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Ausgabe 321 vom 8. Juni 2006 |
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Liebe
Leser,
JJ1 (mittlerweile
auch bekannt als Bruno) und kein Ende. Der Braunbär, der seit einiger
Zeit im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet herumwandert, ist auch
diese Woche wieder das Hauptthema der Zoopresseschau. Die neueste Idee (diesmal
vom WWF und gesponsort durch einen Hersteller von Milchprodukten): Mit einer
Spezialfalle aus den USA soll der Bär lebend gefangen werden...
Noch eine Mitteilung in eigener Sache: Da es letzte Woche ein technisches
Problem bei der Editierung der Pressemeldungen gab, ist der Block
"Pressemitteilungen der Zoos" diesmal sehr umfangreich - also bitte nicht
erschrecken :-)
Viel Spaß beim Lesen!
Christian Remenyi
Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem
Luftbild eines Zoos in Deutschland.
Was zeigt er?
Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei
maps.google.com
Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die
ganze Stadt bzw. deren Lage sehen.
(Sie
benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste
Woche warten...
Lösung von letzter Woche:
Die unverkennbare Form
des Afrika-Panoramas, Zoo
Augsburg
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Der
Bär
Südtirol
Online - 7. Jun. 2006
Braunbär
Bruno soll in eine Spezialfalle tappen
Braunbär Bruno, der seit Wochen im
deutsch-österreichischen Grenzgebiet sein Unwesen treibt, soll nun mit
einer neuen Spezialfalle aus den USA eingefangen werden. Die Bärenfalle
solle von Mittwoch an eingesetzt werden, teilte die Umweltstiftung WWF mit.
Die Umweltstiftung hatte die Falle bei einem amerikanischen Spezialisten
in Auftrag gegeben. Die Falle werde von einem Zugfahrzeug zu ihrem Einsatzort
gebracht. Noch in dieser Woche sollen zudem finnische Bärenjäger
im Auftrag des bayerischen Umweltministeriums mit ihren speziell geschulten
karelischen Bärenhunden auf die Pirsch gehen. Bruno, wie
der Bär JJ1 mit Spitznamen genannt wird, macht unterdessen
weiter das deutsch-österreichische Grenzgebiet unsicher.
Bluewin - 7. Jun.
2006
Braunbär
"Bruno" plündert Hasenstall in Österreich
Braunbär "Bruno" hat erneut in einem Siedlungsgebiet zugeschlagen. In
der Nacht plünderte er im österreichischen Leutasch einen Hasenstall,
wie das bayerische Umweltministerium mitteilte. In der selben Nacht gegen
03.00 Uhr sei er von Jugendlichen auf der Strasse von Scharnitz an der
deutsch-österreichischen Grenze nach Leutasch gesehen worden. Die
Umweltstiftung WWF will am Mittwoch eine neue Falle aus den USA vorstellen.
Tappe "Bruno" hinein, könne er wohlbehalten in ein Wildgehege gebracht
werden, hiess es.
WWF 7. Juni
2006
WWF-Bärenfalle aus USA im Einsatz /
Bärenmarke und DHL unterstützen das WWF-Bärenteam bei der
Suche nach Bruno
http://panda.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/03070/
Die Bärenanwälte des WWF sind ab sofort mit verbesserter
Ausrüstung unterwegs: Heute ist die im Auftrag des WWF hergestellte
Bärenfalle eines US-Spezialunternehmens aus den Rocky Mountains in
Deutschland eingetroffen. Die Lebendfalle wird mit einem kurzerhand von
Bärenmarke gesponserten neuen Geländefahrzeug samt Anhänger
transportiert, womit die Anstrengungen zum Fang nun intensiviert werden
können. Erster Einsatzort des neuen Bärenmobils ist Bayern, wo
man erst am Wochenende Spuren von Braunbär Bruno bei Mittenwald gefunden
hatte. Damit sind nun zwei Spezialfallen im Einsatz. Bärenanwalt Dr.
Georg Rauer nahm Wagen und Falle heute bei München in Empfang. Wir
müssen extrem mobil sein, um Hinweisen aus der Bevölkerung auf
Spuren oder Schäden sofort nachgehen zu können. Die neue Falle
steht ab sofort für das geplante Bärenmanagement in Bayern und
für das westliche Österreich zur Verfügung. Die Falle ist
eine in den USA erprobte Spezialanfertigung und wurde von Bob Facklam aus
den Rocky Mountains in Choteau/Montana eigens für den WWF-Einsatz neu
gebaut. Die extrem stabile Röhre aus Aluminium wird sowohl für
den Fang als auch für den Transport des Bären benötigt, und
lässt sich per Auto oder Hubschrauber sogar als Außenlast an
Trag-Ösen befördern, wenn es besonders schnell gehen muss. Sobald
der Bär in die mit einem Köder bestückte Falle getappt ist,
werden die Bärenanwälte umgehend von einem Sender alarmiert. Nur
sie können die Falle wieder öffnen. Damit der Bär auch in
seiner vorübergehenden Behausung ausreichend versorgt ist, wurde ein
Wasserspender angebracht, der von außen befüllt wird. Sauerstoff
erhält das Tier durch drei vergitterte Fenster. Der Abstand der
Gitterstäbe ist so berechnet, dass der Bär sich daran nicht die
Zähne ausbeißen kann, wenn er sie mit seinen Zähnen umfasst.
Der Tagesspiegel
- 6. Jun. 2006
Jäger rücken Braunbär auf den Pelz
Noch in dieser Woche sollen im Auftrag des bayerischen Umweltministeriums
finnische Bärenjäger mit ihren speziell geschulten karelischen
Bärenhunden auf die Pirsch gehen. Am Montag soll er nahe dem
österreichischen Grenzort Ehrwald von einem Hamburger Touristenehepaar
gesehen worden sein. Im Umweltministerium hieß es, es seien an der
Stelle allerdings keine Spuren des Bären gefunden worden, deshalb
könne die Beobachtung nicht bestätigt werden. Über Pfingsten
hatte das Tier in dem nahen deutschen Urlaubsgebiet rund ums Wettersteingebirge
insgesamt sechs Schafe getötet. «Bruno» soll nun möglichst
schnell gefangen oder notfalls getötet werden. Die Umweltstiftung WWF
hat dazu eigens eine neue Falle von einem Spezialisten in den USA bauen lassen,
um den Braunbären wohlbehalten einfangen und transportieren zu können.
N24 - 5. Jun. 2006
"Der muss weg - tot oder lebendig"
Zwei tote Schafe liegen zerfetzt am Ufer des idyllischen Lautersees in Bayern.
Ein drittes verendetes Tier ist knapp 40 Meter weiter zu sehen. «Von
dem einen hat der Bär wenigstens etwas gefressen, die anderen hat er
bloß auseinander gerissen», sagt Landwirt Andreas Neuner. Es waren
seine Schafe, die ein Kurgast hier am Montagmorgen tot gefunden hat. In der
Nacht zum Montag riss Braunbär "JJ1", der seit Wochen im
deutsch-österreichischen Grenzgebiet unterwegs ist, drei Tiere - nur
wenige Meter von bewohnten Häusern entfernt und mitten im Wandergebiet
unter der Wettersteinwand. Am Pfingstsonntag hatte "JJ1" im benachbarten
Klais bereits ebenfalls drei Schafe gerissen. «Langsam muss er weg -
tot oder lebendig.»
diepresse.com - 5. Jun. 2006
Bärenhunde sollen helfen
Der "Problembär" hat zu Pfingsten zwei Mal wieder in Bayern zugeschlagen.
Er tötete im Landkreis Garmisch-Partenkirchen sieben Schafe, zwei Schafe
und ein Ziegenkitz überlebten die Attacke mit Verletzungen. Eines der
Tiere wurde nur 70 Meter von einem Gasthof entfernt gefunden. Wegen
der Gefahr auch für Menschen soll eine finnische Hundestaffel Ende der
Woche die Suche nach dem Bär aufnehmen, der betäubt und unter Kontrolle
gebracht werden soll. Die Gefahr für Wanderer oder Jäger gilt als
relativ gering. Vorsorglich gilt für den Notfall auch die Abschusserlaubnis
weiter, wie der Sprecher des bayerischen Umweltministeriums sagte. Es sei
gerechtfertigt, den zwei Jahre alten "JJ1" als "Problembär" oder
"Schadbär" zu bezeichnen. Das Tier verhalte sich nicht normal. Denn
normalerweise würden Bären zu 80 Prozent pflanzliche Nahrung wie
Wurzeln und Beeren fressen und zusätzlich kleine Tiere. Im Durchschnitt
töte ein Bär nur zwei Schafe im Jahr. "JJ1" habe seit Anfang Mai
schon rund 20 Schafe gerissen. Nach 25 erfolglosen Fangversuchen soll eine
Suchaktion zum Einfangen des Bären gestartet werden. "Wir versuchen,
ihn lebend zu kriegen", betonte der Ministeriumssprecher. "JJ1" soll entweder
mit einem Sender versehen nach Italien transportiert oder in einem Gehege
im Wildpark Poing bei München untergebracht werden. Unterdessen
demonstrierten am Samstag hunderte Franzosen in Toulouse für die umstrittene
Wiederansiedlung von Bären in den Pyrenäen. Viele hielten Teddys
im Arm, andere kamen als Bären verkleidet. Braunbären verschwanden
in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts aus den Pyrenäen,
vor zehn Jahren siedelten die Behörden wieder drei Tiere an, ein viertes
folgte am Freitag.
Neu-Ulmer Zeitung - 5. Jun. 2006
Braunbär
wildert weiter in Bayern
Der Braunbär «JJ1» ist am Pfingstwochenende nach Bayern
zurückgekehrt und hat in dem beliebten Urlaubsgebiet rund ums
Wettersteingebirge insgesamt sechs Schafe getötet. Der Bär müsse
möglichst schnell gefangen oder notfalls erlegt werden, sagte Roland
Eichhorn, Sprecher des bayerischen Umweltministeriums, am Montag in
München. «Der ist jetzt so konditioniert, dass er immer ein
Problembär bleiben wird.» Spätestens bis Ende der Woche sollen
sich spezielle Bärensuchteams aus Finnland auf die Jagd machen. Auch
die Umweltstiftung WWF befürchtet, dass der Bär bald auf Menschen
treffen könnte. Die Tötung des Bären ist nach wie vor nicht
ausgeschlossen. «Wir möchten ihn lebend fangen, die Abschussgenehmigung
bleibt aber erhalten», sagte Eichhorn. Wenn der Bär gefasst sei,
komme er zuerst in den Wildpark Poing. Dann werde er vielleicht zurück
nach Südtirol gebracht. Wie der Ministeriumssprecher erklärte,
hat der italienische Adamello-Brenta-Naturpark, wo der junge Bär
ursprünglich herkomme, angeboten, das Tier wieder aufzunehmen - allerdings
nur, wenn es den Bayern gelinge, ihm einen Peilsender anzuheften.
WWF - 06.Juni
2006
Presseeinladung und
Fototermin: Bärenfalle aus den USA und neues WWF-Bärenmobil ab
morgen im Einsatz
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=831906
Eine zweite Bärenfalle,
die der WWF in der vergangenen Woche von einem Spezialisten in den USA bauen
ließ, um den Braunbären "Bruno" wohlbehalten in ein Wildgehege
zu überführen, wird ab morgen im Einsatz sein. Transportiert wird
die Falle durch ein neues Zugfahrzeug samt Hänger, das von Bärenmarke
gesponsert wird. Bärenmarke unterstützt damit ab sofort die
Bärenprojekte des WWF.
WWF - 05.Juni 2006
Bär JJ1 reisst erneut drei Schafe
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/03069/index.html
In der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag riss der Bär JJ1 im
deutsch-österreichischen Grenzgebiet wieder drei Schafe. Diesmal war
er am idyllisch gelegenen Lautersee in der Nähe von Mittenwald aktiv,
nur etwa fünf Kilometer von seinem gestrigen tödlichen Angriff
auf Schafe entfernt. Diese Region wird von sehr vielen Touristen besucht.
Direkt vor einer Hauswand fand sich außerdem ein eindeutiger Tatzenabdruck
des Bären. Angesichts der gezeigten Wanderfreude und Mobilität
des Bären sei momentan unklar, wohin sich das Tier bewegt haben könnte
und ob es noch in Deutschland sei. Erstes Gebot seien besonnenes Handeln
und zügiges Aufspüren des Tieres. ýWir hoffen, dass sich
der Bär wieder aus der besiedelten Region entfernt hat, so Jörn
Ehlers, der für den deutschen WWF vor Ort ist. In zwei Tagen soll die
neue Bärenfalle des WWF in das Gebiet gebracht und damit die
Fangbemühungen verstärkt werden. Mit der Lebendfalle kann der Bär
auch transportiert werden.
WWF - 04.Juni
2006
Bär Bruno offenbar wieder in Deutschland Bär riss in der
Nacht von Samstag auf Sonntag erneut Schafe und verletzte
Ziegenkitz
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=831536
Der Bär Bruno ist offenbar zurück in Deutschland. Experten des
WWF bestätigten heute den eindeutigen Nachweis von Bärenspuren
bei Mittenwald. Eindeutig zuzuordnen sind auch vier getötete und zwei
weitere vom Bären verletzte Schafe sowie ein verletztes Ziegenkitz.
Die Nachricht auf Verdacht der Rückkehr des Bären erreichte den
WWF heute morgen. Die sogenannte Bäreneingreiftruppe fuhr sofort an
den Ort des Geschehens. Aller Voraussicht nach handelt es sich um den Bären
"JJ1", genannt Bruno. Der WWF mahnt zur Besonnenheit und hebt die Notwendigkeit
für rasches und koordiniertes Handeln hervor: "Jede Sichtung des Bären
und jede Spur vergrößern unsere Chancen, dass wir ihn
schließlich doch erwischen", so Roland Melisch, Leiter Artenschutz
beim WWF. Dem WWF ist nach wie vor daran gelegen, das Tier lebend zu fangen.
Der WWF begrüßt, dass Bayern bereits an einem Managementplan für
Bären arbeitet. Damit lägen zukünftig auch klare und abgestimmte
Regeln für den Umgang mit derartigen Situationen
vor.
