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Ausgabe 326 vom 13. Juli 2006 |
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Liebe Leser,
die Vogelgrippe taucht wieder aus der Versenkung auf - in Spanien.
Prompt wurden die "Vorbeugemaßnahmen" verlängert. Neben
zahlreichen
Einzeltieren, die Stallpflicht, Fang- und Impfaktionen in den Zoos
nicht überlebt haben, mußte mittlerweile der erste ganze
Park dran
glauben: Anfang des Monats wurde der Vogelpark Kahl am Main
geschlossen, nach Besucherschwund und Aufstallpflicht war er vom
Trägerverein nicht mehr zu halten. Immerhin gab es dort auch
Pinguine,
Waldrapps, Sattelstörche, Hyazintharas und 100 weitere Arten zu
sehen,
also kein Mini-Zoo. Auch aus anderen Vogelparks kommen wenig
ermutigende Frühjahrs-Zahlen, und das heiße Sommerwetter ist
nun auch
nicht gerade förderlich. Darunter leiden auch ganz andere Zoos.
Erste Nachwirkungen des übereilten Bären-Abschusses zeigen
sich darin,
daß nun manche Gemeinden meinen, jedes ihnen unliebsame Wildtier,
egal
ob gesetzlich geschützt oder ungefährlich, einfangen oder
beseitigen zu
lassen. So den Bad
Uracher Steinbock "Steini". Das falsche Signal
für den Artenschutz
scheint gehört worden zu sein.
Die neueste Folge der von uns mit
Informationen belieferten Zoo-Nachrichten "Zoo-Infos" bei
Prometheus-TV ist online:
Ausgabe
Juni aus dem Zoo Heidelberg; Tierportrait Roloway-Meerkatze (15 mb,
20 Min)
Die
nächste Folge kommt in Kürze aus dem Zoo Basel.
Passend
dazu
haben wir unter www.zoo-infos.org
eine neue
Portalseite erstellt, die die bisherigen Sendungen, unsere diversen
Webseiten und Info-Angebote
übersichtlich bündelt.
18:17
Dirk
Petzold
Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus
dem Luftbild eines deutschen Zoos.
Was zeigt er?
Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei
maps.google.com
Wenn Sie
es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze
Stadt
bzw. deren Lage sehen.
Und wer es gar nicht
erkennt, muß bis zur Auflösung nächste
Woche
warten...
Lösung von letzter Woche:
Unsere Zoo-Datenbank
enthält 236
öffentliche Tierhaltungen mit freiem Eintritt (inkl. "Spende
erwünscht") - das ist mehr als ein Drittel. Darunter viele
Wildgehege,
aber auch über 40 Vogelparks des VGVT (noch inkl. Kahl) und
durchaus
größere Parks mit mehreren 100
Tieren wie z.B. hier in
Bielefeld, in Pforzheim, Leverkusen, Schweinfurt, Oberhausen, Wiesbaden
oder im Nationalpark Bayerischer Wald. Es ist aber sicher kein Zufall,
daß in Zeiten leerer Kassen viele davon in den letzten Jahren
Parkgebühren eingeführt haben oder gar schon mal vor dem Aus
standen.
Es müssen einige Leser tatsächlich nachgezählt haben;
jedenfalls hatten
wir mehrere "Fast-Treffer", unter den beiden nähesten mußten
wir losen.
Glückwunsch an M. Dahl nach Kürten - das Spiel ist unterwegs!
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| Zoos
– Meldungen |
Hamburger Abendblatt
- 11. Jul. 2006
Sommerflaute bei Hagenbeck
Die Lage für den Tierpark Hagenbeck ist bedrohlich. So bedrohlich
wie
seit 30 Jahren nicht mehr. Das sagt Tanja Königshagen, Sprecherin
des
Tierparks: "Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind unsere Einnahmen in
den
letzten Monaten um 15 Prozent gesunken." Grund seien die
Fußball-Weltmeisterschaft
und die hohen Temperaturen.
Fatal für Hagenbecks Tierpark, der eine Million Besucher
jährlich
begrüßen muß, um die laufenden Kosten von 22 000 Euro
täglich
zahlen zu können. Derzeit reiche das Geld gerade aus, um die
Betriebskosten zu decken: "Renovieren oder investieren ist
unmöglich."
Der Tierpark
hofft jetzt, daß in den Sommerferien wieder mehr Gäste
kommen.
"Sonst haben wir im Herbst ein ernsthaftes Problem", so Tanja
Königshagen
(39), Sprecherin des Tierparks.
ORF.at
- 9. Jul. 2006
Bürgermeister
der
Region treten für Erhalt ein
Nach den Turbulenzen zwischen SPÖ und ÖVP befürchten die
Bürgermeister der Region, dass der Tierpark Herberstein schon im
Herbst
zusperren muss. Sie richten deshalb am Montag eine Petition an die
Landesregierung.
In der letzten Sitzung der Landesregierung vor der Sommerpause sollte
eigentlich
die Entscheidung für Verhandlungen über die Übernahme
durch
das Land fallen. Soll das Land den Tierpark Herberstein pachten oder
kaufen,
wie es der SPÖ lieber wäre - das war zuletzt Streitpunkt in
der
Landesregierung. Die Kommunalpolitiker, Wirtschaftstreibenden und
Tourismusmanager
in der Oststeiermark befürchten nun aber, dass es nicht einmal zu
Verhandlungen
mit der Familie Herberstein kommt. Zwölf Bürgermeister und
andere
Lokalpolitiker von ÖVP und SPÖ wollen der Landesregierung
Montagfrüh
einen gemeinsamen Brief überreichen: Es sei fünf vor
zwölf,
denn der derzeitige Fördervertrag des Landes mit Maximilian
Herberstein
läuft schon Ende September aus, sagte der
ÖVP-Bürgermeister
von Stubenberg, Franz Hofer.
ORF.at - 10. Jul. 2006
Land
verhandelt über Kauf oder Pacht
In der letzten Sitzung der Landesregierung vor der Sommerpause haben
sich SPÖ und ÖVP darauf geeinigt, Verhandlungen mit offenem
Ausgang
über einen Kauf oder eine Pacht des Tierparks Herberstein
aufzunehmen.
Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ) zeigte sich optimistisch, dass
es
bis zum September - da beginnen wieder die Regierungssitzungen bzw. bis
dahin hat der Tierpark noch finanziellen Spielraum - eine Lösung
geben
werde. LHStv. Hermann Schützenhöfer (ÖVP) zeigte sich
verhalten
zuversichtlich und bezifferte die Chancen einer Einigung mit 40 zu 60.
Die
Verhandlungen seien nicht leicht, da sei es mit "Herberstein wie mit
der
SPÖ: Die Aussagen und Voraussetzungen änderten sich oft von
Woche
zu Woche." Voves erklärte, eine weitere
Überbrückungshilfe
für den Tierpark werde es nicht geben, deshalb müssten die
Verhandlungen
in guter Zeit zu einem guten Ende gebracht werden. Mehr als 30
Vertreter
der Region rund um Herberstein hatten Montagvormittag in der Grazer
Burg
noch einmal auf die Bedeutung des Tierparks aufmerksam gemacht. Und
auch
Tierparkgeschäftsführer Andreas Kaufmann sagte, er habe ein
gutes
Gefühl: "Das Gefühl ist heute schon wesentlich besser, als es
noch vor einigen Tagen war. Ich muss dazusagen, der Tierpark ist in
einem
Top-Zustand, besser ist er noch nie dagestanden. Es wäre wirklich
schade
darum". Max Herberstein wollte übrigens kein Interview geben.
mephisto
97.6 - 11. Jul. 2006
Zoo-Aquarium geschlossen
Der Leipziger Zoo hat sein Aquarium geschlossen. Als Grund nannte die
Zooleitung
gestern den Tod von rund 50 exotischen Fischen. Diese waren bereits vor
zwei
Tagen nach dem Einsetzen einer neuen Filteranlage gestorben. Derzeit
untersucht
der Zoo noch die Ursache für das Fischsterben.
azonline - 6. Jul. 2006
Braunbär
Mario nach Deutschland
Mit dem Transport des Bären Mario aus dem Zoo Hasel in
Rüfenach
AG in einen deutschen Wildpark geht ein jahrelanger Streit zwischen
Tierschützern,
Zoobesitzer und Behörden zu Ende. Den Unterhalt des Bären
zahlen
künftig die Tierschützer. Im alternativen Bärenpark in
Worbis
im deutschen Bundesland Thüringen könne Braunbär Mario
endlich
seine natürlichen Instinkte nutzen, teilte die Stiftung für
Tierschutz
«Vier Pfoten» mit. Damit werde dem 1983 im Basler Zoo
geborenen Bär ein
schöner Lebensabend ermöglicht.
Planung
und Bau
Anzeiger
Sternberg-Brüel-Warin - 11. Jul. 2006
Zoo
baut Waldschule
Rostock. Der erste Spatenstich ist getan, Ende September soll
Eröffnung
sein:
Mit dem „Klassenzimmer im Grünen“ entsteht im Zoo ein Zentrum, in
dem
sich die Umweltbildungsarbeit speziell mit dem Leben im Wald
beschäftigt.
Rund 30 Plätze wird die neue Waldschule bieten, die für den
Unterricht,
aber auch für die allgemeine Besucher-Betreuung genutzt sein soll.
Entworfen
wurde das in die Landschaft eingepasste Waldschule-Gebäude von dem
Bildhauer
Nando Kallweit, der auch die Bauausführung übernimmt. An der
Finanzierung
beteiligen sich unter anderem das Landesamt für Umwelt und
Geologie,
die Sparkassenstiftung und die Bingo-Umweltlotterie.
Rasender
Reporter,
12. Juli 2006
Müritzeum:
Aquarium wird Attraktion
Zwei Riesen-Aquarienscheiben
für das Müritzeum in Waren an der Müritz: "Die
Aquarienscheiben aus
Acrylglas
sind eine europaweite bisher einmalige Sonderanfertigung. Dadurch
erhält der Besucher
einen Einblick in die bisher verborgenen Tiefen der Müritz,
Deutschlands größtem
Binnensee", sagte Wirtschaftsminister Otto Ebnet am Dienstag in
Waren
beim
Baustellenbesuch. Mit einem Kran wurden die zwei Glasscheiben in
den
noch im Bau
befindlichen Teil des neuen Informationszentrums eingesetzt. Der
erste
Bauabschnitt
ist bereits abgeschlossen und wurde Anfang Juni für die Gäste
geöffnet.
Das Wirtschaftsministerium unterstützt den Bau mit einem
Zuschuss
von knapp elf Millionen Euro. Insgesamt werden bis zum
Saisonbeginn
2007 rund 13,5
Millionen Euro investier
Rhein Main
Presse - 11.
Jul. 2006
Ein
Badeteich für Wölfe
Worms. Was so ein richtiger Wolf ist, der braucht Auslauf. "Diejenigen,
die es am nötigsten
haben, bekommen jetzt ein neues Zuhause", sagte gestern der von der
Stadt
mit der Planung beauftragte Diplom-Biologe Eckhard Wiesenthal. "Wir
hoffen,
dass sie für Nachwuchs sorgen"- und dabei sollen die Besucher
künftig
zuschauen könne. Sie werden beim Rundgang geleitet in
unterirdische
Gänge und dort in ein Informationshaus. Durch Glasscheiben besteht
freie Einsicht. Die
Umgestaltung kostet 235.000 Euro. Bis Herbst 2006 soll
der Neubau abgeschlossen sein.
Kronberger Bote Mittwoch, 12. Juli 2006
Führung
hinter die Kulissen bevor die Tiere kommen
Kronberg. Der Opel-Zoo lädt noch bis Sonntag,
16. Juli, jeweils von 14 bis 16 Uhr zu Führungen unter dem Thema
„Blick
hinter die
Kulissen bevor die Tiere kommen“ ein. Treffpunkt ist die Infohütte
unterhalb des
neuen Affenbrotbaumes in der Savannenanlage, dessen
außergewöhnliche
Funktion als
Futterspender für die Giraffen natürlich auch bei den
Führungen
erläutert wird.
Die neue Anlage im Opel-Zoo, die „Afrika Savanne“, ist nach
nur knapp neunmonatiger Bauzeit fertig gestellt und wird schon Ende des
Monats die
Tiere aufnehmen.
Aktionen
Norddeutsche Neueste Nachrichten -
6. Jul. 2006
Badower
Nashorn für Schwerin
Für den Umbau des Nashorngeheges im Schwerin Zoo legte sich der
Holzbildhauer Nando Kallweit kräftig ins Zeug. Er fertigte in
seiner
Werkstatt in
Badow ein lebensgroßes Nashorn, auf dem eine afrikanische
Zwergziege
steht. Die beiden Tierarten teilen sich auch im Zoo ein Gehege. Diese
Beton-Stahlskelett-Konstruktion spendet der Kunsthandwerker dem Zoo.
Seit wenigen Tagen steht die Badower Skulptur auf dem Markt in
Schwerin, um die Öffentlichkeit für
die Neugestaltung des Nashorngeheges zu gewinnen. Wer einen
Nashornstein
symbolisch erwirbt, beteiligt sich am Umbau der Anlage.
RZ online - 7. Jul. 2006
Neue Unterrichtseinheit „Minischwein Franzl” im
Landauer Zoo
Mit Hilfe eines kontaktfreudigen Minischweins können Kinder im
Landauer
Zoo ihr Wissen über Nutztiere erweitern. Obwohl das von einer
Familie
in Speyer aufgezogene Schwein erst seit kurzer Zeit in dem Tierpark
lebt,
ist es bereits der neue Star: Franzls ausgeprägte
Kinderfreundlichkeit
veranlasste den Zoodirektor, es in der Landauer Zooschule
regelmäßig
einzusetzen.
Krefelder Zeitung - 9. Jul. 2006
Die
drei
grauen Damen
duschen vor dem Auftritt
Krefeld. Tierisch gut drauf bei der Sommernacht im Zoo waren die
Besucher des Tierparks, die von 18 Uhr bis Mitternacht ein buntes
Rahmenprogramm und jede Menge tierische Aktionen erleben konnten. Doch
neben Klein-Davu gibt es an diesem Abend noch einiges mehr zu
bestaunen. Auf dem Programm stehen zum Beispiel eine "Elefantenshow",
ein "SeelöwenFisch-Ballett" oder
"Knobelaufgaben für Paviane". Nebenan erklärt die
Tierpflegerin,
dass Schimpansen große Künstler sind. Mit Fingerfarben haben
sie
tatsächlich kleine Kunstwerke gemalt, die nun in Bilderrahmen
verewigt
sind.
