E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 322 vom 15. Juni 2006

Liebe Leser,

"unser" Bär gibt sich große Mühe, auch in diesen nachrichten-unfreundlichen Wochen nicht aus den Schlagzeilen zu verschwinden. Während ihm ein Geschwader zwei- und vierbeiniger Bärenexperten nun wieder in Deutschland hinterherhechelt, hätte ein Autofahrer gestern den tierischen Krimi fast vorzeitig unglücklich beendet.
Wer sich Sorgen wegen Bären macht, dem empfehle ich die Anschaffung einer Hauskatze: In den USA jagte ein Stubentiger einen Bären auf einen Baum und belagerte das verängstigte Tier über Stunden...: Tabby cat terror for black bear (mit Foto)

Die zweite Folge der von uns mit Informationen belieferten Zoo-Nachrichten "Zoo-Infos" bei Prometheus-TV ist seit einigen Tagen im Miniatur-Format auf www.zoo-infos.org anzusehen. Diesmal aus dem Zoo Landau und daher mit besonders vielen Artenschutz-Themen gefüllt, geht es in mehreren Interviews und Filmbeiträgen um u.a. Sudan-Geparden sowie kritische Töne zu Handaufzuchten, und das Tierportrait der Stiftung Artenschutz stellt diesmal den Prinz-Alfred-Hirsch vor. Dank an alle Unterstützer - die nächste Ausgabe kommt aus Heidelberg. Foto-Pressemeldungen weiterhin erwünscht! Und konstruktive Kritik aller Art ebenso.

Hinweis: Mehrere Web.de-Nutzer mußten feststellen, daß bei Ihnen die Zoopresseschau nur noch abgeschnitten ankommt. Offenbar hat Web.de kürzlich eine Längenbeschränkung eingeführt. Wir können da aber leider nicht helfen - beschweren Sie sich bei Web.de, wechseln Sie den Mail-Service oder lesen Sie die Zoopresseschau online im Archiv.
19:23
Dirk Petzold



Preisfrage

KochMedia stellte uns dankenswerter Weise einige Exemplare der Limited Edition von WildlifePark2 zur Verfügung, die wir in den kommenden Wochen verlosen dürfen.
 
Wieviele Pressemitteilungen veröffentlichten wir insgesamt in allen 322 bisherigen Ausgaben der Zoopresseschau?

Schätzen Sie, oder zählen Sie nach: wer am nähesten kommt, gewinnt. Tipp: Allein diesmal sind es rekordverdächtige 67! Lösungsvorschlag per E-Mail an die Redaktionsadresse - Postanschrift nicht vergessen, sonst können Sie das Spiel nicht zugeschickt bekommen.

Seit kurzem im Handel: WildlifePark2. Schlüpfen Sie in die Rolle des Zoo-Direktors und sorgen Sie für das Wohl von über 50 verschiedenen Tierarten. Beobachten Sie die realistischen Interaktionen der Tiere - ob mit den Artgenossen, der Landschaft, den Spielgeräten oder den Besuchern des Parks! Wie im richtigen Zoo müssen die Tiere rundum versorgt werden; füttern, verarzten, streicheln, aufscheuchen oder versetzen. Steuern Sie ein Team von Landschaftsarchitekten, Gärtnern, Tierpflegern, Tierärzten und Wissenschaftlern. Errichten Sie Ihren Zoo mit mehr als 100 Tierhäusern, Besuchereinrichtungen, Personalgebäuden, dekorativen Parkelementen und Gehegeausstattungsobjekten. Kreieren Sie eigene phantasievolle Landschaften, tosende Wasserfälle und weitläufige Wasserwelten. Sorgen Sie für Restaurants, Eisdielen und spektakuläre Unterhaltung. www.wildlifepark2.de

Lösung des Rätselflugs von letzter Woche: Dickhäuterhaus, Zoo Magdeburg


Der Bär


Focus Online - 15. Juni 2006
Bär von Auto gestreift
Ein Autofahrer streifte das Tier am Mittwochabend am Sylvensteinspeicher im Gemeindegebiet von Lenggries südlich von Bad Tölz als „JJ1“ wahrscheinlich über die Straße laufen wollte. „Der Bär wurde dabei aber nicht so schwer verletzt, dass er an seinem Bewegungsdrang gehindert ist“, sagte Manfred Wölfl vom bayerischen Umweltministerium am Donnerstag im nahen Mittenwald. Die finnischen Bärenjäger nahmen mit ihren Hunden daraufhin die Suche nach „Bruno“ wieder auf.

Braunbär in Oberbayern von Auto angefahren
Die Welt
Bär in Südbayern mit Auto zusammengestossen
Basler Zeitung
Österreicher fährt Bär Bruno an
Blick Online
Braunbär Bruno in Bayern angefahren
Hamburger Morgenpost
Der "Problembär" wird zur Touristenattraktion N24

NGZ-Online - 14. Jun. 2006
Kann eine Bärin JJ1 in die Falle locken?
Braunbär JJ1 schlägt seinen Häschern ein ums andere Mal ein Schnippchen: Auch die finnischen Bärensuchhunde, die den "Problembär" erschnüffeln sollen, sind bisher erfolglos. Nichts scheint den Bären in die Falle locken zu können - denn eigentlich sucht er nur nach einem: einer Bärenfrau. Könnte nicht eine Bärin JJ1 anlocken? Manfred Wölfl, Biologe und Koordinator für Großtierarten beim bayerischen Landesamt für Umwelt, erklärt die Wanderschaft des Braunbären mit der Suche nach Artgenossen: „Er sucht Anschluss an andere Bären – solange er keine anderen Bären findet, wird er weiter wandern."


Sat.1 News - 13. Jun. 2006
Großwildjagd in Deutschland
Wegen großer Hitze haben die finnischen Bärenfänger am Dienstag in Tirol die Jagd auf den streunenden Braunbären Bruno abbrechen müssen. «Den Hunden war nach der stundenlange Suche zu heiß», sagte WWF-Sprecher Jörn Ehlers. Der Trupp mit den Hunden aus dem hohen Norden war um 04.30 Uhr morgens aufgebrochen, um die Fährte des am Vorabend gesichteten Bären zu verfolgen. Außerdem sei die Spur nicht mehr gut zu lesen gewesen, weil sie in der Sonne ausgetrocknet sei. Jetzt warte das Team auf neue Hinweise.


Umweltjournal - 13. Jun. 2006
Spürhunde suchen nach Bär Bruno - WWF ruft Bevölkerung und Medien zur Besonnenheit auf
Seit Sonntag wird versucht, dem Braunbären Bruno mit fünf schwedischen Elchhunden auf die Spur zu kommen. Ziel der Aktion ist es, den Bären zu stellen, zu betäuben und dann in ein Gehege zu überführen. Der WWF appelliert eindringlich an die Bevölkerung vor Ort und an die Medien, die Arbeit der Hundeführer nicht zu stören oder durch selbstständige Suche zu gefährden.


Süddeutsche Zeitung - 9. Jun. 2006
Braunbär «Bruno» noch immer auf freiem Fuß
Auf den Braunbären «Bruno» kommen unruhige Tage zu. Speziell ausgebildete finnische Hunde sollen von Montag an dem im österreichisch-deutschen Grenzgebiet herum streunenden Tier auf den Pelz rücken. Zugleich erhält der Bär, der schon etliche Schafe gerissen hat, eine Schonfrist: Der drohende Abschuss wurde für die Zeit der Hundesuche zwei Wochen lang ausgesetzt. Wie der Sprecher des bayerischen Umweltministeriums, Roland Eichhorn, der dpa am Samstag sagte, werden vier Jäger und fünf Hunde voraussichtlich in zwei Abteilungen bis Sonntagabend in München ankommen. Am Montag soll der Suchtrupp erstmals auf die Pirsch geschickt werden. Die finnischen Bärenfänger werden von einem österreichischen Betäubungsfachmann der Universität Wien und einem Bärenexperten der Universität Freiburg begleitet. Die Kosten für den rund 25 000 Euro teuren Einsatz wollen sich Bayern und Tirol teilen.

Handelsblatt - 9. Jun. 2006
Problembär „JJ1“ schnürt durch den Tiroler Schnee
Der Bär „JJ1“ alias „Bruno“ foppt seine Häscher: Nachdem er am Mittwoch einen Hasenstall im österreichischen Leutasch geplündert hatte, hat er sich wieder ins Unterholz zurückgezogen. Für den Umweltverband WWF wird die Verfolgung des wanderlustigen Räubers inzwischen zur finanziellen Belastung.

Handelsblatt - 9. Jun. 2006
Bruno weiter auf der Pirsch
Braunbär Bruno und kein Ende: Auf seiner Tour durch Tirol besuchte der penetrante Streuner inzwischen eine Skihütte und fraß sich weiter durch den Lämmer- und Hasenbestand der Region. Trotzdem sagt eine große Mehrheit der Deutschen: „Bitte lebend fangen.“ Doch das will irgendwie nicht so recht klappen.

Die Welt - 8. Jun. 2006
Bruno erschreckt Hüttenwirt
Braunbär „Bruno“ treibt sich weiter in Tirol in Österreich herum. Am Mittwochabend wurde das aus Südtirol stammende Jungtier mit dem offiziellen Namen „JJ1“ oberhalb von Zirl bei Innsbruck bei einer Skihütte gesehen, wo er den Hüttenwirt samt Freundin erschreckte, bevor er das Weite suchte. Erste Versuche der Naturstiftung WWF, das Tier in Tirol in eine Falle zu locken, scheiterten inzwischen. Nach einer Umfrage des Nachrichtensender n-tv sind zur Zeit nur zwölf Prozent der Deutschen dafür, den rabiaten Streuner zu töten. Auch der Bund Naturschutz in Bayern (BN) appellierte an den bayerischen Umweltminister, daß alles getan werde, den Bär lebend zu fangen. „Wir sehen in der geplanten Aktion mit den finnischen Bärenjagd-Hunden eine große Gefahr, daß der Bär in die Enge getrieben und vorschnell erschossen wird“, sagte der BN- Landesvorsitzende Hubert Weiger.

Handelsblatt - 8. Jun. 2006
"JJ1" schnürt durch den Tiroler Schnee
Braunbär „JJ1“ alias „Bruno“ ist bei Scharnitz in Tirol nahe der österreichisch-deutschen Grenze wieder aufgetaucht. Das teilte die Naturschutzorganisation WWF am Donnerstag in Frankfurt am Main mit. Die WWF-Bärenanwälte hätten die zur Verfügung stehenden zwei Fallen in das betreffende Tal gebracht, sagte eine Sprecherin. Aber „JJ1“ sei über ein Schneefeld aus dem Gebiet wieder verschwunden. Die Bärenexperten des WWF sind unterdessen mit verbesserter Ausrüstung unterwegs. Am Mittwoch traf eine eigens angefertigte Bärenfalle eines US-Spezialunternehmens aus den Rocky Mountains in Bayern ein. Damit können nun zwei Spezialfallen eingesetzt werden. Eine ähnliche Falle hatte ein Zoo zuvor dem WWF zur Verfügung gestellt. Die Aluminium-Röhre aus den USA kann sowohl für den Fang als auch für den Transport des Bären benutzt werden. Sie lasse sich per Auto oder Hubschrauber auch als Außenlast an Trag-Ösen befördern. Sobald der Bär in die mit einem Köder bestückte Falle getappt ist, alarmiert ein Sender die WWF-Experten. Noch in dieser Woche sollen außerdem finnische Experten mit karelischen Bärenhunden und einem Narkosespezialisten die Jagd auf „Bruno“ eröffnen. Die Gruppe stehe seit vier Tagen bereit, doch gebe es noch keine offizielle Genehmigung des Landes Tirol für die Bärenjagd durch die Finnen, sagte Österreichs WWF-Sprecherin Susanne Grof.

Pforzheimer Zeitung - 8. Jun. 2006
Carsten Schwarz Leiter des Pforzheimer Wildparks, zu: Problembär ...
Der Problembär ist ein ausgewildertes Tier. Ein Auswilderungsprogramm kann demnach zu Problemen führen?
Ja. Aber nicht nur bei Bären. Das kann bei allen Tierarten passieren. Ich bin aber froh, dass die Verantwortlichen das Tier nicht mehr abschießen wollen, sondern ihn lebend fangen wollen.
Würden Sie „JJ1“ im Pforzheimer Wildpark aufnehmen?
Wir können ihn leider nicht aufnehmen, da uns ein Bären-Gehege fehlt. Ein artgerechtes Gelände würde so um die 500 000 Euro kosten. Es ist schwierig, ein wildes Tier in einem Wildpark oder Zoo zu halten. Aber in Bad Rippoldsau soll ein Bärenpark entstehen, da kann ein Problembär unterkommen.
>JJ1 ist nicht ausgewildert, sondern der Sohn eines umgesiedelten Weibchens



Zoos  –  Meldungen

NEWS-Networld - 14. Jun. 2006
Dagmar Schratter wird neue Schönbrunner Zoo-Chefin: Löst Pechlaner mit Jahresende ab
Es sind große Fußstapfen, in die Dagmar Schratter mit Jahreswechsel treten wird: Die bisherige Vizedirektorin des Tiergartens Schönbrunn wird ihren bisherigen Chef Helmut Pechlaner nachfolgen. "Mir ist bewusst, dass da ein großer Brocken auf mich zukommt, aber ich habe mich in alle meine bisherigen Aufgaben mit vollem Einsatz gestürzt und werde das auch diesmal machen", so die designierte Direktorin. Sie würdigte die großen Leistungen Pechlaners, der Schönbrunn zu einem der schönsten Zoos weltweit gemacht habe. Nun würde man sich bemühen, diese Qualität zu halten und auch noch auszubauen. Schratter kündigte aber auch an, eigene Akzente setzen zu wollen: Etwa den Zoo mehr als bisher als ein Kompetenzzentrum für Tierschutz zu positionieren und heimische Arten noch präsenter zu machen. Mit Schratter habe sich eine mutige Frau gefunden, die in Pechlaners Fußstapfen tritt. 17 ernsthafte Bewerbungen, darunter zahlreiche aus dem Ausland, wären eingelangt. Sieben davon mussten sich einem ausgedehnten Hearing stellen, bei dem Schratter klar an die Spitze gesetzt wurde. "Ich will mehr Zeit zu Hause und mit der Familie verbringen", kündigte Pechlaner an. Alllerdings wird er dazu wohl nicht allzu viel Gelegenheit haben: Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat (V) hat er versprochen - "Ich war selbst überrascht, dass ich zugesagt habe" -, im Verein "Tierschutz macht Schule" aktiv zu sein, dazu kommt die Präsidentschaft im WWF Österreich, seine Aufgaben bei Schloss Hof und Niederweiden und beim Nationalpark Neusiedlersee, die Vorlesungen an der Universität und, und, und ... "Fad wird mir ganz sicher nicht", so der scheidende Direktor.


Salzburger Nachrichten - 14. Jun. 2006
Dagmar Schratter wird Zoo-Chefin von Schönbrünn
Das Rennen um die Nachfolge von Helmut Pechlaner, der mit Ende des Jahres als Direktor des Wiener Tierparks Schönbrunn zurücktritt und in Pension geht, ist entschieden: Neue Zoo-Chefin wird Vize-Direktorin Dagmar Schratter. Sie wurde am Mittwoch den Medien präsentiert.


Berliner Zeitung - 9. Jun. 2006
Safari im Tierpark
Berlin. Der Zoologische Garten und der Tierpark stehen offenbar vor einer konzeptionellen Neuausrichtung. Darüber wurden gestern die Aktionäre der Zoologische Garten Berlin AG auf ihrer Hauptversammlung informiert. Im Zoo in der City-West soll künftig mehr Augenmerk auf Themenschwerpunkte gelegt werden, der Tierpark in Friedrichsfelde hingegen soll zum "Entdeckertierpark" umfunktioniert werden. Dafür soll die Zahl der Arten im Tierpark deutlich reduziert werden und die verbleibenden Tiere in großen Herden zusammenleben. So zumindest beschrieb der kaufmännische Direktor beider Einrichtungen, Gerald Uhlich, den Aktionären die Idee. Damit Besucher im weitläufigen Tierpark mehr Tiere zu Gesicht bekommen, sollen zudem Brücken, Hütten und Unterstände gebaut werden und die Besucher auf neuen Wegen näher an die Tiere herangeführt werden. Im Zoo sind ebenfalls Veränderungen geplant: So sind am Elefantentor zwei Tropenhäuser geplant, in denen Panzernashörner, Affen und einige Vogelarten gemeinsam leben. Verbunden werden beide Gebäude durch ein Erlebnisrestaurant im Asia-Stil mit Blick auf die Tiere. Im Aquarium ist ein großes Ozeanbecken geplant. Zoo-Direktor Jürgen Lange bestätigte die Pläne auf Umstrukturierung: "In diese Richtung soll es gehen." Zusätzlich ist aber auch geplant, Zoo und Tierpark in einigen Jahren in einem Unternehmen zu führen. Beide Einrichtungen haben bereits einen gemeinsamen Kaufmännischen Direktor, ab Januar 2007 gibt es auch einen gemeinsamen Zoologischen Chef: den jetzigen Tierpark-Chef Bernhard Blaszkiewitz. Allerdings sind die Fusionspläne unter den Aktionären des Zoos umstritten: Sie befürchten, dass in Zeiten sinkender Zuschüsse der Zoo den defizitären Tierpark mit finanzieren muss.

Berliner Zeitung - 10. Jun. 2006
Sponsoren gesucht
Die Parteien im Abgeordnetenhaus haben positiv auf die Pläne von Zoo und Tierpark reagiert, künftig stärker ihr eigenes Profil zu betonen. Während der Tierpark eine Art Erlebnistierpark werden soll mit großen Herden verschiedener Tiere, die die Besucher von Baumhäusern oder Holzbrücken aus beobachten können, will der Zoo mehr Schwerpunkte setzen - beispielsweise mit großen Themenhäusern. Für das neue Konzept sollen im Tierpark deutlich weniger Tierarten gezeigt werden. Positiv äußerte sich auch die Finanzverwaltung. Die Eckpunkte der Neuausrichtung seien "mit Wohlwollen" zur Kenntnis genommen, so Sprecher Matthias Kolbeck. Ein neues Konzept sei Voraussetzung für die finanzielle Unterstützung durch das Land. "Wir hoffen jetzt, dass uns das Konzept alsbald vorgestellt wird", sagte Kolbeck. Nach Angaben des Kaufmännischen Leiters von Zoo und Tierpark, Gerald Uhlich, ist das neue Konzept sehr langfristig angelegt und mit einer Umsetzung erst in 15 bis 20 Jahren zu rechnen. Bei der Finanzierung der Neuerungen wollen Zoo und Tierpark vorrangig auf private Sponsoren setzen, aber auch auf Fördermittel. Zurückhaltend äußerte sich der Vorsitzende der Tierpark-Fördergemeinschaft, Thomas Ziolko. Natürlich sei es wichtig, die Tiere lebensnah zu repräsentieren. Veränderungen seien deshalb wichtig. Allerdings erachte er weder eine komplette Neuausrichtung noch eine Reduktion des Bestandes als nötig.

Berliner Morgenpost - 9. Jun. 2006
Zoo und Tierpark freuen sich über Rekordumsätze
Die Zoologische Garten Berlin AG hat auf der gestrigen Hauptversammlung ihren Aktionären den Geschäftsbericht für 2005 vorgelegt. "Im Tierpark haben wir ein Umsatzplus von 60 Prozent, im Zoo von 8,8 Prozent erwirtschaftet", sagt der kaufmännischer Vorstand des Zoos und kaufmännischer Geschäftsführer des Tierparks, Gerald Uhlich. Für den starken Besucheranstieg von 55 Prozent im Tierpark sind besonders drei kleine Dickhäuter verantwortlich: "Die Elefantenkinder und die Fernsehserie "Panda, Gorilla & Co" haben uns enorme Zuwächse beschert", sagt Uhlich. Die guten Zahlen scheinen auch 2006 Bestand zu haben: "Bislang hatten wir trotz des schlechten Wetters anhaltend positive Zahlen." Unsicher ist sich der Geschäftsführer über die Auswirkungen der Fußball-WM. Dennoch hat der Zoo auf das Großereignis reagiert: "Wir werden uns als fußballfreie Ruhezone positionieren und während der WM bis um 22 Uhr geöffnet bleiben." Verabschiedet wurde auf der gestrigen Hauptversammlung Heinz-Georg Klös (80) als Mitglied des Aufsichtsrates. Der langjährige Zoodirektor (1956 bis 1991) wird von Frank Bruckmann, Finanzvorstand der Berliner Wasserbetriebe, abgelöst.

 


Planung und Bau 

Krefelder Zeitung - 10. Jun. 2006
Der Zoo träumt von Giraffen
Krefeld. Ein Betrag von knapp sechs Millionen Mark auf dem Konto bringt der gemeinnützigen Zoo-GmbH derzeit Zinserträge. Mit denen kann der Masterplan des Göttingers Eckhard Wiesenthal locker bezahlt werden. Vorgestern hat der Aufsichtsrat der gGmbH den "ersten Meilenstein auf dem Weg" des Krefelder Zoos in die Zukunft gelegt. Er folgte den Visionen des Zoo-Planers Wiesenthal, der bislang zwar noch nie einen Zoo, aber Erfahrungen mit der Konzeption von Wildtierparks hat. Elefanten: Die sollen bleiben. Um mehr Platz im bestehenden kleinen Großtierhaus zu schaffen, soll die Zwergflusspferd-Kuh abgegegeben werden. Noch etwa zweieinhalb Jahre wird Spitzmaulnashorn Davu als Publikumsmagnet dienen, dann muss er abgegeben werden. Nane und ihr Usoni sollen weiteren Nachwuchs produzieren. Ihre Ställe werden vergrößert. Auch Zoodirektor, Zoofreunde und Aufsichtsrat begrüßen den Traum von einem Giraffenhaus. Die gegenwärtige Straußen- und Antilopen-Wiese soll nach den Wiesenthal-Visionen in eine Hügellandschaft umgestaltet werden. Darauf sollen sich auch noch Hyänen tummeln. Geier sollen eine begehbare Voliere beziehen, die Geparden auf mehr Raum mehr ins Blickfeld rücken. Die Schimpansen werden am Savannenrand beheimatet. Die Gorillas bekommen eine Außenanlage, erreichbar über einen Tunnel. Wo jetzt die Dallschafe und Moschusochsen weiden, sollen auf vergrößerter Fläche auch die Schnee-Eulen und Bartkäuze, die Fischotter und noch anzuschaffende Eisfüchse einziehen. Nördlich davon soll sich eine "Berglandschaft" (bestehend aus großen Findlingen) für die Schneeleoparden anschließen. Regenwaldhaus: Mit der Sanierung der Leimbinder-Konstruktion aus Fichte erhält die Kuppel eine neue Vorhalle, das Haus selbst neue Arten. Der Wirtschaftshof hat oberste Priorität. Wo jetzt schon Ponys und Esel Kinderherzen höher schlagen lassen und anstelle des jetzigen Wirtschaftsgebäudes ein Restaurant erichtet wird, sollen zusätzlich Hausschweine, Schafe und Ziegen gehalten werden.

Franken TV - 12. Jun. 2006
Delfin-Lagune für den Zoo
Die neun Delfine des Nürnberger Tiergartens bekommen ein neues Zuhause - und was für eins: Eine ganze Lagune soll für die Meeresbewohner gebaut werden, komplett mit eigenem Uferareal und Zuschauertribünen. Baubeginn ist noch vor Ende des Jahres. Zumindest ist das der Stand der aktuellen Planung. Derzeit liefe noch die europaweite Ausschreibung für die neue Technik, in wenigen Wochen solle das jedoch abgeschlossen sein. 10,3 Millionen Euro sind für den Bau veranschlagt, eine halbe Million ist bereits durch Spenden zusammen gekommen. Eröffnet werden soll die neue Delfin-Lagune im Jahr 2009, als Erweiterung des bereits bestehenden Schwimmareals für Meeressäuger. Sie ist so konzipiert, dass die Besucher die Delfine dann auch unter Wasser beobachten können. Außerdem soll die Anlage wissenschaftlich genutzt werden. Die Universität Würzburg erhofft sich neue Erkenntnisse über die Wirkung der Delfintherapie, mit der Schwerkranke geheilt werden können.

