E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 321 vom 8. Juni 2006

Liebe Leser,

JJ1 (mittlerweile auch bekannt als Bruno) und kein Ende. Der Braunbär, der seit einiger Zeit im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet herumwandert, ist auch diese Woche wieder das Hauptthema der Zoopresseschau. Die neueste Idee (diesmal vom WWF und gesponsort durch einen Hersteller von Milchprodukten): Mit einer Spezialfalle aus den USA soll der Bär lebend gefangen werden...
Noch eine Mitteilung in eigener Sache: Da es letzte Woche ein technisches Problem bei der Editierung der Pressemeldungen gab, ist der Block "Pressemitteilungen der Zoos" diesmal sehr umfangreich - also bitte nicht erschrecken :-)
Viel Spaß beim Lesen!

Christian Remenyi



Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem Luftbild eines Zoos in Deutschland.
Was zeigt er?


Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei maps.google.com
Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze Stadt bzw. deren Lage sehen.
(Sie benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste Woche warten...

Lösung von letzter Woche:
Die unverkennbare Form des Afrika-Panoramas, Zoo Augsburg

Der Bär

Südtirol Online - 7. Jun. 2006
Braunbär „Bruno“ soll in eine Spezialfalle tappen
Braunbär „Bruno“, der seit Wochen im deutsch-österreichischen Grenzgebiet sein Unwesen treibt, soll nun mit einer neuen Spezialfalle aus den USA eingefangen werden. Die Bärenfalle solle von Mittwoch an eingesetzt werden, teilte die Umweltstiftung WWF mit. Die Umweltstiftung hatte die Falle bei einem amerikanischen Spezialisten in Auftrag gegeben. Die Falle werde von einem Zugfahrzeug zu ihrem Einsatzort gebracht. Noch in dieser Woche sollen zudem finnische Bärenjäger im Auftrag des bayerischen Umweltministeriums mit ihren speziell geschulten karelischen Bärenhunden auf die Pirsch gehen. „Bruno“, wie der Bär „JJ1“ mit Spitznamen genannt wird, macht unterdessen weiter das deutsch-österreichische Grenzgebiet unsicher.


Bluewin - 7. Jun. 2006
Braunbär "Bruno" plündert Hasenstall in Österreich
Braunbär "Bruno" hat erneut in einem Siedlungsgebiet zugeschlagen. In der Nacht plünderte er im österreichischen Leutasch einen Hasenstall, wie das bayerische Umweltministerium mitteilte. In der selben Nacht gegen 03.00 Uhr sei er von Jugendlichen auf der Strasse von Scharnitz an der deutsch-österreichischen Grenze nach Leutasch gesehen worden. Die Umweltstiftung WWF will am Mittwoch eine neue Falle aus den USA vorstellen. Tappe "Bruno" hinein, könne er wohlbehalten in ein Wildgehege gebracht werden, hiess es.


WWF – 7. Juni 2006
WWF-Bärenfalle aus USA im Einsatz /
Bärenmarke und DHL unterstützen das WWF-Bärenteam bei der Suche nach „Bruno“
http://panda.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/03070/
Die Bärenanwälte des WWF sind ab sofort mit verbesserter Ausrüstung unterwegs: Heute ist die im Auftrag des WWF hergestellte Bärenfalle eines US-Spezialunternehmens aus den Rocky Mountains in Deutschland eingetroffen. Die Lebendfalle wird mit einem kurzerhand von Bärenmarke gesponserten neuen Geländefahrzeug samt Anhänger transportiert, womit die Anstrengungen zum Fang nun intensiviert werden können. Erster Einsatzort des neuen Bärenmobils ist Bayern, wo man erst am Wochenende Spuren von Braunbär Bruno bei Mittenwald gefunden hatte. Damit sind nun zwei Spezialfallen im Einsatz. Bärenanwalt Dr. Georg Rauer nahm Wagen und Falle heute bei München in Empfang. Wir müssen extrem mobil sein, um Hinweisen aus der Bevölkerung auf Spuren oder Schäden sofort nachgehen zu können. Die neue Falle steht ab sofort für das geplante Bärenmanagement in Bayern und für das westliche Österreich zur Verfügung. Die Falle ist eine in den USA erprobte Spezialanfertigung und wurde von Bob Facklam aus den Rocky Mountains in Choteau/Montana eigens für den WWF-Einsatz neu gebaut. Die extrem stabile Röhre aus Aluminium wird sowohl für den Fang als auch für den Transport des Bären benötigt, und lässt sich per Auto oder Hubschrauber sogar als Außenlast an Trag-Ösen befördern, wenn es besonders schnell gehen muss. Sobald der Bär in die mit einem Köder bestückte Falle getappt ist, werden die Bärenanwälte umgehend von einem Sender alarmiert. Nur sie können die Falle wieder öffnen. Damit der Bär auch in seiner vorübergehenden Behausung ausreichend versorgt ist, wurde ein Wasserspender angebracht, der von außen befüllt wird. Sauerstoff erhält das Tier durch drei vergitterte Fenster. Der Abstand der Gitterstäbe ist so berechnet, dass der Bär sich daran nicht die Zähne ausbeißen kann, wenn er sie mit seinen Zähnen umfasst.

Der Tagesspiegel - 6. Jun. 2006
Jäger rücken Braunbär auf den Pelz
Noch in dieser Woche sollen im Auftrag des bayerischen Umweltministeriums finnische Bärenjäger mit ihren speziell geschulten karelischen Bärenhunden auf die Pirsch gehen. Am Montag soll er nahe dem österreichischen Grenzort Ehrwald von einem Hamburger Touristenehepaar gesehen worden sein. Im Umweltministerium hieß es, es seien an der Stelle allerdings keine Spuren des Bären gefunden worden, deshalb könne die Beobachtung nicht bestätigt werden. Über Pfingsten hatte das Tier in dem nahen deutschen Urlaubsgebiet rund ums Wettersteingebirge insgesamt sechs Schafe getötet. «Bruno» soll nun möglichst schnell gefangen oder notfalls getötet werden. Die Umweltstiftung WWF hat dazu eigens eine neue Falle von einem Spezialisten in den USA bauen lassen, um den Braunbären wohlbehalten einfangen und transportieren zu können.

N24 - 5. Jun. 2006
"Der muss weg - tot oder lebendig"
Zwei tote Schafe liegen zerfetzt am Ufer des idyllischen Lautersees in Bayern. Ein drittes verendetes Tier ist knapp 40 Meter weiter zu sehen. «Von dem einen hat der Bär wenigstens etwas gefressen, die anderen hat er bloß auseinander gerissen», sagt Landwirt Andreas Neuner. Es waren seine Schafe, die ein Kurgast hier am Montagmorgen tot gefunden hat. In der Nacht zum Montag riss Braunbär "JJ1", der seit Wochen im deutsch-österreichischen Grenzgebiet unterwegs ist, drei Tiere - nur wenige Meter von bewohnten Häusern entfernt und mitten im Wandergebiet unter der Wettersteinwand. Am Pfingstsonntag hatte "JJ1" im benachbarten Klais bereits ebenfalls drei Schafe gerissen. «Langsam muss er weg - tot oder lebendig.»

diepresse.com - 5. Jun. 2006
Bärenhunde sollen helfen
Der "Problembär" hat zu Pfingsten zwei Mal wieder in Bayern zugeschlagen. Er tötete im Landkreis Garmisch-Partenkirchen sieben Schafe, zwei Schafe und ein Ziegenkitz überlebten die Attacke mit Verletzungen. Eines der Tiere wurde nur  70 Meter von einem Gasthof entfernt gefunden. Wegen der Gefahr auch für Menschen soll eine finnische Hundestaffel Ende der Woche die Suche nach dem Bär aufnehmen, der betäubt und unter Kontrolle gebracht werden soll. Die Gefahr für Wanderer oder Jäger gilt als relativ gering. Vorsorglich gilt für den Notfall auch die Abschusserlaubnis weiter, wie der Sprecher des bayerischen Umweltministeriums sagte. Es sei gerechtfertigt, den zwei Jahre alten "JJ1" als "Problembär" oder "Schadbär" zu bezeichnen. Das Tier verhalte sich nicht normal. Denn normalerweise würden Bären zu 80 Prozent pflanzliche Nahrung wie Wurzeln und Beeren fressen und zusätzlich kleine Tiere. Im Durchschnitt töte ein Bär nur zwei Schafe im Jahr. "JJ1" habe seit Anfang Mai schon rund 20 Schafe gerissen. Nach 25 erfolglosen Fangversuchen soll eine Suchaktion zum Einfangen des Bären gestartet werden. "Wir versuchen, ihn lebend zu kriegen", betonte der Ministeriumssprecher. "JJ1" soll entweder mit einem Sender versehen nach Italien transportiert oder in einem Gehege im Wildpark Poing bei München untergebracht werden. Unterdessen demonstrierten am Samstag hunderte Franzosen in Toulouse für die umstrittene Wiederansiedlung von Bären in den Pyrenäen. Viele hielten Teddys im Arm, andere kamen als Bären verkleidet. Braunbären verschwanden in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts aus den Pyrenäen, vor zehn Jahren siedelten die Behörden wieder drei Tiere an, ein viertes folgte am Freitag.

Neu-Ulmer Zeitung - 5. Jun. 2006
Braunbär wildert weiter in Bayern
Der Braunbär «JJ1» ist am Pfingstwochenende nach Bayern zurückgekehrt und hat in dem beliebten Urlaubsgebiet rund ums Wettersteingebirge insgesamt sechs Schafe getötet. Der Bär müsse möglichst schnell gefangen oder notfalls erlegt werden, sagte Roland Eichhorn, Sprecher des bayerischen Umweltministeriums, am Montag in München. «Der ist jetzt so konditioniert, dass er immer ein Problembär bleiben wird.» Spätestens bis Ende der Woche sollen sich spezielle Bärensuchteams aus Finnland auf die Jagd machen. Auch die Umweltstiftung WWF befürchtet, dass der Bär bald auf Menschen treffen könnte. Die Tötung des Bären ist nach wie vor nicht ausgeschlossen. «Wir möchten ihn lebend fangen, die Abschussgenehmigung bleibt aber erhalten», sagte Eichhorn. Wenn der Bär gefasst sei, komme er zuerst in den Wildpark Poing. Dann werde er vielleicht zurück nach Südtirol gebracht. Wie der Ministeriumssprecher erklärte, hat der italienische Adamello-Brenta-Naturpark, wo der junge Bär ursprünglich herkomme, angeboten, das Tier wieder aufzunehmen - allerdings nur, wenn es den Bayern gelinge, ihm einen Peilsender anzuheften.

WWF - 06.Juni 2006
Presseeinladung und Fototermin: Bärenfalle aus den USA und neues WWF-Bärenmobil ab morgen im Einsatz
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=831906
Eine zweite Bärenfalle, die der WWF in der vergangenen Woche von einem Spezialisten in den USA bauen ließ, um den Braunbären "Bruno" wohlbehalten in ein Wildgehege zu überführen, wird ab morgen im Einsatz sein. Transportiert wird die Falle durch ein neues Zugfahrzeug samt Hänger, das von Bärenmarke gesponsert wird. Bärenmarke unterstützt damit ab sofort die Bärenprojekte des WWF.

WWF - 05.Juni 2006
Bär JJ1 reisst erneut drei Schafe
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/03069/index.html
In der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag riss der Bär JJ1 im deutsch-österreichischen Grenzgebiet wieder drei Schafe. Diesmal war er am idyllisch gelegenen Lautersee in der Nähe von Mittenwald aktiv, nur etwa fünf Kilometer von seinem gestrigen tödlichen Angriff auf Schafe entfernt. Diese Region wird von sehr vielen Touristen besucht. Direkt vor einer Hauswand fand sich außerdem ein eindeutiger Tatzenabdruck des Bären. Angesichts der gezeigten Wanderfreude und Mobilität des Bären sei momentan unklar, wohin sich das Tier bewegt haben könnte und ob es noch in Deutschland sei. Erstes Gebot seien besonnenes Handeln und zügiges Aufspüren des Tieres. ýWir hoffen, dass sich der Bär wieder aus der besiedelten Region entfernt hat, so Jörn Ehlers, der für den deutschen WWF vor Ort ist. In zwei Tagen soll die neue Bärenfalle des WWF in das Gebiet gebracht und damit die Fangbemühungen verstärkt werden. Mit der Lebendfalle kann der Bär auch transportiert werden.

WWF - 04.Juni 2006
Bär Bruno offenbar wieder in Deutschland Bär riss in der Nacht von Samstag auf Sonntag erneut Schafe und verletzte Ziegenkitz
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=831536
Der Bär Bruno ist offenbar zurück in Deutschland. Experten des WWF bestätigten heute den eindeutigen Nachweis von Bärenspuren bei Mittenwald. Eindeutig zuzuordnen sind auch vier getötete und zwei weitere vom Bären verletzte Schafe sowie ein verletztes Ziegenkitz. Die Nachricht auf Verdacht der Rückkehr des Bären erreichte den WWF heute morgen. Die sogenannte Bäreneingreiftruppe fuhr sofort an den Ort des Geschehens. Aller Voraussicht nach handelt es sich um den Bären "JJ1", genannt Bruno. Der WWF mahnt zur Besonnenheit und hebt die Notwendigkeit für rasches und koordiniertes Handeln hervor: "Jede Sichtung des Bären und jede Spur vergrößern unsere Chancen, dass wir ihn schließlich doch erwischen", so Roland Melisch, Leiter Artenschutz beim WWF. Dem WWF ist nach wie vor daran gelegen, das Tier lebend zu fangen. Der WWF begrüßt, dass Bayern bereits an einem Managementplan für Bären arbeitet. Damit lägen zukünftig auch klare und abgestimmte Regeln für den Umgang mit derartigen Situationen vor.