Kleine
Zeitung Online - 11. Jul. 2006
Faszination Vollmond
Wenn der Mond in voller Größe erstrahlt, erwacht eine
geheimnisvolle
Welt im Tier- und Naturpark Schloss Herberstein. Mitarbeiter der
Zooschule
entführen die BesucherInnen in diese nächtliche Tierwelt
Herbersteins.
Hier kann man seine Sinne schärfen, den geheimnisvollen und
unbekannten
Stimmen der Nacht lauschen, mit Wölfen, Lamas und Pumas in
Sichtkontakt
treten und völlig neue Einblicke in die Tierwelt mit nach Hause
nehmen.
Rhein Main
Presse,
12. Juli 2006
Eine
Sommernacht
in malerischer Fasanerie-Kulisse
Wiesbaden. Sommerliches, trockenes Wetter - somit steht der ersten
"Sommernacht" in der
Fasanerie nichts entgegen, die dann beginnt, wenn die Tore des
Tierparks für Besucher
schon geschlossen sind. Bei der Benefizveranstaltung, für die auch
kurzfristig noch
Anmeldungen möglich sind, wird den Gästen in der malerischen
Kulisse
des Stelzvogelgeheges
ein ganz besonderer Sommerabend mit Melodien aus Oper, Operette und
Musical geboten.
derStandard.at -
10. Jul. 2006
Junger
Panda-Star im
Washingtoner Zoo
Der Washingtoner Zoo hat für eines seiner berühmtesten Tiere
eine rauschende Geburtstagsparty geschmissen: Zum ersten Geburtstag des
Panda-Jungen Tai Shan gewährte der National Zoo in der
US-Hauptstadt
freien Zugang zur Feier. Zu den Klängen chinesischer Musik wurden
auf
dem Gelände Geschenke und Glückwunschkarten ausgestellt, die
die
große Fangemeinde des jungen Bären dem Tierpark zugeschickt
hatte.
Der kleine Tai Shan ist einer der Stars des Zoos: Jeden Monat klicken
zwei
Millionen Menschen im Internet die Website
"nationalzoo.si.edu/animals/GiantPandas" an, auf der der Bär per
Webcam
zu beobachten ist.
Spiegel Online - 10. Jul. 2006
Panda-Party
im Planschbecken
Bambusblätter, Obst und Gemüse - gefroren, versteht sich:
Panda-Baby
Tai Shan feierte im Washingtoner Zoo mit etlichen Besuchern eine
große
Party zum ersten Geburtstag. Noch spielt der Bär fröhlich im
Planschbecken,
aber vielleicht muss er schon bald umziehen. Das Leben von Tai Shan
wird
seit seiner Geburt vermarktet: Zwei Webcams übertragen das Geschehen aus dem
Panda-Gehege ins Internet, der Online-Shop des Zoos verkauft
Bücher und
Videos. Doch
mit der großen Pandashow könnte es in einem Jahr schon
wieder
vorbei sein: Wenn Tai Shan zwei Jahre alt ist, muss er
möglicherweise
nach China. Das sieht die Vereinbarung vor, die der Zoo mit der
natürlichen
Heimat der Pandas getroffen hat. Aus China kamen zwei erwachsene Pandas
nach
Washington - allerdings unter der Bedingung, dass der Nachwuchs
später
zurückkehrt, um bei der Erhaltung seiner Art zu helfen. In
Washington
hofft man nun, dass Tai Shan erst angefordert wird, wenn er
geschlechtsreif
ist. Dann würde der Zoo seine Attraktion noch vier bis fünf
Jahre
behalten.
sz-online
- 11. Jul. 2006
Wasserclowns
sind noch scheu
Moritzburg. Kanadische Fischotter sind die neue Attraktion im
Wildgehege.
Zwei Schülerinnen halfen bei ihrer Ansiedlung und wurden gestern
geehrt.
Kati Franzke und Kathrin Rusche hatten gestern Abend allen Grund, sich
zu
freuen. Bei der Verleihung des Sächsischen Umweltpreises 2006
wurden
die beiden Abiturienten des Großenhainer Gymnasiums von
Umweltminister
Stanislaw Tillich mit einer besonderen Auszeichnung geehrt.
Nachwuchs
NRZ - 11.
Jul. 2006
Geburtenstarkes Wochenende: Viel Nachwuchs im
Münsteraner
Zoo
Einen besonderen Nachwuchsschub hat am Wochenende der Allwetterzoo in
Münster erlebt. Am Freitag seien zuerst Straußwachteln und
Kampfläufer
aus den Eiern geschlüpft und anschließend ein Gnu und zwei
Halsbandpekaris,
aus Südamerika stammende Nabelschweine, geboren worden. Am Samstag
folgte
die Geburt eines weibliches Trampeltierfohlens und am Sonntag habe
schließlich
ein Goldenes Löwenäffchen, das zu einer bedrohten Affenart
zählt,
ein Jungtier zur Welt gebracht.
20min.ch
Mittwoch, 12. Juli 2006
Zürich:
Schneeleoparden-Baby als Halbwaise geboren
Nachwuchs und ein Verlust
bei den Schneeleoparden im Zoo Zürich: Am vergangenen Samstagabend
hat
das Weibchen
Dshamilja ein Junges geboren.
Als es zur welt kam, war sein Vater schon tot: Er hatte am 22. Juni
eingeschläfert
werden müssen. Jasiek litt an einer Tumor-Erkrankung, wie der Zoo
am
Mittwoch mitteilte.
SWR.de
Nachrichten - 5.
Jul. 2006
Leoparden-Nachwuchs in der Wilhelma
Die nordpersischen Leoparden im zoologisch-botanischen Garten in
Stuttgart haben Nachwuchs bekommen. Wie die "Wilhelma" mitteilte,
brachte das Weibchen "Mesched" bereits Mitte Mai ein Jungtier zur Welt.
Das Neugeborene erhielt den Namen "Sadegh".
Westdeutsche Zeitung - 7. Jul. 2006
Junge
Äffchen
erkunden die Zoowelt
In diesem Sommer gibt es im Wuppertaler Zoo besonders viele Jungtiere.
Der jüngste Zoobewohner ist ein zehn Tage alter Klammeraffe. "Vor
allem
die Affen sorgen in diesem Jahr für reichlich Nachwuchs", sagt
Zoodirektor
Ulrich Schürer. Neben den beiden Stars in der Riege der Jungtiere,
den
Dickhäuterkindern Kibo und Bongi, Tapir Chico und den Wolfskindern
erobern nun auch kleine Schimpansen, Löwenäffchen und
Klammeraffen
die Herzen der Besucher.
Leipziger Volkszeitung - 6. Jul. 2006
Nachwuchs in der Leipziger Savanne: Zebra bringt
Fohlen
zur Welt
In der Kiwara-Savanne im Leipziger Zoo gibt es erneut Nachwuchs.
Zebradame Nora hat in der Nacht zum Mittwoch ein Fohlen zur Welt
gebracht, teilte
der Zoo mit. Die junge Mutter bewältigte die Geburt ohne Hilfe.
Als
die Tierpfleger am Morgen ihren Dienst antraten, präsentierte die
nun
dreifache Mutter ihren jüngsten Sprössling - ein
Zebramädchen.
Leipziger Volkszeitung - 9. Jul. 2006
Drittes
Zebra im Zoo Leipzig im Beisein von Besuchern geboren
Unter den Augen der überraschten Tierpfleger und Zoobesucher ist
das
nunmehr dritte Zebra in diesem Jahr im Leipziger Zoo geboren worden.
Die
vierjährige Zebrastute "Katrin" brachte am Freitag ein weibliches
Jungtier
zur Welt. Zum ersten Mal fand die Geburt in der "Öffentlichkeit"
statt,
direkt auf der 25 000 Quadratmeter großen Kiwara-Savanne. Die
Niederkunft
verlief problemlos. Nachdem "Katrin" ihr Kleines trocken geleckt und
gesäugt
hatte und es sicher auf den Beinen stehen konnte, lockten Pfleger aus
Sicherheitsgründen
beide Tiere in den Stall. Damit sollte die so wichtige
Mutter-Kind-Bindung
in Ruhe gefestigt werden.
Kieler Nachrichten, 12. Juli 2006
Der kleine
Wolf ist noch ganz schüchtern
Neumünster – So richtig
neugierig war der kleine Khan nicht auf die große Welt da
draußen: Als
das vor sechs
Wochen geborene Wolfsjunge gestern seine Baby-Stube verlassen sollte,
musste Nadine
Westphal, die stellvertretende Chefin im Tierpark Neumünster, ihn
mit
sanfter Gewalt
nach draußen bugsieren.
Norddeutsche Neueste Nachrichten -
10. Jul. 2006
Drei
Mini-Löwen sind die Stars im Zoo
Leo, Zuri und Azana schüttelten sich und fauchten einmal, dann
hatten
sie die Dusche mit Wasser aus der Sprudelflasche überstanden. Im
Zoo
Rostock wurden die drei Monate alten Löwenkinder gestern getauft.
Die
Komplikationen, die es nach der Geburt gab, haben sie gut weggesteckt.
Die
drei Löwenkinder sind jetzt schon gut 15 Kilogramm schwer. Dass
sich
Leo, Zuri und Azana bei der Taufe, die Ministerpräsident Harald
Ringstorff
gestern Mittag vornahm, so kräftig präsentierten, machte die
Zoo-Mitarbeiter
richtig stolz. Denn nach der Geburt im Frühjahr hatte es
Schwierigkeiten
gegeben: Die Löwin Zima brachte zwei kleine Löwenmädchen
zur
Welt. Aber als das eine von ihnen starb, nahm sie auch ihre zweite
Tochter
Zuri nicht mehr an. Die Pfleger zogen sie drei Wochen lang mit der
Flasche
auf und mogelten sie bei der nächsten Geburt im Zoo der
Löwenmutter
Akira unter. "Seitdem zieht sie die drei so auf, als wären Leo,
Azana
und Zuri wirkliche Geschwister", sagt Pflegerin Ellen Hinz, die Chefin
der
Löwenanlage. Nach der Löwentaufe stieg gestern zum Start in
den Sommer
ein Zoo-Fest, das bis in die Abendstunden mehrere Tausend Gäste
anlockte.
hr online - 10. Jul. 2006
Nachwuchs
bei den Wölfen
Im Tierpark an der Sababurg im Reinhardswald nördlich von Kassel
mischen seit kurzem fünf Jungtiere das Rudel auf. Wie der Tierpark
am
Montag
mitteilte, leben inzwischen elf Grauwölfe in der rund 7500
Quadratmeter
großen Wolfsanlage.
Wormser Zeitung - 6. Jul. 2006
Kleine
Rüssel und dralle Bäuche
Worms. Rosa sind die kleinen Rüssel, schwarz-weiß die
Borsten
auf den drallen Bäuchen, kringelig der Schwanz: Der Tiergarten
vermeldet
Zuwachs - aber nicht nur schweine-starken. Sind es im Bauernhof zwei
neue
"Bunte Bentheimer", die die Besucher verzücken, so tollt seit 4.
Juli
auf dem Freigehege auch ein springlebendiger Hausesel-Teenie und in der
Voliere
in der Tiergarten-Mitte ein kleiner "Lachender Hans". Für die
beiden
weiblichen Schweinchen mit den schwarzen Flecken werden noch Namen
gesucht.
Die Namenspaten erhalten als Lohn jeweils eine Eintrittskarte in den
Tiergarten.
RP Online - 6. Jul. 2006
Nachwuchs im Wildpark
Der Grafenberger Wald ist derzeit das Ziel von vielen Freunden der
Natur, denn einige der etwa 100 Säugetiere des Wildparkes haben
Nachwuchs.
Darunter zum ersten Mal seit geraumer Zeit wieder die Wildkatzen,
Jungtiere
tummeln sich auch beim Reh-, Rot-, Muffel-, Schwarz- und Damwild. Die
beiden
etwa sechs Wochen alten Wildkatzen können die Besucher seit ein
paar
Tagen im neu gestalteten Außengehege bestaunen.
Reutlinger
General-Anzeiger, 12. Juli 2006
Uracher Steinbock
festgenommen
Bad Urach hat seit Dienstagabend eine Attraktion weniger. Der
zugewanderte Steinbock,
der seit ungefähr eineinhalb Jahren das Gebiet rund um den Uracher
Wasserfall zu
seinem Revier gemacht hat, ist am Montagabend bei der Jugendherberge
festgenommen
worden. Derzeit ist er nach Angaben von Bürgermeister Markus Ewald
in
einem Uracher
Stall untergebracht. Mehrere Behörden
hatten wegen des Steinbocks einen aufgeregten Tag. Unter anderem waren
neben der
Bad Uracher Stadtverwaltung auch das Landratsamt, die Polizeidirektion
Reutlingen,
das Forstamt und einige weitere Stellen mit dem prominenten und sehr
zutraulichen
Wildtier befasst. Der Steinbock war dem Vernehmen nach am Montagabend
festgenommen worden, ohne etwas
angestellt zu haben. Bei der Polizei ist der Steinbock zwar bekannt,
bislang aber
wegen irgendwelcher Delikte nicht aktenkundig. Um sich und seine
Gäste zu schützen, habe der Herbergsvater den Steinbock
eingefangen,
gefesselt und
die Polizei verständigt. Das Tier wurde anschließend an
einem geheimen
Ort untergebracht.
»Das Einsperren des Tiers in einem Stall war ein Vergehen. Bei
Gefahr
in Verzug
kann man aber ein Auge zudrücken«, sagt Dr. Lutz Plasa,
Zoologe und
Pressesprecher
der Stuttgarter Wilhelma auf Nachfrage. Der Steinbock sei ja auch kein
wirklich
frei lebendes Tier, sondern stamme aus einer Haltung. »Sonst
wär er ja
nicht so
zutraulich. Die Wilhelma würde Württembergs berühmtesten
Steinbock
aufnehmen, wenn das offiziell
beantragt würde, so Plasa.