Main-Rheiner - 12. Jun. 2006
Mit Löffelohr auf Augenhöhe
Gestern konnte das neue Kleintiergehege im Wildpark in Gonsenheim eingeweiht werden. Finanziert wurde das Projekt überwiegend aus den Spenden der AZ-Aktion "Leser helfen". Die Besucher erwarten in dem neuen "Mini-Zoo" kleine Nager auf Augenhöhe. Die üppig begrünte Fläche ist zum Besucher hin angehoben, so dass vor allem die kleinen Wildparkgäste direkt zuschauen können, wie es sich Kaninchen und Meerschweinchen gut gehen lassen. Wem es nach Bücken und ein bisschen Krabbeln zumute ist, kann zu beiden Seiten des Geheges in eine Betonröhre kriechen, in deren Mitte nur eine Sicherheitsglasscheibe die interessierten Besucher von der Tierwelt trennt. Der Mini-Zoo schafft so mit sehr ansprechenden Mitteln eine große Nähe zu den Tieren. Das Engagement des Fördervereins samt der Mitarbeiter des Wildparks sowie die Sympathie in der Bevölkerung hätten dafür gesorgt, dass die heiß diskutierte Schließung der Einrichtung politisch inzwischen vom Tisch sei. Für den Förderverein ist der Mini-Zoo zugleich ein Baustein der Erneuerung des Wildparks. Größter Wunsch ist nach wie vor ein neues Luchs-Gehege, dessen Realisierung wegen geschätzter 300.000 Euro Baukosten noch in weiter Ferne liegt.

Ostthüringer Zeitung - 8. Jun. 2006
Erfurter Zoo erhält neue Adlervoliere
Der Erfurter Zoo ist um eine Attraktion reicher. Der Verein der Zooparkfreunde übergibt heute eine neue Adlervoliere. Die Anlage oberhalb des Elefantenhauses wurde fast komplett aus Vereinsmitteln finanziert. Erster Bewohner der Greifvogelanlage ist ein männlicher Gänsegeier, den der Zoo aus dem zoologisch-botanischen Garten Wilhelma in Stuttgart erhielt.

Lübecker Nachrichten - 8. Jun. 2006
Neues Braunbär-Gehege im Natur- und Umweltpark Güstrow
Im Natur- und Umweltpark (NUP) Güstrow wird am Freitag nach einjähriger Bauzeit das neue Braunbär-Gehege offiziell eröffnet. Insgesamt seien 550 000 Euro verbaut worden, davon 100 000 Euro aus Spenden. Die zwei halbwüchsigen männlichen Braunbären Fred und Frode können nun über ein 2,5 Hektar großes Gelände mit einem Wasserbecken und einem Bach verfügen, das die EU-Zoorichtlinie "mehr als erfüllt".

Märkische Oderzeitung Franken TV - 9. Jun. 2006
Oderbruchzoo eröffnet viertes Affenhaus
Der Oderbruchzoo in Altreetz hat eine neue Attraktion. Zoochef Peter Wilberg hat am Freitag offiziell ein neues Gehege mit zwei Meerkatzen-Männchen eröffnet. Die sieben Jahre alten Tiere stammen aus einer Tierpension in Schwanebeck (Barnim). Dort hatten die Tiere Unterschlupf gefunden. Sie sollten eigentlich als Versuchstiere für medizinische Forschungen dienen, waren aber von Naturschützern gerettet worden. "Wir haben kein neues Gehege gebaut, sondern ein älteres rekonstruiert", sagte Zoodirektor Wilberg. Dort seien bisher Nasenbären untergebracht gewesen, die aber aus Altersschwäche gestorben waren. Mit 1000 Euro aus eigenen Mitteln sei das Gehege mit einem isolierten Wärmeraum ausgestattet worden, der es den Tieren ermöglich, im Winter und in kühlen Nächten Schutz zu suchen. Mit dem Meerkatzen-Gehege hat Wilberg das vierte Affenhaus eröffnet. In den anderen Volieren leben Rhesus-Affen und Japanische Rotgesichtsmakaken.




Aktionen

ka-news.de - 7. Jun. 2006
dm engagiert sich für Heidelberger Zoo
Wirtschaft sowie privates Engagement sind vereinbar. Das bewies einmal mehr dm-dorgerie markt und rief Kinder in Heidelberg dazu auf, Tiere im Zoo zu malen. Im Gegenzug versprach das Karlsruher Unternehmen für jedes Bild fünf Euro an den Heidelberger Zoo zu spenden. 8.431 Tierbilder hatten kleinen Künstler in den dm-Märkten in Heidelberg, Leimen und Rauenberg abgegeben. Für jedes Bild spendete dm fünf Euro - insgesamt 42.155 Euro - für den Bau eines neuen Elefantenhauses im Heidelberger Zoo. dm-Gründer Professor Götz Werner übergab jüngst die Spende. Die zahlreichen Kunstwerke waren am Pfingstsamstag einen Tag lang in der gesamten Heidelberger Innenstadt unter freiem Himmel ausgestellt. Im Rahmen der Spendenaktion erhielt jedes Kind bei der Abgabe seines Bildes als Dankeschön eine Eintrittskarte für den Zoo am Neckar.

News-Ticker.org - 8. Jun. 2006
Heidelberger Zoo eröffnet Sonderaustellung „Den Zecken auf der Spur"
Zecken können faszinieren – sie sind aber für Menschen auch nicht ungefährlich. Über beide Seiten der nur wenige Millimeter großen Spinnentiere informiert die in Zusammenarbeit mit Baxter Deutschland GmbH entwickelte Sonderausstellung „Den Zecken auf der Spur“ im Zoo Heidelberg. Die bis zum 30. Juni geöffnete Ausstellung richtet sich gleichermaßen an Eltern, Erzieher, Kinder und Fans von Krabbeltieren. Mehrere 80 x 80 Zentimeter große Zeckenmodelle zeigen ebenso wie der Blick durch Mikroskope die faszinierende Welt der Winzlinge. Die durch Zecken übertragenen Krankheiten und ihre Symptome werden vorgestellt, wie die Regionen, die als FSME-Risikogebiete gelten. Info-Ranger führen durch die Ausstellung, in der auch eine umfangreiche Sammlung von lebenden Vogelspinnen und Riesen-Skorpionen in Terrarien zu sehen ist. Ein Zecken-Comic und eine Fotowand mit Comic-Figuren vermitteln Kindern und Jugendlichen das Thema leicht verständlich, unterhaltsam und überaus anschaulich.

Sachsen Fernsehen Chemnitz - 9. Jun. 2006
Im Tierpark wird gefeiert
Der Tierpark Chemnitz hofft trotz des Fußballfiebers am Wochenende auf zahlreiche Besucher. Das Areal an der Nevoigtstraße lädt wieder zum traditionellen Tierparkfest ein. Jeweils von 10 bis 18 Uhr können Jung und Alt eine Entdeckertour zu verschiedenen Kontinenten unternehmen. Sie wandeln dabei unter anderem auf den Spuren von James Cook oder Marco Polo. Bei spannenden Spielen gibt es jede Menge tolle Preise zu gewinnen. Auf dem Programm steht auch wieder beliebte Nachtführung, sie startet am Samstag um 22 Uhr.

Freie Presse - 9. Jun. 2006
Ein Fest mit dem Löwen Malik und seinen „Kollegen“
Löwe Malik wird beim Tierparkfest am Wochenende sicher wieder der Star sein. Aber auch viele gerade geborene Jungtiere, zum Beispiel bei den Steinböcken, dürften die Chemnitzer anlocken. Kinder und Erwachsene können morgen und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr auf Entdeckertour zu verschiedenen Kontinenten gehen und dabei auf den Spuren von James Cook oder Marco Polo wandeln. Dabei gibt es Neues und Interessantes über die Tierwelt dieser Kontinente zu erfahren und bei Spielen Preise zu gewinnen.

NDR Online - 14. Jun. 2006
Tanz im Tierpark
Hagenbecks wunderschöne Parkanlage mit 2.500 exotischen Tieren, asiatischen Bauwerken und Skulpturen bietet am 17. Juni und 1. Juli die Kulisse für ein sommerliches Tanzvergnügen: Zu lateinamerikanischen Rhythmen, Foxtrott-Melodien oder internationalen Schlagern können Zoobesucher neben Tigern, Pavianen und Flamingos das Tanzbein schwingen.


Lübecker Nachrichten - 9. Jun. 2006
Tierischer Geburtstag: 30 Jahre "Arche Noah"
Die "Arche Noah" in Grömitz ist 30 Jahre alt. Vieles hat sich verändert, seit vor über 30 Jahren Senior Hans Wilhelm mit viel Mut und Engagement auf dem ehemaligen Grömitzer Hafengelände einen Zoo entstehen ließ. Doch eines ist in all den Jahren unverändert geblieben: Die Arche Noah ist nach wie vor ein Familienunternehmen. Ingo und Birgit Wilhelm führen heute den Betrieb. Drei Millionen Besucher haben den Zoo seit dem 14. April 1976, als er erstmals seine Pforten öffnete, besucht. Für das Ostseeheilbad Grömitz ist der ganzjährig geöffnete Tierpark eine unverzichtbare Attraktion. Man habe Höhen und Tiefen erlebt, aber "immer Freude gehabt", sagte der Zoodirektor, der die große Geburtstagsschar gemeinsam mit Ehefrau Birgit und den fünf Töchtern in einem Zirkus begrüßte. Dieser Zirkus, der den Geburtstagsgästen atemberaubende Artistik, herrliche Tierdressuren und fröhliche Clowns bot, wird noch bis zum 10. Juni auch für die Besucher des Zoos zweimal täglich eine Vorstellung geben. Auf dem Weg zum Ziel ist derzeit das Schimpansenhaus, das später einmal Teil einer "Südamerika-Anlage" sein soll. Auch von einer Afrika-Anlage mit Giraffen und Zebras träumen die Wilhelms.

Naumburger Tageblatt - 9. Jun. 2006
Magdeburger Zoo begrüßt Schüler zum achten GEO-Tag
Der Zoo in Magdeburg kann heute (Freitag) im Rahmen des achten GEO-Tages erkundet werden. Eingeladen wurden Schüler der Sekundarschulen Barleben und Nebelschütz in der Oberlausitz. Gemeinsam wollen sie bei einer Zoo-Rallye und der Fütterung der Elefanten etwas über den Zoo und die Tiere lernen. Ziel ist es, innerhalb von 24 Stunden in einem begrenzten Gebiet möglichst viele Tiere oder Pflanzen zu entdecken.

MVregio - 8. Jun. 2006
110 Sportler radeln für Affen und Tiger von Rostock nach ...
Die 7. Zootour führt am 11. Juni nonstop von Rostock nach Eberswalde. 110 Radsportler gehen auf die 320 Kilometer lange Strecke zugunsten eines neuen Menschenaffenhauses im Rostocker Zoo und einer neuen Anlage für Sibirische Tiger im Zoo Eberswalde. Die Spendenaktionen beider Tiergärten stehen unter dem Motto "Schaffen für die Affen" bzw. "Unsere Tiger sind die Sieger". Mit im Fahrerfeld sind so prominente Radsportler wie Klaus und Uwe Ampler, sowie die Rostocker Kurt Welke, DDR- Meister im Radball, und Siegfried Schreiber, DDR-Bahnradmeister. Selbstverständlich nimmt der Zoo mit einer eigenen Mannschaft, die aus fünf Mitarbeitern besteht, an der Fahrt von Rostock nach Eberswalde teil.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 8. Jun. 2006
Für die Affen in die Pedalen
Mehr als 320 Kilometer bis zum Ziel, und das alles an einem Tag. Das haben sich 110 Radsportler, unter ihnen auch Legenden wie Klaus und Uwe Ampler sowie die Rostocker Kurt Welke und Siegfried Schreiber, vorgenommen. Die vorhandenen Plätze im Starterfeld sind bereits seit Januar vergeben, daran ist zu erkennen, dass die Zootour bei den Radsportlern immer beliebter wird. Im vorigen Jahr war es noch etwas schwieriger, die Plätze zu füllen, so Rostocks Zoodirektor Udo Nagel gestern.
Der Ehrenstart der diesjährigen Tour wird am 10. Juni um 17 Uhr durch den mehrfachen Weltmeister und Weltrekordler im Schwimmen, Thomas Rupprath, auf dem IGA-Gelände eingeleitet. Wer am Ende die Tour gewinnt, steht jetzt schon fest, es sind die zoologischen Gärten in Rostock und Eberswalde. Denn der erzielte Spendenbetrag wird in Rostock für ein neues Affenhaus und in Eberswalde für eine Anlage für sibirische Tiger dringend benötigt.

HL-live - 7. Jun. 2006
Für behinderte Mitbürger ein Sonnentag im Zoo Rostock
„Ein Sonnentag im Zoo Rostock“ lautet das Motto der diesjährigen Aktion „Sonnentag/Sonnenzug/Sonnenschiff“, die an den beiden Sonnabenden, 2. und 16. September 2006, stattfindet. Die beiden Ausflüge sind gedacht für jene Lübecker Mitbürgerinnen und Mitbürger, die aufgrund ihres Alters oder ihrer Behinderung ansonsten an Tagesausflügen nicht oder kaum teilnehmen können. Die Fahrt zum Zoo Rostock wird im September mit Bussen und zum Teil mit behindertengerechten Spezialfahrzeugen erfolgen. Der Fachbereich Wirtschaft und Soziales und die Freien Wohlfahrtsverbände werden wieder bemüht sein, allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern diesen Tag so schön wie möglich zu gestalten.

HL-live - 12. Jun. 2006
So wird ein Kamel getauft
Großer Bahnhof am Sonntag im Lübecker Tierpark für das junge Kamel Lailah. Das am 3. Mai geborene Tier wurde getauft - von einem prominenten Paten: Jörn, der Joker der guten Laune, wird in Zukunft Lailah behüten. Beim großen Familienfest am Sonntag im Lübecker Tierpark gab Inhaber Günther Lehmensiek dem Kamel offiziell seinen Namen. Viele Prominente wie Carlo von Tiedemann und Tagesschausprecher Jan Hofer haben hier bereits Patenschaft übernommen, um dem privaten Tierpark zu helfen.

 

Nachwuchs 
 
Dresden Fernsehen - 8. Jun. 2006
Afrikahaus geöffnet
Die Dresdner konnten heute das erste Mal den kleinen Elefanten im Zoo besuchen. Das Afrikahaus wurde nach der Geburt wieder geöffnet und erlebte einen Besucheransturm. Bis morgen nimmt der Zoo noch Namensvorschläge für das Elefantenbaby an. Ein afrikanischer Name soll es sein, wünschen sich die Tierpfleger. Einen Spielgefährten wird der Elefantennachwuchs demnächst nicht bekommen. Die künstliche Befruchtung von Mogli hat nicht geklappt.

Dresden Fernsehen - 8. Jun. 2006
Elefantenbaby bald nicht mehr in Dresden
Das neugeborene Elefantenbaby kann möglicherweise nicht im Dresdner Zoo bleiben. Da es ein Bulle ist, könnte er zu viel Unruhe in die Frauenrunde bringen, sagte Zoochef Karl-Heinz Ukena. Mit fünf Jahr werden normalerweise die Bullen von den Kühen getrennt. Abhilfe könnte ein eigener Bullenstall bringen. Oder der Elefantennachwuchs wird als Zuchtbulle an einen anderen Zoo abgegeben werden. Die Zoobesucher müssen übrigens nicht mehr lange warten, bis sie einen Blick auf den kleinen Elefanten werfen können. Voraussichtlich Donnerstag wird das Elefantenhaus geöffnet. Unterdessen sind bereits 30 Namensvorschläge im Zoo eingegangen. In zwei Wochen soll der Name für das kleine Rüsseltier feststehen.

mephisto 97.6 - 7. Jun. 2006
Nachwuchs im Leipziger Zoo
Die Tüpfel-Hyänen im Zoo haben Nachwuchs. Wie der Zoo mitteilte, ist aber noch unklar wie viele Junge zur Welt gekommen sind. Die Mutter Lubanga und der Vater Kitano haben sich mit den Jungen in die Mutterbox zurückgezogen, um ungestört zu sein. Gewöhnlich haben Tüpfel-Hyänen zwischen einem und zwei Jungen. Das Hyänenrudel lebt seit zwei Jahren in der so genannten „Kiwara Savanne“. Seitdem haben Lubanga und Kitano bereits zum dritten Mal Nachwuchs.

Kölner Stadt-Anzeiger - 8. Jun. 2006
Bunter Nachwuchs: Zwei Chamäleons im Münsteraner Zoo geschlüpft
Mit frisch geschlüpften Chamäleons ist der Münsteraner Zoo um zwei farbenfrohe Tiere reicher. Vor rund einer Woche hatten sich die drei Zentimeter langen Mini-Reptilien aus ihren Eiern herausgepickt. Doch nicht Chamäleon-Mutter «Leonie», sondern Tierpflegerin Kristina Theobald habe neun Monate lang die Eier zu Hause in einer isolierten Kiste gehütet. Das Aquarium der Mutter war zu heiß für die Entwicklung der Eier.

Blick - 9. Jun. 2006
So ein Chamäleon!
Es ist sooooo klein, aber oho: Das kleine Chamäleon im Zoo Münster beweist schon grosse Stärke. Just neun Monate hats gedauert, bis sie geschlüpft sind. Herausgekommen sind zwei süsse Chamäleons – gerade mal 3 Zentimeter gross. Tierpflegerin Kristina Theobald nahm die Eier mit in ihren heimischen Keller und überwachte das Heranwachsen der Kleinen. Die Chamäleon-Babys bewohnen zwei getrennte Terrarien – vorerst hinter den Kulissen. Für den Zoo ist es nicht die erste Chamäleon-«Geburt»: Vor gut einem Jahr schlüpfte ein Jungtier namens «Paul», der inzwischen beinahe so gross ist wie seine Eltern ist.

Lübecker Nachrichten - 13. Jun. 2006
Nachwuchsglück: Schon drei Mal Drillinge bei Weißbüscheläffchen
Seltenes Nachwuchsglück meldet der Tierpark Ueckermünde bei Weißbüscheläffchen: Das junge Weibchen eines Paares hat jetzt drei Mal nacheinander Drillinge geboren. Die eichhorngroßen Affen stammen aus Südamerika und haben sonst eher Zwillinge. Eine Ursache könnten gute Pflege und Arbeitsteilung in der Familie sein, in der alle helfen würden.


Kleine Zeitung - 13. Juni 2006
Pharmafirma sponsert Babytiger im Schönbrunner Zoo
Sechs Wochen alt sind die beiden sibirischen Babytiger im Wiener Tiergarten Schönbrunn - Betreuung brauchen sie aber genauso wie ausgewachsene Großkatzen: Den Tierarzt, das Futter, ein schönes Gehege und Zuwendung von den Pflegern für einen der Kleinen bezahlt die Pharmafirma Wyeth. Für 6.000 Euro übernimmt der Konzern ein Jahr lang eine Patenschaft, sagte Karin Kruckenfellner vom Tiergarten. Die Zwillinge "entwickeln sich prächtig", berichtete die Zoomitarbeiterin. Immer öfter wage sich der Tigernachwuchs in die Außenanlage, wo das tapsige Duo auch für Besucher zu sehen ist.


Basler Zeitung - 14. Jun. 2006
Nachwuchs bei den Meerkatzen im Basler Zoo
Die Meerkatzen-Horde im Basler Zoologischen Garten hat Nachwuchs bekommen: Die fünfjährige Nafasi hat ihr zweites Jungtier geworfen. Damit leben zehn Grüne Meerkatzen im Zolli, darunter vier männliche Junge. Das männliche Junge mit Namen Dura wurde am 20. Mai nach einer Tragzeit von rund 165 Tagen geworfen. Er ist die dritte im Zolli zur Welt gekommene Meerkatze, seit die Gruppe im Herbst 2004 aus Israel Zuwachs bekommen hat. Minipig-Eber Verro ist ferner zum ersten Mal Vater geworden. Mutter Laika, die seine Ururgrossmutter sein könnte, hat von ihm gleich vier Ferkel geworfen. Eines hat sie allerdings sofort nach der Geburt gefressen. Die drei verbliebenen Schweinchen wachsen zur Zeit gesund auf, wie der Zolli weiter mitteilte.


uniprotokolle - 7. Jun. 2006
Frühlingserwachen im Aquarium
Das Seewolfpärchen, das schon seit vier Jahren im Aquarium der Biologischen Anstalt Helgoland seine Runden dreht, hat erstmals für Nachwuchs gesorgt. Bereits Anfang November 2005 hatte das Weibchen die befruchteten Eier in der gemeinsam bewohnten Höhle abgelegt. Bei diesen Tieren sind nicht die Weibchen, sondern die Männchen für die Brutpflege zuständig. Es formt aus der Eimasse einen circa handballgroßen Eiballen, den er die folgenden 130 Tage hegt und pflegt. Während der gesamten Brutpflege nimmt das Männchen keine Nahrung auf und ist ständig damit beschäftigt, dem Gelege frisches Wasser zuzufächeln. Über 2000 etwa zwei Zentimeter große Fischlarven sind nach rund vier Monaten im März 2006 geschlüpft. Da es sich um die erste Seewolfnachzucht im Helgoländer Aquarium handelte, mussten die optimalen Aufzuchtbedingungen erst einmal ermittelt werden. "Eine zu hohe Wassertemperatur führte zu sehr hohen Sterblichkeiten in den ersten drei Wochen", berichtet der Biologe Leusmann. Inzwischen sind noch vier der vormals rund 2000 kleinen Seewölfe am Leben. Die überlebenden Jungwölfe sind jedoch mittlerweile 5 cm groß und kräftig und werden beim GEO-Tag der Artenvielfalt am 10. Juni zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert! Das Aquarium der Biologischen Anstalt Helgoland, die seit 1998 zum Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung gehört, kann an diesem Tag ab 10 Uhr bei freiem Eintritt besichtigt werden.

Hannoversche Allgemeine Zeitung - 11. Jun. 2006
Dem Zoo ist ein ganz großer Wurf gelungen: Timberwölfin Akira brachte fünf Welpen zur Welt
Der letzte Wolfs-Nachwuchs in Hannover liegt bereits 15 Jahre zurück. Am Sonntag durften die Jungtiere zum ersten Mal mit ihren Eltern ihr Außengehege erkunden und dabei hatte Vater Lakota einiges zu tun.

Hannoversche Allgemeine Zeitung - 13. Jun. 2006
Lust auf kleine Wölfe?
Im Zoo Hannover hat es Nachwuchs bei den Wölfen gegeben. Die Kleinen machten bereits ihre ersten Ausflüge, und Mama und Papa hatten alle Pfoten voll zu tun, um den Nachwuchs zu behüten.


FAZ.NET - 7. Jun. 2006
Noch sind Aimee und Aaron nicht über den Berg
Aaron und Aimee heißen die neuen Publikumslieblinge im Hanauer Wildpark „Alte Fasanerie“. Die Elchbabys wurden am 15. Mai von der Elchkuh Vilma gesund auf die Welt gebracht, doch die Betreuer im Wildpark wagten kaum damit zu rechnen, daß beide überleben würden. Mittlerweile stehen die Chancen für die beiden ganz gut, doch über den Berg sind sie nach den Worten der Wildbiologin Marion Ebel noch lange nicht. Auch Elchkuh Vilma ist nach der Geburt noch nicht wieder so recht auf dem Damm. Die Elchkinder kamen mindestens zwei Wochen zu früh zur Welt, konnten sich zuerst auf ihren dünnen Beinchen nicht aufrecht halten und erreichten deshalb die Zitzen der Mutter nicht. Noch am Geburtstag von Aaron und Aimee mußten die Betreuer einschreiten, um das Leben der beiden Elchkinder zu retten. Aaron und Aimee wurden zunächst vom Vater und einige Tage später auch von der Mutter getrennt und im Nachbargatter untergebracht. Die Betreuer rührten gleich am ersten Tag eine spezielle Mischung aus Dosen- und Kälberaufzuchtsmilch als Ersatznahrung zusammen. Alle vier Stunden bekommen die Jungtiere rund um die Uhr nun ein Fläschchen. Die Elchpflegerin Hanna Patek, die Biologin Ebele, der Revierförster sowie zwei weitere Tierpfleger wechseln sich mit den Fütterungen ab. Noch mindestens drei Monate müssen Aimee und Aaron ihre Fläschchen bekommen, ein Kraftakt für das Wildparkteam.

NRZ - 12. Jun. 2006
Winziger Nachwuchs: Erste Seepferdchen-Babys im Sea Life
Die ersten Seepferdchen-Babys des Oberhausener Sea Life tummeln sich seit Samstag im Aquarium. Seepferdchen-Nachwuchs sei außergewöhnlich, da diese Tiere besonders hohe Ansprüche an Pflege und Wasserqualität stellten, sagte Johannes Peschke vom Sea Life am Montag in Oberhausen. Die zehn eineinhalb Zentimeter großen Zebraschnauzen-Seepferdchen leben derzeit in einem Aufzuchtbehälter, der im Aquarium ihrer Eltern schwimmt.