WWF Österreich, 01.06.2006
Wie managt man Braunbären?
Der WWF (World Wide Fund for Nature) setzt sich seit 1989 erfolgreich für eine Rückkehr des Braunbären in den Alpenraum ein. Mit der Freilassung der Bärin "Mira"im Jahr 1989 begann hierzulande das Schutzprojekt. Mittlerweile haben die Experten des WWF nach umfangreicher Forschungstätigkeit und jahrelanger Erfahrung im Umgang mit dem Braunbären international anerkanntes Fachwissen erworben. "Dass in Österreich nun wieder an die 20 Braunbären heimisch sind, ist jedoch in erster Linie der hervorragenden Zusammenarbeit aller Partner im Projekt zu verdanken", stellt DI Dr. Hildegard Aichberger, WWF-Geschäftsführerin, fest. "Besonders stolz sind wir darauf, dass trotz der aktuellen Ereignisse rund um Problembär JJ1 ein Großteil der Österreichischen Bevölkerung die Rückkehr von Meister Petz begrüßt.", so Aichberger weiter. Basis dieser Zusammenarbeit ist der Braunbären-Managementplan, der als Leitfaden für das Bärenmanagement in Österreich dient. Er beleuchtet alle Aspekte des Zusammenlebens von Mensch und Bär und informiert die Behörden auch über die richtige Vorgehensweise im Konfliktfall. Daneben sind die Erhaltung der Wanderkorridore ein wichtiger Beitrag zur Vernetzung der Lebensräume für Bären. Nur ein ausreichender genetischer Austausch kann einen nachhaltigenBärenbestand in Österreich sichern. In den Jahren 1996/1997 entstand der erste Managementplan. 2005 wurde dieser Plan von den Ländern Steiermark, Niederösterreich, Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, sowie dem WWF erneuert. Neben den Landesregierungen in den Bärengebieten sind das Lebensministerium, die Zentralstelle der Landesjagdverbände, die Österreichischen Bundesforste und der WWF Partner einer länderübergreifenden Koordinierungsstelle für Bärenfragen. Als Vertreter des Bärenmanagements fungieren die drei Österreichischen Bärenanwälte. Diese ausgebildeten Bärenexperten haben die Aufgabe, zwischen den Interessen von Mensch und Bär zu vermitteln. Sie leisten Informationsarbeit vor Ort, begutachten Schäden und greifen ein, wenn Bären zu Problembären werden. In der Vergangenheit trat dieser Fall erst einmal ein; und zwar im Jahr 1994 im Zusammenhang mit dem Bären "Nurmi". Die Arbeit der Bärenanwälte wird vom WWF, denÖsterreichischen Bundesforsten, dem BMLFUW, dem Land Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark bzw. dem Land Kärnten gemeinsam finanziert. Im Bundesland Tirol fehlt zur Zeit noch ein Bärenmanagement. Ein Management zusammen mit Jägerschaft und Behörden ist jedoch Voraussetzung für die Rückkehr der Bären. Derzeit erfolgt der Einsatz der Bärenanwälte im Auftrag des Landes Tirol. Im Falle des Problembären JJ1 haben die Bärenanwälte von WWF und Österreichischen Bundesforsten, sowie unabhängigen Experten der Universität Freiburg, und des Instituts für Wildbiologie und Jagdwirtschaft der BOKU in Wien, im Rahmen einer Risikoabschätzung festgestellt, dass dieser Bär in freier Wildbahn eine zunehmende Gefahr für den Menschen darstellt. Deshalb müsse er aus dem Gebiet entnommen werden - ob durch Fang oder Abschuss, wird jedoch durch die Behörde entschieden. Der Fangbefehl wurde für ganz Tirol ausgeweitet. Deshalb befindet sich auch seit dem 16. Mai eine Einsatztruppe vor Ort, die diesen Fang weiterhin versuchen wird.

Tierparkfreunde Hellabrunn e.V., 30.05.2006
Huch, der Bär kann schwimmen!
Es ist ja sehr erfreulich, dass die Bayerische Staatsregierung nunmehr unseren Hinweis auf das Schweizer Bärenmanagement aufgenommen hat. Schön wäre es allerdings, wenn Minister Schnappauf auch die Klassifizierung der Schweizer lesen würde! Daraus ergibt sich eindeutig, dass der Bär ein Schad- und kein Problembär ist. Das Mittel der Wahl ist eindeutig die Vergrämung beziehungsweise gegebenenfalls der Fang und die Besenderung des Tieres. Keinesfalls würden die Schweizer diesen Bären abschließen! Wie es ja auch die bayerischen und Tiroler Jäger waidmännisch verweigern. Insofern ist es schon zweifelhaft, wenn Schnappauf zwar den Willen zu internationalem Bärenmanagement äußert -was erforderlich ist. Jedoch klingt dies wenig glaubwürdig, da er gleichzeitig die Abschußerlaubnis aufrechterhält, die es jedem Jagdberechtigten in Bayern ermöglicht, den Bär bei Sichtung zu erschießen. Offensichtlich vertraut die Bayerische Staatsregierung hier wieder auf das Urteil der Bären- Spezialisten des WWF, die den Bär -der derzeit jedem Sichtkontakt auf 50m Fluchtdistanz ausweicht!!!- nunmehr als „höchst gefährlich“ einstuft, weil er es geschafft hat, einen Fluß zu durchschwimmen (!) und die Autobahn unbeschadet zu überqueren. Vermutlich kann der böse Bär auch Zeitung lesen und fährt gerade auf dem Dach einer U-Bahn zur neuen schicken U-Bahnhaltestelle Marienplatz. Nach einem Blick in die dortigen sinnbefreiten Spiegel taucht er durch den Stadtbach zur Staatskanzlei und überzeugt den Bayerischen Ministerpräsidenten von der Rechtswidrigkeit einer Erschießung. Dieser verweist ihn jedoch auf die Rechtsbehelfsbelehrung und schickt den Bären zwecks Widerspruchs zur Regierung von Oberbayern in die Maximilianstrasse….

yahoo - 01.Juni 2006
Braunbär soll mit Suchhunden aufgespürt werden
http://de.news.yahoo.com/01062006/336/braunbaer-suchhunden-aufgespuert.html
Der vor knapp zwei Wochen ins bayerische Alpengebiet eingewanderte wilde Braunbär soll jetzt mit Suchhunden aufgespürt werden. Der Sprecher des Umweltministeriums, Roland Eichhorn, sagte am Donnerstag in München auf ddp-Anfrage, mehrere Bären-Experten hätten Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) zu dieser Methode geraten, nachdem Dutzende Versuche, das Tier mit einer Falle zu fangen, fehlgeschlagen waren. Deshalb sei ein finnisches Fangteam bestehend aus vier bis fünf Personen mit ausgebildeten Bären-Spürhunden angefordert worden. «Erste Angebote liegen uns bereits vor», sagte Eichhorn. Nun würden ein Fangkonzept erarbeitet sowie offene finanzielle und rechtliche Fragen geklärt. Bei der Suche setze man auf die Zusammenarbeit mit den österreichischen Behörden. Die letzte eindeutige Spur hat der Bär in der Nacht zum Montag in Pertisau am grenznahen Achensee hinterlassen. Seither ist sein Aufenthalt nicht mehr bekannt.


Tierparkfreunde Hellabrunn, 26.05.2006
Doppelzüngigkeit der Bayerischen Staatsregierung beim Bärenschutz!
Während der Bayerische Umweltminister schon die Zukunft des Bären im Wildgehege plant, droht dem Bären entgegen aller Beteuerungen bei Rückkehr nach Bayern der Abschuß. Zwar sprechen alle vom Fang, jedoch geht aus der Abschußerlaubnis, die die Regierungen von Oberbayern und Schwaben erlassen haben, entgegen öffentlicher Stellungnahmen eindeutig die Gleichrangigkeit von Fang und Tötung hervor. Die Begründung der Erlaubnis ist rechtswidrig und skandalös. Qualifiziert als„Notstandsmaßnahme im öffentlichen Interesse“ wird die Erlaubnis damit begründet, daß „der Bär jegliche Scheu vor dem Menschen verloren habe“. Was durch die Flucht des Tieres bei Menschenkontakt widerlegt ist. Die Ausnahme vom Arten- und Populationsschutz wird damit begründet, daß der Bär „unnatürliches Verhalten“ an den Tag lege. Diesem von den Bärenanwälten des WWF Österreich verbreiteten Unsinn hat sich keine einzige Fachorganisation angeschlossen! Aus der anerkannten Klassifizierung der Schweiz ergibt sich, daß es sich um einen Schadbären, aber noch keinen Problembären handelt. Selbst Problembären werden nach Ansicht wirklicher Fachleute vergrämt oder gefangen. Ein Abschuß kommt erst in Betracht, wenn der Bär auf Menschen zugeht -was im aktuellen Fall nicht stattfindet. Sven Thanheiser: „Es ist für Bayerns Regierungen sehr peinlich, daß der Abschuß u.a. damit begründet ist, daß die „(Bären)population nicht mehr verbreitet ist“. Will man nun Bären oder will man sie nicht? Alle Artenschutzbekenntnisse des Umweltministers werden durch die Abschußerlaubnis Makulatur“. Da in Bayern skandalöserweise in solchen Fällen keine Antragsbefugnis für Umweltverbände besteht, wird gerade mit der Regierung von Oberbayern direkt verhandelt. Valentinesk: Die Abschußerlaubnis enthält eine Rechtsbehelfsbelehrung: „Gegen diesen Bescheid können Sie Widerspruch erheben…“ Ob’ s der Bär lesen wird? Für den Fall des Abschusses wird Thanheiser Strafanzeige erstatten, da die Erlaubnis unrechtmäßig war und der Abschuß nach Bundesnaturschutzgesetz eine Straftat darstellt, die mit bis zu 5 Jahren Freiheitsstrafe geahndet wird.



Zoos  –  Meldungen

koeln.de - 7. Jun. 2006
Kölner Zoo mit Besucherrekord
Für den Kölner Zoo verspricht das Jahr 2006 ein Rekordjahr zu werden - zumindest was die Besucherzahlen angeht: In den ersten fünf Monaten dieses Jahres wurden fast 20 Prozent mehr Besucher verzeichnet, als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Einen großen Anteil am Besucherandrang hatte dabei sicher auch die Geburt von Marlar, dem Elefantennachwuchs - denn die Kleine hat es wirklich spannnend gemacht, bis sie das Licht der Welt erblickte. Am Pfingswochenende statteten über 32.000 Besucher der kleinen Marlar und den anderen Tierbabys einen Besuch ab. Wenn der Run auf den Zoo so weitergeht, wird dieses Jahr mit einem Besucherrekord in die Annalen des bereits 146 Jahre alten Kölner Zoos eingehen.


TLZ - 2. Jun. 2006
Verband der Tierpfleger zeichnet Erfurter Zoo für Affengehege aus
Der Erfurter Zoo ist für einen Teil seines neuen Affengeheges ausgezeichnet worden. Der Berufsverband der Zootierpfleger habe die Innen- und Außenanlagen für die Guerezas damit als Vorbild für andere Einrichtungen gewürdigt, teilte der Zoo am Freitag mit. Ausschlaggebend sei unter anderem die Umsetzung mit begrenzten Finanzmitteln gewesen.

Hamburger Abendblatt - 2. Jun. 2006
Hilfe für Hagenbeck: 30 000 Euro gespendet
"Tiere liegen mir sehr am Herzen und Hagenbeck natürlich auch, deshalb habe ich mich zu dieser Spende entschieden", sagt Werner Hesebeck. 30 000 Euro hat der 82jährige dem Tierpark zukommen lassen. Hintergrund für die großzügige Geste des Tischlermeisters aus Henstedt-Ulzburg war der Abendblatt-Artikel, in dem darüber berichtet wurde, daß Hagenbeck die Stadt Hamburg um Hilfe bittet. Denn Geschäftsführer Joachim Weinlig-Hagenbeck führt derzeit Gespräche mit dem Senat, wie die Stadt den Tierpark unterstützen könnte, wenn dieser die laufenden Kosten nicht eigenständig decken kann.

B.Z. - 3. Jun. 2006
Als sie Sangha in den Käfig sperrten, flossen bei Reimon Opitz ...
Die große, metallene Hintertür vom Affenhaus schwingt leise auf. Chef-Pfleger Reimon Opitz kommt als erster raus - stumm, er scheint niedergeschlagen. Abschied von Gorilla-Mädchen Sangha. Sie wird per Lieferwagen in den Zoo nach Kerkrade in den Niederlanden gebracht. Reimon Opitz redet nicht. Er schaut durch die Gitter der Kiste, schiebt seine Hand ganz langsam durch die Metallstäbe. Sangha rückt ganz nahe an ihren Pflegepapa ran. Tränen stehen ihm in den Augen. Abschied von sechseinhalb Gorilla-Jahren voller Zuwendung, Pflege, Sorge und Freude. Sicher, Opitz akzeptiert, daß Sangha in den Niederlanden von einem schwangeren Gorilla-Weibchen lernen soll, wie Affen-Babys aufgezogen werden. Aber weh tut der Abschied doch. Opitz geht nicht mit auf die Reise. Er fährt hinterher. Dienstag macht er sich auf den Weg, besucht Sangha.

meinberlin.de - 2. Jun. 2006
Ist Ivo impotent?
Gelbe Karte für den Pascha vom Berliner Zoo: Wenn Ivo nicht bald eine Gorilla-Dame schwängert, wird er ausgemustert. Doch wie kann das eigentlich sein bei so einem Prachtexemplar, fragen sich Beobachter. Sein Harem aus sechs Damen findet ihn heiß, daran ist kaum zu zweifeln. Schon vor seiner Ankunft im vergangenen September habe festgestanden, dass Ivo nur maximal zwei Jahre Zeit habe, um Nachwuchs zu produzieren, sagte Peter Rahn, der im Zoo für die Menschenaffen zuständig ist. „Die Pfleger haben auch beobachtet, wie er die Effi mindestens drei Mal gedeckt hat, aber sie ist bisher nicht schwanger geworden.”