WWF
Österreich, 01.06.2006
Wie managt man Braunbären?
Der WWF (World Wide Fund for Nature) setzt sich seit 1989 erfolgreich für
eine Rückkehr des Braunbären in den Alpenraum ein. Mit der Freilassung
der Bärin "Mira"im Jahr 1989 begann hierzulande das Schutzprojekt.
Mittlerweile haben die Experten des WWF nach umfangreicher
Forschungstätigkeit und jahrelanger Erfahrung im Umgang mit dem
Braunbären international anerkanntes Fachwissen erworben. "Dass in
Österreich nun wieder an die 20 Braunbären heimisch sind, ist jedoch
in erster Linie der hervorragenden Zusammenarbeit aller Partner im Projekt
zu verdanken", stellt DI Dr. Hildegard Aichberger,
WWF-Geschäftsführerin, fest. "Besonders stolz sind wir darauf,
dass trotz der aktuellen Ereignisse rund um Problembär JJ1 ein
Großteil der Österreichischen Bevölkerung die Rückkehr
von Meister Petz begrüßt.", so Aichberger weiter. Basis dieser
Zusammenarbeit ist der Braunbären-Managementplan, der als Leitfaden
für das Bärenmanagement in Österreich dient. Er beleuchtet
alle Aspekte des Zusammenlebens von Mensch und Bär und informiert die
Behörden auch über die richtige Vorgehensweise im Konfliktfall.
Daneben sind die Erhaltung der Wanderkorridore ein wichtiger Beitrag zur
Vernetzung der Lebensräume für Bären. Nur ein ausreichender
genetischer Austausch kann einen nachhaltigenBärenbestand in
Österreich sichern. In den Jahren 1996/1997 entstand der erste
Managementplan. 2005 wurde dieser Plan von den Ländern Steiermark,
Niederösterreich, Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, sowie
dem WWF erneuert. Neben den Landesregierungen in den Bärengebieten sind
das Lebensministerium, die Zentralstelle der Landesjagdverbände, die
Österreichischen Bundesforste und der WWF Partner einer
länderübergreifenden Koordinierungsstelle für Bärenfragen.
Als Vertreter des Bärenmanagements fungieren die drei Österreichischen
Bärenanwälte. Diese ausgebildeten Bärenexperten haben die
Aufgabe, zwischen den Interessen von Mensch und Bär zu vermitteln. Sie
leisten Informationsarbeit vor Ort, begutachten Schäden und greifen
ein, wenn Bären zu Problembären werden. In der Vergangenheit trat
dieser Fall erst einmal ein; und zwar im Jahr 1994 im Zusammenhang mit dem
Bären "Nurmi". Die Arbeit der Bärenanwälte wird vom WWF,
denÖsterreichischen Bundesforsten, dem BMLFUW, dem Land
Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark bzw. dem Land
Kärnten gemeinsam finanziert. Im Bundesland Tirol fehlt zur Zeit noch
ein Bärenmanagement. Ein Management zusammen mit Jägerschaft und
Behörden ist jedoch Voraussetzung für die Rückkehr der
Bären. Derzeit erfolgt der Einsatz der Bärenanwälte im Auftrag
des Landes Tirol. Im Falle des Problembären JJ1 haben die
Bärenanwälte von WWF und Österreichischen Bundesforsten, sowie
unabhängigen Experten der Universität Freiburg, und des Instituts
für Wildbiologie und Jagdwirtschaft der BOKU in Wien, im Rahmen einer
Risikoabschätzung festgestellt, dass dieser Bär in freier Wildbahn
eine zunehmende Gefahr für den Menschen darstellt. Deshalb müsse
er aus dem Gebiet entnommen werden - ob durch Fang oder Abschuss, wird jedoch
durch die Behörde entschieden. Der Fangbefehl wurde für ganz Tirol
ausgeweitet. Deshalb befindet sich auch seit dem 16. Mai eine Einsatztruppe
vor Ort, die diesen Fang weiterhin versuchen wird.
Tierparkfreunde Hellabrunn e.V., 30.05.2006
Huch, der Bär kann schwimmen!
Es ist ja sehr erfreulich, dass die Bayerische Staatsregierung nunmehr unseren
Hinweis auf das Schweizer Bärenmanagement aufgenommen hat. Schön
wäre es allerdings, wenn Minister Schnappauf auch die Klassifizierung
der Schweizer lesen würde! Daraus ergibt sich eindeutig, dass der Bär
ein Schad- und kein Problembär ist. Das Mittel der Wahl ist eindeutig
die Vergrämung beziehungsweise gegebenenfalls der Fang und die Besenderung
des Tieres. Keinesfalls würden die Schweizer diesen Bären
abschließen! Wie es ja auch die bayerischen und Tiroler Jäger
waidmännisch verweigern. Insofern ist es schon zweifelhaft, wenn Schnappauf
zwar den Willen zu internationalem Bärenmanagement äußert
-was erforderlich ist. Jedoch klingt dies wenig glaubwürdig, da er
gleichzeitig die Abschußerlaubnis aufrechterhält, die es jedem
Jagdberechtigten in Bayern ermöglicht, den Bär bei Sichtung zu
erschießen. Offensichtlich vertraut die Bayerische Staatsregierung
hier wieder auf das Urteil der Bären- Spezialisten des WWF, die den
Bär -der derzeit jedem Sichtkontakt auf 50m Fluchtdistanz ausweicht!!!-
nunmehr als höchst gefährlich einstuft, weil er es
geschafft hat, einen Fluß zu durchschwimmen (!) und die Autobahn
unbeschadet zu überqueren. Vermutlich kann der böse Bär auch
Zeitung lesen und fährt gerade auf dem Dach einer U-Bahn zur neuen schicken
U-Bahnhaltestelle Marienplatz. Nach einem Blick in die dortigen sinnbefreiten
Spiegel taucht er durch den Stadtbach zur Staatskanzlei und überzeugt
den Bayerischen Ministerpräsidenten von der Rechtswidrigkeit einer
Erschießung. Dieser verweist ihn jedoch auf die Rechtsbehelfsbelehrung
und schickt den Bären zwecks Widerspruchs zur Regierung von Oberbayern
in die Maximilianstrasse
.
yahoo - 01.Juni 2006
Braunbär soll mit Suchhunden aufgespürt werden
http://de.news.yahoo.com/01062006/336/braunbaer-suchhunden-aufgespuert.html
Der vor knapp zwei Wochen ins bayerische Alpengebiet eingewanderte wilde
Braunbär soll jetzt mit Suchhunden aufgespürt werden. Der Sprecher
des Umweltministeriums, Roland Eichhorn, sagte am Donnerstag in München
auf ddp-Anfrage, mehrere Bären-Experten hätten Umweltminister Werner
Schnappauf (CSU) zu dieser Methode geraten, nachdem Dutzende Versuche, das
Tier mit einer Falle zu fangen, fehlgeschlagen waren. Deshalb sei ein finnisches
Fangteam bestehend aus vier bis fünf Personen mit ausgebildeten
Bären-Spürhunden angefordert worden. «Erste Angebote liegen
uns bereits vor», sagte Eichhorn. Nun würden ein Fangkonzept erarbeitet
sowie offene finanzielle und rechtliche Fragen geklärt. Bei der Suche
setze man auf die Zusammenarbeit mit den österreichischen Behörden.
Die letzte eindeutige Spur hat der Bär in der Nacht zum Montag in Pertisau
am grenznahen Achensee hinterlassen. Seither ist sein Aufenthalt nicht mehr
bekannt.
Tierparkfreunde Hellabrunn,
26.05.2006
Doppelzüngigkeit der Bayerischen Staatsregierung beim
Bärenschutz!
Während der Bayerische Umweltminister schon die Zukunft des Bären
im Wildgehege plant, droht dem Bären entgegen aller Beteuerungen bei
Rückkehr nach Bayern der Abschuß. Zwar sprechen alle vom Fang,
jedoch geht aus der Abschußerlaubnis, die die Regierungen von Oberbayern
und Schwaben erlassen haben, entgegen öffentlicher Stellungnahmen eindeutig
die Gleichrangigkeit von Fang und Tötung hervor. Die Begründung
der Erlaubnis ist rechtswidrig und skandalös. Qualifiziert
alsNotstandsmaßnahme im öffentlichen Interesse wird
die Erlaubnis damit begründet, daß der Bär jegliche
Scheu vor dem Menschen verloren habe. Was durch die Flucht des Tieres
bei Menschenkontakt widerlegt ist. Die Ausnahme vom Arten- und Populationsschutz
wird damit begründet, daß der Bär unnatürliches
Verhalten an den Tag lege. Diesem von den Bärenanwälten des
WWF Österreich verbreiteten Unsinn hat sich keine einzige Fachorganisation
angeschlossen! Aus der anerkannten Klassifizierung der Schweiz ergibt sich,
daß es sich um einen Schadbären, aber noch keinen Problembären
handelt. Selbst Problembären werden nach Ansicht wirklicher Fachleute
vergrämt oder gefangen. Ein Abschuß kommt erst in Betracht, wenn
der Bär auf Menschen zugeht -was im aktuellen Fall nicht stattfindet.
Sven Thanheiser: Es ist für Bayerns Regierungen sehr peinlich,
daß der Abschuß u.a. damit begründet ist, daß die
(Bären)population nicht mehr verbreitet ist. Will man nun
Bären oder will man sie nicht? Alle Artenschutzbekenntnisse des
Umweltministers werden durch die Abschußerlaubnis Makulatur.
Da in Bayern skandalöserweise in solchen Fällen keine Antragsbefugnis
für Umweltverbände besteht, wird gerade mit der Regierung von
Oberbayern direkt verhandelt. Valentinesk: Die Abschußerlaubnis
enthält eine Rechtsbehelfsbelehrung: Gegen diesen Bescheid
können Sie Widerspruch erheben
Ob s der Bär lesen
wird? Für den Fall des Abschusses wird Thanheiser Strafanzeige erstatten,
da die Erlaubnis unrechtmäßig war und der Abschuß nach
Bundesnaturschutzgesetz eine Straftat darstellt, die mit bis zu 5 Jahren
Freiheitsstrafe geahndet wird.
Zoos
Meldungen |
koeln.de - 7. Jun. 2006
Kölner
Zoo mit Besucherrekord
Für den Kölner Zoo verspricht das Jahr 2006 ein Rekordjahr zu werden
- zumindest was die Besucherzahlen angeht: In den ersten fünf Monaten
dieses Jahres wurden fast 20 Prozent mehr Besucher verzeichnet, als im
Vergleichszeitraum des Vorjahres. Einen großen Anteil am Besucherandrang
hatte dabei sicher auch die Geburt von Marlar, dem Elefantennachwuchs - denn
die Kleine hat es wirklich spannnend gemacht, bis sie das Licht der Welt
erblickte. Am Pfingswochenende statteten über 32.000 Besucher der kleinen
Marlar und den anderen Tierbabys einen Besuch ab. Wenn der Run auf den Zoo
so weitergeht, wird dieses Jahr mit einem Besucherrekord in die Annalen des
bereits 146 Jahre alten Kölner Zoos eingehen.
TLZ - 2. Jun. 2006
Verband der Tierpfleger zeichnet Erfurter Zoo für
Affengehege aus
Der Erfurter Zoo ist für einen Teil seines neuen Affengeheges ausgezeichnet
worden. Der Berufsverband der Zootierpfleger habe die Innen- und
Außenanlagen für die Guerezas damit als Vorbild für andere
Einrichtungen gewürdigt, teilte der Zoo am Freitag mit. Ausschlaggebend
sei unter anderem die Umsetzung mit begrenzten Finanzmitteln gewesen.
Hamburger Abendblatt - 2. Jun. 2006
Hilfe
für Hagenbeck: 30 000 Euro gespendet
"Tiere liegen mir sehr am Herzen und Hagenbeck natürlich auch, deshalb
habe ich mich zu dieser Spende entschieden", sagt Werner Hesebeck. 30 000
Euro hat der 82jährige dem Tierpark zukommen lassen. Hintergrund für
die großzügige Geste des Tischlermeisters aus Henstedt-Ulzburg
war der Abendblatt-Artikel, in dem darüber berichtet wurde, daß
Hagenbeck die Stadt Hamburg um Hilfe bittet. Denn Geschäftsführer
Joachim Weinlig-Hagenbeck führt derzeit Gespräche mit dem Senat,
wie die Stadt den Tierpark unterstützen könnte, wenn dieser die
laufenden Kosten nicht eigenständig decken kann.
B.Z. - 3.
Jun. 2006
Als sie
Sangha in den Käfig sperrten, flossen bei Reimon Opitz ...
Die große, metallene Hintertür vom Affenhaus schwingt leise auf.
Chef-Pfleger Reimon Opitz kommt als erster raus - stumm, er scheint
niedergeschlagen. Abschied von Gorilla-Mädchen Sangha. Sie wird per
Lieferwagen in den Zoo nach Kerkrade in den Niederlanden gebracht. Reimon
Opitz redet nicht. Er schaut durch die Gitter der Kiste, schiebt seine Hand
ganz langsam durch die Metallstäbe. Sangha rückt ganz nahe an ihren
Pflegepapa ran. Tränen stehen ihm in den Augen. Abschied von sechseinhalb
Gorilla-Jahren voller Zuwendung, Pflege, Sorge und Freude. Sicher, Opitz
akzeptiert, daß Sangha in den Niederlanden von einem schwangeren
Gorilla-Weibchen lernen soll, wie Affen-Babys aufgezogen werden. Aber weh
tut der Abschied doch. Opitz geht nicht mit auf die Reise. Er fährt
hinterher. Dienstag macht er sich auf den Weg, besucht Sangha.
meinberlin.de - 2. Jun. 2006
Ist
Ivo impotent?
Gelbe Karte für den Pascha vom Berliner Zoo: Wenn Ivo nicht bald eine
Gorilla-Dame schwängert, wird er ausgemustert. Doch wie kann das eigentlich
sein bei so einem Prachtexemplar, fragen sich Beobachter. Sein Harem aus
sechs Damen findet ihn heiß, daran ist kaum zu zweifeln. Schon vor
seiner Ankunft im vergangenen September habe festgestanden, dass Ivo nur
maximal zwei Jahre Zeit habe, um Nachwuchs zu produzieren, sagte Peter Rahn,
der im Zoo für die Menschenaffen zuständig ist. Die Pfleger
haben auch beobachtet, wie er die Effi mindestens drei Mal gedeckt hat, aber
sie ist bisher nicht schwanger geworden.
