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Ausgabe 322 vom 15. Juni 2006 |
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Liebe Leser,
"unser"
Bär gibt sich große Mühe, auch in diesen
nachrichten-unfreundlichen Wochen nicht aus den Schlagzeilen zu
verschwinden. Während ihm ein Geschwader zwei- und vierbeiniger
Bärenexperten nun wieder in Deutschland hinterherhechelt,
hätte ein Autofahrer gestern den tierischen Krimi fast vorzeitig
unglücklich beendet.
Wer sich Sorgen wegen Bären macht, dem empfehle ich die
Anschaffung einer Hauskatze: In den USA jagte ein Stubentiger einen
Bären auf einen Baum und belagerte das verängstigte Tier
über Stunden...: Tabby cat
terror for black bear (mit Foto)
Die zweite Folge der von uns mit
Informationen belieferten Zoo-Nachrichten "Zoo-Infos" bei Prometheus-TV
ist seit einigen Tagen im Miniatur-Format auf www.zoo-infos.org anzusehen.
Diesmal aus dem Zoo Landau und daher mit besonders vielen
Artenschutz-Themen gefüllt, geht es in mehreren Interviews und
Filmbeiträgen um u.a. Sudan-Geparden sowie kritische Töne zu
Handaufzuchten, und das Tierportrait der Stiftung Artenschutz stellt
diesmal den Prinz-Alfred-Hirsch vor. Dank an alle Unterstützer -
die nächste Ausgabe kommt aus Heidelberg. Foto-Pressemeldungen
weiterhin erwünscht! Und konstruktive Kritik aller Art ebenso.
Hinweis: Mehrere Web.de-Nutzer
mußten feststellen, daß bei Ihnen die Zoopresseschau nur
noch abgeschnitten ankommt. Offenbar hat Web.de kürzlich eine
Längenbeschränkung eingeführt. Wir können da aber
leider nicht helfen - beschweren Sie sich bei Web.de, wechseln Sie den
Mail-Service oder lesen Sie die Zoopresseschau online im Archiv.
19:23
Dirk Petzold
Preisfrage
KochMedia stellte uns
dankenswerter Weise einige Exemplare der Limited Edition von WildlifePark2
zur Verfügung, die wir in den kommenden Wochen verlosen
dürfen.
Wieviele Pressemitteilungen veröffentlichten wir
insgesamt in allen 322 bisherigen Ausgaben der Zoopresseschau?
Schätzen Sie, oder zählen Sie nach: wer am
nähesten kommt, gewinnt. Tipp: Allein diesmal sind es
rekordverdächtige 67! Lösungsvorschlag per E-Mail an die
Redaktionsadresse - Postanschrift nicht vergessen, sonst können
Sie das Spiel nicht zugeschickt bekommen.
Seit kurzem im Handel: WildlifePark2. Schlüpfen
Sie in die Rolle des Zoo-Direktors und sorgen Sie für das Wohl von
über 50 verschiedenen Tierarten. Beobachten Sie die realistischen
Interaktionen der Tiere - ob mit den Artgenossen, der Landschaft, den
Spielgeräten oder den Besuchern des Parks! Wie im richtigen Zoo
müssen die Tiere rundum versorgt werden; füttern, verarzten,
streicheln, aufscheuchen oder versetzen. Steuern Sie ein Team von
Landschaftsarchitekten, Gärtnern, Tierpflegern, Tierärzten
und Wissenschaftlern. Errichten Sie Ihren Zoo mit mehr als 100
Tierhäusern, Besuchereinrichtungen, Personalgebäuden,
dekorativen Parkelementen und Gehegeausstattungsobjekten. Kreieren Sie
eigene phantasievolle Landschaften, tosende Wasserfälle und
weitläufige Wasserwelten. Sorgen Sie für Restaurants,
Eisdielen und spektakuläre Unterhaltung. www.wildlifepark2.de
Lösung des
Rätselflugs von letzter Woche: Dickhäuterhaus,
Zoo Magdeburg
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Der Bär
Focus Online - 15. Juni 2006
Bär von Auto gestreift
Ein Autofahrer streifte das Tier am Mittwochabend am
Sylvensteinspeicher im Gemeindegebiet von Lenggries südlich von
Bad Tölz als „JJ1“ wahrscheinlich über die Straße
laufen wollte. „Der Bär wurde dabei aber nicht so schwer verletzt,
dass er an seinem Bewegungsdrang gehindert ist“, sagte Manfred
Wölfl vom bayerischen Umweltministerium am Donnerstag im nahen
Mittenwald. Die finnischen Bärenjäger nahmen mit ihren Hunden
daraufhin die Suche nach „Bruno“ wieder auf.
Braunbär
in Oberbayern von Auto angefahren Die Welt
Bär
in Südbayern mit Auto zusammengestossen Basler Zeitung
Österreicher
fährt Bär Bruno an Blick Online
Braunbär
Bruno in Bayern angefahren Hamburger Morgenpost
Der
"Problembär" wird zur Touristenattraktion N24
NGZ-Online - 14. Jun. 2006
Kann eine Bärin JJ1 in die Falle locken?
Braunbär JJ1 schlägt seinen Häschern ein ums andere Mal
ein Schnippchen: Auch die finnischen Bärensuchhunde, die den
"Problembär" erschnüffeln sollen, sind bisher erfolglos.
Nichts scheint den Bären in die Falle locken zu können - denn
eigentlich sucht er nur nach einem: einer Bärenfrau. Könnte
nicht eine Bärin JJ1 anlocken? Manfred Wölfl, Biologe und
Koordinator für Großtierarten beim bayerischen Landesamt
für Umwelt, erklärt die Wanderschaft des Braunbären mit
der Suche nach Artgenossen: „Er sucht Anschluss an andere Bären –
solange er keine anderen Bären findet, wird er weiter wandern."
Sat.1
News - 13. Jun. 2006
Großwildjagd in Deutschland
Wegen großer Hitze haben die finnischen Bärenfänger am
Dienstag in Tirol die Jagd auf den streunenden Braunbären Bruno
abbrechen müssen. «Den Hunden war nach der stundenlange
Suche zu heiß», sagte WWF-Sprecher Jörn Ehlers. Der
Trupp mit den Hunden aus dem hohen Norden war um 04.30 Uhr morgens
aufgebrochen, um die Fährte des am Vorabend gesichteten Bären
zu verfolgen. Außerdem sei die Spur nicht mehr gut zu lesen
gewesen, weil sie in der Sonne ausgetrocknet sei. Jetzt warte das Team
auf neue Hinweise.
Umweltjournal
- 13. Jun. 2006
Spürhunde suchen nach Bär Bruno - WWF ruft
Bevölkerung und Medien zur Besonnenheit auf
Seit Sonntag wird versucht, dem Braunbären Bruno mit fünf
schwedischen Elchhunden auf die Spur zu kommen. Ziel der Aktion ist es,
den Bären zu stellen, zu betäuben und dann in ein Gehege zu
überführen. Der WWF appelliert eindringlich an die
Bevölkerung vor Ort und an die Medien, die Arbeit der
Hundeführer nicht zu stören oder durch selbstständige
Suche zu gefährden.
Süddeutsche Zeitung - 9. Jun. 2006
Braunbär «Bruno» noch immer auf
freiem Fuß
Auf den Braunbären «Bruno» kommen unruhige Tage zu.
Speziell ausgebildete finnische Hunde sollen von Montag an dem im
österreichisch-deutschen Grenzgebiet herum streunenden Tier auf
den Pelz rücken. Zugleich erhält der Bär, der schon
etliche Schafe gerissen hat, eine Schonfrist: Der drohende Abschuss
wurde für die Zeit der Hundesuche zwei Wochen lang ausgesetzt. Wie
der Sprecher des bayerischen Umweltministeriums, Roland Eichhorn, der
dpa am Samstag sagte, werden vier Jäger und fünf Hunde
voraussichtlich in zwei Abteilungen bis Sonntagabend in München
ankommen. Am Montag soll der Suchtrupp erstmals auf die Pirsch
geschickt werden. Die finnischen Bärenfänger werden von einem
österreichischen Betäubungsfachmann der Universität Wien
und einem Bärenexperten der Universität Freiburg begleitet.
Die Kosten für den rund 25 000 Euro teuren Einsatz wollen sich
Bayern und Tirol teilen.
Handelsblatt - 9. Jun. 2006
Problembär „JJ1“ schnürt durch den Tiroler
Schnee
Der Bär „JJ1“ alias „Bruno“ foppt seine Häscher: Nachdem er
am Mittwoch einen Hasenstall im österreichischen Leutasch
geplündert hatte, hat er sich wieder ins Unterholz
zurückgezogen. Für den Umweltverband WWF wird die Verfolgung
des wanderlustigen Räubers inzwischen zur finanziellen Belastung.
Handelsblatt - 9. Jun. 2006
Bruno weiter auf der Pirsch
Braunbär Bruno und kein Ende: Auf seiner Tour durch Tirol besuchte
der penetrante Streuner inzwischen eine Skihütte und fraß
sich weiter durch den Lämmer- und Hasenbestand der Region.
Trotzdem sagt eine große Mehrheit der Deutschen: „Bitte lebend
fangen.“ Doch das will irgendwie nicht so recht klappen.
Die Welt - 8. Jun. 2006
Bruno erschreckt Hüttenwirt
Braunbär „Bruno“ treibt sich weiter in Tirol in Österreich
herum. Am Mittwochabend wurde das aus Südtirol stammende Jungtier
mit dem offiziellen Namen „JJ1“ oberhalb von Zirl bei Innsbruck bei
einer Skihütte gesehen, wo er den Hüttenwirt samt Freundin
erschreckte, bevor er das Weite suchte. Erste Versuche der
Naturstiftung WWF, das Tier in Tirol in eine Falle zu locken,
scheiterten inzwischen. Nach einer Umfrage des Nachrichtensender n-tv
sind zur Zeit nur zwölf Prozent der Deutschen dafür, den
rabiaten Streuner zu töten. Auch der Bund Naturschutz in Bayern
(BN) appellierte an den bayerischen Umweltminister, daß alles
getan werde, den Bär lebend zu fangen. „Wir sehen in der geplanten
Aktion mit den finnischen Bärenjagd-Hunden eine große
Gefahr, daß der Bär in die Enge getrieben und vorschnell
erschossen wird“, sagte der BN- Landesvorsitzende Hubert Weiger.
Handelsblatt - 8. Jun. 2006
"JJ1" schnürt durch den Tiroler Schnee
Braunbär „JJ1“ alias „Bruno“ ist bei Scharnitz in Tirol nahe der
österreichisch-deutschen Grenze wieder aufgetaucht. Das teilte die
Naturschutzorganisation WWF am Donnerstag in Frankfurt am Main mit. Die
WWF-Bärenanwälte hätten die zur Verfügung stehenden
zwei Fallen in das betreffende Tal gebracht, sagte eine Sprecherin.
Aber „JJ1“ sei über ein Schneefeld aus dem Gebiet wieder
verschwunden. Die Bärenexperten des WWF sind unterdessen mit
verbesserter Ausrüstung unterwegs. Am Mittwoch traf eine eigens
angefertigte Bärenfalle eines US-Spezialunternehmens aus den Rocky
Mountains in Bayern ein. Damit können nun zwei Spezialfallen
eingesetzt werden. Eine ähnliche Falle hatte ein Zoo zuvor dem WWF
zur Verfügung gestellt. Die Aluminium-Röhre aus den USA kann
sowohl für den Fang als auch für den Transport des Bären
benutzt werden. Sie lasse sich per Auto oder Hubschrauber auch als
Außenlast an Trag-Ösen befördern. Sobald der Bär
in die mit einem Köder bestückte Falle getappt ist, alarmiert
ein Sender die WWF-Experten. Noch in dieser Woche sollen außerdem
finnische Experten mit karelischen Bärenhunden und einem
Narkosespezialisten die Jagd auf „Bruno“ eröffnen. Die Gruppe
stehe seit vier Tagen bereit, doch gebe es noch keine offizielle
Genehmigung des Landes Tirol für die Bärenjagd durch die
Finnen, sagte Österreichs WWF-Sprecherin Susanne Grof.
Pforzheimer Zeitung - 8. Jun. 2006
Carsten
Schwarz Leiter des Pforzheimer Wildparks, zu: Problembär ...
Der Problembär ist ein ausgewildertes Tier. Ein
Auswilderungsprogramm kann demnach zu Problemen führen?
Ja. Aber nicht nur bei Bären. Das kann bei allen Tierarten
passieren. Ich bin aber froh, dass die Verantwortlichen das Tier nicht
mehr abschießen wollen, sondern ihn lebend fangen wollen.
Würden Sie „JJ1“ im Pforzheimer Wildpark aufnehmen?
Wir können ihn leider nicht aufnehmen, da uns ein
Bären-Gehege fehlt. Ein artgerechtes Gelände würde so um
die 500 000 Euro kosten. Es ist schwierig, ein wildes Tier in einem
Wildpark oder Zoo zu halten. Aber in Bad Rippoldsau soll ein
Bärenpark entstehen, da kann ein Problembär unterkommen.
>JJ1 ist nicht ausgewildert, sondern der Sohn eines umgesiedelten
Weibchens
Zoos – Meldungen |
NEWS-Networld - 14. Jun. 2006
Dagmar Schratter wird neue Schönbrunner
Zoo-Chefin: Löst Pechlaner mit Jahresende ab
Es sind große Fußstapfen, in die Dagmar Schratter mit
Jahreswechsel treten wird: Die bisherige Vizedirektorin des Tiergartens
Schönbrunn wird ihren bisherigen Chef Helmut Pechlaner nachfolgen.
