E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 324 vom 29. Juni 2006

Liebe Leser,

das Thema der Woche ist klar. Bärentod.
Vielleicht hatten Sie gesehen, daß wir seit Montag auf einer Aktuell-Seite laufend berichtet haben.

Dem Artenschutz wurde der sprichwörtliche Bärendienst erwiesen. Übrigens auch von einigen Naturschützern, die sich als Feigenblatt mißbrauchen lassen und bei denen Landesverbände und "Experten" sich selbst innerhalb einer Organisation widersprechen. Doch von Euronatur bis zum italienischen Staat reicht die Front der Empörung weit über die vermutete Teddy-Fangemeinde hinaus. Selbst die Jägerschaft hatte sich frühzeitig vom Abschuß des geschützten Tieres distanziert und heißt "Großraubtiere" ausdrücklich willkommen.

Leider gab und gibt es Informationen fast nur aus zweiter Hand; die beteiligten Stellen und Organisationen ließen sich einen ganzen Tag mit Erklärungen Zeit, und diese waren dann fast nur recht heuchlerisch klingende Bedauerungen ohne Fakten-Nährwert. Wir haben hier und auf der Sonderseite alles zum Nachlesen zusammengestellt.

Wenn ein "Bärenexperte" wie Anton Steixner öffentlich von der "Luscht am Töten" des Bären spricht, gleichzeitig aber Hasen und Kaninchen nicht unterscheiden kann, disqualifiziert er sich selbst. "Der Bär hat den Drang, daß er verfolgt, und dann bringt er ein Kind um". No comment.
Und die ARD entblödete sich nicht, eine oberpeinliche "Good Bye Bruno"-Unterhaltungs-Inszenierung zu senden.

Ein paar Fragen mögen erlaubt sein:

- Über Wochen wurde der Bär verfolgt und gleichzeitig bejammert, daß er nie an einen Ort zurückkehre (um ihn zu fangen). Aber kaum waren Verfolgertruppe und Hundemeute zwei Tage abgezogen, da blieb er vor Ort und kehrte sogar an einen Riß zurück. Zufall?
- Der Bär habe jede Scheu vor Menschen verloren, hieß es zur Rechtfertigung. Wie paßt das zur Beobachtung, daß er sich immer sofort trollte, wenn ihr jemand vertreiben wollte, seien es eine bellende Gastwirtin oder sogar eine Kuhherde. Und aggressiv hat er sich doch auch nie gezeigt. Er ist weder den ihn stellenden Hund angegangen noch gab es irgendwelche Aggressionszeichen beim Vertreiben oder bei zufälligen Begegnungen.
- In der PM des Bayerisches Staatsministerium für Umwelt heißt es "Am 24. Juni zeigte der Bär erstmals auch Drohgebärden gegenüber Wanderern; er richtete sich in seiner vollen Größe auf die Hinterbeine auf." Von welchem "Berater" haben die diesen Unsinn? Aufrichten ist allein keine Drohgebärde, sondern ganz typisches Bären-Neugierverhalten, um Überblick über eine unklare Situation zu erhalten.
- Diese Wanderer, die den Bären verfolgt haben (und vermutlich ihre Bilder teuer verkaufen konnten), handelten grob fahrlässig und haben mit der provozierten Reaktion des Tieres nicht unbeträchtliche Mitschuld an der kurzfristig wiedererteilten Abschuß-Verfügung. Ist solches Verhalten eigentlich rechtlich belangbar? Wäre vielleicht zu prüfen; immerhin ist die absichtliche Störung von geschützen Tieren verboten, ganz abgesehen von Gefährdung der eigenen und fremder Sicherheit, usw.
- Die Gemeinde Schliersee, von Protestwellen überrollt, entdeckt (natürlich erst posthum, das ist sicherer!) ihre Sympathie für den Bären. Nun, wo bleibt dann ihre Kritik an der übergeordneten Verwaltung, dem Landkreis, samt Forderung um Aufklärung?
- Bruno ist von einem "staatlich beauftragten Sicherheitsteam des Landratsamtes Miesbach" getötet worden. Wieso konzentrieren sich dann die über ein Dutzend Strafanzeigen auf den Minister und den unbekannten Schützen, während dem Landratsamt, dessen Website noch nicht einmal aktualisiert wurde, gar keine Aufmerksamkeit gewidmet wird? - poststelle@lra-mb.bayern.de
- Unter den drei "Jagdberechtigten" solle sich auch ein Polizeibeamter befunden haben - ?
- Warum die Geheimnistuerei um den Schützen? Das wirft ein schiefes Licht auf die ganze Sache. Wer auch immer den Bären erschossen hat, sollte dazu stehen. Er hatte es vor Ort verantwortet, er wußte, was er tat.
- Umweltstaatssekretär Bernhard sagte, der Bär sei "sofort" und schmerzlos tot gewesen. Die Obduktion ergab hingegen zwei Schüsse in den Brustkorb; die Projektile hätten zu umfangreichen Verletzungen in Lunge und Leber geführt; darauf hieß es vom bayerischen Umweltministerium nur noch, dies habe "zu einem schnellen Tod" geführt. War es eine bewußt beschönigende Aussage, ohne Fakten zu kennen?
-
Schade auch, daß aus den Zoos so wenig zu hören war. Wo war die vielbeschworene Multiplikatorfunktion für den Naturschutz? Wo waren die aktuellen Infos zumindest an den Gehegen? Mir sind nur die Pressemeldungen aus Worbis und das deutliche Statement von Prof. Wiesner bekannt: "Eine gewaltige Ohrfeige für den Natur- und Artenschutz".
- und vor allem: wie wollen die Organisationen, wie wollen wir alle
glaubwürdig jene Menschen vom Wert wilder Tiere überzeugen, denen wir mit Spendengeldern und Kampagnen Tiger, Löwen, Elefanten oder Krokodile direkt vor ihren Hütten zumuten wollen (die durchaus jedes Jahr ihren Blutzoll fordern!), wenn bei uns eine rein hypothetische Gefahr durch ein einzelnes Tier sofort mit Liquidation geahndet wird??

Ich fürchte, diese Fragen werden unbeantwortet bleiben, obwohl sie für den nächsten Bären und den Naturschutz insgesamt von entscheidender Bedeutung sein könnten. Nun entbrennt der peinliche Streit um des Bären Fell: vom Bürgermeister von Schliersee, der wohl die sich häufenden Buchungs-Stornierungen durch makabren Abschuß-Tourismus ausgleichen will, bis zum Leichenfledderer-Plastinator. Währenddessen führt Bärenmutter Jurka erneut drei Bärenkinder. Hoffentlich treffen diese in zwei Jahren auf Politiker, Anwohner und Naturschützer, die etwas dazugelernt haben.

Und noch ein anderes Raubtier liegt mir diese Woche quer: Da hat sich doch ein Tierpark, mit dem ich seit langem eng freundschaftlich verbunden bin, eines der unsäglichen Inzuchtprodukte namens "Weißer Tiger" angeschafft. Völlig zu Recht hat bisher kein seriöser Zoo in Deutschland solche Siegfried-und-Roy-Tiere gezeigt, die nur Platz für ernsthafte Zuchtbemühungen blockieren, in die verschiedene Unterarten eingekreuzt wurden, und die zudem aufgrund der diversen genetischen Mängel aus Tierschutzgründen bedenklich sind. (Die Exemplare in Hodenhagen laufen unter "aus humanitären Gründen aufgenommene abgeschobene Circus-Tiere"). Auf der Website dieser Stadt heißt es doch tatsächlich: "Mit dem Neuzugang beweist der Tierpark, dass er inzwischen ein ausgewachsener Zoo ist". So sicher - leider - nicht.

Dirk Petzold



Preisfrage

KochMedia stellte uns dankenswerter Weise einige Exemplare der Limited Edition von WildlifePark2 zur Verfügung, die wir in den kommenden Wochen verlosen dürfen.
 
Wie Quadratkilometer bedecken alle in den drei Verbänden VdZ, DTG und DWV organisierten Zoos und Tierparks?

Schätzen Sie, oder addieren Sie die Angaben aller einschlägigen Quellen..: wer am nähesten kommt, gewinnt. Lösungsvorschlag per E-Mail an die Redaktionsadresse - Postanschrift nicht vergessen, sonst können Sie das Spiel nicht zugeschickt bekommen.

WildlifePark2
Schlüpfen Sie in die Rolle des Zoo-Direktors. Beobachten Sie die realistischen Interaktionen von über 50 verschiedenen Tierarten - ob mit den Artgenossen oder den Besuchern. Die Tiere müssen rundum versorgt werden; füttern, verarzten, streicheln oder versetzen. Steuern Sie ein Team von Landschaftsarchitekten, Gärtnern, Tierpflegern, Tierärzten und Wissenschaftlern. Errichten Sie mehr als 100 Tierhäuser, Besuchereinrichtungen, Personalgebäude. Kreieren Sie phantasievolle Landschaften mit Wasserfällen und spektakulärer Unterhaltung.
www.wildlifepark2.de




Lösung von letzter Woche:
Von 1.2000 bis 6.2006 gab es rund 210 Stunden oder knapp 9 Tage Zoo-Doku-Soap
MDR, ET&Co. 160 x 25 min + 12 x 15 min
ARD, PL&Co. 62 x 48 min
ARD, PG&Co. 38 x 47 min
ZDF, Berliner Schnauzen 20 x 43 min
ZDF, Tierisch Kölsch 48 x 43 min
hr, Bei uns im Zoo: 8 x 28 min
WDR, Ein Doc für alle Felle 12 x 28 min
3Sat (SF) Zoo Zürich 6 x 25 min
ARTE, Ein Jahr im Zoo  5 x 28 min
Drei Leser sind der Summe recht nahe gekommen. Das Spiel geht diese Woche an A. S. nach Bonn - herzlichen Glückwunsch!


Bär Bruno erschossen

An dieser Stelle finden Sie nur einige ausgewählte Pressemitteilungen und Zeitungsartikel.
Seit Montag Morgen haben wir die
Aktuell-Seite der Zoopresseschau: Bär Bruno erschossen ständig aktualisiert, dort können Sie chronologisch die Fakten und Meinungen der letzten drei Tage nachlesen.

Verantwortlich für den Abschuß war das Landratsamt Miesbach:
Website - poststelle@lra-mb.bayern.de

Alternativer Bärenpark® Worbis, 27.06.2006
STIFTUNG FÜR BÄREN ernennt den 26. Juni zum Bärengedenktag
Für die STIFTUNG FÜR BÄREN mit ihrem Projekt, dem Alternativen Bärenpark Worbis, wird der 26. Juni künftig der Bärengedenktag sein.
Anlass für diesen Tag ist der Abschuss von Bär Bruno, dem ersten Heimkehrerbären nach mehr als 170 Jahren. „Dieser Bärengedenktag ist keine Gefühlsduselei“, so Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer der STIFTUNG FÜR BÄREN. "Mit diesem Tag wollen wir künftig mahnen, sich auf die Tatsache vorzubereiten, dass Bären nach mehr als 170 Jahren wieder nach Deutschland zurückkehren“, so Schmiedel weiter. Im Jahre 1835 machte man dem letzten Bären in Deutschland den Garaus. Nicht etwa, weil Bären den Menschen gegenüber gefährlich waren, sondern man brauchte sie nicht als Jagdkonkurrenten. Dafür waren sie als Jagdtrophäen umso begehrter. Und trotzdem blieb der Bär all die Jahre ein Sympathieträger. Leider nicht nur als plüschiger Begleiter für Jung und Alt. Als gebrochenes Wildtier wird der Bär in Käfige und kleine Gruben gesteckt – zum Greifen nahe. Oder er muss - mit Nasenringen gefügig gemacht - zum Gaudi der Menschen tanzen. Außerdem missbraucht man ihn bis zum heutigen Tag als Zirkusclown, als GeBÄRmaschine in Tierparks, als Publikumsmagnet in kleinen Käfigen, als Gallesaftspender und als Kampfbär im Verteidigungskampf gegen scharf gemachte Hunde. Endlich, nach vielen Jahren, kehrte Meister Petz in seinen ehemaligen Lebensraum nach Deutschland zurück. Nach einer kurzen euphorischen Begrüßung wurde der erste Bär nur wenige Tage später zum Abschuss freigegeben. Die Deutschen waren nicht in der Lage, sich auf ein solches natürliches Ereignis vorzubereiten und scheiterten auch an nicht vorhandenen Präventivmaßnahmen. Nach nur 37 Tagen, nachdem er seine Tatzen auf deutschen Boden setzte, ist Bruno tot. Für die Mitarbeiter der STIFTUNG FÜR BÄREN und des Alternativen Bärenparks, aber auch für zahlreiche Tierfreunde soll der 26. Juni künftig nicht nur an Bruno und die vielen noch heute missbrauchten Bären erinnern, sondern Mahnung sein, endlich ein Stück zurückzugeben an jene, die hier auch „Wohnrecht“ haben.

