E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 323 vom 22. Juni 2006

Liebe Leser,

in der Kaiserklamm am Aachensee wäre "unser" Bär gestern fast gestellt worden. Doch irgendwie ist "Bruno" aus der angeblichen Sackgasse entwischt und schon wieder in Österreich. Bis Montag läuft eine letzte Schonfrist, dann droht
Umweltminister Schnappauf unmittelbar mit dem Abschuß. Kabarettisten unterscheiden mittlerweile zwischen Problemministern und Schadministern.
Während sich die Medien aber weiterhin begeistert um das Thema kümmern, scheinen die diversen Tier- und Naturschützer sprachlos geworden zu sein. Selbst der WWF Deutschland hat seit dem 12. 6. keine Pressemeldung dazu mehr herausgegeben, auf der umfangreicheren österreichischen Website gibt es stichwortartige Tagesprotokolle, dazu Wanderungskarten und PMs (nicht tagesaktuell) und vor allem den Verweis auf die Website des Bayerischen Ministeriums. Und was ist eigentlich aus der eigens angefertigten und eingeflogenen US-Bärenfalle geworden? Solcher Mangel an Infos aus erster Hand mag auch erklären (wenn auch nicht rechtfertigen), wenn Medienvertreter im Gebiet herumschwirren und das Fangteam behindern.
In Ergänzung zur Analyse der "tierischen Namen" vor einigen Wochen erfreut mich immer wieder, daß
Luchsfachmann Wölfl nun Bärenfänger ist. So etwas traut sich kein Romanautor zu erfinden. Wenn dann Schnappauf noch zuschnappt...
Trittbrettfahrer aller Art tauchen auch auf, so gestern Tiertrainer Kraml, der seine angeblich brünftige Bärin Nora als Lockvogel anbot - die saß derweil gelangweilt auf Pflasterboden vor den Kameras.
Ernstgenommen hat ihn keiner, außer ein paar Journalisten, die auf den Reklame-Gag hereinfielen: Über die Filmtierzentrale läßt der "Bärentrainer" seine dressierten Tiere sonst durch Werbespots und Serienproduktionen tingeln. Ich ahne schon die neue Vorabendserie "Unser Bruno"; die muß dann für Österreich synchronisiert werden: "Unser Beppo".

Ab Montag gibt's "Ruhrpottschnauzen" aus dem Zoo Duisburg im ZDF. Hoffen wir, daß der Standard gehalten werden kann und wie in der Vorläufersendung aus Köln auch mal schwierige Themen und Artenschutz-Aspekte angesprochen werden. Der öffentlich-rechtliche Mitbewerber hingegen bekleckert sich eine Stunde später
erneut nicht gerade mit Ruhm mit einer wahl- und phantasielosen Aneinanderreihung von Flaschenkindern und Tiere-Streicheln.
Dirk Petzold



Preisfrage

KochMedia stellte uns dankenswerter Weise einige Exemplare der Limited Edition von WildlifePark2 zur Verfügung, die wir in den kommenden Wochen verlosen dürfen.
 
Wieviele Stunden Zoo-Dokusoaps liefen seit 2000 im deutschen Fernsehen?

Soaps, nicht Einzelfilme! Schätzen Sie, oder addieren Sie Ihre Videokassetten auf...: wer am nähesten kommt, gewinnt. Lösungsvorschlag per E-Mail an die Redaktionsadresse - Postanschrift nicht vergessen, sonst können Sie das Spiel nicht zugeschickt bekommen.

WildlifePark2. Schlüpfen Sie in die Rolle des Zoo-Direktors. Beobachten Sie die realistischen Interaktionen von über 50 verschiedenen Tierarten - ob mit den Artgenossen oder den Besuchern. Die Tiere müssen rundum versorgt werden; füttern, verarzten, streicheln oder versetzen. Steuern Sie ein Team von Landschaftsarchitekten, Gärtnern, Tierpflegern, Tierärzten und Wissenschaftlern. Errichten Sie mehr als 100 Tierhäuser, Besuchereinrichtungen, Personalgebäude. Kreieren Sie phantasievolle Landschaften mit Wasserfällen und spektakulärer Unterhaltung. www.wildlifepark2.de




Lösung von letzter Woche:
Im Zoopresseschau-Archiv lagern mittlerweile 4352 Pressemitteilungen. Die meisten Leser haben dies deutlich überschätzt - aber in den ersten zwei Jahren hatten wir ja nur sehr vereinzelte Meldungen, viele Zoos versendeten damals sogar noch ausschließlich per Fax. Ohne die Mithilfe unserer fleißigen Redaktions-Helferlein wäre die Flut heute nicht mehr zu bändigen!
Das Spiel ist bereits an S. Schley in Köln unterwegs - herzlichen Glückwunsch!

Zoos  –  Meldungen

Donauwörther Zeitung - 21. Jun. 2006
Augsburgs Zoo will eine "Marke" werden
Der Augsburger Zoo steht im Wettbewerb mit vielen anderen Freizeitangeboten. Um steigende Besucherzahlen nicht nur dem Wetter oder gar dem Zufall zu überlassen, soll sich der Tiergarten jetzt zum "Marken-Zoo" weiterentwickeln. Grundlage ist eine neue Studie von Marketing-Professor Gerhard F. Riegl und einem Studenten-Team der Fachhochschule. Beim Branchenvergleich mit den Zoos Stuttgart, Nürnberg und München kann der Augsburger Zoo durchaus Pluspunkte sammeln. Er sei übersichtlich und damit besucherfreundlich, urteilen die 26 Studenten des FH-Teams, er habe eine große Tiervielfalt und auch kostenlose Parkplätze. Die Zooleitung sollte verstärkt um Besucher von auswärts werben, empfiehlt die Studie. Was Zielgruppen angeht, könnte der Augsburger Zoo gerade bei Senioren noch zulegen. Denn laut Studie war jeder zweite Rentner fünf Jahre oder länger nicht mehr dort. Ziel des "Marken-Zoos" Augsburg muss sein, "einzigartig, unverzichtbar und unaustauschbar" für Besucher zu werden, sagt Prof. Riegl. Viele Anregungen gibt es auch, wie der Zoo seinen Kartenverkauf ankurbeln könnte. Zoodirektorin Barbara Jantschke ist mit dem Studienergebnis sehr zufrieden: Es "hat meine Erwartungen übertroffen." Selbst einen Werbe-Slogan haben sich die Studenten ausgedacht: "Zoo Augsburg - ein tierisches Vergnügen".

Kölner Stadt-Anzeiger - 17. Jun. 2006
Zoff im Zoo um Geld, Verträge und Personal
Nach der Wahl des neuen Zoochefs in Köln scheint jeder mit jedem zu streiten. Seit der Aufsichtsrat überraschend den stellvertretenden Chef des Duisburger Zoos, Achim Winkler, zum Nachfolger von Zoodirektor Gunther Nogge gewählt hat, streitet jeder gegen jeden. Nachdem der als Nachfolger ausgeguckte und von Nogge unterstützte Vogel-Kurator des Zoos, Theo Pagel, bei der Wahl durchfiel, hat Nogge öffentliche Auftritte gemieden. Stattdessen streitet nun sein Anwalt mit dem Zoo-Aufsichtsrat um seine Pension. Vielleicht könne man einen aufwändigen Gerichtsprozess vermeiden, wenn man sich in einem Schiedsverfahren einige. In die völlig unklare Situation platzte am Freitag eine Pressemitteilung des Zoos: „Nogges Vertrag soll verlängert werden“, heißt es da. Der Aufsichtsrat wolle Nogge „so lange wie möglich halten“. Auf Nachfrage räumt der Zoo schließlich ein, dass es Nogge selbst war, der die Politik des ihm vorstehenden Aufsichtsrates erläuterte. Er habe wohl vergessen, seinen Namen drunter zu schreiben. Eine Unterschrift, so heißt es, hätte Auswirkungen auf den Streit um seine Pension. Aufsichtsratchef Grau hält die Vertragsverlängerung für ein halbes Jahr für sinnvoll, damit der Zoo bis Winklers Amtsantritt nicht führungslos ist. Weiter kommentieren wollte er das Vorgehen Nogges nicht. Auch die Frage, wie zerrüttet denn das Verhältnis zwischen Nogge und den Zoomitarbeitern ist - deren Vertreter ihm zum Abschied mächtig vors Schienbein getreten haben - blieb offen.

Morgenweb - 16. Jun. 2006
Zoo trauert um Elefantendame "Maya"
Trauer im Heidelberger Zoo: Die Elefantenkuh "Maya" lebt nicht mehr. Das geschundene Zirkustier, das sich im Tiergarten langsam von seiner traurigen Vergangenheit erholte, lag am Dienstagabend gegen 21 Uhr urplötzlich tot im Badebecken der Außenanlage. Die Tage zuvor hatte sich Maya noch fröhlich mit dem kaltem Wasser abgeduscht und war in der Sonne herumspaziert. Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann kann zur Todesursache noch nichts sagen und möchte auch nicht darüber spekulieren. Maya soll jetzt zur Obduktion zu einer wissenschaftlichen Einrichtung gebracht werden. "Die Mitarbeiter und Pfleger sind vom Tod ihres Schützlings tief getroffen", sagt Kerstin Jurczynski vom Tiergarten. Während sich die Dickhäuterin langsam im Tiergarten einlebte und in "Ilona" eine Freundin fand, wollte Giovanni Althoff den Zoo wegen Diebstahls verklagen. Allerdings blieb es bei der Drohung, denn eine Anzeige ist dem Tiergarten nie ins Haus geflattert. Wie Ilona auf den Verlust reagieren wird, sei noch nicht absehbar.

Neue OZ Online - 16. Jun. 2006
Althoff Elefant Maja ist tot
Die einst zum Bestand des ehemaligen Osnabrücker Zirkusses Giovanni Althoff zählende Elefantenkuh Maya ist tot. Wie der Heidelberger Zoo am Mittwoch berichtete, wurde das etwa 34 Jahre alte Tier am Dienstagabend tot im Badebecken der Elefantenanlage gefunden. Zoomitarbeiter und insbesondere die Elefantenpfleger seien vom Tod des Tieres tief getroffen. Der Zirkus Althoff, zwischenzeitlich unter dem Namen "Zirkuswelt International" mit Sitz in Osnabrück registriert, hatte den kranken Elefanten im Oktober 2005 in Guldental bei Bad Kreuznach zurückgelassen. Daraufhin fand dieser im Heidelberger Zoo ein neues Zuhause. Zirkusgründer Giovanni Althoff, seine Ehefrau Evelyn und eine Zirkusmanagerin müssen sich derzeit in Hanau wegen qualvoller Haltungsbedingungen von Elefanten und Pferden vor Gericht verantworten.

diepresse.com - 15. Jun. 2006
"Verstehe Tiere nur im Zoo"
Interview: Die neue Tiergartenchefin Dagmar Schratter will Pechlaners Linie weiterführen.
Dagmar Schratter: Wenn ich mir anschaue, wie sehr sich heute die Schönbrunn-Mannschaft über meine Ernennung gefreut hat, dann habe ich ein gutes Gefühl. Es ist eine enorme Herausforderung und ich habe mir das gut überlegt. Aber ich bin eine begeisterte Tiergärtnerin und wollte, dass der Tiergarten in der Richtung weitergeht, wie es Herr Pechlaner begonnen hat. Wir beginnen mit dem Umbau der alten Filmstudios, wo unter anderem die Orang-Utans hinkommen. Das ist ein wichtiges Projekt, das so ziemlich alle Gelder für die nächste Zeit binden wird. Ich hoffe aber weiter auf Sponsoren. Ein anstehendes Projekt ist der Umbau des Giraffenhauses. Das ist eines der letzten Gehege auf dem historischen Bereich, das noch nicht renoviert worden ist. Der Tiergarten ist mit seinen Highlights, den Exoten, jetzt am Plafond. Schönbrunn ist auch ein Lebensraum für einheimische Tiere, das wollen wir mehr herausarbeiten. Der Zoo soll sich als Kompetenzzentrum für Artenschutz, Naturschutz und Tierschutz positionieren. Aber er soll immer ein Tiergarten bleiben und nicht eine Erlebniswelt werden.


