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Ausgabe 324 vom 29. Juni 2006 |
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Liebe Leser,
das Thema der Woche ist klar. Bärentod.
Vielleicht hatten Sie gesehen, daß wir seit Montag auf einer Aktuell-Seite
laufend berichtet haben.
Dem Artenschutz wurde der sprichwörtliche Bärendienst
erwiesen. Übrigens auch von einigen Naturschützern, die sich
als Feigenblatt mißbrauchen lassen und bei denen
Landesverbände und "Experten" sich selbst innerhalb einer
Organisation widersprechen. Doch von Euronatur bis zum italienischen
Staat reicht die Front der Empörung weit über die vermutete
Teddy-Fangemeinde hinaus. Selbst die Jägerschaft hatte sich
frühzeitig vom Abschuß des geschützten Tieres
distanziert und heißt "Großraubtiere" ausdrücklich
willkommen.
Leider gab und gibt es Informationen fast nur aus zweiter Hand; die
beteiligten Stellen und Organisationen ließen sich einen ganzen
Tag mit Erklärungen Zeit, und diese waren dann fast nur recht
heuchlerisch klingende Bedauerungen ohne Fakten-Nährwert. Wir
haben hier und auf der Sonderseite alles zum Nachlesen
zusammengestellt.
Wenn ein "Bärenexperte" wie Anton Steixner öffentlich von der
"Luscht am Töten" des Bären spricht, gleichzeitig aber Hasen
und Kaninchen nicht unterscheiden kann, disqualifiziert er sich selbst.
"Der Bär hat den Drang, daß er verfolgt, und dann bringt er
ein Kind um". No comment. Und die ARD entblödete sich nicht, eine oberpeinliche
"Good Bye Bruno"-Unterhaltungs-Inszenierung zu senden.
Ein paar Fragen mögen erlaubt sein:
- Über Wochen wurde der Bär verfolgt und gleichzeitig
bejammert, daß er nie an einen Ort zurückkehre (um ihn zu
fangen). Aber kaum waren Verfolgertruppe und Hundemeute zwei Tage
abgezogen, da blieb er vor Ort und kehrte sogar an einen Riß
zurück. Zufall?
- Der Bär habe jede Scheu vor Menschen verloren, hieß es zur
Rechtfertigung. Wie paßt das zur Beobachtung, daß er sich
immer sofort trollte, wenn ihr jemand vertreiben wollte, seien es eine
bellende Gastwirtin oder sogar eine Kuhherde. Und aggressiv hat er sich
doch auch nie gezeigt. Er ist weder den ihn stellenden Hund angegangen
noch gab es irgendwelche Aggressionszeichen beim Vertreiben oder bei
zufälligen Begegnungen.
- In der PM des Bayerisches Staatsministerium für Umwelt
heißt es "Am 24. Juni zeigte der Bär erstmals auch
Drohgebärden gegenüber Wanderern; er richtete sich in seiner
vollen Größe auf die Hinterbeine auf." Von welchem "Berater"
haben die diesen Unsinn? Aufrichten ist allein keine Drohgebärde,
sondern ganz typisches Bären-Neugierverhalten, um Überblick
über eine unklare Situation zu erhalten.
- Diese Wanderer, die den Bären verfolgt haben (und vermutlich
ihre Bilder teuer verkaufen konnten), handelten grob fahrlässig
und haben mit der provozierten Reaktion des Tieres nicht
unbeträchtliche Mitschuld an der kurzfristig wiedererteilten
Abschuß-Verfügung. Ist solches Verhalten eigentlich
rechtlich belangbar? Wäre vielleicht zu prüfen; immerhin ist
die absichtliche Störung von geschützen Tieren verboten, ganz
abgesehen von Gefährdung der eigenen und fremder Sicherheit, usw.
- Die Gemeinde Schliersee, von Protestwellen überrollt, entdeckt
(natürlich erst posthum, das ist sicherer!) ihre Sympathie
für den Bären. Nun, wo bleibt dann ihre Kritik an der
übergeordneten Verwaltung, dem Landkreis, samt Forderung um
Aufklärung?
- Bruno ist von einem "staatlich beauftragten Sicherheitsteam des
Landratsamtes Miesbach" getötet worden. Wieso konzentrieren sich
dann die über ein Dutzend Strafanzeigen auf den Minister und den
unbekannten Schützen, während dem Landratsamt, dessen Website
noch nicht einmal aktualisiert wurde, gar keine Aufmerksamkeit gewidmet
wird? - poststelle@lra-mb.bayern.de
- Unter den drei "Jagdberechtigten" solle sich auch ein Polizeibeamter
befunden haben - ?
- Warum die Geheimnistuerei um den
Schützen? Das wirft ein schiefes Licht auf
die ganze Sache. Wer auch immer den Bären
erschossen hat, sollte dazu stehen. Er hatte es vor Ort verantwortet,
er wußte, was er tat.
- Umweltstaatssekretär
Bernhard sagte, der Bär sei "sofort" und schmerzlos tot gewesen.
Die Obduktion ergab hingegen zwei Schüsse in den Brustkorb; die
Projektile hätten zu umfangreichen Verletzungen in Lunge und Leber
geführt; darauf hieß es vom bayerischen Umweltministerium
nur noch, dies habe "zu einem schnellen Tod" geführt. War es eine
bewußt beschönigende Aussage, ohne Fakten zu kennen?
-
Schade auch, daß aus den Zoos so wenig zu hören war. Wo war
die vielbeschworene Multiplikatorfunktion für den Naturschutz? Wo
waren die aktuellen Infos zumindest an den Gehegen? Mir sind nur die
Pressemeldungen aus Worbis und das deutliche Statement von Prof.
Wiesner bekannt: "Eine gewaltige Ohrfeige für den Natur- und
Artenschutz".
- und vor allem: wie wollen die Organisationen, wie wollen wir alle glaubwürdig jene Menschen vom Wert wilder
Tiere überzeugen, denen wir mit Spendengeldern und Kampagnen
Tiger, Löwen, Elefanten oder Krokodile direkt vor ihren
Hütten zumuten wollen (die durchaus jedes Jahr ihren Blutzoll
fordern!), wenn bei uns eine rein hypothetische Gefahr durch ein
einzelnes Tier sofort mit Liquidation geahndet wird??
Ich fürchte, diese Fragen werden unbeantwortet bleiben, obwohl sie
für den nächsten Bären und den Naturschutz insgesamt von
entscheidender Bedeutung sein könnten. Nun entbrennt der peinliche
Streit um des Bären Fell: vom Bürgermeister von Schliersee,
der wohl die sich häufenden Buchungs-Stornierungen durch makabren
Abschuß-Tourismus ausgleichen will, bis zum
Leichenfledderer-Plastinator. Währenddessen führt
Bärenmutter Jurka erneut drei Bärenkinder. Hoffentlich
treffen diese in zwei Jahren auf Politiker, Anwohner und
Naturschützer, die etwas dazugelernt haben.
Und noch ein anderes Raubtier liegt mir diese Woche quer: Da hat sich
doch ein Tierpark, mit dem ich seit langem eng freundschaftlich
verbunden bin, eines der unsäglichen Inzuchtprodukte namens
"Weißer Tiger" angeschafft. Völlig zu Recht hat bisher kein
seriöser Zoo in Deutschland solche Siegfried-und-Roy-Tiere
gezeigt, die nur Platz für ernsthafte Zuchtbemühungen
blockieren, in die verschiedene Unterarten eingekreuzt wurden, und die
zudem aufgrund der diversen genetischen Mängel aus
Tierschutzgründen bedenklich sind. (Die Exemplare in Hodenhagen
laufen unter "aus humanitären Gründen aufgenommene
abgeschobene Circus-Tiere"). Auf der Website dieser Stadt heißt
es doch tatsächlich: "Mit dem Neuzugang beweist der Tierpark, dass
er inzwischen ein ausgewachsener Zoo ist". So sicher - leider - nicht.
Dirk Petzold
Preisfrage
KochMedia stellte uns
dankenswerter Weise einige Exemplare der Limited Edition von WildlifePark2
zur Verfügung, die wir in den kommenden Wochen verlosen
dürfen.
Wie Quadratkilometer bedecken alle in den drei
Verbänden VdZ, DTG und DWV organisierten Zoos und Tierparks?
Schätzen Sie, oder addieren Sie die Angaben aller
einschlägigen Quellen..: wer am nähesten kommt, gewinnt.
Lösungsvorschlag per E-Mail an die Redaktionsadresse -
Postanschrift nicht vergessen, sonst können Sie das Spiel nicht
zugeschickt bekommen.
WildlifePark2
Schlüpfen
Sie in die Rolle des Zoo-Direktors. Beobachten Sie die realistischen
Interaktionen von über
50 verschiedenen Tierarten - ob mit den Artgenossen
oder den Besuchern. Die Tiere müssen rundum versorgt werden;
füttern, verarzten, streicheln oder versetzen. Steuern Sie ein
Team von Landschaftsarchitekten, Gärtnern, Tierpflegern,
Tierärzten und Wissenschaftlern. Errichten Sie mehr als 100
Tierhäuser, Besuchereinrichtungen, Personalgebäude. Kreieren
Sie phantasievolle Landschaften mit Wasserfällen und
spektakulärer Unterhaltung.
www.wildlifepark2.de
Lösung von
letzter Woche:
Von 1.2000 bis 6.2006 gab
es rund 210 Stunden oder knapp 9 Tage Zoo-Doku-Soap
MDR, ET&Co. 160 x 25 min + 12 x 15 min
ARD, PL&Co. 62 x 48 min
ARD,
PG&Co. 38 x 47 min
ZDF,
Berliner Schnauzen 20 x 43 min
ZDF, Tierisch Kölsch 48 x 43 min
hr,
Bei uns im Zoo: 8 x 28 min
WDR,
Ein Doc für alle Felle 12 x 28 min
3Sat (SF) Zoo Zürich 6 x 25 min
ARTE, Ein Jahr im Zoo 5 x 28 min
Drei Leser sind der
Summe recht nahe gekommen. Das Spiel geht diese Woche an A. S. nach
Bonn - herzlichen Glückwunsch!
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Bär
Bruno erschossen
An dieser Stelle finden Sie nur einige ausgewählte
Pressemitteilungen und Zeitungsartikel.
Seit Montag Morgen haben wir die Aktuell-Seite der
Zoopresseschau: Bär Bruno
erschossen ständig aktualisiert, dort
können Sie chronologisch die Fakten und Meinungen der letzten drei
Tage nachlesen.
Verantwortlich für den Abschuß war das Landratsamt Miesbach:
Website - poststelle@lra-mb.bayern.de
Alternativer Bärenpark® Worbis, 27.06.2006
STIFTUNG FÜR BÄREN ernennt den 26. Juni zum
Bärengedenktag
Für die STIFTUNG FÜR BÄREN mit ihrem
Projekt, dem Alternativen Bärenpark Worbis, wird der 26. Juni
künftig der Bärengedenktag sein.
Anlass für diesen Tag ist der Abschuss von Bär Bruno, dem
ersten Heimkehrerbären nach mehr als 170 Jahren. „Dieser
Bärengedenktag ist keine Gefühlsduselei“, so Rüdiger
Schmiedel, Geschäftsführer der STIFTUNG FÜR BÄREN.
"Mit diesem Tag wollen wir künftig mahnen, sich auf die Tatsache
vorzubereiten, dass Bären nach mehr als 170 Jahren wieder nach
Deutschland zurückkehren“, so Schmiedel weiter. Im Jahre 1835
machte man dem letzten Bären in Deutschland den Garaus. Nicht
etwa, weil Bären den Menschen gegenüber gefährlich
waren, sondern man brauchte sie nicht als Jagdkonkurrenten. Dafür
waren sie als Jagdtrophäen umso begehrter. Und trotzdem blieb der
Bär all die Jahre ein Sympathieträger. Leider nicht nur als
plüschiger Begleiter für Jung und Alt. Als gebrochenes
Wildtier wird der Bär in Käfige und kleine Gruben gesteckt –
zum Greifen nahe. Oder er muss - mit Nasenringen gefügig gemacht -
zum Gaudi der Menschen tanzen. Außerdem missbraucht man ihn bis
zum heutigen Tag als Zirkusclown, als GeBÄRmaschine in Tierparks,
als Publikumsmagnet in kleinen Käfigen, als Gallesaftspender und
als Kampfbär im Verteidigungskampf gegen scharf gemachte Hunde.
Endlich, nach vielen Jahren, kehrte Meister Petz in seinen ehemaligen
Lebensraum nach Deutschland zurück. Nach einer kurzen euphorischen
Begrüßung wurde der erste Bär nur wenige Tage
später zum Abschuss freigegeben. Die Deutschen waren nicht in der
Lage, sich auf ein solches natürliches Ereignis vorzubereiten und
scheiterten auch an nicht vorhandenen Präventivmaßnahmen.
Nach nur 37 Tagen, nachdem er seine Tatzen auf deutschen Boden setzte,
ist Bruno tot. Für die Mitarbeiter der STIFTUNG FÜR
BÄREN und des Alternativen Bärenparks, aber auch für
zahlreiche Tierfreunde soll der 26. Juni künftig nicht nur an
Bruno und die vielen noch heute missbrauchten Bären erinnern,
sondern Mahnung sein, endlich ein Stück zurückzugeben an
jene, die hier auch „Wohnrecht“ haben.
Alternativer Bärenpark® Worbis, 27.06.2006
Es wird ein neuer Bruno kommen - STIFTUNG FÜR
BÄREN fordert Bärenmanagement für Deutschland
In den Morgenstunden des 26. Juni 2006 wurde der erste
nach über 170 Jahren in Deutschland eingewanderte Bär
erschossen. Der Bär, JJ1 und auch Bruno genannt, wird mit
Sicherheit nicht der letzte Bär in Deutschland sein. Deshalb ist
ein Management für Wildbären unumgänglich. Die STIFTUNG
FÜR BÄREN und VIER PFOTEN Deutschland – Stiftung für
Tierschutz fordern die zuständigen Behörden und
Organisationen auf, umgehend ein Management für den Umgang mit
Wildtieren und Wildbären zu erstellen. Der nächste Bär,
der mit Sicherheit die Grenzen nach Deutschland überschreitet,
wird nicht lange auf sich warten lassen. Auch die „Heimkehr“ des
Bären Bruno war nicht überraschend und daher absehbar. Und
trotzdem gab es im Vorfeld weder eine Aufklärung der
Bevölkerung noch Präventivmaßnahmen. „Wie verhält
sich der Mensch, wenn er tatsächlich auf einen Bären trifft,
wie kann man seine Tiere schützen und wie werden Tierhalter
entschädigt, wenn es doch zum Riss durch einen Bären kommt?
