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Ausgabe 319 vom 25. Mai 2006 |
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Liebe
Leser,
der Bär ist los. Ausgerechnet zum UN-Tag der Biologischen Vielfalt wurde
ganz Deutschland in heillose Aufregung versetzt, weil ein Stück
Biodiversität in Gestalt von Meister Petz einen Besuch abstattete. Zu
dumm, daß es ausgerechnet ein "verhaltensauffälliger" Bär
ist (eine anthropozentrische Definition!), der seinen Artgenossen einen
wahrhaften Bärendienst erweist, wenn er sich weiterhin in menschlicher
Umgebung herumtreibt, Schäden anrichtet und womöglich "finale
Maßnahmen" provoziert. Ein ernster Zwischenfall würde die
öffentliche Meinung auf Jahre nicht nur gegen den Bär, sondern
womöglich andere "Rückkehrer" und Wiederansiedlungsprojekte
aufbringen.
Besonders peinlich ist, wenn über die armen, getöteten Schafe
lamentiert wird - ja, was wäre denen wohl sonst passiert? Sterben Schafe
in der Landwirtschaft den Alterstod?
Wie
üblich, waren die politisch Verantwortlichen gleichermaßen
überfordert wie uninformiert. Zuerst den Sympathieträger medienwirksam
politisch vereinnahmen und willkommen heißen, dann ebensoschnell
umschwenken und die Jagd ausrufen (dabei soll der Bär im Bayr. Jagdrecht
gar nicht vorkommen, anders als der Seehund...) .
Ob
Vogelgrippe oder
Lausitzer
Wölfe, auch hier gab es offensichtlich keinerlei Plan für eine
längst vorhersehbare Situation.
Man
läuft nur dem Tagesgeschehen hinterher.
Der
erste Bär in Österreich, der Ötscher-Bär, tauchte ja
bereits 1972 auf, seit 1992 gibt es Nachwuchs - eigentlich erstaunlich, daß
es so lange dauerte, und es nun ein italienischer Bär ist, der nach
Deutschland kommt.
Der wahlweise "Mr. X" oder "Bruno" getaufte
Bär
wurde sofort vereinnahmt, vom Tourismusmanager über gleich mehrere
Versicherungsunternehmen bis zur Kirche ("Der Bär ist Wappentier des
Vatikans, er kam aus Italien nach Bayern, das ist ein göttliches Zeichen"),
und auch so mancher Tierschützer kann sich nicht davon freisprechen,
das Thema zu instrumentalisieren. Nun denn, wenn es einer positiven Einstellung
zu heimischen Großtieren dient. Schön zu sehen, daß hier
aber wenigstens Tier-, Natur- und Artenschutz an einem Strang ziehen.
Zur Zeit ist der Bär untergetaucht, gerüchteweise in Österreich
bei Kufstein. Schaut man sich die
Strecken an,
die so ein Tier in wenigen Tagen zurücklegen kann, könnte da noch
eine Überraschung kommen:
Berchtesgaden?
Salzkammergut?
Allgäu?
Besuch
bei den 30 Kollegen in Niederösterreich? Wieder Südtirol? Ich hoffe
das Beste für den Bären, schon aus Namensgründen.
Am Samstag läuft
die zweite Folge der von uns mit Informationen belieferten Zoo-Nachrichten
"Zoo-Infos" bei
Prometheus-TV,
diesmal aus dem Zoo Landau, dessen Artenschutz-Arbeit vorgestellt wird. Tier
des Monats wird passend dazu der
Prinz-Alfred-Hirsch.
Für die nächste Sendung sammeln wir
bereits
wieder Foto-Meldungen, bitte weiterhin an
zoo-infos@zoopresseschau.info
senden.
Und hier
noch drei Vorschläge aus Leserkreisen für das mutmaßliche
Acronym der letzten Woche:
Matschorgien mal besonders ausgiebig,
sagen alle
Meistbesuchte Osnabrücker
Matsch-Buddel-Abenteuer-Spiel-Anlage
Müssen Osnabrücks Multikulturelle
Bezeichnungen Alle Sinn
Aufweisen?
18:23
Dirk Petzold
Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem
Luftbild eines deutschen Zoos.
Was zeigt er?
Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei
maps.google.com
Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die
ganze Stadt bzw. deren Lage sehen.
(Sie
benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste
Woche warten...
Lösung von letzter Woche:
Tieraffenhaus, Zoo
Frankfurt
(wie der ganze Zoo in höchster Auflösung zu sehen, wenn das Bild
auch einige Jahre alt
ist)
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Der Bär ist los
>
Es gibt Hunderte von Zeitungsmeldungen, Webseiten und Blogs zum Thema. Hier
nur eine kleine Auswahl - jede Suchmaschine liefert weitere
Die
Presse.com
-
25.5.06
Was tun mit dem "Problembären"?
Der zuletzt in Bayern marodierende "Problembär" ist erneut über
die Grenze gewandert. International wird bereits gespottet, ein Moskauer
Blatt bekundete Sympathie für den "listigen Einzelkämpfer". Tirols
Jäger sprechen von "Drecksarbeit". Und Jörg Haider bietet
Bären-Asyl in Kärnten. Unterstützung bekommt der Tiroler Landesrat
Anton Steixner jedoch vom Schönbrunner Zoodirektor Helmut Pechlaner:
Wenn Menschenleben in Gefahr seien, müsse man den Abschuss als ultima
ratio akzeptieren.
ORF.at
-
25.5.06
Internationaler
Jagdrat will Bären lebend
Weil er auch seine Scheu vor Menschen verloren hat, ist der etwa zwei Meter
große Bär in Bayern und Tirol zum Abschuss freigegeben worden
OÖNachrichten
- 25.5.06
Bayrischer Braunbär verschollen
Nach seinem
jüngsten Beutezug in der Nähe des Menschen bleibt der von
Österreich nach Bayern ausgewanderte Braunbär in spurlos
verschwunden.
Umweltjournal,
25. Mai 2006
Braunbär: Asyl im Wildpark Poing?
Während des gestrigen Pressegespräches im Wildpark Poing
präsentierten VIER PFOTEN Stiftung für Tierschutz und die
Stiftung für Bären das Freigehege, das sie der Bayerischen
Landesregierung zur Unterbringung des nach Deutschland eingewanderten
Braunbären angeboten haben. Es liegt im Wildpark Poing und ist drei
Hektar groß. Das weitläufige Gelände ist abwechslungsreich
strukturiert. Neben einem großen Badesee bietet das Areal einen Bachlauf
sowie Wald- und Wiesenflächen. Das Angebot von VIER PFOTEN und der Stiftung
für Bären zur Unterbringung des eingewanderten Bären bleibt
bestehen, auch wenn sich das Tier wieder aus Deutschland weg bewegt und
beispielsweise in Österreich gefangen werden
sollte.
Frankfurter
Allgemeine Zeitung -
24.
Mai
2006
Der brave Bär und der Problembär
Während Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber den Abschuss
verteidigte, kritisierten Politiker mehrerer Parteien und
Naturschutzverbände die Anordnung als überzogen. Der Bund Naturschutz
in Bayern wertete den Entscheid als «Kapitulation» und forderte,
die Behörden sollten zu Betäubungswaffen greifen und den Bären
fangen statt ihn zu töten. Die SPD-Fraktion im Landtag warf dem
Umweltminister Hysterie vor. Als «typisch deutsch» kritisierte
der Präsident des Deutschen Naturschutzrings, Hubert Weinzierl, den
Entscheid der bayerischen Behörden. «Wir machen uns weltweit
lächerlich.»
Stern,
24.5.06
Bärenjagd
nun auch in Österreich
Der zoologische Direktor des Tierparks Hellabrunn, Henning Wiesner, sprach
sich dafür aus, den Bären mittels eines Blasrohres zu betäuben
und ihm anschließend einen Chip einzusetzen. Damit könne seine
Wanderung per Satellit genau beobachtet werden. "Dann weiß man genau,
wie viel Platz er braucht zum leben."
Die Welt
- 24. Mai 2006
Bleibt
dem Bären nur noch das Blasrohr?
Der Braunbär im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet soll
möglicherweise mit Hunden aufgespürt, mit einer Narkosespritze
aus einem Blasrohr betäubt und dann gefangen werden. Das Vorgehen über
die Betäubungsart hat der Blasrohr-Experte und Direktor des Münchner
Tierparks Hellabrunn, Henning Wiesner, angeboten. Bayerns
Umweltstaatssekretär Otmar Bernhard (CSU) sei dazu im Gespräch
mit Wiesner, teilte Sprecher Roland Eichhorn vom bayerischen Umweltministerium
mit. Der vorgeschlagene Hunde- Einsatz solle den Bären nicht nur
aufspüren, sondern auch ablenken, sagte Wiesner dem Münchner
Merkur. Dann sei der Einsatz des über einen Meter langen Blasrohrs
aus 30 Meter Entfernung kein Problem. Der Bär, der aus Tirol nach Bayern
gewandert war und im Raum Garmisch-Partenkirchen rund ein Dutzend Schafe
gerissen hatte, blieb unterdessen verschwunden.
Verivox - 24. Mai 2006
Schnappauf:
Wildpark Poing bietet artgerechte Unterbringung
Kann der Braunbär gefangen werden, ist im Wildpark Poing bei München
eine artgerechte Unterbringung möglich. Dies erklärte Bayerns
Umweltminister Werner Schnappauf, nachdem der bayerische Bärenbeauftragte
Manfred Wölfl das von der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" angebotene
Gehege geprüft hatte. Bärenanwälte vom WWF Österreich,
Bärenexperten der Uni Freiburg, die das slowenische Bärenprojekt
betreuen und der bayerische Bärenbeauftragte bleiben weiterhin beauftragt,
den Bär zu fangen. Nach nochmaliger Rückkopplung mit den
Bärenfachleuten bleibt die Erlaubnis zum Abschuss aufrechterhalten,
weil jederzeit damit gerechnet werden muss, dass der Problembär in
menschliche Ansiedlungen eindringt. Die Bärenfachleute bezeichneten
es als abnorm, dass dieser männliche Jungbär nächtens
förmlich durch die Alpen hastet, 20 bis 50 Kilometer am Tag
zurücklegt, nicht mehr an den Riss-Ort zurückkehrt, auffällig
viele Tiere in kurzer Zeit tötet (16 Schafe in 13 Tagen) und zunehmend
in Ställe in Ortschaften einbricht. Der Minister bleibt aber dabei,
dass für die Wiederansiedlung von Braunbären geeignete Flächen
in den bayerischen Alpen zur Verfügung stehen. Schnappauf hält
daher an der Erstellung eines Bärenkonzepts fest, so wie im
Bären-Workshop am vergangenen Montag begonnen. "Umso bedauerlicher ist
es, dass ausgerechnet der erste Bär, der nach Jahrhunderten wieder nach
Bayern kommt, ein abnormales Verhalten an den Tag gelegt hat," so Schnappauf.
Gleichwohl wird an der Bestellung des Bärenbeauftragten festgehalten.
Dieser soll das bereits bestehende Wildtier-Management für Luchs und
Steinadler auf Wolf und Bär ausweiten.
PNP-Online - 24. Mai 2006
Mögliches Zuhause in Ostbayern
In Ostbayern ist der gejagte Bär willkommen: Der künftige
Bärenpark in Bad Füssing würde dem Tier gerne ein neues Zuhause
bieten, im Nationalpark Bayerischer Wald könnte der Braunbär zumindest
übergangsweise aufgenommen werden. Die Stiftung Vier Pfoten
hätte in Poing bei München ein Gehege frei. Das drei Hektar große
Bärengehege im Wildpark Poing ist ab sofort bezugsfertig, teilte Christoph
Eberharter von Vier Pfoten mit.
Frankenpost - 23. Mai
2006
Empörung
über geplanten Bären-Abschuss in Bayern
Der geplante Abschuss des aus Österreich nach Bayern gewanderten
Braunbären sorgt für Streit. Tier- und Naturschützer protestieren
gegen die vom bayerischen Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) erteilte
Freigabe zum Abschuss des Tiers, das elf Schafe gerissen hatte. Während
Ministerpräsident Edmund Stoiber die von seinem Umweltminister erlassene
Abschussgenehmigung am Dienstag in München verteidigte, kritisierten
Politiker mehrerer Parteien und Naturschutzverbände die Anordnung als
überzogen. Womöglich ist der Braunbär inzwischen wieder nach
Österreich zurückgekehrt. Der Deutsche Naturschutzring nannte die
Abschusserlaubnis bayerischer Behörden «typisch deutsch».
