiert. Außerdem gibt's
Kaffee
und selbstgebacken Kuchen, eine Riesenhüpfburg, Ballonmodellieren
und
vieles mehr. An zahlreichen Mitmachstationen können sich die
Besucher
auf spaßig aktive Weise mit den „tierischen Sportlern“ messen und
dabei
jede Menge Wissenswertes erfahren.
Nachwuchs
Fränkischer
Tag - 26. Jul. 2006
Wieder
stirbt ein neugeborener Delfin
Keine halbe Stunde nach seiner Geburt ist ein Delfinbaby im
Nürnberger
Tiergarten gestorben. Das Neugeborene bekam bei einem Kampf zwischen
seiner
Mutter und einem anderen Delfin einen Schlag auf den Kopf, teilte der
Tiergarten
mit. Nach dem Schlag verschlechterte sich die Atmung des Kalbes, es
konnte
nicht mehr richtig schwimmen und starb nach 26 Minuten. Die
23-jährige
Mutter Nynke war zum zweiten Mal trächtig. Ihr erstes Jungtier
starb
2004, weil sie es nicht angenommen hatte. Diesmal hoffte der Tiergarten
nach
Angaben von Direktor Dag Encke darauf, dass die gleichaltrige Anke als
Amme
einspringen und das Kalb übernehmen würde. Dies sei auch
eingetreten:
„Anke übernahm das Jungtier, führte es im Wasser und schirmte
es
gegen die Mutter ab, bis es plötzlich zu einem Kampf zwischen
Nynke und
Anke kam“, erläuterte Encke. Trotz der Fehlschläge will der
Tiergarten
die Nachzucht der Meeressäuger fortsetzen. Die Hoffnungen ruhen
auf
einer Meereslagune, die der Zoo bis 2009 für mehr als zehn
Millionen
Euro bauen lässt.
NRZ - 21.
Jul.
2006
Erstes Gorillababy in Münster wohlauf - Besucher
dürfen näher heran
Nach der Geburt des ersten Gorillababys im Zoo Münster dürfen
die Besucher vom Wochenende an einen Blick auf den gesunden Nachwuchs
von
Gorillamutter »Changa« werfen. Das zeitweise geschlossene
Menschenaffenhaus
sei dann wieder offen. Im Freigehege ließ sich die
zehnjährige
»Changa« noch nicht sehen, aber mit etwas Glück zeigte
sie sich Gästen im Wintergarten.
Neue
OZ Online
- 26. Jul. 2006
Die
Nase muss noch wachsen
Mit seinen Streifen sieht er aus wie ein kleines Wildschwein, doch die
Nase, die ihre künftige Länge etwas erahnen lässt, passt
nicht zum
Schwein. Kein Wunder: Umberto ist ein waschechtes Tapirbaby, 12 Tage
alt
und schon 11 Kilo schwer. Bei der Namensgebung dachte Tierpflegerin
Sabine
Springmeier an den italienischen Fußballer Umberto Totti. Die
Geburt
des Kleinen mit den wasserblauen Augen war nicht leicht. Acht Jahre
hatte
man im Zoo auf Nachwuchs bei den Flachlandtapiren gewartet. Doch
irgendwie
wollte es mit Ernesto und seinen drei Weibchen nicht klappen. Umso
größer
jetzt die Freude im Zoo, der übrigens genau heute sein
70-jähriges
Bestehen feiert. Aus dem Heimattiergarten hat sich im Laufe der Jahre
ein
Großzoo mit internationaler Bedeutung entwickelt, bei dem auch
der
Artenschutz, zum Beispiel mit dem Projekt zum Schutz wild lebender
Tapire
in Ecuador, eine große Rolle spielt.
azonline -
26.
Jul. 2006
Somali-Wildesel-Nachwuchs
im Basler Zolli
Bei den seltenen Somali-Wildeseln im Zoo Basel hat es zum zweiten Mal
in
diesem Jahr Nachwuchs gegeben: Die 13-jährige Stute Tana hat am
22.
Juni ein Fohlen geboren. Das Töchterchen von Hengst Lucas wurde
auf
den Namen Dakara getauft. Zurzeit sind in der Aussenanlage der
Somali-Wildesel
vier Fohlen und drei Stuten zu sehen, wie der Zoo mitteilte. Das
älteste
Fohlen, Beyla, wird den Zolli bald verlassen, um in einem spanischen
Zoo
für den Arterhalt zu sorgen.
ORF
Oberösterreich
- 21. Jul. 2006
Erstes Zebrababy im Zoo Schmiding
Nach einer Tragezeit von etwa einem Jahr brachte Zebramama Tina vor
wenigen Tagen ein kräftiges Zebramädchen, mit dem Namen
"Trixi" zur
Welt.
Bereits bei der Geburt hatte Trixi eine Schulterhöhe von 80 cm und
ein Gewicht von etwa 30 kg.
Mitteldeutsche
Zeitung - 26. Jul. 2006
22
Tigerpythons winden sich im Zoo aus dem Ei
Im Ascherslebener Zoo gibt es wieder Nachwuchs. Vor einigen Tagen sind
insgesamt
22 Tigerpythons geschlüpft. Der für Terrarien und Aquarien
verantwortliche
Pfleger, Markus Spereiter, ist gerade dabei die Schlangen nach der
ersten
Häutung umzusetzen, damit sie von den Besuchern im Augenschein
genommen
werden können.
Freie
Presse -
24. Jul.
2006
Nachwuchs
bei Wölfen entwickelt sich prächtig
Hirschfeld. Dass sich die fünf Welpen so prächtig entwickeln,
darüber ist Tierparkchefin Ramona Demmler glücklich. Zum
Leidwesen
der Besucher kommen die Welpen allerdings tagsüber kaum ans Licht,
sondern
verstecken sich.
SWR
Nachrichten
- 24. Jul. 2006
Korallenäffchen
aus Zoo gestohlen
Ein schwarzes Korallenäffchen ist am Wochenende aus dem Neuwieder
Zoo gestohlen worden. Der oder die Täter hätten das Gehege
mit
einem Seitenschneider aufgeschnitten, das Äffchen mit Futter
angelockt
und es herausgenommen. Vermutlich sei der Diebstahl bereits am
Samstagnachmittag
während der Öffnungszeit passiert, meinte Zoodirektor
Heinrich
Klein. Der Tierpark bemerkte den Diebstahl erst im Laufe des Sonntags.
Nach
Kleins Angaben hatten Diebe in der Vergangenheit auch schon einen
Schimpansen
und eine Schlange aus dem Neuwieder Zoo gestohlen.
>Krallenäffchen, natürlich...
ka-news.de - 20. Jul. 2006
Karlsruher Zoo - Kartenautomat für Gondolettas
gefordert
Gondoletta-Fans, die im Zoo der Stadt ihrer Leidenschaft nachkommen
wollen, müssen die Fahrkarte an einer der Stadtgartenkassen
kaufen. Für
die Karlsruher Zoofreunde ein mehr als unschöner Zustand. Für
viele Besucher aus der Region, die über diese Regelung nicht
Bescheid
wissen, sei es eine Zumutung, sich wieder in die Schlange an der Kasse
einreihen
zu müssen. Die Zoofreunde fordern einen Fahrkartenautomat für
die
Gondolettas.
Krone.at
Schock im
Zoo
Ein siebenjähriger Junge ist in einem südfranzösischen
Safari-Park zu
den Krokodilen ins Wasser gefallen und von einem im Schlaf
überraschten
Reptil gebissen worden. Der Junge musste mit 20 Stichen am
Gesäß genäht
werden. (Peaugres)
Naumburger Tageblatt - 20. Jul. 2006
Wernigeröder Wildpark bekommt weiblichen Luchs
Luchs-Zuwachs für den Wernigeröder Wildpark Christianental:
Der Nationalpark Harz übergibt heute einen weiblichen Luchs aus
Finnland,
der dem schon in dem Wildpark lebenden Männchen Gesellschaft
leisten
woll. Die Luchsdame ist laut Nationalpark Harz nicht für die
Auswilderung
geeignet, weil es dem Menschen schon zu vertraut ist.
Waldeckische Landeszeitung - 19. Jul. 2006
Jungfuchs schielt wie Löwe "Clarence"
Über mehrere Wochen hielten drei kleine Waschbären und drei
Füchse die Edertalerinnen Karin Mielke und Anika Hernold auf Trab.
Die
Babys entwickelten sich durch Handaufzuchten prächtig, vor wenigen
Tagen
zogen sie in ihr neues Zuhause im Wildpark Edersee ein. Die ersten
Wochen
mit ihren Fuchs-Findelkindern vergisst Anika Hernold aus Affoldern wohl
nicht mehr so schnell. Die Mühe hat sich gelohnt, die beiden
Fähen
und der Rüde sind zu flinken Jungfüchsen herangewachsen. In
ihrem
neuen Zuhause direkt neben dem Timberwolf-Gehege im Wildpark Edersee
fühlen
sich Füchse offensichtlich sehr wohl.
HNA.de - 20. Jul. 2006
Einzug
der Findelkinder
Ob Reh, Steinbock oder Waschbär - Tierkinder hat Anika Hernold,
Tochter
des Wildparkleiters Albert Hernold, schon genügend
großgezogen.
Im Mai begann für die 24-jährige Versicherungskauffrau eine
neue
Herausforderung: Drei Monate lang päppelte sie mit Erfolg drei
Fuchskinder
auf. Anfang dieser Woche fanden die flinken Füchse im Wildpark
Edersee
ebenso ein neues Zuhauses wie drei putzige Waschbären, die die
Wellenerin
Karin Mileke großgezogen hat.
Frankfurter
Rundschau - 26. Jul. 2006
So
doof, dass es sich jetzt in die Sonne legt, ist kein Tier
Nur die Flusspferde haben sich einen Platz in der prallen Sonne
gesucht.
Stoisch liegen die beiden Dickhäuter in der Nachmittagshitze
nebeneinander
auf dem Boden ihres Geheges und dösen. Den anderen Tieren im
Frankfurter
Zoo ist es, wie manch anderem Stadtbewohner, derzeit schlicht zu
heiß.
Selbst die Löwen und Gorillas verziehen sich bei den subtropischen
Temperaturen
lieber nach drinnen.
Bieler
Tagblatt
- 20. Jul.
2006
Bei Affenhitze gibts Fischglace
Die Seehunde dösen unter Wasser, die Moschusochsen duschen in
ihrem
Gehege, und die Bären schlecken Fischglace: Den Bewohnern des
Tierparks
Dählhölzli in Bern macht so ein Hitzetag nicht viel aus.
Salzburger
Nachrichten - 26. Jul. 2006
Ein
Eis
für die Braunbären
Im Schatten liegen, faulenzen und baden. Im Zoo wappnen sich Bär,
Kamel
und Leopard gegen die "Affenhitze" - genau wie wir Menschen. Die Hitze
der
vergangenen Tage mit Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius ist
nicht
nur für den Menschen eine Belastung, sondern auch für Tiere.
"Sie
reagieren auf die Hitze genauso wie die Menschen. Sie wollen am
liebsten
gar nichts tun", sagt Zoopädagoge Rupert Eckkrammer. Die Tiere
leiden
vor allem unter Bremsen und Mücken. Für die Tierpfleger
bedeutet
die Hitze, vor allem für genügend Wasser und Schatten in den
Gehegen
zu sorgen.