Alternativer Bärenpark® Worbis, 27.06.2006
Es wird ein neuer Bruno kommen - STIFTUNG FÜR BÄREN fordert Bärenmanagement für Deutschland
In den Morgenstunden des 26. Juni 2006 wurde der erste nach über 170 Jahren in Deutschland eingewanderte Bär erschossen. Der Bär, JJ1 und auch Bruno genannt, wird mit Sicherheit nicht der letzte Bär in Deutschland sein. Deshalb ist ein Management für Wildbären unumgänglich. Die STIFTUNG FÜR BÄREN und VIER PFOTEN Deutschland – Stiftung für Tierschutz fordern die zuständigen Behörden und Organisationen auf, umgehend ein Management für den Umgang mit Wildtieren und Wildbären zu erstellen. Der nächste Bär, der mit Sicherheit die Grenzen nach Deutschland überschreitet, wird nicht lange auf sich warten lassen. Auch die „Heimkehr“ des Bären Bruno war nicht überraschend und daher absehbar. Und trotzdem gab es im Vorfeld weder eine Aufklärung der Bevölkerung noch Präventivmaßnahmen. „Wie verhält sich der Mensch, wenn er tatsächlich auf einen Bären trifft, wie kann man seine Tiere schützen und wie werden Tierhalter entschädigt, wenn es doch zum Riss durch einen Bären kommt? Wichtig ist es, die Bevölkerung rechtzeitig zu informieren“, fordert der Geschäftsführer der STIFTUNG FÜR BÄREN, Rüdiger Schmiedel. Bruno war in den letzten Monaten - neben der Fußballweltmeisterschaft - die Besonderheit in Deutschland und bot auch international Anlass zu Diskussionen. Bleibt zu hoffen, dass sein Tod wenigstens dazu beiträgt, dass endlich Vorkehrungen für den nächsten Empfang eines Bären in Deutschland getroffen werden, dass der nächste Bär nicht wieder Anlass für Panik bietet. „Zu Gast bei Freunden“ sollte nach der Fußball-WM auch das Motto für künftige Petze in Deutschland sein. Übrigens: Einer Umfrage im Alternativen Bärenpark zufolge, begrüßten ca. 80% der Besucher die Heimkehr des Bären und wünschten, dass Bruno nicht getötet wird. Und seit den Vormittagsstunden des 26. Juni gehen Anrufe enttäuschter Tierfreunde im Bärenpark Worbis ein, die den Tod von Bruno bedauern.

Tierparkfreunde Hallabrunn, 27.06.2006
Politische Abschußerlaubnis für den Schad-, Problem- und Risikominister Schnappauf!
Noch am Freitag hatte Staatssekretär Dr. Bernhard Thanheiser gegenüber zugesagt, eine Betäubungserlaubnis für Professor Wiesner „im Rahmen der Entscheidung, die am Wochenende gemeinsam mit Tirol falle“, wohlwollend zu prüfen. Thanheiser hatte in einem Telephonat im Auftrag von Wiesner erneut dessen seit dem 23.05. bestehende Bereitschaft erklärt, den Bären mit einer kleinen Hundemeute und per Blasrohr einfangen zu wollen. Bernhard hatte gelogen: Ausweislich des Datums erließ die für den formalen Erlaß zuständige Regierung von Oberbayern schon zuvor eine erneute verschärfte Allgemeinverfügung, wonach der Bär zu erlegen sei. Verantwortlich für den Tod des ersten Bären in Bayern seit 170 Jahren ist Minister Schnappauf: Zunächst verließ er sich auf den Rat des WWF (der noch am 4.6. auf seiner Website verkündete, es sei erst „in Jahrzehnten“ mit Bären in Deutschland zu rechnen. (Bruno kam am 22. Mai…),der sofort die Tötung empfahl, obwohl die -lediglich für einen niemals abzuschießenden Schadbären taugende- Vorgeschichte von JJ1 zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt war! Dann ernannte er den Luchsbeauftragten Wölfl zum Bärenbeauftragten. Zur Rücksprache mit dem erwiesenen Wildtierbetäubungsspezialisten Professor Wiesner mußte er erst durch massiven Druck der Umweltverbände bewegt werden. Und entschied sich dann, für 50.000¬ Steuergelder eine finnische Meute einfliegen zu lassen. Die nur geeignet ist, im finnischen Flachland Bären für einen Distanzschuß aufzuhetzen. Während Wiesner erwiesenermaßen in stiller Nachsuche sogar schon Jaguare aus nächster Nähe betäubt hatte! Der letzte Skandal in dieser Chronik des Versagens: Anstatt den Abschuß auf Notsituationen zu beschränken, wird die Fangalternative Wiesner am Freitag abgelehnt. Damit ist Schnappauf persönlich verantwortlich, daß der Braunbär unter bewußt falscher Auslegung des Schweizer Bärenkonzepts entgegen den Zielen des Bayerischen Naturschutzgesetzes, des Bundesnaturschutzgesetzes und der EU-FFH-Richtlinie angeschossen wurde. Sven Thanheiser, Vorsitzender Tierparkfreunde Hellabrunn und Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Internationaler Artenschutz des NABU Deutschland e.V.:
„Schnappauf vereint alle angeblichen negativen Eigenschaften des JJ1 in sich: Er ist ein Schadminister, weil er durch sein Versagen unseren internationalen Artenschutzbemühungen nicht wieder gutzumachenden Schaden zugefügt hat; er ist ein Problemminister, weil er sich weigert, erwiesenen Sachverstand in seine Entscheidungen mit einzubeziehen; und er ist ein Risikominister, weil Schnappauf für streng geschützte Wildtiere in Bayern und die Artenschutzarbeit der Umweltverbände mehr als riskant ist. Der Mann muß politisch abgeschossen werden!“

Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V. - 27.Juni 2006
Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AgA) prangert den Abschuss von Braunbär JJ 1 an.
Ein Skandal in Deutschland, dem durch die Fußball-Euphorie leider nicht in dem Ausmaß öffentliche Beachtung geschenkt wird, wie dies von Nöten wäre.
Zwar hat man wochenlang die Wanderungen des Braunbären zwischen Deutschland und Österreich in eher lächerlichen Presseberichten verfolgen können, doch dann nimmt man eine Entscheidung der Bayerischen Jäger gelassen hin: Der Bär ist tot. ... Nach 171 Jahren wieder ein Braunbär in Deutschland, in Österreich leben rund 25 dieser Tiere. Arten- und Naturschutzorganisationen fühlen sich vor den Kopf gestoßen. Die ausgelöste Panikmache in Deutschland widerspricht deren Bemühungen und hat jetzt - erst einmal - ein unrühmliches Ende gefunden. Brigitte Peter (Sprecherin des Vorstandes der Aktionsgemeinschaft Arten-schutz e.V.): „Wie sollen Arten- und Naturschutz-organisationen einer breiten Öffentlichkeit den Schutz wildlebender Tierarten vermitteln, wenn von offizieller Stelle, wie in diesem Fall, ein in Deutschland und Europa streng geschütztes Tier zum Abschuss freigegeben wird? Das ist ein Skandal und dieser Abschuss ist und bleibt illegal“.

spektrumdirekt - 27.Juni 2006
Braunbär Bruno erschossen
Braunbär Bruno ist tot. Der seit Wochen im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet umherstreunende Bär sei in der Nacht zu Montag in der Nähe des Spitzingseegebiets im Landkreis Miesbach von Jägern erschossen worden, bestätigte ein Sprecher des bayerischen Umweltministeriums. Der Bär sei gegen 04.50 Uhr in der Nähe der Rotwand erlegt worden.
Nach wochenlangen vergeblichen Versuchen, das Tier lebend zu fangen, war Bruno zu Wochenbeginn wieder zum Abschuss freigegeben worden. Zuvor war es auch finnischen Bärenjägern mit speziell ausgebildeten Hunden nicht gelungen, den Bären zu stellen. Noch am Samstag war das Tier mehreren Mountainbikern begegnet. Sie sahen ihm zu, wie er durch den Soinsee im Landkreis Miesbach schwamm. Danach wurde er von drei Wanderern dabei beobachtet, wie er ins Gebirge aufstieg.
Der erste Bär, der nach über 170 Jahren wieder in Deutschland angekommen war, fiel durch extreme Wanderbereitschaft und geringe Scheu vor Menschen auf und wurde deshalb als "Problembär" eingestuft. Dies wurde in der großen Häufung an Schäden und Begegnungen in der Nähe menschlicher Siedlungen deutlich. Auch die Naturschutzorganisation WWF betont, dass es sich bei JJ1, so der richtige Name des Bären 'um ein verhaltensauffälliges Tier' handelte und hofft, dass die Bayern einem neuen Braunbären, der in Zukunft "einreisen" könnte, wieder offen gegenüberstehen. "Wir müssen uns auf diesen Fall vorbereiten und brauchen einen grenzübergreifenden Managementplan, der genau festhält, wie Mensch und Bär miteinander leben können", sagt Roland Melisch, Artenschutz-Experte des WWF und fordert: "Je schneller dieser Plan fertig wird, umso besser. Der nächste Bär kann jederzeit nach Bayern kommen." Mithilfe eines Management-Plans wird in Österreich schon seit 1996 erfolgreich das Zusammenleben von Mensch und Tier geregelt. Darin enthalten sind zum Beispiel Schutzmaßnahmen, die Imker und Schäfer treffen können, Aufklärung bei Jägern und Förstern und auch bei Bikern und Wanderern, Pilz- und Beerensammlern, Hirten, Anglern und Campern.

Vier Pfoten - 26.Juni 2006
Bär Bruno zeigt: Deutsche hoffen auf die Rückkehr des Braunbären / VIER PFOTEN und Stiftung für Bären fordern Managementplan für Bayern
Der Fall Bruno macht deutlich, dass sich die Öffentlichkeit eine Rückkehr des Bären nach Deutschland wünscht. "Diese enorme Akzeptanz ist die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Wiederansiedlung von Meister Petz", erklären Dr. Marlene Wartenberg, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN, und Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer der Stiftung für Bären. Der Abschuss Brunos muss deshalb den Startpunkt für einen umfassenden Managementplan zur Begleitung einwandernder Braunbären darstellen. Bruno wird kaum der letzte Bär gewesen sein, der nach Deutschland einwandert. Dabei ist es höchst unwahrscheinlich, dass in Zukunft nur noch "brave" Bären die Grenze nach Bayern überschreiten, die um alle Anzeichen menschlicher Präsenz einen weiten Bogen machen. ... "Hätte Bruno rechtzeitig gelernt, die Nähe des Menschen zu meiden, wäre er heute womöglich noch am Leben", sagt Dr. Marlene Wartenberg. "Ein Managementplan muss deshalb alles daran setzen, neugierigen Bären den notwendigen Respekt vor dem Menschen beizubringen und für ausreichende Fluchtdistanzen zu sorgen." .. Wenn die Politik es mit dem Schutz von Bären wirklich ernst meint, ist sie jetzt gefordert, entsprechende Maßnahmen auf den Weg zu bringen, damit Deutschland auf den nächsten wildlebenden Bären vorbereitet ist. Dazu gehört auch die Aufklärung der Bevölkerung, über das Verhalten bei möglichen Begegnungen mit Bären in der Natur.

Vier Pfoten - 26.Juni 2006
VIER PFOTEN bedauert Abschuss des Braunbären Bruno
Die Tierschutz-Stiftung VIER PFOTEN bedauert den Abschuss des Braunbären Bruno. "Der dramatische Wettlauf mit der Zeit um eine Lösung im Sinne des Tierschutzes ist damit leider verloren", erklärt Dr. Marlene Wartenberg, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN. Der heute Nacht im bayerischen Landkreis Miesbach erfolgte Abschuss von Bruno beendet die Geschichte um den ersten wilden Braunbären in Deutschland seit 170 Jahren auf tragische Weise. Dabei haben sich in einer aktuellen Online-Umfrage der Süddeutschen Zeitung 86 Prozent der Menschen klar gegen den Abschuss ausgesprochen. "Die Versuche den Bären lebend einzufangen hätten fortgesetzt werden müssen, um eine Übersiedelung in das von VIER PFOTEN bereit gestellte Gehege zu vollziehen. Damit hätte die bayerische Landesregierung dem Willen der Bevölkerung entsprochen", sagt Wartenberg.

WWF - 26.Juni 2006
Braunbär JJ1 ist tot WWF: Wochenlange Bemühungen, den Braunbären zu fangen, blieben leider erfolglos
Nach mehrwöchiger Wanderung durch Österreich und Bayern wurde der Braunbär JJ1 heute morgen in der Nähe des Spitzingsees in Bayern geschossen. Der WWF bedauert das sehr, waren die Naturschützer doch seit sechs Wochen im Dauereinsatz, um den Bären lebend zu fangen.

N24 - 27. Jun. 2006
Bruno alias "JJ Guevara": Heldenkult unfd Strafanzeigen
Der Tod von Braunbär «Bruno» wird auch zum Fall für die Justiz. Bei der Staatsanwaltschaft München II gingen bis zum Dienstagmittag bereits neun Strafanzeigen ein. Das bestätigte der stellvertretende Behördenleiter, Oberstaatsanwalt Eduard Mayer. Allerdings gebe es bislang keinen ausreichenden Anfangsverdacht für eine Straftat; er habe deshalb kein formelles Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zum Teil sei einfach Strafanzeige erstattet worden, zum Teil richteten sich die Anzeigen konkret gegen Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf (CSU), die beteiligten Jäger und Angehörige des Umweltministeriums, erläuterte Mayer. In den Strafanzeigen werden unter anderem Verstöße gegen die Jagdschutzgesetze und das Tierschutzgesetz genannt. Die SPD verlangt den Rücktritt des Umweltministers.

Schweriner Volkszeitung - 27. Jun. 2006
Toter «Bruno» beschäftigt Justiz
Im bayerischen Landtag wächst derweil der Druck auf Schnappauf. Die SPD-Fraktion verlangte seinen Rücktritt. Schnappauf werde zum «Problemminister», hieß es. Der bayerische Grünen-Landtagsabgeordnete Christian Magerl verlangte einen umfassenden Bericht. Der Verein Tierfreunde Hellabrunn verlangte ebenfalls Konsequenzen für den «Schad-, Problem- und Risikominister». Schnappauf habe den Abschuss nicht auf Notsituationen begrenzt und die Fangalternative des Münchner Tierpark-Direktors Prof. Henning Wiesner abgelehnt.

