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Ausgabe 325 vom 6. Juli 2006 |
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Liebe Leser,
am Dienstag Abend habe mich mir eine Life-Übertragung angesehen. Großartiger Erfolg mit deutscher Beteiligung. Wirklich spannend. Steiler
Aufstieg, dauerhafter Höhenflug. Eine technische Meisterleistung
trotz
überalterten Materials. Gute, fachlich fundierte
Kommentare und Hintergrund-Informationen. Ich meine natürlich den
Space-Shuttle-Start auf Phoenix. Vielleicht kommt unser längst
fertiges
Wissenschaftsmodul ja doch noch zur ISS.
Mehr als 10 Tage nach Abschuß des Bären Bruno ist dieser
noch immer für
Schlagzeilen gut. Zum einen gibt es nach wie vor ungeklärte Fragen
und
immer neue Strafanzeigen, zum anderen das peinliche Gezerre um seine
Überreste und diverse kommerzielle Trittbrettfahrer. Ich hoffe,
die
Verbraucher können unterscheiden, ob ein Unternehmen seine
Sympathie
für den Bären erst posthum entdeckt hat. Statt aber nur
zurück zu
blicken, steht viel wichtiger nun die Vorbereitung auf den
nächsten
Bären an. Auch als Reaktion auf die widersprüchlichen
Aussagen und den
großen öffentlichen Aufschrei wurde nun eine
verbandsübergreifende
Initiative gegründet. Analog zur erfolgreichen HaiLife-Kampagne
möchte
sich BaerLife u.a. für eine
klare
gesetzliche Verankerung einsetzen. Trotz teils einseitiger Meinungen
oder polemischer Kommentare mancher unterstützender Organisationen
ist
dies eine gute Idee vor allem in Hinblick auf jene
Öffentlichkeitsarbeit, die im Vorfeld von manchen
Naturschützern so
sträflich vernachlässigt wurde. Eine Monopolisierung der
Bärenzuwanderung durch eine einzelne Organisation wäre wenig
sinnvoll -
hier aber
können nun verschiedenste Natur- und Tierschützer beweisen,
daß sie
zumindest in einem eng umrissenen Anliegen an einem Strick ziehen
können.
Dirk
Petzold
Preisfrage
KochMedia
stellte
uns dankenswerter Weise einige Exemplare der Limited Edition von WildlifePark2
zur Verfügung, die wir verlosen dürfen. Dies ist Ihre letzte
Chance -
ab nächster Woche kommen wieder die Rätselflüge!
Wieviele der 658 öffentlichen Tierhaltungen, die
wir auf zoo-infos.de
vorstellen, sind
kostenlos zugänglich?
Sie können alle selbst
besuchen,
herumsurfen oder einfach schätzen. Wer am nähesten kommt,
gewinnt. Lösungsvorschlag per E-Mail an die Redaktionsadresse -
Postanschrift
nicht vergessen, sonst können Sie das Spiel nicht zugeschickt
bekommen.
WildlifePark2.
Schlüpfen
Sie in die Rolle
des Zoo-Direktors. Beobachten Sie die realistischen
Interaktionen von über
50 verschiedenen Tierarten - ob mit den
Artgenossen oder den Besuchern. Die Tiere müssen rundum versorgt
werden; füttern,
verarzten, streicheln oder versetzen. Steuern
Sie ein Team von Landschaftsarchitekten, Gärtnern, Tierpflegern,
Tierärzten und Wissenschaftlern. Errichten Sie mehr als 100
Tierhäuser,
Besuchereinrichtungen, Personalgebäude. Kreieren
Sie phantasievolle Landschaften mit Wasserfällen und
spektakulärer Unterhaltung. www.wildlifepark2.de

Lösung von letzter Woche:
176 deutsche Parks, die in VdZ, DTG und/oder DWG organisiert sind,
bedecken nach eigenen Angaben 5099
ha, das entspricht dem Starnberger See - immerhin der
fünftgröße
Deutschlands - oder einem Achtel des Landes Bremen. Die Spannweite
reicht dabei von 0.6 ha (Lutherstadt Wittenberg) bis 600 ha
(Voßwinkel), Aquarienhäuser usw. nicht berücksichtigt.
Das Spiel geht an L. Schewe nach Leverkusen - herzlichen
Glückwunsch!
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| Zoos
– Meldungen |
Dresden Fernsehen - 4. Jul.
2006
Dresdner
Zoo kämpft mit Problemen
Der Dresdner Zoo wartet noch immer auf eine Zusage der Stadt für
eine
Sanierung der Anlage. Im Oktober 2005 hatte Zoodirektor Karl Heinz
Ukena
ein Sanierungs- und - Finanzierungskonzept vorgelegt. Danach
müssten
in den kommenden 15 Jahren 51 Millionen Euro investiert werden.
Konkrete
Gespräche mit der Stadt gab es aber noch nicht. Viele der Gehege
und
Gebäude sind in einem desolaten Zustand. Dringend nötig ist
eine
neue Anlage für die Löwen, da die Tiere sonst in Dresden
nicht
mehr gehalten werden dürfen.
ORF
Steiermark - 3. Jul.
2006
Wieder
Politstreit um Tierpark Herberstein
Um den Tierpark Herberstein ist wieder ein heftiges Politgeplänkel
entstanden. Diesmal geht es um die Frage, ob das Land den Tierpark
pachten
oder auf einen Kauf bestehen soll. Landeshauptmannstellvertreter,
Tourismusreferent
Hermann Schützenhöfer (ÖVP) bevorzugt eine Pacht, weil
die
Familie Herberstein die Gründe auch gar nicht verkaufen wolle.
Landeshauptmann
Franz Voves (SPÖ) winkt ab: Man prüfe die gerade vorgelegten
Gutachten
und werde bei der nächsten Regierungssitzung am kommenden Montag
eine
Entscheidung fällen. Er halte einen Kauf für die "sauberste
Lösung".
Der Tierpark würde so aus den anderen Herbersteinschen
Unternehmungen
"herausgeschält". Gemeinsam ist ÖVP und SPÖ das
Interesse
an der Absicherung, dass das Land im Fall des Auftauchens von "Leichen
im
Keller" nicht zu Kasse geben werden kann. Wie man es auch drehe und
wende,
für den Tierpark müsse das Land im Fall einer Übernahme
rund
eine Million Euro pro Jahr aufbringen, wobei eine langfristige Pacht
von
25 Jahren mit Option für Verlängerung laut Gutachten das
Beste
wäre, resümierte Schützenhöfer.
ORF
Steiermark
- 5. Jul.
2006
KPÖ
gegen Pacht des Tierparks Herberstein
Die KPÖ hat sich am Mittwoch vehement dagegen ausgesprochen, dass
das Land den Tierpark Herberstein gegen einen Schuldenerlass pachtet.
Der
entsprechende Vorschlag der ÖVP sei "eine Unverschämtheit",
sagte der
KPÖ-Landtags-Abgeordnete Werner Murgg, der auch Vorsitzender des
Herberstein-Untersuchungsausschusses ist. Für ihn kommt nur ein
Kauf
in Frage, und zwar unter Abzug aller zu Unrecht bezogenen
Förderungen.
Planung
und Bau
Kölner Stadt-Anzeiger - 30.
Jun. 2006
Klein-Afrika entsteht gleich links im Zoo
Eine Savannen-Landschaft mit Flusspferden, Antilopen und Krokodilen
sowie „ein paar Vögelcher“ soll im Kölner Zoo entstehen.
Afrika-Liebhaber
und Zoodirektor Gunter Nogge erfüllt sich damit einen lang
gehegten
Traum, von dem auch sein Nachfolger Achim Winkler profitieren soll.
Gestern
stellte Nogge mit Kurator Theo Pagel das Zehn-Millionen-Projekt vor. Im
Jahre 2010, pünktlich zum 150. Geburtstag des Kölner
Tiergartens,
soll „Klein-Afrika“ mit einem 400 Quadratmeter messendem See und dem
2000
Quadratmeter großen und zentralen Gebäude fertig sein. Noch
befindet
sich die Planung im Anfangsstadium, obwohl der Aufsichtsrat den Bau
schon
vor eineinhalb Jahren beschlossen hat. Die Finanzierung ist laut Nogge
gesichert,
u. a. durch Spenden der Förderer. Als Architekt ist Peter Rasbach
aus
Oberhausen ausgeguckt. Welche Unternehmen an dem Bau beteiligt werden,
wird
erst eine Ausschreibung klären. Auch der Zeitpunkt des Baubeginns
steht
noch nicht fest, Nogge rechnet mit einer Bauzeit von maximal 18
Monaten. Das
Areal liegt links vom Haupteingang - zum Teil hinter dem Zoo-Restaurant
und
auf dem derzeitigen Busparkplatz parallel zur Stammheimer Straße.
Im
Zentrum soll auch das denkmalgeschützte alte Elefantenhaus stehen,
das
mit seinem maurischen Stil gut zu der Umgebung passt.
koeln.de - 30. Jun. 2006
Zoo baut afrikanische Flusslandschaft
Der Kölner Zoo hat Großes vor, um seine Spitzenposition
unter
den Zoos der Welt zu festigen. In einem "Hippoaquarium", das in eine
afrikanische
Flusslandschaft eingebunden ist, sollen sich die Besucher
zukünftig
"Auge in Auge mit den Fußpferden" wiederfinden", so Bernhard
Pagel,
der das Großprojekt für den Zoo leitet. Die Tiere
können
dann aus nächster Nähe durch Glasscheiben beobachtet werden -
sowohl
über als auch unter Wasser. Das Besondere am Hippoaquarium ist die
Vergesellschaftung
mit anderen Tierarten. Neben einem Flußpferdbullen und fünf
Weibchen
sollen vier Krokodile sowie sechs Antilopen den überdachten
Tropenbereich
samt einer Außenanlage bevölkern. Dazu wurde vom
Aufsichtsrat der
Zoos Köln vor etwa eineinhalb Jahren ein Masterplan beschlossen,
der
die Umgestaltung des Zoos in den kommenden zehn Jahren vorsieht.
Geplant ist
unter anderem, das heutige Aquarium im Eingangsbereich des Zoos zu
einer Tropenhalle
umzubauen, die unter anderem ein Konferenzzentrum beinhalten soll. Das
gesamte
Gelände von etwa 20 Hektar wird in drei regionale Areale
unterteilt
werden: Eurasien, Asien sowie Afrika. Im großen Afrika-Areal wird
außer
der Flusslandschaft nebst Hippoaquarium eine Savannenlandschaft sowie
eine
südafrikanische Küstenlandschaft entstehen. Den zentralen
Bereich
des Asien-Areals bildet der Elefantenpark. Die Kosten für die
afrikanische
Flusslandschaft samt Hippoaquarium schätzt Nogge auf etwa neun bis
zehn
Millionen Euro.
Kölner Stadt-Anzeiger - 30. Jun. 2006
Millionen für Nilpferde
Der Zoo plant eine neue, großartige Attraktion. Mit einer
Savannenlandschaft mit Krokodilen und Nilpferden zum 150. Geburtstag
wird er seinem guten Ruf alle Ehre machen, sich ständig
weiterzuentwickeln. Die Finanzierung
sei gesichert, sagt der Zoochef, der auf Spenden und Förderverein
verweist.
Doch das hat auch beim Elefantenhaus nicht gereicht. Ein Kredit
über
acht Millionen Euro wird über Jahre abbezahlt. Zoobesucher und
Stadt
zahlen mit. Die Freude über den tollen Elefantenpark und die
Vorfreude
auf „Afrika in Köln“ darf nicht den Blick auf die nüchternen
Zahlen
trüben. Ziel des Zoos kann nicht nur sein, immer neue Attraktionen
zu
bauen. Genauso wichtig ist das Ziel, mit immer weniger
Betriebskostenzuschüssen
auszukommen.
Bote
der
Urschweiz - 4. Jul. 2006
Basler Zolli plant Aussenanlagen für Menschenaffen
Der Basler Zoologische Garten plant Aussenanlagen für seine
Gorillas,
Orang Utans und Schimpansen als Ergänzung zum Affenhaus. Eine
Millionen-Spende erlaubt, dieses Vorhaben in einigen Jahren zu
realisieren. Seit der Eröffnung des Basler Affenhauses 1969 habe
man
über die Haltung von Menschenaffen
anhand der eigenen Tiere, anderer Zoos und Wild-Beobachtungen viel
gelernt,
sagte Affenexperte Jörg Hess vor den Medien. Die Basler
Affenfamilien
hätten Platz und es gehe ihnen gut, doch das Leben open air sei
unersetzlich.
Der Zolli kann dank einer Zusage der Credit Suisse Nordschweiz für
eine
gemäss einem Sprecher "sicher siebenstellige" Spende zum
150-Jahre-Firmenjubiläum
jetzt beginnen, diese Aussenanlagen zu planen. Die Vorgaben sollen Ende
Jahr definiert sein; das Vorprojekt dürfte dann noch mindestens
ein
Jahr in Anspruch nehmen. Die drei Aussen-"Erlebniswelten" für
Gorillas,
Orang Utans und Schimpansen sollen in Etappen erstellt werden.
Gleichzeitig
ist die nötige Sanierung des Affenhauses vorgesehen. Noch sei aber
nicht
restlos gesichert, dass oder wie lange noch alle drei Arten in Basel
gehalten
werden können, hiess es weiter.