Berliner Kurier 10.6.06
Zoo schiebt Problem-Bär in den Tierpark ab
Berlin. Brillenbär Juan büxte aus seinem Zoo-Gehege aus, klaute sogar ein Fahrrad, kam aber nur ein paar Meter weit

fnweb - 14. Jun. 2006
Mähnenrobben und Co. spielen nicht nur Fußball
Fußball-WM hin, Nationalmannschaft her, Mähnenrobbe "Leonardo" gibt sich beim Spiel mit dem Rettungsring auf jeden Fall sehr weltmeisterlich. "Leo" zeigt seinem Pfleger und den Zuschauern ein Kunststückchen. Dennoch geht das Fußball-Fest nicht spurlos am Heidelberger Zoo vorbei. So vergnügen sich die Roloway-Meerkatzen mit großen gelben Bällen, die Schimpansen werfen die runden Dinger mit voller Wucht gegen die Glasscheiben ihrer Behausung und die Löwen vergnügen sich mit zu Bällen umfunktionierten Feuerwehrschläuchen, mit denen auch Elefanten "kicken".


Walsroder Zeitung - 9. Jun. 2006
Goldregenpfeifer – vom Aussterben bedroht
Gesehen haben den Goldregenpfeifer wahrscheinlich erst ganz wenige Menschen – denn in Deutschland steht der taubengroße Vogel in der höchsten Kategorie der Roten Liste. Dr. Dieter Rinke vom Vogelpark Walsrode schätzt, dass es in ganz Niedersachsen nur noch fünf brütende Paare gibt. Der Vogelpark Walsrode hat sich – ehrenamtlich versteht sich – der Rettung des Goldregenpfeifers verschrieben. In den verbliebenen, von Naturschützern bewachten Nestern fanden sich kürzlich drei Jungtiere und an anderer Stelle vier Eier. In beiden Fällen waren die Eltern verschwunden, konnten sich um ihr Gelege nicht mehr kümmern. Die drei Jungtiere befinden sich zwischenzeitlich genauso im Vogelpark wie die vier Eier, die in einer Brutmaschine liegen. Mit äußerster Sorgfalt werden Gelege und Jungvögel versorgt und behütet. Die drei jungen Goldregenpfeifer sollen übrigens so bald wie möglich wieder ausgewildert werden, damit sie sich erst gar nicht an Menschen und deren Betreuung gewöhnen.

Westdeutsche Zeitung - 8. Jun. 2006
Pläne, Parkplätze und Politessen
Wuppertal. Die Probleme an sich sind altbekannt, aber gerade jetzt werden sie deutlich: Zum Einen zieht der Zoo mehr und mehr Publikum über die Stadtgrenzen hinweg an und bietet auch in den kommenden Jahren neue Attraktionen. Zum Anderen werden in der Nachbarschaft Parkplätze zu einem raren Gut. Nach jahrelangem Tauziehen zwischen den Behörden, Anwohnern und Stadtpolitikern wird jetzt immerhin das Gehwegparken im Zooviertel detailliert geregelt. Demnach wird das Parken auf dem Gehweg auf speziell gekennzeichneten Flächen in Zukunft gestattet. Außerdem werden Politessen im Zooviertel eingesetzt, um zu verhindern, dass nach der Umstellung im Stadtviertel "wild" geparkt wird. Ob es eines Tages doch noch zu einer "großen" Lösung für das Platzproblem im Zooviertel kommt etwa in Form eines Besucher-Parkhauses in Randlage ist nach wie vor offen.

Dresdner Neueste Nachrichten - 8. Jun. 2006
Schneeleoprad Gobi eingeschläfert
Freud und Leid liegen im Zoo dichter beieinander als vielleicht anderswo. Die traurige Nachricht: Gobi, der 17-jährige Schneeleopard, musste jetzt eingeschläfert werden. Diagnose: akutes Nierenversagen. Zurück bleibt Serena. Das dreijährige Weibchen war im Mai 2004 aus dem Münchner Zoo nach Dresden gekommen. Derweil Serena noch trauert, piepst und flattert es in der Tundra- und der Waldvogelvoliere mehr als sonst: Sechs Blaukehlchen, zwei Rotschenkel, zwei Sandregenpfeifer, fünf Felsensittiche und zwei Feldlerchen sind im Mai geschlüpft. Doch nicht alle haben überlebt.

Berliner Kurier - 10. Jun. 2006
Zoo schiebt Problem-Bär in den Tierpark ab
Berlin. Brillenbär Juan büxte aus seinem Zoo-Gehege aus, klaute sogar ein Fahrrad, kam aber nur ein paar Meter weit

fnweb - 14. Jun. 2006
Mähnenrobben und Co. spielen nicht nur Fußball
Fußball-WM hin, Nationalmannschaft her, Mähnenrobbe "Leonardo" gibt sich beim Spiel mit dem Rettungsring auf jeden Fall sehr weltmeisterlich. "Leo" zeigt seinem Pfleger und den Zuschauern ein Kunststückchen. Dennoch geht das Fußball-Fest nicht spurlos am Heidelberger Zoo vorbei. So vergnügen sich die Roloway-Meerkatzen mit großen gelben Bällen, die Schimpansen werfen die runden Dinger mit voller Wucht gegen die Glasscheiben ihrer Behausung und die Löwen vergnügen sich mit zu Bällen umfunktionierten Feuerwehrschläuchen, mit denen auch Elefanten "kicken".


Walsroder Zeitung - 9. Jun. 2006
Goldregenpfeifer – vom Aussterben bedroht
Gesehen haben den Goldregenpfeifer wahrscheinlich erst ganz wenige Menschen – denn in Deutschland steht der taubengroße Vogel in der höchsten Kategorie der Roten Liste. Dr. Dieter Rinke vom Vogelpark Walsrode schätzt, dass es in ganz Niedersachsen nur noch fünf brütende Paare gibt. Der Vogelpark Walsrode hat sich – ehrenamtlich versteht sich – der Rettung des Goldregenpfeifers verschrieben. In den verbliebenen, von Naturschützern bewachten Nestern fanden sich kürzlich drei Jungtiere und an anderer Stelle vier Eier. In beiden Fällen waren die Eltern verschwunden, konnten sich um ihr Gelege nicht mehr kümmern. Die drei Jungtiere befinden sich zwischenzeitlich genauso im Vogelpark wie die vier Eier, die in einer Brutmaschine liegen. Mit äußerster Sorgfalt werden Gelege und Jungvögel versorgt und behütet. Die drei jungen Goldregenpfeifer sollen übrigens so bald wie möglich wieder ausgewildert werden, damit sie sich erst gar nicht an Menschen und deren Betreuung gewöhnen.

Westdeutsche Zeitung - 8. Jun. 2006
Pläne, Parkplätze und Politessen
Wuppertal. Die Probleme an sich sind altbekannt, aber gerade jetzt werden sie deutlich: Zum Einen zieht der Zoo mehr und mehr Publikum über die Stadtgrenzen hinweg an und bietet auch in den kommenden Jahren neue Attraktionen. Zum Anderen werden in der Nachbarschaft Parkplätze zu einem raren Gut. Nach jahrelangem Tauziehen zwischen den Behörden, Anwohnern und Stadtpolitikern wird jetzt immerhin das Gehwegparken im Zooviertel detailliert geregelt. Demnach wird das Parken auf dem Gehweg auf speziell gekennzeichneten Flächen in Zukunft gestattet. Außerdem werden Politessen im Zooviertel eingesetzt, um zu verhindern, dass nach der Umstellung im Stadtviertel "wild" geparkt wird. Ob es eines Tages doch noch zu einer "großen" Lösung für das Platzproblem im Zooviertel kommt etwa in Form eines Besucher-Parkhauses in Randlage ist nach wie vor offen.

Dresdner Neueste Nachrichten - 8. Jun. 2006
Schneeleoprad Gobi eingeschläfert
Freud und Leid liegen im Zoo dichter beieinander als vielleicht anderswo. Die traurige Nachricht: Gobi, der 17-jährige Schneeleopard, musste jetzt eingeschläfert werden. Diagnose: akutes Nierenversagen. Zurück bleibt Serena. Das dreijährige Weibchen war im Mai 2004 aus dem Münchner Zoo nach Dresden gekommen. Derweil Serena noch trauert, piepst und flattert es in der Tundra- und der Waldvogelvoliere mehr als sonst: Sechs Blaukehlchen, zwei Rotschenkel, zwei Sandregenpfeifer, fünf Felsensittiche und zwei Feldlerchen sind im Mai geschlüpft. Doch nicht alle haben überlebt.

Berliner Kurier - 10. Jun. 2006
Zoo schiebt Problem-Bär in den Tierpark ab
Berlin. Er wollte raus, nur raus! Brillenbär Juan büxte Ende August 2004 aus seinem Zoo-Gehege aus, klaute sogar ein Fahrrad, kam aber nur ein paar Meter weit. Gestern wollte er nicht raus, er musste. Und ist wieder nicht weit gekommen. Juan wurde in den Tierpark gebracht. Und bevor der Brillenbär ein oder zwei Augen auf die eigene Mutti im Gehege warf, wurde er gestern in den Tierpark gebracht. Dort erwarten ihn drei brummig-bärbeißige Damen. Denen soll er jetzt ans Fell gehen. Doch raus, nur raus, dahin führt im Tierpark kein Weg: Das Gehege hat einen Wassergraben und 7 Meter hohe Seitenwände. Kurator Claus Pohle: "Die Anlage ist ausbruchssicher!"

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 8. Jun. 2006
Morgen Eröffnung neuer Bärenanlage im NUP
Morgen um 14 Uhr wird im Güstrower Natur- und Umweltpark (NUP) die neue Bärenanlage eröffnet. SVZ sprach mit NUP-Geschäftsführer Klaus Tuscher.
1998 entstand die Idee gemeinsam mit der SVZ eine Spendenaktion für die Bären Pitti und Krümel ins Leben zu rufen. Ziel war es, ein großflächiges Naturgehege zu bauen

Salzburger Nachrichten - 14. Jun. 2006
Bären-Paar im Innsbrucker Alpenzoo im Liebestaumel
Während sich der pubertierende Braunbär "JJ1" in den Wäldern zwischen Tirol und Bayern herumtreibt, haben seine beiden Artgenossen im Innsbrucker Alpenzoo - "Fritz" und "Martina" - endlich ihre Gefühle füreinander entdeckt. Zwei Jahre lang hatte die Bärendame aus Deutschland ihren Gefährten zappeln lassen. Nun hoffen alle auf bärigen Nachwuchs. "Das so etwas passiert, hätten wir uns nie erwartet", zeigte man sich am Mittwoch im Alpenzoo vom Sinneswandel der Bärendame begeistert. Kaum aus seinem Bärenhaus heraußen, steuert der immerhin schon 19-jährige "Fritz" - er ist bereits Vater dreier Bären - auf seine läufige Partnerin zu. Neugierigem Beschnuppern folgen Liebesbisse in Hals und Ohr, ehe "Fritz" stürmischer wird und die willige Bärin - völlig unbeeindruckt von den Zuschauern - begrapscht, umklammert und immer wieder von Neuem bespringt.

Hamburger Abendblatt - 13. Jun. 2006
Heimatbund ehrt Wildpark-Gründer Hatlapa
Für sein großes Engagement im Natur- und Umweltschutz wurde Hans-Heinrich Hatlapa jetzt mit der Lornsen-Kette des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes (SHHB) ausgezeichnet. Professor Carl Ingwer Johannsen, Vorsitzender des Heimatbundes, überreichte Hatlapa die höchste Auszeichnung, die der SHHB vergibt, im Wildpark Eekholt - der Wirkungsstätte des 86jährigen. Ausgezeichnet wurde der Gründer des Wildparks unter anderem für die Einrichtung des ersten Naturlehrpfads und für das pädagogische Konzept, das der Wildpark heute verfolgt.

Segeberger - 9. Jun. 2006
Loki Schmidt zu Privat-Visite im Wildpark Eekholt
Loki Schmidt (87) hat am Freitag bei einem Privatbesuch eine persönliche Führung durch den Wildpark Eekholt erhalten. Die Ehefrau von Altkanzler Helmut Schmidt begegnete beim vierstündigen Rundgang unter anderem dem deutschen Wappentier Seeadler. Loki Schmidt setzt sich seit Jahrzehnten für Umwelt und Natur ein. Dem Park in Eekholt bei Großenaspe (Kreis Segeberg) schenkte sie zum Beispiel für ein besonderes Ausstellungsprojekt 500 Carex-Pflanzen. Zuletzt war sie vor zwei Jahren im Wildpark zu Gast.

newsroom.at - 8. Jun. 2006
WM 2006 - Papagei tippt WM-Ergebnisse
Mit einem Lederball im Schnabel fliegt Papagei Lorenzo am Mittwoch im Zoo in Hannover zu seiner Tippabgabe. Der dreijährige Gelbbrustara soll im Zoo der niedersächsischen Landeshaupstadt täglich um 16 Uhr die Ergebnisse des nächsten Spieltages verraten. Beim Eröffnungsspiel Deutschland gegen Costa Rica musste der aus Brasilien stammende Vogel nicht lange überlegen.

Merkur Online - 8. Jun. 2006
Ein Augenblick
Stromlinienförmig umschließen die schwarzen Federn des dreijährigen Gelbbrust-Ara Lorenzo im Zoo in Hannover ein Auge. Gelbbrust-Aras sind auf dem südamerikanischen Kontinent weit verbreitet. Die bis zu 90 Zentimeter großen Tiere leben unter anderem in Brasilien.

Die Welt - 12. Jun. 2006
Bilder des Tages: Eisbär im Pool
Niemals…sollte man diesem Eisbär die Zeile „Ich möchte ein Eisbär sein, am kalten Polar“ der verdienten Band „Grauzone“ ins Maul legen. Macht ihm doch Spaß in seinem Gelsenkirchener Gehege ins Wasser zu springen. Ein Bild der Frische für alle, die bei sommerlichen 28 bis 33 Grad die erste Hitzewelle des Jahres durchschwitzen.

Lampertheimer Zeitung - 10. Jun. 2006
Gebirgsziegen und Storchennachwuchs Attraktiver Vogelpark ohne Stallpflicht
Lampertheim. Besonders für die Kinder ist der Ausflug in den AZ-Vogelpark am Pfingstmontag sehr interessant gewesen. Seit zwei Wochen ist die Stallpflicht aufgehoben, und seitdem dürfen die Tiere auch wieder gefüttert werden. "Bis mindestens zum 15. August ist die Stallpflicht aufgehoben, danach wird noch einmal neu entschieden", weiß der Zweite Vorsitzende des Vogelparks, Herbert Schmidt. Neue Tier-Attraktionen hatte der Vogelpark an diesem Tag ebenso für die Besucher zu bieten. "Unsere beiden Storchennester sind besetzt", berichtete der Zweite Vorsitzende. Die Attraktion schlechthin waren aber erneut, besonders für die Kinder, die Gebirgsziegen. Sie sind die "Streicheltiere" des Parks und fressen aus der Hand.

russland-aktuell.ru - 9. Jun. 2006
Witebsk: Affe arbeitet im Zoo als Psychotherapeut
Moskau. Im Zoo von Witebsk in Weißrussland kann jeder, der dies wünscht, eine psychotherapeutische Sitzung durchmachen. Empfangen werden die "Patienten" allerdings von einem Affen, der sich einfach nur geduldig alle Probleme anhört. Im Prinzip darf man allen sechs Affen des Tierparks von seinen Nöten berichten. Als besonders aufmerksamer Therapeut erwies sich jedoch deren Sippenoberhaupt, der Makake Fjodor, so die Zoodirektorin Janetta Kochenowskaja. Die Affenhilfe werde gut angenommen, denn diese Therapie helfe den Menschen, sich zu entspannen und man könne alles erzählen ohne Angst haben zu müssen, dass Vertraulichkeiten aus diesem Gespräch publik werden, so die Zooleiterin. Entstanden sei die Idee zufällig: Die Zoodirektorin traf auf der Straße einen Mann, der überaus bedrückt erschien. Sie überredete ihn, doch in den Zoo zu gehen und sagte spontan, er könne dort alle seine Probleme den Affen erzählen. Der Besucher sei dann die ganze Nacht über vor der Voliere geblieben und erst am nächsten Morgen sichtlich erleichtert gegangen. Später habe sich herausgestellt, dass er vorhatte, sich im Fluß zu ertränken, als er in den Zoo gelotst wurde.


Er spricht mit den Gorillas, zieht sie groß wie eigene Kinder.
BZ-Besuch bei Reimon Opitz, dem Chef-Affenpfleger vom Zoo


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

N
iederländische Meldungen

Dierennieuws – 13. Juni 2006
Giraffe Michel van DierenPark Amersfoort dood
Giraffe Michel im Tierpark Amersfoort gestorben
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200606/nw43897.htm
In der Nacht vom 11. zum 12. Juni ist im Tierpark Amersfoort der 14jährige Giraffenbulle Michel an einer Bauchfellentzündung gestorben. Der Zoo hält eine Hengstgruppe und engagiert sich damit für das EEP der Rothschild-Giraffen. Es verbleiben sechs Bullen.
 
Dierennieuws – 13. Juni 2006
Dad's Day in Zodiac Zoos
Vatertag in Zodiac Zoos
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200606/nw43891.htm
Am 18. Juni ist Vatertag. Alle Väter, die an diesem Tag das Codeword „Zoodad“ nennen, erhalten freien Eintritt in einen der Zodiac Zoos.
 
Dierennieuws.nl – 13. Juni 2006
Steller zeeleeuw geboren in het Dolfinarium
Geburt eines Stellerschen Seelöwen im Dolfinarium Harderwijk
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200606/nw43888.htm
Am 9. Juni ist im Dolfinarium ein 18kg schweres weibliches Jungtier bei den seltenen Stellerschen Seelöwen geboren worden. Es ist bereits die 15. Geburt bei dieser Art im Tierpark, wo im Juni noch eine weiteres Jungtier erwartet wird.
 
Hln.be – 9. Juni 2006
Babyboom in Antwerpse Zoo
Babyboom in Antwerpener Zoo
http://www.hln.be/hln/alg/pag/hln_index.jsp?p_page=wetenschap&p_cat=dieren&p_scherm=1&p_artid=219699&wt.bron=dossierArt1
Im Zoo von Antwerpen sind in den letzten Tagen zahlreiche Jungtiere zur Welt gekommen, darunter Rentiere, ein Dybowskihirsch und ein weibliches Okapi.
 
Friesch Dagblad – 10. Juni 2006
Bladerend door dierenpark Emmen
Blätternd durch den Emmener Zoo
http://www.frieschdagblad.nl/artikel.asp?artID=29266
„Apen en beren op de Drentse hei“ („Affen und Bären auf der Drenter Heide“) heißt das Buch, das Bauke Boersma en Auke Zeldenrust über den Noorder Dierenpark Emmen veröffentlicht haben. Von der Gründung des Tierparks durch Wilhelm Oosting auf seinem Privatgrundstück im Zentrum des Ortes (1935) bis zur Expansion auf das Erweiterungsgelände um die Jahrtausendwende werden alle wichtigen Ereignisse mit zahlreichen Fotos geschildert. Gesonderte Abschnitte befassen sich beispielsweise mit der Maul- und Klauenseuche, der Ankunft des Elefantenbullen Radza oder mit Mitarbeiterportraits. Das Buch kostet 19,50 Euro und ist im Drenter Buchhandel erhältlich.
 
Emmen.nu – 7. Juni 2006
Verhalen over Dierenpark Emmen
Geschichten aus dem Zoo Emmen
http://www.emmen.nu/index.php?option=com_content&task=view&id=7924
Ein neu erschienenes, 140seitiges Buch von Bauke Boersma en Auke Zeldenrust erzählt Geschichten aus der gut 70jährigen Geschichte des Zoos in Emmen. Es ist im niederländischen Buchhandel und im Zoo erhältlich.
   
Diergaadre Blijdorp Rotterdam – 8. Juni 2006
Albatroscampagne in Blijdorp / Zeevogels met uitsterven bedreigd
Albatroskampagne in Blijdorp / Seevögel vom Aussterben bedroht
Am World Ocean Day am 8. Juni eröffnet der Rotterdamer Zoo eine Ausstellung über den Albatros. Jährlich verenden Tausende Seevögel in den Netzen der Hochseefischer, wodurch 19 der 21 Albatrosarten vom Aussterben bedroht sind. Die Kampagne wird unterstützt vom Niederländischen Vogelschutz und BirdLife International.


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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Dresden, 15.06.2006
Tag der Sinne im Dresdner Zoo

Am 18. Juni von 10 bis 17 Uhr lädt der Zoo Dresden zum "Tag der Sinne" ein. Auf der Tour der Sinne können die Besucher an Stationen Sehen, Tasten, Riechen, Hören und Schmecken ausprobieren. Lassen Sie Ihre Kinder erfahren, welchen Durchblick ein Adler benötigt um die Fährten seiner Beutetiere zu unterscheiden. Anschließend können sie ihren Geruchssinn testen und erleben, wie fein die Nasen der Tiere sind. Einen feinen Geschmack können sie danach auch bei den Affen beweisen, bevor viel Fingerspitzen-Feingefühl gefragt ist. Anschließend stellen wir gemeinsam die Lauscher auf und ordnen die Laute der Tiere. Nach soviel sinnlicher Erfahrung bringen wir Ihre Kinder noch einmal richtig in Bewegung. Hat Ihr Kind ein Lieblingstier erspäht? Dann kann es sich beim Kinderschminken verwandeln. Am Familien Foto-Stand können Sie sich Ihre persönliche Erinnerung für diesen Tag anfertigen lassen. Der Höhepunkt ab 14 Uhr ist ein faszinierendes und farbenfrohes Musical, "Der Kreis des Lebens", dargeboten durch die Martin Luther Musical Company. Mit viel Begeisterung und großem darstellerischen Können bringen 40 Schüler und Studenten die Savanne im Zoo Dresden mit viel Freude auf die Bühne.

Zoologischer Garten Magdeburg, 15.06.2006
Magdeburger Zoo stellt auf der Haustiermesse Sachsen-Anhalt TIERISCH NAH – Programm vor

Mit einer Urwaldhütte im Dschungel präsentiert sich der Magdeburger Zoo vom 23.6.-25.6.2006 auf der 1. Haustiermesse Sachsen-Anhalt. In der Messehalle 2 am Zoostand 37 gibt es nicht nur neueste Zooinformationen, sondern auch Zoo-Jahreskarten & Eintrittskarten 10 Prozent günstiger. „Mit diesem Messe-Rabatt möchten wir besonders Familien einen preiswerten Zoobesuch ermöglichen“ erläutert Zoodirektor Dr. Kai Perret. Am 24./25. Juni stellt der Magdeburger Zoo um 14 Uhr auf der Bühne in der Halle 2 das TIERISCH NAH - Programm vor. Die Tierpfleger haben den Esel „Pepe“ und das Lama „Eddi“ mit dabei, die sich über die „Streicheleinheiten“ der Messebesucher freuen. Beim Tierquiz und beim Gewinnspiel können die Besucher mit etwas Glück „tierisch gute“ Preise gewinnen. Auch ein kostenfreier Zoobesuch für 365 Tage ist mit dabei.

Stadt Nürnberg, 14.06.2006
Langhälse unter sich
Der Tiergarten der Stadt Nürnberg hält seit kurzem Strauße und Giraffen gemeinsam auf einer neu gestalteten Anlage. Bereits im vergangenen Herbst entstand auf der Westseite des Geheges ein neuer Stall für die Strauße die sich inzwischen sehr gut eingelebt haben. Vom bisherigen Gehege wurde auf der Besucherseite der für die Giraffen gefährliche Graben entfernt. Auf der Außenseite wurde eine Reihe Steine zur Erhöhung gesetzt, der Graben entsprechend aufgefüllt und die Böschung abgeflacht. So ist das Gehege nicht nur um 400 m² größer geworden, sondern die Besucher können nun die Giraffen auch aus geringerer Entfernung beobachten. Zusätzlich wurden die Steinwälle der Baumschutzanlagen verstärkt.Die Vergesellschaftung der Giraffen mit zwei im Tiergarten geborenen Straußenhennen hat auf Anhieb geklappt, wobei zunächst nur Sichtkontakt und erst später ein direkter Kontakt ermöglicht wurde. Es besteht durchaus Interesse für den jeweils anderen Langhals, aber es führt zu keinen engeren oder länger andauernden Interaktionen. Dem Besucher wird mit dieser Kombination eher ein Eindruck der Tierwelt einer afrikanischen Savannenlandschaft ermöglicht. Langfristig ist noch eine Erweiterung der Tiergemeinschaft mit einer Antilopenart geplant. Neu in den Tiergarten kam die weibliche Giraffe KIBALI aus dem Zoo Frankfurt, die dort am 02.07.2004 zur Welt kam. Sie lebt seit 23.05.2006 im Tiergarten, hat sich sofort mit LILLI angefreundet und auch die gestrige Kontaktaufnahme mit CHARLY verlief problemlos.