B.Z. - 2. Jun. 2006
Magersucht-Alarm
bei den Gorilla-Mädchen
Das Gorilla-Gehege im Zoo leert sich. Nach Sangha soll jetzt auch
Silberrücken Ivo gehen. Zurück bleibt eigentlich nur der Senioren-Clan.
Zwei streßgeplagte alte Damen. Fatou (50) und Gigi (46) sind
verstört. Sie leiden unter den andauernden Veränderungen. Die beiden
haben mindestens dreißig Kilo abgenommen. Man kann das schon mit
bloßem Auge sehen. Da wird es sicherlich nicht beruhigend auf Fatou
und Gigi wirken, wenn auch Ivo im Laufe des Jahres den Zoo verläßt,
weil er die Hoffnung auf Nachwuchs bisher nicht erfüllen konnte. Gorilla
hin, Gorilla her. Zoo-Besucher bemerken erstaunt, daß eine der beiden
Menschenaffen-Anlagen verwaist liegt. Was steckt dahinter? "Ich habe einen
Plan", sagt Affen-Kurator Dr. Peter Rahn. "Im Zoo soll es künftig nur
noch eine Gorilla-Gruppe geben. Und ich will eine Gruppe, in der die Weibchen
ihre Jungen allein, ohne Hilfe der Pfleger, aufziehen. Das ist im Sinne der
Tiere natürlicher, und das ist vom Europäischen Erhaltungszuchtprogramm
so gewünscht", sagt Rahn.
Planung und
Bau
Freie Presse Online - 1. Jun. 2006
Anbaden
der Elefanten im Dresdner Zoo
Nach mehr als zehn Monaten Bauzeit wird am Freitag die neue Elefanten-Anlage
im Dresdner Zoo eröffnet. Kernstück ist ein fast 200 Quadratmeter
großes und 2,50 Meter tiefes Badebecken. Besucher sollen fortan über
einen Besuchersteg ungewöhnliche Einblicke in das Leben der Tiere bekommen.
Ferner haben sie von einem Felsvorsprung aus einen Überblick über
das Elefantengehege. Die Begrenzungen wurden mit heimischen Sandsteinen sowie
mit Kunstfelsen gestaltet. Die Anlage kostete den Angaben zufolge 500 000
Euro.
Stern Shortnews - 1. Jun. 2006
Freizeit: Dresden: Neues Elefantengehege wird
eingeweiht
Über zehn Monate wurde am neuen Elefantengehege gebaut. Der Dresdner
Zoo beherbergt zurzeit fünf dieser großen Säuger. Morgen
am Freitag soll die 500.000 Euro teuere Anlage eingeweiht werden. Herzstück
und Attraktion ist das annähernd 200 m² große und 2,50
Meter tiefe Wasserbecken, das den Tieren zum Baden zur Verfügung steht
und von den Besuchern von einem Steg aus gut einzusehen ist.
MDR - 4. Jun. 2006
Dresdner Zoo
eröffnet Afrika-Pfad
Der Dresdner Zoo ist um eine Attraktion reicher. Auf einem Afrika-Pfad
können Besucher von heute an charakteristische Tiere des Kontinents
neu entdecken. Die Vielfalt reicht vom Elefanten bis zur unterirdisch lebenden
Nacktmull-Kolonie. Nach Angaben der Direktion kamen in diesem Jahr bereits
250.000 Gäste in den viertältesten deutschen Zoo. Das waren 90.000
mehr als im Vorjahr. Grund sei der im Februar geborene Elefant Thabo-Umasai.
Mit den Mehreinnahmen beim Eintrittsgeld konnte auch der Afrikapfad bezahlt
werden.
Kölner Stadt-Anzeiger - 2. Jun. 2006
Biergarten
mit Elefantenblick
Ein Abendessen auf einer großen Außenterrasse mit Blick auf die
Elefantenherde - das sind die Aussichten, die der Zoo den Kölnern gerne
im Jahr 2010 präsentieren möchte. Am Riehler
Plätzchen am Nebeneingang soll ein großzügiges
Zoo-Restaurant mit Biergarten und Bankett-Räumen gebaut werden, das
auch außerhalb der Öffnungszeiten des Tiergartens Besucher anlocken
dürfte. Der kaufmännische Leiter des Zoos und
Gastronomie-Geschäftsführer Christopher Landsberg stellte gestern
die Pläne vor. Ein privater Investor stehe bereit. Refinanziert würde
die Investition mit einigen Wohnungen, die mit einem neu gestalteten Nebeneingang
und dem Restaurant die bauliche Lücke am Riehler Gürtel schließen
würden. Parallel könnte dann das Areal des alten Restaurants zum
Beispiel mit einem neuen Zuhause für Flusspferde oder einem Kinderbauernhof
bebaut werden. Seit der Zoo seine Gastronomie in eigene Regie übernommen
hat, leistet sie einen größeren Beitrag zu seiner Finanzierung.
So entstanden 14 neue dauerhafte Arbeitsplätze und weitere
Saison-Jobs.
Solingen-online - 3. Jun. 2006
Neue
Lamas und Sanierung
Der neue Fauna-Vorstand hat, seit er Anfang März die Amtsgeschäfte
übernahm, bereits kräftig die Ärmel hochgekrempelt. Ulrich
Wilde, zweiter Vorsitzender, kann sich freuen: "Das Minus, mit dem wir gestartet
sind, ist so gut wie abgetragen." Doch nicht nur finanztechnisch, auch konkret
hat sich in der Fauna vieles getan: Zäune wurden erneuert, der Komplex
von Büro und Tierparkschule neu gestrichen, die Wand des Affenhauses
zum Nandu-Gehege hin neu verschiefert, und schon bald soll ein großer
Schaukasten in der Fauna stehen, in dem die Tierpatenschaften ausgehängt
werden. Da, wenn Flora und Fauna eine bessere Einheit erreichen sollen, auch
forstwirtschaftliche und gärtnerische Aufgaben im Tierpark anstehen,
wird demnächst eine Begehung desselben mit Experten vom Stadtdienst
Natur und Umwelt stattfinden. "Schließlich liegt die Fauna im
Landschaftsschutzgebiet", erklärt Lore Köhler, erste Vorsitzende
und tierpflegerische Leiterin. Immerhin geht es um eine Fläche von 3,5
Hektar. Neu gebaut werden soll deshalb auch nicht. Wilde: "Wir reden hier
nur über Erhaltung der Substanz." Die Ergänzung - nicht Aufstockung
- der Tierbestände ist außerdem ein Anliegen Köhlers und
Wildes. Hauptpriorität ist aus Köhlers Sicht aber das Warmhaus
der Reptilien. Es braucht eine neue Doppeltüranlage, neue Terrarien
(die alten entsprechen nicht mehr EU-Richtlinien), auch Maurer- und
Elektroarbeiten sind überfällig. Inklusive Eigenleistungen veranschlagt
der Vorstand hierfür etwa 15 000 Euro. Rund 6000 Euro werde man sicher
in die Neugestaltung des Eingangsbereichs durch ein landschaftgärtnerisches
Unternehmen stecken müssen.
Mannheimer
Morgen - 7. Jun. 2006
Vogelpark freut sich über eine neue Lobby
Vor einem Jahr hatte Tobias Schüpferling die Stirn noch in arge Falten
gelegt und um den Erhalt des Vogelparks gebangt. Denn damals fühlte
sich der Vorsitzende ziemlich verlassen von der Stadt Mannheim und dem Forst,
was die Arbeit im Vogelpark angeht. Doch jetzt präsentierte er die Arbeit
des Kleintierzuchtvereins wesentlich entspannter. "Seit dem Kampf um das
Rotwildgehege und der Gründung eines Fördervereins für den
Käfertaler Wald haben auch wir einen ganz anderen Rückhalt bei
der Stadt", freut sich der Vorsitzende. Inzwischen haben Stadt und Verein
auch einen neuen Nutzungsvertrag geschlossen, denn das Gelände ist ja
in städtischem Besitz, wird aber vom Kleintierzuchtverein genutzt und
in Schuss gehalten. Dem Gelände ist es anzusehen, dass die Ehrenamtlichen
wieder mit mehr Spaß bei der Sache sind, da sie den Rückenwind
aus der Bevölkerung und die neue Form der Zusammenarbeit mit der Stadt
spüren. Die Vereinsmitglieder haben den Innenhof neu angelegt und
gepflastert. Auch der Krankenbereich wurde ganz neu gestaltet. Hier finden
die alten Volieren Platz, die vorn im Park inzwischen durch Edelstahl erneuert
wurden. Eine saubere Sache ist auch die neu gestaltete Futterküche,
auf die Tobias Schüpferling besonders stolz ist. Daneben befindet sich
der Werkzeugschuppen. Auf der anderen Seite des Hofs gibt es einen Lagerraum,
in dem die Exponate für die Lokalschau zum Thema Umwelt- und Vogelschutz
jetzt sicher untergebracht sind. Und auch die Küche des Vereins soll
demnächst neu eingerichtet werden. Neue "Räumlichkeiten" haben
auch die Vögel bezogen. Nachdem im Jahr 2005 die zweite kleine Voliere
erneuert worden ist, kann in diesem Jahr die dritte durch eine
Edelstahl-Konstruktion ersetzt werden. Dann wären die drei kleinen Volieren
eingangs des Vogelparks alle erneuert und würden sich in einem einheitlichen
Erscheinungsbild präsentieren. Möglich wurde die Sanierung der
drei Volieren dank der Zuschüsse der Schrader-Stiftung. Den Rest legte
der Verein aus der Rücklage drauf. Sorgenkind des Vorsitzenden ist noch
die große Voliere. Sie zu erneuern, kostet wohl zwischen 30 000 und
40 000 Euro - fast dreimal so viel wie die Erneuerung einer kleinen Voliere.
Aktionen
Kölner Stadt-Anzeiger - 6. Jun. 2006
Tierische Fußball-Maskottchen: Zoo Dortmund bietet
Führung an
Tierischen Fußball-Maskottchen ist zur Fußball-WM im Zoo Dortmund
eine Sonderführung gewidmet. Zoochef Frank Brandstätter werde dabei
Tiere zeigen, die als Maskottchen für Fußballvereine dienten.
Besucht würden etwa Steinadler (Eintracht Frankfurt), Fuchs (FC Freiburg),
Ziegenbock (1. FC Köln), Storch (Holstein Kiel) oder Zebra (MSV Duisburg).
Auch ein Löwe, das Vorbild des aktuellen Maskottchens der WM
«Goleo», steht auf dem Programm.
presse-service.de - 6. Jun. 2006
Fotowettbewerb
"Zooblende 2006" startet
Ist Ihnen ein originelles Tierfoto im Magdeburger Zoo gelungen? Dann nehmen
Sie doch am diesjährigen Fotowettbewerb teil. Maximal drei Fotos in
den Größen 20 x 30 und 30 x 45 können bis zum 9.7.2006
eingereicht werden. Die gelungensten Fotos werden beim Zoofest prämiert
und anschließend im Giraffenhaus ausgestellt.
Berliner Kurier - 2. Jun. 2006
Tierisch
gute Konzerte! Und unglaublich süße Minis ...
Zum Pfingstkonzert in Zoo und Tierpark das ist Tradition! Pfingstsonntag
öffnen beide Gärten schon um 7 Uhr, bevor's um 8 Uhr losgeht: Im
Zoo spielen das BVG-Orchester, Venus-Brass und das Neue Sinfonieorchester
Berlin, im Tierpark die Berliner Grammophoniker, das Berliner Virtuosenensemble
und das Bundespolizeiorchester. Außerdem präsentieren Tierpfleger
ihre jüngsten Schützlinge.
Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 2. Jun. 2006
Zoo
lässt Pfingsten die Puppen tanzen
Schwerin. Der gestiefelte Kater, das Rumpelstilzchen, der Wolf samt den sieben
Geißlein diese Märchengestalten findet man normalerweise
nicht im Zoo. Am Pfingstsonntag sind sie alle als Puppentheater-Figuren zu
Gast. Und Montag heißt es "Bingo live".
Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 6. Jun. 2006
Familienfest
lockte Tausende in den Zoo
Strahlender Sonnenschein und ein spannendes Programm haben zu Pfingsten mehr
als 5000 Besucher aus Schwerin und Umgebung in den Tierpark der Landeshauptstadt
gelockt. Die kleinen Gäste standen am Sonntag im Mittelpunkt. Für
sie gab es einen großen Märchentag. So konnten sich die Kinder
vor der Zoo-Kulisse die Stücke "Der gestiefelte Kater", "Rumpelstilzchen"
und "Der Wolf und die sieben Geißlein" ansehen. Zum ersten Mal inszenierte
das Puppentheater Schlott im Zoo auch das Puppenspiel "Mutter sag, wer macht
die Kinder". In dem Stück nach einem gleichnamigen Kinderbuch von Janosch
verlieben sich die Maus Tütü und der Maulwurf Didi Neumann ineinander.
Am Pfingstmontag durften auch mal die Erwachsenen spielen, und zwar Bingo
mit NDR-Fernsehmoderator Michael Thürnau für die Umweltlotterie.
Segeberger-Zeitung - 1. Jun. 2006
Tierpark
Eekholt schenkt Heinz Sielmann Rothirschen zum Geburtstag
Der Wildpark Eekholt bei Bad Segeberg schenkt dem Tierfilmer Heinz Sielmann
zum 89. Geburtstag einen Rothirschen. Das Tier mit dem Namen "Heinrich" werde
in der Naturlandschaft Döberitzer Heide bei Berlin ein neues Zuhause
finden. Sielmann, der mehr als 300 Fernsehsendungen und Kinofilme gedreht
hat, wird an diesem Freitag 89 Jahre alt. Seine 1994 gegründete Stiftung
kümmert sich um Umweltpädagogik und den Erhalt bedrohter
Tierarten.
