E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
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   Dr. Silke Sorge
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 327 vom 20. Juli 2006

Liebe Leser,

der Bären-Abschuß beschäftigt die Medien (und Naturschützer) noch immer und scheint die befürchtete Wirkung erzielt zu haben. Zum einen die verheerende Umfrage, welche die
Deutsche Wildtier-Stiftung veröffentlichte, zum anderen die merkwürdigen und eigenmächtigen Auffassungen von Naturschutzrecht, die nun manche Gemeinden umsetzen. Zitat: "Bis fast zuletzt hatte die Bad Uracher Stadtverwaltung den Aufenthalt ihres alpinen Gastes geheim gehalten. ... Die eigentlich verbotene Festnahme des Steinbocks wurde durch eine Sondergenehmigung des Regierungspräsidiums nachträglich legalisiert". Finden Aktionen, um unliebsame Wildtiere loszuwerden, künftig unter Geheimhaltung und mit posthoc-Genehmigung statt? Immerhin darf "Steini" im Zoo weiterleben. Es geht hier übrigens nicht vorrangig um den individuellen Schutz einzelner Tiere, sondern um die grundsätzliche Einstellung zum freilebenden Wildtier, auch wenn es mal Konflikte mit menschlichen Interessen gibt. Lesenswert ist auch die späte, aber erstaunlich deutliche Stellungnahme des IZW zum Bärentod.

Wieder einmal haben wir unser Zoo-Portal www.zoo-infos.org aktualisiert, mit nunmehr 678 öffentlichen Tierhaltungen. Unter den neu aufgenommenen Parks finden sich wieder einige durchaus größere Einrichtungen. Bei den "häufigsten Aufrufen der letzten Monate" zeigt sich deutlich der Einfluß der Doku-Soaps (und jene Parks, die noch keine eigenen Webseiten haben). Da wir nun über 350 Parks mit Luftbildern verlinkt haben und
maps.google jetzt auch Straßenkarten bietet, kann man über diesen Punkt direkt eine Anfahrtskizze abrufen. Ein Mangel an Rätselflug-Bildern ist so nicht zu befürchten, nur der Schwierigkeitsgrad wird steigen.
12:45
Di
rk Petzold


Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem Luftbild eines deutschen Zoos.
Was zeigt er?


Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei maps.google.com
Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze Stadt bzw. deren Lage sehen.
(Sie benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste Woche warten...

Lösung von letzter Woche: Das
Menschenaffenhaus in Wuppertal (noch mit der alten Gorillaanlage)

Zoos  –  Meldungen

Kölner Stadt-Anzeiger - 14. Jul. 2006
Nogge wird nicht mehr im Zoo arbeiten
Den heutigen Samstag hatten sich alle Beteiligten sicher anders vorgestellt. Vor 25 Jahren trat Zoodirektor Gunther Nogge sein Amt an, doch eine Jubiläumsparty wird es nicht geben. Im Gegenteil: Der Krach mit seinem Dienstherrn um seine Altersversorgung sei ihm „so aufs Gemüt geschlagen, dass der Arzt ihm für die verbliebene Laufzeit seines Vertrags dienstunfähig schreiben musste“, so der Zoo in einer Pressemitteilung. Nogge wird zum 31. Januar 2007 aus dem Amt scheiden. Zum Nachfolger hat der Aufsichtsrat Achim Winkler vom Duisburger Zoo gewählt. Der Zoo und sein Direktor streiten sich seit Wochen um die Höhe der Altersversorgung, die vor 25 Jahren durch eine Lebensversicherung geregelt wurde. Nogge fordert eine Rente von 75 Prozent seiner Bezüge, weil „Zoodirektoren, soweit sie Vorstände von Aktiengesellschaften sind, üblicherweise Beamten in entsprechenden Positionen gleichgestellt sind“. Der Zoo hält dagegen, Nogge habe keinerlei Rentenansprüche. Dass die Altersversorgung durch eine Lebensversicherung bei weitem nicht die Höhe erreiche, wie das bei entsprechenden Pensionsansprüchen der Fall wäre, „bedaure ich sehr, zumal sich Gunther Nogge große Verdienste um den Zoo erworben hat“, so Grau. Nogge hat errechnet, dass er nach 25 Jahren durch die Lebensversicherung auf eine Altersversorgung von 23 Prozent seiner Bezüge kommt. Von Differenzen über die Aufgabenstellung des Zoos, wie Nogge in der Presseerklärung schreibt, könne keine Rede sein, so Grau. Es habe lediglich eine Auseinandersetzung über die von Nogge präsentierten Pläne für einen Hippo-Park gegeben. „Dessen Finanzierung ist entgegen der Ankündigung des Zoodirektors noch längst nicht gesichert.“
> vergl. Pressemitteilung

Dresdner Neueste Nachrichten - 14. Jul. 2006
Muss der Zoo sich von Tieren trennen?
Erst wollte er die Operette schließen (das will er eigentlich immer noch). Jetzt folgt der nächste spektakuläre Streich-Vorschlag von Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU): "Der Zoo muss überlegen, von welchen Tierarten er sich trennen will." Das sagte "Sparjohann" am Rande der letzten Stadtratssitzung gegenüber DNN. "Das ist nicht böse gemeint", betonte der rührige Kämmerer im Vorfeld der Haushaltsdebatte für 2007 und 2008. Vorjohann, der Aufsichtsratsvorsitzender des Zoos ist, weiß auch um die Beliebtheit des Dresdner Tiergartens. Die Botschaft der Dresdner: Um keinen Preis soll beim Zoo gespart werden. Doch Vorjohann macht eine erschreckend konsequente Rechnung auf. Alle wollen Kitas und Schulen sanieren. Nächste Woche will eine Mehrheit im Stadtrat ein neues Rudolf-Harbig-Stadion beschließen und den Zuschlag an einen Investor erteilen. Die finanziellen Folgen hat Vorjohann jetzt in einer Vorlage festgeschrieben, die seit Donnerstag den Stadträten (und den DNN) vorliegt. Die Stadt muss eine Bürgschaft von 40,7 Millionen Euro aufnehmen. Kitas, Schulen, Stadion - damit sei die Finanzkraft der Kommune Dresden für 2007 und 2008 ausgereizt. Zu Lasten von anderen Einrichtungen der Stadt - wie dem Zoo. Fatal scheint in der Tat: Der Rat bestimmt über große Bauprojekte wie Stadion und Operette, noch bevor die Eckdaten für den Doppelhaushalt 2007 und 2008 bekannt sind. Belastbare Zahlen wird der Finanzbürgermeister seinen Bürgermeisterkollegen erst am Dienstag vorlegen, inklusive Zeitplan. Erst nach der Sommerpause wird der Stadtrat dann debattieren können.

brugg-online - 14. Jul. 2006
Mario ist weg vom Zoo Hasel Rüfenach und lebt sich im Bärenpark Worbis ein
Braunbär Mario war viele Jahre eine der Publikumsattraktionen des kleinen Zoos Hasel in Rüfenach. Doch das Bewusstsein der Öffentlichkeit hat sich geändert. Viel war in letzter Zeit über Mario und andere Vertreter seiner Spezies zu lesen. Während sich die einen empört zeigen über den nicht artgerechten Umgang mit Wildtieren, nerven sich andere über das «plötzliche Theater um Bären». Dank dem jahrelangen Einsatz der Tierschutzorganisation «Vier Pfoten» hat Fellriese Mario nun auf jeden Fall die Chance bekommen, sich in einem Lebensraum zu bewegen, der seiner Art entspricht. Letzte Woche wurde er aus seinem engen Zuhause befreit und lebt fortan im Bärenpark in Worbis (D). Die Tierpfleger, die sich um Mario kümmern, hätten ihn schon ins Herz geschlossen. Er fresse gut und gerne, besonders den Honig, den er jeden Tag als «Leckerli» bekomme und zeige immer mehr Neugier, seine Umgebung zu entdecken. Bald wird Mario eine Freianlage von 7000 m2 zur Verfügung gestellt, in der er allein und in aller Ruhe lernt, ein Bär im Wald zu sein.

Märkische Oderzeitung - 19. Jul 2006
Neue Betrugsvorwürfe - Eberswalde kommt nicht zur Ruhe
Am Wochenende haben die Eberswalder den parteilosen Bürgermeister Reinhard Schulz abgewählt. Er war zuvor wegen Bestechlichkeit und Untreue zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. In einer RBB-Sendung wurden nun neue Vorwürfe erstmals auch gegen Zoo-Chef Bernd Hensch erhoben. In dem Beitrag "Filz und Korruption in Eberswalde" wird auf einen Rechnungsprüfungsbericht des Landkreises verwiesen, wonach zwischen 2000 und 2004 in Eberswalde Spendenmittel nicht gemäß ihrer eigentlichen Bestimmung verwendet wurden. Darin werden außerdem Zoo-Direktor Bernd Hensch Unregelmäßigkeiten vorgeworfen. Moniert werden Zahlungen an ihn während seiner Zeit als Organisator der Landesgartenausstellung (Laga) 2002. Die Abrechnungen über Getränke für Feiern im Zoo waren für die Rechnungsprüfer undurchsichtig. Außerdem wird ihm in dem RBB-Bericht vorgeworfen, dass er ein wertvolles Papageienpärchen aus seinem Privatbesitz für 6000 Euro an den Eberswalder Zoo verkauft habe. Bernd Hensch beteuerte am Mittwoch gegenüber der MOZ, nichts Unrechtes getan zu haben. "Ich habe für jede Sache eine Quittung", versichert er. Die Feiern galten dem 75-jährigen Bestehen des Zoos. Der Preis für das Papageienpaar wurde zuvor schriftlich von mehreren Züchtern als angemessen eingestuft. "Ich habe dann einen Antrag bei meinem Dienstherrn gestellt, und der Verkauf wurde genehmigt." Die seltenen Ara-Papageien, die zuvor 18 Jahre in Henschs Besitz waren, seien eine große Attraktion im Zoo. Als Laga-Chef schließlich sei er mit einem Geschäftsführer-Vertrag ausgestattet worden, der ihm 30 000 Euro brutto im Jahr bescherte. Auch daran gebe es nichts auszusetzen.




Planung und Bau 

Westfälische Rundschau - 14. Jul. 2006
Wo die Giraffen euch begaffen
Am Donnerstag, 20. Juli, feiert die Zoom Erlebniswelt Afrika Eröffnung. Das ist das zweite Areal nach Alaska, das schon im vergangenen Jahr fertig wurde. Zwei Jahre wurde daran gebaut. Am Sonntag, 23. Juli, gibt es zudem eine große afrikanische Party für Familien. In diesen Tagen ziehen die Bewohner in ihr neues Heim: Flusspferde, Giraffen, Löwen, Antilopen, Strauße und Flamingos. Besonders spannend ist für die Leute vom Zoo der Umzug einer achtköpfigen Schimpansenfamilie. Die wohnte bislang in Zürich in der Schweiz, stammt aber ursprünglich aus Westafrika. Auch in Gelsenkirchen wird sich die affige Sippe wohlfühlen, denn sie darf in die neue Dschungelhalle einziehen. Ein großzügiges Anwesen von 2000 Quadratmetern. Insgesamt kommen rund 100 neue Tiere in die ZOOM-Erlebniswelt, von überall her aus Europa. Damit ist es die größte Umzugsaktion, die es je in einem deutschen Zoo gegeben hat.

Tierwelt - 13. Jul. 2006
Neue Themenanlage Australis im Zoo Basel
Australis, Biologie von der anderen Seite - unter diesem Motto eröffnete der Zoo Basel eine neue Themenanlage mit Kängurus, Buschhühnern, Baumpythons, Geckos und anderen Terrarientieren. Eine kleine Ausstellung ermöglicht spannende Einblicke in die einzigartige Fortpflanzungsweise der Beuteltiere Australiens. Im umgebauten ehemaligen Bongostall und auf der neu gestalteten Aussenanlage leben Westliche Graue Riesenkängurus zusammen mit Buschhühnern. Die Terrarien werden von Geckos, Schwarzen Witwen, Agakröten, Stabschrecken und Baumpythons bevölkert. Mit einer Plakataktion wirbt der Zolli für das Haus, das Biologie von der anderen Seite der Erde zeigt. Das Haus Australis widmet sich dem Thema Fortpflanzung.