Tiergarten Heidelberg, 14.06.2006
Maya ist gestorben
In der Nacht vom 13. auf den 14. Juni ist die Elefantenkuh „Maya“ im Zoo Heidelberg gestorben. „Maya“ wurde um 21 Uhr tot im Badebecken der Elefantenanlage gefunden. „Maya“ war am 15.11.2005 in den Zoo Heidelberg gekommen, nachdem sie vom Landratsamt Bad Kreuznach bei einem Zirkusunternehmen beschlagnahmt worden war. Ihr Gesundheitszustand hatte sich in den vergangenen Monaten langsam aber stetig verbessert. „Maya“ war ca. 1972 geboren worden, ein genaues Alter liegt nicht vor. „Maya“ und ihre Stallgefährtin „Ilona“ konnten sich bei gutem Wetter Tag und Nacht frei auf der großen Außenanlage bewegen. Dies schien „Maya“ sehr gut zu tun. In den letzten Tagen war „Maya“ regelmäßig in das große Badebecken gegangen und hat im Wasser gespielt. Die Mitarbeiter des Zoos und insbesondere die Tierpfleger, die „Maya“ mit großem Engagement gepflegt haben, sind von ihrem Tod tief getroffen. Die genaue Todesursache ist noch unbekannt. „Maya“ wird zur Obduktion an eine wissenschaftliche Einrichtung abgegeben. Mit einem vorläufigen Sektionsbericht ist am Freitag zu rechnen.

Erlebnis-Zoo Hannover, 14.06.2006
Hol`s der Geier!
Zugegeben, er sieht ein bisschen aus wie ein gerupftes Hühnchen, dem gerade ein zarter Flaum nachwächst. Die sprichwörtliche Gänsehaut schimmert unter dem Hauch von Gefieder weiß durch. Der Schnabel ist krumm und irgendwie viel zu groß für den kleinen Kopf. Und die kurzen Arme – die später einmal Flügel werden sollen – hängen als Störenfriede noch unbenutzbar von dem pummeligen Rumpf herab. Aber Anton macht das nichts. Aus seinen großen schwarzen Augen spricht der unverkennbare „Na und? Hol’s der Geier!“-Blick. Anton muss es wissen, immerhin ist er einer. Ein echter Gänsegeier sogar – auch wenn jetzt noch nichts darauf hindeutet, dass aus diesem Flaum einmal ein 1 Meter großer Geier mit einer 2,80-Meter-Spannweite und einer tollen Halskrause wird. Mit dem Großwerden wird Anton sich Zeit lassen. Am 20. Mai schlüpfte das Küken aus dem Ei in der Brutmaschine hinter den Kulissen. Das Anton-Ei lag nämlich eines Morgens nicht mehr im Nest der Gänsegeier-Eltern und wurde offensichtlich auch nicht mehr bebrütet. Die Rolle der Eltern übernehmen jetzt die Tierpfleger. Anfangs wurde der 174 Gramm leichte Geier fünfmal täglich mit einer Pinzette gefüttert. Gerade mal drei Gramm püriertes Hackfleisch mit Enzymen wurden dem Winzling gereicht. Mittlerweile bekommt Anton dreimal täglich 120 Gramm der gleichen Köstlichkeit. Dem Geier-Küken scheint es zu schmecken. Anton wiegt inzwischen zwei Kilo. Bis zu 115 Tage bleiben Jungvögel normalerweise in ihrem Nest. Danach nehmen die Elterntiere die Kleinen unter ihre Fittiche und bringen ihnen alles bei, was ein echter Gänsegeier können muss. Zum Beispiel fliegen. Das müssen nun die Tierpfleger übernehmen. In den nächsten Wochen können die Zoobesucher miterleben, wie Anton heranwächst und wie er das Fliegen lernen wird. Täglich um 16 Uhr wird Anton in der „Trainingsshow“ in der Showarena zu sehen sein. Wenn der Anton mal groß ist, möchte er gerne nach Tirol fliegen, wo seine Vorfahren ursprünglich einmal gelebt haben – bevor der Gänsegeier dort hartnäckig ausgerottet wurde. Heute sind die Gänsegeier in den Trockengebieten Südeuropas und Nordafrikas, Vorder- und Zentralasiens bis zur Mongolei sowie Nordindien und Bangladesh verbreitet.

Tierpark Chemnitz, 14.06.2006
Nachwuchs bei den Alpakas

Am Montag erblickte der erste Alpakanachwuchs des Tierparks das Licht der Welt. Damit ist die kleine Alpakaherde auf der Südamerikaanlage gewachsen. Die Art wird erst seit dem Frühjahr vergangenen Jahres im Tierpark gehalten. Sie teilen sich die Anlage mit Nandus und Capybaras. Das Jungtier ist ein Hengst, seine dreijährige Mutter stammt aus dem Zoo Hof, sein sechsjähriger Vater aus dem Tierpark Zittau. Alpakas sind südamerikanische Hauskamele, die schon vor mehreren Jahrtausenden in den Anden zur Gewinnung von Wolle gezüchtet worden sind. Heute sind sie auch außerhalb ihrer Heimat in Zoos und Tierparks zu sehen. Die Tragzeit beträgt ca. 11 Monate, es kommt für gewöhnlich nur ein Jungtier zur Welt.

Westküstenpark & Robbarium, 14.06.2006
„Raus aus dem Schafspelz“ Familientag im Westküstenpark & Robbarium am 25. Juni 2006 von 11.00 bis 17.00 Uhr

St. Peter-Ording - „Raus aus dem Schafspelz“ lautet das Motto am 25. Juni 2006 im Westküstenpark. Einen Tag lang wird sich in dem vom internationalen „Berufsverband der Zootierpfleger“ (BdZ) für seine Tierpräsentation ausgezeichneten Tierpark alles um die angeblich so dummen Schafe drehen. Hauptattraktionen werden die Hütehundvorführung und die Schafschur sein, verspricht Parkleiter Peter Marke. Kreispräsident Helmut Wree wird die Veranstaltung, die im Rahmen der Nordfriesischen Lammtage stattfindet, um 11 Uhr eröffnen. Ein buntes Familienprogramm rund ums Thema „Schaf“ wird das Angebot abrunden: Basteln mit Schafwolle, Filzen, eine Schafrallye, dazu Spaß und Spiel auf der Festwiese versprechen ein tolles Angebot für Groß und Klein. Nebenbei kann man auch viel Interessantes über die wolligen Deichbewohner lernen. Sind sie doch nicht nur eine schöne Zierde auf dem Deich, sondern auch wichtig für die Landschaftspflege. Nordfrieslands neue Lammkönigin Melanie Hartmann wird auf neugierige Fragen antworten. Im Westküstenpark werden Schafrassen gehalten und gezüchtet, die sehr selten geworden sind. Dazu gehört unter anderem die Skudde – eine der kleinsten Schafrassen der Welt. Und wer genug hat von den Schafen, kann ein paar Meter weiter den Seehunden beim Schwimmen zuschauen oder Falken beim Flug beobachten.

Zoo Leipzig, 14.06.2006
Einladung zum musikalischen Zoorundgang Sommermusik im Zoo Leipzig

Die Schüler der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ präsentieren auch in diesem Jahr wieder ihr Können in tierischer Umgebung. Gemeinsam mit dem Zoo Leipzig laden sie am Sonntag, den 25. Juni 2006 in der Zeit von 11.00 bis 16.00 Uhr zu einem musikalischen Zoorundgang ein. Zu jeder vollen Stunde lassen die Musikschüler an verschiedenen Zooschauplätzen Musik erklingen. Am Aquarium erwarten die Holzbläser ihr Publikum. Ein Stück weiter, an der Seebärenanlage, bringen die Blechbläser ihr Repertoire zu Gehör. In der Hacienda Las Casas musizieren die Streicher. Akkordeonspiel und Gesang unterhalten in gemütlicher Atmosphäre am Teichcafé. Congas und Bongos entführen am Eingang von Pongoland im Forschercamp musikalisch in die exotische Welt des Dschungels. Moderne Klänge locken hingegen in die Kiwara-Savanne.

Alternativer Bärenpark® Worbis, 13.06.2006
Bienen und Bären und diesmal auch Germanen - Der Biene-Maja-Tag im Bärenpark

Am Sonntag, dem 18. Juni 2006, findet bereits das dritte Mal der regionale Imkertag im Bärenpark statt. Mit speziellen Angeboten der Imker und bärenstarken Aktionen für Jung und Alt hat er sich so zum Biene-Maja-Tag entwickelt. Außerdem: Germanen der Sippe „Eicthyrnier“ im Bärenpark und am Vorabend des Biene-Maja-Tages, 18 Uhr, gibt es einen Vortrag zum Thema „Honig – Wunder der Bienen“. Und: Immer häufiger beim Spielen zu beobachten - die vier Jungwölfe vom Mai d. J. Jährlich im Juni begehen die Imker bundesweit ihren Imkertag. Der Imkerverein Leinefelde-Worbis hat sich dafür seit drei Jahren einen besonderen Standort ausgesucht – den Bärenpark Worbis. Hier leben nicht nur Bären in einer naturbelassenen Freianlage, hier wird nicht nur u. a. über die Beziehung der Bären zu Bienen auf einem Bärenlehrpfad informiert, sondern hier leben Bienen in historischen und außergewöhnlichen Klotzbeuten. Den Honig erhalten die Bären. Am Biene-Maja-Tag stellen die Imker ihre Arbeit und ihre Produkte vor, während den jungen Besuchern mit didaktischen Spielen die Angst vor Bienen genommen und der Respekt für diese Tiere vermittelt werden soll. Am Vorabend des Biene-Maja-Tages referiert der Vorsitzende des regionalen Imkervereins, Reinhold Przywarra, im Dokumentationszentrum des Bärenparks ab 18 Uhr zum Thema „Honig-Wunder der Bienen“. Dieser Vortrag ist keineswegs nur für Fachleute, sondern ebenfalls für Interessierte gedacht. Schon die alten Germanen wussten es, dass der Honig nicht nur zum Süßen der Speisen taugt. Honig in Wein und Bier zu verwandeln, war für sie kein Problem. Deshalb gibt es am Biene-Maja-Tag auch Met bei den Eichsfeldgermanen der Sippe „Eicthyrnier“. Die Sippenmitglieder werden an diesem Tag das vorchristliche Alltagsleben anschaulich und erlebnisreich darstellen. Z.B. wie die Germanen einheimische Pflanzen und Kräuter nutzten - eine Kräuterhexe wird es demonstrieren – oder an einer Feuerstelle eine leckere Dinkelsuppe zubereiten. Die Eicthyrnier werden so viel wie möglich aus dem Alltagsleben zeigen, obwohl die tatsächlichen Vorfahren kaum Schriftliches hinterlassen haben. Geblieben sind die Runenzeichen, die vor allem symbolische Bedeutung haben. Auch darüber erfahren die Besucher am Biene-Maja-Tag eine Menge. Ein Augenschmaus sind außerdem die vier Welpen der Wölfin Shiara, die sich nun schon fast täglich beim Spielen und Erkunden ihrer geschützten Welt beobachten lassen.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 13.06.2006
Letzte Dämmerführung vor den Ferien
Nachteulen aufgepasst: Am 21.Juni steht zum letzten Mal vor den großen Sommerferien eine der beliebten Dämmerexpeditionen der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen auf dem Programm. Interessenten an der der nächtlichen Tierwelt sollten sich schon jetzt ihre Karten dafür sichern. Im Mittelpunkt der Dämmerexpedition steht natürlich die ZOOM Erlebniswelt Alaska. Der 90minütige Rundgang durch die hereinbrechende Dunkelheit beginnt um jeweils 21.00 Uhr am Treffpunkt direkt hinter dem Haupteingang der ZOOM Erlebniswelt. Hier stehen Zoolotsen bereit, um in kleinen Gruppen zu den nachtaktiven Tieren zu führen. Viele dieser Tiere bleiben dem Besucher tagsüber verborgen und verlassen erst mit Einbruch der Dämmerung ihre Verstecke. Was die Besucher mitbringen müssen sind wache Augen und Sinne, festes Schuhwerk und eventuell eine Taschenlampe.

Natur- und Tierpark Goldau, 13.06.2006
100 Jahre Alpensteinböcke in der Schweiz

Der Steinbock ist eines der eindrücklichsten Tiere unserer Alpen. Scheint der Steinbock heute selbstverständlich zum Bild der Alpen zu gehören, so war das nicht immer so. Die bis zu 1 m langen Hörner der männlichen Tiere, welche über 10 kg wiegen können, galten früher in allen möglichen Verarbeitungen als Wunder- und Heilmittel. Der Steinbock wurde wegen der starken Bejagung um 1850 im ganzen Alpenraum ausgerottet. Lediglich ein kleiner Bestand in Italien wurde vom König persönlich geschützt. Erst 1911 konnten in der Schweiz wieder Steinböcke aus der Zucht von illegal beschafften Tieren ausgesetzt werden. Der Natur- und Tierpark Goldau hat 2 seiner Steinböcke im Rahmen eines zooschweiz-Projektes ausgewildert. Die zwei sehr gesunden und prächtigen Tiere sind im Parco Regionale Prealpi Giulie in Udine zu bewundern. Sind Ihnen die Julischen Alpen zu weit weg? Bei uns im Natur- und Tierpark können Sie eine ganze Herde inklusive 2 frisch geborene Jungtiere in ihrem Verhalten bestens beobachten.

Zoo Basel, 13.06.2006
Schwein gehabt
"Verro", der kleine Minipigeber mit seinem attraktiv schwarz getupften Borstenkleid ist am 1. Mai erstmals Vater geworden. Mutter "Laika", die seine Urur...Grossmutter sein könnte, hat ihm 4 Junge geboren. Eines hat die Mutter sofort nach der Geburt gefressen. Die drei verbliebenen Schweinchen wachsen zur Zeit gesund auf.

Zoo Basel, 13.06.2006
Mehr als Affenliebe: geteilte Mutterpflichten bei den Grünen Meerkatzen

Am 20. Mai brachte die fünfjährige Nafasi ihr zweites Kind zur Welt. Damit ist die Gruppe der Grünen Meerkatzen im Zoo Basel auf 10 Tiere angewachsen. Der kleine Junge mit Namen "Dura" wurde nach einer Tragzeit von rund 165 Tagen geboren und ist das dritte im Zolli zur Welt gekommene Kind, seit die Gruppe im Herbst 04 aus Israel Zuwachs bekommen hat. Zur Zeit leben in Basel vier weibliche und zwei männliche erwachsene Tiere und vier männliche Junge.

Tierpark Ueckermünde, 12.06.2006
Marty aus Erfurt trifft Napirai aus Eberswalde im Tierpark Ueckermünde - Endlich: zwei Zebras im Tierpark Ueckermünde

Vor wenigen Tagen kam Zebrahengst „Marty“ aus dem Erfurter Zoo im Tierpark Ueckermünde an. Wegen der hohen Temperaturen wurde das Tier nachts auf der Autobahn transportiert und kam wohlbehalten in Ueckermünde an. Es sieht so aus, dass er sich gut mit Zebrastute „Napirai“ vertragen wird, die aus dem Zoo Eberswalde stammt. Beide Tiere sind etwa ein Jahr alt. Nachwuchs ist aber erst in zwei oder drei Jahren zu erwarten. Die Mitarbeiter des Tierparks hoffen nun, dass sich die beiden Tiere gut vertragen und damit der Grundstein für eine Zebraherde im Tierpark Ueckermünde gelegt wurde.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 12.06.2006
Spanische Seelöwen ziehen in die Robbenanlage
Gelsenkirchen. – Gute Nachrichten für die neuen Seelöwen in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen: Die Quarantäne der Tiere aus Barcelona ist beendet, so dass sie noch diese Woche in die Robbenanlage umziehen können. Die Damengruppe aus Spanien kann also schon in Kürze mit den neuen Artgenossen auf Tauchgang und Fischfang gehen. Die drei Senoritas von der iberischen Halbinsel hören auf die klangvollen Namen Spanky (geb. 1986), Chica (geb. 2004) und Ninja (geb. 2005). Wenn die eigene Babyabteilung nicht ausreicht, schaut sich die ZOOM Erlebniswelt regelmäßig im Ausland nach neuen Tieren um. Dazu Dipl.-Biologin Sabine Haas, Pressereferentin der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen: „Für den gesunden Tierbestand des Zoos ist es aus Zuchtgründen zwingend notwendig, dass wir unsere Tiere immer wieder mit Artgenossen aus fremden Zoos zusammenbringen, um Inzucht zu vermeiden.“

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 12.06.2006
Ulli Potofski und Christian Keller begleiten Guinness Buch-Rekordversuch mit Buerscher Stippmilch
Aufhorchen lässt schon die Tatsache, dass die ZOOM Erlebniswelt -präsentiert von der Schwestergesellschaft GELSEN-NET und dem Köche-Club Gelsenkirchen e.V. - Kinder an die Kochtöpfe bittet. Wenn jedoch gleich 555 Kids gemeinsam kochen, dann hat das Guinness Buch der Rekorde seine Hände im Spiel. Am 20. September 2006 startet unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Frank Baranowski das in der Welt einzigartige Kochexperiment in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Fernseh-Moderator Ulli Potofski begleitet das Mega-Kochevent ebenso wie weitere prominente Gäste. Unter anderen wird der Schwimm-Welt- und Europameister Christian Keller in einem unterhaltsamen Rahmenprogramm für die richtige Würze beim Wettkochen sorgen. Das Rezept, das die kleinen Nachwuchs-Köche im großflächigen Eingangsbereich der ZOOM Erlebniswelt zubereiten wollen, ist ein Stück regionale Kochkultur: Buersche Stippmilch. Die Anmeldung für den Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde ist bereits durch den Köche-Club erfolgt. Eingeladen sind alle Gelsenkirchener Schulkinder ab der 3. Klasse im Alter von 8 bis 12 Jahren. „Nachwuchsköche“ können sich über die extra eingerichtete Internetseite von GELSEN-NET www.kinderkochrekord.de ab dem 9. August anmelden. Der Kostenbeitrag pro Teilnehmer beträgt 5 Euro. Unterstützt wird der Kinderkochrekord durch die Sparkasse Gelsenkirchen. Die Erlöse gehen an die Gelsenkirchener Förderschule Glückauf. Der Gelsenkirchener Weltrekordversuch beginnt morgens um 9:30 Uhr. Nach der Instruktion der riesigen Kochmannschaft erfolgt die Ausgabe der Ausrüstung und der Kochutensilien. Alle Teilnehmer erhalten als Erinnerung für die Teilnahme am größten Kinderkochrekord der Welt eine Schürze und eine Kochmütze. Um 11:45 Uhr ist dann mit rekordverdächtigen Mengen Buerscher Stippmilch zu rechnen. Und nach getaner Arbeit folgt das Vergnügen: Zum Abschluss des „Rekord-Tages“ erwarten die Nachwuchs Köche um 13:30 Uhr Oberbürgermeister Frank Baranowski, der mit ihnen die Buersche Stippmilch an die Kodiakbären verfüttert. Im Anschluss startet eine Ralley durch die ZOOM Erlebniswelt und rundet das Programm ab.

Zoo Frankfurt, 12.06.2006
Zoo trauert um jungen Nebelparder

Am 07. April 2006 kam es nach einer 36-jährigen Unterbrechung wieder zu einer Nebelpardergeburt. Das Heranwachsen eines Jungtieres konnten die Besucher auf einem Monitor verfolgen. Wenige Tage nach der ersten Entwurmung ist das gut 1,2 kg wiegende Jungtier in der Nacht von Samstag auf Sonntag überraschend gestorben: Es konnte die schwere Wurfboxe verschieben und hat sich dabei eingeklemmt. Die Eltern TEZPUR und KAMIRI sind wohlauf.

Tiergarten Kleve, 12.06.2006
Was ist das Gegenteil von einem schwarzen Panther? Ein Albinoesel!
Scheint auf den ersten Blick nicht wirklich einleuchtend, hat aber eine einfache Erklärung: Bei einem schwarzen Panther (meistens ein schwarzer Leopard oder Jaguar) kommt es zu einer übermäßigen Pigmentierung, d.h. es gibt übermäßig viele schwarze und braune Pigmente, so dass das Tier im Gegensatz zur üblichen Farbgebung komplett schwarz gefärbt ist. Bei Albinoeseln fehlen die Pigmente in der Haut und in den Augen, so dass ihr Haarkleid hellgelb, beinahe weiß ist, und durch die Stärke ihrer Iris die Augen hell wasserblau erscheinen. Richtige Albinos sind sie aber nicht; durch die besondere Art des Pigmentmangels nennt man solche Tiere in der Zoowelt „Gelblinge“ (so wie die schwarzen Panther als Schwärzlinge bezeichnet werden). Einen schwarzen Panther hat der Tiergarten Kleve nicht zu bieten, dafür aber ein Pärchen wunderschöner Österreichisch-Ungarischer Albinoesel, das aus dem Tierpark Stralsund stammt. Von dieser außergewöhnlichen Art gibt es weltweit weniger als 100 Tiere. In Kleve hofft man, diese Zahl bald erhöhen zu können, da die Stute trächtig ist. Die attraktiven Esel stammen aus dem Gebiet der ehemaligen österreichisch-ungarischen K.-u.K.-Monarchie und wurden dort besonders von reichen Gutsbesitzern zur Freude der Damen und Kinder gezüchtet. Auch im Barock und Rokoko standen die Tiere durch ihr außergewöhnliches Aussehen hoch im Kurs. Schon im Altertum waren beim Hausesel verschiedene Farben bekannt, die einerseits über hellgrau zu weiß und andererseits dunkelgrau über braun bis zu schwarz reichten. Im alten Ägypten, Griechenland und Rom galten weiße Esel genau wie weiße Pferde als Besonderheit. Ihr Besitz war oft vorrangiges Recht hochgestellter Persönlichkeiten. Auch im Mittelalter wurden vielerorts an Herrscherhäusern weiße Esel gezüchtet. Ein Glasbild im Erfurter Dom aus der Zeit um 1210 stellt einen Heiligen auf einem Albinoesel reitend dar. Auch bei den Besuchern des Klever Tiergartens sind die beiden sehr beliebt und haben natürlich hier keine natürlichen Feinde. Anders sieht es da bei echten Albinos in der freien Natur aus: Solche Tiere sind oft Einzelgänger und werden durch ihr fehlendes Tarnkleid oft leichte Beute!

Zoo Duisburg, 12.06.2006
Markenzeichen: Kulleraugen
Der Seehund: Vor dem inneren Auge manch eines naturentfremdeten Zeitgenossen mag beim Hören dieses Namens ein sturmerprobter, verschlagener oder zerzauster Fahrensmann auftauchen; Zoologen jedoch verstehen unter S e e h u n d ein glatthaariges, speckwülstiges, eher empfindliches Wasserraubtier, das entlang der atlantischen Nordseeküsten einstmals zu Hunderttausenden zu finden war. Mittlerweile sind die nordeuropäischen Bestände dieser Robbenart durch (ehemalige) Bejagung, Umweltverschmutzung, aggressiven Tourismus und Seuchen drastisch reduziert, sodass Fachleute bereits um den Bestand lokaler Populationen fürchten. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass seit einigen Jahren die Seehund-Zucht am Kaiserberg geradezu floriert: Jedes Jahr dürfen Sprösslinge dieser Flossenfüßler gemeldet werden. Ausgerechnet eine Uralt-Mutter mit Namen „BABY“ (!) - 1972 als „wilder Heuler“ vor der niederländischen Nordseeküste aufgefunden - schenkte vor 6 Tagen einem – noch namenlosen, aber diesmal richtigen - Baby das Leben, wovon Vater PINOCCHIO (geb. 1987 in Duisburg) überhaupt keine Kenntnis nahm - er kümmerte sich zur Zeit der Geburt gerade um eine liebeslustige Seehund-Schöne namens MADELEINE… Mittlerweile hat das rundum-bespeckte Seehund-Jungtier bereits ein Gewicht von knapp 10 Kilogramm erreicht, wobei sein Markenzeichen, zwei riesige schwarze Kulleraugen nämlich, auch in den nächsten Monaten noch sein kugelrundes Köpfchen zieren werden. Ein Schnauzbart ist bereits vorhanden, dessen harte Borsten beim Nuckeln an Mamas Zitzen auf beiden Seiten für mächtig Kitzelspaß sorgen dürften.