Der Bär

derStandard.at - 22.6.2006
Bär hat noch "Schonfrist" bis Montag
Um 8.10 Uhr sei der Bär auf eine Entfernung von 30 Metern im Raum Pendling gesichtet worden. "Momentan wandert das Tier wieder zurück nach Brandenberg, wo er sich schon gestern herumgetrieben hat"

Rheinische Post - 22.6.2006
Problembär derzeit in Tirol
Unterdessen wurde der Bär im Tiroler Bezirk Kufstein gesehen

Tagesspiegel - 21.6.2006

"Bruno" entkommt Jägern erneut

Die finnischen Suchhunde hatten Bruno im Brauneck-Gebiet in Bayern gestellt.Die Jäger seien am Abend in ihr Quartier zurückgekehrt. Einen Kommentar habe es nicht gegeben. Das Raubtier war in der Nacht zu Mittwoch bei Maurach am südlichen Ende des Achensees gesichtet worden. Die fünf Spürhunde der Finnen hatten dort allerdings zunächst keine Fährte aufnehmen können.


Oberpfalznet - 22.6.2006

"Bruno" gestellt - er türmt erneut
Der Bär soll dann erlegt werden, kündigte Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) an

«Brunos» letzte Chance
Netzeitung
- 22.6.2006
Bayern hat den Jägern inzwischen eine allgemeine Abschussgenehmigung erteilt, falls eine Betäubung fehlschlägt.

Problembär „Bruno“ entkommt in Mobilfunkloch
Handelsblatt 
- 22.6.2006

Wird der Bär nass, verliert er den Geruch, dem die Hunde folgen können

Verlockende Falle: Bärin Nora soll Problem-Bruno verführen
freenet.de
- 21.6.2006
...will Kraml mit der reizenden Nora durch die Grenzgebiete zwischen Bayern und Tirol streifen.


Bayern will «Beppo» zum Abschuss freigeben
Augsburger Allgemeine
- 21.6.2006

Die finnischen Jäger dürfen Braunbär «Beppo» in Bayern abschießen, falls er nicht mit dem Narkosegewehr betäubt werden kann.


Die Bürokratisierung des Bruno
Frankfurter Allgemeine Zeitung -
11. Juni 2006
>schon etwas älterer, aber sehr ausführlicher und hintergründiger Artikel, lesenswert! Ein paar Zitate:
Jetzt reicht es dem Christian Neuner aber endgültig. Mit beiden Händen zieht er die blutig entstellte Fratze seines toten Schafes hoch und immer wieder gelingt es ihm, auf Zuruf die höchstmögliche Erregungsstufe zu erklimmen - ein überaus nützliches Talent, denn eine ganze Horde Reporter ist gekommen, um die von Bruno gerissenen drei Schafe in Augenschein zu nehmen. Eigens für die Presse sind die Schafe noch ein paar Stunden an ihren Todesstätten in Sterbepose drapiert geblieben.
Und da sind die Touristen. „Ja, wir wollen den Bären finden!“ Hocherfreut ruft das eine hagere ältere Dame mit breitem Hut.  Eine mittelalte Dame, die gerade am toten Schaf nordisch vorbeigewalkt, sagt, da man ja als Tourist nichts über den Bären wisse, vertraue man der Ordnungsmacht. Ein Herr aus Brunsbüttel ereifert sich , „daß das Viech jeden Moment aus dem Busch springen kann, und die Polizei macht nichts. Und dafür zahlen wir auch noch Kurtaxe“.
Die berühmte Bäreneingreiftruppe, bekannt durch die auf ihr lastende Annahme, ständig aktiv dem Bären auf der Spur zu sein: Fünf Männer aus Deutschland und Österreich, immer in legerer Outdoorkleidung namhafter Hersteller. Die berühmte Bärenfalle steht mit stinkendem Schafsschlegel auf dem Hotelparkplatz und ist niemals im Einsatz gewesen. Denn wenn man nicht wisse, wo der Bär genau sei (was man genaugenommen niemals wußte), kann man die Falle nicht sinnvoll einsetzen.
Unruhe am Frühstückstisch. Der Bär habe irgendwo zugeschlagen. Die mitfrühstückende Presse werde zu gegebener Zeit informiert. Die Herren Bärenfänger lassen einen altersschwachen Geländewagen an, der gleich wieder abstirbt. Kommen gleich wieder. „Pulli vergessen, verdammt.“ Die Falle: bleibt stehen. „Hab i jetzt ka Lust, die dranzuhängen.“ Die Risse: zweifelsfrei der Bär. Die Eingreiftruppe hilft beim Aufladen der toten Schafe. Ein idealer Moment für Urlaubsfotos.
Die bayerische Staats- und die Tiroler Landesregierung ist dem Bär mit Worten dicht auf den Fersen. Er sei praktisch unablässig im Visier. Die Jäger sind friedfertige bayerische Forstbeamte mit Funkgeräten.
Der bayerische Umweltminister Werner Schnappauf fährt die geniale Doppelstrategie aus Fangen und Abschießen. Aber ein Bär läßt sich in frühestens fünf Minuten betäuben; bis dahin ist er außerordentlich ungenießbar.
Am Ende bildet der gescholtene Umweltminister selbst die Speerspitze der Bürokratisierung des Bruno: Es werde einen „Experten-Workshop“ zum „Bären-Management“ in den Alpen geben, der „ein gemeinsames internationales Protokoll“ verabschieden werde, das wiederum Grundlage und so weiter und so fort...
Vier professionelle finnische Bärenjäger werden ihn erstmals richtig jagen, in hoheitlichem Auftrag. Und aus der hiesigen Bäreneingreiftruppe ist zu hören, daß die Finnen dem Ansinnen der Bärenbetäubung mit Befremden gegenüberstehen. „Sowas haben die noch nie gemacht.“


Kurier - 20. Jun. 2006
"JJ1", das U-Boot
Der aus dem Trentino stammende Braunbär "JJ 1" ist vorerst untergetaucht. Bis Dienstag Mittag lagen vorerst keine weiteren Sichtungs- bzw. Schadensmeldungen in Tirol und Bayern vor. Die letzte Sichtung stammt von einem Jäger von Montag Früh, der südlich des Kurortes Kreuth (Bayern) den Meister Petz gesehen haben wollte. "JJ 1" dürfte allerdings nun selbst die Zeit davon laufen. Sollte es den finnischen Bärenjägern nicht bis Samstag gelingen, das Tier zu betäuben und entweder in ein Gehege oder zurück ins Trentino zu bringen, denken die zuständigen Stellen in München und Innsbruck daran, den Schießbefehl wieder aufleben zu lassen. Der Bär zeige durch seine Besuche mitten in Ortschaften "untypisches" Verhalten. Sollte sich der Bär in die Enge getrieben fühlen seien auch Angriffe auf Menschen nicht auszuschließen, war gewarnt worden.


Süddeutsche Zeitung - 19. Jun. 2006
Lang lebe JJ1
Die Tour des Braunbären durch die Alpen und die Versuche, das Tier lebend zu fangen, kann man auch als Kampagne für Natur- und Artenschutz auslegen. Und das darf ruhig was kosten. Die Bäreneinwanderung in die Alpen – ausgehend von einer Restpopulation, die sich in Slowenien erhalten hatte – gilt als riesiger Erfolg des Artenschutzes. Im italienischen Trentino und in Zentral-Österreich existieren bereits wieder kleine Bärenpopulationen. Doch auch in Deutschland gibt es Gebiete, wo Braunbären leben könnten – zum einen, weil die richtigen Bedingungen herrschen, zum anderen, weil sich Populationen der großen Säugetiere managen lassen würden, wie das Beispiel Österreich eindrucksvoll zeigt. Als Vorhut einer kleinen Bären-Invasion nach Deutschland wäre der von manchen Medien Bruno getaufte Bär also zu begrüßen. Es mag ja zynisch oder heuchlerisch wirken, wenn Menschen, die sich kaum Gedanken über Legebatterien und andere Massentierhaltung machen, angesichts eines einzelnen Bären ihre Tierliebe entdecken. Doch immerhin ... sie tun es. Und für Tier- und Naturschützer bietet Medienbär Bruno eine günstige Gelegenheit, die Aufmerksamkeit auf ihre Themen zu lenken. Das Geld, dass in die Versuche gesteckt wird, den Bären lebend zu fangen, kann so als Finanzierung einer originellen Medienkampagne pro Arten- und Naturschutz betrachtet werden. Ein Problem gibt es natürlich: Leider ist JJ1 kein vorbildlicher Vertreter seiner Art: Der Bär ist verhaltensauffällig und kann für Menschen eine Gefahr darstellen.

Spiegel - 16. Jun. 2006
Jagd in Oberbayern: Bruno entkommt finnischen Hunden
Lenggries. Gestern Nacht haben die Hunde den Bären im bayerischen Lenggries erstmals gestellt, so ein Sprecher des bayerischen Umweltministeriums. Zuvor hätten mehrere Wanderer den Bären am Brauneck gesehen und die Polizei alarmiert. "Leider hat es nicht geklappt, dass die Jäger so nahe herankommen konnten, um ihn zu betäuben", sagte der Bürgermeister von Lenggries, Werner Weindl. Stattdessen sei der Bär wieder entkommen. Wegen Dunkelheit musste die Suche dann abgebrochen werden. Bei Tagesanbruch fanden die Jäger dann in der Nähe ein totes Schaf, das das Wildtier gerissen hatte. Bruno selbst war verschwunden. Bei der Bärenhatz wurde einer der Suchhunde verletzt und blutete an der Schnauze. Es war jedoch unklar, ob der Hund vom Bären verwundet wurde oder sich bei der Jagd im Unterholz die Verletzung zuzog. Am Mittwochabend war der Bär am Sylvensteinsee von einem Auto gestreift worden. Den Zusammenstoß hat das Tier aber allem Anschein nach gut überstanden. Die Zufahrtsstraßen zu der beliebten Touristenregion Lenggries indes wurden aus Sicherheitsgründen abgesperrt, hieß es. Auch die Seilbahn auf das 1556 Meter hohe Brauneck wurde kurzzeitig angehalten.
 



Planung und Bau 

Westdeutsche Zeitung - 16. Jun. 2006
Regionale 2006: Zoo-Erweiterung macht Freude
Wuppertal. Von allen Projekten der Regionale 2006 ist die Zoo-Erweiterung das am weitesten fortgeschrittene. Insgesamt werden rund 13 Millionen Euro an Regionale-Geld im und um den Zoo verbaut. Das Geld teilen sich Stadt und Land. Neben der Zoo-Erweiterung finanziert die Regionale auch den neuen Zoo-Eingang sowie die Platzgestaltung rund um das Stadion am Zoo. Letztere beiden Projekte sollen spätestens am 19. August fertig sein. Dann wird mit der großen Pinguinale das Zoojubiläum zum 125-jährigen Bestehen gefeiert. Die Arbeiten an der neuen Großkatzenanlage sollen bis dahin zumindest "weitgehend" fertig sein. Während die Löwen lediglich innerhalb des Zoos umziehen, werden die Tiger komplett ausgetauscht. Die fünf Sumatra-Tiger ziehen im Rahmen des internationalen Artenschutzabkommens nach Australien. Im Gegenzug erhält Wuppertal fünf erwachsene sibirische Tiger. Gleichzeitig wird an zahlreichen anderen Anlagen weitergebaut. So bekommen die Affen in mehreren Bauabschnitten neue Unterkünfte, ebenso wie die Brillenpinguine. Bis 2008 werden auch die Königspinguine ein komplett neues Zuhause haben.

Kieler Nachrichten - 16. Jun. 2006
Kieler Aquarium öffnet nach Umbau wieder die Tore.
Nach neun Monaten Sanierungsarbeit öffnet das Kieler Aquarium am Sonnabend wieder seine Türen. Pünktlich zur Kieler Woche sind in fünf neuen Aquarienbecken Kabeljau, Clownfische oder Korallen zu sehen. "Als Meeresforschungsinstitut ist es uns sehr wichtig, dass wir ein Schaufenster in die Ozeane für die Besucher offen halten können", sagte der Leiter des Aquariums am Leibniz- Institut für Meereswissenschaften, Uwe Waller. Weitere Arbeiten zur Modernisierung des Aquariums müssten jedoch folgen.