"Mir ist bewusst, dass da ein großer Brocken auf mich zukommt,
aber ich habe mich in alle meine bisherigen Aufgaben mit vollem Einsatz
gestürzt und werde das auch diesmal machen", so die designierte
Direktorin. Sie würdigte die großen Leistungen Pechlaners,
der Schönbrunn zu einem der schönsten Zoos weltweit gemacht
habe. Nun würde man sich bemühen, diese Qualität zu
halten und auch noch auszubauen. Schratter kündigte aber auch an,
eigene Akzente setzen zu wollen: Etwa den Zoo mehr als bisher als ein
Kompetenzzentrum für Tierschutz zu positionieren und heimische
Arten noch präsenter zu machen. Mit Schratter habe sich eine
mutige Frau gefunden, die in Pechlaners Fußstapfen tritt. 17
ernsthafte Bewerbungen, darunter zahlreiche aus dem Ausland, wären
eingelangt. Sieben davon mussten sich einem ausgedehnten Hearing
stellen, bei dem Schratter klar an die Spitze gesetzt wurde. "Ich will
mehr Zeit zu Hause und mit der Familie verbringen", kündigte
Pechlaner an. Alllerdings wird er dazu wohl nicht allzu viel
Gelegenheit haben: Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat (V) hat er
versprochen - "Ich war selbst überrascht, dass ich zugesagt habe"
-, im Verein "Tierschutz macht Schule" aktiv zu sein, dazu kommt die
Präsidentschaft im WWF Österreich, seine Aufgaben bei Schloss
Hof und Niederweiden und beim Nationalpark Neusiedlersee, die
Vorlesungen an der Universität und, und, und ... "Fad wird mir
ganz sicher nicht", so der scheidende Direktor.
Salzburger
Nachrichten - 14. Jun. 2006
Dagmar Schratter wird Zoo-Chefin von
Schönbrünn
Das Rennen um die Nachfolge von Helmut Pechlaner, der mit Ende des
Jahres als Direktor des Wiener Tierparks Schönbrunn
zurücktritt und in Pension geht, ist entschieden: Neue Zoo-Chefin
wird Vize-Direktorin Dagmar Schratter. Sie wurde am Mittwoch den Medien
präsentiert.
Berliner Zeitung - 9. Jun. 2006
Safari
im Tierpark
Berlin. Der Zoologische Garten und der Tierpark stehen offenbar vor
einer konzeptionellen Neuausrichtung. Darüber wurden gestern die
Aktionäre der Zoologische Garten Berlin AG auf ihrer
Hauptversammlung informiert. Im Zoo in der City-West soll künftig
mehr Augenmerk auf Themenschwerpunkte gelegt werden, der Tierpark in
Friedrichsfelde hingegen soll zum "Entdeckertierpark" umfunktioniert
werden. Dafür soll die Zahl der Arten im Tierpark deutlich
reduziert werden und die verbleibenden Tiere in großen Herden
zusammenleben. So zumindest beschrieb der kaufmännische Direktor
beider Einrichtungen, Gerald Uhlich, den Aktionären die Idee.
Damit Besucher im weitläufigen Tierpark mehr Tiere zu Gesicht
bekommen, sollen zudem Brücken, Hütten und Unterstände
gebaut werden und die Besucher auf neuen Wegen näher an die Tiere
herangeführt werden. Im Zoo sind ebenfalls Veränderungen
geplant: So sind am Elefantentor zwei Tropenhäuser geplant, in
denen Panzernashörner, Affen und einige Vogelarten gemeinsam
leben. Verbunden werden beide Gebäude durch ein Erlebnisrestaurant
im Asia-Stil mit Blick auf die Tiere. Im Aquarium ist ein großes
Ozeanbecken geplant. Zoo-Direktor Jürgen Lange bestätigte die
Pläne auf Umstrukturierung: "In diese Richtung soll es gehen."
Zusätzlich ist aber auch geplant, Zoo und Tierpark in einigen
Jahren in einem Unternehmen zu führen. Beide Einrichtungen haben
bereits einen gemeinsamen Kaufmännischen Direktor, ab Januar 2007
gibt es auch einen gemeinsamen Zoologischen Chef: den jetzigen
Tierpark-Chef Bernhard Blaszkiewitz. Allerdings sind die
Fusionspläne unter den Aktionären des Zoos umstritten: Sie
befürchten, dass in Zeiten sinkender Zuschüsse der Zoo den
defizitären Tierpark mit finanzieren muss.
Berliner Zeitung - 10. Jun. 2006
Sponsoren
gesucht
Die Parteien im Abgeordnetenhaus haben positiv auf die Pläne von
Zoo und Tierpark reagiert, künftig stärker ihr eigenes Profil
zu betonen. Während der Tierpark eine Art Erlebnistierpark werden
soll mit großen Herden verschiedener Tiere, die die Besucher von
Baumhäusern oder Holzbrücken aus beobachten können, will
der Zoo mehr Schwerpunkte setzen - beispielsweise mit großen
Themenhäusern. Für das neue Konzept sollen im Tierpark
deutlich weniger Tierarten gezeigt werden. Positiv äußerte
sich auch die Finanzverwaltung. Die Eckpunkte der Neuausrichtung seien
"mit Wohlwollen" zur Kenntnis genommen, so Sprecher Matthias Kolbeck.
Ein neues Konzept sei Voraussetzung für die finanzielle
Unterstützung durch das Land. "Wir hoffen jetzt, dass uns das
Konzept alsbald vorgestellt wird", sagte Kolbeck. Nach Angaben des
Kaufmännischen Leiters von Zoo und Tierpark, Gerald Uhlich, ist
das neue Konzept sehr langfristig angelegt und mit einer Umsetzung erst
in 15 bis 20 Jahren zu rechnen. Bei der Finanzierung der Neuerungen
wollen Zoo und Tierpark vorrangig auf private Sponsoren setzen, aber
auch auf Fördermittel. Zurückhaltend äußerte sich
der Vorsitzende der Tierpark-Fördergemeinschaft, Thomas Ziolko.
Natürlich sei es wichtig, die Tiere lebensnah zu
repräsentieren. Veränderungen seien deshalb wichtig.
Allerdings erachte er weder eine komplette Neuausrichtung noch eine
Reduktion des Bestandes als nötig.
Berliner Morgenpost - 9. Jun. 2006
Zoo
und Tierpark freuen sich über Rekordumsätze
Die Zoologische Garten Berlin AG hat auf der gestrigen Hauptversammlung
ihren Aktionären den Geschäftsbericht für 2005
vorgelegt. "Im Tierpark haben wir ein Umsatzplus von 60 Prozent, im Zoo
von 8,8 Prozent erwirtschaftet", sagt der kaufmännischer Vorstand
des Zoos und kaufmännischer Geschäftsführer des
Tierparks, Gerald Uhlich. Für den starken Besucheranstieg von 55
Prozent im Tierpark sind besonders drei kleine Dickhäuter
verantwortlich: "Die Elefantenkinder und die Fernsehserie "Panda,
Gorilla & Co" haben uns enorme Zuwächse beschert", sagt
Uhlich. Die guten Zahlen scheinen auch 2006 Bestand zu haben: "Bislang
hatten wir trotz des schlechten Wetters anhaltend positive Zahlen."
Unsicher ist sich der Geschäftsführer über die
Auswirkungen der Fußball-WM. Dennoch hat der Zoo auf das
Großereignis reagiert: "Wir werden uns als fußballfreie
Ruhezone positionieren und während der WM bis um 22 Uhr
geöffnet bleiben." Verabschiedet wurde auf der gestrigen
Hauptversammlung Heinz-Georg Klös (80) als Mitglied des
Aufsichtsrates. Der langjährige Zoodirektor (1956 bis 1991) wird
von Frank Bruckmann, Finanzvorstand der Berliner Wasserbetriebe,
abgelöst.
Planung
und Bau
Krefelder Zeitung - 10. Jun. 2006
Der
Zoo träumt von Giraffen
Krefeld. Ein Betrag von knapp sechs Millionen Mark auf dem Konto bringt
der gemeinnützigen Zoo-GmbH derzeit Zinserträge. Mit denen
kann der Masterplan des Göttingers Eckhard Wiesenthal locker
bezahlt werden. Vorgestern hat der Aufsichtsrat der gGmbH den "ersten
Meilenstein auf dem Weg" des Krefelder Zoos in die Zukunft gelegt. Er
folgte den Visionen des Zoo-Planers Wiesenthal, der bislang zwar noch
nie einen Zoo, aber Erfahrungen mit der Konzeption von Wildtierparks
hat. Elefanten: Die sollen bleiben. Um mehr Platz im bestehenden
kleinen Großtierhaus zu schaffen, soll die Zwergflusspferd-Kuh
abgegegeben werden. Noch etwa zweieinhalb Jahre wird Spitzmaulnashorn
Davu als Publikumsmagnet dienen, dann muss er abgegeben werden. Nane
und ihr Usoni sollen weiteren Nachwuchs produzieren. Ihre Ställe
werden vergrößert. Auch Zoodirektor, Zoofreunde und
Aufsichtsrat begrüßen den Traum von einem Giraffenhaus. Die
gegenwärtige Straußen- und Antilopen-Wiese soll nach den
Wiesenthal-Visionen in eine Hügellandschaft umgestaltet werden.
Darauf sollen sich auch noch Hyänen tummeln. Geier sollen eine
begehbare Voliere beziehen, die Geparden auf mehr Raum mehr ins
Blickfeld rücken. Die Schimpansen werden am Savannenrand
beheimatet. Die Gorillas bekommen eine Außenanlage, erreichbar
über einen Tunnel. Wo jetzt die Dallschafe und Moschusochsen
weiden, sollen auf vergrößerter Fläche auch die
Schnee-Eulen und Bartkäuze, die Fischotter und noch anzuschaffende
Eisfüchse einziehen. Nördlich davon soll sich eine
"Berglandschaft" (bestehend aus großen Findlingen) für die
Schneeleoparden anschließen. Regenwaldhaus: Mit der Sanierung der
Leimbinder-Konstruktion aus Fichte erhält die Kuppel eine neue
Vorhalle, das Haus selbst neue Arten. Der Wirtschaftshof hat oberste
Priorität. Wo jetzt schon Ponys und Esel Kinderherzen höher
schlagen lassen und anstelle des jetzigen Wirtschaftsgebäudes ein
Restaurant erichtet wird, sollen zusätzlich Hausschweine, Schafe
und Ziegen gehalten werden.
Franken TV - 12. Jun. 2006
Delfin-Lagune
für den Zoo
Die neun Delfine des Nürnberger Tiergartens bekommen ein neues
Zuhause - und was für eins: Eine ganze Lagune soll für die
Meeresbewohner gebaut werden, komplett mit eigenem Uferareal und
Zuschauertribünen. Baubeginn ist noch vor Ende des Jahres.
Zumindest ist das der Stand der aktuellen Planung. Derzeit liefe noch
die europaweite Ausschreibung für die neue Technik, in wenigen
Wochen solle das jedoch abgeschlossen sein. 10,3 Millionen Euro sind
für den Bau veranschlagt, eine halbe Million ist bereits durch
Spenden zusammen gekommen. Eröffnet werden soll die neue
Delfin-Lagune im Jahr 2009, als Erweiterung des bereits bestehenden
Schwimmareals für Meeressäuger. Sie ist so konzipiert, dass
die Besucher die Delfine dann auch unter Wasser beobachten können.
Außerdem soll die Anlage wissenschaftlich genutzt werden. Die
Universität Würzburg erhofft sich neue Erkenntnisse über
die Wirkung der Delfintherapie, mit der Schwerkranke geheilt werden
können.
Main-Rheiner - 12. Jun. 2006
Mit Löffelohr auf Augenhöhe
Gestern konnte das neue Kleintiergehege im Wildpark in Gonsenheim
eingeweiht werden. Finanziert wurde das Projekt überwiegend aus
den Spenden der AZ-Aktion "Leser helfen". Die Besucher erwarten in dem
neuen "Mini-Zoo" kleine Nager auf Augenhöhe. Die üppig
begrünte Fläche ist zum Besucher hin angehoben, so dass vor
allem die kleinen Wildparkgäste direkt zuschauen können, wie
es sich Kaninchen und Meerschweinchen gut gehen lassen. Wem es nach
Bücken und ein bisschen Krabbeln zumute ist, kann zu beiden Seiten
des Geheges in eine Betonröhre kriechen, in deren Mitte nur eine
Sicherheitsglasscheibe die interessierten Besucher von der Tierwelt
trennt. Der Mini-Zoo schafft so mit sehr ansprechenden Mitteln eine
große Nähe zu den Tieren. Das Engagement des
Fördervereins samt der Mitarbeiter des Wildparks sowie die
Sympathie in der Bevölkerung hätten dafür gesorgt, dass
die heiß diskutierte Schließung der Einrichtung politisch
inzwischen vom Tisch sei. Für den Förderverein ist der
Mini-Zoo zugleich ein Baustein der Erneuerung des Wildparks.
Größter Wunsch ist nach wie vor ein neues Luchs-Gehege,
dessen Realisierung wegen geschätzter 300.000 Euro Baukosten noch
in weiter Ferne liegt.
Ostthüringer
Zeitung - 8. Jun. 2006
Erfurter Zoo erhält neue Adlervoliere
Der Erfurter Zoo ist um eine Attraktion reicher. Der Verein der
Zooparkfreunde übergibt heute eine neue Adlervoliere. Die Anlage
oberhalb des Elefantenhauses wurde fast komplett aus Vereinsmitteln
finanziert. Erster Bewohner der Greifvogelanlage ist ein
männlicher Gänsegeier, den der Zoo aus dem
zoologisch-botanischen Garten Wilhelma in Stuttgart erhielt.
Lübecker Nachrichten - 8. Jun. 2006
Neues Braunbär-Gehege im Natur- und Umweltpark
Güstrow
Im Natur- und Umweltpark (NUP) Güstrow wird am Freitag nach
einjähriger Bauzeit das neue Braunbär-Gehege offiziell
eröffnet. Insgesamt seien 550 000 Euro verbaut worden, davon 100
000 Euro aus Spenden. Die zwei halbwüchsigen männlichen
Braunbären Fred und Frode können nun über ein 2,5 Hektar
großes Gelände mit einem Wasserbecken und einem Bach
verfügen, das die EU-Zoorichtlinie "mehr als erfüllt".