Stern - 27. Jun. 2006
"Schnappauf wird zum Problem-Minister"
Auch nach seinem Tod bewegt Braunbär Bruno die Gemüter: Die Opposition fordert einen Minister-Rücktritt, bei der Staatsanwaltschaft gingen mehrere Strafanzeigen ein. Derweil machen Fanartikel den toten Bären unsterblich.

mdr.de - 26. Jun. 2006
Ministerium verteidigt Abschuss des Bären
Bayerns Umweltstaatssekretär Bernhard hat den Abschuss des Braunbären "Bruno" verteidigt. Wegen mangelnder Scheu vor Menschen sei der Bär zum Risiko geworden. In Abwägung zwischen Artenschutz und Sicherheit habe es keine andere Lösung gegeben als ihn abzuschießen. Inzwischen prüfen der Tierschutzbund und sein Landesverband in Bayern rechtliche Schritte. Jäger hatten den Bären heute im Rotwand-Gebiet oberhalb des Spitzing-Sees erlegt. Er soll jetzt präpariert und dann im Münchner Schloss Nymphenburg ausgestellt werden.

Merkur Online - 26. Jun. 2006
Bayerische Landtags-SPD fordert Rücktritt von Schnappauf
Die bayerische Landtags-SPD hat nach dem Abschuss von Braunbär «Bruno» den Rücktritt von Umweltminister Werner Schnappauf verlangt.

Der Tagesspiegel - 26. Jun. 2006
Bruno ist tot: Reaktionen auf den Abschuss
«Ein Trauerspiel erster Güte.» (Der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, in Mitteilung)
«'Zu Gast bei Freunden' sollte nach der Fußball-WM auch das Motto für künftige Petze in Deutschland sein.» (Der Geschäftsführer der Stiftung für Bären, Rüdiger Schmiedel, in Mitteilung)

Süddeutsche Zeitung - 26. Jun. 2006
Es war ein Bär in seinen besten Jahren
Der erste Bär, der seit der Ausrottung vor 170 Jahren wieder deutschen Boden betritt, wird auf Geheiß von oben gemeuchelt. Für die Rückkehr des großen Raubtiers ist der Boden in Deutschland noch nicht bereitet.

FAZ.NET - 26. Jun. 2006
Nur nicht zu natürlich
Unter allen Wipfeln ist wieder Ruh'. Bruno, der „Problembär“, treibt nicht länger sein Unwesen im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet. Nachdem er wochenlang die auf ihn angesetzten Häscher genarrt und sogar die hochgepriesenen finnischen Bärenhunde an der Nase herumgeführt hatte, lief er nun doch noch vor die Büchse des Jägers. Am Montag morgen gegen 4 Uhr 50 endete sein letzter Streifzug.



Zoos  –  Meldungen

Kleine Zeitung Online - 23. Jun. 2006
176-jährige Schildkröte Harriet in australischem Zoo gestorben
Die älteste Schildkröte der Welt ist tot: Riesenschildkröte Harriet starb in der Nacht auf Freitag im Alter von 176 Jahren in einem Zoo in Australien. Wie der Tierarzt des Australia-Zoos im nordöstlichen Bundesstaat Queensland, John Hangar, berichtete, erlitt das 150 Kilogramm schwere Tier am Donnerstag ein Herzversagen und schied in der Nacht dahin. Harriet war 1830 auf den Galapagos-Inseln geschlüpft, verbrachte ihre letzten Jahre jedoch in dem australischen Tierpark, wo sie die Hauptattraktion war. Im Guinness-Buch der Rekorde wurde sie als ältestes Tier der Welt geführt. Das Tier hieß ursprünglich Harry, weil es zunächst fälschlicherweise für ein Männchen gehalten worden war. Der Fehler wurde erst nach mehr als einem Jahrhundert korrigiert.

Liechtensteiner Vaterland - 23. Jun. 2006
176-jährige Schildkröte Harriet in australischem Zoo gestorben
Wie der Tierarzt des Australia-Zoos im nordöstlichen Bundesstaat Queensland, John Hangar, berichtete, erlitt das 150 Kilogramm schwere Tier am Donnerstag ein Herzversagen und schied in der Nacht dahin. Harriet war 1835 im zarten Alter von fünf Jahren vom britischen Naturforscher und Begründer der Evolutionstheorie Charles Darwin persönlich von den Galapagos-Inseln nach England gebracht worden. Im Gepäck eines britischen Beamten, der um 1850 in die Kolonie Australien entsandt wurde, erreichte sie den Inselkontinent. Daraufhin lebte sie zuerst im Botanischen Garden von Brisbane und später im Australia-Zoo. Der Besitzer des Australia Zoo, Steve Irwin, betrachtete "Harriet" nach eigenen Worten als Familienmitglied: "Ich bin mit diesem fantastischen, alten Mädchen aufgewachsen und meine Kinder ebenso. Sie war einfach eine grosse alte Dame. Ein trauriger Tag."

Rheinpfalz.de - 23. Jun. 2006
176-jährige Schildkröte Harriet in australischem Zoo gestorben
Die älteste Schildkröte der Welt ist tot.


Naumburger Tageblatt - 22. Jun. 2006
Sensation im Zoo Aschersleben - Erster Weißer Tiger im Osten
Der erste und einzige Weiße Tiger in Ostdeutschland ist jetzt im Zoo in Aschersleben zu Hause. Die knapp ein Jahre alte Tigerdame hat blaue Augen und stammt aus Frankreich. Der Neuzugang des Tierparks wurde am Donnerstag der Öffentlichkeit vorgestellt. Die kleine weiße Wildkatze soll ab August mit dem Sibirischen Tigerpaar Tanja und Puhdy zusammen auf dem 2000 Quadratmeter großen Freigehege leben.
 


Planung und Bau 

20min.ch - 27. Jun. 2006
Löwen kriegen ein neues Zuhause
Die Löwen im Zoo Zürich haben ein neues Zuhause. Der Innenteil der 7,5-Millionen-Franken-Anlage ist offiziell eröffnet worden. Im Frühling 2007 dürfen die Löwen auch nach draussen. Ein Bächlein plätschert in einen See. Felsen und Sandplätze, spitzige Lavabrocken und kleine Wiesen prägen das Bild. Die ab Mittwoch dem Publikum zugängliche Innenanlage im völlig neu gestalteten einstigen Raubkatzenhaus präsentiert sich als Fortsetzung der Landschaft in der Aussenanlage. Auf einem Felsvorsprung ruht Löwenmann Bhagirath. Ein kompliziertes Fütterungssystem sorgt dafür, dass die Tiere nach Nahrung suchen und jagen. Neben der Innenanlage ist auch ein Informationszentrum und die permanente Ausstellung "Mensch und Löwe - Beziehung zwischen Angst und Verehrung" eingerichtet. In rund zweieinhalb Jahren ist auf 1700 Quadratmetern eine grosszügige, abwechslungsreiche Anlage entstanden. Gestaltet ist sie nach dem Vorbild des indischen Gir Forest, dem Ursprungsland der drei Zürcher Löwen.

20min.ch - 28. Jun. 2006
Basler Zoo: Fortpflanzung im Fokus
In einer neuen Themenanlage «Australis» zeigt der Basler Zolli die Fortpflanzungsstrategien von Kängurus, Buschhühnern und anderen.
In der Aussenanlage leben die Kängurus zum ersten Mal mit einer anderen Tierart zusammen, nämlich mit den Buschhühnern. Im Themenhaus «Australis - Biologie von der anderen Seite» werden die Fortpflanzungsstrategien von anderen Tieren dargestellt. In den Terrarien zu sehen sind Agakröten, die Schwarze Witwe, Schuppenfingergeckos und grüne Baumphythons.

20min.ch - 28. Jun. 2006
Zolli Australis
Der Basler Zoo eröffnet am 28. juni 2006 die neue Themenanlage «Australis». Mit Bildstrecke.

Berliner Morgenpost - 23. Jun. 2006
Investor für Riesenrad am Zoo gefunden
Das Bieterverfahren der Senatsfinanzverwaltung und des Liegenschaftsfonds zum Riesenrad am Berliner Zoo ist abgeschlossen. Es hat nur einen Interessenten gegeben. Die Finanzverwaltung ist optimistisch, daß sich 2008 das Riesenrad am Zoo drehen kann. Es müsse noch geklärt werden, wieviel Geld der Zoo brauche, um den Wirtschaftshof an anderer Stelle zu realisieren.




Aktionen

ARD Tagesschau - 23. Jun. 2006
Tierpark Chemnitz lässt Tiere WM-Spiele tippen
Jagen, Fressen, Verrichten, Paaren und Schlafen - das sind die grundsätzlichen Parameter im animalischen Lebensrythmus. Es sei denn, es ist Fußball-Weltmeisterschaft. Dann kommt auch über die Tierwelt das Fußballfieber - jedenfalls im Tierpark Chemnitz. Dort lässt man die Tiere die Ergebnisse der Spiele vorhersagen. Die Pfleger nutzen dabei den Fresstrieb ihrer Schutzbefohlenen aus. Sie legen den Tieren vor einem WM-Spiel zwei - nach Auskunft des Parks "adäquate" - Futterstücke vor, die jeweils einer Mannschaft zugeordnet sind. Das Leckerli, das gewählt wird, steht für die Mannschaft, die laut Orakel das Spiel gewinnen wird. Zocker sind also gut beraten, sich nicht auf jede Vorhersage aus Chemnitz zu verlassen. Andererseits mögen die Tiere einen Trost darin finden, dass auch Menschen sich verhauen. In der Tippgemeinschaft von tagesschau.de gibt es jedenfalls Teilnehmer, die mit ihren Vorhersagen auch nicht besser lagen als "Bilbo" und "Bärbel".

fnweb - 23. Jun. 2006
Kaffee, Tee und Kakao locken
Stuutgart. Eine Sonderausstellung der Wilhelma handelt von den Genussmitteln Kaffee, Tee und Kakao, ohne die ein europäisches Frühstück nicht mehr denkbar wäre. Reich bebildert und mit Exponaten bestückt beschreibt die Schau in Form einer Zeitreise die wechselvolle Geschichte dieser pflanzlichen Rohstoffe seit fast 5000 Jahren. Über diese Zeitreise hinaus bietet die Ausstellung vielfältige Informationen über Herkunft, Anbau, Ernte, Inhaltsstoffe und Weiterverarbeitung unserer drei Lieblingsgetränke bis hin zur wirtschaftlichen Situation und Problematik in den Anbauländern. Die Sonderausstellung öffnet bis 17. September ihre Pforten täglich von 9 bis 17 Uhr im Wechselschauhaus der Wilhelma (Zugang über das Fuchsienhaus).

 

Nachwuchs 
 
SZOn - 28. Jun. 2006
Hochbetagte Schimpansin «Yola» wird Mutter
Die bereits 43-jährige Schimpansendame «Yola» im Münsteraner Zoo hat ein gesundes Baby zur Welt gebracht und ist damit achtfache Affenmutter. «In Menschenjahren ausgedrückt ist "Yola" jetzt so um die 60. Man sieht, dass sie eine Oma ist», sagte Zoosprecherin Ilona Zühlke. Die Geburt am 10. Juni sei problemlos verlaufen.

Hamburger Abendblatt - 29. Jun. 2006
Schwarze Berge: Wildpark-Wölfe wurden geimpft
Sally, die Leitwölfin im Wildpark Schwarze Berge, sechs Jahre alt, ist jetzt Mutter von fünf kleinen Wölfen: vier Wolfsbuben und einem Wolfsmädel. Damit sie gesund bleiben, hat Tierarzt-Chef Dr. Hartmut Müller (40) sie persönlich gegen Infektionskrankheiten wie Staupe, Hepatitis und Zwingerhusten geimpft.

ka-news.de - 29. Jun. 2006
Fennek-Nachwuchs im Zoo
Einer Familien-Idylle können aufmerksame Besucher ab sofort im Raubtierhaus des Karlsruher Zoos beiwohnen. Seit gestern treiben zwei junge Fenneks ihre ersten ausgelassenen Lauf- und Beißspiele unter der Aufsicht des Elternpaares. Zwei weibliche Junge konnten zwar aufgezogen werden, erhielten aber von der erfahrenen, jedoch übernervösen Mutter zuviel "Mutterliebe"; ihr ständiges Pflegen und Abschlecken der Jungen führte zu wunden Stellen in der Augen-Gegend des Nachwuchses. Aus diesem Grund hatte der Zoo dann entschieden, die gerade vier Wochen alten Jungen einige Tage in Pflegerobhut zu geben, um ihnen eine kurze "Eltern-Auszeit" zu gewähren. Seit heute sind sie nun wieder mit den Eltern im ehemaligen Löweninnengehege vereint.

Merkur Online - 28. Jun. 2006
Puma-Nachwuchs im Tierpark Hellabrunn
Frohe Kunde aus dem Tierpark Hellabrunn: Am 1. Mai brachte Puma-Mama Tirawa ihren ersten Nachwuchs zur Welt.


WDR - 26. Jun. 2006
Elefantenspiele im Kölner Zoo
Suchspiel: Elefantenkalb Marlar, das im März 2006 im Kölner Zoo zur Welt kam, hängt natürlich noch an Mamas Zitzen. Die zu finden, ist ziemlich leicht. Mittlerweile kommt Marlar aber auch dahinter, wozu so ein langer Rüssel da ist - zum Fressen! Ab und zu gibt es sogar schon feste Nahrung.

Waldeckische Landeszeitung - 23. Jun. 2006
"Willi" bekommt bald Gesellschaft
Waschbärmännchen "Willi" aus dem Wildpark Edersee bekommt bald Gesellschaft. Nachdem Karin Mielke aus Wellen den Kleinbär bereits vor zwei Jahren mit der Hand aufzog und er als Halbwüchsiger in den Wildpark übersiedelte, kümmert sich die Waschbärspezialistin nun um die Handaufzucht dreier kleiner verwaister Bärchen. Anfang August ziehen Lucie, Paula und Sam in das Waschbärgehege in den Wildpark Edersee ein.

Kieler Nachrichten - 27. Jun. 2006
Tapfer und ruhig - Fünf Wolfswelpen im Wildpark müssen zur Impfung
Ganz tapfer und ruhig haben fünf kleine Wölfe im Wildpark Schwarze Berge bei Hamburg ihre erste Spritze über sich ergehen lassen. Die rund sechs Wochen alten Welpen wurden unter anderem gegen Staupe, Zwingerhusten und Gelbsucht geimpft. In ein paar Wochen müssen die kleinen Raubtiere wieder die Zähne zusammenbeißen, dann steht die Impfung gegen Tollwut auf dem Programm.