Die Welt -
Mittwoch, 26. Juli 2006
Die
Schlange von
nebenan
Berlin - Immer mehr exotische Tiere gelangen während der seit
Wochen
andauernden Hitze in Deutschland aus den beengten Wohnungen ihrer
Eigentümer
in die freie Natur. Gänzlich erfolglos gestaltete sich indes
unlängst
die Jagd der Wasserschutzpolizei auf einen drei Meter langen Python im
Neckar
in der Nähe von Heidelberg. Ein Angler sowie eine Frau wollen die
scheue
Riesenschlange unabhängig voneinander gesehen haben. Nach
Einschätzung
des Zoologen Lutz Plasa von der Stuttgarter Wilhelma ist die Existenz
einer
Schlange mit marmorierter Haut im Neckar auch durchaus möglich.
"Im
Sommer kann ein solches Tier in dem aufgeheizten Fluß durchaus
überleben.",
meint Plasa.
wienweb.at -
20. Jul.
2006
Giftige
Spinne in der Abwasch
Eine giftige Dornfingerspinne fanden ein 36-jähriger Wiener und
seine
Frau am Montag in ihrer Wohnung in Favoriten vor. Bei der Rückkehr
von einem Einkauf sahen sie das Insekt in der Küchenabwasch. Die
beiden
kontaktierten den Zoo Schönbrunn, der das Insekt im Aquarienhaus
aufnahm.
Die Spinnenart stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, durch
die
Klimaerwärmung ist sie mittlerweile auch in den nördlicheren
Teilen
Europas im Vormarsch.
Kleine Zeitung Online 20. Jul 2006
Diebstahl von vier Rothirschen aufgeklärt
Der Wilddiebstahl von vier Rothirschen aus einem Gehege in Güssing
(Burgenland) ist aufgeklärt worden. Die Tiere wurden in der Nacht
auf
den 11. Juli von einem 47-jährigen Steirer und drei weiteren
Männern
betäubt und abtransportiert. Nachdem das Rotwild auf den
Anhänger
eines Geländewagen geladen war, wurde es zu einem Wildpark im
Bezirk
Horn gebracht. Drei der Hirsche wurden in weiterer Folge nach
Kärnten
gebracht, zwei verendeten in der Zwischenzeit vermutlich an einer
"Übernarkotisierung".
Die Hirsche dürften für den Weiterverkauf nach Bulgarien
bestimmt
gewesen sein.
Teneriffa Nachrichten - 21. Jul. 2006
Alladin
wird acht Jahre alt: Affenparty im Loro Parque
Der 4. Juli war der große Tag von Alladin, einem der
jüngsten
Gorillas im Loro Parque, der 8 Jahre alt wurde. Es ist zugleich der
erste
Geburtstag, den er mit der Junggesellengruppe auf Teneriffa verbringt,
da
er gemeinsam mit seinem Halbbruder Leon erst im Herbst letzten Jahres
aus
einem Zoo in Israel in den Loro Parque gekommen ist. Alladin, der per
Hand
aufgezogen wurde, hat bereits in seinen jungen Jahren einen sehr
starken
und eigenen Charakter, wodurch er später als ausgewachsenes Tier
durchaus
Kandidat für den sogenannten Silberrücken, das Leittier einer
Gorillagruppe,
werden kann.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
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Niederländische
Meldungen
Dierennieuws – 26.
Juli
2006
Zebra geboren in Artis
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200607/nw45141.htm
In der Nacht zum 26. Juli ist im Amsterdamer Zoo Artis ein weibliches
Grevy-Zebra zur Welt gekommen.
HLN.be – 25. Juli 2006
Vier Bengaalse tijgers geboren in Olmense zoo
Vier Bengaltiger geboren im Zoo Olmen
http://www.hln.be/hlns/cache/det/art_234649.html
Die Mutter des großen Wurfs ist ein „weißer Tiger“. Durch
spätere
Verpaarung der „Mischlinge“ mit anderen „weißen Tigern“ sollen in
anderen Zoos wieder „reine weiße Tiger“ gezüchtet werden.
Der Direktor
des Zoos, Charel Verheyen, berichtet, dass es weltweit „nur noch“ 400
weiße Tiger gäbe, während der „braune Bengaltiger“
nicht bedroht, da er
durch seine Färbung besser getarnt sei.
>>stammt dieser ausgemachte Blödsinn vom
Zoo oder
aus der Redaktion?
Dierennieuws - 25. Juli 2006
Eerste Perzische pantertweeling in Nederland geboren
Erstmals Zwillinge Persischer Leoparden in den
Niederlanden
http://www.dierennieuws.nl/dierentuinen/nw090607.htm
Am 2. Mai sind im Dierenpark Amersfoort ein männlicher und ein
weiblicher Persischer Leopard geboren worden. Ab dem 26. Juli haben die
Jungtiere Zugang zur Freianlage.
Dierennieuws - 25. Juli 2006
Oudste Berenbosbewoner Köröglû overleden
Ältester Bärenwald-Bewohner Köröglu
gestorben
http://www.dierennieuws.nl/dierentuinen/nw090607.htm
Der seit 1994 im Berenbos des Dierenpark Rhenen lebende Bär
Köröglu ist
tot. Das Tier war damals zusammen mit 13 weiteren Bären in
Istanbul
befreit worden, wo er als Tanzbär misshandelt wurde.
Algemeen Dagblad – 25. Juli 2006
200ste neushoornvogel geboren
200ster Hornvogel geboren
http://www.ad.nl/groenehart/alphen/article492014.ece
Im Vogelpark Avifauna in Alphen a.d. Rijn schlüpfte kürzlich
der 200ste
Hornvogel. Dennoch war es eine Premiere: Bei Nr. 199 und 200 handelt es
sich um Silberwangen-Hornvögel, welche zuvor in Avifauna noch nie
gezüchtet wurden.
Algemeen Dagblad – 24. Juli 2006
Zeldzame vogel geboren in Artis
Seltener Vogel in Artis geschlüpft
http://www.ad.nl/amsterdam/article492523.ece
Erstmals in der 77jährigen Amsterdamer Helmkasuar-Haltung ist dort
ein
Jungtier geschlüpft.
De Telegraaf – 24. Juli 2006
Panda ontsnapt uit dierentuin
Panda entkommt aus Zoo
http://www.telegraaf.nl/binnenland/47061351/Panda_ontsnapt_uit_dierentuin.html
Im Rotterdamer Zoo konnte kurzzeitig ein Kleiner Panda aus seinem
Gehege entkommen. Mit Hilfe eines Betäubungsgewehres konnte er
wieder
eingefangen werden.
De Stentor – 21. Juli 2006
Dierenparkje in eigen achtertuin het mooiste wat er is
Tierenpark im eigenen Garten ist das Schönste, was
es gibt
http://www.destentor.nl/nwoverijssel/article517302.ece
Wer in Nieuwleuzen / Zwolle einen Tierpark besuchen will, sollte den
Garten von Evert ten Kate nahe dem Ortszentrum von Nieuwleuzen
ansteuern. Auf 3,5 Hektar zeigt der „Dierenpark Ten Kate“ verschiedene
Hirsche, Wasservögel, Alpakas, Maras u.a. . Der vor über 20
Jahren aus
einem Hobby entstandene Tierpark ist täglich für Besucher
geöffnet.
De Stentor – 21. Juli 2006
Taman Indonesia in tien jaar flink gegroeid
Taman Indonesia in zehn Jahren stark gewachsen
http://www.destentor.nl/nwoverijssel/article517303.ece
Vor zehn Jahren wurde Taman Indonesia in Kallenkote als kleiner
privater Vogelpark gegründet. Inzwischen ist er zu beachtlicher
Größe
herangewachsen, ist an verschiedenen Zuchtprogrammen (z.B. für den
Balistar) beteiligt und ist Mitglied in der Vereinigung kleinerer
niederländischer Tierparks „Dier en Park“. Neben verschiedenen
asiatischen Säugern sind mit den Jahren auch diverse indonesische
Werkzeuge und Kulturgüter angesammelt worden.
De Telegraaf – 21. Juli 2006
IJsblokjes en waterspuit in dierentuin
Eiswürfel und Wasserspritze im Zoo
http://www.telegraaf.nl/binnenland/46914201/IJsblokjes_en_waterspuit_in_dierentuin.html
Schatten und Wasser sind die Hauptrezepte der Zoos gegen die Hitze.
Einige Tiere erhalten jedoch eine Sonderbehandlung mit dem
Gartenschlauch. Die Elefanten in Emmen und Rotterdam erhalten eine
Abkühlung durch Wasserkanonen. Die Rotterdamer Seeotter werden
erhalten
Eisblöcke mit Garnelengeschmack. Auch die anderen Tiere wissen
sich zu
helfen und suchen schattige Plätze auf.
Dierennieuws – 21. Juli 2006
Roodbuiklemuren nieuw in Aqua Zoo Friesland
Rotbauchmakis neu in Aqua Zoo Friesland
http://www.dierennieuws.nl/dierentuinen/nw090607.htm
Vier Rotbauchmakis (ein Pärchen mit zwei Jungtieren) leisten ab
sofort
den Kattas auf der Lemureninsel Gesellschaft.
Algemeen Dagblad – 20. Juli 2006
Dierenparken Amersfoort en Rhenen blijven populair
Tierparks von Amersfoort und Rhenen bleiben populär
http://www.ad.nl/utrecht/article484559.ece
Die Zoos von Amersfoort und Rhenen sind die einzigen Vertreter der
Provinz Utrecht in den Top-20 der beliebtesten Ausflugsziele in den
Niederlanden. Ouwehands Dierenpark Rhenen besuchten 2005 860.000
Besucher (Platz 13), in den Dierenpark Amersfoort kamen 655.000
Gäste
(Platz 18).
BN DeStem – 20. Juli 2006
Artis heeft er een girafje bij
Eine Giraffe zusätzlich in Artis
http://www.bndestem.nl/binnenland/article515869.ece
Am 19. Juli kam im Amsterdamer Zoo eine weibliche Giraffe zur Welt.
Diergaarde Blijdorp Rotterdam – 26. Juli 2006
Twee primeurs met schhilpaddenkweek in Blijdorp
Zwei Premieren in der Schildkrötenzucht in Blijdorp
Nach 30 Jahren ist im Rotterdamer Zoo erstmals die
Zucht von Matamatas (Fransenschildkröten)
gelungen. Europaweit erstmalig ist die
erfolgreiche Nachzucht von Arrauschildkröten, einer der
größten
Süßwasserschildkrötenarten. Sie werden lediglich in
fünf europäischen
Zoos gehalten.In Blijdorp lebt eine Gruppe von 1,3 Tieren, welche nun
um zehn Schlüpflinge vergrößert wurde. Das Muttertier
lebt bereits seit
über 30 Jahren in Rotterdam, während der Vater erst vor zwei
Jahren
hinzu kam.
Der Rotterdamer Zoo ist international bekannt für seine
Zuchterfolge
bei seltenen Schildkröten.
Speelse Manoelkittens
Verspielte Manul-Juntiere
Die am 31. Mai geborenen sechs Manul-Jungtiere haben
sich gut
entwickelt und sind häufig während des Spiels zu beobachten.
Ouwehands Dierenpark Rhenen – 25. Juli 2006
Ouwehand by Night in Ouwehands Dierenpark Rhenen
Am Mittwoch, den 2. August findet wieder die
erfolgreiche
Veranstaltung
Ouwehand by Night statt. Der Zoo wird seine Tore hierbei von 19 bis 23
Uhr öffnen. Verschiedene Infostände und die Tiere bei Ihren
nächtlichen
Aktivitäten stehen den Besuchern zum entdecken und beobachten zur
Verfügung.
|
| Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen
|
Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise
gekürzt |
Zoo Basel, 27.07.2006
Die Zucht einer seltenen Tierart
Mit der erfolgreichen Zucht der Somali-Wildesel trägt der Zoo
Basel
massgeblich zum Erhalt dieser sehr seltenen Tierart bei.