Präsident Hubert Weinzierl sagte: «Wir machen uns weltweit
lächerlich.» Schnappauf bemühte sich am Tag nach seiner viel
kritisierten Abschuss-Genehmigung um Schadensbegrenzung und sprach von einer
Doppelstrategie: «Fangen und Betäuben des Bären, falls das
möglich ist.» Weil dies nach Angaben der Experten aber sehr schwierig
sei, habe aus Sicherheitsgründen auch die Möglichkeit des Abschusses
geschaffen werden müssen.
Stern - 23. Mai 2006
"Wir
machen uns weltweit lächerlich"
Tierschützer sind empört, weil der in Bayern aufgetauchte
Braunbär getötet werden soll. Wenn es nach ihnen geht, ist nicht
der Bär wild geworden, sondern Umweltminister Schnappauf, der das Tier
zum Abschuss freigegeben hat. Auch die Vizepräsidentin des Deutschen
Tierschutzbundes, Brigitte Rusche, sagte, die Abschuss-Erlaubnis sei
"ungeheuerlich und empörend". In Deutschland rege man sich über
jeden Elefanten auf, der von armen Bauern in Afrika erschossen werden, um
die Ernte zu schützen. "Aber selbst fällt uns nichts besseres ein,
als einen Bären sofort abzuschießen", sagte die Biologin der Zeitung.
Nutzvieh in der betroffenen Region solle mit Elektrozäunen geschützt
werden, schlug Rusche vor. Um den Abschuss des Bären zu vermeiden, wollen
die Tierschutzorganisationen "Vier Pfoten" und "Stiftung für Bären"
ein drei Hektar großes Gehege in Bayern zur Verfügung stellen.
Das Areal sei zum Ende der Woche bezugsfertig. "Damit wäre die
artgemäße Unterbringung des Tieres sicher gestellt und der drohende
Abschuss abgewendet", hieß es.
Nachrichten.ch - 22. Mai 2006
Braunbär
zum Abschuss freigegeben
Der in Bayern aufgetauchte Braunbär ist zu einer Gefahr für den
Menschen geworden und zum Abschuss freigegeben worden. «Der Bär
ist ganz offensichtlich ausser Rand und Band», sagte der bayerische
Umweltminister Werner Schnappauf. Die Behörden hätten sich deshalb
dazu entschlossen, das Tier zum Abschuss freizugeben. Auslöser war,
dass der vermutlich aus dem italienischen Trentino stammende Bär
mittlerweile jede Scheu vor dem Menschen verloren hat. So riss er in der
Nacht zum Montag in Grainau im Landkreis Garmisch- Partenkirchen mehrere
Hühner in einem Hühnerstall. Ausserdem soll weiter versucht werden,
ihn lebend zu fangen. In diesem Fall soll das Tier in ein Gehege kommen.
Auf keinen Fall mehr möglich sei eine Rückkehr in die freie Wildbahn.
Es war das erste Mal seit 171 Jahren, dass in Deutschland wieder ein Bär
aufgetaucht war. Der letzte in freier Wildbahn lebende Artgenosse war 1835
in Ruhpolding erlegt worden.
Merkur Online - 23. Mai 2006
Experten setzen nicht auf Betäubungsgewehr
Muss der Braunbär in Bayern wirklich sterben? Könnte man das zum
Abschuss freigegebene Tier nicht mit einem Betäubungsgewehr außer
Gefecht setzen und in einem Gehege unterbringen? Diese Fragen bewegen die
Gemüter vieler Tierfreunde in ganz Deutschland. Natürlich bleibe
der Einsatz eines Betäubungsgewehrs «weiter eine Option»,
sagt Bären-Experte Georg Rauer. Zunächst versuche man aber weiter,
das Tier im Raum Garmisch-Partenkirchen mit einer Röhrenfalle zu fangen.
Wegen der großen Mobilität des zotteligen Tieres seien auch die
Chancen für den Einsatz eines Betäubungsgewehrs gering, erläutert
Rauer, der bei der Umweltorganisation WWF Österreich arbeitet. Der
bayerische Bär ist anders als seine Artgenossen nicht menschenscheu,
sondern sucht seine Nahrung auch bei Siedlungen. Er gilt deshalb als
Sicherheitsrisiko und wurde von Bayerns Behörden zum Abschuss freigegeben.
N24 - 23. Mai 2006
Bigfoot entzieht
sich der Hinrichtung
Der geplante Abschuss des Braunbären in Bayern sorgt weiter für
Aufregung. Der Deutsche Alpenverein und der Tierschutzbund Bayern protestierten
gegen die von Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) erteilte Freigabe zum
Abschuss des Tiers, das elf Schafe gerissen hatte. Der Bund Naturschutz in
Bayern wertete die Entscheidung als «Kapitulation» und forderte,
die Behörden sollten zu Betäubungswaffen greifen und den Bären
fangen statt ihn zu töten. Die Landtags-SPD warf dem Minister Hysterie
vor.
Web.de - 23. Mai 2006
Bären
leben in vielen Ländern Europas
In Österreich wurde der Braunbär vor mehr als 160 Jahren ausgerottet.
Heute leben wieder bis zu 20 Tiere verstreut über Gebiete in der Steiermark,
Kärnten und Niederösterreich. Die heutigen Bestände stammen
aus Slowenien und Kroatien, wo die Bärenpopulation zusammen auf mehr
als 1000 geschätzt wird. In Österreich wanderte der erste
Braunbär Anfang der 70er Jahre wieder ein. Abendliche "Ausgangssperren"
auf vielen Hütten während der Sommersaison sollen Urlauber in Polen
vor einer Begegnung mit einem Bären schützen. Berichte über
Angriffe durch Braunbären auf Menschen waren in Nordeuropa in den
vergangenen Jahren wieder zunehmend zu lesen. Die Zahl der Tiere hat sich
deutlich erhöht. Hier wie auch in Finnland, wohin immer wieder Bären
über die Grenze zu Russland kommen, werden für Menschen
gefährlich gewordene Bären erlegt. Die Vorliebe hungriger
Braunbären für Honig lässt in der Slowakei Bienenzüchter
um ihre Existenz bangen. In den vergangenen Jahren haben sich die Bären
zwar von menschlichen Siedlungen meist fern gehalten. Schätzungen zufolge
leben in der Slowakei 300 bis 600 Bären in freier Wildbahn.
Zwei Braunbärpopulationen leben in Spanien, in den Pyrenäen und
im Kantabrischen Bergland. Der Bestand von etwa 90 Bären in Kantabrien
gilt als ein gelungenes Beispiel von Arterhaltung. Im
spanisch-französischen Grenzgebiet gibt es noch 15 bis 18 Exemplare.
2004 war die letzte "reinrassige" französische Pyrenäenbärin
von Jägern illegal erschossen worden. In den vergangenen Wochen wurden
drei Bären in Slowenien gefangen und in den Pyrenäen ausgesetzt.
Während Künstler Patenschaften für die Tiere übernahmen,
legten Schäfer vergifteten Honig als Bärenfallen aus. Nach Angaben
des WWF gibt es in Italien zwei Populationen von Braunbären. Zwischen
40 und 50 Tiere leben im und um den Abruzzen-Nationalpark. Weitere etwa 20
Bären gibt es im Naturpark Adamello-Brenta und Umgebung im Trentino.
taz - 23. Mai 2006
Alles andere ist eine Scheintierliebe
Der Göttinger Wildbiologe Helmuth Wölfel hält die Tötung
des bayerischen Braunbären für richtig. Das Fangen mit Fallen kann
man beim Bären vergessen. Dazu ist er zu kraftvoll und geschickt. Er
müsste bis zum Ende seines Lebens in Gefangenschaft sitzen. Da finde
ich die schnelle Lösung besser.
Oberbayern:
Streunender Bär zieht Urlauber an
Seit Tagen hält er die Menschen in Oberbayern und Tirol in Atem. Jetzt
beschert der streunende Braunbär den Hoteliers der Region ein gutes
Geschäft: Immer mehr Kurzurlauber suchen die Nähe zu dem
Wildtier.
Bärenalarm:
Jagd im Tal der Sorgen
Zähneklappern in der Zugspitzregion: Hinter jedem Busch vermuten Anwohner
und Jäger den aggressiven Bären. Wann kommt der nächste Angriff?
Dabei ist der 100-Kilo-Koloss möglicherweise schon wieder in
Österreich.
Braunbär foppt Jäger - spurlos
verschwunden
Der Bär ist weg
Deutscher
Braunbär spurlos verschwunden
Bär wurde in der Nähe von Kufstein
gesehen
Spur des Bären verliert sich - Keine neuen Schäden
bekannt
Moskauer Zeitung spottet über deutsche
Bärenhatz
WWF World Wide Fund For
Nature - 25.05.2006
WWF
ordert weitere Bärenfalle: "Wir wollen den Bären lebend"
Der WWF intensiviert seine Bemühungen, den Bären im Grenzgebiet
zu Österreich lebend zu fangen. Bei Grizzly-Experten im US-amerikanischen
Montana wurde eine weitere Bärenfalle bestellt. Diese Spezialfallen
müssen gesondert hergestellt werden.
Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz - 24.05.2006
Weitläufiges
Gehege für Braunbär im Wildpark Poing
Während des heutigen Pressegespräches im Wildpark Poing
präsentierten VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz und die Stiftung
für Bären das Freigehege, das sie der Bayerischen Landesregierung
zur Unterbringung des nach Deutschland eingewanderten Braunbären angeboten
haben.
Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz - 24.05.2006
Bayerischer
Braunbär: WWF, VIER PFOTEN und Stiftung für Bären ziehen an
einem Strang
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen entschlossen sich der WWF, VIER PFOTEN
und die Stiftung für Bären zu einer gemeinsamen Vorgehensweise.
Die Zusammenarbeit schafft Synergien durch die unterschiedlichen
Kompetenzbereiche der Partner.
WWF - 24.
Mai 2006
Ist der Bär noch zu retten? WWF will den bayrischen Bären lebend
fangen
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/03051/
Der WWF begrüßt die Initiative der Tierschutzorganisationen Vier
Pfoten und Stiftung Bären, ein Wildgehege für den Bären
bereitzustellen, der sich derzeit an der Grenze zu Österreich herumtreibt.
Der WWF versucht nach wie vor, das Tier, das im Laufe der vergangenen Tage
wiederholt Schafe gerissen hat und sogar in Ställe eingedrungen ist,
lebend zu fangen. "Wir tun, was wir können, um den Bären lebendig
zu erwischen", betont Christoph Heinrich, Umweltsprecher vom WWF Deutschland.
"Auch wenn es extrem schwierig ist, das Tier einzufangen, versuchen wir,
den drohenden Abschuss abzuwenden." Leider handele es sich bei dem Tier um
einen so genannten "Problembären". Der Bär verhalte sich seit seinem
ersten Auftreten in Österreich äußerst auffällig. Er
sei mehrmals in geschlossene Ställe eingedrungen. Die Hühner- und
Schafsställe befanden sich in der unmittelbaren Nähe von bewohnten
Häusern und Siedlungen. Mit jedem Ereignis, bei dem ein Bär in
der Nähe von Menschen leicht zugängliches Futter finde, festige
sich sein Verhalten. Gleichzeitig steige das Risiko für die Menschen
in der Region
Deshalb sei ein Fang sowohl für das Tier als auch für die Anwohner
die beste Lösung. Der WWF betont, dass eine Fangaktion bei einem so
mobilen Tier sehr schwer durchzuführen sei. Trotzdem mache es Sinn,
den Bären lebend zu fangen und zu betäuben. Der WWF appelliert
an den bayrischen Umweltminister die Bemühungen das Tier lebend zu fangen,
zu intensivieren. Die Hemmschwelle, eine durch Artenschutzrecht strengstens
geschützte Art zu töten, dürfe nicht sinken. Vielmehr müsse
alles getan werden damit auch in Deutschland wieder große Beutegreifer
wie Bär, Wolf und Luchs heimisch werden können. Bayern brauche
dringend einen Management Plan, der die Bevölkerung, vor allem
Schäfer, Landwirte, Imker, Wanderer und Förster auf einwandernde
Tiere vorbereitet.
Sollte der Fang des Bären trotz vieler Unwegbarkeiten gelingen, würde
das Tier in ein Wildgehege gebracht. "Es wäre schön, wenn der Bär
in dem Gehege der Tierschutzorganisationen Vier Pfoten und Stiftung
Bären eine zweite Heimat finden könnte", betont Christoph Heinrich.
"Dafür müssen wir ihn aber erstmal bekommen".