SWR.de Nachrichten, 12. Juli 2006
"Problem"-Steinbock muss in Stuttgarter Wilhelma
Der zahme Steinbock, der sich seit rund einem Jahr nahe der Bad Uracher
Wasserfälle aufhält, ist offenbar zu aufdringlich geworden.
Deshalb muss
das beliebte Tier namens "Fritz" morgen von der Schwäbischen Alb
in die
Stuttgarter "Wilhelma" umziehen. Von dem Tier sei zwar keine
unmittelbare Bedrohung ausgegangen. "Im Interesse
des Tieres hat der Bürgermeister Markus Ewald der Einweisung in
die
Wilhelma dennoch
zugestimmt", ließ die Stadtverwaltung Bad Urach mitteilen. Der
Tourismusregion
geht damit ein tierischer Anziehungspunkt verloren. "Fritz" hatte
häufig Wandergruppen auf dem Weg zu den Bad Uracher
Wasserfällen
begleitet und ließ sich auch schon mal am Kopf streicheln.
Reutlinger General-Anzeiger, 12.
Juli 2006
Besser als bei
Bär Bruno
Wenigstens
bleibt dem Bad Uracher Steinbock das Schicksal Brunos, des
bayrisch-italienischen
Bären, erspart. Lange hatte der zutrauliche, gesellige Steinbock
in der
Wandermetropole
Bad Urach für amüsierten Gesprächsstoff gesorgt. Nach
wie vor wird über
die Herkunft des menschenfreundlichen
Wildtiers gerätselt. War die Gefangennahme wirklich erlaubt oder
gar
nötig? Darüber sind sich die Rechtsexperten
nicht unbedingt einig. »Nach dem Jagdrecht ist es dringend
nötig, ihn
wieder laufen
zu lassen. Ein Wildtier hat Narrenfreiheit«, heißt es
beispielsweise im
Landratsamt
Reutlingen.
ORF
Oberösterreich
- 11. Jul. 2006
Zwei
Gnus im
Zoo Schmiding
Wer Lust auf Savanne hat, aber nicht nach Afrika fahren will, kann
seine Sehnsucht jetzt im Zoo Schmiding noch ein bisschen besser
befriedigen. Denn ab sofort leben in der Savannen-Anlage neben anderen
typischen Tieren auch zwei Gnus. Die zwei Exemplare in Schmiding sind
in einem niederländischen Zoo zur Welt gekommen und
aufgewachsen.
Liechtensteiner
Vaterland, 12.
Juli 2006
Brillenbären und Klammeraffen im Basler Zoo
geniessen
ihr Glace
Glace wird auch
in der Tierwelt als probates Mittel gegen die Sommerhitze
geschätzt: Im
Zoo Basel
kommen Klammeraffen und Bären dieser Tage in den Genuss
kühlender
Eisspezialitäten.
Im Berner Tierpark Dählhölzli gibts auch die Dusche:
Die Moschusochsen etwa könnten sich momentan jederzeit unter die
Wasserbrause stellen,
sagte Kurator Marc Rosset. Noch wichtiger aber seien tierfreundliche
Gehege mit
Schattenplätzen und Bademöglichkeiten, betonen Zingg und
Rosset
Spiegel
Mittwoch, 12. Juli 2006
Bärenschicksal
in Kanada: Der Hunger trieb ihn rein
Gelockt von der Liebe, bezwungen vom Hunger: Wochenlang
streunte Grizzlybär Boo durch die kanadische Wildnis, nachdem er
aus
seinem Gehege
in einem Tierpark in British Columbia ausgebüxt war.
Schließlich
kapitulierte das
Tier vor einem gefüllten Fressnapf.
Tageblatt-online, 12. Juli 2006
Waschbären-Babys
im Glück
Zwei junge Waschbären
haben Glück im Unglück gehabt. Bei einem Ausflug mit ihrer
Mutter wird
diese in
der Nähe von Paderborn von einem Auto überfahren und
getötet. Ein neues
Zuhause haben die mittlerweile sechs Wochen alten Findelkinder
jetzt im Wildpark Lüneburger Heide gefunden. Die Wolfsexpertin und
Falknerin Tanja Askani (44), hat sich den noch namenlosen
Tieren angenommen.
sz-online
- 6. Jul. 2006
Flusspferde
üben Kuscheln, aber Rote Karte für Ziegenbock Benno
Im Tierpark Chemnitz geht’s zu wie bei der Fußball-WM.
Während
die Zwergflusspferde sich an der „Zweierkette“ probieren, versteht
Ziegenbock
Benno die Welt nicht mehr. Rote Karte, Platzverweis. Die
Zwergflusspferde
Petty (15) und Bingo (5) durften sich gestern erstmals beschnuppern.
Zwei
Wochen schon ist Bingo in Chemnitz: Als Sextourist hatte er sich vom
Zoo
Barcelona auf den Weg gemacht, um aus Petty eine glückliche Mutter
zu
machen. Kurz vor dem Ziel rammte ein Auto den Tiertransporter. Bingo
kam
mit einer Schramme davon. Von solch geselligem Beisammensein kann
Ziegenbock
Bruno (4) dagegen nur träumen: Einzelhaft für den Liebling
aus
dem Streichelgehege. Weil er zu bockig ist, muss er hinter Gitter.
Tierparkchef
Hermann Will (41) suspendierte den angriffslustigen Streithahn. Einen
Kinderwagen
(zum Glück war der gerade leer) rammte er mit Karacho um. Anderen
Steppkes
biss er beim Füttern in die Finger.
sz-online - 7. Jul. 2006
Nachts
darf Benno zu den Zicken
Chemnitz. Armer schwarzer Ziegenbock! Weil er die Besucher im
Streichelgehege belästigt hatte, kam Benno (4) in „Einzelhaft“.
Doch
jetzt lässt
der Tierpark Gnade walten: Freigang zu den (weiblichen) Artgenossen.
Tierpark-Chef
Hermann Will (41) zur Morgenpost: „Außerhalb der
Öffnungszeiten
darf der Bock raus aus dem Gehege.“ Schließlich soll er die
Ziegen
beglücken. Und bei guter Führung, verspricht Will, wird noch
mal
geprüft: Vielleicht wird Benno ja eines Tages wieder für
immer
auf freien Huf gesetzt …
Westdeutsche Zeitung - 7. Jul. 2006
Wer
kennt heute
noch Störche und Uhus
Leverkusen. Im Wildpark Reuschenberg können Kinder
europäische
Wildtiere beobachten. Einsam ist es geworden um das Luchsweibchen
Sieglinde,
die sich gerade auf ihren Lieblingsplatz im Gehege zurückgezogen
hat,
um ihre Mahlzeit zu verdauen. Anfang der vergangenen Woche war ihr
Partner
an Altersschwäche gestorben. Ob es zukünftig auch noch Luchse
in Reuschenberg geben wird, hängt davon ab, ob ein Sponsor
für
die Sanierung des Geheges gefunden werden kann. "Die Stadt plant, die
Anlage
hier zu schließen, wenn wir es nicht schaffen, 100 000 Euro beim
Etat
einzusparen." Bislang hat es der Wildpark, den jährlich rund 200
000
Menschen besuchen, geschafft, mit 50 000 Euro zumindest schon mal die
Hälfte
des erforderlichen Betrages auf die Beine zu stellen. Das Futter, die
ärztliche
Versorgung und verschiedene Baumaßnahmen finanziert der
Förderverein.
"Die Entscheidung fällt Ende des Jahres. Bis dahin brauchen wir
noch
jede Menge Unterstützung."
Super Sonntag - 8. Jul. 2006
Jungfuchs
bereichert Wildtierbestand
Der Heimatnaturgarten Weißenfels mit seinen rund 200 Tieren in
ca.
50 heimischen Arten war und ist für große und kleine
Naturfreunde
Anziehungspunkt. Ute Radestock, die seit 1996 die Geschicke des
Naturgartens
als Geschäftsführerin leitet, ist mit dem Besuch des
Wildtierareals
in den letzten Wochen nicht unzufrieden. Wer in diesen Tagen den
Heimatnaturgarten
begeht, der kann hier allerlei Tiernachwuchs entdecken. So bei den
Laufenten,
den Nerzen und auch bei den Zwergziegen und Waschbären. Vor
einigen
Wochen hat auch ein Jungfuchs im Naturgarten Quartier bezogen. Der
kleine
"Meister Reinecke" wurde von einem Jäger bei Leißling
aufgefunden
und im Heimatnaturgarten abgegeben.
Torgauer Zeitung - 7. Jul. 2006
Lernen mit Chamäleon, Axolotl und Co.
Es kriecht, es faucht, es zischt und es krabbelt in der Torgauer
Mittelschule Nordwest. Ein so genanntes Vivarium oder auch Schulzoo
genannt befindet sich in einem separaten Raum im ersten Stock des
Schulgebäudes. Verbunden ist die Haltung und Pflege der dort
lebenden
Tiere mit dem Neigungskurs "Schulzoo". "Von jeder Tierklasse, die im
Unterricht behandelt wird, haben wir hier gezielt einen Vertreter, der
als lebendiges Anschauungsmaterial dient", so Biologielehrerin und
Vivariumsbetreuerin Petra Entzian. Etwa zehn Schüler aus den
höheren
Klassen kümmern sich um die etwas außergewöhnlichen
"Schulbewohner" wie
die Wüstenrennmäuse, die Kornnatter, die mexikanischen
Querzahnmolche
(Axolotl), die chinesischen Feuerbauchmolche und die
Jemenchamäleon-Dame "Leoni".
Weiterhin haben aber auch Geflügelte Stabschrecken, australische
Gespenstschrecken, madagassische Fauchschaben, Große
Schwarzkäfer,
Mehlkäfer und Marmorkrebse in der Mittelschule Nordwest ein
Zuhause
gefunden.
Prignitzer, 12.
Juli 2006
Tierparkbesuch
noch lehrreicher
Perleberg. Wer in den vergangenen vier Wochen den Tierpark besuchte,
wird festgestellt haben,
dass die Anlage für Groß und Klein noch informativer
gestaltet wurde.
Im Gelände verteilt steht alte Landtechnik – von Kartoffelrodern
unterschiedlicher
Art, Grasmähmaschine bis hin zu Dreschkästen, alle
sorgfältig
aufgearbeitet. Und
was für den Besucher von besonderer Wichtigkeit ist: auf Schildern
ist
die Technik
kurz, prägnant und für jedermann verständlich
erklärt und noch einmal
zusätzlich
mit einem Foto versehen.
Jungfrau Zeitung - 6. Jul. 2006
«Unstimmigkeiten
bedürfen der Klärung»
Der Bericht über die diesjährige Hauptversammlung des
Ornithologisch-Botanischen Vereins Grindelwald, der in dieser Zeitung
in der Ausgabe vom 4. April
2006 erschien, enthielt gemäss den damals austretenden
Vorstandsmitgliedern
diverse Unstimmigkeiten. Da eine von ihnen verlangte Berichtigung durch
den Verein ausgeblieben ist, ist es ihnen ein Anliegen, die
Öffentlichkeit
ihrerseits via Presse eingehender zu informieren. Der Präsident
des
Vereins kann stolz sein auf sich, denn er hat nur gerade etwas mehr als
zwei Jahre gebraucht, um zweimal fast den gesamten Vorstand aus dem
Verein
hinaus zu katapultieren – nicht zu vergessen, den ersten Beisitzer, den
er zwischendurch so ganz nebenbei auf seine spezielle Art verabschiedet
hat.
Seine fehlende Fähigkeit zum Teamwork, zur Anerkennung anderer
Meinungen
und zur Akzeptanz der Statuten und Gesetze werden wohl immer wieder zu
Konflikten
führen. Gerade im Bereich Mitgliederentwicklung und Finanzen
wurden
die Zahlen in einer Form präsentiert, die den tatsächlichen
Zustand
des Vereins in keiner Weise widerspiegeln. Unter den heutigen
Umständen
muss leider davon ausgegangen werden, dass die Tage des Vogelparks ohne
weitgreifende
Veränderungen in der Vorstandsarbeit gezählt sind.
Märkische
Allgemeine - 11. Jul. 2006
Eberhards
heimliche Besuche
Teltow. Eberhard ist nicht irgendein Wildschwein, sondern hat in seinem
kurzem Leben schon viel erlebt - leider nicht nur Gutes. Julian Dorsch
kann
sich noch gut erinnern an jenen Tag im April, als er den Frischling
erstmals
gesehen hatte - auf einer Koppel in Seehof, unweit des Grundstücks
einer
Pferdehaltergemeinschaft. Leute hatten ihm berichtet, dass dort
regelmäßig
ein kleines Wildschwein auftaucht. Von einem Jäger erfuhr Julian
Dorsch,
dass vor einiger Zeit auf der nahen Bahnstrecke eine Bache mit
Frischlingen
von einem ICE überfahren wurde. Möglicherweise ist der Keiler
somit
der letzte Überlebende. Nach etwa drei Wochen tauchte das kleine
Borstenvieh
wieder auf. Allerdings ist ihm offenbar etwas zugestoßen, denn
Eberhard
kann nur noch auf drei Beinen vernünftig laufen, eines ist
verletzt.
Doch der Abschied naht. Julian Dorsch hat für Eberhard ein neues
Zuhause
gefunden - im Wildpark Johannismühle bei Baruth. Bei seinen
Artgenossen
kann der Keiler ein neues Leben beginnen. Anfang/Mitte August soll's
auf
die Reise gehen.
Stern
Shortnews Mittwoch,
12. Juli 2006
Robbe in Rio de Janeiro auf den Namen "Zidane" getauft
Eine in der Bucht von Rio de Janeiro lebende sechs Monate alte Robbe
ist nach dem
französischen Fußballstar Zinédine Zidane benannt
worden. Die Robbe ist
sehr aggressiv
und wollte jeden beißen, so der Veterinär André Maia
im Niterio Zoo.
Das elf Kilogramm schwere Tier wurde von Feuerwehrleuten in den Zoo
gebracht, da
es an einer Lungenentzündung leidet.
Waltviertelnews.at
- 7.
Jul. 2006
Ausflug
in das UnterWasserReich Schrems
Wasser erleben steht im Mittelpunkt des UnterWasserReichs in Schrems.
In den Aquarien des Unterwasserzoos tummeln sich Wasserflöhe,
Insektenlarven und kleine Fische. Im Außenbereich des Zentrums
können
Frösche,
Libellen und Fischotter in ihrem natürlichen Umfeld beobachtet
werden.