Hamburger
Abendblatt - 7. Jun. 2006
Eekholt
- Süßer Honig und lustige Bienen-Geschichten
Woher kommt der Honig? Ganz klar: Aus dem Glas. Was aber alles dahinter steckt,
bevor der süße und klebrige Honig in dieses Glas kommt, wird am
Sonntag, 11. Juni, im Wildpark Eekholt gezeigt. Die Waldimker bringen den
Besuchern im neu gestalteten Bienenhaus die Welt der summenden Nektarsammler
näher.
suedkurier.de - 5. Jun.
2006
Reptilienhaus feiert Geburtstag
Am Mittwoch, 7. Juni, können Renate und Peter Kisser mit ihrem Reptilienhaus
in Unteruhldingen den 30. Geburtstag feiern. Kein großes Aufhebens
wollen sie von dem Jubiläum machen, doch den Besuchern ein kleines Geschenk,
denen sie die Existenz über drei Jahrzehnte hinweg verdanken. Die Betreiber
haben ihre "kleine, aber feine Einrichtung" mit viel Fachkenntnis und Liebe
zum Detail am Leben erhalten haben. Mit den gut 100 Tieren, Schlangen und
Leguanen, Waranen und Schildkröten, ist das Haus eine Rarität und
nach der "Wilhelma" die zweitgrößte Reptilienschau in
Baden-Württemberg. Zum runden Geburtstag am 7. Juni gibt es Eintrittspreise
wie vor 30 Jahren Erwachsene zahlen nur 1,50 Euro, Kinder 50 Cent.
Volksstimme - 2. Jun. 2006
Spiele
und Spaß Kindertag im Tierpark gefeiert
Jauchzen und Johlen drang vom Spielplatz, von der Hüpfburg und von der
Riesenrutsche. Gestern war Kindertag, und im Tiergarten Staßfurt feierten
die kleinen Gäste lautstark. Trotz des wechselhaften Wetters waren sie
zahlreich gekommen. Von 14 bis 17 Uhr war der Eintritt für Kinder frei.
Natürlich zogen auch die Tiere viel Aufmerksamkeit auf sich. Zwei
Tierpfleger führten die Trampeltiere herum, die Ziegen im Streichelzoo
ließen sich füttern.
Frankfurter Neue Presse - 2. Jun. 2006
Kobelt-Zoo:
Oratio hat seine Krokodile im Griff
Schwanheim. Eigentlich sind Ponys, Pfaue und Schweine die Stars im Kobelt-Zoo
gestern war das allerdings anders. Die Alligatoren-Show von Oratio
Martino lockte hunderte Besucher zum Sommerfest auf das Gelände in der
Bahnstraße. Doch die erste Attraktion an diesem Nachmittag war ein
grüner Leguan, der sich geduldig vom Publikum streicheln ließ.
Mit einem Stock durften drei Kinder die vier Monate alten Alligatoren im
Terrarium füttern. Wie sich die etwa zehn Zentimeter langen Tiere
entwickeln, wenn sie regelmäßig mit Steak gefüttert werden,
gab es anschließend zu sehen. Aus einer Holzkiste hob Oratio Martino
«Giorgio». Doch das neun Jahre alte und 70 Kilogramm schwere Krokodil
mochte den Auftritt vor Publikum nicht. Mit dem Schwanz holte es einmal
kräftig aus und zeigte Zuschauern und Besitzer, was es von der Show
hielt.
fnweb - 1. Jun. 2006
Wie leben Tiere zusammen?
Sommerhausen. Beim Ferienprogramm der Umweltstation im Wildpark finden für
Kinder von vier bis sieben Jahren Aktionen unter dem Motto "Einsam oder Gemeinsam
- wie Tiere zusammen leben" statt.
Nachwuchs
Mitteldeutsche Zeitung - 6. Jun. 2006
Magdeburger
Zoo: Weißkopfseeadler-Küken entwickelt sich prächtig
Ein vor gut einem Monat im Magdeburger Zoo geschlüpftes
Weißkopfseeadler-Junges entwickelt sich prächtig. «Mit Geduld
und scharfen Augen kann man schon manchmal das Köpfchen im Nest
sehen», sagte der zoologische Leiter Frank Ahrens am Dienstag. In Tierparks
außerhalb Amerikas ist nach Angaben des Zoos in den zurückliegenden
zwei Jahren kein Küken mehr geschlüpft. Dem Magdeburger Zoo sei
ein außergewöhnlicher Erfolg geglückt, da es sehr schwierig
sei, Greifvögel in Gefangenschaft zu züchten, sagte Ahrens. Die
Eltern Bill und Lucky leben seit zehn Jahren als Paar im Zoo, das Junge ist
ihr erster Nachwuchs. Mit Hilfe des Adlerjungen hatte die Stadt Magdeburg
versucht, US-Präsident George Bush anlässlich seines Deutschlandbesuchs
Mitte Juli nach Sachsen-Anhalt zu locken - ist doch der Weißkopfseeadler
Wappentier der USA. Bushs Terminkalender sei jedoch bereits voll, teilte
das Bundespresseamt mit.
Mitteldeutsche Zeitung - 5. Jun. 2006
Halle
tauft seinen kleinen Jaguar Kiara
Das Fußball-Fieber macht auch vor Halles Zoo nicht Halt. Als am
Pfingstsamstag viele Hallenser ins Raubtierhaus auf dem Reilsberg strömten,
um bei der Taufe des im März geborenen Jaguar-Mädchens dabei zu
sein, fiel ihr Blick zunächst auf einen fast WM-tauglichen Ball in der
Mitte des Käfigs.
Sachsen Fernsehen Chemnitz - 2. Jun. 2006
Jungtiere im Tierpark
Nach den Geburten bei den Mesopotamischen Damhirschen erblickte in der Anlage
an der Nevoigtstraße in den vergangenen Tagen auch bei den
Przewalskipferden ein Jungtier das Licht der Welt. Aber auch bei den Bennet
Kängurus ist der Nachwuchs inzwischen fleißig im Gehege unterwegs.
Hier hatten die Jungtiere bereits Anfang des Jahres das Licht der Welt erblickt,
hielten sich aber lange Zeit im Beutel der Mutter auf. Die Tiere genossen
heute die ersten warmen Sonnenstrahlen seit langem, so auch der neue König
von Chemnitz, der Löwe Malik. Inzwischen laufen auch die Vorbereitungen
für das Tierparkfest auf Hochtouren. Es findet am kommenden Wochenende
im Tierpark von Chemnitz statt.
fnweb - 2. Jun. 2006
Kamel-Fohlen genießt die Flaschenkost
Ausgesprochen wollig sieht es aus, das knapp zwei Monate alte Kamel-Stutfohlen
"Kassandra" auf dem Schaubauernhof der Stuttgarter Wilhelma. Mutter "Christina"
kümmert sich zwar fürsorglich um ihr Töchterchen, lässt
es aber nicht trinken. Also gibt es statt Mutters Milchbar viermal täglich
die Flasche mit einer Milchmahlzeiten von jeweils zwei Liter.
Kleine Zeitung - 1. Jun. 2006
Trampeltier-Nachwuchs
im Tierpark Herberstein
Nach der kleinen "Marilyn" vom Vorjahr, gibt es nun wieder Nachwuchs bei
den Trampeltieren in Herberstein. Nur der Name für das
Trampeltiermädchen fehlt noch, die Besucher sind zu kreativen
Vorschlägen aufgerufen!
Lampertheimer
Zeitung - 7. Jun. 2006
Adebar-Nachwuchs
ist nun weltweit bekannt
Lampertheim. Fünf junge Störche hat Hans Giesler am Samstag im
Lampertheimer AZ-Vogelpark amtlich gekennzeichnet und mit Namen versehen.
Im ersten Nest wurden gleich drei zirka sechs Wochen alte Jungstörche
beringt, deren Eltern sich erst in diesem Jahr auf dem Storchennest in der
Spargelstadt niedergelassen hatten. Auf das zweite Storchennest ist der Vogelpark
besonders stolz. Denn die Störche, die hier ausgebrütet haben,
sind schon seit Jahren in Lampertheim heimisch. "Sie bleiben sogar über
Winter und sind Menschen gegenüber äußerst zahm. Wenn
Schulklassen kommen, kann ich sie sogar mit kleinen Küken füttern,
und die Kinder sind natürlich immer begeistert", berichtete Schmidt
stolz.
Berliner Morgenpost - 3.
Jun. 2006
Bisonbulle
Bertram rennt im Notfall 50 km/h
Wer Bertram zum ersten Mal begegnet, der weicht aus Respekt einen Schritt
zurück. Der imposante Bisonbulle wiegt seinen mächtigen Kopf gelassen
hin und her, die dunkelbraunen Augen mustern die Besucher interessiert. "Ist
ja gut, mein Guter", sagt Tierpfleger Kurt Goedicke und klopft Bertram beruhigend
aufs dichte Brustfell. Allerdings auch nur durch den Zaun hindurch. Ohne
Schutz wäre der Gang auf die Bisonanlage selbst für den Rinder-Experten
im Zoo lebensgefährlich.
Westfälische
Geschichte - 7. Jun. 2006
26.
Juni 1875 - Die Gründung des ersten westfälischen Zoologischen
Gartens in Münster
Unter
den Klängen von "Heil dir im Siegerkranz" und mit dem Aufzug
münsterscher Prominenz wurde der "Westfälische Zoologische Garten"
in Münster am 26.06.1875 eröffnet. Initiator dieses ersten Zoos
in Westfalen war der Naturwissenschaftler, Theologe und Schriftsteller Hermann
Landois. Mit der Absicht, sich um den Schutz der Westfälischen Vogelwelt
zu bemühen, gründete er 1871 den Westfälischen Verein für
Vogelschutz, Geflügel- und Singvögelzucht, aus dessen
Geflügelausstellungen sich bald ein beliebter Vogelpark entwickelte.
Um Platz zu schaffen, kaufte Landois im Februar 1874 die so genannte "Insel"
zwischen der Himmelreichallee und der Aa, auf der vier Jahre später
der Westfälische Zoologische Garten Platz fand. Er sollte fast 60 Jahre
lang der einzige Tiergarten in Westfalen bleiben. Die Organisation übernahm
der Verein für Vogelschutz, der sich 1921 in den Westfälischen
Zoologischen Garten e.V. umbenannte.
Freie Presse - 2. Jun.
2006
Schon
vor 200 Jahren entstand ein Tiergarten
Hirschfeld. Mit der Geschichte des Wildgeheges und des späteren Tierparks
haben sich Günter Zorn aus Planitz und Hirschfelds Ex-Bürgermeisterin
Christine Wahsner ausführlich beschäftigt. Und Günter Zorn
hatte anlässlich des Jubiläums im Februar 2002 einen Vortrag gehalten,
in dem er einschätzte: Es gibt weit und breit keine vergleichbare
Anlage, in der zwei Jahrhunderte lang fast ununterbrochen ein Wildgehege
am selben Ort betrieben wurde. Zu verdanken ist dies dem Gründer Carl
Christoph von Arnim.
Yahoo!
Nachrichten - 7. Jun. 2006
Schreibtisch
zwischen wilden Tieren
Hodenhagen. In ihrer Mittagspause besucht Veronica Trussardi-Sepe gerne Bou
Bou. Auf dem Weg von ihrem Schreibtisch zu dem kleinen Elefanten kommt sie
an Giraffen, Nashörnern und Nandus vorbei. Angst vor den wilden Tieren
hat die 43-Jährige nicht. Denn die meisten kennt sie schon seit Jahren,
viele sogar schon seit deren Geburt. Zusammen mit ihrem 36-jährigen
Bruder Fabrizio leitet die Italienerin Deutschlands größten
Safari-Park, den Serengeti-Park Hodenhagen. Auf die Idee, den Park selbst
einmal zu leiten, kam Fabrizio Sepe allerdings erst nach seinem
Marketing-Studium. Bei Schwester Veronica war das anders. Bereits als junges
Mädchen fasste sie überall mit an. Auch ihre Ausbildung zur
Bürokauffrau machte sie im Unternehmen der Eltern. Die beiden Geschwister
sind ein perfekt eingespieltes Team: Sie ist zuständig für alle
Zahlen, er für die Technik und das Marketing.
HNA.de - 5. Jun. 2006
Tierpark
soll für Besucher gratis bleiben
Hardegsen. "Wir wollen ein drei Meter großes Schild aufstellen", betonte
Gerald Korengel. Der Vize-Chef des Förderkreises Wildgehege berichtete,
dass darauf stehen soll, wo welche Tierarten im Wildpark zu finden sind.
2000 Euro wird es kosten, Sponsoren werden gesucht. Der neue Rat werde gezwungen
sein, noch aggressiver zu sparen. "Deshalb brauchen wir einen aktiveren
Förderkreis." Ziel soll sein,auch weiterhin ohne Eintrittsgeld für
den Wildpark auszukommen. Für Samstag, 9. September, plant der Verein
ein Biwak im Steinbruch. Am Abend soll gemeinsam ein Wildschwein gegrillt
werden. Wildparkbetreuer Wolfgang Schütte bietet Führungen speziell
für Schulklassen und Kindergartengruppen an. Im Wildpark hat jetzt zum
ersten Mal seit fünf Jahren ein Reh geworfen. "Die Besucher können
sich das Kitz anschauen, sie sollten aber auf keinen Fall versuchen, es zu
füttern oder zu streicheln", mahnte Schlemme die Gäste.