Segeberger-Zeitung - 15. Jun. 2006
Kieler Aquarium öffnet nach Sanierungsarbeiten wieder seine Türen
Das Aquarium des IFM/GEOMAR an der Kiellinie öffnet wieder. Fünf Becken und die Technik wurden erneuert. Das Schauglas der neuen Becken im Aquarium reicht fast bis zum Boden, auch kleine Kinder können jetzt – in den sanierten Becken – auf den Beckengrund sehen. Doch für die Sanierung der anderen Becken, des Schauraums, des Eingangs und des Seehundbeckens fehlt Geld. Institutschef Prof. Peter Herzig warnt vor Schließung im kommenden Jahr. "Pünktlich zur Kieler Woche haben wir fünf neue Aquarienbecken und umfangreiche Renovierungsarbeiten abgeschlossen", freute sich Herzig, Chef des IFM/GEOMAR. Da schon die Stahlbewehrung an einigen Stellen durch den Beton lugte, musste gehandelt werden: "Als wir vor neun Monaten zu bauen begonnen hatten, stellte sich heraus, dass auch tragende Teile repariert werden mussten", erinnert er sich – allein der erste Bauabschnitt kostete mehr als 375000 Euro. Das Geld für den dringend zu realisierenden zweiten Bauabschnitt – Kosten 530.000 Euro – ist zwar beim Land beantragt, nicht aber genehmigt. Die Folge: Das Aquarium kann sich nur auf eine auf ein Jahr befristete Öffnungserlaubnis stützen: "Wenn wir kein Geld bekommen, müssen wir 2007 schließen", warnt Herzig. Wurde der erste Bauabschnitt noch jeweils hälftig von Bund und Land finanziert, weil das IFM/GEOMAR-Aquarium auch der Forschung und Lehre dient, so würde der zweite Bauabschnitt auch Eingang und Schauraum umfassen – Finanzier gesucht.

Main-Rheiner - 22. Jun. 2006
Wo der Nager in die Röhre guckt
Gonsenheim. Im Wildpark gibt es jetzt nur noch glückliche Meerschweinchen und Kaninchen. Denn diese leben jetzt im Mini-Zoo, der aus Spenden der AZ-Aktion "Leser helfen" finanziert wurde. Justus, zwei Jahre alt, krabbelt in die Röhre, um einem Meerschweinchen aus nächster Nähe, nur durch eine Glasscheibe getrennt, beim Mümmeln zuzusehen. "Mein Kleiner ist ganz begeistert", grinst Justus´ Vater Ulrich Grünewald, der noch gar nicht weiß, wie er den Sohnemann jemals wieder von Kaninchen & Co. wegbekommen soll. Der neue Mini-Zoo sei "sehr ansprechend" gestaltet, findet er. Zur Erinnerung: das alte Kleintiergehege war ein Stück vom Zaun entfernt, so dass die Tierchen nur aus der Distanz beobachtet werden konnten. Im neuen Heim sitzen zurzeit sieben Kaninchen und elf Meerschweinchen, aber "es werden bald noch ein paar mehr", versichert Tierpfleger Robert Eisenberg. Einziger Nachteil des neuen Geheges: es ist im Gegensatz zum alten nicht überdacht. Um die Meerschweinchen und Kaninchen vorm Gefressenwerden zu schützen, werden sie abends in ihre Ställe gesperrt.

FAZ.NET - 21. Jun. 2006
Kritik an Sperrung des Philosophenwegs
Zahlreiche Kronberger haben bei einer Bürgerversammlung am Dienstag abend Kritik geübt am Vorhaben des Magistrats, den Philosophenweg zu sperren. Der öffentliche Weg führt von Kronberg durch den Opel-Zoo nach Königstein und teilt das Freigehege in zwei Hälften. Der Magistrat hatte sich mit dem Zoo darauf geeinigt, den Weg für die Öffentlichkeit zu sperren. Als Gegenleistung will der Zoo allen Kronbergern freien Eintritt gewähren. Der Philosophenweg könne dann zu den Öffnungszeiten des Zoos benutzt werden, aber nur in Richtung Kronberg, sagte der Direktor des Tiergartens, Thomas Kauffels. In Richtung Königstein müßten Spaziergänger um das Gehege herumgehen. Etliche Kronberger Bürger, die sich gegen diese Pläne aussprachen, erhielten Applaus. Sie forderten, der Philosophenweg müsse zu jeder Zeit in beiden Richtung zu begehen sein. Der Wunsch des Zoos, sich den alten Spazierweg einzuverleiben, gehe zu weit. Der Umweg  über den Scheibelbuschweg sei unzumutbar, sei doch ein größerer Höhenunterschied zu überwinden, deshalb mache sie alten Menschen deutlich mehr Mühe. Zoodirektor Kauffels erläuterte, warum er den Weg in den Tierpark integrieren will: Besucher des Zoos gingen bei ihrem Rundgang auch über den Philosophenweg und müßten mehrfach an Kontrollstellen ihre Eintrittskarte vorweisen. Diebstähle und Beschädigungen im Zoo werden nach seinen Worten zu 95 Prozent von Leuten angerichtet, die nachts über den Philosophenweg gingen. Bürgermeister Wilhelm Kreß (SPD) wies darauf hin, daß für den Zoo schon ein Bebauungsplan gilt. Darin sind zwei Fußgängerbrücken über den Philosophenweg vorgesehen, damit die Zoobesucher bei einem Rundgang beide Hälften des Tiergeheges ansehen können. Der Weg bleibt in diesem Fall offen und wird nur von Spaziergängern, aber nicht mehr von Zoobesuchern benutzt. Kauffels sagte, es werde zu teuer, diese Brücken zu bauen.

PNP-Online - 14. Jun. 2006
Zuwachs im Gehege: Die Urrinder sind da
Im neuen Tierfreigelände beim Haus zur Wildnis sind nach den Wildpferden jetzt die Urrinder eingezogen. Und in Kürze sollen die Wölfe folgen. Im 20 Hektar großen Tierfreigelände laufen die Arbeiten auf Hochtouren, denn am 4. August wird Eröffnung gefeiert. Weil die Erfahrungen im bestehenden Tierfreigelände beim Hans-Eisenmann-Haus im Altpark zeigen, dass die Attraktivität eines Informationszentrums, insbesondere für Familien mit Kindern, durch die Präsentation von Tieren wesentlich steigt, drängten nicht zuletzt die heimischen Politiker darauf, dass auch beim Haus zur Wildnis in Ludwigsthal ein Tiergehege errichtet wird. Mit Hochdruck wird nun am Wolfsgehege gearbeitet. »Der frühe und lange Winter hat uns arg in Verzug gebracht«, sagt Nationalpark-Mitarbeiter Reinhold Gaisbauer. Es muss noch der Elektrozaun rund um das fünf Hektar große Gelände gespannt werden. Die Wolfsfamilie, die dieses Areal besiedeln soll, wartet im Altpark auf den Umzug. Die Jungtiere - mindestens vier - sind 14 Tage alt, zusammen mit dem Elternpaar werden sie in Ludwigsthal eine neue Heimat finden. Das ein Hektar große Luchsgehege wird vor der Eröffnung nicht mehr fertig gestellt, das Luchspärchen wird voraussichtlich im Herbst nach Ludwigsthal gebracht.

Aachener Nachrichten.de, 17. Juni 2006
Bauernhof für Kinder
Im Aachener Tierpark ist mit einem Sommerfest der Neubau des Kinderbauernhofes eröffnet worden.




Aktionen

Verivox - 22. Jun. 2006
Landesinitiative ZOO-LAR ist Klimaschutz in Aktion
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Prof. Dr. Wolfgang Methling hat heute in Stralsund gemeinsam mit dem Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Herrn Dr. Fritz Brickwedde, den ZOO-LAR-Pokal an den Direktor des Tierparks Stralsund, Herrn Christoph Langner, übergeben. In seinem Grußwort würdigt Minister Methling das Engagement der Zoos in M-V für den Einsatz erneuerbarer Energien, für Energieeinsparung sowie für die Steigerung des Energiebewusstseins. Die "Landesinitiative der Tiergärten Mecklenburg-Vorpommerns - nachhaltig und energiebewusst" werde umfangreiche positive Effekte bringen. Der Situationsbericht wurde von den Zoos heute an den DBU-Generalsekretär übergeben. Der Bericht stellt die jetzigen energetischen Verhältnisse in den beteiligten Tiergärten dar und beinhaltet außerdem Maßnahmen zur Energieeinsparung und Nutzung erneuerbarer Energien. Der ZOO-LAR-Pokal wurde 2004 im Rahmen der bundesweiten Klimastaffel gestiftet. Die Übergabe des Pokals erfolgt jährlich. Bisher waren der Zoo Schwerin und der Tierpark Ueckermünde im Besitz des Pokals.

uniprotokolle - 21. Jun. 2006
Pudelwohl im rattenkalten Winter: Zoos wollen Exoten Heimatgefühle sichern und trotzdem Energie sparen
Stralsund. Affen, Löwen und Elefanten einen Besuch abzustatten, steht beim Ausflug in den Zoo obenan. Schwere Umweltthemen wie Ressourcenverbrauch und Energieeffizienz kommen dabei eher selten zur Sprache. Ändern soll sich das jetzt im Nordosten der Republik. Die Tiergärten Mecklenburg-Vorpommerns wollen zukünftig auch aufzeigen, wie Strom- und Heizkosten eingespart und erneuerbare Energien genutzt werden können. "Unser gemeinsames Ziel ist es, für das klimaschonende Nachahmen in den eigenen vier Wänden zu werben", erklärt Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Hamburger Abendblatt - 21. Jun. 2006
Tag des Wassers im Wildpark Schwarze Berge
Viele lehrreiche und spaßige Aktionen stehen am Sonntag, 25. Juni, auf dem Programm, wenn im Wildpark Schwarze Berge der "Tag des Wassers" steigt. Von 10 bis 16 Uhr können Kinder dann im Bachlauf keschern und das spannende Wasserleben unter die Lupe nehmen. Das Natur-Erlebnis-Center im Wildpark wird die Aktionen begleiten. Die kleinen Gäste können außerdem an Führungen zu Tieren teilnehmen, die in Wassernähe leben: Otter, Gans, Ente oder Kranich. Ein Riesenspaß dürfte das Bogenschießen auf wassergefüllte Luftballons werden. Das Gipsen von Tierspuren soll das Angebot abrunden.

HNA.de - 21. Jun. 2006
Mittsommer: Nächte im Tierpark
Auch im Tierpark Sababurg wird jetzt die Nacht zum Tag
In Schweden ist die Sommersonnenwende gekommen. Auch im Tierpark Sababurg, dessen erste Tiere Rentiere waren, die aus dem hohen Norden nach Nordhessen gebracht wurden, wird an zwei Tagen dieses traditionsreiche Fest begangen. Am Freitag, 23. Juni, und Samstag, 24. Juni, jeweils von 14 bis 23 Uhr, ist der Tierpark ganz auf dieses Ereignis eingestimmt. Für die jüngeren Gäste gibt es an beiden Tagen bereits ab 14 Uhr eine "Tierpark-WM", ein buntes Programm mit Bastelaktionen und Geschichten am Lagerfeuer. Luchse, Vielfraße und Rentiere können dann beim Hereinbrechen der Dämmerung beobachtet werden. Die Speisenkarte führt zur Mittsommernacht im Tierpark schwedische Spezialitäten. Für die richtige Musik sorgt das ABBA-Duo "Esther und Elenaa". Am Samstag kommt dann auch noch Pippi Langstrumpf angeritten, die Theatergruppe "Elmar" spielt das Stück "Urmel aus dem Eis" und eine Wikingergruppe gibt Einblicke ins Lagerleben.

Esslinger Zeitung - 18. Jun. 2006
3000 Schritte extra durch die Wilhelma
Gestern haben bundesweit 48 Botanische Gärten zu 3000-Schritte-Spaziergängen durch die Welt der Pflanzen eingeladen. Auch die Stuttgarter waren aufgerufen, etwas für ihre Gesundheit zu tun. Beim Rundgang durch die Wilhelma-Anlagen wurde das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden. Der Verband Botanischer Gärten unterstützt damit die vor einem Jahr von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ins Leben gerufene Kampagne Bewegung und Gesundheit. Nach 3100 bis 3800 Schritten waren die Teilnehmer am Ziel der Führung, dem Seerosenteich, angelangt. Bewegungssoll erfüllt und das auf schönste Weise, bilanzierten sie stolz. Ob es an den hochsommerlichen Temperaturen gelegen hat oder an der Fußball-WM - das Interesse der Stuttgarter, sich zu bewegen, war gestern jedoch gering. Drei Führungen waren geplant, nur eine mit gerade mal zehn Teilnehmern fand statt.


presse-service.de - 15. Juni 2006
Magdeburger Zoo stellt auf der Haustiermesse Sachsen-Anhalt ...
Mit einer Urwaldhütte im Dschungel präsentiert sich der Magdeburger Zoo vom 23.6.-25.6.2006 auf der 1. Haustiermesse Sachsen-Anhalt. In der Messehalle 2 am Zoostand 37 gibt es nicht nur neueste Zooinformationen, sondern auch Zoo-Jahreskarten & Eintrittskarten 10 Prozent günstiger. "Mit diesem Messe-Rabatt möchten wir besonders Familien einen preiswerten Zoobesuch ermöglichen" erläutert Zoodirektor Dr. Kai Perret. Am 24./25. Juni stellt der Magdeburger Zoo um 14 Uhr auf der Bühne in der Halle 2 das TIERISCH NAH - Programm vor. Die Tierpfleger haben den Esel "Pepe" und das Lama "Eddi" mit dabei, die sich über die "Streicheleinheiten" der Messebesucher freuen. Beim Tierquiz und beim Gewinnspiel können die Besucher mit etwas Glück "tierisch gute" Preise gewinnen.