Gothaer -
23. Mai 2006
Bayerischer Bär: Gothaer übernimmt Wildschäden / Gefahren
für Menschen reduzieren /
Positive Erfahrungen mit eingewanderten Luchsen / Naturschutz braucht
Management
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=827210
Die Gothaer übernimmt die durch den nach Bayern eingewanderten Bären
verursachten Schäden bei Wild und Nutztieren. "Wenn man Naturschutz
ernst nimmt, braucht es geeignete Mechanismen, mit den dabei aufkommenden
Problemen umzugehen", sagt der Gothaer-Vorstandsvorsitzende Dr. Werner
Görg. "Wir wollen mit dem Angebot, für Schäden aufzukommen,
auch für mehr Sicherheit sorgen. Niemand soll sich in Gefahr bringen,
weil er seine Werte schützen möchte", so Görg
weiter. Als führender Jagdversicherer in Deutschland hat
die Gothaer bereits bei der Einwanderung von Luchsen in die heimischen
Wälder gute Erfahrungen gemacht. "Damals war die Angst vor Schäden
in den Revieren und bei Nutzviehhaltern ebenfalls groß", so Klaus-Eberhard
Liese, Leiter des Bereiches Jagd im Gothaer Konzern. "Nachdem wir gemeinsam
mit dem Landesjagdverband Bayern dieses Risiko übernommen haben, hat
die Wiederansiedlung der Luchse große Fortschritte gemacht".
"Uns wäre es das liebste, wenn der Bär am Leben bliebe", so Görg.
Er weist aber darauf hin, dass die Gothaer-Jagdhaftpflicht vor den Hintergrund
der Abschussfreigabe durch die Ministerien und Aufsichtsbehörden
gegebenenfalls auch Deckung für Haftpflichtschäden bei der
Bärenjagd bietet.
Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz - 23. Mai 2006
Lösung für den Braunbären in Bayern / VIER PFOTEN und Stiftung
für Bären bieten 3 ha großes Freigehege an
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=827010
Heute erneuern die beiden Tierschutzstiftungen ihr Angebot der sofortigen
Unterbringung des Bären in einem 3 ha großen Bärenschutzzentrum
in Bayern. "Mit der Unterbringung des Tieres in einem Gehege, das eine weitgehend
artgerechte Haltung ermöglicht, bieten wir der bayerischen Landesregierung
eine Lösung an", erklärt Dr. Marlene Wartenberg,
Geschäftsführerin von VIER PFOTEN.
WWF World Wide Fund For Nature - 22. Mai 2006
Bayrischer Bär macht Sorgen - WWF fordert Management-Plan für
einwandernde Bären
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=826616
Die Entscheidung des bayrischen Umweltministers Werner Schnappauf, den nach
Bayern eingewanderten Braunbären zum Abschuss frei zu geben, wird vom
WWF akzeptiert. Die Entscheidung beruhe auf Beratungen mit Wildbiologen und
Bärenexperten, an denen sich auch Fachleute des WWF beteiligt
haben.
Stiftung
Bärenparks® Worbis, 22.05.2006
Stiftung protestiert
aufs Schärfste gegen den verordneten Abschuss des Bären in Bayern!
Minister Schnappauf außer Rand und Band
Noch am Donnerstag,
dem 18. Juni 2006 begrüßte der bayerische Umweltminister Werner
Schnappauf den Bären in Deutschland. Heute, nur vier Tage später,
verkündet er sein Todesurteil, weil der Bär
ganz
offensichtlich außer Rand und Band geraten
sei. Die Stiftung
für Bären ist entsetzt und protestiert gegen die geplante Tötung
des geschützten Wildtieres. Endlich, nach 170 Jahren, kehrt der Bär
nach Deutschland zurück. Ob er bleiben wollte oder nur als Tourist kam,
wird man nicht mehr erfahren. Sein Tod ist beschlossene Sache. Sein Verbrechen:
Der Bär tötete Schafe und war in einen Hühnerstall eingedrungen.
In anderen europäischen Ländern werden Landwirte für die
Schäden, die geschützte Wildtiere anrichten, entschädigt.
In Deutschland hat man die Heimkehr des Bären verschlafen und demnach
keine Vorsorge für derartige Entschädigungen und Präventionen
getroffen. Lange genug haben Fachleute, wie z.B. die Mitarbeiter des
Bärenparks in Worbis prophezeit, dass der Bär - ebenso wie der
Wolf - wieder nach Hause kommt. Es wäre Zeit genug gewesen, die
Bevölkerung entsprechend vorzubereiten, so dass auch diese wiederum
ihre Anwesen und Tiere wirksam schützen kann. Bayerns Umweltminister
Schnappauf reagiert hilflos und in Panik und vor allem voreilig. Die Stiftung
für Bären und der ihr angeschlossene Alternative Bärenpark
Worbis fordern entsprechende Vergrämungsmaßnahmen, die Nutztiere
und den Bären zugleich schützen. Hierfür bewähren sich
seit Jahren Stromzäune.
Nicht der Maschendrahtzaun
hält unsere elf Bären davon ab, auszubrechen, sondern vor allem
der kleine Stromzaun davor., berichtet Uwe Lagemann, Leiter des
Bärenparks. Es gibt gute Erfahrungen, Bären von
Bienenstöcken fernzuhalten. Auch der Einsatz von Herdenschutzhunden
ist eine gute und traditionelle Lösung, Bären und andere den Schafen
gefährlich werdende Tiere zu verjagen. Wie kann man einen
Bären nach so kurzer Zeit als unberechenbar einschätzen und bereits
nach nur einem missglückten Fangversuch aufgeben, kritisiert
Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer der Stiftung für
Bären.
Es sollte unbedingt
weiterhin versucht werden, den Bären einzufangen und an anderer Stelle,
weit von jeglicher Zivilisation, auszusetzen. Das Tier ist noch sehr jung
und wird mit der vorschnellen Tötung nie die Chance erhalten, seine
Unbedarftheit abzulegen. Wir nützen Gesetze zum Schutz von Wildtieren,
wenn man innerhalb weniger Stunden Gründe findet, diese Bestimmungen
zu umgehen?
Bärenparks® Worbis,
22.05.2006
Unterbringung des in
Bayern eingewanderten Braunbären
Die Stiftung für
Bären und VIER PFOTEN bieten Unterbringung für den in Bayern
eingewanderten Braunbären und fordern die Rücknahme der
Abschussgenehmigung Die Stiftung für Bären und VIER PFOTEN - Stiftung
für Tierschutz haben heute dem Bayerischen Umweltministerium die Aufnahme
des am Wochenende aus Österreich eingewanderten und heute zum Abschuss
freigegebenen Braunbären angeboten. Die beiden Tierschutzstiftungen
stellen ein drei Hektar großes Bärengehege in Bayern zur
Verfügung, das zum Ende der Woche bezugsfertig ist. Das Areal entspricht
den hohen Standards, die bereits in den bestehenden Bärenschutz-Zentren
beider Stiftungen gelten. Damit wäre die
artgemäße
Unterbringung des Tieres
sicher gestellt und der drohende Abschuss abgewendet. Beide Organisationen
betonen, dass der erste nach 170 Jahren eingewanderte Braunbär in
Deutschland nicht abgeschossen werden darf.
Planet Ark - 24. Mai 2006
First Bavarian Bear in 170 Yrs Returns to Austria
http://www.planetark.com/dailynewsstory.cfm/newsid/36513/story.htm
The first wild bear seen in Bavaria in 170 years is believed to have returned
to Austria after authorities gave hunters the green light to shoot the rampaging
beast, the state's ministry said on Tuesday. "There have been no sightings
or signs of the bear today and local authorities believe that he has returned
to Austria," said Roland Eichhorn, spokesman at Bavaria's Environment
Ministry.
WWF World Wide Fund For
Nature - 19. Mai 2006
Kommt der Braunbär auch nach Deutschland? Wanderroute eines Bären,
der seit Tagen durch Tirol in Richtung Deutschland wandert
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=825568
Derzeit liegen dem WWF keine weiteren Sichtungen des Braunbären vor,
der seit letzter Woche im österreichischen Vorarlberg und in Tirol
umherstreift - seine Spur wird aber weiterhin von den "Bärenanwälten"
des WWF verfolgt. Die WWF-Experten konnten bisher zwölf Stationen des
Bären bestätigen.
WWF - 18. Mai 2006
Der Auftrag der Bären-Anwälte/ WWF will Braunbär im Lechtal
mit einem GPS-Sender versehen. Das Tier macht offenbar vor Ländergrenzen
nicht Halt.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/03032/
Ein Braunbär, der die Menschen im österreichischen Tirol seit letzter
Woche in Atem hält, ist seit wenigen Tagen im Lechtal unmittelbar vor
der deutschen Grenze unterwegs. Heute wird ein ýBären-Anwaltý
des WWF mit einer zwei Meter langen Bärenfalle vor Ort eintreffen, um
das Tier auf möglichst schonende Weise einzufangen. Sinn und Zweck dieser
Aktion: Der WWF möchte den Bären mit einem Halsband ausstatten,
an dem ein GPS-Peilsender befestigt ist. Ein solches Halsband stört
den Bären nicht in seiner Bewegungsfreiheit, ermöglicht aber eine
sehr genaue Ortung des Tieres. Es gibt mehrere Arten einen Bären zu
fangen: zum Beispiel mit einer Bärenfalle - eine Metall-Röhre mit
einer Falltür - oder mit einem gezielten Schuss aus einem
Betäubungsgewehr. Welches Mittel eingesetzt wird, hängt immer von
der jeweiligen Situation ab. Dies ist stets eine für beide Seiten nicht
ungefährliche Angelegenheit, die nur von Experten ausgeführt werden
darf.
Politisches
Tagebuch
diegesellschafter
der Aktion Mensch
Im Gesellschafter-Tagebuch verfassen wechselnde Autoren Einträge zu
tagespolitischen Anlässen oder Ereignissen ihrer Wahl
Gastautor: Roland Wirth, ZGAP
Verdrehte
Gefahrenwahrnehmung
Der erste Braunbär seit 130 Jahren ist in Deutschland. Er hat Schafe
und Hühner gerissen, und schon mehren sich die Stimmen, er müsse
weg, bevor ein Kind getötet wird. Tausende Braunbären leben in
Teilen Osteuropas, Russlands und Skandinaviens, zehntausende weltweit.
Unfälle mit ihnen sind äußerst selten. Die beschworene Gefahr
ist daher weitgehend theoretisch. Nicht theoretisch ist aber die Gefahr,
der Kinder etwa im Straßenverkehr ausgesetzt sind. Die Frage sei erlaubt,
warum das viel höhere Risiko durch die Produkte unserer technisierten
Welt als notwendiges Übel des Fortschritts, wenn auch zähneknirschend,
akzeptiert wird.
Zoos
Meldungen |
Hamburger
Abendblatt - 19. Mai 2006
Hagenbecks
Tierpark bittet die Stadt Hamburg um Hilfe
Vogelgrippe und schlechtes Wetter: Wegen rückläufiger Besucherzahlen
bittet Hagenbeck die Stadt Hamburg um Hilfe. Der Tierpark und der Senat
verhandeln derzeit, ob die Stadt in Krisensituationen wie jüngst bei
der Vogelgrippe eine Ausfallbürgschaft übernimmt - so wie sie es
bei einzelnen Kultur- oder Sportveranstaltungen bereits macht. Das Problem:
Mit den Einnahmen aus dem Eintrittsgeld können in der Regel nur die
laufenden Kosten gedeckt, aber keine Investitionen getätigt werden.
"Dafür sind wir auf Unterstützung und Spenden angewiesen", so
Weinlig-Hagenbeck.
Kieler Nachrichten - 19. Mai 2006
Tierpark
Hagenbeck in finanziellen Nöten
Der Hamburger Tierpark Hagenbeck ist in finanziellen Nöten. Zoo-Chef
Joachim Weinlig-Hagenbeck bestätigte am Freitag einen Bericht des "Hamburger
Abendblatts", nach dem der Saisonstart für den Tierpark seit fast
dreißig Jahren nicht mehr so schlecht war. Bedingt durch den langen
Winter und die Vogelgrippe habe Hagenbeck in den letzten Monaten herbe
Einnahmenverluste einstecken müssen. Der Senat sei um finanzielle
Unterstützung gebeten worden.