Morgenweb - 27. Jun. 2006
Albino-Känguru unterwegs
Dem kleinen Albino-Känguru "Jable" ist es zu heiß. Gemeinsam mit seiner Mutter sucht es im 'Oasis Park La Lajita' -Zoo auf Fuerteventura ein wenig Erholung im Schatten. Das drei Monate alte Känguru-Junge ist das einzige Albino-Exemplar in Spanien.



uniprotokolle - 22 Jun.2006
Wie konserviert man Nashorn-Sperma?
Catherine Reid hat sich ein äußerst ungewöhnliches Thema für ihre Doktorarbeit ausgesucht: Die junge Tierärztin aus den USA erforscht Möglichkeiten, Nashorn-Sperma zu konservieren. Dazu arbeitet sie im Team von Dr. Thomas Hildebrandt am Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung. Dessen Gruppe war es, die vor zwei Jahren gemeinsam mit Experten aus Deutschland, Österreich und Ungarn erstmals eine Nashornkuh erfolgreich künstlich besamt hatte. Reids Aufgabe ist es nun, unter der fachlichen Betreuung von Dr. Robert Hermes, nach Möglichkeiten zu suchen, Nashornsperma so zu konservieren, dass es lange haltbar ist und möglichst wenig von seiner Fruchtbarkeit verliert.

Westdeutsche Zeitung - 27. Jun. 2006
Wo geht`s denn bitte zum Zoo?
Während das Geschäft mit den Tieren boomt, mangelt es in der Stadt an Hinweisen, wo denn eigentlich das Ausflugsziel verborgen ist. An der S-Bahn-Station "Zoologischer Garten" ist das ehemals allzu knapp bemessene Schild inzwischen entfernt und auch die Autobahn verschweigt den Zoo gänzlich. Bei seiner vergangenen Tagung behandelte der Verkehrsausschuss unter anderem die Frage, ob sich in diesem Punkt nicht Abhilfe schaffen ließe.

Schweriner Volkszeitung - 24. Jun. 2006
«Azzurri» genießen Freizeit «tierisch»
Italiens Fußball-Nationalspieler zieht es an ihren freien Tagen in den Zoo. Nach dem 2:0-Sieg gegen Tschechien genoss Spielmacher Francesco Totti seinen freien Tag mit Frau Ilary und Sohn Cristian im Duisburger Zoo. Ob sich Totti dort mit einem Besuch bei den Kängurus auf den Achtelfinalgegner Australien vorbereitet hat, ist nicht bekannt. Auch sein römischer Vereinskollege Daniele De Rossi machte einen Ausflug in den Tierpark in der Nähe des italienischen WM-Quartiers. Vor einer Woche hatte bereits Fabio Cannavaro mit seiner Frau und den beiden Kindern einen Abstecher dorthin gemacht.

RZ online - 28. Jun. 2006
Rothirsch kehrt nach dreiwöchigem Ausflug zurück in seinen Wildpark
Ein vor knapp drei Wochen unbemerkt aus dem Saarbrücker Wildpark ausgebüxter Rothirsch hat von selbst wieder in sein Gehege gefunden: Er sprang über den 2,20 Meter hohen Zaun.

mdr.de - 23. Jun. 2006
Entflohener Wolf aus Stendal eingefangen
Gut zwei Stunden nach seinem Ausbruch ist ein Wolf aus dem Stendaler Tierpark wieder hinter Schloss und Riegel. Der zehnjährige Rüde war am Vormittag durch ein Loch im Zaun aus seinem Gehege entkommen. Anders als befürchtet, hatte er das Tierparkgelände jedoch nicht verlassen. Ein Polizeisprecher sagte, der Wolf sei an einem schattigen Plätzchen im Zoo entdeckt, umzingelt und von seinen Pflegern eingefangen worden.

Leipziger Volkszeitung - 23. Jun. 2006
Ausgebrochener Wolf nach zwei Stunden Wanderschaft eingefangen
Ein aus seinem Gehege ausgebüxter Wolf hat am Freitag im Tiergarten Stendal für Aufregung gesorgt. Nach gut zwei Stunden stellten Pfleger den zehn Jahre alten Rüden noch auf dem Tierparkgelände, kreisten ihn ein und brachten ihn zurück in seine Unterkunft. Ein Polizeisprecher sagte, der Wolf habe bei seiner „Festnahme“ keinen Widerstand geleistet: Er schlummerte an einem schattigen Plätzchen in der Mittagssonne. Behörden und Polizei hatten Alarm geschlagen, nachdem sie ein Loch im Zaun des Wolfsgeheges entdeckt hatten. Bislang ist nach Angaben des Tierparks noch unklar, wie die Lücke entstehen konnte.

ORF Wien - 26. Jun. 2006
Selten gewordene Schlangenadler
In Österreich und in Europa sind sie selten geworden. Weil sich der Lebensraum ihrer Beutetiere stark veränderte, ziehen kaum noch Schlangenadler ihre Kreise am österreichischen Himmel. Zwei davon sind im Tierpark Schönbrunn zu sehen. Der Tiergarten Schönbrunn kam durch Zufall in den Besitz seiner Schlangenadler-Population. 1992 wurde ein männliches Tier aufgenommen, das beschlagnahmt worden war. "Wir haben dann ein Weibchen von Tel Aviv dazu bekommen", erzählte Pechlaner. Zuchterfolge blieben vorerst aus, da das Männchen von Menschen aufgezogen worden war, daher auf Menschen geprägt war. "Es hat lange gedauert, bis wir für das Weibchen einen geeigneten Partner gefunden haben", so Pechlaner.

Stern Shortnews - 25. Jun. 2006
Gesundheit: China: Wärter helfen Schimpansen, das Rauchen aufzugeben
Xiku, einziger erwachsener Schimpanse im Zoo von Urumqi, ist Kettenraucher. Durch Imitieren menschlicher Verhaltensweisen in einem Zirkus holte er sich diese Sucht. Zoobesucher waren nicht gerade hilfreich, weil sie zu ihrer eigenen Belustigung ihm immer wieder Zigaretten zuwarfen. Letzteres wurde unterbunden und Xiku bekam Sonnenblumenkerne und Bier, um ihn von den Zigaretten abzulenken.


SMH, June 25, 2006
zoo fit for Noah on city's edge
When the $45 million Sydney Wildlife World opens in October, next to Sydney Aquarium at Darling Harbour, it will house the world's largest variety of Australian fauna under one roof. The two-storey wildlife park will have a one-kilometre walkway around an area of more than 7000 square metres. Last-minute work is being done to a "flight canyon" aviary and cliffs to house a collection of wallabies. Larger animals, including swamp and bridled nailtail wallabies, will be housed under an open-air mesh roof that allows enclosures to experience natural conditions. For creatures that come out at night, a specially designed nocturnal house is being built. The zoo has also formed a conservation foundation to raise money to protect threatened wildlife and eco-systems. And it hopes to start its own captive breeding programs.

ENN - 26.Juni 2006
Harriet, 176-Year-Old Giant Tortoise, Dies
A 176-year-old tortoise believed to be one of the world's oldest living creatures has died in an Australian zoo. She was reputed to have been one of three tortoises taken from the Galapagos Islands by Charles Darwin in 1835.

Wildlife Twinning - the World Land Trust in Partnership with Zoos and Aquariums
By: World Land Trust
WILD SPACES is the name of an exciting new initiative launched by the World Land Trust at the annual conference of BIAZA (British & Irish Association of Zoos & Aquariums), held at Chester Zoo in May. This new initiative offers zoos and aquariums a unique opportunity to get involved with the work of the World Land Trust in creating protected nature reserves through supporting their current projects involving land acquisition in partnership with local organizations.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

N
iederländische Meldungen

De Stentor – 28. Juni 2006
Opwinding aapjes Apenheul over miereneter
Ameisenbär sorgt für Aufregung unter den Affen in Apenheul
http://www.destentor.nl/apeldoorn/article446393.ece
In Apenheul lebt neuerdings ein Großer Ameisenbär. Das 12jährige Männchen kommt aus dem Zoo Zürich. Außer Apenheul zeigt in den Niederlanden nur Artis in Amsterdam Große Ameisenbären.
 
Dierennieuws – 23. Juni 2006
Dierenrijk Europa blij met geboorte van zeehondenjong
Seehundgeburt in Dierenrijk Europa
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200606/nw44280.htm
Am 22. Juni um etwa 15.30 Uhr ist in Dierenrihk Europa ein Seehund geboren worden. Die Geburtenwelle der letzten Wochen setzt sich damit fort.
 
Diergaarde Blijdorp – 28. Juni 2006
Drie zeeleeuwtjes geboren en zeeleeuwtje Toska herenigd met moeder Toos
Drei Seelöwen geboren / Seelöwenjungtier Toska wieder bei seiner Mutter Toos
Die Seelöwin Toos brachte in der Nacht vom 14 zum 15. Mai ein weibliches Jungtier zur Welt. Krankheitsbedingt produzierte sie keine Milch, sodass das Jungtier Toska über eine Sonde gefüttert wurde, da es die Flasche zunächst nicht annahm. Zunächst wurden Mutter und Tochter hinter den Kulissen gehalten, nachdem Toos keine Krankheitsanzeichen mehr zeigte, wurden sie wieder in die Gruppe gelassen, in der am 7. Juni zwei weitere Jungtiere geboren wurden.
 
Grootste zeearend in Blijdorp
Größter Seeadler in Blijdorp
Seit dieser Woche ist im „Aziatisch moeras“ von Blijdorp ein Paar Stellersche Seeadler zu sehen. Es handelt sich um beschlagnahmte Tiere, die dem Zoo übergeben wurden. Die Tiere haben eine Spannweite von maximal 280cm und wiegen bis zu 9kg.
   
Ouwehands Dierenpark Rhenen – 26. Juni 2006
Orang oetan geboren in Ouwehands Dierenpark Rhenen
Orang Utan geboren im Ouwehands Dierenpark Rhenen
Am 24. Juni brachte das 22jährige Orang-Utan Weibchen Tjinta ein männliches Jungtier zur Welt. Das Muttertier kam vor etwa 1,5 Jahren aus Köln nach Rhenen. Vater des Jungtiers ist – trotz der Präsenz des 24jährigen Sibu - der erst 9jährige Bako, der in Rhenen geboren wurde.


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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Wuppertal, 29.06.2006
Start des Kartenvorverkaufs zur Pinguinale 2006
"große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus..." Mit einer beispiellosen Parade werden am Samstag, dem 19. August 2006 mehr als mannshohe Pinguine aus dem gesamten Stadtgebiet mit der Schwebebahn zum Zoo reisen und anschließend in einer großen Parade in den Zoo einziehen. Der Zoo bleibt an diesem Tag bis 22.00 Uhr geöffnet. Für den Zoo-Eintritt am 19. August gelten preisermäßigte Sonder-Eintrittskarten (Erwachsene 4,00 ¬, Kinder 2,00 ¬), die neben dem Zoo-Eintritt auch zur Hin- und Rückfahrt mit dem Öffentlichen Nahverkehr innerhalb des gesamten Verbundraumes des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr berechtigen.

Zoo Basel, 29.06.2006
Neue Erlebniswelt für die Menschenaffen im Basler Zoo – Zum Projektstart ein grosszügiges Geschenk
Am 5. Juli 2006 feiert die Credit Suisse - auf den Tag genau - ihr 150-jähriges Bestehen. Aus deren Jubiläumsstiftung fliesst dem Basler Zoo für eine neue Erlebniswelt der Menschenaffen ein namhafter Betrag zu. Dr. Olivier Pagan orientiert über das in die Zukunft führende Projekt. Jörg Hess stellt unter dem Titel "Gestern, heute, morgen – Die Basler Menschenaffen­familien" die zoologischen Hintergründe zur neuen Erlebniswelt vor. Der Zolli und die Credit Suisse informieren zudem über die besonderen Aktivitäten im Affenhaus am Jubiläumstag und darüber, was weiter geplant ist.