RP
Online
- 11. Jul. 2006
Tiefsee macht kleine Tiere größer
Das Leben in der Tiefsee macht kleine Tierarten offenbar
größer
und große Tierarten kleiner. Das entdeckten Wissenschaftler, als
sie
Meeresschnecken verglichen und sahen Parallelen zu evolutionäre
Entwicklungen
in anderen speziellen Lebensräumen. So etwa zu Inseln, auf denen
sich
zwergenhafte Mammutons und 30 Zentimeter lange Spitzmäuse
tummelten.
Ihre Ergebnisse stellen die Wissenschaftler um Craig McClain vom
Monterey
Bay Aquarium Research Institute (MBARI) in Moss Landing in der
Fachzeitschrift
"Journal of Biogeography" vor. Flachwasserschnecken, die kleiner als 12
Millimeter
sind, haben eher größere Verwandte in der Tiefsee, fanden
die
Forscher beim Vergleich von Tieren heraus, die unter oder über 200
Metern
Tiefe leben. Sind die Schnecken größer als 20 Millimeter,
gilt
dagegen das Umgekehrte: Die Verwandten in der Tiefsee sind kleiner. Was
die
Meeresbiologen bei den Schnecken entdeckt haben, könnte bei
Landtieren
ganz ähnliche Gründe haben. Manche Inselbewohner müssen
auf
schmalem Raum um weniger Beutetiere kämpfen, so dass eine
geringere
Größe
von Vorteil ist.
Stern -
11. Jul.
2006
Die
weißen Außenseiter
Im Reich der Tiere gibt es ein Paralleluniversum - das Reich der
Ausgestoßenen. Ausgestoßen werden jene, die anders aussehen
als die
anderen, jene,
die weiß sind: Albinos. Albinismus ist ein Gendefekt, der dazu
führt,
dass das Pigment Melanin in verminderter Menge oder gar nicht gebildet
wird.
Je weniger Melanin der Körper produziert, desto heller sind Haut
und
Haare, Fell oder Gefieder. Für Tiere kann das
lebensgefährliche
Folgen haben: Sie schneller entdeckt und somit zu einer leichten Beute,
sie
können sich nicht unbemerkt an ihre eigene Beute heranschleichen -
und
verhungern. Die Augen können zudem den Lichteinfall nicht
regulieren
- Blindheit oder eine stark verminderte Sehfähigkeit sind die
Folgen.
An Hautkrebs erkrankt war der wohl berühmteste Albino,
Schneeflocke.
Albinismus und Leuzismus werden rezessiv vererbt - die Krankheit kann
also nur dann übertragen werden, wenn sowohl Vater als auch Mutter
den
Gendefekt in sich tragen.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
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einem Ortsnamen. |
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Niederländische
Meldungen
Algemeen
Dagblad – 7. Juli 2006
Steller zeeleeuw in Dolfinarium geboren
Stellerscher Seelöwe im Dolfinarium Harderwijk
geboren
http://www.ad.nl/binnenland/article455396.ece
Im Dolfinarium Harderwijk ist ein
weiblicher Stellerscher Seelöwe geboren worden. Das
Tier wog bei der Geburt bereits 18kg. In sieben Jahren wird es
ausgewachsen
sein und bis zu 300kg wiegen. Es handelt sich bereits um die zweite
Geburt
dieser größten Seelöwenart, die europaweit in nur drei
Zoos gehalten
wird.
Dierennieuws – 7. Juli 2006
Artis heeft er 40.000 bewoners bij!
Artis hat 40.000 neue Bewohner!
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200607/nw44672.htm
Aus Basel
kam am 7. Juli ein Termitenvolk inklusive Hügel im Amsterdamer Zoo
an.
Der
Hügel wiegt derzeit etwa 200kg und ist 90cm hoch. Maximal kann er
eine
Höhe von
10m erreichen. Er wird im Insektarium ausgestellt.
Dierennieuws – 5. Juli 2006
Nieuwe diersoort zorgt voor welkome verkoeling
Neue Tierart sorgt für Abkühlung
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200607/nw44618.htm
Im Zoo Parc Overloon lebt seit Anfang
Juli eine neun-köpfige Rentier-Gruppe in einem knapp
ein Hektar großen Gehege.
Emmen.nu
– 3. Juli 2006
Nijlpaarden
verhuisd
Umzug der Flusspferde
http://www.emmen.nu/index.php?option=com_content&task=view&id=8195
Zwei
Weibliche Flusspferde haben den Zoo Emmen verlassen
und wurden nach Gelsenkirchen gebracht. Seit 1999 wurde in Emmen
kein Flusspferd mehr geboren, da aufgrund der 12-köpfigen Gruppe
kein
Platz für
weitere Tiere war und folglich kein Bulle gehalten wurde. 2007 soll ein
erwachsener Bulle aus Paris nach Emmen kommen, um
einige Monate später zusammen mit zwei Emmener
Weibchen nach Kopenhagen umzuziehen. Somit wird im Frühjahr 2008
wieder
mit
Nachwuchs gerechnet.
Het Volk –
29. Juni 2006
Tijgers verscheuren soortgenoot voor ogen bezoekers
Olmense Zoo
Tiger töten Artgenossen vor den
Augen der Besucher im Olmense Zoo
http://www.hetvolk.be/Article/Detail.aspx?articleID=DMF29062006_004
Zwei „Weiße
Tiger“ haben im Olmense Zoo (Belgien) einen „seltenen
goldenen Tiger“ vor den Augen der Besucher getötet. Die Tiere
wurden
seit
einiger Zeit aufgrund von Unverträglichkeiten getrennt gehalten.
Während einer
Fütterung überwand das Tier jedoch die Barriere und
attackierte die
beiden „Weißen
Tiger“.
|
| Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen
|
Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise
gekürzt |
Westküstenpark & Robbarium, 12.07.2006
Hoher Besuch im Westküstenpark & Robbarium St.
Peter-Ording
Die
Herrin der Bodensee-Insel Mainau hat den Westküstenpark besucht:
Gräfin
Sonja nutzte ihre Urlaubsreise nach Schweden für einen
Zwischenstopp in
St. Peter-Ording. Auf dem Programm der 62-Jährigen stand
natürlich auch
der Tierpark mit Deutschlands größtem Seehundbecken. Mit
großem
Interesse lauschte die Gräfin den Erklärungen von
Tierpark-Chefin Maren
Marke.
Zoo Basel, 12.07.2006
Wie Zolli-Tiere durch den heissen Sommer kommen -
Duschen,
klimatisieren oder Glace essen
Die
Tiere im Zolli reagieren sehr unterschiedlich auf die hohen
Sommertemperaturen. Klammeraffen versuchen der Hitze auszuweichen,
indem sie nur in den kühleren Morgen- und Abendstunden aktiv sind,
andere geniessen ein erfrischendes Bad, wie die Bären. Auch die
Klimaanlage hat die Natur längst erfunden. Termiten sorgen
selber
dafür, dass es in ihrer Behausung nicht zu warm wird. An ganz
heissen
Tagen bringt das etwas andere Zolli-Glace für Bären und
Klammeraffen
Abwechslung und Erfrischung als angenehmem Nebeneffekt, und auf dem
Dach der Bienenfresservoliere wurde eigens eine kühlende Dusche
installiert.
Zoo Leipzig, 12.07.2006
"Elefantastische" Erlebniswelt - Asiatische
Dschungelimpressionen in der Leipzig Tourist Information
Die
Leipzig Tourist Information in der Richard Wagner-Straße
entführt
Leipzigs Gäste derzeit in eine asiatische Dschungelwelt. Bis
zum 4.
August präsentieren neben einer riesigen Elefantenskulptur auch
eine
echte Königsnatter und eine Vogelspinne den Themenbereich Asien
des Zoo
Leipzig und laden damit zu einem Besuch in den neuen asiatischen
Elefantentempel "Ganesha Mandir" ein. Gleichzeitig lässt sich hier
viel
Wissenswertes über den Zoo und zu den geplanten Veranstaltungen
der
kommenden Monate erfahren. Eine kleine Ruhepause in der
asiatischen
Oase kann sich für interessierte Zoofans auch lohnen. Wer sich
einige
Minuten Zeit nimmt und aufmerksam die gezeigten Kurzfilme verfolgt, der
hat gute Chancen beim Zoo-Quiz eine Eltern-Kind-Jahreskarte oder
Tageskarten für einen Besuch im Leipziger Zoo zu gewinnen. Fans
der
wöchentlichen Zoo-Doku "Elefant, Tiger & Co." können bei
der
Leipzig Tourist Information übrigens auch die aktuellen DVDs und
Videos
zur Sendung erwerben. Nicht nur Touristen, auch alle Zoofreunde sind
natürlich herzlich eingeladen, der "elefantastischen"
Zoo-Erlebniswelt
in der Leipzig Tourist Information einen Besuch abzustatten und sich am
Gewinnspiel zu beteiligen. Die Verlosung der Preise findet am 15.
August 2006 statt. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt
Zoologischer Garten Magdeburg, 12.07.2006
Gestohlene Beos wieder im Magdeburger Zoo
Sie
rufen täuschend echt "Miau, Miau" und "Hallo, Hallo" die beiden
Beos
des Magdeburger Zoos, die am Wochenende gestohlen wurden. Heute kamen
die Beos wieder zurück. Die Ermittlungen der Polizei sind in
diesem
Fall noch nicht abgeschlossen. Die Zoomitarbeiter freuen sich über
die
Rückkehr der beiden Beos, die im südlichen Teil des Zoos bei
den
Papageien ihre Voliere haben.
Tiergarten Heidelberg, 12.07.2006
Das Strandbad wird eröffnet - erste Gäste
wiegen 450 kg
Am
Mittwoch, dem 12. Juli 2006 um 14.00 Uhr ist ein großer Tag
für den Zoo
und alle Besucher. Die neugestaltete Robbenanlage wird eröffnet.
Die
größte Mähnenrobbengruppe Deutschlands bewohnt dann
auch eines der
schönsten Robbengehege unseres Landes. Die mit Luftsprudler,
Powerdusche, Whirlpool und Solarium ausgestattete Anlage wurde dem Zoo
vom Miramar in Weinheim mit mehr als 100.000 Euro gesponsert.
Wichtige
Hilfestellung leistete HeidelbergCement, deren Tochter Maxit den
Werkstoff für die eindrucksvollen Kunstfelsen lieferte. Insgesamt
wurden knapp 100 Tonnen Zement für die Robbenanlage verarbeitet.
Weitere Firmen wie Caparol und Anlagenbau Schmidt haben sich
beteiligt, so dass das neue Highlight den Zoo - außer der
Hilfestellung beim Bau - nichts gekostet hat.
Aktion Fischotterschutz, 12.07.2006
Uli Stein und seine Maus zu Gast im OTTER-ZENTRUM
Für
alle Freunde der ulkigen Maus: Uli Stein kommt am 15. Juli von
14:30-16:00 Uhr zur Ausstellungseröffnung seiner Cartoons ins
OTTER-ZENTRUM nach Hankensbüttel. Zur Eröffnung wird Uli
Stein
persönlich anwesend sein und die Gäste der Ausstellung an
diesem Tag
begrüßen. Natürlich besteht darüber hinaus die
seltene Gelegenheit, ein
Autogramm von Uli Stein zu ergattern. Die dritte große
Ausstellung
bekannter Cartoonisten im OTTER-ZENTRUM ist bis Ende August
täglich von
9:30 - 18:00 Uhr zu besichtigen.
Tiergarten Schönbrunn, 12.07.2006
Luchsbaby - erste Fotos vom Milchbubi
Seit
wenigen Tagen gestattet Mutter Luchs den Tiergartenbesuchern heimliche
Blicke auf ihren jüngsten Nachwuchs. Der Baby-Luchs wurde am 20.
Mai
geboren - dem leidenschaftlichen Zoofotografen Norbert Potensky
gelangen die ersten Bilder. Der junge Luchs darf nun im mehr als 1300
Quadratmeter großen Gehege im Wald zum Tirolergarten die Natur
erkunden. Bei der geringsten Unruhe wird er vom Weibchen gepackt und
zurück ins Versteck getragen. Noch ist das Junge für die
Pfleger ein
"Milchbubi" (obwohl niemand weiß, ob es tatsächlich ein Bub
ist) - es
dürfte nach wie vor an den Zitzen der Mutter hängen, Fleisch
scheint
das Kleine bis jetzt nicht anzurühren. In Schönbrunn kamen
bei den
Luchsen schon vor drei Jahren Zwillinge zur Welt, 2004 dann ein
Männchen. Die Zwillinge gingen an die Tierparke Mautern und
Herberstein, das Männchen lebt nach wie vor in Schönbrunn.
Der
Europäische Luchs ist die größte in Europa vorkommende
Wildkatze. In
Österreich leben nur wenige Exemplare, viel weniger als es
Bären gibt.
Alternativer Bärenpark Worbis, 12.07.2006
Abenteuernächte im Alternativen Bärenpark
Worbis -
Expertenberichte über Bären in Alaska und Wölfe vom
Yellowstone
Ein
Novum im Bärenpark: Experten wie Elli Radinger und Hardy Neubert
bringen Freunde der großen Beutegreifer und des Abenteuers hier
zusammen. Am 21. und 22. Juli, jeweils ab 22 Uhr, erleben Interessierte
Multivisions-Diavorträge inmitten der Freianlage des in
Deutschland
bisher einzigartigen Tierschutzprojektes.
Zoo Dortmund, 12.07.2006
Wieder Tamandua-Nachwuchs im Zoo Dortmund
Der
Zoo Dortmund ist weltbekannt für seine erfolgreichen Nachzuchten
beim
Großen Ameisenbären. Aber auch die kleineren Verwandten des
Großen
Ameisenbären, die Tamanduas, fühlen sich hier wie zu Hause.
Auch hier
kann der Zoo Dortmund mit Stolz auf eine lange Tradition erfolgreicher
Nachzuchten zurückblicken (seit 1988). Letzte Woche ist der 28.
Tamandua, ein Männchen, im Zoo Dortmund geboren worden. Damit wird
der
Zoo Dortmund einmal mehr seinem Ruf als "Welthauptstadt der
Ameisenbären" gerecht. Tamanduas gehören, wie der
Große Ameisenbär,
zur Ordnung der Nebengelenktiere, einer Gruppe von Säugetieren,
die
sich durch zusätzliche Gelenke in der Lendenwirbelregion
auszeichnet.