B.Z. - 2. Jun. 2006
Magersucht-Alarm bei den Gorilla-Mädchen
Das Gorilla-Gehege im Zoo leert sich. Nach Sangha soll jetzt auch Silberrücken Ivo gehen. Zurück bleibt eigentlich nur der Senioren-Clan. Zwei streßgeplagte alte Damen. Fatou (50) und Gigi (46) sind verstört. Sie leiden unter den andauernden Veränderungen. Die beiden haben mindestens dreißig Kilo abgenommen. Man kann das schon mit bloßem Auge sehen. Da wird es sicherlich nicht beruhigend auf Fatou und Gigi wirken, wenn auch Ivo im Laufe des Jahres den Zoo verläßt, weil er die Hoffnung auf Nachwuchs bisher nicht erfüllen konnte. Gorilla hin, Gorilla her. Zoo-Besucher bemerken erstaunt, daß eine der beiden Menschenaffen-Anlagen verwaist liegt. Was steckt dahinter? "Ich habe einen Plan", sagt Affen-Kurator Dr. Peter Rahn. "Im Zoo soll es künftig nur noch eine Gorilla-Gruppe geben. Und ich will eine Gruppe, in der die Weibchen ihre Jungen allein, ohne Hilfe der Pfleger, aufziehen. Das ist im Sinne der Tiere natürlicher, und das ist vom Europäischen Erhaltungszuchtprogramm so gewünscht", sagt Rahn.



Planung und Bau 

Freie Presse Online - 1. Jun. 2006
Anbaden der Elefanten im Dresdner Zoo
Nach mehr als zehn Monaten Bauzeit wird am Freitag die neue Elefanten-Anlage im Dresdner Zoo eröffnet. Kernstück ist ein fast 200 Quadratmeter großes und 2,50 Meter tiefes Badebecken. Besucher sollen fortan über einen Besuchersteg ungewöhnliche Einblicke in das Leben der Tiere bekommen. Ferner haben sie von einem Felsvorsprung aus einen Überblick über das Elefantengehege. Die Begrenzungen wurden mit heimischen Sandsteinen sowie mit Kunstfelsen gestaltet. Die Anlage kostete den Angaben zufolge 500 000 Euro.

Stern Shortnews - 1. Jun. 2006
Freizeit: Dresden: Neues Elefantengehege wird eingeweiht
Über zehn Monate wurde am neuen Elefantengehege gebaut. Der Dresdner Zoo beherbergt zurzeit fünf dieser großen Säuger. Morgen am Freitag soll die 500.000 Euro teuere Anlage eingeweiht werden. Herzstück und Attraktion ist das annähernd 200 m² große und 2,50 Meter tiefe Wasserbecken, das den Tieren zum Baden zur Verfügung steht und von den Besuchern von einem Steg aus gut einzusehen ist.

MDR - 4. Jun. 2006
Dresdner Zoo eröffnet Afrika-Pfad
Der Dresdner Zoo ist um eine Attraktion reicher. Auf einem Afrika-Pfad können Besucher von heute an charakteristische Tiere des Kontinents neu entdecken. Die Vielfalt reicht vom Elefanten bis zur unterirdisch lebenden Nacktmull-Kolonie. Nach Angaben der Direktion kamen in diesem Jahr bereits 250.000 Gäste in den viertältesten deutschen Zoo. Das waren 90.000 mehr als im Vorjahr. Grund sei der im Februar geborene Elefant Thabo-Umasai. Mit den Mehreinnahmen beim Eintrittsgeld konnte auch der Afrikapfad bezahlt werden.

Kölner Stadt-Anzeiger - 2. Jun. 2006
Biergarten mit Elefantenblick
Ein Abendessen auf einer großen Außenterrasse mit Blick auf die Elefantenherde - das sind die Aussichten, die der Zoo den Kölnern gerne im Jahr 2010 präsentieren möchte. Am „Riehler Plätzchen“ am Nebeneingang soll ein großzügiges Zoo-Restaurant mit Biergarten und Bankett-Räumen gebaut werden, das auch außerhalb der Öffnungszeiten des Tiergartens Besucher anlocken dürfte. Der kaufmännische Leiter des Zoos und Gastronomie-Geschäftsführer Christopher Landsberg stellte gestern die Pläne vor. Ein privater Investor stehe bereit. Refinanziert würde die Investition mit einigen Wohnungen, die mit einem neu gestalteten Nebeneingang und dem Restaurant die bauliche Lücke am Riehler Gürtel schließen würden. Parallel könnte dann das Areal des alten Restaurants zum Beispiel mit einem neuen Zuhause für Flusspferde oder einem Kinderbauernhof bebaut werden. Seit der Zoo seine Gastronomie in eigene Regie übernommen hat, leistet sie einen größeren Beitrag zu seiner Finanzierung. So entstanden 14 neue dauerhafte Arbeitsplätze und weitere Saison-Jobs.

Solingen-online - 3. Jun. 2006
Neue Lamas und Sanierung
Der neue Fauna-Vorstand hat, seit er Anfang März die Amtsgeschäfte übernahm, bereits kräftig die Ärmel hochgekrempelt. Ulrich Wilde, zweiter Vorsitzender, kann sich freuen: "Das Minus, mit dem wir gestartet sind, ist so gut wie abgetragen." Doch nicht nur finanztechnisch, auch konkret hat sich in der Fauna vieles getan: Zäune wurden erneuert, der Komplex von Büro und Tierparkschule neu gestrichen, die Wand des Affenhauses zum Nandu-Gehege hin neu verschiefert, und schon bald soll ein großer Schaukasten in der Fauna stehen, in dem die Tierpatenschaften ausgehängt werden. Da, wenn Flora und Fauna eine bessere Einheit erreichen sollen, auch forstwirtschaftliche und gärtnerische Aufgaben im Tierpark anstehen, wird demnächst eine Begehung desselben mit Experten vom Stadtdienst Natur und Umwelt stattfinden. "Schließlich liegt die Fauna im Landschaftsschutzgebiet", erklärt Lore Köhler, erste Vorsitzende und tierpflegerische Leiterin. Immerhin geht es um eine Fläche von 3,5 Hektar. Neu gebaut werden soll deshalb auch nicht. Wilde: "Wir reden hier nur über Erhaltung der Substanz." Die Ergänzung - nicht Aufstockung - der Tierbestände ist außerdem ein Anliegen Köhlers und Wildes. Hauptpriorität ist aus Köhlers Sicht aber das Warmhaus der Reptilien. Es braucht eine neue Doppeltüranlage, neue Terrarien (die alten entsprechen nicht mehr EU-Richtlinien), auch Maurer- und Elektroarbeiten sind überfällig. Inklusive Eigenleistungen veranschlagt der Vorstand hierfür etwa 15 000 Euro. Rund 6000 Euro werde man sicher in die Neugestaltung des Eingangsbereichs durch ein landschaftgärtnerisches Unternehmen stecken müssen.

Mannheimer Morgen - 7. Jun. 2006
Vogelpark freut sich über eine neue Lobby
Vor einem Jahr hatte Tobias Schüpferling die Stirn noch in arge Falten gelegt und um den Erhalt des Vogelparks gebangt. Denn damals fühlte sich der Vorsitzende ziemlich verlassen von der Stadt Mannheim und dem Forst, was die Arbeit im Vogelpark angeht. Doch jetzt präsentierte er die Arbeit des Kleintierzuchtvereins wesentlich entspannter. "Seit dem Kampf um das Rotwildgehege und der Gründung eines Fördervereins für den Käfertaler Wald haben auch wir einen ganz anderen Rückhalt bei der Stadt", freut sich der Vorsitzende. Inzwischen haben Stadt und Verein auch einen neuen Nutzungsvertrag geschlossen, denn das Gelände ist ja in städtischem Besitz, wird aber vom Kleintierzuchtverein genutzt und in Schuss gehalten. Dem Gelände ist es anzusehen, dass die Ehrenamtlichen wieder mit mehr Spaß bei der Sache sind, da sie den Rückenwind aus der Bevölkerung und die neue Form der Zusammenarbeit mit der Stadt spüren. Die Vereinsmitglieder haben den Innenhof neu angelegt und gepflastert. Auch der Krankenbereich wurde ganz neu gestaltet. Hier finden die alten Volieren Platz, die vorn im Park inzwischen durch Edelstahl erneuert wurden. Eine saubere Sache ist auch die neu gestaltete Futterküche, auf die Tobias Schüpferling besonders stolz ist. Daneben befindet sich der Werkzeugschuppen. Auf der anderen Seite des Hofs gibt es einen Lagerraum, in dem die Exponate für die Lokalschau zum Thema Umwelt- und Vogelschutz jetzt sicher untergebracht sind. Und auch die Küche des Vereins soll demnächst neu eingerichtet werden. Neue "Räumlichkeiten" haben auch die Vögel bezogen. Nachdem im Jahr 2005 die zweite kleine Voliere erneuert worden ist, kann in diesem Jahr die dritte durch eine Edelstahl-Konstruktion ersetzt werden. Dann wären die drei kleinen Volieren eingangs des Vogelparks alle erneuert und würden sich in einem einheitlichen Erscheinungsbild präsentieren. Möglich wurde die Sanierung der drei Volieren dank der Zuschüsse der Schrader-Stiftung. Den Rest legte der Verein aus der Rücklage drauf. Sorgenkind des Vorsitzenden ist noch die große Voliere. Sie zu erneuern, kostet wohl zwischen 30 000 und 40 000 Euro - fast dreimal so viel wie die Erneuerung einer kleinen Voliere.




Aktionen

Kölner Stadt-Anzeiger - 6. Jun. 2006
Tierische Fußball-Maskottchen: Zoo Dortmund bietet Führung an
Tierischen Fußball-Maskottchen ist zur Fußball-WM im Zoo Dortmund eine Sonderführung gewidmet. Zoochef Frank Brandstätter werde dabei Tiere zeigen, die als Maskottchen für Fußballvereine dienten. Besucht würden etwa Steinadler (Eintracht Frankfurt), Fuchs (FC Freiburg), Ziegenbock (1. FC Köln), Storch (Holstein Kiel) oder Zebra (MSV Duisburg). Auch ein Löwe, das Vorbild des aktuellen Maskottchens der WM «Goleo», steht auf dem Programm.

presse-service.de - 6. Jun. 2006
Fotowettbewerb "Zooblende 2006" startet
Ist Ihnen ein originelles Tierfoto im Magdeburger Zoo gelungen? Dann nehmen Sie doch am diesjährigen Fotowettbewerb teil. Maximal drei Fotos in den Größen 20 x 30 und 30 x 45 können bis zum 9.7.2006 eingereicht werden. Die gelungensten Fotos werden beim Zoofest prämiert und anschließend im Giraffenhaus ausgestellt.

Berliner Kurier - 2. Jun. 2006
Tierisch gute Konzerte! Und unglaublich süße Minis ...
Zum Pfingstkonzert in Zoo und Tierpark – das ist Tradition! Pfingstsonntag öffnen beide Gärten schon um 7 Uhr, bevor's um 8 Uhr losgeht: Im Zoo spielen das BVG-Orchester, Venus-Brass und das Neue Sinfonieorchester Berlin, im Tierpark die Berliner Grammophoniker, das Berliner Virtuosenensemble und das Bundespolizeiorchester. Außerdem präsentieren Tierpfleger ihre jüngsten Schützlinge.

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 2. Jun. 2006
Zoo lässt Pfingsten die Puppen tanzen
Schwerin. Der gestiefelte Kater, das Rumpelstilzchen, der Wolf samt den sieben Geißlein – diese Märchengestalten findet man normalerweise nicht im Zoo. Am Pfingstsonntag sind sie alle als Puppentheater-Figuren zu Gast. Und Montag heißt es "Bingo live".

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 6. Jun. 2006
Familienfest lockte Tausende in den Zoo
Strahlender Sonnenschein und ein spannendes Programm haben zu Pfingsten mehr als 5000 Besucher aus Schwerin und Umgebung in den Tierpark der Landeshauptstadt gelockt. Die kleinen Gäste standen am Sonntag im Mittelpunkt. Für sie gab es einen großen Märchentag. So konnten sich die Kinder vor der Zoo-Kulisse die Stücke "Der gestiefelte Kater", "Rumpelstilzchen" und "Der Wolf und die sieben Geißlein" ansehen. Zum ersten Mal inszenierte das Puppentheater Schlott im Zoo auch das Puppenspiel "Mutter sag, wer macht die Kinder". In dem Stück nach einem gleichnamigen Kinderbuch von Janosch verlieben sich die Maus Tütü und der Maulwurf Didi Neumann ineinander. Am Pfingstmontag durften auch mal die Erwachsenen spielen, und zwar Bingo mit NDR-Fernsehmoderator Michael Thürnau für die Umweltlotterie.

Segeberger-Zeitung - 1. Jun. 2006
Tierpark Eekholt schenkt Heinz Sielmann Rothirschen zum Geburtstag
Der Wildpark Eekholt bei Bad Segeberg schenkt dem Tierfilmer Heinz Sielmann zum 89. Geburtstag einen Rothirschen. Das Tier mit dem Namen "Heinrich" werde in der Naturlandschaft Döberitzer Heide bei Berlin ein neues Zuhause finden. Sielmann, der mehr als 300 Fernsehsendungen und Kinofilme gedreht hat, wird an diesem Freitag 89 Jahre alt. Seine 1994 gegründete Stiftung kümmert sich um Umweltpädagogik und den Erhalt bedrohter Tierarten.

