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Ausgabe 327 vom 20. Juli 2006 |
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Liebe Leser,
der Bären-Abschuß beschäftigt die Medien (und
Naturschützer) noch immer
und scheint die befürchtete Wirkung erzielt zu haben. Zum einen
die
verheerende Umfrage, welche die Deutsche
Wildtier-Stiftung veröffentlichte, zum anderen die
merkwürdigen und
eigenmächtigen Auffassungen von Naturschutzrecht, die nun manche
Gemeinden umsetzen. Zitat: "Bis
fast zuletzt hatte die Bad Uracher Stadtverwaltung den Aufenthalt ihres
alpinen Gastes geheim gehalten. ... Die eigentlich verbotene
Festnahme des Steinbocks wurde durch eine Sondergenehmigung des
Regierungspräsidiums
nachträglich legalisiert". Finden Aktionen, um unliebsame
Wildtiere
loszuwerden, künftig unter Geheimhaltung und mit
posthoc-Genehmigung
statt? Immerhin darf "Steini" im Zoo weiterleben. Es geht hier
übrigens
nicht vorrangig um den individuellen Schutz einzelner Tiere, sondern um
die
grundsätzliche Einstellung zum freilebenden Wildtier, auch wenn es
mal
Konflikte mit menschlichen Interessen gibt. Lesenswert ist auch die
späte, aber erstaunlich deutliche Stellungnahme des IZW zum Bärentod.
Wieder einmal haben wir unser Zoo-Portal www.zoo-infos.org
aktualisiert, mit nunmehr 678 öffentlichen Tierhaltungen. Unter
den neu
aufgenommenen Parks finden sich wieder einige durchaus
größere
Einrichtungen. Bei den "häufigsten Aufrufen der letzten Monate"
zeigt
sich deutlich der Einfluß der Doku-Soaps (und jene Parks, die
noch
keine eigenen Webseiten haben). Da wir nun über 350 Parks mit
Luftbildern verlinkt haben und maps.google jetzt auch
Straßenkarten bietet, kann man über diesen Punkt direkt eine
Anfahrtskizze abrufen. Ein Mangel an Rätselflug-Bildern ist so
nicht
zu befürchten, nur der Schwierigkeitsgrad wird steigen.
12:45
Dirk
Petzold
Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus
dem Luftbild eines deutschen Zoos.
Was zeigt er?
Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei
maps.google.com
Wenn Sie
es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze
Stadt
bzw. deren Lage sehen.
(Sie
benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur
Auflösung nächste
Woche
warten...
Lösung von letzter Woche: Das Menschenaffenhaus
in Wuppertal (noch mit der alten Gorillaanlage)
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| Zoos
– Meldungen |
Kölner Stadt-Anzeiger -
14. Jul.
2006
Nogge
wird nicht mehr im Zoo arbeiten
Den heutigen Samstag hatten sich alle Beteiligten sicher anders
vorgestellt. Vor 25 Jahren trat Zoodirektor Gunther Nogge sein Amt an,
doch eine Jubiläumsparty wird es nicht geben. Im Gegenteil: Der
Krach
mit seinem Dienstherrn um seine Altersversorgung sei ihm „so aufs
Gemüt
geschlagen, dass der Arzt ihm
für die verbliebene Laufzeit seines Vertrags dienstunfähig
schreiben
musste“, so der Zoo in einer Pressemitteilung. Nogge wird zum 31.
Januar
2007 aus dem Amt scheiden. Zum Nachfolger hat der Aufsichtsrat Achim
Winkler
vom Duisburger Zoo gewählt. Der Zoo und sein Direktor streiten
sich
seit Wochen um die Höhe der Altersversorgung, die vor 25 Jahren
durch
eine Lebensversicherung geregelt wurde. Nogge fordert eine Rente von 75
Prozent seiner Bezüge, weil „Zoodirektoren, soweit sie
Vorstände
von Aktiengesellschaften sind, üblicherweise Beamten in
entsprechenden
Positionen gleichgestellt sind“. Der Zoo hält dagegen, Nogge habe
keinerlei
Rentenansprüche. Dass die Altersversorgung durch eine
Lebensversicherung
bei weitem nicht die Höhe erreiche, wie das bei entsprechenden
Pensionsansprüchen
der Fall wäre, „bedaure ich sehr, zumal sich Gunther Nogge
große
Verdienste um den Zoo erworben hat“, so Grau. Nogge hat errechnet, dass
er
nach 25 Jahren durch die Lebensversicherung auf eine Altersversorgung
von
23 Prozent seiner Bezüge kommt. Von Differenzen über die
Aufgabenstellung
des Zoos, wie Nogge in der Presseerklärung schreibt, könne
keine
Rede sein, so Grau. Es habe lediglich eine Auseinandersetzung über
die
von Nogge präsentierten Pläne für einen Hippo-Park
gegeben.
„Dessen Finanzierung ist entgegen der Ankündigung des Zoodirektors
noch
längst nicht gesichert.“
>
vergl. Pressemitteilung
Dresdner
Neueste Nachrichten - 14. Jul. 2006
Muss
der
Zoo sich von Tieren trennen?
Erst wollte er die Operette schließen (das will er eigentlich
immer
noch). Jetzt folgt der nächste spektakuläre Streich-Vorschlag
von Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU): "Der Zoo muss
überlegen,
von welchen Tierarten er sich trennen will." Das sagte "Sparjohann" am
Rande
der letzten Stadtratssitzung gegenüber DNN. "Das ist nicht
böse
gemeint", betonte der rührige Kämmerer im Vorfeld der
Haushaltsdebatte
für 2007 und 2008. Vorjohann, der Aufsichtsratsvorsitzender des
Zoos
ist, weiß auch um die Beliebtheit des Dresdner Tiergartens. Die
Botschaft
der Dresdner: Um keinen Preis soll beim Zoo gespart werden. Doch
Vorjohann
macht eine erschreckend konsequente Rechnung auf. Alle wollen Kitas und
Schulen sanieren. Nächste Woche will eine Mehrheit im Stadtrat ein
neues Rudolf-Harbig-Stadion beschließen und den Zuschlag an einen
Investor erteilen. Die finanziellen Folgen hat Vorjohann jetzt in einer
Vorlage
festgeschrieben, die seit Donnerstag den Stadträten (und den DNN)
vorliegt.
Die Stadt muss eine Bürgschaft von 40,7 Millionen Euro aufnehmen.
Kitas,
Schulen, Stadion - damit sei die Finanzkraft der Kommune Dresden
für
2007 und 2008 ausgereizt. Zu Lasten von anderen Einrichtungen der Stadt
- wie dem Zoo. Fatal scheint in der Tat: Der Rat bestimmt über
große
Bauprojekte wie Stadion und Operette, noch bevor die Eckdaten für
den
Doppelhaushalt 2007 und 2008 bekannt sind. Belastbare Zahlen wird der
Finanzbürgermeister
seinen Bürgermeisterkollegen erst am Dienstag vorlegen, inklusive
Zeitplan.
Erst nach der Sommerpause wird der Stadtrat dann debattieren
können.
brugg-online
- 14. Jul. 2006
Mario ist weg vom Zoo
Hasel Rüfenach und lebt sich im Bärenpark Worbis ein
Braunbär Mario war viele Jahre eine der Publikumsattraktionen des
kleinen Zoos Hasel in Rüfenach. Doch das Bewusstsein der
Öffentlichkeit
hat sich geändert. Viel war in letzter Zeit über Mario und
andere
Vertreter seiner Spezies zu lesen. Während sich die einen
empört
zeigen über den nicht artgerechten Umgang mit Wildtieren, nerven
sich
andere über das «plötzliche Theater um
Bären». Dank dem jahrelangen
Einsatz der Tierschutzorganisation «Vier Pfoten»
hat Fellriese Mario nun auf jeden Fall die Chance bekommen, sich in
einem
Lebensraum zu bewegen, der seiner Art entspricht. Letzte Woche wurde er
aus
seinem engen Zuhause befreit und lebt fortan im Bärenpark in
Worbis
(D). Die Tierpfleger, die sich um Mario kümmern, hätten ihn
schon
ins Herz geschlossen. Er fresse gut und gerne, besonders den Honig, den
er jeden Tag als «Leckerli» bekomme und zeige immer mehr
Neugier,
seine Umgebung zu entdecken. Bald wird Mario eine Freianlage von 7000
m2
zur Verfügung gestellt, in der er allein und in aller Ruhe lernt,
ein
Bär im Wald zu sein.
Märkische
Oderzeitung - 19. Jul 2006
Neue
Betrugsvorwürfe - Eberswalde kommt nicht zur Ruhe
Am Wochenende haben die Eberswalder den parteilosen Bürgermeister
Reinhard Schulz abgewählt. Er war zuvor wegen Bestechlichkeit und
Untreue zu
zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. In einer RBB-Sendung
wurden nun neue Vorwürfe erstmals auch gegen Zoo-Chef Bernd Hensch
erhoben. In dem Beitrag "Filz und Korruption in Eberswalde" wird auf
einen
Rechnungsprüfungsbericht des Landkreises verwiesen, wonach
zwischen
2000 und
2004 in Eberswalde Spendenmittel nicht gemäß ihrer
eigentlichen
Bestimmung
verwendet wurden. Darin werden außerdem Zoo-Direktor Bernd Hensch
Unregelmäßigkeiten vorgeworfen. Moniert werden Zahlungen an
ihn während
seiner
Zeit als Organisator der Landesgartenausstellung (Laga) 2002. Die
Abrechnungen
über Getränke für Feiern im Zoo waren für die
Rechnungsprüfer
undurchsichtig.
Außerdem wird ihm in dem RBB-Bericht vorgeworfen, dass er ein
wertvolles
Papageienpärchen aus seinem Privatbesitz für 6000 Euro an den
Eberswalder Zoo
verkauft habe. Bernd Hensch beteuerte am Mittwoch gegenüber der
MOZ,
nichts Unrechtes getan zu
haben. "Ich habe für jede Sache eine Quittung", versichert er. Die
Feiern galten dem 75-jährigen Bestehen des Zoos. Der Preis
für das
Papageienpaar wurde zuvor schriftlich von mehreren Züchtern als
angemessen
eingestuft. "Ich habe dann einen Antrag bei meinem Dienstherrn
gestellt,
und der Verkauf wurde genehmigt." Die seltenen Ara-Papageien, die zuvor
18
Jahre in Henschs Besitz waren, seien eine große Attraktion im
Zoo. Als
Laga-Chef schließlich sei er mit einem
Geschäftsführer-Vertrag
ausgestattet
worden, der ihm 30 000 Euro brutto im Jahr bescherte. Auch daran gebe
es nichts
auszusetzen.
Planung
und Bau
Westfälische
Rundschau - 14. Jul. 2006
Wo
die Giraffen euch begaffen
Am Donnerstag, 20. Juli, feiert die Zoom Erlebniswelt Afrika
Eröffnung.
Das ist das zweite Areal nach Alaska, das schon im vergangenen Jahr
fertig wurde. Zwei Jahre wurde daran gebaut. Am Sonntag, 23. Juli, gibt
es zudem eine große afrikanische Party für Familien. In
diesen Tagen
ziehen
die Bewohner in ihr neues Heim: Flusspferde, Giraffen, Löwen,
Antilopen,
Strauße und Flamingos. Besonders spannend ist für die Leute
vom
Zoo der Umzug einer achtköpfigen Schimpansenfamilie. Die wohnte
bislang
in Zürich in der Schweiz, stammt aber ursprünglich aus
Westafrika.
Auch in Gelsenkirchen wird sich die affige Sippe wohlfühlen, denn
sie
darf in die neue Dschungelhalle einziehen. Ein großzügiges
Anwesen
von 2000 Quadratmetern. Insgesamt kommen rund 100 neue Tiere in die
ZOOM-Erlebniswelt,
von überall her aus Europa. Damit ist es die größte
Umzugsaktion,
die es je in einem deutschen Zoo gegeben hat.
Tierwelt
- 13. Jul. 2006
Neue Themenanlage Australis im Zoo Basel
Australis, Biologie von der anderen Seite - unter diesem Motto
eröffnete der Zoo Basel eine neue Themenanlage mit Kängurus,
Buschhühnern,
Baumpythons, Geckos und anderen Terrarientieren. Eine kleine
Ausstellung
ermöglicht spannende Einblicke in die einzigartige
Fortpflanzungsweise
der Beuteltiere Australiens. Im umgebauten ehemaligen Bongostall und
auf
der neu gestalteten Aussenanlage leben Westliche Graue
Riesenkängurus
zusammen mit Buschhühnern. Die Terrarien werden von Geckos,
Schwarzen
Witwen, Agakröten, Stabschrecken und Baumpythons bevölkert.
Mit
einer Plakataktion wirbt der Zolli für das Haus, das Biologie von
der anderen Seite der Erde zeigt. Das Haus Australis widmet sich dem
Thema
Fortpflanzung.
Mannheimer
Morgen - 15.
Jul. 2006
Robben ziehen in Wohlfühl-Oase
Heidelberg. Die Robben im Zoo dürfen sich über ein neues
Gehege freuen.
Mit Luftsprudler, Powerdusche, Whirlpool und Solarium ausgestattet,
gehört
das vom Miramar in Weinheim mit mehr als 100 000 Euro gesponserte
Gehege
zu den schönsten in ganz Deutschland. Die neuen Spielgeräte,
die
den Tag über in versetzter Abfolge laufen, sollen Abwechslung in
den
Robbenalltag bringen. In einer Rekordbauzeit von nur drei Wochen wurden
die
Arbeiten an dem komfortablen Strandbad abgeschlossen. Eindrucksvolle
Kunstfelsen
zieren den attraktiven Lebensraum von Deutschlands größter
Mähnenrobbengruppe.
mephisto
97.6
19. Jul 2006
Architekturwettbewerb
für Millionenprojekt im Leipziger Zoo
Am Vormittag kürt der Zoo den Sieger des Architekturwettbewerbs
für die
neue
Tropenhalle.
Nach eigenen Angaben hatte eine Jury gestern über die
Vorschläge von 17
Bewerbern aus ganz Europa entschieden. Die Tropenhalle soll 15.000
Quadratmeter
groß werden. Sie ist Teil des neuen Zoogebiets „Gondwanaland“.
Der
Ausbau des
Gebiets kostet voraussichtlich fast 50 Millionen Euro. Die Stadt
übernimmt
davon rund 4,5 Millionen Euro.
