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Ausgabe 323 vom 22. Juni 2006 |
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Liebe
Leser,
in der Kaiserklamm am Aachensee wäre "unser" Bär gestern fast gestellt
worden. Doch irgendwie ist "Bruno" aus der angeblichen Sackgasse entwischt
und schon wieder in Österreich. Bis Montag läuft eine letzte
Schonfrist, dann droht
Umweltminister
Schnappauf
unmittelbar mit dem Abschuß.
Kabarettisten
unterscheiden mittlerweile zwischen Problemministern und Schadministern.
Während
sich die Medien aber weiterhin begeistert um das Thema kümmern, scheinen
die diversen Tier- und Naturschützer sprachlos geworden zu sein. Selbst
der WWF Deutschland hat seit dem
12. 6. keine Pressemeldung dazu mehr herausgegeben, auf der umfangreicheren
österreichischen
Website gibt es stichwortartige Tagesprotokolle, dazu Wanderungskarten
und PMs (nicht tagesaktuell) und vor allem den Verweis auf die Website des
Bayerischen
Ministeriums. Und was ist eigentlich aus der eigens angefertigten und
eingeflogenen US-Bärenfalle geworden? Solcher Mangel an Infos aus erster
Hand mag auch erklären (wenn auch nicht rechtfertigen), wenn Medienvertreter
im Gebiet herumschwirren und das Fangteam behindern.
In Ergänzung zur Analyse der "tierischen Namen" vor einigen Wochen erfreut
mich immer wieder, daß
Luchsfachmann
Wölfl
nun Bärenfänger ist. So etwas traut sich kein Romanautor zu erfinden.
Wenn dann Schnappauf noch zuschnappt...
Trittbrettfahrer aller Art tauchen auch auf, so gestern Tiertrainer Kraml,
der seine angeblich brünftige Bärin Nora als Lockvogel anbot -
die saß derweil gelangweilt auf Pflasterboden vor den Kameras.
Ernstgenommen
hat ihn keiner, außer ein paar Journalisten, die auf den Reklame-Gag
hereinfielen:
Über die Filmtierzentrale läßt der "Bärentrainer" seine
dressierten Tiere sonst durch Werbespots und Serienproduktionen tingeln.
Ich ahne schon die neue Vorabendserie "Unser Bruno"; die muß dann für
Österreich synchronisiert werden: "Unser Beppo".
Ab Montag gibt's "Ruhrpottschnauzen" aus dem Zoo Duisburg im ZDF. Hoffen
wir, daß der Standard gehalten werden kann und wie in der
Vorläufersendung aus Köln auch mal schwierige Themen und
Artenschutz-Aspekte angesprochen werden. Der öffentlich-rechtliche
Mitbewerber hingegen bekleckert sich eine Stunde später
erneut nicht
gerade mit Ruhm
mit einer
wahl- und phantasielosen Aneinanderreihung von Flaschenkindern und
Tiere-Streicheln.
Dirk Petzold
Preisfrage
KochMedia stellte
uns dankenswerter Weise einige Exemplare der Limited Edition von
WildlifePark2
zur Verfügung, die wir in den kommenden Wochen verlosen dürfen.
Wieviele Stunden Zoo-Dokusoaps liefen seit 2000 im deutschen Fernsehen?
Soaps, nicht Einzelfilme! Schätzen Sie, oder addieren Sie Ihre
Videokassetten auf...: wer am nähesten kommt, gewinnt.
Lösungsvorschlag per E-Mail an die Redaktionsadresse - Postanschrift
nicht vergessen, sonst können Sie das Spiel nicht zugeschickt
bekommen.
WildlifePark2.
Schlüpfen Sie in die Rolle des Zoo-Direktors. Beobachten Sie die
realistischen Interaktionen
von über 50 verschiedenen
Tierarten - ob mit den Artgenossen oder den Besuchern. Die Tiere
müssen rundum versorgt werden; füttern, verarzten, streicheln oder
versetzen. Steuern Sie ein Team von Landschaftsarchitekten, Gärtnern,
Tierpflegern, Tierärzten und Wissenschaftlern. Errichten Sie mehr als
100 Tierhäuser, Besuchereinrichtungen, Personalgebäude. Kreieren
Sie phantasievolle Landschaften mit Wasserfällen und spektakulärer
Unterhaltung.
www.wildlifepark2.de
Lösung von letzter Woche:
Im Zoopresseschau-Archiv lagern mittlerweile 4352 Pressemitteilungen. Die
meisten Leser haben dies deutlich überschätzt - aber in den
ersten zwei Jahren
hatten wir ja nur sehr vereinzelte Meldungen, viele Zoos versendeten damals
sogar noch ausschließlich per Fax. Ohne die Mithilfe unserer
fleißigen Redaktions-Helferlein wäre die Flut heute nicht mehr
zu bändigen!
Das Spiel ist bereits an S. Schley in Köln unterwegs - herzlichen
Glückwunsch!
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| Zoos
Meldungen |
Donauwörther
Zeitung - 21. Jun. 2006
Augsburgs
Zoo will eine "Marke" werden
Der Augsburger Zoo steht im Wettbewerb mit vielen anderen Freizeitangeboten.
Um steigende Besucherzahlen nicht nur dem Wetter oder gar dem Zufall zu
überlassen, soll sich der Tiergarten jetzt zum "Marken-Zoo"
weiterentwickeln. Grundlage ist eine neue Studie von Marketing-Professor
Gerhard F. Riegl und einem Studenten-Team der Fachhochschule. Beim
Branchenvergleich mit den Zoos Stuttgart, Nürnberg und München
kann der Augsburger Zoo durchaus Pluspunkte sammeln. Er sei übersichtlich
und damit besucherfreundlich, urteilen die 26 Studenten des FH-Teams, er
habe eine große Tiervielfalt und auch kostenlose Parkplätze. Die
Zooleitung sollte verstärkt um Besucher von auswärts werben, empfiehlt
die Studie. Was Zielgruppen angeht, könnte der Augsburger Zoo gerade
bei Senioren noch zulegen. Denn laut Studie war jeder zweite Rentner fünf
Jahre oder länger nicht mehr dort. Ziel des "Marken-Zoos" Augsburg muss
sein, "einzigartig, unverzichtbar und unaustauschbar" für Besucher zu
werden, sagt Prof. Riegl. Viele Anregungen gibt es auch, wie der Zoo seinen
Kartenverkauf ankurbeln könnte. Zoodirektorin Barbara Jantschke ist
mit dem Studienergebnis sehr zufrieden: Es "hat meine Erwartungen
übertroffen." Selbst einen Werbe-Slogan haben sich die Studenten ausgedacht:
"Zoo Augsburg - ein tierisches Vergnügen".
Kölner
Stadt-Anzeiger - 17. Jun. 2006
Zoff
im Zoo um Geld, Verträge und Personal
Nach der Wahl des neuen Zoochefs in Köln scheint jeder mit jedem zu
streiten. Seit der Aufsichtsrat überraschend den stellvertretenden Chef
des Duisburger Zoos, Achim Winkler, zum Nachfolger von Zoodirektor Gunther
Nogge gewählt hat, streitet jeder gegen jeden. Nachdem der als Nachfolger
ausgeguckte und von Nogge unterstützte Vogel-Kurator des Zoos, Theo
Pagel, bei der Wahl durchfiel, hat Nogge öffentliche Auftritte gemieden.
Stattdessen streitet nun sein Anwalt mit dem Zoo-Aufsichtsrat um seine Pension.
Vielleicht könne man einen aufwändigen Gerichtsprozess vermeiden,
wenn man sich in einem Schiedsverfahren einige. In die völlig unklare
Situation platzte am Freitag eine Pressemitteilung des Zoos: Nogges
Vertrag soll verlängert werden, heißt es da. Der Aufsichtsrat
wolle Nogge so lange wie möglich halten. Auf Nachfrage
räumt der Zoo schließlich ein, dass es Nogge selbst war, der die
Politik des ihm vorstehenden Aufsichtsrates erläuterte. Er habe wohl
vergessen, seinen Namen drunter zu schreiben. Eine Unterschrift, so heißt
es, hätte Auswirkungen auf den Streit um seine Pension. Aufsichtsratchef
Grau hält die Vertragsverlängerung für ein halbes Jahr für
sinnvoll, damit der Zoo bis Winklers Amtsantritt nicht führungslos ist.
Weiter kommentieren wollte er das Vorgehen Nogges nicht. Auch die Frage,
wie zerrüttet denn das Verhältnis zwischen Nogge und den
Zoomitarbeitern ist - deren Vertreter ihm zum Abschied mächtig vors
Schienbein getreten haben - blieb offen.
Morgenweb
- 16. Jun. 2006
Zoo trauert um Elefantendame "Maya"
Trauer im Heidelberger Zoo: Die Elefantenkuh "Maya" lebt nicht mehr. Das
geschundene Zirkustier, das sich im Tiergarten langsam von seiner traurigen
Vergangenheit erholte, lag am Dienstagabend gegen 21 Uhr urplötzlich
tot im Badebecken der Außenanlage. Die Tage zuvor hatte sich Maya noch
fröhlich mit dem kaltem Wasser abgeduscht und war in der Sonne
herumspaziert. Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann kann zur Todesursache
noch nichts sagen und möchte auch nicht darüber spekulieren. Maya
soll jetzt zur Obduktion zu einer wissenschaftlichen Einrichtung gebracht
werden. "Die Mitarbeiter und Pfleger sind vom Tod ihres Schützlings
tief getroffen", sagt Kerstin Jurczynski vom Tiergarten. Während sich
die Dickhäuterin langsam im Tiergarten einlebte und in "Ilona" eine
Freundin fand, wollte Giovanni Althoff den Zoo wegen Diebstahls verklagen.
Allerdings blieb es bei der Drohung, denn eine Anzeige ist dem Tiergarten
nie ins Haus geflattert. Wie Ilona auf den Verlust reagieren wird, sei noch
nicht absehbar.
Neue OZ Online - 16. Jun. 2006
Althoff Elefant Maja ist tot
Die einst zum Bestand des ehemaligen Osnabrücker Zirkusses Giovanni
Althoff zählende Elefantenkuh Maya ist tot. Wie der Heidelberger Zoo
am Mittwoch berichtete, wurde das etwa 34 Jahre alte Tier am Dienstagabend
tot im Badebecken der Elefantenanlage gefunden. Zoomitarbeiter und insbesondere
die Elefantenpfleger seien vom Tod des Tieres tief getroffen. Der Zirkus
Althoff, zwischenzeitlich unter dem Namen "Zirkuswelt International" mit
Sitz in Osnabrück registriert, hatte den kranken Elefanten im Oktober
2005 in Guldental bei Bad Kreuznach zurückgelassen. Daraufhin fand dieser
im Heidelberger Zoo ein neues Zuhause. Zirkusgründer Giovanni Althoff,
seine Ehefrau Evelyn und eine Zirkusmanagerin müssen sich derzeit in
Hanau wegen qualvoller Haltungsbedingungen von Elefanten und Pferden vor
Gericht verantworten.
diepresse.com
- 15. Jun. 2006
"Verstehe Tiere nur im Zoo"
Interview: Die neue Tiergartenchefin Dagmar Schratter will Pechlaners Linie
weiterführen.
Dagmar Schratter: Wenn ich mir anschaue, wie sehr sich heute die
Schönbrunn-Mannschaft über meine Ernennung gefreut hat, dann habe
ich ein gutes Gefühl. Es ist eine enorme Herausforderung und ich habe
mir das gut überlegt. Aber ich bin eine begeisterte Tiergärtnerin
und wollte, dass der Tiergarten in der Richtung weitergeht, wie es Herr Pechlaner
begonnen hat. Wir beginnen mit dem Umbau der alten Filmstudios, wo unter
anderem die Orang-Utans hinkommen. Das ist ein wichtiges Projekt, das so
ziemlich alle Gelder für die nächste Zeit binden wird. Ich hoffe
aber weiter auf Sponsoren. Ein anstehendes Projekt ist der Umbau des
Giraffenhauses. Das ist eines der letzten Gehege auf dem historischen Bereich,
das noch nicht renoviert worden ist. Der Tiergarten ist mit seinen Highlights,
den Exoten, jetzt am Plafond. Schönbrunn ist auch ein Lebensraum für
einheimische Tiere, das wollen wir mehr herausarbeiten. Der Zoo soll sich
als Kompetenzzentrum für Artenschutz, Naturschutz und Tierschutz
positionieren. Aber er soll immer ein Tiergarten bleiben und nicht eine
Erlebniswelt werden.
Der
Bär
derStandard.at - 22.6.2006
Bär hat noch "Schonfrist" bis Montag
Um 8.10 Uhr
sei der Bär auf eine Entfernung von 30 Metern im Raum Pendling gesichtet
worden. "Momentan wandert das Tier wieder zurück nach Brandenberg, wo
er sich schon gestern herumgetrieben hat"
Rheinische
Post -
22.6.2006
Problembär derzeit in Tirol
Unterdessen
wurde der Bär im Tiroler Bezirk Kufstein gesehen
Tagesspiegel -
21.6.2006
"Bruno" entkommt Jägern erneut
Die finnischen Suchhunde
hatten Bruno im Brauneck-Gebiet in Bayern gestellt.Die Jäger seien am
Abend in ihr Quartier zurückgekehrt. Einen Kommentar habe es nicht gegeben.
Das Raubtier war in der Nacht zu Mittwoch bei Maurach am südlichen Ende
des Achensees gesichtet worden. Die fünf Spürhunde der Finnen hatten
dort allerdings zunächst keine Fährte aufnehmen
können.
Oberpfalznet -
22.6.2006
"Bruno" gestellt - er türmt erneut
Der Bär
soll dann erlegt werden, kündigte Umweltminister Werner Schnappauf (CSU)
an
«Brunos» letzte Chance
Netzeitung
-
22.6.2006
Bayern hat den Jägern inzwischen eine allgemeine Abschussgenehmigung
erteilt, falls eine Betäubung fehlschlägt.
Problembär Bruno entkommt in
Mobilfunkloch
Handelsblatt
-
22.6.2006
Wird der Bär
nass, verliert er den Geruch, dem die Hunde folgen können
Verlockende Falle: Bärin Nora soll Problem-Bruno
verführen
freenet.de
-
21.6.2006
...will Kraml
mit der reizenden Nora durch die Grenzgebiete zwischen Bayern und Tirol streifen.
Bayern will «Beppo» zum Abschuss
freigeben
Augsburger
Allgemeine
-
21.6.2006
Die finnischen
Jäger dürfen Braunbär «Beppo» in Bayern
abschießen, falls er nicht mit dem Narkosegewehr betäubt werden
kann.
Die Bürokratisierung des Bruno
Frankfurter Allgemeine Zeitung -
11.
Juni
2006
>schon etwas älterer, aber sehr ausführlicher und
hintergründiger Artikel, lesenswert! Ein paar Zitate:
Jetzt reicht es dem Christian Neuner aber endgültig. Mit beiden Händen
zieht er die blutig entstellte Fratze seines toten Schafes hoch und immer
wieder gelingt es ihm, auf Zuruf die höchstmögliche Erregungsstufe
zu erklimmen - ein überaus nützliches Talent, denn eine ganze Horde
Reporter ist gekommen, um die von Bruno gerissenen drei Schafe in Augenschein
zu nehmen. Eigens für die Presse sind die Schafe noch ein paar Stunden
an ihren Todesstätten in Sterbepose drapiert geblieben.
Und da sind die Touristen. Ja, wir wollen den Bären finden!
Hocherfreut ruft das eine hagere ältere Dame mit breitem Hut.
Eine mittelalte Dame, die gerade am toten Schaf nordisch vorbeigewalkt, sagt,
da man ja als Tourist nichts über den Bären wisse, vertraue man
der Ordnungsmacht. Ein Herr aus Brunsbüttel ereifert sich , daß
das Viech jeden Moment aus dem Busch springen kann, und die Polizei macht
nichts. Und dafür zahlen wir auch noch Kurtaxe.
Die berühmte Bäreneingreiftruppe, bekannt durch die auf ihr lastende
Annahme, ständig aktiv dem Bären auf der Spur zu sein: Fünf
Männer aus Deutschland und Österreich, immer in legerer Outdoorkleidung
namhafter Hersteller. Die berühmte Bärenfalle steht mit stinkendem
Schafsschlegel auf dem Hotelparkplatz und ist niemals im Einsatz gewesen.
Denn wenn man nicht wisse, wo der Bär genau sei (was man genaugenommen
niemals wußte), kann man die Falle nicht sinnvoll einsetzen.
Unruhe am Frühstückstisch. Der Bär habe irgendwo zugeschlagen.
Die mitfrühstückende Presse werde zu gegebener Zeit informiert.
Die Herren Bärenfänger lassen einen altersschwachen Geländewagen
an, der gleich wieder abstirbt. Kommen gleich wieder. Pulli vergessen,
verdammt. Die Falle: bleibt stehen. Hab i jetzt ka Lust, die
dranzuhängen. Die Risse: zweifelsfrei der Bär. Die Eingreiftruppe
hilft beim Aufladen der toten Schafe. Ein idealer Moment für
Urlaubsfotos.
Die bayerische Staats- und die Tiroler Landesregierung ist dem Bär mit
Worten dicht auf den Fersen. Er sei praktisch unablässig im Visier.
Die Jäger sind friedfertige bayerische Forstbeamte mit Funkgeräten.
Der bayerische Umweltminister Werner Schnappauf fährt die geniale
Doppelstrategie aus Fangen und Abschießen. Aber ein Bär
läßt sich in frühestens fünf Minuten betäuben;
bis dahin ist er außerordentlich ungenießbar.
Am Ende bildet der gescholtene Umweltminister selbst die Speerspitze der
Bürokratisierung des Bruno: Es werde einen Experten-Workshop
zum Bären-Management in den Alpen geben, der ein
gemeinsames internationales Protokoll verabschieden werde, das wiederum
Grundlage und so weiter und so fort...
Vier professionelle finnische Bärenjäger werden ihn erstmals richtig
jagen, in hoheitlichem Auftrag. Und aus der hiesigen Bäreneingreiftruppe
ist zu hören, daß die Finnen dem Ansinnen der
Bärenbetäubung mit Befremden gegenüberstehen. Sowas
haben die noch nie gemacht.