Maerkische Allgemeine - 6. Jun. 2006
Einbruch in Tierpark
Zu einem Einbruch in den Germendorfer Tierpark (Stadt Oranienburg) kam es
in der Nacht zum Dienstag. Unbekannte Täter drangen von einem Wirtschaftshof
aus auf das Gelände ein und entwendeten einen höheren Geldbetrag
aus dem Kassiererhäuschen des Parks. Darüber hinaus wurden der
Imbissstand, der Cartbahn-Stand und ein Spielzeugverkauf Opfer der Einbrecher.
wienweb.at - 3. Jun. 2006
Neue
Bewohner im Regenwaldhaus
Der Tiergarten Schönbrunn ist um eine Attraktion reicher, wenn auch
um eine sehr kleine: Etwa 100 südamerikanische Brillenblattnasen sind
ab sofort im Regenwaldhaus zu sehen. Zusammengekauert sind sie gerade einmal
sechs Zentimeter groß, im Flug erreichen sie aber eine Spannweite von
25 Zentimetern, berichtete Zoo-Direktor Helmut Pechlaner am Samstag auf Radio
Wien. Und sie sind gar nicht scheu: Es kann schon einmal vorkommen, dass
eine Fledermaus auf der Schulter eines Besuchers landet.
nachrichten.at - 6. Jun. 2006
Heiliger
Ibis riss aus Linzer Zoo aus
Einen "Heiligen Ibis", der aus dem Tiergarten Linz entkommen war, mussten
Feuerwehrleute am Montag in Puchenau (Bezirk Linz-Land) in Oberösterreich
einfangen. Der Ausreißer war seit Samstag unterwegs. Tiergartendirektor
Hans-Werner Hamberger sagte, dass den halbwild gehaltenen Vögeln kaum
Federn geschnitten würden, daher würde es immer wieder vorkommen,
"dass einer davonfliegt". Ein weiteres "Motiv" für die Flucht könnte
auch der erhöhte Bewegungsdrang nach der langen Stallpflicht gewesen
sein.
n-tv.de - 5. Jun. 2006
Ukrainer im Gehege
getötet
Das Abseilen in einen Löwenkäfig im Zoo der ukrainischen Hauptstadt
Kiew hat ein 45-jähriger Mann mit dem Leben bezahlt. Ein Löwenweibchen
wurde durch die hektischen Bewegungen des Mannes gereizt und tötete
ihn mit einem Biss in den Hals. Der Ukrainer aserbaidschanischer Abstammung
hatte am Sonntagabend den Gehegezaun überwunden und sich mit einem
mitgebrachten Seil hinabgehangelt. Über die Gründe für die
Tat gab es zunächst keine Informationen.
Stern Shortnews - 5. Jun. 2006
Brennpunkte: Kiew/Ukraine: Mann im Kiewer Zoo durch Löwen
getötet
Am Sonntagabend seilte sich ein Ukrainer im Kiewer Zoo in ein Löwengehege
ab. Dabei machte er wohl plötzliche Bewegungen, die ein Löwenweibchen
so sehr reizten, dass diese auf den Mann losging und ihn mit einem Biss in
den Hals tötete. Warum sich der Ukrainer mit aserbaidschanischer Abstammung
in das Gehege abseilen wollte, ist noch unbekannt.
Mittelbayerische - 2. Jun. 2006
Niedlich
und in Gefahr
In einem Zoo in Sydney lässt es sich dieser Koalabär offenbar gut
gehen. Laut dem australischen Koala-Verband könnte das knuffig aussehende
Tier aber schon in den kommenden 15 Jahren in freier Natur ausgestorben sein.
Die Populationen sind landesweit rückläufig; zahlreiche Koalas
werden jedes Jahr von Hunden getötet oder von Autos überfahren.
Basler Zeitung - 6. Jun. 2006
Tierschützer
blockieren in Thailand Elefantentransport
Tierschützer in Thailand haben einen geplanten Transport von acht indischen
Elefanten nach Australien vorerst blockiert. Sie hinderten die Lastwagen
mit den Dickhäutern in der Nacht zum Dienstag an der Fahrt von einer
Quarantänestation im Westen des Landes zum Flughafen. Zur Begründung
erklärten sie, dass den Elefanten die Reise nicht zuzumuten sei. Ausserdem
würden sie in Australien nur in zoologischen Gärten gefangen gehalten.
Auch dies würde ihnen viel Stress verursachen. Den thailändischen
Behörden zufolge sind die Elefanten für ein Zuchtprogramm vorgesehen,
mit dem das Überleben der Spezies gesichert werden soll. Tierschützer
bezweifeln indessen die Wirksamkeit dieses Programms für den
Artenschutz.
Finanzen.net - 5. Jun. 2006
Georgia
Aquarium Whale Sharks Receive Special UPS Delivery; Two Resident Male Whale
Sharks are Joined by Two Females
The Georgia Aquarium's two male whale sharks, Ralph and Norton, received
a special delivery from UPS today - two females, named Alice and Trixie.
UPS previously transported the two males to Atlanta 366 days ago. The two
females were flown more than 8,000 miles on a specially configured UPS B-747
freighter from Taipei, Taiwan, through Anchorage to Atlanta. In the future,
a replica of the special transportation containers will be displayed in the
Ocean Voyager gallery showcasing the complexity of the whale sharks' move
completed by UPS and the Aquarium. The Ocean Voyager gallery was built by
Home Depot. UPS also worked with the non-profit organization to transport
four Beluga whales and more than 42 containers of smaller aquatic animals,
which comprise the majority of the Aquarium's collection, prior to the Aquarium's
grand opening last November.
Niederländische
Meldungen
Nieuws.nl 2. Juni 2006
Oudste nijlpaard viert verjaardag met taart
Ältestes Flusspferd feiert Geburtstag mit Torte
http://www.nieuws.nl/235605
Flusspferd Tanja feierte seinen 46. Geburtstag im Amsterdamer
Zoo mit einer Sahnetorte. Tanja ist das älteste Flusspferd in den
Niederlanden und lebt seit seiner Geburt in Amsterdam.
Dierennieuws 1. Juni 2006
Ringstaartmakitweeling in Zoo Parc Overloon
Katta-Zwilling im Zoo Parc Overloon
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200606/nw43570.htm
Zum zweiten Mal in diesem Jahr sind auf der neuen Lemureninsel des Zoo Parc
Overloon zwei junge Kattas geboren worden. Ein weiteres Weibchen ist hoch
tragend.
Dierennieuws 1. Juni 2006
Zeldzaam gierenkuiken groeit als kool
Seltener Geiernachwuchs wächst schnell heran
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200606/nw43573.htm
Das am 7. April im Dierenpark Amersfoort geschlüpfte
Gänsegeierküken entwickelt sich prächtig. Die Besucher
können es durch eine Glasscheibe beobachten. Aufgrund der Unruhe, welche
durch die Impfmaßnahmen gegen die Vogelgrippe Anfang des Jahres enstanden
war, hatte man im Vorfeld befürchtet, das es in diesem Jahr zu keiner
Eiablage kommen könnte.
De telegraaf 1. Juni 2006
Potente neushoorn op reis
Potenter Nashornmann auf Reisen
http://www.telegraaf.nl/buitenland/43936231/Potente_neushoorn_op_reis.html
Breitmaulnashorn-Bulle Smoske wird Burgers Zoo in Arnhem
verlassen und in den Französischen Zoo St Aignan gebracht. Er gehört
zu den nur 20% der Bullen, die qualitativ hochwertiges Sperma produzieren.
Arnhem bleibt ein weiterer potenter Bulle für die dortige Zucht
erhalten.
Algemeen Dagblad 31. Mai 2006
Blijdorp weet wat het doet
Blijdorp weiß, was es tut
http://www.ad.nl/rotterdam/stad/article375566.ece
Die Rotterdamer Gorillas werden erst Anfang 2007 nach Shanghai transportiert.
Dort wird in Kürze mit dem Bau einer klimatisierten Anlage für
1,3 Millionen Euro begonnen. Es werden nicht drei, sondern vier Tiere nach
China gebracht, da das derzeit trächtige Weibchen Astra sein Jungtier
mitnehmen wird. Der Rotterdamer Bürgermeister überreichte auf einer
Dienstreise nach Shanghai symbolisch gerahmte Fotos der Tiere.
Deutsche und Niederländische Tierschützer befürchten, dass
die Tiere in China schlecht behandelt werden könnten, unter anderem
deshalb, weil sich ein Tierzirkus auf dem Gelände des Zoos von Shanghai
befindet. Direktor Xiong Chengpei versprach, dass der tierunwürdige
Zirkus vom Gelände entfernt würde. Blijdorp-Direktor
Ton Dorresteijn bekräftigte, dass man in Rotterdam wisse, was man tue.
Er sei sich sicher, dass die Tiere in Shanghai gut versorgt
würden. Im 50 Jahre alten und 80ha großen Zoo von Shanghai
leben bereits zahlreiche Rotterdamer Tiere, u.a. Pinguine, Antilopen und
diverse Affenarten.
rtl.nl 31. Mai 2006
190 kilo zware zaaddonor nog niet erg productief
190kg schwerer Samenspender bislang unproduktiv
http://www.rtl.nl/(/actueel/rtlnieuws/)/components/actueel/rtlnieuws/2006/05_mei/31/binnenland/0531_0930_Zaaddonor_Ivo_gorilla.xml
Der 2005 aus Amsterdam nach Berlin umgezogene Gorilla-Mann Ivo hat dort bisher
nicht für Nachwuchs gesorgt.
De Stentor 31. Mai 2006
Onverwachte baby
Unerwarteter Nachwuchs
http://www.destentor.nl/binnenlandstn/article381650.ece
Im Ouwehands Dierenpark in Rhenen ist ein Berberaffe geboren worden. Die
Geburt hat die Verantwortlichen überrascht, da es nach der Ankunft eines
neuen Männchens größere Unruhen in der Gruppe gegeben
hatte.
|
| Sie
fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen
wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem
Ortsnamen. |
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Pressemitteilungen | Naturschutz:
Meldungen
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Pressemitteilungen
teilweise
gekürzt |
Zoo Münster, 07.06.2006
Nach neun Monaten "Schwangerschaft" schlüpften im Allwetterzoo Münster
zwei
Chamäleons
Um zwei junge Chamäleons zu präsentieren, die nur etwa
3 cm lang sind, hat Tierpflegerin Kristina Theobald neun Monate Zeit investiert!
Das Weibchen der Kammchamäleons im Allwetterzoo hatte seine Eier im
Terrarium im Obergeschoss des Aquariums abgelegt. Kristina nahm sie mit nach
Hause in ihren Keller, weil es dort kühl genug ist. Im Aquarium ist
es meist etwa 30 Grad warm, die Eier vertragen aber höchstens eine
Umgebungstemperatur von 24 Grad. Im Allwetterzoo bewohnen die beiden
Nachwuchs-Chamäleons zwei nebeneinanderliegende Terrarien hinter den
Kulissen. Bewundern kann man als Besucher derzeit nur die grasgrüne
Mutter, die getrennt vom braunen, in Paarungsstimmung rot werdenden Vater
gehalten wird. Es ist nicht der erste Nachwuchs, den die beiden
Kammchamäleons im Allwetterzoo haben. Vor gut einem Jahr schlüpfte
ein Jungtier namens "Paul", der inzwischen beinahe so groß ist wie
seine Eltern.
Zoo Dortmund, 07.06.2006
Zoo Dortmund mit längeren Öffnungszeiten und Führung
Fußball-Maskottchen
Der Zoo Dortmund bietet 2006 wieder zahlreiche Themenführungen an, wobei
die Führungen zum Thema Tiere der Bibel am Karfreitag und
an Heiligabend als besonderes Highlight bewährt sind. Zur Fußball-WM
gibt es neu die Führung Fußball-Maskottchen (Sonntag,
11. Juni und Donnerstag, 15. Juni). Führung ist kostenfrei, es wird
nur der reguläre Zooeintritt erhoben. Treffpunkt jeweils 11 Uhr am
Zooeingang.
Ein besonderes Schmankerl und neu im Programm des Zoos sind die
verlängerten Öffnungszeiten des Zoos an einigen Sommerabenden.
In der Regel am Vorabend eines WM- Spiels in Dortmund (Freitag 9. Juni, Samstag
10. Juni, Dienstag 13. Juni, Sonntag 18. Juni, Mittwoch 21. Juni, Montag
26. Juni, Montag 3. Juli) ist der Zoo bis 21 Uhr geöffnet, sonst
regulär täglich bis 18.30 Uhr (Kassenschluss 18 Uhr).
Zoo Duisburg, 06.06.2006
Zur Abwechslung: Mal wieder in den Zoo
Kinder sind es, die einen großen Teil des Besucheraufkommens im Zoo
Duisburg stellen daran wird sich künftig auch nichts ändern.
Eine ganz andere Gruppe möglicher Zoofreunde aber gerät dabei leicht
aus dem Blickfeld: Die Senioren nämlich. Den älteren Menschen in
unserer Gesellschaft soll deshalb eigens ein ganzer Tag gewidmet sein, weshalb
Tierpfleger, Servicekräfte und regionale Seniorenverbände einladen
zu einem Senioren-Tag im Zoo am Sonntag, dem 11. Juni 2006, von 11.00
17.00 Uhr.
Vogelpark Walsrode, 06.06.2006
Gazelle trifft Löwe - Tierbilder-Ausstellung im Vogelpark
Walsrode
Kräftige Löwen und zierliche Gazellen in einem Raum, kann das gut
gehen? Im Vogelpark Walsrode schon, denn hier sind die herrlichen Tiere nicht
in Natura, sondern als Kunstwerke zu sehen. Mit zarten Bleistiftstrichen
oder kräftigen Acrylfarben hat die Künstlerin Barbara Klotz aus
Schwelm bei Wuppertal Tiere aus aller Herren Länder porträtiert.
Die Tierbilder-Ausstellung "Mutter Natur" ist vom 10. Juni bis zum 9. Juli
im Forum der Paradieshalle zu sehen. Der Besuch der Ausstellung ist im
Eintrittspreis enthalten (Erwachsene 13 Euro, Kinder 9 Euro).
Natur- und Wildpark Buchenberg, 06.06.2006
Waldkauz Ossi feiert Einzug in die neuen Behausungen Fest
am Fronleichnamstag
Der Eulen Mythoswald zoopädagogisches Vorzeigeprojekt
zum Lebensraum der heimischen Eulenvögel, konnte fertiggestellt werden.
So erhält Maskottchen Waldkauz Ossi mit seiner Familie eine völlig
neuartige Großvoliere mit pädagogischer Aufbereitung des Lebensraumes
Friedhof, einem großen Teich und Bächlein. Ebenfalls völlig
neu die Anlagen für Waldohreule und Steinkauz. Alle Eulen-Anlagen im
Erlebniswald sind durch die Besucher frei begehbar. Ergänzt wird das
neue Angebot durch ein großes Labyrinth, wo es gilt, Waldkauz Ossi´s
Thron zu finden und zu besteigen. Aus Anlass der Fertigstellung der neuen
Anlagen wird am Fronleichnamstag, dem 15. Juni ab 14:00 ein großes
Fest veranstaltet. Beim Fest gibt´s Gulasch vom Kessel, Freien Eintritt
in den Tierpark, Kinderprogramme, Greifvogel- und Eulenvorführung von
Greifvogelspezialisten Reinhard Osterkorn, Eulenbabys hautnah, Musik mit
den Nigloa Musikanten und viel Spaß und Unterhaltung!