Zoo Leipzig, 29.06.2006
730-mal Dankeschön für tierisches Engagement! Tierpatentage im Zoo Leipzig
Auf ein „Date“ mit ihren Schützlingen können sich die mehr als 700 Tierpaten des Leipziger Zoos freuen. Am Donnerstag, den 29. Juni und am Freitag, den 30. Juni 2006 lädt der Zoo Leipzig jeweils ab 17 Uhr alle Tierpaten als Dankeschön für das teilweise schon über Jahre bestehende Patenschaftsengagement zu einem besonderen Zoobesuch ein. Nach der Begrüßung durch Zoodirektor Dr. Jörg Junhold und dem Vorsitzenden des Freundes- und Förderkreises Siegfried Stauche um 17.15 Uhr an der Seebärenanlage erhalten alle Zoofreunde die Möglichkeit, gemeinsam den neuen Elefantentempel „Ganesha Mandir“ zu entdecken. Anschließend geht es auf zum ganz persönlichen Besuch beim jeweiligen Patentier. Tierpfleger und Kuratoren stehen vor Ort für informative Gespräche bereit. Mehr als 300 Paten haben sich bereits für die Tierpatentage beim Freundes- und Förderkreis des Zoologischen Gartens angemeldet. Den weitesten Anreiseweg nimmt ein Ehepaar aus der Schweiz auf sich, um endlich einmal „seine“ beiden Erdmännchen zu besuchen. Ob einzelne Tierliebhaber, Familien, Schulklassen oder Firmen - der Treue ihrer Paten können sich die Tiere im Leipziger Zoo seit Jahren sicher sein. Die Zahl der Patenschaften steigt stetig, allein in diesem Jahr konnten 70 Paten mehr als im letzten Jahr dazu gewonnen mehr. Seit der erfolgreichen MDR Zoo-Doku „Elefant, Tiger & Co.“ genießen die gefiederten, schuppigen und pelzigen „Patenkinder“ auch außerhalb Leipzigs und Sachsens großen Zuspruch. Zwar halten die Leipziger mit 54% noch immer den „Löwenanteil“ der Patenschaften, der Anteil der nicht-sächsischen Patenträger kann sich mit 22,5% aber sehen lassen. Besonders stolz ist der Freundes- und Förderkreis darauf, dass viele Tierpaten sich schon seit Jahren für den Leipziger Zoo engagieren. So hat eine Familie aus Leipzig bereits seit 1998 die Patenschaft für ein Erdmännchen übernommen. Ein Leipziger Optiker erfreut sich bereits seit 10 Jahren an seiner Patenschaft über Brillenbärin „Lola“. Ein Tierpate der ersten Stunde ist auch das Leipziger Brauhaus zu Reudnitz, das u.a. die Patenschaft für Elefantenkind Voi Nam übernommen hat. Äußerst beliebt sind unsere Erdmännchen, die mittlerweile stolze 111 Paten gefunden haben. Mit weitem Abstand folgen Graumulle (57 Paten), Lisztäffchen (39), Zwergseidenäffchen (33), Kurzohrrüsselspringer (32) und die Brillenpinguine (28). Die Patenschaften, die mit einer jährlichen Spende verbunden sind, leisten einen beachtlichen finanziellen Beitrag zur Unterstützung des Zoos. Fast 150.000 ¬ konnte der Leipziger Zoo in diesem Jahr bereits über Tierpatenschaften sammeln. Seit 1998 hat der Freundes- und Förderkreis des Zoologischen Gartens insgesamt mehr als 1 Million Euro Spendengelder allein über Patenschaften eingenommen. Die Lippenbären-Schlucht oder die Tiger-Taiga sind nur zwei der zahlreichen Projekte, die der Freundes- und Förderkreis mit diesen und anderen Spendengeldern in den vergangenen Jahren unterstützen konnte.

Aktion Fischotterschutz, 29.06.2006
Uli Stein stellt im OTTER-ZENTRUM aus

Mäuse-Freunde und Spaßvögel aufgepasst: Uli Stein signiert zur Ausstellungseröffnung am 15. Juli seine Werke von 14:30-16:00 Uhr im OTTER-ZENTRUM. Bis zum 31. August werden in einer Ausstellung im OTTER-ZENTRUM dann die Cartoons von Deutschlands bekanntestem und auflagenstärkstem Cartoonisten zu bewundern sein. Ob Buch, Tasse, T-Shirt oder Plüschmaus, fast in jedem Haushalt in Deutschland sind die Cartoons von Uli Stein zugegen. Mit einer Vier im Zeichnen während seiner Schulzeit zum erfolgreichsten Cartoonisten, der Anfang war nicht geradlinig: Lehrerstudium, freier Fotograf und Journalist, um dann doch wieder, trotz der Vier, sich dem Zeichnen zu widmen. Von Auto-Comics (eines seiner Hobbys sind Autorennen, Uli Stein war norddeutscher Kart-Meister) zum Mäusezeichner. Die Mäuse von Uli Stein kennt nahezu jeder, daneben spielen Pinguine und zunehmend Menschen eine zentrale Rolle in seinen Cartoons. In Büchern, auf Postkarten, Kalendern, Tassen, Mousepads und Bettwäsche findet man seine Cartoons, selbst als Plüschtiere sind seine Pinguine und Mäuse erhältlich. Statistisch gesehen müsste jeder Deutsche ein Buch oder eine Postkarte von Uli Stein besitzen (bei rund 90 Millionen verkauften Exemplaren). Seine Cartoons sind in den Zeitschriften Playboy, Lui, Hörzu, Bunte etc. erschienen. Seit über 30 Jahren erscheinen seine Cartoons in der Freundin. Neben Hard-Rock, vine & dine gehören auch Tiere zu seinen Hobbys und zeigen seine enge Verbindung zur Natur. Freuen Sie sich auf die dritte Ausstellung großer Cartoonisten im OTTER-ZENTRUM und nehmen Sie sich etwas Zeit, um Ihre Lachfalten zu stärken und nutzen Sie die seltene Gelegenheit, um ein Autogramm von Uli Stein zu ergattern!

Zoo Leipzig, 29.06.2006
Seltener Nachwuchs im Leipziger Zoo - Männlicher Schneeleopard geboren

Große Freude im Leipziger Zoo. Das Schneeleopardenpärchen „Laura“ (geb. 30.04.2001 im Wildpark Lüneburger Heide, seit 2003 in Leipzig) und „Onegin“ (geb. 20.04.2003 im Zoo Krefeld, seit 2004 in Leipzig) hat für den ersten Schneeleopardennachwuchs seit 11 Jahren gesorgt. Schneeleopardin „Laura“ brachte vergangene Woche ihr erstes Baby zur Welt. Da Erstgeburten immer ein gewisses Risiko mit sich bringen, wurde den sensiblen Tieren in den ersten Tagen absolute Ruhe verordnet, damit sich Laura intensiv auf ihren Nachwuchs konzentrieren und sich so eine feste Mutter-Kind-Bindung aufbauen konnte. Gestern wagten die Tierpfleger nun einen ersten neugierigen Blick in die Wurfkiste, in die sich Mutter Laura seit der Geburt mit ihrem Nachwuchs zurückgezogen hat. Dabei gelang es Mutter und Kind für einen kurzen Augenblick zu trennen, um den kleinen Welpen zu wiegen und eine erste tierärztliche Kontrolle durchzuführen. Bislang entwickelt sich der langersehnte Schneeleopardennachwuchs prächtig und bringt schon stolze 1010g auf die Wage! Für den Leipziger Zoo ist es erst die dritte Schneeleopardengeburt in seiner traditionsreichen Geschichte. Der erste im Jahr 1912 geborene Welpe verstarb nach nur 4 Monaten unerwartet. Die erste und bislang einzige erfolgreiche Aufzucht gelang erst viele Jahre später. Völlig überraschend hatte Schneeleopardenkatze „Leah“ 1995 zwei Jungtiere zur Welt gebracht, von denen jedoch nur ein Welpe überlebte. In das erst seit zwei Jahren im Leipziger Zoo lebende Katzenpärchen „Laura“ und „Onegin“ wurden von Beginn an große Hoffnungen für den Aufbau einer erfolgreichen Nachzucht dieser in der Natur hochbedrohten Katzenart gesetzt. Die illegale, aber noch immer lukrative Pelzjagd hat die Bestände des Schneeleoparden erheblich reduziert. Hinzu kommt die immer weiter fortschreitende Ausbreitung des Menschen in den Hochgebirgsregionen Zentralasiens und die damit verbundene Verdrängung dieser schönen, aber scheuen Tiere aus ihrem natürlichen Lebensraum.

Tiergarten Heidelberg, 29.06.2006
Gefiederte Models - Fototour durchs Vogelrevier

Nahe der Elefantenanlage bietet sich den Besuchern des Tiergartens der Blick in das Reich der Bewohner wunderschön gestalteter Volieren. Die beiden Hobby-Fotografen Sabine Schaefer und Georg Mahler sind bei jedem Besuch aufs Neue fasziniert von der Farbenpracht, Vielfalt und Schönheit der Vögel: das Vogelrevier und das Küstenpanorama ziehen sie magisch an. Was lag also näher, als die "gefiederten Models" zum Shooting zu bitten? Erweitert wird die Fototour durchs Vogelrevier durch Bilder von Greifvögeln, die in einer Vitrine ausgestellt werden. Die Foto-Ausstellung "Gefiederte Models - Fototour durchs Vogelrevier" ist die erste Ausstellung der beiden Hobby-Fotografen Sabine Schaefer (*1969) und Georg Mahler (*1970).

Zoo Köln, 28.06.2006
Hippos, Krokos & Co

Fertig ist ein Zoo nie. Die Kenntnisse über die Lebensweise von Tieren und die Lebensansprüche, die es zu erfüllen gilt, wenn man sie in menschliche Obhut nimmt, nehmen ständig zu. Auch die Ansichten, wie man Tiere dem Publikum präsentiert, ändern sich. Deshalb muss ein Zoo ständig in die Entwicklung investieren. Sonst verliert er sehr schnell den Anschluss an die Entwicklung und in der Folge seine Besucher. Der Kölner Zoo hat nicht nur den Anschluss an die internationale Tiergärtnerei gehalten. Mit dem ELEFANTENPARK, der unter Fachleuten weltweit Beachtung findet, und sich beim Publikum größter Beliebtheit erfreut, ist er zum Trendsetter geworden, und er gehört heute zu den Spitzenzoos in der Welt. Diesen Spitzenplatz möchte er behalten. Längst ist deshalb das nächste Bauprojekt in Planung. Es handelt sich um eine afrikanische Flusslandschaft mit Flusspferden, Antilopen und Krokodilen sowie einer Auswahl das Flussufer belebender Vögel. Dieses Projekt möchten wir erstmals der Öffentlichkeit vorstellen am: Donnerstag, dem 29. Juni 2006 um 11.30 Uhr.

Zoo Dortmund, 28.06.2006
Künstler Klaus Teichmann präsentiert Riesenfaultierplastik im Zoo Dortmund

Der Zoo Dortmund ist um eine Attraktion reicher. Seit neuestem befindet sich am Tamandua-Haus des Zoos ein Riesenfaultier – allerdings jedoch nur als Plastik, denn: Riesenfaultiere sind seit langem ausgestorben. Der Bochumer Künstler Klaus Teichmann hat die lebensgroße Plastik in seinem Atelier nach Angaben von Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter angefertigt. Riesenfaultiere waren die größten Vertreter der Nebengelenktiere (Xenarthra), einer Ordnung von Säugetieren um deren Haltung sich der Zoo Dortmund besonders verdient gemacht hat. Insbesondere die Haltung und Zucht des Großen Ameisenbären, zugleich Wappentier des Dortmunder Zoos, haben ihm Ruhm und Anerkennung in der Fachwelt beschert. Das Tamandua-Haus des Zoos ist in seiner Schwerpunktsetzung auf Vertreter der Ordnung (neben Ameisenbären auch Gürteltiere und Faultiere) einmalig auf der Welt. Mit einer Länge von bis zu sechs Metern übertrafen Riesenfaultiere die heute lebenden Arten der Ordnung um ein Vielfaches. Größte lebende Art ist der Große Ameisenbär mit einer Körperlänge von bis zu drei Metern. Wie alle rezenten (= heute lebenden) Arten der Nebengelenktiere waren Riesenfaultiere ausschließlich in der Neuen Welt verbreitet. Ursprünglich in den weiten Grasländern Südamerikas zu Hause sind sie über die mittelamerikanische Landbrücke bis weit nach Nordamerika vorgedrungen.

Allwetterzoo Münster, 28.06.2006
Späte "Schwangerschaft" im Allwetterzoo Münster: Eine hochbetagte Schimpansin wurde erneut Mutter!

Schon die Geburt ihres letzten Jungtiers im Juni 1999 galt als kleine "zoologische Sensation", denn die Schimpansin "Yola" war seinerzeit bereits 36 Jahre alt. Verglichen mit einem Menschen hatte sie damit ein Alter von etwa 50 Jahren erreicht. Im Allwetterzoo Münster war man deshalb ziemlich sicher, dass "Yola" damals ihr letztes Jungtier zur Welt gebracht hatte - und hat sich mächtig getäuscht! Das inzwischen 43 Jahre alte Schimpansenweibchen brachte am 10. Juni 2006 ein gesundes weibliches Baby zur Welt. "Yola" hat die Geburt problemlos, wenn auch erschöpft überstanden. Inzwischen hat sie sich jedoch gut erholt und widmet sich sehr liebevoll dem Neugeborenen - stets neugierig verfolgt von ihrer inzwischen siebenjährigen Tochter "Sambala". "Yola" und ihre Kinder leben inmitten der zwölfköpfigen Schimpansengruppe und können mit etwas Glück auch beobachtet werden. Die Schimpansenmutter trägt ihr bislang noch namenloses Jungtier stets eng am Körper, so dass Zoobesucher Zeit und Geduld mitbringen müssen, um es zu sehen.

Thüringer Zoopark Erfurt, 28.06.2006
Bambi im Brühl
Mit leichten Blessuren kam eine Ricke davon, die sich vorgestern (27.6.2006) im Häusermeer der Landeshauptstadt verirrt hatte und nicht mehr ins Freie zurückfand. Die Erfurter Polizei wurde in die Bonemilchstraße am neuen Justizzentrum gerufen, um sich des verbiesterten Wildtieres anzunehmen. Doch als die Beamten den Zoopark um Unterstützung baten, war das Reh plötzlich verschwunden. Erst drei Stunden später gegen 17 Uhr rückten Zootierarzt Dietmar Kulka und Zooinspektor Rudi Toll in Richtung Brühl aus. Mit einem Narkosegewehr bewaffnet, wollten sie den zunehmend verängstigten Vierbeiner gemeinsam mit Polizei und Feuerwehr aus der Gefahrenzone bringen. Das auf einem mit Bauzäunen umgrenzten Parkplatz eingekesselte Reh fand allerdings eine Lücke und entkam. Kurze Zeit später gelang jedoch unweit davon entfernt die Bambi-Fangaktion. Eine junge Polizistin ergriff beherzt das stark ermattende Tier. Anschließend beruhigten es die Zooleute medikamentös und brachten es auf den Roten Berg. Dort wurde es nach Verabreichung eines Muntermachers umgehend wieder freigelassen. Auf dem 63 Hektar großen Zoogelände leben neben Feldhasen, Füchsen und anderen heimischen Wildtieren ständig bis zu sechs der kleinen Hirschverwandten. Abends kann man sie oft äsend auf der Festwiese beobachten. Eigens für sie gibt es im Zooparkzaun 40 Zentimeter hohe Durchschlüpfe, damit sie ungehindert ihren Einstand wechseln können. Zum glücklichen Ausgang der Fangaktion befragt, sagte Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz: „Auf ähnliche Weise hätte sicherlich auch Braunbär Bruno gerettet werden können, zumal der Direktor des Tierparks München Hellabrunn, Professor Henning Wiesner ein ausgewiesener Experte für Tiernarkosen ist und den zuständigen Stellen in Bayern mehrfach seine Dienste angeboten hatte.“

Thüringer Zoopark Erfurt, 28.06.2006
Ferien in den Sommerferien im Thüringer Zoopark und seinem Aquarium

In den Sommerferien vom 20. Juli bis 30. August werden im Thüringer Zoopark Erfurt an jedem Dienstag und Donnerstag und im Zoopark-Aquarium an fünf Mittwochnachmittagen am Nettelbeckufer 28a wieder Führungen mit interessanten und wissenswerten Themen durchgeführt. Tierinteressierte Kinder und Erwachsene sind herzlich eingeladen.