Wichtig ist es, die Bevölkerung rechtzeitig zu informieren“,
fordert der Geschäftsführer der STIFTUNG FÜR BÄREN,
Rüdiger Schmiedel. Bruno war in den letzten Monaten - neben der
Fußballweltmeisterschaft - die Besonderheit in Deutschland und
bot auch international Anlass zu Diskussionen. Bleibt zu hoffen, dass
sein Tod wenigstens dazu beiträgt, dass endlich Vorkehrungen
für den nächsten Empfang eines Bären in Deutschland
getroffen werden, dass der nächste Bär nicht wieder Anlass
für Panik bietet. „Zu Gast bei Freunden“ sollte nach der
Fußball-WM auch das Motto für künftige Petze in
Deutschland sein. Übrigens: Einer Umfrage im Alternativen
Bärenpark zufolge, begrüßten ca. 80% der Besucher die
Heimkehr des Bären und wünschten, dass Bruno nicht
getötet wird. Und seit den Vormittagsstunden des 26. Juni gehen
Anrufe enttäuschter Tierfreunde im Bärenpark Worbis ein, die
den Tod von Bruno bedauern.
Tierparkfreunde Hallabrunn,
27.06.2006
Politische Abschußerlaubnis für den Schad-,
Problem- und Risikominister Schnappauf!
Noch am Freitag hatte Staatssekretär Dr. Bernhard
Thanheiser gegenüber zugesagt, eine Betäubungserlaubnis
für Professor Wiesner „im Rahmen der Entscheidung, die am
Wochenende gemeinsam mit Tirol falle“, wohlwollend zu prüfen.
Thanheiser hatte in einem Telephonat im Auftrag von Wiesner erneut
dessen seit dem 23.05. bestehende Bereitschaft erklärt, den
Bären mit einer kleinen Hundemeute und per Blasrohr einfangen zu
wollen. Bernhard hatte gelogen: Ausweislich des Datums erließ die
für den formalen Erlaß zuständige Regierung von
Oberbayern schon zuvor eine erneute verschärfte
Allgemeinverfügung, wonach der Bär zu erlegen sei.
Verantwortlich für den Tod des ersten Bären in Bayern seit
170 Jahren ist Minister Schnappauf: Zunächst verließ er sich
auf den Rat des WWF (der noch am 4.6. auf seiner Website
verkündete, es sei erst „in Jahrzehnten“ mit Bären in
Deutschland zu rechnen. (Bruno kam am 22. Mai…),der sofort die
Tötung empfahl, obwohl die -lediglich für einen niemals
abzuschießenden Schadbären taugende- Vorgeschichte von JJ1
zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt war! Dann ernannte er den
Luchsbeauftragten Wölfl zum Bärenbeauftragten. Zur
Rücksprache mit dem erwiesenen Wildtierbetäubungsspezialisten
Professor Wiesner mußte er erst durch massiven Druck der
Umweltverbände bewegt werden. Und entschied sich dann, für
50.000¬ Steuergelder eine finnische Meute einfliegen zu lassen. Die
nur geeignet ist, im finnischen Flachland Bären für einen
Distanzschuß aufzuhetzen. Während Wiesner
erwiesenermaßen in stiller Nachsuche sogar schon Jaguare aus
nächster Nähe betäubt hatte! Der letzte Skandal in
dieser Chronik des Versagens: Anstatt den Abschuß auf
Notsituationen zu beschränken, wird die Fangalternative Wiesner am
Freitag abgelehnt. Damit ist Schnappauf persönlich verantwortlich,
daß der Braunbär unter bewußt falscher Auslegung des
Schweizer Bärenkonzepts entgegen den Zielen des Bayerischen
Naturschutzgesetzes, des Bundesnaturschutzgesetzes und der
EU-FFH-Richtlinie angeschossen wurde. Sven Thanheiser, Vorsitzender
Tierparkfreunde Hellabrunn und Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft
Internationaler Artenschutz des NABU Deutschland e.V.:
„Schnappauf vereint alle angeblichen negativen Eigenschaften des JJ1 in
sich: Er ist ein Schadminister, weil er durch sein Versagen unseren
internationalen Artenschutzbemühungen nicht wieder gutzumachenden
Schaden zugefügt hat; er ist ein Problemminister, weil er sich
weigert, erwiesenen Sachverstand in seine Entscheidungen mit
einzubeziehen; und er ist ein Risikominister, weil Schnappauf für
streng geschützte Wildtiere in Bayern und die Artenschutzarbeit
der Umweltverbände mehr als riskant ist. Der Mann muß
politisch abgeschossen werden!“
Aktionsgemeinschaft Artenschutz
e.V. - 27.Juni 2006
Aktionsgemeinschaft
Artenschutz (AgA) prangert den Abschuss von Braunbär JJ 1 an.
Ein Skandal in Deutschland, dem durch die Fußball-Euphorie leider
nicht in dem Ausmaß öffentliche Beachtung geschenkt wird,
wie dies von Nöten wäre.
Zwar hat man wochenlang die Wanderungen des Braunbären zwischen
Deutschland und Österreich in eher lächerlichen
Presseberichten verfolgen können, doch dann nimmt man eine
Entscheidung der Bayerischen Jäger gelassen hin: Der Bär ist
tot. ... Nach 171 Jahren wieder ein Braunbär in Deutschland, in
Österreich leben rund 25 dieser Tiere. Arten- und
Naturschutzorganisationen fühlen sich vor den Kopf gestoßen.
Die ausgelöste Panikmache in Deutschland widerspricht deren
Bemühungen und hat jetzt - erst einmal - ein unrühmliches
Ende gefunden. Brigitte Peter (Sprecherin des Vorstandes der
Aktionsgemeinschaft Arten-schutz e.V.): „Wie sollen Arten- und
Naturschutz-organisationen einer breiten Öffentlichkeit den Schutz
wildlebender Tierarten vermitteln, wenn von offizieller Stelle, wie in
diesem Fall, ein in Deutschland und Europa streng geschütztes Tier
zum Abschuss freigegeben wird? Das ist ein Skandal und dieser Abschuss
ist und bleibt illegal“.
spektrumdirekt - 27.Juni 2006
Braunbär Bruno erschossen
Braunbär Bruno ist tot. Der seit Wochen im
bayerisch-österreichischen Grenzgebiet umherstreunende Bär
sei in der Nacht zu Montag in der Nähe des Spitzingseegebiets im
Landkreis Miesbach von Jägern erschossen worden, bestätigte
ein Sprecher des bayerischen Umweltministeriums. Der Bär sei gegen
04.50 Uhr in der Nähe der Rotwand erlegt worden.
Nach wochenlangen vergeblichen Versuchen, das Tier lebend zu fangen,
war Bruno zu Wochenbeginn wieder zum Abschuss freigegeben worden. Zuvor
war es auch finnischen Bärenjägern mit speziell ausgebildeten
Hunden nicht gelungen, den Bären zu stellen. Noch am Samstag war
das Tier mehreren Mountainbikern begegnet. Sie sahen ihm zu, wie er
durch den Soinsee im Landkreis Miesbach schwamm. Danach wurde er von
drei Wanderern dabei beobachtet, wie er ins Gebirge aufstieg.
Der erste Bär, der nach über 170 Jahren wieder in Deutschland
angekommen war, fiel durch extreme Wanderbereitschaft und geringe Scheu
vor Menschen auf und wurde deshalb als "Problembär" eingestuft.
Dies wurde in der großen Häufung an Schäden und
Begegnungen in der Nähe menschlicher Siedlungen deutlich. Auch die
Naturschutzorganisation WWF betont, dass es sich bei JJ1, so der
richtige Name des Bären 'um ein verhaltensauffälliges Tier'
handelte und hofft, dass die Bayern einem neuen Braunbären, der in
Zukunft "einreisen" könnte, wieder offen gegenüberstehen.
"Wir müssen uns auf diesen Fall vorbereiten und brauchen einen
grenzübergreifenden Managementplan, der genau festhält, wie
Mensch und Bär miteinander leben können", sagt Roland
Melisch, Artenschutz-Experte des WWF und fordert: "Je schneller dieser
Plan fertig wird, umso besser. Der nächste Bär kann jederzeit
nach Bayern kommen." Mithilfe eines Management-Plans wird in
Österreich schon seit 1996 erfolgreich das Zusammenleben von
Mensch und Tier geregelt. Darin enthalten sind zum Beispiel
Schutzmaßnahmen, die Imker und Schäfer treffen können,
Aufklärung bei Jägern und Förstern und auch bei Bikern
und Wanderern, Pilz- und Beerensammlern, Hirten, Anglern und Campern.
Vier Pfoten - 26.Juni 2006
Bär Bruno zeigt: Deutsche hoffen auf die
Rückkehr des Braunbären / VIER PFOTEN und Stiftung für
Bären fordern Managementplan für Bayern
Der Fall Bruno macht deutlich, dass sich die Öffentlichkeit eine
Rückkehr des Bären nach Deutschland wünscht. "Diese
enorme Akzeptanz ist die wichtigste Voraussetzung für eine
erfolgreiche Wiederansiedlung von Meister Petz", erklären Dr.
Marlene Wartenberg, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN, und
Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer der Stiftung für
Bären. Der Abschuss Brunos muss deshalb den Startpunkt für
einen umfassenden Managementplan zur Begleitung einwandernder
Braunbären darstellen. Bruno wird kaum der letzte Bär gewesen
sein, der nach Deutschland einwandert. Dabei ist es höchst
unwahrscheinlich, dass in Zukunft nur noch "brave" Bären die
Grenze nach Bayern überschreiten, die um alle Anzeichen
menschlicher Präsenz einen weiten Bogen machen. ... "Hätte
Bruno rechtzeitig gelernt, die Nähe des Menschen zu meiden,
wäre er heute womöglich noch am Leben", sagt Dr. Marlene
Wartenberg. "Ein Managementplan muss deshalb alles daran setzen,
neugierigen Bären den notwendigen Respekt vor dem Menschen
beizubringen und für ausreichende Fluchtdistanzen zu sorgen." ..
Wenn die Politik es mit dem Schutz von Bären wirklich ernst meint,
ist sie jetzt gefordert, entsprechende Maßnahmen auf den Weg zu
bringen, damit Deutschland auf den nächsten wildlebenden
Bären vorbereitet ist. Dazu gehört auch die Aufklärung
der Bevölkerung, über das Verhalten bei möglichen
Begegnungen mit Bären in der Natur.
Vier Pfoten - 26.Juni 2006
VIER PFOTEN bedauert Abschuss des Braunbären Bruno
Die Tierschutz-Stiftung VIER PFOTEN bedauert den Abschuss des
Braunbären Bruno. "Der dramatische Wettlauf mit der Zeit um eine
Lösung im Sinne des Tierschutzes ist damit leider verloren",
erklärt Dr. Marlene Wartenberg, Geschäftsführerin von
VIER PFOTEN. Der heute Nacht im bayerischen Landkreis Miesbach erfolgte
Abschuss von Bruno beendet die Geschichte um den ersten wilden
Braunbären in Deutschland seit 170 Jahren auf tragische Weise.
Dabei haben sich in einer aktuellen Online-Umfrage der
Süddeutschen Zeitung 86 Prozent der Menschen klar gegen den
Abschuss ausgesprochen. "Die Versuche den Bären lebend einzufangen
hätten fortgesetzt werden müssen, um eine Übersiedelung
in das von VIER PFOTEN bereit gestellte Gehege zu vollziehen. Damit
hätte die bayerische Landesregierung dem Willen der
Bevölkerung entsprochen", sagt Wartenberg.
WWF - 26.Juni 2006
Braunbär JJ1 ist tot WWF: Wochenlange
Bemühungen, den Braunbären zu fangen, blieben leider erfolglos
Nach mehrwöchiger Wanderung durch Österreich und Bayern wurde
der Braunbär JJ1 heute morgen in der Nähe des Spitzingsees in
Bayern geschossen. Der WWF bedauert das sehr, waren die
Naturschützer doch seit sechs Wochen im Dauereinsatz, um den
Bären lebend zu fangen.
N24 - 27. Jun. 2006
Bruno alias "JJ Guevara": Heldenkult unfd Strafanzeigen
Der Tod von Braunbär «Bruno» wird auch zum Fall
für die Justiz. Bei der Staatsanwaltschaft München II gingen
bis zum Dienstagmittag bereits neun Strafanzeigen ein. Das
bestätigte der stellvertretende Behördenleiter,
Oberstaatsanwalt Eduard Mayer. Allerdings gebe es bislang keinen
ausreichenden Anfangsverdacht für eine Straftat; er habe deshalb
kein formelles Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zum Teil sei einfach
Strafanzeige erstattet worden, zum Teil richteten sich die Anzeigen
konkret gegen Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf (CSU), die
beteiligten Jäger und Angehörige des Umweltministeriums,
erläuterte Mayer. In den Strafanzeigen werden unter anderem
Verstöße gegen die Jagdschutzgesetze und das
Tierschutzgesetz genannt. Die SPD verlangt den Rücktritt des
Umweltministers.
Schweriner Volkszeitung - 27. Jun. 2006
Toter «Bruno» beschäftigt Justiz
Im bayerischen Landtag wächst derweil der Druck auf Schnappauf.
Die SPD-Fraktion verlangte seinen Rücktritt. Schnappauf werde zum
«Problemminister», hieß es. Der bayerische
Grünen-Landtagsabgeordnete Christian Magerl verlangte einen
umfassenden Bericht. Der Verein Tierfreunde Hellabrunn verlangte
ebenfalls Konsequenzen für den «Schad-, Problem- und
Risikominister». Schnappauf habe den Abschuss nicht auf
Notsituationen begrenzt und die Fangalternative des Münchner
Tierpark-Direktors Prof. Henning Wiesner abgelehnt.