Mannheimer Morgen - 15. Jul. 2006
Robben ziehen in Wohlfühl-Oase
Heidelberg. Die Robben im Zoo dürfen sich über ein neues Gehege freuen. Mit Luftsprudler, Powerdusche, Whirlpool und Solarium ausgestattet, gehört das vom Miramar in Weinheim mit mehr als 100 000 Euro gesponserte Gehege zu den schönsten in ganz Deutschland. Die neuen Spielgeräte, die den Tag über in versetzter Abfolge laufen, sollen Abwechslung in den Robbenalltag bringen. In einer Rekordbauzeit von nur drei Wochen wurden die Arbeiten an dem komfortablen Strandbad abgeschlossen. Eindrucksvolle Kunstfelsen zieren den attraktiven Lebensraum von Deutschlands größter Mähnenrobbengruppe.

mephisto 97.6 19. Jul 2006
Architekturwettbewerb für Millionenprojekt im Leipziger Zoo
Am Vormittag kürt der Zoo den Sieger des Architekturwettbewerbs für die neue Tropenhalle.
Nach eigenen Angaben hatte eine Jury gestern über die Vorschläge von 17 Bewerbern aus ganz Europa entschieden. Die Tropenhalle soll 15.000 Quadratmeter groß werden. Sie ist Teil des neuen Zoogebiets „Gondwanaland“. Der Ausbau des Gebiets kostet voraussichtlich fast 50 Millionen Euro. Die Stadt übernimmt davon rund 4,5 Millionen Euro.
> vergl. Pressemitteilung

swex.de - 18. Juli 2006
Luchslandfest im Wildpark zur Einweihung des neuen Geheges
Ab kommenden Sonntag, den 23. Juli, ist die Stadt Schweinfurt um eine Attraktion reicher: Das neue Luchsgehege im Wildpark an den Eichen mit 2658 Quadratmetern wird offiziell mit dem Luchslandfest eröffnet. Gleichzeitig findet der Schweinfurter Stadtwaldtag statt. Die hölzernen Fußball-Elche, welche von der Albert-Schweitzer-Schule gestaltet wurden, werden zu Gunsten des Wildparks versteigert. Für 25 Euro pro Quadratmeter besteht weiterhin die Möglichkeit, Anteile am neuen, rund 60.000 Euro teuren Gehege mit dem Beutesimulator und der überdachten Besucherplattform zu erwerben, das nahezu elf Mal so groß ist wie die einstige Heimat für die nun drei Luchse, die mit Stofftieren und den passenden Luchs-Kekse im Wildpark bestens vermarktet werden.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 13. Jul. 2006
Park soll bis nächstes Jahr in neuem Glanz erstrahlen
Der Geschäftsführer des Erlebnis- und Haustierparks Tüzen Torsten Benz hatte gestern Landwirtschaftsminister Till Backhaus und Landrat Erhard Bräunig zu einer Besichtigung des Geschaffenen eingeladen. Seit Torsten Benz mit seiner Crew diesen total heruntergekommenen Park von der Gemeinde Tüzen übernommen hat, sind neue Gehege, Hütten und andere Anlagen entstanden. Auch im Bereich der psychosozialen Wohngemeinschaft, wo die Tagesstätte noch im Entstehen ist, wurden einige beachtliche Fortschritte erreicht. In Tüzen sollen nach dem Wunsch der Geschäftsführung ein Erlebnishaustierpark und ein themenorientierter Park enstehen. Dazu werden die Flächen so eingeteilt, dass die unterschiedlichsten Haltungsmethoden und Region, aus denen die Tiere kommen, dargestellt werden. Man will eine Steppenlandschaft, eine Gebirgs- bzw. Hügellandschaft und eine Niederungsfläche ausbauen, wo man die Tiere so zusammenstellen kann, wie sie einst diese Landschaften besiedelt hatten. In diesem Jahr konzentrieren sich die Arbeiten auf die Umgestaltung des Parks und auf das sozialtherapeutische Wohnangebot für Menschen mit entsprechendem Hilfebedarf, damit im kommenden Jahr die Eröffnung der Anlage stattfinden kann. Allerdings kann man den Park auch schon jetzt besuchen.


Gourmet-report.de - 14. Jul. 2006
King Kongs Schiff in Wellington
Das Schiff aus dem Film King Kong von Peter Jackson soll in einem neuen Aquarium in Wellington eine zentrale Rolle spielen. Die 50 Jahre alte „Manuia“ gehört jetzt Phil Stratford, einem Bauträger aus der Hauptstadt. „Die Manuia würden wir im Foyer des Aquariums positionieren. Sie würden auf einem beschilderten Pfad durch den Bauch des Schiffes geleitet, danach das Aquarium durchqueren und nach 100 Metern auf dem Deck des Schiffes ankommen. Dort eröffnet sich zwischen den Schiffsmasten der Blick auf ein riesiges Einzelaquarium“, so der bereits begeisterte Besitzer.




Aktionen

Leipziger Volkszeitung - 14. Jul. 2006
"Rendezvous im Zoo": LVZ feierte mit 800 Partnern und Kunden
"1000 und 1 Nacht" - unter diesem Motto feierte die Leipziger Volkszeitung mit rund 800 Kunden und Partnern das "Rendezvous im Zoo". Die Gäste genossen das orientalische Flair. Magier und Gaukler sowie das Musik-Ensemble Laylay zauberten exotische Atmosphäre in den Konzertgarten. Als Stargast des Abends erlebten die Gäste Schauspielerin und Sängerin Hanna Schygulla.

Neue OZ Online - 14. Jul. 2006
"Entenjunge" hilft Nashörnern
Geduldig harren die Kinder aus, wenn die Studentinnen Jessica Koch, Claudia Normann und Jana Lagerquist in den Schminktopf greifen. Kurze Zeit später die Überraschung: Unter den Händen der beiden wurden aus Kindergesichtern niedliche Enten oder Pinguine. Mit der Aktion im Zoo helfen die Kinder (und ihre Eltern) der bedrohten Tierart Nashorn. Im Affenhaus des Zoos ist noch bis Ende August die Ausstellung "Gigantische Grüße aus der Vorzeit - Nashörner" zu sehen. Die Tafeln geben Informationen zu den Nashörnern und ihrer Gefährdung und wurden vom Tiergarten Schönbrunn zur Verfügung gestellt. Vorgestellt werden aber auch die Breitmaulnashörner "Floris" und "Bianca" aus dem Zoo. Jeden Sonntag von 11 bis 17 Uhr können sich Kinder für zwei Euro in einen Pinguin, eine Fledermaus, einen Tiger, eine Ente oder andere Tiere verwandeln lassen. Die Einnahmen fließen zu 100 Prozent in Freilandprojekte zur Rettung der Nashörner.

Juraforum.de - 19. Jul 2006
Ägypten. Ein Tempel der Tiere - Ausstellung im Berliner Zoo
Tierliebhaber und Freunde des Alten Ägypten kommen seit dem 15. Juli im Zoologische Garten Berlin "auf ihre Kosten". Bis zum 17. September wird dort die Ausstellung "Ägypten. Ein Tempel der Tiere" zu sehen sein.
Anhand von 27 Ausstellungstafeln vor den einzelnen Gehegen und in den Tierhäusern sowie über 40 zumeist unbekannten altägyptischen Objekten aus dem Ägyptischen Museum Berlin, die im Antilopenhaus gezeigt werden, können sich die Besucher über das Verhältnis der Alten Ägypter zur Tierwelt informieren. Initiiert und organisiert wurde diese Ausstellung von Doktoranden der Humboldt-Universität zu Berlin und von Mitgliedern des Aegypten Form Berlin e.V. in einer bislang einzigartigen Kooperation mit dem Zoologischen Garten Berlin und dem Ägyptischen Museum Berlin.

Rotenburger Rundschau - 17. Jul. 2006
Vogelpark Walsrode lockt mit 700 Vogelarten und vielen weiteren ...
Walsrode. Wie viele Farben kann ein Vogel haben? Welche Kunststücke werden bei einer Flugshow gezeigt? Fragen, die in Walsrode beantwortet werden. Tierliebhaber können im größten Vogelpark der Welt am turbulenten Leben von über 700 Vogelarten aus allen Kontinenten teilhaben. Liebevoll angelegte, zu jeder Jahreszeit mit Blüten gesäumte Wege führen die Besucher durch eine 240.000 Quadratmeter große Parklandschaft zu begehbaren Hallen, Freigehegen und Volieren. Bei einer deutschlandweit einzigartigen Flugshow auf der Freilichtbühne demonstrieren Falken und Adler ihre Flugkünste, während geschickte Papageien auch mal über das erstaunte Publikum hinweg durch bunte Reifen fliegen. Ganz nebenbei wird einiges Wissenswertes über die faszinierenden Flugakrobaten vermittelt, denn die Tiertrainer kommentieren die komplette Show. Mit dem Start der Saison 2006 wurde zusätzlich eine neue Indoor-Tiershow ins Leben gerufen, bei der die Besucher Bekanntschaft mit dem urigen Leguan Grisu machen. Doch auch Tigerpython Heino weiß zu beeindrucken, indem er aller Welt seine ungeheure Kraft demonstriert. Und ob Baumfrösche wohl fliegen können? Die witzige Show gibt überraschende Antworten.

Zeitungsgruppe Lahn-Dill - 15. Jul. 2006
Jährlich kommen 40 000 Gäste
Mit gut 40 000 Besuchern pro Jahr gehört der Vogelpark in Uckersdorf zu den meist besuchten Einrichtungen in der Region. Diese Zahl war vor vier Jahrzehnten nicht abzusehen. Denn damals steckte der Park im "Beilsbach" noch in den Kinderschuhen - initiiert und getragen von einem Verein mit acht Mitgliedern. Gestern hat der Vogelpark-Verein seinen 40. Geburtstag gefeiert - mit honorigen Gästen und Wegbegleitern, die mit ihrem Besuch das Engagement der ehrenamtlichen Kräfte und damit die Entwicklung des Naturerlebniszentrums würdigten. Wie gewohnt hatten die Verantwortlichen auch die Jubiläumsveranstaltung "mit Pfiff" gestaltet. Thomas Berling vom Tierpark Nordhorn legte dar, dass sich die Uckersdorfer Einrichtung keinesfalls zu verstecken brauche: "In Tierpark-Kreisen erhält der Vogelpark hohe Anerkennung."
Anlässlich des 40. Vereinsgeburtstags dürfen heute und morgen die Besucher kostenlos den Park besichtigen, die im Jahr 1966 geboren sind.

Rhein Main Presse - 17. Jul. 2006
"Barbier" im Stelzvogelgehege "Fasanerie Sommernacht" ein voller ...
Wiesbaden. Der Tierpark Fasanerie hat viele gute Freunde und engagierte Förderer. Das bewies einmal mehr ein Benefizabend, mit dessen Erlös die Finanznot der Einrichtung etwas gelindert werden konnte. Es ist eine Szene, der das Publikum der ersten "Fasanerie Sommernacht" begeistert applaudiert - und die das einmalige Flair widerspiegelt, das nur ein Konzert vor der malerischen Kulisse der Fasanerie bieten kann. Mitten im Gehege der Stelzvögel haben die Mitarbeiter und Förderer des Tierparks eine Konzertbühne aufgebaut, auf der dem Publikum Melodien aus Oper, Operette und Musical geboten werden. Etwa 75 Gäste sind zu dem Benefizabend gekommen, dessen Erlöse in die Sanierung des Fasanerie-Jagdschlosses und den Bau eines Jugendbauernhofs fließen. Bei den Bauarbeiten ist eine Finanzlücke von 400 000 Euro entstanden, die der Förderverein über Spenden und Benefizaktionen decken will. Aber nicht nur musikalische, auch kulinarische Leckerbissen stehen für die Gäste bereit: Melone mit Parmaschinken und diverse Anti Pasti zur Vorspeise, Rinderfilet im Hauptgang. Zwischen 4 000 und 5 000 Euro habe der Abend für die Fasanerie gebracht.

 

Nachwuchs 
 
Leipziger Volkszeitung - 13. Jul. 2006
Überraschender Gorilla-Nachwuchs im Zoo Leipzig
Im Leipziger Zoo ist überraschend ein Gorilla-Baby zur Welt gekommen. Gorilladame "Bebe" brachte in der Nacht zu Donnerstag ein Jungtier zur Welt, wie der Zoo mitteilte. Der kleine Gorilla, dessen Geschlecht noch nicht bekannt ist, wurde am Morgen von den Pflegern entdeckt. Für den Tierpark ist das bereits der zweite Nachwuchs im Pongoland.

NRZ 19. Jul 2006
Erstmals Gorilla-Baby im Zoo Münster geboren - Nachwuchs wohlauf
Münster (dpa/lnw) - In der Stille der Nacht zum Mittwoch hat Gorilladame »Changa« im Allwetterzoo Münster ihr erstes Baby zur Welt gebracht. Es sei die erste Gorillageburt in dem Tierpark überhaupt, teilte der Zoo mit. Das zehnjährige Weibchen mache einen ruhigen Eindruck und Vater »N'Kwango« interessiere sich bereits sehr für sein Erstgeborenes. Besucher könnten die gesamte Flachlandgorilla- Affenbande samt Mutter und Kind mit ein bisschen Glück in der Freianlage sehen, das Menschenaffenhaus bleibe zunächst geschlossen.

Stuttgarter Wochenblatt - 13. Jul. 2006
Teure Flecken
Es gibt Nachwuchs bei den Nord-Persischen Leoparden im Raubtierhaus der Wilhelma: Ganz der Papa kann man bei dem kleinen "Sadegh" aber nicht sagen, denn Vater "Saracen" hat ein jaguarartig geflecktes Fell - ziemlich ungewöhnlich für einen Leoparden. Sein Sohn kommt fleckenmäßig eher nach Mutter "Mesched". Die ersten Wochen nach seiner Geburt Mitte Mai hat der kleine Leopardenkater mit seiner Mutter in der Wurfbox oder im Inneren des für Besucher zu der Zeit gesperrten Raubtierhauses verbracht. Jetzt aber ist Zeit für die ersten Ausflüge, stets unter den wachsamen Blicken der Mama. Der kleine "Sadegh" ist der zweite Nachwuchs des Paares - 2004 hatten die beiden ein geflecktes Töchterchen.

fnweb 19. Jul 2006
Fliegender Wechsel im Seelöwenpool
Ende April erst sind "Herta", "Brigitte" und "Hartwig", die Seelöwenjungen vom vergangenen Jahr, auf die große Reise in einen spanischen Zoo gegangen, um Stress oder Inzucht mit Papa "Arno" aus dem Weg zu gehen. Nur wenige Wochen war es vergleichsweise leer im Seelöwenpool der Wilhelma. Am 2. Juni war es dann soweit: Die geburtserfahrene "Bella" war die erste, "Evi" folgte nur zwei Tage später, und am 6. Juni brachte "Mercedes" ihr erstes Jungtier zur Welt. Wie es sich für eine Seelöwin der A-Klasse gehört, ist sie eine tolle Mutter. Am 13. bekam dann schließlich "Lucy" ihr Baby, das einzige Mädchen in der Nachzucht-Viererbande.