Hamburger Abendblatt - 7. Jun. 2006
Eekholt - Süßer Honig und lustige Bienen-Geschichten
Woher kommt der Honig? Ganz klar: Aus dem Glas. Was aber alles dahinter steckt, bevor der süße und klebrige Honig in dieses Glas kommt, wird am Sonntag, 11. Juni, im Wildpark Eekholt gezeigt. Die Waldimker bringen den Besuchern im neu gestalteten Bienenhaus die Welt der summenden Nektarsammler näher.

suedkurier.de - 5. Jun. 2006
Reptilienhaus feiert Geburtstag
Am Mittwoch, 7. Juni, können Renate und Peter Kisser mit ihrem Reptilienhaus in Unteruhldingen den 30. Geburtstag feiern. Kein großes Aufhebens wollen sie von dem Jubiläum machen, doch den Besuchern ein kleines Geschenk, denen sie die Existenz über drei Jahrzehnte hinweg verdanken. Die Betreiber haben ihre "kleine, aber feine Einrichtung" mit viel Fachkenntnis und Liebe zum Detail am Leben erhalten haben. Mit den gut 100 Tieren, Schlangen und Leguanen, Waranen und Schildkröten, ist das Haus eine Rarität und nach der "Wilhelma" die zweitgrößte Reptilienschau in Baden-Württemberg. Zum runden Geburtstag am 7. Juni gibt es Eintrittspreise wie vor 30 Jahren Erwachsene zahlen nur 1,50 Euro, Kinder 50 Cent. 

Volksstimme - 2. Jun. 2006
Spiele und Spaß Kindertag im Tierpark gefeiert
Jauchzen und Johlen drang vom Spielplatz, von der Hüpfburg und von der Riesenrutsche. Gestern war Kindertag, und im Tiergarten Staßfurt feierten die kleinen Gäste lautstark. Trotz des wechselhaften Wetters waren sie zahlreich gekommen. Von 14 bis 17 Uhr war der Eintritt für Kinder frei. Natürlich zogen auch die Tiere viel Aufmerksamkeit auf sich. Zwei Tierpfleger führten die Trampeltiere herum, die Ziegen im Streichelzoo ließen sich füttern.

Frankfurter Neue Presse - 2. Jun. 2006
Kobelt-Zoo: Oratio hat seine Krokodile im Griff
Schwanheim. Eigentlich sind Ponys, Pfaue und Schweine die Stars im Kobelt-Zoo – gestern war das allerdings anders. Die Alligatoren-Show von Oratio Martino lockte hunderte Besucher zum Sommerfest auf das Gelände in der Bahnstraße. Doch die erste Attraktion an diesem Nachmittag war ein grüner Leguan, der sich geduldig vom Publikum streicheln ließ. Mit einem Stock durften drei Kinder die vier Monate alten Alligatoren im Terrarium füttern. Wie sich die etwa zehn Zentimeter langen Tiere entwickeln, wenn sie regelmäßig mit Steak gefüttert werden, gab es anschließend zu sehen. Aus einer Holzkiste hob Oratio Martino «Giorgio». Doch das neun Jahre alte und 70 Kilogramm schwere Krokodil mochte den Auftritt vor Publikum nicht. Mit dem Schwanz holte es einmal kräftig aus und zeigte Zuschauern und Besitzer, was es von der Show hielt.

fnweb - 1. Jun. 2006
Wie leben Tiere zusammen?
Sommerhausen. Beim Ferienprogramm der Umweltstation im Wildpark finden für Kinder von vier bis sieben Jahren Aktionen unter dem Motto "Einsam oder Gemeinsam - wie Tiere zusammen leben" statt.



Nachwuchs 

Mitteldeutsche Zeitung - 6. Jun. 2006
Magdeburger Zoo: Weißkopfseeadler-Küken entwickelt sich prächtig
Ein vor gut einem Monat im Magdeburger Zoo geschlüpftes Weißkopfseeadler-Junges entwickelt sich prächtig. «Mit Geduld und scharfen Augen kann man schon manchmal das Köpfchen im Nest sehen», sagte der zoologische Leiter Frank Ahrens am Dienstag. In Tierparks außerhalb Amerikas ist nach Angaben des Zoos in den zurückliegenden zwei Jahren kein Küken mehr geschlüpft. Dem Magdeburger Zoo sei ein außergewöhnlicher Erfolg geglückt, da es sehr schwierig sei, Greifvögel in Gefangenschaft zu züchten, sagte Ahrens. Die Eltern Bill und Lucky leben seit zehn Jahren als Paar im Zoo, das Junge ist ihr erster Nachwuchs. Mit Hilfe des Adlerjungen hatte die Stadt Magdeburg versucht, US-Präsident George Bush anlässlich seines Deutschlandbesuchs Mitte Juli nach Sachsen-Anhalt zu locken - ist doch der Weißkopfseeadler Wappentier der USA. Bushs Terminkalender sei jedoch bereits voll, teilte das Bundespresseamt mit.

Mitteldeutsche Zeitung - 5. Jun. 2006
Halle tauft seinen kleinen Jaguar Kiara
Das Fußball-Fieber macht auch vor Halles Zoo nicht Halt. Als am Pfingstsamstag viele Hallenser ins Raubtierhaus auf dem Reilsberg strömten, um bei der Taufe des im März geborenen Jaguar-Mädchens dabei zu sein, fiel ihr Blick zunächst auf einen fast WM-tauglichen Ball in der Mitte des Käfigs.

Sachsen Fernsehen Chemnitz - 2. Jun. 2006
Jungtiere im Tierpark
Nach den Geburten bei den Mesopotamischen Damhirschen erblickte in der Anlage an der Nevoigtstraße in den vergangenen Tagen auch bei den Przewalskipferden ein Jungtier das Licht der Welt. Aber auch bei den Bennet Kängurus ist der Nachwuchs inzwischen fleißig im Gehege unterwegs. Hier hatten die Jungtiere bereits Anfang des Jahres das Licht der Welt erblickt, hielten sich aber lange Zeit im Beutel der Mutter auf. Die Tiere genossen heute die ersten warmen Sonnenstrahlen seit langem, so auch der neue König von Chemnitz, der Löwe Malik. Inzwischen laufen auch die Vorbereitungen für das Tierparkfest auf Hochtouren. Es findet am kommenden Wochenende im Tierpark von Chemnitz statt.

fnweb - 2. Jun. 2006
Kamel-Fohlen genießt die Flaschenkost
Ausgesprochen wollig sieht es aus, das knapp zwei Monate alte Kamel-Stutfohlen "Kassandra" auf dem Schaubauernhof der Stuttgarter Wilhelma. Mutter "Christina" kümmert sich zwar fürsorglich um ihr Töchterchen, lässt es aber nicht trinken. Also gibt es statt Mutters Milchbar viermal täglich die Flasche mit einer Milchmahlzeiten von jeweils zwei Liter.

Kleine Zeitung - 1. Jun. 2006
Trampeltier-Nachwuchs im Tierpark Herberstein
Nach der kleinen "Marilyn" vom Vorjahr, gibt es nun wieder Nachwuchs bei den Trampeltieren in Herberstein. Nur der Name für das Trampeltiermädchen fehlt noch, die Besucher sind zu kreativen Vorschlägen aufgerufen!

Lampertheimer Zeitung - 7. Jun. 2006
Adebar-Nachwuchs ist nun weltweit bekannt
Lampertheim. Fünf junge Störche hat Hans Giesler am Samstag im Lampertheimer AZ-Vogelpark amtlich gekennzeichnet und mit Namen versehen. Im ersten Nest wurden gleich drei zirka sechs Wochen alte Jungstörche beringt, deren Eltern sich erst in diesem Jahr auf dem Storchennest in der Spargelstadt niedergelassen hatten. Auf das zweite Storchennest ist der Vogelpark besonders stolz. Denn die Störche, die hier ausgebrütet haben, sind schon seit Jahren in Lampertheim heimisch. "Sie bleiben sogar über Winter und sind Menschen gegenüber äußerst zahm. Wenn Schulklassen kommen, kann ich sie sogar mit kleinen Küken füttern, und die Kinder sind natürlich immer begeistert", berichtete Schmidt stolz.




Berliner Morgenpost - 3. Jun. 2006
Bisonbulle Bertram rennt im Notfall 50 km/h
Wer Bertram zum ersten Mal begegnet, der weicht aus Respekt einen Schritt zurück. Der imposante Bisonbulle wiegt seinen mächtigen Kopf gelassen hin und her, die dunkelbraunen Augen mustern die Besucher interessiert. "Ist ja gut, mein Guter", sagt Tierpfleger Kurt Goedicke und klopft Bertram beruhigend aufs dichte Brustfell. Allerdings auch nur durch den Zaun hindurch. Ohne Schutz wäre der Gang auf die Bisonanlage selbst für den Rinder-Experten im Zoo lebensgefährlich.

Westfälische Geschichte - 7. Jun. 2006
26. Juni 1875 - Die Gründung des ersten westfälischen Zoologischen Gartens in Münster
Unter den Klängen von "Heil dir im Siegerkranz" und mit dem Aufzug münsterscher Prominenz wurde der "Westfälische Zoologische Garten" in Münster am 26.06.1875 eröffnet. Initiator dieses ersten Zoos in Westfalen war der Naturwissenschaftler, Theologe und Schriftsteller Hermann Landois. Mit der Absicht, sich um den Schutz der Westfälischen Vogelwelt zu bemühen, gründete er 1871 den Westfälischen Verein für Vogelschutz, Geflügel- und Singvögelzucht, aus dessen Geflügelausstellungen sich bald ein beliebter Vogelpark entwickelte. Um Platz zu schaffen, kaufte Landois im Februar 1874 die so genannte "Insel" zwischen der Himmelreichallee und der Aa, auf der vier Jahre später der Westfälische Zoologische Garten Platz fand. Er sollte fast 60 Jahre lang der einzige Tiergarten in Westfalen bleiben. Die Organisation übernahm der Verein für Vogelschutz, der sich 1921 in den Westfälischen Zoologischen Garten e.V. umbenannte.

Freie Presse - 2. Jun. 2006
Schon vor 200 Jahren entstand ein Tiergarten
Hirschfeld. Mit der Geschichte des Wildgeheges und des späteren Tierparks haben sich Günter Zorn aus Planitz und Hirschfelds Ex-Bürgermeisterin Christine Wahsner ausführlich beschäftigt. Und Günter Zorn hatte anlässlich des Jubiläums im Februar 2002 einen Vortrag gehalten, in dem er einschätzte: „Es gibt weit und breit keine vergleichbare Anlage, in der zwei Jahrhunderte lang fast ununterbrochen ein Wildgehege am selben Ort betrieben wurde. Zu verdanken ist dies dem Gründer Carl Christoph von Arnim.

Yahoo! Nachrichten - 7. Jun. 2006
Schreibtisch zwischen wilden Tieren
Hodenhagen. In ihrer Mittagspause besucht Veronica Trussardi-Sepe gerne Bou Bou. Auf dem Weg von ihrem Schreibtisch zu dem kleinen Elefanten kommt sie an Giraffen, Nashörnern und Nandus vorbei. Angst vor den wilden Tieren hat die 43-Jährige nicht. Denn die meisten kennt sie schon seit Jahren, viele sogar schon seit deren Geburt. Zusammen mit ihrem 36-jährigen Bruder Fabrizio leitet die Italienerin Deutschlands größten Safari-Park, den Serengeti-Park Hodenhagen. Auf die Idee, den Park selbst einmal zu leiten, kam Fabrizio Sepe allerdings erst nach seinem Marketing-Studium. Bei Schwester Veronica war das anders. Bereits als junges Mädchen fasste sie überall mit an. Auch ihre Ausbildung zur Bürokauffrau machte sie im Unternehmen der Eltern. Die beiden Geschwister sind ein perfekt eingespieltes Team: Sie ist zuständig für alle Zahlen, er für die Technik und das Marketing.


HNA.de - 5. Jun. 2006
Tierpark soll für Besucher gratis bleiben
Hardegsen. "Wir wollen ein drei Meter großes Schild aufstellen", betonte Gerald Korengel. Der Vize-Chef des Förderkreises Wildgehege berichtete, dass darauf stehen soll, wo welche Tierarten im Wildpark zu finden sind. 2000 Euro wird es kosten, Sponsoren werden gesucht. Der neue Rat werde gezwungen sein, noch aggressiver zu sparen. "Deshalb brauchen wir einen aktiveren Förderkreis." Ziel soll sein,auch weiterhin ohne Eintrittsgeld für den Wildpark auszukommen. Für Samstag, 9. September, plant der Verein ein Biwak im Steinbruch. Am Abend soll gemeinsam ein Wildschwein gegrillt werden. Wildparkbetreuer Wolfgang Schütte bietet Führungen speziell für Schulklassen und Kindergartengruppen an. Im Wildpark hat jetzt zum ersten Mal seit fünf Jahren ein Reh geworfen. "Die Besucher können sich das Kitz anschauen, sie sollten aber auf keinen Fall versuchen, es zu füttern oder zu streicheln", mahnte Schlemme die Gäste.