Schätzungsweise 150 – 300 Tiere leben noch in vereinzelten
Gebieten in
Somalia, Eritrea und Äthiopien. Krieg und Hunger der
Bevölkerung sind
ihre ärgsten Feinde. Aber auch der Kampf um Grasflächen und
die paar
wenigen Wasserstellen mit Hauseseln setzen diesen ockerfarbenen Eseln
mit den schwarz-weiss gestreiften Beinen in ihrem Verbreitungsgebiet
stark zu. In der Regel ziehen Wildtiere dabei den Kürzeren. Da die
Probleme in diesen Ländern nicht morgen oder in naher Zukunft
gelöst
sein werden, ist diese schöne Tierart weiterhin stark bedroht und
ihr
Schutz, wie aber auch ihre Zucht, von essentieller Bedeutung. Eine der
vier Hauptaufgaben eines Zoologischen Gartens ist die Sorge um den
Erhalt der Arten und ihrer Vielfalt. Ein elementar wichtiger Teil davon
ist die Zucht seltener Tiere, die ohne diese Bemühungen seitens
zoologischer Gärten schon lange ausgestorben wären oder sich
kurz vor
dem Aussterben befinden würden. Aber Zucht ist nicht gleich Zucht,
und
um Verpaarungen mit Geschwistern oder anderen nahen Verwandten zu
vermeiden, wurde für viele bedrohte Tierarten ein Zuchtbuch
erstellt,
welches von einem ausgewählten Zoo geführt wird. Diese
Zuchtbücher
helfen den Koordinatoren der jeweiligen Erhaltungszuchtprogramme, die
bestmöglichen Verpaarungen seitens der Genetik zu finden sowie
weitere
Zoos zu motivieren, seltene Tierarten korrekt zu halten und zu
züchten.
Die Koordination des europäischen Erhaltungszuchtprogramms
für
Somali-Wildesel obliegt dem Zoo Basel.
Tierpark Ueckermünde, 27.07.2006
Im August erwartet der Tierpark Ueckermünde seinen 5millionsten
Gast
Wir möchten Sie vorab darüber informieren, daß
voraussichtlich noch in
der ersten Augusthälfte der Tierpark Ueckermünde seine
5millionsten
Gast seit seiner Gründung im Jahr 1962 erwartet.
Zoo Zürich, 27.07.2006
Das etwas andere Eis
Wie schon verschiedentlich aus anderen Zoos berichtet, bekommen in
diesen Tagen auch im Zoo Zürich verschiedene Tiere einen Teil
ihres
Futter ‚saisongerecht’ angeboten: In Eis gefroren. Mit dieser Art der
Futterpräsentation verfolgen wir zwei Ziele. Einerseits dient die
ungewohnte Verpackungsart des Futters dazu, die Tiere länger mit
dem
Futter zu beschäftigen und sie mit etwas speziellen Problemen zu
konfrontieren. Andererseits soll das Eis zumindest temporär den
Tieren
etwas Abkühlung bringen. Dieses in Eis verpackte Futter ist z.B.
bei
Grosskatzen, verschiedenen Affen-Arten, Wölfen oder Hausschweinen
auf
grosses Interesse gestossen. Wöchentlich ein Mal, verteilt auf die
Mittwoch- und Sonntag-Nachmittage*, werden nun diese ‚Eisbecher’ bis
auf weiteres den Tieren angeboten. Darin eingefroren sind
Sämereien,
Früchte, Beeren, Fische, Fleisch oder Knochen – für jeden
Geschmack
etwas.
Tierpark Ueckermünde, 26.07.2006
Neu im Tierpark Ueckermünde: die Zwergmungos Rikki, Tikki und Tavi
Im Tierpark Ueckermünde sind
in
diesem Jahr einige Tiere wieder dazu gekommen: Zebras, Kronenkraniche,
Marderhunde, Trauerschwäne, Sibirische Störe und jetzt auch
noch
Zwergmungos. Zwergmungos passen sowohl zur sommerlichen Jahreszeit wie
auch zu ihren Nachbarn: den possierlichen Erdmännchen. Zwergmungos
sind
aber schokoladenbraun gefärbt und nur etwa halb so groß wie
die
Erdmännchen. Sie kommen aus dem südlichen Afrika und leben
hier in den
Steppen und Halbwüsten. Sie ernähren sich räuberisch und
verschmähen
auch giftige Tiere wie Skorpione nicht. Die drei Zwergmungos stammen
aus dem Zoo Berlin (ein Männchen, 1 Jahr alt) und zwei Weibchen
aus dem
Tiergarten Bernburg (die Mutter wurde im Jahr 2003 aus Tanzania
importiert; die Tochter wurde im Jahr 2004 in Bernburg geboren).
Aktion Fischotterschutz, 26.07.2006
Spielzeug aus Weiden, Binsen und Rinde - Ferien-Aktion im OTTER-ZENTRUM
Eine neue Ferien-Aktion für bastelwütige, musikfreudige und
neugierige
Kinder ab 8 Jahren bietet das OTTER-ZENTRUM am Dienstag, dem 8. August
von 14:00 – 17:00 Uhr an. An diesem Nachmittag werden unter
fachkundiger Anleitung von der Kunstpädagogin Meike
Schünemann und
Andrea Werneke, Pädagogin im OTTER-ZENTRUM, aus Naturmaterialien
Spielzeuge und Musikinstrumente gebaut. So entstehen Flöße
und Boote
aus Binsen, Rinde oder Hölzern. Manchmal sind nur wenige
Handgriffe
notwendig, um z.B. aus Löwenzahn ein Saxophon herzustellen oder
eine
Eichenflöte zum Klingen zu bringen. Damit die Maler unter den
„Kreativlingen“ nicht zu kurz kommen, werden außerdem Tipps und
Tricks
zum Malen mit Pflanzen verraten. Anmeldungen für diesen
Ferienspaß
werden bis zum 01.08. unter der Tel. Nr. 05832-980820 entgegen
genommen. Die Kosten betragen pro Kind 6,- € inklusive Eintritt und
Material.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 26.07.2006
Sommerlicher Farbenrausch
Pflanzenliebhaber haben es schon immer gewusst: Im Ballett der
Sommerblumen belegen die Fuchsien einen der vorderen Ränge! In der
Wilhelma entfalten die südamerikanischen Bergsträucher zur
Zeit ihre
ganze Pracht: Etwa 260 Arten und Züchtungen wetteifern im
Gewächshaus
um die Gunst der Besucher. Ampelpflanzen, Sträucher oder
Hochstämmchen,
unauffällige Wildformen oder Ballerinas mit doppeltem
Reifröckchen –
mehr als 10 000 Zuchtformen haben die Gärtner in den vergangenen
Jahrhunderten aus den etwa 100 bekannten Arten geschaffen. Fuchsien
lassen sich gut untereinander kreuzen– das hat die Entstehung so
zahlreicher Zuchtformen ungemein erleichtert. Benannt sind die Fuchsien
übrigens nach einem der Väter der Pflanzenkunde, Leonhart
Fuchs aus
Wemding bei Nördlingen. Von 1535 bis 1566 lebte Fuchs als
Medizinprofessor in Tübingen. In unseren Breiten sind die
beliebten
Zierpflanzen allerdings oft heikle Pfleglinge: Als aus den
Bergwäldern
stammende Pflanzen benötigen sie luftige, schattige Standorte,
eine
gute Wasser- und Nährstoffversorgung sowie ein helles, kühles
aber
frostfreies Winterquartier. Zuviel Sonne, Zugluft, Frost quittieren die
Sensibelchen mit vorzeitigem Welken, Schädlingsbefall oder
ähnlichen
unerfreulichen Erscheinungen, mit denen sie „ihren“ Gärtner auf
die
Missstände aufmerksam machen. Hat der Gärtner die
Wünsche der Fuchsien
berücksichtigt, danken es die Pflanzen mit üppigem
Blütenflor in rosa,
rot, weiß, rot-violett, lila-weiß, rosa-weiß,
lachsfarben oder rot-weiß
bis Ende September oder gar Anfang Oktober.
Allwetterzoo Münster, 26.07.2006
Hitze und kein Ende! Täglich 35 Grad bedeuten Stress für
Fische und
Pfleger im Allwetterzoo
Betritt man in diesen Tagen den Pflegerbereich hinter den Kulissen des
zweistöckigen Aquariums im Allwetterzoo, ist man über den
erfrischendenLuftzug dort angenehm überrascht. Zwar profitieren
die
Tierpfleger vom kühlen Wind, doch sind die zahlreichen, sich
unermüdlich drehenden Ventilatoren keineswegs zur Erfrischung der
Mitarbeiter gedacht. Sie bewahren vielmehr Fische, Amphibien und
Reptilien vor möglichen Hitzeschäden. Ein großes
Problem ist die
derzeitige lange Sonnenscheindauer, durch die Flachdach und
Betonwände
des Aquariums sich extrem aufheizen und ihre Wärme an die Becken
weitergeben. Zusätzlich erzeugen die Lampen über den Aquarien
und
Terrarien Wärme. Und so steigt die Wassertemperatur seit Tagen
unablässig. 25 Grad wäre für die meisten Fische eine
erträgliche
Temperatur, 30 Grad und mehr können kritisch sein. Der
Sauerstoffgehalt
im Wasser sinkt, gleichzeitig werden die Fische lebhafter, bewegen sich
mehr, fressen und koten mehr. Ein Mittel zur Kühlung sind
Ventilatoren,
sie verteilen die heiße Luft über den Becken, die durch die
Lampen
entsteht. Ein anderes sind "Eisbomben", das sind mit Leitungswasser
gefüllte, tiefgefrorene Kunststoff-Wasserflaschen, die gut
verschlossen
in die Becken von Axolotl, Kuhkofferfisch oder Korallen gelegt werden.
Ein dichter Verschluss ist wichtig, damit nicht aufgetautes Trinkwasser
das Seewasser in den Becken zum Schaden der Fische verändert. Eine
Methode, um empfindlichen Terrarienbewohnern erträglichere
Temperaturen
zu verschaffen, sind Eisblöcke, die auf die Abdeckung der Becken
gelegt
werden. Die so erzeugte Verdunstungskälte erfrischt beispielsweise
Kammchamäleon, Leopardgecko und Rotkehlanolis.
Zoo Landau, 25.07.2006
Die drei ??? im Zoo Landau und im Pfälzerwald - Spiel, Spaß,
Spannung
und nachhaltiges Lernen bei gemeinsamer Veranstaltung von Zooschule
Landau, Waldwerkstatt Taubensuhl und Jugendamt
Eine Kooperation besonderer Art macht es möglich: Seit Montag, 24.