Verlagsgruppe Kreiszeitung - 18. Jul. 2006
Nachwuchs im Zoo am Meer
"Flux" und die fünf Polarfüchse sind der neue Stolz des Zoos am Meer in Bremerhaven. Seit Wochen gibt es nach Angaben des Zoos regen Nachwuchs in den Tiergehegen. Dabei halten die fünf jungen wuselnden Füchse und der kleine Seebär "Flux" die Pfleger in Atem. Nur wenige Tage nach seiner Geburt Ende Mai stürzte der Meeresbewohner gleich ins Wasser, obwohl er erst nach drei Monaten ein wassertaugliches Fell hat. Für die einen Monat älteren Füchse sucht der Zoo ein neues Zuhause. Und am Wochenende gab es dann für den Zoo gleich die nächste Nachwuchsmeldung, einen kleinen Seehund. Der ist nach Angaben von Kück jedoch vorerst noch nicht für die Besucher zu sehen. Ein Name muss auch erst noch gefunden werden.

Krone.at - 14. Jul. 2006
Robbenbaby im Tiergarten Schönbrunn
Mit dem Element Wasser hat sich das Robbenbaby, das am Donnerstag in den frühen Morgenstunden im Tiergarten Schönbrunn das Licht der Welt erblickte, noch nicht angefreundet. Mit seiner Mutter "Carmen" trainierte der Mini-Seelöwe beim Fototermin am Freitag noch im Flachwasserbereich des Polariums. Um 4.30 Uhr kam der Mähnenrobben-Nachwuchs zur Welt. Noch plantscht der 40-Zentimeter-Zwerg zu seiner eigenen Sicherheit getrennt von der Gruppe. Blick- und Schnüffelkontakt hält er zu den Verwandten allerdings schon.

sz-online - 13. Jul. 2006
Nachwuchs in sächsischen Zoos
Die kleine Herde seltener Somaliwildesel im Tierpark Chemnitz hat Nachwuchs bekommen. Am Mittwoch wurde ein Hengstfohlen geboren, teilte der Zoo mit. Mutter „Sabah“ und ihr Kind seien wohlauf auf.

Märkische Allgemeine - 19. Jul 2006
Vierbeiniger Nachwuchs
Das Eselfohlen im Luckenwalder Tierpark ist erst zwei Tage auf der Welt, doch dafür springt es schon munter umher. Auch drei Damwildkälber wurde in den letzten zwei Wochen geboren.  Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Tierparks wird in diesem Jahr das Tierparkfest an zwei Tagen gefeiert.

meinberlin.de - 17. Jul. 2006
Jungstrauße im Tierpark
Berlin. Fünf Anfang Juli geschlüpfte Straußenjunge können im Freigehege am Dickhäuterhaus im Tierpark beobachtet werden. Die Vogelkinder würden aufmerksam von Straußenhahn „Günter” und seinen beiden Hennen „Liane” und „Patricia” bewacht.

Kieler Nachrichten - 14. Jul. 2006
In Martina Bächers Küche hat Äffchen Elias das Sagen
Bei Martina Bächer ist ganz schön was los. Seit knapp zwei Monaten päppelt die Gettorfer Tierpflegerin den Kakadu-Nachwuchs Cherokee auf, jetzt hat sie eine gemischte Krabbelgruppe aufgemacht: Neuzugang ist der am 8. Juni im Tierpark Gettorf geborene Affe Elias. "Die Mutter Kiribati hat ihr Baby abgelehnt", so Dr. Gabriele Thomas vom Tierpark: "Das kommt bei Erstlingsgeburten relativ oft vor." Seitdem ist die Küche der 38-Jährigen neues Zuhause für Elias. Knapp 700 Gramm wiegt er inzwischen, rund 200 Gramm mehr als bei seiner Geburt, und ist auf zwei Beinen etwa 30 Zentimeter hoch. Elias entwickelt sich prächtig. So gut, dass er inzwischen schon wieder tagsüber in einem eigens für ihn gebauten, kleinen Gehege im Tierpark toben kann. Nachts wird Tierpflegerin Bächer ihn noch einige Zeit mit nach Hause nehmen: "Je nachdem, wie er sich entwickelt, aber bestimmt noch drei Monate."

Lübecker Nachrichten - 15. Jul. 2006
Viele süße Tierkinder im Tierpark Wismar
Wenn die Strauße weiterhin tapfer in der Sonnenglut brüten, ist in etwa Mitte nächster Woche mit Nachwuchs zu rechnen. Etwa in der gleichen Zeit sollen drei Lemuren, eine Halbaffenart, in einem neuen Heim einziehen. "Wenn es keine Komplikationen gibt und vor allem Hahn Max durchhält, ist so um den 19. Juli herum erstmals bei uns mit Straußennachwuchs zu rechnen", hofft Michael Werner. Die Skepsis des Tierparkchefs hinsichtlich der Kondition des Oberbrüters ist durchaus berechtigt, denn Max kauert mit leicht aufgelegtem Hals und weit geöffnetem Schnabel Stunde um Stunde auf dem Sandbettnest in der grellen Sonne. Dabei scheint er mit seinem dunklen Federkleid in der sengenden Gluthitze furchtbar zu leiden.



Reutlinger General-Anzeiger - 14. Jul. 2006
Per Kiste in den Zoo gebracht
Bad Urachs Wasserfall-Steinbock ist weg. Moritz, wie ihn Journalisten getauft haben, wurde am Donnerstagvormittag auf dem Hofgut Hohenwittlingen an Vertreter der Wilhelma übergeben. In einer Kiste und begleitet von dem Steinbock-Experten Dr. Lutz Plasa, der Tierärztin Carina Johann und dem Tierpfleger Jürgen Mayer wurde er in den Stuttgarter Zoo gefahren. Bis fast zuletzt hatte die Bad Uracher Stadtverwaltung den Aufenthalt ihres alpinen Gastes geheim gehalten. Der Steinbock war, wie berichtet, vor rund eineinhalb Jahren im Bereich der Uracher Wasserfälle aufgetaucht und hatte sich in der Folge immer wieder Wanderern und Schulklassen gezeigt, war mit ihnen gewandert und hat gelegentlich auch den Biergarten im Maisental besucht. Am Montag war er bei der Jugendherberge eingefangen und der Polizei übergeben worden, weil sich Kinder ängstigten. Die eigentlich verbotene Festnahme des Steinbocks wurde durch eine Sondergenehmigung des Regierungspräsidiums nachträglich legalisiert, die Stadt erließ wegen der möglichen Gefahren eine »Verfügung der Ortspolizeibehörde«, und Bürgermeister Markus Ewald übergab vor ungewöhnlich vielen Pressevertretern einen offiziellen Einstellungsvertrag an Dr. Lutz Plasa von der Wilhelma.

Berner Rundschau - 19. Jul 2006
Neuer männlicher Orang-Utan im Zoo Zürich
Nach 13 Monaten ist im Zoo Zürich die männchenlose Zeit in der Orang-Utan-Gruppe vorbei. Mit dem 12-jährigen Djarius zog ein junger Orang-Utan-Mann ein, in den nun alle Hoffnungen auf Nachwuchs gesteckt werden. Seit dem Tod von Pongo 2005, der bis dahin 19 Jungtiere gezeugt hatte, gab es in Zürich keine jungen Orang-Utans mehr. Als potenzieller Nachfolger von Pongo war 1999 das dreijährige Männchen Djaro in die Gruppe integriert worden. Doch Djaro musste 2002 wegen einer bakteriellen Infektion eingeschläfert werden. Ein nächster Versuch folgte 2005 mit dem 23-jährigen Tujoh. Während der Quarantäne stellte sich aber heraus, dass er ebenfalls an einer Infektion litt. Erwachsene Orang-Utan-Männchen zu finden sei derzeit sehr schwierig. Dank des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms wurde im Mai Djarius gefunden. Geboren wurde er in Dresden. «Djarius wollte am Anfang nicht viel von den Tierpflegern wissen», sagte Zingg. Meist versteckte er sich hinter seinem Nestmaterial und nur langsam näherte er sich seiner neuen Familie an.

Lausitzer Rundschau - 14. Jul. 2006
Neue Przewalski-Wildpferde für Döberitzer Heide
Das Schaugehege mit großen Wildtieren in Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide erhält an diesem Samstag Verstärkung aus dem Tierpark Berlin: Der Tierpark schenke der Einrichtung zwei junge Przewalski-Wildpferde, teilte die Heinz Sielmann Stiftung gestern in Wustermark (Havelland) mit. Außerdem sollen in einigen Monaten weitere junge Wisente in das Ende Mai eröffnete Schaugehege westlich von Berlin kommen. Die beiden Przewalski-Wildpferde treffen in dem Schaugehege den Angaben zufolge auf eine bereits bestehende Herde, die nun insgesamt elf Tiere umfasse.

Bayernmatrix - Ingolstadt
Einbruch in Zoo Wasserstern - 7 Schildkröten entwendet
Ingolstadt - Insgesamt 7 Schildkröten wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag bei einem Einbruch in den Zoo Wasserstern entwendet

Tagesspiegel - 15. Jul. 2006
Null Hitzestau
Müde blickt der Eisbär in Richtung Besucher. Er steht auf, geht drei Schritte, lässt sich wieder auf den Boden fallen und schließt die Augen. „Unsere Tierpfleger werden im Sommer oft gefragt, wie man die armen Tiere denn in der Hitze halten kann. Aber die leiden kein bisschen. Die sind genauso träge wie immer“, sagt Dr. Rudolf Reinhard, Kurator im Zoologischen Garten. „Die können sich im Wasser abkühlen und sich in die Innenställe zurückziehen, wann sie wollen.“ Nicht die hohen Temperaturen im Sommer machen den Eisbären zu schaffen, sondern vielmehr milde, feuchte Winter, die es am Nordpol nicht gibt. Auch die Humboldt-Pinguine – sie stammen von der kalten Westküste Südamerikas – beeindruckt der Berliner Sommer wenig. Bei ihren Vettern, den Königs- und Felsenpinguinen, sieht das schon anders aus. „Die halten wir das ganze Jahr über in einem geschlossenen Innengehege“, sagt Reinhard. Überhaupt macht die Hitze weniger den Zootieren zu schaffen als den Zoo-Mitarbeitern. Sie müssen dafür sorgen, dass das Tierfutter stets frisch ist.

Schwerin-News - Mittwoch, 12. Juli 2006
Elina und Enola entdecken Zebras
Dank einer freundlichen Spende des Schweriner Zoos können Kinder, die von der Frühförderstelle des Diakoniewerks Neues Ufer betreut werden, nun den Abschluss ihrer Zeit in der Frühförderung mit einem Zoobesuch feiern. Die Zwillinge Elina und Enola hatten am vergangenen Dienstag viel Spaß mit Giraffe, Tiger und Nashorn.

Berliner Kurier - 17. Jul. 2006
Angeber-Enten
Als Zierde von Tiergärten wurde die Mandarinente aus Asien nach Europa gebracht. Auch in unseren Zoo. Jahr für Jahr aber machten sich Nachkommen der Exoten davon. Jetzt leben etwa 1000 Brutpaare an Berliner und Potsdamer Gewässern. Manch ein Erpel wird da richtig wild, drängt sich rüde unseren Stockenten-Damen auf. Doch aus der Art geschlagene Kuckucks-Entlein haben wir nicht zu befürchten. Mutter Natur hat da geschickt Paarungs-Schranken eingebaut.

Yahoo! Nachrichten - 18. Jul. 2006
Nationalpark Harz stiftet Luchs für Wernigeröder Wildpark
Der Nationalpark Harz schenkt dem Wernigeröder Wildpark Christianental einen Luchs. Das weibliche Tier aus Finnland werde am Donnerstag an den Wildpark übergeben. Fachleute hätten eingeschätzt, dass der Luchs für die Auswilderung nicht geeignet sei. Das Tier sei dem Menschen schon zu vertraut. Damit bekomme der bisher einsame männliche Luchs Gesellschaft. Seit 2000 werden im Harz jährlich zwischen drei und fünf Luchsen ausgewildert.

Merkur Online - 18. Jul. 2006
Der Freund von 10 000 Fischen
"Das Wichtigste für mich sind die Fische." Diesen Satz stellt Erik Jürgensen immer voran, wenn er Besuchern im Münchner Sea Life im Olympiapark die Tiere in seiner Obhut zeigt. Erik Jürgensen ist der Chef-Aquarist des Meerwasser-Aquariums im Schatten des Fernsehturms. Damit ist der ausgebildete Biotechniker verantwortlich für rund 10 000 Tiere. 150 verschiedene Tierarten leben in den mehr als 30 Becken.


Schwäbisches Tagblatt - 13. Jul. 2006
Schwächlicher Storch geborgen
Ein entkräfteter Storch hat am Mittwochabend in Bad Cannstatt Polizei und Feuerwehr auf Trab gehalten. Das Jungtier war auf dem Dach des Wilhelmatheaters gelandet und konnte offenbar nicht mehr weiterfliegen. Mit Hilfe eines Drehleiterwagens gelang es den Feuerwehrleuten, den Storch einzufangen. Anschließend wurde er einem Mitarbeiter der Wilhelma übergeben. In dem zoologischen Garten soll das Tier nun wieder aufgepäppelt werden.

Freie Presse - 14. Jul. 2006
Zwischen Volieren und Zäunen reifen Pläne
Crimmitschau. Zwei Monate ist es her, dass der Verein zur Förderung von Ausbildung, Beschäftigung, Beratung und Betreuung Jugendlicher und Erwachsener (FAB) das Tiergehege im Sahnpark von der Stadt in seine Obhut übernommen hat. Seither hat sich schon einiges getan, und es werden Zukunftspläne geschmiedet.Die ersten Gehege-Bewohner, die von dem Trägerwechsel etwas zu spüren bekommen haben, sind wohl die Ziegen: Anstatt auf alten Holzstapeln können sie nun auf einem kleinen Berg aus Findlingen herumklettern.