>
vergl. Pressemitteilung
swex.de -
18. Juli 2006
Luchslandfest
im Wildpark zur Einweihung des neuen Geheges
Ab kommenden Sonntag, den 23. Juli, ist die Stadt
Schweinfurt um eine Attraktion reicher: Das neue Luchsgehege im
Wildpark an den
Eichen mit 2658 Quadratmetern wird offiziell mit dem Luchslandfest
eröffnet. Gleichzeitig
findet der Schweinfurter Stadtwaldtag statt. Die hölzernen
Fußball-Elche, welche von der Albert-Schweitzer-Schule gestaltet
wurden, werden zu Gunsten des Wildparks versteigert. Für 25 Euro
pro
Quadratmeter besteht weiterhin die Möglichkeit, Anteile am neuen,
rund
60.000
Euro teuren Gehege mit dem Beutesimulator und der überdachten
Besucherplattform
zu erwerben, das nahezu elf Mal so groß ist wie die einstige
Heimat für
die nun
drei Luchse, die mit Stofftieren und den passenden Luchs-Kekse im
Wildpark
bestens vermarktet werden.
Norddeutsche
Neueste Nachrichten -
13. Jul. 2006
Park
soll bis nächstes Jahr in neuem Glanz erstrahlen
Der Geschäftsführer des Erlebnis- und Haustierparks
Tüzen
Torsten Benz hatte gestern Landwirtschaftsminister Till Backhaus und
Landrat
Erhard Bräunig zu einer Besichtigung des Geschaffenen eingeladen.
Seit
Torsten Benz mit seiner Crew diesen total heruntergekommenen Park von
der
Gemeinde Tüzen übernommen hat, sind neue Gehege, Hütten
und
andere Anlagen entstanden. Auch im Bereich der psychosozialen
Wohngemeinschaft,
wo die Tagesstätte noch im Entstehen ist, wurden einige
beachtliche
Fortschritte erreicht. In Tüzen sollen nach dem Wunsch der
Geschäftsführung ein Erlebnishaustierpark und ein
themenorientierter
Park enstehen. Dazu werden die Flächen so eingeteilt, dass die
unterschiedlichsten
Haltungsmethoden und Region, aus denen die Tiere kommen, dargestellt
werden.
Man will eine Steppenlandschaft, eine Gebirgs- bzw.
Hügellandschaft
und eine Niederungsfläche ausbauen, wo man die Tiere so
zusammenstellen
kann, wie sie einst diese Landschaften besiedelt hatten. In diesem Jahr
konzentrieren
sich die Arbeiten auf die Umgestaltung des Parks und auf das
sozialtherapeutische
Wohnangebot für Menschen mit entsprechendem Hilfebedarf, damit im
kommenden
Jahr die Eröffnung der Anlage stattfinden kann. Allerdings kann
man
den Park auch schon jetzt besuchen.
Gourmet-report.de
- 14.
Jul. 2006
King
Kongs Schiff in Wellington
Das Schiff aus dem Film King Kong von Peter Jackson soll in einem neuen
Aquarium in Wellington eine zentrale Rolle spielen. Die 50 Jahre alte
„Manuia“ gehört jetzt Phil Stratford, einem Bauträger aus der
Hauptstadt.
„Die Manuia würden wir im Foyer des Aquariums positionieren. Sie
würden
auf einem beschilderten Pfad durch den Bauch des Schiffes geleitet,
danach
das Aquarium durchqueren und nach 100 Metern auf dem Deck des Schiffes
ankommen.
Dort eröffnet sich zwischen den Schiffsmasten der Blick auf ein
riesiges
Einzelaquarium“, so der bereits begeisterte Besitzer.
Aktionen
Leipziger
Volkszeitung - 14. Jul. 2006
"Rendezvous im Zoo": LVZ feierte mit 800 Partnern und
Kunden
"1000 und 1 Nacht" - unter diesem Motto feierte die Leipziger
Volkszeitung mit rund 800 Kunden und Partnern das "Rendezvous im Zoo".
Die Gäste
genossen das orientalische Flair. Magier und Gaukler sowie das
Musik-Ensemble
Laylay zauberten exotische Atmosphäre in den Konzertgarten. Als
Stargast
des Abends erlebten die Gäste Schauspielerin und Sängerin
Hanna
Schygulla.
Neue OZ
Online -
14. Jul. 2006
"Entenjunge"
hilft Nashörnern
Geduldig harren die Kinder aus, wenn die Studentinnen Jessica Koch,
Claudia Normann und Jana Lagerquist in den Schminktopf greifen. Kurze
Zeit später die Überraschung: Unter den Händen der
beiden wurden aus
Kindergesichtern niedliche Enten oder Pinguine. Mit der Aktion im Zoo
helfen die Kinder (und ihre Eltern) der bedrohten Tierart Nashorn. Im
Affenhaus des Zoos ist noch bis Ende August die Ausstellung
"Gigantische Grüße aus der Vorzeit
- Nashörner" zu sehen. Die Tafeln geben Informationen zu den
Nashörnern
und ihrer Gefährdung und wurden vom Tiergarten Schönbrunn zur
Verfügung
gestellt. Vorgestellt werden aber auch die Breitmaulnashörner
"Floris"
und "Bianca" aus dem Zoo. Jeden Sonntag von 11 bis 17 Uhr können
sich
Kinder für zwei Euro in einen Pinguin, eine Fledermaus, einen
Tiger,
eine Ente oder andere Tiere verwandeln lassen. Die Einnahmen
fließen
zu 100 Prozent in Freilandprojekte zur Rettung der Nashörner.
Juraforum.de -
19. Jul 2006
Ägypten.
Ein Tempel der Tiere - Ausstellung im Berliner Zoo
Tierliebhaber und Freunde des Alten Ägypten kommen seit dem 15.
Juli im
Zoologische Garten Berlin "auf ihre Kosten". Bis zum 17. September
wird dort die Ausstellung "Ägypten. Ein Tempel der Tiere" zu sehen
sein. Anhand
von 27 Ausstellungstafeln vor den einzelnen Gehegen und in den
Tierhäusern sowie über 40 zumeist unbekannten
altägyptischen Objekten
aus dem
Ägyptischen Museum Berlin, die im Antilopenhaus gezeigt werden,
können
sich die
Besucher über das Verhältnis der Alten Ägypter zur
Tierwelt
informieren. Initiiert und organisiert wurde diese Ausstellung von
Doktoranden der
Humboldt-Universität zu Berlin und von Mitgliedern des Aegypten
Form
Berlin
e.V. in einer bislang einzigartigen Kooperation mit dem Zoologischen
Garten
Berlin und dem Ägyptischen Museum Berlin.
Rotenburger
Rundschau -
17. Jul. 2006
Vogelpark
Walsrode lockt mit 700 Vogelarten und vielen weiteren ...
Walsrode. Wie viele Farben kann ein Vogel haben? Welche
Kunststücke
werden bei einer Flugshow gezeigt? Fragen, die in Walsrode beantwortet
werden. Tierliebhaber können im größten Vogelpark der
Welt am
turbulenten
Leben von über 700 Vogelarten aus allen Kontinenten teilhaben.
Liebevoll
angelegte, zu jeder Jahreszeit mit Blüten gesäumte Wege
führen
die Besucher durch eine 240.000 Quadratmeter große Parklandschaft
zu begehbaren Hallen, Freigehegen und Volieren. Bei einer
deutschlandweit
einzigartigen Flugshow auf der Freilichtbühne demonstrieren Falken
und Adler ihre Flugkünste, während geschickte Papageien auch
mal
über das erstaunte Publikum hinweg durch bunte Reifen fliegen.
Ganz
nebenbei wird einiges Wissenswertes über die faszinierenden
Flugakrobaten vermittelt, denn die Tiertrainer kommentieren die
komplette Show. Mit dem Start der Saison 2006 wurde zusätzlich
eine
neue Indoor-Tiershow ins
Leben gerufen, bei der die Besucher Bekanntschaft mit dem urigen Leguan
Grisu machen. Doch auch Tigerpython Heino weiß zu beeindrucken,
indem
er aller Welt seine ungeheure Kraft demonstriert. Und ob
Baumfrösche
wohl fliegen können? Die witzige Show gibt überraschende
Antworten.
Zeitungsgruppe Lahn-Dill - 15. Jul. 2006
Jährlich
kommen 40 000 Gäste
Mit gut 40 000 Besuchern pro Jahr gehört der Vogelpark in
Uckersdorf
zu den meist besuchten Einrichtungen in der Region. Diese Zahl war vor
vier Jahrzehnten nicht abzusehen. Denn damals steckte der Park im
"Beilsbach" noch
in den Kinderschuhen - initiiert und getragen von einem Verein mit acht
Mitgliedern.
Gestern hat der Vogelpark-Verein seinen 40. Geburtstag gefeiert - mit
honorigen
Gästen und Wegbegleitern, die mit ihrem Besuch das Engagement der
ehrenamtlichen
Kräfte und damit die Entwicklung des Naturerlebniszentrums
würdigten.
Wie gewohnt hatten die Verantwortlichen auch die
Jubiläumsveranstaltung
"mit Pfiff" gestaltet. Thomas Berling vom Tierpark Nordhorn legte dar,
dass sich die Uckersdorfer Einrichtung keinesfalls zu verstecken
brauche: "In Tierpark-Kreisen
erhält der Vogelpark hohe Anerkennung."
Anlässlich des 40. Vereinsgeburtstags dürfen heute und morgen
die Besucher kostenlos den Park besichtigen, die im Jahr 1966 geboren
sind.
Rhein Main Presse - 17. Jul. 2006
"Barbier"
im Stelzvogelgehege "Fasanerie Sommernacht" ein voller ...
Wiesbaden. Der Tierpark Fasanerie hat viele gute Freunde und engagierte
Förderer. Das bewies einmal mehr ein Benefizabend, mit dessen
Erlös
die Finanznot der Einrichtung etwas gelindert werden konnte. Es ist
eine
Szene, der das Publikum der ersten "Fasanerie Sommernacht" begeistert
applaudiert
- und die das einmalige Flair widerspiegelt, das nur ein Konzert vor
der
malerischen Kulisse der Fasanerie bieten kann. Mitten im Gehege der
Stelzvögel
haben die Mitarbeiter und Förderer des Tierparks eine
Konzertbühne
aufgebaut, auf der dem Publikum Melodien aus Oper, Operette und Musical
geboten
werden. Etwa 75 Gäste sind zu dem Benefizabend gekommen, dessen
Erlöse
in die Sanierung des Fasanerie-Jagdschlosses und den Bau eines
Jugendbauernhofs
fließen. Bei den Bauarbeiten ist eine Finanzlücke von 400
000
Euro entstanden, die der Förderverein über Spenden und
Benefizaktionen
decken will. Aber nicht nur musikalische, auch kulinarische
Leckerbissen
stehen für die Gäste bereit: Melone mit Parmaschinken und
diverse
Anti Pasti zur Vorspeise, Rinderfilet im Hauptgang. Zwischen 4 000 und
5
000 Euro habe der Abend für die Fasanerie gebracht.
Nachwuchs
Leipziger
Volkszeitung - 13. Jul. 2006
Überraschender Gorilla-Nachwuchs im Zoo Leipzig
Im Leipziger Zoo ist überraschend ein Gorilla-Baby zur Welt
gekommen.
Gorilladame "Bebe" brachte in der Nacht zu Donnerstag ein Jungtier zur
Welt,
wie der Zoo mitteilte. Der kleine Gorilla, dessen Geschlecht noch nicht
bekannt
ist, wurde am Morgen von den Pflegern entdeckt. Für den Tierpark
ist
das bereits der zweite Nachwuchs im Pongoland.
NRZ
19. Jul 2006
Erstmals Gorilla-Baby im Zoo Münster geboren -
Nachwuchs
wohlauf
Münster (dpa/lnw) - In der Stille der Nacht zum Mittwoch hat
Gorilladame
»Changa« im Allwetterzoo Münster ihr erstes Baby zur
Welt gebracht. Es
sei die
erste Gorillageburt in dem Tierpark überhaupt, teilte der Zoo mit.
Das
zehnjährige Weibchen mache einen ruhigen Eindruck und Vater
»N'Kwango«
interessiere sich bereits sehr für sein Erstgeborenes. Besucher
könnten
die
gesamte Flachlandgorilla- Affenbande samt Mutter und Kind mit ein
bisschen
Glück in der Freianlage sehen, das Menschenaffenhaus bleibe
zunächst
geschlossen.
Stuttgarter Wochenblatt - 13. Jul. 2006
Teure
Flecken
Es gibt Nachwuchs bei den Nord-Persischen Leoparden im Raubtierhaus der
Wilhelma: Ganz der Papa kann man bei dem kleinen "Sadegh" aber nicht
sagen, denn Vater "Saracen" hat ein jaguarartig geflecktes Fell -
ziemlich ungewöhnlich für einen Leoparden. Sein Sohn kommt
fleckenmäßig
eher nach
Mutter "Mesched". Die ersten Wochen nach seiner Geburt Mitte Mai hat
der
kleine Leopardenkater mit seiner Mutter in der Wurfbox oder im Inneren
des
für Besucher zu der Zeit gesperrten Raubtierhauses verbracht.
Jetzt
aber ist Zeit für die ersten Ausflüge, stets unter den
wachsamen
Blicken der Mama. Der kleine "Sadegh" ist der zweite Nachwuchs des
Paares
- 2004 hatten die beiden ein geflecktes Töchterchen.
fnweb
19. Jul
2006
Fliegender Wechsel im Seelöwenpool
Ende April erst sind "Herta", "Brigitte" und "Hartwig",
die Seelöwenjungen vom vergangenen Jahr, auf die große Reise
in einen
spanischen Zoo gegangen, um Stress oder Inzucht mit Papa "Arno" aus
dem Weg zu gehen. Nur wenige Wochen war es vergleichsweise leer im
Seelöwenpool
der Wilhelma. Am 2. Juni war es dann soweit: Die geburtserfahrene
"Bella" war die erste, "Evi" folgte nur zwei Tage später,
und am 6. Juni brachte "Mercedes" ihr erstes Jungtier zur Welt. Wie
es sich für eine Seelöwin der A-Klasse gehört, ist sie
eine tolle
Mutter. Am
13. bekam dann schließlich "Lucy" ihr Baby, das einzige
Mädchen in
der Nachzucht-Viererbande.
Verlagsgruppe
Kreiszeitung - 18. Jul. 2006
Nachwuchs
im
Zoo am Meer
"Flux" und die fünf Polarfüchse sind der neue Stolz des Zoos
am
Meer in Bremerhaven. Seit Wochen gibt es nach Angaben des Zoos regen
Nachwuchs
in den Tiergehegen. Dabei halten die fünf jungen wuselnden
Füchse
und der kleine Seebär "Flux" die Pfleger in Atem. Nur wenige Tage
nach
seiner Geburt Ende Mai stürzte der Meeresbewohner gleich ins
Wasser,
obwohl er erst nach drei Monaten ein wassertaugliches Fell hat.