Märkische Oderzeitung Franken
TV - 9. Jun. 2006
Oderbruchzoo eröffnet viertes Affenhaus
Der Oderbruchzoo in Altreetz hat eine neue Attraktion. Zoochef Peter
Wilberg hat am Freitag offiziell ein neues Gehege mit zwei
Meerkatzen-Männchen eröffnet. Die sieben Jahre alten Tiere
stammen aus einer Tierpension in Schwanebeck (Barnim). Dort hatten die
Tiere Unterschlupf gefunden. Sie sollten eigentlich als Versuchstiere
für medizinische Forschungen dienen, waren aber von
Naturschützern gerettet worden. "Wir haben kein neues Gehege
gebaut, sondern ein älteres rekonstruiert", sagte Zoodirektor
Wilberg. Dort seien bisher Nasenbären untergebracht gewesen, die
aber aus Altersschwäche gestorben waren. Mit 1000 Euro aus eigenen
Mitteln sei das Gehege mit einem isolierten Wärmeraum ausgestattet
worden, der es den Tieren ermöglich, im Winter und in kühlen
Nächten Schutz zu suchen. Mit dem Meerkatzen-Gehege hat Wilberg
das vierte Affenhaus eröffnet. In den anderen Volieren leben
Rhesus-Affen und Japanische Rotgesichtsmakaken.
Aktionen
ka-news.de - 7. Jun. 2006
dm
engagiert sich für Heidelberger Zoo
Wirtschaft sowie privates Engagement sind vereinbar. Das bewies einmal
mehr dm-dorgerie markt und rief Kinder in Heidelberg dazu auf, Tiere im
Zoo zu malen. Im Gegenzug versprach das Karlsruher Unternehmen für
jedes Bild fünf Euro an den Heidelberger Zoo zu spenden. 8.431
Tierbilder hatten kleinen Künstler in den dm-Märkten in
Heidelberg, Leimen und Rauenberg abgegeben. Für jedes Bild
spendete dm fünf Euro - insgesamt 42.155 Euro - für den Bau
eines neuen Elefantenhauses im Heidelberger Zoo. dm-Gründer
Professor Götz Werner übergab jüngst die Spende. Die
zahlreichen Kunstwerke waren am Pfingstsamstag einen Tag lang in der
gesamten Heidelberger Innenstadt unter freiem Himmel ausgestellt. Im
Rahmen der Spendenaktion erhielt jedes Kind bei der Abgabe seines
Bildes als Dankeschön eine Eintrittskarte für den Zoo am
Neckar.
News-Ticker.org - 8. Jun. 2006
Heidelberger
Zoo eröffnet Sonderaustellung „Den Zecken auf der Spur"
Zecken können faszinieren – sie sind aber für Menschen auch
nicht ungefährlich. Über beide Seiten der nur wenige
Millimeter großen Spinnentiere informiert die in Zusammenarbeit
mit Baxter Deutschland GmbH entwickelte Sonderausstellung „Den Zecken
auf der Spur“ im Zoo Heidelberg. Die bis zum 30. Juni geöffnete
Ausstellung richtet sich gleichermaßen an Eltern, Erzieher,
Kinder und Fans von Krabbeltieren. Mehrere 80 x 80 Zentimeter
große Zeckenmodelle zeigen ebenso wie der Blick durch Mikroskope
die faszinierende Welt der Winzlinge. Die durch Zecken
übertragenen Krankheiten und ihre Symptome werden vorgestellt, wie
die Regionen, die als FSME-Risikogebiete gelten. Info-Ranger
führen durch die Ausstellung, in der auch eine umfangreiche
Sammlung von lebenden Vogelspinnen und Riesen-Skorpionen in Terrarien
zu sehen ist. Ein Zecken-Comic und eine Fotowand mit Comic-Figuren
vermitteln Kindern und Jugendlichen das Thema leicht verständlich,
unterhaltsam und überaus anschaulich.
Sachsen Fernsehen Chemnitz - 9. Jun. 2006
Im Tierpark wird gefeiert
Der Tierpark Chemnitz hofft trotz des Fußballfiebers am
Wochenende auf zahlreiche Besucher. Das Areal an der
Nevoigtstraße lädt wieder zum traditionellen Tierparkfest
ein. Jeweils von 10 bis 18 Uhr können Jung und Alt eine
Entdeckertour zu verschiedenen Kontinenten unternehmen. Sie wandeln
dabei unter anderem auf den Spuren von James Cook oder Marco Polo. Bei
spannenden Spielen gibt es jede Menge tolle Preise zu gewinnen. Auf dem
Programm steht auch wieder beliebte Nachtführung, sie startet am
Samstag um 22 Uhr.
Freie Presse - 9. Jun. 2006
Ein
Fest mit dem Löwen Malik und seinen „Kollegen“
Löwe Malik wird beim Tierparkfest am Wochenende sicher wieder der
Star sein. Aber auch viele gerade geborene Jungtiere, zum Beispiel bei
den Steinböcken, dürften die Chemnitzer anlocken. Kinder und
Erwachsene können morgen und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr auf
Entdeckertour zu verschiedenen Kontinenten gehen und dabei auf den
Spuren von James Cook oder Marco Polo wandeln. Dabei gibt es Neues und
Interessantes über die Tierwelt dieser Kontinente zu erfahren und
bei Spielen Preise zu gewinnen.
NDR Online - 14. Jun. 2006
Tanz
im Tierpark
Hagenbecks wunderschöne Parkanlage mit 2.500 exotischen Tieren,
asiatischen Bauwerken und Skulpturen bietet am 17. Juni und 1. Juli die
Kulisse für ein sommerliches Tanzvergnügen: Zu
lateinamerikanischen Rhythmen, Foxtrott-Melodien oder internationalen
Schlagern können Zoobesucher neben Tigern, Pavianen und Flamingos
das Tanzbein schwingen.
Lübecker
Nachrichten - 9. Jun. 2006
Tierischer Geburtstag: 30 Jahre "Arche Noah"
Die "Arche Noah" in Grömitz ist 30 Jahre alt. Vieles hat sich
verändert, seit vor über 30 Jahren Senior Hans Wilhelm mit
viel Mut und Engagement auf dem ehemaligen Grömitzer
Hafengelände einen Zoo entstehen ließ. Doch eines ist in all
den Jahren unverändert geblieben: Die Arche Noah ist nach wie vor
ein Familienunternehmen. Ingo und Birgit Wilhelm führen heute den
Betrieb. Drei Millionen Besucher haben den Zoo seit dem 14. April 1976,
als er erstmals seine Pforten öffnete, besucht. Für das
Ostseeheilbad Grömitz ist der ganzjährig geöffnete
Tierpark eine unverzichtbare Attraktion. Man habe Höhen und Tiefen
erlebt, aber "immer Freude gehabt", sagte der Zoodirektor, der die
große Geburtstagsschar gemeinsam mit Ehefrau Birgit und den
fünf Töchtern in einem Zirkus begrüßte. Dieser
Zirkus, der den Geburtstagsgästen atemberaubende Artistik,
herrliche Tierdressuren und fröhliche Clowns bot, wird noch bis
zum 10. Juni auch für die Besucher des Zoos zweimal täglich
eine Vorstellung geben. Auf dem Weg zum Ziel ist derzeit das
Schimpansenhaus, das später einmal Teil einer
"Südamerika-Anlage" sein soll. Auch von einer Afrika-Anlage mit
Giraffen und Zebras träumen die Wilhelms.
Naumburger Tageblatt - 9. Jun. 2006
Magdeburger Zoo begrüßt Schüler zum
achten GEO-Tag
Der Zoo in Magdeburg kann heute (Freitag) im Rahmen des achten
GEO-Tages erkundet werden. Eingeladen wurden Schüler der
Sekundarschulen Barleben und Nebelschütz in der Oberlausitz.
Gemeinsam wollen sie bei einer Zoo-Rallye und der Fütterung der
Elefanten etwas über den Zoo und die Tiere lernen. Ziel ist es,
innerhalb von 24 Stunden in einem begrenzten Gebiet möglichst
viele Tiere oder Pflanzen zu entdecken.
MVregio - 8. Jun. 2006
110 Sportler
radeln für Affen und Tiger von Rostock nach ...
Die 7. Zootour führt am 11. Juni nonstop von Rostock nach
Eberswalde. 110 Radsportler gehen auf die 320 Kilometer lange Strecke
zugunsten eines neuen Menschenaffenhauses im Rostocker Zoo und einer
neuen Anlage für Sibirische Tiger im Zoo Eberswalde. Die
Spendenaktionen beider Tiergärten stehen unter dem Motto "Schaffen
für die Affen" bzw. "Unsere Tiger sind die Sieger". Mit im
Fahrerfeld sind so prominente Radsportler wie Klaus und Uwe Ampler,
sowie die Rostocker Kurt Welke, DDR- Meister im Radball, und Siegfried
Schreiber, DDR-Bahnradmeister. Selbstverständlich nimmt der Zoo
mit einer eigenen Mannschaft, die aus fünf Mitarbeitern besteht,
an der Fahrt von Rostock nach Eberswalde teil.
Norddeutsche Neueste Nachrichten - 8. Jun. 2006
Für
die Affen in die Pedalen
Mehr als 320 Kilometer bis zum Ziel, und das alles an einem Tag. Das
haben sich 110 Radsportler, unter ihnen auch Legenden wie Klaus und Uwe
Ampler sowie die Rostocker Kurt Welke und Siegfried Schreiber,
vorgenommen. Die vorhandenen Plätze im Starterfeld sind bereits
seit Januar vergeben, daran ist zu erkennen, dass die Zootour bei den
Radsportlern immer beliebter wird. Im vorigen Jahr war es noch etwas
schwieriger, die Plätze zu füllen, so Rostocks Zoodirektor
Udo Nagel gestern.
Der Ehrenstart der diesjährigen Tour wird am 10. Juni um 17 Uhr
durch den mehrfachen Weltmeister und Weltrekordler im Schwimmen, Thomas
Rupprath, auf dem IGA-Gelände eingeleitet. Wer am Ende die Tour
gewinnt, steht jetzt schon fest, es sind die zoologischen Gärten
in Rostock und Eberswalde. Denn der erzielte Spendenbetrag wird in
Rostock für ein neues Affenhaus und in Eberswalde für eine
Anlage für sibirische Tiger dringend benötigt.
HL-live - 7. Jun. 2006
Für behinderte Mitbürger ein Sonnentag im
Zoo Rostock
„Ein Sonnentag im Zoo Rostock“ lautet das Motto der diesjährigen
Aktion „Sonnentag/Sonnenzug/Sonnenschiff“, die an den beiden
Sonnabenden, 2. und 16. September 2006, stattfindet. Die beiden
Ausflüge sind gedacht für jene Lübecker
Mitbürgerinnen und Mitbürger, die aufgrund ihres Alters oder
ihrer Behinderung ansonsten an Tagesausflügen nicht oder kaum
teilnehmen können. Die Fahrt zum Zoo Rostock wird im September mit
Bussen und zum Teil mit behindertengerechten Spezialfahrzeugen
erfolgen. Der Fachbereich Wirtschaft und Soziales und die Freien
Wohlfahrtsverbände werden wieder bemüht sein, allen
Teilnehmerinnen und Teilnehmern diesen Tag so schön wie
möglich zu gestalten.
HL-live - 12. Jun. 2006
So wird ein Kamel getauft
Großer Bahnhof am Sonntag im Lübecker Tierpark für das
junge Kamel Lailah. Das am 3. Mai geborene Tier wurde getauft - von
einem prominenten Paten: Jörn, der Joker der guten Laune, wird in
Zukunft Lailah behüten. Beim großen Familienfest am Sonntag
im Lübecker Tierpark gab Inhaber Günther Lehmensiek dem Kamel
offiziell seinen Namen. Viele Prominente wie Carlo von Tiedemann und
Tagesschausprecher Jan Hofer haben hier bereits Patenschaft
übernommen, um dem privaten Tierpark zu helfen.
Nachwuchs
Dresden
Fernsehen - 8. Jun. 2006
Afrikahaus
geöffnet
Die Dresdner konnten heute das erste Mal den kleinen Elefanten im Zoo
besuchen. Das Afrikahaus wurde nach der Geburt wieder geöffnet und
erlebte einen Besucheransturm. Bis morgen nimmt der Zoo noch
Namensvorschläge für das Elefantenbaby an. Ein afrikanischer
Name soll es sein, wünschen sich die Tierpfleger. Einen
Spielgefährten wird der Elefantennachwuchs demnächst nicht
bekommen. Die künstliche Befruchtung von Mogli hat nicht geklappt.
Dresden Fernsehen - 8. Jun. 2006
Elefantenbaby
bald nicht mehr in Dresden
Das neugeborene Elefantenbaby kann möglicherweise nicht im
Dresdner Zoo bleiben. Da es ein Bulle ist, könnte er zu viel
Unruhe in die Frauenrunde bringen, sagte Zoochef Karl-Heinz Ukena. Mit
fünf Jahr werden normalerweise die Bullen von den Kühen
getrennt. Abhilfe könnte ein eigener Bullenstall bringen. Oder der
Elefantennachwuchs wird als Zuchtbulle an einen anderen Zoo abgegeben
werden. Die Zoobesucher müssen übrigens nicht mehr lange
warten, bis sie einen Blick auf den kleinen Elefanten werfen
können. Voraussichtlich Donnerstag wird das Elefantenhaus
geöffnet. Unterdessen sind bereits 30 Namensvorschläge im Zoo
eingegangen. In zwei Wochen soll der Name für das kleine
Rüsseltier feststehen.
mephisto 97.6 - 7. Jun. 2006
Nachwuchs im Leipziger Zoo
Die Tüpfel-Hyänen im Zoo haben Nachwuchs. Wie der Zoo
mitteilte, ist aber noch unklar wie viele Junge zur Welt gekommen sind.
Die Mutter Lubanga und der Vater Kitano haben sich mit den Jungen in
die Mutterbox zurückgezogen, um ungestört zu sein.
Gewöhnlich haben Tüpfel-Hyänen zwischen einem und zwei
Jungen. Das Hyänenrudel lebt seit zwei Jahren in der so genannten
„Kiwara Savanne“. Seitdem haben Lubanga und Kitano bereits zum dritten
Mal Nachwuchs.