Maerkische Allgemeine - 6. Jun. 2006
Einbruch in Tierpark
Zu einem Einbruch in den Germendorfer Tierpark (Stadt Oranienburg) kam es in der Nacht zum Dienstag. Unbekannte Täter drangen von einem Wirtschaftshof aus auf das Gelände ein und entwendeten einen höheren Geldbetrag aus dem Kassiererhäuschen des Parks. Darüber hinaus wurden der Imbissstand, der Cartbahn-Stand und ein Spielzeugverkauf Opfer der Einbrecher.

wienweb.at - 3. Jun. 2006
Neue Bewohner im Regenwaldhaus
Der Tiergarten Schönbrunn ist um eine Attraktion reicher, wenn auch um eine sehr kleine: Etwa 100 südamerikanische Brillenblattnasen sind ab sofort im Regenwaldhaus zu sehen. Zusammengekauert sind sie gerade einmal sechs Zentimeter groß, im Flug erreichen sie aber eine Spannweite von 25 Zentimetern, berichtete Zoo-Direktor Helmut Pechlaner am Samstag auf Radio Wien. Und sie sind gar nicht scheu: Es kann schon einmal vorkommen, dass eine Fledermaus auf der Schulter eines Besuchers landet.

nachrichten.at - 6. Jun. 2006
Heiliger Ibis riss aus Linzer Zoo aus
Einen "Heiligen Ibis", der aus dem Tiergarten Linz entkommen war, mussten Feuerwehrleute am Montag in Puchenau (Bezirk Linz-Land) in Oberösterreich einfangen. Der Ausreißer war seit Samstag unterwegs. Tiergartendirektor Hans-Werner Hamberger sagte, dass den halbwild gehaltenen Vögeln kaum Federn geschnitten würden, daher würde es immer wieder vorkommen, "dass einer davonfliegt". Ein weiteres "Motiv" für die Flucht könnte auch der erhöhte Bewegungsdrang nach der langen Stallpflicht gewesen sein.

n-tv.de - 5. Jun. 2006
Ukrainer im Gehege getötet
Das Abseilen in einen Löwenkäfig im Zoo der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat ein 45-jähriger Mann mit dem Leben bezahlt. Ein Löwenweibchen wurde durch die hektischen Bewegungen des Mannes gereizt und tötete ihn mit einem Biss in den Hals. Der Ukrainer aserbaidschanischer Abstammung hatte am Sonntagabend den Gehegezaun überwunden und sich mit einem mitgebrachten Seil hinabgehangelt. Über die Gründe für die Tat gab es zunächst keine Informationen.

Stern Shortnews - 5. Jun. 2006
Brennpunkte: Kiew/Ukraine: Mann im Kiewer Zoo durch Löwen getötet
Am Sonntagabend seilte sich ein Ukrainer im Kiewer Zoo in ein Löwengehege ab. Dabei machte er wohl plötzliche Bewegungen, die ein Löwenweibchen so sehr reizten, dass diese auf den Mann losging und ihn mit einem Biss in den Hals tötete. Warum sich der Ukrainer mit aserbaidschanischer Abstammung in das Gehege abseilen wollte, ist noch unbekannt.

Mittelbayerische - 2. Jun. 2006
Niedlich und in Gefahr
In einem Zoo in Sydney lässt es sich dieser Koalabär offenbar gut gehen. Laut dem australischen Koala-Verband könnte das knuffig aussehende Tier aber schon in den kommenden 15 Jahren in freier Natur ausgestorben sein. Die Populationen sind landesweit rückläufig; zahlreiche Koalas werden jedes Jahr von Hunden getötet oder von Autos überfahren.

Basler Zeitung - 6. Jun. 2006
Tierschützer blockieren in Thailand Elefantentransport
Tierschützer in Thailand haben einen geplanten Transport von acht indischen Elefanten nach Australien vorerst blockiert. Sie hinderten die Lastwagen mit den Dickhäutern in der Nacht zum Dienstag an der Fahrt von einer Quarantänestation im Westen des Landes zum Flughafen. Zur Begründung erklärten sie, dass den Elefanten die Reise nicht zuzumuten sei. Ausserdem würden sie in Australien nur in zoologischen Gärten gefangen gehalten. Auch dies würde ihnen viel Stress verursachen. Den thailändischen Behörden zufolge sind die Elefanten für ein Zuchtprogramm vorgesehen, mit dem das Überleben der Spezies gesichert werden soll. Tierschützer bezweifeln indessen die Wirksamkeit dieses Programms für den Artenschutz.

Finanzen.net - 5. Jun. 2006
Georgia Aquarium Whale Sharks Receive Special UPS Delivery; Two Resident Male Whale Sharks are Joined by Two Females
The Georgia Aquarium's two male whale sharks, Ralph and Norton, received a special delivery from UPS today - two females, named Alice and Trixie. UPS previously transported the two males to Atlanta 366 days ago. The two females were flown more than 8,000 miles on a specially configured UPS B-747 freighter from Taipei, Taiwan, through Anchorage to Atlanta. In the future, a replica of the special transportation containers will be displayed in the Ocean Voyager gallery showcasing the complexity of the whale sharks' move completed by UPS and the Aquarium. The Ocean Voyager gallery was built by Home Depot. UPS also worked with the non-profit organization to transport four Beluga whales and more than 42 containers of smaller aquatic animals, which comprise the majority of the Aquarium's collection, prior to the Aquarium's grand opening last November.



Niederländische Meldungen

Nieuws.nl – 2. Juni 2006
Oudste nijlpaard viert verjaardag met taart
Ältestes Flusspferd feiert Geburtstag mit Torte
http://www.nieuws.nl/235605
Flusspferd „Tanja“ feierte seinen 46. Geburtstag im Amsterdamer Zoo mit einer Sahnetorte. Tanja ist das älteste Flusspferd in den Niederlanden und lebt seit seiner Geburt in Amsterdam.
 
Dierennieuws – 1. Juni 2006
Ringstaartmakitweeling in Zoo Parc Overloon
Katta-Zwilling im Zoo Parc Overloon
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200606/nw43570.htm
Zum zweiten Mal in diesem Jahr sind auf der neuen Lemureninsel des Zoo Parc Overloon zwei junge Kattas geboren worden. Ein weiteres Weibchen ist hoch tragend.

Dierennieuws – 1. Juni 2006
Zeldzaam gierenkuiken groeit als kool
Seltener Geiernachwuchs wächst schnell heran
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200606/nw43573.htm
Das am 7. April im Dierenpark Amersfoort geschlüpfte Gänsegeierküken entwickelt sich prächtig. Die Besucher können es durch eine Glasscheibe beobachten. Aufgrund der Unruhe, welche durch die Impfmaßnahmen gegen die Vogelgrippe Anfang des Jahres enstanden war, hatte man im Vorfeld befürchtet, das es in diesem Jahr zu keiner Eiablage kommen könnte.

De telegraaf – 1. Juni 2006
Potente neushoorn op reis
Potenter Nashornmann auf Reisen
http://www.telegraaf.nl/buitenland/43936231/Potente_neushoorn_op_reis.html
Breitmaulnashorn-Bulle „Smoske“ wird Burgers’ Zoo in Arnhem verlassen und in den Französischen Zoo St Aignan gebracht. Er gehört zu den nur 20% der Bullen, die qualitativ hochwertiges Sperma produzieren. Arnhem bleibt ein weiterer potenter Bulle für die dortige Zucht erhalten.

Algemeen Dagblad – 31. Mai 2006
’Blijdorp weet wat het doet’
„Blijdorp weiß, was es tut“
http://www.ad.nl/rotterdam/stad/article375566.ece
Die Rotterdamer Gorillas werden erst Anfang 2007 nach Shanghai transportiert. Dort wird in Kürze mit dem Bau einer klimatisierten Anlage für 1,3 Millionen Euro begonnen. Es werden nicht drei, sondern vier Tiere nach China gebracht, da das derzeit trächtige Weibchen Astra sein Jungtier mitnehmen wird. Der Rotterdamer Bürgermeister überreichte auf einer Dienstreise nach Shanghai symbolisch gerahmte Fotos der Tiere.
Deutsche und Niederländische Tierschützer befürchten, dass die Tiere in China schlecht behandelt werden könnten, unter anderem deshalb, weil sich ein Tierzirkus auf dem Gelände des Zoos von Shanghai befindet. Direktor Xiong Chengpei versprach, dass der tierunwürdige Zirkus vom Gelände entfernt würde. Blijdorp-Direktor Ton Dorresteijn bekräftigte, dass man in Rotterdam wisse, was man tue. Er sei sich sicher, dass die Tiere in Shanghai gut versorgt würden. Im 50 Jahre alten und 80ha großen Zoo von Shanghai leben bereits zahlreiche Rotterdamer Tiere, u.a. Pinguine, Antilopen und diverse Affenarten.

rtl.nl – 31. Mai 2006
190 kilo zware zaaddonor nog niet erg productief
190kg schwerer Samenspender bislang unproduktiv
http://www.rtl.nl/(/actueel/rtlnieuws/)/components/actueel/rtlnieuws/2006/05_mei/31/binnenland/0531_0930_Zaaddonor_Ivo_gorilla.xml
Der 2005 aus Amsterdam nach Berlin umgezogene Gorilla-Mann Ivo hat dort bisher nicht für Nachwuchs gesorgt.

De Stentor – 31. Mai 2006
Onverwachte baby
Unerwarteter Nachwuchs
http://www.destentor.nl/binnenlandstn/article381650.ece
Im Ouwehands Dierenpark in Rhenen ist ein Berberaffe geboren worden. Die Geburt hat die Verantwortlichen überrascht, da es nach der Ankunft eines neuen Männchens größere Unruhen in der Gruppe gegeben hatte.



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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Münster, 07.06.2006
Nach neun Monaten "Schwangerschaft" schlüpften im Allwetterzoo Münster zwei
 Chamäleons
Um zwei junge Chamäleons zu präsentieren, die nur etwa 3 cm lang sind, hat Tierpflegerin Kristina Theobald neun Monate Zeit investiert! Das Weibchen der Kammchamäleons im Allwetterzoo hatte seine Eier im Terrarium im Obergeschoss des Aquariums abgelegt. Kristina nahm sie mit nach Hause in ihren Keller, weil es dort kühl genug ist. Im Aquarium ist es meist etwa 30 Grad warm, die Eier vertragen aber höchstens eine Umgebungstemperatur von 24 Grad. Im Allwetterzoo bewohnen die beiden Nachwuchs-Chamäleons zwei nebeneinanderliegende Terrarien hinter den Kulissen. Bewundern kann man als Besucher derzeit nur die grasgrüne Mutter, die getrennt vom braunen, in Paarungsstimmung rot werdenden Vater gehalten wird. Es ist nicht der erste Nachwuchs, den die beiden Kammchamäleons im Allwetterzoo haben. Vor gut einem Jahr schlüpfte ein Jungtier namens "Paul", der inzwischen beinahe so groß ist wie seine Eltern.


Zoo Dortmund, 07.06.2006
Zoo Dortmund mit längeren Öffnungszeiten und Führung Fußball-Maskottchen
Der Zoo Dortmund bietet 2006 wieder zahlreiche Themenführungen an, wobei die Führungen zum Thema „Tiere der Bibel“ am Karfreitag und an Heiligabend als besonderes Highlight bewährt sind. Zur Fußball-WM gibt es neu die Führung „Fußball-Maskottchen“ (Sonntag, 11. Juni und Donnerstag, 15. Juni). Führung ist kostenfrei, es wird nur der reguläre Zooeintritt erhoben. Treffpunkt jeweils 11 Uhr am Zooeingang.
Ein besonderes Schmankerl und neu im Programm des Zoos sind die verlängerten Öffnungszeiten des Zoos an einigen Sommerabenden. In der Regel am Vorabend eines WM- Spiels in Dortmund (Freitag 9. Juni, Samstag 10. Juni, Dienstag 13. Juni, Sonntag 18. Juni, Mittwoch 21. Juni, Montag 26. Juni, Montag 3. Juli) ist der Zoo bis 21 Uhr geöffnet, sonst regulär täglich bis 18.30 Uhr (Kassenschluss 18 Uhr).

Zoo Duisburg, 06.06.2006
Zur Abwechslung: Mal wieder in den Zoo
Kinder sind es, die einen großen Teil des Besucheraufkommens im Zoo Duisburg stellen – daran wird sich künftig auch nichts ändern. Eine ganz andere Gruppe möglicher Zoofreunde aber gerät dabei leicht aus dem Blickfeld: Die Senioren nämlich. Den älteren Menschen in unserer Gesellschaft soll deshalb eigens ein ganzer Tag gewidmet sein, weshalb Tierpfleger, Servicekräfte und regionale Seniorenverbände einladen zu einem Senioren-Tag im Zoo am Sonntag, dem 11. Juni 2006, von 11.00 – 17.00 Uhr.

Vogelpark Walsrode, 06.06.2006
Gazelle trifft Löwe - Tierbilder-Ausstellung im Vogelpark Walsrode
Kräftige Löwen und zierliche Gazellen in einem Raum, kann das gut gehen? Im Vogelpark Walsrode schon, denn hier sind die herrlichen Tiere nicht in Natura, sondern als Kunstwerke zu sehen. Mit zarten Bleistiftstrichen oder kräftigen Acrylfarben hat die Künstlerin Barbara Klotz aus Schwelm bei Wuppertal Tiere aus aller Herren Länder porträtiert. Die Tierbilder-Ausstellung "Mutter Natur" ist vom 10. Juni bis zum 9. Juli im Forum der Paradieshalle zu sehen. Der Besuch der Ausstellung ist im Eintrittspreis enthalten (Erwachsene 13 Euro, Kinder 9 Euro).

Natur- und Wildpark Buchenberg, 06.06.2006
Waldkauz Ossi feiert Einzug in die neuen Behausungen – Fest am Fronleichnamstag
Der „Eulen Mythoswald“ – zoopädagogisches Vorzeigeprojekt zum Lebensraum der heimischen Eulenvögel, konnte fertiggestellt werden. So erhält Maskottchen Waldkauz Ossi mit seiner Familie eine völlig neuartige Großvoliere mit pädagogischer Aufbereitung des Lebensraumes Friedhof, einem großen Teich und Bächlein. Ebenfalls völlig neu die Anlagen für Waldohreule und Steinkauz. Alle Eulen-Anlagen im Erlebniswald sind durch die Besucher frei begehbar. Ergänzt wird das neue Angebot durch ein großes Labyrinth, wo es gilt, Waldkauz Ossi´s Thron zu finden und zu besteigen. Aus Anlass der Fertigstellung der neuen Anlagen wird am Fronleichnamstag, dem 15. Juni ab 14:00 ein großes Fest veranstaltet. Beim Fest gibt´s Gulasch vom Kessel, Freien Eintritt in den Tierpark, Kinderprogramme, Greifvogel- und Eulenvorführung von Greifvogelspezialisten Reinhard Osterkorn, Eulenbabys hautnah, Musik mit den Nigloa Musikanten und viel Spaß und Unterhaltung!