Bützower Zeitung - 13. Jul. 2006
"Tiere sollen ein schönes Leben haben"
Ein Besuch im Bützower Streichelzoo lässt Sophie Groth (10) und Jennifer Opalka (9) nicht mehr los. Aus ihrer Sicht werden Tiere nicht ordnungsgemäß gehalten, sie sprechen gar von Tierquälerei. Vieles stört die Mädchen: dass Kaninchen und Meerschweinchen ihrer Ansicht nach zu engen Buchten hausen, bei der Hitze kein Wasser haben, im Hundezwinger ein Rasenmäher steht, Frettchen in Ställen übereinander leben und sich mit Urin benetzen ... Vor Ort stellen die Mädchen den Mitarbeiter Uwe Schröder zur Rede. Der antwortet offen und führt herum. Einige Fragen lösen sich so fast von selbst. Die beiden Mädchen bieten spontan ihre Hilfe an. Morgen wollen sie mit einer Dose in der Hand in der Bützower Innenstadt Spenden sammeln. Wenn die Mädchen heute zum Streichelzoo kommen, will Uwe Schröder mit ihnen auch ein Freigehege für die Kaninchen bauen.

Salzburger Nachrichten - 13. Jul. 2006
Vier Rothirsche aus Gehege im Burgenland gestohlen
Ein ungewöhnlicher Diebstahl beschäftigt die burgenländische Polizei. Aus einem Gehege in Güssing wurden in der Nacht auf Mittwoch vier kapitale Rothirsche gestohlen. Die Tiere dürften betäubt und danach mit einem Fahrzeug abtransportiert worden sein. Der Schaden beträgt rund 140.000 Euro.

Kölner Stadt-Anzeiger - 14. Jul. 2006
Abschied vom Lieblingsmurmeltier
Die kanadische Gemeinde Wiarton an der Georgian Bay und mit ihr viele Kanadier trauern um Wiarton Willie. Kanadas berühmtestes Murmeltier. Seit dem Jahr 2000 hatte das Albino-Murmeltier am 2. Februar, dem „Groundhog Day“, das Wetter vorhergesagt. Er soll nun neben der überlebensgroßen Wiarton-Willie-Statue im Stadtpark beigesetzt werden. Wie seine Kollegen Punxsutawney Phil im US-Staat Pennsylvania und Shubenacadie Sam in Nova Scotia (Kanada) sagte Wiarton Willie am „Groundhog Day“ - wie im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ - das Wetter voraus. Die Genauigkeit von Willies Vorhersagen, meinen die Menschen in Wiarton, habe bei 85 Prozent gelegen. Der jetzt verstorbene Willie wurde acht bis neun Jahre alt. Geboren wurde er in Ottawa, wo er sein erstes Lebensjahr am Rande eines stark befahrenen Highway verbrachte, bevor er nach Wiarton umgesiedelt wurde. Dort hatte die Stadt für Tausende Dollar ein Murmeltiergehege mit Klimaanlage eingerichtet, und ein Pfleger kümmerte sich um ihn. In den vergangenen sechs Monaten war er krank und musste Antibiotika nehmen. Anfang der Woche entschied der Tierarzt, Willie einzuschläfern.

Kölner Stadt-Anzeiger - 18. Jul. 2006
Whale-Watching auf Fünen
Schweinswale sind ziemlich schlau, aber auch scheu. Rund 100 000 von ihnen leben in dänischen Gewässern. Die Wahrscheinlichkeit, ihnen nahe zu kommen, ist allerdings nicht groß. Das sieht in Kerteminde schon anders aus. In der Hafenstadt im Nordosten der Insel Fünen liegt an der Küste "Fjord & Baelt" eine Mischung aus Freizeitpark und Forschungszentrum. Meerestiere gibt es dort Hunderte zu sehen. Die Stars von Kerteminde aber sind Eigil und seine Freunde, Schweinswale, die zeigen, was sie drauf haben. Über das Ökosystem Meer informiert eine Ausstellung im Hauptgebäude des Zentrums. In etlichen Aquarien sind dort Fische wie Meerforelle oder Scholle zu sehen. Ein Fühlbecken für Kinder gibt es ebenso wie einen Angelwettbewerb, bei dem Strandkrabben aus dem Wasser gezogen werden müssen - so lernen Besucher die Ostsee auf spielerische Weise kennen.

Krone.at - 16. Jul. 2006
Laune der Natur
Als ein amerikanischer Fischer vor wenigen Tagen sein Netz in der Nähe von Maine einzog, dachte er zunächst, er habe wieder nur Abfall erwischt: Ein Hummer, der halb gekocht und halb lebend aussah, war ihm ins Netz gegangen. Doch das Tier erfreute sich bester Gesundheit, es hat einen Pigmentfehler, der ihm ein zweifarbiges Äußeres beschert. Der Fischer – ein alteingessener mit 20 Jahren Erfahrung – übergab die seltene Laune der Natur an ein Aquarium, wo er sich in die Ahnengalerie einreihen darf. Bisher bekam das „Mount Desert Oceanarium“ in seinen 35 Jahren Bestehen nur von drei zweifarbigen Hummern Besuch.

Hamburger Abendblatt - 19. Jul 2006
Heulen Sie doch mal mit den Wölfen!
Am Nordrand des Segeberger Forstes zwischen Bad Bramstedt und Bad Segeberg liegt, eingebettet in die reizvolle Landschaft der Osterau, die Naturerlebnisstätte Wildpark Eekholt.

ENN – 19. Juli 2006
Haifa Zoo Uses Bomb-Proof Cages to Secure Carnivores
Staff at Israel's Haifa zoo have locked the lions and tigers in bomb proof cages to stop them escaping if there is a hit from a Hizbollah missile


Daily Telegraph Sydney, July 10, 2006
Activists risking elephants welfare
Animal rights activists who jeopardised the transfer of eight Asian elephants to Australia are endangering the elephants' lives, experts say. As zookeepers remained hopeful the elephants would be in Australian zoos by Christmas, Environment Minister Ian Campbell labelled the behaviour of a group of protesters who prevented the importation as "outrageous". And he said yesterday the Federal Government was prepared to launch legal action to ensure the elephants come to Australia. The elephants were supposed to leave Thailand for the Cocos and Keeling Islands, where they will spend a further three months in quarantine, early last month. Five of the elephants will be housed in a $40 million enclosure at Taronga Zoo, the others will go to Melbourne Zoo.But a group of aggressive protesters terrified the animals so severely their handlers aborted the trip, forcing the elephants to remain inside Bangkok's quarantine centre where they have been for nearly two years. Senator Campbell told The Daily Telegraph the biggest threat the elephants faced was the animal activists and their "outrageous activities". "They have hurt these animals wilfully," he said. "They are a serious threat to the welfare of these animals." Senator Campbell said the Government would use "every method possible to make sure the move takes place in the future" and did not rule out legal action. Ever since the elephants were housed in quarantine in August 2004, Taronga Zoo has had a core group of four Australian zookeepers looking after them.

Daily Telegraph July 11, 2006
Packing their trunks
The majority of the elephants have been in Thai quarantine for two years waiting for permission to come to Australia. Taronga spokeswoman Lisa Keen said the daily routine for keepers who have tended the elephants since they arrived in Thai quarantine, was "backbreaking". When the elephants leave Thailand they will spend a further three months in quarantine in the Cocos Islands. Ms Keen hoped the elephants would be roaming Taronga's new enclosure by Christmas.


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Niederländische Meldungen

Dierennieuws – 13. Juli 2006
Maraboes naar Aqua Zoo Friesland
Marabus in Aqua Zoo Friesland
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200607/nw44819.htm
Aus Overloon und Wissel kamen insgesamt fünf Marabus in den Aqua Zoo Friesland, wo sie nun ein neues Gehege bewohnen.

Dierennieuws – 13. Juli 2006
Otters geboren in Dierenpark Wissel
Otter geboren in Dierenpark Wissel
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200607/nw44830.htm
Im Dierenpark Wissel sind fünf Asiatische Zwergotter geboren worden. Die Elterntiere leben erst seit fünf Monaten zusammen und waren sich somit sofort „sympatisch“.

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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Tierpark Hagenbeck, 19.07.2006
Nachwuchs bei den Nasenbären, Impalas, Nil-Gänsen und Himalaya-Tahren

Das ganze Jahr über freuen sich die Tierpark-Gäste über den zahlreichen Nachwuchs in allen Revieren. Jüngst haben drei Nasenbären, zwei Impalas, vier Nil-Gänse und acht Tahre das Licht der Welt erblickt. Noch etwas unbeholfen, aber schon sehr erkundungsfreudig begeben sich die Kleinen auf Entdeckungstour durch ihre Gehege. Sie lassen sich von den weiteren Familienmitgliedern und Mitbewohnern neugierig beschnuppern. Die Impalas leben auf einer Gemeinschaftsanlage zusammen mit den Giraffen, Kudus, Hornraben und Nil-Gänsen. Schräg gegenüber bewohnen die Himalaya-Tahre als wahre Kletterkünstler den Felsen des Afrika-Panoramas. Die aus Südamerika stammenden Nasenbären leben in einer Gruppe von 19 Tieren auf einer Anlage, die ideale Kletter- und Versteckmöglichkeiten bietet.

Zoo Duisburg, 19.07.2006
10.000 Kinder kamen …

… bis jetzt zur großen Kinder-Bastelaktion während der diesjährigen Sommerferien in den ZOO DUISBURG.
Zu Spitzenzeiten mußten ZOO-Bedienstete zusätzliche Tische und Bänke auf Terrassen und Wegen im Chinesischen Garten des ZOOs unterbringen, weil der Massenansturm von Kindern und Jugendlichen auf die Ferienaktion des Kinderaktionisten „Wurzel“ - im bürgerlichen Beruf Dekorateur und „Mann für Alles“ im ZOO mit Namen Peter Allenschläger, - kaum zu bewältigen war. Tausende von bunten Perlenketten, Tausende von ledergebundenen Brustbeuteln, Freundschaftsbändern und Schmuckornamenten sowie Zehntausende von Origami-Tieren wurden geknüpft, gebastelt und gefaltet; alle diese hübschen Kunstwerke durfte jeder kleine Gast behalten, mit nach Hause nehmen und Mama oder Papa schenken. Das mit Abstand beliebteste Basteltier war übrigens der in altjapanischer Manier gefaltete Origami-Delphin, für dessen ungezählte Exemplare mehrere Kilogramm Spezialpapier bereitgestellt werden mußten …

Zoo Dresden, 19.07.2006
Dreharbeiten für eine ZDF-Serie im Zoo Dresden

Am Montag, dem 17. Juli 2006 begannen die Dreharbeiten zu einer ZDF-Doku-Soap über den Dresdner Zoo. Mehrere Kamerateams werden in den folgenden Wochen den Dresdner Tierpflegern bei der Arbeit zuschauen. In 20 – 30 Folgen à 45 min zeigt das ZDF interessante, spannende, aber auch alltägliche Eindrücke der Arbeit mit den Tieren. Die Zoogeschichten gewährten schon im Berliner, Kölner und Duisburger Zoo täglich rund 1,5 Mill. Zuschauern einmalige Einsichten hinter die Kulissen eines Zoologischen Gartens. Voraussichtlich ab dem Frühjahr 2007 können die Zuschauer nun auch die Dresdner Tierpfleger und ihre Schützlinge begleiten. Dabei lernen sie das 50 Jahre alte Leistenkrokodil „Max“ und seine Mitbewohner im Aquarium kennen, erleben die Aufzucht des kleinen Hyazintharas „Quak“, schauen der Zootierärztin über die Schulter und spazieren mit dem kleinen Elefantenbullen „Thabo-Umasai“ durch den Dresdner Zoo.

Zoo Landau, 19.07.2006
Neues Känguru aus Prag eingetroffen

Nachdem die Bennett-Känguru-Gruppe des Landauer Zoos zuletzt nur aus drei Tieren bestand, wurde es Zeit für Zuwachs zu sorgen. So traf vor einer Woche ein neues Känguru-Weibchen aus dem Zoo Prag (Tschechei) in Landau ein. Das Tier ist allerdings ein Jungtier von diesem Jahr und daher noch etwas zu klein um mit den ausgewachsenen Artgenossen im großen Gehege umherzuhüpfen. Bis die junge Känguru-Dame soweit ist, hat sie ihr eigenes kleines Areal im Kängurugehege und kann durch den Zaun Kontakt zu ihrer neuen Gruppe aufnehmen. Das junge Känguru verliert zusehends ihre Scheu und gewöhnt sich in ihrer neuen Umgebung gut ein.

Zoo Hannover, 19.07.2006
Eisbombe gegen Affenhitze

Schwüle Hitze, das Thermometer zeigt 30 Grad. Und die Affen im Erlebnis-Zoo feiern Eiszeit. Die frechen Hulman-Languren reiben sich vergnügt die Hände: Hitze bedeutet im Zoo Eiszeit!! Um den quirligen Affen das warme Wetter so angenehm wie möglich zu machen, hängen die Pfleger „Eisbomben“ ins Gehege im Dschungelpalast. Für den tierischen Eisbecher werden frische Obststückchen, Gemüse, Sonnenblumenkerne und Rosinen in Zehn-Liter-Eimer gelegt, mit Wasser übergossen und tiefgefroren. An diesem Obstsalat am Stil wird stundenlang geleckt, gekratzt, geschabt, genagt, bis auch die letzte Rosine aus dem Packeis befreit ist. Schmeckt nicht nur lecker, kühlt auch ungemein! Und so wird den Affen bei Hitze ganz schnell „schweinekalt“. Eigentlich ist die eisige Abkühlung für die Affen nicht notwendig. Tiere können mit Hitze sehr viel besser umgehen als Menschen. Sie sind belastbarer, haben ein höchst stabiles Herz-Kreislaufsystem und sind im Ganzen viel vernünftiger: Sie ziehen sich bei Hitze in den Schatten zurück, bewegen sich nicht unnötig und trinken viel Wasser. Aber mit den tierischen Eisbomben macht der Sommer einfach noch mehr Spaß: Die verspielten Affen turnen am Eis herum, fangen die abtauenden Wassertropfen und versuchen stundenlang, an die verlockenden Leckereien zu kommen, die sie zwar sehen können, aber erst aus dem Eis befreien müssen. Und so ist die Eisbombe Tierbeschäftigung und Kühlsystem zugleich! Die ewig neugierigen Erdmännchen haben zum ersten Mal eine Eisbombe bekommen. Eigentlich blühen die sonnenliebenden Savannenbewohner bei 30 Grad erst so richtig auf, dennoch ist die Eiszeit in Afrika eine willkommene Abwechslung für die Scharrtiere, die natürlich alles daran setzen, die tiefgefrorenen Köstlichkeiten aus dem Packeis zu befreien. Ein Riesenspaß für Erdmännchen und Besucher!