Juli
bis Freitag, den 28. Juli, findet ein besonderer Workshop zur Thematik
„Wälder bei uns und anderswo“ statt. Orte des Spielens und Lernens
sind
der Zoo Landau in der Pfalz und die Zooschule sowie der
Pfälzer-Wald
und die Waldwerkstatt Taubensuhl. Eine Woche lang werden 25 Kinder im
Alter von acht bis zwölf Jahren als Detektive tätig und einen
„Fall der
Umweltzerstörung“ im Rahmen eines Planspieles aufdecken. Dabei
helfen
ihnen verschiedene Tipps, die sie sich spielerisch im Laufe der Woche
erarbeiten können. Spiel und Spaß sind eingebettet in
Sequenzen, wo die
Kinder ihr Wissen über Urwälder auf der Erde erweitern
können. Dabei
können sie unter anderem Experimente durchführen, Tiere
beobachten,
„Waldmahlzeiten“ selber zubereiten, einen „Schatz der Tropen“
genießen
und Umweltsiegel kennen lernen. Höhepunkt und Abschluss stellt die
gemeinsame Übernachtung im Wald dar. Während dieser fünf
Tage werden
die Kinder erfahren, dass Waldbestände auf der ganzen Erde
für Tier und
Mensch lebenswichtig sind und diese nur durch eine nachhaltige Nutzung
erhalten werden können. Der Workshop wird von einem erfahrenen
Zoopädagogen, Dirk Eiermann, geleitet. Ihm stehen fünf
Zoopädagogen bei
der Durchführung zur Seite. „Es ist mir wichtig, dass die Kinder
zum
Schluss wissen, was sie selbst zum Schutz der Wälder unternehmen
können“, betont Eiermann, der die Konzeption des Workshops im
Rahmen
seiner Examensarbeit selbständig entwickelt hat. Die Organisation
der
Veranstaltung wird von Jugendamt der Stadt Landau übernommen.
Zoo Hannover, 25.07.2006
ARD Morgenmagazin weckt die Flusspferde
Am Dienstag, 25. Juli, wurden Flamingos, Erdmännchen, Pelikane und
die
Flusspferde im Zoo ein wenig früher geweckt als gewohnt: Das ARD
Morgenmagazin berichtete live ab 6.40 Uhr von dem tierischen
Tagesbeginn. Reporter Jens Eberl erklärte bei dem
frühmorgendlichen
Einsatz, ob es unter den Tieren auch Morgenmuffel gibt oder begeisterte
Frühaufsteher – und überhaupt, wie Flamingo & Co. so ganz
ohne
Kaffee ihren Tag beginnen. Dreimal schaltete das Morgenmagazin live in
den Zoo: Jeweils um 6.40, 7.45 und 8.45 Uhr stellte sich Jens Eberl der
tierischen Aufgabe, die Exoten aus der Flusslandschaft Sambesi zu
wecken.
Zoo Hannover, 25.07.2006
Tierisch abfahren im Erlebnis-Zoo Hannover
Tierisch gut gestylte Rollstühle fahren jetzt durch den
Erlebnis-Zoo
Hannover. Das Medtech-Unternehmen Otto Bock HealthCare aus Duderstadt
hat dafür eigens eine „Edition Zoo“ seiner Modellserie „Start“
aufgelegt. Was diese zehn Rollis von allen anderen Exemplaren ihrer
Gattung unterscheidet: Unterschiedliche Airbrush-Tiermotive und eine
Bespannung im Fell-Design. Zwar kommen Rollstuhlfahrer
üblicherweise
mit ihren eigenen Fortbewegungsmitteln in den Zoo, aber viele
ältere
oder gehbehinderte Besucher schätzen den Service des Zoos, einen
Rollstuhl für ihre Safari leihen zu können. Immerhin ist die
Reise
durch den Zoo über 5 km lang. Den letzten Check – sozusagen den
tierischen TÜV – der neuen Rollstühle im Zoodesign, nahmen
die Pelikane
vor. In der begeh- und befahrbaren Pelikanbegegnungsstätte
unterzogen
die 14 Rosa Pelikane den Prototyp „Edition Zoo“ unvoreingenommen frech
dem „Schnabeltest“ und knabberten hemmungslos an Rädern, Sitzen,
Fell
und Speichen herum. Ergebnis: Die Pelikane verliehen drei goldene
Schnäbel, die höchste Auszeichnung. Unternehmenssprecher
Joachim F.
Hamacher (rechts) übergab die so getesteten Rollstühle unter
den
wachsamen Augen der Pelikane heute an Zoodirektor Klaus-Michael
Machens. Die Rollstühle im tierischen Design können jetzt im
Service-Center des Zoos ausgeliehen werden.
Wildtier- und Artenschutzstation, 25.07.2006
„Jäger der Lüfte“ in der Wildtierstation - Kinder erleben
Auswilderung
von Mäusebussarden
Jedes Jahr werden in der Wildtier- und Artenschutzstation in
Sachsenhagen viele verwaiste, kranke und verletzte Greifvögel und
Eulen
versorgt. Im Rahmen von zwei Aktionstagen erläuterten Jürgen
Müller,
Auszubildender zum Zoo-Tierpfleger, und Biologe Stefan Sauer die
Jagdtechniken und Überlebenstricks der „Jäger der Lüfte“
und
beantworteten die vielen Fragen der Kinder. Greifvögel und Eulen
sind
in ihrer Anatomie eng an ihre Beute und die damit verbundene Jagdweise
angepasst. Aufmerksam beobachteten die Kinder Waldkäuze und
Waldohreulen, die in den Volieren geräuschlos ihre Runden fliegen.
Eulen sind als lautlose Jäger der Nacht bekannt, die besondere
Struktur
ihres Gefieders macht dies möglich. Zu den Taggreifvögeln
gehört der
Wanderfalke, den Jürgen Müller auf dem Falknerhandschuh
präsentierte.
Bei seiner Jagd auf fliegende Kleinvögel kann er sehr hohe
Geschwindigkeiten erreichen und ist für das Schlagen der Beute mit
großen Fängen ausgestattet. Eifrig waren die Kinder dabei,
die
typischen Körpermerkmale von Sperber, Turmfalke und
Mäusebussard zu
vergleichen. Dabei wurde deutlich, dass für Greifvögel bei
der
Vorbereitung auf die Auswilderung artspezifisches Flugtraining und
Beutefangübungen besonders wichtig sind. Zum Abschluss des
Aktionstages
wurde gemeinsam ein Mäusebussard in die Freiheit entlassen, der
zuvor
in der Wildtierstation gesund gepflegt worden war. Zufrieden schaute
Jürgen Müller dem abfliegenden Greifvogel hinterher: „Der
Bussard hat
sich nach seiner Verletzung gut erholt und erhält jetzt eine
zweite
Chance.“
Tierpark Hagenbeck, 25.07.2006
„Elefanten Beach Club“ bei Hagenbeck!
Die Elefanten-Freianlage bietet auf gut 5.000 m² Fläche mit
25 Tonnen
Sand die Grundlage für einen Beach Club der besonderen Art – einen
Beach Club für Graue Riesen. Bunte Sonnenschirme und
Liegestühle bieten
ein tolles sommerliches Ambiente. In einem großen Badeteich mit
einem
Fassungsvermögen von 500.000 Litern kühlen sich die 10
Hagenbeck’schen
Elefanten zwischen leckeren vitaminreichen Snacks und köstlichen
Drinks
immer wieder ab. Die beiden Elefanten-Babys Kandy und Thai
genießen
neben ihren ausgiebigen Bädern auch gern mal eine
„Rüsseldusche“ von
ihren Müttern Yashoda und Thura. Mit ihrem Rüssel können
die Dickhäuter
eine Wassermenge von 10 – 15 Liter aufnehmen. Der Elefanten Beach Club
Hagenbeck bietet alles, was das Dickhäuterherz höher schlagen
lässt –
Sommer, Sonne, Strand und mehr: eine große Badelandschaft,
kulinarische
Köstlichkeiten, anregende Drinks und Tierpfleger, die sich auch
gern
mal mit den Elefanten auf eine Wasserschlacht einlassen!
Vogelpark Marlow, 25.07.2006
Hallo, ich möchte einmal ein Papagei werden!
Noch ganz zart befiedert und mit einer höchstens angedeuteten
gelben
Haube hockt ein kleiner Vogel mit charakteristischem Papageienschnabel
im elterlich betreuten Brutkasten im Vogelpark Marlow. Zwei Türen
weiter drängeln sich zwei ebenfalls noch halb nackige Wonneprobben
eng
aneinander. Im Papageienhaus herrscht zurzeit Jungtieralarm!
Während
das Einzelkind von vorne links allerdings ein ziemlich
ausgeprägtes Ego
zu besitzen scheint und jeden Neugierigen anfaucht, flüchten die
beiden
Geschwister von weiter hinten in die hinterste Ecke. Dabei drehen sie
dem Betrachter sofort den größtenteils noch unbefiederten Po
zu,
vermutlich in der Hoffnung, dann nicht weiter beachtet zu werden. Bei
den beiden Schüchternen handelt es sich um zwei Große
Vasapapageien.
Ihr eigentliches Zuhause sind die Feuchtwälder und Buschsavannen
Madagaskars. Aber auch im Vogelpark Marlow wachsen und gedeihen die
beiden prächtig. Schon nach wenigen Tagen in der Bruthöhle
sind sie um
das Doppelte gewachsen und die braunen Federn kommen durch. Nebenbei
bemerkt, in freier Wildbahn leben die Weibchen dieser Art mit
mindestens zwei Männchen zusammen. Forscher vermuten, dass nur
durch
mehrere Männchen die Versorgung der schnell wachsenden und ewig
hungrigen Jungen gesichert werden kann. Im Park erhalten die Eltern
natürlich nur das beste Futter, so dass auch ein Vater ausreicht,
um
alle Krummschnäbel satt zu bekommen. Vasapapageien sind allerdings
auch
in anderer Hinsicht außergewöhnlich. Die Weibchen des
Großen
Vasapapageies verlieren nämlich während der Brutzeit alle
Federn am
Kopf. Was übrig bleibt, ist eine senfgelb gefärbte Kopfhaut.
Und da ist
das Geschrei dann groß! Tatsächlich kann man in fast allen
Bereichen
der oberen Vogelparkhälfte die Rufe aus dem Papageienhaus
hören.
Teilweise fühlen sich sogar schon die benachbarten Gelbbrustaras
belästigt und krächzen lautstark gegen die Nachbarn an. Von
allem wenig
beeindruckt, faucht das Einzelkind vorne weiter. Später einmal
möchte
er ein Gelbhaubenkakadu werden. Diese sind bekannt dafür, bei
Erregung
ihre Kopffedern aufzustellen. Diese Tradition setzt sich auch bei den
ganz Jungen schon durch. Nur mit ersten Federansätzen
ausgerüstet wird
trotzdem gedroht und aufgestellt was eben schon vorhanden ist. Das
beeindruckt tatsächlich!
Wildpark Dillenburg-Donsbach, 25.07.2006
Sommerliches Freizeitvergnügen für die ganze Familie
Für eine weitere Belebung des Donsbacher Wildparks haben in den
letzten
Monaten noch einmal die Wildschweinmütter und die
Ziegenmütter gesorgt.
Frischlinge und Zicklein sind die aktuellen Publikumsmagneten.
Besonders die jungen Besucher haben große Freude an den wuseligen
gestreiften Vierbeinern. Im Streichelzoo ist das muntere „Gemecker“ der
kleinen und großen Zicklein nicht zu überhören, um in
den Genuss des
wohlschmeckenden Futters zu gelangen. Nachwuchs ist auch im Gehege der
Steinböcke, des Muffelwildes, des Sikawildes, bei den Rothirschen
und
bei den weißen und wildfarbenen Damhirschen angekommen. Imposant
und
farbenfroh zeigen sich auch das Rot- und Damwildrudel in ihren
Sommerfarben. Gerade die Hirsche, die sich in den letzten Monaten
wieder ein kräftiges Geweih zugelegt haben, sind eine attraktive
Erscheinung. Sie bereiten sich in der Sommerzeit, der sogenannten
„Feistzeit“, auf ein wichtiges Ereignis vor – die Rotwildbrunft. Sie
beginnt in den kühler werdenden Monaten ab September und
gewährt ein
weiteres Highlight im Leben der Tiere im Wildpark.