Für
die einen Monat älteren Füchse sucht der Zoo ein neues
Zuhause.
Und am Wochenende gab es dann für den Zoo gleich die nächste
Nachwuchsmeldung,
einen kleinen Seehund. Der ist nach Angaben von Kück jedoch
vorerst
noch nicht für die Besucher zu sehen. Ein Name muss auch erst noch
gefunden
werden.
Krone.at -
14.
Jul.
2006
Robbenbaby
im Tiergarten Schönbrunn
Mit dem Element Wasser hat sich das Robbenbaby, das am Donnerstag in
den frühen Morgenstunden im Tiergarten Schönbrunn das Licht
der Welt
erblickte, noch nicht angefreundet. Mit seiner Mutter "Carmen"
trainierte
der Mini-Seelöwe beim Fototermin am Freitag noch im
Flachwasserbereich
des Polariums. Um 4.30 Uhr kam der Mähnenrobben-Nachwuchs zur
Welt.
Noch
plantscht der 40-Zentimeter-Zwerg zu seiner eigenen Sicherheit getrennt
von
der Gruppe. Blick- und Schnüffelkontakt hält er zu den
Verwandten
allerdings schon.
sz-online
- 13.
Jul. 2006
Nachwuchs in sächsischen Zoos
Die kleine Herde seltener Somaliwildesel im Tierpark Chemnitz hat
Nachwuchs bekommen. Am Mittwoch wurde ein Hengstfohlen geboren, teilte
der Zoo mit. Mutter „Sabah“ und ihr Kind seien wohlauf auf.
Märkische
Allgemeine - 19. Jul 2006
Vierbeiniger
Nachwuchs
Das Eselfohlen im
Luckenwalder Tierpark ist erst zwei Tage auf der Welt, doch dafür
springt es
schon munter umher. Auch drei Damwildkälber wurde in den letzten
zwei Wochen geboren. Anlässlich des
50-jährigen Bestehens des Tierparks wird in diesem Jahr das
Tierparkfest an
zwei Tagen gefeiert.
meinberlin.de -
17. Jul. 2006
Jungstrauße
im Tierpark
Berlin. Fünf Anfang Juli geschlüpfte Straußenjunge
können
im Freigehege am Dickhäuterhaus im Tierpark beobachtet werden. Die
Vogelkinder
würden aufmerksam von Straußenhahn „Günter” und seinen
beiden
Hennen „Liane” und „Patricia” bewacht.
Kieler
Nachrichten - 14.
Jul. 2006
In
Martina Bächers Küche hat Äffchen Elias das Sagen
Bei Martina Bächer ist ganz schön was los. Seit knapp zwei
Monaten
päppelt die Gettorfer Tierpflegerin den Kakadu-Nachwuchs Cherokee
auf,
jetzt hat sie eine gemischte Krabbelgruppe aufgemacht: Neuzugang ist
der
am 8. Juni im Tierpark Gettorf geborene Affe Elias. "Die Mutter
Kiribati
hat ihr Baby abgelehnt", so Dr. Gabriele Thomas vom Tierpark: "Das
kommt
bei Erstlingsgeburten relativ oft vor." Seitdem ist die Küche der
38-Jährigen
neues Zuhause für Elias. Knapp 700 Gramm wiegt er inzwischen, rund
200
Gramm mehr als bei seiner Geburt, und ist auf zwei Beinen etwa 30
Zentimeter
hoch. Elias entwickelt sich prächtig. So gut, dass er inzwischen
schon
wieder tagsüber in einem eigens für ihn gebauten, kleinen
Gehege
im Tierpark toben kann. Nachts wird Tierpflegerin Bächer ihn noch
einige
Zeit mit nach Hause nehmen: "Je nachdem, wie er sich entwickelt, aber
bestimmt
noch drei Monate."
Lübecker Nachrichten - 15. Jul. 2006
Viele
süße Tierkinder im Tierpark Wismar
Wenn die Strauße weiterhin tapfer in der Sonnenglut brüten,
ist in etwa Mitte nächster Woche mit Nachwuchs zu rechnen. Etwa in
der gleichen Zeit sollen drei Lemuren, eine Halbaffenart, in einem
neuen
Heim einziehen. "Wenn es keine Komplikationen gibt und vor allem Hahn
Max
durchhält, ist so um den 19. Juli herum erstmals bei uns mit
Straußennachwuchs
zu rechnen", hofft Michael Werner. Die Skepsis des Tierparkchefs
hinsichtlich
der Kondition des Oberbrüters ist durchaus berechtigt, denn Max
kauert
mit leicht aufgelegtem Hals und weit geöffnetem Schnabel Stunde um
Stunde
auf dem Sandbettnest in der grellen Sonne. Dabei scheint er mit seinem
dunklen
Federkleid in der sengenden Gluthitze furchtbar zu leiden.
Reutlinger
General-Anzeiger - 14. Jul. 2006
Per
Kiste in den
Zoo gebracht
Bad Urachs Wasserfall-Steinbock ist weg. Moritz, wie ihn Journalisten
getauft haben, wurde am Donnerstagvormittag auf dem Hofgut
Hohenwittlingen an Vertreter der Wilhelma übergeben. In einer
Kiste und
begleitet von
dem Steinbock-Experten Dr. Lutz Plasa, der Tierärztin Carina
Johann
und dem Tierpfleger Jürgen Mayer wurde er in den Stuttgarter Zoo
gefahren.
Bis fast zuletzt hatte die Bad Uracher Stadtverwaltung den Aufenthalt
ihres
alpinen Gastes geheim gehalten. Der Steinbock war, wie berichtet, vor
rund
eineinhalb Jahren im Bereich der Uracher Wasserfälle aufgetaucht
und
hatte sich in der Folge immer wieder Wanderern und Schulklassen
gezeigt,
war mit ihnen gewandert und hat gelegentlich auch den Biergarten im
Maisental
besucht. Am Montag war er bei der Jugendherberge eingefangen und der
Polizei
übergeben worden, weil sich Kinder ängstigten. Die eigentlich
verbotene
Festnahme des Steinbocks wurde durch eine Sondergenehmigung des
Regierungspräsidiums
nachträglich legalisiert, die Stadt erließ wegen der
möglichen
Gefahren eine »Verfügung der Ortspolizeibehörde«,
und
Bürgermeister Markus Ewald übergab vor ungewöhnlich
vielen
Pressevertretern einen offiziellen Einstellungsvertrag an Dr. Lutz
Plasa
von der Wilhelma.
Berner
Rundschau - 19. Jul 2006
Neuer
männlicher Orang-Utan im Zoo Zürich
Nach 13 Monaten ist im Zoo Zürich die männchenlose Zeit in
der
Orang-Utan-Gruppe
vorbei. Mit dem 12-jährigen Djarius zog ein junger Orang-Utan-Mann
ein,
in den
nun alle Hoffnungen auf Nachwuchs gesteckt werden. Seit dem Tod von
Pongo 2005,
der bis dahin 19 Jungtiere gezeugt hatte, gab es in Zürich keine
jungen
Orang-Utans mehr. Als potenzieller Nachfolger von Pongo war 1999 das
dreijährige Männchen Djaro in die Gruppe integriert worden.
Doch Djaro
musste
2002 wegen einer bakteriellen Infektion eingeschläfert werden. Ein
nächster Versuch folgte 2005 mit dem 23-jährigen Tujoh.
Während der
Quarantäne stellte sich aber heraus, dass er ebenfalls an einer
Infektion litt.
Erwachsene Orang-Utan-Männchen zu finden sei derzeit sehr
schwierig.
Dank des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms wurde im Mai
Djarius
gefunden.
Geboren wurde er in Dresden. «Djarius wollte am Anfang nicht viel
von
den
Tierpflegern wissen», sagte Zingg. Meist versteckte er sich
hinter
seinem
Nestmaterial und nur langsam näherte er sich seiner neuen Familie
an.
Lausitzer
Rundschau - 14. Jul. 2006
Neue
Przewalski-Wildpferde für Döberitzer Heide
Das Schaugehege mit großen Wildtieren in Sielmanns
Naturlandschaft
Döberitzer Heide erhält an diesem Samstag Verstärkung
aus
dem Tierpark Berlin: Der Tierpark schenke der Einrichtung zwei junge
Przewalski-Wildpferde,
teilte die Heinz Sielmann Stiftung gestern in Wustermark (Havelland)
mit.
Außerdem sollen in einigen Monaten weitere junge Wisente in das
Ende
Mai eröffnete Schaugehege westlich von Berlin kommen. Die beiden
Przewalski-Wildpferde
treffen in dem Schaugehege den Angaben zufolge auf eine bereits
bestehende
Herde, die nun insgesamt elf Tiere umfasse.
Bayernmatrix
- Ingolstadt
Einbruch
in Zoo Wasserstern - 7 Schildkröten entwendet
Ingolstadt - Insgesamt 7 Schildkröten wurden in der Nacht von
Samstag
auf Sonntag bei einem Einbruch in den Zoo Wasserstern entwendet
Tagesspiegel -
15.
Jul. 2006
Null
Hitzestau
Müde blickt der Eisbär in Richtung Besucher. Er steht auf,
geht
drei Schritte, lässt sich wieder auf den Boden fallen und
schließt
die Augen. „Unsere Tierpfleger werden im Sommer oft gefragt, wie man
die
armen Tiere denn in der Hitze halten kann. Aber die leiden kein
bisschen.
Die sind genauso träge wie immer“, sagt Dr. Rudolf Reinhard,
Kurator
im Zoologischen Garten. „Die können sich im Wasser abkühlen
und
sich in die Innenställe zurückziehen, wann sie wollen.“ Nicht
die
hohen Temperaturen im Sommer machen den Eisbären zu schaffen,
sondern
vielmehr milde, feuchte Winter, die es am Nordpol nicht gibt. Auch die
Humboldt-Pinguine – sie stammen von der kalten Westküste
Südamerikas –
beeindruckt
der Berliner Sommer wenig. Bei ihren Vettern, den Königs- und
Felsenpinguinen,
sieht das schon anders aus. „Die halten wir das ganze Jahr über in
einem geschlossenen Innengehege“, sagt Reinhard. Überhaupt macht
die
Hitze weniger den Zootieren zu schaffen als den Zoo-Mitarbeitern. Sie
müssen
dafür sorgen, dass das Tierfutter stets frisch ist.
Schwerin-News - Mittwoch, 12. Juli 2006
Elina
und Enola entdecken Zebras
Dank einer freundlichen Spende des Schweriner Zoos können Kinder,
die von der Frühförderstelle des Diakoniewerks Neues Ufer
betreut
werden, nun den Abschluss ihrer Zeit in der Frühförderung mit
einem Zoobesuch feiern. Die Zwillinge Elina und Enola hatten am
vergangenen
Dienstag viel Spaß mit Giraffe, Tiger und Nashorn.
Berliner Kurier - 17. Jul. 2006
Angeber-Enten
Als Zierde von Tiergärten wurde die Mandarinente aus Asien nach
Europa
gebracht. Auch in unseren Zoo. Jahr für Jahr aber machten sich
Nachkommen der Exoten davon. Jetzt leben etwa 1000 Brutpaare an
Berliner und Potsdamer Gewässern. Manch ein Erpel wird da richtig
wild,
drängt sich rüde
unseren Stockenten-Damen auf. Doch aus der Art geschlagene
Kuckucks-Entlein
haben wir nicht zu befürchten. Mutter Natur hat da geschickt
Paarungs-Schranken eingebaut.
Yahoo!
Nachrichten -
18. Jul. 2006
Nationalpark
Harz stiftet Luchs für Wernigeröder Wildpark
Der Nationalpark Harz schenkt dem Wernigeröder Wildpark
Christianental
einen Luchs. Das weibliche Tier aus Finnland werde am Donnerstag an den
Wildpark
übergeben. Fachleute hätten eingeschätzt, dass der Luchs
für
die Auswilderung nicht geeignet sei. Das Tier sei dem Menschen schon zu
vertraut.
Damit bekomme der bisher einsame männliche Luchs Gesellschaft.
Seit
2000 werden im Harz jährlich zwischen drei und fünf Luchsen
ausgewildert.
Merkur
Online - 18. Jul. 2006
Der Freund von 10 000 Fischen
"Das Wichtigste für mich sind die Fische." Diesen Satz stellt Erik
Jürgensen
immer voran, wenn er Besuchern im Münchner Sea Life im Olympiapark
die
Tiere in seiner Obhut zeigt. Erik Jürgensen ist der Chef-Aquarist
des
Meerwasser-Aquariums im Schatten des Fernsehturms. Damit ist der
ausgebildete Biotechniker verantwortlich für rund 10 000 Tiere.
150
verschiedene
Tierarten leben in den mehr als 30 Becken.
Schwäbisches
Tagblatt
- 13. Jul. 2006
Schwächlicher
Storch geborgen
Ein entkräfteter Storch hat am Mittwochabend in Bad Cannstatt
Polizei
und Feuerwehr auf Trab gehalten. Das Jungtier war auf dem Dach des
Wilhelmatheaters gelandet und konnte offenbar nicht mehr weiterfliegen.
Mit Hilfe eines
Drehleiterwagens gelang es den Feuerwehrleuten, den Storch einzufangen.
Anschließend wurde er einem Mitarbeiter der Wilhelma
übergeben.
In dem zoologischen Garten soll das Tier nun wieder aufgepäppelt
werden.
Freie Presse - 14. Jul. 2006
Zwischen
Volieren und Zäunen reifen Pläne
Crimmitschau. Zwei Monate ist es her, dass der Verein zur
Förderung
von Ausbildung, Beschäftigung, Beratung und Betreuung Jugendlicher
und Erwachsener (FAB) das Tiergehege im Sahnpark von der Stadt in seine
Obhut übernommen hat. Seither hat sich schon einiges getan, und es
werden
Zukunftspläne geschmiedet.Die ersten Gehege-Bewohner, die von dem
Trägerwechsel
etwas zu spüren bekommen haben, sind wohl die Ziegen: Anstatt auf
alten
Holzstapeln können sie nun auf einem kleinen Berg aus Findlingen
herumklettern.
Bützower Zeitung - 13. Jul. 2006
"Tiere
sollen ein schönes Leben haben"
Ein Besuch im Bützower Streichelzoo lässt Sophie Groth (10)
und Jennifer Opalka (9) nicht mehr los. Aus ihrer Sicht werden Tiere
nicht
ordnungsgemäß gehalten, sie sprechen gar von
Tierquälerei.