Oberpfalznetz
-
30. Jun. 2006
Bärenpark sucht Investoren
Wunsiedel/München. "Bruno" ist tot, aber in Wunsiedel soll der
Braunbär
eine neue Heimat finden. Die Suche nach einem Investor für den
geplanten Bärenpark geht weiter. Im Jahr 2004 wurden die Idee
für ein
Gehege
auf dem Hausberg "Luisenburg" geboren. Die Regierung von Oberfranken
hat
bereits grünes Licht für das Vorhaben auf dem 15 Hektar
großen
Areal im Fichtelgebirge gegeben. Dort sollen 20 Bären zur
Besucherattraktion
werden und rund 150 000 Gäste im Jahr anlocken. Die Ereignisse um
"Bruno"
hätten keine Auswirkungen auf die Pläne. Die Zeit auf der
Suche
nach Investoren drängt: In Schöneck bei Klingenthal im
Vogtland
ist ein ähnliches Freigehege geplant. Nach Expertenmeinung sind
zwei
Bärenparks im Umkreis von nur rund 100 Kilometern kaum profitabel
zu
bewältigen.
Aktionen
Krefelder
Zeitung - 5. Jul. 2006
Auch
Davu darf
am Freitag länger aufbleiben
Krefeld. Am Freitag darf Davu länger aufbleiben: Bei der vierten
Auflage
der "Sommernacht im Zoo" muss das Nashörnchen mal nicht um
spätestens
17 Uhr zurück ins Haus, sondern darf sich den Besuchern
präsentieren.
Um 18 Uhr beginnt die besondere Nacht für alle Tierfreunde aus
Krefeld
und Umgebung, die bis Mitternacht Gelegenheit haben, die Tiere einmal
zu
einer ungewöhnlichen Zeit zu erleben. "Das ist Vergnügen auf
der
einen Seite, aber auch viele Informationen auf der anderen", sagt
Zoodirektor
Dr. Wolfgang Dreßen. So wird es zahlreiche Stände geben, an
denen
Zoofreunde und -mitarbeiter informieren. "Kindgerecht", betont
Dreßen,
dass für die kleinen Besucher ohnehin eine Menge geboten wird.
Beim
Mitmach-Programm werden die Tiere teilweise mit einbezogen. So
können
Besucher einen Tapir streicheln oder am Fühlkisten-Quiz im
Antilopenrevier teilnehmen.
Rhein Main
Presse -
5. Jul. 2006
Ein
Orang-Utan malt Fußballer - Beim "Festival der Künste" gibt
es
Affenbilder
Kunst und Künstler in sechs Mühlen gab es beim ersten
"Durchlauf"
des "Festivals der Künste" zu sehen. In der Kaiserbad-Mühle
wurden
Malereien und Zeichnungen von Affen aus dem Zoo Heidelberg versteigert.
Fünf Menschenaffen hatten mit Fingerfarbe oder Buntstiften gemalt,
zur
Auswahl standen zehn Bilder der tierischen Künstler. Die Idee,
Menschenaffen
malen zu lassen, sei, so die Tierpfleger Bernd Kowalski und Corinna
Schmitt,
vor vier Jahren als Beschäftigungstherapie entstanden. Bereits der
erste
Versuch, die Affen zum Malen zu begeistern, sei ein voller Erfolg
gewesen.
Zwar hätten nicht alle Tiere die Geduld und Kreativität, aber
immerhin
seien wahre Affenkünstler daraus hervorgegangen. Bevor sich der
Direktor
des Heidelberger Tiergartens, Dr. Klaus Wünnemann, als Auktionator
betätigte,
meinte er mit Augenzwinkern, man solle zwar nicht jedes Wort zur
Interpretation
der Affenbilder tierisch ernst nehmen, aber womöglich
drückten
die Tiere ihre Persönlichkeit durch die Bilder aus. Der absolute
Renner
war das Bild zum Achtelfinale der Fußball-WM "Gefoulter Schwede"
mit
den Farben Blau und Gelb für die schwedische Flagge und Rot
für
die Verletzung des Spielers. Der Erlös der Auktion kommt dem
Heidelberger
Zoos zugute.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 3. Jul. 2006
Rochen füttern und Aquarien pflegen: Junge
Aquaristen
für einen Tag
Das Großaquarium Sea Life in Oberhausen sucht Schüler, die
für
einen Tag die Aquaristen bei ihrer Arbeit begleiten wollen. Fünf
Kinder
können den Profis tatkräftig zur Seite stehen, von der Pflege
der
Becken über die Rochenfütterung bis zum Training des
Oktopus'.
«Wir möchten Werbung für unseren Beruf machen»,
sagte
Sea Life-Kurator Johannes Peschke am Montag in Oberhausen. Die
Nachwuchs-Aquaristen von 8 bis 14 Jahren können sich mit Foto per
Brief
bewerben.
Leverkusen On - 30. Jun. 2006
Montag
wieder erweiterte Öffnungszeiten zum Entspannen im Zoo Dortmund
Am kommenden Montag (3. Juli) öffnet der Zoo Dortmund zum vorerst
letzten mal in diesem Jahr seine Pforten bis 21 Uhr. So haben Besucher
die
Gelegenheit, den Zoo bei einem abendlichen Spaziergang noch einmal in
Ruhe
zu erleben und den Feierabend zu genießen.
Fränkische Nachrichten - 3. Jul. 2006
Vielfalt
der Nutztier-Rassen erhalten
Bad Mergentheim. Der Wildpark in Bad Mergentheim war am vergangenen
Samstag Ort einer informativen und aufklärenden Veranstaltung der
Gesellschaft
zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustier-Rassen. Zielsetzung
der
Informationsstände der GEH und eines Rassequizes für Jung und
Alt am Eingang des Wildparks sei einen effektiven Beitrag zu leisten,
die
gefährdeten Nutztier-Rassen mit ihren wertvollen Eigenschaften in
ihrem
bäuerlichen Umfeld zu erhalten. Milerski berichtet, dass allein in
Deutschland über 90 Rassen auf der so genannten Roten Liste
stünden.
Stolz berichtete Milerski, dass seit Beginn der Arbeit der in
Witzenhausen
ansässigen GEH keine Nutztier-Rasse mehr in Deutschland
ausgestorben
sei. Jedoch gestalte sich das aktuelle Spendenaufkommen, Sponsorenwesen
und
ehrenamtliche Engagement neuer Mitglieder sehr schwierig.
Frankfurter Neue Presse - 3. Jul. 2006
Mit
dem Alligator auf Du und Du
Schwanheim. Exoten zum Anfassen waren gestern der Publikumsmagnet des
Wilhelm-Kobelt-Zoos: Orazio Martino stattete dem Kinderfest des
Tierparks einen Besuch ab. Und obwohl Echsen, Schlangen und Krokodile
allesamt zu den Tieren zählen,
vor denen die meisten sonst eher die Flucht ergreifen, wollten am Ende
nicht
nur die Mutigen zumindest ein Mal ihre schuppige Haut berühren. In
seiner
Show forderte Martino, der seit fast 20 Jahren Krokodile hält,
immer
wieder Zuschauer auf, die Transportgefäße der Tiere zu
öffnen.
Vogelspinne, Skorpion oder Schlangen ließen die Kinder und
Erwachsenen
zunächst zurückschrecken, aber dann trauten sich doch fast
alle,
die Tiere in die Hand zu nehmen. Martino sieht es als seine
Verpflichtung
an, den Menschen die Exoten näher zu bringen – das habe sich so
ergeben,
meint der gebürtige Römer, den selbst Zoll und Polizei zur
Hilfe
rufen, wenn es gilt, eine große Echse zu bändigen. Seinen
privaten
Tierpark auf dem Grundstück seines Hauses in Dietzenbach musste
Martino
im Herbst vergangenen Jahres bei Ordnungs- und Veterinäramt als
„Zoo“
abnehmen lassen, weil er dort regelmäßig Besuchergruppen
empfängt.
Rhein
Main
Presse - 4. Jul. 2006
Von
der Ziege bis zum Bienenvolk
Als kleiner, aber feiner Tierpark präsentierte sich der Tiergarten
Kastel bei seinem Sommerfest. Vor allem waren Familien mit Kindern
gekommen,
um im Streichelzoo und an den Gehegen die heimische Tierwelt zu
erleben.
Im Tierpark kümmern sich außer dem hauptamtlichen
Tierpfleger
noch ehrenamtliche Helfer aus dem Vorstand um die Tiere und das
Gelände,
das neben Hasen, Enten, Gänsen, Schildkröten und Schafen auch
ein
Bienenvolk beherbergt. Seit einem guten Jahr hat Bio-Imker Tillmann
Hirsch
aus Essenheim sechs Bienenkästen auf dem Gelände des
Tierparks
installiert. Im Bienenschauhaus konnten sich die Besucher des
Sommerfests
über diese nützlichen Insekten informieren und sogar selbst
Honig
schleudern.
Märkische
Oderzeitung
- 30. Jun. 2006
Oderbruchzoo
und Safari-Park besiegeln Pakt
Der Oderbruchzoo Altreetz überschreitet Grenzen. Peter Wilberg und
sein Kollege Søren Rasmussen vom polnischen Zoosafari-Park in
Swierkocin
haben am 29. Juni einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Diesen gilt
es
nun mit Leben zu füllen. Ziel ist es, beide Einrichtungen im
jeweils
anderen Land bekannter zu machen und den Austausch zu fördern.
Eigens
dafür ließ Peter Wilberg Werbetafeln anfertigen, die in den
zwei
Einrichtungen Auskunft über den Partnerzoo geben werden. So wollen
sich
nicht nur die Leiter beider Einrichtungen zum regelmäßigen
Erfahrungsaustausch
treffen, sondern sollen auch die Mitarbeiter in einer Art Praktikum die
jeweils
andere Einrichtung kennenlernen. "Und ein Traum ist es, ein
interaktives
Klassenzimmer für Schulen zu gestalten", verrät Agnieszka
Bollmann.
So könne man Tierkunde und gleichzeitig Sprache vermitteln.
Jungfrau
Zeitung - 3. Jul. 2006
Neue
Paten für Steinkitze
Am Samstag gab es im Wildpark Brienz Grund zum Anstossen: Zwei
Patenschaften
wurden geschlossen. Die glücklichen Tiere waren das
Steinböcklein
Leon und die Geiss Alpina – Zwillinge.
Die Welt -
3.
Jul. 2006
Warten auf das Geburtstagsfest
Tai Shan im Washingtoner Zoo wird am Sonntag ein Jahr alt: Der Panda
kam
durch künstliche Befruchtung zur Welt, entwickelt sich aber
prächtig:
Bei seiner Geburtstagsparty wird es traditionelle chinesische
Tänzer
geben, Musik und Reden von den Tierpflegern. Bis dahin bleibt Tai Shan
vielleicht
einfach ganz bequem liegen.
Nachwuchs
Bote der
Urschweiz - 30. Jun. 2006
Zoo Basel: Nilkrokodile haben erstmals Nachwuchs
Die Nilkrokodile im Basler Zolli haben erstmals Nachwuchs: Am 20. Juni
sind zwölf Krokodil-Babies aus ihren Eiern geschlüpft. Die
Mutter
sammelte die etwa 25 Zentimeter langen Winzlinge sofort ein und trug
sie
vorsichtig ins Wasser. Besucher können die winzigen Reptilien im
Haus
Gamgoas bestaunen. Fünf von ihnen leben mit der Mutter zwischen
Steinen
und Zyperngras und jagen bereits kleine Beutetiere wie Heuschrecken.
Sechs
wurden in einem Aquaterrarium einquartiert, ein Jungtier wurde von
einem
erwachsenen Krokodil gefressen. Es ist das erste Mal, dass die
imposanten
Nilkrokodile Nachwuchs haben: Ende März hatte eines der Weibchen
23
Eier gelegt, von welchen 14 im Brutkasten ausgebrütet und kurz vor
dem Schlüpfen dem Weibchen wieder untergeschoben wurden.
Pforzheimer
Zeitung - 5. Jul. 2006
Platzhirsch
Pit
tut seine Pflicht
Stolz präsentierten dieser Tage Jäger Helmut Schäfer,
Betreuer
Werner Bredenhagen und Förster Oliver Gall die jungen Hirschbabies
von
Enzklösterle, die vor ein paar Wochen auf die Welt kamen. „Jede
Hirschkuh
hat ihre Pflicht erfüllt“, ist Helmut Schäfer glücklich.
Der Kreis Calw
habe laut Statistik eine hohe Geburtenrate, freut sich der Jäger,
dass
die Hirsche in Enzklösterle hier nun fröhlich der
menschlichen
Statistik nacheifern.
Rheinische
Post
- 3. Jul. 2006
Südamerikanische
Nagetiere im Aquazoo: Zwergagutis brauchen Nachwuchs
Agutis, entfernte Verwandte der Meerschweinchen, sind eine wenig
bekannte Säugetiergruppe aus Südamerika. Insbesondere die
kleinen
Zwergagutis
oder Acouchis sind bisher kaum erforscht. Die scheuen, etwa 35
Zentimeter
großen Tiere sind vom Aussterben bedroht, da hilft nur Nachwuchs.
Im Aquazoo Düsseldorf ist jetzt eine neue Zuchtgruppe Zwergagutis
mit
zwei männlichen, zwei weiblichen und drei jugendlichen Tieren
eingetroffen.
Der Aquazoo, der die Nagetiere in der Vergangenheit mehrfach
nachzüchtete,
verlor vor einigen Monaten sein Zuchtweibchen durch einen Unfall. Mit
Hilfe
der neu eingetroffenen Tiere will der Aquazoo nun eine langfristig
erfolgreiche
Nachzucht einsteigen, um so die Biologie dieser Kleinsäuger
intensiver
zu erforschen. Sie sind in ein Gehege eingezogen, in dem bereits einige
Köhlerschildkröten
aus ihrer südamerikanischen Heimat Quartier bezogen haben.
Basler
Zeitung - 1.7.