Kölner Stadt-Anzeiger - 8. Jun. 2006
Bunter Nachwuchs: Zwei Chamäleons im
Münsteraner Zoo geschlüpft
Mit frisch geschlüpften Chamäleons ist der Münsteraner
Zoo um zwei farbenfrohe Tiere reicher. Vor rund einer Woche hatten sich
die drei Zentimeter langen Mini-Reptilien aus ihren Eiern
herausgepickt. Doch nicht Chamäleon-Mutter «Leonie»,
sondern Tierpflegerin Kristina Theobald habe neun Monate lang die Eier
zu Hause in einer isolierten Kiste gehütet. Das Aquarium der
Mutter war zu heiß für die Entwicklung der Eier.
Blick - 9. Jun. 2006
So ein Chamäleon!
Es ist sooooo klein, aber oho: Das kleine Chamäleon im Zoo
Münster beweist schon grosse Stärke. Just neun Monate hats
gedauert, bis sie geschlüpft sind. Herausgekommen sind zwei
süsse Chamäleons – gerade mal 3 Zentimeter gross.
Tierpflegerin Kristina Theobald nahm die Eier mit in ihren heimischen
Keller und überwachte das Heranwachsen der Kleinen. Die
Chamäleon-Babys bewohnen zwei getrennte Terrarien – vorerst hinter
den Kulissen. Für den Zoo ist es nicht die erste
Chamäleon-«Geburt»: Vor gut einem Jahr schlüpfte
ein Jungtier namens «Paul», der inzwischen beinahe so gross
ist wie seine Eltern ist.
Lübecker Nachrichten - 13.
Jun. 2006
Nachwuchsglück: Schon drei Mal Drillinge bei
Weißbüscheläffchen
Seltenes Nachwuchsglück meldet der Tierpark Ueckermünde bei
Weißbüscheläffchen: Das junge Weibchen eines Paares hat
jetzt drei Mal nacheinander Drillinge geboren. Die eichhorngroßen
Affen stammen aus Südamerika und haben sonst eher Zwillinge. Eine
Ursache könnten gute Pflege und Arbeitsteilung in der Familie
sein, in der alle helfen würden.
Kleine
Zeitung - 13. Juni 2006
Pharmafirma
sponsert Babytiger im Schönbrunner Zoo
Sechs Wochen alt sind die beiden sibirischen Babytiger im Wiener
Tiergarten Schönbrunn - Betreuung brauchen sie aber genauso wie
ausgewachsene Großkatzen: Den Tierarzt, das Futter, ein
schönes Gehege und Zuwendung von den Pflegern für einen der
Kleinen bezahlt die Pharmafirma Wyeth. Für 6.000 Euro
übernimmt der Konzern ein Jahr lang eine Patenschaft, sagte Karin
Kruckenfellner vom Tiergarten. Die Zwillinge "entwickeln sich
prächtig", berichtete die Zoomitarbeiterin. Immer öfter wage
sich der Tigernachwuchs in die Außenanlage, wo das tapsige Duo
auch für Besucher zu sehen ist.
Basler
Zeitung - 14. Jun. 2006
Nachwuchs
bei den Meerkatzen im Basler Zoo
Die Meerkatzen-Horde im Basler Zoologischen Garten hat Nachwuchs
bekommen: Die fünfjährige Nafasi hat ihr zweites Jungtier
geworfen. Damit leben zehn Grüne Meerkatzen im Zolli, darunter
vier männliche Junge. Das männliche Junge mit Namen Dura
wurde am 20. Mai nach einer Tragzeit von rund 165 Tagen geworfen. Er
ist die dritte im Zolli zur Welt gekommene Meerkatze, seit die Gruppe
im Herbst 2004 aus Israel Zuwachs bekommen hat. Minipig-Eber Verro ist
ferner zum ersten Mal Vater geworden. Mutter Laika, die seine
Ururgrossmutter sein könnte, hat von ihm gleich vier Ferkel
geworfen. Eines hat sie allerdings sofort nach der Geburt gefressen.
Die drei verbliebenen Schweinchen wachsen zur Zeit gesund auf, wie der
Zolli weiter mitteilte.
uniprotokolle
- 7. Jun. 2006
Frühlingserwachen im Aquarium
Das Seewolfpärchen, das schon seit vier Jahren im Aquarium der
Biologischen Anstalt Helgoland seine Runden dreht, hat erstmals
für Nachwuchs gesorgt. Bereits Anfang November 2005 hatte das
Weibchen die befruchteten Eier in der gemeinsam bewohnten Höhle
abgelegt. Bei diesen Tieren sind nicht die Weibchen, sondern die
Männchen für die Brutpflege zuständig. Es formt aus der
Eimasse einen circa handballgroßen Eiballen, den er die folgenden
130 Tage hegt und pflegt. Während der gesamten Brutpflege nimmt
das Männchen keine Nahrung auf und ist ständig damit
beschäftigt, dem Gelege frisches Wasser zuzufächeln.
Über 2000 etwa zwei Zentimeter große Fischlarven sind nach
rund vier Monaten im März 2006 geschlüpft. Da es sich um die
erste Seewolfnachzucht im Helgoländer Aquarium handelte, mussten
die optimalen Aufzuchtbedingungen erst einmal ermittelt werden. "Eine
zu hohe Wassertemperatur führte zu sehr hohen Sterblichkeiten in
den ersten drei Wochen", berichtet der Biologe Leusmann. Inzwischen
sind noch vier der vormals rund 2000 kleinen Seewölfe am Leben.
Die überlebenden Jungwölfe sind jedoch mittlerweile 5 cm
groß und kräftig und werden beim GEO-Tag der Artenvielfalt
am 10. Juni zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert!
Das Aquarium der Biologischen Anstalt Helgoland, die seit 1998 zum
Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung
gehört, kann an diesem Tag ab 10 Uhr bei freiem Eintritt
besichtigt werden.
Hannoversche Allgemeine Zeitung - 11. Jun. 2006
Dem Zoo ist ein ganz großer Wurf gelungen:
Timberwölfin Akira brachte fünf Welpen zur Welt
Der letzte Wolfs-Nachwuchs in Hannover liegt bereits 15 Jahre
zurück. Am Sonntag durften die Jungtiere zum ersten Mal mit ihren
Eltern ihr Außengehege erkunden und dabei hatte Vater Lakota
einiges zu tun.
Hannoversche Allgemeine Zeitung -
13. Jun. 2006
Lust auf kleine Wölfe?
Im Zoo Hannover hat es Nachwuchs bei den Wölfen gegeben. Die
Kleinen machten bereits ihre ersten Ausflüge, und Mama und Papa
hatten alle Pfoten voll zu tun, um den Nachwuchs zu behüten.
FAZ.NET -
7. Jun. 2006
Noch sind Aimee und Aaron nicht über den Berg
Aaron und Aimee heißen die neuen Publikumslieblinge im Hanauer
Wildpark „Alte Fasanerie“. Die Elchbabys wurden am 15. Mai von der
Elchkuh Vilma gesund auf die Welt gebracht, doch die Betreuer im
Wildpark wagten kaum damit zu rechnen, daß beide überleben
würden. Mittlerweile stehen die Chancen für die beiden ganz
gut, doch über den Berg sind sie nach den Worten der Wildbiologin
Marion Ebel noch lange nicht. Auch Elchkuh Vilma ist nach der Geburt
noch nicht wieder so recht auf dem Damm. Die Elchkinder kamen
mindestens zwei Wochen zu früh zur Welt, konnten sich zuerst auf
ihren dünnen Beinchen nicht aufrecht halten und erreichten deshalb
die Zitzen der Mutter nicht. Noch am Geburtstag von Aaron und Aimee
mußten die Betreuer einschreiten, um das Leben der beiden
Elchkinder zu retten. Aaron und Aimee wurden zunächst vom Vater
und einige Tage später auch von der Mutter getrennt und im
Nachbargatter untergebracht. Die Betreuer rührten gleich am ersten
Tag eine spezielle Mischung aus Dosen- und Kälberaufzuchtsmilch
als Ersatznahrung zusammen. Alle vier Stunden bekommen die Jungtiere
rund um die Uhr nun ein Fläschchen. Die Elchpflegerin Hanna Patek,
die Biologin Ebele, der Revierförster sowie zwei weitere
Tierpfleger wechseln sich mit den Fütterungen ab. Noch mindestens
drei Monate müssen Aimee und Aaron ihre Fläschchen bekommen,
ein Kraftakt für das Wildparkteam.
NRZ - 12. Jun. 2006
Winziger Nachwuchs: Erste Seepferdchen-Babys im Sea
Life
Die ersten Seepferdchen-Babys des Oberhausener Sea Life tummeln sich
seit Samstag im Aquarium. Seepferdchen-Nachwuchs sei
außergewöhnlich, da diese Tiere besonders hohe
Ansprüche an Pflege und Wasserqualität stellten, sagte
Johannes Peschke vom Sea Life am Montag in Oberhausen. Die zehn
eineinhalb Zentimeter großen Zebraschnauzen-Seepferdchen leben
derzeit in einem Aufzuchtbehälter, der im Aquarium ihrer Eltern
schwimmt.
Berliner
Kurier 10.6.06
Zoo
schiebt Problem-Bär in den Tierpark ab
Berlin. Brillenbär Juan büxte aus seinem Zoo-Gehege aus,
klaute sogar ein Fahrrad, kam aber nur ein paar Meter weit
fnweb - 14. Jun. 2006
Mähnenrobben und Co. spielen nicht nur
Fußball
Fußball-WM hin, Nationalmannschaft her, Mähnenrobbe
"Leonardo" gibt sich beim Spiel mit dem Rettungsring auf jeden Fall
sehr weltmeisterlich. "Leo" zeigt seinem Pfleger und den Zuschauern ein
Kunststückchen. Dennoch geht das Fußball-Fest nicht spurlos
am Heidelberger Zoo vorbei. So vergnügen sich die
Roloway-Meerkatzen mit großen gelben Bällen, die Schimpansen
werfen die runden Dinger mit voller Wucht gegen die Glasscheiben ihrer
Behausung und die Löwen vergnügen sich mit zu Bällen
umfunktionierten Feuerwehrschläuchen, mit denen auch Elefanten
"kicken".
Walsroder
Zeitung - 9. Jun. 2006
Goldregenpfeifer – vom Aussterben bedroht
Gesehen haben den Goldregenpfeifer wahrscheinlich erst ganz wenige
Menschen – denn in Deutschland steht der taubengroße Vogel in der
höchsten Kategorie der Roten Liste. Dr. Dieter Rinke vom Vogelpark
Walsrode schätzt, dass es in ganz Niedersachsen nur noch fünf
brütende Paare gibt. Der Vogelpark Walsrode hat sich –
ehrenamtlich versteht sich – der Rettung des Goldregenpfeifers
verschrieben. In den verbliebenen, von Naturschützern bewachten
Nestern fanden sich kürzlich drei Jungtiere und an anderer Stelle
vier Eier. In beiden Fällen waren die Eltern verschwunden, konnten
sich um ihr Gelege nicht mehr kümmern. Die drei Jungtiere befinden
sich zwischenzeitlich genauso im Vogelpark wie die vier Eier, die in
einer Brutmaschine liegen. Mit äußerster Sorgfalt werden
Gelege und Jungvögel versorgt und behütet. Die drei jungen
Goldregenpfeifer sollen übrigens so bald wie möglich wieder
ausgewildert werden, damit sie sich erst gar nicht an Menschen und
deren Betreuung gewöhnen.
Westdeutsche Zeitung - 8. Jun. 2006
Pläne, Parkplätze und Politessen
Wuppertal. Die Probleme an sich sind altbekannt, aber gerade jetzt
werden sie deutlich: Zum Einen zieht der Zoo mehr und mehr Publikum
über die Stadtgrenzen hinweg an und bietet auch in den kommenden
Jahren neue Attraktionen. Zum Anderen werden in der Nachbarschaft
Parkplätze zu einem raren Gut. Nach jahrelangem Tauziehen zwischen
den Behörden, Anwohnern und Stadtpolitikern wird jetzt immerhin
das Gehwegparken im Zooviertel detailliert geregelt. Demnach wird das
Parken auf dem Gehweg auf speziell gekennzeichneten Flächen in
Zukunft gestattet. Außerdem werden Politessen im Zooviertel
eingesetzt, um zu verhindern, dass nach der Umstellung im Stadtviertel
"wild" geparkt wird. Ob es eines Tages doch noch zu einer
"großen" Lösung für das Platzproblem im Zooviertel
kommt etwa in Form eines Besucher-Parkhauses in Randlage ist nach wie
vor offen.
Dresdner Neueste Nachrichten - 8. Jun. 2006
Schneeleoprad Gobi eingeschläfert
Freud und Leid liegen im Zoo dichter beieinander als vielleicht
anderswo. Die traurige Nachricht: Gobi, der 17-jährige
Schneeleopard, musste jetzt eingeschläfert werden. Diagnose:
akutes Nierenversagen. Zurück bleibt Serena. Das dreijährige
Weibchen war im Mai 2004 aus dem Münchner Zoo nach Dresden
gekommen. Derweil Serena noch trauert, piepst und flattert es in der
Tundra- und der Waldvogelvoliere mehr als sonst: Sechs Blaukehlchen,
zwei Rotschenkel, zwei Sandregenpfeifer, fünf Felsensittiche und
zwei Feldlerchen sind im Mai geschlüpft. Doch nicht alle haben
überlebt.