Vieles stört die Mädchen: dass Kaninchen und Meerschweinchen
ihrer
Ansicht nach zu engen Buchten hausen, bei der Hitze kein Wasser haben,
im
Hundezwinger ein Rasenmäher steht, Frettchen in Ställen
übereinander
leben und sich mit Urin benetzen ... Vor Ort stellen die Mädchen
den
Mitarbeiter Uwe Schröder zur Rede. Der antwortet offen und
führt
herum. Einige Fragen lösen sich so fast von selbst. Die beiden
Mädchen
bieten spontan ihre Hilfe an. Morgen wollen sie mit einer Dose in der
Hand in der Bützower Innenstadt Spenden sammeln. Wenn die
Mädchen heute
zum Streichelzoo kommen, will Uwe Schröder mit ihnen auch ein
Freigehege
für die Kaninchen bauen.
Salzburger Nachrichten - 13. Jul. 2006
Vier Rothirsche aus Gehege im Burgenland gestohlen
Ein ungewöhnlicher Diebstahl beschäftigt die
burgenländische
Polizei. Aus einem Gehege in Güssing wurden in der Nacht auf
Mittwoch
vier kapitale Rothirsche gestohlen. Die Tiere dürften betäubt
und danach mit einem Fahrzeug abtransportiert worden sein. Der Schaden
beträgt
rund 140.000 Euro.
Kölner Stadt-Anzeiger - 14. Jul. 2006
Abschied vom Lieblingsmurmeltier
Die kanadische Gemeinde Wiarton an der Georgian Bay und mit ihr viele
Kanadier trauern um Wiarton Willie. Kanadas berühmtestes
Murmeltier.
Seit dem Jahr 2000 hatte das Albino-Murmeltier am 2. Februar, dem
„Groundhog
Day“, das Wetter vorhergesagt. Er soll nun neben der
überlebensgroßen
Wiarton-Willie-Statue im Stadtpark beigesetzt werden. Wie seine
Kollegen
Punxsutawney Phil im US-Staat Pennsylvania und Shubenacadie Sam in Nova
Scotia (Kanada) sagte Wiarton Willie am „Groundhog Day“ - wie im Film
„Und
täglich grüßt das Murmeltier“ - das Wetter voraus. Die
Genauigkeit
von Willies Vorhersagen, meinen die Menschen in Wiarton, habe bei 85
Prozent
gelegen. Der jetzt verstorbene Willie wurde acht bis neun Jahre alt.
Geboren
wurde er in Ottawa, wo er sein erstes Lebensjahr am Rande eines stark
befahrenen
Highway verbrachte, bevor er nach Wiarton umgesiedelt wurde. Dort hatte
die
Stadt für Tausende Dollar ein Murmeltiergehege mit Klimaanlage
eingerichtet,
und ein Pfleger kümmerte sich um ihn. In den vergangenen sechs
Monaten
war er krank und musste Antibiotika nehmen. Anfang der Woche entschied
der
Tierarzt, Willie einzuschläfern.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 18. Jul. 2006
Whale-Watching
auf Fünen
Schweinswale sind ziemlich schlau, aber auch scheu. Rund 100 000 von
ihnen leben in dänischen Gewässern. Die Wahrscheinlichkeit,
ihnen nahe
zu kommen, ist allerdings nicht groß. Das sieht in Kerteminde
schon
anders aus. In der Hafenstadt im Nordosten der Insel Fünen liegt
an
der Küste "Fjord & Baelt" eine Mischung aus Freizeitpark und
Forschungszentrum.
Meerestiere gibt es dort Hunderte zu sehen. Die Stars von Kerteminde
aber
sind Eigil und seine Freunde, Schweinswale, die zeigen, was sie drauf
haben.
Über das Ökosystem Meer informiert eine Ausstellung im
Hauptgebäude
des Zentrums. In etlichen Aquarien sind dort Fische wie Meerforelle
oder
Scholle zu sehen. Ein Fühlbecken für Kinder gibt es ebenso
wie
einen Angelwettbewerb, bei dem Strandkrabben aus dem Wasser gezogen
werden
müssen - so lernen Besucher die Ostsee auf spielerische Weise
kennen.
Krone.at -
16.
Jul.
2006
Laune
der Natur
Als ein amerikanischer Fischer vor wenigen Tagen sein Netz in der
Nähe
von Maine einzog, dachte er zunächst, er habe wieder nur Abfall
erwischt:
Ein Hummer, der halb gekocht und halb lebend aussah, war ihm ins Netz
gegangen. Doch das Tier erfreute sich bester Gesundheit, es hat einen
Pigmentfehler, der ihm ein zweifarbiges Äußeres beschert.
Der Fischer –
ein
alteingessener mit 20 Jahren Erfahrung – übergab die seltene Laune
der Natur an ein Aquarium, wo er sich in die Ahnengalerie einreihen
darf.
Bisher bekam das „Mount Desert Oceanarium“ in seinen 35 Jahren Bestehen
nur
von drei zweifarbigen Hummern Besuch.
Hamburger
Abendblatt - 19. Jul 2006
Heulen
Sie doch
mal mit den Wölfen!
Am Nordrand des Segeberger Forstes zwischen Bad Bramstedt und Bad
Segeberg
liegt, eingebettet in die reizvolle Landschaft der Osterau, die
Naturerlebnisstätte Wildpark Eekholt.
ENN
– 19. Juli 2006
Haifa Zoo Uses
Bomb-Proof Cages to Secure Carnivores
Staff at Israel's Haifa zoo have locked the lions and tigers in bomb
proof
cages to stop them escaping if there is a hit from a Hizbollah missile
Daily
Telegraph Sydney, July 10, 2006
Activists
risking elephants welfare
Animal
rights activists who jeopardised the transfer of eight Asian elephants
to Australia are endangering the elephants' lives, experts say. As zookeepers remained hopeful the
elephants would be in Australian zoos by Christmas, Environment
Minister Ian Campbell labelled the behaviour of a group of protesters
who prevented the importation as "outrageous". And he said yesterday the Federal
Government was prepared to launch legal action to ensure the elephants
come to Australia. The elephants were supposed to
leave Thailand for the Cocos and Keeling Islands, where they will spend
a further three months in quarantine, early last month. Five of the
elephants will be housed in a $40 million enclosure at Taronga Zoo, the
others will go to Melbourne Zoo.But a group of aggressive
protesters terrified the animals so severely their handlers aborted the
trip, forcing the elephants to remain inside Bangkok's quarantine
centre where they have been for nearly two years. Senator Campbell told The Daily
Telegraph the biggest threat the elephants faced was the animal
activists and their "outrageous activities". "They have hurt these animals
wilfully," he said. "They are a serious threat to the welfare of these
animals." Senator Campbell said the Government
would use "every method possible to make sure the move takes place in
the future" and did not rule out legal action. Ever since the elephants were
housed in quarantine in August 2004, Taronga Zoo has had a core group
of four Australian zookeepers looking after them.
Daily
Telegraph
July 11, 2006
Packing their trunks
The majority of the elephants have been in Thai
quarantine
for two years waiting for permission to come to Australia. Taronga
spokeswoman Lisa Keen said the daily routine for keepers who have
tended the elephants since they arrived in Thai quarantine, was
"backbreaking". When the elephants leave Thailand they will spend a
further three months in quarantine in the Cocos Islands. Ms Keen hoped
the elephants would be roaming Taronga's new enclosure by Christmas.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
Dierennieuws – 13. Juli 2006
Maraboes naar Aqua Zoo Friesland
Marabus in Aqua Zoo Friesland
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200607/nw44819.htm
Aus Overloon und Wissel kamen insgesamt fünf Marabus in den Aqua
Zoo
Friesland, wo sie nun ein neues Gehege bewohnen.
Dierennieuws – 13. Juli 2006
Otters geboren in Dierenpark Wissel
Otter geboren in Dierenpark Wissel
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200607/nw44830.htm
Im Dierenpark Wissel sind fünf Asiatische Zwergotter geboren
worden.
Die Elterntiere leben erst seit fünf Monaten zusammen und waren
sich
somit sofort „sympatisch“.
|
| Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen
|
Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise
gekürzt |
Tierpark Hagenbeck, 19.07.2006
Nachwuchs bei den Nasenbären, Impalas, Nil-Gänsen und
Himalaya-Tahren
Das ganze Jahr über freuen sich die Tierpark-Gäste über
den zahlreichen
Nachwuchs in allen Revieren. Jüngst haben drei Nasenbären,
zwei
Impalas, vier Nil-Gänse und acht Tahre das Licht der Welt
erblickt.
Noch etwas unbeholfen, aber schon sehr erkundungsfreudig begeben sich
die Kleinen auf Entdeckungstour durch ihre Gehege. Sie lassen sich von
den weiteren Familienmitgliedern und Mitbewohnern neugierig
beschnuppern. Die Impalas leben auf einer Gemeinschaftsanlage zusammen
mit den Giraffen, Kudus, Hornraben und Nil-Gänsen. Schräg
gegenüber
bewohnen die Himalaya-Tahre als wahre Kletterkünstler den Felsen
des
Afrika-Panoramas. Die aus Südamerika stammenden Nasenbären
leben in
einer Gruppe von 19 Tieren auf einer Anlage, die ideale Kletter- und
Versteckmöglichkeiten bietet.
Zoo Duisburg, 19.07.2006
10.000 Kinder kamen …
… bis jetzt zur großen Kinder-Bastelaktion während der
diesjährigen
Sommerferien in den ZOO DUISBURG.
Zu Spitzenzeiten mußten ZOO-Bedienstete zusätzliche Tische
und Bänke
auf Terrassen und Wegen im Chinesischen Garten des ZOOs unterbringen,
weil der Massenansturm von Kindern und Jugendlichen auf die
Ferienaktion des Kinderaktionisten „Wurzel“ - im bürgerlichen
Beruf
Dekorateur und „Mann für Alles“ im ZOO mit Namen Peter
Allenschläger, -
kaum zu bewältigen war. Tausende von bunten Perlenketten, Tausende
von
ledergebundenen Brustbeuteln, Freundschaftsbändern und
Schmuckornamenten sowie Zehntausende von Origami-Tieren wurden
geknüpft, gebastelt und gefaltet; alle diese hübschen
Kunstwerke durfte
jeder kleine Gast behalten, mit nach Hause nehmen und Mama oder Papa
schenken. Das mit Abstand beliebteste Basteltier war übrigens der
in
altjapanischer Manier gefaltete Origami-Delphin, für dessen
ungezählte
Exemplare mehrere Kilogramm Spezialpapier bereitgestellt werden
mußten …
Zoo Dresden, 19.07.2006
Dreharbeiten für eine ZDF-Serie im Zoo Dresden
Am Montag, dem 17. Juli 2006 begannen die Dreharbeiten zu einer
ZDF-Doku-Soap über den Dresdner Zoo. Mehrere Kamerateams werden in
den
folgenden Wochen den Dresdner Tierpflegern bei der Arbeit zuschauen. In
20 – 30 Folgen à 45 min zeigt das ZDF interessante, spannende,
aber
auch alltägliche Eindrücke der Arbeit mit den Tieren. Die
Zoogeschichten gewährten schon im Berliner, Kölner und
Duisburger Zoo
täglich rund 1,5 Mill. Zuschauern einmalige Einsichten hinter die
Kulissen eines Zoologischen Gartens. Voraussichtlich ab dem
Frühjahr
2007 können die Zuschauer nun auch die Dresdner Tierpfleger und
ihre
Schützlinge begleiten. Dabei lernen sie das 50 Jahre alte
Leistenkrokodil „Max“ und seine Mitbewohner im Aquarium kennen, erleben
die Aufzucht des kleinen Hyazintharas „Quak“, schauen der
Zootierärztin
über die Schulter und spazieren mit dem kleinen Elefantenbullen
„Thabo-Umasai“ durch den Dresdner Zoo.
Zoo Landau, 19.07.2006
Neues Känguru aus Prag eingetroffen
Nachdem die Bennett-Känguru-Gruppe des Landauer Zoos zuletzt nur
aus
drei Tieren bestand, wurde es Zeit für Zuwachs zu sorgen. So traf
vor
einer Woche ein neues Känguru-Weibchen aus dem Zoo Prag
(Tschechei) in
Landau ein. Das Tier ist allerdings ein Jungtier von diesem Jahr und
daher noch etwas zu klein um mit den ausgewachsenen Artgenossen im
großen Gehege umherzuhüpfen. Bis die junge Känguru-Dame
soweit ist, hat
sie ihr eigenes kleines Areal im Kängurugehege und kann durch den
Zaun
Kontakt zu ihrer neuen Gruppe aufnehmen. Das junge Känguru
verliert
zusehends ihre Scheu und gewöhnt sich in ihrer neuen Umgebung gut
ein.
Zoo Hannover, 19.07.2006
Eisbombe gegen Affenhitze
Schwüle Hitze, das Thermometer zeigt 30 Grad. Und die Affen im
Erlebnis-Zoo feiern Eiszeit. Die frechen Hulman-Languren reiben sich
vergnügt die Hände: Hitze bedeutet im Zoo Eiszeit!! Um den
quirligen
Affen das warme Wetter so angenehm wie möglich zu machen,
hängen die
Pfleger „Eisbomben“ ins Gehege im Dschungelpalast. Für den
tierischen
Eisbecher werden frische Obststückchen, Gemüse,
Sonnenblumenkerne und
Rosinen in Zehn-Liter-Eimer gelegt, mit Wasser übergossen und
tiefgefroren. An diesem Obstsalat am Stil wird stundenlang geleckt,
gekratzt, geschabt, genagt, bis auch die letzte Rosine aus dem Packeis
befreit ist. Schmeckt nicht nur lecker, kühlt auch ungemein! Und
so
wird den Affen bei Hitze ganz schnell „schweinekalt“. Eigentlich ist
die eisige Abkühlung für die Affen nicht notwendig. Tiere
können mit
Hitze sehr viel besser umgehen als Menschen. Sie sind belastbarer,
haben ein höchst stabiles Herz-Kreislaufsystem und sind im Ganzen
viel
vernünftiger: Sie ziehen sich bei Hitze in den Schatten
zurück, bewegen
sich nicht unnötig und trinken viel Wasser. Aber mit den
tierischen
Eisbomben macht der Sommer einfach noch mehr Spaß: Die
verspielten
Affen turnen am Eis herum, fangen die abtauenden Wassertropfen und
versuchen stundenlang, an die verlockenden Leckereien zu kommen, die
sie zwar sehen können, aber erst aus dem Eis befreien müssen.
Und so
ist die Eisbombe Tierbeschäftigung und Kühlsystem zugleich!