Stern - 27. Jun. 2006
"Schnappauf wird zum Problem-Minister"
Auch nach seinem Tod bewegt Braunbär Bruno die Gemüter: Die
Opposition fordert einen Minister-Rücktritt, bei der
Staatsanwaltschaft gingen mehrere Strafanzeigen ein. Derweil machen
Fanartikel den toten Bären unsterblich.
mdr.de - 26. Jun. 2006
Ministerium verteidigt Abschuss des Bären
Bayerns Umweltstaatssekretär Bernhard hat den Abschuss des
Braunbären "Bruno" verteidigt. Wegen mangelnder Scheu vor Menschen
sei der Bär zum Risiko geworden. In Abwägung zwischen
Artenschutz und Sicherheit habe es keine andere Lösung gegeben als
ihn abzuschießen. Inzwischen prüfen der Tierschutzbund und
sein Landesverband in Bayern rechtliche Schritte. Jäger hatten den
Bären heute im Rotwand-Gebiet oberhalb des Spitzing-Sees erlegt.
Er soll jetzt präpariert und dann im Münchner Schloss
Nymphenburg ausgestellt werden.
Merkur Online - 26. Jun. 2006
Bayerische Landtags-SPD fordert Rücktritt von
Schnappauf
Die bayerische Landtags-SPD hat nach dem Abschuss von Braunbär
«Bruno» den Rücktritt von Umweltminister Werner
Schnappauf verlangt.
Der Tagesspiegel - 26. Jun. 2006
Bruno ist tot: Reaktionen auf den Abschuss
«Ein Trauerspiel erster Güte.» (Der Präsident des
Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, in Mitteilung)
«'Zu Gast bei Freunden' sollte nach der Fußball-WM auch das
Motto für künftige Petze in Deutschland sein.» (Der
Geschäftsführer der Stiftung für Bären,
Rüdiger Schmiedel, in Mitteilung)
Süddeutsche Zeitung - 26. Jun. 2006
Es war ein Bär in seinen besten Jahren
Der erste Bär, der seit der Ausrottung vor 170 Jahren wieder
deutschen Boden betritt, wird auf Geheiß von oben gemeuchelt.
Für die Rückkehr des großen Raubtiers ist der Boden in
Deutschland noch nicht bereitet.
FAZ.NET - 26. Jun. 2006
Nur nicht zu natürlich
Unter allen Wipfeln ist wieder Ruh'. Bruno, der „Problembär“,
treibt nicht länger sein Unwesen im
bayerisch-österreichischen Grenzgebiet. Nachdem er wochenlang die
auf ihn angesetzten Häscher genarrt und sogar die hochgepriesenen
finnischen Bärenhunde an der Nase herumgeführt hatte, lief er
nun doch noch vor die Büchse des Jägers. Am Montag morgen
gegen 4 Uhr 50 endete sein letzter Streifzug.
Zoos
–
Meldungen |
Kleine Zeitung Online - 23. Jun.
2006
176-jährige Schildkröte Harriet in
australischem Zoo gestorben
Die älteste Schildkröte der Welt ist tot:
Riesenschildkröte Harriet starb in der Nacht auf Freitag im Alter
von 176 Jahren in einem Zoo in Australien. Wie der Tierarzt des
Australia-Zoos im nordöstlichen Bundesstaat Queensland, John
Hangar, berichtete, erlitt das 150 Kilogramm schwere Tier am Donnerstag
ein Herzversagen und schied in der Nacht dahin. Harriet war 1830 auf
den Galapagos-Inseln geschlüpft, verbrachte ihre letzten Jahre
jedoch in dem australischen Tierpark, wo sie die Hauptattraktion war.
Im Guinness-Buch der Rekorde wurde sie als ältestes Tier der Welt
geführt. Das Tier hieß ursprünglich Harry, weil es
zunächst fälschlicherweise für ein Männchen
gehalten worden war. Der Fehler wurde erst nach mehr als einem
Jahrhundert korrigiert.
Liechtensteiner Vaterland - 23. Jun. 2006
176-jährige Schildkröte Harriet in
australischem Zoo gestorben
Wie der Tierarzt des Australia-Zoos im nordöstlichen Bundesstaat
Queensland, John Hangar, berichtete, erlitt das 150 Kilogramm schwere
Tier am Donnerstag ein Herzversagen und schied in der Nacht dahin.
Harriet war 1835 im zarten Alter von fünf Jahren vom britischen
Naturforscher und Begründer der Evolutionstheorie Charles Darwin
persönlich von den Galapagos-Inseln nach England gebracht worden.
Im Gepäck eines britischen Beamten, der um 1850 in die Kolonie
Australien entsandt wurde, erreichte sie den Inselkontinent. Daraufhin
lebte sie zuerst im Botanischen Garden von Brisbane und später im
Australia-Zoo. Der Besitzer des Australia Zoo, Steve Irwin, betrachtete
"Harriet" nach eigenen Worten als Familienmitglied: "Ich bin mit diesem
fantastischen, alten Mädchen aufgewachsen und meine Kinder ebenso.
Sie war einfach eine grosse alte Dame. Ein trauriger Tag."
Rheinpfalz.de - 23. Jun. 2006
176-jährige Schildkröte Harriet in
australischem Zoo gestorben
Die älteste Schildkröte der Welt ist tot.
Naumburger Tageblatt - 22. Jun. 2006
Sensation im Zoo Aschersleben - Erster Weißer
Tiger im Osten
Der erste und einzige Weiße Tiger in Ostdeutschland ist jetzt im
Zoo in Aschersleben zu Hause. Die knapp ein Jahre alte Tigerdame hat
blaue Augen und stammt aus Frankreich. Der Neuzugang des Tierparks
wurde am Donnerstag der Öffentlichkeit vorgestellt. Die kleine
weiße Wildkatze soll ab August mit dem Sibirischen Tigerpaar
Tanja und Puhdy zusammen auf dem 2000 Quadratmeter großen
Freigehege leben.
Planung
und Bau
20min.ch - 27. Jun. 2006
Löwen kriegen ein neues Zuhause
Die Löwen im Zoo Zürich haben ein neues Zuhause. Der
Innenteil der 7,5-Millionen-Franken-Anlage ist offiziell eröffnet
worden. Im Frühling 2007 dürfen die Löwen auch nach
draussen. Ein Bächlein plätschert in einen See. Felsen und
Sandplätze, spitzige Lavabrocken und kleine Wiesen prägen das
Bild. Die ab Mittwoch dem Publikum zugängliche Innenanlage im
völlig neu gestalteten einstigen Raubkatzenhaus präsentiert
sich als Fortsetzung der Landschaft in der Aussenanlage. Auf einem
Felsvorsprung ruht Löwenmann Bhagirath. Ein kompliziertes
Fütterungssystem sorgt dafür, dass die Tiere nach Nahrung
suchen und jagen. Neben der Innenanlage ist auch ein
Informationszentrum und die permanente Ausstellung "Mensch und
Löwe - Beziehung zwischen Angst und Verehrung" eingerichtet. In
rund zweieinhalb Jahren ist auf 1700 Quadratmetern eine
grosszügige, abwechslungsreiche Anlage entstanden. Gestaltet ist
sie nach dem Vorbild des indischen Gir Forest, dem Ursprungsland der
drei Zürcher Löwen.
20min.ch - 28. Jun. 2006
Basler Zoo: Fortpflanzung im Fokus
In einer neuen Themenanlage «Australis» zeigt der Basler
Zolli die Fortpflanzungsstrategien von Kängurus, Buschhühnern
und anderen.
In der Aussenanlage leben die Kängurus zum ersten Mal mit einer
anderen Tierart zusammen, nämlich mit den Buschhühnern. Im
Themenhaus «Australis - Biologie von der anderen Seite»
werden die Fortpflanzungsstrategien von anderen Tieren dargestellt. In
den Terrarien zu sehen sind Agakröten, die Schwarze Witwe,
Schuppenfingergeckos und grüne Baumphythons.
20min.ch - 28. Jun. 2006
Zolli Australis
Der Basler Zoo eröffnet am 28. juni 2006 die neue Themenanlage
«Australis». Mit Bildstrecke.
Berliner Morgenpost - 23. Jun. 2006
Investor
für Riesenrad am Zoo gefunden
Das Bieterverfahren der Senatsfinanzverwaltung und des
Liegenschaftsfonds zum Riesenrad am Berliner Zoo ist abgeschlossen. Es
hat nur einen Interessenten gegeben. Die Finanzverwaltung ist
optimistisch, daß sich 2008 das Riesenrad am Zoo drehen kann. Es
müsse noch geklärt werden, wieviel Geld der Zoo brauche, um
den Wirtschaftshof an anderer Stelle zu realisieren.
Aktionen
ARD Tagesschau - 23. Jun. 2006
Tierpark Chemnitz lässt Tiere WM-Spiele tippen
Jagen, Fressen, Verrichten, Paaren und Schlafen - das sind die
grundsätzlichen Parameter im animalischen Lebensrythmus. Es sei
denn, es ist Fußball-Weltmeisterschaft. Dann kommt auch über
die Tierwelt das Fußballfieber - jedenfalls im Tierpark Chemnitz.
Dort lässt man die Tiere die Ergebnisse der Spiele vorhersagen.
Die Pfleger nutzen dabei den Fresstrieb ihrer Schutzbefohlenen aus. Sie
legen den Tieren vor einem WM-Spiel zwei - nach Auskunft des Parks
"adäquate" - Futterstücke vor, die jeweils einer Mannschaft
zugeordnet sind. Das Leckerli, das gewählt wird, steht für
die Mannschaft, die laut Orakel das Spiel gewinnen wird. Zocker sind
also gut beraten, sich nicht auf jede Vorhersage aus Chemnitz zu
verlassen. Andererseits mögen die Tiere einen Trost darin finden,
dass auch Menschen sich verhauen. In der Tippgemeinschaft von
tagesschau.de gibt es jedenfalls Teilnehmer, die mit ihren Vorhersagen
auch nicht besser lagen als "Bilbo" und "Bärbel".
fnweb - 23. Jun. 2006
Kaffee, Tee und Kakao locken
Stuutgart. Eine Sonderausstellung der Wilhelma handelt von den
Genussmitteln Kaffee, Tee und Kakao, ohne die ein europäisches
Frühstück nicht mehr denkbar wäre. Reich bebildert und
mit Exponaten bestückt beschreibt die Schau in Form einer
Zeitreise die wechselvolle Geschichte dieser pflanzlichen Rohstoffe
seit fast 5000 Jahren. Über diese Zeitreise hinaus bietet die
Ausstellung vielfältige Informationen über Herkunft, Anbau,
Ernte, Inhaltsstoffe und Weiterverarbeitung unserer drei
Lieblingsgetränke bis hin zur wirtschaftlichen Situation und
Problematik in den Anbauländern. Die Sonderausstellung öffnet
bis 17. September ihre Pforten täglich von 9 bis 17 Uhr im
Wechselschauhaus der Wilhelma (Zugang über das Fuchsienhaus).
Nachwuchs
SZOn - 28. Jun. 2006
Hochbetagte Schimpansin «Yola» wird Mutter
Die bereits 43-jährige Schimpansendame «Yola» im
Münsteraner Zoo hat ein gesundes Baby zur Welt gebracht und ist
damit achtfache Affenmutter. «In Menschenjahren ausgedrückt
ist "Yola" jetzt so um die 60. Man sieht, dass sie eine Oma ist»,
sagte Zoosprecherin Ilona Zühlke. Die Geburt am 10. Juni sei
problemlos verlaufen.
Hamburger Abendblatt - 29. Jun.
2006
Schwarze Berge: Wildpark-Wölfe wurden geimpft
Sally, die Leitwölfin im Wildpark Schwarze Berge, sechs Jahre alt,
ist jetzt Mutter von fünf kleinen Wölfen: vier Wolfsbuben und
einem Wolfsmädel. Damit sie gesund bleiben, hat Tierarzt-Chef Dr.
Hartmut Müller (40) sie persönlich gegen
Infektionskrankheiten wie Staupe, Hepatitis und Zwingerhusten geimpft.
ka-news.de - 29. Jun. 2006
Fennek-Nachwuchs im Zoo
Einer Familien-Idylle können aufmerksame Besucher ab sofort im
Raubtierhaus des Karlsruher Zoos beiwohnen. Seit gestern treiben zwei
junge Fenneks ihre ersten ausgelassenen Lauf- und Beißspiele
unter der Aufsicht des Elternpaares. Zwei weibliche Junge konnten zwar
aufgezogen werden, erhielten aber von der erfahrenen, jedoch
übernervösen Mutter zuviel "Mutterliebe"; ihr ständiges
Pflegen und Abschlecken der Jungen führte zu wunden Stellen in der
Augen-Gegend des Nachwuchses. Aus diesem Grund hatte der Zoo dann
entschieden, die gerade vier Wochen alten Jungen einige Tage in
Pflegerobhut zu geben, um ihnen eine kurze "Eltern-Auszeit" zu
gewähren. Seit heute sind sie nun wieder mit den Eltern im
ehemaligen Löweninnengehege vereint.
Merkur Online - 28. Jun. 2006
Puma-Nachwuchs im Tierpark Hellabrunn
Frohe Kunde aus dem Tierpark Hellabrunn: Am 1. Mai brachte Puma-Mama
Tirawa ihren ersten Nachwuchs zur Welt.
WDR - 26. Jun. 2006
Elefantenspiele im Kölner Zoo
Suchspiel: Elefantenkalb Marlar, das im März 2006 im Kölner
Zoo zur Welt kam, hängt natürlich noch an Mamas Zitzen. Die
zu finden, ist ziemlich leicht. Mittlerweile kommt Marlar aber auch
dahinter, wozu so ein langer Rüssel da ist - zum Fressen! Ab und
zu gibt es sogar schon feste Nahrung.
Waldeckische Landeszeitung - 23. Jun. 2006
"Willi" bekommt bald Gesellschaft
Waschbärmännchen "Willi" aus dem Wildpark Edersee bekommt
bald Gesellschaft. Nachdem Karin Mielke aus Wellen den Kleinbär
bereits vor zwei Jahren mit der Hand aufzog und er als
Halbwüchsiger in den Wildpark übersiedelte, kümmert sich
die Waschbärspezialistin nun um die Handaufzucht dreier kleiner
verwaister Bärchen. Anfang August ziehen Lucie, Paula und Sam in
das Waschbärgehege in den Wildpark Edersee ein.