Zoo Köln, 12.06.2006
Neu im Kölner Zoo: Gelbbrustkapuziner
Dort, wo Jahrzehnte die weißen Uakaris waren, die einzigen ihrer Art, die überhaupt in einem Zoo gelebt haben, sind vor einiger Zeit Gelbbrustkapuziner, die attraktivsten und zugleich bedrohtesten unter den Kapuzinern, eingezogen. Mit Unterstützung der Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln ist auf der Nordseite des Südamerikahauses nun auch ein Freigehege entstanden.

Tiergarten Schönbrunn, 12.06.2006
Bartenstein stellt mit Pechlaner die künftige Tiergartengeschäftsführung vor
Der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Dr. Martin Bartenstein präsentiert als Eigentümervertreter der Schönbrunner Tiergarten-Ges.m.b.H. gemeinsam mit Direktor Dr. Helmut Pechlaner am Mittwoch die künftige Geschäftsführung, die mit 1.1.2007 ihre Tätigkeit aufnehmen wird.

Tierpark Chemnitz, 12.06.2006
Strahlender Sonnenschein und viele Veranstaltungen lockten am Wochenende 5000 Besucher in den Tierpark
Am vergangenen Wochenende hatte der Tierpark zum alljährlichen Tierparkfest eingeladen. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, und 5000 Besucher kamen in das Areal an der Nevoigtstraße, um Spiel und Spaß für Jung und Alt zu erleben und Interessantes über die Tierparkbewohner zu erfahren. Eine Reise zu Entdeckerstationen auf vier Kontinenten, diverse Bastelstraßen, ein Bühnenprogramm mit Tanzgruppen sowie dem Universitätschor der TU Chemnitz, Fahrgeschäfte für Kinder und vieles mehr wurden geboten. Bei den Kurzführungen zu Malik und seinen Katzenkollegen versammelte sich eine große Schar wissbegieriger Besucher, und die Nachtführung am Samstagabend vermittelte Einblicke in das nächtliche Leben der Tierparkbewohner.

Tierpark Ueckermünde, 12.06.2006
Tolles Nachzuchtergebnis im Tierpark Ueckermünde: Weißbüschelaffen: Drei Mal hintereinander Drillinge
Außergewöhnlich leistungsfähig sind die Weißbüschelaffen im Tierpark Ueckermünde. Weißbüschelaffen sind niedliche, eichhorngroße Krallenaffen, die aus Südamerika stammen. Normalerweise bekommen Weißbüschelaffen eher Zwillinge und bei Drillingen überleben sonst nur zwei Kinder. Das Ueckermünder Weißbüschelaffenweibchen will aber wohl einen neuen Rekord aufstellen. Es hat bereits im vergangenen Jahr zweimal Drillinge bekommen und erfolgreich aufgezogen. Jetzt wurde das Tier wieder Mutter: zum dritten Mal Drillinge! Und es scheint wieder gut zu gehen. Übrigens: bei den Weißbüschelaffen hilft die gesamte Familie mit. Der Vater und die älteren Geschwister helfen beim Tragen des Nachwuchses, der der Mutter nur noch zum Säugen übergeben wird. Es gibt also viel zu tun ... bei den Weißbüschelaffen. Affen und kein Ende in Sicht Nachwuchs auch im Affenwald Das wechselhafte Wetter der vergangenen Wochen hat die Berberaffen im Ueckermünder Affenwald nicht vom Kinderkriegen abgehalten. Hier kamen in den vergangenen Wochen 4 Kinder zur Welt.

Allwetterzoo Münster, 12.06.2006
Löwengeburt im Allwetterzoo Münster: "Zeta" ist zum dritten Mal Mutter geworden
Am Montag, 12. Juni 2006, kurz vor Feierabend, holten die Pfleger des Raubtierreviers im Allwetterzoo Münster die beiden Löwen "Zeta" und "Jarah" ins Haus. Nach einem faulen Tag bei ungewöhnlich hohen, beinahe afrikanischen Temperaturen sollte die hochträchtige Katze getrennt von ihrem Partner die Nacht verbringen. Weil die Geburt bevorstand, hatte man das Löwenpaar schon seit Tagen auf eine vorübergehende Trennung vorbereitet. Als Tierpfleger Alexander Dietrich vor Dienstende einen letzten Blick auf "Zeta" warf, war die Geburt im Innengehege des Löwenhauses - vor den Augen der Zoobesucher - bereits in vollem Gange. Dem herbei geeilten Zoodirektor Jörg Adler gelangen erste Fotos von den winzigen, noch feuchten Jungen. Gezählt wurden drei kleine Löwen, von denen mindestens einer sogar schon die Augen geöffnet hatte. Ob in dem Fellknäuel noch ein viertes Jungtier steckte, wird sich zeigen. "Zeta" zog sich bald hinter einen dicken Stamm in ihrem Innengehege zurück und versteckte ihre Jungen so vor allzu neugierigen Augen. Eine Kamera, die den Zoobesuchern auf einem Monitor eigentlich Bilder aus der Geburtenbox zeigen sollte, wurde wohl vergebens installiert... "Zetas" Trächtigkeit hat genau 108 Tage gedauert. Die Geburt verlief bilderbuchmäßig und sehr schnell fanden die Neugeborenen die mütterlichen Zitzen. Immerhin ist es schon der dritte Nachwuchs der Löwin, die 2003 im Alter von vier Jahren aus einem dänischen Löwenpark in den Allwetterzoo umgezogen war. Der Löwenmann "Jarah" war nur wenige Monate zuvor als Fünfjähriger aus dem Zoo Amsterdam nach Münster gekommen. Die beiden großen Raubkatzen mochten sich auf Anhieb - und schon im August 2003 konnten sich die Besucher in Münster über Junglöwen freuen.

Zoo Wuppertal, 12.06.2006
Zoodirektoren tagen in Wuppertal
Die Mitglieder des Verbands Deutscher Zoodirektoren e.V., der seit 1887 besteht, und Mitglieder in 60 Zoologischen Gärten hat, tagt vom 15.06.2006 - 17.06.2006 zum 6. mal im Zoologischen Garten Wuppertal. Zuletzt waren die Kolleginnen und Kollegen 1981 anlässlich des 100-jährigen Bestehens unseres Zoos hier. Genau 25 Jahre später ist wieder das Jubiläum der Anlass. Die ca. 140 Teilnehmer kommen vor allem aus Österreich, der Schweiz und Deutschland, einige weitere deutschsprechende Kollegen auch aus Budapest, Kopenhagen und Tallinn in Estland. Die Sitzungen finden im Offenbach-Saal der Stadthalle statt. Themen sind u. a. die Pflege von Pinguinen, Bauen für Zootiere, Elefantenzucht, Veterinärangelegenheiten und Vorsorgemaßnahmen gegen den Ausbruch von Geflügelpest und vor allem internationaler Artenschutz. Natürlich wird auch der Zoo besichtigt. Am 16.06.2006 um 12:30 Uhr findet im Offenbach-Saal der Stadthalle eine Pressekonferenz mit dem Vorsitzenden des Verbandes und Direktor des Tierparks Berlin, Dr. Bernhard Blaszkiewitz, dem Direktor des Welt-Zoo-Verbands WAZA, Dr. Peter Dollinger und Vorstandsmitgliedern statt. Hauptthema wird die Welt-Zoo-Naturschutzstrategie sein. Dazu stellen wir eine Broschüre unseres Verbandes vor.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 12.06.2006
Einheimische Geier in der Wilhelma
Diesmal waren die Umstände für die Gänsegeier in der Wilhelma wirklich widrig: Nur weil andere Vögel „Schnupfen“ hatten, wurde ihre Voliere in Plastikplanen eingehüllt. Und das mitten in der Brutzeit. Empörend! Stickige Luft, keine amüsanten Plaudereien mit Krähen und Spatzen mehr und bei Wind das ekelhafte Geknatter der Folie. Aber als Wilhelmageier weiß man, was man der Erhaltung einer einheimischen Geierart schuldig ist. Und so haben die Tiere trotzdem gebrütet und ziehen dieses Jahr insgesamt 2 Küken groß. Auch wenn der Begriff „Küken“ normalerweise mit kleinen gelben plüschigen Wesen und nicht mit 1 Kilogramm schweren, krummschnäbeligen, graudunigen Wesen assoziiert wird, so sind Junggeier doch als Nesthocker fast 4 Monate lang von der Fürsorge und Fütterung der Eltern abhängig. Vom Weg zur Bärenanlage können die Wilhelmabesucher die Geiernester gut einsehen, ohne die Vögel zu stören. Kunstvoll gearbeitete Nester sucht man allerdings vergebens – Geier bieten lediglich einen Asthaufen als Kinderstube an. Gänsegeier fressen nur Aas: Mit ihren scharfen Schnäbel befreien sie Knochen – in der Wilhelma Schafsrippen u.ä.- noch vom letzten Fleischfitzelchen. Früher kreisten Gänsegeier auch über der Schwäbischen Alb und kümmerten sich als Gesundheitspolizei um allerlei Aas. Bei den Menschen aber hatten die gefiederten Müllmänner einen schlechten Ruf und wurden als vermeintliche „Schädlinge“ ausgerottet. Die Nester der Gänsegeier verschwanden aus den Felswänden der Schwäbischen Alb – Rückkehr vermutlich ausgeschlossen, denn heutzutage verschwinden tote Tiere aus seuchenhygienischen Erwägungen zu schnell aus der Landschaft, als dass Geier das Aas noch nutzen könnten. Zunehmender Tourismus bis in die letzte Felswand rückt den Tieren dicht auf die Pelle, gleichzeitig empfinden die Menschen immer noch Misstrauen anhand großer Greifvögel – im vergangenen Jahr wurden mindestens drei der mühsam in den Alpen wiederangesiedelten Bartgeier abgeschossen! Schlechte Perspektive also für Geier – als Spaßvögel im Trickfilm gerne genommen, aber bitte nicht kreisend über unserer Landschaft?!

Aktion Fischotterschutz, 12.06.2006
„Pikante“ Szenen im OTTER-ZENTRUM - Tierfilmer dreht seltsames Sexualverhalten von Hermelinen
Als das Hermelinmännchen „Anka“ sich einen weiblichen Säugling nach dem anderen im Nackenhaar greift und sich mit ihm paart, weiß selbst der renommierte Tierfilmer Günter Goldmann nicht, was er davon halten soll. Unzucht in der Hermelinstube? Pädophilies Verhalten eines Hermelinmännchens oder gar Inzest? Dabei filmte er gerade ein für Hermeline absolut normales Fortpflanzungsverhalten. Hermelinweibchen werden bereits als Säuglinge geschlechtsreif und noch im Nest von den Männchen begattet. Zur selben Zeit, in der auch die Mutter erneut trächtig wird. Die Trächtigkeit dauert dann nahezu ein Jahr, da die Keimlinge ca. 10 Monate in einem Ruhezustand verharren. Dieses außergewöhnliche Verhalten wurde jetzt zum ersten Mal im OTTER-ZENTRUM mit professioneller Digitaltechnik gefilmt. Bekannt ist dieses Fortpflanzungsverhalten in der Wissenschaft seit längerem. Denn immer wieder wurde beobachtet, dass Hermelinweibchen, die als Säuglinge gefunden und aufgezogen wurden, nach einem Jahr Jungtiere zur Welt brachten. Kein Männchen hatte sich ihnen bis dahin genähert. „Der Sinn dieses Verhaltens ist vermutlich eine Anpassung an starke Bestandsschwankungen“ berichtet Dr. Hans-Heinrich Krüger vom OTTER-ZENTRUM. „Denn Hermelinbestände brechen beim Fehlen ihrer Hauptbeute, den Mäusen, häufiger stark ein. Dann kann es sein, dass plötzlich kaum noch Hermeline vorhanden sind. Aber die überlebenden Weibchen brauchen zur Fortpflanzung nicht auf einen Freier warten. Sie tragen ihre Kinder schon im Bauch.“Ob und in welchem Ausmaß die Begattungen der Säuglinge durch den eigenen Vater erfolgen, sollen zukünftige Freilandarbeiten mit Hilfe der Gentechnik klären.

Allwetterzoo Münster, 12.06.2006
Malaienbär "Klaus" ist nicht mehr allein: "Josephine" zog von der Spree an die Aa

Malaienbär "Klaus" im Allwetterzoo hat endlich wieder Gesellschaft! Seine neue Partnerin, die hübsche, rundliche "Josephine", im März 2000 im Berliner Zoo geboren, traf am 1. Juni in Münster ein. Obwohl Malaienbären im Freiland oft als Einzelgänger leben, ist man im Allwetterzoo glücklich darüber, ein passendes Weibchen für den fast 20jährigen "Klaus" gefunden zu haben. Der aus Miami stammende, 1993 über den Zoo Dresden in den Allwetterzoo gekommene Bär hatte in Münster jahrelang mit zwei Weibchen zusammengelebt, die beide 2004 aus Alters- und Krankheitsgründen starben. "Mali", seine letzte Partnerin, war 22 Jahre zuvor im Allwetterzoo geboren worden. Man hat "Josephine" genügend Zeit gelassen, sich an die westfälische Umgebung und die neuen Pfleger zu gewöhnen. Bis jetzt ist alles prima verlaufen und sie macht einen zufriedenen Eindruck. Deshalb werden die beiden Bären am Mittwoch, 14. Juni, erstmalig gemeinsam auf der Außenanlage zu sehen sein.

Aktion Fischotterschutz, 12.06.2006
”Reusenfischerei und Fischotterschutz“ Arbeitskreise Umwelt und Landwirtschaft der SPD im OTTER-ZENTRUM

Zu einem Expertengespräch hatten die Arbeitskreise Umwelt und Landwirtschaft der SPD nach Hankensbüttel in das Otter-Zentrum geladen. Thema des Gesprächs, das von dem Landtagsabgeordneten Klaus Schneck initiiert worden war, war die Bedeutung von Fischreusen für das Überleben des Fischotters. Für Fischotter sind in einer Reuse gefangene Fische eine große Verlockung. Bei dem Versuch sie zu erbeuten geraten sie in das Netz und ertrinken qualvoll, da sie sich aus den Reusennetzen nicht befreien können. Doch es gibt Abhilfe: die Aktion Fischotterschutz e.V. verteilt sogenannte Schutzgitter. Diese werden vor die Reuseneingänge gespannt und verhindern solche Todesfälle zuverlässig. Dr. Hans-Heinrich Krüger von der Aktion Fischotterschutz erklärte den Teilnehmern die Situation. Danach war in Deutschland der Reusentod von Fischottern vor einigen Jahrzehnten die häufigste Todesursache. Mittlerweile ist durch das zunehmende Straßennetz der Straßentod an die erste Position gerückt. Aber die Gefahr durch die Reusen ist dadurch nicht geringer geworden. Ziel der Aktion Fischotterschutz ist der rechtlich verbindliche Einsatz von den Schutzgittern in Reusen. „Positive Beispiele gibt es aus zahlreichen anderen Ländern – warum soll das nicht auch bei uns funktionieren? Schließlich genießt der Fischotter den denkbar höchsten Schutzstatus. In weiten Teilen Deutschlands ist er ausgestorben“ erklärt Mark Ehlers, Vorstandsvorsitzender des Naturschutzverbandes, die Forderung. „Jeder ertrunkene Fischotter ist ein Rückschlag für die einsetzende Wiederbesiedlung“. Die Aktion Fischotterschutz kündigte an, sich weiterhin des Themas anzunehmen um offene Fragen zu klären und neue Schutzkonzepte zu entwickeln.

Allwetterzoo Münster, 12.06.2006
Malaienbär "Klaus" ist nicht mehr allein: "Josephine" zog von der Spree an die Aa

Malaienbär "Klaus" im Allwetterzoo hat endlich wieder Gesellschaft! Seine neue Partnerin, die hübsche, rundliche "Josephine", im März 2000 im Berliner Zoo geboren, traf am 1. Juni in Münster ein. Obwohl Malaienbären im Freiland oft als Einzelgänger leben, ist man im Allwetterzoo glücklich darüber, ein passendes Weibchen für den fast 20jährigen "Klaus" gefunden zu haben. Der aus Miami stammende, 1993 über den Zoo Dresden in den Allwetterzoo gekommene Bär hatte in Münster jahrelang mit zwei Weibchen zusammengelebt, die beide 2004 aus Alters- und Krankheitsgründen starben. "Mali", seine letzte Partnerin, war 22 Jahre zuvor im Allwetterzoo geboren worden. Man hat "Josephine" genügend Zeit gelassen, sich an die westfälische Umgebung und die neuen Pfleger zu gewöhnen. Bis jetzt ist alles prima verlaufen und sie macht einen zufriedenen Eindruck. Deshalb werden die beiden Bären am Mittwoch, 14. Juni, erstmalig gemeinsam auf der Außenanlage zu sehen sein.

Aktion Fischotterschutz, 12.06.2006
”Reusenfischerei und Fischotterschutz“ Arbeitskreise Umwelt und Landwirtschaft der SPD im OTTER-ZENTRUM

Zu einem Expertengespräch hatten die Arbeitskreise Umwelt und Landwirtschaft der SPD nach Hankensbüttel in das Otter-Zentrum geladen. Thema des Gesprächs, das von dem Landtagsabgeordneten Klaus Schneck initiiert worden war, war die Bedeutung von Fischreusen für das Überleben des Fischotters. Für Fischotter sind in einer Reuse gefangene Fische eine große Verlockung. Bei dem Versuch sie zu erbeuten geraten sie in das Netz und ertrinken qualvoll, da sie sich aus den Reusennetzen nicht befreien können. Doch es gibt Abhilfe: die Aktion Fischotterschutz e.V. verteilt sogenannte Schutzgitter. Diese werden vor die Reuseneingänge gespannt und verhindern solche Todesfälle zuverlässig. Dr. Hans-Heinrich Krüger von der Aktion Fischotterschutz erklärte den Teilnehmern die Situation. Danach war in Deutschland der Reusentod von Fischottern vor einigen Jahrzehnten die häufigste Todesursache. Mittlerweile ist durch das zunehmende Straßennetz der Straßentod an die erste Position gerückt. Aber die Gefahr durch die Reusen ist dadurch nicht geringer geworden. Ziel der Aktion Fischotterschutz ist der rechtlich verbindliche Einsatz von den Schutzgittern in Reusen. „Positive Beispiele gibt es aus zahlreichen anderen Ländern – warum soll das nicht auch bei uns funktionieren? Schließlich genießt der Fischotter den denkbar höchsten Schutzstatus. In weiten Teilen Deutschlands ist er ausgestorben“ erklärt Mark Ehlers, Vorstandsvorsitzender des Naturschutzverbandes, die Forderung. „Jeder ertrunkene Fischotter ist ein Rückschlag für die einsetzende Wiederbesiedlung“. Die Aktion Fischotterschutz kündigte an, sich weiterhin des Themas anzunehmen um offene Fragen zu klären und neue Schutzkonzepte zu entwickeln.

Tierpark Ueckermünde, 12.06.2006
Marty aus Erfurt trifft Napirai aus Eberswalde im Tierpark Ueckermünde - Endlich: zwei Zebras im Tierpark Ueckermünde

Vor wenigen Tagen kam Zebrahengst „Marty“ aus dem Erfurter Zoo im Tierpark Ueckermünde an. Wegen der hohen Temperaturen wurde das Tier nachts auf der Autobahn transportiert und kam wohlbehalten in Ueckermünde an. Es sieht so aus, dass er sich gut mit Zebrastute „Napirai“ vertragen wird, die aus dem Zoo Eberswalde stammt. Beide Tiere sind etwa ein Jahr alt. Nachwuchs ist aber erst in zwei oder drei Jahren zu erwarten. Die Mitarbeiter des Tierparks hoffen nun, dass sich die beiden Tiere gut vertragen und damit der Grundstein für eine Zebraherde im Tierpark Ueckermünde gelegt wurde.

Tierpark Ueckermünde, 12.06.2006
I. Ueckermünder Dschungelnacht

Am Freitag, dem 16. Juni 2006, hat die 1. Dschnungelnacht des Ueckermünder Tierparks in Zusammenarbeit mit dem Ueckermünder Turnverein von 1861 Premiere. Ein langer Tag und eine kurze Nacht erwarten die Besucher. Denn der Tierpark Ueckermündehat an diesem Freitag von 10 Uhr bis nach Einbruch der Dunkelheit geöffnet sein wird. Wie immer finden Schaufütterungen für die Fischotter um 11 und 16 Uhr statt. Der Wirtschaftshof konvertiert zum Dschungel: Ab 17 Uhr wird Clown „HappyDay“ bereits auf der Bühne auf dem Wirtschaftshof sein und Kinder und Eltern auf den Abend einstimmen.

Zoo-Verein Wuppertal e.V., 12.06.2006
Offizielles Pinguinale-Poster mit allen 200 Pinguinen
Die Pinguine der PINGUINALE 2006 sind seit ihrer Aufstellung für viele Menschen ein begehrtes Fotomotiv geworden. Alle Pinguine abzulichten dürften allerdings bisher wohl nur wenige Fotografen geschafft haben. Doch nun gibt es eine gute Möglichkeit, sich die ganze Vielfalt der Pinguine in die Wohnung oder ins Büro zu holen: mit dem offiziellen Poster der PINGUINALE 2006. Auf dem Pinguinale-Poster sind erstmals Fotos aller 200 Pinguine zu sehen. Auf 70 x 100 cm hat der „Pinguinale-Fotograf“ Peter Frese die Pinguine zu einer bunten Kollage zusammengestellt. Das Poster bietet einen kleinen Vorgeschmack auf das Pinguinale-Buch, das die Pinguinale dokumentieren und im September erscheinen wird. Darüber hinaus wird es auch eine DVD geben, die im Oktober erscheinen wird. Das Pinguinale-Poster ist ab Dienstag, 13. Juni, für 4,90 € an der Zoo-Truhe erhältlich. Darüber hinaus gibt es im Fachgeschäft Bilder Brinkmann in Barmen (Werth 48, gegenüber dem Rathaus) die Poster nicht nur „pur“, sondern auch in gerahmten Versionen zu erstehen. Passend dazu wird Bilder Brinkmann daher ein komplettes Schaufenster „pinguinal“ dekorieren.