Tiergarten Heidelberg, 25.07.2006
Was haben Schimpansen und Rotwein gemeinsam?
Am 30.7. ab 15.00 Uhr findet eine ganz besondere Versteigerung statt:
In der Kaiserbadmühle in Westhofen werden die Kunstwerke, die
Orang-Utans und Schimpansen des Heidelberger Zoos in den letzten
Monaten geschaffen haben, versteigert. Da kommen Erinnerungen an die
inzwischen berühmten ersten Schimpansenbilder aus den 50er Jahren
auf,
die fünfstellige Preise erzielten. So teuer wird die Affenkunst
der
Heidelberger Künstlerkolonie im Menschenaffenhaus nicht werden.
Dabei
ist jedes Gebot willkommen, denn der Erlös wird zu 100% in
Verbesserungen der Haltung der Künstler und ihrer Wohngemeinschaft
investiert. Gorilla Bobo wünscht sich eine Dusche in seinem
Badezimmer,
die Orang-Utans neue Kletternetze in ihrem Wohnzimmer und die
Schimpansen träumen von einem neuen Außengehege. Was sich
die Affen bei
den Bilder gedacht haben bzw. was man in die Bilder
hineininterpretieren kann – oder auch nicht - wird vom Auktionator
Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann erläutert. Das richtige
Ambiente für
diese Ausstellung liefert die Kaiserbadmühle in Westhofen. Als Ort
der
kulturellen Begegnung mit afrikanischen Akzenten bekannt, bietet sie
immer wieder einen Grund, sich die Werke nicht nur der tierischen
Künstler, sondern auch die interessanten Ausstellungen in den
alten
Mühlenräumen anzuschauen. Und das alles bei einem
hervorragenden
südafrikanischen Rotwein, der vom Mühlenbesitzer selbst
importiert
wird. Die Kaiserbadmühle und Affenkunst passt gut zusammen, das
fand
auch der WDR, der eine umfangreiche Reportage über das Projekt
erstellt.
Tiergarten Nürnberg, 25.07.2006
500 000 Besucher des Jahres 2006 im Tiergarten der Stadt Nürnberg
Heute, am 25.07.2006 gegen 10:00 Uhr, konnte der 500 000. Besucher des
Jahres 2006 im Tiergarten der Stadt Nürnberg begrüßt
werden. Die
„Glückszahl“ traf die Familie Prechtel aus Trautskirchen. Mutter
Sylvia
(28 J.) und Töchter Annalena (3 J.) u. Svenja (13 Wo.) und der
Vater
von Frau Prechtel, Herr Thomas Teichmann (52 J.) waren die
glücklichen
Jubiläumsgäste. Zu den Geschenken gehören ein
Jahresabonnement für den
Tiergarten mit Delphinarium, ein großer Blumenstrauß sowie
ein
Geschenkkorb mit einer CD-Rom, Tiergarten- und
Delphinariumsführer,
Tiergarten T-Shirt, Poster, verschiedene Postkarten, usw. Damit konnte
wieder ein gutes Besucherergebnis im ersten Halbjahr erzielt werden und
eine Besucherzahl von über 1 Million im Jahr 2006 ist durchaus
realistisch.
Allwetterzoo Münster, 25.07.2006
Pinguin, Löwe & Co.: Die ARD-Doku-Soap und ihre erfreulichen
"Spätfolgen" für den Allwetterzoo Münster
Seit Ende April sendet der WDR an
jedem Freitagabend Wiederholungen der Doku-Soap "Pinguin, Löwe
&
Co.", deren 62 Folgen von Januar bis Ostern in der ARD zu sehen waren.
Die Reaktionen auf diese Sendung, die den Allwetterzoo nach wie vor
täglich erreichen, stammen immer noch aus allen Teilen
Deutschlands! So
traf eine besonders erfreuliche E-Mail vor wenigen Tagen aus Berlin
ein: "Mein Mann und ich haben fast jede Folge von Pinguin, Löwe
und Co.
gesehen und uns gleich in Ihren schönen Zoo verliebt. Daher
schenke ich
meinem Mann zum Geburtstag ein Wochenende im Allwetterzoo. Wir sind
hier in Berlin ja auch 'reichlich' mit Zoologischen Gärten
'eingedeckt', aber Ihrer macht einen ganz besonderen Eindruck". Solch
ein Lob freut Zooleitung und Zoomitarbeiter! Auch im
Online-Gästebuch
zur ARD-Serie finden sich regelmäßig neue Einträge. So
bedankt sich ein
Zoofan Mitte Juli dafür, dass der WDR inzwischen allzu winterliche
Szenen durch neu produzierte Geschichten ersetzt. Auch wenn der
Schreiber sich eher völlig neue Folgen wünscht, freut sich
der
Allwetterzoo über die "grünen" Bilder. Die Produktionsfirma
ENCANTO
hatte im Juni zwei Wochen lang erneut im Zoo gefilmt. Deshalb sieht der
Fernsehzuschauer jetzt einen üppig grünen Zoo und erlebt
Guerezas,
Gorillas oder Schimpansen in ihren tollen Freianlagen.
Zoo Hannover, 24.07.2006
Nachwuchs bei den Vikunjas!
Vikunja-Baby "Kuddel" ist so flauschig, dass er selbst Kaschmirziegen
Konkurrenz macht. Wenn die Kaschmirziegen im Himalaja zurzeit noch mehr
meckern als gewöhnlich, liegt das an der allgemeinen
Kaschmirziegen-Unruhe, die sich vor zehn Tagen ausgebreitet hat: Am 3.
Juli wurde im Erlebnis-Zoo Hannover ernstzunehmende flauschig-zarte
Woll-Konkurrenz geboren. Kuddel, das Vikunja-Baby! Noch ist sein Fell
kurz, dennoch kommen die Ziegen mit der Edelbehaarung bei seinem
Anblick bereits jetzt mächtig ins Schwitzen: In ein paar Wochen
wird
das Vikunjababy so feine Wolle auf dem Rücken tragen, dass sich
Kaschmir dagegen anfühlt wie Hanf (fürchten die Ziegen).
Klein-Kuddel
ist sich seiner Wirkung auf Kaschmirziegen natürlich nicht
bewusst, von
Luxuszwirn hat er noch nie gehört – aber dass er seltsam
angestarrt
wird, hat er bereits gemerkt. Für den Zoo ist das zierliche
Klein-Kamel
mit dem samtweichen Fell und dem spitzbübischen Grinsen eben eine
Art
Mini-Wunder, das man gar nicht oft genug anstarren kann. Seit zwei
Jahren gibt es zum ersten Mal wieder Nachwuchs bei den vom Aussterben
bedrohten Vikunjas. (Wenn die Kaschmirziegen wüssten, wie selten
Nachwuchs bei der Konkurrenz ist, würden sie wahrscheinlich nicht
so
meckern.) Um die kleinste Kamelart der Welt zu erhalten, wurde sogar
eigens ein neues Männchen nach Hannover geholt: Don Pedro. Schon
nach
den ersten tierischen Techtelmechteln zwischen Vikunja-Dame Bika und
Don Pedro wurde aus dem Kamel-Knuddeln Kuddel.
Zoo Braunschweig, 24.07.2006
Südamerikanischer Nachwuchs bei heißen Temperaturen
Der Tierpark Essehof freut sich über den ersten Nachwuchs beim
Großen
Mara. Am Samstag wurden Zwillinge geboren.
Große Maras, auch Pampashasen genannt, leben in der Wildbahn in
den
großen Grasebenen Argentiniens, den Pampas. Haben Sie doch eine
ähnliche Gestalt und hüpfen wie Hasen, sind sie dennoch nicht
mit Ihnen
verwandt. Sie gehören zu den Meerschweinchen-verwandten. Wie diese
verstecken sie sich gerne in Höhlen und Erdbauen. Nachdem sich in
den
letzten Jahren bei den alten Tieren nie Nachwuchs einstellen wollte,
kam im Herbst ein junges Weibchen in den Tierpark. Nun gibt es eine
glückliche Familie, die den Rasen der Südamerikaanlage
abweidet. Im
Nachbargehege leben die ebenfalls aus den Pampas Südamerikas
stammenden
Nandus. Diese Laufvögel sind mit einer Höhe bis 1,80m und ca.
40kg
deutlich kleiner als die Afrikanischen Strauße.
Unbeeindruckt von der derzeitigen Hitze kümmert sich „Bruno“ als
Hahn,
wie bei Laufvögeln üblich, ums Brutgeschäft. Er
möchte für Nachwuchs
aus den sechs Eiern sorgen, die ihm seine Gefährtin ins Nest
gelegt
hat. Jedes dieser Eier wiegt um die 650 Gramm und ist damit so schwer
wie 10 große Hühnereier. Wenn alles gut geht, darf „Bruno“
nach 40
Tagen Sitzarrest noch ein halbes Jahr die Küken führen und
beaufsichtigen. Weiterer Nachwuchs kann im Tierpark z. B. bei den
Watussi-Rindern, den Mantelpavianen und dem Damwild beobachtet werden.
Zoo Duisburg, 24.07.2006
VHS-Kunst für Duisburgs Delphinarium
Eine Vielzahl spendenfreudiger Bürger, öffentlicher wie auch
privater
Institutionen engagieren sich mittlerweile für die große
Sammelaktion
zu Gunsten einer neuen Dacheindeckung für Duisburgs attraktivstes
Tierhaus – und es werden immer mehr. In den vergangenen Wochen
fertigten Kursteilnehmerinnen und –nehmer von Duisburgs Volkshochschule
Zeichnungen, Bilder und Fotos, die zunächst öffentlich
ausgestellt,
anschließend versteigert werden. Alle Exponate werden im Foyer
der VHS
Duisburg vom 1. – 18. August 2006 zu sehen sein; und alle können
dort
gegen Höchstgebot ersteigert werden. Hierzu wird während der
Dauer der
Ausstellung ein Kasten aufgestellt, in den die einzelnen Gebote
eingeworfen werden können.
Die Exponate sowie die Namen der Künstler werden auch ins Internet
gestellt. Im Anschluss an die Ausstellung in der VHS Duisburg wird der
– hoffentlich gut gefüllte – Gebote-Kasten ins Delphinarium des
Zoos
überstellt, wo ein letztes Mal per „Briefeinwurf“ mitgesteigert
werden
kann. Danach wechseln alle verkauften Exponate ihren Besitzer bzw.
„Ersteller“.
Thüringer Zoopark Erfurt, 24.07.2006
Die Zwergmaus zieht aus - Neue Terrarien für Kleintiere entstehen
Im Elefantenhaus des
Thüringer
Zooparkes Erfurt herrscht seit Tagen emsiges Treiben. Nicht nur die
Arbeiten für einen neuen, gelenkschonenden Fußboden für
die Rüsseltiere
sind in vollem Gange. Nun haben auch die Umbaumaßnahmen zur
Verbesserung der Reptilien- und Kleintierhaltung begonnen. Auf der
hinteren, oberen Empore des Elefantenhauses werden neue, viel
größere
Terrarien und Vivarien gebaut. Die vorhandenen Sockel werden an einigen
Stellen verbreitert, so dass die neuen Wohnstätten der Tiere bis
zu 1 m
tief gebaut werden. Vorübergehend zogen deshalb die
Zwergmäuse,
Amurnattern, Rosenkäfer und Königsnattern am Mittwoch hinter
die
Kulissen. Die schweren Glasterrarien wurden vorsichtig von Hand
weggetragen – damit die Bewohner den Umzug sicher überstehen. Nach
dem
Neubau werden auch neue Bewohner einziehen. So werden in Zukunft
Jemenchamäleons die Besucher erfreuen. Und die Zwergmaus? Sie
bleibt
natürlich im Zoopark und zieht mit ihrer winzigen Verwandtschaft
in
eine neue, größere Zwergmauslandschaft.