Hamburger Abendblatt - 19. Mai 2006
So
funktioniert es bei anderen großen Tierparks
Der Zoo Berlin ist seit 1846 eine Aktiengesellschaft. Ein mehrjähriger
Vertrag mit dem Land sieht vor, daß der Zoo (Betriebsvolumen 14 Millionen
Euro) in diesem Jahr Zuschüsse von zwei Millionen Euro erhält,
die sich in jedem weiteren Jahr um zehn Prozent verringern. Große
Instandhaltungsprojekte werden von der Stiftung Klassenlotterie Berlin mit
bis zu 50 Prozent unterstützt. Der Tierpark Hellabrunn wurde 1911 als
Aktiengesellschaft gegründet, größter Anteilseigner ist heute
die Stadt München mit mehr als 95 Prozent. Das jährliche
Betriebsvolumen liegt bei 13 Millionen Euro - 960 000 Euro davon sind
Zuschüsse der Stadt. Zusätzlich werden Restaurationsmaßnahmen
bezuschußt, im vergangenen Jahr mit 1,1 Millionen Euro. Der Zoo
ist seit 2002 eine gemeinnützige GmbH. Gesellschafter ist die Stadt
Leipzig, die den Zoo (Betriebsvolumen 16,7 Millionen) jährlich mit 4,1
Millionen Euro bezuschußt. Davon sind 3,1 Millionen Euro für
Instandhaltung vorgesehen und eine Million für Neuinvestitionen im Rahmen
des Entwicklungsplans "Zukunft Zoo", der 2000 beschlossen wurde und bis 2014
läuft. Der Zoo Hannover wurde 1878 gegründet und ist seit 1995
eine GmbH. Gesellschafter ist die Region Hannover. Der Zoo erhält bereits
seit längerem Betriebskostenzuschüsse von der Region. Im vergangenen
Jahr waren es drei Millionen Euro, die jedoch nicht investiert werden konnten,
sondern zur Schuldentilgung genutzt werden mußten. Seit 1995 hat der
Gesellschafter mehr als 60 Millionen Euro über Kredite in den Zoo
investiert.
ka-news.de
- 25.5.06
Auf den Weg gebracht: Gemeinderat stimmt Zoo-Erweiterung zu
Nach Osten sollen sich die Planungen bis an die Ettlinger Straße ziehen.
Die Fläche des jetzigen Tullabades ist ebenfalls in die Planungen mit
einbezogen worden. Auch das Sallenwäldchen wird berücksichtigt
werden müssen. Dass die Dickhäuter zum Zoo gehören, ist für
große Teile des Gemeinderats selbstverständlich. Lediglich die
Grünen sprachen sich für eine Reduzierung der Artenvielfalt im
Zoo aus. Sie enthielten sich der Abstimmung, auch weil die Kosten ihrer Ansicht
nach zu hoch gegriffen sind. 25 bis 30 Millionen Euro plant die Verwaltung
ein. Die derzeitige Situation im Zoo ist prekär. Eine weitere Beherbergung
von Großtieren ist ohne Eingriffe in den Zoo jedoch nicht mehr
möglich. Man könne nicht den gesamten Zoo zu einer einzigen Baustelle
machen. So wird nach und nach, Gehege für Gehege angegangen. Die
afrikanischen Huftiere und die Schneeleoparden brauchen am dringendsten ein
neues Zuhause. Das gesamte Konzept könnte bis zum Stadtgeburtstag 2015
umgesetzt werden, zumindest "im Wesentlichen" Ein derart großzügig
gesteckter Zeitrahmen stößt nicht überall auf Gegenliebe.
Der Abgeordnete Tom Høyem mahnte zu Eile an. Die Besucherzahlen fielen
schneller als der deutsche Aktienmarkt und "der Zoo ist marode und stirbt".
Pforzheimer
Zeitung - 23. Mai 2006
Tierischer Streit um den
Karlsruher Zoo
Schon seit Monaten streiten die Karlsruher Kommunalpolitiker um einen
größeren Zoo. Der Gemeinderat debattiert bislang ohne Ergebnis
über Wohl und Wehe von größeren Gehegen oder kleineren
Tieren. Am heutigen Dienstag steht der Tierpark erneut auf der Sitzungsordnung
der Stadtväter. Und nach Einschätzung der Fraktionen könnte
sich der Rat dieses Mal auf eine Bauvariante einigen. Notwendig werden die
Planungen, weil Teile des Karlsruher Zoos nicht mehr der artgerechten Tierhaltung
entsprechen. Für die größeren Gehege reichen die
verfügbaren Flächen des Zoo-Areals nicht aus, weshalb bei einer
Erweiterung ein Eingriff in den Stadtgarten unvermeidbar ist, heißt
es im Rathaus. Alle drei Varianten sehen neue Flächen für den Zoo
im nördlichen Teil des benachbarten Stadtgartens vor und beziehen das
vor der Schließung stehende Schwimmbad Tullabad ein. Sehr
wahrscheinlich einigt sich der Gemeinderat nach Ansicht von CDU und SPD auf
den Bau der Elefanten-, Trampeltier- und Kropfgazellengehege im so genannten
Sallenwäldchen. Insgesamt wird mit Kosten von rund 25 Millionen Euro
für den moderneren Zoo gerechnet. Pünktlich zum 150. Geburtstag
des Zoos im Jahr 2015 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Liechtensteiner
Vaterland - 22. Mai 2006
Zoo
Basel hat weniger Gäste und dennoch schwarze Zahlen
Der Zoo Basel hat im vergangenen Jahr mit 1,46 Mio. Eintritten (-2,8%) etwas
weniger Gäste gezählt wie im Vorjahr. Der Jahresgewinn stieg auf
27 072 Franken (+57%), wie der "Zolli" mitteilte. Die Betriebskosten summierten
sich zu 14,15 Mio. Fr. (+3,3%), wovon 9,3 Mio. auf das Personal entfielen.
Der Zolli bot 176 Personen Arbeit. In den neuen, naturnäheren Anlagen
haben die Tiere mehr Platz, dafür sind weniger Tiere darin untergebracht.
Aufgegeben wurden 2005 etwa die Kamele und die Bongo-Antilopen. Im Bau ist
die Themenanlage "Australis", und das Nashornhaus wird renoviert.
NZZ Online - 22. Mai 2006
Basler
«Zolli» dank Spenden in schwarzen Zahlen
Ohne grosszügige «Göttis» und «Gotten» würde
der Zolli tiefrote Zahlenschreiben. Im vergangenen Jahr flossen ihm durch
Spenden, Legate und Patenschaften rund 3,5 Millionen Franken zu. Seit seiner
Eröffnung im Jahr 1874 hat der Zoo insgesamt 68,48 Millionen Gäste
gezählt.
Hannoversche
Allgemeine Zeitung - 22. Mai 2006
Region macht
doch Druck bei Yukon Bay
Sollte Fördergeld von der EU für den Bau der Alaskalandschaft Yukon
Bay im Zoo fließen, will die rot-grüne Regionsmehrheit dafür
sorgen, dass das Projekt von der Behörde bei Bedarf kofinanziert wird.
Wir stehen im Wort, und das wollen wir halten, sagt SPD-Fraktionschef
Bodo Messerschmidt. Derweil schwelt der Politstreit darüber weiter,
wer sich wann für EU-Geld eingesetzt hat. Wenn der Zoo mit seiner 25
Millionen Euro teuren Anlage in ein Wirtschaftsförderprogramm aufgenommen
wird, das die EU für die Jahre 2007 bis 2013 auflegt, könnte er
bis zur Hälfte der Bausumme aus diesen Töpfen bekommen. Voraussetzung
ist, dass die Region oder private Geldgeber die anderen 50 Prozent beisteuern.
Klappt alles, könnte Yukon Bay frühestens 2009 öffnen.
Rheinpfalz.de
- 23. Mai 2006
Pinguine kehren aus kalifornischem Exil nach New Orleans
zurück
Mehr als ein Dutzend nach dem verheerenden Hurrikan "Katrina" von New Orleans
nach Kalifornien evakuierte Pinguine sind am Montag in einer aufwändigen
Aktion in ihr gewohntes Aquarium zurückgekehrt - rechtzeitig zu dessen
Neueröffnung am kommenden Freitag. Im Zuge der "Operation Katrina Airlift
II" wurden die Pinguine vom Monterey Bay Aquarium mit Polizeischutz und
Blaulicht, aber ohne störendes Martinshorn zunächst zum Oakland
International Airport gefahren. Das Personal des Audubon Aquarium of the
Americas hatte für die Heimkehrer einen roten Teppich ausgerollt, und
schon bald planschten die Vögel wieder in ihrem vertrauten
Becken.
Planung und
Bau
Westdeutsche
Zeitung - 20. Mai 2006
Zoo:
Viel Tamtam um die Gorillas
Wuppertal. "Gorillas sind cool, weil sie so stark sind", findet der
fünfjährige Mert aus der Kindertagesstätte Rathenaustraße.
Er und seine Gruppe waren gestern zufällige Zeugen eines großen
Ereignisses: der offiziellen Eröffnung der neuen Gorilla-Außenanlage
im Zoo. Bei diesem Sauwetter ist eigentlich kein Gorilla vor die Tür
zu bewegen, es sei denn, man bedient sich eines unkonventionellen Tricks.
Den Affen, die bis zu zehn Kilo Gemüse am Tag verdrücken, wurde
kurzerhand das Frühstück entzogen und in Form von Salat, Möhren
und Kohlrabi auf dem Rasen verteilt. So blieb Tamtam und seinem Harem nichts
anderes übrig, als sich das feucht-kalte Frühstück zwischen
den nagelneuen Kunstfelsen und dem künstlichen Bachlauf zusammenzusuchen.
750 000 Euro hat die neue Anlage gekostet, komplett finanziert aus dem
städtischen Haushalt. Ein Umstand, den Oberbürgermeister Peter
Jung angesichts der klammen Haushaltslage mit besonderer Freunde hervorhob.
Das Geld wurde in eine mehr als 500 Quadratmeter große Anlage gesteckt,
womit die Freiluft-Unterkunft der Gorillas nun mindestens so schick ist wie
die der Orang Utans. So etwas weckt natürlich Begehrlichkeiten,
beispielsweise bei den Bonobos (Zwergschimpansen). Sie müssen sich noch
etwas gedulden, sollen sich aber auch etwa ab 2008 auf neuem, 500 000 Euro
teurem Terrain bewegen.
sz-online - 19. Mai 2006
Im
künftigen tibetischen Dorf im Görlitzer Tierpark wird an diesem
Sonntag das erste Haus eröffnet
In das originalgetreu im Stil eines osttibetischen Bauernhauses errichtete
Gebäude ziehen Yaks und Kaschmirziegen ein. Das Außengehege wurde
mit Wiese, Teich, Bach und Sandliegeflächen naturnah gestaltet, sagte
Tierparkdirektor Axel Gebauer. Das aus insgesamt fünf Häusern
bestehende Tibet-Dorf soll bis 2010 vollendet werden. Das einzigartige Vorhaben
des Tierparks, Gehege nach origineller Idee zu erneuern, kostet mindestens
500.000 Euro. Das Tibet-Dorf soll einen Eindruck von Leben und Bräuchen
in dem 1949 von China besetzten Mönchsstaat vermitteln. An das aus
Holzstämmen und Stein errichtete Yakhaus grenzt ein tibetischer Garten,
in dem unter anderem Wasserrüben, Kartoffeln und Rhabarber wachsen.
Auf dem Dach steht ein Opferofen, wie es ihn in fast jedem Haus in Tibet
gibt, erläutert Gebauer. Das zweite, für die Schweine bestimmte
Haus im Tibetdorf soll bis Jahresende stehen.
HNA.de - 19. Mai 2006
Dunja
zieht um
Schwalm. Was kostet ein Wolf? Und essen Bären Mangos? Das sind Fragen,
die Dr. Wolfgang Fröhlich gerade beschäftigen. Der Leiter des Wildparks
Knüll macht sich Gedanken um die neuen Bewohner, die im nächsten
Frühjahr im Wildpark einziehen. Spätestens dann sollen Wölfe
und Bären in dem Gehege wohnen, das demnächst am Almuthshäuser
Streuflingskopf gebaut werden soll. Auf einer Fläche von 7000 Quadratmetern,
also beinahe der Fläche eines Fußballplatzes, sollen drei bis
vier Braunbären und vier bis fünf Wölfe ein neues, artgerechtes
Zuhause finden. 245 000 Euro kostet das neue Wolfs- und Bärengehege,
das den Wildpark von anderen Einrichtungen dieser Art unterscheiden und
rechtzeitig zum Hessentag eine neue Attraktion in der Region darstellen soll.
Die eine Hälfte der Viertelmillion bezahlt der Kreis, die andere
schießt die Europäische Union zu. Beim Bau des Geheges, dessen
Spatenstich vor den Ferien erfolgen soll, drehe sich alles um zwei Aspekte,
sagte Fröhlich: um die artgerechte Haltung der Tiere und die Sicherheit
der Menschen. Ein spezieller, zweieinhalb Meter hoher Zaun trenne Besucher
von den Tieren, außerdem sorge ein ausgeklügelter Untergrabungsschutz
dafür, dass auch tief buddelnde Bären keinen zweiten Ausgang finden.