Zoo-Elefant
findet durch Mozart aus der Depression
Die 45-jährige Suma liess nach dem Tod ihrer langjährigen
Stallgenossin
Patna im Mai im Zoo von Zagreb ihr Futter links liegen
Berliner Zeitung - 30.6.
Post
vom Zoo
Berlin. Post vom Zoo, unterschrieben von Jürgen Lange und Gerald
Uhlig,
traf in
der FDP-Fraktion ein. Adressiert an den FDP-Fraktionsvorsitzenden Axel
Kammholz. Dumm nur, dass Kammholz die Fraktion von 1994 bis 1995
leitete.
Martin Lindner, seit 1999 Chef der Fraktion, dankte für die
Einladung.
Er hoffe, dass
"der Bestand an Tieren ein wenig aktueller ist als Ihre Adressdaten"
Frankfurter Neue Presse - 30.6.
Zwerg-Mangusten
bevölkern Kobelt-Zoo
Gleich zehn neue Bewohner hat der Wilhelm-Kobelt-Zoo, die beim
Kinderfest
am kommenden Sonntag wohl die Attraktion sein werden
Yahoo!
Nachrichten
- 4. Jul. 2006
Klammeraffe
«Bilbo» verabschiedet Franzosen im Halbfinale
Der Klammeraffe «Bilbo» hat den Franzosen - im
übertragenen
Sinn - ein herzliches «Adieu, les bleus!» zugerufen: Im 23.
WM-Tier-Orakel
des Chemnitzer Tierparks sagte der Affe am Dienstag einen Sieg des
portugiesischen
Teams im (morgigen) Halbfinale zwischen Frankreich und Portugal voraus,
wie
der Tierpark mitteilte. Vor die Wahl gestellt, entschied sich der
Klammeraffe
für die portugiesische Weintraube und verschmähte die
französische
Frucht. Beim Tier-Orakel bieten die Pfleger des Chemnitzer Tierparks zu
ausgewählten
WM-Partien ihren Schützlingen Leckerbissen an, die für die
beiden
Mannschaften stehen.
mdr.de -
3. Jul.
2006
Weißer Tiger von Aschersleben erstmals im
Freigehege
Beim Zoofest in Aschersleben haben etwa 1.500 Besucher den einzigen
weißen Tiger in Ostdeutschland bestaunt. Die knapp ein Jahr alte
Tigerdame wurde erstmals ins Freigehege gelassen. Tierpark-Leiter
Reisky sagte, das Tier habe
sich trotz des Besucherandranges wacker gehalten. Die Tigerin war in
der
vergangenen Woche aus Frankreich nach Aschersleben gekommen. Der Zoo
sucht
noch einen Namen für das Tier. 45 Vorschläge sind bislang
eingegangen.
e110
- 4.
Jul. 2006
Schlange aus Zooterrarium gestohlen
Ein Unbekannter hat in der Nacht zum Montag eine ungiftige Schlange aus
dem Neuwieder Zoo gestohlen. Wie die Polizei mitteilte, hatte sich der
Täter
Zutritt zum Gelände verschafft und im Exotarium das Glas einer
Sicherheitstür
eingeschlagen. Aus einem Terrarium nahm der dann die 50 Zentimeter
lange
Albino-Kornnatter mit. Der Sachschaden wird auf rund 500 Euro
geschätzt.
Zisch -
30. Jun.
2006
Zoo-Elefant
findet durch Mozart aus der Depression
Die tröstliche Wirkung klassischer Musik hat einer Elefantendame
im
Zoo von Zagreb aus tiefer Depression geholfen. Die 45-jährige Suma
liess nach dem Tod ihrer langjährigen Stallgenossin Patna im Mai
ihr
Futter links liegen und war für nichts mehr zu begeistern - bis
der
Zoo aus Anlass seines 81. Gründungstages direkt vor dem
Elefanten-Gehege
ein klassisches Konzert veranstaltete. Anfangs habe Suma nervös
reagiert
und gar Kiesel und Staub in Richtung der Musiker und des Publikums
geworfen.
Als jedoch die ersten Töne eines Mozart-Stückes erklungen
seien,
habe der Elefant die Augen geschlossen und sei ganz ruhig geworden.
Suma
habe nun ihre Lebensfreude wiedergefunden und höre neben Mozart
auch
gern Vivaldi, Bach.
NÖN
Online - 4. Jul. 2006
Aufregung:
Echter Bär saß im Geländewagen!
Als eine Frau in der Vorwoche zum Einkaufen in die Traisner Billa ging,
traute sie ihren Augen kaum. Auf der Ladefläche eines
Pickup-Geländewagens saß in einem Transportkäfig ein
ausgewachsenes
rund 380 Kilogramm
schweres Braunbärenweibchen. Leicht verblüfft und in Sorge um
das
Tier verständigte die Dame die Polizeiinspektion Traisen. Die
Beamten
machten auch schon bald die Besitzer ausfindig. Die drei Männer
aus
Ungarn waren gerade im Billa-Markt gewesen, um eine Jause zu kaufen.
Den
Bären ließen sie einstweilen unbeaufsichtigt auf der
Ladefläche.
Das Tier befand sich gerade auf dem Heimweg von Fernseh-Dreharbeiten im
Ötschergebiet.
Es war im Besitz eines der Ungarn, der in seiner Heimat einen Zoo
für
Wölfe und Bären betreibt. Die Ungarn führten einen
gültigen
Impfpass für das Tier mit. Nach Absprache der Exekutive mit der
Bezirkshauptmannschaft
Lilienfeld durfte der Bär seine Weiterreise antreten. . .
Stern
Shortnews
- 4. Jul.
2006
Virginia/USA: Affe "Oops" aus Zoo entwischt
Zoo-Mitarbeiter versuchen derzeit, einen japanischen Makake-Affen zu
finden,
der am Samstag aus dem Mill Mountain Zoo in Virginia entwischen konnte.
Der
Affe mit dem Namen "Oops" ergriff die Flucht, als man ihn zum
Füttern
und Säubern aus seinem Käfig wegbrachte. "Oops" ist elf Jahre
alt,
wiegt 20 Pfund, hat hellbraune Haare und ist die Jüngste der vier
so
genannten Schnee-Affen im Zoo. Den Namen bekam sie, weil sich die Affen
des
Zoos eigentlich nicht hätten fortpflanzen sollen.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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| Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen
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Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise
gekürzt |
Vogelpark
Marlow, 05.07.2006
Riesenschlangen und Spinnentiere erobern das Tropenhaus im Vogelpark
Marlow
„Haben Sie eigentlich noch die
Schmetterlinge“, fragt ein Anrufer, als das Telefon im Vogelpark Marlow
klingelt. Geduldig erklären die Mitarbeiter dann, dass das
Tropenhaus
im Winter dank der Unterstützung der Bingo Umweltlotterie und der
Förderung des Umweltministeriums umgestaltet wurde und sich auch
der
Tierbestand verändert hat. Inzwischen sind recht exotische Arten
eingezogen. Manche haben acht Beine und andere wiederum gar keine. Aus
dem Tierpark Stralsund kam beispielsweise eine echt haarige Vogelspinne
in den Vogelpark. Wenn Sie sich jetzt fragen, wie man ein solches
Krabbeltier transportiert, kommt hier die Antwort. Gut gesichert und
möglichst mit einer lauwarmen Wärmflasche am Boden des
Transportbehälters. Eine Besonderheit unter vielen ist
außerdem ihre
Eigenart, bei Stress die Haare des Hinterleibes blitzartig schnell
abzustreifen. Der Fachmann nennt das Bombardieren. Die winzigen kleinen
Härchen reizen dann die Schleimhäute der Augen und
überhaupt im ganzen
Gesicht derartig, dass dem Angreifer sprichwörtlich Hören und
Sehen
vergeht. Aus diesem Grund nähern sich die Tierpfleger dem
Achtbeiner
sehr vorsichtig. „Die Haare werden auch als eine Art Verteidigungswall
rund um die Wohnhöhle gelegt, quasi als Alarmanlage“, erklärt
Andrea
Harm, Tierpflegerin im Vogelpark. Natürlich gibt es im Tropenhaus
auch
gefiederte Vertreter. Etwa 40 verschiedene Vögel, darunter die in
freier Wildbahn extrem bedrohten Balistare, Reisfinken,
Bülbüls und
Dolchstichtauben.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 05.07.2006
Noch Plätze frei für Dämmerexpedition
Wussten Sie schon, dass sich die Eisbären Elvis und Sonja ein Bett
für
die Nacht richten? Die mächtigen Bären graben eine Sandkuhle,
die sie
mit Zweigen und anderem Pflanzenmaterial auspolstern und in der sich
die Nachtstunden verbringen. Diese und viele andere spannende
Geschichten um die Schlafgewohnheiten der Zoobewohner präsentiert
die
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen bei seinen beliebten
Dämmerexpeditionen. Auch in den Ferien wird ein Termin angeboten:
Am 7.
Juli steht ein weiterer Rundgang für all diejenigen auf dem
Programm,
die sich auch für die Gelsenkirchener Tierwelt bei Nacht
begeistern.
Interessenten sollten sich schon jetzt Karten sichern. Im Mittelpunkt
der Dämmerexpedition steht natürlich die ZOOM Erlebniswelt
Alaska. Der
90minütige Rundgang durch die hereinbrechende Dunkelheit beginnt
um
jeweils 21 Uhr am Treffpunkt direkt hinter dem Haupteingang der ZOOM
Erlebniswelt Gelsenkirchen. Hier stehen Zoolotsen bereit, um in kleinen
Gruppen zu den nachtaktiven Tieren zu führen.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 05.07.2006
Teure Flecken
Es gibt Nachwuchs bei den
Nord-Persischen Leoparden im Raubtierhaus der Wilhelma: Ganz der Papa
kann man bei dem kleinen „Sadegh“ aber nicht sagen, denn Vater
„Saracen“ hat ein jaguarartig geflecktes Fell – ziemlich
ungewöhnlich
für einen Leoparden. Sein Sohn kommt fleckenmäßig eher
nach Mutter
„Mesched“. Die ersten Wochen nach seiner Geburt am 14.05. hat der
kleine Leopardenkater mit seiner Mutter in der Wurfbox oder im Inneren
des für Besucher zu der Zeit gesperrten Raubtierhauses verbracht.
Jetzt
aber ist Zeit für die ersten Ausflüge, stets unter den
wachsamen
Blicken der Mama. Papa hatte und hat keinen Zutritt zum Nachwuchs – er
hätte ihn nämlich buchstäblich zum Fressen gern. So
hängt also die
gesamte Arbeit mit dem Nachwuchs an der Mutter: „Mesched“ ist 6 Jahre
alt, im Zoo Münster geboren und kam im Mai 2002 in die Wilhelma.
Vater
„Saracen“ ist 1994 in Bristol geboren und kam nach einem Intermezzo in
London im August 2001 in die Wilhelma. Der kleine „Sadegh“ ist der
zweite Nachwuchs des Paares – 2004 hatten die beiden ein geflecktes
Töchterchen. . Das Verbreitungsgebiet der Leoparden reicht von der
Südspitze Afrikas bis in den Osten Russlands. Bis zu 30 Unterarten
der
prächtigen gefleckten Katzen werden unterschieden – und allen will
der
Mensch ans Fell oder an die Knochen. Nord-Persische Leoparden
gehören
zu den am stärksten bedrohten Katzen – in freier Wildbahn gibt es
keine
50 Tiere mehr. Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für
diese
Katzenart forciert die Nachzucht in den Zoos, denn ob die
Schutzbemühungen in der Kaukasusregion für diese herrlichen
Katzen noch
rechtzeitig kommen, ist mehr als fraglich. Daher ist in der Wilhelma
die Freude groß über den gefleckten Nachwuchs, ist es doch
wieder ein
winziger Schritt Richtung Arterhalt.
Tiergarten Heidelberg, 05.07.2006
Leonardo im Whirlpool
Wer würde bei diesem Wetter nicht am liebsten am Strand liegen,
sich
von Blubberblasen umschmeicheln lassen und gelegentlich unter einem
erfrischenden Wasserstrahl Abkühlung finden? All das können
die Robben
des Tiergartens Heidelberg in Kürze erleben. Als Sponsoring vom
Miramar
in Weinheim und HeidelbergCement wird die Robbenanlage im Zoo zum
Robben-Erlebnisstrand umgebaut. Was für die Robben ein Paradies zu
werden verspricht, ist zur Zeit noch Knochenarbeit für die
beteiligten
Arbeiter. 100 Tonnen Spritzbeton werden auf die Flächen verbracht
und
von einem Betonskulpteur zu überhangenden Felsen mit
Erosionsrinnen
etc. verarbeitet. Der Whirlpool für Robben wird derzeit
angeschlossen
und verkleidet, an einem erhöhten Punkt des Geheges entsteht eine
Höhle
mit Panzerglaseinsicht für Besucher in der Leonardo, Donatella und
Co.
sich in einem Solarium aufwärmen können – wenn es dann wieder
kalt
wird. „Es ist toll zu sehen, wie diese Anlage nun ein neues Gesicht
erhält und mit vielen guten Ideen für Robben und Besucher
noch
interessanter wird,“ freut sich Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann
über
dieses besondere Sponsoring aus der Metropolregion. Die Bauarbeiter
geben sich alle Mühe, damit die Robben bereits am Wochenende
wieder in
ihrem großen Becken schwimmen können. Die Bauphase
überbrücken sie im
Robbenhaus hinter den Kulissen mit individuellem Training und gutem
Fisch – wer weiß, bei den sommerlichen Temperaturen sind sie
vielleicht
sogar ganz froh, im kühlen Haus bleiben zu können.
Zoo Landau, 05.07.2006
Zoo-Sommerfest war ein Erfolg
Das diesjährige Zoo-Sommerfest unter dem Motto „Nashörner und
ihre
Lebensräume“ war trotz der hohen Temperaturen ein voller Erfolg.