Zoo Heidelberg, 24.07.2006
So stark wie ein Elefant?
Die 1. Rugby-Mannschaft TSV Handschuhsheim tritt am morgigen Dienstag,
den 25.07.2006, um 19.00 Uhr im Zoo Heidelberg zum Kräfteduell an.
Gegner ist – nicht unbeachtlich – die stattliche Elefantendame „Ilona“.
Die Vertreter aller Medien sind herzlich eingeladen, das Duell zu
begleiten. Der morgige Wettkampf gilt als Generalprobe für den
kommenden Samstag: Unter dem Motto „Der große Elefantentag“
veranstaltet der Zoo Heidelberg von 10.00 – 18.00 Uhr ein Familienfest
ganz unter dem Aspekt der grauen Riesen. Ein buntes Programm mit Hilfe
vieler Beteiligter wird für Spaß und Unterhaltung sorgen:
der
Elefanten-Parcours mit vielen einzelnen Stationen zeigt Kindern und
Erwachsenen spielend verschiedene Aspekte des Elefanten. Man kann
erleben, wie groß, geschickt oder schwer ein Elefant ist und
vieles
mehr und wird so spielend zum Elefantenexperten! Aber auch musikalische
Begleitung, ein Zauberer sowie andere Attraktionen sollen am Samstag,
den 29.07.2006, sowohl Kinder als auch Erwachsene erfreuen und zu einem
schönen Familienfest beitragen.
Tierpark Ueckermünde, 24.07.2006
Zwermungo; Präsentation
Am Mittwoch, den 26.07. möchten wir Ihnen eine neue Tierart
für den
Tierpark Ueckermünde vorstellen: die Zwergmungos. Tierparkdirektor
Dr.
Zabka wird Sie um 11 Uhr am Tierparkeingang begrüßen und mit
Ihnen
gemeinsam die Tiere der Öffentlichkeit vorstellen.
Zoo Landau, 24.07.2006
Tierpflegerinfotage an jedem Mittwoch während der Sommerferien,
eine
der Sonderaktionen der Zooschule in den Ferien
Der Zoo Landau in der Pfalz hält in diesem Jahr einen besonderen
Service für Zoo-Besucher parat, denn wer wollte nicht schon immer
wissen, wie viel ein Jaguar frisst oder wie ein Schimpanse
schläft!? An
den „Tierpfleger-Infotagen“ an jedem Mittwoch während der Ferien
werden
die Mitarbeiter der verschiedenen Reviere ab 13 Uhr nacheinander
für je
ca. eine halbe Stunde an ausgewählten Treffpunkten für die
Beantwortung
dieser und ähnlicher Fragen kleiner und großer Zoobesucher
bereit
stehen. So werden nicht nur die Tierpfleger der vier Tierreviere des
Zoos aus dem Affenhaus, Huftier-, Raubtier- und Vogelrevier die Fragen
der Besucher beantworten, sondern auch die Mitarbeiter der
Futterküche
werden einen Einblick in Ihren Arbeitsplatz gewähren. Dieses
Angebot
ist außerdem besonders nützlich für all jene die sich
für den Beruf des
Zootierpflegers interessieren und sich über die Ausbildung aus
erster
Hand erkundigen möchten. Informationen zu den Treffpunkten gibt es
an
der Zookasse. Dieser Service der besonderen Art ist im Eintrittspreis
bereits enthalten. Zum Ausklang der Sommerferien bietet der Zoo Landau
am 25. August von 18 bis ca. 21:30 Uhr eine der beliebten abendlichen
Zooführungen für die ganze Familie an. Nach einer spannenden
Führung
durch den Zoo wird bei gutem Wetter am Lagerfeuer Stockbrot gebacken,
der Zookiosk sorgt für das leibliche Wohl der Besucher und die
Mitglieder des Freundeskreises werden am Weinprobierstand mit guten
Tropfen aufwarten. In gemütlicher Atmosphäre des abendlichen
Zoos
können Besucher weitere Fragen stellen und den Anekdoten der
Zoomitarbeiter lauschen.
Zoologischer Garten Magdeburg, 23.07.2006
Zoofest
Über 7.000 Zoobesucher feierten heute das Zoofest. Das
Fitnesstraining
unserer kickenden Elefanten mit anschließender Fütterung
durch die
Besucher, die Pinguinpräsentation oder auch die tierisch nahe
Begegnung
mit den Varis (durch Zoobesucher begehbare Anlage für Lemuren) kam
tierisch gut an. Schnappi,das berühmteste Krokodil war sehr
gefragt auf
den Besucherwegen und bekam sehr viel Beifall auf der radio SAW
Bühne
am Dickhäuterhaus. Zünftiger Dixieland und jede Menge Swing
gab es live
vom Trio Se Brock's Wing Klapp. Auch von die Dessauer Revuetanzgruppe
und Maik der Zauberer faszinierten das Publikum. Richtig spannend ging
es auch am Stand der Magdeburger Zooschule zu. Die Zooschule hatte
Leguane, Schildkröten, Skorpione und Vogelspinnen mitgebracht und
jede
Menge Fragen am Stand zu beantworten. Die Bürgerinitiative
"Dickhäuterfreundeskreis" konnten mit einem Kuchen-u.
Kaffeeeverkauf
viele Spenden heute sammeln. Auch der Zootierarzt- Dr. Manfred Tanner
konnte Spenden für die EAZA Nashornkampagne sammeln. An seinem
Stand
gab es auch die seltene Gelegenheit selbst einmal mit dem Blasrohr (zur
Narkotisierung oder Medikamentengabe notwendiges tiermedizinisches
Hilfsmittel)zu schießen - aber natürlich auf eine Attrappe.
Wildpark Lüneburger Heide, 23.07.2006
“Truck-Stop Konzert“ im Wildpark Lüneburger Heide
Am 29.07.2006 ab 17.00 Uhr, findet ein Großes Live Konzert mit
Truck-Stop im Wildpark Lüneburger Heide statt. Wegen des
großen Erfolgs
im letzten Jahr, geben die Jungs von der bekanntesten deutschen
Country-Band auch in diesem Jahr wieder ein Open Air Konzert im
Wildpark Lüneburger Heide. Der Vorverkauf läuft schon auf
vollen
Touren, Karten sind unter Telefon: 04184-893911 zu bestellen. Das
Ticket beinhaltet den ganztägigen Aufenthalt im Wildpark
Lüneburger
Heide an diesem Tag. Es gibt es außerdem ein tolles
Rahmenprogramm für
jeden Geschmack. Für passendes Westernfeeling, sorgen die
Coutrysängerin Sabine Duckstein, Western-Shops und Tokatakiya.
Vogelpark Herborn, 21.07.2006
Herborner Schnee-Eulen haben sieben Junge - Langer Dienstag im
Vogelpark ermöglicht es in den Schulferien, einmal den Eulen „gute
Nacht“ zu sagen
Aufgrund der sommerlichen Witterung in den zurückliegenden Wochen
bietet das Team des Vogelparks im Herborner Stadtteil Uckersdorf –
zunächst versuchsweise – in den hessischen Schulferien beginnend
mit
dem 18. Juli einen langen Dienstag an. Der Park ist somit bis Ende
August nicht nur bis 19.00 Uhr (Einlass bis 18.00 Uhr), sondern an den
Dienstagen zudem bis 21.00 Uhr (Einlass bis 20.00 Uhr)geöffnet.
Naturfreunde können erstmalig bei guter Witterung auch im
Anschluss an
andere sommerliche Aktivitäten, wie z. B. einem Schwimmbadbesuch
oder
nach einem Einkaufsbummel, abends bei angenehmen Temperaturen noch
einmal Kakadu „Coco“ einen Besuch abstatten und der Fütterung der
Eulen, besonders der Eulenjungen, in einer Sonderführung ab 19.00
Uhr
beiwohnen. Dabei scheinen die Schnee-Eulen „Hedwig“ und „Merlin“ einen
besonderen Rekord anzustreben. Nach den beiden im Mai geschlüpften
Jungeulen, um die sie sich leider nicht ausreichend kümmerten, so
dass
sie in der Jungvogelstation von Hand großgezogen werden, haben
sie ein
neues Gelege mit sechs Eiern bebrütet, aus denen bislang fünf
kleine
„Harry-Potter-Botenvögel“ ausgeschlüpft sind. In den
nächsten Tagen
rechnet das Vogelparkteam zudem mit dem Schlupf von ein bis zwei
kleinen Paradieskranichen, während unter anderem bei den
scharlachroten
Ibissen ebenso wie bei den Gelbbrustaras bereits Jungvögel
geschlüpft
sind. Unumstrittene Favoriten der Parkbesucher sind aktuell jedoch die
sechs Pfauenküken, die von ihrer Mutter durch den ganzen Vogelpark
geführt werden.
Zoologischer Garten Berlin, 21.07.2006
Eine 10 Tonnen Eisspende für die Eisbären im Zoo Berlin
Wer denkt in diesem schönen Sommer mit den Mittelmeertemperaturen
in
Berlin nicht nei-disch an die Eisbären im Berliner Zoo, die zur
Abkühlung jederzeit ihr großes Wasserbecken benutzen
können. Viele
Berliner fragen sich, ob der Zoo nicht seinen Eisbären eine noch
effektivere Abkühlung anbieten müsste. Frau Rhea Nentwich,
Eventmanagerin der Firma Eisvogel Nutzeis Produktions GmbH, stellt den
Eisbären des Zoos nun spontan 10 Tonnen Eis in Form von
Eisblöcken,
Scherbeneis sowie Eisbällen und Eistischen zur Verfügung. Als
besondere
Leckerei ist in die beiden letztgenannten Eissorten zusätzlich
eine
bunte Mischung aus Obst, Gemüse und Nüssen eingefroren. Am
Freitag, dem
21.07.2006, soll dieses Eis nun auf der Anlage – natürlich nur,
wenn
die Eisbären diese vorher geräumt haben – verteilt werden.
Auf alle
Fälle wird auch viel Eis zum Spielen ins Wasserbecken geworfen
werden.
Damit die Mitarbeiter des Berliner Zoos und der Firma Eisvogel bei
dieser eisigen Tätigkeit nicht zu sehr ins Schwitzen kommen,
hoffen sie
auf Unterstützung durch Berliner, die uns freiwillig helfen
möchten,
eine derartige Menge an Eis zu bewegen. Deshalb erhalten die ersten 20
Berliner, die sich morgens um 7.30 Uhr an der Zoo Verwaltung,
Hardenbergplatz 8, melden, freien Eintritt zur Eisschlacht.
Mitzubringen sind neben kräftigen Muskeln, gute Laune und
natürlich
entsprechendes Outfit (Handschuhe!) Die Eisvogel Nutzeis GmbH spendiert
zusätzlich noch 20 Gutscheine für eine Wanne mit 20 kg Eis
für die
private Hausfeier. Das Engagement der Firma Eisvogel beschränkt
sich
aber nicht nur auf eine Eisspende für die Berliner Eisbären,
sondern
Frau Nentwich übernimmt auch eine Patenschaft für den
Eisbären LARS.