HNA.de - 14. Juni 2006
Tierpark zeigt traditionelles Landleben
Das traditionelle Landleben können ab sofort die Besucher des Tierparks Sababurg erleben. Rinder, Ziegen, Schafe und Kaninchen seien schon in den neuen Schulbauernhof eingezogen, teilte die Tierparkverwaltung mit. Enten und Gänse folgten noch. Alle Tiere sind Nutztierrassen mit gefährdetem Fortbestand. Neben dem Schulbauernhof finden Haustiervorführungen statt.

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Magdeburger Zoo stellt auf der Haustiermesse Sachsen-Anhalt ...
Mit einer Urwaldhütte im Dschungel präsentiert sich der Magdeburger Zoo vom 23.6.-25.6.2006 auf der 1. Haustiermesse

 

Nachwuchs 
 
Liechtensteiner Vaterland - 21. Jun. 2006
Kappengibbon-Familie im Zoo Zürich mit Nachwuchs
Die Kappengibbon-Familie im Zoo Zürich hat Nachwuchs bekommen. Nach sieben männlichen Jungen ist Anfang April erstmals wieder ein Mädchen zur Welt gekommen.
In den ersten Tagen gab das Jungtier immer wieder klagende Laute von sich - anscheinend bekam es nicht genügend Milch von ihrer Mutter, wie Kurator Robert Zingg vor den Medien erzählte. Dank dem guten Vertrauensverhältnis zu den Tierpflegern und einigen Datteln konnte Gandis für einige Tage mit dem Schoppen gefüttert werden.
Die Verbreitung der Gibbons beschränkt sich auf die tropischen Regenwälder Südostasiens. Durch die Abholzung geht aber ihr Lebensraum verloren. Für die gefährdete Art besteht ein Erhaltungszuchtprogramm.

PNP-Online - 21. Jun. 2006
Rekord-Nachwuchs im Zoo
Große Freude im Tiergarten Nürnberg: Gleich vier junge Kalifornische Seelöwen haben hier in den vergangenen zwei Wochen das Licht der Welt erblickt. Im Nürnberger Tiergarten sind derzeit 19 Kalifornische Seelöwen zu Hause.

20minuten - 21. Jun. 2006
Basler Zoo: Grosser Kindersegen bei den Flamingos
Die Flamingos des Basler Zoos können sich vor Nachwuchs kaum mehr retten: 18 Küken sind bisher geschlüpft

Mitteldeutsche Zeitung - 18. Jun. 2006
Huftier: Giraffenbaby im Leipziger Zoo geboren
Im Leipziger Zoo konnten die Besucher am Sonntag einen ersten Blick auf das neugeborene Giraffenbaby werfen. Das weibliche Jungtier war am Freitagabend zur Welt gekommen. Die vier Jahre alte Giraffenmutter «Ashanti» hatte den Nachwuchs in nur einer Stunde vergleichsweise zügig geboren. Die Mutter habe sich von Anfang an aufmerksam um ihren noch namenlosen Nachwuchs gekümmert. Für Zoobesucher blieb der Blick auf die nun sechs Rothschild-Giraffen zunächst verwehrt, damit sich Mutter und Herde an das Neugeborene gewöhnen konnten. Das Giraffenbaby ist das erste Junge von «Ashanti» und das erste, das im Huftierhaus der Kiwara-Savanne lebend geboren wurde.

Freie Presse Online - 17. Jun. 2006
Giraffen-Nachwuchs im Leipziger Zoo
Der Leipziger Zoo hat Giraffen-Nachwuchs bekommen. Am Freitagmittag habe Giraffendame Ashanti ihr erstes Jungtier zur Welt gebracht. Die beiden hielten sich zurzeit noch im Innengehege auf, so dass sie für Zoobesucher nicht zu sehen seien. Auch die Pfleger hätten sich der Giraffenmutter und ihrem Jungen noch nicht genähert, so dass unklar sei, ob es sich beim Nachwuchs um ein Männchen oder Weibchen handele. Mit der Geburt sei die Giraffenherde im Leipzig Zoo jetzt auf sechs Tiere angewachsen.

Die Welt - 15. Jun. 2006
Abhängig von der Flasche
Die kleine Löwendame im Zoo im brandenburgischen Eberswalde erblickte vor etwa fünf Wochen das Licht der Welt. Nachdem das erste Löwenbaby kurz nach der Geburt von der Mutter erdrückt wurde, holte ein Tierarzt das zweite Baby per Kaiserschnitt. Die Löwenmutter starb kurze Zeit später an den Folgen der Geburt. Nun ist die kleine Löwin ganz auf ihren Pfleger angewiesen. Der gibt ihr alle drei Stunden eine Flasche und auch schon die ersten Fleischhäppchen.

ORF Oberösterreich - 20. Jun. 2006
Pinselohrschweine im Zoo Schmiding
Eine neue Attraktion bietet seit kurzem der Zoo Schmiding: Nachwuchs bei den Pinselohrschweinen. Und das gleich fünf Mal! Die Pinselohrschwein-Großfamilie ist täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr im Zoo Schmiding in Krenglbach bei Wels zu sehen.



Lausitzer Rundschau - 22. Jun. 2006
Zwergflusspferd überstand Unfall
Ein Zwergflusspferd aus dem Zoo von Barcelona hat gestern auf der Autobahn 72 bei Zwickau einen Unfall unbeschadet überstanden. Der Fahrer eines Kleintransporters war auf den Tiertransporter aufgefahren, in dem sich der junge Bulle befand. Er war nach Polizeiangaben seit zwei Tagen auf dem Weg zum Tierpark Chemnitz. Dort soll der spanische Hippo-Mann namens „Bingo“ für Nachwuchs sorgen. Wann Hochzeit mit dem 15 Jahre alten Weibchen „Petty“ sei, stehe noch nicht fest, sagte Biologin Anja Dube.
SZOn - 21. Jun. 2006 Zwergflusspferd «Bingo» überstand Unfall mit Schramme

Rundfunk Berlin-Brandenburg - 22. Jun. 2006
Hauptstadt-Zoo beliebtester Tierpark
Der Zoologische Garten Berlin ist Deutschlands beliebtester Tierpark. Insgesamt strömten im vergangenen Jahr rund 100 000 mehr Besucher als 2004, wie Zoo-Chef Jürgen Lange der dpa erklärte. Höhere Besucherzahlen in Berlin verzeichnet lediglich die Reichstagskuppel. Das Rekordergebnis von 1990 werde aber wohl nicht mehr erreicht werden. 3,3 Millionen Tierfreunde waren im Jahr nach dem Mauerfall gekommen

Der Tagesspiegel - 17. Jun. 2006
Ein Bär im Ruhestand
Bao Bao, der Panda des Berliner Zoos, wird alt. Eine spezielle Nahrungsergänzung soll ihn fit halten. 15 bis 20 Kilo feinster Bambus von einer Plantage in der Camargue werden ihm täglich außer einer Suppe nach einem chinesischen Geheimrezept in der ehemaligen Tigerfreianlage aufgetafelt. Zur Abwechslung gibt es wöchentlich auch mal ein Hühnchen. Und so wie sich im richtigen Leben alte Herrschaften auch gern mal mit einem Ginseng-Präparat, einem Gläschen Sekt oder einem Tässchen Kaffee durchblutungsfördernd aufmöbeln, bekommt auch „Bao Bao“ etwas in der Art. „Karsivan“ heißt das Mittel, das ihm seit zwei Jahren täglich verabreicht wird – so als eine Art Nahrungsergänzungsmittel. Der Durchblutung und dem Stoffwechsel des ältesten männlichen Pandas bekam es so gut, dass er nun drei Mal täglich damit fit gehalten wird.
Naumburger Tageblatt - 19. Jun. 2006
Dreiste Diebe stahlen Äffchen und Schildkröten in Stendal
Unbekannte Diebe haben aus dem Tiergarten in Stendal ein Totenkopfäffchen und drei Landschildkröten gestohlen. Am Wochenende hätten Mitarbeiter die aufgebogenen Außenkäfige und den Verlust der Tiere bemerkt. Die Gesundheit der Tiere sei gefährdet, da einige Medikamente nehmen müssen. Weiterhin müsse vor allem das Äffchen so schnell wie möglich wieder in die Gruppe integriert werden, das es sonst verstoßen werden könnte.

Ostthüringer Zeitung - 21. Jun. 2006
Junge Berberaffen auf Erkundungstour im Erfurter Zoopark
Zwölf halbstarke Berberaffen haben sich am Mittwoch zu einer Erkundungstour durch den Thüringer Zoopark in Erfurt aufgemacht. Die drei bis vier Jahre alten Tiere seien einem Altersgenossen gefolgt, der tags zuvor einen Weg aus dem mit Elektrodraht versehenen Gehege gefunden habe, sagte Zoo-Inspektor Rudi Toll.

newsclick.de - 21. Jun. 2006
Anthropologie-Studentin Sonja Reinecke beobachtete im Stöckheimer Zoo vier Wochen lang das Verhalten der Tiere.
"Auch Kata-Affen sind den Menschen gar nicht so unähnlich. Eine gemeinsame Vergangenheit ist durchaus noch feststellbar – auch wenn sie bereits Millionen Jahre zurückliegt." Dieses Fazit zieht die Anthropologie-Studentin Sonja Reinecke (10. Semester), nachdem sie die possierlichen Tiere vier Wochen im Stöckheimer Zoo intensiv beobachtet hat. "Die Affenart ist auf der Insel Madagaskar im Indischen Ozean vor der afrikanischen Ostküste zu Hause", berichtet die 29-jährige Studentin. Kata-Affen gelten als in ihrem Bestand gefährdet. "Katas sind bereits gut erforscht", stellt Zoo-Tierarzt Pierre Grothmann fest. Dennoch seien die jetzt gewonnenen Erkenntnisse durchaus nicht überflüssig. "Wir haben die Studentin gerne aufgenommen."

Yahoo! Nachrichten - 21. Jun. 2006
Klammeraffe «Bilbo» sieht Tschechen als Sieger
Sollte die Vorhersage von Klammeraffe «Bilbo» zutreffen, dann geht die tschechische Mannschaft in ihrem letzten Vorrundenspiel am (morgigen) Donnerstag als Sieger vom Platz. «Bilbo» habe sich beim 14. Tier-Orakel für die Weintraube entschieden, die für das Team um Tomas Rosicky stand, teilte der Tierpark am Mittwoch mit.
Die Pfleger im Chemnitzer Tierpark legen für ausgewählte Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft Tieren Leckerbissen vor, die jeweils für ein Team stehen.

Lübecker Nachrichten - 21. Jun. 2006
Vogelpark Marlow verabschiedet Weißkopf-Seeadler "Monika"
Im Vogelpark Marlow ist am Mittwoch der Weißkopf-Seeadler "Monika" verabschiedet worden. Der Raubvogel sei "schweren Herzens" an den Berliner Zoo zurückgegeben worden, wo das Wappentier der USA einst mit der Hand aufgezogen wurde. Der Berliner Zoo habe ihn für die eigene Züchtung gebraucht.