Waidhofner Naturpark, 06.06.2006
Waidhofner Naturpark erhält Innovationspreis 2006
Der Österr. Wildgehegeverband, ein Zusammenschluss der Österr.
Zoos, Wildparke und Jagdgatter hat strenge Qualitätskriterien für
seine Mitglieder aufgestellt. Neben fachlichen Weiterbildungsveranstaltungen
und anderen Aktivitäten vergibt der Verband einmal jährlich den
Innovationspreis an eines seiner Mitglieder. Damit werden zoofachlich besonders
herausragende Projekte honoriert und wird dieser nur jeweils an 1 Mitglied
pro Jahr vergeben. Ing. Andreas Plachy, dem Geschäftsführer des
Waidhofner Natur- und Wildpark Buchenberg, ist es nun zum zweiten Mal in
Folge gelungen, diesen Anerkennungspreis zu erhalten. Der Präsident
des Verbandes, Alfons Mensdorff Pouilly und der Geschäftsführer
des Verbandes, Emanuel Liechtenstein Eigentümer des bekannten
Rosegger Tierparks, lobten die herausragenden Aktivitäten des Waidhofner
Parks. Das Projekt, für welches die Auszeichnung gewährt wurde,
ist der kürzlich neu eröffnete Eulen-Mythoswald mit
völlig neuartigen Anlagen für Waldkauz, Waldohreule und Steinkauz.
Es werden nicht einfach nur Tierhaltungen gezeigt, sondern in begehbaren
Großvolieren jeweils der Lebensraum der einheimischen Eulen anschaulich
nähergebracht.
Zoo Dresden, 06.06.2006
Ab 1. Juni - Zweibeiniger Nachwuchs im Zoo Dresden
Auch wenn es schon immer etwas ganz Besonderes war, ein Kind auf die Welt
zu bringen, so ist es doch heute da die Zeiten des Kinderbooms
vorüber sind ein kleines Wunder, wenn Kinder geboren werden.
Ein Kind großzuziehen, ist in der heutigen Zeit nicht immer ganz einfach,
denn die Anforderungen der Gesellschaft sind gewachsen und der Druck auf
junge Mütter oder Familien dagegen gestiegen. Aus diesem Grund möchte
der Zoo Dresden den jungen Müttern gerade in den ersten Lebensmonaten
ihres Kindes etwas Erholung und Abwechslung bieten. Und was eignet sich
dafür besser, als ein entspannter Spaziergang durch den Zoo Dresden.
Der Zoo Dresden übergibt ab dem 1. Juni allen Dresdner Müttern
im Rahmen des Babypaketes einen Gutschein für eine kostenlose Jahreskarte.
Gegen Vorlage dieses Gutscheins und der Geburtsurkunde innerhalb der ersten
6 Monate nach der Entbindung, erhalten die Mütter ihre kostenlose
Jahreskarte für den Zoo Dresden.
Tierpark Chemnitz, 06.06.2006
Zum Tierparkfest 2006 am Wochenende in den Chemnitzer
Tierpark!
Am Samstag, dem 10. und am Sonntag, dem 11. Juni 2006 findet das
diesjährige Tierparkfest im Areal an der Nevoigtstraße statt.
Jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr können Jung und Alt eine Entdeckertour
zu verschiedenen Kontinenten absolvieren und dabei auf den Spuren von James
Cook oder Marco Polo wandelnd nicht nur Neues und Interessantes zur Tierwelt
dieser Kontinente erfahren, sondern bei spannenden Spielen der jeweiligen
Regionen auch tolle Preise gewinnen. Zahlreiche Bastelstraßen laden
zum Spielen und unterhaltsamen Kennenlernen der Natur ein. Mit dabei sind
u.a. Kraftwerk e.V. und die Gesellschaft für
Naturbildung. Für die Kleinen stehen Kinderkarussell und
Hüpfburg bereit, die Mutigen können sich beim Bungee-Trampolin
ausprobieren. Auf einer Bühne (Hitbox von Radio Chemnitz 102.1) erwartet
die Besucher Musik und Tanz. Hier treten z.B. beiden Tagen Tanzgruppen auf.
Am Samstag musiziert um 15:30 und 17:00 Uhr der Universitätschor Chemnitz.
Auch für das leibliche Wohl ist natürlich wieder gesorgt. Die beliebte
Nachtführung findet am Samstag (10.06.06) um 22:00 Uhr statt. Zudem
steht an beiden Tagen jeweils um 13:00 Uhr eine Spezialführung
Südamerika auf dem Programm. Auch diverse
Kurzführungen werden angeboten.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 06.06.2006
Filmreise im Alaska-Ice Adventure gewinnt Gold
"And the winner is - die ZOOM Erlebniswelt Alaska". So oder ähnlich
konnte die Laudatio beim diesjährigen WorldMediaFestival in Hamburg
gelautet haben. Denn der Film über die atemberaubende Reise einer Eisscholle
durch das Polarmeer, der den Besuchern täglich in der ZOOM Erlebniswelt
Alaska gezeigt wird, hat eine intermedia-Globe GOLD Auszeichnung gewonnen.
Zoo Köln, 06.06.2006
Besucherzahlen schlagen alle Rekorde
Von Januar bis Mai haben 19,5 % mehr Menschen den Kölner Zoo aufgesucht
als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dabei lag Pfingsten, ein klassischer
Zoobesuchstermin, 2005 schon im Mai. Zu Pfingsten (Samstag Montag)
zählte der Zoo 32.082 Besucher. Das Jahr 2006 verspricht, was die
Besucherzahlen betrifft, das beste Jahr in der 146-jährigen Geschichte
des Kölner Zoos zu werden.
Alternativer Bärenpark Worbis, 06.06.2006
Als die Bären noch das Recht auf freies Leben
hatten
Die nächste vom Alternativen Bärenpark Worbis organisierte Wanderung
findet am kommenden Sonnabend, am 10. Juni, statt. Diplombiologe Arne Willenberg
führt auf den Sonnenstein. Treffpunkt ist 9 Uhr auf dem Parkplatz am
Sonnenstein. Die Wanderung wird drei bis vier Stunden dauern.
Exkursionsschwerpunkt ist der Sonnenstein, der markante Muschelkalkberg am
Nordrand des Ohmgebirges.
Vogelpark Herborn, 06.06.2006
Storchentag im Vogelpark mit Aktionen und Prominenz
Freud und Leid liegen in der Tiergärtnerei eng zusammen! Dies
gilt besonders für das Storchenprojekt im Herborner Vogelpark. Bekanntlich
wurde das von Vogelparkgründer Reinhold Wiegand ins Leben gerufene Projekt,
in dem seit 33 Jahren Weißstörche, teils im Freiflug, gepflegt
und ein Teil der Nachzuchten in die Natur entlassen werden, in den
zurückliegenden Jahren durch vielfache Verluste an Stromtraversen,
Verkehrswegen und auch durch einen vor zwei Jahren ins Gehege eingedrungenen
Fuchs stark zurückgeworfen. Im vorigen Herbst wurden dann die
Voraussetzungen für eine bessere Zukunft von Meister Adebar in Herborn
gestellt: Die E.ON Mitte verkabelte die besonders unfallträchtigen
Stromleitungen in der Ambachtalaue. Zudem konnte der arg gebeutelte
Storchenbestand mit Hilfe von Spendengeldern ergänzt werden. So wurde
zu Jahresbeginn der Storchenmann Eon mit Unterstützung des
gleichnamigen Energieversorgers erworben. Nachdem im Vorjahr aufgrund der
geschilderten problematischen Rahmenbedingungen kein Nachzuchterfolg
geglückt ist, freut sich die Vogelparkmannschaft in diesem Jahr über
drei Jungstörche. Allerdings ist dies mit dem Wermutstropfen verbunden,
dass diese Vögel aufgrund der extrem nasskalten Witterung zum Monatswechsel
im Alter von etwa 7 bis 10 Tagen ausgehorstet werden mussten und nun von
Hand großgezogen werden. Das Risiko für die Tiere, an
Unterkühlung zu sterben, war den Verantwortlichen des Naturerlebniszentrums
im Herborner Stadtteil Uckersdorf dann doch zu groß. Am Sonntag, den
11. Juni ist es wieder so weit: Am bei groß und klein beliebten Storchentag
dreht sich alles um Meister Adebar. Unter anderem werden die
drei Jungstörche werden durch den Oberurseler Storchenexperten Richard
Mohr als Beauftragter der Vogelwarte Helgoland beringt. Richard Mohr und
Reinhold Wiegand wissen bei dieser für 11.00 und 14.30 Uhr vorgesehenen
Aktion zudem Interessantes über die Situation des Weißstorches
in Hessen und speziell auch über das Uckersdorfer Storchenprojekt zu
berichten .
Alternativer Bärenpark Worbis, 04.06.2006
Minister Wucherpfennig gratulierte persönlich zum
Zehnten
Pünktlich zum 10. Geburtstag des Bärenparks gab es nicht nur
Gratulationen, sondern auch Überraschungen. Der Alternative Bärenpark
wurde am 3. Juni mit dem Hessischen Tierschutzpreis ausgezeichnet. Minister
Wucherpfennig von der Thüringer Staatskanzlei gratulierte persönlich
im Bärenpark und nahm die Grundsteinlegung für das künftige
Service- und Besucherzentrum vor. Und das Wolfsrudel überraschte gleich
mit vierfachem Nachwuchs.
Alternativer Bärenpark Worbis, 04.06.2006
Hessischer Tierschutzpreis für Bärenpark
Bereits zum dritten Mal wurde der Bärenpark in Worbis für seine
vorbildliche Tierhaltung und für seine Kompetenz in Sachen Tier-, Natur-
und Artenschutz ausgezeichnet. Im Jahr 2001 gab es bereits den Thüringer
Tierschutzpreis, 2002 den Hasseröder Naturschutzpreis und nun, am 3.
Juni 2006, den Hessischen Tierschutzpreis 03. Noch immer und das nunmehr
seit 10 Jahren - ist der Bärenpark ein in Deutschland einzigartiges
Tierschutzprojekt. Allerdings konnten mit fachlicher Unterstützung der
Worbiser Bärenspezialisten inzwischen einige Bärenfreianlagen in
Deutschland errichtet werden wie u.a. in Poing, Wiesbaden und Thale. Doch
nach wie vor ist das Bärenrefugium in Worbis in seiner Art einmalig
und Kompetenzzentrum. So schätze das auch die Tierschutzbeauftragte
Hessens, Frau Dr. Madeleine Martin, ein und schlug den Bärenpark Worbis
für den Hessischen Tierschutzpreis 2006 vor. Viele Zoos können
von den Worbisern lernen, die hier eine vorbildliche und natürliche
Tierhaltung präsentieren, so Dr. Martin. Dieser Tierschutzpreis
wurde gestern in Hessisch-Lichtenau von Frau Dr. Claudia Ludwig, Redakteurin
der Sendung Herrchen gesucht im HR an den Geschäftsführer
der Stiftung für Bären, Rüdiger Schmiedel, überreicht.
Alternativer Bärenpark Worbis, 04.06.2006
Minister nimmt Grundsteinlegung vor
Der Chef der Thüringer Staatskanzlei, Minister Gerold Wucherpfennig,
ließ es sich als Schirmherr des diesjährigen Festivals nicht nehmen,
persönlich zur Auszeichnung zu gratulieren und die Grundsteinlegung
für das Service- und Besucherzentrum, das an der Bärenfreianlage
errichtet werden soll, vorzunehmen. Noch in diesem Jahr soll mit den Bauarbeiten
begonnen werden. Er würdigte zudem den schnellen Einsatz der Worbiser
Bärenfachleute zur Rettung des ersten Bären in Deutschland, JJ1,
in Poing. Die Worbiser protestierten nicht nur gegen den verordneten Abschuss
von JJ1, sondern organisierten seine Unterbringung, falls der Bär lebend
gefangen werden kann.
Alternativer Bärenpark Worbis, 04.06.2006
Ansturm zum Bärenfest
Ca. 3500 Besucher nutzten den Pfingstsonntag, um das 10. Bärenfest im
Worbiser Bärenpark zu erleben. Neben Aktionen für Jung und Alt
gab es aus Anlass des 10- jährigen Jubiläums außerdem ein
Künstler-Teddydorf. Einen Ansturm gab es unter anderem auf den Stand
der auf 300 Stück limitierten Plüsch-Maika, kreiert und hergestellt
in der Plüschtierwelt Kösen, die zum Bärenfest erstmalig
vorgestellt und verkauft wurde. Die echte Bärin Maika, die als erster
Petz 1997 die Freianlage beziehen durfte, stand dafür zuvor Modell.
Alternativer Bärenpark Worbis, 04.06.2006
Jubiläumsnachwuchs bei den Wölfen
Und auch von den tierischen Bewohnern des Bärenparks gab es eine
Überraschung zum Geburtstag: Die Jungwölfin Shiara, geboren 2003
im Bärenpark, präsentierte zwei Tage vor dem Bärenfest ihren
vierfachen Nachwuchs. Zwei propere Fähen und zwei knuffige Rüden
haben am 7. Mai 2006 das Licht der Bären-Wölfe-Freianlage erblickt
und zeigen sich nun, im Alter von vier Wochen, immer häufiger. Somit
gibt es das vierte Mal bei den Worbiser Wölfen Nachwuchs.