APA OTS - 19. Mai 2006
Tierpark
Herberstein: Innovative Gepardenanlage
Internationale Anerkennung für vorbildliche und innovative Gepardenhaltung
sprechen Dir. Dr. Helmut Pechlaner als Zooexperte und der Botschaftsrat Hugh
Graham Anderson von der Republik Südafrika, in dessen Heimat die Geparde
noch in freier Wildbahn leben, dem Tierpark Herberstein anlässlich der
heutigen Eröffnung der neuen Anlage aus. Unter der fachlichen Beratung
von Prof. Otto König entstand 1978 der erste Beutesimulator. Herberstein
setzt europaweit wieder neuen Maßstab auf dem Gebiet der Gepardenhaltung.
In Kooperation mit dem Tiergarten Schönbrunn wurde die neue Anlage
errichtet, die allen Anforderungen und Gewohnheiten der Tiere gerecht wird.
Die Geparde jagen künftig auf der längsten Jagdstrecke Europas!
ORF Steiermark - 21. Mai 2006
Wo Geparde einem Skilift nachjagen
Das Aushängeschild des Tierparks Herberstein, das Gepardengehege,
präsentiert sich ab sofort runderneuert. Glanzstück ist der neue
Beutesimulator, mit dem die Raubkatzen wie in freier Wildbahn jagen können.
Über dem neuen Gehege, das einen halben Hektar groß ist, hängt
unübersehbar ein großes Drahtseil, das ähnlich wie ein
Wasserski-Lift wie ein Fünfeck rundum geführt wird, bestätigt
Tierpark-Geschäftsführer Andreas Kaufmann: "Dieser Lift ist in
Herberstein erfunden worden, seit 1978 in Betrieb, und nun haben wir eine
komplett modernisierte und computergesteuerte Variante. Wir können hier
theoretisch über 80 km/h fahren."
news aktuell - 22. Mai 2006
Sielmanns
Naturlandschaft Döberitzer Heide bei Berlin eröffnet ...
Am Wochenende eröffnete die Heinz Sielmann Stiftung in der Döberitzer
Heide am westlichen Berliner Stadtrand zum Start des Wildnisgroßprojektes
ein neues Schaugehege mit Wisenten, Przewalski-Wildpferden und Rotwild. "Von
der Großstadt direkt in die Wildnis ist es nur noch ein Sprung",
übermittelte der Tierfilmer Prof. Heinz Sielmann seine Grüße
an den brandenburgischen Agrar- und Umweltminister Woidke sowie weitere rund
2.500 Besucher. "Vor dem Hintergrund unserer Arbeit begrüßen wir
die Entscheidung der Bundesregierung, die sich im Koalitionsvertrag dazu
verpflichtet hat, Naturflächen des Bundes als Nationales Naturerbe
unentgeltlich an die Länder zu übertragen oder in eine Bundesstiftung
einzubringen", sagte Walter Stelte, Vorstandsmitglied der Heinz Sielmann
Stiftung, die auch einen Teilabschnitt des Grünen Bandes sowie einen
Biotopverbund am Bodensee zu ihren Projekten zählt. Das neue Schaugehege
in der Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide ist der erste Baustein
des künftigen Wildnisgroßprojektes. Neben einer Naturerlebnis-Ringzone
mit Wegesystem für Besucher sieht das Nutzungskonzept eine 1.900 ha
große geschlossene Kernzone vor, die allein der Natur und dort lebenden
Wildtierherden vorbehalten bleibt. Die großen Pflanzenfresser, die
jetzt im Schaugehege zu sehen sind, sorgen dann auf natürliche Weise
dafür, dass die wertvollen offenen und halboffenen Flächen vor
einer schnellen Wiederbewaldung geschützt werden. In den nächsten
Jahren sollen am Schaugehege auch ein Infozentrum und ein Naturcamp entstehen,
in denen die umweltpädagogischen Programme für Besucher, Naturfreunde
und Schulgruppen stattfinden.
NZZ Online
- 24. Mai 2006
Geld aus dem
Lotteriefonds für Winterthurer Wolfsgehege
Der Wildparkverein Bruderhaus in Winterthur erhält 150 000 Fr. aus dem
Lotteriefonds für den Bau eines Wolfsgeheges. Dank weiteren Beiträgen
von Sponsoren sind bis heute rund 350 000 Fr. für das Projekt
zusammengekommen. Das entspricht etwa der Summe, die gemäss einer groben
Planung für den Bau nötig ist. Ruth Werren, FDP-Gemeinderätin
und treibende Kraft hinter dem Vorhaben, hofft deshalb, dass das Wolfsrudel
im Oktober im Wildpark Bruderhaus einziehen kann.
Spiegel - 22. Mai 2006
Glibber-Sensation:
Hong Kong eröffnet skurriles Quallen-Aquarium
Sie haben weder Augen noch Ohren - doch sie sind ein wahrer Publikummagnet:
Über 1000 Quallen sind jetzt in einem Aquarium in Hongkong zu sehen.
Mit wechselnden Lichteffekten und sphärischer Musik werden die
Meeresbewohner präsentiert. Die Besucher stehen Schlange. "Wir wollen
die Leute unterhalten, aber auch informieren", sagt David Lai, Kurator des
Ocean Park Aquariums. Am Eröffnungs-Wochenende standen die Besucher
Schlange, um die mythischen Meeresbewohner zu sehen. Um die Zahl der Quallen
konstant zu halten, unterhält der Ocean Park eine eigene Aufzuchtstation.
Aktionen
HNA.de, 24. Mai 2006
Der
Flug des Bussards
Ein regionaler Bauernmarkt, vielfältige Aktionen und Musik: Das
Nationalparkamt lädt für Sonntag, 28. Mai - und damit wie jedes
Jahr am Sonntag nach dem Internationalen Tag der Parks - zum Nationalparkfest
von 10 bis 18 Uhr am Wildpark Edersee ein. Der Eintritt in den Wildpark ist
an diesem Tag frei. Zahlreiche Anbieter präsentieren auf dem regionalen
Bauernmarkt die Vielfalt und Qualität der Produkte aus der
Nationalparkregion. Wer sich beim Bewegungsspiel "Wer wird Nationalparkfamilie?"
qualifiziert, gewinnt eine Familienkarte für den Wildpark. Weitere Aktionen:
Bino-Quiz, Bau von Nistkästen mit der Naturschutzjugend, Naturerlebnisspiele
des Naturparks. Im Wildpark sind Schaufütterungen durch die Tierpfleger
und Flugvorführungen der Greifenwarte geplant. Erstmals mit dabei ist
Wüstenbussard Juanita, der Kindern auf die Hand fliegen darf.
presse-service.de
- 24. Mai 2006
8. Tierpatentag
im Magdeburger Zoo
Am 27.5.2006 lädt der Zoologische Garten Magdeburg um 15.00 Uhr zum
achten Mal seine Tierpaten ein. Unter dem Motto: "Wie geht es meinem Patentier?"
können sich die Tierpaten über ihre Patentiere informieren. 184
Tierpaten entschieden sich bisher für eine Tierpatenschaft. In
gemütlicher Runde an der Kaffeetafel in der Africambo-Lodge dankt der
Zoodirektor, Dr. Kai Perret am Tierpatentag für die finanzielle
Unterstützung.
WDR - 20. Mai 2006
Pinselohrschweine
füttern in Duisburg
Kamele füttern, Affen bestaunen oder Elefanten bei der Fußpflege
beobachten: Am Samstag (20.05.06) und Sonntag lädt der Duisburger Zoo
seine Besucher zum "Tag der offenen Tür" ein. Fast alle Reviere sind
für Besichtigungen geöffnet, teilte ein Zoosprecher mit. Besucher
können unter anderem den Tapiren beim Baden zuschauen oder Pinselohrschweine
füttern. An beiden Tagen findet um 15.20 Uhr eine Tierparade statt.
Dann versammeln sich - von Pony über Elefant und Schlange bis hin zu
Leguan und Frettchen - einige Tiere für ein Gruppenfoto.
Leipziger Volkszeitung - 23. Mai 2006
Reise
in die Gründerzeit: Familienprogramm zum Pfingstfest im Zoo
Zu Pfingsten wird's im Leipziger Zoo nostalgisch. Der Tiergarten der Zukunft
lädt zu einer Reise in die Gründerzeit ein. An beiden Tagen sorgen
Artisten für Kurzweil, lädt das Nostagiekarrussel ein, gemütliche
Runden zu drehen und im Konzertgarten gibt es ein tolles Bühnenprogramm.
Das Theater der jungen Welt unterhält die kleinen Gäste mit
Puppentheater, das Jugendbrassorchester spielt und ein besonderes Highlight
für alle Kleinen ist natürlich die Tierparade.
Hamburger
Abendblatt - 24. Mai 2006
Der
Wildpark führt Sie in die Steinzeit
Am Sonntag, 28. Mai, führt der Wildpark Eekholt seine Besucher zurück
in die Steinzeit. Harm Paulsen zeigt die Herstellung und Nutzung von Waffen
aus Naturmaterialien wie Geweih, Fell und Knochen von Rotwild. Außerdem
können die Teilnehmer in Mitmach-Aktionen unter anderem messerscharfe
Pfeilspitzen herstellen oder das Schießen mit Pfeil und Bogen ausprobieren.
Bei einem speziellen Gewinnspiel rund um das Geweih werden "steinzeitliche
Preise" verlost.
Hamburger Abendblatt - 24.
Mai 2006
Bienenvölker
im Wildpark
Fünf Bienenvölker bezogen Dienstag im Vahrendorfer Wildpark Schwarze
Berge ihr neues Quartier. Neben der frisch angelegten Streuobstwiese wurden
sie angesiedelt. In ihrem vom Imkerverein Harburg und Umgebung gestifteten
Bienenstand sollen die Insekten Honig aus dem Blütenstaub der nahen
Obstbäume und -sträucher produzieren. Sie werden die 300 neu
gepflanzten Beerensträucher und 33 Obstbäume alter Sorten
bestäuben. Die Schüler von zehn ersten und zweiten Klassen aus
der Gemeinde Rosengarten übernehmen die Patenschaft für die
Bäume. Sie lernen dabei nicht nur die Bedeutung alter Obstbäume
und das Leben der Tiere auf der Wiese kennen. Mirabellen, Quitten, Äpfel
und Birnen können sie als Belohnung für ihre Mühen auch
aufessen.
Autonome Provinz Bozen -
22. Mai 2006
Vortrag
über Dohlenkrebse am 23. Mai im Naturmuseum
Um den heimischen Dohlenkrebs und seine genetischen Geheimnisse geht es bei
einem Vortrag am morgigen Dienstag, 23. Mai, im Naturmuseum in Bozen. Für
einen nachhaltigen Schutz des in Südtirol vom Aussterben bedrohten
Dohlenkrebses ist es wichtig, Informationen über die genetische
Zusammensetzung der Populationen und deren taxonomische Zugehörigkeit
zu haben. Referenten sind Sanja Baric und Josef Dalla Via. Baric ist Leiterin
der Sektion Molekularbiologie am Land- und Forstwirtschaftlichen Versuchszentrum
Laimburg. Dalla Via ist Leiter des Land- und Forstwirtschaftlichen
Versuchszentrums Laimburg.
Nachwuchs
SZOn - 19. Mai 2006
Seltener Zuchterfolg im Magdeburger Zoo - Großer
Ameisenbär
Dem Magdeburger Zoo ist erneut ein seltener Zuchterfolg gelungen. Ein
Großer Ameisenbär habe das Licht der Welt erblickt, teilte der
Tierpark mit. Das Geschlecht und das Gewicht konnten noch nicht bestimmt
werden. Bereits im vergangenen Jahr wurde in Magdeburg ein Großer
Ameisenbär geboren.
Berliner Kurier - 22. Mai 2006
Nachwuchs
im Zoo
Mit ihren riesigen gelb-orangenen Augen und dem weißen Bauchgefieder
sind die Brillenkäuze wahre Schönheiten. Im Zoo Berlin ist bei
den attraktiven Eulen jetzt wieder einer der weltweit seltenen Zuchterfolge
gelungen. Mit viel persönlichem Einsatz haben der Chef des
Greifvogelreviers, Klaus-Dieter Grahl, und sein Team den winzigen Eulennachwuchs
mühevoll mit Nahrung aus der Hand aufgezogen.
Schwerin-News
- 24. Mai 2006
Nachwuchs
bei Familie Erdmännchen
Nach langer Zeit des Wartens hat sich bei den Erdmännchen gesunder Nachwuchs
eingestellt. Die 4 Jungtiere sind tagsüber in der Außenanlage
bei ihrem unermüdlichen Treiben zu beobachten.