Zoo Leipzig, 21.07.2006
Hoch hinaus! Sonntagstouren im August zu den Rothschildgiraffen
Angst davor, den Überblick zu verlieren, brauchen die
Rothschildgiraffen im Leipziger Zoo nun wirklich nicht zu haben. Aus
einer Höhe von 4 bis 5 Metern behalten sie das Geschehen in ihrer
Umgebung immer fest im Blick. Bereits der Start ins Giraffenleben
erfolgt „von oben herab“. Mit den Hufen und dem Kopf voran rutscht das
Giraffenbaby langsam aus 2 Metern Höhe in die Welt. Es dauert
nicht mal
eine halbe Stunde und das Giraffenkind steht bereits auf den noch
wackeligen langen Beinchen. Wer hoch hinaus will, darf eben keine Zeit
verlieren! Bei den Sonntagstouren im August erhalten alle neugierigen
Zoobesucher spannende Einblicke in das Familienleben der Giraffenherde
im Zoo Leipzig. Während sich Ashanti und ihr Jungtier gemeinsam
mit den
Tanten Knöpfchen, Emma und Gusti majestätisch und hoch
erhobenen
Hauptes auf der Kiwara-Savanne präsentieren, berichten unsere
Zoolotsen
über die Eigenheiten der einzelnen Herdenmitglieder, aber auch
darüber,
wie sich das kleine Giraffenmädchen seit seiner Geburt im Juni
eingelebt hat. Kann man die Giraffen anhand ihres Fleckenmusters
voneinander unterscheiden? Welche Vor- und Nachteile haben so ein
langer Hals und die hohen Beine? Wozu dienen die Giraffenhörner?
Und
warum verbringen Giraffen fast die Hälfte ihrer Zeit mit Fressen?
Die
Antworten auf diese und viele weitere interessante Fragen zum Leben der
Rothschildgiraffen gibt es im August jeden Sonntag um 11 Uhr im Zoo
Leipzig!
Zoologischer Garten Magdeburg, 21.07.2006
Zum Zoofest kleine „Tiger“ in der neuen Anlage
Pünktlich zum Zoofest gibt es
tierische Neulinge: neue, kleine „Tiger“: Tigeriltisse, die genauso
interessant gefärbt, wie ihre Namensvetter – die Tiger. In
Nachbarschaft zu den Sibirischen Tigern leben die Tigeriltisse in einer
naturnahen Tieranlage, die den Besuchern viele verschiedene
Beobachtungsmöglichkeiten bietet. Die vier Tigeriltisse wurden im
Zoo
Nowosibirsks geboren. Es sind 2 Weibchen und 2 Männchen, die
2-4-jährig
sind und erstmals zum Tierbestand des Magdeburger Zoos gehören.
Tigeriltisse sind auffällig bunt gefärbt, haben einen
buschigen Schwanz
und große Ohrmuscheln – die Neulinge im Magdeburger Zoo.
Tigeriltisse
(Vormela peregusna) werden selten in Zoos gehalten. Zum Zoofest am
23.7.06 erartet der Zoo Tausende Besucher. Die Mega-Party für
Groß und
Klein mit Schnappi, dem berühmtesten Krokodil, Maik der Zauberer
und
Dixieland mit Se Brock’s Wing Klapp wird präsentiert von
radio-SAW-Moderator Daniel Pavel. Für die Kinder gibt es
außerdem
Hüpfburgen, Kreativ-Bastelstände, knifflige Quizfragen an den
Ständen
der Zooschule und des Zoos und Sport- und Spielstände von Vereinen
und
Verbänden. Der bekannte Zeichner Peter Dunsch stellt an seinem
Stand
neue Malhefte vor. Informatives gibt es auch vom Förderverein
„Zoofreunde Magdeburg e.V.“, beim Kinderbuchverlag „lies & spiel“
und beim größten Kinder-Indoorbetreuer „Maximax“. Stachlig
wird es beim
Verein „Kakteen und Sukkulenten“, der auch einige Raritäten
verkauft.
Die Elefanten „Mwana“ und „Birma“ sind mit ihrem
Fitness-Trainingsprogramm mit dabei. Anschließend freuen sie sich
über
die leckere Belohnung durch Besucherhand. Auch die schwarzen
Frackträger, die Pinguine, erwarten nachmittags die Zoobesucher
zur
Präsentation.
Tiergarten Nürnberg, 21.07.2006
Nachwuchs bei den Langhälsen
Am 01.07.2006 wurde im Tiergarten der Stadt Nürnberg eine
Netzgiraffe
geboren. Es ist die 22. Giraffe, die in Nürnberg heranwächst.
Die
kleine IMARA ist die Tochter vom 11-jährigen CHARLY, der vor drei
Jahren nach Nürnberg kam, und LILLI, die vor sieben Jahren in
Nürnberg
geboren wurde. Fest in der Gruppe integriert ist auch KIBALI, die vor
zwei Monaten aus Frankfurt nach Nürnberg kam. Die Nürnberger
Giraffen
gehören zur Unterart der Netzgiraffen, die in den Trockengebieten
des
nördlichen Ostafrika beheimatet sind. Auf Grund zunehmender
Einschränkungen des Lebensraumes sind sie inzwischen relativ
selten
geworden und fast nur noch in Nationalparks zu sehen. Wichtig ist
für
Giraffen auch eine großräumige Landschaft, da in der Natur
ein harter
Kampf zwischen Tier und Pflanze vorherrscht. Wenn Giraffen in den
Kronen der Akazien die Blätter fressen, reagiert der Baum mit
Abwehrmaßnahmen. Zum einen werden die in den Wurzeln
gespeicherten,
giftigen Gerbstoffe (Tannine) innerhalb weniger Minuten in die
Blätter
transportiert, so dass diese ungenießbar sind und zum anderen
wird
durch das Zerbeißen der Blätter Äthylen freigesetzt und
durch den Wind
zu den Nachbarbäumen getragen, wodurch diese vorgewarnt werden.
Deshalb
müssen Giraffen in der Natur diese Pflanzen immer gegen den Wind
abfressen, um schadlos satt zu werden. Wenn Tiere in begrenztem
Farmland gehalten werden, wo sie nicht auf andere Nahrung ausweichen
oder auf Grund der Zäune nicht gegen den Wind fressen können,
kann dies
fatale Folgen haben. So sind Anfang der neunziger Jahre auf Farmen in
Südafrika über 3.000 Kudus (Antilopen) gestorben, als nur
noch Akazien
als Futter zur Verfügung stand.
Zoo Duisburg, 21.07.2006
„Wir haben einen Dachschaden“
- zwar nicht im Kopf, dafür aber in Duisburgs bedeutendstem
Tierhaus –
dem Delphinarium!
Zeitgleich zu der laufenden Spendenkampagne „Lasst uns nicht im Regen
steh’n“, initiierte die Duisburger Agentur 2pm Kommunikation eine
weitere Werbeaktion zur Beschaffung von Mitteln, die helfen sollen,
Menschen und Tieren mit Beginn des kommenden Winters ein regen-,
schnee- und frostsicheres Dach zu bescheren. Im Mittelpunkt der Aktion
„Wir haben einen Dachschaden“ steht eine DVD, die von der Agentur
selbst produziert wird und als Zooführer in bewegten Bildern Tiere
und
Anlagen, Menschen und Tätigkeiten des Zoos am Kaiserberg
vorstellt. Als
Kommentatorin wird die Duisburger Fernsehmoderatorin Asli Sevindim
(WDR: Aktueller Stunde, Cosmo TV) den Betrachter durch die bunte
Bilderwelt des Zoo Duisburg leiten. Die Dreharbeiten werden in den
nächsten Tagen beginnen. Dankenswerterweise verzichtet 2pm
Kommunikation bei der Herstellung der Zoo-DVD auf jegliches Honorar,
stellt sogar die komplette Technik sowie eigenes Personal kostenfrei
zur Verfügung. Sämtliche Einnahmen aus dem Verkauf der DVD
können somit
– ohne Abzüge – der Eindeckung des Neuen Delphinariums zugute
kommen.
Münchener Tierpark Hellabrunn, 21.07.2006
Lesefest im Tierpark
Zu einer außergewöhnlichen Veranstaltung möchten wir
Sie gerne
einladen. Der Verein „Lesewelt München e.V.“ vermittelt durch 100
ehrenamtlich tätige Vorleser und Vorleserinnen an Münchner
Schulen
Kindern die Freude am Zuhören und spielerisch mit der deutschen
Sprache
vertraut zu werden. Zum großen Lesefest im Tierpark werden 3.000
Kinder
erwartet, die an 15 verschiedenen Orten Tiergeschichten zuhören
können.
Zusätzlich zu den ehrenamtlichen Vorlesern haben sich viele
Prominente
bereit erklärt, an diesen außergewöhnlichen Orten den
Kindern
vorzulesen. Das Lesefest findet am kommenden Dienstag von 9.00 bis
14.00 Uhr statt. Den Anfang machen die ehrenamtlichen Vorleser und ab
12.00 Uhr lesen die Prominenten.
Aktion Fischotterschutz, 21.07.2006
Den Fischottern hinterher tauchen - Ferien-Aktion
für Kinder
im OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel
Wer träumt nicht davon, so elegant und so schnell
wie ein
Fischotter tauchen zu können? Im OTTER-ZENTRUM können Kinder
im Alter
von 8-9 Jahren am Samstag, dem 5. August die Grundtechniken erlernen,
um es dem Otter gleich zu tun. Am Samstag, dem 26. August sind es die
10 – 12 jährigen, die sich ins kühle Nass begeben. Jeweils
von 10:00 –
15:30 Uhr werden unter Anleitung eines erfahrenen Tauchlehrers vom
Verband Deutscher Sporttaucher verschiedene Tauchtechniken vermittelt,
wie z.B. längere Strecken oder durch Ringe zu tauchen. Nach den
ersten
Taucherfahrungen mit Flossen, Schnorchel und Maske im Waldbad
Hankensbüttel geht es ins nahegelegene OTTER-ZENTRUM. Hier
können nach
einem stärkenden Mittagessen bei einem Besuch der „Tauchexperten“
‚Mr.
Hoppe’ und ‚Johann’, der beiden Fischotter im Wasserfall-Gehege des
OTTER-ZENTRUMs, deren Tauchtechniken eingehend studiert werden. Ein
Mitarbeiter des Zentrums beantwortet dabei alle Fragen und weiß
Spannendes und Interessantes aus dem Leben der Fischotter zu berichten.
Anschließend vertiefen die Kinder ihre Taucherfahrungen im
Waldbad und
dann wird es ernst, wenn der Tauchlehrer Gerd Knepel die Prüfung
für
das Abzeichen „Otter“ des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST)
abnimmt. Kinder, die bereits in den letzten Jahren das Abzeichen
erworben haben, können das nächste Abzeichen „Robbe“
erwerben. Der
Tauchkurs kostet 22,- € pro Kind (inklusive Eintritt, Tauchpass und
Leihgebühr für die Tauchausrüstung). Für diesen
Ferienspaß bietet das
Restaurant des OTTER-ZENTRUMs ein spezielles Kinder-Menü (Nudeln
mit
Tomatensauce und ein Getränk) an, für das 3,50 €
zusätzlich zu
entrichten sind. Wer bei dieser Ferien-Aktion mitmachen möchte,
sollte
natürlich Badehose oder Badeanzug nicht vergessen und sich
rechtzeitig
unter der Tel.-Nr. 05832-980820 im OTTER-ZENTRUM anmelden, denn die
Teilnehmeranzahl ist begrenzt.