Kurier - 20. Jun. 2006
"JJ1",
das U-Boot
Der aus dem Trentino stammende Braunbär "JJ 1" ist vorerst untergetaucht.
Bis Dienstag Mittag lagen vorerst keine weiteren Sichtungs- bzw.
Schadensmeldungen in Tirol und Bayern vor. Die letzte Sichtung stammt von
einem Jäger von Montag Früh, der südlich des Kurortes Kreuth
(Bayern) den Meister Petz gesehen haben wollte. "JJ 1" dürfte allerdings
nun selbst die Zeit davon laufen. Sollte es den finnischen
Bärenjägern nicht bis Samstag gelingen, das Tier zu betäuben
und entweder in ein Gehege oder zurück ins Trentino zu bringen, denken
die zuständigen Stellen in München und Innsbruck daran, den
Schießbefehl wieder aufleben zu lassen. Der Bär zeige durch seine
Besuche mitten in Ortschaften "untypisches" Verhalten. Sollte sich der Bär
in die Enge getrieben fühlen seien auch Angriffe auf Menschen nicht
auszuschließen, war gewarnt worden.
Süddeutsche Zeitung
- 19. Jun. 2006
Lang
lebe JJ1
Die Tour des Braunbären durch die Alpen und die Versuche, das Tier lebend
zu fangen, kann man auch als Kampagne für Natur- und Artenschutz auslegen.
Und das darf ruhig was kosten. Die Bäreneinwanderung in die Alpen
ausgehend von einer Restpopulation, die sich in Slowenien erhalten hatte
gilt als riesiger Erfolg des Artenschutzes. Im italienischen Trentino
und in Zentral-Österreich existieren bereits wieder kleine
Bärenpopulationen. Doch auch in Deutschland gibt es Gebiete, wo
Braunbären leben könnten zum einen, weil die richtigen
Bedingungen herrschen, zum anderen, weil sich Populationen der großen
Säugetiere managen lassen würden, wie das Beispiel Österreich
eindrucksvoll zeigt. Als Vorhut einer kleinen Bären-Invasion nach
Deutschland wäre der von manchen Medien Bruno getaufte Bär also
zu begrüßen. Es mag ja zynisch oder heuchlerisch wirken, wenn
Menschen, die sich kaum Gedanken über Legebatterien und andere
Massentierhaltung machen, angesichts eines einzelnen Bären ihre Tierliebe
entdecken. Doch immerhin ... sie tun es. Und für Tier- und
Naturschützer bietet Medienbär Bruno eine günstige Gelegenheit,
die Aufmerksamkeit auf ihre Themen zu lenken. Das Geld, dass in die Versuche
gesteckt wird, den Bären lebend zu fangen, kann so als Finanzierung
einer originellen Medienkampagne pro Arten- und Naturschutz betrachtet werden.
Ein Problem gibt es natürlich: Leider ist JJ1 kein vorbildlicher Vertreter
seiner Art: Der Bär ist verhaltensauffällig und kann für Menschen
eine Gefahr darstellen.
Spiegel - 16. Jun. 2006
Jagd
in Oberbayern: Bruno entkommt finnischen Hunden
Lenggries. Gestern Nacht haben die Hunde den Bären im bayerischen Lenggries
erstmals gestellt, so ein Sprecher des bayerischen Umweltministeriums. Zuvor
hätten mehrere Wanderer den Bären am Brauneck gesehen und die Polizei
alarmiert. "Leider hat es nicht geklappt, dass die Jäger so nahe herankommen
konnten, um ihn zu betäuben", sagte der Bürgermeister von Lenggries,
Werner Weindl. Stattdessen sei der Bär wieder entkommen. Wegen Dunkelheit
musste die Suche dann abgebrochen werden. Bei Tagesanbruch fanden die Jäger
dann in der Nähe ein totes Schaf, das das Wildtier gerissen hatte. Bruno
selbst war verschwunden. Bei der Bärenhatz wurde einer der Suchhunde
verletzt und blutete an der Schnauze. Es war jedoch unklar, ob der Hund vom
Bären verwundet wurde oder sich bei der Jagd im Unterholz die Verletzung
zuzog. Am Mittwochabend war der Bär am Sylvensteinsee von einem Auto
gestreift worden. Den Zusammenstoß hat das Tier aber allem Anschein
nach gut überstanden. Die Zufahrtsstraßen zu der beliebten
Touristenregion Lenggries indes wurden aus Sicherheitsgründen abgesperrt,
hieß es. Auch die Seilbahn auf das 1556 Meter hohe Brauneck wurde
kurzzeitig angehalten.
Planung und
Bau
Westdeutsche Zeitung - 16. Jun. 2006
Regionale
2006: Zoo-Erweiterung macht Freude
Wuppertal. Von allen Projekten der Regionale 2006 ist die Zoo-Erweiterung
das am weitesten fortgeschrittene. Insgesamt werden rund 13 Millionen Euro
an Regionale-Geld im und um den Zoo verbaut. Das Geld teilen sich Stadt und
Land. Neben der Zoo-Erweiterung finanziert die Regionale auch den neuen
Zoo-Eingang sowie die Platzgestaltung rund um das Stadion am Zoo. Letztere
beiden Projekte sollen spätestens am 19. August fertig sein. Dann wird
mit der großen Pinguinale das Zoojubiläum zum 125-jährigen
Bestehen gefeiert. Die Arbeiten an der neuen Großkatzenanlage sollen
bis dahin zumindest "weitgehend" fertig sein. Während die Löwen
lediglich innerhalb des Zoos umziehen, werden die Tiger komplett ausgetauscht.
Die fünf Sumatra-Tiger ziehen im Rahmen des internationalen
Artenschutzabkommens nach Australien. Im Gegenzug erhält Wuppertal
fünf erwachsene sibirische Tiger. Gleichzeitig wird an zahlreichen anderen
Anlagen weitergebaut. So bekommen die Affen in mehreren Bauabschnitten neue
Unterkünfte, ebenso wie die Brillenpinguine. Bis 2008 werden auch die
Königspinguine ein komplett neues Zuhause haben.
Kieler Nachrichten - 16. Jun. 2006
Kieler
Aquarium öffnet nach Umbau wieder die Tore.
Nach neun Monaten Sanierungsarbeit öffnet das Kieler Aquarium am Sonnabend
wieder seine Türen. Pünktlich zur Kieler Woche sind in fünf
neuen Aquarienbecken Kabeljau, Clownfische oder Korallen zu sehen. "Als
Meeresforschungsinstitut ist es uns sehr wichtig, dass wir ein Schaufenster
in die Ozeane für die Besucher offen halten können", sagte der
Leiter des Aquariums am Leibniz- Institut für Meereswissenschaften,
Uwe Waller. Weitere Arbeiten zur Modernisierung des Aquariums müssten
jedoch folgen.
Segeberger-Zeitung - 15. Jun. 2006
Kieler
Aquarium öffnet nach Sanierungsarbeiten wieder seine Türen
Das Aquarium des IFM/GEOMAR an der Kiellinie öffnet wieder. Fünf
Becken und die Technik wurden erneuert. Das Schauglas der neuen Becken im
Aquarium reicht fast bis zum Boden, auch kleine Kinder können jetzt
in den sanierten Becken auf den Beckengrund sehen. Doch für
die Sanierung der anderen Becken, des Schauraums, des Eingangs und des
Seehundbeckens fehlt Geld. Institutschef Prof. Peter Herzig warnt vor
Schließung im kommenden Jahr. "Pünktlich zur Kieler Woche haben
wir fünf neue Aquarienbecken und umfangreiche Renovierungsarbeiten
abgeschlossen", freute sich Herzig, Chef des IFM/GEOMAR. Da schon die
Stahlbewehrung an einigen Stellen durch den Beton lugte, musste gehandelt
werden: "Als wir vor neun Monaten zu bauen begonnen hatten, stellte sich
heraus, dass auch tragende Teile repariert werden mussten", erinnert er sich
allein der erste Bauabschnitt kostete mehr als 375000 Euro. Das Geld
für den dringend zu realisierenden zweiten Bauabschnitt Kosten
530.000 Euro ist zwar beim Land beantragt, nicht aber genehmigt. Die
Folge: Das Aquarium kann sich nur auf eine auf ein Jahr befristete
Öffnungserlaubnis stützen: "Wenn wir kein Geld bekommen, müssen
wir 2007 schließen", warnt Herzig. Wurde der erste Bauabschnitt noch
jeweils hälftig von Bund und Land finanziert, weil das IFM/GEOMAR-Aquarium
auch der Forschung und Lehre dient, so würde der zweite Bauabschnitt
auch Eingang und Schauraum umfassen Finanzier gesucht.
Main-Rheiner
- 22. Jun. 2006
Wo der Nager in die Röhre guckt
Gonsenheim. Im Wildpark gibt es jetzt nur noch glückliche Meerschweinchen
und Kaninchen. Denn diese leben jetzt im Mini-Zoo, der aus Spenden der AZ-Aktion
"Leser helfen" finanziert wurde. Justus, zwei Jahre alt, krabbelt in die
Röhre, um einem Meerschweinchen aus nächster Nähe, nur durch
eine Glasscheibe getrennt, beim Mümmeln zuzusehen. "Mein Kleiner ist
ganz begeistert", grinst Justus´ Vater Ulrich Grünewald, der noch
gar nicht weiß, wie er den Sohnemann jemals wieder von Kaninchen &
Co. wegbekommen soll. Der neue Mini-Zoo sei "sehr ansprechend" gestaltet,
findet er. Zur Erinnerung: das alte Kleintiergehege war ein Stück vom
Zaun entfernt, so dass die Tierchen nur aus der Distanz beobachtet werden
konnten. Im neuen Heim sitzen zurzeit sieben Kaninchen und elf Meerschweinchen,
aber "es werden bald noch ein paar mehr", versichert Tierpfleger Robert
Eisenberg. Einziger Nachteil des neuen Geheges: es ist im Gegensatz zum alten
nicht überdacht. Um die Meerschweinchen und Kaninchen vorm Gefressenwerden
zu schützen, werden sie abends in ihre Ställe gesperrt.
FAZ.NET - 21. Jun. 2006
Kritik an Sperrung des Philosophenwegs
Zahlreiche Kronberger haben bei einer Bürgerversammlung am Dienstag
abend Kritik geübt am Vorhaben des Magistrats, den Philosophenweg zu
sperren. Der öffentliche Weg führt von Kronberg durch den Opel-Zoo
nach Königstein und teilt das Freigehege in zwei Hälften. Der Magistrat
hatte sich mit dem Zoo darauf geeinigt, den Weg für die Öffentlichkeit
zu sperren. Als Gegenleistung will der Zoo allen Kronbergern freien Eintritt
gewähren. Der Philosophenweg könne dann zu den Öffnungszeiten
des Zoos benutzt werden, aber nur in Richtung Kronberg, sagte der Direktor
des Tiergartens, Thomas Kauffels. In Richtung Königstein müßten
Spaziergänger um das Gehege herumgehen. Etliche Kronberger Bürger,
die sich gegen diese Pläne aussprachen, erhielten Applaus. Sie forderten,
der Philosophenweg müsse zu jeder Zeit in beiden Richtung zu begehen
sein. Der Wunsch des Zoos, sich den alten Spazierweg einzuverleiben, gehe
zu weit. Der Umweg über den Scheibelbuschweg sei unzumutbar, sei
doch ein größerer Höhenunterschied zu überwinden, deshalb
mache sie alten Menschen deutlich mehr Mühe. Zoodirektor Kauffels
erläuterte, warum er den Weg in den Tierpark integrieren will: Besucher
des Zoos gingen bei ihrem Rundgang auch über den Philosophenweg und
müßten mehrfach an Kontrollstellen ihre Eintrittskarte vorweisen.
Diebstähle und Beschädigungen im Zoo werden nach seinen Worten
zu 95 Prozent von Leuten angerichtet, die nachts über den Philosophenweg
gingen. Bürgermeister Wilhelm Kreß (SPD) wies darauf hin, daß
für den Zoo schon ein Bebauungsplan gilt. Darin sind zwei
Fußgängerbrücken über den Philosophenweg vorgesehen,
damit die Zoobesucher bei einem Rundgang beide Hälften des Tiergeheges
ansehen können. Der Weg bleibt in diesem Fall offen und wird nur von
Spaziergängern, aber nicht mehr von Zoobesuchern benutzt. Kauffels sagte,
es werde zu teuer, diese Brücken zu bauen.
PNP-Online
- 14. Jun. 2006
Zuwachs
im Gehege: Die Urrinder sind da
Im neuen Tierfreigelände beim Haus zur Wildnis sind nach den Wildpferden
jetzt die Urrinder eingezogen. Und in Kürze sollen die Wölfe folgen.
Im 20 Hektar großen Tierfreigelände laufen die Arbeiten auf
Hochtouren, denn am 4. August wird Eröffnung gefeiert. Weil die Erfahrungen
im bestehenden Tierfreigelände beim Hans-Eisenmann-Haus im Altpark zeigen,
dass die Attraktivität eines Informationszentrums, insbesondere für
Familien mit Kindern, durch die Präsentation von Tieren wesentlich steigt,
drängten nicht zuletzt die heimischen Politiker darauf, dass auch beim
Haus zur Wildnis in Ludwigsthal ein Tiergehege errichtet wird. Mit Hochdruck
wird nun am Wolfsgehege gearbeitet. »Der frühe und lange Winter
hat uns arg in Verzug gebracht«, sagt Nationalpark-Mitarbeiter Reinhold
Gaisbauer. Es muss noch der Elektrozaun rund um das fünf Hektar große
Gelände gespannt werden. Die Wolfsfamilie, die dieses Areal besiedeln
soll, wartet im Altpark auf den Umzug. Die Jungtiere - mindestens vier -
sind 14 Tage alt, zusammen mit dem Elternpaar werden sie in Ludwigsthal eine
neue Heimat finden. Das ein Hektar große Luchsgehege wird vor der
Eröffnung nicht mehr fertig gestellt, das Luchspärchen wird
voraussichtlich im Herbst nach Ludwigsthal gebracht.
Aachener
Nachrichten.de, 17. Juni 2006
Bauernhof
für Kinder
Im Aachener Tierpark ist mit einem Sommerfest der Neubau des Kinderbauernhofes
eröffnet worden.
Aktionen
Verivox -
22. Jun. 2006
Landesinitiative
ZOO-LAR ist Klimaschutz in Aktion
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Prof. Dr. Wolfgang Methling hat heute
in Stralsund gemeinsam mit dem Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung
Umwelt (DBU), Herrn Dr. Fritz Brickwedde, den ZOO-LAR-Pokal an den Direktor
des Tierparks Stralsund, Herrn Christoph Langner, übergeben. In seinem
Grußwort würdigt Minister Methling das Engagement der Zoos in
M-V für den Einsatz erneuerbarer Energien, für Energieeinsparung
sowie für die Steigerung des Energiebewusstseins. Die "Landesinitiative
der Tiergärten Mecklenburg-Vorpommerns - nachhaltig und energiebewusst"
werde umfangreiche positive Effekte bringen. Der Situationsbericht wurde
von den Zoos heute an den DBU-Generalsekretär übergeben. Der Bericht
stellt die jetzigen energetischen Verhältnisse in den beteiligten
Tiergärten dar und beinhaltet außerdem Maßnahmen zur
Energieeinsparung und Nutzung erneuerbarer Energien. Der ZOO-LAR-Pokal wurde
2004 im Rahmen der bundesweiten Klimastaffel gestiftet. Die Übergabe
des Pokals erfolgt jährlich. Bisher waren der Zoo Schwerin und der Tierpark
Ueckermünde im Besitz des Pokals.
uniprotokolle
- 21. Jun. 2006
Pudelwohl
im rattenkalten Winter: Zoos wollen Exoten Heimatgefühle sichern und
trotzdem Energie sparen
Stralsund. Affen, Löwen und Elefanten einen Besuch abzustatten, steht
beim Ausflug in den Zoo obenan. Schwere Umweltthemen wie Ressourcenverbrauch
und Energieeffizienz kommen dabei eher selten zur Sprache. Ändern soll
sich das jetzt im Nordosten der Republik. Die Tiergärten
Mecklenburg-Vorpommerns wollen zukünftig auch aufzeigen, wie Strom-
und Heizkosten eingespart und erneuerbare Energien genutzt werden können.
"Unser gemeinsames Ziel ist es, für das klimaschonende Nachahmen in
den eigenen vier Wänden zu werben", erklärt Dr. Fritz Brickwedde,
Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).
Hamburger Abendblatt -
21. Jun. 2006
Tag
des Wassers im Wildpark Schwarze Berge
Viele lehrreiche und spaßige Aktionen stehen am Sonntag, 25. Juni,
auf dem Programm, wenn im Wildpark Schwarze Berge der "Tag des Wassers" steigt.
Von 10 bis 16 Uhr können Kinder dann im Bachlauf keschern und das spannende
Wasserleben unter die Lupe nehmen. Das Natur-Erlebnis-Center im Wildpark
wird die Aktionen begleiten. Die kleinen Gäste können außerdem
an Führungen zu Tieren teilnehmen, die in Wassernähe leben: Otter,
Gans, Ente oder Kranich. Ein Riesenspaß dürfte das Bogenschießen
auf wassergefüllte Luftballons werden. Das Gipsen von Tierspuren soll
das Angebot abrunden.
HNA.de - 21. Jun. 2006
Mittsommer:
Nächte im Tierpark
Auch im Tierpark Sababurg wird jetzt die Nacht zum Tag
In Schweden ist die Sommersonnenwende gekommen. Auch im Tierpark Sababurg,
dessen erste Tiere Rentiere waren, die aus dem hohen Norden nach Nordhessen
gebracht wurden, wird an zwei Tagen dieses traditionsreiche Fest begangen.
Am Freitag, 23. Juni, und Samstag, 24. Juni, jeweils von 14 bis 23 Uhr, ist
der Tierpark ganz auf dieses Ereignis eingestimmt. Für die jüngeren
Gäste gibt es an beiden Tagen bereits ab 14 Uhr eine "Tierpark-WM",
ein buntes Programm mit Bastelaktionen und Geschichten am Lagerfeuer. Luchse,
Vielfraße und Rentiere können dann beim Hereinbrechen der
Dämmerung beobachtet werden. Die Speisenkarte führt zur Mittsommernacht
im Tierpark schwedische Spezialitäten. Für die richtige Musik sorgt
das ABBA-Duo "Esther und Elenaa". Am Samstag kommt dann auch noch Pippi
Langstrumpf angeritten, die Theatergruppe "Elmar" spielt das Stück "Urmel
aus dem Eis" und eine Wikingergruppe gibt Einblicke ins Lagerleben.