Spiegel - 21. Jun. 2006
Pythonalarm in Ankara: "Ich empfehle, keinen Kebab zu essen"
Was für eine Aufregung: Aus einem Zoo in Ankara ist seit Tagen ein sechs Meter langer Python verschwunden. Das Reptil ist bereits seit dem 10. Juni verschwunden. Der Zoo informierte allerdings erst am Montag über den Vorfall. Landwirtschaftsminister Mehdi Eker versuchte danach erst einmal, die Bevölkerung zu beruhigen. Ein Kollege aus dem Umweltministerium, Osman Pepe, macht sich hingegen Sorgen, dass der 70 Kilogramm schwere Python im Fleischwolf eines Kebab-Verkäufers gelandet sei: "Ich empfehle, keinen Kebab zu essen, solange die Schlange nicht gefunden ist". Der Zoo von Ankara ist zurzeit für Besucher geschlossen.
Rheinpfalz.de - 21. Jun. 2006 Im Zoo vermisste Pythonschlange versetzt Ankara in Aufruhr
Die Welt - 21. Jun. 2006 Türkei: Im Zoo vermißter Python versetzt Ankara in Aufruhr

Neue OZ Online - 21. Jun. 2006
Der Zoo als Job-Drehscheibe
Osnabrück. Rolf Piepmeyer (45) hat es fast geschafft. Er war arbeitslos, fing als Euro-Jobber im Zoo an, jetzt hat er einen Zeitvertrag und hofft auf eine längerfristige Beschäftigung. Der Zoo als Job-Drehscheibe: Es funktioniert. Seit zwanzig Jahren arbeiten die Arbeitsverwaltung und der Zoo zusammen, um Erwerbslosen eine Brücke zum normalen Arbeitsmarkt zu bauen. Über 120 Mitarbeiter sind seit 1986 kurz- oder längerfristig im Zoo beschäftigt gewesen. Besonders stolz ist Zoo-Direktor Dr. Wolf Everts, dass 20 Mitarbeitern ein fester Arbeitsplatz eingerichtet werden konnte.

NGZ-Online - 16. Jun. 2006
Tierpark Brüggen - So schnell nicht wieder!
Da ich ein eher gemischtes Verhältnis zu Zoos im allgemeinen habe, dachte ich, dass ich in so einem kleinen Familientierpark mit meinen Kindern vielleicht ganz gut aufgehoben wäre. Unser Rundgang fing auch entspannt an. Ziegen, Rehe, irgendwelche Hirsche....relativ große Gehege, mit Betonung auf relativ. Was aber gar nicht gut war - der Zustand der Gehege. Auf unserem Rundgang fielen uns dann noch verrostete Zäune und wenn vorhanden, dann nicht gepflegte Grünanlagen auf. Der absolute Oberhammer erwartete uns dann aber am Ende des rund 30-minütigen Rundgangs. Zebras und Bären (!!!!). Da, wo sie standen, war Beton und nicht etwa eine grüne Wiese. Jetzt kommt der für Kinder noch attraktivere Teil des Parks, Spielplatz, Einschienenbahn, Sommerrodelbahn und Pferde auf einer Schiene. Aber auch hier sah alles verlottert und verwahrlost aus. Fazit: Dieser Besuch hat mich in meiner Meinung über Tierparks nur bestärkt. Schade, denn gerade aus diesem Tierpark könnte man viel mehr machen.

San Francisco Zoo.:
Infected birds inhabit S.F. Zoo's new exhibit
Highly contagious virus could endanger family pets -- head veterinarian had warned of positive tests, but visitors weren't told on aviary's opening day
At least five parakeets in the flock at Binnowee Landing, the San Francisco Zoo's new blockbuster exhibit, have tested positive for
Psittacine Beak and Feather Disease (PBFD) that is highly contagious and often fatal to other members of the avian community -- including family pets -- according to an internal memo sent by the head veterinarian the day before the show opened.

theaustralian.com.au 19 June 2006
Zoo appeals for elephant funding
Taronga Zoo is appealing for public donations to help fund the upkeep of five Asian elephants being imported from Thailand. The elephants are still in Bangkok, where they have been in quarantine for 18 months, after protesters blocked their move to Australia on June 6. No date has been confirmed for their flight, with Taronga Zoo spokesman Mark Williams quoted in News Limited newspapers today as saying the delay had cost the zoo money. Taronga Zoo director Guy Cooper has sent 55,000 letters to friends of the zoo appealing for donations in exchange for photos and the chance to meet the pachyderms and their keepers.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

N
iederländische Meldungen

Dierennieuws – 19. Juni 2006
Geboortegolf in Dierenrijk Europa
Geburtenwelle in Dierenrijk Europa
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200606/nw44118.htm
Vier Wölfe, ein Steinbock, ein Damhirsch und ein Milan sind in Dierenrijk Europa zur Welt gekommen. Die Wölfe wurden bereits am 25. Mai geboren, sind aber nun auch für die Besucher zu sehen.
 
Hln.be – 16. Juni 2006
Baby okapi heet Hakima
Baby-Okapi heißt Hakima
http://www.hln.be/hlns/cache/det/art_222595.html
Das am 2. Juni im Antwerpener Zoo geborene Okapi-Weibchen hat den Namen Hakima (=„gefühlvoll“) erhalten. Bereits am 9. Juni betrat es erstmals die Außenanlage.
 
Apenheul – 21. Juni 2006
Maatregelen succesvol
Maßnahmen erfolgreich
In Apenheul ist die Freude groß darüber, dass die seit dem Winter getroffenen Maßnahmen, die Totenkopfäffchen von den Besuchern zu „entwöhnen“, erfolgreich waren. So dürfen z.B. Kinderwagen nicht mehr mit in das begehbare Gehege genommen werden. Die Tierpfleger tragen Pflanzenspritzen bei sich, mit denen die Äffchen „erzogen“ werden können. Inzwischen reicht den Tieren allein der Anblick des Pflegers mit der Spritze, um sich nicht mehr den Besuchern zu nähern.
 
Ouwehands Dierenpark Rhenen – 19. Juni 2006
Bobo dag in Ouwehands Dierenpark Rhenen
Bobo-Tag in Ouwehands Dierenpark Rhenen
Zusammen mit der Zeitschrift „Bobo“ wird am 25. Juni zum zweiten Mal der Bobo-Tag mit verschiedenen Shows und Spielen im Zoo stattfinden. Wer bis zum 24. Juni online Karten bestellt, erhält einen ermäßigten Eintrittspreis.

Ouwehands Dierenpark Rhenen – 15. Juni 2006
Ouwehands Dierenpark Rhenen viert 74-jarig jubileum met taart voor de
dieren.
74jähriges Jubiläum im Ouwehands Dierenpark Rhenen mit Torte für die Tiere
Am 18. Juni feiert Ouwehands Dierenpark Rhenen seinen 74. Geburtstag. Zur Feier des Tages erhalten die Elefanten und Orang-Utans Geburtstagstorten.
Der Zoo wurde am 18. Juni 1932 eröffnet. Der Gründer, C.W. Ouwehand, begann 1919 mit einer 10ha großen Hühnerfarm, welche jedoch schnell zu einem Tierpark auswuchs.


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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Duisburg, 21.06.2006
Zoobesuch nach Feierabend
Nicht „gemütlicher Feierabend im Zoo“ lautet das Motto einer neuen, besucherfreundlichen Serviceleistung, sondern
der Zoo nach Feierabend - und das bedeutet ein attraktives Angebot sowohl an Bürger, die tagsüber wenig Gelegenheit haben, die Besonderheiten eines Tiergartens zu erleben oder an Spätentschlossene, die sich spontan zu einem Rundgang entlang Rabatten und Tiergehegen aufmachen wollen, weil weder Abendnachrichten noch Politmagazine ihnen im Fernsehen einen rundum gelungenen Tagesausklang versprechen können… Das neue Event mit dem flotten Titel „After-Work-Zoo“ lädt Tierliebhaber und Abendmuffel, aber auch Schichtarbeiter und verliebte Pärchen in der Zeit zwischen 19.00 und 22.00 Uhr ein, den Zoo am Kaiserberg zu besuchen. Als nicht alltägliche Zugabe werden kostenlose Zoo-Führungen jeweils um 20.00 und um 21.00 Uhr angeboten (Treffpunkt Haupteingang Mülheimer Straße) sowie Sondervorführungen bei den Kalifornischen Seelöwen um 19.30 Uhr und bei den Delphinen um 20.30 Uhr. Im Übrigen gelten die normalen Zooeintrittspreise.

Zoo Köln, 21.06.2006
Schwarze Brut
Von den achtzehn Storchenarten der Welt kommen zwei in Deutschland vor, der Weißstorch und der Schwarzstorch. Beide sind allerdings sehr selten. Weißstörche, die hier einst regelmäßig einkehrten, meiden Köln seit dem grotesken und unvergesslichen Kölner Storchenkrieg. Zwei Schwarzstörche sind ins (Eulen-)Kloster gegangen. Kloster hin oder her, jetzt hat der Storch der Störchin sogar ins Bein gebissen. Das Ergebnis kann man vom erhalten gebliebenen Kreuzgang der Klosterruine aus beobachten, erstmals sogar fotografieren und filmen, und zwar am Donnerstag, dem 22. Juni 2006 um 11.30 Uhr.

Zoo Basel, 21.06.2006
Flamingonachwuchs im Basler Zoo oder das Geheimnis des Flamingoschnabels
Hochbetrieb in der Flamingo-Gruppe: Nach und nach schlüpfen auf der Brutinsel die Jungen. Während ein Küken schon um Futter bettelt, macht sich ein zweites daran, das Ei von innen zu öffnen. 18 Küken wachsen zurzeit in der Kolonie im Zoo Basel heran und es werden wöchentlich mehr. Noch ein volles Jahr lang werden die Kleinen von ihren Eltern gefüttert werden. Das Geheimnis dieser langen Fütterungszeit liegt im Schnabel verborgen. Im Gegensatz zu ihren Eltern besitzen frischgeschlüpfte Flamingokinder den zur Ernährung notwendigen Siebapparat im Schnabel noch nicht. Deshalb wird der Nachwuchs mit einem rötlichen Futtersaft, der auch Blutzellen des Altvogels enthält, von Schnabel zu Schnabel gefüttert. Erst gegen Ende des ersten Lebensjahres ist der Siebapparat so weit entwickelt, das Junge in der Lage ist, selbstständig Nahrung aufzunehmen.

Zoo Basel, 21.06.2006
Nachwuchs auf der Affeninsel
Am 20. Mai 06 erhielten unsere Grünen Meerkatzen wieder Nachwuchs. Nach einer Tragzeit von 165 Tagen gebar "Nafasi" ihr zweites Kind, den Jungen "Dura". Damit ist die Gruppe auf 10 Tiere angewachsen. Zwei Männchen, 4 Weibchen und vier männliche Jungtiere.

Allwetterzoo Münster, 20.06.2006
Der "Weltgarten" im Allwetterzoo ist komplett!
Am 1. Mai wurde der "Weltgarten" des Eine Welt Netzes NRW im Allwetterzoo eröffnet. Die interaktive, multimediale Ausstellung zum Thema Globalisierung
richtet sich insbesondere an Kinder und Jugendliche, Schülerinnen und Schüler, die in Workshops eine ungewöhnliche Reise rund um den Globus
unternehmen können. Finanziert wurde der "Weltgarten" durch Mittel der NRW Stiftung für Umwelt und Entwicklung und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Durch die kurze Zeitspanne zwischen Förderbewilligung und Eröffnung hatte der "Weltgarten" in Münster zunächst nicht vollständig errichtet werden können. Jetzt aber ist die Ausstellung komplett: Zwei vom Allwetterzoo neu konzipierte Elemente informieren die Zoobesucher über weitere Aspekte der Globalisierung. Hauptthemen der zwei neuen "Wissenstürme" sind Klimawandel und Artenschwund,
es geht u.a. um Wirbelstürme, Wüstenbildung in Europa, "Neobiota" (= durch Mitwirkung des Menschen eingewanderte gebietsfremde Tierarten, die heimische Arten z. T. verdrängen und wirtschaftliche oder gesundheitliche Schäden verursachen), sowie um Probleme der Bananen- und Rosenproduktion. Die Ausstellung "Weltgarten", die im Vorjahr auf der Landesgartenschau in Leverkusen gezeigt worden war, kann noch bis zum 15. Oktober im Allwetterzoo Münster besucht werden.

Zoo Dortmund, 20.06.2006
Noch Plätze frei für Kinder ab neun Jahren beim Gehegereinigen im Dortmunder Zoo
Das Sommerprogramm des Zoos steht 2006 unter dem Motto „Den Zoo erleben“. Sechs Wochen lang gibt es ab 26. Juni Angebote für Kinder ab sechs bzw. neun Jahren. Für die tägliche Rundgänge wird wetterfeste Kleidung empfohlen. Die Teilnahmegebühr beträgt inklusive Zooeintritt pro Tag 6,5 Euro.