Kieler Nachrichten - 27. Jun. 2006
Tapfer und ruhig - Fünf Wolfswelpen im Wildpark
müssen zur Impfung
Ganz tapfer und ruhig haben fünf kleine Wölfe im Wildpark
Schwarze Berge bei Hamburg ihre erste Spritze über sich ergehen
lassen. Die rund sechs Wochen alten Welpen wurden unter anderem gegen
Staupe, Zwingerhusten und Gelbsucht geimpft. In ein paar Wochen
müssen die kleinen Raubtiere wieder die Zähne
zusammenbeißen, dann steht die Impfung gegen Tollwut auf dem
Programm.
Morgenweb - 27. Jun. 2006
Albino-Känguru unterwegs
Dem kleinen Albino-Känguru "Jable" ist es zu heiß. Gemeinsam
mit seiner Mutter sucht es im 'Oasis Park La Lajita' -Zoo auf
Fuerteventura ein wenig Erholung im Schatten. Das drei Monate alte
Känguru-Junge ist das einzige Albino-Exemplar in Spanien.
uniprotokolle - 22 Jun.2006
Wie konserviert man Nashorn-Sperma?
Catherine Reid hat sich ein äußerst ungewöhnliches
Thema für ihre Doktorarbeit ausgesucht: Die junge Tierärztin
aus den USA erforscht Möglichkeiten, Nashorn-Sperma zu
konservieren. Dazu arbeitet sie im Team von Dr. Thomas Hildebrandt am
Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung. Dessen
Gruppe war es, die vor zwei Jahren gemeinsam mit Experten aus
Deutschland, Österreich und Ungarn erstmals eine Nashornkuh
erfolgreich künstlich besamt hatte. Reids Aufgabe ist es nun,
unter der fachlichen Betreuung von Dr. Robert Hermes, nach
Möglichkeiten zu suchen, Nashornsperma so zu konservieren, dass es
lange haltbar ist und möglichst wenig von seiner Fruchtbarkeit
verliert.
Westdeutsche Zeitung - 27. Jun. 2006
Wo geht`s denn bitte zum Zoo?
Während das Geschäft mit den Tieren boomt, mangelt es in der
Stadt an Hinweisen, wo denn eigentlich das Ausflugsziel verborgen ist.
An der S-Bahn-Station "Zoologischer Garten" ist das ehemals allzu knapp
bemessene Schild inzwischen entfernt und auch die Autobahn verschweigt
den Zoo gänzlich. Bei seiner vergangenen Tagung behandelte der
Verkehrsausschuss unter anderem die Frage, ob sich in diesem Punkt
nicht Abhilfe schaffen ließe.
Schweriner Volkszeitung - 24. Jun.
2006
«Azzurri» genießen Freizeit
«tierisch»
Italiens Fußball-Nationalspieler zieht es an ihren freien Tagen
in den Zoo. Nach dem 2:0-Sieg gegen Tschechien genoss Spielmacher
Francesco Totti seinen freien Tag mit Frau Ilary und Sohn Cristian im
Duisburger Zoo. Ob sich Totti dort mit einem Besuch bei den
Kängurus auf den Achtelfinalgegner Australien vorbereitet hat, ist
nicht bekannt. Auch sein römischer Vereinskollege Daniele De Rossi
machte einen Ausflug in den Tierpark in der Nähe des italienischen
WM-Quartiers. Vor einer Woche hatte bereits Fabio Cannavaro mit seiner
Frau und den beiden Kindern einen Abstecher dorthin gemacht.
RZ online - 28. Jun. 2006
Rothirsch kehrt nach dreiwöchigem Ausflug
zurück in seinen Wildpark
Ein vor knapp drei Wochen unbemerkt aus dem Saarbrücker Wildpark
ausgebüxter Rothirsch hat von selbst wieder in sein Gehege
gefunden: Er sprang über den 2,20 Meter hohen Zaun.
mdr.de - 23. Jun. 2006
Entflohener Wolf aus Stendal eingefangen
Gut zwei Stunden nach seinem Ausbruch ist ein Wolf aus dem Stendaler
Tierpark wieder hinter Schloss und Riegel. Der zehnjährige
Rüde war am Vormittag durch ein Loch im Zaun aus seinem Gehege
entkommen. Anders als befürchtet, hatte er das
Tierparkgelände jedoch nicht verlassen. Ein Polizeisprecher sagte,
der Wolf sei an einem schattigen Plätzchen im Zoo entdeckt,
umzingelt und von seinen Pflegern eingefangen worden.
Leipziger Volkszeitung - 23. Jun. 2006
Ausgebrochener Wolf nach zwei Stunden Wanderschaft
eingefangen
Ein aus seinem Gehege ausgebüxter Wolf hat am Freitag im
Tiergarten Stendal für Aufregung gesorgt. Nach gut zwei Stunden
stellten Pfleger den zehn Jahre alten Rüden noch auf dem
Tierparkgelände, kreisten ihn ein und brachten ihn zurück in
seine Unterkunft. Ein Polizeisprecher sagte, der Wolf habe bei seiner
„Festnahme“ keinen Widerstand geleistet: Er schlummerte an einem
schattigen Plätzchen in der Mittagssonne. Behörden und
Polizei hatten Alarm geschlagen, nachdem sie ein Loch im Zaun des
Wolfsgeheges entdeckt hatten. Bislang ist nach Angaben des Tierparks
noch unklar, wie die Lücke entstehen konnte.
ORF Wien - 26. Jun. 2006
Selten gewordene Schlangenadler
In Österreich und in Europa sind sie selten geworden. Weil sich
der Lebensraum ihrer Beutetiere stark veränderte, ziehen kaum noch
Schlangenadler ihre Kreise am österreichischen Himmel. Zwei davon
sind im Tierpark Schönbrunn zu sehen. Der Tiergarten
Schönbrunn kam durch Zufall in den Besitz seiner
Schlangenadler-Population. 1992 wurde ein männliches Tier
aufgenommen, das beschlagnahmt worden war. "Wir haben dann ein Weibchen
von Tel Aviv dazu bekommen", erzählte Pechlaner. Zuchterfolge
blieben vorerst aus, da das Männchen von Menschen aufgezogen
worden war, daher auf Menschen geprägt war. "Es hat lange
gedauert, bis wir für das Weibchen einen geeigneten Partner
gefunden haben", so Pechlaner.
Stern Shortnews - 25. Jun. 2006
Gesundheit: China: Wärter helfen Schimpansen, das
Rauchen aufzugeben
Xiku, einziger erwachsener Schimpanse im Zoo von Urumqi, ist
Kettenraucher. Durch Imitieren menschlicher Verhaltensweisen in einem
Zirkus holte er sich diese Sucht. Zoobesucher waren nicht gerade
hilfreich, weil sie zu ihrer eigenen Belustigung ihm immer wieder
Zigaretten zuwarfen. Letzteres wurde unterbunden und Xiku bekam
Sonnenblumenkerne und Bier, um ihn von den Zigaretten abzulenken.
SMH, June 25, 2006
zoo
fit for Noah on city's edge
When the $45 million Sydney Wildlife World opens in October, next to
Sydney Aquarium at Darling Harbour, it will house the world's largest
variety of Australian fauna under one roof. The two-storey wildlife
park will have a one-kilometre walkway around an area of more than 7000
square metres. Last-minute work is being done to a "flight canyon"
aviary and cliffs to house a collection of wallabies. Larger animals,
including swamp and bridled nailtail wallabies, will be housed under an
open-air mesh roof that allows enclosures to experience natural
conditions. For creatures that come out at night, a specially designed
nocturnal house is being built. The zoo has also formed a conservation
foundation to raise money to protect threatened wildlife and
eco-systems. And it hopes to start its own captive breeding programs.
ENN -
26.Juni 2006
Harriet, 176-Year-Old Giant Tortoise, Dies
A 176-year-old tortoise believed to be one of the world's oldest living
creatures has died in an Australian zoo. She was reputed to have been
one of three tortoises taken from the Galapagos Islands by Charles
Darwin in 1835.
Wildlife Twinning - the World Land Trust in
Partnership with Zoos and Aquariums
By: World Land Trust
WILD SPACES is the name of an exciting new initiative launched by the
World Land Trust at the annual conference of BIAZA (British & Irish
Association of Zoos & Aquariums), held at Chester Zoo in May. This
new initiative offers zoos and aquariums a unique opportunity to get
involved with the work of the World Land Trust in creating protected
nature reserves through supporting their current projects involving
land acquisition in partnership with local organizations.
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Sie fragen sich, wo der eine oder
andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen
weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen. |
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Niederländische Meldungen
De Stentor – 28. Juni 2006
Opwinding aapjes Apenheul over miereneter
Ameisenbär sorgt für Aufregung unter den Affen
in Apenheul
http://www.destentor.nl/apeldoorn/article446393.ece
In Apenheul lebt neuerdings ein Großer Ameisenbär. Das
12jährige Männchen kommt aus dem Zoo Zürich. Außer
Apenheul zeigt in den Niederlanden nur Artis in Amsterdam Große
Ameisenbären.
Dierennieuws – 23. Juni 2006
Dierenrijk Europa blij met geboorte van zeehondenjong
Seehundgeburt in Dierenrijk Europa
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200606/nw44280.htm
Am 22. Juni um etwa 15.30 Uhr ist in Dierenrihk Europa ein Seehund
geboren worden. Die Geburtenwelle der letzten Wochen setzt sich damit
fort.
Diergaarde Blijdorp – 28. Juni 2006
Drie zeeleeuwtjes geboren en zeeleeuwtje Toska herenigd met moeder Toos
Drei Seelöwen geboren / Seelöwenjungtier Toska
wieder bei seiner Mutter Toos
Die Seelöwin Toos brachte in der Nacht vom 14 zum
15. Mai ein weibliches Jungtier zur Welt. Krankheitsbedingt produzierte
sie keine Milch, sodass das Jungtier Toska über eine Sonde
gefüttert wurde, da es die Flasche zunächst nicht annahm.
Zunächst wurden Mutter und Tochter hinter den Kulissen gehalten,
nachdem Toos keine Krankheitsanzeichen mehr zeigte, wurden sie wieder
in die Gruppe gelassen, in der am 7. Juni zwei weitere Jungtiere
geboren wurden.
Grootste zeearend in Blijdorp
Größter Seeadler in Blijdorp
Seit dieser Woche ist im „Aziatisch moeras“ von
Blijdorp ein Paar Stellersche Seeadler zu sehen. Es handelt sich um
beschlagnahmte Tiere, die dem Zoo übergeben wurden. Die
Tiere haben eine Spannweite von maximal 280cm und wiegen bis zu 9kg.
Ouwehands Dierenpark Rhenen – 26. Juni 2006
Orang oetan geboren in Ouwehands Dierenpark Rhenen
Orang Utan geboren im Ouwehands Dierenpark Rhenen
Am 24. Juni brachte das 22jährige Orang-Utan
Weibchen Tjinta ein männliches Jungtier zur Welt. Das Muttertier
kam vor etwa 1,5 Jahren aus Köln nach Rhenen. Vater des Jungtiers
ist – trotz der Präsenz des 24jährigen Sibu - der erst
9jährige Bako, der in Rhenen geboren wurde.
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| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
Zoo
Wuppertal, 29.06.2006
Start des Kartenvorverkaufs zur Pinguinale 2006
"große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus..."
Mit einer beispiellosen Parade werden am Samstag, dem 19. August 2006
mehr als mannshohe Pinguine aus dem gesamten Stadtgebiet mit der
Schwebebahn zum Zoo reisen und anschließend in einer großen
Parade in den Zoo einziehen. Der Zoo bleibt an diesem Tag bis 22.00 Uhr
geöffnet. Für den Zoo-Eintritt am 19. August gelten
preisermäßigte Sonder-Eintrittskarten (Erwachsene 4,00
¬, Kinder 2,00 ¬), die neben dem Zoo-Eintritt auch zur Hin- und
Rückfahrt mit dem Öffentlichen Nahverkehr innerhalb des
gesamten Verbundraumes des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr berechtigen.
Zoo Basel, 29.06.2006
Neue Erlebniswelt für die Menschenaffen im Basler
Zoo – Zum Projektstart ein grosszügiges Geschenk
Am 5. Juli 2006 feiert die Credit Suisse - auf den Tag
genau - ihr 150-jähriges Bestehen. Aus deren
Jubiläumsstiftung fliesst dem Basler Zoo für eine neue
Erlebniswelt der Menschenaffen ein namhafter Betrag zu. Dr. Olivier
Pagan orientiert über das in die Zukunft führende Projekt.
Jörg Hess stellt unter dem Titel "Gestern, heute, morgen – Die
Basler Menschenaffenfamilien" die zoologischen Hintergründe
zur neuen Erlebniswelt vor. Der Zolli und die Credit Suisse informieren
zudem über die besonderen Aktivitäten im Affenhaus am
Jubiläumstag und darüber, was weiter geplant ist.
Zoo Leipzig, 29.06.2006
730-mal Dankeschön für tierisches Engagement!