Die ewig
neugierigen Erdmännchen haben zum ersten Mal eine Eisbombe
bekommen.
Eigentlich blühen die sonnenliebenden Savannenbewohner bei 30 Grad
erst
so richtig auf, dennoch ist die Eiszeit in Afrika eine willkommene
Abwechslung für die Scharrtiere, die natürlich alles daran
setzen, die
tiefgefrorenen Köstlichkeiten aus dem Packeis zu befreien. Ein
Riesenspaß für Erdmännchen und Besucher!
Wildpark Lüneburger Heide, 19.07.2006
Winnetou übernimmt Patenschaft für Weißkopfseeadler
Ko-inta
Der Winnetou-Star der Karl-May-Spiele Bad Segeberg, Gojko Mitic,
übernahm heute im Wildpark Lüneburger Heide die Patenschaft
für den
erst einjährigen Weißkopfseeadler Ko-inta. Der Greifvogel
ist im
Wildpark Lüneburger Heide geboren. Gojko Mitic fühlt sich den
Weißkopfseeadlern besonders verbunden, ein junger
Weißkopfseeadler
spielt auch eine wichtige Rolle in dem diesjährigen Stück der
Karl-May-Spiele "Winnetou III". Die Besucher der Greifvogelschau
staunen, als aus dem Lautsprecher die Musik von Winnetou ertönt.
Gojko
Mitic und der Falkner Lothar Askani stehen auf einen der Türme.
Mit
leiser Stimme ruft “Winnetou“ den Namen des Weißkopfseeadlers.
“Ko-inta“, dass Feuerauge fliegt im eleganten Flug auf ihn zu, um auf
seiner Hand zu landen. Die feierliche Zeremonie endet mit einer
Autogrammstunde mit dem beliebten Schauspieler. Gojko Mitic lässt
es
sich nehmen noch einmal mit Tanja Askani bei den Wölfen
vorbeizuschauen. Ganz besonders hat es ihm die Polarwölfin
“Flocke“
angetan mit der erst einmal ausgiebig schmust.
Vogelpark Herborn, 19.07.2006
Terminänderung
Aus akutem Anlass müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass der
Aktionstag „Keine Bange vor der Schlange“ vom 16.07.06 auf Sonntag, den
27.08.06 verlegt werden musste!!! Am Sonntag, den 16.07.06 lohnt
dennoch ein Besuch aus mehreren Gründen: in vielen Gehegen sind
Jungvögel zu sehen und ab 14.30 Uhr werden die Jagdhornbläser
der Jäger
des Dillkreises in bewährter Formation zur Unterhaltung der
Parkbesucher aufspielen. Anlässlich des 40-jährigen Bestehens
des
Vogelparks haben alle Besucher, die 1966 geboren sind, an diesem
Sonntag freien Eintritt!
Allwetterzoo Münster, 19.07.2006
Hurra! Unser Gorillababy ist da! In der letzten Nacht wurde der erste
Gorilla im Allwetterzoo Münster geboren
Heute morgen, am 19. Juli, betrat Revierleiterin Bärbel Uphoff um
7.30
Uhr das Menschenaffenhaus im Allwetterzoo - und traute ihren Augen
nicht! Vor der Glasscheibe der Gorilla-Innenanlage saß "Changa"
und
präsentierte
ihr kräftiges Neugeborenes! Das 10jährige Gorillaweibchen
machte einen
ruhigen Eindruck, ebenso wie Vater "N'Kwango", der sich bereits
für
sein
Erstgeborenes interessierte, sowie der Rest der Gruppe. Im Allwetterzoo
ist man sehr glücklich darüber, dass die Geburt gut verlaufen
ist.
Jetzt hofft man, dass auch die weitere Aufzucht durch das junge
Weibchen, das zum ersten Mal Mutter geworden ist, klappt. Das
Menschenaffenhaus bleibt zwar vorerst geschlossen; die Gorillas haben
allerdings die Möglichkeit, in den einsehbaren Wintergarten und
auf die
Freianlage zu gehen - wie es ihnen beliebt. Deshalb können
Zoobesucher
das Neugeborene mit etwas Glück schon sehen.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 19.07.2006
Hoppe, hoppe Reiter ...
... Dieses Spiel scheint extra für keine Ameisenbären
erfunden worden
zu sein. Schließlich ist Mutters Rücken für die ersten
sechs bis acht
Wochen der fast ausschließliche Aufenthaltsort. In der Wilhelma
können
die Besucher das Familienleben der seltsamen Tiere miterleben:
Ameisenbärenmutter „Daniela“ hat zur großen Erleichterung
aller dieses
Mal nämlich beschlossen, die Hilfe der Pfleger nicht in Anspruch
zu
nehmen und ihr Söhnchen „Lutz“ alleine großzuziehen. Und so
wandert sie
gemütlich durch ihr Gehege neben der großen Alpakawiese
oberhalb der
Eisbären, und Klein-Lutz klammert sich in ihr langes
Rückenfell, eifrig
bemüht, nicht abzurutschen. Seine Fellfärbung passt ganz
genau zu
ihrer, so dass das Jungtier auf Mutters Rücken gut getarnt ist. Es
wäre
aber auch einem Räuber mit Appetit auf Ameisenbärensteak
nicht
anzuraten, sich mit den starken Armen und den scharfen Krallen von
Mutter Ameisenbär anzulegen – trotz ihrer scheinbaren
Gemütsruhe sind
die Tiere sehr wehrhaft. Vater „Paco“ gibt den brummigen
Einzelgänger
und hält sich aus dem ganzen „Kinderkram“ raus. Aber
Ameisenbären sind
nun mal keine Familienbären – wenn „Lutz“ in sechs bis acht
Monaten die
Mutter nicht mehr braucht und selbst auf Ameisenfang geht, wird auch
„Daniela“ bis zum nächsten Rendezvous mit „Paco“ wieder alleine
ihrer
Wege gehen.
Vogelpark Herborn, 18.07.2006
Auf Spinnenjagd am Vogelpark mit der Gesellschaft für Ornithologie
Ein besonderes Naturerlebnis bietet der Vogelpark im Herborner
Stadtteil Uckersdorf am Sonntag, den 30. Juli. Von 10.00 bis 12.00 Uhr
lädt im Rahmen der naturkundlichen Veranstaltungsreihe „Der Natur
auf
der Spur“ Ulla Schäfer von der Hessischen Gesellschaft für
Ornithologie
und Naturschutz (HGON) zur spinnenkundlichen Exkursion in die
nähere
Umgebung des Vogelparks ein. Das Motto dieser spannenden Veranstaltung
lautet „Pfui Spinne – oder etwa nicht?“ Spinnen, von denen es alleine
in Deutschland über 1000 Arten gibt, gehören wie Insekten,
Krebstieren
und Tausendfüßer zu den Gliedertieren. Die sonnenexponierten
Wiesenflächen des Westerwaldes sind ein idealer Lebensraum
für diese
Tiere. Ulla Schäfer gelingt es auf unterhaltsame Weise,
Vorurteilen
gegen diese faszinierenden Tiere zu begegnen und das Interesse für
diese achtbeinigen Gliedertiere zu wecken. Für den kleinen Obolus
vom €
4,00 für Erwachsene und € 2,00 für Kinder können
Naturfreunde nicht nur
an dieser empfehlenswerten naturkundlichen Veranstaltung teilnehmen,
sondern erhalten darüber hinaus die Möglichkeit, im Anschluss
daran den
derzeit mit vielen Jungtieren besonders sehenswerten Vogelpark zu
erkunden.
Zoologischer Garten Magdeburg, 18.07.2006
Dicker Scheck für Elefanten
Bei der letzten Mercedes Benz Matinee im Juni wurde kräftig
für die
Elefanten gesammelt. Wir laden herzlich zum Foto- Drehtermin
„Elefanten-Spendenübergabe“ am Donnerstag, 20. Juli um 11 Uhr vor
die
Elefantenanlage ein. Der elefantöse 2.000 Euro Scheck wird vom
Geschäftsführer der Mercedes Benz-Niederlassung Magdeburg/Am
Silberberg
im Beisein der beiden Elefantendamen „Mwana“ und „Birma“ sowie der
Bürger-initiative Magdeburger Dickhäuterfreunde an den
Zoodirektor Dr.
Kai Perret übergeben.
Thüringer Zoopark Erfurt, 18.07.2006
Elefantöses Vorhaben - Rüsseltiere sollen es im Zoopark
künftig besser
haben
Der Thüringer Zoopark Erfurt hat sein spezielles Augenmerk seit
jeher
auf die größten Landtiere unseres Planeten, die Elefanten,
gerichtet.
Nach wiederholter Kritik an ihrer Unterbringung auf dem Roten Berg wird
jetzt zum großen Rundumschlag ausgeholt. Bereits im letzten Jahr
konnten in der Außenanlage mit Unterstützung des Vereins der
Zooparkfreunde in Erfurt und durch Spenden von Elefantenfreunden
positive Veränderungen herbeigeführt werden. So entstanden am
nördlichen Außengehege zum Beispiel spezielle
Futtervorrichtungen,
welche die Gabe von Heu zu den unterschiedlichsten Zeiten auch im
Freien ermöglichen. Nun geht es im Elefantenhaus weiter. Auf dem
sogenannten Elefantenstand wird ein elastischer Fußbodenbelag
namens
Gummiestrich aufgebracht. Das Ganze dient der Verbesserung des
tierischen Wohlbefindens, zumal Afrikanische Elefanten in der Savanne
ebenfalls sehr unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten vorfinden. Das
ständige Stehen und Liegen auf hartem Beton steht darüber
hinaus
modernen tiergärtnerischen Anschauungen entgegen. Aufgrund der mit
starkem Baulärm verbundenen Sanierungsarbeiten muss das
Elefantenhaus
eine Woche lang geschlossen bleiben. Safari, Seronga und Csami bleiben
bis zur Aushärtung der Hartgummischicht ausschließlich in
Ihrem
Außengehege. Bereits vor sechs Wochen erhielten sie die
Möglichkeit, es
auch nachts nach Belieben aufzusuchen. An seiner
Vergrößerung um das
Siebenfache arbeitet gerade ein Architektenteam. Spätestens 2009
soll
auch ein Elefantenbulle nach Erfurt kommen.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 18.07.2006
Heinzelmännchen mit dem guten Stern
Heinzelmännchen gibt es doch – gute Geister, die plötzlich
auftauchen
und bei der Arbeit helfen. In der vergangenen Woche waren 20
Auszubildende der Firma Daimler Chrysler mit zwei Meistern in der
Wilhelma zu Gast und haben in verschiedenen Abteilungen kräftig
mitgeholfen. Seitens Daimler Chrysler wird dieses Programm jedes Jahr
durchgeführt. Es dient dazu, den Auszubildenden einen Blick
über den
Tellerrand zu ermöglichen und andere Arbeitssituationen zu
erleben. Und
so haben die angehenden Mechatroniker eine Woche lang fachfremde Dinge
getan: Rasen gemäht, Unkraut gejätet, Filteranlagen im
Aquarium neu
bestückt, Terrarien gereinigt, Pflanzen umgetopft und gegossen,
Hängematten für Affen gebaut, Laub gesammelt, die
Subtropenterrassen
vom Wildwuchs befreit, bei der Futterversorgung mitgeholfen ... und
vieles mehr. Am Ende einer sicher für alle Beteiligten
interessanten
Woche gab es dann noch einen Fototermin mit Elefanten – und ein
großes
Lob von Professor Jauch, dem Direktor der Wilhelma, für die
engagierte
Mitarbeit.
Tiergarten Nürnberg, 18.07.2006
Volker Heißmann im KULTZELT des Tiergarten Nürnberg
Im Rahmen des Kulturfestivals KULT 06, wird am Mittwoch, den 19. Juli
um 20.00 Uhr der bekannte Kabarettist Volker Heißmann auftreten.
Mit dem Titel: Menschen, Tiere, Katastrophen: witziges, erlesenes und
musikalisches kommt ein alter Bekannter und Freund des Tiergarten
Nürnberg auf die Bühne von KULT06 und das für einen
guten Zweck. Volker
Heißmann, wie auch alle anderen Künstler von KULT06, treten
ohne Gage
auf.
Die gesamten Einnahmen dieses Festivals kommen den zahlreichen
Projekten des Tiergartens zugute.
Zoologischer Garten Magdeburg, 18.07.2006
It’s party-time: Zoofest am 23. Juli in Magdeburg
Eine Mega-Party für Groß und Klein mit Schnappi, dem
berühmtesten
Krokodil, Maik der Zauberer und Dixieland mit Se Brock’s Wing Klapp
steigt am 23. Juli im Zoo Magdeburg. Präsentiert wird das Zoofest
von
radio-SAW-Moderator Daniel Pavel. Für die Kinder gibt es
außerdem
Hüpfburgen, Kreativ-Bastelstände, knifflige Quizfragen an den
Ständen
der Zooschule und des Zoos und Sport- und Spielstände von Vereinen
und
Verbänden. Der bekannte Zeichner Peter Dunsch stellt an seinem
Stand
neue Malhefte vor. Informatives gibt es auch vom Förderverein
„Zoofreunde Magdeburg e.V.“, beim Kinderbuchverlag „lies & spiel“
und beim größten Kinder-Indoorbetreuer „Maximax“. Stachlig
wird es beim
Verein „Kakteen und Sukkulenten“, der auch einige Raritäten
verkauft.
Die Elefanten „Mwana“ und „Birma“ sind mit ihrem
Fitness-Trainingsprogramm mit dabei. Anschließend freuen sie sich
über
die leckere Belohnung durch Besucherhand. Auch die schwarzen
Frackträger, die Pinguine, erwarten nachmittags die Zoobesucher
zur
Präsentation.
Tierpark Chemnitz, 18.07.2006
Weiterer Nachwuchs und Ferienveranstaltungen
Nach dem Somaliwildeselfohlen gab
es vergangene Woche im Tierpark ein
weiteres Jungtier. Bei den Schneeziegen - nordamerikanische Verwandten
der Gämsen - hat sich weiblicher Nachwuchs eingestellt. Mutter und
Kind
sind zusammen mit den anderen Herdenmitgliedern auf der
Außenanlage zu
sehen. Während der Sommerferien wird es wieder täglich um
14.00 Uhr
Kurzführungen zu verschiedenen Tiergruppen geben. Ein Tierpfleger
berichtet dabei Wissenswertes über seine Schützlinge und
steht für
Fragen zur Verfügung. Start ist kommenden Samstag, den 22.07., bei
den
Huftieren, am Sonntag (23.07.) folgt dann das Vogelrevier. Die weiteren
Treffpunkte werden an der Kasse bekannt gegeben bzw. sind im Internet
nachzulesen. Neu im Programm sind die regelmäßigen
Ausflüge der
Alpakas, denn zur Ferienzeit stehen nun dienstags und donnerstags um
14:30 Uhr „Alpakaspaziergänge“ auf dem Programm. Alpakas und
Tierpfleger sind auf einem Zoorundgang anzutreffen und können auch
begleitet werden. An den Wochenenden findet zudem weiterhin 14.00 Uhr
der „Faultiertreff“ im Tropenhaus statt.