Stadt Nürnberg, 20.06.2006
Rekord im Tiergarten
In den vergangen zwei Wochen (04., 06., 08. und 11. Juni 06) wurden im Tiergarten der Stadt Nürnberg vier Kalifornische Seelöwen geboren. Im Aqua Park ist PATRICK der Haremsführer der Gruppe und damit Vater der drei Jungen der Mütter LISA, CHRIS und GINGER. Auch im Delphinarium gab es Nachwuchs von MIKE und TIFFI. Vier Junge in einem Jahr sind ein neues Rekordergebnis im Tiergarten, wo in den letzten 15 Jahren 30 (!) Seelöwen herangewachsen sind, die größtenteils in Zoos von Spanien, Frankreich, Holland, Deutschland, Israel, Hongkong und sogar Japan eine neue Heimat gefunden haben. Derzeit leben 19 Kalifornische Seelöwen im Aqua Park und im Delphinarium des Tiergarten Nürnberg, wo bereits die 5. Nachwuchsgeneration erreicht wurde. Die Kalifornischen Seelöwen werden sowohl im Delphinarium als auch im Aqua Park in lehrreichen Vorstellungen gezeigt, wobei die Besucher den vertrauensvollen Umgang mit ihren Pflegern erleben können. Auch in ihrer ursprünglichen Heimat, der Westküste Nordamerikas, kommen Kalifornische Seelöwen in Hafenbecken und nehmen Kontakt zu Touristen und besonders zu den Fischern auf, von deren „Abfällen“ sie profitieren. Kalifornische Seelöwen fressen überwiegend Fische, aber auch Tintenfische. Normalerweise fressen die Weibchen vier bis fünf Kilogramm pro Tag, während der Stillperiode fast das Doppelte. Auch während starker Kälteperioden im Winter ist der Futterbedarf derart hoch und erreicht bis zu 25 Kilogramm beim Männchen.

Zoo Dortmund, 20.06.2006
Entspannen im Zoo Dortmund bei verlängerten Öffnungszeiten
Auszeit gefällig? Auf der Suche nach Ruhe und Entspannung? Dem Alltag entfliehen? Der Zoo Dortmund bietet die Gelegenheit dazu. Am Mittwochabend (21. Juni) ist der Zoo wieder länger geöffnet – bis 21 Uhr können die Besucher die herrliche Parklandschaft des Zoos genießen und im Schatten uralter Bäume lustwandeln, Natur genießen, frische Luft atmen. Der Zoo als grüne Oase der Stadt Dortmund bietet spannende Beobachtungen an Tier und Natur. Erfahrungsgemäß genießen auch die Zootiere den Feierabend und erscheinen am späteren Abend ganz besonders relaxt. Der Zoo bietet allen Besuchern die Möglichkeit, einen Streifzug durch die Welt der Tiere zu unternehmen – und das ganz entspannt zum Feierabend die ganze Vielfalt des Tierreichs im Zoo Dortmund erleben. Ganz besonders attraktiv im Moment: das 52. Ameisenbärenjungtier „Zenobia“ – gerade erst wenige Wochen alt. Außerdem jede Menge Action bei den Riesenottern, die sich mit ihrem Nachwuchs auch gerne in der Außenanlage tummeln.

Thüringer Zoopark Erfurt, 20.06.2006
Einladung zum Richtfest neue Zookasse
Im 47. Jahr seines Bestehens kann im Thüringer Zoopark Erfurt endlich ein repräsentatives Eingangsgebäude errichtet werden. Mit dem Bau wurde im Januar 2006 gegenüber der Löwensavanne begonnen. Jetzt möchten wir Sie einladen, mit uns gemeinsam Richtfest zu feiern und würden uns freuen, wenn Sie darüber ausführlich berichten. Die Veranstaltung findet am kommenden Freitag, dem 23. Juni 2006 um 11 Uhr vor Ort statt.

Wildtier- und Artenschutzstation, 20.06.2006
Wildtierstation Bericht Gänsegeier
Drei Wochen hat Gänsegeier "Gonzo" sich in der Wildtierstation erholt.
Nun wurde er, bestückt mit einem Satellitensender, in die Freiheit entlassen.
Die Mitarbeiter der Wildtierstation warten gespannt, wie "Gonzo" sich nun im norddeutschen Raum verhalten wird.


Zoo Leipzig, 19.06.2006
Leipziger Brauhaus zu Reudnitz weiterhin Goldsponsor im ZOO
Die Partnerschaft zwischen Leipziger Bier und Leipziger Zoo besteht schon seit 1992. In diesem Jahr übernahm die Brauerei die Jahres-Futter-Ration für einen Elefanten und war so der erste Pate überhaupt in der Pfaffendorfer Straße. Reudnitzer ist damit im Grunde der Erfinder der ZOO-Patenschaften in Leipzig. Das bekannteste Patentier des Leipziger Brauhauses zu Reudnitz ist heute der kleine Elefantenbulle Voi Nam. Er wurde mit Reudnitzer getauft und entwickelt sich seitdem prächtig. Reudnitzer ist seit 2001 Goldsponsor und wird auch weiterhin Goldsponsor bleiben. Wir möchten Sie ganz herzlich einladen, mit uns gemeinsam auf die weitere Zusammenarbeit anzustoßen. Die Vertragsunterzeichnung werden ZOO-Direktor Dr. Jörg Junhold sowie die beiden Reudnitzer Geschäftsführer Wolfgang Welter und Jochen Deinert vornehmen, die Ihnen im Anschluß auch für Fragen zur Verfügung stehen. Um die Partnerschaft über die rein finanzielle Seite hinaus mit Leben zu erfüllen, bringt Reudnitzer aus diesem Anlass gleich wieder einige neue Paten für die Tiere im ZOO mit, z.B. den Sächsischen Brauerbund, der zukünftig für einen Brillenpinguin sorgen wird. Der Vorsitzende des Freundes- und Förderkreises, Siegfried Stauche, wird – übrigens in Anwesenheit einiger tierischer Gäste – die neuen Patenschaftsurkunden vor Ort aushändigen.

Zoo Leipzig, 19.06.2006
Giraffenhaus wieder geöffnet - Ashanti und ihr kleines Mädchen präsentieren sich erstmals den Besuchern
Das neugeborene Giraffenbaby ist ein Mädchen und mit seiner Mutter Ashanti (geb. am 17.8.2001 in Ostrava/Tschechien, seit 28.05.2003 in Leipzig) seit gestern Nachmittag erstmals für die Besucher im Giraffenhaus zu sehen. Nach der Geburt am vergangenen Freitag um 12.55 Uhr wurden Mutter und Kind zunächst von der Herde getrennt und das Haus geschlossen. Ashanti und ihr Kleines sollten sich in Ruhe aneinander gewöhnen und eine sichere Bindung zueinander aufbauen. Die anderen Herdenmitglieder müssen allerdings noch für einige Tage draußen bleiben, um die frischgebackene Mutter nicht von Ihren Pflichten abzulenken. Die Giraffen Max, Gusti, Emma und Knöpfchen sind derweil auf der weitläufigen Freianlage der Kiwara-Savanne zu beobachten.


Stadt Nürnberg, 19.06.2006
Delphinkalb im Mutterleib gestorben

Heute, am 19.06.06, musste der Tiergarten Nürnberg einen weiteren herben Schlag im Delphinarium hinnehmen. Das Delphin-Weibchen „DAISY“, das vom Heidepark Soltau in Nürnberg eingestellt wurde, um hier ihr Junges zu gebären, musste heute wegen einer Gebärmutterruptur eingeschläfert werden. Das Kalb war gestern Vormittag zur Zeit der letzten Ultraschalluntersuchung noch lebendig. Am Abend des gestrigen Tages deutete sich die Geburt an. Kleine Fetzen der Plazenta hingen aus dem Geburtskanal. Regelmäßige Wehen und die Öffnung des Genitalschlitzes deuteten auf einen normalen Geburtsvorgang hin. Am heutigen Morgen war die Geburt jedoch nach 10 Stunden nicht weit genug fortgeschritten. Die Leitung des Tiergartens entschied sich, „DAISY“, die sich nicht mehr wie früher freiwillig der Ultraschalluntersuchung unterzog, aus dem Wasser zu heben und zu untersuchen. Vorsichtshalber wurden bereits alle Vorbereitungen getroffen, das Kalb durch Geburtshilfe zu holen. Der Ultraschall zeigte, dass das Kalb in der Nacht verstorben war. Während der Geburtshilfe für das tote Kalb stellte sich heraus, dass die Gebärmutter der Mutter „DAISY“ während des Geburtsvorgangs zerrissen war. Das Tier hatte keine Überlebenschance und wurde in der Narkose eingeschläfert. Das Kalb lag zwar richtig herum mit der Fluke (Schwanzflosse) im Geburtskanal. Jedoch hatte sich eine U-förmige Fehlstellung des Kopfes eingestellt, so dass dieser wie ein gebogener Haken das Herauspressen des Kalbes verhinderte. Weitere Aussagen lassen sich erst nach der Sektion, die am Dienstag, den 20. Juni vorgenommen wird, treffen.

Vogelpark Herborn, 19.06.2006
Veranstaltungsreihe „Der Natur auf der Spur“ Der Vogelpark informiert über Eier und Jungvögel

„Vom Ei zum Küken und Jungvogel“ lautet der Titel der nächsten Veranstaltung des Vogelparks im Herborner Stadtteil Uckersdorf im Rahmen der naturkundlichen Reihe „Der Natur auf der Spur“. Am Sonntag, den 25. Juni informieren Tierpfleger Andreas Trapp und Biologe Wolfgang Rades in Sonderführungen um 11.00, 12.30, 14.30 und 16.30 Uhr über die Aufzucht und Entwicklung der zurzeit zahlreichen Jungvögel des Parks und über die Brutstrategien in der Vogelwelt. Die Lieblinge der Vogelparkbesucher sind zweifellos die beiden erst 3 Wochen alten
Schnee-Eulen wie auch die drei etwa 4 Wochen alten Jungstörche, die aufgrund von witterungsbedingten Unregelmäßigkeiten im Brutverlauf leider von Hand großgezogen werden müssen. Aber auch über den Nestbau und die Jungenaufzucht der seltenen Rotbrust-Krontaube, der afrikanischen Hammerköpfe oder den Einsatz eines Zwerghuhns als „Ersatzmama“ für die Küken des Satyrtragopans gibt es viel Spannendes zu berichten.
Erst vor kurzem schlüpften sieben kleine Teichhühner aus dem Ei und beleben die Teiche des Herborner Naturerlebniszentrums, mehrere Papageienpaare brüten oder haben auch schon Junge und, und, und… Höhepunkt ist natürlich die Fütterung der kleinen Störche und Schnee-Eulen während der Führungen am Sonntag durch ihre Pfleger unmittelbar vor den Augen der Besucher.

Wildpark Lüneburger Heide, 17.06.2006
Truck Stop tauft Alpakafohlen
Das erste Alpakafohlen im Wildpark Lüneburger Heide ist vor fünf Wochen geboren und der ganze Stolz seiner Eltern Shakira (5) und Carlos (5). Tequila heißt es und wurde feierlich von Teddy, Cisco und Knut getauft. Standesgemäß stoßen die Truck Stop Musiker nach der vollzogenen Taufe mit Tequila an um ihrem tierischen “Patenkind“ alles Gute zu wünschen. Seit einem Jahr leben im Wildpark Lüneburger Heide die Alpakastuten Isabel, Shakira und der stolze Hengst Carlos. Nach elf Monaten Tragzeit brachte Shakira jetzt ein gesundes Fohlen zur Welt. Die Heimat der Alpakas ist ursprünglich: Chile, Peru und Bolivien in Südamerika. Sie gehören zu den Neuweltkameliden wie Lamas, Vikunjas und Guanakos. Auf der ganzen Welt gibt es etwa 3 Millionen Tiere. Sie werden etwa 20 bis 25 Jahre alt und erreichen ca. 80 bis 100 cm als Stockmaß. Ihr Körpergewicht liegt ausgewachsen bei 60 bis 75 kg und die Wollproduktion je Alpaka liegt bei etwa 3 bis 6 kg im Jahr. Selbstverständlich nehmen die “Patenonkel“ ihre Sache sehr ernst und werden Tequila regelmäßig besuchen. Spätestens jedoch am 29.07.2006 gibt es ein Wiedersehen mit ihrem Patenkind. An diesem Tag gibt Truck Stop um 17.00 Uhr wieder ein Open Air Konzert im Wildpark Lüneburger Heide. Der Vorverkauf läuft schon auf vollen Touren, Karten sind unter Telefon: 04184-893911 zu bestellen.