Sie kommen ausschließlich in der neuen Welt (Süd- und
Nordamerika) vor
und umfassen so unterschiedliche Familien, wie die der
Ameisenbären
(wozu auch die Tamanduas gehören), der Faultiere und der
Gürteltiere.
Vertreter aller dieser Gruppen sind im Tamandua-Haus des Dortmunder
Zoos zu sehen - eine Einmaligkeit auf der Welt. Im Gegensatz zum
Großen
Ameisenbären ernähren Tamanduas sich vor allem von
(Baum-)Termiten. Sie
leben in erster Linie kletternd und ähneln in ihrer
Gemächlichkeit sehr
den Baumkängurus Neuguineas, die aich auch auf ähnliche Art
und Weise
verteidigen (aufgerichtet auf den Hinterbeinen stützen Tamanduas
sich
mit dem Schwanz ab und schlagen mit den krallenbewehrten Händen
nach
einem potentiellen Angreifer). Außerdem verströmt der
Tamandua bei
Beunruhigung ein übel riechendes Sekret. Im Zoo Dortmund
werden
Tamanduas seit Ende der achtziger Jahre gehalten. Die Eltern des
aktuellen Jungtieres, "Yaris" und "Maria", sind selbst im Zoo Dortmund
geboren. Noch hat der in der vergangenen Woche geborene Tamandua keinen
Namen. Den Namensregeln des Zuchtbuchs folgend muß das Tier einen
Namen
erhalten, der mit "D" beginnt. Der Zoo bevorzugt südamerikanisch
klingende Namen. Wer die Patenschaft über das Jungtier
übernimmt, darf
den Namen vergeben
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 12.07.2006
Langnasige Clowns ...
...
sind die Nasenbären der Wilhelma. Den ganzen Tag nur Unsinn im
Kopf -
das gilt ganz besonders für die 4 Jungtiere, die am 15. April
geboren
wurden. Gut zwei Monate blieben die Jungen mit Mutter "Claudine" in der
Kinderstube hinter den Kulissen im Amazonienhaus. Aber jetzt tobt die
Rasselbande munter durch das Außengehege und übt sich in
allerlei
Kapriolen wie etwa Klettern und Balancieren, Boden durchwühlen,
Fangen,
Quieken und Futter suchen, Purzelbaum machen und andere Nasenbären
necken. Die geringelten Schwänze dienen als Balancierhilfe und als
Signalmast, und die langen Schnauzen eignen sich vortrefflich als
unterirdisch einsetzbare Futterdetektoren Die Mutter hat mit dem
quirligen Nachwuchs alle Pfötchen voll zu tun, während sich
Vater
"Bernard" und Tante "Jacqueline" vornehm aus der Sache heraushalten.
Ansonsten gehört noch Onkel "Dag" zur Familie: "Dag" ist
kastriert, hat
somit keinen Stress mit dem Chef der Gruppe und kann die Vorzüge
des
geselligen Familienlebens unverprügelt genießen. Bis zum
Herbst werden
die kleinen Nasenbären noch von ihrer Mutter und deren Milchbar
abhängig sein - genug Zeit, alle wichtigen Techniken zu lernen, um
an
Fressbares zu kommen und dieses von Ungenießbarem zu
unterscheiden. Ist
das Klassenziel erreicht, winkt als Belohnung eine große Reise -
wie
die meisten Jungtiere müssen auch kleine Nasenbären den Zoo
wechseln,
wenn sie geschlechtsreif werden, um Inzucht mit den Eltern zu
vermeiden. Bis dahin aber können sich die Wilhelmabesucher an den
Kapriolen der possierlichen Kletterkünstler erfreuen - ganz
besonders
vielleicht an den Familientagen vom 14.-16. Juli, wenn der Verein der
Freunde und Förderer der Wilhelma mit vielen Attraktionen sein 50
jähriges Jubiläum feiert!
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 11.07.2006
Größte Erlebniswelt wächst auf 14 Hektar
zu faszinierend
vielfältiger Lebenswelt
In
neun Tagen, am 20. Juli 2006, um 11 Uhr, eröffnet die ZOOM
Erlebniswelt. Afrika mit einem offiziellen Festakt.
Nordrhein-Westfalens Minister für Bau und Verkehr Oliver Wittke,
Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski und der
Geschäftsführer der Trägergesellschaft GEW Gesellschaft
für Energie und
Wirtschaft Dr. Rainer von Courbière werden die
Eröffnungszeremonie
gemeinsam vornehmen. Rund 300 geladene Gäste werden dann die erste
Entdeckungstour
durch Dschungel und Savannen unternehmen. Ab 14 Uhr öffnet die
ZOOM
Erlebniswelt ihre Tore für Besucher. Für rund 28 Millionen
Euro ist in
knapp zwei Jahren Bauzeit auf einer Fläche von 22
Fußballfeldern die
größte der drei geplanten Erlebniswelten entstanden. 288
Tiere werden
die imposant nachgebildeten großflächigen Landschaften
bevölkern. Der
größte Teil der Neugestaltung der Lebensräume für
afrikanische Tiere
ist kurz vor der Eröffnung bereits realisiert. Im Juli und August
wird
die Erlebniswelt Afrika weiter zu einer faszinierend vielfältigen
Lebenswelt wachsen.
Zoo Leipzig, 11.07.2006
Schlag auf Schlag in Afrika! Vier Blauhalsstrauße
geschlüpft
Und wieder Nachwuchs in Afrika! Am Sonntag und am
gestrigen
Montag schlüpften vier Blauhalsstrauße auf der
Kiwara-Savanne. Seit ca.
40 Tagen brüten Henne Sabine (geb. 2003 in Basel, seit 2004 in
Leipzig)
und Hahn Rezzo (geb. 2003 im Vogelpark Marlow, seit 2004 in Leipzig)
abwechselnd. Sie haben sich einen geschützten Brutplatz direkt auf
der
Savanne gesucht. Die Vier sind bereits für die Besucher zu sehen.
Ab
und an wagen sie den Schritt aus dem wohligen Quartier und erkunden
neugierig das Revier. Straußenpapa Rezzo behütet seine
Sprösslinge sehr
fürsorglich und weist jeden Neugierigen bestimmend zurück.
Für den Zoo
ist der Nachwuchs ein voller Erfolg. Naturbruten und Aufzuchten sind
aufgrund der klimatischen Bedingungen in Zoos eher selten geworden, da
die Jungtiere in den ersten Wochen sehr empfindlich sind. Seit den
1950er Jahren hatte der Zoo Leipzig keine Nachzucht dieser
größten und
schnellsten Laufvogelart.
Münchener Tierpark Hellabrunn, 11.07.2006
Neuer Nachwuchsrekord bei den Flamingos
Nachdem wir schon letztes Jahr mit 13 Küken
dachten, einen
Höchstrekord aufgestellt zu haben, sind in diesem Jahr schon 15
Küken
geschlüpft und 3 Eier werden noch bebrütet. Obwohl der Winter
hart und
lange war und unsere Flamingos fast 4 Wochen später mit ihrem
Brutgeschäft angefangen haben, können wir diese positive
Bilanz
verzeichnen.
Westküstenpark & Robbarium, 11.07.2006
Weißstorch-Nachwuchs im Westküstenpark &
Robbarium beginnt
Froschjagd-Training
Im Westküstenpark & Robbarium St.
Peter-Ording haben die
Jungstörche ihre ersten Fangübungen bei Fröschen und
Mäusen begonnen.
«Die jungen Vögel trainieren die Futtersuche»,
erklärt Parkleiter Peter
Marke. Bislang hatte der Nachwuchs in den Nestern gewartet, bis die
Eltern Nahrung heran brachten. Die Storcheneltern im
Westküstenpark
zogen in diesem Jahr insgesamt vier mal vier Junge erfolgreich auf. In
diesen Tagen sind die ersten Jungstörche alt genug, auf eigene
Futtersuche zu gehen. «Der Storch ist kein Jäger, sondern
ein Sammler.»
Mit gravitätischen Schritten schreitet der Vogel durch die Wiesen
und
fängt seine Nahrung im Vorübergehen. Dabei reagieren die
Störche auf
kleinste Bewegungen und schnappen sofort zu. Der Nachwuchs lernt
schnell, Genießbares von Ungenießbarem zu unterscheiden. So
kann man in
diesen Tagen immer wieder junge Störche beobachten, wie sie etwa
eklig
schmeckende Kröten wieder ausspucken
Wisentgehege Springe, 11.07.2006
Familientag im Wisentgehege Springe - Am Sonntag, den
16. Juli
2006 haben Kinder freien Eintritt
Wie bereits im letzten Jahr, findet auch an diesem
letzten
Wochenende vor den Sommerferien der Familientag im Wisentgehege statt.
Kinder bis 14 Jahre haben nicht nur freien Eintritt, sondern
können
sich zusammen mit ihren Eltern schon einmal durch zahlreiche
Naturerlebnisse und Aktionen auf die kommenden Sommerferien einstimmen.
Viele der Wildtiere ziehen derzeitig ihren Nachwuchs auf und man hat
die Möglichkeit, junge Wildpferde und Wisentkälber aus der
Nähe zu
beobachten. Einen ganz besonderen Platz dürften allerdings das
junge
Elchkalb und die Wolfswelpen in den Herzen der Besucher einnehmen. Die
faszinierenden Flugvorführungen der Falkner lassen den Zuschauer
erahnen, wie wichtig der Schutz der einheimischen Greifvögel und
der
Erhalt des Kulturerbes „Falknerei“ sind. Der kreative Bastelwettbewerb
mit dem Team der Gehegeschule steht unter dem Motto „Welches
Familienteam baut in 45 Minuten das coolste Spankörbchenboot?“.
Als
Hauptpreis winkt eine Familientageskarte für das Wisentgehege. Die
Wettbewerbsgruppen starten zur jeweils vollen Stunde, von 11 Uhr bis 16
Uhr. Die Anzahl der Bastelplätze ist allerdings begrenzt. Unter
der
Telefonnummer der Gehegeschule 05041/63914, werden bis zum 14. Juli
Anmeldungen in der Zeit zwischen 14–16 Uhr entgegen genommen.
Ponyreiten und weitere Abenteuer werden somit das Warten auf den
letzten Schultag verkürzen.
Allwetterzoo Münster, 11.07.2006
"Geburtenstarkes" Wochenende im Allwetterzoo
Münster: Bei
Löwenäffchen, Trampeltieren, Gnus, Halsbandpekaris,
Straußwachteln und Kampfläufern stellte sich Nachwuchs ein
Am letzten Wochenende konnte man im Allwetterzoo
Münster den
Eindruck gewinnen, die Tiere hätten sich abgesprochen! So viele
Geburten von Freitag bis Sonntag hat es hier jedenfalls lange nicht
mehr gegeben. Am 7. Juli
schlüpften Kampfläufer und Straußwachteln aus den
Eiern, in der Nacht
zum 8. Juli wurden ein Gnu und zwei Halsbandpekaris geboren. Am Samstag
erblickte ein weibliches Trampeltierfohlen das Licht und - quasi als
"krönender" Abschluss - brachte am Sonntag ein Goldenes
Löwenäffchen
ein Jungtier zur Welt. Letztere zählen zu den äußerst
bedrohten
Krallenaffen Südamerikas und man ist im Allwetterzoo besonders
glücklich über diese Geburt. Noch ist das Jungtier winzig und
wird von
Mutter oder Vater stets eng am Körper getragen, doch mit etwas
Geduld
können die Zoobesucher es entdecken.
Zoo Wuppertal, 11.07.2006
Patenschaft der besonderen Art im Zoo
Am 18. Januar 2006 wurde im Zoo der kleine
Mittelamerikanische oder Baird's Tapir "Chico" geboren. Er ist erst
nach seiner Mutter "Susanna", die auch im Wuppertaler Zoo geboren
wurde, der zweite Baird's Tapir, der in Europa aufwächst. Jetzt
kommt
es für "Chico" zu einer multikulturellen Tier-Patenschaft: Die
Kinder
des Kinder- und Jugendzentrums "Alte Feuerwache" werden zusammen mit
der durch die Bergische Seifenoper bekannten Dörte Bald die
Patenschaft
für "Chico" übernehmen. Aus diesem Grund hat Dörte Bald
eigens für
"Chico" ein Lied geschrieben und mit den Kindern eingeübt. Bei der
Übergabe der Patenschaftsurkunde am Mittwoch, dem 12. Juli 2006,
kommt
es zur Uraufführung, wenn die Kinder aus verschiedenen Teilen
Europas
und Afrikas mit der Barmerin Dörte das Lied vortragen. Auch
"Chicos"
Mutter "Susanna" kommt nicht zu kurz: Für sie singt der kleine
Tapir-Chor den beliebten Hit aus der Bergischen Seifenoper "Tapir's
Lied", das Dörte Bald 1996 für Susanna geschrieben hatte.
Vogelpark Herborn, 10.07.2006
„Keine Bange vor der Schlange!“ -Der Vogelpark
entführt am
Sonntag in die faszinierende Welt der Kriechtiere und Lurche
Während Schnee-Eule Hedwig sowie die
Paradieskraniche und
Roten Ibisse ihre Gelege bebrüten, der kleine Jungfernkranich, die
Hammerköpfe und die kleinen Störche ihren Eltern immer
ähnlicher
werden, und sich auch bei den Nikobarentauben, den Pfauen und den
herrlich blaugelben Gelbbrustaras der erste diesjährige Nachwuchs
eingestellt hat, wartet der beliebte Vogelpark im Herborner Stadtteil
Uckersdorf am Sonntag, den 10.07. von 11.00 bis 16.30 Uhr mit einer
besonderen Veranstaltung auf: Im Eingangsbereich und im
Ausstellungsraum des Naturerlebniszentrums entführt das
Vogelparkteam
die interessierten Besucher in die faszinierende Welt der Kriechtiere
und Lurche. Dabei ist es den Naturschützern ein besonderes
Anliegen,
Berührungsängste und Vorurteile gegen diese zu Unrecht
verrufenen Tiere
abzubauen. Der Park möchte getreu dem
naturerlebnispädagogischen Motto
des „Lernens mit Herz, Kopf und Hand“ keinesfalls staubtrockenes Wissen
vermitteln.