Zahlreiche
Besucher von Nah und Fern kamen an diesem sonnigen Sonntag in den Zoo
und genossen das abwechslungsreiche Programm. Neben den gut besuchten
Führungen hinter die Kulissen, einer interessanten Ausstellung des
Naturschutzbundes Deutschland e.V. NABU über den
Arabuko-Sokoke-Wald in
Afrika, Kinderschminken durch Azubis der VR-Bank, Ponyreiten und
Nashorn-Bastelaktionen der Zooschule konnten sich nicht nur unsere
Besucher an den teils südafrikanischen Klängen des Landauer
Gospel-Chores „da capo“ erfreuen. So spitzten Hartmann-Bergzebras, Gnus
und Watussi-Rinder die Ohren, als u.a. die Südafrikanische
Nationalhymne gesungen wurde und die Zuhörer begeistert im Takt
mitklatschten. An den Ständen des Freundeskreises konnten sich
Besucher
über die Aktivitäten des Vereins informieren und nebenbei die
Weine aus
der diesjährigen Zooweinedition probieren. Der 2005er St. Laurent
vom
Weingut Werner Anselmann wurde sogar kürzlich in der
Bundesweinprämierung mit dem Goldenen DLG-Preis ausgezeichnet. Die
Weinflaschen mit attraktiven Schmucketikett kosten pro Flasche vier
Euro, wovon je ein Euro dem Freundeskreis zugeführt wird. Der
Freundeskreis des Landauer
Tiergartens e.V. hat jedoch noch einen weiteren Trumpf im Ärmel:
In
diesem Jahr läuft eine große Mitgliederwerbeaktion bei der
jeder
Werber, sowie jedes geworbene neue Mitglied ein Los erhält, mit
dem man
automatisch an der Verlosung eines Platzes für die im
Frühjahr 2007
stattfindende Freundeskreisreise nach Neu-Seeland teilnimmt. Mit dem
Mitgliederzuwachs zeigt sich der Vorstand des Freundeskreises bislang
sehr zufrieden und auch beim Zoo-Sommerfest entschieden sich einige
Besucher dazu, den Zoo durch eine Mitgliedschaft zu unterstützen.
Zoo Leipzig, 05.07.2006
Gestreifte Savannenbewohner haben wieder Nachwuchs - Zebraweibchen Nora
brachte Jungtier zur Welt
Der zweite gestreifte Zebranachwuchs in der Kiwara-Savanne ist da!
Heute Nacht brachte Zebradame Nora (geb. 16.08.1997 in Leipzig) ein
kleines Zebrafohlen zur Welt. Als die Tierpfleger am Morgen ihren
Dienst antraten, war schon alles geschehen. Nora hatte bereits ihren
Sprössling sauber und trocken geleckt. Voller Stolz
präsentierte sie es
den Pflegern. Nach Nelly (geb. 2001) und Layla (geb. 2003) ist es
für
die erfahrene Mutter das dritte Jungtier. Die Jungtierprophylaxe ergab,
dass es sich wieder um ein Mädchen handelt. Vater des neuen
Herdenbewohners ist der Zebrahengst Grommit. Bereits am 13. Mai gebar
Zebrastute Dolly ein Weibchen, welches zusammen mit der Herde auf der
Kiwara-Savanne für die Besucher zu sehen ist. Nora und ihr
Nachwuchs
sind vorerst nicht für die Zoobesucher zu sehen. Erst wenn sich
die
Mutter-Kind-Bindung gefestigt hat, werden sie an die Gruppe und die
anderen Mitbewohner der Savanne gewöhnt und zusammengelassen.
Zoologischer Garten Berlin, 05.07.2006
Sommerferien im Zoo Berlin: Rätselmontag und Rätseldonnerstag
sowie die
Magische Zootour am Dienstag
Wie gewohnt starten unsere Rätseltouren in den Ferien montags und
donnerstags um 14.30 Uhr vom Zooeingang am Hardenbergplatz.
Außerdem
bieten wir als Spezialtouren dienstags, ebenfalls um 14.30 Uhr,
magische Zootouren an. Montags und donnerstags: Bei den
Rätseltouren
können Kinder, Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene ab 7
Jahren
zeigen, was sie über Zoo- und Wildtiere wissen und erfahren noch
viel
Neues und Spannendes hinzu. Zunächst müssen Wissens-,
Geschicklichkeits- oder auch Scherzpunkte gesammelt werden, dann gibt
es eine Siegerehrung und zum Abschluss für alle den
Spezialistenblick
hinter die Kulissen oder eine Tierfütterung. Dienstags: Bei den
Magischen Zootouren versuchen wir unseren Gästen einige Tiere aus
den
Büchern und Filmen über Harry Potter und seine Freunde etwas
näher zu
bringen. Dabei trifft Zoologisches auf Magisches und wir hoffen auf
regen Austausch. Zudem diskutieren wir über die begrenzten
Ressourcen
von Zaubermitteln und riskieren auch einmal einen Blick „hinter die
Kulissen des Zoos“. Karten für alle Veranstaltungen gibt es
bereits im
Vorverkauf an der Zookasse Hardenbergplatz/ Löwentor. Dort
beginnen
auch die Führungen hinter dem Einlass. Wer an einer der Touren
teilnehmen möchte, zahlt 4. - Euro Aufpreis zur Eintrittskarte.
Wir
empfehlen ein Mindestalter von 7 Jahren. Kinder ab 10 Jahren
können
ohne die Begleitung Erwachsener teilnehmen. Eine Kartenreservierung ist
nicht möglich, daher empfehlen wir den Kartenkauf bis 14.00 Uhr.
Danach
hilft nur noch Glück oder Zauberei!
Wildpark Lüneburger Heide, 05.07.2006
Waschbären im Glück - Tragödie von zwei
Waschbärenbabys hat ein Happy
End
Zwei junge Waschbären haben
Glück
im Unglück. Bei einem Ausflug mit ihrer Mutter, wird diese in der
Nähe
von Paderborn, von einem Auto überfahren und getötet.
Völlig hilflos
verweilen die erst weinige Tage alten Tierwaisen neben ihrer Mutter bis
sich Spaziergänger der Kleinen annehmen und sie in eine
Auffangstation
für Wildtiere bringen. Dort werden sie mit der Flasche aufgezogen
und
innerhalb kürzester Zeit sind sie über den Berg. Ein neues
Zuhause
haben die mittlerweile sechs Wochen alten Findelkinder jetzt im
Wildpark Lüneburger Heide gefunden. Die Wolfsexpertin und
Falknerin
Tanja Askani (44), hat sich den noch namenlosen Tieren angenommen.
Liebevoll kümmert sich die Ersatzmutti um die “Minibärchen“.
Für junge
Waschbären ist Körperkontakt überlebenswichtig und
welches Baby schmust
nicht gerne. Mittlerweile haben sie sich so gut entwickelt, dass sie
sich mit lauten keckern bemerkbar machen, wenn sie Hunger haben.
Natürlich ist Tanja Askani dann sofort zur Stelle um die hungrigen
Mäulchen zu füttern. Wer den Waschbären persönlich
auf den Pelz schauen
und sie in Aktion erleben möchte, hat jetzt zurzeit die
Möglichkeit,
täglich bei der ersten Greifvogelvorführung.
Worbis, 05.07.2006
23 Jahre hinter Gittern sind genug!
Gemeinschaftliche Rettungsaktion für Schweizer Bär Mario
Nach 23 Jahren Gefangenschaft darf Bär Mario den
Privatzoo
Hasel in der Schweiz verlassen. In einer gemeinsamen Aktion mit VIER
PFOTEN Schweiz wird Mario am Donnerstag, dem 6. Juli d. J., aus seinem
Käfig befreit und die Reise nach Worbis, in den Alternativen
Bärenpark
der STIFTUNG FÜR BÄREN antreten. Seine Ankunft wird am 7.
Juli gegen 8
Uhr erwartet.
Im Jahre 1983 wird Bär Mario planmäßig im Zoologischen
Garten Basel
geboren. Er ist ein Zuchterfolg des kommerziellen
Programms„Publikumsmagneten“. Alsbald in Basel
überflüssig, reicht man
ihn an einen Dompteur weiter. Mario soll Zirkusbär werden, bringt
aber
dafür wohl nicht die notwendigen Voraussetzungen mit. Seine
nächste
Station, in der er bis heute vegetiert, ist der Privatzoo Hasel. Hier
steckt man ihn eine tiefe Betongrube. Das einzige Stück Natur, das
er
sieht, ist der Himmel. Doch dafür muss er immer wieder nach oben
schauen.
1993 erhält Mario ein neues Bärengehege, das zwar den
Mindestanforderungen des Schweizer Tierschutzgesetzes entspricht,
jedoch nicht den Ansprüchen eines Wildtieres genügt.
Tote Bäume und
ein Gummireifen können die jahrelange Langeweile des Bären
nicht
vertreiben.
Die Tierschützer von VIER PFOTEN Schweiz haben nach anstrengenden,
aber
erfolgreichen Verhandlungen mit den Betreibern des Zoos erreicht, dass
der Bär nun endlich abgegeben wird. Für Marios neues Leben
haben die
Schweizer Tierschützer den Alternativen Bärenpark in Worbis
auserwählt.
Hier wird Mario auf elf Artgenossen treffen, die vor ihrer Rettung
ebenfalls in tierquälerischen Käfigen, Gruben und Zwingern
vegetieren
mussten. Sein neuer Lebensraum wird 40 000 m² Wald- und
Wiesenflächen
umfassen. Hier wird es Mario lernen, seine längst
verkümmerten
natürlichen Instinkte zu nutzen.
Doch bevor Mario die große, naturbelassene Freianlage betreten
kann,
muss er eine Zahnbehandlung über sich ergehen lassen. Durch die
jahrelange Fehlernährung sind die Zähne in einem sehr
schlechten
Zustand. Außerdem wird Mario kastriert, da im Bärenpark
Worbis keine
Bären gezüchtet werden. Hier finden nur Bären aus
tierquälerischen
Haltungen Aufnahme.
Allerdings wird Mario vorerst der letzte Bär sein, der in Worbis
aufgenommen werden kann. Die Kapazität ist ausgeschöpft, ein
Überbesatz
nicht gewollt. Weitere in Not geratene Bären werden deshalb einen
Platz
im Bärenwald Müritz, ein Projekt von VIER PFOTEN Deutschland
– Stiftung
für Tierschutz, finden. Dieser Bärenwald, der auch mit
fachlicher
Beratung der Mitarbeiter der STIFTUNG FÜR BÄREN entstanden
ist, wird in
den nächsten Monaten bezugsfertig sein.
Nach Fertigstellung des Alternativen Bärenparks Schwarzwald, dem
zweiten Projekt der STIFTUNG FÜR BÄREN, werden auch hier
Bären aus
miserablen Haltungen Aufnahme finden.
Zoo Basel, 04.07.2006
Neue Erlebniswelt für Menschenaffen
Der Zoo Basel möchte seiner Vorreiterrolle in der
Menschenaffenhaltung
auch in Zukunft gerecht werden und will deshalb diesen faszinierenden
Geschöpfen artgerechte Aussenanlagen zur Verfügung stellen.
Es geht
dabei vordergründig weniger um den Platzgewinn sondern vor allem
darum,
den Tieren eine neue Erlebniswelt zu erschliessen. In einer
Aussenanlage erfahren Tiere das Wetter und die Elemente, sie hören
die
Geräusche der Stadt, der Natur und der Besucher, sie nehmen
Düfte wahr
und können ihre Nachbarn in den angrenzenden Gehegen beobachten.
Ausserdem stehen dem Zoo mit neuen Aussenanlagen mehr
Möglichkeiten für
die so wichtige Beschäftigung der Tiere zur Verfügung. Die
neue
Erlebniswelt für die Menschenaffen wird ein weiterer sichtbarer
Ausdruck der Welt-Zoo- und Aquarium-Naturschutzstrategie im Zolli
werden: Hoch gefährdete Arten werden in vorbildlichen Anlagen
leben und
sollen die Besucherinnen und Besucher für die Situation ihrer
Artgenossen im Freiland sensibilisieren. Mit ihrer namhaften Donation
leistet die Jubiläumsstiftung der Credit Suisse einen wesentlichen
Beitrag zur Umsetzung dieses zukunftweisenden, tollen Projektes.
Tierpark Arche Warder, 04.07.2006
„Echt tierisch“: Sommerferien-Programm im Tierpark Arche Warder
Einmal Tierpfleger sein und bei der Versorgung von Tieren aktiv
mithelfen. Das können Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren im
Tierpark
Arche Warder bei Neumünster während der Sommerferien in
Schleswig-Holstein vom 10. Juli bis 18. August. Pferde, Esel, Rinder,
Schafe, Ziegen, Schweine und Geflügel füttern, Flaschenkinder
versorgen, Ställe ausmisten, Gehege reinigen, Lämmern gut
zureden und
mit Glück bei der Geburt von Jungtieren dabei sein – all das
erwartet
die jungen Helfer in Europas größtem Zentrum für
seltene und vom
Aussterben bedrohte Nutztierrassen. Die Tierpflege ist Bestandteil
eines ganztägigen Programms für Kinder, das während der
gesamten
Ferienzeit jeweils von Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr angeboten
wird. Nach der Tierpflege am Vormittag, bei denen erfahrene Tierpfleger
die Kinder in Kleingruppen von jeweils fünf bis sechs Teilnehmern
betreuen, können sich die Kids mittags am Lagerfeuer erholen.