20min.ch - 23. Mai 2006
Nachwuchs
bei den Erdmännchen im Basler Zoo
Die Erdmännchen-Familie im Basler Zoologischen Garten ist grösser
geworden: Vier Junge sind in einer Höhle zur Welt gekommen, wie der
«Zolli» am Dienstag mitteilte.
Die etwa am 11. April geborenen Kleinen wagen sich jetzt langsam aus dem
Bau. Neben den Erdmännchen ist derzeit auch bei mehreren anderen Tieren
in Basel Nachwuchs zu beobachten: Der Zoo nennt unter anderen Löwen,
Giraffen, Flusspferde und Schneeleoparden.
20min.ch - 22. Mai 2006
Äffchen
wogen nur 40 Gramm
Gerade erst auf die Welt gekommen und schon Publikumslieblinge: Die zwei
jungen Liszt-Äffchen stehlen im Berner Tierpark Dählhölzli
zurzeit allen anderen die Show. Auch bei den Rentieren gabs kürzlich
Nachwuchs. Das junge Männchen ist wohlauf.
Blick Online - 20. Mai 2006
Tierischer
Kuss
Eberswalde. Hallo, welch zaghafter Kuss passiert denn hier? Nein, es ist
kein vierbeiniger Begleiter von Paris Hilton, sondern ein Känguruh-Baby.
Das kleine Känguruh-Baby weiss schon gut, wie es «Leihmutter»
Brigitte Schmiederer umgarnen kann. Die Zukunft des kleinen Beuteltiers sieht
aber gar nicht rosig aus: Vor zehn Tagen wurde es im Känguruh-Park des
Barnims Zoo gefunden. Es war aus der Beuteltasche der Mutter gefallen. Seine
Überlebenschancen betragen nur 10 Prozent trotz den Schmusereien
mit seiner Ersatzmutter.
Neue OZ Online
- 24. Mai 2006
Pinguin
Pancho liebt ein Kuscheltier
Was macht ein Pinguin-Baby, wenn es sich fürchtet? Es flüchtet
zu seinem Kuschelzwerg. "Alle haben mich ausgelacht, aber es funktioniert.
Pancho liebt die Plüschpuppe heiß und innig", sagt Tierpflegerin
Kirsten Bischoff, die den verstoßenen Pinguin aufzieht. Kurz entschlossen
wagten die Zoomitarbeiter das Experiment, und Kerstin Bischoff wurde zur
Pinguin-Ersatzmutter.
Morgenweb - 22. Mai 2006
Mannheim: Bison-Geburt hält Polizei in Atem
Eine Bisonkuh im Käfertaler Wald hat die Mannheimer Polizei in Atem
gehalten. Mehrere besorgte Spaziergänger verständigten die Beamten,
dass das Muttertier im Wildgehege Probleme mit der Geburt eines Kalbes habe.
Mehrere Helfer eilten daraufhin mit einem Tierarzt in das Gehege, konnten
aber das ungeborene Jungtier nicht mehr retten. Es war bereits im Mutterleib
verendet.
Hannoversche Allgemeine
Zeitung - 24. Mai 2006
Katzenbär
Manni hat eine neue Freundin
Der Anfang des Jahres in Hannover in die Schlagzeilen geratene reiselustige
Katzenbär Manni hat eine neue Partnerin. Nach monatelanger
Einsamkeit habe der sieben Jahre alte Kleine Panda jetzt seine neue Gespielin
im Gehege begrüßen können, teilte der Zoo Hannover am Mittwoch
mit. In Rotterdam entdeckten die Partnervermittler schließlich
eine neun Jahre alte paarungswillige Dame. Jetzt suchen wir nur noch
einen Paten, der einen passenden Namen für sie aussuchen darf,
sagte Christiane Reiss vom Zoo Hannover.
Berliner Morgenpost - 20.
Mai 2006
Späte Liebe im Nashornhaus
Es ist ein seltsames Schauspiel, das sich seit einiger Zeit bei den
Panzernashörnern im Berliner Zoo beobachten läßt. Bulle Yohda
und Kuh Narayani verlassen morgens zeitgleich ihre Ställe. Friedlich
futtert jeder sein Frühstück, dann begrüßen sie sich.
Manchmal reiben sie dazu ihre Nasen aneinander, an heißen Tagen steigen
sie sogar gemeinsam in das kühle Naß. Was daran seltsam ist? Zum
einen sind Panzernashörner Einzelgänger. Zum anderen handelt es
sich bei Yohda und Narayani um zwei Tiere, die gleich bei ihrem ersten
Aufeinandertreffen vor siebeneinhalb Jahren eines klar machten: Wir können
uns nicht leiden. "Unter Drogen" fanden Yohda und Narayani zueinander, und
als die Wirkung nachließ, war der Bund geschlossen. Doch in Sachen
Nachwuchs tat sich bei Panzernashorns ein Jahr lang gar nichts. Tierarzt
Ochs setzte für dieses Frühjahr einen Termin für eine
künstliche Besamung an. Das gepanzerte Paar kam ihm allerdings voraus.
Am 26. April wurden Yohda und Narayani beim Liebesspiel beobachtet. Es
heißt also warten.
mephisto 97.6 - 20. Mai 2006
Seebären
ziehen nach Spanien
Fünf Seebären aus dem Zoo ziehen heute nach Spanien um. Der Grund
für den Umzug der Seebären ist, dass im Gehege nicht mehr
genügend Platz für die Jungtiere war. Im Zoo bleiben aber der
Seebärenbulle und vier Weibchen.
mdr.de - 19. Mai 2006
Menschenaffen
können vorausschauend handeln
Menschenaffen sind in der Lage, für die Zukunft zu planen. Das berichten
Anthropologen des Leipziger Max-Planck-Instituts im US-Wissenschaftsmagazin
"Science". Die Forscher hatten mit Zwergschimpansen und Orang-Utans im Leipziger
Zoo verschiedene Experimente ausgeführt. Um an eine Flasche Saft zu
kommen, mussten sie nicht nur das richtige Werkzeug wählen. Die Affen
mussten es auch noch bis zu 15 Stunden aufbewahren und wieder mitbringen,
weil ihnen der Saft nach einmaligem Zeigen weggenommen wurde.
Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 19. Mai 2006
Auf
Tuchfühlung mit "Erich"
Bei den Kapuzineraffen im Schweriner Zoo hat "Erich" das Sagen als
das kräftigste und erfahrendste Männchen im Gehege. Aber Revierleiterin
Sibylle Ziplies weiß, wie sie ihre Schützlinge nehmen muss. Und
bei einer Handvoll Rosinen oder einem Lolli wird auch der stärkste Affe
schwach.
Freie Presse
- 24. Mai 2006
Armer
Egon: Keiner will jungen Nasenbär
Keiner will Egon. Der einzige Plauener Nasenbär hat kein Zuhause mehr.
Zurzeit lebt er im Tierheim Kandelhof in der Burgstein-Gemeinde. Wir
versuchen, ihn in einem Tierpark oder Zoo unterzubringen. Aber bisher hatten
wir keinen Erfolg, so Tierheimchefin Karin Oettmeier.
Stuttgarter Nachrichten
- 22. Mai 2006
Würgeschlange
auf Abwegen
Tierische Schrecksekunde: Am Sonntag hat eine junge Frau mit anderen Leuten
im unteren Schlossgarten Ball gespielt - und wäre um ein Haar auf eine
waschechte Kaiserboa getreten. Ein Mann konnte das Tier noch fotografieren,
dann suchte es das Weite. Spezialisten der Wilhelma konnten dank des
Schnappschusses erkennen, dass es sich bei dem Tier um eine ungiftige
Würgeschlange - eine Boa constrictor imperator - handelte. Die Suche
nach dem Tier setzten die Beamten am Montag fort, bisher jedoch ohne
Erfolg.
RP Online - 22. Mai 2006
Schwule Schwäne stehlen Eier
Spannende Entdeckung in einem holländischen Zoo: Zwei schwule und ein
lesbisches Schwanenpärchen haben Eier geklaut, sie ausgebrütet
und ziehen jetzt den Nachwuchs liebevoll auf. Der Zoo im Osten der Niederlande
bietet Verhaltensforschern interessantes Anschauungsmaterial für
homosexuelles Verhalten unter Schwänen: Nach einer Überprüfung
der Schwäne mit Hilfe ihrer Ringe stellte die Zoo-Direktion fest, dass
eines der homosexuellen Schwanen-Paare gleich zwei Eier ausbrütete.
Dies sei nur damit zu erklären, dass sich die Schwäne die Eier
von Weibchen gestohlen hätten, sagte die Sprecherin. Bei der Aufzucht
geschlüpfter Schwäne habe sich gezeigt, dass schwule und lesbische
Schwäne "sich ebenso gut um die Kleinen kümmern wie
Heterosexuelle".
Bieler Tagblatt - 20. Mai 2006
Kommen
auch Vielfrasse an die Aare?
Wenn die alten Bärengraben-Bären 2009 noch leben, ziehen sie in
den neuen Park. Das sei man den Tieren schuldig, sagt Tierpark-Direktor Bernd
Schildger. Er kann sich im neuen Gehege auch Vielfrasse vorstellen. Interview
mit dem Dählhölzli-Direktor.
eBund - 18. Mai 2006
Winzlinge bauen kunstvolle
Nester
Die Mäuse der Gattung «Micromys minutus» sind die kleinsten
Nagetiere Europas und wohnen am liebsten in dichten, hohen Grasflächen,
wie der Tierpark Dählhölzli am Donnerstag mitteilte. Wie bereits
vor einigen Jahren hält der Tierpark wieder Rostflanken Brillenvögel
(Zosterops erythropleura). Sie sind im als biologische
Schädlingsbekämpfer unterwegs. Sie fressen Blattläuse und
anderes Kleingetier von den Pflanzen im Vivarium.
NÖN
Online - 24. Mai 2006
Pflegerin:
Safaripark muss erhalten bleiben!
Ganserndorf. Das Thema Safaripark lässt die Bürger nicht kalt.
Im Gegenteil: Kaum ein Tag vergeht, an dem die NÖN nicht mit E-Mails
bombardiert wird. Jetzt meldete sich die ehemalige Cheftierpflegerin Hildegard
Pirker zu Wort: Die große NÖN-Umfrage hat bewiesen, dass
das Bewusstsein der Bevölkerung für den Schutz der Tiere
größer ist, als der Wunsch nach oberflächlichen Ideen. Wir
sind bereit für einen Neuanfang. Für Pirker steht fest:
Beim Konkurs handelte es sich um ein reines Versagen des Managements
auf fachlicher und betriebswirtschaftlicher Ebene. Dieses Fehlmanagement
war die Ursache für den Besucherrückgang. Es gab kein allgemein
sinkendes Interesse am Safaripark, wie manche voreilig erklärten.
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| Sie
fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen
wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem
Ortsnamen. |
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Niederländische
Meldungen
Noorder
Dierenpark Emmen - 24. Mai 2006
Olifantje geboren
Elefantengeburt in Emmen
http://www.noorderdierenpark.nl/nl/nieuws/05_24_olifantje.shtml
Am Nachmittag des 23. Mai 2006 wurde im Emmener Zoo erneut ein Elefant geboren.
Es handelt sich um einen Bullen, der den Namen ýUnt Bweý erhielt,
was ýUnerwartet, aber trotzdem frohý bedeutet. Tatsächlich
war bis zuletzt unklar, ob das Muttertier Swe San Thai tragend war. Vater
ist Radza, der erst wenige Jahre im Zoo lebt. Die Geburt fand in der Herde
statt.
Dierennieuws - 19. Mai 2006
Algazelle geboren in DierenPark Amersfoort
Säbelantilope geboren in DierenPark Amersfoort
http://www.dierennieuws.nl/dierentuinen/nw090605.htm
gekommen, wo kein Männchen lebt. In der gleichen Woche kam auch in Amsterdam
ein Jungtier zur Welt.Unerwartet kam die Geburt einer Säbelantilope
im Tierpark Amersfoort. Das fünfjährige Muttertier ist bereits
tragend aus Amsterdam nach Amersfoort
Dierennieuws - 19. Mai 2006
Primeur Humboldt-pinguïns in Aqua Zoo Friesland
Erstmals Nachwuchs bei den Humboldt Pinguinen im Aqua Zoo
Friesland
http://www.dierennieuws.nl/dierentuinen/nw090605.htm
Erstmals sind im Aqua Zoo Friesland zwei Humboldt Pinguine geschlüpft.