Zoo Basel, 28.06.2006
Neue Themenanlage Australis im Zoo Basel eröffnet
Australis, Biologie von der anderen Seite - unter diesem Motto eröffnete der Zoo Basel eine neue Themenanlage mit Kängurus, Buschhühnern, Baumpythons, Geckos und anderen Terrarientieren. Eine kleine Ausstellung ermöglicht spannende Einblicke in die einzigartige Fortpflanzungsweise der Beuteltiere Australiens.

Tierpark Essehof, 28.06.2006
Bienen- und Ameisenausstellung
Im Tierpark Essehof stellt der Imkerverein Helmstedt am kommenden Wochenende (1.7. & 2.7.2006) jeweils ab 10h Bienen und Ameisen aus. Der Verein um den Vorsitzenden Peter Hille setzt sich sehr aktiv ein, Besuchern diese Wirbellosen näher zu bringen. Sie erklären den gläsernen Schaukasten im Bienenhaus, die Lebensweise der darin lebenden Honigbiene und wie schließlich vom Imker der Honig dieser fleißigen Tiere gewonnen wird. Kinder können ihr Wissen an einer Spielwand testen. Als Gewinn winkt ein Glas echter Deutscher Imkerhonig. Aber auch die Wildbienen kommen nicht zu kurz. Welche Aufgaben haben diese in der Natur? Wo findet man sie? Und wie einfach kann diesen nützlichen Insekten eine Nisthilfe gegeben werden? Abgerundet wird das Programm durch die bedrohte Rote Waldameise. Aufgrund einer Umsiedelungsmaßnahme stellt die Deutsche Ameisenschutzwarte e. V. ein Volk für ein Formikarium zur Verfügung. Der Verein erklärt das Verhalten der Ameisen, ihre Rolle bei der Produktion des Waldhonigs und führt eine Fütterung durch.

Natur- und Tierpark Goldau, 28.06.2006
Tierisches aus dem Natur- und Tierpark Goldau
Der Blauweiher im Tierpark Goldau ist mit seiner Fläche von 15'000 m2 einer der schönsten natürlichen Wasseranlagen der Schweiz. Die Fische sind bei der Unterwasserstation zurzeit sehr gut zu beobachten. Nebst den Schleien, Brachsmen, Gründlingen und Lauben sind mit etwas Glück auch Hechte zu sehen. Ein besonderes Schauspiel kann in diesen Tagen bei den riesigen Karpfen beobachtet werden. Jetzt sind sie auf Partnersuche und verbringen die meiste Zeit an der Wasseroberfläche und versuchen mit Luftsprüngen einen geeigneten Partner zu finden. Karpfen sind von Natur aus sog. Gründler. Dies bedeutet, dass sie ihre Nahrung (Krebse, Würmer, Kleingetier) vor allem im Schlamm finden. Unter Zuhilfenahme der beiden Barthaare (sog. Barteln) tasten sie den Boden ab und können gleichzeitig Gerüche wahrnehmen.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 28.06.2006
Fliegender Wechsel im Seelöwenpool der Wilhelma
Ende April erst sind „Herta“, „Brigitte“ und „Hartwig“, die Seelöwenjungen vom vergangenen Jahr, auf die große Reise in einen spanischen Zoo gegangen, um Stress oder Inzucht mit Papa „Arno“ aus dem Weg zu gehen. Nur wenige Wochen war es vergleichsweise leer im Seelöwenpool der Wilhelma – eine Zeit, die noch rasch für ein paar notwendige Reparaturen genutzt wurde. Die Zeit drängte, waren doch freudige Ereignisse zu erwarten: Die trächtigen Damen reduzierten ihr Sport- und Gesangsprogramm, konnten keinen Hering mehr sehen und drehten als Schwangerschaftsgymnastik nur noch ruhige Runden im Pool. Am 2. Juni war es dann soweit: Die geburtserfahrene „Bella“ war die erste, „Evi“ folgte nur zwei Tage später, und am 6. Juni brachte „Mercedes“ ihr erstes Jungtier zur Welt. Wie es sich für eine Seelöwin der A-Klasse gehört, ist sie eine tolle Mutter. Am 13. bekam dann schließlich „Lucy“ ihr Baby, das einzige Mädchen in der Nachzucht-Viererbande. Die fünfte Seelöwin,„Suzan“, hat zwar auch einen kleinen Bauch, der ist aber wohl eher auf Heringe zurückzuführen als auf eine Schwangerschaft. Bis Monatsende wird sich das klären, denn Kalifornische Seelöwen bekommen auf der ganzen Welt nach 111/2 Monaten Tragzeit im Juni ihre Jungen. Vater „Arno“ käme jedenfalls ganz schön ins Schwitzen, müsste er Alimente für die kleinen Quäker ranschaffen. Aber bei Seelöwen haben die Väter mit dem Nachwuchs nichts zu schaffen – Ernährung ist Mutters Angelegenheit. Fast ein halbes Jahr lang gibt’s nur Milch, erst danach lernen kleine Seelöwen, dass man Fisch auch essen kann, es als Seelöwe sogar muss, und wie man das anstellt. Im Zoo sind die Pfleger die Lehrer für diese Umstellung, denn dabei lernen die kleinen Seelöwen auch gleich, Futter aus der Hand zu nehmen und sich anfassen zu lassen. Das erleichtert später dem Pfleger die gezielte Dosierung der Futtermenge pro Seelöwe und dem Tierarzt die narkoselose Gesundheitskontrolle. Namen haben die rülpsenden kleinen Sympathieträger übrigens noch nicht – die werden in diesem Fall von der Allianz vergeben, die die Patenschaft für die Wilhelma-Seelöwen übernommen hat.

Vogelpark Herborn, 27.06.2006
Einladung zur pflanzenkundlichen Wanderung: Der Natur auf der Spur am Vogelpark mit Willi Hecker
Getreu dem Motto „Der Mensch ist nur bereit zu schützen, was er kennen- und lieben gelernt hat“, bietet der Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf in diesem Sommer seinen Freunden auch Wanderungen in die landschaftlich herrliche Umgebung des Naturerlebniszentrums an. Ziel ist es, groß und klein für die Schönheit der heimischen Natur zu begeistern. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe findet Sonntag, den 02. Juli, von 9.00 bis gegen 11.30 Uhr eine pflanzenkundliche Wanderung unter der Leitung des engagierten Niederschelder Botanikers Willi Hecker statt. Treffpunkt ist der Eingang des Vogelparks. Für den kleinen Obolus vom ¬ 4,00 für Erwachsene und ¬ 2,00 für Kinder können Naturfreunde nicht nur an dieser empfehlenswerten botanischen Wanderung teilnehmen, sondern erhalten darüber hinaus die Möglichkeit, im Anschluss daran den Vogelpark zu erkunden. Von besonderem Interesse dürfte dabei sein, dass im Park gleich um 11.30 Uhr die Fütterung der in Handaufzucht befindlichen jungen Störche, Schnee-Eulen und Hammerköpfe durch die Tierpfleger stattfindet, die für zahlreiche Tierfreunde ein Höhepunkt ihres Besuches ist.

Zoologischer Garten Berlin, 27.06.2006
Der ganze Stolz der Hirschpfleger: „Rosi“, das niedliche Rentier-Kälbchen!
Unter den zahlreichen, weltweit verbreiteten Hirscharten haben nur zwei ungeheuerliche Popularität erreicht: „Bambi“ als Vertreter der nordamerikanischen Weißwedelhirsche und „Rudi“ als rotnäsiges Rentier. Jedes Kind kennt diese Hirsche, und es verwundert nicht, dass immer wieder nach ihnen gefragt wird. Weißwedelhirsche sind nicht im Zoo zu sehen, jedoch eine kleine Herde der nordischen Rentiere. Es handelt sich dabei um Tiere, die entweder aus dem Tierpark in Friedrichsfelde oder aus dem Zoo Cottbus stammen. Vor wenigen Tagen kam ein weibliches Kälbchen zur Welt, das trotz der augenblicklichen Hitzewelle prima heranwächst. Sollte es dem Tierchen zu heiß werden, kann es sich in den kühlen Innenstall zurückziehen. Die Haltung von Rentieren ist recht kompliziert, da diese im Gegensatz zu anderen Hirschen eine spezielle Ernährung benötigen. Ohne das „Rentier-“ oder „Islandmoos“, das der Zoo in großen Mengen bezieht, wäre eine erfolgreiche Haltung nicht möglich. Auch in freier Natur bilden Moose und Flechten die Hauptnahrung. Bei den in den Zoos gehaltenen Rentieren handelt es sich um keine Wildtiere, sondern um die „Hausrene“ der nordischen Völker Europas und Asiens, die bei diesen eine große wirtschaftliche Rolle spielen.

Zoo Duisburg, 27.06.2006
Schwarze Schnäbel – schwarze Füße
Unverwechselbar in – fast reines – Schwarz gekleidet tragen südafrikanische Schwarz- oder Fleckenenten ihren Namen durchaus zu recht; Schwarz ist zwar die vorherrschende Farbe des kompletten Körpergefieders, aber nur zart beflaumte Entenküken watscheln auf fleckenlos schwarzen Plattfüßen, denn im Verlauf des Erwachsenwerdens färben sie sich dagegen um in bleibendes Schwarzgelb. Obwohl die scheuen Anwohner stiller Flussufer und krautreicher Seen am Kap der Guten Hoffnung kaum jemals mit Vertretern ihrer sturmerprobten gefiederten Landsleute – den Brillenpinguinen nämlich – in Berührung kommen dürften, leben sie am Kaiserberg in einer großen Gruppe solch schnatternder Frackträger vergesellschaftet. Der Versuch allerdings, ein halbwegs ordentliches Nest zu bauen, Eier zu legen und Junge aufzuziehen, musste angesichts der ruppigen Pinguinmannschaft fehlschlagen.
Noch bevor die wehrhaften Brillenpinguine aber die unscheinbar weißgrau gefärbten Enteneier entdecken konnten, nahm Duisburgs Volontärassistent, Dipl.-Biol. Jan Henrik Swatek, das komplette Gelege in seine Obhut und verstaute die beiden Eier im Siebkasten einer künstlichen Brutmaschine. 30 Tage später schlüpften zwei winzige Küken dieser hübschen Entenvögel, doch fortan muss der Ziehvater für allerlei exquisite Gaumengenüsse sorgen. Zur Zeit werden die beiden Dauerpiependen dreimal täglich mit einem Gemisch aus Eipulver, getrockneten Fliegen, Mücken und Käferlarven, fein gewiegtem Grünzeug und – vor allem – frischer „Entengrütze“ (kleine Schwimmblattpflanzen auf nährstoffreichen Tümpeln) mittels gutem Zureden und Zeigestöckchen gefüttert. Bevor die faustgroßen Vogelküken später die namengebenden, halbmondförmigen weißen Flecken an Flügeldecken und Schultern entwickeln, müssen noch schmackhafte Fischinnereien dem dünnflüssigem Futterbrei zugemischt werden – vorzugsweise aus den Bauchhöhlen von Forelle und/oder Karpfen… Noch einige Wochen intensiver Pflege warten also auf den jungen Biologen, bevor seine derzeit 125 Gramm „schweren“ Schützlinge ins Erwachsenenkleid mausern – und anstatt auf tiefschwarzen, dann auf schwarzgelben Füßen watscheln.

Zoo Landau, 26.06.2006
Vortragsabend im Zoo Landau in der Pfalz - Ein „Leckerbissen“ für Froschfreunde (keine Froschschenkel !)
Am Montag, dem 3. Juli 2006 um 18.30 Uhr hält der australische Froschexperte Gerry Marantelli in der Zooschule des Zoo Landau in der Pfalz in englischer Sprache einen faszinierenden Vortrag über die Arbeit des "Amphibian Research Centre (ARC)“. Das Institut wurde von ihm 1994 in der Nähe von Melbourne in Australien gegründet und beherbergt heute ca. 10.000 (!) Frösche aus 50, einschließlich diverser gefährdeter, Arten. Neben Biotopvernichtung und illegalem Handel ist insbesondere eine durch menschliche Einflüsse verbreitete tödliche Hautpilzerkrankung bei Amphibien insbes. In Südamerika und Australien für den Zusammenbruch ganzer Populationen verantwortlich. Allein von dem berühmten, extrem gefährdeten Corroborree-Frosch (Pseudophryne corroborree), konnten durch das ARC Tausende Nachzuchten zur Bestandsstützung ausgewildert werden. Marantelli gilt heute als der beste Fachmann für die Zucht und Auswilderung australischer Froscharten. Während eines ca. zweiwöchigen Europaaufenthaltes wird Marantelli auch in Deutschland Station machen. Neben seinem Vortrag im Zoo Landau in der Pfalz sind Treffen mit sehr erfolgreichen Froschzüchtern hier in Deutschland geplant.