Tiergarten Heidelberg, 18.07.2006
Neue Adler im Zoo Heidelberg
In der Adlervoliere des Zoo
Heidelberg haben neue Adler Einzug
gehalten. Zwei männliche Riesenseeadler, die in den Niederlanden
beschlagnahmt wurden, haben am Neckar eine neue Heimat gefunden.
Riesenseeadler, die auch Stellers Seeadler genannt werden, sind die
größten und imposantesten Seeadler. Ihr Verbreitungsgebiet
liegt im
fernen Osten auf und um die Halbinsel Kamtschatka. Sie werden auf der
Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten gelistet, der
Bestand im Freiland war bereits 1999 auf etwa 2000 Brutpaare gesunken.
Die Haltung von Seeadlern hat im Zoo Heidelberg eine lange Tradition.
Früher wurden Europäische und Weißkopf-Seeadler
gehalten. Vor wenigen
Jahren wurden dann die beiden Volieren zu einem großen
Flugkäfig
zusammengelegt und ein Europäischer und ein
Weißkopf-Seeadler in der
Greiffenwarte Burg Guttenberg eingestellt. Von dort zogen zwei junge
Weißkopfseeadler neckarabwärts um. In diesem Frühjahr
wurde ein Partner
ausgetauscht und das in Heidelberg neu zusammengewöhnte Paar zog
im
Juni wieder auf die Burg.
Zoo Basel, 18.07.2006
Neue Themenanlage Australis im Zoo Basel eröffnet
Australis, Biologie von der anderen Seite - unter diesem Motto
eröffnete der Zoo Basel eine neue Themenanlage mit Kängurus,
Buschhühnern, Baumpythons, Geckos und anderen Terrarientieren.
Eine
kleine Ausstellung ermöglicht spannende Einblicke in die
einzigartige
Fortpflanzungsweise der Beuteltiere Australiens.
Zoo Dortmund, 17.07.2006
Zoo Dortmund: Nachwuchs bei den Kleinen Pandas
Und schon wieder gibt’s Nachwuchs
im Zoo Dortmund. Dieses Mal zeigten
sich die Kleinen Pandas wieder von ihrer produktiven Seite. Mit ihrem
Teddyhaften Äußeren gehören die Kleinen Pandas zu den
Publikumslieblingen im Zoo. Insbesondere seit sie in der neuen offenen
Anlage gehalten werden, eine der schönsten Anlagen im Zoo
Dortmund.
Bereits im vergangenen Jahr erfreuten die Kleinen Pandas den Zoo mit
Nachwuchs. Damals wie heute waren es Zwillinge. Einer der beiden
letztjährigen Zwillinge ist bereits in den Tierpark Berlin
umgezogen.
Der andere Zwilling wartet noch auf seinen Transport in den Zoo von
Helsinki. Leider sind die beiden gerade geborenen Panda-Jungtiere noch
nicht zu sehen. Von ihrer Mutter werden sie wohlbehütet in einem
der
zahlreichen Verstecke umsorgt. Erst in wenigen Wochen werden sie
erstmals die Höhlen verlassen und zur Freude der Zoobesucher in
der
Anlage umhertollen. Vorerst heißt es jedoch, sich in Geduld zu
üben,
denn selbstverständlich sorgen die Tierpfleger dafür, dass
die
Jungtiere ungestört von ihrer Mutter großgezogen werden
können. Vorerst
informiert ein Foto aus der Kinderstube über den Nachwuchs. Als
kleiner
Trost erfreuen Papa-Panda und der Nachwuchs vom vergangenen Jahr die
Zoobesucher in der Außenanlage.
Aktion Fischotterschutz, 17.07.2006
Uli Stein begeistert Gäste des OTTER-ZENTRUMs
Die seltene Gelegenheit Uli Stein live zu erleben, wurde bei der
Eröffnung seiner Ausstellung im OTTER-ZENTRUM am Samstag dem 15.
Juli
von vielen seiner Fans aus der Region genutzt. „Wenn wir im
Kunstunterricht einen Wald zeichnen sollten, guckte bei meinen
Zeichnungen ein Eichhörnchen aus einem Astloch oder eine Maus um
die
Ecke. Dies schien nicht in die Aufgabenstellung zu passen. Mein
Kunstlehrer und ich hatten sehr unterschiedliche Vorstellungen von
einem Wald, so kam ich zu meiner 4 in Zeichnen“, berichtete Uli Stein
anlässlich der Eröffnung über die Anfänge seiner
Malerei zur Schulzeit.
Lange Schlangen bildeten sich an dem Signiertisch von Uli Stein, der
positiv überrascht von dem starken Andrang in Hankensbüttel
war. Selbst
aus Berlin kamen einige Gäste, um sich ein Autogramm von ihm zu
holen.
Auch die Politik hatte Interesse an seinem Humor und war mit Klaus
Schneck, Dr. Eva Möllring, Ingrid Klopp, Matthias Nerlich und
Klaus
Drögemüller gut vertreten. Nach fast 2 Stunden harter
Signierarbeit
wurde die Hand von Uli Stein müde. Der Rundgang durchs
OTTER-ZENTRUM
musste aufgrund des überraschend starken Andrangs daher ausfallen.
Der
Besuch bei Otter & Co wird aber nachgeholt, wie der Künstler
versicherte. Vielleicht findet sich dann demnächst neben Maus und
Pinguin auch der Otter in seinen Cartoons. Die Ausstellung ist noch bis
zum 31. August täglich im OTTER-ZENTRUM zu sehen.
Westküstenpark & Robbarium, 17.07.2006
St. Peter-Ording - Der kleine Seehund Sammy aus dem Westküstenpark
& Robbarium in St. Peter-Ording will am Sonntag, den 23.Juli. 2006
von
11.00 – 17.00 Uhr seinen vierten
Geburtstag feiern. Dazu lädt er Groß
und Klein zum Seehundbecken ein. Der verspielte Sammy ist das
Nesthäkchen der fünf Seehunde und richtig verschmust: Er gibt
gerne
Küsschen. Für seinen Geburtstag hat ihm Parkleiter Peter
Marke ein
lustiges Fest mit maritimen Überraschungen, Basteln in der
Kinderscheune und einer fetzigen Piratenrallye versprochen: «Es
wird
ein tolles Event für Groß und Klein mit viel Spaß auf
der Festwiese!»
Das in einem Hafen-Ambiente gestaltete «Robbarium» ist das
größte
Seehundbecken Deutschlands und wurde wegen guter Tierhaltung und
Tierpräsentation im Jahr 2004 vom internationalen
«Berufsverband der
Zootierpfleger» (BdZ) ausgezeichnet.
Zoo Augsburg, 17.07.2006
Dschungelnacht im Augsburger Zoo
Am 28. Juli 2006 um 19.00 Uhr ist es wieder so weit: der Augsburger Zoo
öffnet seine Tore zur Dschungelnacht! Alle Augsburger und
Nichtaugsburger sind herzlich eingeladen – es lohnt sich
vorbeizuschauen! Ein buntes Programm erwartet die Besucher: eine
Märchenerzählerin, Kinderschminken, Klex-Theater-Auftritte,
„Zirkus-for-You“ mit Feuerspucker, Zauberei, Clownerie und Jonglage und
auch die Robben werden ihre Kunststücke zeigen. Große Teile
des Zoos
sind bunt beleuchtet und Kioske und Gaststätte sorgen für das
leibliche
Wohl.
Zoo Basel, 17.07.2006
Mit dem Zolli-Trämli durch Basel
Honiggurami, Maskenpitpit oder Dicklippige Meeräsche, lesen
erstaunte
Passanten derzeit auf dem Zolli-Tram, das auf den Tramlinien der BVB 1
und 14 unterwegs ist. Kaum zu glauben, aber all diese Tiere, samt dem
gestreiften Felsenspringer, der Schmarotzerrose und dem
Kappensäger
sind im Zolli zuhause. Manche sind viel weniger auffällig als ihr
Name
und es braucht etwas detektivisches Geschick, sie zu finden. Der
gestreifte Felsenspringer ist im Vivarium zu Hause und versteckt sich
im Freileben gerne in Pfützen am seichten Meer, wo er sogar von
einer
zur anderen Pfütze zu springen vermag. Beim Kappensäger (ein
Entenvogel) ist nur das Männchen mit der ausgeprägten
Federholle auf
dem Kopf auffällig, und die Wulstlippige Meeräsche kennen die
meisten
Mittelmeertouristen von eher schmutzigen Hafengewässern, in
welchen
sich die Fische meist von Kanalisationsinhalten – die durchaus noch
Nährstoffe enthalten – ernähren. Die Schmarotzerrose ist eine
nesselnde
Seeanemone, die auf dem Häuschen von Einsiedlerkrebsen lebt und
sich
von diesen umhertragen lässt. Wechselt der Krebs sein
Schneckenhäuschen, "zügelt" er auch die Schmarotzerrose mit.
Von den
eher ungesitteten Tischmanieren der Einsiedlerkrebse profitieren die
Anemonen und fressen das, was in einer regelrechten Wolke aus wild
zerkleinerter Nahrung aus den Scheren der Krebse aufsteigt. Wer dem
Zolli-Tram in nächster Zeit begegnet, wird noch weitere Tiernamen
bemerken, der Lachende Hans, der Korallenwächter und die
Warzenseewalze
warten im Zolli auf ihre Entdeckung.
Aktion Fischotterschutz, 17.07.2006
Otter-Tag im OTTER-ZENTRUM - „Otterforschung – wie geht das?“
In diesem Jahr stehen beim traditionellen „Otter-Tag“ des
OTTER-ZENTRUMs, am Sonntag, dem 23. Juli, Fragen der Otterforschung im
Vordergrund. Von 10:00 bis 17:00 Uhr können die Teilnehmer
beispielsweise selbst ausprobieren, wie man einem Otter per
„Radiotelemetrie“ auf den Fersen bleiben kann, um dessen
nächtliche
Wanderungen zu verfolgen. Sie erfahren aber auch, welche
Verhaltensweisen sich über derart „besenderte“ Otter erfassen
lassen.
Ausprobieren können sie ebenso, anhand welcher Zeichen man auf die
Anwesenheit eines Otters schließen kann und wie man darüber
die
Verbreitungssituation dieser Tierart erfasst. Und eine Detektivarbeit
wartet auf diejenigen, die sich daran beteiligen, aus den
Hinterlassenschaften von Ottern deren Beutespektrum zu analysieren. Die
zum Teil verblüffenden Methoden der modernen Wildbiologie werden
an
diesem Tag hautnah präsentiert. Ebenso werden die laufenden
Forschungsprojekte der Aktion Fischotterschutz vorgestellt - von der
Fragestellung bis zum Ergebnis. Interessante Erlebnisse bietet der
„Otter-Tag“ auch für die kleinen Gäste des OTTER-ZENTRUMs.
Sie können
sich ebenfalls an Forschungsaufgaben versuchen, wenn es gilt, dem Otter
nachzuspüren oder einen versteckten Sender zu finden.
Westküstenpark & Robbarium, 17.07.2006
Kindermusicals und Musical-Workshops im Westküstenpark St.
Peter-Ording
„Das Hexenhaus” oder „Der Schatz des Störtebecker” - oder
vielleicht
doch lieber beides? In der Woche vom 22. bis 28. Juli verwandeln die
Kindermusicals von Uwe Heynitz einen der größten Tierparks
Schleswig-Holsteins in ein klingendes Paradies. Gespielt und gesungen
wird von Kindern für Kinder. Der riesige Erfolg des
Open-Air-Spektakels
im vergangenen Sommer soll mit erneuter Unterstützung der Volks-
und
Raiffeisenbank Husum-Eiderstedt-Viöl und der Tourismus-Zentrale
St.
Peter-Ording in diesem Jahr ganz groß fortgesetzt werden. Rund
zwei
Dutzend theaterbegeisterte Kinder im Alter zwischen sieben und
zwölf
Jahren werden beim 2. Westküsten-Festival für Kinder in
verwegenen
Kostümen und wunderschönen Bühnenbildern für ihre
Altersgenossen singen
und spielen. Im Anschluss an die Aufführungen locken richtige
„Musical-Workshops“ für Kinder aller Altersstufen. Die jungen
Zuschauer
können dann auf der Bühne im Westküstenpark unter
kundiger Anleitung
selber erste Schritte wagen - auf den Brettern, die die Welt bedeuten:
Sie werden selber zu kleinen „Stars“ und lernen vom Aufbau einer Szene
bis zum fertigen Spiel „alles, was Kinder schon immer über das
Theater
wissen wollten“, verspricht Parkleiter Peter Marke.
Vogelpark Herborn, 14.07.2006
Neuerung in den Schulferien: Langer Dienstag im Vogelpark
Aufgrund der sommerlichen Witterung in den zurückliegenden Wochen
bietet das Team des Vogelparks im Herborner Stadtteil Uckersdorf –
zunächst versuchsweise – in den hessischen Schulferien beginnend
mit
dem 18. Juli einen langen Dienstag an. Der Park ist somit bis Ende
August dienstags nicht nur bis 18.00 Uhr, sondern bis 21.00 Uhr
geöffnet. Naturfreunde können erstmalig bei guter Witterung
auch im
Anschluss an andere sommerliche Aktivitäten, wie z. B. einem
Schwimmbadbesuch, abends bei angenehmen Temperaturen noch einmal Kakadu
„Coco“ einen Besuch abstatten und der Fütterung der Eulen,
besonders
der Eulenjungen, in einer Sonderführung ab 19.00 Uhr beiwohnen.
Versuchsweise wird zumindest an den drei ersten dieser langen Dienstage
auch das Gartencafé des Vogelparks bis 21.00 Uhr geöffnet
sein, so dass
mit einem kleinen Imbiss oder einem kühlen Blonden der Tag
ausklingen
kann.