Wildpark Lüneburger Heide, 19.07.2006
Winnetou übernimmt Patenschaft für Weißkopfseeadler Ko-inta

Der Winnetou-Star der Karl-May-Spiele Bad Segeberg, Gojko Mitic, übernahm heute im Wildpark Lüneburger Heide die Patenschaft für den erst einjährigen Weißkopfseeadler Ko-inta. Der Greifvogel ist im Wildpark Lüneburger Heide geboren. Gojko Mitic fühlt sich den Weißkopfseeadlern besonders verbunden, ein junger Weißkopfseeadler spielt auch eine wichtige Rolle in dem diesjährigen Stück der Karl-May-Spiele "Winnetou III". Die Besucher der Greifvogelschau staunen, als aus dem Lautsprecher die Musik von Winnetou ertönt. Gojko Mitic und der Falkner Lothar Askani stehen auf einen der Türme. Mit leiser Stimme ruft “Winnetou“ den Namen des Weißkopfseeadlers. “Ko-inta“, dass Feuerauge fliegt im eleganten Flug auf ihn zu, um auf seiner Hand zu landen. Die feierliche Zeremonie endet mit einer Autogrammstunde mit dem beliebten Schauspieler. Gojko Mitic lässt es sich nehmen noch einmal mit Tanja Askani bei den Wölfen vorbeizuschauen. Ganz besonders hat es ihm die Polarwölfin “Flocke“ angetan mit der erst einmal ausgiebig schmust.

Vogelpark Herborn, 19.07.2006
Terminänderung

Aus akutem Anlass müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass der Aktionstag „Keine Bange vor der Schlange“ vom 16.07.06 auf Sonntag, den 27.08.06 verlegt werden musste!!! Am Sonntag, den 16.07.06 lohnt dennoch ein Besuch aus mehreren Gründen: in vielen Gehegen sind Jungvögel zu sehen und ab 14.30 Uhr werden die Jagdhornbläser der Jäger des Dillkreises in bewährter Formation zur Unterhaltung der Parkbesucher aufspielen. Anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Vogelparks haben alle Besucher, die 1966 geboren sind, an diesem Sonntag freien Eintritt!

Allwetterzoo Münster, 19.07.2006
Hurra! Unser Gorillababy ist da! In der letzten Nacht wurde der erste Gorilla im Allwetterzoo Münster geboren

Heute morgen, am 19. Juli, betrat Revierleiterin Bärbel Uphoff um 7.30 Uhr das Menschenaffenhaus im Allwetterzoo - und traute ihren Augen nicht! Vor der Glasscheibe der Gorilla-Innenanlage saß "Changa" und präsentierte ihr kräftiges Neugeborenes! Das 10jährige Gorillaweibchen machte einen ruhigen Eindruck, ebenso wie Vater "N'Kwango", der sich bereits für sein Erstgeborenes interessierte, sowie der Rest der Gruppe. Im Allwetterzoo ist man sehr glücklich darüber, dass die Geburt gut verlaufen ist. Jetzt hofft man, dass auch die weitere Aufzucht durch das junge Weibchen, das zum ersten Mal Mutter geworden ist, klappt. Das Menschenaffenhaus bleibt zwar vorerst geschlossen; die Gorillas haben allerdings die Möglichkeit, in den einsehbaren Wintergarten und auf die Freianlage zu gehen - wie es ihnen beliebt. Deshalb können Zoobesucher das Neugeborene mit etwas Glück schon sehen.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 19.07.2006
Hoppe, hoppe Reiter ...

... Dieses Spiel scheint extra für keine Ameisenbären erfunden worden zu sein. Schließlich ist Mutters Rücken für die ersten sechs bis acht Wochen der fast ausschließliche Aufenthaltsort. In der Wilhelma können die Besucher das Familienleben der seltsamen Tiere miterleben: Ameisenbärenmutter „Daniela“ hat zur großen Erleichterung aller dieses Mal nämlich beschlossen, die Hilfe der Pfleger nicht in Anspruch zu nehmen und ihr Söhnchen „Lutz“ alleine großzuziehen. Und so wandert sie gemütlich durch ihr Gehege neben der großen Alpakawiese oberhalb der Eisbären, und Klein-Lutz klammert sich in ihr langes Rückenfell, eifrig bemüht, nicht abzurutschen. Seine Fellfärbung passt ganz genau zu ihrer, so dass das Jungtier auf Mutters Rücken gut getarnt ist. Es wäre aber auch einem Räuber mit Appetit auf Ameisenbärensteak nicht anzuraten, sich mit den starken Armen und den scharfen Krallen von Mutter Ameisenbär anzulegen – trotz ihrer scheinbaren Gemütsruhe sind die Tiere sehr wehrhaft. Vater „Paco“ gibt den brummigen Einzelgänger und hält sich aus dem ganzen „Kinderkram“ raus. Aber Ameisenbären sind nun mal keine Familienbären – wenn „Lutz“ in sechs bis acht Monaten die Mutter nicht mehr braucht und selbst auf Ameisenfang geht, wird auch „Daniela“ bis zum nächsten Rendezvous mit „Paco“ wieder alleine ihrer Wege gehen.

Vogelpark Herborn, 18.07.2006
Auf Spinnenjagd am Vogelpark mit der Gesellschaft für Ornithologie

Ein besonderes Naturerlebnis bietet der Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf am Sonntag, den 30. Juli. Von 10.00 bis 12.00 Uhr lädt im Rahmen der naturkundlichen Veranstaltungsreihe „Der Natur auf der Spur“ Ulla Schäfer von der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) zur spinnenkundlichen Exkursion in die nähere Umgebung des Vogelparks ein. Das Motto dieser spannenden Veranstaltung lautet „Pfui Spinne – oder etwa nicht?“ Spinnen, von denen es alleine in Deutschland über 1000 Arten gibt, gehören wie Insekten, Krebstieren und Tausendfüßer zu den Gliedertieren. Die sonnenexponierten Wiesenflächen des Westerwaldes sind ein idealer Lebensraum für diese Tiere. Ulla Schäfer gelingt es auf unterhaltsame Weise, Vorurteilen gegen diese faszinierenden Tiere zu begegnen und das Interesse für diese achtbeinigen Gliedertiere zu wecken. Für den kleinen Obolus vom € 4,00 für Erwachsene und € 2,00 für Kinder können Naturfreunde nicht nur an dieser empfehlenswerten naturkundlichen Veranstaltung teilnehmen, sondern erhalten darüber hinaus die Möglichkeit, im Anschluss daran den derzeit mit vielen Jungtieren besonders sehenswerten Vogelpark zu erkunden.

Zoologischer Garten Magdeburg, 18.07.2006
Dicker Scheck für Elefanten

Bei der letzten Mercedes Benz Matinee im Juni wurde kräftig für die Elefanten gesammelt. Wir laden herzlich zum Foto- Drehtermin „Elefanten-Spendenübergabe“ am Donnerstag, 20. Juli um 11 Uhr vor die Elefantenanlage ein. Der elefantöse 2.000 Euro Scheck wird vom Geschäftsführer der Mercedes Benz-Niederlassung Magdeburg/Am Silberberg im Beisein der beiden Elefantendamen „Mwana“ und „Birma“ sowie der Bürger-initiative Magdeburger Dickhäuterfreunde an den Zoodirektor Dr. Kai Perret übergeben.

Thüringer Zoopark Erfurt, 18.07.2006
Elefantöses Vorhaben - Rüsseltiere sollen es im Zoopark künftig besser haben

Der Thüringer Zoopark Erfurt hat sein spezielles Augenmerk seit jeher auf die größten Landtiere unseres Planeten, die Elefanten, gerichtet. Nach wiederholter Kritik an ihrer Unterbringung auf dem Roten Berg wird jetzt zum großen Rundumschlag ausgeholt. Bereits im letzten Jahr konnten in der Außenanlage mit Unterstützung des Vereins der Zooparkfreunde in Erfurt und durch Spenden von Elefantenfreunden positive Veränderungen herbeigeführt werden. So entstanden am nördlichen Außengehege zum Beispiel spezielle Futtervorrichtungen, welche die Gabe von Heu zu den unterschiedlichsten Zeiten auch im Freien ermöglichen. Nun geht es im Elefantenhaus weiter. Auf dem sogenannten Elefantenstand wird ein elastischer Fußbodenbelag namens Gummiestrich aufgebracht. Das Ganze dient der Verbesserung des tierischen Wohlbefindens, zumal Afrikanische Elefanten in der Savanne ebenfalls sehr unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten vorfinden. Das ständige Stehen und Liegen auf hartem Beton steht darüber hinaus modernen tiergärtnerischen Anschauungen entgegen. Aufgrund der mit starkem Baulärm verbundenen Sanierungsarbeiten muss das Elefantenhaus eine Woche lang geschlossen bleiben. Safari, Seronga und Csami bleiben bis zur Aushärtung der Hartgummischicht ausschließlich in Ihrem Außengehege. Bereits vor sechs Wochen erhielten sie die Möglichkeit, es auch nachts nach Belieben aufzusuchen. An seiner Vergrößerung um das Siebenfache arbeitet gerade ein Architektenteam. Spätestens 2009 soll auch ein Elefantenbulle nach Erfurt kommen.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 18.07.2006
Heinzelmännchen mit dem guten Stern

Heinzelmännchen gibt es doch – gute Geister, die plötzlich auftauchen und bei der Arbeit helfen. In der vergangenen Woche waren 20 Auszubildende der Firma Daimler Chrysler mit zwei Meistern in der Wilhelma zu Gast und haben in verschiedenen Abteilungen kräftig mitgeholfen. Seitens Daimler Chrysler wird dieses Programm jedes Jahr durchgeführt. Es dient dazu, den Auszubildenden einen Blick über den Tellerrand zu ermöglichen und andere Arbeitssituationen zu erleben. Und so haben die angehenden Mechatroniker eine Woche lang fachfremde Dinge getan: Rasen gemäht, Unkraut gejätet, Filteranlagen im Aquarium neu bestückt, Terrarien gereinigt, Pflanzen umgetopft und gegossen, Hängematten für Affen gebaut, Laub gesammelt, die Subtropenterrassen vom Wildwuchs befreit, bei der Futterversorgung mitgeholfen ... und vieles mehr. Am Ende einer sicher für alle Beteiligten interessanten Woche gab es dann noch einen Fototermin mit Elefanten – und ein großes Lob von Professor Jauch, dem Direktor der Wilhelma, für die engagierte Mitarbeit.

Tiergarten Nürnberg, 18.07.2006
Volker Heißmann im KULTZELT des Tiergarten Nürnberg

Im Rahmen des Kulturfestivals KULT 06, wird am Mittwoch, den 19. Juli um 20.00 Uhr der bekannte Kabarettist Volker Heißmann auftreten.
Mit dem Titel: Menschen, Tiere, Katastrophen: witziges, erlesenes und musikalisches kommt ein alter Bekannter und Freund des Tiergarten Nürnberg auf die Bühne von KULT06 und das für einen guten Zweck. Volker Heißmann, wie auch alle anderen Künstler von KULT06, treten ohne Gage auf.
Die gesamten Einnahmen dieses Festivals kommen den zahlreichen Projekten des Tiergartens zugute.

Zoologischer Garten Magdeburg, 18.07.2006
It’s party-time: Zoofest am 23. Juli in Magdeburg

Eine Mega-Party für Groß und Klein mit Schnappi, dem berühmtesten Krokodil, Maik der Zauberer und Dixieland mit Se Brock’s Wing Klapp steigt am 23. Juli im Zoo Magdeburg. Präsentiert wird das Zoofest von radio-SAW-Moderator Daniel Pavel. Für die Kinder gibt es außerdem Hüpfburgen, Kreativ-Bastelstände, knifflige Quizfragen an den Ständen der Zooschule und des Zoos und Sport- und Spielstände von Vereinen und Verbänden. Der bekannte Zeichner Peter Dunsch stellt an seinem Stand neue Malhefte vor. Informatives gibt es auch vom Förderverein „Zoofreunde Magdeburg e.V.“, beim Kinderbuchverlag „lies & spiel“ und beim größten Kinder-Indoorbetreuer „Maximax“. Stachlig wird es beim Verein „Kakteen und Sukkulenten“, der auch einige Raritäten verkauft. Die Elefanten „Mwana“ und „Birma“ sind mit ihrem Fitness-Trainingsprogramm mit dabei. Anschließend freuen sie sich über die leckere Belohnung durch Besucherhand. Auch die schwarzen Frackträger, die Pinguine, erwarten nachmittags die Zoobesucher zur Präsentation.

Tierpark Chemnitz, 18.07.2006
Weiterer Nachwuchs und Ferienveranstaltungen

Nach dem Somaliwildeselfohlen gab es vergangene Woche im Tierpark ein weiteres Jungtier. Bei den Schneeziegen - nordamerikanische Verwandten der Gämsen - hat sich weiblicher Nachwuchs eingestellt. Mutter und Kind sind zusammen mit den anderen Herdenmitgliedern auf der Außenanlage zu sehen. Während der Sommerferien wird es wieder täglich um 14.00 Uhr Kurzführungen zu verschiedenen Tiergruppen geben. Ein Tierpfleger berichtet dabei Wissenswertes über seine Schützlinge und steht für Fragen zur Verfügung. Start ist kommenden Samstag, den 22.07., bei den Huftieren, am Sonntag (23.07.) folgt dann das Vogelrevier. Die weiteren Treffpunkte werden an der Kasse bekannt gegeben bzw. sind im Internet nachzulesen. Neu im Programm sind die regelmäßigen Ausflüge der Alpakas, denn zur Ferienzeit stehen nun dienstags und donnerstags um 14:30 Uhr „Alpakaspaziergänge“ auf dem Programm. Alpakas und Tierpfleger sind auf einem Zoorundgang anzutreffen und können auch begleitet werden. An den Wochenenden findet zudem weiterhin 14.00 Uhr der „Faultiertreff“ im Tropenhaus statt.