Zoologischer Garten Berlin, 10.07.2006
Ein ungleiches Paar: Klaus-Dieter Grahl und sein
Geierkind!
Ganze 39 Gramm wog der am 7. Juni diesen Jahres im
Elektrobrüter des Zoos geschlüpfte Truthahngeier, für
den der
Revierchef der Greifvögel, Klaus-Dieter Grahl, sofort als
Pflegevater
einsprang. Vorerst hieß das, auch am späten Abend eines
jeden der
ersten Lebenstage bereit zu sein und das winzige Pflegekind zu
versorgen. Gerade die Fütterung ist nicht die appetitlichste, denn
ganz
nach Geierart muss das zerkleinerte Futterfleisch bei 37 Grad mit einem
Magenpräparat künstlich vorverdaut, bevor es verfüttert
werden kann.
Normalerweise passiert dieses im Verdauungstrakt der Elternvögel,
die
mitunter weite Wege fliegen müssen, um das aufgenommene Futter so
als
bereits aufbereitete, aber unangenehm riechende Nahrung zu ihren Jungen
zu bringen. Dank der guten Versorgung hat das Geierkind inzwischen ein
Gewicht von 495 Gramm erreicht.
Zoo Leipzig, 10.07.2006
Schmerzliche Verluste im Fischbestand des Ringaquariums
im Zoo
Leipzig
Leider musste der Zoo Leipzig am gestrigen Sonntag nach
der
Inbetriebnahme einer neuen Filteranlage im Ringbecken des Aquariums
einen Verlust im Fischbestand hinnehmen. 36 Stunden nach Einbau der
neuen Anlage trat ein plötzliches und unvorhersehbares Sterben von
einigen Fischen wie Kaiser- und Schmetterlingsfischen, Doktorfischen,
Bambushaien und einem Stechrochen auf. Insgesamt starben 52 Individuen.
Die Zooleitung leitete sofort einen Wasseraustausch ein, der
offensichtlich eine weitere Verringerung des Bestandes verhinderte.
Unmittelbar danach wurde eine umfangreiche Untersuchung zur
Klärung der
Ursachen veranlasst und die verendeten Fische zur Sektion in die
Pathologie der Universitätstierklinik gegeben. Die bestehende
Filteranlage musste aufgrund ihres überalterten Technikzustandes
ausgetauscht werden. Außerdem entsprach sie nicht mehr den
neuesten
Erkenntnissen der Aquaristik für diesen hoch anspruchsvollen
Fischbestand. „Wir sind alle sehr bestürzt über den Vorfall
und hoffen,
dass wir unverzüglich die mögliche Ursache herauszufinden.
Die sofort
eingeleiteten Rettungsmaßnahmen haben Schlimmeres verhindert und
zum
Glück nahmen so die wertvollen Schwarzspitzenhaie keine
Schäden“, so
Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.
Zoologischer Garten Magdeburg, 10.07.2006
Elefanten im Wasserball-Freundschaftsspiel
Nach der Fußballeuphorie, die aber bei unseren
kickenden
Elefanten immer nach anhält, wenden sich unsere beiden Damen
„Mwana“
und „Birma“ nun einer neuen Sportart zu. Entsprechend der
hochsommerlichen Hitze geht es ab ins Wasser. Die 1.
Bundesligamannschaft der Magdeburger Wasserballer ist mit griechischen
Wasserballern zu Gast im Magdeburger Zoo. In einem Freundschaftsspiel
treffen sie auf die beiden Magdeburger Elefanten.
Zoo Duisburg, 10.07.2006
Halbes Dutzend ist voll! Hüpfparade am Kaiserberg
Das ein „Halbes voll ist“, bezieht sich weder auf ein
Glas
Pils noch auf Verkennung mathematischer Grundbegriffe: V o l l, d.h.
komplett besetzt, ist mit insgesamt sechs Bennett-Känguruhs die
Australienfreianlage unterhalb des Koala-Hauses im Zoo. Zu den in
Duisburg verbliebenen beiden Paaren reisten vor einer Woche weitere
zwei weibliche Bennett-Känguruhs aus einem privaten Tiergehege an
den
Kaiserberg. Aus der ländlichen Idylle des grünen
Münsterlandes hopste
das springfreudige Beuteltier-Duo in passend zugeschnittene
Plastikcontainer, die nach knapp zweistündiger Schaukelfahrt per
Kleintransporter im sommerwarmen Ruhrgebiet wohlbehalten eintrafen. Mit
Sicherheit werden die nunmehr insgesamt vier beutelbestückten und
zwei
beutellosen Springkünstler schon bald für reichlich weiteren
Nachwuchssegen sorgen. Dass alle sechs Tiere g l e i c h z e i t i g
über ihre weitläufige Freianlage hüpfen, lässt sich
freilich nicht
garantieren, aber ganz gewiss wird das ein oder andere sich neu
konstituierende Pärchen beim traulichen Nase-Nase-Reiben im
windgeschützten Gehegegraben beobachten lassen.
Augsburger Zoo, 10.07.2006
Der OB sammelt Spenden im Zoo
Als Dankeschön, dass der Freundeskreis des
Augsburger Zoo
e.V. mit einer Sammlung in der Annastraße zu dem Gewinn der
Städtewette
- Äthiopienhilfe - beigetragen hat, kommt Oberbürgermeister
Dr. Wengert
am Sonntag, 16. Juli 2006 um 15.00 Uhr in den Augsburger Zoo. Der OB
wird an diesem Tag mit dem Glücksrad an der Robbenanlage Spenden
sammeln. Die Spendengelder kommen dem Neubau der Seebärenanlage,
die
vom Freundeskreis des Augsburger Zoo e. V. finanziert wird, zu Gute !
Wir hoffen, dass unser OB von vielen Zoobesuchern unterstützt
wird. Mit
jedem Dreh am Glücksrad kann man nicht nur spenden, sondern auch
gewinnen. Es gibt nur Gewinner !
Zoo Krefeld, 10.07.2006
Sommernacht im Krefelder Zoo: Bis Mitternacht
gab´s
Informationen und aktive Tiere, dazu Musik, Tanz, Märchen und
Kunst
Ein großer, mit Luft gefüllter Elefant am
Eingang des
Krefelder Zoos deutete darauf hin, dass etwas besonderes los sein
müsste und schon bald bildeten sich zu ungewöhnlicher Zeit
erste
längere Schlangen vor dem Kassenhäuschen. Die „Sommernacht im
Zoo“ war
angekündigt und über 2 500 Tierfreunde aus Krefeld und
Umgebung
strömten zu den Gehegen. Und das sollte sich lohnen: Ab 18 Uhr bis
Mitternacht hatten sie die Gelegenheit, den Krefelder Zoo und seine
Tiere einmal zur späten Zeit zu erleben und dazu ein umfangreiches
Programm mit Information und Unterhaltung zu genießen.
Zooliebling
„Davu“, der kleine Nashornbulle, war lange auf und zeigte immer wieder
seine Kapriolen und Luftsprünge. Toll anzusehen war es auch, wenn
er
mal wieder den Anschluss zu Mama „Nane“ verpasst hatte und einen kurzen
„Nashorngalopp“ einlegte, um ihr wieder Nahe zu sein.
Vogelpark Walsrode, 10.07.2006
Welche Feder bietet die größte Farbenpracht?
Aquarell-Ausstellung im Vogelpark Walsrode
Die Feder ist ein vielseitiges
Meisterwerk der Natur: Sie wärmt, tarnt, schmückt und
verleiht dem
Vogel Flügel. Wie groß auch die optische Bandbreite von
Gefieder ist,
zeigt die Malerin Katrin Peper mit filigranen Aquarellen vom 16. Juli
bis zum 23. August im Vogelpark Walsrode. Welche Farb- und Formvielfalt
gibt es im Gefieder einheimischer und tropischer Vögel zu
entdecken?
Haben die Federn von Weibchen andere Farben als die der Männchen?
Und
welches Gefieder hat die größte Farbenpracht zu bieten? Im
Bann der
über 30 detailgetreuen Kunstwerke finden die Betrachter
faszinierende
Antworten. Neben den originalgroßen Federn von Kakadus, Aras und
anderen Vögeln sind auch vergrößerte Federausschnitte,
einzelne Flügel
und beeindruckende Vogelportraits zu sehen. An diesen Portraits wird
deutlich, wie sehr die Federn das Erscheinungsbild eines Tieres
prägen.
Welche Geschichten den Besuchern wohl zu den Bildern einfallen?
Zoo Leipzig, 08.07.2006
Nachschlag Nummer 3! Zebrajungtier auf der Savanne
geboren
Unter den Augen der überraschten Tierpfleger und
Zoobesucher
brachte gestern Nachmittag Zebrastute Katrin (geb. am 02.11.2001 in
Leipzig) ein Jungtier zur Welt. Zum ersten Mal fand die Geburt in der
„Öffentlichkeit“ statt, direkt auf der 25.000 qm großen
Kiwara-Savanne.
Die Niederkunft verlief problemlos, Katrin kümmerte sich gleich
fürsorglich um ihr Kind und wies die Annäherungsversuche der
vermeintlichen Zebratanten und der anderen Savannenbewohner bestimmend
zurück. „Wir alle freuen uns sehr über den dritten Nachwuchs
bei den
Grevy-Zebras. Dass die Geburt auf der Savanne stattfand, war für
alle
ein besonderes Ereignis.“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.
Nachdem
Katrin ihr Kleines trocken geleckt und gesäugt hatte und es sicher
auf
den Beinen stehen konnte, lockte das Tierpflegerteam aus
Sicherheitsgründen beide in den Stall, damit sich die so wichtige
Mutter-Kind-Bindung in Ruhe festigen kann. Die Jungtierprophylaxe
ergab, dass es sich um ein weibliches Tier handelt. Erst am Mittwoch
dieser Woche konnten die Pfleger ein weiteres Zebrajungtier von
Zebradame Nora im Zoo Leipzig begrüßen. Das erste Zebra kam
schon am
13. Mai 2006 zur Welt. Die kleine Stute von Dolly tobt bereits
ausgelassen mit den anderen über die afrikanische Savanne. Bis die
Zebrakindergruppe zusammen spielen und Haken schlagen kann, wird es
noch ein paar Tage dauern. Die Zusammengewöhnung erfolgt Schritt
für
Schritt. Stolzer Vater der drei Neuankömmlinge ist der stattliche
Zebrahengst Grommit.
Zoo Leipzig, 07.07.2006
Giraffentaufe in Sicht! Zoo Leipzig startet Namensaufruf
für
das Giraffenjungtier
Das am 16. Juni 2006 geborene noch namenlose
Giraffenweibchen
soll endlich einen Namen bekommen: Daher startet der Zoo Leipzig ab dem
Wochenende einen Namensaufruf. Es wird ein klangvoller Name gesucht,
der seinen Ursprung in Afrika hat. Unter allen bis zum 20. Juli 2006
eingereichten Vorschlägen wählt eine Jury den Favoriten aus.
Zoodirektor Dr. Jörg Junhold und die Tierpfleger haben dann die
„Qual
der Wahl“. Aber nicht nur ein Name wird für das jüngste
Mitglied der
Giraffenherde gesucht, auch eine Patenschaft kann übernommen
werden.
Die Taufe der Giraffe findet Anfang August statt.
Zoologischer Garten Magdeburg, 07.07.2006
Zooblende 2006
Die Vielfraß-Jungtiere tollen auf der Anlage
herum, das
Tapir-Junges badet und sonnt sich und die kleinen Zwilling-Kattas
springen auch schon mal von der Mutter weg. Wer diese oder viele andere
nette Tieraufnahmen aus dem Zoo Magdeburg gut auf die Linse bekommt,
kann noch bis zum 14. Juli maximal 3 Fotos einschicken. Die
gelungensten Fotos in den Größen 20x30 und 30x45 werden zum
Zoofest am
23. Juli prämiert. Tolle Preise gibt es zu gewinnen, 1. Preis: 1
Digitalkamera, 2. Preis: 1 Einkaufsgutschein des Allee Centers und 3.
Preis: 1 Zoo-Jahreskarte. Die eingereichten Fotos können nicht
wieder
zurückgesandt werden. Alle Fotos sollten mit der Anschrift
versehen
sein und an den Zoologischen Garten Magdeburg, Am Vogelgesang 12, 39124
gesandt werden. Einsendeschluss ist der 14.7.2006.
Tiergarten Heidelberg, 07.07.2006
Leonardo im Whirlpool
Wer würde bei diesem Wetter nicht am liebsten am
Strand
liegen, sich von Blubberblasen umschmeicheln lassen und gelegentlich
unter einem erfrischenden Wasserstrahl Abkühlung finden? All das
können
die Robben des Tiergartens Heidelberg in Kürze erleben. Als
Sponsoring
vom Miramar in Weinheim und HeidelbergCement wird die Robbenanlage im
Zoo zum Robben-Erlebnisstrand umgebaut. Was für die Robben ein
Paradies
zu werden verspricht, ist zur Zeit noch Knochenarbeit für die
beteiligten Arbeiter. 100 Tonnen Spritzbeton werden auf die
Flächen
verbracht und von einem Betonskulpteur zu überhangenden Felsen mit
Erosionsrinnen etc. verarbeitet. Der Whirlpool für Robben wird
derzeit
angeschlossen und verkleidet, an einem erhöhten Punkt des Geheges
entsteht eine Höhle mit Panzerglaseinsicht für Besucher in
der
Leonardo, Donatella und Co. sich in einem Solarium aufwärmen
können –
wenn es dann wieder kalt wird. „Es ist toll zu sehen, wie diese Anlage
nun ein neues Gesicht erhält und mit vielen guten Ideen für
Robben und
Besucher noch interessanter wird,“ freut sich Zoodirektor Dr. Klaus
Wünnemann über dieses besondere Sponsoring aus der
Metropolregion. Die
Bauarbeiter geben sich alle Mühe, damit die Robben bereits am
Wochenende wieder in ihrem großen Becken schwimmen können.
Die Bauphase
überbrücken sie im Robbenhaus hinter den Kulissen mit
individuellem
Training und gutem Fisch – wer weiß, bei den sommerlichen
Temperaturen
sind sie vielleicht sogar ganz froh, im kühlen Haus bleiben zu
können.