Zoo Duisburg, 14.07.2006
Biker lassen den Zoo nicht im Regen steh’n
Als Zeichen innerer Verbundenheit und als Dank für die
jahrzehntelange
gute Nachbarschaft hat sich Duisburgs Biker’s Cooperation spontan
entschlossen, den Neubau eines Daches für das Delphinarium mit zu
unterstützen. Jeden Sonntag treffen sich Hunderte Motorradfahrer
am
bekannten und über die Region hinaus beliebten Motorradtreff am
Kaiserberg auf dem Zooparkplatz an der Autobahnabfahrt Duisburg
Kaiserberg. Der im Jahre 1974 gegründete Treff erfreut sich seit
jeher
einer sehr großen Beliebtheit über alle Generationen hinweg.
Deshalb
ließen die Fahrer auch bereitwillig die ein oder andere
Münze in die
Spendendosen fallen und trugen dazu bei, dass eine stolze Summe
zusammengetragen werden konnte, die am Sonntag, dem 16. Juli 2006, um
11.00 Uhr. dem Kaufmännischen Vorstand, Herrn Dipl.-Volksw.
Michael
Hilbert, im Beisein vom plüschigen Delphin-Maskottchen DELPHI DU
überreicht werden soll.
Zoo Köln, 14.07.2006
Jubiläums-Gratifikation
Zoodirektor Nogge begeht am 15.07.2006 sein 25-jähriges
Dienstjubiläum.
Nur ein einziger seiner Vorgänger in der 146-jährigen
Geschichte des
Kölner Zoos, Ludwig Wunderlich, hat dieses Jubiläum feiern
können.
Unter Nogges Leitung hat sich der Kölner Zoo zu einem der
führenden
Zoos in der Welt entwickelt, und er gilt heute als der schönste
Deutschlands. Auch ohne öffentliche Zuschüsse entstanden eine
Reihe in
der Fachwelt beachteter und beim Publikum beliebter Neubauten, vom
Urwaldhaus für Menschenaffen über den REGENWALD bis zum
ELEFANTENPARK.
Die hohen Besucherzahlen wertet Nogge als eine Abstimmung mit den
Füßen
pro Zoo und als Lohn für seine Arbeit.
Auch in der Fachwelt ist Nogge angesehen. In Köln wurden 1985 die
Europäischen Erhaltungszuchtprogramme aus der Taufe gehoben, deren
Ergebnis sich durch Zucht selbst erhaltende Populationen von Gorillas,
Sibirischen Tigern, Przewalskipferden und vielen anderen in der Natur
bedrohten Tierarten sind. Von 1998 – 2000 leitete er den
Europäischen
Zooverband (EAZA). Für seine tiergärtnerische Lebensleistung
zeichnete
dieser ihn 2004 mit dem 1. „EAZA-Award for professional excellency”
aus. Von 1993 – 1995 war er Präsident des Weltzooverbandes (WAZA).
In
seine Amtszeit fiel die Veröffentlichung der
Welt-Zoo-Naturschutzstrategie, als Reaktion auf die Beschlüsse des
ersten Welt-Umweltgipfels, der 1992 in Rio de Janeiro stattgefunden
hatte.
Nogge freut es besonders, dass das veränderte
Selbstverständnis des
Zoos auch zu einer veränderten Wahrnehmung in der
Öffentlichkeit
geführt hat. Wussten 1991 nur 36 % der Zoobesucher, dass Zoos
etwas für
die Erhaltung der biologischen Vielfalt tun, sind 15 Jahre später
73 %
davon überzeugt, dass Zoos sich zu Naturschutzzentren gewandelt
haben.
Zu Differenzen über die Aufgabenstellung von Zoos war es zuletzt
zwischen Aufsichtsrat und Zoodirektor gekommen. Stellte man dort
eine
Ausrichtung auf überwiegend zoologische Schwerpunkte unumwunden in
Frage, ist Nogge davon überzeugt, dass die Menschen allein wegen
der
Tiere in den Zoo kommen. Alles andere sei schmückendes Beiwerk.
Jeder
Zoo täte daher gut daran, sich auf sein Kerngeschäft zu
besinnen. Wenn
er das gut mache, stimme auch die Kasse. Ins Protokoll der letzten
Aufsichtsratssitzung (29. Mai 2006) ließ er daher ein Zitat Heinz
Hecks, in den 30er Jahren Direktor des Münchner Tierparks
Hellabrunn
und Sohn des früheren Kölner Zoodirektors Ludwig Heck,
sozusagen als
sein weltanschauliches Vermächtnis aufnehmen:
„Manche zoologischen Gärten sehen sich genötigt,
Sonderaktionen wie
Völkerausstellungen, Zirkusdarbietungen und dergleichen zu bieten
…
Allzu großer Wert wird auf Unterhaltung gelegt, die mit dem
Tierpark
nicht das Geringste zu tun haben. In Hellabrunn wollen wir nichts
machen, was nicht zu einem Tierpark gehört. Wir wollen den
Tierpark
selbst so gestalten, dass das Publikum wegen des Tierparks kommt und
nicht wegen einer Sonderschau von Negern.“ Zwar hätte Nogge sich
einen
anderen Nachfolger gewünscht. Er freut sich aber, dass er einen
Nichtfachmann verhindern konnte. Mehr als die Abfuhr seines
Wunschkandidaten trifft ihn jedoch die Behandlung seiner
persönlichen
Angelegenheiten durch den Aufsichtsrat.
Zoodirektoren, soweit Vorstände von Aktiengesellschaften, sind
üblicherweise Beamten in entsprechenden Positionen gleichgestellt.
Dies
gilt auch in Köln. Lediglich zur Finanzierung der Altersversorgung
hat
man einen eigenen Weg gewählt. Nun stellt sich heraus, dass dieser
das
Ziel verfehlt hat. Der Zoodirektor soll nämlich nicht – wie
bei
Vertragsabschluss beabsichtigt und für Beamte üblich 75 %
seiner Bezüge
als Pension erhalten, sondern lediglich 23 %. Zwar bietet der
Arbeitsvertrag selbst eine Lösung für den Konflikt an.
Würde der
Vertrag nämlich nicht bis zum Erreichen der gesetzlichen
Altersgrenze
verlängert, stünde Nogge das für Beamte übliche
Ruhegehalt zu. Der
Aufsichtsrat besteht jedoch auf einer Vertragsverlängerung. Nogge
könne
doch froh sein, dass er sich noch ein halbes Jahr lang etwas dazu
verdienen könne, sozusagen als Gratifikation zum
Dienstjubiläum.
Dazu sieht er sich nun allerdings nicht mehr in der Lage. Die
Behandlung durch seinen Dienstherren ist ihm so aufs Gemüt
geschlagen,
dass der Arzt ihm für die verbliebene Laufzeit seines Vertrages
dienstunfähig schreiben musste.
Zoo Leipzig, 14.07.2006
Bekanntgabe des Ergebnisses des Architektenwettbewerbs für die
Riesentropenhalle Gondwanaland
Die Preisträger des Architektenwettbewerbs zur Riesentropenhalle
„Gondwanaland“ sind heute Morgen im Rahmen einer Pressekonferenz im Zoo
Leipzig bekannt gegeben worden. Den ersten Preis erhielt das Leipziger
Büro HPP International Planungsgesellschaft mbH. Dieses
überzeugte
durch ein hohes Maß an Professionalität besonders im
Hinblick auf die
Tragwerkskonstruktion, die landschaftsarchitektonische Gestaltung und
die bereits sehr detaillierte Planung. Für die Tropenhalle sieht
HPP
eine rechteckige Grundfläche und ein gewölbtes Foliendach mit
einer
außen liegenden filigranen Stahltragewerkskonstruktion vor.
Präsentiert wurden die Projekte der drei gekürten
Architektenbüros
durch Zoodirektor Dr. Jörg Junhold und Prof. Eckhard Gerber,
Freier
Architekt und Vorsitzender des Preisgerichts. Das
Gesamtinvestitionsvolumen für das Projekt „Gondwanaland“
beträgt 49,5
Mio. Euro. Davon wurden vom Sächsischen Ministerium für
Wirtschaft und
Arbeit 25,245 Mio. Euro Förderung für eine touristische
Basiseinrichtung in Aussicht gestellt. Die Stadt Leipzig wird
voraussichtlich einen Beitrag von 6,5 Mio. Euro aus dem
Vermögenshaushalt (verteilt über die Jahre 2007 bis 2009)
leisten. Der
Zoo nimmt Kredite in Höhe von 12 Mio. auf und bringt Eigenmittel
in
Höhe von 5,755 Mio. ein. Davon bringt der Freundes- und
Förderkreis des
Zoologischen Gartens Leipzig e.V. 1 Mio. aus Spendenmitteln auf. In der
heutigen Ratsversammlung der Stadt Leipzig wird über das Projekt
abgestimmt, nachdem es im Aufsichtsrat der Zoo Leipzig GmbH, in den
Fraktionen des Stadtrates, in der Dienstberatung des
Oberbürgermeisters
und in den zuständigen Ausschüssen bereits einstimmige Voten
erhielt.
Zoo Leipzig, 14.07.2006
Auf geht’s zur Safari-Tour! Sommerferienprogramm im Zoo Leipzig
lädt zu
Entdeckungsreisen ein
Zur schönsten Zeit des Jahres für alle Schulkinder, den
Sommerferien,
lockt der Zoo Leipzig wieder mit einem bunten Ferienprogramm und
lädt
alle Feriengäste zu spannenden Entdeckertouren durch die Weiten
der
Kiwara-Savanne ein. Der Startschuss für die Ferienaktionen
fällt am
Montag, den 24. Juli 2006. Zwischen 10 und 18 Uhr kann an diesem Tag
auf der großen Wiese hinter der Nashorn-Forscherhütte
gespielt, gemalt
und gebastelt werden. Pinguinlauf, Känguruhhüpfen und das
Zoo-Puzzle
testen die Geschicklichkeit der Ferienkinder, beim Nashornbilder-Malen
ist dagegen Kreativität gefragt. Zu jeder vollen Stunde nehmen
unsere
Zoolotsen die Feriengäste außerdem auf eine abenteuerliche
Reise in die
afrikanische Savannenlandschaft mit. Auf der Kiwara-Savanne warten
Giraffen, Antilopen, Gazellen, Strauße und Zebras darauf,
entdeckt zu
werden. Natürlich sind dabei auch die jüngsten
Savannenbewohner zu
sehen. „Was gibt’s Neues bei den Jungtieren in der Kiwara-Savanne?“ ist
auch das Motto der Ferien-Entdeckertouren, die jeden Dienstag und
Donnerstag um 11 Uhr an der Flamingoanlage gleich hinter dem
Zoo-Eingang starten. Auf der eineinhalbstündigen Safaritour mit
unseren
Zoolotsen erfahren die Zoogäste interessante und spannende
Geschichten
aus dem noch kurzen Leben der drei Zebrafohlen, des Giraffenbabys und
der kleinen Straußenküken. Damit bringt der Zoo Leipzig
seinen
Besuchern Afrika praktisch vor die Haustür! Beim täglichen
Ferienquiz
kann der Feriengast nach seiner abenteuerlichen Entdeckertour unter
Beweis stellen, wie gut er sich nun im afrikanischen und asiatischen
Dschungel auskennt. Ein weiteres Highlight im Ferienprogramm des Zoos
ist das beliebte Sommer-Puppentheater. An jedem Ferienwochenende
können
sich die Kinder jeweils um 15 Uhr bei den Märchen „Mascha &
der
Bär“, „Das Rübchen“ oder „Tischlein deck dich“ ins Reich der
Fantasie
entführen lassen. Die Aufführungen finden bei schönem
Wetter auf dem
Lesehügel unter freiem Himmel statt. Sollte es regnen, zieht das
Puppentheater in das Entdeckerhaus Arche um.
Vogelpark Walsrode, 14.07.2006
Blütenmeer in rot, pink, weiß und gelb - Große
Rosenausstellung im
Vogelpark Walsrode
Wie lauten die Modefarben des Sommers? Der Vogelpark Walsrode setzt auf
rot, pink, weiß und gelb. Mit den beliebten „Rosentagen“ rund um
die
historische Bockwindmühle erhalten nämlich vom 21. bis 23.
Juli unter
anderem diese Farbtöne Einzug. Die einmal jährlich
stattfindende
Rosenausstellung zeigt den Besuchern von der Kletterrose bis hin zur
Beet- oder Wildrose über 80 verschiedene Varianten der
symbolträchtigen
Edelblume. Ob nun rote Rosen tatsächlich die Liebe entfachen oder
weiße
Rosen Treue zeigen, kann jeder für sich selbst entscheiden.
Für alle
Besucher gleich ist jedoch die kompetente Verkaufsberatung der
ausstellenden Firma Rosen-Kordes.
Zusätzlich gibt es einen kostenlosen Bringservice, bei dem alle
erworbenen Pflanzen zu einem vereinbarten Zeitpunkt am Ausgang
abliefert werden, während der Gast bis zum Schluss unbeschwert
seinen
Parkbesuch genießen kann.
Aktion Fischotterschutz, 14.07.2006
Abendlicher Rundgang durch das OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel
Auch in diesem Jahr macht das
OTTER-ZENTRUM während der Sommerferien
ein ganz besonderes Angebot: Unter dem Motto "Sind nachts alle Marder
grau?" können die Tiere außerhalb der Öffnungszeiten
bei einem
Abendspaziergang beobachtet werden. Dieser geführte Rundgang
findet
statt am Freitag, dem 28. Juli von 20:00 bis 22:30 Uhr. Haben die
Tagesgäste das Freigelände verlassen und bricht die
Dämmerung herein,
werden Otter, Dachs, Iltis und Co. noch einmal so richtig munter. Bei
den abendlichen Rundgängen begleiten die Gäste die
Mitarbeiter des
OTTER-ZENTRUMs bei ihrer letzten Futterrunde. Warum diese dann für
die
Nacht sogenanntes "Beschäftigungsfutter" verteilen, welche
individuellen Eigenarten der Tiere dabei zu beachten sind, und was noch
so alles außerhalb der Öffnungszeiten im OTTER-ZENTRUM
passiert, das
erläutern ein Tierbetreuer und ein weiterer Mitarbeiter der Aktion
Fischotterschutz. Ein solcher Blick hinter die Kulissen der Arbeit des
OTTER-ZENTRUMs ist stets ein spannendes Erlebnis. So werfen die
Teilnehmer beispielsweise einen Blick in die Schlafhöhle eines
Fischotters, sehen die „Privatgänge“ der Hermeline und schnuppern
am
„Parfüm“ der Iltisse. Insbesondere für die Kinder hat eine
solche
Abendwanderung während der Ferien einen besonderen Reiz. Da diese
seltene Möglichkeit, die Marder bei ihren abendlichen
Aktivitäten zu
beobachten, stets auf großes Interesse stößt, wird
seitens des
OTTER-ZENTRUMs eine frühzeitige Anmeldung (Tel.-Nr. 05832-980820)
empfohlen, denn die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. Anmeldeschluss ist
der 21. Juli. Dieser Ferienspaß für die ganze Familie kostet
für
Erwachsene € 8,50 und für Kinder € 6,50. Der Treffpunkt für
den
abendlichen Rundgang ist vor dem Haupteingang.