Berliner Kurier - 10. Jun. 2006
Zoo
schiebt Problem-Bär in den Tierpark ab
Berlin. Brillenbär Juan büxte aus seinem Zoo-Gehege aus,
klaute sogar ein Fahrrad, kam aber nur ein paar Meter weit
fnweb - 14. Jun. 2006
Mähnenrobben und Co. spielen nicht nur
Fußball
Fußball-WM hin, Nationalmannschaft her, Mähnenrobbe
"Leonardo" gibt sich beim Spiel mit dem Rettungsring auf jeden Fall
sehr weltmeisterlich. "Leo" zeigt seinem Pfleger und den Zuschauern ein
Kunststückchen. Dennoch geht das Fußball-Fest nicht spurlos
am Heidelberger Zoo vorbei. So vergnügen sich die
Roloway-Meerkatzen mit großen gelben Bällen, die Schimpansen
werfen die runden Dinger mit voller Wucht gegen die Glasscheiben ihrer
Behausung und die Löwen vergnügen sich mit zu Bällen
umfunktionierten Feuerwehrschläuchen, mit denen auch Elefanten
"kicken".
Walsroder
Zeitung - 9. Jun. 2006
Goldregenpfeifer – vom Aussterben bedroht
Gesehen haben den Goldregenpfeifer wahrscheinlich erst ganz wenige
Menschen – denn in Deutschland steht der taubengroße Vogel in der
höchsten Kategorie der Roten Liste. Dr. Dieter Rinke vom Vogelpark
Walsrode schätzt, dass es in ganz Niedersachsen nur noch fünf
brütende Paare gibt. Der Vogelpark Walsrode hat sich –
ehrenamtlich versteht sich – der Rettung des Goldregenpfeifers
verschrieben. In den verbliebenen, von Naturschützern bewachten
Nestern fanden sich kürzlich drei Jungtiere und an anderer Stelle
vier Eier. In beiden Fällen waren die Eltern verschwunden, konnten
sich um ihr Gelege nicht mehr kümmern. Die drei Jungtiere befinden
sich zwischenzeitlich genauso im Vogelpark wie die vier Eier, die in
einer Brutmaschine liegen. Mit äußerster Sorgfalt werden
Gelege und Jungvögel versorgt und behütet. Die drei jungen
Goldregenpfeifer sollen übrigens so bald wie möglich wieder
ausgewildert werden, damit sie sich erst gar nicht an Menschen und
deren Betreuung gewöhnen.
Westdeutsche Zeitung - 8. Jun. 2006
Pläne, Parkplätze und Politessen
Wuppertal. Die Probleme an sich sind altbekannt, aber gerade jetzt
werden sie deutlich: Zum Einen zieht der Zoo mehr und mehr Publikum
über die Stadtgrenzen hinweg an und bietet auch in den kommenden
Jahren neue Attraktionen. Zum Anderen werden in der Nachbarschaft
Parkplätze zu einem raren Gut. Nach jahrelangem Tauziehen zwischen
den Behörden, Anwohnern und Stadtpolitikern wird jetzt immerhin
das Gehwegparken im Zooviertel detailliert geregelt. Demnach wird das
Parken auf dem Gehweg auf speziell gekennzeichneten Flächen in
Zukunft gestattet. Außerdem werden Politessen im Zooviertel
eingesetzt, um zu verhindern, dass nach der Umstellung im Stadtviertel
"wild" geparkt wird. Ob es eines Tages doch noch zu einer
"großen" Lösung für das Platzproblem im Zooviertel
kommt etwa in Form eines Besucher-Parkhauses in Randlage ist nach wie
vor offen.
Dresdner Neueste Nachrichten - 8. Jun. 2006
Schneeleoprad Gobi eingeschläfert
Freud und Leid liegen im Zoo dichter beieinander als vielleicht
anderswo. Die traurige Nachricht: Gobi, der 17-jährige
Schneeleopard, musste jetzt eingeschläfert werden. Diagnose:
akutes Nierenversagen. Zurück bleibt Serena. Das dreijährige
Weibchen war im Mai 2004 aus dem Münchner Zoo nach Dresden
gekommen. Derweil Serena noch trauert, piepst und flattert es in der
Tundra- und der Waldvogelvoliere mehr als sonst: Sechs Blaukehlchen,
zwei Rotschenkel, zwei Sandregenpfeifer, fünf Felsensittiche und
zwei Feldlerchen sind im Mai geschlüpft. Doch nicht alle haben
überlebt.
Berliner Kurier - 10. Jun. 2006
Zoo
schiebt Problem-Bär in den Tierpark ab
Berlin. Er wollte raus, nur raus! Brillenbär Juan büxte Ende
August 2004 aus seinem Zoo-Gehege aus, klaute sogar ein Fahrrad, kam
aber nur ein paar Meter weit. Gestern wollte er nicht raus, er musste.
Und ist wieder nicht weit gekommen. Juan wurde in den Tierpark
gebracht. Und bevor der Brillenbär ein oder zwei Augen auf die
eigene Mutti im Gehege warf, wurde er gestern in den Tierpark gebracht.
Dort erwarten ihn drei brummig-bärbeißige Damen. Denen soll
er jetzt ans Fell gehen. Doch raus, nur raus, dahin führt im
Tierpark kein Weg: Das Gehege hat einen Wassergraben und 7 Meter hohe
Seitenwände. Kurator Claus Pohle: "Die Anlage ist ausbruchssicher!"
Norddeutsche Neueste Nachrichten - 8. Jun. 2006
Morgen
Eröffnung neuer Bärenanlage im NUP
Morgen um 14 Uhr wird im Güstrower Natur- und Umweltpark (NUP) die
neue Bärenanlage eröffnet. SVZ sprach mit
NUP-Geschäftsführer Klaus Tuscher.
1998 entstand die Idee gemeinsam mit der SVZ eine Spendenaktion
für die Bären Pitti und Krümel ins Leben zu rufen. Ziel
war es, ein großflächiges Naturgehege zu bauen
Salzburger Nachrichten - 14. Jun.
2006
Bären-Paar im Innsbrucker Alpenzoo im Liebestaumel
Während sich der pubertierende Braunbär "JJ1" in den
Wäldern zwischen Tirol und Bayern herumtreibt, haben seine beiden
Artgenossen im Innsbrucker Alpenzoo - "Fritz" und "Martina" - endlich
ihre Gefühle füreinander entdeckt. Zwei Jahre lang hatte die
Bärendame aus Deutschland ihren Gefährten zappeln lassen. Nun
hoffen alle auf bärigen Nachwuchs. "Das so etwas passiert,
hätten wir uns nie erwartet", zeigte man sich am Mittwoch im
Alpenzoo vom Sinneswandel der Bärendame begeistert. Kaum aus
seinem Bärenhaus heraußen, steuert der immerhin schon
19-jährige "Fritz" - er ist bereits Vater dreier Bären - auf
seine läufige Partnerin zu. Neugierigem Beschnuppern folgen
Liebesbisse in Hals und Ohr, ehe "Fritz" stürmischer wird und die
willige Bärin - völlig unbeeindruckt von den Zuschauern -
begrapscht, umklammert und immer wieder von Neuem bespringt.
Hamburger
Abendblatt - 13. Jun. 2006
Heimatbund ehrt Wildpark-Gründer Hatlapa
Für sein großes Engagement im Natur- und Umweltschutz wurde
Hans-Heinrich Hatlapa jetzt mit der Lornsen-Kette des
Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes (SHHB) ausgezeichnet. Professor
Carl Ingwer Johannsen, Vorsitzender des Heimatbundes, überreichte
Hatlapa die höchste Auszeichnung, die der SHHB vergibt, im
Wildpark Eekholt - der Wirkungsstätte des 86jährigen.
Ausgezeichnet wurde der Gründer des Wildparks unter anderem
für die Einrichtung des ersten Naturlehrpfads und für das
pädagogische Konzept, das der Wildpark heute verfolgt.
Segeberger
- 9. Jun. 2006
Loki Schmidt zu Privat-Visite im Wildpark Eekholt
Loki Schmidt (87) hat am Freitag bei einem Privatbesuch eine
persönliche Führung durch den Wildpark Eekholt erhalten. Die
Ehefrau von Altkanzler Helmut Schmidt begegnete beim vierstündigen
Rundgang unter anderem dem deutschen Wappentier Seeadler. Loki Schmidt
setzt sich seit Jahrzehnten für Umwelt und Natur ein. Dem Park in
Eekholt bei Großenaspe (Kreis Segeberg) schenkte sie zum Beispiel
für ein besonderes Ausstellungsprojekt 500 Carex-Pflanzen. Zuletzt
war sie vor zwei Jahren im Wildpark zu Gast.
newsroom.at
- 8. Jun. 2006
WM 2006 - Papagei tippt WM-Ergebnisse
Mit einem Lederball im Schnabel fliegt Papagei Lorenzo am Mittwoch im
Zoo in Hannover zu seiner Tippabgabe. Der dreijährige Gelbbrustara
soll im Zoo der niedersächsischen Landeshaupstadt täglich um
16 Uhr die Ergebnisse des nächsten Spieltages verraten. Beim
Eröffnungsspiel Deutschland gegen Costa Rica musste der aus
Brasilien stammende Vogel nicht lange überlegen.
Merkur Online - 8. Jun. 2006
Ein Augenblick
Stromlinienförmig umschließen die schwarzen Federn des
dreijährigen Gelbbrust-Ara Lorenzo im Zoo in Hannover ein Auge.
Gelbbrust-Aras sind auf dem südamerikanischen Kontinent weit
verbreitet. Die bis zu 90 Zentimeter großen Tiere leben unter
anderem in Brasilien.
Die Welt - 12. Jun. 2006
Bilder des Tages: Eisbär im Pool
Niemals…sollte man diesem Eisbär die Zeile „Ich möchte ein
Eisbär sein, am kalten Polar“ der verdienten Band „Grauzone“ ins
Maul legen. Macht ihm doch Spaß in seinem Gelsenkirchener Gehege
ins Wasser zu springen. Ein Bild der Frische für alle, die bei
sommerlichen 28 bis 33 Grad die erste Hitzewelle des Jahres
durchschwitzen.
Lampertheimer Zeitung - 10. Jun. 2006
Gebirgsziegen
und Storchennachwuchs Attraktiver Vogelpark ohne Stallpflicht
Lampertheim. Besonders für die Kinder ist der Ausflug in den
AZ-Vogelpark am Pfingstmontag sehr interessant gewesen. Seit zwei
Wochen ist die Stallpflicht aufgehoben, und seitdem dürfen die
Tiere auch wieder gefüttert werden. "Bis mindestens zum 15. August
ist die Stallpflicht aufgehoben, danach wird noch einmal neu
entschieden", weiß der Zweite Vorsitzende des Vogelparks, Herbert
Schmidt. Neue Tier-Attraktionen hatte der Vogelpark an diesem Tag
ebenso für die Besucher zu bieten. "Unsere beiden Storchennester
sind besetzt", berichtete der Zweite Vorsitzende. Die Attraktion
schlechthin waren aber erneut, besonders für die Kinder, die
Gebirgsziegen. Sie sind die "Streicheltiere" des Parks und fressen aus
der Hand.
russland-aktuell.ru - 9. Jun. 2006
Witebsk:
Affe arbeitet im Zoo als Psychotherapeut
Moskau. Im Zoo von Witebsk in Weißrussland kann jeder, der dies
wünscht, eine psychotherapeutische Sitzung durchmachen. Empfangen
werden die "Patienten" allerdings von einem Affen, der sich einfach nur
geduldig alle Probleme anhört. Im Prinzip darf man allen sechs
Affen des Tierparks von seinen Nöten berichten. Als besonders
aufmerksamer Therapeut erwies sich jedoch deren Sippenoberhaupt, der
Makake Fjodor, so die Zoodirektorin Janetta Kochenowskaja. Die
Affenhilfe werde gut angenommen, denn diese Therapie helfe den
Menschen, sich zu entspannen und man könne alles erzählen
ohne Angst haben zu müssen, dass Vertraulichkeiten aus diesem
Gespräch publik werden, so die Zooleiterin. Entstanden sei die
Idee zufällig: Die Zoodirektorin traf auf der Straße einen
Mann, der überaus bedrückt erschien. Sie überredete ihn,
doch in den Zoo zu gehen und sagte spontan, er könne dort alle
seine Probleme den Affen erzählen. Der Besucher sei dann die ganze
Nacht über vor der Voliere geblieben und erst am nächsten
Morgen sichtlich erleichtert gegangen. Später habe sich
herausgestellt, dass er vorhatte, sich im Fluß zu ertränken,
als er in den Zoo gelotst wurde.
Er
spricht mit den Gorillas, zieht sie groß wie eigene Kinder.
BZ-Besuch
bei Reimon Opitz, dem Chef-Affenpfleger vom Zoo
|
| Sie fragen sich, wo der eine oder
andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen
weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
Dierennieuws – 13. Juni 2006
Giraffe Michel van DierenPark Amersfoort dood
Giraffe Michel im Tierpark Amersfoort gestorben
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200606/nw43897.htm
In der Nacht vom 11. zum 12. Juni ist im Tierpark Amersfoort der
14jährige Giraffenbulle Michel an einer Bauchfellentzündung
gestorben. Der Zoo hält eine Hengstgruppe und engagiert sich damit
für das EEP der Rothschild-Giraffen. Es verbleiben sechs Bullen.
Dierennieuws – 13. Juni 2006
Dad's Day in Zodiac Zoos
Vatertag in Zodiac Zoos
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200606/nw43891.htm
Am 18. Juni ist Vatertag. Alle Väter, die an diesem Tag das
Codeword „Zoodad“ nennen, erhalten freien Eintritt in einen der Zodiac
Zoos.
Dierennieuws.nl – 13. Juni 2006
Steller zeeleeuw geboren in het Dolfinarium
Geburt eines Stellerschen Seelöwen im Dolfinarium
Harderwijk
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200606/nw43888.htm
Am 9. Juni ist im Dolfinarium ein 18kg schweres weibliches Jungtier bei
den seltenen Stellerschen Seelöwen geboren worden. Es ist bereits
die 15. Geburt bei dieser Art im Tierpark, wo im Juni noch eine
weiteres Jungtier erwartet wird.
Hln.be – 9. Juni 2006
Babyboom in Antwerpse Zoo
Babyboom in Antwerpener Zoo
http://www.hln.be/hln/alg/pag/hln_index.jsp?p_page=wetenschap&p_cat=dieren&p_scherm=1&p_artid=219699&wt.bron=dossierArt1
Im Zoo von Antwerpen sind in den letzten Tagen zahlreiche Jungtiere zur
Welt gekommen, darunter Rentiere, ein Dybowskihirsch und ein weibliches
Okapi.