Zoo Leipzig, 26.06.2006
Zu Besuch bei Nora, Jaco und Co. Sonntagstouren im Juli zu den Brazzameerkatzen
Als „ein Herz und eine Seele“ – so präsentieren sich Nora und Jaco im neu gestalteten Tieraffenhaus im Leipziger Zoo. Liebevoll und ausdauernd laust Brazzameerkatzenweibchen Nora (geb. 7.7.1996) ihrem portugiesischen Meerkatzenmann Jaco (geb. 22.2.1994) den Rücken. Hat sie etwa August, ihren langjährigen treuen Gefährten und Vater der beiden Töchter Suria (3) und Tanisha (2) so schnell vergessen? Und warum musste Brazzameerkatzenmann August im November letzten Jahres den Leipziger Zoo und seine kleine Familie in Richtung Lissabon verlassen? Bei den Sonntagstouren im Juli erhalten alle neugierigen Zoobesucher jeden Sonntag um 11 Uhr Antworten auf diese und weitere interessante Fragen zum Familienleben und der Lebensweise der Brazzameerkatzen. Brazzameerkatzen zählen zu den größten Vertretern der in Afrika weit verbreiteten Gruppe der Meerkatzen. Sie führen ein verstecktes Leben und sind in ihrem Lebensraum, den feuchten Wäldern Westafrikas, nur schwer aufzustöbern. Charakteristisch für diese Tieraffenart ist ihre markante Gesichtszeichnung: Der weiße Schnurr- und Kinnbart steht auffällig im Kontrast zu dem nackten schwarzen Gesicht und der orange schimmernden Stirn. Ihren ungewöhnlichen Namen erhielt diese Meerkatzenart nach dem französisch–italienischen Afrikareisenden Pierre de Brazza, der Ende des 19. Jahrhunderts Zentralafrika erforschte.

Zoo Dortmund, 26.06.2006
Montag wieder erweiterte Öffnungszeiten zum Entspannen im Zoo Dortmund
Auszeit gefällig? Auf der Suche nach Ruhe und Entspannung? Dem Alltag entfliehen? Der Zoo Dortmund bietet die Gelegenheit dazu. Am Montag (26. Juni) ist der Zoo wieder länger geöffnet – bis 21 Uhr können die Besucher die herrliche Parklandschaft des Zoos genießen und im Schatten uralter Bäume lustwandeln, Natur genießen, frische Luft atmen. Der Zoo als grüne Oase der Stadt Dortmund bietet spannende Beobachtungen an Tier und Natur. Erfahrungsgemäß genießen auch die Zootiere den Feierabend und erscheinen am späteren Abend ganz besonders relaxt. Der Zoo bietet allen Besuchern die Möglichkeit, einen Streifzug durch die Welt der Tiere zu unternehmen – und das ganz entspannt zum Feierabend die ganze Vielfalt des Tierreichs im Zoo Dortmund erleben. Ganz besonders attraktiv im Moment: das 52. Ameisenbärenjungtier „Zenobia“ – gerade erst wenige Wochen alt. Außerdem jede Menge Action bei den Riesenottern, die sich mit ihrem Nachwuchs auch gerne in der Außenanlage tummeln.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 23.06.2006
Spannende Ferienwoche in der ZOOM Erlebniswelt
Dem Tierarzt über die Schulter schauen, mit dem Pfleger gemeinsam Tiere füttern oder ein Blick hinter die Kulissen werfen: All dies bietet das Ferienprogramm der Gelsenkirchener Erlebniswelt. Vom 26. bis 30 Juni bietet die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen wieder täglich von 10 bis 16 Uhr ein großes Sommerspecial für Kids zwischen 6 und 12 Jahren an. Die Ferien im Zoo setzen sich aus einem bunten und abwechslungsreichen Programm mit Spiel, Spaß, Abenteuer und Wissensvermittlung aus der Welt der Tiere zusammen. Dazu Veranstaltungsmanagerin Maren Brauser: „Jeder Tag wird von uns individuell mit immer neuen Schwerpunkten zusammengestellt. Als gemeinsame Erlebnisse stehen zudem täglich das Mittagessen und der Spielplatzbesuch auf dem Programm. Alle Kinder werden von erfahrenen Zoolotsen betreut.“ Den Startschuss der Ferienwoche bildet das Kennen Lernen bei einem Rundgang durch die neue ZOOM Erlebniswelt Alaska. An den beiden nächsten Tagen dürfen sich die Nachwuchstierpfleger dann zum ersten Mal in einem Revier beweisen. Dabei werden auch interessante Geschichten zu den Themen Inuit, den Ureinwohnern Alaskas, und den Indianer vermittelt. Verschiedene Spiele und Bastelvorschläge ergänzen das Programm.

Thüringer Zoopark Erfurt, 23.06.2006
Treue Begleiter
Wenn ihm die Katze als Hausgenossin inzwischen auch den Rang ablief, so bleibt der Hund doch der vielseitigste Freund des Menschen. Sei es als Seelentröster, Jagdbegleiter, Sportkamerad, Retter oder Beschützer. Der Thüringer Zoopark macht jedes Jahr mit einer speziellen Veranstaltung auf die spezielle Verwendung von Dienst- und Gebrauchshunden im Freistaat aufmerksam. Gemeinsam mit dem Thüringer Innenministerium und der Hundeschule „Passion“ aus Weimar-Schöndorf gestaltet er unter Schirmherrschaft von Innenminister Karl-Heinz Gasser am kommenden Sonntag bereits zum dritten Mal den „Tag des Thüringer Diensthundes“. Ab 13 Uhr gehört die Festwiese im Norden des Zooparkes wieder ganz den Schutz-, Rauschgift-, Sprengstoff-, Fährten, Leichen-, Tatmittel- und Brandspürhunden, die unter Anleitung ihrer Betreuer von der Thüringer Polizei auf dem Parcours ihr Können zeigen. Mit dabei ist auch die Rettungshundestaffel Marlishausen. An Ständen des Vereins für Deutsche Schäferhunde, des Malinoisclub Thüringen und des Weimaraner Clubs gibt es Informationen über die jeweiligen Rassen. Darüber hinaus werden Rottweiler und Hovawarts als menschliche Begleiter und Beschützer vorgestellt. Als Inbegriff für exzellente Schnüffler gelten Bluthunde, die die German Bloodhound Mantrailing Association aus Nordhausen präsentiert. Basteln und Malen für Kinder zum Thema „Der Hund mein bester Freund“ werden vom Verein Schloss Kromsdorf kreativ veranstaltet. Eingeladen zur großen Diensthundeschau im Zoopark, an der zirka 50 Hunde teilnehmen, sind natürlich auch alle privaten Hundebesitzer aus nah und fern. Im Wettbewerb „Thüringer Polizeihund für einen Tag“ können „Pfiffi“ und Co. mit Ihrem Frauchen oder Herrchen Ihr Können unter Beweis stellen. Dem Sieger winkt eine originelle Urkunde. Wer einen größeren Hund erwerben möchte, findet vielleicht einen Passenden im Erfurter Tierheim, das ebenfalls auf der Festwiese mit einem Stand präsent ist. Alles in allem können sich Hundefreunde und solche die es werden wollen auf eine runde Veranstaltung freuen.

Zoologischer Garten Berlin, 23.06.2006
Das ZOO-AQUARIUM BERLIN meldet: Seesterne und Seeigel aus dem Pazifik
Die Fische im Pazifik-Becken des ZOO-AQUARIUMS haben neue Mitbewohner. Erstmals sind hier eine größere Zahl Orangefarbener Pazifik-Seesterne und Roter Pazifik-Seeigel zu bewundern. Nur selten kommen nämlich diese Tiere aus dem kalten Pazifikwasser in europäische Aquarien. Das ZOO-AQUARIUM erhielt diese Tiere durch eine Zusammenarbeit mit dem Max-Planck Institut für Molekulargenetik in Berlin. Die Wissenschaftler arbeiten nämlich an pazifischen Seeigeln, haben aber nicht die Möglichkeiten, diese Tiere langfristig im Institut unterzubringen. Deshalb kam eine Anfrage an das ZOO-AQUARIUM, ob vielleicht hier die Möglichkeit zur Pflege dieser in ihrer Heimat häufigen, in Europa aber kaum erhältlichen Seeigel bestünde. Für das ZOO-AQUARIUM wiederum war es natürlich kein Problem, die pazifischen Seeigel in einem gekühlten Aquarium unterzubringen. So entstand eine gute Zusammenarbeit zwischen beiden Instituten. Das Max-Planck Institut hat seine für die Forschung benötigten Seeigel bei guter Pflege untergebracht und das ZOO-AQUARIUM bekam so neue, interessante Tiere für sein Pazifik-Becken. Da mit den Seeigeln in demselben Transport auch noch große, auffallend gefärbte Pazifik-Seesterne in Berlin eintrafen, ist im ZOO-AQUARIUM das Pazifik-Becken mit den leuchtend roten Garibaldifischen, den Hornhaien und den neuen Seeigeln und Seesternen für die Besucher ein besonderer Anziehungspunkt geworden. Für die Wissenschaftler aber steht so immer eine ausreichende Zahl Tiere für ihre Forschung zur Verfügung.

Erlebnis-Zoo Hannover, 23.06.2006
Nachwuchs bei den Wölfen
Zum ersten Mal seit 15 Jahren gibt es wieder Mini-Wölfe im Zoo. Gleich fünf Wolfs-Welpen wuseln wild durch den neuen Wald der Wölfe! Die wollige Rasselbande hält ihre Eltern Akira und Lakota mächtig auf Trab.

Zoo Duisburg, 23.06.2006
Kleine Spender – große Spenden
Nicht reden, sondern handeln – nach dieser Devise ergriffen rund 50 Kinder des Katholischen Kindergartens Heilig Geist in Duisburg Buchholz eine Initiative der besonderen Art: Auch sie hörten vom Abtragen des maroden Daches im Duisburger Delphinarium und beschlossen deshalb spontan, sich in die lange Reihe großer und größerer Sponsoren einzureihen, um zum Spätherbst hin Menschen und Flippern ein neues Dach über dem Kopf zu ermöglichen.
In ungezählten Stunden bastelten sie aus allerlei unterschiedlichen Materialien Delphin-Figuren, beklebten Baumscheiben mit Teelichtern und gestalteten „Traumfänger“ – mobileartige Gebilde aus Fäden und Federn, Stäbchen und Figuren -, die nicht nur Kinderzimmer zieren können. All diese hübschen Gegenstände verkauften sie auf mehreren Wochenmärkten vor Ort. Dazu verteilten sie selbst erstellte Sammelboxen in ausgewählten Buchholzer Geschäften, womit zu Spenden fürs Delphinariumdach aufgerufen wurde. Insgesamt brachten die fleißigen Zoofreunde über 500 Euro zusammen, die sie Münze für Münze, Schein für Schein in einen großen Beutel packten, den sie der Zooleitung überreichen wollen.

Thüringer Zoopark Erfurt, 23.06.2006
Richtfest im Zoopark - Neuer Eingang im Bau
Der erste Eindruck ist bekanntlich der Beste, was man vom bisherigen Zooparkeingang, der 1959 entstand, beim besten Willen nicht sagen kann. Er sieht nicht nur nicht mehr gut aus, sondern verursacht, weil bereits mitten im Zoogelände gelegen, auch erhebliche Sicherheitsprobleme. Für die Zooparkmitarbeiter war es deshalb ein historischer Augenblick, als am 2. März 2006 unmittelbar an der Zoogrenze gegenüber der neuen Löwensavanne mit dem Bau eines neuen Eingangsbereiches begonnen wurde. Damit erhält der Thüringer Zoopark 47 Jahre nach seiner Eröffnung endlich einen modernen Anforderungen entsprechenden Besuchereingang. Neben drei Kassen und einem rückwärtigen Teil für das Kassenpersonal wird es einen Souvenirshop sowie Toiletten für die Zoobesucher geben. Moderne Abkassierungssysteme und Besuchereinlässe sollen darüber hinaus die Arbeit der Zooparkverwaltung erleichtern und gleichzeitig einem größeren Besucheransturm in den kommen Jahren Rechnung tragen. Mit dem heutigen (23.6.) Richtfest des von Architekt Dr. Mirko Kunze aus Weimar planerisch begleiteten Gebäudekomplexes ist bereits ein deutlicher Baufortschritt zu verzeichnen. Die Eröffnung des neuen Zooparkeinganges an der Straße „Am Zoopark“ ist vor Saisonbeginn 2007 vorgesehen.

Zoo Leipzig, 22.06.2006
Einladung zum musikalischen Zoorundgang - Sommermusik im Zoo Leipzig
Die Schüler der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ präsentieren auch in diesem Jahr wieder ihr Können in tierischer Umgebung. Gemeinsam mit dem Zoo Leipzig laden sie am Sonntag, den 25. Juni 2006 in der Zeit von 11.00 bis 16.00 Uhr zu einem musikalischen Zoorundgang ein. Zu jeder vollen Stunde lassen die Musikschüler an verschiedenen Zooschauplätzen Musik erklingen. Am Aquarium erwarten die Holzbläser ihr Publikum. Ein Stück weiter, an der Seebärenanlage, bringen die Blechbläser ihr Repertoire zu Gehör. In der Hacienda Las Casas musizieren die Streicher. Akkordeonspiel und Gesang unterhalten in gemütlicher Atmosphäre am Teichcafé. Congas und Bongos entführen am Eingang von Pongoland im Forschercamp musikalisch in die exotische Welt des Dschungels. Moderne Klänge locken hingegen in die Kiwara-Savanne.