Tiergarten Heidelberg, 18.07.2006
Neue Adler im Zoo Heidelberg
In der Adlervoliere des Zoo Heidelberg haben neue Adler Einzug gehalten. Zwei männliche Riesenseeadler, die in den Niederlanden beschlagnahmt wurden, haben am Neckar eine neue Heimat gefunden. Riesenseeadler, die auch Stellers Seeadler genannt werden, sind die größten und imposantesten Seeadler. Ihr Verbreitungsgebiet liegt im fernen Osten auf und um die Halbinsel Kamtschatka. Sie werden auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten gelistet, der Bestand im Freiland war bereits 1999 auf etwa 2000 Brutpaare gesunken. Die Haltung von Seeadlern hat im Zoo Heidelberg eine lange Tradition. Früher wurden Europäische und Weißkopf-Seeadler gehalten. Vor wenigen Jahren wurden dann die beiden Volieren zu einem großen Flugkäfig zusammengelegt und ein Europäischer und ein Weißkopf-Seeadler in der Greiffenwarte Burg Guttenberg eingestellt. Von dort zogen zwei junge Weißkopfseeadler neckarabwärts um. In diesem Frühjahr wurde ein Partner ausgetauscht und das in Heidelberg neu zusammengewöhnte Paar zog im Juni wieder auf die Burg.

Zoo Basel, 18.07.2006
Neue Themenanlage Australis im Zoo Basel eröffnet

Australis, Biologie von der anderen Seite - unter diesem Motto eröffnete der Zoo Basel eine neue Themenanlage mit Kängurus, Buschhühnern, Baumpythons, Geckos und anderen Terrarientieren. Eine kleine Ausstellung ermöglicht spannende Einblicke in die einzigartige Fortpflanzungsweise der Beuteltiere Australiens.

Zoo Dortmund, 17.07.2006
Zoo Dortmund: Nachwuchs bei den Kleinen Pandas

Und schon wieder gibt’s Nachwuchs im Zoo Dortmund. Dieses Mal zeigten sich die Kleinen Pandas wieder von ihrer produktiven Seite. Mit ihrem Teddyhaften Äußeren gehören die Kleinen Pandas zu den Publikumslieblingen im Zoo. Insbesondere seit sie in der neuen offenen Anlage gehalten werden, eine der schönsten Anlagen im Zoo Dortmund. Bereits im vergangenen Jahr erfreuten die Kleinen Pandas den Zoo mit Nachwuchs. Damals wie heute waren es Zwillinge. Einer der beiden letztjährigen Zwillinge ist bereits in den Tierpark Berlin umgezogen. Der andere Zwilling wartet noch auf seinen Transport in den Zoo von Helsinki. Leider sind die beiden gerade geborenen Panda-Jungtiere noch nicht zu sehen. Von ihrer Mutter werden sie wohlbehütet in einem der zahlreichen Verstecke umsorgt. Erst in wenigen Wochen werden sie erstmals die Höhlen verlassen und zur Freude der Zoobesucher in der Anlage umhertollen. Vorerst heißt es jedoch, sich in Geduld zu üben, denn selbstverständlich sorgen die Tierpfleger dafür, dass die Jungtiere ungestört von ihrer Mutter großgezogen werden können. Vorerst informiert ein Foto aus der Kinderstube über den Nachwuchs. Als kleiner Trost erfreuen Papa-Panda und der Nachwuchs vom vergangenen Jahr die Zoobesucher in der Außenanlage.

Aktion Fischotterschutz, 17.07.2006
Uli Stein begeistert Gäste des OTTER-ZENTRUMs

Die seltene Gelegenheit Uli Stein live zu erleben, wurde bei der Eröffnung seiner Ausstellung im OTTER-ZENTRUM am Samstag dem 15. Juli von vielen seiner Fans aus der Region genutzt. „Wenn wir im Kunstunterricht einen Wald zeichnen sollten, guckte bei meinen Zeichnungen ein Eichhörnchen aus einem Astloch oder eine Maus um die Ecke. Dies schien nicht in die Aufgabenstellung zu passen. Mein Kunstlehrer und ich hatten sehr unterschiedliche Vorstellungen von einem Wald, so kam ich zu meiner 4 in Zeichnen“, berichtete Uli Stein anlässlich der Eröffnung über die Anfänge seiner Malerei zur Schulzeit. Lange Schlangen bildeten sich an dem Signiertisch von Uli Stein, der positiv überrascht von dem starken Andrang in Hankensbüttel war. Selbst aus Berlin kamen einige Gäste, um sich ein Autogramm von ihm zu holen. Auch die Politik hatte Interesse an seinem Humor und war mit Klaus Schneck, Dr. Eva Möllring, Ingrid Klopp, Matthias Nerlich und Klaus Drögemüller gut vertreten. Nach fast 2 Stunden harter Signierarbeit wurde die Hand von Uli Stein müde. Der Rundgang durchs OTTER-ZENTRUM musste aufgrund des überraschend starken Andrangs daher ausfallen. Der Besuch bei Otter & Co wird aber nachgeholt, wie der Künstler versicherte. Vielleicht findet sich dann demnächst neben Maus und Pinguin auch der Otter in seinen Cartoons. Die Ausstellung ist noch bis zum 31. August täglich im OTTER-ZENTRUM zu sehen.

Westküstenpark & Robbarium, 17.07.2006
St. Peter-Ording - Der kleine Seehund Sammy aus dem Westküstenpark & Robbarium in St. Peter-Ording will am Sonntag, den 23.Juli. 2006 von

11.00 – 17.00 Uhr seinen vierten Geburtstag feiern. Dazu lädt er Groß und Klein zum Seehundbecken ein. Der verspielte Sammy ist das Nesthäkchen der fünf Seehunde und richtig verschmust: Er gibt gerne Küsschen. Für seinen Geburtstag hat ihm Parkleiter Peter Marke ein lustiges Fest mit maritimen Überraschungen, Basteln in der Kinderscheune und einer fetzigen Piratenrallye versprochen: «Es wird ein tolles Event für Groß und Klein mit viel Spaß auf der Festwiese!» Das in einem Hafen-Ambiente gestaltete «Robbarium» ist das größte Seehundbecken Deutschlands und wurde wegen guter Tierhaltung und Tierpräsentation im Jahr 2004 vom internationalen «Berufsverband der Zootierpfleger» (BdZ) ausgezeichnet.

Zoo Augsburg, 17.07.2006
Dschungelnacht im Augsburger Zoo

Am 28. Juli 2006 um 19.00 Uhr ist es wieder so weit: der Augsburger Zoo öffnet seine Tore zur Dschungelnacht! Alle Augsburger und Nichtaugsburger sind herzlich eingeladen – es lohnt sich vorbeizuschauen! Ein buntes Programm erwartet die Besucher: eine Märchenerzählerin, Kinderschminken, Klex-Theater-Auftritte, „Zirkus-for-You“ mit Feuerspucker, Zauberei, Clownerie und Jonglage und auch die Robben werden ihre Kunststücke zeigen. Große Teile des Zoos sind bunt beleuchtet und Kioske und Gaststätte sorgen für das leibliche Wohl.

Zoo Basel, 17.07.2006
Mit dem Zolli-Trämli durch Basel

Honiggurami, Maskenpitpit oder Dicklippige Meeräsche, lesen erstaunte Passanten derzeit auf dem Zolli-Tram, das auf den Tramlinien der BVB 1 und 14 unterwegs ist. Kaum zu glauben, aber all diese Tiere, samt dem gestreiften Felsenspringer, der Schmarotzerrose und dem Kappensäger sind im Zolli zuhause. Manche sind viel weniger auffällig als ihr Name und es braucht etwas detektivisches Geschick, sie zu finden. Der gestreifte Felsenspringer ist im Vivarium zu Hause und versteckt sich im Freileben gerne in Pfützen am seichten Meer, wo er sogar von einer zur anderen Pfütze zu springen vermag. Beim Kappensäger (ein Entenvogel) ist nur das Männchen mit der ausgeprägten Federholle auf dem Kopf auffällig, und die Wulstlippige Meeräsche kennen die meisten Mittelmeertouristen von eher schmutzigen Hafengewässern, in welchen sich die Fische meist von Kanalisationsinhalten – die durchaus noch Nährstoffe enthalten – ernähren. Die Schmarotzerrose ist eine nesselnde Seeanemone, die auf dem Häuschen von Einsiedlerkrebsen lebt und sich von diesen umhertragen lässt. Wechselt der Krebs sein Schneckenhäuschen, "zügelt" er auch die Schmarotzerrose mit. Von den eher ungesitteten Tischmanieren der Einsiedlerkrebse profitieren die Anemonen und fressen das, was in einer regelrechten Wolke aus wild zerkleinerter Nahrung aus den Scheren der Krebse aufsteigt. Wer dem Zolli-Tram in nächster Zeit begegnet, wird noch weitere Tiernamen bemerken, der Lachende Hans, der Korallenwächter und die Warzenseewalze warten im Zolli auf ihre Entdeckung.

Aktion Fischotterschutz, 17.07.2006
Otter-Tag im OTTER-ZENTRUM - „Otterforschung – wie geht das?“

In diesem Jahr stehen beim traditionellen „Otter-Tag“ des OTTER-ZENTRUMs, am Sonntag, dem 23. Juli, Fragen der Otterforschung im Vordergrund. Von 10:00 bis 17:00 Uhr können die Teilnehmer beispielsweise selbst ausprobieren, wie man einem Otter per „Radiotelemetrie“ auf den Fersen bleiben kann, um dessen nächtliche Wanderungen zu verfolgen. Sie erfahren aber auch, welche Verhaltensweisen sich über derart „besenderte“ Otter erfassen lassen. Ausprobieren können sie ebenso, anhand welcher Zeichen man auf die Anwesenheit eines Otters schließen kann und wie man darüber die Verbreitungssituation dieser Tierart erfasst. Und eine Detektivarbeit wartet auf diejenigen, die sich daran beteiligen, aus den Hinterlassenschaften von Ottern deren Beutespektrum zu analysieren. Die zum Teil verblüffenden Methoden der modernen Wildbiologie werden an diesem Tag hautnah präsentiert. Ebenso werden die laufenden Forschungsprojekte der Aktion Fischotterschutz vorgestellt - von der Fragestellung bis zum Ergebnis. Interessante Erlebnisse bietet der „Otter-Tag“ auch für die kleinen Gäste des OTTER-ZENTRUMs. Sie können sich ebenfalls an Forschungsaufgaben versuchen, wenn es gilt, dem Otter nachzuspüren oder einen versteckten Sender zu finden.

Westküstenpark & Robbarium, 17.07.2006
Kindermusicals und Musical-Workshops im Westküstenpark St. Peter-Ording

„Das Hexenhaus” oder „Der Schatz des Störtebecker” - oder vielleicht doch lieber beides? In der Woche vom 22. bis 28. Juli verwandeln die Kindermusicals von Uwe Heynitz einen der größten Tierparks Schleswig-Holsteins in ein klingendes Paradies. Gespielt und gesungen wird von Kindern für Kinder. Der riesige Erfolg des Open-Air-Spektakels im vergangenen Sommer soll mit erneuter Unterstützung der Volks- und Raiffeisenbank Husum-Eiderstedt-Viöl und der Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording in diesem Jahr ganz groß fortgesetzt werden. Rund zwei Dutzend theaterbegeisterte Kinder im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren werden beim 2. Westküsten-Festival für Kinder in verwegenen Kostümen und wunderschönen Bühnenbildern für ihre Altersgenossen singen und spielen. Im Anschluss an die Aufführungen locken richtige „Musical-Workshops“ für Kinder aller Altersstufen. Die jungen Zuschauer können dann auf der Bühne im Westküstenpark unter kundiger Anleitung selber erste Schritte wagen - auf den Brettern, die die Welt bedeuten: Sie werden selber zu kleinen „Stars“ und lernen vom Aufbau einer Szene bis zum fertigen Spiel „alles, was Kinder schon immer über das Theater wissen wollten“, verspricht Parkleiter Peter Marke.

Vogelpark Herborn, 14.07.2006
Neuerung in den Schulferien: Langer Dienstag im Vogelpark

Aufgrund der sommerlichen Witterung in den zurückliegenden Wochen bietet das Team des Vogelparks im Herborner Stadtteil Uckersdorf – zunächst versuchsweise – in den hessischen Schulferien beginnend mit dem 18. Juli einen langen Dienstag an. Der Park ist somit bis Ende August dienstags nicht nur bis 18.00 Uhr, sondern bis 21.00 Uhr geöffnet. Naturfreunde können erstmalig bei guter Witterung auch im Anschluss an andere sommerliche Aktivitäten, wie z. B. einem Schwimmbadbesuch, abends bei angenehmen Temperaturen noch einmal Kakadu „Coco“ einen Besuch abstatten und der Fütterung der Eulen, besonders der Eulenjungen, in einer Sonderführung ab 19.00 Uhr beiwohnen. Versuchsweise wird zumindest an den drei ersten dieser langen Dienstage auch das Gartencafé des Vogelparks bis 21.00 Uhr geöffnet sein, so dass mit einem kleinen Imbiss oder einem kühlen Blonden der Tag ausklingen kann.