Zoo Leipzig, 17.06.2006
Giraffennachwuchs im Zoo Leipzig - Ashanti und ihr Kleines sind wohlauf
Giraffendame Ashanti (geb. am 17.8.2001 in Ostrava/Tschechien, seit 28.05.2003 in Leipzig) brachte gestern Mittag um 12.55 Uhr im Zoo Leipzig ihr erstes Jungtier zur Welt. Die Geburt dauerte insgesamt ca. eine Stunde und ging damit vergleichsweise zügig von statten. Wie bei Giraffen typisch, wurde das Kleine im Stehen geboren und rutschte mit Vorderhufen und Kopf voran auf den dick gepolsterten Stallboden. Die Mutter kümmerte sich sofort aufmerksam um ihren Nachwuchs und putzte das Baby. Schon eine halbe Stunde nach der Geburt stand das Jungtier erstmals auf seinen langen, zunächst noch wackeligen Beinen. Inzwischen hat es auch schon mehrfach getrunken. Ashanti wollte schon am Morgen nicht mit ihrer Herde auf die Freianlage hinausgehen. Auch die Artgenossinnen blieben daraufhin im Haus. Erst nach der Geburt signalisierte die frischgebackene Mutter durch ein kräftiges Aufstampfen mit dem Huf, dass sie nun lieber allein wäre. Inzwischen ist sie abgesondert im Innengehege. Die Tierpfleger beobachteten die Geburt größtenteils über einen Monitor in einem separaten Raum, um die Erstgebärende nicht zu stören. Nach wie vor ist die Ashanti mit ihrem Baby allein und für die Zoobesucher nicht zu sehen. So können sich beide in Ruhe kennen lernen und die Bindung zwischen ihnen kann sich ohne Störung festigen, was besonders bei einer Erstgeburt wichtig ist. Wird die Mutter-Kind-Beziehung als sicher eingeschätzt, kann dann auch Zootierarzt Professor Eulenberger die so genannte Jungtierprophylaxe vornehmen und sicher feststellen, ob es sich um einen kleinen Bullen oder eine Kuh handelt. „Wir sind sehr glücklich über das Kleine und vor allem darüber, dass alles so reibungslos verlaufen ist. Ashanti zeigt sich bis jetzt als hervorragende Mutter. Immerhin ist es ja ihr erstes Kind und auch das erste, das im Huftierhaus der Kiwara-Savanne lebend geboren wurde. Damit haben wir nun eine Herde von insgesamt sechs Rothschild-Giraffen“, freut sich Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.

Tiergarten Heidelberg, 16.06.2006
Die Zoos der Welt kümmern sich um den Naturschutz – der Zoo Heidelberg prägt diese Entwicklung mit!
Der Schutz der Natur ist zur herausragenden Aufgabe der Zoologischen Gärten geworden. „Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen“ ist der Titel der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie, die nun für jedermann in gedruckter Form vorliegt und im Zoo Heidelberg bezogen werden kann. Die 15-seitige Broschüre erläutert wie Zoologische Gärten sich für bedrohte Tierarten einsetzen, welchen Beitrag sie zur Forschung leisten, was ein Erhaltungszuchtprogramm ist und vieles mehr. Alles wird an Beispielen aus den Zoos des deutschsprachigen Raumes erläutert – der Verband Deutscher Zoodirektoren ist Herausgeber. Auch der Zoo Heidelberg ist mit seinem Engagement im Naturschutz und der Planung für das neue Elefantenhaus vertreten. „Für uns ist eine wunderbare Bestätigung unserer Arbeit, dass so vieles, was wir in den letzten Jahren angepackt haben, nun als Aufgaben der Zoos in der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie wiederzufinden ist.“ Freut sich Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. „Zu jedem der Themenschwerpunkte der Strategie ließen sich Beispiele aus unserem Zoo anführen: Zu umweltfreundlichem Wirtschaften und der Nutzung erneuerbarer Energien genauso wie zur Bildung wo unsere Zooschule eine Spitzenstellung in Deutschland einnimmt. Das Bild der im Zoo brütenden Störche könnte anstatt aus Basel auch aus Heidelberg stammen.“ Heidelbergs Zoodirektor misst dem neuen Strategiepapier aber auch eine politische Bedeutung zu: „Hier ist für jeden zu lesen, was einen Zoo ausmacht und welche Aufgaben ein Zoo in unserer Zeit erfüllt. Wer einen Zoo haben will muss auch Fachleute beschäftigen, die Artenschutzprogramme koordinieren können, muss alles tun um seine Tiere gemäß den neuesten Erkenntnissen zu halten, muss Bildungsarbeit leisten und sich für den Naturschutz engagieren. All das kostet Geld. Der Gemeinderat der Stadt Heidelberg hat mit seinem Beschluss den Bau des neuen Elefantenhauses zu fördern gezeigt, dass er dies unterstützt. Wir würden uns freuen, wenn aus der Region, die den Zoo nutzt, ebenfalls Mittel bereitgestellt würden, damit wir unsere Aufgaben noch umfassender erfüllen können.“ Dr. Klaus Wünnemann wird am Montag, dem 19. Juni um 15.30 Uhr ein Exemplar der Welt-Zoo-Naturschutz-Strategie an die Oberbürgermeisterin der Stadt Heidelberg Beate Weber überreichen. „Dies geschieht im Dank, die Entwicklung des Zoos im Geiste dieser Strategie gefördert zu haben und als Motivation, den Zoo als einen wichtigen Beitrag Heidelbergs in die Metropolregion einzubringen.“

Stadt Bielefeld, 16.06.2006
Rendezvous im Tierpark:Kindertheater, Zauberei, Tiere, Spaß und Spiel
Zauberer, Kindermusiker, Jongleure, Kindertheater, Tiere und viele andere Attraktionen erwartet am Mittwoch, 5.Juli, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr, Kinder und Junggebliebene beim „Rendezvous im Tierpark“. Das beliebte Familienfest bietet wieder ein umfangreiches Programm mit vielen Überraschungen. Möglich machen dies als Organisatoren und Sponsoren die Sparkasse Bielefeld, die Neue Westfälische Zeitung sowie der Umweltbetrieb der Stadt Bielefeld. Der Eintritt ist, wie jedes Jahr, frei. Es wird ein kostenloser Buspendelverkehr von der Universität zum Tierpark angeboten, Parkplätze sind nur begrenzt verfügbar.

Tiergarten Kleve, 16.06.2006
Geburt Poitou-Eselfohlen
Heute morgen hat unsere Poitou-Eselstute „Dame“ ein weibliches Fohlen zur Welt gebracht. Wir haben schon seit 3 Wochen auf die Geburt gewartet, doch da Esel 12 bis 13 Monate schwanger sind ist ein genauer Geburtstermin immer schwer zu schätzen und „die Damen lassen ja immer gerne auf sich warten“. Somit können unsere Besucher am kommenden Sonntag, den 18. Juni auf unserem Schafschurfest nicht nur alles rund um das Schaf und die Wolle erfahren, sondern auch das Fohlen mit den langen Beinen und riesengroßen Ohren bewundern.

Zoologischer Garten Berlin, 16.06.2006
Tierkind im Pyjama-Look: Nachwuchs bei den seltenen Grevy-Zebras im Zoo!
Im Jahre 1882 schenkte der Negus Menelik von Abessinien dem französischen Präsidenten Grevy ein bis dahin der westlichen Wissenschaft unbekanntes Zebra, das fortan den Namen des Politikers erhielt. Diese neue Zebra-Art unterscheidet sich nicht nur in Größe und allgemeinem Aussehen von den bekannten Steppenzebras des übrigen Afrikas, sondern auch im Sozialverhalten. Es bildet nämlich keine großen Herden, sondern lebt nur in kleinen Gruppen und bewohnt die Buschlandschaft. Blätter und Äste bilden einen Großteil der Nahrung, während sich das Steppenzebra überwiegend von Gras ernährt. In den Zoos der Welt war die Zucht der großen Grevy-Zebras lange Zeit überaus selten und schwierig – inzwischen hat sich die Lage durch verbesserte Haltung und nach Umstellung der Ernährung auf die wirklichen Bedürfnisse dieser Zebra-Art deutlich verbessert. Auch der Berliner Zoo züchtet diese Art jetzt regelmäßig – der Berliner Nachwuchs ist von anderen Zoos sehr begehrt. Am Pfingst-Samstag gab es erneut Nachwuchs: ein kleine Hengst wurde am 3.6. geboren. Das hochbeinige, eng gestreifte Jungtier mit den großen Ohren ist zur Zeit der absolute Star unter den Jungtieren im Einhuferrevier.

Zoologischer Garten Berlin, 16.06.2006
30 Jahre Washingtoner Artenschutzübereinkommen - Pressekonferenz und Fototermin mit Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium
Eines der erfolgreichsten Instrument für den weltweiten Artenschutz feiert einen runden Geburtstag: Am 20. Juni 1976, also vor 30 Jahren, trat das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) in der Bundesrepublik Deutschland in Kraft. Der Rückgang von Populationen vieler Arten konnte aufgehalten und vor allem: bis heute ist keine in den Anhängen des Übereinkommens gelistete Art ausgestorben! Deutschland, einer der ersten Unterzeichnerstaaten, ist in den vergangenen Jahren immer wieder treibende Kraft hinter der Weiterentwicklung des Übereinkommens gewesen, viele Unterschutzstellungen gehen auf deutsche Initiativen zurück. Mittlerweile sind dem Abkommen 169 Staaten beigetreten und es regelt die Ein- und Ausfuhr von rund 5.000 bedrohten Tier- und rund 28.000 Pflanzenarten vom Handel mit lebenden Tieren und Pflanzen bis zum Touristensouvenir. Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium wird Bilanz ziehen und zusammen mit dem Bundesamt für Naturschutz und der Zollverwaltung eine Auswahl beschlagnahmter Schmuggelware präsentieren.

Zoo Köln, 16.06.2006
Nogges Vertrag soll verlängert werden
Zwar hat der Aufsichtsrat des Zoos am 29. Mai 2006 vorsorglich schon einen neuen Zoodirektor gewählt, aber er möchte Nogge so lange wie möglich halten. Nogges Vertrag endet turnusmäßig am 14. Juli 2006, er vollendet aber erst im Januar 2007 das 65. Lebensjahr. Am Mittwochnachmittag trafen sich die Anwälte von Zoo und Zoodirektor zu Vertragsverhandlungen. Nogge selbst nimmt an der traditionell über Fronleichnam stattfindenden Jahrestagung des Verbandes Deutscher Zoodirektoren teil.

Zoo Wuppertal, 16.06.2006
Musikalisches Wochenende im Zoo
Mit zwei Konzerten wird das Veranstaltungsprogramm im Zoo am kommenden Wochenende fortgesetzt: Die musikalischen Darbietungen in der Musikmuschel am Blumenrondell stehen mit folgenden Auftritten diesmal ganz im Zeichen der Blasmusik: Samstag, 17. Juni 2006, 15.00 - 16.30 Uhr
Konzert des Posaunenchores Wuppertal-Ronsdorf Mühle Sonntag, 18. Juni 2006, 15.00 - 16.30 Uhr Konzert des Blasorchesters der Bergischen Musikschule Wuppertal
 

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Natur- und Artenschutz  –  Meldungen

wissenschaft-online.de - 20. Jun. 2006
Artenvielfalt und Artensterben
Noch ist die globale Biodiversität nicht in ihrem gesamten Ausmaß bekannt, und doch fegt wohl schon die sechste große Aussterbewelle in der Erdgeschichte durch ihre Reihen. Warum gibt es aber überhaupt so viele Tier- und Pflanzenarten auf unserem Planeten? Wodurch sind sie vor allem gefährdet, und wie können sie gerettet werden?