Tierpatentage im Zoo Leipzig
Auf ein „Date“ mit ihren Schützlingen können
sich die mehr als 700 Tierpaten des Leipziger Zoos freuen. Am
Donnerstag, den 29. Juni und am Freitag, den 30. Juni 2006 lädt
der Zoo Leipzig jeweils ab 17 Uhr alle Tierpaten als Dankeschön
für das teilweise schon über Jahre bestehende
Patenschaftsengagement zu einem besonderen Zoobesuch ein. Nach der
Begrüßung durch Zoodirektor Dr. Jörg Junhold und dem
Vorsitzenden des Freundes- und Förderkreises Siegfried Stauche um
17.15 Uhr an der Seebärenanlage erhalten alle Zoofreunde die
Möglichkeit, gemeinsam den neuen Elefantentempel „Ganesha Mandir“
zu entdecken. Anschließend geht es auf zum ganz persönlichen
Besuch beim jeweiligen Patentier. Tierpfleger und Kuratoren stehen vor
Ort für informative Gespräche bereit. Mehr als 300 Paten
haben sich bereits für die Tierpatentage beim Freundes- und
Förderkreis des Zoologischen Gartens angemeldet. Den weitesten
Anreiseweg nimmt ein Ehepaar aus der Schweiz auf sich, um endlich
einmal „seine“ beiden Erdmännchen zu besuchen. Ob einzelne
Tierliebhaber, Familien, Schulklassen oder Firmen - der Treue ihrer
Paten können sich die Tiere im Leipziger Zoo seit Jahren sicher
sein. Die Zahl der Patenschaften steigt stetig, allein in diesem Jahr
konnten 70 Paten mehr als im letzten Jahr dazu gewonnen mehr. Seit der
erfolgreichen MDR Zoo-Doku „Elefant, Tiger & Co.“ genießen
die gefiederten, schuppigen und pelzigen „Patenkinder“ auch
außerhalb Leipzigs und Sachsens großen Zuspruch. Zwar
halten die Leipziger mit 54% noch immer den „Löwenanteil“ der
Patenschaften, der Anteil der nicht-sächsischen Patenträger
kann sich mit 22,5% aber sehen lassen. Besonders stolz ist der
Freundes- und Förderkreis darauf, dass viele Tierpaten sich schon
seit Jahren für den Leipziger Zoo engagieren. So hat eine Familie
aus Leipzig bereits seit 1998 die Patenschaft für ein
Erdmännchen übernommen. Ein Leipziger Optiker erfreut sich
bereits seit 10 Jahren an seiner Patenschaft über
Brillenbärin „Lola“. Ein Tierpate der ersten Stunde ist auch das
Leipziger Brauhaus zu Reudnitz, das u.a. die Patenschaft für
Elefantenkind Voi Nam übernommen hat. Äußerst beliebt
sind unsere Erdmännchen, die mittlerweile stolze 111 Paten
gefunden haben. Mit weitem Abstand folgen Graumulle (57 Paten),
Lisztäffchen (39), Zwergseidenäffchen (33),
Kurzohrrüsselspringer (32) und die Brillenpinguine (28). Die
Patenschaften, die mit einer jährlichen Spende verbunden sind,
leisten einen beachtlichen finanziellen Beitrag zur Unterstützung
des Zoos. Fast 150.000 ¬ konnte der Leipziger Zoo in diesem Jahr
bereits über Tierpatenschaften sammeln. Seit 1998 hat der
Freundes- und Förderkreis des Zoologischen Gartens insgesamt mehr
als 1 Million Euro Spendengelder allein über Patenschaften
eingenommen. Die Lippenbären-Schlucht oder die Tiger-Taiga sind
nur zwei der zahlreichen Projekte, die der Freundes- und
Förderkreis mit diesen und anderen Spendengeldern in den
vergangenen Jahren unterstützen konnte.
Aktion Fischotterschutz, 29.06.2006
Uli Stein stellt im OTTER-ZENTRUM aus
Mäuse-Freunde und Spaßvögel aufgepasst: Uli Stein
signiert zur Ausstellungseröffnung am 15. Juli seine Werke von
14:30-16:00 Uhr im OTTER-ZENTRUM. Bis zum 31. August werden in einer
Ausstellung im OTTER-ZENTRUM dann die Cartoons von Deutschlands
bekanntestem und auflagenstärkstem Cartoonisten zu bewundern sein.
Ob Buch, Tasse, T-Shirt oder Plüschmaus, fast in jedem Haushalt in
Deutschland sind die Cartoons von Uli Stein zugegen. Mit einer Vier im
Zeichnen während seiner Schulzeit zum erfolgreichsten
Cartoonisten, der Anfang war nicht geradlinig: Lehrerstudium, freier
Fotograf und Journalist, um dann doch wieder, trotz der Vier, sich dem
Zeichnen zu widmen. Von Auto-Comics (eines seiner Hobbys sind
Autorennen, Uli Stein war norddeutscher Kart-Meister) zum
Mäusezeichner. Die Mäuse von Uli Stein kennt nahezu jeder,
daneben spielen Pinguine und zunehmend Menschen eine zentrale Rolle in
seinen Cartoons. In Büchern, auf Postkarten, Kalendern, Tassen,
Mousepads und Bettwäsche findet man seine Cartoons, selbst als
Plüschtiere sind seine Pinguine und Mäuse erhältlich.
Statistisch gesehen müsste jeder Deutsche ein Buch oder eine
Postkarte von Uli Stein besitzen (bei rund 90 Millionen verkauften
Exemplaren). Seine Cartoons sind in den Zeitschriften Playboy, Lui,
Hörzu, Bunte etc. erschienen. Seit über 30 Jahren erscheinen
seine Cartoons in der Freundin. Neben Hard-Rock, vine & dine
gehören auch Tiere zu seinen Hobbys und zeigen seine enge
Verbindung zur Natur. Freuen Sie sich auf die dritte Ausstellung
großer Cartoonisten im OTTER-ZENTRUM und nehmen Sie sich etwas
Zeit, um Ihre Lachfalten zu stärken und nutzen Sie die seltene
Gelegenheit, um ein Autogramm von Uli Stein zu ergattern!
Zoo Leipzig, 29.06.2006
Seltener Nachwuchs im Leipziger Zoo - Männlicher Schneeleopard
geboren
Große Freude im Leipziger Zoo. Das Schneeleopardenpärchen
„Laura“ (geb. 30.04.2001 im Wildpark Lüneburger Heide, seit 2003
in Leipzig) und „Onegin“ (geb. 20.04.2003 im Zoo Krefeld, seit 2004 in
Leipzig) hat für den ersten Schneeleopardennachwuchs seit 11
Jahren gesorgt. Schneeleopardin „Laura“ brachte vergangene Woche ihr
erstes Baby zur Welt. Da Erstgeburten immer ein gewisses Risiko mit
sich bringen, wurde den sensiblen Tieren in den ersten Tagen absolute
Ruhe verordnet, damit sich Laura intensiv auf ihren Nachwuchs
konzentrieren und sich so eine feste Mutter-Kind-Bindung aufbauen
konnte. Gestern wagten die Tierpfleger nun einen ersten neugierigen
Blick in die Wurfkiste, in die sich Mutter Laura seit der Geburt mit
ihrem Nachwuchs zurückgezogen hat. Dabei gelang es Mutter und Kind
für einen kurzen Augenblick zu trennen, um den kleinen Welpen zu
wiegen und eine erste tierärztliche Kontrolle durchzuführen.
Bislang entwickelt sich der langersehnte Schneeleopardennachwuchs
prächtig und bringt schon stolze 1010g auf die Wage! Für den
Leipziger Zoo ist es erst die dritte Schneeleopardengeburt in seiner
traditionsreichen Geschichte. Der erste im Jahr 1912 geborene Welpe
verstarb nach nur 4 Monaten unerwartet. Die erste und bislang einzige
erfolgreiche Aufzucht gelang erst viele Jahre später. Völlig
überraschend hatte Schneeleopardenkatze „Leah“ 1995 zwei Jungtiere
zur Welt gebracht, von denen jedoch nur ein Welpe überlebte. In
das erst seit zwei Jahren im Leipziger Zoo lebende Katzenpärchen
„Laura“ und „Onegin“ wurden von Beginn an große Hoffnungen
für den Aufbau einer erfolgreichen Nachzucht dieser in der Natur
hochbedrohten Katzenart gesetzt. Die illegale, aber noch immer
lukrative Pelzjagd hat die Bestände des Schneeleoparden erheblich
reduziert. Hinzu kommt die immer weiter fortschreitende Ausbreitung des
Menschen in den Hochgebirgsregionen Zentralasiens und die damit
verbundene Verdrängung dieser schönen, aber scheuen Tiere aus
ihrem natürlichen Lebensraum.
Tiergarten Heidelberg, 29.06.2006
Gefiederte Models - Fototour durchs Vogelrevier
Nahe der Elefantenanlage bietet sich den Besuchern des Tiergartens der
Blick in das Reich der Bewohner wunderschön gestalteter Volieren.
Die beiden Hobby-Fotografen Sabine Schaefer und Georg Mahler sind bei
jedem Besuch aufs Neue fasziniert von der Farbenpracht, Vielfalt und
Schönheit der Vögel: das Vogelrevier und das
Küstenpanorama ziehen sie magisch an. Was lag also näher, als
die "gefiederten Models" zum Shooting zu bitten? Erweitert wird die
Fototour durchs Vogelrevier durch Bilder von Greifvögeln, die in
einer Vitrine ausgestellt werden. Die Foto-Ausstellung "Gefiederte
Models - Fototour durchs Vogelrevier" ist die erste Ausstellung der
beiden Hobby-Fotografen Sabine Schaefer (*1969) und Georg Mahler
(*1970).
Zoo Köln, 28.06.2006
Hippos, Krokos & Co
Fertig ist ein Zoo nie. Die Kenntnisse über die Lebensweise von
Tieren und die Lebensansprüche, die es zu erfüllen gilt, wenn
man sie in menschliche Obhut nimmt, nehmen ständig zu. Auch die
Ansichten, wie man Tiere dem Publikum präsentiert, ändern
sich. Deshalb muss ein Zoo ständig in die Entwicklung investieren.
Sonst verliert er sehr schnell den Anschluss an die Entwicklung und in
der Folge seine Besucher. Der Kölner Zoo hat nicht nur den
Anschluss an die internationale Tiergärtnerei gehalten. Mit dem
ELEFANTENPARK, der unter Fachleuten weltweit Beachtung findet, und sich
beim Publikum größter Beliebtheit erfreut, ist er zum
Trendsetter geworden, und er gehört heute zu den Spitzenzoos in
der Welt. Diesen Spitzenplatz möchte er behalten. Längst ist
deshalb das nächste Bauprojekt in Planung. Es handelt sich um eine
afrikanische Flusslandschaft mit Flusspferden, Antilopen und Krokodilen
sowie einer Auswahl das Flussufer belebender Vögel. Dieses Projekt
möchten wir erstmals der Öffentlichkeit vorstellen am:
Donnerstag, dem 29. Juni 2006 um 11.30 Uhr.
Zoo Dortmund, 28.06.2006
Künstler Klaus Teichmann präsentiert Riesenfaultierplastik im
Zoo Dortmund
Der Zoo Dortmund ist um eine
Attraktion reicher. Seit neuestem befindet sich am Tamandua-Haus des
Zoos ein Riesenfaultier – allerdings jedoch nur als Plastik, denn:
Riesenfaultiere sind seit langem ausgestorben. Der Bochumer
Künstler Klaus Teichmann hat die lebensgroße Plastik in
seinem Atelier nach Angaben von Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter
angefertigt. Riesenfaultiere waren die größten Vertreter der
Nebengelenktiere (Xenarthra), einer Ordnung von Säugetieren um
deren Haltung sich der Zoo Dortmund besonders verdient gemacht hat.
Insbesondere die Haltung und Zucht des Großen Ameisenbären,
zugleich Wappentier des Dortmunder Zoos, haben ihm Ruhm und Anerkennung
in der Fachwelt beschert. Das Tamandua-Haus des Zoos ist in seiner
Schwerpunktsetzung auf Vertreter der Ordnung (neben Ameisenbären
auch Gürteltiere und Faultiere) einmalig auf der Welt. Mit einer
Länge von bis zu sechs Metern übertrafen Riesenfaultiere die
heute lebenden Arten der Ordnung um ein Vielfaches. Größte
lebende Art ist der Große Ameisenbär mit einer
Körperlänge von bis zu drei Metern. Wie alle rezenten (=
heute lebenden) Arten der Nebengelenktiere waren Riesenfaultiere
ausschließlich in der Neuen Welt verbreitet. Ursprünglich in
den weiten Grasländern Südamerikas zu Hause sind sie
über die mittelamerikanische Landbrücke bis weit nach
Nordamerika vorgedrungen.
Allwetterzoo Münster, 28.06.2006
Späte "Schwangerschaft" im Allwetterzoo Münster: Eine
hochbetagte Schimpansin wurde erneut Mutter!
Schon die Geburt ihres letzten Jungtiers im Juni 1999 galt als kleine
"zoologische Sensation", denn die Schimpansin "Yola" war seinerzeit
bereits 36 Jahre alt. Verglichen mit einem Menschen hatte sie damit ein
Alter von etwa 50 Jahren erreicht. Im Allwetterzoo Münster war man
deshalb ziemlich sicher, dass "Yola" damals ihr letztes Jungtier zur
Welt gebracht hatte - und hat sich mächtig getäuscht! Das
inzwischen 43 Jahre alte Schimpansenweibchen brachte am 10. Juni 2006
ein gesundes weibliches Baby zur Welt. "Yola" hat die Geburt
problemlos, wenn auch erschöpft überstanden. Inzwischen hat
sie sich jedoch gut erholt und widmet sich sehr liebevoll dem
Neugeborenen - stets neugierig verfolgt von ihrer inzwischen
siebenjährigen Tochter "Sambala". "Yola" und ihre Kinder leben
inmitten der zwölfköpfigen Schimpansengruppe und können
mit etwas Glück auch beobachtet werden. Die Schimpansenmutter
trägt ihr bislang noch namenloses Jungtier stets eng am
Körper, so dass Zoobesucher Zeit und Geduld mitbringen
müssen, um es zu sehen.
Thüringer Zoopark Erfurt, 28.06.2006
Bambi im Brühl
Mit leichten Blessuren kam eine Ricke davon, die sich
vorgestern (27.6.2006) im Häusermeer der Landeshauptstadt verirrt
hatte und nicht mehr ins Freie zurückfand. Die Erfurter Polizei
wurde in die Bonemilchstraße am neuen Justizzentrum gerufen, um
sich des verbiesterten Wildtieres anzunehmen. Doch als die Beamten den
Zoopark um Unterstützung baten, war das Reh plötzlich
verschwunden. Erst drei Stunden später gegen 17 Uhr rückten
Zootierarzt Dietmar Kulka und Zooinspektor Rudi Toll in Richtung
Brühl aus. Mit einem Narkosegewehr bewaffnet, wollten sie den
zunehmend verängstigten Vierbeiner gemeinsam mit Polizei und
Feuerwehr aus der Gefahrenzone bringen. Das auf einem mit
Bauzäunen umgrenzten Parkplatz eingekesselte Reh fand allerdings
eine Lücke und entkam. Kurze Zeit später gelang jedoch unweit
davon entfernt die Bambi-Fangaktion. Eine junge Polizistin ergriff
beherzt das stark ermattende Tier. Anschließend beruhigten es die
Zooleute medikamentös und brachten es auf den Roten Berg. Dort
wurde es nach Verabreichung eines Muntermachers umgehend wieder
freigelassen. Auf dem 63 Hektar großen Zoogelände leben
neben Feldhasen, Füchsen und anderen heimischen Wildtieren
ständig bis zu sechs der kleinen Hirschverwandten. Abends kann man
sie oft äsend auf der Festwiese beobachten. Eigens für sie
gibt es im Zooparkzaun 40 Zentimeter hohe Durchschlüpfe, damit sie
ungehindert ihren Einstand wechseln können. Zum glücklichen
Ausgang der Fangaktion befragt, sagte Zoodirektor Dr. Norbert
Neuschulz: „Auf ähnliche Weise hätte sicherlich auch
Braunbär Bruno gerettet werden können, zumal der Direktor des
Tierparks München Hellabrunn, Professor Henning Wiesner ein
ausgewiesener Experte für Tiernarkosen ist und den
zuständigen Stellen in Bayern mehrfach seine Dienste angeboten
hatte.“
Thüringer Zoopark Erfurt, 28.06.2006
Ferien in den Sommerferien im Thüringer Zoopark und seinem Aquarium
In den Sommerferien vom 20. Juli bis 30. August werden im
Thüringer Zoopark Erfurt an jedem Dienstag und Donnerstag und im
Zoopark-Aquarium an fünf Mittwochnachmittagen am Nettelbeckufer
28a wieder Führungen mit interessanten und wissenswerten Themen
durchgeführt. Tierinteressierte Kinder und Erwachsene sind
herzlich eingeladen.