Waidhofner Naturpark, 06.06.2006
Waidhofner Naturpark erhält Innovationspreis 2006
Der Österr. Wildgehegeverband, ein Zusammenschluss der Österr. Zoos, Wildparke und Jagdgatter hat strenge Qualitätskriterien für seine Mitglieder aufgestellt. Neben fachlichen Weiterbildungsveranstaltungen und anderen Aktivitäten vergibt der Verband einmal jährlich den Innovationspreis an eines seiner Mitglieder. Damit werden zoofachlich besonders herausragende Projekte honoriert und wird dieser nur jeweils an 1 Mitglied pro Jahr vergeben. Ing. Andreas Plachy, dem Geschäftsführer des Waidhofner Natur- und Wildpark Buchenberg, ist es nun zum zweiten Mal in Folge gelungen, diesen Anerkennungspreis zu erhalten. Der Präsident des Verbandes, Alfons Mensdorff Pouilly und der Geschäftsführer des Verbandes, Emanuel Liechtenstein – Eigentümer des bekannten Rosegger Tierparks, lobten die herausragenden Aktivitäten des Waidhofner Parks. Das Projekt, für welches die Auszeichnung gewährt wurde, ist der kürzlich neu eröffnete „Eulen-Mythoswald“ mit völlig neuartigen Anlagen für Waldkauz, Waldohreule und Steinkauz. Es werden nicht einfach nur Tierhaltungen gezeigt, sondern in begehbaren Großvolieren jeweils der Lebensraum der einheimischen Eulen anschaulich nähergebracht.

Zoo Dresden, 06.06.2006
Ab 1. Juni - Zweibeiniger Nachwuchs im Zoo Dresden
Auch wenn es schon immer etwas ganz Besonderes war, ein Kind auf die Welt zu bringen, so ist es doch heute – da die Zeiten des Kinderbooms vorüber sind – ein kleines Wunder, wenn Kinder geboren werden. Ein Kind großzuziehen, ist in der heutigen Zeit nicht immer ganz einfach, denn die Anforderungen der Gesellschaft sind gewachsen und der Druck auf junge Mütter oder Familien dagegen gestiegen. Aus diesem Grund möchte der Zoo Dresden den jungen Müttern gerade in den ersten Lebensmonaten ihres Kindes etwas Erholung und Abwechslung bieten. Und was eignet sich dafür besser, als ein entspannter Spaziergang durch den Zoo Dresden. Der Zoo Dresden übergibt ab dem 1. Juni allen Dresdner Müttern im Rahmen des Babypaketes einen Gutschein für eine kostenlose Jahreskarte. Gegen Vorlage dieses Gutscheins und der Geburtsurkunde innerhalb der ersten 6 Monate nach der Entbindung, erhalten die Mütter ihre kostenlose Jahreskarte für den Zoo Dresden.

Tierpark Chemnitz, 06.06.2006
Zum Tierparkfest 2006 am Wochenende in den Chemnitzer Tierpark!
Am Samstag, dem 10. und am Sonntag, dem 11. Juni 2006 findet das diesjährige Tierparkfest im Areal an der Nevoigtstraße statt. Jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr können Jung und Alt eine Entdeckertour zu verschiedenen Kontinenten absolvieren und dabei auf den Spuren von James Cook oder Marco Polo wandelnd nicht nur Neues und Interessantes zur Tierwelt dieser Kontinente erfahren, sondern bei spannenden Spielen der jeweiligen Regionen auch tolle Preise gewinnen. Zahlreiche Bastelstraßen laden zum Spielen und unterhaltsamen Kennenlernen der Natur ein. Mit dabei sind u.a. „Kraftwerk e.V.“ und die „Gesellschaft für Naturbildung“. Für die Kleinen stehen Kinderkarussell und Hüpfburg bereit, die Mutigen können sich beim Bungee-Trampolin ausprobieren. Auf einer Bühne (Hitbox von Radio Chemnitz 102.1) erwartet die Besucher Musik und Tanz. Hier treten z.B. beiden Tagen Tanzgruppen auf. Am Samstag musiziert um 15:30 und 17:00 Uhr der Universitätschor Chemnitz. Auch für das leibliche Wohl ist natürlich wieder gesorgt. Die beliebte Nachtführung findet am Samstag (10.06.06) um 22:00 Uhr statt. Zudem steht an beiden Tagen jeweils um 13:00 Uhr eine Spezialführung „Südamerika“ auf dem Programm. Auch diverse
Kurzführungen werden angeboten.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 06.06.2006
Filmreise im Alaska-Ice Adventure gewinnt Gold
"And the winner is - die ZOOM Erlebniswelt Alaska". So oder ähnlich konnte die Laudatio beim diesjährigen WorldMediaFestival in Hamburg gelautet haben. Denn der Film über die atemberaubende Reise einer Eisscholle durch das Polarmeer, der den Besuchern täglich in der ZOOM Erlebniswelt Alaska gezeigt wird, hat eine intermedia-Globe GOLD Auszeichnung gewonnen.

Zoo Köln, 06.06.2006
Besucherzahlen schlagen alle Rekorde
Von Januar bis Mai haben 19,5 % mehr Menschen den Kölner Zoo aufgesucht als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dabei lag Pfingsten, ein klassischer Zoobesuchstermin, 2005 schon im Mai. Zu Pfingsten (Samstag – Montag) zählte der Zoo 32.082 Besucher. Das Jahr 2006 verspricht, was die Besucherzahlen betrifft, das beste Jahr in der 146-jährigen Geschichte des Kölner Zoos zu werden.

Alternativer Bärenpark Worbis, 06.06.2006
Als die Bären noch das Recht auf freies Leben hatten
Die nächste vom Alternativen Bärenpark Worbis organisierte Wanderung findet am kommenden Sonnabend, am 10. Juni, statt. Diplombiologe Arne Willenberg führt auf den Sonnenstein. Treffpunkt ist 9 Uhr auf dem Parkplatz am Sonnenstein. Die Wanderung wird drei bis vier Stunden dauern. Exkursionsschwerpunkt ist der Sonnenstein, der markante Muschelkalkberg am Nordrand des Ohmgebirges.

Vogelpark Herborn, 06.06.2006
Storchentag im Vogelpark mit Aktionen und Prominenz
Freud und Leid liegen in der Tiergärtnerei eng zusammen! Dies gilt besonders für das Storchenprojekt im Herborner Vogelpark. Bekanntlich wurde das von Vogelparkgründer Reinhold Wiegand ins Leben gerufene Projekt, in dem seit 33 Jahren Weißstörche, teils im Freiflug, gepflegt und ein Teil der Nachzuchten in die Natur entlassen werden, in den zurückliegenden Jahren durch vielfache Verluste an Stromtraversen, Verkehrswegen und auch durch einen vor zwei Jahren ins Gehege eingedrungenen Fuchs stark zurückgeworfen. Im vorigen Herbst wurden dann die Voraussetzungen für eine bessere Zukunft von Meister Adebar in Herborn gestellt: Die E.ON Mitte verkabelte die besonders unfallträchtigen Stromleitungen in der Ambachtalaue. Zudem konnte der arg gebeutelte Storchenbestand mit Hilfe von Spendengeldern ergänzt werden. So wurde zu Jahresbeginn der Storchenmann „Eon“ mit Unterstützung des gleichnamigen Energieversorgers erworben. Nachdem im Vorjahr aufgrund der geschilderten problematischen Rahmenbedingungen kein Nachzuchterfolg geglückt ist, freut sich die Vogelparkmannschaft in diesem Jahr über drei Jungstörche. Allerdings ist dies mit dem Wermutstropfen verbunden, dass diese Vögel aufgrund der extrem nasskalten Witterung zum Monatswechsel im Alter von etwa 7 bis 10 Tagen ausgehorstet werden mussten und nun von Hand großgezogen werden. Das Risiko für die Tiere, an Unterkühlung zu sterben, war den Verantwortlichen des Naturerlebniszentrums im Herborner Stadtteil Uckersdorf dann doch zu groß. Am Sonntag, den 11. Juni ist es wieder so weit: Am bei groß und klein beliebten Storchentag dreht sich alles um „Meister Adebar“. Unter anderem werden die drei Jungstörche werden durch den Oberurseler Storchenexperten Richard Mohr als Beauftragter der Vogelwarte Helgoland beringt. Richard Mohr und Reinhold Wiegand wissen bei dieser für 11.00 und 14.30 Uhr vorgesehenen Aktion zudem Interessantes über die Situation des Weißstorches in Hessen und speziell auch über das Uckersdorfer Storchenprojekt zu berichten .

Alternativer Bärenpark Worbis, 04.06.2006
Minister Wucherpfennig gratulierte persönlich zum Zehnten
Pünktlich zum 10. Geburtstag des Bärenparks gab es nicht nur Gratulationen, sondern auch Überraschungen. Der Alternative Bärenpark wurde am 3. Juni mit dem Hessischen Tierschutzpreis ausgezeichnet. Minister Wucherpfennig von der Thüringer Staatskanzlei gratulierte persönlich im Bärenpark und nahm die Grundsteinlegung für das künftige Service- und Besucherzentrum vor. Und das Wolfsrudel überraschte gleich mit vierfachem Nachwuchs.

Alternativer Bärenpark Worbis, 04.06.2006
Hessischer Tierschutzpreis für Bärenpark
Bereits zum dritten Mal wurde der Bärenpark in Worbis für seine vorbildliche Tierhaltung und für seine Kompetenz in Sachen Tier-, Natur- und Artenschutz ausgezeichnet. Im Jahr 2001 gab es bereits den Thüringer Tierschutzpreis, 2002 den Hasseröder Naturschutzpreis und nun, am 3. Juni 2006, den Hessischen Tierschutzpreis 03. Noch immer – und das nunmehr seit 10 Jahren - ist der Bärenpark ein in Deutschland einzigartiges Tierschutzprojekt. Allerdings konnten mit fachlicher Unterstützung der Worbiser Bärenspezialisten inzwischen einige Bärenfreianlagen in Deutschland errichtet werden wie u.a. in Poing, Wiesbaden und Thale. Doch nach wie vor ist das Bärenrefugium in Worbis in seiner Art einmalig und Kompetenzzentrum. So schätze das auch die Tierschutzbeauftragte Hessens, Frau Dr. Madeleine Martin, ein und schlug den Bärenpark Worbis für den Hessischen Tierschutzpreis 2006 vor. „Viele Zoos können von den Worbisern lernen, die hier eine vorbildliche und natürliche Tierhaltung präsentieren“, so Dr. Martin. Dieser Tierschutzpreis wurde gestern in Hessisch-Lichtenau von Frau Dr. Claudia Ludwig, Redakteurin der Sendung „Herrchen gesucht“ im HR an den Geschäftsführer der Stiftung für Bären, Rüdiger Schmiedel, überreicht.

Alternativer Bärenpark Worbis, 04.06.2006
Minister nimmt Grundsteinlegung vor
Der Chef der Thüringer Staatskanzlei, Minister Gerold Wucherpfennig, ließ es sich als Schirmherr des diesjährigen Festivals nicht nehmen, persönlich zur Auszeichnung zu gratulieren und die Grundsteinlegung für das Service- und Besucherzentrum, das an der Bärenfreianlage errichtet werden soll, vorzunehmen. Noch in diesem Jahr soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. Er würdigte zudem den schnellen Einsatz der Worbiser Bärenfachleute zur Rettung des ersten Bären in Deutschland, JJ1, in Poing. Die Worbiser protestierten nicht nur gegen den verordneten Abschuss von JJ1, sondern organisierten seine Unterbringung, falls der Bär lebend gefangen werden kann.

Alternativer Bärenpark Worbis, 04.06.2006
Ansturm zum Bärenfest
Ca. 3500 Besucher nutzten den Pfingstsonntag, um das 10. Bärenfest im Worbiser Bärenpark zu erleben. Neben Aktionen für Jung und Alt gab es aus Anlass des 10- jährigen Jubiläums außerdem ein Künstler-Teddydorf. Einen Ansturm gab es unter anderem auf den Stand der auf 300 Stück limitierten Plüsch-Maika, kreiert und hergestellt in der Plüschtierwelt Kösen, die zum Bärenfest erstmalig vorgestellt und verkauft wurde. Die echte Bärin Maika, die als erster Petz 1997 die Freianlage beziehen durfte, stand dafür zuvor Modell.

Alternativer Bärenpark Worbis, 04.06.2006
„Jubiläums“nachwuchs bei den Wölfen
Und auch von den tierischen Bewohnern des Bärenparks gab es eine Überraschung zum Geburtstag: Die Jungwölfin Shiara, geboren 2003 im Bärenpark, präsentierte zwei Tage vor dem Bärenfest ihren vierfachen Nachwuchs. Zwei propere Fähen und zwei knuffige Rüden haben am 7. Mai 2006 das Licht der Bären-Wölfe-Freianlage erblickt und zeigen sich nun, im Alter von vier Wochen, immer häufiger. Somit gibt es das vierte Mal bei den Worbiser Wölfen Nachwuchs.

Zoologischer Garten Magdeburg, 02.06.2006
Fotowettbewerb „Zooblende 2006“ startet
Ist Ihnen ein originelles Tierfoto im Magdeburger Zoo gelungen? Dann nehmen Sie doch am diesjährigen Fotowettbewerb teil. Maximal drei Fotos in den Größen 20 x 30 und 30 x 45 können bis zum 9.7.2006 eingereicht werden. Die gelungensten Fotos werden beim Zoofest prämiert und anschließend im Giraffenhaus ausgestellt. Für die Hobbyfotografen bieten sich jetzt im Zoo ideale Motive: Nestbau bei den Flamingos, Adlerhorst und über 40 herum tollende Jungtiere. Zu gewinnen gibt es: 1. Preis: 1 Digitalkamera, 2. Preis: 1 Einkaufsgutschein des Allee-Centers, 3. Preis: 1 Zoo-Jahreskarte sowie weitere Sachpreise. Die eingereichten Fotos können nicht wieder zurückgesandt werden. Alle Fotos sollten mit der Anschrift versehen sein und an den Zoologischen Garten Magdeburg, Am Vogelgesang 12, 39124 gesandt werden. Einsendeschluss ist der 9.7.2006.