Stadtverwaltung Landau, 22.06.2006
Großes Sommerfest am 2. Juli im Zoo Landau in der Pfalz- Aktionen rund um die Nashörner und ihre Lebensräume, Kinderschminken, Ponyreiten, Gospel-Konzert und großer Nashorn-Abendvortrag
Der Sommer ist da und das Große Zoo-Sommerfest steht vor der Tür. Am Sonntag, 02. Juli 2006, ist es wieder so weit. Um 11:00 Uhr wird das Sommerfest eröffnet. Die großen und kleinen Besucher des Zoo Landau in der Pfalz erwartet viel Spiel, Spaß und Unterhaltung rund um das Thema „Nashörner und ihre Lebensräume“. Neben Kinderschminken, Ponyreiten, einem Stand mit käuflich zu erwerbenden Nashörnern zum Kuscheln und den Angeboten zum Blick hinter die Kulissen, kann der Zoobesucher an diesem Tag außerdem die Arabuko-Sokoke-Waldausstellung des Naturschutzbundes Deutschland e.V. (NABU) besuchen. Unterhaltsam für Musikfreunde wird es um 14:00 Uhr mit dem Auftritt des Gospel-Chores „da capo“ aus Landau, dessen Mitglieder auf der Zoowiese mitreißenden, südafrikanischen Gospel zum Besten geben. Die Zooschule Landau wird von 11:00 bis 17:00 Uhr viele Aktionen für Kinder anbieten und spielerisch auf die Bedrohung der 5 Nashornarten aufmerksam machen. Als ein besonderer Höhepunkt des Tages wird durch Kinder und den Zoodirektor das Nashorngehege für das erste Nashorn des Zoo Landau auf der zentralen Zoowiese eingeweiht. Das lebensgroße Breitmaul-Nashorn ist von besonderer Art und wurde mit viel Hingabe im Rahmen eines Sonder-Workshops für Kinder unter dem Motto „Künstlerisches Gestalten von Zootieren“ aus Pappmaschee modelliert. Gleich am Eingang des Zoo Landau werden die Mitglieder des Freundeskreises allerlei Zooprodukte, vom Zooführer bis zum Zoohonig, anbieten und über die Arbeit des Freundeskreises informieren. Als abschließendes Highlight wird das Zoo-Sommerfest mit dem faszinierenden Abendvortrag „Der Fluch des Horns“ von Herrn Dipl.-Biologen Armin Püttger-Conrath ab 18:00 Uhr in der Zooschule Landau ausklingen. Nach dem Vortrag wird es einen kleinen Snack geben und es besteht die Möglichkeit die aktuelle Zooweinkollektion zu probieren. Der Eintritt für den Vortrag ist für Tageskarteninhaber frei, alle anderen Besucher zahlen ¬ 3,-.

Zoo Köln, 22.06.2006
Ein Abschied zu vorgerückter Stunde

Kölns Zoodirektor ist der einzige, der habilitiert ist und er gehört deshalb auch dem Lehrkörper der Universität zu Köln als außerplanmäßiger Professor an. Im Rahmen der 24-h-Bildung, die die Studentenschaft der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät in diesem Jahr zum fünften Mal veranstaltet, hält Professor Nogge am Freitag, dem 23. Juni 2006 um 22.00 Uhr c.t. im Hörsaal I des Physikalischen Instituts, Zülpicher Straße 77, 50937 Köln seine Abschiedsvorlesung mit dem Thema: Der Schrei des Schneekranichs – ein Rückblick auf vier Jahrzehnte Der Schneekranich ist nur ein Beispiel für viele Tierarten, deren Bestandsrückgang Nogge in seinem Leben persönlich miterlebt und versucht hat, aufzuhalten. Die Erfolge seiner Naturschutzarbeit sollen der jungen Generation Mut machen. Der Schrei des Kranichs ist also eine Mahnung. Der Patriarch des gefiederten Geschlechts, der nach chinesischem Glauben von den Inseln der Seligen stammt, soll den Menschen von dort Weisheit bringen und sie zur Einsicht und Umkehr im Umgang mit der Natur bewegen.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 22.06.2006
Nachwuchs der Roten Varis noch schüchtern

Die Babyabteilung der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen kann erneut einen Nachwuchs melden: Anfang Mai erblickte ein Mädchen der Roten Varis das Licht der Welt, das auf den Namen Klein-Sina getauft wurde. Die Roten Varis sind einer Lemurenart aus Madagaskar. Und wie viele Affen haben sie so einiges mit den Menschen gemeinsam. So auch beim Kinderkriegen: Die Jung-Mutter, für die es ihre erste Geburt war, ist nach wie vor sehr nervös und überaus besorgt um den Nachwuchs. Noch versteckt sie sich mit Klein-Sina meist in den Innenstallungen. Auch von der Sonne lassen sich die beiden nur selten nach draußen locken, so dass die Besucher das Mutter-Kind-Gespann zunächst nur mit Glück zu Gesicht bekommen dürften. Die Eltern von Klein-Sina zählen übrigens seit Jahren zur Stammbelegschaft des Gelsenkirchener Zoos. Vater Pumuckel ist jedoch inzwischen in einen anderen Zoo ausgewandert.

Wildtier- und Artenschutzstation, 22.06.2006
GEO-Tag der Artenvielfalt in der Wildtierstation - Natur-Ranger dokumentieren 35 verschiedene Tierarten im Lebensraum „Teich“
Einmal im Jahr lädt das Magazin GEO zur Expedition in die heimische Natur. Für die Teilnehmer gilt es, innerhalb von 24 Stunden in einem begrenzten Gebiet möglichst viele verschiedene Pflanzen und Tiere zu entdecken. Ziel des GEO-Tags der Artenvielfalt ist eine Bestandsaufnahme unserer unmittelbaren Umwelt: Was wächst und gedeiht eigentlich in hiesigen Breiten? Dabei zählt nicht der Rekord. Vielmehr geht es darum, Bewusstsein zu wecken für die Vielfalt der Natur vor unserer Haustür. Für das Team der Sielmanns Natur-Ranger war schnell klar: „Da machen wir mit!“ Und so starteten 20 Kinder auf dem Gelände der Wildtier- und Artenschutzstation in Sachsenhagen, ausgerüstet mit Keschern, Bestimmungsbüchern, Becherlupen und Kameras, um die Artenvielfalt in dem Teich auf dem Stationsgelände zu erkunden. Nach einer kurzen Einweisung gingen die Kinder mit Feuereifer an die Sache. Schon bald wurden die ersten Funde gemeldet: „Eine Kaulquappe mit Beinen!“ riefen die Kinder aufgeregt. Biologin Dr. Dagmar Schlemm konnte erklären, dass die Kinder Molchlarven im Teich gefunden hatten. Auch ein Molchweibchen wurde entdeckt. Daneben aber auch Rückenschwimmer, Wasserskorpione, Gelbrandkäferlarven, Groß- und Kleinlibellenlarven und vieles mehr. Die Natur-Ranger zeigten auch keine Angst vor Spinnen. In der bloßen Hand wurden Listspinnen mit Ei-Kokon, eine niedliche Kürbisspinne und die grüne Huschspinne zum Bestimmen der Biologin gebracht. Michael Schlemm half beim Bestimmen verschiedener Käfer und Raupen. Agnes Deseniß sorgte für ein harmonisches Miteinander. Dass es zwischendurch regnete war zwar etwas lästig, weil die Bestimmungsbücher immer wieder weggepackt werden mussten, tat der ganzen Aktion aber keinen Abbruch. Insgesamt konnten 35 verschiedene Tierarten aus dem Lebensraum „Teich“ bestimmt und dokumentiert werden. Zum Abschluss wurden natürlich alle Tiere vorsichtig wieder freigelassen. Voller Stolz und mit neuem Wissen gingen die Natur-Ranger, in der Hand eine GEO-Urkunde für die Teilnahme am Tag der Artenvielfalt, nach Hause.

Wisentgehege Springe, 22.06.2006
Wolfsnachwuchs im Wisentgehege Springe
Wölfin Mara im Wisentgehege hat Nachwuchs bekommen. Die kleinen Wölfe sind nach einer Tragzeit von 63 Tagen am 19. Mai mit geschlossenen Augen und sehr hilflos in einer von der Mutter gegrabenen Erdröhre zur Welt gekommen. Nun, im Alter von fast fünf Wochen, beginnen die Welpen ihren Lebensraum zu erkunden. Sie sind dabei sehr gut zu beobachten. Für die Besucher des Wisentgeheges ist das Säugen der Welpen ein echtes Highlight während der Wolfsbeobachtung. Mara ist eine geübte Mutter, die seit Jahren regelmäßig Welpen im Wisentgehege aufzieht. Auch die anderen Rudelmitglieder, Vater, Onkel, Tanten und Geschwister kümmern sich um das Wohl der Welpen. Dazu gehört der Schutz vor Beutegreifern genauso wie das Spielen und das Beliefern des Baus mit Fleisch. Dazu haben die Wölfe ein recht gewöhnungsbedürftiges Verfahren entwickelt. Wölfe verschlingen das Futter, transportieren die Nahrung für die Jungen im Magen bis zum Bau und würgen es dort wieder hervor. Eine öffentliche Fütterung der Wölfe, mit Erklärungen zu dieser interessanten Tierart, können die Besucher des Wisentgeheges am Samstag, den 24. Juni um 16.30 erleben. Auch bei anderen Tieren hat sich erfolgreich Nachwuchs eingestellt. Wisente, Urwildpferde, Wildschweine, Rothirsche und viele andere sind mit der Jungenaufzucht beschäftigt.

Tiergarten Schönbrunn, 22.06.2006
VON BUCKELKAKTUS BIS TEUFELSKRALLE - Highlights aus der Wüste
Ab 23. Juni werden in einer Sonderausstellung im Wüstenhaus Schönbrunn einige der seltensten Kakteenarten der Welt gezeigt. In 21 Vitrinen sind eine exklusive Auswahl an wasserspeichernden Pflanzen und Pflanzenteilen zu sehen – vom Buckelkaktus bis zur sogenannten Teufelskralle. In Österreich gibt es vermutlich nur wenige Haushalte, in denen kein Kaktus auf dem Fensterbrett oder im Garten steht. Dass alle der etwa zweitausend Kakteenarten als „bedroht“ gelten, ist kaum bekannt.

Stadt Nürnberg, 22.06.2006
HAUTNAH, der Künstler Michael Horn zwischen lebendem und gemaltem Chamaeleon
Die Ausstellung zeigt die Tiere des Nürnberger Tiergartens aus der Sicht des Künstlers. Er schildert persönliche Begegnungen, die das unmittelbare Umfeld der Tiere ausblenden. Die von Horn dargestellten Geschöpfe treten aus dem Schatten heraus oder kommen aus dem Licht. Das Tier steht im Mittelpunkt und ist alleiniger Bildinhalt. Im Focus der Ausstellung stehen die Bilder des Panzernashorns, das auch auf der Postkarte zur Ausstellung und den Plakaten zu sehen ist. 20 % des Erlöses der während der Ausstellung verkauften Arbeiten kommen der „Rhinocampaign“ des Europäischen Zooverbandes (EAZA) zugute, an dem sich auch der Tiergarten Nürnberg aktiv beteiligt. Die Rhinocampaign ist eine europaweite Kampagne der Zoos zum Schutz der Nashörner. Mit den von den Zoos eingeworbenen Geldern werden weltweit Nashornprojekte unterstützt. Michael Horn machte sich bereits während seines Design-Studiums an der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule in Nürnberg einen Namen. Er beteiligte sich 2001 mit dem Bild „Entrance Kakadu“ an der Ausstellung zum Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten und entwarf im Zuge einer Semesterarbeit bei Prof. Hörmann das Designobjekt im Westflügel des Nürnberger Hauptbahnhofes. Als Tiermaler präsentierte er sich unter anderem im Landratsamt Amberg, im Grandhotel Nürnberg, im Landkreiskulturzentrum Sulzbach-Rosenberg und im Naturkundemuseum Halberstadt. Im Herbst diesen Jahres erscheint das von Horn illustrierte Buch „Die 101 wichtigsten Fragen: Urzeit“ von Friedemann Schrenk (Communicator-Preis 2006) und Stephanie Müller im C.H. Beck Verlag. Außerdem illustriert Michael Horn für die Zeitschrift „Vögel – das Magazin für Vogelbeobachter“ und für den Landesbund für Vogelschutz (LBV). 2005 wurde Michael Horn Mitglied der deutschen Tiermalergruppe „Animaler“, die sich aus der Interessensgemeinschaft Tiermalerei (IGT) heraus gebildet hat. International bekannte Mitglieder dieser Gruppe sind z.B. Bernd Hanrath, Eugen Kisselmann, Anette Isfort, Bernd Pöppelmann, Paschalis Dougalis.

Münchner Tierpark Hellabrunn, 22.06.2006
Einladung zur Präsentation des Jahresabschlusses 2005 und Vorstellung unseres bezaubernden Puma-Nachwuchses!
Da am Mittwoch, 19. Juli 2006, die 72. Hauptversammlung der Münchener Tierpark Hellabrunn AG statt findet, möchten wir Ihnen den Jahresabschluss 2005 vorstellen. Seit ewiger Zeit gab es im Tierpark keinen Puma-Nachwuchs mehr. Am 1.Mai war es wieder so weit. In ihrer Wurfbox brachte Kätzin „Tirawa“ (*1999) drei Jungtiere auf die Welt. Dank der guten Betreuung ihrer Mutter entwickeln sich die beiden männlichen und das weibliche Jungtier hervorragend und fangen an, ihre Umgebung zu erkunden.

Zoologischer Garten Magdeburg, 22.06.2006
Kinder aus Beslan zu Besuch im Magdeburger Zoo
Am 25.06.2006 sind Kinder aus Beslan zu Gast im Magdeburger Zoo. Der Verein „Hilfe für Tschernobylkinder in Brjansk e.V.“ betreut die Kinder während ihres mehrwöchigen Erholungs-Aufenthaltes in Deutschland. Mit einer spannenden Exkursion in das Reich der Zootiere möchte der Magdeburger Zoo den Kindern ein unvergessliches Zooerlebnis ermöglichen.

Stadt Krefeld, 22.06.2006
Sommernacht im Krefelder Zoo am 7. Juli / Tiere in Abendstimmung und ein familiäres Rahmenprogramm mit Musik und