Esslinger Zeitung - 18.
Jun. 2006
3000
Schritte extra durch die Wilhelma
Gestern haben bundesweit 48 Botanische Gärten zu
3000-Schritte-Spaziergängen durch die Welt der Pflanzen eingeladen.
Auch die Stuttgarter waren aufgerufen, etwas für ihre Gesundheit zu
tun. Beim Rundgang durch die Wilhelma-Anlagen wurde das Nützliche mit
dem Angenehmen verbunden. Der Verband Botanischer Gärten unterstützt
damit die vor einem Jahr von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ins
Leben gerufene Kampagne Bewegung und Gesundheit. Nach 3100 bis 3800 Schritten
waren die Teilnehmer am Ziel der Führung, dem Seerosenteich, angelangt.
Bewegungssoll erfüllt und das auf schönste Weise, bilanzierten
sie stolz. Ob es an den hochsommerlichen Temperaturen gelegen hat oder an
der Fußball-WM - das Interesse der Stuttgarter, sich zu bewegen, war
gestern jedoch gering. Drei Führungen waren geplant, nur eine mit gerade
mal zehn Teilnehmern fand statt.
presse-service.de - 15.
Juni 2006
Magdeburger
Zoo stellt auf der Haustiermesse Sachsen-Anhalt ...
Mit einer Urwaldhütte im Dschungel präsentiert sich der Magdeburger
Zoo vom 23.6.-25.6.2006 auf der 1. Haustiermesse Sachsen-Anhalt. In der
Messehalle 2 am Zoostand 37 gibt es nicht nur neueste Zooinformationen, sondern
auch Zoo-Jahreskarten & Eintrittskarten 10 Prozent günstiger. "Mit
diesem Messe-Rabatt möchten wir besonders Familien einen preiswerten
Zoobesuch ermöglichen" erläutert Zoodirektor Dr. Kai Perret. Am
24./25. Juni stellt der Magdeburger Zoo um 14 Uhr auf der Bühne in der
Halle 2 das TIERISCH NAH - Programm vor. Die Tierpfleger haben den Esel "Pepe"
und das Lama "Eddi" mit dabei, die sich über die "Streicheleinheiten"
der Messebesucher freuen. Beim Tierquiz und beim Gewinnspiel können
die Besucher mit etwas Glück "tierisch gute" Preise gewinnen.
HNA.de - 14. Juni 2006
Tierpark
zeigt traditionelles Landleben
Das traditionelle Landleben können ab sofort die Besucher des Tierparks
Sababurg erleben. Rinder, Ziegen, Schafe und Kaninchen seien schon in den
neuen Schulbauernhof eingezogen, teilte die Tierparkverwaltung mit. Enten
und Gänse folgten noch. Alle Tiere sind Nutztierrassen mit gefährdetem
Fortbestand. Neben dem Schulbauernhof finden Haustiervorführungen statt.
presse-service.de
Magdeburger Zoo stellt auf der Haustiermesse Sachsen-Anhalt ...
Mit einer Urwaldhütte im Dschungel präsentiert sich der Magdeburger
Zoo vom 23.6.-25.6.2006 auf der 1. Haustiermesse
Nachwuchs
Liechtensteiner Vaterland
- 21. Jun. 2006
Kappengibbon-Familie
im Zoo Zürich mit Nachwuchs
Die Kappengibbon-Familie im Zoo Zürich hat Nachwuchs bekommen. Nach
sieben männlichen Jungen ist Anfang April erstmals wieder ein Mädchen
zur Welt gekommen.
In den ersten Tagen gab das Jungtier immer wieder klagende Laute von sich
- anscheinend bekam es nicht genügend Milch von ihrer Mutter, wie Kurator
Robert Zingg vor den Medien erzählte. Dank dem guten
Vertrauensverhältnis zu den Tierpflegern und einigen Datteln konnte
Gandis für einige Tage mit dem Schoppen gefüttert werden.
Die Verbreitung der Gibbons beschränkt sich auf die tropischen
Regenwälder Südostasiens. Durch die Abholzung geht aber ihr Lebensraum
verloren. Für die gefährdete Art besteht ein Erhaltungszuchtprogramm.
PNP-Online - 21. Jun. 2006
Rekord-Nachwuchs im Zoo
Große Freude im Tiergarten Nürnberg: Gleich vier junge Kalifornische
Seelöwen haben hier in den vergangenen zwei Wochen das Licht der Welt
erblickt. Im Nürnberger Tiergarten sind derzeit 19 Kalifornische
Seelöwen zu Hause.
20minuten
- 21. Jun. 2006
Basler Zoo: Grosser
Kindersegen bei den Flamingos
Die Flamingos des Basler Zoos können sich vor Nachwuchs kaum mehr retten:
18 Küken sind bisher geschlüpft
Mitteldeutsche
Zeitung - 18. Jun. 2006
Huftier:
Giraffenbaby im Leipziger Zoo geboren
Im Leipziger Zoo konnten die Besucher am Sonntag einen ersten Blick auf das
neugeborene Giraffenbaby werfen. Das weibliche Jungtier war am Freitagabend
zur Welt gekommen. Die vier Jahre alte Giraffenmutter «Ashanti»
hatte den Nachwuchs in nur einer Stunde vergleichsweise zügig geboren.
Die Mutter habe sich von Anfang an aufmerksam um ihren noch namenlosen Nachwuchs
gekümmert. Für Zoobesucher blieb der Blick auf die nun sechs
Rothschild-Giraffen zunächst verwehrt, damit sich Mutter und Herde an
das Neugeborene gewöhnen konnten. Das Giraffenbaby ist das erste Junge
von «Ashanti» und das erste, das im Huftierhaus der Kiwara-Savanne
lebend geboren wurde.
Freie Presse Online - 17. Jun. 2006
Giraffen-Nachwuchs
im Leipziger Zoo
Der Leipziger Zoo hat Giraffen-Nachwuchs bekommen. Am Freitagmittag habe
Giraffendame Ashanti ihr erstes Jungtier zur Welt gebracht. Die beiden hielten
sich zurzeit noch im Innengehege auf, so dass sie für Zoobesucher nicht
zu sehen seien. Auch die Pfleger hätten sich der Giraffenmutter und
ihrem Jungen noch nicht genähert, so dass unklar sei, ob es sich beim
Nachwuchs um ein Männchen oder Weibchen handele. Mit der Geburt sei
die Giraffenherde im Leipzig Zoo jetzt auf sechs Tiere angewachsen.
Die Welt - 15. Jun. 2006
Abhängig von der Flasche
Die kleine Löwendame im Zoo im brandenburgischen Eberswalde erblickte
vor etwa fünf Wochen das Licht der Welt. Nachdem das erste Löwenbaby
kurz nach der Geburt von der Mutter erdrückt wurde, holte ein Tierarzt
das zweite Baby per Kaiserschnitt. Die Löwenmutter starb kurze Zeit
später an den Folgen der Geburt. Nun ist die kleine Löwin ganz
auf ihren Pfleger angewiesen. Der gibt ihr alle drei Stunden eine Flasche
und auch schon die ersten Fleischhäppchen.
ORF
Oberösterreich - 20. Jun. 2006
Pinselohrschweine
im Zoo Schmiding
Eine neue Attraktion bietet seit kurzem der Zoo Schmiding: Nachwuchs bei
den Pinselohrschweinen. Und das gleich fünf Mal! Die
Pinselohrschwein-Großfamilie ist täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr
im Zoo Schmiding in Krenglbach bei Wels zu sehen.
Lausitzer Rundschau - 22.
Jun. 2006
Zwergflusspferd
überstand Unfall
Ein Zwergflusspferd aus dem Zoo von Barcelona hat gestern auf der Autobahn
72 bei Zwickau einen Unfall unbeschadet überstanden. Der Fahrer eines
Kleintransporters war auf den Tiertransporter aufgefahren, in dem sich der
junge Bulle befand. Er war nach Polizeiangaben seit zwei Tagen auf dem Weg
zum Tierpark Chemnitz. Dort soll der spanische Hippo-Mann namens
Bingo für Nachwuchs sorgen. Wann Hochzeit mit dem 15 Jahre
alten Weibchen Petty sei, stehe noch nicht fest, sagte Biologin
Anja Dube.
SZOn - 21.
Jun. 2006
Zwergflusspferd «Bingo» überstand Unfall mit
Schramme
Rundfunk
Berlin-Brandenburg - 22. Jun. 2006
Hauptstadt-Zoo beliebtester Tierpark
Der Zoologische Garten Berlin ist Deutschlands beliebtester Tierpark. Insgesamt
strömten im vergangenen Jahr rund 100 000 mehr Besucher als 2004, wie
Zoo-Chef Jürgen Lange der dpa erklärte. Höhere Besucherzahlen
in Berlin verzeichnet lediglich die Reichstagskuppel. Das Rekordergebnis
von 1990 werde aber wohl nicht mehr erreicht werden. 3,3 Millionen Tierfreunde
waren im Jahr nach dem Mauerfall gekommen
Der Tagesspiegel
- 17. Jun. 2006
Ein Bär im Ruhestand
Bao Bao, der Panda des Berliner Zoos, wird alt. Eine spezielle
Nahrungsergänzung soll ihn fit halten. 15 bis 20 Kilo feinster Bambus
von einer Plantage in der Camargue werden ihm täglich außer einer
Suppe nach einem chinesischen Geheimrezept in der ehemaligen Tigerfreianlage
aufgetafelt. Zur Abwechslung gibt es wöchentlich auch mal ein
Hühnchen. Und so wie sich im richtigen Leben alte Herrschaften auch
gern mal mit einem Ginseng-Präparat, einem Gläschen Sekt oder einem
Tässchen Kaffee durchblutungsfördernd aufmöbeln, bekommt auch
Bao Bao etwas in der Art. Karsivan heißt das
Mittel, das ihm seit zwei Jahren täglich verabreicht wird so
als eine Art Nahrungsergänzungsmittel. Der Durchblutung und dem Stoffwechsel
des ältesten männlichen Pandas bekam es so gut, dass er nun drei
Mal täglich damit fit gehalten wird.
Naumburger
Tageblatt - 19. Jun. 2006
Dreiste Diebe stahlen Äffchen und Schildkröten
in Stendal
Unbekannte Diebe haben aus dem Tiergarten in Stendal ein Totenkopfäffchen
und drei Landschildkröten gestohlen. Am Wochenende hätten Mitarbeiter
die aufgebogenen Außenkäfige und den Verlust der Tiere bemerkt.
Die Gesundheit der Tiere sei gefährdet, da einige Medikamente nehmen
müssen. Weiterhin müsse vor allem das Äffchen so schnell wie
möglich wieder in die Gruppe integriert werden, das es sonst verstoßen
werden könnte.
Ostthüringer Zeitung
- 21. Jun. 2006
Junge Berberaffen auf Erkundungstour im Erfurter
Zoopark
Zwölf halbstarke Berberaffen haben sich am Mittwoch zu einer Erkundungstour
durch den Thüringer Zoopark in Erfurt aufgemacht. Die drei bis vier
Jahre alten Tiere seien einem Altersgenossen gefolgt, der tags zuvor einen
Weg aus dem mit Elektrodraht versehenen Gehege gefunden habe, sagte Zoo-Inspektor
Rudi Toll.
newsclick.de - 21. Jun. 2006
Anthropologie-Studentin
Sonja Reinecke beobachtete im Stöckheimer Zoo vier Wochen lang das Verhalten
der Tiere.
"Auch Kata-Affen sind den Menschen gar nicht so unähnlich. Eine gemeinsame
Vergangenheit ist durchaus noch feststellbar auch wenn sie bereits
Millionen Jahre zurückliegt." Dieses Fazit zieht die Anthropologie-Studentin
Sonja Reinecke (10. Semester), nachdem sie die possierlichen Tiere vier Wochen
im Stöckheimer Zoo intensiv beobachtet hat. "Die Affenart ist auf der
Insel Madagaskar im Indischen Ozean vor der afrikanischen Ostküste zu
Hause", berichtet die 29-jährige Studentin. Kata-Affen gelten als in
ihrem Bestand gefährdet. "Katas sind bereits gut erforscht", stellt
Zoo-Tierarzt Pierre Grothmann fest. Dennoch seien die jetzt gewonnenen
Erkenntnisse durchaus nicht überflüssig. "Wir haben die Studentin
gerne aufgenommen."
Yahoo!
Nachrichten - 21. Jun. 2006
Klammeraffe
«Bilbo» sieht Tschechen als Sieger
Sollte die Vorhersage von Klammeraffe «Bilbo» zutreffen, dann geht
die tschechische Mannschaft in ihrem letzten Vorrundenspiel am (morgigen)
Donnerstag als Sieger vom Platz. «Bilbo» habe sich beim 14. Tier-Orakel
für die Weintraube entschieden, die für das Team um Tomas Rosicky
stand, teilte der Tierpark am Mittwoch mit.
Die Pfleger im Chemnitzer Tierpark legen für ausgewählte Spiele
der Fußball-Weltmeisterschaft Tieren Leckerbissen vor, die jeweils
für ein Team stehen.
Lübecker
Nachrichten - 21. Jun. 2006
Vogelpark
Marlow verabschiedet Weißkopf-Seeadler "Monika"
Im Vogelpark Marlow ist am Mittwoch der Weißkopf-Seeadler "Monika"
verabschiedet worden. Der Raubvogel sei "schweren Herzens" an den Berliner
Zoo zurückgegeben worden, wo das Wappentier der USA einst mit der Hand
aufgezogen wurde. Der Berliner Zoo habe ihn für die eigene Züchtung
gebraucht.
Spiegel
- 21. Jun. 2006
Pythonalarm
in Ankara: "Ich empfehle, keinen Kebab zu essen"
Was für eine Aufregung: Aus einem Zoo in Ankara ist seit Tagen ein sechs
Meter langer Python verschwunden. Das Reptil ist bereits seit dem 10. Juni
verschwunden. Der Zoo informierte allerdings erst am Montag über den
Vorfall. Landwirtschaftsminister Mehdi Eker versuchte danach erst einmal,
die Bevölkerung zu beruhigen. Ein Kollege aus dem Umweltministerium,
Osman Pepe, macht sich hingegen Sorgen, dass der 70 Kilogramm schwere Python
im Fleischwolf eines Kebab-Verkäufers gelandet sei: "Ich empfehle, keinen
Kebab zu essen, solange die Schlange nicht gefunden ist". Der Zoo von Ankara
ist zurzeit für Besucher geschlossen.
Rheinpfalz.de
- 21. Jun. 2006
Im Zoo vermisste Pythonschlange versetzt Ankara in
Aufruhr
Die Welt
- 21. Jun. 2006
Türkei:
Im Zoo vermißter Python versetzt Ankara in Aufruhr
Neue OZ Online - 21. Jun. 2006
Der Zoo als Job-Drehscheibe
Osnabrück. Rolf Piepmeyer (45) hat es fast geschafft. Er war arbeitslos,
fing als Euro-Jobber im Zoo an, jetzt hat er einen Zeitvertrag und hofft
auf eine längerfristige Beschäftigung. Der Zoo als Job-Drehscheibe:
Es funktioniert. Seit zwanzig Jahren arbeiten die Arbeitsverwaltung und der
Zoo zusammen, um Erwerbslosen eine Brücke zum normalen Arbeitsmarkt
zu bauen. Über 120 Mitarbeiter sind seit 1986 kurz- oder längerfristig
im Zoo beschäftigt gewesen. Besonders stolz ist Zoo-Direktor Dr. Wolf
Everts, dass 20 Mitarbeitern ein fester Arbeitsplatz eingerichtet werden
konnte.
NGZ-Online
- 16. Jun. 2006
Tierpark Brüggen - So schnell nicht wieder!
Da ich ein eher gemischtes Verhältnis zu Zoos im allgemeinen habe, dachte
ich, dass ich in so einem kleinen Familientierpark mit meinen Kindern vielleicht
ganz gut aufgehoben wäre. Unser Rundgang fing auch entspannt an. Ziegen,
Rehe, irgendwelche Hirsche....relativ große Gehege, mit Betonung auf
relativ. Was aber gar nicht gut war - der Zustand der Gehege. Auf unserem
Rundgang fielen uns dann noch verrostete Zäune und wenn vorhanden, dann
nicht gepflegte Grünanlagen auf. Der absolute Oberhammer erwartete uns
dann aber am Ende des rund 30-minütigen Rundgangs. Zebras und Bären
(!!!!). Da, wo sie standen, war Beton und nicht etwa eine grüne Wiese.
Jetzt kommt der für Kinder noch attraktivere Teil des Parks, Spielplatz,
Einschienenbahn, Sommerrodelbahn und Pferde auf einer Schiene. Aber auch
hier sah alles verlottert und verwahrlost aus. Fazit: Dieser Besuch hat mich
in meiner Meinung über Tierparks nur bestärkt. Schade, denn gerade
aus diesem Tierpark könnte man viel mehr machen.
San Francisco Zoo.:
Infected birds inhabit S.F. Zoo's new
exhibit
Highly contagious virus could endanger family pets -- head veterinarian had
warned of positive tests, but visitors weren't told on aviary's opening day
At least five parakeets in the flock at Binnowee Landing, the San Francisco
Zoo's new blockbuster exhibit, have tested positive for
Psittacine
Beak and Feather Disease
(PBFD) that
is highly contagious and often fatal to other members of the avian community
-- including family pets -- according to an internal memo sent by the head
veterinarian the day before the show opened.
theaustralian.com.au
19 June 2006
Zoo appeals for elephant
funding
Taronga Zoo is appealing
for public donations to help fund the upkeep of five Asian elephants being
imported from Thailand. The elephants are still in Bangkok, where they have
been in quarantine for 18 months, after protesters blocked their move to
Australia on June 6.
No date has
been confirmed for their flight, with Taronga Zoo spokesman Mark Williams
quoted in News Limited newspapers today as saying the delay had cost the
zoo money.