Sonnenseite.com - 20. Jun. 2006
30 Jahre Washingtoner Artenschutzübereinkommen
Am 20. Juni 1976, also vor 30 Jahren, trat das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) in der Bundesrepublik Deutschland in Kraft. „Das Konzept des Übereinkommens ist aufgegangen“, sagte Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium. In den vergangenen dreißig Jahren konnte der Rückgang von Populationen vieler Arten aufgehalten werden. „Bis heute ist keine in den Anhängen des Übereinkommens gelistete Art ausgestorben“, betonte Klug. Deutschland war einer der ersten Unterzeichnerstaaten des Übereinkommens, dem bislang 169 Staaten beigetreten sind. Es regelt mittlerweile die Ein- und Ausfuhr von rund 5.000 bedrohten Tier- und rund 28.000 Pflanzenarten, vom Handel mit lebenden Tieren und Pflanzen bis zum Touristensouvenir. Das Übereinkommen ist ein scharfes Instrument gegen Übernutzung und Raubbau, belohnt aber auch diejenigen, die nachhaltig und zukunftsorientiert handeln.

netzzeitung.de - 20.Juni 2006
Gentest lässt Pandaschützer hoffen
Nach der letzten Volkszählung im Pandawald hat der Bestand der Bären zugenommen. Eine neue Untersuchung lässt Forscher auf noch größere Restpopulationen hoffen. Die genetische Analyse von Pandaspuren im Wanglang-Schutzgebiet lässt Forscher auf einen Bestand von mindestens 66 Tieren schließen. Das sind mehr als doppelt so viele wie bei der letzten Zählung. Durch Zuwanderung und Fortpflanzung lasse sich der Zuwachs nicht erklären, berichtet das chinesisch-britische Forscherteam nun im Magazin «Current Biology». ... Die Vielfalt der DNA-Merkmale lässt sie zudem darauf schließen, dass es sich um einen genetisch gesunden Bestand handelt. Spuren von genetischer Verarmung oder Inzucht entdeckten sie nicht. Übertrage man die neuen Ergebnisse auf die weiteren Restpopulationen im Verbreitungsgebiet der Tiere, ergebe sich eine Anzahl von 2500 bis 3000 frei lebenden Großen Pandas, sagen die Wissenschaftler. Die Zählung 1998 hatte dagegen nur 1596 Tiere ergeben. Mittelfristig seien die Aussichten für den Schutz des Großen Pandas gut, sagen sie, vorausgesetzt Wilderei und Holzeinschlag würden weiterhin kontrolliert.
 
Journal Society GmbH - 20.Juni 2006
Walschutzexperte Ortmüller schockiert über Aufhebung des Walfangverbots der IWC
Auf der diesjährigen Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) auf der Karibikinsel St. Kitts, die am 20. Juni 2006 endete, erzielte Japan seit 20 Jahren seinen ersten moralischen Sieg, um das seit 1986 bestehende Verbot zum kommerziellen Walfang aufzuheben. Mit 33 zu 32 Stimmen verabschiedete die Kommission eine Resolution, die das Walfangverbot als überflüssig erklärt und Umweltschutzorganisationen zu einer Bedrohung deklariert.
Der engagierte Hagener Walschützer und Steuerberater Jürgen Ortmüller reagierte empört über das Abstimmungsverhalten der IWC-Staaten. ... Ortmüller weist darauf hin, dass zur endgültigen Aufhebung des Walfangverbots eine Dreiviertel-Mehrheit der IWC-Staaten erforderlich sei, die in diesem Jahr noch nicht erreicht werden konnte. Allerdings sei damit zu rechnen, dass Japan durch finanzielle Förderung der ärmeren IWC-Mitglieder, insbesondere der Karibikstaaten, weiter auf Stimmenfang geht.
 

Pro-Walfang-Abstimmung: Karibischen Staaten droht Boykott
Zum ersten Mal seit 20 Jahren hat Japan in der Walfangkommission eine Abstimmung gewonnen. Die Lobby der Walfangbefürworter wächst - unter ihnen auch karibische Staaten, die auf den Whale-Watching-Tourismus angewiesen sind. Briten und Australier warnen die Länder vor Boykotts

pressetext - 17.Juni 2006
Bevölkerung in Pro-Walfang-Nationen lehnt Walfang ab - WWF kritisiert Japans taktische Haltung
Heute, Freitag, werden die Karten über die Zukunft des kommerziellen Walfangs neu gemischt. Nach einer nun veröffentlichten Umfrage unter der Bevölkerung jener Staaten, die sich im Vorfeld für den Walfang ausgesprochen haben, scheint das eindeutige "Ja" nur aus den Mündern der Politiker zu kommen, berichtet das Pacific Magazine. Der Großteil der lokalen Bevölkerung der Inselnationen der Karibik und des Pazifik steht dem Walfang skeptisch gegenüber. ... "Es ist nicht wahr, dass kommerzieller Walfang die Armut verschwinden lassen wird und es ist nicht wahr, dass dadurch Küstenregionen geholfen wird. Egal wie oft dies auch gesagt wird, es ist schlichtweg nicht wahr", erklärt die Umweltschützerin. ... "Japan ist nach 20 Jahren Lobby-Arbeit für den Walfang für einen diesjährigen Sieg gewappnet. Auf der Konferenz der IWC will Japan die nötige Mehrheit erreichen, die Gesetze zum Schutz von Walen abzuschwächen. Damit soll der Weg für eine vollständige Wiedereinführung des Walfanges geebnet werden", berichtet der WWF. "Die Japanische Regierung versucht aktiv und unverfroren, kleine Insel-Entwicklungsstaaten in der Karibik und dem Pazifik für ihr Pro-Walfang-Programm zu benutzen," stellt Gordon Shepherd, Policy-Leiter des WWF fest. "Unsere Umfrage deckt die Farce auf, dass diese Entscheidung von den Bürgern im eigenen Land nicht mitgetragen wird", so Shepherd weiter.
 

ON Nachrichten - 16. Jun. 2006
Deutschland kämpft für Artenschutz
Die Mitgliedstaaten der Internationalen Walfang Kommission (IWC) kommen auf der Karibikinsel St. Kitts zu ihrer 58. Jahreskonferenz zusammen. Bei der Tagung wird ein erneuter Angriff der Walfangnationen auf das kommerzielle Fangverbot erwartet. Umweltschutzorganisationen befürchten, dass es Japan gelingt, über seine Entwicklungshilfe arme Länder als Befürworter des Walfangs zu gewinnen. Bisher hatten die Gegner des kommerziellen Walfangs, zu denen auch Deutschland zählt, die Mehrheit in der IWC. Die Bundesregierung will das Fangverbot beibehalten. Japan umgeht das Verbot seit Jahren, indem es den Walfang als wissenschaftlich nötig deklariert. Japan und Norwegen töteten 2005 nach Angaben von Umweltschutzorganisationen 2300 Wale. Der IWC gehören 70 Länder an. Experten rechnen damit, dass in St. Kitts 33 Staaten für die Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs stimmen. Fünf Länder Belize, China, Dänemark, Oman und Südkorea gelten als unentschieden. 32 Länder, darunter Deutschland, sind gegen den Walfang. Angesichts der drohenden Ausweitung des Walfangs und der Gefährdung der Walbestände in den Weltmeeren haben Organisationen wie Pro Wildlife und Oceancare Sanktionen gegen Nationen gefordert, die gegen das Moratorium und sonstige Abkommen verstoßen.

WSPA Welttierschutzgesellschaft e.V. - 15.Juni 2006
Todeskampf der Wale dauert zu lang / Neues Filmmaterial bestätigt die Grausamkeit des Walfangs
Rechtzeitig zur diesjährigen Tagung der Internationalen Walfangkommission veröffentlichen Tierschützer neues Filmmaterial. Es zeigt: Ein Wal ist nicht schnell und schmerzlos auf See zu töten. Selbst unter besten Wetterbedingungen dauert der Todeskampf der Tiere viel zu lang.

pressetext - 20.Juni 2006
Rascher Schutz der Tiefsee notwendig - Point-of-no-return könnte schneller erreicht werden als vermutet
Großräumig müsse die Tiefsee geschützt werden. Diese Forderung stellte das UN-Umweltprogramm UNEP gemeinsam mit der World Conservation Union IUCN bei der Präsentation einer Studie über "Ökosysteme und Biodiversität der Tiefsee und Ozeane" am Rande eines UN-Gipfels über das internationale Seerecht. Das Argument der Umweltgruppen ist deutlich: Es müssten unbedingt neue Schutzregionen eingerichtet werden, da sonst ein Overkill der Ozeane bevorsteht.
Überfischung, globale Erwärmung und Umweltverschmutzung setzen dem Leben in den Weltmeeren stark zu. Wenn nicht bald wirksame Schritte gesetzt würden drohe der Kollaps, warnen die Experten. "Die Fähigkeiten der Menschen die Ozeane und die Ressourcen der Meere zu nutzen ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen", so UNEP-Direktor Achim Steiner, daher müssten nicht nur die Küstengewässer, sondern auch die Tiefsee und die Ozeane geschützt werden. "Mehr als 60 Prozent aller Meereslebewesen leben in den Regionen, die nach Seerecht außerhalb der Jurisdiktion eines einzelnen Staates liegen", so Steiner. Der Experte gab zu bedenken, dass 90 Prozent der auf der Erde lebenden Biomasse in den Ozeanen lebt.

Pressetext - 19.Juni 2006
Mit der Armee gegen Giftkröten - Australische Kröteninvasion nimmt immer bedrohlichere Ausmaße an
Die Invasion der giftigen Aga-Kröten in Australien nimmt immer bedrohlichere Ausmaße an. Bereits im Vorjahr hatten Politiker die Bevölkerung um Mithilfe gebeten, allerdings mit nur mäßigem Erfolg, denn die Invasion der Tiere konnte nicht gestoppt werden. Nun soll sogar die Armee gegen die Tiere vorgehen, berichtet BBC-Online. Die Aga-Kröten (Bufo marinus) leben eigentlich in Südamerika und wurden in den 30-er Jahren des vorigen Jahrhunderts gegen Schädlinge in den Zuckerrohrplantagen eingeschleppt. Angesichts der fehlenden Fressfeinde konnten sich die bis zu 26 Zentimeter langen und bis zu 2,5 Kilogramm schweren Tiere großräumig ausbreiten - jährlich gewannen die Kröten rund 50 Kilometer Terrain.
Tatsächlich richteten die Bio-Invasoren in Australien große Schäden an der heimischen Fauna an. Die Aga-Kröten verspeisen nämlich alles, was kleiner ist, als sie selbst. Und bei der Wahl ihrer Nahrung sind sie auch nicht wählerisch: Andere Amphibien, Vögel, Vogeleier, Insekten, Reptilien werden von ihnen verschlungen. Angeblich sind sie selbst so giftig, dass Krokodile und Schlangen, die versucht hätten sie zu verschlingen, Minuten später verendet sind. Jährlich können die Kröten bis zu 35.000 Eier absetzen. Nach Untersuchungen ist der Besatz von Aga-Kröten in Australien bereits zehn Mal so groß wie in ihrer eigentlichen Heimat Venezuela. Alle Versuche die Kröten zu stoppen sind bisher gescheitert. Die Behörden fürchten, dass sie vor allen in den Nationalparks immense Schäden an der natürlichen Fauna anrichten. Nach Schätzungen der Regierung beträgt die Zahl der Kröten mittlerweile mehr als 100 Millionen.
 

uniprotokolle - 21. Jun. 2006
Marburger Biologen an europäischem Exzellenznetzwerk zu Biodiversität beteiligt
Welche Folgen hat der Klimawandel für die Entwicklung der genetischen Diversität von Waldbäumen? - Europäische Union bewilligt 1,2 Millionen Euro
Das Klima verändert sich und mit ihm unsere Umwelt. Doch wie genau wirkt sich dies auf Bäume aus, die unsere natürliche Umwelt prägen? Und welche Folgen hat der globale Klimawandel für die zahlreichen Organismen wie Pilze, Insekten und parasitische Pflanzen, die mit Bäumen in enger Gemeinschaft leben? Wie entsteht - und verschwindet - die genetische Vielfalt in ihren Lebensräumen? Fragen wie diesen widmet sich das von der Europäischen Union mit 1,2 Millionen Euro geförderte und auf vier Jahre angelegte Projekt "Community Structure and Dynamics" unter Federführung von Professorin Dr. Birgit Ziegenhagen, Naturschutzbiologin an der Philipps-Universität Marburg.

spiegel.de - 19.Juni 2006
Norwegen baut Arche Noah für Pflanzen
Millionen Samenkörner sämtlicher Getreidesorten der Welt wollen Forscher im Permafrost auf der norwegischen Insel Spitzbergen einlagern. Im Falle einer globalen Katastrophe soll die Höhle als Pflanzen-Arche dienen und die Getreidesamen bewahren.

Erwärmung: Forscher finden Hitzezentrum der Arktis
Der Klimawandel hat einen neuen Brennpunkt: Auf Spitzbergen und seinen Nachbarinseln ist das Frühjahr bis zu 13 Grad wärmer als normal. Dort, etwa 1200 Kilometer vom Nordpol entfernt, spielen sich in diesem Frühjahr Dinge ab, die selbst Experten nicht so recht fassen können. Eisbären, sagt Klimaforscher Jones, müssen zur Robbenjagd aufs Eis hinaus. Wenn es sich immer weiter Richtung Nordpol zurückziehe, könnten ihm die Tiere nicht mehr folgen, da sie sich nicht zu weit vom Land entfernen dürften. "Das heißt, es gibt für sie praktisch kei