Reiskrant - 18. Mai 2006
Artis blij met Algazelle-baby
Freude in Artis über junge Säbelantilope
http://reiskrant.nl/reiskrant/reisnieuws/42768581/Artis_blij_met_Algazelle_baby.html
Im Amsterdamer Zoo freut man sich über Nachwuchs bei den
Säbelantilopen.
> Auf der Webseite gibt's ein Video zu den ersten
Aufsteh-Versuchen
Ouwehands Dierenpark Rhenen - 24. Mai 2006
"Het Berenparadijs", dé betoverende familieshow van Ouwehands Dierenpark
nu te zien!
Bezaubernde Familienshow im Tierpark Rhenen
In der Illusionsshow "Het Berenparadijs" sehen die Besucher die Geschichte
eines Tanzbären, der nach seiner Befreiung und diversen Abenteuern ein
glückliches zu Hause im Bärenwald des Zoos in Rhenen findet. Die
Vorstellungen finden an den Wochenenden vom 13. Mai bis 8. Juli statt, danach
bis zum 27. August täglich.
Ouwehands Dierenpark Rhenen - 19. Mai 2006
Weer een drieling in Ouwehands Dierenpark Rhenen !!
Wieder Drillinge im Tierpark Rhenen
Am 17. Mai wurden im 4000qm großen Gehege der Amurtiger unter freiem
Himmel drei Jungtiere geboren.
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Pressemitteilungen
teilweise
gekürzt |
Tierpark Ueckermünde, 25.05.2006
Himmelfahrt
im Tierpark Ueckermünde
Himmelfahrt entwickelt sich
immer mehr zu einem Tag, den die Familien für ein gemeinsames Erlebnis
nutzen. Auch diesmal kamen wieder zahlreiche Gäste. Besondersbeliebt
sind die Schaufütterungen. Hier bei den Fischottern. Die
Schaufütterung bei den Fischottern findet täglich um 11 und 16
Uhr statt.
Tierpark Ueckermünde,
25.05.2006
Der Artenfriedhof im
Tierpark Ueckermünde
Die Blütenpracht der
Rhododendren am Artenfriedhof im Tierpark Ueckermünde ist beeindruckend.
Der Artenfriedhof erinnert an die zhalreichen Wirbeltierarten, die in den
vergangenen Jahrhunderten vom Menschen ausgerottet
wurden.
Zoo Leipzig,
24.05.2006
Eine Reise in die
Gründerzeit - Traditionelles Pfingstfest im Zoo Leipzig
Mit seinem diesjährigen
Pfingstfest vom 4. bis 5. Juni 2006 lädt der Zoo Leipzig alle Besucher
zu einer Reise in die Vergangenheit ein und erinnert damit auf ganz besondere
Weise an die Gründung des Zoos am Pfingstsonntag des Jahres 1878. Die
traditionsreiche Vergangenheit ist auch im heutigen modernen Zoo der
Zukunft noch immer überall zu spüren vor allem aber
wohl im Gründergarten mit seinen historischen, denkmalgeschützten
Gebäuden. Vor dieser historischen Kulisse und in der anheimelnden
Atmosphäre des Gründergartens lassen zu Pfingsten Drehorgelspieler,
Gaukler und Stelzenläufer für alle großen und kleinen Zoobesucher
die Anfangsjahre des Zoos noch einmal lebendig werden. Zauberer, Jongleure
und Feuerschlucker entführen in längst vergangene Zeiten.
Zusätzlich sorgt an beiden Feiertagen ein abwechslungsreiches und buntes
Bühnenprogramm im Konzertgarten für gute Unterhaltung. Jeweils
um 14.00 Uhr und 17.00 Uhr verzaubert das Theater der jungen Welt mit dem
Puppenspiel Peter und der Wolf die jungen Zoofreunde. Lama Horst
und seine Freunde dürfen natürlich auch in diesem Jahr nicht fehlen
und sind ab 15.00 Uhr bei der Zootierparade zu erleben. Im Anschluss sorgt
das Orchester Jugendbrass Leipzig mit fetziger Blasmusik für gute Stimmung.
An der Kletterwand und auf dem riesigen Bungee-Trampolin ist der Sportsgeist
und an der Bastelstraße die Kreativität unserer Zoogäste
gefragt. Viele kleine Helfer erwarten die Zoolotsen am Aquariumsvorplatz
bei der Vorbereitung von Biskuittörtchen für die
Tieraffenfütterung. Um 15.15 Uhr können sie dann erleben, wie diese
mit Obst gefüllten Leckereien bei den Tieren sichtlich für Aufregung
sorgen werden. Natürlich darf bei dem umfassenden Programm der Besuch
der neuen Elefantenanlage Ganesha Mandir nicht fehlen. Tauchen
Sie ein in die Welt der Grauen Riesen und genießen Sie
das asiatische Flair der Tempelruine. Nutzen Sie auch die Gelegenheit das
kleine Zebrafohlen zu besuchen und dabei zu beobachten, wie es mit den
Langhälsen und den hüpfenden Gazellen spielt und wer weiß,
vielleicht gibt es ja noch weiteren Nachwuchs in der Afrika-Savanne.
Vogelpark Walsrode,
24.05.2006
Die Welt aus der
Vogelperspektive
Im Vogelpark Walsrode eröffnet ein
einzigartiges Baumhausdorf / Auftakt zu umfassender
Neuausrichtung
Einmal hoch oben in den
Baumwipfeln stehen und die Welt aus der Vogelperspektive genießen!
Dieser Traum wird ab Himmelfahrt im Vogelpark Walsrode Wirklichkeit: Neben
der Rosenhöhe eröffnet ein fantasiereiches, ganz in Lärchenholz
gehaltenes Baumhausdorf. "Es ist das erste Baumhausdorf, das je in einem
deutschen Vogelpark errichtet wurde", sagt Betreiber Carlo Petri. "Wir
möchten unseren Besuchern damit nicht nur die Sicht der Vögel
näher bringen, sondern die Gedanken beflügeln und neue Horizonte
eröffnen." Das naturnahe, 300.000 Euro teure Sonderbauwerk schwebt mit
bis zu 4,50 Metern in luftiger Höhe und umfasst knapp 90 Quadratmeter.
Wer die bequemen Treppenstufen erklommen hat, dem eröffnen sich zahlreiche
Möglichkeiten: Soll es zuerst zu dem spitzen Turm gehen, um von dort
aus den Blick auf Rosenhöhe, Wasserspiele und Bockwindmühle zu
genießen? Oder sind die beiden Baumhäuser verlockender, in denen
sich zum Beispiel spannende Mitmach-Stationen befinden? Spezial-Fernrohre
schärfen hier den Blick und lassen die Besucher kleine Mäuse und
Kaninchen im tiefen Gras entdecken, wie es sonst nur ein Bussard schafft.
Doch auch die Hängebrücken, die das außergewöhnliche
Baumhausdorf verbinden, üben großen Reiz aus und lassen die
Gäste Nervenkitzel und zugleich Leichtigkeit spüren. Zwei
Aussichtsplattformen ermöglichen zusätzlich den Blick in die Ferne
oder laden einfach zum Verweilen oder Träumen in den Baumwipfeln ein.
Ein uriges Seminarbaumhaus mit technischer Grundausstattung und
Catering-Möglichkeiten steht Gruppen von bis zu 20 Personen für
Workshops und Meetings, aber auch besondere Feiern zur Verfügung.
Zoologischer Garten Magdeburg,
24.05.2006
Vielfraß - Jungtiere
toben auf der Außenanlage
Gleich zweifachen Nachwuchs
gab es bei den Vielfraßen. Europaweit werden jährlich etwa nur
10 Jungtiere geboren. Die Magdeburger Jungtiere waren einige Wochen für
die Besucher kaum zu beobachten, da die Mutter die Kleinen vor neugierigen
Blicken zurück hielt. Jetzt sind sie auf den Außenanlagen beim
ausgiebigen Herumtollen zu beobachten.
Zoologischer Garten Magdeburg,
24.05.2006
8. Tierpatentag im
Magdeburger Zoo
Am 27.5.2006 lädt
der Zoologische Garten Magdeburg um 15.00 Uhr zum achten Mal seine Tierpaten
ein. Unter dem Motto: Wie geht es meinem Patentier? können
sich die Tierpaten über ihre Patentiere informieren. 184 Tierpaten
entschieden sich bisher für eine Tierpatenschaft. In gemütlicher
Runde an der Kaffeetafel in der Africambo-Lodge dankt der Zoodirektor, Dr.
Kai Perret am Tierpatentag für die finanzielle Unterstützung. Bei
den Tierpaten besonders beliebt sind Patenschaften über Humboldt-Pinguine,
Erdmännchen und Präriehunde. Für die Magdeburger
Spitzmaulnashörner und die Elefantin Mwana gibt es
langjährige Paten. Fast 100 Tierarten sind auf der Tierpatenschaftsliste
enthalten, aber auf Anfrage sind auch weitere Tierarten möglich. Das
Faltblatt Tierpatenschaften informiert darüber, wie man
Tierpate wird und enthält ein Anmeldeformular für eine
Tier-patenschaft. Im Internet ist unter
www.zoo-magdeburg.de
ebenfalls eine Anmel-dung für die Übernahme einer Tierpatenschaft
möglich.
Tierpark Herberstein,
24.05.2006
Thementag
Affentheater 28. Mai 2006
Wissenswertes über
unsere nächsten "Verwandten" erzählen die zoopädagogischen
Mitarbeiter des Tierparks am Sonntag im Rahmen von Spezialführungen.
Die Führung beginnt mit einer kommentierten Fütterung und stellt
die Affenarten Mandrill, Gelada, Katta und Siamang näher vor. Viele
interessante Details werden dabei verraten: .... warum können Siamangs
singen? ... warum schmücken sich Dscheladaweibchen mit einer Art
Perlenkette? ... das Gähnen beim Mandrill ist eine Drohgebärde
und das Zeigen des Hinterteils eine Demutsgeste! Am Ende gilt es noch wie
ein Affe eine "Nuss zu knacken"! Beim Thementag Affentheater
erfahren die Besucher jede Menge Interessantes über das unterschiedliche
Sozialverhalten der in Herberstein lebenden Affenarten. "Affentheater" am
28. Mai: Führungen jeweils um 11, 13 und 15 Uhr!
Alternativer
Bärenpark® Worbis, 24.05.2006
Reservisten helfen im
Bärenpark
Der Reservistenverband
der Kreisgruppe Nordthüringen wird am kommenden Sonnabend, dem 27. Mai,
im Alternativen Bärenpark® Worbis einen gemeinnützigen
Arbeitseinsatz leisten. Zehn Reservisten dieser Kreisgruppe werden mehrere
100 Meter Außenzaun erneuern. Außerdem stellen die Reservisten
ein Info-Mobil im Bärenpark auf, in dem sie über ihren Verband,
aber auch über ihre gemeinnützigen Einsätze informieren. Landrat
Dr. Hennig wird der Einladung der Reservisten folgen und diese am Tag ihres
Arbeitseinsatzes im Bärenpark besuchen.
Alternativer
Bärenpark® Worbis, 24.05.2006
Herzlich Willkommen am
Kindertag im Bärenpark!
Gesättigt und um
einiges klüger sollen die kleinen Besucher den Bärenpark am Kindertag
nach einem ausführlichen Rundgang wieder verlassen. Für nur einen
Bärentaler (ein Euro) wird ihnen an ihrem Ehrentag Einlass gewährt.
Anschließend können die kleinen Gäste ihre Geschicklichkeit
bzw. ihr Wissen an vielen interessanten Stationen testen, u. a. beim Tierpuzzle
oder an einer Melkstation. Und für einen weiteren Bärentaler gibt
es für die Kinder noch eine Portion Pommes. Ein paar Tage später,
zum Bärenfest am Pfingstsonntag, gibt es ein weiteres Bonbon für
die Kleinen. Clown Bärchen hat sich ein
Jubiläums-Bärenfest-Sonderprogramm ausgedacht.