Zoo Duisburg, 14.07.2006
Biker lassen den Zoo nicht im Regen steh’n

Als Zeichen innerer Verbundenheit und als Dank für die jahrzehntelange gute Nachbarschaft hat sich Duisburgs Biker’s Cooperation spontan entschlossen, den Neubau eines Daches für das Delphinarium mit zu unterstützen. Jeden Sonntag treffen sich Hunderte Motorradfahrer am bekannten und über die Region hinaus beliebten Motorradtreff am Kaiserberg auf dem Zooparkplatz an der Autobahnabfahrt Duisburg Kaiserberg. Der im Jahre 1974 gegründete Treff erfreut sich seit jeher einer sehr großen Beliebtheit über alle Generationen hinweg. Deshalb ließen die Fahrer auch bereitwillig die ein oder andere Münze in die Spendendosen fallen und trugen dazu bei, dass eine stolze Summe zusammengetragen werden konnte, die am Sonntag, dem 16. Juli 2006, um 11.00 Uhr. dem Kaufmännischen Vorstand, Herrn Dipl.-Volksw. Michael Hilbert, im Beisein vom plüschigen Delphin-Maskottchen DELPHI DU überreicht werden soll.

Zoo Köln, 14.07.2006
Jubiläums-Gratifikation

Zoodirektor Nogge begeht am 15.07.2006 sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Nur ein einziger seiner Vorgänger in der 146-jährigen Geschichte des Kölner Zoos, Ludwig Wunderlich, hat dieses Jubiläum feiern können.
Unter Nogges Leitung hat sich der Kölner Zoo zu einem der führenden Zoos in der Welt entwickelt, und er gilt heute als der schönste Deutschlands. Auch ohne öffentliche Zuschüsse entstanden eine Reihe in der Fachwelt beachteter und beim Publikum beliebter Neubauten, vom Urwaldhaus für Menschenaffen über den REGENWALD bis zum ELEFANTENPARK. Die hohen Besucherzahlen wertet Nogge als eine Abstimmung mit den Füßen pro Zoo und als Lohn für seine Arbeit.
Auch in der Fachwelt ist Nogge angesehen. In Köln wurden 1985 die Europäischen Erhaltungszuchtprogramme aus der Taufe gehoben, deren Ergebnis sich durch Zucht selbst erhaltende Populationen von Gorillas, Sibirischen Tigern, Przewalskipferden und vielen anderen in der Natur bedrohten Tierarten sind. Von 1998 – 2000 leitete er den Europäischen Zooverband (EAZA). Für seine tiergärtnerische Lebensleistung zeichnete dieser ihn 2004 mit dem 1. „EAZA-Award for professional excellency” aus. Von 1993 – 1995 war er Präsident des Weltzooverbandes (WAZA). In seine Amtszeit fiel die Veröffentlichung der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie, als Reaktion auf die Beschlüsse des ersten Welt-Umweltgipfels, der 1992 in Rio de Janeiro stattgefunden hatte.
Nogge freut es besonders, dass das veränderte Selbstverständnis des Zoos auch zu einer veränderten Wahrnehmung in der Öffentlichkeit geführt hat. Wussten 1991 nur 36 % der Zoobesucher, dass Zoos etwas für die Erhaltung der biologischen Vielfalt tun, sind 15 Jahre später 73 % davon überzeugt, dass Zoos sich zu Naturschutzzentren gewandelt haben.
Zu Differenzen über die Aufgabenstellung von Zoos war es zuletzt zwischen Aufsichtsrat und Zoodirektor gekommen.  Stellte man dort eine Ausrichtung auf überwiegend zoologische Schwerpunkte unumwunden in Frage, ist Nogge davon überzeugt, dass die Menschen allein wegen der Tiere in den Zoo kommen. Alles andere sei schmückendes Beiwerk. Jeder Zoo täte daher gut daran, sich auf sein Kerngeschäft zu besinnen. Wenn er das gut mache, stimme auch die Kasse. Ins Protokoll der letzten Aufsichtsratssitzung (29. Mai 2006) ließ er daher ein Zitat Heinz Hecks, in den 30er Jahren Direktor des Münchner Tierparks Hellabrunn und Sohn des früheren Kölner Zoodirektors Ludwig Heck, sozusagen als sein weltanschauliches Vermächtnis aufnehmen:
„Manche zoologischen Gärten sehen sich genötigt, Sonderaktionen wie Völkerausstellungen, Zirkusdarbietungen und dergleichen zu bieten … Allzu großer Wert wird auf Unterhaltung gelegt, die mit dem Tierpark nicht das Geringste zu tun haben. In Hellabrunn wollen wir nichts machen, was nicht zu einem Tierpark gehört. Wir wollen den Tierpark selbst so gestalten, dass das Publikum wegen des Tierparks kommt und nicht wegen einer Sonderschau von Negern.“ Zwar hätte Nogge sich einen anderen Nachfolger gewünscht. Er freut sich aber, dass er einen Nichtfachmann verhindern konnte. Mehr als die Abfuhr seines Wunschkandidaten trifft ihn jedoch die Behandlung seiner persönlichen Angelegenheiten durch den Aufsichtsrat.
Zoodirektoren, soweit Vorstände von Aktiengesellschaften, sind üblicherweise Beamten in entsprechenden Positionen gleichgestellt. Dies gilt auch in Köln. Lediglich zur Finanzierung der Altersversorgung hat man einen eigenen Weg gewählt. Nun stellt sich heraus, dass dieser das Ziel verfehlt hat. Der Zoodirektor soll nämlich nicht – wie  bei Vertragsabschluss beabsichtigt und für Beamte üblich 75 % seiner Bezüge als Pension erhalten, sondern lediglich 23 %. Zwar bietet der Arbeitsvertrag selbst eine Lösung für den Konflikt an. Würde der Vertrag nämlich nicht bis zum Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze verlängert, stünde Nogge das für Beamte übliche Ruhegehalt zu. Der Aufsichtsrat besteht jedoch auf einer Vertragsverlängerung. Nogge könne doch froh sein, dass er sich noch ein halbes Jahr lang etwas dazu verdienen könne, sozusagen als Gratifikation zum Dienstjubiläum.
Dazu sieht er sich nun allerdings nicht mehr in der Lage. Die Behandlung durch seinen Dienstherren ist ihm so aufs Gemüt geschlagen, dass der Arzt ihm für die verbliebene Laufzeit seines Vertrages dienstunfähig schreiben musste.

Zoo Leipzig, 14.07.2006
Bekanntgabe des Ergebnisses des Architektenwettbewerbs für die Riesentropenhalle Gondwanaland

Die Preisträger des Architektenwettbewerbs zur Riesentropenhalle „Gondwanaland“ sind heute Morgen im Rahmen einer Pressekonferenz im Zoo Leipzig bekannt gegeben worden. Den ersten Preis erhielt das Leipziger Büro HPP International Planungsgesellschaft mbH. Dieses überzeugte durch ein hohes Maß an Professionalität besonders im Hinblick auf die Tragwerkskonstruktion, die landschaftsarchitektonische Gestaltung und die bereits sehr detaillierte Planung. Für die Tropenhalle sieht HPP eine rechteckige Grundfläche und ein gewölbtes Foliendach mit einer außen liegenden filigranen Stahltragewerkskonstruktion vor.
Präsentiert wurden die Projekte der drei gekürten Architektenbüros durch Zoodirektor Dr. Jörg Junhold und Prof. Eckhard Gerber, Freier Architekt und Vorsitzender des Preisgerichts. Das Gesamtinvestitionsvolumen für das Projekt „Gondwanaland“ beträgt 49,5 Mio. Euro. Davon wurden vom Sächsischen Ministerium für Wirtschaft und Arbeit 25,245 Mio. Euro Förderung für eine touristische Basiseinrichtung in Aussicht gestellt. Die Stadt Leipzig wird voraussichtlich einen Beitrag von 6,5 Mio. Euro aus dem Vermögenshaushalt (verteilt über die Jahre 2007 bis 2009) leisten. Der Zoo nimmt Kredite in Höhe von 12 Mio. auf und bringt Eigenmittel in Höhe von 5,755 Mio. ein. Davon bringt der Freundes- und Förderkreis des Zoologischen Gartens Leipzig e.V. 1 Mio. aus Spendenmitteln auf. In der heutigen Ratsversammlung der Stadt Leipzig wird über das Projekt abgestimmt, nachdem es im Aufsichtsrat der Zoo Leipzig GmbH, in den Fraktionen des Stadtrates, in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters und in den zuständigen Ausschüssen bereits einstimmige Voten erhielt.

Zoo Leipzig, 14.07.2006
Auf geht’s zur Safari-Tour! Sommerferienprogramm im Zoo Leipzig lädt zu Entdeckungsreisen ein

Zur schönsten Zeit des Jahres für alle Schulkinder, den Sommerferien, lockt der Zoo Leipzig wieder mit einem bunten Ferienprogramm und lädt alle Feriengäste zu spannenden Entdeckertouren durch die Weiten der Kiwara-Savanne ein. Der Startschuss für die Ferienaktionen fällt am Montag, den 24. Juli 2006. Zwischen 10 und 18 Uhr kann an diesem Tag auf der großen Wiese hinter der Nashorn-Forscherhütte gespielt, gemalt und gebastelt werden. Pinguinlauf, Känguruhhüpfen und das Zoo-Puzzle testen die Geschicklichkeit der Ferienkinder, beim Nashornbilder-Malen ist dagegen Kreativität gefragt. Zu jeder vollen Stunde nehmen unsere Zoolotsen die Feriengäste außerdem auf eine abenteuerliche Reise in die afrikanische Savannenlandschaft mit. Auf der Kiwara-Savanne warten Giraffen, Antilopen, Gazellen, Strauße und Zebras darauf, entdeckt zu werden. Natürlich sind dabei auch die jüngsten Savannenbewohner zu sehen. „Was gibt’s Neues bei den Jungtieren in der Kiwara-Savanne?“ ist auch das Motto der Ferien-Entdeckertouren, die jeden Dienstag und Donnerstag um 11 Uhr an der Flamingoanlage gleich hinter dem Zoo-Eingang starten. Auf der eineinhalbstündigen Safaritour mit unseren Zoolotsen erfahren die Zoogäste interessante und spannende Geschichten aus dem noch kurzen Leben der drei Zebrafohlen, des Giraffenbabys und der kleinen Straußenküken. Damit bringt der Zoo Leipzig seinen Besuchern Afrika praktisch vor die Haustür! Beim täglichen Ferienquiz kann der Feriengast nach seiner abenteuerlichen Entdeckertour unter Beweis stellen, wie gut er sich nun im afrikanischen und asiatischen Dschungel auskennt. Ein weiteres Highlight im Ferienprogramm des Zoos ist das beliebte Sommer-Puppentheater. An jedem Ferienwochenende können sich die Kinder jeweils um 15 Uhr bei den Märchen „Mascha & der Bär“, „Das Rübchen“ oder „Tischlein deck dich“ ins Reich der Fantasie entführen lassen. Die Aufführungen finden bei schönem Wetter auf dem Lesehügel unter freiem Himmel statt. Sollte es regnen, zieht das Puppentheater in das Entdeckerhaus Arche um.

Vogelpark Walsrode, 14.07.2006
Blütenmeer in rot, pink, weiß und gelb - Große Rosenausstellung im Vogelpark Walsrode

Wie lauten die Modefarben des Sommers? Der Vogelpark Walsrode setzt auf rot, pink, weiß und gelb. Mit den beliebten „Rosentagen“ rund um die historische Bockwindmühle erhalten nämlich vom 21. bis 23. Juli unter anderem diese Farbtöne Einzug. Die einmal jährlich stattfindende Rosenausstellung zeigt den Besuchern von der Kletterrose bis hin zur Beet- oder Wildrose über 80 verschiedene Varianten der symbolträchtigen Edelblume. Ob nun rote Rosen tatsächlich die Liebe entfachen oder weiße Rosen Treue zeigen, kann jeder für sich selbst entscheiden. Für alle Besucher gleich ist jedoch die kompetente Verkaufsberatung der ausstellenden Firma Rosen-Kordes. Zusätzlich gibt es einen kostenlosen Bringservice, bei dem alle erworbenen Pflanzen zu einem vereinbarten Zeitpunkt am Ausgang abliefert werden, während der Gast bis zum Schluss unbeschwert seinen Parkbesuch genießen kann.

Aktion Fischotterschutz, 14.07.2006
Abendlicher Rundgang durch das OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel

Auch in diesem Jahr macht das OTTER-ZENTRUM während der Sommerferien ein ganz besonderes Angebot: Unter dem Motto "Sind nachts alle Marder grau?" können die Tiere außerhalb der Öffnungszeiten bei einem Abendspaziergang beobachtet werden. Dieser geführte Rundgang findet statt am Freitag, dem 28. Juli von 20:00 bis 22:30 Uhr. Haben die Tagesgäste das Freigelände verlassen und bricht die Dämmerung herein, werden Otter, Dachs, Iltis und Co. noch einmal so richtig munter. Bei den abendlichen Rundgängen begleiten die Gäste die Mitarbeiter des OTTER-ZENTRUMs bei ihrer letzten Futterrunde. Warum diese dann für die Nacht sogenanntes "Beschäftigungsfutter" verteilen, welche individuellen Eigenarten der Tiere dabei zu beachten sind, und was noch so alles außerhalb der Öffnungszeiten im OTTER-ZENTRUM passiert, das erläutern ein Tierbetreuer und ein weiterer Mitarbeiter der Aktion Fischotterschutz. Ein solcher Blick hinter die Kulissen der Arbeit des OTTER-ZENTRUMs ist stets ein spannendes Erlebnis. So werfen die Teilnehmer beispielsweise einen Blick in die Schlafhöhle eines Fischotters, sehen die „Privatgänge“ der Hermeline und schnuppern am „Parfüm“ der Iltisse. Insbesondere für die Kinder hat eine solche Abendwanderung während der Ferien einen besonderen Reiz. Da diese seltene Möglichkeit, die Marder bei ihren abendlichen Aktivitäten zu beobachten, stets auf großes Interesse stößt, wird seitens des OTTER-ZENTRUMs eine frühzeitige Anmeldung (Tel.-Nr. 05832-980820) empfohlen, denn die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. Anmeldeschluss ist der 21. Juli. Dieser Ferienspaß für die ganze Familie kostet für Erwachsene € 8,50 und für Kinder € 6,50. Der Treffpunkt für den abendlichen Rundgang ist vor dem Haupteingang.