Vogelpark Heiligenkirchen, 14.07.2006
Pelziger Nachwuchs im Vogelpark Heiligenkirchen
Detmold-Heiligenkirchen. Im
Vogelpark Heiligenkirchen hat sich wieder
Nachwuchs eingestellt: Bei den Wildmeerschweinchen wurden Vierlinge
geboren. Obwohl erst wenige Tage alt, erkunden die Kleinen, von ihrer
Mutter geführt, im Sauseschritt ihr Gehege. Bei diesen flinken,
dunkelbraunen Gesellen handelt es sich um die Vorfahren unserer
Hausmeerschweinchen. In der freien Natur kommen Wildmeerschweinchen im
Hochgebirge Südamerikas vor. Bei den Indios gelten sie
übrigens als
Delikatesse - im Vogelpark Heiligenkirchen müssen sie sich
selbstverständlich keine derartigen Sorgen machen. Im Vogelpark
sind
die Wildmeerschweinchen erst seit kurzem zu sehen. Neben zwei
verschiedenen Affenarten, Kängurus und Präriehunden
gehören sie zu den
pelzigen Mitbewohnern, welche inmitten ihrer gefiederten Kollegen
zunehmend für Kurzweil sorgen.
Tiergarten Schönbrunn, 13.07.2006
Erster Fototermin vom Robbenbaby - 14. Juli um 10.00 Uhr
Am 13.07.2006 kam um 4.30 Uhr in der Früh das jüngste
Mitglied der
Familie südamerikanischer Mähnenrobben zur Welt. Das Kleine
ist das
zweite Jungtier, das im neuen Polarium geboren wurde - letztes Jahr im
Sommer gab es den ersten Nachwuchs auf der neuen Anlage. Ganz
komfortabel bewohnen Mutter "Carmen" und ihr Junges den eigens für
diese Anlässe eingerichteten Flachwasserbereich – gegenüber
der
Eisbärenanlage. Die nächste Woche werden die beiden noch
getrennt von
der Gruppe in ihrem Bereich verbringen. Dabei handelt es sich lediglich
um eine Sicherheitsmaßnahme für das Baby – das zwar schon
zweimal im
Flachwasserbereich geplanscht hat, jedoch seine Schwimmkünste erst
vorsichtig erproben muss. Noch ist auch nicht bekannt, ob der kleine
„Torpedo“ männlich oder weiblich ist. Mähnenrobben haben eine
Tragezeit
von 11 - 12 Monaten, können ein Gewicht von bis zu 300 kg
erreichen und
haben eine Lebenserwartung von ca. 20 Jahren.
Tierpark Chemnitz, 13.07.2006
Nachwuchs bei den seltenen Somaliwildeseln
Die kleine Somaliwildesel-Herde im Tierpark Chemnitz hat Zuwachs
bekommen, denn am Mittwoch erblickte ein Hengstfohlen das Licht der
Welt. Die Mutterstute „Sabah“ stammt aus dem Tierpark Berlin und lebt
seit
2002 im Tierpark Chemnitz. Mutter und Kind sind wohlauf und zusammen
mit zwei weiteren Stuten, ebenfalls Nachkommen von „Sabah“, in der
Außenanlage zusehen. Hengst „Winter“, der Vater des Fohlens, wird
noch
ein paar Tage getrennt von seinem Nachwuchs gehalten, bis dieser fit
genug ist, bei möglichen Verfolgungsjagden der Eltern mithalten zu
können. Diese Tierart wird in nur acht deutschen Zoos und
Tierparks
gezeigt. Das Management des kleinen Bestandes erfolgt über ein
Internationales Zuchtbuch, in welchem insgesamt nur knapp 140 Tiere
weltweit geführt werden. Auch in ihrer nordostafrikanischen
Heimat, in
der viele Jahre lang Bürgerkrieg herrschte, sind die Wildesel
stark
bedroht. Vor allem die Jagd, aber auch die Konkurrenz von Haustieren
sowie die Vermischung von Haus- und Wildeseln setzen dem Bestand zu.
Schätzungen besagen, dass es nur noch einige hundert freilebende
Somaliwildesel geben wird.
Zoologischer Garten Berlin, 13.07.2006
Der ZOO BERLIN meldet: Einzigartige Sonderausstellung „Tiere im Alten
Ägypten“ - Eine Zusammenarbeit der Humboldt Universität, des
Ägyptenforums, Ägyptischen Museums und der Zoologischer
Garten Berlin AG
Vor dem 2. Weltkrieg besaß der Berliner Zoo ein
Straußenhaus, das 1901
als originalgetreue Nachbildung eines ägyptischen Tempels
errichtet
wurde. Es war kein prunkvoller Tierstall, sondern eigentlich ein Tempel
der Tiere. Heute zeugen von der ästhetischen Schönheit dieses
prunkvollen Gebäudes nur noch Fotos. Gerade diese aber initiierten
Mitarbeiter des Ägyptenforums, der Humboldt-Universität und
des
Ägyptischen Museums zu einer Ausstellung über Tiere in der
ägyptischen
Mythologie. Welcher Ausstellungsort bot sich hier besser an als der
Berliner Zoo, in dem früher nicht nur dieses berühmte
Straußenhaus als
Tempel der Tiere stand, sondern der auch heute fast alle der in
ägyptischen Tempeln auf Inschriften und Bildern erwähnten
Tiere pflegt.
So entstand eine Ausstellung über die Tiere im Alten Ägypten,
die vor
einem zoologischen Hintergrund die Antike und die Gegenwart
zusammenführt und dem Zoobesucher die heute lebende Tierwelt aus
einer
völlig neuen Sicht präsentiert. Völlig neu und innovativ
ist die
Veranschaulichung und Lösung historischer Fragestellungen anhand
heute
lebender Tiere. Eine Ausstellung dieses Umfanges fand noch nie zuvor in
Deutschland statt.
Zoo Leipzig, 13.07.2006
Nachwuchsfreuden im Pongoland - Gorilladame Bebe überraschte das
Zooteam mit einem Jungtier
Als die Pfleger heute Morgen das Licht bei den Gorillas anschalteten,
schauten sie nicht wie üblich, die zwei wachen Augen von
Gorilladame
Bebe (geb. 1979) an, sondern vier! Bebe brachte ohne vorherige
Anzeichen in der Nacht zum Donnerstag ein Jungtier zur Welt, dessen
Geschlecht noch unbekannt ist. Für die erfahrene Mutter ist es
bisher
der zweite Nachwuchs. „Wir waren alle sehr überrascht, umso
größer war
dann auch die Freude. Bebe stammt aus der freien Wildbahn, deshalb ist
das Kleine für uns so wertvoll. Es scheint so, dass sich die Tiere
im
Zoo Leipzig wohl fühlen und wir mit den neuen naturnah gestalteten
Anlagen Erfolg haben. Der zahlreiche Nachwuchs in den letzten Wochen im
Zoo spricht dafür“, so Zoodirektor Dr. Junhold. Dem kleinen
Gorillababy
geht es nach der ersten Inaugenscheinnahme gut, Bebe kümmert sich
liebevoll und bettet es zärtlich an ihren Bauch. Der stattliche
Gorillamann Gorgo (geb. 1981) ist der Vater des neuen
Pongolandbewohners. Bisher befinden sich Mutter und Kind hinter den
Kulissen. Die Bindung zueinander muss sich erst einmal ausprägen.
Insbesondere die ersten Tage sind für das Baby die entscheidenden.
Die
Zusammengewöhnung mit den anderen Gruppenmitgliedern wird in den
nächsten Tagen Schritt für Schritt erfolgen.
Aktion Fischotterschutz, 13.07.2006
Post-Truck am OTTER-ZENTRUM - Briefmarken, Infos und Aktionen der Post
Am Sonntag, dem 16.7., kommt die Deutsche Post Philatelie mit einem
Ausstellungstruck auf den Parkplatz des OTTER-ZENTRUMs und bietet
Informationen und Aktionen zum Thema Briefmarken an. Der Lastwagen
hält
auf seiner Tour entlang der schönsten Zoo- und Freizeitparks
Deutschland einen Tag am OTTER-ZENTRUM und lädt alle
Interessierten
Post- und Briefmarken-Fans ein, sich während der
Öffnungszeiten des
Naturerlebniszentrums von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr über die aktuelle
Angebote und Leistungen der Post zu informieren. Anlass der Aktion ist
die Herausgabe von Briefmarken „Für die Jugend 2006“ zum Thema
„Heimische Tiere“. Die Standbesucher können sich vor einem
Motivhintergrund fotografieren lassen und das Bild dann auf ein
T-Shirt, eine Tasse oder eine Postkarte drucken lassen. Nach Besuch des
Post-Trucks und dem Bewundern der neuen Briefmarken zu den heimischen
Tieren kann man dann die heimischen Marder live im OTTER-ZENTRUM
erleben. In den alle 15 Minuten stattfindenden Fütterungen ist
außerdem
viel Interessantes über die Tiere auf den Briefmarken und ihre
heimische Lebensräume zu erfahren.
Zoo Hannover, 13.07.2006
Konkurrenz für Kaschmir
Wenn die Kaschmirziegen im
Himalaja zurzeit noch mehr meckern als
gewöhnlich, liegt das an der allgemeinen Kaschmirziegen-Unruhe,
die
sich vor zehn Tagen ausgebreitet hat: Am 3. Juli wurde im Erlebnis-Zoo
Hannover ernstzunehmende flauschig-zarte Woll-Konkurrenz geboren.
Kuddel, das Vikunja-Baby! Noch ist sein Fell kurz, dennoch kommen die
Ziegen mit der Edelbehaarung bei seinem Anblick bereits jetzt
mächtig
ins Schwitzen: In ein paar Wochen wird das Vikunjababy so feine Wolle
auf dem Rücken tragen, dass sich Kaschmir dagegen anfühlt wie
Hanf
(fürchten die Ziegen). Klein-Kuddel ist sich seiner Wirkung auf
Kaschmirziegen natürlich nicht bewusst, von Luxuszwirn hat er noch
nie
gehört – aber dass er seltsam angestarrt wird, hat er bereits
gemerkt.
Für den Zoo ist das zierliche Klein-Kamel mit dem samtweichen Fell
und
dem spitzbübischen Grinsen eben eine Art Mini-Wunder, das man gar
nicht
oft genug anstarren kann. Seit zwei Jahren gibt es zum ersten Mal
wieder Nachwuchs bei den vom Aussterben bedrohten Vikunjas. (Wenn die
Kaschmirziegen wüssten, wie selten Nachwuchs bei der Konkurrenz
ist,
würden sie wahrscheinlich nicht so meckern.) Um die kleinste
Kamelart
der Welt zu erhalten, wurde sogar eigens ein neues Männchen nach
Hannover geholt: Don Pedro. Schon nach den ersten tierischen
Techtelmechteln zwischen Vikunja-Dame Bika und Don Pedro wurde aus dem
Kamel-Knuddeln Kuddel.
Zoo Leipzig, 13.07.2006
Namen für die Zebrajungen – Ihre Idee ist gefragt
Freitag letzte Woche hat das dritte von vier zu erwartenden Zebrajungen
im Leipziger Zoo das Licht der Welt erblickt. Die Mercedes-Benz
Niederlassung Leipzig, die sich schon seit dem Jahr 2000 als Pate der
Grevy-Zebrafamilie engagiert, ist jetzt auf der Suche nach Namen
für
die 3 weiblichen Neugeborenen, für die ebenfalls die Patenschaft
übernommen wird. Dazu sind Ihre Einfälle gefragt: In der Zeit
13. Juli
bis 04. August 2006 haben Sie die Möglichkeit, Ihre
Namensvorschläge
einzureichen. Günstigerweise sollte der vorgeschlagene Name einen
Bezug
zum afrikanischen Ursprung der Tiere haben und aus nur einem Wort
bestehen. Hier noch einige Informationen zu den Grevy-Zebras, die bei
der Namensfindung vielleicht hilfreich sind. Die Tiere sind eine von
drei vorkommenden Zebraarten und mit 1,60 Metern Schulterhöhe auch
die
größte. Die Zebras sind verspielt und temperamentvoll. Genau
wie im
Leipziger Zoo bilden sie in den Savannen Afrikas große gemischte
Herden
mit Antilopen, Straußen und Giraffen.
Zoo Duisburg, 13.07.2006
Statt Rabatt – Spenden satt
Angeregt durch eine Schüler-Sammelaktion der eigenen Tochter
für ein
neues Dach überm Delphinarium am Kaiserberg, startete die
Inhaberin
mehrerer Duisburger Friseurgeschäfte – Nicole Terpoorten – eine
Sammelaktion in ihren Salons unter dem Motto: „Rabatte nicht aufs
Köpfchen – Spenden in die Töpfchen“. Ganz gleich, ob Dame,
Herr oder
Kind, ob Dauerwelle, Hairstyling oder Bubikopf - vom Preis einer jeden
Bedienung flossen 50 Cent „Kopfpauschale“ in eine transparente
Büchse,
dazu selbstverständlich noch viele zusätzliche Spenden, zu
denen das
freundliche Personal der Friseursalons aufgerufen hatte. Allein im
Monat Juni klingeln 323,50 € in insgesamt sechs Spendentöpfen, die
Nicole Terpoorten persönlich an Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard
Frese
überreichen wird. Eine gelungene Aktion, die Vorbild für
viele weitere
sein sollte!
Aktion Fischotterschutz, 13.07.2006
"Auf den Spuren von Otter und Co." Ferienspaß im
OTTER-ZENTRUM
Viel Spaß im sommerlichen Freigelände
verspricht das
OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel auch in diesem Jahr allen Kindern von
7-12
bei einem spannenden Ferientag. Am Donnerstag, dem 27. Juli begeben
sich die Kinder von 10:00 bis 16:00 Uhr auf die Spuren von Fischotter,
Dachs und Co.. An diesem Tag gibt es viele interessante Dinge zu
entdecken. Dazu gehören die Suche nach den Lebewesen in der
Laubstreu
oder in einem Bach. Außerdem werden die Spuren der Tiere
bestimmt, die
im OTTER-ZENTRUM zu sehen sind. Der Phantasie sind keine Grenzen
gesetzt, wenn es gilt, Bilder oder Figuren von Ottern und anderen
Mardern zu gestalten. Selbstverständlich können die Kinder
ihre
Kunstwerke als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Und wer sich so
richtig austoben will, | |