Nachmittags stehen Spiel- und Bastelaktionen an, so etwa das
Wikingerspiel „Kubb“, Papierschöpfen, Filzen, Spinnen,
Weidenlampen
basteln, Bogenschießen, Lehmtiere formen, Mini-Lehmofen bauen,
Keschern
gehen, Bewegungs- und Sinnerfahrungsspiele oder Malen mit Naturfarben.
„Die Aktionen und Spiele variieren täglich, damit kein Tag wie der
andere abläuft“, betont Tierparkpädagoge Rainer Jensen. Den
Abschluss
bildet geführtes Reiten, und wer will, der kann noch Pferde
striegeln,
putzen, füttern und führen. Zum Abschied können die
Kinder auf dem Weg
zum Ausgang die Rotbunte Husumer Sau „Renate“ an der Leine führen
–
wenn diese es zulässt.
Zoo Leipzig, 04.07.2006
INSOMNIA – Schlaflos in Leipzig - Sommer-Open-Air des Krystallpalast
Varietés im Zoo Leipzig
Unter dem Motto „Schlaflos in Leipzig“ präsentiert das
Krystallpalast
Varieté vom 5. Juli bis zum 12. August 2006 sein
diesjähriges
Sommervarieté im Zoo Leipzig. Im historischen Gründergarten
entführt
die spektakuläre Open-Air Show die Besucher in eine zauberhafte
Welt
aus virtuoser Artistik, modernem Tanz und klassischer Clownerie. Mit
wunderbaren sinnlichen Bildern, Gedichten und Projektionen erzählt
das
Berliner Artistenensemble eine Geschichte von Ungeduld, Sinnlichkeit,
Angst und Freude und verspricht magische Momente unter dem -
hoffentlich wolkenlosen - Leipziger Sommernachtshimmel. Für einen
rundum perfekten Genuss sorgt ab 19 Uhr bis zum Beginn jeder
Vorstellung um 21 Uhr das „All-you-can-eat“ Buffet im
Marché-Restaurant, das für 13,-Euro pro Person zum
Schlemmen einlädt.
Tierpark Ueckermünde, 03.07.2006
Schaufütterungen im
Tierpark
Ueckermünde: während der Sommerferien vom 8. Juli bis zum 20.
August
täglich
Die Schaufütterungen im Tierpark Ueckermünde erfreuen sich
immer großer
Beliebtheit bei Urlaubern und Tagesgästen. Vor allem die
Fischotter
haben in
den vergangenen Monaten eine stetig wachsende Fangemeinde bekommen.
Während des gesamten August finden täglich
Schaufütterungen statt.
Zoologischer Garten Magdeburg, 30.06.2006
Affenstarke Zwillinge und Nachwuchs beim Wappentier
Gleich zwei auffällig gefärbte Jungtiere sind bei den Kattas
zu
beobachten. Kattas sind Sonnenanbeter, bei denen die Weibchen „das
Sagen“ haben. Die Katta-Zwillinge versuchen ihre ersten
selbstständigen
Klettertouren zu unternehmen. Markenzeichen der Kattas ist der
schwarz-weiß geringelte Schwanz, der wie eine Standarte hoch
aufgerichtet wird, sobald sie am Boden laufen.
Zoo Köln, 30.06.2006
Der Kölner Zoo als Trend-Setter
Manche Zoobesucher fragen sich, wie ist es möglich, dass man im
Zoo
Tiere wie Gorillas, Sibirische Tiger oder Schneekraniche besichtigen
kann, die es in der Natur kaum noch oder gar nicht mehr gibt. Einige
wissen, dass die Zoos die Tiere, die sie zeigen, selber züchten
und
haben schon einmal etwas von Europäischen
Erhaltungszuchtprogrammen
(EEP) gehört. Aber: dass die ersten EEPs 1985 in Köln aus der
Taufe
gehoben wurden und der Kölner Zoodirektor einer der Motoren oder –
wie
manche aufgrund seines Alters heute sagen – Väter der
europäischen
Zoobewegung war, weiß in Köln niemand. Der Zusammenarbeit
auf
freiwilliger Basis folgte 1988 ein formaler Zusammenschluss
europäischer Zoos. Wie könnte es anders sein, gehört
Nogge zu den
Gründern des Europäischen Zooverbandes (EAZA). Bis heute ist
er
Mitglied des Präsidiums und von 1998 – 2000 war er der
Verbandspräsident. 2004 ehrte der Verband ihn mit der Verleihung
des 1.
„EAZA-Awards for professional excellency”. Wenn Nogge nun am 1. Juli
nach Amsterdam fährt, dem Sitz des Verbandes, dann nicht, um sich
selbst zu verabschieden, sondern einen langjährigen
Weggefährten, Drs.
Koen Brouwer, der mehr als zehn Jahre lang das Verbandssekretariat
geleitet hat. Während Nogges aktive Zeit als Zoodirektor zu Ende
geht,
fängt sie für Drs. K. Brouwer erst an (in Valencia/Spanien).
Anlässlich
eines Abschiedssymposiums hält Nogge eine Laudatio mit dem
programmatischen Titel: „Moving EAZA forward“
Arche Warder, 30.06.2006
1. und 2. Juli im Tierpark Arche Warder - „Pferde in
Aktion“ –
Ein Wochenende rund ums Pferd
Am 1. und 2. Juli erwartet die
Besucher im Tierpark Arche Warder zwischen Neumünster und
Rendsburg von
11 bis 17 Uhr ein buntes Programm rund um Pferde:
Pferdepräsentationen
und Verkauf, Gespann-Wettfahrten, Ungarische Post, Rücke-Pferde,
Barockpferde, Pferdeflüsterer, Hufschmied, Reitsportbedarf,
geführtes
Reiten, Kutschfahrten, Bauernmarkt und für Kinder
Steckenpferd-Wettrennen und Heuhüpfburg.
Zoo Krefeld, 30.06.2006
Sommernacht im Krefelder Zoo: Bis 24 Uhr Informationen
und
Tiere „life“ mit Tapirstreicheln, Fühlkisten-Quiz,
Tierbeschäftigung,
Musik, Tanz, Märchen und Kunst
Eine besondere Nacht bietet der Krefelder Zoo am
kommenden
Freitag, 7. Juli, allen Tierfreunden aus Krefeld und Umgebung an. Dann
gibt es bei der „Sommernacht im Zoo“ ab 18 Uhr bis Mitternacht die
Gelegenheit, den Krefelder Zoo und seine Tiere einmal zu einer
ungewöhnlichen Zeit zu erleben. Dazu gibt es ein umfangreiches
Programm
mit Information und Unterhaltung rund um das Leben der Tiere,
Kinderschminken, sommerlicher Lifemusik von der Gruppe Womba mit die
afrikanischen Trommeln und Tanz, Tanzvorführungen der Tanzschule
Maria
Rodloff mit orientalischen Tänzen, anschließend Funk, Blues
und Soul
mit der Gruppe „Easy Brof.“ sowie Jazzmusik mit „tierischen“ Einlagen
auf der Terrasse des Grotenburgschlösschens. Für kulinarische
Köstlichkeiten ist ebenfalls gesorgt.
Zoo Basel, 30.06.2006
Erstmals junge Nilkrokodile im Zoo Basel geschlüpft
Am frühen Morgen des 20. Juni 06 sind im Zoo Basel zum ersten Mal
junge
Nilkrokodile geschlüpft. Die ca. 25 cm langen Winzlinge sind
fertige
kleine Krokodile und können im Haus Gamgoas bestaunt werden. Lange
musste bei den imposanten Grossechsen auf Nachwuchs gewartet werden.
Als dann vor Weihnachten 2005 erste spektakuläre Paarungen
beobachtet
werden konnten, stiegen die Hoffnungen. Am 27. März war es so
weit.
Eines der Weibchen legte 23 enteneigrosse, ovale, weisse Eier vierzig
Zentimeter tief in eine von ihm ausgehobene Grube. Vorsichtig wurde das
Gelege wieder mit Sand zugedeckt und von da an bewacht. Mit viel Mut
und grossem Geschick gelang es den Pflegern, einen Teil der Eier zu
entnehmen. Diese wurden im Wärmeschrank bei rund 29 Grad
bebrütet. Eine
Durchleuchtungskontrolle Anfangs Juni ergab, dass in einigen
tatsächlich sich entwickelnde Keime waren. Von da galt es, mittels
täglich mehrmaligen diskreten Kontrollen den Schlüpfzeitpunkt
zu
erkennen. Junge Nilkrokodile sind nämlich in der Lage, sich schon
vor
dem Verlassen des Eis mit quäkenden Lauten bemerkbar zu machen.
Genau
das trat am Morgen des 85. Bebrütungstages ein. Den Pflegern
gelang es,
die 14 Eier dem Weibchen, das sein Gelege bewachte, unterzuschieben.
Bange Minuten folgten für die Beobachter. Als hätte sie nur
darauf
gewartet, begann die gepanzerte Riesenechse aber, die frisch
geschlüpften Tierchen eines ums andere einzusammeln. Zwischen
ihren
dolchscharfen Zähnen trug die fürsorgliche, 15- Jährige
Mutter ihre
Jungen zu einer sicheren Uferstelle im Flachwasserbecken. Von dort ist
sie seither kaum mehr gewichen.
Zoo Landau, 29.06.2006
Roter Zoowein mit dem goldenen DLG-Preis ausgezeichnet -
tierische Weinproben fördern den Verkauf
„2005er Edesheimer Ordensgut, St. Laurent Rotwein
trocken“,
13,94% vol Alkohol ..., das sind die wichtigsten Daten eines
Siegerweins! Darüber freuen sich nicht nur die Erzeuger aus dem
Weitgut
Werner Anselmann aus Edesheim, sondern natürlich auch in gleichem
Maße
der 1. Vorsitzende des Freundeskreises des Landauer Tiergartens e.V.,
Frank Keller, sowie Zoodirektor, Dr. Jens-Ove Heckel. Ausgezeichnet
wurde nämlich besagter Rotwein der Landauer „Zoowein-Edition“ mit
dem
goldenen DLG-Preis! Bei der Prämierung der Deutschen
Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) handelt es sich um die wichtigste
Prämierung auf nationaler Ebene. Der mit eigens kreiertem
Schmucketikett versehene Rotwein zeichnet sich durch folgende
Eigenschaften aus: Tiefdunkle rubinrote Färbung, ein
ausdrucksvolles
und intensiv fruchtiges Bukett an Kirschen, Himbeeren und
Johannisbeeren erinnernd. Ralf Anselmann sieht bei dem jungen Rotwein
ein großes Entwicklungspotential und beschreibt den Geschmack als
sehr
intensiv, komplex und vollmundig, harmonisch und samtig. Davon konnten
sich Zoodirektor und Freundeskreisvorstand während einer kleinen
Weinprobe jüngst überzeugen und regen dabei Zoo- und
Weinfreunde an, es
bei einer der vielen Gelegenheiten während Sonderveranstaltungen
im Zoo
gleichzutun. Ob am Weinprobierstand des Freundeskreises während
des
Zoo-Sommerfestes am kommenden Sonntag, 02.07.2006, oder im Anschluss an
die beliebten Vortragsabende im Zoo Landau. Hier kann nicht nur der
Sieger-Rotwein, sondern auch der hervorragende 2003er Grauer Burgunder
Kabinett trocken aus dem Weingut Theobald Pfaffmann,
Landau-Nußdorf
oder der 2004er Rose Portugieser Weißherbst aus dem Weingut
Raabe-Schönhof, St. Martin probiert und natürlich auch in der
Flasche
erworben werden. „Nur vier Euro pro Flasche muss der Weinfreund
anlegen“, so Keller vom Freundeskreis, „und davon geht noch jeweils ein
Euro als Spende an den Tiergarten-Freundeskreis! Zoodirektor Heckel
zeigt sich immer wieder begeistert vom großen Erfolg dieser
Marketing-Idee und spielt mit dem Gedanken, die Palette der „Zooweine“
zukünftig auch durch ökologisch erzeugte Weine aus der Region
zu
ergänzen.
Tierpark Herberstein, 29.06.2006
"Wer hat die Kokosnuss geklaut?" Das heitere Kinderfest
im
Tierpark am 8. und 9. Juli 2006
Die Suche nach dem "Dieb" und der richtigen Antwort
führt
quer durch den Tierpark! Bei lustigen Spielestationen wie zB. dem
Kokosnussparcours sind wichtige Hinweise versteckt! Spiel und Spass
sind garantiert! Dafür sorgen auch Zauberer Hannes - er zaubert
einiges
aus seiner Zaubertüte und verrät dabei auch Tricks - und eine
lustige
Hupfburg!
Zoo Duisburg, 29.06.2006
SARINA (erstmals) auf der Freianlage
Gerade zwei Wochen alt, 115 cm Stockmaß hoch mit
zwei
zartschwellenden Rundungen auf dem R ü c k e n – im Übrigen
plüschweich
eingepackt in e c h t K a m e l h a a r – stakelt seit heute SARINA –
eines der jüngsten Tierkinder im Zoo – über die
Kamel-Freianlage.
Mutter RASHIDA – selbst geborene Duisburgerin – hatte freilich
während
der ersten Lebenstage ihrer sanftäugigen Tochter alle
Schwierigkeiten,
den spitzlippigen Säugling ans milchpralle Euter zu bugsieren;
schließlich halfen die Tierpfleger kurzerhand mit guten Worten
und
Baby-Halfter aus, um dem stelzbeinigen Trampeltier durch leichtes
Nachschieben den Weg zur mütterlichen Nahrungsquelle zu weisen.
Weil
Vater SULTAN, geb. 1999 im Zoo Heidelberg und mittlerweile ruhiger
geworden, weil den rauflustigen Rüpeljahren entwachsen, seine
niedliche
Tochter mit stolz erhobenem Haupt betrachtet, darf die kleine SARINA
ganztägig auf die Freianlage zu ihren übrigen Herdengenossen.