Taronga Zoo
director Guy Cooper has sent 55,000 letters to friends of the zoo appealing
for donations in exchange for photos and the chance to meet the pachyderms
and their keepers.
|
| Sie
fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen
wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem
Ortsnamen. |
|
|
Niederländische
Meldungen
Dierennieuws
19. Juni 2006
Geboortegolf in Dierenrijk Europa
Geburtenwelle in Dierenrijk Europa
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200606/nw44118.htm
Vier Wölfe, ein Steinbock, ein Damhirsch und ein Milan sind in Dierenrijk
Europa zur Welt gekommen. Die Wölfe wurden bereits am 25. Mai geboren,
sind aber nun auch für die Besucher zu sehen.
Hln.be 16. Juni 2006
Baby okapi heet Hakima
Baby-Okapi heißt Hakima
http://www.hln.be/hlns/cache/det/art_222595.html
Das am 2. Juni im Antwerpener Zoo geborene Okapi-Weibchen hat den Namen Hakima
(=gefühlvoll) erhalten. Bereits am 9. Juni betrat es erstmals
die Außenanlage.
Apenheul 21. Juni 2006
Maatregelen succesvol
Maßnahmen erfolgreich
In Apenheul ist die Freude groß darüber, dass die seit dem
Winter getroffenen Maßnahmen, die Totenkopfäffchen von den Besuchern
zu entwöhnen, erfolgreich waren. So dürfen z.B. Kinderwagen
nicht mehr mit in das begehbare Gehege genommen werden. Die Tierpfleger tragen
Pflanzenspritzen bei sich, mit denen die Äffchen erzogen
werden können. Inzwischen reicht den Tieren allein der Anblick des Pflegers
mit der Spritze, um sich nicht mehr den Besuchern zu nähern.
Ouwehands Dierenpark Rhenen 19. Juni 2006
Bobo dag in Ouwehands Dierenpark Rhenen
Bobo-Tag in Ouwehands Dierenpark Rhenen
Zusammen mit der Zeitschrift Bobo wird am 25. Juni zum zweiten
Mal der Bobo-Tag mit verschiedenen Shows und Spielen im Zoo stattfinden.
Wer bis zum 24. Juni online Karten bestellt, erhält einen
ermäßigten Eintrittspreis.
Ouwehands Dierenpark Rhenen 15. Juni 2006
Ouwehands Dierenpark Rhenen viert 74-jarig jubileum met taart voor de
dieren.
74jähriges Jubiläum im Ouwehands Dierenpark Rhenen mit Torte
für die Tiere
Am 18. Juni feiert Ouwehands Dierenpark Rhenen seinen 74. Geburtstag.
Zur Feier des Tages erhalten die Elefanten und Orang-Utans
Geburtstagstorten.
Der Zoo wurde am 18. Juni 1932 eröffnet. Der Gründer, C.W. Ouwehand,
begann 1919 mit einer 10ha großen Hühnerfarm, welche jedoch schnell
zu einem Tierpark
auswuchs.
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Pressemitteilungen
teilweise
gekürzt |
Zoo Duisburg, 21.06.2006
Zoobesuch nach Feierabend
Nicht gemütlicher Feierabend im Zoo lautet das Motto
einer neuen, besucherfreundlichen Serviceleistung, sondern
der Zoo nach Feierabend - und das bedeutet ein attraktives Angebot sowohl
an Bürger, die tagsüber wenig Gelegenheit haben, die Besonderheiten
eines Tiergartens zu erleben oder an Spätentschlossene, die sich spontan
zu einem Rundgang entlang Rabatten und Tiergehegen aufmachen wollen, weil
weder Abendnachrichten noch Politmagazine ihnen im Fernsehen einen rundum
gelungenen Tagesausklang versprechen können
Das neue Event mit
dem flotten Titel After-Work-Zoo lädt Tierliebhaber und
Abendmuffel, aber auch Schichtarbeiter und verliebte Pärchen in der
Zeit zwischen 19.00 und 22.00 Uhr ein, den Zoo am Kaiserberg zu besuchen.
Als nicht alltägliche Zugabe werden kostenlose Zoo-Führungen jeweils
um 20.00 und um 21.00 Uhr angeboten (Treffpunkt Haupteingang Mülheimer
Straße) sowie Sondervorführungen bei den Kalifornischen Seelöwen
um 19.30 Uhr und bei den Delphinen um 20.30 Uhr. Im Übrigen gelten die
normalen Zooeintrittspreise.
Zoo Köln, 21.06.2006
Schwarze Brut
Von den achtzehn Storchenarten der Welt kommen zwei in Deutschland vor,
der Weißstorch und der Schwarzstorch. Beide sind allerdings sehr selten.
Weißstörche, die hier einst regelmäßig einkehrten,
meiden Köln seit dem grotesken und unvergesslichen Kölner
Storchenkrieg. Zwei Schwarzstörche sind ins (Eulen-)Kloster gegangen.
Kloster hin oder her, jetzt hat der Storch der Störchin sogar ins Bein
gebissen. Das Ergebnis kann man vom erhalten gebliebenen Kreuzgang der
Klosterruine aus beobachten, erstmals sogar fotografieren und filmen, und
zwar am Donnerstag, dem 22. Juni 2006 um 11.30 Uhr.
Zoo Basel, 21.06.2006
Flamingonachwuchs im Basler Zoo oder das Geheimnis des Flamingoschnabels
Hochbetrieb in der Flamingo-Gruppe: Nach und nach schlüpfen auf
der Brutinsel die Jungen. Während ein Küken schon um Futter bettelt,
macht sich ein zweites daran, das Ei von innen zu öffnen. 18 Küken
wachsen zurzeit in der Kolonie im Zoo Basel heran und es werden wöchentlich
mehr. Noch ein volles Jahr lang werden die Kleinen von ihren Eltern
gefüttert werden. Das Geheimnis dieser langen Fütterungszeit liegt
im Schnabel verborgen. Im Gegensatz zu ihren Eltern besitzen
frischgeschlüpfte Flamingokinder den zur Ernährung notwendigen
Siebapparat im Schnabel noch nicht. Deshalb wird der Nachwuchs mit einem
rötlichen Futtersaft, der auch Blutzellen des Altvogels enthält,
von Schnabel zu Schnabel gefüttert. Erst gegen Ende des ersten Lebensjahres
ist der Siebapparat so weit entwickelt, das Junge in der Lage ist,
selbstständig Nahrung aufzunehmen.
Zoo Basel, 21.06.2006
Nachwuchs auf der Affeninsel
Am 20. Mai 06 erhielten unsere Grünen Meerkatzen wieder Nachwuchs.
Nach einer Tragzeit von 165 Tagen gebar "Nafasi" ihr zweites Kind, den Jungen
"Dura". Damit ist die Gruppe auf 10 Tiere angewachsen. Zwei Männchen,
4 Weibchen und vier männliche Jungtiere.
Allwetterzoo Münster, 20.06.2006
Der "Weltgarten" im Allwetterzoo ist komplett!
Am 1. Mai wurde der "Weltgarten" des Eine Welt Netzes NRW im Allwetterzoo
eröffnet. Die interaktive, multimediale Ausstellung zum Thema
Globalisierung
richtet sich insbesondere an Kinder und Jugendliche, Schülerinnen und
Schüler, die in Workshops eine ungewöhnliche Reise rund um den
Globus
unternehmen können. Finanziert wurde der "Weltgarten" durch Mittel der
NRW Stiftung für Umwelt und Entwicklung und des Bundesministeriums für
wirtschaftliche Zusammenarbeit. Durch die kurze Zeitspanne zwischen
Förderbewilligung und Eröffnung hatte der "Weltgarten" in Münster
zunächst nicht vollständig errichtet werden können. Jetzt
aber ist die Ausstellung komplett: Zwei vom Allwetterzoo neu konzipierte
Elemente informieren die Zoobesucher über weitere Aspekte der
Globalisierung. Hauptthemen der zwei neuen "Wissenstürme" sind Klimawandel
und Artenschwund,
es geht u.a. um Wirbelstürme, Wüstenbildung in Europa, "Neobiota"
(= durch Mitwirkung des Menschen eingewanderte gebietsfremde Tierarten, die
heimische Arten z. T. verdrängen und wirtschaftliche oder gesundheitliche
Schäden verursachen), sowie um Probleme der Bananen- und Rosenproduktion.
Die Ausstellung "Weltgarten", die im Vorjahr auf der Landesgartenschau in
Leverkusen gezeigt worden war, kann noch bis zum 15. Oktober im Allwetterzoo
Münster besucht werden.
Zoo Dortmund, 20.06.2006
Noch Plätze frei für Kinder ab neun Jahren beim Gehegereinigen
im Dortmunder Zoo
Das Sommerprogramm des Zoos steht 2006 unter dem Motto Den Zoo
erleben. Sechs Wochen lang gibt es ab 26. Juni Angebote für Kinder
ab sechs bzw. neun Jahren. Für die tägliche Rundgänge wird
wetterfeste Kleidung empfohlen. Die Teilnahmegebühr beträgt inklusive
Zooeintritt pro Tag 6,5 Euro.
Stadt Nürnberg, 20.06.2006
Rekord im Tiergarten
In den vergangen zwei Wochen (04., 06., 08. und 11. Juni 06) wurden im
Tiergarten der Stadt Nürnberg vier Kalifornische Seelöwen geboren.
Im Aqua Park ist PATRICK der Haremsführer der Gruppe und damit Vater
der drei Jungen der Mütter LISA, CHRIS und GINGER. Auch im Delphinarium
gab es Nachwuchs von MIKE und TIFFI. Vier Junge in einem Jahr sind ein neues
Rekordergebnis im Tiergarten, wo in den letzten 15 Jahren 30 (!) Seelöwen
herangewachsen sind, die größtenteils in Zoos von Spanien, Frankreich,
Holland, Deutschland, Israel, Hongkong und sogar Japan eine neue Heimat gefunden
haben. Derzeit leben 19 Kalifornische Seelöwen im Aqua Park und im
Delphinarium des Tiergarten Nürnberg, wo bereits die 5. Nachwuchsgeneration
erreicht wurde. Die Kalifornischen Seelöwen werden sowohl im Delphinarium
als auch im Aqua Park in lehrreichen Vorstellungen gezeigt, wobei die Besucher
den vertrauensvollen Umgang mit ihren Pflegern erleben können. Auch
in ihrer ursprünglichen Heimat, der Westküste Nordamerikas, kommen
Kalifornische Seelöwen in Hafenbecken und nehmen Kontakt zu Touristen
und besonders zu den Fischern auf, von deren Abfällen sie
profitieren. Kalifornische Seelöwen fressen überwiegend Fische,
aber auch Tintenfische. Normalerweise fressen die Weibchen vier bis fünf
Kilogramm pro Tag, während der Stillperiode fast das Doppelte. Auch
während starker Kälteperioden im Winter ist der Futterbedarf derart
hoch und erreicht bis zu 25 Kilogramm beim Männchen.
Zoo Dortmund, 20.06.2006
Entspannen im Zoo Dortmund bei verlängerten Öffnungszeiten
Auszeit gefällig? Auf der Suche
nach Ruhe und Entspannung? Dem Alltag entfliehen? Der Zoo Dortmund bietet
die Gelegenheit dazu. Am Mittwochabend (21. Juni) ist der Zoo wieder länger
geöffnet bis 21 Uhr können die Besucher die herrliche
Parklandschaft des Zoos genießen und im Schatten uralter Bäume
lustwandeln, Natur genießen, frische Luft atmen. Der Zoo als grüne
Oase der Stadt Dortmund bietet spannende Beobachtungen an Tier und Natur.
Erfahrungsgemäß genießen auch die Zootiere den Feierabend
und erscheinen am späteren Abend ganz besonders relaxt. Der Zoo bietet
allen Besuchern die Möglichkeit, einen Streifzug durch die Welt der
Tiere zu unternehmen und das ganz entspannt zum Feierabend die ganze
Vielfalt des Tierreichs im Zoo Dortmund erleben. Ganz besonders attraktiv
im Moment: das 52. Ameisenbärenjungtier Zenobia gerade
erst wenige Wochen alt. Außerdem jede Menge Action bei den Riesenottern,
die sich mit ihrem Nachwuchs auch gerne in der Außenanlage tummeln.
Thüringer Zoopark Erfurt, 20.06.2006
Einladung zum Richtfest neue Zookasse
Im 47. Jahr seines Bestehens kann im Thüringer Zoopark Erfurt endlich
ein repräsentatives Eingangsgebäude errichtet werden. Mit dem Bau
wurde im Januar 2006 gegenüber der Löwensavanne begonnen. Jetzt
möchten wir Sie einladen, mit uns gemeinsam Richtfest zu feiern und
würden uns freuen, wenn Sie darüber ausführlich berichten.
Die Veranstaltung findet am kommenden Freitag, dem 23. Juni 2006 um 11 Uhr
vor Ort statt.
Wildtier- und Artenschutzstation, 20.06.2006
Wildtierstation Bericht Gänsegeier
Drei
Wochen hat Gänsegeier "Gonzo" sich in der Wildtierstation erholt.
Nun wurde er, bestückt mit einem Satellitensender, in die Freiheit
entlassen.
Die Mitarbeiter der Wildtierstation warten gespannt, wie "Gonzo" sich nun
im norddeutschen Raum verhalten wird.
Zoo Leipzig, 19.06.2006
Leipziger Brauhaus zu Reudnitz weiterhin Goldsponsor im ZOO
Die Partnerschaft zwischen Leipziger Bier und Leipziger Zoo besteht schon
seit 1992. In diesem Jahr übernahm die Brauerei die Jahres-Futter-Ration
für einen Elefanten und war so der erste Pate überhaupt in der
Pfaffendorfer Straße. Reudnitzer ist damit im Grunde der Erfinder der
ZOO-Patenschaften in Leipzig. Das bekannteste Patentier des Leipziger Brauhauses
zu Reudnitz ist heute der kleine Elefantenbulle Voi Nam. Er wurde mit Reudnitzer
getauft und entwickelt sich seitdem prächtig. Reudnitzer ist seit 2001
Goldsponsor und wird auch weiterhin Goldsponsor bleiben. Wir möchten
Sie ganz herzlich einladen, mit uns gemeinsam auf die weitere Zusammenarbeit
anzustoßen. Die Vertragsunterzeichnung werden ZOO-Direktor Dr. Jörg
Junhold sowie die beiden Reudnitzer Geschäftsführer Wolfgang Welter
und Jochen Deinert vornehmen, die Ihnen im Anschluß auch für Fragen
zur Verfügung stehen. Um die Partnerschaft über die rein finanzielle
Seite hinaus mit Leben zu erfüllen, bringt Reudnitzer aus diesem Anlass
gleich wieder einige neue Paten für die Tiere im ZOO mit, z.B. den
Sächsischen Brauerbund, der zukünftig für einen Brillenpinguin
sorgen wird. Der Vorsitzende des Freundes- und Förderkreises, Siegfried
Stauche, wird übrigens in Anwesenheit einiger tierischer Gäste
die neuen Patenschaftsurkunden vor Ort aushändigen.
Zoo Leipzig, 19.06.2006
Giraffenhaus wieder geöffnet - Ashanti und ihr kleines Mädchen
präsentieren sich erstmals den Besuchern
Das neugeborene
Giraffenbaby ist ein Mädchen und mit seiner Mutter Ashanti (geb. am
17.8.2001 in Ostrava/Tschechien, seit 28.05.2003 in Leipzig) seit gestern
Nachmittag erstmals für die Besucher im Giraffenhaus zu sehen. Nach
der Geburt am vergangenen Freitag um 12.55 Uhr wurden Mutter und Kind
zunächst von der Herde getrennt und das Haus geschlossen. Ashanti und
ihr Kleines sollten sich in Ruhe aneinander gewöhnen und eine sichere
Bindung zueinander aufbauen. Die anderen Herdenmitglieder müssen allerdings
noch für einige Tage draußen bleiben, um die frischgebackene Mutter
nicht von Ihren Pflichten abzulenken. Die Giraffen Max, Gusti, Emma und
Knöpfchen sind derweil auf der weitläufigen Freianlage der
Kiwara-Savanne zu beobachten.
Stadt Nürnberg, 19.06.2006
Delphinkalb im Mutterleib gestorben
Heute, am 19.06.06, musste der Tiergarten Nürnberg einen weiteren herben
Schlag im Delphinarium hinnehmen. Das Delphin-Weibchen DAISY,
das vom Heidepark Soltau in Nürnberg eingestellt wurde, um hier ihr
Junges zu gebären, musste heute wegen einer Gebärmutterruptur
eingeschläfert werden. Das Kalb war gestern Vormittag zur Zeit der letzten
Ultraschalluntersuchung noch lebendig. Am Abend des gestrigen Tages deutete
sich die Geburt an. Kleine Fetzen der Plazenta hingen aus dem Geburtskanal.
Regelmäßige Wehen und die Öffnung des Genitalschlitzes deuteten
auf einen normalen Geburtsvorgang hin. Am heutigen Morgen war die Geburt
jedoch nach 10 Stunden nicht weit genug fortgeschritten. Die Leitung des
Tiergartens entschied sich, DAISY, die sich nicht mehr wie
früher freiwillig der Ultraschalluntersuchung unterzog, aus dem Wasser
zu heben und zu untersuchen. Vorsichtshalber wurden bereits alle Vorbereitungen
getroffen, das Kalb durch Geburtshilfe zu holen. Der Ultraschall zeigte,
dass das Kalb in der Nacht verstorben war. Während der Geburtshilfe
für das tote Kalb stellte sich heraus, dass die Gebärmutter der
Mutter DAISY während des Geburtsvorgangs zerrissen war.
Das Tier hatte keine Überlebenschance und wurde in der Narkose
eingeschläfert. Das Kalb lag zwar richtig herum mit der Fluke
(Schwanzflosse) im Geburtskanal. Jedoch hatte sich eine U-förmige
Fehlstellung des Kopfes eingestellt, so dass dieser wie ein gebogener Haken
das Herauspressen des Kalbes verhinderte. Weitere Aussagen lassen sich erst
nach der Sektion, die am Dienstag, den 20. Juni vorgenommen wird, treffen.