Zoo Landau, 07.07.2006
Abendliche Zooführung für die ganze Familie -
mit
anschließendem Grillen und Sitzen am Lagerfeuer
Am Freitag, den 14. Juli 2006 bietet der Zoo Landau
eine
abendliche Führung für die ganze Familie an. „Gegen Abend
herrscht
immer eine ganz besondere Stimmung im Zoo“, schwärmt Zoodirektor
Dr.
Jens-Ove Heckel. Er und weitere Zoomitarbeiter werden die
Führungen zu
einigen ausgewählten Tieren durchführen und dabei allgemein
über neue
Entwicklungen im Tiergarten aber natürlich auch speziell zum Ruhe-
und
Schlafverhalten verschiedener Tiere berichten. Im Anschluss an die
circa eineinhalbstündige Führung können die Teilnehmer,
wenn es die
Witterung zulässt, den Abend am Lagerfeuer auf der Zoowiese
ausklingen
lassen. Im Veranstaltungspreis von zehn Euro pro Person sind der
Eintritt, die Führung, eine Bratwurst mit Pommes frites, ein
Getränk
und eine Portion Stockbrot zum Grillen am Lagerfeuer enthalten. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich! Treffpunkt ist kurz vor 18 Uhr an der
Zookasse.
Zoo Landau, 07.07.2006
Minischwein Franzl erobert alle Herzen! - Attraktion und
neue
Unterrichtseinheit in der Landauer Zooschule
Minischwein Franzl lebt nun schon einige Wochen im
Landauer
Zoo. Der kleine von einer Familie in Speyer aufgezogene Eber hat sich
gut eingelebt und fühlt sich in seinem Gehege direkt neben der
Zooschule sehr wohl. Da er sehr kontaktfreudig ist und Kinder gerne
mag, wird der zahme Franzl für den Zooschulunterricht
regelmäßig
eingesetzt. Im Rahmen einer neuen Unterrichtseinheit „Minischwein
Franzl“ lernen Kinder zunächst den Unterschied zwischen Haus- und
Wildschweinen kennen und vergleichen anschließend das Minischwein
unter
den erarbeiteten Aspekten. Besonders die Rüsselnase, die „an eine
Steckdose“ erinnert, und „wie ein Staubsauger“ von Franzl über den
ganzen Boden des Zooschulhauses geführt wird, fasziniert die
Kinder.
Sie erfahren, dass Minischweine zunächst nicht als Haustiere,
sondern
für medizinische Versuche gezüchtet wurden, und sie lernen
Interessantes über die Sinnesleistungen und Fähigkeiten von
Schweinen.
„Schweine riechen noch besser als Hunde, und sie sind sehr
intelligent!“, berichtet Zoopädagogin Imke Meyer den erstaunten
Kindern. „Sie werden sogar mitunter zum Erschnüffeln von Drogen
eingesetzt!“ Wie gut, dass die Rucksäcke der Kinder stets
erhöht
gelagert werden, denn Franzl erriecht Fressbares über große
Entfernungen. „Ist der süß! Dürfen wir Franzl mal
streicheln?“, lauten
viele Ausrufe und Fragen der Kinder. Natürlich dürfen alle
Kinder
Franzl auch anfassen, um dann seine kräftigen Borsten mit ihrem
eigenen
weichen Haar zu vergleichen. „Ich möchte ein Minischwein zum
Geburtstag!“ Dieser Wunsch wird von vielen geäußert. Doch
die erfahrene
Zoopädagogin Imke erklärt den Kindern, dass Minischweine sehr
viel
Pflege, ein entsprechendes Gehege mit Boden zum Wühlen und sehr
viel
Beschäftigung benötigen.
OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel, 07.07.2006
Leben wie die Indianer - Sonderaktion im OTTER-ZENTRUM
Wer waren eigentlich die so
genannten Indianer? Wie haben sie gelebt und welche Werkzeuge benutzten
sie, um Pfeilspitzen, Bögen und Messer herzustellen? Diesen Fragen
können Kinder am Samstag, dem 15. Juli, ab 13.00 Uhr im
OTTER-ZENTRUM
Hankensbüttel nachgehen. Der Kunstpädagoge Dirk
Rößner von der Firma
Zweitfarm zeigt einen Nachmittag lang wie Indianer gelebt, gejagt und
gesungen haben. Die Kinder können sich im Bogenschiessen
üben. Bunte
Indianerbemalungen werden die Gesichter schmücken und wer viel
Geduld
mitbringt, kann sogar einen „Traumfänger“ basteln. Es werden
Schmuckstücke aus Steinen, Muscheln und Knochen hergestellt und an
einem kleinen Lagerfeuer wird statt des gejagten Bisons ein Stück
Stockbrot gegrillt.
Zoologischer Garten Magdeburg, 06.07.2006
Zelten, Lagerfeuer und nächtliche Touren im Zoo -
Zoo einmal
anders erleben – dieser Wunsch erfüllt sich in der kommenden Woche
für
einige Schulklassen der umliegenden Region.
Zu ungewöhnlichen Zeiten gibt es nicht nur ein
loderndes
Lagerfeuer im Zoocamp. Das Lauschen der Tierstimmen in der Nacht ist
für die Kinder während des Zeltens im Zoo das Spannendste.
Das Zoocamp
ermöglicht den Schülern die Tierwelt in der Natur unmittelbar
zu
erleben. Es geht auch auf Entdeckungstouren zu nächtlicher Stunde!
Dabei erfahren die Kinder vieles zum Verhalten der Tiere bei Nacht.
„Was gibt es bei der Luchsfamilie, den Eulen und Gürteltieren zu
entdecken? „Wie schlafen die Giraffen und Löwen?“ Während der
Expedition ins Tierreich schärfen die Schüler nicht nur ihre
Beobachtungsgabe, sondern sie nehmen auch Kenntnisse über den
Umwelt-
und Artenschutz zurück in die Schulen. Das „grüne
Klassenzimmer“, der
Magdeburger Zoo, bietet ideale Voraussetzungen ganzheitliche
Betrachtungen zu den zunehmenden Bedrohungen der Lebensräume
anzustellen. Der „Idol e.V.“, Barleben hat dieses Projekt gemeinsam mit
dem Magdeburger Zoo initiiert, um auf neuen Wegen die Umweltbildung der
Heranwachsenden zu verbessern. Am Lagerfeuer im Zoocamp können
sich die
Kinder ausgiebig über ihre Zooerlebnisse austauschen und den
außergewöhnlichen Zootag aus-klingen lassen.
Zoologischer Garten Magdeburg, 06.07.2006
Geschickte Fotografen/Kameraleute gesucht: Junger
Weißkopfseeadler zeigt sich
Im Horst des Weißkopfseeadlers tut sich etwas:
Der
schwarzköpfige Nachwuchs sitzt am Rand des Horstes und bietet
jetzt ein
Motiv. Am Freitag, 7. Juli 2006 um 15 Uhr laden wir Sie herzlich zum
Foto-Drehtermin ein. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass hier
eine
gewisse Geschicklichkeit und Ausdauer gefragt ist, denn der junge
Weißkopfseeadler ist am Horst im Blätterdickicht ein
schwieriges Motiv.
Zoologischer Garten Berlin, 06.07.2006
Stolz des Terrariums: Erfolgreiche Zucht von vier
verschiedenen Riesenschlangen
Seit mehreren Wochen saß im großen
Riesenschlangenterrarium
vor den Augen der Besucher ein Tigerpython-Weibchen auf ihrem Gelege
und erwärmte es durch Muskelzucken auf die richtige
Bruttemperatur, bis
jetzt 18 kleine Tigerpythons schlüpften. Als etwa 20 Zentimeter
lange
Jungschlangen sind die kleinen Pythons so niedlich, dass selbst
skeptische Besucher sie sofort ins Herz schließen. Da mit den
Madagaskar-Boas, Grünen Baumpythons und Gelben Anakondas noch drei
weitere Riesenschlangenarten züchteten, bezogen die kleinen
Mini-Riesenschlangen aller vier Arten jetzt die Reptilien-Kinderstube.
Hier kann der Besucher jetzt die frisch geborenen Tigerpython, direkt
neben den Gelben Anakondas, den seltenen Madagaskar-Boas und den
Baumpythons bewundern. Besonders stolz sind die Terrarienpfleger auf
die Zucht der aus Neuguinea stammenden Grünen Baumpython, denn sie
gelang Ende des vergangenen Jahres im Zoo-Aquarium zum ersten Mal.
Nicht nur die Zucht, sondern erst recht die Aufzucht ist bei diesen
Schlangen schwierig. Die kleinen Baumpythons, die im Gegensatz zu ihren
grasgrünen Eltern dottergelb sind und eine weiße
Rückenlinie besitzen,
benötigen nämlich zum Wachsen nicht nur tropische
Temperaturen, sondern
vor allem eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit. Aber auch beim Futter sind
sie wählerisch und mussten deshalb anfangs gestopft werden.
Inzwischen
aber fressen sie selbstständig und haben sich an das Klima im
Terrarium
gewöhnt, so dass die ersten kleinen Baumpythons ohne Probleme in
das
Schauterrarium umziehen konnten.
Zoo Frankfurt, 06.07.2006
Zu Besuch bei jungen Südamerikanern
Wir können nicht jeden Monat mit besonders
spektakulären
attraktiven Jungen wie dem Zwergseebär MANDISA oder der
Netzgiraffe
MAKENA – beide entwickeln sich hervorragend – aufwarten. Manche
Jungtiere sind weniger auffällig, aber für den Kenner
dafür umso
aufregender. Wo geboren wird, wird auch gestorben. So ist unser
weiblicher Westlicher Flachlandgorilla DORETT am 24.06.06 nach
zweitägiger Krankheit im hohen Alter von 41 Jahren und drei
Monaten
gestorben. DORETT starb an einer schweren Darmentzündung. Im
fortgeschrittenen Alter werden auch Primaten anfälliger für
Erkrankungen. DORETT traf als kleines Jungtier vor 41 Jahren im Zoo
Frankfurt ein. Vier Kinder wuchsen auf: ROSL (heute in Wuppertal). INGE
(heute in Beauval), Claus (später gestorben) und HORST, der als
erster
Gorilla in Frankfurt von der Mutter aufgezogen wurde und heute als
Silverback der Zuchtmann in Dublin ist. Unsere Gorillagruppe umfasst
heute den Silverback MATZE, sechs Weibchen und den Jungen KABULI.
Zoo Duisburg, 06.07.2006
Eltern weiß – Nachwuchs grau
Vor gut fünf Jahren trafen sie am Kaiserberg ein:
S i e per
Flugzeug aus dem kanadischen Toronto, e r per Dienstauto aus dem
deutschen Stralsund - und seither leben sie nicht nur zufrieden,
sondern offenbar auch glücklich, denn bereits nach zwei Jahren Ehe
konnten sie einen Sechser-Wurf niedlicher Welpen verzeichnen, von denen
die meisten heute im sonnigen Spanien leben. In diesem Jahr war es
wieder soweit: Vor rund 10 Wochen ließ sich ein erstes feines
Fiepen
aus einer (nicht einsehbaren!) tiefen Erdhöhle vernehmen. Die
kanadisch-deutsche Liebesbeziehung hatte erneut „Früchte
bekommen“.
Heuer sind es vier graupelzige Welpen, die nach rund achtwöchigem
unterirdischem Aufenthalt ihren weißhaarigen Eltern ans
Tageslicht
folgten. Seither stehen erneut Eltern und Sprösslinge der
Weißen
Kanadischen Wölfe im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Besuchern
und
Tierpflegern! Gruselgeschichten über Wölfe, die Kinder
rauben,
Schlittenfahrer zu Tode hetzen oder den einsamen Trapper am Lagerfeuer
immer enger umkreisen, sind bei den Völkern der Nordhalbkugel
Legion.
Kein einziger lückenlos dokumentierter Fall einer solchen
Menschenjagd
lässt sich allerdings nachweisen. Schlimmstenfalls sind vereinzelt
Übergriffe auf Haustiere zu verzeichnen, und ganz sicher gab es
wölfische Leichenfledderei zur Zeit der mittelalterlichen
Pestepidemien
Europas. Die Behauptung aber, der Gründer Roms, Romulus, sei samt
seinem Zwillingsbruder Remus von einer Wölfin gesäugt und
aufgezogen
worden, gehört ebenso ins Reich der Fabel wie Vorstellungen vom
„Werwolf“ – einem bösen Mann also, der sich nächtens in einen
Wolf
verwandeln könne. Naturschutzorganisationen und einsichtige
Landwirte
gewähren zur Zeit in Mecklenburg-Vorpommern und an der
bayerisch-tschechischen Grenze sogar den von Osten her einwechselnden
Rudeljägern Schutz – ohne wirtschaftliche Schäden
befürchten zu müssen.
Tierpark Ueckermünde, 06.07.2006
Der Tierpark gibt eine echte Mehrwertkarte heraus
Mit der Sommerferienkarte gibt der Tierpark
ermünde ein
familienfreundliches Sommerangebot heraus, das sich an die Urlauber der
Region richtet aber auch an alle Familien, die im Urlaub lieber hier
bleiben.. Die Karte ist eine Woche nach Erwerb gültig und die
ganze
Familie kann für nur 25 Euro eine Woche lang beliebig oft den
Tierpark
besuchen. Diese Karte ist aber auch eine echte Mehrwertkarte. Die
Familien erhalten auch noch einen Verzehrgutschein, der sowohl in der
Tierparkgaststätte wie auch am Kiosk neben dem Affenwald
eingelöst
werden kann.
Tiergarten Nürnberg, 06.07.2006
Kulturveranstaltungen für Mensch und Tiere im
Tiergarten
Nürnberg
Vom 9. bis 30. Juli finden im Tiergarten Nürnberg
eine Reihe
von Veranstaltungen statt, die sowohl Erwachsene als auch Kinder
faszinieren werden. Kultur und Unterhaltung haben im Tiergarten eine
lange Tradition, die nun mit KULT06 fortgeführt werden soll. Das
Programm umfasst Zauberei, Kabarett, Variete, Musik, und
musikalisch-szenische Lesungen. Die partizipierenden Künstler
waren von
der Idee sehr angetan und treten ohne Gage zu verlangen zugunsten des
Tiergartens auf. Auch der „normale“ Tiergartenbesucher soll von dem
Extrakulturimpuls im Tiergarten profitieren, daher haben sich Drunter
und Drüber bereiterklärt zusätzlich zur
Abendveranstaltung am 27. Juli
(siehe Programm) am Sonntag den 16. Juli um 12.00 Uhr, 14.30 und 17.00
Uhr sowie am Sonntag den 23. Juli um 12.00 und 17.00 Uhr aufzutreten.