Tierpark Arche Warder, 02.06.2006
Sommerferien-Programm
Während der Ferienzeit bietet der Tierpark Arche Warder jeweils von Montag bis Freitag ein ganztägiges Kinderprogramm mit pädagogischer Betreuung: bei der Tierpflege mithelfen, Lagerfeuer, Basteln, Spielen, Reiten – Spaß und Aufregung garantiert

Zoologischer Garten Magdeburg, 02.06.2006
Der erste Schnappschuss vom kleinen Adler
Hurra, es ist ein gesundes Küken! Vom kleinen Weißkopfseeadler ist das erste Foto geglückt. Die Eltern kümmern sich ganz fürsorglich um ihren Nachwuchs. Der Weißkopfseeadler ist am 3. Mai geschlüpft und ist der einzige Nachwuchs außerhalb Amerikas.

Thüringer Zoopark Erfurt, 02.06.2006
Auszeichnung für Guereza-Anlage
Ab 9. Juni ist der Zoopark Erfurt um eine ganz besondere Tierart reicher: der sogenannte BdZ-Biber hält Einzug. Jedes Jahr verleiht ein Gremium des Berufsverbandes der Zootierpfleger e. V. (BdZ) einen Preis für besondere Tieranlagen. Die siebenköpfige Jury hat sich einstimmig für die neue Guereza-Anlage im Zoopark entschieden. Der BdZ-Biber in Form einer emaillierten Tafel wird um 11 Uhr an der Anlage von Vertretern des Berufsverbandes überreicht. Das Biber-Komitee war auch von der technischen Umsetzung beeindruckt. Der Einsatz, unter begrenzten Mitteln mit vielen Ideen gemeinsam eine Verbesserung der Haltung zu erreichen, hat sich wirklich gelohnt und zeigt, dass der Zoopark bei der Umsetzung seines tiergärtnerischen und baulichen Entwicklungskonzeptes auf dem richtigen Weg ist.

Stadtverwaltung Landau, 02.06.2006
Mit den Augen einer Katze durch den Zoo Landau in der Pfalz - erstmals spannendes „Übernachtungscamp“ für Kinder
Erstmals findet im Zoo Landau in der Pfalz von Samstag, den 17.06.2006, um 14:00 Uhr bis Sonntag, den 18.06.200606, 11:00 Uhr ein spannendes Übernachtungscamp für Kinder zwischen 8 bis 12 Jahren statt. Die teilnehmenden Kinder verbringen begleitet von 3 Zoopädagogen der Zooschule Landau einen aufregenden Nachmittag und Abend im Landauer Zoo. Nach dem Grillen und Sitzen am Lagerfeuer am Samstagnachmittag gibt es noch eine Nachtexkursion durch den Tierpark, bei der die kleinen Naturforscher z.B. den Großkatzen in ihre funkelnden Augen blicken können! Übernachtet wird im Erlebniszimmer der Zooschule. Nach einem rustikalen Frühstück am Sonntagmorgen kann der Vormittag noch für einen gemeinsamen Zoobesuch mit Eltern oder Freunden genutzt werden. Für dieses einzigartige Erlebnis sind noch einige Plätze zu vergeben! Also nichts wie ran an das Telefon und unter 06341-898229 anmelden. Die Teilnahme kostet ¬ 50,- pro Kind und beinhaltet auch Getränke und Verpflegung.

Zoo Berlin, 02.06.2006
Aus Anlass der Fussball-WM: Zoo bleibt abends bis 22.00 Uhr geöffnet!
Einen besonderen Service aus Anlass der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich der Berliner Zoo einfallen lassen: Der Zoo bleibt vom 4. Juni bis 9. Juli am Abend bis 22.00 Uhr geöffnet! Kassenschluss ist um 21.00 Uhr. Die Besucher haben so die Möglichkeit, die besondere abendliche Stimmung im Zoogelände zu erleben. Zudem kann ab 18.00 Uhr das Zoo-Aquarium von der Gartenseite aus ohne Extrakosten besucht werden.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 02.06.2006
Im Schneckentempo auf Schneckensuche - 8. GEO-Tag der Artenvielfalt am 10. Juni im Naturschutz-Tierpark Görlitz
Wie steht es um die Natur in Deutschland, wie viel Leben birgt das Grün vor der eigenen Haustür? Diesen Fragen wird das Hamburger Reportagemagazin GEO auch beim 8. GEO-Tag der Artenvielfalt nachgehen. Dem Aufruf von GEO zur Inventur der Natur folgen in Görlitz der Naturschutz-Tierpark und das Museum für Naturkunde. Eine große Faszination geht beispielsweise von den leider oftmals als eklig und gefräßig verschrienen Schnecken aus. Deshalb wird die Schneckenspezialistin des Staatlichen Museums für Naturkunde Görlitz Frau Dr. Heike Reise zusammen mit der FÖJlerin ihres Forschungsbereiches die Teilnehmer des Görlitzer GEO-Tages in die Welt der „glibberigen“ Tiere entführen: Während am Vormittag des 10. Juni von 10.00 – 12.00 Uhr auf einer Exkursion nach möglichst vielen Arten (nicht nur den weichen Exemplaren mit der harten Schale!) im Naturschutz-Tierpark Görlitz gesucht wird, kann man am Nachmittag im Klassenraum des NaTIERkundehauses von 12.00 – 16.00 die Sensibilität der Schnecken testen. Eigens dafür wurde ein Experimentiertisch eingerichtet. Hier kann jeder selbst herausbekommen, ob Schnecken fühlen, riechen oder schmecken können. Wenn am Experimentiertisch gerade kein Platz ist, kann man verschiedene einheimische Schnecken in den Terrarien beobachten oder beim Einrichten eines Terrariums mithelfen. Vielleicht schaut der eine oder andere auch einmal unter das Mikroskop und entdeckt, dass so eine Schnecke ziemlich bissig sein kann.

Stadt Dortmund, 02.06.2006
Jetzt anmelden: Sommerferien im Dortmunder Zoo verbringen
Das Sommerprogramm des Zoos steht 2006 unter dem Motto „Den Zoo erleben“. Sechs Wochen lang gibt es ab 26. Juni Angebote für Kinder ab sechs bzw. neun Jahren. Für die tägliche Rundgänge wird wetterfeste Kleidung empfohlen. Die Teilnahmegebühr beträgt inklusive Materialen und Zooeintritt pro Tag 6,5 Euro. Veranstaltungen täglich von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr gearbeitet.

Zoologischer Garten Wuppertal, 02.06.2006
Pfingstkonzerte im Zoo am 05. Juni 2006
Musikalisch geht es am Pfingstmontag, dem 05. Juni 2006, im Zoologischen Garten zu. Die Pfingstkonzerte sind gute Tradition im Zoo und bilden den Auftakt für einen hoffentlich schönen Sommer. In der Musikmuschel am Blumenrondell finden an diesem Tag folgende Veranstaltungen statt: 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr: Pfingstsingen der Chöre des Sängerkreises Wuppertal 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr: Pfingstkonzert des Landespolizeiorchesters Nordrhein-Westfalen

Zoo Osnabrück, 02.06.2006
Storchennachwuchs im Zoo Osnabrück
Seit zwei Jahren nisten frei fliegende Störche im Zoo Osnabrück. In diesem Jahr fanden zwei wilde Storchenpaare ihren Weg nach Osnabrück, schon im März wurde eifrig gebaut und geklappert. Seit Anfang Mai konnte die Aufzucht der Jungstörche über eine versteckte Kamera im Zoo beobachtet werden. Kurz vor dem Ausfliegen werden die beiden Jungen nun einem Mitarbeiter der Vogelwarte Helgoland beringt. Viele weitere Jungtiere sind zur Zeit im Zoo zu sehen: sechs Polarfüchschen erobern noch etwas wackelig ihr Revier, ein kleiner Wolfswelpe wird vom Rudel liebevoll beschützt, Kapuziner-, Totenkopf- und Krallenaffen verstecken sich im Bauchfell ihrer Mütter, zwei junge Kamele halten ihre Eltern auf Trab, frisch geschlüpfte Netzpythons sind im Terrarium zu bewundern, und - eine echte Sensation - ein kleiner Mönchsgeier streckt ab und zu sein Köpfchen über den Nestrand.

Vogelpark Walsrode, 02.06.2006
WM-Rallye für kleine Besucher im Vogelpark Walsrode - Die Teilnehmer können handsignierte Artikel von Fußballclubs gewinnen
Die Fußball-Weltmeisterschaft steht vor der Tür. Doch was genau wissen wir eigentlich über die teilnehmenden Länder? Von Angola oder Trinidad wissen die meisten Menschen vermutlich nicht viel! Mit einer spannenden WM-Rallye für Kinder zwischen vier und 17 Jahren hilft der Vogelpark Walsrode, zumindest die Vogelwelt dieser Länder besser kennen zu lernen. Mit einem an der Kasse erhältlichen, kostenlosen Fragebogen gehen die jungen Rallye-Teilnehmer auf die Suche nach Volieren, in denen Vögel aus den 32 WM-Ländern leben. Gut verständliche Infotafeln geben Einblicke in Lebensweise, Vorlieben und Fressverhalten der gefiederten Tiere. Auf dem Rallye-Bogen können dann anhand der Infotafeln einzelne Buchstaben eingetragen werden, die ein lustiges Lösungswort ergeben. Bei der WM-Rallye können die Jungen und Mädchen nicht nur spielerisch lernen, sondern sogar handsignierte Fußbälle des HSV und Werder Bremen sowie weitere Fanartikel gewinnen!

Vogelpark Herborn, 01.06.2006
Kookaburras neu im Vogelpark
Seit wenigen Tagen erklingt in der Nachbarschaft der großen Freiflugvoliere des Herborner Vogelparks wieder ein gellendes „Lachen“. Ein Paar des australischen Rieseneisvogels oder Kookaburra bereichert die Anlage. Die originellen, etwa 45 cm großen Vögel, die wegen ihrer markanten Stimmen auch „Lachender Hans“ genannt werden, sind ein Geschenk des Parc Merveilleux in Luxemburg. Im vorigen Herbst hatte der Vogelpark sein Zuchtpaar der eindrucksvollen Eisvögel durch einen eingedrungenen Marder verloren. Dabei sind diese intelligenten Vögel selbst eifrige Jäger: In den offenen Wäldern stellen sie Echsen, Schlangen und Mäusen und auch Kleinvögeln nach und werden deswegen auch „Jägerliest“ genannt. Wegen seines aufgeweckten Wesens ist der „Lachende Hans“ bei den Vogelparkbesuchern besonders beliebt.

Wisentgehege Springe, 01.06.2006
Märchentag im Wisentgehege Springe
Am 11. Juni 2006 steht das Wisentgehege Springe unter dem Motto: „Ein Tag wie im Märchen“. Bei uns sollen sich alle wie im Märchen fühlen, ob Kinder oder solche, die es im Herzen geblieben sind. Das märchenhafte Programm beginnt um 11.00 Uhr, wenn der Geschichtenerzähler Andreas Bollmann für Klein und Groß Fabelhaftes rund um Wald und Flur zum Leben erweckt. Hier sind die Kinder nicht nur Zuhörer, sondern nehmen auch an der Geschichte teil. Weitere Geschichtenstunden mit Herrn Bollmann finden statt um 13.00 Uhr und 16.30 Uhr. Ab 12.00 Uhr öffnet das Mal- und Bastelzelt der Gehegeschule. Hier können die Eltern mit ihren Kindern aus Holzstücken und Naturmaterialien, Papier, Filz, Wolle und sonstigen Zutaten Märchenfiguren basteln, als Stabpuppen, oder wer möchte, sogar als Marionetten. So können Prinzessinnen, Könige, Hexen, Räuber, Rumpelstilzchen, Froschkönige und auch selbst kreierte Figuren geschaffen werden. Für die ganz kleinen Bastelfans gehören auch Zauberstäbe zum Angebot. Das Team der Gehegeschule steht mit Rat und Tat dabei bereit. Für das Bastelmaterial wird eine kleine, angemessene Umlage erhoben. Eine weitere Attraktion ab 13.00 Uhr: Zauberhaftes Schminken – Mit tollen Farben und Glitzer verwandeln wir die Kinder in Prinzessinnen, Feen, Drachen, Hexen, Trolle, Katzen, Löwen etc. Natürlich finden auch an diesem Tag auf dem Falkenhof im Wisentgehege Flugvorführungen statt, und zwar um 11.30 Uhr sowie um 15.00 Uhr. Tipp: Auf dem Weg zum Falkenhof sollten unsere kleinen Besucher nicht versäumen, mit ihren Eltern einmal den Märchenwald zu durchwandern und hier einigen Zwergen und sogar einer Hexe zu begegnen.