Vogelpark Herborn, 19.06.2006
Veranstaltungsreihe Der Natur auf der Spur Der Vogelpark informiert
über Eier und Jungvögel
Vom Ei zum Küken und
Jungvogel lautet der Titel der nächsten Veranstaltung des Vogelparks
im Herborner Stadtteil Uckersdorf im Rahmen der naturkundlichen Reihe Der
Natur auf der Spur. Am Sonntag, den 25. Juni informieren Tierpfleger
Andreas Trapp und Biologe Wolfgang Rades in Sonderführungen um 11.00,
12.30, 14.30 und 16.30 Uhr über die Aufzucht und Entwicklung der zurzeit
zahlreichen Jungvögel des Parks und über die Brutstrategien in
der Vogelwelt. Die Lieblinge der Vogelparkbesucher sind zweifellos die beiden
erst 3 Wochen alten
Schnee-Eulen wie auch die drei etwa 4 Wochen alten Jungstörche, die
aufgrund von witterungsbedingten Unregelmäßigkeiten im Brutverlauf
leider von Hand großgezogen werden müssen. Aber auch über
den Nestbau und die Jungenaufzucht der seltenen Rotbrust-Krontaube, der
afrikanischen Hammerköpfe oder den Einsatz eines Zwerghuhns als
Ersatzmama für die Küken des Satyrtragopans gibt es
viel Spannendes zu berichten.
Erst vor kurzem schlüpften sieben kleine Teichhühner aus dem Ei
und beleben die Teiche des Herborner Naturerlebniszentrums, mehrere
Papageienpaare brüten oder haben auch schon Junge und, und, und
Höhepunkt ist natürlich die Fütterung der kleinen Störche
und Schnee-Eulen während der Führungen am Sonntag durch ihre Pfleger
unmittelbar vor den Augen der Besucher.
Wildpark Lüneburger Heide, 17.06.2006
Truck Stop tauft Alpakafohlen
Das erste
Alpakafohlen im Wildpark Lüneburger Heide ist vor fünf Wochen geboren
und der ganze Stolz seiner Eltern Shakira (5) und Carlos (5). Tequila heißt
es und wurde feierlich von Teddy, Cisco und Knut getauft.
Standesgemäß stoßen die Truck Stop Musiker nach der vollzogenen
Taufe mit Tequila an um ihrem tierischen Patenkind alles Gute
zu wünschen. Seit einem Jahr leben im Wildpark Lüneburger Heide
die Alpakastuten Isabel, Shakira und der stolze Hengst Carlos. Nach elf Monaten
Tragzeit brachte Shakira jetzt ein gesundes Fohlen zur Welt. Die Heimat der
Alpakas ist ursprünglich: Chile, Peru und Bolivien in Südamerika.
Sie gehören zu den Neuweltkameliden wie Lamas, Vikunjas und Guanakos.
Auf der ganzen Welt gibt es etwa 3 Millionen Tiere. Sie werden etwa 20 bis
25 Jahre alt und erreichen ca. 80 bis 100 cm als Stockmaß. Ihr
Körpergewicht liegt ausgewachsen bei 60 bis 75 kg und die Wollproduktion
je Alpaka liegt bei etwa 3 bis 6 kg im Jahr. Selbstverständlich nehmen
die Patenonkel ihre Sache sehr ernst und werden Tequila
regelmäßig besuchen. Spätestens jedoch am 29.07.2006 gibt
es ein Wiedersehen mit ihrem Patenkind. An diesem Tag gibt Truck Stop um
17.00 Uhr wieder ein Open Air Konzert im Wildpark Lüneburger Heide.
Der Vorverkauf läuft schon auf vollen Touren, Karten sind unter Telefon:
04184-893911 zu bestellen.
Zoo Leipzig, 17.06.2006
Giraffennachwuchs im Zoo Leipzig - Ashanti und ihr Kleines sind wohlauf
Giraffendame Ashanti (geb. am 17.8.2001 in Ostrava/Tschechien, seit
28.05.2003 in Leipzig) brachte gestern Mittag um 12.55 Uhr im Zoo Leipzig
ihr erstes Jungtier zur Welt. Die Geburt dauerte insgesamt ca. eine Stunde
und ging damit vergleichsweise zügig von statten. Wie bei Giraffen typisch,
wurde das Kleine im Stehen geboren und rutschte mit Vorderhufen und Kopf
voran auf den dick gepolsterten Stallboden. Die Mutter kümmerte sich
sofort aufmerksam um ihren Nachwuchs und putzte das Baby. Schon eine halbe
Stunde nach der Geburt stand das Jungtier erstmals auf seinen langen,
zunächst noch wackeligen Beinen. Inzwischen hat es auch schon mehrfach
getrunken. Ashanti wollte schon am Morgen nicht mit ihrer Herde auf die
Freianlage hinausgehen. Auch die Artgenossinnen blieben daraufhin im Haus.
Erst nach der Geburt signalisierte die frischgebackene Mutter durch ein
kräftiges Aufstampfen mit dem Huf, dass sie nun lieber allein wäre.
Inzwischen ist sie abgesondert im Innengehege. Die Tierpfleger beobachteten
die Geburt größtenteils über einen Monitor in einem separaten
Raum, um die Erstgebärende nicht zu stören. Nach wie vor ist die
Ashanti mit ihrem Baby allein und für die Zoobesucher nicht zu sehen.
So können sich beide in Ruhe kennen lernen und die Bindung zwischen
ihnen kann sich ohne Störung festigen, was besonders bei einer Erstgeburt
wichtig ist. Wird die Mutter-Kind-Beziehung als sicher eingeschätzt,
kann dann auch Zootierarzt Professor Eulenberger die so genannte
Jungtierprophylaxe vornehmen und sicher feststellen, ob es sich um einen
kleinen Bullen oder eine Kuh handelt. Wir sind sehr glücklich
über das Kleine und vor allem darüber, dass alles so reibungslos
verlaufen ist. Ashanti zeigt sich bis jetzt als hervorragende Mutter. Immerhin
ist es ja ihr erstes Kind und auch das erste, das im Huftierhaus der
Kiwara-Savanne lebend geboren wurde. Damit haben wir nun eine Herde von insgesamt
sechs Rothschild-Giraffen, freut sich Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.
Tiergarten Heidelberg, 16.06.2006
Die Zoos der Welt kümmern sich um den Naturschutz der Zoo
Heidelberg prägt diese Entwicklung mit!
Der Schutz der Natur ist zur herausragenden Aufgabe der Zoologischen
Gärten geworden. Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen
ist der Titel der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie, die nun für jedermann
in gedruckter Form vorliegt und im Zoo Heidelberg bezogen werden kann. Die
15-seitige Broschüre erläutert wie Zoologische Gärten sich
für bedrohte Tierarten einsetzen, welchen Beitrag sie zur Forschung
leisten, was ein Erhaltungszuchtprogramm ist und vieles mehr. Alles wird
an Beispielen aus den Zoos des deutschsprachigen Raumes erläutert
der Verband Deutscher Zoodirektoren ist Herausgeber. Auch der Zoo Heidelberg
ist mit seinem Engagement im Naturschutz und der Planung für das neue
Elefantenhaus vertreten. Für uns ist eine wunderbare Bestätigung
unserer Arbeit, dass so vieles, was wir in den letzten Jahren angepackt haben,
nun als Aufgaben der Zoos in der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie wiederzufinden
ist. Freut sich Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Zu jedem
der Themenschwerpunkte der Strategie ließen sich Beispiele aus unserem
Zoo anführen: Zu umweltfreundlichem Wirtschaften und der Nutzung
erneuerbarer Energien genauso wie zur Bildung wo unsere Zooschule eine
Spitzenstellung in Deutschland einnimmt. Das Bild der im Zoo brütenden
Störche könnte anstatt aus Basel auch aus Heidelberg stammen.
Heidelbergs Zoodirektor misst dem neuen Strategiepapier aber auch eine politische
Bedeutung zu: Hier ist für jeden zu lesen, was einen Zoo ausmacht
und welche Aufgaben ein Zoo in unserer Zeit erfüllt. Wer einen Zoo haben
will muss auch Fachleute beschäftigen, die Artenschutzprogramme koordinieren
können, muss alles tun um seine Tiere gemäß den neuesten
Erkenntnissen zu halten, muss Bildungsarbeit leisten und sich für den
Naturschutz engagieren. All das kostet Geld. Der Gemeinderat der Stadt Heidelberg
hat mit seinem Beschluss den Bau des neuen Elefantenhauses zu fördern
gezeigt, dass er dies unterstützt. Wir würden uns freuen, wenn
aus der Region, die den Zoo nutzt, ebenfalls Mittel bereitgestellt würden,
damit wir unsere Aufgaben noch umfassender erfüllen können.
Dr. Klaus Wünnemann wird am Montag, dem 19. Juni um 15.30 Uhr ein Exemplar
der Welt-Zoo-Naturschutz-Strategie an die Oberbürgermeisterin der Stadt
Heidelberg Beate Weber überreichen. Dies geschieht im Dank, die
Entwicklung des Zoos im Geiste dieser Strategie gefördert zu haben und
als Motivation, den Zoo als einen wichtigen Beitrag Heidelbergs in die
Metropolregion einzubringen.
Stadt Bielefeld, 16.06.2006
Rendezvous im Tierpark:Kindertheater, Zauberei, Tiere, Spaß und
Spiel
Zauberer, Kindermusiker, Jongleure, Kindertheater, Tiere und viele andere
Attraktionen erwartet am Mittwoch, 5.Juli, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr,
Kinder und Junggebliebene beim Rendezvous im Tierpark. Das beliebte
Familienfest bietet wieder ein umfangreiches Programm mit vielen
Überraschungen. Möglich machen dies als Organisatoren und Sponsoren
die Sparkasse Bielefeld, die Neue Westfälische Zeitung sowie der
Umweltbetrieb der Stadt Bielefeld. Der Eintritt ist, wie jedes Jahr, frei.
Es wird ein kostenloser Buspendelverkehr von der Universität zum Tierpark
angeboten, Parkplätze sind nur begrenzt verfügbar.
Tiergarten Kleve, 16.06.2006
Geburt Poitou-Eselfohlen
Heute morgen hat unsere Poitou-Eselstute Dame ein weibliches
Fohlen zur Welt gebracht. Wir haben schon seit 3 Wochen auf die Geburt gewartet,
doch da Esel 12 bis 13 Monate schwanger sind ist ein genauer Geburtstermin
immer schwer zu schätzen und die Damen lassen ja immer gerne auf
sich warten. Somit können unsere Besucher am kommenden Sonntag,
den 18. Juni auf unserem Schafschurfest nicht nur alles rund um das Schaf
und die Wolle erfahren, sondern auch das Fohlen mit den langen Beinen und
riesengroßen Ohren bewundern.
Zoologischer Garten Berlin, 16.06.2006
Tierkind im Pyjama-Look: Nachwuchs bei den seltenen Grevy-Zebras im Zoo!
Im Jahre 1882 schenkte der Negus Menelik von Abessinien dem
französischen Präsidenten Grevy ein bis dahin der westlichen
Wissenschaft unbekanntes Zebra, das fortan den Namen des Politikers erhielt.
Diese neue Zebra-Art unterscheidet sich nicht nur in Größe und
allgemeinem Aussehen von den bekannten Steppenzebras des übrigen Afrikas,
sondern auch im Sozialverhalten. Es bildet nämlich keine großen
Herden, sondern lebt nur in kleinen Gruppen und bewohnt die Buschlandschaft.
Blätter und Äste bilden einen Großteil der Nahrung, während
sich das Steppenzebra überwiegend von Gras ernährt. In den Zoos
der Welt war die Zucht der großen Grevy-Zebras lange Zeit überaus
selten und schwierig inzwischen hat sich die Lage durch verbesserte
Haltung und nach Umstellung der Ernährung auf die wirklichen
Bedürfnisse dieser Zebra-Art deutlich verbessert. Auch der Berliner
Zoo züchtet diese Art jetzt regelmäßig der Berliner
Nachwuchs ist von anderen Zoos sehr begehrt. Am Pfingst-Samstag gab es erneut
Nachwuchs: ein kleine Hengst wurde am 3.6. geboren. Das hochbeinige, eng
gestreifte Jungtier mit den großen Ohren ist zur Zeit der absolute
Star unter den Jungtieren im Einhuferrevier.
Zoologischer Garten Berlin, 16.06.2006
30 Jahre Washingtoner Artenschutzübereinkommen - Pressekonferenz
und Fototermin mit Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im
Bundesumweltministerium
Eines der erfolgreichsten Instrument für den weltweiten Artenschutz
feiert einen runden Geburtstag: Am 20. Juni 1976, also vor 30 Jahren, trat
das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) in der Bundesrepublik
Deutschland in Kraft. Der Rückgang von Populationen vieler Arten konnte
aufgehalten und vor allem: bis heute ist keine in den Anhängen des
Übereinkommens gelistete Art ausgestorben! Deutschland, einer der ersten
Unterzeichnerstaaten, ist in den vergangenen Jahren immer wieder treibende
Kraft hinter der Weiterentwicklung des Übereinkommens gewesen, viele
Unterschutzstellungen gehen auf deutsche Initiativen zurück. Mittlerweile
sind dem Abkommen 169 Staaten beigetreten und es regelt die Ein- und Ausfuhr
von rund 5.000 bedrohten Tier- und rund 28.000 Pflanzenarten vom Handel mit
lebenden Tieren und Pflanzen bis zum Touristensouvenir. Astrid Klug,
Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium wird Bilanz
ziehen und zusammen mit dem Bundesamt für Naturschutz und der Zollverwaltung
eine Auswahl beschlagnahmter Schmuggelware präsentieren.
Zoo Köln, 16.06.2006
Nogges Vertrag soll verlängert werden
Zwar hat der Aufsichtsrat des Zoos am 29. Mai 2006 vorsorglich schon
einen neuen Zoodirektor gewählt, aber er möchte Nogge so lange
wie möglich halten. Nogges Vertrag endet turnusmäßig am 14.
Juli 2006, er vollendet aber erst im Januar 2007 das 65. Lebensjahr. Am
Mittwochnachmittag trafen sich die Anwälte von Zoo und Zoodirektor zu
Vertragsverhandlungen. Nogge selbst nimmt an der traditionell über
Fronleichnam stattfindenden Jahrestagung des Verbandes Deutscher Zoodirektoren
teil.
Zoo Wuppertal, 16.06.2006
Musikalisches Wochenende im Zoo
Mit zwei Konzerten wird das Veranstaltungsprogramm im Zoo am kommenden
Wochenende fortgesetzt: Die musikalischen Darbietungen in der Musikmuschel
am Blumenrondell stehen mit folgenden Auftritten diesmal ganz im Zeichen
der Blasmusik: Samstag, 17. Juni 2006, 15.00 - 16.30 Uhr
Konzert des Posaunenchores Wuppertal-Ronsdorf Mühle Sonntag, 18. Juni
2006, 15.00 - 16.30 Uhr Konzert des Blasorchesters der Bergischen Musikschule
Wuppertal
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wissenschaft-online.de - 20. Jun. 2006
Artenvielfalt
und Artensterben
Noch ist die globale Biodiversität nicht in ihrem gesamten Ausmaß
bekannt, und doch fegt wohl schon die sechste große Aussterbewelle
in der Erdgeschichte durch ihre Reihen. Warum gibt es aber überhaupt
so viele Tier- und Pflanzenarten auf unserem Planeten? Wodurch sind sie vor
allem gefährdet, und wie können sie gerettet werden?
Sonnenseite.com
- 20. Jun. 2006
30 Jahre Washingtoner Artenschutzübereinkommen
Am 20. Juni 1976, also vor 30 Jahren, trat das Washingtoner
Artenschutzübereinkommen (CITES) in der Bundesrepublik Deutschland in
Kraft. Das Konzept des Übereinkommens ist aufgegangen, sagte
Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium.
In den vergangenen dreißig Jahren konnte der Rückgang von Populationen
vieler Arten aufgehalten werden. Bis heute ist keine in den Anhängen
des Übereinkommens gelistete Art ausgestorben, betonte Klug.
Deutschland war einer der ersten Unterzeichnerstaaten des Übereinkommens,
dem bislang 169 Staaten beigetreten sind. Es regelt mittlerweile die Ein-
und Ausfuhr von rund 5.000 bedrohten Tier- und rund 28.000 Pflanzenarten,
vom Handel mit lebenden Tieren und Pflanzen bis zum Touristensouvenir. Das
Übereinkommen ist ein scharfes Instrument gegen Übernutzung und
Raubbau, belohnt aber auch diejenigen, die nachhaltig und zukunftsorientiert
handeln.
netzzeitung.de -
20.Juni 2006
Gentest
lässt Pandaschützer hoffen
Nach der letzten Volkszählung im Pandawald hat der Bestand der Bären
zugenommen. Eine neue Untersuchung lässt Forscher auf noch
größere Restpopulationen hoffen. Die genetische Analyse von
Pandaspuren im Wanglang-Schutzgebiet lässt Forscher auf einen Bestand
von mindestens 66 Tieren schließen. Das sind mehr als doppelt so viele
wie bei der letzten Zählung. Durch Zuwanderung und Fortpflanzung lasse
sich der Zuwachs nicht erklären, berichtet das chinesisch-britische
Forscherteam nun im Magazin «Current Biology». ... Die Vielfalt
der DNA-Merkmale lässt sie zudem darauf schließen, dass es sich
um einen genetisch gesunden Bestand handelt. Spuren von genetischer Verarmung
oder Inzucht entdeckten sie nicht. Übertrage man die neuen Ergebnisse
auf die weiteren Restpopulationen im Verbreitungsgebiet der Tiere, ergebe
sich eine Anzahl von 2500 bis 3000 frei lebenden Großen Pandas, sagen
die Wissenschaftler. Die Zählung 1998 hatte dagegen nur 1596 Tiere ergeben.
Mittelfristig seien die Aussichten für den Schutz des Großen Pandas
gut, sagen sie, vorausgesetzt Wilderei und Holzeinschlag würden weiterhin
kontrolliert.
Journal Society
GmbH - 20.Juni 2006
Walschutzexperte
Ortmüller schockiert über Aufhebung des Walfangverbots der
IWC
Auf der diesjährigen Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC)
auf der Karibikinsel St. Kitts, die am 20. Juni 2006 endete, erzielte Japan
seit 20 Jahren seinen ersten moralischen Sieg, um das seit 1986 bestehende
Verbot zum kommerziellen Walfang aufzuheben. Mit 33 zu 32 Stimmen verabschiedete
die Kommission eine Resolution, die das Walfangverbot als überflüssig
erklärt und Umweltschutzorganisationen zu einer Bedrohung deklariert.