Wildpark Lüneburger
Heide, 24.05.2006
Hollywoodstar Udo Kier
übernimmt Patenschaft für
Schneeleoparden-Babys
Im
Wildpark Lüneburger Heide hat eine der seltensten Großkatzenarten
der Welt vor fünf Wochen Nachwuchs bekommen. Aus diesem Anlass hat der
Wildpark einen prominenten Paten für die beiden
Schneeleoparden-Mädchen gesucht und gefunden: Udo Kier. Der Schauspieler,
der in seiner internationalen Karriere mit Stars wie Uma Thurman, Nicole
Kidman und Keanu Reeves gearbeitet hat, ist vor allem auch ein großer
Tierfreund: In seinem Haus in Los Angeles lebt Udo Kier mit Hunden, die er
von der Strasse aufgelesen hat. Derzeit steht er für die dritte Staffel
der Kinder-Mysterie-Serie 4 gegen Z vor der Kamera einer
aufwendigen ARD-Gemeinschaftsproduktion unter Federführung des NDR,
die bei der Studio Hamburg Produktion entsteht. Udo Kier tauft die tapsigen
Schneeleopardenbabies am Dienstag, 30. Mai 2006 im Wildpark Lüneburger
Heide. Für eine saftige Tauftorte aus Fleischbrühe und Möhren
ist gesorgt. Die Namen der Schneeleoparden-Mädchen werden erst bei der
Zeremonie bekannt gegeben. Um 10 Uhr findet die Taufe der zwei
Schneeleopardenmädchen statt. Anschließend steht Udo Kier für
einen Fototermin zur Verfügung. Weltweit gibt es nur noch rund 5.000
Schneeleoparden. Die illegale Pelzjagd hat die Bestände des Schneeleoparden
erheblich reduziert. In allen Ländern seines Verbreitungsgebiets steht
der Schneeleopard unter Schutz, doch Wilderei ist ein Problem, das ihn weiter
bedroht. Mit der Geburt der beiden gesunden Jungtiere hat der Wildpark einen
großen Beitrag für das Europäische Zuchterhaltungsprogramm
(EEP) für Schneeleoparden geleistet. Besucher können den Nachwuchs,
der täglich ca. 50-60 Gramm an Gewicht zulegt, über eine Videokamera
im Stall von außen beobachten. Auch Tierliebhaber, die nicht die Chance
haben, die beiden live zu sehen, können die Baby-Leos demnächst
aus nächster Nähe betrachten: Zur Zeit wird im Wildpark
Lüneburger Heide die 40-teilige Doku-Soap Wolf, Bär &
Co produziert. In dieser NDR-Produktion stehen keine Exoten aus
südlichen Regionen im Mittelpunkt, sondern die Großtierwelt unserer
Heimat. Auch Arten, die man in freier Natur kaum zu Gesicht bekommt, oder
die schon seit langem in Nordeuropa ausgestorben sind: Luchse, Wölfe,
Fischotter, Bären, Elche und Wisente. Wolf, Bär & Co
wird vorrausichtlich ab Herbst/Winter 2006 im Nachmittagsprogramm von Das
Erste ausgestrahlt.
Zoo Leipzig,
23.05.2006
Tierisch was los! Coole
Kindertagsparty im Zoo Leipzig
Zum Kindertag am 1.
Juni ist im Zoo Leipzig wieder tierisch was los. Zahlreiche Aktionen versprechen
allen kleinen Zoobesuchern an diesem Tag von 10.00 - 18.00 Uhr Spannung,
Spiel und vor allem ganz viel Spaß. Für gute Unterhaltung sorgen
auf dem Aquariumsvorplatz jeweils um 13.30 Uhr und 15.30 Uhr Gösta
& Willi vom Theater der jungen Welt beim Puppenspiel mit Liedern
und Geschichten. Das Duo Amarizias wird außerdem alle Besucher mit
spektakulären Zirkusaktionen begeistern. Tierisch geht es beim
Kinderschminken zu: Hier verwandeln sich die lieben Kleinen im Handumdrehen
in wilde Tiger, schillernde Vögel oder lustige Mäuse. Natürlich
können die Kinder auch wieder selbst aktiv werden: Ein riesiges
Bungee-Trampolin lädt Sportbegeisterte zum toben ein,
Nachwuchskünstler wird es sicher zur Keramikmalstraße an der Hacienda
las Casas ziehen und Bastelfreunde kommen auch auf ihre Kosten. Wer immer
schon mal wissen wollte, was unseren Tieraffen am besten schmeckt, der sollte
die Zoolotsen beim Herstellen von Affenleckereien unterstützen und sich
um 15.15 Uhr die Verfütterung durch die Tierpfleger keinesfalls entgehen
lassen. Sicherlich ein tierisches Vergnügen für Groß und
Klein! Ein mobiler Eisstand versorgt übrigens auch unsere kleinen Zoofans
mit Naschereien. Außerdem locken noch ein Preisausschreiben und das
Glücksrad mit tollen Gewinnen. Ein besonderes Erlebnis sind auch ganz
sicher unsere Entdeckertouren. Jeweils um 11 Uhr, 12 Uhr und 16 Uhr können
die Kinder mit unseren Zoolotsen ihre Lieblinge besuchen und dabei so allerhand
Neues erfahren. Ein Abstecher zum Elefantentempel Ganesha Mandir
darf dabei ebenso wenig fehlen, wie der Besuch bei Horst und Harry und dem
jüngsten Zoobewohner, dem Zebrafohlen in der Kiwara-Savanne. Der Zoo
Leipzig lädt am Kindertag alle Kinder bis einschließlich 14 Jahre
zum halben Preis in den Zoo ein. Ein Coupon aus dem Wochenkurier ermöglicht
sogar freien Eintritt! Für die Entdeckertouren empfehlen wir eine vorherige
Anmeldung im Safari-Büro!
Zoo Dortmund,
23.05.2006
Historischer Rundgang
durch den Zoo Dortmund
Wer den Zoo Dortmund
mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten möchte, ist am Donnerstag,
25. Mai, eingeladen zu einem Historischen Rundgang durch den Zoo. Zoodirektor
Dr. Frank Brandstätter zeigt ab 11 Uhr die Entwicklung des Zoos im Laufe
der Jahrzehnte. Es ist nur der reguläre Zooeintritt zu zahlen. Treffpunkt
ist am Zooeingang. Der Zoo Dortmund, eine der bedeutendsten Freizeitinstitutionen
der Westfalenmetropole, feierte im Jahr 2003 seinen 50. Geburtstag. Ein Rundgang
durch den Zoo erinnert an vielen Stationen an die wichtigsten Ereignisse
auf dem Weg von der Zoogründung bis zum heutigen Zoologischen Garten
von internationalem Rang. Noch vor dem Haupteingang sind vom Parkplatz aus
Rothirsche zu sehen. Ihr Gehege befindet sich in der Schondelle quasi auf
historischem Boden, denn hier befand sich schon in den Jahren vor der
Eröffnung des Zoos ein Wildpark, in dem gleichfalls vorwiegend Rotwild
gehalten wurde. Das Gelände schließt direkt südlich an den
Botanischen Garten Rombergpark an und gehörte bis Anfang der zwanziger
Jahre des vergangenen Jahrhunderts zu den von Romberg´schen Besitzungen.
Gemeinsam mit dem Rombergpark bildet der Zoo auch heute noch eine grüne
Achse im Dortmunder Süden, denn der Erhalt des Parkcharakters war immer
ein wichtiges Leitmotiv bei der Gestaltung des Zoogeländes.... Zum Abschluss
lohnt sich ein Abstecher in das nunmehr über zehn Jahre alte Amazonashaus.
Auf drei Etagen wird hier ein Ausschnitt aus der vielfältigen Lebewelt
des Amazonasbecken gezeigt. Auch hier wird ein Stück Geschichte
spürbar. Älteren Dortmunderinnen und Dortmundern ist noch die alte
Zoo-Gaststätte in Erinnerung, die sich an eben dieser Stelle befand.
Der Arkadengang des Restaurants blieb im Amazonashaus erhalten, hier befinden
sich nun die Aquarien. Ebenso erhalten blieb die alte Terrasse, auf der die
mittlere Etage des Hauses entstanden ist. So wird ein Rundgang durch den
Dortmunder Zoo auch ein Rundgang durch die letzten fünfzig Jahre und
es gilt, ein Stück Dortmunder Geschichte zu erleben.
Vogelpark Herborn,
23.05.2006
Konkurrenz für die
vielfältigen Vogelstimmen im Vogelpark Herborn: Traditionelles
Jagdhornbläserkonzert und Jungvögel
Eine traditionell bei
den Freunden des Vogelparks im Herborner Stadtteil Uckersdorf besonders beliebte
Veranstaltung findet am Donnerstag den, den 25.Mai, ab 14.30 Uhr statt: Der
Bläsercorps des Vereins der Jäger des Dillkreises präsentiert
sich beim traditionellen Himmelfahrtskonzert im Eingangsbereich des Vogelparks.
Unter der bewährten Leitung von Uwe Nickel aus Aßlar erfreuen
die Grünröcke die sicherlich erneut zahlreichen Vogelpark-besucher
mit Jägerliedern und Jagdsignalen. Wie Harald Fey, Vorsitzender des
Vogelpark-Fördervereins und gemeinsam mit Reinhold Wiegand vor vierzig
Jahren Mitbegründer des Tiergartens, mitteilt, treten die musikalischen
Waidmänner auch dieses Mal ohne Gage auf. Die Jagdhornbläser
dokumentierten somit schon zum dreizehnten Mal ihre Verbundenheit zum
Uckersdorfer Vogelpark. "Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, die
Jäger in unserem Gartencafé mit Kaffee und Kuchen zu bewirten",
macht Harald Fey deutlich, wie wertvoll diese zusätzliche
Attraktivitäts-Steigerung für den Park ist. "Neben dieser willkommenen
musikalischen Konkurrenz für die vielfältigen Vogelstimmen unseres
Naturerlebniszentrums ist dieses natürlich auch aus zoologischen
Gründen einen Vatertagsausflug wert", ergänzt Vogelparkleiter Wolfgang
Rades. Denn auch zahlreiche gefiederte Bewohner des familienfreundlichen
Vogelparks sehen Vaterfreuden entgegen. Eifrig im Brutgeschäft stehen
unter anderem Gelbbrustara, Soldatenara, Weißstorch, Jungfernkranich,
Schnee-Eule, Hammerkopf, Roter Sichler, Kuhreiher, Tragopan und Blaukehlguan.
Mit dem Schlupf der ersten Schnee-Eulen und auch mit kleinen Jungfernkranichen
und Störchen wird rechtzeitig zum Himmelfahrtstag gerechnet. Und selbst
die japanischen Koikarpfen im Storchenteich zeigen derzeit Paarungsstimmung.
Die unbestrittenen Lieblinge der kleinen Vogelparkbesucher sind die drei
kleinen Zwergziegen, die mit fast unerschöpflicher Energie durch das
Streichelgehege tollen.
Zoo Köln,
23.05.2006
Rote Brüllaffen:
Unüberhörbar
Zu den Raritäten
des Kölner Zoos gehören die Roten Brüllaffen im
Südamerikahaus. Nur hier vermehren sie sich. Wer unsere
nachmittägliche Dokusoap Tierisch kölsch verfolgt,
kennt die beiden Jungtiere, die dort z. Zt. aufwachsen, längst. Aber
wer tut das schon? Wer kann es auch? Für die werktätige
Bevölkerung gibt es andere Sendeplätze. Für diese veranstalten
wir einen Foto-, Presse- und Medientermin am Mittwoch, dem 24. Mai 2006 um
11.30 Uhr.
Zoo Frankfurt,
23.05.2006
Scheckübergabe vor
neuen Kletterbäumen für die Bären
Malaien- und
Lippenbären brauchen Bäume zum Klettern, Bäche zum Plantschen
und Erde zum Riechen. Die alte Bärenanlage mit ihrem steinigen Untergrund
bietet all diese Möglichkeiten nicht. Dennoch versuchen wir auch schon
jetzt unseren Tieren den Alltag so abwechslungsreich wie möglich zu
gestalten, deshalb haben die Bären neue Kletter-Baumstämme erhalten.
Die 2-3 Tonnen schweren Eichen-Stämme sind eine Spende aus dem Frankfurter
Stadtwald. Schon seit langer Zeit hat der Zoo Frankfurt mit den Förstern
der verschiedenen Forstabteilungen des Frankfurter Stadtwaldes eine gute
Zusammenarbeit. Unter den Baumstämmen befindet sich auch ein 5 Tonnen
schwerer morscher Stamm, in den Insekten für die Bären versteckt
werden. Eine neue Bärenanlage ist trotz dieser Maßnahmen dringend
notwendig. Mit einem Scheck für den Neubau des Bärenbusches
unterstützt die Familienkelterei Possmann unsere Bären und treibt
damit das Spendenbarometer unserer Aktion Die Frankfurter Bären
suchen ein neuen Zuhause ein Stückchen nach oben. Auch der 2.
Bärenmarkt ist eine Aktion des Bären-Spendenmarathons: 2.
Bärenmarkt im Zoo 27. und 28. Mai 2006 10.00 Uhr - 18.00 Uhr Ob
Teddybären, Kunstbären, Bärenbücher oder
Bärengebäck auf dem Bärenmarkt im Zoo Frankfurt sind
alle dabei. Und während die Großen bärig stöbern,
können die Kleinen Bären basteln, Bärenkekse backen oder an
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