Tierpark Chemnitz, 01.06.2006
Viel Nachwuchs in der Nevoigtstraße 18
Bei vielen Tierparkbewohnern hat sich, dem wenig frühlingshaften Wetter zum Trotz, Nachwuchs eingestellt. Nach den Geburten bei den Mesopotamischen Damhirschen und den Przewalskipferden kamen in den vergangenen Tagen mehrere Jungtiere bei den Westkaukasischen Steinböcken zur Welt. Sie tollen miteinander über Stock und Stein durch das großzügige und naturnah gestaltete Gehege. Auch bei den Prinz-Alfred-Hirschen, Kängurus, Capybaras und Lisztaffen gibt es Jungtiere zu beobachten. Hier ist der Nachwuchs aber schon einige Wochen alt und relativ selbständig. So nutzen die Capybara-Kinder die fast 900 m² Südamerika-Anlage als Tummelplatz, und der Känguru-Nachwuchs hält sich schon einen Großteil des Tages außerhalb des mütterlichen Beutels auf. Schauen Sie doch einfach zu Pfingsten wieder mal im Tierpark vorbei - ein Besuch lohnt bei jedem Wetter! Übrigens: am 10. und 11. Juni findet das diesjährige Tierparkfest statt! Für Groß und Klein gibt es jede Menge Interessantes rund um die Tierparkbewohner zu erfahren, Entdeckerstationen laden zum Mitspielen und Raten ein, zudem stehen Bastelstraßen, Musik und vieles mehr auf dem Programm. Am Samstag um 22.00 Uhr startet wieder die traditionelle Nachtführung.

Zoo Frankfurt, 01.06.2006
Junger Zwergseebär
Am 25.05.2006 ist der weibliche Zwergseebär MANDISA (süß in Xhosa) geboren worden. Dabei handelt es sich um das zweite Junge der am 01.06.1995 geborenen BELLA, die von Reviertierpfleger Karlheinz Jahnel von Hand aufgezogen werden musste. Der am 05.06.2002 im Zoo am Meer, Bremerhaven geborene OTTI ist damit erstmals Vater geworden, aber mit einem geschätzten Gewicht von 120 kg noch lange nicht ausgewachsen: Erwachsene Bullen erreichen ein Gewicht von 300 kg! MANDISA wurde von ihrer Mutter nicht abgenabelt – dies musste unser Veterinär Bert Geyer am folgenden Tag nachholen. Ansonsten ist BELLA eine hervorragende Mutter und zieht ihren Nachwuchs hervorragend auf – bisher erst an Land. Der am 18.05.2005 geborene LEON hatte kürzlich eine Krise: Nach elf Monaten hat ihn Mutter SOL – wie dies arttypisch ist – nicht mehr gesäugt. Leon magerte ab und wog nur noch 9 kg. Endlich lernte er nun Fische zu fressen und nach nur zehn Tagen erreichte er ein Gewicht von 15 kg. Der Zoo Frankfurt hält seit 1954 Zwergseebären. Die mit bisher 42 Jungtieren weltweit wohl erfolgreichste Zucht begann 1970. Unsere Gruppe zählt zurzeit acht Tiere.

Tierpark Ueckermünde, 01.06.2006
Kindertag am 1. Juni, Pfingstprogramm ab morgen täglich im Tierpark Ueckermünde
Zum heutigen Kindertag kamen fast 1000 Gäste. Und morgen geht es weiter mit dem Pfingstprogramm des Tierparks Ueckermünde, ab morgen täglich: Pfingst-Erlebnisse mit Tieren im Tierpark Ueckermünde

Tiergarten Nürnberg, 01.06.2006
Pippis Lieblinge
Der Tiergarten der Stadt Nürnberg hält seit 1981 Totenkopfaffen, als er zusammen mit der Wilhelma in Stuttgart über 40 Tiere übernehmen musste, die von der Zollfahndung beschlagnahmt worden sind. Die Zucht verlief von Beginn an sehr erfolgreich, stagnierte jedoch ab 1989. 1993 war nur ein Jungtier zu verzeichnen, so dass erst die neuen Erkenntnisse über das Sozialleben dieser Affen Abhilfe schaffen konnte. Verhaltensforscher haben entdeckt, dass die Weibchen Männer, die in der Gruppe herangewachsen sind, nicht als Partner akzeptieren. Dieses Verhalten ist eine natürliche Form der Inzuchtvermeidung, da miteinander aufgewachsene Artgenossen normalerweise auch sehr eng miteinander verwandt sind. So war 1989 ein junger, in Nürnberg geborener Totenkopfaffe zwar Chef, aber nicht der Liebling der Damen geworden. Erst die Zuführung von fremden, kräftigen Männchen aus der Wilhelma brachte 1996 die Zucht wieder in Gang. Im Gegenzug waren die Nürnberger Männchen in Stuttgart erfolgreich. Heutzutage wird die Zuführung entsprechender Männer über das Europäische Erhaltungszuchtprogramm koordiniert, wobeiüblicherweise mehrere Männchen, die sich kennen und gegen die Weibchen zusammenhalten, ausgetauscht werden. In der Natur geschieht dies durch Eindringen kräftiger Männchen aus den Junggesellengruppen, die hier im Nürnberger Reichswald natürlich nicht vorhanden sind. So ist der diesjährige Zuwachs, der am 06.04. und 21.04.2006 zur Welt kam, auf die Qualitäten der Männchen aus Frankreich zurückzuführen. Totenkopfaffen sind dem Publikum durch „Herrn Nielson“ aus der Fernsehserie Pippi Langstrumpf bestens bekannt. Leider wird in diesem Film die nicht artgemäße und tierschutzwidrige Einzelhaltung dieser geselligen Affen gezeigt. Eine Haltung im Wohnzimmer erübrigt sich auch schon, wenn man weiß, dass die Totenkopfäffchen zur Reviermarkierung in die Hände pinkeln und damit Gegenstände einreiben. Im Buch von Astrid Lindgren handelte es sich übrigens um eine Meerkatze, eine Affenart aus Afrika.

Zoo Dresden, 01.06.2006
Ausstellung "Tiergrafiken" von Christel Jacobi
Am Freitag, dem 2. Juni 2006 eröffnen wir 14 Uhr im Auditorium des Afrikahauses die Ausstellung "Tiergrafiken" mit Drucken von Christel Jacobi. Christel Jacobi arbeitete von 1965 bis 1995 als Tierpflegerin und Oberpflegerin im Zoo Dresden in den Bereichen Huftiere/Kängurus und Vögel. Ihre Liebe zu den Kängurus und den Tieren Australiens hat hier ihren Ursprung. Ein Artikel in der Zeitschrift "Zoologischer Garten" 1967 über Graue Riesenkängurus von Doris Herrmann war der Beginn einer langen und intensiven Freundschaft mit der Autorin aus Basel in der Schweiz. Viele Jahre war ein Gedankenaustausch nur per Brief möglich, doch nach demFall der Mauer 1989 erfüllte sich ein lang gehegter Wunsch Christel Jacobis, den Kontinent ihrer Träume - Australien - auch einmal zusammen mit Doris Herrmann zu besuchen. Dort entdeckten sie die Natur und auch die Mythen der Ureinwohner Australiens gemeinsam. Es entstanden in den vergangenen Jahren malerische und grafische Arbeiten von Christel Jacobi und ein Text von Doris Herrmann, welche in dem Buch "Wie die Kängurus halfen, den Eisernen Vorhang zu überwinden" Eingang fanden. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung wird dieses Buch erstmals in Dresden vorgestellt.

Münchner Tierpark Hellabrunn, 01.06.2006
Pfingsten in Hellabrunn – immer ein Erlebnis!
Auch wenn die Temperaturen eher an Weihnachten als an Pfingsten erinnern, haben bei uns die Jungtiere Hochkonjunktur. So können wir bei den Elchen gleich 6 Jungtiere verzeichnen. Sowohl am 15., 20. und 26. Mai kamen Zwillinge auf die Welt. Ein ebenfalls am 20. Mai geborenes Przewalskifohlen erhöht die Anzahl im Kindergarten auf 4 Fohlen. Am 21. Mai wurde ein Bisonkalb geboren, das auf seinen staksigen Beinen nicht von der Seite seiner Mutter weicht. Auch im Steinbockgehege zeigen seit 21. Mai zwei Jungtiere ihre geschickten Kletterversuche. Für Spiel und Spaß beim „Löwenabenteuer“ am Pfingstsonntag und –montag ist gesorgt. 50.000 Löwen-Snacks von Bahlsen/Leibniz warten auf unsere kleinen Besucher. Um zu einem dieser köstlichen Riegel zu gelangen, muss man einen unserer zehn Fantasie-Löwen, die im Park herumlaufen, finden und bekommt einen Snack. Dieser dient zur Stärkung, um dann im Zelt bei den Pavianen sich im Blasrohrschießen zu messen. Dort können die Kinder ausprobieren, wie schwer es ist, mittels Blasrohr einen Luftballon zu treffen. Ob Treffer oder nicht, für Jeden gibt es eine kleine Belohnung. Wem das zu stressig ist, der kann sich beim Kasperletheater zu jeder vollen Stunde erholen oder sich an einem Löwenbild versuchen. Die drei schönsten Bilder können wieder schöne Preise gewinnen: 1. Preis ist ein Kindergeburtstag, 2. Preis ein Buch von Prof. Dr. Wiesner „Müssen Tiere Zähne putzen?“ und der 3. Preis zwei Tierpark-50-Karten. Die Hüpfburg am Nashornhaus ist für die letzten Unermüdlichen zum Austoben. Um richtig in Stimmung zu kommen, sind unsere geschickten Gesichtsmaler an den Kassen und verwandeln die Kindergesichter in ein Löwengesicht.

Zoo Wuppertal, 01.06.2006
Pfingstsamstag - "Bongis" erster Geburtstag am 03. Juni 2006
Am Samstag, dem 03.06.2006 feiert der Liebling der Zoo-Besucher, die Afrikanische Elefantin "Bongi" ihren ersten Geburtstag. Zusammen mit ihrem Spielkameraden „Kibo“, der am 09.10.2005 zur Welt gekommen ist, und den Elefantenmüttern und Tanten ist sie täglich auf der großen Freianlage zu bewundern. Aus diesem besonderen Anlass haben alle Kinder bis 12 Jahre, die auch am 3. Juni Geburtstag haben und das belegen können, freien Eintritt in den Zoo. Eltern bezahlen den üblichen Eintrittspreis.

Zoo Wuppertal, 01.06.2006
Pfingsten im Zoo, Drills beziehen neue Freianlage
Rechtzeitig vor den Pfingstfeiertagen ist das neue Außengehege für die Drills fertig geworden. Die Urwaldpaviane, die in ihrer Heimat Westafrika sehr selten geworden sind, durften in ein großes Gehege am alten Affenhaus, unmittelbar neben der ebenfalls neuen, am 19.05.2006 eröffneten Gorillaanlage umziehen. Der Zoo ist gut auf die Feiertage vorbereitet. Die Rhododendren stehen in voller Blüte. Im Zoo tummeln sich viele Jungtiere, nicht nur die Elefantenkinder „Bongi“ und„Kibo“, der Mittelamerikanische Tapir „Chico“, der Zwergschimpanse „Luebo“, sondern auch eine muntere Schar junger Arktischer Wölfe, Sibirischer Steinböcke, Bennettskängurus und ein Zebrafohlen.

Zoo Leipzig, 01.06.2006
Freie Fahrt zum Zoo Leipzig! Keine Zufahrtseinschränkungen an den WM-Spieltagen
In wenigen Tagen beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft. Auch in Leipzig wird das WM- Fieber voll ausbrechen. Im Rahmen dieses Großereignisses ist an den fünf WM-Spieltagen (11., 14., 18., 21. und 24. Juni 2006) im Waldstraßenviertel und den angrenzenden Wohngebieten mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Einem Besuch im Zoo Leipzig steht allerdings an diesen Tagen nichts im Weg. Die Zufahrt ist wie gewohnt über die Pfaffendorfer Straße möglich, auch das Parkhaus kann uneingeschränkt genutzt werden.

Zoologischer Garten Berlin AG, 31.05.2006
Pfingstkonzerte 2006 in Zoo und Tierpark!
Die gute alte Tradition wird auch in diesem Jahr nicht gebrochen: Zu Pfingsten geht man mit Sack und Pack in den Zoo oder in den Tierpark! Und das nicht allein der Fülle an Tiere wegen, sondern in erster Linie, um bei den beliebten Frühkonzerten dabei zu sein.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 31.05.2006
Plüschkamel auf dem Bauernhof
Ausgesprochen wollig sieht es aus, das knapp 2 Monate alte Kamel-Stutfohlen „Kassandra“ auf dem Schaubauernhof der Wilhelma. Mutter „Christina“ kümmert sich zwar fürsorglich um ihr Töchterchen, lässt es aber nicht trinken. Also gibt es statt Mutters Milchbar 4 mal täglich die Flasche (Fläschchen kann man bei Milchmahlzeiten von jeweils 2 l ja wohl kaum sagen!). Innerhalb von wenigen Minuten hat sie die Flasche leergesaugt, eine beachtliche Leistung. Aber schließlich hat die Kleine ja ein Ziel vor Augen, nämlich genauso groß zu werden wie die anderen. Bis zum Alter von etwa 6 Monaten gibt’s Milch, ab dann wird auch „Kassandra“ nur noch Gras, Heu, Laub und Äste fressen. Ein wenig knabbert sie auch jetzt schon am Grünzeug – zur Übung sozusagen. Der missvergnügt wirkende Chef der kleinen Herde, „Tobruk“, ist unter anderem an seinem Halfter mit Maulkorb zu erkennen: Da er die unangenehme Eigenschaft hat, Jungtiere zu schikanieren, sprich: zu beißen und durchs Gehege zu jagen, muss er diese Einschränkung eine gewisse Zeit lang auf sich nehmen. Ein richtiger Rabenvater – aber so sind Kamelhengste nun mal. Trampeltiere können etwa 25 Jahre alt werden. In der Wilhelma werden diese gemütlichen Wüstenschiffe seit 1969 gehalten – die kleine Zuchtgruppe in ihrer jetzigen Zusammensetzung („Tobruk“, geb. 1991 in Dresden; „Christina“, geb. 1991 und „Renate“, geb. 1992, beide in Leipzig) lebt seit 1993 auf dem Schaubauernhof und hat regelmäßig Nachwuchs.