Der engagierte Hagener Walschützer und Steuerberater Jürgen
Ortmüller reagierte empört über das Abstimmungsverhalten der
IWC-Staaten. ... Ortmüller weist darauf hin, dass zur endgültigen
Aufhebung des Walfangverbots eine Dreiviertel-Mehrheit der IWC-Staaten
erforderlich sei, die in diesem Jahr noch nicht erreicht werden konnte.
Allerdings sei damit zu rechnen, dass Japan durch finanzielle Förderung
der ärmeren IWC-Mitglieder, insbesondere der Karibikstaaten, weiter
auf Stimmenfang geht.
Pro-Walfang-Abstimmung: Karibischen Staaten droht
Boykott
Zum ersten Mal
seit 20 Jahren hat Japan in der Walfangkommission eine Abstimmung gewonnen.
Die Lobby der Walfangbefürworter wächst - unter ihnen auch karibische
Staaten, die auf den Whale-Watching-Tourismus angewiesen sind. Briten
und Australier warnen die Länder vor
Boykotts
pressetext - 17.Juni 2006
Bevölkerung
in Pro-Walfang-Nationen lehnt Walfang ab - WWF kritisiert Japans taktische
Haltung
Heute, Freitag, werden die Karten über die Zukunft des kommerziellen
Walfangs neu gemischt. Nach einer nun veröffentlichten Umfrage unter
der Bevölkerung jener Staaten, die sich im Vorfeld für den Walfang
ausgesprochen haben, scheint das eindeutige "Ja" nur aus den Mündern
der Politiker zu kommen, berichtet das Pacific Magazine. Der Großteil
der lokalen Bevölkerung der Inselnationen der Karibik und des Pazifik
steht dem Walfang skeptisch gegenüber. ... "Es ist nicht wahr, dass
kommerzieller Walfang die Armut verschwinden lassen wird und es ist nicht
wahr, dass dadurch Küstenregionen geholfen wird. Egal wie oft dies auch
gesagt wird, es ist schlichtweg nicht wahr", erklärt die
Umweltschützerin. ... "Japan ist nach 20 Jahren Lobby-Arbeit für
den Walfang für einen diesjährigen Sieg gewappnet. Auf der Konferenz
der IWC will Japan die nötige Mehrheit erreichen, die Gesetze zum Schutz
von Walen abzuschwächen. Damit soll der Weg für eine vollständige
Wiedereinführung des Walfanges geebnet werden", berichtet der WWF. "Die
Japanische Regierung versucht aktiv und unverfroren, kleine
Insel-Entwicklungsstaaten in der Karibik und dem Pazifik für ihr
Pro-Walfang-Programm zu benutzen," stellt Gordon Shepherd, Policy-Leiter
des WWF fest. "Unsere Umfrage deckt die Farce auf, dass diese Entscheidung
von den Bürgern im eigenen Land nicht mitgetragen wird", so Shepherd
weiter.
ON Nachrichten
- 16. Jun. 2006
Deutschland
kämpft für Artenschutz
Die Mitgliedstaaten der Internationalen Walfang Kommission (IWC) kommen auf
der Karibikinsel St. Kitts zu ihrer 58. Jahreskonferenz zusammen. Bei der
Tagung wird ein erneuter Angriff der Walfangnationen auf das kommerzielle
Fangverbot erwartet. Umweltschutzorganisationen befürchten, dass es
Japan gelingt, über seine Entwicklungshilfe arme Länder als
Befürworter des Walfangs zu gewinnen. Bisher hatten die Gegner des
kommerziellen Walfangs, zu denen auch Deutschland zählt, die Mehrheit
in der IWC. Die Bundesregierung will das Fangverbot beibehalten. Japan umgeht
das Verbot seit Jahren, indem es den Walfang als wissenschaftlich nötig
deklariert. Japan und Norwegen töteten 2005 nach Angaben von
Umweltschutzorganisationen 2300 Wale. Der IWC gehören 70 Länder
an. Experten rechnen damit, dass in St. Kitts 33 Staaten für die
Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs stimmen. Fünf Länder
Belize, China, Dänemark, Oman und Südkorea gelten als unentschieden.
32 Länder, darunter Deutschland, sind gegen den Walfang. Angesichts
der drohenden Ausweitung des Walfangs und der Gefährdung der
Walbestände in den Weltmeeren haben Organisationen wie Pro Wildlife
und Oceancare Sanktionen gegen Nationen gefordert, die gegen das Moratorium
und sonstige Abkommen verstoßen.
WSPA
Welttierschutzgesellschaft e.V. - 15.Juni 2006
Todeskampf der Wale
dauert zu lang / Neues Filmmaterial bestätigt die Grausamkeit des
Walfangs
Rechtzeitig zur diesjährigen Tagung der Internationalen Walfangkommission
veröffentlichen Tierschützer neues Filmmaterial. Es zeigt: Ein
Wal ist nicht schnell und schmerzlos auf See zu töten. Selbst unter
besten Wetterbedingungen dauert der Todeskampf der Tiere viel zu
lang.
pressetext
- 20.Juni 2006
Rascher
Schutz der Tiefsee notwendig - Point-of-no-return könnte schneller erreicht
werden als vermutet
Großräumig müsse die Tiefsee geschützt werden. Diese
Forderung stellte das UN-Umweltprogramm UNEP gemeinsam mit der World Conservation
Union IUCN bei der Präsentation einer Studie über "Ökosysteme
und Biodiversität der Tiefsee und Ozeane" am Rande eines UN-Gipfels
über das internationale Seerecht. Das Argument der Umweltgruppen ist
deutlich: Es müssten unbedingt neue Schutzregionen eingerichtet werden,
da sonst ein Overkill der Ozeane bevorsteht.
Überfischung, globale Erwärmung und Umweltverschmutzung setzen
dem Leben in den Weltmeeren stark zu. Wenn nicht bald wirksame Schritte gesetzt
würden drohe der Kollaps, warnen die Experten. "Die Fähigkeiten
der Menschen die Ozeane und die Ressourcen der Meere zu nutzen ist in den
vergangenen Jahren stark gestiegen", so UNEP-Direktor Achim Steiner, daher
müssten nicht nur die Küstengewässer, sondern auch die Tiefsee
und die Ozeane geschützt werden. "Mehr als 60 Prozent aller Meereslebewesen
leben in den Regionen, die nach Seerecht außerhalb der Jurisdiktion
eines einzelnen Staates liegen", so Steiner. Der Experte gab zu bedenken,
dass 90 Prozent der auf der Erde lebenden Biomasse in den Ozeanen
lebt.
Pressetext
- 19.Juni 2006
Mit
der Armee gegen
Giftkröten
- Australische Kröteninvasion nimmt immer bedrohlichere Ausmaße
an
Die Invasion der giftigen Aga-Kröten in Australien nimmt immer bedrohlichere
Ausmaße an. Bereits im Vorjahr hatten Politiker die Bevölkerung
um Mithilfe gebeten, allerdings mit nur mäßigem Erfolg, denn die
Invasion der Tiere konnte nicht gestoppt werden. Nun soll sogar die Armee
gegen die Tiere vorgehen, berichtet BBC-Online. Die Aga-Kröten (Bufo
marinus) leben eigentlich in Südamerika und wurden in den 30-er Jahren
des vorigen Jahrhunderts gegen Schädlinge in den Zuckerrohrplantagen
eingeschleppt. Angesichts der fehlenden Fressfeinde konnten sich die bis
zu 26 Zentimeter langen und bis zu 2,5 Kilogramm schweren Tiere
großräumig ausbreiten - jährlich gewannen die Kröten
rund 50 Kilometer Terrain.
Tatsächlich richteten die Bio-Invasoren in Australien große
Schäden an der heimischen Fauna an. Die Aga-Kröten verspeisen
nämlich alles, was kleiner ist, als sie selbst. Und bei der Wahl ihrer
Nahrung sind sie auch nicht wählerisch: Andere Amphibien, Vögel,
Vogeleier, Insekten, Reptilien werden von ihnen verschlungen. Angeblich sind
sie selbst so giftig, dass Krokodile und Schlangen, die versucht hätten
sie zu verschlingen, Minuten später verendet sind. Jährlich
können die Kröten bis zu 35.000 Eier absetzen. Nach Untersuchungen
ist der Besatz von Aga-Kröten in Australien bereits zehn Mal so groß
wie in ihrer eigentlichen Heimat Venezuela. Alle Versuche die Kröten
zu stoppen sind bisher gescheitert. Die Behörden fürchten, dass
sie vor allen in den Nationalparks immense Schäden an der natürlichen
Fauna anrichten. Nach Schätzungen der Regierung beträgt die Zahl
der Kröten mittlerweile mehr als 100 Millionen.
uniprotokolle
- 21. Jun. 2006
Marburger
Biologen an europäischem Exzellenznetzwerk zu Biodiversität
beteiligt
Welche Folgen hat der Klimawandel für die Entwicklung der genetischen
Diversität von Waldbäumen? - Europäische Union bewilligt 1,2
Millionen Euro
Das Klima verändert sich und mit ihm unsere Umwelt. Doch wie genau wirkt
sich dies auf Bäume aus, die unsere natürliche Umwelt prägen?
Und welche Folgen hat der globale Klimawandel für die zahlreichen Organismen
wie Pilze, Insekten und parasitische Pflanzen, die mit Bäumen in enger
Gemeinschaft leben? Wie entsteht - und verschwindet - die genetische Vielfalt
in ihren Lebensräumen? Fragen wie diesen widmet sich das von der
Europäischen Union mit 1,2 Millionen Euro geförderte und auf vier
Jahre angelegte Projekt "Community Structure and Dynamics" unter
Federführung von Professorin Dr. Birgit Ziegenhagen, Naturschutzbiologin
an der Philipps-Universität Marburg.
spiegel.de - 19.Juni 2006
Norwegen
baut Arche Noah für Pflanzen
Millionen Samenkörner sämtlicher Getreidesorten der Welt wollen
Forscher im Permafrost auf der norwegischen Insel Spitzbergen einlagern.
Im Falle einer globalen Katastrophe soll die Höhle als Pflanzen-Arche
dienen und die Getreidesamen bewahren.
Erwärmung: Forscher finden Hitzezentrum der
Arktis
Der Klimawandel
hat einen neuen Brennpunkt: Auf Spitzbergen und seinen Nachbarinseln ist
das Frühjahr bis zu 13 Grad wärmer als normal.
Dort, etwa
1200 Kilometer vom Nordpol entfernt, spielen sich in diesem Frühjahr
Dinge ab, die selbst Experten nicht so recht fassen
können.
Eisbären, sagt Klimaforscher Jones, müssen zur Robbenjagd aufs
Eis hinaus. Wenn es sich immer weiter Richtung Nordpol zurückziehe,
könnten ihm die Tiere nicht mehr folgen, da sie sich nicht zu weit vom
Land entfernen dürften. "Das heißt, es gibt für sie praktisch
keinen Platz mehr, wo sie noch hinkönnen", erläutert Jones.
Aus der kanadischen
Arktis wurden kürzlich
erste
Fälle von Kannibalismus unter Eisbären gemeldet.
Satellitenbild
der Woche: Hässliche Flecken auf grüner
Lunge
Im Grün des Dschungels klaffen Löcher: Die Menschen
roden sich immer tiefer in das Amazonasbecken.
BirdLife International
21. Juni 2006
Gola spared from logging
http://www.birdlife.org/news/news/2006/06/gola.html
Gola rainforest, one of Africa's top biodiversity sites, is to be managed
to benefit local communities, rather than being logged, thanks to a
ground-breaking project implemented by the Government of Sierra Leone in
co-operation with two BirdLife Partners: the Conservation Society of Sierra
Leone (CSSL) and the RSPB (BirdLife in the UK).
BirdLife International - 19.Juni 2006
First
teal ducklings on Campbell Island
The reintroduction of the flightless Campbell Island Teal Anas nesiotis to
its sub-Antarctic home in 2004, after more than a century of exile, was carried
out successfully. But could they survive the harsh climate that was new to
these captive and New Zealand-raised ducks, and equally importantly, would
they breed?
Planet Ark 22. Juni 2006
Catches of Ancient Fish Off Africa Worry Greens
http://www.planetark.com/dailynewsstory.cfm/newsid/36941/story.htm
Fishermen are netting a growing number of "fossil fish", a 400 million-year-old
species, off Tanzania, suggesting trawling at greater depths as inshore fish
stocks decline, a leading expert said.
Three New Lemurs Take a Bow in Madagascar
http://www.planetark.com/dailynewsstory.cfm/newsid/36940/story.htm
Famed for its lemurs, Madagascar now has three new species of the shy primates.
The three new mouse lemurs were officially named in a paper published in
June by the International Journal of Primatology and announced at a conservation
conference on Wednesday in the Malagasy capital.
The archaic species, the coelacanth, was believed to have been extinct for
tens of millions of years until one was caught in South African waters in
1938.
Planet Ark - 20.Juni 2006
Giant Panda's Future Looks Brighter
Giant pandas may not be in as much danger of extinction as feared with a
new British-Chinese study finding there could be twice as many living in
the wild as previously thought, scientists said on Monday.
India to Give Army Powers to Protect Wildlife
India plans to enlist the army to help protect its threatened tiger population
and other animals, giving soldiers the power to arrest or even shoot poachers,
wildlife officials said on Monday.
Planet Ark - 19.Juni 2006
INTERVIEW - New Hope for Madgascar's Rare Birds
Hunting and the destruction of forests have put many of Madagascar's rare
bird species on the endangered list, but the government's drive to protect
habitat may turn the tide, a leading scientist said.
ENN - 20.Juni 2006
Conference Studies How to Make Biodiversity Pay off for
Africa
Organized by Conservation International, a Washington-based environmental
group, a five-day conference of more than 400 delegates will examine how
to use Africa's unmatched biodiversity to ease poverty and lay a foundation
for sustainable development.
Leading Scientists, Legislators and Public Petition for Polar
Bear Protections Under the Endangered Species Act
By: the Center for Biological Diversity
More than 200,000 comments from scientists, legislators and the public were
filed in support of listing the polar bear under the Endangered Species Act,
as the public comment period came to a close last Friday, June 16. Letters
received from leading scientists highlighted the ways in which global warming
threatens polar bears with extinction and strongly supported listing under
the Endangered Species Act, America's safety net for plants and animals on
the brink of extinction.
Sea Turtle Restoration Project Presents Plan Of Action To
UN To Save Leatherback Sea Turtles
By: the Sea Turtle Restoratin Project
The Sea Turtle Restoration Project presented a plan of action yesterday to
the United Nations regarding the protection and restoration of the leatherback
sea turtle against longline fishing. Over 1,000 scientists from nearly 100
countries and over 280 NGOs joined in a call for a moratorium on high seas
industrial longline fishing to prevent that extinction.
ENN - 19.Juni 2006
America's National Parks Face Pressures
Glacier National Park is an island, a sanctuary from the outside world. For
how long? To the west, subdivisions, vacation homes and large chain stores
march toward its borders. To the north, bulldozers pause for the
winter.
Japan Wins Pro-Whaling Vote, First in Two Decades
Japan and other whaling nations Sunday for the first time in more than two
decades got a whaling group to criticize a global whaling ban, signaling
they might finally have the muscle to challenge the moratorium.
ENN - 16.Juni 2006
Northwest Hawaiian Islands
to Get Monument Status
The Northwestern Hawaiian Islands -- remnants of extinct submerged volcanoes
far from Waikiki -- will become a vast U.S. national monument and nature
sanctuary, a senior administration official said Wednesday.
Study Says Polar Bears May
Turn to Cannibalism
Polar bears in the southern Beaufort Sea may be turning to cannibalism because
longer seasons without ice keep them from getting to their natural food,
a new study by American and Canadian scientists has found.
ENN - 15.Juni 2006
Chemicals Harming Polar Bears, Belugas, Seals
Toxic chemicals are harming Arctic animals including polar bears, beluga
whales, seals and seabirds, the environmental group WWF said on
Thursday.
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Bundestiftung Umwelt
21. Juni 2006
Pudelwohl im rattenkalten Winter: Zoos wollen Exoten Heimatgefühle
sichern und trotzdem Energie sparen
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=838526
Affen, Löwen und Elefanten einen Besuch abzustatten, steht beim Ausflug
in den Zoo obenan. Schwere Umweltthemen wie Ressourcenverbrauch und
Energieeffizienz kommen dabei eher selten zur Sprache. Ändern soll sich
das jetzt im Nordosten der Republik. Die Tiergärten Mecklenburg-Vorpommerns
wollen zukünftig auch aufzeigen, wie Strom- und Heizkosten eingespart
und erneuerbare Energien genutzt werden können. "Unser gemeinsames Ziel
ist es, für dasklimaschonende Nachahmen in den eigenen vier Wänden
zu werben", erklärt Dr. Fritz Brickwedde , Generalsekretär der
Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Anlass: die Übergabe eines
Abschlussberichtes heute im Tierpark Stralsund über eine von der DBU
mit 25.000 Euro geförderte Studie, die sich mit energetischen Schwachstellen
bei Gebäudesubstanz und Haustechnik in den 18Zoosauseinandersetzt.
Pudelwohl fühlt sich im rattenkalten deutschen Winter unter den Zoobewohnern
nur, wen die Natur mit dem Klima angepasstem Fell oder Federkleid ausgestattet
hat. Tiere aus tropischen Klimazonen dagegen weht hierzulande oft ein eisiger
Wind um Schnabel, Schnauze oder Rüssel. Damit sich die exotischen Tiere
auch bei uns heimisch fühlen, wird daher in den Tropenhäusern,
Reptilienhallen und Aquarien der Zoos "tierisch" viel Energie verheizt.
Dementsprechend hoch sind hier die Einsparpotenziale, wenn Gebäudezustand
sowie elektrische und klimatechnische Anlagen in den jeweils optimalen Zustand
versetzt werden. In den Zoos Mecklenburg-Vorpommerns sollen hierbei bestehende
Probleme demnächst auf der Grundlage der jetzt gesammelten Daten durch
eine energetische Sanierung behoben werden. Außerdem gilt es, die
modellhafte Versorgung mit erneuerbaren Energien zu
demonstrieren.