Zuvor
jedoch wird ihr lichtbraunes Fellkleid für Duisburger Zoobesucher
geputzt, gestriegelt und lockenschonend hergerichtet – stilgerecht mit
der Mistkratze versteht sich…
Tiergarten Schönbrunn, 29.06.2006
SOMMERAKTION: JAHRESKARTE UM 40 PROZENT BILLIGER!!
Statt 50 Euro kostet eine Jahreskarte für den
Tiergarten
Schönbrunn ab sofort nur noch 29 Euro – ein Urlaubsangebot, das
vorerst
bis Ende September gilt. Direktor Helmut Pechlaner will die
Österreicher mit diesem supergünstigen Tarif dazu
verführen, den
Tiergarten verstärkt als Erholungsraum zu nutzen und hier mit
einer
gewissen Selbstverständlichkeit die Freizeit zu genießen.
Motto: 365
Tage Urlaub in Schönbrunn um 29 Euro! Im Vergleich zu Einzelkarten
ist
man als Erwachsener mit der neuen Jahreskarte schon beim dritten
Tiergartenbesuch günstiger dran. Für Kinder von 3 bis 15
Jahren kostet
die verbilligte Jahreskarte 15 Euro.
presse-service.de
- 3. Jul. 2006
Tierpark:
Ameisen in Sonntagsschule
Am Sonntag, 9. Juli, können alle Schulkinder bis zu 12 Jahren von
10.00
bis 11.00 Uhr in der Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen
Waldameisen in ihrer Umgebung und unter dem Mikroskop beobachten.
Treffpunkt ist die Holzsitzgruppe
in der Nähe der Gastronomie. Veranstalter sind die Mitglieder des
Förderkreises
„Lernort Natur“.
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Der
Bär
Bilden Sie
sich
selbst eine Meinung, ob es sich um einen Risikobären handelte
- auch nach dem nicht unumstrittenen, oft zitierten, aber schwer zu
findenden österreichischen Bärenmanagement-Plan (http://www.wwf.at/downloads/BMP05.pdf).
Dieser definiert "Risikobär" (Abschnitt 3.1) nur vage und mit
Beispielen, und erklärt: "Es ist
nicht möglich, eine klare Grenze anzugeben, ab wann ein Bär
zum
Risiko-Bären wird". Es gibt dort eine Verhaltensliste aus 14
Punkten
vom "unaufälligen" zum
"Risikobären". Die wenigen davon dem Bären zur Last legbaren
"Delikte"
befinden sich
überwiegend in der grün hinterlegten
"unauffällig"-Hälfte der Tabelle.
Brennessel
- 4. Jul. 2006
Unterstützung für Bärenprojekte
Nach dem Abschuss von Braunbär Bruno wollen bayerische
Tierschützer
ein Volksbegehren zum Artenschutz im Freistaat starten. Der neu
gegründete
Verein "Baerlife" wird zunächst versuchen, im Landtag eine
entsprechende
Gesetzesinitiative auf den Weg zu bringen. Dem Vereinsvorstand
gehören
der SPD-Umweltexperte Thanheiser, der Münchner Tierpark-Chef
Wiesner
und der Münchner Bund-Naturschutz-Chef Hierneis an. Ihr Ziel ist
unter
anderem ein Bärenmanagement nach Schweizer Vorbild. 50.000
Unterschriften
sollen dafür gesammelt werden. Unterstützt wird der Verein
von
13 Umweltschutzverbänden. Unterdessen hat Italien offiziell die
Rückgabe
des getöteten Bären Bruno verlangt.
Oberbayerisches
Volksblatt
- 4. Jul. 2006
"Bruno
gehörte niemandem"
Die Italiener wollen den toten Bruno zurückhaben - nach Ansicht
von
Eric Imm, Naturschutzreferent beim Landesjagdverband Bayern, ein
aussichtsloses
Unterfangen. "Ich bin kein Jurist, aber Bruno wurde in freier Wildbahn
geboren,
er war ein reines Wildtier und gehört deshalb niemandem." Da der
Bär
auf bayerischer Flur erlegt wurde, könne der Freistaat nach
Gutdünken
mit dem Tier verfahren. Das Sicherheitsteam, das Bruno im staatlichen
Auftrag
erlegte, habe in diesem Fall kein Aneignungsgrecht. Sollte Italiens
Umweltminister Alfonso Pecoraro Scanio weiterhin auf das Eigentumsrecht
am toten Bruno beharren, müsste sein Finanzminister den Geldbeutel
öffnen und die vielen
bayerischen Schafhalter entschädigen. Das wird nicht passieren, da
ist
sich Imm sicher. "Außerdem hatten die Italiener laut
Umweltminister
Werner Schnappauf während der Jagd auf Bruno schriftlich
mitgeteilt,
dass sie ihn lebend nicht mehr wiederhaben wollen. Deshalb ist nicht zu
verstehen, warum sie den toten Bären auf einmal haben wollen."
Verbände
Forum -
3.
Jul. 2006
Brunos
Tod
hat rechtliche Folgen: Deutscher Tierschutzbund und sein Landesverband
Bayern stellen Strafanzeige gegen Staatsminister, Staatssekretär
und
Regierungsvertreter von Oberbayern
Der Todesschuss auf den jungen Braunbär JJ1, genannt „Bruno“, hat
rechtliche Folgen. Der Deutsche Tierschutzbund und sein ihm
angeschlossener
Landesverband Bayern stellen Strafanzeige wegen der Tötung eines
Wirbeltieres
der streng geschützten Art in Tateinheit mit dem Töten eines
Wirbeltieres
ohne vernünftigen Grund. Die Anzeigen richten sich u. a.
namentlich
gegen Staatsminister Werner Schnappauf, seinen Staatssekretär
Otmar
Bernhard und gegen Vertreter der Regierung von Oberbayern und die
namentlich
nicht bekannten Schützen. Brunos Tod darf nicht ohne Folgen
bleiben“,
erklärt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen
Tierschutzbundes,
zur Strafanzeige, die wegen der täglich neuen Details und der
Aufarbeitung
einer Fülle von Informationen erst heute bei der zuständigen
Staatsanwaltschaft
beim Landgericht München II eingereicht wird. Die Tötung
eines
Wirbeltieres muss die absolut letzte zu ergreifende Möglichkeit
sein.
„Es ist klar, Menschenschutz geht vor Tierschutz, aber diese Frage
stellt
sich in diesem Fall nicht. Es lag keine Notstandslage vor“, so Apel.
Die
weitere Begründung: Die Regierung von Oberbayern beruft sich in
ihrer
Allgemeinverfügung vom 23.06.2006 auf die Ausnahmetatbestände
des
Naturschutzrechtes zur Abwehr gemeinwirtschaftlicher Schäden.
Solche
unzumutbaren gemeinwirtschaftlichen Schäden sind aber nicht zu
erkennen.
Auch war bis dato kein Menschenleben durch Bruno bedroht worden.
Spiegel Online - 3. Jul. 2006
Streit
um Brunos
Auslieferung
Zwischen Italien und Bayern ist ein Streit um das Fell des vor einer
Woche erlegten Bären entfacht. Im Umweltministerium in
München gibt man
sich jedoch gelassen. Inzwischen prüft die Staatsanwaltschaft
Ermittlungen
zum Tode Brunos. Bei der Staatsanwaltschaft München sind
mittlerweile
bereits mehr als 50 Strafanzeigen eingegangen. Nach Angaben des
Leitenden
Oberstaatsanwalts Rüdiger Hödl ist noch keine Entscheidung
gefallen,
ob die Behörde offizielle Ermittlungen aufnimmt. Die Prüfung
der
Anzeigen auf einen Anfangsverdacht werde "frühestens Ende der
Woche"
beendet sein, sagte Hödl. Die meisten Anzeigen richteten sich
gegen
Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf (CSU), Mitarbeiter seines
Ministeriums
und die drei Jäger, die Bruno abgeschossen haben. Deren
Identität wird
aber weiterhin von den Behörden geheim gehalten. Nach den
Plänen
des bayerischen Umweltministeriums soll der tote Bär ausgestopft
und
im Museum "Mensch und Natur" am Schloss Nymphenburg ausgestellt werden.
Dagegen
hatte der italienische Umweltminister protestiert. Der Sprecher des
Ministers, Giovanni Nani, sagte gestern, es gehe nicht um den Anspruch
auf eine Jagdtrophäe, sondern darum, auf den Fehler aufmerksam zu
machen, der mit dem Erlegen
des Bären geschehen sei.
Fränkischer Tag - 3. Jul. 2006
Auch
in Kanada ist der Bär los
Der Abschuss von Braunbär „Bruno“ in den bayerischen Alpen sorgt
weiter
für Aufregung. Der italienische Umweltminister Alfonso Pecoraro
Scanio
will offenbar die „Auslieferung“ des toten Tieres nach Italien
verlangen.
Urlauber stornieren aus Protest ihren Urlaub in Schliersee, und in
Berlin
demonstrierten Jagdgegner unter dem Motto „Alle Jäger sind
Bruno-Töter“.
Am morgigen Dienstag soll es nun ein Treffen europäischer
Bären-Experten
in Trient geben, die über ein gemeinsames Bärenmanagement
beraten
wollen. Nach Deutschland ist nun auch in Kanada der Bär los. „Boo“
heißt
der Ausreißer, der sich für ein Schäferstündchen
in
Freiheit unter Zäunen durchzwängt und Zentner schwere
Stahltüren
eindrückt. Schon zwei Mal ist der junge Grizzly seit Anfang Juni
ausgebüxt.
Und kanadische Zeitungsleser verfolgen seine Abenteuer in Sachen Liebe
mit
ebenso viel Sympathie, wie viele Deutsche an den Streifzügen
„ihres“
Braunbären „Bruno“ durch das Alpenland teilnahmen. Anders aber als
„Bruno“ droht „Boo“, dem viereinhalbjährigen Grizzly aus den Rocky
Mountains,
nicht die Kugel. Vielmehr meinen Wildhüter, ihn durch Kastration
von
weiteren Fluchtmanövern abhalten zu können.
Die
Welt
29.6.
Wie Bruno starb - Sektionsbericht zum Download
Berlin - Die Jäger von
Bruno haben den in Bayern streunenden Braunbären
mit zwei Schüssen getötet. Dies bestätigte das
bayerische
Umweltministerium nach der Veröffentlichung des Sektionsbefundes
von
Tiermedizinern der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität
(LMU). Der
Abschuß sei waidgerecht ausgeführt worden. "Der erste
Schuß wurde
aus rund 150 Metern Entfernung abgegeben, sicherheitshalber wurde ein
zweiter Schuß gesetzt", teilte der Sprecher von Minister Werner
Schnappauf (CSU) mit.
Die Tieranatomen stellten fest,
daß der Bär bis zu seinem Tod gesund
und gut ernährt war. Dem Sektionsbericht zufolge fraß Bruno
zuletzt
sowohl Pflanzen- als auch Fleischnahrung. Der zweijährige Bär
hatte in
der Alpenregion mehrere Schafe, Ziegen so wie kleinere Hoftiere
gerissen. Bruno wog zuletzt 110 Kilo.
Die beiden Einschüsse führten der Untersuchung zufolge zu
tödlichen
Verletzungen der Lunge und der Leber. "Es kann davon ausgegangen
werden, daß die inneren Verletzungen zu einem schnellen Tod des
Bären
geführt haben", erklärte der Ministeriumssprecher. Die
Gendaten des
erschossenen Tieres sollen mit der
italienischen Bären-Gendatenbank abgeglichen werden, um das Tier
sicher
zu identifizieren. Das bayerische Umweltministerium schaltete sich in
den Museen-Streit um
das Fell des Bären ein. Bruno soll ausgestopft und ausgestellt
werden,
soviel steht bislang fest. Die Landesregierung favorisiert das Museum
Mensch und Natur im Münchener Schloß Nymphenburg.
Außer dem Münchener
Museum hatten das
Bauernhofmuseum Schliersee und
Leichen-Plastinator Gunther von Hagens Interesse an einer Ausstellung
des präparierten Bären bekundet. Beide haben derzeit keine
dauerhafte,
diktaktisch aufbereitete Ausstellung.
Download des Sektionsberichts zum Tod von Bruno Bär
Toter
Bär:
Bruno-Freunde stornieren Bayern-Urlaub
Braunbär
Bruno macht selbst nach seinem Tod noch Ärger - und das nicht nur
in
Bayern, sondern auch in Berlin. In der Hauptstadt kam es zu einer
Demonstration gegen die Jagd. Zugleich haben zahlreiche erboste
Urlauber ihre Aufenthalte im bayerischen Schliersee stornier
Frankfurter
Neue
Presse 5.07.2006
Frankfurt
.
Gut eine Woche nach dem Tod von Braunbär „Bruno“ wittern immer
mehr
Firmen Geschäfte mit „bärigen“ Produkten. Nach flugs
aufgetauchten
Solidaritäts-T-Shirts oder Trauerflaggen für den auch „JJ1“
genannten
Bären bringen nun auch große Süßwarenhersteller
und
Stofftierunternehmen Waren mit Bruno-Bezug auf den Markt.
Der
Süßwarenkonzern Haribo kündigte am Dienstag in Bonn an,
von Ende Juli
an „Bruno Braunbär“-Schaumzucker zu verkaufen. Der
schwäbische
Stofftierhersteller Steiff bietet bereits einen Trauerflor tragenden
Braunbären an. Die Konkurrenz, der Thüringer
Sammelplüschtier-Anbieter
Schildkröt, vermarktet eine „Bruno mein
Bärenfreund“-Sonder-Edition.