Hier wird den Gästen, die an diesem Tag im Tiergarten sind, ein
kleiner
Auszug aus dem Programm präsentiert, der im Festival-Flyer nicht
aufgeführt ist. Karten hierfür wird es direkt am KULT06 Zelt
am Tag der
Veranstaltung geben. Die Karten für KULT06 sind an allen bekannten
Vorverkaufsstellen und über Ticket-online erhältlich.
Wildtier- und Artenschutzstation, 06.07.2006
„Tierische Freunde“ – Wildtierstation startet
Patenschaftsaktion für ihre Pfleglinge
„Das ist eine tierisch gute Idee!“
fand Roland Peters aus Bokeloh, als er von der Patenschaftsaktion der
Wildtier- und Artenschutzstation in Sachsenhagen erfuhr. Sein
Entschluss stand schnell fest: Eine Tierpatenschaft ist genau das
richtige Geschenk für seinen naturbegeisterten Neffen Thomas, der
gern
die Turmfalken in seiner nächsten Umgebung beobachtet.
Stationsleiter
Dr. Florian Brandes erläutert: „Der Betrieb einer Auffangstation,
die
praktisch rund um die Uhr im Einsatz ist, um gerade jetzt in der
Jungtierzeit verwaiste und verletzte Wildtiere aufzunehmen, erfordert
nicht nur einen hohen persönlichen Einsatz aller Mitarbeiter,
sondern
natürlich auch schlichtweg das notwendige Geld.“ Mit der
Patenschaftsaktion möchte er einen Anreiz geben, die intensive
Pflege
der Tiere in der Wildtierstation finanziell zu unterstützen. „Die
Einnahmen aus den Patenschaften verwenden wir für Futter,
Medikamente
und die weitere Verbesserung der Tierhaltung,“ so Brandes, „Tierfreunde
nehmen so direkt Anteil an den Aufgaben des Artenschutzes!“ Die Auswahl
an Patentieren ist groß: Außer den Turmfalken werden in der
Wildtierstation Schleiereulen, Eichhörnchen, Feldhasen, aber auch
Grüne
Leguane, Nilwarane, Landschildkröten und viele andere Tiere
betreut. Im
Eingangsbereich wird auf einer gut sichtbaren Tafel auf jede
eingetragene Patenschaft hingewiesen. Tierpaten erhalten eine Urkunde
mit einem Bild ihres Schützlings und haben darüber hinaus
zweimal
jährlich die Möglichkeit, bei exklusiven Führungen den
Mitarbeitern der
Wildtierstation über die Schulter zu schauen und alles über
Ihr
Patentier und die vielen anderen Pflegegäste zu erfahren.
NaturZoo Rheine, 06.07.2006
Keine Ferien – Pinguin muss in die Schule
Schüler genießen die
Ferien und
denken jetzt wohl gar nicht ans Lernen. Nur „Peppy“ im NaturZoo Rheine
bekommt derzeit Nachhilfe-Unterricht, und das jeden Tag. Peppy ist ein
junger Humboldt-Pinguin, der 6. Mai im NaturZoo Rheine geschlüpft
ist.
In den ersten Wochen wurde er fürsorglich von seinen Eltern
versorgt,
und diese wären ihren Pflichten sicherlich auch noch weiter
nachgekommen. Trotzdem haben sich Tierpflegerin Sonja Hölscher und
ihre
Kolleginnen des kleinen Pinguins nach rund 6 Wochen angenommen, um ihm
die wichtigste Lektion seines zukünftigen Zoo-Lebens beizubringen:
Lerne fressen! In der Natur lernen Jung-Pinguine alleine spielerisch
Fische zu jagen. Wenn Sie ihre Dunenfedern gegen den „Taucheranzug“ aus
isolierenden Deckfedern getauscht haben, begeben sie sich auf erste
Ausflüge ins Meer und schnappen nach allem silbrig
Glänzendem, was vor
ihnen schwimmt. Im Zoo gibt es aber nun mal keine lebenden Seefische zu
jagen, sondern 1A Hochseeheringe und Sprotten, die frisch aufgetaut und
mit Vitamin-Tabletten gespickt entweder den Pinguinen direkt gereicht
oder ins Wasserbecken geworfen werden. Dort sinken sie natürlich
direkt
zum Boden, und ohne die „Schule“ durch die Tierpfleger, würden die
Damen und Herren im Frack nicht im Traum daran denken, diese
Bodenfische als Futter anzunehmen. Der Unterricht verläuft in
mehreren
Phasen, die je nach dem Lerneifer eines Pinguins wenige Tage bis
mehrere Wochen dauern können. Anfänglich bekommen die
Schüler mit etwas
Nachdruck ganze Fische in den Schnabel gesteckt, bis sie nach kurzer
Zeit Lernwilligkeit zeigen und schon freiwillig den Fisch aus der Hand
nehmen. Wenn die Mauser abgeschlossen ist, erhält der Schüler
den Fisch
immer noch aus der Hand, aber im Wasserbecken, und bald darauf aus der
Hand unter Wasser. Im letzten Schritt wird der Fisch dann unter Wasser
losgelassen bzw. die Hand weist auf den Fisch auf dem Beckenboden hin.
Mit einem „Fress-Diplom“ geht`s dann zurück in die
Pinguin-Kolonie.
Peppy erweist sich bisher als Musterschüler. Noch hat er seinen
Schwimmanzug nicht vollständig angezogen, so dass die Versetzung
in die
„Becken-Klasse“ noch aussteht. Er wird also noch einige Zeit im
Schulraum verbringen müssen, der ansonsten als Winterquartier
für die
Seeschwalben dient. Übrigens: Hitzefrei gibt es für Peppy
auch nicht!
Zoo Wuppertal, 06.07.2006
Ferienzeit - Jungtierzeit im Wuppertaler Zoo
Selten gab es im Wuppertaler Zoo so viele Jungtiere wie
gerade jetzt zur Ferienzeit. Im Affenhaus wurde am 29.06.2006 ein
Schwarzer Klammer-affe geboren. Im Menschenaffenhaus gab es am
13.06.2006 Zwillinge bei den Goldkopflöwenäffchen. Hier ist
vor allem
der Vater bei der Jungenaufzucht gefordert, er trägt die Jungtiere
zumeist auf dem Rücken, manchmal helfen auch die älteren
Geschwister.
Stars in der Riege der Jungtiere sind die beiden 13 und 9 Monate alten
Afrikanischen Elefanten "Bongi" und "Kibo", der Mittelamerikanische
Tapir "Chico", 5 Welpen bei den Arktischen Wölfen und der kleine
Zwergschimpanse "Luebo", der gerade 3 ½ Monate alt ist.
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Der Bär
Mannheimer Morgen - 6. Jul. 2006
"Brunos" Tod beschäftigt Brüsseler
Behörden
Die Aufregung um "Brunos" Tod hat auch Brüssel erfasst. Die EU
sieht
sich wachsendem Druck vor allem aus Deutschland und Italien ausgesetzt,
mehr für Artenschutz zu tun. Italiens Umweltminister Alfonso
Pecoraro:
"Eine Europäische Union, die die ganze Welt dazu auffordert,
geschützte
Arten zu retten und dann einen Bären abknallt, ist nicht
glaubwürdig."
Die Ergebnisse des EU-finanzierten Programms "Life Ursus" ziehen
Kreise.
Erst vor wenigen Tagen hat sich Tirol dem österreichischen
Großbären-Management
angeschlossen, das sogar die Institution eines Bärenanwalts kennt,
an den sich geschädigte Bauern wenden können. Die zentrale
Forderung
der Tierschützer an die EU-Kommission geht in die gleiche
Richtung:
Landwirte, deren Viehbestand durch wild lebende Bären angefallen
wurde,
sollten Entschädigung aus Brüssel bekommen. In der
EU-Kommission
wird man sich nach der Sommerpause mit "Bruno" befassen müssen.
Schließlich,
so ist in Brüssel zu hören, könne es nicht sein, dass
man
Bären erst ein freies Leben "bezahlt", um sie dann
abzuschießen.
Baden Online - 6. Jul. 2006
Vor 19 Jahren: Vier Kugeln töten kapitalen
Löwen
in Goldscheuer
Ganz Europa nahm Anteil an der Geschichte des Braunbären Bruno. Er
streifte durch Bayern und Österreich, bis ihm Gewehrkugeln den Tod
brachten. Ähnlich dramatische Szenen gab’s 1987, als in
Goldscheuer
ein Löwe und ein Tiger ausgebrochen waren.
My
Sauerland - 10. Jul. 2006
Bald
wieder Wisente
im Rothaargebirge?
Durch das Projekt der Wiederansiedlung von Wisenten in einem
Projektgebiet im Rothaargebirge zwischen Schmallenberg (Sauerland) und
Bad Berleburg (Siegerland) hat die Region eine Chance zu einem
bedeutenden Vorreiter in Sachen Artenschutz, Natur- und
Landschaftschutz in Deutschland als auch für das gesamte
Westeuropa zu werden. Bei einem ähnlichen, jedoch bei weitem
kleineren
Projekt, in Niedersachsen im Eleonorenwald zwischen dem
emsländischen
Vrees und dem cloppenburgischen Neuvrees hat der niedersächsische
Umweltminister
Sander in einer Pressemitteilung das Projekt in höchsten
Tönen
gelobt. Auch der Bürgermeister der Stadt Vrees gab im Vorfeld
dieses
Projektes zu verstehen, dass er sich darauf freue, mit dem
flächenmäßig
größten Wisent-Gehege dieser Art in Deutschland werben zu
können.
Und auch in der Döberitzer Heide in der Nähe von Berlin, wo,
von
der Heinz Sielmann Stiftung betreut, auf einem ehemaligen
Truppenübungsplatz Wisente in einem großen Gehege leben,
wurde der
positive Effekt herausgestellt, den große Pflanzenfresser bei der
Erhaltung von Biotopen und Landschaften haben. Das Wisent-Projekt im
Rothaargebirge würde die beiden kleineren
Projekte in Niedersachsen und in der Nähe von Berlin an Bedeutung
bei
weitem in den Schatten stellen. Gehegeprojekte gibt es einige in
Deutschland,
aber frei lebende Wisente würde es nur hier bei uns im
Rothaargebirge
geben. Dieses Projekt würde nicht nur deutschlandweit sondern
europaweit
auf grosses Interesse stoßen und zu einem der größten
Natur-
und Landschaftsschutz-Projekte in Mitteleuropa werden. Ein
Zusammenleben
von Mensch und Wisent könnte im Rothaargebirge nicht nur zum
gegenseitigen
Nutzen, sondern auch zu einer Vorbildfunktion für ähnliche
Projekte
werden.
Merkur Online - 6. Jul. 2006
Jeder dritten Amphibie droht Ausrottung
Jede dritte Amphibienart auf der Erde ist vom Aussterben bedroht. Um
den drastischen Schwund zu stoppen, haben 50 Wissenschaftler zur
Gründung
einer internationalen Rettungsorganisation für Frösche und
weitere
Amphibien aufgerufen. Die geplante Amphibian Survival Alliance unter
dem
Dach der Weltnaturschutzunion (IUCN) benötige für die ersten
fünf Jahre ein Budget von mindestens 400 Millionen Dollar (313
Millionen
Euro), schreiben die Forscher im Fachjournal «Science» vom
Freitag.
Das Bündnis solle Aktivitäten zum Artenschutz in
verschiedenen
Weltregionen unterstützen und koordinieren.
spektrumdirekt - 08.Juli 2006
Aufruf zum Amphibienschutz
Da jede dritte Amphibienart auf der Erde vom Aussterben
bedroht ist, haben fünfzig Wissenschaftler zur Gründung einer
internationalen
Rettungsorganisation für Frösche und weiterer Mitglieder
dieser
Wirbeltierklasse
aufgerufen. Die geplante Amphibian Survival Alliance unter dem Dach
der Weltnaturschutzunion (IUCN) benötige für die ersten
fünf Jahre ein
Budget
von mindestens 400 Millionen Dollar (313 Millionen Euro). Das
Bündnis
solle Aktivitäten zum Artenschutz in verschiedenen Weltregionen
unterstützen
und koordinieren: etwa die Erhaltungszucht von besonders bedrohten
Arten in
Zoos, die Überwachung von Freilandpopulationen oder die Schaffung
von
Naturreservaten. Mehr als 1860 der weltweit 5743 bekannten
Amphibienarten
sind in Gefahr, endgültig zu verschwinden. Das ergab eine bereits
vor
zwei
Jahren in im Fachmagazin Science
veröffentlichte Studie. ... Besonders bedroht sind viele der Tiere
von
einer
Pilzkrankheit, die sich nach Forscherangaben auch wegen der
Klimaerwärmung
ausbreitet. Festgestellt wurde dieser Zusammenhang erstmals, als in
Mittel- und
Südamerika immer mehr Arten der farbenfrohen Harlekinfrösche
verschwanden. Der
Pilz mit dem wissenschaftlichen Namen Batrachochytrium dendrobatidis
könne innerhalb von sechs Monaten nach seinem ersten Auftreten in
einer
Region
etwa die Hälfte der dort lebenden Amphibien ausrotten, warnen die
Wissenschaftler. Gefahr droht Amphibien auch von der Zerstörung
ihres
Lebensraums, etwa durch übermäßige Landwirtschaft oder
durch Pestizide.
Wochenblatt.online
- 10. Jul. 2006
Meeresschildkröten
in Gefahr
Das Cabildo von Teneriffa macht durch ein Abkommen mit der Stiftung
Neotrópico die Durchführung von Artenschutz- und
Rettungsprojekten für
Meeresschildkröten möglich. Alle Arten von
Meeresschildkröten, die auf
den Kanaren
vorkommen sind vom Aussterben bedroht und das Umweltamt der
Inselverwaltung
setzt sich für den Schutz dieser besonderen Tiere ein. Mit dem
neuen
Abkommen wird sichergestellt, dass alle verletzten Exemplare behandelt
und
gesundgepflegt werden. Die Siftung Neotrópico verpflichtet sich,
alle
verwundeten oder verwaisten Tiere in der Wildtierpflegestati | |