Vogelpark Heiligenkirchen, 14.07.2006
Pelziger Nachwuchs im Vogelpark Heiligenkirchen

Detmold-Heiligenkirchen. Im Vogelpark Heiligenkirchen hat sich wieder Nachwuchs eingestellt: Bei den Wildmeerschweinchen wurden Vierlinge geboren. Obwohl erst wenige Tage alt, erkunden die Kleinen, von ihrer Mutter geführt, im Sauseschritt ihr Gehege. Bei diesen flinken, dunkelbraunen Gesellen handelt es sich um die Vorfahren unserer Hausmeerschweinchen. In der freien Natur kommen Wildmeerschweinchen im Hochgebirge Südamerikas vor. Bei den Indios gelten sie übrigens als Delikatesse - im Vogelpark Heiligenkirchen müssen sie sich selbstverständlich keine derartigen Sorgen machen. Im Vogelpark sind die Wildmeerschweinchen erst seit kurzem zu sehen. Neben zwei verschiedenen Affenarten, Kängurus und Präriehunden gehören sie zu den pelzigen Mitbewohnern, welche inmitten ihrer gefiederten Kollegen zunehmend für Kurzweil sorgen.

Tiergarten Schönbrunn, 13.07.2006
Erster Fototermin vom Robbenbaby - 14. Juli um 10.00 Uhr

Am 13.07.2006 kam um 4.30 Uhr in der Früh das jüngste Mitglied der Familie südamerikanischer Mähnenrobben zur Welt. Das Kleine ist das zweite Jungtier, das im neuen Polarium geboren wurde - letztes Jahr im Sommer gab es den ersten Nachwuchs auf der neuen Anlage. Ganz komfortabel bewohnen Mutter "Carmen" und ihr Junges den eigens für diese Anlässe eingerichteten Flachwasserbereich – gegenüber der Eisbärenanlage. Die nächste Woche werden die beiden noch getrennt von der Gruppe in ihrem Bereich verbringen. Dabei handelt es sich lediglich um eine Sicherheitsmaßnahme für das Baby – das zwar schon zweimal im Flachwasserbereich geplanscht hat, jedoch seine Schwimmkünste erst vorsichtig erproben muss. Noch ist auch nicht bekannt, ob der kleine „Torpedo“ männlich oder weiblich ist. Mähnenrobben haben eine Tragezeit von 11 - 12 Monaten, können ein Gewicht von bis zu 300 kg erreichen und haben eine Lebenserwartung von ca. 20 Jahren.

Tierpark Chemnitz, 13.07.2006
Nachwuchs bei den seltenen Somaliwildeseln

Die kleine Somaliwildesel-Herde im Tierpark Chemnitz hat Zuwachs bekommen, denn am Mittwoch erblickte ein Hengstfohlen das Licht der Welt. Die Mutterstute „Sabah“ stammt aus dem Tierpark Berlin und lebt seit 2002 im Tierpark Chemnitz. Mutter und Kind sind wohlauf und zusammen mit zwei weiteren Stuten, ebenfalls Nachkommen von „Sabah“, in der Außenanlage zusehen. Hengst „Winter“, der Vater des Fohlens, wird noch ein paar Tage getrennt von seinem Nachwuchs gehalten, bis dieser fit genug ist, bei möglichen Verfolgungsjagden der Eltern mithalten zu können. Diese Tierart wird in nur acht deutschen Zoos und Tierparks gezeigt. Das Management des kleinen Bestandes erfolgt über ein Internationales Zuchtbuch, in welchem insgesamt nur knapp 140 Tiere weltweit geführt werden. Auch in ihrer nordostafrikanischen Heimat, in der viele Jahre lang Bürgerkrieg herrschte, sind die Wildesel stark bedroht. Vor allem die Jagd, aber auch die Konkurrenz von Haustieren sowie die Vermischung von Haus- und Wildeseln setzen dem Bestand zu.
Schätzungen besagen, dass es nur noch einige hundert freilebende Somaliwildesel geben wird.

Zoologischer Garten Berlin, 13.07.2006
Der ZOO BERLIN meldet: Einzigartige Sonderausstellung „Tiere im Alten Ägypten“ - Eine Zusammenarbeit der Humboldt Universität, des Ägyptenforums, Ägyptischen Museums und der Zoologischer Garten Berlin AG

Vor dem 2. Weltkrieg besaß der Berliner Zoo ein Straußenhaus, das 1901 als originalgetreue Nachbildung eines ägyptischen Tempels errichtet wurde. Es war kein prunkvoller Tierstall, sondern eigentlich ein Tempel der Tiere. Heute zeugen von der ästhetischen Schönheit dieses prunkvollen Gebäudes nur noch Fotos. Gerade diese aber initiierten Mitarbeiter des Ägyptenforums, der Humboldt-Universität und des Ägyptischen Museums zu einer Ausstellung über Tiere in der ägyptischen Mythologie. Welcher Ausstellungsort bot sich hier besser an als der Berliner Zoo, in dem früher nicht nur dieses berühmte Straußenhaus als Tempel der Tiere stand, sondern der auch heute fast alle der in ägyptischen Tempeln auf Inschriften und Bildern erwähnten Tiere pflegt. So entstand eine Ausstellung über die Tiere im Alten Ägypten, die vor einem zoologischen Hintergrund die Antike und die Gegenwart zusammenführt und dem Zoobesucher die heute lebende Tierwelt aus einer völlig neuen Sicht präsentiert. Völlig neu und innovativ ist die Veranschaulichung und Lösung historischer Fragestellungen anhand heute lebender Tiere. Eine Ausstellung dieses Umfanges fand noch nie zuvor in Deutschland statt.

Zoo Leipzig, 13.07.2006
Nachwuchsfreuden im Pongoland - Gorilladame Bebe überraschte das Zooteam mit einem Jungtier

Als die Pfleger heute Morgen das Licht bei den Gorillas anschalteten, schauten sie nicht wie üblich, die zwei wachen Augen von Gorilladame Bebe (geb. 1979) an, sondern vier! Bebe brachte ohne vorherige Anzeichen in der Nacht zum Donnerstag ein Jungtier zur Welt, dessen Geschlecht noch unbekannt ist. Für die erfahrene Mutter ist es bisher der zweite Nachwuchs. „Wir waren alle sehr überrascht, umso größer war dann auch die Freude. Bebe stammt aus der freien Wildbahn, deshalb ist das Kleine für uns so wertvoll. Es scheint so, dass sich die Tiere im Zoo Leipzig wohl fühlen und wir mit den neuen naturnah gestalteten Anlagen Erfolg haben. Der zahlreiche Nachwuchs in den letzten Wochen im Zoo spricht dafür“, so Zoodirektor Dr. Junhold. Dem kleinen Gorillababy geht es nach der ersten Inaugenscheinnahme gut, Bebe kümmert sich liebevoll und bettet es zärtlich an ihren Bauch. Der stattliche Gorillamann Gorgo (geb. 1981) ist der Vater des neuen Pongolandbewohners. Bisher befinden sich Mutter und Kind hinter den Kulissen. Die Bindung zueinander muss sich erst einmal ausprägen. Insbesondere die ersten Tage sind für das Baby die entscheidenden. Die Zusammengewöhnung mit den anderen Gruppenmitgliedern wird in den nächsten Tagen Schritt für Schritt erfolgen.

Aktion Fischotterschutz, 13.07.2006
Post-Truck am OTTER-ZENTRUM - Briefmarken, Infos und Aktionen der Post

Am Sonntag, dem 16.7., kommt die Deutsche Post Philatelie mit einem Ausstellungstruck auf den Parkplatz des OTTER-ZENTRUMs und bietet Informationen und Aktionen zum Thema Briefmarken an. Der Lastwagen hält auf seiner Tour entlang der schönsten Zoo- und Freizeitparks Deutschland einen Tag am OTTER-ZENTRUM und lädt alle Interessierten Post- und Briefmarken-Fans ein, sich während der Öffnungszeiten des Naturerlebniszentrums von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr über die aktuelle Angebote und Leistungen der Post zu informieren. Anlass der Aktion ist die Herausgabe von Briefmarken „Für die Jugend 2006“ zum Thema „Heimische Tiere“. Die Standbesucher können sich vor einem Motivhintergrund fotografieren lassen und das Bild dann auf ein T-Shirt, eine Tasse oder eine Postkarte drucken lassen. Nach Besuch des Post-Trucks und dem Bewundern der neuen Briefmarken zu den heimischen Tieren kann man dann die heimischen Marder live im OTTER-ZENTRUM erleben. In den alle 15 Minuten stattfindenden Fütterungen ist außerdem viel Interessantes über die Tiere auf den Briefmarken und ihre heimische Lebensräume zu erfahren.

Zoo Hannover, 13.07.2006
Konkurrenz für Kaschmir
Wenn die Kaschmirziegen im Himalaja zurzeit noch mehr meckern als gewöhnlich, liegt das an der allgemeinen Kaschmirziegen-Unruhe, die sich vor zehn Tagen ausgebreitet hat: Am 3. Juli wurde im Erlebnis-Zoo Hannover ernstzunehmende flauschig-zarte Woll-Konkurrenz geboren. Kuddel, das Vikunja-Baby! Noch ist sein Fell kurz, dennoch kommen die Ziegen mit der Edelbehaarung bei seinem Anblick bereits jetzt mächtig ins Schwitzen: In ein paar Wochen wird das Vikunjababy so feine Wolle auf dem Rücken tragen, dass sich Kaschmir dagegen anfühlt wie Hanf (fürchten die Ziegen). Klein-Kuddel ist sich seiner Wirkung auf Kaschmirziegen natürlich nicht bewusst, von Luxuszwirn hat er noch nie gehört – aber dass er seltsam angestarrt wird, hat er bereits gemerkt. Für den Zoo ist das zierliche Klein-Kamel mit dem samtweichen Fell und dem spitzbübischen Grinsen eben eine Art Mini-Wunder, das man gar nicht oft genug anstarren kann. Seit zwei Jahren gibt es zum ersten Mal wieder Nachwuchs bei den vom Aussterben bedrohten Vikunjas. (Wenn die Kaschmirziegen wüssten, wie selten Nachwuchs bei der Konkurrenz ist, würden sie wahrscheinlich nicht so meckern.) Um die kleinste Kamelart der Welt zu erhalten, wurde sogar eigens ein neues Männchen nach Hannover geholt: Don Pedro. Schon nach den ersten tierischen Techtelmechteln zwischen Vikunja-Dame Bika und Don Pedro wurde aus dem Kamel-Knuddeln Kuddel.

Zoo Leipzig, 13.07.2006
Namen für die Zebrajungen – Ihre Idee ist gefragt
Freitag letzte Woche hat das dritte von vier zu erwartenden Zebrajungen im Leipziger Zoo das Licht der Welt erblickt. Die Mercedes-Benz Niederlassung Leipzig, die sich schon seit dem Jahr 2000 als Pate der Grevy-Zebrafamilie engagiert, ist jetzt auf der Suche nach Namen für die 3 weiblichen Neugeborenen, für die ebenfalls die Patenschaft übernommen wird. Dazu sind Ihre Einfälle gefragt: In der Zeit 13. Juli bis 04. August 2006 haben Sie die Möglichkeit, Ihre Namensvorschläge einzureichen. Günstigerweise sollte der vorgeschlagene Name einen Bezug zum afrikanischen Ursprung der Tiere haben und aus nur einem Wort bestehen. Hier noch einige Informationen zu den Grevy-Zebras, die bei der Namensfindung vielleicht hilfreich sind. Die Tiere sind eine von drei vorkommenden Zebraarten und mit 1,60 Metern Schulterhöhe auch die größte. Die Zebras sind verspielt und temperamentvoll. Genau wie im Leipziger Zoo bilden sie in den Savannen Afrikas große gemischte Herden mit Antilopen, Straußen und Giraffen.

Zoo Duisburg, 13.07.2006
Statt Rabatt – Spenden satt
Angeregt durch eine Schüler-Sammelaktion der eigenen Tochter für ein neues Dach überm Delphinarium am Kaiserberg, startete die Inhaberin mehrerer Duisburger Friseurgeschäfte – Nicole Terpoorten – eine Sammelaktion in ihren Salons unter dem Motto: „Rabatte nicht aufs Köpfchen – Spenden in die Töpfchen“. Ganz gleich, ob Dame, Herr oder Kind, ob Dauerwelle, Hairstyling oder Bubikopf - vom Preis einer jeden Bedienung flossen 50 Cent „Kopfpauschale“ in eine transparente Büchse, dazu selbstverständlich noch viele zusätzliche Spenden, zu denen das freundliche Personal der Friseursalons aufgerufen hatte. Allein im Monat Juni klingeln 323,50 € in insgesamt sechs Spendentöpfen, die Nicole Terpoorten persönlich an Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese überreichen wird. Eine gelungene Aktion, die Vorbild für viele weitere sein sollte!

Aktion Fischotterschutz, 13.07.2006
"Auf den Spuren von Otter und Co." Ferienspaß im OTTER-ZENTRUM
Viel Spaß im sommerlichen Freigelände verspricht das OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel auch in diesem Jahr allen Kindern von 7-12 bei einem spannenden Ferientag. Am Donnerstag, dem 27. Juli begeben sich die Kinder von 10:00 bis 16:00 Uhr auf die Spuren von Fischotter, Dachs und Co.. An diesem Tag gibt es viele interessante Dinge zu entdecken. Dazu gehören die Suche nach den Lebewesen in der Laubstreu oder in einem Bach. Außerdem werden die Spuren der Tiere bestimmt, die im OTTER-ZENTRUM zu sehen sind. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn es gilt, Bilder oder Figuren von Ottern und anderen Mardern zu gestalten. Selbstverständlich können die Kinder ihre Kunstwerke als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Und wer sich so richtig austoben will,