Zoo Basel, 28.06.2006
Neue Themenanlage Australis im Zoo Basel eröffnet
Australis, Biologie von der anderen Seite - unter
diesem Motto eröffnete der Zoo Basel eine neue Themenanlage mit
Kängurus, Buschhühnern, Baumpythons, Geckos und anderen
Terrarientieren. Eine kleine Ausstellung ermöglicht spannende
Einblicke in die einzigartige Fortpflanzungsweise der Beuteltiere
Australiens.
Tierpark Essehof, 28.06.2006
Bienen- und Ameisenausstellung
Im Tierpark Essehof stellt der Imkerverein Helmstedt am
kommenden Wochenende (1.7. & 2.7.2006) jeweils ab 10h Bienen und
Ameisen aus. Der Verein um den Vorsitzenden Peter Hille setzt sich sehr
aktiv ein, Besuchern diese Wirbellosen näher zu bringen. Sie
erklären den gläsernen Schaukasten im Bienenhaus, die
Lebensweise der darin lebenden Honigbiene und wie schließlich vom
Imker der Honig dieser fleißigen Tiere gewonnen wird. Kinder
können ihr Wissen an einer Spielwand testen. Als Gewinn winkt ein
Glas echter Deutscher Imkerhonig. Aber auch die Wildbienen kommen nicht
zu kurz. Welche Aufgaben haben diese in der Natur? Wo findet man sie?
Und wie einfach kann diesen nützlichen Insekten eine Nisthilfe
gegeben werden? Abgerundet wird das Programm durch die bedrohte Rote
Waldameise. Aufgrund einer Umsiedelungsmaßnahme stellt die
Deutsche Ameisenschutzwarte e. V. ein Volk für ein Formikarium zur
Verfügung. Der Verein erklärt das Verhalten der Ameisen, ihre
Rolle bei der Produktion des Waldhonigs und führt eine
Fütterung durch.
Natur- und Tierpark Goldau, 28.06.2006
Tierisches aus dem Natur- und Tierpark Goldau
Der Blauweiher im Tierpark Goldau ist mit seiner
Fläche von 15'000 m2 einer der schönsten natürlichen
Wasseranlagen der Schweiz. Die Fische sind bei der Unterwasserstation
zurzeit sehr gut zu beobachten. Nebst den Schleien, Brachsmen,
Gründlingen und Lauben sind mit etwas Glück auch Hechte zu
sehen. Ein besonderes Schauspiel kann in diesen Tagen bei den riesigen
Karpfen beobachtet werden. Jetzt sind sie auf Partnersuche und
verbringen die meiste Zeit an der Wasseroberfläche und versuchen
mit Luftsprüngen einen geeigneten Partner zu finden. Karpfen sind
von Natur aus sog. Gründler. Dies bedeutet, dass sie ihre Nahrung
(Krebse, Würmer, Kleingetier) vor allem im Schlamm finden. Unter
Zuhilfenahme der beiden Barthaare (sog. Barteln) tasten sie den Boden
ab und können gleichzeitig Gerüche wahrnehmen.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 28.06.2006
Fliegender Wechsel im Seelöwenpool der Wilhelma
Ende April erst sind „Herta“,
„Brigitte“ und „Hartwig“, die Seelöwenjungen vom vergangenen Jahr,
auf die große Reise in einen spanischen Zoo gegangen, um Stress
oder Inzucht mit Papa „Arno“ aus dem Weg zu gehen. Nur wenige Wochen
war es vergleichsweise leer im Seelöwenpool der Wilhelma – eine
Zeit, die noch rasch für ein paar notwendige Reparaturen genutzt
wurde. Die Zeit drängte, waren doch freudige Ereignisse zu
erwarten: Die trächtigen Damen reduzierten ihr Sport- und
Gesangsprogramm, konnten keinen Hering mehr sehen und drehten als
Schwangerschaftsgymnastik nur noch ruhige Runden im Pool. Am 2. Juni
war es dann soweit: Die geburtserfahrene „Bella“ war die erste, „Evi“
folgte nur zwei Tage später, und am 6. Juni brachte „Mercedes“ ihr
erstes Jungtier zur Welt. Wie es sich für eine Seelöwin der
A-Klasse gehört, ist sie eine tolle Mutter. Am 13. bekam dann
schließlich „Lucy“ ihr Baby, das einzige Mädchen in der
Nachzucht-Viererbande. Die fünfte Seelöwin,„Suzan“, hat zwar
auch einen kleinen Bauch, der ist aber wohl eher auf Heringe
zurückzuführen als auf eine Schwangerschaft. Bis Monatsende
wird sich das klären, denn Kalifornische Seelöwen bekommen
auf der ganzen Welt nach 111/2 Monaten Tragzeit im Juni ihre Jungen.
Vater „Arno“ käme jedenfalls ganz schön ins Schwitzen,
müsste er Alimente für die kleinen Quäker ranschaffen.
Aber bei Seelöwen haben die Väter mit dem Nachwuchs nichts zu
schaffen – Ernährung ist Mutters Angelegenheit. Fast ein halbes
Jahr lang gibt’s nur Milch, erst danach lernen kleine Seelöwen,
dass man Fisch auch essen kann, es als Seelöwe sogar muss, und wie
man das anstellt. Im Zoo sind die Pfleger die Lehrer für diese
Umstellung, denn dabei lernen die kleinen Seelöwen auch gleich,
Futter aus der Hand zu nehmen und sich anfassen zu lassen. Das
erleichtert später dem Pfleger die gezielte Dosierung der
Futtermenge pro Seelöwe und dem Tierarzt die narkoselose
Gesundheitskontrolle. Namen haben die rülpsenden kleinen
Sympathieträger übrigens noch nicht – die werden in diesem
Fall von der Allianz vergeben, die die Patenschaft für die
Wilhelma-Seelöwen übernommen hat.
Vogelpark Herborn, 27.06.2006
Einladung zur pflanzenkundlichen Wanderung: Der Natur
auf der Spur am Vogelpark mit Willi Hecker
Getreu dem Motto „Der Mensch ist nur bereit zu
schützen, was er kennen- und lieben gelernt hat“, bietet der
Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf in diesem Sommer seinen
Freunden auch Wanderungen in die landschaftlich herrliche Umgebung des
Naturerlebniszentrums an. Ziel ist es, groß und klein für
die Schönheit der heimischen Natur zu begeistern. Im Rahmen dieser
Veranstaltungsreihe findet Sonntag, den 02. Juli, von 9.00 bis gegen
11.30 Uhr eine pflanzenkundliche Wanderung unter der Leitung des
engagierten Niederschelder Botanikers Willi Hecker statt. Treffpunkt
ist der Eingang des Vogelparks. Für den kleinen Obolus vom ¬
4,00 für Erwachsene und ¬ 2,00 für Kinder können
Naturfreunde nicht nur an dieser empfehlenswerten botanischen Wanderung
teilnehmen, sondern erhalten darüber hinaus die Möglichkeit,
im Anschluss daran den Vogelpark zu erkunden. Von besonderem Interesse
dürfte dabei sein, dass im Park gleich um 11.30 Uhr die
Fütterung der in Handaufzucht befindlichen jungen Störche,
Schnee-Eulen und Hammerköpfe durch die Tierpfleger stattfindet,
die für zahlreiche Tierfreunde ein Höhepunkt ihres Besuches
ist.
Zoologischer Garten Berlin, 27.06.2006
Der ganze Stolz der Hirschpfleger: „Rosi“, das niedliche
Rentier-Kälbchen!
Unter den zahlreichen, weltweit verbreiteten
Hirscharten haben nur zwei ungeheuerliche Popularität erreicht:
„Bambi“ als Vertreter der nordamerikanischen Weißwedelhirsche und
„Rudi“ als rotnäsiges Rentier. Jedes Kind kennt diese Hirsche, und
es verwundert nicht, dass immer wieder nach ihnen gefragt wird.
Weißwedelhirsche sind nicht im Zoo zu sehen, jedoch eine kleine
Herde der nordischen Rentiere. Es handelt sich dabei um Tiere, die
entweder aus dem Tierpark in Friedrichsfelde oder aus dem Zoo Cottbus
stammen. Vor wenigen Tagen kam ein weibliches Kälbchen zur Welt,
das trotz der augenblicklichen Hitzewelle prima heranwächst.
Sollte es dem Tierchen zu heiß werden, kann es sich in den
kühlen Innenstall zurückziehen. Die Haltung von Rentieren ist
recht kompliziert, da diese im Gegensatz zu anderen Hirschen eine
spezielle Ernährung benötigen. Ohne das „Rentier-“ oder
„Islandmoos“, das der Zoo in großen Mengen bezieht, wäre
eine erfolgreiche Haltung nicht möglich. Auch in freier Natur
bilden Moose und Flechten die Hauptnahrung. Bei den in den Zoos
gehaltenen Rentieren handelt es sich um keine Wildtiere, sondern um die
„Hausrene“ der nordischen Völker Europas und Asiens, die bei
diesen eine große wirtschaftliche Rolle spielen.
Zoo Duisburg, 27.06.2006
Schwarze Schnäbel – schwarze Füße
Unverwechselbar in – fast reines – Schwarz gekleidet
tragen südafrikanische Schwarz- oder Fleckenenten ihren Namen
durchaus zu recht; Schwarz ist zwar die vorherrschende Farbe des
kompletten Körpergefieders, aber nur zart beflaumte
Entenküken watscheln auf fleckenlos schwarzen
Plattfüßen, denn im Verlauf des Erwachsenwerdens färben
sie sich dagegen um in bleibendes Schwarzgelb. Obwohl die scheuen
Anwohner stiller Flussufer und krautreicher Seen am Kap der Guten
Hoffnung kaum jemals mit Vertretern ihrer sturmerprobten gefiederten
Landsleute – den Brillenpinguinen nämlich – in Berührung
kommen dürften, leben sie am Kaiserberg in einer großen
Gruppe solch schnatternder Frackträger vergesellschaftet. Der
Versuch allerdings, ein halbwegs ordentliches Nest zu bauen, Eier zu
legen und Junge aufzuziehen, musste angesichts der ruppigen
Pinguinmannschaft fehlschlagen.
Noch bevor die wehrhaften Brillenpinguine aber die unscheinbar
weißgrau gefärbten Enteneier entdecken konnten, nahm
Duisburgs Volontärassistent, Dipl.-Biol. Jan Henrik Swatek, das
komplette Gelege in seine Obhut und verstaute die beiden Eier im
Siebkasten einer künstlichen Brutmaschine. 30 Tage später
schlüpften zwei winzige Küken dieser hübschen
Entenvögel, doch fortan muss der Ziehvater für allerlei
exquisite Gaumengenüsse sorgen. Zur Zeit werden die beiden
Dauerpiependen dreimal täglich mit einem Gemisch aus Eipulver,
getrockneten Fliegen, Mücken und Käferlarven, fein gewiegtem
Grünzeug und – vor allem – frischer „Entengrütze“ (kleine
Schwimmblattpflanzen auf nährstoffreichen Tümpeln) mittels
gutem Zureden und Zeigestöckchen gefüttert. Bevor die
faustgroßen Vogelküken später die namengebenden,
halbmondförmigen weißen Flecken an Flügeldecken und
Schultern entwickeln, müssen noch schmackhafte Fischinnereien dem
dünnflüssigem Futterbrei zugemischt werden – vorzugsweise aus
den Bauchhöhlen von Forelle und/oder Karpfen… Noch einige Wochen
intensiver Pflege warten also auf den jungen Biologen, bevor seine
derzeit 125 Gramm „schweren“ Schützlinge ins Erwachsenenkleid
mausern – und anstatt auf tiefschwarzen, dann auf schwarzgelben
Füßen watscheln.
Zoo Landau, 26.06.2006
Vortragsabend im Zoo Landau in der Pfalz - Ein
„Leckerbissen“ für Froschfreunde (keine Froschschenkel !)
Am Montag, dem 3. Juli 2006 um
18.30 Uhr hält der australische Froschexperte Gerry Marantelli in
der Zooschule des Zoo Landau in der Pfalz in englischer Sprache einen
faszinierenden Vortrag über die Arbeit des "Amphibian Research
Centre (ARC)“. Das Institut wurde von ihm 1994 in der Nähe von
Melbourne in Australien gegründet und beherbergt heute ca. 10.000
(!) Frösche aus 50, einschließlich diverser
gefährdeter, Arten. Neben Biotopvernichtung und illegalem Handel
ist insbesondere eine durch menschliche Einflüsse verbreitete
tödliche Hautpilzerkrankung bei Amphibien insbes. In
Südamerika und Australien für den Zusammenbruch ganzer
Populationen verantwortlich. Allein von dem berühmten, extrem
gefährdeten Corroborree-Frosch (Pseudophryne corroborree), konnten
durch das ARC Tausende Nachzuchten zur Bestandsstützung
ausgewildert werden. Marantelli gilt heute als der beste Fachmann
für die Zucht und Auswilderung australischer Froscharten.
Während eines ca. zweiwöchigen Europaaufenthaltes wird
Marantelli auch in Deutschland Station machen. Neben seinem Vortrag im
Zoo Landau in der Pfalz sind Treffen mit sehr erfolgreichen
Froschzüchtern hier in Deutschland geplant.
Zoo Leipzig, 26.06.2006
Zu Besuch bei Nora, Jaco und Co. Sonntagstouren im Juli
zu den Brazzameerkatzen
Als „ein Herz und eine Seele“ – so präsentieren
sich Nora und Jaco im neu gestalteten Tieraffenhaus im Leipziger Zoo.