Zoologischer Garten Magdeburg, 02.06.2006
Fotowettbewerb Zooblende 2006 startet
Ist Ihnen ein originelles Tierfoto im Magdeburger Zoo gelungen? Dann nehmen
Sie doch am diesjährigen Fotowettbewerb teil. Maximal drei Fotos in
den Größen 20 x 30 und 30 x 45 können bis zum 9.7.2006
eingereicht werden. Die gelungensten Fotos werden beim Zoofest prämiert
und anschließend im Giraffenhaus ausgestellt. Für die Hobbyfotografen
bieten sich jetzt im Zoo ideale Motive: Nestbau bei den Flamingos, Adlerhorst
und über 40 herum tollende Jungtiere. Zu gewinnen gibt es: 1. Preis:
1 Digitalkamera, 2. Preis: 1 Einkaufsgutschein des Allee-Centers, 3. Preis:
1 Zoo-Jahreskarte sowie weitere Sachpreise. Die eingereichten Fotos können
nicht wieder zurückgesandt werden. Alle Fotos sollten mit der Anschrift
versehen sein und an den Zoologischen Garten Magdeburg, Am Vogelgesang 12,
39124 gesandt werden. Einsendeschluss ist der 9.7.2006.
Tierpark Arche Warder, 02.06.2006
Sommerferien-Programm
Während der Ferienzeit bietet der Tierpark Arche Warder jeweils von
Montag bis Freitag ein ganztägiges Kinderprogramm mit pädagogischer
Betreuung: bei der Tierpflege mithelfen, Lagerfeuer, Basteln, Spielen, Reiten
Spaß und Aufregung garantiert
Zoologischer Garten Magdeburg, 02.06.2006
Der erste Schnappschuss vom kleinen Adler
Hurra, es ist ein gesundes Küken! Vom kleinen Weißkopfseeadler
ist das erste Foto geglückt. Die Eltern kümmern sich ganz
fürsorglich um ihren Nachwuchs. Der Weißkopfseeadler ist am 3.
Mai geschlüpft und ist der einzige Nachwuchs außerhalb Amerikas.
Thüringer Zoopark Erfurt, 02.06.2006
Auszeichnung für Guereza-Anlage
Ab 9. Juni ist der Zoopark Erfurt um eine ganz besondere Tierart reicher:
der sogenannte BdZ-Biber hält Einzug. Jedes Jahr verleiht ein Gremium
des Berufsverbandes der Zootierpfleger e. V. (BdZ) einen Preis für besondere
Tieranlagen. Die siebenköpfige Jury hat sich einstimmig für die
neue Guereza-Anlage im Zoopark entschieden. Der BdZ-Biber in Form einer
emaillierten Tafel wird um 11 Uhr an der Anlage von Vertretern des
Berufsverbandes überreicht. Das Biber-Komitee war auch von der technischen
Umsetzung beeindruckt. Der Einsatz, unter begrenzten Mitteln mit vielen Ideen
gemeinsam eine Verbesserung der Haltung zu erreichen, hat sich wirklich gelohnt
und zeigt, dass der Zoopark bei der Umsetzung seines tiergärtnerischen
und baulichen Entwicklungskonzeptes auf dem richtigen Weg ist.
Stadtverwaltung Landau, 02.06.2006
Mit den Augen einer Katze durch den Zoo Landau in der Pfalz - erstmals
spannendes Übernachtungscamp für Kinder
Erstmals findet im Zoo Landau in der Pfalz von Samstag, den 17.06.2006, um
14:00 Uhr bis Sonntag, den 18.06.200606, 11:00 Uhr ein spannendes
Übernachtungscamp für Kinder zwischen 8 bis 12 Jahren statt. Die
teilnehmenden Kinder verbringen begleitet von 3 Zoopädagogen der Zooschule
Landau einen aufregenden Nachmittag und Abend im Landauer Zoo. Nach dem Grillen
und Sitzen am Lagerfeuer am Samstagnachmittag gibt es noch eine Nachtexkursion
durch den Tierpark, bei der die kleinen Naturforscher z.B. den Großkatzen
in ihre funkelnden Augen blicken können! Übernachtet wird im
Erlebniszimmer der Zooschule. Nach einem rustikalen Frühstück am
Sonntagmorgen kann der Vormittag noch für einen gemeinsamen Zoobesuch
mit Eltern oder Freunden genutzt werden. Für dieses einzigartige Erlebnis
sind noch einige Plätze zu vergeben! Also nichts wie ran an das Telefon
und unter 06341-898229 anmelden. Die Teilnahme kostet ¬ 50,- pro Kind
und beinhaltet auch Getränke und Verpflegung.
Zoo Berlin, 02.06.2006
Aus Anlass der Fussball-WM: Zoo bleibt abends bis 22.00 Uhr
geöffnet!
Einen besonderen Service aus Anlass der Fußball-Weltmeisterschaft hat
sich der Berliner Zoo einfallen lassen: Der Zoo bleibt vom 4. Juni bis 9.
Juli am Abend bis 22.00 Uhr geöffnet! Kassenschluss ist um 21.00 Uhr.
Die Besucher haben so die Möglichkeit, die besondere abendliche Stimmung
im Zoogelände zu erleben. Zudem kann ab 18.00 Uhr das Zoo-Aquarium von
der Gartenseite aus ohne Extrakosten besucht werden.
Naturschutz-Tierpark Görlitz, 02.06.2006
Im Schneckentempo auf Schneckensuche - 8. GEO-Tag der Artenvielfalt
am 10. Juni im Naturschutz-Tierpark Görlitz
Wie steht es um die Natur in Deutschland, wie viel Leben birgt das Grün
vor der eigenen Haustür? Diesen Fragen wird das Hamburger Reportagemagazin
GEO auch beim 8. GEO-Tag der Artenvielfalt nachgehen. Dem Aufruf von GEO
zur Inventur der Natur folgen in Görlitz der Naturschutz-Tierpark und
das Museum für Naturkunde. Eine große Faszination geht beispielsweise
von den leider oftmals als eklig und gefräßig verschrienen Schnecken
aus. Deshalb wird die Schneckenspezialistin des Staatlichen Museums für
Naturkunde Görlitz Frau Dr. Heike Reise zusammen mit der FÖJlerin
ihres Forschungsbereiches die Teilnehmer des Görlitzer GEO-Tages in
die Welt der glibberigen Tiere entführen: Während am
Vormittag des 10. Juni von 10.00 12.00 Uhr auf einer Exkursion nach
möglichst vielen Arten (nicht nur den weichen Exemplaren mit der harten
Schale!) im Naturschutz-Tierpark Görlitz gesucht wird, kann man am
Nachmittag im Klassenraum des NaTIERkundehauses von 12.00 16.00 die
Sensibilität der Schnecken testen. Eigens dafür wurde ein
Experimentiertisch eingerichtet. Hier kann jeder selbst herausbekommen, ob
Schnecken fühlen, riechen oder schmecken können. Wenn am
Experimentiertisch gerade kein Platz ist, kann man verschiedene einheimische
Schnecken in den Terrarien beobachten oder beim Einrichten eines Terrariums
mithelfen. Vielleicht schaut der eine oder andere auch einmal unter das Mikroskop
und entdeckt, dass so eine Schnecke ziemlich bissig sein kann.
Stadt Dortmund, 02.06.2006
Jetzt anmelden: Sommerferien im Dortmunder Zoo verbringen
Das Sommerprogramm des Zoos steht 2006 unter dem Motto Den Zoo
erleben. Sechs Wochen lang gibt es ab 26. Juni Angebote für Kinder
ab sechs bzw. neun Jahren. Für die tägliche Rundgänge wird
wetterfeste Kleidung empfohlen. Die Teilnahmegebühr beträgt inklusive
Materialen und Zooeintritt pro Tag 6,5 Euro. Veranstaltungen täglich
von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr gearbeitet.
Zoologischer Garten Wuppertal, 02.06.2006
Pfingstkonzerte im Zoo am 05. Juni 2006
Musikalisch geht es am Pfingstmontag, dem 05. Juni 2006, im Zoologischen
Garten zu. Die Pfingstkonzerte sind gute Tradition im Zoo und bilden den
Auftakt für einen hoffentlich schönen Sommer. In der Musikmuschel
am Blumenrondell finden an diesem Tag folgende Veranstaltungen statt: 11.00
Uhr bis 14.00 Uhr: Pfingstsingen der Chöre des Sängerkreises Wuppertal
16.00 Uhr bis 17.30 Uhr: Pfingstkonzert des Landespolizeiorchesters
Nordrhein-Westfalen
Zoo Osnabrück, 02.06.2006
Storchennachwuchs im Zoo Osnabrück
Seit zwei Jahren nisten frei fliegende Störche im Zoo Osnabrück.
In diesem Jahr fanden zwei wilde Storchenpaare ihren Weg nach Osnabrück,
schon im März wurde eifrig gebaut und geklappert. Seit Anfang Mai konnte
die Aufzucht der Jungstörche über eine versteckte Kamera im Zoo
beobachtet werden. Kurz vor dem Ausfliegen werden die beiden Jungen nun einem
Mitarbeiter der Vogelwarte Helgoland beringt. Viele weitere Jungtiere sind
zur Zeit im Zoo zu sehen: sechs Polarfüchschen erobern noch etwas wackelig
ihr Revier, ein kleiner Wolfswelpe wird vom Rudel liebevoll beschützt,
Kapuziner-, Totenkopf- und Krallenaffen verstecken sich im Bauchfell ihrer
Mütter, zwei junge Kamele halten ihre Eltern auf Trab, frisch
geschlüpfte Netzpythons sind im Terrarium zu bewundern, und - eine echte
Sensation - ein kleiner Mönchsgeier streckt ab und zu sein Köpfchen
über den Nestrand.
Vogelpark Walsrode, 02.06.2006
WM-Rallye für kleine Besucher im Vogelpark Walsrode - Die Teilnehmer
können handsignierte Artikel von Fußballclubs
gewinnen
Die Fußball-Weltmeisterschaft steht vor der Tür. Doch was genau
wissen wir eigentlich über die teilnehmenden Länder? Von Angola
oder Trinidad wissen die meisten Menschen vermutlich nicht viel! Mit einer
spannenden WM-Rallye für Kinder zwischen vier und 17 Jahren hilft der
Vogelpark Walsrode, zumindest die Vogelwelt dieser Länder besser kennen
zu lernen. Mit einem an der Kasse erhältlichen, kostenlosen Fragebogen
gehen die jungen Rallye-Teilnehmer auf die Suche nach Volieren, in denen
Vögel aus den 32 WM-Ländern leben. Gut verständliche Infotafeln
geben Einblicke in Lebensweise, Vorlieben und Fressverhalten der gefiederten
Tiere. Auf dem Rallye-Bogen können dann anhand der Infotafeln einzelne
Buchstaben eingetragen werden, die ein lustiges Lösungswort ergeben.
Bei der WM-Rallye können die Jungen und Mädchen nicht nur spielerisch
lernen, sondern sogar handsignierte Fußbälle des HSV und Werder
Bremen sowie weitere Fanartikel gewinnen!
Vogelpark Herborn, 01.06.2006
Kookaburras neu im Vogelpark
Seit wenigen Tagen erklingt in der Nachbarschaft der großen Freiflugvoliere
des Herborner Vogelparks wieder ein gellendes Lachen. Ein Paar
des australischen Rieseneisvogels oder Kookaburra bereichert die Anlage.
Die originellen, etwa 45 cm großen Vögel, die wegen ihrer markanten
Stimmen auch Lachender Hans genannt werden, sind ein Geschenk
des Parc Merveilleux in Luxemburg. Im vorigen Herbst hatte der Vogelpark
sein Zuchtpaar der eindrucksvollen Eisvögel durch einen eingedrungenen
Marder verloren. Dabei sind diese intelligenten Vögel selbst eifrige
Jäger: In den offenen Wäldern stellen sie Echsen, Schlangen und
Mäusen und auch Kleinvögeln nach und werden deswegen auch
Jägerliest genannt. Wegen seines aufgeweckten Wesens ist
der Lachende Hans bei den Vogelparkbesuchern besonders beliebt.
Wisentgehege Springe, 01.06.2006
Märchentag im Wisentgehege Springe
Am 11. Juni 2006 steht das Wisentgehege Springe unter dem Motto: Ein
Tag wie im Märchen. Bei uns sollen sich alle wie im Märchen
fühlen, ob Kinder oder solche, die es im Herzen geblieben sind. Das
märchenhafte Programm beginnt um 11.00 Uhr, wenn der
Geschichtenerzähler Andreas Bollmann für Klein und Groß
Fabelhaftes rund um Wald und Flur zum Leben erweckt. Hier sind die Kinder
nicht nur Zuhörer, sondern nehmen auch an der Geschichte teil. Weitere
Geschichtenstunden mit Herrn Bollmann finden statt um 13.00 Uhr und 16.30
Uhr. Ab 12.00 Uhr öffnet das Mal- und Bastelzelt der Gehegeschule. Hier
können die Eltern mit ihren Kindern aus Holzstücken und
Naturmaterialien, Papier, Filz, Wolle und sonstigen Zutaten Märchenfiguren
basteln, als Stabpuppen, oder wer möchte, sogar als Marionetten. So
können Prinzessinnen, Könige, Hexen, Räuber, Rumpelstilzchen,
Froschkönige und auch selbst kreierte Figuren geschaffen werden. Für
die ganz kleinen Bastelfans gehören auch Zauberstäbe zum Angebot.
Das Team der Gehegeschule steht mit Rat und Tat dabei bereit. Für das
Bastelmaterial wird eine kleine, angemessene Umlage erhoben. Eine weitere
Attraktion ab 13.00 Uhr: Zauberhaftes Schminken Mit tollen Farben
und Glitzer verwandeln wir die Kinder in Prinzessinnen, Feen, Drachen, Hexen,
Trolle, Katzen, Löwen etc. Natürlich finden auch an diesem Tag
auf dem Falkenhof im Wisentgehege Flugvorführungen statt, und zwar um
11.30 Uhr sowie um 15.00 Uhr. Tipp: Auf dem Weg zum Falkenhof sollten unsere
kleinen Besucher nicht versäumen, mit ihren Eltern einmal den
Märchenwald zu durchwandern und hier einigen Zwergen und sogar einer
Hexe zu begegnen.