WWF 21. Juni 2006
WWF enttäuscht über Ergebnisse der IWC-Konferenz
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/03097/index.html
Der WWF zieht eine ernüchternde Bilanz der 58. IWC-Konferenz. Jede
Minute stirbt ein Wal oder Delfin durch Jagd, ertrinkt in Fischernetzen oder
wird krank durch Meeresgifte. Aber damit wollten sich die IWC-Staaten nicht
auseinanderzusetzen, kritisiert WWF-Walexperte Volker Homes. Diese
Konferenz ist eine Niederlage für die Wale. Am Sonntag hatten
die Pro-Walfang-Nationen ihre erste Abstimmung seit fast dreißig Jahren
gewonnen. Mit einer Stimme Mehrheit wurde der Antrag Japans auf
Normalisierung der IWC angenommen. Er sieht vor, dass sich die
Kommission nicht mehr mit Walschutz beschäftigt und stellt außerdem
die Behauptung auf, Wale fräßen zu viel Fisch und seien so für
die Überfischung der Meere verantwortlich. Dieser wissenschaftlich
nicht zu belegende Unsinn hat die IWC überschattet und den Walschutz
regelrecht gelähmt, sagt Homes.
Obwohl die Behauptung, Wale seien für den Niedergang der Fischbestände
verantwortlich, seit langem durch zahlreiche Studien widerlegt ist,
fürchtet der WWF, dass dieses Scheinargument gerade ärmere Staaten
gänzlich vom Walschutz abbringen könnte. Wir können
nur hoffen, dass die Regierungen der Walschutz-Nationen jetzt endlich verstanden
haben, was auf dem Spiel steht, so Homes. Auf dieser Konferenz
haben sie keine Courage gezeigt. Aus Angst vor einer erneuten Schlappe wurde
einfach über gar nichts mehr abgestimmt. Das sind miserable Aussichten
für die kommenden Jahre.
WWF 21. Juni
2006
Der Panda ist in Top-Form / WWF freut sich über mehr Förderer
und Rekordeinnahmen
Immer mehr Menschen fördern den Naturschutz im Zeichen des Pandas.
Wie schon in den Vorjahren stieg auch 2005 die Zahl der Förderer des
WWF Deutschland. 307.000 Spender unterstützten die Umweltstiftung, das
sind 22.500 mehr als 2004. Die Einnahmen kletterten auf ein Rekordniveau
von 25,6 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von sechs Prozent.
Mit insgesamt 19,5 Millionen Euro investierte der WWF 2005 mehr Geld als
je zuvor in 53 internationale und 35 nationale Projekte. Jahresbericht zum
Download:
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/03096/
ZGF - 20.Juni 2006
Zehn Nashörner fliegen zur Familiengründung nach Sambia
Zehn Nashörner aus Südafrika wurden unter Federführung
der ZGF vor wenigen Tagen nach Sambia geflogen. Dort verstärken sie
die kleine Population von sechs Tieren, von denen fünf bereits 2003
zur Wiederansiedlung ins Land gebracht worden waren (ein Jungtier wurde 2005
dort geboren). Am Samstag wurden die zehn Tier feierlich an den North Luangwa
Nationalpark übergeben. Mit insgesamt 16 Tieren haben die
Spitzmaulnashörner dort nun die Chance zu einer eigenständige
Population heranzuwachsen.
Bundestagsfraktion
Bündnis 90/DIE GRÜNEN, 20. Juni 2006
Rückschlag für den Walschutz, aber noch lang nicht das Ende
des Walfangverbots
Zum Abschluss der Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission
(IWC) in St. Kitts und Nevis erklärt Cornelia Behm, agrarpolitische
Sprecherin:
Es ist ein herber Rückschlag für den Walschutz, dass die
Walfangländer bei der Internationalen Walfangkommission in St. Kitts
und Nevis das erste Mal seit Jahrzehnten bei wichtigen Abstimmungen eine
Mehrheit hatten - wenn auch eine hauchdünne. Die Bemühungen Japans,
Stimmen kleiner Entwicklungsländer durch Hilfszusagen zu kaufen, haben
den Walfängern damit erstmal zu einem Erfolg verholfen. Sollte dies
auch in den nächsten Jahren der Fall sein, dann wäre dies das Ende
der Walschutzaktivitäten der Internationalen Walfangkommission.
Allerdings ist diese knappe Mehrheit noch lange nicht das Ende des gültigen
Walfangmoratoriums. Denn für seine Abschaffung bräuchten die
Walfängerländer eine Dreiviertelmehrheit. Die ist auch in den
nächsten Jahren nicht in Sicht. Es ist daher der Versuch, eine sich
selbst erfüllende Prophezeiung in die Welt zu setzen, wenn die
Walfängerländer behaupten, es sei nur noch eine Frage der Zeit,
wann das kommerzielle Fangverbot fällt. Es ist keinesfalls sicher, dass
die Walfangnationen auch in den nächsten Jahren die Mehrheit behalten
werden - geschweige denn, ihre knappe Mehrheit zu einer Dreiviertelmehrheit
ausbauen können. Die Walschützer sollten daher nicht den Fehler
machen, sich die Prophezeiung der Walfänger aus falschem Alarmismus
heraus zu Eigen zu machen. Denn damit würden sie die sich selbst
erfüllende Wirkung dieser Behauptung verstärken. Vielmehr gilt
es, jetzt besondere Anstrengungen zu unternehmen, um unter den 70
Mitgliedsländern und den Beitrittskandidaten für den Walschutz
zu werben. Das Ziel ist nicht nur der Erhalt des Walfangmoratoriums, sondern
auch die Ächtung des wissenschaftlichen Walfangs.
Eine gute Nachricht ist es, dass auch die neue Bundesregierung das
Walfangmoratorium unterstützt. Dies war nach dem Regierungswechsel
keinesfalls eine Selbstverständlichkeit. Allerdings erwartet die deutsche
Öffentlichkeit, dass sie auch für den Walschutz aktiv ist. Sie
sollte daher alle Anstrengungen unternehmen, um auf dem diplomatischen Parkett
insbesondere die Länder, die gegenüber dem Walfangstopp noch eine
offene Haltung haben, von seiner Notwendigkeit zu überzeugen.
Der so genannte wissenschaftliche Walfang ist überflüssig. Für
die Walforschung ist es nicht mehr nötig, Wale zu töten bisher.
Bei ihm handelt es sich daher vor allem um verdeckten kommerziellen Walfang.
BMU - 19.Juni 2006
30 Jahre Washingtoner Artenschutzübereinkommen - Astrid
Klug zieht positive Bilanz
Eines der erfolgreichsten Instrumente für den weltweiten Artenschutz
feiert einen runden Geburtstag: Am 20. Juni 1976, also vor 30 Jahren, trat
das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) in der Bundesrepublik
Deutschland in Kraft. "Das Konzept des Übereinkommens ist aufgegangen",
sagte Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im
Bundesumweltministerium. In den vergangenen dreißig Jahren konnte der
Rückgang von Populationen vieler Arten aufgehalten werden. "Bis heute
ist keine in den Anhängen des Übereinkommens gelistete Art
ausgestorben", betonte Klug. Deutschland war einer der ersten
Unterzeichnerstaaten des Übereinkommens, dem bislang 169 Staaten beigetreten
sind. Es regelt mittlerweile die Ein- und Ausfuhr von rund 5.000 bedrohten
Tier- und rund 28.000 Pflanzenarten, vom Handel mit lebenden Tieren und Pflanzen
bis zum Touristensouvenir. Viele Unterschutzstellungen gehen auf deutsche
Initiativen zurück, darunter der Schutz von gefleckten Raubkatzen, vieler
Tropenholz- und Heilpflanzenarten oder der Störe, die durch den Kaviarhandel
bedroht sind. Aber nicht nur spektakuläre Handelsverbote für akut
vom Aussterben bedrohte Arten, etwa für Elefanten, Pelztiere oder Krokodile
haben zum Erfolg des Übereinkommens beigetragen. Als immer wichtiger
hat sich auch der vorsorgende, kontrollierte Handel mit Tieren und Pflanzen
erwiesen, der auf einer verantwortungsvollen Nutzung natürlicher Ressourcen
beruht, ohne die Arten zu gefährden.
NABU - 19.Juni 2006
NABU:
Weltweiter Artenschutz muss zu einer Erfolgsstory werden
Der Naturschutzbund NABU hat zum 30jährigen Jubiläum des weltweiten
Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) die Unterzeichnerstaaten
aufgefordert, den Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten zu einer wirklichen
Erfolgsstory zu machen. "Das Handelsabkommen ist ein wirksames Instrument
im internationalen Artenschutz", sagte NABU-Präsidiumsmitglied und
Artenschutzexpertin Heike Finke. Noch wichtiger als der Schutzstatus für
eine Art sei jedoch der konsequente Vollzug. "Wenn eine Art den Sprung in
die Listung schafft, bedeutet das auch noch lange keine Handelskontrolle
bzw. ein Handelsverbot", betonte Finke. Oftmals hinke die praktische Umsetzung
der Beschlüsse um Jahre hinterher. Die betreffenden Staaten müssten
den Vollzug schnell und wirksam umsetzen und - wenn nötig - den Handel
sogar komplett unterbinden.
IFAW -
Internationaler Tierschutz-Fonds - 19.Juni 2006
Walfänger
auf dem Vormarsch
Erstmals bewahrheiteten sich die Befürchtungen der Walschützer:
die Walfang-Nationen erreichten bei der Konferenz der Internationalen
Walfangkommission (IWC) eine einfache Mehrheit. 33 der anwesenden 66 Länder
stimmten mit Japan für eine Resolution, die die Wiederaufnahme des Walfangs
fordert. 32 Länder stimmten gegen die Resolution, ein Staat enthielt
sich der Stimme. Für ein Aufheben des Walfangverbots wäre eine
Dreiviertel-Mehrheit nötig. Dennoch sind mit einer einfachen Mehrheit
der Walfänger viele Schutzbestimmungen für Wale in Gefahr. So
könnte auch das vom IFAW initiierte Walschutzgebiet im südlichen
Ozean aufgehoben werden, ebenso die Arbeit der IWC zur Unterstützung
des Whalewatchings und andere Initiativen für den Walschutz. "Die
Scheckbuch-Diplomatie Japans scheint erfolgreich zu sein. Nun haben die
Walfänger eine gefährliche einfache Mehrheit," kommentiert Dr.
Ralf Sonntag, IFAW-Meeresbiologe. "Die Walschutz-Nationen müssen ihre
Anstrengungen erhöhen, damit die wertvolle Arbeit zum Erhalt der sanften
Riesen nicht zunichte gemacht wird".
WWF - 19.Juni 2006:
IWC ignoriert Erkenntnisse der Wissenschaft
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/03093/
Die schlimmsten Befürchtungen des WWF haben sich bewahrheitet. Nach
vier verlorenen Abstimmungen haben die Pro-Walfangnationen in der IWC zum
ersten Mal seit fast drei Jahrzehnten die Mehrheit errungen. Auf der Karibikinsel
St. Kitts und Nevis setzten sie mit 33 zu 32 Stimmen eine Deklaration zur
"Normalisierung der IWC" durch. Das nicht bindende Papier sieht eine Abkehr
der IWC vom Walschutz vor und bezeichnet Walfang als eine Möglichkeit
der Armutsbekämpfung. Außerdem werden Wale als Mitverursacher
der Überfischung bezeichnet, da sie große Mengen Fisch
fräßen.
Greenpeace e.V. - 18.Juni 2006
Japan
scheitert in der Walfangkommission / Greenpeace: Kampf für die
Meeressäuger im Südpolarmeer geht weiter
Japan hat in diesem Jahr erneut die Mehrheit in der Internationalen
Walfangkommission (IWC), die noch bis zum 20. Juni in der Karibik tagt, verfehlt.
In keiner der von Japan angestrebten Entscheidungen pro Walfang konnten sich
die Asiaten bis zum heutigen dritten Tag durchsetzen. So hat die Mehrheit
der Walschützernationen unter den 70 Mitgliedsländern der IWC die
japanischen Anträge zur Streichung der Kleinwale von der Agenda und
der Einführung geheimer Abstimmungen abgewiesen.
WWF - 17.Juni 2006
Zur
Internationalen Walfang-Kommission IWC (16.-20. Juni): Nippon-Connection
knapp gescheitert WWF: Kleinwale bleiben geschützt, geheime Abstimmungen
weiter verboten
Den Pro-Walfangnationen um Japan, Norwegen und Island ist es auf der 58.
Konferenz der Internationalen Walfang-Kommission (IWC) nicht gelungen, die
Walschützer zu überstimmen. Bei den ersten beiden Abstimmungen
auf der Karibikinsel St. Kitts and Nevis war es für die Wale dennoch
eng: Mit 32 zu 30 Stimmen votierte die IWC gegen die Abschaffung des Schutzes
von Kleinwalen, mit 33 zu 30 Stimmen gegen geheime Abstimmungen, bei jeweils
einer Enthaltung. Obwohl die Abstimmungen als richtungsweisend für den
Verlauf der Konferenz gelten, könnte die Situation noch kippen.
WWF-Walexperte Volker Homes: "Noch sind nicht alle der 70 IWC-Mitgliedsstaaten
an Bord. Es könnte also durchaus sein, dass sich im Laufe der kommenden
Tage das Stimmverhältnis ändert und die Walschützer
überstimmt werden." In den letzten Jahren ist die Zahl der
Jagd-Befürworter stetig gestiegen, von neun im Jahr 2000 auf inzwischen
mindestens 30 Länder. "Die Walfangnationen gehen systematisch auf
Stimmenfang", erklärt WWF-Experte Homes die rapide Zunahme. "Japanische
Regierungsvertreter haben eingeräumt, Entwicklungsländer mit
Hilfsgeldern zu ködern, damit sie in die IWC eintreten und für
die Interessen Japans stimmen. Viele dieser Staaten haben niemals Wale gejagt
und auch nicht vor, dies zu tun."
15.06.2006
- 1WSPA Welttierschutzgesellschaft e.V.
Todeskampf
der Wale dauert zu lang / Neues Filmmaterial bestätigt die Grausamkeit
des Walfangs
Rechtzeitig zur diesjährigen Tagung der Internationalen Walfangkommission
veröffentlichen Tierschützer neues Filmmaterial. Es zeigt: Ein
Wal ist nicht schnell und schmerzlos auf See zu töten. Selbst unter
besten Wetterbedingungen dauert der Todeskampf der Tiere viel zu lang.
21.06.2006 - NABU
NABU
lobt Bundesregierung für Flächenkulisse zum Nationalen
Naturerbe
Der Naturschutzbund NABU hat die Bundesregierung für das heutige
Flächenangebot zur Sicherung des Nationalen Naturerbes ausdrücklich
gelobt: Die Umsetzung der Koalitionsvereinbarung zur kostenlosen
Übertragung von 125.000 Hektar wertvoller Naturschutzflächen aus
Bundesbesitz.
21.06.2006 - Greenpeace e.V.
Greenpeace-Aktivisten
festgenommen / Friedlicher Protest gegen Walfang während IWC-Tagung
gewaltsam beendet
Zehn Greenpeace-Aktivisten wurden gestern Vormittag gegen zehn Uhr (Ortszeit)
während eines friedlichen Protestes vor dem Tagungshotel der Internationalen
Walfangkommission von der Polizei des Karibikstaates St. Kitts und Nevis
gewaltsam festgenommen.
20.06.2006 - Greenpeace e.V.
Der
Strand von St. Kitts - ein Friedhof der Wale / Greenpeace: IWC konnte Japan
nicht stoppen
Greenpeace-Aktivisten haben am letzten Morgen der 58. Tagung der Internationalen
Walfangkommission auf St. Kitts einen Walfriedhof am Strand vor dem
Tagungsgebäude errichtet.
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Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Die
Himalaya-Anlage für Mongolische Wölfe im Zoo Zürich ist eine
von mehreren Tieranlagen, welche die Fauna des Himalayas repräsentieren.
Die Anlagen befinden sich auf einem steilen Hang des Zoos mit klimatischen
Bedingungen, die bestimmten Höhen- und Vegetationsstufen des Himalayas
entsprechen. Dadurch können Pflanzenarten verwendet werden, die mit
jenen am Originalstandort verwandt sind:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=802
~°v°~
SPANISCHE ÜBERSETZUNGEN
Als Service für unser wachsendes spanisch sprechendes Publikum bieten
wir Übersetzungen bestehender ZooLex-Gehegepräsentationen an, diesmal
zwei Anlagen für Paviane:
La Antigua Ciudad de los Babuinos, Parque Animal Amersfoort:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=823
Reserva de los Babuinos, Parque Zoológico del Bronx, Nueva York:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=809
~°v°~
ZOOLEX EDITOREN
Wir freuen uns, einen neuen ZooLex-Editor vorstellen zu dürfen: Mark
Sparrow, Curator of Horticulture and Botany, North of England Zoological
Society, Chester, Great Britain
http://www.zoolex.org/editors.html
~°v°~
Die ZooLex Zoo Design
Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert.
ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum
Thema Zooplanung
Countdown 2010
Secretariat
Petition to the UN General
Assembly:
Incorporate the 2010 Biodiversity Target into the Millennium Development
Goals
At the UN World Summit on Sustainable Development in 2002, world leaders
from developed and developing countries alike committed themselves to
significantly reduce the current rate of biodiversity loss by 2010. As recent
studies show that 70% of all ecosystem services worldwide are in decline
and species become extinct at up to 1.000 times the normal rate, it is more
important than ever that we reverse this trend.
At the same time, the level of poverty remains high and inequality
is growing. To reduce poverty worldwide by 2015, world leaders adopted the
eight Millennium Development Goals (MDGs) during the 2000 UN Millennium
Summit.
Now it is time that both targets finally go hand in hand: The UN General
Assembly in September 2006 should incorporate the 2010 biodiversity target
into the MDG framework as a stepping stone towards ensuring environmental
sustainability by 2015, the seventh Millennium Development Goal.
We at IUCN/Countdown 2010 are very serious about sustainable development
and therefore would like the 2010 biodiversity target to be part of the
Millennium Development Goals. If you feel the same, please help us and
b)
forward this email to your friends and colleagues, or
c)
order a pack of petition postcards with the form below.