Liebevoll und ausdauernd laust Brazzameerkatzenweibchen Nora (geb.
7.7.1996) ihrem portugiesischen Meerkatzenmann Jaco (geb. 22.2.1994)
den Rücken. Hat sie etwa August, ihren langjährigen treuen
Gefährten und Vater der beiden Töchter Suria (3) und Tanisha
(2) so schnell vergessen? Und warum musste Brazzameerkatzenmann August
im November letzten Jahres den Leipziger Zoo und seine kleine Familie
in Richtung Lissabon verlassen? Bei den Sonntagstouren im Juli erhalten
alle neugierigen Zoobesucher jeden Sonntag um 11 Uhr Antworten auf
diese und weitere interessante Fragen zum Familienleben und der
Lebensweise der Brazzameerkatzen. Brazzameerkatzen zählen zu den
größten Vertretern der in Afrika weit verbreiteten Gruppe
der Meerkatzen. Sie führen ein verstecktes Leben und sind in ihrem
Lebensraum, den feuchten Wäldern Westafrikas, nur schwer
aufzustöbern. Charakteristisch für diese Tieraffenart ist
ihre markante Gesichtszeichnung: Der weiße Schnurr- und Kinnbart
steht auffällig im Kontrast zu dem nackten schwarzen Gesicht und
der orange schimmernden Stirn. Ihren ungewöhnlichen Namen erhielt
diese Meerkatzenart nach dem französisch–italienischen
Afrikareisenden Pierre de Brazza, der Ende des 19. Jahrhunderts
Zentralafrika erforschte.
Zoo Dortmund, 26.06.2006
Montag wieder erweiterte Öffnungszeiten zum
Entspannen im Zoo Dortmund
Auszeit gefällig? Auf der Suche nach Ruhe und
Entspannung? Dem Alltag entfliehen? Der Zoo Dortmund bietet die
Gelegenheit dazu. Am Montag (26. Juni) ist der Zoo wieder länger
geöffnet – bis 21 Uhr können die Besucher die herrliche
Parklandschaft des Zoos genießen und im Schatten uralter
Bäume lustwandeln, Natur genießen, frische Luft atmen. Der
Zoo als grüne Oase der Stadt Dortmund bietet spannende
Beobachtungen an Tier und Natur. Erfahrungsgemäß
genießen auch die Zootiere den Feierabend und erscheinen am
späteren Abend ganz besonders relaxt. Der Zoo bietet allen
Besuchern die Möglichkeit, einen Streifzug durch die Welt der
Tiere zu unternehmen – und das ganz entspannt zum Feierabend die ganze
Vielfalt des Tierreichs im Zoo Dortmund erleben. Ganz besonders
attraktiv im Moment: das 52. Ameisenbärenjungtier „Zenobia“ –
gerade erst wenige Wochen alt. Außerdem jede Menge Action bei den
Riesenottern, die sich mit ihrem Nachwuchs auch gerne in der
Außenanlage tummeln.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 23.06.2006
Spannende Ferienwoche in der ZOOM Erlebniswelt
Dem Tierarzt über die Schulter schauen, mit dem
Pfleger gemeinsam Tiere füttern oder ein Blick hinter die Kulissen
werfen: All dies bietet das Ferienprogramm der Gelsenkirchener
Erlebniswelt. Vom 26. bis 30 Juni bietet die ZOOM Erlebniswelt
Gelsenkirchen wieder täglich von 10 bis 16 Uhr ein großes
Sommerspecial für Kids zwischen 6 und 12 Jahren an. Die Ferien im
Zoo setzen sich aus einem bunten und abwechslungsreichen Programm mit
Spiel, Spaß, Abenteuer und Wissensvermittlung aus der Welt der
Tiere zusammen. Dazu Veranstaltungsmanagerin Maren Brauser: „Jeder Tag
wird von uns individuell mit immer neuen Schwerpunkten
zusammengestellt. Als gemeinsame Erlebnisse stehen zudem täglich
das Mittagessen und der Spielplatzbesuch auf dem Programm. Alle Kinder
werden von erfahrenen Zoolotsen betreut.“ Den Startschuss der
Ferienwoche bildet das Kennen Lernen bei einem Rundgang durch die neue
ZOOM Erlebniswelt Alaska. An den beiden nächsten Tagen dürfen
sich die Nachwuchstierpfleger dann zum ersten Mal in einem Revier
beweisen. Dabei werden auch interessante Geschichten zu den Themen
Inuit, den Ureinwohnern Alaskas, und den Indianer vermittelt.
Verschiedene Spiele und Bastelvorschläge ergänzen das
Programm.
Thüringer Zoopark Erfurt, 23.06.2006
Treue Begleiter
Wenn ihm die Katze als Hausgenossin inzwischen auch den
Rang ablief, so bleibt der Hund doch der vielseitigste Freund des
Menschen. Sei es als Seelentröster, Jagdbegleiter, Sportkamerad,
Retter oder Beschützer. Der Thüringer Zoopark macht jedes
Jahr mit einer speziellen Veranstaltung auf die spezielle Verwendung
von Dienst- und Gebrauchshunden im Freistaat aufmerksam. Gemeinsam mit
dem Thüringer Innenministerium und der Hundeschule „Passion“ aus
Weimar-Schöndorf gestaltet er unter Schirmherrschaft von
Innenminister Karl-Heinz Gasser am kommenden Sonntag bereits zum
dritten Mal den „Tag des Thüringer Diensthundes“. Ab 13 Uhr
gehört die Festwiese im Norden des Zooparkes wieder ganz den
Schutz-, Rauschgift-, Sprengstoff-, Fährten, Leichen-, Tatmittel-
und Brandspürhunden, die unter Anleitung ihrer Betreuer von der
Thüringer Polizei auf dem Parcours ihr Können zeigen. Mit
dabei ist auch die Rettungshundestaffel Marlishausen. An Ständen
des Vereins für Deutsche Schäferhunde, des Malinoisclub
Thüringen und des Weimaraner Clubs gibt es Informationen über
die jeweiligen Rassen. Darüber hinaus werden Rottweiler und
Hovawarts als menschliche Begleiter und Beschützer vorgestellt.
Als Inbegriff für exzellente Schnüffler gelten Bluthunde, die
die German Bloodhound Mantrailing Association aus Nordhausen
präsentiert. Basteln und Malen für Kinder zum Thema „Der Hund
mein bester Freund“ werden vom Verein Schloss Kromsdorf kreativ
veranstaltet. Eingeladen zur großen Diensthundeschau im Zoopark,
an der zirka 50 Hunde teilnehmen, sind natürlich auch alle
privaten Hundebesitzer aus nah und fern. Im Wettbewerb „Thüringer
Polizeihund für einen Tag“ können „Pfiffi“ und Co. mit Ihrem
Frauchen oder Herrchen Ihr Können unter Beweis stellen. Dem Sieger
winkt eine originelle Urkunde. Wer einen größeren Hund
erwerben möchte, findet vielleicht einen Passenden im Erfurter
Tierheim, das ebenfalls auf der Festwiese mit einem Stand präsent
ist. Alles in allem können sich Hundefreunde und solche die es
werden wollen auf eine runde Veranstaltung freuen.
Zoologischer Garten Berlin, 23.06.2006
Das ZOO-AQUARIUM BERLIN meldet: Seesterne und Seeigel
aus dem Pazifik
Die Fische im Pazifik-Becken des ZOO-AQUARIUMS haben
neue Mitbewohner. Erstmals sind hier eine größere Zahl
Orangefarbener Pazifik-Seesterne und Roter Pazifik-Seeigel zu
bewundern. Nur selten kommen nämlich diese Tiere aus dem kalten
Pazifikwasser in europäische Aquarien. Das ZOO-AQUARIUM erhielt
diese Tiere durch eine Zusammenarbeit mit dem Max-Planck Institut
für Molekulargenetik in Berlin. Die Wissenschaftler arbeiten
nämlich an pazifischen Seeigeln, haben aber nicht die
Möglichkeiten, diese Tiere langfristig im Institut unterzubringen.
Deshalb kam eine Anfrage an das ZOO-AQUARIUM, ob vielleicht hier die
Möglichkeit zur Pflege dieser in ihrer Heimat häufigen, in
Europa aber kaum erhältlichen Seeigel bestünde. Für das
ZOO-AQUARIUM wiederum war es natürlich kein Problem, die
pazifischen Seeigel in einem gekühlten Aquarium unterzubringen. So
entstand eine gute Zusammenarbeit zwischen beiden Instituten. Das
Max-Planck Institut hat seine für die Forschung benötigten
Seeigel bei guter Pflege untergebracht und das ZOO-AQUARIUM bekam so
neue, interessante Tiere für sein Pazifik-Becken. Da mit den
Seeigeln in demselben Transport auch noch große, auffallend
gefärbte Pazifik-Seesterne in Berlin eintrafen, ist im
ZOO-AQUARIUM das Pazifik-Becken mit den leuchtend roten
Garibaldifischen, den Hornhaien und den neuen Seeigeln und Seesternen
für die Besucher ein besonderer Anziehungspunkt geworden. Für
die Wissenschaftler aber steht so immer eine ausreichende Zahl Tiere
für ihre Forschung zur Verfügung.
Erlebnis-Zoo Hannover, 23.06.2006
Nachwuchs bei den Wölfen
Zum ersten Mal seit 15 Jahren gibt es wieder
Mini-Wölfe im Zoo. Gleich fünf Wolfs-Welpen wuseln wild durch
den neuen Wald der Wölfe! Die wollige Rasselbande hält ihre
Eltern Akira und Lakota mächtig auf Trab.
Zoo Duisburg, 23.06.2006
Kleine Spender – große Spenden
Nicht reden, sondern handeln – nach dieser Devise
ergriffen rund 50 Kinder des Katholischen Kindergartens Heilig Geist in
Duisburg Buchholz eine Initiative der besonderen Art: Auch sie
hörten vom Abtragen des maroden Daches im Duisburger Delphinarium
und beschlossen deshalb spontan, sich in die lange Reihe großer
und größerer Sponsoren einzureihen, um zum Spätherbst
hin Menschen und Flippern ein neues Dach über dem Kopf zu
ermöglichen.
In ungezählten Stunden bastelten sie aus allerlei
unterschiedlichen Materialien Delphin-Figuren, beklebten Baumscheiben
mit Teelichtern und gestalteten „Traumfänger“ – mobileartige
Gebilde aus Fäden und Federn, Stäbchen und Figuren -, die
nicht nur Kinderzimmer zieren können. All diese hübschen
Gegenstände verkauften sie auf mehreren Wochenmärkten vor
Ort. Dazu verteilten sie selbst erstellte Sammelboxen in
ausgewählten Buchholzer Geschäften, womit zu Spenden
fürs Delphinariumdach aufgerufen wurde. Insgesamt brachten die
fleißigen Zoofreunde über 500 Euro zusammen, die sie
Münze für Münze, Schein für Schein in einen
großen Beutel packten, den sie der Zooleitung überreichen
wollen.
Thüringer Zoopark Erfurt, 23.06.2006
Richtfest im Zoopark - Neuer Eingang im Bau
Der erste Eindruck ist bekanntlich der Beste, was man
vom bisherigen Zooparkeingang, der 1959 entstand, beim besten Willen
nicht sagen kann. Er sieht nicht nur nicht mehr gut aus, sondern
verursacht, weil bereits mitten im Zoogelände gelegen, auch
erhebliche Sicherheitsprobleme. Für die Zooparkmitarbeiter war es
deshalb ein historischer Augenblick, als am 2. März 2006
unmittelbar an der Zoogrenze gegenüber der neuen Löwensavanne
mit dem Bau eines neuen Eingangsbereiches begonnen wurde. Damit
erhält der Thüringer Zoopark 47 Jahre nach seiner
Eröffnung endlich einen modernen Anforderungen entsprechenden
Besuchereingang. Neben drei Kassen und einem rückwärtigen
Teil für das Kassenpersonal wird es einen Souvenirshop sowie
Toiletten für die Zoobesucher geben. Moderne Abkassierungssysteme
und Besuchereinlässe sollen darüber hinaus die Arbeit der
Zooparkverwaltung erleichtern und gleichzeitig einem
größeren Besucheransturm in den kommen Jahren Rechnung
tragen. Mit dem heutigen (23.6.) Richtfest des von Architekt Dr. Mirko
Kunze aus Weimar planerisch begleiteten Gebäudekomplexes ist
bereits ein deutlicher Baufortschritt zu verzeichnen. Die
Eröffnung des neuen Zooparkeinganges an der Straße „Am
Zoopark“ ist vor Saisonbeginn 2007 vorgesehen.
Zoo Leipzig, 22.06.2006
Einladung zum musikalischen Zoorundgang - Sommermusik im
Zoo Leipzig
Die Schüler der Musikschule „Johann Sebastian
Bach“ präsentieren auch in diesem Jahr wieder ihr Können in
tierischer Umgebung. Gemeinsam mit dem Zoo Leipzig laden sie am
Sonntag, den 25. Juni 2006 in der Zeit von 11.00 bis 16.00 Uhr zu einem
musikalischen Zoorundgang ein. Zu jeder vollen Stunde lassen die
Musikschüler an verschiedenen Zooschauplätzen Musik
erklingen. Am Aquarium erwarten die Holzbläser ihr Publikum. Ein
Stück weiter, an der Seebärenanlage, bringen die
Blechbläser ihr Repertoire zu Gehör. In der Hacienda Las
Casas musizieren die Streicher. Akkordeonspiel und Gesang unterhalten
in gemütlicher Atmosphäre am Teichcafé. Congas und
Bongos entführen am Eingang von Pongoland im Forschercamp
musikalisch in die exotische Welt des Dschungels. Moderne Klänge
locken hingegen in die Kiwara-Savanne.