Stadt Krefeld, 12.06.2006
Krefelder Zoo plant für die Zukunft / Elefanten bekommen mehr Platz, Menschenaffen ein Außengehege / Vielleicht bereichern in einigen Jahren Giraffen die Afrikawiese
Ein Leitbild für die Zukunft, basierend auf den Ausarbeitungen des Büros „Tiergartengestaltung Wiesenthal“ hat der Aufsichtsrat der Zoo Krefeld gGmbH in seiner jüngsten Sitzung verabschiedet. Dabei handelt es sich um eine langfristige Planung für die nächsten 15 Jahre. Bei der Entwicklung des neuen Leitbildes, das nun Schritt für Schritt verwirklicht werden soll, wurden die Zoomitarbeiter mit einbezogen. Zunächst wurden die bestehenden Fakten im Zoo analysiert und zu einem Informationswerk über Tierbestand, Zuchterfolge, Beteiligung an Artenschutzprogrammen und Infrastruktur des Krefelder Zoos zusammen gefasst. Auf dieser Grundlage sollen nun Schritt für Schritt bestehende, von den Besuchern besonders geschätzte Werte des Zoos ausgebaut und derzeitige Schwächen des Zoos beseitigt werden. Anhand einer Prioritätenliste wurde die Marschrichtung für die ersten Schritte festgelegt: Zunächst soll der seit langem marode Wirtschaftshof erneuert werden, und zwar an einem neuen Standort im Schatten der Tribüne des benachbarten Fußballstadions. Dies bietet den Vorteil, dass der für die Tierpräsentation unattraktive Standort besser genutzt werden und am bisherigen Betriebshof die Versorgung der Tiere bis zur Fertigstellung des neuen Gebäudes ungehindert weiter laufen kann. Damit es hier bald losgehen kann, hat der Aufsichtsrat bereits für dieses Jahr die ersten 50 000 Euro zur Planung bereitgestellt. Weitere 50 000 Euro werden noch in diesem Jahr für eine Überarbeitung des Abwassersystems benötigt, und zwar für eine neue Filteranlage bei den Pinguinen, die das Wasser wieder aufbereitet und dadurch wieder nutzbar macht. Ein weiterer Schritt, der kurzfristig in Angriff genommen wird ist die Sanierung des Regenwaldhauses mit Neubau der Vorhalle. Der Umbau des Menschenaffenhauses mit Neubau von Außenanlagen für die großen Affenarten steht als nächstes auf dem Programm, bevor der Eingangsbereich ein neues Outfit erhält. Danach sollen Nashörner und Elefanten mehr Platz bekommen, indem die Anlage der Zwergflusspferde in ihre Gehege mit einbezogen wird. Zwergflusspferddame „Sophie“, die einzige noch verbliebene Bewohnerin der Anlage, wird dafür in einen anderen Zoo umsiedeln müssen. Dafür können aber die Elefanten dann weitgehend von der Kettenhaltung befreit werden und damit eine artgerechtere Haltung der drei schweren Dickhäuterinnen sichergestellt werden. Auch für den Nashornnachwuchs Davu wird der durch sein Heranwachsen erforderliche Platzzuwachs sicher gestellt. Danach kommt das alte Bauernhaus an die Reihe, das früher den Zoodirektoren als Wohnhaus gedient hat und unter anderem die Zoobibliothek beherbergt. Schließlich wird es an eine Neuplanung der Afrikawiese gehen, wobei auch eine mögliche zukünftige Giraffenhaltung in Krefeld überdacht werden soll. Jedenfalls soll das Gebiet komplett neu überplant werden und eine neue Gestaltung bekommen, so dass die Besucher demnächst nicht mehr durch Zäune auf die Tiere blicken müssen, sondern Gräben eine natürliche Abtrennung bieten.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 12.06.2006
„Countdown für Afrika: noch 40 Tage bis zur ersten Safari“ Eröffnung der größten ZOOM Erlebniswelt am 20. Juli 2006
In 40 Tagen ist es so weit: Auf einer Fläche von mehr als 14 Hektar öffnet am 20. Juli 2006 die ZOOM Erlebniswelt Afrika ihre Tore. Die größte der drei Erlebniswelten (Alaska seit 2005 / Afrika Juli 2006 / Asien 2007/2008) wird mitten im Ruhrgebiet 38 afrikanischen Tierarten großzügige Lebensräume bieten. Das für 85 Millionen Euro verwirklichte Gesamtkonzept konsequent ganzheitlich naturnaher Gestaltung begeistert: Seit Beginn 2005 strömten weit mehr als 700.000 Besucher in die zoologische Erlebniswelt in Gelsenkirchen. Den größten Tierumzug in der deutschen Zoogeschichte planen in Gelsenkirchen Tiergärtner, Tierpfleger, Transporteure und Tierärztinnen. 288 Tiere ziehen innerhalb der zoologischen Erlebniswelt um oder kommen aus ganz Europa nach „Afrika“: 10 Erdmännchen sind bereits aus Karlsruhe und Köln eingetroffen, drei gewaltige Flusspferde werden aus Emmen und Basel erwartet. Sitatungas siedeln aus Köln und Mülhausen nach Gelsenkirchen um und eine achtköpfige Schimpansenfamilie westafrikanischer Abstammung zieht aus dem Züricher Zoo in das 2.000 m² große Dschungelhaus. Aus Stockholm kommen Buschbabies und die weiteste Anreise haben zwei Breitmaulnashörner aus einem südafrikanischen Tierpark. Mehr als 300 Ingenieure und Facharbeiter gestalten bis zum 20. Juli großflächige Savannen und Seenlandschaften. In den nächsten Wochen wird der 240 Meter lange afrikanische See mit 9.500 m³ Wasser geflutet, das bis zu neun Meter hohe Giraffenhaus bezugsfertig und eine neun mal 25 Meter große Spiel-Erlebnisanlage aus Naturhölzern vom TÜV abgenommen. Nach der Fertigstellung erwarten die Besucher der ZOOM Erlebniswelt insgesamt über drei Kilometer Rundweg durch die Erlebniswelten Alaska und Afrika und rund 380 exotische Bewohner. Neben den unmittelbarsten Begegnungen zwischen Menschen und Tieren werden spannende Besuchererlebnisse geboten: Bootsfahrt mit der African Queen, Alaska Ice Adventure, Afrika Lodge, Alaska Diner und drei Spielplätze sind einige davon.

Wisentgehege Springe, 12.06.2006
Wisentgehege bei Nacht - Am 17. Juni wird das Mittsommernachtsfest gefeiert
Am Samstag, den 17. Juni geht es im Wisentgehege erst richtig wild los, wenn andere Freizeiteinrichtungen schließen. An dem Abend und in der Nacht müssen die Tiere des Wisentgeheges Ihre Nachtruhe mit den abenteuerlustigen Besuchern des Wisentgeheges teilen. Beim Mittsommernachtsfest dürfen die kleinen und großen Besucher des Wisentgeheges am Lagerfeuer sitzen, Grillen, Stockbrot backen, Gitarre spielen oder Lieder singen. Kurz gesagt: Im Wisentgehege ist erlaubt, was sonst in der freien Natur verboten ist. Die ganz mutigen Abenteurer dürfen im Wisentgehege zelten. Ein Zeltplatz wird ausgewiesen auf den Wiesen beim Muffelwild. In der Zeit zwischen 16.00 h und 19.00 h ist ein Kutschen-Pendelverkehr zwischen Kasse und Zeltplatz eingerichtet, damit die Ausrüstung nicht durch das Wisentgehege getragen werden muss. Aber bis es so weit ist, dass müde Besucher in ihren Schlafsack krabbeln, gibt es viel Programm zu erleben. Von 14.00 h bis 18.00 h können Kinder am Mal- und Bastelzelt der Gehegeschule Fledermäuse aus Naturmaterialien basteln. Die Ponyreiter stellen ihre Tiere ab 16.00 h für Kinder zur Verfügung. Um 18.30 h starten Adler, Falken und Eulen auf dem Falkenhof. Für aufmerksame Kinder könnte sich das anschließende "Falken-Quiz" lohnen. Gegen 16.30 h und 20.30 h wird Matthias Vogelsang sein Wolfsrudel in der Nähe des Elchgeheges präsentieren. Um 21.00 h startet die Fledermauswanderung. Experten des NABU stellen die nachtaktiven Tiere, die in großer Anzahl im Wisentgehege vorkommen, den interessierten Besuchern vor. Abschluss und Highlight der organisierten Veranstaltungen wird der Fackelumzug durch das nächtliche Wisentgehege sein. Um 22.30 h startet der Tross an der Köhlerhütte. Wachstuchfackeln können dort erworben werden. Wer sich an diesem Abend nicht selbst versorgen möchte, hat natürlich die Gelegenheit, sich im Café Wild oder an der Köhlerhütte mit Gegrilltem versorgen zu lassen. Bratwurst, Stockbrot, Getränke und Aktionen für Kinder werden auch an der Grillhütte am Biberplatz angeboten. Hier informiert das FURAHA Phoenix-Kinderhaus über die Arbeit des Waisenhauses in Kenia. Der Erlös dieses Verkaufsstandes geht komplett an das Waisenhaus. Für diese Veranstaltung gelten die regulären Eintrittspreise im Wisentgehege (8,- Euro Erwachsene, 4,50 Euro Kinder). Das Zelten ist ebenfalls inklusive. Anmeldung ist nicht erforderlich. Reservierungen werden nicht vorgenommen. Wer am nächsten Morgen im Café Wild frühstücken möchte, muss sich anmelden bis 15. Juni unter 05041/5828. Die Preise für das Buffet betragen 6,50 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder.

Fachhochschule Augsburg, 11.06.2006
Neue Studie zum Augsburger Zoo und seiner „Marken-Faszination“ für die Freizeitregion Schwaben
Im Sommersemester 2006 erforschten 26 Studierende des Schwerpunkt Marketing Management International in Kooperation mit der Zoo-Direktion unter meiner Leitung nach allen Regeln der Kunst die Zukunfts-Chancen und Verbesserungspotenziale des Augsburger Zoos. In über 400 Bevölkerungs- und Experten-Interviews mit Vergleich zur Imagestudie 2003 (ebenfalls von FH-Studierenden) konnten bemerkenswerte Trends und neueste besucherfreundliche Erfolgsfaktoren dieser traditionsreichen Institution entschlüsselt werden. Eindeutig erkennbar ist: Der Augsburger Zoo hat als besonders zentral gelegener Natur- und Freizeitpark der Region großartige Zukunftsaussichten, immer mehr Besucher zu gewinnen. Vorausgesetzt, das Zoo-Management passt sich weiterhin den immer anspruchsvoller werdenden Kundenwünschen an, ohne seine Kernkompetenz bei der artgerechten Tierpflege zu verspielen. Herausgekommen ist bei der umfangreichen Semester-Projektarbeit der Studierenden ein erstaunliches Marken-Konzept mit Vorbild-Charakter, das ideale Besucher-Zielgruppen, großzügige Förderer des Zoos und die Zoo-interessierten Öffentlichkeiten mit neuartigem ganzheitlichen Markenkonzept bis hin zum Slogan ansprechen soll.

Zoo Leipzig, 09.06.2006
Tüpfelhyänennachwuchs im Doppelpack! Erster Blick in die Mutterstube geglückt

Ein erster Blick in die Mutterbox im Innengehege der Hyänenanlage brachte es ans Licht: Tüpfelhyänendame „Lubanga“ hat am vergangenen Montag Zwillinge zur Welt gebracht. Mit viel Glück und aus sicherer Entfernung ist es den Tierpflegern endlich gelungen, das bislang gut gehütete Geheimnis zu lüften. Zwei kleine, pechschwarze Hyänenwelpen lugten putzmunter und neugierig, aber immer im sicheren Schutz der Mutter aus ihrer Mutterbox hervor, in die sich „Lubanga“ seit der Geburt mit ihren Sprösslingen zurückgezogen hat. Lubanga (geb. 31.10.1999 in Tansania, seit 2004 in Leipzig) und Hyänenmann „Kitano“ (geb. 01.01.1999 in Amersfort/ NL, seit 2004 in Leipzig) sorgten damit bereits zum dritten Mal für Nachwuchs seit ihrem Einzug auf die Kopje-Felsen der Kiwara-Savanne im März 2004. Die 2004 geborenen Geschwister „Kibaya“ und „Etana“ (beide geb. 14.09.2004 in Leipzig) sowie der erst 9 Monate alte „Jengo“ (geb. 5.09.2005 in Leipzig) reagierten gelassen auf den Familiennachwuchs. Tüpfelhyänen kennen keine feste Fortpflanzungszeit. Nach einer Tragzeit von etwa 100 Tagen werden für gewöhnlich 1- 2 schon relativ weit entwickelte Jungtiere geboren, deren Augen geöffnet sind und die im Durchschnitt ein Gewicht von 1 bis 1,5kg erreichen. Die Jungen werden vor allem vom Muttertier versorgt, aber auch das Männchen kann manchmal beim Spiel mit den Jungtieren beobachtet werden. Oftmals sind die Welpen schon in frühesten Tagen damit beschäftigt, die angeborenen Aggressionen an den Geschwistern auszulassen. Da dieses natürliche Verhalten der Tiere kein Spieltrieb ist sondern mitunter tödlicher Ernst werden kann, achtet das Muttertier stets darauf, die Raufbolde immer wieder voneinander zu trennen. Das auffällig dunkelbraune bis schwarze Fleckenmuster auf gelb-braunem Fell, dem die Tüpfelhyänen ihren Namen verdanken, entwickelt sich bei den Jungtieren erst im Alter von ca. 2 Monaten und erscheint zunächst auf Beinen und Flanken.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 09.06.2006
Spanische Seelöwen ziehen in die Robbenanlage

Gute Nachrichten für die neuen Seelöwen in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen: Die Quarantäne der Tiere aus Barcelona ist beendet, so dass sie noch diese Woche in die Robbenanlage umziehen können. Die Damengruppe aus Spanien kann also schon in Kürze mit den neuen Artgenossen auf Tauchgang und Fischfang gehen. Die drei Senoritas von der iberischen Halbinsel hören auf die klangvollen Namen Spanky (geb. 1986), Chica (geb. 2004) und Ninja (geb. 2005). Wenn die eigene Babyabteilung nicht ausreicht, schaut sich die ZOOM Erlebniswelt regelmäßig im Ausland nach neuen Tieren um. Dazu Dipl.-Biologin Sabine Haas, Pressereferentin der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen: „Für den gesunden Tierbestand des Zoos ist es aus Zuchtgründen zwingend notwendig, dass wir unsere Tiere immer wieder mit Artgenossen aus fremden Zoos zusammenbringen, um Inzucht zu vermeiden.“

Vogelpark Walsrode, 09.06.2006
Biergartensaison im Vogelpark Walsrode eröffnet

Nette Leute treffen und gemeinsam grillen - diese Dinge gehören für viele Menschen zu einem perfekten Sommer dazu. In diesem Sinne bietet der Vogelpark Walsrode zwischen dem 16. Juni und 12. August auch dieses Jahr wieder jeden Freitag und Samstag von 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr einen gemütlichen Grillabend am idyllischen Kranichsee an. Unter schattigen Kastanienbäumen sitzend können die Besucher nicht nur zu deftigen Steaks und Würstchen greifen, sondern auch ganz fleischlos leckere Lachsfilets, bayerische Riesenbrezeln und frische Salate genießen. Der Grillabend findet übrigens bei jedem Wetter statt, denn sollte es doch mal feucht werden, können die Gäste ihre Mahlzeit im nahe gelegenen Gasthof „Zum Kranich“ genießen. Wer möchte, kann den Grillabend mit einer einstündigen Führung kombinieren, die um 18.15 Uhr für drei Euro angeboten wird und einen Blick hinter die Kulissen gewährt. Treffpunkt ist an der Kasse.

Tiergarten Heidelberg, 09.06.2006
Langeweile Fehlanzeige - Beschäftigung für die Tiere im Zoo HD – Fussball aus Feuerwehrschläuchen -

Die Roloway Meerkatzen vollziehen Balanceakrobatik auf den großen gelben Bällen, die Schimpansen werfen sie mit aller Wucht gegen die Glasscheiben und die Gorillas verfeinern täglich ihr handwerkliches Geschick, um mit ausgefeilter Technik an das begehrte Innenleben zu gelangen: Rosinen und besonders leckeres Trockenfutter. Orang-Utan Ujian dagegen hat sich zum Meister der „Stocherboxen“ hochgearbeitet. Mit einem Holzstöckchen arbeitet er sich hochkonzentriert zu Fruchtmus oder anderen Leckereien vor, die die Tierpfleger hier für ihre Schützlinge deponiert haben. Nach soviel Naschereien darf natürlich der Sport nicht zu kurz kommen, schliesslich sind die großen und kleinen Affen ja auch für ihre Kletterkunst bekannt. Die von der Feuerwehr gestifteten ausrangierten Schläuche werden von Reviertierpfleger Bernd Kowalsky und seinem Team in Schaukeln, Lianen, Rutschen und etliche andere Klettermöglichkeiten kunstvoll verwandelt. Da kommt im Affenhaus garantiert keine Langeweile auf und zudem ist es ein täglicher Denksport, der Intelligenz und Geschick fördert. Auch die anderen Tiere wollen beschäftigt werden und so müssen sich die Tierpfleger aller Reviere ständig Neues einfallen lassen. Seit letzter Woche sieht man im Zoo einen aus Feuerwehrschläuchen geknoteten Ball, an dem die Großkatzen ihre Kräfte messen und der den Elefanten als Fußball dient. Aber nicht nur die Grobmotorik wird trainiert, sondern auch die ganz feinen Sinne angesprochen. Die Tierpfleger fördern den Geruchssinn der Katzen immer wieder aufs Neue. In den Groß- und Kleinkatzengehegen hängen Leinensäckchen mit duftenden Kamelhaaren, Gewürzen und anderen Aromen. Bei Führungen mit der Zooschule kann man auch selbst Beschäftigungsfutter basteln und zusehen, mit welchem Spaß die Tiere bei der Arbeit sind.

Tiergarten Nürnberg, 09.06.2006
Rindergemsen, Gnuziegen und Takine

Es gibt kaum etwas Erfreulicheres für einen Tiergärtner als die Geburt bei einer selten gehaltenen Tierart. So kann man leicht die Freude des Zooteams im Tiergarten Nürnberg ermessen, als jetzt die Geburten gleich „im Dreierpack“ erfolgreich verliefen. In diesem Jahr gab es am 14., 21. und 23. März drei Geburten, die sich zur Freude aller Mitarbeiter als 3 Weibchen entpuppt haben. Bei den in Haremsgruppen lebenden Takinen sind Männer natürlich nur in Unterzahl erwünscht. Der Tiergarten Nürnberg hat das große Glück bis jetzt nur 3 Männer, aber 12 Weibchen als Nachwuchs verzeichnen zu können. Vater des gesamten Nachwuchses ist der imposante KLECKS, der mittlerweile über 300 kg auf die Waage bringt. Die unbedarften Besucher können diese Tiere kaum zuordnen und lesen deshalb besonders interessiert das Gehegeschild. Auch die deutschen Namen Rindergemse bzw. Gnuziege für diese international Takin genannte Tierart zeigen, dass sich selbst Fachleute bis heute nicht ganz einig sind, in welche Verwandtschaft diese Wiederkäuer nun gehören. Beobachtungen aus ihrem Lebensraum in den nasskalten, mit Rhododendron bewaldeten Hochgebirgszonen Zentralasiens, sind wegen deren Unzugänglichkeit nur sehr spärlich. Dementsprechend wenig weiß man über natürliches Verhalten und die Bedrohung dieser Tierart durch Wilderei und Lebensraumzerstörung.

Thüringer Zoopark Erfurt, 09.06.2006
Neues Riffaquarium
Im Rahmen des Zookonzeptes 2012 in Umsetzung der EU-Zoo-Richtlinie zur artgerechten Wildtierhaltung entsteht seit Januar 2006 im Aquarium des Zooparkes am Nettelbeckufer 28a ein neues Riffaquarium. Dabei handelt es sich um ein bis 6 m langes, bis 3,50 m tiefes und 2,30 m hohes Becken mit einem Fassungsvermögen von über 50.000 l Meerwasser. Vor kurzem wurden die Betonwände fertiggestellt und die beiden jeweils 1 t schweren Acrylglasscheiben eingesetzt. Am kommenden Montag, dem 12. Juni 2006, ab 14 Uhr, ist es nun soweit. Das Becken soll erstmals probeweise mit Wasser gefüllt werden. Das Ganze erfolgt im Rahmen einer Übung der Freiwilligen Feuerwehr Ilversgehofen.

Tierpark Ueckermünde, 09.06.2006
Der Ueckermünder Landwirt Götz Schendel engagiert sich für den Tierpark Ueckermünde
Schwein gehabt hat wieder einmal der Tierpark Ueckermünde: Bereits seit einigen Tagen befindet sich Sau „Daisy“ mit ihren drei lustigen Ferkeln Tick, Trick und Track auf dem kleinen Bauernhof neben der Museumsscheune. Die Tiere hat Ökolandwirt Schendel dem Tierpark Ueckermünde leihweise für diese Saison zur Verfügung gestellt. Tick, Trick und Track haben sich schnell an ihr neues Zuhause gewöhnt und suchen auch regelmäßig den Streichelbereich auf.

Tier- & Freizeitpark Jaderberg, 09.06.2006
Jaderpark bietet Einblicke in die Aufzuchthöhle der Erdmännchen

Momentan kann man im Tier- und Freizeitpark Jaderberg Einblicke der besonderen Art erhalten. Die moderne Technik macht es möglich, daß wir in diesem Jahr von der ersten Lebensstunde an das Heranwachsen kleiner Erdmännchen miterleben können. Infrarotkameras nicht größer als ein Stück Würfelzucker wurden durch die freundliche Unterstützung von „Stern TV“ in der Wurfhöhle der Erdmännchen installiert. Allerdings mußte dabei mit größter Vorsicht hantiert werden, damit die Familie den Einbau nicht als störend empfindet und dann den Bau nicht mehr akzeptiert. Am 30. Mai in den Vormittagsstunden konnte nun die Geburt am Bildschirm direkt miterlebt werden. Da Erdmännchenkinder die ersten 6 Lebenswochen in der Höhle bleiben, sahen wir die Jungen immer erst ab diesem Alter. Nun können alle Besucher im Südamerika-Haus auf dem dort aufgestellten Monitor unmittelbar am Familienleben der afrikanischen Wüstentiere teilnehmen und sehen, wie die ganze Familie die noch nackten Winzlinge versorgt. Außerdem wird uns „Stern TV“ am 22.08.06 um 21.15 Uhr in einer Reportage die schönsten Momente aus dieser Rundrumbeobachtung präsentieren. Der Zufall wollte es, daß unsere Süßwasserrochen, die auch im Südamerika-Haus leben, letzte Nacht ebenfalls Nachwuchs bekamen. Da Rochen als Knorpelfische lebend gebärend sind, sieht man jetzt zwischen den Alttieren die Kleinen schwimmen. Sie messen nicht mehr als ca. 5 cm im Durchmesser, machen einen ausgesprochen possierlichen Eindruck und das, obwohl alles schon dran ist, selbst der giftige Stachel.

Zoo Frankfurt, 08.06.2006
Kulturdezernent Dr. Hans-Bernhard Nordhoff macht mit Bagger Platz für das neue BONOBOLAND

Die Realisierung von BONOBOLAND schreitet voran: Nach Vorstellung des PPP (Public Private Partnership)-Partners Avicenna gemeinsam mit den Architekten Harald Fay und liquid, der Pläne und des Modells, das die Zoobesucher im Menschenaffenhaus besichtigen können, kam es am 21. Februar dieses Jahres zur Vertragsunterzeichnung sowie im Anschluss zur Einreichung der Abriss- und Baubewilligung. Die Architekten arbeiten zusammen mit der Zooleitung, dem Bauunternehmen Wiemer & Trachte und mit dem technischen Beratungsbüro N+ intensiv an der Detailplanung. Nach Eintreffen der Abrissbewilligung und Einrichtung des Bauplatzes wird heute wieder ein sichtbares Zeichen gesetzt: Kulturdezernent Dr. Hans-Bernhard Nordhoff wird mit einem Bagger den Ziegenstall abreißen und damit Platz für das neue BONOBOLAND schaffen. Die Zwergziegen, Zwergesel und Shetlandponies bleiben natürlich im Zoo Frankfurt zur Freude der Kinder: Sie haben ihre neuen Gehege neben der Kamelanlage bezogen. Wichtig ist, dass die Besucher alle Menschenaffen weiterhin in ihrem Haus während der ganzen Bauzeit beobachten können! Im Rahmen der Europäischen Erhaltungszucht-Programme (EEP) haben sich sogar zwei Gruppen vergrößert: Der weibliche Westliche Flachlandgorilla RUBY (geboren 19.12.97 im Zoo Arnhem) ist ist dieses Jahr am 22. März aus dem Zoo Leipzig eingetroffen und von MATZE liebevoll empfangen worden: Es wurden bereits Paarungen mit dem mit 49 Jahren weltweit ältesten Gorilla-Zuchtmann beobachtet. Schon im September 2005 haben die weiblichen Bonobos KUTU (geboren 29.5.98 in der Wilhelma Stuttgart) und ZOMI (geboren 28.1.98 im Tierpark Planckendael/Belgien) unsere Gruppe auf zehn Tiere vergrößert.

Tiergarten Schönbrunn, 08.06.2006
WIE MAN RIESENFLUGHUND-MUTTER WIRD

Die 26jährige Schönbrunner Tierpflegerin Nina Reinstadler lebt seit einiger Zeit mit einem lebenden Riesenflughund am T-Shirt. Und das kam so: Vor zwei Monaten plumpste im Regenwaldhaus des Tiergartens ein Flughundbaby zu Boden. Die Tierpfleger nahmen das Tier auf und hängten es wieder hinauf unters Dach, dort wo seine Artgenossen und vor allem seine Mutter die meiste Zeit des Tages herumhängen. Am nächsten Tag lag es schon wieder unten und man beschloss, das Tier – ein Weibchen - notgedrungen mit der Hand aufzuziehen. Die Tirolerin Nina Reinstadler wurde zur Flughundmutter erklärt und ihr Baby erhielt einen Namen: „Nelih“. Anfangs musste Nelih alle drei Stunden mit Säuglingsmilch gefüttert werden – und zwar Tag und Nacht. Aus diesem Grund nahm die Flughundmutter den Flughund abends immer mit nach Hause. Mittlerweile übernachtet Nelih im Tiergarten, ernährt sich bereits überwiegend von Früchten. Das Jungtier wird immer kräftiger, es wiegt nun etwa 30 Dekagramm und wird sicherlich bald flugfähig. Ziel ist es, das Tier möglichst bald in die große Gruppe der Flughunde zu integrieren. Flughunde gehören zu den Flattertieren, sind also mit den Fledermäusen verwandt. Nelih hat das Flattern vor wenigen Tagen entdeckt: Seitdem finden in der Futterküche des Regenwaldhauses regelmäßig Flugübungen statt. Mit einem quer durch die Küche gespannten Sicherheitsseil und mit einigen Pflegern, die sich für Nelih selbstlos als sichere Landeplätze zur Verfügung stellen.