Tierpark Chemnitz, 01.06.2006
Viel Nachwuchs in der Nevoigtstraße 18
Bei vielen Tierparkbewohnern hat sich, dem wenig frühlingshaften Wetter
zum Trotz, Nachwuchs eingestellt. Nach den Geburten bei den Mesopotamischen
Damhirschen und den Przewalskipferden kamen in den vergangenen Tagen mehrere
Jungtiere bei den Westkaukasischen Steinböcken zur Welt. Sie tollen
miteinander über Stock und Stein durch das großzügige und
naturnah gestaltete Gehege. Auch bei den Prinz-Alfred-Hirschen, Kängurus,
Capybaras und Lisztaffen gibt es Jungtiere zu beobachten. Hier ist der Nachwuchs
aber schon einige Wochen alt und relativ selbständig. So nutzen die
Capybara-Kinder die fast 900 m² Südamerika-Anlage als Tummelplatz,
und der Känguru-Nachwuchs hält sich schon einen Großteil
des Tages außerhalb des mütterlichen Beutels auf. Schauen Sie
doch einfach zu Pfingsten wieder mal im Tierpark vorbei - ein Besuch lohnt
bei jedem Wetter! Übrigens: am 10. und 11. Juni findet das diesjährige
Tierparkfest statt! Für Groß und Klein gibt es jede Menge
Interessantes rund um die Tierparkbewohner zu erfahren, Entdeckerstationen
laden zum Mitspielen und Raten ein, zudem stehen Bastelstraßen, Musik
und vieles mehr auf dem Programm. Am Samstag um 22.00 Uhr startet wieder
die traditionelle Nachtführung.
Zoo Frankfurt, 01.06.2006
Junger Zwergseebär
Am 25.05.2006 ist der weibliche Zwergseebär MANDISA (süß
in Xhosa) geboren worden. Dabei handelt es sich um das zweite Junge der am
01.06.1995 geborenen BELLA, die von Reviertierpfleger Karlheinz Jahnel von
Hand aufgezogen werden musste. Der am 05.06.2002 im Zoo am Meer, Bremerhaven
geborene OTTI ist damit erstmals Vater geworden, aber mit einem geschätzten
Gewicht von 120 kg noch lange nicht ausgewachsen: Erwachsene Bullen erreichen
ein Gewicht von 300 kg! MANDISA wurde von ihrer Mutter nicht abgenabelt
dies musste unser Veterinär Bert Geyer am folgenden Tag nachholen. Ansonsten
ist BELLA eine hervorragende Mutter und zieht ihren Nachwuchs hervorragend
auf bisher erst an Land. Der am 18.05.2005 geborene LEON hatte
kürzlich eine Krise: Nach elf Monaten hat ihn Mutter SOL wie
dies arttypisch ist nicht mehr gesäugt. Leon magerte ab und wog
nur noch 9 kg. Endlich lernte er nun Fische zu fressen und nach nur zehn
Tagen erreichte er ein Gewicht von 15 kg. Der Zoo Frankfurt hält seit
1954 Zwergseebären. Die mit bisher 42 Jungtieren weltweit wohl
erfolgreichste Zucht begann 1970. Unsere Gruppe zählt zurzeit acht
Tiere.
Tierpark Ueckermünde, 01.06.2006
Kindertag am 1. Juni, Pfingstprogramm ab morgen täglich im Tierpark
Ueckermünde
Zum heutigen Kindertag kamen fast 1000 Gäste. Und morgen geht es weiter
mit dem Pfingstprogramm des Tierparks Ueckermünde, ab morgen täglich:
Pfingst-Erlebnisse mit Tieren im Tierpark Ueckermünde
Tiergarten Nürnberg, 01.06.2006
Pippis Lieblinge
Der Tiergarten der Stadt Nürnberg hält seit 1981 Totenkopfaffen,
als er zusammen mit der Wilhelma in Stuttgart über 40 Tiere übernehmen
musste, die von der Zollfahndung beschlagnahmt worden sind. Die Zucht verlief
von Beginn an sehr erfolgreich, stagnierte jedoch ab 1989. 1993 war nur ein
Jungtier zu verzeichnen, so dass erst die neuen Erkenntnisse über das
Sozialleben dieser Affen Abhilfe schaffen konnte. Verhaltensforscher haben
entdeckt, dass die Weibchen Männer, die in der Gruppe herangewachsen
sind, nicht als Partner akzeptieren. Dieses Verhalten ist eine natürliche
Form der Inzuchtvermeidung, da miteinander aufgewachsene Artgenossen
normalerweise auch sehr eng miteinander verwandt sind. So war 1989 ein junger,
in Nürnberg geborener Totenkopfaffe zwar Chef, aber nicht der Liebling
der Damen geworden. Erst die Zuführung von fremden, kräftigen
Männchen aus der Wilhelma brachte 1996 die Zucht wieder in Gang. Im
Gegenzug waren die Nürnberger Männchen in Stuttgart erfolgreich.
Heutzutage wird die Zuführung entsprechender Männer über das
Europäische Erhaltungszuchtprogramm koordiniert, wobeiüblicherweise
mehrere Männchen, die sich kennen und gegen die Weibchen zusammenhalten,
ausgetauscht werden. In der Natur geschieht dies durch Eindringen kräftiger
Männchen aus den Junggesellengruppen, die hier im Nürnberger Reichswald
natürlich nicht vorhanden sind. So ist der diesjährige Zuwachs,
der am 06.04. und 21.04.2006 zur Welt kam, auf die Qualitäten der
Männchen aus Frankreich zurückzuführen. Totenkopfaffen sind
dem Publikum durch Herrn Nielson aus der Fernsehserie Pippi
Langstrumpf bestens bekannt. Leider wird in diesem Film die nicht
artgemäße und tierschutzwidrige Einzelhaltung dieser geselligen
Affen gezeigt. Eine Haltung im Wohnzimmer erübrigt sich auch schon,
wenn man weiß, dass die Totenkopfäffchen zur Reviermarkierung
in die Hände pinkeln und damit Gegenstände einreiben. Im Buch von
Astrid Lindgren handelte es sich übrigens um eine Meerkatze, eine Affenart
aus Afrika.
Zoo Dresden, 01.06.2006
Ausstellung "Tiergrafiken" von Christel Jacobi
Am Freitag, dem 2. Juni 2006 eröffnen wir 14 Uhr im Auditorium des
Afrikahauses die Ausstellung "Tiergrafiken" mit Drucken von Christel Jacobi.
Christel Jacobi arbeitete von 1965 bis 1995 als Tierpflegerin und Oberpflegerin
im Zoo Dresden in den Bereichen Huftiere/Kängurus und Vögel. Ihre
Liebe zu den Kängurus und den Tieren Australiens hat hier ihren Ursprung.
Ein Artikel in der Zeitschrift "Zoologischer Garten" 1967 über Graue
Riesenkängurus von Doris Herrmann war der Beginn einer langen und intensiven
Freundschaft mit der Autorin aus Basel in der Schweiz. Viele Jahre war ein
Gedankenaustausch nur per Brief möglich, doch nach demFall der Mauer
1989 erfüllte sich ein lang gehegter Wunsch Christel Jacobis, den Kontinent
ihrer Träume - Australien - auch einmal zusammen mit Doris Herrmann
zu besuchen. Dort entdeckten sie die Natur und auch die Mythen der Ureinwohner
Australiens gemeinsam. Es entstanden in den vergangenen Jahren malerische
und grafische Arbeiten von Christel Jacobi und ein Text von Doris Herrmann,
welche in dem Buch "Wie die Kängurus halfen, den Eisernen Vorhang zu
überwinden" Eingang fanden. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung
wird dieses Buch erstmals in Dresden vorgestellt.
Münchner Tierpark Hellabrunn, 01.06.2006
Pfingsten in Hellabrunn immer ein Erlebnis!
Auch wenn die Temperaturen eher an Weihnachten als an Pfingsten erinnern,
haben bei uns die Jungtiere Hochkonjunktur. So können wir bei den Elchen
gleich 6 Jungtiere verzeichnen. Sowohl am 15., 20. und 26. Mai kamen Zwillinge
auf die Welt. Ein ebenfalls am 20. Mai geborenes Przewalskifohlen erhöht
die Anzahl im Kindergarten auf 4 Fohlen. Am 21. Mai wurde ein Bisonkalb geboren,
das auf seinen staksigen Beinen nicht von der Seite seiner Mutter weicht.
Auch im Steinbockgehege zeigen seit 21. Mai zwei Jungtiere ihre geschickten
Kletterversuche. Für Spiel und Spaß beim
Löwenabenteuer am Pfingstsonntag und montag ist gesorgt.
50.000 Löwen-Snacks von Bahlsen/Leibniz warten auf unsere kleinen Besucher.
Um zu einem dieser köstlichen Riegel zu gelangen, muss man einen unserer
zehn Fantasie-Löwen, die im Park herumlaufen, finden und bekommt einen
Snack. Dieser dient zur Stärkung, um dann im Zelt bei den Pavianen sich
im Blasrohrschießen zu messen. Dort können die Kinder ausprobieren,
wie schwer es ist, mittels Blasrohr einen Luftballon zu treffen. Ob Treffer
oder nicht, für Jeden gibt es eine kleine Belohnung. Wem das zu stressig
ist, der kann sich beim Kasperletheater zu jeder vollen Stunde erholen oder
sich an einem Löwenbild versuchen. Die drei schönsten Bilder
können wieder schöne Preise gewinnen: 1. Preis ist ein
Kindergeburtstag, 2. Preis ein Buch von Prof. Dr. Wiesner Müssen
Tiere Zähne putzen? und der 3. Preis zwei Tierpark-50-Karten.
Die Hüpfburg am Nashornhaus ist für die letzten Unermüdlichen
zum Austoben. Um richtig in Stimmung zu kommen, sind unsere geschickten
Gesichtsmaler an den Kassen und verwandeln die Kindergesichter in ein
Löwengesicht.
Zoo Wuppertal, 01.06.2006
Pfingstsamstag - "Bongis" erster Geburtstag am 03. Juni
2006
Am Samstag, dem 03.06.2006 feiert der Liebling der Zoo-Besucher, die Afrikanische
Elefantin "Bongi" ihren ersten Geburtstag. Zusammen mit ihrem Spielkameraden
Kibo, der am 09.10.2005 zur Welt gekommen ist, und den
Elefantenmüttern und Tanten ist sie täglich auf der großen
Freianlage zu bewundern. Aus diesem besonderen Anlass haben alle Kinder bis
12 Jahre, die auch am 3. Juni Geburtstag haben und das belegen können,
freien Eintritt in den Zoo. Eltern bezahlen den üblichen Eintrittspreis.
Zoo Wuppertal, 01.06.2006
Pfingsten im Zoo, Drills beziehen neue Freianlage
Rechtzeitig vor den Pfingstfeiertagen ist das neue Außengehege für
die Drills fertig geworden. Die Urwaldpaviane, die in ihrer Heimat Westafrika
sehr selten geworden sind, durften in ein großes Gehege am alten Affenhaus,
unmittelbar neben der ebenfalls neuen, am 19.05.2006 eröffneten
Gorillaanlage umziehen. Der Zoo ist gut auf die Feiertage vorbereitet. Die
Rhododendren stehen in voller Blüte. Im Zoo tummeln sich viele Jungtiere,
nicht nur die Elefantenkinder Bongi undKibo, der
Mittelamerikanische Tapir Chico, der Zwergschimpanse
Luebo, sondern auch eine muntere Schar junger Arktischer Wölfe,
Sibirischer Steinböcke, Bennettskängurus und ein Zebrafohlen.
Zoo Leipzig, 01.06.2006
Freie Fahrt zum Zoo Leipzig! Keine Zufahrtseinschränkungen an
den WM-Spieltagen
In wenigen Tagen beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft. Auch in Leipzig
wird das WM- Fieber voll ausbrechen. Im Rahmen dieses Großereignisses
ist an den fünf WM-Spieltagen (11., 14., 18., 21. und 24. Juni 2006)
im Waldstraßenviertel und den angrenzenden Wohngebieten mit
Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Einem Besuch im Zoo Leipzig steht
allerdings an diesen Tagen nichts im Weg. Die Zufahrt ist wie gewohnt über
die Pfaffendorfer Straße möglich, auch das Parkhaus kann
uneingeschränkt genutzt werden.
Zoologischer Garten Berlin AG, 31.05.2006
Pfingstkonzerte 2006 in Zoo und Tierpark!
Die gute alte Tradition wird auch in diesem Jahr nicht gebrochen: Zu Pfingsten
geht man mit Sack und Pack in den Zoo oder in den Tierpark! Und das nicht
allein der Fülle an Tiere wegen, sondern in erster Linie, um bei den
beliebten Frühkonzerten dabei zu sein.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 31.05.2006
Plüschkamel auf dem Bauernhof
Ausgesprochen wollig sieht es aus, das knapp 2 Monate alte Kamel-Stutfohlen
Kassandra auf dem Schaubauernhof der Wilhelma. Mutter
Christina kümmert sich zwar fürsorglich um ihr
Töchterchen, lässt es aber nicht trinken. Also gibt es statt Mutters
Milchbar 4 mal täglich die Flasche (Fläschchen kann man bei
Milchmahlzeiten von jeweils 2 l ja wohl kaum sagen!). Innerhalb von wenigen
Minuten hat sie die Flasche leergesaugt, eine beachtliche Leistung. Aber
schließlich hat die Kleine ja ein Ziel vor Augen, nämlich genauso
groß zu werden wie die anderen. Bis zum Alter von etwa 6 Monaten
gibts Milch, ab dann wird auch Kassandra nur noch Gras,
Heu, Laub und Äste fressen. Ein wenig knabbert sie auch jetzt schon
am Grünzeug zur Übung sozusagen. Der missvergnügt wirkende
Chef der kleinen Herde, Tobruk, ist unter anderem an seinem Halfter
mit Maulkorb zu erkennen: Da er die unangenehme Eigenschaft hat, Jungtiere
zu schikanieren, sprich: zu beißen und durchs Gehege zu jagen, muss
er diese Einschränkung eine gewisse Zeit lang auf sich nehmen. Ein richtiger
Rabenvater aber so sind Kamelhengste nun mal. Trampeltiere können
etwa 25 Jahre alt werden. In der Wilhelma werden diese gemütlichen
Wüstenschiffe seit 1969 gehalten die kleine Zuchtgruppe in ihrer
jetzigen Zusammensetzung (Tobruk, geb. 1991 in Dresden;
Christina, geb. 1991 und Renate, geb. 1992, beide
in Leipzig) lebt seit 1993 auf dem Schaubauernhof und hat regelmäßig
Nachwuchs.
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