Friesch Dagblad – 10. Juni 2006
Bladerend door dierenpark Emmen
Blätternd durch den Emmener Zoo
http://www.frieschdagblad.nl/artikel.asp?artID=29266
„Apen en beren op de Drentse hei“ („Affen und Bären auf der
Drenter Heide“) heißt das Buch, das Bauke Boersma en Auke
Zeldenrust über den Noorder Dierenpark Emmen veröffentlicht
haben. Von der Gründung des Tierparks durch Wilhelm Oosting auf
seinem Privatgrundstück im Zentrum des Ortes (1935) bis zur
Expansion auf das Erweiterungsgelände um die Jahrtausendwende
werden alle wichtigen Ereignisse mit zahlreichen Fotos geschildert.
Gesonderte Abschnitte befassen sich beispielsweise mit der Maul- und
Klauenseuche, der Ankunft des Elefantenbullen Radza oder mit
Mitarbeiterportraits. Das Buch kostet 19,50 Euro und ist im Drenter
Buchhandel erhältlich.
Emmen.nu – 7. Juni 2006
Verhalen over Dierenpark Emmen
Geschichten aus dem Zoo Emmen
http://www.emmen.nu/index.php?option=com_content&task=view&id=7924
Ein neu erschienenes, 140seitiges Buch von Bauke Boersma en Auke
Zeldenrust erzählt Geschichten aus der gut 70jährigen
Geschichte des Zoos in Emmen. Es ist im niederländischen
Buchhandel und im Zoo erhältlich.
Diergaadre Blijdorp Rotterdam – 8. Juni 2006
Albatroscampagne in Blijdorp / Zeevogels met uitsterven bedreigd
Albatroskampagne in Blijdorp / Seevögel vom
Aussterben bedroht
Am World Ocean Day am 8. Juni eröffnet der
Rotterdamer Zoo eine Ausstellung über den Albatros. Jährlich
verenden Tausende Seevögel in den Netzen der Hochseefischer,
wodurch 19 der 21 Albatrosarten vom Aussterben bedroht sind. Die
Kampagne wird unterstützt vom Niederländischen Vogelschutz
und BirdLife International.
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teilweise gekürzt |
Zoo Dresden, 15.06.2006
Tag der Sinne im Dresdner Zoo
Am 18. Juni von 10 bis 17 Uhr lädt der Zoo Dresden zum "Tag der
Sinne" ein. Auf der Tour der Sinne können die Besucher an
Stationen Sehen, Tasten, Riechen, Hören und Schmecken
ausprobieren. Lassen Sie Ihre Kinder erfahren, welchen Durchblick ein
Adler benötigt um die Fährten seiner Beutetiere zu
unterscheiden. Anschließend können sie ihren Geruchssinn
testen und erleben, wie fein die Nasen der Tiere sind. Einen feinen
Geschmack können sie danach auch bei den Affen beweisen, bevor
viel Fingerspitzen-Feingefühl gefragt ist. Anschließend
stellen wir gemeinsam die Lauscher auf und ordnen die Laute der Tiere.
Nach soviel sinnlicher Erfahrung bringen wir Ihre Kinder noch einmal
richtig in Bewegung. Hat Ihr Kind ein Lieblingstier erspäht? Dann
kann es sich beim Kinderschminken verwandeln. Am Familien Foto-Stand
können Sie sich Ihre persönliche Erinnerung für diesen
Tag anfertigen lassen. Der Höhepunkt ab 14 Uhr ist ein
faszinierendes und farbenfrohes Musical, "Der Kreis des Lebens",
dargeboten durch die Martin Luther Musical Company. Mit viel
Begeisterung und großem darstellerischen Können bringen 40
Schüler und Studenten die Savanne im Zoo Dresden mit viel Freude
auf die Bühne.
Zoologischer Garten Magdeburg, 15.06.2006
Magdeburger Zoo stellt auf der Haustiermesse Sachsen-Anhalt TIERISCH
NAH – Programm vor
Mit einer Urwaldhütte im Dschungel präsentiert sich der
Magdeburger Zoo vom 23.6.-25.6.2006 auf der 1. Haustiermesse
Sachsen-Anhalt. In der Messehalle 2 am Zoostand 37 gibt es nicht nur
neueste Zooinformationen, sondern auch Zoo-Jahreskarten &
Eintrittskarten 10 Prozent günstiger. „Mit diesem Messe-Rabatt
möchten wir besonders Familien einen preiswerten Zoobesuch
ermöglichen“ erläutert Zoodirektor Dr. Kai Perret. Am 24./25.
Juni stellt der Magdeburger Zoo um 14 Uhr auf der Bühne in der
Halle 2 das TIERISCH NAH - Programm vor. Die Tierpfleger haben den Esel
„Pepe“ und das Lama „Eddi“ mit dabei, die sich über die
„Streicheleinheiten“ der Messebesucher freuen. Beim Tierquiz und beim
Gewinnspiel können die Besucher mit etwas Glück „tierisch
gute“ Preise gewinnen. Auch ein kostenfreier Zoobesuch für 365
Tage ist mit dabei.
Stadt Nürnberg, 14.06.2006
Langhälse unter sich
Der Tiergarten der Stadt Nürnberg hält seit kurzem
Strauße und Giraffen gemeinsam auf einer neu gestalteten Anlage.
Bereits im vergangenen Herbst entstand auf der Westseite des Geheges
ein neuer Stall für die Strauße die sich inzwischen sehr gut
eingelebt haben. Vom bisherigen Gehege wurde auf der Besucherseite der
für die Giraffen gefährliche Graben entfernt. Auf der
Außenseite wurde eine Reihe Steine zur Erhöhung gesetzt, der
Graben entsprechend aufgefüllt und die Böschung abgeflacht.
So ist das Gehege nicht nur um 400 m² größer
geworden, sondern die Besucher können nun die Giraffen auch aus
geringerer Entfernung beobachten. Zusätzlich wurden die
Steinwälle der Baumschutzanlagen verstärkt.Die
Vergesellschaftung der Giraffen mit zwei im Tiergarten geborenen
Straußenhennen hat auf Anhieb geklappt, wobei zunächst nur
Sichtkontakt und erst später ein direkter Kontakt ermöglicht
wurde. Es besteht durchaus Interesse für den jeweils anderen
Langhals, aber es führt zu keinen engeren oder länger
andauernden Interaktionen. Dem Besucher wird mit dieser Kombination
eher ein Eindruck der Tierwelt einer afrikanischen Savannenlandschaft
ermöglicht. Langfristig ist noch eine Erweiterung der
Tiergemeinschaft mit einer Antilopenart geplant. Neu in den Tiergarten
kam die weibliche Giraffe KIBALI aus dem Zoo Frankfurt, die dort am
02.07.2004 zur Welt kam. Sie lebt seit 23.05.2006 im Tiergarten, hat
sich sofort mit LILLI angefreundet und auch die gestrige
Kontaktaufnahme mit CHARLY verlief problemlos.
Tiergarten Heidelberg, 14.06.2006
Maya ist gestorben
In der Nacht vom 13. auf den 14. Juni ist die Elefantenkuh „Maya“ im
Zoo Heidelberg gestorben. „Maya“ wurde um 21 Uhr tot im Badebecken der
Elefantenanlage gefunden. „Maya“ war am 15.11.2005 in den Zoo
Heidelberg gekommen, nachdem sie vom Landratsamt Bad Kreuznach bei
einem Zirkusunternehmen beschlagnahmt worden war. Ihr
Gesundheitszustand hatte sich in den vergangenen Monaten langsam aber
stetig verbessert. „Maya“ war ca. 1972 geboren worden, ein genaues
Alter liegt nicht vor. „Maya“ und ihre Stallgefährtin „Ilona“
konnten sich bei gutem Wetter Tag und Nacht frei auf der großen
Außenanlage bewegen. Dies schien „Maya“ sehr gut zu tun. In den
letzten Tagen war „Maya“ regelmäßig in das große
Badebecken gegangen und hat im Wasser gespielt. Die Mitarbeiter des
Zoos und insbesondere die Tierpfleger, die „Maya“ mit großem
Engagement gepflegt haben, sind von ihrem Tod tief getroffen. Die
genaue Todesursache ist noch unbekannt. „Maya“ wird zur Obduktion an
eine wissenschaftliche Einrichtung abgegeben. Mit einem
vorläufigen Sektionsbericht ist am Freitag zu rechnen.
Erlebnis-Zoo Hannover, 14.06.2006
Hol`s der Geier!
Zugegeben, er sieht ein bisschen
aus wie ein gerupftes Hühnchen, dem gerade ein zarter Flaum
nachwächst. Die sprichwörtliche Gänsehaut schimmert
unter dem Hauch von Gefieder weiß durch. Der Schnabel ist krumm
und irgendwie viel zu groß für den kleinen Kopf. Und die
kurzen Arme – die später einmal Flügel werden sollen –
hängen als Störenfriede noch unbenutzbar von dem pummeligen
Rumpf herab. Aber Anton macht das nichts. Aus seinen großen
schwarzen Augen spricht der unverkennbare „Na und? Hol’s der
Geier!“-Blick. Anton muss es wissen, immerhin ist er einer. Ein echter
Gänsegeier sogar – auch wenn jetzt noch nichts darauf hindeutet,
dass aus diesem Flaum einmal ein 1 Meter großer Geier mit einer
2,80-Meter-Spannweite und einer tollen Halskrause wird. Mit dem
Großwerden wird Anton sich Zeit lassen. Am 20. Mai schlüpfte
das Küken aus dem Ei in der Brutmaschine hinter den Kulissen. Das
Anton-Ei lag nämlich eines Morgens nicht mehr im Nest der
Gänsegeier-Eltern und wurde offensichtlich auch nicht mehr
bebrütet. Die Rolle der Eltern übernehmen jetzt die
Tierpfleger. Anfangs wurde der 174 Gramm leichte Geier fünfmal
täglich mit einer Pinzette gefüttert. Gerade mal drei Gramm
püriertes Hackfleisch mit Enzymen wurden dem Winzling gereicht.
Mittlerweile bekommt Anton dreimal täglich 120 Gramm der gleichen
Köstlichkeit. Dem Geier-Küken scheint es zu schmecken. Anton
wiegt inzwischen zwei Kilo. Bis zu 115 Tage bleiben Jungvögel
normalerweise in ihrem Nest. Danach nehmen die Elterntiere die Kleinen
unter ihre Fittiche und bringen ihnen alles bei, was ein echter
Gänsegeier können muss. Zum Beispiel fliegen. Das müssen
nun die Tierpfleger übernehmen. In den nächsten Wochen
können die Zoobesucher miterleben, wie Anton heranwächst und
wie er das Fliegen lernen wird. Täglich um 16 Uhr wird Anton in
der „Trainingsshow“ in der Showarena zu sehen sein. Wenn der Anton mal
groß ist, möchte er gerne nach Tirol fliegen, wo seine
Vorfahren ursprünglich einmal gelebt haben – bevor der
Gänsegeier dort hartnäckig ausgerottet wurde. Heute sind die
Gänsegeier in den Trockengebieten Südeuropas und Nordafrikas,
Vorder- und Zentralasiens bis zur Mongolei sowie Nordindien und
Bangladesh verbreitet.
Tierpark Chemnitz, 14.06.2006
Nachwuchs bei den Alpakas
Am Montag erblickte der erste
Alpakanachwuchs des Tierparks das Licht der Welt. Damit ist die kleine
Alpakaherde auf der Südamerikaanlage gewachsen. Die Art wird erst
seit dem Frühjahr vergangenen Jahres im Tierpark gehalten. Sie
teilen sich die Anlage mit Nandus und Capybaras. Das Jungtier ist ein
Hengst, seine dreijährige Mutter stammt aus dem Zoo Hof, sein
sechsjähriger Vater aus dem Tierpark Zittau. Alpakas sind
südamerikanische Hauskamele, die schon vor mehreren Jahrtausenden
in den Anden zur Gewinnung von Wolle gezüchtet worden sind. Heute
sind sie auch außerhalb ihrer Heimat in Zoos und Tierparks zu
sehen. Die Tragzeit beträgt ca. 11 Monate, es kommt für
gewöhnlich nur ein Jungtier zur Welt.
Westküstenpark & Robbarium, 14.06.2006
„Raus aus dem Schafspelz“ Familientag im Westküstenpark &
Robbarium am 25. Juni 2006 von 11.00 bis 17.00 Uhr
St. Peter-Ording - „Raus aus dem Schafspelz“ lautet das Motto am 25.
Juni 2006 im Westküstenpark. Einen Tag lang wird sich in dem vom
internationalen „Berufsverband der Zootierpfleger“ (BdZ) für seine
Tierpräsentation ausgezeichneten Tierpark alles um die angeblich
so dummen Schafe drehen. Hauptattraktionen werden die
Hütehundvorführung und die Schafschur sein, verspricht
Parkleiter Peter Marke. Kreispräsident Helmut Wree wird die
Veranstaltung, die im Rahmen der Nordfriesischen Lammtage stattfindet,
um 11 Uhr eröffnen. Ein buntes Familienprogramm rund ums Thema
„Schaf“ wird das Angebot abrunden: Basteln mit Schafwolle, Filzen, eine
Schafrallye, dazu Spaß und Spiel auf der Festwiese versprechen
ein tolles Angebot für Groß und Klein. Nebenbei kann man
auch viel Interessantes über die wolligen Deichbewohner lernen.
Sind sie doch nicht nur eine schöne Zierde auf dem Deich, sondern
auch wichtig für die Landschaftspflege. Nordfrieslands neue
Lammkönigin Melanie Hartmann wird auf neugierige Fragen antworten.
Im Westküstenpark werden Schafrassen gehalten und gezüchtet,
die sehr selten geworden sind. Dazu gehört unter anderem die
Skudde – eine der kleinsten Schafrassen der Welt. Und wer genug hat von
den Schafen, kann ein paar Meter weiter den Seehunden beim Schwimmen
zuschauen oder Falken beim Flug beobachten.