Aktion Fischotterschutz, 21.07.2006
”OTTER-ZENTRUM bei Nacht” Ferienaktion im OTTER-ZENTRUM
Hankensbüttel
Zur nächtlichen Stunde bietet das OTTER-ZENTRUM
während der
Sommerferien ein Erlebnis der besonderen Art an. An den Donnerstagen 3.
und 24. August können große und kleine Nachtschwärmer
das OTTER-ZENTRUM
bei einer Nachtexkursion von 22:00 bis 00:30 Uhr erkunden. Die Reise in
die Dunkelheit beginnt mit der Beobachtung von Fischotter, Dachs und
Baummarder, die sich bei ihrem Nachtmahl auch von einer dezenten
Beleuchtung nicht stören lassen. Doch nicht allein in den Gehegen
des
OTTER-ZENTRUMs sind nächtliche Aktivitäten zu entdecken.
Unter
fachkundiger Führung wird auch erkundet, was da raschelt,
schnüffelt
oder schmatzt. Und vielleicht kommt es im Wald des OTTER-ZENTRUMs ja
sogar zu Begegnungen mit Käuzen oder Eulen, den heimlichen
gefiederten
Jägern der Nacht. Fernab von Straßenlaternen und anderer
künstlicher
Beleuchtung wird ein geheimnisvoller Lichterpfad den Gästen den
Weg
durch das OTTER-ZENTRUM weisen und sie werden lernen „mit den
Händen zu
sehen". Aber natürlich muss niemand Angst haben, dass er verloren
geht,
denn die Mitarbeiter des OTTER-ZENTRUMs werden ihnen bei diesem
begleiteten Rundgang den rechten Weg weisen. Dennoch sollte jeder neben
festem Schuhwerk und wetterfester Kleidung eine Portion Abenteuerlust
mitbringen. Dieser nächtliche Ferienspaß für die ganze
Familie kostet
für Erwachsene 9,50 € und für Kinder 7,50 €. Der Treffpunkt
für die
Nacht-Exkursionen ist vor dem Haupteingang des OTTER-ZENTRUMs.
Anmeldeschluss (Tel. 05832-980820) ist jeweils eine Woche vorher. Da
die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, empfiehlt das OTTER-ZENTRUM, sich
frühzeitig anzumelden.
Zoo Braunschweig, 20.07.2006
Zoo Braunschweig freut sich über seltenen Nachwuchs
-
Katta-Erstzucht in Braunschweig gleich im Doppelpack
Das lange Warten hat sich gelohnt! Die Mitarbeiter des
Zoos
sind sehr erfreut über den jüngsten Nachwuchs. Am
Donnerstagmittag
wurden bei heißen Temperaturen zwei Kattas im Außengehege
geboren. Seit
vier Jahren zeigt der „Arche Noah“ Zoo diese aus „Madagaskar“ bekannten
Halbaffen. Nachdem sich kein Nachwuchs einstellen wollte, kam im
Dezember vergangenen Jahres ein zweites Pärchen hinzu. Nach langer
Eingewöhnung und ausführlichen Beobachtungen einer Studentin,
gestaltete sich das Gruppenleben immer harmonischer. Dies
bestätigt die
Zwillingsgeburt vom jungen Weibchen „Cleo“, die aus dem Duisburger Zoo
kam und mittlerweile das Alphatier ist. Bei Kattas sind nämlich
die
Weibchen die dominanten Tiere. Der Vater hingegen ist der
alteingesessene „Spock“ Gleich doppelt ist die Freude des Personals.
Schließlich sind es die ersten in Braunschweig geboren Kattas.
Zwillinge sind zwar nicht selten, Einzelkinder sind aber die Regel. Zu
Wochenbeginn gab es schon Freude über Nachwuchs bei den
Chinesischen
Muntjaks, einer der kleinsten Hirscharten der Welt. Hier erblickte
bereits das zweite Kälbchen in Braunschweig das Licht der Welt,
und das
innerhalb von 9 Monaten bei der gleichen Mutter Dem kleinen
Böckchen
geht es gut, es legt sich wie für Hirschkälber typisch nieder
und
versteckt sich unterm Bambus oder hinter Stämmen. Zur Tarnung
haben
alle Hirschkälber immer weiße „Bambi“-Flecken.
Tiergarten Nürnberg, 20.07.2006
Verónica González – Musik aus aller Welt
Im Rahmen des Kulturfestivals KULT 06, wird am Freitag,
den
21. Juli um 20.00 Uhr die bekannte Sängerin Veronica Gonzalez
auftreten. Ihre Lieder erzählen Geschichten aus der Zeit der
Diktatur
in Chile und aus dem Leben der Indianer. Sie berichten von Liebe und
Frauenschicksalen. Verónica González spielt traurige und
heitere
Lieder, und bei beiden legt die Songwriterin großen Wert auf die
Aussage ihrer Texte. Verónica González hat in ihrer
Heimatstadt
Santiago de Chile Gitarre und Gesang studiert, war anschließend
in
Brasilien als Vertreterin der von Violeta Parra und Victor Jara
gegründeten "Nueva Canción Latinoamericana" unterwegs sowie
mit der
bekannten brasilianischen Gruppe "Tarancon". Sie gab Konzerte in Cuba,
Mexico, Spanien und tritt immer öfter auch in ihrer Wahlheimat
Deutschland auf. Mit ihrer ausdrucksvollen Stimme und ihrer
Persönlichkeit verbindet Verónica González in ihrem
Gesang
unterschiedliche Stilrichtungen, verknüpft europäische und
lateinamerikanische Elemente. Neben klassischen Arrangements
überrascht
sie auf der Gitarre mit ihrem eigenen Rhythmus aus Elementen wie dem
Bossa Nova und der Milonga Argentina, lässt sich aber auch von der
Karibik und zeitgenössischem Jazz beeinflussen. Dabei greift sie
auch
gerne zu ungewöhnlichen Instrumenten wie afrikanischer
Wassertrommel,
brasilianischem Berimbau, dem Cajón Flamenco und zu
unzähligen anderen
Rhythmus- und Schlaginstrumenten aus verschiedenen Erdteilen und
Kulturen. Der Einsatz des Charango, einer zehnsaitigen
Indianermandoline, bleibt allerdings der traditionellen
lateinamerikanischen Folklore vorbehalten. Die gesamten Einnahmen
dieses Festivals kommen den zahlreichen Projekten des Tiergartens
zugute. Karten gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und an
der Abendkasse des Tiergarten Nürnberg. Die Karte gilt an dem Tag
auch
als Eintrittskarte für den Tiergarten Nürnberg.
Zoologischer Garten Magdeburg, 20.07.2006
Ticket-Vorverkauf für die Dschungelnacht im
Magdeburger Zoo
Ab sofort sind im Volksstimme-Service-Center, im
Magdeburg-Ticket-Büro und an den Zookassen die begehrten Karten
für die
Dschungelnacht des Magdeburger Zoos erhältlich. Die Dschungelnacht
findet am 12. August von 19 Uhr bis Mitternacht statt. Ohne Wartezeit
kommen die Besucher mit Vorverkaufskarten direkt zur exotischen
Megaparty.
Zoologischer Garten Magdeburg, 20.07.2006
Kleine „Tiger“ in einer neuen Anlage
Der große Namensvetter, der Sibirische Tiger, ist
genauso
interessant gefärbt, wie unsere neuen, kleinen „Tiger“ – die
Tigeriltisse. Sind sind auffällig bunt gefärbt, haben einen
buschigen
Schwanz und große Ohrmuscheln – die Neulinge im Magdeburger Zoo.
Es
sind vier Tigeriltisse (Vormela peregusna), die erstmalig zum
Tierbestand des Magdeburger Zoo gehören und selten in Zoos
gehalten
werden. Pünktlich zum bevorstehenden Zoofest am Wochenende ziehen
die
Tigeriltisse in ihre neue Tieranlage ein, die in Nachbarschaft zu den
Sibirischen Tigern in den letzten Monaten entstand.
Tierpark Chemnitz, 20.07.2006
Mehr Platz für die Wölfe im Wildgatter
Oberrabenstein
Endlich ist es soweit: das Erweiterungsgehege für
die Wölfe
des Wildgatters Oberrabenstein ist fertiggestellt. Morgen, Freitag
21.7.2006 11 Uhr dürfen die Tiere erstmals ihr neues Gehege von
innen
besichtigen. Ein herzlicher Dank geht an den Tierschutzverein Chemnitz
und Umgebung e.V., der das Projekt mit einer Spendenaktion
unterstützte. Mit der Erweiterung des Geheges steht den
Wölfen in
Zukunft fast doppelt soviel Platz zur Verfügung wie bisher. Es
besteht
aber auch die Möglichkeit, das Gehege abzuteilen, so dass bei
heftigen
Rangordnungskämpfen das Rudel geteilt werden kann. Ein Besuch im
Wildgatter lohnt sich aber auch aus anderen Gründen: Zur
großen Freude
der Tiergärtner hat das Zuchtpaar Karpatenluchse nun schon das
dritte
Jahr in Folge Nachwuchs. Die beiden jungen Kater sind inzwischen acht
Wochen alt und können mit etwas Geduld und Glück schon gut im
naturnahen Gehege beobachtet werden. Bei Dam-, Rot-, Muffel- und
Schwarzwild kamen ebenfalls in den letzten Monaten viele Jungtiere zur
Welt. Außerdem ist bei den derzeitigen Temperaturen ein
Spaziergang im
schattigen Wald sehr angenehm.
Zoo Basel, 20.07.2006
Eingebauter Sonnenschutz
Die Sonne scheint, die Temperaturen klettern in die
Höhe und
viele Menschen ignorieren alle Warnungen und braten stundenlang in der
Sonne. Auch Flusspferdmama Helvetia (14) und Töchterchen Chimala
(9
Monate) geniessen im Zoo Basel das Sonnenbad. Doch hier heisst es
aufpassen. Flusspferde bekommen - wie der Mensch - schnell einen
Sonnenbrand. Flusspferde aber schützen sich vor der Strahlung mit
ihrer
körpereigenen "Sonnencreme", einem rosafarbenen
Hautdrüsenschleim, den
sie vor allem bei Erregung absondern. Praktischerweise dient das Sekret
gleich auch noch als Heilsalbe. Es hat antibakterielle Wirkung und
lässt Verletzungen schneller heilen. Ein weiteres wirkungsvolles
Mittel
gegen Sonnenbrand nutzen Helvetia und Chimala derzeit: Bis auf die
Nasenlöcher untergetaucht liegen sie im kühlenden Wasser. Bei
Bedarf
schliessen sie ihre Nasenlöcher und tauchen, bis zu zehn Minuten
lang
unter.
Tiergarten Schönbrunn, 20.07.2006
Schönbrunner Elefantenbulle ABU mit Mutter nach
Deutschland
übersiedelt
Heute ist der 5-jährige Jungelefant ABU mit seiner
Mutter
SABI, die dem Münchner Tierpark Hellabrunn gehört und seit
1992 in
Schönbrunn lebte, in den Zoologischen Garten von Halle an der
Saale
(Bundesland Sachsen-Anhalt) übersiedelt worden. Wegen der
großen Hitze
wurde ein Nachttransport vorgenommen, der von der professionellen
Tiertransportfirma Interzoo (bisher über 150 erfolgreiche
Elefantentransporte) durchgeführt wurde und klaglos vor sich ging.
Eigentlich bestand die Absicht, dass ABU als Zuchtbulle neben PAMBO in
Schönbrunn bleiben sollte. Das ist allerdings durch das neue
Österreichische Tierschutzgesetz, das seit eineinhalb Jahren in
Kraft
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