Zoo Dresden, 08.06.2006
Eröffnung des neuen Geheges für die „Frackträger“ am 10. Juni 2006

Unseren Humboldtpinguinen konnte auf Initiative der Opernsängerin Heike Liebmann, durch Finanzierung des Zoo-Freunde Dresden e.V. der Zoo Dresden GmbH, der Sparkassenstiftung, Spenden von Einrichtungen und vielen Einzelspendern ein modernes Zuhause errichtet werden. Den Vögeln steht jetzt eine naturnah gestaltete Anlage zur Verfügung, die den Besuchern einen kleinen Eindruck in die Heimat der Pinguine der chilenischen Pazifikküste vermitteln soll. Sichtscheiben in das Becken und eine kleine Besucherplattform ermöglichen unseren Gästen verschiedene Einblicke in die Anlage. Wir laden Sie am Sonnabend, dem 10. Juni 2006, 10.00 Uhr zum Fototermin recht herzlich ein. Ein weiterer Höhepunkt ist der „Tag der Tierpaten“, der ebenfalls am 10. Juni 2006 stattfindet. Der Verein „ZOO-FREUNDE DRESDEN e.V.“ und die Zoo Dresden GmbH möchten sich auch in diesem Jahr bei den Tierpaten für die Übernahme bzw. Weiterführung der teilweise langjährigen Tierpatenschaften bedanken.

Zoo Duisburg, 08.06.2006
TIERart Kunst-Ausstellung im Zoo

Natürlich lebt jeder Zoo von der Attraktivität seiner l e b e n d e n Tiere; dennoch aber gehen Faszination und Anziehungskraft auch von A b b i l d e r n lebendiger Wesen aus – ganz besonders dann, wenn sie so meisterhaft präsentiert werden wie derzeit im Rahmen einer Ausstellung TIERart im Zoo vom 10. Juni bis zum 26. August 2006. 40 ihrer schönsten Bilder stellt die 1968 geborene Künstlerin und Dipl.-Designerin Audrey HAGEMANN aus im Aquarium des Zoos – eingerahmt von der grellbunten Farbenpracht bizarrer Meeresbewohner eines Korallenriffs auf der einen und gemächlichen Schwimmbewegungen riesiger Pacu-Fische des südamerikanischen Amazonasgebiets auf der anderen Seite. Aus der großen Themenvielfalt ihrer Werke stellt die Künstlerin Gemälde von Koala und Katta, Nashorn und Tiger und weiterer Tierarten in unterschiedlichen Techniken vor. Gekonnte Farbspiele und starke Kontraste sind typisch für die Darstellungen von Audrey HAGEMANN, die sämtliche ausgestellten Werke vor Ort zum Verkauf anbietet. Preise zwischen 65 und 450 Euro lassen die dynamischen Tierportraits recht preiswert erscheinen – und ein Teil der Erlöse fließt sogar in die Nashorn-Schutzkampagne der E.A.Z.A. (European Association of Zoos and Aquariums).

Tiergarten Kleve, 08.06.2006
Wolle ade…
In der Zeit vom 13. bis zum 20. Juni 2006 ist es wieder so weit: Das Wetter wird schöner (endlich ist der Sommer da!), und den Schafen im Tiergarten Kleve geht es im wahrsten Sinne des Wortes an die Wolle! Täglich von 10.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 16.00 Uhr können die Besucher live miterleben, wie die Schafe verschiedenster Rassen, klein, groß, dick, dünn, mit Schwanz, ohne Schwanz, hornlos und mit Hörnern geschoren werden. Der Höhepunkt der Schafschur ist wie immer das große Schafschurfest, das diesmal am Sonntag, dem 18. Juni 2006. von 10.00 bis 17.00 Uhr stattfindet. Nach Herzenslust können die Besucher dann wieder selber spinnen und filzen, es gibt Schönes und Nützliches aus Fell zu kaufen und das leibliche Wohl kommt auch nicht zu kurz! Während ihre Kollegen unters (Scher-) Messer kommen, reiben sich einige Schafe die Hände, oder besser gesagt, die Klauen, denn sie bleiben von der Schafschur verschont. Warum wohl? Nun, ganz einfach, diese Schafe kommen ursprünglich aus Afrika, und zwar aus besonders heißen Regionen. Was sollte man da wohl mit einem dicken Vlies anfangen? Mutter Natur hat es so eingerichtet, dass diese Schafe nur ein dünnes Haarkleid haben, das sich selbst immer wieder erneuert – die Somali-Schafe (das sind die mit den weißen Körpern und schwarzen Köpfen) und die Kamerunschafe im Streichelzoo im Tiergarten Kleve gehören daher auch zu den sog. Haarschafen. …und es gibt noch eine Schafsrasse, die mit dem Scheren gar nichts am Hut hat: die Soay-Schafe. Im Gegensatz zu den Haarschafen haben diese Schafe sehr wohl ein dickes Vlies, und das brauchen sie auch, denn sie stammen von den schottischen Hebriden, wo ein sehr rauhes Klimas herrscht. Dort lebten sie allerdings relativ wild, und so erfolgt auch bei Ihnen ein natürlicher Fellwechsel – die dicke Wolle fällt bei wärmeren Temperaturen einfach nach und nach ab. Die Soays sehen dann immer so aus, als wären sie Opfer eines großen Mottenschwarms geworden… Wenn die Pfleger die Schafe zur Schur einfangen, bekommt jedes Schaf auch gleich eine Wurmkur und eine Pediküre. Die Wurmkur müssen auch die Soays über sich ergehen lassen, und dabei zupfen die Pfleger schon mal hier und da, damit die Schafe etwas manierlich aussehen.

Wisentgehege Springe, 08.06.2006
Ganz schön winzig…der Riese - Nachwuchs bei den Elchen im Wisentgehege Springe
Am 30. Mai kam im Wisentgehege Springe ein Elchkalb zur Welt. Dies ist der erste Nachwuchs bei der größten europäischen Hirschart seit vier Jahren. Früh morgens, in unmittelbarer Nähe des Besucherweges hat der oder die Kleine das Licht der Welt erblickt. Die sehr fürsorgliche Mutter kümmert sich rührend um ihr Baby. Mit häufiger Kontaktaufnahme durch Lecken und Anstupsen mit der großen Ramsnase wird ganz früh eine enge Bindung zwischen Mutter und Kalb geschlossen. Niemandem sei geraten, sich in die Nähe der Kinderstube zu begeben. Das gilt sowohl für die Tierpfleger im Wisentgehege, wie auch für Raubtiere in der freien Wildbahn. Mit heftigen Attacken vertreibt die Elchkuh jeden Eindringling. In der freien Wildbahn verteidigt sie ihr Junges sogar gegen Braunbären und Wölfe. Mit gezielten Schlägen werden die Vorderbeine als tödliche Waffen eingesetzt. Das Elchkalb wog bei der Geburt ca. 15 kg. Nun braucht es etwa 3 bis 4 Jahre, um mal so groß und stark wie die Mutter zu werden. Inzwischen ist der kleine Elch sehr gut auf den Beinen. Beide, Mutter und Kind, sind sehr gut zu beobachten. Besucher des Märchentages am 11. Juni oder des Mittsommernachtsfestes am 17. Juni sollten auf jeden Fall einen Abstecher zum Elchgehege machen.

Zoo Landau, 08.06.2006
Neuer Emu eingetroffen

Nachdem im Juli 2005 die langjährige Partnerin unseres beinahe 30jährigen Emu- Hahns „Norbert“ verstarb, bewohnte der Hahn alleine die neue Emuanlage auf der zentralen Zoowiese. Die ihm benachbarten Bennett-Kängurus besuchen „Norbert“ regelmäßig auf ihren Ausflügen in das Nachbargehege. Seit nunmehr zwei Wochen hat „Norbert“ endlich eine neue Partnerin. „Elvira“ heißt die neue Henne und hat ein schweres Schicksal hinter sich. Das Tier wurde im letzten Jahr zusammen mit diversen anderen Haus- und Nutztieren aus extrem schlechter Haltung gerettet. Mitarbeiter des Zoo Landau waren bei der Hilfsaktion damals dabei und fingen einen Strauß und zwei Emus ein. Die völlig verwahrlosten Tiere fanden zunächst Zuflucht bei Terra Mater Umwelt- und Tierhilfe e.V. in Graben- Neudorf und wurde dort erfolgreich aufgepeppelt. Der Strauß und einer der Emus fanden anschließend Zuflucht in der niedersächsischen Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen. „Elvira“ kam in den Zoo Landau. Nun hoffen die Zoomitarbeiter, dass sich die beiden Emus bald gut verstehen, dies ist zur Zeit nämlich noch nicht der Fall. Woran es liegt, dass „Norbert“ und „Elvira“ noch nicht harmonieren, wissen allein die beiden Emus. Sollte sich jedoch nicht bald Harmonie im Emu-Gehege einstellen, muss „Elvira“ erneut umziehen und „Norbert“ weiterhin alleine bleiben. Somit heißt es zur Zeit Daumen drücken, für ein Emu-Glück zu zweit.

Zoo Landau, 08.06.2006
Meerwasseraquarium mit neuen Bewohnern
Nachdem der Umbau des Meerwasseraquariums des Warmhauses im Zoo Landau beinahe abgeschlossen ist, konnten in der letzten Woche neue Bewohner in das Miniaturriff einziehen. Die Besucher können sich nun über einen eifrigen Gewöhnlichen Putzerfisch (Labroides dimidiatus) freuen. Dieser zu den Lippfischen gehörende blau-schwarz gestreifte Fisch macht sich fleißig darüber her seine Mitbewohner zu reinigen und von Schmutz und Parasiten zu befreien. Außerdem bekommen die Pfleger des Aquariums Hilfe von „Else“, einer Braunstreifen-Grundel Braunstreifen-Grundel „Else“ bei der Reinigung des Bodengrundes (Amblygobius phalaena) die rege damit beschäftigt ist, den Bodengrund nach Fressbaren zu durchsuchen und ganz nebenbei mithilft das Aquarium zu reinigen. Die Putzer-Kolonne wird von einigen neuen Garnelen, Seeigeln und Algenschnecken unterstützt. Mit einem sehr skurrilen Äußeren kommt „Joe“, eine Bunte Seewalze (Pseudocolochirus violaceaus) daher und sorgt für fragende Blicke, denn so ein seltsames Tier ist nur den wenigsten Zoobesuchern bekannt. Das zu den Seewalzen gehörende wirbellose Tier fängt seine Nahrung, bestehend aus Plankton, mit seinen 10 bäumchenartigen, gelb bis rötlich gefärbten Tentakeln aus dem Wasser. Mit Hilfe von gelben Saugfüßen kann sich die Seewalze fortbewegen. In der Natur kommt die Bunte Seewalze im östlichen Indischen Ozean, bei Australien und den Philippinen vor. Außerdem sind noch einige weitere Wirbellose, nämlich eine Gorgonie, verschiedene Weichkorallen und zwei Einsiedlerkrebse aus Privathand zu uns gekommen. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Herrn Dr. Vonderlin, der die Patenschaft für das Meerwasserbecken übernommen hat und dieses außerdem mit technischem Equipment versorgte.

Zoo Landau, 08.06.2006
Vormerken: Großes Zoo-Sommerfest!!
Das große Zoo-Sommerfest findet in diesem Jahr am Sonntag den 02. Juli ab 11 Uhr statt und natürlich steht auch diese Veranstaltung unter dem Jahresmotto „Nashörner und ihre Lebensräume...“. Neben vielen Informationen rund um die grauen Schwergewichte gibt es wieder Attraktionen, Spiel und Spaß für Groß und Klein. Erstmalig wird ein Gospel-Chor im Zoo zu Gast sein und Afrikanischen Gospel zum Besten geben, außerdem wird eine Waldausstellung präsentiert und bei speziellen Nashorn-Vorträgen erfahren die Besucher viel interessantes über diese beeindruckenden aber leider sehr bedrohten Tiere. Für die kleinen Besucher wird wieder das beliebte Ponyreiten rund um den Flamingograben angeboten und bei den Führungen hinter die Zoo-Kulissen wird keine Frage unbeantwortet bleiben.

Erlebnis-Zoo Hannover, 07.06.2006
Papagei verrät WM-Ergebnisse
Er kommt aus dem Land von Ronaldinho, trägt begeistert das gelb-blaue Trikot Brasiliens und ist mit dem Ball genauso virtuos wie sein berühmter Kollege. Rasant schnappt er sich das Leder, umfliegt geradezu jedes Hindernis und versenkt den Ball punktgenau. Sein Name verspricht das Temperament Südamerikas, er ist in Topkondition und kennt sich im Fußball bestens aus. Lorenzo weiß, dass nur eines zählt: Das Runde muss ins Eckige! Und dennoch darf Lorenzo nicht mitspielen. Nicht bei Brasilien und auch nicht in der Mannschaft seiner neuen Heimat Deutschland. Und das nur, weil Gelbbrustara Lorenzo (3) seinen ganz eigenen Stil hat, den Ball ins Tor zu befördern. Statt ihn mit den Füßen an seinen fußballertypischen O-Beinen zu kicken, nimmt er den Ball in den Schnabel. Schade. Disqualifikation. Natürlich lässt sich ein echter Fußballfan von solchen Kleinigkeiten nicht entmutigen. Statt mitzuspielen, verrät Lorenzo jetzt, welche Mannschaften in den Vorrundenspielen gewinnen! Auf seinem eigenen kleinen Spielfeld, mit dem Ball im Schnabel, kommt das Runde ins Eckige und schon steht der Gewinner fest – oder das Unentschieden. Lorenzos Methode lässt keine Zweifel offen. Beim Eröffnungsspiel Deutschland gegen Costa Rica muss Lorenzo nicht lange überlegen. Den Ball im Schnabel, rennt er ein paar Mal umher und entscheidet sich entschlossen schließlich für Deutschland! Wetten können jetzt noch schnell abgegeben werden! Lorenzo verrät seine WM-Tipps täglich um 16 Uhr in der Trainingsshow in der Showarena. Wer dem cleveren Papageien traut, kann seine Wetten noch ändern – Lorenzo verrät jeweils die Gewinner der Spiele des nächsten Tages...

Stadt Krefeld, 07.06.2006
Nashörner und Zooführungen im Mittelpunkt
Engagierte Zoofreunde präsentieren den Krefelder Zoo mit einem großen Infostand auf der bekannten Tiermesse „Tier & Wir“ in Rheinberg, die in der Zeit von Freitag, 9. bis Sonntag 11. Juni stattfindet. Informationsschwerpunkte werden diesmal der im Februar in Krefeld geborene Spitzmaulnashornjunge „Davu“ und seine bedrohten Artgenossen in freier Wildbahn sowie die zu ihrem Schutz angelaufene Artenschutzkampagne der Europäischen Zoovereinigung EAZA sein. Die Zoofreunde präsentieren an ihrem „Nashorn-Infomobil“ auch ein echtes, beim Zoll beschlagnahmtes Horn eines Tieres und die Hornsubstanz, die sich Davus Mama „Nane“ in ihrem Gehege im Zoo immer mal wieder abschabt. Ergänzt wird die Aktion durch den Verkauf von Nashornbechern mit Davus Abbild zugunsten der Artenschutz-Kampagne. Den neuen „Zoo erleben“-Flyer, der Anregungen für „tierische Erlebnisse“ im Krefelder Zoo gibt, verteilen die Zoofreunde dort ebenfalls. Einen Hinweis auf die bevorstehende „Sommernacht im Zoo“ am 7. Juli und die Angebote des Ferienprogramms für Schüler gehört auch zum Informationsspektrum. Das Zooführerteam ist am Infostand vertreten und stellt das in der Region beispielhafte umfangreiche Angebot des Krefelder Zoos im Bereich der Führungen für Groß und Klein und die verschiedenen Jugendprojekte im Zoo vor.

Zoo Leipzig, 07.06.2006
Nachwuchs bei den Tüpfelhyänen - „Lubanga“ brachte zum dritten Mal Junge zur Welt
Das Tüpfelhyänenrudel im Leipziger Zoo hat erneut Zuwachs erhalten. Am vergangenen Montag brachte Tüpfelhyänendame „Lubanga“ (geb. 31.10.1999 in Tansania, seit 2004 in Leipzig) zum dritten Mal Junge zur Welt. Wie viele Babys es sind, ist noch unklar, da sich „Lubanga“ mit ihren Kleinen in die Mutterbox im Innengehege zurückgezogen hat. Sowohl den Tierpflegern als auch den Besuchern bleibt daher zunächst der Einblick in die Mutterstube verwehrt. Lange wird es aber sicher nicht dauern, bis der Nachwuchs auf der Freianlage zu sehen sein wird: Im Gegensatz zu anderen Raubtierjungen kommen Hyänenbabys bereits mit geöffneten Augen zur Welt und sind schon kurz nach der Geburt recht aktiv. Vater „Kitano“ (geb. 01.01.1999 in Amersfort/ NL, seit 2004 in Leipzig) und die Geschwister „Kibaya“, „Etana“ (beide geb. 14.09.2004 in Leipzig) und „Jengo“ (geb. 5.09.2005 in Leipzig) reagierten zunächst gelassen auf den Familienzuwachs. Es ist bereits der dritte Nachwuchs seit dem Einzug des Hyänenpärchens auf die Kopje-Felsen der Kiwara-Savanne im März 2004. 1993 war mit dem Tod des 20jährigen Braunen Hyänenmännchens „Jupp“ die traditionelle Hyänenhaltung im Alten Raubtierhaus aufgegeben worden. Hatte sich der Zoo Leipzig unter anderem mit der erfolgreichen Zucht von Hyänen einen Namen gemacht, entsprachen die Haltungsbedingungen zu diesem Zeitpunkt jedoch keineswegs mehr den Anforderungen. Um so größer war die Freude schließlich im September 2004 über die Geburt des ersten Tüpfelhyänennachwuchses im Leipziger Zoo seit 1964. „Das nun bereits zum dritten Mal in Folge Jungtiere geboren wurden, ist ein schöner Erfolg für uns und zeigt, dass sich unsere Tiere bei uns wohlfühlen.“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.

Zoo Köln, 07.06.2006
Elefanten spielen Fußball
Das Goethe-Institut in Bangkok hat uns eine kleine Fotoausstellung fußballspielender Elefanten zur Verfügung gestellt. Wir zeigen sie unseren Besuchern im ELEFANTENPARK. Es handelt sich hierbei nicht um ein von der FIFA genehmigtes Begleitprogramm zur WM. Wir bieten die Ausstellung deshalb auch nicht im Rahmen der WM an, sondern als Konkurrenzveranstaltung! WM hin oder her. Die Welt ist sowieso zu Gast im Kölner Zoo. 11 Tiere aus aller Welt laden die kleinen Zoobesucher zu einer WM-Rallye.

Stadtverwaltung Landau, 07.06.2006
Einladung zur feierlichen Übergabe der SchUR-Stationsurkunde und -plakette
Das Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend hat die Arten- und Tierschutzschule Landau offiziell als „Schulnahe Umwelterziehungseinrichtung in Rheinland-Pfalz“ anerkannt. Aus diesem Grund wird den Verantwortlichen der Zooschule am Dienstag, 13. Juni 2006, um 13 Uhr durch Vera Reis, die Leiterin der Abteilung für pädagogische Grundsatzangelegenheiten beim Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend, die SchUR-Stationsurkunde und –plakette überreicht. Die Vertreter der Medien sind zu diesem Termin herzlich eingeladen. Treffpunkt ist die Zooschule auf dem Landauer Zoogelände, Hindenburgstraße 12-14. Die Zooschule des Zoos Landau, die seit 1992 in Kooperation mit dem Institut für Bildung im Kindes- und Jugendalter der Universität Landau unter der Leitung von Frau Dr. Gudrun Hollstein betrieben wird, hat in den vergangenen Monaten schon mehrfach die Aufmerksamkeit auf sich ziehen können. Neben dem Umweltpreis 2005 war sie unter anderem unter den Siegern des Bundeswettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler.

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Natur- und Artenschutz  –  Meldungen

Felsenratte: Forscher fotografiert lebendes Fossil
Die Laotische Felsenratte ist vor elf Millionen Jahren ausgestorben, glaubten Biologen. Bis ihnen in Laos ein Exemplar angeboten wurde - gegrillt und lecker gewürzt. Jetzt hat ein Forscher den seltsamen Nager erstmals im lebendigen Zustand abgelichtet. Das Tier sah verdächtig nach einer Kreuzung zwischen Ratte und Eichhörnchen aus. Im März dieses Jahres aber kamen Wissenschaftler hinter seine wahre Identität: eine Laotische Felsenratte - dem letzten bekannten Mitglied einer Nagerfamilie namens Diatomyidae. Das auffälligste Merkmal sei aber der Gang des Nagers: Er bewege sich wie eine Ente.
Originalartikel, mehr und bessere Bilder sowie Video: http://www.rinr.fsu.edu/rockrat/index.html

Vdbiol - 8. Jun. 2006
"FasziNatur - Natur entdecken"
Aus Anlass des 100jährigen Jubiläums des staatlichen Naturschutzes zeigt das Bundesamt für Naturschutz (BfN) die Ausstellung "FasziNatur - Natur entdecken" im Museum König in Bonn. Lust machen auf Natur und Verständnis schaffen für das wichtige Thema Naturschutz - das sind die Ziele der Ausstellung. Im I. Stock präsentieren sich dem Besucher faszinierende Einblicke in Natur und Landschaft - als Einstimmung für die folgenden fünf Themenbereiche, in denen sich alles rund um den Naturschutz in Deutschland dreht. Ob Großschutzgebiete, Zusammenhänge zwischen Landnutzung und Naturschutz, Naturschutz in Siedlungsgebieten, Akteure im Naturschutz oder Umweltbildung - es gibt vieles zu entdecken. In jedem Ausstellungsbereich stellen DBU und BfN zudem von ihnen geförderte Modell-Naturschutzprojekte vor und vermitteln so Einblicke in ihre Arbeit. Konkrete Tipps für Jedermann für den Naturschutz vor der eigenen Haustür spielen in der Ausstellung eine wichtige Rolle.

N24 - 8. Jun. 2006
Comeback auf 750 Beinen
Im kalifornischen San Benito County haben Zoologen eine Art Tausendfüßer entdeckt, die als verschollen galt. Die Tiere der 1926 entdeckten Art Illacme plenipes haben bis zu 750 Beinpaare und sind die "vielbeinigsten" Vertreter der zoologischen Klasse der Tausendfüßer. In der aktuellen Ausgabe des Magazins Nature beschreiben Paul Marek und Jason Bond ihre Entdeckung. Die Zoologen von der East Carolina University in Greenville im US-Bundesstaat North Carolina haben vier Männchen, drei Weibchen und fünf Jungtiere der seltenen Art gesammelt. Es handelt sich um den ersten Nachweis der Art seit ihrer Entdeckung im Jahr 1926. Die Tiere kommen nur in einem Gebiet von einem knappen Quadratkilometer Fläche vor.

pressetext - 12.Juni 2006
Schlechte Zeiten für Wale
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060612023
Harte Zeiten kommen auf die Wale der Weltmeere zu. Nach Berichten von BBC-Online droht nämlich das Walschutz-Moratorium noch in dieser Woche zu scheitern. Japans Stimmenfang unter den Entwicklungsländern war scheinbar erfolgreich. Am 16. Juni stimmen die Staaten der International Whaling Commission IWC in Basseterre/St. Kitts über die Zukunft des Walfanges ab. Experten befürchten, dass der kommerzielle Walfang, der seit 1970 verboten ist, wieder beginnen könnte.
 

pressetext - 09.Juni 2006
Globale Erwärmung als "Evolutions-Auslöser" - Klimawandel beeinflusst genetische Anpassung von Tieren
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060609026
Deutsche Zugvögel verändern ihr Zugverhalten, kanadische Eichhörnchen paaren sich früher und Moskitos in Neufundland bleiben im Sommer länger aktiv. Das sind veränderte Verhaltensweisen, die durch die globale Erwärmung auftreten sind. Dieses Verhalten wird von Wissenschaftlern als behaviorale Modifikation durch äußere Einflüsse beurteilt. Nun haben US-Forscher allerdings festgestellt, dass dies nicht ganz zutrifft, denn bei einigen Tierarten erhärtet sich der Verdacht, dass die Klimaveränderung in die Genetik eingegriffen hat, berichtet das Wissenschaftsmagazin Science. ...
 

Bruno & Co.: Noch mehr Bären in Bayern
Der wildernde Bär Bruno ist schlauer als alle seine Verfolger. Jetzt ist JJ1 in Tirol abgetaucht. Der bayerische Umweltminister, der einen Fangschuss befürwortet, muss sich auf die weitere Zuwanderung von Braunbären einstellen.