Zoo Leipzig, 14.06.2006
Einladung zum musikalischen Zoorundgang Sommermusik im Zoo Leipzig
Die Schüler der Musikschule „Johann Sebastian Bach“
präsentieren auch in diesem Jahr wieder ihr Können in
tierischer Umgebung. Gemeinsam mit dem Zoo Leipzig laden sie am
Sonntag, den 25. Juni 2006 in der Zeit von 11.00 bis 16.00 Uhr zu einem
musikalischen Zoorundgang ein. Zu jeder vollen Stunde lassen die
Musikschüler an verschiedenen Zooschauplätzen Musik
erklingen. Am Aquarium erwarten die Holzbläser ihr Publikum. Ein
Stück weiter, an der Seebärenanlage, bringen die
Blechbläser ihr Repertoire zu Gehör. In der Hacienda Las
Casas musizieren die Streicher. Akkordeonspiel und Gesang unterhalten
in gemütlicher Atmosphäre am Teichcafé. Congas und
Bongos entführen am Eingang von Pongoland im Forschercamp
musikalisch in die exotische Welt des Dschungels. Moderne Klänge
locken hingegen in die Kiwara-Savanne.
Alternativer Bärenpark® Worbis, 13.06.2006
Bienen und Bären und diesmal auch Germanen - Der Biene-Maja-Tag im
Bärenpark
Am Sonntag, dem 18. Juni 2006, findet bereits das dritte Mal der
regionale Imkertag im Bärenpark statt. Mit speziellen Angeboten
der Imker und bärenstarken Aktionen für Jung und Alt hat er
sich so zum Biene-Maja-Tag entwickelt. Außerdem: Germanen der
Sippe „Eicthyrnier“ im Bärenpark und am Vorabend des
Biene-Maja-Tages, 18 Uhr, gibt es einen Vortrag zum Thema „Honig –
Wunder der Bienen“. Und: Immer häufiger beim Spielen zu beobachten
- die vier Jungwölfe vom Mai d. J. Jährlich im Juni begehen
die Imker bundesweit ihren Imkertag. Der Imkerverein Leinefelde-Worbis
hat sich dafür seit drei Jahren einen besonderen Standort
ausgesucht – den Bärenpark Worbis. Hier leben nicht nur Bären
in einer naturbelassenen Freianlage, hier wird nicht nur u. a.
über die Beziehung der Bären zu Bienen auf einem
Bärenlehrpfad informiert, sondern hier leben Bienen in
historischen und außergewöhnlichen Klotzbeuten. Den Honig
erhalten die Bären. Am Biene-Maja-Tag stellen die Imker ihre
Arbeit und ihre Produkte vor, während den jungen Besuchern mit
didaktischen Spielen die Angst vor Bienen genommen und der Respekt
für diese Tiere vermittelt werden soll. Am Vorabend des
Biene-Maja-Tages referiert der Vorsitzende des regionalen Imkervereins,
Reinhold Przywarra, im Dokumentationszentrum des Bärenparks ab 18
Uhr zum Thema „Honig-Wunder der Bienen“. Dieser Vortrag ist keineswegs
nur für Fachleute, sondern ebenfalls für Interessierte
gedacht. Schon die alten Germanen wussten es, dass der Honig nicht nur
zum Süßen der Speisen taugt. Honig in Wein und Bier zu
verwandeln, war für sie kein Problem. Deshalb gibt es am
Biene-Maja-Tag auch Met bei den Eichsfeldgermanen der Sippe
„Eicthyrnier“. Die Sippenmitglieder werden an diesem Tag das
vorchristliche Alltagsleben anschaulich und erlebnisreich darstellen.
Z.B. wie die Germanen einheimische Pflanzen und Kräuter nutzten -
eine Kräuterhexe wird es demonstrieren – oder an einer Feuerstelle
eine leckere Dinkelsuppe zubereiten. Die Eicthyrnier werden so viel wie
möglich aus dem Alltagsleben zeigen, obwohl die tatsächlichen
Vorfahren kaum Schriftliches hinterlassen haben. Geblieben sind die
Runenzeichen, die vor allem symbolische Bedeutung haben. Auch
darüber erfahren die Besucher am Biene-Maja-Tag eine Menge. Ein
Augenschmaus sind außerdem die vier Welpen der Wölfin
Shiara, die sich nun schon fast täglich beim Spielen und Erkunden
ihrer geschützten Welt beobachten lassen.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 13.06.2006
Letzte Dämmerführung vor den Ferien
Nachteulen aufgepasst: Am 21.Juni steht zum letzten Mal vor den
großen Sommerferien eine der beliebten Dämmerexpeditionen
der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen auf dem Programm. Interessenten an
der der nächtlichen Tierwelt sollten sich schon jetzt ihre Karten
dafür sichern. Im Mittelpunkt der Dämmerexpedition steht
natürlich die ZOOM Erlebniswelt Alaska. Der 90minütige
Rundgang durch die hereinbrechende Dunkelheit beginnt um jeweils 21.00
Uhr am Treffpunkt direkt hinter dem Haupteingang der ZOOM Erlebniswelt.
Hier stehen Zoolotsen bereit, um in kleinen Gruppen zu den nachtaktiven
Tieren zu führen. Viele dieser Tiere bleiben dem Besucher
tagsüber verborgen und verlassen erst mit Einbruch der
Dämmerung ihre Verstecke. Was die Besucher mitbringen müssen
sind wache Augen und Sinne, festes Schuhwerk und eventuell eine
Taschenlampe.
Natur- und Tierpark Goldau, 13.06.2006
100 Jahre Alpensteinböcke in der Schweiz
Der Steinbock ist eines der eindrücklichsten Tiere unserer Alpen.
Scheint der Steinbock heute selbstverständlich zum Bild der Alpen
zu gehören, so war das nicht immer so. Die bis zu 1 m langen
Hörner der männlichen Tiere, welche über 10 kg wiegen
können, galten früher in allen möglichen Verarbeitungen
als Wunder- und Heilmittel. Der Steinbock wurde wegen der starken
Bejagung um 1850 im ganzen Alpenraum ausgerottet. Lediglich ein kleiner
Bestand in Italien wurde vom König persönlich geschützt.
Erst 1911 konnten in der Schweiz wieder Steinböcke aus der Zucht
von illegal beschafften Tieren ausgesetzt werden. Der Natur- und
Tierpark Goldau hat 2 seiner Steinböcke im Rahmen eines
zooschweiz-Projektes ausgewildert. Die zwei sehr gesunden und
prächtigen Tiere sind im Parco Regionale Prealpi Giulie in Udine
zu bewundern. Sind Ihnen die Julischen Alpen zu weit weg? Bei uns im
Natur- und Tierpark können Sie eine ganze Herde inklusive 2 frisch
geborene Jungtiere in ihrem Verhalten bestens beobachten.
Zoo Basel, 13.06.2006
Schwein gehabt
"Verro", der kleine Minipigeber mit seinem attraktiv schwarz getupften
Borstenkleid ist am 1. Mai erstmals Vater geworden. Mutter "Laika", die
seine Urur...Grossmutter sein könnte, hat ihm 4 Junge geboren.
Eines hat die Mutter sofort nach der Geburt gefressen. Die drei
verbliebenen Schweinchen wachsen zur Zeit gesund auf.
Zoo Basel, 13.06.2006
Mehr als Affenliebe: geteilte Mutterpflichten bei den Grünen
Meerkatzen
Am 20. Mai brachte die fünfjährige Nafasi ihr zweites Kind
zur Welt. Damit ist die Gruppe der Grünen Meerkatzen im Zoo Basel
auf 10 Tiere angewachsen. Der kleine Junge mit Namen "Dura" wurde nach
einer Tragzeit von rund 165 Tagen geboren und ist das dritte im Zolli
zur Welt gekommene Kind, seit die Gruppe im Herbst 04 aus Israel
Zuwachs bekommen hat. Zur Zeit leben in Basel vier weibliche und zwei
männliche erwachsene Tiere und vier männliche Junge.
Tierpark Ueckermünde, 12.06.2006
Marty aus Erfurt trifft Napirai aus Eberswalde im Tierpark
Ueckermünde - Endlich: zwei Zebras im Tierpark Ueckermünde
Vor wenigen Tagen kam Zebrahengst „Marty“ aus dem Erfurter Zoo im
Tierpark Ueckermünde an. Wegen der hohen Temperaturen wurde das
Tier nachts auf der Autobahn transportiert und kam wohlbehalten in
Ueckermünde an. Es sieht so aus, dass er sich gut mit Zebrastute
„Napirai“ vertragen wird, die aus dem Zoo Eberswalde stammt. Beide
Tiere sind etwa ein Jahr alt. Nachwuchs ist aber erst in zwei oder drei
Jahren zu erwarten. Die Mitarbeiter des Tierparks hoffen nun, dass sich
die beiden Tiere gut vertragen und damit der Grundstein für eine
Zebraherde im Tierpark Ueckermünde gelegt wurde.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 12.06.2006
Spanische Seelöwen ziehen in die Robbenanlage
Gelsenkirchen. – Gute Nachrichten für die neuen
Seelöwen in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen: Die
Quarantäne der Tiere aus Barcelona ist beendet, so dass sie noch
diese Woche in die Robbenanlage umziehen können. Die Damengruppe
aus Spanien kann also schon in Kürze mit den neuen Artgenossen auf
Tauchgang und Fischfang gehen. Die drei Senoritas von der iberischen
Halbinsel hören auf die klangvollen Namen Spanky (geb. 1986),
Chica (geb. 2004) und Ninja (geb. 2005). Wenn die eigene Babyabteilung
nicht ausreicht, schaut sich die ZOOM Erlebniswelt
regelmäßig im Ausland nach neuen Tieren um. Dazu
Dipl.-Biologin Sabine Haas, Pressereferentin der ZOOM Erlebniswelt
Gelsenkirchen: „Für den gesunden Tierbestand des Zoos ist es aus
Zuchtgründen zwingend notwendig, dass wir unsere Tiere immer
wieder mit Artgenossen aus fremden Zoos zusammenbringen, um Inzucht zu
vermeiden.“
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 12.06.2006
Ulli Potofski und Christian Keller begleiten Guinness
Buch-Rekordversuch mit Buerscher Stippmilch
Aufhorchen lässt schon die Tatsache, dass die ZOOM Erlebniswelt
-präsentiert von der Schwestergesellschaft GELSEN-NET und dem
Köche-Club Gelsenkirchen e.V. - Kinder an die Kochtöpfe
bittet. Wenn jedoch gleich 555 Kids gemeinsam kochen, dann hat das
Guinness Buch der Rekorde seine Hände im Spiel. Am 20. September
2006 startet unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters
Frank Baranowski das in der Welt einzigartige Kochexperiment in der
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Fernseh-Moderator Ulli Potofski
begleitet das Mega-Kochevent ebenso wie weitere prominente Gäste.
Unter anderen wird der Schwimm-Welt- und Europameister Christian Keller
in einem unterhaltsamen Rahmenprogramm für die richtige Würze
beim Wettkochen sorgen. Das Rezept, das die kleinen
Nachwuchs-Köche im großflächigen Eingangsbereich der
ZOOM Erlebniswelt zubereiten wollen, ist ein Stück regionale
Kochkultur: Buersche Stippmilch. Die Anmeldung für den Eintrag in
das Guinness Buch der Rekorde ist bereits durch den Köche-Club
erfolgt. Eingeladen sind alle Gelsenkirchener Schulkinder ab der 3.
Klasse im Alter von 8 bis 12 Jahren. „Nachwuchsköche“ können
sich über die extra eingerichtete Internetseite von GELSEN-NET www.kinderkochrekord.de
ab dem 9. August anmelden. Der Kostenbeitrag pro Teilnehmer
beträgt 5 Euro. Unterstützt wird der Kinderkochrekord durch
die Sparkasse Gelsenkirchen. Die Erlöse gehen an die
Gelsenkirchener Förderschule Glückauf. Der Gelsenkirchener
Weltrekordversuch beginnt morgens um 9:30 Uhr. Nach der Instruktion der
riesigen Kochmannschaft erfolgt die Ausgabe der Ausrüstung und der
Kochutensilien. Alle Teilnehmer erhalten als Erinnerung für die
Teilnahme am größten Kinderkochrekord der Welt eine
Schürze und eine Kochmütze. Um 11:45 Uhr ist dann mit
rekordverdächtigen Mengen Buerscher Stippmilch zu rechnen. Und
nach getaner Arbeit folgt das Vergnügen: Zum Abschluss des
„Rekord-Tages“ erwarten die Nachwuchs Köche um 13:30 Uhr
Oberbürgermeister Frank Baranowski, der mit ihnen die Buersche
Stippmilch an die Kodiakbären verfüttert. Im Anschluss
startet eine Ralley durch die ZOOM Erlebniswelt und rundet das Programm
ab.
Zoo Frankfurt, 12.06.2006
Zoo trauert um jungen Nebelparder
Am 07. April 2006 kam es nach einer 36-jährigen Unterbrechung
wieder zu einer Nebelpardergeburt. Das Heranwachsen eines Jungtieres
konnten die Besucher auf einem Monitor verfolgen. Wenige Tage nach der
ersten Entwurmung ist das gut 1,2 kg wiegende Jungtier in der Nacht von
Samstag auf Sonntag überraschend gestorben: Es konnte die schwere
Wurfboxe verschieben und hat sich dabei eingeklemmt. Die Eltern TEZPUR
und KAMIRI sind wohlauf.
Tiergarten Kleve, 12.06.2006
Was ist das Gegenteil von einem schwarzen Panther? Ein
Albinoesel!