Every signature received
before August 15 will be presented to the Members of the UN General Assembly
and the media in New
York.
Bärenspiel: "Bruno"-Jagd mit dem Blasrohr
Braunbär Bruno hält Bayern in Atem, das finnische Fängerteam
hat seine Spur verloren. Im Web können Hobby-Anästhesisten den
Streuner mit Betäubungspfeilen erlegen - so ähnlich wie beim guten
alten Moorhuhn, nur hat Bruno bessere Überlebenschancen.
Circus
Esslinger Zeitung
- 20. Jun. 2006
Tierarzt betäubt ausgebrochenen Tiger
Ein ausgebrochener Tiger hielt gestern die Wendlinger in Atem. Gegen 13.30
Uhr brach aus dem Gehege im Zirkus Barelli das achtjährige Tigerweibchen
Prinzess aus. Sofort sperrte die Polizei das Gelände weiträumig
ab. Eine Stunde lang dauerte die gefährliche Situation an. Dann
betäubte Wolfram Rieschel, Tierarzt der Stuttgarter Wilhelma, das schwere
Tier, als es unter einem der Wagen lag. Auch der sibirische Tiger Ashima
entwischte kurze Zeit aus dem Käfig. Ihn fing das Zirkuspersonal sofort
wieder ein. "Der bengalische Tiger hat bei seinem Streifzug übers
Zirkusgelände zwei Ponys verletzt", sagt Timmi Barelli. Mini und Emma,
die beiden Zwergponys, haben blutige Kratzer auf dem Fell. Die wurden
genäht. Nun sucht die Polizei nach Ursachen, wie es zu dem Ausbruch
kommen konnte. Es ist laut Zirkuschef Harry Barelli durchaus denkbar, dass
einer der Pfleger die Tür nicht richtig verriegelt habe.
NGZ-Online
- 19. Jun. 2006
Tiger aus Zirkus ausgebrochen
Polizeieinsatz aus und versetzte den Zirkus-Gastort Wendlingen in Aufregung.
In Baden-Württemberg ist ein Tiger aus einem Zirkuskäfig ausgebrochen.
Danach streunte die Raubkatze über ein niedrig umzäuntes Gelände,
löste einen großangelegten. Der Tiger war aus zunächst
unbekannten Gründen aus dem Käfigwagen ausgebrochen und hatte sich
frei auf einem Gelände mit einem nur eineinhalb Meter hohen Zaun bewegt.
Zirkusmitarbeiter konnten das Tier jedoch beruhigen und verhindern, dass
es den Zaun übersprang. Schließlich gelang es einem alarmierten
Tierarzt des Stuttgarter Zoos, den Tiger zu betäuben. Er wurde in seinen
Käfig zurückgebracht. Die Polizei war mit 14 Streifen und einem
Hubschrauber im Einsatz.
Rheinpfalz.de - 20. Jun.
2006
Elefant zerquetscht vorwitzigen Zirkusbesucher
Ein Elefant hat in Frankreich einen Zirkusbesucher zu Tode gequetscht. Der
55-jährige Zuschauer drang am Montag in das mit einem elektrischen Zaun
abgesperrte Gehege des Tieres in der südostfranzösichen Kleinstadt
Sorgues ein. Das Tier ging daraufhin auf den Mann los und stampfte ihn nieder.
Der Brustkorb des Opfers wurde vollkommen zertrümmert.
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Naissances de fennecs au Zoo de La Palmyre
Mobilisation des zoos français à propos de
la campagne européenne de protection des rhinocéros
AquaCiné, nouvel aquarium
parisien
Räume öffnen
sich
Naturhistorische Museen im Deutschland des 19.
Jahrhunderts
von Carsten Kretschmann
Im Deutschland des 19. Jahrhunderts
verstanden sich die Naturhistorischen Museen als Manifestation der Bildungsidee.
Schon in der Humboldtzeit hatten sie als Ort gegolten, an dem der einzelne
Besucher sich selbst bilden und durch diese Selbstbildung auch die Entstehung
einer neuen, bürgerlichen Gesellschaft befördern könne. Seit
der Jahrhundertmitte geriet dieses Modell in die Krise, zugleich sahen sich
die Museen nun einem Massenpublikum gegenüber, das nicht mehr ohne weiteres
dem Ideal der Selbstbildung zu folgen vermochte.
Die Öffentlichkeit wandelte sich - und das Museum mit ihr. Die Studie
fragt nach den Etappen dieses Wandlungsprozesses, in dem sich die Popularisierung
als neue und erfolgreiche Form der Wissenskommunikation etablierte. In ihr
wurden kulturelle Leitbilder ausgehandelt, die den Bedürfnissen einer
durch den rapiden sozialen Wandel vielfach verunsicherten Öffentlichkeit
Rechnung trugen. Auf diese Weise kam den Naturhistorischen Museen eine wichtige
Ordnungsfunktion innerhalb der Gesellschaft zu.
Gebundene Ausgabe - 365 Seiten - Akademie-Verlag 2006
(Wenn Sie diesen oder einen beliebigen anderen Artikel bei Amazon.de über
diesen Link bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden
Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird)
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RIVIERA GORILLA
WORKSHOP
Paignton Zoo Environmental Park,
UK from Friday 23rd
Monday 26th June 2006.
The workshop will take the form of an international conference
and will bring together colleagues and co-workers from many disciplines that
share the common interest of the survival of this threatened species. Topics
run from husbandry techniques and education initiatives to conservation issues
and fundraising. This will be the first gorilla workshop
to be held in Europe. For more information and
registration details visit
www.paigntonzoo.org.uk/gorillas/gorillaworkshop.htm
8th Annual Symposium on Zoo
Research
being held at Colchester Zoo on
24th-25th July
2006.
Any papers you wish to be
considered should be emailed
to gemma.mills@colchester-zoo.co.uk or
posted to:
Ms Alex Burr or Miss Gemma
Mills,
Colchester Zoo,
Maldon
Road,
Stanway,
Colchester
CO3
0SL
ECCB 2006 - the First
European Congress of Conservation Biology
Eger, Hungary, 23rd to 27th August 2006
organised by the Society for Conservation Biology - European Section and
the Hungarian Natural History Museum. This cornerstone international event
will first time bring academics, students, policy makers, natural resource
managers and NGO representatives together from all over Europe to address
all aspects of conservation biology from research to application. See
www.eccb2006.org
for
details
Zoosammlertreffen
2006
Sven Thanheiser läd als Vorsitzender der Tierparkfreunde Hellabrunn
e.V. in den Tierpark Hellabrunn nach München ein.
Freitag, den 1.
September 2006
ab 18,30 Uhr:
Treffen im HÖFBRÄUHAUS
Sonnabend, den
2. September 2006
9-10 Uhr: Anmeldung
und Aufbau der Verkaufs- und Tauschbörse: Die Tauschbörse findet
im Bereich des Zoo-Restaurants statt
10 Uhr: Feierliche
Eröffnung der 17. Zoohistorica 2006 mit Gruppenfoto
10:15-13:00 Uhr:
Verkaufs- und Tauschbörse
1314 Uhr:
Mittagspause zur freien Verfügung
ab 14 Uhr:
Führungen durch den Tierpark
19 Uhr: Abendessen
im Restaurant im Tierpark
im Anschluß:
Versteigerung zugunsten des Regenwald-Projekts der Tierparkfreunde
www.tierparkfreunde.de
/ Arterhaltungsforum
Sonntag, den 3.
September 2006
Besuch des Zoos
in Augsburg, Treffpunkt zur gemeinsamen Anfahrt:
9:00 Uhr: Parkplatz
direkt an der Autobahnauffahrt München-Obermenzing BAB 8 Richtung
Stuttgart
Tagungsgebühr:
18 ¬ (für
Gruppenfoto, Portoauslagen, Abendessen; Eintritte am Samstag und Sonntag
sind frei).
23. - 27.
August
2006 - European
Congress of Conservation Biology (ECCB 2006). Eger, Ungarn
24. - 27.
August 2006: CBSG Annual Meeting, Zoo Leipzig
27. - 31. August 2006: 61st Annual Conference
of WAZA, Zoo Leipzig: Sustainable management of flagship species for
conservation.
www.waza2006.org
21. - 24. September 2006: Jahreshauptversammlung Deutsche Gesellschaft für
Herpetologie und Terrarienkunde DGHT, Bad Orb.
www.dght.de
27. - 29. September 2006, DTG-Seminar im Vogelpark Marlow:
Marketingkonzepte,
Vergesellschaftungen
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Tierdokus
und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm
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Do,
22.06.2006, 21:35-22:00 RBB, Elefant, Tiger & Co., Die Damen haben den
Vortritt
Fr, 23.06.2006, 10:30-11:15 ZDF, Tierisch Kölsch (48)
Fr, 23.06.2006, 14:30-15:15 MDR, Elefant, Tiger & Co. (13), Die verpatzte
Mittagspause
Fr, 23.06.2006, 15:15-16:00 ZDF, Tierisch Kölsch (49), Geschichten
aus dem Domstadt-Zoo
Fr, 23.06.2006, 19:15-20:15 XXP, BBC Exklusiv: Menschenaffen im
Fadenkreuz
Fr, 23.06.2006, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten
aus dem Leipziger Zoo (160)
Fr, 23.06.2006, 21:00-21:45 HR, Wunder der Erde, Chitwan - Nepals wildes
Paradies
Fr, 23.06.2006, 21:00-21:45 WDR, Pinguin, Löwe & Co., Geschichten
aus dem Zoo Münster
Sa, 24.06.2006, 13:45-14:15 N3, Elefant, Tiger & Co., Beobachtungen aus
dem Leipziger Zoo, Familienangelegenheiten
Sa, 24.06.2006, 14:40-15:30 MDR, Elefant, Tiger & Co. (14), Ein Affe
im Vollrausch
Sa, 24.06.2006, 19:00-19:45 BR, natur exclusiv, Unser blauer Planet, Im
Korallenmeer
Sa, 24.06.2006, 20:45-21:40 ARTE, Operation Okeanos, Das größte
Aquarium der Welt (Valencia)
So, 25.06.2006, 14:00-14:45 ORF2, Universum, Die Grizzly-Giganten
So, 25.06.2006, 16:00-16:30 BR, Zoo & Co., Viel Gewicht auf leisen Sohlen:
Elefanten
So, 25.06.2006, 19:00-19:30 HR, Bei uns im Zoo (2), Die Giraffe und der
Gips
So, 25.06.2006, 21:45-22:30 ARD, Unser blauer Planet, Im offenen Meer
Mo, 26.06.2006, 10:35-11:05 XXP, XXP Tierwelt: Faszination Tierpark - Tierpark
Gettorf
Mo, 26.06.2006, 11:30-12:15 N3, Pinguine in der Wüste
Mo, 26.06.2006, 13:55-14:25 XXP, XXP Tierwelt: Faszination Tierpark - Wildpark
Nindorf
Mo, 26.06.2006, 14:30-15:20 MDR, Elefant, Tiger & Co. (15), Der Löwe
ist los!
Mo, 26.06.2006, 15:15-16:00 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (1), Geschichten aus
dem Duisburger Zoo NEU
Mo, 26.06.2006, 16:10-17:00 ARD, Panda, Gorilla & Co. (42), Geschichten
aus dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin
Mo, 26.06.2006, 17:15-17:50 XXP, XXP Tierwelt: Faszination Tierpark -
Vogelpark Walsrode
Mo, 26.06.2006, 19:00-19:45 ARTE, Deutschlands wilde Tiere, Im Nationalpark
Kellerwald
Di, 27.06.2006, 11:30-12:15 N3, Die Murmeltiere von Kasachstan
Di, 27.06.2006, 14:30-15:15 MDR, Elefant, Tiger & Co. (16),
Katzenkinderkrabbelstube
Di, 27.06.2006, 15:15-16:00 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (2), Geschichten aus
dem Duisburger Zoo
Di, 27.06.2006, 16:10-17:00 ARD, Panda, Gorilla & Co. (43), Geschichten
aus dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin
Di, 27.06.2006, 19:00-19:45 ARTE, Deutschlands wilde Tiere, Im Nationalpark
Eifel
Mi, 28.06.2006, 11:45-12:15 WDR, Hier und Heute, Unter Elefanten - Wolfgang
Nehring und seine Dickhäuter (Krefeld)
Mi, 28.06.2006, 13:00-13:45 Eins+, Abenteuer Zoo, Im Dschungel der Bronx:
Paradiesvögel, Nasenaffen und Alligatoren in New York
Mi, 28.06.2006, 13:15-14:00 SWR, Die sanften Riesen - Von den
Schildkröten der Seychellen
Mi, 28.06.2006, 14:30-15:15 MDR, Elefant, Tiger & Co. (17), Am Schwanz
gepackt!
Mi, 28.06.2006, 15:15-16:00 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (3), Geschichten aus
dem Duisburger Zoo
Mi, 28.06.2006, 15:50-16:20 RBB, Linumer Glücksvögel, Die Kraniche
im Luch
Mi, 28.06.2006, 16:10-17:00 ARD, Panda, Gorilla & Co. (44), Geschichten
aus dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin
Mi, 28.06.2006, 19:00-19:45 ARTE, Quallen: Schreckliche
Schönheiten
Mi, 28.06.2006, 20:15-21:00 N3, Expeditionen ins Tierreich, Die geheime Welt
der Bären
Mi, 28.06.2006, 20:45-21:15 HR, Bei uns im Zoo (2), Die Giraffe und der
Gips
Do, 29.06.2006, 14:30-15:15 MDR, Elefant, Tiger & Co. (18), Gezeichnet
fürs Leben
Do, 29.06.2006, 15:15-16:00 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (4), Geschichten aus
dem Duisburger Zoo
Do, 29.06.2006, 16:10-17:00 ARD, Panda, Gorilla & Co. (45), Geschichten
aus dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin
Do, 29.06.2006, 19:00-19:45 ARTE, Tarantula, Australiens Königin
der Spinnen
Do, 29.06.2006, 21:35-22:00 RBB, Elefant, Tiger & Co., Fang den kleinen
Panda!
Fr, 30.06.2006, 14:05-14:50 XXP, BBC Exklusiv: Menschenaffen im Fadenkreuz
Fr, 30.06.2006, 14:30-15:15 MDR, Elefant, Tiger & Co. (19), Jörg,
der Zaunkönig
Fr, 30.06.2006, 15:15-16:00 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (5), Geschichten aus
dem Duisburger Zoo
Fr, 30.06.2006, 16:10-17:00 ARD, Panda, Gorilla & Co. (46), Geschichten
aus dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin
Fr, 30.06.2006, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Der Tatra-Nationalpark
Fr, 30.06.2006, 19:00-19:45 ARTE, Nacktmulle: Afrikas wilde Wichte
Fr, 30.06.2006, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co. (161), Geschichten
aus dem Leipziger Zoo
Fr, 30.06.2006, 21:15-22:00 WDR, Pinguin, Löwe & Co., Geschichten
aus dem Zoo Münster
ausführlichere
Fernsehprogramm-Tipps:
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
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| Schöne Zoowelt
Reflexionen
von Carsten Schöne
|
Homo
sapiens
Wieder einmal stehe ich kurz davor, Fäkalworte zu benutzen, ganze
Völker in Sippenhaft zu nehmen und mein bereits vorverdautes
Frühstück in eine Plastiktüte zu befördern.
Japan hat nichts dazugelernt! Schon an Land tut sich Mensch schwer damit,
die Zusammenhänge des Naturkreislaufes wirklich zu begreifen und sich
dementsprechend weitsichtig gegenüber den natürlichen Ressourcen
zu verhalten, im Wasser aber haben wir schon gar keinen Durchblick und nicht
etwa nur, weil unsere Augen nicht in der Lage sind, sich der Lichtbrechung
anzupassen - wir sind halt keine Schützenfische. Schützen wäre
trotzdem angesagt, erst recht, wenn man sich mit der Erforschung des Lebensraumes
Ozean quasi noch im Kindergarten befindet.
Woher bitte schön, wollen wir wissen, wie viele Individuen einer Tierart,
mit einer derartig geringen Reproduktionsrate, wie sie die Wale nun
einmal haben, aus der Population genommen werden können, ohne daß
diese zusammenbricht? Da lobe man doch die Japaner, die forschen
schließlich schon seit Jahren an diesem Thema, indem sie genau das
tun: Regelmäßig ein paar Wale abknallen und dann mal gucken, wie
viele übrig blieben. Sehr fortschrittlich das Ganze: So schreiten wir
fort, mit der kurzsichtigen Vernichtung der Reichtümer unseres Planeten.
An Weitsichtigkeit mangelt es auch dem derzeitigen Bärenmanagement in
Deutschland. Das mit dem Abknallen ist dort zwar zunächst auf das global
abschmelzende Eis gelegt worden, aber weiterhin werden im Streifgebiet des
Bären die besten Bärenleckereien ohne Sicherheitsvorkehrungen
dargeboten. Das ist nicht nur dem renitenten JJ 1 sondern auch jedem anderen
nachfolgenden, möglicherweise menschenkompatibleren Bären
gegenüber absolut unverantwortlich, daß der Bär, dabei angeblich
Hasen aus Ställen entwendet, ist dabei nur trauriger Beweis für
die nahezu nicht existente naturkundliche Bildung in unserem schönen
Heimatland.
Warum niemand ernsthaft versucht hat, diesen Bären zu vergrämen,
ihm klarzumachen was für ein ekelhaftes Geschöpf der Mensch sein
kann, was einige Vertreter dieser Spezies doch besonders gut beherrschen,
ist mir noch immer ein Rätsel. Warum wurden keine Hundertschaften auf
die Lauer gelegt, um dem Bären eines überzubrezeln, mit Krach und
Schmerz, wenn er sich wiedereinmal den Menschen zu sehr genähert hat?
Wildlifemanagement in Deutschland steckt scheinbar ebenso in den Kinderschuhen,
wie unser Wissen über die globalen ökologischen Zusammenhänge.
Und ... das als betriebeswirtschaftlicher Heilsbringer und
Zoomodernisierungs-Wunderwaffe gepriesene Zauberwort
Tropenhaus geht mir auch langsam auf den Keks das macht
aber nichts, denn der befindet sich mittlerweile in der Spucktüte.
www.schoenes-tierleben.de
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