>eine wirklich peinliche Trittbrettfahrerei, teilweise auch noch mit
vorgeschobenem Naturschutz-Engagement verbrähmt
Frankfurter Neue Presse, 1.7.2006
Spekulationen über Abschuss
von
«Bruno»
Fünf
Tage nach
dem Abschuss von Braunbär «Bruno»
wird weiter über den genauen Hergang spekuliert. Unter
Umständen seien
sogar alle drei Jäger Polizisten gewesen,
schreibt der «Münchner Merkur». Das Umweltministerium,
das den
zweijährigen Bären aus dem italienischen
Trentino zum Abschuss freigegeben hatte, machte keine Angaben zur
Identität der Jäger. Der Jagdverband hatte stets
unterstrichen, dass er
mit dem Abschuss nichts zu tun hatte. Zugleich gehen bei der
Anklagebehörde immer mehr Strafanzeigen ein, am
Donnerstagabend habe die Zahl der Anzeigen bei 48 gelegen. Eine
Entscheidung über die
Einleitung eines Ermittlungsverfahrens werde die Anklagebehörde
aber
«frühestens Ende nächster Woche» treffen. Die
Münchner «Abendzeitung»
schreibt, Bruno sei möglicherweise nicht sofort
tot gewesen. Die Schüsse hätten den Bären aus
unterschiedlichen
Richtungen getroffen.
DIE
ABENDZEITUNG 30.6.
Es
waren drei
Schüsse! Neues über Brunos Tod: Er war vermutlich nicht
sofort tot
Aus dem Obduktionsbefund des
Instituts für Tieranatomie der Münchner
Ludwig-Maximilians-Universität
geht hervor, dass der Bär möglicherweise nicht sofort tot
war. Fest
steht nämlich, dass den Bären zwei Kugeln getroffen haben.
Möglicherweise sogar drei, da laut Obduktionsbericht zwischen der
ersten und zweiten Rippe eine dritte drei
Zentimeter grosse Wunde festgestellt worden ist. Ein Jagdexperte zur
AZ: "Das liest sich wie ein Streifschuss." Bisher sprach das
Umweltministerium von einem Schuss, der Bruno schmerzlos und sofort
getötet haben soll.
Doch
nicht nur die Anzahl der Schüsse, die das Umweltministerium
bekannt
gegeben hat, sind offensichtlich falsch. Bruno war möglicherweise
auch
nicht sofort tot. Nach Angaben von Prof. Hans-Georg Liebich, Vorstand
(LMU) wurden zwei Projektile in dem Bären gefunden. Ein Projektil
auf
der rechten Seite, das zweite in der linken Seite. Der Jäger
folgert:
"Bruno ist nicht sofort umgefallen. Er hat die Richtung gewechselt,
sodass die Schüsse unterschiedliche Flanken treffen konnten." Das
Umweltministerium war gestern zu einer Stellungsnahme nicht bereit.
Unterdessen
hält in Bayern die Kritik zum Abschuss des Braunbären Bruno
unvermindert an. Juristisch
gegen den verantwortlichen Umweltminister Schnappauf will die
SPD-Landtagsfraktion vorgehen. Die Strafanzeige gegen den Minister
lautet "Töten eines Tieres ohne vernünftigen Grund", was ein
Verstoss
gegen das Tierschutzgesetz wäre.
Leserbriefe im "Tagespiegel"
Musste der Todesschuss auf Bruno wirklich sein?
Dr. Jürgen Lange, Vorsitzender des Vorstandes,
Zoologischer
Garten Berlin AG:
Da, wo der Bär sich in Bayern wohl
fühlte, war nicht sein viele Hektar großer, arttypischer
Lebensraum.
Der Bär stand sofort in Konkurrenz zu den Bedürfnissen der
Menschen.
Der Konflikt war vorprogrammiert. Je weiter die
Menschen vom Geschehen entfernt wohnten, desto mehr idealisierten sie
den Bären. Wie meistens liegt auch hier die
Wahrheit in der Mitte. „Bruno“, der Braunbär, war
in eine nicht gerade dünn besiedelte Gegend geraten, hatte vor den
Menschen keine Scheu und wurde so schnell zur Touristenattraktion. Das
aber ist kein Bärenleben und kann durch Fehlverhalten des Menschen
schnell lebensgefährlich für diesen enden.
Deshalb konnte der
Bär nicht dort bleiben, sondern er hätte in große,
abgeschiedene
Alpentäler vertrieben oder ausgesetzt werden müssen. Trotz
großen
finanziellen Aufwandes geschah dies wohl nicht konsequent und
überlegt
genug. Sicher hätten die Jäger, die den Bär am Ende zur
Strecke bringen
sollten, statt mit scharfer Munition auch mit einer Betäubung
arbeiten
können. Auch überrascht den Außenstehenden, dass Bayern
Spezialisten
aus Finnland einfliegt, die eigenen Fachleute für Wildbiologie und
Wildtiermanagement und vor allem aus dem Münchner Zoo anscheinend
aber
nicht zu Rate zieht, obwohl gerade sie über große Erfahrung
im Umgang
mit Blasrohr und Betäubungsgewehr verfügen. Auch in der
Öffentlichkeitsarbeit wurden offensichtlich Fehler gemacht. Sonst
würde
Brunos Geschichte die Menschen im Land sicher nicht so
beschäftigen.
Am Ende hat Bruno sogar etwas Gutes
bewirkt. Es wird darüber nachgedacht, ob und wie auch Bären
wieder bei
uns heimisch werden können.
Verivox -
3.
Jul. 2006
NABU
fordert dauerhaftes Verbot von Wildvogelhandel
Der Naturschutzbund NABU hat ein dauerhaftes Verbot des
Wildvogelhandels gefordert. "Das gegenwärtige Moratorium, das die
Einfuhr von Wildvögeln
in die EU wegen der sich global ausbreitenden Vogelgrippe noch bis zum
31.
Juli verbietet, muss dauerhaft verankert werden", sagte
NABU-Präsident
Olaf Tschimpke. Auf der ab dem morgigen Dienstag in Brüssel
stattfindenden
Sitzung der EU-Chefveterinäre steht das Thema Wildvogelimporte
erneut
auf der Tagesordnung. Es droht eine Aufweichung der jetzigen Regelung.
Der
NABU und sein Dachverband BirdLife International setzen große
Hoffnungen
auf EU-Kommissar Dimas: Europa muss nun Farbe bekennen, welchen
Stellenwert
es dem internationalen Artenschutz beimisst.
sz-online - 3. Jul. 2006
Der
in
Hessen wieder aufgepäppelte Gänsegeier soll freigelassen
werden
Ein in Hessen aufgepäppelter Gänsegeier soll in den
nächsten
Tagen in Rheinland-Pfalz wieder freigelassen werden. Das Tier war Ende
Mai
völlig entkräftet im Kreis Groß-Gerau gefunden und in
eine
Wildtierstation gebracht worden. „Fulvio“, wie ihn Vogelkundler getauft
haben,
habe sich gut erholt, sagte Gerd Bauschmann von der Vogelschutzwarte
für
Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland am Montag. In Deutschland
haben
Gänsegeier zuletzt vor über 150 Jahren auf der
Schwäbischen
Alb und am Oberrhein gebrütet. Der Vogel soll beringt werden und
einen
Peilsender bekommen, damit die Experten seien künftigen Weg
verfolgen
können. Ende Mai waren zahlreiche, vermutlich aus Spanien kommende
Gänsegeier in Deutschland beobachtet worden. „Fulvio“ werde
voraussichtlich in einigen Tagen auf einem
Truppenübungsgelände im
rheinland-pfälzischen
Baumholder freigelassen. Grund für den Flug nach Deutschland
könnte
nach Vermutungen von Vogelexperten Nahrungsmangel in Spanien und
Südfrankreich
sein, weil Richtlinien der Europäischen Union (EU) die umgehende
Beseitigung
von Tierkadavern verlangen. Damit ist das Nahrungsangebot stark
eingeschränkt.
Hamburger
Abendblatt - 5. Jul. 2006
Sie
bringen
den Fischotter zurück
Wer heute einen Fischotter sehen will, muß entweder
elbaufwärts
in die Lausitz fahren oder in den Tierpark gehen. Die possierliche
Marderart
ist seit Jahrzehnten aus den Flüssen Schleswig-Holsteins
verschwunden.
Das soll sich in den nächsten fünf Jahren ändern. Der
Wasser-
und Bodenverband Krückau beteiligt sich aktiv an dem Projekt "Das
Blaue
Metropolnetz", das zum Ziel hat, die Fließgewässer im
Bereich
Hamburgs wieder ökologisch durchlässiger für Fische und
andere
Wasserlebewesen zu machen, erläutert Karl-Heinz Bonnhoff vom
Boden-
und Wasserverband. Zur Leit-Tierart dieses Projekts wurde der
Fischotter
erklärt. Dafür müßten aber im sehr
dichtbesiedelten
Raum Hamburg Gewässer-Korridore geschaffen werden, die dem Otter
Wege
ebnen auf seiner Wanderung zwischen Niedersachsen, Hamburg und
Schleswig-Holstein.
NZZ Online
- 4.
Jul. 2006
Gegen
Schänden,
Schächten und «wissenschaftliche Tierfolter»
1856 wurde im Zürcher Casino mit dem «Verein gegen
Thierquälerei»
einer der ersten Tierschutzvereine der Schweiz gegründet. Heute
heisst
er Zürcher Tierschutz und feiert sein Jubiläum mit
Publikationen
und einem Festanlass. Es war eine Frau, die bei der Gründung des
Zürcher
Tierschutzes die Fäden zog: die Zürcher Bürgerin
Vögeli-Holzhalb
- ihr Vorname ist nicht überliefert. Die Gründungsgeschichte
schildert
Claudia Schnieper in ihrem Buch zum 150-Jahr-Jubiläum des
Zürcher
Tierschutzes, das im Herbst erscheinen wird. Die Tierfreunde stiessen
sich damals vor allem am brutalen Umgang der Fuhrknechte mit ihren
Pferden und konnten bereits ein Jahr nach der Gründung einen
ersten
Erfolg verbuchen: Das erste Zürcher Tierschutzgesetz, das auf eine
Motion ihres Präsidenten zurückging, stellte
Tierquälerei unter Strafe.
Der Zürcher
Tierschutz engagierte sich in den folgenden Jahren für die
Verbesserung
der Nutztierhaltung. Heute hat der Zürcher Tierschutz rund 20 000
Mitglieder
und ein Jahresbudget von 4 Millionen Franken, das vor allem aus Legaten
und Spenden gespeist wird. An der Zürichbergstrasse, direkt neben
dem
Zoo, hat er nicht nur seine Büros eingerichtet, sondern auch ein
Tierheim;
ganz in der Tradition des ersten «Tierasyls» von 1899, in
welchem
herrenlose Katzen und Hunde aufgenommen und kranke Pferde kostenlos
getötet
wurden. Das Jubiläumsbuch «Blickpunkt Tiere -
Professioneller
Tierschutz im Lauf der Zeit» von Claudia Schnieper erscheint im
Herbst
2006 im Paul-Haupt-Verlag. Ebenfalls aus Anlass des Jubiläums ist
die
Broschüre «Fährtenleser» erschienen, ein
didaktisches
Hilfsmittel zum Aufspüren von Fuchs, Dachs, Igel und anderen
Gästen
in Gärten und Parks. Sie kann unter www.zuerchertierschutz.ch
bestellt
werden.
NZZ
Online - 5.
Jul.
2006
Der
biologischen Systematik droht das Ende
Die Schweizer Akademie der Naturwissenschaften beklagt, dass Fachleute
für biologische Systematik hier selten würden. Verantwortlich
sein
sollen
unter anderem mangelnde Gelder. Die Gefährdung und der Schutz der
Biodiversität sind heute akzeptierte Anliegen. Doch nun scheinen
die
Wissenschafter, die diese Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten
beurteilen, die Systematiker, langsam selbst vom Aussterben bedroht zu
sein. Die Systematik als biologische Schlüsseldisziplin habe in
den
letzten Jahren stark an Bedeutung verloren, schreibt die Akademie in
ihrem Positionspapier «Die Zukunft der Systematik in der
Schweiz».
Es mangle vor allem an Fachleuten für die verschiedenen
wirbellosen
Tiergruppen und für Pilze. Laut der Akademie bekommt die
systematische
Biologie in der Schweiz besonders den Spardruck der öffentlichen
Hand
zu spüren. So seien in den vergangenen 30 Jahren die Stellen von
Systematikprofessoren
nach deren Pensionierung meist nicht mehr besetzt oder anderen
Fachgebieten
zugeschlagen worden, heisst es. Deshalb fehle heute eine attraktive
Lehre
mit genügend qualifizierten Dozenten - und damit bleibe auch der
akademische
Nachwuchs aus. Die Hochschulen werden aufgefordert, die systematische
Grundausbildung in der Biologie zu verbessern und längerfristig
wieder
zusätzliche
Lehrstühle in Systematik zu besetzen. In der Schweiz reagiere man
spät
auf diese Entwicklung, sagt Nyffeler. In den USA etwa seien bereits vor
15
Jahren solche Massnahmen realisiert worden. Die Situation habe sich
dort
entsprechend verbessert.
BirdLife -
30.Juni 2006
Bush-quail makes unexpected
reappearance
The poorly known Manipur Bush-quail Perdicula
manipurensis has been seen in India, the first confirmed sighting
of this small gamebird for over seventy years.
Planet Ark – 6. Juli 2006
Canada, Mexico, US Agree to Protect Butterflies
http://www.planetark.com/dailynewsstory.cfm/newsid/37129/story.htm
Wildlife officials in Mexico, the United States and Canada have agreed
to
work together to protect the Monarch butterfly, which makes a
spectacular
migration every year from Canada to Mexico.