Scheint auf den ersten Blick nicht
wirklich einleuchtend, hat aber eine einfache Erklärung: Bei einem
schwarzen Panther (meistens ein schwarzer Leopard oder Jaguar) kommt es
zu einer übermäßigen Pigmentierung, d.h. es gibt
übermäßig viele schwarze und braune Pigmente, so dass
das Tier im Gegensatz zur üblichen Farbgebung komplett schwarz
gefärbt ist. Bei Albinoeseln fehlen die Pigmente in der Haut und
in den Augen, so dass ihr Haarkleid hellgelb, beinahe weiß ist,
und durch die Stärke ihrer Iris die Augen hell wasserblau
erscheinen. Richtige Albinos sind sie aber nicht; durch die besondere
Art des Pigmentmangels nennt man solche Tiere in der Zoowelt
„Gelblinge“ (so wie die schwarzen Panther als Schwärzlinge
bezeichnet werden). Einen schwarzen Panther hat der Tiergarten Kleve
nicht zu bieten, dafür aber ein Pärchen wunderschöner
Österreichisch-Ungarischer Albinoesel, das aus dem Tierpark
Stralsund stammt. Von dieser außergewöhnlichen Art gibt es
weltweit weniger als 100 Tiere. In Kleve hofft man, diese Zahl bald
erhöhen zu können, da die Stute trächtig ist. Die
attraktiven Esel stammen aus dem Gebiet der ehemaligen
österreichisch-ungarischen K.-u.K.-Monarchie und wurden dort
besonders von reichen Gutsbesitzern zur Freude der Damen und Kinder
gezüchtet. Auch im Barock und Rokoko standen die Tiere durch ihr
außergewöhnliches Aussehen hoch im Kurs. Schon im Altertum
waren beim Hausesel verschiedene Farben bekannt, die einerseits
über hellgrau zu weiß und andererseits dunkelgrau über
braun bis zu schwarz reichten. Im alten Ägypten, Griechenland und
Rom galten weiße Esel genau wie weiße Pferde als
Besonderheit. Ihr Besitz war oft vorrangiges Recht hochgestellter
Persönlichkeiten. Auch im Mittelalter wurden vielerorts an
Herrscherhäusern weiße Esel gezüchtet. Ein Glasbild im
Erfurter Dom aus der Zeit um 1210 stellt einen Heiligen auf einem
Albinoesel reitend dar. Auch bei den Besuchern des Klever Tiergartens
sind die beiden sehr beliebt und haben natürlich hier keine
natürlichen Feinde. Anders sieht es da bei echten Albinos in der
freien Natur aus: Solche Tiere sind oft Einzelgänger und werden
durch ihr fehlendes Tarnkleid oft leichte Beute!
Zoo Duisburg, 12.06.2006
Markenzeichen: Kulleraugen
Der Seehund: Vor dem inneren Auge manch eines
naturentfremdeten Zeitgenossen mag beim Hören dieses Namens ein
sturmerprobter, verschlagener oder zerzauster Fahrensmann auftauchen;
Zoologen jedoch verstehen unter S e e h u n d ein glatthaariges,
speckwülstiges, eher empfindliches Wasserraubtier, das entlang der
atlantischen Nordseeküsten einstmals zu Hunderttausenden zu finden
war. Mittlerweile sind die nordeuropäischen Bestände dieser
Robbenart durch (ehemalige) Bejagung, Umweltverschmutzung, aggressiven
Tourismus und Seuchen drastisch reduziert, sodass Fachleute bereits um
den Bestand lokaler Populationen fürchten. Umso erfreulicher ist
die Tatsache, dass seit einigen Jahren die Seehund-Zucht am Kaiserberg
geradezu floriert: Jedes Jahr dürfen Sprösslinge dieser
Flossenfüßler gemeldet werden. Ausgerechnet eine
Uralt-Mutter mit Namen „BABY“ (!) - 1972 als „wilder Heuler“ vor der
niederländischen Nordseeküste aufgefunden - schenkte vor 6
Tagen einem – noch namenlosen, aber diesmal richtigen - Baby das Leben,
wovon Vater PINOCCHIO (geb. 1987 in Duisburg) überhaupt keine
Kenntnis nahm - er kümmerte sich zur Zeit der Geburt gerade um
eine liebeslustige Seehund-Schöne namens MADELEINE… Mittlerweile
hat das rundum-bespeckte Seehund-Jungtier bereits ein Gewicht von knapp
10 Kilogramm erreicht, wobei sein Markenzeichen, zwei riesige schwarze
Kulleraugen nämlich, auch in den nächsten Monaten noch sein
kugelrundes Köpfchen zieren werden. Ein Schnauzbart ist bereits
vorhanden, dessen harte Borsten beim Nuckeln an Mamas Zitzen auf beiden
Seiten für mächtig Kitzelspaß sorgen dürften.
Zoo Köln, 12.06.2006
Neu im Kölner Zoo: Gelbbrustkapuziner
Dort, wo Jahrzehnte die weißen Uakaris waren, die
einzigen ihrer Art, die überhaupt in einem Zoo gelebt haben, sind
vor einiger Zeit Gelbbrustkapuziner, die attraktivsten und zugleich
bedrohtesten unter den Kapuzinern, eingezogen. Mit Unterstützung
der Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln ist auf der Nordseite
des Südamerikahauses nun auch ein Freigehege entstanden.
Tiergarten Schönbrunn, 12.06.2006
Bartenstein stellt mit Pechlaner die künftige
Tiergartengeschäftsführung vor
Der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Dr.
Martin Bartenstein präsentiert als Eigentümervertreter der
Schönbrunner Tiergarten-Ges.m.b.H. gemeinsam mit Direktor Dr.
Helmut Pechlaner am Mittwoch die künftige
Geschäftsführung, die mit 1.1.2007 ihre Tätigkeit
aufnehmen wird.
Tierpark Chemnitz, 12.06.2006
Strahlender Sonnenschein und viele Veranstaltungen
lockten am Wochenende 5000 Besucher in den Tierpark
Am vergangenen Wochenende hatte der Tierpark zum
alljährlichen Tierparkfest eingeladen. Das Wetter zeigte sich von
seiner besten Seite, und 5000 Besucher kamen in das Areal an der
Nevoigtstraße, um Spiel und Spaß für Jung und Alt zu
erleben und Interessantes über die Tierparkbewohner zu erfahren.
Eine Reise zu Entdeckerstationen auf vier Kontinenten, diverse
Bastelstraßen, ein Bühnenprogramm mit Tanzgruppen sowie dem
Universitätschor der TU Chemnitz, Fahrgeschäfte für
Kinder und vieles mehr wurden geboten. Bei den Kurzführungen zu
Malik und seinen Katzenkollegen versammelte sich eine große Schar
wissbegieriger Besucher, und die Nachtführung am Samstagabend
vermittelte Einblicke in das nächtliche Leben der
Tierparkbewohner.
Tierpark Ueckermünde, 12.06.2006
Tolles Nachzuchtergebnis im Tierpark Ueckermünde:
Weißbüschelaffen: Drei Mal hintereinander Drillinge
Außergewöhnlich
leistungsfähig sind die Weißbüschelaffen im Tierpark
Ueckermünde. Weißbüschelaffen sind niedliche,
eichhorngroße Krallenaffen, die aus Südamerika stammen.
Normalerweise bekommen Weißbüschelaffen eher Zwillinge und
bei Drillingen überleben sonst nur zwei Kinder. Das
Ueckermünder Weißbüschelaffenweibchen will aber wohl
einen neuen Rekord aufstellen. Es hat bereits im vergangenen Jahr
zweimal Drillinge bekommen und erfolgreich aufgezogen. Jetzt wurde das
Tier wieder Mutter: zum dritten Mal Drillinge! Und es scheint wieder
gut zu gehen. Übrigens: bei den Weißbüschelaffen hilft
die gesamte Familie mit. Der Vater und die älteren Geschwister
helfen beim Tragen des Nachwuchses, der der Mutter nur noch zum
Säugen übergeben wird. Es gibt also viel zu tun ... bei den
Weißbüschelaffen. Affen und kein Ende in Sicht Nachwuchs
auch im Affenwald Das wechselhafte Wetter der vergangenen Wochen hat
die Berberaffen im Ueckermünder Affenwald nicht vom Kinderkriegen
abgehalten. Hier kamen in den vergangenen Wochen 4 Kinder zur Welt.
Allwetterzoo Münster, 12.06.2006
Löwengeburt im Allwetterzoo Münster: "Zeta"
ist zum dritten Mal Mutter geworden
Am Montag, 12. Juni 2006, kurz vor Feierabend, holten
die Pfleger des Raubtierreviers im Allwetterzoo Münster die beiden
Löwen "Zeta" und "Jarah" ins Haus. Nach einem faulen Tag bei
ungewöhnlich hohen, beinahe afrikanischen Temperaturen sollte die
hochträchtige Katze getrennt von ihrem Partner die Nacht
verbringen. Weil die Geburt bevorstand, hatte man das Löwenpaar
schon seit Tagen auf eine vorübergehende Trennung vorbereitet. Als
Tierpfleger Alexander Dietrich vor Dienstende einen letzten Blick auf
"Zeta" warf, war die Geburt im Innengehege des Löwenhauses - vor
den Augen der Zoobesucher - bereits in vollem Gange. Dem herbei
geeilten Zoodirektor Jörg Adler gelangen erste Fotos von den
winzigen, noch feuchten Jungen. Gezählt wurden drei kleine
Löwen, von denen mindestens einer sogar schon die Augen
geöffnet hatte. Ob in dem Fellknäuel noch ein viertes
Jungtier steckte, wird sich zeigen. "Zeta" zog sich bald hinter einen
dicken Stamm in ihrem Innengehege zurück und versteckte ihre
Jungen so vor allzu neugierigen Augen. Eine Kamera, die den
Zoobesuchern auf einem Monitor eigentlich Bilder aus der Geburtenbox
zeigen sollte, wurde wohl vergebens installiert... "Zetas"
Trächtigkeit hat genau 108 Tage gedauert. Die Geburt verlief
bilderbuchmäßig und sehr schnell fanden die Neugeborenen die
mütterlichen Zitzen. Immerhin ist es schon der dritte Nachwuchs
der Löwin, die 2003 im Alter von vier Jahren aus einem
dänischen Löwenpark in den Allwetterzoo umgezogen war. Der
Löwenmann "Jarah" war nur wenige Monate zuvor als
Fünfjähriger aus dem Zoo Amsterdam nach Münster
gekommen. Die beiden großen Raubkatzen mochten sich auf Anhieb -
und schon im August 2003 konnten sich die Besucher in Münster
über Junglöwen freuen.
Zoo Wuppertal, 12.06.2006
Zoodirektoren tagen in Wuppertal
Die Mitglieder des Verbands Deutscher Zoodirektoren
e.V., der seit 1887 besteht, und Mitglieder in 60 Zoologischen
Gärten hat, tagt vom 15.06.2006 - 17.06.2006 zum 6. mal im
Zoologischen Garten Wuppertal. Zuletzt waren die Kolleginnen und
Kollegen 1981 anlässlich des 100-jährigen Bestehens unseres
Zoos hier. Genau 25 Jahre später ist wieder das Jubiläum der
Anlass. Die ca. 140 Teilnehmer kommen vor allem aus Österreich,
der Schweiz und Deutschland, einige weitere deutschsprechende Kollegen
auch aus Budapest, Kopenhagen und Tallinn in Estland. Die Sitzungen
finden im Offenbach-Saal der Stadthalle statt. Themen sind u. a. die
Pflege von Pinguinen, Bauen für Zootiere, Elefantenzucht,
Veterinärangelegenheiten und Vorsorgemaßnahmen gegen den
Ausbruch von Geflügelpest und vor allem internationaler
Artenschutz. Natürlich wird auch der Zoo besichtigt. Am 16.06.2006
um 12:30 Uhr findet im Offenbach-Saal der Stadthalle eine
Pressekonferenz mit dem Vorsitzenden des Verbandes und Direktor des
Tierparks Berlin, Dr. Bernhard Blaszkiewitz, dem Direktor des
Welt-Zoo-Verbands WAZA, Dr. Peter Dollinger und Vorstandsmitgliedern
statt. Hauptthema wird die Welt-Zoo-Naturschutzstrategie sein. Dazu
stellen wir eine Broschüre unseres Verbandes vor.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 12.06.2006
Einheimische Geier in der Wilhelma
Diesmal waren die Umstände
für die Gänsegeier in der Wilhelma wirklich widrig: Nur weil
andere Vögel „Schnupfen“ hatten, wurde ihre Voliere in
Plastikplanen eingehüllt. Und das mitten in der Brutzeit.
Empörend! Stickige Luft, keine amüsanten Plaudereien mit
Krähen und Spatzen mehr und bei Wind das ekelhafte Geknatter der
Folie. Aber als Wilhelmageier weiß man, was man der Erhaltung
einer einheimischen Geierart schuldig ist. Und so haben die Tiere
trotzdem gebrütet und ziehen dieses Jahr insgesamt 2 Küken
groß. Auch wenn der Begriff „Küken“ normalerweise mit
kleinen gelben plüschigen Wesen und nicht mit 1 Kilogramm
schweren, krummschnäbeligen, graudunigen Wesen assoziiert wird, so
sind Junggeier doch als Nesthocker fast 4 Monate lang von der
Fürsorge und Fütterung der Eltern abhängig. Vom Weg zur
Bärenanlage können die Wilhelmabesucher die Geiernester gut
einsehen, ohne die Vögel zu stören. Kunstvoll gearbeitete
Nester sucht man allerdings vergebens – Geier bieten lediglich einen
Asthaufen als Kinderstube an. Gänsegeier fressen nur Aas: Mit
ihren scharfen Schnäbel befreien sie Knochen – in der Wilhelma
Schafsrippen u.ä.- noch vom letzten Fleischfitzelchen. Früher
kreisten Gänsegeier auch über der Schwäbischen Alb und
kümmerten sich als Gesundheitspolizei um allerlei Aas. Bei den
Menschen aber hatten die gefiederten Müllmänner einen
schlechten Ruf und wurden als vermeintliche „Schädlinge“
ausgerottet. Die Nester der Gänsegeier verschwanden aus den
Felswänden der Schwäbischen Alb – Rückkehr vermutlich
ausgeschlossen, denn heutzutage verschwinden tote | |