Bärenjagd: Österreichs Kanzler wundert sich über Bayern
Ósterreichs Bundeskanzler Wolfgang Schüssel ist über die Jagd auf den streunenden Braunbären "Bruno" in Deutschland verwundert: "In Österreich sehen wir die Frage entspannter.

Mikroben im Sahara-Staub
Im Sand gewaltiger Sahara-Stürme reisen Pilze und Bakterien westwärts und  lassen in der Karibik regelmäßig Korallen sterben.

Südirland: Das Wunder von Dingle
Er ist wild. Er nimmt kein Futter. Er springt, wann er will: Fungi kam vor 23 Jahren in die Bucht von Dingle, und eine kleine irische Stadt fand ihre große Liebe. Seither zieht der Delfin Tausende von Touristen, Heilsuchende und Esoteriker an.


Okapis Rediscovered!
Thought extinct for 47 years in the Congo's Virunga National Park, okapis have been rediscovered.

spiegel.de - 13.Juni 2006
Futtermangel - Eisbären fressen sich gegenseitig
http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,421097,00.html
Die Eisschmelze im Polarmeer könnte Eisbären zum Kannibalismus treiben, fürchten US-Forscher. Drei Fälle, in denen Tiere aus Hunger andere Eisbären getötet und gefressen haben, sind bereits belegt.
 
BirdLife - 08.Juni 2006
Unsustainable biofuels threaten the environment
http://www.birdlife.org/news/news/2006/06/biofuels.html
On the eve of a key meeting of European energy ministers to discuss the EUýs biofuels strategy, BirdLife yesterday warned that EU policies promoting biofuels may cause more environmental damage than the conventional fuels they are designed to replace, particularly if important environmental safeguards are not put in place.
 
Planet Ark - 15. Juni 2006
Zambia Gets 10 South Africa Black Rhinos
http://www.planetark.com/dailynewsstory.cfm/newsid/36814/story.htm
South Africa has given Zambia 10 rare black rhinos to help the southern African country restock the animals after they were wiped out locally by poachers, tourism minister Kabinga Pande said on Wednesday.
The rhinos had been flown to North Luangwa National Park in eastern Zambia, raising the number of the creatures in the park to 16.
 
ENN - 12.Juni 2006
Feds Propose Habitat for Puget Sound Orcas
Federal officials have proposed designating nearly all of northwest Washington's inland waters -- about 2,500 square miles -- as critical habitat for killer whales, the first major development since the creatures were listed as endangered last year.

Wyoming Antelope Heading to Mexico
Some Wyoming antelope are bound for sunny Mexico. Wildlife biologists have captured dozens of pronghorns at F.E. Warren Air Force Base in Cheyenne for transport to Mexico, where some herds are near extinction.
ENN - 09.Juni 2006

Japan Plans New Pro-Whalers Group to End Hunting Ban
Japan plans a new group for nations that support commercial whaling in a bid to end a 20-year ban on the activity, officials said, reiterating threats to leave the International Whaling Commission if it didn't lift the ban.

Endangered Species Act Protection for Corals Becomes Effective
Yesterday marked the first day that the Endangered Species Act officially protects Florida's staghorn and elkhorn corals, two species endemic to Florida and the Caribbean that are on the brink of extinction.
 
ENN - 08.Juni 2006
Florida to Remove Manatee from Endangered List
Florida's wildlife commission voted Wednesday to remove the manatee from the state's endangered species list, a move environmentalists fear could erode safeguards for the popular sea creature.

Fiji War Chant Used to Spur Marine Conservation
A Fijian war chant with a blood-thirsty message helped persuade South Pacific islanders to support an award-winning plan to protect the area's marine life, a regional chief said Wednesday.

Bush Administration in Process of Wiping Out Endangered Mexican Gray Wolf
In June 2001, independent scientists who were hired to write the Fish and Wildlife Service's "Mexican Wolf Three-Year Review" warned that the control program was removing too many wolves and would prevent the population from reaching its goals unless critical reforms were instituted immediately. The Fish and Wildlife Service pledged to take action but has failed to do so.


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Natur- und Artenschutz  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Al Wabra Wildlife Preservation, Doha, Qatar, 14.6.06
Spix Macaw Breeding Success

http://www.alwabra.com/awwp
The picture shows the first 7 Spix’s macaw (Cyanopsitta spixii) chicks of the 2006 breeding season at Al Wabra Wildlife Preservation (AWWP).
These seven birds represent almost 10% of the entire known world population of this species. Together with the off-spring reared in 2004 and 2005, the AWWP has now successfully bred 12 Spix’s macaws. All chicks have been hand-reared by specialist staff at AWWP, but it is hoped that more clutches will soon follow from the respective pairs, allowing them to parent-rear some of their young. We also hope that other pairs will start reproducing and bring AWWP one step closer to re-establishing this species back to the nature in Brazil as part of the international recovery effort.
>auf der Website finden sich weitere interessante Berichte, u.a. über die Zucht von Beira-Antilopen

WWF - 12.Juni 2006
Spürhunde suchen nach Bär Bruno - WWF ruft Bevölkerung und Medien zur Besonnenheit auf
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/03081/index.html
Seit Sonntag wird versucht, dem Braunbären Bruno mit fünf schwedischen Elchhunden auf die Spur zu kommen. Ziel der Aktion ist es, den Bären zu stellen, zu betäuben und dann in ein Gehege zu überführen. Der WWF appelliert eindringlich an die Bevölkerung vor Ort und an die Medien, die Arbeit der Hundeführer nicht zu stören oder durch selbstständige Suche zu gefährden. ýWir wollen, dass der Plan gelingtý, betont Roland Melisch, WWF-Artenschützer, ausdrücklich. ýDeshalb bitten wir die Öffentlichkeit um Verständnis, dass die Experten aus Finnland ungestört arbeiten können.ý Der WWF gibt deshalb auch keine Auskunft über den genauen Aufenthaltsort des Einsatzteams. Die vier Hundeführer aus Finnland arbeiten im Auftrag der Länder Bayern und Tirol. Der WWF leistet vor Ort logistische Unterstützung und hilft bei der Spurensuche. Der erste Bär, der nach über 170 Jahren wieder in Deutschland angekommen war, fiel durch extreme Wanderbereitschaft und geringe Scheu vor Menschen auf und wurde deshalb als ýProblembärý eingestuft. Dies wurde in der großen Häufung an Schäden und Begegnungen in der Nähe menschlicher Siedlungen deutlich. Mithilfe eines Management-Plans wird in Österreich schon seit 1996 erfolgreich das Zusammenleben zwischen Mensch und Tier geregelt. Darin enthalten sind zum Beispiel Schutzmaßnahmen, die Imker und Schäfer treffen können, Aufklärung bei Jägern und Förstern und auch bei Bikern und Wanderern, Pilz- und Beerensammlern, Hirten, Anglern und Campern.
 
NABU-Artenschutzzentrum, 12.06.2006
Bilanz des warmen Wochenendes im NABU-Artenschutzzentrum: Vier Schildkröten, eine Schlange, 25 Vögel und zwei Säuger
Das warme Wetter lockt viele Menschen nach draußen um einen Spaziergang zu machen, Rad zu fahren oder anderen Freizeitaktivitäten unter der Sonne nachzugehen. Soweit nicht verwunderlich, dass hierdurch vermehrt gerade junge Wildtiere gefunden und teilweise aus Unkenntnis mitgenommen werden. Erstaunlich ist jedoch die Anzahl der Reptilien, die alle nicht in Deutschland heimisch, das Artenschutzzentrum erreichten. „Zwar sind die Temperaturen für diese Tiere momentan ideal“, berichtet Bärbel Rogoschik, „doch die Vermutung liegt nahe, dass sich diese Tiere entweder beabsichtigt oder unbeabsichtigt aus dem Terrarium des Halters entfernt haben“. Immerhin steht der Urlaub bei vielen vor der Türe und die Suche nach einem Pflegeplatz kostet schon etwas Mühe. So ist es für viele einfacher, ihren „Liebling“ auf diese Art und Weise zu entsorgen. Die Reptilien, eine Vierzehenschildkröte, eine Griechische Landschildkröte, eine Gelbwangenschmuckschildkröte, eine Cumberlandschildkröte und eine Sinaloa Dreiecksnatter wurden aus den Orten Leiferde, Meinersen, Braunschweig, Vordorf und Radenbeck eingeliefert. Wer eines der aufgeführten Tier vermisst oder nähere Angabe hierzu machen kann, sollte sich mit dem NABU-Artenschutzzentrum unter der Te.Nr.: 05373/6677 in Verbindung setzen.

Gruner+Jahr, GEO - 11.Juni 2006
GEO-Tag der Artenvielfalt bilanziert rund 1.000 Tier- und Pflanzenarten an der Küste, an den Ufern und im Wasser zwischen Bremerhaven und Cuxhaven, auf Helgoland und auf Sylt
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=834093
Über 230 Begleitaktionen in ganz Deutschland / Gemeinsame Aktion von GEO und dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI)
Über 80 Experten erforschten gestern die Küste, die Ufer und das Wasser in Gebieten zwischen Cuxhaven und Bremerhaven, auf Helgoland und auf Sylt und dokumentierten dabei rund 1.000 Arten. ... Insgesamt gab es in diesem Jahr über 250 GEO-Tage der Artenvielfalt, an denen tausende von Menschen beteiligt waren. Bilder vom GEO-Tag der Artenvielfalt an der Nordsee finden Sie zum Download unter www.geo.de/artenvielfalt im Artikel "8. GEO-Tag der Artenvielfalt" unter "Aktuelle Presseinformationen".
 

BUND - 08.Juni 2006
BUND beteiligt sich mit Projekt ýGrüner Wall im Westený am GEO-Tag der Artenvielfaltý Bestandsaufnahme der Tier- und Pflanzenwelt am am 10. Juni 2006
Wie steht es um die Natur in Deutschland, wie viel Leben birgt das Grün vor der eigenen Haustür? Diesen Fragen wird das Hamburger Reportagemagazin GEO auch beim 8. GEO-Tag der Artenvielfalt nachgehen. Dem Aufruf von GEO zur Inventur der Natur folgt auch der Landesverband Nordrhein-Westfalen des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mit seinem Natur- und Denkmalschutzprojekt ýGrüner Wall im Westený. Die Initiative des Magazins GEO, 1999 ins Leben gerufen, hat in den letzten Jahren über 10.000 Menschen mobilisiert ý vom fünfjährigen Regenwurm-Spezialisten bis zum Universitätsprofessor. Die Idee des GEO-Tags der Artenvielfalt: innerhalb von 24 Stunden in einem begrenzten Gebiet möglichst viele Tiere und Pflanzen zu identifizieren. Der BUND wird sich in Zusammenarbeit mit der Universität Bonn und dem Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig an der diesjährigen Aktion beteiligen und am 10. Juni 2006 ab 10 Uhr den ýGrünen Wall im Westený im Kreis Euskirchen unter die Lupe nehmen. An ausgewählten Bunkern und Abschnitten der Höckerlinie sollen detaillierte Untersuchungen durchgeführt werden, um einen Überblick über die bislang noch weitgehend unbekannte Tier- und Pflanzenwelt zu bekommen. Hierauf aufbauend sollen in Zukunft weitere systematische Erfassungen stattfinden, um Argumente gegen einen weiteren Abriss der Wehranlagen zu sammeln.

AZE, 6.7.06
Race to Halt Global Amphibian Crisis Boosted by Rediscovery of Endangered Frogs in Colombia
New Protected Area Proves Timely in Fight Against Fungus Epidemic
Washington, D.C. (June 6, 2006) – The rediscovery of two frog species feared extinct has made a new Colombian protected area the focal point for efforts to save amphibians from a deadly fungus decimating their populations in Central and South America.
Scientists recently found the two Critically Endangered frogs – the Santa Marta harlequin frog (Atelopus laetissimus) and the San Lorenzo harlequin frog (Atelopus nahumae) – for the first time in 14 years in the El Dorado Nature Reserve established in March on the northwest slope of the Sierra Nevada de Santa Marta massif, on the Caribbean coast of Colombia.
Neither of the rediscovered frog species had the deadly fungal disease chytridiomycosis, raising hopes that the species can be saved in the new protected area or through captive breeding. The fungus has been found as close as 40 kilometers (25 miles) away on the other side of the Sierra Nevada mountains, and scientists will study the frogs to learn how they have avoided it.
The Alliance for Zero Extinction (www.zeroextinction.org) issued a report in December 2005 that pinpointed 595 sites around the world containing the last significant habitat for one or more endangered species of mammal, bird, reptile, amphibian and plant. It listed the Sierra Nevada de Santa Marta site as one of the most crucial to protect.

Heinz Sielmann Stiftung
Prof. Heinz Sielmann wird 89 Jahre: Tierfilmer erhält Rothirsch als Geschenk aus dem Wildpark Eekholt
Prof. Heinz Sielmann begeht am 2. Juni 2006 in München seinen 89. Geburtstag. Zu diesem Anlass schenkt der Wildpark Eekholt bei Bad Segeberg dem bekanntesten deutschen Tierfilmer und aktiven Naturschützer einen jungen "König der Wälder".
 

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Weitere Infos

Zoo Antwerpen - May Tagu hat´s nach ihrem Sinn (übersetzt von Albert Roolfs)
May Tagu unser einjähriges Elefantenbaby begeistert noch immer alle Zoobesucher.
Sie fühlt sich vollkommen zu Hause in ihrem neuen Habitat spaziert fröhlich herum zwischen Mama, Tante und Dumbo. Die Letzte findet dieses zuweilen ein bisschen unangenehm und dann kann May Tagu wohl schon mal einen warnenden Schubs bekommen. Was May Tagu bei diesem wunderschönen Wetter am liebsten macht ist plantschen im Elefantenbad. Weil sie noch nicht so gut schwimmen kann, steht das Wasser nicht so hoch. May Tagu springt fröhlich in das Bad und spritzt mit ihrem Rüssel das Wasser herum. An jedem Tag um ca. 14 Uhr können Sie kommen und sich dieses herrliche Schauspiel selbst anschauen.

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Neue Veröffentlichungen

Der Zoofreund, Nr. 140, Juni 2006 Zoofreunde Hannover
Wölfe - und andere Rückkehrer
Zum Tode von Marvin Jones
Ein kurzer Rückblick auf die Haltung von Hundeartigen (Canidae) im Zoo Hannover seit 1961
Waldrapp - der Schwarze Ibis im Zoo Hannover
Der Prunksaal des Maharadschas

ZooNachrichten 2006 Allwetterzoo Münster
Jahresbericht
Galapagos

Journal for Nature Conservation, Volume 14, Issue 2
Abstracts and full text:
http://www.sciencedirect.com/science/journal/16171381
Impact of non-linearities in density dependence beyond the range of the data on predicting population extinction risk
Importance of landscape heterogeneity for the conservation of aquatic macroinvertebrate diversity in bog landscapes
Conservation convention adoption provides limited conservation benefits: The Mediterranean Green turtle as a case study
Public choice of species for the 'Ark': Phylogenetic similarity and preferred wildlife species for survival
The potential misapplication of rapid plant diversity assessment in tropical conservation
A test of targeted and passive capture of Australian elapids with a brown tree snake trap
European policy review - assessing policy impacts on biodiversity

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Veranstaltungen

8th Annual Symposium on Zoo Research
being held at Colchester Zoo on
24th-25th July 2006.
Any papers you wish to be considered should be emailed to gemma.mills@colchester-zoo.co.uk or posted to: 
Ms Alex Burr or Miss Gemma Mills, Colchester Zoo, Maldon Road, Stanway, Colchester CO3 0SL



ENGLISH RIVIERA GORILLA WORKSHOP
Paignton Zoo Environmental Park, UK from Friday 23rd – Monday 26th June 2006.
The workshop will take the form of an international conference and will bring together colleagues and co-workers from many disciplines that share the common interest of the survival of this threatened species. Topics run from husbandry techniques and education initiatives to conservation issues and fundraising.  This will be the first gorilla workshop to be held in Europe. For more information and registration details visit www.paigntonzoo.org.uk/gorillas/gorillaworkshop.htm




ECCB 2006 - the First European Congress of Conservation Biology
Eger, Hungary, 23rd to 27th August 2006
organised by the Society for Conservation Biology - European Section and the Hungarian Natural History Museum. This cornerstone international event will first time bring academics, students, policy makers, natural resource managers and NGO representatives together from all over Europe to address all aspects of conservation biology from research to application. See www.eccb2006.org for details



Zoosammlertreffen 2006
Sven Thanheiser läd als Vorsitzender der Tierparkfreunde Hellabrunn e.V. in den Tierpark Hellabrunn nach München ein.
Freitag, den 1. September 2006
ab 18,30 Uhr: Treffen im HÖFBRÄUHAUS
Sonnabend, den 2. September 2006
9-10 Uhr: Anmeldung und Aufbau der Verkaufs- und Tauschbörse: Die Tauschbörse findet im Bereich des Zoo-Restaurants statt
10 Uhr: Feierliche Eröffnung der 17. Zoohistorica 2006 mit Gruppenfoto
10:15-13:00 Uhr: Verkaufs- und Tauschbörse
13–14 Uhr: Mittagspause zur freien Verfügung
ab 14 Uhr: Führungen durch den Tierpark
19 Uhr: Abendessen im Restaurant im Tierpark
im Anschluß: Versteigerung zugunsten des Regenwald-Projekts der Tierparkfreunde www.tierparkfreunde.de / Arterhaltungsforum
Sonntag, den 3. September 2006
Besuch des Zoos in Augsburg, Treffpunkt zur gemeinsamen Anfahrt:
9:00 Uhr: Parkplatz direkt an der Autobahnauffahrt München-Obermenzing BAB 8 Richtung Stuttgart
10.30 Uhr: vor dem Eingang des Zoos in Augsburg (www.zoo-augsburg.de)
Tagungsgebühr:
18 ¬ (für Gruppenfoto, Portoauslagen, Abendessen; Eintritte am Samstag und Sonntag sind frei).
Noch Fragen? Wenden Sie sich bitte jederzeit an Klaus Schüling, schueling@tiergarten.com




23. - 27.
August 2006 - European Congress of Conservation Biology (ECCB 2006). Eger, Ungarn

24. - 27. August 2006: CBSG Annual Meeting, Zoo Leipzig

27. - 31. August 2006: 61st Annual Conference of WAZA, Zoo Leipzig: Sustainable management of flagship species for conservation. www.waza2006.org

27. - 29. September 2006, DTG-Seminar im Vogelpark Marlow: Marketingkonzepte, Vergesellschaftungen

3. - 7. Oktober 2006: 23rd EAZA Annual Conference, Zoo Madrid. www.eaza.net

26. - 30. August  2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo

18. - 22. September 2008 - 24. EAZA Annual Conference, Warschau


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Stellenausschreibung

Im Zoo Duisburg ist zum frühstmöglichen Termin die Stelle
des /der zoologischen Inspektor/-in zu besetzen.
Die Stelle umfasst:
- Planung und Kontrolle des Arbeitskräfteeinsatzes und des Arbeitsablaufes in der Tier-pflege und in der Gärtnerei und Parkreinigung
- Dokumentation der Arbeitszeit der Mitarbeiter in der Tierpflege, des Tierbestandes und der Tierbewegungen sowie von Pflanzmaßnahmen
- Überwachung der Zootierpflege und Instandhaltung der Tier- und Grünanlagen sowie die Gewährleistung von Sauberkeit im Zoogelände
- Organisation und Beaufsichtigung von Tierzusammenführungen, Tierverpaarungen, künstlichen Aufzuchten und Körperpflegemaßnahmen an Tieren
- Organisation von Tierumsetzungen und –transporten
- Mitarbeit bei der Gewährleistung des Arbeits- und Brandschutzes im Zoo
- Kontrolle des Einsatzes von Futtermitteln vor Ort, Energie und Wasser
- Einbindung in die Öffentlichkeitsarbeit inkl. zoologische Führungen
- Mitwirkung an der Lehrausbildung
- Selbständige Erarbeitung und Einführung von Behavioral Enrichment-Programmen
- Vertretung des Inspektors für Tierernährung und betrieblichen Naturschutz sowie bei Bedarf des technischen Inspektors oder des Vorarbeiters der Handwerker
Wir erwarten von Ihnen:
- Eine Ausbildung als Zootiermeister/-in oder eine entsprechende Qualifizierung
- Erfahrung im Umgang mit Zootieren
- Führungskompetenz, Durchsetzungsvermögen, Organisationstalent und Zielstrebigkeit
- Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität, hohe Belastbarkeit und Teamfähigkeit sowie kreatives Handeln
- EDV-Kenntnisse und Bereitschaft zu deren Erweiterung 
- Bereitschaft zur Spät-, Wochenend- und Feiertagsarbeit
- Mitarbeit bei der Gestaltung der Gehegebeschilderung
- Mitarbeit bei der Verwaltung der Tierkartei
- Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift
- Fahrerlaubnis für PKW
Die Vergütung erfolgt nach TVöD 9 mit den im öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen
Bewerbungen bis zum 30.06.2006 erbeten an Zoo Duisburg AG, z.H. Frau Dewenter-Lüdtke, Mülheimer Straße 273, 47058 Duisburg.


MIKONGO CONSERVATION CENTRE, GABON
ZOOLOGICAL SOCIETY OF LONDON
VOLUNTEER POSITION
Details: ZSL is seeking to continue development of forest ecotourism, combining tree, bird, monkey and gorilla viewing in the
Lopé National Park.  The initiative is being carried out with the Gabonese government, and in collaboration with international donor agencies (European Union, French government) and conservation organisations (Wildlife Conservation Society).
The successful candidate will contribute to the habituation process and bring his/her abilities with regard to developing and improving associated activities that are carried on in the site, such as parasitology studies on gorillas and human health, developing and improving the tourism product, education of local communities. All activities will be carried out under the direction of the MCC Manager and MCC Gorilla Tourism Officer.
Period: Beginning as soon as possible for a minimum of one year.
Provisions: You will need to pay your own airfare (about £800), and visa's (allow approximately £100) however, these will be reimbursed after the completion of one year working at the project.  ZSL will cover your insurance costs but you will have to pay for your own vaccinations.  Accommodation is also provided.  You will receive a small stipend for food and associated local travel costs.  The stipend will be sufficient to cover your basic needs.
Duties: Participate in the gorilla habituation programme at Mikongo Conservation Centre, in order to establish gorilla ecotourism at Mikongo.  You will be asked to collect data on gorilla feeding and ranging habits.
Participate with the implementation of our complementary research programme looking at gorilla health, in collaboration with WCS
working at CIRMF, Franceville, through collection and analyses of faecal samples for parasites.
Provide information to tourists, and facilitate and manage visits in collaboration with the appropriate staff. Work with local trackers and guides, building their scientific training and ability to work with tourists. Contribute to developments to improve the forest tourism product at Mikongo. Contribute to educational programmes in the surrounding villages of Mikongo camp, and assist in organizing stages and small researches in the field with students from local universities.
Prepare regular progress reports for ZSL
Applications: To apply, please email your CV and a cover letter. Within the cover letter please briefly explain why you are attracted to this position, why you might be the most suitable candidate, what personal characteristics do you expect to bring to the position and outline any relevant experience you have.
Applications should be emailed to Lyndsay.Gale@zsl.org.  Please quote "Mikongo Conservation Centre Volunteer" in the subject
heading, and attach your CV and cover letter as separate attachments, not in the body of the text.
The closing date for applications is July 1st 2006.


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TV-Tipps   Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Fr, 16.06.2006, 15:15-16:00 ZDF, Tierisch Kölsch (47), Geschichten aus dem Domstadt-Zoo
Fr, 16.06.2006, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co. (159), Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Fr, 16.06.2006, 20:15-21:00 RBB, Geparde und große Herden
Fr, 16.06.2006, 21:00-21:45 WDR, Pinguin, Löwe & Co., Geschichten aus dem Zoo Münster

Leider funktioniert unsere TV-Suche zur Zeit nicht. Wir versuchen, die Tipps für die kommende Woche schnellstmöglich nachzuliefern auf http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm

Schöne Zoowelt    Reflexionen von Carsten Schöne

Ein Schelm, der Böses dabei denkt! 

Ich wollte heute mal wieder was Nettes schreiben, weil ich in der Zoowelt eine Tendenz zur Harmoniebedürftigkeit wahrnehme, die meine Kolumne nur schlecht bedient.
Das ist allerdings ein ernsthaftes Problem, denn nett sein kann doch schließlich jeder! 
Ich könnte wenigstens mal so tun?
Ich weiß nicht?
Wenigstens versuchen?
O.k.: Ich finde Zoos toll!!!

Ihr
Carsten Schöne

www.schoenes-tierleben.de
  

 
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Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung. Weitere Hinweise, Impressum, Optionen und Archiv aller Ausgaben unter www.zoopresseschau.info.

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