African Grey Parrots "Under Threat From Pet Trade"
http://www.planetark.com/dailynewsstory.cfm/newsid/37128/story.htm
Britain's
favourite talking parrot, the African grey, is being put at risk by the
wild
bird trade, wildlife campaigners said on Thursday.
The African grey,
one of the most popular avian pets in the world, is declining in most
of the 23
countries in which it is found and may soon become a threatened
species, the
Royal Society for Protection of Birds (RSPB) said.
Bushmeat "Sold in Secret European, US Markets"
http://www.planetark.com/dailynewsstory.cfm/newsid/37133/story.htm
Meat from wild
animals including primates is being sold in clandestine markets in
North
America and Europe, according to scientists on Wednesday.
Wildlife biologist Justin Brashares, of
the University of California, Berkeley, and a team a volunteers tracked
down
the illicit trade in Paris, Brussels, London, New York, Montreal,
Toronto and
Los Angeles.
"I have 27
records of chimpanzee and gorilla parts being sold in markets,"
Brashares
told New Scientist magazine.
ENN – 5. Juli 2006
Bald Eagles
Recovering Across the Country
When Pennsylvania officials began a campaign in 1983 to re-establish
the
state's bald eagle population, only three pairs of the birds and 12
eaglets
remained here. Now there are more than 100 bald eagle nests in the
state for
the first time in over a century.
Planet Ark – 5. Juli 2006
Illegal Fishing Threatens Survival of Europe's Tuna
http://www.planetark.com/dailynewsstory.cfm/newsid/37112/story.htm
Illegal fishing has devastated Europe's stocks of the highly prized
bluefin tuna and threatens the species' survival in the eastern
Atlantic and
Mediterranean, environmental campaign group WWF said on Wednesday.
With Atlantic
fish numbers at dangerously low levels, fleets were moving to
Mediterranean
waters to catch the fish there too, the report's author Roberto Mielgo
Bregazzi
said.
"In the race
to catch shrinking tuna stocks, industrial fleets are switching from
traditional grounds to the last breeding grounds in the eastern
Mediterranean
and Libyan waters," he said in a statement.
PlanetArk - 03.Juli 2006
Indian Tidal
Power Plant to Threaten Tigers
Tigers in the world's largest reserve for the big cats are threatened
by Indian
plans for a tidal power project that will only provide electricity for
a few
thousand families, scientists and critics said on Friday.
ENN - 03.Juli 2006
China Offers
Hungry Elephants 'Dinner Halls'
Chinese officials hope to lure hungry wild elephants away from farmland
by
offering "dinner halls" with banana and sugar on the menu, state
media reported.
Pentagon
Exempts Navy from Whale Protection Law
The Pentagon Friday exempted the Navy for six months from a law
protecting
whales and other marine mammals, a move that may allow planned naval
exercises
using military sonar to proceed despite a lawsuit.
ENN - 30.Juni 2006
Baby Rhino
Tracks in Malaysia Raise Hopes
Rangers sighted tracks of a baby Sumatran rhino in the heart of
Borneo's
jungles, raising hopes for the survival of a species pushed to the
brink of
extinction by poaching and habitat destruction, conservationists said.
Judgment Day
Set for Polar Bears
By: the Center for Biological Diversity
Conservation groups announced on June 29 that they have reached a
settlement in
a lawsuit to protect polar bears under the Endangered Species Act.
Under the
settlement, the U.S. Fish and Wildlife Service must complete its
"12-month" finding on whether polar bears should be listed under the
Endangered Species Act by December 27, 2006.
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teilweise
gekürzt
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WWF – 5.
Juli
2006
WWF-Studie
dokumentiert illegale Fischerei in Europa. Tunfisch vor dem Kollaps.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/03122/
Illegale Fischerei bedroht laut einer neuen WWF-Studie die
Tunfisch-Bestände im
Mittelmeer und im Ostatlantik. Die Umweltschützer dokumentieren
erstmals, dass
die Flotten der Europäischen Union, insbesondere Frankreichs, weit
größere
Mengen fangen, als die offiziellen Quoten erlauben. Auch Libyen und die
Türkei
ignorieren die Höchstgrenzen. Der begehrte Rote Tunfisch (Thunnus
thynnus) wird vor allem für die Trendspeise Sushi verarbeitet. Die
Preise liegen bei über 150 Euro pro
Kilo. Tunfisch ist damit ähnlich lukrativ wie Kaviar. Der
wichtigste
Markt ist
Japan, aber auch Deutschland zählt zu den Abnehmern. „Piraterie
kommt
leider
nicht nur in Geschichtsbüchern vor. Die Kriminellen sitzen im
Herzen
Europas.
Sie plündern mit dem Tunfisch einen der wertvollsten Schätze
der
Ozeane“, so
WWF-Fischereiexpertin Heike Vesper. Der WWF fordert einen sofortigen
Fangstopp,
bis ein Plan zur Wiederherstellung der Bestände ausgearbeitet ist.
Wie der WWF-Report nachweist, wurden die Fangquoten für den Roten
Tunfisch in
jüngster Zeit um über 40 Prozent überschritten. Statt
der erlaubten
32.000
Tonnen entnahm die Fischindustrie 2004 etwa 44.949 Tonnen, 2005 sogar
45.547
Tonnen aus dem Mittelmeer und dem Ostatlantik. Die tatsächliche
Menge
lag in
beiden Jahren sogar weit über 50.000 Tonnen. Diese Zahl
bestätigen auch
die
Wissenschaftler des Internationalen Fischereiabkommens für den
Atlantischen
Tunfisch (ICCAT), das die Fanquoten festlegt. Die Piratenfischer melden
ihre
Fänge häufig nicht, um so Kontrollen zu entgehen und Steuern
zu sparen.
Zudem
wird der Tunfisch oftmals bereits an Bord verarbeitet und direkt an die
Importländer geliefert.
Die wichtigste Triebfeder für das illegale Geschäft ist laut
WWF die
ungezügelte Ausweitung der Fischzuchten im Mittelmeer. In den
Aquakulturen werden im Meer gefangene Tunfische gemästet
und dann weiter verarbeitet. Die Zucht gefährdet auch andere
Arten,
denn für
jedes Kilo Tunfisch werden über 20 Kilo Fisch verfüttert. Die
Europäische Union
subventioniert Zuchten und Fangflotten. „Der Raubbau wird aus
Steuergeldern
finanziert“, erläutert Vesper. Der WWF fordert die EU auf, die
Subventionen zu
streichen und ihre tragende Rolle in der ICCAT zu nutzen, um die
Plünderung zu
stoppen. „Die EU-Kommission darf nicht länger zusehen, wie eine
jahrhundertealte Fischerei zugrunde gerichtet wird.“
Stiftung Artenschutz - 04.Juli 2006
Tier des
Monats:
Annam-Schildkröte
wiedergefunden
Über die Annam-Schildkröte (Mauremys
annamensis) ist wenig bekannt, denn seit dem Jahr
1939 wurde diese Art nicht mehr in der Natur beobachtet. Lediglich
Funde auf
regionalen Märkten zeugten noch von ihrer Existenz. Eine Studie
des
Asian Turtle Program (ATP)
brachte jetzt Licht in die ungewisse Situation dieser
Schildkrötenart,
für deren Erhalt sich die Stiftung Artenschutz einsetzen will.
In Quang Nam in
Zentralvietnam konnte eine Untersuchung, deren Grundlage eine Befragung
der
lokalen Bevölkerung bildete, sieben lebende Exemplare
aufspüren. Die
Tiere
wurden unter anderem bei Händlern und in einem Teich der
Tempelanlage
von Hoi An gefunden. In weiterführende Befragungen konnten
einige Dörfer identifiziert werden, in deren Umgebung die
Annam-Schildkröte
wahrscheinlich noch vorkommt. Hier sollen ab September 2006
zusätzliche
Untersuchungen zur Bestandssituation durchgeführt und
Maßnahmen zum
Schutz der
Tiere eingeleitet werden. Die Studie wurde mit finanzieller
Unterstützung des Ministeriums für Bildung
und Forschung und des Allwetterzoo Münster durchgeführt.
Stiftung Artenschutz - 04.Juli 2004
Okapi
wiederentdeckt
Im Jahre 1901 muss der Anblick eines Okapi auf dem Gebiet des heutigen
Virunga-Nationalparks in der Demokratischen Republik Kongo
für die europäischen Entdecker sehr befremdlich ausgesehen
haben. Das
Tier
ähnelt einer Giraffe, doch es hat einen kurzen Hals und besitzt
Steifen
wie ein
Zebra, wenn auch nur am Hinterteil. Seit dem Jahr 1957 wurde kein Okapi
mehr im
Gebiet seiner Entdeckung beobachtet und man hielt die Art für
regional
ausgerottet. Im Juni 2006 fand ein Forscherteam 17 Okapi-Spuren sowie
weitere
Hinweise auf die Existenz der Kurzhalsgiraffe. Auch wenn kein Tier
beobachtet
werden konnte, werten die Experten die Spuren als sicheren Beweis
für
das
Überleben der Okapis in Virunga.
BUND
– 04.07.2006
NRW-Naturschutzverbände zum Entwurf des
Landschaftsgesetzes:
„Generalangriff auf Natur und Landschaft in NRW“
Als „Generalangriff auf Natur und Landschaft und
Rückschritt
auf dem
Weg zu einem lebenswerteren Nordrhein-Westfalen“ werteten die
nordrhein-westfälischen Naturschutz-verbände Bund für
Umwelt und
Naturschutz Deutschland (BUND), Landesgemeinschaft Naturschutz und
Umwelt und Naturschutzbund Deutschland (NABU) den heute von
Umweltminister Eckhard Uhlenberg vorgelegten Entwurf zur Novellierung
des Landschaftsgesetzes. Sehenden Auges nehme die Landesregierung sogar
Verstöße gegen höherrangige Rechtsvor-schriften wie das
EU- und
Bundesrecht in Kauf. BUND, LNU und NABU kritisieren u.a.:
• die Aufweichung der bisherigen Verpflichtung zur Einrichtung eines
Biotopverbundsystems auf mind. 10 % der Landesfläche,
• die massive Beschneidung der Mitwirkungs- und Klagerechte der
Naturschutzverbände („Ver-bandsklage“),
• die Einschränkung des Schutzes seltener Biotoptypen und
Einführung
des Vorrangs des Baurechts.
Dabei, so die Naturschutzverbände, argumentiere Minister Uhlenberg
rein
ideologisch: Anstatt die Stand-ortvorteile einer intakten
Kulturlandschaft und die positiven Effekte des Naturschutzes für
die
Regional-entwicklung zu würdigen, werde dieser als vermeintliches
Hemmnis für den Standort Nordrhein-Westfalen diskreditiert. Die
Reduzierung der Beteiligungs- und Klagemöglichkeiten
verstoße dabei
schon jetzt erkennbar gegen europäisches Recht und werde damit
noch
nicht einmal dem selbst gewählten Anspruch einer 1:1-Umsetzung
gerecht.
„Mit diesem Gesetzentwurf, so die Naturschutzverbände, „hat sich
Uhlenberg von seinem Job als Umwelt- und Naturschutzminister
verabschiedet.
WWF
- 04.Juli 2006
Ein
Glücksfall für das Wattenmeer 20 Jahre Nationalpark
Niedersächsisches
Wattenmeer: Umweltverbände ziehen positive Bilanz, kritisieren
aber die
Politik
der Landesregierung
Die Gründung des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer
vor 20
Jahren ist
ein Glücksfall für die einzigartige Küstenlandschaft an
der Nordsee.
Auf heute
fast 2.800 Quadratkilometern werden Watt, Priele, Strände,
Dünen,
Salzwiesen
und Sandbänke geschützt. Millionen Brut- und Zugvögel
und tausende
Seehunde
fühlen sich hier wohl. Nach wie vor gefährden jedoch
zahlreiche
Eingriffe für
Deichbau, Schiffsverkehr, Energiegewinnung sowie die Fischerei den
Nationalpark. Im Zweifel werde zu häufig zu Lasten der Natur
entschieden. Dies
geht aus einer vom WWF herausgegebenen Bilanz der aus 11
Umwelt-verbänden
bestehenden Arbeitsgemeinschaft (AG) Nationalpark hervor. Am kommenden
Wochenende finden die offiziellen Jubiläums-Feierlichkeiten statt.
NABU - 03.Juli 2006
NABU
fordert dauerhaftes Verbot von Wildvogelhandel
Der Naturschutzbund NABU hat ein dauerhaftes Verbot des
Wildvogelhandels
gefordert. "Das gegenwärtige Moratorium, das die Einfuhr von
Wildvögeln
in
die EU wegen der sich global ausbreitenden Vogelgrippe noch bis zum 31.
Juli
verbietet, muss dauerhaft verankert werden", sagte NABU-Präsident
Olaf
Tschimpke. ... Der NABU und sein Dachverband BirdLife International
setzen große Hoffnungen auf
EU-Kommissar Dimas: Europa muss nun Farbe bekennen,
welchen Stellenwert es dem internationalen Artenschutz beimisst. Nach
Einschätzung des NABU konnten durch den gegenwärtigen
Importstopp
bereits mehr
als eine Million Wildvögel vor einem Leben hinter Gittern bewahrt
werden. Die EU
galt zuvor als der weltweit größte Abnehmer exotischer
Vögel. Nur ein
vollständiges Importverbot kann aber das drohende Aussterben von
Arten,
wie dem
afrikanischen Graupapagei noch verhindern. Eine Aufhebung sei nicht
nachvollziehbar, selbst wenn sie geographisch auf bestimmte
Herkunftsländer
beschränkt bliebe. Eine Lockerung des EU-Importverbots zöge
eine fatale
Kette
von illegalem Handel nach sich.
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