Stadtverwaltung Landau, 22.06.2006
Großes Sommerfest am 2. Juli im Zoo Landau in der
Pfalz- Aktionen rund um die Nashörner und ihre Lebensräume,
Kinderschminken, Ponyreiten, Gospel-Konzert und großer
Nashorn-Abendvortrag
Der Sommer ist da und das Große Zoo-Sommerfest
steht vor der Tür. Am Sonntag, 02. Juli 2006, ist es wieder so
weit. Um 11:00 Uhr wird das Sommerfest eröffnet. Die großen
und kleinen Besucher des Zoo Landau in der Pfalz erwartet viel Spiel,
Spaß und Unterhaltung rund um das Thema „Nashörner und ihre
Lebensräume“. Neben Kinderschminken, Ponyreiten, einem Stand mit
käuflich zu erwerbenden Nashörnern zum Kuscheln und den
Angeboten zum Blick hinter die Kulissen, kann der Zoobesucher an diesem
Tag außerdem die Arabuko-Sokoke-Waldausstellung des
Naturschutzbundes Deutschland e.V. (NABU) besuchen. Unterhaltsam
für Musikfreunde wird es um 14:00 Uhr mit dem Auftritt des
Gospel-Chores „da capo“ aus Landau, dessen Mitglieder auf der Zoowiese
mitreißenden, südafrikanischen Gospel zum Besten geben. Die
Zooschule Landau wird von 11:00 bis 17:00 Uhr viele Aktionen für
Kinder anbieten und spielerisch auf die Bedrohung der 5 Nashornarten
aufmerksam machen. Als ein besonderer Höhepunkt des Tages wird
durch Kinder und den Zoodirektor das Nashorngehege für das erste
Nashorn des Zoo Landau auf der zentralen Zoowiese eingeweiht. Das
lebensgroße Breitmaul-Nashorn ist von besonderer Art und wurde
mit viel Hingabe im Rahmen eines Sonder-Workshops für Kinder unter
dem Motto „Künstlerisches Gestalten von Zootieren“ aus Pappmaschee
modelliert. Gleich am Eingang des Zoo Landau werden die Mitglieder des
Freundeskreises allerlei Zooprodukte, vom Zooführer bis zum
Zoohonig, anbieten und über die Arbeit des Freundeskreises
informieren. Als abschließendes Highlight wird das Zoo-Sommerfest
mit dem faszinierenden Abendvortrag „Der Fluch des Horns“ von Herrn
Dipl.-Biologen Armin Püttger-Conrath ab 18:00 Uhr in der Zooschule
Landau ausklingen. Nach dem Vortrag wird es einen kleinen Snack geben
und es besteht die Möglichkeit die aktuelle Zooweinkollektion zu
probieren. Der Eintritt für den Vortrag ist für
Tageskarteninhaber frei, alle anderen Besucher zahlen ¬ 3,-.
Zoo Köln, 22.06.2006
Ein Abschied zu vorgerückter Stunde
Kölns Zoodirektor ist der einzige, der habilitiert ist und er
gehört deshalb auch dem Lehrkörper der Universität zu
Köln als außerplanmäßiger Professor an. Im Rahmen
der 24-h-Bildung, die die Studentenschaft der
Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät in diesem Jahr zum
fünften Mal veranstaltet, hält Professor Nogge am Freitag,
dem 23. Juni 2006 um 22.00 Uhr c.t. im Hörsaal I des
Physikalischen Instituts, Zülpicher Straße 77, 50937
Köln seine Abschiedsvorlesung mit dem Thema: Der Schrei des
Schneekranichs – ein Rückblick auf vier Jahrzehnte Der
Schneekranich ist nur ein Beispiel für viele Tierarten, deren
Bestandsrückgang Nogge in seinem Leben persönlich miterlebt
und versucht hat, aufzuhalten. Die Erfolge seiner Naturschutzarbeit
sollen der jungen Generation Mut machen. Der Schrei des Kranichs ist
also eine Mahnung. Der Patriarch des gefiederten Geschlechts, der nach
chinesischem Glauben von den Inseln der Seligen stammt, soll den
Menschen von dort Weisheit bringen und sie zur Einsicht und Umkehr im
Umgang mit der Natur bewegen.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 22.06.2006
Nachwuchs der Roten Varis noch schüchtern
Die Babyabteilung der ZOOM
Erlebniswelt Gelsenkirchen kann erneut einen Nachwuchs melden: Anfang
Mai erblickte ein Mädchen der Roten Varis das Licht der Welt, das
auf den Namen Klein-Sina getauft wurde. Die Roten Varis sind einer
Lemurenart aus Madagaskar. Und wie viele Affen haben sie so einiges mit
den Menschen gemeinsam. So auch beim Kinderkriegen: Die Jung-Mutter,
für die es ihre erste Geburt war, ist nach wie vor sehr
nervös und überaus besorgt um den Nachwuchs. Noch versteckt
sie sich mit Klein-Sina meist in den Innenstallungen. Auch von der
Sonne lassen sich die beiden nur selten nach draußen locken, so
dass die Besucher das Mutter-Kind-Gespann zunächst nur mit
Glück zu Gesicht bekommen dürften. Die Eltern von Klein-Sina
zählen übrigens seit Jahren zur Stammbelegschaft des
Gelsenkirchener Zoos. Vater Pumuckel ist jedoch inzwischen in einen
anderen Zoo ausgewandert.
Wildtier- und Artenschutzstation, 22.06.2006
GEO-Tag der Artenvielfalt in der Wildtierstation -
Natur-Ranger dokumentieren 35 verschiedene Tierarten im Lebensraum
„Teich“
Einmal im Jahr lädt das Magazin GEO zur Expedition
in die heimische Natur. Für die Teilnehmer gilt es, innerhalb von
24 Stunden in einem begrenzten Gebiet möglichst viele verschiedene
Pflanzen und Tiere zu entdecken. Ziel des GEO-Tags der Artenvielfalt
ist eine Bestandsaufnahme unserer unmittelbaren Umwelt: Was wächst
und gedeiht eigentlich in hiesigen Breiten? Dabei zählt nicht der
Rekord. Vielmehr geht es darum, Bewusstsein zu wecken für die
Vielfalt der Natur vor unserer Haustür. Für das Team der
Sielmanns Natur-Ranger war schnell klar: „Da machen wir mit!“ Und so
starteten 20 Kinder auf dem Gelände der Wildtier- und
Artenschutzstation in Sachsenhagen, ausgerüstet mit Keschern,
Bestimmungsbüchern, Becherlupen und Kameras, um die Artenvielfalt
in dem Teich auf dem Stationsgelände zu erkunden. Nach einer
kurzen Einweisung gingen die Kinder mit Feuereifer an die Sache. Schon
bald wurden die ersten Funde gemeldet: „Eine Kaulquappe mit Beinen!“
riefen die Kinder aufgeregt. Biologin Dr. Dagmar Schlemm konnte
erklären, dass die Kinder Molchlarven im Teich gefunden hatten.
Auch ein Molchweibchen wurde entdeckt. Daneben aber auch
Rückenschwimmer, Wasserskorpione, Gelbrandkäferlarven,
Groß- und Kleinlibellenlarven und vieles mehr. Die Natur-Ranger
zeigten auch keine Angst vor Spinnen. In der bloßen Hand wurden
Listspinnen mit Ei-Kokon, eine niedliche Kürbisspinne und die
grüne Huschspinne zum Bestimmen der Biologin gebracht. Michael
Schlemm half beim Bestimmen verschiedener Käfer und Raupen. Agnes
Deseniß sorgte für ein harmonisches Miteinander. Dass es
zwischendurch regnete war zwar etwas lästig, weil die
Bestimmungsbücher immer wieder weggepackt werden mussten, tat der
ganzen Aktion aber keinen Abbruch. Insgesamt konnten 35 verschiedene
Tierarten aus dem Lebensraum „Teich“ bestimmt und dokumentiert werden.
Zum Abschluss wurden natürlich alle Tiere vorsichtig wieder
freigelassen. Voller Stolz und mit neuem Wissen gingen die
Natur-Ranger, in der Hand eine GEO-Urkunde für die Teilnahme am
Tag der Artenvielfalt, nach Hause.
Wisentgehege Springe, 22.06.2006
Wolfsnachwuchs im Wisentgehege Springe
Wölfin Mara im Wisentgehege
hat Nachwuchs bekommen. Die kleinen Wölfe sind nach einer Tragzeit
von 63 Tagen am 19. Mai mit geschlossenen Augen und sehr hilflos in
einer von der Mutter gegrabenen Erdröhre zur Welt gekommen. Nun,
im Alter von fast fünf Wochen, beginnen die Welpen ihren
Lebensraum zu erkunden. Sie sind dabei sehr gut zu beobachten. Für
die Besucher des Wisentgeheges ist das Säugen der Welpen ein
echtes Highlight während der Wolfsbeobachtung. Mara ist eine
geübte Mutter, die seit Jahren regelmäßig Welpen im
Wisentgehege aufzieht. Auch die anderen Rudelmitglieder, Vater, Onkel,
Tanten und Geschwister kümmern sich um das Wohl der Welpen. Dazu
gehört der Schutz vor Beutegreifern genauso wie das Spielen und
das Beliefern des Baus mit Fleisch. Dazu haben die Wölfe ein recht
gewöhnungsbedürftiges Verfahren entwickelt. Wölfe
verschlingen das Futter, transportieren die Nahrung für die Jungen
im Magen bis zum Bau und würgen es dort wieder hervor. Eine
öffentliche Fütterung der Wölfe, mit Erklärungen zu
dieser interessanten Tierart, können die Besucher des
Wisentgeheges am Samstag, den 24. Juni um 16.30 erleben. Auch bei
anderen Tieren hat sich erfolgreich Nachwuchs eingestellt. Wisente,
Urwildpferde, Wildschweine, Rothirsche und viele andere sind mit der
Jungenaufzucht beschäftigt.
Tiergarten Schönbrunn, 22.06.2006
VON BUCKELKAKTUS BIS TEUFELSKRALLE - Highlights aus der
Wüste
Ab 23. Juni werden in einer Sonderausstellung im
Wüstenhaus Schönbrunn einige der seltensten Kakteenarten der
Welt gezeigt. In 21 Vitrinen sind eine exklusive Auswahl an
wasserspeichernden Pflanzen und Pflanzenteilen zu sehen – vom
Buckelkaktus bis zur sogenannten Teufelskralle. In Österreich gibt
es vermutlich nur wenige Haushalte, in denen kein Kaktus auf dem
Fensterbrett oder im Garten steht. Dass alle der etwa zweitausend
Kakteenarten als „bedroht“ gelten, ist kaum bekannt.
Stadt Nürnberg, 22.06.2006
HAUTNAH, der Künstler Michael Horn zwischen
lebendem und gemaltem Chamaeleon
Die Ausstellung zeigt die Tiere des Nürnberger
Tiergartens aus der Sicht des Künstlers. Er schildert
persönliche Begegnungen, die das unmittelbare Umfeld der Tiere
ausblenden. Die von Horn dargestellten Geschöpfe treten aus dem
Schatten heraus oder kommen aus dem Licht. Das Tier steht im
Mittelpunkt und ist alleiniger Bildinhalt. Im Focus der Ausstellung
stehen die Bilder des Panzernashorns, das auch auf der Postkarte zur
Ausstellung und den Plakaten zu sehen ist. 20 % des Erlöses der
während der Ausstellung verkauften Arbeiten kommen der
„Rhinocampaign“ des Europäischen Zooverbandes (EAZA) zugute, an
dem sich auch der Tiergarten Nürnberg aktiv beteiligt. Die
Rhinocampaign ist eine europaweite Kampagne der Zoos zum Schutz der
Nashörner. Mit den von den Zoos eingeworbenen Geldern werden
weltweit Nashornprojekte unterstützt. Michael Horn machte sich
bereits während seines Design-Studiums an der Georg-Simon-Ohm
Fachhochschule in Nürnberg einen Namen. Er beteiligte sich 2001
mit dem Bild „Entrance Kakadu“ an der Ausstellung zum Kunstpreis der
Nürnberger Nachrichten und entwarf im Zuge einer Semesterarbeit
bei Prof. Hörmann das Designobjekt im Westflügel des
Nürnberger Hauptbahnhofes. Als Tiermaler präsentierte er sich
unter anderem im Landratsamt Amberg, im Grandhotel Nürnberg, im
Landkreiskulturzentrum Sulzbach-Rosenberg und im Naturkundemuseum
Halberstadt. Im Herbst diesen Jahres erscheint das von Horn
illustrierte Buch „Die 101 wichtigsten Fragen: Urzeit“ von Friedemann
Schrenk (Communicator-Preis 2006) und Stephanie Müller im C.H.
Beck Verlag. Außerdem illustriert Michael Horn für die
Zeitschrift „Vögel – das Magazin für Vogelbeobachter“ und
für den Landesbund für Vogelschutz (LBV). 2005 wurde Michael
Horn Mitglied der deutschen Tiermalergruppe „Animaler“, die sich aus
der Interessensgemeinschaft Tiermalerei (IGT) heraus gebildet hat.
International bekannte Mitglieder dieser Gruppe sind z.B. Bernd
Hanrath, Eugen Kisselmann, Anette Isfort, Bernd Pöppelmann,
Paschalis Dougalis.
Münchner Tierpark Hellabrunn, 22.06.2006
Einladung zur Präsentation des Jahresabschlusses
2005 und Vorstellung unseres bezaubernden Puma-Nachwuchses!
Da am Mittwoch, 19. Juli 2006, die 72. Hauptversammlung
der Münchener Tierpark Hellabrunn AG statt findet, möchten
wir Ihnen den Jahresabschluss 2005 vorstellen. Seit ewiger Zeit gab es
im Tierpark keinen Puma-Nachwuchs mehr. Am 1.Mai war es wieder so weit.
In ihrer Wurfbox brachte Kätzin „Tirawa“ (*1999) drei Jungtiere
auf die Welt. Dank der guten Betreuung ihrer Mutter entwickeln sich die
beiden männlichen und das weibliche Jungtier hervorragend und
fangen an, ihre Umgebung zu erkunden.
Zoologischer Garten Magdeburg, 22.06.2006
Kinder aus Beslan zu Besuch im Magdeburger Zoo
Am 25.06.2006 sind Kinder aus Beslan zu Gast im
Magdeburger Zoo. Der Verein „Hilfe für Tschernobylkinder in
Brjansk e.V.“ betreut die Kinder während ihres mehrwöchigen
Erholungs-Aufenthaltes in Deutschland. Mit einer spannenden Exkursion
in das Reich der Zootiere möchte der Magdeburger Zoo den Kindern
ein unvergessliches Zooerlebnis ermöglichen.
Stadt Krefeld, 22.06.2006
Sommernacht im Krefelder Zoo am 7. Juli / Tiere in
Abendstimmung und ein familiäres Rahmenprogramm mit Musik und | |